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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 23 913 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 15 I 168. Jahrgang I Dienstag, 25. Februar 2014

Zeit und Offenheit

Jobvermittlung

Daniela Hess wird in Affoltern als neue Spitalseelsorgerin eingesetzt. > Seite 5

Seit Anfang Jahr gehört Anesa Kumalic (15) zum Team von Job4you. > Seite 5

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Alte Geschichten Serie von Willy Hug: 150 Jahre Eisenbahn Zürich–Affoltern– Zug–Luzern. > Seite 6

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Neu organisieren In Knonau nimmt die Einheitsgemeinde Gestalt an. > Seite 7

Sotschi: «Ein tolles Erlebnis» Die Olympischen Spiele sind vorüber – Höhepunkte aus Ämtler Sicht blieben aus Sportlich ist es den Ämtlern in Sotschi nicht aufgegangen. In guter Erinnerung bleiben den vier Sportlern die Organisation der Spiele und die gute Stimmung im Schweizer Team.

Abfahrt der Männer im Zielraum mit und stand beim Gold-Lauf von Iouri Podladtchikov unten an der Halfpipe. Abgesehen von seiner Verletzung bleiben auch Christopher Lambert positive Erinnerungen an die Winterspiele in Sotschi. Insbesondere die Organisation lobt er: «Wir hatten gerade mal fünf Minuten bis zur Schanze.» Speziell war für den Mettmenstetter auch, wie schnell sich die Nachricht von seiner Verletzung verbreitete: Als er um 23 Uhr aus dem Spital kam, hatten bereits 20 bis 30 Leute per SMS und Social Media ihre Genesungswünsche platziert.

................................................... von thomas stöckli Mit vier Athleten war das Knonauer Amt in Sotschi vertreten. Die Erwartungen waren unterschiedlich hoch. Zumindest zum erweiterten Kreis der Favoriten durfte man die Aerials-Brüder Lambert zählen. Christopher Lambert liess denn auch aufhorchen, allerdings nicht wie erhofft: Der Olympia-Pechvogel stürzte im Training und renkte sich den Ellbogen aus. «Ich habe den Absprung verpasst und hatte zu wenig Rotation», lässt er den verhängnisvollen Sprung Revue passieren. Für den älteren Bruder war tags darauf in der Qualifikation Endstation. «Es war nicht mein Tag», so Thomas Lambert enttäuscht.

Nervosität und Pech Nur mit Aussenseiter-Chancen nach Sotschi gereist waren Freeskier Luca Schuler und Snowboard-Crosser Tim Watter. Der 16-jährige Ebertswiler setzte im Training Akzente. Die Bestätigung im Wettkampf blieb Schuler aber schuldig: In beiden Quali-Läufen stürzte er früh. «Ich war sehr nervös», so Schuler. Wie der 16-Jährige schei-

Illegales Glücksspiel in Affoltern

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Kampfwahlen Hedingen: Auswahl für Gemeinderat, RPK und Baukommission. > Seite 7

Zufriedenheit bei Öffnungszeiten Die Dorfläden im Bezirk Affoltern wollen keine Verlängerung der Öffnungszeiten, wie dies der Bundesrat mit einem Gesetzesentwurf möglich machen möchte. Die vorgeschlagene Vereinheitlichung sieht die Möglichkeit zur Ausdehnung vor – werktags bis 20 Uhr und am Samstag bis 19 Uhr. Eine Umfrage im Bezirk zeigt, dass Kunden, Mitarbeitende und Detaillisten mit den herkömmlichen Öffnungszeiten zufrieden sind. Einige kleine und grosse Läden im Bezirk haben unter der Woche bereits bis 20 Uhr geöffnet. (kb.) ................................................... > Bericht auf Seite 3 anzeigen

Den Olympia-Schwung in den Weltcup mitnehmen

Bis Sonntag brannte das olympische Feuer in Sotschi. (Bild Hanspeter Isoz) terten auch die drei anderen Athleten aus dem jungen Schweizer Team von Cheftrainer Misra Noto in der Qualifikation. Tim Watter konnte sich im Snowboard-Cross-Achtelfinale souverän durchsetzen, wurde nach einer weiteren ansprechenden Leistung im Viertelfinal allerdings wegen eines Torfehlers disqualifiziert. «Es war ein Hammer-Tag, ein toller Kurs und ich war

bereit», ärgert sich der 21-jährige Affoltemer über die verpasste Chance.

Schnelle Reaktionen Und doch bleiben auch gute Erinnerungen an Sotschi: «Es war ein tolles Erlebnis», so Tim Watter. «Wie eine riesige Familie» hat er die Schweizer Delegation im Mountain-Village erlebt. Der Affoltemer fieberte bei der

Gute Nachricht gab es für den Mettmenstetter nach der Rückreise in die Schweiz vom Arzt: keine Knochen-Absplitterung. Zwei Wochen lang darf Christopher Lambert seinen verletzten Arm nun nicht strecken oder belasten, drei Monate dürfte es gehen, bis er wieder voll genesen ist. Die Schweizer Meisterschaft und das EuropacupSpringen von Mitte März in Airolo wird er damit verpassen. Bereits Anfang März darf Tim Watter wieder ran. Am 6. und 9. März sind die letzten beiden Weltcup-Rennen der Snowboard-Cross-Saison. «Ich werde nochmals Vollgas geben», verspricht der Affoltemer. ................................................... > Erlebnisbericht aus Sotschi auf Seite 17

Bizarre Naturerscheinung

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In den Gemeinderat Affoltern a. A.:

Susanne Leuenberger

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Hans Finsler

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Die Kapo hat am Donnerstag, 20. Februar, in Affoltern Kontrollen wegen illegalen Glücksspiels durchgeführt und dabei 10 000 Franken sowie 16 Automaten und Computer sichergestellt. Bei einer gezielten Kontrolle gegen das illegale Glücksspiel sowie illegale Wetten durchsuchten die Kantonspolizisten unterstützt durch zwei Spezialisten der Eidgenössischen Spielbankenkommission (ESBK) während mehreren Stunden in Affoltern die Räumlichkeiten von zwei Lokalen. Insgesamt wurden zehn Geldspielautomaten, sechs Computerterminals und rund 10 000 Franken sichergestellt. Die Betreiber der Lokale werden wegen Verstosses gegen das Lotteriegesetz sowie wegen illegalem Glücksspiel an das Statthalteramt Affoltern verzeigt. Bei der Überprüfung der Gäste stellten die Polizisten eine 40-jährige Serbin sowie einen 35-jährigen Kosovaren fest, die sich beide illegal in der Schweiz aufhalten. Sie wurden festgenommen.

In den Wintermonaten ist auch im Säuliamt eine bizarre Naturerscheinung zu beobachten: Haareis. Es entsteht an abgestorbenen Ästen und Baumstämmchen, am Wald-

boden oder an noch stehendem Holz. Es ist so «dick» wie Menschenhaar, kann über 100 Millimeter lang werden und sieht aus wie Zuckerwatte. Wie es zu dieser filigranen Eisbildung auf

morschem Laubholz kommt, stellt noch immer ein biophysikalisches Rätsel dar. ................................................... > Bericht auf Seite 3

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Einladung zur Delegiertenversammlung Donnerstag, 20. März 2014, 19.30 Uhr Mehrzweckraum Haus Rigi (1. OG) Melchior-Hirzel-Weg 40, Affoltern am Albis Traktanden 1. Begrüssung/ Wahl Stimmenzähler 2. Protokoll der DV vom 30. Januar 2014 3. Anträge 3.1. Zustimmung zu den Neuen Zweckverbandstatuten Spital Affoltern 4. Mitteilungen 5. Verschiedenes Spital Affoltern www.spitalaffoltern.ch

Behördenerneuerungswahlen 2014 bis 2018 Die Stimmberechtigten werden zu folgenden von der interparteilichen Konferenz Mettmenstetten organisierten Anlässen (Kandidatenvorstellung) eingeladen Montag, 3. März 2014, 20.00 Uhr, Turnhalle Wygarten Politische Behörden Montag, 10. März 2014, 20.00 Uhr, Rest. Rössli Schul- und Kirchenbehörden Wissenswertes zu den Wahlen, insbesondere die Profile der Kandidierenden, finden Sie unter: http://www.mettmenstetten.ch/de/ politik/behoerdeerneuerungswahlen 2014-2018 Der Gemeinderat

Gemeinde Hedingen Kommunale Erneuerungswahlen vom 30. März 2014 Kandidatenliste Für die Aufnahme auf das Beiblatt für den ersten Wahlgang der Erneuerungswahlen der Gemeindebehörden vom 30. März 2014 haben sich innert der gesetzten Frist die nachfolgend aufgeführten Personen gemeldet.

Häuschen/ Eigentumswohnung bis Fr. 700 000.–. im Säuliamt. Kontakt: rosmarie.hubmann@hotmail.com

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Anstelle der auf diesem Beiblatt vorgeschlagenen Kandidatinnen und Kandidaten können aber auch beliebige andere Personen gewählt werden, sofern sie in der Gemeinde Hedingen stimm- und wahlberechtigt sind. Beachten Sie dabei jedoch, dass für das Präsidium einer Behörde jeweils nur Personen wählbar sind, die auch als Mitglied der betreffenden Behörde aufgeführt werden. Gemeinderat (4 Mitglieder sowie das Präsidium) Als Mitglieder des Gemeinderates sind vorgeschlagen: • Fornaro Ruedi, (m), 1958, Leiter Liegenschaftenverwaltung, Zwillikerstrasse 60, FDP, bisher • Hafner Claude (m), 1962, Elektroinstallateur, Pilatusstrasse 12, SVP, neu • Näf Daniel (m), 1967, Dr. phil. I/Dozent und Projektleiter FH Ostschweiz, Zürcherstr. 39, G8908, neu • Thurnherr Bertram (m), 1951, Dr. sc. techn. ETH/Unternehmensberater, Gehrstrasse 12, FDP, bisher • Vetsch Martin (m), 1973, COO/Leiter Account und Project Management, Haldenstrasse 15, neu Die ursprünglich als Kandidatin gemeldete Noëlle Ferrat hat ihre Kandidatur kurzfristig wieder zurückgezogen. Dafür hat sich neu Martin Vetsch (Daten siehe oben) als Kandidat für einen Sitz im Gemeinderat zur Verfügung gestellt. Für das Präsidium des Gemeinderates ist vorgeschlagen: • Thurnherr Bertram (m), 1951, Dr. sc. techn. ETH/Unternehmensberater, Gehrstrasse 12, FDP, neu Bemerkung zum Präsidium Damit eine Person für das Präsidium wählbar ist, muss sie auf dem betreffenden Wahlzettel auch als Mitglied aufgeführt sein. Schulpflege (7 Mitglieder sowie das Präsidium) Als Mitglieder der Schulpflege sind vorgeschlagen: • Bättig Hermann (m), 1965, Marketingplaner, Sunnemattstrasse 6, FDP, bisher • Bernath Peter (m), 1962, Key Account Manager, Kaltackerstrasse 9, FDP, bisher • Bucher Sara (w), 1968, lic. phil. I/Gymnasiallehrerin, Zürcherstr. 39, bisher • Egger Chantal (w), 1970, Personalassistentin, Im Zelgliacher 9, bisher • Grand-Spillmann Jacqueline (w), 1966, Verwaltungssekretärin, Sunnemattstrasse 2A, parteilos, neu • Hofmann Elisabeth (w), 1961, Hausfrau/Detailhandelsangestellte, Kaltackerstrasse 41, bisher • Schilliger Rolf (m), 1968, Leiter Poststellengebiet Post CH AG, Riedstrasse 1A, bisher Für das Präsidium der Schulpflege ist vorgeschlagen: • Bättig Hermann (m), 1965, Marketingplaner, Sunnemattstrasse 6, FDP, bisher Bemerkung zum Präsidium: Damit eine Person für das Präsidium wählbar ist, muss sie auf dem betreffenden Wahlzettel auch als Mitglied aufgeführt sein.

Wahlen 2014 Gemeinderat Primarschulpflege Einladung zur Vorstellung der Kandidatinnen und Kandidaten Geschätzte Stimmbürgerinnen und Stimmbürger Geschätzte Einwohnerinnen und Einwohner Wer sind die Personen, die sich um einen Sitz im Gemeinderat und in der Primarschulpflege bewerben? Sie haben am Donnerstag, 6. März 2014, die Möglichkeit, die Kandidierenden persönlich kennenzulernen und Fragen an diese zu richten. Die Veranstaltung findet in der Engelscheune (Dorfplatz) statt und beginnt um 20 Uhr. Auf Ihren Besuch freuen sich Gemeinderat und Primarschulpflege

Rechnungsprüfungskommission (5 Mitglieder sowie das Präsidium) Als Mitglieder der Rechnungsprüfungskommission sind vorgeschlagen: • Bär Matthias (m), 1965, Betriebsökonom HWV, Lettenweidstrasse 8, FDP, bisher • Erni Paul (m), 1953, Dipl. Wirtschaftsprüfer, Alte Haldenstrasse 15, bisher • Jann Dieter (m), 1954, Rechtsanwalt, Lettenackerstrasse 12, SP, bisher • Krähenbühl Vilmar (m), 1953, Dipl. Bauingenieur ETH, Bachtalenstrasse 14K, SVP, bisher • Wildhaber Matthias (m), 1973, Betriebsökonom FH, Alte Haldenstrasse 21, SVP, neu • Zobrist Richard (m), 1971, Betriebsökonom FH/IT Manager, Alte Haldenstrasse 13, G8908, neu Für das Präsidium der Rechnungsprüfungskommission ist vorgeschlagen: • Erni Paul (m), 1953, Dipl. Wirtschaftsprüfer, Alte Haldenstrasse 15, bisher Bemerkung zum Präsidium Damit eine Person für das Präsidium wählbar ist, muss sie auf dem betreffenden Wahlzettel auch als Mitglied aufgeführt sein. Baukommission (4 Mitglieder) Als Mitglieder der Baukommission sind vorgeschlagen: • Gantert Lukas (m), 1960, Physiklaborant, Tannenweg 2, G8908, neu • Girardi Rico (m), 1960, Dipl. Schreinermeister, Maienbrunnenstr. 5, parteilos, neu • Lendenmann Urs (m), 1950, Dipl. Ing. ETH, Frohmoosstrasse 34B, parteilos, bisher • Oertli Andri (m), 1967, Bauunternehmer, Affolternstrasse 14, parteilos, neu • Uhr Werner (m), 1946, El. Ing. HTL, Hofackerstrasse 11, SVP, bisher Der ursprünglich als Kandidat für die Baukommission gemeldete Martin Vetsch hat seine Kandidatur zurückgezogen und stellt sich stattdessen als Kandidat für einen Sitz im Gemeinderat zur Verfügung. Bemerkung zum Präsidium Das Präsidium der Baukommission wird durch den jeweiligen Vorsteher bzw. die jeweilige Vorsteherin Hochbau und Umwelt ausgeübt. Reformierte Kirchenpflege (9 Mitglieder sowie das Präsidium) Als Mitglieder der Reformierten Kirchenpflege sind vorgeschlagen: • Grossmann Jeanine (w), 1967, Sekretärin/Studentin, Lettenackerstrasse 17, bisher • Ott Peter (m), 1946, Rentner/Bücherexperte, Frohmoosstrasse 34A, bisher • Pfister Marcel (m), 1964, Landschaftsgärtner, Grasrebenstrasse 1, neu • Rinderknecht Thomas (m), 1983, Landmaschinen-Mechaniker, Grindelmatte 1, bisher • Risold Prisca (w), 1965, Mathematikerin, Kaltackerstrasse 45, bisher • Schmit Maja (w), 1960, Kauffrau, Riedstrasse 18, bisher • Vanetta Gabriela (w), 1964, Kauffrau, Im Chrätzacher 19, bisher • Von der Crone Meret (w), 1965, Lehrerin. Rüchligstrasse 3, neu • Wohlwend Astrid (w), 1970, Floristin, Alte Affolternstrasse 16, bisher Für das Präsidium der Reformierten Kirchenpflege ist vorgeschlagen: • Ott Peter (m), 1946, Rentner/Bücherexperte, Frohmoosstrasse 34A, bisher Bemerkung zum Präsidium Damit eine Person für das Präsidium wählbar ist, muss sie auf dem betreffenden Wahlzettel auch als Mitglied aufgeführt sein.

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Bezirk Affoltern

Dienstag, 25. Februar 2014

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Wenn aus Totholz Haareis wächst Bizarre Naturerscheinungen in den Wintermonaten auch im Bezirk Affoltern Während der Wintermonate kann man in den Wäldern des Bezirks Affoltern mit etwas Glück eine bizarre Naturerscheinung beobachten – das sogenannte Haareis. ................................................... von hans-peter neukom Haareis wurde zwar schon 1918 von Alfred Wegener, dem Vater der Kontinentalverschiebungstheorie, beschrieben. Doch wie es zu dieser filigranen Eisbildung auf morschem Laubholz kommt, ist noch immer ein biophysikalisches Rätsel. Ähnliche Phänomene sind Bandeis an Pflanzenstengeln und Kammeis am Boden. Bekannt sind auch Raureif und Schneekristalle, die aus Wasserdampf in der Atmosphäre entstehen. Doch was ist Haareis, das einer Mähne oder einem Stengel voller Zuckerwatte ähnlich sieht? Es entsteht an abgestorbenen Ästen und Baumstämmchen, am Waldboden und auch an noch stehendem Holz. Die Eishaare – etwa 0,02 Millimeter dick wie feines Menschenhaar und oft über 100 Millimeter lang – wachsen quer zur Astachse an rindenfreien Stellen. Solange genügend Wasser aus dem Holz nachgeliefert wird, bilden sich die Eishaare mit einer erstaunlichen Geschwindigkeit von 5 bis 10 Millimeter pro Stunde. Dabei muss sich die Lufttemperatur leicht unter dem Gefrierpunkt befinden, wenn das Wasser im Holz noch nicht gefroren ist, damit

das austretende Wasser an der geringfügig kälteren Umgebungsluft gefrieren kann. Denn das ist eine Besonderheit dieser Eisform: Sie wächst, oder friert nicht wie ein Eiszapfen an den Enden weiter, sondern wie eben Haare von ihrem Ursprung, von ihren Wurzeln her.

Ohne Pilz kein Haareis Doch Christian Mätzler, emeritierter Professor am Institut für Angewandte Physik der Uni Bern, der sich schon seit über zehn Jahren mit diesem faszinierendem Naturphänomen befasst, hat noch mehr darüber herausgefunden. «Haareis wächst nämlich nur auf morschen Laubhölzern von Buchen und Eichen, nicht aber auf Nadelholz», sagt der Atmosphärenphysiker und ergänzt: «Das morsche Laubholz muss dabei von einem ganz bestimmten Pilz durchwuchert sein, sonst wächst kein Haareis.» In einer kürzlich publizierten wissenschaftlichen Arbeit* konnten Christin Mätzler und sein Forschungsteam sogar die Pilzart exakt bestimmen: Es handelt sich dabei um die Rosagetönte Gallertkruste (Exidiopsis effusa), ein Nichtblätterpilz, der zu den Gallertpilzverwandten (Tremellaceae) gehört. Wird der Pilz durch ein Fungizid abgetötet, bilden sich keine Eishaare mehr.

Interessierte Glacé-Hersteller? Die genauen chemischen und physikalischen Prozesse, welche die feinen

Filigrane Form von Haareis auf morschem Laubholz – während der kalten Jahreszeit auch in den Wäldern des Säuliamts zu beobachten. (Bild Christian Mätzler) Eishaare entstehen lassen, bleiben weiterhin ein Rätsel, ebenso warum es in den letzten Jahren scheinbar mehr Haareisentdeckungen gibt als früher. «Vielleicht haben sich wegen des Klimawandels die Bedingungen für das Haareis positiv entwickelt», spekuliert Mätzler. Möglich ist natürlich auch, dass die Leute in der letzten Zeit einfach vermehrt darauf achten. Der Phy-

siker glaubt trotz des wachsenden Interesses nicht, dass die Forschung rund ums Haareis bald ganz oben auf der Prioritätenliste der Wissenschaft stehen werde. Es sei ein zwar wunderschönes, im Grunde jedoch «relativ unbedeutendes Phänomen». Ein Wirtschaftszweig könnte allerdings an der Haareisforschung interessiert sein, wie Mätzler schmunzelnd

sagt: «Ich kann mir vorstellen, dass etwa die Glacé-Industrie daraus künftig neue Methoden entwickeln könnte, ihr Speiseeis fantasievoller herzustellen.» * C. Mätzler, G. Wagner, G. Preuss, and D. Hofmann, Enlightening the Mystery of Hair Ice, IAP Research Report No. 2013-01-MW, Institute of Applied Physics, University of Bern, Bern (2013).

Längere Ladenöffnungszeiten sind nicht erwünscht Bezirk Affoltern: Eine stattliche Anzahl an Detaillisten hat bereits bis 20 Uhr geöffnet Der Wunsch nach längeren Ladenöffnungszeiten ist im Bezirk Affoltern entweder schon erfüllt oder gar nicht vorhanden: Dorfläden haben meist kein Interesse daran, etliche Detaillisten haben sie längst umgesetzt.

regelt und sogar kürzer, aber niemand nimmt daran Anstoss.» Neben dem Laden mit klaren Öffnungszeiten bietet Chäs Stöckli auch noch täglich Hauslieferdienst sowie zweimal pro Woche eine Milchtour.

Länger offen? Mitarbeitende sind dagegen

................................................... von urs e. kneubühl Geht es nach dem Willen des Bundesrates, sollen alle Läden die Möglichkeit erhalten, bis 20 Uhr offen sein zu dürfen. Bei Gewerkschaften und Kantonen ist diese Vorlage nicht willkommen und auch das Volk hat längere Öffnungszeiten in der Vergangenheit mehrmals abgelehnt. Im Bezirk Affoltern gibt es dazu zwar unterschiedliche Meinungen, grundsätzlich aber beurteilen die Kunden in den Gemeinden die gegenwärtige Situation als richtig und gut. Und dabei herrscht punkto Öffnungszeiten hierzulande alles andere als Einheit. Traditionelle Dorfläden wie Bäckereien und Metzgereien halten mehrheitlich an den herkömmlichen Öffnungszeiten – werktags bis 18.30 Uhr, am Samstag bis 16 Uhr, Bäckereien teilweise sonntagvormittags – fest und wollen diese auch nicht verlängern.

Festhalten an den herkömmlichen Öffnungszeiten will im Bezirk Affoltern nicht nur die Bäckerei Betschart, Bonstetten, (im Bild Brigitte Potter), auch andere traditionelle Detaillisten stellen sich gegen verlängerte Öffnungszeiten. (Bild kb.) Grossisten sowie eine stattliche Anzahl an Detaillisten dagegen haben schon geraume Zeit länger geöffnet – einige werktags bis 20 Uhr, andere gar bis zu zwei Stunden länger, und am Samstag bis 18 Uhr. Auf Sympathie stösst die Vorlage zu einheitlich verlängerten Öffnungszeiten bei Familienbetrieben und traditionellen Dorflä-

Thomas Stöckli, Redaktor Redaktion@affolteranzeiger.ch

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Werner Schneiter, Chefredaktor

Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 23 913 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Tiziana Dinisi Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch

den nicht. Hans Stöckli, Chäs Stöckli in Affoltern: «Längere Öffnungszeiten, wie es vor allem die Grossisten wünschen, kommen für ein Spezialgeschäft nicht in Frage. Die Kundschaft kennt unsere Öffnungszeiten und richtet sich danach.» Stöckli verweist dabei auch auf Post und Banken: «Dort sind die Öffnungszeiten auch klar ge-

Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701

Rafael Betschart, Bäckerei-Café Betschart im Burgwies, Bonstetten, sieht genauso keine Veranlassung, von den bisherigen Öffnungszeiten abzurücken. Vorteile, so sagt er, würden längere Öffnungszeiten unter der Woche nicht bringen, allerdings befürwortet er, dass Bäckereien am Sonntagmorgen offen sein dürfen. An ihren bekannten Öffnungszeiten will auch die Ottenbacher Metzgerei Aregger festhalten. Beatrice Aregger: «Unser Engagement ist bei der grossen Eigenproduktion, dem Ladengeschäft und unserer Partyküche mit allem Drumherum schon gross genug; zudem sind verlängerte Öffnungszeiten nicht im Sinne der Mitarbeitenden.» Das bestätigen befragte Mitarbeitende in verschiedensten Geschäften: «Nein, längere Einsatzzeiten wollen wir nicht», sagen sie oder auch, in einem Laden, der bereits länger geöffnet hat: «Es macht keinen Sinn, denn am späteren Abend

Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch

kaufen meist nur vereinzelte Kunden hier ein.» Peter Wäch vom Reppisch-Märt in Sellenbüren hat seinen Laden von 8 bis 19.30 und von 7.30 bis 17 Uhr geöffnet, den Kiosk schon ab 6.30 Uhr und fährt gut damit, wie er sagt. «Unsere Öffnungszeiten scheinen so in Ordnung, jedenfalls höre ich von den Kunden keinen Wunsch nach einer weiteren Verlängerung.»

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Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG


Erneuerungswahlen In der Gemeinde Aeugst am Albis finden am Sonntag, 30. März 2014, folgende Erneuerungswahlen statt: 7 Mitglieder und das Präsidium des Gemeinderates 5 Mitglieder und das Präsidium der Rechnungsprüfungskommission 3 Mitglieder der Sozialbehörde 5 Mitglieder und das Präsidium der Primarschulpflege 5 Mitglieder und das Präsidium der Sekundarschulpflege Affoltern am Albis/Aeugst am Albis 7 Mitglieder und das Präsidium der evangelisch-reformierten Kirchenpflege Massgebend für die Durchführung der Abstimmungen und Wahlen sind – das Bundesgesetz vom 17. Dezember 1976 über die politischen Rechte mit der Verordnung des Bundesrates vom 24. Mai 1978 – das Gesetz über die politischen Rechte (GPR) vom 1. September 2003 und die Verordnung über die politischen Rechte (VPR) vom 27. Oktober 2004 Nach Erhalt des Antwortkuverts ist sofort zu prüfen, ob alle Wahlzettel vorhanden sind. Stimmberechtigte, die ihre Stimmunterlagen nicht rechtzeitig oder unvollständig erhalten haben, können dies der Gemeindeverwaltung bis spätestens Freitagvormittag (28. März 2014) mitteilen. Stimmberechtigten wird auf Verlangen Auskunft über die Stimmberechtigung einer Person erteilt. Die Details bezüglich der Ausübung des Stimmrechtes, der Stellvertretung und der brieflichen Stimmabgabe sowie die Öffnungszeiten und Standorte der Urnen sind auf dem Stimmrechtsausweis ersichtlich. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die Politischen Rechte und ihrer Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Stimmrechtsrekurs beim Bezirksrat, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Gemeinderat Aeugst am Albis

Stellenanzeiger

DANKE SAGEN WIR für die tröstenden Worte, gesprochen und geschrieben, für einen Händedruck, wenn Worte fehlten, für die schönen Blumen und für die Spenden für späteren Grabschmuck, für die zahlreiche Begleitung auf dem letzten Weg von

Primarschule Affoltern am Albis Schulverwaltung | Breitenstrasse 18 Postfach 677 | 8910 Affoltern am Albis | www.psa.ch Wir suchen für die Schulleitung der Schuleinheit Butzen/Semper per 1. April 2014 oder nach Vereinbarung

Maria Hegetschweiler-Perko

1 Assistentin/kaufmännische Mitarbeiterin

Herzlichen Dank allen Verwandten, Freunden, Bekannten und Nachbarn für die Zeichen der Verbundenheit.

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Ein spezieller Dank – an das Personal im Pflegeheim Sonnenberg Rigi 4 für die liebevolle Pflege und Betreuung während den letzten Jahren – Herrn Pastoralassistent Thomas Wolfer für den schön verfassten Abschiedsgottesdienst – Frau Veronica Nulty für die musikalische Begleitung und Herrn Arthur Schärer für den schönen gesanglichen Beitrag – für die grosszügigen Einlagen in der Kirche, die wir an «Tixi Säuliamt» überweisen durften – an alle, die Maria in ihrem Leben in Liebe und Freundschaft begegnet sind und ihr mit Besuchen im Pflegeheim Abwechslung schenkten Ottenbach, im Februar 2014

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Bezirk Affoltern

Dienstag, 25. Februar 2014

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jugend in den gemeinden (11)

«Ich war krank – ihr habt mich besucht» Einsetzung der neuen Spitalseelsorgerin Daniela Hess in Affoltern

Die 14-jährige Smilla Schelling. (Bild kb)

Smilla Schelling, Mettmenstetten Jugendliche brauchen verschiedene Orte, wo sie sich entfalten können. Dank dem Engagement von Organisationen der Jugendförderung finden Jugendliche im Bezirk Affoltern ein vielfältiges Angebot an Treff- und Entfaltungsmöglichkeiten. In einer Porträtserie mit Jugendlichen aus den 14 Wohngemeinden des Bezirks stellt der «Anzeiger» die Arbeit dieser Organisationen vor. «Raus gehen in die Natur», sagt Smilla Schelling v/o Arica, «und das Zusammensein mit netten Leuten ...» Das ist es, weshalb die 14-Jährige aus Mettmenstetten in die Pfadi Säuliamt geht. Dass sie mittlerweile bei den Pios (Piostufe 14-17 Jahre) ist, gefällt ihr ganz besonders. Hier legt man gemeinsam fest, welche Projekte man anpackt, wobei der Aktionsradius ordentlich gross ist. Sie möchte sogar weitermachen, später Leiterin werden, denn der Umgang mit Kindern macht ihr grossen Spass.

Pfadi Säuliamt Im Zentrum der Pfadi steht das Gemeinschaftserlebnis mit gleichaltrigen Freunden. Fernab von Fernseher und Schulstress ermöglicht sie eine nachhaltige Entdeckung der Natur und ihrer Schönheit. Innerhalb der vorhandenen Freiräume lernen die heranwachsenden Jugendlichen Verantwortung zu übernehmen und Abenteuer zu bestehen. Um die Bedürfnisse der Kinder optimal zu decken, werden sie in fünf Altersstufen eingeteilt, wobei die jüngsten im Kindergartenalter sind. Die Pfadi Säuliamt ist in allen Gemeinden des Bezirks ausser Stallikon, Wettswil und Bonstetten (Pfadi Albis & Felsenegg) vertreten. (kb.) Pfadi Säuliamt, Pfadiheim: In den Schwanden 2, 8910 Affoltern, Kontakt: info@pfadi-sa.ch, www.pfadi-sa.ch.

Vor 75 Jahren gründete die Tuberkulose-Ärztin Dr. med. Marthe Nicati den gemeinnützigen Verein «Tag der Kranken». Jeweils am 1. Sonntag im März sollen die Gesunden für die Anliegen der Kranken sensibilisiert werden. Der Verein fördert gute Beziehungen zwischen Gesunden und Kranken und will die Gesunden auch an ihre Pflichten gegenüber den Kranken erinnern. Er fördert weiter das Verständnis für die Bedürfnisse der Kranken und steht dafür ein, dass die Tätigkeit all jener, die sich beruflich oder privat für Patientinnen und Patienten einsetzen, Anerkennung findet. Die reformierten Kirchgemeinden Hedingen und Affoltern feiern ihre Gottesdienste am «Tag der Kranken» nicht in den Kirchen. Sie feiern zusammen mit den Patientinnen und Patienten und Pflegenden im Bezirksspital. Dort begleitet ein Team von Seelsorgerinnen und Seelsorgern der katholischen und der reformierten Kirche Patientinnen und Patienten in dieser besonders sensiblen Lebenssituati-

on. Sie kommen nicht mit Glaubensdogmen ans Spitalbett, sie kommen mit Zeit und Offenheit. Sie können zuhören, mittragen und mitaushalten. Dies bringt Trost, ermutigt und lässt Hoffnung keimen. Ein Wechsel im Spitalpfarramt führte die Pfarrerin Daniela Hess im letzten Herbst nach Affoltern am Albis. Am «Tag der Kranken» wird Daniela Hess durch den Dekan Werner Schneebeli in ihr Spitalpfarramt eingesetzt. Im Anschluss an den Gottesdienst sind alle zu einem Willkommensapéro eingeladen. «Ich war krank und ihr habt mich besucht», sagt der Menschensohn als König im biblischen Gleichnis zu den Gesegneten. Auf ihre erstaunte Frage, wann sie ihn besucht hätten, antwortet er: «Wahrlich, ich sage euch, was ihr einem meiner geringsten Schwestern und Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.» (Matthäus 25, 36). (ws) Sonntag, 2. März 2014, 10 Uhr, Gottesdienst zum Tag der Kranken im Spital Affoltern, Haus Rigi, Mehr-

Spitalseelsorgerin Daniela Hess mit einer Patientin der Langzeitpflege. (Bild zvg.)

Von Jugendlichen für Jugendliche Job4you: Anesa Kumalic neu im Team Job4you ist ein Projekt der Jugendarbeit Affoltern am Albis, welches seit dem Jahr 2008 besteht. Das Jobvermittlungsbüro wird jeweils von zwei Jugendlichen betreut. Seit Anfang Jahr gehört Anesa Kumalic (15) zu diesem Team. Nachstehend schildert sie ihre ersten Eindrücke. «Durch die freie Stelle im Job4You-Büro öffnete sich mir eine neue Chance. Ich arbeite seit Kurzem im Team zusammen mit Ardit Biqkaj. Bereits nach den ersten Einsätzen habe ich schon beeindruckend viel Erfahrung gesammelt. Bald werde ich 16 Jahre alt und beginne ab diesem Sommer eine KVLehre bei der Credit Suisse. Dieser Bürojob ist für mich eine optimale Vorbereitung auf die Lehre.

Die Arbeit Job4You ist eine Job-Vermittlungsagentur von Jugendlichen für Jugendliche, die zwischen 13 und 16 Jahren alt sind. Unter der Begleitung der Jugendarbeit nehmen wir verschiedenste Freizeit-Arbeitsaufträge aus der Bevölkerung an, bearbeiten diese selbstständig und kümmern uns um die An-

liegen von Arbeitgebern und Arbeitnehmern. Wir sind ebenso zuständig für die Vermarktung des Projektes und werden darin gefördert, eigene Ideen einzubringen und zu verwirklichen. Eine Werbeaktion im Frühling sind wir bereits am Planen. Wir übernehmen das Verteilen der Monatsprogramme sowie von Flyern verschiedener Projekte und pflegen den Kontakt zu Kunden und Arbeitnehmern. Zurzeit sind über 30 Jugendliche in der Kartei registriert. Um das Projekt weiter aktiv zu halten, sind wir auf Ihre Hilfe angewiesen. Aufträge wie Rasen mähen, Keller aufräumen, Babysitten, Autos waschen, Caterings, Erklären von Computerprogrammen und vieles mehr sind stets gefragt. Wer den Kontakt zu Jugendlichen begrüsst und gerne ein soziales Projekt unterstützt, wende sich telefonisch, persönlich oder per E-Mail an uns. Unsere Mitarbeiter gehen motiviert und mit vollem Einsatz und Freude an die Arbeit.» Für weitere Informationen steht das Job4you-Team jederzeit zur Verfügung. Das Büro befindet sich im Treffpunkt Hirtschür, Alte Jonentalstrasse 3, in Affoltern. Öffnungszeiten: Das Team ist jeden Mittwochnachmittag von 14 bis 16 Uhr da. Ausnahme: während der Schulferien.

Ausserschulische Jugendarbeit Das Projekt «Die Jugend in den Gemeinden» wurde vom Jugendbeauftragten des Bezirks Affoltern, Matias Dabbene, contact Jugendförderung Bezirk Affoltern – eine Dienstleistung aller 14 Bezirksgemeinden, lanciert und koordiniert, um den zentralen Wert der ausserschulischen Jugendarbeit für das Gemeinde- und Bezirksleben aufzuzeigen. Entstanden ist es in Zusammenarbeit mit «Anzeiger», Standortförderung Knonauer Amt und verschiedenen Organisationen der Jugendförderung im Bezirk. Finanziell unterstützt haben es: GGA Gemeinnützige Gesellschaft des Bezirks Affoltern und Raiffeisen.

zweckraum.

Anesa Kumalic ist neu im Team des Jobvermittlungsbüros. (Bild zvg.)

Eine der Jass-Runden im Ulmensaal in Affoltern. (Bild zvg.)

Das Plus für alle Menschen ab 60 Spielnachmittage in Affoltern Offene Spielnachmittage mit Kaffee und Kuchen finden jeden Dienstag von 14 bis 17 Uhr im Ulmensaal des reformierten Chilehuus’ in Affoltern statt.

reformierten Kirchgemeinden ist, steht ausnahmslos allen offen. Eine regelmässige Teilnahme ist in keiner Weise erforderlich. Wer mag, ist immer herzlich willkommen! Spielnachmittag «60plus»; jeden Dienstag von

Mitten unter der Woche an einem Nachmittag nicht arbeiten zu müssen, sondern frei zu haben und machen zu können, wonach der Sinn einem gerade steht – das ist ein Privileg der Pensionierten beziehungsweise der über 60-Jährigen. Jeweils am Dienstag braucht sich niemand den Kopf darüber zu zerbrechen, was denn nun mit dem Nachmittag anzustellen sei; denn immer am Dienstagnachmittag um 14 Uhr treffen sich Seniorinnen und Senioren zu Spiel und ungezwungenem Gespräch. An den einen Tischen wird eifrig gejasst, an anderen widmet man sich mit den französischen Karten dem Rommé-Spiel und wieder andere spielen weniger bekannte oder neuere Spiele wie Rummikube oder Skip-Bo. Selbstverständlich können auch jederzeit noch andere Spiele mitgebracht und ausprobiert werden. Das Helferinnen-Team um Therese Seeburger sorgt jeden Dienstag für Kaffee und selbst gebackenen Kuchen; manchmal werden auch andere saisonale Köstlichkeiten serviert. Dieser Spielnachmittag, welcher ein Angebot der katholischen und der

14 bis 17 Uhr im reformierten Chilehuus, Zürichstrasse 94, Affoltern. Auskunft: Therese Seeburger, Telefon 044 761 58 94.

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Serie

Dienstag, 25. Februar 2014

«Eine verzweifelt lange Strecke» Willy Hug: Alte Geschichten aus dem Säuliamt (82) – Teil 2: 150 Jahre Eisenbahn Zürich–Affoltern–Zug–Luzern Die Wahl der Alpentransversale strapazierte die Freundschaft zwischen «Eisenbahnkönig» Alfred Escher und dem Affoltemer Bundesrat Jakob Dubs sehr. Wird das Knonauer Amt künftig an der Bahnlinie zum Gotthard liegen? Vorerst galt es aber, die Schwierigkeiten beim Bahnbau durch das Knonauer Amt auszuräumen. Anfang 1863 war die neue Bahnlinie durch das Knonauer Amt bereits im Bau, aber die Ämtler wussten immer noch nicht, ob ihre Bahnlinie einst Teil einer Gotthardroute sein werde. Willy Hug, Autor. Alfred Escher, während langer Zeit ein «Lukmanierfreund», entschied sich dann für den Gotthard und am 7. August wurde in Luzern eine grosse Konferenz einberufen. Vertreter von 15 Kantonen und zwei Bahngesellschaften sprachen sich für eine Eisenbahntransversale durch den Gotthard aus. Die ausländischen Geldgeber aber, vornehmlich Deutschland und Italien mit den rivalisierenden Mailand und Genua, welche für verschiedene Alpentransversalen Stellung bezogen, bewogen Dubs wie auch den gesamten Bundesrat zu einer neutralen Haltung und sie betonten auch ihre Unabhängigkeit von Alfred Escher. Bei einer Besprechung des Bundesrates Anfang April 1864 standen sich immer noch vier verschiedene Ansichten über die richtige Variante einer Alpentransversale gegenüber. Escher, der Dubs nicht nur zum Regierungsrat verholfen hatte, sondern auch nicht zuletzt seinetwegen die Eisenbahn durch das Knonauer Amt, statt durch das Sihltal baute, hatte kein Verständnis für die Zurückhaltung seines Freundes Dubs. Für diesen war die Situation derart belastend, dass er sich deswegen, gemäss seinem Tagebuch, mit Rücktrittsgedanken aus dem Bundesrat befasste.

Begründung einer Eisenbahnunternehmung Zürich-Zug-Luzern.» Da der Zuger Bahnhof eine Kopfstation war und um zeitraubende Wechsel der Dampflokomotiven zu ersparen, wurde ein «Gleisdreieck» gebaut, damit die Züge für die Weiterfahrt wieder richtig aufgestellt waren. Die finanzielle Lage der privaten Bahngesellschaften war schwierig und sie drohten von ausländischen Banken abhängig zu werden. Escher erkannte dies früh und um dem entgegenzuhalten, hatte er bereits 1856 die Schweizerische Kreditanstalt gegründet. Deswegen schrieb er damals am 3. Juli 1856 an Dubs, welcher damals Regierungsrat war: «Mein lieber Freund! Indem ich dir die nachträgliche Eingabe des Komites der Kreditanstalt zu Handen der Regierung übermittle. Es dürfte sehr angemessen sein, wenn du die Güte hättest, die nachträgliche Eingabe heute Nachmittag an der Sitzung der Handelskammer vorzulegen. Mit freundschaftlichem Grusse, dein Alfred Escher.»

Der Bahnhof Affoltern von NOB-Architekt Friedrich Wanner (1900). Bahnhof nur für Förster und Wildschützen?

Wie beim Neubau der Bahn: Rottenarbeiter und Stationspersonal bei Arbeiten (1925).

«Eine verzweifelt lange Strecke» Die Konzession verschwieg, wie mühsam es war, die Finanzen aufzubringen und die Bahnstrecke und die Standorte der Bahnhöfe festzulegen. Unter dem Vorsitz des Obfelder Industriellen Rudolf Stehli-Hausheer konnte eine Million Franken an die Bausumme von 12 Millionen aufgebracht werden. Zugestimmt hatte auch das Initiativkomitee bestehend aus verschiedenen Ämtler Industriellen, welches bereits 1856 beim Regierungsrat ein Gesuch für eine Baldernbahn einreichte. Diese sollte von Zürich durch die Baldern via Affoltern nach Zug gehen. Auch die Streckenführung bei der Stadt Zug gab Anlass zu Reibereien. Als Teil eines Projekts der nun in Konkurs gegangenen OstWest-Bahn waren bei Baar bereits Bahndämme aufgeschüttet worden, Teil der von der Ost-West-Bahn projektierten Linie von Luzern–Zug–Sihlbrugg und durch das Sihltal nach Zürich. Nach dem Konkurs dieser Bahngesellschaft und der Übernahme durch Eschers Nordostbahn wurden diese Bahndämme in Baar hinfällig. Denn in Richtung Zürich war die Bahnstrecke jetzt von den Ingenieuren der Nordostbahn durch das Knonauer Amt geplant. Die Stadt Zug sollte gar keinen Bahnanschluss erhalten, sondern von Steinhausen her mit einem Pferdewagen bedient werden. Escher schrieb Dubs am 20. Oktober 1861: «Ich sehe grossen Schwierigkeiten entgegen. Die

68 Bahnwärterbuden (links) wurden gebaut. Dazu einige Bahnwärterwohnungen (rechts). Bild von Grossmatt, Affoltern, 1988 abgebrochen. Berücksichtigung der Stadt Zug fällt ungemein schwer. Eine Ausbiegung von Steinhausen über Baar nach Zug und nach Cham zu fahren, hätte für die direkte Linie von Zürich nach Luzern einen Umweg von neun bis zehn Kilometern zur Folge, den man vor der Zukunft fast nicht verantworten kann. Besonders wenn man bedenkt, dass die Strecke durch das Reppischtal ohnehin eine verzweifelt lange ist.» Mit letzter Aussage bekundete Escher den Umstand, dass die kurvige Streckenführung durch das Knonauer Amt, mit dem Umweg über Urdorf nicht einem Ideal entsprach. Die Zuger fühlten sich übergangen und auf

die Kappelerkriege anspielend schrieb die «Eidgenössische Zeitung»: «Heute will Zürich statt der Schwerter seine Schienen mit denjenigen Zugs kreuzen und es liegt der Gedanke nahe, dass wie früher durch Religionseifer, jetzt durch Bahneifersucht der nachbarliche Friede gestört werde.»

Dubs überzeugte Escher Daraufhin schrieb Dubs an Escher: «Wird Zug in diesem Stücke nicht befriedigt, so habt Ihr dort einen ewigen Herd der Unzufriedenheit und einen Anknüpfungspunkt für die gegnerische Seite bei allen möglichen Projek-

ten. Umgekehrt wären sie meiner Ansicht nach dauernd befriedigt und gewonnen und es könnte kommen, was da wolle, so könnte man Eurer Bahnlinie nicht ausweichen. Dass eine Kantonshauptstadt nicht gerne auf eine Pferdebahn verwiesen wird, begreife ich.» Dubs konnte damit Escher zum Nachgeben bewegen, und Anfang Dezember 1861 teilte Escher Dubs mit, dass sich betreffend Zug alles erfreulich entwickle. Tatsächlich konnte am 14. Dezember 1861 ein Vertrag abgeschlossen werden: «Vertrag zwischen den hohen Ständen Zürich, Luzern und Zug und der schweizerischen Nordostbahngesellschaft, betreffend

Jakob Friedrich Wanner war Eschers Hausarchitekt für die Nordostbahn. Nicht nur der pompöse Hauptbahnhof von Zürich oder der SKA-Hauptsitz am Paradeplatz waren sein Werk, sondern auch die kleinen, aber schmucken Bahnhöfe an der neuen Bahnlinie im Knonauer Amt. Affoltern und Hedingen sollten zusammen einen Bahnhof bei der Grossmatt erhalten, in der Nähe von Dubs Gasthofs Krone. Statthalter Stehli von Obfelden setzte sich für den heutigen Standort im Hägeler ein. Dieser wurde von der Regierung am 10. Oktober 1862 unterstützt, namentlich auch wegen der hohen finanziellen Mittel, welche Obfelden einbrachte. Der neue Bahnhof war aber wiederum für einige Affoltemer zu weit ausserhalb des Dorfes. Sie meinten denn auch zynisch, der Bahnhof Hedingen wäre für sie nun näher. Ebenfalls verzichten mussten Zwillikon und Ottenbach auf eine Station «Loo». Stallikon machte einen Bahnhof bei Landikon zur Bedingung. Ein weiterer Standort im «Tousserholz» wäre nur «für Förster und Wildschützen» wurde gespottet. In Inseraten suchte die Nordostbahn viele Arbeitskräfte. Allein für den Bahnbau bei Bonstetten wurden 300 Erdarbeiter gesucht. Hunderte Arbeiter kamen aus Süddeutschland oder Italien. Die von Escher unterzeichneten Geschäftsberichte nennen Zahlen und Schwierigkeiten: Die Bahn nach Luzern wird 120 Mal von Strassen und Wegen gekreuzt. Zahlreiche Strassenund Wegverlegungen waren nötig, ebenso drei Fluss- und Bachkorrekturen. 17 Stein- und 19 Eisenbrücken. Einschnitte, Stützmauern, Rutschungen zwischen Birmensdorf und Landikon. Bei Bonstetten versank das Bahntrassee während Wochen immer wieder im moorigen Boden. Grösste Bauwerke waren der Ettenbergtunnel, die Bahndämme bei Schlieren, Landikon, Knonau, Honau, Gisikon. Fortsetzung folgt.

150 Jahre Eisenbahn Zürich–Affoltern– Zug–Luzern Am 30. Mai 1864 wurde die Eisenbahnlinie Zürich–Affoltern–Zug– Luzern feierlich eröffnet. Die SBB plant im Frühsommer einen Anlass mit der Bevölkerung, verbunden mit einer Zugstaufe. Innerhalb der Serie «Alte Geschichten aus dem Säuliamt» widmen sich einige Folgen dieser interessanten Bahngeschichte.


Bezirk Affoltern

Dienstag, 25. Februar 2014

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Um drei Gremien wird gekämpft Erneuerungswahlen der Gemeindebehörden in Hedingen: G8908 tritt mit vier Kandidierenden an Die Erneuerungswahlen Ende März bringen in Hedingen bei Gemeinderat, Rechnungsprüfungskommission und Baukommission Kampfwahlen. Die Auslese für das Gemeindepräsidium, in die Schulpflege und die reformierte Kirchenpflege sind unbestritten. ................................................... von urs e. kneubühl Der Urnengang vom Wochenende des 30. März in Hedingen ist bei den Wahlen in den Gemeinderat, die Rechnungsprüfungskommission und die Baukommission umkämpft. Für Gemeinderat, Rechnungsprüfungskommission und Baukommission stellt sich je ein Kandidat mehr als Sitze zur Verfügung stehen. Bei der Wahl um die vier Gemeinderatssitze sah es zwar kurzfristig nicht nach einem Wahlkampf aus, nachdem die ursprünglich antretende Noëlle Ferrat ihre Kandidatur kurzfristig zurückgezogen hat. Mit Martin Vetsch stellt sich nun aber doch ein fünfter Kandidat zur Wahl. Er wird zusammen mit den bisherigen FDP-Gemeinderäten Ruedi Fornaro und Bertram Thurnherr sowie den ebenfalls neu kandidierenden Claude Hafner, SVP, und Daniel Näf, G8908, in die Entscheidung gehen. Unumstritten ist die Bewerbung um das Gemeindepräsidium: Um die Nachfolge des

Die Behördenwahlen in den Gemeinden Am 30. März 2014 werden die Behörden der 14 Gemeinden des Bezirks Affoltern neu bestellt. In einer Serie beleuchtet der «Anzeiger» die Ausgangslage. In einigen Gemeinden stehen Wahlkämpfe an, in anderen nehmen die Behördenmitglieder die Legislaturperiode 2014 bis 2018 nach stiller Wahl in Angriff. (-ter.)

In Hedingen sind die Wahlen in den Gemeinderat, die Rechnungsprüfungskommission und die Baukommission umkämpft. (Bild Werner Schneiter) zurücktretenden Paul Schneiter bewirbt sich mit Bertram Thurnherr ein einziger Kandidat.

G8908 ist wahlaktiv Als fünftes Mitglied wird automatisch der Präsident der Schulpflege, welcher mit dem Wahlzettel «Schulpflege» zu wählen ist, im Gemeinderat Einsitz nehmen. Hier dürfte der Bisherige Hermann Bättig, FDP, der als einziger Präsidiumskandidat antritt, wieder gewählt werden. Die Wahlen in die Schulpflege sind – nach dem umkämpften ersten Wahlgang vom 9. Februar – unbestritten: Sieben Kandidierende bewerben sich um die sieben Sitze. Mit der Parteilosen Jacqueline

Grand-Spillmann gibt es eine einzige neue Bewerberin, während Hermann Bättig, Peter Bernath, Sara Bucher, Chantal Egger, Elisabeth Hofmann und Rolf Schilliger als Bisherige antreten. Als höchst wahlaktiv zeigt sich, neben den etablierten Parteien, bei diesen Ersatzwahlen auch die G8908. Sie stellt mit Daniel Näf für den Gemeinderat, Sara Bucher für die Schulpflege, Richard Zobrist für die Rechnungsprüfungskommission und Lukas Gantert für die Baukommission gleich vier Kandidierende. Die Belebung der politischen Diskussion, die sich die G8908 zum Ziel gesetzt hat, soll damit auch «in die Behörden hineingetragen werden». Die Wahlchancen der G8908-Kandidierenden, so wird ge-

mutmasst, dürften für die G8908 bei der Auslese in den Gemeinderat am aussichtsreichsten sein, zumal dem G8909-Kandidaten für die RPK, Richard Zobrist, mit den Bisherigen Paul Erni (der als einziger Kandidat für das Präsidium kandidiert), Matthias Bär, Dieter Jann, Vilmar Krähenbühl sowie Matthias Wildhaber dem Sohn der zurücktretenden Gemeinderätin Margret Wildhaber starke Mitkandidierende gegenüberstehen.

Kirchenpflege-Wahl: klare Sache Ähnliches dürfte auch für die Wahl in die Baukommission gelten. Hier treten neben Lukas Gantert von der G8908 mit Urs Lendenmann und Werner Uhr

zwei Bisherige sowie mit Rico Girardi und Andri Oertli zwei Neue an. Das Präsidium der Baukommission wird durch den jeweiligen Vorsteher bzw. die jeweilige Vorsteherin Hochbau und Umwelt ausgeübt und muss nicht an der Urne gewählt werden. Für die Wahl der neun Mitglieder stellen sich ebenso viele Kandidierende und auch die Wahl des Präsidenten der reformierten Kirchenpflege dürfte eine klare Sache sein. Die Bisherigen Jeanine Grossmann, Peter Ott, Thomas Rinderknecht, Prisca Risold, Maja Schmit, Gabriela Vanetta und Astrid Wohlwend sowie neu Marcel Pfister und Meret Von der Crone stellen sich als Pflegemitglieder zur Wahl, Peter Ott zusätzlich für das Präsidium.

forum

Die Einheitsgemeinde nimmt Gestalt an ... Aus dem Gemeinderat Knonau Nachdem die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger mit über 85% die Bildung einer Einheitsgemeinde an der Urne unterstützt haben, gilt es nun, diese auf strategischer und operativer Ebene umzusetzen. Diverse Gespräche haben bereits stattgefunden und die neue Geschäftsordnung des Gemeinderates liegt im Entwurf vor. Auch die Primarschulpflege muss sich neu organisieren, zumal das Ressort der Liegenschaften dort wegfällt und neu im Gemeinderat behandelt wird (Schulliegenschaften).

Tempo-30-Zone Für die geplante Einführung der Tempo-30-Zone innerhalb des Siedlungsgebietes ist folgender Ablauf vorgesehen: – Kreditantrag wird der Gemeindeversammlung vom 10. Juni 2014 vorgelegt. – Nach Kreditgenehmigung wird das Projekt «Tempo 30» durch den Gemeinderat festgesetzt und Antrag an die Sicherheitsdirektion zur Verfügung der Änderung von Signalisation und Markierung gestellt. – Publikation der Verfügung der Sicherheitsdirektion sowie Publikation der baulichen Massnahmen Tempo 30 mit öffentlicher Auflage von 30 Tagen.

Baustelle? Ja! Sozialhilfefälle optimal betreuen (...), Inserat im «Anzeiger» vom 21. Februar.

Für das Bauvorhaben «Überbauung Oberdorf», welche den Neubau von 4 Mehrfamilienhäusern mit Unterniveaugarage und den Abbruch einer bestehenden Scheune konnte der Gemeinderat zudem die Baubewilligung erteilen.

Im «Anzeiger» vom Freitag, 21. Februar 2014, schreibt Jürg Wyttenbach, Kandidat für den Gemeinderat Affoltern, «Sozialhilfefälle optimal betreuen und im Arbeitsmarkt reintegrieren». Er möchte deshalb am 30. März in den Gemeinderat gewählt werden. Dass er als Gemeinderat keinen Einfluss im gewünschten Sinn hätte, sollte er eigentlich wissen. Er könnte vielleicht als Mitglied des Sozialausschusses in beschränktem Masse Einfluss nehmen, und das wäre es auch schon. Die Voraussetzung für die Erfüllung seines Wunsches ist aber gegen seinen Willen auf gutem Wege. An der Gemeindeversammlung vom 9. Dezember 2013 hat die Mehrheit der Anwesenden beschlossen, dass Affoltern am Albis per Ende 2015 aus dem Zweckverband Sozialdienst austritt. Und dann – aber erst dann – liegt es einzig und allein in der Hand und Verantwortung der Gemeinde Affoltern am Albis, Herrn Wyttenbachs Wunsch entsprechend umzusetzen! Vielleicht muss er sich einmal mit der selbsternannten «Stimme des Säuliamtes» aus Zwillikon zusammensetzen, um zu besprechen, was da jetzt wohl falsch gelaufen ist ...

Matthias Ebnöther, Gemeindeschreiber

Hermann Brütsch, Affoltern

– Behandlung allfälliger Einsprachen (Rekursverfahren). – Umsetzung der Massnahmen – nach einem Jahr: Erfolgskontrolle und allfällige zusätzliche Massnahmen.

Umgestaltung Chamstrasse Die öffentliche Auflage des Projekts zur Umgestaltung der Chamstrasse mit integrierten Verkehrsberuhigungsmassnahmen endet am 3. März 2014. Danach werden sämtliche Eingaben bearbeitet. Der Kreditantrag wird voraussichtlich im Jahr 2015 den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern zur Abstimmung vorgelegt. Anschliessend wird das detaillierte Projekt wiederum öffentlich aufgelegt.

Baubewilligung

Für die neu gewählten Behördenmitglieder Obfelden lädt zum Begrüssungsapèro Nachdem alle Behördenmitglieder in stiller Wahl gewählt worden sind, lädt die Inter-Parteiliche Konferenz alle interessierten Stimmberechtigten Obfeldens am Sonntag, 2. März, um 15 Uhr in der Brunnmatt zu einem Begrüssungsapèro ein. Das gibt die Möglichkeit die Gewählten persönlich kennenzulernen. In Obfelden melden sich an einer Behördentätigkeit interessierte Personen bei einem Parteipräsidenten ihrer Wahl oder beim amtierenden Präsidenten der IPK. Diese laden dann zu einem informativen Gespräch über die Anforderungen und den Zeitaufwand ein. Bei weiter bestehendem Interesse werden die möglichen Kandidatinnen und Kandidaten zu einer Sitzung des IPK-Vorstandes geladen. Anschliessend werden die Kandidaturen in den einzelnen Parteigremien besprochen, welche ihre Beschlüsse an der nächsten IPK-Sitzung bekannt geben.

Fehlbesetzungen vermeiden Werden mehr qualifizierte Personen gemeldet als Sitze zu vergeben sind,

wird eine Wahlliste erstellt, bei der die bisherigen und wieder kandidierenden Behördenmitglieder zuerst und die neu kandidierenden anschliessend in alphabetischer Reihenfolge aufgeführt werden. Wenn nur so viele Personen gemeldet werden wie Sitze zu vergeben sind, besteht die Möglichkeit zu einer stillen Wahl. Wie dieses Jahr geschehen. Wie die jahrelange Erfahrung mit dieser Praxis gezeigt hat, werden so Fehlbesetzungen weitgehend vermieden. Bezüglich der reformierten Kirchenpflege ist seit der Annahme des neuen Kirchengesetzes eine stille Wahl nicht mehr möglich. Deshalb müssen deren Mitglieder in einer Urnenwahl, am 30. März 2014, gewählt werden. Franz Leutert, Präsident IPK 2014-2018


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Bewusster Leben mit Tai Ji/Qi Gong Wie oft rast man von Termin zu Termin, steht unter Strom? Wie viel Zeit schenkt man sich selber? In der modernen Welt ist Musse eine Rarität, eine Kostbarkeit, die selten geworden ist. Es geht vergessen, dass man nicht immer nur geben kann, ohne aufzutanken. Im Tai Ji/Qi Gong werden die Batterien wieder aufgeladen, man schenkt sich selber Aufmerksamkeit, findet Ruhepausen in der Hektik. Nur wer für sich selber gut sorgt, ist in der Lage, mit Freude und Energie anderen zu begegnen und die alltäglichen Anforderungen zu meistern. Tai Ji/Qi Gong lehrt Achtsamkeit. Die langsamen Bewegungsübungen helfen, zur Besinnung zu kommen. Der Körper wird gekräftigt, der Geist beruhigt und die Seele genährt. Nach einer Lektion Tai Ji/Qi Gong fühlt man sich rundum wohler. Gerne erteilt Kursleiterin Monika Klauser, Bewegungspädagogin BGB, nähere Auskunft. Kurs ab Freitag, 7. März, jeweils von 14 bis 15.15 Uhr (75 Min.) im kath. Pfarreizentrum Affoltern (5 Gehminuten vom Bahnhof). Infos: Telefon 079 758 74 89 oder monikagymoklauser@gmx.ch.

korrektur

50 Jahre

Krimi-Komödie

Die Geschichte der Oberämtler Fasnacht wird in einer Festschrift gewürdigt. > Seite 12

Das Cargo Theater spielt am Samstag im Gemeindesaal Weid, Hausen. > Seite 13

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Zwei Siege Eisklettern: Petra Klingler gewinnt in Pontresina den Lead- und den Speed-Wettkampf. > Seite 16

«Wir können jederzeit gute Lehrlinge brauchen» Franz AG bildet in Wettswil Automechs, Carrossiers und Detailhandels-Angestellte aus «Wir suchen dich»: Mit einer eigenen Broschüre wirbt die Franz AG um Lehrlinge. Als zusätzlicher Anreiz dient ein Peugeot-Roller. Die aktuellen «Stiften» sind mit ihrem Ausbildungsplatz sehr zufrieden. Schleifen und grundieren, spachteln und spritzen – Roman Werner kann das mittlerweile alles. Im Sommer wird er seine vierjährige Lehre zum Carrossier Lackiererei abschliessen. An seinem Job schätzt er die Abwechslung und den Umgang mit Farben. Seine Ausbildung empfiehlt er deshalb allen, die gerne mit Farben zu tun haben und sich für Autos interessieren. Dabei habe er selber sich nie etwas aus Autos gemacht, verrät Roman Werner. Ganz anders Aleksandar Fazekas: «Schon als kleines Kind habe ich Autos geliebt», verrät der angehende Automobil-Fachmann. Ob Service, Räder wechseln oder Occasionen aufbereiten: «Ich bin im dritten Lehrjahr, ich weiss, was zu tun ist», sagt Fazekas selbstbewusst. Und als er von seinem Traumauto – ein 69er Dodge Charger – spricht, wird sein Lächeln noch etwas breiter.

Neue Telefonnummer «Den Menschen als Ganzes erfassen»: Im Bericht über die Praxis im Licht («Anzeiger» vom 21. Februar) war noch die alte Telefonnummer aufgeführt. Neu ist Christine Berchtold unter Telefon 044 776 80 03 erreichbar.

Dienstag, 25. Februar 2014

Mechaniker sind gefragte Leute Sasi Thirugnanamoorthy ist im zweiten Lehrjahr zum Detailhandelsfachmann mit Schwerpunkt Bewirtschaftung. Zu Beginn habe er mehr im Lager gewirkt: rüsten, buchen und einlagern. Mittlerweile kümmert er sich im Büro um Gutschriften und Reklama-

Vorbereitung: Vor dem Spritzen klebt Roman Werner ab. (Bilder Thomas Stöckli). tionen der Peugeot-Vertreter, welche die Franz AG mit Ersatzteilen beliefert. Welche Eigenschaften sind in seinem Job gefragt? «Man muss zuverlässig sein, zielstrebig und ...», als ihm das Wort zum Umgang mit den Kunden nicht einfällt, hilft Chefin Maina Gentile: «geduldig.» «Wir können jederzeit gute Lehrlinge brauchen», verrät Bernhard Pineider, seit drei Monaten neuer Geschäftsführer der Franz AG in Wettswil. Um die angehenden Berufsleute buhlt der Traditions-Betrieb auch mit einer eigenen Broschüre. «Die meisten, die einen Sek.-A-Abschluss haben, gehen nicht ins Autogewerbe», bedauert Kurt Moro, der Werkstatt und Carrosserie leitet und bis vor Kurzem selber Prüfungs-Obmann war. Dabei seien Mechaniker gefragte Leute mit

intakten Weiterbildungs- und Aufstiegs-Chancen.

Alex Fazekas kontrolliert den Ölstand.

Die Lehrstellen bei der Franz AG:

Schnupperlehre bietet Einblick Vier Jahre dauert die Ausbildung zum Automobil-Mechatroniker. Die schulischen Herausforderungen sind allerdings hoch, entsprechend werden Sek.-A-Abgänger gesucht. Alternativ kann man in drei Jahren AutomobilFachmann oder -frau werden – und dann allenfalls immer noch ins dritte Ausbildungsjahr zum Automobil-Mechatroniker einsteigen. Tieferen Einblick dazu ermöglichen die einwöchigen Schnupperlehren. Sechs Lehrlinge werden aktuell bei Franz in Wettswil beschäftigt. In einem der modernsten Garagen-Betriebe der Schweiz lernen die «Stiften»

Automobil-Fachmann /-frau (3 Jahre) Automobil-Mechatroniker (4 Jahre) Carrossier Lackiererei (4 Jahre) Carrossier Spenglerei (4 Jahre) Detailhandelsfachmann/ -frau Autoteile-Logistik (3 Jahre) auch mit Gerätschaften umzugehen, die andernorts fehlen. Als weitere Anreize locken überdurchschnittlicher Lohn und der Roller, den jeder Automobil-Mechatroniker-Lehrling zur Verfügung gestellt bekommt. (tst.) Franz AG, Peugeot-Konzessionär, Moosstrasse 31, Wettswil. Telefon 044 701 88 35.

Jazzprominenz vereint Mit Claude Marthaler im «Hirschen» zum Mount-Everest-Basiscamp New Revival Jazzband spielt in Wettswil

Sportlich anspruchsvolle und kulturell vielfältige Biketour

Im Rahmen der monatlichen Jazzkonzerte im Hirschen Wettswil tritt am Samstag, 1. März, Barbara Widmer’s New Revival Jazzband auf.

Claude Marthaler, der wohl am weitesten gereiste Tourenradfahrer der Schweiz, leitet im Herbst exklusiv für den Ämtler Radreisenveranstalter bike adventure tours die MountainbikeExpedition «Transhimalaya» von Lhasa nach Kathmandu.

Die Pianistin Barbara Widmer stammt aus Winterthur. Sie spielte in New Orleans, gastierte öfters bei Sammy Rimington und begleitete die Sängerin Lillian Boutté. Sie ist seit 1991 Mitglied der «Delta Four», gründete 1998 die «Barbara Widmer’s New Revival Band» entwickelte Pianistin Barbara und Widmer. (Bild zvg.) sich zu einer der besten Vertreterinnen ihres Stils in Europa. Ihr Spiel wird hauptsächlich von Alton Purnell, dem Doyen vieler New Orleans Revival-Pianisten, beeinflusst. Sie lebt mit

ihrem Mann in Frankreich. Doch öfters kommt sie für Auftritte in die Schweiz und am 1. März nach Wettswil. Zu ihrem Quartett gehören internationale Musiker. Am Bass wird sie von ihrem Ehemann, dem Briten Tony Taylor, begleitet. Ebenfalls aus England stammt der Klarinettist Roy Duncombe, der in Lindau am Bodensee lebt und in der Schweizer Jazzszene bei verschiedenen Bands mitspielt. Am Banjo begleitet Eric Webster, professioneller Musiker, der seit Jahren regelmässig weltweit mit Sammy Rimington auf Tournee geht. Er war und ist Mitglied von mehreren bekannten englischen New Orleans Jazz Bands. Neu dabei ist der Schlagzeuger Thomas Jähn. Soviel Jazzprominenz und Jazzgeschichte in einer Band zusammen, das verspricht einen spannenden und unterhaltsamen Abend in enger Tuchfühlung mit den Musikern. Da der Raum nur klein ist, ist eine Platzreservierung von Vorteil. Konzert am Samstag, 1. März, Restaurant Hirschen, Wettswil. Reservieren unter Telefon 044 700 01 28.

Marthaler kennt Tibet wie kaum ein anderer, hat er doch auf fünf Radreisen über eineinhalb Jahre dort verbracht. Dabei lernte er Einheimische und deren einzigartige buddhistische Kultur kennen und lieben. Der sympathische und charismatische «Cyclonaute», wie Claude Marthaler sich nennt, hat inzwischen mehr als 15 Jahre reisend im Sattel seines Velos verbracht. Seine längste Radreise dauerte sieben Jahre und führte ihn rund um die Welt. Dabei durchradelte er 60 Länder auf vier Kontinenten und legte sagenhafte 122 000 km im Velosattel zurück. Die «Transhimalaya» ist eine einmalige Herausforderung! Auf dieser Reise fährt man auf der landschaftlich

Dach der Welt: Die «Transhimalaya» ist eine einmalige Herausforderung. (Bild zvg.) und biketechnisch interessanten Nordroute, vom geheimnisvollen Tibet bis ins legendäre Königreich Nepal. Unterwegs begegnet man Tibetern in ihren einfachen kleinen Dörfchen und Hirten in den Weiten der Steppe. Diese sportlich anspruchsvolle und kulturell vielfältige Mountainbiketour dauert 26 Tage (10. September bis 5. Oktober) und führt auf 1100

Streckenkilometern und 11 500 Höhenmetern über zahlreiche mehr als 5000 Meter hohe Pässe. Höhepunkte der Tour sind der Besuch des Everest Base Camps und die Downhill-Fahrt von mehr als 3000 Höhenmetern hinunter bis zur nepalesischen Grenze. Infos: www.bike-adventure-tours.ch.


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Vermischtes

Dienstag, 25. Februar 2014

Die Geschichte der Oberämtler Fasnacht Jubiläums-Festschrift im «Anzeiger» bietet Zeitreise aus verschiedenen Perspektiven Wie ist die Fasnacht im Oberamt entstanden und wer waren ihre Macher? Woher hat der «längste Fasnachtsumzug Europas» seinen Ursprung? Diesen und anderen Fragen geht die umfassende FGU-Jubiläumsfestschrift in dieser «Anzeiger»-Ausgabe auf den Grund. ................................................... von martin platter Die Geschichte der Oberämtler Fasnacht, die in den letzten 50 Jahren massgebend von der FGU geprägt wurde, ist vielschichtig und stets ein Ausdruck grosser Kreativität und Lebensfreude. Strukturen und Umfeld haben sich im letzten halben Jahrhundert allerdings markant geändert. Aus dem verschworenen Dutzend «fasnächtlich Angehauchter», die 1964 in der Kiesgrube von Uerzlikon die gleichnamige Fasnachtsgesellschaft gründeten und in den folgenden Jahrzehnten auch die Geschicke der zweitkleinsten Gemeinde im Säuliamt politisch prägten, ist ein bunt gemischter Verein Gleichgesinnter geworden. Bildeten in den 1960er-Jahren noch der Schützenverein, der gemischte Chor und die FGU jene raren Momente, um aus dem ländlichen Alltagsleben in Kappel auszubrechen, sind die Vergnügungsmöglichkeiten heute beinahe unermesslich geworden. Diese Vielseitigkeit spiegelt sich auch im Jubiläums-Festprogramm, das vom 7. bis 9. März sagenhafte 50 Stunden Fasnacht bietet. Dreh- und Angelpunkt ist der Kappeler Gemeindesaal sowie das umliegende Festgelände, das

Die FGU organisiert den längsten Fasnachtsumzug Europas. (Archivbild) mit vier Bars aufgewertet wird. Angesprochen werden sollen – wie in der Gründerzeit – alle Altersgruppen vom Kind bis zu den (Un-)Ruheständlern. Die verschiedenen Generationen mel-

den sich auch in der Festschrift zu Wort. Welche Höhepunkte haben sie an den 50 Uerzliker Fasnachten erlebt? Wie hat sich die Fasnacht in ihrer Wahrnehmung und ihrem Leben

im Laufe der Zeit verändert? Verblüffend ist bei allen Befragten, dass sich die Begeisterung für die närrische Zeit bis heute hält. Ausserdem spielten mitreissende Vorbilder für alle eine

wichtige Rolle bei der Ansteckung mit dem Fasnachts-Virus gespielt. Auf dass der Funke auch bei den 50-Jahre-Jubiläumsfeierlichkeiten der FGU springen möge!

Ein Einblick in die Stoneyard Bildhauer-Schule, Ottenbach ................................................... von daria moser

N

ick Micros unterrichtet seit vielen Jahren Steinbildhauen in Ottenbach. Er stellt, zusammen mit seinen Kursteilnehmern, die Arbeit im Atelier StoneYard vor. Hier unterrichtet Nick neben Steinbildhauen auch Gipsbearbeitung und Modellieren. Das Atelier ist ein Raum, in dem sich ringsum an den Wänden Regale befinden, die mit unterschiedlichen Gegenständen gefüllt sind. Unter anderem mit Büchern, Werkzeug für die Steinbearbeitung und kleineren Plastiken. Auch eine kleine Küche gibt es hier, um in den Pausen Tee zu kochen. Zentral im Raum stehen grosse Arbeitssockel aus Holz, auf denen die Plastiken einzelner Kursteilnehmer bereits bereitstehen. Auf den Sockeln werden die Plastiken mit Sandsäcken oder Holzkeilen stabilisiert. Nick benutzt das Atelier ausserhalb der Kurse auch für seine eigenen Projekte. Das Zusammenspiel von Unterricht und eigenem künstlerischen Schaffen ist ihm sehr wichtig. Zurzeit unterrichtet er rund 35 Männer und Frauen. Diese kommen aus sehr unterschiedlichen Berufen und sind auch schon unterschiedlich lange dabei. Eine Teilnehmerin, die auch heute hier sein wird, besucht Nick Micros’ Steinbildhauschule schon seit dem Gründungsjahr 2004. Je nachdem wie lange die Kursteilnehmer bereits mit Stein arbeiten, benutzen sie unterschiedliche Arten von Stein. Alabaster eignet sich für Anfänger besonders gut zur Bearbeitung, da er sehr weich ist. Auch empfiehlt Nick für Anfänger eher kleinere Steine und einfachere Formen. Bearbeitet werden diese mit Hämmern und Meisseln in unterschiedlichen Grössen, aber auch mit Raspeln und Schleifpapier.

Allmählich trudeln die Kursteilnehmer ein. Sie unterhalten sich miteinander und bereiten ihre Arbeitsplätze vor.

Künstlerische und körperliche Arbeit Die Kursteilnehmer sind sich einig darin, dass das Steinbildhauen künstlerische und körperliche Arbeit gut verbindet. Es fördert das räumliche Vorstellungsvermögen und das handwerkliche Feingefühl. Ausserdem ist die Arbeit in einem Atelier auch spannend, weil man sich mit anderen Teilnehmern austauschen kann. So können technische oder künstlerische Ideen und Probleme zusammen behandelt werden. Nicks Entschluss, sein Atelier in einer ländlichen Gegend zu betreiben, wurde sehr bewusst gefällt, da diese gut auf seine Bedürfnisse als Bildhauer zugeschnitten ist. Ottenbach ist ein Bildhauer-Paradies: Es gibt Material, Handwerker und Transportmittel in der Nähe. Ausserdem ist Ottenbach gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln und dem Auto erreichbar. Die Umgebung bietet zudem Raum für das Arbeiten im Freien, Teilnehmende arbeiten bei schönem Wetter auf dem Platz vor dem Atelier und es finden jährliche Kurse beim Pontonierhaus am Reussufer statt. Das Atelier StoneYard bietet die Möglichkeit, sich mit traditionellen und neuen Materialien und Arbeitsweisen zu beschäftigen und sich künstlerisch zu betätigen und zu entwickeln. Die Arbeitsatmosphäre ist sehr kollegial und fördert den kreativen Austausch unter den Kursteilnehmern. Dies ist für alle ein wichtiger Teil der Erfahrung aus dem Atelier. Information: www.stoneyard.ch

Steinhauen verbindet künstlerische und körperliche Arbeit: Nick Micros mit einer Kursteilnehmerin. (Archivbild)


Veranstaltungen

Dienstag, 25. Februar 2014

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Rasante Kriminalkomödie «Der Grosse Coup» im Gemeindesaal Weid, Hausen Das Cargo Theater mit Stefan Wiemers und Samuel Kübler zeigt eine rasante Kriminalkomödie im Spagat zwischen radikaler Reduktion und verspielter Übertreibung. Am 1. März in Hausen.

Max Wanner (rechts, Mathias Gnädinger) braucht eine neue Leber. (Bild zvg.)

Länger Leben Kino in der Kirche Bonstetten Eine Schweizer Komödie mit Biss und Tiefgang – unter anderem mit Lorenz Keiser und Mathias Gnädinger – am Freitag in der reformierten Kirche Bonstetten. Erzählt wird die Geschichte von Max Wanner und Fritz Pollatschek. Wenn es nach den Ärzten geht, haben beide nicht mehr als drei Monate zu leben. Wanner braucht eine neue Leber, Pollatschek ein neues Herz. Nur eine Organtransplantation kann sie jetzt noch retten, doch legale Spenderorga-

ne sind rar. Starchirurg Dr. Egon Schöllkopf hat die Idee: Wer zuerst stirbt, spendet dem anderen das Organ. Es beginnt eine tödliche Freundschaft, welche die beiden Senioren bis in die Fänge der Mafia treibt. Derweil kämpft die jüngere Generation nicht nur mit den widerspenstigen Alten, sondern auch mit vertrackten Beziehungen und verkorksten Lebenszielen. Freitag, 28. Februar, 20 Uhr, in der ref. Kirche Bonstetten. Eintritt frei, freigegeben ab 12 Jahren.

Unendlich langsam geht die Sonne auf und fast unerträglich langsam erwacht auch die Stadt zu neuem Leben. Dann geht plötzlich alles schnell und das Publikum ist mitten im Geschehen. Der wertvollste Diamant aller Zeiten ist für eine Ausstellung in der Stadt und der Gauner «The Brain» plant sein grösstes Ding. Ein junger Italiener träumt vom grossen Glück und Hauptkommissar Pachulke gerät arg unter Druck. Stefan Wiemers, Gründer des Cargo Theaters, und Gastschauspieler Samuel Kübler erzählen die Geschichte im Comic-Theater-Stil. Das heisst, mittels schlichter, aber raffinierter Requisiten wie vielfältig einsetzbarer Kisten und Schachteln und knapper, präziser Körpersprache wird die Geschichte gezielt aufs Wesentliche reduziert erzählt. In schnellen Sequenzen und rasanten Orts- und Perspektivenwechseln werden Einbruchszenen, Verfolgungsjagden, Road-Movie-Szenen und Rettungsaktionen gezeigt. «Der grosse Coup» ist eine Mischung aus Schauspiel, Pantomime und Objekttheater, und wird mit üppi-

Mit vollem Körpereinsatz spielen Samuel Kübler und Stefan Wiemers. (Bild zvg.) gem Soundtrack ergänzt, der in amerikanischer Filmmanier effektvolle Geräusche und Musik zur Story liefert. Es ist ein Comic-Theaterstück im Spagat zwischen radikaler Reduktion und verspielter Übertreibung und mit jeder Menge Slapstick gewürzt. Samuel Kübler ist in Stallikon aufgewachsen, das ist für die eine oder den anderen bestimmt noch ein weite-

rer Grund, sich den preisgekrönten «Grossen Coup» zu Gemüte zu führen und dabei ihren allenfalls ehemaligen Schulkollegen zu treffen. Das Stück ist auch bestens für jugendliche Zuschauerinnen und Zuschauer geeignet. (san) Samstag, 1. März, 20.15 Uhr, Gemeindesaal Weid, Hausen. Kulturbar und Kasse ab 19.30 Uhr. Infos: www.cargo-theater.de.

Lüpfige Weisen rund ums Hackbrett Stubemusig Rechsteiner im «Pöschtli» zum Brunch Wie jedes Jahr im März spielen «s’Rechsteiners vo Bärn» im «Pöschtli» Aeugstertal zum Brunch auf. Immer noch ein Geheimtipp besonderer und urchiger Art, sind sie seit dem Erfolgsfilm «Die Herbstzeitlosen» aber keine Unbekannten mehr ... Mal archaisch, mal sinfonisch, mal melancholisch und immer wieder lüpfig – die Stubemusig Rechsteiner aus Bern spielt Volksmusik in all ihren Facetten. Es ist eine kreative Volksmusik jenseits von Trachtenlook und Volkstümelei. Rund ums Hackbrett präsentieren die vier Rechsteiners lüpfige Weisen vom Appenzeller Wälserli bis zum Emmentaler Hochzeitstanz. In die Schweizer Heimatklänge hinein tönen vielfältige musikalische Einflüsse anderer Traditionen und Kul-

turen – von Klassik über Swing bis Klezmer. Verspielt und besinnlich musizieren die vier Brüder, von denen der älteste (mit Jahrgang 1924) eigentlich der Vater der anderen ist ... Die archaischen Klänge rund ums Hackbrett sind zu einer feinen Weltmusik geworden – zu einem bunten Teppich, gewoben aus Fäden verschiedenster Welten und Zeiten. «Gut auch als Herzmassage für gestresste Manager», meinte einst Jiri Schmidhauser von Züri West.

Platin-Award für Filmmusik Nach mehreren hundert Auftritten in 35 Jahren, im In- und Ausland, an Konzerten, Festivals, Hochzeiten, Taufen, Stubeten – so sind sie auch an der «Pöschtli-Stubete» immer wieder gern gesehene Gäste – produzier-

ten sie 1995 ihre erste CD «vo Bärn». Im Herbst 2006 erschien dann die zweite CD «Sie spielen immer wieder ...», auf der die ganze Vielfalt vom städtisch angehauchten Zäuerli bis zur jiddischen Traurigkeit dokumentiert ist. 2007 spielten sie die Filmmusik im Kinohit «Die Herbstzeitlosen» von Bettina Oberli, mit Stephanie Glaser in der Hauptrolle. Der Film wurde im deutschsprachigen Raum von über einer Million Zuschauern im Kino gesehen, noch mal so viele schauten ihn sich im Fernsehen an. Die DVD wurde über 65 000 Mal verkauft und die Filmmusik dafür in der Schweiz mit dem Platin-Award ausgezeichnet. Konzert mit Brunch am Sonntag, 2. März, 10.30 Uhr

Die Jagdhornbläsergruppe «Züri-Falke» besteht aus aktiven Jägern. (Bild zvg.)

«Züri-Falke» zum Tag der Kranken Jagdhornbläser spielen auch in Affoltern

im Pöschtli Aeugstertal. Eintritt inkl. Brunch 60 Franken. Reservieren: Telefon 044 761 61 38. Infos: www.stubemusig.ch.

Am Sonntag, 2. März, wird der Tag der Kranken begangen. Die Jagdhornbläsergruppe «Züri-Falke» – alles aktive Jäger – möchte mit vier Konzerten Kranken und pflegebedürftigen Menschen Freude bereiten und alle gesunden Mitmenschen auffordern, an diesem Tag die benachteiligten Menschen zu besuchen. Die Auftritte der «Züri-

Falke» finden unter anderem in Affoltern – um 10 Uhr im Spital, um 11.15 Uhr im Haus zum Seewadel und um 13 Uhr im Pflegeheim Sonnenberg, Haus Rigi – statt. Wer zusammen mit den Jagdhornbläsern benachteiligten Mitmenschen diesen Tag mit einem Besuch verschönern möchte, ist herzlich eingeladen.

zwischen-ruf

Geschieden und katholisch; schwierig, schwierig

Stubemusig Rechsteiner von links: Nik, Karl, Christoph und Karl Johannes Rechsteiner. (Bild zvg.)

Hilde zeigt Fotos von sich und ihrem schönen, grauhaarigen Mann. «Drei Jahrzehnte waren wir zusammen. Ich hatte ihn durch eine Kontaktanzeige kennengelernt. 68 Briefe bekam ich. Meine Mutter half mir bei der Entscheidung und empfahl mir Hermann. Zuerst wolllte ich ihn gar nicht, denn 17 Jahre Altersunterschied ist ’ne Menge. Aber es war eine gute Zeit mit ihm. Schau, hier unsere Hochzeit. – Du hast recht, da waren wir nicht mehr jung. Wir haben dreissig Jahre mit dem Heiraten warten müssen, denn wir waren beide geschieden.»

«Ja und?» «Und katholisch. Da konnten wir natürlich erst heiraten, nachdem unsere jeweiligen Partner gestorben waren.» «Und der eine war so zäh und starb erst nach dreissig Jahren?», fragte ich empört. «Ja, und dann heirateten wir. Kurz darauf bekam Hermann leider Alzheimer. Einmal, als wir spazieren gingen, sagte er, ich gefalle ihm sehr. Am liebsten würde er mich küssen, aber das gehe nicht, – «Ich glaube nämlich, ich bin verheiratet.» Ute Ruf


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sport

Eisklettern in der Schlucht von Pontresina. (Bild Andrea Badrutt)

Siege für Petra Klingler in Pontresina Bonstetterin triumphiert in Lead und Speed In der Schlucht von Pontresina fand am Samstag der zweite nationale Eiskletterwettkampf mit internationaler Beteiligung statt. Ausgetragen wurde sowohl ein Lead- als auch ein Speed-Wettkampf. Die amtierende Schweizer Meisterin Petra Klingler (Bonstetten) holte sich den Sieg im Lead- und Speed-Klettern. In der Schlucht von Pontresina wurde der zweite nationale Eiskletterwettkampf ausgetragen. Am Start waren knapp dreissig Athletinnen und Athleten aus vier Ländern, darunter auch einige Weltcup-erprobte Athleten. Entsprechend spannend waren denn auch die Wettkämpfe. Bei den Damen führte bereits nach der Qualifikation die Bonstetterin Petra Klingler, Mitglied des SAC-Re-

gionalzentrums Zürich (RZZ), knapp vor der Russin Nadezhda Gallyamova, denn sie toppte die Qualirouten etwas schneller.

Die anspruchsvolle Route in Bestzeit getoppt Auch im Final musste zwischen Klingler und Gallyamova die Zeit entscheiden, da beide die anspruchsvolle Route toppten. Klingler brauchte 43 Sekunden weniger bis zum Top als ihre Konkurrentin und holte sich so einen verdienten Sieg. Entsprechend zufrieden kommentiert sie den Wettkampf: «Die Routen waren anspruchsvoll, aber hervorragend zum Klettern. Es machte grossen Spass, gerade auch wegen der starken Konkurrenz.» Die starke Konkurrenz genoss Klingler auch im Speed-Wettbewerb und holte sich dort einen weiteren Sieg.

Top-8 Turnier: Sieg für Ursina Stamm Am Sonntag spielten die besten acht Tischtennisspielerinnen jeder Alterskategorie in Genf um den Titel des Top-8 Turniers, nach der Schweizer Meisterschaft das wichtigste Turnier der Saison. Die elfjährige Ursina Stamm vom TTC Affoltern, die sich als Nummer zwei für das Turnier qualifiziert hatte, konnte sämtliche sieben Spiele in der U13-Kategorie für sich entscheiden. Der Gesamtsieg war dabei hart erkämpft, Ursina bestritt viele knappe

Spiele. Drei Mal musste sie über die volle Distanz von fünf Sätzen gehen, wo sie sich jeweils knapp mit 11:9 und zwei Mal 11:8 durchsetzen konnte. Im entscheidenden Spiel gegen ihre Gegnerin aus Luzern lag Ursina bereits mit 1:2 Sätzen und 0:4 Punkten zurück, ehe sie das Match noch drehen konnte. Laut ihrem Trainer hat Ursina unter Beweis gestellt, dass sie auch in knappen Situationen stark spielen kann. In der Vergangenheit gab es diese Situationen noch nicht, da Ursina der Konkurrenz in der U11-Kategorie jeweils klar überlegen war.


Sport

Dienstag, 25. Februar 2014

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Sotschi hautnah erlebt Als Tourist an den Olympischen Spielen: Hanspeter Isoz aus Mettmenstetten berichtet von seinen Eindrücken und ehrlich. Natürlich konnten sie nicht alle Fragen und Probleme lösen, aber ihr ehrliches Bemühen, zu helfen und uns willkommen zu heissen war überzeugend und wohltuend.

................................................... von hanspeter isoz

D

ie Spannung war kaum zu ertragen. Noch drei Teams am Start zum letzten Lauf um die Zweierbob-Medaillen. Startfolge in umgekehrter Reihenfolge. Die Kanadier zuerst, dann die Schweizer und als letzte noch die führenden Russen. Nein, wir standen nicht an der Bobbahn oberhalb von Krasnaya Polyana, sondern sassen, eng aneinandergedrängt, in einem kleinen Zelt, das den Zuschauern während der Pause des Freestyle-Aerials-Wettkampfes etwas Wärme spendete. Vor uns auf einem Stuhl ein grosser Fernsehapparat. Hinter, vor und neben uns über hundert frierende Zuschauer, die meisten Russen. Und ihr Team stand ja noch oben. Zuerst aber übernahmen die Kanadier die Spitze. Die Schweizer machten sich am Bob bereit. Die Spannung stieg. Würden sie die Spitze erobern? Und konnten sie allenfalls sogar die Russen in Schach halten? Da hielt ich es nicht mehr aus. Ich stand auf, rollte meine Schweizerfahne aus und schmetterte fahnenschwingend einige «Hopp Schwiiz, hopp Schwiiz!» in die Runde – und setzte mich wieder hin. Eine Sekunde überraschte Blicke und betretenes Schweigen. Dann brach ein Riesenjubel aus, die Russen im Zelt lachten, winkten, zückten ihre Fotoapparate, klopften mir auf die Schulter und grölten die zwischenzeitlich gestarteten Schweizer Bobfahrer zu einer neuen Bestzeit. Ja, und dann kamen die Russen dran. Für einen Sekundenbruchteil stellte ich mir vor, was mit mir wohl passieren würde, wenn die Russen nicht Olympiasieger würden. Sie schafften es. Jubel, alle lachten, wir wurden abgeklatscht und vor lauter Gratulationen zur Silbermedaille konnte ich mich kaum wehren … Diese kleine Geschichte sagt sehr viel über die Olympischen Spiele in Sotschi. Man hat ob all den negativen Schlagzeilen im Vorfeld dieser Spiele eines vergessen: die russische Bevölkerung. Von herzlosen und kalten Spielen wurde gesprochen und von Spielen unter Ausschluss der einheimischen Bevölkerung. Wir haben das anders erlebt. Wir haben Menschen getroffen, die offen auf Fremde zugegangen und interessiert, stolz und mit

Und trotzdem …

Aufgestellte Volunteers überall. Hanspeter Isoz (rechts) freut es.

Mit Schweizer Ski-Stars im Restaurant. Von links: Wendy Holdener, Michelle Gisin, Susan Isoz, Dominique Gisin, Hanspeter Isoz. (Bilder zvg.)

Olympia-Park mit House of Switzerland und nahen Bergen. viel Begeisterung diesen Spielen gefolgt sind.

Die Russen sind stolz auf ihre Olympiade Mit Schweizerfähnli im Rucksack spazierten wir auf der Strasse Richtung Bahnhof Krasnaya Polyana. Igor, ein etwa 35-jähriger Seilbahnarbeiter stoppte sein Auto und fragte, ob er uns mitnehmen könne. Dank der Olympiade hat er im Skigebiet von Rosa Khutor, dem neu gebauten Ferienort ganz zuhinterst in diesem lang gezogenen Tal, eine neue Stelle gefunden. Auf der Fahrt zu unserem Hotel (das eigentlich nicht auf seinem Heimweg lag) wollte er wissen, wie uns die Spiele gefielen. «Recht gut», sagten wir. Er strahlte und meinte in erstaunlich gutem Englisch: «We’ve just nailed it.» Und wusste wahrscheinlich

Rosa Khutor: Ein neu gebautes Dorf zuhinterst im Tal.

nicht, wie recht er mit seiner Wortwahl lag. Sie hatten es tatsächlich geschafft – und oft hatten wir den Eindruck: mit dem allerletzten Nagel – und keinem einzigen zusätzlich. Trotzdem, alles war bereit und das machte sie unglaublich stolz.

Die Volunteers gaben den Spielen Herz und Gesicht Auch Paul, ein 23-jähriger Student aus Moskau ist uns ans Herz gewachsen. Er kam als Volunteer mit Englischkenntnissen zu den Spielen und war beim Bahnhof in Esto-Sadok im Einsatz. Ein Steinwurf von diesem Bahnhof entfernt lag unser Hotel. Dazwischen ein kleiner Fluss. Durch Planungsfehler (und das wäre dann eben die andere Seite…) ging vergessen, eine Brücke über diesen Fluss zum Hotel zu bauen. So hatten wir zwar ein

Hotel, aber keine Möglichkeit, dieses zu Fuss zu erreichen. Einzig mit einem Taxi konnte man nach etwa drei Kilometern in die Nähe des Hotels fahren, musste auf dem Pannenstreifen des Autobahnzubringers aussteigen, über die Strasse springen und kam so ins Hotel. Paul wusste das und fühlte sich als junger Ingenieur-Student und Helfer dieser Spiele persönlich verantwortlich für dieses Problem. Wann immer wir aus dem Zug stiegen, kam er uns entgegen, entschuldigte sich für diese Fehlplanung und meinte: «Ich bin so stolz, für euch ein Taxi zu organisieren.» Das war nicht immer einfach und Wartezeiten von einer halben Stunde keine Seltenheit. Überhaupt waren die Volunteers echte Lichtpunkte dieser Spiele. Wenngleich nur wenige Englisch sprachen, ihre Hilfsbereitschaft und Herzlichkeit wirkten sympathisch, warmherzig

Alles in Ordnung also? Überall nur Igors und Pauls? Nein, das wäre falsch und täuscht über viele Probleme im Zusammenhang mit diesen Spielen hinweg. Vom ersten Tag an ist uns aufgefallen, dass alles, was zum Herzstück der Spiele gehört und im Scheinwerferlicht der TV-Kameras liegt, fertig war und sich optimal präsentierte. Dazu gehören die Wettkampfstätten, die Seilbahnen, die Hauptverbindungslinien (Strasse und Bahn) von Sotschi nach Krasnaya Polyana, die vielen Sicherheitszentren und, etwas böse ausgedrückt, die Hausfassaden der Hotels. Aber eine schön gemalte Fassade bleibt eben nur eine Fassade. Dass es uns, als erste Gäste in einem neuen Hotel, bereits nach dem ersten Regen ins Bett tropfte, Teppiche und Badezimmer mit Farbklecksen und vertrockneten Mörtelresten übersät waren, zeugt von mangelhafter Planung und schlechter Arbeitsausführung. Natürlich spricht man dann immer vom Einzelfall, der nicht verallgemeinert werden dürfe. Aufgefallen sind aber auch die zum Teil erschreckend nachlässig gebauten Hangsicherungen zur Erstellung von Strassen und Infrastrukturbauten im steilen Gelände hinter Rosa Khutor. Natürlich genügen sie für die Dauer der Spiele. Wer aber, wie das in Werbespots gepriesen wird, das arg strapazierte Wort Nachhaltigkeit im Zusammenhang mit Sotschi 2014 verwendet, muss sich gefallen lassen, dass dies in zehn Jahren auch mal kontrolliert wird. Nur wird sich dannzumal wohl niemand mehr dafür interessieren. Und trotzdem … Man kann es auch so sehen: Wir sind sehr kritisch nach Sotschi gefahren, haben aber, neben all den Mängeln, sportlich sehr schöne Spiele und vor allem viele herzliche und hilfsbereite Menschen kennengelernt. Und Menschen sind es, die Olympische Spiele ausmachen: Athletinnen und Athleten mit ihren Emotionen, begeisterte Zuschauer und letztlich all die Igors und Pauls dieser Welt.

Ebreichsdorf: Elin und Merel Ott setzen Triumphzug fort Auch am zweiten Wochenende an gleicher Stelle weiss die Familie Ott zu überzeugen. Erster Tag: Merel gewinnt mit Copilot und Elin belegt den dritten Platz mit Lorina in der Children-/Junioren-Prüfung. In der Bronze-Tour belegt Merel mit Castella den 4. Rang, Vater Andreas Ott mit Ekina den 7. Rang. Weiter schafft Andreas Ott mit Lord Fantasy als bestes 6-jähriges Pferd den 8. Rang in der Youngster-Tour und mit Loxana den 15. Rang in der Gold-Tour. Am zweiten Tag wird Elin mit Lorina Zweite in der Children-/Junioren-Prüfung. Mit Shiva erreichte Elin den ausgezeichneten 7. Schlussrang von 75 Startenden in der Silver-Tour. Und auch der dritte Tag hatte es in sich: Merel belegte mit Copilot den zweiten Platz und Elin mit Lorina den 8. Rang im Grand Prix Children/Junioren-Prüfung. Elin glänzte mit Shiva im Final der Silver-Tour (135 cm) mit einem 3. Rang. Im Final Bronze-Tour (125 cm) klassiert sich Merel mit Castella auf dem 9. Schlussrang. In der YoungsterTour schliesslich belegt Lord Fantasy wieder den 8. Rang.

Erfolgreiches Duo: Merel Ott mit Copilot. (Bilder zvg.)

Bereits das nächste Hindernis im Fokus: Elin Ott mit Shiva.


Veranstaltungen

Restaurant

Rütli Stubete

Einladung zur 50. Generalversammlung 2014 Freitag, 28. März 2014 17.30 Uhr Apéro, Präsenzkontrolle 18.30 Uhr Versammlungsbeginn

Mittwoch, 26. Februar 2014, ab 19.00 Uhr Restaurant Rütli Gebrüder Geretto Dorfstr. 129, 8912 Obfelden Telefon 044 770 07 07

Kasinosaal, 8910 Affoltern a. A. Traktanden: 1. Begrüssung, Appell, Wahl der Stimmenzähler 2. Protokoll der 49. Generalversammlung vom 22. März 2013 3. Jahresbericht 2013 des Präsidenten 4. Abnahme Jahresrechnung 2013 5. Wahlen 5.1 Vorstand 5.2 Revisoren 6. Jahresprogramm 2014 7. Budget 2014 Mitgliederbeitrag 2015 8. Anträge 9. Verschiedenes Anträge sind bis spätestens 20 Tage vor der Versammlung schriftlich an den Vorstand einzureichen. Gastreferent: Ansgar Gmür, Direktor des Hauseigentümerverbandes Schweiz Thema: Der Kolumnenschreiber zum Immobilienmarkt Wir freuen uns auf eine zahlreiche Teilnahme! Vorstand HEV Albis www.hev-albis.ch

Samariter 8912 Obfelden

Generalversammlung Dienstag, 11. März 2014, 19.00 Uhr, Rest. Kreuzstrasse, Obfelden Für Mitglieder ist die Teilnahme obligatorisch. Ehren-, Frei- und Passivmitglieder sind herzlich eingeladen. Der Vorstand

015 2014  
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