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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 23 532 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 15 I 168. Jahrgang I Freitag, 22. Februar 2013

Fassadenkletterer

Neuer Säckelmeister

Einbrecher verursachten in Stallikon hohen Sachschaden. > Seite 3

Uralter Brauch in Hausen: Generalvesammlung des Gesellschaftsguts. > Seite 5

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Bereicherung Tageskinder: Der Verein Tagesfamilien bildet aus und vermittelt. > Seite 7

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Zentrum ist wichtig Strukturerhalt in Aeugst: Postagentur neu im Volg integriert. > Seite 9

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Etappe abgeschlossen Umbau und Erweiterung der Landi in Bonstetten: Helle Räume, grösseres Angebot. > Seite 9

Asylwesen: Ämtler Gemeinden ringen um jeden Quadratmeter Kontingent auf Bezirksebene innerhalb nächster drei Monate erfüllt – Aufnahme-Druck bleibt hoch Bezüglich der Wohnungssuche für Asylsuchende bleibt die Situation im Bezirk Affoltern angespannt. So sucht beispielsweise Rifferswil, nach abschlägigem Entscheid betreffend Unterbringung von Asylbewerbern in Wohncontainern in der Landwirtschaftszone, weiter nach Unterbringungsmöglichkeiten. ................................................... von urs e. kneubühl

Nach dem kürzlich getroffenen abschlägigen Entscheid des Bezirksgerichts des Kantons Zürich, muss die Gemeinde Rifferswil erneut auf Wohnungssuche gehen, um das von ihr geforderte Kontingent zur Unterbringung von Asylsuchenden erfüllen zu können. Dem «Nein» zu den drei geplanten Wohncontainern in der Landwirtschaftszone an der Kappelerstrasse zufolge muss die Gemeindebehörde den von ihr favorisierten Platz für die Aufnahme von fünf Asylsuchenden aufgeben. Nun will der Gemeinderat,

wie er auf der Homepage von Rifferswil vermittelt, «die Möglichkeit zum Aufstellen der Container auf einem gemeindeeigenen Grundstück in der Kernzone oder in der Zone für öffentliche Bauten prüfen. Der kantonalen Baudirektion sind die infrage kommenden Standorte zur Stellungnahme unterbreitet worden.»

Erhöhung des Kontingents? Die problematische Situation, ausreichend Unterkünfte bereitzuhalten, bleibt auch in anderen Bezirksgemeinden weiter angespannt; man ringt um jeden Quadratmeter. «Bei der derzeitig gespannten Situation am Wohnungsmarkt ist es äusserst schwierig Wohnraum zu finden. Und wenn die Bevölkerungszahlen in den Ämtler Gemeinden und die Zahl der Asylsuchenden weiter zunehmen, ist es wohl bloss eine Frage der Zeit, dass auch die Kontingente der Ämtler Gemeinden nach oben angepasst werden», erläutert der Stalliker Gemeindeschreiber Roberto Brunelli. In Stallikon hat sich zwar, nach langer Suche der Gemeinde, gerade kürzlich eine Lösung ergeben; die Gemeinde kann die ihr zugeteilten

Asylbewerber künftig in einer Gemeindeliegenschaft unterbringen. Dennoch sieht Brunelli keinen Grund zur endgültigen Entspannung: «Die Situation wird angesichts der prekären Lage auf dem Wohnungsmarkt nicht einfacher, zumal wir flexibel bleiben müssen, weil wir nicht wissen, was auf uns zukommt. Und damit werden wir wohl auch zukünftig auf den Goodwill von Liegenschaftenverwaltungen und Hausbesitzern angewiesen sein müssen.» Tiziana Jurietti, Leiterin Asylbereich Sozialdienst Bezirk Affoltern, bestätigt zwar, dass es «dank dem Einsatz der Gemeinden gelungen ist, einige Wohnungen dazuzumieten, was erlauben wird, innerhalb der nächsten drei Monate das Kontingent zu erfüllen», bekräftigt aber gleichzeitig, dass nicht davon ausgegangen werden kann, dass die Wohnraum-Frage endgültig gelöst ist: «Gemäss der letzten Informationen des Bundesamtes für Migration bleibt der Druck auf die Schweiz weiterhin hoch. Aus diesem Grund ist es wichtig, die Situation aufmerksam zu beobachten und auch zukünftig bemüht zu sein, bei Bedarf weitere Liegenschaften zu suchen. Zu-

dem werde ich die Einwohneranzahlen in den nächsten Monaten anpassen müssen, was verursachen könnte, dass sich das Kontingent der einzelnen Gemeinden leicht erhöhen kann.»

Anerkannte Flüchtlinge nicht mehr im Kontingent Tiziana Jurietti kennt noch einen weiteren Knackpunkt: «Dazu kommt, dass Asylsuchende bei einem positiven Entscheid als anerkannte Flüchtlinge nicht mehr an das Kontingent angerechnet werden. Diese müssen sich selbst eine Wohnung suchen. Es hat sich gezeigt, dass es aufgrund der Situation auf dem Wohnungsmarkt auch hier sehr schwierig ist eine Wohnung zu finden. Sie bleiben daher länger in den Asylwohnungen. Dies verursacht, dass in den betroffenen Asylwohnungen keine neuen Asylsuchenden platziert werden können, was sich vorübergehend negativ auf das Kontingent auswirken kann.» Grundsätzlich ist die Leiterin Asylbereich Sozialdienst Bezirk Affoltern aber mit dem Engagement der Gemeinden sehr zufrieden, genauso mit der gesamten gegenwärtigen Situation:

«Ich stehe im regelmässigen Austausch mit den Gemeinden, wobei ich die Zusammenarbeit als sehr positiv erlebe. Durch diese guten Kontakte, aber auch durch regelmässige Gespräche mit Asylsuchenden, erhalten wir einen guten Eindruck. Die Asylsuchenden werden gut in den Gemeinden aufgenommen; ich habe in letzter Zeit von den Asylsuchenden sehr selten die Rückmeldung erhalten, dass es Schwierigkeiten gibt. Das Niveau der Integration ist unterschiedlich, es ist mir bekannt, dass einige Asylsuchende Kontakt mit der Bevölkerung haben.» anzeigen

Die Ottenbacher Störche sind «Nichtzieher» Die Rückkehrer werden bald erwartet

Michael A. Williams. (Archivbild)

Pöstler surft weiter auf der Erfolgswelle Bereits bei der erste Hürde der Talentshow «The Voice of Switzerland» bekam Michael A. Williams Standing Ovations. Vergangenen Samstag bewältigte der 58-jährige Pöstler im Team von Marc Sway auch die zweite Runde, die sogenannte «Battle». «Ich habe einfach alles gegeben», erklärt er. Entsprechend positiv fielen – und fallen immer noch – die Rückmeldungen aus. Die elektronische Fanpost brachte seinen Computer zum Abstürzen: «Menschen haben mir geschrieben, dass sie zu Tränen gerührt waren», verrät Williams. Und auch unterwegs wird der charismatische Ämtler Pöstler vielerorts angesprochen.

................................................... > Bericht auf Seite 8

Nicht alle Störche verdienen die Bezeichnung Zugvögel. Nicht selten verlassen die grossen und stolzen Vögel ihre Quartiere auch im Winter nicht. So verbringt auch das Paar auf dem Kamin der Firma Haas-Shopping in Ottenbach den Winter im Säuliamt. In der Regel überstehen Herr und Frau Adebar die kalte Jahreszeit jedoch sehr gut. In Ottenbach sorgt der Storchenkenner Hans Fässler für die gefiederten Gäste. Regelmässig muss das Nest auf dem Kamin aus Gewichtsund Stabilitätsgründen entleert und gereinigt werden. Die daheimgebliebenen Vögel werden in den nächsten Wochen Gesellschaft ihrer Artgenossen erhalten. Diese kehren gewöhnlich bereits im März aus den südlichen Ländern zurück und verbringen die wärmere Jahreszeit bei uns. Ausser in Ottenbach sind jedoch im Säuliamt keine Störche ganzjährig angesiedelt. In unmittelbarer Nähe wie in Birri und vor allem im Murimoos nisten jedoch zahlreiche Störche. Auf den Feldern der Reussebene sind immer etliche der Zugvögel mit den roten Schnäbeln anzutreffen. (mm) ................................................... > Bericht auf Seite 3

500 08 In luftiger Höhe: Flugschule für die jungen Störche. (Bild Hans Fässler)

9 771661 391004


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Konkurseröffnung Schuldner: Sonja Humbel, geb. 6. Juli 1960, von Stetten AG, Spittelstrasse 9, 8910 Affoltern am Albis Datum der Konkurseröffnung: 8. November 2012 Summarisches Verfahren, Art. 231 SchKG Eingabefrist bis 25. März 2013 Vergleiche Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 22. Februar 2013. Affoltern am Albis, 13. Februar 2013 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Primarschulgemeinde Affoltern am Albis Ersatzwahl eines Mitglieds der Primarschulpflege Affoltern am Albis für den Rest der Amtsdauer 2010 bis 2014 (Wahlvorschlag) Gestützt auf die Wahlausschreibung vom 11. Januar 2013 ist für die Ersatzwahl eines Mitgliedes der Primarschulpflege innert der festgesetzten Frist folgender Wahlvorschlag eingereicht worden: • Merki Lebküchner Claudia, 1961, Kommunikationsberaterin, wohnhaft Loorenstrasse 19b 8910 Affoltern am Albis In Anwendung von Art. 8 der Gemeindeordnung und § 53 des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) wird eine neue Frist von 7 Tagen, bis spätestens am Freitag, 1. März 2013, angesetzt, innert welcher die Wahlvorschläge zurückgezogen oder geändert werden oder auch neue Wahlvorschläge bei der Primarschulpflege eingereicht werden können. Wählbar ist jede stimmberechtigte Person, die ihren politischen Wohnsitz in der Gemeinde hat. Die Kandidatin oder der Kandidat muss mit Namen und Vornamen, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort auf dem Wahlvorschlag bezeichnet werden. Zusätzlich können der Rufname und die Zugehörigkeit zu einer politischen Partei angegeben werden. Jeder neue Wahlvorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten der Gemeinde unter Angabe von Name, Vorname, Geburtsdatum und Adresse eigenhändig unterzeichnet sein. Diese können ihre Unterschrift nicht zurückziehen. Jede Person kann nur einen Wahlvorschlag unterzeichnen. Der Wahlvorschlag kann mit einer Kurzbezeichnung versehen werden. Die Primarschulpflege erklärt die Vorgeschlagene als gewählt, wenn die Voraussetzungen für eine stille Wahl gemäss § 54 GPR erfüllt sind. Sind die Voraussetzungen für eine stille Wahl nicht erfüllt oder ist eine stille Wahl nicht vorgesehen, wird eine Urnenwahl mit amtlichem Wahlzettel/amtlichen Wahlzetteln oder einem leeren Wahlzettel durchgeführt. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden.

Gemeinde: 004 Hausen am Albis Projekt: 650 Reppischtalstrasse, Km 5.710 bis 5.830 Erneuerung Bushaltestellen Türlersee Auflage des Ausführungsprojektes und des Landerwerbsplanes gemäss § 16 in Verbindung mit § 17 Abs. 2 Strassengesetz (StrG) Abtretung von Privatrechten/ Leistung von Beiträgen Das Projektdossier und der Landerwerbsplan liegen – nebst einem Verzeichnis der sämtlichen für die Abtretung von Rechten oder für die Leistung von Beiträgen in Anspruch genommenen Personen sowie der an sie gestellten Ansprüche – während 30 Tagen von heute an – im Bauamt zur Einsicht auf. Das Projekt ist an Ort ausgesteckt. Innerhalb der genannten Auflagefrist von 30 Tagen können betroffene Grundeigentümer oder sonstwie in ihren schutzwürdigen Interessen berührte Personen, Gemeinden sowie andere Körperschaften oder Anstalten des öffentlichen Rechts, gegen das Projekt bei der Gemeinderatskanzlei, Zugerstrasse 10, 8915 Hausen am Albis, schriftlich und mit Begründung Einsprache erheben. Einsprachen gegen die Enteignung sowie Entschädigungsbegehren und Begehren um Durchführung von Anpassungsarbeiten müssen ebenfalls innerhalb der Auflagefrist eingereicht werden. Unterlässt ein Grundeigentümer diese Einsprachen, wird gemäss § 23 Abtretungsgesetz angenommen, er sei mit der ihm zugemuteten Abtretung einverstanden und anerkenne mit Bezug auf seine eigenen Ansprüche zum Voraus die Richtigkeit des Entscheides der Schätzungskommission. Vom Tage der öffentlichen Bekanntmachung des Bauplanes an darf, Notfälle vorbehalten, ohne Einwilligung der Unternehmung an der äusseren Beschaffenheit des Abtretungsgegenstandes keine wesentliche, mit Beziehung auf die rechtlichen Verhältnisse desselben aber gar keine Veränderung vorgenommen werden. Allfällige Streitigkeiten entscheidet der Bezirksgerichtspräsident im summarischen Verfahren nach freiem Ermessen. Der Expropriant hat für den aus dieser Einschränkung des freien Verfügungsrechts hervorgegangenen Schaden Ersatz zu leisten. Nach Ablauf zweier Jahre vom Tage der öffentlichen Bekanntmachung an ist der Abtretungspflichtige nicht mehr an diese Einschränkung gebunden. Veränderungen am Abtretungsobjekt, welche im Widerspruch mit diesen Vorschriften vorgenommen würden, sind bei der Ausmittlung der Entschädigungssumme nicht zu berücksichtigen und verpflichten zum Ersatz des dem Exproprianten hieraus entstehenden Schadens. Hausen am Albis, 22. Februar 2013 Der Gemeinderat

Auflage des Ausführungsprojektes und des Landerwerbsplanes gemäss § 16 in Verbindung mit § 17 Abs. 2 Strassengesetz Abtretung von Privatrechten / Leistung von Beiträgen Das Projektdossier und der Landerwerbsplan liegen – nebst einem Verzeichnis der sämtlichen für die Abtretung von Rechten oder für die Leistung von Beiträgen in Anspruch genommenen Personen sowie der an sie gestellten Ansprüche – während 30 Tagen von heute an – im Gemeindehaus zur Einsicht auf. Das Projekt ist an Ort ausgesteckt. Innerhalb der genannten Auflagefrist von 30 Tagen können betroffene Grundeigentümer oder sonstwie in ihren schutzwürdigen Interessen berührte Personen, Gemeinden sowie andere Körperschaften oder Anstalten des öffentlichen Rechts, gegen das Projekt bei der Gemeinderatskanzlei Ottenbach, Affolternstrasse 3, 8913 Ottenbach, schriftlich und mit Begründung Einsprache erheben. Einsprachen gegen die Enteignung sowie Entschädigungsbegehren und Begehren um Durchführung von Anpassungsarbeiten müssen ebenfalls innerhalb der Auflagefrist eingereicht werden. Unterlässt ein Grundeigentümer diese Einsprachen, wird gemäss § 23 Abtretungsgesetz angenommen, er sei mit der ihm zugemuteten Abtretung einverstanden und anerkenne mit Bezug auf seine eigenen Ansprüche zum Voraus die Richtigkeit des Entscheides der Schätzungskommission. Vom Tage der öffentlichen Bekanntmachung des Bauplanes an darf, Notfälle vorbehalten, ohne Einwilligung der Unternehmung an der äusseren Beschaffenheit des Abtretungsgegenstandes keine wesentliche, mit Beziehung auf die rechtlichen Verhältnisse desselben aber gar keine Veränderung vorgenommen werden. Allfällige Streitigkeiten entscheidet der Bezirksgerichtspräsident im summarischen Verfahren nach freiem Ermessen. Der Expropriant hat für den aus dieser Einschränkung des freien Verfügungsrechts hervorgegangenen Schaden Ersatz zu leisten. Nach Ablauf zweier Jahre vom Tage der öffentlichen Bekanntmachung an ist der Abtretungspflichtige nicht mehr an diese Einschränkung gebunden. Veränderungen am Abtretungsobjekt, welche im Widerspruch mit diesen Vorschriften vorgenommen würden, sind bei der Ausmittlung der Entschädigungssumme nicht zu berücksichtigen und verpflichten zum Ersatz des dem Exproprianten hieraus entstehenden Schadens.

Du siehst die Felder nicht mehr grünen, in denen du einst so froh geschafft, siehst deine Pflanzen nicht mehr blühen, weil dir der Tod nahm die Kraft. Was du an Liebe uns gegeben, dafür ist jeder Dank zu klein, was wir an dir verloren, das wissen wir allein.

TODESANZEIGE In tiefer Trauer nehmen wir Abschied von meiner lieben Frau, meiner Mutter, Schwiegermutter, Schwester, Tante und Gotte

Frieda Stäubli-Suter 9. Februar 1926 – 20. Februar 2013

Nach einem erfüllten, langen Leben ist sie nach einer schweren Hirnblutung, in unserem Beisein friedlich eingeschlafen. Gottlieb Stäubli-Suter Kurt und Irene Stäubli-Keller Hulda Schneebeli-Suter Walter und Lisbeth Suter-Strickler Verwandte, Nachbarn und Freunde Der Trauergottesdienst findet am Montag, 25. Februar 2013, um 14.00 Uhr in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis statt. Anstelle von Blumenspenden gedenke man des Kinderheims Paradies in Mettmenstetten, Postkonto 80-29458-4 (Vermerk Frieda Stäubli-Suter). Traueradresse: Gottlieb Stäubli-Suter, Hasenbühlstrasse 7, 8910 Affoltern am Albis

Der Gemeinderat

Kaufe Altgold und Goldschmuck, Silberwaren, Silbergeld, Silberbesteck, Gold- und Silberm��nzen, Golduhren, ganze Münzensammlungen, Medaillen, alte Ansichtskarten, Briefmarken, Zinn usw. Tel. 052 343 53 31, H. Struchen

Bestattungen Hedingen In Hedingen ist am 13. Februar 2013 gestorben:

Röthlisberger Peter Roland geboren am 6. Februar 1957, von Langnau im Emmental BE, geschieden, wohnhaft gewesen in Hedingen, Riedstrasse 8.

Affoltern am Albis, 22. Februar 2013

Die Beisetzung findet am Mittwoch, 27. Februar 2013, 14.00 Uhr, auf dem Friedhof Affoltern am Albis statt.

Primarschulpflege Affoltern am Albis

Bestattungsamt Hedingen

Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung erhalten.

Gemeinde: Ottenbach Projekt: 299/Zwillikerstrasse, Km 1.230 bis 1.300 Chappeliweg bis Pilatusweg Neubau Gehweg, Bushaltestelle Geeren

Bestattungen

DANK

Affoltern am Albis Am 20. Februar 2013 ist in Zürich ZH gestorben:

Die grosse Anteilnahme beim Heimgang unseres lieben

Frieda Stäubli

Werner Kleiner

geb. Suter, geb. 9. Februar 1926, Ehefrau des Gottlieb Stäubli, von Affoltern am Albis ZH und Regensdorf ZH, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH, Hasenbühlstrasse 7. Trauergottesdienst findet am Montag, 25. Februar 2013, 14.00 Uhr, in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis ZH statt. Die Beisetzung erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Familienkreis. Bestattungsamt Affoltern am Albis

hat uns überwältigt – sie gibt uns Trost und Kraft, unseren Weg weiter zu gehen. Wir danken herzlich: für eine stumme Umarmung für tröstende Worte, gesprochen oder geschrieben für einen Händedruck, auch wenn die Worte fehlten für Blumen und Spenden und ganz besonders der Harmonie Affoltern für die musikalische Umrahmung der Trauerfeier Affoltern, 20. Februar 2013

Im Namen der Trauerfamilien: Liselotte Kleiner-Vonmoos


Bezirk Affoltern

Spülen der Kanalisationsleitungen Aus dem Gemeinderat Maschwanden Seit Sommer 2012 werden die Unterhaltsarbeiten «Spülen der öffentlichen Kanalisationsleitungen» und die «Fernsehaufnahmen der öffentlichen und privaten Kanalisationsleitungen inklusiv Dichtigkeitsprüfung in der Grundwasserschutzzone» geplant und vorbereitet. Für diese Unterhaltsarbeiten besteht eine gesetzliche Unterhaltspflicht gemäss Gewässerschutzgesetz und gemäss Art. 14 und 17 der Ausführungsbestimmungen zur Verordnung über die Siedlungsentwässerungsanlagen der Gemeinde Maschwanden vom 3. Mai 2011. Die Kanalisationsleitungen im Gemeindegebiet Maschwanden wurden schon lange nicht mehr gespült. Die Spülung der öffentlichen Leitungen erfolgt nach einem anderen Verfahren und mit anderen Gerätschaften als die Spülung und Fernsehaufnahmen aller Leitungen. Deshalb kann keine Verknüpfung mit den Fernsehaufnahmen vorgenommen werden. Der zeitliche Turnus beträgt 3 oder 5 Jahre. Gemäss grober Kostenschätzung betragen die Kosten rund 35 000 Franken bzw. bei drei Jahren kann von 12 000 Franken pro Jahr ausgegangen werden. Im Voranschlag 2013 sind für beide Unterhaltsarbeiten rund 51 000 Franken berücksichtigt. Der Gemeinderat hat der Planung der Spülung der öffentlichen Kanalisationsleitungen für die nächsten drei Jahre (2013, 2014 und 2015) zugestimmt. Die Kostengenehmigung und Arbeitsvergabe erfolgt in einem separaten Beschluss zu einem späteren Zeitpunkt.

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Werner Schneiter, Chefredaktor Thomas Stöckli, Redaktor Uschi Gut, Redaktionsassistenz Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material

Freitag, 22. Februar 2013

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Meister Adebar verlässt das Säuliamt im Winter nicht Die Reussebene zwischen Mühlau und Flachsee ist bei den Störchen sehr beliebt Das Storchennest auf dem Kamin des Einkaufcenters Haas-Shopping in Ottenbach wird seit Jahren von einem Storchenpaar bewohnt. Anders als die meisten Störche bleiben diese Zugvögel auch in der kalten Jahreszeit hier. In den nächsten Wochen werden nun die Rückkehrer aus den südlichen Gebieten erwartet. ................................................... von martin mullis Das Storchenpaar in Ottenbach kennt ganz offensichtlich das Herbstgedicht von Theodor Storm nicht, in dem es heisst: «Schon ins Land der Pyramiden flohn die Störche übers Meer ...» Herr und Frau Adebar bleiben nämlich schon einige Jahre auch über den strengsten Winter hier im Säuliamt. Dieses Verhalten erstaunt zwar, doch so ganz ungewöhnlich ist es nicht. Die Störche können die Kälte gut überstehen und finden in unserer Gegend stets genügend Nahrung. Diese sogenannten «Nichtzieher» überwintern gerne in der Nähe von Storchenstützpunkten. Sie unternehmen gelegentlich ausgedehnte und oft sogar wochenlange Ausflüge bis weit in die Alpentäler hinein. Überwinternde Störche sind durch ihr Gefieder sehr gut gegen die Kälte geschützt, und wenn sie durch eine geschlossene Schneedecke oder stark gefrorenen Boden zu wenig Nahrung finden, suchen sie von selber eine dafür günstigere Region auf.

Die Störche tragen lediglich Nummern Das Storchennest auf dem Kamin von Haas-Shopping in Ottenbach existiert schon viele Jahre. Betreut wird es von Hans Fässler aus Obfelden, der früher bei Haas gearbeitet hat. Laut dem Storchenbetreuer besitzen die beiden aktuellen Vögel keine Namen, sondern lediglich Nummern. Hans Fässler nennt sie persönlich allerdings «Mini»

Ihm gefällt es in Ottenbach: Namenloser Storch auf dem Kamin von Haas-Shopping in Ottenbach. (Bild Martin Mullis) und «Mine». Es seien eben «seine» Störche, schmunzelt er augenzwinkernd. Der Storchenvater Fässler muss das riesige Nest mit über zwei Metern Durchmesser regelmässig warten. Die Äste und Zweige, welche die Vögel verwenden, verrotten mit der Zeit und bilden reinen Humus. So muss nun in der nächsten Zeit das immer schwerer werdende Storchennest erneut entleert werden, da sonst die Stabilität des alten Kamins gefährdet wäre. Diese Arbeit in grosser Höhe ist nicht ganz einfach und verlangt den Einsatz eines Hubkranes oder allenfalls einer

Feuerwehrdrehleiter. Diese Arbeiten stören jedoch das Storchenpaar nicht gross. Sobald diese abgeschlossen sind, besetzen sie das Nest sofort wieder.

Die «Nichtzieher», wie die daheimbleibenden Störche in der Fachsprache genannt werden, dürften in den nächsten Wochen wieder Gesellschaft ihrer Artgenossen, welche den Namen Zugvögel auch wirklich verdienen, erhalten. Je nach Witterung und Temperaturen wird nämlich die Rückkehr der

Vögel im Monat März erwartet. Ausser dem Storchenpaar in Ottenbach sind im Säuliamt momentan keine weiteren Storchensiedlungen bekannt. In unmittelbarer Nähe von Ottenbach jedoch finden sich zahlreiche der grossen Zugvögel. Wer öfters durch die Reussebene wandert, kann immer wieder beobachten, wie die stolzen Störche über die Felder stelzen. Sie stammen aus Birri und der Storchenstation Murimoos. Im Kanton Zürich leben in der Nähe des Greifensees und in Niederweningen noch weitere Störche.

«Nichtzieher» erhalten Gesellschaft

Gesamtauflage: 23 532 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Tiziana Dinisi Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch

wir gratulieren Zum 93. Geburtstag

Zum 85.Geburtstag

Zum 80. Geburtstag

Zum 80. Geburtstag

Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch

Seinen 93. Geburtstag feiert Rolf Kubli in Stallikon am Sonntag, 24. Februar. Zu diesem hohen Wiegenfest gratulieren wir hezlich und wünschen gute Gesundheit und ein schönes Fest.

Gestern Donnerstag, 21. Februar, feierte Margrit Sidler in Stallikon ihren 85. Geburtstag. Dazu senden wir ihr nachträglich die besten Glückwünsche und weiterhin alles Gute.

Edmond Rouiller, wohnhaft in Stallikon, feierte ebenfalls gestern Donnerstag Geburtstag – den 80. Wir gratulieren recht herzlich und wünschen Freude und Glück im neuen Jahrzehnt.

Am Sonntag, 24. Februar, darf Kurt Schär in Stallikon seinen 80. Geburtstag feiern. Wir gratulieren dem Jubilar recht herzlich und wünschen ihm gute Gesundheit und erfüllte Tage.

Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen

Einbrecher als Fassadenkletterer

Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701

Einbrüche, Vandalenakt und ein illegal beschäftigter Syrer

Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch

In Stallikon kletterten Einbrecher zwischen 13. und 15. Februar die Fassade bei einer grossen Liegenschaft hoch, brachen die Balkontüre auf und drangen ins Innere der Wohnung ein. Derzeit steht lediglich fest, dass – auch wegen Durchschneidens von Storen – Sachschaden von mehreren 1000 Franken entstand. Gemäss Kantonspolizei sind Abklärungen über das Deliktsgut im Gang. Mehrere 100 Franken Bargeld gestohlen wurden in Affoltern. Unbekannte drangen am 16. Februar zwischen 11.30 und 15.30 Uhr in die Wohnung eines Mehrfamilienhauses ein. Das gelang ihnen, indem sie die Gartensitzplatztüre vermutlich via Katzentüre öffnen konnten. In Stallikon blieb es zwischen 14. und 17. Februar beim Versuch. Mit

Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG

Flachwerkzeug wurde versucht, bei einem Mehrfamilienhaus Türe und Fenster zu öffnen. Dabei entstand Schaden in der Höhe von mehreren 1000 Franken. Bei einem Einbruch in eine Carrosseriespenglerei in Affoltern wurde eine Geldkassette sowie eine Kamera von noch umbekanntem Wert erbeutet. Die Täter wuchteten das Werkstatttor auf, dann die Bürotür und den Rollkorpus. Der Sachschaden steht noch nicht fest.

Gelegenheit macht Diebe Beim Einkauf in einem Einkaufszentrum in Affoltern liess eine Frau am Dienstag um zirka 16 Uhr ihr Portemonnaie auf dem Einkaufswagen unbeaufsichtigt liegen – für etwa fünf

Minuten. Das nutzte ein Dieb. Dabei kamen Bargeld, Ausweise und anderes im Wert von ein paar hundert Franken weg.

Illegal auf Bauernhof Bei einer Kontrolle auf einem Bauernhof in Hausen wurde ein Syrer verhaftet, der sich dort mit Abbruchautos beschäftigte. Es stellte sich heraus, dass der Mann weder im Besitz einer Aufenthalts- noch einer Arbeitsbewilligung ist. Am Mittwochmorgen um 1.30 Uhr bewarfen Unbekannte die Wand eines Mehrfamilienhauses an der Giessenstrasse in Affoltern mit Eiern. Die Höhe des Sachschadens wird noch abgeklärt. (-ter.)

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Kavallerieverein des Bezirks Affoltern

TODESANZEIGE In stiller Trauer haben wir von unserem Mitglied

Alex Frick Abschied genommen. Wir bitten Sie, dem Verstorbenen ein ehrendes Andenken zu bewahren. Den Angehörigen sprechen wir unser tief empfundenes Beileid aus. Kavallerieverein des Bezirks Affoltern

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Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314-316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Hausen am Albis Gesuchsteller: Erbengemeinschaft E. Ober, c/o J. H. Kunz Bautreuhand AG, Staubstrasse 15, 8038 Zürich Projektverfasser: Rolf Schürch, Architekturbüro, Zur Brunnenstube 13, 8914 Aeugst am Albis Bauprojekt: Umbau Gebäude, Ausbau Dachgeschoss und wärmetechnische Sanierung auf Kat.-Nr. 1641, Aeugsterstrasse 4 + 6 (LW)

Hausen am Albis Gesuchsteller: Politische Gemeinde Hausen am Albis, Zugerstrasse 10, 8915 Hausen am Albis Projektverfasser: Oikos & Partner GmbH, Gotthardstrasse 47, 8800 Thalwil Bauprojekt: Ersatz Tenniswand/Neubau Biketrail und Rollsportanlage (Kat.-Nrn. 2470 und 3024, Zone Ea und Oe), Schulhausstrasse 7

Hedingen

Wettswil am Albis

Gesuchsteller Luttikhuis-Grenacher Rahel und Frans, Hölibachstrasse 101, 8912 Obfelden Projektverfasser: AMJGS; Räffelstrasse 25; 8045 Zürich Bauprojekt: Neubau Einfamilienhaus, Oberdorfstrasse 10a, Kat.-Nr. 167, Kernzone innerer Bereich

Bauherrschaft: Rigi Bau AG, Chamerstrasse 30, 6304 Zug Bauvorhaben: Umbau mit Dachausbau, Balkonvergrösserungen, Lifteinbau und Wärmedämmung beim Mehrfamilienhaus Vers.-Nr. 688 auf Kat.-Nr. 3622 am Lenggenweg 5 (Wohnzone W2b)

Hedingen Gesuchsteller: Luttikhuis-Grenacher Rahel und Frans, Hölibachstrasse 101, 8912 Obfelden Projektverfasser: AMJGS; Räffelstrasse 25; 8045 Zürich Bauprojekt: Sanierung Einfamilienhaus, Abbruch Garage und Ersatzneubau Schopf, Oberdorfstrasse 10, Kat.Nr. 167, Vers.-Nr. 180; Kernzone innerer Bereich

Mettmenstetten Bauherrschaft: Politische Gemeinde Mettmenstetten, Albisstrasse 2, 8932 Mettmenstetten Vertreter: Fugazza Steinmann Partner, Dipl. Arch. ETH/FH/SIA AG, Schönaustrasse 59, 5430 Wettingen Bauprojekt: Umbau Alterssiedlung mit Wohnungssanierungen sowie Fassadenänderungen, Anbau Gemeinschaftsraum auf Nordseite, Vers.-Nr. 954, Kat-Nr. 3510, Schulhausstrasse 2 (Kernzone KA)

Obfelden Gesuchsteller: Höhener Immobilien AG, Höhener Ernst, Alter Schulhausweg 9, 8912 Obfelden, vertreten durch: Schiess ITI AG, Küpfer Daniel, Schaffhauserstrasse 560, 8052 Zürich Projektverfasser: Schiess ITI AG, Küpfer Daniel, Schaffhauserstrasse 560, 8052 Zürich Baurechtliches Vorhaben: Neubau Mehrfamilienhaus mit 9 Wohnungen und Tiefgarage auf Kat.-Nr. 2146 an der Maschwanderstrasse (Kernzone K1)

«wer ballast abwirft, gewinnt leichtigkeit»

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Bezirk Affoltern

Freitag, 22. Februar 2013

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Am 2. März wird wieder ein neuer Säckelmeister gewählt Generalversammlung mit anschliessendem Fackelzug des Gesellschaftsguts Hausen

Im Anschluss an die Gesellschaftsgutsgemeindeversammlung wird Säckelmeister Felix Bär von strammen Gesellen mit Fackeln nach Hause eskortiert. (Bilder zvg.)

Felix Bär (l.) wird anlässlich der letzten Gesellschaftsgutsgemeindeversammlung 2007 in Hausen von seinem Vorgänger Ernst Bär als neuer Säckelmeister geehrt.

1567 gegründet, ist das Gesellschaftsgut Hausen der älteste Zusammenschluss von Bewohnern aus dem Oberamt, die noch regelmässig ihren Traditionen nachleben. Nach der Generalversammlung am 2. März folgt um Mitternacht der Fackelzug mit Tamburen durch Hausen.

Neubau nur an zentraler Lage infrage kam. Das Haus von Zunftrichter Näf und Gemeindeammann Baumann wurde erworben und in Fronarbeit zum Gasthof mit Herberge «zum Löwen» umgebaut. Etwa 50 Säckelmeisterfeiern fanden fortan im «Löwen» statt. Mit der Kündigung des Schuldbriefes endete diese Tradition nach 150 Jahren. Der Abstecher in den «Hirschen» war nur von kurzer Dauer. Die 23000 Franken Erlös aus dem Verkauf des «Löwen» 1858 wurden in Form eines verzinslichen Darlehens in den 1990er-Jahren der Gemeinde Hausen übergeben. Somit fanden die Hauptversammlungen alle drei Jahre in einer Gemeindeliegenschaft statt. Aus der Zeit des Faustrechts geblieben ist der Fackelzug im Anschluss an die Versammlung. Dabei wird der Säckelmeister von kräftigen Gesellen nach Hause eskortiert. Und, dass es sich um eine reine Männergesellschaft handelt. Das Gesellschaftsrecht wird von den Vätern an die Söhne weitervererbt. Ist das noch zeitgemäss? Aktuar Hugo Lier findet, ja: «Wir haben wieder vermehrt jüngere Mitglieder, die sich für die Gesellschaftsgeschichte interessieren und das Brauchtum weiterführen wollen.» Wegen des Da-

................................................... von martin platter «Wer seine Vergangenheit nicht kennt, kann die Gegenwart nicht begreifen und die Zukunft nicht gestalten.» Dieses Zitat, das in abgewandelter Form in verschiedenen Urkulturen anzutreffen ist, hat auch für das Gesellschaftsgut Hausen seine Gültigkeit. Die Geschichte der genossenschaftlichen Vereinigung, die am ehesten mit einer städtischen Zunft zu vergleichen ist, spiegelt den gesellschaftlichen Ursprung in einer Zeit, als im Oberamt noch religiöse Glaubenskriege und das Faustrecht herrschten. Laut Überlieferung war der Grund für die Gesellschaftsgut-Gründung 1567 banal. Wirt Konrad Rutsch aus Unterheisch soll nämlich seinen Wein

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zu teuer verkauft haben. 30 Gesellen legten deshalb ihr Geld zusammen – rund 490 Pfund, was dem heutigen Gegenwert von ca. 2000 Franken entspricht – und kauften ein Haus, in dem sie eine Konkurrenz-Gaststätte einrichteten, den «Hengst». Haus und Wirtschaft wurden einem Stubenknecht verpachtet. Die Leitung der Gesellschaft oblag dem Hausmeister. Beide wurden jeweils anlässlich eines «gemeinsamen Trunks», der heutigen Säckelmeisterfeier (Generalversammlung), gewählt.

Bestimmende, aufopfernde Brüderschaft Die Vereinigung, bestehend aus alteingesessenen Familien der Region, die sich heute vielerorts «Bürgergemeinde» nennen, diente aber nur am Rande der Geselligkeit. 281 Jahre vor der Einführung der schweizerischen Bundesverfassung bildete sie während fast drei Jahrhunderten eine eingeschworene, opferbereite Brüderschaft, die selber wirtschaftete (zum Gasthaus kamen später eine Metzgerei und eine Sägerei), politisierte und sich laut Überlieferung sogar an bewaffneten Auseinandersetzungen beteiligte. Das

Pflegen des Waffenhandwerks und der Schiesskunst nahm innerhalb der Gemeinschaft deshalb einen besonderen Stellenwert ein. Es galt die Überzeugung, dass die blanke Waffe der beste Schutz für Friede, Glauben und Heimat sei. Die Eintrittsgebühr in den erlauchten Kreis wurde nicht umsonst «Schutz» genannt. Wer nicht zur Brüderschaft zählte, hatte wenig zu melden. Es herrschten aber auch innerhalb der Gesellschaft raue Sitten. 1753, bei der Wahl des Säckelmeisters (1705 wurde erstmals anstelle des Hausmeisters ein Säckelmeister gewählt, der zugleich den Vorsitz der Gesellschaft innehat), soll es zu einer derart wüsten Schlägerei gekommen sein, dass die Rechnung vor dem Landvogt Knonau abgelegt werden musste. Erst «auf Bittliches und unablessiges anhalten der ganzen Gesellschaft und Kirchgang Hausen» durfte die Rechnungsabnahme im folgenden Jahr wieder in der Gemeinde stattfinden. Diesmal allerdings nach dem Gottesdienst in der Kirche von der Kanzel herunter.

Auf «Hengst» folgte «Löwen» 1833 brannte der «Hengst» nieder. Die Gesellen waren sich einig, dass ein

tenschutzes gestalte sich jedoch das Nachführen des Adressregisters immer schwieriger.

Auszahlung statt Gebühr Vorstandsmitglied Dani Lier würde es bedauern, wenn der Brauch wegen fehlendem Interesse ausstürbe. Das Verzeichnis der Säckelmeister, das seit 1802 geführt wird, liest sich wie ein Who is Who der lokalen Wirtschafts-, Militär-, Verwaltungs- und Politikprominenz. Bis zur Jahrtausendwende galt es offenbar als Ehre, zum Säckelmeister gewählt zu werden. Der Dreijahresrhythmus wurde während zweier Jahrhunderte nahezu lückenlos eingehalten. Seit 2001 wurden die Kandidaten rar. Liegts daran, dass der Säckelmeister laut Satzung für die Bewirtung der Gesellschaftsgemeindeversammlung aufzukommen hat? Die Liers führen es eher auf den vorherrschenden Zeitgeist zurück. An der Mitgliedergebühr kanns auch nicht liegen. Die Gesellen erhalten sogar eine Auszahlung aus den Kapitalerträgen. Mit der Amtseinsetzung des neuen Säckelmeisters an der Versammlung vom 2. März soll wieder mehr Schwung ins Gesellschaftsleben einkehren.


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Freitag, 22. Februar 2013

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«Tageskinder zu haben ist eine Bereicherung für die ganze Familie!» Der Verein Tagesfamilien Bezirk Affoltern bildet aus und vermittelt Das Angebot an guten Betreuungsplätzen für Kinder, insbesondere für Babys und Kleinkinder, ist hierzulande nach wie vor schmal. Neben der eigenen Familie kann dies von Tagesfamilien geboten werden. Drei Beispiele aus dem Bezirk Affoltern. ................................................... von urs e. kneubühl Zum Schluss drückt mir Liana noch eine bunte Zeichnung in die Hand, die sie extra für mich angefertigt hat. Sie zeigt ein fröhliches, herzhaft lachendes Mädchen in wohlbehüteter Umgebung. Liana ist sechs, sie und die vierjährige Svenja sind die beiden Töchter des Hauses. Beiden ist willkommen, dass sie zeitweilig ein bis zwei weitere «Geschwister» haben – Tagesschwestern oder -brüder. Das, weil ihre Mutter Andrea Schumacher auch Tagesmutter ist, dreimal pro Woche, zu Hause in Uerzlikon. «Ich arbeite gerne mit Kindern, vor allem, wenn ich dies auch noch in den eigenen vier Wänden tun kann. Darüber hinaus koche ich auch sehr gerne für viele Leute, das kenne ich noch von meinem gelernten Beruf als Koch her bestens.»

Egal, ob beim Anschauen von Bilderbüchern bei Schumachers in Uerzlikon ...

... beim gesunden Zvieri bei Familie Stoop in Maschwanden ...

Unterstützung vom Verein Tagesfamilien Genauso wie Andrea Schumacher in Uerzlikon, ist in Maschwanden Brigitta Stoop mit Herz, Leib und Seele Tagesmutter. Dies mittlerweile seit insgesamt dreissig Jahren und seit 1999 in Maschwanden. Fünf eigene Kinder hat sie, die ihre Ausbildung im Bereich Kinder gemacht hat, grossgezogen. Gerade noch das Nesthäkchen ist zu Hause. Da bietet sich das Tagesmutter-Sein geradezu an. «Ja, es macht Freude, Kinder um sich zu haben, mit ihnen zu arbeiten, zu spielen und zu sein», bestätigt Brigitta Stoop. An fünf Tagen in der Woche betreut sie fünf Tageskinder, die aus Obfelden und Mettmenstetten regelmässig zu ihr kommen. «Es ist spannend, die Betreuung der verschiedenen Charaktere, wobei meine Tageskinder äusserst lieb und zufrieden sind.» Brigitta Stoop schätzt, dass sie mit ihren Tageskindern auch nicht ans Haus gebunden ist: «Wir machen zusammen Ausflüge und ich nehme sie mit zum Sport, ja, Tageskinder haben uns auch schon in die Ferien begleitet.» Tagesmütter wie Andrea Schumacher und Brigitta Stoop können in ihrer Passion auf Unterstützung zählen. Nicht nur in der eigenen Familie, sondern ebenso vom Verein Tagesfamilien Bezirk Affoltern. Hier hat man erkannt, dass die verschiedenen familienergänzenden Betreuungsformen wichtiger Bestandteil unserer Wirtschaft sind. «Der grosse Vorteil der Kinderbetreuung in Tagesfamilien ist, dass die Betreuungszeiten individuell

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... oder beim Herumtollen im Schnee bei Familie Eichholzer in Zwillikon – Tageskinder sind eine Bereicherung für alle. (Bilder Urs E. Kneubühl) den Bedürfnissen der Beteiligten angepasst werden, das heisst, die Betreuung kann stunden-, halb- oder ganztageweise sein – an einem oder an mehreren Tagen. Dabei betreut eine Tagesmutter bei sich zu Hause ein oder mehrere Kinder. Der Vorteil ist, dass die Frau zu Hause bei den eigenen Kindern bleiben kann und trotzdem etwas zum Familienverdienst beiträgt», erklärt Amparin Mandingorra Herger vom Verein Tagesfamilien. Gute Weiterbildung und eine ebenso gute Begleitung der Tagesmütter stehen beim Verein Tagesfamilien im Zentrum. «Zusätzlich Kinder zu betreuen stellt eine Tagesmutter vor neue Herausforderungen. Für ein gutes Gelingen sind Weiterbildung und Begleitung deshalb sehr wichtig. Schon die Grundbildung für Tageseltern gibt die Möglichkeit, auf die Tagesbetreuung bezogene Themen zu behandeln, welche Tagesel-

tern aber auch abgebende Eltern beschäftigen. Ebenso bieten wir Weiterbildungskurse zu verschiedenen Themen an und sind auch bereit, Kursinhalte nach Wunsch zu gestalten und anzubieten.» Zudem sei auch der Kontakt mit anderen Menschen in derselben Situation wichtig sowie der gemeinsame Erfahrungsaustausch, hält Amparin Mandingorra Herger weiter fest.

Wie die Tugend aus der Not Tanja Eichholzer, seit fünf Jahren Tagesmutter in Zwillikon, sieht die Dienstleistungen des Vereins als sehr wichtige Stütze: «Man lernt jedes Mal dazu, sei es in Kursen oder auch im traditionellen Jahresgespräch, aber genauso in der Kommunikation mit anderen Tagesmüttern. Das ist einerseits stets wichtiger Input, den man dabei bekommt, aber genauso zählt, dass

man dadurch auch bestätigt wird.» Tanja und Paul Eichholzer sind mit ihren Kindern Leonie (13), Jan (11) und Melina (6) vor fünf Jahren nach Zwillikon gezogen und die Funktion der Tagesfamilie ist in der Folge wie die berühmte Tugend aus der Not entstanden. «Eine temporäre Betreuung für die eigenen Kinder, um selber weiter arbeiten zu können, wäre uns sehr teuer zu stehen gekommen, weshalb wir nach einer anderen Lösung gesucht haben. Der Kontakt und die Information des Vereins Tagesfamilien brachte dann entsprechend die richtige Lösung, denn grundsätzlich ist mir die Betreuung und der Umgang mit Kindern eine Herzensangelegenheit.» Im und um das Haus der Familie Eichholzer tummeln sich nun vergnügt während dreier Tage pro Woche Tageskinder zwischen 1-jährig und 12 Jahren. «Das ist toll», sagt die Zwilliker Ta-

gesmutter. «Und deshalb bin ich bisher noch an keinem einzigen Morgen aufgestanden, ohne mich auf unsere Tageskinder zu freuen.» Als Tagesmutter nimmt man ein Kind in den Kreis der eigenen Familie auf und erlebt mit ihm zusammen entsprechend den normalen Familienalltag. Dies, betonen alle drei Tagesfamilien unisono, sei eine grosse Bereicherung für alle Beteiligten. «Die eigenen Kinder profitieren genauso davon wie die Tageskinder oder die Eltern», bestätigt Brigitta Stoop und ebenso ergänzt Andrea Schumacher: «Tageskinder zu haben ist eine Bereicherung für die ganze Familie! Ich habe auf jeden Fall noch keinen Tag bereut, an denen Tageskinder bei uns waren.» Verein Tagesfamilien Bezirk Affoltern, Postfach 817, 8910 Affoltern, www.tagesfamilien-aaa.ch. Kontakttelefon: Anita Fecker, Telefon 044 761 30 78.


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Freitag, 22. Februar 2013

«Ich bin kein Star, ich bin ein Briefträger» Der Ämtler Singing Postman Michael A. Williams hat es in den Halbfinal geschafft Bereits bei der ersten Hürde der Talentshow «The Voice of Switzerland» bekam Michael A. Williams Standing Ovations von Jury und Publikum. Auch in der zweiten Runde, der sogenannten «Battle», siegte der 58-jährige Postbote. ................................................... von regula zellweger «Zu alt», lautete das niederschmetternde Urteil vor neun Jahren, als sich Michael A. Williams bei «MusicStar» bewarb. Auf Grund der eingesandten CD wurde er nun bei «The Voice of Switzerland» eingeladen und konnte zwei Lieder singen. Hier dreht sich alles um die Stimme der Kandidatinnen und Kandidaten – und damit haben auch ältere Jahrgänge eine Chance. Dann begann erstmals das Warten. Danach wurde er ein zweites Mal eingeladen und nun dauerte das Warten ewig. Michael A. Williams lacht sein typisches Lachen, als er erzählt, dass seine Vorgesetzten und Kollegen längst von der definitiven Einladung zur Show wussten, und eisern dicht hielten, bis Williams in der Post vor versteckten Kameras den Brief mit der Einladung öffnete.

Begeisterte Juroren Ein bisschen komisch seien sie vorher schon gewesen – aber Williams ist ein Mensch, dem Respekt über alles geht – also hat er nicht nachgefragt, sondern hingenommen. «Es war eine Katastrophe.» Mit Katastrophe meint er seine Reaktion, als er plötzlich ein Mikrofon vor dem Gesicht hatte und Kameras ihn von zwei Seiten filmten. Die Tränen liefen ihm über das Gesicht. «Alle haben es gewusst, nur ich nicht!» Die vier Coaches, vier Stars der Schweizer Musikszene, konnten die Sänger bei den «Blind Auditions» zunächst nur hören, weil sie mit dem Rücken zur Bühne sassen. Es zählt der auditive Eindruck. Gefiel einem Coach, was er hört, drückte er seinen Buzzer und drehte den Stuhl. Wer mindestens einen Coach überzeugen konnte, kam weiter. Bereits nach wenigen Sekunden drehte Coach Marc Sway begeistert seinen Stuhl, die drei anderen folgten, erhoben sich und klatschten voller Begeisterung. Nun durfte Williams «seinen» Coach wählen. Nicht zuletzt aufgrund der Emp-

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fehlung seiner 20-jährigen Tochter entschied er sich für Marc Sway.

«Wenn ich singe, vergesse ich alles» In der nächsten Runde sang Williams ein Duett mit einer Sängerin aus der Westschweiz – und die Entscheidung der Jury fiel zu seinen Gunsten aus. «Ich habe einfach alles gegeben», erklärt er, «wenn ich singe, vergesse ich alles rund um mich herum.» Wie es weiter geht, ist noch nicht ganz klar, aber er ist im Halbfinal. Es geht weiter, und dies freut den Briefträger. «Wenn ich nicht noch weiter komme, dann bleiben schöne Erinnerungen. Ich geniesse den Moment – und schliesslich ist die Post ja immer noch da», lacht er. «Mein Leben geht weiter. Mir genügt es, wenn mich die Leute so in Erinnerung behalten, wie ich vor dem Fernsehauftritt war.» Authentizität, eine gewisse Bescheidenheit und die Offenheit, mit der er über seinen tiefen christlichen Glauben spricht, machen, dass ihm die Herzen zufliegen, egal ob er auf der Bühne steht oder bei seiner Arbeit die Leute mit seinem strahlenden Lächeln erfreut. «Wenn ich singe, geht es um umfassende Liebe.» Was bei jemand anderem vielleicht seltsam klingen würde, kommt bei ihm ganz einfach und emotional an. Er strahlt Wärme, Liebe, Respekt, Verständnis aus. Dies ist keine «Mache», es ist das Ergebnis eines intensiv gelebten – und auch manchmal erlittenen – Lebens.

Kindheit in St. Petersburg, Florida Alles begann vor 58 Jahren in St. Peterburg, Florida. Der kleine Michael wuchs mit seinen drei Geschwistern unter dem strengen Regiment der Mutter auf. Die Familie war auf Sozialhilfe angewiesen – und für farbige Jungs zu dieser Zeit in den USA standen nicht viele Karrieremöglichkeiten offen. Mit 17½ Jahren trat er in die Army ein, die ihm wie ein sicherer Hafen erschien. Das war 1972 – der Vietnamkrieg sollte 1975 enden. «Hier lernte ich noch mehr Disziplin als schon zu Hause, oft war dies schmerzhaft.» Vierzehn Jahre US-Militärdienst in vielen Ländern und Kulturen haben ihn geprägt. «Wir Amerikaner haben angeklopft, die Türen wurden uns geöffnet, und wir sind gleich mit dem Möbelwagen vorgefahren.» Er spricht von Wertschätzung, von Gastrecht, vom Respekt anderen Kulturen gegen-

Trotz dem Erfolg arbeitet Michael A. Williams mit viel Engagement als Briefträger - und ist abends nach getaner Arbeit müde. (Bild Regula Zellweger) über. «Ich bin nicht wie viele Amerikaner, die denken, sie seien besser als andere.» Später arbeitete er als Bodyguard und kam schliesslich vor beinahe zwanzig Jahren in die Schweiz. Trifft man heute den Briefträger Michael A. Williams auf seiner Tour, geht die Sonne auf. Jedem schenkt er ein freundliches Wort, ein Lächeln, und manchmal kann man ihn auch singen hören.

Fanpost brachte Computer, IPad und Handy zum Abstürzen Bereits seine Konzerte mit seinem Gospelchor in Bremgarten und Wohlen hatten ihm seine Tochter, die bei der Mutter aufgewachsen ist, wieder näher gebracht. Darüber ist er sehr glücklich. Seine ältere Tochter lebt in St. Petersburg, Florida, und hat ihn bereits zwei Mal zum Grossvater gemacht. Seine jüngere Tochter war mit ihm in der Show, hat mitgefiebert und mitgefeiert. Doch nicht nur in der Fa-

milie war sein Erfolg durchschlagend – die Fanpost brachte Computer, iPad und Handy zum Abstürzen. «Alle Mails und SMS waren positiv. Menschen haben mir geschrieben, dass sie zu Tränen gerührt waren, weil meine Stimme sie berührt hat. Ich habe aber eigentlich nur gesungen, weil mir dies Freude bereitet, ich will niemanden zum Weinen bringen», schmunzelt er. Morgens um halb sieben begann er Mails zu beantworten und abends um neun war er noch immer dran. «Ich kann es noch gar nicht fassen, überall angesprochen zu werden. Eigentlich bin ich nur dankbar für meine Stimme – diese möchte ich mit den Menschen teilen. Michael, der Superstar, wer so denkt, hat mich nicht verstanden. Ich geniesse den Erfolg sehr, aber er ist nicht meine Hauptmotivation. Ich möchte auch junge Menschen ermuntern, zu singen. Vielen fehlt es aber an der Geduld und am Selbstvertrauen. Sie richten sich nach den Reaktionen der anderen, statt sich selbst zu sein.»

Zukunftsperspektiven Die Show geht weiter, am 23. Februar, am 2., 9. und 16. März, und Michael A. Williams ist mit Begeisterung dabei. «Ich werde aber weiterhin morgens um halb sechs dieselben Kleider anziehen, mich in mein Auto setzen, meinen Job machen und abends müde zu Hause auf meinem Sofa sitzen», sagt er. Ein weiteres Gospelkonzert ist für 2014 geplant – der Erlös kommt wie immer einer sozialen Institution zugute. Begonnen hatte es mit Strassenmusik, dann kamen Anfragen für Solopartien und für Musik an 454 Hochzeiten. Was seine Karriere als Sänger anbelangt, da ist er offen. «Es gab in meinem Leben immer wieder Leute, die mir eine Chance gaben, die mir vertrauten und es sind viele Leute da, die mich unterstützen. Für mich ist Liebe geben einfacher als Liebe annehmen. Es kommt so viel Liebe zurück, jetzt ganz besonders, wegen The Voice of Switzerland.»


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Freitag, 22. Februar 2013

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«Ein Zentrum für unser Dorf ist wichtig» Mit der im Volg integrierten Postagentur lassen sich in Aeugst die Strukturen erhalten

Seit 20 Jahren beim «Anzeiger»: Uschi Gut.

Uschi Gut, die gute Fee Die Redaktionsassistentin des «Anzeigers» feiert ihr 20-JahreFirmenjubiläum. Journalisten einer Regionalzeitung stehen an der Front – sie sind es, die Veranstaltungen besuchen, recherchieren, fotografieren, layouten. Es sind veritable Generalisten, die auf vielen Hochzeiten tanzen. Sie sind folglich nicht immer in der Redaktionsstube anzutreffen, können sich aber dort auf eine gute Fee verlassen: auf die Redaktionsassistentin. Diese gute Fee verkörpert beim «Anzeiger» Uschi Gut. Sie kann am 23. Februar ihr 20-JahreArbeitsjubiläum feiern. Sie ist es, die das Redaktionstelefon oft als Erste entgegennimmt und einen erbosten Anrufer erst einmal «herunterholt», bevor sich der Chefredaktor der Sache annimmt. Sie erledigt die Honorarabrechnungen für die freien Mitarbeitenden und ist «Herrscherin» über die Agenda-Einträge. Sie erfasst die Korrekturen sowohl bei Artikeln als auch auf fertig produzierten Seiten – und und bügelt dabei auch Fehler der Layouter aus. Die gute Seele Gut kündigt auch an, wenn ein Geburtstag von Mitarbeitenden ansteht, sie organisiert Anlässe und sortiert die Redaktionspost. Ja, sie ist immer da, wenn sie gebraucht wird – auch dann freundlich und zuvorkommend, wenn der Chef genervt ist und nicht immer gute Laune versprüht. Uschi Gut wurde vor 20 Jahren nicht als Redaktionsassistentin eingestellt. Ihr Arbeitsplatz befand sich damals in der Druckvorstufe und während zweier Tage pro Woche im Empfangsbüro, bei der Inseratenannahme. In der Druckvorstufe hat sie natürlich den enormen technischen Wandel dieser Branche erlebt. Vor der Umstellung auf das heutige Produktionssystem im Jahr 2007 hat die Redaktion jeweils ein Layout auf Papier erstellt; Uschi Gut und das Team haben dann diese Vorgaben auf dem Bildschirm umgesetzt. Geschäftsleitung und Mitarbeitende gratulieren Uschi Gut zum Arbeitsjubiläum, danken ihr für den Einsatz und hoffen, dass sie dem «Anzeiger» noch weitere Jahre erhalten bleibt.

Der Entscheid, die Poststelle in Aeugst aufzuheben, hat im Dorf keine Freude ausgelöst. Für Gemeindepräsident Ruedi Müller ist die im Volg integrierte Postagentur zumindest eine sinnvolle Variante. «Es ist schön, dass wir uns hier mit der Post gefunden haben und in unserem Volg-Laden eine Postagentur betreiben können», sagte Landi-Albis-Präsident Adrian Weber anlässlich der offiziellen Eröffnung am Mittwochabend. Wie wichtig dieser Entscheid für Aeugst ist, illustrierten die anwesenden Gemeinderatsmitglieder. «Ja, wir hatten keine Freude, als wir vom Schliessungsentscheid der Post erfuhren. Wir haben zwar Verständnis für Automatisierungen, aber die damit verbundenen Probleme sind hausgemachte Postprobleme», sagte Gemeindepräsident Ruedi Müller. Er bezeichnete die Postagentur als eine sinnvolle Variante, die zusammen mit dem Volg zum Dorfzentrum gehört. «Es ist wichtig, dass wir ein solches Zentrum haben. Wir sind auch froh, dass die ZKB einen Bankomaten unterhält», so der Gemeindepräsident. Sein Lob galt auch den Volg-Mitarbeitenden. «Wir haben eine gut geführte Filiale.»

Wenig bauliche Eingriffe Laut Andreas Schäfer, Bereichsleiter Volg-Läden in der Landi Albis, ist der Volg Aeugst vor wenigen Jahren er-

Volg-Mitarbeiterinnen, Volg-Leitung, Gemeinderat, Gemeindeschreiber und Postvertreterin freuen sich, dass in Aeugst weiterhin Postgelb leuchtet. (Bild Werner Schneiter) neuert worden. Die Integration der Postagentur erforderte wenige bauliche Eingriffe. Nach wie vor bietet der Volg Aeugst Güter des täglichen Bedarfs an; Schäfer pries ihn als echten Begegnungsort – ein Treffpunkt, der heute in vielen Dörfern fehlt. Er nannte das Beispiel Gattikon, wo das Dorf-

zentrum verwaist ist – auch wegen Lidl, der am Dorfrand baute. «In Aeugst ist es anders, da haben wir Volg, Post und Restaurant – diesen Einrichtungen muss man Sorge tragen, hier auch einkaufen und Einkehr halten», so Schäfer. Der Volg bietet ja einiges. Laut An-

dreas Reusser, Bereichsleiter LandiEinkauf, sind es rund 2100 Artikel, die in Aeugst auf rund 160 Quadratmetern Verkaufsfläche angeboten werden: Markenartikel, Volg-Hausmarken, aber auch Waren aus dem Dorf – ein übersichtliches Sortiment. (-ter.)

Mehr Platz, grösseres Sortiment, helle Räume Umbau und Erweiterung der Landi Bonstetten: erste Etappe abgeschlossen Mehr Platz, grösseres Sortiment, helle Räume: Am letzten Montag hat Landi Bonstetten die ehemaligen Denner-Räume bezogen. Am 22. März wird am alten Ort ein Lebensmittelladen eröffnet. Die alten Räume im Landi-Lokal sind klein, eng und verwinkelt – weder für

Kundschaft noch für das Personal ideal. Die Genossenschaftsmitglieder erkannten den grossen Investitionsbedarf und bewilligten an der Generalversammlung einen Kredit von rund 700 000 Franken – einstimmig. Wenige Monate später ist nun die erste Etappe realisiert – pünktlich. Landi Bonstetten präsentiert seit Montag in den ehemaligen Denner-Räu-

men, die unmittelbar neben dem alten Landi-Lokal liegen, im Parterre und im Untergeschoss ein stark erweitertes Sortiment – in nahezu allen Bereichen: Es gibt eine grössere Auswahl für die Landwirtschaft, mehr in den Bereichen Sanitäreinrichtungen, Elektrogeräte, Arbeitsbekleidung, Sicherheitsschuhe und allgemeine Arbeitsgeräte, wo neu die professionellen Tru-

per-Modelle angeboten werden. «Auch Gemeinden zählen zu unseren Kunden; sie kaufen in der Landi Kehrichtsäcke, Streusalz, Arbeitswerkzeug und anderes», sagt Mitarbeiter Eugen Hochstrasser. Und Geschäftsführerin Sandra Woodtli ergänzt: «Den Kunden gefallen die neuen Räume und das grössere Angebot. Sie sind neugierig und sind in den ersten Tagen in erster Linie vorbeigekommen, um zu schauen.» Rund 300 Quadratmeter umfasst die gesamte Verkaufsfläche auf zwei Etagen, die überdies mit einem Personen-Waren-Lift miteinander verbunden sind. Bequemer gestaltet sich das Einkaufen auch dank der neuen Einkaufswagen.

Güter des täglichen Bedarfs am alten Ort

Werner Schneiter, Chefredaktor

Derweil im jetzt eröffneten Laden Getränke zum Sortiment gehören, wird am alten Ort am 22. März ein Lebensmittelladen für Güter des täglichen Bedarfs eröffnet. Dieser orientiert sich am Laden-Label der Volg-Gruppe: «FNG – frisch, nah, günstig». Auch dort muss kräftig in eine neue Infrastruktur investiert werden: in neue Kühlanlagen und -zellen, in neue Vitrinen. Die Abwärme aus Geräten wird genutzt. Sandra Woodtli und ihre Mitarbeitenden haben derzeit alle Hände voll zu tun. Umbauten sind stets mit Umtrieben verbunden. So blieb der alte Laden während der Umbau- und Einrichtungsphase am neuen Ort stets geöffnet. Der Abschluss der Umbauzeit wird vom 21. bis 23. März mit einem Eröffnungsfest gefeiert.

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Bessere Arbeitsbedingungen für das Personal in den neu bezogenen Räumen, von links: Eugen Hochstrasser, Anita Nietlispach, Sandra Woodtli und Dolores D’Aloia. (Bild Werner Schneiter)

(-ter.)


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Forum

Freitag, 22. Februar 2013

Warum müssen wir uns in Bonstetten so verschulden? Um die Gemeindefinanzen steht es in Bonstetten nicht besonders gut. Wir haben jetzt schon 13 Millionen Schulden und am 3. März stimmen wir über weitere 8 Millionen ab. Im Juni kommen mit dem neuen Schulhaus vermutlich nochmals 9 Millionen dazu. Die Abschreibungen der Investitionen im Verwaltungsvermögen führen alljährlich zu einem negativen Rechnungsabschluss der laufenden Rechnung und somit zum Verlust vom Eigenkapital. Um dem wenigstens ein wenig entgegenzuwirken, wurde an der letzten Gemeindeversammlung der Steuerfuss der Gemeinde um 2% erhöht. Nach 2012 (3%) hat die Primarschule ihren Steuerfuss bereits wieder um 2% erhöht und bezieht jetzt Steuern auf Vorrat. Mit den geplanten Projekten kommen massive Investitionen auf

uns zu, deren Abschreibungen wiederum die laufende Rechnung belasten werden. Der Steuerfuss müsste folglich wieder massiv erhöht werden. Deshalb sollten die geplanten Investitionen auf das absolut Notwendigste beschränkt werden. Ein gemeinsames Feuerwehr-Depot mit Wettswil wäre schön. Gemäss Zweckverbands-Vertrag stellt die Gemeinde Bonstetten der Feuerwehr Unteramt jedoch bereits ein gut eingerichtetes Lokal an der Dorfstrasse 1 zur Verfügung. Ein Polizeiposten der Kantonspolizei in der Burgwies 1, der seit 2010 bestehende Dienstleistungsvertrag mit der Gemeindepolizei Affoltern und die Dienstleistungen der Starco Security AG kosten uns jährlich 250 000 Franken und decken die Sicherheitsbelange in Bonstetten bestens ab. Von den geplanten Projekten

ist das neue Feuerwehr-Gebäude das Letzte, welches wir dringend benötigen würden. Die Dorfstrasse muss zweifellos saniert werden, und dass die Wasserleitungen gleichzeitig ersetzt werden, macht Sinn. Warum für die Korrektur vom zum Teil unterirdisch geführten Isenbach plötzlich Handlungsbedarf besteht, ist schwierig zu beurteilen. In jedem Fall sind Investitionen notwendig und sie sollten auf das Notwendige beschränkt werden. Das zur Abstimmung vorliegende Projekt ist zu umfangreich und viel zu teuer. Es präjudiziert zudem auch eine Tempo-30-Zone, welche in den übrigen Teilen der Gemeinde ebenfalls mit Investitionen verbunden sein wird und deren Realisierung noch nicht beschlossen ist. Auch hier besteht, nur wegen einem Modetrend, kein Handlungsbedarf.

Aufgrund der Bevölkerungsentwicklung in der Region, muss die Kläranlage in Birmensdorf erweitert werden. Der Kostenanteil von 4,5 Millionen für Bonstetten wird über die Wassergebühren erhoben, muss aber durch die Gemeinde vorgängig investiert werden. Auch dieses Projekt wird den Schuldenberg kurzfristig erhöhen. Wegen des Zuzugs von vielen Familien mit Kindern benötigt die Primarschule angeblich mehr Schulraum. Dieses Projekt wurde mit einem Kredit von 1,2 Millionen (!) geplant und wird im Juni zur Abstimmung kommen. Verbindliche Zahlen liegen noch nicht vor, es ist aber mit einer Investition von 9 bis 10 Millionen zu rechnen. Damit die Primarschule die Investitionen innerhalb 10 Jahren abschrei-

ben kann, erhebt sie bereits jetzt Steuern auf Vorrat, obwohl noch keine Abstimmung stattgefunden hat. Über den Schulhausneubau ist das letzte Wort noch nicht gesprochen, zumal die Oberstufe, bei gleichem Bevölkerungszuwachs, keine neuen Anlagen plant und ihren Steuerfuss jährlich senkt. Weil die finanzielle Lage in der Gemeinde Bonstetten sehr angespannt ist, kann der verantwortungsbewusste Stimmbürger nicht alle diese Vorhaben unterstützen und muss so einer unnötigen Verschuldung entgegenwirken. Bestimmen Sie am 3. März an der Urne die finanzielle Zukunft unserer Gemeinde, und entscheiden Sie über Dringlichkeit und Notwendigkeit der verschiedenen Vorlagen. Gilbert De Steffani, Bonstetten

Wissen über gesunde Ernährung kein Luxus! Ungetüm wird konkret, Leserbrief vom 19. Februar.

Liegenschaft Schachenstrasse 7 in Hedingen: «Die Schule sollte uns Stimmbürgern mehr wert sein, als dass in eine solch schlechte Substanz noch investiert wird», sagt Leserin Nicole Brunschweiler. (Bild Werner Schneiter)

Sanierung der Liegenschaft Schachenstrasse 7 mit Fragezeichen Am 3. März 2013 ist Abstimmungssonntag mit einigen potenziell emotionalen Volksentscheiden. In Hedingen unter anderem die Urnenabstimmung über zwei Vorlagen: 1. Die bestehende Trottenscheune soll durch einen Neubau für die Schul- und Gemeindebibliothek ersetzt werden. Diese Vorlage finde ich sehr positiv, für die Bibliothek aber auch für das Dorf(leben) und die Zentrumsgestaltung. Fragen bleiben höchstens zur Beibehaltung des bisherigen personellen Aufwandes trotz Ausweitung des Angebots – dennoch, zu dieser Vorlage kann ich überzeugt Ja sagen. 2. Die Sanierung der Liegenschaft Schachenstrasse 7 für rund 2,4 Millionen Franken. Der durch die Umsiedlung der Bibliothek freiwerdende Raum soll für die steigenden Bedürfnisse der Schule und des Horts zur Verfügung gestellt werden. Das Gebäude soll renoviert und durch einen Anbau erweitert werden. Als Mutter, der Hedingen am Herzen liegt und die aus einer Lehrerfamilie stammt, sollte es keine Frage sein, dass wir auch hier investieren und zur 2. Vorlage Ja sagen. Trotz umfänglichen Ausführungen in den Unterlagen sind für mich jedoch zu viele Fragen offen, die mir einen positiven Entscheid erschweren. Die zwei Vorlagen, über die wir abstimmen, haben weniger miteinan-

der zu tun, als den Stimmenden unter Punkt 6 der Weisungen klargemacht werden soll. Die Gemeindebehörden gehen zwar davon aus, dass mit einem renovierten und erweiterten Schachen 7 ohne Bibliothek die Raumbedürfnisse der Schule und der Tagesbetreuung für die kommenden Jahre abgedeckt werden können. Mit dem Neubau Trotte und einer minimalen Anpassung von Schachen 7 können wir jedoch gegenwärtig sicher 2 Millionen zugunsten einer weitsichtigeren Lösung «sparen». Mein grösstes Fragezeichen ist nämlich ein Gefühl des Déjà-vu: Vor wenigen Jahren haben wir in Hedingen den Kredit für den damaligen Umbau des Schulhauses Güpf für die Bedürfnisse der Mosaikschule genehmigt. Von damals blieb mir das ungute Gefühl, dass die Planung der Kindergärten, Schule und umliegende Strukturen für eine Gemeinde und ein Thema, welche mir viel bedeuten, mit zu wenig Weitblick erfolgt. Dazu müssen noch die baulich kritischen Fragen zur Renovation und Erweiterung von Schachen 7 erwähnt werden: Es handelt sich um ein altes Gebäude mit einer erwiesenermassen schlechten Substanz – die Schule sollte uns Stimmbürgern mehr wert sein, als dass in eine solche noch investiert wird. Ausserdem kann das Gebäude auch mit grossem Aufwand energetisch nicht auf einen aktuellen Stand

gebracht werden. Die Raumstruktur ermöglicht wenig bis keine Flexibilität, auf allfällig künftig ändernde Bedürfnisse einzugehen. Zudem entspricht das Raumangebot für den Kindergarten im EG nicht den aktuellen kantonalen Empfehlungen. Auch mit dem Projekt Schachen 7 verfügt die Schule nur über minimale Raumreserven, weshalb die Planungen vermutlich schon in Kürze überholt sein werden. Die vorgesehenen Investitionen in Schachen 7 erschweren künftige Diskussionen über die Weiterentwicklung der Schule und ihre Angebote (zum Beispiel Tagesschule). Solche Fragen hätten in erweitertem Rahmen im Zusammenhang mit der Schulraumplanung im Vorfeld geführt werden müssen. Es kann ja nicht sein, dass wir anstelle einer bewussten, langfristigen Planung des Dorfbilds mit Schule (falls sinnvoll mit allfälligen Neubau) ein Flickwerk an Umbauten entstehen lassen. Die Frage stellt sich deshalb, ob mit einer Ablehnung der Vorlage «Renovation und Erweiterung des Mehrzweckgebäudes Schachen 7» eine weiterführende Diskussion über eine umfassende, langfristige und nachhaltige Planung im Sinne von Hedingen, der Schule und der Kinder ermöglicht wird. Nicole Brunschweiler, Hedingen

Kantonsratskollege Moritz Spillmann setzt sich im «Anzeiger» vom letzten Dienstag für Sparmassnahmen von 3,5 Millionen bei den Hauswirtschaftskursen an Mittelschulen ein! Erstaunlich, dass hier ein SP-Vertreter und Gymnasiallehrer, der noch vor Kurzem in der Budget-Debatte und für den Grundstufen-Vollausbau je 80 Millionen mehr auszugeben bereit war, bei einer Bildungsvorlage einen Sparkurs propagiert. Das macht hellhörig! Die Hauswirtschaftskurse an Mittelschulen wurden 2004 in einer Sparwelle abgeschafft, seit 2009 auf Druck der Bevölkerung wieder eingeführt. Das Alter von 17 Jahren ist der richtige Zeitpunkt für junge Erwachsene, sich mit praktisch angewandter Nachhaltigkeit aktiv auseinanderzusetzen – das passiert in diesem Alter verfassungsgemäss in allen Berufslehren, ob Koch, Automechaniker oder der kaufmännischen Grundbildung – warum also nicht auch bei Gymnasiasten? Gelebte Ernährungs- und Gesundheitslehre, saisonale Küche, Transport-

Behördliche Willkür ist vorprogrammiert Das am 3. März zur Abstimmung gelangende revidierte Raumplanungsgesetz, (RPG) verlangt, dass die Kantone bei Vorliegen eines «öffentlichen Interesses» eine Frist für die Überbauung eines Grundstücks ansetzen. Beim Verstreichen der Frist müsste die zuständige Behörde bestimmte Zwangsmassnahmen anordnen. Damit wären Rechtsunsicherheit und behördliche Willkür geradezu vorprogrammiert, weil der Begriff «öffentliches Interesse» schlicht undefinierbar ist. Dies ist nur ein Beispiel von vielen, denn verschiedene Bestimmungen des revidierten RPG würden zu komplizierteren Verfahren führen und eine Prozesslawine auslösen. Dies gilt vor allem für den vom Bund erzwungenen Ausgleich der Planungsvorteile durch die Mehrwertabgabe. Juristische Knacknüsse böte auch die Ausgestaltung der Rückzonungspflicht zuhauf. Viele namhafte Juristen warnen, dass das Gesetz entweder überhaupt nicht vollzogen werden kann, oder es bräuchte viele zusätzliche Stellen in Kantonen und Gemeinden zur Umsetzung der neuen Bestimmungen. Mein Fazit: Nur ein Nein am 3. März würde langwierige Rechtshändel verhindern, die für Private, Unternehmen und auch den Staat mit hohen Kosten verbunden wären. René Homberger, Präsident HEV-Albis

energie und Haushaltführung sind Themen, die bei den Jugendlichen auf Begeisterung stossen. Ich spreche hier von aktuellen, direkten Erfahrungsberichten von Husi-Teilnehmenden in Affoltern! Spannend: Erst 2011 wurden die Hauswirtschaftskurse von Spillmanns Parteikollegin Regierungsrätin Aeppli aus ihrer Bildungsdirektion in die Baudirektion abgeschoben (und dort unter der Landwirtschaftlichen Schule Strickhof angesiedelt) und postwendend möchte sie daran sparen! Sparpotenzial ist durchaus vorhanden: Mit welcher Begründung werden heute Gymnasiallehrer, während ihre Klassen die Internatskurse besuchen, für Lektionen, die sie weder vorbereiten noch halten müssen, bezahlt? Der Vorstand der glp im Knonauer Amt setzt sich geschlossen dafür ein, dass Kantonsschülerinnen und -schüler auch in Zukunft von den wertvollen Hauswirtschaftskursen kurz vor dem Eintritt ins WG-Alter profitieren können und lehnt die Sparvorlage des neuen Mittelschulgesetzes ab. Hans Wiesner, Bonstetten, glp-Kantonsrat

BezirksratErsatzmitglied: Brigitte Wettstein Die EDU empfiehlt Brigitte Wettstein, Affoltern, als Ersatzmitglied für den Bezirksrat. Innert der Frist ging hier kein Wahlvorschlag ein. Im Weiteren unterstützt die Brigitte Wettstein. EDU Hanni Stutz von der BDP als Bezirksrätin. Für den zweiten Sitz wurde Stimmfreigabe beschlossen. Die Bezirksratswahlen finden am 3. März 2013 statt.

Zuschriften zum Urnengang vom 3. März Zuschriften zu den Abstimmungsvorlagen vom 3. März veröffentlicht der «Anzeiger» letztmals in der Ausgabe vom Dienstag, 26. Februar. Sie müssen die Redaktion bis morgen Samstag, 23. Februar 2013, 12 Uhr, erreichen und mit einer Adresse versehen sein. Kurze Beiträge werden bevorzugt. Über nicht veröffentlichte Texte wird keine Korrespondenz geführt. – E-Mail: redaktion@affolteranzeiger.ch


Forum

Freitag, 22. Februar 2013

Keine Energiewende ohne Energieeffizienz

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Affolterns Eisbahn auf Eis gelegt?

Die von der FDPBezirkspartei in der Umweltarena in Spreitenbach organisierte Veranstaltung zum Thema «Wo stehen wir in unserem Kampf für eine liberale Energiepolitik?» war ein voller Erfolg. Beim gut besuchten Anlass sprachen hochkarätige Referenten. Die Eröffnung machte Kantonsrätin Gabriela Winkler, welche Olivier Hofmann, FDP-Bezirkspräsident: Spass im Elektrozum Thema «Die mobil. (Bild zvg.) Energiestrategie der schweizerischen FDP und die Ar- die FDP in diesem Bereich in den letzbeit der kantonalen Zürcherischen ten Jahren geleistet und erreicht hat. FDP-Energiekommission» sprach. Sie Leider, stellte sie fest, werde die FDP zeigte sehr eindrücklich auf, wie viel viel zu wenig mit diesen Erfolgen in

Verbindung gebracht. Damit auch in Zukunft eine sichere und günstige Stromversorgung sichergestellt werden kann, muss noch viel getan werden. Zentrale Bedeutung kommt dabei der Energieeffizienz zu. Es muss uns gelingen, den Stromverbrauch in den nächsten zehn Jahren um mindestens 10% zur reduzieren, betonte Nationalrat Ruedi Noser.

Abfallsünder in Bonstetten?

Unnötiges Projekt für die Sanierung der Dorfstrasse in Bonstetten!

Aus dem Umfeld der Ratsstube in Bonstetten.

Am 3. März 2013 wird in Bonstetten über die Sanierung der Dorfstrasse 1 bis 21 abgestimmt. Aufgrund der nachfolgenden Fakten und wie dies auch im Abschied der Rechnungsprüfungskommission empfohlen wird, bitten wir, ein Nein in die Urne zu werfen. Unsere Dorfstrasse benötigen wir, um mit verschiedenen Fahrzeugen wie Postautos, Lastwagen, Pfadschlitten, PWs etc. zu befahren. Verengungen auf eine Fahrbahnbreite von 4.50 m sind behindernd. Grüne Inseln, die sehr viel Arbeit und Pflege hervorrufen, sind unnötig. Rund um unser Dorf hat es genügend grüne Wiesen. Eine Sanierung der Dorfstrasse, so wie sie vorgesehen ist, hätte folgende Konsequenzen: – Behinderung des öffentlichen Verkehrs – Behinderung der Lieferanten für das Gewerbe, wie Landi, Spar, Dachde-

ckergeschäft, Landwirtschaft, Zimmerei und Gastwirtschaft – Zwei PWs können nur mit grosser Vorsicht kreuzen Mit einer einfachen Sanierung des Deckbelags – gemäss Weisung der Gemeinde –, die etwa auf 40 000 Franken zu stehen käme, wäre unsere Dorfstrasse für die nächsten Jahre wieder in Ordnung. Die vorgesehene Umlegung des Isenbachs unter der Dorfstrasse ist absolut nicht dringend. Es liegen lediglich Empfehlungen und Richtlinien des Kantons vor. Wie der Weisung der Gemeinde zu entnehmen ist, ist es auch nicht nötig, die Wasserleitungen zu ersetzen. Also, liebe Bonstetterinnen und Bonstetter, lehnen Sie das Strassenprojekt für unsere Dorfstrasse ab. Die Kosten von 1,566 Mio. Franken für den Bau sowie die Folgekosten für das Instandhalten der Grünflächen stehen

Kaninchen artgerecht gehalten

Haltlose Vorwürfe

Die Abfallentsorgung und Wertstoffverwertung gehören in Bonstetten seit Langem zum Ressort Gesundheit. So war auch ich lange Zeit Ansprechpartner für Anliegen und Reklamationen, die dieses Thema betrafen. Vor ein paar Jahren war es noch erlaubt, zweimal im Jahr an vorgegebenen Tagen, alles Brauchbare und Unbrauchbare vor seinem Haus zu deponieren. Positiv zu verzeichnen war, dass vieles vor der Entsorgung verschont blieb und Weiterverwendung fand. Eher negativ war, dass sich ein eigentlicher «GüselTourismus» entwickelte. Interessenten kamen mit ihren Fahrzeugen von weit her, um sich nachts nach Wiederverwendbarem umzusehen. Folge davon war, dass die Sammelstellen am darauffolgenden Morgen aussahen wie Schlachtfelder. Lärmreklamationen waren an der Tages- resp. auch an der Nachtordnung. So auch am Vorabend eines Sperrgut-Sammeltags erreichte mich nach 22 Uhr der Telefonanruf eines sehr erbosten Dorfbewohners. Er beklagte sich lautstark, dass, wie so oft, auch heute wieder ein Auswärtiger auf Kosten der Bonstetter Steuerzahler seinen privaten Güsel vor seinem Hause entsorge. Er erwarte, dass ich mich als zuständige Gemeinderätin sofort darum kümmern würde und für Ordnung zu sorgen habe, denn dafür seien wir ja schliesslich auch gewählt worden! Also machte ich mich pflichtbewusst auf den nächtlichen

Weg und traf tatsächlich auf einen Herrn, der aus dem Kofferraum seines Autos diverse Gegenstände herausklaubte und am Strassenrand deponierte. Es waren nicht die weissen Socken, sondern das Nummernschild, das die Herkunft des «Zubringers» verriet. Ich stellte mich vor, erklärte ihm den Grund meines Erscheinens. Zuerst ignorierte er mich einfach und deponierte ungestört weiterhin seine Gerätschaften am Strassenrand. Als ich ihn auf seinen Ausweis ansprach, reagierte er sehr harsch. Er wollte mir seinen Ausweis nicht zeigen, erklärte mir dann nach diversen weiteren Erklärungen von meiner Seite, dass er am Zügeln sei, ob ich das denn nicht sehe ...

Schön, wenn man noch Wert auf Ordnung und Sicherheit legt Aufgrund der Autonummer konnte ich am nächsten Tag den Fahrer eruieren, und es stellte sich tatsächlich heraus, dass dieser seit Kurzem in der Gemeinde angemeldet war. Am Neuzuzüger-Abend tippte mir plötzlich jemand auf die Schultern. Als ich mich umdrehte, stand «mein Abfallsünder» vor mir. Zügelstress vorbei! Breit lachend stellte er sich mit Vor- und Nachnamen vor und bedankte sich, in einer Gemeinde wohnen zu können, wo man noch Wert auf Ordnung und Sicherheit lege …

Fast 15-jährige Behördentätigkeit: Ruth Früh war in der Schulpflege, ist in verschiedenen Aufsichtsbehörden und im Gemeinderat von Bonstetten. Eine Frau mit Erfahrung. man wähle sie am 3. März in den Bezirksrat.

Ja zum neuen Verfassungsartikel «Familienpolitik» am 3. März Die Politik muss den Veränderungen in der Familie Rechnung tragen ohne dabei die DDR als Vorbild zu nehmen. Materiell wurde die Familie in der Ver-

Dass in diesem Bereich ein gewaltiges Potenzial vorhanden ist, wurde bei der Führung durch die Umweltarena deutlich. Olivier Hofmann zeigte sich davon überzeugt, dass Energiesparen keine trockene Angelegenheit sein muss, sondern sogar Spass machen kann. (Weitere Informationen findet man auf www.FDP-Knonaueramt.ch oder auf Facebook). FDP Bezirk Affoltern

Pudelmütze mit Echtpelzpompon!, Zuschrift im «Anzeiger» vom 12. Februar.

Pro Sekunde wird ein Quadratmeter Kulturland zugepflastert. Die überdimensionierten Bauzonen verleiten zu unnötigen Spekulationen. Die Zersiedelung muss gebremst werden. Eine vernünftige Landschaftsschonung ist nötig. Der Boden ist ein knappes Gut, darum ein Ja am 3. März.

Zuerst eine Frage an Frau Geel: Sind Sie Vegetarierin? Ich möchte Sie darauf aufmerksam machen, dass die Kaninchen, von denen die kritisierten Pelzbommel stammen, artgerecht gehalten werden und nicht für die Fellproduktion gezüchtet werden. Wir sind Selbstversorger und lassen das Nebenprodukt Fell gerben, was noch mit Kosten verbunden ist. Diese Kaninchen werden von uns liebevoll betreut, und manche Leute haben Freude an meinen selbst hergestellten Fellprodukten. Haben Sie sich auch schon gefragt, woher Ihre Lederschuhe stammen, die Sie täglich tragen? Ob vielleicht diese Tiere zu Tode gequält wurden? Oder gehen Sie im Winter barfuss? Haben Sie sich schon einmal Gedanken darüber gemacht, welche Auswirkungen Ihr Leserbrief für das Bernina-Nähcenter haben kann? Ich persönlich würde mich zuerst erkundigen, woher diese Felle stammen, bevor ich einen unüberlegten Kommentar in der Öffentlichkeit publiziere.

CVP Bezirk Affoltern

Elfriede Bieri, Knonau

Ruth Früh, Bonstetten, Bezirksratskandidatin

Bezirksratswahlen: CVP für Ruth Früh Die Abstimmungsparolen vom 3. März.

Gewaltiges Potenzial vorhanden

gangenheit vom Staat respektive von der Politik nicht verwöhnt. Darum jetzt ein Ja zur Familienpolitik.

Raumplanungsgesetz: Vernünftig, nötig

Vor rund 30 Jahren wurde in Affoltern vor allem vonseiten der Sportvereine für den projektierten Sportplatz Moos geworben. Und, es klappte dann auch, das Stimmvolk sagte Ja. Für den eigentlichen Breitensport entstand lediglich eine Finnenbahn, rund um die neue Sportanlage. Wenn einmal eine Sportanlage realisiert sei, würde man sich auch für eine Eisbahn stark machen, hiess es. Mein Anliegen, die Realisierung einer Eisbahn an die Hand zu nehmen, bleibt aber bestehen! Notwendig wäre ein genügend grosses Tummelfeld für Kinder, Jugendliche, für bewegungsfreudige Menschen jeglichen Alters. Woher das Geld nehmen?, wird sofort eingeworfen werden! Wer weiss, vielleicht könnte ein Teil des Erlöses aus künftigen Grossverteiler-Arealen zugunsten der Volksgesundheit h i e r eingesetzt werden? Ich appelliere gerne an unsere Lokalpolitikerinnen und Lokalpolitiker, sich bewusst zu werden, dass eine Eis-

Bitte Fairplay anstatt Polemik, Unwahrheiten und Dolchstösse, Leserbrief vom 15. Februar. Sehr geehrter Herr Favero, bitte zuerst sich selber informieren, bevor man andere der Unwahrheiten beschuldigt. Die SVP Bonstetten ist nicht gegen das geplante Feuerwehrgebäude, nur gegen die Kostenverteilung. Nun zur Sicherheit. Als sich Bonstetten der Polizei in Affoltern anschloss, wurde die Bevölkerung dahingehend informiert, dass die hohen Kosten der Starco Security wegfallen würden und die Sicherheit trotzdem erhöht werde. Leider war dies nicht der Fall. Die Gemeinde Bonstetten zahlt eine immense Summe für beide Institutionen. Beim geplanten Polizeiposten wird die Kapo «versuchen», normale Öffnungszeiten einzuhalten. Das heisst, dass die Situation nur unwesentlich besser wird. anzeige

bahn hier im Unterland den nachhaltigsten und effizientesten Wintersport darstellt, welcher während 6 bis 7 Monaten, selbst täglich auch nach der Schule oder beruflichen Arbeit, unabhängig davon, obs Schnee hat oder nicht, obs mehr oder weniger kalt ist, herzhaft ausgeübt werden kann. Eislaufen können jederzeit alle ohne sich gross umzuziehen. Es braucht keine grossen Vorkehrungen, geht finanziell nicht ins grosse Tuch. Ein Eisfeld wäre ein Begegnungsort für alle, meines Erachtens auch eine wichtige Option für unsere bewegungsfreudigen Ausländer-Jugendlichen, Wintersport zu betreiben. Ohne Zweifel würde eine Eisbahn integrativ und gemeinschaftsbildend für die ganze Bevölkerung des Säuliamtes sich auswirken, sie wäre der grösstmögliche Beitrag zugunsten des Breitensports und der Gesundheitsprävention in der Bevölkerung! Xaver Mettler, Affoltern

in keinem Verhältnis. Die knappe finanzielle Situation in unserer Gemeinde lässt die vorgesehene Sanierung nicht zu. Es würden zwingend Steuererhöhungen resultieren. Tempo 30 kann auch eingeführt werden ohne Verengungen und Behinderungen, wie es das Beispiel Herdernstrasse beim Letzigrund zeigt.

Emil Schnider, Bonstetten

Mitunterzeichnende: Wilhelm Bernhard, Roland Frischknecht, Hans U. Gege, Walter Glättli, Martin Hanselmann, Paul Hedinger, Kilian Heitz, Thomas Hitz, Kurt Huber, Cornelia Hunold, Heiri und Rösli Illi, Kurt Illi, Remo Illi sen., Elsbeth und Ueli Kündig, Claire und Köbi Lienhard, Kaspar Locher, Andreas Moser, Heidi Rüeger Huber, Markus Schnider, Reinhard Schreier, Toni Seiler, Heidi Stahel Schnider, Marianne Widmeier, Heinrich Wiesendanger, Stephan Zollinger.

Vor allem in der Nacht wird sich nichts ändern. Demzufolge ist der Polizeiposten wünschenswert, doch die Sicherheit wird nicht wirklich erhöht. Unfaire RPK? Die RPK hat den Gemeinderat über das rechtlich fragliche Abreibungsmodel informiert. Der Gemeinderat blieb bei seiner Meinung und änderte nichts. Dass die RPK nun auch etwas Zeit benötigt, um Abklärungen zu treffen und das weitere Vorgehen zu besprechen, ist für mich nichts als logisch. Dass irgendwann die Zeit nicht mehr reicht für alles, ist für mich mehr als nur verständlich. Aus diesem Gründen sind die Vorwürfe an die SVP Bonstetten sowie an die RPK absolut haltlos. Deshalb zuerst informieren, dann schreiben. Andreas Glättli, Präsident SVP Bonstetten, Mitglied der Feuerwehr Bonstetten seit 27 Jahren


Zügeln leicht gemacht Jeder Umzug bringt immer sehr viel Arbeit mit sich. Die wichtigste Phase dabei ist und bleibt die Planung. Nur wer das Zügeln gut vorbereitet, erspart sich Stress und böse Überraschungen am Umzugstag. Um Sie bei Ihrem Umzug zu unterstützen, bieten wir Ihnen als Hilfe unsere Zügelseite mit der Checkliste an. Darin finden Sie alle Details für jede Phase Ihres Umzugs.

Vor dem Umzug

Während dem Umzug – am neuen Ort

 Mobiliar auseinanderbauen und für den Transport vorbereiten  Schrauben und Tablarhalter in kleine Säcke verpacken  Kartons und Behälter beschriften und nicht überladen  Kleider in spezielle Kleiderboxen hängen  Sperrgut-Entsorgung und Brockenhaus organisieren  Umzugsfahrzeug und Geräte wie Teppichreiniger reservieren  Am alten und neuen Ort bei Verwaltung/ Hauswart eine freie Zufahrt reservieren  Termine der Wohnungsübernahme/-übergabe mit den Vermietern vereinbaren  Schlüssel des alten Mietobjektes nachzählen und eventuell Kopien anfertigen  Alle notwendigen und vertraglich festgehaltenen Reparaturen durchführen  Schlüssel des alten Mietobjektes nachzählen und eventuell Kopien anfertigen  Handwerker, Umzugsfirma und Reinigungsinstitut koordinieren  Pflanzen für den Umzug verpacken  Kontrolle, ob das Telefon am neuen Ort betriebsbereit ist  Haustiere bei Bekannten abgeben  Kühlschrank und Tiefkühlschrank ausschalten und abtauen  Nach Möglichkeit neues Mietobjekt mit Übergabeprotokoll übernehmen  Nachmieter über den Bezugstermin Ihrer alten Wohnung informieren  Neue Zeitungstitel mit Bestellkarte im Umzugset abonnieren

 Falls im Voraus nicht möglich, neues Mietobjekt mit Übergabeprotokoll übernehmen  Reservierten Platz für Umzugswagen frei halten  Treppenhaus und Gänge in der Wohnung von Hindernissen befreien  Abdeckung zur Schonung von Böden, Türrahmen und Wänden anbringen  Anfangsprotokoll erstellen und vom neuen Vermieter unterschreiben lassen  Klingel und Briefkasten beschriften  Strom-, Wasser- und Gaszähler zur Kontrolle ablesen  Möbelstellplan am neuen Ort gut sichtbar auflegen und Zimmer beschriften  Verpflegung und Getränke für Helfer und Helferinnen bereitstellen  Utensilien bereitlegen: WC-Papier, Seife, Tücher, Abfallsäcke, Putzmaterial, Schnur, Klebeband, Werkzeuge, Notfall-Apotheke, Taschenlampe, etc.  Beleuchtungen sicherstellen – auch im Keller und Estrich  Beschädigungen am Umzugsgut der Umzugsfirma sofort melden  Haustiere wieder abholen  Betrieb Telefonanschluss prüfen – Telefonnummer 0800 800 800 gibt Auskunft  Umzugspersonal belohnen – Umzug gemütlich abschliessen  Versicherungssituation überprüfen

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Motorrad-Pilottour

Künstlerische Vorboten des Frühlings in der Galerie für Gegenwartskunst. > Seite 15

Auf klassischen Royal Enfields nach Mustang: Robi Keiser aus Affoltern war dabei. > Seite 18

Freitag, 22. Februar 2013

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Ziel verfehlt Der EHC Affoltern-Hedingen kann dem Abstieg in die 4. Liga nicht entrinnen. > Seite 21

Frego AG: Die Wetter- und Sichtschützer Felix Egger, Besitzer der Frego AG in Ottenbach, hat die operative Führung in jüngere Hände gelegt Die Frego AG in Ottenbach gehört zu den bekannten Herstellern und Vertreibern von Pergolen und Wetterschutzprodukten. Nun hat Besitzer Felix Egger die operative Führung in jüngere Hände gelegt.

sich so perfekt der moderneren Architektur an.

Herzblut und Freude

................................................... von urs e. kneubühl Felix Egger darf stolz sein. Der Name Frego hat in der Schweizer Baubranche, bei Architekten und Bauherren, aber genauso bei Eigenheimbesitzern einen guten Klang. Man schätze die hohe Qualität und die grosse Dienstbereitschaft, vernimmt man als Gründe für den guten Ruf. Das kommt nicht von ungefähr, wie Felix Egger festhält. «Höchster Qualität und Individualität kommen oberste Priorität zu – bei unseren Produkten, Lösungen und Montagen. Das gilt seit jeher und soll auch zukünftig für alles, was wir tun, gelten.» Vor Kurzem hat Felix Egger einen wichtigen Schritt zur Regelung seiner Nachfolge und für eine weiter erfolgreiche Geschäftstätigkeit unternommen, indem er einem jungen Führungsteam mit Monika Wenger (Finanzen) Pascal von Allmen (Administration) und seinem Sohn Oliver Egger

Der Besitzer: Felix Egger.

Die Geschäftsleitung: Sohn Oliver Egger, Monika Wenger, Pascal von Allmen. (v.l.)

(Verkauf) die operative Geschäftsleitung übertragen hat.

einen Namen. Mit der Erfindung der Sockelstore, welche als Gegenstück zu den damals üblichen Sonnenschirmen entwickelt wurde, war denn auch schon früh der Weg Richtung Sonnenschutz vorgezeichnet. Die Sockelstore sollte sich in Familiengärten, auf Marktplätzen und Gartenrestaurants bestens bewähren. Sie bildete auch die Basis für die Weiterentwicklung hin zur Compactstore, welche in den kommenden Jahrzehnten mit sehr grossem Erfolg vermarktet werden konnte. Nach dem frühen Unfalltod von Fridolin Egger senior mussten die beiden Söhne Fridolin junior und Felix, zusammen mit Olga, der Frau des Fir-

Allwetterschutz für Gartenplätze Die Wurzeln der Frego AG gehen zurück auf das Jahr 1947, als Fridolin Egger senior die Schlosserei seines Lehrmeisters Rudolf Keller erwerben konnte. Als begnadeter Kunstschlosser fertigte Egger zu jener Zeit viele kunstvolle Schmiedearbeiten. In den Fünfzigerjahren brachte er dann mit RelaxLiegestuhl, X-Tisch, Raum-Trennungsgitter, Balkon-Klapptisch usw. weitere Eigenentwicklungen auf den Markt und machte sich so mit Innovationen

mengründers, über Nacht die Firmengeschicke übernehmen. Fridolin, gelernter Werkzeugmacher, war zusammen mit Olga für die Administration zuständig, Felix, der eine Metallbauschlosser-Lehre abgeschlossen hatte, war der Tüftler und Verkäufer. Die Entwicklung der Frego Horizontal-Faltstore, welche in den Anfängen in die damals beliebten Holzpergolen eingebaut wurden, eröffnete der Firma ein neues, weites Betätigungsfeld und schloss eine Lücke zwischen Sonnenstoren und festen Sitzplatzüberdachungen. In der Folge wurde diese Faltstore dann vermehrt auch in Stahlund Alu-Rahmen eingebaut und passte

Die Frego AG gedieh unter den beiden Nachfolgern prächtig weiter. Das blieb auch, als Fridolin junior Anfang der Jahrtausendwende in Pension ging und Bruder Felix die Geschäftsanteile übernahm. Längst sind die Räumlichkeiten in Ottenbach zu klein geworden, weshalb die Frego den Bereich Metallbau vor sechs Jahren ins benachbarte Merenschwand verlegt hat. Dort hat man nun zusätzliche Hallen übernehmen können, womit auch der Storenbau über die Reuss wechselt. Der Firmensitz mit der Administration und die Ausstellungsräume werden jedoch weiterhin in Ottenbach bleiben. Mit der Berufung seines Sohnes Oliver Egger in die Geschäftsleitung der Frego AG hat Felix Egger den Familienbetrieb nun in die dritte Generation überführt. Er selber will sich Schritt um Schritt aus der Firma zurückziehen. «Ich weiss die Frego in guten Händen. Die Firma und alle ihre Produkte werden auch zukünftig vom Herzblut und der Freude leben, die wir in deren Entwicklung, Herstellung und Montage stecken. Dies ist vielleicht das einzige Erfolgsgeheimnis unserer Firma», sagt Felix Egger.

Sich öfters etwas Gutes gönnen Das vielfältige Angebot von Kochabenden aus der Ayurveda Wohlfühlküche bietet wunderbare Möglichkeiten.

Preisübergabe im «Rössli». Von links: Wirtin Vreni Spinner, Margrit Kradolfer (2. Preis), Margrit Stuckert (1.), Nico Bachmann (4.), Thomas Hunziker (Weinhandlung Maurer), Ruth Wenger (3.) und Besim Bulica (Finetra AG). (Bild Thomas Stöckli)

Würdiger Abschluss für einen tollen Event «Träffpunkt Rössli»: Wettbewerbs-Gewinner 24 Aussteller haben sich sowie ihre Produkte und Dienstleistungen am Wochenende vom 23. bis 25. November vergangenen Jahres im Mettmenstetter Gasthaus zum weissen Rössli präsentiert. Am Montag war nun die Auflösung des beliebten Wettbewerbs. Es ging um Preise im Gesamtwert von über 1400 Franken. Den Hauptpreis – ein 700-Franken-Gutschein, einlösbar bei einem

beliebigen der 24 Aussteller – ergatterte sich Margrit Stuckert aus Affoltern, der Finetra-Gutschein im Wert von 500 Franken geht an Margrit Kradolfer aus Obfelden. Die sechs Flaschen Amarone von der Weinhandlung Maurer sicherte sich Ruth Wenger und Nico Bachmann (beide aus Mettmenstetten) wurde mit einem Kosmetik- und CoiffeurGutschein bedacht. (tst.)

Mit Freude kochen und lustvoll geniessen lautet die Devise der Wohlfühlküche. Am Freitag, 8. März (Tag der Frau), ist die nächste Gelegenheit sich und seinen Liebsten einen speziellen Abend zu gönnen. Trudi Bühler lädt zum Verzauber-Kochabend für Frau von Mann in spezieller Atmosphäre im Kochstudio Killian Küchen in Cham ein. Weitere Kochabende passend zur Jahreszeit: schnell und leicht, Frühlingsgerichte aus dem Wok, Mittwoch, 20. März, sowie erfrischende und coole Rezepte für die nächste Sommerparty, Dienstag, 18. Juni. Und weiterhin aktuelle Angebote im wohanzeige

lum Rossau Mettmenstetten: Ayurveda Mittags-Lunch (jeweils Dienstag und Mittwoch in der zweiten Woche des Monats), Frühling entlasten statt (Erholung Trudi Bühler. (zvg.) fasten für den Stoffwechsel, Mittwoch, 24. April), Meditation und Frühstück zum längsten Tag des Jahres (Freitag, 21. Juni), Wenn die Hitze wallt und sich Liebe mit Weisheit vereint (Samstagmorgen, 29. Juni). Im Ayurveda wird der täglichen Ernährung als heilende Kraft und zur Gesundheitsvorsorge ein besonderer Stellenwert eingeräumt. Neben der Qualität der Nahrung spielt die persönliche Konstitution und die Stärke

der individuellen Verdauungskraft eine wichtige Rolle. Was den einen nährt, kann den anderen belasten. Zu welchem Typ gehöre ich? Welche Nahrungsmittel stärken meine Gesundheit und Vitalität? Was sollte ich besser meiden? Interessierte erhalten bei einer persönlichen und ganzheitlichen Ernährungs- und Gesundheitsberatung Impulse, den eigenen Lebensstil und seine Ernährungsgewohnheiten zu überdenken. Gesundes stärken und zugleich Störungen sanft ausgleichen, das ist die Basis von Ayurveda. Im Mittelpunkt steht dabei jederzeit die Einzigartigkeit der Person. Info und genaue Angaben zu den Angeboten: www.ayurveda-erleben.ch, trudibuehler@bluewin.ch, Telefon 079 410 23 26, www.wohlum.ch.


Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Sonntag, 24. Februar 10.00 Kirche Stallikon: Gottesdienst mit Pfr. Otto Kuttler Thema: «Vom Kreuz und den anderen Zeichen der Passionszeit» Fahrdienst: Anmeldung 21. Februar, Tel. 044 777 99 72 Donnerstag, 28. Februar 12.30 Senioren-Mittagessen im Rest. Hirschen Freitag, 1. März 19.30 Kirche Wettswil: Weltgebetstag Thema: Ich war fremd und ihr habt mich aufgenommen

Kath. Kirche Affoltern a. A.

Ref. Kirche Aeugst a. A.

Kloster Kappel a. A.

Sonntag, 24. Februar 10.00 Gottesdienst Pfarrer Hans Peter Rühli Donerstag, 28. Februar 14.00 Seniorennachmittag in der Chilestube: Kurzfilm und anschliessend gemütliches Zvieri Freitag, 1. März 19.00 Filmabend in der Chilestube – Achtung Filmänderung: «Von Menschen und Göttern» (F, 2010)

Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 im Kapitelsaal Sonntag, 24. Februar 9.30 Gottesdienst mit Pfrn. Elisabeth Wyss-Jenny 15.30 Vernissage «Der Garten im Frühling» Grossformatige Fotografien von Telke Nieter und Michael Hennemann anschliessend Apéro 17.15 Musik und Wort «Love ist he answer» Poesie am Flügel mit eigenen Werken von Veronica Hvalic Im Anschluss besteht die Möglichkeit zu einem Imbiss Anmeldung für Imbiss: Telefon 044 764 88 10 Mittwoch, 27. Februar 17.15 in der Klosterkirche offenes Singen Donnerstag, 28. Februar 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfr. Markus Sahli

Ref. Kirche Affoltern a. A. Sonntag, 24. Februar 10.00 Regional-Gottesdienst in Aeugst, Pfr. H.P. Rühli 9.25 Mitfahrgelegenheit vor dem Volg in Zwillikon 9.30 Mitfahrgelegenheit beim Taxistand Bahnhof Affoltern und bei der Kirche Mittwoch, 27. Februar 12.15 Oase: Besinnung über Mittag, Pfrn. B. Bartels Freitag, 1. März 20.00 Gottesdienst zum Weltgebetstag Vorbereitungsteam

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 24. Februar 10.00 Gottesdienst zum 2. Fastensonntag mit Pfrn. S. Sauder Thema «ohne Land kein Brot» (= Titel der diesjährigen Fastenzeitaktion des Hilfswerks «Brot für alle»)

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 24. Februar 11.00 Gottesdienst mit Pfr. Matthias Fischer Freitag, 1. März 6.00 Meditatives Morgengebet mit anschliessendem Frühstück 19.00 Ökum. Weltgebetstag in der reformierten Kirche. Liturgie aus Frankreich zum Thema: «Ich war fremd und ihr habt mich aufgenommen»

Ref. Kirche Hedingen Samstag, 23. Februar Vollmondwanderung vom Kloster Kappel nach Hedingen 16.50 Treffpunkt Bahnhofkiosk Hedingen 18.00 Abendgebet im Kapitelsaal Kloster Kappel anschliessend Suppe, Brot und Abmarsch nach Hedingen

Ref. Kirche Kappel a. A. Sonntag, 24. Februar 9.30 Gottesdienst mit Pfrn. E. Wyss-Jenny Freitag, 1. März 19.00 Weltgebetstagsgottesdienst in der reformierten Kirche Hausen

Ref. Kirche Knonau Sonntag, 24. Februar 10.00 Regionalgottesdienst zum Sonntag Reminiszere (2. Sonntag der Passionszeit) in Knonau, Pfr. Thomas Maurer Einsegnung des Kindes unseres Vikars, Joaquim Carrisi Mittwoch, 27. Februar 20.00 Lesekreis im Pfarrhaus

Ref. Kirche Maschwanden Sonntag, 24. Februar 10.00 Regionalgottesdienst in Knonau Predigt: Pfr. Thomas Maurer Fahrdienst ab Pfarrhaus Maschwanden 09.45 Uhr Donnerstag, 28. Februar 14.00 Seniorennachmittag im Pfarrhaus, mit Pfr. Ruedi Kleiner und Bandoneon Leitung: Pfrn. Susanne Wey Verpflegung: Annemarie Frei Thema: Lateinamerika

Samstag, 23. Februar 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 24. Februar 9.00 Eucharistiefeier 11.00 Santa Messa Mittwoch, 27. Februar 19.30 Info Fastenwoche mit Monika Wenzinger Donnerstag, 28. Februar 17.00 Anbetung Freitag, 1. März Weltgebetstag der Frauen 19.00 Liturgie aus Frankreich in der ref. Kirche Aeugst 20.00 Liturgie aus Frankreich in der ref. Kirche Affoltern

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 23. Februar 18.00 Vorabendmesse Sonntag, 24. Februar 10.00 Eucharistiefeier Aushilfe aus Immensee Dienstag, 26. Februar 19.30 Abendmesse mit Pater Perry Da Silva Freitag, 1. März 19.30 Weltgebetstagsgottesdienst in der ref. Kirche Wettswil

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 23. Februar 17.00 Wortgottesfeier Sonntag 24. Februar 11.00 Wortgottesfeier

Kath. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 24. Februar 9.30 Wortgottesdienst mit Matthias Kühle-Lemanski Dienstag, 26. Februar 9.00 bis 11.00 Uhr Bibelmorgen für Frauen

Kath. Kirche Obfelden

Sonntag, 24. Februar 9.30 Gottesdienst, Pfr. Claude Fuchs, Angela Bozzola (Orgel) Montag, 25. Februar 15.30 Kolibri, Kirchgemeindehaus Freitag, 1. März 19.30 Weltgebetstag, kath. Kirche www.kircheobfelden.ch

Sonntag, 24. Februar 10.30 Familiengottesdienst/ Eucharistiefeier mitgestaltet von den 4.- und 5.-Klässlern aus Obfelden und Ottenbach Dienstag, 26. Februar 19.30 Lobpreis Mittwoch, 27. Februar 19.30 Info Fastenwoche mit Monika Wenzinger im Pfarreizentrum Affoltern Freitag, 1. März Weltgebetstag der Frauen 19.30 Liturgie aus Frankreich in der kath. Kirche anschl. gemütliches Beisammensein

Ref. Kirche Ottenbach

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24

Ref. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 24. Februar 10.00 Regionlagottesdienst in Knonau Pfarrer Thomas Maurer

Ref. Kirche Obfelden

Sonntag, 24. Februar 17.00 Gottesdienst mit den 6.-Klässlern Pfarrerin Elisabeth Armingeon Cordula Aeschbacher, Orgel Anschliessend Abschieds-Apéro für Cordula Aeschbacher im Chilehuus Montag, 25. Februar 20.30 Vollmondsingen im Chor der Kirche mit Walti Winkler

Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 24. Februar 9.30 Gottesdienst zur diesjährigen Fastenaktion sehen und handeln: «Der Tisch des Mitgefühls öffnet die Herzenstüren» Pfr. Matthias Fischer Montag, 25. Februar 15.45 Kolibri Dienstag, 26. Februar 20.00 Gesprächsabend: «Wie ein Baum am Wasser – Wo sind wir verwurzelt?»

Freitag, 22. Februar 19.30 Twens: Pit-Stop Sonntag, 24. Februar 9.45 Gottesdienst Dominik Stäuble «Jesus heilt» Kinderhüeti, Kids-Treff 19.00 Worship-Gottesdienst Montag, 25. Februar 11.30 Mittagstisch Mittwoch, 27. Februar 14.15 Missions-Arbeitskreis Mehr Infos: www.sunntig.ch

Dipl. Masseurin, 38 J., aus NeuGuinea bietet

exotische Behandlungsmethode mit Algenblütenöl gegen alle Arten von Körperstörungen Termin nach Absprache. Telefon 078 673 96 77

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 24. Februar 9.45 Gottesdienst (Heinz Bähler) mit Brass Band; Kinderhort

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Sonntag, 24. Februar 10.00 Gottesdienst mit Hort und KingsKids

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 24. Februar 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Weidstrasse Mettmenstetten, Sonntag, 24. Februar Es findet kein Gottesdienst in der ETG statt!

Gemeinde für Christus Schulweg 1 Ottenbach, Sonntag, 24. Februar 14.00 Gottesdienst Wir heissen Sie herzlich willkommen

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 9.20 Abendmahlsversammlung 10.40 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch

Kosmetikstudio Mandy Weber Gomweg 1, 8915 Hausen am Albis Telefon 078 752 01 14 «Gönnen Sie sich einen Moment des Wohlbefindens» Kosmetikbehandlung ab Fr. 75.– Manicure ab Fr. 30.– Diverse Körperenthaarungen Ich freue mich auf Sie!

März-Programm 2013 Dienstag, 5./12./19./26. März SENIOREN 60plus Spielen, Plaudern, Gespräche etc. 14 Uhr, Chilehuus im Park, Affoltern Th. Seeburger+Team, 044 761 58 94 Mittwoch, 6./13./20./27. März FITNESS ab 60 Seniorenturnen für sie und ihn Kath. Pfarreizentrum: 8.45 Uhr Turnhallen: Ennetgraben: 12.45 und 14.00 Uhr Zwillikon: 13.30 und 14.45 Uhr Donnerstag, 7. März 2013 WANDERUNG Hochdorf–Sempach Wanderzeit: 3½ Std. 240 m steil aufwärts 7.50 Uhr, Bahnhof Affoltern Verpflegung in Restaurant Leitg./Anmeldung: Florian Püntener, 044 761 39 19 Mittwoch, 13. März 2013 EXKURSION Tropenhaus Wolhusen Führung, Degustation u. Mittagessen 7.50 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitung./Anmeldung ein letztes Mal: Esther Schneiter, 044 761 52 15 Donnerstag, 14. März 2013 SENIORENTREFF Unterwegs im Malcantone Erinnerungen an die Ferienwoche im September 2012 in Magliaso mit Fotografien und Video-Film (Auch wer nicht dabei war, ist willkommen!). 14 Uhr, Chilehuus im Park, Affoltern Ausk.: Vreni Eugster, 044 761 53 67 Donnerstag, 21. März 2013 BERGWANDERUNG: Frick– Cheisacherturm–Bürensteig Wanderzeit: 5 Std. 7.30 Uhr, Bahnhof Affoltern Verpflegung in Besenbeizli Leitg./Anmeldung: Hans Heierli, 044 761 84 43 Donnerstag, 21. März 2013 SPAZIERGRUPPE Oberglatt–Rümlang Spazieren: 1½ Std. 8.45 Uhr, Bahnhof Affoltern Mittagessen: Restaurant Sorriso Leitg./evtl. Abmeldung: Guido Jud, 044 761 28 91 Donnerstag, 28. März 2013 MITTAGSTISCH 11.15 Uhr, Rest. Rosengarten Fr. 16.–, An-/Abmeldung: Susanne Schmid, 044 761 34 42 Organisation: Pro Senectute Infos: Walter H. Hess, 044 761 87 42


Veranstaltungen

Freitag, 22. Februar 2013

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Künstlerische Vorboten des Frühlings Wärme und Heiterkeit strahlen die Werke von Christian Koch, Kaspar Würgler und Alex Zürcher aus

Kaspar Würgler inmitten seines «Haifischbeckens».

Alex Zürcher mit Malerei auf Leinwand. (Bilder Arthur Bohrer)

Wer genug von Winter und Schnee hat, kommt in der aktuellen Ausstellung der Galerie für Gegenwartskunst von Elfi Bohrer in Bonstetten voll auf seine Rechnung. Die ausgestellten Werke laden auf eine künstlerische Reise gen Süden ein. Italianità, Wärme, Meer und neckische Tonfiguren strahlen den Besucher an.

schnelle Wortfolgen und dichtes Satzgefüge betören den Zuhörer. Man wähnt sich im Süden bei einem Glas Wein mit Blick auf Olivenhaine und im Licht einer untergehenden Sonne. Die Bilder von Alex Zürcher reissen die lichtdurchfluteten südlichen Landschaften auf, die der Künstler regelmässig aufsucht. Der Pinsel- oder Spachtelgestus ist bewegt und zeugt von einer schnellen Arbeitsweise. «Kunst heisst Mut und Experimentierfreude», erläutert er. Die Farbaufträge sind entsprechend pastos: die Fülle der südlichen Lebensart, welche die kulinarischen Genüsse als Teil ihrer Seinsart versteht, treten im Werk von Zürcher an den Tag. In einige Bilder sind Schriftzüge integriert: von Vino, Dolci und Funghi ist da die Rede. Es sind Worte, deren Klang den Künstler fasziniert.

................................................... von nana pernod Formal könnte das ausgestellte männliche Künstlertrio kaum unterschiedlicher sein: Christian Kochs Bilder erinnern stark an skurrile Bilder der Art

Ausstellung dauert bis 17. März 16. Februar bis 17. März 2013 in der Galerie für Gegenwartskunst, Bonstetten. Apéro: Sonntag 3. März und 10. März 13 bis 17 Uhr. Finissage: Sonntag, 17. März 2013, 13 bis 17 Uhr. Öffnungszeiten Galerie: Dienstag bis Freitag, 14 Uhr bis 18 Uhr, Samstag und Sonntag 13 bis 17 Uhr. Kunstfenster: Sonntag 14 bis 17 Uhr und nach Absprache. Informationen: Galerie für Gegenwartskunst, Elfi Bohrer, Burgwies 2, 8906 Bonstetten, Telefon 044 700 32 10, www.ggbohrer.ch.

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Brut, Alex Zürchers dynamischer Pinselgestus und seine starken warmen Farbtöne versprühen eine südliche Atmosphäre und Kaspar Würglers neckische Tonfiguren-Kompositionen lassen den Betrachter schmunzeln. Allen dreien ist die Freude an der Form und der Beobachtung gemeinsam, die wiederum ihre Kunst heiter wirken lässt.

Farben und bunte Muster: Badeszenen Christian Koch von Haus aus Architekt, ist ein zurückhaltender Mensch, kommt aber im Gespräch aus sich heraus und man spürt seine Lust an Farben, Mustern und Geschichten. Kochs Bilder können als Spiegel der Erinnerungen von Kindern an ihren Badeurlaub «gelesen» werden: viele schöne Frauen in kunterbunten Bikinis, Schnorchler, engelhafte Gestalten und andere Sonnenanbeter bevölkern die Bilder. Jedes Bild scheint einen Ausschnitt einer Sommergeschichte darzustellen. Farblich froh und kompositorisch durch Muster und gut abgestimmte Farbflächen geprägt, bestechen seine Bilder im Ausdruck, der an die CoBrA-Künstlergruppe des Informel erinnert. Experimentierfreudig erweist sich Koch in seiner Mischtechnik auf Karton, die seiner Freude am Erzählen mit Formen und Farben freien Lauf lässt.

Lichtdurchflutete Landschaften Spricht man mit Alex Zürcher, so «sprudelt» der Süden aus ihm heraus:

ter» und die fantasievollen Figuren als «Rettungsring» greifen ein aktuelles Thema auf – die Finanzkrise lässt grüssen. «Sind nicht wir alle irgendwie Gejagte? Oder weilen auch Jäger unter uns?», mag sich der Betrachter fragen. Die fantasievollen Tonfiguren sind teilweise blau oder weiss eingefärbt. Alle ausgestellten Werke sind auf einem regulären Dachziegel verankert und könnten so als Dachkunst Verwendung finden. Als Keramiken trot-

zen sie allen Wetterlagen und sind so für ein «Leben» draussen bestens geeignet. Die Vorfreude des lichtfrohen, nahenden Frühlings wohnt nicht nur den ausgestellten Werken inne, auch die Galeristin Elfi Bohrer strahlte in ihrem passenden rosaroten Tenue: «Fürwahr, so viel Gehen und Kommen, da kommen Frühlingsgefühle auf.» Kunst, die den Menschen an sich bindet, wärmt: Eine sehr gut besuchte Vernissage.

Im Haifischbecken Die Präsenz der geerdeten Erscheinung von Kaspar Würgler mit seiner «Uschanka» (Russische Fellmütze) und seinem breiten Bärner Dialekt ist einnehmend und beeindruckend. Wärme verströmt der gross gewachsene Keramiker, wie auch sein Werk aus «gebrannter Erde» (Ton), dessen Materialität den Betrachter bannt. Die neckisch-ironische Art seiner Figurenkompositionen, wie dem «Schwein» und dem «Gipfeli» oder dem «Rettungsring» mit dem «Headhunter» entlockt wohl jedem Betrachter ein Lächeln. Der als Hai geformte «Headhun-

Christian Koch mit seinen humorvollen Arbeiten auf Karton.


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Veranstaltungen agenda

Freitag, 22. Februar 2013

Poetry Slam zum Fünften

Samstag, 23. Februar

Dichterwettstreit in der Galerie Märtplatz in Affoltern

Hausen am Albis 10.30: Winterwanderung Albis. Wanderung über die Schnabelburg zur Hochwacht. Mittagessen im Restaurant Albis. Auskunft und Anmeldung: Telefon 041 740 34 07 oder www.insight-switzerland.ch. Parkplatz Schützenhaus Heisch. Treffpunkt.

Am 2. März 2013 findet der 5. Affoltemer Poetry Slam in der Galerie Märtplatz statt: Wortspiele, satirische Texte, Poesie – eine Gelegenheit die Welt auch verquer zu sehen. «… glaube ich, ich beherrsche meine Sprache, beherrscht womöglich meine Sprache mich, das macht die Sprache – die Macht der Sprache …», slamt Bas Boettcher. So kommt Wort zu Wort, zieht Worte nach und andere verlöschen, Sinn zu Sinn sich auch unsinnig paart. Poetry Slam ist Perfomancelyrik, bei der die Texte gerappt, geschrien, geflüstert oder vermurmelt werden, Wortakrobatik in der Bedeutung gedehnt, gedreht, verklinkt und ausgefranst wird. Dabei hört das Auge mit, die Vortragenden inszenieren

Mettmenstetten 20.15: «Eifersucht - Drama für drei Faxmaschinen» von Esther Vilar, gespielt vom Theater Brunnen. Restaurant zum weissen Rössli. Saal.

Wettswil 20.00: Jazz mit «Blue Hot Five». Reservieren unter 044 700 01 28. Restaurant Hirschen. Stationsstrasse 38.

Zwillikon 20.00: Maskenball mit der LiveBand «Zündstoff». Mit Taxidienst und Maskenprämierung. Schulhaus. Turnhalle.

Bonstetten sich mit ihrem Dichtwerk, zum Applaus des Publikums.

Selbst geschriebene Texte einem Publikum vortragen

11.00: «Stubemusig Rechsteiner» Lüpfige Weisen rund ums Hackbrett. Reservierung unter Telefon 044 761 61 38. Restaurant Pöschtli (Alte Post).

Kappel am Albis 15.30: Vernissage der Ausstellung «Klostergarten». Musikalische Umrahmung: Julia-Vanessa Kling, Gesang und Klavier. Grossformatige Fotografien aus dem Kappeler Klostergarten mit Sonnenschein und Tautropfen von Telke Nieter und Michael Hennemann. Die Ausstellung dauert bis 15. April. Öffnungszeiten: Täglich von 8 bis 22 Uhr. Kloster Kappel. Kappelerhof 5. 17.15: Musik und Wort: «Love ist the answer». Poesie am Flügel mit eigenen Werken von Veronica Hvalic. In Anschluss besteht die Möglichkeit zum Imbiss. Anmeldung unter Telefon 044 764 88 10. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Fatima Moumouni, bayerische U20Meisterin im Poetry-Slam. (Bilder zvg.)

Vorverkauf Buchhandlung Scheidegger, Affoltern, Telefon 044 762 42 24.

Kappel am Albis Kloster Kappel, Kappelerhof 5: «Klostergarten». Grossformatige Fotografien aus dem Kappeler Klostergarten mit Sonnenschein und Tautropfen von Telke Nieter und Michael Hennemann. Die Ausstellung dauert bis 15. April. Öffnungszeiten: Täglich von 8 bis 22 Uhr.

Galerie Marlène, Lanzenstr. 6: «Klein openArt»: Gastausstellung mit 28 Kunstschaffenden. Malerei, Skulpturen, Installationen, Videos. Die Ausstellung dauert bis 24. Februar. Öffnungszeiten: Freitag-Sonntag, 14-20 Uhr.

Stallikon

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kino kino kino Tel. Reservation/Auskunft: Mo bis Fr 9–12 h sowie ab 14 h, Sa/So ab 12 h 4. Woche/Matinee!

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So 11.45 h D gespr., ab 10/8 J.

Von David Sieveking 18. Woche/Reduz. Eintrittspr.!

Sa 14.30 h D gespr.

MORE THAN HONEY ab 10, in Begl. ab 7 J. Von Markus Imhoof 2. Woche/3D-Proj./Reduz. Eintrittspr.!

Am 24. Februar findet im Wöschhüsli neben der Kirche Ottenbach ein weiterer Nachmittag des Treffpunkts Wöschhüsli statt. Willkommen sind alle, die den Sonntagnachmittag nicht allein verbringen möchten. Der Treffpunkt Wöschhüsli soll eine Möglichkeit bieten, Kontakte zu knüpfen, gemeinsam Unternehmungen zu planen oder einfach einen gemütlichen Nachmittag gemeinsam zu verbringen.

Jeweils zwei Gastgeberinnen nehmen Anregungen und Wünsche zur Gestaltung des Treffens entgegen. Jeder Nachmittag wird mit einer kleinen Einleitung beginnen. Das nächste Treffen wird unter dem Motto «Ausdruck der Stimme» stehen. Mit der Stimme drückt man seine Bedürfnisse und Gefühle aus, von Geburt an. Sprechen zu können ist ein Privileg des Menschen und der Ausdruck der Stimme ist fast grenzenlos, reicht er doch vom Jubeln, Singen, Schreien bis zum Weinen. Eine Stimme will gehört werden.

Der Treffpunkt Wöschhüsli ist eine Untergruppe des Treffpunkt Begegnung Obfelden, welcher von der reformierten Kirche getragen wird. Er findet einmal pro Monat von 14 bis 17 Uhr statt. Die nächsten Daten sind der 24. Februar (Ausdruck der Stimme), 24. März (Entlang der Reuss: Frühlingserwachen) und 28. April (Experiment Farbe).

Der Pixar-Klassiker neu in 3D 3. Woche!

Bis Mo tägl. 17.30 h Fr/Sa auch 22.30 h D gespr., ab 8/6 J. Weitere Vorstellungen im Kino Lux, Baar 2. Woche! Bis So tägl. 20.15 h, D, Fr/Sa auch 22.45 h, D, Mo/Di/Mi 20.15 h E/d/f A GOOD DAY TO DIE HARD ab 16/14 J.

KOKOWÄÄH 2

(DIE HARD 5)

Telefon 044 760 40 18; Manuela Herrmann, Telefon 044 776 31 71; Gianina Caviezel, 044 760 03 74.

Motto «Ausdruck der Stimme». Wöschhüsli. Jonenstrasse 6.

Rifferswil

www.spyre.ch. Bar Lounge «Spyre». Zürichstrasse 78.

Montag, 25. Februar

14.00-16.00: Spielnachmittag. Es werden neue Spiele vorgestellt. Gemeinde- und Schulbibliothek.

Bonstetten

Von John Moore, mit Bruce Willis 4. Woche/Reduz. Eintrittspr.! Mi 14.30 h 5 FREUNDE 2 D gespr., ab 6, in Begl. ab 4 J. 5. Woche! Do/Di 18 h QUARTET E/d/f, ab 10/8 J. 4. Woche! Fr/Mo/Mi 18 h, Di 14.30 h «Seniorenkino» JAGTEN DÄN/d/f, ab 16/14 J. Von Thomas Vinterberg, mit Mads Mikkelsen uva. 6. Woche! Sa 16.45 D, So 16.45 E/d/f DJANGO UNCHAINED Ab 16/14 J. Von Quentin Tarantino, mit Leonardo DiCaprio uva. Spezialvorstellung mit Einführung! Di 19.15 h THE GOOD, THE BAD E/d

Ottenbach 20.00: Vollmond-Disco mit DJ Fix. Bar offen ab 20 Uhr. Güggel-Bar. Rickenbach 3.

Dienstag, 26. Februar

AND THE UGLY Von Sergio Leone, mit Clint Eastwood uva. CH-Premiere! Ausser Di tägl. 20.30 h Sa/So auch 14.30 h WARM BODIES D gespr., ab 14/12 J. Von Jonathan Levine, mit Nicolas Hoult uva. Do/Fr 18 h, Sa/So 14.30 h Mo/Di/Mi 18 h D gespr., ab 14/12 J.

Von Werner Swiss Schweizer 5. Woche!

Sa/So 17 h LINCOLN E/d/f, ab 14/12 J. Von Steven Spielberg, mit Daniel Day-Lewis uva. Tägl. 20.15 h CH-Premiere! LES MISÉRABLES E/d/f, ab 12/10 J. Von Tom Hooper, mit Anne Hathaway uva. Lux DVD-Verleih: Mo–Fr, 19.30–21.30 h, Sa, 14.00–22.00, So, 14.00–21.30 h 2. Woche! Sa/So 17.15 h

A GOOD DAY TO DIE HARD (DIE HARD 5) D gespr., ab 16/14 J. Von John Moore, mit Bruce Willis 3. Woche! Tägl. 20.15 h, Sa/So auch 14.30 h KOKOWÄÄH 2 D gespr., ab 8/6 J. Von und mit Til Schweiger

Bonstetten 06.50: Anspruchsvolle Wanderung: Serneus - Klosters - Pardenn Klosters. Wanderzeit ca. 4½ bis 5 Std. Anmeldung und Auskunft: Doris Jezler, Telefon 044 700 00 06. Bahnhof. Treffpunkt.

Mittwoch, 27. Februar Ottenbach 19.00: Stubete. Immer am letzten Mittwoch im Monat. Restaurant Funk. Muristrasse 9.

Wettswil 10.00-10.30: Buchstart-Treff: «Reim und Spiel». Für Kinder zwischen 9 und 36 Monaten in Begleitung. Keine Anmeldung nötig. Bibliothek. 14.30-15.00: Geschichtenzeit für Kinder von 3 bis 5 Jahren in Begleitung. Keine Anmeldung nötig. Bibliothek.

08.30: Mittelschwere Wanderung, gemächliche Gruppe: Schöftland Kölliken - Unterentfelden. Wanderzeit ca. 3½ Std. Anmeldung und Auskunft: Chapi Boller, Telefon 044 701 13 95. Bahnhof. Treffpunkt.

Hausen am Albis 21.00: «Strozzini» - Knüppelpop vom Feinsten. Mülibar. Gemeinschaftsraum Mülimatt. Rifferswilerstrasse.

Donnerstag, 28. Februar

Kappel

Affoltern am Albis

13.30: Öffentliche Führung durch die Klosteranlage. Kloster Kappel.

20.15: Jazz am Donnerstag. Mit «Morgenthaler & Solimine». Reservieren unter Telefon 044 760 52 62 oder www.lamarotte.ch. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10. 20.30: Live Show Case mit Larry Woodley - Blues, Soul, Funk, Rock und Jazz. Infos unter

Schulhaus Loomatt, Kunstforum, Massholderenstrasse: Seide & Holz, Bilder und Objekte von Sonja Hess, Islisberg. Die Ausstellung dauert bis 27. März. Öffnungszeiten: Mo, 19-20.30 Uhr, Di, 9-11/19-20.30 Uhr, Mi, 15.30-17 Uhr, Do, 9-11/15.30-17 Uhr, Sa, 10-12 Uhr. Während den Schulferien: Di, 19-20.30 Uhr.

Infos bei den Gastgeberinnen: Maria Spengler,

So/Mi 14.30 h D gespr., ab 6/8 J.

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Affoltern. Abendkasse und Barbetrieb ab 19.15 Uhr.

Treffpunkt Wöschhüsli in Ottenbach

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VERLIEBTE FEINDE

Samstag, 2. März, 20.15 Uhr, Galerie Märtplatz,

Gemeinsam einen gemütlichen Nachmittag verbringen

14.00-17.00: Treffpunkt unter dem

CH-Premiere!

Poetry Slam ist ein Dichterwettstreit, in dem selbst geschriebene Texte innerhalb einer bestimmten Zeit einem Publikum vorgetragen werden. Besonders spannend kann es werden, wenn zu den geladenen Slammern sich auch Locals melden – verborgene oder bekannte Slammer jeden Alters aus der Gegend, die eigene Texte lesen. Anmelden kann man sich per Mail an chensimon@web.de oder spontan an der Abendkasse. Auch aus Deutschland und aus Österreich werden Gäste anreisen.

Simon Chen, selber Slammer und Kenner der Szene, moderiert den Anlass. Bewertet wird sowohl der Inhalt der Texte, wie auch die Art des Vortragens – und zwar durch das Publikum. So kann ein jeder und eine jede mitentscheiden, wer beste Slammerin oder bester Slammer des 5. Affoltemer Poetry Slams wird! Der Anlass wird organisiert von der Kulturkommission Affoltern (KiA) in Zusammenarbeit mit Simon Chen. Zwischen den Texten legt der Affoltemer DJ lronneck (Vincent Aeberhard) relaxte Musik auf.

Galerie für Gegenwartskunst, Burgwies 2: Christian Koch, Kaspar Würgler und Alex Zürcher. Malerei, Zeichnung, Ton-Objekte. Die Ausstellung dauert bis 17. März. Öffnungszeiten: Di-Fr, 14-18 Uhr, Sa/So, 13-17 Uhr oder nach Vereinbarung. Schaulager Kunstfenster, Dorfstrasse 13: Geöffnet So, 14-17 Uhr.

Ottenbach

Ottenbach

GOTTHARD 041 726 10 02 ZUG

Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Antlitz». Thema der aktuellen Ausstellung von Jana Kurth ist das Entgegenblickende. Es steht für Frauenportraits und die bildliche Auseinandersetzung mit dem Thema Weiblichkeit. Die Ausstellung dauert bis 18. April. Infos unter www.aeugstalbis.ch. Öffnungszeiten: Mo, 8-11.30/16-18.15. Uhr, Di/Do, 811.30 Uhr, Mi, 8-11.30/14-16.30 Uhr.

Pegasus Small World, Habersaat: «Die Welt der Steifftiere» Mit über 100 Steifftieren. Die Ausstellung dauert bis 27. Oktober. Öffnungszeiten: Mi-So, 11-18 Uhr.

Simon Chen, selber Slammer und Kenner der Szene, moderiert den Anlass.

Aeugstertal

SEEHOF 2 041 726 10 01 ZUG

Aeugst am Albis

Aeugstertal

Sonntag, 24. Februar

SEEHOF 1 041 726 10 01 ZUG

Ausstellungen

Obfelden 20.00: «Duo Luna-Tic»: Olli und Claire mit »Obladiblada». Türöffnung und Bar ab 19.30 Uhr. Reservieren unter Telefon 043 322 66 33 oder www.kulturobfelden.ch. Schulhaus Chilefeld. Singsaal.

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Vermischtes

Freitag, 22. Februar 2013

In der Himalaya-Region über Fels, Sand und durch Schlammlöcher Auf klassischen Royal Enfields nach Mustang: Affoltemer Robi Keiser auf Motorrad-Pilottour Besondere Motorradreisen als Erster ausprobieren – das scheint Robi Keiser zu reizen. Einmal mehr hat sich der Affoltemer kürzlich auf eine zweiwöchige Pilottour in die Himalaya-Region gewagt. ................................................... von thomas stöckli Diverse Stürze, wobei ein Hinterbremse-Pedal ebenso zu Bruch ging wie eine Federgabel – den klassischen Royal-Enfield-Motorrädern wurde auf den Holperpisten durch das ehemals unabhängige buddhistische Königreich Mustang – heute Teil von Nepal – einiges abverlangt. Doch bereits als sie ihre Motorräder in Mugling abholen wollte, hatte die Pilottour-Truppe um den Affoltemer Robi Keiser mit Widerstand zu kämpfen: Nach zweieinhalb Stunden blieb ihr Bus zusammen mit etwa 100 Lastwagen in einer Kolonne stecken. Im kommenden Dorf gebe es eine Demonstration, hiess es. Die Strassenschlacht wurde schliesslich von der Militärpolizei beendet. Nach zweieinhalbstündigem Aufenthalt ging die Holperfahrt weiter. Vom Streik und den Unruhen war ausser einem grossen Polizeiaufgebot nichts mehr zu sehen. Erst um 23.30 Uhr erreichte die Truppe endlich ihre Lodge in Mugling. Am folgenden Tag fassten die Reiseteilnehmer – ein Dutzend Männer und vier Frauen – ihre Bikes und fuhren los. Nach einem kurzen Angewöhnen und einer Testvollbremsung habe er sich sehr wohl und vertraut gefühlt auf dem Nostalgie-Töff, verrät Robi Keiser. Auf einer geteerten Strasse ging es Richtung Gorkha. Weil man früh dran war, folgte ein Umweg über eine Sand- und Staubstrasse. «Wir haben ungefähr zwei Kilogramm Staub gefressen», schätzt Keiser. Am Nachmittag traf die Gruppe in Gorkha ein und bezog die Zimmer. Nach dem Begrüssungsdrink gingen einige zu einem Bergkloster und Aussichtspunkt, die anderen ins Städtchen. Alle kamen voller Eindrücke zurück.

Durch ein Tal, das zwei Wochen zuvor noch ein reissender Fluss war ... Früh raus, hiess es tags darauf, denn wer zu spät nach Bandipur kommt, der sieht statt Bergen nur noch Dunst. Der Lohn war ein Blick vom uralten Bergdorf aus auf die ersten weissen

In welche Richtung weiter? Anstelle einer Strasse wird das breite Flussbett befahren. (Bilder zvg.) Gipfel. Auf der bereits zuvor befahrenen Serpentinenstrecke ging es wieder talwärts. «Ich genoss den Ausblick auf Reisfelder, Wald und riesige Bambusstauden», erinnert sich Keiser. Nach etwa 15 Minuten auf einer geteerten Strasse folgte ein ungleich längerer Abschnitt Holperstrecke. Die Rüttelei dauerte eine Stunde, bis die Motorradfahrer am wunderschönen Lake Begans im gleichnamigen Resort eintrafen. 257 Stufen ging es dort steil runter, dafür wurde die Reisegruppe mit einer herrlichen Aussicht belohnt. Weiter ging die holprige Fahrt nach Pokhara, wo es Energie zu tanken galt für den folgenden, strapaziösen Tag. Robi Keiser begab sich auf Sightseeing und stiess auf das «Enfield Base Camp», eine Bar, dekoriert mit alten Enfields und Motorradteilen aller Art. Am Mittwoch nahm man dann die «Strasse» nach Mustang unter die Räder – eine echte Herausforderung: Für 20 km durch eine schöne spannende Landschaft brauchte die Motorrad-Gruppe zweieinhalb Stunden. Die Fahrt ging durch ein Tal, das zwei Wochen zuvor noch ein reissender Fluss gewesen war. Die vielen Schlammlöcher und sumpfigen Abschnitte zeugten ebenso davon wie die ausgewa-

Kultureller Austausch: Robi Keiser zeigt Bilder aus der Schweiz.

schenen Felskuhlen. Nach fünf Kilometern eröffnete sich ein herrlicher Blick auf den Nilgiri (6800 Meter über Meer), jedoch konnten die Töfffahrer nicht lange hinschauen, da die Strecke ihre ganze Konzentration erforderte. Um 16 Uhr traf die Gruppe verdreckt und teilweise mit nassen Füssen in Tatopani ein. Als wahre Wohltat erwiesen sich dort die von heissen Quellen gespeisten Pools … Es würde nicht so schlimm werden, hiess es tags darauf, es seien nur zwei Kilometer wildeste Strecke. Von wegen: «Es waren etwa 25 km Hölle und 15 km Wahnsinn», fasst Robi Keiser die Tagesroute zusammen. Für die 40 km brauchte die Gruppe sechseinhalb Stunden. Die «Strasse» – falls man sie so nennen will – war eine Ansammlung von Löchern, Gruben und Felsbrocken. Steil ansteigend und ebenso abfallend, Sand und Schlamm. Also alles, was des Bikers Herz begehrt – oder auch nicht ... Sieben Stürze ereigneten sich allein auf diesem Teilstück. Das Resultat: viel Blechschaden und eine kleine Blessur. Zu allem Elend blieb mitten auf dem Weg ein LKW mit gebrochener Radaufhängung liegen. Es galt, die schweren Motorräder durch einen

Stau von Jeeps, LKWs und Zuschauern zu zirkeln. Die Herberge in Tukuche war noch drei Stunden entfernt und alle waren schon müde. Nun brach auch noch bei einem Bike die Gabel und der Begleit-Jeep mit den Ersatzteilen steckte im Stau fest. Später sollte Robi Keiser ebenfalls zu Boden müssen. Die letzten Kilometer führten dann wieder entspannter durch eine traumhafte Landschaft und beeindruckende Täler, an wunderbaren Flusslandschaften und durch kleine Ortschaften ging es, doch zum Schauen blieb wenig Zeit.

Übernachten auf 3850 Metern Höhe Am Sonntag nahm die Gruppe dann die letzten 43 Kilometer bis nach Muktinath unter die Räder – im Vergleich zum Vortag eine Spazierfahrt, abgesehen von einem Teilstück über etwa koffergrosse Felsquader: ein gewaltiges Geschüttel und Gerüttel und so mancher geriet ins Staunen, was diese Enfields aushalten. Einige kurvige und sandige Stellen galt es noch zu bewältigen, ehe im Guesthouse Bob Marley Zimmerbezug und Lunch angesagt waren. Einige wanderten anschliessend hoch zum Vishnu-Tempel. Besonders

Ein breites Lachen im Gesicht: Brücken gibts hier kaum.

beeindruckt zeigte sich Robi Keiser von den riesigen Bergen, die sich majestätisch auf bis zu 8000 Meter erheben. «Das Leben in dieser Abgeschiedenheit ist nicht so einsam, wie ich es mir vorgestellte habe», so seine Erkenntnis. «Muktinath ist ein Zentrum der Trekkingtouren ins Upper Mustang und somit voller Guesthouses, Läden und Souvenirverkäuferinnen die mit allem Charme versuchen etwas loszuwerden.» Nach einer kalten Nacht auf 3850 Metern über Meer traf sich die Gruppe am folgenden Morgen fröstelnd zum Frühstück. Die bevorstehenden Strapazen drückten auf die Motivation. Um 8 Uhr stiegen alle auf ihre zuverlässigen Enfields und fuhren los. Glücklicherweise blieb es trocken, denn bei Regen wäre dieser Abschnitt gar nicht zu bewältigen. Statt bergauf ging es nun mehrheitlich bergab über Sand und Felsen, durch schlammige Kuhlen oder gar Flussläufe. «Trotz der widrigen Verhältnisse blieb ich öfters stehen und schaute staunend in die Landschaft. Es ist schon beeindruckend zwischen 7000ern herumzukurven», so Robi Keiser. Nach 35 Kilometern und diversen Schäden an den Bikes kam endlich wieder Asphalt – nicht mit Schweizer Strassen vergleichbar, aber für diese Region wie eine Autobahn. Zurück in der Stadt Pokhara ging es wieder ins «Enfield Base Camp». Dort war Hochbetrieb – mittendrin auch eine australische Bikergruppe. «Die soffen wie wild und berichteten von vier grösseren Unfällen, die sie am Vortag gehabt hatten ...»

Am «Elefantenbahnhof» Nach Chitwan und in den Nationalpark ging die Fahrt am Folgetag. Am Ufer des Rapti-River wartete ein Teil der Gruppe auf den Sonnenuntergang. In vier Stunden bekamen sie unter anderem eine Elefantenkuh mit Kalb und später ein Nashorn zu sehen. Mit Elefanten sollte die Gruppe auch am Donnerstag in Berührung kommen: Um 6 Uhr ging es los, ein Jeep brachte sie zum «Elefantenbahnhof», wo jeweils etwa 30 Dickhäuter mit ihren Führern auf Touristen warten. Die Elefanten werden rückwärts an ein etwa drei Meter hohes Holzgerüst gelotst und die Passagiere steigen in die quadratischen Holz- oder Metallgestelle – immer vier Erwachsene pro Tier. Dann trottet die Kolonne los. «Ich hatte eine 14-jährige Elefantenkuh hinter mir. Nebst wilden Tieren wie Hirsch, Mungo, Vögel, Schlange und Krokodilen und dem herrlichen Dschungelwald, war es das Eindrucksvollste, wie sich diese ‹Teenagerin› bewegte und verhielt», berichtet Robi Keiser. Nach dem Frühstück ging die Fahrt über eine einigermassen gute Strasse nach Danam, ein Ort auf 2800 Metern Höhe. Mehr als 100 Haarnadelund kleinere Kurven später präsentierte sich ein herrliches Panorama all der 6000er bis 8000er. Am Freitag stand dann die Fahrt nach Kathmandu bevor. «Kein Problem», hätten sie gedacht, so Robi Keiser, «ins Tal kurven und locker mit den Enfields cruisen ...» Es wurde bedeutend anstrengender als erwartet, denn es war Feiertag und es schienen sämtliche Motorräder und PWs unterwegs zu sein. Ein vierstündiges Staubschlucken, Hupen, Überholen und höchst konzentriertes Fahren war der Abschluss der Reise. «Aber ich glaube genau diese Art von Abenteuer ist es, was uns alle immer wieder begeistert und wiederkommen lässt», lacht Keiser.


Vermischtes

Freitag, 22. Februar 2013

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Zeit für Veränderungen Alternative zur öffentlichen Schule Themen anpacken, die einen beschäftigen

Kollegium St. Michael in Zug lädt zum Informationsabend

Ein neues Jahr – Zeit für Veränderungen: In der Praxis für Naturheilkunde und Coaching von Sandra Ulrich findet sich bestimmt das richtige Rezept.

Es gibt viele Gründe, warum Eltern eine Privatschule als Alternative zur öffentlichen Schule ins Auge fassen. Am Informationsabend des Kollegiums St. Michael in Zug vom 26. Februar können sich Eltern und ihre Kinder ein Bild davon machen, was die Privatschule bietet.

Zum Therapieangebot gehört HypnoCoaching. Es gibt kaum eine bessere Möglichkeit als die Hypnose, um kreative Lösungsansätze zu finden. Kombiniert mit konkreten Zielen und definierten Umsetzungsstrategien das ideale Coaching, um Veränderungen herbeizuführen. Grundlage der Tätigkeit der kantonal approbierten Heilpraktikerin ist die Naturheilkunde. Diese eignet sich in idealer Weise zur Gesundheitsvorsorge. Durch Pflanzenkraft in Form von Tinkturen oder Tees werden Beschwerden gelindert und Selbstheilungskräfte angeregt. Klassischerweise wird der Genesungsprozess durch ausleitende und entgiftende Verfahren unterstützt.

Mit Humor Kurse und Seminare gehören auch zum vielfältigen Angebot. Als Fachdozentin und Erwachsenenbildnerin ist Sandra Ulrich auch als Referentin unterwegs. «Weise Frauen – Böse Weiber» behandelt das Wissen der Ahninnen, in einem anderen Kurs wird ein neugieriger Blick auf Frauen in der Blüte des Lebens und das Thema Wechseljahre geworfen.

Sandra Ulrich. (Bild zvg.) Wer ein Thema hat, das er oder sie angehen möchte, ist mit der Praxis an der Zürichstrasse 128 in Affoltern gut beraten. Mit Humor und oftmals auch etwas unkonventionell wird alles, was nötig ist, in das Therapiekonzept mit einbezogen. Praxis für Naturheilkunde & Coaching Sandra Ulrich, kant. appr. Naturheilpraktikerin / NLP-Master, Zürichstrasse 128, Affoltern, www.sandra-ulrich.ch, naturheilkunde@sandra-ulrich.ch, Telefon 044 776 20 76.

Kein Zweifel, unser öffentliches Schulsystem ist im Vergleich mit anderen Schulsystemen erfolgreich. Allerdings herrscht keine freie Schulwahl. Im manchen Fällen wäre dies wünschenswert – dann nämlich, wenn sich ein Kind in der Klasse nicht wohl fühlt, zu wenig Förderung erfährt oder ausgegrenzt wird. Möglicherweise suchen die Eltern Strukturen, welche ihrem Kind mehr Orientierung und ihnen selber mehr Planungssicherheit geben. Oder die Eltern wollen schlicht und einfach das Beste für ihr Kind und prüfen deshalb alle Alternativen. Das Kollegium St. Michael Zug ist eine der renommiertesten und ältesten Schuleinrichtungen der Region. Die staatlich anerkannte Institution führt ein Internat und eine Tagesschule mit Fünf-Tage-Betreuung. Sowohl Internat als auch Tagesschule sind offen für Jugendliche aus allen Kantonen. Das Kollegium St. Michael führt neben der Sekundar- und Realschule auch eine fünfte und sechste Primarstufe. Der Lehrstoff folgt dem Zuger Lehrplan.

Unterrichtssituation im Kollegium St. Michael Zug. (Bild zvg.) Ganzheitlich und leistungsorientiert Das pädagogische Konzept des Kollegiums St. Michael ist leistungsorientiert. Das Klassenlehrersystem mit klaren Zeit- und Ordnungsstrukturen gibt Eltern wie Jugendlichen Erwartungssicherheit und Orientierung. Schülerinnen und Schüler sollen sich zu urteilsfähigen, lebensmutigen Menschen entwickeln, die fähig sind, Verantwortung für sich und andere zu übernehmen, erklärt Robert Gilli, Rektor des Kollegiums. Begleitete Hausaufgabenstunden helfen, das Gelernte zu vertiefen und befreien vom Aufgabendruck daheim. Das Kollegium St. Michael ist offen für Kinder aus allen Religionen, ver-

mittelt aber ausdrücklich christlichhumanistische Werte. Die Kinder werden von Montag bis Freitag, zwischen 7.45 und 17.45 Uhr umfassend betreut. Am Mittwochnachmittag können die Schülerinnen und Schüler der Tagesschule gemeinsam mit den Jugendlichen aus dem Internat nach Lust und Laune aus einem abwechslungsreichen sportlichen, sozialen oder kulturellen Angebot wählen. Eltern und Jugendliche sind eingeladen, sich vom Kollegium St. Michael ein eigenes Bild zu machen. Der nächste Informationsabend findet am Dienstag, 26. Februar, 19 Uhr, statt. Infos: Telefon 041 727 12 10 oder www.kollegium-stm.ch.

Körper und Geist in Einklang bringen Yoga: Gesund und glücklich in jedem Alter

Beliebter Spass an der Ottenbacher Kinderfasnacht: Das «Päcklifische». (Bilder Thomas Stöckli)

Die Tierwelt zu Gast in Ottenbach «Mir gönd uf Safari»: Gut besuchte Kinderfasnacht

Es gibt keine Altersbegrenzung. Wer atmen kann, kann auch Yoga machen. Deshalb gibt es keine Altersbegrenzung für Yoga-Lernende. Im Gegenteil, gerade ältere Menschen profitieren besonders von Yoga, denn es bewahrt die körperliche Beweglichkeit und hält geistig fit. Durch die Übungen (Asanas) werden Blut- und Lymphgefässe besser durchblutet, die Muskulatur wird gekräftigt und die Körperhaltung verbessert. Auch Gleichgewicht, Koordination und Konzentration werden gefördert. Die Entspannungsübungen sorgen zudem für einen ruhigen Schlaf. Yogaschule Aravinda, Marianne Blaser, Yogalehrerin SYV, Rigiblickstrasse 22 B, 8915 Hausen. Telefon

Am Freitag regierten noch die Säuligugger im Gemeindesaal Ottenbach, am Mittwochnachmittag übernahmen dann die jungen Fasnächtler das Zepter. Sogar Teile der Dekoration durften bleiben, schliesslich passen Kamele nicht nur zu Ägypten, sondern auch zum Safari-Thema, welches der Ottenbacher Elternrat ausgewählt hatte. Entsprechend tummelten sich in der Halle kleine Eisbären und Schmetterlinge, Löwen und Tiger, aber auch Piraten und Prinzessinnen, Hexen und Cowboys. Die kleinen Fasnächtler hüpften zu kindgerechter Stimmungsmusik und lieferten sich eine Konfettischlacht. Ihre Mütter – und vereinzelt auch Väter – konnten es sich derweil mit Kaffee und Kuchen an einem der Tische gemütlich machen. Gegen den Durst und den etwas grösseren Hunger halfen Hot Dogs und kalte Getränke. Doch vor allem die Kinder sollten auf ihre Kosten kommen. Alternativen zum fasnächtlichen Herumtoben boten die Schmink-Ecke sowie Spiele von Büchsenwerfen bis «Päcklifischen». Nach einer längeren Pause war die Ottenbacher Kinderfasnacht vergangenes Jahr wiederbelebt worden. Der Erfolg gibt den Initiatoren recht ... (tst.)

044 764 18 00 www.aravinda.ch.

Marianne Blaser. (Bild zvg.)

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Kindermode und Trendfrisuren Angesagte Frisuren und die neusten dänischen Kleidertrends: Kindermode-Apéro am 6. März ab 14 Uhr im Coiffeur-Salon Noova.

In der Schmink-Ecke werden die kleinen Fasnächtler gestylt.

Viel Konfetti ...

... und farbenprächtige Kostüme.

Zu Sirup und Prosecco können die Gäste am 6. März in aller Ruhe die neuesten Modetrends aus Dänemark bewundern und sich bei dieser Gelegenheit eine schöne Frisur verpassen lassen. Zweimal im Jahr bringt Boca Jeans eine neue umfangreiche Kollektion heraus. Der Vertrieb basiert auf einem sehr persönlichen Verkaufskonzept: Kunden laden Freundinnen ein und können die aktuellsten Kollektionen in einer locker ungezwungenen Atmosphäre kennenlernen. So können die frechen Kollektionen in bester Qualität zu einem fairen Preis angeboten werden. (Infos: www.bocajeans.ch)


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Sport

Freitag, 22. Februar 2013

Zweimal Zweiter

Der Aufsteiger steigt wieder ab

Ebertswiler Luca Schuler trumpft auf

EHC Affoltern-Hedingen kassierte zwei deutliche Niederlagen

Innert Wochenfrist gelangen dem jungen Ebertswiler zwei starke Wettkämpfe. Am 9. Februar im Hochybrig am 401 sowie am letzten Samstag am Mythen Style Rookies Contest für die Unter-16-Jährigen musste er sich jeweils nur dem Flimser Andri Ragettli geschlagen geben.

Affoltern-Hedingen hätte am vergangenen Wochenende zweimal gewinnen müssen, um dem Abstieg in die 4. Liga entrinnen zu können. Es kam anders: Die Säuliämtler verloren zweimal klar.

Wie jedes Jahr im Hochybrig wird die Wettkampfform des 401 an das Dartspiel (301 oder 501) angelehnt. Die Rider starteten mit 401 Punkten und konnten in einem dem Wetter angepassten Zeitfenster auf Ansage so viele Tricks wie möglich zeigen, von denen vier gewertet wurden. Nach Ansage ausgeführte Tricks wurden höher gewertet als zufällig gestandene Tricks. Die Punktewertungen wurden von der Ausgangspunktzahl 401 abgezogen. Ziel war, von den 401 Punkten mit den erreichten Punktewertungen so nah als möglich an die Zahl 0 zu gelangen. Der Wechsel von 5 Minuten Sonnenschein bis zu 5 cm Schneefall innert 30 Minuten spielte eine wesentliche Rolle dabei, wieviele Runs erreicht werden konnten. Demokratisch einigten sich die Fahrer, innert 3 Stunden statt 7 Runs auf deren 4 gewertete zu reduzieren. Dabei konnten die Rider jeweils entscheiden, ob der Trick zählen solle oder nicht. Nicht ganz einfach waren die Wind- und Wetterverhältnisse am diesjährigen Mythen Style Rookies vom letzten Samstag. Der Kampf zwischen Sonne und Nebel erwies sich als ausgeglichen und auch wenn nicht immer perfekte Sichtverhältnisse bestanden, die perfekte Schanze glich so einiges aus. In jeder Kategorie hatten die Fahrer zweimal 45 Minuten Zeit die Preisrichter von ihren Fähigkeiten zu über-

Luca Schuler: innert Wochenfrist zweimal auf dem Treppchen. (Bild Gilbert Leu) zeugen und sich dadurch für das Finale zu qualifizieren. Alle konnten so viele Sprünge machen, die innerhalb der Zeitlimite absolviert werden konnten, wovon die besten beiden Sprünge die Qualifikationswertung ergaben. So standen nach drei Stunden sechs Freeskier, vier Snowboarder und fünf Snowboarderinnen fest, die das Podium unter sich ausmachten. Im Finale hatten dann jeder und jede noch zwei Durchläufe zugute, wovon der Bessere die oben genannten Sieger hervorbrachte. Mit einem sauberen Switch 900 setzte sich Andri Ragettli bei den Freeskiern vor Luca Schuler (Switch 720 Flat Spin) und Nils Niemeyer durch, Ramona Petrig dominierte mit einem «perfäkte» 360 Tail Grab bei den Ladies und Camillo de Feminis mit einem BS 5 bei den Snowboardern. Durch diese beiden starken Resultate konnte sich der Ebertswiler im Overall Ranking der Swisscom Freeski Tour von Swiss Ski auf den 2. Gesamtrang vorarbeiten. (spe)

Die Hoffnung stirbt zuletzt. Diese Weisheit hat auch im Eishockey ihren wahren Kern. Affoltern-Hedingen hatte bis zum Schluss der laufenden Meisterschaft die Möglichkeit, sich aus eigener Kraft zu retten. Am vergangenen Freitag hatten sich die Affoltemer für die Partie gegen Engelberg-Titlis viel vorgenommen. Doch zu Beginn war die Nervosität gross. Dies zeigte sich in zwei Wechselfehlern. Immerhin konnten diese Strafen noch schadlos überstanden werden. Aber die Gastgeber machten weiter Druck, schnürten Affoltern-Hedingen im eigenen Drittel richtiggehend ein. Die logische Folge: Zwei Gegentore bereits im ersten Drittel. Wohl hatten auch die Gäste ihre Skoremöglichkeiten, aber wie schon so oft in dieser Spielzeit war den Affoltemern das Glück nicht hold. Da waren die Engelberger effizienter. Praktisch innerhalb von 13 Sekunden führten die Obwaldner die Vorentscheidung herbei. Sie schossen zwei Tore. Eines mit fünf gegen drei, das andere mit fünf gegen vier Spieler. Dieser 4:1-Vorsprung raubte den Affoltemern die Zuversicht, das Unmögliche – zwei Siege in Folge – noch möglich zu machen. Spätestens nach dem 5:1 in der 36. Minute war es um die Säuliämtler endgültig geschehen. Es fehlte letztlich die Kraft, das Steuer noch einmal herumzureissen. Es darf den Gästen attestiert werden, gekämpft zu haben, aber auf diesem Niveau alleine reicht dies nicht mehr aus. Engelberg spielte schnell, störte

die Affoltemer früh im Spielaufbau und verleitete sie so zu gefährlichen Zuspielen, die ihren Adressaten meist nicht mehr fanden. Letztlich geht der Sieg der Obwaldner in Ordnung. Sie hatten mehr vom Spiel. Nach der Schlusssirene gab es bei den Affoltemern hängende Köpfe. Nach nur einem Jahr in der 3. Liga müssen die Zürcher wieder in die 4. Liga. Derweil freuten sich die Engelberger, welche zum zweiten Mal in Folge den Abstieg in letzter Minute – sie gewannen die letzten drei Partien – noch verhindern konnten.

(Bassersdorf II, Seetal), aber wichtige Partien gingen verloren. So holte Affoltern-Hedingen gegen Engelberg einen von sechs möglichen Punkten. Gegen den Glarner EC überhaupt keinen. Thomas Winter EHC Affoltern-Hedingen - Glarner EC 2:8 (1:2, 1:2, 0:4). - Bossard-Arena. - 51 Zuschauer. - SR: Bucher, Küng. - Tore: 4. Kubli (Müller, Ausschluss Hauser!) 0:1. 10. Müller (Hauser) 0:2. 20. Kälin 1:2. 25. Bärtsch (Kälin, Sattlegger) 2:2. 28. Simon Lutz (Mathias Lutz) 2:3. 29. Hauser (Ciprian) 2:4. 43. Ciprian (Kubli, Ausschlüsse Bechelen, Hauser) 2:5. 55. Betschart (Müller, Lutz) 2:6. 57. Kubli (Lutz) 2:7. 60.

Zum Schluss fehlte die Kraft Die Partie zwischen Affoltern-Hedingen und dem Glarner EC am Samstag hatte dann wohl nur noch statistischen Wert. Affoltern fehlte im zweiten Spiel innerhalb von nur gerade 24 Stunden die Kraft. Die Folge: Eine klare 2:8-Niederlage (1:2, 1:2, 0:4). Der erneute Abstieg für Affoltern ist bitter, war aber absehbar. Während der ganzen Spielzeit kamen die Säuliämtler nie richtig auf Touren. Verpassten schon früh im Saisonverlauf mögliche Punkte (Limmattal Wings). Immerhin ist den Affoltemern zu attestieren, dass sie meist mit grossem Willen ans Werk gingen. Gute Noten verdienten sich auch die beiden Keeper Nabil El Nadeim und Andrin Vock. Sie hielten, was es zu halten gab. Leider mussten wie schon so oft in den vergangenen Jahren einige Spiele mit einem sehr schmalen Kader bestritten werden. Und in diesem Jahr reichte aber die spielerische Substanz nicht, um dann mit diesem Minimalbestand noch zu Punkten zu kommen. Der Abstieg kommt nicht aus heiterem Himmel. Wohl gelangen den Affoltemern dann und wann Überraschungen

Hauser (Müller, Ciprian). EHC Affoltern-Hedingen: El Nadeim; Bischof, Bechelen; Rüegsegger, Risi; Sidler, Strebel; Kälin, Bärtsch, Sattlegger; Bischofberger, Heller, Joel Nietlisbach; Portmann, Toggenburger, Xavier Nietlisbach. - Strafen: Affoltern: 10mal 2 Minuten plus 1mal 5 Minuten plus Matchstrafe. Glarner EC 10mal 2 Minuten. Engelberg-Titlis - EHC Affoltern-Hedingen 6:2 (2:1, 3:0, 1:1). - Sportingpark Engelberg. - 100 Zuschauer. - SR: Mathis, Bittel. - Tore: 14. Eberli (Kessler, Christen) 1:0. 16. Vinayahalingam 2:0. 17. Pfister (Joel Heller) 2:1. 23 (22.47). Kessler (Mathis, Joss, Ausschlüsse Bechelen, Pfister) 3:1. 24 (23.00). Clement (Mauron, Mauderli, Ausschluss Pfister) 4:1. 36. Mathis (Mauderli) 5:1. 45. Bischofberger (Binzegger) 5:2. 52. Mauron 6:2. - EHC Affoltern-Hedingen: El Nadeim; Bechelen, Risi; Rüegsegger, Pfister; Sattlegger, Bärtsch, Binzegger; Joel Nietlisbach, Heller, Bischofberger; Xavier Nietlisbach, Portmann. 3. Liga, Gruppe 3: Engelberg-Titlis - Affoltern-Hedingen 6:2. Bülach II - Sursee 5:0. Affoltern-Hedingen Glarner EC 2:8. Sursee - Illnau-Effretikon II 4:7. Seetal - Dielsdorf-Niederhasli II 8:5. Limmattal Wings - Bülach II 1:15. Bassersdorf II - Seewen II 4:5. Tabelle: 1. Bülach II 20/53 (150:57). 2. Illnau-Effretikon II 19/45 (101:54). 3. Sursee 20/34 (92:74). 4. Seetal 20/34 (89:83). 5. Bassersdorf II 20/31 (74:84). 6. Seewen II 19/28 (89:98). 7. DielsdorfNiederhasli II - 20/27 (84:92). 8. Engelberg-Titlis 20/22 (64:85). 9. Limmattal Wings 20/20 (68:123). 10. Glarner EC 20/19 (86:102). 11. Affoltern-Hedingen 20/14 (72:117).

Eine ärgerliche Niederlage im Wallis

Tolle Bedingungen und ein Cupklassiker

Streethockey: Martigny – SHC Bonstetten-Wettswil 6:4

FCWB verreist ins Trainingslager

Der SHC Bonstetten-Wettswil verliert das erste Spiel nach der langen Winterpause knapp mit 6:4. Eine ärgerliche Niederlage, welche unbedingt hätte verhindert werden müssen. Erst gegen Ende der Partie konnten die Ämtler den Gegner dominieren und aufzeigen, welches Potenzial in der Mannschaft stecken würde.

Mit grosser Vorfreude reist das Fanionteam des FC WettswilBonstetten am Samstag ins Südspanische Benidorm. Nach zuletzt infolge des starken Schneefalls nicht optimalen Trainingsbedingungen freut man sich, nun während einer Woche bei frühlingshaften Temperaturen arbeiten zu dürfen.

Der Start gelang den Ämtlern noch einigermassen. Das Heimteam konnte unter Druck gesetzt werden und es entstanden immer wieder gute Chancen, die allerdings nicht ausgenutzt werden konnten. Martigny seinerseits bekundete Mühe, sich vor dem Tor von Weber in Szene zu setzen. So war es denn auch wenig überraschend, dass man torlos in die erste Drittelspause ging.

Im Mitteldrittel kam einmal mehr der Einbruch. Ohne Druck und Willen wurde es den Wallisern leicht gemacht, sich vor das Tor zu kombinieren. Nur dank einer herausragender Torhüterleistung von Weber, welcher alle Schüsse sicher parierte, stand es bis zwei Minuten vor Drittelende noch 0:0. Dann war dann allerdings auch Weber machtlos und Ribeiro brachte das Heimteam mit 1:0 in Führung.

Gutes Schlussdrittel nicht belohnt Natürlich wollten die Zürcher im letzten Drittel eine Reaktion zeigen. Leider gelang dies aber nicht wie gewünscht und nur eine Minute nach Wiederanpfiff konnte Müller auf 2:0 erhöhen. Nun musste eine Antwort der Zürcher folgen und nur zwei Minuten später geschah dies dann auch. Meyer in Überzahl konnte endlich den lang ersehnten ersten Treffer erzielen. Wer nun glaubte, dass der Knoten auf Seiten der Zürcher gelöst sei, täuschte sich. Gleich im nächsten Angriff stellte Martigny den Zwei-Tore-Abstand wieder her. Nun endlich zeigten die Zürcher, zu was sie eigentlich fähig wären. Martigny wurde in der eigenen Hälfte eingeschnürt. Zehn Minuten vor Schluss schöpfte man nach dem Tor von Bily wieder Hoffnung. Endlich war man im Spiel angekommen. Natürlich wurde nun nach vorne gespielt und die Walliser wussten dies auszunutzen. Mit einem Konter konnten sie den Abstand wieder erhöhen und nur kurze Zeit später leistete man sich zusätzlich auch noch eine dumme Zweiminuten-Strafe, wel-

che von Martigny ebenfalls eiskalt verwertet wurde. 5:2 im Hintertreffen und nur noch fünf Minuten zu spielen, an dieser Stelle glaubte bereits ein Grossteil der Zuschauer, dass dies die Entscheidung sei. Nicht so die Zürcher, sie zeigten einmal mehr Moral und kamen mit einem Doppelschlag nochmals auf ein Tor ran. Um doch noch den Ausgleich zu erzielen, ersetzte man schlussendlich auch noch Torhüter Weber durch einen fünften Feldspieler. Doch das Glück schien aufgebraucht: Zweimal innert zehn Sekunden traf man den Pfosten und als die Chance vorbei war, konnte Martigny mit einem Treffer ins leere Tor alles klar machen.

Meisterschaftsfavorit zu Gast im Moos Schon am kommenden Samstag hat das Fanionteam des SHC BW die Gelegenheit auf Wiedergutmachung und trifft zu Hause auf das zweitplatzierte Belpa. Im Hinspiel musste man auch da als Verlierer vom Platz, obwohl man den Gegner dominierte. Belpa hat sich aber seither von Spiel zu Spiel gesteigert und diverse verletzte Spieler sind wieder zurück im Team. Zusätzlich spielt bei den Bernern seit letztem Wochenende auch hinsichtlich der Playoffs der zurückgeholte Verstärkungsspieler aus Kanada: Tyler McFadden. Ein spannendes und hochklassiges Spiel wird erwartet. Spiele am Wochenende: 23. Februar: SHC Bonstetten-Wettswil I – SHC Belpa, SHC Bonstetten-Wettswil II – Phoenix Hägendorf; 24. Februar: SHC Bonstetten-Wettswil Jun. A – SHC Belpa Jun. A.

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................................................... von andreas wyniger «Bisher sehr zufrieden» zeigt sich Trainer Martin Dosch mit dem bisherigen Verlauf der Rückrundenvorbereitung. «Obwohl die äusseren Bedingungen infolge zahlreichem und ergiebigem Schneefall nicht perfekt waren, haben sich alle Spieler mächtig ins Zeug gelegt, hart trainiert und gezeigt, dass sie auch in der Rückrunde an die tollen Leistungen der Vorrunde anschliessen wollen und können», kommentiert Dosch die ersten Trainingswochen im Rückblick. Nebst dem Training konnte die Equipe in diversen Testspielen auch gegen höherklassige Gegner gut mithalten und bei den Fans den Appetit auf die Rückrunde anheizen. Es gilt nun, in den verbleibenden 2 Wochen das Maximum herauszuholen, um zum Saisonstart vom 10. März in Winterthur bereit zu sein.

Kader steht Nach den diversen Abgängen von Tastemel (Rapperswil-Jona), Peixoto (Red Star), Baumann (Schlieren), Hasanra-

maj (Rücktritt), Perak (Rücktritt) und Gasic (Spielertrainer 2. Mannschaft) galt es in der Vorbereitung auch, den Kader wieder zu vervollständigen. Hierfür wurden zahlreiche Testspieler beobachtet und schliesslich mit Raphael Degelo (Wettingen 93), Stiven Ukay (Juventus Zürich), Henry Acosta (Köniz) und Hristian Velkovski (Winterthur) 4 neue Spieler verpflichtet. Zudem laufen noch Gespräche mit 1-2 Spielern, welche man auch gerne übernehmen möchte. «Viel Arbeit für uns Verantwortliche. Neue Spieler müssen menschlich passen, über die nötige Qualität und Biss verfügen, sowie in das äusserst enge Budget passen», fasst Sportchef Stephan Zollinger die Transferaktivitäten zusammen. «All dies ist mit den Neuzugängen geglückt und wir sind optimistisch, auch in der Rückrunde eine konkurrenzfähige Mannschaft stellen zu können», führt Zollinger weiter aus. Für das Trainingslager dürfen sich die Spieler auf hervorragende Trainingsplätze und ein auf Sportlerwünsche ausgerichtetes Hotel freuen. Zudem werden genügend Gelegenheiten für das Teambuilding gegeben. Hierzu wird der Tross am Mittwoch nach Barcelona fliegen, um sich den Cupklassiker Barca – Real Madrid live anzuschauen. «Wir danken dem Verein, der Supportervereinigung sowie den zahlreichen Gönnern herzlichst für die finanzielle Unterstützung und die Ermöglichung der kommenden Trainingswoche in Spanien.» Trainer Martin Dosch weiss das breite Engagement im Verein stellvertretend für das ganze Team sehr zu schätzen.


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Extra

Freitag, 22. Februar 2013

ratgeber

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Neue Garantiefristen im Kaufrecht?

PouletEmpanadas

................................................... von alexandra imhof* Frage: Ich habe gelesen, dass es beim Kauf neue Regeln zur Gewährleistung gibt? Was bedeutet das genau? Gibt es einen Unterschied zwischen den Begriffen Gewährleistung und Garantie? Per 1. Januar 2013 wurden die Verjährungsfristen für das im Obligationenrecht geregelte Kaufrecht geändert. Vor der Revision galt eine Verjährungsfrist von einem Jahr für bewegliche Sachen. Wenn die gekaufte Sache mangelhaft war, mussten die Ansprüche gegenüber dem Verkäufer innert einem Jahr durch Klage oder Betreibung geltend gemacht werden. Neu sieht Art. 210 OR vor, dass für Neuwaren eine Verjährungsfrist von zwei Jahren gilt. Diese Frist darf bei Verträgen mit Konsumenten nicht

mehr verkürzt werden. Bei Gebrauchtwaren, zum Beispiel einem Occasionsauto, darf die Frist maximal auf ein Jahr herabgesetzt werden. Weiterhin zulässig sind allerdings vertraglich vereinbarte HaftungsausschlussAlexandra Imhof. klauseln. Der Verkäufer kann im Vertrag jegliche Haftung für Mängel vollständig wegbedingen. In diesem Falle kann der Verkäufer lediglich für arglistig verschwiegene Mängel haftbar gemacht werden. Es empfiehlt sich also, den Kaufvertrag bzw. die Allgemeinen Geschäftsbedingungen vor Ver-

tragsabschluss genau zu prüfen. Der Unterschied zwischen den Begriffen Garantie und Gewährleistung ist folgender: Bei der Gewährleistung handelt es sich um die gesetzliche Haftung für Mängel. Der Verkäufer haftet lediglich für Mängel, welche im Zeitpunkt der Ablieferung der Kaufsache vorhanden waren. Für später auftretende Mängel haftet er nicht. Der Käufer hat die Kaufsache nach deren Übernahme zu prüfen und allfällige Mängel sofort dem Verkäufer anzuzeigen, ansonsten sind die Mängelrechte verwirkt. Bei einer vertraglich vereinbarten Garantiefrist garantiert der Verkäufer die Funktionstüchtigkeit der Kaufsache während der gesamten Garantiedauer. Der Käufer kann nicht nur Mängel geltend machen, welche im Zeitpunkt der Ablieferung der Kaufsa-

che vorhanden waren, sondern auch Mängel, welche später auftreten. Er muss lediglich beweisen, dass die Kaufsache (zum Beispiel ein Gerät) nicht funktionstüchtig ist und dass der Mangel nicht auf unsachgemässe Verwendung zurückzuführen ist. Bei der gesetzlich vorgesehen Gewährleistung muss der Käufer nicht nur den Mangel beweisen, sondern auch noch den Nachweis erbringen, dass der Mangel bereits im Zeitpunkt der Ablieferung der Kaufsache vorhanden war. Eine vertraglich vereinbarte Garantie bietet dem Käufer somit einen weitergehenden Schutz. *Alexandra Imhof ist Inhaberin einer Anwaltskanzlei in Bonstetten. Rechtsfragen können direkt an sie gestellt werden. Schriftlich an Anwaltskanzlei Imhof, Stallikerstrasse 1b, 8906 Bonstetten oder info@kanzlei-imhof.ch.

Unvergessliche Naturerlebnisse und unkonventionelle Begegnungen

Für 4 Personen

Wildheuen: Mit einer Ferienarbeitswoche einen persönlichen Beitrag zur Umwelt leisten. (Bild zvg.) Freiburg und Waadt. Die Einsätze in den schönsten Regionen der Schweiz bieten den Teilnehmenden unvergessliche Naturerlebnisse und unkonventionelle Begegnungen mit Menschen im Alter von 18 bis 70 Jahren.

Während der Woche wird in einer Gruppe von zehn bis fünfzehn Personen unter kundiger Anleitung gearbeitet. Selbstverständlich kommen dabei geselliges Beisammensein und Erholung nicht zu kurz. Ein ganzer Tag ist für Wanderungen, Ausflüge oder das Faulenzen reserviert. Abends wird in der Regel gemeinsam

«St. Matheis (24. Februar) brichts Eis, hat er keins, so macht er eins»

1 Peperoni grün 300 g Pouletgeschnetzeltes 1 EL Bratbutter 1 Zwiebel gehackt 1 Dose Tomaten gewürfelt 1 Dose Maiskörner Bouillon Salz, Pfeffer aus der Mühle Cayennepfeffer 450 g Kuchenteig Mehl zum Auswallen 1 Ei verquirlt

Nüsslisalat mit Kiwisternen

Ein Tag für Ausflüge oder Faulenzen

bauernregel

Für 4 Personen

Peperoni fein würfeln. Pouletgeschnetzeltes in heisser Bratbutter kurz anbraten. Peperoni und Zwiebel beigeben, mitdünsten. Flüssigkeit von Tomatenwürfeln abgiessen. Tomaten und Maiskörner beigeben und würzen. Auskühlen lassen. Teig ca. 2 mm dick auswallen. Rondellen von ca. 16 cm Ø ausstechen. Füllung darauf verteilen. Teigränder mit Wasser bestreichen. Rondellen zusammenklappen und den Rand falten. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und ca. 10 Min. kühlstellen. Ofen auf 200° C vorheizen. Empanadas mit Ei bestreichen und in der unteren Ofenhälfte ca. 20 Min. backen. Tipp: Mit Salat serviert, sind Empanadas eine vollständige Mahlzeit. Für Apéro kleinere Empanadas machen.

Pro Natura und die Stiftung Umwelt-Einsatz Schweiz bieten von Mai bis September Aktivferien an. In allen Regionen der Schweiz können Interessierte einwöchige Ferieneinsätze für die Umwelt buchen.

wetter

Poulet-Empanadas.

Zubereitung

Ferien für die Umwelt in allen Regionen der Schweiz

«Dolce far niente» in den Ferien reizt viele durch den Berufsalltag strapazierte Seelen. Pro Natura und die Stiftung Umwelt-Einsatz Schweiz bieten mit ihren Ferienarbeitswochen anderen Seelenbalsam: Wer in den Ferien tatkräftiges Anpacken dem süssen Nichtstun vorzieht, dabei etwas lernen und einen persönlichen Beitrag zum Umweltschutz leisten will, kann auch dieses Jahr aus 16 attraktiven Arbeitsferienwochen auswählen. Das spannende und lehrreiche Programm reicht vom Herrichten von Landwirtschaftsflächen im Frühling im Urnerischen Meiental über den Bau von Trockenmauern im Jura und Graubünden bis zu Entbuschungsarbeiten im Schutzgebiet Vanil Noir an der Grenze zwischen den Kantonen

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gekocht. Bei den Unterkünften reicht das Angebot vom Massenlager in der Sennhütte bis zum Mehrbettzimmer im Hotel. Im Preis inbegriffen sind Unterkunft, Verpflegung, Leitung und Exkursion am freien Tag. Die Kosten betragen 270 Franken, 170 für junge Leute in Ausbildung. Diese Preise sind Unkostenbeiträge an Unterkunft und Verpflegung, ohne die die Umwelt-Einsätze nicht durchzuführen wären. Wenn der Preis die finanziellen Möglichkeiten übersteigt, kann man sich nach einer Reduktion erkundigen. Infos: www.pronatura.ch.

1 Kiwi 2 EL Apfelessig ½ TL Senf, mild 1 Pr. Salz Pfeffer aus der Mühle 3 EL Sonnenblumenöl 200 g Nüsslisalat

Zubereitung Kiwi schälen und in 5 mm dicke Scheiben schneiden. Mit Guetzliausstecher Sterne ausstechen. Kiwireste mit Essig, Senf, Salz und wenig Pfeffer mixen. Öl darunterrühren. Kurz vor dem Servieren Salat mit Sauce mischen und die Kiwisterne darauflegen. – Zubereitung ca. 15 Min. Tipp: Anstelle der Kiwisterne Mandarinenschnitzchen verwenden. Kiwireste für Sauce weglassen.


LOTTO

Sonntag, 24. Februar, 17.00 Uhr Evangelisch-reformierte Johanneskirche, Zürich, Limmatstrasse 114

Jubiläumskonzert –

Chränzli 2013

20 Jahre Musik in der Schweiz

Ab 18.00 Uhr Nachtessen Schnitzel/Pommes frites & Gemüse

Konzert in zwei Teilen Tombola Tanz mit dem Duo Marino

Anna Buczek Merz Orgel, Cembalo, Klavier

Gesang Mitwirkende R. Brawand, Flöte A. Nanz, Cembalo K. Kitade, Trompete M. Ueno, Cembalo Vocal Ensemble Amiche del Canto und Musizierende Jugendliche aus dem Knonauer Amt Werke von Bach, Händel, Mozart, Soler, Piazzolla, Gershwin u.a.

Beinwil/Freiamt Samstag, 2. März 2013, im Mehrzweckgebäude

Ab 19.30 Uhr Lotto (jeder 3. Gang Superlotto) 1. Gang gratis! Platzreservierung Mo bis Fr 19 bis 20 Uhr Tel. 056 664 41 09 oder 24 h via E-Mail: fsglotto@bluewin.ch

Am Samstag, 23. Februar, und 2. März 2013 Beginn um 20.00 Uhr im Singsaal in Obfelden

Feldschützen Beinwil/Freiamt

Konzert unter musikalischer Leitung von Walter Amrhein Festwirtschaft mit Nachtessen ab 18.30 Uhr

Eintritt frei, Kollekte

Stubemusig Rechsteiner Konzert und Brunch am Sonntag, 24. Februar 2013, ab 10.30 Uhr

Pöschtli Aeugstertal 044 761 61 38

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