Dezember 2025–Jänner 2026
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Ein Schmierstoff-Experte erklärt die wichtigsten Begriffe und deren Bedeutung im Öl-Geschäft
INDUSTRIE
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EVENT
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EDITORIAL
Gemeinsam für Qualität Das Motoröl ist ein wichtiges Thema, für die Kunden ebenso wie für die Werkstätten. Bei den Konsumenten wird, etwa am Stammtisch, vor allem der Preis heiß diskutiert. Während den Gast in Café und Wirtshaus weder die Kalkulation der Melange noch die des Früchtetees aus dem Beutel aufregt – wiewohl man dort den Einkaufspreis genau kennt – sorgen die Kosten für Öl und Service in der Kfz-Werkstätte immer für Kritik. Dabei hat die technische Bedeutung sowohl von Motor- als auch von (Automatik-)Getriebeöl weiter stark zugenommen.
Gerald Weiss, redaktioneller Verlagsleiter B2B
Höhere Leistungen bei kleineren Motoren, vor allem aber immer niedrigere Verbräuche und Emissionen haben die Anforderungen an den Schmierstoff weiter erhöht. Um den Leichtlauf für die Reduktion von Treibstoff und Abgasen zu ermöglichen, ist die Viskosität immer stärker gestiegen, das Öl – umgangssprachlich ausgedrückt – immer dünner geworden. Dazu kommen neue technische Lösungen, wie etwa der Riemen im Ölbad, der bei falscher Spezifikationen viel rascher zu Schäden führt als früher. Der Vertriebsleiter einer Qualitäts-Ölmarke hat vor einigen Jahren einmal gesagt: „Es passiert viel zu wenig.“ Damit hat er gemeint, dass die Schäden durch falsch verwendetes Öl erst nach zu langer Zeit auftreten und oft nicht mit dem ursächlichen (und falschen) Ölwechsel in Zusammenhang gebracht werden (können). Das stimmt nur mehr teilweise, immer öfter erfolgen Schäden schon relativ bald. Durch die Verlängerung der Beweislastumkehr sind die Werkstätten außerdem stärker damit konfrontiert. Und bei der Verlängerung der Garantiezeiten, zuletzt bei Seat auf 10 Jahre, ist das falsche Öl ein Garantie-Ausschlussgrund und damit auch ein Problem bei älteren Fahrzeugen.
Die richtige Verwendung von hochwertigen Schmierstoffen und die entsprechende Argumentation sollten in der Branche selbstverständlich sein.
Fotos Cover: AdobeStock_Apon, AdobeStock_santoelia
Die Verwendung von hochwertigen Schmierstoffen ist ein entscheidender Faktor für die Branche, der einerseits verlässlich funktionierende Fahrzeuge und damit zufriedene Kunden ermöglicht und auf der anderen Seite wichtige und notwendige Erträge sichert. Dafür müssen die richtige Verwendung von hochwertigen Schmierstoffen und die entsprechende Argumentation etwas Grundsätzliches und etwas Selbstverständliches in der Branche sein. Wenn Konsumenten von vereinzelten Betrieben falsch beraten werden und Öl falsch verwendet wird, schadet das dem Preisniveau, der Qualität der Fahrzeuge und dem Image der Branche. In vielen Fällen sind die Kunden für Argumente zugänglich, wenn sie fundiert sind und kompetent vorgebracht werden. Dafür muss man sich mit dem Thema ausei nandersetzen, nicht nur der Eigentümer oder der Kundendienstberater, sondern jeder Mitarbeiter im Kfz-Betrieb. Denn teilweise haben sie direkten Kundenkontakt und in jedem Fall haben sie ein privates Umfeld, wo sie mit dem Thema konfrontiert werden.
die Unterschiede zwischen Freigaben, Spezifikation und Ab Seite 4 Über Empfehlungen lesen Sie in der Titelgeschichte.
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STORY
Freigegeben, empfohlen oder geeignet Schmierstoff-Experte Dipl.-Ing. Martin Huber wirft für AUTO & Wirtschaft einen genauen Blick auf die Herstellerfreigaben von Motorölen und die dabei verwendeten Begriffe. Mit der freundlichen Unterstützung von Lubrizol.
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ürzlich bin ich auf eine Pressemitteilung zu einer neuen Motorölreihe gestoßen, in der die Produkte als „geeignet“ beschrieben wurden. Die vollständige Aussage lautete: „Beide Produkte verfügen über zahlreiche offizielle OEM-Freigaben und sind auch mit anderen Herstellerspezifikationen kompatibel … Das Motoröl eignet sich zudem für weitere Automarken.“ In diesen zwei Sätzen werden drei verschiedene Begriffe verwendet: „freigegeben“, „kompatibel“ und „geeignet“. Noch verwirrender: Es wurde keine konkrete Industrie- oder OEM-Spezifikation genannt. Nach 25 Jahren in der Entwicklung von Motorölen, Spezifikationen und Freigabeprozessen kann ich sagen: Diese Aussage ist unklar und führt zu Fragen. Selbst ich wüsste nicht, für welche Fahrzeuge dieses Motoröl tatsächlich passt. Wie soll dann ein Werkstattmitarbeiter oder Mechaniker sicher sein, dass das Motoröl für das jeweilige Fahrzeug geeignet ist? In der Schmierstoffbranche hat sich eine Unterscheidung zwischen „Suitable for Use“ (SFU =„geeignet zur Verwendung“) und „OEM Approved“ (vom Automobilhersteller freigegeben) etabliert. SFU bedeutet meist, dass das Produkt bestimmte Spezifikationen erfüllt – oft, um die Kosten und vor allem den Aufwand einer offiziellen OEM-Freigabe zu vermeiden. „Geeignet zur Verwendung“ ist jedoch kein offiziell geregelter Begriff. Marketingabteilungen nutzen daher auch Begriffe wie „kompatibel“.
Strenge Tests durch OEM Im Gegensatz dazu haben OEM-freigegebene Motoröle strenge OEM-Tests durchlaufen. Die Ergebnisse wurden von Experten geprüft und das Motoröl wurde offiziell freigegeben. Die Verbreitung von
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SFU-Motorölen sorgt für Bedenken. Organisationen wie die britische VLS (Verification of Lubricant Specifications) berichten, dass „Nichteinhaltung der angegebenen Spezifikationen die häufigste Beschwerdeursache“ ist – manche Motoröle halten also nicht, was das Etikett verspricht. Die hier angeführte Übersichtstabelle von Lubrizol zeigt klar: Nur „freigegeben“ bedeutet, dass das Produkt von einem OEM geprüft und bestätigt wurde.
Unterschiede bei OEM Verschiedene OEM gehen unterschiedlich vor, um sicherzustellen, dass das richtige Motoröl verwendet wird: • Einige Automobilhersteller verlassen sich auf Industriespezifikationen wie ACEA, API oder ILSAC. ACEA ist vor allem in Europa verbreitet, API und ILSAC eher außerhalb Europas. Diese OEM geben oft diese StanDipl.-Ing. Martin Huber, Technology Relationship Advisor dards vor, weil die entsprechenden Motoröle in ihren Hauptmärkten außerhalb Europas besser verfügbar sind. • Andere OEM nutzen Industriespezifikationen als Basis für eigene Standards und ergänzen diese mit zusätzlichen Tests. Sie führen aber keine offiziellen Listen mit freigegebenen Motorölen. Die Motorölhersteller sind selbst verantwortlich, ihre Produkte gemäß den Spezifikationen zu testen und sicherzustellen, dass sie die angegebenen Standards dieser Automobilhersteller erfüllen. • Die strengsten OEM verlangen eigene Tests und
Nur „freigegeben“ bedeutet, dass das Produkt von einem OEM geprüft und bestätigt wurde.
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geben eine schriftliche Freigabe. Einige dieser Autohersteller veröffentlichen Listen mit freigegebenen Motorölen in ihren Service-Informationssystemen. Mercedes-Benz stellt diese Listen sogar für jeden einsehbar im Internet zur Verfügung. Diese Freigaben gelten immer für einen bestimmten Produktnamen, Formulierung und Viskosität – daher ist unbedingt auf die genaue Bezeichnung achten.
Wenn die Freigabe fehlt? Was passiert, wenn ein Motoröl ohne echte Freigabe verwendet wird? Oft passiert nach dem ersten, zweiten oder sogar dritten Ölwechsel gar nichts. Langfristig aber können kleine Materialunverträglichkeiten dazu führen, dass Motorteile früher verschleißen. Im besten Fall betrifft das „nur“ bestimmte Teile im Motor. Beispielsweise im Motoröl laufende Zahnriemen oder Ölpumpenriemen, durch Motoröldruck beaufschlagte Spannelemente oder andere Teile, die dann frühzeitig getauscht werden müssen. Die Kundenzufriedenheit wird durch solche Probleme aber sicher nicht steigen. Manchmal sind die Folgen sogar noch gravierender: In einem harten Industrietest, der die Belastung des Motoröls über einen ganze Serviceintervall in nur 96 Stunden simuliert, hat Lubrizol ein „geeignet zur Verwendung“-Motoröl mit einem voll freigegebenen Motoröl verglichen. Die Bilder zeigen das freigegebene Motoröl nach 96 Stunden und das SFU-Motoröl nach nur 23 Stunden (!) – der Unterschied ist
Gastautor Dipl.-Ing. Martin Huber verfügt über jahrzehntelange Praxiserfahrung in der Entwicklung von Motoröltechnologien und hat maßgeblich an der Entwicklung von Longlife- und kraftstoffsparenden Ölen für führende OEMs weltweit mitgewirkt. Weitere Themen für unser ÖL & Wirtschaft mit Martin Huber sind in Planung. Wir freuen uns auch über Ihre Fragen an: schmierstoffe@ awverlag.at
Langfristig können kleine Materialunverträglichkeiten dazu führen, dass Motorteile früher verschleißen. Dipl.-Ing. Martin Huber
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STORY
dramatisch, wie man an den Bildern sieht! Das möchte niemand seinen Kunden erklären müssen.
Was können Werkstätten tun? Die gute Nachricht: Die meisten Motorölhersteller halten sich an die Regeln, und man kann ihren Angaben meist vertrauen. Trotzdem ist das Thema komplex. Als Mechaniker oder Werkstattverantwortlicher können und sollten Sie Folgendes tun: • Prüfen Sie, welche Motorölspezifikation für das jeweilige Fahrzeug vorgeschrieben ist. Im Zweifel ins Handbuch oder Servicehandbuch schauen – die Viskosität allein reicht nicht. Wenn Sie dann noch immer unsicher sind, fragen Sie einen Experten. • Nicht alle Fahrzeuge eines Herstellers benötigen das gleiche Motoröl – Unterschiede gibt es z. B. zwischen Benzin, Diesel, Mild-Hybrid oder Vollhybrid aufgrund spezieller Unterschiede bei den Motoren. • Prüfen Sie den Motorölbehälter (Fass, Flasche …) auf offizielle Freigaben und achten Sie auf vage Angaben. Nutzen Sie das Werkstatt-Informationssystem der Automarke, um die richtige Spezifikation abzufragen und freigegebene Motoröle einzusehen. Einige Hersteller veröffentlichen diese Listen auch online. • Lassen Sie sich vom Motoröl-Lieferanten schriftlich bestätigen, dass das Motoröl für das jeweilige Fahrzeug freigegeben ist. Kein Motoröl ist für alle Motoren geeignet. • Verlassen Sie sich nicht auf „geeignet zur Verwendung“ Aussagen ohne schriftlichen Nachweis. • Die einfache Erwähnung eines OEM bedeutet keine Freigabe für Ihren bestimmten Anwendungsfall. Das Motoröl sollte für die jeweilige OEModer Industriespezifikation freigegeben sein, die der OEM in den Servicevorschriften/Handbuch verlangt. Die entsprechende Anforderung sollte klar auf dem Behälter und/oder dem Produktdatenblatt des Öls aufgeführt sein, welches Ihnen der Motoröl-Lieferant auf Anfrage zur Verfügung stellen sollte.
Prüfen Sie, welche Motorölspezifikation für das jeweilige Fahrzeug vorgeschrieben ist. Dipl.-Ing. Martin Huber
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Zustand der Kolben nach 23 bzw 96 Stunden
©Lubrizol, mit der freundlichen Erlaubnis zur Veröffentlichung.
Dieser Überblick soll Werkstätten dabei unterstützen, das richtige Motoröl für deren Kundenfahrzeuge auszuwählen und die Kundenzufriedenheit zu steigern. Bei Fragen zu Motorölen schreiben Sie uns an schmierstoffe@awverlag.at, wir beantworten ausgewählte Fragen im nächsten ÖL & Wirtschaft (in der Juni-Ausgabe). • Text: Martin Huber, Fotos: Lubrizol, Manfred Baumann, Adobe Stock/santoelia
Lubrizol Die Lubrizol Corporation, ein Unternehmen der Berkshire Hathaway-Gruppe, ist ein weltweiter Spezialchemikalienhersteller, der Technologien für die Automobil-, Transport-, Industrie- und Konsumermärkte anbietet. Lubrizol wurde 1928 gegründet und ist weltweit präsent, mit mehr als 100 Produktionsstätten, Vertriebs- und Technikbüros sowie über 7.000 Mitarbeitenden rund um den Globus. Weitere Informationen finden Sie unter www.Lubrizol.com. Lubrizol hat Dipl.-Ing. Martin Huber mit Hintergrund- und Bildmaterial für diesen Artikel unterstützt.
Begriffsdefinition • OEM – Original Equipment Manufacturer / Automobilhersteller • ACEA – Association de Constructeurs Européens d’Automobiles, European Automobile Manufacturers’ Association / Verband der europäischen Automobilhersteller • API – American Petroleum Institute • ILSAC – International Lubricants Standardization and Approval Committee
ÖL EXTRA
CO2-Spar-Öl Motorex bringt mit dem Concept X-C5 0W/20 ein vollsynthetisches Leichtlauföl für Verbrennungsmotoren mit modernen Abgasnachbehandlungssystemen, das Verbrauch und CO2-Ausstoß verringern hilft.
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ehr Schutz, weniger Verbrauch – mit diesem Claim bringt der Schweizer Hersteller sein Concept X-C5 SAE 0W/20 auf den Markt, in dem sich „Leistung, Effizienz und modernste Technologie vereinen“, wie es heißt.
Das neue vollsynthetische Concept X-C5 von Motorex
Hochleistungs-Additive inklusive Es handelt sich dabei um ein vollsynthetisches Super-Leichtlauf-Motorenöl, das speziell für Verbrennungsmotoren mit modernen Abgasnachbehandlungs-Systemen konzipiert wurde. Durch hohe Viskosität wird eine geringe Durchölungszeit realisiert. „Speziell hergestellte vollsynthetische Basisfluids, in Kombination mit wertvollen Hochleistungsadditiven, garantieren höchste Schmiersicherheit sowie einen maximalen Verschleißschutz unter allen Einsatzbedingungen“, so der Hersteller.
Gleichzeitig lasse sich durch den Einsatz der Treibstoffverbrauch und somit der CO2-Ausstoß des Fahrzeugs senken.
Wegweisende Technologie Weiteres Merkmal ist die Low-SAPS-Technologie des Motorenöls. Durch seine spezielle Formulierung weist es besonders niedrige Anteile an Sulfat-Asche, Phosphor und Schwefel auf. Motorenöle mit konventioneller Asche bildung würden die feinen Poren eines Dieselpartikelfilters oder die Lamellen eines Katalysators verstopfen und deren Lebensdauer drastisch verkürzen. Zudem gelten Phosphor und Schwefel als „Gift“ für Katalysatoren, da sie die Oberflächen neutralisieren und deren Funktion zur Abgasentgiftung außer Kraft setzen. Wie Motorex betont, belegen zahlreiche Freigaben – wie etwa die PSA B71 2010 – die Leistungsfähigkeit des Concept X-C5 SAE 0W/20. • Text: Redaktion, Foto: Motorex
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ÖL EXTRA
Solides Geschäft
Wie die Schmierstoffindustrie mit dem Wandel in der Mobilitätswelt umgeht, haben wir bei den Verantwortlichen der in Österreich tätigen Unternehmen nachgefragt.
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ie hat sich das Schmierstoffgeschäft (Volumen, Preis, Art der Produkte) im Jahr 2025 entwickelt? Jens Wierer, Fuchs: Fuchs: Im Hinblick auf die Volumina können wir an das Vorjahr anknüpfen und blicken auf ein grundsätzlich solides Geschäftsjahr zurück. Unsicherheiten im Allgemeinen bezüglich wirtschaftlicher Entwicklung bestehen am Markt weiterhin. Thomas Paukert, Liqui Moly: Moly: Hochwertigere Schmierstoffe sind in den oberen Preisregionen angesiedelt. Diese Öle sind in ihren Formulierungen oft auf sehr wenige Motoren oder nur auf ein einziges Modell speziell zugeschnitten, weshalb die Herstellungskosten über dem Durchschnitt liegen. Resultierend aus dieser Entwicklung werden von einem Öl mit besonderer Freigabe geringere Mengen nachgefragt als von einem „Breitbandöl“ – sprich, die Ölvielfalt steigt, die Abnahmemengen der einzelnen Volumina sinken. Ergo werden kleinere Gebinde stärker nachgefragt. Alois Höpfl, MaierKorduletsch (ExxonMobil): (ExxonMobil): Unser Schmierstoffgeschäft bewegt sich 2025 insgesamt auf Vorjahresniveau, die Entwicklung ist unter diesen Rahmenbedingungen zufriedenstellend. Gleichzeitig bleibt der Markt durch interne Freigabe-Schwankungen aufgrund von EU-Vorgaben, zunehmenden OEM-Anforderungen sowie starkem Preisdruck fordernd. Besonders spürbar ist der Wettbewerb durch günstige Produkte ohne Herstellerfreigaben.
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Die Ölvielfalt steigt, die Abnahmemengen der einzelnen Volumina sinken. Thomas Paukert, Liqui Moly
Die Schmierstoffbranche befindet sich im Wandel – allerdings weniger disruptiv als vielfach angenommen. Andreas Obereder, Obereder (Castrol)
Besonders spürbar ist der Wettbewerb durch günstige Produkte ohne Herstellerfreigaben. Alois Höpfl, MaierKorduletsch (ExxonMobil)
ÖL EXTRA Andreas Fahrecker, masteroil: masteroil: Das Schmierstoffgeschäft hat sich im Jahr 2025 in der Vielfalt der Öle und der Breite unserer Produktpalette weiterentwickelt. Das Volumen ist bei uns weiter gewachsen; allgemein wachsen wir aktuell weiterhin stark. Wolfgang Schneider, Motorex: Motorex: Die Volumina verschieben sich hin zu kleineren Gebinden, da die Vielfalt an Freigaben und Spezifikationen zunehmen. Das wirkt sich preislich aus, da kleinere Gebinde häufig höhere Preise haben. Andreas Obereder, Obereder (Castrol): (Castrol): Die Schmierstoffbranche befindet sich im Wandel – allerdings weniger disruptiv, als vielfach angenommen. Das politisch diskutierte Aus vom Verbrenner-Aus führt in der Praxis dazu, dass Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor langfristiger genutzt werden. Für Werkstätten bedeutet das Planungssicherheit: Motoröl bleibt auf absehbare Zeit ein stabiler Ertragsbringer und ein zentrales Element der Wertschöpfung. Stefan Wermter, Rowe: Rowe: Das globale Schmierstoffgeschäft bleibt weiterhin umkämpft, während das Volumen weitgehend stabil blieb. Der Trend geht deutlich hin zu hochwertigen, synthetischen und biobasierten Produkten. Das zeigt sich auch in unserem Portfolio mit der Erweiterung unserer Sunspeed-Reihe.
Jens Wierer, Fuchs
Ing. Karl Taubek, TotalEnergies
Thomas Paukert, Liqui Moly
Karl Taubek, TotalEnergies: TotalEnergies: Nach einem etwas verhaltenen Start konnten wir im Laufe des Jahres die zu Beginn fehlenden Mengen doch großteils wieder aufholen. Die Preise sind stabil, stehen jedoch immer unter einem gewissen Druck. Unser Produktportfolio ist sehr umfangreich, wodurch wir gewissen Markttrends problemlos folgen können. Sebastian Ritsch, Wolf Oil: Oil: Unser Schmierstoffgeschäft hat sich 2025 in ganz Europa sehr gut entwickelt und auch in Österreich verzeichnen wir beständig Absatzzuwächse und zunehmendes Interesse an unserem Produktportfolio. Bei den Produkten wachsen die Absätze bei den niedrig-viskosen FuelEconomy-Ölen stark, insbesondere, wenn diese eine sehr breite Freigabeabdeckung haben und der ungebundenen Werkstatt helfen, ihre Sortenvielfalt in Lager und Bevorratung zu minimieren. Bei den OE-Werkstätten nehmen die Nachfragen nach unseren 0W-8, 0W-12 oder 0W-16-Ölen zu, ebenso wie Produkte aus unserem Electric-Vehicle-Programm. Und mit unserem Universal-Kühlerfrostschutz können wir alle Anforderungen verschiedener Hersteller mit nur einem Produkt bedienen. Wie gehen Sie mit Freigaben bzw. mit Spezifikationen bzw. mit Empfehlungen in Ihrem Produktportfolio um? Wierer, Fuchs: Fuchs: Fuchs ist einer der führenden OEM-Schmierstoff-Erstausrüster. Originale und nachweisbare Herstellerfreigaben liegen bei uns im Fokus und unsere Produkte werden in Zusammenarbeit mit den führenden Automobilproduzenten entwickelt. OEM-Freigaben sind eindeutig von unverbindlichen Empfehlungen oder Hinweisen wie „verwendbar für“ zu unterscheiden, da nur die offiziellen Freigaben eine geprüfte und bestätigte Herstellerspezifikation garantieren. Paukert, Liqui Moly: Moly: Freigaben stehen für eine vom Fahrzeughersteller vorgegebene und geprüfte Qualität. Dies gibt den Kunden die Sicherheit, den für den jeweiligen Motor exakt passenden Schmierstoff einzufüllen. Es geht nicht um ein gutes Gefühl, dem Auto etwas Gutes getan zu haben, sondern besonders in der Garantiezeit
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Andreas Fahr ecker, masteroil
auch darum, mögliche Ansprüche bei Schäden aufrechtzuerhalten und nicht zu verwirken. Dieser Bedeutung sind wir uns bei Liqui Moly bewusst, weshalb Qualität oberste Priorität hat und nicht verhandelbar ist. Für unser Geschäft in Österreich ist Qualität das beste Erfolgsrezept. Höpfl, MaierKorduletsch: MaierKorduletsch: ExxonMobil bietet eine hohe Sortimentstiefe und Produktvielfalt, mit der wir sowohl markengebundene als auch freie Werkstätten zuverlässig mit den jeweils benötigten Freigaben und Spezifikationen ausstatten können. Unse- Jens Wierer, Fuchs re Kunden profitieren von kompetenter technischer Beratung und praxisnaher Unterstützung, etwa über Tools wie einen Ölwegweiser zur schnellen Produktauswahl. Ergänzend zu den klassischen ExxonMobil-Gebinden setzen wir auf unseren Oiltainer System®: ein mehrfach ausgezeichnetes Mehrwegsystem, entwickelt für Werkstätten, Autohäuser, Industriebetriebe. Es ersetzt auf die Laufzeit mindestens 400 Einwegfässer und spart dabei Kosten, Lagerfläche und CO2-Emissionen. Fahrecker, masteroil: masteroil: In unserem Produktportfolio werden überwiegend echte Herstellerfreigaben und Spezifikationen verwendet und nur wenige Empfehlungen. Dadurch können sich unsere Partner darauf verlassen, auch rechtlich auf der sicheren Seite zu sein. Schneider, Motorex: Motorex: Motorex-Produkte verfügen über offizielle Freigaben. Diese werden auf der Website und auf den Datenblättern ausgewiesen. Wenn man Freigaben nicht offiziell beantragen kann, aber das Produkt diese Anforderungen erfüllt, werden sie unter „Safety & Performance“ ausgelobt. In dieser Hinsicht verfolgt Motorex eine sehr transparente Kommunikation, die am Markt nicht so oft zu finden ist. Obereder, Obereder (Castrol): (Castrol): Die technischen Anforderungen steigen. Moderne Motoren verlangen präzise Spezifikationen – sie sind heute die Grundvoraussetzung für einen professionellen Werkstattbetrieb. Mit Castrol setzen wir hier bewusst auf eine Premiummarke, die technologisch wie qualitativ Maßstäbe setzt. Castrol zählt seit Jahrzehnten zu den bedeutendsten Schmierstoffmarken weltweit. Durch kontinuierliche Innovationsarbeit und umfassende Sponsoring-Aktivitäten der letzten 50 Jahre ist die Marke tief in den Köpfen der Konsumenten verankert und genießt ein außergewöhnlich hohes Vertrauensniveau – ein klarer Vorteil für Werkstätten und Autohäuser im Kundendialog.
Unsere Partner können sich darauf verlasen, auch rechtlich auf der sicheren Seite zu sein. Andreas Fahrecker, masteroil
Wir punkten mit einem breiten Produktportfolio und bieten ein Gesamtpaket an Serviceleistungen.
Andreas Obereder, Obereder (Castrol)
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Wir haben mehr als 975 Produktfreigaben. Wenn wir von Freigaben reden, dann handelt es sich um OEM-Freigaben. Ing. Karl Taubek, TotalEnergies
ÖL EXTRA Wermter, Rowe: Rowe: Für wichtige Spezifikationen beantragen wir die namentlichen Freigaben bei führenden OEMs. Als Premiumhersteller sind Freigaben für uns ein unverzichtbares Instrument und wir stellen uns hier so breit wie möglich auf. Unsere Kunden wissen aber auch unabhängig von Freigaben, dass sie sich auf die Qualität unserer Produkte verlassen können. Taubek, TotalEnergies: TotalEnergies: Wir haben mehr als 975 Produktfreigaben – und wenn wir von Freigaben reden, dann handelt es sich auch um OEM-Freigaben. Ansonsten heißt es bei uns „Empfehlung“. Darauf möchte ich unbedingt hinweisen, da es hier immer wieder einen Graubereich gibt. Unsere Gebietsleiter unterstützen unsere Kunden bei der Produktauswahl und in unserem Portfolio ist immer ein passendes Produkt zu finden. Ritsch, Wolf Oil: Oil: Wolf Oil und Champion stehen für ein Maximum an echten OE-Freigaben, welche wir übrigens auf unserer Webseite auch nachweisen, das heißt, die Werkstatt kann die OE-Freigabe dort direkt einsehen. Und wir stehen dafür, dass wir immer als einer der Ersten im Aftermarkt neue Freigaben und Spezifikationen umsetzen, zum Beispiel mit der schnellen Umsetzung bei der API-SQ-Anforderung in 2025.
Wolfgang Schnei der, Motorex
Alois Höpfl, MaierKorduletsch (ExxonMobil)
Der Anteil der „gesteuerten“ Kundenfahrzeuge, also Autos aus Flotten, Fuhrparks, All-inclu sive-Leasing und Abo, steigt stetig und damit die (Preis-)Vorgaben im Bereich der Schmierstoffe. Wie reagieren Sie darauf bzw. wie können Sie die Betriebe dabei unterstützen? Wierer, Fuchs: Fuchs: Das Thema originale Freigaben spielt eine wesentliche Rolle. Fuchs punktet mit einem sehr breiten Produktportfolio. Ebenso stellt das Gesamtpaket an Serviceleistungen einen wichtigen Aspekt dar, mit Schulungskonzepten, einer persönlichen technischen Beratung und Digitalisierungsdienstleistungen bieten wir auch hierbei Unterstützung an. Paukert, Liqui Moly: Moly: Das sind vorgegebene Faktoren mit der Prämisse, dass wir darauf keinen Einfluss haben. Preisvorgaben sind das eine; die zu verwendenden Freigaben bzw. Spezifikationen das andere. Wir unterstützen Werkstätten und Handel in der Weise, dass wir über nahezu jede Motorölfreigabe verfügen. Falsches Öl zu verwenden, ist wie das falsche Ersatzteil einzubauen. Ein neuer Motor kostet mehrere tausend Euro. Es ergibt keinen Sinn, an dem Mittel zu sparen, das die Dinge am Laufen hält. Da beißt die Maus keinen Faden ab. Höpfl, MaierKorduletsch: MaierKorduletsch: Diese Form der Steuerung von Kundenfahrzeugen ist auch für uns eine relevante Fragestellung, hat in unserem Vertriebsgebiet
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Sebastian Ritsch, Wolf Oil
bisher jedoch keine nennenswerten Verschiebungen zulasten des klassischen Werkstattgeschäfts bewirkt. Trotz attraktiver Billigangebote erleben wir eine hohe Kundentreue. Ein wesentlicher Vorteil ist unser eigener Fuhrpark und die Betreuung bei technischen Anliegen: Wir unterstützen Werkstätten durch persönliche Ansprechpartner, schnelle und zuverlässige Belieferung sowie ein Fuhrparkmanagement, das auf die Bedürfnisse der Betriebe ausgerichtet ist. Stefan Wermter, Rowe Fahrecker, masteroil: masteroil: Eine hohe Qualität und das richtige Öl mit den passenden Freigaben und Spezifikationen sind essenziell. Um einen marktgerechten Preis für die Motoren- und Getriebeöle bei den „gesteuerten“ Kundenfahr- Wolfgang Schneider, Motorex zeugen durchzusetzen, unterstützen wir selbstverständlich mit vielfältigen Marketingmaßnahmen. Außerdem bieten wir einen hervorragenden persönlichen Service mit festem Ansprechpartner an. Schneider, Motorex: Motorex: Unser Partner Derendinger Sebastian Ritsch, Wolf Oil verfügt über ein eigenes Key-Account-Management und arbeitet individuelle Lösungen zur Zufriedenheit der Betriebe aus. Obereder, Obereder (Castrol): (Castrol): Parallel dazu entwickelt sich die Branche in Richtung vernetzte, digitale Werkstatt. Effizienz, Prozessautomatisierung und und Auswahl der passenden Produkte. Ein besondeEntlastung von Routinetätigkeiten gewinnen massiv res Augenmerk legen wir bei Mehrmarkenbetrieben an Bedeutung. Als Familienbetrieb verstehen wir auf eine anwendungsabdeckende Produktselektion, uns hier nicht nur als Lieferant, sondern als Partner. wodurch Lagerkapazitäten gespart und AnwenIm Rahmen unserer Unternehmertage investieren dungsfehler vermieden werden. Ein passendes Prowir gezielt in berufliche Aus- und Weiterbildung und dukt für möglichst viele Anwendungen beruhigt. greifen Zukunftsthemen aktiv auf. Ein Beispiel dafür Ritsch, Wolf Oil: Oil: Hier unterstützen wir die Werkwar der Unternehmertag in Kitzbühel, bei dem wir stätten mit leistungsstarken und gleichzeitig margendas KI-Start-up LISA vorgestellt haben. Die Resostabilen Produkten, welche es nur im Fachhandel nanz war äußerst positiv, weil künstliche Intelligenz gibt. Die Qualität unserer Produkte wird auch von konkret dabei hilft, Mitarbeiter von administrativen allen „Steuerern“ entsprechend anerkannt. • Alltagsaufgaben zu entlasten – und damit genau das schafft, was in Werkstätten immer knapper wird: Die Langfassung der Umfrage Zeit für den Kunden. (mit vier Antworten) kann unter Wermter, Rowe: Rowe: Wir als Mittelständler und Vollsorwww.autoundwirtschaft.at/oel timenter bieten unsere Produkte zu wettbewerbsfänachgelesen werden. higen Preisen an. Dank unserer eigenen Forschung Text: Redaktion, und Entwicklung können wir schnell und flexibel Fotos: z. V. g, AdobeStock_Apon auf die Bedürfnisse der Kunden und Marktentwicklungen reagieren. Wenn etwa neue Spezifikationen gefordert werden, sind wir immer einer der ersten Hersteller, der passende Produkte anbietet. Unser Ölwegweiser hilft bei der richtigen Produktauswahl trotz komplexer Spezifikationen. Daneben spielen Schulungen und die enge Zusammenarbeit mit unseren Partnern eine wichtige Rolle. Taubek, TotalEnergies: TotalEnergies: Unsere geschulten Gebietsleiter beraten unsere Kunden bei der Bevorratung
Dank eigener Forschung und Entwicklung können wir schnell und flexibel auf Bedürfnisse von Kunden und Markt eingehen.
Motorex verfolgt eine sehr transparante Kommunikation, die am Markt so nicht oft zu finden ist.
Stefan Wermter, Rowe
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In Österreich verzeichnen wir Absatzzuwächse und mehr Interesse an unseren Produkten.
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(v. l.) Albin Bachschwöll (WM), Tuncer Ünlü (WM), Firmenchef Fatih Asar und Andreas Fahrecker (masteroil)
Immer sicher Seit dem Wechsel zu WM Fahrzeugteile als Kfz-Ersatzteile-Lieferant schöpft Speed Car Kfz aus dem 11. Wiener Gemeindebezirk auch aus dem breiten Schmierstoffangebot von masteroil.
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m Jahr 2003 als Einmannbetrieb von Bekir Asar gegründet, verantworten heute seine Söhne Fatih (Speed Car Kfz) und Murat (WRZ Wiener Reifen Zentrum) die Geschicke des Mobilitätsspezialisten. Mittlerweile ist der Mitarbeiterstand auf 20 Personen angewachsen, der Umzug der Firma von der Leberstraße in die Sofie-Lazarsfeld-Straße nahe der Grenze zu Niederösterreich im Jahr 2020 brachte vorrangig einen wichtigen räumlichen Zugewinn. Mit dem Einstieg von WM-Außendienstmitarbeiter Tuncer Ünlü wurde der Kontakt zwischen Speed Car Kfz und WM intensiviert, seit Oktober 2024 vertraut Fatih Asar ausschließlich auf WM als Teilelieferant. „Seither werden wir mit masteroil-Produkten beliefert und sind damit sehr zufrieden“, betont Asar.
Hohe Verfügbarkeit in den WM-Lägern Über das WM-Portal lassen sich alle Schmierstoffe leicht ordern, die Verfügbarkeit ist dank entsprechender WM-Läger entsprechend hoch. „Die Partnerschaft mit masteroil umfasst unter anderem die kostenlose Ölentsorgung. Diesen Service bieten nicht sehr viele Unternehmen in der Branche an“, erklärt WM-Verkaufshausleiter Albin Bachschwöll. Gerade das Thema Freigaben wird im Ölsegment immer wichtiger, da kommt es auf das richtige Produkt
(v. l.) Tuncer Ünlü, Albin Bachschwöll, Fatih Asar, Andreas Fahrecker und Murat Asar
an. „Wir verfügen über eine Vielzahl an Herstellerfreigaben für den europäischen Markt und können damit fast alle Fahrzeugmodelle abdecken. Bei masteroil gibt es echte Freigaben und nicht nur Empfehlungen. Alle Produkt- und Sicherheitsdatenblätter sind unkompliziert im Internet abrufbar. Damit sind Kfz-Betriebe immer auf der sicheren Seite“, verweist Andreas Fahrecker, Gebietsleiter Österreich und Italien bei masteroil, auf die Vorteile der innovativen Schmierstoffmarke. Die umfassenden Informationen sorgen dafür, dass sich der Werkstattmitarbeiter bei der Wahl des richtigen Öls nicht mehr irren kann. Die Absicherung erfolgt hier auf drei Ebenen: Zunächst durch Gebietsleiter Fahrecker, dann durch WM-Außendienstmitarbeiter Ünlü und schließlich durch den masteroil-Support.
Viele Freigaben in einem Produkt Generell vereint masteroil viele Herstellerfreigaben in einem Produkt. Damit kann auch dem Platzmangel in den Werkstätten begegnet werden. „In der Regel verwenden Kfz-Betriebe zwischen sieben und 14 verschiedene Motoröle“, weiß Fahrecker. Sollte der passende Schmierstoff einmal nicht vorhanden sein, so sorgen bis zu vier WM-Tagestouren dafür, dass das passende Produkt rasch im Kfz-Betrieb verfügbar ist. Firmenchef Asar zur Kooperation mit WM Fahrzeugteile und masteroil: „Es gibt nichts zu beklagen, somit ist alles in Ordnung. Der Support passt, es gibt zu jeder Zeit kompetente Ansprechpartner.“ • Text und Fotos: Mag. Andreas Granzer-Schrödl
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Expertenwissen und Geselligkeit Ein Anflug von „Winter Wonderland“ begrüßte die etwa 80 Teilnehmer am Unternehmertag von Obereder/Castrol in Kitzbühel.
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raußen glitzerte der Schnee im Sonnenlicht, drinnen in den zwei Vortragssälen – aufgrund Platzmangels für die zahlreich angereisten Kongress teilnehmer wurden die Referate in einen zweiten, di rekt angrenzenden Raum übertragen – ging es rasch in medias res. Die Themen waren wie gewohnt inhaltlich breit gefächert: Sie reichten von einer umfassenden
Der Faktor Mensch war erneut Hauptfaktor für einen gelungenen Obereder Unternehmertag. Aufschlüsselung unterschiedlicher Gesellschaftsfor men durch Mag. Martin Kirnbauer über ein Plädoyer zur anhaltenden Bedeutung von Bargeld in Zeiten digitaler Zahlungsströme (Claus Fischer, Münze Ös terreich) bis hin zu Cybercrime, Herausforderungen durch die Generation Z oder Bildungsthemen. Auf besonderes Interesse stieß etwa der Vortrag von Dr. Christian Pesau, Geschäftsführer des Arbeits kreises der Automobilimporteure. In seinem Referat „Steuern und Abgaben für Pkw – Status quo und Ausblick“ sparte Pesau nicht mit Kritik an den herr
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Etwa 80 Unternehmer waren, teils mit Familie, zum Unternehmertag ins Henri Country House nach Kitzbühel gekommen schenden Verhältnissen. Insgesamt seien die Steu ern und Abgaben auf Kfz seit 2000 deutlich stärker gestiegen als der Verbraucherpreisindex, besonders die NoVA sei aufgrund ihrer Komplexität undurch schaubar und weise keinerlei Lenkungseffekt auf.
Faktor Mensch als Erfolgsgarant – und Risikofaktor Als „Weltpremiere“ wurde den Konferenzteilneh mern LISA vorgestellt, eine KI-Lösung „aus der Autobranche für die Autobranche“. (Details dazu finden Sie im Hauptheft auf Seite 46.) Die Kommunikation kam ebenfalls zu ihrem Recht – sowohl in den Vorträgen als auch in den Pausen dazwischen. Fürs Abendprogramm hatte „Mr. Unter nehmertag“ Gerd Bernd Lang es geschafft, bei „der Rosi“ zu reservieren, deren Sonnbergstuben es als Kitzbüheler Eventlocation durchaus mit dem Stangl wirt aufnehmen kann. So war der Faktor Mensch erneut Erfolgsgarant für einen Unternehmertag. Dass er auch ein gewisses Ri sikopotenzial für Unternehmer birgt – davor warnte anderntags Hans-Peter Seewald in seinem Referat über Cybercrime, als er empfahl, die Mitarbeiter für die Gefahren aus dem Netz zu sensibilisieren. Die Pla nungen für den nächsten Obereder Unternehmertag sind bereits angelaufen, das Event soll weiter wach sen. Seit heuer veranstaltet die Obereder GmbH da rüber hinaus für Nutzfahrzeug-Kunden den ähnlich konzipierten „Obereder NFZ Branchentag“. • Text und Fotos: Mag. Bernhard Katzinger
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Exklusive Partnerschaft
Die Quartz-Mopar-Produktreihe ist speziell auf die Anforderungen von Stellantis-Motoren und -Werkstätten ausgerichtet
Stellantis ändert und vereinfacht das System der Schmierstoff-Freigaben grundlegend. TotalEnergies ist nun offizieller Supplier für alle Marken.
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it 1. Jänner hat sich das System der Motoröl-Spezifikationen bei Stellantis quer über alle Marken geändert und wurde gleichzeitig deutlich vereinfacht. „Bislang 34 unterschiedliche Spezifikationen wurden auf 6 einheitliche Standards reduziert“, berichtet Ing. Karl Taubek, Verkaufsleiter Schmierstoffe Automotive bei TotalEnergies Marketing Austria. Darüber weiß Taubek genau Bescheid, weil TotalEnergies mit der Neuerung zum offiziellen Supplier für alle Stellantis-Marken ernannt wurde. „Wir sind der einzige Anbieter, der sämtliche neuen Stellantis-Freigaben erfüllt und konzernweit bereitstellen kann“, so Taubek. Nach einer langen, historisch erfolgreichen Kooperation, die bereits 1968 mit Citroën begonnen hatte, wird nun die Zusammenarbeit auch mit FCA realisiert und mit den neuen Spezifikationen auf alle Marken ausgeweitet.
Intensive Kooperation Dazu wurden in einem konsequenten Prozess und in intensivem technischen Austausch spezielle Produkte für die Anforderungen von Stellantis und für diese deutlich vereinfachte Struktur entwickelt. „Der ent-
sprechende Prozess in der Umsetzung läuft bereits seit über einem Jahr und erfolgt in engem Einvernehmen mit den lokalen Stellantis-Organisationen“, so Taubek. Durch die enge Zusammenarbeit konnte das komplexe Thema Schmierstoffe deutlich vereinfacht werden. „Für die Stellantis-Werkstätten ergeben sich daraus erhebliche Vorteile: reduzierte Lagerhaltung, klare Produktzuordnung und weniger Fehlerquellen im Alltag. Ergänzt wird die Partnerschaft durch ein neues Stellantis Co-Branding mit Quartz-Mopar-Produkten für die gesamte Stellantis-Aftersales-Welt“, berichtet Karl Taubek. Die enge Zusammenarbeit zwischen Stellantis und TotalEnergies basiert auf kontinuierlicher Forschung und Entwicklung – sowohl im Serienfahrzeugbereich als auch im Motorsport und Aftersales. „Ge-
Wir sind der einzige Anbieter, der sämtliche neuen Stellantis-Freigaben erfüllt. Ing. Karl Taubek, Verkaufsleiter Schmierstoffe Automotive, TotalEnergies Austria meinsam entstehen maßgeschneiderte Schmierstofflösungen, die technische Leistungsfähigkeit und wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit verbinden und die Grundlage für eine nachhaltige Mobilität der Zukunft schaffen“, so Taubek. Die Stellantis-Partner, darunter auch erstmals die Fiat- und Jeep-Partner, wurden bereits von TotalEnergies informiert. Für die weitere Umsetzung folgen nun die Besuche des Außendienstes. • Text: Gerald Weiss, Fotos: TotalEnergies
AUTO & Wirtschaft 12/2025–01/2026
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ÖL EXTRA Erfolgreiche Partnerschaft: Andreas Schimpl (Fuchs), Alexander Brand und Werner Seyfried (Brand), Jens Wierer (Fuchs)
Qualität verbindet Brand Autoteile und Service in Ried im Innkreis arbeitet seit mehreren Jahren mit Fuchs Schmierstoffe zusammen, mit ständig steigendem Erfolg.
E
s ist ein auffälliges, modernes Gebäude, mit dem Alexander Brand am Stadtrand von Ried im Inn kreis sein Unternehmen vergangenes Jahr erneut erweitert hat. Über die Jahre hat sich ein moder ner Betriebe mit mehreren Standbeinen rund ums Auto entwickelt, vom gut sortieren Teilehandel mit professioneller Beratung über die stark gewachse ne Kfz-Werkstätte bis hin zum Wash-Center mit Portal-Anlage, SB- und Saug-Plätzen sowie (ein gemieteter) Aufbereitung. „Wir wollen uns mit der Gestaltung unseres neuen Gebäudes und mit unse rem Angebot abheben“, erklärt Brand. Ziel war der Wow-Effekt durch die Architektur, der freilich mit
Es gibt sehr große Unterschiede in der Öl-Qualität und in der richtigen Verwendung. Alexander Brand, Brand Autoteile und Service dem Angebot und der Beratung bestätigt wird. „Wir bieten eine große Auswahl und richtige Beratung: Unsere Kunden spüren den Unterschied“, so Brand.
Alleinstellungsmerkmal Das oben erwähnte Alleinstellungsmerkmal hat Brand schon 2017 mit Fuchs Schmierstoffe zusam
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mengeführt. „Wir wollten Qualität und wir woll ten Produkte, die es nicht überall gibt“, erklärt Brand-Geschäftsführer Werner Seyfried. Dabei ist der hohe Qualitätsanspruch mit echten Herstel ler-Freigaben ein entscheidender Punkt. „Es gibt sehr große Unterschiede in der Öl-Qualität und in der richtigen Verwendung. Viele Kunden und viele Werkstätten wissen das nicht. Wir klären auf und bieten das passende Produkt“, so Brand. Entspre chend umfassend sind das vorhanden Lager und die Auswahl an Fuchs Schmierstoffen. Das passt hervorragend zur Fuchs-Philosophie: „Wir sind durch die intensive Zusammenarbeit mit den Herstellern auf Premium-Level, unser Fokus liegt auf OEM-Qualität, aber zum Aftersales-Preis“, erklärt Fuchs-Teamleiter Jens Wierer, der auch die partner schaftliche Zusammenarbeit mit Brand betont. Hier arbeiten zwei Partner auf Augenhöhe und mit dem gemeinsamen Fokus auf höchste Qualität und richtige Verwendung im Schmierstoff-Bereich. • Text und Fotos: Gerald Weiss
ÖL EXTRA
biti Die Additivserie umfasst 13 Produkte, das Partnerprogramm für Handel und Werkstätten drei Stufen
Ausbau der Markenpräsenz Beim deutschen Schmierstoffhersteller Rowe geht es Schlag auf Schlag: mit neuen Additiven, einem neuen Partnerkonzept in Österreich und einer Kooperation mit Europart.
S
o bringt das Unternehmen eine Serie an leistungsstarken Additiven auf den Markt, die speziell dafür entwickelt wurde, die Effizienz und Sauberkeit in Kraftstoff-, Motorund Kühlsystemen zu erhöhen. Die High-Performance-Additivserie umfasst 13 Produkte und bietet die ideale Ergänzung des Rowe-Portfolios. Die Additive steigern die Effizienz des Kraftstoffverbrauchs, schützen vor Verschleiß und Korrosion, reinigen und konservieren innermotorische Komponenten und erhalten Drehmoment und Leistung des Motors.
Partnerkonzept mit drei Stufen 2026 wird Rowe sein neues Partnerkonzept in Österreich ausrollen. Mit diesem bietet der Schmierstoffhersteller Handelspartnern und Werkstätten die Möglichkeit, von einer engen Zusammenarbeit zu profitieren. Je enger die Zusammenarbeit, desto größer sind die Vorteile für die Partner. Je nach Um-
fang der Zusammenarbeit erreichen Handelspartner und Werkstätten eine von drei Stufen und genießen entsprechende Vorteile sowie exklusive Leistungen. Die Basis bilden „Rowe Partner und Werkstätten“, eine Stufe darüber stehen „Performance Partner und Werkstätten“. Die Spitze des Pyramidenmodells bilden „Premium Partner und Werkstätten“. Zu diesen zählt in Österreich der Werkstättenausrüstungsspezialist Kastner, der seit 2023 eine exklusive Zusammenarbeit mit Rowe pflegt und seitdem die österreichweite Markenpräsenz erheblich ausgebaut hat. Im Rahmen dieser Kooperation wird Rowe auch 2027 wieder bei der AutoZum in Salzburg gemeinsam mit Kastner vertreten sein. Beim Messeauftritt werden wie gewohnt der persönliche Kontakt und der gemeinsame Austausch im Mittelpunkt stehen.
Strategische Kooperation mit Europart
Rowe-Geschäftsführerin Alexandra Kohlmann (r.) und Sebastian Kamphaus, Europart
Darüber hinaus ist Rowe eine strategische Partnerschaft mit Europart, einem führenden Anbieter von Nutzfahrzeugteilen und Werkstattbedarf in Europa, eingegangen. So wird Europart zusätzlich zu seiner Eigenmarke Rowe-Produkte in den Nfz-Markt, an Werkstätten und Flotten liefern. Beide Unternehmen profitieren auch von der räumlichen Nähe zueinander, die nächste Europart-Filiale ist keine 50 Kilometer vom Rowe-Stammwerk in Worms entfernt. In Österreich gibt es zwar keine eigene Zweigstelle, aber der Nfz-Markt wird von Europart aus unterschiedlichen Richtungen und Filialen beliefert. • Text: Mag. Andreas Granzer-Schrödl, Fotos: Rowe
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Neues Werkstattkonzept: Brake Fluid Tronic
Wer richtig wechselt, gewinnt Liqui Moly hat ein neues Werkstattkonzept auf den Markt gebracht: Brake Fluid Tronic erleichtert, wie die Bezeichnung erkennen lässt, den Wechsel der Bremsflüssigkeit.
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alter Röhrl soll einmal gesagt haben: „Wer bremst, verliert!“ Was die Rallye-Ikone nicht erwähnt hat: „Wer die Bremsflüssigkeit nicht wechselt, verliert auf jeden Fall.“ Diesen Satz hat man sich bei Liqui Moly zu Herzen genommen und nun ein neues Werkstattkonzept auf den Markt gebracht: Brake Fluid Tronic heißt es – und es ist für den Einpersonenbetrieb geeignet. Konzipiert wurde das Gerät für den Wechsel von Bremsflüssigkeiten und für die Entlüftung der hydraulischen Bremsanlage. „Wir bieten den Kfz-Betrieben mit dem neuen Werkstattkonzept alles, was sie für den Bremsflüssigkeitsservice brauchen“, sagt Markus Scherl, Anwendungstechniker bei Liqui
Wir bieten Kfz-Betrieben alles, was sie für den Bremsflüssigkeitsservice brauchen. Markus Scherl, Liqui Moly Moly. Was Brake Fluid Tronic von anderen Geräten abhebt? Es verfügt über EPC: Dahinter verbirgt sich die Abkürzung für Electronic Pressure Con trol. Laut Markus Scherl habe die elektronische Druckkontrolle viele Vorteile. „Die zentrale Bedieneinheit mit digitaler Druckanzeige und prozessorgesteuerte Kontrollmechanismen machen die Handhabung intuitiv und gewährleisten einen
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konstanten Fließdruck samt automatischer Nachregelung für gleichbleibende Leistung.“ All das ermöglicht ein dauerhaft hohes Servicelevel, somit ist ein voll leistungsfähiges Bremssystem garantiert – bei einem sicherheitsrelevanten Teil wie der Bremse ein absolutes Muss!
Umfangreiches Zubehör Doch was bekommen die Werkstätten, die sich für Brake Fluid Tronic entscheiden? Zum Lieferumfang gehört neben dem Gerät auch ein Standardadapter. Dieser soll, so Liqui Moly, etwa 90 Prozent aller Fahrzeuge abdecken. Fix mit dabei ist auch ein Auffangbehälter, mit dem die abgelassene Menge an Flüssigkeit ganz genau bestimmt werden kann. Wer will, kann auch ein weiteres Set mit 5 Adaptern bei Liqui Moly bestellen und ist damit auch für jene Fahrzeuge gerüstet, bei denen der Standardadapter nicht passt. Natürlich gibt es auch, wie bei den anderen Werkstattkonzepten von Liqui Moly, Werbemittel sowie alle Bremsflüssigkeiten und anderen Produkte des deutschen Herstellers. Der technische Support über das Servicetelefon und der Ölwegweiser sollen ebenfalls nicht unerwähnt bleiben. Wichtig ist auch, dass die Werkstätten ihre Kunden darauf hinweisen, die Wechselintervalle für Bremsflüssigkeit einzuhalten. • Text: Mag. Heinz Müller, Fotos: Liqui Moly
Kooperationen für die Zukunft
Fachkongress & Ausstellung für Kfz-Service, Reifen, Lack und Karosserie
25. Februar 2026
Stage 3, 1030 Wien
Die Herausforderungen hinsichtlich Technik, Elektrifizierung, Elektronik, Digitalisierung, aber auch im Kundenkontakt, in der Kalkulation und im Marketing nehmen laufend zu. Kooperationen, Netzwerke und Partnerschaften bieten entsprechende Lösungen für Kfz-Service, Reifen, Lack und Karosserie.
Schwerpunkte Allgemein: Kooperationen und Netzwerke Allgemein: Prozess-Optimierung Allgemein: Ertragssicherung und Zusatzerträge Allgemein: Wachstumsmarkt Fuhrpark Reifen: Reifen-Komplexität
Reifen: Lager und Logistik Werkstatt: E-Mobilität, Elektronik und Vernetzung Werkstatt: Assistenz-Systeme Lack + Karosserie: Versicherungsabwicklung Lack + Karosserie: Schadenskalkulation
Infos und Anmeldung unter: www.werkstattforum.at
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