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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 23 532 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 16 I 168. Jahrgang I Dienstag, 26. Februar 2013

Neue Perronanlagen

Rund um die Uhr

Anfang März beginnen Erneuerungsarbeiten beim Bahnhof Üetliberg. > Seite 3

14 Zahnarztpraxen unterhalten im Säuliamt einen Notfalldienst. > Seite 5

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Grosse Bauvorhaben Schule und Gemeinderat Stallikon informieren am 6. März in der Turnhalle Loomatt. > Seite 5

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Letzte Runde In der heutigen Ausgabe: Abschluss der Diskussion zum Urnengang vom 3. März. > Seiten 10/16

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Berufsmesse 5. Auflage im September in Bonstetten: Informationen aus erster Hand. > Seite 11

Sieger der Herzen In Battle-Runde drei war für Michael A. Williams bei «The Voice of Switzerland» vergangenen Samstag Endstation – sehr zum Missfallen der Zuschauer. Die Nichtberücksichtigung des «Singing Postman» war denn auch auf Facebook das grosse Thema: Von «unfairer Songwahl» schrieben einige, «diese Entscheidung verstehe ich nicht», waren sich fast alle einig. «Ich bin sicher, dass er den grösseren Erfolg haben wird, als der Gewinner von The Voice», wagte jemand sogar zu behaupten. Trotzdem: Die Live-Shows finden ohne den charismatischen Ämtler Pöstler statt. (tst.) anzeigen

Ein ganzes Winkingerschiff samt Besatzung enterte den Zwilliker Maskenball. (Bild Martin Platter) Bei Conforama in Wallisellen (gegenüber Glattzent-

Letzte Fasnachtseruptionen der Saison 2012/13 in Zwillikon

rum) und in Schlieren (im Wagi-Shopping) gibt es vom 26. Februar bis zum 25. März Sonderpreise auf eine riesige Auswahl an Möbeln: Polstergruppen, Tische und Stühle, Wohnzimmer. Verpassen Sie nicht unseren aussergewöhnlichen Rabatt von 30% auf alle Teppiche (ab Fr. 69.90.–). Auch hochwertige Geräte zu unglaublich attraktiven Preisen warten auf Sie. Das Conforama-Team freut sich auf Ihren Besuch. Conforama – so schön wohnen, so günstig.

Mit dem gut besuchten Maskenball des Sportclubs Zwillikon ist am Samstagabend der letzte Säuliämtler Fasnachtsanlass über die Bühne gegangen. Die Stimmung war ausgelassen. Der Fantasie der Maskenbildner und Kostümschneiderinnen waren keine

Grenzen gesetzt. Entsprechen abwechslungsreich präsentierten sich die Sujets. Mittendrin die Partyband «Zündstoff», die der Stimmung so richtig einheizten – und das, bis morgens weit nach vier. Den ultimativen musikalischen Kick lösten aber nach wie

vor die Guggenmusiken aus, die nochmals alles gaben. So erstaunte es nicht, dass die Gesichter in den frühen Morgenstunden etwas matt aber zufrieden aussahen. «Das waren geniale acht Wochen», war nicht einzig von den Säuliguggern zu hören. Auch

Ernst Beeler, der Präsident des organisierenden Sportclubs Zwillikon, zog eine positive Bilanz. (map.) ................................................... > Bericht auf Seite 6

Paradies für Hobby- und Sportfischer In den Gewässern des Knonauer Amtes leben Egli, Bachforelle und Hecht Die Palette der Fischsorten die in unseren heimischen Gewässern zu finden sind ist riesig. Neben den bekannten Fischen wie Hecht, Egli oder Bachforelle finden die Fischer fast alle Fische des kantonalen Fischereiatlas.

Ebenso gross ist die Schar der Hobbyund Sportfischer. Mehr als zwei Duzend Einzelpächter oder Pachtgesellschaften im Säuliamt finden sich im kantonalen Verzeichnis des Fischereiaufsehers.

Die Angelrechte und die Angelauflagen wie die Schonzeiten, Mindestmasse und Fanglimiten sind jedoch genau vorgeschrieben und werden von den Fischern auch mehrheitlich genau eingehalten. Die Fischpächter leisten aber neben dem eigentlichen Hobby des Fischens auch einen grossen Einsatz zugunsten der Gewässerläufe und Weiher. Immer wieder müssen in den grösseren und kleineren Bächen Unrat entfernt oder gar Wasserverschmutzungen bekämpft werden.

Ausbildung nötig

Ist ein Hecht an der Angel? Kurt Lützelschwab mit Wachtelhund Gray an der Reppisch. (Bild mm)

Obwohl grundsätzlich jedermann auch ohne Ausbildung und lediglich mit einer einfachen Fischerrute

und herkömmlichen Ködern, wie Würmer oder Brot fischen darf, wird dennoch die Einhaltung gewisser Vorschriften erwartet. In der Regel wird mindestens der Kauf einer Tageskarte nötig. Wer jedoch mehr als nur Würmer baden will und andere Fangtechniken wie zum Beispiel Fliegenfischen anwendet, muss eine Ausbildung vorweisen und eine entsprechende Bewilligung einholen. In gewissen Gewässern ist auch die Mitgliedschaft in einem Fischerverein Voraussetzung, um das Hobby Fischen auszuüben. Fischereiaufseher und andere Aufsichtspersonen treffen an den Ufern der Gewässer auch immer wieder «Wilderer» an, die ohne jede Berechtigung angeln. Anstelle einer Verzeigung wird mindestens bei Jugendlichen versucht, ihr Interesse fürs Hobbyfischen zu fördern, indem ihnen der Beitritt in einen Fischerverein empfohlen wird. Entsprechende Schnupper-Kurse für Kinder und Jugendliche werden zum Beispiel am Türlersee regelmässig angeboten. (mm) ................................................... > Weiterer Bericht auf Seite 7

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Hans Boller Wir danken herzlich: • für die vielen Zeichen der Anteilnahme • für die tröstenden Umarmungen und mitfühlenden Worte • für die liebevolle Betreuung im Pflegezentrum Nidelbad • seinem langjährigen Hausarzt Dr. Anton Caprez • Herrn Pfarrer Thomas Müller für die persönliche Predigt und die passende Schilderung seines Lebens • allen, die an der Trauerfeier teilgenommen haben • für die zahlreichen Spenden an die Schweizer Patenschaft für Berggemeinden und für späteren Grabschmuck In Dankbarkeit

Die Trauerfamilien


Bezirk Affoltern

Dienstag, 26. Februar 2013

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Behindertengerechte Perronanlagen Ab Anfang März Erneuerungsarbeiten beim Bahnhof Üetliberg – 1,8 Mio. Franken Baukosten Während rund vier Monaten werden am Bahnhof auf dem Üetliberg die Perronanlagen erneuert und auch für Behinderte angepasst. Die Baukosten belaufen sich auf rund 1,8 Mio. Franken. Das Behindertengleichstellungsgesetz verlangt, dass Benachteiligungen für mobilitätseingeschränkte Personen beim Zugang zu einem Fahrzeug des öffentlichen Verkehrs beseitigt werden müssen. Die SZU sieht vor, dass die für den Umbau vorgesehenen Haltestellen und Bahnhöfe bis Ende 2014 angepasst sind. Nebst der Perronerneuerung auf dem Üetliberg stehen im Jahr 2013 auch solche im Triemli sowie im Tiefbahnhof Zürich Selnau auf dem Programm.

Gleisabsenkung statt Perronerhöhung Die Perronanlage wird komplett abgebrochen und durch einen neuen Perronwinkel ersetzt. Die heutige Perronhöhe wird dabei in etwa übernommen und die geforderte Eintrittshöhe von 55 cm ab Schienenoberkante mittels einer Gleisabsenkung erreicht. Das Gleis 2 erhält ebenfalls einen Aussenperron. Zur Erhöhung des subjektiven Sicherheitsempfindens werden die beiden Perrons mit einer neuen Perronmöblierung und Beleuch-

So präsentieren sich die Perronanlagen nach dem Umbau. (Visualisierung zvg.) tung sowie einer Videoausrüstung ausgestattet. Die heutige Anlage wurde vor rund 20 Jahren baulich angepasst. Bei der aktuellen Erneuerung werden rund 1,8 Mio. Franken investiert. Davon übernehmen der Bund und der Kanton Zürich einen Teil der Kosten. Jährlich steigen auf dem Üetliberg durchschnittlich 900 000 Fahrgäste ein oder aus. – Die Sonntage und die Feiertage sind jeweils die nachfrage-

stärksten Tage mit rund 4400 Fahrgästen.

Restaurant Gmüetliberg während der Bauzeit geöffnet Die Bauarbeiten starten Anfang März 2013 und dauern rund vier Monate. Um eine effiziente Umsetzung der Baumassnahmen zu ermöglichen, wird der Bahnhof Üetliberg für den

kommerziellen Betrieb gesperrt. Das Restaurant Gmüetliberg beim Bahnhof bleibt während der Bauzeit geöffnet. Als Halteort für die Züge der Üetlibergbahn S10 wird unmittelbar unterhalb des Bahnübergangs der Üetlibergstrasse ein rund 100 Meter langer provisorischer Perron errichtet. Während der Bauzeit erfolgt der Bahnbetrieb bis zu diesem provisorischen Halteort.

Spielplatz wird ebenfalls erneuert Der Spielplatz bleibt aus Sicherheitsgründen während der ganzen Bauzeit für die Öffentlichkeit gesperrt. Diese Zeit wird aber genutzt, um den Spielplatz neu zu bauen. An den Baukosten für den Spielplatz haben der Üetlibergverein, das Hotel Uto Kulm sowie die Gartenbaufirma Lüscher namhafte Beiträge zugesichert. (pd.)

Vertrag mit Vernetzberater verlängert Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Werner Schneiter, Chefredaktor Thomas Stöckli, Redaktor Uschi Gut, Redaktionsassistenz Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 23 532 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Tiziana Dinisi Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch

Mitteilungen des Gemeinderates Aeugst am Albis ................................................... von gemeindeschreiber thomas holl

Um die Biodiversität zu erhalten und zu fördern, unterstützt der Bund ökologische Ausgleichsflächen (öAF) in der Landwirtschaft mit Beiträgen. Die regionale Förderung der Qualität und der Vernetzung von öAF wird in der Öko-Qualitätsverordnung (ÖQV) geregelt. Beiträge für die Vernetzung werden gewährt, wenn die öAF nach den Vorgaben eines sogenannten Vernetzungsprojekts angelegt und bewirtschaftet werden. Die laufenden Projekte in der Gemeinde Aeugst am Albis werden durch einen Berater begleitet, welcher auch die «Arbeitsgruppe Vernetzungsprojekt» in ihrer Tätigkeit un-

terstützt. Für das Jahr 2013 wurde der Auftrag mit dem bisherigen Berater Daniel Winter, AquaTerra, Dübendorf, verlängert.

Steuergesetz (Änderung 2. 4. 2012 Steuersätze der Grundstückgewinnsteuer) – Abstimmung vom 3. März Am 3. März 2013 gelangt die kantonale Vorlage betreffend die Erhöhung der Besitzesdauerrabatte bei der Grundstückgewinnsteuer zur Abstimmung. Diese Vorlage hat Auswirkungen auf den Steuerhaushalt der Gemeinden im Kanton Zürich. Die Gemeinde Aeugst am Albis hat aufgrund der Grundstückgewinnsteuererträge für die Jahre 2011 und 2012 entsprechende Erhebungen vorgenommen. Im Falle einer Annahme die-

ser Vorlage entspricht der Steuerausfall rund 2,5 Steuerfussprozenten.

2, 8916 Jonen.

Baubewilligungen

Solarkataster – EnergieRegion Knonauer Amt

– Dachfenstereinbau und Kaminerhöhung, Balkonanbau, Wanddurchbruch und Treppeneinbau für Raumerschliessung, Stellwände für Raumteilung, bei bestehendem Gebäude Parzelle Kat.-Nr. 1695, GV-Nr. 650, Zone: K2A, Sonnenbergstrasse 1, Gemeinde Aeugst am Albis, Arche Freizeit AG, Zürcherstrasse 183, 8910 Affoltern am Albis. – Neubau von zwei Mehrfamilienhäusern mit Unterniveaugarage auf Parzellen Kataster-Nummern 1075 und 1311 Zone: K2B , Sonnenbergstrasse 7 und 9, Gemeinde Aeugst am Albis, Fischer Markus, Pfäfflerstrasse

Im Rahmen der EnergieRegion Knonauer Amt soll ein Solarkataster für den Bezirk Affoltern unter anderem mittels Orthophotodaten erstellt werden. Unter Solarkataster wird ein Solar-Inventar aller Hausdächer einer Stadt, Gemeinde oder Region verstanden. Dieses beinhaltet für jede Dachfläche die Ausrichtung, Neigung und Einstrahlung sowie das Potenzial für die Produktion von Sonnenenergie. An die Aufnahme dieser Daten wurden seitens der Gemeinde Aeugst am Albis aufgrund des Kostenverteilers ein Beitrag von 1935 Franken zugesichert.

Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch

Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG

Steuerbelastung: Stabil, aber wieder Boden verloren Die Position des Kantons Zürich im schweizerischen Steuerwettbewerb hat sich 2011 erneut leicht verschlechtert. Zurückzuführen ist dies nicht auf höhere Steuern, sondern auf Steuersenkungen in anderen Kantonen. Dies zeigt der Zürcher Steuerbelastungsmonitor 2012. Der Kanton Zürich zeichnet sich insgesamt aber weiterhin durch eine moderate Besteuerung des Mittelstandes aus. Der von BAK Basel Economics im Auftrag der Finanzdirektion des Kantons Zürich erstellte Steuerbelastungsmonitor 2012 bestätigt insgesamt die Trends der Vorjahre. Gemäss dem Bericht ist der Kanton Zürich beim gewichteten Gesamtindex der Einkommenssteuer für natürliche Personen im nationalen Vergleich weiter zurückgefallen und von Luzern und Uri überholt worden. Der Kanton Zürich

lag 2011 auf dem 16. Rang, zwei Plätze tiefer als in der korrigierten Auswertung für 2010. Die Steuerbelastung gemäss BAK-Index ist von 107,8 auf 110,1 Prozent des nationalen Mittels gestiegen, weil andere Kantone wie Nidwalden, Luzern und Thurgau ihre Ansätze gesenkt haben, während die Staatssteuer im Kanton Zürich unverändert geblieben ist und der leichte Rückgang bei den Zürcher Gemeindesteuern den Terrainverlust nicht auszugleichen vermochte. 2006 war der Kanton Zürich mit 92,7 Prozent noch auf einen Indexwert unter dem nationalen Mittel gekommen – seither hat er elf Rangplätze verloren. Gleichwohl bleibt der Kanton Zürich gemäss Steuerbelastungsmonitor für Steuerpflichtige mit einem Bruttoerwerbseinkommen von 60 000 bis 200 000 Franken steuerlich attraktiv.

Bei diesen Einkommensgruppen liegt Zürich im vorderen Drittel. Für hohe Einkommen befindet sich der Kanton im Mittelfeld, während er bei sehr hohen und bei tiefen Einkommen auf den hinteren Plätzen des nationalen Rankings landet. Dasselbe gilt für die Vermögenssteuer, wo der Kanton Zürich unter der Millionen-Grenze relativ gut abschneidet. Die mit der sogenannten Steuerpaket-Abstimmung angestrebte Verbesserung dieser Situation ist von den Stimmberechtigten im Mai 2011 abgelehnt worden. Verbessern wird sich die steuerliche Position des Kantons Zürich in absehbarer Zeit trotzdem etwas, wenn im Steuerbelastungsmonitor 2013 erstmals der vom Regierungsrat auf Anfang 2012 vorgenommene Ausgleich der kalten Progression in die Berechnung einfliessen wird. (ki.)

wir gratulieren Zum 96. Geburtstag In Zwillikon darf Lina Huber-Meier heute Dienstag, 26. Februar, ihren 96. Geburtstag feiern. Zum hohen Wiegenfest gratulieren wir der Jubilarin herzlich, wünschen ihr einen frohen Festtag und alles Gute.

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Bezirk Affoltern

Dienstag, 26. Februar 2013

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Nachts oder am Wochenende anrufen, wenn der Zahn schmerzt 14 Zahnarztpraxen im Bezirk Affoltern unterhalten einen 24-Stunden-Notfalldienst – an 365 Tagen pro Jahr Treten schwerwiegende Zahnprobleme auf, so kann im Säuliamt immer eine Zahnarztpraxis aufgesucht werden -– auch nachts oder am Wochenende. 14 Zahnärzte und -ärztinnen unterhalten in der Region einen Notfalldienst.

machen beim Notfalldienst, der während 365 Tagen pro Jahr funktionieren muss – während 24 Stunden. Im Bezirk sind dies 14 Zahnarztpraxen, die sich wochenweise von Montag bis Montag an diesem Notfalldienst beteiligen.

................................................... von werner schneiter

Bei welchen Problemen kann der Notfalldienst in Anspruch genommen werden? «Nicht in jedem Fall, also beispielsweise bei nur ganz leichten Zahnschmerzen. Generell handelt es sich beim zahnärztlichen Notfalldienst um Schmerzbehandlung», sagt André Schmidli, der in Mettmenstetten die Zahnarztpraxis Mättmi führt. Verunfallt jedoch jemand und beklagt einen Zahnverlust, so wird die Person natürlich behandelt. «Wir ersetzen aber keine Milchzähne», fügt Schmidli lachend bei. Ebenso empfiehlt sich ein Anruf bei starken Blutungen nach chirurgischen Behandlungen oder sich schnell bildenden Schwellungen, die lebensbedrohlich werden könnten. Bei Ferienabwesenheit des eigenen Zahnarztes kann der Notfalldienst auch tagsüber zu den Praxisöffnungszeiten angerufen werden. Patientinnen und Patienten müssen dann aber einen Termin vereinbaren. «Der Not-

«Wir erfüllen mit dem Notfalldienst einen Auftrag der Zürcher Gesundheitsdirektion», sagt André Schmidli, neuer Präsident des Vereins für den zahnärztlichen Notfalldienst im Bezirk Affoltern und Umgebung. Auch Birmensdorf ist dem Notfalldienst im Säuliamt angeschlossen. Der Verein wurde im November 1999 gegründet und seither von Lukas Knabenhans präsidiert, der nun wegen Praxisaufgabe kürzlich zurückgetreten ist. Dachverband ist die Schweizerische Zahnärztegesellschaft SSO (www.sso.ch), die auch im Kanton Zürich eine Sektion hat. Dem Verband sind schweizweit über 80 Prozent der Zahnärzte angeschlossen. Die Mitgliedschaft verpflichtet praktizierende Zahnärzte zur Weiterbildung und – wie eingangs erwähnt – auch zum Mit-

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Bei schwerwiegenden Problemen

falldienst nimmt zum Beispiel auch dann Patienten auf, wenn ein Zahn abgebrochen ist und der ‹Hauszahnarzt› während 14 Tagen in den Ferien ist», hält André Schmidli fest. Verständnis ist ebenfalls auch da, wenn ein Zahn abgebrochen ist und der/die Unglückliche klagt, er/sie sehe aus wie Dracula. In solchen Fällen hilft der Notfalldienst», so André Schmidli. Und – wie erreicht man den Notfalldienst? André Schmidli, Präsident des Vereins für zahnärztlichen Notfalldienst im Bezirk Affoltern, in seiner Einfach den Haus- Praxis in Mettmenstetten. (Bild Werner Schneiter) zahnarzt anrufen und die Informationen ab Tonband ab- Diese Zahnarztpraxen sind dem zahnärztlichen Notdent. Oren Kalkstein, Affoltern am Albis; Dr. med. hören. Behandelt werden natürlich falldienstverein des Bezirks Affoltern und Umgebung dent Ola Schröen, Affoltern am Albis; Dr. med. dent. auch Personen aus dem Knonauer angeschlossen: Dr. med. dent. Stefan Zupan, Hausen Susanne Sindersberger, Affoltern am Albis; GemeinAmt, die keinen Hauszahnarzt haben. am Albis; Zahnarztpraxis Mättmi André Schmidli, schaftspraxis Dr. med. dent M. Svihalek / B. Müller, «Im Notfall kann irgend ein Zahnarzt Mettmenstetten; Dr. med. dent. Andreas Tännler, Ob- Affoltern am Albis; Dr. med. dent. Istvan Völgi, Affolangerufen werden», fügt André felden; Dr. med. dent. Christina Dams, Affoltern; tern am Albis; med. dent. Anna Wyczulkowska, AffolSchmidli bei und betont allerdings, Zahnarztpraxis Milan Herzog, Affoltern am Albis; Dr. tern am Albis; Dr. med. dent Walter Kunz, Bonstetten; dass bei Inanspruchnahme des Notfall- med. dent. Christian Kalt, Affoltern am Albis; Dr. med. med. dent. Petra Schweiger, Wettswil am Albis; Dr. dienstes bar bezahlt werden muss. dent. Markus Maier, Affoltern am Albis; Dr. med. med. dent. Karmela Dedic, Birmensdorf.


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 26. Februar 2013

Mit Vollgas die fünfte Jahreszeit beendet Grossandrang am Fasnachtsabschlussball des Sportclubs Zwillikon Dass die Zwilliker Fasnacht feiern können, haben sie heuer schon mit dem beeindruckenden Fasnachtswagenbau bewiesen und einer unheimlichen Ausdauer beim Besuch von Bällen und Umzügen. Mit dem eigenen Maskenball haben sie am Samstagabend noch das Tüpfchen aufs i gesetzt.

«Mein Highlight: Jordan-Gugger aus Schüpfheim» Interview mit Ernst Beeler, Präsident des organisierenden Sportclubs Zwillikon. «Anzeiger»: Ernst Beeler, acht Wochen Fasnacht und ich treffe Sie erst heute. Was war der Grund? Ernst Beeler. Ernst Beeler: Es ist Zwilliker Fasnacht!

................................................... von martin platter «Letztes Jahr hatten wir noch mehr Leute.» Der Spruch des Zwilliker Sportclubmitglieds, dem ein breites Lachen folgte, ist eine Provokation. Denn es gibt kein Durchkommen mehr. Die Turnhalle ist zum Bersten voll. Vorne auf der Bühne haben soeben die Säuligugger das Zepter übernommen und geben alles. Die Stimmung in der Halle ist am Siedepunkt. Im Rhythmus schwingen erhobene Arme hin und her. Bis die Perkussionisten die Soundkulisse übernehmen. Jetzt beginnt das Publikum begeistert im Takt der Schlaginstrumente mitzuhüpfen.

Sind Sie denn zufrieden mit der Zwilliker Fasnacht? Sehr zufrieden! Wir haben wieder viele Leute, die sich friedlich verhalten und gut konsumieren. Der Eintritt erst ab 18 Jahren hat sich bewährt. Was war Ihr persönliches Highlight? Mein Highlight waren die Jordan-Gugger aus Schüpfheim, die extra mit dem Car angereist sind.

Bären, Büsis, Kakteen und Zombies Erstaunlich, was sich die Fasnächtler wieder haben einfallen lassen. Wandelnde Geschwindigkeits-Blitzkasten sorgen im Durchgang des Geräteraums für ein Verkehrschaos. Ein ganzes Winkingerschiff samt Besatzung ist auf Beutezug. Ein Trio «BatteryMen» jagt nach entladenen Stromspendern. Indianer, Pharaonen, Comic- und Phantasiefiguren sowie ein ganzes Sextett an Felix-BaumgartnerKlonen (Sie wissen, der österreichi-

Waren das die mit den komischen Kostümen, die hier niemand so recht verstanden hat? Das spielt keine Rolle. (Gejohle von Säuliguggern im Hintergrund)

Die Säuligugger brachten ein letztes Mal die Stimmung zum Kochen. (Bilder Martin Platter) sche Rekord-Fallschirmspringer) verwandelten das Zwilliker Schulareal in einen Catwalk der schönsten Masken.

Miau oder fauch?

Kann man den Zwilliker Maskenball eigentlich noch toppen? Kaum. Mein Dank gilt der Bevölkerung und den Club-Kollegen. Interview: Martin Platter

Am höchsten in der Gunst der Masken-Jury standen jedoch Bären, Büsis, Kakteen und – Zombies! Auf

mysteriöse Art vermehrten sich die wandelnden Leichen in den Morgenstunden, ähnlich wie im Kinofilm.

Eine Kakteen-Bar!

Bereit für den Fallschirmsprung aus der Stratosphäre?

Kindermaskenball in Obfelden: Thema «Urwald» Der Singsaal des Schulhauses Chilefeld in Obfelden war fast nicht wiederzuerkennen: Palmen und Pflanzen aller Art, Löwen, Tiger, Papageien und jede Menge Ballone verwandelten den Saal in einen wilden Urwald. Nach der Türöffnung bevölkerten ganz unterschiedliche Bewohner schnell den Dschungel: gefährliche Schlangen, Löwen, ganze Tigerfamilien, Dschungelforscher-Teams, Paradiesvögel und sogar ein kleines Zebra wurden gesichtet. Sie alle wurden an der Kasse mit Nummern für die Maskenprämierung bestückt. Während DJ Robin mit passendem Sound für tolle Stimmung sorgte, fanden auch schon bald die ersten Konfettischlachten statt. Später führten die Turn-MuKis mit «The lion sleeps tonight» einen wilden Tanz vor und animierten alle Wildtiere und

Pflanzenforscher zum Mittanzen und trugen damit viel zur tollen Stimmung bei. Die «lebendigen Bananen» luden zwischendurch zu Polonaisen und Tanz ein. Und wer Lust hatte auf etwas Kreatives oder etwas Spielerisches, konnte sich im Foyer eine Maske gestalten oder sich beim Büchsenwerfen beweisen. Wiederum war es sehr schwierig für die Jury der Maskenprämierung, unter all den schönen, kreativen und teilweise sehr aufwendigen Kostümen die Originellsten auszuwählen. Bei den Gruppen haben die Tigerfamilie, Löwe und Tiger, drei Paradiesvögel und die Dschungelblumen das Rennen gemacht. Bei den Einzelmasken sicherten sich das kleine Zebra, das Schlangen-Meitli, der schwarze Panther und die gefährliche Tigergiraffe

einen Preis. Die glücklichen Gewinner durften Gutscheine vom Zoo Zürich, Saurier Museum, Kindermuseum Baden und Mcdonalds entgegennehmen. Für alle anderen gab es einen kleinen süssen Preis. Natürlich war auch für das leibliche Wohl gut gesorgt. Das riesige, gluschtige Kuchenbuffet mit einer beeindruckenden Auswahl an KuchenKreationen, Muffins usw. erfreute sich grosser Beliebtheit, und die Dschungeloase – unter der Leitung von Kannibalen, die Kaffee, kühle Getränke und Snacks verkauften – war ebenfalls sehr gut besucht. Kurzum: es war eine runde Sache, alle hatten viel Spass!

«Urwald-Bewohner» präsentieren sich. (Bild zvg.)

Für das Elternteam Primar Obfelden: Franca Wolf, Kathia Graf, Rita Kozma und Karin Steigmeier


Bezirk Affoltern

Dienstag, 26. Februar 2013

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Petri Heil im Knonauer Amt Mit der Fischerrute an den Fliessgewässern, Weiher und am Türlersee In den Gewässern des Bezirks Affoltern finden sich praktisch sämtliche Fische, die im kantonalen Fischereiatlas aufgeführt sind. Pachtinhaber und Mitglieder von Fischereivereinen angeln jedoch nicht nur nach Bachforellen und anderen Speisefischen, sondern leisten auch viel Arbeit zugunsten der Umwelt in und an den Wasserläufen und Weihern. ................................................... von martin mullis Der Fischereiaufseher des Kantons Zürich, Robert Geuggis, beaufsichtigt im Säuliamt 16 Fischpächter. Insgesamt werden im ganzen Kanton Zürich in einem Gesamtverzeichnis 441 Pachten aufgeführt. Obwohl er im Laufe eines Jahres regelmässig mehrere Verzeigungen wegen verbotenem Fischen oder anderer Verstösse rund um das Fischereiwesen aussprechen muss, war im Säuliamt seit mehr als vier Jahren keine einzige Anzeige nötig. Er bezeichnet die Fischer als äusserst engagierte Sportler, welche neben dem eigentlichen Fischen sehr grosse Arbeit zugunsten der Natur leisten. So sorgen sie mit dem Putzen von Bachläufen und dem Entfernen von allerlei Gerümpel in den Bächen immer wieder für Ordnung. In den Gewässern des Knonauer Amtes sind praktisch sämtliche Fische, welche im kantonalen Fischereiatlas aufgeführt sind, vorzufinden. Da schnappen neben den beliebten Bachforellen auch Hechte und viele Arten von Weissfischen wie Alet, Rotauge, Schleie, Karpfen und Barben nach Fliegen und dem Regenwurm. In einzelnen Bächen im Bezirk Affoltern finde man auch schöne Populationen von Kleinfischen wie die Schmerle, Groppe, Gründling oder das Bachneunauge, so der Fischereiaufseher. Einige dieser Arten betont er, seien vom Aussterben bedroht.

Fischen will gelernt sein: Schnupperkurs für Kinder am Türlersee. (Bild Martin Mullis) Hechte von über einem Meter Länge René Hess, Gemeindepräsident aus Hausen und Pächter des Türlersees, versichert, dass die Fischerei nicht nur als ein Hobby betrachtet wird, sondern auch die Liebe zur Natur vorhanden sein muss. Die Pachtgesellschaft arbeitet eng mit dem Sportfischerverein zusammen. Sie haben seinerzeit hart für die Belüftung des Sees gekämpft, bauten Fischerstege und sorgen dafür, dass die Schutzverordnung eingehalten wird. Hess weiss, dass im Türlersee ein guter Bestand an Felchen, Eglis und Hechte – davon einige über einen Meter gross – besteht.

Auch «Naturschutzexperte», Jäger und Fischer Kurt Lützelschwab ist ein passionierter Fischer. Sein deutscher Wachtelhund Gray, ein ausgebildeter Schweisshund, begleitet ihn selbst zum Angeln an der Reppisch oder gar im Boot auf dem Türlersee. Lützelschwab freut sich, dass die Fischer fast ausnahmslos Schonzeiten, Mindestmasse und Fanglimiten einhalten. Ab und zu werden jedoch vor allem Jugendliche «Wilderer» beim unerlaubten Angeln erwischt. Seine Aufforderung, das Fischen doch in einem Verein richtig zu lernen und dann legal zu betreiben, wird oft auch tatsächlich befolgt, erzählt der ausgebildete Ran-

ger. Grössere Probleme hat er jedoch mit einigen wenigen unbelehrbaren und uneinsichtigen Hundehaltern, welche ihre Lieblinge auch in Naturschutzgebieten frei laufen lassen.

Tageskarte für einfaches Fischen vom Ufer aus Eine Bewilligung, um das Hobby Fischen auch ausüben zu dürfen, ist bis auf wenige Ausnahmen notwendig und auch unterschiedlich schwierig zu beschaffen. Je nach Gewässer wird lediglich eine Tageskarte verlangt, bis hin zu einer Mitgliedschaft eines entsprechenden Vereins. Zusätzlich sind

einige Vorschriften und Gesetze zu beachten. Während am Türlersee das Fischen grundsätzlich und unter Einhaltung gewisser Regeln für jedermann erlaubt ist, wird zum Beispiel auch für das einfache Angeln mit gewöhnlichen Fischerruten an der Reuss eine Bewilligung notwendig. Wer am Fluss die volle Kunst des Fischens anwenden will, muss einem Verein beitreten. Als eine bemerkenswerte Besonderheit zeigt sich die Regelung, dass der Kanton Zürich die Hoheit über das Fischereiwesen an der Reuss ab der Zuger Kantonsgrenze bis an die aargauische Grenze dem Kanton Aargau abgetreten hat.

glosse

Wahlk(r)ampf

Grosse Bauvorhaben in Stallikon

A

Informationsveranstaltung von Schule und Gemeinderat

m Sonntagabend wissen wir hoffentlich, wer in den nächsten vier Jahren unseren Gemeindebehörden auf die Finger schaut. Dann nämlich sind die Wür- Ruth Früh. fel des ersten Wahlgangs für die Erneuerungswahl von zwei Mitgliedern und einem Ersatzmitglied unseres Bezirksrates gefallen. Leider stehen diese Wahlen ganz im Schatten verschiedener umstrittener Abstimmungsvorlagen wie Abzocker-Initiative, Raumplanungsgesetz oder Grundstückgewinnsteuer. Immerhin, eine kleine Auswahl an «offiziellen» Kandidaturen liegt vor. Drei Personen unterschiedlichen Alters, zwei Frauen und ein Mann, buhlen um das Amt. Die bürgerlichen Parteien BDP, FDP und SVP «streiten» sich um die beiden Sitze. Allianzen ist für sie scheinbar ein Fremdwort. Mit Ruth Früh und Hanni Stutz treten zwei Frauen gegen John Appenzeller als einzigen Mann an. Wird der Bezirksrat künftig mit einer Frauenmehrheit regieren, wie dies schon in vielen Schulpflegen der Fall ist? Einzig ein etwas illusteres «Komitee optimal – E.W. Zwillikon», scheint die Zeichen der Zeit erkannt zu haben und empfiehlt das Frauen-/Männer-Duo Früh/Appenzeller. Hoffen wir, dass schon im ersten Wahlgang zwei

Stallikon realisiert in den Jahren 2013 und 2014 Bauvorhaben für über 15 Mio. Franken. Informationsveranstaltung am Mittwoch, 6. März 2013, 19.30 Uhr, in der Turnhalle Loomatt. John Appenzeller.

Hanni Stutz.

Personen das absolute Mehr erreichen und wir von einem zweiten Wahlgang verschont bleiben. Was ist übrigens mit der SP los? Warum präsentieren die Sozialdemokraten keine Kandidatur? Und die Grünen und Grünliberalen? Legen diese Gruppen ihren Wahlzettel gar leer ein? Bleibt noch das Ersatzmitglied, für das ich einen Namen erstmals längst nach meiner vorzeitigen Stimmabgabe gelesen habe. Für dieses Amt werden wohl viele Stimmende den Zettel leer oder gar nicht einlegen. Eigentlich hätte man die Gelegenheit nutzen sollen, im kleinen Kreis eine eigene Kandidatur für diesen Job zu lancieren. Denn ohne grossen finanziellen Aufwand hätte eine reelle Wahlchance bestanden. Und bei Misserfolg hätte ein solcher Kandidat zeitlebens wenigstens den Titel «alt Kandidat Ersatzmitglied Bezirksrat Affoltern» führen dürfen. Mein Fazit zu dieser Wahl: Flauer Wahlkampf für die Kandidierenden, eher Wahlchrampf für die Stimmenden. (rf.)

Im letzten Herbst haben die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger von Stallikon mit überwältigender Mehrheit dem Neubau einer Kinderkrippe, der Erstellung einer Wärmeverbundheizung für die öffentlichen Bauten im Dorf (Holzschnitzel) und der Realisierung der Schulanlage Pünten zugestimmt. Sicher will man nun auch wissen, wie die Steuergelder konkret eingesetzt werden. Parallel dazu wird in diesem Sommer die Reppischtalstrasse im Raum Stallikon Dorf durch den Kanton saniert, was möglicherweise unter diesem Aspekt auch von regionalem Interesse sein könnte. Gemeinderat und Schulpflege Stallikon laden deshalb alle Interessierten am Mittwoch, 6. März 2013, um 19.30 Uhr in die Turnhalle Loomatt zu einer Informationsveranstaltung ein. Für Informationen und Fragen sind die Architekten und verantwortlichen Baufachleute ebenfalls anwesend. Die genauen Zeitpläne für die Arbeiten sollen vorgelegt werden und erste Visualisierungen der Bauten einen Eindruck vermitteln, wie die Gebäude nach Fer-

tigstellung etwa aussehen. Themen wie Auswirkungen für die Autofahrer oder Fussgänger auf der Reppischtalstrasse im Abschnitt Dorf wie auch Fragen der Schulwegsicherung während der Bautätigkeiten werden angesprochen. Es soll aufgezeigt werden, wann mit welchen Lärm- oder sonstigen Emissionen gerechnet werden muss und was zur Abschwächung als Gegenmassnahme unternommen werden kann. Fragen aus der Bevölkerung und weiterer Interessierter werden

aufgenommen und nach Möglichkeit sofort beantwortet, andernfalls weitergeleitet oder die nötigen Abklärungen veranlasst. Ein informativer Abend ist zu erwarten mit spannenden Fragen, regem Austausch und der Möglichkeit, sich aktiv mit der Gestaltung des Dorfes auseinanderzusetzen. Walti Ess, Gemeindepräsident Stallikon, und Iris Geissbühler, Schulpräsidentin und Gemeinderätin Stallikon

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Haben Sie am 25. November in Affoltern am Albis gegen die Senevita gestimmt? Gehören Sie zur satten Mehrheit der 1680 Nein-Stimmenden? Sie möchten wir kennen lernen Wir gründen den Verein «Pro Zweckverband Spital Affoltern». Dadurch soll vermieden werden, dass über eine Aktiengesellschaft auf Kosten der Kranken und des Personals Gewinne generiert werden. Wir sind für die Beibehaltung des demokratischen Zweckverbandes als Träger unseres Spitals. Aber wir setzen uns für dessen Statutenverbesserung ein. Helfen Sie bitte mit. Nehmen Sie sich Zeit, unsere Homepage zu lesen. Tragen Sie sich bitte als Mitglied ein. Zusammen sind wir stark und können das kostenintensive Experiment mit der AG rechtzeitig verhindern. www.verein-zweckverband.ch info@verein-zweckverband.ch


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Forum

Dienstag, 26. Februar 2013

Es soll «unser» Spital bleiben Das Spital Affoltern ist im Besitz von allen 14 Gemeinden im Bezirk und wird von einem Zweckverband geführt. Der Zweckverband als Trägerschaft ist die oberste Instanz und das Kontrollorgan und hat die Betriebskommisssion vom Spital zu beaufsichtigen. Jede Gemeinde stellt einen Gemeinderat oder eine Gemeinderätin für die öffentliche Delegiertenversammlung. Nun sind ernsthafte und sehr kostenintensive Bestrebungen im Gange, diesen Zweckverband durch eine oder gar deren zwei AG zu ersetzen. Begründung: ein Spital könne man durch einen Zweckverband nicht mehr zeitgemäss führen, weil die Entscheidungswege zu lang seien. Wir trauen der geplanten AG jedoch nicht. Wir sind auch deshalb misstrauisch, weil sogar deren zwei Aktiengesellschaften gegründet werden sollen und wir sind höchst alarmiert, dass künftig ein kaum demokratisch gewählter Verwaltungsrat, anstelle der neu vom Volk zu wählenden Delegierten, die grossen Entschei-

de fällen soll. Verwaltungsräte werden durch keine öffentliche Wahl bestimmt. Wie die jüngste Geschichte zeigt, haben die Aktionäre (in diesem Fall die Gemeinden) nicht viel Einfluss auf Entscheide von Verwaltungsräten. (Man denke an die Diskussionen um die Abzockeriniative). Und in der Rechtsform einer Aktiengesellschaft könnte unser Spital – zum Beispiel bei finanziellen Schwierigkeiten – auch leichter verkauft bzw. privatisiert werden. Zweckverbände kann man nicht verkaufen. Wie das Angebot unseres Spitals ausgestaltet werden soll und wer es besitzt, möchten wir Einwohnerinnen und Einwohner vom Bezirk weiterhin demokratisch mitbestimmen können. Deshalb möchten wir mit aller Kraft bewirken, dass der bereits seit Jahrzehnten funktionierende Zweckverband erhalten bleibt. Dieser muss jedoch in einigen Punkten seine Statuten ändern, wie von der Regierung verlangt: – Änderung in finanzieller Hinsicht, um einen eigenen Haushalt (ei-

genständige Rechnungslegung) führen zu können. – Änderung in struktureller Hinsicht: Delegierte neu mit eigenem Präsidenten, den sie wählen. Und als Delegierte weniger Gemeinderäte, dafür mehr engagierte, hier verwurzelte Leute, gewählt an der Urne oder an der Gemeindeversammlung. Wir setzen uns hier im Bezirk für eine ausgefeilt-demokratische Form ein und schaffen nicht nur in der Medizin, sondern auch in der Trägerschaft ein Modell Affoltern. Wir suchen Verbündete, die in unseren Verein eintreten und so dokumentieren, dass sie gegen die Gründung von zwei Aktiengesellschaften sind. Siehe dazu unsere umfassenden Informationen in unserer Homepage www.verein-zweckverband.ch. Die Abstimmung über die Trägerschaft findet vermutlich am 22. September statt. Es gibt viel zu tun. Machen auch Sie bitte jetzt mit. info@verein-zweckverband.ch. Hans Roggwiler, Zwillkon

Wer wiehert da? Aus dem Umfeld der Ratsstube in Bonstetten. Milchkontrollen auf den Bauernhöfen und Lebensmittelkontrollen in allen Lebensmittel- und Gastrobetrieben wurden bis vor einigen Jahren von einer(m) durch die Gemeinde angestellte(n) Lebensmittelkontrolleur(in) und im Beisein des zuständigen Gesundheitsvorstandes durchgeführt. Diese Missionen waren nicht immer ganz einfach und von den Betroffenen wenig geschätzt. So begleitete ich an einem Nachmittag die Dienst tuende Kontrolleurin zu einem vor kurzem eröffneten Catering-Service. Selbstverständlich waren die Besuche nicht angekündigt, sondern fanden überraschend statt. Demzufolge war dies für die Betroffenen verständlicherweise immer mit einer gewissen Aufregung und Angespanntheit verbunden. Trotzdem präsentierte uns der junge Unternehmer freundlich seine Arbeitsräume. Nach einer kurzen Erklärung zum Kontrollvorgehen, begann die Überprüfung der Kühlräume, der

Hilfe, Staatskinder – Ja zum Familienartikel mung des Problems. Dann merkt man, dass Krippen, Horte und Tagesschulen ganz selbstverständliche Einrichtungen sein müssen, die ein gutes Betreuungsumfeld und zusätzliche Arbeitsplätze bieten. Jede Mutter soll bei ihrem Kleinkind bleiben dürfen, so lange sie möchte – doch muss es auch möglich sein, einen Fuss im Beruf behalten zu können, damit der Wiedereinstieg gelingt. Dafür kämpfen Frauen schon seit Jahrzehnten, auf dem Land viel länger als in der Stadt, mit immer noch zu wenig Erfolg. Trotzdem sehen viele junge Menschen das Problem nicht, bevor sie mitten drin stecken. Ein wenig schuld daran sind wohl auch die jungen SVP-Vorzeigemütter, welche behaupten, es sei doch alles wunderbar geregelt. Für die einen vielleicht schon, doch wir möchten, dass es normal wird, dass die Poli-

tik ein Berufsleben auch für Eltern ermöglicht, wenigstens keine Steine in den Weg legt. Die Gegner warnen, das koste viel Geld, sei ein Fass ohne Boden. Das stimmt nicht. Die entsprechenden Gesetze werden demokratisch gemacht, und da werden nicht bodenlose Ausgaben beschlossen. Wenn sich aber gewisse Einrichtungen aufdrängen, um Hindernisse für die Berufstätigkeit zu beseitigen, dann soll man sie schaffen. Es lohnt sich hundertprozentig, mehr als Strassen und Militärausgaben. Und die Schweiz muss endlich die moderne Zeit anerkennen, wie sie seit mindestens fünfzig Jahren Realität ist: Dass Frauen, auch wenn sie Kinder betreuen, ihren Beruf weiter ausüben möchten. Das sollte doch nicht so schwierig sein.

Herzzerreissende Bilder: Die armen schreienden Säuglinge und eingesperrten Kleinkinder, jämmerlich. In jeder Hinsicht. Für wie dumm verkauft diese SVP-Postille die abstimmende Bevölkerung eigentlich? So dachte ich, als das Machwerk ins Haus flatterte. Doch nun sieht es so aus, als hätten diese Bilder doch eine gewisse Wirkung, die Zustimmung nehme leicht ab, heisst es. Was will denn der Verfassungsartikel wirklich? Er verlangt, dass der Staat die Vereinbarkeit von Berufstätigkeit und Familie fördere. Der Bund soll jene Kantone, die sich nicht darum kümmern, dazu bringen, die Berufstätigkeit der Eltern im Auge zu behalten. Und das wollen wir ja, es ist höchste Zeit. Wir hinken der Entwicklung weit hintennach. Unsere Verfas-

sung entstand, bevor es Berufsausbildungen für Frauen gab und wurde natürlich von Männern gemacht. Es mag noch beneidenswerte Familien geben, wo alle am Mittag zusammensitzen, nachdem die Mutter gekocht hat. Und das ist natürlich schön – nur sieht es bei den wenigsten so aus. Immer noch steigen die jungen Mütter aus dem Beruf aus und merken dann, dass der Wiedereinstieg gar nicht so einfach ist; wenn sie zu lange warten, können sie ihre Ausbildung nicht mehr brauchen. Das kann sich doch keine Volkswirtschaft leisten. Und dennoch tun vor allem ältere männliche Politiker, als lebten wir im Mittelalter und verhindern die paar Vorkehrungen, welche notwendig sind, dass die Gründung einer Familie für junge Eltern nicht zur Sackgasse wird. Es geht vor allem um die bewusste Wahrneh-

Wirklich eine Notmassnahme!

Ernährung: Früh ansetzen!

Unnötiges Projekt für die Sanierung der Dorfstrasse in Bonstetten! Leserbrief im «Anzeiger» vom 22. Februar. Geschätzter Emil Schnider und Mitunterzeichnende: Zu Tempo 30 und Ausbaustandard kann man verschiedener Meinung sein. Diese Entscheidung ist ein politischer Prozess, in den ich mich nicht einmischen will und darf. Wenn jedoch fachlich falsche Tatsachen veröffentlicht werden, sollte dies berichtigt werden. In der Weisung steht: Bei einer Ablehnung der Vorlage müsste als Notmassnahme auf der Dorfstrasse zwischen Aumüli- und Isenbachstrasse eine Oberflächenbehandlung (OB) mit Splitt ausgeführt werden um die Belags-Tragschicht vor Zerstörung zu schützen. Lebensdauer dieser Notmassnahme: zirka drei Jahre. Anfallende Kosten mit Anpassungen: zirka 40 000 Franken. Diese Notmassnahme ist keine einfache Sanierung des Deckbelages. Dies ist wirklich eine Notmassnahme, die ich nicht gerne ausführen lassen würde. Die Immissionen mit Splitt Mitten im Dorf sind nicht sehr angenehm. Ein Anwohner der Lüttenbergstrasse meinte letztes Jahr, bei einer solchen Sanierung seien sie jetzt nur noch Einwohner 2. Klasse. Wer also glaubt zum Spartarif einen neuen Deckbelag zu erhalten liegt falsch. Thomas Hunziker, Leiter Tiefbau, Bonstetten

Wissen über gesunde Ernährung ist kein Luxus, Leserbrief im «Anzeiger» vom 22. Februar. Das Engagement von Hans Wiesner für die Husi ist ehrlich und seine inhaltlichen Argumente durchaus nachvollziehbar: Ernährung will gelernt sein. Politisch ist er als Vertreter der GLP aber unglaubwürdig. Die HusiVorlage ist nicht auf dem Mist der Bildungsdirektion gewachsen, sondern resultiert aus dem Sparauftrag des Parlaments (San10-Programm), das von der GLP gewollt und seitens der SP bekämpft wurde. Unglaubwürdig macht sich die GLP auch, wenn sie am gleichen Abstimmungssonntag neben dem Ausbau der Husi ein noch nie da gewesenes Sparprogramm von 1,6 Milliarden Franken fordert. Vielleicht lernt ja die GLP auch an dieser Vorlage, dass Sparen kaum unbemerkt in Effizienzgewinnen aufgeht, sondern meist ein Abbau an Leistung bedeutet. Für die SP geht es nicht ums Sparen, nein es sind inhaltliche Argumente, die für die Verlegung der Husi ins Un-

tergymnasium sprechen. Fünf Argumente für das Untergymnasium: Erstens besuchen heute alle Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule Hauswirtschaftsunterricht. Dass die Kurzzeit-Gymnasiasten ein zweites Mal denselben Unterricht besuchen sollen, ist nicht gerechtfertigt – weder im Sinne eines Privilegs noch als Strafe. Mit der Husi im Untergymnasium erhalten die Gymnasiasten den Hauswirtschaftsunterricht gleichzeitig mit den Sekundarschülern. Zweitens erfolgt die Auseinandersetzung mit Ernährung im Untergymnasium zur passenden Zeit. Die Schülerinnen und Schüler befinden sich in einem ersten Ablösungsprozess von den Eltern und essen oft auswärts. Gerade in Bezug auf das Essverhalten und Essstörungen ist frühzeitige Aufklärung zwingend. Drittens ist Unterrichtszeit ein knappes Gut. Die heutigen Kurzgymnasien haben im Vergleich zum Ende der 1990er-Jahre 15% weniger Unterrichtszeit zur Verfügung. Demgegenüber sind die Ansprüche der Hochschulen gestiegen. Die

Pia Holenstein, Affoltern

dreiwöchige Husi erhöht den Druck auf die Schulen und die Schülerinnen und Schüler zusehends. Im Untergymnasium wurde hingegen keine Unterrichtszeit gekürzt. Viertens tönt auch Hans Wiesner an, dass die Mehrkosten für die Husi anderweitig bei den Mittelschulen eingespart werden könnten. Konkret wären aber echte Sparmassnahmen nur über Kürzungen im Bereich Unterricht möglich. Das ist keine Option: Maturanden sollen nicht primär den Kochlöffel schwingen, sondern die Hochschulen erfolgreich meistern. Fünftens sollten wir die Husi nicht als Lebensschule idealisieren. Persönlich habe ich gute Erinnerungen an die Husi. Die meisten haben wenig mit Haushalt zu tun, sondern mehr mit dem Klassenleben und dessen Auswüchsen. Vom Kochen ist mir vor allem etwas in Erinnerung geblieben: Joghurt sollte man nicht bei Vollmond machen – oder war es umgekehrt? Wie auch immer: Stimmen Sie Ja zur Änderung des Mittelschulgesetzes. Moritz Spillmann, Kantonsrat SP anzeige

Urnengang vom 3. März: Ende der Diskussion im «Anzeiger» Wie angekündigt, schliesst der «Anzeiger» in der heutigen Ausgabe die Diskussion über die Abstimmungsvorlagen vom 3. März ab. Zuschriften zu anderen Themen –

vorzugsweise aus der Region – sind willkommen. Sie müssen mit einer vollständigen Adresse versehen sein. E-Mail: redaktion@affolteranzeiger.ch.

Herkunft und Ablaufdaten der Lebensmittel und allgemein der Hygiene. – Es gab nichts zu beanstanden. Der Standard entsprach absolut den Vorschriften. Zum Schluss präsentierte uns der Gwerbler voller Stolz noch seine ansprechend gestaltete Menü- und Bestellkarte. Nach einem kurzen Blick darauf, meinte die Kontrolleurin, dass er die Menükarte unbedingt neu drucken müsse. Es gehe gar nicht an, dass er Vorderschinken als «Schinken» bezeichne. Das sei kein Schinken, sondern eine gepresste Fleischmasse, die er als «Schweinefleischauflage» deklarieren müsse ... Glücklicherweise konnte ich nach langen und intensiven Diskussionen erwirken, dass die soeben frisch gedruckte Karte des jungen Gewerbetreibenden erst bei der nächsten Auflage abgeändert werden musste. Sonst hätte wohl nicht nur der Amtsschimmel, sondern sogar das Schwein gewiehert. Ruth Früh, Bonstetten, Bezirksratskandidatin

Ja zur Abzocker-Initiative Die Volksinitiative «gegen die Abzockerei» will mit ihren Forderungen der Selbstbereicherung von Verwaltungsrat und Geschäftsleitung am Vermögen börsenkotierter Gesellschaften einen Riegel schieben. Unverschämt hohe Manager-Gehälter sind in den letzten Jahren zum Standard geworden. So heisst es im Bericht der NZZ zur Novartis Generalversammlung: «Die Kritik war aber nicht harscher als in anderen Jahren, es war ja auch nicht das erste Mal, dass Vasellas Salär im Fokus einer GV stand.» Wir haben uns bereits an die Abzockerei gewöhnt. Boni, goldene Fallschirme oder Begrüssungsgelder in Millionenhöhe sind aber eine Unverschämtheit, die der Wirtschaft schaden und den sozialen Frieden gefährden. Das öffentliche Interesse und das Medienecho rund um die Abzockerinitiative haben gezeigt, welch wunden Punkt das Volksbegehren trifft. Der Unmut in der Bevölkerung wurde offensichtlich. Und auch wenn Herr Vasella jetzt davon spricht, einen Fehler gemacht zu haben, indem er für sich 72 Mio. Franken ausgehandelt hat, dann tut er das nicht aus Einsicht, dass dieses Indie-Kasse-Greifen unverschämt ist, sondern aus Bedauern, dass sein Plan nicht aufgegangen ist. Um diesen (und anderen) Unsinn zu stoppen, verbietet die Initiative (im Gegensatz zum Gegenvorschlag) Begrüssungsgelder, Abgangsentschädigungen und andere Entschädigungen. Dies gilt ebenso für Prämien bei Firmenkäufen und -verkäufen. Auch mit der Abstimmung über die Gesamtsumme aller Vergütungen von Verwaltungsrat und Geschäftsleitung kann die Entschädigungshöhe beeinflusst werden. Die Initiative, die dank der Übergangsverordnung des Bundesrates ab 3. März 2014 gilt, schadet weder den Unternehmen noch der Schweiz. Es ist darum reine Angstmacherei, wenn die Initiativgegner – an vorderster Front Economiesuisse mit ihrer 8-MillionenKampagne – dies behaupten. Ein Ja zur Volksinitiative am 3. März ist gut für die Gesamtwirtschaft. Roger Schmutz, SP Wettswil


Gewerbe

Dienstag, 26. Februar 2013

Listige Säuli

«Vogelfrei»

Oli Beck und Simon Krüsi stellen ihre Comics in Affoltern aus. > Seite 13

Ursula Bühler-Girsperger stellt in Zug «Neue Bilder» aus. > Seite 16

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Starke Reaktion Die Mettmenstetter Skiakrobaten meldeten sich im Weltcup eindrücklich zurück. > Seite 17

Auftragseingang um 12 Prozent gesteigert

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Mit dem Photovoltaik-Montagesystem Solrif und Produkteneuheiten bei den Glasfalt- und Glasschiebewänden konnte die Ernst Schweizer AG den Auftragseingang massiv steigern.

5. Ämtler Berufsmesse im September in Bonstetten Bereits zum 5. Mal organisiert das Lehrstellenforum des Bezirks Affoltern die Ämtler Berufsmesse mit Lehrlingswettbewerb. Sie findet dieses Jahr am Freitag und Samstag, 13./14. September, statt – wieder im neuen Sportzentrum Schachen in Bonstetten. Die Ausbildungsbetriebe der Region und ihre Lernenden werden an der 5. Ämtler Berufsmesse wiederum im Zentrum stehen. Sie sollen den Jugendlichen der 2. Sekundarstufe und ihren Eltern Gelegenheit bieten, attraktive Lehrberufe «live» kennenzulernen und Berufs- und Lehrfirmeninformation aus 1. Hand zu erhalten. Für die Lehrfirmen ist es eine gute Gelegenheit, für sich und ihren Berufsstand kostengünstig Werbung zu machen, damit der Berufsnachwuchs auch in Zukunft gesichert ist. Die Firmen, die Ausbildungsverantwortung übernehmen, sollen von den erwachsenen Besuchenden wahrgenommen und bei der Vergabe von Aufträgen – als Anerkennung ihres gesellschaftlichen Engagements – vorrangig berücksichtigt werden. Mit einem Flyer, auf dem alle ausstellenden Firmen und die Hauptsponsoren vermerkt sind, werden die Schülerinnen, Schüler, ihre Eltern und weitere Interessierte zum Messebesuch eingeladen. Die Lernenden sind aufgerufen, mit einem selbst gestalteten Stand ihre Firma und ihren Beruf vorzustellen, was auch dieses Jahr Gegenstand des Lehrlingswettbewerbs ist. Firmen, die mehrere Berufe ausbilden, wählen mit ihren Lernenden ein

Abstimmungsparolen des kantonalen Gewerbeverbandes Die Verbandsleitung des Kantonalen Gewerbeverbands Zürich KGV hat in ihrer Sitzung die Parolen zu den Abstimmungen vom 3. März gefasst. Der Verband befürchtet aufgrund der drei nationalen Abstimmungsvorlagen neue Regulierungen, zusätzliche Steuern und eine Ausdehnung der Staatstätigkeit und hat daher die Parole «3x Nein» gefasst. Auf kantonaler Ebene spricht sich der KGV unter anderem für eine massvolle Senkung der Grundstückgewinnsteuer aus. Alle Parolen des KGV im Überblick. Nationale Vorlagen: 1. RPG-Revision: Nein 2. Familienartikel: Nein. 3. Minder-Initiative: Nein. Kantonale Vorlagen: 1. Steuergesetz (Änderung Steuersätze der Grundstückgewinnsteuer): Ja 2. Einmaleinlage (BVK-Sanierung): Nein. 3. Gesetz über die Anpassung des Personalrechts bei Lehrpersonen an der Volksschule. Beschluss des Kantonsrates: Ja. – Gegenvorschlag: Nein. Stichfrage: Beschluss des Kantonsrates. 4. Mittelschulgesetz: Keine Parole. (pd.)

Die Berufsmesse mit Lehrlingswettbewerb kommt wieder ins Sportzentrum Schachen in Bonstetten. (Archivbild) Hauptthema aus. Die Beurteilung der Wettbewerbsaufgabe wird durch eine Fachjury und durch das Publikum vorgenommen. Für die Sieger werden auch diesmal attraktive Preise zur Verfügung stehen.

Das Schweizerische Bildungssystem kennenlernen Die Ämtler Berufsmesse ist zugleich auch eine Plattform, um Jugendlichen und Erwachsenen das Schweizerische Bildungssystem verständlich zu machen. Die verschiedenen Aus- und Weiterbildungswege werden am Stand der Berufsberatung auf einer Plakatwand sowie auf Flyern übersichtlich dargestellt und bei Informationsge-

sprächen den interessierten Besuchern erläutert. Die 5. Berufsbildungsmesse wird durch das Lehrstellenforum Affoltern organisiert, das getragen wird durch Mitglieder des Arbeitgeber- und des Gewerbeverbandes, dem Mittelschulund Berufsbildungsamt sowie der Berufsberatung BIZ Urdorf, den Sekundarschulen des Bezirks Affoltern und diverser im Bezirk ansässiger Lehrbetriebe. Ziele des Lehrstellenforums sind die Motivation und Unterstützung von Firmen, Lehrstellen neu zu besetzen oder zu erhalten, Informationsvermittlung durch Veranstaltungen und Publikationen sowie die Vernetzung von Schulen, Ausbildungsbetrieben,

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Berufsinformations- und Arbeitsvermittlungszentren. Aussteller sind Betriebe und Institutionen sowie Lernende von Betrieben, die Lehrstellen anbieten, Berufsberatung biz Urdorf, Jugendberatungsstellen Contact und Kabel, Lehrstellenforum des Bezirks Affoltern. Standplätze können innerhalb und ausserhalb des grossräumigen Sportzentrums reserviert werden. Lehrstellenforum des Bezirks Affoltern Kurt Müller Standplätze reservieren bei Xavier Nietlisbach, Ernst Schweizer AG, Hedingen, xavier.nietlisbach@schweizer-metallbau.ch, Telefon 044 763 63 29.

Das Hedinger Unternehmen konnte 2012 insgesamt einen Auftragseingang von 157,3 Mio. Franken realisieren, davon allein 40,8 Mio. Franken im Ausland. Dies entspricht gesamthaft einer Steigerung von 12%. Zu diesem positiven Ergebnis hat vor allem der Geschäftsbereich Sonnenenergie-Systeme beigetragen. Dank der Förderprogramme im europäischen Raum stiessen die Fotovoltaik-Systeme hauptsächlich in Italien auf grosses Interesse. Speziell für das Fotovoltaik-indach-Montagesystem Solrif (Solar Roof Integration Frame) von Schweizer war die Nachfrage 2012 enorm. Mit Innovationen wie die Produktneuheit isolierte Schiebetür STI mit hervorragenden Wärmedämm-Eigenschaften und den neuen Ganzglasfaltund -schiebewänden trug der Geschäftsbereich Fenster und Briefkästen ebenfalls zu einem höheren Auftragseingang bei. Im Geschäftsbereich Fassaden und Brandschutz konnte mit interessanten Projekten der Auftragseingang gegenüber dem Vorjahr gehalten werden. Einzig der Geschäftsbereich Holz/Metall-Systeme verzeichnet einen leichten Rückgang aufgrund des verschärften Konkurrenzdrucks und des starken Schweizer Frankens im europäischen Ausland. Die Stückzahlen konnten gehalten werden. Die Ernst Schweizer AG ist dank ihres sorgfältig diversifizierten Sortiments zu den Themen Technik, Design und Energie und einer kompetenten Verkaufsorganisation gut aufgestellt und zuversichtlich für das laufende Geschäftsjahr. (pd.)

E-Book-Reader als Ergänzung und Alternative zum physischen Buch Die Buchhandlung Scheidegger in Affoltern befasst sich intensiv mit neuer Technologie Zunehmend sind E-Books und E-Book-Reader zu einer Ergänzung und Alternative zum physischen Buch geworden. Auch die Buchhandlung Scheidegger hat sich intensiv mit der neuen Technologie befasst und ist in der Lage, Interessierten Beratung, Hardware und Software anzubieten. Auf der Website www.scheideggerbuecher.ch findet sich ein Katalog mit über 250 000 E-Books in verschiedenen Sprachen. Das Angebot wird laufend ergänzt und jeden Monat kommen zig Tausend dazu. Auf der Website findet man detaillierte Angaben über E-Books und wie man diese kaufen und herunterladen kann. Der gewünschte Buch-Titel kann jederzeit bequem zuhause ausgewählt

und per Kreditkarte über den OnlineShop gekauft werden. Es ist auch möglich, E-Books in der Buchhandlung zu kaufen und an der Kasse zu bezahlen. Der E-Book-Reader ist ein Gerät von Sony. Es ist ungefähr so gross und so leicht wie ein Taschenbuch und passt deshalb bequem in die Manteltasche. Für ein angenehmes Lesevergnügen sorgt das E-Ink Display. Selbst bei direkter Sonneneinstrahlung ist der Text sehr gut lesbar. Die Grösse der Schrift ist einstellbar, so dass auch Personen mit geringer Sehstärke kein Problem beim Lesen haben. Der Akku hält bei regelmässigem Lesen ca. 4 bis 6 Wochen und die Kapazität lässt es zu, dass Hunderte von E-Books geladen werden können. Natürlich kann ein E-Book-Reader kein Buch aus Papier und Leim ersetzen. Aber er entlastet übervolle Bücherregale und vollgepackte Koffer,

was besonders Viellesern und Reisenden entgegenkommt. Das traditionelle Buch ist widerstandsfähiger, läuft ohne Strom und ist nicht permanent neuen Technologien ausgeliefert. Neugierige können den E-Book-Reader inklusive Zubehör in der Buchhandlung Scheidegger testen. Spezialist Alessandro Rizzi steht gerne mit Rat und Tat zur Verfügung. (pd.)

E-Books und E-Book-Reader – Alternative und Ergänzung zum herkömmlichen Buch. (Bild zvg.)


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Vermischtes

Dienstag, 26. Februar 2013

Der Musikverein Obfelden unter der Direktion von Walter Amrhein. (Bilder Werner Schneiter)

Moderatorin Katrin Birrer und Präsident Florian Winkler.

Abwechslungsreich und unterhaltsam Chränzli des Musikvereins Obfelden – erstmals seit vielen Jahren ohne Theateraufführung Der Musikverein Obfelden bot am Samstag ein vielseitiges und unterhaltsames Konzert. Einige Stühle blieben leer im Singsaal des Schulhauses Chilefeld – wegen des fehlenden Theaters? Die Musikantinnen und Musikanten starteten mit dem schmissigen Marsch «Regiomontanus» von Klaus Rambacher. Der Arrangeur aus Deutschland erfuhr offenbar von der Aufführung seines Stücks und liess per E-Mail Grüsse ausrichten. «Er freute sich, dass

wir heute den Auftakt mit seinem Stück bestreiten – und dies just an seinem Geburtstag», sagte Katrin Birrer, die mit aufschlussreichen Informationen über die Stücke und mit Witz durchs Programm führte – ein Chränzli-Programm, das übrigens zum ersten Mal unter der Direktion von Walter Amrhein über die Bühne ging. Er ist in Steinerberg SZ domiziliert und übernahm den Verein vor rund einem Jahr, nachdem er sich in der Musikzeitschrift «Unisono» auf ein entsprechendes Inserat des Musikvereins Obfelden gemeldet hatte. Neben den üblichen

Die ersten Farbtupfer im Frühling Zwiebelblumen haben im Garten eine wichtige Vorreiterrolle. Sie sollen die ersten Farbtupfer in den Garten bringen. Den Frühling einläuten und den grauen kalten Winter vergessen lassen. ................................................... von brigitte waterreus Das Einbuddeln dieser Zwiebeln in die schweren Böden ist recht mühsam und anstrengend. Um den Aufwand so gering wie möglich zu halten, sollte man robuste, langjährige und sich vermehrende Sorten bevorzugen. Schön ist, wenn sie früh im Jahr blühen. Denn wenn alles andere im Garten spriesst, dürfen die Geophyten (Zwiebelblumen) wieder in ihre Erholungspause. Kleine Elfenkrokus, Anemone blanda und Narzissen in allen Formen erfüllen die obengenannten Kriterien. Das Farbspektrum reicht bei den Kro-

kussen von verschiedenen Lilatönen über weiss zu sattem Gelb. Die Strahlenanemone gibt es in blau, pink und weiss. Bei den Narzissen sind auch herrlich duftende Sorten erhältlich.

Pflegeleichte Augenweide Starkgezüchtete Tulpen haben in unseren schweren Böden zuweilen Mühe und verschwinden nach einigen Jahren wieder, wenn sie nicht richtig gepflegt werden. Einfacher geht es mit kleinen Wildtulpen oder mit «kaufmannia»-Sorten. Der etwas später blühende Zierlauch ist ebenfalls eine dankbare Zwiebelblume. Es gibt sie in verschiedenen Lila- oder Weisstönen. Die Blütenköpfe können die Grösse einer Grapefruit haben oder auch nur daumengross sein und leicht im Wind mitschwingen. Eine Augenweide im Mai/Juni sind sie allemal. Und wenn es dieses Jahr noch keine blühenden Zwiebeln hat im Garten oder auf der Terrasse – kein Problem: Bereits sind vorgezogene Zwiebeln erhältlich. In einem Topf auf dem Fenstersims oder ausgepflanzt in der Nähe vom Haus machen auch sie gute Laune. Natürlich kann man auch vorsorgen, sich die Lieblingssorten jetzt merken und im kommenden Herbst besorgen.

Konzerten, wie beispielsweise am Muttertag, strebt der Musikverein Obfelden anlässlich des Musiktages vom 6./7. Juli in Bonstetten ein gutes Resultat an. «Wir wollen einen guten Level in der dritten Klasse – in der zweiten Klasse wäre das schwierig», so Walter Amrhein.

«Im Normalfall reicht es gerade» Nun ja, personell kann der Musikverein Obfelden derzeit nicht aus dem Vollen schöpfen; auf einigen Positionen spielte er am Samstag aus ver-

schiedenen Gründen mit Aushilfen. «Im Normalfall reicht es gerade knapp, fehlen darf aber niemand», sagt Florian Winkler, seit acht Jahren Präsident. Damit steht der Musikverein Obfelden allerdings nicht allein da. Weil die Protagonisten des traditionellen Theaters nach vielen Jahren Engagement nicht mehr wollten, mussten die Zuschauer dieses Jahr auch auf einen turbulenten Ein- oder Zweiakter verzichten. Vielleicht ein Grund, weshalb der Kassenwart kein «ausverkauft» melden konnte.

www.gartendsein.ch.

Wer das unterhaltsame Chränzli verpasst hat, hat am kommenden Samstag, 2. März, ab 18.30 Uhr (Nachtessen) und ab 20 Uhr (Konzert in zwei Teilen) nochmals Gelegenheit. Es lohnt sich, auch der Vielfalt wegen: Vom Marsch über den Walzer bis zur Polka, vom Paso doble bis zum Samba – für jeden Geschmack und für jedes Temperament hält der Musikverein Obfelden etwas bereit. (-ter.)

«Gesegnet bist du, mein Kind» Segensfeier in Affoltern für werdende Eltern Die kath. Kirche Affoltern lädt am Sonntag, 3. März, um 17 Uhr zum zweiten Mal zu einer Segensfeier für werdende Eltern und ihren Angehörigen in die katholische Kirche Affoltern ein. Die Zeit der Schwangerschaft ist für jede Frau und selbstverständlich auch für jeden werdenden Vater eine sehr intensive Zeit, dicht gefüllt mit Gefühlen und Gedanken, Fragen und Hoffnungen. Vielleicht tut es gut, wenn es neben der medizinischen Betreuung der Schwangerschaft auch Raum gibt für spirituelle Zeiten, denn, erleben nicht viele gerade die Zeit einer Schwangerschaft als tief spirituell? Viele haben den Wunsch, das werdende Leben, sich selbst und die Partnerschaft besonders unter den Segen Gottes zu stellen. Welche Konfession auch immer – oder konfessionslos: Zur Segensfeier

Vielleicht tut es gut, wenn es neben der medizinischen Betreuung der Schwangerschaft auch Raum gibt für spirituelle Zeiten ...? (Bild zvg.) mit anschliessendem Apéro sind alle werdenden Eltern und deren Angehörige eingeladen, am Sonntag, 3. März, 17 Uhr in der katholischen Kirche Af-

foltern. Für Musik sorgt Rosemarie Ott, Orgel, die Worte dazu kommen von Jren Omlin, kath. Seelsorgerin. Es ist keine Anmeldung erforderlich.

Vorpremiere im Säuliamt Die neue Corvette Stingray C7 in Wettswil bestaunen

Mehr Infos unter

Narzissen im Schnee. (Bild zvg.)

Zweite Aufführung am kommenden Samstag

Die Corvette Stingray C7 feierte im Januar in Detroit Weltpremiere. (Bild zvg.)

Die brandneue Corvette Stingray C7 Coupe feierte mit riesigem Aufwand am 13. Januar 2013 in Detroit USA Weltpremiere. Am 5. März, am AutoSalon in Genf, feiert das Coupe Europapremiere und das Cabriolet Weltpremiere. Kurt Huber vom der Corvette Sportcar Center AG ist es gelungen, am kommenden Samstagnachmittag, zwischen 14.30 und 16 Uhr auf der Golf Driving Ranch in Wettswil, eine Vorpremiere für Corvette-Insider zu organisieren. Es sind alle herzlich eingeladen.


veranstaltungen

Die Säuli zwar nicht auf den Brunnensockel aber in die Zeitung gebracht: Oli Beck (links) und Simon Krüsi. (Bild Martin Mullis)

Die listigen «Schweine im Amt» an der Wand Regionalbibliothek: Comic-Ausstellung Den Leserinnen und Lesern des «Anzeigers» sind die listigen Säuli bereits bestens bekannt. Seit dem ruchlosen Diebstahl der Figur vom berühmten Säulibrunnen an der Oberen Bahnhofstrasse in Affoltern treiben sie jeden Freitag in einem Comic von Oli Beck und Simon Krüsi auf der «Extra»-Seite allerlei Unfug. Nichts und niemand wird verschont, und nicht selten bleibt dem Betrachter ob dem rabenschwarzen Humor fast das Lachen im Hals stecken. Auch wenn die politische Korrektheit nicht immer allzu ernst genommen wird: Die Ämtler lieben ihre «Schweine im Amt». Nun gehen die listigen Borstenviecher gar noch einen Schritt weiter und lassen in der Regio-

nalbibliothek so richtig die Sau raus. In der Comic-Ausstellung vom 2. bis 31. März werden die «Schweine im Amt» in etwas grösserem Format in der Bibliothek dem Publikum präsentiert. Die Vernissage findet am Samstag, 2. März 2013 von 11 bis 13 Uhr in Anwesenheit der beiden Autoren Oli Beck und Simon Krüsi statt. Saxofonist Beck wird dabei saugut und schweinisch virtuos chillige Background-Musik spielen. Eine kurze Einleitung zur Ausstellung hält Martin Mullis. Die Fans der Schweinderl und natürlich alle Säuliämtlerinnen und Säuliämtler sind herzlich eingeladen, die Strips in einem etwas vergrösserten Massstab ausgiebig zu betrachten. (mm)

Litha – «Irish Folk» 10. März, 19 Uhr: Konzert im «Pöschtli» Im Juni 2006 begegneten sich vier der net, und Jürgen Treyz erhielt schon bekanntesten und erfolgreichsten Folk- mehrfach den «Preis der deutschen musiker Europas auf einem Musikfesti- Schallplattenkritik». val in Südengland. Aus spontanen SesDas Repertoire der vier Musiker sions entstand ein gemeinsames Pro- setzt sich zusammen aus eigenen jekt, genannt «2duos», mit welchem Songs sowie Stücken von zeitgenössidie vier Musiker zwischen April 2008 schen Songwritern wie Karine Polund Juni 2011 in ganz Europa und den wart, Suzanne Vega oder Richard USA auf Tournee gingen. Die Debüt-CD Thompson. Die Instrumentalstücke «Until the cows come home» (2009) umfassen Jigs und Reels aus Schottfand international grossen Anklang land und Irland sowie traditionelle und wurde in der Fachpresse mehrfach deutsche Zwiefache. Mit dieser Vielfalt ausgezeichnet. Im Juni 2011 entschie- an Kombinationsmöglichkeiten zauden die Musiker, dass es nun an der bern «Litha» ein berauschendes, stänZeit sei, dem Kind einen richtigen Na- dig wechselndes Klangbild und nehmen zu geben und als feste Band ein men den Zuhörer mit auf eine Reise, neues Album einzuspielen. Das war die die immer wieder Station in den jeGeburtsstunde von «Litha». Die Schot- weiligen Heimatländern der Musiker tin Claire Mann gilt als eine der besten macht, sich aber auch über deren Instrumentalistinnen der heutigen Grenzen hinauswagt. Scots- und Irish-Folk- Szene und hat beDie Musiker: Gudrun Walther (Voreits mehrere Titel und Finalqualifika- cals, Fiddle, Diatonic Accordion), Claitionen auf ihren beiden Instrumenten re Mann (Flute, Fiddle, Whistle, Vosowie für Gesang eingeheimst. Sie ge- cals), Jürgen Treyz (Guitars, Backing niesst zudem als Dozentin für traditio- Vocals), Aaron Jones (Vocals, Bouzounelle Musik an der renommierten «Ro- ki, Guitar). yal Scottish Academy of Music and Drama» in Glasgow einen ausgezeichneten Konzertbeginn: 19 Uhr, Essen gibts ab 17.30 Uhr. Ruf. Reservierung: Telefon 044 761 61 38. Infos: Aaron Jones, auch er aus Schottland, www.lithamusic.com. erhielt bei den «Scots Trad Music Awards» 2005 die höchste Auszeichnung als «Instrumentalist of the Year». Gudrun Walther und Jürgen Treyz sind aus der deutschen Folk-Szene nicht mehr wegzudenken. Gudrun Walther wurde von der Fachzeitschrift «Folker» unlängst als «Best Fiddler on «Litha», die erfolgreichsten Folkmusiker Europas, treten im Scene» ausgezeich- «Pöschtli» in Aeugstertal auf. (Bild zvg.)


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Veranstaltungen

Dienstag, 26. Februar 2013

Vom Ausdruck «vogelfrei» gepackt Ursula Bühler-Girsperger stellt in Zug «Neue Bilder» aus Seit 13 Jahren leitet Ursula Bühler-Girsperger in ihrem Atelier in Mettmenstetten Kurse für freies Malen und Gestalten. Jetzt zeigt sie selber ihre neusten Bilder in der Kunststube A4 in Zug.

Die Ruinen einer befestigten Stadt aus dem 11. Jahrhundert vor Christus im Grenzgebiet zwischen dem heutigen Israel und dem Gazastreifen. (Bild zvg.)

Auf den Spuren Davids Ein Themenabend zu Archäologie und Bibel Die katholische und die reformierten Kirchgemeinden im Oberamt laden am 5. März zu einem ökumenischen Themenabend nach Rifferswil. Im Winter 2005/2006 begann eine archäologische Ausgrabung im Grenzgebiet zwischen dem heutigen Israel und dem Gazastreifen. Auf der Anhöhe, die über die Ebene thront, kam eine befestigte Stadt aus der Zeit Davids, 11. Jahrhundert vor Christus, zum Vorschein. In fünf Grabungszyklen bis zum Jahre 2011 wurde eine Reihe von sensationellen Entdeckungen gemacht. So fand man eine Tonscherbe, die den vermutlich ältesten hebräi-

schen Textfund enthält, den man bisher gemacht hatte. Hier im Tal Elah mussten sich David und Goliath begegnet sein. Wer weiss, wo das Schwert Goliaths aufbewahrt wurde? Es steht in der Bibel und die Ausgrabungen unterstützen diese so unscheinbare Aussage darüber. Am Abend in der Engelscheune lernen Interessierte die wichtigsten Ergebnisse der spannenden Ausgrabungen kennen und diskutieren ihre Auswirkungen auf unser Verständnis der Bibel. «Auf den Spuren Davids». Ökumenischer Themenabend zu Archäologie und Bibel am Dienstag, 5. März, 19.30 Uhr in Rifferswil, Engelscheune.

«Ihre neuesten Bilder?», fragen sich da manche ihrer Kursteilnehmer und Teilnehmerinnen. «Kennen wir denn ihre Bilder, die alten und die neuen, die neuesten überhaupt?» Denn «Ursi» – wie alle sie nennen – ist keine jener Ausbildnerinnen, bei der die «Schüler» nach dem Kurs alle malen wie die «Meisterin».

Die Ur-Improvisation bewahren Ursula Bühler-Girsperger versteht sich vielmehr als «Geburtshelferin», damit aus jedem und jeder das herauskommt, was sie oder er ganz persönlich ausdrücken will. Oft sagt sie nur: «Findest Du nicht auch, dass dein Bild jetzt fertig ist?» Denn viele verschlimmbessern ihre spontanen Linien, ihre lebendigen Striche und ihre ganz frisch und frech gesetzten Farben, indem sie bis zum GehtNicht-Mehr «schulmässig weitermachen» und nach dem Perfekten, dem Vollendetem streben, statt den Prozess ihres Gestaltens dort zu Ende kommen zu lassen, wo noch vieles vom ersten Impuls, von der Ur-Improvisation erkennbar und nachvollziehbar ist.

«Neue Bilder» von Ursula Bühler-Girsperger. Die Künstlerin mit dem Atelier in Mettmenstetten zeigt diese und andere in Zug. (Bilder zvg.) Wie ist sie denn auf ihre «neue Bildsprache» gekommen, von der sie jetzt einige Beispiele zeigt? Ursula Bühler lacht: «Beim Thema ‹Vögel› und beim Ausdruck ‹vogelfrei› hat es mich gepackt ...» Zu sehen sind die neuen Bilder von Ursula Bühler-Girsperger ab Frei-

tag, 1. März, in der Kunststube A4 nahe beim Kolinplatz in Zug. (w.s.) Ursula Bühler-Girsperger «Neue Bilder» in der Kunststube A4, Kirchengasse 2, Zug. Vernissage: Freitag, 1. März, 17 Uhr; Apero: Samstag, 16. März, 11 Uhr; Finissage: Samstag, 6. April, 11 bis 14 Uhr. (29. März bis 1. April, Ostern, geschlossen)

forum

Verschlechterte Sicherheit und Einsatzzeiten? In Leserbriefen im «Anzeiger» vom 22. März 2013 werden die erhöhte Sicherheit mit dem Einzug der Kantonspolizei in das geplante Feuerwehrdepot infrage gestellt und geänderte Rahmenbedingungen für die Feuerwehr nicht beachtet. Ist das keine gesteigerte Sicherheit? Wie die Kantonspolizei an der Infoveranstaltung vom 11. Februar 2013 selbst gesagt hat, wird sie in Zukunft vermehrt zentrale als dezentrale Stützpunkte aufbauen. Einer davon soll im Schachen zu stehen kommen und neu mit vier anstatt zwei Polizisten besetzt sein. Das ist vor allem für Bonstetten eine markante Steigerung! Klar, es wird nicht 24 Stunden am Tag ein Polizist auf dem Posten anwesend sein, aber das ist auch in den meisten anderen Stützpunkten nicht der Fall. Doch wenn nur schon tagsüber ein oder zwei Polizisten auf Patrouille sind und einer in den Ferien weilt, ja dann kann der Posten dank dem 4. Polizisten noch immer offen gehalten werden. Heute ist man mit zwei Polizisten schnell «ausgeschossen». Ebenso klar hat die Kapo an der Infoveranstaltung gesagt, dass wenn dieser Posten nicht kommt, sie sich über kurz oder lang nach einem geeigneten Standort in anderen Gemeinden (wahrscheinlich Birmensdorf) umsehen wird. Dann wird es für Bonstetten ohne Polizeiposten auch tagsüber definitiv ein anderes Sicherheitsgefühl sein, Kosten hin oder her.

Geänderte Rahmenbedingungen für die Feuerwehr Die Zeiten haben sich geändert: Früher durfte die Feuerwehr zu Ausbildungszwecken abbruchreife Schuppen anzünden und löschen – heute darf sie das nicht mehr. Früher gab es drei Feuerwehren im Unteramt – heute gibt es nur noch eine. Früher waren dezentrale Depots optimal – heute braucht es ein zentrales. Früher wollten viele Feuerwehrdienst leisten –

heute immer weniger. Aufgrund der sich abzeichnenden Verkleinerung der Mannschaftsbestände wird es in naher Zukunft kaum mehr möglich sein, die im Gesetz vorgeschriebenen Einsatzzeiten in Bonstetten und Wettswil einzuhalten, da immer weniger Feuerwehrangehörige in einer der beiden Gemeinden arbeiten. Wenn diese wenigen Personen dann auch noch auf zwei anstatt nur auf ein Depot einrücken, dann verlängert sich die Zeit bis ein ausreichend besetztes Tanklöschfahrzeug ausrücken kann. Daher hat die Feuerwehr Unteramt bei den verantwortlichen Behörden ein zentrales anstatt zwei dezentrale Feuerwehrgebäude für den Raum Bonstetten-Wettswil beantragt. Im neuen Feuerwehrdepot wird auch sämtliches Material gelagert und gepflegt werden können, das heute in Bonstetten und Wettswil auf insgesamt zwei Depots und zwei Zivilschutzanlagen (!) verteilt ist. Dadurch entfällt das zeitaufwändige Zusammenführen des Materials – bei einem Ernstfall ein markanter Zeitgewinn für Menschen in Not!

Warum nicht alles im Depot Bonstetten? Das jetzige Depot in Bonstetten kann die notwendige Funktion eines zentralen Depots leider aus drei Gründen nicht wahrnehmen: a) bei einem Feuerwehreinsatz in Teilen von Wettswil können die gesetzlich vorgeschriebenen Einsatzzeiten nicht eingehalten werden, b) ist das Depot bereits jetzt voll und hat keinen Platz für die Wettswiler Feuerwehrangehörigen resp. deren Material und c) ist das Depot zwar in einem guten Zustand, doch genügt es den heutigen gesetzlichen Anforderungen nur noch bedingt. Diese Tatsachen werden leider oft verschwiegen und Zustände wie vor 20 Jahren angepriesen. Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger haben

Mitte der Neunzigerjahre die Aufgabe der drei lokalen Feuerwehren zugunsten der regional tätigen Feuerwehr Unteramt beschlossen – dies gilt es zu akzeptieren. Zudem haben die Gemeindeversammlungen von Bonstetten und Wettswil den Landkauf für das neue Depot bereits 2011 beschlossen. Jetzt geht es noch darum, dieses Land zu bebauen und für einen effizienten Sicherheitsstützpunkt von Feuerwehr und Polizei im Unteramt zu sorgen. Carlo Favero, Angehöriger der Feuerwehr Unteramt

Neue Knacknüsse statt Lösungen Die Befürworter des revidierten Raumplanungsgesetztes (RPG) verschweigen, dass strategische Landreserven genauso wichtig für private Grundbesitzer wie für die Wirtschaft sind. 15 Jahre – danach soll die Rückzonungspflicht einsetzen – sind für die unternehmerische Planung eine extrem kurze Zeit. Ein Grundbesitzer, der seinen Nachkommen Bauland für ein Eigenheim sichern möchte, denkt ebenfalls in längeren Zeiträumen. Aber auch die Gemeinden müssen langfristig planen können. Sie brauchen Landreserven, weil die Bevölkerungszahlen angesichts der hohen Einwanderung steigen dürften. Eines ist sicher: Das revidierte RPG löst keine heutigen Probleme, dafür schafft es neue Knacknüsse en masse. Mit einem Nein am 3. März wird eine Fehlentwicklung verhindert. Anne-Marie Bischofberger, Vorstand HEV Albis ................................................... > Weitere Zuschriften auf Seite 10

Aus Fremden können Geschwister werden Weltgebetstag mit Liturgie aus Frankreich Am Freitag, 1. März, ist Weltgebetstag. In diesem Jahr kommt die Liturgie wieder einmal aus einem europäischen Land, nämlich aus Frankreich. «Ich war fremd und ihr habt mich aufgenommen», so ist die von Frauen in Frankreich ausgearbeitete Liturgie zum Weltgebetstag 2013 überschrieben. Mit diesem Titel klingt der bekannte Bibeltext vom Jüngsten Gericht in Matthäus 25 an. Gleichzeitig wird ein Thema aufgenommen, das in Frankreich überall präsent ist: Der Umgang mit Fremden. Frankreich besass viele Kolonien, und bis heute gehören etliche Gebiete in Übersee als Territoire d’Outre-Mer zu seinem Staatsgebiet. Viele Menschen aus verschiedensten Ländern der Welt leben und prägen das Leben in Frankreich. Liberté, Egalité, Fraternité: Der Wahlspruch Frankreichs hat sehr viel mit dem Thema der Liturgie zu tun. Im Land der Revolution unter dem Motto «Liberté, Egalité, Fraternité» wurde 1948 die «Allgemeine Erklärung der Menschenrechte» von der UNO in Paris verkündet. Und diese wären nicht denkbar ohne Kenntnis der Bibeltexte, die in dieser Liturgie den Kern der Botschaft bilden. Auch in der Schweiz ist das Thema «Ich war fremd und ihr habt mich aufgenommen» so topaktuell wie in Frankreich. Im öffentlichen Leben und im politischen Diskurs ist es zum Dauerbrenner geworden. Die Botschaft, die in dieser Weltgebetstagsfeier verkündet wird, kann den betreffenden Diskussionen eine neue Wendung geben. Im weltumspannenden Beten und Hören von Gottes Wort und im Handeln, das daraus wächst, können aus Fremden Geschwister in Christus werden. Die Kollekte ist Zeichen der urchristlichen Solidarität, die sich durch keine Landes- oder Konfessionsgrenzen

abhalten lässt. Sie ist von Anfang an fester Bestandteil jeder Weltgebetstagsfeier. Für die Verteilung der Kollektengelder wählt jedes Land seine eigene Lösung. In der Schweiz fliessen jeweils 10% der Weltgebetstagskollekte in Projekte des Herkunftslandes, dieses Jahr also nach Frankreich. Das Thema «Ich war fremd und ihr habt mich aufgenommen» schlägt sich in den Projekten deutlich nieder: In einem Projekt hilft unser Beitrag Mietkosten für Freiwillige zu decken, die in «Banlieues» mit von Armut Betroffenen zusammenleben. In einem zweiten ökumenischen Hilfsprojekt geht es um die Betreuung und juristische Begleitung von Frauen und Familien im Asylverfahren. In einem dritten Projekt wird die Integration von Asylsuchenden und Flüchtlingen aus östlichen Ländern unterstützt mit Alphabetisierungs- und Sprachkursen sowie Bastel-Aktivitäten. Als Viertes unterstützt der Weltgebetstag in Französisch-Guayana ein Projekt, mit dem Waisen, junge Mädchen und gewaltbetroffene Opfer in Computerkursen Zugang zur digitalen Welt und bessere Chancen auf der Arbeitssuche erhalten. Mit den verbleibenden 90% der Kollekte werden, nach Abzug der Administrationskosten, mehrjährige Projekte weltweit finanziert. Unter anderem wird das Fraueninformationszentrum FIZ in Zürich unterstützt. Das FIZ hilft Frauen aus Zentral- und Südamerika sowie aus Asien, die in der Schweiz leben und in Schwierigkeiten geraten.

Weltgebetstag im Säuliamt Affoltern: Freitag, 1. März, 20 Uhr in der reformierten Kirche Affoltern; Wettswil, Stallikon, Bonstetten: Freitag 1. März, 19 Uhr 30 in der ref. Kirche in Wettswil; Hedingen, 10. März, 10 Uhr in der Kirche Hedingen; Hausen, Kappel, Rifferswil: 1. März, 19 Uhr, ref. Kirche Hausen; Knonau, Mettmenstetten, Maschwanden: 1. März, 19 Uhr, in der ref. Kirche Knonau; Obfelden, Ottenbach: 1. März, 19.30 Uhr, in der kath. Kirche Obfelden.


Sport

Eisspektakel mit Ämtler Siegerin Am Samstag, 23. Februar, fand in der Eiskletterschlucht in Pontresina der letzte Swisscup der Eiskletter-Saison in den Disziplinen «Difficulty» und «Speed» statt. Nach den Swiss-Ice-Climbing-Cups in Twannbach und Saas Fee war Pontresina der letzte Austragungsort der Serie. Faszinierend in Pontresina ist, dass das Eisklettern mitten im Dorf in der «Schlucht» stattgefunden hat. An den 20 bis 35 Meter hohen künstlichen Eisfällen haben sich Cracks aus der nationalen und internationalen Szene in den Disziplinen Difficulty (Schwierigkeistklettern) und Speed (Geschwindigkeit) gemessen. Top-Leistungen und das besondere Ambiente machen den Anlass zu einem speziellen Event. Die Finalroute aus Eis, Fels, Holzelementen und einer überhängenden Wand mit künstlichen Griffen war sehr selektiv. Petra Klingler (Bonstetten), die Viertplatzierte am Weltcup in Saas-Fee, bestätigte ihre konstante Saison und wurde hinter Petra Müller (Gams, SG) Zweite. Den Speedwettkampf konnte die Bonstetterin für sich entscheiden. Damit sicherte sie sich auch die Gesamtwertung im Swiss-Ice-Climbing-Cup.

Dienstag, 26. Februar 2013

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Starke Reaktion der Mettmenstetter Skiakrobaten meldeten sich im Weltcup eindrücklich zurück Gleich drei Mettmenstetter im Final: Nach der Nullrunde der Schweizer Herren am vergangenen Wochenende in Sochi gelang ihnen beim Weltcupspringen in Bukovel (Ukraine) eine klare Verbesserung. Bei den Damen springt die Urdorferin Tanja Schärer erneut aufs Podest. Nach den unbefriedigenden Resultaten in Sochi am letzten Wochenende, zeigten die vier Schweizer eine tolle Gesamtleistung. Allen voran die beiden Mettmenstetter Thomas Lambert und Andreas Isoz. «Läm» Lambert setzte sich im ersten Finaldurchgang mit minimalem Rückstand auf den immer stärker werdenden Australier David Morris gar auf den zweiten Zwischenplatz. Beide wählten für den Final den Sprung mit dem höchsten Schwierigkeitsgrad des ganzen Wettkampfes: einen Dreifachsalto rückwärts mit vier Schrauben. Die besondere Schwierigkeit liegt darin, dass gleich im ersten Salto eine Doppelschraube gedreht wird. Kein Problem für Thomas Lam-

bert, der eine sehr schöne Sprungausführung zeigte, allerdings ganz leicht überdrehte und so bei der Landung in den Schnee greifen musste. Das reichte dann noch für Platz vier. «Ich bin das Risiko eingegangen und habe mich für diesen Sprung entschieden», sagte Lambert nach dem Wettkampf, «ich will ihn auch für die WM bereit haben und bin froh, dass ich ihn heute gesprungen bin».

Andreas Isoz mit Saisonbestleistung Andreas Isoz erzielte mit seinem Sprung auf Platz sechs das beste Saisonresultat, eine Genugtuung für einiges Pech in den letzten Wettkämpfen. «Wir haben hervorragend trainiert und sind wirklich gut drauf für die WM», freut sich der 29-jährige Mettmenstetter. Pech hatte heute der dritte Mettmenstetter, Chrisi Lambert. Er qualifizierte sich souverän für den Final, musste aber nach einem misslungenen Finalsprung schliesslich mit dem zwölften Rang Vorlieb nehmen. Ganz erfreulich die Fortschritte des Nachwuchsathleten Mischa Gasser in

bruchteil enttäuscht war. Letztlich wurde es dann Rang drei, doch auch darüber konnte sie sich riesig freuen. «Ich hatte wirklich einen guten Finalsprung und hoffte, vielleicht die Führung zu übernehmen, doch der Schwierigkeitsgrad war ein wenig tiefer als bei den Konkurrentinnen. Aber ein PodestDaumen hoch: Tanja Schärer erneut auf dem Podest. (zvg.) platz so kurz vor der WM ist einfach seiner ersten Weltcupsaison. Mit dem fantastisch», meint die überglückliche 13. Rang verpasste der 21-Jährige den Schweizerin. «Wir gingen auf Sicherheit und verzichteten auf ihren neuFinaleinzug nur ganz knapp. en, schwierigeren Sprung», analysiert Michel Roth, Trainer der Schweizer Tanja Schärer erneut auf dem Podest Mannschaft. «Wir werden weiter inAls nach ihrem Sprung auf der Anzei- tensiv an diesem Sprung arbeiten und getafel Rang 2 aufleuchtete, schien es, ihn an der WM einsetzen», fügt Roth als ob Tanja Schärer einen Sekunden- bei.

«Eine Kombination aus Kraft, Kondition, Konzentration und Koordination» Interview mit Motocross-Juniorenmeister Philippe Vollenweider aus Rifferswil Seit seinem vierten Lebensjahr bestreitet Phillippe Vollenweider Motocross-Rennen. Erfolge auf nationaler Ebene feierte er bereits in der Schulzeit. Sogar mit dem eingeschränkten Zeitpensum als Lehrling vermag er mit der nationalen Spitze mitzuhalten. Wie, erklärt er im Interview. Sport soll die beste Lebensschule sein. «Mit Sicherheit lernt man im Sport zu fokussieren und Prioritäten zu setzen», ergänzt Phillippe Vollenweider im Gespräch. Seit dem letzten «Anzeiger»-Bericht vor drei Jahren hat sich einiges geändert. Aus dem Schüler ist ein junger Mann geworden, der fast 30 Zentimeter an Körpergrösse zugelegt hat. Im Gespräch wirkt der Baumaschinenmechanikerlehrling reif und antwortet mit Bedacht ohne dabei eine Prise Humor vermissen zu lassen. Der 18-Jährige steckt mitten in einer arbeitsreichen Phase, in der sich sportliche Erfolge und Rückschläge in rascher Folge abwechselten. 2011 zertrümmerte er sich bei einem üblen Sturz ein Fussgelenk, das inzwischen aber wieder hergestellt ist. Auch in der letzten Saison hatte der Nachwuchsfahrer einige Rückschläge zu verkraften, die teilweise banale Ursachen hatten. Gleich dreimal wurde er beispielsweise von einem Brillenclip gebremst, der sich wegen auffliegender Steine seiner Konkurrenten gelöst hatte. Dennoch kam er auf den elften Platz in der hart umkämpften FMS-Juniorenmeisterschaft. In der offenen «inter MX2»-Kategorie der Fédération Motocycliste Suisse nahm er an einem Lauf teil und wurde 17. Highlight war klar die «MXRS Super Race»-Seri, die er als Sieger beendete. Da bleiben wenig Alternativen bei der Frage nach den Zielen der Saison 2013. «Ich möchte Meister aller Klassen werden und als inter-MX2-Fahrer in die Top-Ten.» «Anzeiger»: Phillippe Vollenweider, was macht einen guten Moto-Cross-Fahrer aus? Phillippe Vollenweider: Einfach ein bisschen mitfahren, geht nicht. Man braucht schon eine gehörige Portion Ehrgeiz, Talent, Biss, in manchen

Situationen aber auch Coolness. Man darf die Nerven nicht verlieren, wenns mal nicht rund läuft.

All das erfordert viel Kraft, Kondition, Konzentration und Koordination.

Keine Angst vor Verletzungen? Man darf keine Angst vor Verletzungen haben, sonst muss man aufhören. Ein gewisser Respekt ist aber sicher nicht schlecht. Nach einer Verletzung dauert es eine gewisse Zeit, bis man sich wieder so schnell zu fahren getraut, wie vorher. Was macht die Faszination des MotoCross aus? Es ist ein sehr spezieller Sport, der enorm viel Spass macht, wenn mans im Griff hat. Hat mans dagegen nicht im Griff, kann man schon mal einen Hänger erleiden, wie ich nach dem Unfall 2011. Ich bin meinen Eltern sehr dankbar, dass ich den Sport ausüben darf. Sind sie Ihr Team? Das kann man so sagen. Meine Eltern, meine Schwester und meiner Freundin sind meine grössten Hilfen. Wir fahren von März bis Oktober fast jedes Wochenende mit Wohnmobil und Anhänger von Rennplatz zu Rennplatz. «MoTec Ortema» aus Stans stellt mir Protektoren zur Verfügung. Zudem erhalte ich dort Spezialkonditionen auf Motorrad und Verbrauchsmaterial. ...............................................................

«Man darf keine Angst vor Verletzungen haben, sonst muss man aufhören.» ............................................................... Was verbraucht man denn so in einer Saison? Je nach Bodenverhältnissen benötige ich pro Rennen sicher einen Hinterreifen. Der vordere hält maximal drei Rennen. Dazu kommt Benzin, Öl, diverse Pflegemittel. Der Motor muss nach 30 bis 40 Betriebsstunden revidiert werden. Sehr aufwendig wird die Pflege des Materials, wenn die Rennen schlammig oder noch schlimmer, sandig sind. Dann ist auch der Kettenund Federelementeverschleiss enorm.

Trainieren Sie systematisch? Letzten Oktober habe ich erstmals einen Laktattest gemacht und absolviere jetzt ein gezieltes Kraft-Ausdauer-Training mit nützlichen Tipps von Crossfahrer Dani Dossenbach. Nach dem Unfall habe ich erstmals begonnen, auch auf die Ernährung zu achten, denn ich legte innert weniger Wochen zehn überschüssige Kilos zu. Weshalb geniesst der Motocross-Sport in der Schweiz nicht mehr Popularität? Im Vergleich zu Frankreich und den USA fehlt bei uns die Weite. Unsere Kleinräumigkeit macht den Lärm zum Problem – und die Leute intolerant. Dazu kommt, dass der Motorsport in den vergangenen 30 Jahren an Popularität eingebüsst hat. Diesen Eindruck erhalte ich zumindest, wenn ich jeweils unseren Vätern zuhöre, wenn sie aus früheren Zeiten erzählen.

Phillippe Vollenweider liebt es, mit seiner 250er Kawasaki durchs Gelände zu heizen. (Bild zvg) Wie sieht Ihre Ausrüstung aus? Ich fahre aus finanziellen Gründen nur mit einem Töff, eine 250er Kawasaki mit Viertakt-Motor. Dazu kommt jede Menge Werkzeug und Verbrauchsmaterial sowie meine persönliche Schutzausrüstung, die aus Helm, Brille, Schutzbekleidung, Stiefeln sowie Protektoren besteht und ebenfalls gepflegt sein will. Wie viel Zeit wenden Sie für Vorbereitung und Training auf? Zweimal in der Woche je zwei Stunden Fitness- und Krafttraining. Dazu kommen tägliche Dehnungsübungen. Fast jeden Abend höre ich zum Einschlafen eine Mentaltrainigs-Lektion. Die Töff-Trainings sind immer mit weiten Autofahrten verbunden, da wir in der Schweiz nur ganz wenige Trainingspisten haben. In Niederbipp liegt die nächste. Auch dei Revisionsarbeiten am Motorrad, die ich in letzter Zeit selber erledige, sind ein Zeitkiller. Bleibt da noch Zeit für Ausgang und andere Hobbies?

Im Winter eher als während des Sommers, wenn die Saison am Laufen ist. Aber nicht viel. Wie lässt sich die grosse zeitliche Belastung mit der Lehre vereinen? Ich habe das Glück, dass die Entscheidungsträger in meinem Lernbetrieb (Vonplon AG), ebenfalls Sympathien für den Cross-Sport hegen. Deshalb konnte ich die Lehre bisher gut mit dem Sport vereinen. Die Leistungen müssen allerdings auch in der Lehre stimmen, womit ich bisher aber keine Mühe hatte. Weshalb ist die persönliche Fitness so entscheidend? Je fitter ich bin, desto länger kann ich meine Maschine am Limit durchs Gelände bewegen. Meine Kawa entwickelt etwa 40 PS, die es zu beherrschen gilt. Die Spitzengeschwindigkeit liegt bei etwa 80 km/h. Das reicht für Sprünge bis 40 Meter. Dazu kommen Schläge, Wellen, Rillen, Kurven und natürlich die Konkurrenten, die es auch noch im Auge zu behalten gilt.

Was sagen Sie zu Sportlern wie den Romand Mat Rebaud, 2008 Red Bull X Fighters-Sieger, der es mit seinen spektakulären Sprüngen ins Bewusstsein der heutigen Kids geschafft hat? Ich würde auch gerne mal in ein «Foam Pit» (ein Behälter mit Schaumkissen) reinspringen – versuchsweise. Auch die Teilnahme SupermotorradRennen habe ich mir schon überlegt. Aber dieser Sport ist noch kostenaufwändiger als Motocross, was sich leider negativ auf die Anzahl Teilnehmer und Rennveranstaltungen auswirkt. (Interview Martin Platter)


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