Kundenkontakt ist für jedes Unternehmen von grundlegender Bedeutung.
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1 Kostenlose Kundenkontakt-Anschreiben für Fahrzeuge innerhalb der Herstellergarantie ohne Neuwagen-Anschlussgarantie. Gemäß den Bedingungen der CG Car-Garantie Versicherungs-AG.
Mag. Andreas Granzer-Schrödl, Redakteur
Was der Kunde will
Neben den Pkw-Neuzulassungen mit starken Zuwächsen gab es auch für die Gebrauchtwagenummeldungen 2025 ein leichtes Plus. Gut so, schließlich ist der Handel mit gebrauchten Autos seit Jahren eine wichtige Stütze für die heimische Kfz-Handelslandschaft. Der Erfolg im Gebrauchtwagen-Business hängt nicht zuletzt vom Angebot und den handelnden Personen ab. Die Angebotsseite hat sich in den vergangenen Monaten wieder entspannt, nach wie vor schwierig bleibt das Segment der gebrauchten Elektroautos. Technologiesprünge und eine unklare Restwertentwicklung setzen hier der Branche zu, dennoch konnten auch bei den elektrifizierten Fahrzeugen mehr Besitzumschreibungen vermeldet werden.
Es braucht hohe Professionalität im Umgang mit den Kunden, ein stimmiges Fahrzeugangebot, durchgängige Prozesse und vielfältige Zusatzangebote.
Zu guter Letzt kommt es aber immer auf den Endkunden und sein konkretes (Kauf-)Verhalten an. Ein Blick in den DAT Report 2026 offenbart, dass unter Konsumenten vielfach noch Skepsis vorherrscht, was die Anschaffung eines (gebrauchten) E-Autos anbelangt. Ins Treffen geführt werden Punkte wie begrenzte Reichweite (47 Prozent) oder hohe Anschaffungskosten (39 Prozent) oder (zu) lange Ladezeiten (29 Prozent). Über all diese Vorbehalte könnte ausführlich diskutiert werden, Aufklärung kann hier aber auf jeden Fall nicht schaden. Bei den Befragten des DAT Reports, die ausschließlich aus Deutschland stammen, scheint die Skepsis gegenüber einem gebrauchten fahrbaren Untersatz mit Elektroantrieb besonders ausgeprägt zu sein. Nur für 13 Prozent der befragten potenziellen Gebrauchtwagenkäufer kommt ein BEV überhaupt in Frage, 36 Prozent lehnen dies grundsätzlich ab. Die Ablehnung nimmt allerdings ab, denn vor einem Jahr wies der DAT Report hier noch einen Wert von 47 Prozent aus.
Blickt man auf den Gebrauchtwagenmarkt allgemein, so ist für viele der Befragten der Kauf eines eigenen Fahrzeugs absolut notwendig (80 Prozent), als Top-Informationsquelle vor dem Kauf fungieren auch weiterhin Online-Verkaufsplattformen (84 Prozent), gefolgt von Suchmaschinen (52 Prozent). Nach der Online-Suche folgt in der Regel der Offline-Kauf, eine Chance für den gut sortierten Fachhandel. Einen vollständig digitalen, rechtssicheren Prozess beim Gebrauchtwagenkauf können sich immerhin 34 Prozent aller potenziellen Käufer vorstellen, auch hier bieten sich für professionelle Anbieter vielfach Chancen. Bei den Marktanteilen liefert der DAT Report folgendes Bild: Der freie Handel (in Deutschland) konnte hier von 34 (2024) auf 38 Prozent zulegen, der Markenhandel büßte 6 Prozentpunkte ein und kam auf 36 Prozent. Die restlichen 26 Prozent entfielen auf den Privatmarkt. Sowohl im freien als auch im Markenhandel wird dem Händler ein gutes Zeugnis ausgestellt. Die Weiterempfehlungsquote ist hoch (Markenhandel: 96 Prozent; freier Handel: 93 Prozent), ebenso die Aussage, das nächste Auto wieder bei diesem Händler zu kaufen (Markenhandel: 88 Prozent; freier Handel: 93 Prozent).
Die Ergebnisse machen einmal mehr deutlich: Hohe Professionalität im Umgang mit den Kunden, ein auf Marktbedürfnisse abgestimmtes Fahrzeugangebot, durchgängige Prozesse und vielfältige Zusatzangebote (Finanzierungen, Versicherungen, Garantien) sind der Garant dafür, dass der Fachhandel auch in Zukunft reüssieren kann.
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Lesen Sie die umfangreiche Marktanalyse mit dem Titel: „Umbruch, Unsicherheit und Alltagstauglichkeit“
Umbruch, Unsicherheit und Alltagstauglichkeit
Rainer Hintermayer, Leiter der DAT Marktanalyse, analysiert für AUTO & Wirtschaft den wichtigen österreichischen Gebrauchtwagenmarkt.
Der österreichische Automarkt befindet sich in einer Phase tiefgreifender Veränderungen. Für viele Konsumentinnen und Konsumenten ist kaum mehr nachvollziehbar, welche Antriebsform heute sinnvoll ist, welche Kosten in Zukunft zu erwarten sind – und ob es überhaupt ein guter Zeitpunkt ist, ein Auto zu kaufen. Gleichzeitig stehen auch Handel, Hersteller und Importeure vor großen Herausforderungen. Selten zuvor war der Markt so stark von Unsicherheit, politischen Eingriffen und raschen technologischen Entwicklungen geprägt. Pandemie, Chipkrise, Lieferengpässe und stark schwankende Energiepreise haben den Markt in den vergangenen Jahren massiv verzerrt. Preise haben sich verschoben, Lieferzeiten explodierten, Gebrauchtwagen wurden plötzlich teurer als Neuwagen. Gleichzeitig drängen neue Antriebskonzepte in den Markt, während klassische Technologien an Bedeutung verlieren. Vor allem für private Käufer ist
Aufgrund des Mangels an GW während der Pandemie sind die Preise gestiegen und auf einem hohen Plateau geblieben
Quelle: DAT
die Situation unübersichtlich wie selten zuvor. Dabei zeigt sich sehr klar: Wer den österreichischen Automarkt verstehen will, darf sich nicht nur auf Neuzulassungen konzentrieren. Entscheidend ist der Gebrauchtwagenmarkt. Dort zeigt sich, wie Menschen tatsächlich mobil sind, was sie sich leisten können und welche Technologien im Alltag funktionieren.
Der Gebrauchtwagenmarkt als Spiegel des Alltags
Mit 825.477 Gebrauchtzulassungen bleibt der Gebrauchtwagenmarkt der mit Abstand wichtigste Automarkt in Österreich. Hier zeigt sich die tatsächliche Nachfrage der oftmals privaten AutokäuferInnen unverzerrt. 2025 verzeichnete der Gebrauchtwagenmarkt einen leichten Anstieg, allerdings mit deutlichen Verschiebungen. Gebrauchte Elektroautos legten um 20,9 Prozent zu, Benzin-Hybride sogar um 35,4 Prozent. Gleichzeitig gingen gebrauchte Diesel um 5,8 Prozent zurück, bleiben aber mit 47,7 Prozent Marktanteil die dominante Kraftstoffart am GW-Markt.
Diese Zahlen werden oft als Beleg für eine steigende Nachfrage nach Elektrofahrzeugen interpretiert. Aus
unserer Sicht greift diese Schlussfolgerung zu kurz. Der Zuwachs ist in erster Linie angebotsgetrieben. Viele Fahrzeuge, die vor zwei bis fünf Jahren als Firmenwagen angeschafft wurden, kommen nun auf den Markt – unabhängig davon, ob private Käufer sie tatsächlich nachfragen.
Firmenrückläufer als Herausforderung
Besonders bei Elektroautos zeigt sich aktuell ein strukturelles Problem. Viele der nun verfügbaren gebrauchten E-Fahrzeuge stammen aus Firmenflotten. Sie sind gut ausgestattet, technisch komplex –und waren als Neuwagen sehr teuer. Neupreise von 60.000 oder 70.000 Euro sind keine Seltenheit. Auch nach deutlichen Wertverlusten bleiben diese Fahrzeuge für viele Privatkundinnen und -kunden schwer leistbar. Der typische österreichische Gebrauchtwagenkäufer bewegt sich in einem Preisbereich zwischen 10.000 und 20.000 Euro. In diesem Segment sind gebrauchte Premium-E-Autos kaum vertreten. Hinzu kommt die rasche technologische Entwicklung. Fünf Jahre sind in der Elektromobilität eine lange Zeit. Reichweiten steigen, Ladeleistungen verbessern sich, Software wird laufend weiterentwickelt. Ein Elektroauto aus dem Jahr 2020 wirkt 2025 oft bereits technisch überholt. Das drückt die Preise zusätzlich und erhöht die Unsicherheit bei potenziellen Käufern.
Plug-in-Hybride: Ein schwieriges Erbe Auch bei Plug-in-Hybriden sehen wir zunehmende Probleme. Diese Fahrzeuge wurden jahrelang stark
Rainer Hintermayer ist Leiter Marktanalyse bei DAT Austria und beleuchtet für AUTO & Wirtschaft das abgelaufene Autojahr und die Entwicklungen
Wer den österreichischen Automarkt verstehen will, darf sich nicht nur auf Neuzulassungen konzentrieren. Entscheidend ist der Gebrauchtwagenmarkt.
Rainer Hintermayer, DAT EUROPAS EINZIGER
Mit mehr als 25 Jahren Erfahrung im
Garantie & Kundenbindung.
gefördert, auch in Österreich. In der Praxis wurden viele davon jedoch kaum oder gar nicht geladen und überwiegend wie klassische Verbrenner genutzt.
Das rächt sich nun am Gebrauchtwagenmarkt. Plug-in-Hybride sind schwer, technisch komplex und im realen Betrieb oft ineffizient. Für private Käufer ohne Lademöglichkeit ergibt ein solcher Antrieb wenig Sinn. Was im Dienstwagenbetrieb steuerlich attraktiv war, überzeugt private Käufer immer weniger.
Diesel: Weniger Angebot, stabile Nachfrage
Während der Diesel in Deutschland stark an Bedeutung verliert, zeigt sich in Österreich ein stabileres Bild. Das Angebot schrumpft, vor allem im Kleinwagensegment gibt es praktisch keine Dieselmodelle mehr. Gleichzeitig bleibt die Nachfrage – insbesondere bei Vielfahrern – hoch.
Aufgrund der rückläufigen Neuzulassungen in den vergangenen vier bis fünf Jahren fehlt es an jungen Fahrzeugen im Angebot.
Rainer Hintermayer, DAT
Die Langfassung der Analyse
inklusive Details
zum Neuwagenmarkt finden Sie unter www.autoundwirtschaft. at/gw
Diese Kombination führt dazu, dass viele gebrauchte Dieselmodelle relativ wertstabil sind. Moderne Diesel sind effizient, langlebig und für bestimmte Nutzungsprofile weiterhin die wirtschaftlichste Lösung.
Händler unter Druck
Auch der Handel steht vor großen Herausforderungen. Hohe Listenpreise, sinkende Nachfrage und ein Überangebot an bestimmten Modellen – insbesondere bei Elektroautos – belasten die Betriebe. Viele Händler reagieren mit hohen Rabatten, Tageszulas-
Nach jahrelanger Stabilität bei den Quellen hat sich der Marktanteil zuletzt deutlich verschoben
sungen und Sonderaktionen, um Lagerbestände abzubauen.
Gleichzeitig steigen die Restwertrisiken, was Leasing verteuert. Das wirkt sich wiederum auf die Nachfrage aus und verstärkt die Unsicherheit im Markt.
Gebrauchtwagenpreisentwicklung
Der österreichische Gebrauchtwagenmarkt zeigt sich in den vergangenen Monaten stabil. Aufgrund der rückläufigen Neuzulassungen in den vergangenen vier bis fünf Jahren fehlt es spürbar an jungen Fahrzeugen im Angebot. Die Restwerte liegen weiterhin über dem Vor-Pandemie-Niveau, sinken jedoch langsam und kontinuierlich. Unter Druck stehen vor allem die Werte älterer batterieelektrischer Fahrzeuge (BEVs). Dort sind bereits deutliche Wertverluste eingetreten, sie sind somit preislich attraktiv. Klassische Benziner, Mild-Hybrid-Modelle (MHEVs) und Dieselfahrzeuge halten ihren Wert derzeit gut.
Verlässliche Rahmenbedingungen statt Unsicherheit
Die Mobilitätswende verläuft langsamer als noch vor einigen Jahren erwartet. Gleichzeitig führt die politische Unsicherheit zu spürbarer Zurückhaltung. Kurzfristige Förderstopps, wechselnde steuerliche Vorgaben und unklare Zielrichtungen erschweren sowohl Planung als auch Investitionen. Wichtig sind klare politische Leitplanken und wettbewerbsfähige Produkte. Nur mit verlässlichen Rahmenbedingungen, fairen Preisen und einem attraktiven Angebot können sich neue Antriebsformen dauerhaft im Alltag durchsetzen. • Text: Rainer Hintermayer, Fotos: DAT, Adobe Stock/Viktor
Quelle: DAT
E-Autos haben sich stabilisiert
In Relation zu anderen Finanzierungsformen steigt die Leasingquote weiter. „Leasing ist die beliebteste Finanzierungsform für Unternehmen wie für Konsumenten und wird noch stärker genutzt, wenn die Anschaffung teurer wird“, berichtet Dipl.-Ing. Renato Eggner, Leiter Fuhrparkmanagement-Ausschuss beim Leasingverband und Managing Director Raiffeisen-Leasing Fuhrparkmanagement. So liegt die Leasingquote insgesamt bei etwa 50 Prozent, bei Firmen sogar über 70 Prozent, Tendenz steigend.
Rückgang der Restwerte Richtung Vor-Corona-Niveau „Wir verzeichnen deutliche Rückgänge bei den Restwerten, im vergangenen Jahr etwa 2 bis 3 Prozent quer über alle Antriebsarten“, so Eggner. Dabei spricht Eggner von einer Normalisierung in Relation zum Vor-Corona-Niveau: „Wir hatten in den vergangenen Jahren eine Ausnahmesituation, die Preise waren deutlich höher als vor Corona. Daher gab es nun signifikante Rückgänge.“ Vergleicht man die Antriebe, haben sich die vollelektrischen Modelle auf einem niedrigeren Niveau stabilisiert. „Im zweiten Halbjahr haben allerdings die Verbrenner verloren, E-Autos waren konstant“, analysiert Eggner. Das Nachfrageverhalten vom Neuwagen zeichnet sich zeitverzögert auch beim GW ab. Dabei ist die Entwicklung beim vollelektrischen Fahrzeug differenziert zu sehen. „Größere und teurere E-Autos verlieren stärker an Wert, kompakte Modelle sind relativ konstant“, so Eggner. Der Trend wird sich fortsetzen, da attraktivere und günstigere
Die Restwerte bei Leasing-Rückläufern sind deutlich zurückgegangen, bei den E-Autos hat sich die Situation zuletzt bereits stabilisiert, wie Renato Eggner vom Leasingverband berichtet.
Neufahrzeug auf den Markt kommen, die teurere Gebrauchtwagen konkurrenzieren. „Der entscheidende Effekt ist die Entwicklung der Neuwagenpreise“, so Eggner, der etwa an Preisreduktionen bei Tesla erinnert. Für den Konsumenten ist dabei nicht der Preisverfall des Neuwagens oder die Restwertentwicklung relevant, sondern der absolute Kaufpreis. Man kann also für ein gebrauchtes E-Auto nicht mehr erzielen als für einen vergleichbaren Verbrenner. Bei Raiffeisen-Leasing Fuhrparkmanagement liegt der Anteil rein elektrischer Neufahrzeuge mittlerweile bei 62 Prozent.
Probleme in der Vermarktung der Rückläufer sieht Eggner nicht: „Die Händler waren anfangs zurückhaltend, mittlerweile sind sie auf den Zug aufge-
Der entscheidende Effekt bei E-Autos ist die Entwicklung der Neuwagenpreise.
sprungen und arbeiten mit realistischen Preiseinschätzungen.“ Dabei handelt es sich zu 95 Prozent um freie Händler. „Markenbetriebe lassen aus meiner Sicht dieses Geschäft noch liegen.“ • Text: Gerald Weiss, Fotos: Raiffeisen, Adobe Stock/Petair
Stabilität
für den Autohandel
In einem Markt, der sich kontinuierlich wandelt, bieten Garantie- und Reparaturkostenversicherungen von CarGarantie eine zuverlässige Grundlage für den Fahrzeughandel.
Sie schützen Kundinnen und Kunden vor unerwarteten Ausgaben und geben Autohäusern zugleich die Sicherheit, langfristig erfolgreich agieren zu können. Besonders in wirtschaftlich unsicheren Zeiten reagieren Autokäufer sensibel auf finanzielle Risiken.
Ein umfassender Schutz vor Reparaturkosten – wie ihn die Produkte von CarGarantie bieten – reduziert
Unsere Experten im Customer Service arbeiten mit hoher Fachkompetenz und nach klaren Prozessen, um transparente Entscheidungen zu treffen.
Herbert Michael Strasser, CarGarantie
diese Risiken spürbar, bewahrt den Fahrzeugwert und stärkt das Vertrauen der Kundschaft. Für viele Käufer wird die Garantie damit zu einem entscheidenden Argument, das ihre Investitionsbereitschaft unterstützt. Für den Handel ist ebenso wichtig: Garantielösungen fördern zusätzlich die langfristige Bindung der Kundinnen und Kunden, sorgen für eine planbare Auslastung der Werkstatt und betonen das Image des Autohauses als verlässlicher Partner. Ein professionell betreutes Garantieangebot signalisiert, dass das Autohaus nicht nur bis zum Verkaufsabschluss, sondern für den gesamten Lebenszyklus eines Fahrzeugs Verantwortung übernimmt.
Erst im Schadenfall zeigt sich, wie gut eine Garantie ist. Ihr Wert für die Kundschaft entsteht, wenn sie im Alltag reibungslos funktioniert. Genau hier setzt CarGarantie an. Herbert Michael Strasser, Country Sales Manager für Österreich: „Unsere Expertinnen und Experten im Customer Service arbeiten mit hoher Fachkompetenz und klaren Prozessen, um Entscheidungen transparent, fair und schnell zu treffen. So wird sichergestellt, dass Reparaturen ohne unnötige Verzögerungen durchgeführt werden können und der Kunde die Unterstützung erhält, die er erwartet.“
Außendienst und Customer Service machen Unterschied Gleichzeitig spiele der Außendienst eine entscheidende Rolle, so Strasser. „Er begleitet den Handel persönlich, berät individuell und sorgt dafür, dass Garantiesysteme optimal in die Abläufe des Autohauses integriert werden.“ Schulungen und Marketingmaßnahmen liefern wertvollen Support. Das Ziel: Garantien nicht nur verkaufen, sondern sie als wertvolles Instrument zur Kundenbindung und Prozessoptimierung nutzen. Auf diese Weise entsteht ein umfassendes Servicepaket, das weit über die eigentliche Produktleistung hinausgeht. • Text: Redaktion, Fotos: Adobe Stock/Roman, CarGarantie
Alexander Reissigl, Head of Auto & Motor bei willhaben (großes Bild), willhaben MarktMonitor (kl. Bild)
2026 wird ein Käufer-Jahr
Der Gebrauchtwagenmarkt hat sich 2025 wieder stabilisiert, die aktuellen Trends setzen sich fort und werden ein gutes 2026 bringen, ist Alexander Reissigl, Auto & Motor-Chef willhaben, überzeugt.
A&W: Wie ist das Jahr 2025 gelaufen?
Reissigl: Der Markt hat sich 2025 sehr gut stabilisiert. Bekanntlich gab es in den vergangenen Jahren enorme Ausschläge – zuerst zu wenig Angebot, dann zu viel, mit entsprechenden Preisentwicklungen.
Diese Phase ist vorbei. Der Markt hat sich wieder ausnivelliert und wir befinden uns inzwischen fast wieder auf Vorkrisenniveau. Das sehen wir sowohl bei den angebotenen Fahrzeugen als auch beim Abfluss. Entscheidend ist ja nicht nur, wie viele Autos online stehen, sondern wie gut Angebot und Nachfrage zusammenfinden.
Nutzen die Händler die Möglichkeiten, die ihnen willhaben bietet, ausreichend?
Reissigl: Immer mehr. Die Zahl der Händler, die noch nicht verstanden haben, wie wichtig die Priorisierung ihrer Präsenz auf der Plattform ist, wird kleiner. Die Verbesserung der Reihung und der Sichtbarkeit – das ist unsere Kernkompetenz, dazu kommen maßgeschneiderten Lösungen und digitale Kampagnen. Unsere Aufgabe ist es, die tägliche Arbeit des Händlers zu erleichtern.
Etwa mit dem Anrufmanager, der hilft, Leads effizienter abzuarbeiten. Ein Highlight ist natürlich der Marktmonitor, wo die Preisfindung und die Nach-
frageanalyse auf einem neuen Niveau stattfinden. Und wir erweitern willhaben Pro laufend. Auch verbessern wir in Kürze signifikant die Suche und Darstellungsmöglichkeiten für Händler beziehungsweise Fahrzeuge auf willhaben.
Unsere Aufgabe ist es, die tägliche Arbeit des Händlers zu erleichtern.
Alexander Reissigl, Head of Auto & Motor willhaben
Wie lautet deine Prognose für das Auto- bzw. Gebrauchtwagenjahr 2026?
Die Langfassung des Interviews lesen Sie in der AUTO Information Nr. 2805 vom 6. Februar 2026
Reissigl: Wir denken, dass alle Trends stabil weiterlaufen: Hybrid-Modelle, reine Elektrofahrzeuge, alles wird weiter steigen. Die E-Mobilität ist weiterhin gut unterwegs, wird sich technologisch durchsetzen. 2026 wird ein klarer Käufermarkt und aus unserer Sicht ein gutes Jahr für den Gesamtmarkt. Auch willhaben wird sich weiter professionalisieren: Bei digitaler Werbung auf willhaben starten wir gerade einen Schwerpunkt samt Reduktion der Werbedichte, für noch mehr Relevanz und Qualität. Zudem erkennen auch private Verkäufer immer stärker, wie wichtig professionelle Vermarktung ist. Die meisten User suchen nach Händlerfahrzeugen, aber der Wettbewerb – auch preislich – nimmt zu. •
Text: Gerald Weiss, Fotos: willhaben
Sicherheit für alle Beteiligten
Mit dem Autopark Mattighofen hat Adem Ucan bereits seinen dritten Standort eröffnet, auch hier mit mobile Garantie als starkem Partner.
Es ist eine sehr eindrucksvolle Erfolgsgeschichte, die Adem Ucan in den vergangenen 15 Jahren geschrieben hat. Mit einem kleinen Gebrauchtwagenplatz in Braunau hat es begonnen, nach und nach ist das Geschäft gewachsen, seine Brüder sind ins Team gekommen und schon 2016 hat Ucan auch eine Werkstätte eröffnet. Ehrliche, korrekte Arbeit und eine familiäre Kundenbetreuung gehören zur Philosophie, die zum Erfolg geführt hat. „Wir möchten, dass alle Beteiligten zufrieden sind. Diskussionen führen zu nichts und werden vermieden.“ Im jüngsten Erweiterungsschritt 2025 hat Adem Ucan nach Mattighofen expandiert, dort einen ehemaligen VW-Betrieb übernommen, umfassend renoviert und stark modernisiert. Das Design, etwa im Schauraum, ist exklusiv und hebt sich von anderen Autohäusern deutlich ab. Die Gestaltung, ein Hobby von Adem Ucan, zieht sich durch alle Bereiche und umfasst auch die beiden Hotels, die mittlerweile zur Gruppe des unermüdlichen Vollblutunternehmers gehören.
Über 700 Fahrzeuge pro Jahr
An den drei Standorten wurden 2025 bereits über 700 Fahrzeuge verkauft, vom günstigen Kleinwagen bis zum Luxus-Sportwagen. „Wir haben für jedermann ein Angebot, quer über alle Marken und Preisklassen“, so Adem Ucan. Im exklusiv gestalteten Schauraum findet man Lamborghini, Mercedes und Audi, am gut gefüllten Gebrauchtwagenplatz stehen Modelle für jede Finanzsituation. Damit haben Au-
Foto im hochprofessionellen Fotostudio des Autopark Mattighofen: Besitzer Adem Ucan und Kurt Ziegler, mobile Garantie
topark Braunau und Mattighofen regional einen sehr guten Ruf, viele Modelle werden aber auch überregional und international vermarktet.
Garantie als Basis
Exklusiver Schauraum, breites Fahrzeugangebot
Neben der ehrlichen Abwicklung und der technischen Kompetenz hat die Fahrzeuggarantie einen wesentlichen Teil am Erfolg der Betriebe von Ucan. Hier spielt mobile Garantie mit Betreuer Kurt Ziegler die zentrale Rolle. „Sicherheit ist den Kunden sehr wichtig. 90 Prozent nehmen daher die 3-Jahres-Garantie von mobile Garantie dazu“, berichtet Ucan. Die Dauer von 3 Jahren ist dabei ein starkes Argument und die Garantie bringt Vorteile für beide Seiten, die damit gut abgesichert sind.
„Durch den jährlichen Vorsorge-Check bringt die Garantie auch Kundenbindung und Werkstättenauslastung“, ergänzt Kurt Ziegler. Ein entscheidender Punkt für Ucan ist auch die Abwicklung bei Kunden, die nicht aus der Region kommen. „Bei Gewährleistungsfällen müssten die Kunden ja zu uns kommen, das ist bei entfernten Kunden ein Problem. Mit mobile Garantie können sie vor Ort zu ihrer bevorzugten Werkstätte fahren.“ Dabei lobt Ucan die unbürokratische Abwicklung mit mobile Garantie, egal ob im eigenen Betrieb oder bei Partnern. •
seinen monatlichen Market Watch nun nicht mehr nur als PDF, sondern auch digital in seinem neuen Market Tracker.
Der Indicata Market Watch ist für treue A&W-Leser ein monatlicher Fixpunkt. Sowohl in der AUTO-Information als auch online zeigen die Daten von Indicata monatlich, wie sich der Online-Gebrauchtwagenmarkt verändert. Um diese Datenauswertung nun in das 21. Jahrhundert zu holen, startet Indicata seinen neuen Market Tracker: „Es ist Zeit für den nächsten großen Schritt in der Analyse des Gebrauchtwagenmarktes“, so Andrew Shields, Global Business Unit Director bei Indicata.
Umfangreiche Filtermöglichkeiten
Anders als bisher werden die Daten nicht mehr nur als PDF zur Verfügung gestellt, sondern in dem neu-
Mehrwert für GW-Verkauf
Mit der Garanta Unfallteilkasko steht den Kfz-Betrieben eine attraktive Versicherungsergänzung für gebrauchte Fahrzeuge zur Verfügung.
Vielen Gebrauchtwagenkäufern erscheint eine Vollkaskoversicherung zu teuer. Sie möchten aber dennoch kein Risiko eingehen und die finanziellen Folgen von Unfallschäden am eigenen Fahrzeug absichern sowie die Reparatur bei ihrem qualifizierten Fachbetrieb durchführen lassen“, berichtet Mag. Heinz Steinbacher, Hauptbevollmächtigter Garanta Österreich. Genau für diese Zielgruppe hat Garanta – in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftskammer Österreich – die Unfallteilkasko konzipiert. Damit steht Kfz-Betrieben eine attraktive Ergänzung zur klassischen Teilkasko zur Verfügung.
en Online-Tool als dynamische Grafiken dargestellt inklusive regelmäßiger monatlicher Aktualisierungen. Benutzer können nicht nur globale bzw. länderspezifische Ansichten finden, sondern mit erweiterten Filtern nach Land, Marke, Modell, Segment, Kraftstoffart und Getriebe filtern. Zudem gibt es die üblichen Daten rund um Preisindex, Marktanteil Verkauf, Marktanteil Bestand sowie die Standzeiten der jeweiligen Fahrzeuge. Alle Daten sind bis 5 Jahre in der Vergangenheit abrufbar und zeigen somit einen klaren Trendverlauf. •
Text: Kevin Kada, Foto: Indicata
Der neue Market Tracker ist aktuell in einer kostenlosen Demo verfügbar
und Glasbruch) bei Fahrzeugen ab einem Alter von 12 Monaten ab“, so Steinbacher. Wenn der Kunde eine Unfallteilkasko direkt in seinem Kfz-Betrieb abgeschlossen hat und seinen Schaden auch bei diesem Betrieb reparieren lässt, erhält er einen Zuschuss zum Selbstbehalt. Mit einem Gutschein pro versichertem Schadenfall reduziert sich der Selbstbehalt insgesamt auf die Hälfte. „Die Gestaltung des Selbstbehalts sorgt für zusätzliche Werkstättenumsätze und stärkt nachhaltig die Bindung zum Autohaus“, ergänzt Komm.-Rat Ing. Klaus Edelsbrunner, Bundesgremialobmann des Fahrzeughandels. •
Text: Gerald Weiss, Fotos: Scheinast
Mag. Heinz Steinbacher, Hauptbevollmächtigter Garanta Österreich
Die DAT liefert echte Marktwerte speziell für Österreich
Qualitative Daten
DAT Austria investiert weiter in ihre Produktwelt –aktuell stark in Restwertdaten und -prognosen.
Ein Schwerpunkt ist die Fokussierung auf präzise Marktwerte zum Ein- und Verkauf von Restwertdaten sowie Restwertprognosen für Autohäuser, Leasinggesellschaften und Banken. Um das zu gewährleisten, hat sich die DAT Austria in den vergangenen Monaten mit branchenerfahrenen Mitarbei-
tern verstärkt und auch innovative Lösungen, zum Beispiel die neue All-in-one-Plattform weDAT, eingeführt. Mit der schnellen, datenstarken, passgenauen und intuitiv zu bedienenden Plattform können Autohäuser und Fahrzeughändler Marktpreise für Inzahlungnahmen präzise ermitteln und profitieren gleichzeitig von der bewährten DAT VIN-Abfrage.
VIN-Abfrage mit 95-prozentiger Abdeckung Datenseitig wird die Abdeckung von VIN-Abfragen stetig erhöht, in Österreich werden gegenwärtig rund 95 Prozent des rollenden Fuhrparks abgedeckt. Basierend auf Börsenpreisen, Händlertransaktionen, umfangreicher Reparaturdatenbank sowie modernsten Machine-Learning-Verfahren liefert weDAT präzise Restwertprognosen und echte Marktwerte speziell für Österreich. Aktuelle Preise, Herstellerdaten und Bewertungen liefern eine marktgerechte Reaktion auf derzeitige Herausforderungen. „Durch den Zugriff auf Herstellerdaten mit der DAT VIN-Abfrage entfallen manuelle Arbeitsschritte, wodurch mehr Zeit für wertschöpfende Aufgaben bleibt“, erklärt DAT-Austria-Geschäftsführer Nils Weber.
Analyse von Restwertentwicklungen
Der Vehicle Value Tracker analysiert Restwertentwicklungen unterschiedlicher Hersteller
Durch den Zugriff auf Herstellerdaten mit der DAT VIN-Abfrage bleibt mehr Zeit für wertschöpfende Aufgaben.
Nils Weber, Geschäftsführer DAT Austria
Neu im DAT-Portfolio ist das Technologie-Dashboard Vehicle Value Tracker, ein Tool zur Analyse von Restwertentwicklungen diverser Fahrzeugmodelle verschiedener Hersteller. Konkret können damit KPI-Ansicht (Listenneupreis, Händlereinkaufspreis, Händlerverkaufspreis), Alert-Ansicht (Erkennung von Ausreißern hinsichtlich der Restwertentwicklung), Trendentwicklung (Analyse der Restwertentwicklung sowie Prognosen in grafischer Form) sowie Fahrzeugvergleich (Vergleich der Restwertperformance mehrerer Fahrzeuge) abgebildet werden. Dem Anwender wird darüber hinaus die Möglichkeit eingeräumt, unterschiedliche Modelle und deren Restwertentwicklung im Zeitverlauf zu analysieren. Alle Daten basieren auf den Applikationen der DAT, die dem Markt zur Verfügung stehen. Innerhalb des Vehicle Value Trackers werden ausschließlich Restwertprognosen von Fahrzeugen abgebildet, die nicht älter als sechs Jahre sind. Die neue DAT-Lösung wird im ersten Halbjahr 2026 dem Markt zur Verfügung stehen. • Text: Mag. Andreas Granzer-Schrödl, Fotos: DAT
Komplexität beherrschen
Die Dynamik im Mobilitätsmarkt braucht einen strukturierten Umgang und unterstützende Partner wie CARPLUS.
Die Dynamik im Mobilitätsmarkt hat eine neue Qualität erreicht: Technologische Innovation, regulatorische Eingriffe und veränderte Kundenerwartungen treten gleichzeitig ein, nicht mehr schrittweise wie früher“, sind Dominic Krb und Michael Schlögl, die Geschäftsführer von Carplus, überzeugt. Dabei gehe es heute nicht um die Anpassung an einzelne Trends, sondern um die Fähigkeit, mit Unsicherheit strukturiert umzugehen.
Handlungsfähig bleiben
„Wir stehen für diesen strukturierten Zugang: analytisch fundiert, praxisnah und offen für unterschiedliche Perspektiven“, sagt Schlögl. Dabei soll die Zusammenarbeit mit Carplus helfen, Entwicklungen nicht nur zu beobachten, sondern aktiv einzuordnen und
Wo Österreich vorne liegt!
Gebrauchte Elektroautos sind für viele Händler ein gewisses Risiko: Das Angebot ist in Österreich besonders hoch, wie die Auswertung von AutoScout24 zeigt.
Laut einer im Jänner veröffentlichten Auswertung von AutoScout24 ist Österreich eines der dynamischsten Länder bei den Elektroautos: Denn immer mehr dieser Fahrzeuge wechseln nach einer ersten Nutzungsphase (oft als Firmenfahrzeuge) in den Gebrauchtwagenmarkt. 7,7 Prozent der Inserate auf AutoScout24 entfallen mittlerweile auf E-Autos; 2020 waren es erst 1,2 Prozent. Damit gebe es in Österreich eine größere Auswahl und mehr Vergleichsmöglichkeiten als in anderen Ländern, meint Nikolaus Menches, Country Manager der Plattform in Österreich. Österreich liegt in diesem Vergleich vor den Niederlanden (7,3 Prozent), dann folgt Deutschland mit 6,5 Prozent. Den
handlungsfähig zu bleiben. „Wir arbeiten genau dort, wo diese Realität entsteht: nah am Markt, nah an den Akteuren und nah an den tatsächlichen Entscheidungsprozessen. Nicht als kurzfristiger Lösungsanbieter, sondern als Partner, der Zusammenhänge versteht, Entwicklungen einordnet und dabei hilft, Komplexität beherrschbar zu machen“, so Krb. „Der Mehrwert entsteht durch die Fähigkeit, Markt-, Risiko- und Praxisperspektiven konsistent zusammenzuführen. Nicht jede Entwicklung ist planbar – wohl aber der Umgang mit ihr“, ist Schlögl überzeugt: „Orientierung entsteht im Dialog – alles andere bleibt Reaktion.“ •
Text: Redaktion, Foto: Patrick Salfinger
In Italien werden verhältnismäßig deutlich weniger gebrauchte E-Autos angeboten als bei uns
niedrigsten Anteil an gebrauchten E-Autos auf der Plattform findet man mit 2,6 Prozent in Italien. Der Durchschnittspreis dieser Fahrzeuge hat sich in Österreich von 2024 auf 2025 von 44.500 Euro auf 41.200 Euro reduziert; 2022 waren im Schnitt sogar noch 48.900 Euro pro gebrauchtem E-Auto eingepreist gewesen. Das Model 3 von Tesla ist am stärksten vertreten, vor dem Tesla Model Y und dem Audi e-tron. Dann folgen Renault Zoe, Tesla Model S, Porsche Taycan, VW ID.3, Mercedes EQC, Tesla Model X und VW ID.4. • Text: Mag. Heinz Müller, Foto + Grafik: AutoScout24
Michael Schlögl und Dominic Krb, Geschäftsführer CARPLUS
Nikolaus Menches, Country Manager von AutoScout24 in Österreich