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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 23 532 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 25 I 168. Jahrgang I Donnerstag, 28. März 2013

500 Einsatzstunden

Ertragsüberschuss

22 Freiwillige arbeiten für den Begleitdienst Knonauer Amt. > Seite 3

Die Rechnung der Politischen Gemeinde Wettswil ist auch 2012 erfreulich. > Seite 5

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Löschen und Retten Über 20 neue Feuerwehrleute beim Rekrutentag der Ämtler Feuerwehren. > Seite 7

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Sauberes Wasser Quellensickerleitung der Wasserversorgung Uerzlikon erneuert. > Seite 8

Acht charakteristische Merkmale der Osterbotschaft

A

nlässlich einer Trauung habe ich unter all den festlich gekleideten Gästen einen gemütlich wirkenden Mann entdeckt, der in den Pantoffeln zur Hochzeit gekommen war. Ich muss ihn ziemlich auffällig gemustert haben. Jedenfalls begann er spontan aus seinem Leben zu berichten und seinen unkonventionellen Auftritt mit gesundheitlichen Gründen zu erklären. Er erzählte von einer wunderbaren Erfahrung, die ihn an die äusserste Grenze des Lebens führte. Er hätte bereits als klinisch tot gegolten, sagte er. In diesem Zustand habe er sich daliegen sehen – quasi neben sich selbst – in einem hell erleuchteten Saal. Im vorderen Teil des Raumes war ein goldenes Tor zu sehen, das aber noch verschlossen war. Im selben Moment sei er durch einen Elektroschock ins Leben zurückgeholt worden. Der Mann hat sich nicht zum Pantoffelhelden aufgespielt. Seine Schilderung wirkte glaubwürdig und hatte nichts Abgehobenes an sich. Im Gegenteil: Er betonte wiederholt, dass ihn seine Grenzerfahrung noch tiefer mit der Welt verbunden habe. Es sei, als ob ihm das Leben ganz neu geschenkt worden sei und dass er seither jede Minute ganz bewusst und dankbar erlebe. Das hat mich am meisten beeindruckt in der Begegnung mit diesem Mann: Dass er aus seinem Nahtoderlebnis keine Sensation gemacht hat. Die feste Gewissheit, dass sich hinter dem verschlossenen Tor eine neue Wirklichkeit auftut, hat ihn nicht in himmlische Sphären abheben lassen. Vielmehr hat sie seine Bodenhaftung im Hier und Heute noch vertieft. Dies scheint mir ein Kennzeichen echter Auferstehungshoffnung zu sein, das auch für die biblischen Ostererzählungen typisch ist.

Merkmal 1: Auferweckt ins Leben hier und heute Wer wissen möchte, was ihn oder sie nach dem Tod erwartet, ob es ein ewiges Leben gibt und wie es in der himmlischen Wirklichkeit zu und her geht, der sitzt an Ostern im falschen Film. Die Evangelienberichte enthalten keine Himmelsbeschreibungen, keine Jenseitsspekulationen und schon gar keine Vertröstungen auf später. Ganz im Gegenteil: Die österliche Hoffnungsspur führt nicht in einen jenseitigen Himmel, sondern mitten ins Leben der enttäuschten Jüngerinnen und Jünger. Nach dem tragischen Ausgang des Jesuslebens waren sie gerade dabei, ihre Hoffnung endgültig zu begraben, als ein paar Frauen für neue Aufregung sorgten: Der Leichnam Jesu sei aus dem Grab verschwunden. Was immer das bedeuten mag: Bei den Frauen löste die Entdeckung weder Jubel noch Trost, sondern Angst und Entsetzen aus. Und die bodenständigen Apostel hielten das

Marie Pirot (Arcabas), 1994: Emmaus - die Rückkehr der Jünger nach Jerusalem. - Die Lage hat sich nicht verändert, aber die «Ansicht» der Jüngerschaft. (zvg.) Gerücht vom leeren Grab schlicht für ein Hirngespinst.

Merkmal 2: Ein leeres Grab macht noch keinen Frühling Der Weg zum Osterglauben ist offensichtlich begleitet von Mutlosigkeit, Angst und Zweifeln. Heute nicht anders als damals. Ob es sich um die Auferstehung aus dem leiblichen Tod oder um Auferstehung aus Kummer und Not, aus Angst oder Einsamkeit, aus Unterdrückung, Depression oder Trauer handelt: Jede Art von Auferstehung und Neuanfang scheint völlig unwahrscheinlich, solange man im dunkeln Loch einer Verzweiflung hockt. Ein leeres Grab – oder leere Worte allein – bringen weder Trost noch Erleichterung. Im Fall der Jüngerschaft vermochte selbst der strahlende Hinweis eines Engels nicht wirklich zu beflügeln. Immerhin: Die Stossrichtung, die er angedeutet hat, lässt aufhorchen: «Jesus ist nicht hier, sondern auferstanden. Er geht euch voraus nach Galiläa. Dort werdet ihr ihn sehen». Das heisst im übertragenen Sinn: «Er geht euch voraus ins Säuliamt, dort wird er euch begeg-

nen». Ja, wo denn und wie?, fragt man sich skeptisch. Wahrscheinlich so wie damals: Anonym und überraschend.

Merkmal 3: Entscheidend ist das Wiedersehen Nicht aufgrund des leeren Grabes, sondern erst in der geheimnisvollen Wiederbegegnung mit dem Gekreuzigten ist den Jüngerinnen und Jüngern allmählich ein Licht aufgegangen. Im völlig unerwarteten Wiedersehen sind sie quasi selbst auferstanden aus ihrer trübseligen Resignation, sodass wieder Farbe und Freude, Hoffnung und neuer Lebensmut in ihr Dasein zurückgekehrt ist. Die unverhoffte Wende im Bewusstsein und der Gemütsverfassung der Jesusfreunde lässt sich weder mit übernatürlichen Vorgängen noch mit psychologischen oder gruppendynamischen Prozessen hinreichend erklären. Sie hat sich in einem höchst alltäglichen Sinn ereignet.

Merkmal 4: Wiederbegegnung inkognito Zunächst ist er einzelnen von ihnen auf ganz persönliche Art wiederbegeg-

Wachstum Wärmeverbund: Hedingen ist gerüstet für ein neues Energiezeitalter. > Seite 9

Wettswiler Gemeindepräsident tritt aus der SVP aus

Auferstanden ins Leben ................................................... von urs boller

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net. Und zwar so, dass sie ihn zuerst gar nicht wiedererkannten, als ob der Auferstandene in jedem beliebigen Menschen entgegenkommen könnte: In irgendeinem, der uns seine Aufmerksamkeit schenkt. Oder umgekehrt: In einem, der unsere Aufmerksamkeit nötig hat. Vielleicht schaut er aus wie ein Friedhofsgärtner, so wie er sich der Maria Magdalena gezeigt hat. Möglicherweise kommt er daher wie jener wildfremde Wanderer, der den Emmausjüngern zufällig über den Weg gelaufen ist. Oder vielleicht gar so, wie es der Schriftsteller Franz Hohler unter dem bezeichnenden Titel «die Antwort» beschrieben hat: Mir träumte kürzlich, ich ginge zum Friedhof, auf dem Jesus beerdigt sei, und heute sei ein besonderer Tag, denn Jesus sei auferstanden und lebe. Als ich dorthin kam, lehnte er an der Friedhofmauer. Ich erkannte ihn sofort an den langen Haaren und dem milden Blick. Ziemlich aufgeregt stellte ich ihm die Frage, über die ich schon oft nachgedacht hatte: «Sind sie wirklich Gottes Sohn?» Er schaute mich müde an und fragte mich: «Häsch mer en Schtutz?» Da erwachte ich. Man könnte beim ersten Hinhören meinen, Hohler wolle sich über die Osterbotschaft lustig machen. Aber das trifft ganz und gar nicht zu. Sein Traum illustriert und verdeutlicht noch, dass sich der Auferstandene hinter jedem beliebigen Menschen verbergen kann, was schon immer ein zentrales Motiv der Jesusbotschaft war. Er hat sich identifiziert mit Notleidenden und schrägen Vögeln aller Art: «Was ihr irgendeinem meiner geringsten Brüder oder Schwestern getan habt – irgendeinem Hilfsbedürftigen – das habt ihr mir getan».

Der Wettswiler Gemeindepräsident Hans-Peter Eichenberger (Bild) ist aus der SVP ausgetreten – weil er sich von der Partei nicht mehr getragen fühlt. Sie habe sich in den letzten zwei, drei Jahren ständig gegen den Gemeinderat gerichtet, hält er fest. Das Fass zum Überlaufen gebracht habe die Sympathien der SVP zur Initiative «Erhaltung der Wohnqualität», welche die Gemeindeversammlung im Herbst gegen den Willen des Gemeinderates klar befürwortet hat. «Wir haben ihm früh signalisiert, dass wir den Gegenvorschlag des Gemeinderates ablehnen», hält Jürg Comminot, Aktuar der SVPOrtspartei fest und sagt: «Der Gemeindepräsident hat nicht akzeptiert, dass wir einige Dinge hinterfragen.» Hanspeter Eichenberger will nun im nächsten Jahr als Parteiloser für eine zweite Amtsdauer kandidieren. (-ter.)

................................................... > Bericht auf Seite 5

anzeigen

Merkmal 5: Was Jesus gelehrt, gelebt und versprochen hat, gilt noch In diesem Sinn hat die eigenartige Hohlergeschichte geradezu biblische Aussagekraft, weil sie etwas aufnimmt und verstärkt, was Jesus schon immer gelehrt und gelebt hat. Dasselbe gilt nämlich für die Wiedererkennungsmerkmale der Ostererzählungen. Der Maria Magdalena ist ein Licht aufgegangen, als er sie beim Namen nannte und den Emmausjüngern fiel es beim Brechen des Brotes wie Schuppen von den Augen. Das heisst mit anderen Worten: Jesu Botschaft ist mit seinem Tod am Kreuz nicht hinfällig oder widerlegt, sondern im Licht der Ostererfahrung gleichsam beglaubigt und bestätigt worden. Ostern ist nicht das Happy End einer tieftraurigen Geschichte im Stil von «vorher – nachher» aus der Werbung: Vorher Unrecht, Not und Tod – nachher lauter Harmonie und Osterjubel. So sieht unsere Welt weiss Gott nicht aus. ................................................... > Fortsetzung auf Seite 3

400 13 9 771661 391004


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Affoltern am Albis Am 25. März 2013 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben: Die Gemeindeverwaltung und das Betreibungsamt Bonstetten sind vom Donnerstagnachmittag, 28. März, 15.00 Uhr, bis Dienstagmorgen, 2. April, 8.00 Uhr, geschlossen. Bei Todesfällen wählen Sie bitte die Telefonnummer: 079 724 66 08 Wir wünschen Ihnen frohe Festtage und schöne Ostertage. Gemeinderat und Gemeindeverwaltung Bonstetten

Verwaltung bleibt über Ostern geschlossen Die Verwaltung sowie der Werkhof bleiben über Ostern, d. h. von Karfreitag, 29. März 2013, bis und mit Ostermontag, 1. April 2013, geschlossen. In Todesfällen erreichen Sie das Bestattungsamt am Freitag und Montag jeweils von 11.00 bis 12.00 Uhr unter der folgenden Telefonnummer: 076 292 86 01. Wir wünschen Ihnen fröhliche Ostern und danken für Ihr Verständnis. Gemeindeverwaltung Aeugst

Wiedereröffnung eines Konkurses Schuldnerin: Zengis GmbH, mit Sitz in Bonstetten, Im Schachenhof 45A, 8906 Bonstetten Datum der Konkurseröffnung: 13. Juli 2012 (Das Verfahren wurde am 26. September 2012 rechtskräftig eingestellt, aber infolge nachträglicher Feststellung eines Aktivums mit Urteil vom 20. März 2013 wieder eröffnet.) Summarisches Verfahren, Art. 231 SchKG. Eingabefrist bis 3. Mai 2013 (Vgl. im übrigen Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 2. Mai 2013.) Schlieren, 22. März 2013 Konkursamt Schlieren

Die Gemeindeverwaltung bleibt am Freitag, 29. März 2013 und die darauf folgende Tage aufgrund des Karfreitags und Ostern geschlossen. Schalterschluss: Donnerstag, 28. März 2013, um 15.00 Uhr Bei Todesfällen steht Ihnen das Bestattungsamt an folgenden Tagen unter Telefon 079 527 10 11 zur Verfügung: Freitag, 29. März 2013, 10.00 bis 12.00 Uhr Montag, 1. April 2013, 10.00 bis 12.00 Uhr Bei unaufschiebbaren Angelegenheiten, das heisst bei Arresten oder Retentionen, ist der Betreibungsbeamte unter Telefon 079 736 15 12 für Sie zu erreichen. Ab Dienstag, 2. April 2013, sind wir gerne wieder für Sie da. Wir wünschen Ihnen schöne Ostertage und danken für Ihr Verständnis.

Uitikonerstrasse 9c, Postfach 8952 Schlieren

Ihre Gemeindeverwaltung

Einladung zum Schulbesuchsmorgen Die sek mättmi in Mettmenstetten lädt Sie herzlich zum Schulbesuch in der Schulanlage Wygarten ein. Programm gemäss Stundenplan vor Ort: 1. Unterrichtslektion 2. Unterrichtslektion Pausenkaffee, Gesprächsmöglichkeiten

In der Kaffeestube stehen Ihnen unsere Fachleute (Lehrpersonen, Schulleiter, Schulpflegemitglieder, Mitglieder des Elternrats) für Fragen, Anregungen und Gespräche zur Verfügung. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Gemeinde Affoltern am Albis Regionales Entsorgungszentrum und zentrale Sammelstelle «ÖKI-HOF», Lindenmoosstrasse 15 Öffnungszeiten über Ostern Für das Regionale Entsorgungszentrum und die zentrale Sammelstelle «ÖKI-HOF» an der Lindenmoosstrasse 15 gelten über Ostern folgende Annahmezeiten: • Gründonnerstag, 28. März 2013: 07.30 bis 09.00 Uhr, 09.30 bis 11.45 Uhr, 13.00 bis 16.00 Uhr • Karfreitag, 29. März 2013: • Samstag, 30. März 2013:

ganzer Tag geschlossen ganzer Tag geschlossen (GP Osterhas)

• Ostermontag, 1. April 2013:

ganzer Tag geschlossen

Ab Dienstag 2. April 2013 gelten wieder die üblichen Öffnungszeiten. Wir wünschen Ihnen frohe Ostertage. Affoltern am Albis, 22. März 2013

Schliessung des Gemeindeammannund Betreibungsamtes infolge EDV-Systemumstellung

Die Büros der Gemeindeverwaltung sind am Gründonnerstag, 28. März 2013, von 08.00 Uhr durchgehend bis 14.00 Uhr geöffnet.

Das Gemeindeammann- und Betreibungsamt Affoltern am Albis bleibt infolge Softwareumstellung am Mittwoch, 3. April 2013, sowie am Donnerstag, 4. April 2013, für den Kundenverkehr geschlossen.

Von Gründonnerstag 28. März 2013, 14.00 Uhr, bis und mit Ostermontag, 1. April 2013, bleiben die Büros geschlossen. Für die Anmeldung von Todesfällen ist das Bestattungsamt am Samstag, 30. März 2013, zwischen 10.00 und 11.00 Uhr unter Telefon 044 762 25 54 erreichbar. Die Abfallsammelstelle an der Vorderen Zelglistrasse 2 ist am Ostermontag, 1. April 2013, geschlossen. Am Samstag, 30. März 2013, ist sie wie üblich geöffnet. Gemeindeverwaltung Hedingen

Gesundheitsabteilung

Ab Freitag, 5. April 2013, bedienen wir Sie gerne wieder zu den üblichen Öffnungszeiten. Wir danken Ihnen für das Verständnis. Ihr Gemeindeammannund Betreibungsamt Affoltern a. A.

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314-316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Affoltern am Albis Planauflage: Gemeindezentrum Marktplatz 1 Hochbauabteilung, 2. OG Bauherrschaft: Gastro Vision AG, Zeughausgasse 19, 6300 Zug Bauvorhaben: Neubau Mehrfamilienhaus, Kat.-Nr. 6333, Jonentalstrasse/ Pfruendhofstrasse, Zentrumszone Z3

Bauherrschaft: Renggli Andreas und Aylin, Bruggenmattweg 52, 8906 Bonstetten Projektverfasser: Koster AG, Hermetschloostrasse 75, 8048 Zürich Bauvorhaben: Solaranlage auf dem Dach des Wohnhauses Vers.-Nr. 651 auf Grundstück-Nr. 1442 Bruggenmattweg 52 (W2/45)

Hausen am Albis Gesuchsteller: Hotel Löwen Betriebs AG, Albisstrasse 2, 8915 Hausen am Albis Projektverfasser: Oikos & Partner GmbH, Gotthardstrasse 47, 8800 Thalwil Bauprojekt: Anbau Terrasse für Restaurant auf Kat.-Nr. 3486, Albisstrasse 2 (K I)

Rolf Werner Spörri geb. 19. September 1937, Ehemann der Rosmarie Spörri geb. Zollinger, von Affoltern am Albis ZH und Embrach ZH, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH, Jonentalstrasse 27. Trauergottesdienst am Mittwoch, 3. April 2013, 14.00 Uhr, in der reformierten Kirche Affoltern am Albis ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Hedingen In Affoltern am Albis ist am 25. März 2013 gestorben:

Bestattungen Wettswil am Albis Am 26. März 2013 ist in Wettswil am Albis gestorben:

Brunner geb. Hefti, Elsa

Bonstetten

Samstag, 6. April 2013

08.20 bis 09.05 Uhr 09.10 bis 09.55 Uhr ab 09.55 Uhr

Öffnungszeiten über Ostern

geboren 24. Januar 1921, Bürgerin von Schwanden GL, Zürich und Hinwil ZH, verwitwet, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis, Heissächerstrasse 17. Die Erdbestattung findet im engsten Familienkreis statt.

Spillmann geb. Meier, Martha geboren am 18. Juli 1915, von Hedingen ZH, Witwe des Spillmann Heinrich, wohnhaft gewesen in Hedingen, Geissweid 1a, mit Aufenthalt in der Langzeitpflege Sonnenberg, Haus Rigi, Affoltern am Albis. Abschiedsgottesdienst in Hedingen am Mittwoch, 3. April 2013, 14.00 Uhr. Bestattungsamt Hedingen

Der Friedhofvorsteher

Es weht der Wind ein Blatt vom Baum, von vielen Blättern eines. Das eine Blatt, man merkt es kaum, denn eines ist ja keines. Doch dieses eine Blatt allein, war Teil von unserem Leben. Drum wird dies eine Blatt allein, uns immer wieder fehlen.

TODESANZEIGE Diesmal besiegte seine Krankheit seinen positiven Lebenswillen. In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meinem lieben Mann, unserem Vater, Schwiegervater und Opi

Rolf Werner Spörri-Zollinger 19. September 1937 – 25. März 2013

In stiller Trauer: Rosmarie Spörri-Zollinger Gian-Reto und Claudia Spörri-Müller mit Corina und Janic Urs und Claudia Spörri-In-Albon mit Lian Gabi und Simon Herold-Spörri mit Talin, Bigna und Maurus Die Trauerfeier findet am Mittwoch, 3. April 2013, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Affoltern am Albis statt. Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis. Anstelle von Blumenspenden gedenke man der Krebsforschung Schweiz, 3001 Bern, Postkonto 01-13560-4, Vermerk: Todesfall Rolf Spörri. Traueradresse: Rosmarie Spörri, Jonentalstrasse 27, 8910 Affoltern am Albis

Mettmenstetten Bauherrschaft: Baukonsortium am Dorfbach, c/o Andy Kammermann, Islergasse 6, 8703 Erlenbach Vertreter: ARGE Savioni/Bühlmann/ Kuithan, c/o Savioni Architekten GmbH, Mythenquai 353, 8038 Zürich Bauprojekt: Neubau Wohnüberbauung mit 2 Mehrfamilienhäusern, Fusssteg über Dorfbach sowie Unterniveaugarage auf Kat-Nr. 4076, Pfruendmattstrasse (Kernzone KB)

Ostermontag, 1. April 2013 geöffnet 14 bis 17 Uhr Alte Küche und Stube. Ämtler Trachten. Reichhaltige Dokumentation über Dorf und ehemalige Burg, Kieswerke, Reussverbauung, Landwirtschaft, Gerberei, Wagnerei, Schlosserei, Mühle und Säge sowie anderes Handwerk.

Wechselausstellung: Unsere Wasserversorgung Geöffnet: Berchtoldstag, Ostermontag, Pfingstmontag, 1. Sonntag im Oktober (Chilbi). Ausserdem Führungen für Gruppen nach Vereinbarung. Telefon 044 767 05 55


Bezirk Affoltern

Auferstanden ins Leben Fortsetzung von Seite 1

Merkmal 6: Wiedererkannt an seinen Wundmalen Karfreitag und Ostern gehören untrennbar zusammen. Was geschehen ist, lässt sich nicht rückgängig machen. Und die Liebe bleibt nach wie vor verletzlich. Dies kommt ganz besonders zum Ausdruck in der Wiederbegegnung mit den zweifelnden Hardlinern aus dem Jüngerkreis, die bei Tisch sassen und aus Angst vor den Juden die Türen fest verschlossen hatten. Als dann Jesus aller Verschlossenheit zum Trotz in ihr Leben zurückkehrte, meinten sie noch immer ein Gespenst vor sich zu haben. Er aber sagte: «Schalom miteinander» und verwies auf seine Verwundungen an Händen und Füssen. Sie haben ihn nicht an einem strahlenden Siegergesicht wiedererkannt, sondern an den Wundmalen, die vom Kreuz her stammen. Dieses entscheidende Wiedererkennungsmerkmal kann doch nichts anderes bedeuten, als dass Karfreitag und Ostern, Freude und Leid, Abschied und Neuanfang untrennbar zueinander gehören. Der Auferstandene verspricht nicht das Blaue vom Himmel herab. Die Osterbotschaft ist Hoffnung gegen den Wind: Ermutigung zu einem sinnerfüllten Leben hier und heute – trotz allem, was dagegen spricht.

Merkmal 7: Der Auftrag Dementsprechend enthalten sämtliche Osterzählungen einen Appell – einen Auftrag an die Jüngerschaft: «Geht und verbreitet die Hoffnungsbotschaft in aller Welt». Dass damit nicht in erster Linie Bekehrungsversuche gemeint sind, sondern eine ehrfürchtige, achtungsvolle und achtsame Lebenshaltung, kommt am deutlichsten zum Ausdruck am Endes des Markus-Evangeliums, wo es heisst: «Verkündet die frohe Botschaft aller Kreatur». Danach gilt es, nicht nur allen Menschen, sondern auch den Pflanzen und Tieren die nötige Achtung entgegenzubringen, damit die ganze Schöpfung aufatmen beziehungsweise aufblühen kann.

Merkmal 8: Die erneuerte Schöpfung im Zeichen der Achtsamkeit In diesem Sinn feierten die frühen Christen den Ostermorgen als das Ende der Nacht. Und wo die Nacht das verneinende «N» verliert, bleibt die Acht: Aus nuit wird huit, aus night wird eight, aus notte otto. Acht ist die österliche Zahl. Sie steht für Entwicklung, Wandlung und Erneuerung. Und wenn man sie umkippt, wird sie zum Zeichen der Unendlichkeit. An Jesu Kreuz hat nach christlicher Auffassung selbst der Tod seinen endgültigen Schrecken verloren. Und gelegentlich wurde Ostern als achter Schöpfungstag bezeichnet: Der erste einer erneuerten Schöpfung, in der – eine Oktav höher – alles der Vollendung entgegengeht. Schön wärs, sagen die Skeptiker aller Zeiten und Zonen. Auch Zweifel sind gut biblisch. Aber der eigentliche Gegenspieler zur Osterbotschaft heisst nicht Zweifel, sondern Fatalismus oder Schicksalsglaube. Wer nicht mit Wundern rechnet, ist kein Realist. Frohe Ostern!

Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Werner Schneiter, Chefredaktor

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«Sie sind wichtig, weil Sie eben Sie sind ...» Begleitdienst Knonauer Amt: 22 freiwillige Begleitpersonen Das Angebot zur freiwilligen Begleitung von Schwerkranken und Sterbenden im Bezirk Affoltern gibt es seit dem 1. November 2011 – im Rahmen einer Pilotphase, die im Herbst dieses Jahres enden wird. Im vergangenen Jahr leisteten sie mehr als 500 Einsatzstunden.

chotherapeutin am Spital Affoltern, Claudia Garaventa, die auch als Vermittlerin für den Begleitdienst tätig ist, sowie Ursula Jarvis, die Verantwortliche für die Freiwilligen.

................................................... von urs e. kneubühl «Sie sind wichtig, weil Sie eben Sie sind. Sie sind bis zum letzten Atemzug wichtig. Wir werden alles tun, damit Sie nicht nur in Frieden sterben, sondern bis zuletzt leben können.» Dieses Zitat Cicely Saunders’ trifft den Nagel auf den Kopf. Kunststück, dass die aussagekräftigen Worte der – neben Elisabeth Kübler-Ross – als Begründerin der modernen Hospizbewegung und Palliativmedizin geltenden britischen Ärztin, Sozialarbeiterin und Krankenschwester dem Begleitdienst Knonauer Amt als Leitlinien dienen. Der seit November 2011 sich in einer Pilotphase befindenden Dienst hat sich der persönlichen Begleitung von schwerkranken und sterbenden Menschen im Bezirk Affoltern angenommen. Die Freiwilligen des Begleitdienstes Knonauer Amt kommen dort zum Einsatz, wo die letzte Lebensphase beginnt, wobei es – auch dies ein Leitsatz Cicely Saunders’ – nicht darum geht, «dem Leben mehr Tage zu geben, sondern den Tagen mehr Leben.»

Schulung als Vorbereitung Nicole Lorengo und Catherine Morier, beide aus Affoltern, sowie die Bonstetterin Claudia Garaventa gehören zu den insgesamt 22 Freiwilligen, die sich zurzeit im Begleitdienst Knonauer Amt einsetzen. Diese Einsätze seien so individuell wie vielfältig, berichten die drei Begleiterinnen. Nicole Lorengo: «Ich war bisher hauptsächlich in der Palliativstation am Spital Affoltern im Einsatz und habe dabei jedes Mal erlebt, wie offen ich sein muss, auf das, was kommt. Jede Begleitung ist anders, weil der zu begleitende Mensch eigen, ganz besonders ist.» Sie, die durch Todesfälle in der eigenen Familie zum Mitfühlen und Mittun im Begleitdienst angeregt wurde,

«Niemand soll alleine sterben» Wie alle Freiwilligen schätzt auch Catherine Morier sowohl diese Austauschtreffen wie auch das fachliche Geleit durch die Projektgruppe. «Der Sterbeprozess ist ein Geheimnis», hält sie fest, «und die Situationen Claudia Garaventa, Catherine Morier, Ursula Jarvis und Ni- und Momente entcole Lorengo vom Begleitdienst Knonaueramt, der schwer- sprechend unvorkranken und sterbenden Menschen im Bezirk eine persön- hersehbar.» Erfahliche Begleitung in der letzten Lebensphase bietet. (Bild kb.) ren hat sie dies bereits bei ihrer ersschildert Momente, die zwar schwer, ten Nachtwache in einem Privathausaber durchaus auch sehr schön sein halt, um welche die Spitex den Bekönnen. Daher sei es auch wichtig, gleitdienst nachgesucht hatte. «Ich hadass man die richtige Distanz bewah- be dabei die ganze Palette der Sterbere, denn die Reaktionen der begleite- begleitung erlebt, von der erleichterten Menschen können sehr unter- ten Ehefrau des Sterbenden, für welschiedlich und wechselhaft sein. «Oft che mein Einsatz eine Nacht lang willist es eben die Krankheit, welche hier kommene Entlastung war – endlich mächtig mitgestaltend ist und so die konnte sie wieder einmal eine Nacht ganze Spannweite an Auswirkungen lang durchschlafen, weil sie ihren zeitigt», bemerkt Claudia Garaventa Mann in guten Händen wusste – bis zu dazu. Daher werden die Begleiterin- den Gesprächen mit dem Sterbenden, nen und Begleiter auch bestmöglich dem Hand-Halten und den Linderunauf ihre anspruchsvolle Aufgabe vor- gen bei trockenen Lippen oder Liegebereitet. Zuerst ist da das Einzelge- beschwerden.» Catherine Morier ist, spräch, in welchem gemeinsam Moti- wie sie sagt, in jener Nacht vollkomvation, Befähigung und Belastbarkeit men aufgegangen in ihrer Aufgabe. ausgelotet werden. Dann folgt ein «Zum Wachbleiben, nahm ich mein Grundkurs mit Themen wie Kommu- Strickzeug mit. Ich kam nicht dazu.» nikation, bewegungsbasierte Unter- Dies sei auch gut gewesen, denn stützung, und basale Stimulation, um schliesslich hatte sie sich nach dem bekannte, elementare Wahrneh- unbegleiteten, überraschenden Tod eimungserfahrungen zu ermöglichen, nes eigenen Angehörigen gesagt: «Nieaber auch Abschied, Trauer und Ster- mand sollte alleine sterben ...» ben. Und schliesslich ist da aber auch die weiter unterstützende Begleitung der Freiwilligen mittels regelmässigen 2014 Öffnung für weitere Austauschtreffen unter der Leitung Institutionen von Claudia Müller, Stationsleiterin Engagement, das sich aus Mitgefühl der Palliativstation, Bettina Barz, Psy- und Menschenliebe entwickelt, darauf baut der Begleitdienst Knonauer Amt bei seinen Freiwilligen. Das Zwischenfazit der Pilotphase, die im Herbst dieses Jahres zu Ende geht, präsentiert sich positiv. Ursula Jarvis zeigt sich tion vermittelt. Die freiwilligen Bedarüber hoch erfreut: «Das Bedürfnis gleitpersonen helfen ehrenamtlich. ist klar belegt; die Begleitung, wie wir Sie erhalten lediglich die Spesen versie anbieten, wird unzweifelhaft als gütet und als Dankeschön, ein geNotwendigkeit bewertet.» Erstaunt mütliches Zusammensein mit Imzeigt sich die Verantwortliche für die biss, so wie die Bezahlung der WeiFreiwilligen aber auch darüber, dass terbildungen. in so kurzer Zeit so viele Freiwillige Der Begleitdienst Knonauer Amt gefunden werden konnten: «Schon finanziert sich hauptsächlich durch nach unserem ersten InformationsSpenden und Zuwendungen: Clientis abend im Januar 2011, zu welchem 60 Sparcassa 1816, 8910 Affoltern, BeInteressierte kamen, durften wir 20 treff: Begleitdienst Knonauer Amt, feste Anmeldungen zählen. Das hat PC 30-38138-8, IBAN CH05 0681 4276 uns von der Projektgruppe, in der die 3673 4090 5. interdisziplinäre Zusammenarbeit

wunderbar funktioniert, entsprechend motiviert.» Der erfreuliche Verlauf der Pilotphase, so erwartet Ursula Jarvis, dürfte ab 2014 zur breiteren Öffnung des Wirkungskreises des Begleitdienstes führen und damit weiteren Institutionen angeboten werden. 522 Einsatzstunden haben die 22 Freiwilligen im vergangenen Jahr geleistet und damit pflegende Angehörige entlastet und so mitgeholfen, Sterbenden den «letzten Gang» menschenwürdig gehen zu können. «Oft ist es für die Schwerkranken und Sterbenden einfacher, mit Aussenstehenden über das Sterben und den Tod zu sprechen, als mit den eigenen Angehörigen», stellt Claudia Garaventa fest. Es muss für diese allein schon besonders hart sein, von ihren Lieben beim fortwährenden Verfall gesehen zu werden. Man müsse das Sterben als den letzten Teil des Lebens begreifen – und damit als eine Grunderfahrung des Daseins, sagte Cicely Saunders. Der Begleitdienst Knonauer Amt und seine Freiwilligen sehen dies genauso. Gleichzeitig erzählen Begleiterinnen und Begleiter aber auch vom «Berührenden, das in der Nähe zu den einzelnen Menschen und in den unterschiedlichen Situationen liegt und jedesmal als Bereicherung empfunden wird». Begleitdienst Knonauer Amt. Kontakt: Ursula Jarvis, Sozialdiakonin reformierte Kirchgemeinde Mettmenstetten, Albisstrasse 10, Mettmenstetten, Telefon 043 466 83 23, E-Mail: ursula.jarvis@bluewin.ch.

wir gratulieren Zur goldenen Hochzeit Shajib und Imrije Bunjaku, wohnhaft in Affoltern, dürfen am Ostermontag, 1. April, die goldene Hochzeit feiern. Zum Ehrentag herzliche Gratulation.

Zum 85. Geburtstag In Affoltern feiert Rosa Stähli am Ostersamstag, 30. März, ihren 85. Geburtstag. Wir gratulieren herzlich, wünschen ein schönes Geburtstagfest und alles Gute. anzeige

Auf Spenden angewiesen Der Begleitdienst Knonauer Amt ist während der zweijährigen Pilotphase unter dem Dach des Vereins Besuchsdienst Affoltern angesiedelt. Er ist unabhängig, politisch und konfessionell neutral und steht Einwohnerinnen und Einwohnern aus dem Bezirk zur Verfügung. Auf Anfrage werden freiwillig tätige Begleitpersonen zur Entlastung von pflegenden Angehörigen und zur ergänzenden persönlichen Begleitung von Schwerkranken und Sterbenden zu Hause – via Spitex – und auf der Palliativsta-

Thomas Stöckli, Redaktor Uschi Gut, Redaktionsassistenz Redaktion@affolteranzeiger.ch

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A.

Donnerstag, 28. März 2013

Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 23 532 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Tiziana Dinisi Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch

Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701

Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch

Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG


«wer ballast abwirft, gewinnt leichtigkeit» Schlicht und einfach war sein Leben Treu und fleissig seine Hand Möge Gott ihm Ruhe geben Dort im neuen Heimatland

«Denke an den Sommer und was davon geblieben ist: ein paar Blätter.» Walter Ehrismann, Herbst 2012

TODESANZEIGE

TODESANZEIGE Traurig nehmen wir Abschied von meinem lieben Bruder, Schwager und Cousin

Traurig, aber dankbar für sein erfülltes Leben, nehmen wir Abschied von meinem Mann, unserem Vater, Grossvater, Bruder und Freund

Gottlieb Zwald

Walter Alexander Ehrismann

15. Juni 1931 – 21. März 2013

Er ist nach längerer Krankheit, aber doch unerwartet rasch, liebevoll gepflegt und begleitet von den Schwestern im Pflegeheim Sonnenberg, Affoltern am Albis, gestorben. Wir werden ihn in liebevoller Erinnerung behalten.

Überraschend wurde er aus dem Dasein abberufen. Im Kreis seiner Familie ist er friedlich eingeschlafen.

Geigen, Cellos und Bratschen, auch in schlechtem Zustand. Barzahlung. Telefon 076 308 33 80

In Liebe und Dankbarkeit: Alice Ehrismann Urs und Semra Ehrismann mit Deniz und Aylin Markus und Beatrice Ehrismann Armin und Elsbeth Ehrismann mit Claudia Judith Ehrismann mit David und Nathalie Willi Eberle mit Silvia und Doris Anverwandte und Freunde

In stiller Trauer: Franz und Heidi Zwald Verwandte und Freunde Besammlung am Gemeinschaftsgrab Mittwoch, 3. April 2013, um 13.45 Uhr. Die Abschiedsfeier findet anschliessend um 14.00 Uhr in der Kirche Aeugst am Albis statt.

Die Trauerfeier findet am Samstag, 6. April 2013 statt. Beisetzung auf dem Friedhof Urdorf um 12.30 Uhr, Gedenkgottesdienst in der katholischen Kirche Urdorf um 13.30 Uhr. Anstelle von Blumenspenden gedenke man der IFP, Internationale Stiftung für Forschung in Paraplegie, 8001 Zürich, Postkonto 80-10490-8, IBAN CH07 0900 0000 8001 0490 8 (Vermerk: Abschied Walter Ehrismann). Traueradresse: Alice Ehrismann, Schlierenstrasse 47, 8902 Urdorf

TODESANZEIGE Auch wenn wir damit rechnen mussten und die Erlösung kam, schmerzt doch die Endgültigkeit. Wir nehmen Abschied von

«Selbst ein Weg von tausend Meilen beginnt mit einem Schritt.» (Japanische Weisheit) «Wenn du das Fliegen einmal erlebt hast, wirst du für immer auf Erden wandeln, mit deinen Augen himmelwärts gerichtet. Denn dort bist du gewesen und dort wird es dich immer wieder hinziehen.» (Leonardo da Vinci)

9. August 1922 – 20. März 2013

In lieber Dankbarkeit: Erika Müller-Andrist Evi und Kurt Tschudi Daniel Tschudi und Shiori Ito Sibylle Tschudi und Claudio Glöckler Wir nehmen Abschied am Dienstag, 2. April 2013, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis, anschliessend Trauergottesdienst in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis. Traueradresse: Erika Müller, Bergrain 3, 8910 Affoltern am Albis

Kosmetikstudio Mandy Weber Gomweg 1, 8915 Hausen am Albis Telefon 078 752 01 14 «Gönnen Sie sich einen Moment des Wohlbefindens» Kosmetikbehandlung ab Fr. 75.– Manicure ab Fr. 30.– Diverse Körperenthaarungen Ich freue mich auf Sie!

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Franz Müller-Andrist Wir sind traurig, doch auch dankbar dafür, dass ihm ein noch längerer Leidensweg erspart geblieben ist. Er wird in unseren Herzen als liebevoller Mensch stets in guter Erinnerung bleiben.

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6. April 1943 – 25. März 2013

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Anstelle von Blumenspenden bitten wir um Unterstützung der Stiftung Solvita/Götschihof, Aeugstertal, Postkonto 80-507-0.

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Heute Morgen ist die Lebensreise von unserem Vater, Schwiegervater, Grossvater, Urgrossvater, Bruder, Götti und Onkel zu Ende gegangen.

Andreas Kündig-Frech (Andy old) 14. April 1923 – 26. März 2013

Er verstarb im Spital Affoltern im Beisein seiner Familie. Wir sind dankbar für sein langes Leben mit vielen wunderbaren Erlebnissen. In unseren Herzen wird Ätti immer bei uns sein. Traurig und dankbar bleiben wir zurück. Ueli und Elsbeth Kündig-Schürmann Sabine und Hans Appert-Kündig Roger und Désirée Kündig-Koller mit Eric und Lea Anna Marco und Ana Kündig-Stadler mit Sean und Liv Heinz und Fabienne Appert-Bossert Marie Duelli-Kündig Verwandte, Freunde und Bekannte Urnenbeisetzung am Freitag, 5. April 2013, um 13.30 Uhr auf dem Friedhof Bonstetten; anschliessend Trauerfeier um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche. Anstelle von Blumen gedenke man des Götschihofs Aeugstertal: Stiftung Solvita, 8902 Urdorf, Postkonto 80-507-0, Vermerk: Wohnheim Götschihof. Am Freitag, 5. April 2013, bleibt das Restaurant Löwen, Bonstetten, den ganzen Tag geschlossen. Traueradressen: Ueli Kündig-Schürmann, Restaurant Löwen, 8906 Bonstetten Sabine Appert-Kündig, Bodenfeldstrasse 1, 8906 Bonstetten

mit Frischwasserzufuhr zum Halten von ca. 500 Forellen. Gebiet Knonauer Amt und Kanton Zug. Telefon 044 767 12 09


Bezirk Affoltern

Donnerstag, 28. März 2013

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«Nicht mehr getragen von der Partei» Der Wettswiler Gemeindepräsident Hans-Peter Eichenberger ist aus der SVP ausgetreten – nach 20 Jahren Weil er sich bei wichtigen Sachfragen von der Partei nicht getragen fühlt, ist der Wettswiler Gemeindepräsident Hans-Peter Eichenberger aus der SVP ausgetreten. Bei den Wahlen im nächsten Jahr kandidiert er als Parteiloser.

Führung der Kantonalpartei auch deshalb ab, weil sie sich von der Basis absetzt. «Wir haben rund 30 SVP-Gemeindepräsidenten im Kanton Zürich. Kein einziges Mal wurden wir zusammengerufen, nie kam es zu gemeinsamen Diskussionen», moniert Eichenberger.

................................................... von werner schneiter

Kandidatur als Parteiloser

Hans-Peter Eichenberger ist seit rund 20 Jahren Mitglied der SVP. «Lange Zeit habe ich mich wohlgefühlt – nicht mehr jedoch in den letzten zwei bis drei Jahren», sagt er. Er fühlt keinen Rückhalt mehr, weil sich die Partei nach seinen Worten bei zahlreichen Themen gegen ihn und den Gemeinderat gewandt hat. Als ausschlaggebend für seinen Austritt nennt Eichenberger die Sympathien der SVP für Initiative «Erhaltung der Wohnqualität von Wettswil», die der Gemeinderat ablehnte, von den Stimmberechtigten an der Gemeindeversammlung im letzten Herbst jedoch angenommen wurde. «Das empfand ich als Rückenschuss der SVP», sagt er. Danach nahm er ein «Timeout» und mied Parteianlässe. Im Januar kam es dann im Vorstand zu einer Aussprache, doch die Fronten blieben verhärtet. Kritik übt Hans-Peter Eichenberger jedoch nicht nur an der Wettswiler Ortssektion, sondern auch an der Kantonalpartei, die mit den Messerstecher-Inseraten nach seinem Empfinden zu weit gegangen ist – genauso wie mit jenen Aushängen und Inseraten, mit denen die freisinnige Regierungsrätin Ursula Gut bei der Abstimmung über die BVK-Sanierung ins Visier genommen wurde. Fett kriegt die

Er feiert dieses Jahr seinen 60. Geburtstag und kandidiert nun im nächsten Jahr für eine zweite Amtsdauer als Gemeindepräsident in Wettswil – als Parteiloser. «Ich bin nur noch Behördenmitglied und Politiker und habe Zeit für dieses Amt», fügt er bei und gibt sich dabei optimistisch, auch ausserhalb der SVP den nötigen Sukkurs zu erhalten. «Ich habe mich immer stark eingesetzt für die Vereine, namentlich auch für die Erweiterung der Sportanlage «Moos».

«Er nimmts persönlich» Es ist natürlich nicht erstaunlich, dass die SVP das Thema «Parteiaustritt» anders kommentiert. «Wir haben unserem Gemeindepräsidenten unsere ablehnende Haltung gegen ein Einkaufszentrum im Moos von Anfang an kundgetan – und auch sofort klargelegt, dass wir beim Gegenvorschlag des Gemeinderates nicht mitmachen», sagt Jürg Comminot, Aktuar der Ortspartei Wettswil, die schliesslich mit Änderungsantrag (Zulassung kleinerer Läden) an dieser herbstlichen RekordGemeindeversammlung nicht durchdrang. «Wir haben uns seinerzeit auch erlaubt, den Kostenverteiler bei der Erweiterung der Sportanlage infrage zu stellen und andere Dinge zu hinterfra-

Gemeindepräsident Hans-Peter Eichenberger an der Gemeindeversammlung, welche der Initiative «Erhaltung der Wohnqualität» gegen den Willen des Gemeinderates klar zustimmte – und auch von der SVP mitgetragen wurde. (Archiv) gen. Der Gemeindepräsident nahm das offenbar persönlich und war erbost», sagt Comminot und fügt bei,

dass die SVP den Parteiaustritt bedauert. «Wir werden nun bei den nächsten Wahlen einen eigenen Gemeinde-

präsdidiumskandiaten suchen und sind auch offen für Gespräche mit der FDP», so der SVP-Aktuar.

Ein Engagement im Verein für umfassende Suchttherapie

Auch die Rechnung 2012 ist erfreulich

«Die Alternative» bietet umfassende Hilfe für sozial Benachteiligte

Aus dem Gemeinderat Wettswil

Wer möchte einen Beitrag für Menschen leisten – für Erwachsene und Kinder, die am Rande unserer Gesellschaft leben und eine Chance für ihr Leben suchen? Wer möchte anstelle von gemeinnützigen Spenden lieber Zeit und Energie verschenken und sich konkret in einer Vorstands- oder Vereinsarbeit einsetzen und miterleben, dass ihr soziales Engagement etwas bewirkt? Dann besteht im Säuliamt eine wunderbare Gelegenheit. Der Verein für umfassende Suchttherapie «Die Alternative» vermittelt sozial Benachteiligten – vor allem suchtbetroffenen Müttern und Vätern und deren Kinder – umfassende Hilfe. Zu diesem Zweck hat der Verein entsprechende Institutionen ins Leben gerufen wie zum Beispiel die sozialtherapeutische Gemeinschaft Ulmenhof in Ottenbach, das Kinderhaus Tipi in Bir-

mensdorf, die Nachsorgestelle in Zürich etc. In diesen Institutionen finden junge Mütter und Väter – durch ihre Sucht und zerfahrene Lebenssituation auf Hilfe angewiesen – neuen Boden unter den Füssen und das Rüstzeug ihr Leben selber in die Hand zu nehmen. Mitverantwortung und Selbstständigkeit sind alltägliche Themen, für Mütter und Väter die verbindliche Begleitung und Verantwortung für ihr Kind. Den Kindern – auch die vergessenen Kinder genannt – wird Heimat und Schutz, Zuwendung und Anleitung zu einer gesunden Entwicklung ermöglicht. Der Verein «Die Alternative» setzt die Achtung und den Respekt vor dem Leben an erste Stelle und ist überzeugt, dass Menschen entwicklungsfähig sind. Dies sind die selbstverständlichen Handlungsgrundlagen im institutionellen Alltag. Die Menschenrechts- und die Kinderrechtskonvention sind oberste Richtschnur. Es ist nicht immer einfach, optimale Bedingungen für das therapeutische Angebot wie für die Arbeitsbedingungen der Mitarbeitenden in den Institutionen aufrechtzuerhalten, da die politischen Bestrebungen sich weitgehend in eine Ulmenhof in Ottenbach. (Bild Thomas Stöckli)

andere Richtung bewegen und für die Arbeit am Rande unserer Gesellschaft oft nicht ausreichend finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt werden. Trotzdem führt der Verein seine Arbeit auch nach vier Jahren mit Überzeugung weiter. Engagierte langjährige Mitglieder wie auch junge Menschen denken und tragen mit. Menschen, die den Verein und das aufgebaute Betreuungsnetz in die nächsten Jahrzehnte führen werden. Für diesen nächsten Schritt wird der Verein und den Vorstand längerfristig erweitert. Gesucht sind Menschen, die mit einem zeitlichen Engagement die Arbeit unterstützen. Die Vereins- und Vorstandsarbeit bietet ein spannendes Feld für eine sinnvolle ehrenamtliche Tätigkeit. Der Verein «Die Alternative» hat seinen Sitz in Ottenbach. Für Vereinsmitglieder ist die Bereitschaft, untereinander Beziehung zu haben und es miteinander zu geniessen eine gute Voraussetzung, sich auch gemeinsam neuen Herausforderungen zu stellen oder Durststrecken durchzustehen. Somit versteht man in der Vereinsund Vorstandsarbeit primär nicht nur eine Zusammensetzung von möglichst wichtigen Fachpersonen, sondern auch einen Verbund von Menschen, deren Interesse die konstruktive Zusammenarbeit und ein lebendiges wohlwollendes Vereinsleben ist. Weiterführende Informationen auf www.diealternative.ch oder dann direkt bei der Vereinspräsidentin. Barbara Meister, 044 761 69 14 (abends). barbarameister5@gmail.com.

Die Serie guter Rechnungsergebnisse wird mit der Rechnung 2012 fortgesetzt: Letztere verzeichnet einen Ertragsüberschuss von über 1,4 Mio. Franken und schliesst damit um knapp 2,0 Mio. Franken besser ab als budgetiert. In der Erfolgsrechnung der – erstmals auf dem Harmonisierten Rechnungsmodell HRM2 basierenden – Jahresrechnung 2012 steht dem Aufwand von 14 249 300 Franken ein Ertrag von 15 684 900 Franken gegenüber, woraus ein Ertragsüberschuss von 1 435 600 Franken resultiert. Das Budget sah bei einem Aufwand von 13 230 900 Franken und einem Ertrag von 12 676 100 Franken einen Aufwandüberschuss von 554 800 Franken vor. In der Investitionsrechnung des Verwaltungsvermögens sind Nettoinvestitionen von 2 276 500 Franken vorgenommen worden (budgetiert 2 968 000 Franken). In der Bilanz wird ein Eigenkapital von 37 910 000 Franken ausgewiesen, während das Nettovermögen 12 267 400 beträgt. Der gegenüber dem Budget um rund 1 990 000 Franken bessere Rechnungsabschluss ist zum grössten Teil auf Mehreinnahmen bei den Grundstückgewinnsteuern (1 252 800 Franken) und bei den ordentlichen Steuern früherer Jahre (413 100 Franken) sowie auf Minderausgaben im Bereich gesetzliche wirtschaftliche Hilfe (–387 500 Franken) zurückzuführen. Mehrausgaben sind vor allem im Be-

reich Pflegefinanzierung (281 900 Franken für Alters- und Pflegeheime und 102 000 Franken für ambulante Krankenpflege) sowie für die – aufgrund der Steuerkraft in den Jahren 2008 bis 2010 zu bezahlenden – Ressourcenabschöpfung 2012 (217 000 Franken) zu verzeichnen. Der Gemeinderat verabschiedete die Rechnung 2012 zuhanden der Gemeindeversammlung vom 10. Juni 2013. Die näheren Informationen zum Rechnungsabschluss 2012 werden die Stimmberechtigten wie üblich der Versammlungsbroschüre entnehmen können.

Einbürgerung Unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung hat der Gemeinderat Anouk Manon Haller, geb. 2001, deutsche Staatsangehörige, in das Bürgerrecht der Gemeinde Wettswil aufgenommen.

Wohnüberbauung Bäumlisächer Für die geplante, total 75 Wohneinheiten umfassende (zum grösseren Teil über die Bäumlisächerstrasse und zum kleineren Teil über die Heidenchilenstrasse erschlossene) Überbauung Bäumlisächer auf den Grundstücken Kat.-Nrn. 3097 und 2098 wurde die baurechtliche Bewilligung erteilt. Die Baugrundstücke liegen im Perimeter des privaten Gestaltungsplanes Bäumlisächer. (rs.)


Gesucht wird eine pflichtbewusste und gründliche Du hast gelebt für Deine Lieben. All Deine Müh und Arbeit war für sie, liebe Mutter ruh in Frieden, vergessen werden wir Dich nie.

TODESANZEIGE Dankbar und mit vielen, schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von unserer lieben Mutter, Schwiegermutter, Grosi, Urgrosi, Schwester und Tante

Martha Spillmann-Meier 18. Juli 1915 – 25. März 2013

Begleitet von ihren Nächsten durfte sie friedlich einschlafen. In stiller Trauer Anton und Marti Spillmann-Iten Ursula Spillmann Maja und Patrick Berglas-Spillmann mit Jessica und Sabrina Heinz und Monika Spillmann-Flückiger mit Tanja, Tom und Jana Ruth Schmid-Spillmann und Ernst Schaufelberger Peter Schmid und Elli mit Océane Markus Schmid und Rebecca Roggo Eveline und Michael Fehrenbacher-Schmid mit Sarah und Simon Adelheid Lipp-Spillmann und Bruno Vogt Thomas Lipp und Manuela Bär Albert und Hedy Meier-Schuppli Der Abschiedsgottesdienst findet am Mittwoch, den 3. April 2013, 14.00 Uhr, in der Kirche Hedingen statt. Die Urne wird zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Familienkreis beigesetzt. Anstelle von Blumen gedenke man der Ländlichen Familienhilfe der Zürcher Landfrauen-Vereinigung Zürich, 8304 Wallisellen. Postkonto 80-17416-1. Traueradresse: Anton Spillmann-Iten, Geissweid 1a, 8908 Hedingen

Stellenanzeiger

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Bezirk Affoltern

Donnerstag, 28. März 2013

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Löschen und Retten will gelernt sein Über 20 neue Feuerwehrleute am Rekrutentag der Ämtler Feuerwehren in Bonstetten Erst Postenarbeit und zum Abschluss eine Einsatzübung: Am Rekrutentag lernten vergangenen Samstag in Bonstetten Frauen und Männer aus dem ganzen Bezirk Affoltzern das FeuerwehrHandwerk kennen. ................................................... von thomas stöckli Wie sichert man eine Leiter? Mit welcher Ausrüstung rückt man in ein brennendes Haus vor? Welche Schläuche passen auf den Wasserwerfer? Wer noch nie mit der Feuerwehr zu tun hatte, wird Mühe haben, diese Fragen zu beantworten. Nicht so die über 20 neu Eingeteilten, die vergangenen Samstag am Rekrutentag des Feuerwehr-Verbands Bezirk Affoltern mitwirkten. Ganz ohne Vorkenntnisse kam niemand: einige haben schon ein Jahr lang den Übungsbetrieb in der Ortsfeuerwehr mitgemacht, andere waren zumindest bei zwei, drei Übungen dabei. Aufgeteilt in vier Gruppen lernten die fünf Frauen und 18 Männer aus sieben verschiedenen Gemeinden die Grundzüge des Feuerwehr-Handwerks. Im Löschdienst etwa, wie man einen Überflurhydranten bedient und für

Strahlrohre und andere Lösch- und Kühlmittel eine zweckmässige Leitung erstellt. Mit welcher Kraft das Wasser unter Druck wirkt, das konnte eine der Gruppen hautnah erleben: direkt am Strahlrohr platzte ein Schlauch auf. «Jetzt wisst Ihr, weshalb wir einen Helm tragen», so Ausbildner Martin Pfister trocken.

«Total motivierte Gruppe» An weiteren Posten übten die Feuerwehr-Rekruten, wie Atemschutzgerät, Handschiebeleiter und Funkgerät funktionieren. Weiter wurden sie unterrichtet, wie die Feuerwehr im Kanton Zürich und im Bezirk Affoltern organisiert ist. Von einer «total motivierten Gruppe» sollte Kursleiter Roger Hofstetter nach den einzelnen Lektionen schwärmen: «Alle vier Klassen haben toll mitgemacht.» Eine besondere Herausforderung stellte sich beim Funken: Nicht alle Kursteilnehmer hatten Deutsch als Muttersprache. Mit acht Neuen brachte die Feuerwehr Knonaueramt Süd (Maschwanden, Mettmenstetten, Knonau) die grösste Delegation nach Bonstetten. «Wir durften dieses Jahr elf Neueintritte verbuchen», verrät Kommandant Ueli Vollenweider nicht ohne Stolz. Besonders erfreulich: Nicht nur ganz

Löschdienst: Martin Pfister (links) erklärt das Strahlrohr. (Bilder Thomas Stöckli)

Fünf Feuerwehrleute, fünf verschiedene Uniformen – zum Rekrutentag kommen Feuerwehrleute aus dem ganzen Bezirk. junge, sondern auch einige Familienväter um die 30 Jahre stellen sich der Herausforderung. «Sesshaft» geworden sind sie es, die der Feuerwehr mit grosser Wahrscheinlichkeit lange erhalten bleiben.

Nachfolger für Ausbildung gesucht An der Einsatzübung vom späten Nachmittag durften die FeuerwehrRekruten die gelernten Elemente schliesslich zusammenfügen. Das

Atemschutz: Geübt wird mit dem Material der eigenen Feuerwehr.

Übungsobjekt war ein leerstehendes Wohnhaus, Übungsannahme ein Küchenbrand, vermisste Personen und ein versperrter Fluchtweg inklusive. Unter Atemschutz drang ein Trupp mit einer Löschleitung ins Haus vor. Mit zwei weiteren Löschleitungen verhinderten die FeuerwehrNeulinge, dass die Flammen auf benachbarte Gebäude übergreifen konnten. Innert kürzester Zeit waren die Personenrettungen ausgeführt und das Gebäude mit dem Lüfter rauchfrei gemacht. Der Rekrutentag war übrigens das letzte Projekt von Gabi Blickenstorfer, die als Ausbildungsverantwortliche des Ämtler Feuerwehrverbands zurückgetreten ist. Gesucht wird noch ein Nachfolger oder eine Nachfolgerin. Das könne auch ein Feuerwehr-Unteroffizier oder ein -Soldat sein, so Roger Hofstetter. Schliesslich muss die Person nicht selber ausbilden, sondern Ideen bringen, koordinieren und administrative Arbeiten erledigen.

ämtler kantonsräte meinen

Orientierung zum Energiekonzept Mitteilungen des Gemeinderates Aeugst ................................................... von gemeindeschreiber thomas holl Der Gemeinderat Aeugst wird anlässlich des Umwelttages vom 25. Mai 2013 ausführlich über den aktuellen Stand und die geplanten Schritte bezüglich Energiekonzept Aeugst am Albis orientieren. Zudem können sich interessierte Einwohnerinnen und Einwohner bei verschiedenen Fachleuten aus erster Hand zu ihren Fragen bezüglich Energie informieren lassen. Ab 9.30 Uhr werden verschiedene Referenten über das Energiekonzept unserer Gemeinde berichten. Anschliessend kann man sich an diversen «Marktständen» bis 14.30 Uhr über folgende Themen informieren: – «Vorzeige-Projekte» in Sachen Energie, die in Aeugst am Albis bereits realisiert wurden und von den Projekt-Initianten (EinwohnerInnen von Aeugst) selbst vorgestellt werden – ETH-Fallstudie «Energiekonzept Aeugst am Albis», präsentiert durch zwei ETH-Studierende – Energieberatung durch Peter Ackermann

– Energieregion Knonauer Amt (Herr Charles Höhn, Herr Oliver Hofmann) – PV-Anlagen, Sonnenkollektoren, Gebäudesanierung, Heizungssanierung, Elektrizität, Wärmepumpen, Erdsonden, Bohrungen durch Fachleute von verschiedenen, vorwiegend regionalen Firmen und der Genossenschaft Säulistrom – Energiekonzept Aeugst am Albis und Fragen zu Baubewilligungen bei energetischen Bauvorhaben durch Vertreter der AG Energiekonzept, der Baukommission und des Gemeinderates Für das leibliche Wohl ist im Rahmen des Umwelttages gesorgt. Das detaillierte Programm erscheint in der nächsten Ausgabe des «Aeugster», der Ende April 2013 erscheint.

Klein- und Mittelverkaufspatent Der «Five to Twelve GmbH», Breitenstrasse 14, 8914 Aeugst am Albis, wurde das Patent für den Klein- und Mittelverkauf von alkoholischen Getränken auf den 1. April 2013 erteilt.

Hans Wiesner (glp, Bonstetten)

Erneuerbarer Energiequellen: fördern statt verhindern! Mut zur Energiewende zeigte Charles Höhn, indem er letzte Woche Daniele Ganser zum Ämtler Frühlingstreffen einlud. Die zahlreich anwesenden Vertreter aus Politik und Wirtschaft überzeugte Dr. Ganser mit markigen Worten, mit deutlichen Zahlen und mit treffenden Beispielen, dass wir uns von der hohen Abhängigkeit von Erdöl lösen müssen. Das Engagement der «Energieregion Knonaueramt» lobte er ausdrücklich. Es reicht aber nicht, wenn die Regierung in Bern eine tolle Energiepolitik formuliert und einzelne Bürger diese auf eigene Kosten verantwortungsbewusst umsetzen. Im Rahmen der Energieplanung müssen auch die Gemeinden die Möglichkeit erhalten, in dafür geeigneten Zonen die Nutzung erneuerbarer Energien vorzuschreiben, wie sie ja zum Beispiel bereits die Möglichkeit haben, vorzuschreiben, dass Fernwärme genutzt werden muss.

Mit dem Titel «Sonnenenergie auf Gebäuden nutzen» wurde 2011 im Kantonsrat eine parlamentarische Initiative eingereicht. Das Baugesetz soll durch einen einfachen kurzen Absatz mit «Kann-Formulierung» ergänzt werden: «In dafür geeigneten Gebieten kann der Staat oder die Gemeinde Anordnungen zur Nutzung von Sonnenergie erlassen». Am letzten Montag stand diese Initiative im Kantonsrat nun (endlich) zur Debatte. Doch in einer wahren Brandrede wütete Kantonsrat Alex Gantner (FDP) gegen diesen Vorschlag: Er sei «entsetzt», diese Initiative öffne Tür und Tor für Zwangsregime und Enteignungen. Der Vorschlag sei «niederzuschmettern»! Auch die Rico Brazerol (BDP) bremste mit dem Hinweis, diese Initiative sei ein «zu hektisches Agieren» und findet Unterstützung von der SVP. Ich finde es sehr erstaunlich, wie zwei Jahre nach Fukushima und

einer nicht wegzudiskutierenden Klimaerwärmung und massiv steigender Erdölpreise, die Zeichen der Zeit nicht erkannt werden und selbst kleinste Schritte in Richtung einer nachhaltigen und verantwortungsbewussten Energiepolitik von gewissen Parteien im Kantonsrat konsequent bekämpft werden. Die Initiative wurde übrigens – den Schwarzmalern zum Trotz – äusserst knapp mit 87 zu 83 Stimmen unterstützt und dem Regierungsrat überwiesen. Mein Osterwunsch ist, dass die bürgerlichen Ämtler Kantonsräte, die meines Wissens alle die Energieregion Knonaueramt glaubhaft unterstützen, einmal mit ihren Parteikollegen wie Alex Gantner oder Claudio Zanetti sprechen und diesen klar machen, dass die Zukunft der Schweizer Wirtschaft in erneuerbaren Energien liegt und eine Verhinderungspolitik bei den Wählern nicht gut ankommt.


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Bezirk Affoltern

Donnerstag, 28. März 2013

Sauberes Wasser für Jahrzehnte Erneuerung der Quellensickerleitung der Wasserversorgungsgenossenschaft Uerzlikon Immer spärlicher rann das Wasser in die Brunnenstube Aarbach zwischen Uerzlikon und Kappel, wo die Wasserversorgung Uerzlikon ihr Quellwasser fasst. Wurzeln waren in die Sickerleitungen gewachsen und hatten diese zunehmend verstopft. Dieser Makel wurde nun behoben. ................................................... von martin platter Urs Vollenweider ist zufrieden. «Wir haben inzwischen so gut wie keine Schwebeteile mehr im Wasser. Dies, obwohl die Bauarbeiten erst kürzlich abgeschlossen wurden», erklärt der Präsident der Wasserversorgungsgenossenschaft Uerzlikon (WVU) mit Blick auf ein klares Glas Wasser, das er soeben der Brunnenstube entnommen hat. Er nimmt einen kräftigen Schluck und lacht: «Der Geschmack ist herrlich. Bestes Mineralwasser!» Nicht nur das: Seit die Sickerleitungen im Aarbach ersetzt wurden, sei die Quellleistung in der Brunnenstube markant gestiegen. «60 Minutenliter ergab meine letzte Messung. Das war vor der Sanierung ein Spitzenwert», stellt Vollenweider zufrieden fest und ergänzt: «Unsere Genossenschafter verbrauchen derzeit täglich rund 60 000 Liter Wasser. Die Quelle schöpft im gleichen Zeitraum gut 72 000 Liter.» Die Sanierung der Si-

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ckerleitungen im Quellgebiet wurde nötig, weil über die Jahrzehnte immer mehr Wurzeln vom angrenzenden Wald in die alten Tonröhren hineingewachsen waren. Und, weil sich die Tonröhren nicht ausfräsen liessen, wie Vollenweider von Kanalreiniger Fati Sen erfahren musste. Die Wurzeln haben nicht nur Quellwassermenge in der Brunnenstube reduziert. «Das kantonale Labor hatte Bakterien im Wasser festgestellt. Diese entstehen beim Absterben der Wurzeln, beispielsweise, wenn der dazugehörige Baum gefällt wird», fährt Vollenweider fort. Die Wasserqualität sei zwar immer noch im grünen Bereich gewesen, da das Wasser vor der Einspeisung ins Leitungsnetz ohnehin mit ultraviolettem Licht bestrahlt werde, das die Keime abtöte. Das funktioniere aber nur bis zu einem bestimmten Grad. Deshalb sei die Sanierung der Sickerleitungen nötig geworden.

Anspruchsvolle Sanierungsarbeit Die Arbeit im Naturschutzgebiet sei anspruchsvoll gewesen, sagte Peter Schmid, Inhaber der gleichnamigen Baudienstleistungsfirma in Affoltern. «Ohne meine beiden Mitarbeiter, die Erfahrung mit Quellfassungen haben, hätte ich die Arbeit nicht angenommen», so Schmid. Präzises und hygienisches Arbeiten sei Voraussetzung, damit das Quellgebiet nicht verunreinigt werde. «Kein Zigarettenstummel

Urs Vollenweider, Präsident der Wasserversorgungsgenossenschaft Uerzlikon (links) und Bauunternehmer Peter Schmid präsentieren bei der Brunnenstube im Uerzliker Aarbach einen armdicken Wurzelstrang, der in einer alten, tönernen Sickerleitung der Quelle gefunden wurde. (Bild Martin Platter) durfte auf dem Bauplatz liegen bleiben.» Zunächst habe der Boden schichtweise abgetragen und vor Ort zwischengelagert werden müssen. Dann wurden die alten Leitungen ausgegraben. «Einige der Tonröhren waren komplett zugewachsen. Erstaunlich, dass sie dennoch Wasser brachten», zeigte sich der Bauunternehmer überrascht. Demonstrativ hebt er ei-

nen armdicken Wurzelstrang in die Höhe, der einer Leitung entnommen wurde. «Neu wurden Sickerrohre aus Polypropylen eingebracht. Die sind lebensmittelecht und wurden in eine Schicht mit gewaschenem Kies eingebracht. Dann folgte eine Lehmschicht, die das Quell- vom Regenwasser trennt. Darüber kam dann wieder Humus und Erde», beschreibt Schmid die

verschiedenen Arbeitsschritte, die vom naturschutzbeauftragten Hans Peter Hediger unkompliziert begleitet wurden. Wie teuer die ganze Angelegenheit wird, konnte Schmid noch nicht beziffern. Nur so viel: «Die Kosten werden in überschaubarem Rahmen bleiben – auch wenn die Arbeiten umfangreicher geworden sind, als ursprünglich erwartet.»


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Wachstum beim Wärmeverbund Hedingen Mit doppelter Kraft voraus in die Energiezukunft Hedingen ist gerüstet für ein neues Energiezeitalter. Vier statt wie bisher zwei Holz-Heizkessel produzieren umweltfreundliche Wärme für mehrere 100 Haushaltungen und KMU im Dorf. Die Knonauer Firma Renercon hat den Wärmeverbund mit finanzieller Unterstützung der Klimastiftung Schweiz ausgebaut. Der Wärmeverbund Hedingen beweist: Auch ein Dorf mit 3500 Einwohnern kann in Sachen Klimaschutz Grosses erreichen. Seit sich Renercon 2006 entschloss, den Holz-Wärmeverbund in Hedingen zu realisieren, wuchs dieser stetig. Aus anfänglich 50 angeschlossenen Haushaltungen sind deren 121 geworden. Im April wird der Ausbau der Heizzentrale vorläufig abgeschlossen. Zwei neue Holz-Heizkessel ermöglichen weiteren 150 Haushalten und KMU, erneuerbare Wärme aus der Region zu beziehen. Die Anschlüsse ersetzen vorwiegend Ölheizungen. Damit werden grosse Mengen fossiler Brennstoffe gespart und klimaschädliche Emissionen reduziert. Bis alle neuen Anschlüsse realisiert sind, rechnet Renercon mit zwei Jahren. Die Klimastiftung Schweiz unterstützt den Ausbau des Wärmeverbunds mit 50 800 Franken. «Wir beobachten einen starken Trend hin zu den Wärmeverbunden», erklärt Vincent Eckert, Geschäftsführer der Stif-

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tung. Im Jahr 2012 wurden sechs neue und drei bestehende Verbunde gefördert – so viel wie noch nie seit der Gründung der Stiftung 2008. In Holzschnitzel-Heizzentralen kann fast CO2-neutral Wärme produziert werden. Vincent Eckert erklärt: «Oft werden Holz-Wärmeverbunde wie in Hedingen in waldreichen Gegenden initiiert. Als Heizmaterial dient dann Holz aus der Region. Dieses wächst nach und bindet das CO2 wieder.» Trotz aller Vorteile verlangen Wärmeverbunde hohe Investitionen. Dies erlebt auch die Knonauer Firma Renercon, die mehrere Wärmeverbunde betreibt. «Gewinne wurden in unserer

zehnjährigen Geschichte wieder investiert», sagt René Müller, CEO von Renercon. Allerdings sei Gewinnmaximierung auch nicht ihr primäres Ziel: «Wir sind es den kommenden Generationen schuldig, verantwortungsvoll mit unseren Ressourcen umzugehen», ist René Müller überzeugt. Die Heizzentrale steht bei der Schreinerei Girardi an der Maienbrunnenstrasse in Hedingen. Das Fernwärmenetz deckte zunächst das Gebiet westlich der Bahn ab und wurde dann auf die andere Seite der Gleise erweitert. In einer weiteren Etappe ab Sommer 2013 soll der Dorfteil Rain- und Gehrstrasse erschlossen werden.

Über Klimastiftung Schweiz KMU fördern – Klima schützen. Nach diesem Motto unterstützt die Klimastiftung Schweiz Projekte kleiner und mittlerer Unternehmen, die einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Die Stiftung hat seit der Gründung 2008 über 400 KMU mit mehr als sieben Millionen Franken unterstützt. Die Klimastiftung Schweiz wurde als gemeinnützige, unabhängige Stiftung gegründet. Sie steht unter Bundesaufsicht und steht interessierten Firmen offen, die durch einen effizienten und gezielten Einsatz der Rückverteilung der CO2-Lenkungsab-

gabe den Klimaschutz verstärken wollen. Seit Januar 2008 verlangt das CO2--Gesetz eine Abgabe auf Brennstoffen. Ein Teil der Abgaben fliesst zurück an die Wirtschaft. Vor allem grosse Dienstleistungsunternehmen erhalten mehr zurück, als sie bezahlt haben. Diese «Netto-Rückvergütung» setzen die Partnerfirmen der Klimastiftung Schweiz vollumfänglich für Klimaschutzmassnahmen von Schweizer und Liechtensteiner KMU ein. Weitere Informationen: www.klimastiftung.ch.

Zum Ausbau der Hedinger Heizzentrale gehörte auch die Anlieferung eines neuen Filters. (Bild zvg.)


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«Wohnen und Leben für Ältere» In Stallikon ist grosses Interesse am Projekt vorhanden – Start in die zweite Phase Die von der Projektgruppe «Wohnen und Leben für Ältere in Stallikon» Mitte Januar organisierten öffentlichen Gesprächsrunden stiessen auf grosses Interesse. Wertvolle Hinweise und Anregungen lieferten auch die persönlichen Interviews und die zusätzlich verteilten Fragebogen. Fazit: Stallikerinnen und Stalliker wollen auch im Alter in ihrem Dorf bleiben und begrüssen das Projekt der Gemeinde. Dabei sind ihnen Lebensqualität ebenso wichtig wie Wohnkomfort. Die Arbeit der Projektgruppe geht nun in die zweite Phase.

Gut besuchte Gesprächsrunden Gegen 50 Personen aus Stallikon nahmen an den drei von der Projektgruppe organisierten Gesprächsrunden im Restaurant Schwarzer Hecht teil. Die Veranstaltungen wurden von der Projektleiterin Monika Rohr (Gemeinderätin, Vorsteherin des Sozialamtes Stallikon) moderiert. Ein sympathischer Auftakt bei den Abendveranstaltungen war der Auftritt der Stalliker Autorin Beatrice Käser. Die anwesenden Frauen und Männer, mit Durchschnittsalter 65, äusserten in ungezwungenem Rahmen klar ihre Bedürfnisse und Vorstellungen in Bezug auf ihre Wohn- und Lebenssituation im Alter.

Interessante Interviews und Antworten auf Fragebogen Parallel zu den Gesprächsrunden wurden acht Hintergrundgespräche mit Stallikerinnen und Stallikern aus den verschiedenen Ortsteilen des Dorfes durchgeführt. Dabei wurde besonders darauf geachtet, dass sowohl Eigentü-

mer wie auch Mieter vertreten waren. Die Interviews wurden durch einen Fachmann von der vitalba unternehmensentwicklung, die auch im Projekt als Beraterin fungiert, durchgeführt. Viele Hinweise und Zusatzinformationen lieferten auch die rund 50 eingereichten Antworten der an den Veranstaltungen abgegebenen Fragebogen.

Stallikerinnen und Stalliker wollen in Stallikon bleiben! Der Wunsch, am heutigen Wohnort bis ins hohe Alter zu leben, ist eindeutig. Dabei wurde auch klar, dass sich die heutige Wohnsituation der Befragten und Teilnehmenden nur teilweise oder gar nicht bis ins hohe Alter oder bei Pflegebedürftigkeit eignet (Haus oder Garten zu gross, viele Treppen, Hanglage, zu weit weg vom öffentlichen Verkehr, Einkaufsmöglichkeiten usw). Man hält also nach geeigneten Alternativen Ausschau. Aus diesem Grund haben sich in den vergangenen Jahren einige Stallikerinnen und Stalliker zu einem Ortswechsel entschieden, obwohl sie emotional mit Stallikon (noch immer) verbunden sind. Das Projekt der Gemeinde, Wohn- und Lebensraum für Ältere in Stallikon zu schaffen, wird mehrheitlich überaus positiv begrüsst. Auch der zur Diskussion stehende Standort mitten im Dorf wird als gut gewertet.

Lebensqualität ebenso wichtig wie Wohnqualität Lang ist die Liste der individuellen Wünsche, Ideen und Anforderungen an ein für Ältere ausgerichtetes Wohnprojekt. Sie reichte vom eigenen Garten, Balkon, Wellness- und Fitness-

raum, Café, Mittagstisch bis hin zum hauseigenen Butler. Allen Interessierten ist dabei die Lebensqualität ebenso wichtig wie die Wohnqualität. Wert wird auf Serviceleistungen (Wäsche-, Putzservice) sowie gute Anbindung an Gesundheits-/Krankheitsbetreuung (Spitex, Apotheke, Arzt, Therapeuten etc.) gelegt. Diese sollen modular, d.h. je nach Bedarf, genutzt und entsprechend finanziert werden können.

Gemeinschaft ja – Individualität und Autonomie sind stark gefragt Die Befragten können sich gemeinschaftliche Wohnformen vorstellen, legen dabei aber grössten Wert auf Individualität und Selbstständigkeit. Die Genossenschaft scheint als Form durchaus diskussionswürdig zu sein. Man möchte so lange wie möglich aktiv und fit bleiben – körperlich und geistig. Einige sind auch bereit, Freiwilligenarbeit zu leisten und möchten ihr Know-how einbringen (zum Beispiel Fahrdienst, Blumen giessen, Haustiere pflegen, Vorlesen, Hilfe mit dem Computer, Einkaufsservice usw.). Häufig erwähnt wird die Möglichkeit, zum Beispiel in der nahe gelegenen Schule und der Kinderkrippe, freiwillige Dienste zu übernehmen (Aufgabenhilfe, gemeinsamer Mittagstisch), umso den Kontakt zur jüngeren Generation sicherzustellen. Es war von einem Ressourcen-Pool die Rede, in dem generationenübergreifend Angebote respektiv Anfragen platziert werden können. In diesem Zusammenhang wurde auch klar, dass viele Stallikerinnen und Stalliker nicht oder nur teilweise darüber informiert sind, was für Dienstleistungen und Serviceangebote in den verschiedensten Bereichen im

Dorf bereits vorhanden sind. Dies soll nun behoben werden; die Arbeiten für die Schaffung einer entsprechenden Informationsplattform der Gemeinde laufen bereits.

Und ein Gesprächsteilnehmer meint: «Auch der Gemeinderat verdient ein grosses Kompliment für seine Initiative ‹Wohnen und Leben für Ältere in Stallikon›».

Soziale Kontakte pflegen

Das Projekt geht in die zweite Phase

Dieser Punkt ist allen wichtig und kommt in zahlreichen Äusserungen zum Ausdruck. So sollen die Alterswohnungen über Gästezimmer verfügen, die von den Bewohnerinnen und Bewohner für ihre persönlichen Besucher gemietet werden können. Besonders zu beachten ist, dass Wohn- und Lebensraum entsteht, der auch Drittpersonen offen steht (zum Beispiel Café, Spielraum, Therapie- und Fitnessraum), in dem auch kulturelle Veranstaltungen stattfinden können und damit die Durchmischung der Generationen begünstigt.

Die Projektgruppe wird nun in den nächsten Monaten stufenweise das detaillierte Entwicklungskonzept ausarbeiten, damit dieses zusammen mit dem Antrag für die Umsetzung des Projektes bis Ende 2013 an den Gemeinderat von Stallikon eingereicht werden kann. Die Projektgruppe wird über den Verlauf der Arbeiten weiter informieren.

Auch Geld spielt eine Rolle Das Thema Kosten wurde ebenfalls angesprochen. Die Wohnungen sollen so angelegt werden, dass sie für Leute aus allen sozialen Schichten zugänglich, resp. bezahlbar sind (genannt wurden unterschiedliche Wohnungen in Bezug auf Grösse und Ausstattung, Subventionierung durch die Gemeinde). Auch gemeinschaftliche Formen, wie zum Beispiel Genossenschaft sind dabei denkbar.

Kompliment an den Gemeinderat «Dass die Bevölkerung von Anfang an in die Planung des Projektes aktiv einbezogen wird, hat uns viele positive Rückmeldungen eingebracht», freut sich die Projektleiterin Monika Rohr.

Projektgruppe «Wohnen und Leben für Ältere in Stallikon» Die Ende 2012 vom Gemeinderat eingesetzte Projektgruppe bearbeitet unter der Leitung der Gemeinderätin und Sozialvorsteherin Monika Rohr verschiedene Fragen zum weit gefassten Thema «Wohnen und Leben für Ältere in Stallikon». Das achtköpfige Team setzt sich aus Vertreterinnen und Vertretern von ortsansässigen Parteien und Interessensgruppen zusammen. Sie wird fachlich unterstützt durch die vitalba unternehmensentwicklung Zürich. Das detaillierte Entwicklungskonzept und der Antrag für die Umsetzung des Projektes sollen bis Ende 2013 zuhanden des Gemeinderates eingereicht werden. www.stallikon.ch. Weitere Informationen: Peter B. Müller, Sozial- und Gesundheitssekretär, Gemeindeverwaltung Stallikon, Tel. 044 701 92 14, E-Mail: sozialamt@stallikon.ch.

Betäubungsmittel und Alkohol sichergestellt Kapo kontrollierte in verschiedenen Gemeinden Jugendliche Die Kantonspolizei hat in mehreren Ämtler Gemeinden Jugendliche kontrolliert und Betäubungsmittel sichergestellt.

MyStop in Affoltern aus der Talsohle führen – grosse Herausforderung für den neuen CEO. (Archivbild)

MyStop unter neuer Leitung Thomas Lohmann als CEO gewählt Der Verwaltungsrat der Autobahnraststätte A4 AG hat Thoma Lohnmann zum neuen CEO bestimmt. Er muss My Stop aus der Talsohle führen. Die bisherige Geschaftsführerin, Gabriela Paulin, verlasst die Autobahnraststätte A4 AG auf den 30. April 2013, um sich einer anderen Tätigkeit zu widmen. Der Verwaltungsrat dankt ihr für den eindrücklichen Einsatz und die diversen positiven Massnahmen, die zu Verbesserungen im Betrieb beigetragen haben. In einer nicht einfachen Phase der Gesellschaft hat der VR, in der Person von Thomas Lohmann einen versier-

ten und kompetenten Fachmann gefunden. Er ist dipl. Hotelier/Restaurateur HF/SHL und hat sein Rüstzeug für die neue Aufgabe in verschiedenen früheren Tätigkeiten geholt. Er wird die eingeleiteten Veränderungen fortsetzen und hat gleichzeitig die Chance, im Betrieb eigenen Impulse zu setzten. «Wir sind überzeugt, mit dem neuen CEO sowie mit Walter Zimmermann, welcher bereits im Restaurant/Betrieb positive Veränderungen bewirkt hat, ein schlagkräftiges Fuhrungsduo zu haben, um das operative Geschäft weiter zu optimieren und die Raststatte aus der Talsohle zu führen», schreibt der Verwaltungsrat in einer Medienmitteilung. (pd.)

Kontrolliert wurde am Freitag von 18 bis Mitternacht in Affoltern, Bonstetten, Mettmenstetten, Ottenbach und Wettswil – insgesamt 66 Jugendliche. Dabei wurde Marihuana sichergestellt, das Jugendliche offenkundig weggeworfen haben. In der Polizeisprache nennt sich das «Bodenfunde». Auch hochprozentiger Alkohol wurde eingezogen. Die betroffenen Jugendlichen wurden hernach ihren Eltern zugeführt.

Lärmimmissionen Mehrmals rückten Kantons- und Gemeindepolizei in den vergangenen Tagen auch wegen Lärmimmissionen aus. Bei einem Schulhaus in Wettswil waren es am Freitag gegen Mitternacht 15 Jugendliche, die – zum Teil alkoholisiert – Lärm verursachten und Gegenstände gegen die Liegenschaft warfen. Es entstand aber kein Sachschaden. Randale gabs am Freitagabend auch am Bahnhof in Mettmenstetten. Dort hatten es Jugendliche auf einen Automaten abgesehen. Doch der blieb unversehrt. Am gleichen Abend rückten Kantons- und Gemeindepolizei auch zur Schulanlage in Mettmenstetten aus – wegen Lärm. Auch hier war Alkohol im Spiel. In Affoltern wurde die Polizei am Freitagabend kurz vor Mitternacht auch zu einem Schulhaus gerufen, wo

sich Jugendliche herumtrieben. Sie beschädigten nichts, wurden aber aufgefordert, den selbst produzierten Abfall mitzunehmen.

Uhr in der Nähe des Schulhauses Ennetgraben ein parkierter PW beschädigt. Der Sachschaden beläuft sich auch in diesem Fall auf einige hundert Franken.

Bienenhaus zerstört In Ebertswil zerstörten Unbekannte am Wochenende ein Bienenhaus. rissen Fensterläden herunter, brachen ein, zertrümmerten Mobiliar und Schläge mit 20 Bienenvölkern komplett. Die Kantonspolizei beziffert den Schaden auf mehrere 1000 Franken.

Überwachungskamera besprayt Eine unbekannte Täterschaft versuchte am Dienstagmorgen um zirka 3.30 Uhr in Kappel in ein Geschäft einzudringen. Sie besprayte die Überwachungskamera und beschädigte den Bewegungsmelder. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere tausend Franken. Diebesgut wurde keines gemacht. Nicht ans Ziel gelangten die Täter bei einer Tankstelle in Ottenbach. Der Versuch, einen Automaten aufzubrechen, scheiterte. Die herbeigerufene Polizei kontrollierte in der Folge Personen. Aber die hatten mit dem Einbruchsversuch nichts zu tun.

Autos beschädigt Im Zentrum von Affoltern wurde ein Personenwagen beschädigt – die Beifahrerseite zerkratzt und die Beleuchtung eingeschlagen. Sachschaden: mehrere hundert Franken. Mit einem spitzigen Gegenstand wurde am Montag zwischen 7 und 9

Den Nachhauseweg nicht mehr gefunden ... Am Samstag, nach 19 Uhr, meldete eine Frau aus Knonau der Polizei einen Mann, der sich vor der Haustüre aufhielt. Es stellte sich heraus, dass dieser – stark angetrunken – schlicht und einfach den Nachhauseweg nicht mehr fand. Ob das bei der Autobahnraststätte auch der Fall war? Dort bewegte sich am Sonntagmorgen um 3.45 Uhr eine Person im Bereich der Aussenfassade, was der Polizei gemeldet wurde. Doch diese fand beim Eintreffen niemanden vor. (-ter.)

in kürze

Erfolgreiches Geschäftsjahr. Die WWZ (Wasserwerke Zug AG) haben 2012 in einem anspruchsvollen Marktumfeld ein solides Gesamtergebnis erzielt. Der Umsatz stieg auf 228,0 Mio. Franken (+3,7 Prozent), der Nettoerlös aus den fünf Versorgungssparten konnte um 3,0 Prozent auf 205,0 Mio. erhöht werden. Das operative Ergebnis (EBIT) stieg um 8,5 Prozent auf 39,7 Mio., der Konzerngewinn lag mit 30,8 Mio. 3,7 Prozent über dem Vorjahr. (pd.)


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Hohe Investitionen – solide Finanzlage Generalversammlung der SAC-Sektion Am Albis in Birmensdorf An der 116. Generalversammlung der SAC-Sektion Am Albis fand der Umbau der sektionseigenen Treschhütte auch ganz offiziell ein erfolgreiches Ende: Die Mitglieder nahmen die Baurechnung über 894 072 Franken einstimmig an. Die Versammlung verabschiedete mehrere langjährige und verdienstvolle Vorstandsmitglieder und wählte für das verkleinerte Gremium zwei Nachfolger.

Ausrüstung und Materialien unterstützten. Wenn man auch diese Leistungen in Rechnung gestellt hätte, wären die Kosten für den Umbau deutlich über eine Million Franken zu veranschlagen. Die rund 110 Mitglieder, die sich zur Generalversammlung im Zentrum Brüelmatt in Birmensdorf eingefunden hatten, nahmen die präsentierte Baurechnung einstimmig an. Ebenfalls ohne Gegenstimme angenommen wurden die Jahresrechnung 2012, die trotz der hohen Investitionen mit einem Jahresgewinn von 27 346 Franken abschliesst sowie das für 2013 präsentierte Budget. Dem Vorstand wurde die Entlastung erteilt und der Markus Bürgin einstimmig für weitere zwei Jahre zum Präsidenten gewählt.

................................................... von sigrid cariola Intensiv und erfolgreich – so lässt sich das vergangene Jahr für die Sektion ganz knapp zusammenfassen. Trotz eines eher durchwachsenen Sommers wurden 257 Touren durchgeführt, von einfachen Halbtagswanderungen über mehrtägige Touren bis zu ambitionierten Klettertouren mit Pickel und Seil. Insgesamt waren 3285 Teilnehmertage zu verzeichnen – und was Präsident Markus Bürgin aus Mettmenstetten in seinem Jahresbericht als besonders wichtig hervorhebt: alle Aktivitäten sind ohne grössere Zwischenfälle verlaufen. Intensiv verlief das vergangene Jahr aber nicht nur in sportlicher Hinsicht. Viel zu tun gab vor allem der Umbau der sektionseigenen Treschhütte im Urner Fellital, der durch eine sechsköpfige Baukommission begleitet wurde.

Vorstandsmitglieder verabschiedet

Der Vorstand der SAC-Sektion Am Albis, stehend Präsident Markus Bürgin. (Bild Jean-Pierre Hauser)

Spenden in der Höhe von rund 400 000 Franken Nachdem das Projekt ursprünglich mit 645 000 Franken veranschlagt worden war, hatte der Zentralverband des SAC in Bern die Sektion aufgefordert, eine zweite Variante einzugeben, in der die benötigte Energie für die Warmwasseraufbereitung nicht mit Gas, sondern mit Holz und Sonne erzeugt werden sollte. Diese Variante erforderte jedoch deutlich höhere Mittel. Mit einem grossen gemeinsamen Effort gelang es dem Verein Spenden von Privaten, Stiftungen und Unternehmen in Höhe von rund 400 000 Franken einzunehmen und schliesslich die teurere, aber CO2-neutrale Variante des Umbaus zu realisieren. Ermöglicht wurden durch diese Einnahmen sogar einige zusätzliche Investitionen, wie etwa die Modernisierung der Küche und die Einrichtung eines gossen Sitzplatzes auf der Sonnenseite

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In seiner ersten, nicht zuletzt durch den Umbau, besonders arbeitsreichen Amtsperiode war er durch einen breit aufgestellten, 15 Personen umfassenden Vorstand unterstützt worden. An dieser Generalversammlung wurden nun einige, zum Teil langjährige Vorstandsmitglieder verabschiedet: Peter Knabenhans (Vizepräsident), Jean-Pierre Hauser (Präsident Gruppe Zürich), Andreas Fehrenbach und Ursula Spörry (Kommission für Kommunikation), Marcel Bataillard und Jürg Schmidt (Finanzkommission), Guido Wyss (Baukommission), Alexandra Huber (Kommission für Kultur und Umwelt). Für den künftig nur noch aus neun Personen bestehenden Vorstand neu gewonnen werden konnten Walter Graf aus Buchrain für die Leitung der Finanzkommission sowie Christoph Scheidegger aus Hausen für die Leitung der Kommission Umwelt und Kultur.

Die SAC Sektion Am Albis in Zahlen

Applaus aus der Versammlungsrunde für die abtretenden Vorstandsmitglieder. (Bild François Bächler) der Hütte. Die SAC Sektion Am Albis setzte für den Umbau 229 278 Franken an Eigenmitteln ein, die Aufnahme einer Hypothek ist nicht nötig gewesen.

In seiner Präsentation betonte Guido Wyss, Präsident der Baukommission, dass die Bilanz nicht nur dank des reichen Spendensegen so positiv ausfiel, sondern auch darauf gründet,

dass sich viele Freiwillige für Fronarbeiten meldeten und verschiedene Unternehmen das Projekt zwar nicht mit Bargeld, aber durch vergünstigte oder sogar gratis zur Verfügung gestellte

1748 Mitglieder zählte der Verein 2012, das sind rund 100 mehr als zwei Jahre zuvor. Etwa 60 Prozent von ihnen sind über 50 Jahre alt und gut zwei Drittel der Clubmitglieder sind Männer. Doch steigt die Zahl der weiblichen Neumitglieder inzwischen stärker als jene der männlichen und auch die Zahl der Familien, die dem Verein angehören, nimmt langsam aber kontinuierlich zu. 2010 waren es 476, zwei Jahre später bereits 565.


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Keine Kunsthochblüte in den 50er-Jahren Allen Leuten recht getan ..., Leserbrief im «Anzeiger» vom 22. März. Ob man den Säulibrunnen in Affoltern wieder errichten soll, hängt wohl kaum von kunsthistorischen Kriterien ab, sondern davon, ob die Affoltemer ihn vermissen. Man kann vertraute Gegenstände auch vermissen, wenn sie keinen künstlerischen Wert haben. Ich erinnere mich daran, dass wir als Kinder jeweils mit dem Grossvater zum Füchslibrunnen auf der Zollikerhöhe und zur Elefantenskulptur am Elefantenbach im Witikoner Tobel spazierten und diese Skulpturen heiss liebten. Wie sie es mit dem Wiederaufbau des Säulibrunnen halten wollen, müssen also die Affoltemer selber wissen. Nicht unbeantwortet darf aber Herrn Vetterlis Behauptung bleiben, die 50er-Jahre (ich nehme einmal an des 20. Jahrhunderts) seien die Hochblüte der europäischen Kunst gewesen, namentlich wenn er noch insinuiert, damals habe man noch zeichnen können und nicht nur – wie heute – Kleckse gemacht. Zum Ersten hat die Hochkunst der 50er-Jahre mit dem Säulibrunnen nichts zu tun, der kaum im Stile eines Henry Moore oder anderer führender europäischer Bildhauer der 50er-Jahre gestaltet wurde. Und zum Zweiten würden mir, wenn ich an die Hochblüte der europäischen Kunst denke, nicht gerade die 50er-

Jahre einfallen. Zugegeben, Picasso malte (noch); seine Zitakunst ist aber nicht das, woran wir uns bei ihm zuerst erinnern. Zugegeben, die Zürcher Konkreten (Bill, Lohse usw.), malten (noch), wobei sich der grosse Erfolg im Publikum erst später einstellte, als die Banken herausfanden, wie dekorativ sich ihre Bilder in Chefetagen machten, und die Expo 64 sie gross herausbrachte. Grosse Zeichner waren das aber nicht. Die ganz grossen Impulse kamen mit Rauschenberg, Rothko, Pollock etc. von den Abstrakten – oder meinetwegen den expressionistischen Abstrakten – aus den USA und die zählen mit ihrer «Kleckserei» wohl nicht zu den bevorzugten Malern von Vetterli. Wenn Vetterli der Ansicht ist, gezeichnete, also figurative Kunst sei das Grösste und Klecksereien seien zu verachten, dann sollte er nicht unbedingt die 50er-Jahre Kulminationspunkt der europäischen (!) Kunst nehmen. Die figurative europäische Kunst hatte damals ihren Höhepunkt seit langem überschritten und erlebte erst wieder in den 70er-Jahren einen neuen Aufschwung. Die konkrete Kunst war ein (interessanter) Seitenzweig. Und bei der abstrakten Kunst waren die Europäer halt weitgehend Epigonen. Der Säulibrunnen gehörte aber mit Sicherheit nicht zu den bedeutenden Werken der Hochkunst, weder weltweit, noch europäisch noch knonauerämtlich. Hans Hegetschweiler, Hedingen

Metallerner Abfalleimer und knallroter Hydrant flankieren den Säulibrunnen, der auf eine neu Figur wartet... (Bild -ter.)

Wo bleibt da die Ästhetik? Als Neuzuzügerin habe ich mich neugierig nach schönen Objekten in alten Affoltern umgesehen. Tief enttäuscht war ich vom Anblick des «Säulibrunnens». Da stand ein hübsches, zierliches Mädchen in Bronze gegossen – mit zerschlagener Nase, der Körper verwittert und verschmiert. Links und rechts des Brunnens ziehen ein knallroter Hydrant und ein grosser metallener Abfalleimer die Aufmerksamkeit auf sich. Dazwischengeklemmt eine Bank genau hinter dem Rücken der Statue «einladend» zum Verweilen.

Ärzte am Gewinn im Spital beteiligen? Wir haben da ein Problem. Nämlich, dass die Betriebskommission an den Interessen der Einwohner der 14 Gemeinden vorbei das Spital privatisieren will. Gleich zwei Aktiengesellschaften wollen sie einrichten. Eine gemeinnützige AG (gibt es so etwas überhaupt?), die keine Gewinne über dem Selbsterhalt hinaus generieren darf, und eine Betriebs-AG, die Gewinne machen darf und das Spital führen soll. Es sollen nach den Plänen der Betriebskommission Ärzte als Aktionäre gewonnen werden. Was bedeutet das konkret? Ärzte, die sich zu Aktionären machen, kommen in einen Interessen-

konflikt. Denn wenn sie sich in ihrer Tätigkeit nicht nur primär vom Heilungsgedanken, sondern auch von der Gewinnmaximierung leiten lassen, dann erwartet uns nichts Gutes für die Angestellten und die Kranken. Derzeit gehen wir davon aus, das sich die Ärzteschaft nicht auf ein so gefährliches Spiel einlässt. Ist deshalb von ihrer Seite zu diesem Thema nichts zu hören? Es wäre aber wünschenswert, könnten sie der Bevölkerung ihre Sicht darlegen. PS: Die halbe Million Franken «Beratungskosten» (und es werden noch mehr) gehen auf Kosten des Spitals, al-

so von uns allen. Die Spitäler Urdorf und Uster haben sich für den Zweckverband entschieden. Aktuell: Auf der Frontseite des Anzeigers von Uster war am 20. März zu lesen: Spital Uster ist gesund. 16 Millionen Gewinn. Ausbau geplant. Es geht eben auch mit Einbezug der Bevölkerung. Spital-AGs in Affoltern – nein danke. Helfen Sie mit, sonst macht sich unser Spital noch auf und davon. Siehe Homepage www.verein-zweckverband.ch Michael Haas, Bonstetten

Ist das die Visitenkarte von Affoltern? Gegenstände sind Symbole. Wo bleibt da die Ästhetik? Vor längerer Zeit habe ich meinen Eindruck Herrn Robert Marty, Gemeindepräsident, geschildert. Die Statue ist gestohlen, der Rest bleibt. Hinter diesem Brunnen hat es ein lauschiges Plätzchen mit einem schönen, Schatten spendenden Baum. Dort stehen schon länger Sitzbänke. Immer wieder entdecke ich Leute, die dort sitzen. Leider ist die Wand des angrenzenden Hauses reparaturbedürftig. Zu meinem Erstaunen hat man

jetzt davor einfach eine Bank gesetzt. ln vielen Gemeinden gibt es Verschönerungsvereine. Affoltern hätte einen solchen Verein dringend nötig. Ganz besonders, da mehrere Künstler in unserem Bezirk ansässig sind und einen wertvollen Beitrag leisten könnten. ln Affoltern gibt es weitere unästhetische Blickfänge. Vielleicht nimmt der eine oder andere Hobbyfotograf die Gelegenheit war, unästhetische Blickfänge der Affoltener Bevölkerung sichtbar zu machen. Annegreth Bader-Gilli, Affoltern

Fukushima immer wieder in den Medien Die Katastrophe war ein Erdbeeben und die ausgelöste Flutwelle, die das dicht besiedelte Küstengebiet Sanriku und weitere Gebiete total zerstörten. Feuer vernichteten ganze Städte. Auch das Kernkraftwerk Fukushima südlich des Epizentrums wurde stark geschädigt. Zirka 20 000 Menschen wurden Opfer dieser Naturgewalt. Warum wird während dieser zweier Jahre immer wieder über das Kernkraftwerk geschrieben? Wie viele Opfer gab es dort? Gemäss der WHO wird für ganz Japan keine Zunahme der Krebsfälle feststellbar sein. Kernkraftgegner und Energiewende-Fanatiker benutzen die-

se Katastrophe als politisches Druckmittel.

Warum machen die Medien da mit? Japan hat dies nicht verdient, sondern wir sollten immer wieder unser Mitgefühl zeigen und unsere Hilfe anbieten. Wo sind der Presserat oder die Ombudsleute, die diese Art von Journalismus endlich stoppen? Ich meine, Politik auf Kosten einer solchen Katastrophe zu machen ist unwürdig. Josef Oehri, Wettswil

aus der mesa mediationsstelle säuliamt

Von Ostereiern und Konfliktlösungen Was haben Ostereier und Konfliktlösungen gemeinsam? Beide muss man suchen! Der Osterhase versteckt die Ostereier meisten gut, sie liegen nicht offensichtlich herum. Die Suche braucht manchmal Geduld und Ausdauer, aber die Mühe des Suchens wird belohnt. Mit Konfliktlösungen verhält es sich ähnlich. Auch sie liegen häufig nicht offensichtlich auf der Hand. Die Suche nach ihnen braucht ebenfalls Geduld und Ausdauer. Und auch bei der Suche nach Konfliktlösungen wird die Mühe belohnt, wenn eine gute, eine für beide gewinnbringende Lösung gefunden werden kann. Konflikte sind ein alltäglicher Bestandteil unseres Lebens. Wo Menschen zusammen arbeiten, wohnen, Kinder erziehen, wo sie zusammen etwas besitzen oder zusammen etwas unternehmen, kurz, überall wo Menschen zusammen leben, entstehen Konflikte. Konflikte an sich sind weder gut noch schlecht; sie gehören ganz einfach zu unserem Leben. Die

Frage ist, wie wir mit ihnen umgehen. Konflikte lassen sich auf ganz unterschiedliche Arten angehen. Manchmal gibt der eine nach, manchmal der andere. Oder es lässt sich ein Kompromiss finden. Oder man wartet zu und

hofft, dass der Konflikt sich von selbst löst. Leider werden Konflikte immer wieder auch mit Gewalt «gelöst». Es gibt Situationen, da lassen sich Konflikte auch mit gutem Willen nicht mehr ohne weiteres lösen. Vielleicht, weil wichtige Interessen auf dem Spiel stehen, vielleicht, weil die Konfliktparteien persönlich stark betroffen oder verletzt sind oder weil sich beide Seiten in ihren Positionen verschanzt haben. Es können Konflikte am Arbeitsplatz oder in der Schule sein, Konflikte mit dem Nachbar oder innerhalb der Familie, zum Beispiel bei einer Trennung oder Scheidung. In solch schwierigen Situationen kann Unterstützung von aussen weiterhelfen. Voraussetzung dafür ist, dass die am Konflikt Beteiligten gemeinsam eine Lösung suchen wollen. Diese Voraussetzung ist nicht immer gegeben. Deshalb stellt die Übereinkunft der Konfliktbeteiligten, gemeinsam nach Lösungen zu suchen, einen ersten konstruktiven Schritt auf dem Weg zu einer Lösung dar. Konfliktparteien bei der Suche nach Lösungen zu

unterstützen ist die klassische Aufgabe der Mediation. Die Aufgabe des Mediators oder der Mediatorin besteht dabei nicht darin, selber Lösungen vorzuschlagen oder über bestimmte Lösungsmöglichkeiten zu entscheiden. Der Mediator oder die Mediatorin hat vielmehr die Aufgabe, die Konfliktbeteiligten darin zu unterstützen, selber aktiv und kreativ nach Lösungen zu suchen. Ziel der Mediation ist, dass die am Konflikt beteiligten Personen eine auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene und für beide Seiten gleichermassen zufriedenstellende Lösung finden. Wer an einer Mediation teilnimmt, ist bereit, sich mit seinem Gegenüber auseinanderzusetzen und dabei seine eigenen Positionen bekannt zu geben, aber auch, sie zu hinterfragen. Das Ringen um faire Lösungen kann zeitintensiv, anstrengend und manchmal aufreibend sein. Dafür besteht die Chance, dass die Konfliktbeteiligten sich auf eine massgeschneiderte Lösung einigen können, ohne dass sich eine Seite als Verlierer sieht.

Dadurch wächst auch das Vertrauen der Beteiligten, allenfalls später auftretende Konflikte wiederum selber lösen zu können. Das ist insbesondere dann von grosser Wichtigkeit, wenn die am Konflikt beteiligten Personen auch künftig miteinander umgehen müssen – zum Beispiel als Eltern von gemeinsamen Kindern. Ihre Ostereier müssen Sie natürlich selber suchen. Wenn Sie Hilfe bei der Suche nach einer Konfliktlösung brauchen, überlegen Sie doch, eine aussenstehende, in der Vermittlung geschulte Fachperson beizuziehen. Bei der MESA Mediationsstelle Säuliamt unterstützen gleichzeitig immer zwei Mediatoren, eine Frau mit juristischer und ein Mann mit psychosozialer Grundausbildung Die Mitarbeitenden der Mediationsstelle Säuliamt wünschen auf jeden Fall frohe Ostern und eine erfolgreiche Eiersuche! Weitere Auskünfte unter: mesa-Mediationsstelle Säuliamt, 8915 Hausen, Tel. 044 764 31 87, www.mediation-mesa.ch.


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Werner Pfenninger zum Ehrenpräsidenten ernannt Aufruf der FDP Stallikon zur Teilnahme an der ZVV-Fahrplanauflage Bus 227 Im Rahmen der ordentlichen Mitgliederversammlung liessen die Co-Präsidenten Marcus Gschwend und Mark Itin das ereignisreiche Jahr 2012 Revue passieren und blickten in die Zukunft, auch auf die Gemeindebehördenwahlen 2014. Nach den statutarischen Geschäften ehrte die Versammlung auf Antrag des Co-Präsidiums den langjährigen Präsidenten, Werner Pfenninger, für seine unermüdlichen, wertvollen Dienste und wählte ihn zum Ehrenpräsidenten. Die Co-Präsidenten freuten sich, zahlreiche Behörden und Neu-Mitglieder zu begrüssen und dankten allen, welche die vielfältigen Arbeiten zugunsten unserer Wohngemeinde Stallikon aktiv unterstützen. Gleichzeitig sei ein zunehmender Mangel an «engagiertem Personal» festzustellen, beklagten sie. Darum erfolgt auch an dieser Stelle der Aufruf «Melde sich, wer kann!» zu einem unverbindlichen Gespräch beim Co-Präsidium. Spannende Anliegen stehen an. Dank galt auch nochmals den ehemaligen Schulpflegemitgliedern Andreas Ochsenbein und Alexandra Imhof. Ihre Verabschiedung fand 2012 statt («Anzeiger» 31. August 2012 und Medienspiegel auf www.fdpstallikon.ch). Im Rückblick auf 2012 standen sodann insbesondere im Fokus: die Er-

neuerungen bei der Gemeinde Infrastruktur Stallikon, «Kinderkrippe und öffentlicher Mehrzweckraum», «Schulanlage Pünten» und «Holzschnitzelverbundheizung für öffentliche Gebäude», rund 15 Mio. Franken, das erste Betriebsjahr des «Reppisch Märt», der Weiterbetrieb der Buslinie 237, neu 227, Aktivitäten der «EnergieRegion Knonaueramt» und das Projekt «Wohnen und Leben für Ältere». Die ausführliche Information der Gemeindebehörden am 6. März zu den Bauvorhaben wurde geschätzt («Anzeiger» 8. März 2013). So wissen alle, was das «Baustellenopfer wirklich wert ist». In der Diskussion wurden die Auswirkungen des voraussichtlich ab 2015 vom Kanton vorgegebenen Rechnungsmodells «HRM2» kontrovers beurteilt, abhängig von Zeitpunkt und Umstellungsmodus. Gezählt wird auf ein umsichtiges Finanzmanagement durch die Behörden in den kommenden Jahren, gegebenenfalls mit dem Einsatz des Instruments «Schuldenbremse». Zudem orientierten: Paul Alther, zertifizierter Energieberater, über «EnergieRegion Knonaueramt» (Bericht im «Anzeiger» 22. März 2013) und René Giger, FDP Delegierter im Stalliker Projekt «Wohnen und Leben für Ältere» (Info auf www.stallikon.ch).

gen in Stallikon und der Region mit Mehrwert für die Einwohner. Der Einsatz steht für mehr Lebensqualität für alle, mehr Arbeitsplätze, mehr Umweltschutz und mehr Sicherheit. Das Co-Präsidium freut sich auf Kontakte von Personen, die sich engagieren möchten.

«Reppisch-Märt» Die FDP setzt sich seit langem für bedarfsgerechtes Einkaufen ein.. Der erweiterte Vorstand der FDP Stallikon lud Peter Wäch im Februar 2013 ein und erörterte mit ihm weitergehende Zusammenarbeitsoptionen, insbesondere im kommunikativen Bereich bei öffentlichen Anlässen wie Frühlingsdegustation, Sommer-Grill, Herbstund Adventsmärkten. Der Informationsaustausch schuf ein noch besseres gegenseitiges Verständnis. In der Diskussion an der Versammlung wurden Qualitätsverbesserungen bei Frischprodukten lobend erwähnt.

Buslinie 237, neu 227 – Aufruf zur Fahrplanauflage bis 2. April 2013

Co-Präsident Mark Itin (links) gratuliert dem gewählten Ehrenpräsidenten Werner Pfenninger. (Bild zvg.) in das reguläre Angebot. Der dringende Aufruf ergeht auch an dieser Stelle an alle Leserinnen und Leser, sehr zahlreich ihre Änderungswünsche bis 2. April an die Gemeindeverwaltung Stallikon zu richten (kanzlei@stallikon.ch): Dabei geht es zwingend um die Beibehaltung der nun im vierten Betriebsjahr etablierten Betriebszeiten Montag bis Freitag, 20 bis 0.30 Uhr, und Samstag. Die Linie 227 muss diesen Einkaufs- und Heimkehrservice bieten. Dieser ist für das Überleben der einzigen Verbindung an das SBahnnetz unabdingbar.

Parteipräsident Philipp Müller Gast bei der FDP Knonauer Amt Der grosse Anlass am 8. April 2013, katholisches Pfarreizentrum, Rüteliweg, Mettmenstetten: Philipp Müller stellt sich den kritischen Fragen von NZZ-Inlandchef René Zeller. Auch Gäste haben Gelegenheit, dem Präsidenten zum Thema «Was bewegt die Schweiz und die politischen Parteien?» auf den Zahn zu fühlen. Einladung auf www.fdp-knonaueramt.ch.

Rücktritte wird es auch in Stallikon geben. Die FDP setzt sich ein für konstruktive, zukunftsorientierte Lösun-

Ebenso kämpft sich die FDP seit Jahren für die Aufnahme der Buslinie 237 in das reguläre ZVV-Angebot. Gemäss aktueller Fahrplanauflage – 18. bis 31. März 2013 unter www.zvv.ch/de/fahrplan/fahrplanverfahren14 – integriert der ZVV die neue Linie 227 – Linienführung über Beerimoos anstatt Aumüli – Montag bis Freitag 6 bis 20 Uhr

Philipp Müller Gast bei der Ämtler FDP

Hansjörg Walter Gast bei der Ämtler SVP

Natalie Rickli kommt am 2. Oktober 2013 nach Wettswil!

Öffentlicher Diskussionsabende zum dem Thema «Was bewegt die Schweiz und die politischen Parteien?» in Mettmenstetten. Philipp Müller, Präsident der FDP Schweiz, im Gespräch mit René Zeller, Inlandchef NZZ: Montag, 8. April 2013, 20 Uhr, katholisches Pfarreizentrum, Mettmenstetten.

Am kommenden Donnerstag, 4. April, um 20 Uhr findet eine öffentliche Veranstaltung zur abgeschlossenen Frühjahrssession des Nationalen Parlamentes statt. Nationalrat Hansjörg Walter wird im Restaurant Hörnli in Knonau über Aktualitäten aus Bundesbern berichten.

Lange pflegte die FDP das Image einer Partei der Banken und Finanzen und von anderen wirtschaftlichen Interessengruppen, die sich im politischen Schlagabtausch nobel zurückhielt. Seit der Wahl von Philipp Müller zum Präsidenten hat sich der Auftritt der Partei geändert. Die FDP will wieder als KMU- und Volkspartei wahrgenommen werden. In einem offenen und lebhaften Gespräch zur aktuellen Politik und seine Sicht zu Problemen der Schweiz diskutiert der Aargauer Generalbauunternehmer und Nationalrat mit René Zeller und dem Publikum am 8. April, 20 Uhr, in Mettmenstetten. Nach der Veranstaltung wird ein Apéro und kleiner Imbiss offeriert. Zum Informations- und Diskussionsabend sind alle Interessierten herzlich eingeladen. FDP Bezirk Affoltern und FDP Mettmenstetten

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Gemeindebehördenwahlen 2014

Die Frühjahrsession wurde geprägt von einigen Themen die auch in der Bevölkerung rege diskutiert werden. Die Agrarpolitik 14/17 und den Entscheid die Autobahnvignette massiv zu verteuern um die Finanzen für den Strassenbau zu sichern, sind wohl die beiden meistdiskutierten Themen der letzten Tage. Die SVP des Bezirks darf sich glücklich schätzen an diesem Abend NR Hansjörg Walter, alt Nationalratspräsident und ehemaliger Präsident des Schweizerischen Bauernverbandes, im Säuliamt zu begrüssen. Als langjähriger Präsident des SBV gibt es wohl keinen kompetenteren Fachmann in Sachen Agrarpolitik als NR Walter. Wir sind gespannt auf seine Ausführungen und hoffen natürlich auf eine rege genutzte Diskussionsrunde. Alle Politinteressierte sind herzlich eingeladen – die SVP des Bezirks freut sich auf zahlreichen Besuch. SVP Bezirk Affoltern

FDP.Die Liberalen, Stallikon

Zu Gast bei der SVP – Rückblick und Ausschau Nationalrätin Natalie Rickli ist an der diesjährigen Podiumsveranstaltung der SVP Wettswil am 2. Oktober 2013, 20 Uhr, im Singsaal des Schulhauses Mettlen in Wettswil die «Hauptperson»! Mit ihr trägt Nationalrat Hans Kaufmann zum guten Gelingen des Anlasses bei. Der Vorstand der SVP Wettswil hat in seiner Sitzung vom 20. März Rückblick und Ausblick gehalten. Wir haben die Abstimmungsresultate vom 3. März analysiert. Nebst der Nichtwahl von John Appenzeller war das Nein der Bonstetter Bevölkerung zum neuen Feuerwehrgebäude das Hauptgesprächsthema. Wettswil braucht dringend eine neue Feuerwehr-Infrastruktur. Um zu erfahren, wie die SVP den Gemeinderat in allen diesbezüglichen Anstrengungen unterstützen können, wird sie ihn zur Teilnahme an einer nächsten Vorstandssitzung einladen. Die Arbeitsgruppe «Dorfentwicklung/Siedlungspolitik» hat am 12. März 2013 eine Antwort auf das Schreiben vom 29. Januar erhalten. Gemäss Auftrag aus der Generalversammlung der SVP Wettswil vom 3. Dezemger 2012 wurde der Gemeinderat zu den Themen Status «Betreutes Wohnen im Alter in Wettswil» und

Antrag für die Durchführung einer öffentlichen Orientierung über die voraussichtliche Entwicklung der Bevölkerung von Wettswil angeschrieben.

mühungen» weiter betreiben, bevor das Projekt «Betreutes Wohnen im Alter in Wettswil» gesichert ist.

Austritt des Gemeindepräsienten Über «Bevölkerungsentwicklung wird informiert – immerhin Immerhin hat die SVP erreicht, dass der Gemeinderat zirka Mitte Jahr die Bevölkerung zum Thema «Bevölkerungsentwicklung» informieren wird. Anders ist es aber betreffend «Alterssiedlung»: Der Gemeinderat hofft und wartet auf eine Einzonung im Fall «Bruggen» (er geht davon aus, «dass eine solche grundsätzlich möglich bleiben sollte»), aber eine Alterssiedlung auf dem Gemeindeland «Heissächer» fällt für ihn – unter anderem wegen dessen peripheren Lage – ausser Betracht. Das ist nach Ansicht der SVP primär eine «Schutzbehauptung»: «Heissächer» ist für die Realisierung des Projektes gegenüber «Bruggen» sicher nur subobtimal, aber (als mindestens eine absolut mögliche und akzeptierbare Alternative!) der «Spatz in der Hand». Die Arbeitsgruppe erhält den Auftrag, das Thema erneut zu behandeln und das weitere Vorgehen zu besprechen. Wenn die SVP nicht auf ihrem Standpunkt beharrt, wird der Gemeinderat seine «Heissächer-Umzonungsbe-

Leider ist Gemeindepräsident Hanspeter Eichenberger aus der SVP ausgetreten. Er ist mit vielem (sachlich) und vielen (persönlich) der SVP Wettswil, des Bezirks und des Kantons nicht einverstanden. Es stimmt natürlich, dass der Vorstand beziehungsweise die SVP Wettswil und der Gemeinderat in letzter Zeit betreffend einzelner Geschäfte nicht gleicher Meinung waren. Das kommt in der Politik vor, und man hat unterschiedliche Ansichten immer klar kommuniziert. Meistens aber haben wir die Vorlagen des Gemeinderates mitgetragen. Und die SVP Wettswil hat Hanspeter Eichenberger für den Gemeinderat und für das Gemeindepräsidenten-Amt portiert und ihn (wo immer im Parteiinteresse!) unterstützt und getragen. Die SVP bedauert seinen Austritt aus der Ortspartei! Es gilt, vorwärts zu schauen. Hauptanliegen der nächsten Sitzungen werden die Realisierung einer verbesserten Feuerwehr-Infrastruktur und die Wahlen 2014 sein. Jürg Comminot, Aktuar SVP Wettswil


Gewerbe

Donnerstag, 28. März 2013

Gymi oder Lehre?

Steuerbefreit

Das Ämtler Lehrstellenforum bietet am 3. April Entscheidungshilfe. > Seite 17

Beim Verein LaMarotte sind Statutenanpassungen nötig geworden . > Seite 19

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Geschichten Bilder und Skulpturen: Drei Künstlerinnen in der Galerie für Gegenwartskunst. > Seite 21

100 Jahre Franz AG: Mücken haben gar nichts Magazin zum Jubiläum gegen kalten, trockenen Winter Aktivitäten, Jubiläumsmodelle, Aktionen

Aktion bei Wohntex AG in Affoltern vom 1. April bis 18. Mai

Das bekannte Automobilunternehmen Franz AG mit Werkstatt in Wettswil kann dieses Jahr sein hundertjähriges Jubiläum feiern. Damit zählt die Franz AG zu den ältesten Firmen der schweizerischen Autobranche.

Ein kalter, trockener Winter – egal, wie lange dieser auch dauert – ist für die neue Mückengeneration sehr vorteilhaft. Steigen im Frühling die Temperaturen zügig an, schlüpfen besonders viele Larven. In Affoltern gibt es gegen Kleintiere neu auch Insektengitter nach Mass.

An ihrem Hauptsitz an der Badenerstrasse, unweit des Albisriederplatzes, war die Franz AG während diesen 100 Jahren ununterbrochen aktiv präsent. Heute verfügt sie zusätzlich zu diesem Standort über weitere Garagenbetriebe am Zürcher Mythenquai, in Wettswil, in Winterthur und in Glarus. Die Franz AG beschäftigt gegen 160 Mitarbeitende, davon 24 Berufslernende und erzielt einen Jahresumsatz von rund 100 Millionen Franken. Seit 80 Jahren vertritt die Franz AG mit Erfolg die Marke Peugeot, zudem an der Badenerstrasse und in Wettswil Mazda, in Glarus Subaru und in Winterthur demnächst Volvo. Insgesamt sind der Franz AG zudem 25 selbstständige Vertreterbetriebe angeschlossen. Im Franz-Betrieb in Wettswil am Albis, nahe der Ausfahrt des Üetliberg-Autobahntunnels, hat die Franz AG in den letzten Jahren eine der modernsten und leistungsfähigsten Karosseriewerkstätten der Schweiz gebaut, die ein ebenso professionelles wie kostengünstiges Arbeiten ermöglicht. Zu deren Kunden zählen neben Privaten auch Versicherungen und weitere Grossunternehmen. Die Franz

AG bietet die Möglichkeit, die Fahrzeuge für die Bearbeitung in Wettswil auch in ihren Zürcher Betrieben Badenerstrasse und Mythenquai zu übergeben und anschliessend dort wieder abzuholen.

100-jährige Geschichte detailliert dokumentiert In die Modernisierung ihrer Betriebe in Winterthur und Glarus hat die Franz AG in den letzten Jahren ebenfalls stark investiert. Ein sehr gut dotiertes Ersatzteile- und Zubehörlager, ein effizienter Lieferservice und moderne, leistungsfähige Waschstrassen an mehreren Standorten runden das umfassende automobilistische Angebot der Jubilarin ab. Seit den 30er-Jahren des letzten Jahrhunderts gehört die Franz AG zur Firmengruppe A. H. Meyer. Diese ist parallel zu den Aktivitäten der Franz AG mit den Firmen A.H. Meyer & Cie AG, Bürke AG und Koch Wärme AG im Geschäft mit flüssigen Treib- und Brennstoffen (Grosshandel und Retail), einschliesslich eines Netzes von knapp 70 AVIA-Tankstellen, erfolgreich tätig. Die Franz AG feiert ihr 100-Jahre-Jubiläum während des ganzen Jahres, mit zahlreichen Veranstaltungen, Aktivitäten, Jubiläumsmodellen und weiteren Aktionen. Sie hat zudem ein Jubiläumsmagazin gestaltet, das ihre facettenreiche 100-jährige Geschichte detailliert dokumentiert. Dieses Magazin ist in allen Franz-Betrieben erhältlich.

Bike-Manufaktur aus dem Säuliamt Transalpes an Velo-Ausstellung in Affoltern Die wohl innovativsten Bikes kommen aus dem Säuliamt. Die kleine aber feine Schweizer Bike-Manufaktur Transalpes.com entwickelt Mountainbikes in Zwillikon. Jedes Transalpes-Bike wird individuell nach Kundenwunsch in Handarbeit aufgebaut. Die Mountainbikes überzeugen die Fachwelt: In Tests erhalten Transalpes-Bikes immer wieder Bestnoten. Das grosse Thema Das All Mountain in dieser Bikesai- AM 650B. (Bild zvg.) son heisst 650B. 650B ist das neue Radmass – mit 27,5 Zoll etwas grösser als die klassischen 26-Zoll-Räder und etwas kleiner als die massigen 29-Zoll-Räder. Das neue Radmass vereint die Vorteile der kleinen 26-Zoll-Räder – Beschleunigung und Stabilität – mit den Vorteilen der grossen 29 Zoll Räder: Rolleigenschaft und Fahrsicherheit. Transalpes hat mit vier Modellen die wohl attraktivste Auswahl an Mountainbikes mit 650B-Rädern: Ein

Carbon-Hardtail steht für gewichtsbewusste Racer und Marathonisti bereit. Das All Mountain AM 650B ist mit 140 mm Federweg der perfekte Begleiter für die kurze Hausroute und die lange Wochenendtour. Das Diva 650B gibt es nur für die anspruchsvolle Bikerin. Das Big Mountain BM 650B ist mit 160 mm Federweg das perfekte Mountainbike für die grossen Berge.

Weil Hochdruckwetterlagen rar blieben, war der Winter auf der Alpennordseite durch viele Störungsdurchgänge mit häufig nur geringen Niederschlägen geprägt. Das freut Insekten – nützliche wie schädliche, denn selbst lange Frostperioden stecken ihre neuen Generationen locker weg. Sie überstehen problemlos Temperaturen von minus 20 Grad. So überleben etwa Mückeneier im Schlamm auf dem Gewässerboden problemlos, solange dort das Wasser nicht gefriert. Steigen im Frühling dann die Temperaturen zügig an, schlüpfen besonders viele Larven. Anderes Kleingetier reduziert in Frostperioden die Körperfunktionen auf ein Minimum, verfällt in eine Art Kältestarre und kriecht und fliegt bei einsetzender Wärme eifrig aus.

Mediterrane Insekten auf dem Vormarsch Jahr für Jahr wandern zudem viele mediterrane Insekten aus dem Süden und Westen in die Schweiz ein. Und so müssen sich, laut Prognosen von Fachleuten, die Menschen hierzulande auch generell auf mehr Mücken einstellen. Die Klimaerwärmung, vor allem aber der zunehmende internationale Reise- und Transportverkehr helfen den Insekten bei der Ausbreitung. Das kann unter Umständen ernst zu nehmende Folgen haben: Exotische Arten könnten auch in der Schweiz Fuss fassen und tropische Krankheiten wie Malaria und Denguefieber verbreiten, warnen Experten. Der Vorstoss solcher Problemmücken ist bereits weit voran gekommen. Die Asiatische Buschmücke beispielsweise ist seit 2008 in der Schweiz nachgewiesen und breitet sich seither schnell aus. Bei Stichproben in der Stadt Zürich 2011 wurden ihre Larven in rund 60% aller möglichen Brutgefässe gefunden. Der Buschanzeige

Säuliämtler Velo- und Bike-Ausstellung Am Samstag, 13. April, findet die dritte Säuliämtler Velo- und Bike-Ausstellung statt. An der Oberen Bahnhofstrasse werden Mountainbikes von der Bike Manufaktur Transalpes.com präsentiert. Acht Fachhändlern aus dem Säuliamt stellen die Neuheiten der Saison von Spezialised, Trek, BMC und Co. aus. Der Bikereisespezialisten Bike Adventure Tours aus Affoltern präsentiert die neuen Bikereisen. Transalpes Mountainbikes können auch am Sonntag, 14. April, am Albishaus, nähe Albispass getestet werden. Sämtliche Modelle stehen für ausgiebige Tests im Gelände bereit. Mehr Informationen unter www.transalpes.com.

Das Wohntex-Team, von links: Paul, Brigitte und Philipp Killer sowie Daniel Achermann. (Bild Urs E. Kneubühl) moskito lebt vor allem im urbanen Gebiet und teilweise im Wald. Er ist im Freien und in Innenräumen unterwegs und sticht nicht nur in der Dämmerung und in der Nacht, wie unsere einheimischen Mückenarten, sondern auch am Tag. Als weit gefährlicher schätzen Fachleute die Asiatische Tigermücke ein, die theoretisch bis ins Oberrheingebiet ideale Lebensbedingungen findet. In Südeuropa tritt sie bereits verbreitet auf und seit August 2003 ist ihre Präsenz auch im Mendrisiotto und im Locarnese nachgewiesen. Sie, die kleiner als die Buschmücke ist und ebenso auffällige helle Streifen am Körper und an den Beinen hat, kann allerdings schwerwiegende Krankheiten wie Dengue- und ChikungunyaFieber übertragen.

Insektenschutz nach Mass Der Freiflug der Insekten in der Natur ist mehr als berechtigt, schliesslich sind sie ein wichtiger Teil des Ökosystems. In der Wohnung dagegen sind sie ungeliebte Gäste und wollen deshalb möglichst ferngehalten werden. Denn in der Wohnung sind Fliegen lästig, während Mücken im Schlafzimmer zumindest schlaflose Nächte bereiten und Wespen in der Küche zuweilen auch gefährlich werden können. Zudem nutzen die Plagegeister jede kleine Öffnung aus, um ins Haus zu gelangen.

Der beste Schutz ist daher immer noch ein «Fliegengitter» aus feinem Gewebe; dieses hält (fast) alle Arten von Insekten ab. Hier bietet die Wohntex AG am Bahnhofplatz 1 in Affoltern, die mit Spannteppichen, Bodenbelägen, Parkett und Vorhängen seit Jahren Wohnqualität auch Schritt und Tritt verschafft, neu passende Insektenschutz-Lösungen nach Mass für Fenster, Türen, Dachluken und Lichtschächte. In Partnerschaft mit der MHZ-Insektenschutz werden solche «Fliegengitter» in filigranen Aluminiumrahmen in verschiedenen Farben und mit hochwertigem Gittergewebe aus Fiberglas kombiniert exakt auf Mass angefertigt. Die speziellen Materialien sowie einfache, lückenlose und spaltfreie Montage und Bedienung, hohe Bediensicherheit, leichte Reinigung, lange Lebensdauer und vielseitige Einsatzmöglichkeiten ergeben eine ideale Synthese aus Ästhetik und Technik – egal, ob bei Spannrahmen, Rollo, Drehrahmen, Pendeltür oder Schiebeanlage. Nahezu unsichtbar, aber sehr effektiv, werden Fenster, Türen und Lichtschächte passgenau wie eine zweite Schutzschicht vor ungebetenen Gästen geschützt. Übrigens: Vom 1. April bis 18. Mai 2013 gibt es Insektenschutz bei Wohntex in einer Aktion 10 Prozent günstiger. (kb.) Wohntex AG, Bahnhofplatz 1, 8910 Affoltern, Telefon 044 761 32 96, wohntexag@bluewin.ch.


im Pfarrhaus Maschwanden 10.00 Osterfamiliengottesdienst mit Vikar Carrisi, Pfr. Maurer Tauferinnerung, Abendmahl Kinderprogramm mit Michelle Domeisen Solisten: Violine und Cello anschliessend Eiertütschen auf dem Friedhof

Ref. Kirche Maschwanden

Ref. Kirche Aeugst a. A. Freitag, 29. März 10.00 Abendmahlsgottesdienst zum Karfreitag Pfarrerin Bettina Stephan Samstag, 30. März 21.00 Liturgische Feier zur Osternacht Pfarrerin Bettina Stephan Eva Stückelberger, Singleiterin 20.30 Einsingen in der Kirche Sonntag, 31. März 10.00 Ostergottesdienst mit Abendmahl, Pfarrer Urs Boller Im Anschluss Kirchenkaffee Donnerstag, 4. April Seniorenwanderung Dorf Aeugst a. A. ab 08.39 Uhr Billette werden abgegeben

Ref. Kirche Affoltern a. A. Gründonnerstag, 28. März 18.30 Gottesdienst mit Abendmahl im Singsaal Zwillikon, «Gereifter Blick», Pfr. W. Schneebeli mit R. Zela und dem Kirchenchor Anschliessend: Zusammensein bei Suppe und Brot mit Zwilliker Frauen 18.10 Mitfahrgelegenheit bei der Kirche Karfreitag, 29. März 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl Pfrn. B. Bartels. Es singt der Gemischte Chor Affoltern 17.00 Uhr, Musik zum Karfreitag in der Kirche, Orgel: A. Nardone Lesung: Chr. Sommer Karsamstag, 30. März 16.30 Gottesdienst mit Abendmahl im Haus zum Seewadel Pfrn. B. Bartels 21.00 Osternachtfeier am Bislikerweiher. Beginn in der Kirche. Bei nasser Witterung findet die ganze Feier in der Kirche statt. Im Zweifelsfall erteilt Tel. 044 761 56 50 ab 19 Uhr Auskunft. Ostersonntag, 31. März 10.00 Familiengottesdienst in der Kirche, Pfr. Th. Müller zusammen mit Kindern, E. Feller und M. Süess Eiertütschen im Kirchenpark 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl im Spital Affoltern Mehrzweckraum Haus Rigi 1. Stock, Pfrn. V. Hofer Musik: R. Bussmann, Piano Ch. Guggenbühl, Cello

Ref. Kirche Bonstetten Karfreitag, 29. März 10.00 Auf dem Friedhof: Beginn des Karfreitags-Gottesdienstes mit Pfrn. S. Sauder anschliessend Predigt und Abendmahl in der Kirche Mitwirkung Rägle Brawand, Querflöte und Urs Egli, Orgel/Flügel ca. 11.00 Uhr Passionsmeditation mit dem MauritiusChor Ostersonntag, 31. März 10.00 Feierlicher Gottesdienst zu Ostern mit Pfrn. S. Sauder Mitwirkung: Kathrin Bucher, Sopran und Urs Egli, Orgel anschliessend Apéro und Eiertütsche im Kirchgemeindehaus

Lektoren gelesen, Alphorn-, Flöten- und Orgelklängen. Unter der Leitung von Pfr. M. Fischer und Pfrn. I. Girardet Ostersonntag, 31. März 10.00 Abendmahlsgottesdienst mit Pfrn. Irene Girardet Musik: Florian Bucher, Trompete und Vincent Dallèves, Orgel Anschliessend Eiertütschen Freitag, 5. April 6.00 Meditatives Morgengebet mit anschliessendem Frühstück

Ref. Kirche Hedingen Freitag, 29. März, Karfreitag 10.00 Gottesdienst mit dem Singkreis des Bezirks Affoltern Unter der Leitung von Brunetto d Arco singt der Singkreis eine Kantate von Felix Mendelssohn und Werke von Louis Spohr Der Chor wird unterstützt durch ein Streichorchester und die Organistin Anette Bodenhöfer Abendmahl Liturgie und Predigt Pfarrerin Renate Hauser Sonntag, 31. März 11.00 (Zeitumstellung) Ostergottesdienst mit Spiel des Kolibri Musik Anette Bodenhöfer Taufe von Fabio Wildhaber, Alte Halde 21 Abendmahl ums Osterfeuer Predigt und Liturgie Pfarrer Walter Hauser Anschliessend Eiertütschen Glockenläuten von Hand mit den «Läuterbuben»

Ref. Kirche Kappel a. A. Karfreitag, 29. März 9.30 Abendmahlsgottesdienst mit Pfr. Ch. Menzi Ostersonntag, 31. März 9.30 Abendmahlsgottesdienst mit Daniel Steger, Trompete, und Pfr. Markus Sahli Dienstag 2. April 14.00 Bibelstunde

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 im Kapitelsaal Karfreitag, 29. März Musik und Wort zum Karfreitag Marquis de Saxe, Stabat Mater und andere Betrachtungen über Maria 17.15 Klosterkeller: im Anschluss an die Abendmusik besteht die Möglichkeit zum Imbiss (Fr. 15.–, inkl. 1 Getränk; Jugendliche bis 16 Jahre zum halben Preis, Kinder unter 12 Jahren gratis) an Ostern und Pfingsten: festliches Mittagessen (Fr. 55.–) Anmeldung an Telefon 044 764 88 10 Ostersonntag, 31. März Musik und Wort zum Osterfest «Schatten und Licht» 17.15 Klosterkeller: im Anschluss an die Abendmusik besteht die Möglichkeit zum Imbiss (Fr. 15.–, inkl. 1 Getränk; Jugendliche bis 16 Jahre zum halben Preis, Kinder unter 12 Jahren gratis) an Ostern und Pfingsten: festliches Mittagessen (Fr. 55.–). Anmeldung an Telefon 044 764 88 10

Ref. Kirche Hausen a. A.

Ref. Kirche Knonau

Karfreitag, 29. März 9.30 Abendmahlsgottesdienst mit Pfr. Matthias Fischer Musik: Meret Roth, Sopran und Vincent Dallèves, Orgel Karsamstag, 30. März 21.00 Osternachtfeier mit TaizéLiedern, unterstützt und vorgetragen von einem adhocChor, literarischen Texten, von verschiedenen Lektorinnen und

Karfreitag, 29. März 10.00 Gedenktag des Leidens und Sterbens Jesu, Gottesdienst mit Pfr. Thomas Maurer Gesangverein Knonau Abendmahl Ostersonntag, 31. März (Achtung: Sommerzeit!) 6.00 Österliche, lichtvolle Frühfeier in der Kirche Maschwanden Pfr. Wey und Maurer, JUKI für alle; anschliessend Zmorge

Karfreitag, 29. März 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl (Wein) in Maschwanden, Predigt: Pfrn. Susanne Wey, Musik: Marianne Rutscho, Piano und Roman Schönenberger, Violine. Ostermorgen für Knonau, Maschwanden, 31. März 6.00 Osterfrühgottesdienst für Familien in der Kirche Maschwanden. Wir beginnen beim Osterfeuer auf dem Parkplatz bei der Kirche Leitung: Pfrn. Susanne Wey und Thomas Maurer. Musik, Marianne Rutscho, richtet sich besonders an die Juki-Kinder und ihre Eltern anschliessend gemeinsames Osterfrühstück für alle im Pfarrhaus Ostergottesdienst, 31. März 10.00 Festgottesdienst mit Abendmahl (Saft), Predigt: Pfrn. Susanne Wey, Musik: Marianne Rutscho, Piano, und Andrea Huber, Querflöte

Ref. Kirche Mettmenstetten Gründonnerstag, 28. März ab 20.00 Uhr Passions-Gebetsnacht bis Mitter(NAchtsamkeit)nacht Leitung Pfarrer Andreas Fritz) Karfreitag, 29. März 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl Pfarrer Andreas Fritz Orgel Silvia Jenny Querflöte Gabriella Schüpfer Ostersonntag, 31. März (Sommerzeit) 5.30 Osterwarten wir warten singend und schweigend auf das Osterlicht 10.00 Ostergottesdienst mit Abendmahl Pfarrer Andreas Fritz; Orgel:Silvia Jenny, Klarinette:Sandra Lützelschwab www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Obfelden Freitag, 29. März 9.30 Karfreitag-Gottesdienst mit Abendmahl Pfrn. Bettina Gerber Erich Eder (Orgel) Stefan Bachmann (Cello) anschl. Kirchenkaffee im ref. Kirchgemeindehaus Sonntag, 31. März 9.30 Oster-Gottesdienst mit Abendmahl Pfrn. Bettina Gerber Angela Bozzola (Orgel) «I flauti sonori» Leitung: Lotti Gläser anschl. Eiertütschen www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach Karfreitag, 29. März 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl Thema: «Unverschuldetes Leiden» Text: Das Sterben Jesu am Kreuz – Mt. 27, 33–50 Pfarrer Jörg Ebert Veronica Nulty, Orgel Ostersonntag, 31. März (Sommerzeit) 6.45 Ostergottesdienst mit Osterfeuer auf dem Kirchenplatz und anschliessender Auferstehungsfeier in der Kirche Pfarrer Jörg Ebert Veronica Nulty, Orgel Anschliessend Kaffee und Eiertütschen im Chor der Kirche

Ref. Kirche Rifferswil Karfreitag, 29. März 9.30 Gottesdienst mit Abendmahl Hebräerbrief 13: «Der Hohepriester und sein einmaliges Opfer» Pfrn. Yvonne Schönholzer Gemischter Chor Rifferswil Andreas Fischer, Orgel Karsamstag, 30. März 21.00 Osternachtfeier: «Vom Dunkle is Liecht» Pfrn. Yvonne Schönholzer Stefanie und Roman Haller Harfe & Irische Flöte Ostern, 31. März 9.30 Gottesdienst mit Abendmahl und der Taufe von Sidonie Haller

Johannes 20, 11–18: «Agsproche werde – es Gheimnis zum witerverzele» Pfrn. Yvonne Schönholzer Therese von Büren, Orgel Ursula Rechsteiner, Trompete

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Karfreitag, 29. März 10.00 Kirche Wettswil: Gottesdienst mit Abendmahl Pfr. Matthias Ruff Musik: Mihaly Fliegauf, Fagott Fahrdienst: Anmeldung, 28. März, Telefon 044 700 09 91 Samstag, 30. März 21.00 Kirche Stallikon: Osternachtfeier in der dunklen Kirche Pfr. Kuttler & Konfirmanden Bilder Texte & szenische Handlungen Musik: Casey Crosby & Chor Changing Times Ralph Baumgartner, Perkussionsinstrumente Osterfeuer vor der Kirche & Punsch im Anschluss an die Feier Fahrdienst: Anmeldung, 28. März, Telefon 044 700 17 75 Ostersonntag, 31. März 10.00 Kirche Wettswil: Gottesdienst mit Abendmahl Pfr. Matthias Ruff Anschliessend: Apéro und Eiertütschen Fahrdienst: Anmeldung 30. März, Telefon 044 777 99 72 Mittwoch, 3. April 9.15 und 10.15 Uhr Elki-Singen im Jugendhaus Stallikon 20.00 Chorprobe im Kirchgemeindesaal Wettswil

Kath. Kirche Affoltern a. A. Karfreitag, 29. März 15.00 Karfreitagsliturgie 19.00 Via Crucis der Missione Cattolica Italiana; der Kreuzweg startet bei der kath. Kirche und führt über den Goldigen Berg. Die Kreuzigung findet in der Arena des Schulhauses Ennetgraben statt Karsamstag, 30. März 21.00 Osternachtsgottesdienst Ostersonntag, 31. März 10.00 Festlicher Ostergottesdienst gemeinsam mit den Italienern, musikalische Gestaltung durch den Kirchenchor Ostermontag, 1. April 10.00 Eucharistiefeier für die ganze Pfarrei

Kath. Kirche Bonstetten Donnerstag, 28. März – Hoher Donnerstag 19.30 Abendmahlfeier, anschliessend Gebetsnacht Karfreitag, 29. März 15.00 Karfreitagsliturgie Der Mauritiuschor singt von Charles Gounod «die sieben Worte Christi am Kreuz» Karsamstag, 30. März 21.00 Osternachtfeier Wir besammeln uns vor der Kirche um das Osterfeuer und ziehen gemeinsam in die Kirche ein Nach der Osternachtfeier laden wir alle Gottesdienstbesucher ein zu Apéro und Eiertütschete Ostersonntag, 31. März 10.00 Ostergottesdienst Anschliessen Apéro Ostermontag, 1. April 10.00 Eucharistiefeier Dienstag, 2. April 19.30 Abendmesse Mittwoch, 3. April 9.00 Ökum. Morgengebet Donnerstag, 4. April 19.00 Rosenkranz

Kath. Kirche Hausen a. A. Hoher Donnerstag, 28. März 19.30 Familiengottesdienst mit den Erstkommunionkindern 21.00 Stille Anbetung Karfreitag, 29. März 15.00 Karfreitagsliturgie 17.00 Jugendgottesdienst Osternacht, 30. März 21.00 Osternacht-Gottesdienst mit Kirchenchor Beginn beim Osterfeuer Ostern, 31. März 11.00 Ostergottesdienst, Eucharistiefeier

Kath. Kirche Mettmenstetten Hoher Donnerstag, 28. März 17.30 Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti Eingeladen sind speziell die Erstkommunikanten mit ihren Eltern Karfreitag, 29. März 15.00 Feier vom Leiden und Sterben Jesu mit Pfr. A. Saporiti 17.00 Kreuzweg für die Jugendlichen mit Th. Rohner und Pfr. A. Saporiti Osternacht, Samstag, 30. März 17.00 Familien-Osterfeier mit Pfr. A. Saporiti, mitgestaltet von Frau B. Broch und Frau G. Lustenberger 21.00 Osternachtsfeier mit Pfr. A. Saporiti Mitwirkung des Pfarreichors anschliessend «Eiertütsche» Ostersonntag, 31. März 9.30 Festtagsgottesdienst mit Pfr. A. Saporiti

Kath. Kirche Obfelden Karfreitag, 29. März 10.00 Familien-Kreuzweg für Kinder und Erwachsene 19.00 Via Crucis der Missione Cattolica Italiana; der Kreuzweg startet bei der kath. Kirche Affoltern und führt über den Goldigen Berg. Die Kreuzigung findet in der Arena des Schulhauses Ennetgraben statt Karsamstag, 30. März 21.00 Osternachtsgottesdienst gemeinsam mit den Italienern Ostern, 31. März 5.00 Ostermorgenfeier für Klein und Gross mit Ostereiersuche und Osterzopf 10.30 Festlicher Ostergottesdienst mit dem Ensemble «i flauti allegri» Ostermontag, 1. April 10.00 Eucharistiefeier für die ganze Pfarrei in Affoltern

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Freitag, 29. März 9.45 Karfreitags-Gottesdienst Pfr. Ueli Baltensperger Kinderhüeti, Kids-Treff Sonntag, 31. März 9.45 Oster-Gottesdienst Dominik Stäuble Kinderhüeti Mittwoch, 3. April 14.15 Kleingruppe Senioren 19.00 Teens: peech in der Pfimi Donnerstag, 4. April 9.30 MuKi-Treff «Wirbelwind» Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Freitag, 29. März 9.45 Karfreitagsgottesdienst (Heinz Bähler) mit Abendmahl; Kinderhort Sonntag, 31. März 8.30 Auferstehungsfest und Brunch

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Sonntag, 31. März Kein Gottesdienst in Affoltern

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Freitag, 29. März 9.45 Karfreitags-Gottesdienst und Kinderprogramm Sonntag, 31. März 9.45 Oster-Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Weidstrasse Mettmenstetten, Karfreitag, 29. März 10.30 Gottesdienst Sonntagsschulen/Unterricht Ostersonntag, 31. März 10.30 Familien-Gottesdienst

Gemeinde für Christus Schulweg 1 Ottenbach, Sonntag, 31. März Gottesdienst fällt aus

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 9.20 Abendmahlsversammlung mit Ostergottesdienst 10.40 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch


Gewerbe

Donnerstag, 28. März 2013

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Gymi und Lehre – zwei Wege zum Erfolg? Das Lehrstellenforum des Bezirks Affoltern bietet Entscheidungshilfe Gymi oder Lehre? Diese Entscheidung ist eine der wesentlichsten, die man im Leben trifft. Grundsätzlich lässt sich festhalten, dass beide Wege gleichwertig sind. Das Lehrstellenforum des Bezirks Affoltern bietet am Mittwoch, 3. April, in der Aula Ennetgraben, Affoltern, Infos und Entscheidungshilfen. Immer mehr Kinder drängen ins Gymnasium. Unter den Eltern herrscht die

Meinung vor, dass der akademische Bildungsweg über Matura und Universitätsstudium den besten Start ins Berufsleben verspricht. Doch stimmt das wirklich? Nicht unbedingt. Zumindest was das spätere Einkommen betrifft, gibt es Erfolg versprechendere Bildungsgänge. Eine Studie der Universität Zürich zeigt: Wer eine berufliche und akademische Ausbildung miteinander kombiniert, erzielt später das höchste Einkommen. Die Meinung, «wer ganz nach oben will, muss ein Studium machen»,

ist so längst nicht mehr gültig. Heute sind beide Wege – Gymi und Lehre – gleichwertig. So hat sich das Berufsbildungssystem in den letzten Jahren massiv verändert. Die Berufslehre, wie Eltern diese noch vor einigen Jahren absolvierten, kann mit dem heutigen Bildungssystem nicht verglichen werden. Heute besteht eine enorme Vielfalt an Möglichkeiten der höheren Berufsbildung. Diese versorgt die Wirtschaft mit ausgewiesenen Fachkräften. Jährlich erwerben rund 22 000 Personen einen eidgenössisch aner-

kannten Abschluss der höheren Berufsbildung.

Für Eltern, Jugendliche, Lehrer ... Das Lehrstellenforum des Bezirks Affoltern führt einen Informationsabend «Gymi und Lehre – beide Wege führen zum Erfolg?» am Mittwoch, 3. April, durch. Ab 19.30 Uhr informieren Fachleute in der Aula Ennetgraben in Affoltern über Begriffe, Zahlen und Fakten aus der Berufsbildung, von Mittelschulen, Fachhochschulen usw. Ebenso

werden die Entwicklungsmöglichkeiten und die Vielfalt der Berufsbildung anhand konkreter Beispiele und aufgezeigt. Und dabei kommt selbstredend auch das Publikum zu Wort: Fragen erhalten Antworten und Meinungen bereichern die Diskussionen. Jürg Büchi vom Lehrstellenforum: «Mit diesem öffentlichen Anlass wollen wir Eltern und Jugendliche in ihrer Entscheidungsfindung unterstützen.» (jb) Infos: www.Lehrstellenforum.ch.

Familienbetrieb mit Leidenschaft für das Handwerk

«Frühlingshasen» für das Kispi-Rehazentrum

Eichhorn Zäune AG in Ottenbach aktualisiert den Firmennamen

Bäcker bringen Freude in den Alltag

Die KMU Eichhorn Zäune AG vollzog den Generationenwechsel mit einer kleinen Korrektur des Firmennamens. Die drei Brüder arbeiten als Generalisten im Betrieb wobei jeder auch ein Spezialgebiet betreut.

Rolf Rimann der Bäckerei Konditorei Rimann in Ottenbach hat im Auftrag des Kantonalverbands der Bäcker- und Konditormeister für die Kinder und Jugendlichen des Rehabilitationszentrums Frühlingshasen gebacken.

Wer kennt sie nicht, die kleinen braun-weissen Täfelchen an den Gartenzäunen mit dem Namen Eichhorn AG? Die Firma Eichhorn Zäune AG in Ottenbach ist weit über die Bezirksgrenzen hinaus bekannt. Seniorchef Franz Eichhorn hat die Firma vor 45 Jahren übernommen, und seit fast 40 Jahren werden in Ottenbach Zäune, Geländer, Sicht- und Schallschutzwände sowie Schiebetore hergestellt. Mit ihren 19 Angestellten ist die Firma Eichhorn eine der grösseren Arbeitgeber im Dorf.

Traditionell zum Frühlingsanfang am 21. März wurde das Kinderspital Zürich, so auch das Zentrum in Affoltern, mit Frühlingshasen verwöhnt. Eine Geste, die von den Patienten immer wieder sehr geschätzt wird und dem anstrengenden Rehabilitationsalltag eine aussergewöhnliche Note verleiht. Luk De Crom, Leiter Pflegedienst des Rehabilitationszentrums freut sich über solche Aktionen. Es sind insgesamt vielleicht nur Kleinigkeiten, aber es sind genau diese Details, die etwas Freude in den Alltag der im Rehabi- Luk De Crom (links), Leiter des Pflegedienstes, und Bäcker litationszentrum Rolf Rimann. (Bild zvg.)

Kontinuität wird gross geschrieben Die Produkte des erfolgreichen KMUBetriebes verlangen grosse Vielfalt in Bezug auf Materialien und Ausführung. So sind denn auf dem Firmenareal in der Weihermatt mit den Bereichen Zimmerei und Schlosserei auch zwei verschiedene Werkstätten notwendig. Seit einigen Jahren schon haben die drei Söhne von Franz Eichhorn, Urs, Thomas und Martin die Führung des Betriebes übernommen. Franz

Generalisten in Sachen Zäune, Gitter und Geländer: Thomas, Urs, Franz und Martin Eichhorn (von links). (Bild Martin Mullis) Eichhorn, seit Jahren im Ruhestand, schmunzelt, als er erklärt, dass bei vier Eichhorns die Namensverwechslungen öfters zu Verwirrung Anlass gaben. Die Änderung des Firmennamens ist allerdings nur marginal. So wurde aus der Franz Eichhorn AG nun die Firma Eichhorn Zäune AG. Sie wird nach wie vor von den Brüdern Urs, Thomas und Martin Eichhorn ge-

führt. Sie arbeiten alle drei als Generalisten im Betrieb, wobei allerdings auch jeder von ihnen seine Spezialgebiete betreut. Ihre langjährigen Mitarbeiter bilden Spezialisten-Teams und garantieren sorgfältige und speditive Ausführungen vor Ort. (mm) Eichhorn Zäune AG, Weihermatt 10, 8913 Ottenbach, Telefon 044 761 24 72, www.eichhorn-zäune.ch.

hospitalisierten Kinder und Jugendlichen bringen, welche alle mit ihrem eigenen Schicksal umzugehen lernen und ein intensives Programm an rehabilitativen Massnahmen absolvieren. Er dankt für diese über Jahrzehnte aufrechterhaltene Tradition, insbesondere gilt der Dank der Bäckerei Rimann, die diese Aufgabe für den Zürcher Kantonalverband freiwillig aber gerne Jahr für Jahr übernimmt.

«Die besten Gespräche hast du immer in der Küche» Am Samstag feierte die Kochschmitte von Claudia Gächter in Affoltern Eröffnung Miteinander kochen – das ist die Idee hinter der Kochschmitte in Affoltern. Vergangenen Samstag lud Claudia Gächter zur Eröffnung. Das Interesse war gross. Kochgruppen oder private Anlässe, Familienfeste oder Firmenevents, Kochkurse oder zur Teambildung – die Kochschmitte steht für verschiedenste Verwendungszwecke offen. «Es kann auch mal eine Sitzung sein, die nicht für fremde Ohren bestimmt ist», so Claudia Gächter. Für ein Dinner finden bis zu 16 Personen Platz, bei einem Stehapéro können es auch 50 Gäste sein. Im Sommer kommt dann noch der Aussenraum hinzu. Die Kochschmitte sieht sich nicht als Konkurrenz für hiesige Restaurants. Das Ziel lautet hier nämlich, miteinander zu kochen – und zwar nicht nur schnell-schnell: «Die Essenskultur soll einen höheren Stellenwert bekommen», fordert Claudia Gächter. Die Leidenschaft zu kochen steht an

der alten Dorfstrasse 22 im Vordergrund.

Moderne, offene Küche Zur Eröffnung der Kochschmitte haben zahlreiche Interessierte an die alte Dorfstrasse 22 gefunden. Sie geniessen die Köstlichkeiten, welche die Gastgeberin und ihre Helfer ihnen kredenzen und bestaunen die moderne, offene Küche, die in stimmungsvollem Kontrast steht zum alten Mauerwerk und der Esse in der hinteren Ecke. Und natürlich wird auch rege diskutiert. «Die besten Gespräche hast du immer in der Küche», sagt Claudia Gächter und strahlt. Ihren Sinn für Geschmäcker und Aromen habe sie auf ihren ausgiebigen Reisen geschärft, verrät Claudia Gächter, aber auch durch regelmässige berufliche Ausflüge ins Gastgewerbe – und nicht zuletzt als Mutter zweier Kinder. (tst.) Infos: www.kochschmitte.ch, Tel. 044 500 11 77.

Mit Begeisterung am Werk: Claudia Gächter in ihrer Kochschmitte an der alten Dorfstrasse 22, Affoltern. (Bild Thomas Stöckli)


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Vermischtes

Donnerstag, 28. März 2013

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«Publikum ist anspruchsvoller geworden» Zwölfte Mitgliederversammlung des Vereins LaMarotte in Affoltern Über 50 Stimmberechtigte verfolgten vergangenen Montagabend die Mitgliederversammlung des «LaMarotte». Weil der Verein neu steuerbefreit ist, wurde eine Statuten-Anpassungen fällig. Elly Schneebeli und Peter Zürcher wurden für ihren Einsatz geehrt.

den Stimmenzähler. Für diesen Fall hatte Buzzi bereits vorgesorgt: «dann nehmen wir das arithmetische Mittel.» Tatsächlich sollte die genaue Anzahl keine Rolle spielen, fielen doch alle Entscheide einstimmig aus. Die weiteren Höhepunkte sollten erst am Schluss folgen: Elly Schneebeli und Peter Zürcher wurden für ihren unermüdlichen Einsatz geehrt.

................................................... von thomas stöckli

Moderne Licht- und Tonanlage

«Zwölf von 20 Aminosäuren stellt unser Körper selber her» und «unser Herz schlägt hinter zwölf Rippenpaaren»: Enrico Buzzi, Präsident vom «LaMarotte» überraschte mit diesen und unzähligen anderen Geschichten rund um die Zahl zwölf. Schliesslich machte der Affoltemer Kulturverein mit seiner diesjährigen Mitgliederversammlung ebenfalls das Dutzend voll. «Zwei bis drei Highlights», hatte Buzzi für den Abend angekündigt. Das Erste nahm er gleich vorweg: «dass sie so zahlreich da sind.» Auf 52 und 54 anwesende Mitglieder kamen die bei-

Im Rückblick aufs vergangene Vereinsjahr bleiben insbesondere die Grossanlässe im Kasinosaal und auf dem Areal von Blumen Schneebeli in Erinnerung, weiter der 120 000-Franken-Zustupf aus dem Lotteriefonds, mit welchem unter anderem die neuen Stühle und die moderne Licht- und Tonanlage im Kellertheater finanziert wurden. «Das mit dem Lotteriefonds ist fantastisch», sollte sich ein Mitglied später zu Wort melden und fragen, wann denn wieder Geld von dort zu erwarten sei. «Frühestens in vier Jahren», erklärt Isabelle Schaetti, Aber so grosse Beträge gibt es nur bei Jubiläen.» Neu

Grosses Interesse an der Mitgliederversammlung im «LaMarotte».

Dani Breuss übernahm das «Ping-Pong-Lotto» – eine Versteigerung von attraktiven Preisen. Im Hintergrund vom Vorstand: Enrico Buzzi, Peter Leuenberger, Isabelle Schaetti, Felix Küng und Peter Zürcher (von links). (Bilder Thomas Stöckli) wirkt Dani Breuss im Vorstand mit. «Er wird an der nächsten Delegiertenversammlung zur Wahl vorgeschlagen, wie es bei uns Brauch ist», erklärte Enrico Buzzi und schloss seinen Rückblick mit dem obligaten «Vive LaMarotte!». An Peter Leuenberger lag es, die Finanzen des Vereins darzulegen. Er durfte einen Gewinn von über 8700 Franken verkünden. Nur noch knapp im positiven Bereich sei das Resultat, wenn man die Spenden für den Flügel abziehe, relativierte er. Etwas mehr Einnahmen als budgetiert führt er beim Ticketverkauf, den Mitgliederbeiträgen und beim Barbetrieb auf. Teurer als geplant fielen dagegen die Künstlerhonorare aus. «Wir hatten Ende Jahr ein gutes Polster», so die positive Bilanz. Nicht ganz so rosig sieht das Budget für das laufende Jahr aus: Mit fast 10 000 Franken Verlust rechnet der Vorstand. «Wir müssen dem Vermögen Sorge tragen», betonte Leuenberger deshalb. Handlungsspielraum

macht er bei den Künstler-Gagen aus. Uneinigkeit herrschte nach der Frage, ob sich der sinkende Referenzzinssatz nicht auch die Miete auswirken sollte. Der Vorstand werde diesbezüglich das Gespräch mit dem Vermieter suchen, kündete Enrico Buzzi an.

Neu steuerbefreit Als siebtes Traktandum stand eine Statutenänderung auf der Liste. Der Verein sei neu steuerbefreit, durfte Peter Leuenberger vermelden, das mache allerdings auch eine Anpassung der Statuten nötig. Konkret musste ergänzt werden, dass der Verein keinen Gewinn erstrebt, die Vorstands-Mitglieder ehrenamtlich tätig sind (Ausnahme bei besonderen Leistungen) und das Vermögen bei einer Auflösung des Vereins an eine andere steuerbefreite Institution geht. Schöner Nebeneffekt der Steuerbefreiung: Neu lassen sich Spenden ans «LaMarotte» von den Steuern abziehen.

Vom motivierten Amateur bis zum Vollblut-Profi reicht auch diese Saison das Spektrum der Veranstaltungen. «Wir haben sehr viel zugelegt an Qualität», blickte Isabelle Schaetti auf die Anfänge zurück, gleichzeitig sei dadurch aber auch das Publikum anspruchsvoller geworden. Das «LaMarotte» hat sich spezialisiert auf Sachen, die nicht überall zu sehen sind. Möglich machen dies die gute Lage in der Nähe von Zürich sowie der vergleichsweise kleine Raum. Im Publikum seien nebst einem Grundstock aus der Region deshalb auch immer wieder unbekannte Gesichter zu sehen. Bevor die Mitglieder mit Schinken und Kartoffelsalat sowie Musik von Buddha Scheidegger (Flügel) und Hans Schläpfer (Bass) verwöhnt wurden, hatten sie Gelegenheit, am «PingPong-Lotto» attraktive Preise zu ersteigern. Das stolze Resultat: Viele zufriedene Gesichter und 1200 Franken für «LaMarotte».

Die Reitervereinigung Knonaueramt hat Zuwachs erhalten Neu ist auch die Region Zug statuarisch integriert Die 33. Generalversammlung der Reitervereingung Knonaueramt und Region Zug (RVKZ) beinhaltete keine kontroversen Traktanden. Aufrüttelnd war das Gastreferat von Pferdehalter Alexander Masson von der Interessengemeinschaft «Sihlwald für alle». Mit 416 Mitgliedern zählt die Reitervereingung Knonaueramt, die kürzlich um die Sektion Zug erweitert wurde und sich neu «Reitervereingung Knonaueramt und Region Zug» nennt, zu den grösseren Vereinen im Grossraum zwischen Zürich und Zug. Zur Generalversammlung, die am Freitagabend im Restaurant zum weissen Rössli in Mettmenstetten durchgeführt wurde, erschienen rund zehn Prozent der Mitglieder, was mit der Struktur der Vereinigung zu tun hat. «Bei uns ist die Mitarbeit in der Vereinigung absolut freiwillig. Niemand muss aber alle dürfen mitmachen», erklärte Präsident Sepp Wiss, der gewohnt speditiv durch die Versammlung führte. Ein Angebot, dass von den Mitgliedern offenbar geschätzt werde, wie der jeweils prompte Eingang der Jahresbeiträge bestätige, so Wiss. Das verschaffe dem Verein eine gesunde finanzielle Basis. Rasch kam er auf das zentrale Anliegen des RVKZ zu sprechen, die Erhaltung des wunderbaren Reitgebietes im Säuliamt und dem angrenzenden Kanton Zug. Beim Reiten könne es

aber leider zu Beschädigungen an den Flurwegen und Brücken kommen, die von Flurgenossenschaften, Holzkorporationen und Bauern unterhalten werden. Das führe immer wieder zu Klagen an den RVKZ. Die Gespräche mit den Betroffenen seien nicht immer einfach zu führen. Wiss rief die Anwesenden auf, den Goodwill der Bauern nicht zu verspielen. Dazu sei Geduld, Dialogbereitschaft und Aufklärung für die Anliegen auf beiden Seiten nötig. Man verfüge diesbezüglich schliesslich auch über eigene Erfahrungen. Immerhin unterhalte die RVKZ rund sieben Kilometer Wege, die über spezielle Sandbahnen für Reiter verfügten.

Goodwill schaffen Ein vorbildliches Beispiel, wie man als Reiter Goodwill schaffe, sei die Holzbrücke über den Jonenbach unter dem Autobahnviadukt beim Eingang des Islisbergtunnels. Nachdem die Flurgenossenschaft Affoltern bereits die Dachsanierung übernommen hatte, regte Wiss an, dass die RVKZ als Gegenzug im Frondienst die Bodensanierung vornehme. Der Vorschlag wurde von den Anwesenden gutgeheissen. Weiteres Anliegen des RVKZ ist die Homepage des Bauernverbandes mit Angeboten für Pferdeställe auf Bauernhöfen. Damit sollen faire Preise unter den Anbietern erreicht werden. Parallel dazu soll nun auch auf der neuen Homepage des RVKZ eine Börse eingerichtet werden, wo sich Pferdestallsu-

chende und -Anbieter verlinken können. Die abschliessende Abstimmung über die revidierten Statuten, die der Zusammenschluss mit den Reitern aus der Region Zug nötig machte, wurde einstimmig abgesegnet, ehe Wiss den offiziellen Teil der Versammlung nach nur 45 Minuten beendete.

Aufrüttelndes Referat Das anschliessende Referat von Alexander Masson von der Interessengemeinschaft «Sihlwald für alle» stiess beim Publikum auf reges Interesse. Sachlich legte der Hausemer Pferdehalter die Probleme dar, die sich mit der Einführung der neuen SihlwaldSchutzverordnung für die verschiedenen Nutzergruppen ergeben haben. Wege am und über den Albis, die während Jahrzehnten unbehelligt genutzt werden konnten, seien plötzlich verboten oder sogar gesperrt worden. Das führe seit einiger Zeit immer wieder zu unschönen Auseinandersetzungen mit den Wildnispark-Rangern, die für die Einhaltung der Schutzverordnung zuständig seien. Gelächter löste Masson aus, als er von den Plänen berichtete, dass diese Ranger bald selber zu Pferd im Sihlwald unterwegs sein werden. Das komme einem vor, wie wenn man den Teufel mit dem Beelzebub austreibt. Dann wurde Masson wieder ernst und erklärte, was bisher gegen die willkürlichen Restriktionen unternommen

Der Hausemer Pferdehalter Alex Masson von der IG Sihlwald für alle machte an der RVKZ-GV auf die gravierenden Einschränkungen aufmerksam, die den Reitern durch die neue Parkverordnung im Sihlwald entstehen. (Bild Cyrill Rüttimann) wurde und wie die IG gedenkt, den Kampf gegen die Einschränkungen weiterzuführen. Mehrere Reaktionen aus dem Publikum zeigten, dass die seit 2008 im Sihlwald herrschende Parkverordnung weitgehend unbekannt ist. Ebenso die gravierenden Folgen bei Verstössen, die in horrenden Strafen münden können, da die Verfahren in der Kernzone

nicht als Ordnungsbussen geahndet werden. Und, dass man sehr wohl Verständnis für den Schutz des Waldes hat. Die Einschränkungen jedoch im Einvernehmen mit der Bevölkerung vorgenommen werden sollten – und nicht willkürlich von übergeordneten Behörden. (rüc./map.) Weitere Informationen: rvkz.ch, sihlwaldfueralle.ch.


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Veranstaltungen

Donnerstag, 28. März 2013

Den Frühling herbeispielen

Autor und Wortkünstler

Vier junge Musiker konzertieren im Bickwiler Forum

Pedro Lenz in der Regionalbibliothek

Klang und Musik gehören besonders zum Frühjahr. Vogelstimmen kündigen den Frühjahrsbeginn an, und immer im Frühjahr gibt es im Bickwiler Forum ein Frühjahrskonzert.

Am Mittwoch, 3. April, findet die Jahresversammlung des Vereins Kinderund Jugendmedien Zürich (KJM ZH) in der Regionalbibliothek Affoltern statt. Anlässlich dieser Versammlung wird Pia Holenstein zur Präsidentin des Vereins KJM ZH gewählt werden. Nach vielen Jahren im Vorstand übernimmt sie das Präsidium als Nachfolgerin von Dominique Dubois, die leider im Jahr 2010 verstorben ist. Seither war die Leitung vakant. Obwohl ein engagierter Vorstand und die Geschäftsführerin Andrea Neuhäuser die Geschicke des Vereins professionell leiteten, war der leere Präsidentenstuhl spürbar. Mit Pia Holenstein aus Affoltern am Albis wählt das KJM ZH eine gut vernetzte Literaturwissenschaftlerin, Politikerin und Lehrerin an die Spitze. Der Verein freut sich auf diesen Neubeginn und feiert ihn in der RBA anlässlich seiner Jahresversammlung. Im Anschluss an die Jahresversammlung kommen die Anwesenden in den Genuss einer Lesung mit Pedro Lenz. Dazu sind alle Interessierten, herzlich eingeladen. Man darf sich vom begnadeten Wortkünstler und

In diesem Jahr sind es vier junge Musiker die Werke von Vivaldi, Philip Glass, Alexander Borodin und W. A. Mozart spielen. Im Zentrum steht dabei das Streichquartett No. 2 von Alexander Borodin (1833 – 1887). Der russische Komponist war Mediziner und Professor der Chemie, ein führender Wissenschafter seines Landes und gehörte zu den Pionieren der musikalischen Bewegung in Russland, die damals eine nationale Musik mit Betonung des asiatisch-orientalischen Elementes zu etablieren versuchte.

Mit Violinistin Corinna Meienberg aus Hedingen Borodin war Autodidakt und das Streichquartett No. 2 in D-Dur ist eines seiner zentralen Werke. Dessen ly-

Von links: Pascale Rouilly, Corinna Meienberg aus Hedingen, Meredith Kuliew und Paul Handschke. (Bild zvg.) rischer asiatisch anmutender dritter Satz (Notturno), dessen Thema vom Cello eingeführt wird, machte das Werk vor allem bekannt. Borodin selbst spielte ausgezeichnet Cello und so wurde nicht zufällig das ausdrucksstarke Notturno zum beliebtesten Satz des Werkes.

Corinna Meienberg, Pascale Rouilly (beide Violine), Meredith Kuliew (Viola) und Paul Handschke (Cello) studieren alle Musik in Bern und freuen sich, den Frühling herbeizuspielen. Frühjahrskonzert am Sonntag, 7. April, 11 Uhr, Brunnenweg 8, Bickwil, Obfelden.

Pedro Lenz. (Bild zvg.) Unterhalter mitreissen lassen und einen kulturellen Abend mit anschliessendem Apéro in den Räumen der RBA geniessen. Mittwoch, 3. April, 20 Uhr, Lesung mit Pedro Lenz in der Regionalbibliothek, Obere Seewadelstr. 14, Affoltern. Eintritt frei - Kollekte.

Hammond Orgel und verschiedene Kulturen

Ämtler Bibliotheken im April

Nächste Woche im «LaMarotte», Affoltern

Am Ostersamstag, 30. März, ist die Bibliothek von 10 bis 12 Uhr offen. Samstag 13. April, 10 bis 12 Uhr: Buch und Kaffee. Bei Zopf und Kaffee stellt das Bibliotheksteam neue Bücher vor. Während der Frühlingsferien vom 22. April bis 4. Mai ist die Bibliothek jeweils am Montag von 18 bis 20 Uhr und am Samstag von 10 bis 12 Uhr offen.

Jazz am Donnerstag mit der Band «Organ Swing Group» Die Organ Swing Group, ein Jazz-Quartett nach dem Vorbild einer Combo der 50er- und 60er-Jahre, stellt die Hammond Orgel in den Mittelpunkt. Vor einigen Jahren beinahe in Vergessenheit geraten, liefert die «Organ Swing Group» den Beweis dafür, dass dieses schwergewichtige Instrument mit dem unverwechselbaren Sound im Jazz eine Renaissance erlebt. Mit von der Partie sind vier erfahrene Musiker: Ernst Halter bringt die Hammond Orgel mit Händen und Füssen zum Swingen – Jörg Bohny brilliert mit tollen Saxofon-Soli – Erich Rufener weiss mit eigener Technik und Stil an der Gitarre zu entzücken und Peter Hartmann liefert auf dem Schlagzeug mit Besen und Sticks den swingenden Drive. Donnerstag, 4. April, Bar ab 18.30, Musik ab 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Kleines Essen 15 Franken.

«Ost und West» Musik zwischen zwei Welten Die Pipa ähnelt von Aufbau und Aussehen der westlichen Laute. Charakteristisch ist ihr birnenförmig-ovaler Korpus, der viel flacher als der der westlichen Laute ist. In der Regel wird er aus

Mahagoni, Sandelholz oder anderen Edelhölzern gefertigt. Die Guqin ist eine Griffbrett-Zither, die in der klassischen chinesischen Musik gespielt wird. Die renommierte Pipa-Virtuosin Jing Yang bringt mit ihren umfangreichen Auftritten in ganz Asien, Europa, Nordamerika, Afrika und dem Nahen Osten eine Mischung aus verschiedenen Musikstilen und Kulturen auf die Bühne. Von 1986 bis 1998 war sie Pipa-Solistin des «China Central Traditional Orchestra» in Beijing. Der Perkussionist Gerry Hemingway ist als Komponist und Solist tätig und tritt mit unterschiedlichsten Ensembles auf. Im Jahr 2000 wurde ihm das renommierte Guggenheim-Stipendium zugesprochen, seitdem erhielt er zahlreiche Aufträge für Kammer- und Orchestermusik. Jahrtausend alte chinesische Musik und innovativer Entdeckergeist verbinden sich zu einem riesigen Amalgam der Musikgeschichte. Das Duo verknüpft asiatische und westliche Traditionen und überschreitet damit musikalische Grenzen. Freitag, 5. April, Bar und Abendkasse ab 19.15, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 40/30 Franken. Platzreservierungen für alle Anlässe dringend empfohlen unter www.lamarotte.ch

Bibliothek Aeugst

Regionalbibliothek Affoltern Am Donnerstag, 28. März, ist die Bibliothek von 14 bis 19 Uhr und am Ostersamstag, 30. März, von 9 bis 13 Uhr offen. Dienstag, 2. April, 9.30 bis 10 Uhr: Buchstart-Treff für Eltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten. Gemeinsam Sprache erleben mit Versen und Fingerspielen. Mittwoch, 3. April, 20 Uhr: Lesung mit dem Autor Pedro Lenz. Anschliessend Apéro. Eintritt frei, Kollekte. Dienstag, 9. April, 10.30 bis ca. 11 Uhr: Einführung in die Benutzung der Regionalbibliothek. Rundgang und Infos zur Regionalbibliothek, zum Angebot, zur Benutzung und zur Katalogsuche. Anmeldung nicht erforderlich. Mittwoch, 17. April, 9 Uhr: Büchermorgen. Diskutiert wird über das Buch «Der Sommer ohne Männer» von Siri Hustvedt. Während der Frühlingsferien vom 22. April bis 4. Mai gelten die normalen Öffnungszeiten.

oder Telefon 044 760 52 62.

Bibliothek Bonstetten

Osternacht und Osterfeuer In der reformierten Kirchgemeinde Stallikon Wettswil wird nach langer Zeit die Tradition der Osternachtfeier wieder aufgenommen. Es geht darum, der Nacht der Jünger von Gründonnerstag bis zum Ostermorgen nachzuspüren. Mit eindrücklichen Bildern und biblischen Texten können Stationen des Leidenswegs Jesu in der dunklen Kirche in Stallikon nacherlebt werden. Konfirmandinnen und Konfirmanden gestalten die Feier zusammen mit Pfarrer Kuttler und werden dabei einzelne Lesungen mit szenischen Handlungen untermalen.

Mit meditativen Gesängen Der neue Jugendarbeiter Ralph Baumgartner (Perkussionsinstrumente) und der Chor Changing Times unter der Leitung von Casey Crosby verleihen der Feier eine besondere musikalische Note. Mit meditativen Gesängen, die teilweise aus Taizé stammen, werden Texte, Bilder und Stimmungen zu einem eindrücklichen Erlebnis. Im Anschluss an die Feier ziehen die Besucherinnen und Besucher mit Kerzen in den Händen aus der dunklen Kirche hinaus ans Osterfeuer vor der Kirche, wo heisse Getränke bereit stehen. Der Anlass findet am 30. März um 21 Uhr in der Kirche Stallikon statt.

Am Donnerstag, 28. März, ist die Bibliothek von 10 bis 11.30 und von 17 bis 20 Uhr offen. Dienstag, 9. April, 20 Uhr: Bücherabend. Das Team stellt neue Literatur vor. Anschliessend Apéro. Mittwoch, 10. April, 9.30 bis ca. 10 Uhr: Buchstart-Treff «Reim und Spiel» mit der Leseanimatorin Michèle Bolliger. Für Kinder von 9 bis 36 Monaten in Begleitung einer erwachsenen Person. Während der Frühlingsferien vom 22. April bis 4. Mai ist die Bibliothek jeweils am Donnerstag von 15 bis 20 Uhr und am Samstag von 10 bis 12 Uhr offen.

Bibliothek Hausen Freitag, 12. April, 14.30 Uhr: Lesung. Die Autorin Katharina Zimmermann

liest aus ihrem Roman «Der Amisbühl». Anschliessend Kaffee und Kuchen. Unterstützt vom Arbeitskreis Senioren. Während der Frühlingsferien vom 22. April bis 4. Mai ist die Bibliothek jeweils am Donnerstag von 18 bis 20 Uhr offen.

jeweils am Donnerstag von 15 bis 20.30 Uhr offen.

Bibliothek Rifferswil

Mittwoch, 10. April, 9.30 bis ca. 10 Uhr: Buchstart-Treff für Eltern mit ihren Kleinkindern. Mit Versen und Fingerspielen in die Welt der Sprache eintauchen.

Mittwoch, 17. April, 16 bis ca. 16.30 Uhr: Kamishibai – es wird eine Geschichte mit dem japanischen Koffertheater erzählt. Alle Kinder sind dazu herzlich eingeladen. (Kinder im Vorschulalter in Begleitung einer erwachsenen Person.) Während der Frühlingsferien vom 22. April bis 4. Mai ist die Bibliothek jeweils am Samstag von 9.30 bis 11.30 Uhr offen.

Bibliothek Kappel

Bibliothek Stallikon

Während der Frühlingsferien vom 22. April bis 4. Mai bleibt die Bibliothek geschlossen.

Am Ostersamstag, 30. März, ist die Bibliothek von 10 bis 12 Uhr offen. Ab Montag, 8. April, liegen die neu eingekauften Medien für Erwachsene auf. Donnerstag, 11. April, 20 Uhr: Autorenlesung mit Susanne Schwanger und dem Musiker Pascal Steiner. Anschliessend gemütliches Zusammensein beim Apéro. Am Sechseläutenmontag, 15. April, bleibt die Bibliothek geschlossen. Im April befinden sich auf einem Extratisch ausgewählte Biografien und Biografisches. Während der Frühlingsferien vom 22. April bis 4. Mai ist die Bibliothek jeweils am Dienstag von 19 bis 20.30 Uhr offen.

Bibliothek Hedingen

Bibliothek Knonau Während der Frühlingsferien vom 22. April bis 4. Mai ist die Bibliothek jeweils am Dienstag von 9 bis 10 und von 18 bis 19.30 Uhr offen.

Bibliothek Maschwanden Während der Frühlingsferien vom 22. April bis 4. Mai ist die Bibliothek am Donnerstag, 2. Mai, von 18.30 bis 20 Uhr offen.

Bibliothek Mettmenstetten Mittwoch, 10. April, 15 Uhr: «Zyt für Gschichte». Während der Frühlingsferien vom 22. April bis 4. Mai ist die Bibliothek jeweils am Montag und Freitag von 18 bis 20 Uhr offen.

Bibliothek Obfelden Freitag, 12. April, ab 19.30 Uhr: Spieltreff Säuliamt. Gesellschaftsspiele aller Art für Leute von 17 bis 99 Jahren. Während der Frühlingsferien vom 22. April bis 4. Mai ist die Bibliothek jeweils am Dienstag von 17 bis 19 Uhr und am Mittwoch sowie am Donnerstag von 14 bis 18 Uhr offen.

Bibliothek Ottenbach Dienstag, 9. April, 9 bis 9.30 Uhr: Buchstart-Treff für Eltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten. Während den Frühlingsferien vom 22. April bis 4. Mai ist die Bibliothek

Bibliothek Wettswil Am Donnerstag, 28. März, ist die Bibliothek von 15 bis 20.30 Uhr und am Samstag, 30. März, von 9.30 bis 12 Uhr offen. Freitag, 12. April, 16 bis 17.30 Uhr: Kamishibai. Geschichten aus dem Koffer für Kinder ab Kindergartenalter. Anmeldung in der Bibliothek. Eintritt Fr. 5.--. Mittwoch, 24. April, 10 bis 10.30 Uhr: Buchstart-Treff «Reim und Spiel» für Kinder von 9 bis 36 Monaten in Begleitung. Anmeldung nicht erforderlich. Mittwoch, 24. April, 14.30 bis 15 Uhr: Geschichtenzeit für Kinder von 3 bis 5 Jahren. Anmeldung nicht erforderlich. Während der Frühlingsferien vom 22. April bis 4. Mai ist die Bibliothek jeweils am Mittwoch von 15 bis 19 Uhr und am Donnerstag von 15 bis 20.30 Uhr geöffnet. (IS)


Veranstaltungen

Donnerstag, 28. März 2013

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Geschichten – Geschichten – Geschichten Christa Mayrhofer, Bilder, Sylvie Ramu, Skulpturen, und Rosemary Rauber-Singleton, Bilder In der Galerie für Gegenwartskunst in Bonstetten kann man von drei Künstlerinnen aus Österreich, aus Amerika und aus der Westschweiz Werke sehen – und fast schon hören. Denn alle drei sind engagierte, lebhafte und begnadete Geschichtenerzählerinnen. ................................................... von regula zellweger Lebendiges steht im Zentrum der drei Künstlerinnen: Geschichten von Menschen und von Tieren. Sehr lebendig sind aber auch die Ausdruckskraft der drei Power-Frauen, ihre Fantasie und ihre Art, an die Motive heranzugehen. Jedes der ausgestellten Bilder evoziert bei jedem Besucher eine andere Geschichte. Man muss also genügend Zeit für den Besuch in der Galerie von Elfi Bohrer einberechnen.

Christa Mayrhofer Da sind die Geschichten mit den Kühen. Kühe leben rund ums Haus der Künstlerin im Mühlviertel im Böhmerwald – und vor allem bewegen sie sich nicht so schnell. Sie lassen sich deshalb leicht skizzieren. 2010, als Christa Mayrhofer das letzte Mal in Bonstetten ausstellte, standen die Kühe in der Landschaft. Nun aber sind Kuh- und Stierporträts zu bewundern, die an Renaissancemalereien erinnern. In der Renaissance veredelten Maler wie Dürer, Holbein oder Cranach die porträtierten Personen, indem sie herrliche Landschaften in den Hintergrund malten und ihnen wertvolle Attribute gaben, die sie auszeichnen sollten. Um auch den Kühen Wertschätzung entge-

Bis 21. April Ausstellung Christa Mayrhofer, Sylvie Ramu und Rosemary RauberSingleton: 23. März bis 21. April 2013 in der Galerie für Gegenwartskunst, Bonstetten. Apéro: Sonntag, 7. April 2013, 13 bis 17 Uhr. Finissage: Sonntag, 21. April 2013, 13 bis 17 Uhr. Öffnungszeiten: Über Ostern normale Öffnungszeiten. Galerie: Dienstag bis Freitag, 14 Uhr bis 18 Uhr, Samstag und Sonntag, 13 bis 17 Uhr. Kunstfenster: Samstag und Sonntag 14 bis 17 Uhr und nach Absprache. Informationen: Galerie für Gegenwartskunst, Elfi Bohrer, Burgwies 2, 8906 Bonstetten, Telefon 044 700 32 10, www.ggbohrer.ch.

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genzubringen, kommen sie als ein Porträt der Renaissance daher. Neu sind die grossformatigen Darstellungen von der Begegnung eines Menschen mit einem Tier, das oft tot ist. Da ist das süsse kleine Mädchen, das da steht wie die Unschuld vom Lande – unter dem Arm einen blutigen Schweinekopf. Oder die elegante Dame, die sich einen Fuchspelz umgelegt hat. Die Glasaugen des toten Fuchses wirken lebendiger als der gefühllose Blick der Frau. Daneben ist das Thema Unikathochdruck längst nicht ausgeschöpft, es sind weiterhin geheimnisvolle Textbilder zu sehen, die Strophen aus Opern wiedergeben und wie fliegende Teppiche in einer vielschichtigen Gefühlswelt wirken.

Sylvie Ramu Da ist die Geschichte mit den vielen Katzen auf dem Sofa. Eine alte Frau sitzt da und schaut gelassen zu, wie ein kleines Mädchen mit den Kätzchen spielt. Die Bronzefiguren der Westschweizer Künstlerin erzählen Geschichten, die sich zwischen den Menschen abspielen. Da ist ein Vater, der sich auf allen Vieren fortbewegt und auf dem Rücken drei übermütige Jungen trägt. Was die Trendforscher prophezeien, stellt Sylvie Ramu längst in Bronze dar: Die Grossfamilie mit mindestens drei Generationen, quasi ein dreidimensionales Familienfoto. Da sitzen und stehen sie, in festen Gruppen, in Bezug zueinander, Frauen, Männer und viele Kinder. Diese klettern an den Erwachsenen herum, schmiegen sich an sie, rebellieren, suchen Nähe. Die Figuren der Genfer Künstlerin sprechen intensiv an und lösen unterschiedliche Reaktionen aus: vom hellen Lachen bis zu tiefer Versunkenheit. Sylvie Ramu lebt inmitten wunderschöner Weinberge, die ihr Mann bebaut, und betreut neben den vier eigenen Kindern auch Pflegekinder, unterdessen auch Enkelkinder. In der Giesserei begleitet die Künstlerin die vielen Schritte des Bronzegiessens und legt mit dem Schweissbrenner zum Schluss die farbige Patina. Der Bronzeguss ist eine aufwändige Geschichte. Sylvie Ramu holt sich die Energie dafür aus dem Kontakt mit den Kindern.

Rosemary Rauber Da ist die Geschichte mit den Häusern. Rosemary Rauber hatte lange Zeit kleinformatige Bilder mit Menschen gemalt, die zwar keine Gesichtszüge aufweisen, aber an ihrer Körperhaltung erkennbar sind. «Ich wollte grössere Bilder malen, aber bis jetzt habe ich es nicht ge-

Sylvie Ramu mit Bronzefiguren, die Geschichten erzählen.

Christa Mayrhofer mit «Mädchen mit Vogel».

Rosemary Rauber mit erzählerischen Bildern. (Bilder Arthur Bohrer) schafft, einen einzelnen Menschen in Grossformat abzubilden.» Deshalb malt sie mit wachsendem Selbstvertrauen als Malerin Menschen in Gruppen oder Häuser. Rosemary Rauber ist oft mit Fotoapparat und Skizzenblock unterwegs. In ihrer Heimat in Missouri hat sie unzählige Fotos von Häusern

gemacht, die sie aus ihrer Kindheit kennt. Zuhause malt sie dann aus der Erinnerung, mit den Fotos als Gedankenstütze. «Ein Mensch muss drauf, ein Haus ohne Menschen lebt nicht», erklärt sie. Im Moment ist sie von Kontrasten fasziniert, versucht Hell und Dunkel expressiv darzustellen. Zudem

will sie aufmunternde Bilder, Farbexplosionen, die fröhlich stimmen. Aber ist da nicht eine Frau von hinten zu sehen – mit einem Regenschirm? Die Sonne wirft aber Schatten. Lachend meint Rosemary Rauber: «Das ist eine Chinesin, die schützen sich immer vor der prallen Sonne.»


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agenda

Freitag, 29. März Bonstetten 10.00: MauritiusChor: «Die sieben Worte Christi am Kreuz» von Charles Gounod (1855). Sprecherin: Heidi Huter, Piano: Philip Neukom, Leitung: Reto Huter. Reformierte Kirche. 15.00: MauritiusChor: «Die sieben Worte Christi am Kreuz» von Charles Gounod (1855). Sprecherin: Heidi Huter, Piano: Philip Neukom, Leitung: Reto Huter. Katholische Kirche St. Mauritius.

Kappel am Albis 17.15: Musik und Wort zum Karfreitag im Klosterkeller. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zum Imbiss. Anmeldung: 044 764 88 10. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Samstag, 30. März Affoltern am Albis 08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen, Bioprodukte, frisches Brot, süsses Gebäck, Käse, Olivenöl, Honig, Tiroler Spezialitäten und griechische Köstlichkeiten, Handwerk und Schmuck. Marktplatz. 08.00: 34. GP Osterhas mit Festwirtschaft. Lindenmoosstrasse. 09.00-16.00: Säuliämtler Flohmärt. Wird bei jeder Witterung durchgeführt. Unbedingt Parkplätze im «Moos» benutzen. Nächster Flohmi 27. April mit Velo-Börse. Kronenplatz.

Sonntag, 31. März Kappel am Albis 17.15: Musik und Wort zum Osterfest «Schatten und Licht» im Klosterkeller. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zum Imbiss. Anmeldung: Telefon 044 764 88 10. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Montag, 1. April Aeugstertal 19.00: «Kafenion» - griechische Musik und Leckereien. Reservieren unter Telefon 044 761 61 38. Restaurant Pöschtli (Alte Post).

Dienstag, 2. April Bonstetten 08.45: Leichte Wanderung: Rundwanderung um den Pfäffikersee. Anmeldung und Auskunft: Edith

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Veranstaltungen

Donnerstag, 28. März 2013

«Die sieben Worte Christi am Kreuz»

Ausstellungen

Passionsmeditation mit dem MauritiusChor Bonstetten Der MauritiusChor feiert die diesjährige Karfreitagsliturgie in Bonstetten im Gottesdienst der reformierten Kirche (10 Uhr) und in der katholischen Kirche (15 Uhr) mit dem selten gehörten Werk von Charles Gounod «Die sieben Worte Christi am Kreuz». Die Aufführung lebt von zwei Besonderheiten: einer Musik, wie man sie von Gounod nicht unbedingt erwartet, eingefügt neu in die als Lesung vorgetragene Leidensgeschichte. Nach einem vierjährigen Studienaufenthalt in Rom war Gounod sehr beeindruckt von den A-cappella-Werken der italienischen Vokalpolyphonie des 16. Jahrhunderts, insbesondere von der Musik Palestrinas, deren Einfluss in seinem späteren kirchenmusikalischen Schaffen, vor allem eben in den 1855 komponierten «Sieben Worten», deutlich spürbar ist.

Wenn stilles Wasser zur Sturmflut wird Neue Reihe: Knonauer stellen sich vor Am 5. April um 19.30 Uhr wartet ein spannender Abend mit Kulturingenieur Andrea Rodolfo Pozzi. Als erster Anlass in der Reihe «Knonauerinnen und Knonauer stellen sich vor» spricht Andrea Pozzi über seine Einsätze beim schweizerischen Katastrophenhilfekorps der Direktion für EntAndrea Rodolfo wicklung und ZuPozzi. (Bild zvg.) sammenarbeit (Deza). Diese beauftragt rund 20 fachkompetente Schweizerinnen und Schweizer, ihr Wissen bei Natur- und Umweltkatastrophen vor Ort einzusetzen. Andrea Pozzi arbeitet seit vielen Jahren als Deza-Mitglied im Südkaukasus und in Süd- und Zentralasien und kann uns so mit seinem grossen Wissen interessante Kulturvergleiche aufzeigen und spannende Bilder und Filme präsentieren. Bis zu seinem 15. Lebensjahr lebte Andrea Pozzi mit seinen Eltern in Pakistan. Nach der Matura studierte er Kulturwissenschaften an der ETH Zürich. Als wissenschaftlicher Mitarbeiter des Instituts für Kulturtechnik der ETH, arbeitete er an diversen Wasserprojekten in Indien, Afrika und Indonesien. Mit seiner 1984 gegründeten Firma Niederer + Pozzi hat er sich unter anderem massgeblich mit Hochwasserschutz- und Renaturierungsprojekten in der Schweiz beschäftigt und ist seit 2007 an der dritten Rhône-Korrektion beteiligt. Es bietet sich Einblick in einen eher unbekannten Teil des eidgenössischen Departementes für auswärtige Angelegenheiten. Nach der Präsentation offeriert die Kulturkommission Knonau einen gemütlichen Apéro. Anlass am 5. April, 19.30 Uhr, im Mehrzweckgebäude Stampfi, Stampfistrasse 8 in Knonau. Eintritt frei.

Fankhauser, Tel. 044 700 30 25, und Edith Koch, Tel. 044 700 02 93 . Bahnhof. Treffpunkt.

Donnerstag, 4. April Affoltern am Albis 20.15: Jazz am Donnerstag mit «Organ Swing Group». Bar offen ab

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Aeugst am Albis Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Antlitz». Thema der aktuellen Ausstellung von Jana Kurth ist das Entgegenblickende. Es steht für Frauenportraits und die bildliche Auseinandersetzung mit dem Thema Weiblichkeit. Die Ausstellung dauert bis 18. April. Infos unter www.aeugstalbis.ch. Öffnungszeiten: Mo, 8-11.30/16-18.15. Uhr, Di/Do, 811.30 Uhr, Mi, 8-11.30/14-16.30 Uhr.

Aeugstertal

Der MauritiusChor Bonstetten. (Bild zvg.) Dazu hat der Schreibende den Versuch unternommen, die Leidensgeschichte aus den vier Evangelien zu einem in der Konsequenz des Ablaufs leicht überschaubaren, ergreifenden Ganzen zusammen zu fügen, welches

die faszinierende Musik Gounods umrahmen soll. Der MauritiusChor hofft, damit ein intensives Erlebnis der Passion Christi vermitteln zu können. Reto Huter

Besser leben zu Hause «Va bene»: Projekt der ref. Landeskirche Die reformierte Kirchgemeinde Mettmenstetten und Affoltern nimmt am kantonalen Pilotprojekt «va bene – besser leben zu Hause» im Rahmen des Besuchsdienstes teil. «So lange wie möglich zu Hause bleiben in den eigenen vier Wänden», ein Wunsch, den man viel hört von älteren Menschen. Verständlicher: Jeder weiss, dass das Alter auch mit Fähigkeitsverlusten einhergehen kann, ein natürlicher Prozess. Das Einkaufen macht immer mehr Mühe, das tägliche Kochen oder anderer Haushaltstätigkeiten werden zum Kraftakt. Der Partner oder die Partnerin ist erkrankt und es kommen noch Betreuungs- und Pflegeverrichtungen dazu – rund um die Uhr, sieben Tage die Woche. Unter diesen Umständen schwinden die Kräfte der Betroffenen schnell und ihr Zustand kann allarmierend werden, und der Wunsch vom in den eigenen vier Wänden bleiben, wird infrage gesellt. Ältere Menschen erleben, dass ihr Kreis von Freunden und Verwandten kleiner wird und dass sie deshalb häufiger alleine sind. Angehörige erkennen, dass ihre Eltern oder Verwandten Unterstützung brauchen, dass aber das, als nötig Erkannte oft ihre eigenen Kräfte übersteigt. Für die Lebensqualität älterer Menschen ist es deshalb wichtig, dass ihr Bezugssystem nicht zu klein wird, vor allem dann, wenn ihre Mobilität nachlässt. Da möchte das Projekt «va bene» ansetzten Die reformierte Kirchgemeinde Mettmenstetten und Affoltern nimmt deshalb, am kantonalen Pilotprojekt «va bene – besser leben zu Hause» im Rahmen des Besuchsdienstes teil. Bei regelmässigen Besuchen entsteht ein Vertrauensverhältnis und Hilfsangebote von Profis, zum besseren Bewältigen des Alltags, können vorgeschlagen und eingeleitet werden. Oft braucht es Zeit und viele Gespräche, überhaupt Hilfe in Anspruch zu nehmen. Dieser Prozess wird durch die freiwilligen Besucher und Besucherinnen begleitet.

18.30 Uhr. Reservierung unter www.lamarotte.ch oder Telefon 044 760 52 62 . Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10. 20.15: Kinofoyer Lux präsentiert: «Barbara». Film von Christian Petzold. Mit Nina Hoss, Ronald Zehrfeld, Jasna Fritzi Bauer, uva. Deutschland 2012, 105 Minuten, Deutsch. Bar und Abendkasse ab

Pegasus Small World, Habersaat: «Die Welt der Steifftiere» Mit über 100 Steifftieren. Die Ausstellung dauert bis 27. Oktober. Öffnungszeiten: Mi-So, 11-18 Uhr.

Bonstetten Galerie für Gegenwartskunst, Burgwies 2: Vernissage der Ausstellung Christa Mayrhofer, Sylvie Ramu und Rosemary Rauber, Malerei, Unikat-Hockdrucke, Bronze-Figuren. Die Ausstellung dauert bis 21. April. Öffnungszeiten: Di-Fr, 14-18 Uhr, Sa/So, 13-17 Uhr. Sylvette Nick im Kunstfenster, Dorfstrasse 13. Öffnungszeiten: Sa/So, 13-17 Uhr.

Kappel am Albis

Der Kreis von Freunden und Verwandten wird im Alter kleiner. (Bild zvg.) Ein sinn- und wirkungsvoller Einsatz Die Schulung steht aber auch Menschen offen, die sich aktiv mit Altersfragen auseinandersetzten wollen, ihre Angehörigen selber begleiten und pflegen oder im beruflichen Umfeld viel mit älteren Menschen zu tun haben. Oder in anderen Besuchsdiensten tätig sind. Die Schulung widmet sich pflegerischen, medizinischen, ethischen und spirituellen Fragen im Alter. Für alle, die sich am Projekt «va bene» beteiligen und die Besuchstätigkeit aufnehmen, ist der Kurs gratis, ansonsten kostet er 150 Franken für alle vier Sequenzen. Was erwartet die Mitwirkenden? Ein sinn- und wirkungsvoller Einsatz, sowie die Gelegenheit, ein neu anlaufendes Projekt mitzugestalten. Der Einsatz wird auf die eigenen Möglichkeiten abgestimmt und begleitet. Mitwirkende werden in die Aufgabe eingeführt (Schulung durch Institut Neumünster in Zusammenarbeit mit dem ehemaligen Stadtarzt von Zürich Dr. W. Wettstein). Freiwilligenarbeit ist ein Geben und Nehmen: Wer mitmacht engagiert sich und besucht Menschen in seiner Gemeinde, bringen eigene Kompetenzen und Erfahrungen ein und entwickelt sie weiter, gewinnt Kontakte, Gemeinschaft und macht neue Erfahrungen. Die Begegnungen mit älteren Menschen regen an, sich mit dem eigenen Älterwerden auseinanderzusetzen. Die Einsätze werden von Sozialdiakonin Ursula Jarvis entsprechend den zeitlichen Möglichkeiten geplant.

Kloster Kappel, Kappelerhof 5: «Klostergarten». Grossformatige Fotografien aus dem Kappeler Klostergarten mit Sonnenschein und Tautropfen von Telke Nieter und Michael Hennemann. Die Ausstellung dauert bis 15. April. Öffnungszeiten: Täglich von 8 bis 22.00.

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Donnerstag, 28. März 2013

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Verpasstes Remis zum Saisonauftakt Schachclub Wettswil unterliegt Bern knapp Der Start in die Schweizer 1.-Liga-Saison ist missglückt, Wettswil verlor sein erstes Spiel denkbar knapp 3.5:4.5. Lange sah es nach einem unentschiedenen Ausgang aus, ehe Bern mit ein bisschen Glück die letzte Partie für sich entschied. ................................................... von kaspar köchli Wettswil empfing zuhause Schwarzweiss Bern und «beschloss» in der Teamsitzung vor dem Kampf, mindestens ein 4:4 zu erzielen – obwohl der stärkste Daniel Christen zu ersetzen war. Den Worten folgten Taten: Mit konzentriertem Agieren wurde das Geschehen ausgeglichen gestaltet. Bemerkenswert die Auftritte von Wettswils Neuzugängen Urs Allenspach und Hanspeter Bieri, welche beide ihre Gegner düpierten und den ganzen Punkt ergatterten. Die favorisierten Bundesstädter machten den Rückstand wett und gingen ihrerseits in Führung. Nach dreidreiviertel Stunden war Wettswil dem Ziel «Punktgewinn»

zum Greifen nah, im Gang war nur noch die eine Partie am Spitzenbrett. Da hatte sich Sacha Georges bei einem Figurentausch, Läufer gegen Turm, einen Materialvorteil erarbeitet – allerdings machte sich ein gegnerischer Freibauer schnellen Schrittes daran, sich zur Dame umzuwandeln. Diese Drohung konnte Georges in der Folge nur mit einem Figurenopfer parieren, was ihm schliesslich noch überraschend die Niederlage eintrug. Statt 4:4 lautete das Endergebnis nun 3.5:4.5 – der Schachclub Wettswil ist damit zum Saisonauftakt knapp gescheitert. Er hofft, im nächsten Spiel gegen die Stadtzürcher Nimzowitsch in Bestbesetzung antreten zu können und die Scharte auszuwetzen. Resultate: Schweizer Meisterschaft, 1. Liga, 1. Runde, Wettswil - Schwarzweiss Bern 3.5:4.5. S. Georges (2215 Elo) - N. Curien (2242) 0:1; T. Heldner (2103) - R. Ollenberger (2175) 0:1; P. Aeschbach (2058) - S. Schweizer (2097); 0.5 D.

Das Siegerpodest mit Mettmenstetten (links) auf dem 2. Rang. (Bilder zvg.)

Hochstehende Duelle am Säuli-Cup Zahlreiche Spitzenturner aus der Schweiz am Start Christoph Zarth kann sich für die Finalniederlage im vergangenen Jahr revanchieren und die Mannschaft aus Lufingen gewinnt den Teamwettbewerb erneut und kann den Pokal definitiv behalten.

einen alten Bekannten aus dem Vorjahr. Der 37-jährige «Turnoldie» Christoph Zarth bezwang Simon Stalder (Rickenbach), und so kam es zur Neuauflage des Finals 2012. Die anwesenden Zuschauer kamen nochmals in den Genuss von exzellenten Darbietungen an Boden und Reck. 5 Hundertstel entschieden am Ende das Final zu Gunsten von Christoph Zarth (Rüti). Der überglückliche und zufriedene Sieger entschied sich für den Hauptpreis Säuli «Cindy» und versprach im nächsten Jahr wieder dabei zu sein. Mit Stefan Meier (Silber), Martin Häberling (6.) und Roman Niederhäuser (7.) erturnten sich drei einheimische Turner einen Platz in den Top-10.

Klee (1930) - O. Nazarenus (2134) 0:1; K. Köchli (2019) - K. Schädler (2033) 1:0; H. Bieri (1950) J. Kremer (2027) 1:0; U. Allenspach (1950) - S. Graf (1964) 1:0; B. Lenzhofer (1798) - J. Turkmani (2002) 0:1.

Am vergangenen Wochenende wurde zum 8. Mal der Säuli-Cup in Obfelden durchgeführt. Die anwesenden Zuschauer durften packende Duelle auf hochstehendem Niveau bewundern. Unter den 29 Turnern war auch der amtierende Schweizer Meister und Titelverteidiger Stefan Meier (Obfelden) sowie weitere Spitzenturner aus der Schweiz am Start.

Silber für Mettmenstetten bei den Mannschaften

Zwei Obfelder an der Spitze nach der Vorrunde

Bei seinem Wettswiler Einstand reüssierte Urs Allenspach (rechts) sehenswert. (Bild Kaspar Köchli)

Erfolgreiche Karatekas des Kim Dojo Albis Karate-Frühlingsturnier in Dagmersellen Dritte Ränge für Selina Schär und Simon Stalder in der Kategorie Einzelkata U18.

na Schär und Simon Stalder vertreten. Beide durften mehrere Runden bestreiten und wurden schlussendlich mit je einem Podestplatz inklusive Bronzemedaille für ihren Einsatz belohnt. Interessierte sind jederzeit zu Probetrainings in der Turnhalle Chilefeld in Obfelden willkommen. Jeweils Mittwoch- und Freitagabend ab 18.30 Uhr wird traditionelles Shotokan-Karate trainiert. (BS)

Das diesjährige Karate-Frühlingsturnier in Dagmersellen, Kanton Luzern, fand am Sonntag, 24. März, statt. Die Organisatoren freuen sich an der jährlich wachsenden Teilnehmerzahl, besonders die Bewerbe der Kinderkategorien, welche am Morgen ausgetragen werden, sind überdurchschnittlich gut besetzt. Die Jugendlichen, Kategorien Unter- und Oberstufe, durften dann anschliessend an die Mittagspause antreten. Zuerst wurden die Einzelund Team-Katas bewertet, am Schluss wurde Kumite ausgetragen: interessante zum Teil hochkarätige Kämpfe der Nachwuchs-Karatekas wurden den zahlreichen Zuschauern dargeboten. Der Obfelder Club wurde in der Kategorie Einzelkata U18 durch Seli- Holten Bronze: Selina Schär und Simon Stalder. (Bild zvg.)

Bereits in der Vorrunde wurden hochstehende Übungen gezeigt. Dabei zeigten die Favoriten keine Schwäche und qualifizierten sich für die Hauptrunde der besten 16 Turner. Mit Stefan Meier und Roman Niederhäuser belegten zwei einheimische Turner die ersten beiden Plätze der Rangliste und starteten somit aus der Poleposition in die Turnduelle. Mit Martin Häberling, Michael Hofstetter, Mauro und Nico Nussbaumer qualifizierten sich noch vier weitere Obfelder Turner für die Achtelfinals. Die Favoriten bekamen es in der ersten Duellrunde mehrheitlich mit K5-Turner zu tun. Die vermeintlich schwächeren Gegner waren jedoch hoch motiviert und zwangen die Favoriten zu Höchstleistungen, so dass Überraschungen ausblieben. In den Viertelfinals gab es danach keine einfachen Auslosungen mehr. Die nun vorgetragenen Darbietungen übertrafen sich gegenseitig und wurden mit Noten zwischen 9.20 und 9.70 be-

Silber: Stefan Meier am Barren. lohnt. Einige Topathleten mussten sich vorzeitigen aus dem Wettbewerb verabschieden. Darunter auch der letztjährige Halbfinalteilnehmer Roman Niederhäuser, der sich dem späteren Sieger beugen musste, aber auch für den SM-Bronzegewinner im K7 Daniel Schacher (Rickenbach) bedeuteten die Halbfinals Endstation.

Wiederholung des Finals 2012 Im ersten Halbfinal standen sich mit Stefan Meier und André Keller (Wettingen) zwei Sieger der vergangenen SM gegenüber. Die anwesenden Zuschauer erlebten ein Duell auf höchstem Niveau. Da das Duell unentschieden endete (beide Turner erhielten die gleichen Noten) entschied die Rangierung der Vorrunde über das Weiterkommen. Als Vorrundensieger erhielt Stefan das Finalticket und traf dort auf

Eltern, Verwandte und Turnfans fanden am Sonntag den Weg ins «Zendenfrei» und verfolgten mit grossem Interesse die Darbietungen der einzelnen Mannschaften. Mit Lufingen war auch der Titelverteidiger am Start und man konnte gespannt sein, ob es ihnen erneut gelingen würde den Pokal aus Obfelden zu entführen. Die Konkurrenz, darunter auch Teams aus Mettmenstetten, Bonstetten und Obfelden, hatten starke Einzelturner im Einsatz und dies versprach Spannung und Unterhaltung pur. Mit einer hervorragenden Teamleistung am Sprung und Barren sicherte sich Lufingen den Sieg mit 0.85 Punkten Vorsprung auf Mettmenstetten, die sich mit tollen Bodenübungen die Silbermedaille erturnten. Die beste Obfelder Mannschaft platzierte sich auf dem 6. Rang, die Turnerinnen und Turner aus Bonstetten sicherten mit dem 7. Rang ebenfalls noch eine Auszeichnung. Ranglisten und Fotos unter www.saeulicup.ch.

Grümpi-Start am Auffahrts-Donnerstag

FCA: Verschiebung des verschobenen Spiels

4. Säuliämtler-Grümpi im Mai in Hedingen

Die 1. Mannschaft des FC Affoltern muss weiter ausharren.

Der Frühling ist gekommen, und bald startet die Grümpi-Saison 2013 mit der vierten Ausführung des Säuliämtler-Grümpis auf dem Sportplatz Schlag in Hedingen. Gastgeber ist einmal mehr der SC Schweizer/BW-Mode.

Los gehen sollte die Rückrunde diese Woche mit einem Auswärtsspiel in Lachen am Zürisee. Das Spiel wurde verschoben auf den 2. April. In Anbetracht des Wetters ist mit einer weiteren Spielverschiebung zu rechnen. Kein Aprilscherz, sondern Tatsache. Ein entsprechender Antrag vom Gegner liegt beim Verband vor. Mit grosser Wahrscheinlichkeit wird das erste Spiel des FCA das Heimspiel gegen die Horgener am 6. April um 18 Uhr. Der Vorteil in Affoltern ist, dass der Verein über einen hervorragenden Kunstrasen verfügt und somit vom Wetter nur bedingt abhängig ist. Somit sind Spielverschiebungen im heimischen «Moos» äusserst selten. Festzuhalten ist: 1. Heimspiel der Saison ist am 1. Samstag im April, am Abend um sechs. Volkmar Klutsch

Nach der Rekordteilnahme vom letzen Jahr mit über 60 Mannschaften werden auch dieses Jahr die Mannschaften in vier verschiedenen Kategorien die Möglichkeit haben, um die begehrten Pokale und tollen Preise zu spielen. Zugelassen sind alle, die im Säuliamt wohnen, arbeiten oder einem Verein angehören – wobei pro Mannschaft auch drei auswärtige Spieler mitwirken dürfen. Eine Beschränkung

von aktiven Fussballspielern gibt es nicht.

Barbetrieb am Abend Für das leibliche Wohl wird selbstverständlich auch gesorgt: feinste Grilladen, kühle und heisse Getränke stehen den Teilnehmern und Besuchern zur Auswahl. Traditionellerweise wird nach dem Turnier ein Barbetrieb geführt und zur Musik von Local DJs bis in die frühen Morgenstunden getanzt und gefeiert. Wie im Vorjahr wird der Barbetrieb durch die Break Eventhall aus Affoltern organisiert. Infos und Anmeldeformulare zu diesem im Säuliamt fest verankerten und gesellschaftlichen Anlass unter www.scschweizer.ch oder Telefon 079 349 37 04 .


Veranstaltungen

KAFENION «Griechische Musik und Leckereien» Ostermontag, 1. April 19.00 Uhr

GALERIE FÜR GEGENWARTSKUNST ELFI BOHRER Burgwies 2 CH-8906 Bonstetten Telefon 044 700 32 10, Fax 044 701 10 27 www.ggbohrer.ch www.kunst-heimberatung.ch

Pöschtli Aeugstertal 044 761 61 38

KKV Beratungscenter Steuern & Versicherungen

Einladung zur Ausstellung 23. März bis 21. April 2013

CHRISTA MAYRHOFER SILVIE RAMU ROSEMARY RAUBER

Ihre Steuererklärung abgabefertig und ausgefüllt in 48 Stunden ab Fr. 80.–. Ihre Dokumente und Beilagen bei KKV Beratung, Heimpelstgrasse 4, 8910 Affoltern am Albis, abgeben. Tel. 079 44 66 444/044 311 33 00

Malerei, Unikat-Hochdrucke, Bronze-Figuren

SYLVETTE NICK im Kunstfenster Apéro: Sonntag, 7. April 2013, Finissage: Sonntag, 21. April 2013, Über Ostern normal geöffnet: Freitag, Samstag, Sonntag

13–17 Uhr 13–17 Uhr

Di–Fr, 14 bis 18 Uhr, Sa und So 13 bis 17 Uhr oder nach Vereinbarung Schaulager KUNSTFENSTER Dorfstrasse 13: Geöffnet Sa + So von 14 bis 17 Uhr und nach Vereinbarung.

Carfahrten, Umzüge und Spezialtransporte Kunz & Kiser Weidliweg 8 8909 Zwillikon Telefon 044 761 01 55 Donnerstag, 4. April 2013 Geiss–Menznau–Emmental 10.00 Uhr Fr. 38.– Samstag, 20. April 2013 BAUMA München 04.00 Uhr

Fr. 70.– Eintritt € 20.–

Donnerstag, 2. Mai 2013 Lindau mit Aufenthalt 10.00 Uhr

Fr. 40.–

Sonntag, 12. Mai 2013 Muttertagsfahrt 10.00 Uhr inkl. Mittagessen und Musik

Fr. 75.–

Dienstag, 21. Mai 2013 Insel Mainau inkl. Eintritt Fr. 58.– 08.00 Uhr Donnerstag, 6. Juni 2013 Schwarzwald – Titisee 09.30 Uhr inkl. Mittagessen u. Schifffahrt

Fr. 72.–

Voranzeige Donnerstag, 11. Juli 2013 Grimsel-Furka-Dampfbahn 09.00 Uhr Fr. 105.– inkl. Mittagessen und Dampfbahnfahrt Oberwald–Realp

Samstag, 13. Juli 2013 Welttheater Einsiedeln 16.00 Uhr Kategorie 2

inkl. Eintritt

Fr. 115.–

Ferienreisen 2013 25. April bis 28. April 2013 Kastelruther Spatzen Frühlingsfest in Meransen – Südtirol DZ/HP Fr. 480.– 26. Mai bis 30. Mai 2013 Gardasee DZ/HP Fr. 725.– 26. August bis 30. August 2013 Bayerischer Wald DZ/HP Fr. 680.– 30. September bis 5. Oktober 2013 Seefeld DZ/HP Fr. 790.– 13. bis 15. Dezember 2013 Hansi Hinterseer klingende Bergweihnacht in Seefeld inkl. Eintritt DZ/HP Fr. 445.–


Extra

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volg-rezepte

Spargel im Schlafrock Weihnachtsgeschenke zu Ostern: Das Schweizerische Rote Kreuz (SRK) Kanton Zürich macht es möglich. (Bild zvg.)

14 Tonnen Geschenke Insgesamt 14 Tonnen Geschenke aus der Aktion «2x Weihnachten» sind letzte Woche in Bülach eingetroffen. Dort wurden sie von 27 Freiwilligen des Schweizerischen Roten Kreuzes (SRK) Kanton Zürich sortiert und bedarfsgerecht auf Palette und in Schachteln umgepackt. Am Dienstag und Mittwoch holten rund 40 Wohnheime, Sozialdienststellen und Nothilfe-Organisationen aus dem Kanton Zürich, die für sie bereitgestellte Ware ab, um sie danach direkt an Bedürftige zu verteilen. Familien, Kinder und Erwachsene, die in einer schwierigen Lebenssituation sind und deren finanzielle Mittel oft auch für den alltäglichen Bedarf nicht ausreichen, erhalten so an Ostern unverhofft Weihnachtsgeschenke. Der Zürcher Rotkreuz-Kantonalverband erhielt bei der diesjährigen Aktion «2x Weihnachten» insgesamt zwei Tonnen mehr Ware zur Verteilung im Kanton als letztes Jahr. In allen Kategorien war es etwas mehr als im Vorjahr: beispielsweise über 9 Tonnen verschiedenste haltbare Lebensmittel (+877 kg), 1 Tonne Papeteriewaren (+268 kg) oder 680 Kilogramm Spielsachen (+28 kg). In den nächsten Wochen wird die diesjährige Verteilaktion im Inland abgeschlossen sein.

Rocker und Schönheiten vor der Linse Fotoshooting für «Rachel Skull» in der Albis Lodge, Affoltern

Tauwetter Mein Schneemann der ist plötzlich fort Verschwunden ohne Abschiedswort Zurück bleibt nur die Rübennase Die holt sich jetzt der Osterhase Martin Gut

wetter

Zubereitung 1. Spargel schälen, Enden neu anschneiden. Spargeln über Dampf 10-15 Min. knapp weich garen. Backofen auf 200 Grad vorheizen. 2. Blätterteig in 8 Rechtecke schneiden. Je 1 EL Kräuterfrischkäse auf Schinkentranche geben. Spargeln halbieren, je 3 Spargelhälften daraufl egen. Mit Salz und Pfeffer würzen, einrollen. Spargelbündel auf Teig legen, einrollen, sodass die Spitzen noch herausragen. Teigende wie ein Bonbon eindrehen. 3. Teig mit Eigelb bestreichen. In der Ofenmitte ca. 20 Min. goldbraun backen. Zubereitung ca. 30 Minuten und ca. 20 Min. backen. Tipp: Zusammen mit Salat als Hauptmahlzeit servieren.

Erdbeer-Rhabarber Tiramisú

Posieren mit «Hard Rock Jewelry». Auf dem Motorrad: Hans «Hungi» Berglas. (Bild Thomas Stöckli)

gedankensprünge

Für 4 Personen 6 Spargel, weiss 6 Spargel, grün 1 Blätterteig, rechteckig ausgewallt 8 EL Kräuterfrischkäse, z.B. Cantadou 8 Tranchen Rohschinken Salz, Pfeffer aus der Mühle 2 Eigelb

Schmuck und Accessoires effektvoll in Szene setzen – darum ging es vergangenen Sonntag in der Albis Lodge, Affoltern. Präsentiert werden die Produkte von harten Rockern und schönen Frauen. Schliesslich verspricht die neue Marke Rachel Skull «edlen Silberschmuck für echte Rocker». Vor der Kamera agiert auch der Ämtler Rock-Gitarrist Hans «Hungi»

Berglas. Ein Ventilator bringt seine lange Mähne in Bewegung, während er mit Silberschmuck, Seidentuch und zwei Models posiert. Der Start in eine neue Karriere? Berglas lacht und wehrt ab: «Ich mache lieber Musik, das ist mehr Action.» Besonders ungewohnt für die Rocker: das Schminken vor dem Shoot. Das Custom-Bike und die schönen Girls um sie herum berei-

ten den Rockmusikern dagegen sichtlich Freude. Die Fotos sind für den Webshop von Rachel Skull bestimmt. Die grosse Präsentation der ersten Kollektion findet am 20. April ab 16 Uhr an der Bäckerstrasse 27 in Zürich statt – mit namhaften Stars. Gleichzeitig wird dann auch die Homepage aufgeschaltet: www.rachel-skull.ch. (tst.)

für 4 Personen: 250 g Erdbeeren; 200 g Rhabarber, frisch; 1 Zitrone (Saft); 1 dl Wasser; 3 Eier; 3 EL Zucker; 200 g Mascarpone; 24 Stk. Löffelbiscuits. Zubereitung: 1. Erdbeeren vierteln und mit Zitronensaft mischen. Rhabarber in kleine Stücke schneiden, mit Zucker mischen und in einer Pfanne andünsten. Mit Wasser ablöschen und knapp weichkochen. Die Erdbeeren dazugeben und auskühlen lassen. 2. Eigelb mit Zucker schaumig rühren, unter den Mascarpone mischen. Eiweiss steif schlagen und vorsichtig unter die Mascarponecrème ziehen. 3. Je drei Löffelbiscuits auf vier Teller verteilen, mit Rhabarber-Beerensaft tränken, je die Hälfte der Crème und der Früchte daraufgeben. Je drei getränkte Löffelbiscuits darauflegen, mit dem Rest der Früchte und der Crème bestreichen. Mit einem Messer die Kanten rundum in Form bringen. Zubereitung ca. 20 Minuten, auskühlen.

ratgeber

Eine Patientenverfügung errichten? ................................................... von alexandra imhof* Ich möchte eine Patientenverfügung errichten. Wie muss ich dabei vorgehen? Muss die Verfügung von einem Notar beurkundet werden? Und was gilt es alles zu regeln?

bauernregel «Wer will dicke Bohnen essen, darf die Märzsaat nicht vergessen.»

Seit dem 1. Januar 2013 ist die Patientenverfügung gesetzlich verankert im Zivilgesetzbuch (Art. 370 ff. ZGB). Mit einer Patientenverfügung kann der Patient festlegen, welchen medizini- Alexandra Imhof. schen Massnahmen er im Falle seiner Urteilsunfähigkeit zustimmt und welche er ablehnt. Die Patientenverfügung richtet sich also in erster Linie an die behandelnden Ärzte. Sie enthält Anordnungen über die medizinische Betreuung für den Fall, dass der Patient nicht mehr urteilsfähig ist (zum Beispiel wenn jemand im

Koma ist). Geregelt werden wichtige medizinische Entscheide wie zum Beispiel lebensverlängernde Massnahmen, Entbindung vom Arztgeheimnis, Organspende usw. Enthalten sein können auch Wünsche zu Sterbebegleitung und Sterbeort. In der Patientenverfügung kann auch eine Vertrauensperson bezeichnet werden, welche bei Urteilsunfähigkeit des Patienten über die medizinischen Massnahmen entscheidet. Wenn keine Patientenverfügung errichtet wird, ist die Reihenfolge derjenigen Personen, welche über die medizinischen Massnahmen entscheiden, gesetzlich vorgegeben. Es entscheiden folgende Personen in dieser Reihenfolge: Ein allfälliger Beistand mit Vertretungsrecht bei medizinischen Massnahmen, der Ehegatte bzw. eingetragene Partner, der Konkubinatspartner, die Nachkommen, die Eltern und schliesslich die Geschwister (Art. 378 ZGB). Die Patientenverfügung muss schriftlich errichtet, datiert und unterschrieben werden (Art. 371 Abs. 1 ZGB). Die Beurkundung durch einen

Notar ist nicht erforderlich; Schriftform genügt. Bei verschiedenen Organisationen können ausformulierte Muster-Patientenverfügungen bezogen werden. Empfehlenswert ist, die Patientenverfügung mit einer Vertrauensperson oder dem Hausarzt zu besprechen. Das Original der Patientenverfügung kann zu Hause aufbewahrt werden. Eine Kopie sollte beim Hausarzt oder einer Vertrauensperson hinterlegt werden. Die Errichtung einer Patientenverfügung und deren Hinterlegungsort können auf der Versichertenkarte eingetragen werden. Es empfiehlt sich aber sicherheitshalber, einen schriftlichen Vermerk, wo die Verfügung hinterlegt ist, im Portemonnaie mit sich zu führen. Damit wird sichergestellt, dass die Patientenverfügung im Ernstfall gefunden wird und der Wille des Patienten respektiert wird. *Alexandra Imhof ist Inhaberin einer Anwaltskanzlei in Bonstetten. Rechtsfragen können direkt an sie gestellt werden. Schriftlich an Anwaltskanzlei Imhof, Stallikerstrasse 1b, 8906 Bonstetten oder info@kanzlei-imhof.ch.


Veranstaltungen

Einladung zur Neueröffnung Restaurant-Pizzeria Löwen Bahnhofplatz, 8910 Affoltern am Albis

Dienstag, 2. April 2013 Zur Eröffnung erwarten wir Sie mit Pasta oder Pizza mit Salat für Fr. 13.– Pasta Arrabiata, Carbonara, Pesto oder Napoli Pizza Margherita, Prosciutto, Funghi oder Calabrese Wir freuen uns auf Ihren Besuch, das Löwen-Team Reservierung erwünscht unter Telefon 076 561 32 48


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