A&W Verlag, Inkustr. 1-7/4/2, 3400 Klosterneuburg/Österr. Post AG, MZ 03Z035333 M
Dezember 2025–Jänner 2026
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HANDEL
Zu Besuch bei BYD in China
Was bringt 2026? Gesetze, Veranstaltungen, Modelle – die wichtigsten Neuheiten des Jahres
WIRTSCHAFT
Insolvenzen in der Kfz-Branche
GEWERBE
Ein Lackriese im Entstehen
WERKSTATT- UND HALLENHEIZUNG 50 % WENIGER HEIZKOSTEN*
97 % WIRKUNGSGRAD EINFACHE INBETRIEBNAHME GEPRÜFT UND ZUGELASSEN OPTIMALE WÄRMEVERTEILUNG *laut zahlreicher Aussagen unserer Kunden
w w w. p u l s a i r. n e t a u s t r i a @ p u l s a i r. n e t +43 664 20 15 883
S TA AT S P R E I S AUSGEZEICHNET
EDITORIAL
Neues Jahr, alles neu?
D
er Jahreswechsel ist bekanntlich nicht nur die Zeit der Rückblicke und Vorausschauen. Hochkonjunktur haben auch Neuanfänge und gute Vorsätze (die dann meistens den Dreikönigstag nicht überleben). Und selbst wenn das manchen auch in unseren Reihen ein bissl nervt, haben wir uns heuer entschlossen, das Spiel mit vollem Einsatz mitzuspielen.
Mag. Bernhard Katzinger Chef vom Dienst AUTO & Wirtschaft
Das beginnt damit, dass wir unserem „Heftl“ eine – wie wir hoffen, merkbare – Auffrischung angedeihen ließen. Grundgedanke war, das Layout ein bisschen durchzulüften und das Magazin ein bisschen frischer, moderner wirken zu lassen. Die Ideenfindung für dieses Facelift machte mir großen Spaß: Was kann man weglassen, welche Elemente braucht es zusätzlich? Kann die Schrift dort ein bisschen kleiner/größer sein, braucht es die Rubriken-Bezeichnung, den Hinweis dort? Wie ließe sich die Titelseite aufmerksamkeitsstärker gestalten? Gut, wenn man da einen erfahrenen Grafik-Profi an der Seite hat wie wir unseren Alexander „Xandl“ Jonas mit seinem Team, der die Wunschvorstellungen aus der Redaktion tatkräftig und kreativ umgesetzt hat.
Fotos Cover: AdobeStock_kiono, Mag. Heinz Müller, AdobeStock_Vibe Stock, Adobe Stock/john1179
Grundgedanke unseres Facelifts war es, das Magazin aufzufrischen und zu modernisieren. Auch inhaltlich haben wir überlegt, was sich verbessern und in Zukunft stärker betonen lässt.
Auch inhaltlich haben wir uns Gedanken gemacht, was sich verbessern oder stärker betonen ließe. Neujahrsvorsätze sozusagen. So werden wir künftig jede unserer 3 Haupt-Rubriken anstatt mit einer Kurzmeldungsseite mit einer großen Aufmachergeschichte eröffnen. Wir werden mehr auf die Menschen, die uns in der Branche begegnen, fokussieren. Und wir nehmen uns vor, verstärkt „Schraubergeschichten“ ins Heft zu holen: Für diese Ausgabe hat sich Gerald Weiss in der Oldtimer-Werkstatt von Dieter Serglhuber umgesehen. Alles neu? Nicht ganz. Geblieben ist nicht zuletzt unser aufrechtes Bekenntnis zum Printmagazin, das insbesondere dann, wenn man eine Viertelstunde Zeit zum Blättern, Muße zum Lesen hat, weiter seine unbestreitbaren Qualitäten ausspielt. Jetzt würde uns natürlich brennend interessieren, wie Ihnen das Facelift unserer AUTO & Wirtschaft gefällt. Schreiben Sie mir Lob, Kritik und Verbesserungsvorschläge gern an bernhard.katzinger@awverlag.at! Bleibt mir noch, Ihnen ein besonders erfolgreiches Jahr 2026 zu wünschen! Ich freue mich schon, viele von Ihnen auf einer der zahlreichen Veranstaltungen, Reportagen und Terminen zu sehen, die mich erwarten! Alles Gute!
Fokus: Was erwartet die Autobranche 2026 – von Gesetzen über Ab Seite 10 ImVeranstaltungen bis hin zu Händler- und Herstellererwartungen?
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ASPEKTE
Verbrennerbegnadigung Auch nach 2035 sollen Neuzulassungen von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor erlaubt sein, wie die EU-Kommission im Dezember bekanntgab. Der als Autopaket bezeichnete Vorschlag muss nun noch von EU-Parlament und EU-Rat gebilligt werden, Experten erwarten also noch Änderungen. Kernpunkte des Autopakets sind: Anstatt die Auspuffemissionen auf Null zu senken, müssen die Hersteller nun eine Verringerung um 90 Prozent (gegenüber 2021) einhalten. Die verbleibenden 10 Prozent der Emissionen müssen durch die Verwendung von CO2-armem Stahl aus EU-Produktion oder durch E- bzw. Bio-Kraftstoffe kompensiert werden. Damit sind auch nach 2035 nicht nur Plug-in-Hybride und Fahrzeuge mit Range Extender, sondern auch reine Benziner und Diesel in der Produktion möglich.
r Neuer E-Transporte
Zusätzlich sollen EU-Hersteller so genannte „Superkredite“ für kleine erschwingliche E-Autos in Anspruch nehmen können. Dafür wird eine neue Elektrofahrzeug-Kategorie „Small Affordable Cars“, die eine Länge von 4,2 Meter nicht übertreffen dürfen, definiert. Außerdem soll eine europäische Batterie-Wertschöpfungskette mit 1,8 Mrd. Euro gefördert werden. Während Umweltverbände den Schritt kritisierten, begrüßten in einer ersten Stellungnahme die österreichischen Importeure, dass den Herstellern nun etwas „Luft zum Atmen“ verschafft worden sei. „Der Weg hin zu Zero Emission ist vorgegeben, allerdings bringen strikte Verbote nichts“, sagte Günther Kerle, Sprecher des Arbeitskreises der Automobilimporteure in der Industriellenvereinigung. „Das Ziel eines klimaneutralen Verkehrs ist jedenfalls zu unterstützen!“
als Impordorf tritt ab sofort GmbH in Kammers els nd Ha x Der eBudlve f: Ho au e Di in Österreich ansporter Hudson ntr lei -K tro ek itsche El Pr r de als teur 14.900 Euro letten und wird ab pa ro Eu 2 für cktür) tz He Pla n dy hat zweiflügelige rgo-Box (mit einer Ca t mi ro Eu 0 hrzeuFa .90 e und ab 15 angeboten. Di ausei „b ge seien bereits n ser gewählten Autohäu n“ ler und Mobilitätshänd vonerhältlich, heißt es s. ur rte po Im s seiten de dy ud eB s de e Zielgrupp mKo , rte wi seien Land ntermunen, Logistik-U das ch nehmen, aber au die Baugewerbe und Industrie.
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Auch auf Drängen Deutschlands und Österreichs wurde das „Verbrennerverbot“ 2035 gekippt. Im Bild: Der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen
Wichtiges Jahr Auf ein Jahr, in dem man mit zwei neuen Modellen – dem Grandis und dem Eclipse Cross – wachsen wolle, stimmte Mitsubishi-Chef Heimo Egger die Händlerpartner bei einer Tagung in Graz ein. „Mitsubishi bleibt eine Marke, auf die sich Kunden, aber auch die Händler verlassen können“, so Egger. „Unsere Händlerpartner sind das Fundament unseres Erfolgs. Ihre Nähe zu den Kundinnen und Kunden sowie ihre Kompetenz im täglichen Geschäft machen Mitsubishi in Österreich stark.“
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ASPEKTE
Smatrics Talk: Wie gelingt Elektrifizierung?
Lynk&Co kommt
Die Geely-Marke wird in Q1/2026 nun auch nach Österreich sowie in die Schweiz und nach Tschechien kommen. Drei Modelle, zwei Plug-in-Hybride und ein EV werden über das Händlernetz von Volvo vertrieben, sagt Dietmar Rath, Commercial Director für Österreich.
Beim 8. Smatrics E-Mobility Talk diskutierten mit Hauke Hinrichs, CEO, Smatrics Vertreter aus der Mobilitätswirtschaft zur Dekarbonisierung des Schwerverkehrs. Zwar habe sich die E-Mobilität mit mittlerweile 250.000 zugelassenen Fahrzeugen in Österreich etabliert, dennoch betonte etwa Dr. Stephan Schwarzer von der eFuels Alliance, dass es auch eine Lösung für den großen Fahrzeugbestand brauche, womit er synthetische Treibstoffe ins Spiel brachte. Hubert Schlager von Schlager Transport plädierte dafür, die Elektrifizierung der Lkw-Flotte „ganzheitlich“ zu denken, etwa durch die Installation von Photovoltaik und Speicher am Firmenstandort. Die Fahrer würden E-Lkws längst akzeptieren, so Schlager.
te Post-Flot s BEV mit 6.00e0-Scudo hat die
Martin Brachmann, VFT-Obmann
Foto: Adobe Stock_ InfiniteFlow
m Fiat .000. Mit eine ehr ihr 6 st nunm o P e obilität h c his men. E-M m o Österreic n e g etrieb auf der eug in B stein, um u a b ie E-Fahrz g tral zu Strate CO 2-neu entraler tt le p m o sei ein z 030 k lin. alter Ob eile bis 2 ektor W ir letzten M ld ra e n so Ge werden,
Vehicle-to-Grid: Es tut sich was „Frischer Wind für 2026“ Als größte Motorrad- und Rollermesse Österreichs macht die moto-austria vom 6. bis 8. Februar 2026 in der Messe Wels Lust auf die Zweiradsaison 2026. Über 180 Aussteller werden auf 28.000 Quadratmeter Fläche mehr als 640 Fahrzeuge zeigen, kündigt Karin Munk, Generalsekretärin von Mitveranstalter Arge2Rad, an. „Die moto-austria ist ein mittlerweile nicht nur in Österreich bekanntes und attraktives Format, an dem in seinen Grundfesten nicht gerüttelt werden soll“, so Munk.
„Die regelmäßige Durchführung der §57a-Überprüfung ist keine Last, sondern ein unverzichtbarer Beitrag zur Verkehrssicherheit aller.“
Der österreichische Nationalrat hat einen Entschließungsantrag für bidirektionales Laden mit den Stimmen aller Parlamentsparteien verabschiedet. Dem Antrag zufolge soll die Nutzung von E-Autobatterien als zusätzliche Stromspeicher oder zur Einspeisung von Energie ins Netz ermöglicht werden. Bidirektionales Laden könnte Elektroautos zu kosteneffizienten Speichern machen –, sie verfügen über größere Kapazitäten als viele Hausspeicher, und Fahrzeuge stehen im Schnitt rund 23 Stunden pro Tag ungenutzt. Bereits im November hat sich in Wien die österreichische „V2G Alliance – Strom vom Fahrzeug zum Netz Bündnis Österreich“ mit etwa 50 Mitgliedern konstituiert. Man wolle Netzwerke in Österreich und international bilden, Aus- und Weiterbildung anstoßen sowie relevante Themen in Arbeitsgruppen erarbeiten.
„Die neue Regelung zur NoVA-Rückvergütung ist nicht optimal, aber ein gangbarer Kompromiss.“ Dr. Christian Pesau, Arbeitskreis der Automobilimporteure
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INHALT
Editorial Bernhard Katzinger: Neues Jahr, alles neu?...03 Aspekte: Verbrennerbegnadigung.....................................04 Glosse Heinz Müller: Viele, viele Kilometer!....................07 Werkstattforum: Gemeinsam statt einsam ......................08
FOKUS
ÖL & Wirtschaft: Was steckt hinter den Freigaben? Ein Experte klärt auf
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US
A
10 - 21FOKUS Das bringt das neue Jahr
Hersteller: 2026 – Erwartungen der Hersteller ..............11 Veranstaltungen: Die Branche trifft sich wieder..............16 Pickerl neu: Verkehrssicherheit in Gefahr........................18 NoVA: Kompromisslösung ..................................................19 Umfrage: Umstrittene Pickerlfristen?...............................20
BLICK
22 HANDEL BYD: Lokalaugenschein im Reich der Mitte
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Beilage: Der automotive GUIDE 2026 ist da!
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50 WIRTSCHAFT Pleite-Jahr 2025
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GEWERBE
Seite 62 Eine Aktion von
WIRTSCHAFT
Danke für Ihre Teilnahme!
GUIDE
BYD: China Speed? Ja, aber... ...........................................22 VW: Das Jahr der Neuheiten ..............................................24 Händlerradar: Pokale für die Sieger..................................26 Cupra: Vorfreude ist die schönste Freude ........................28 Bundesgremium: Nicht nur Wahl und Urkunden ............29 Andreas Oberascher, Ford: „In der Wachstumskurve“...30 Porsche Holding: Die Sache mit den Prognosen .............32 VW AG: 45 Sekunden für eine Batterie .............................34 puls Marktforschung: Der Kongress tagt in Nürnberg...35
Lack-Fusion: Neuer Lackriese im Entstehen ....................36 Siems & Klein: Spezialisten für ADAS...............................37 VFT: Rasch handeln ............................................................38 Martin Brachmann: Die Verantwortung zählt .................38 Bosch: Optimal unterstützt .................................................39 Innotec: Der Green-Tech-Pionier ........................................40 Autorola/Indicata: E-Autos sind unattraktiv ....................41 Schaeffler: Integration abgeschlossen..............................42 Alldata: Analyse statt Rätselraten .....................................43 Puls-air: Warme Füße bei der Arbeit.................................44 Oldtimer: Der versteckte Perfektionist .............................45 Kastner: Technisch am neuesten Stand............................46 VRÖ: Kompetenz durch Schulung......................................47 Vienna AI Company: „LISA vergisst nichts!“ ....................48 Emin Yilmaz, LIM Wien: Appell für mehr Ausbildung ....49
36 GEWERBE Ein Lackriese entsteht
automotive
HANDEL
KSV 1870: Mehr Pleiten in der Kfz-Branche....................50 Der Knöbl: Mini contra Tesla ..............................................51 PD AI: Sehr hohe Genauigkeit.............................................52 EBV Leasing: Alles aus einer Hand....................................53 CarGarantie: Medizin gegen die Verunsicherung ............54 Santander: Zufriedene Händler..........................................54 CARPLUS: In die gleiche Richtung rudern........................55 Observer: Chinesische Marken holen auf .........................56 Petra Mühr: Social Media Trends 2026 .............................57 AutoZum: Planung läuft.......................................................57 Statistik: Ein Jahr, das alle überraschte...........................58 Persönlichkeiten: Nachwuchs-Führungskräfte................60 O. Schmerold: Konsequent und verantwortungsvoll......61 Andreas Forster: Rücktrittsrecht trotz Probefahrt ........64 Neue Produkte ......................................................................65 Personalmeldungen ............................................................66 Impressum ............................................................................66
AUS DER REDAKTION
Viele, viele Kilometer!
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er mich kennt, weiß, dass das Reisen eine meiner größten Leidenschaften ist: Das gilt für den privaten Bereich, soweit es das Budget zulässt, aber auch für den Job. Wenn sich ein spannender Termin auftut, der in meinen Terminkalender passt und auch mit meinem Arbeitsalltag kompatibel ist, sage ich selten „Nein“. Wobei so intensive Wochen wie seit Anfang November auch bei mir die Ausnahme sind. Drei Tage in China (auf Einladung von BYD), zwei mit Volkswagen in Portugal, dazwischen ein Abstecher zu den Bundes- und Landesgremialobmännern nach Graz und als Abschluss gleich zwei Mal für jeweils eine Übernachtung nach Barcelona. Das erste Mal zu Tests mit dem noch getarnten Cupra Raval, zwei Wochen später ins Batteriewerk für eben dieses Auto (sowie gleich drei weitere kleine Elektrische aus dem Volkswagen Konzern) wieder nach Martorell. Dazwischen gab’s natürlich auch in Wien und Umgebung diverse Interviews. Was ich von all diesen Terminen mitgenommen habe? Vor allem die Bestätigung der Tatsache, dass unsere Branche so stark im Umbruch ist wie noch nie zuvor. In einem Fall zeigt der Hersteller aus dem Fernen Osten, wie er seine Autos auch auf anderen Kontinenten verstärkt verkaufen will. In den anderen Fällen zeigt der Volkswagen Konzern, wie er eben jener Konkurrenz aus China und den europäischen Mitbewerbern am Kleinwagen-Markt begegnet. Aber natürlich ist nicht alles rein elektrisch, denn der europäische Marktführer (Volkswagen) hat jetzt auch eines seiner wichtigsten Produkte, den T-Roc, neu auf den Markt gebracht. Alle Texte zu diesen Terminen (und viele, viele weitere meiner eifrigen Kollegen als wichtige Ergänzung) finden Sie auf den kommenden Seiten. Und die ersten Reisen für 2026 sind auch schon in Aussicht …
Mag. Heinz Müller Chefredakteur AUTO & Wirtschaft
Gemeinsam statt einsam Informationen, Vorträge, Diskussionen, der Austausch untereinander sowie Angebote, Produkte, Dienstleistungen und Lösungen. Das A&W WERKSTATT-FORUM am 25. Februar 2026 bietet einen besonders hohen Nutzen für Kfz-Betriebe und deren Mitarbeiter.
Dabei wird ein ganzheitlicher Branchen-Ansatz gewählt, der Themen aus den Bereichen Kfz-Service, Lack und Karosserie sowie Reifen umfasst und damit alle Unternehmer der Kfz-Branche anspricht.
Jetzt Frühbucherticket sichern: bis 19.1.2026 um nur 94,- €
Florian Andrä, Würth, wird über zusätzliche Ertragsmodelle im Kfz-Betrieb sprechen. „Ziel ist, Mehrwert für den Kunden zu schaffen, sowie Erträge für die Werkstätten zu sichern und zu erweitern.“
Jens Kowald, ATE/ VDO (Aumovio) bringt das Thema FahrerassistenzSysteme auf die Bühne und wird über die Technik, Produkte und Chancen in diesem wichtigen und wachsenden Bereich berichten.
Roger Blum, BluTech: Lackiertechnologie
Herbert Michael Strasser, CarGarantie: Kundenbindung
Michael Dittmar, Dittmar & Stachowiak: Elektromobilität
Dieter Kornfehl, K&P Beratung: Prozesse
Jessica Perauer, K&P Beratung: Prozesse
Nils Weber, DAT: Schadenkalkulation
Christian Baum, Sekurit Service: Autoglas
Helmut Stuphann, Bosch: Reparaturprozesse
Sven Sauer, AutoZum: PeopleBusiness
Daniel Kapeller, AkzoNobel/Sikkens: Lack-Technologie
(exkl. MwSt)
Anmeldungen unter www.werkstattforum.at
Kooperationen für die Zukunft
Fachkongress und Ausstellung für Kfz-Service, Reifen, Lack und Karosserie
25. Februar 2026
Stage 3, 1030 Wien
Moderator Christian Clerici
Herausforderungen und Lösungen Die Herausforderungen hinsichtlich Technik, Elektrifizierung, Elektronik, Digitalisierung, aber auch in der Kalkulation, dem Kundenkontakt und im Marketing nehmen laufend zu. Als Unternehmer sind viele dieser Themen allein nicht mehr zu bewältigen, es braucht Partner, Lieferanten, Dienstleister und Kooperationen.
„Gemeinsam statt einsam“ lautet daher das Motto des nun bereits dritten „A&W WERKSTATT-FORUMS“, das dieses Mal in einem ehemaligen Autohaus, in der Stage 3, in Wien 3, stattfindet und den Fokus auf Kooperation, Netzwerke und Partnerschaften legt. Seien Sie dabei und melden Sie sich gleich an: www.werkstattforum.at
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GEMEINSAM STATT EINSAM!
FOKUS
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Alpine A390
Audi Q3
BMW iX3
Fiat 500 Hybrid
Ford Puma Gen-E
Honda Prelude
Hyundai Ioniq 6N
Jaguar (Bezeichnung noch nicht fix)
Jeep Recon
Land Rover Range Rover Electric
Leapmotor B03X
Mazda CX-5
Opel Astra (Facelift)
Peugeot E-208 GTI
Porsche Macan GTS
Škoda Epiq
smart #2
Toyota Urban Cruiser
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FOKUS Dacia Sandero Stepway (Facelift)
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Citroën C5 Aircross Long Range
AA
US K US B L I CK BL IC
Mitsubishi Grandis
Renault Twingo
Volkswagen ID. Polo
Nissan Micra
Seat Arona (Facelift)
MoBringen die neuen ein so delle 2026 wieder , wie es positives Ergebnis end) (für viele überrasch ? Wir 2025 der Fall war Imporhaben uns bei den Die Erteuren umgehört: ie hier. wartungen lesen S
H
ätte im Jänner 2025 jemand darauf gewettet, dass das Pkw-Neuzulassungsergebnis von 2024 (253.789 Einheiten) schon nach 11 Monaten mit 262.602 Stück übertroffen sein wird, wäre er vermutlich reich geworden. Tatsache ist, dass die abgelaufenen 12 Monate den meisten Herstellern in Österreich Zuwächse brachten. Doch wird das im soeben begonnenen Jahr wieder so sein? Das wollten wir von den Importeuren wissen und haben einen kurzen Fragenkatalog verschickt. Erfreulich: Fast alle haben binnen einer Woche geantwortet. Eines vorweg: Wir haben uns in dieser Umfrage vor allem auf jene Marken konzentriert, die zumindest ein Jahr (aber meist über Jahrzehnte) auf dem österreichischen Markt vertreten sind. Daher sind alle Neulinge, die erst im Spätherbst 2025 auf dem österreichischen Markt aufgetreten sind (also vor allem jene aus China) in dieser Auflistung noch nicht enthalten. Der Grund: Noch ist vielfach nicht ganz klar, welche zusätzlichen Autos bei diesen Herstellern heuer den Weg aus China zu uns finden werden. Eine weitere Anmerkung: Die Zahl an Modellen wird Ende 2026 zweifellos höher sein, da auch die arrivierten Marken zahlreiche neue Fahrzeuge bringen und im Gegenzug nur wenige aus dem Programm fallen – zumindest soweit dies bei Redaktionsschluss Ende Dezember 2025 kommuniziert wurde. Nun zu den Details (in alphabetischer Reihenfolge): Bei Abarth kommt heuer nach derzeitigem Stand zwar kein komplett neues Auto, jedoch wird
Volvo EX60 AUTO & Wirtschaft 12/2025–01/2026
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gehen von einem weiteren Hochlauf der BEVs am Gesamtmarktanteil aus, erwarten aber nächstes Jahr auch noch eine stark steigende PHEV-Nachfrage, die vor allem durch Privatkunden getrieben ist.“ Citroën war in den vergangenen Jahren mit neuen Modellen sehr aktiv, was sich (wie bei den anderen Stellantis-Marken) in höheren Zulassungszahlen in Österreich auswirkt: Heuer geht es zwar nicht mit kompletten Neuheiten weiter, doch steht immerhin mit der Long-Range-Version des (erst seit Kurzem erhältlichen) C5 Aircross eine Erweiterung bevor.
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BLICK
Wir werden das Angebot an vollelektrischen Modellen weiter konsequent ausbauen. BMW
2026 ist das Jahr, wo wir das Potenzial dieser neuen Modelle weiter ausschöpfen können. Mag. Andreas Oberascher, Ford
NobelHingegen wird für die Nobel tochter DS Automobiles vom NeuImporteur für heuer keine Neu heit kommuniziert. Cupra startet als erste Marke des Volkswagen Konzerns mit dem Raval ins elektrische Kleinwagensegment (siehe eigene Geschichte in diesem Heft), dazu erhält der Born ein großes Facelift. Mit dem Raval soll der Elektroanteil der Marke
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mit dem 600 Collezione ein Sondermodell auf den Markt gebracht. Auch Fans von Alfa Romeo müssen sich mit neuen Modellen vorläufig noch gedulden, doch bei den Italienern ist für heuer zumindest ein Facelift des Tonale angekündigt. Bei Alpine liegt momentan der Fokus auf dem zweiten Modell der sogenannten „Dream Garage“, der A390: Der Hersteller spricht von einem „Rennwagen im Maßanzug“. Allerdings endet im Sommer 2026 mit dem Abschied der A110 das Kapitel der Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor und zugleich beginnt ein neues: „Im 2. Halbjahr 2026 präsentieren wir den würdigen Nachfolger.“ Audi will – nicht zuletzt mit dem neuen Q3 – die Performance der Marke auch heuer bei einem moderaten Wachstumskurs des Gesamtmarkts auf einem ähnlichen Niveau wie 2025 halten. An Neuheiten kommen der Q7, der Q9 und ein neues, kompaktes E-Modell sowie „ein paar Überraschungen“. Der E-Anteil soll bei 25 Prozent oder (wenn genügend Ware eintrifft) auch darüber liegen. Bei BMW steht die Markteinführung des iX3 im März bevor, weiters ist der Produktionsstart des neuen i3 in der zweiten Jahreshälfte 2026 geplant. Außerdem sollen die Technologien der „Neuen Klasse“ in Modelle aus weiteren Segmenten integriert werden; möglich wären zum Beispiel Modellüberarbeitungen beim X5 oder dem Siebener. Der Importeur von BYD will sich zwar noch nicht konkret über neue Modelle äußern, spricht jedoch von einer Erweiterung der Palette durch komplett neue Modelle, Facelifts und Technik-Updates. „Wir
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FOKUS
auf über 30 Prozent steigen: 2025 lag er mit dem Tavascan und dem Born bei mehr als 24 Prozent. Dacia bringt bereits im 1. Quartal das Facelift für Sandero, Sandero Stepway und Jogger auf den Markt. Ergänzt wird das Portfolio durch den Dacia Spring, der neben technischen Verbesserungen auch Design-Updates erhält, die für ein modernes und markentypisches Erscheinungsbild sorgen. In den vergangenen Jahren war Fiat weit von den Verkaufszahlen früherer Jahre entfernt, erst 2025 wurde vor allem mit dem Grande Panda wieder ein Schritt nach vorn gemacht: Heuer kommt mit dem 500 Hybrid ein Klassiker wieder auf den Markt. Der Verbrenner ergänzt die rein elektrische Version, die bei Weitem nicht an die Verkaufszahlen des kleinen Italieners von früheren Jahren anschließen konnte. Außerdem wagt sich der Hersteller mit dem Tris in ein neues Segment vor: Das dreirädrige Elektroauto, das ursprünglich gar nicht für Europa vorgesehen war, soll „für nachhaltige Lieferungen auf der letzten Meile“ sorgen, wie es so schön heißt. Die Reichweite wird mit 90 Kilometern angegeben. Bei Ford wurde in den vergangenen Jahren eine Reihe neuer Pkws und Nutzfahrzeuge auf den Markt gebracht: „2026 ist das Jahr, wo wir das Potenzial dieser neuen Modelle weiter ausschöpfen können und unsere Marktposition kontinuierlich ausbauen wollen“, heißt es beim Importeur. Auch die Reichweiten
FOKUS
Wir befinden uns nach wie vor im größten Produktfeuerwerk der vier Ringe. Audi und Ladeleistungen unserer BEVs werden weiter optimiert (alle Details lesen Sie im Interview mit Andreas Oberascher in diesem Heft). Bei Honda will man die Steigerung der Stückzahlen von 2025 auch heuer fortsetzen: Der Prelude kehrt im Frühjahr nach rund einem Vierteljahrhundert als Hybrid-Sport-Coupé zurück, Bestellungen sind bereits möglich. Weitere Modellneuheiten will man „zu gegebener Zeit“ bekannt geben. Der Civic Type R wird nach dem Verkauf der „Ultimate Edition“ nicht mehr in Österreich angeboten; aktuell sind nur noch sehr wenige Stück dieses Modells verfügbar. Hyundai geht in Österreich von einem leicht steigenden Markt im Jahr 2026 aus und nennt konkret 295.000 Einheiten. Ihr Debüt feiern das Serienmodell des Concept 3, dessen offizieller Name im Jänner auf der Autoshow in Brüssel verlautbart wird, der Ioniq 6 N, der Staria EV und der Nexo. Ein umfassendes Facelift wird es für den Ioniq 6 geben. Aus dem Programm fällt der i10: „Wir haben allerdings noch Fahrzeuge zur Verfügung – solange der Vorrat reicht“, heißt es beim Importeur. Dort rechnet man mit einem Elektroanteil bei Hyundai im Jahr 2026 von rund 25 Prozent. Bei Jaguar und Land Rover geht man weiterhin von einem stabilen Markt aus: In der zweiten Jahreshälfte zu erwarten ist das erste vollelektrische Modell
der Land-Rover-Geschichte – der Range Rover Electric, für den es bereits „großes Interesse“ gibt. „Bei Jaguar erwarten wir die Enthüllung des ersten Modells einer völlig neuen Generation an begehrenswerten Fahrzeugen – es wird ein mutiger 4-türiger GT.“ Gleich dreifach spannend wird es heuer bei Jeep: Der neue Compass wird das ganze Jahr über verfügbar sein, während die beiden Modelle Wagoneer und Recon erst deutlich später angekündigt sind. Sie erweitern das Programm nach oben. Auch Jeep bleibt dabei, seine Modelle in unterschiedlichen Antrieben anzubieten. Leapmotor ist seit rund einem Jahr auf dem österreichischen Markt: Die Palette des Stellantis-JointVentures aus China wird heuer um den B10 REEV (also mit Range Extender), um den B05 und den B03X erweitert.
Wir gehen 2026 von einem weiterhin leicht steigenden Markt von rund 295.000 Pkws aus. Hyundai Die 3. Generation des CX-5 steht bei Mazda im Mittelpunkt; das Fahrzeug wird ab Februar/März in den Schauräumen stehen. Der Mazda 6e geht in sein erstes Volljahr, wodurch sich der Anteil der vollelektrischen Verkäufe bei Mazda auf 15 bis 20 Prozent erhöhen wird. Außerdem sind – voraussichtlich ab Februar – Updates für die beiden großen Crossovers, also den CX-60 und CX-80, geplant. Bei MG rechnet man „insgesamt mit steigenden
Kundenbindung mit Profil Je länger Kundenbeziehungen andauern, desto ertragreicher sind sie. Wir unterstützen dich dabei, aus Kunden loyale Kunden zu machen. Unser Tool „Ich & meine Kunden“ hilft dir bei der individuellen Servicierung deiner Kunden: + Personalisiertes Kundenmailing zum Vertragsende + Finanzierungsrechner für individuelle Angebote Werde Partner und informiere dich auf autonline.at oder bei deinem Gebietsleiter.
FOKUS
Wir erwarten einen Anteil von 20 bis 25 Prozent an Elektroautos. MG Verkaufszahlen, getrieben durch die aktuell erfolgreichen Modelle sowie auch aufgrund der neuen Modelle, die wir auf den Markt bringen.“ Neuerungen im Portfolio sind der MGS6 EV sowie der MG4 Urban, der besonders für den städtischen Bereich konzipiert ist. Außerdem erhält der MG4 Electric ein Facelift. Der Importeur erwartet, dass der Anteil von Elektroautos an den eigenen Verkäufen circa 20-25 Prozent betragen wird. Mitsubishi strebt aufgrund der Erweiterung der Modellpalette eine Steigerung der Verkaufszahlen von mehr als 20 Prozent an Der Grandis kommt im März mit Mild-Hybrid- und Voll-Hybrid-Antrieb,
Die Erwartungen für 2026 sind zweifellos hoch: Aber das nehmen wir sportlich! Alpine, Dacia, Renault
nicht fotografieren) durften. Das wichtige Modell debütiert heuer. Porsche, die Marke, die 2025 in Österreich das zweitbeste Jahr ihrer Geschichte hingelegt hat, geht heuer von einem ähnlich hohen Niveau aus: 2026 wird mit der Marktverfügbarkeit des neuen 911 Turbo S, der – ebenso wie der Macan GTS – bereits im 1. Quartal startet, ein starkes Turbo-Jahr werden. Parallel wird Porsche die Elektrifizierung seiner Modellpalette weiter vorantreiben; der Cayenne Electric kommt im 2. Quartal. Bei Renault bringt der neue Clio frischen Wind ins B-Segment: Das Volumenmodell wurde im Design völlig neu interpretiert. Auch der Twingo, seit jeher ein Cityflitzer, wurde völlig neu gedacht und setzt nun als vollelektrischer Kleinwagen neue Maßstäbe in urbaner Mobilität. Das gilt auch für das Nutzfahrzeugsegment, wo Renault mit dem Trafic mit 800-Volt-Technologie für ultraschnelles Laden sorgt. Ein umfassendes Facelift erhält der rein elektrische Mégane. Bei Renault rechnet man damit, dass der BEV-Anteil, der schon 2025 mit 34 Prozent deutlich über dem Markt lag, weiter steigt. Seat gibt mit dem Facelift des Ibiza und des Arona gleich zu Jahresbeginn ein kräftiges Lebenszeichen von sich, vor allem in Kombination mit der neuen 10-Jahres-Garantie, die seit Ende November für alle neu verkauften Modelle der spanischen Marke in Österreich gilt. Auslaufen wird bis Ende 2026 allerdings der Seat Ateca, wobei (wie auch beim Cupra Ateca) das Kontingent für das kommende Jahr gesichert ist.
der Eclipse Cross folgt – als erstes vollelektrisches Modell seit dem i-MiEV – im Frühsommer. Aus dem Programm fällt der Colt, wobei der Importeur „durch eine ideale Bevorratung die Verfügbarkeit des volumenstarken B-Segment-Modells noch über einen langen Zeitraum“ garantiert. Bei Nissan geht man davon aus, dass der Anteil an batterieelektrischen Modellen heuer weiter steigen wird: Anfang des 1. Quartals 2026 kommt der neue Micra, erstmals ausschließlich mit elektrischem Antrieb. Am Quartalsende folgt die dritte Generation des Leaf, und im Herbst wird Nissan mit einem völlig neuen batterieelektrischen Fahrzeug in das A-Segment einsteigen. Facelifts sind im Sommer beim Ariya und dem X-Trail geplant. „Wir sehen eine stetig steigende Nachfrage nach Elektrofahrzeugen, auch wenn der Zu- Mag. Markus Wildeis, Stellantis spruch zu Elektrofahrzeugen langsamer vonŠkoda will die Position als Nummer 2 am österstattengeht, als es noch vor wenigen Jahren erwartet reichischen Markt festigen und auch 2026 einen und geplant war.“ Diese Aussage von Stellantis gilt Marktanteil von über 10 Prozent erreichen; der Ocauch für Opel: Die deutsche Marke liftet heuer mit tavia soll Platz 1 im Modellranking verteidigen. Der dem Astra (und natürlich auch mit dem Sports TouEpiq, ein rund 4 Meter kurzes Elektroauto, kommt rer) ein wesentliches Modell; dazu wird die Palette ebenso 2026 neu auf den Markt wie der „7S“, dessen um den sportlichen Mokka GSE erweitert. endgültiger Name noch nicht bekannt ist. AnsonsSportlich geht es auch bei Peugeot zu: Die franzöten bleibt das Modellprogramm unverändert. Da die sische Stellantis-Tochter bringt heuer den 208 GTI beiden neuen Elektromodelle zwar im 1. Halbjahr auf den Markt. Markant ist auch die neue Optik 2026 präsentiert, jedoch erst ab Herbst marktwirkdes facegelifteten 408, den wir schon (wenn auch sam werden, geht man beim Importeur davon aus, unter strengster Geheimhaltung) im Juni 2025 im dass der E-Anteil inklusive Elroq und Enyaq heuer Werk in Frankreich kurz anschauen (aber natürlich
Trotz weiterhin Kaufzurückhaltung gehen wir davon aus, dass der Wachstumstrend vom 2. Halbjahr 2025 auch 2026 anhalten wird.
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FOKUS
Wir erwarten 2026 bei Pkws 20 Prozent Anteil an BEVs und PHEVs, bei den Nutzfahrzeugen soll der BEV-Anteil bei 29 Prozent liegen. Toyota autos auch 2026 halten: Dazu sollen neben dem neuen T-Roc (siehe eigene Geschichte in diesem Heft) auch das Facelift des ID.3 und die neuen Elektroautos ID. Polo und ID. Cross beitragen, wobei letztere erst relativ spät auf den Markt kommen werden. Dennoch soll der Anteil an E-Autos von 17 Prozent (2025) heuer in Richtung 20 Prozent gehen. Abschied nehmen heißt es allerdings vom Touareg: Hier läuft noch die Final Edition. Volvo geht heuer von 5.500 Verkäufen und 5.000 Auslieferungen aus: Dazu beitragen sollen der neue EX60 (Weltpremiere am 21. Jänner), von dem erste Kundenautos in Österreich im September 2026 eintreffen werden. Schon im Juli werden erste AWD-Modelle des ES90 nach Österreich kommen. Dadurch erwartet Volvo in Österreich eine Verdoppelung des BEV-Anteils bei den Auslieferungen auf
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bei rund 30 Prozent liegen wird. „Wir erwarten 2026 einen weiteren Anstieg an Neuzu Neuzulassungen von Elektrofahrzeu Elektrofahrzeugen, was uns als vollelektrische Marke sehr positiv stimmt“, sagt Sarah Lamboj, Österreich-Geschäftsführerin von smart. Der Mitte 2025 auf den Markt gebrachte smart #5 werde auch 2026 das gefragteste Modell sein. Heuer erfolgt auch die Premiere des smart #2, der 2027 auf den Markt kommen wird. Toyota schätzt den Gesamtmarkt, also Pkws und leichte Nutzfahrzeuge, für 2026 auf 315.000 Einheiten und peilt davon einen Marktanteil von 4,5 Prozent an. Als neue rein elektrische Modelle kommen der Urban Cruiser Gudrun Zeilinger, Markenleiterin Volkswagen (Februar), der C-HR+ (März), der bZ4X Touring (April) sowie der Hilux EV (2. Quartal). Der neue RAV4 wird im ca. 45 Prozent. Ansonsten bleibt die Modellpalette, Mai als Hybrid- und Plug-in-Hybrid erhältlich sein, wie sie ist, denn V90, S90 und S60 sind ja schon der Hilux als Mild-Hybrid ab dem 4. Quartal. Face2025 aus dem Programm gefallen. lifts werden im Jänner beim Aygo X (Hybrid) und Zusammenfassend können wir das Fazit, das uns bZ4X (BEV) sowie im 4. Quartal beim Yaris Cross von Stellantis übermittelt wurde, wohl auf alle Mar(Hybrid) erwartet. Bei Lexus geht es mit dem Facelift ken übertragen: „Der Fahrzeugpark in Österreich des RZ (BEV) im Februar weiter, der ES debütiert im ist überaltert, eine sukzessive Erneuerung wird notQ3 als BEV/HEV. wendig werden und doch zu Interesse an FahrzeugMarktführer Volkswagen will die Spitzenposition anschaffungen führen.“ • Text: Mag. Heinz Müller, Fotos: Hersteller bei Verbrennern, Plug-in-Hybriden und Elektro-
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Wir hoffen, dass das moderate Wachstum 2026 anhält und wir die Marktführerschaft kontinuierlich fortsetzen.
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Die Branche trifft sich auch 2026 wieder
25. Februar 2026 WERKSTATT-FORUM –
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Sowohl in Österreich als auch international stehen US 2026 wieder zahlreiche BLICK wichtige Events auf dem Programm. Diese Veranstaltungen sollten Sie sich rot im Kalender markieren und keinesfalls verpassen.
Gleicher Name, gleich es Konzept, neuer Ort – das A&W WERKSTATT-FORUM geht in seine dritte Au flage und passend dazu, findet das Ev ent dieses Mal in der St age 3 statt. Unter dem Motto „Gem einsam statt einsam“ liegt der Fokus auf Kooperationen und Netzwerke sowie Lösu ngen für die Bereiche Kfz-Service, Reifen sowie Lack- un d Karosserie.
nner 2026 15. bis 18. Jä Messe Wien Vienna Drive –
9. Juni 2026 FLEET Convention - Wiener Hofburg die hr 2026 macht s automotive Ja da al findet in M n ng te fa ei An Den Wien. Zum zw se es M r de in en und neuem Vienna Drive ter neuem Nam un se es sm nd im Vorjahr um die Publik reichen Einsta lg fo er m de Nach ogramm Konzept statt. n vielfältiges Pr sucher 2026 ei Be e di t te ar w er ren. rreich-Premie inklusive Öste
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Es ist DAS österreichische Flottenevent des Jahres und das besucherstärkste Event des A&W-Verlags. Jährlich treffen einander Fuhrparkverantwortliche, Importeure und Anbieter von Flottenlösungen bei der FLEET Convention in der Wiener Hofburg zu Fachvorträgen, Informationsaustausch und Netzwerkpflege.
FOKUS
24. bis 25. Septem ber 2026 KLS-Fachtage – M esse Wels
20. Oktober 2026 Hofburg A&W-Tag – Wiener in der Wiet auch 2026 traditionell Der 17. A&W-Tag finde annende Gäste Besucher erwarten sp ner Hofburg statt. Die . Damit interessante Aussteller so en eb d un e hn Bü r auf de unter www. ert sind, schauen Sie Sie immer top-informi m erfahren Sie mehr zu aw-tag.at vorbei, dort p. ho auch den Ticket-S Programm und finden
Nach zweimaliger Durchführung in Wi eselburg werden die KLS-Fachtage für Karosserie, La ckierung und Scha denmanagement 2026 in der Messe Wels stattfinden, wo man eine mode rne Infrastruktur und eine zentrale Lage bietet. Zudem re wechselt die Orga nisation von der Messe Wieselburg zu JU.connects au s Salzburg.
ven Aftermarket zählt Die Weltleitmesse für den automoti lights 2026. Nach counzweifelhaft zu den Branchenhigh kamen zuletzt (2024) aben Ausg en ronabedingt schwierig 0 Aussteller nach rund 108.000 Fachbesucher und 4.20 : Rund ein Jahr vor Frankfurt. Aktuell stimmt der Kurs gut wie noch nie. so lage Messestart ist die Buchungs
Was die Automechanika für den Globus, ist die Au toZum in Salzburg für den österrei chischen Markt und die angrenzenden Länder. Bei der jüngsten Auflage 2025 ze igt e sich ein starker Aufwärtstren d, dank starker Unterstü tzu ng von AUTO & Wirtschaft wurd e auch das Fachprogram m auf der AutoZum-Bühne sehr gu t angenommen. AUTO & Wirtschaft 12/2025–01/2026
Salzburg
20. bis 23. Jänner 2027 AutoZum – Messeze ntrum Salzburg
Foto: Messezentrum
Foto: Messe Frankfurt
9. bis 12. September 2026 Automechanika – Messe Frankfurt
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FOKUS
Das Deregulierungs-Paket der Regierung sieht – zum Unmut der Branche – eine Verlängerung der §57a-Intervalle auf den Rhythmus 4-2-2-2-1 vor.
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ie Beschlüsse der Bundesregierung haben die Branche im vergangenen Jahr mehrmals beschäftigt, zwei dieser Themen werden sich 2026 auswirken. Neben der NoVA-Rückvergütung (nächste Seite) hat die Verlängerung der §57a-Intervalle durch das Deregulierungs-Paket für große Aufregung in der Branche gesorgt. So soll für Pkws statt der bisherigen „3-2-1-Regelung“ eine „4-2-2-2-1-Regelung“ gelten. Damit müssten Neufahrzeuge erstmals nach vier Jahren zur Überprüfung. Nachdem es anfänglich offenbar keine politische Einigung dazu gegeben hatte, kam die Ankündigung für die Branche sehr überraschend und erntete umfassende Kritik: BundesinnungsmeisMMst. Roman Keglovits Ackerer, ter MMst. Roman KeBundesinnungsmeister Fahrzeugtechnik glovits-Ackerer spricht von einem „gravierenden Dämpfer“ für Verkehrssicherheit und Umweltschutz. Er verweist auf den deutschen TÜV-Report, wonach jeder dritte Pkw Mängel aufweise. „Während wir seitens der Bundesinnung der Fahrzeugtechnik in Zusammenarbeit mit allen Stakeholdern aus der Praxis der periodischen Fahrzeug-
Die Verlängerung erhöht das Risiko für alle Verkehrsteilnehmer und schwächt ein bewährtes Sicherheitsnetz.
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Verkehrssicherheit in Gefahr
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Schon Anfang des Jahres soll die Verlängerung der §57a-Intervalle in Gesetze gegossen und beschlossen werden
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überprüfung intensiv und positiv hinsichtlich einer Überarbeitung der EU-Richtlinie arbeiten, wird in Österreich ein Vorschlag eingebracht, der jeder Logik widerspricht“, so Keglovits-Ackerer: „Dabei untermauert unser Argumentationskatalog die positiven Aspekte der derzeitigen Regelung.“
Sicherheit darf kein Experiment sein Das System funktioniert: Österreich liegt in der Unfallstatistik rund 20 Prozent unter dem EU-Schnitt und auch die Anzahl der IG-L-Sanierungsgebiete („Luft-Hunderter“) wurde in den vergangenen Jahren reduziert. „Das ist ein klarer Hinweis darauf, dass die regelmäßigen technischen Überprüfungen ihren Zweck erfüllen.“ Die Verlängerung der Intervalle auf 4-2-2-2-1 verbessere gar nichts: „Im Gegenteil: Sie erhöht das Risiko für alle Verkehrsteilnehmer und schwächt ein bewährtes Sicherheitsnetz, das seit Jahren verlässlich wirkt.“ Verkehrssicherheit dürfe kein politisches Experimentierfeld sein. „Wir haben der Politik bereits Mitte November unsere Ideen zur Optimierung der §57a-Überprüfung übermittelt, die wirklich zur Entbürokratisierung, Digitalisierung und vor allem zur Transparenz im Sinne aller Beteiligten und der Konsumenten beitragen könnten.“ Laut Wirtschaftsminister Dr. Wolfgang Hattmannsdorfer sind alle legistischen Vorarbeiten abgeschlossen, die Begutachtung steht kurz bevor. Man rechnet mit einer zügigen parlamentarischen Behandlung und einem Beschluss Anfang nächsten Jahres. • Text: Gerald Weiss, Fotos: Verlag, Adobe Stock/runzelkorn
FOKUS
Kompromisslösung
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Gut ist das Gegenteil von gut gemeint: Das bekam die Kfz-Branche in den vergangenen Wochen mehrfach von den politisch Verantwortlichen zu spüren, etwa beim NoVA-Thema.
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nter dem Deckmantel der Betrugsbekämpfung zog die Politik aus, um die Rückerstattung der Normverbrauchsabgabe (NoVA) beim Export von Fahrzeugen ins Ausland in ihren ersten Plänen gleich einmal ganz zu streichen. Wäre das eingetroffen, hätte das massive Auswirkungen auf die Leasingwirtschaft und viele auf den Fahrzeugexport spezialisierte Händler und (Online-)Auktionshäuser gehabt. Zwischen dem am 20. November präsentierten Entwurf, einer extrem kurzen Begutachtungsfrist von 7 Tagen und einem finalen Abänderungsantrag im Finanzausschuss am 2. Dezember, konnte dank einer gemeinsamen Kraftanstrengung der österreichischen Kfz- und Leasingbranche noch Schlimmeres abgewendet werden. Künftig soll bei vorübergehender Zulassung von maximal vier Jahren im Inland weiterhin eine NoVA-Vergütung bei Verbringung des Fahrzeuges ins Ausland zustehen. Der Verband österreichischer Leasinggesellschaften (VÖL) wertet den Abänderungsantrag zwar als ersten Schritt in die richtige Richtung, „allerdings wurden die Standortnachteile für österreichische Leasinggesellschaften im Abänderungsantrag nicht beseitigt, sondern nur etwas gemildert und neu verpackt“, heißt es in einer Stellungnahme des VÖL, der die Neuregelung entschieden ablehnt. Kritisiert werden Unterschiede bei der zu zahlenden NoVA zwischen inländischen und ausländischen Leasinggesellschaften, zudem wird eine 8-wöchige Handlingfrist gefordert, um eine Leasingdauer von 48 Monaten ausschöpfen zu können.
zur NoVA-Rückvergütung ist zwar nicht gänzlich optimal, aber es ist erfreulich, dass unter Einbindung vieler Interessengruppen ein gangbarer Kompromiss gefunden wurde, der schlussendlich von allen drei Regierungsparteien mitgetragen wurde“, betont Dr. Christian Pesau, Geschäftsführer des Arbeitskreises der Automobilimporteure in der Industriellenvereinigung (IV) Österreich.
Es ist erfreulich, dass ein gangbarer Kompromiss gefunden wurde. Dr. Christian Pesau, Geschäftsführer Arbeitskreis der Automobilimporteure In der Praxis kann also bei Fahrzeugen, die nicht älter als vier Jahre sind, die NoVA anteilig beim Export zurückgeholt werden. Damit sind zumindest Jungund Vorführwagen sowie ein großer Teil der Leasingrückläufer im internationalen GebrauchtwagenWettbewerb nicht eingeschränkt. Eine weitere Änderung gegenüber der bisherigen Regelung: Künftig wird bei Vergütungsbeträgen über 5.000 Euro ein Gutachten erforderlich, das den tatsächlichen Fahrzeugwert nachweist. Das Gesetzespaket zur Betrugsbekämpfung inklusive NoVA-Änderungen wurde am 10. Dezember mit „breiter Mehrheit“ vom Nationalrat beschlossen. •
Regelung „nicht optimal, aber gangbar“
Eine umfangreiche Berichterstattung kann in den AUTO-Informationen Nr. 2798 (28.11.), 2799 (5.12.) und 2800 (12.12.) nachgelesen werden.
Der Großteil der Kfz-Branche hingegen atmet vorerst einmal auf. „Die nun ausverhandelte Regelung
Text: Mag. Andreas Granzer-Schrödl, Fotos: Elisa from Pixabay, Gerd Altmann from Pixabay
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FOKUS Keine Gedanken gemacht
Kein Vorteil für Konsumenten
„Aus meiner Sicht ist das eine politische Entscheidung und ich glaube nicht, dass man sich im Vorfeld darüber Gedanken gemacht hat, welche Auswirkungen das haben wird“, sagt Jörg SilberJörg Silbergasser, Landesinnungsmeister der Oberöstergasser reichischen Fahrzeugtechnik. „Eine Verlängerung der §57a-Intervalle sehe ich persönlich sehr kritisch. Wenn Fahrzeuge im Außendienst etwa oft 60.000 Kilometer pro Jahr zurücklegen und nach 4 Jahren zum ersten Mal zum Pickerl kommen, ist damit zu rechnen, dass entsprechende Abnützungen vorhanden sind – oft auch in größerem Maß. Man sollte vor allem die Verkehrs- und Betriebssicherheit an oberste Stelle stellen, das betrifft auch die regelmäßigen Abgasmessungen, die ja im Fokus der Umweltpolitik stehen.“
Umstrittene Pickerlfristen?
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Text: Dieter Scheuch
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Der Vorschlag, Intervalle der §57a-Überprüfung zu strecken, stößt bei Branchenvertretern und Experten auf heftige Kritik.
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Gefahr durch schwere Mängel „Wir haben bezüglich der geplanten §57a-Intervallverlängerung im Vorfeld keine genauen Informationen erhalten“, berichtet Michael Schnabl, Landesinnungsmeister der Kärntner Michael Fahrzeuginnung. „Es gibt in Österreich eine bedeutende Anzahl von Beschäftigten Schnabl im Außendienst, die oft 50.000 Kilometer pro Jahr zurücklegen, wenn man erst nach 4 Jahren das erste Mal zur Begutachtung kommt, können mit solchen Laufleistungen gerade bei relevanten Bauteilen wie Radaufhängung oder der Bremsanlage schwere Mängel auftreten. Der Sicherheitsaspekt ist hier zu berücksichtigen. Auch an neueren Fahrzeugen – Verbrenner und Fahrzeuge mit alternativen Antrieben – werden vor allem nach hohen Kilometerleistungen öfters erhebliche Defekte festgestellt.“
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„Es ist schade, dass die Bundesregierung nicht im Vorfeld die Experten befragt, sondern einen Vorschlag auf den Tisch legt, der aus unserer Sicht zulasten der Sicherheit geht“, wie Elmar Schmarl, LanElmar desinnungsmeister der Tiroler Fahrzeugtechnik Schmarl meint. „Österreichs Topografie ist anders als in vielen Ländern Europas, wir haben Gebirgsstraßen, es liegt viel mehr Salz auf den Straßen und derzeit sehen wir verstärkt auch bei E-Autos, dass bereits nach 3 Jahren die Bremsen nicht mehr funktionieren.“ Dazu drohten den Kunden bei längeren §57a-Intervallen kostspielige Reparaturen, „unter dem Strich sehen wir für Konsumentinnen und Konsumenten keine Vorteile – im Gegenteil: Es könnte, auch weil die Autos länger gefahren werden, zu mehr Folgeschäden kommen.“
Sicherheitsrisiko „Die von Deregulierungs-Staatssekretär Sepp Schellhorn vorgeschlagene Pickerl-Intervallverlängerung stellt aus meiner Sicht ein Sicherheitsrisiko für Autofahrerinnen Walter und Autofahrer dar“, so Walter Aigner, Aigner Landesinnungsmeister der Salzburger Fahrzeugtechnik. „Ungeklärt ist die Frage, in welcher Form leichte Nutzfahrzeuge und Taxis künftig überprüft werden, umwelttechnisch ist eine Intervallverlängerung abzulehnen. Außerdem könnten unseren Kunden erhebliche Nachteile entstehen, wenn Fahrzeuge im 2-Jahres-Rhythmus begutachtet werden, da Mängel dann erst später erkannt werden und teure Folgeschäden oder im schlimmsten Fall auch Unfälle drohen könnten. Am neuen TÜV-Report erkennt man auch, dass E-Autos massive Probleme an den Achsen haben.“
Waren nicht involviert „Die geplanten neuen, verlängerten Intervalle im Rahmen der §57a-Überprüfung sind für uns abrupt gekommen, wir waren nicht involviert und haben unser Know-how und unsere Expertisen nicht einfließen lassen können“, bedauert Stefan Stefan Pirker Pirker, Landesinnungsmeister-Stellvertreter der Vorarlberger Fahrzeugtechnik. Bei Herstellern seien Inspektionen zwar jährlich oder zweijährlich vorgeschrieben, aber Fahrzeuge, die aus der Wartung herausgenommen und viele Kilometer gefahren würden, könnten durchaus eine Gefahrenquelle darstellen. Leichte Mängel könnten bei zweijährigen BegutachtungsIntervallen auch Folgeschäden bewirken, was dann auch teurere Reparaturen und dadurch auch höhere Kosten für die Autofahrerinnen und Autofahrer verursachen könnte.
FOKUS Bundesinnung tief enttäuscht Die Bundesinnung der Fahrzeugtechnik zeige sich über die jüngsten politischen Entwicklungen rund um die §57a-Fahrzeugüberprüfung tief enttäuscht, wie Bundesinnungsmeister Roman KegRoman Keglovits-Ackerer unterstreicht. lovits-Ackerer „Die Verlängerung der Intervalle erhöht das Risiko für alle Verkehrsteilnehmer und schwächt ein bewährtes Sicherheitsnetz, das seit Jahren verlässlich wirkt.“ Österreich zähle mit rund 20 Prozent weniger Verkehrsunfällen als der EU-Schnitt zu den sichersten Staaten Europas. „Verkehrssicherheit ist kein politisches Experimentierfeld. Wir werden uns weiterhin entschieden dafür einsetzen, das bewährte Prüfsystem aufrechtzuerhalten und gleichzeitig sinnvolle Verbesserungen umzusetzen“, so Keglovits-Ackerer.
Mehr Fahrzeuge mit Mängeln „Ich gehe davon aus, dass – sollte es zu einer Intervallverlängerung bei §57a-Überprüfungen kommen – in Zukunft deutlich mehr Fahrzeuge mit schweren Mängeln auf den Straßen unterwegs sein werden“, erklärt Emin Emin Yilmaz Yilmaz, Landesinnungsmeister der Wiener Fahrzeugtechnik. Es sei damit zu rechnen, dass vor allem mehr Mängel bei Bremsen und Fahrwerk auftreten könnten. „Österreich ist im EU-Raum – was periodische Fahrzeugbegutachtungen betrifft – ein Top-Land und erfüllt damit die höchsten Standards, weshalb aus meiner Sicht die derzeitige Regelung beibehalten werden sollte. Mit einer Verlängerung der Prüffristen wird nicht entbürokratisiert, sondern diese geht zulasten der Sicherheit.“
Mit einer Verlängerung der Prüffristen wird nicht entbürokratisiert, sondern sie geht zulasten der Sicherheit. Emin Yilmaz
Unter dem Strich sehen wir für Konsumentinnen und Konsumenten keine Vorteile. Elmar Schmarl
Intervallverlängerung nicht sinnvoll „Auch wenn manche Autofahrerinnen und Autofahrer eine Pickerl-Intervallverlängerung aus Kostengründen begrüßen, halte ich diese nicht für sinnvoll, weil sie zulasten der Sicherheit geht“, ist Manfred Beck, Landesinnungsmeister der BurgenlänManfred Beck dischen Fahrzeugtechnik überzeugt. „Es gibt Fahrzeuge, mit denen oft 40.000 oder mehr Kilometer pro Jahr gefahren werden, nach 4 Jahren – so wie in der Neuregelung vorgesehen – haben solche Pkws bereits 160.000 Kilometer am Tacho, wenn sie zur ersten Begutachtung kommen.“ Auch die Salzstreuung führe zu Problemen, „wobei es oft zu Oxidierungen kommt und damit Schweißnähte am Fahrwerk zum Problem werden können“. Speziell bei E-Autos könnten aufgrund ihres Gewichts auch frühzeitig Mängel am Fahrwerk auftreten.
Schlagende Argumente liefern
Wir werden uns weiterhin entschieden dafür einsetzen, das bewährte Prüfsystem aufrechtzuerhalten. Roman Keglovits-Ackerer
Wir waren definitiv überrascht, dass dieser Vorschlag gekommen ist. Thomas Marichhofer
„Der derzeit vorliegende Vorschlag bezüglich §57a-Intervallverlängerung geht in die Begutachtung und der Beschluss soll erst im März 2026 fallen“, sagt Thomas Marichhofer, BundesinnungsmeisterStellvertreter und Landesinnungsmeister der Thomas Marichhofer Steirischen Fahrzeugtechnik. „Aus unserer Sicht geht die Sicherheit auf der Straße vor. Wir waren definitiv überrascht, dass dieser Vorschlag gekommen ist, weil wir seitens der Fachgruppe nicht gefragt worden sind, obwohl wir jeden Tag unsere Arbeit im Hintergrund verrichten und über entsprechende Expertise verfügen. Dennoch werden wir versuchen, Kompromisslösungen zu erarbeiten und der Politik schlagende Argumente zu liefern, die dann vielleicht einen Umdenkungsprozess auslösen könnten.“
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HANDEL Denza B5
Binnen weniger Monate begleitete BYD-Sprecher Mag. Pascal Sperger dreimal österreichische Journalisten nach China; hier steht er vor dem BYD Shark
Flash Charging kommt 2026 auch nach Europa
China Speed? Ja, aber … Bringt BYD neben seiner Hauptmarke auch Modelle von Denza, Fangchengbao oder gar Yangwang nach Europa? Eine Reise nach China gewährte Einblicke in eine andere Welt.
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rauen in Führungspositionen gibt es nicht viele in der automobilen Welt: Mary Barra hält sich seit mehr als 10 Jahren als CEO von General Motors, das in Europa nach dem Rückzug von Chevrolet und dem Verkauf von Opel nahezu unsichtbar geworden ist. Und am anderen Ende der Welt, zumindest aus europäischer Sicht, ist Stella Li seit einigen Jahren das Gesicht von BYD. Egal ob auf einer Investorenkonferenz in Österreich, auf einer Automesse irgendwo in Europa oder eben in China: Stella Li ist allgegenwärtig und spult bereitwillig ein Round Table mit Journalisten nach dem anderen ab. Executive Vice President lautet der Titel der Stella Li, Executive Vice President von BYD Chinesin – und ihr Englisch ist formidabel: Antworten kommen wie aus der Pistole geschossen etwa auf die Frage, ob BYD auch in Europa die Nummer 1 werden wolle, wie das in China bereits der Fall ist. „Das ist eine große Herausforderung“, sagt sie unumwunden: Europa sei noch immer das Herzstück in dieser Branche, denn schließlich sei auch das erste Auto aus Europa gekommen. Daher glaube sie momentan nicht, dass BYD die Nummer eins in Europa sein könne. „Aber wir werden einer der wichtigsten Akteure auf dem
Wir arbeiten hart, ich garantiere Ihnen: In spätestens 10 Jahren werden wir viel stärker sein.
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Markt sein.“ Auf Nachfrage nennt Li auch den Zeithorizont dafür: „Wir arbeiten hart. Wir müssen das Ziel später festlegen. Aber ich garantiere Ihnen: In spätestens 10 Jahren werden wir viel stärker sein.“
45 neue Patente an jedem Werktag Wie dies geschehen soll? 3,7 Millionen E-Autos bzw. Plug-in-Hybride hat BYD allein in den ersten 10 Monaten 2025 weltweit verkauft. Li nennt 120.000 Beschäftigte, 65.000 Patente, wobei 45 neue an jedem Werktag dazukommen. Und einen Einblick gewährt auch der Schauraum, der erst vor wenigen Monaten neben dem Testgelände nahe der Stadt Zhengzhou fertiggestellt wurde. Da stehen bei Weitem nicht alle Modelle von BYD, dennoch sind es mehrere Dutzend, entwickelt für unterschiedlichste Weltregionen. Weil gleichzeitig neben Europäern auch Journalisten aus (an Öl und Geld) reichen Ländern der arabischen Welt herangekarrt werden, steht da auch ein Yangwang U8L – ein Riesentrumm von SUV, mit dem man am anderen Ende des Testgeländes eine Runde im Schwimmteich drehen kann. Europa-Export? Nein! Und auch den Yangwang U9, einen Elektro-Sportwagen mit mehr als 1.300 PS, von den Chinesen dank seiner 496,22 km/h stolz als „schnellstes Auto auf dem Planten“ tituliert, wird man in Europa (außer bei weiteren Tests auf Rennstrecken) nicht zu Gesicht bekommen. Viel größer sind da schon die Chancen, dass in wenigen Monaten der BYD Shark
HANDEL Wird nicht nach Europa exportiert: Yangwang U8L
Hallen, Hallen, nichts als Hallen: BYD-Fabrik in Zhengzhou
Einblick in die BYDFabrik in Zhengzhou
In einem Museum zeigt BYD, wie sich die Marke entwickelt hat
in Österreich auftaucht: ein Pick-up, der durchaus seine Käufer finden könnte. Und auch die Marke Denza wird wohl 2026 ihre Pflöcke in Österreich einschlagen: Doch die naheliegende Idee, dass Denza schon allein phonetisch perfekt zu Denzel (dem Importeur von BYD, MG und Maxus) passt, wird wohl nicht verwirklicht werden, verlautet aus Importeurskreisen: Der Denza B5 (ein kantiger Geländewagen mit Plug-in-Antrieb und bis zu 920 Kilometer kombinierter Reichweite, den wir in China ausprobieren durften) sowie möglicherweise auch der Denza Z9 GT (eine Sportlimousine mit interessanten Eigenschaften wie Umdrehen am Stand) werden wohl von einem anderen Importeur zu uns gebracht werden.
Ladenetz für Flash Charging wird aufgebaut Während der Veranstaltung zeigt man den Journalisten auch das Flash Charging: „So schnell wie normales Tanken“, sagt Li: 400 Kilometer Reichweite seien binnen 5 Minuten zu schaffen, versichert man. Auch in Europa soll es jetzt rasch gehen mit dem Aufbau des Netzes: „Wir bringen ja schon 2026 in Europa den Denza Z9 GT auf den Markt“, sagt Li: Er ist das erste Produkt, das mit dieser Technologie ausgestattet ist. Daher will BYD so schnell wie möglich 600 Flash-Charging-Stationen in ganz Europa aufbauen. Li: „Mein Ziel für das Team ist das 2. Quartal 2026. Ende 2026 sollen es dann 3.000 Stationen sein: ein sehr ambitionierter Plan“, wie selbst die BYDManagerin zugibt. Nur zur Ergänzung: Weltweit will
Nun startet auch Chery
Denza Z9 GT
Bis Ende 2026 sollen es dann 3.000 Stationen für Flash Charging in Europa sein. Stella Li, Executive Vice President von BYD China Ende 2026 sogar an 6.000 Stellen Flash Charging ermöglichen. 1.200 Mitarbeiter in den 5 Design-Zentren (Shanghai, Shenzhen, Xi‘an, Los Angeles und neuerdings Mailand) hat Chefdesigner Wolfgang Egger: „Wir haben damit Kapazität für 100 Modelle pro Jahr“, sagt er. Als Europäer kann man bei solchen Zahlen ins Grübeln kommen, verstärkt durch die Worte jener Dame, die uns durch die Fabrik in Zhengzhou begleitet: Die kommen quasi im Befehlston, sind aber nur Fakten zur Arbeitsweise in der Fabrik, in der auf 6 unterschiedlichen Plattformen insgesamt 12 verschiedene Modelle produziert werden.
Doch nicht alles funktioniert nach Plan Doch dass die Chinesen ihren Reis auch nur mit Wasser kochen, sieht man an allerlei Details dieser Reise: etwa an den dauernd veränderten Planungen oder an diversen Unpünktlichkeiten (außer beim Schnellzug nach Peking, der die 700 Kilometer in 2:20 Stunden schafft). Und dass die Immobilienkrise tatsächlich existiert, zeigt sich, wenn in den Hunderten Wohnungen mehrerer nebeneinander liegender Wohntürme kein einziges Licht brennt … • Text: Mag. Heinz Müller, Fotos: BYD, Mag. Heinz Müller
Seit November 2025 sind die Töchter Omoda und Jaecoo in Österreich am Markt, für März 2026 hat nun auch Chery sein Erscheinen angekündigt – mit einem Importeur aus Israel.
Vier Modelle zu Beginn
Die China-Marke NIO ist mit vier Modellen gestartet; vorläufig sind zwei Händler (Auer in Krems und Lampelmaier in Mattsee) fix. Am weiteren Ausbau des Netzes wird gearbeitet.
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HANDEL Markenleiterin Gudrun Zeilinger bei der Präsentation des neuen Volkswagen T-Roc in Portugal
Das Jahr der Neuheiten
Mit dem T-Roc steht ab Jänner 2026 ein sehr wichtiges Modell von Volkswagen neu bei den Händlern. Was sagt Markenleiterin Gudrun Zeilinger zu den Erwartungen?
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ass GeschäftsführerInnen eines Importeurs oder (im Falle von Porsche Austria) MarkenleiterInnen zu einer Pressepräsentation ins Ausland kommen, ist keineswegs selbstverständlich. Manchmal passt es nicht ins Zeitbudget, manchmal gibt es zu wenig Plätze (und man nimmt lieber einen Medienvertreter mehr mit) und es gibt vermutlich auch noch andere Gründe, die gegen eine Teilnahme des Chefs/der Chefin sprechen. Für Branchenmedien wie jenes, das Sie gerade lesen, ist es aber stets erfrischend, wenn man auch mit hochrangigen Personen aus Österreich über das neue Produkt und alle anderen Dinge sprechen kann.
Der T-Roc spricht die Jungen genauso an wie die ältere Kundschaft, die höher einsteigen will. Gudrun Zeilinger, Markenleiterin Volkswagen Auch wenn das letzte große Interview mit Gudrun Zeilinger gerade erst ein paar Wochen zurückliegt (siehe „AUTO-Information“ Nr. 2790 vom 3. Oktober bzw. „AUTO & Wirtschaft“ 11/2025), gibt es stets Neuigkeiten. In diesem Fall stand naturgemäß vor allem der neue T-Roc im Vordergrund. „Dieses Modell ist sehr wichtig für uns“, sagt Zeilinger: „Der T-Roc spricht die Jungen genauso an wie die
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ältere Kundschaft, die etwas höher einsteigen will.“ Preislich startet der T-Roc bei 29.690 Euro (1.5 TSI mit 85 kW/115 PS), nach Abzug aller möglichen Boni reduziert sich der Preis auf 24.690 Euro. Das Auto ist ausschließlich mit 7-Gang-DSG erhältlich. Beim T-Roc bündelt Volkswagen serienmäßige bzw. optionale Einzel-Features und Pakete in vier Lines, startend mit 4Me, gefolgt von Life, Style und der sportlichen R-Line zum Abschluss. „4Me ist als österreichische Variante für die preisbewussten Kunden gedacht, die für dieses Geld das meiste Auto bekommen“, meint Zeilinger.
ID. Polo und ID. Cross als wichtige Neuheiten Die Markenleiterin zeigte sich sehr erfreut, dass Volkswagen in Österreich nach den ersten 10 Monaten 2025 sowohl im Gesamtmarkt wie auch bei den Elektroautos, den Plug-in-Hybriden und den Verbrennern die Nummer 1 war: „Wir haben bei den Stückzahlen gut zugelegt und gehen davon aus, dass das auch weiterhin so bleibt.“ Die weiteren Pläne: Der ID- Polo kommt im 3. Quartal, wenig später folgt mit dem ID. Cross das nächste E-Auto in diesem sehr wichtigen Segment. Außerdem ist Mitte des Jahres eine große Produktaufwertung beim ID.3 geplant. Und da VW auch 50 Jahre Golf GTI feiert, folgt eine Sonderedition … • Text: Mag. Heinz Müller, Fotos: Volkswagen (2), Müller (1)
22. puls Automobilkongress 2026 (Un)Bezahlbare Mobilität Wie löst man die Schlüsselherausforderung für das Automobilgeschäft der Zukunft?
Entwöhnung vom Schmierstoff-Tropf
Wie bleibt der Automotive After Sales auch in Zukunft profitabel?
Referenten Peter Schäfer (Geschäftsführer, KreuterMedeleSchäfer) Wolfgang Wurm (Geschäftsführer, Porsche Austria) Imelda Labbé (VDIK-Präsidentin) Marten Kalmbach (Serviceleitung, Kunzmann) Jens Sörensen (Director After Sales, CX, Digital, Mitglied der Geschäftsleitung, Toyota Switzerland) Paul Beer (Leiter After Sales Digital Services, Emil Frey Digital) Tolga Toker (Filialleiter, Bobrink Gruppe) Fritz Tiemeyer (Bereichsleiter Personal, Marketing und Business Develoment, Automobile Darmas) Sebastian Sorger (Country Manager Germany, Bumper) Dirk-Marco Adams (Head of EMEA, Infomedia) Boris Dähne (Geschäftsführender Gesellschafter, DieAutohausberater / DieAbrechner) Stefan Aretz (Geschäftsführer, AM Solutions, Automotive IT Solutions) Tim Hochgreef & Patrick Schröde (Geschäftsführung, autoDATAexperts) Peter Schäfer (Geschäftsführer, KreuterMedeleSchäfer) Moderation Stefan Reiser (Managing Director, puls) Dr. Konrad Weßner (Branchenexperte & Founder mobility4.me) Unsere Partner
Wann? 2. März 2026 - ab 13.00 Uhr (inkl. Abendveranstaltung) 3. März 2026 - bis 12.00 Uhr Wo? KORN’S Nürnberg (Parkmöglichkeiten und Hotels in unmittelbarer Umgebung)
Anmeldung unter: Tel: 0911/9535-400 www.zukunftsforum-automotive.de
HANDEL
Der Händlerradar 2025 ist Geschichte, doch noch einmal wollen wir die Sieger in den einzelnen Kategorien zeigen – mit dem jeweiligen Pokal, den wir ihnen überreichten.
leiter Timo Sommerauer und dem damaligen Pressesprecher Matthias Weiskopf am Foto); der Sieg bei den mittelgroßen Marken ging an Mazda (Geschäftsführer Christian Heider übernahm den Pokal). Bei den kleinen Marken durften sich Jürgen Höller und Heimo Egger über die Trophäe freuen, und der Pokal für die Premiummarken steht bei Audi (Markenleiter Thomas Beran). Bei Škoda-Markenleiter Markus Stifter steht die Trophäe für die konstante Leistung über viele Jahre; Jeep (mit Markenleiter Bernd Pfaller) ist Aufsteiger des Jahres. Klar ist aber auch, dass jetzt sämtliche Importeure die Ergebnisse genau analysieren werden: Denn die nächste Umfrage über die Zufriedenheit der Markenhändler und -werkstätten startet verlässlich im Sommer 2026. •
Pokale für die Sieger E
s waren spannende Wochen, seit Anfang November die Ergebnisse im Händlerradar veröffentlicht wurden: Die Artikel auf unserer Website wurden sehr, sehr häufig geklickt, das eigens produzierte Sonderheft mit allen Analysen und Interviews wurde auch auf einigen Händlertagungen verteilt – natürlich nur auf jenen, wo auch Siege gefeiert wurden. Auch die
Bei den Importeuren sollten die Ergebnisse der Umfrage nun im Detail analysiert werden. zuvor überreichten Pokale standen bei einigen dieser Konferenzen im Mittelpunkt, wie uns erzählt wurde. Ein Blick zurück: Gesamtsieger (und Gewinner bei den großen Marken ist Seat/Cupra (mit Marken-
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Text: Mag. Heinz Müller, Fotos: Manfred Seidl (5), Lukas Tobler (1)
Gekommen, um zu bleiben Mit rasantem Wachstum, einem starken europäischen Händlernetz und klarer Zukunftsstrategie bereitet sich Lynk & Co auf seinen Markteintritt 2026 in Österreich vor.
Schlüsselmarkt Österreich Warum Österreich? Der Markt zählt zu den dynamischsten Mobilitätsregionen Europas. Die Nachfrage nach Elektro- und Hybridfahrzeugen steigt, das Bewusstsein für nachhaltige Fortbewegung ist hoch und die technikaffine Zielgruppe offen für neue Marken.
Lynk & Co sieht hier großes Potenzial, moderne Mobilität als ganzheitliches Erlebnis zu positionieren – von digitaler Vernetzung über flexiblen Service bis hin zu einem durchdachten Produktportfolio. Ein zentrales Modell dieser Wachstumsphase ist der neue Lynk & Co 08 Plug-in-Hybrid, der 2025 in Europa startete. Mit einer elektrischen Reichweite von 200 Kilometern (WLTP) setzt er im Segment neue Maßstäbe; kombiniert mit Verbrennertechnik sind über 1.000 Kilometer Gesamtreichweite möglich. Doch für Lynk & Co bleibt das Fahrzeug nur ein Teil eines größeren Anspruchs: Mobilität so komfortabel, einfach und zugänglich wie möglich zu gestalten.
Entscheidender Schritt „2025 hat bewiesen, dass Lynk & Co gekommen ist, um zu bleiben“, sagt CEO Nicolas López Appelgren. „2026 konzentrieren wir uns darauf, unsere Markenpräsenz zu stärken und das solide Fundament weiter auszubauen. Der Eintritt in neue Märkte wie Österreich ist ein entscheidender Schritt, um modernes, nahtloses Kundenerlebnis neu zu definieren.“ Mit dem Start in Österreich schlägt Lynk & Co ein neues Kapitel auf – geprägt von Wachstum, Stabilität und dem Anspruch, Mobilität weiterzudenken.
Advertorial
Lynk & Co wurde 2016 mit einer klaren Vision gegründet: Mobilität zeitgemäß, zugänglich und vernetzt zu denken. Ausgehend vom Hauptsitz in Göteborg entwickelte sich das Unternehmen innerhalb weniger Jahre zu einer der spannendsten neuen Marken im europäischen Mobilitätssektor. Heute ist Lynk & Co in 25 Märkten aktiv, betreibt 125 Verkaufsstellen sowie über 350 autorisierte Werkstätten – ein starkes Fundament für die nächste strategische Phase: den Markteintritt in Österreich im 1. Quartal 2026. Die Basis dafür bildet der konsequente Ausbau des Retail-Geschäfts. Innerhalb kurzer Zeit entwickelte sich aus wenigen Clubs ein europaweit wachsendes Händlernetz, das Beratung, Probefahrten und Service deutlich näher an die Kund:innen bringt. Unterstützt durch die enge Partnerschaft mit Volvo Cars kann Lynk & Co auf etablierte Prozesse und hohe Skalierbarkeit zurückgreifen – ein entscheidender Vorteil, der den Markteintritt in Österreich und auch in der Schweiz beschleunigt.
HANDEL
So sieht der noch abgeklebte Cupra Raval momentan aus; die endgültige Version wird Ende Februar gezeigt: Ausgewählte Journalisten durften bereits damit fahren.
Vorfreude ist die schönste Freude Noch müssen die Interessenten auf den Cupra Raval warten. Erste Tests zeigen: Es lohnt sich!
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ines kann man dem Volkswagen Konzern seit Jahren nicht vorwerfen, nämlich der Trendsetter in neuen Fahrzeugkategorien zu sein: Als Mitte der 1990er-Jahre die Compact- und Großraum-Vans aufkamen, dauerte es lange, bis auch Volkswagen mit dem Touran bzw. Sharan oder Seat mit dem Alhambra nachzogen. Bei den SUVs überließ man anfangs den Japanern (RAV4 & Co) das Feld, und auch bei den Elektroautos war es nicht anders. Nun geht das Spiel in die nächste Runde, nämlich
In seiner schärfsten Form, als VZ mit 225 PS, fährt sich der Raval sehr, sehr sportlich. in die Vier-Meter-Liga der E-Autos: Wo andere Hersteller (und keineswegs nur jene aus Fernost) bereits um Kunden buhlen, herrscht in den Schauräumen der Marken des Volkswagen Konzerns momentan noch gähnende Leere. Doch das wird sich bald ändern: Cupra wird die Ehre zuteil, seinen Raval als erstes Fahrzeug auf der neuen Plattform MEB+ auf den Markt zu bringen. Das ist kein Wunder, denn die Spanier haben die Federführung in diesem Konzernprodukt, und
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sämtliche Fahrzeuge (also auch VW ID. Polo und ID. Cross sowie Škoda Epiq) werden in Martorell gebaut. Dort, südlich von Barcelona, sieht man die abgeklebten Fahrzeuge immer wieder auf Testfahrten – und Ende November durfte auch eine Handvoll österreichischer Journalisten ans Steuer des Cupra Raval. Wer sich an dieser Stelle Einblick aufs Cockpit erhofft, muss warten; das Fahrzeug war noch verhängt (und außen abgeklebt). Erst Ende Februar findet die offizielle Präsentation in Barcelona statt; in Österreich wird der Raval Ende Juni erwartet. Mit Preisen ist man vorerst ebenfalls noch abwartend; ein Einstieg von rund 26.000 Euro gilt jedoch als ziemlich sicher. Um dieses Geld gibt es den Raval mit 155 kW/211 PS (450 km Reichweite), wobei die Größe der Batterie beim Test noch ein Geheimnis blieb. Fix ist, dass der Raval in seiner schärfsten Form, nämlich als VZ, 166 kW/225 PS auf die Vorderräder bringt – und sich dank 10 Millimeter breiterer Spur und 15 mm Tieferlegung sehr, sehr sportlich fährt.
Auch der Formentor VZ5 kommt wieder! Apropos sportlich: In einer Auflage von 4.000 Einheiten bringt Cupra auch den Formentor VZ5 wieder auf den Markt. Das Auto mit dem famosen Fünfzylinder (287 kW/390 PS, 480 Nm Drehmoment) wird definitiv das letzte Modell dieser Art sein. Die Preise stehen noch nicht fest; auch ist noch nicht entschieden, wie viele Einheiten des Formentor VZ5 es überhaupt nach Österreich schaffen werden. Bestellstart für den Formentor VZ5 ist im Jänner 2026; die Markteinführung ist für Sommer 2026 geplant. • Text: Mag. Heinz Müller, Fotos: Cupra
Bundesgremialobmann Klaus Edelsbrunner verlieh Urkunden an Gustav Oberwallner…
…sowie an Franz Eckl: Beide sind aus dem Bundesgremium ausgeschieden
Geehrt wurde bei der Veranstaltung in Graz auch Georg Schmuttermeier
Nicht nur Wahl und Urkunden Das Bundesgremium des Fahrzeughandels hielt im November in Graz seine Sitzung ab: Der Branche droht Gefahr wegen der Rückforderung der COVID-Hilfen.
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lle 5 Jahre gibt es Neuwahlen in der Wirtschaftskammer – und mit einiger Verzögerung scheiden Funktionäre aus. So passierte es auch im Bundesgremium des Fahrzeughandels, und daher wurden bei der Sitzung in Graz im November auch langjährige Mitglieder geehrt. Nicht mehr im Bundesgremium vertreten sind unter anderem Komm.-Rat Franz Eckl (Eckl GmbH in Würnsdorf, NÖ), Komm.-Rat Georg Schmuttermeier (G. Schmuttermeier GmbH in Traiskirchen, NÖ) und Komm.-Rat Mag. Dr. Gustav Oberwallner (Automobile Mairhuber in Gmunden, OÖ). Alle 3 waren teilweise über mehrere Jahrzehnte in der Wirtschaftskammer aktiv; Oberwallner hatte das Bundesgremium des Fahrzeughandels von 2005 bis 2010 geleitet. Nicht bei der Ehrung anwesend waren Verena Wiesinger (Wiesinger GmbH in Wien) und Helmut Salinger (Pappas Automobilvertriebs GmbH in Linz): Sie erhielten die Urkunden für „Respekt, Dank und Anerkennung“ per Post.
Hutschinski bleibt Einzelhandelssprecher Doch natürlich waren diese Ehrungen beim Abendessen nur ein ganz kleiner Teil im Rahmen dieser Sitzungen: In den Stunden davor fanden Wahlen statt. So wurde Prof. Komm.-Rat Burkhard Werner Rene Ernst (Rainer Kraftfahrzeughandels GmbH in Wien) für die kommenden 5 Jahre ebenso wieder zum Leiter der Öffentlichkeitsarbeit bestellt wie Stefan
Hutschinski (Hutschinski Mobility GmbH in Wien) zum Einzelhandelssprecher. Laut Edelsbrunner sind beide Wahlen einstimmig erfolgt. Eines der wichtigsten Themen in Graz waren die Rückforderungen der COVID-Hilfen durch das Finanzamt: Bisher sind 3 Autohandels-Betriebe in der Steiermark, 2 in Niederösterreich und einer in Tirol betroffen. Es geht laut Edelsbrunner um den Umsatzersatz von damals, der laut Meinung einiger Finanzbeamter nur für Autos, die an Privatkunden verkauft worden wären, in Anspruch genommen werden durfte, nicht aber für Fahrzeuge, die an Betriebe fakturiert wurden. „Nun fordert man diesen Umsatzersatz teilweise zurück“, sagt Edelsbrunner:
Unser Gutachten besagt, dass dieser Umsatzersatz sehr wohl rechtlich möglich war. Bundesgremialobmann Komm.-Rat Ing. Klaus Edelsbrunner „Wir haben aber ein Gutachten, das wir über die Landesgremien oder das Bundesgremium gerne jedem Steuerberater eines Unternehmens zur Verfügung stellen: Das besagt, dass dieser Umsatzersatz sehr wohl rechtlich möglich war.“ Laut Edelsbrunner will man diese Causa notfalls bis zum Obersten Gerichtshof (OGH) durchfechten: „Es kann nicht sein, dass das nachträglich aufgehoben wird.“ • Text und Fotos: Mag. Heinz Müller
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HANDEL
„In der Wachstumskurve“ Welche Ziele hat Mag. Andreas Oberascher, Chef von Ford in Österreich, für 2026? Bleibt die bisherige Strategie? Und wie geht es den Händlern?
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&W: Ford hatte in den vergangenen Jahren keine leichte Zeit, nicht zuletzt, weil auch einige wichtige Modelle eingestellt wurden: Wie beurteilen Sie die ersten 10 Monate des Jahres 2025? Mag. Andreas Oberascher: Wir sehen positiv auf die ersten 3 Quartale 2025 zurück, und auch der Oktober
Nicht für jeden unserer bisherigen Partner war ein Vollvertrag sinnvoll. Mag. Andreas Oberascher, Ford Austria stellte einen guten Start ins Abschlussquartal des Jahres 2025 dar. Wir sind endlich wieder in der Wachstumskurve, wo wir hinwollten. Bei den Pkws hatten wir 2025 nach 10 Monaten 7.063 Neuzulassungen, das ist ein Plus von 29,12 Prozent im Vergleich zu 2024. Bei den leichten Nutzfahrzeugen liegt Ford 2025 nach 10 Monaten ganz knapp an der Spitze … Oberascher: Das Segment der Klasse N1 ist sehr wichtig für uns und wir sind stolz, die Position als Nummer 1 nach 10 Monaten behaupten zu können. Aber die Nummer 1 ist nicht so wichtig wie die Tatsache, dass wir mit den starken Zahlen beweisen, dass wir im Nutzfahrzeug-Geschäft vieles richtig
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machen. Wir haben damit den Rückgang, den es im 2. Quartal vor dem Auslaufen der NoVA-Regelung gab, mehr als überkompensiert. Welche Neuheiten plant Ford 2026 bei den Pkws und bei den Nutzfahrzeugen? Oberascher: Wir haben in den letzten Jahren unsere gesamte Nutzfahrzeugpalette erneuert, elektrifiziert und durch Produkte mit steuerlich attraktiver Alleinstellung wie den Ranger PHEV oder den Tourneo Custom PHEV erweitert. Im Pkw-Bereich haben wir neben den Erfolgsmodellen Puma und Kuga eine komplette Palette an elektrischen Modellen auf den Markt gebracht, die seit heuer in vollem Umfang verfügbar ist. 2026 ist das Jahr, wo wir das Potenzial dieser neuen Modelle weiter ausschöpfen können und unsere Marktposition kontinuierlich ausbauen wollen. Unter anderem bieten wir ab Frühjahr 2026 Blue Cruise, also das automatisierte Fahren Level 2(+) auf Autobahnen, nun auch für den Puma, den Puma Gen-E, Kuga und Ranger PHEV an. Die Reichweiten und Ladeleistungen unserer BEVs werden weiter optimiert. Capri und Explorer erfahren im Interieur ein Update, der E-Tourneo beziehungsweise E-Transit Custom werden mit Allrad verfügbar sein. Bleibt Ford bei der Fokussierung auf Elektroautos oder kommen wieder mehr Verbrenner, die ja in den Neuzulassungen fehlen, wenn man die Marktanteile mit jenen vor einigen Jahren vergleicht … Oberascher: Wir halten an unserer Elektrifizierungs-
HANDEL strategie fest, weil der langfristige Trend in Europa in Richtung Elektromobilität weitergehen wird. Dass die Adoptionskurve aber langsamer verlaufen wird, als man das in der gesamten Branche ursprünglich angenommen hat, ist Fakt – ebenso wie die Diskussion über die Anpassungen der EU-Flottenzielvorgaben weitergeführt werden wird. Insofern ist unsere Produktstrategie in Europa nicht ausschließlich auf Elektroautos ausgerichtet, sondern wir werden auch zukünftig weiterhin auf Verbrenner, Hybride und Elektrofahrzeuge gleichermaßen setzen. Kommen wir zum Händlernetz, wo es in den vergangenen Jahren ja einige Veränderungen gegeben hat: Wie ist der aktuelle Stand? Oberascher: Die Netzkonsolidierung hat uns über mehr als zwei Jahre intensiv begleitet: Mit den neuen Verträgen, die am 1. April 2025 in Kraft getreten sind, haben wir das abgeschlossen. Unser oberstes Ziel war es, auch in Zukunft auf unsere bestehenden und erfahrenen Partner zu setzen und ein Netz zur Verfügung zu stellen, das in der Abdeckung optimal auf den Kunden ausgerichtet ist. Aus heutiger Sicht sind hier keine weiteren Änderungen vorgesehen. Die Zahl der Händler ist aber geringer geworden … Oberascher: Im Rahmen der neuen Verträge haben wir auch die Basisstandards auf ein aktuelles Qualitätsniveau angepasst. Es liegt in der Natur solcher Veränderungen, dass nicht alle Partner diesen Weg mitgehen wollen beziehungsweise es für jeden Partner wirtschaftlich Sinn macht. Wir haben versucht, für jeden Partner, der den Weg mit uns weiter gehen will, das richtige Format zu finden. Wir haben jetzt 33 Verträge für Haupthändler, die 14 Filialen haben. Nicht für jeden unserer bisherigen Partner war ein Vollvertrag sinnvoll: Einige sind daher lieber als Agent eines anderen Händlers tätig. In Summe hat Ford in Österreich 149 Standorte. Wie ist der Kontakt zu den Händlern? Oberascher: Wir haben nach wie vor ein sehr starkes Außendienst-Team in allen Bereichen, im Handel und auf D-A-CH-Ebene einen sehr guten Austausch: Als lokales Team pflegen wir ein partnerschaftliches und respektvolles Verhältnis zu unseren Händlern und Servicebetrieben und wollen stets auf Augenhöhe gemeinsam agieren. Die Turbulenzen der Transformation der vergangenen Jahre und die massive Veränderung, die wir als Marke vollzogen haben, waren aber natürlich eine besondere Herausforderung für alle Beteiligten. Das sieht man auch am „Händlerradar“, wo Ford zwar leicht an Zustimmung gewonnen hat, aber
nur 24. unter den 25 untersuchten Marken wurde. Oberascher: Die Ergebnisse im „Händlerradar“ sind natürlich nicht zufriedenstellend, waren aber leider auch so zu erwarten. Nach den schwierigen letzten Jahren der Transformation hatten wir uns 2025 einen stärkeren Trend nach oben erhofft, der aber aus vielen nachvollziehbaren Gründen noch nicht ersichtlich ist. Es gilt hier auch klar zu differenzieren zwischen der operativen, lokalen Performance, wo der Trend im Jahr 2025 absolut in die richtige Richtung geht, und den Problemen in Bezug auf die Markentransformation sowie den strukturellen und vertraglichen Veränderungen.
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Welche Punkte muss man optimieren? Oberascher: Es sind noch einige Themen aus dem Vertragsübergang offen, die es zeitnah zu erledigen gilt: Die Verträge sind sehr komplex, gewisse Dinge
Die Ergebnisse im „Händlerradar“ sind nicht zufriedenstellend, waren aber leider so zu erwarten. Mag. Andreas Oberascher, Ford Austria müssen vereinfacht werden. Wir sehen das Ergebnis als klaren Arbeitsauftrag ans lokale Team, hier noch stärker im D-A-CH-Verbund praktikable und nachhaltige Lösungen zu forcieren. Auf nationaler Ebene haben wir bereits seit Mitte 2025 die Zusammenarbeit mit den Verbandsgremien weiter intensiviert und wollen wieder deutlich mehr Fokus auf die operative Zusammenarbeit richten. Ziel muss es sein, dass wir uns gemeinsam wieder voll auf unsere Stärken im Kerngeschäft im Vertrieb und Service und unsere gemeinsamen Kunden fokussieren. 2026 wollen wir hier ein deutliches Signal setzen. Wie viele Händler sind noch exklusiv für Ford tätig? Wie hat sich diese Zahl in den vergangenen Jahren entwickelt? Oberascher: Es gibt noch vereinzelt reine FordBetriebe, die sich bewusst auf Ford konzentrieren und auch nicht mehr Komplexität in ihrem Betrieb haben wollen. Doch durch die strategische Neuausrichtung der Marke Ford haben sich Änderungen im Produktportfolio ergeben, wobei Ford sich aus gewissen Fahrzeugsegmenten im Pkw-Bereich zurückgezogen hat. Daher haben sich circa 30 Prozent unserer Partner für zusätzliche Marken in ihren Schauräumen entschieden. Wir scheuen diese neue Konkurrenz aber auch nicht. Für uns ist es wichtig, dass wir die tragende Säule bei Umsatz und Ertrag in unseren Partnerbetrieben bleiben wollen. • Text: Mag. Heinz Müller, Fotos: Ford
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HANDEL
Die Sache mit den Prognosen Vor einem Jahr lag die Porsche Holding Salzburg mit den Prognosen falsch; die Märkte entwickelten sich besser als erwartet. Doch wie beurteilt man die Aussichten für 2026?
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er Dr. Hans Peter Schützinger kennt, weiß, dass er – bei all seiner Verantwortung für das große Unternehmen – Sinn für Humor und launige Worte hat. Das war auch bei der traditionellen Jahrespressekonferenz am 17. Dezember nicht anders. Befragt nach dem Ausblick für das Jahr 2026 meinte Schützinger: „Das ist wie eine Wettervorhersage: Wir werden vielleicht wieder danebenliegen.“ Der Sprecher der Geschäftsführung der Porsche Holding Salzburg nahm damit selbst Bezug auf seine Einschätzung genau ein Jahr zuvor: Damals hatte Schützinger, wie andere Marktbeobachter auch, für 2025 auf 250.000 bis 255.000 Neuzulassungen in Österreich getippt. Geworden sind es (die genauen Zahlen lagen bei Redaktionsschluss noch nicht vor) mehr als 280.000. „Ja, wir waren skeptischer“, meinte Schützinger, „doch der Markt hat sich in Österreich trotz der schwierigen Rahmenbedingungen etwas besser entwickelt, als wir geglaubt haben.“ Schützinger sprach damit das Ringen um Zölle zwischen den USA, China und Europa an, aber auch die hoch verschuldeten Staaten und die daraus
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resultierenden Sparmaßnahmen. Und dennoch: Die Porsche Holding Salzburg, mittlerweile in 29 Ländern Europas aktiv (in 19 von ihnen auch im Großhandel), setzte im Vorjahr laut den Hochrechnungen von Mitte Dezember 874.830 Neuwagen ab. Verantwortlich für dieses immense Plus (2025 waren es 550.663 gewesen) war die neue Verantwortung in Schweden und Italien: „Aber auch wenn man diese beiden Länder herausrechnet, hatten wir 2025 eine Steigerung auf 562.050 Stück“, sagt Schützinger.
Deutlich mehr als eine Million Fahrzeuge „Damit stoßen wir in neue Dimensionen vor“, meinte Schützinger: Rechnet man auch die 223.000 abgesetzten Gebrauchtwagen hinzu, kam die Porsche Holding auf knapp 1,1 Millionen Fahrzeuge. Damit liege man zum ersten Mal über einer Million Einheiten, so Schützinger. Erfreut zeigte sich der PHSChef, dass man den Marktanteil des Volkswagen Konzerns in Schweden binnen kurzer Zeit von 25 auf 30 Prozent erhöht habe; in Italien blieb er mit 16 Prozent annähernd gleich.
HANDEL
Die wichtigsten Kennzahlen der Porsche Holding Salzburg für das Jahr 2025
Eine Ausweitung auf andere Länder schloss Schützinger nicht aus: „Sollte es Möglichkeiten geben, werden wir uns um die Marktverantwortung bemühen. Im Konzern sieht man, dass wir sehr effizient arbeiten, in unseren Gebieten höhere Marktanteile haben und auch größere Länder wie Italien oder Schweden schaffen.“ In Südamerika (Kolumbien und Chile) habe es 2025 nach 2 schwierigen Jahren wieder einen Aufschwung gegeben, nicht zuletzt wegen des neuen, in Brasilien erzeugten VW Tera. In Asien sei das Geschäft in Singapur und Malaysia positiv verlaufen, hingegen sei das Premium- und Luxussegment in China stark zurückgegangen, was zur Schließung von 13 Standorten (vor allem von Porsche) geführt habe.
Lieber weniger als 300.000 Einheiten, aber dafür vernünftige Geschäfte und Preise. Dr. Hans Peter Schützinger
Trotz größerer Konkurrenz, vor allem aus Fernost, entwickelte sich der Anteil der Marken des Volkswagen Konzerns in Österreich positiv
Doch zurück nach Österreich: Den Neuwagenmarkt für 2026 schätzt man bei der Porsche Holding auf 285.000 Einheiten. „Ich glaube nicht, dass wir 300.000 sehen werden“, meinte Schützinger: „Das Geschäft soll ja gesund bleiben: Lieber weniger als 300.000 Einheiten, aber dafür vernünftige Geschäfte und vernünftige Preise.“ Schützinger denkt auch, dass der Anteil der Elektroautos und Plug-in-Hybride weiter steigen wird. „China wird zwar vermutlich ordentlich andrücken mit sehr attraktiven Preisen: Doch ich glaube, dass wir krisenresistent sind“, meint er über die Zukunft der europäischen Autoindustrie. Das Händlernetz in Österreich soll stabil bleiben: „Es gibt keinerlei Pläne, es zusammenzuschneiden. Sollte ein Betrieb keinen Nachfolger haben, wollen wir eine regionale Lösung anstreben. Aber die PIA (Porsche Inter Auto, Anm.) wird sicher keine Standorte übernehmen.“ • Text: Mag. Heinz Müller Fotos: Porsche Holding Salzburg
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HANDEL
In dieser Halle werden die Batterien für Cupra Raval, VW ID. Polo und ID. Cross sowie Škoda Epiq gefertigt
45 Sekunden für eine Batterie Zwei Kleinwagen von VW sowie je einer von Cupra und Škoda werden demnächst von jenen Batterien angetrieben, die im neu eröffneten Werk in Martorell erzeugt werden.
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er in der Autobranche arbeitet, kennt Martorell: Seit 1993 werden hier Fahrzeuge gefertigt, 12 Millionen liefen bisher von den Bändern. 45 verschiedene Produkte waren es, und keineswegs alle trugen das Logo von Seat, sondern auch andere (meist eher kleine) Produkte des Volkswagen Konzerns waren (und sind) dabei. Im Vorjahr verließen rund 480.000 Autos die Hallen. Auch an diesem sonnigen Tag Mitte Dezember ist Hochbetrieb, nagelneue Autos werden auf Lkws und Züge verladen. Doch auf einer Anhöhe oberhalb des Werks hat sich an diesem Tag eine Gruppe versammelt, die andere Dinge im Sinn hat als dem Gewurl in der Fabrik zuzuschauen: Denn es ist jener Tag, an dem das neue Batteriewerk eröffnet wird.
Zellen kommen aus anderen Werken Vor 2 Jahren hatte man in Martorell den Grundstein für die Erweiterung gelegt, seither war die riesige Halle emporgewachsen und mit modernsten Maschinen befüllt worden. Denn in den kommenden Wochen startet in Martorell die Fertigung von 4 Konzernprodukten: Alle sind knapp mehr als 4 Meter lang, alle sind rein batterieelektrisch. Den Anfang macht der Cupra Raval, dann folgen jeweils im Abstand von 12 Wochen die Anläufe des VW ID. Polo sowie des Škoda Epiq, ehe im Herbst der VW ID. Cross das Autoquartett abschließt.
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Volkswagen-Chef Thomas Schäfer (l.), Seat/CupraChef Markus Haupt (2. v. l.) mit katalonischen Politikern
Was hier passiert, kurz erklärt: Die Batteriezellen, etwas größer als seinerzeit eine VHS-Kassette, werden aus dem Werk der Konzerntochter PowerCo in Salzgitter (aber auch teilweise von externen Partnern) zugeliefert. Dann werden rund 30 davon nebeneinander geschlichtet und zu einem Stack gepresst. 2 oder 3 dieser Stacks, je nach Zellchemie, werden dann in ein Aluguss-Gehäuse samt der sogenannten E-Box gesteckt, getestet, mit einem Unterfahrschutz versehen und versiegelt. Über einen Lift und ein Förderband gehen die Batterien direkt ins Werk. Das Ziel im Endausbau, falls die Nachfrage groß genug ist: 300.000 Fahrzeuge auf der Plattform MEB+ sollen pro Jahr hier gebaut werden. Das bedeutet: 1.200 Batterien pro Arbeitstag bzw. alle 45 Sekunden eine. Übrigens: Die Chancen, dass auch Seat ein E-Auto in sein Portfolio bekommt, stehen zumindest momentan nicht gut: „Wir haben jetzt volle Konzentration auf den Cupra Raval“, sagt Markenchef Markus Haupt im Interview: „Bei Seat steht jetzt die Auffrischung des Ibiza und des Arona im Mittelpunkt. Das ist der Pfad, den wir einstweilen gehen.“ • Text: Mag. Heinz Müller, Fotos: Seat/Cupra
HANDEL Ein Foto aus dem März 2025
Konrad Weßner leitete den Kongress mehr als 2 Jahrzehnte, jetzt ist Stefan Reiser an der Reihe
Der Kongress tagt in Nürnberg Am 2. und 3. März 2026 lädt puls Marktforschung zum „Zukunftsforum Automotive 2026“.
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nter österreichischen Autohändlern, vor allem im Westen des Landes, hat es sich mittlerweile herumgesprochen, dass sich ein Besuch in Nürnberg lohnt: Nein, nicht nur beim „Christkindlesmarkt“ in der schönen Altstadt mit ihren Museen oder in einem der Brauhäuser, sondern auch bei jenem Kongress, der seit über 20 Jahren von puls Marktforschung veranstaltet wird. Für jene, bei denen es nicht gleich „Klick“ macht: puls Marktforschung ist jenes Team, das alljährlich auch den „Händlerradar“ in Österreich durchführt. Lange Zeit geleitet von Dr. Konrad Weßner, ist seit rund einem Jahr Stefan Reiser dort Geschäftsführer. Und wie es so ist, wenn jemand neu ist, gibt es auch diverse Änderungen bei den Planungen.
In meinem Referat behandle ich den Einfluss von E-Mobilität auf die Profitabilität im After Sales. Mag. Wolfgang Wurm, Porsche Austria
Am 2. und 3. März mitten in Nürnberg Das „Zukunftsforum Automotive“, wie die Veranstaltung mittlerweile heißt, ist (wie schon im Vor-
Anmelden ist einfach
jahr) nach Nürnberg zurückgekehrt, und zwar wieder ins „Korn’s“ am Kornmarkt 5-7 in der Altstadt. Termin für 2026: 2. März ab 13 und 3. März bis 12 Uhr; das erleichtert im Vergleich zu den bisherigen Zeiten auch die An- und Abreise nach Nürnberg. Das Programm steht in groben Zügen bereits fest: Den Veranstaltern ist es heuer gelungen, mit Mag. Wolfgang Wurm auch wieder einen hochkarätigen Sprecher aus Österreich zu verpflichten. Der Geschäftsführer von Porsche Austria ist in Nürnberg gut bekannt, hat er doch als Chef von Seat/Cupra jahrelang den „Händlerradar“ bei den großen Marken gewonnen und war mit seinem Team mehrfach Gesamtsieger bei der Händlerzufriedenheit. Einige weitere Referenten am 2./3. März in Nürnberg: Imelda Labbé (Präsidentin des VDIK), Paul Beer (Leiter After Sales Digital Services bei Emil Frey Digital), Boris Dähne (Geschäftsführender Gesellschafter Die Autohausberater/Die Abrechner), Stefan Aretz (Geschäftsführer Automotive IT Solutions), Sebastian Sorger (Country Manager bei Bumper), Dirk-Mario Adams (Head of EMEA bei Infomedia), Marten Kalmbach (Serviceleiter Kunz-
Mit diesem QR-Code können Sie sich für das „Zukunftsforum Automotive“ am 2. und 3. März in Nürnberg anmelden: Hier finden Sie auch weitere Details zu allen geplanten Themen und den Rednern.
mann) sowie Tom Hochgreef & Patrick Schröder (Geschäftsführer von autoDATAexperts). In den vergangenen Jahren wurde von den Teilnehmern auch immer wieder die Möglichkeit gelobt, sich miteinander zu vernetzen. Auch bietet die Veranstaltung in Franken natürlich Ideen und Chancen, die von den Teilnehmern auch in Österreich umgesetzt werden können – oft lange, bevor die Mitbewerber davon erfahren … • Text: Mag. Heinz Müller, Fotos: puls Marktforschung (2), Porsche Austria (1)
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GEWERBE
Neuer Lackriese im Entstehen Der Paukenschlag erfolgte am 18. November: In der Früh wurde bekannt gegeben, dass die Lackfirmen AkzoNobel und Axalta einen Zusammenschluss planen.
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ie beiden auch auf dem österreichischen Autoreparaturlackmarkt stark vertretenen Firmen haben eine Vereinbarung für eine „Fusion unter Gleichen“ getroffen. Damit könnte ein global führendes Beschichtungsunternehmen mit einem Firmenwert von rund 25 Milliarden US-Dollar entstehen.
Synergien in Höhe von 600 Millionen US-Dollar Der neue Lackriese soll seinen Sitz in den Niederlanden haben, mit zwei Hauptsitzen in Amsterdam (aktuell der Hauptsitz von AkzoNobel) und Philadelphia (derzeit der Stammsitz von Axalta). In der Gegenwart generieren beide Firmen zusammen einen Jahresumsatz von etwa 17 Milliarden US-Dollar, im Zuge der Fusion werden Kostensynergien von rund 600 Millionen US-Dollar angestrebt. „Durch den Zusammenschluss werden zwei führende Unternehmen der Beschichtungsindustrie mit sich ergänzenden Portfolios renommierter Marken zusammengeführt, um Kunden in wichtigen Endmärkten besser bedienen zu können“, teilen AkzoNobel und Axalta mit. Gegenwärtig zeigen beide Firmen zusammen in über 160 Ländern weltweit Präsenz. Attraktive Margen und eine robuste CashflowGenerierung würden dazu beitragen, substanzielles Wachstum voranzutreiben – aufbauend auf 17 Milliarden US-Dollar Umsatz und einem pro forma bereinigten freien Cashflow von 1,5 Milliarden US-Dollar im Jahr 2024. „Diese Fusion wird es uns ermöglichen, unsere Wachstumsziele schneller zu erreichen, 36
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indem wir sich hervorragend ergänzende Technologien, Fachkenntnisse und engagierte Mitarbeiter zusammenbringen, um unser gemeinsames Potenzial auszuschöpfen“, erklärt Greg Poux-Guillaume, CEO und Vorstandsvorsitzender von AkzoNobel. „Da unsere Branche weiter wächst und sich weiterentwickelt, ermöglicht uns diese Kombination mit AkzoNobel, dasselbe zu tun – mit einem schärferen Wettbewerbsvorteil sowie neuen Wegen und Möglichkeiten für Wachstum“, ergänzt Chris Villavarayan, CEO und Präsident von Axalta. Nun müssen zunächst die Aktionäre beider Unternehmen den Plänen zustimmen, dann sind die Behörden an der Reihe. Der endgültige Abschluss der Transaktion wird für Ende 2026/Anfang 2027 erwartet.
Diese Fusion wird es uns ermöglichen, unsere Wachstumsziele schneller zu erreichen. Greg Poux-Guillaume, CEO AkzoNobel Welche Auswirkungen der Deal auf den österreichischen Markt hat, ist ungewiss: Die Verantwortlichen für das jeweilige Autoreparaturlackgeschäft, Daniel Kapeller (AkzoNobel) und Jan Kelemen (Axalta), befinden sich beim Deal lediglich in der Beobachterrolle und harren der Dinge. Beide hüllen sich zur geplanten Fusion in Schweigen. • Text: Mag. Andreas Granzer-Schrödl, Fotos: AkzoNobel, Axalta, Adobe Stock/john1179
GEWERBE
Spezialisten für ADAS
Siems & Klein bietet ADAS-Lösungen renommierter Anbieter
Fahrerassistenzsysteme sind in Neufahrzeugen verpflichtet verbaut und müssen bei Bedarf (re-)kalibriert werden.
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m Falle eines Austausches von einzelnen Fahrzeugkomponenten müssen Kameras, Radar- und Lidarsysteme sowie Sensoren neu kalibriert werden. Das betrifft beispielsweise den Austausch der Windschutzscheibe, der Stoßstange oder Reparaturen an der Aufhängung, bei der Achsvermessung sowie beim Austausch des Motorsteuergeräts und bei vielen weiteren Arbeiten. Das Know-how, wie in diesen Fällen richtig vorzugehen ist, ist von strategischer Bedeutung, um mit der technologischen Entwicklung Schritt zu halten und den Werkstattkunden einen erstklassigen Service bieten zu können.
Korrekt kalibrieren Mit den von Siems & Klein angebotenen Lösungen können statische und dynamische Kalibrierungen durchgeführt und die korrekte Wiederherstellung der
ADAS sichergestellt werden. Der Spezialist für Autowerkstatt-Technik führt die Marken Bosch, Hella Gutmann, Texa und Launch und kann dank seiner Kompetenz maßgeschneidert auf Kundenbedürfnisse eingehen. Aufgrund der europäischen Gesetzgebung sind zahlreiche ADAS in Neufahrzeugen Pflicht. Dazu zählen Notbrems- sowie Rückfahrassistent, Müdigkeitswarner und Geschwindigkeitsassistent. • Text: Mag. Andreas Granzer-Schrödl, Foto: Siems & Klein
CarGarantie wünscht der gesamten Automobil- und Motorradbranche
FROHE WEIHNACHTEN UND ALLES GUTE IM NEUEN JAHR.
CG CAR-GARANTIE VERSICHERUNGS-AG
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GEWERBE
Rasch handeln Um das Thema SERMI ist es ruhig geworden. Zu ruhig, wie viele meinen. Auch der VFT appelliert an die Kfz-Betriebe, sich zertifizieren zu lassen.
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s ist beinahe zwei Jahre her, als damit begonnen wurde, SERMI, den Zertifizierungs- und Zugangsstandard für sicherheitsrelevante Reparaturund Wartungsarbeiten, schrittweise in ganz Europa auszurollen. Im April 2024 erfolgte die Einführung in Österreich. Seit diesem Jahr wird dem VFT – Verband der freien Kfz-Teile-Fachhändler immer öfter zugetragen, dass das entsprechende Zertifikat bei zahlreichen Tätigkeiten, die vom Fahrzeughersteller als sicherheitsrelevant eingestuft werden, zwingend notwendig ist. Allein dieser Umstand würde eine steigende Anzahl an SERMI-zertifizierten Werkstätten und Mitarbeitern nahelegen, die Praxis sieht jedoch anders aus. Der VFT ist regelmäßig mit Werk-
Eine SERMI-Zertifizierung ist in der Regel innerhalb weniger Tage abgeschlossen
stättenbetreibern konfrontiert, die aufgrund fehlender Zertifizierung bei Arbeiten an Kundenfahrzeugen nicht mehr weiterkommen. Abhilfe schafft die rasche Einreichung eines Antrags bei einer der beiden in Österreich akkreditierten SERMI-Zertifizierungsstellen (Kiwa Germany GmbH und Stichting Global Network Group TIC). Falls ein Betrieb alle erforderlichen Unterlagen griffbereit hat und das Verfahren optimal läuft, ist die Zertifizierung innerhalb von drei Tagen abgeschlossen. „Darum weisen wir als VFT bei jeder Gelegenheit darauf hin, sich rechtzeitig mit der Zertifizierung zu beschäftigen“, betont VFT-Obmann Martin Brachmann. • Text: Mag. Andreas Granzer-Schrödl, Fotos: Adobe Stock/Ilja
Die Verantwortung zählt gel an Bremsen, Lenkung und Fahrwerk. Defekte, die Laien oft gar nicht bemerken“, gibt VFT-Obmann Martin Brachmann zu bedenken.
Fahrzeuge regelmäßig überprüfen
VFT-Obmann Martin Brachmann
Die von der Politik überfallsartig vorgeschlagene Änderung bei den „Pickerl“- Intervallen schlägt hohe Wellen.
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as in Österreich seit vielen Jahren bestehende und bewährte System der regelmäßigen Fahrzeugüberprüfung nach §57a, 3-2-1, soll einer Neuregelung in 4-2-2-2-1 weichen. Zu diesem Vorschlag hagelt es aus der Kfz-Branche aus allen Richtungen Kritik. Ins Treffen werden vor allem Sicherheitsbedenken geführt. „Werkstätten stoßen bei Routinekontrollen regelmäßig auf sicherheitsrelevante Män-
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Ohne engmaschige technische Prüfungen würden viele dieser Risiken im Straßenverkehr unsichtbar bleiben. Leidtragende im Falle von technischem Versagen wären (schwächere) Verkehrsteilnehmer wie Kinder, Fußgänger oder Radfahrer. Für den VFT-Obmann hat die geplante Änderung bei den Prüfintervallen auch nichts mit „Bürokratieabbau“ zu tun. Der eigentliche Auftrag technischer Überprüfungen werde von der Politik verkannt: „Es geht nicht um Papierkram, es geht um Prävention und Lebensschutz.“ Aus diesem Grund spricht sich der VFT für die Beibehaltung der bisherigen Regelung aus: „Die regelmäßige Durchführung der §57a-Überprüfung ist keine Last, sondern Verantwortung. Ein unverzichtbarer Beitrag zur Verkehrssicherheit aller“, stellt Brachmann klar. • Text: Mag. Andreas Granzer-Schrödl, Fotos: BI Fahrzeugtechnik/ Newman, Whirlfoto
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Optimal unterstützt Bosch unterstützt den Wandel in der Mobilitätsbranche mit innovativen Lösungen. Eine davon ist der Remote Diagnostics Service (RDS).
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eim Remote Diagnostics Service führen Experten von Bosch Diagnose- und Servicearbeiten aus der Ferne durch und unterstützen so die KfzBetriebe bei technisch komplexen Serviceaufgaben. Die Terminbuchung gestaltet sich unkompliziert, entweder über das RDS-Kundenportal oder die Diagnosesoftware ESI[tronic]. Zudem gibt es die Möglichkeit einer Ad-hoc-Anfrage per Chat. Bei letztgenannter Option wird die Kfz-Fachkraft in eine virtuelle Warteschleife gesetzt und „On Demand“ bedient, sobald ein Bosch-Experte verfügbar ist. Diese Soforthilfe steigert die Servicebereitschaft des Kfz-Betriebs bei Diagnose, Wartung und Reparatur – vor allem bei zeitkritischen Kundenaufträgen. Auch die bewährte Diagnosesoftware ESI[tronic]
hat Bosch weiterentwickelt und dabei um eine Vielzahl an neuen Funktionen erweitert. Damit werden die Bereiche Diagnose, Bosch-Anleitungen für Wartung und Reparatur sowie Herstellerdokumente auf einer Software-Plattform vereint. Mit Secure Diagnostic Access (SDA) wurde zudem der einfache, direkte und standardisierte Zugriff auf verschlüsselte Fahrzeugdaten in der Diagnosesoftware realisiert. Kfz-Betriebe sind damit für die Zukunft gerüstet. •
Der Remote Diagnostics Service bietet Hilfestellung durch Bosch-Experten aus der Ferne
Text: Mag. Andreas Granzer-Schrödl, Foto: Bosch
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99,9 Prozent der Innotec-Produkte sind frei vom Gefahrenzeichen GHS08
Der Green-Tech-Pionier
Wie man den Spagat zwischen chemisch-technischer und ökologischer Ausrichtung schafft, zeigt Innotec mit seiner innovativen und nachhaltigen Produktpalette.
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Potenziellen Anwendern wird umfassende Unterstützung geboten
eit 1986 ist das Familienunternehmen Innotec Österreich als Anbieter chemisch-technischer Produkte in vielen Branchen im High-QualitySegment tätig. Hightech beginnt bei Innotec immer bei einem selbst und der Gesundheit. So sind 99,9 Prozent des Sortiments frei vom Gefahrenzeichen GHS08 und damit frei von krebserregenden, erbgutoder entwicklungsschädigenden Stoffen. Damit setzt das Unternehmen im chemisch-technischen Bereich Maßstäbe, die weit über die gesetzlichen Mindestanforderungen hinausgehen. Die Vorgaben der EU-Richtlinie REACH werden dabei nicht nur erfüllt, sondern bewusst übertroffen – aus Verantwortung gegenüber den Anwendern, Arbeitgebern und der Umwelt.
Umweltschonend, hocheffizient in der Anwendung Gleichzeitig wird eine Brücke zwischen Chemie und Ökologie geschlagen. Innotec sieht sich als Innovations-Leader im Bereich Green-Tech und entwickelt Produkte, welche die Umwelt weniger belasten und dennoch hocheffizient in der Anwendung
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sind – beim Schmieren, Kleben, Sichern, Abdichten, Reinigen oder Pflegen von Oberflächen. Als aktuelles Beispiel auf diesem Weg dient die neue Tribitec-Technologie: Dahinter verbergen sich PFAS-freie Hightech-Lösungen, die dort eingesetzt werden können, wo bis dato oftmals kritisch diskutierte Fluorchemie gefragt war. Damit unterstützt Innotec Betriebe dabei, zukunftssichere und verantwortungsvolle Alternativen einzusetzen, ohne auf Performance verzichten zu müssen.
Direkt beim Kunden Um potenzielle Anwender von den vielfältigen Vorteilen der Innotec-Lösungen zu überzeugen, geht das Unternehmen mit „Innotec LIVE“ direkt in die Betriebe. Geboten werden kundenspezifische Konzeptlösungen, professionelle Produkt- und Anwendungsschulungen, Qualitätssicherheit, Zertifizierungen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie individuelle Beratung. Für den Know-how-Transfer bietet sich die „Innotec Academy“ an. Konzipiert als technische Sales- und Anwendungsakademie, werden Mitarbeiter, Kunden und Partner qualifiziert und langfristig zum Erfolg geführt. Um Partner zukunftsfit zu machen, gibt es eine 360°-Kundenbetreuung mit persönlicher Beratung und digitalen Lösungen (Innotec-App, Daten- und Informationsservices). • Text: Mag. Andreas Granzer-Schrödl, Fotos: Innotec
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E-Autos sind unattraktiv Der Restwertverlust bei E-Fahrzeugen nimmt in Europa drastische Formen an. Zu großes Angebot trifft dabei auf zu wenig Nachfrage von Privatkunden.
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m Rahmen eines Online-Webinars von Autorola gemeinsam mit dem europäischen Leasing-Dachverband Leaseurope sowie Fahrzeugvermieter Enterprise erklärte Andrew Shields, Global Business Unit Director von Autorola-Tochter Indicata, dass Europa vor einem massiven Marktproblem steht: „Wir haben eine Übersättigung des Marktes von gebrauchten E-Fahrzeugen. Durch das Überangebot sind die Preise massiv gefallen.“
an Autos, die gekauft werden: „Wir kaufen nicht zu wenig Autos. Und wir kaufen sie auch nicht zu langsam. Unser großes Problem ist, dass mehr als 80 Prozent der Kunden heutzutage ein gebrauchtes Fahrzeug kaufen, weil sie gar keine andere finanzielle Möglichkeit haben. Aus diesem Grund müssen wir auch deutlich mehr Angebote für den Gebrauchtwagenmarkt anbieten.“
Andrew Shields von Indicata sieht massiven Restwertverlust bei E-Fahrzeugen
Warum die Preise fallen Massiv bedeutet im Schnitt etwa einen Restwertverlust von 30 Prozent. Besonders betroffen sind Leasing- und Mietwagenfirmen, die zu den Treibern der E-Mobilität in Europa gehören. „Etwa 42 Prozent der E-Fahrzeuge sind im Besitz von Leasinggebern. Dem gegenüber stehen etwa 8,8 Prozent Privatpersonen. Das bedeutet, dass der Markt von 42 Prozent aktuell auf die knapp 9 Prozent trifft, und dadurch fallen die Preise der Fahrzeuge“, so Shields. Das erhöht auch den TOC-Wert (Total Cost of Ownership) für Firmen. Denn durch die gesunkenen Restwerte kostet das E-Fahrzeug nun deutlich mehr. Dabei sieht Richard Knubben, Director General von Leaseurope, das Problem nicht bei der Menge
Kritik an Politik: Ignorierte Kundenbedürfnisse Knubben appelliert, dass sich mehr Unternehmen mit dem Leasing von Gebrauchtwagen beschäftigen und das nicht nur als Nebengeschäft sehen. Weiter sieht Knubben aber vor allem auch ein politisches Problem: „Wenn die Politik die Industrie dazu zwingt, ein Angebot zu erstellen, welches vom Kunden nicht angenommen wird, führt das dazu, dass ältere Fahrzeuge länger auf der Straße bleiben. Das beeinträchtigt auch den Gebrauchtwagenmarkt.“ Für Knubben steht fest, dass die EU-Politik die Kundenbedürfnisse ignoriert. Das neue Autopaket der EU könne dabei Abhilfe für den Markt schaffen. • Text: Kevin Kada, Fotos: Adobe Stock/stocksolutions, Indicata
Remote Diagnostics Service
Diagnose aus der Ferne, die ultimative Werkstattlösung Die Vorteile auf einen Blick: ◾ Qualifizierte Bosch-Experten führen komplexe FerndiagnoseAufgaben durch ◾ Online-Terminbuchungen möglich mit der Option für frühere Kontaktaufnahme ◾ Funktionsgarantie bei der Verwendung des RDS 500 (Hardware-Gerät wird kostenlos ersetzt, sollte es kaputt gehen) ◾ Zusätzliche Optionen mit dem KTS 350/ 560/ 590 keine zusätzliche Investition in Hardware notwendig
Mehr erfahren
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Blick auf das Vitesco-Portfolio (v. l.): Aktuator, Luftmassenmesser, Hochdruckpumpe, NOx-Sensor
Integration abgeschlossen Ab 1. Jänner 2026 werden sämtliche AftermarketProdukte von Vitesco Technologies exklusiv über das Schaeffler-Vertriebsnetz angeboten.
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nter der Marke „Schaeffler Vitesco“ bündelt Schaeffler die geballte mechanische Kompetenz von Vehicle Lifetime Solutions mit dem umfassenden Elektronik-Know-how von Vitesco Technologies. Das Produktspektrum reicht von NOx-Sensoren
Händler und Werkstätten profitieren von einer stabilen Lieferkette und qualitativen Produkten. Ramdas Cherupara, Schaeffler Vehicle Lifetime Solutions
sorgen für eine präzise Steuerung von Motor- und Abgasreinigungssystemen. Mechatronische Komponenten wie NOx-Sensoren, Diesel-Injektoren, Drosselklappen und Luftmassenmesser werden damit ein fester Bestandteil der Schaeffler-DNA. Dabei bleibt Schaeffler seinem Kerngeschäft treu und erweitert das Angebot kontinuierlich um intelligente, zukunftsorientierte Lösungen. Die Kompetenz beider Unternehmen bündelt das Beste aus zwei Welten. Dazu zählen hochmoderne Produktions- und Verpackungsprozesse, mit denen Schaeffler effiziente Lieferketten und höchste Qualitätsstandards gewährleistet. Vitesco Technologies bringt seine umfassende Entwicklungsexpertise ein und ergänzt das Portfolio um innovative elektromechanische Komponenten. Damit profitieren über 4.500 Aftermarket-Kunden weltweit von diesem erweiterten Netzwerk. Zu den Produkthighlights von Schaeffler Vitesco zählen neben den genannten Komponenten auch Hochdruckpumpen, Aktuatoren und Ölstandsensoren.
Direkter Zugang für Handelspartner über Diesel- und Benzininjektoren bis hin zum Luftmassenmesser und ergänzt das bereits breite Portfolio nachhaltig. Als Innovationspartner mit langjähriger OE-Tradition ergänzen sich beide Unternehmen ideal und schaffen dadurch einen Mehrwert für ihre Kunden und eröffnen neue Horizonte – durch intelligente Lösungen sowie ein weltweit einzigartiges Produkt- und Serviceangebot.
Technologie-Kompetenz als Wachstumstreiber Mit der erweiterten Expertise in Sensorik, Steuergeräten und emissionsarmen Technologien positioniert sich Schaeffler Vehicle Lifetime Solutions (VLS) noch stärker als Innovationspartner, der aktiv Zukunftstechnologien gestaltet. Die neuen Technologien ermöglichen die Einhaltung strenger Emissionsgrenzwerte, steigern die Kraftstoffeffizienz und
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Im Juni 2025 wurde die Integration der Produktportfolios von Vitesco Technologies in die SchaefflerSparte Vehicle Lifetime Solutions verkündet. Nun haben Schaeffler-Handelspartner direkten Zugang zu wichtigen Technologien – in bewährter Erstausrüstungsqualität und mit einer stabilen Lieferkette. Diese Technologien waren bis dato ausschließlich über das Servicenetz des Fahrzeugherstellers erhältlich. „Die Integration des Vitesco-Portfolios markiert einen strategischen Meilenstein für Schaeffler VLS. Händler und Werkstätten profitieren von einer stabilen Lieferkette, qualitativ hochwertigen Produkten und einer umfassenden technischen Unterstützung für alle Arten des Antriebsstrangs“, so Ramdas Cherupara, Head of Product Development & Management bei Schaeffler VLS. • Text: Mag. Andreas Granzer-Schrödl, Fotos: Schaeffler
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Analyse statt Rätselraten Ein BMW 320d sorgte mit sporadischen Fehlermeldungen für Rätsel. Der ALLDATA TechTipp zeigt die Lösung.
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in aktueller Fall aus dem ALLDATA Info Center zeigt, wie wichtig strukturierte Diagnoseprozesse und OEM-Daten bei modernen Fahrzeugen sind. Ein BMW F34 320d aus dem Baujahr 2016 sorgte bei seinem Besitzer für große Verunsicherung. Das Fahrzeug startete zeitweise nicht, die Motorkontrollleuchte leuchtete auf, der Motor lief unruhig und im Kombiinstrument erschien die Meldung „Check Control: Fahrt gestört“. Aus Sorge vor einer Panne brachte der Kunde das Fahrzeug in die Werkstatt.
Mit dem ALLDATA Info Center konnte dank präziser Analyse der Fehler gefunden und behoben werden
Präzise Diagnose Trotz intensiver Fehlersuche lieferten die gespeicherten Fehlercodes lediglich unspezifische Hinweise auf mögliche Kurzschlüsse. Erst durch eine systematische Analyse des ALLDATA Info Centers
DIE MODULARE PLATTFORM FÜR WERKSTÄTTEN, AUTOHÄUSER, VERSICHERUNGEN UND SACHVERSTÄNDIGE. Wählen Sie frei, welche Module Sie für Ihren Betrieb benötigen.
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Kalkulation
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FastTrackAI®
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VIN-Abfrage
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Geführte Bildaufnahme
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Bewertung
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Kommunikationsplattform
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VehicleHealthCheck
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Restwert-Prozess
Mehr Infos online:
www.dat.at/wedat
konnte die Ursache gefunden werden. Im Elektronikfach des Motorraums scheuerte ein Teil des Kabelbaums am Motorsteuergerät und verursachte die unterschiedlichen Störungen. Nach der fachgerechten Reparatur und Fixierung des Kabelbaums wurde das Fahrzeug getestet. Alle Fehlermeldungen waren verschwunden, der Motor lief wieder einwandfrei. Der Fall zeigt, dass selbst kleine Schäden große Auswirkungen haben können. ALLDATA Repair unterstützt Werkstätten dabei, solche Fehler effizient und herstellerkonform zu beheben. • Text: Kevin Kada, Fotos: Alldata
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STAATSPREIS AUSGEZEICHNET
Kfz-Unternehmer Gerald Holzmann wurde auf der Suche nach einer effizienten und kostengünstigen Werkstattheizung bei Puls-air fündig
Warme Füße bei der Arbeit Viele Kfz-Betriebe heizen bereits mit Puls-air – auch Gerald Holzmann setzt seit Jahren auf die innovative Technologie aus Tirol.
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eit 2002 betreibt der Kärntner Kfz-Unternehmer Gerald Holzmann seine Werkstatt in St. Veit. Im Unternehmen, dessen Angebot die Bereiche Karosserie und Lackierung sowie Kfz-Technik und -Service umfasst, arbeiten 12 Personen. Im Jahr 2020 stieg Holzmann von Deckengebläsen, die in Sachen Verbrauch, Wärmeverteilung und Laufgeräusch nicht mehr akzeptabel waren, auf 2 Heizgeräte des österreichischen Herstellers Puls-air um, welche seither für effiziente Wärme auf der etwa 600 Quadratmeter großen Gesamtfläche sorgen.
Die patentierte pulsierende Verbrennung begeistert Werkstattbesitzer bis heute.
Österreichische Erfolgsgeschichte Am Anfang der Geschichte von Puls-air steht der österreichische Ingenieur Georg Pletzer, welcher
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ein Triebwerk mit pulsierender Verbrennung entwickelt. Dieses arbeitet vollkommen rauchlos und erzeugt viel Wärme – ein beinahe logischer Schritt, daraus ein Heizgerät zu entwickeln, welches dann einen Wirkungsgrad von 97 Prozent aufwies. 1984 wurde das erste Puls-air Heizgerät ausgeliefert, und die von Pletzer patentierte pulsierende Verbrennung begeistert bis heute Werkstatt- und Hallenbesitzer durch Sparsamkeit sowie geringe Emissions- und Lärmentwicklung. Im Jahr 2023 ging Puls-air an die dritte Generation über, als der Erfinder Georg Pletzer den Vertrieb in Österreich seinem Enkel Luca Pletzer übergab. Um den Vertrieb und die Produktion für Deutschland, Schweiz, England, Italien und Tschechien kümmert sich Sohn Werner Pletzer.
Perfekte Verteilung der Warmluft im Raum Warme Luft steigt auf. Das ist der Grund, warum Heißluftballons aufsteigen. Und darum ist es physikalisch gesehen von Vorteil, wenn die warme Luft zur Beheizung in Bodennähe freigesetzt wird und nicht an der Decke. So wie bei Heizgeräten von Puls-air, welche am Boden des zu beheizenden Raumes platziert werden und im Raum eine sich langsam drehende thermische Luftwalze erzeugen. Die warme Luft wird perfekt im Raum verteilt und kommt dort an, wo gearbeitet wird: im Fußbodenbereich. Das spart Heizkosten und ermöglicht eine schnelle Wärmeverteilung auch bei häufigen Toröffnungen und -schließungen. Durch die geringen Emissionen benötigt die Puls-air Heizung als Abgasanlage lediglich ein 35-mm-Edelstahlrohr, das über Dach ins Freie geführt wird. Ein separater Kamin ist nicht notwendig, nicht zuletzt deshalb sind die Kosten für die Inbetriebnahme sehr niedrig. • Text: Redaktion, Fotos: Puls-air
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Bei Modellen und Besitzern wird Diskretion bewahrt
Restaurierung in Perfektion: Dieter Serglhuber (Klassisch Mobil)
Klassik trifft Elektromobilität: Projekt „Ninefourteen Electric“
Der versteckte Perfektionist Mit seinem Oldtimer-Betrieb „Klassisch Mobil“ restauriert Dieter Serglhuber besonders exklusive Modelle und wagt auch den Weg zu neuen Lösungen.
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ldtimer-Betriebe haben etwas Magisches und sind auch für uns Motorjournalisten ein absolutes Highlight. Ein besonders beeindruckendes Beispiel ist der Betrieb von Dieter Serglhuber. Unter dem Namen „Klassisch Mobil“ hat sich der oberösterreichische Oldtimer-Autodidakt in Neufurth bei Amstetten in einem alten Betriebsgelände einen eindrucksvollen Hotspot automobiler Klassik eingerichtet, in großzügigen Hallen und ausreichend Freigelände für die kurze Testfahrt.
Vergriffene Teile werden gedruckt Seine Kompetenz reicht von Erfindungen inklusive Prototypenbau über langjährige Kompetenz in der Restaurierung von Blech, Leder und Antrieb bis zum 3D-Druck. Denn sind Teile nicht mehr erhältlich, „dann machen wir sie mit dem 3D-Drucker selbst“. Das trifft etwa auf viele Teile der Ford-GT-40-Replica zu, die – schon etwas länger – in Umsetzung ist. Die Kunden sind hier meistens bereits gute Freunde und Dieter könnte über jeden etwas erzählen. Doch Diskretion spielt in dieser Branche eine große Rolle. Und so erfährt man nicht, wem die teilweise schon sehr seltenen Klassiker aus verschiedenen Epochen der Auto-Geschichte in der Ausstellungs- und Aufbewahrungs-Halle gehören.
Klassik meets Elektro Im Gegensatz zu vielen Klassik-Fans verschließt sich Dieter Serglhuber auch der Verbindung von Altem und Neuem nicht, etwa mit der Elektrifizierung. So hat er mit Partner Christian Clerici das Projekt „Ninefourteen Electric“ umgesetzt. „Wir haben dieser Porsche 914-Karosserie mit einem elektrischen Antrieb neues Leben eingehaucht“, so Serglhuber. Die Arbeit geht hier natürlich nie aus, immer warten einige Schmuckstücke auf ihre Grundrestaurierung. „Wenn einmal Zeit ist.“ Darüber hinaus hilft man den Kunden, wenn sie selber Hand anlegen wollen. Dann darf in speziellen Vertrauensfällen die Hebebühne und das Werkzeug benutzt werden und das Team unterstützt mit Rat und auch mit Tat. Sein Wissen gibt Serglhuber seit Kurzem auch bei „Schrauberseminaren“ weiter. Dabei werden keine
Wir haben der Porsche-914-Karosserie mit einem E-Antrieb neues Leben eingehaucht. Dieter Serglhuber, Klassisch Mobil Oldtimer-Spezialisten ausgebildet, vielmehr geht es um Hilfe zur Selbsthilfe, wenn bei einer Ausfahrt der eine oder andere Defekt auftritt. Ein Erlebnis ist so ein Schrauberseminar allemal, denn man lernt sowohl den Dieter wie auch seinen Betrieb kennen. Und für den gemütlichen Teil gibt es einen Lokal-Bereich, der faszinierend authentisch im Stil der 70er Jahre eingerichtet ist. • Text: Gerald Weiss, Fotos: Gerald Weiss, Klassisch Mobil
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Projekt erfolgreich abgeschlossen (v. l.): KastnerProjektleiter Sammy Bader, WIFI-Trainer Gerhard Thierschädl, Kastner-Techniker Christoph Trummer und WIFI-Bereichsleiter Ing. Markus Holzer
Technisch am neuesten Stand Seit September 2025 ist im WIFI Center of Excellence der Wirtschaftskammer Steiermark in Graz eine komplett neu errichtete Kfz-Werkstätte für Pkws und Lkws in Betrieb.
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en Großteil der technischen Ausrüstung steuerte der Werkstättenausrüstungsspezialist Kastner bei. Die alte Kfz-Werkstätte befand sich baulich auf dem Niveau der 1970er-Jahre und bedurfte einer umfassenden Neugestaltung. „Wir bieten nun Schulungen auf dem neuesten Stand der Technik an“, erklärt Ing. Markus Holzer, Bereichsleiter Kfz-Technik beim WIFI Steiermark. Das ist wichtig besonders im Hinblick auf neue Technologien, die nicht immer in den Kfz-Betrieben vor Ort abgebildet werden könnten. „Die Ausstattung passt zu unserem Ausbildungsangebot. Wir legen den Fokus auf das Gesamtfahrzeug und können dieses auf Einzelkomponenten herunterbrechen“, so Holzer. „Jetzt kann jede nur erdenkliche Werkstättenarbeit simuliert werden“, ergänzt Sammy Bader, der als Projektleiter bei Kastner das Projekt umfassend begleitet hat.
„Das beste Gesamtpaket“ Aufgrund der Höhe der Investitionen war der Auftragsvergabe an Kastner eine Ausschreibung vorangegangen. Bereits früher gab es Berührungspunkte
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zwischen dem WIFI Steiermark und dem Werkstättenausrüster, nun wurde die Zusammenarbeit auf eine neue Ebene gehoben. „Das beste Gesamtpaket hat den Ausschlag gegeben“, betont Holzer. Im komplett neu gebauten WIFI Center Excellence befinden sich die Werkstatträumlichkeiten in der untersten Ebene. Beim Bau waren zahlreiche Gewerke involviert, die ihre Tätigkeiten aufeinander abstimmen mussten. So wurde zunächst einmal die Fertigmontagegrube errichtet, noch bevor mit dem Bau so richtig begonnen werden konnte. Die Spezialisten von Kastner waren frühzeitig in alle Prozesse involviert, es fanden regelmäßig Baubesprechungen statt, die Lieferzeiten wurden eingehalten und die Montagearbeiten verliefen planmäßig.
Umfangreiche Ausstattung Umfangreich liest sich die Liste der von Kastner gelieferten und installierten Ausrüstung. Dazu zählen eine Fertigmontagegrube mit elektrischer TandemSchiebeabdeckung von Global mit Bremsprüfstand und Gelenkspieltester für Nutzfahrzeuge von Sherpa sowie einem Grubenheber von AC Hydraulic, ein Pkw-Bremsprüfstand und Stoßdämpfertester von Sherpa, kombiniert mit einer vollverzinkten Ravaglioli-Scherenhebebühne mit integriertem Gelenkspieltester, eine vollausgestattete Hebebühne Sharklift von Autop Stenhoj mit dem Achsmessgerät Q.Lign von Beissbarth, zwei Unterflur-Hebebühnen von Autop Stenhoj, eine komplette Absauganlage von S.tec mit mehreren Absaugstellen sowie eine Blowtherm-Lackierkabine mit absenkbarer Einfahrtsrampe. Dank der großzügigen Flächen und des umfangreichen Equipments können auch Theorieeinheiten direkt in der Werkstätte abgebildet werden. Pro Jahr zählt das WIFI Steiermark in der Kfz-Meisterschule rund 80 bis 100 Teilnehmer, dazu kommen knapp 500 Lehrlinge. • Text und Fotos: Mag. Andreas Granzer-Schrödl
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Roland Steinberger, Geschäftsführer Michelin Österreich Roland Dorfner, Euromaster
Kompetenz durch Schulung Auch 2026 finden wieder Schulungen des Verbands der Reifenspezialisten Österreichs (VRÖ) in Kooperation mit Euromaster zu verschiedenen Themen statt.
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ast schon traditionell gibt es auch im kommenden Jahr wieder Schulungen des VRÖ in Kooperation mit Reifenhändler Euromaster. Geplant sind 2-Rad-Technik, Rad-Ein- bzw. -Ausbau sowie HV-1-Schulungen. Der sichere Umgang mit Hochvolt-Fahrzeugen ist unerlässlich und ein unverzichtbarer Bestandteil der täglichen Arbeit in Werkstätten und Reifenbetrieben, um Risiken zu minimieren und effizient arbeiten zu können. Fachkräfte im Reifenservice sollten daher unbedingt auf dem neuesten Stand sein, um den Anforderungen der Branche gerecht zu werden. Neben den Hochvolt-Schulungen werden im Rahmen der Kooperation auch 1-Tages-Fachkurse – 2-Rad-Technik, Training Ein- und Ausbau von Motorradrädern – angeboten.
Von Vertrauen geprägt „Das Motorrad- und Rollerreifengeschäft ist ein besonderer Teil des Reifenhandels, der sehr stark von Vertrauen und Kompetenz geprägt ist. Der Ein- bzw. Ausbau der Räder kann ein Margenbringer für den Handel sein. Allerdings nur dann, wenn ein gut ausgebildeter Fachmann effizient und fehlerfrei arbeitet. Ansonsten kann es auch ein beinahe unkalkulierbares Risiko sein. Mit dieser Schulung wollen wir unseren Beitrag dazu leisten, um die Profitabilität unserer Partner zu steigern“, informiert Roland Steinber-
James Tennant, Obmann VRÖ
ger, Geschäftsführer von Michelin Österreich. „Die Investition in spezialisierte Motorrad-Services und -Trainings ist eine klare Entscheidung, unsere Franchisepartner direkt zu stärken und ihnen den Zugang zu einem profitablen Nischensegment zu sichern“, ergänzt Roland Dorfner, Bereichsleiter Euromaster Österreich. Für VRÖ-Obmann James Tennant ist die Organisation dieser Schulungen ein wichtiger Punkt für das kommende Jahr: „Wir freuen uns über die Kooperation mit Euromaster, um auch 2026 wieder hochqualitative Schulungen im Bereich Hochvolt-Technik sowie Motorrad-Montage anbieten zu können.“ • Text: Kevin Kada, Fotos: VRÖ, Adobe Stock/WilliamJu
HV-1-Schulung – ca. 4 Stunden: Freitag, 27. Februar 2026, Mittwoch, 4. März 2026 1/2-Tages-Schulung HV 1 (Unterweisung in HV 1), nach der Schulung erhalten die Teilnehmer ihr Zertifikat Termine Wien – 2-Rad-Technik & Rad-Ein- und -Ausbau, 1-Tages-Schulung: Donnerstag, 19. Februar 2026, Donnerstag, 26. Februar 2026 Fachkurs – 2-Rad-Technik, Training Ein- und Ausbau von Motorradrädern. Für weitere Informationen, Termine bzw. Exklusivschulungen melden Sie sich unter: vroe@aon.at
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Smolyanoy mit Philipp und Roman Keglovits (v. l.) stellen sich den Fragen der Teilnehmer
Bei der Präsentation am Obereder Unternehmertag: Zwischen Michael Holub und Vladislav Smolyanoy blitzt LISA hervor
Jeder Schritt der KI ist am Bildschirm nachvollziehbar
„LISA vergisst nichts!“ Die Künstliche Intelligenz „aus dem Autohaus für das Autohaus“ präsentierte die Vienna AI Company beim Obereder Unternehmertag.
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icht um menschliche Mitarbeiter einzusparen, sondern um sie freizuspielen für den Kontakt mit Kunden, wollen wir die Künstliche Intelligenz ins Autohaus bringen.“ Diese wichtige Kernbotschaft stellten die Vertreter der Herstellerfirma VAIC (Vienna AI Company) an den Anfang ihrer Präsentation. Hinter dem neuen Namen stehen jedoch keine Branchenneulinge. Denn zusammen mit Geschäftsführer Vladislav Smolyanoy wirken das Autohaus Keglovits und der Berater Mag. Michael Holub bei der Entwicklung und Vermarktung von LISA mit, welche folgerich-
„Wir starten mit 10 Autohäusern als Projektbegleiter, der Echtbetrieb geht in Q3 2026 los.“ Mag. Michael Holub, Vienna AI Company tig als „KI aus dem Autohaus für das Autohaus“ beworben wird. Auch die Firma Obereder ist mit ihrem bekannt starken Vertriebsnetz an Bord. Für die Implementation von Lisa bei den Kunden werden dann spezialisierte technische Berater sorgen. Das Ziel der Gründer ist nichts weniger, als aus dem Hype-Begriff der Künstlichen Intelligenz rasch echten Mehrwert für Unternehmen der Autobranche
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anzubieten. „Wir bieten ein vollständig ins Unternehmen integriertes KI-System an, keine blinden Insellösungen für einzelne Teilbereiche“, sagt Holub. Seit Dezember 2025 arbeiten etwa 10 Betriebe als sogenannte „Projektbegleiter“ mit dem System. „Das regelmäßig, etwa im Wochenrhythmus kommende Feedback dieser Kunden arbeiten wir regelmäßig in die Programmierung ein, dafür kann der Betrieb Lisa dann im Echtbetrieb für drei weitere Monate kostenlos nutzen“, so Holub.
Vom Hype zum Geschäftsmodell Im Zuge der Präsentation am Obereder Unternehmertag wurde ein Kundenanruf bei Lisa im Autohaus Keglovits getätigt, bei dem die KI den Anrufer am Namen erkannte, die entsprechenden Daten parat hatte und eine Terminvereinbarung traf. Im Vollbetrieb soll Lisa allerdings viel mehr können als nur Kundengespräche abzuwickeln: von der Protokollführung und Zusammenfassung von Gesprächen über Datenaufstellungen bis hin zu Kalkulationen und Bestellungen oder Kunden-Mails – derzeit nach dem Prinzip: „Der Mensch trifft die Letztentscheidung und gibt frei, was nach außen geht.“ Die Daten würden in Frankfurt gespeichert, betonte Smolyanoy, und nicht auf Servern außerhalb der EU. Lisa wurde auch beigebracht, darauf hinzuweisen, wenn sie etwas nicht weiß, anstatt wie viele KI-Chatbots Informationen einfach zu erfinden. Dann könne sie einen menschlichen Mitarbeiter einschalten. • Text und Fotos: Mag. Bernhard Katzinger
GEWERBE ich nie Innungsmeister werden, aber ich bin jemand, der sich für die Betriebe engagiert, Probleme erkennt und annimmt und konkret unterstützen will. Welche Schwerpunkte definieren Sie für die aktuelle Funktionsperiode? Yilmaz: In der Vergangenheit sind einige Themen verloren gegangen. Nun braucht es eine verstärkte Kommunikation mit den Berufsschulen, die Betriebe sollten generell mehr Lehrlinge ausbilden. Es geht um die Unterstützung von Ausbildungszentren, damit die Kfz-Branche aus dem vorhandenen Fachkräftepool umfassend Gebrauch machen kann.
Ich bin jemand, der sich für die Betriebe engagiert, Probleme erkennt und konkret unterstützen will. N
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Emin Yilmaz, Landesinnungsmeister Fahrzeugtechnik Wien LIC KEI H
Appell für mehr Ausbildung Seit diesem Jahr ist Emin Yilmaz neuer Landesinnungsmeister der Fahrzeugtechnik Wien. Was sind seine Pläne für die kommenden Jahre?
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&W: Die Wirtschaftskammer-Wahl hat für das Landesgremium Wien eine Mehrheit für den Sozialdemokratischen Wirtschaftsverband (SWV) gebracht. Was waren die Gründe und welchen Anteil hat Ihre Person daran? Emin Yilmaz: Ich bin seit rund 25 Jahren in der Kfz-Branche verankert, zunächst auf Industrieseite im Bereich der Fahrzeugchemie und seit 2018 als Eigentümer von Reifen2000 (EY KFZ TEC & Reifen Zweitausend GmbH). Ich konnte in den Jahrzehnten viele Verbindungen in der Wirtschaft knüpfen und damit das Vertrauen der Unternehmen in die Wirtschaftskammer erhöhen. Viele Branchenteilnehmer kennen mich persönlich. Schon 2020 wurde mir die Listenführung des SWV für die Fahrzeugtechnik angeboten, ich habe damals abgelehnt, um die Strukturen in der Wirtschaftskammer noch besser kennenzulernen. Zwischen 2020 und 2024 war ich Stellvertreter von Marko Fischer, im Anschluss Listenführer. Eigentlich wollte
Wie sieht die Mitgliederstruktur in Wien aus? Yilmaz: In Wien gibt es im Bereich Kfz-Technik rund 730 Betriebe, diese Zahl ist seit Jahren konstant. Allerdings steigt die Anzahl der Servicestationen, die aktuell bei rund 1.200 liegt, von Jahr zu Jahr. In diesen Servicestationen, oftmals Ein-Personen-Unternehmen, werden nur ausgewählte Arbeiten durchgeführt, die allerdings nicht immer rechtlich einwandfrei abgerechnet werden. Wenn das Personal in den Servicestationen einer Arbeit regulär nachginge, hätten wir keinen Fachkräftemangel. Hier wollen wir gemeinsam mit den Behörden gegen Schwarzarbeit vorgehen. Es ist aber ebenso wichtig, genügend qualifizierte Asylwerber für den Arbeitsmarkt freizugeben. Hier sind die Hürden in Österreich sehr hoch. Wie bewerten Sie die kürzlich angekündigte Neuregelung der Intervalle für die §57a-Überprüfung? Yilmaz: Der neue Vorschlag 4-2-2-2-1 der Politik ignoriert ein bestehendes, gut funktionierendes System. Österreich verfügt zu zwei Drittel über bergige und hügelige Regionen. Wenn Fahrzeuge erst nach 4 Jahren zur Begutachtung kommen, könnte bei vielen bereits Gefahr im Verzug sein, denn vorrangig Fahrwerk, Bremsen und Reifen werden hierzulande stark beansprucht. Es wirft sich auch die Frage auf, wer für eventuelle Schäden haftet. Denn eine Kfz-Fachkraft kann nur auf Schäden hinweisen, wenn ein Fahrzeug kontinuierlich in die Werkstatt kommt. Die geplante Neuregelung macht den Bürgern und den Betrieben das Leben schwer. Besser wäre es, eine kilometermäßige Regelung anzudenken, um den Verschleiß bestmöglich festzustellen. • Text: Mag. Andreas Granzer-Schrödl, Foto: z.V.g.
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WIRTSCHAFT Das Insolvenzaufkommen ist auch im historischen Vergleich unverändert hoch. MMag. Karl-Heinz Götze, MBA, Leiter KSV1870 Insolvenz
Mehr Pleiten in der Kfz-Branche Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen ist 2025 weiter gestiegen – auch in der Kfz-Branche.
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aut aktueller Hochrechnung von KSV1870 Holding AG mussten im Jahr 2025 in Österreich 6.857 Unternehmen (+4,1 Prozent) Insolvenz anmelden. Trotz dieses Anstiegs seien die vorläufigen Passiva im Vergleich zum Vorjahr um 55,8 Prozent auf 8,38 Milliarden Euro gesunken. Ausschlaggebend dafür sei die im Jahr 2025 deutlich niedrigere Anzahl an Insolvenzen mit Passiva von mehr als 200 Millionen Euro.
Kfz-Branche: Insolvenzen um 10 Prozent gestiegen In der Kfz-Branche (Herstellung von Karosserien, Aufbauten und Anhängern, Handel mit Kraftwagen, Instandhaltung und Reparatur von Kraftwagen, Handel mit Kraftwagenteilen und -zubehör, Handel mit Krafträdern, Kraftradteilen und -zubehör, Instandhaltung und Reparatur von Krafträdern und Vermietung von Kraftwagen) mussten insge-
Liquidität - das Um und Auf In Zeiten der Unsicherheit ist Liquidität das Um und Auf. Denn sie schafft Bewegungsfreiheit – auch bei Worst-Case-Szenarien.
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samt 249 Unternehmen Insolvenz anmelden, ein Plus von 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (227 Fälle). Über 154 Unternehmen (2024: 125 Fälle) wurde Konkurs eröffnet, das entspricht einem Zuwachs von 23 Prozent gegenüber dem Jahr 2024. Abgenommen haben die mangels kostendeckenden Vermögens nicht eröffneten Insolvenzverfahren mit 95 Fällen (2024: 102 Fälle) – ein Minus von 7 Prozent. Deutlich gestiegen ist hingegen die Höhe der Passiva von 84 Millionen Euro im Jahr 2024 auf 115 Millionen Euro im Jahr 2025 – ein Plus von 37 Prozent. „Das Insolvenzaufkommen ist auch im historischen Vergleich unverändert hoch und eine Abflachung der Kurve steht unmittelbar nicht bevor. Angesichts dessen, dass in den vergangenen zwölf Monaten zahlreiche staatliche Förderungen beendet wurden und es zuletzt eine hohe Zahl an Neugründungen gab, ist das derzeitige Insolvenzniveau nicht völlig ausgeufert“, erklärt MMag. Karl-Heinz Götze, MBA, Leiter Insolvenz KSV1870 Holding AG.• Text: Dieter Scheuch, Foto: Adobe Stock/Vibe Stock
KSV1870: Die10 größten Insolvenzen in der Kfz-Branche 2025 • TCS Rent GmbH vorm.: Eidler Transportlogistik GmbH/Krumbach (10,0 Mio. € Passiva) • Autohaus Nord 2016 Handels GmbH vorm.: Hahnl GmbH/Mödling (9,7 Mio. € Passiva) • Hart Betriebs- & Liegenschafts GmbH/Wien (7,8 Mio. € Passiva) • Trias Handels GmbH/Kufstein (6,8 Mio. € Passiva) • Sportwagen Salon J.P. GmbH/Wien (5,3 Mio. € Passiva) • KovoCars GmbH/Graz (4,7 Mio. € Passiva) • 123 Shared Mobility GmbH/Ternitz (4,7 Mio. € Passiva) • Josef Struber Automobil GmbH/Puch Hallein (4,4 Mio. € Passiva) • TC Handel GmbH vorm.: Tcars GmbH/Unterweitersdorf (2,0 Mio. € Passiva) • Fatih Can/Rum (2,0 Mio. € Passiva)
KOMMENTAR
Mini contra Tesla
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eit einigen hundert Kilometern hat mich mein Mini bei jedem Start daran erinnert, dass ich zum Ölwechsel muss. Da ich zu dessen 5. Geburtstag auf jeden Fall zum „Pickerl“ musste, brachte ich meinen Stadtflitzer mit 17.657 km am Tacho zur BMW-Werkstätte. Um diese um stolze 1.357,62 Euro ärmer wieder zu verlassen. Mit neuem Motoröl, aufgefüllter Bremsflüssigkeit und frischem Mikrofilter. Solche hatte er schon bei 4.000 und 7.600 km bekommen. Zusätzlich wurde er zwecks Bremsflüssigkeit mit 6.200 km in die Werkstätte beordert. So summierten sich die Servicekosten meines Benziners – ohne „Pickerl“-Kosten – in diesen 5 Jahren auf rund 1.800 Euro. Das sind rund 100 Euro pro 1.000 Kilometer, bei 100.000 km kann ich mit 10.000 Euro rechnen.
Dr. Fritz Knöbl ist emeritierter Rechtsanwalt und Publizist
An der Kassa wurde ich bei meiner Hochrechnung beruhigt: So viel wird es schon nicht werden. Als alter Benzinbruder kam ich aber doch ins Grübeln: Mein Freund hatte sich vor vier Jahren um 63.000 Euro einen Tesla Y gekauft. Mit Vierjahresgarantie und zehn Jahren auf die Batterie. Laut Empfehlung im Internet soll er bei 30.000 km zum Service. Für dieses kam ein Techniker in die eigene Garage und führte alle Tests vor Ort durch. Kosten: 125 Euro. Seither hatte mein Freund als Serviceaufwand außer einem Querlenkertausch – auf Tesla-Kosten – nur die Scheibenwischer selbst zu bezahlen. Jetzt fuhr er vor Ablauf der Vierjahresfrist bei 59.000 km nach Graz zur GarantieEndinspektion. Dort waren wiederum nur 127 Euro für neue Scheibenwischer zu bezahlen. Vielleicht sind beides Ausnahmefälle. Jedenfalls schaute ich mir die derzeitigen Garantiefristen an. Die sind durch die Fernost-Konkurrenz in Bewegung. Vielleicht auch deshalb, da eine Studie der puls-Marktforschung in Kooperation mit CarGarantie ergeben hat, dass die Garantiedauer bei den Gebrauchtwagenkäufen eine wesentliche Rolle spielt. Somit auch bei den Neuwagen, wenn die Garantie über die zweijährige Gewährleistung hinaus geht.
Lange Garantiefristen sind des Käufers Freud, der Werkstätte Leid.
Dafür hat Seat die schon bisher lange Frist von fünf Jahren für alle Modelle gleich auf zehn Jahre verdoppelt. Laut Markenleiter Timo Sommerauer ein Signal, „dass wir an die Qualität unserer Produkte glauben“. Bisher waren Kia und MG mit sieben Jahren und 150.000 km Begrenzung die Garantie-Meister. Ihnen folgen Mazda und BYD mit sechs Jahren, ebenfalls mit einer 150.000 km Beschränkung und Tesla mit vier Jahren. Fünf Jahre scheint der neue Standard zu werden. Dort findet man ohne km-Schranke Hyundai, mit Beschränkungen Jaguar, Škoda, Subaru, Land Rover und Mitsubishi. Bei Renault ist es modellabhängig, ob es drei oder vier Jahre mit 100.000 oder 150.000 km Begrenzung sind. BMW garantiert im „Qualitätsbrief“ drei Jahre ohne km-Begrenzung, bei Lexus gelten diese drei Jahre nur für 100.000 km. Vor allem viele Europäer beschränken sich mit zwei Jahren auf die gesetzliche Gewährleistungsdauer: VW, Audi und Porsche, die Stellantis-Gruppe, Ford und Mercedes, auch Jeep, Volvo und mein Mini sind dabei. Danach gibt’s nur extra zu bezahlende Garantieverlängerungen. Lange Garantiefristen sind des Käufers Freud, der Werkstätte Leid. Da kürzen die Hersteller die Vorgabezeiten für die anfallenden Garantiearbeiten, ebenso die Spanne bei den dafür erforderlichen Ersatzteilen. Es liegt im Ermessen der Hersteller/Importeure, ob und ab wann er wie viel seine Vertragswerkstätten verdienen lässt. Selbst bei E-Fahrzeugen, bei denen kaum ein Service anfällt. Keine Servicekosten – ein positives Faktum für deren Verkauf, das die künftige Erwartungshaltung der Konsumenten für laufende Servicekosten prägen wird.
Der A&W-Verlag bildet ein breites Meinungsspektrum ab. Kommentare müssen nicht der Meinung des Verlages entsprechen.
Mein Vergleich Tesla–Mini zeigt, wo der Zug hinfährt. Über die nächsten Jahre können sich die Autohäuser und ihre Vertragswerkstätten mit dem derzeitigen Hybrid-Boom hinweghelfen. Danach werden auch diese Hybrid-Fahrer auf reinen E-Antrieb umsteigen. Dass deren Verschleiß ausreichen wird, die Werkstätten zu füllen, ist zu bezweifeln.
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WIRTSCHAFT
Schadenserkennung mit hoher Genauigkeit: über das Mobiltelefon oder einen stationären Scanner: www.pd-ai.eu
Sehr hohe Genauigkeit Die KI-gestützte Schadenserkennung von Camcom bietet eine Vielzahl an Lösungen für die Kfz-Branche.
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rich Gstettner verfügt über langjährige Erfahrung im Kfz- und Flottenbereich, seit einiger Zeit ist er mit der PD-AI GmbH selbstständig und Vertriebspartner für die KI-gestützte Schadenserkennungssoftware von Camcom. Das Tech-Unternehmen kommt aus Indien und bietet dort bereits stationäre Lösungen für zahlreiche, auch europäische, Autohersteller.
Wir ermöglichen eine schnelle und extrem präzise Schadenserkennung. Erich Gstettner, PD-AI GmbH „Über ein sogenanntes Rig, also einen fix installierten Scanner, wird dort die Qualitätskontrolle in der Autoproduktion durchgeführt“, erklärt Gstettner. Die Technologie erfasst optische Schäden und Verzerrungen auf unterschiedlichsten Oberflächen und ermöglicht so eine automatisierte Analyse. „Dank modernster Rule-Engine-Technologie können Teile automatisch erkannt und zugeordnet werden“, ergänzt Gstettner .
Mobile Lösungen über das Smartphone „Die Lösung kann entweder stationär mit speziellen Rigs oder mobil über Smartphones eingesetzt werden“, berichtet Gstettner. Dabei sind die Anwendungen der Technologie sehr vielfältig: Von
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der OEM-Fertigung, Logistik, Service- und Pre-Delivery-Inspektionen über Versicherungen, Mietwagenund Carsharing-Anbietern bis hin zu Lösungen im Kfz-Betrieb, unter anderem für die Direktannahme oder die Gebrauchtwagen-Rücknahme. Neben der klassischen Schadensbegutachtung ist auch der Scan bei der Direktannahme, der Check bei Serviceersatzund Leihfahrzeugen oder bei der GebrauchtwagenRücknahme bzw. -Rückgabe denkbar. Die mobile Lösung „TriNetra“ ist bereits seit 2018 verfügbar und trainiert mit über 350 Millionen Bildern. „Sie erkennt automatisch alle Fahrzeugteile, von Stoßstange bis Motorhaube, und passt sich durch kontinuierliches Lernen und Overrulen ständig an neue Gegebenheiten an“, so Gstettner. GPS-Daten, Zeitstempel und Geofencing sorgen zusätzlich dafür, dass die Dokumentation korrekt und nachvollziehbar ist.
Praxisnahe Lösungen im Kfz-Betrieb Dabei betont Gstettner den praxisnahen Ansatz: „Wir bieten keine vollständige Schadensbegutachtung, aber wir ermöglichen eine schnelle und extrem präzise Schadenserkennung, die den gesamten Prozess effizienter macht. So können Versicherungen, Flottenbetreiber und Händler deutlich Zeit und Kosten sparen.“ Mit der Kombination aus modernster KI-Technologie, mobilen Lösungen und regionaler Vertriebsexpertise suchen Gstettner und die PD-AI GmbH nun Vertriebs- und Strategie-Partner aus dem Automobilund Versicherungs-Bereich. • Text: Gerald Weiss, Fotos: Camcom, Wachau Foto
Alles aus einer Hand Nachhaltigkeitsprojekte – wie etwa die Umstellung des Firmenfuhrparks auf E-Mobilität – brauchen einen kompetenten Begleiter für alles rund um Finanzierung.
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achhaltigkeit bleibt Trendthema für Unternehmen, die Umsetzung erweist sich jedoch oft als Herausforderung. Das gilt zum Beispiel für den Umstieg auf E-Mobilität. Der Autohandel ist gut beraten, für die Bedarfe der Kunden den richtigen Partner zu haben. „Wir bei Wiener Städtische · Donau Leasing verfügen über ein Portfolio, mit dem wir unsere Kundinnen und Kunden bedarfsgerecht und individuell bei der Realisierung nachhaltiger Projekte unterstützen“, sagt Geschäftsführer Andre Löhlein.
Attraktive Komplettpakete rund um Finanzierung Die Finanzierungslösungen von Wiener Städtische · Donau Leasing werden individuell an die Bedürfnisse der Kunden angepasst. Mit vielen Zusatzleistungen und passenden Versicherungslösungen wird ein attraktives Komplett-Service geboten. Die Produktpalette reicht von Kfz-Leasing und Flexikauf (Gebrauchtwagenfinanzierung) für alle Kundengruppen über Mobilienleasing bis hin zum professionellen Fuhrparkmanagement speziell für Unternehmen. Wer ein neues Elektroauto über Leasing oder Flexikauf finanziert, bekommt bis Ende 2026 einen einmaligen Ladebonus in Höhe von 200 Euro auf den Vertrag gutgeschrieben. Dass beim Leasing nicht der Besitz, sondern die Nutzung im Vordergrund steht, entspricht voll und ganz dem Zeitgeist und erklärt zum Teil die große Beliebtheit. Die Kundenberater von Wiener Städtische · Donau Leasing haben stets den vollen Überblick über aktuelle Angebote und Produkte. • Text: Redaktion, Foto: Adobe Stock/ellinanova
Die Kundenberater von Wiener Städtische · Donau Leasing helfen kompetent bei der Umsetzung von Nachhaltigkeitsprojekten
WIRTSCHAFT
Medizin gegen die Verunsicherung Steigende Reparaturkosten lassen den Bedarf nach finanzieller Absicherung sowohl bei gewerblichen als auch privaten Fahrzeughaltern steigen. CarGarantie steht dabei als Partner für den Kfz-Betrieb zur Verfügung.
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teigende Kosten für Fahrzeugreparaturen lassen Fahrzeughalter zunehmend stöhnen. Ersatzteilpreise und Stundensätze gehen stetig nach oben, Fahrzeuge und Teile werden technisch anspruchsvoller und somit aufwändiger in Wartung und Reparatur. Das gilt auch für Elektrik und Komfortelektronik. Angesichts dieser Preisentwicklungen sind Garantieleistungen auch für ältere Fahrzeuge bei Kunden mehr und mehr gefragt.
Herbert Michael Strasser von CarGarantie sieht Garantieprodukte als Mittel gegen die Verunsicherung bei Kunden
„Echter Game-Changer“ Laut einer aktuellen puls-Studie sehen 70 Prozent der Händler eine gestiegene Nachfrage nach Garantien. CarGarantie erfüllt diese Erwartungen mit einem modularen Produktportfolio, das seit Jahren erfolgreich mit Banken und Finanzierungspartnern kombiniert wird. Herbert Michael Strasser, National
Sales Director Austria CarGarantie, ist überzeugt: „Die Kunden wünschen sich mehr Sicherheit – es ist für den Handel wichtig, dafür Lösungen anzubieten. Garantien und Verlängerungen von CarGarantie können ein echter Game-Changer sein.“ • Text: Redaktion, Foto: CarGarantie
Michael Schwaiger, CCO Santander Consumer Bank
Zufriedene Händler Die Santander Consumer Bank darf sich über eine hohe Händlerzufriedenheit freuen.
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as ist das Ergebnis einer Umfrage unter 400 Kfz-Händlerpartnern des Finanzinstituts. 90 Prozent loben den Service der Bank und 99 Prozent den schnellen und einfachen Überweisungsablauf nach Finanzierungsschluss. 90 Prozent sind mit ihrer Ansprechperson bei der Santander zufrieden, 88 Prozent sind bereit, die Santander als Finanzierungspartner weiterzuempfehlen.
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„Das Vertrauen und die Zufriedenheit unserer Partner sind für uns der beste Beweis, dass wir mit maßgeschneiderten Finanzierungslösungen und persönlichem Service auf dem richtigen Weg sind. Besonders stolz macht mich, dass unsere Partner nicht nur unsere Schnelligkeit und Zuverlässigkeit schätzen, sondern auch den direkten und unkomplizierten Austausch mit unserem Team“, freut sich Michael Schwaiger, Chief Commercial Officer Santander Consumer Bank, über die Umfrageergebnisse. Diese sieht die Bank als Ansporn, ihre Servicequalität hochzuhalten und weiter auszubauen.
Über 1.900 Kooperationen im Kfz-Bereich Die Santander Consumer Bank sieht sich mit über 1.900 Kooperationen im Kfz-Bereich als führender herstellerunabhängiger Finanzierer von Autos und Motorrädern. Das Finanzinstitut finanzierte 2024 knapp 78.000 Fahrzeuge und hat im Autogeschäft einen Umsatz von 2,123 Milliarden Euro generiert. Für die Umfrage wurden 400 Kfz-Händlerpartner der Santander Consumer Bank aus ganz Österreich nach ihrer Zufriedenheit mit ihrer Finanzierungskooperation befragt. Die Erhebung fand im September 2025 statt und wurde vom Marktforschungsunternehmen Telemark Marketing durchgeführt. • Text: Mag. Andreas Granzer-Schrödl, Foto: Santander
WIRTSCHAFT
Dominic Krb (CARPLUS), Hannes und Stefan Kammerhofer und Michael Schlögl (CARPLUS) bei den Dreharbeiten zum CARPLUS-Imagevideo
Markus Pokorny (CARPLUS), Stefan Kammerhofer, Fabienne Stadler und Andreas Winter (Wiener Städtische Versicherung Tulln), Manuel Meyer und Phil Insam (AH Kammerhofer)
In die gleiche Richtung rudern
Strategie kümmert, wird das Tagesgeschäft vom Versicherungsteam vor Ort erledigt. „Gemeinsam bieten wir eine Serviceebene mehr“, so Pokorny: „Der Verkäufer kann sich auf seine Themen konzentrieren.“ Andreas Winter ergänzt: „Sobald Kaufvertrag und Versicherung unterschrieben sind, kümmern wir uns um die Zulassung und alle Fragen rund um die Versicherung.“ Unvermeidlich, dass es sich dabei auch irgendwann um einen Schaden handelt. „Wenn der Kunde einen Schaden hat, kann das Autohaus daraus ein positives Erlebnis gestalten“, so Kammerhofer. „Die Kunden sind immer öfter mit Schwierigkeiten im Schadenfall konfrontiert, da wissen Sie die unproblematische Abwicklung zu schätStefan Kammerhofer, Autohaus Kammerhofer zen.“ Das Autohaus ist also Ansprechpartner in allen Fragen rund ums Auto, um die fachliche Umsetzung bei Versicherung und Schaden kümmern sich aber die Experten von Carplus und Wiener Städtische.
Von der Zusammenarbeit zwischen Autohaus Kammerhofer, CARPLUS und der Wiener Städtischen Versicherung profitieren alle beteiligten Partner – und natürlich der Kunde.
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ie Versicherungsvermittlung gehört gefühlt schon immer zu unserem Angebot“, erinnert sich Stefan Kammerhofer, der gemeinsam mit seinem Bruder Hannes das Autohaus Kammerhofer (Renault, Dacia, Alpine) mit dem topmodernen Betrieb in Tulln und der Filiale in Horn betreibt. Ebenso wie der Betrieb und die Marken hat sich auch dieser Bereich erfolgreich weiterentwickelt. „Gemeinsam mit Carplus und mit der Finanzierung über Mobilize bieten wir ein modernes One-StopShopping-Konzept“, so Kammerhofer. Die Vorteile liegen auf der Hand: „Attraktive Prämien für den Kunden, reibungslose Abwicklung und maßgeschneiderte Pakete.“
Versicherungsbetreuung vor Ort Zusätzlich zu den bekannten Carplus-Vorteilen profitieren Verkäufer und Kunden von der Betreuung durch Carplus-Mutter Wiener Städtische, im konkreten Fall durch das Team Winter–Stadler in Tulln. Während sich Markus Pokorny als Carplus-Landesleiter um die grundsätzliche Kooperation und um die
Gemeinsam mit Carplus und Mobilize bieten wir ein modernes One-Stop-Shopping-Konzept.
Einfache Software, engagierte Personen Die Basis in der Versicherungsvermittlung mit Carplus bilden die Systeme und Softwarelösungen. „Je einfacher wir es dem Verkäufer digital machen, desto erfolgreicher sind wir in der Umsetzung von Versicherungslösungen“, so Kammerhofer. Neben den funktionierenden Systemen, Prozessen und Lösungen ist aber auch die Zusammenarbeit der handelnden Personen entscheidend. „Wir sitzen im gleichen Boot und alle Beteiligten rudern in die gleiche Richtung“, stellt Kammerhofer fest • Text: Gerald Weiss, Fotos: Gerald Weiss, Patrick Salfinger
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Chinesische Marken holen auf „Observer“ hat untersucht, wie Automarken aus Japan, Südkorea und China in den ersten 3 Quartalen 2025 in österreichischen Print- und Onlinemedien performt haben.
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n Onlinemedien (inkl. Newslettern, Foren und Blogs) geht BYD klar als Sieger hervor. Zwischen 1. Januar und 30. September 2025 wurden dazu 3.081 Beiträge veröffentlicht, die im Zusammenhang mit dem Thema Auto, Unternehmen bzw. Automarke erschienen sind. BYD verzeichnete einen deutlichen Sprung von 900 Artikeln im 1. Quartal auf 1.200 Artikel im 3. Quartal. Toyota belegte mit 2.737 Webbeiträgen zwar den zweiten Platz, hier sank die Medienpräsenz allerdings von 956 Artikeln im 1. Quartal auf 850 Artikel im dritten. Weniger Onlinebeiträge im Herbst wiesen auch Hyundai und KGM (beide Südkorea) sowie Nissan (Japan) auf. Unter den Top 15 waren mit BYD, NIO, Xpeng, Geely, MG und Leapmotor sechs chinesische Player vertreten.
Print: Toyota vor BYD und Mazda In österreichischen Printmedien überholte Toyota mit insgesamt 4.952 Artikeln (inkl. Newsletter) BYD (3.223 Artikel). Auf Platz 3 schaffte es Mazda mit 3.035 gedruckten Beiträgen. Mit Ausnahme von Mazda, Nissan und Subaru sank die Medienpräsenz bei allen anderen Mitbewerbern aus Japan und den drei Konkurrenten aus Südkorea (Hyundai, Kia und KGM) im 3. Jahresviertel. Den stärksten Anstieg im Ranking verzeichneten die vergleichsweise neu etablierten chinesischen Exportmarken Omoda und Jaecoo. Während in den ersten beiden Quartalen fast gar nicht über diese berichtet wurde, gab es im 3. Quartal bereits 79 bzw. 89 Erwähnungen. Eine positive Bilanz verzeichnete auch Leapmotor mit insgesamt 1.024 Printartikeln.
Top 10 Automarken aus Ostasien Online-Sentiment
Top 20 Automarken aus Ostasien Online-Präsenz
en Vergleich
legeimcachht!t
Online-Berichterstattung Fünf Automarken aus China, drei aus Japan und zwei aus Südkorea landeten unter den Top 10 mit der positivsten Berichterstattung im Netz. An der Spitze des Rankings lag Lexus (58 Prozent positive Beiträge) knapp vor Xpeng (57 Prozent). Mit 14 Prozent verzeichnete BYD das negativste Online-Sentiment. Laut den Berichten macht BYD die Überproduktion von Autos zu schaffen. • Text: Redaktion, Infografik: Observer
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Top 20 Automarken aus Ostasien Print-Präsenz
Social-Media-Trends 2026
Petra Mühr Contentmanager & Copywriter
Es ist so weit, die Trend-Saison hat begonnen. Rund um den Jahreswechsel häufen sich diverse Prognosen für das kommende Jahr. Wir haben Social Media unter die Lupe genommen: 2026 werden jene in der Poleposition sein, die klar kommunizieren. Für Autohändler und Werkstätten heißt das: weniger Aktionismus, mehr Substanz. Nicht möglichst oft posten, sondern gezielt kommunizieren. • Reichweite allein verkauft kein Auto und füllt keine Hebebühne. Entscheidend ist Relevanz. Plattformen bevorzugen Inhalte, die konkrete Fragen beantworten, Probleme lösen und echten Nutzen bringen. Eine kleinere, interessierte Community, die zuhört, wirkt stärker als tausende scrollende Follower. • Künstliche Intelligenz läuft dabei im Hintergrund mit: Sie hilft bei Planung, Analyse und Struktur – Haltung und Stil müssen von Ihnen kommen. Wenn Sie austauschbar kommunizieren, werden sie als austauschbar wahrgenommen. • Video bleibt wichtig, aber ohne Effekthascherei. Klare Botschaften, verständliche Geschichten und Mehrwert schlagen aufwendige Animationen. • Gleichzeitig gewinnt die direkte Beziehung an Gewicht. Newsletter, geschlossene Kanäle und eigene Plattformen werden wichtiger als die Abhängigkeit vom Algorithmus. Nähe schafft Vertrauen, und Vertrauen verkauft. • Social Media ist 2026 Teil eines Systems: Posts führen wie ein Funnel gezielt weiter: zur Kontaktaufnahme, zur Werkstatt, zum Angebot. Wer keinen nächsten Schritt anbietet, verschenkt Wirkung.
Reichweite allein verkauft kein Auto und füllt keine Hebebühne. Entscheidend ist Relevanz.
AutoZumPlanung läuft Schon weit mehr als ein Jahr vor der Veranstaltung laufen bereits intensive Planungen für die AutoZum 2027.
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it der sehr erfolgreichen Ausgabe 2025 hat die AutoZum in Salzburg ihre führende Position in der österreichischen Kfz-Branche gefestigt. Nach der Übernahme des Messeformats durch das Messezentrum Salzburg hat das Team mit Andreas Ott (Bereichsleitung Messen B2B) und AutoZum-Messeleiter Sven Sauer Aussteller und Besucher überzeugt. Nun ist mit Daniel Herger ein Key-Account-Manager dazugekommen, gemeinsam arbeitet das Team bereits an der Weiterentwicklung und dem Wachstum der AutoZum, die vom 20. bis 23. Jänner 2027 (Mittwoch bis Samstag) zum nächsten Mal stattfindet. Dafür findet ein intensiver Austausch mit der Branche statt, unter anderem auch mit AUTO & Wirtschaft. Gemeinsam will man das sehr gut besuchte Vortragsprogramm weiterführen und ausbauen.
Kooperation intensiviert: Andreas Ott und Daniel Herger (AutoZum), Alexander Keiler und Gerald Weiss (AUTO & Wirtschaft) Vortrags-Schwerpunkte bereits in Planung
AutoZumMesseleiter Sven Sauer
Dabei wurden bereits die ersten SchwerpunktThemen wie Autohandel, Kfz-Technik, Lack und Karosserie sowie Elektromobilität geplant. Auch mit dem VRÖ wurden hinsichtlich des Reifentages bereits Gespräche geführt. Die Herausforderungen für die Branche sind vielfältig. Bei der AutoZum 2027 sollen viele Antworten gegeben werden. • Text: Gerald Weiss, Fotos: Privat, A&W/Hofer
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Ein Jahr, das alle überraschte Schon nach 11 Monaten war bei den Neuzulassungen in Österreich das Ergebnis von 2024 übertroffen: Das hatten die Analysten zu Beginn des Jahres 2025 nicht erwartet. Und auch sonst liefen die Verkäufe gut, wobei die ACEA-Daten für November aus den anderen europäischen Ländern bei Redaktionsschluss noch nicht vorlagen.
BATTERIEELEKTRISCH Belgien 120.581 +10,6 Bulgarien 1.960 +58,1 Dänemark 99.857 +43,5 Deutschland 434.627 +39,4 Estland 735 -33,2 Finnland 21.454 +22,3 Frankreich 250.418 +5,3 Griechenland 6.953 +6,6 Irland 23.083 +38,6 Italien 67.335 +26,5 Kroatien 925 -42,5 Lettland 1.374 +31,9 Litauen 2.478 +62,7 Luxemburg 10.318 -6,1 Malta 1.560 -23,2 Niederlande 107.817 +6,6 Österreich 51.316 +40,1 Polen 30.641 +124,6 Portugal 41.325 +27,0 Rumänien 6.443 -18,9 Schweden 80.937 +8,5 Slowakei 3.372 +77,5 Slowenien 5.111 +99,3 Spanien 81.129 +89,7 Tschechien 11.444 +31,8 Ungarn 8.968 +25,2 Zypern 1.286 +31,0 Europäische Union 1.473.447 +25,7 Island 4.124 +97,5 Norwegen 118.458 +29,1 Schweiz 39.900 +9,7 EFTA 162.482 +24,8 Großbritannien 386.244 +28,9 EU + EFTA + UK 2.022.173 +26,2 1 Hybrid = Vollhybrid und Mild Hybrid
PLUG-IN-HYBRID
Oktober 2025
380
58
101
Fiat Hyundai Kia Grande Inster Picanto Panda 100
ANDERE2
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0
BENZIN 148.666 32.630 20.989 654.657 2.281 7.139 291.764 37.345 31.254 325.627 29.236 12.667 7.315 10.560 1.695 44.460 67.131 149.409 48.447 28.400 45.868 32.030 28.074 273.267 98.037 25.610 4.593 2.459.151 1.205 418 45.580 47.203 458.378 2.964.732
-9,3 +12,9 -39,3 -22,5 -54,3 -20,1 -32,3 -14,8 -14,5 -16,9 +7,3 +32,2 +4,1 -12,0 -27,7 -35,4 -5,7 -6,7 -20,6 -31,5 -8,1 -11,8 +0,3 -13,7 +3,3 -14,4 -20,4 -18,3 -19,8 -50,7 -21,6 -21,9 -21,3 -18,9
DIESEL 11.569 4.513 4.138 338.463 1.009 2.467 64.713 4.100 21.204 127.279 8.739 2.664 4.625 4.042 228 3.709 28.517 35.102 10.779 10.606 13.266 10.431 7.738 52.803 35.857 12.304 313 821.178 1.128 1.448 13.343 15.919 41.685 878.782
Abweichung 2024/2025 in %
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Jän.-April 2025
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HYBRID1
33.570 -45,3 40.595 +12,1 2.842 -3,8 488 +20,8 1.503 +84,2 54 -45,5 4.020 -31,0 21.226 -14,7 28 248.706 +63,4 673.922 +10,3 10.106 -16,0 1.152 +30,9 5.511 -34,2 0 -100,0 12.510 +0,2 16.582 -14,2 9 -94,0 81.860 -25,6 590.612 +26,3 46.931 -8,0 9.254 +35,8 61.511 +25,0 3.832 +64,0 18.779 +51,4 29.523 +11,0 0 77.957 +76,5 575.460 +8,9 120.309 -4,3 2.089 +75,0 19.729 +31,5 1.173 +3,1 2.317 +307,9 -ꟷ 325 +5,2 3.476 +166,8 16.904 +48,1 623 +37,5 3.316 +1,5 12.051 +37,1 4 +300,0 359 -17,9 1.323 +6,5 1 62.299 +40,8 85.401 -5,9 988 -45,6 23.488 +64,3 69.140 +31,2 2 -84,6 25.010 +100,2 226.178 +7,8 14.296 +18,1 28.166 +21,5 43.091 +49,7 15.893 +27,1 ꟷ 59.770 +23,7 16.390 +25,1 61.453 +20,5 24.839 +11,7 1.742 -62,8 3.198 +81,9 25.273 +10,2 1.365 -3,7 1.668 +54,0 6.315 +35,0 395 -47,5 99.299 +109,6 396.509 +27,1 48.509 +82,0 8.789 +79,3 46.309 +24,1 5.299 +13,0 5.308 +12,8 53.995 +20,2 570 +208,1 670 +20,5 6.090 +7,0 0 819.201 +32,4 3.109.362 +15,6 291.686 +6,4 2.420 +58,9 2.565 +29,0 0 -100,0 2.311 -15,7 1.911 -66,7 0 -100,0 20.910 +23,9 67.636 +5,2 11 -42,1 25.641 +21,3 72.112 +0,1 11 -63,3 190.240 +37,1 646.573 +9,6 0 1.035.082 +32,9 3.828.047 +14,2 291.697 +6,4 2 Andere = Wasserstoff, Erdgas, LPG, E85 und andere Antriebe
Top 5 A-Segment (Kleinwagen)
Dacia Toyota Sandero Aygo
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Jän.-Okt. 2025
Neuwagenzulassungen Europa 10/2025
GESAMT -41,1 -5,7 -27,7 -18,6 -66,7 -17,8 -38,1 -54,3 -23,0 -31,5 -20,5 -9,8 +39,6 -19,8 -14,9 +8,7 -25,3 -8,8 -28,7 -34,6 -16,8 -14,8 -8,4 -36,1 -15,8 +1,2 +1,0 -24,5 -36,4 -38,7 -29,0 -30,6 -12,4 -24,1
357.823 41.148 150.258 2.360.481 10.688 60.161 1.326.298 122.995 123.843 1.293.967 61.891 19.347 35.421 40.291 5.167 304.674 239.594 480.636 187.701 121.609 228.105 75.669 49.301 951.516 205.735 106.755 12.952 8.974.026 11.442 124.546 187.380 323.368 1.723.120 11.020.514
-9,0 +13,5 +6,9 +0,5 -42,2 -2,1 -5,4 +4,5 +3,4 -2,6 +8,2 +33,8 +41,5 +0,5 -18,3 -1,8 +12,5 +7,6 +8,4 -4,3 +4,4 -1,2 +8,3 +14,9 +6,6 +7,7 -2,7 +1,4 +28,9 +20,3 -3,7 +5,4 +3,9 +1,9
Gab es je einen Monat, in dem kein einziger neuer Jaguar in Österreich zugelassen wurde? Der November war jedenfalls so einer, und die Durststrecke wird wohl noch länger dauern …
DREIUNDZWANZIGTAUSENDNULLNULLACHT Der November 2025 war mit 23.008 Neuzulassungen um 20,49 Prozent besser als im Jahresvergleich. Zustande kam dieses Ergebnis auch deshalb, weil sich einige Marken mit auslaufenden Modellen bevorraten.
Alle Daten zum Fahrzeugmarkt finden Sie auch im MarketAnalyser von Eurotax
F
0,54 6,07 6,87 2,44 1,86 4,07 4,66 1,19 2,91 0,49 4,04 0,01 0,59 2,15 0,49 2,20 4,71 1,85 0,66 0,84 1,02 2,90 3,21 0,26 0,59 3,31 4,69 10,79 0,14 1,56 2,09 3,95 1,49 14,39 0,97 100,00
Top 5 B-Segment (Stadtwagen) Oktober 2025
Alfa-Romeo Audi BMW Chevrolet Citroen Cupra Dacia Fiat inkl. Abarth Ford Honda Hyundai Jaguar Jeep KIA Land Rover Mazda Mercedes-Benz MG Mini Mitsubishi Nissan Opel Peugeot Porsche Renault Seat Skoda Smart Suzuki Tesla Toyota Volvo VW Sonstige TOTAL
+0,0 %
Jän.-Nov. 2025 MA%
32,74 9,19 3,53 78,88 52,49 71,42 23,01 -1,08 24,59 22,52 28,13 -88,46 34,82 -14,53 8,32 -8,69 9,01 39,48 2,77 -44,61 2,59 43,54 27,41 13,98 -7,74 28,78 3,94 20,73 51,64 -29,12 -18,89 3,87 -5,95 11,72 -43,15 13,14
Jän.-Nov. 2025 +-%
1.419 15.937 18.049 6.411 4.892 10.690 12.235 3.122 7.650 1.284 10.608 15 1.537 5.653 1.276 5.769 12.380 4.858 1.741 2.216 2.691 7.606 8.436 685 1.549 8.690 12.305 28.345 370 4.089 5.482 10.367 3.907 37.781 2.557 262.602
Jän.-Nov. 2025 Stk.
Jän.-Nov. 2025 MA%
0,45 4,37 6,37 2,56 2,00 2,95 4,63 1,29 2,55 0,46 5,56 0,77 2,49 0,35 2,02 4,36 2,46 0,86 2,29 0,50 3,03 3,27 0,10 0,34 3,00 4,36 9,71 0,09 1,53 1,76 3,51 1,80 16,83 1,37 100,00
November 2025 MA%
Jän.-Nov. 2025 +-%
-11,86 1,41 -3,62 64,35 61,40 -23,71 21,83 140,65 -12,39 49,30 119,55 -100,00 91,40 32,41 -9,09 -22,89 7,86 89,30 60,98 206,40 100,00 26,27 19,15 -71,43 -53,53 0,00 63,36 3,91 -4,76 -1,40 -7,73 10,84 13,39 46,83 -26,91 20,49
November 2025 +-%
Jän.-Nov. 2025 Stk.
104 1.006 1.465 590 460 679 1.066 296 587 106 1.280 178 572 80 465 1.002 566 198 527 114 697 753 22 79 691 1.003 2.234 20 352 406 808 415 3.872 315 23.008
November 2025 Stk.
November 2025 MA%
Gebrauchtwagenumschreibungen Österreich 11/2025
November 2025 +-%
Alfa-Romeo Audi BMW BYD Citroën Cupra Dacia Fiat inkl. Abarth Ford Honda Hyundai Jaguar Jeep KIA Land Rover Mazda Mercedes-Benz MG Mini Mitsubishi Nissan Opel Peugeot Polestar Porsche Renault Seat Skoda Subaru Suzuki Tesla Toyota Volvo VW Sonstige TOTAL
Neuwagenzulassungen Österreich 11/2025
November 2025 Stk.
V. NO 5 202
MAR K DES E MON ATS
iat zeigte im November 2025, wie positiv sich neue Modelle wie der Grande Panda auf die Stückzahlen auswirken können: 296 Neuzulassungen in einem Monat (bzw. 1,29 Prozent Marktanteil) sind zwar im Vergleich zu früheren Jahren nicht weltbewegend, doch der Zuwachs lag im Jahresvergleich dennoch bei stolzen 140,65 Prozent. Kumuliert hinkte die Stellantis-Tochter aus Italien nach 11 Monaten allerdings dem Vorjahr leicht hinterher. 3.122 Einheiten sind um 1,08 Prozent weniger als im Jahr 2024, der Marktanteil lag nach den ersten 11 Monaten 2025 bei 1,19 Prozent. • Text: Mag. Heinz Müller
342 5.632 5.614 190 1.218 421 793 1.457 2.945 291 1.686 167 412 1.089 355 1.539 4.172 325 507 566 675 2.824 2.168 413 2.056 2.593 4.094 184 927 267 1.385 854 11.731 991 60.883
7,89 -5,06 -4,36 -12,04 -5,87 16,94 1,67 -13,38 -7,56 -19,61 -2,82 -4,57 9,28 -12,46 -10,58 -6,50 -0,81 50,46 -8,15 -3,74 -9,76 -4,56 0,56 0,00 -7,84 -11,41 -5,36 -15,60 -21,51 3,49 -13,44 -1,27 -6,57 15,91 -5,50
0,56 9,25 9,22 0,31 2,00 0,69 1,30 2,39 4,84 0,48 2,77 0,27 0,68 1,79 0,58 2,53 6,85 0,53 0,83 0,93 1,11 4,64 3,56 0,68 3,38 4,26 6,72 0,30 1,52 0,44 2,27 1,40 19,27 1,63 100,00
4.256 71.271 73.226 2.597 15.552 5.971 9.704 18.032 37.074 4.008 20.714 2.253 4.879 14.350 4.224 19.566 52.242 3.484 6.560 6.491 8.787 34.833 26.256 6.542 25.936 33.217 50.454 2.466 11.949 3.350 17.981 10.486 145.181 11.740 765.632
4,80 -0,64 4,46 -5,84 5,64 50,52 7,51 -4,50 -2,84 -2,84 2,01 0,85 9,39 -6,02 7,78 -3,19 2,41 46,08 -0,56 5,48 1,26 1,47 7,21 14,59 -1,03 -1,87 0,11 -5,48 -7,45 9,48 -0,21 5,88 -3,28 11,34 0,62
0,56 9,31 9,56 0,34 2,03 0,78 1,27 2,36 4,84 0,52 2,71 0,29 0,64 1,87 0,55 2,56 6,82 0,46 0,86 0,85 1,15 4,55 3,43 0,85 3,39 4,34 6,59 0,32 1,56 0,44 2,35 1,37 18,96 1,53 100,00
Im November 2025 schaffte Renault das Kunststück, mit 691 Neuzulassungen exakt gleich abzuschneiden wie im November 2024. Doppelt lustig: Der Marktanteil betrug genau 3,00 Prozent.
Mit einem Zuwachs von 61,40 Prozent im Vergleich zum November 2024 gab Citroën im November 2025 ein kräftiges Lebenszeichen von sich. Der Marktanteil: exakt 2,00 Prozent. Seat Ibiza
VW Polo
Škoda Fabia
548
439
415
Citroën Peugeot C3 208 227
210
Opel blieb bei den Pkw-Neuzulassungen im November 2025 um 26,27 Prozent über dem Vorjahresmonat: Das ergab 3,03 Prozent Marktanteil. Mit einem Marktanteil von 3,27 Prozent bei den Pkws war Peugeot im November2025 die stärkste Stellantis-Marke: Das Ergebnis lag um 19,15 Prozent über jenem vom November 2024. AUTO & Wirtschaft 12/2025–01/2026
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WIRTSCHAFT
Felix Dallamassl (AH Dallamassl)
Der Branchen-Nachwuchs rüstet sich für die zukünftigen Herausforderungen der Branche, unter anderem auf der FH Kufstein Tirol.
D
ie Führung eines Autohauses ist durch die vielen Bereiche von Technik über Verkauf bis Marketing sehr komplex. Die Anforderungen steigen in allen Bereichen, ganz besonders in der Führungsriege. So bereiten sich die Nachwuchs-Führungskräfte rechtzeitig auf ihre neue Rolle vor, beispielsweise auf der FH Kufstein Tirol, die einen entsprechenden Schwerpunkt im automotiven Bereich gesetzt hat. Vier junge Branchenprofis wollen wir hier vorstellen: Matthias Öllinger, der den Lehrgang Lehrgang Automotive & Mobility Management absolviert hat, ist im Autohaus Öllinger (Amstetten, Haag und Waidhofen/Ybbs) Matthias Öllinger, in dritter Generation als ProkuAutohaus Öllinger, Amstetten rist sowie im B2B-Vertrieb tätig. „Die Anforderungen in der Automobilbranche steigen kontinuierlich, während der Wettbewerb zunehmend intensiver wird. Vor diesem Hintergrund habe ich mich entschieden, den Lehrgang zu absolvieren, um betriebswirtschaftliche und strategische Kompetenzen gezielt zu vertiefen und
Die Anforderungen in der Automobilbranche steigen kontinuierlich.
Interview-Serie mit den Absolventen
Kurz-Interviews über die Motivation der Absolventen für die Weiterbildung sowie über deren weitere Entwicklungsschritte finden Sie unter dem nebenstehenden Link.
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AUTO & Wirtschaft 12/2025–01/2026
PERSÖ
Nachwuchs-Führungskräfte
Matthias Öllinger (AH Öllinger)
N
N
Markus Gramer, MBA (AH Slawitscheck) und Lehrbeauftragter Dipl.-Wirtsch.Ing. Florian Kunert
TE
Lehrgangsleitung Prof. (FH) Dr. Kristina Kampfer, Lukas Figl, MBA, Prof. (FH) PD Dr. Mario Döller
LIC KEI H
fundierte Entscheidungsgrundlagen für unternehmerische Fragestellungen zu schaffen“, erklärt Öllinger. Felix Dallamassl arbeitet derzeit noch bei BMW Austria in der Kundenbetreuung und wird Ende 2026 in den elterlichen Betrieb in Horn wechseln. „Durch praxisnahe Lektorinnen und Lektoren konnte ich in vielen Bereichen wie Controlling, Qualitätsmanagement, Marketing, Leadership und Automotive-Management ein umfangreiches Wissen für den Start in unserem Familienbetrieb sammeln“, so Dallamassl.
Persönliche Entwicklung, nicht nur Fachwissen Lukas Figl arbeitet im Familienbetrieb (Tulln, Neulengbach, Purkersdorf) derzeit als Verkaufsleiter. „Mir war früh bewusst, dass verantwortungsvolle Positionen nicht nur Fachwissen, sondern auch persönliche Entwicklung und Führungskompetenz erfordern“, so Figl über die Gründe für den MBA Automotive & Mobility: „In unserer Branche geht es nicht nur um Fahrzeuge, sondern vor allem um Menschen.“ Ein Beispiel für die akademische Weiterbildung eines Mitarbeiters zum MBA ist Markus Gramer, Verkaufsleiter bei Slawitscheck AutohandelsgmbH in St. Georgen. „Bereits während meines berufsbegleitenden Bachelorstudiums an der FernUniversität in Hagen war mir bewusst, dass ich meine akademische Ausbildung weiter vertiefen möchte“, so Gramer. • Text: Gerald Weiss, Fotos: Privat, FH Kufstein Tirol
KOMMENTAR
Konsequent und verantwortungsvoll!
E Dipl.-Ing. Oliver Schmerold war von 2011 bis Mitte 2025 Chef des ÖAMTC und ist nun selbstständiger Berater. Er schreibt exklusiv für „AUTO & Wirtschaft“.
s geht also doch noch was in dieser Republik. Mit sichtbarem Stolz hat der Bundesminister für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (vulgo „Verkehrsminister“) bekanntgegeben, dass fünf wichtige Straßenbauprojekte in das Bauprogramm der Asfinag aufgenommen werden sollen. Aufgenommen? Strenggenommen waren zwei der fünf Projekte, nämlich die S10 und die S36 dort immer enthalten. Nur der Wille der – hmm, ja richtig – Klimaschutzministerin wollte es anders und hat die laufenden Planungen gestoppt. Die S1, unter dem Synonym „Lobautunnel“ wohl das umstrittenste Projekt, und die A5 finden nun erstmals Berücksichtigung in dem milliardenschweren Bauprogramm. Die S34 im Mostviertel schafft das noch nicht, hier sind noch Gerichtsverfahren zu Teilabschnitten anhängig. Ein pikanter Aspekt dieser Episode sei erwähnt: Es war der damalige Generalsekretär und starke Mann im Klimaschutzministerium, der per „Schreiben an die Asfinag-Vorstände“ im Juni 2021 die Stopptaste drückte. Mittlerweile ist Herbert Kasser einer der beiden Asfinag-Vorstände und muss die Stopptaste auf ministeriellen Wunsch hin loslassen. Ob er damit bei seinem gut getimten Abschied aus dem Ministerium gerechnet hatte? Zumindest war man gnädig und hat ihm die Anwesenheit bei der Pressekonferenz von Minister Hanke und seinem Vorstandskollegen Hufnagl erspart. Wie kam es dazu? Bezeichnenderweise wurde die Evaluierung im Jahre 2020 an das Umweltbundesamt vergeben. Der Link zu den damaligen Schlussfolgerungen der 2022 abgeschlossenen Evaluierung führt interessanterweise auf der Homepage des neu organisierten Ministeriums ins Leere. Die jetzige Evaluierung, welche bald nach Neukonstituierung des Nationalrates im März 2025 per Entschließungsantrag, sozusagen dem Turbo der Legislative, beauftragt wurde, wurde durch die Wirtschaftsforschungsinstitute WIFO und Eco Austria geleistet. Wirtschaft statt Umwelt also! Der Aufschrei und die Kritik der damaligen Proponenten ließen erwartungsgemäß nicht lange auf sich warten. Richtiger wäre aber, von Wirtschaft zu Umwelt zu sprechen. Denn die Umweltverträglichkeitsprüfungen sind entweder bereits positiv abgeschlossen oder, wie im Fall der S10 und der S36, laufen noch. Kein Manager oder Politiker in diesem Land wird ein Projekt vor positivem Abschluss in Angriff nehmen und die dort festgehaltenen Auflagen nicht einhalten. Aber es war richtig, jetzt auch die wirtschaftlichen Effekte zu beleuchten. Und siehe da, Straßenbau, insbesondere wenn es sich um Lückenschlüsse bestehender Hauptverbindungen handelt, bringt Wertschöpfung. Am stärksten ist der Hebel dort, wo vergleichsweise kurze Abschnitte mit entsprechend geringerem Investitionsbedarf wichtige Verbindungen zur vollen Leistungsfähigkeit bringen. Anschaulich ist das am Beispiel der A5 abzulesen, wo gleich mal eine um mehr als das Zehnfache größere Wertschöpfung berechnet wurde.
Heißt es jetzt also Ende gut, alles gut? Ich meine ja, denn diese Projekte sind dringend nötig.
Was ist seit der Bekanntgabe der Evaluierungsergebnisse passiert? Die Asfinag hat jene vier Projekte, welche den erforderlichen Planungs- und Genehmigungsstand haben, in das Bauprogramm 2026-2030 aufgenommen. Der sogenannte Fruchtgenussvertrag, den die Republik mit der damals neu gegründeten Asfinag schloss, sieht das Herstellen eines Einvernehmens des an sich weisungsfreien Vorstandes mit dem Ministerium vor. Und dieses wurde, wiederum mit Brief aus dem Ministerium dokumentiert, geschafft. Der Aufsichtsrat der Asfinag hat dem vorgelegten Bauprogramm im November zugestimmt. Somit ist der Weg für vier wichtige Straßenbauprojekte endlich geebnet. Der A&W-Verlag bildet ein breites Meinungsspektrum ab. Kommentare müssen nicht der Meinung des Verlages entsprechen.
Heißt es jetzt also Ende gut, alles gut? Ich meine ja, denn diese Projekte sind dringend nötig. Und die Umwelt wird darunter nicht leiden, dafür garantieren hohe Umweltstandards und ein verantwortungsvolles Asfinag-Management.
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HANDEL
Vielen Dank für Ihre Teilnahme! Die Aktion „Werkstatt des Vertrauens“ ist für dieses Jahr abgeschlossen. Wir bedanken uns bei 151 teilnehmenden Kfz-Betrieben, 84 von ihnen konnten die erforderliche Anzahl an 50 Kundenbewertungen erreichen und dürfen 2026 den Titel „Werkstatt des Vertrauens“ tragen. Nächstes Jahr wird „Werkstatt des Vertrauens“ dann zum bereits 9. Mal in Österreich stattfinden. Der Aktionszeitraum läuft von April bis November 2026. Informationen dazu gibt es unter www.werkstatt-des-vertrauens.at und direkt bei Heike Bader (Anmeldung bereits möglich) unter wdv@awverlag.at. Das Online-Anmeldefenster für den neuen Durchgang wird im Frühjahr 2026 geöffnet.
Die Partner
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Werkstatt des Vertrauens in Österreich wird unterstützt von:
Komplettlösungsanbieter bei Batterien Mit einem erweiterten Batteriesortiment schafft Banner Vertrauen für Kunden und Werkstätten.
D
Drei neue Banner-EFB-PkwTypen und die neueAGM-Batterie für Nutzfahrzeuganwendungen (vorne)
ie jüngste Sortimentserweiterung umfasst vier neue Batterietypen: drei EFB-Modelle für StartStopp-Pkws, Hybrid- und Elektroautos sowie eine neue AGM-Batterie für Nutzfahrzeuge. Damit stärkt der oberösterreichische Batteriehersteller seine Position als Komplettlösungsanbieter für alle Antriebsarten – von Fahrzeugen mit klassischem Verbrennungsmotor über Hybridfahrzeuge bis hin zu vollelektrischen Fahrzeugen.
dritte neue Pkw-Typ ist die Running Bull EFB 555 16 (45NS/B24 – 55 Ah/460 A EN), die speziell für Subaru-Boxer- und e-Boxer-Modelle mit Doppelbatteriesystem ausgelegt ist.
90 Prozent Marktabdeckung Fokus auf Markt und Kunden Mit den drei neuen Pkw-EFB(Enhanced Flooded Battery)-Typen und einer zusätzlichen Buffalo Bull AGM(Absorbent Glass Mat)-Batterie für den Nutzfahrzeugsektor reagiert Banner gezielt auf die sich verändernden Markt- und Kundenbedürfnisse. „Unsere Starter- und Bordnetzbatterien sind für alle Antriebsarten in Fahrzeugen optimal geeignet. Die Sortimentserweiterung ist ein wichtiger Schritt, um unseren Kunden eine möglichst vollständige Abdeckung des europäischen Kfz-Bestands in der Nachrüstung mit unseren Markenbatterien in Erstausrüsterqualität anzubieten“, betont Mag. Werner Töpfl, Geschäftsführer der Banner GmbH.
Drei neue EFB-Pkw-Batterietypen Teil des überarbeiteten Pkw-Portfolios ist die neue Running Bull EFB 552 11 (H4/L1 – 52 Ah/540 A EN), die sich für viele aktuelle Fahrzeugmodelle von Alfa Romeo, Audi, Fiat, Lancia, Seat, Skoda, Suzuki und VW eignet. Die Running Bull EFB 595 11 (H8/L5 – 95 Ah/850 A EN) deckt zusätzlich neue Fahrzeugreihen von Alfa Romeo, Audi, Fiat, Maserati, Nissan, Renault, Seat, Skoda und VW ab. Der
Mag. Werner Töpfl, Geschäftsführer Banner
Mit insgesamt 16 verschiedenen Start-StoppBatterien deckt Banner rund 90 Prozent des europäischen Fahrzeugmarktes ab, davon allein acht speziell entwickelte asiatische Fabrikate. Für den Nutzfahrzeugbereich bietet Banner ab sofort die neue Buffalo Bull AGM 670 01 mit 170 Ah Leistung an. Dank ihrer Abmessung in der B-Box (513 x 223 x 195/220 mm) eignet sie sich als Ersatz für konventionelle HD-, SHD- und EFB-Batterien in dieser Baugröße. „Die Investition in AGM-Technologie rechnet sich langfristig durch ein geringeres Ausfallsrisiko, eine längere Einsatzdauer und damit geringere Wartungskosten“, gibt Töpfl zu bedenken. Die vier neuen Batterietypen bieten höchste Zuverlässigkeit und garantieren eine einwandfreie Funktionssicherheit im Alltag – selbst unter extremen Einsatzbedingungen. Durch die deutlich längere Lebensdauer bringen sie maximale Effizienz, da die Gesamtkosten pro Betriebszyklus deutlich sinken. Das erweiterte Sortiment umfasst flexible, passgenaue Lösungen für nahezu alle Fahrzeugsegmente und ist damit auf die unterschiedlichen Bedürfnisse moderner Flotten abgestimmt. • Fotos: Banner
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KOMMENTAR
Rücktrittsrecht trotz Probefahrt
E Mag. Andreas Forster ist Gründer und Geschäftsführer von iusbote, das seine Kunden effizient und proaktiv über relevante Rechtsänderungen informiert
in aktuelles OGH-Urteil schüttelt die gängige Praxis beim Kauf von Fahrzeugen auf und bestätigt das kostenlose Rückgaberecht beim E-Mail-Kaufvertrag. Auf einem Händlerportal das Wunschmodell finden, per Mail oder Telefon das Interesse bekunden, vielleicht kurz zur Probefahrt vorbeischauen, und der finale Vertrag kommt via E-Mail, wird digital unterschrieben und zurückgesandt. Schnell, effizient, fertig. Dachte man bisher. Denn damit verschafft sich der Kunde unter Umständen ein 14-tägiges, kostenloses Rückgaberecht. Eine aktuelle Entscheidung des Obersten Gerichtshofs (OGH) zieht diesem Prozess nun einen dicken, roten Strich. Im Fall 5 Ob 168/24b hat das Höchstgericht klargestellt: Ein (Leasing- oder Kauf-)Vertrag, der primär über Fernkommunikationsmittel angebahnt und abgeschlossen wird, kann auch dann ein Fernabsatzgeschäft bleiben, wenn der Käufer das Auto vorher physisch beim Händler besichtigt und sogar wenn er Probe gefahren hat.
Foto: Primephoto-Juana
Information versus Verhandlung Die Begründung dreht sich um die Frage, ob bei dem persönlichen Kontakt in den Geschäftsräumen Vertragsverhandlungen stattgefunden haben. Im konkreten Fall suchte ein Verbraucher (Kläger) einen Gebrauchtwagen online, rief den Händler an und fuhr später zufällig beim Händler vorbei, um eine Probefahrt zu absolvieren. Vor Ort händigte ihm lediglich eine Angestellte den Schlüssel aus und der Kunde unternahm die Probefahrt. Während der Probefahrt und des Besuchs beim Händler wurde weder über den Kaufpreis noch über Vertragsdetails gesprochen. Der Vertrag kam erst Tage später per E-Mail zustande. Die Vorinstanzen verneinten das Rücktrittsrecht des Verbrauchers. Der OGH entschied anders: Die Probefahrt dient (bloß) der Einholung von Informationen. Sie ist keine Vertragsverhandlung. Wenn der Kunde also ein Auto testet, aber der Besuch beim Händler sich auf die Schlüsselübergabe zur Durchführung einer Probefahrt und der Informationseinholung beschränkt, ohne über Vertragsinhalte zu sprechen und später der Vertrag per E-Mail zugesendet wird und per E-Mail retourniert wird, dann gilt der gesamte Vorgang als Fernabsatzgeschäft.
Es kann – trotz Probefahrt – ein Fernabsatzgeschäft mit Rücktrittsrecht bleiben. Andreas Forster, iusbote
Der 14-Tage-Rücktritts-Joker für den Konsumenten
Der A&W-Verlag bildet ein breites Meinungsspektrum ab. Kommentare müssen nicht der Meinung des Verlages entsprechen.
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Die Folge dieser Qualifizierung ist weitreichend: Beim Fernabsatzgeschäft steht dem Verbraucher das 14-tägige Rücktrittsrecht aus dem Fern- und Auswärtsgeschäfte-Gesetz zu. Dieses Rücktrittsrecht muss vom Händler in der Regel klargestellt werden. Der Verbraucher trat im verhandelten Fall vom Vertrag zurück und bekam recht. Selbst wenn der Vertrag später nochmals in Papierform unterzeichnet wird, ist dies laut OGH irrelevant – der Vertrag war bereits durch die elektronische Kommunikation zustande gekommen und kann nicht durch eine nachträgliche Unterschrift „geheilt“ werden. Händler sollten diese neue juristische Lage kennen – entweder um sie bewusst zu nutzen oder um den Verkaufsprozess anzupassen. Entweder in der Weise, dass während der gleichzeitigen körperlichen Anwesenheit von Käufer und Verkäufer tatsächlich Vertragsinhalte verhandelt und fixiert werden; beim Kaufvertrag insbesondere Preis, Ausstattung des Fahrzeugs, Lieferdatum etc. Oder in der Weise, dass der nach einer Probefahrt und Informationseinholung per E-Mail versandte Kaufvertrag nicht digital gezeichnet wird, sondern der Verbraucher zum Händler eingeladen wird und im Zuge dieser zweiten gleichzeitigen körperlichen Anwesenheit von Käufer und Verkäufer der Vertrag verhandelt und unterschrieben wird. Beide Varianten schließen in der Regel das Rücktrittsrecht des Verbrauchers nach dem Fern- und Auswärtsgeschäfte-Gesetz aus.
Programmausbau
Überprüfungs-Tool Innovative Tools zur Schadenerkennung Das Segment der automatisierten und KI-gestützten Schadenerkennung wird für Kfz-Betriebe immer interessanter. Mit den Tools von BL Innovare erfolgt die Fahrzeugannahme dank „Bodyguard Plus“ und „Fastlign Plus“ (mit sofortiger Achsvermessung) schneller und transparenter. Auch die Rechtssicherheit steigt. Die modularen Hochleistungs-Kamerasysteme erfassen den Fahrzeugzustand innerhalb weniger Sekunden und erkennen dank Künstlicher Intelligenz automatisch Schäden an Karosserie und Rädern. Eine intelligente Software liefert den Betrieben einen automatisierten Report, der nahtlos in bestehende DMS-/FMS-Systeme integriert werden kann. Der Werkstättenausrüster Kastner hat „Fastlign Plus“ bereits in Graz und Innsbruck seinen Kunden vorgestellt – verbunden mit viel Interesse und positivem Feedback.
Bosch erweitert sein Werkstattangebot rund um die Klimaanlage. Neben Servicegeräten und Zubehör ergänzen Klima-Komponenten das Programm. Klimakompressoren und Kondensatoren waren schon in der Vergangenheit in einzelnen Ländern verfügbar, nun wurde das bestehende Programm um Trockner, Expansionsventile und Verdampfer erweitert. Das Angebot deckt Fahrzeuge verschiedener Hersteller ab und soll laufend ausgebaut werden.
AVL DiTest GmbH www.avlditest.com
Autobedarf Karl Kastner GmbH www.auto-kastner.at
Robert Bosch AG www.boschaftermarket.at
Rückkehrer
NE
DU
KTE
Der Grazer Kfz-Diagnoseund Messtechnik-Spezialist AVL DiTest hat mit practiCable ein Tool entwickelt, mit dem Werkstätten und Prüforganisationen Ladekabel von E-Fahrzeugen kontrollieren können. Das System führt automatisierte Sicherheitsund Funktionsprüfungen durch und dokumentiert die Ergebnisse. Hintergrund ist die Europäische Norm 50699, welche die regelmäßige Überprüfung von gewerblich genutzten Betriebsmitteln gesetzlich vorschreibt.
UE PRO
Neues ADAS-Tool
Mit Dezember hat Aumovio die Traditionsmarke VDO zurück in den Aftermarket gebracht. Nun wird das ehemalige Ersatzteil-Portfolio von Continental Automotive (jetzt Aumovio) für die Produktgruppen Elektronik und Mechatronik vollständig unter VDO angeboten. Es umfasst unter anderem Kraftstoffsysteme, Sensoren für das Motormanagement und für Reifendruckkontrollsysteme (RDKS), Motorstellelemente, Common-Rail-Diesel-Systeme und Turbolader. Das Programm von VDO wurde zuletzt um rund 50 Prozent bzw. 700 TeileNummern erweitert.
Herth+Buss als Vertriebspartner von Autel für die D-A-CH-Region bringt mit dem ADAS- und Achsvermessungssystem IA1000 ein zukunftsweisendes Tool auf den Markt. Das Highlight bildet die automatisierte und selbstjustierende Technik. Dank mehrerer Stellmotoren zur automatischen Positionierung und Ausrichtung der Targets verkürzt sich die Einrichtzeit erheblich und die Effizienz steigt. Innovativ beim IA1000 ist auch die automatische Bodenkompensation, die Unebenheiten im Untergrund erkennt und ausgleicht, um so Kalibrierungsfehler zu vermeiden.
Aumovio Germany GmbH www.vdo.com/de-de
Herth+Buss Mobility Solutions GmbH & Co. KG www.herthundbuss.de
AUTO & Wirtschaft 12/2025–01/2026
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MENSCHEN Per Jänner 2026 übernimmt Harald Gottsche (Bild) die Leitung des BMW Group Werks Steyr und die Leitung der weltweiten Antriebsproduktion in der BMW Group von Klaus von Moltke, welcher im Gegenzug die Werkleitung in San Luis Potosí, Mexiko, übernimmt.
Als neuer Leiter der Abteilung B2B und Fleet Sales ist Dipl.-Ing. Markus Oppel (Bild) seit November bei der Hyundai Import GmbH in Wien tätig. Der branchenerfahrene Oppel war u. a. als Marketingdirektor und 10 Jahre lang als Verkaufsdirektor bei Opel Austria aktiv.
Neuer ÖAMTC-Präsident Im Rahmen einer außerordentlichen Generalversammlung wurde Markus Ludvik (60, Foto) zum neuen Präsidenten des Mobilitätsclubs ÖAMTC gewählt. Er übernimmt die ehrenamtliche Funktion von Günter Thumser. Der Wiener Jurist Ludvik ist als Rechtsanwalt mit seiner eigenen Kanzlei tätig und dem ÖAMTC seit vielen Jahren als Delegierter des Clubs verbunden. Weitere neue Mitglieder im Präsidium sind Petra Postl und Ricardo-José Vybiral – die Digitalexpertin und der Finanzprofi übernehmen das Amt der Vizepräsidentin bzw. des Vizepräsidenten.
Melisa Seleskovic (Bild) hat ihre Tätigkeit als Geschäftsführerin Volvo Car Austria beendet. Interimistisch übernahm Finanz-Chefin Ana Sedlacek Sljivic ihre Agenden. Seleskovic bleibt im Konzern und ist für Marketing im Asia-PacificRaum verantwortlich. Als Head of Product ist Mag. Oliver Mandl seit Dezember bei BYD Europe für die Märkte Österreich und Ungarn verantwortlich. Mandl kommt vom Importeur Astara Mobility, wo er zuletzt als Senior Product Manager für Nissan verantwortlich war. Sebastian Scheibl ist neuer Geschäftsführer der Auto Ebner Gruppe für die Marken Toyota, Opel, Hyundai und Jeep. Der branchenerfahrene Scheibl war zuletzt Geschäftsführer der Scuderia Gohm und zuvor bei Porsche Austria sowie Toyota Austria.
Leasys, das Joint Venture von Stellantis und Crédit Agricole, hat Andrea Bandinelli mit sofortiger Wirkung zum CEO ernannt. Bandinelli war zuletzt bei Stellantis CFO für die Region Middle East & Africa, zuvor CFO Mobility und Leiter Investor Relations. Dipl.-Kfm. Felix J. Wannemacher (Bild), hat seine Position als Geschäftsführer der Jaguar Land Rover Austria GmbH nach 5 Jahren verlassen. Seine Aufgaben hat interimistisch Frederic Drouin übernommen, der auch die Märkte in der Slowakei und Tschechien führt.
Neue Aufgabe Nach seinem überraschenden Abgang bei Denzel hat Andreas Kostelecky nunmehr bei Sonnleitner angedockt, wo er die Verantwortung für die neuen chinesischen Marken aus dem Chery-Konzern, Omoda und Jaecoo, übernommen hat.
Neuer Markendirektor Florian Ferstl (Bild) ist bei Stellantis Österreich neuer Markendirektor für Jeep und Alfa Romeo. Bernd Pfaller hat statt Jeep nun DS Automobiles unter Verantwortung. Alfa hat Ferstl von Grégory Hardouin übernommen, der Österreich verlässt, aber im Konzern bleibt.
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