Österreichische Post AG • MZ 11Z039084 M A&W Verlag GmbH, 3400 Klosterneuburg, Inkustraße 1-7/4/2 • www.flotte.at
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E-Auto-Quote: Was auf die Fuhrparks zukommt Die EU-Kommission will zwar das Aus für neue Verbrenner ab 2035 aufweichen, gleichzeitig aber erweiterte Regeln in Sachen Elektroauto und CO2-Ausstoß festlegen. Wir haben uns angesehen, was bereits bekannt ist. ab Seite 6
Ausblick 2026: Das bringt das neue Jahr Wir werfen einen Blick auf geplante Änderungen rund ums Auto im neuen Jahr ab Seite 10
Umfrage Anbieter Fuhrparkmanagement Was die wichtigsten Anbieter zu aktuellen Themen zu sagen haben ab Seite 32
Vertragsanpassung: So sparen Sie Geld! Worauf Sie bei der Anpassung von Leasingverträgen achten sollten ab Seite 28
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09. Juni 2026 Hofburg Wien DAS Fachevent rund ums Firmenauto!
Die FLEET Convention feierte im Vorjahr ihr 10. Jubiläum, über 900 Teilnehmer ließen es sich nicht nehmen, beim wichtigsten Fuhrpark-Event Österreichs in der Wiener Hofburg dabei zu sein. Die Vorbereitungen zur 11. FLEET Convention am 09. Juni 2026 laufen bereits, auch heuer zeigen wir Ihnen wieder unterschiedlichste Highlights aus den Bereichen Auto, Produkte und Dienstleistungen und präsentieren spannende Themen unabhängiger Referenten im Großen Festsaal.
Diskussion: Was Fuhrparkverantwortliche beschäftigt Fuhrparkstudie & BEST4FLEET-Award und vieles mehr Das Programm und die Aussteller werden in den nächsten Wochen regelmäßig auf www.fleetconvention.at aktualisiert, selbst verständlich halten wir Sie auch per FLOTTE-Newsletter auf dem Laufenden, melden Sie sich auf www.flotte.at an.
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Fotos: Stefan Schmudermaier
Folgende Themen sind geplant:
Ermäßigte Frühbuchertickets sind bereits erhältlich!
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Editorial Liebe Fuhrparkleiterinnen und Fuhrparkleiter!
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it großer Spannung wurde auf das „Auto-Paket“ der EU gewartet, kurz vor unserem Redaktionsschluss war es dann so weit. Kernpunkt war das Aufweichen des sogenannten Verbrennerverbots ab 2035, das zwar nicht gestrichen, aber um einige Schlupflöcher erweitert wurde. So ist man vom ursprünglichen Ziel, den CO2-Ausstoß um 100 Prozent zu reduzieren – und damit die Zulassung neuer Verbrenner de facto zu verbieten – abgerückt und hat sich nun auf 90 Prozent geeinigt.
Kompensierung verpflichtend Mit dem nicht unwichtigen Zusatz, dass der CO2-Ausstoß der verbleibenden Verbrenner-Fahrzeuge kompensiert werden muss, etwa mittels Biosprit, E-Fuels oder der Verwendung von grünem Stahl aus der Europäischen Union. Details zu den Vorschlägen der EU-Kommission finden Sie im aktuellen Thema ab Seite 6. Apropos Vorschlag, fix sind all diese Dinge noch nicht, EU-Parlament und EU-Rat müssen das Paket absegnen und das ist alles andere als eine „gmahde Wiesn“… Falls es zu keiner Mehrheit
kommen sollte, würde übrigens nach wie vor das ursprüngliche vereinbarte Null-Gramm-Ziel mit 2035 gelten, es bleibt also spannend.
Die EU-Kommission hat die für 2035 festgesetzten CO2-Ziele wieder aufgeweicht, daran allerdings neue Bedingungen geknüpft.“ Das kommt 2026 auf uns zu Spannend wird das Jahr 2026 auch aus vielen anderen Gründen, auch im Hinblick auf Ihren Fuhrpark stehen ein paar Änderungen an. Mein Kollege Roland Scharf hat für Sie ab Seite 10 zusammengefasst, was Sie beachten müssen, vom Fahrtenschreiber für leichte Nutzfahrzeuge im grenzüberschreitenden Einsatz über den digitalen Führerschein bis hin zu neuen, verpflichtenden Assistenzsystemen, die sich vermutlich nicht überall uneingeschränkter Beliebtheit erfreuen werden.
Zum Start ins neue Jahr haben wir traditionell die wichtigsten Fuhrparkmanagement-Anbieter zu aktuellen Themen befragt, sowohl 2025 als auch die Zukunft betreffend. Zum Thema Fuhrparkmanagement passen auch Vertragsanpassungen von Leasing verträgen. Experte Andreas Kral erklärt dazu im ersten Teil ab Seite 28, worauf dabei zu achten ist. In den letzten Wochen des abgelaufenen Jahres hat sich die Automarkenlandschaft in Österreich wieder ein Stück weit verändert. Einige chinesische Marken wie Nio, Xpeng oder Omoda Jaecoo sind offiziell gestartet und haben bereits erste Händlerpartnerschaften geschlossen, andere wie Lynk & Co legen in Kürze los. Ob die neuen Modelle auch für Ihren Fuhrpark eine Überlegung wert sind, finden wir in den nächsten Wochen und Monaten für Sie heraus. Im Namen meines Teams wünsche ich Ihnen einen guten Start ins neue Jahr! Stefan Schmudermaier Chefredakteur FLOTTE
BILDER DES MONATS
Fotos: Stefan Schmudermaier
Neapel ist definitiv eine Reise wert, allein der Altstadt und der nahe gelegenen Amalfiküste wegen. Aber auch unter der Stadt gibt es viel zu entdecken, aus dem Lavagestein des Vesuvs wurde Baumaterial für die Stadt geschnitten. Die entstandenen Katakomben nutzten unter anderen die Carabinieri bis in die 1970er-Jahre, um eingezogene Fahrzeuge zwischenzulagern, einige stehen noch heute dort.
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Inhalt 06
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EXKLUSIV Aktuelles Thema
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Alles über die Flotten-EV-Quote
Ausblick 2026
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Umfrage Schadenverlauf
Ratgeber 28 Leasing-Vertragsanpassungen
NEWS 8
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Ratgeber
Prüfmethode für Ladekabel
Leasing-Vertragsanpassungen
Nio 19
Fleets
Noch ein chinesischer Newcomer
Rundumlösungen für FPM
Fuhrparkverband Austria
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Leasys Geotab
Rosenberger Telematics
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KI wird immer mehr akzeptiert
SERVICE Carglass
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Transformation zum Umweltschutz
LapID 21 22
Ausgezeichneter Scheibentausch
Neue Regeln & Änderungen
Porsche Bank Fit für die Zukunft
Meldungen aus der Industrie
Aktuelles aus der Mobilitätswelt
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Automatische Checklistenerstellung
Umfrage
32
Führende Leasinganbieter am Wort
Webfleet
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Vorausschauende Serviceplanung
FPM-Software von und für Profis
Omoda/Jaecoo 14 Ö-Start für die Newcomer aus China Digitalisierung durch die VR-Brille
AVL DiTest practiCABLE
Service-News
Kurzmeldungen
WKW Metaverse
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Umfrage Schadenverlauf
Umfrage 32 Führende Leasinganbieter am Wort
Ausblick 2026
Renault
Automotive Repair Network 26 Vernetzte Reparaturlösungen
Der neue Elektro-Trafic ist da
Unterwegs im Land der Mitte
Fuhrparkverband Austria
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Unterwegs im Land der Mitte
Neue Regeln & Änderungen
China auf Rädern
BYD: China auf Rädern
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ÖAMTC
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Ablenkpotenzial von Assistenzsystemen
Keba
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Bidirektionales Laden
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AUTO Auto-News
FREIZEIT 37
Wichtige Neuerscheinungen
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Abschluss und Impressum
BYD Sealion 7 Hyundai Ioniq 9 BYD Dolphin Surf
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Kompakt-SUV für die Stadt
Ein Produkt von
2026
Transporter, Busse & Pick-ups
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Die Daten und Preise der wichtigsten Kastenwagen, Personentransporte r und Pick-ups aller Größen im Überbl ick!
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Dacia Bigster Im Test als Hybridvariante
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Nutzfahrzeug total :
Die Highlights des Jahres 2026
Die neuesten Nutzfa hrzeuge mit verschiedens ten Antrieben und Aufbauten
5 Seiten Marktüberblick!
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Sportliches Elektro-SUV
Toyota Urban Cruiser
4/2. OG
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Erste Ausfahrt im Vorserienmodell
Alpine A390
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E-Kleinwagen zum Kampfpreis
Kompakt-SUV elektrisch & Verbrenner
Cupra Raval
Rückblick 57 Aston Martin Lagonda
XL E-SUV mit Platz für Sieben
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Großes Technik-Update
Jeep Compass
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Sportlicher Stromer
Dauertest-Zwischenbericht
Kompakter mit drei Antrieben
Toyota bZ4X
Audi A5 Avant
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Was sonst noch wichtig ist
Klassischer Kombi, gut wie eh und je?
Französischer Kleinwagenklassiker
Peugeot 308
Kia EV4 Cooler Kompakt-Stromer
Neuauflage, durchwegs hybridisiert
Renault Clio
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Erster Test des Hoffnungsträgers
Erstmals auch vollelektrisch
VW T-Roc
Mercedes CLA
Freizeit-News Opel Mokka GSE
Im Test 38
Erste Ausfahrt in der Neuen Klasse
Toyota Hilux BEV
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Nun mit Hybrid-Power
Schon gefahren BMW iX3
Toyota Aygo X
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Fiat Professional: Werksumbauten
Fiat Professional individualisiert den Evergreen Ducato
Seite 12
Ford Pro: Ranger Plug-in-Hybrid
Teilelektrischer Pick-up sparsam wie nie zuvor
Seite 14
Peugeot: Boxer mit Cargo Box
Außergewöhnliches Laderaumvolumen ab Werk
Seite 18
Renault: Neuer Trafic Electric Ultraschnelles Aufladen und einfaches Beladen
Seite 20
Toyota: Multitoo l Proace Max Diesel- oder ElektroAntrieb, drei Längen und drei Höhen
Seite 22
VW Nutzfahrzeuge: Variantenvielfalt
Der neue Transport er bringt zahlreiche Antriebe und Aufbauten
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Beilage: Nutzfahrzeug-Kompass 2026
Alle Nutzfahrzeuge im Überblick
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EXKLUSIV E-Quoten für Flotten
E-Quoten für große Unternehmen Nach zähem Ringen konnte sich die EU-Kommission kurz vor Jahresende zu einem Aus für das VerbrennerAus durchringen – zumindest auf dem Papier. Denn zeitgleich sollen Firmen und juristische Personen dazu verpflichtet werden, einen bestimmten Anteil ihres Fuhrparks zu elektrifizieren. Wie der Plan aussehen soll. Text: Roland Scharf, Fotos: stock.adobe.com/bluedesign
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os ging die Geschichte vor mehr als vier Jahren, als das Verbrenner-Aus im Rahmen des Green Deal von der Europäischen Kommission aufgebracht wurde. So war das damalige Ziel, ab 2035 nur mehr Neuwagen ohne CO2Emissionen zuzulassen. Nachdem Wasserstoff als mögliche Alternative aber nicht in die Gänge kommen möchte, setzte man fortan primär auf die Elektromobilität – doch das läuft für die europäischen Hersteller nicht ganz so wie gedacht. Immer mehr rudern zurück, wollen Verbrenner bis weit in die 2030er bauen – was aber nur mit einer Aufweichung des Green Deal möglich wäre. Und genau das ist nun passiert: Der von der EU-Kommission präsentierte Änderungsvorschlag zu den CO2Grenzwerten für Neuwagenflotten sieht vor, dass es statt zu einem vollständigen Verbot des CO2-Ausstoßes ab 2035 zu einer Minderung auf 90 Prozent kommen soll. Damit bleiben Plug-in-Hybride, aber auch Mild-
hybride und klassische Verbrenner zumindest zu einem kleinen Teil im Rennen, die Hersteller müssen allerdings die Emissionen dieser Fahrzeuge durch E-Fuels, HVO oder grünen Stahl kompensieren. Für große Flottenbetreiber ist ab 2030 eine verpflichtende EV-Quote vorgesehen, da diese Fahrzeuge einen Großteil des Neuwagengeschäfts
Die EU-Kommission sieht ab 2030 einen Mindestanteil an emissionsfreien Flottenfahrzeugen vor, 58 Prozent im Falle Österreichs.“ ausmachen und somit auch den Zweithandmarkt nachhaltig beeinflussen. Die wichtigsten Fragen und Antworten im Überblick.
Was ist wann geplant? Der derzeitige Fahrplan sieht vor, dass Österreich ab 2030 eine EVQuote von mindestens 58 Prozent und einen kombinierten Anteil (LEV und EV) von 90 Prozent bei Fuhrparks erfüllen muss. Ab 2035 sollen es schlussendlich 95 Prozent emissionsfreie Fahrzeuge sein.
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Hat jedes EU-Land also unterschiedliche Ziele einzuhalten? Ja, das richtet sich nämlich an die jeweiligen Marktbedingungen und die Infrastruktur. So heißt es offiziell im Papier, dass „zwischen den Mitgliedstaaten differenziert werde, um deren spezifische Situation und Merkmale hinsichtlich der Fähigkeit ihrer Volkswirtschaften, die höheren Anfangsinvestitionskosten emissionsfreier Fahrzeuge zu tragen, zu berücksichtigen“. Konkret geht es zum Beispiel um den Ausbau der Schnellladeinfrastruktur, wo mitteleuropäische Länder wie Deutschland oder Frankreich und Österreich weit vor dem Durchschnitt liegen. Daher sind die Vorgaben für Süd-, Ostund Südosteuropa abgeschwächt worden. Bulgarien zum Beispiel muss 2035 etwa nur einen E-Anteil von 56 Prozent aufweisen. Welche Autos sind erlaubt? LEV und EV. Was das heißt? LEV sind sogenannte Low-Emission-Fahrzeuge, also jene Modelle, die höchstens 50 Gramm CO2 ausstoßen, was einem Verbrauch von gut zwei Litern Benzin entspricht. Das sind im Endeffekt also ausschließlich Plug-in-Hybride, zumindest nach heutigem Stand. Unter Zero-Emission-Fahrzeugen (ZEV) fasst man all jene zusammen, die gar keinen CO2-Ausstoß haben, also alle E-Autos oder Brennstoffzellenautos. Die verbleibenden fünf Prozent können weiterhin für klassische Verbrennerfahrzeuge genutzt werden, was zum Beispiel bei Spezial umbauten nötig werden kann.
Wer ist betroffen? Ursprünglich sollte jeder, mit Ausnahme von Privatpersonen, betroffen sein. Jetzt wird die Regelung aber nur für Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern und über 50 Millionen Euro Jahresumsatz schlagend. Mietwagen- und Leasingunternehmen, aber auch Hersteller
Kommission wird unter anderem vorgeworfen, dieses Thema weitgehend unbemerkt behandelt zu haben. So soll es etwa nur eine kurze Konsultationsphase gegeben haben, ebenso sollen Anmerkungen der Hersteller nur wenig Anklang gefunden haben. Vor allem Mietwagenfirmen und Leasinganbieter stehen bei der derzeit geplanten Regelung massiv unter Druck.
und große Händler fallen übrigens ebenfalls unter diese Definition von Flotte. Der Hintergrund: So möchte man auch auf Tages- oder Massenzulassungen kurz vor Jahresende einen gewissen Einfluss ausüben.
Warum das Ganze? Grund für diese Pläne ist, trotz des Rückzugs vom kompletten Verbrenner-Aus den E-Anteil ent sprechend zu stützen. Mietwagenunternehmen aber letztlich auch alle großen und kleinen Flotten fluten den Gebrauchtmarkt zum Bei-
Und der Bestandsfuhrpark?
Die neue Regelung soll für Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern und über 50 Millionen Euro Umsatz schlagend werden.“ spiel mit Jungwagen, die wiederum dem Privatkundenmarkt zugeführt werden und dort für einen Anstieg der Elektro-Quote sorgen.
Hier geht es ausschließlich um Auflagen für neu zum Verkehr zugelassene Fahrzeuge. Alles, was im Bestand ist, kann weiterverwendet werden.
Lohnt sich jetzt noch der Kauf eines Verbrenners? Das lässt sich so nicht pauschal beantworten, da vor allem die künftigen Restwerte aktuell nur schwer abschätzbar sind. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte ein Operating- bzw. Full-Service-Leasing abschließen, um genau dieses Risiko am Ende der Laufzeit auszuschließen. •
Folgen weitere Schritte? Es gibt im Rahmen dieser Quotenregelung auch die Idee, bei öffentlichen Aufträgen künftige europäische Hersteller bevorzugt zu behandeln. Der Hintergrund ist klar: So möchte man den heimischen Unternehmen im Vergleich zu vor allem chinesischen einen gewissen Wettbewerbsvorteil verschaffen. Auch hier ist aber nur der Geschäftskunde im Visier. Zudem ist noch völlig offen, wie die Umsetzung aussehen soll, zumal noch Uneinigkeit zwischen den Mitgliedsstaaten herrscht. Ob die Quotenregelung zu einem späteren Zeitpunkt auch für kleinere Unternehmen kommen soll, wurde nicht festgelegt.
Warum so kurzfristig? Hier gibt es teils herbe Kritik, primär an der Vorgehensweise. Der
Industrial Accelerator Noch ist der Industrial Accelerator Acts (IAA) nicht verabschiedet. Unter diesem Label möchte die EUKommission alle Kriterien verankern, die den Anteil lokal gefertigter Komponenten neu angeschaffter Firmenwagen festlegen. Derzeit liegt dieser Wert bei rund 70 Prozent, wenn man die Traktionsbatterien ausklammert. Offen ist zudem, wie hoch der neue Wert sein soll. Sinn der Aktion: So möchte man einen stabilen Markt in der EU für die gesamte Produktionskette schaffen, angefangen beim Rohmaterial über die Einzel- und Zulieferteile bis hin zum kompletten Fahrzeug. Um dem Ganzen mehr Druck zu verleihen, sieht das EU-Papier auch eine verstärkte Einflussnahme auf die Eckdaten für Firmenwagen vor. So sollen etwa keine finanziellen Anreize geschaffen werden, um Flottenautos zu erwerben, die nicht in der Union gefertigt wurden – unabhängig von der Antriebsart. Wie sich das mit den heimischen Kriterien umsetzen lässt, ist offen.
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News Hilfe bei Kälte
Ford und die Renault Group werden zwei Elektro-Pkw von Ford auf Basis der Renault-Ampere-Plattform entwickeln.
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ie strategische Partnerschaft der Renault Group und Ford zielt darauf ab, zwei unterschiedliche Elektrofahrzeuge der Marke Ford zu entwickeln. Sie werden auf der Ampere-Plattform basieren, nutzen die EV-Ressourcen von Renault und werden – wie etwa der R5 und Scenic E-Tech Electric – in Nordfrankreich produziert. Die von den Werken Douai, Maubeuge und Ruitz gebildete „Ampere ElectriCity“ gilt als hochmoderner Produktionsstandort. Die kommenden Modelle gelten als erster Schritt einer umfassenden neuen Produktoffensive von Ford in Europa, wobei das erste der beiden Autos – Gerüchten zufolge unter dem Namen Fiesta – voraussichtlich Anfang 2028 in den Handel kommen wird. Zusätzlich haben die Firmen eine Absichtserklärung für eine Zusammenarbeit im Bereich leichter Nutzfahrzeuge in Europa unterzeichnet. Hierbei soll vor allem die Möglichkeit geprüft werden, ausgewählte leichte Nutzfahrzeuge gemeinsam zu ent wickeln und herzustellen. François
Provost, CEO Renault Group, sagt dazu: „Die Renault Group ist stolz darauf, eine neue strategische Kooperation mit Ford, einem Hersteller ikonischer Automobile, bekannt zu geben. Diese Partnerschaft zeigt die Stärke unseres gemeinsamen Know-hows und unserer Wettbewerbsfähigkeit in Europa. Langfristig wird die Bündelung unserer Kräfte mit Ford uns innovativer und reaktionsfähiger in einem sich schnell verändernden europäischen Automobilmarkt machen.“ Jim Farley, Präsident und CEO Ford Motor Company, fügt an: „Die strategische Partnerschaft mit der Renault Group ist ein wichtiger Schritt für Ford und unterstützt unsere Strategie, ein hocheffizientes und zukunftsfähiges Geschäft in Europa aufzubauen. Wir werden die industrielle Größe und die EV-Ressourcen der Renault-Group mit dem ikonischen Design und der Fahrdynamik von Ford kombinieren, um Fahrzeuge zu entwickeln, die Spaß machen, leistungsfähig sind und den typischen Ford-Charakter haben.“
Steyr meets San Luis Potosí Klaus von Moltke leitete seit 2022 das Motoren werk der BMW Group in Steyr, nun wechselt er nach Mexiko, wo er künftig die Geschicke des Werks in San Luis Potosí bestimmt. Seinen Platz nimmt jener Mann ein, der den Posten in Mexiko räumt: Harald Gottsche (Foto). „Harald Gottsche und Klaus von Moltke sind erfahrene Werkleiter mit ausgeprägter Führungsqualität und breiter fachlicher Exper tise“, beschreibt BMW AG Produktionsvor stand Milan Nedeljković den Wechsel. „In beiden Werken werden in den nächsten Jahren wesentliche Weichen für die Zukunft gestellt. Die neuen Werkleiter werden insbesondere den weiteren Ausbau der Elektromobilität sicher stellen.“ Klaus von Moltke: „Ich bin überzeugt, dass mein Nachfolger mit seiner Erfahrung und Leidenschaft für die Produktion das Werk Steyr in eine erfolgreiche Zukunft führen wird. Dabei kann er sich auf ein starkes, enga giertes Team in Österreich ver lassen.“
Fotos: Renault Communications, Volkswagen, BMW Group
Strategische Partnerschaft
Bemerkt man in Wien den Schlafplatz eines obdachlosen Menschen, kann unter 01 480 45 53 das Kältetelefon angerufen werden. Wenn dann der Kältebus kommt, bringen Streetworkteams nicht nur winterfeste Schlafsäcke, warme Kleidung und Tee, auch Notquartiere werden vermittelt. Volkswagen Nutzfahrzeuge Österreich unterstützt die Caritas beim Ankauf eines neuen VW Transporter: „Es ist uns ein großes Anliegen, dieses Engagement zu unterstützen und einen Beitrag zur Versorgung von Menschen zu leisten, die gerade in der kalten Jahreszeit besonders vulnerabel sind“, sagt Markenleiterin Miriam Walz. Auch wenn das Kältetelefon nicht klingelt, ist der Kältebus von November bis Ende April täglich unterwegs, um bei WC-Anlagen, Parks, Brücken und Bahnhöfen nach obdachlosen Menschen Ausschau zu halten. In der gleichen Zeit ist das Kältetelefon rund um die Uhr besetzt. Per E-Mail: kaeltetelefon@caritas-wien.at
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Kostenlos zur Vienna Drive! Mobilität zum Anfassen gibt es vom 15. bis zum 18. Jänner 2026 auf der Vienna Drive in Halle B der Messe Wien. Gezeigt wird eine Bandbreite an modernen Mobilitätslösungen. Auf der parallel stattfindenden Ferien-Messe lassen sich Infos für den nächsten Urlaub sammeln. Leser der FLOTTE können das Event zum Jahresauftakt kostenfrei besuchen: Mit dem Rabattcode „FlotteB2B“ gibt es 100 Prozent Rabatt auf eine Eintrittskarte. www.vienna-drive.com
Im Volvo-Wald Gemeinsam mit der Initiative waldsetzen.jetzt pflanzte Volvo Car Austria Anfang November 500 Bäume im Waldviertel. Zerstörte Waldflächen werden so revitalisert und die heimische Biodiversität gestärkt. Ursprünglich wurden im Rahmen der „KlimaZukunft Österreich“-Messe, parallel zur Premiere des XC90 Plug-in-Hybrids, 100 Bäume zugesagt.
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Jubiläums-RS Nach nicht einmal einem Jahr Serienproduktion rollte als 100.000. Škoda Elroq Ende November ein RS-Modell vom Band in Mladá Boleslav. Die Produktion ist hochflexibel, neben dem Elektromodell können auf derselben Linie auch Verbrennermodelle gebaut werden. In mehreren Ländern Europas ist der Elroq der meistverkaufte Stromer, in Österreich zählt er zu den E-Top-3.
Verkehrstote wurden
bereits Mitte November in Österreich gezählt. Die traurige Zahl hat den Counter des gesamten Vorjahres (351 Tote) bereits überschritten.
Fotos: WKW, Škoda, AdobeStock Gorodenkoff, Volvocars, ARBÖ
Nachhaltig oder nicht? Recycling, regionale Beschaffung und schadstoffarme Produktion wirken sich positiv auf die Kaufentscheidung von Autos aus, so eine Umfrage von AutoScout24. Frauen und ältere Zielgruppen priorisieren das Thema Nachhaltigkeit stärker, Personen mit formal höherer Bildung betonen die Bedeutung erneuerbarer Energien in der Autoproduktion. 23 Prozent wiederum lässt es komplett kalt, unter welchen Bedingungen ihr künftiges Fahrzeug hergestellt wird.
Beliebt und gekürt Eine 75-köpfige Expertenjury und 25 Leser von Freie Fahrt kürten die Gewinner des Großen Österreichischen Automobil-Preises des ARBÖ. Mit dem Bigster gewann Dacia die Kategorie Start, Medium ging an Škoda mit dem Elroq und der Land Cruiser siegte in der Premium- Kategorie. Das Bild zeigt Importeurs-Vertreter mit den ARBÖ-Granden.
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EXKLUSIV Neuerungen 2026
2026: Das steht uns heuer bevor
Auch für das Jahr 2026 gibt es wieder zahlreiche Änderungen rund um das Thema Auto & Verkehr. Welche besonders wichtig sind, haben wir hier für Sie zusammengefasst und näher analysiert. Text: Roland Scharf, Fotos: stock.adobe.com/Jo Panuwat D (2)
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s ist ein bunter Mix aus Anpassungen, Verschärfungen und Regulierungen, die uns im Jahre 2026 erwarten. An sich keine ungewohnte Kombination. Manche Maßnahmen sind dennoch ein Novum, einige davon aber – typisch österreichisch – erst einmal nur wage ausgelegt. Was generell gesagt werden kann: Nicht nur Verbrennern geht es mit immer strikteren Regeln immer stärker an den Kragen. Auch batterieelektrische Fahrzeuge müssen künftig mehr Gesetze einhalten, die nach wie vor und völlig zurecht unter dem Begriff Abgasnorm laufen. Spannend wird es zudem mit dem Inkrafttreten der Möglichkeit, in Österreich Zufahrtskontrollen per Kameraüberwachung durchführen zu können. Die innere Stadt von Wien soll hier eine Vorreiterrolle einnehmen. Theoretisch kann diese Maßnahme aber auf praktisch alle Zentren in diesem Land angewendet werden. Doch der Reihe nach.
Auto & Technik Euro 7-Abgasnorm Bereits ab dem 29. November 2026 müssen alle neu typengenehmigte Pkw und leichte Nutzfahrzeuge die Euro-7-Abgasnorm einhalten. Für alle neu zum Verkehr zugelassenen Fahrzeuge gilt diese Regelung dann ein Jahr später. Allerdings bleiben die grundsätzlichen Abgasgrenzwerte nahezu auf dem Niveau der vorherigen Klassifizierung. Was sich ändert, sind die Messvorschriften. So werden künftig auch sogenannte ultrafeine Partikel in Betracht gezogen, sprich jene Bestandteile des Abgases bei Benzinern, die kleiner als zehn Nanometer sind. Außerdem ist vorgeschrieben, dass die Abgasnachbehandlungssysteme eine Mindesthaltbarkeit von 160.000 Kilometern oder acht Jahren aufweisen müssen. Für die Grenze von 200.000 Kilometern oder zehn Jahren ist dann ein Verschlechterungsfaktor als kleine Erleichterung festgesetzt. Das bedeutet: Die Technik, die all das beherrscht, ist verfügbar, kostet aber. Neue Fahrzeuge könnten dadurch also teurer werden. Was das erste Mal bei einer Abgasnorm in Betracht gezogen wird, sind der Brems- und Reifenabrieb. Diese Maßnahme gilt für alle Antriebsformen, vom Diesel bis zum reinen Elektro und sieht vor, dass letztere bei den Bremsen nicht mehr als drei Milligramm Bremsstaub pro Kilometer emittieren dürfen, alle anderen Antriebsformen kommen mit 7 mg davon – noch. Denn ab 2035 sollen diese Regelungen auf 3 mg/km vereinheitlicht werden. Und bei den
Reifen? Da gibt es noch keine konkreten Grenzwerte. Hier dient die Euro 7 lediglich dazu, das grundsätzliche Regelwerk einzuführen. In beiden Fällen sind aber nicht nur die Zulieferer gefragt, möglichst schadstoffarme Bremsbeläge und Pneus zu erzeugen. Auch gibt es erste Ideen, mit Absauganlagen in den Radhäusern diese Form von Abrieb aufzufangen, zu filtern und zwischenzuspeichern. Was sich als realistisch und umsetzbar entpuppt, bleibt abzuwarten.
Mindesthaltbarkeitsdauer für BEV-Akkus Die EU gibt ab heuer vor, wie lange die Traktionsbatterien von batterieelektrischen Fahrzeugen und Plug-in-Hybriden mindestens zu halten haben. So müssen die Stromspeicher nach fünf Jahren oder 100.000 Kilometern noch mindestens über 80 Prozent ihrer ursprünglichen Kapazität verfügen, nach acht Jahren oder 160.000 Kilometern noch mindestens 72 Prozent. Eine längst überfällige, wenngleich eher theoretische Vorschrift, da sich diese Vorgaben ziemlich genau mit den Herstellergarantien auf die Traktions batterien decken. Es ist aber eine gute Maßnahme, um hier künftig Verschlechterungen vorbeugen zu können.
Umweltpass Der sogenannte Environmental Vehicle Passport, kurz EVP, ist eine Art Umweltpass, über den jedes neue Fahrzeug in der EU künftig verfügen soll. Darin stehen all jene Dinge, die an dem ökologischen Fußabdruck des Vehikels beteiligt sind, zum Beispiel die Emissionswerte, der Kraftstoff- oder Stromverbrauch als auch der State of health (SOH) genannte „Gesundheitszustand“ der Traktions batterie bei Elektroautos.
eCall mit 5G-Technik Beim vorgeschriebenen automatischen Notrufsystem eCall stellt man auf 5G um. Neue typengenehmigte Pkw und Nfz müssen ab heuer verpflichtend über die neue Mobilfunktechnik verfügen, ab 2027 dann alle neu zum Verkehr zugelassenen Fahrzeuge. Noch offen ist hingegen, wie es mit den Fahrzeugen mit 2G- und 3G-Format weitergehen wird. In Österreich ist die Abschaltung des 3G-Netzes nämlich bereits seit Mitte 2025 abgeschlossen, diese Systeme also alle nicht mehr oder nur mehr stark eingeschränkt nutzbar. So können nur noch Telefonate und SMS über das 2G-Netz verschickt werden, die freigewordenen Frequenzen für Internetdienstleistungen werden vollumfänglich für 5G
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benötigt. Und ganz streng genommen, dürfte bei Ausfall von eCall ein Auto nicht mehr benutzt werden, da damit auch die Typengenehmigung erlischt.
Verkehr & Gesetz
Neue verpflichtende Assistenzsysteme
Parken in Wien
Ab 7. Juli 2026 müssen erstmals zum Verkehr zugelassene Pkw und leichte Nutzfahrzeuge neben den bestehenden zudem über folgende Assistenzsysteme verfügen. Advanced emergency braking system. Im Prinzip eine Erweiterung des Notbremsassistenten. Hier geht es aber gezielt um das Vermeiden von Gefahrensituationen mit Fußgängern und Radfahrern. So soll das System erkennen, wenn ein Zusammenstoß mit dieser Art von Verkehrsteilnehmern droht und das Fahrzeug selbstständig abbremsen. Advanced driver distraction warning. Der klassische Aufmerksamkeitsassistent, wie es ihn schon optional gibt. Eine auf den Fahrer gerichtete Kamera erkennt anhand der Augenbewegungen Unachtsamkeiten und warnt mit optischen und akustischen Zeichen. Enlarged head impact zone. Auch diese Erweiterung des Kopfaufschlagschutzbereichs dient ausschließlich dem Fußgängerschutz. So sollen Passanten besser geschützt werden. Emergency lane keeping system. Hierbei handelt es sich um den Notfallspurhalteassistenten, der Fahrzeuge durch Lenkeingriffe automatisch in der Fahrspur hält. Neu ist, dass ab 7. Juli diese Regelung auch für Fahrzeuge schlagend wird, die über eine hydraulische Servolenkung verfügen.
Die Stadtregierung wird ab 2026 die Parkgebühren generell um 30 Prozent anheben. Somit wird ein Parkschein für eine halbe Stunde gleich um 40 Cent teurer, das Parkpickerl kostet künftig 13 statt bisher zehn Euro monatlich. Natürlich werden hier die Strafen für Falschparken ebenso angehoben, um „den Verkehrsfluss und Sicherheit zu gewährleisten.“
Produkthaftung auf Software Zwar kommt es erst mit Dezember 2026 zur Anwendung, dennoch bringt das neue Produkthaftungsgesetz Vorzüge für den Autofahrer. Nicht nur was die Durchsetzung von Ansprüchen im Falle von Defekten angeht. Auch wird die Haftung für die Hersteller auf Software und digitale Dienste ausgeweitet. Kein leichtes Unterfangen, da bislang nur für die Folgen und Schäden an Produkten gehaftet werden musste. Heißt: Passiert ein Unfall, weil ein Assistenzsystem nicht korrekt funktioniert hat, fällt dies auch unter das Produkthaftunsgsgesetz. Um hier die Beweisführung zu erleichtern, haben Gerichte die Möglichkeit, interne Fahrzeugdaten vom Hersteller offenlegen zu lassen. Wird dies verweigert, gilt das schon als Vermutung, dass das System einen Defekt hatte.
Vignette: Preise steigen Wie das Amen im Gebet, gibt es auch für 2026 erneut eine Anpassung der Autobahnbenutzungsgebühren an den harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI), und zwar um 2,9 Prozent. Die Preise im Überblick: Jahres-Vignette Pkw 106,80 EUR 2-Monats-Vignette Pkw 32,00 EUR 10-Tages-Vignette Pkw 12,80 EUR 1-Tages-Vignette Pkw 9,60 EUR Zudem ist 2026 das letzte Jahr, in dem es noch eine echte Klebe vignette gibt. Ab 2027 ist ausschließlich die digitale Vignette zu haben. Fahrtenschreiber für leichte Nutzfahrzeuge Um versteckten Knebelverträgen Einhalt zu gebieten, wird die EU digitale Fahrtenschreiber nun auch für leichte Nutzfahrzeuge vorschreiben.Allerdings sind diese Fahrtenschreiber nur im grenzüberschreitenden Verkehr oder bei Kabotagefahrten vorgeschrieben. Sprich: Bei internationalen Fahrten und dann, wenn der Transporter in einem anderen Land eingesetzt wird, als sie zugelassen sind und der Sitz der betreibenden Firma liegt. Vorgeschrieben sind intelligente Fahrtenschreiber der zweiten Generation, die automatisch Lenk- und Ruhezeiten genauso erfassen wie Grenzübertritte, Be- und Entladevorgänge dokumentieren und an digitales Fuhrparkmanagement gekoppelt werden können. Zudem müssen die Fahrer eine Fahrerkarte beantragen und bei Bedarf vorzeigen, Lenk- und Ruhezeiten aufzeichnen.
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EXKLUSIV Neuerungen 2026
Fuhrparkmanager müssen zudem Fahrer- und Fahrzeugdaten regelmäßig speichern und archivieren, und das für mindestens 12 Monate. Das Personal muss entsprechend geschult und die gefahrenen Touren an die geltenden Sozialvorschrifen angepasst werden.
Führerschein wird digital
NoVA-Refundierung vor dem Aus Wird ein Gebrauchtwagen ins Ausland verkauft, bestand für Privatpersonen und Händler die Möglichkeit, die bereits entrichtete Normverbrauchsabgabe zurückzufordern. Dies soll künftig für Fahrzeuge älter als vier Jahre nicht mehr möglich sein. Die Regierung begründet diese Maßnahme damit, so gegen den sogenannten Wrack-Schwindel vorgehen zu wollen, bei dem nicht mehr straßentaugliche Fahrzeuge über Schein-Kaufverträge ins Ausland „verschoben“ werden, nur um die NoVA zurückzubekommen. Branchenvertreter sehen in der Streichung der NoVA-Refundierung einen Wettbewerbsnachteil für heimische Autohändler und anbieter sowie für Leasingnehmer, da die Verträge mit Leasing deutlich geringeren Restwerten kalkuliert werden müssten.
Die Einführung startet 2026, bis 2030 haben die EU-Mitgliedsstaaten Zeit, die neuen Führerscheinrichtlinien in geltendes Recht umzulegen. Darin enthalten: die Einführung des digitalen Führerscheins auf EU-weiter Basis, Erweiterung der Probezeit für Fahranfänger mit härteren Sanktionen bei Verstößen und bei besonders schwerwiegenden Verkehrsdelikten, etwa Trunkenheit oder hohe Geschwindigkeitsübertretungen, ein EU-weites Fahrverbot Automatisierte Zufahrtsmanagements verhängen zu können. Die Herabsetzung des Mindestalters für Mit der jüngsten StVO-Novelle möchte die Berufskraftfahrer ist ebenso geplant: Busfahrer Bundesregierung die rechtliche Machbarmüssen künftig nicht mehr mindestens 24 sonN1-Fahrzeug- und dern nur mehr 21 Jahre alt sein, Lkw-Chaufkeit schaffen, Einfahrts- und Fahrverbote in Fahrerdaten müssen feure nur mehr 18 statt 21. deklarierten Zonen nicht nur zu ermöglichen, künftig regelmäßig sondern diese auch mit Kamerasystemen zu §57a-Überprüfung: Neuregelung in Sicht überwachen. Beispiele für ähnliche Modelle gespeichert werden.“ Im Rahmen des EU-Programms „Vision Zero“, gibt es zahlreiche, etwa in Frankreich oder Itadie Verkehrssicherheit bis 2030 deutlich zu lien. Nicht Teil des Plans ist das Überwachen erhöhen, gibt es laut letztem Kommissionsvorschlag einige Ändevon Busspuren, Geh- und Radwegen oder Fußgängerzonen, einspurige Fahrzeuge wie Motorräder oder Mopeds sollen von diesen rungen, zum Beispiel eine nur vorläufige Prüfbescheinigung von Maßnahmen nicht betroffen sein. Diese Zonen müssen mit neuen sechs Monaten Gültigkeit, die auch in anderen Ländern ausgestellt werden können, eine genauer Erfassung des Kilometerstands und Verkehrsschildern mit Kamerasymbol klar ersichtlich sein, die eine digitale Datenbank für Prüfgutachten. Bei der Überprüfung an Umsetzung im Mai 2026 erfolgen. Erster möglicher Kandidat wäre sich gibt es ein Update an die aktuelle Fahrzeugtechnik. die Wiener Innenstadt. So es soll nur mehr Anrainern, Taxlern, Blaulichtorganisationen oder Lieferanten erlaubt sein, in den Bereich innerhalb des Rings einzufahren. Für alle anderen ist nur mehr BEV: Überprüfung des gesamten Hochvoltsystems. der Weg zu einem Parkhaus erlaubt. Verlässt man innerhalb von Verbrenner: Messung der Partikelanzahl und NOx sowohl über 30 Minuten den Überwachungsbereich nicht wieder, darf gestraft OBD als auch Abgasmessung. werden, wobei der Strafrahmen von 70 bis 2.180 Euro liegen soll. Sicherheitsrelevante Systeme: Überprüfung von etwa Assistenzsystemen, rein über OBD-Diagnose. Vor 2028 dürfte mit einer Umsetzung aber nicht zu rechnen sein. Als hoffnungsloser Vorstoß könnte sich Staatssekretär Schellhorns Der finale Gesetzestext lag bis zu Redaktionsschluss noch nicht vor. Vorschlag entpuppen, den §57a-Begutachtungszeitraum von Neuer Durchschnitts-Stromgesamtpreis einem Jahr auf 4-4-2-1 Jahre zu erweitern. Diverse InteressensWie Andreas Forsteron lusbote berichtet, gilt für die Abrechnung vertretungen haben sich dagegen ausgesprochen, zudem kam in des Ladens von Dienstwagen am Wohnort des Arbeitnehmers Deutschland ein ähnlicher Vorschlag auf den Verhandlungstisch: So wurde diskutiert, ob ab einem Fahrzeugzeitalter von zehn 2026 der einheitliche Durchschnitts-Stromgesamtpreis von 32,806 Jahren nicht mehr alle zwei Jahre, sondern jährlich eine TÜV-HaupCent/kWh. Bis zu diesem Betrag bleibt der Kosterersatz steuerfrei tuntersuchung durchgeführt werden sollte. Ein Umsetzung wurde und ein Sachbezug wird nicht fällig. Zugleich entfällt die pauschale aber verworfen, da laut Statistiken nur 0,1 Prozent aller Unfälle auf Kostenerstattung von bis 30 Euro pro Monat. technische Mängel zurückzuführen sind.
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International Großbritannien
Griechenland
Die Innenstadtmaut für die Hauptstadt London gilt ab 2026 auch für alle E-Autos. Bislang waren Fahrzeuge ohne CO2-Ausstoß von dieser Abgabe befreit, indes kann es zu Ermäßigungen kommen, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt werden. Zudem werden die Sanktionen für Schnellfahren deutlich angehoben, da die Unfallzahlen aufgrund Raserei im Königreich drastisch angestiegen sind.
Die Tempolimits in Griechenland werden ab 2026 drastisch verschärft. So gilt ab Jänner in Wohngebieten generell 30 km/h, wenn keine Beschilderung andere Geschwindigkeiten vorgibt. Zudem zahlt man künftig für 20 km/h zu viel 100 Euro, bei 30 km/h über dem Limit 350 bis 700 Euro und riskiert ein mögliches Fahrverbot. Wer mit mehr als 200 km/h erwischt wird, kann 8.000 Euro hin blättern und muss vier Jahre zu Fuß gehen.
Spanien
Kroatien
Für alle in Spanien zugelassenen Fahrzeuge entfällt ab 2026 die Mitführpflicht von Warndreiecken. Dafür müssen stattdessen V16-Warnleuchten mitgeführt werden, die dann bei Pannen auf Schnellstraßen und Autobahnen verwendet werden müssen. Hierbei handelt es sich um eine kompakte kreisrunde LED-Drehleuchte, die neben dem gelben Licht zudem bei Aktivierung automatisch die aktuelle GPS-Position an Notdienste sendet. Wichtig: Diese Regelung gilt zwar nicht für Fahrzeuge mit ausländischen Kennzeichen. Besucher oder Touristen könnten dennoch zur Kasse geboten werden, wenn der gebuchte Mietwagen (da ja mit spanischer Zulassung) nicht passend bestückt ist. Zudem soll die Strafe für häufiges Spurwechseln auf 500 (in Worten: fünfhundert) Euro angehoben werden.
Eigentlich war die Einführung der digitalen Mautsysteme schon für 2025 geplant, im Herbst 2026 soll es nun aber soweit sein. Heißt also: Nach der Urlaubssaison benötigen alle Pkw künftig eine e-Vignette und wie viel abgerechnet wird, ist abhängig von der gefahrenen Strecke.
Italien Für norditalienische Großstädte wie etwa Mailand soll ab heuer ein Fahrverbot für Diesel-Pkw gelten, die nur die Euro5-Abgasnorm schaffen. Besonders heikel dabei ist der Umstand, dass Strafen bis zu einem Jahr nach dem Delikt zugestellt werden dürfen und fünf Jahr lang vollstreckbar sind. Das gilt übrigens auch für alle nicht in Italien gemeldeten Fahrzeuge. •
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NEWS Marktstart Omoda & Jaecoo
Sag zum Auftakt laut Hallo! Bei einem beeindruckenden Launch-Event im Museumsquartier in Wien wurde das Geheimnis um die Preise der chinesischen Marken Omoda und Jaecoo gelüftet. Das Händlernetz ist bereits weit fortgeschritten. Text: Mag. Severin Karl, Fotos: Colmobil/Andreas Stuchlik
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wei SUVs, beide rund 4,5 Meter lang, stehen vorerst im Fokus der beiden zum Chery-Konzern gehörenden Marken Omoda und Jaecoo. Der Unterschied wurde bei der Veranstaltung in Wien so erklärt: Mit dem Omoda 5 möchte man den typischen Crossover-Kunden ansprechen, er wird eher städtisch verortet. Der Jaecoo 7 hingegen tritt aufrechter auf, bietet das typische Two-Box-Design, das man von Geländewagen gewohnt ist. Ob die Kunden tatsächlich eher am Land wohnen, wie erwartet? Wird sich zeigen.
Spannende Leistungsdaten Der 4.447 Millimeter lange Voll hybrid Omoda 5 liefert 165 kW Systemleistung, eine Spitze von 175 km/h und Sprints auf Tempo 100 in 7,9 Sekunden. Beim Verbrauch werden 5,3 Liter (120 g CO2/km) versprochen. Es handelt sich um einen Fronttriebler mit 2.052 Kilogramm Gewicht. Bei der Anhängelast sind 750 Kilogramm im Datenblatt zu finden. Der Verbrenner-Jaecoo 7 leistet 108 kW und stemmt 275 Nm
Echte Preisknaller Die Überraschung des Abends waren auf jeden Fall die Preise: Ein Omoda 5 – in Österreich vorerst immer ein Vollhybrid – kostet in der Basis 26.490 Euro. Das besser ausgestattete Modell Premium kommt auf 29.990 Euro. Zum Jaecoo 7: Hier gibt es einen Benziner mit Allrad, der mit 36.490 Euro nicht die günstigste Version ist. Diesen Status hat der Plugin-Hybrid mit 35.990 Euro. Es gibt ihn auch als Premium um 39.490 Euro. Merke: Einen Omoda gibt es (ohne optionale Extras) stets unter 30.000 Euro, einen Jaecoo stets unter 40.000 Euro.
Drehmoment, bietet eine 7-GangAutomatik und 180 km/h Spitze. Mit 11,8 Sekunden auf 100 ist das wuchtige SUV deutlich gehemmter unterwegs. Der Verbrauch von 8 Litern entspricht 182 Gramm CO2 pro Kilometer. 1.350 Kilogramm Anhängelast kann der 4.500 Millimeter lange 7er ziehen. Bei der Plug-in-Version des Jaecoo 7 sind 90 Kilometer ElektroReichweite und 23 Gramm CO2 hervorzuheben (0,7 Liter Verbrauch nach aktueller Berechnung). Bei der Anhängelast tut er sich mit 1.500 Kilogramm hervor, die Leistungen der Motoren sind 105 kW (Benziner) und 150 kW (Elektromotor).
Händler: Westen ist noch offen
Der Omoda 5 (ab 26.490 Euro) ist ein kompakter Vollhybrid zum Kampfpreis, den Jaecoo 7 (ab 35.990 Euro) gibt es auch mit einem Plug-in-Hybrid-Antrieb und Allrad
Als Generalimporteur für die beiden chinesischen Marken tritt das israelische Unternehmen Colmobil auf. Es hat seinen Sitz in Wien, am Händlernetz wurde bereits vor dem Marktstart fleißig gefeilt. 17 Standorte österreichweit konnte man verkünden. „Wir haben die erste Welle unserer Händlerauswahl erfolgreich abgeschlossen und wichtige Städte und Regionen mit starken Partnern besetzt“, so Colmobil Ceo Lars Pauly. „Das große Interesse der österreichischen Händlerschaft bestätigt unser Konzept.“ •
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NEWS WK Wien
Neues für Staplerfahrer Klaus* Virtual Reality hat zwar schon so manches Kinderzimmer erobert, welche Möglichkeiten sich dadurch für professionelle Anwendungen ergeben, hat die Wirtschaftskammer Wien nun in einem Workshop aufgezeigt. Text: Stefan Schmudermaier, Fotos: Stefan Schmudermaier, WKW
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ugegeben, es sieht schon ziemlich bescheuert aus, wenn sich erwachsene Menschen eine VR-Brille aufsetzen und mit zwei Controllern durch die Gegend fuchteln. Und ja, es fühlt sich zunächst auch komisch an, wenn man sich in die Rolle des brillentragenden Fuchtlers begibt, verliert man dabei doch zunächst völlig die Orientierung. Jedenfalls ging es dem Autor dieser Zeilen so, als er aus seinem virtuellen Lkw-Führerhaus ausstieg, und nach hinten zum virtuellen Sattelauflieger ging, um die ebenfalls virtuellen Stützen einzukurbeln, um losfahren zu können. Was anmutet wie ein Spiel für die Playstation, war tatsächlich auch ein Spiel für die Playstation. Aber durchaus mit praktischen Hintergedanken.
VR-User der ersten Stunde Denn eingeladen wurde nicht etwa von einer Spielefirma, sondern von der Wirtschaftskammer Wien. „WKW goes Metaverse“ stand im Betreff des E-Mails von Andrea Faast, der Leiterin Standort- und Infrastrukturpolitik der Wirtschaftskammer Wien, so richtig vorstellen konnten sich vermutlich nur die wenigsten, was uns da erwarten würde. Angesprochen wurden Logistiker und Fuhrparkverantwortliche, wir durften uns als einzige Medienvertreter daruntermischen. Durch die drei äußerst kurzweiligen Stunden führte
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Matthias Lechner, der Tiroler ist einer der Vorreiter im Bereich der virtuellen Realität und hatte bereits 1994 seine erste VR-Brille – damals in Kanada – auf seinem Haupt. Eigentlich Grafikdesigner, beschäftigt sich Lechner also bereits eine kleine Ewigkeit mit dem Thema, das in jüngerer Vergangenheit unter dem Begriff „Metaverse“ für Schlagzeilen sorgt. Übrigens, auch wenn sich darin das Wort „Meta“ versteckt, die Dachmarke von Facebook, Instagram und Co, handelt es sich dabei nicht um die exklusive Spielwiese von Mark Zuckerberg.
Matthias Lechner, Gründer von NFBrands.X, ist einer der Metaverse-Experten. Im Bild unten gemeinsam mit Andrea Faast von der WKW und Christian Holzhauser, Sparten obmann Transport und Verkehr
Virtuelle Einschulung Nach einem Vortrag zur Einführung und Erklärung des Metaverse durften die Teilnehmer dann ihre VR-Brillen aufsetzen und in fremde Welten abtauchen. Mit Controllern in beiden Händen wurde zunächst die Bedienung spielerisch nähergebracht, ehe es an komplexere Aufgaben wie das Rückwärtseinparken eines Sattelschleppers oder das Bedienen eines Gabelstaplers ging. Auf spielerische Art und Weise ist es mit solchen Programmen möglich, Personen auf Fahrzeuge oder Geräte einzuschulen, ohne währenddessen das Fahrzeug zu blockieren oder sich realen Gefahren – etwa bei einem Schwerlastkran – auszusetzen, was unterm Strich Geld spart und die Effizienz steigert. Erfolgt dann
der letzte Feinschliff der Einschulung in der Realität, ist der Proband bereits mit den grundlegenden Dingen ver*„Staplerfahrer traut. Bereits heute arbeiten etwa sogeKlaus“ ist die nannte „Picker“, also Personen, die im Parodie eines Sicherheitsvideos Internet georderte Warenkörbe in einer aus dem Jahr großen Lagerhalle zusammenstellen, 2000 zur Unfallmit solchen VR-Brillen, die auch die vermeidung beim Arbeiten Möglichkeit bieten, Screens wie Holomit einem Gabelgramme ins Sichtfeld des Benutzers stapler. Es wurde ob der drastischen einzublenden. Man darf also gespannt Bilder zum Kult, sein, wann diese Technik das Fuhrzu finden auf Youtube. parkmanagement erreicht. •
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NEWS Reportage BYD
Weiter auf der Überholspur BYD lud vier Journalisten aus Österreich nach China: Doch nicht alle Autos, die dort gezeigt wurden und die wir auch fahren durften, werden nach Europa kommen. Text: Mag. Heinz Müller, Fotos: Müller (6), BYD (1)
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ine U8 wird es in Wien wohl nie geben – und das gilt nicht nur für die U-Bahn, sondern auch für das gleichnamige Automobil von Yangwang. Wer Yangwang noch nicht kennt: Das ist die Luxusmarke aus dem Hause BYD, die ihr 5,40 Meter langes SUV seit gut einem Jahr in China verkauft. Das Besondere dabei, und wir haben es ausprobiert: Der U8 ist nicht wasserscheu, ganz im Gegenteil; BYD hat auf seinem Testzentrum eigens dafür ein Schwimmbecken mit Anfahrtsrampe gebaut. Schon ein eigenartiges Gefühl, wenn das Auto plötzlich den Boden unter den Rädern verliert und der Fahrer zum Kapitän wird, der das zum Boot mutierte Auto in einer eleganten Runde mit ruhigen Lenk manövern wieder aus den Tiefen herausmanövriert.
Denza startet auch bei uns Doch, wie gesagt: Den U8 wird es bei uns vermutlich nicht geben: Ein chinesisches Auto, das schon am Heimmarkt umgerechnet rund 140.000 Euro kostet, wäre bei uns wahrschein-
lich schwer verkäuflich. Und dann stellt sich noch die Frage, ob man im Wörthersee oder in der Alten Donau mit diesem Schwimmzeug herumschippern dürfte. Technisch beeindruckend ist er aber allemal, der U8: Das gilt auch für den Denza Z9GT. Drückt man auf eine Taste am großen Bildschirm in der Mittelkonsole, kann man jenen Winkel einstellen, wo das Auto wieder rausfahren soll. Das ist sehr praktisch bei engen Lücken, wo man sonst nicht mehr wirklich rauskommen würde. Dass sich das Wendemanöver negativ auf das Lebensalter der Reifen auswirkt, zeigen die schwarzen Spuren am Asphalt, die die Vorgänger bereits hinterlassen haben. Im Gegensatz zum Yangwang U8 kommt der Denza Z9GT auch nach Europa; in Österreich gilt ein Start der eleganten Limousine im April 2026 als wahrscheinlich.
Ablöse für den Tang Stolz sind sie bei BYD auch auf den Atto 8: Der wird, das gilt als gesichert, den (in Österreich eher wenig verkauften) Tang ablösen, wenn auch erst
im 4. Quartal 2026. Das Besondere am Atto 8 ist seine Ladeleistung. Bis zu 1.000 kW (also 1 MW) fließen durchs Kabel. Das bedeutet, dass die Batterie in nur 5 Minuten Strom für bis zu 400 Kilometer aufnehmen kann. Natürlich geht das nicht überall, und auch in Österreich soll ein FlashCharging-Netz aufgebaut werden. Im Interview spricht Stella Li, Executive Vice President von BYD, von 600 Stationen, die sie „so rasch wie möglich“, also bis zum Ende des 2. Quartals 2026, in Europa aufbauen lassen will. Ende 2026 sollen es dann 3.000 FlashCharger in Europa sein. Details zu den geplanten Standorten in Österreich hält man vorläufig noch zurück, denn auch die Autos sind ja noch nicht da.
Erster Pick-up rollt heran Als weitere Neuheit könnte 2026 auch ein Pick-up von BYD zu uns kommen: Der Shark gilt als ziemlich sicherer Kandidat, wenn sich die ersten Informationen aus Kreisen des Importeurs denn auch bewahrheiten. Und auch der Atto 2 wird noch im
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In dieser Fabrik produziert BYD einen Teil seiner Autos; davor zeigte man uns eine Reihe neuer Autos (im Uhrzeigersinn): BYD Shark, Denza Z9GT, BYD Atto 8 beim Schnellladen, Denza B5 und Yangwang U8
kommenden Jahr deutlich aufgewertet: Bereits bei den Händlern zur Probefahrt bereit steht der Atto 2 mit der neuen Blade-Battery mit 64,8 kWh. Er soll bis zu 430 Kilometer Reichweite schaffen und in 25 Minuten von 10 auf 80 Prozent laden. Einen 11-kW-AC-Lader zum langsamen Auffüllen über Nacht oder am Arbeitsplatz gibt es beim Atto 2 natürlich weiterhin. Der aktuell verbaute 44-kW-Akku soll 2026 beim Atto 2 übrigens wegfallen, heißt es. Weitere Neuheit beim Atto 2 ist der DM-i: BYD-Kunden wissen diese Buchstaben bereits zu deuten, man kennt sie aus dem Seal 6. DM-i ist die PHEV-Version, die bis zu 90 Kilometer rein elektrisches Fahren ermöglicht, den Rest auf die bis zu 1.000 Kilometer Reichweite erledigt dann der konventionelle Antrieb. Doch zurück nach China: Im Round Table spricht Stella Li, das Gesicht von BYD nach außen, auch von der „Anfangsphase“, in der sich ihre Marke in Europa befinde: „Wir investieren viel Zeit in den Aufbau eines starken Händlernetzwerks und eines
Kundendienstes. Außerdem geben wir viel Geld für Marketing und Schulungen aus. Und wir investieren viel in den Aufbau der Infrastruktur.“ Gewinne dürfte der Hersteller in Europa momentan nicht schreiben. Li: „Der Markt benötigt noch ein höheres Volumen, um profitabler zu werden. Aber wir glauben fest
Wir glauben nicht, dass wir die Nummer 1 in Europa sein können. Aber wir werden einer der wichtigsten Akteure am Markt sein.“ an nachhaltiges Wachstum.“ Man brauche eine langfristige Vision, um erfolgreich zu sein, meint die Managerin: „Dafür muss man sich zunächst als vertrauenswürdige Marke für die Verbraucher etablieren. Darauf konzentrieren wir uns.“ Doch wo sieht BYD seine Ziele für die nahe Zukunft? „Unser Ziel ist es, in den nächsten zwei Jahren in verschiedenen Märkten zu den wichtigsten Akteuren zu gehören.“
Das bedeutet aber nicht gleich, dass BYD – wie in China – Marktführer sein will. „Das ist eine große Herausforderung. Denn Europa ist das Herzstück. Das erste Auto kam aus Europa. Wir glauben nicht, dass wir die Nummer 1 in Europa sein können. Aber wir werden einer der wichtigsten Akteure am Markt sein.“ Einen Zeitplan dafür will Stella Li auch auf Nachfrage nicht nennen, nur so viel: „Ich garantiere Ihnen: In spätestens 10 Jahren werden wir viel stärker sein.“
Kommt auch der U9 zu uns? Die Fabriken in China wollen ausgelastet sein. Eine davon, jene in Zhengzhou, durften wir uns anschauen, zumindest Teile davon. Mehr wäre gar nicht möglich gewesen, denn die Fabrik ist so groß, dass hier 6 Plattformen und 12 Modelle produziert werden. Viele Autos für China und die ganze Welt … Nicht für Österreich eingeplant ist leider das schnellste Serienauto der Welt, der Yangwang U9 mit Scherentüren und 960 kW/1.300 PS. •
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NEWS AVL DiTEST I Renault Trafic
Sicherheit ist Pflicht Die EU schreibt eine regelmäßige Prüfung von Ladekabeln vor, AVL DiTEST hat dafür die Lösung. Text: Redaktion, Fotos: AVL
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eit 2021 ist die EU-Norm 50699 bereits in Kraft, die besagt, dass gewerblich genutzte elektrische Betriebsmittel regelmäßig geprüft werden müssen. Und dazu zählen auch Ladekabel von Elektrofahrzeugen, die entsprechend von Werkstätten und Prüforganisationen begutachtet und getestet werden müssen. Bei großen Flotten mit eigenen Werkstätten liegt diese Überprüfung in der Verantwortung des Unternehmens. Die österreichischen Spezialisten von AVL DiTEST bringen nun mit dem Tool practiCABLE eine Lösung für eine rasche und sichere Prüfung. Unabhängige Werkstätten bietet sich damit eine zusätzliche Einnahmequelle.
Automatisierte Testabläufe
Doppelter Lademeister Der neue Renault Trafic E-Tech Electric startet 2026 mit superschneller 800-V-Ladetechnologie. Text: Redaktion, Fotos: Renault
K Das Tool practiCABLE von AVL DiTEST ermöglicht eine einfache Überprüfung von unterschiedlichen Ladekabeln für Elektrofahrzeuge
„Die gesetzlichen Anforderungen sind eindeutig – und mit practiCABLE können Werkstätten diese nicht nur erfüllen, sondern gleichzeitig ihr Serviceportfolio erweitern“, erklärt Nina Kornsteiner, Produktmanagerin bei AVL DiTEST. Die robuste Kofferlösung ist für Mode-2- und Mode-3-Ladekabel ausgelegt, unterstützt Schuko- und CEE-Stecker und bietet neben der normgerechten Prüfung auch vordefinierte Prüfpläne gemäß Herstellervorgaben sowie individuell konfigurierbare Autotest-Sequenzen. Die Test abläufe sind dabei automatisiert, das Kabel wird angesteckt und der Vorgang gestartet. Die Bewertung der Testergebnisse basiert auf normativen oder individuell gewählten Limits, die Messergebnisse lassen sich via Bluetooth oder USB übertragen und rechtssicher dokumentieren. •
ernelement des vollelektrischen Kastenwagens ist die skalier bare SDV-Architektur (Software Defined Vehicle) sowie die 800-Volt-Technologie, die erstmals bei Renault zum Einsatz kommt und eine Reichweite von bis 450 Kilometer nach WLTP ermöglicht. Diese Skateboard-Plattform bietet ein gutes Verhältnis von Ladekapazität und Platzbedarf, mit minimalem vorderen Überhang und einem hinten eingebauten Antrieb. Der Wendekreis mit 10,3 Metern ist dadurch so klein wie bei einem Clio. Als L1 soll das Ladevolumen bei 5,1 m3 liegen, die Länge beträgt 4,87, die Breite 1,92 Meter. Der L2 wird 5,27 Meter lang sein und 40 Zentimeter mehr Radstand aufweisen, was ein Ladevolumen von 5,8 m3 ergibt. Die Gesamthöhe von 1,90 Metern erlaubt Einfahrten in Tiefgaragen. Das Cockpit besteht aus einem 10-Zoll-Kombiinstrument und einem 12-Zoll-Bildschirm Das Cockpit ist übersichtlich in der Mitte, der klar auf den Fahrer und klar auf den Fahrer ausgerichtet ausgerichtet ist.
Bis zu 450 km Reichweite Der neue Renault Trafic wird mit zwei Batterieoptionen angeboten. Für Langstreckeneinsätze empfiehlt sich die große Batterie mit NMC-Technologie (Nickel-Mangan-Kobalt), die dank hoher Energiedichte eine maximale Reichweite von rund 450 Kilometern ermöglichen soll. Etwas später folgt ein Stromspeicher mit LFPTechnologie (Lithium-Eisenphosphat), der ohne seltene Erden wie Kobalt und Nickel auskommt. Damit sind Reichweiten von bis 350 Kilometern möglich.
In 20 Minuten von 15 auf 80 Prozent geladen Beide sind dank der 800-Volt-Technik äußerst schnell mit Energie befüllt. An Schnellladestationen lässt sich die Batterie in etwa 20 Minuten von 15 auf 80 Prozent aufladen, was einer zusätzlichen Reichweite von 260 km entspricht. Der verwendete E-Motor leistet 150 kW und 345 Nm, zudem sind dank der robusten Plattform eine Anhängelast von zwei Tonnen und eine Nutzlast von 1,25 Tonnen möglich. •
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NEWS Marktstart Nio & Firefly
Premium in allen Größen Importeur AutoWallis feierte den Marktstart von Nio und Firefly in Österreich, zu bestellen sind die insgesamt vier Modelle bereits.
Nio kommt mit dem ET5 als Limousine und Touring (u.) sowie dem EL6 (li.) und der urbanen Submarke Firefly (ganz unten) nach Österreich
Text: Mag. Severin Karl, Fotos: AutoWallis
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ang hat es gedauert – der Marktstart in Österreich war bereits 2024 geplant – nun legt die chinesische Marke Nio samt Submarke Firefly auch in Österreich los, vertrieben von der ungarischen AutoWallis-Gruppe, die zu den größten Händler- und Importeursgruppen Europas zählt.
Firefly: Die Kleinen zuerst! Der Firefly kostet ab 24.992 Euro netto und misst minimal über vier Meter Länge – befindet sich somit in der Liga eines Hyundai Inster. Von der Leistung her (143 PS) übertrifft er wiederum sogar den Renault R5 E-Tech Electric, der ebenso in diesem Gefilde wildert. Über 400 Liter Kofferraum, erweiterbar auf 1.345 Liter, und ein sehr gut nutzbarer 90-Liter-Frunk unterscheiden den Firefly dann doch sehr von seinen Mitbewerbern. Die Materialien im Innenraum konnten beim ersten Probesitzen überzeugen. Noch ein paar wichtige technische Daten: 41,2 kWh Netto-Kapazität der Lithium-Eisenphosphat-Batterie, 330 Kilometer Reichweite nach WLTP, am DC-Schnelllader geht es in 30 Minuten auf 80 Prozent, die Ladeleistung beträgt maximal 100 kW.
Nio ET5 & ET5 Touring Zwar kommt auch die Limousinenversion nach Österreich, sie kostet ab netto 49.992 Euro. Doch vor Ort in
Wien war die mit Sicherheit beliebtere Kombivariante zu sehen, der ET5 Touring kostet ab 50.825 Euro netto. Beide eint das Dual-Motor-System (dadurch Allrad) mit 489 PS und 700 Nm, mit dem tolle Fahrleistungen wie in 4,0 Sekunden auf 100 km/h möglich werden. 75 kWh sind Standard und taugen für rund 450 Kilometer, mit der 100-kWh-Batterie werden 560 Kilometer möglich.
Nio EL6 Ohne SUV startet keine neue Marke durch. Diesen Part übernimmt das (derzeitige) Topmodell EL6, das wir vor zwei Jahren schon Probe fahren konnten, mit guten Eindrücken. Auch hier ist der fast 500 PS starke Allradantrieb gesetzt, das höhere, schwerere Fahrzeug braucht dennoch nur 4,5 Sekunden auf 100 km/h, wenn es einmal pressiert. Bei den Batterien gibt es ebenso keine Überraschungen, 75 kWh und 100 kWh können gewählt werden, bei den WLTP-Werten stehen dann maximal 406 bzw. 529 Kilometer Reichweite. Flaggschiff heißt hochpreisig: 54.158 Euro netto.
Händlerpartner in Österreich wurden die in Niederösterreich tätige Auto Auer GmbH sowie Autohändler Lampelmaier in Mattsee vorgestellt, weitere Händler sollen bald folgen. Bezüglich der Batterie-Wechselstationen gab es noch nichts Konkretes zu hören. In Deutschland kann an 20 solcher Stationen die Batterie in etwa fünf Minuten einfach ausgetauscht werden. •
Akku-Wechselstationen? Bei den Modellen von Firefly und Nio ist stets von 5 Jahren bzw. 150.000 Kilometern Hersteller garantie die Rede. Als erster
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NEWS Fuhrparkverband Austria
Umfrageergebnisse & TCO-Seminar Eine Blitzumfrage des Fuhrparkverbands Austria zeigt: Negative Schadensverläufe bei der Versicherung nehmen zu – mehr als die Hälfte der Befragten sieht sich mit höheren Kaskoprämien konfrontiert. Passend dazu rückt der Verband mit einem TCO-Workshop im Jänner ein zentrales Thema des Kostenmanagements in den Fokus. Text: Redaktion, Fotos: stock.adobe.com/Alwie99d
Ergebnisse der Befragung „negativer Schadensverlauf bei der Versicherung“ Der Fuhrparkverband Austria hat im November eine Blitzumfrage zum Thema „negativer Schadensverlauf“ durchgeführt. 53 Fuhrparkverantwortliche nahmen teil. Die Ergebnisse zeigen: Rund die Hälfte wurde zuletzt von ihrer Versicherung aufgrund eines negativen Schadenverlaufs kontaktiert. In zwei Dritteln der Fälle wurden die Ursachen besprochen, ein Drittel erhielt keine nähere Erklärung. Alarmierend ist, dass bei fast 50 Prozent der Befragten keine Maßnahmen zur Verbesserung der Situation vorgeschlagen wurden. Rund 30 Prozent der Befragten wurde vorgeschlagen, die Versicherung zu wechseln, was keine hilfreiche Lösung ist. Besonders deutlich sind die finanziellen Folgen: Über 80 Prozent der Betroffenen müssen mit steigenden Prämien rechnen, mehr als 70 Prozent zusätzlich mit höheren Selbstbehalten. Insgesamt reagieren Versicherer spürbar strenger auf Schadenhäufungen, während präventive Maßnahmen selten im Fokus stehen. Ein professionelles Schaden- und Kostenmanagement gewinnt für Fuhrparkleiter demnach weiter an Bedeutung.
Unter der Leitung von Henning Heise, Obmann des Verbands, erhalten die Teilnehmer:innen des Seminars einen strukturierten Einblick in die Grundlagen und lernen, wie sich TCO-Modelle fundiert und praxisorientiert aufbauen lassen. Besonderes Augenmerk gilt den Optimierungsmöglichkeiten und hilfreichen Tipps, mit denen sich Fuhrparks nachhaltig optimieren lassen. Der Workshop findet im Hotel Leonardo Vienna Schönbrunn statt und richtet sich an Geschäftsführer, Controller und Kostenverantwortliche. Ziel ist es, Kalkulationen zu professionalisieren und Flotten strategischer zu steuern. Die Anmeldung ist online unter www.fuhrparkverband.at möglich. •
Ausbildung zum Mobilitätsund Flottenmanager 4.–7. Mai 2026
Seminar TCO-Berechnung Wie Fuhrparks steigende Kosten abfedern können, zeigt der Fuhrparkverband Austria am 27. Januar 2026 von 18:00 bis 20:30 Uhr bei einem TCO-Seminar in Wien. Die TCO-Berechnung ist eine zentrale Größe für die Bewertung der Wirtschaftlichkeit eines Fuhrparks, für Vergleiche von Budgets und für vorausschauende Planung. Dennoch zeigt die Praxis, dass viele Potenziale ungenutzt bleiben, sei es durch fehlende Transparenz bei laufenden Kosten, zu optimistische Annahmen bei Restwerten oder nicht berücksichtigte Einflussfaktoren wie Nutzungsmuster, Service intervalle oder Energiekosten.
In 32 Lehreinheiten erarbeiten Sie sich alle wichtigen Kenntnisse dafür. Ob Fahrzeugtechnologien oder Nachhaltigkeit: Fundiertes Wissen über diese und weitere Themen bilden die Grundlage für das effiziente und erfolgreiche Verwalten von Fahrzeugflotten. Abschluss mit WIFI-Urkunde des Fuhrparkverbandes Austria. Ort: WIFI Wien Währinger Gürtel 97 1180 Wien Anmeldungen unter www.wifiwien.at, Kursnummer 94260025 oder www.fuhrparkverband.at
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Service
Teilautomatisiert Fordfahren
Das Fahrerassistenzsystem Ford BlueCruise wird jetzt auch für Puma, Kuga und Ranger angeboten.
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ür Österreich reicht die Tempo-Range, in der BlueCruise funktioniert: Bis 130 km/h kann der Fahrer die Hände vom Lenkrad nehmen. Über Sensoren, wie die nach vorne gerichtete Frontkamera und Radarsensoren, erfasst das System Fahrbahnmarkierungen, Geschwindigkeitsbegrenzungen und sich verändernde Verkehrsbedingungen. Auf dieser Basis regelt BlueCruise Lenkung, Beschleunigung, Bremsen und die Positionierung des Wagens in der eigenen Fahrspur. Zeitgleich erkennt die hinter dem Lenkrad positionierte Infrarotkamera, ob der Fahrer der aktuellen Verkehrssituation auch weiterhin volle Aufmerksamkeit widmet. „Blue Zones“ genannte Abschnitte von Autobahnen sind dafür die Voraussetzung – in Österreich fast flächendeckend! „Unser Team von ADAS-Ingenieuren hat es geschafft, BlueCruise vom Mustang Mach-E auf weitere Modelle zu übertragen. So bieten wir unseren Kunden ein hochwertiges teilautomatisiertes Fahrerlebnis in noch mehr Ford-Modellen“, so Torsten Wey, Leiter ADAS-Funktionen.
Fotos: Ford, Piaggio, dataMatters, Onlogist, go-e
Kurz- und Mittelstrecke Mit einer Breite von 1,64 Metern ist die Piaggio Porter NPE weit schmaler als typische kleine Nutzis – für zahlreiche Einsatzgebiete ein unschätzbarer Vorteil. 250 Kilometer Reichweite im urbanen Messzyklus reichen für den Alltag aus, die 42-kWh-Batterie kann sowohl an die AC-Wallbox als auch an die DC-Station. Dort lässt sie sich in 30 Minuten auf 70 Prozent pushen. Neben der klassischen Chassis-Version stehen eine feste Pritsche, eine Kipppritsche oder ein Kipper mit erhöhten Seitenwänden bereit. Je nach Version werden Lasten bis 1.050 Kilogramm geschultert, als Ladelänge werden bis 2.800 Millimeter angegeben. Die Garantie beträgt 8 Jahre bzw. 160.000 Kilometer, Preise gibt es auf Anfrage beim Händler.
KI ist für jede Smart City wichtig Das Kölner RWTH-Start-up dataMatters warnt vor Irrwegen punkto Smart City. Dr. Daniel Trauth betont, dass ein digitaler Zwilling allein nicht ausreicht – nur mit KI-Gehirn stellt dieser einen sinnvollen Ansatz dar. Durch Lidar und optische Sensoren in den Öffis kann etwa die Auslastung ermittelt und der ÖPNV optimiert werden. Auch bei der Abfallentsorgung können Sensoren eine Rolle spielen. Mit einer „Realworld AI“ sollen Daten aus der realen Welt ausgewertet werden.
Optimale Energie
Onlogist-Update
Eine Kooperation von EcoFlow und go-e soll es ermöglichen, die Bereiche Heimenergie und E-Mobilität zu optimieren, indem intelligentes Home-Energy-Management mit intelligentem ElektroautoLaden kombiniert wird. Versprochen werden mehr Kontrolle über die Ladevorgänge und die Nutzung von Solarüberschüssen und dynamischen Preisen.
Bei digitaler Fahrzeuglogistik zählt Onlogist zu den führenden Plattformen. Nun wurde das größte App-Update seit Bestehen präsentiert. Version 3.11 berücksichtigt Feedback der Community und bietet ein vollständig überarbeitetes Interface, erweiterte Tools und zahlreiche funktionale Verbesserungen für Fahrdienste. Top: individuelle Benachrichtigungen in Echtzeit.
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SERVICE Carglass
Weit mehr als nur Scheibentausch Früher war der Tausch einer kaputten Windschutzscheibe eine Routinearbeit, durch den Einsatz von Assistenzsystemkameras hinter der Scheibe ist daraus eine äußerst komplexe Angelegenheit geworden. Text & Fotos: Stefan Schmudermaier, Carglass
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lle zwei Jahre treffen die besten Techniker des Carglass- Mutterkonzerns Belron aus über 30 Ländern zur Welt meisterschaft für Reparatur und Scheibentausch zusammen. Auf den Gewinner wartet dabei nicht weniger als ein Jahresgehalt, entsprechend groß ist der Ansporn. Ende November fand in der kürzlich renovierten Carglass-Niederlassung in St. Pölten die Ausscheidung der österreichischen Vertreter statt. Wir durften bei der Gelegenheit auch einen Blick hinter die Kulissen werfen.
Genauigkeit schlägt Geschwindigkeit Die fachlich fundierte Einführung übernahm Regionaldirektor Robert Hochgerner, dem ein oder anderen Fernsehzuseher vermutlich auch als „Ich bin Robert von Carglass“ bekannt. Nach der Begrüßung durch Carglass-Österreich-Geschäftsführerin Galina Herzig bezogen die drei Finalisten Nicole Sommer (Graz), Rajko Severin Selinsek (Leibnitz) und Hosin Zauchner-Ibrahim (Wien) ihre Positionen an drei identen Fahrzeugen, bereits davor durchlief das Trio theoretische Tests. Obwohl die Stoppuhr mitlief, betonte Hochgerner, dass die Qualität der ausgeführten Arbeiten über der Zeit anzusiedeln ist. Beeindruckend zu sehen, mit welcher Akribie die Vorbereitungen in Angriff genommen wurden, ehe es dann beim Entfernen der alten Scheibe erstmals richtig ernst wurde. Dies geschieht mit einem feinen Faden, der sich unter die Scheibe legt, die Verklebungen durchtrennt und mittels Handkurbel aufgespult wird.
Aufwendige Kalibrierung der Assistenzsysteme Erledigt ist die Arbeit damit aber noch lange nicht. Diese Kameras müssen nämlich wieder exakt ausgerichtet werden, auf den Zehntelmillimeter genau. Schließlich wäre eine kleine Abweichung etwa bei der für das LED-Matrix-Licht zuständigen Kamera gleichbedeutend mit einem – auf 100 Meter gerechnet – deutlichen Versatz. Ein spezielles Gerät von Bosch mit je nach Hersteller unterschiedlichen Rasterplatten unterstützt bei der Kalibrierung. Um diese nach Herstellervorgaben durchführen zu können, ist ein voller Treibstofftank sowie der korrekte Reifendruck nötig. Je nach Modell muss danach sogar noch eine Testfahrt mit bis zu 70 km/h erfolgen, das Prozedere dauert somit zwischen 30 und 90 Minuten. Spätestens dann wird klar, welch großer Aufwand nötig ist. Nicole Sommer holte sich schließlich den Sieg und darf zum Finale „Best of Belron 2026“ reisen, wir drücken die Daumen! •
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Ergonomische Arbeitsweise wichtig Mit Saugnäpfen und einer ausgeklügelten, an der Seitenscheibe angebrachten Hebellösung wird die alte Scheibe dann entfernt, der Untergrund vorbereitet und die neue Scheibe auf etwaige Schäden kontrolliert. Nach dem Aufbringen des Klebers wird die neue Frontscheibe dann mit dem gleichen Tool wieder exakt platziert, der heikelste Teil des Prozesses. Anschließend werden die Dichtungen eingesetzt und die Kameramodule wieder montiert.
Robert Hochgerner erklärt die Initialisierung der Assistenzsysteme, Nicole Sommer (re.) hat sich im Finale durchgesetzt
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SERVICE Rosenberger Telematics
Fahrtenbuch digital & rechtskonform Stern & Hafferl Bau setzt künftig auf das digitale Fahrtenbuch von Rosenberger Telematics. Besonders gelobt werden die Genauigkeit und die Transparenz. Text: Redaktion, Fotos: Rosenberger Telematics
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ür eine noch effizientere und effektivere Verwaltung des Fuhrparks, der sowohl aus fix zugeteilten als auch aus Poolfahrzeugen besteht, setzt die Stern & Hafferl Bau GmbH künftig auf das digitale Fahrtenbuch von Rosenberger Telematics. Schon vor der Einführung dieses Dienstes bewährte sich Rosenberger Telematics im Betrieb mit ihren Telematik-Lösungen bereits seit längerem bei der Verwaltung von Containern, Anhängern und Kränen – ein ausschlaggebendes Kriterium für die Wahl des Anbieters.
beitern sehr gut angenommen. Wir können die Zusammenarbeit mit der Firma Rosenberger sehr empfehlen. Dieser Satz unterstreicht die Top-Qualität im Maschinenund Fuhrparkmanagement.“ Kaufmännischer Bereichtsleiter Christian Puck ergänzt: „Genauigkeit steht ganz oben. Man setzt alles daran, gesetzeskonform zu arbeiten und höchste Transparenz zu schaffen. Mit dem System v. l.: GF Markus Hilgarth & Christian Puck, kaufm. Bereichsleiter Stern & Hafferl, Bernhard Gruber, gelingt uns das recht gut.“ Projektleiter Rosenberger Telematics Die Einführung des digitalen Fahrtenbuchs von Rosenberger Telematics hat der Stern & Hafferl Bau GmbH dabei geholfen, die Fuhrparkverwaltung weiter zu optimieren und den Mitarbeitern Klare, transparente Regelungen eine klare Regelung zu bieten. Die Kombination aus Innovation, Geschäftsführer Bmst. Ing. Markus Hilgarth zieht ein erstes Benutzerfreundlichkeit und der bewährten Zusammenarbeit mit positives Resümee: „Das neue Telematik-System von Rosenberger Rosenberger Telematics hat sich als großer Erfolg erwiesen und funktioniert sehr gut, wurde gemeinsam mit der Firma trägt maßgeblich zur Effizienz und Transparenz im gesamten Rosenberger erfolgreich implementiert und wird von den MitarArbeitsalltag bei. •
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SERVICE Assistenzsysteme im Check
Zwischen Komfort und Skepsis Der ÖAMTC hat sich genauer angesehen, wie Assistenzsysteme im Nutzungsverhalten wahrgenommen werden. Die Ergebnisse liegen zwischen Sicherheit und Bevormundung. Text: Roland Scharf, Fotos: Rötzer, stock.adobe.com/AREE/Val Thoermer
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ssistenzsysteme sollen das Fahren sicherer und komfortabler machen, sie sorgen im Alltag oft aber auch für Ärger und Diskussionen. Es ist also höchst unterschiedlich, wie Spurhalte-, Notbremsassistenten und Co. von den Autofahrern tatsächlich empfunden werden. Doch wie genau? Um diese Frage zu klären, hat der ÖAMTC in einer aktuellen Untersuchung 190 Vielund 38 Wenigfahrer zu ihren Erfahrungen mit ADAS (Advanced Driver Assistance Systems) befragt. Das grundsätzliche Ergebnis zeichnet ein geteiltes Bild: „Während die Systeme von einer großen Mehrheit, rund 75 Prozent beider befragten Gruppen, als vertrauenswürdig empfunden werden, berichten viele – Viel fahrende 65 Prozent, Wenigfahrende 45 Prozent – auch von bereits erlebten Fehlreaktionen“, sagt ÖAMTC-Verkehrspsychologin Marion Seidenberger.
Für Seidenberger ist dennoch essenziell, dass trotz technischer Fortschritte die Eigenverantwortung zentrales Element bleibt: „Der beste Schutz gegen Sekundenschlaf ist immer noch, auf seinen Körper zu hören. Wer müde ist, sollte eine Pause machen – Technik kann warnen, aber sie ersetzt keine Erholung.“
Assistenz ja – Bevormundung nein Jedenfalls wünscht sich die Mehrheit der Befragten, dass Assistenzsysteme nur in Gefahrensituationen angemessen eingreifen. Zudem kritisieren viele die uneinheitlichen Symbole und die fehlende Möglichkeit, individuelle Einstellungen dauerhaft zu speichern. Hier sieht der ÖAMTC deutlichen Verbesserungsbedarf seitens der Hersteller.
Der beste Schutz gegen Sekundenschlaf ist immer noch, auf seinen Körper zu hören.“
Praxistest
Als Ergänzung zur Befragung führte der ÖAMTC auch noch einen Besonders der Spurhalteassistent Praxis tests durch, bei dem Prostößt auf Kritik. „Viele Fahrer:innen banden Mittel- und OberklasseMarion Seidenberger deaktivieren ihn regelmäßig, fahrzeuge testeten, um den Einsatz weil er ihnen zu stark ins Fahrgeund die Bedienung der Systeme zu erproben. Allein die Personalisierung der Assistenten dauerte schehen eingreift oder als störend wahrgenommen wird. Etwa, zwischen acht und zwölf Minuten – für viele zu lange. „Einige weil er das eigene ‚Nicht-Blink-Verhalten‘ offenlegt“, erklärt Seidenberger. Ähnlich auch beim intelligenten GeschwindigkeitsProbandinnen und Probanden klagten über unübersichtliche assistenten ISA (Intelligent Speed Assistance), der seit Juli 2024 in Menüführungen und komplizierte Einstellungen“, berichtete der EU für alle Neuwagen verpflichtend ist, der genauso zu den Seidenberger. „Das zeigt, dass hier Nachbesserungen notwendig eher unbeliebten Systemen zählt. Als besonders hilfreich werden sind.“ Bei manchen Fragen zur Nutzung konnten erst die Instruktoren der Fahrtechnik Klarheit schaffen – ein Hinweis darauf, dass hingegen der Notbremsassistent, der Rückfahrassistent, der Temviele Systeme nicht intuitiv bedient werden können. pomat sowie die Abstands- und Lichtautomatik genannt. Bemerkenswert: 59 Prozent der Vielfahrer und 63 Prozent der Fazit Wenigfahrer gaben an, durch den Einsatz eines Assistenten Seidenberger fasst zusammen: „Unsere Untersuchung zeigt einbereits vor einem Unfall bewahrt worden zu sein. Gleichzeitig drucksvoll, dass Lenker:innen ihr Fahrzeug aktiv kontrollieren berichteten 61 Prozent der Vielfahrer, dass Systeme auch schon möchten, im Ernstfall die Unterstützung der Assistenzsysteme gefährliche Situationen ausgelöst haben. auch akzeptieren – jedoch nicht von der Technik bevormundet Große Unterschiede oder kontrolliert werden wollen. Dennoch sind Assistenzsysteme Sehr divers fallen die Ergebnisse beim Müdigkeitswarner aus. wertvolle Begleiter, solange sie den Menschen unterstützen und Seine Wirksamkeit hängt jedoch stark vom jeweiligen Hersteller nicht ersetzen.“ • ab. „Je nach System gibt es große Unterschiede, wie früh und wie klar Müdigkeitswarner reagieren“, erklärt Seidenberger. „Manche analysieren das Lenkverhalten, andere die Augen-/ Lidbewegungen – entscheidend ist, dass die Warnung rechtzeitig erfolgt.“
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PASSION INNOVATES FUTURE
BiDi als Gamechanger Bidirektionales Laden soll der E-Mobilität einen weiteren ordentlichen Schwung verschaffen und zum wichtigen Gamechanger werden. Text: Stefan Schmudermaier, Fotos: Keba
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er oberösterreichische Lade infrastruktur-Pionier Keba lud Industrie, Technologie und Wissen schaft zu einem Austausch rund ums bidirektionale Laden nach Linz, Vertreter unterschiedlicher Unternehmen folgten der Einladung. Während beim klassischen Ladevorgang der Strom ausschließlich in Richtung Fahrzeug fließt, ermöglicht das bidirektionale Laden, die Energie auch in die andere Richtung zu schicken und damit entweder eine Immobilie (Vehicle to Home) zu speisen oder das Stromnetz zu Spitzenzeiten zu stabilisieren (Vehicle to Grid). Die Teilnehmer waren sich einig, dass dieser Schritt entscheidend ist, um ein vernetztes und nachhaltiges Energiesystem aufbauen zu können.
wickeln. „Wichtig ist, zu verstehen, dass bidirektionales Laden nicht nur eine technische Frage ist, sondern ein Zusammenspiel aus Technologie, offenen Schnittstellen und passender Regulierung braucht. Bei Keba treiben wir diese Transformation aktiv voran – mit modularen, inter operablen Lösungen, die Fahrzeuge, Ladeinfrastruktur und Energiesysteme nahtlos verbinden“, so Christoph Knogler, CEO von Keba. Stefan Richter, Geschäftsführer Keba Energy
AVL DiTEST practiCABLE PRÜFUNG VON HV-LADEKABELN An gewerblich genutzten Hybridund E-Fahrzeugen müssen Ladekabel gemäß der EU-Richtlinie 2009/104/EG sowie der Norm EN 50699 regelmäßig geprüft werden. Dafür haben wir eine Lösung für Sie entwickelt. Mit dem mobilen AVL DiTEST practiCABLE prüfen Sie Mode 2 und Mode 3 Kabel inklusive automatisierter Prüfabläufe und digitaler Protokollierung.
Bidirektionales Laden ist nicht nur eine technische Frage.“ Christoph Knogler, CEO Keba
Nach wie vor würden aber fehlende Standards, regulatorische Unsicherheiten und die Komplexität der Systemintegration eine breitere Umsetzung bremsen. Trotz aller Umstände sei das bidirektionale Laden aber auch eine Chance für Europa, komplexe Systeme über Unternehmens-, Länderund Branchengrenzen hinweg zu ent-
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Automation, ergänzt: „Unsere Ladestationen werden so entwickelt, dass sie nicht nur Energie effizient bereitstellen, sondern künftig auch aktiv zur Energiewende beitragen können – sei es zur Optimierung des Eigenverbrauchs, zur Netzstabilisierung oder zur Integration in dynamische Märkte.“ •
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Chance für Europa und Österreich
MEHR BUSINESS FÜR IHRE WERKSTATT
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SERVICE Automotive Repair Network
Stark im Markt verankert Mit dem Automotive Repair Network (ARN) bietet der Lackhersteller Axalta ein umfangreiches Angebot rund um die professionelle Unfallreparatur. Fotos: Chris Hofer, stock.adobe.com/Kadmy
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ie rund 90 österreichweit flächendeckend vertretenen Karosserie- und Lackierbetriebe sind markenunabhängig aufgestellt und damit Spezialisten für die Unfallinstandsetzung aller Fahrzeuge. Dieser Umstand ist besonders für neue Hersteller, die auf den österreichischen Markt drängen, von Interesse. „Ohne professionelles Aftersales-Umfeld geht es nicht“, weiß FLI- und Netzwerk-Manager Ing. Rudolf Luxbacher. Und genau hier spannt FLI- und Netzwerk-Manager Ing. Rudolf Luxbacher (l.) und Marketingund Kommunikationsprofi Andreas Auer informierten sich beim A&W-Tag sich der Bogen zum Automotive Repair Network: „Die Spezialisten über aktuelle Branchentrends in den ARN-Betrieben sind es gewöhnt, viele unterschiedliche Marken zu reparieren und können Erkenntnisse fließen in die tägliche somit sehr flexibel auf neue Herausforderungen reagieren.“ Das TeslaArbeit ein. Diese wird aktuell von den Mit dem ARN positionieren in Approved-Body-Shop-Netzwerk großen Themen Fachkräftemangel wir uns als idealer Partner in der Österreich beispielsweise speist sich und Schadensteuerung begleitet. Unfallreparatur.“ zu einem Großteil aus ARN-WerkDer erhöhte Druck vonseiten der FLI- und Netzwerk-Manager Ing. Rudolf Luxbacher stätten. Dieses Beispiel könnte auch Versicherungen wird auch in den für andere Hersteller als OrientieFlotten spürbar. „Der Trend könnte rung dienen. „Wir führen auf interin Richtung Schadenabwicklung nationaler Ebene viele Gespräche mit Fahrzeugherstellern und ohne Kaskoversicherung gehen. Generell wird es für manche da kommt auch relativ rasch das Thema Reparaturnetzwerke ins Flotten immer schwieriger, adäquate Versicherungslösungen zu Spiel. Mit dem ARN positionieren wir uns hier als idealer Partner.“ finden.“
Der Druck steigt
Mobilitätserhalt steht an erster Stelle
Die ARN-Verantwortlichen beobachten aktiv das Geschehen am Unfallreparaturmarkt und blicken dabei gerne über den Tellerrand hinweg zu anderen Ländern und Branchen. Gelegenheit dazu bieten Branchenveranstaltungen wie der A&W-Tag, an dem Marktgegebenheiten und Trends in angenehmer und informativer Atmosphäre vermittelt werden. Die dabei mitgenommenen
Die Spezialisten des Automotive Repair Networks bieten dem Markt umfassende Unterstützung – mit alternativen und damit zeitwertgerechten Reparaturverfahren bei gleichzeitig hohem handwerklichen Können. „Für die Mehrheit der Flotten- und Fuhrparkbetreiber steht der Mobilitätserhalt an erster Stelle. Mit dem ARN können wir hier schnell und flexibel reagieren.“ • (GRA)
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SERVICE Porsche Bank
Der Fuhrpark von morgen Digitale Tools, professionelles Consulting und flexible Finanzierung aus einer Hand – für ein umfassendes Flottenmanagement steht die Porsche Bank. Und für noch vieles mehr. Text: Redaktion, Fotos: Porsche Bank
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ostendruck, Effizienzsteigerung und der Wunsch nach mehr Transparenz: Fuhrparkverantwortliche stehen heute vor komplexeren Aufgaben denn je. Die Porsche Bank setzt genau hier an und verbindet digitale Lösungen mit maßgeschneiderten Finanzierungs- und Beratungsmodellen, um Unternehmen beim Aufbau eines zukunftsorientierten Fuhrparks zu unterstützen. Von smarten Anwendungen wie der Porsche Bank Flotten App und dem Fuhrpark-Informations-System (FIS) bis hin zu E-Mobilitäts-Consulting bietet das Unternehmen ein durchgängiges Konzept für ein effizientes, transparentes und finanziell planbares Flottenmanagement.
Finanzierung, die sich dem Fuhrpark anpasst Jeder Fuhrpark funktioniert anders – deshalb setzt die Porsche Bank auf transparente und individuelle Finanzierungsoptionen. Ob klassisches Leasing, maßgeschneiderte Paketlösungen oder Full-ServiceModelle: Die Kosten bleiben klar kalkulierbar, Risiken lassen sich gezielt steuern und die Wirtschaftlichkeit der gesamten Flotte wird langfristig abgesichert. Auch bei der
Das Team der Porsche Bank rund um Roland Leitner berät umfassend in allen Belangen zum Thema Flottenmanagement und -finanzierung
zichtbar – unabhängig von Unter nehmensgröße oder Branchenfokus. Die Porsche Bank Flotten App erleichtert die operative Verwaltung für Dienstwagennutzer*innen: Kilometerstände, Führerscheinkontrollen, Schadenmeldungen sowie Tank- und Ladekarten lassen sich einfach digital erfassen und verwalten. Das webbasierte Fuhrpark-InformationsSystem unterstützt Fuhrparkleitende gleichzeitig mit Echtzeitdaten und individuell anpassbaren Dashboards. Kostenstrukturen, Auslastung oder Serviceintervalle werden transparent dargestellt, was eine präzise Steuerung und eine verlässliche Budgetplanung ermöglicht.
Beratung mit strategischem Weitblick Integration von E-Mobilität begleitet die Porsche Bank mit fundierter Beratung – inklusive einer praxisnahen Checkliste, die von der Analyse der Einsatzprofile über Mobilitätsbedarf bis hin zum Thema Ladeinfrastruktur alle relevanten Punkte abdeckt.
Smarte Tools für ein reibungsloses Flottenmanagement Für ein modernes Fuhrparkmanagement sind digitale Prozesse unver-
„Unsere Kund*innen erwarten digitale Entlastung und klare Orientierung im Fuhrpark. Deswegen verfolgen wir einen ganzheitlichen Ansatz“, sagt Roland Leitner, Leitung Flotten management der Porsche Bank. Moderne Tools, transparente Daten und gezielte Beratung bieten die Grundlage für fundierte Entscheidungen – insbesondere bei Finanzierungsfragen und der strategischen Weiterentwicklung des Fuhrparks. •
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EXKLUSIV Ratgeber Vertragsanpassung, Teil 1
Erstens kommt es anders. Zweitens als man denkt Als Fuhrparkleiter schließt man einen Operating-Leasingvertrag ab und am Ende der Vertragsdauer geht der Wagen einfach retour, oder? Ganz so einfach ist das nicht, wie Fuhrparkprofi und FLOTTE-Gastautor Andreas Kral in diesem Beitrag erläutert. Text: Andreas Kral, Foto: stock.adobe.com/Supitnan
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u Beginn eines jeden Leasing vertrages wird dieser zunächst auf eine Standardlaufzeit abgeschlossen, etwa 48 Monate und 30.000 Kilometer pro Jahr. Warum? Weil das die Erfahrungswerte sind oder die künftige Einschätzung für das zu nutzende Fahrzeug. Oft stellt sich nachträglich – durchaus auch Jahre später – heraus, dass die Annahme der Realität keinesfalls entspricht. Das heißt, die Fahrleistung liegt deutlich höher, bedingt zum Beispiel durch zahlreiche weite Urlaubsfahrten, einen anderen Wohnort, der sitz liegt, weiter vom Unternehmens oder ein anderes Gebiet, welches zu betreuen ist etc.
Mehr-/Minderkilometer
als die Minderkilometer sind. Klingt ja auch auf den ersten Blick logisch. Aber wie hoch darf so eine Differenz denn sein? Könnte diese Regelung nicht sogar ein „Körberlgeld“ für den Leasinganbieter sein, wenn die tatsächlichen Mehrkosten geringer sind als die zu verrechnenden „Mehrkilometer“? Umgekehrt natürlich auch …
Freigrenzen On top hat man es noch mit Freigrenzen zu tun, das heißt bei 3.000 freien Kilometern gibt es Anbieter, die – wenn man die Gesamtkilometerleistung um 5.000 Kilometer überzieht – dann 2.000 verrechnen, und
Der große Vorteil dieser Matrix: Sie zeigt gleich auf, was auf einen zukommt, wenn man den Wagen länger nutzt.“
Dies ist insofern spannend, da jetzt das „Kleingedruckte“ – also die Mehr- und Minderkilometer – schlagend werden könnten, passt man den Leasingvertrag nicht an. Diese Kilometersätze werden nach Erfahrung des Autors bei einem Angebotsvergleich oft nicht ausreichend beachtet. Erfahrungsgemäß sind diese Centsätze pro Kilometer unabhängig von der Leasingfirma meist so gestaltet, dass die Mehrkilometer deutlich höher
andere verrechnen dann 5.000, weil ja außerhalb dieser Grenze. Manchmal ist es durchaus „tricky“, das zu durchschauen, wie an diesem Passus aus den AGB eines Anbieters sinngemäß ersichtlich ist: Am Ende der Vertragslaufzeit werden etwaige Mehr- oder Minderkilometer abgerechnet. Eine
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Verrechnung erfolgt gemäß Angebot, Vertrag oder dem zuletzt gültigen Anpassungsangebot, sofern die vereinbarte Kilometerleistung um mehr als 5.000 km überschritten oder unterschritten wird. Der Kunde ist verpflichtet, den Kilometerstand zum Vertragsende bekannt zu geben. Wird die Toleranzgrenze von 5.000 km überschritten oder unterschritten, erfolgt die Abrechnung der gesamten Abweichung (z. B. bei 5.000 km Differenz keine Verrechnung, bei 5.001 km Differenz Abrechnung von 5.001 km). Dazu kommt, dass sich bei einigen Anbietern auch der vereinbarte Centsatz für die Mehrkilometer ab einer bestimmten Grenze noch weiter – mitunter überproportional – erhöhen kann: Bei einer Überschreitung der vereinbarten Gesamtkilometerleistung um mehr als 30 % erhöht sich der Satz für Mehrkilometer um 50 %. Diese Regelung hat durchaus gelegentlich ihre Berechtigung, weil es einen Unterschied macht, welche Kosten zwischen 40.000 und 60.000 Kilometer auf einen zukommen können oder zwischen 110.000 und 130.000 Kilometer. Lediglich die Angemessenheiten dieser Formeln sind zu hinterfragen.
Vergütungen bei Minder-KM Bei Minderkilometern bekommt man einfach den Centsatz mit den gefahrenen Minderkilometern am Ende retour? Nun ja – manchmal schon, aber wir stellen fest, dass Minderkilometer zunehmend „gedeckelt“ werden, wie die AGB weiter verraten: Bei Minderkilometern werden höchstens 20 % der vereinbarten Gesamtkilometerleistung, maximal jedoch 20.000 km, gutgeschrieben. Überschreitet die tatsächlich gefahrene Kilometerleistung die vereinbarte Gesamtkilometerleistung um mehr als 30 %, erhöht sich der Mehrkilometersatz um 50 %. Jetzt ist man dem Leasinggeber „ausgeliefert“, denn er macht ein Angebot und es gilt „love it“ oder „leave it“. Faire Anbieter bieten vielleicht sogar die Möglichkeit „change it“. Und wenn ich im B2B-Geschäft ein Angebot „akzeptiert habe“, ist daran nicht zu
rütteln, oder? Es gibt Anbieter, die eine sogenannte „Matrix“ anbieten. Diese Variante empfiehlt sich, wenn man Planungssicherheit haben möchte – sogar noch bevor der Leasinganbieter gewählt wird und der Leasingantrag unterschrieben ist. Die Anbieterentscheidung kann somit für mehrere „realistisch“ scheinende Laufzeit-/ Kilometervarianten vorgenommen werden. Fahre ich etwa voraussichtlich 30.000 Kilometer, kann ich mir alles ansehen, was dem nahekommt, z. B. 25.000 oder 35.000 Kilometer, und sehe auch, wie sich das auf die monatlichen Kosten auswirkt.
Ungeplante Änderungen Es kann aber auch eine ungeplante/ ungewollte Verlängerung oder Vertragsverkürzung ins Haus stehen. Zum Beispiel zeigt sich, dass die Fahrleistung weit geringer ausfällt als geplant, und dann könnte man das Auto doch länger nutzen, und es sollten monatlich geringere Kosten anfallen. Oder aber auch kürzer, weil der „Nachfolger“ sogar früher als gedacht geliefert wird. Das heißt, der Vertrag wird gegebenenfalls hinsichtlich der Vertragsdauer angepasst, was auch dann schlagend werden kann, wenn ein Mitarbeiter ausscheidet und man mit einem Fahrzeug dasteht, welches sonst keiner möchte (wegen für den Lenker „zu hohem Sachbezug“ beispielsweise).
Planungssicherheit Der große Vorteil dieser Matrix: Sie zeigt gleich, was auf einen zukommt,
wenn man den Wagen statt auf 36 Monate und 40.000 km (431,13 Euro) doch auf 48 Monate, aber 30.000 km (332,14 Euro) pro Jahr nutzt. Angenommen, nach 24 Monaten soll der Vertrag geändert werden. Bei „unlimitierten Reifen“ und garantierten Wartungskosten wird die Raten-Differenz ermittelt und rückwirkend vom Vertragsbeginn – in dem Fall – verrechnet bzw. umgekehrt gutgeschrieben. Und ab dem Datum der Anpassung gilt das neue Entgelt. Das bedeutet in diesem Fall. (431,13 Euro minus 332,14 Euro) x 24 = 2.375,76 Euro Gutschrift. Auch die Mehr-/Minderkilometer haben dann so gut wie keine Bedeutung, entscheidet man doch manchmal noch bis kurz vor dem tatsächlichen Vertragsende, wie und auf welche KM-Leistung der Vertrag rückwirkend angepasst werden soll.
Anpassung versus Bezahlung Hier ein Beispiel für einen Anpassungsvorschlag. Es ist leicht zu erkennen, dass eine Reduktion von 336,6 Euro in keiner Relation zu einer immerhin 42.500 Kilometer geringeren Fahrleistung steht. Ohne Matrix ist man hier chancenlos. Bei einem Minderkilometersatz von 0,0673 käme man auf 2.860,25 Euro Ver gütung. Käme – denn meist sind auch Minderkilometer hinsichtlich einer Kilometer-Grenze limitiert, sodass statt für 42.500 nur für z. B. 5.000 Minderkilometer vom Leasinggeber vergütet werden muss. Dies wären dann 336,5 Euro – „zufälligerweise“ genau der Betrag, auf den der „Anpassungsvorschlag“ lautet. Daher ist möglichst vor Vertragsabschluss das Thema ausreichend zu prüfen. • Teil 2 in der kommenden FLOTTE beschäftigt sich mit dem Thema: Änderung der Kilometer-Centsätze und Anpassungen bei variablen Zinsen.
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SERVICE Fleets & Leasys
Fuhrparkverwaltung neu gedacht Vergessen Sie Excel-Listen oder andere manuelle Tools zur Verwaltung Ihres Fuhrparks, Fleets sorgt mit nur wenigen Klicks für den vollständigen Überblick und verfügt über ein automatisiertes Fahrtenbuch. Text: Redaktion, Foto: smartmove
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ahrzeugflotten verursachen einen hohen Verwaltungsaufwand. Im Fuhrparkmanagement müssen Fahrzeugstandort, Serviceintervalle, Fahrtenbücher und die laufenden Kosten exakt im Blick behalten werden. Genau hier setzt smartmove an und hat mit Fleets eine Software‑Lösung speziell für kleine und mittlere Unternehmen, von einem bis hin zu 50 Fahrzeugen, entwickelt, um das Fuhrparkmanagement zu vereinfachen. Der Service ist 30 Tage kostenlos testbar und benötigt keine zusätzliche Hardware. Kostentransparenz, eine einfache Preisstruktur und die Erleichterung des Arbeitsalltags stehen dabei im Fokus.
Automatisierte Fahrtenbuchführung Herzstück von Fleets ist ein digitales, finanzamtkonformes Fahrtenbuch, das Papierchaos ersetzt und automatisch alle Fahrten dokumentiert. Es erleichtert die mühselige Dokumentation, legt Start‑ und Zielort sowie den Kilometerstand ab und erstellt
Fleets dokumentiert Service‑Diagnosen, plant Termine für regelmäßige Wartungen und erinnert an bevorstehende Inspektionen. Dadurch erhalten Flottenmanager den vollständigen Überblick über den Fuhrpark
eine lückenlose Historie. Die Daten werden manipulations sicher gespeichert und stehen dadurch auch jederzeit für Steuer prüfungen bereit. Damit lässt sich der Fuhrpark vollständig digital und übersichtlich verwalten, was den Administrationsaufwand automatisch reduziert. Eine der größten Stärken von Fleets ist die Echtzeit‑Übersicht. Die Plattform bietet detaillierte Einblicke in den Zustand jedes Fahrzeugs, den Akku- und Füllstand und anstehende Wartungsintervalle. Diese Daten werden laufend aktualisiert, sodass Fuhrparkverantwortliche rechtzeitig auf Abweichungen reagieren und Ausfallzeiten vorbeugen können. Die Inbetriebnahme von Fleets dauert nur wenige Minuten. Nach der Registrierung verknüpfen Unternehmen die Fahrzeuge auf der Website mit nur wenigen Klicks. •
Umstieg mit Verstärkung Mit e-MOVE möchte Leasys den Umstieg auf E-Mobilität einfacher gestalten – einem langfristigen Leasing programm speziell für emissionsarme Fahrzeuge. Text: Redaktion, Fotos: Leasys
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kologische Aspekte bei der Anschaffung eines neuen Fahrzeugs spielen eine immer bedeutendere Rolle. Nicht nur aus Imagegründen. Auch CO2-Reporting zwingt viele Unternehmer, über die Antriebsform künftiger Firmenwagen nachzudenken, und genau deswegen hat das Mehrmarkenleasingunternehmen Leasys das Produktportfolio um eine neue Langzeitmietlösung speziell für emissionsarme Fahrzeuge erweitert: e-MOVE. Gedacht für Freiberufler, KMU und große Unternehmen, ermöglicht e-MOVE, von wettbewerbsfähigen und optimierten Angeboten zu profitieren und gleichzeitig die Kontrolle über die Ausgaben zu behalten.
Zum Wohle der Umwelt Mithilfe eines fortschrittlichen TCO-Tools wird sichergestellt, dass die Gesamtbetriebskosten eines BEV niedriger sind als die eines vergleichbaren Verbrenners. Zudem soll eine fixe Leasingrate den Übergang zu Elektrofahrzeugen möglichst einfach gestalten, da Wartung und Reparatur, Reifen und 24/7 Assistance bereits enthalten sind. Auch das My-Leasys Portal sowie die App sind Teil von
Das Leasys-Team ergänzt Rainer Lagler, der für Weiterentwicklung und strategische Ausrichtung des Unternehmens verantwortlich sein wird
e-MOVE und gewähren einen reibungslosen digitalen Ablauf, bei dem die Kunden für die anfängliche Aufladephase mit einer Gutschrift in Höhe von 100 Euro belohnt werden. „Bei Leasys unterstützen wir sowohl Privatkunden als auch Unternehmen aktiv bei ihrer Energiewende, indem wir flexible und verantwortungs bewusste Langzeitmietlösungen anbieten. Als vertrauenswürdiger Partner helfen wir unseren Kunden bei der Auswahl des Fahrzeugs, das ihren Bedürfnissen am besten entspricht, und unterstützen sie beim Aufbau nachhaltiger Flotten, die den Mobilitätsherausforderungen von heute und morgen gerecht werden – zum Wohle der Umwelt und der betrieblichen Effizienz“, sagt Pamela Dela Cruz, Geschäftsführerin Leasys Austria GmbH. •
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Automatisch sicherer Das neue Feature für Fuhrparkmanager von LapID lässt verschiedenste Themen einfach, digital und sicher automatisieren. Text: Redaktion, Fotos: LapID
S KI im Lkw immer beliebter Laut einer aktuellen Umfrage von Geotab ist eine Mehrheit der Berufskraftfahrer für digitale Dienste. Zentrales Dilemma ist aber das Thema Privatsphäre. Text: Redaktion, Foto: Geotab
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eotab hat europaweit 3.514 Lkw- und Transporterfahrer befragt, wie sie dem Thema Dashcam gegenüberstehen. 87 Prozent geben an, dass sie sich mit einem Audio-Coaching, das auf einer KI-gestützten Analyse von Videos im Fahrerhaus basiert, wohler fühlen würden als mit nach innen gerichteten Videos, die zur späteren Überprüfung gespeichert werden. Die Studie zeigt ein grundlegendes Dilemma zwischen „Privatsphäre und Schutz“: Während 92 Prozent Bedenken hinsichtlich Kameras im Fahrerhaus haben, wären ebenso viele bereit, über diese Bedenken hinweg zusehen, wenn die Aufnahmen nachweisen könnten, dass sie nach einem Unfall keine Schuld trifft. Dieser Konflikt zeigt, dass das Fahrpersonal Technologie nicht grundsätzlich ablehnt, sondern den großen Vorteil einer möglichen Entlastung gegen eine Vielzahl von Bedenken abwägt. Die Sorge, dass das Filmmaterial aus dem Zusammenhang gerissen (38 Prozent) oder gegen sie für Disziplinarmaßnahmen (34 Prozent) verwendet wird, sowie Bedenken bezüglich der Datensicherheit (34 Prozent) veranschaulichen die vielfältigen Hindernisse für die Einführung von Videokameras.
Technologieoffen „Die Daten zeigen, dass die Fahrerinnen und Fahrer pragmatisch und vorausschauend denken. Die Studie deutet jedoch auf ein Spannungsverhältnis zwischen ‚Privatsphäre und Schutz‘ hin, gleichzeitig weisen sie aber auch auf die Lösung hin“, sagt Edward Kulperger, Senior Vice President, EMEA bei Geotab. Angesichts des anhaltenden Fahrermangels und des steigenden Betriebsdrucks ist der Einsatz von Technologien ein wichtiger Schwerpunkt für Fuhrparkmanager. KI-Coaching und die Möglichkeit, Fahrpersonal durch Beweismaterial zu entlasten, sind wichtige Faktoren für die berufliche Entwicklung und das Wohlbefinden. Die Umfrage bestätigt frühere Forschungs ergebnisse von Geotab, wonach fast 70 Prozent der Fahrer den Einsatz von Technologien zur Verbesserung ihrer Leistung befürworten. Neue Daten zeigen, dass insgesamt 67 Prozent die Verwendung von Filmmaterial für das Coaching positiv bewerten, sofern es konstruktiv und kooperativ ist. Weniger als ein Prozent gab an, dass sie keinen Nutzen in einer Dashcam sehen. Auf die Frage nach den größten Vorteilen nannten die Befragten die Verbesserung ihrer eigenen Standards, erhöhte Sicherheit und den Beweis, dass sie bei einem Unfall keine Schuld trugen. •
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tatt manueller Erinnerungen und unübersichtlicher Checklisten ermöglicht die neue Funktion mit dem Namen „Aufgaben und Termine für Personen“ es zum Beispiel, im LapID Kundensystem Mitarbeiter an Termine zu erinnern, Nachweise und Dokumente einzuholen, Richtlinien zu akzeptieren oder aktuelle Daten abzufragen – vollautomatisch per E-Mail-Abfrage, lückenlos dokumentiert. Diese zusätzliche Funktion verschlankt den administrativen Aufwand deutlich, da Erinnerungen und Eskalationen automatisiert ablaufen. Von den Verantwortlichen werden nur mehr Eingaben und Uploads geprüft und freigegeben.
Einfache Zukunft Die Bedienung ist simpel: Für all die Planung, Kommunikation und Dokumentation legt man einmalige oder wiederkehrende Aufgaben wie Staplerschein nachweisen oder einen Termin zur arbeitsmedizinischen Eignungsbeurteilung zentral im System an. Die Mitarbeiter werden automatisch erinnert, führen die Anfragen eigenständig aus und die Erledigung wird rechtssicher dokumentiert – manuelle Nachfassaktionen entfallen. Jörg Schnermann, CEO LapID: „Wir sehen jeden Tag, wie viel Zeit Fuhrpark- und Personalverantwortliche in manuelle Datenpflege und Terminverwaltung investieren müssen. Mit der neuen Erweiterung wollen wir sie genau dort entlasten. Unser Anspruch ist es, ihre Arbeit einfacher zu machen, heute und auch in Zukunft.“ Für noch mehr Einfachheit stehen im System etwa fertige Vorlagen für typische Aufgaben bereit – von der Verlängerung der Fahrerkarte bis zur Teilnahme an einem Fahrsicherheitstraining. Und für den eigenen Seelenfrieden unterliegt das gesamte System natürlich der ISO-27001-zertifizierten Informationssicherheit. •
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EXKLUSIV Umfrage Fuhrparkmanagement
Die führenden Fuhrparkmanage Bei unserer traditionellen Umfrage sind Österreichs führende Fuhrparkmanagement-Anbieter wieder zu unterschiedlichen Themen Rede und Antwort gestanden.
Mag. (FH) Nikolaus Engleitner
Text: Stefan Schmudermaier, Fotos: Anbieter
I
n einem Punkt sind sich alle Befragten einig, die E-Mobilität ist nicht nur wieder auf der Überholspur, sondern hat andere Antriebsformen schlicht abgeschüttelt. Bis zu 60 Prozent der Neubestellungen sind je nach Anbieter bereits vollelektrisch, Tendenz weiter steigend. Plug-in- Hybride sind da deutlich abgeschlagen und vielfach weiter im Sinkflug. Gründe dafür gibt es gleich mehrere: Zum einen bringen diese Fahrzeuge vielfach nicht die erhofften Kraftstoff einsparungen, zum anderen erzielen vollelektrische Fahrzeuge mittlerweile Reichweiten und Ladegeschwindigkeiten, die PHEVs obsolet machen. Last but not least könnten neue EU-Regeln der Kombination aus Verbrenner und E-Antrieb den Garaus machen.
CCO Alphabet Austria BMW Austria Leasing 2024 blieben die E-Autos vielfach hinter den Erwartungen zurück, wie ist das Jahr 2025 in Ihrem Unternehmen verlaufen, wie hoch ist der Anteil vollelektrischer Fahrzeuge?
Schon 2024 war die Entwicklung bei unseren Kunden relativ konstant und auch 2025 setzte sich der Trend hin zu mehr E-Mobilität ungebrochen fort. Im Neugeschäft sprechen wir zwischenzeitlich von 50 Prozent vollelektrischen Fahrzeugen und auch unser Portfolio liegt nur mehr knapp unter dieser Marke.
Bei vielen Plug-in-Hybriden ist die elektrische Reichweite gewachsen, andererseits plant die EU eine Regulierung bei den PHEVs, die sich steuerlich auswirken könnte. Wie ist die Nachfrage aktuell?
Im abgelaufenen Jahr hat sich die Nachfrage nach PHEVs geringfügig erhöht, aber liegt mit 10–12 Prozent seit mehreren Jahren auf einem ziemlich stabilen Niveau.
Waren in der Vergangenheit fast ausschließlich Neuwagen Thema im Fuhrparkmanagement, gibt es nun einen gewissen Trend zu Gebrauchten. Wie schätzen Sie das Thema ein?
Auch wenn bei unseren Kunden unverändert Neuwagen dominieren, konnten wir ebenfalls diese Beobachtung machen. Einerseits werden vor allem bei BEV die Nutzungszyklen verlängert, um nicht sofort vermarkten zu müssen. Andererseits versucht manch einer, kleineren Dienstwagenbudgets so zu begegnen. Vorsicht ist aber geboten, so auf diese Gebrauchtwagen höhere Sachbezüge anfallen würden, was die Fahrer wohl nur bedingt erfreut.
Wie sehen Sie die Zukunft des klassischen Fuhrparkmanagements und welchen Stellenwert werden alternative Angebote wie Auto-Abo, Carsharing, Mobilitätsbudget etc. in den nächsten Jahren einnehmen?
Wir als Alphabet haben uns früh mit alternativen Angeboten auseinandergesetzt und bieten diese auch in diversen Ländern an. Bis dato blieb aber das klassische Fuhrparkmanagement noch immer das am häufigsten nachgefragte Produkt. Wir sind überzeugt, dass es in unserer Kernzielgruppe auch in Zukunft einen unverändert hohen Stellenwert einnehmen wird, auch wenn die genannten Alternativen das Gesamtangebot bereichern.
Facts
Alphabet Austria wurde im Jahr 2000 als FuhrparkmanagementTochter der BMW Group gegründet und ist als eigenständiger Geschäftsbereich im rein gewerblichen B2B Fuhrparkmanagement für Flotten ab zehn Fahrzeugen tätig. Als einer der global führenden Anbieter nachhaltiger Business-Mobility-Lösungen ist Alphabet mit über 725.000 Fahrzeugen in 36 Ländern weltweit vertreten.
Trend zu Gebrauchtwagen Wenn auch nicht überall, aber so ist doch eine verstärkte Nachfrage nach gebrauchten Fahrzeugen im Fuhrparkmanagement zu vernehmen. Zurückzuführen ist das vor allem auf eine teils angespannte Finanzsituation in etlichen Branchen, aber auch die Anbieter selbst sind – vor allem bei E-Fahrzeugen – an einer Zweitverwertung interessiert, um mitunter hohe Wertverluste abzufedern. Nicht zuletzt spielt auch das Thema Nachhaltigkeit eine Rolle, sowohl bei Kunden als auch den FPM-Anbietern. Auch wenn immer wieder alternative Mobilitätsformen wie Auto-Abo, Mobilitätsbudget und Co. in den Medien aufpoppen, so scheint klar, dass das klassische Fuhrparkmanagement wohl auch auf längere Sicht das Produkt Nummer eins bleibt. •
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nagement-Anbieter im Gespräch
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Lorenz Loidl
Brigitte Bichler
Commercial Director Ayvens Austria
Retail Sales Director Arval Austria
2025 zeigt deutlich mehr Bewegung bei E-Autos. Viele Firmen treiben ihre Elektrifizierung voran, der BEVAnteil in neuen Verträgen steigt klar an. Gleichzeitig bleibt ein ausgewogener Mix wichtig, weil Mobilitäts anforderungen je nach Einsatz sehr unterschiedlich sind.
Auch 2025 ist der Trend zur Elektromobilität ungebrochen, wenngleich wir insbesondere seit Mitte des Jahres ein Abflachen des Interesses auf sehr hohem Niveau beobachten. Rund 60 Prozent aller Neubestellungen unserer Kunden in diesem Jahr sind E-Fahrzeuge, im Vorjahr lag der Anteil bei rund der Hälfte. Und das, obwohl sich das allgemeine Umfeld in diesem Jahr mit wenigen Ausnahmen nicht gerade zugunsten der E-Mobilität entwickelt hat – unter anderem durch die motorbezogene Versicherungssteuer oder den Richtungswechsel auf EU-Ebene.
PHEVs bleiben für viele Firmenflotten eine praktikable Lösung, besonders dort, wo Laden nicht überall möglich ist. Die Nachfrage ist stabil, zugleich wächst das Interesse an BEVs, weil künftige steuerliche Regeln PHEVs weniger attraktiv machen könnten. Wir beobachten, dass Unternehmen das genauer prüfen.
Die Nachfrage nach PHEVs ist bei unseren Kunden sehr gering und liegt im niedrigen einstelligen Prozentbereich. Im Vergleich zu den Vorjahren sehen wir keine wesentliche Veränderung. Die meisten Unternehmen entscheiden sich bei der Elektrifizierung ihrer Fuhrparks dann doch lieber gleich für BEVs. Und das aus gutem Grund, denn objektiv betrachtet bringen PHEVs den Firmen keine wesentlichen Vorteile. Sie kommen bei den Gesamtbetriebskosten jetzt schon teurer als BEVs. Und beim CO2-Ausstoß bringen sie oftmals nicht die erhofften Einsparungen.
Wir sehen einen deutlichen Trend zu jungen Gebrauchten. Viele Unternehmen wollen flexibel bleiben und Budgets schonen. Mit Arval ReLease haben wir dafür vorgesorgt. Top gewartete Fahrzeuge aus unserem Bestand bieten kurze Lieferzeiten, sehr gute Konditionen und attraktive Modelle. Dieser Second-Life-Ansatz entspricht darüber hinaus modernen Flottenstrategien.
Auch wir beobachten aktuell eine gestiegene Nachfrage nach Gebrauchtwagenleasing. Diese ist unter anderem auf die angespannte wirtschaftliche Lage und den damit verbundenen starken Kostendruck zurückzuführen. Aus einer ökonomischen und Nachhaltigkeitsper spektive ist Gebrauchtwagenleasing für Unternehmen eine durchaus interessante Alternative. Auch für uns als Leasinggesellschaft eröffnen sich damit spannende Potenziale. Allerdings bleibt abzuwarten, ob dieser Trend nachhaltig ist.
Fuhrparkmanagement wandelt sich immer stärker zum Mobilitätsmanagement. Neben klassischem Leasing gewinnen flexible Angebote wie Auto-Abo, Carsharing oder Mobilitätsbudgets an Bedeutung. Für Unternehmen zählt eine passende und vor allem auch einfach steuerbare Lösung für ihre unterschied lichen Mobilitätsbedarfe.
In den letzten Jahren wurde dem Firmenwagen und dem klassischen Fuhrparkmanagement schon öfter das Aus vorhergesagt. Und trotzdem stehen beide nach wie vor hoch im Kurs bei Österreichs Unternehmen. Wir glauben nicht an ein „Entweder-oder“, wenn es um die betriebliche Mobilität von morgen geht. Vielmehr werden die Bedürfnisse der Unternehmen diverser und dementsprechend wird auch das Angebot am Markt vielfältiger.
Arval wurde 1989 gegründet und ist seit 2000 in Österreich tätig. Weltweit umfasst die Arval-Flotte 1,8 Millionen Fahrzeuge, in der globalen Arval-Element-Gruppe sogar drei Millionen.
Ayvens – entstanden aus dem Zusammenschluss von ALD Automotive und LeasePlan – ist ein weltweit führender Anbieter für Leasing und Fuhrpark management mit 3,2 Millionen verwalteten Fahrzeugen in 42 Ländern und der weltweit größten Multi-Brand-Elektroflotte.
www.arval.at
www.ayvens.at
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EXKLUSIV Umfrage Fuhrparkmanagement
Mag. Ladislaus Bandri
Geschäftsführer Flottenmanagement EBV-Gruppe
Rainer Lagler
Sales & Marketing Director Leasys Austria
2024 blieben die E-Autos vielfach hinter den Erwartungen zurück, wie ist das Jahr 2025 in Ihrem Unternehmen verlaufen, wie hoch ist der Anteil vollelektrischer Fahrzeuge?
Bis zur Hälfte des Jahres war jedes zweite bestellte Fahrzeug ein E-Auto. Weiterhin wenig Interesse besteht an E-Nutzfahrzeugen, die selbst unter massivem Preisdruck der Hersteller wenig Nachfrage bei den Kunden erzeugen konnten.
Im B2B-Sektor ist die Elektromobilität nicht mehr nur ein Trend, sondern Realität. Die Branche entwickelt sich rasant, was unsere Zahlen belegen. Mit 30 Prozent rein elektrischen Fahrzeugen im Fuhrpark und einem noch höheren E-Anteil bei aktuellen Neubestellungen unterstreichen wir diesen Wandel.
Bei vielen Plug-in-Hybriden ist die elektrische Reichweite gewachsen, andererseits plant die EU eine Regulierung bei den PHEVs, die sich steuerlich auswirken könnte. Wie ist die Nachfrage aktuell?
Die Kunden reflektieren klar in die Richtung E-Mobilität oder klassischer Verbrenner-Technologie. Der Anteil an PHEV-Zulassungen ist vielmehr damit in Verbindung zu bringen, dass Hersteller ihre konventionellen Antriebe durch PHEV-Modelle ersetzten. Demnach gilt es etwaige Förderungen abzuwarten.
PHEVs erfreuen sich als Firmenwagen weiter großer Beliebtheit. Dies liegt hauptsächlich am geringeren Sachbezug, der durch die offiziellen CO2-Emissionen dieser Fahrzeuge ermöglicht wird. Der allgemeine Trend geht jedoch in Richtung rein elektrischer Fahrzeuge. Viele Kunden überspringen mittlerweile die Zwischenstufe des PHEVs und steigen direkt auf ein E-Auto um.
Waren in der Vergangenheit fast ausschließlich Neuwagen Thema im Fuhrpark management, gibt es nun einen gewissen Trend zu Gebrauchten. Wie schätzen Sie das Thema ein?
Das Thema Gebrauchtwagen spielt aktuell im Fuhrparkbereich noch eine untergeordnete Rolle. Laufzeit- bzw. verschleißbedingte Reparaturen oder Ausfälle sind für Unternehmen nicht tragbar. Bei Elektrofahrzeugen können sich jedoch neue Ansätze ergeben.
Gebrauchtwagen-Leasing ist noch eine Nische. Besonders internationale Kunden haben diese Option oft noch nicht in ihren Car Policies verankert. Ein wesentlicher Punkt ist der Restwert: Obwohl der Kaufpreis eines Gebrauchtwagens niedriger ist, sinkt im Gegenzug der Restwert. Dies führt dazu, dass die Leasingraten und die Gesamtbetriebskosten (TCOs) oft nicht attraktiv genug sind.
Wie sehen Sie die Zukunft des klassischen Fuhrparkmanagements und welchen Stellenwert werden alternative Angebote wie Auto-Abo, Carsharing, Mobilitätsbudget etc. in den nächsten Jahren einnehmen?
Der Bedarf nach Mobilität wird sich nicht verändern. Die Flexibilität und Zuverlässigkeit der Anbieter wird neben der Kundenorientierung der wesentliche Faktor bleiben. Die Nutzung des jeweiligen Modelles obliegt dem Bedarf der Kunden und auch der steuerlichen Zugänge. Die Anforderungen der Kunden und auch die der Gesetzesgeber nehmen massiv zu und es gilt für die Fuhrparkverantwortlichen einfache, digitale Lösungen zu finden.
Klassisches Fuhrparkmanagement ist nach wie vor gefragt. Neue Technologien und Antriebsarten stellen das Management vor komplexere Aufgaben. Wir verfügen über die notwendige Expertise, um unsere Kunden optimal zu beraten und zu unterstützen. Das Portfolio wird durch alternative Mietmodelle ergänzt, was den Trend weg vom Eigentum hin zu Nutzungsoptionen wie dem Operating Leasing verdeutlicht.
Facts
Die EBV-Leasing GmbH wurde 1979 gegründet und ist mit den Marken s Leasing und Wiener Städtische Donau Leasing die größte Kfz-markenunabhängige Leasinggesellschaft Österreichs.
Leasys, ein Joint Venture zwischen Stellantis und Crédit Agricole Consumer Finance, ist seit 2021 in Österreich aktiv. Es bietet von mittel-/langfristigen Vermietungen bis Managementsystemen für Firmenfuhrparks an.
www.ebv-leasing.at
www.leasys.com/at/austria
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Roland Leitner
Leiter Flottenmanagement Porsche Bank
Dipl.-Ing. Renato Eggner
Geschäftsführer Raiffeisen-Leasing Fuhrparkmanagement
Rund 25 Prozent der Fahrzeuge unserer Unternehmenskunden sind bereits vollelektrisch. Bei den Neuzulassungen des Jahres 2025 liegt der Anteil sogar bei etwa 33 Prozent. Der Trend zum BEV ist deutlich erkennbar und wird sich dank neuer attraktiver Modelle und Angebote weiter verstärken.
Im Jahresverlauf konnten wir ein regelrechtes Comeback der E-Autos erleben, das vor allem der wieder rasant steigenden Nachfrage nach Tesla- und BYD-Modellen geschuldet war. In den ersten zehn Monaten des Jahres waren bereits 62,3 Prozent unserer Flottenfahrzeuge vollelektrisch (1–12 2024: 51,5 Prozent). Volvo und Polestar zeigen starke Steigerungen und auch BMW ist nach wie vor stark.
PHEVs liegen im Flottenbereich klar hinter vollelektrischen Modellen. In der Praxis zeigen sie bei höheren Kilometerleistungen oft höhere Verbräuche als erwartet, was teils zu Auslistungen in Car Policies führte. Gleichzeitig steigender Kostendruck und nach wie vor bestehende steuerliche Vorteile machen BEVs verstärkt zur bevorzugten Wahl.
Im Vergleich zum Vorjahr ist der Anteil der Plug-in-Hybride in unseren Flotten leicht gestiegen. Wir gehen aber davon aus, dass die neuen Euro-7-Messkriterien zu höheren CO2Werten bei PHEVs führen werden, was zu höheren Kosten führt und sich damit natürlich auch negativ auf die Nachfrage auswirken wird.
Im klassischen Fuhrparkmanagement für DienstwagenFlotten dominieren weiterhin Neufahrzeuge. Aus unserer Sicht bleibt dies auch in absehbarer Zukunft unverändert. Bei vollelektrischen Leasingrückläufern sehen wir wachsenden Bedarf an Full-Service-Paketen. Hierfür bauen wir unser Portfolio gezielt aus, um attraktive, planbare Gesamtlösungen anzubieten.
Aktuell ist das in unseren Flotten eher die Ausnahme, etwa wenn ein Unternehmen ganz dringend ein spezielles Nutzfahrzeug benötigt, das eben nur als Gebrauchtwagen prompt verfügbar ist. Doch aufgrund der weiterhin wirtschaftlich angespannten Lage könnten Gebrauchtwagen für Unternehmen durchaus interessanter werden.
Auto-Abo und Carsharing haben sich als fixer Bestandteil des Mobilitätsmanagements bereits am Markt etabliert. Sie schließen kurzfristige oder wechselnde Mobilitätslücken und sind eine ideale Ergänzung für effizientes Flotten management. Den Schwerpunkt sehen wir allerdings auch in den nächsten Jahren im klassischen Fuhrpark management.
Das klassische Fuhrparkmanagement (Full-Service-Leasing mit garantierten Kosten) wird weiterhin als kostengünstigste Variante im Zentrum stehen. Auto-Abos eignen sich für kurzfristigen Bedarf, während Car-Sharing eher für Privatpersonen interessant ist. Das Mobilitätsbudget wird als Instrument zur Kosteneinsparung eingesetzt, wodurch aber die Vorteile des Fuhrparkmanagements wegfallen.
Die Porsche Bank kann auf 60 Jahre Erfahrung zurückblicken und ist die Nr. 1 am österreichischen Kfz-Finanzierungsmarkt. Sie verwaltet weltweit mehr als 150.000 Fahrzeuge im Rahmen des Fuhrparkmanagements.
Raiffeisen-Leasing Fuhrparkmanagement ist seit 1995 auf dem heimischen Markt tätig und managt derzeit über 13.000 Fahrzeuge. Als Pionier in der E-Mobilität sind aktuell 62,3 Prozent aller Neuverträge E-Fahrzeuge.
www.flottenmanagement.at
www.raiffeisen-leasing.at
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SERVICE Webfleet Vehicle Diagnostics
Wartung ohne Warten Um die Planung von Service und Wartung vorausschauend zu gestalten, kombiniert Webfleet Vehicle Diagnostics mit Questars KI-gestützter prädiktiver Technologie. Text: Redaktion, Fotos: Webfleet
Q
uestar Auto Technologies hat sich auf Lösungen für effizientes Vehicle Health Management (VHM) spezialisiert. Und um den „Gesundheitsgrad“ des Fuhrparks künftig noch besser überwachen zu können, lancierte man nun in Kooperation mit Webfleet eine KIgestützte Lösung für vorausschauende Fahrzeugwartung. Predictive Vehicle Health Management (PVHM) nutzt KI-gestützte Algorithmen, um präzise vorausschauende Daten zu berechnen, welche Fuhrparkmanagern eine vorausschauende und effektive Planung der Fahrzeugwartung ermöglichen. „Indem wir Webfleets umfassende Kompetenz im Bereich Fahrzeugdaten und dessen benutzerfreundliche Oberfläche mit Questars fortschrittlicher KI zur Früherkennung von Ausfallrisiken kombinieren, definieren wir das Flottenmanagement neu“, sagt JanMaarten de Vries, President of Fleet Management Solutions bei Bridge stone. „Dies ist die erste umfang-
Das System von Questar hilft, Wartungspläne vorausschauend zu strukturieren und einzuhalten. Start in Österreich? Derzeit noch nicht näher terminiert
reiche Integration von Predictive Vehicle Health Management in einer einzigen Benutzeroberfläche.“
Standards im Flottenbetrieb Durch die Einbindung der Daten von Questar in die Webfleet-Plattform ist es möglich, vorausschauenden Analysen und Frühwarnhinweisen zu ermöglichen, Ausfallzeiten zu reduzieren und auch Wartungskosten zu senken. Die Fahrzeugdaten von Questar umfassen vergangene
Fahrten, den aktuellen Zustand und zukünftige Risikoprognosen, um kritische Probleme frühzeitig zu erkennen. Diese Technologie basiert auf über zwei Jahrzehnten analytischer Erfahrung und fortschrittlicher KI, um komplexe Muster im Fahrzeugverhalten zu identifizieren. „Webfleets Entscheidung, auf Predictive Vehicle Health Management zu setzen, unterstreicht unsere führende Rolle im Bereich KI-gestützter Gemeinsam Mobilitätslösungen. setzen Webfleet und Questar neue Standards im Flottenbetrieb und ebnen den Weg für eine Zukunft ohne ungeplante Ausfallzeiten“, ergänzt Vered Mandelboum Josef, CEO of Questar Auto Technologies. Der einzige Haken an der Sache: Predictive Vehicle Health Management ist ab sofort nur in Großbritannien, den Niederlanden, Belgien, Luxemburg, Spanien, Deutschland, Frankreich, Polen und Ungarn verfügbar. Für Österreich wurde noch kein Starttermin bekannt gegeben. •
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Auto
Happy Birthday, Doblò! Zum 25. Geburtstag bekommt der Fiat Doblò ein reichhaltig ausgestattetes Sondermodell spendiert.
A
ls der Fiat Doblò im Jahr 2000 startete, war von Elektroantrieb noch keine Rede, das Geburtstagsmodell ist dafür gleich in zwei Antriebsvarianten erhältlich: als klassischer Diesel oder als BEV. Der Doblò 25th Anniversary ist ausschließlich als Kastenwagen (L1) verfügbar und wurde mit zahlreichen Extras aufgewertet. Ein 10 Zoll großes Infotainmentsystem, der KomfortFahrersitz und die Doppelbank auf der Beifahrerseite (darunter mehr Stauraum dank „Magic-Cargo-System“) gehören ebenso dazu wie die Klimaautomatik und der digitale Innenspiegel,
der von mehreren Kameras gespeist wird. In der Kabine wartet eine 230-Volt-Steckdose auf den Einsatz. Mit normaler Nutzlast können die Turbodiesel-Modelle knapp 650 Kilogramm schultern, bei erhöhter Nutzlast steigt der Wert auf knapp über 980 Kilogramm. Beim E-Doblò stehen 626 Kilogramm im Datenblatt, seine 50-kWh-Batterie reicht für 343 Kilometer WLTP-Reichweite. Als Preisvorteil des Sondermodells nennt der Importeur 700 Euro gegenüber den Einzelpreisen. Diesel ab 30.660 Euro (102 PS) bzw. 34.740 Euro (131 PS), Elektro ab 40.320 Euro (136 PS) – alle inklusiv.
Kabellos laden
Fotos: Fiat, Ford, Porsche, Volkswagen, Kia
Gewinnertyp I: Ford Ranger Letztes Jahr gewann der Pick-up von Ford Pro als Verbrenner den International Pick-up Award, (IPUA) nun verteidigt der neue Plug-in-Hybrid die Auszeichnung. Der Ford Ranger hat damit vier IPUA-Gesamtsiege geholt und ist damit bei der zum achten Mal stattfindenden Wahl alleiniger Rekordsieger. „Keine Kompromisse“, sagt auch die Jury.
Die Vorrichtung zum induktiven Laden (11 kW AC) ist beim Porsche Cayenne Electric serienmäßig dabei. DCLaden geht schneller: teils mit 400 kW Basis mit 408 PS ab 108.247 Euro (inkl.).
Dark-Label-Comeback Dunkle Außenfarben und ganz viele schwarze Elemente, so zeigt sich der Amarok Dark Label von VW Nutzfahrzeuge. Frontschürze, Kühlergrill, Unterfahrschutz und selbst die 20-Zoll-Felgen sind in Schwarz gehalten, dazu kommt ein schwarzer Heckstoßfänger und eine mattschwarze Stylingbar. Innen wird das dunkle Motto bis hin zum Dachhimmel fortgesetzt. 240-PS-Sechszylinder-TDI mit Zehngangautomatik, Preis ab 96.399 Euro (inkl.).
Gewinnertyp II: Kia PV5 International Van of the Year 2026 – eine schöne Auszeichnung für den Kia PV5, der wegen technologischer Innovation, Betriebseffizienz, Sicherheit und Umweltleistung gewürdigt wird. Es handelt sich dabei um den ersten vollelektrischen Kia-Transporter. In der 34-jährigen Geschichte des Wettbewerbs konnte bisher erst eine asiatische Marke diesen Award abstauben. FLOTTE 12/25-01/26
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AUTO • SCHON GEFAHREN BMW iX3
Grüße aus den 1960ern Der neue BMW iX3 entpuppt sich zukunftsgerecht als hocheffizienter und feinfühliger Stromer. Nur die Nieren weisen auf die Firmen-Historie. Text: Mag. Severin Karl, Fotos: BMW Group
D
ie Neue Klasse von BMW ist da! Also fast, Marktstart ist erst im März 2026. Aber wir können bereits vom Fahren und Fühlen berichten. Wie selbstverständlich geht es bei den ersten Kilometern um den 50 xDrive. BMW selbst erwähnt keine andere Variante, nachdem das 469 PS starke Modell mit Allradantrieb den Anfang macht. Klar ist aber: Da gibt es noch Platz – sowohl nach oben als auch nach unten.
Der Vergleich zum Vorgänger Rund 50.000 Euro netto kostete der Vorgänger zuletzt. Der derzeitige Einstieg um 58.292 Euro netto wirkt gerechtfertigt: größere Batterie, schnellere Ladeleistung, Allrad, fast 200 PS mehr Leistung, mehr Platz im Kofferraum und nicht zuletzt ein Frunk – der neue iX3 ist deutlich versatiler. Seine schmalen Nieren sind ein optischer Hinweis auf die Neue Klasse von 1962, uns gefallen sie nach den bisherigen Eskapaden (the bigger, the better) sehr gut. Am Fahrersitz fühlt man sich von der breiten und hohen Mittelkonsole sportlich gut eingebettet. Der Beifahrer, der die Freude am Fahren nicht unmittelbar erlebt, könnte sich beengt vorkommen. Im Fond fühlt man sich wohl, die Knie stoßen nicht an den Vordersitz und die Füße haben Platz darunter.
Fragwürdige Lenkradvarianten Am Lenkrad sitzend fällt eben jenes als Erstes auf. BMW hat ein solidkonservatives – passend zur Klasse der
luxuriösen 4,8-Meter-SUVs – Fahrzeug auf die Räder gestellt und erfindet plötzlich das Lenkrad neu. Schon jetzt wird die vierte Speiche, die von der Mitte nach oben geht, heiß diskutiert. Beim M-Lenkrad wurde wiederum die gewohnte dritte Speiche nach unten weggespart. Die Optik bleibt seltsam. Toll finden wir das Panoramic iDrive, die individualisierbaren Anzeigen am unteren Rand der Windschutzscheibe. Ein Head-up-Display wird angeboten, nach unserem ersten Eindruck könnte man es sich nun sparen. In gemischten Gefilden, also City, Landstraße und Autobahn, kamen wir bei etwa 18 Grad Außentemperatur auf einen Verbrauch von 15,8 kWh. City-WLTP-Wert wird leider nicht angegeben, doch der Bordcomputer, der auch „von–bis“ anzeigt, lockt alle Hypermiler mit über 1.000 Kilometern Reichweite. Wenn 650 Kilometer im flotten Alltag übrigbleiben, ist das immer noch eine tolle Aussicht. Ausprobieren: das sanfte Stehenbleiben mit One-Pedal-Drive! •
Lehnenteilung 40:20:40, Cockpit mit Panoramic iDrive am unteren Rand der Windschutzscheibe, endlich wieder ein BMW mit Frunk (58 Liter Volumen), LED-Scheinwerfer
BMW iX3
Testmodell: iX3 50 xDrive
Leistung | Drehmoment
469 PS (345 kW) | 645 Nm
Dauerleistung | Gewicht
170 kW | 2.360 kg
0–100 km/h | Vmax
4,9 s | 210 km/h
Reichweite | Antrieb
794 km | Allrad
Ø-Verbrauch | Batterie
15,4 kWh | 108,4 kWh
Laden AC
11 kW, 11:00 h (0–100 %)
Laden DC
400 kW, 21 min (10–80 %)
Kofferraum | Zuladung
520–1.750 l | 540 kg
Basispreis | NoVA
58.292 € (exkl.) | 0 %
Das gefällt uns: Der iX3 kann echt sparsam sein! Das vermissen wir: Paddles für Rekuperation, Sitzklima Die Alternativen: Mercedes GLC, Audi Q6 e-tron Werksangaben (WLTP)
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AUTO • SCHON GEFAHREN Toyota Hilux BEV
Die Neuvermessung der Welt Als erste Variante des neuen Hilux kommt im Frühjahr 2026 die vollelektrische Version mit erstaunlichen Offroad-Eigenschaften. Wir durften bereits jetzt eine erste Proberunde drehen. Text: Roland Scharf, Fotos: Toyota
N
eun Generationen, ein unzerstörbarer Ruf und weltweite Freunde – unbestritten ist der Hilux über fünf Jahrzehnte zum Klassiker gereift – und nun nimmt er auch noch eine völlig neue Rolle ein: die des Spezialisten mit batterieelektrischem Antrieb. Als erste Version der Neuauflage schickt Toyota nämlich den BEV ins Rennen, und nach ersten Proberunden kann gesagt werden, dass man sich dabei richtig was überlegt hat. So gibt es etwa hinten keine Starrachse mehr.
Vorzüge offenbart. Gleichwohl ist man sich bei Toyota bewusst, dass man mit diesem Hilux nicht alle anderen ersetzen kann. Schon alleine, weil man nur 1,6 Tonnen Anhängelast bewegen darf. Und die Reichweite von theoretischen 240 Kilometern wird genauso einigen sauer aufstoßen. Mehr gibt der 59 kWh große Akku nicht her, aber – so ehrlich muss man sein – für viele Fälle reicht das locker. Vor allem, wenn der eigene Hof bereits über eine Photovoltaik-Anlage verfügt und man sich eh nur durch den eigenen Forst wühlt.
Unverrückbare Vorzüge
Brennstoffzelle folgt 2028
Ein E-Motor vorne, ein E-Motor hinten, das erfordert einen ganz anderen Unterbau, in diesem Fall eben mit De-Dion-Achse. Die Möglichkeiten indes, die es offroad nun gibt, wusste man gekonnt zu nutzen. Zahlreiche Fahrprogramme für nahezu alle vorstellbaren Untergründe bewirken ein neues Level an Grip. Zum Umschalten muss auch weder stehengeblieben noch ausgekuppelt werden, dazu helfen 474 Newtonmeter Drehmoment von der ersten Umdrehung an, gefühlvoller als je zuvor die nächstbeste Steigung zu erklimmen. Man muss zugeben, dass E-Power im Matsch erstaunliche
Somit ist klar, dass der neue Hilux auch als Diesel mit Mild-HybridTechnik kommen wird – und ab 2028 sogar mit Wasserstoff-Brennstoffzellen-Antrieb. Generell gilt: Auch auf befestigten Wegen ist der Unterschied zum Vorgänger spürbar. Lenkung, Eigenlenkverhalten, die perfekte Gewichtsverteilung von 50:50 machen fast vergessen, dass man es hier mit einem mehr als zwei Tonnen schweren Nutzfahrzeug zu tun hat. Ob dieser Paradigmenwechsel dem Mythos des Hilux etwas anhaben wird können? Im Gelände jedenfalls, so fair muss man sein, hat der Batterielux die nächste Stufe gezündet. •
Cockpit und Fahrverhalten fast wie im Pkw, viele Fahrprogramme für offroad und die variable Kraftverteilung heben den BEV auf ein neues Level
Toyota Hilux
Testmodell: BEV
Leistung | Drehmoment 196 PS (144 kW) | 474 Nm Dauerleistung | Gewicht k. A. | 2.420 kg 0–100 km/h | Vmax
10 s | 140 km/h
Reichweite | Antrieb
240 km | Allrad
Ø-Verbrauch | Batterie
k. A. | 59,2 kWh
Laden AC
k. A.
Laden DC
k. A.
Laderaum | Zuladung
2,4 m2 l | 715 kg
Basispreis | NoVA
k. A. | 0 %
Das gefällt uns: mehr Komfort und Offroad-Talente dank E-Power Das vermissen wir: teilweise mehr Reichweite Die Alternativen: Maxus eTerron 9, KGM Musso EV Werksangaben (WLTP)
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AUTO • SCHON GEFAHREN VW T-Roc
Let’s rock, let’s T-Roc! Seit 2017 ist der T-Roc eines der meistverkauften Modelle von Volkswagen: Jetzt ist die neue Generation auf dem Markt – und fährt sich erfreulich gut. Text: Mag. Heinz Müller, Fotos: Volkswagen
N
ein, als Reisender muss man die Stadt Palmela nicht wirklich besuchen, da gibt es lohnendere Reiseziele. Doch bei Volkswagen spielt das Werk südlich von Lissabon eine wichtige Rolle: Lange Zeit lief dort der Sharan vom Band (wie auch der Seat Alhambra und der Ford Galaxy). 2017 ergatterte die Fabrik den Auftrag zur Fertigung des T-Roc. Mehr als 2 Millionen Stück liefen seither vom Band, auch jetzt noch wird die erste Generation für einige Märkte produziert.
12 Zentimeter länger als bisher Doch zumeist haben wir bei unserem Besuch in der Fabrik die Modelle der zweiten Generation gesehen: In Österreich sind die Fahrzeuge
seit Ende November verfügbar. Wie wichtig für den Importeur dieses Auto ist, zeigt schon allein die Tatsache, dass auch Markenleiterin Gudrun Zeilinger in Portugal mit dabei war. „Der T-Roc spricht die Jungen genauso an wie die ältere Kundschaft, die etwas höher einsteigen will.“ Und natürlich spielt das auf 4,37 Meter gewachsene SUV auch in so mancher Flotte eine wichtige Rolle, obwohl der prozentuelle Anteil der Firmenkunden naturgemäß weit geringer ist als etwa beim Golf, dem ID.3 oder ID.7. Apropos ID: In der neuen Generation sieht man dem T-Roc die Verwandtschaft zu den E-Autos sehr deutlich an, auch wenn er mit einem E-Antrieb nichts am Hut hat. Vielmehr werkt unter der Haube ein 1.5-Liter-Vier zylinder (Mild-Hybrid), dem die Ingenieure 115 oder 150 PS entlockten.
Weitere Motoren folgen Zumindest in der stärkeren Motorisierung fährt sich der T-Roc völlig unangestrengt, nicht zuletzt weil das 7-Gang-DSG seinen Teil beiträgt. Wer den T-Roc (wie bisher) mit Handschalter ordern will, hat Pech: DSG ist die einzige (wenn auch sehr gut passende) Option. Eine Allradversion mit 204 PS folgt im Herbst 2026, dann
Übersichtliches Cockpit, großer Bildschirm, und es gibt noch den einen oder anderen Knopf zum Verstellen. Der Kofferraum fasst 475 bis 1.350 Liter
kommen auch zwei neue VollhybridFronttriebler mit 136 und 170 PS. Und Anfang 2027 wird es mit 333 PS dann sogar sehr sportlich beim T-Roc. Nach Abzug aller Boni startet der T-Roc bei 24.690 Euro. • Volkswagen T-Roc
Flotten-Tipp: eTSI 115 PS 4Me
Testmodell: eTSI 150 PS R-Line
Hubraum | Zylinder
1.498 cm3 | 4
1.498 cm3 | 4
Leistung
115 PS (85 kW)
150 PS (110 kW)
Drehmoment
220 Nm ab 1.500/min
250 Nm ab 1.500/min
0–100 km/h | Vmax
10,6 s | 196 km/h
8,9 s | 212 km/h
Getriebe | Antrieb
7-Gang-DSG | Vorderrad 7-Gang-DSG | Vorderrad
Ø-Verbrauch | CO2
5,5 l S | 126 g/km
Kofferraum | Zuladung 475–1.350 l | 515 kg Basispreis | NoVA
5,6 l S | 128 g/km 475–1.350 l | 506 kg
29.690 € (inkl.) | ab 6 % 42.990 € (inkl.) | ab 7 %
Das gefällt uns: neue Optik, geringer Verbrauch, großer Kofferraum Das vermissen wir: eventuell trauert jemand dem Schaltgetriebe nach Die Alternativen: so gut wie jeder Hersteller hat etwas im Angebot Werksangaben (WLTP)
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AUTO • SCHON GEFAHREN Renault Clio
Never Ending Story Mit dem Clio schreibt Renault an seiner eigenen unendlichen Geschichte. Nach 17 Millionen Exemplaren geht sie munter weiter. Text: Mag. Severin Karl, Fotos: Renault
F
ünf Generationen des Clio hat Renault schon auf die Straßen dieser Welt gebracht. Seit 1990 werden damit Private wie Firmen mobil gehalten, zwei Mal durften die Franzosen das Label „Car of the Year“ auf ihren Kleinwagen kleben. Nun folgt Clio #6, der optisch die Muskeln mehr anspannt als bisher und nicht zuletzt mit einem modernen Hybridantrieb auffällt. Einen reinen Benziner wird es für das 4,12 Meter lange Fahrzeug aber weiterhin geben.
Hybrid mit flottem Sprint Bei den internationalen Testfahrten legte der Hersteller aber den Fokus auf das Hybridmodell, das mit 89 Gramm einen besonders tollen CO2-Wert vorweisen kann. Trotz höherer Leistung und flotterem Sprintvermögen (−2 Sekunden) liegt der Full Hybrid E-Tech 160 bei der Höchstgeschwindigkeit mit dem TCe 115 gleichauf: 180 km/h sollten in dieser Klasse – und vor allem in Österreich – reichen. Der Hybridaufpreis von 4.500 Euro macht sich also in zügigerer Fahrweise und dem Multi-Mode-Getriebe im Alltag bemerkbar. Diese Renault-eigene Automatik ermöglicht 2 x 4 Gänge und hat endlich ihre kleinen Macken abgelegt. Auf den ersten Fahrten konnte sie mit Schaltvorgängen überzeugen, wo der Vorgänger den Verbrenner unnötig
hochgedreht hat. So macht Hybrid Spaß, der Clio lässt sich wirklich agil durch die City und über die Landstraßen bewegen. Der um eine Tasche kleinere Kofferraum ist ein klassisches Hybrid-Manko.
Größere Hybridbatterie Drei Ausstattungen lassen sich ordern, die Basis nennt sich Evolution und die Mitte heißt Techno. Das obere Ende markiert Esprit Alpine, eine Referenz an die ebenso im Hause Renault ansässige Sportmarke. 20 Prozent der Clio-Kunden in Europa griffen zuletzt zum besonders sportiven Modell. Der neue, deutlich mehr coupéhafte Look des Bestsellers greift hier richtig gut. 18-Zoll-Felgen gehören zu Esprit Alpine fix dazu, so groß waren sie noch bei keinem Clio. Die versteckten hinteren Türgriffe für den Dreitürer-Anschein finden sich bei jeder Variante. Normal nerven sie im Alltag, doch hier sind sie ganz gut zu greifen. Weitere News: Die Hybridbatterie ist nun 1,4 statt 1,2 kWh groß, eine digitale Rückfahrkamera sorgt für bessere Sicht und erstmals beim Clio kann Google beim Navigieren und mehr helfen. Ein 10-Zoll-Touchscreen ist Standard. Auf alle Fälle: Beim TCe kann in späterer Folge eine Doppelkupplung (EDC, 1.500 Euro) geordert werden. •
Beim Fahren sind die Beiträge von Benziner und Elektromotor fein verschliffen. Das Armaturenbrett mit den zwei Screens ist von E-Modellen bekannt; Stufe im Kofferraum Renault Clio
Basismodell: TCe 115
Testmodell: Full Hybrid E-Tech 160
Hubraum | Zylinder
1.199 cm3 | 3
1.789 cm3 | 4
Leistung
114 PS (84 kW)
109 PS (80 kW) + 36 E-kW
Drehmoment
190 Nm ab 4.000/min
172 Nm ab 4.000/min
0–100 km/h | Vmax
10,3 s | 180 km/h
8,3 s | 180 km/h
Getriebe | Antrieb
6-Gang man. | Vorderrad 2 x 4-Gang aut. | Vorderr.
Ø-Verbrauch | CO2
5,0 l S | 114 g/km
3,9 l S | 89 g/km
Kofferraum | Zuladung 397–1.176 l | 500 kg
309–1.074 l | 499 kg
Basispreis | NoVA
24.490 € (inkl.) | 0 %
19.990 € (inkl.) | 4 %
Das gefällt uns: 3,9 Liter Verbrauch (Hybrid), muskulöses Design (alle Clio) Das vermissen wir: einen Preissturz beim Hybridmodell Die Alternativen: der R5, wenn es doch ein Vollstromer sein soll Werksangaben (WLTP)
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AUTO • SCHON GEFAHREN Peugeot 308
Elektro oder Diesel? Der Preis ist gleich! Der 308er ist das erfolgreichste Modell von Peugeot und liegt auch europaweit mit Platz 6 im absoluten Spitzenfeld. Mit der Modellpflege wurde optisch und technisch nachgeschärft. Text: Achim Mörtl, Fotos: Achim Mörtl, Peugeot
O
hne eine formelle Premiumpositionierung anzustreben, nähert sich der 308 diesem Anspruch mit dem Facelift in vielen Bereichen dennoch an. Hochwertigere Materialien, klarere Bedienung, moderne Assistenzsysteme und ein insgesamt gestiegenes Qualitätsgefühl. Dafür mitverantwortlich ist auch die komplett neu gestaltete Frontpartie mit erstmals beleuchtetem Löwenemblem (ab GT), dem präziser gezeichneten Kühlergrill und die weiterentwickelte Drei-Krallen-Lichtsignatur. 18-Zoll-Felgen, überarbeitete Rückleuchten und optisch geschärfte Auspuffblenden runden den Peugeot 308 nach hinten hin sportlich ab. Auch die Kombiversion SW übernimmt diese Eigenschaften.
Sehr hochwertiger Innenraum Der Innenraum bleibt klar auf das von Peugeot etablierte i-Cockpit ausgerichtet: kleines Lenkrad, hochgesetztes Kombiinstrument und ein zentraler 10-Zoll-Touchscreen als Steuerzen trale. Die Materialqualität wurde ebenfalls sicht- und spürbar verbessert. In der Linie GT Exclusive erreicht der 308 ein Niveau, das sich im oberen Segment der Kompaktklasse bewegt. Diese Kombination aus Design, Ergonomie und Materialauswahl vermittelt
ein überzeugendes Qualitätsgefühl – ohne Preisaufschläge des Premiumsegments.
Fairer Preis, langsames DC-Laden Auch im Fahrbetrieb zeigt der kompakte Löwe eine für seine Klasse sehr ausgewogene Balance. Die Lenkung arbeitet präzise, das Einlenkverhalten ist direkt und das Fahrwerk bietet hohen Komfort und sehr gute Ruhe, selbst bei schnellerer Gangart. Gefahren sind wir mit der vollelek trischen Variante des 308 SW, der mit einer Leistung von 156 PS durchaus Fahrspaß bietet, gespeist wird die E-Variante von einer 58-kWh-Batterie (+ 4 kWh), die WLTP-Reichweite liegt bei 444 Kilometern, DC geladen wird leider weiterhin nur mit langsamen 100 kW. Ein Comeback feiert der Diesel mit 130 PS, der ausschließlich als Basismodell für 30.090 Euro zu haben ist, der elektrische 308er in identer Ausstattung startet bei netto 30.833 nahezu preisgleich, der Kombi zuschlag liegt bei rund 2.000 Euro. •
Peugeot hat den 308er als Fünftürer (oben) und Kombi innen wie außen spür- und sichtbar aufgefrischt und bringt den Diesel zurück. Die ElektroVariante verfügt über etwas mehr Reichweite, DCLaden bleibt bei langsamen 100 kW Peugeot 308 SW
Diesel: BlueHDi 130 EAT8 Style
Elektro: Style
Leistung | Drehmoment 130 PS (96 kW) | 300 Nm 156 PS (115 kW) | 270 Nm 0–100 km/h | Vmax
10,9 s | 207 km/h
Getriebe | Antrieb
8-Gang aut. | Vorderrad 1-Gang aut. | Vorderrad
9,5 s | 170 km/h
Reichweite | Batterie
–
444 km | 58,3 kWh
Ø-Verbrauch | CO2
5,4 l D/100 km | 125 g/km 15,1 kWh/100 km
Laden AC
–
11 kW, 6:30 h (0–100 %)
Laden DC
–
100 kW, 32 min (0–80 %)
Kofferraum | Zuladung 551–1.449 l | 514 kg
548–1.483 l | 467 kg
Basispreis | NoVA
32.000 € (exkl.) | 0 %
31.990 € (inkl.) | 8 %
Das gefällt uns: Qualität und Verarbeitung, Vorbereitung BiDi-Laden Das vermissen wir: deutlich schnellere DC-Ladeleistung Die Alternativen: mit Verbrenner VW Golf & Co, als E-Kombi Opel Astra Werksangaben (WLTP)
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AUTO • SCHON GEFAHREN Toyota bZ4X
Auf Effizienz getrimmt Toyota hat das Elektro-SUV bZ4X tiefgreifend überarbeitet. Dank neuer Batterien steigt die Reichweite auf bis zu 568 Kilometer, neu sind 22-kW-AC-Laden und eine Akkuvorkonditionierung. Text: Stefan Schmudermaier, Fotos: Toyota
I
m Jahr 2022 präsentierte Toyota mit dem bZ4X sein erstes vollelektrisches Fahrzeug, 2026 gehen die Japaner mit mehrere Modellen in die E-Offensive. Die FLOTTE hatte den bZ4X 2023 als Dauertester im Einsatz, sieben Monate lang wurden über 14.000 Kilometer abgespult. Einzig auf längeren Strecken gab’s etwas Kritik, sank doch die ohnedies nicht üppige WLTP-Reichweite von 446 Kilometern vor allem im Winter auf rund 300, auch die Ladegeschwindigkeit blieb oftmals spürbar unter den Werksangaben.
444 oder 568 km Reichweite Und genau hier hat Toyota nun nachgelegt und zwar gleich in mehrfacher Hinsicht. Statt bisher einer Batterievariante gibt es nun deren zwei, das Grundmodell Active mit 57,7 kWh liegt zwar 13 kWh unter dem bisherigen Akkupack, dank gesteigerter Effizienz bleibt die Reichweite mit 444 Kilometern nach WLTP aber nahezu ident. Wer öfter längere Strecken absolviert, wird zur größeren Batterie mit 73,1 kWh greifen, die Reichweiten von 568 (Vorderrad) bzw. 468 (Allrad) nach WLTP ermöglicht. Einen großen Beitrag zur Effizienzsteigerung tragen auch die neuen E-Achsen, die dank kompakter Bauform, niedrigem
Gewicht und integriertem Elektromotor punkten können, auch Getriebe und Wechselrichter wurden optimiert.
Konstante Ladegeschwindigkeit Am Fahrgefühl gab es schon bisher nichts zu bekritteln, das hat sich auch beim neuen Modell nicht geändert. Die satte Straßenlage gefällt, die sehr gute Verarbeitung ebenso. Jetzt wird auch der Wunsch nach mehr Power erfüllt. Die nunmehr drei Modelle kommen mit unterschiedlicher Leistung, 167, 224 und 343 PS sind gut für Sprints von 8,6, 7,4 bzw. flotten 5,1 Sekunden auf 100 km/h. Beim Grundmodell muss man sich mit einer Höchstgeschwindigkeit von 140 km/h begnügen, 160 sind es bei den anderen beiden. Die DC-Ladeleistung liegt weiter bei 150 kW, rund 28 Minuten vergehen von 10 auf 80 Prozent, dank Vorkonditionierung auch bei niedrigen Temperaturen. Die Netto-Preisliste startet bei 35.575 Euro, die größere Batterie in höherer Ausstattung beginnt bei 39.325 Euro. Der Aufpreis für Allrad und Leistungsplus fällt mit 1.417 Euro sehr moderat aus. Beeindruckend sind die Garantien, 10 Jahre und eine Million (!) Kilometer auf den Akku, 10 Jahre und 160.000 Kilometer aufs Fahrzeug. •
Nicht nur außen wurde optisch nachgeschärft, auch das Interieur – und hier vor allem die Mittelkonsole – zeigt sich moderner. Gleich geblieben ist das Kofferraumvolumen mit 452 bis 1.615 Liter Toyota bZ4X
Flotten-Tipp: Active Drive 2WD
Grundmodell: Active 2WD
Leistung | Drehmoment 224 PS (165 kW) | 268 Nm 167 PS (123 kW) | 268 Nm Dauerleistung | Gewicht 64 kW | 2.014 kg
53 kW | 2.014 kg
0–100 km/h | Vmax
7,4 s | 160 km/h
8,6 s | 140 km/h
Reichweite | Antrieb
568 km | Vorderrad
622 km | Vorderrad
Ø-Verbrauch | Batterie 13,5 kWh | 73,1 kWh
13,5 kWh | 57,7 kWh
Laden AC
11 kW, 7 h (10–100 %)
11 kW, 5:30 h (10–100 %)
Laden DC
150 kW, 28 min (10–80 %) 150 kW, 28 min (10–80 %)
Kofferraum | Zuladung 452–1.615 (+10) l | 375 kg 452–1.615 (+10) l | 451 kg Basispreis | NoVA
39.325 € (exkl.) | 0 %
35.575 € (exkl.) | 0 %
Das gefällt uns: Reichweite, Akkuvorkonditionierung, Garantieleistungen Das vermissen wir: eine höhere Zuladung Die Alternativen: Tesla Model Y, Škoda Enyaq, BYD Sealion 7, VW ID.4 Werksangaben (WLTP)
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AUTO • SCHON GEFAHREN Jeep Compass
Offroad & Electric Mit dem neuen Compass und dem vollelektrischen Recon schlägt Jeep ein neues Kapitel auf. Mehr Elektrifizierung, technische Weiterentwicklung und Rückbesinnung auf die Offroad-DNA. Text: Achim Mörtl, Fotos: Jeep
I
n der dritten Generation ist der Jeep Compass – weltweit seit 2006 mehr als 2,5 Millionen Mal verkauft – erwachsener und größer geworden und unterstreicht somit die Ambition von Jeep, im starken C-SUV-Segment erfolgreich aufzutreten. Bei einer Gesamtlänge von 4,55 Metern bleibt der Compass kompakt, legt aber in allen praxisrelevanten Dimensionen zu. Der Radstand wächst um 159, die Beinfreiheit im Innenraum um 55 Millimeter, das Kofferraumvolumen steigt um 45 Liter auf bis zu 550 Liter. Damit gelingt Jeep ein spürbarer Raumgewinn, ohne den Wagen optisch aufzublasen – das Packaging ist effizienter, nicht einfach nur größer.
500 Kilometer E-Reichweite Dazu kommen eine Bodenfreiheit bis zu 200 mm, Böschungswinkel von 20° vorn und 26° hinten, ein Rampenwinkel von 21° sowie eine Wattiefe von bis zu 470 mm, womit der Compass deutlich mehr kann als nur Bordsteinkanten. Das serienmäßige Selec-Terrain bietet je nach Version bis zu fünf Modi und nimmt echte mechanische
Anpassungen an Antrieb, ESP, Lenkkalibrierung und Schaltstrategie vor. Zum Marktstart schickt man den Jeep Compass in zwei Varianten auf den Markt: einen 1.2 e-Hybrid mit 145 PS und Frontantrieb sowie eine vollelektrische Version mit 213 PS und einer Reichweite von bis zu 500 Kilometern nach WLTP, 74 kWh Batterie, OnePedal-Drive sowie 160 kW Schnelllade leistung. Drei weitere Modelle – BEV Long Range (650 km), PHEV und 4xe Allrad stehen in den Startlöchern.
Fahrdynamik: spürbar gereift Vom Stadtverkehr über Küstenabschnitte bis hin zu Bergstraßen und Schotterpassagen im Hinterland: Der neue Compass zeigt sich fahrdynamisch deutlich gereift, bietet mehr Stabilität, auch bei höherem Tempo, besseres Fahrverhalten sowie mehr Komfort auf allen Belägen. Im Innenraum punktet er mit verbesserter Geräuschdämmung, mehr Platz und wertigeren Materialien. Der e-Hybrid startet bei brutto 38.200 Euro, die vollelektrische Variante bei attraktiven 39.417 Euro netto. •
Der neue Jeep Compass gefällt mit gewachsenen Platzverhältnissen im Innenraum – Kofferraum 550 bis 1.561 Liter – sowie wertigen Materialien und guter Ausstattung Jeep Compass
Altitude e-Hybrid
Altitude Elektro
Leistung | Drehmoment 136 PS + 28 PS E-Motor 213 PS (157 kW) | 345 Nm 0–100 km/h | Vmax
10,0 s | 195 km/h
Getriebe | Antrieb
6-Gang aut. | Vorderrad 1-Gang aut. | Vorderrad
8,5 s | 180 km/h
Reichweite | Batterie
-
500 km | 74 kWh
Ø-Verbrauch | CO2
5,6 l S/100 km | 127 g
17,5 kWh/100 km
Laden AC
-
11 kW, 8:03 h (0–100 %)
Laden DC
-
160 kW, 31 min (20–80 %)
Kofferraum | Zuladung 550–1.561 l | k. A.
550–1.561 l | k. A.
Basispreis | NoVA
39.417 € (exkl.) | 0 %
38.200 € (inkl.) | 7 %
Das gefällt uns: Geländegängigkeit, Reichweite, Platzangebot Das vermissen wir: höhere DC-Ladeleistung Die Alternativen: Toyota RAV4, VW ID.4, Peugeot 3008, Škoda Elroq Werksangaben (WLTP)
Jeep Recon: 4x4xE=Power
650 PS und 840 Nm Drehmoment und unter vier Sekunden für den Sprint auf 100km/h sind eine mehr als starke Ansage. Der Jeep Recon kann aber mehr, er ist unter anderem dank mechanischer Untersetzungen das erste und einzige vollelektrische SUV mit Trail-Rated-Einstufung – und damit direkter Träger der klassischen Offroad-DNA. Auch optisch ist er ein klares Bekenntnis zur JeepDNA. Die Produktion startet Anfang 2026 im Werk Toluca (Mexiko) für die Märkte USA und Kanada, die globale Einführung ist ab dem 4. Quartal 2026 geplant.
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AUTO • SCHON GEFAHREN Cupra Raval
Einer aus der Spaßabteilung 4,05 Meter lang, tiefergelegt, verbreiterte Spur: Der Cupra Raval ist das erste Auto auf der neuen, kleinen Elektro-Plattform des Volkswagen-Konzerns. Er macht Spaß, das durften wir schon kurz austesten. Text: Mag. Heinz Müller, Fotos: Cupra
N
atürlich haben sie damals, als sie die Fabrik in Martorell gebaut haben, noch nicht geahnt, was die Zukunft bringen würde: Damals war Seat ein braver, biederer Autohersteller, der sich vorwiegend auf den Heimmarkt konzentrierte. Cupra als flotter Anbieter oberhalb von Seat war nicht einmal ansatzweise denkbar. Und hätte damals jemand gesagt, dass es später ein derart viel Spaß machendes Elektroauto namens Raval geben würde, hätte man ihn wohl für verrückt erklärt.
Einstiegspreis bei 26.000 Euro? Doch jetzt ist er da, der Cupra Raval: Also noch nicht ganz, denn die genaue Optik will der Hersteller erst Ende Februar bei der Weltpremiere in Barcelona zeigen. Doch schon jetzt kann man sich vorstellen, dass sich hinter den säuberlich geklebten Folien ein äußerst sportlich designtes Auto verbirgt, das der Marke neue Kunden beschert. Denn der Einstiegspreis soll bei rund 26.000 Euro liegen. Nicht viel Geld für ein Auto dieser Art. Spätestens jetzt ist Zeit für ein paar Erklärungen: Cupra wird die Ehre zuteil, als erste Marke im Volkswagen-Konzern ein Modell auf der neuen Plattform MEB+ auf den Markt zu bringen; der Marktstart in Österreich ist für Juni 2026 geplant. Das heißt: Mit 4,05 Metern ist der Raval das kleinste Elektroauto im Konzern, und mit VW ID. Polo und ID. Cross sowie dem Škoda Epiq werden nahe Verwandte ebenfalls 2026 folgen. Aber halt später als der Raval …
Zwei Motorisierungen mit bis zu 226 PS Im Gegensatz zu VW ID.3, Cupra Born, Škoda Enyaq und Co, die via Hinterrad (oder Allrad) in Fahrt gebracht werden, setzt man bei der kleinen E-Plattform auf Vorderradantrieb. Noch hält man sich bei Cupra mit Daten zurück, etwa zur Batteriegröße. Der Raval, benannt nach dem hippen Stadtviertel südwestlich der Ramblas in Barcelona, soll jedoch in zwei verschiedenen Stärken angeboten werden. Die schwächere mit 155 kW/211 PS soll bis zu 450 Kilometer schaffen, die stärkere (166 kW/226 PS) 400 km.
Der Raval ist (vor allem in der sportlichsten Version namens VZ) das, was man als Kurvenräuber bezeichnen könnte: Die Spur ist um 10 Millimeter breiter, das Fahrwerk um 15 Millimeter tiefer gelegt. Da kommt Freude auf, womit wir jetzt auch den Switch zum Einstieg geschafft haben: Getestet haben wir das Modell in den Bergen oberhalb von Martorell, wo sie seinerzeit wohl auch die allerersten Seat-Modelle um die Kurven gejagt haben. Im Raval gibt es mehrere Fahrmodi, die nicht nur die Charakteristik des Autos verändern, sondern auch die Insassen mit dem jeweils passenden Sound beschallen. Viel mehr dürfen wir nicht verraten, zumal auch das Cockpit verhängt war: Doch das, was wir erspäht haben, verspricht auch für das Auge viel, viel Spaß … •
Die FLOTTE war dabei, als eine Handvoll österreichischer Journalisten den neuen Cupra Raval schon drei Monate vor der Weltpremiere testen durfte
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AUTO • SCHON GEFAHREN Alpine A390
Wer nicht wagt, … Bis dato stand Alpine für kompakte Sportlichkeit, mit der A390 traut sich die sportive Renault-Tochter nun ins elektrische SUV-Segment. Text: Stefan Schmudermaier, Fotos: Alpine
E
s ist schon nicht ganz ohne, was sich Renaults Sportableger mit dem jüngsten Modell traut. Ein vollelektrisches Premium-SUV ist ein Segment, mit dem man schließlich bis jetzt so rein gar nichts am Hut hatte. Um in eine vielversprechende Zukunft zu blicken, sind aber hin und wieder auch gewagte Schritte nötig, auch im Hinblick auf entsprechende Stückzahlen, die mit einem Sportwagen vom Format einer A110 wohl nicht machbar sind. Die A390 möchte natürlich auch andere Kundengruppen erobern, auch bei Firmenkunden und hier natürlich bei den User-Choosern.
Fahrverhalten vom Feinsten Die FLOTTE hatte bereits die Gelegen heit, erste Testkilometer mit dem neuen Überflieger aus Dieppe, der Heimat von Alpine, zu absolvieren. Überflieger auch deshalb, da die A390 das bis dato schnellste Serienmodell ist, je nach Modell geht’s in 4,8 (GT) bzw. 3,9 Sekunden (GTS) auf Tempo 100. Im GT – den wir fahren konnten – geht natürlich ordentlich was vorwärts, seit der Einführung leistungsstarker E-Fahrzeuge aller Fahrzeuggattungen sind knapp fünf Sekunden aber nicht mehr atemberaubend. Spannender ist da das Torque-Vectoring-System, das die drei Elektromotoren – zwei an der Hinter- und einer an der Vorderachse – so zusammenschaltet, dass maximaler
Grip und Performance möglich sind. Und das gelingt durchaus beein druckend, vor allem beim Heraus beschleunigen aus Kurven. Beim Einlenken lässt sich die Physik freilich nicht überlisten, 2,1 Tonnen spürt man eben. Zu den performantesten Fahrzeugen seines Segments zählt das französische SUV mit fünf Sitzplätzen aber in jedem Fall.
Start bei rund 56.000 Euro netto Beim Laden setzt man indes keine Maßstäbe. Zwar wird die 400-VoltTechnologie vor allem mit der Batterie des GTS – die von einem anderen Hersteller kommt als jene des GT – und einer Ladeleistung von 190 kW ausgereizt, der GT bringt es aber lediglich auf 150 kW. In 25 bzw. 29 Minuten ist der Akku von 15 auf 80 Prozent geladen. Die Österreich-Preise sind noch offen, man darf sich aber an Deutschland orientieren, wo man bei netto 56.250 (GT) bzw. 65.000 Euro (GTS) liegt. Exklusivität hat eben auch ihren Preis. •
Die Alpine A390 sticht optisch aus dem SUV-Einheitsbrei heraus, bietet ordentlich Platz und wartet mit TopVerarbeitung und feinen Materialien auf
Alpine A390
Grundmodell: GT
Topmodell: GTS
Leistung | Drehmoment 400 PS (295 kW) | 661 Nm 470 PS (345 kW) | 824 Nm Dauerleistung | Gewicht 183 kW | 2.124 kg
183 kW 1 | 2.121 kg
0–100 km/h | Vmax
4,8 s | 200 km/h
3,9 s | 220 km/h
Reichweite | Antrieb
557 km | Allrad
Ø-Verbrauch | Batterie 18,7 kWh | 89 kWh
503 km | Allrad 20,4 kWh | 89 kWh
Laden AC
11 kW, ca. 9 h (0–100 %) 11 kW, ca. 9 h (0–100 %)
Laden DC
150 kW, 29 min (15–80 %) 190 kW, 25 min (15–80 %)
Kofferraum | Zuladung 532–1.643 l | ca. 400 kg
532–1.643 l | ca. 400 kg
56.250 € 2 (exkl.) | 0 %
65.000 € 2 (exkl.) | 0 %
Basispreis | NoVA
Das gefällt uns: Fahrverhalten, Platzangebot, Verarbeitung Das vermissen wir: Head-up-Display, höhere Ladeleistungen (800 Volt) Die Alternativen: Porsche Macan und andere elektrische Power-SUVs 1)
noch nicht final homologiert, 2) Richtwert
Werksangaben (WLTP)
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AUTO • SCHON GEFAHREN Toyota Aygo X Hybrid
Pfiffiger Sparefroh Mit dem neuen Aygo X Hybrid schlägt Toyota ein neues Kapitel auf und bringt seine bewährte Hybridtechnik erstmals in das kleinste europäische Fahrzeugsegment. Text: Achim Mörtl, Fotos: Toyota
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ährend der Vorgänger noch als klassischer EinstiegsKleinwagen mit 1,0-Liter-Benzinmotor positioniert war, erfolgt nun ein klarer Technologiesprung nach vorne, und der Aygo X wird ausschließlich als Vollhybrid angeboten. Der 1,5-Liter-Benziner liefert nun 92 PS, in Kombination mit dem 80 PS Elektromotor bedeutet das eine Systemleistung von 116 PS. Die Power macht aus dem Aygo X ein komplett anderes Auto, die Beschleunigung von unter zehn Sekunden auf 100 km/h liegt satte fünf Sekunden unter dem Vorgänger.
Fast ein Dreiliter-Auto Bemerkenswert ist die Effizienz, 85 Gramm CO2 bedeuten aktuell den niedrigsten Emissionswert aller Fahrzeuge ohne Plug-in-Technik. Der offizielle WLTP-Verbrauch liegt bei 3,7 Litern. Gerade im Stadtverkehr
profitiert das Fahrzeug vom hohen elektrischen Fahranteil, dem leisen Anfahren und der insgesamt ruhigeren Charakteristik. Trotz der zusätzlichen Komponenten bleiben Radstand, Kofferraumvolumen und Wendekreis unverändert, ermöglicht u. a. durch eine neuartige Anordnung der Batterieeinheiten längs unter der Rücksitzbank. Toyota bietet den Aygo X Hybrid in mehreren klar differenzierten Ausstattungsvarianten an. Während die Standardversionen komfortorientiert abgestimmt sind, setzt der GR Sport auf straffere Dämpfer, härtere Federn und eine direkter abgestimmte Lenkung. Dank seines sehr niedrigen Ver brauches und der zuverlässigen Hybridtechnik ist der Japaner prädestiniert für urbanen Flotteneinsatz. Der Aktions-Einstiegspreis von 18.490 Euro ist ein weiteres starkes Argument für den Toyota Aygo X Hybrid. •
(Nur) für die Stadt
Der neue Toyota Urban Cruiser erweitert ab 2026 das rein elektrische SUV-Portfolio der Marke und kommt mit zwei LFP-Batterien zu 49 und 61 kWh auf den Markt. Die Reichweite liegt je nach Version zwischen 344 und 426 Kilometern (WLTP). Optional gibt es Allrad mit einem zusätzlichem 48-kW-Motor. Im Innenraum sorgt ein langer Radstand für großzügige Platzverhältnisse. Die Markteinführung erfolgt im Februar 2026, die Preisliste startet bei 29.992 Euro netto. Größter Minuspunkt: Die DC-Ladeleistung liegt je nach Akkugröße bei äußerst mageren 55 bzw. 70 kW, was den Urban Cruiser – nomen est omen – zum reinen Stadtauto degradiert. Toyota
Aygo X 1,5 Hybrid Pure
Urban Cruiser Active 49 kWh
Leistung | Drehmoment 116 PS (85 kW) | 120 Nm 144 PS (106 kW) | 193 Nm
Der neue Toyota Aygo X weiß mit niedrigem Verbrauch und pfiffiger Optik zu gefallen
Dauerleistung | Gewicht – | 1.090 kg
64 kW | 1.775 kg
0–100 km/h | Vmax
9,6 s | 150 km/h
9,2 s | 172 km/h
el. Reichweite | Antrieb – | Vorderrad
344 km | Vorderrad
Ø-Verbrauch | Batterie 3,7 l S | –
14,9 kWh | 47,8 kWh
Laden AC
–
11 kW, ca. 6:30 h (0–100 %)
Laden DC
–
55 kW, ca. 45 min (10–80 %)
Kofferraum | Zuladung 231–829 l | 420 kg
310–1.300 l | 480 kg
Basispreis | NoVA
29.992 € (exkl.) | 0 %
20.490 € (inkl.) | 0 %
Werksangaben (WLTP)
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AUTO • TEST Mercedes CLA EQ
Elektrischer Wunderwuzzi? Der neue, elektrische Mercedes-Benz CLA hat viele Vorschusslorbeeren im Hinblick auf Effizienz und Ladeleistung bekommen, alle Versprechen konnte er im Test aber nicht einlösen. Text & Fotos: Stefan Schmudermaier
Z
ahlreiche E-Mobilisten oder solche, die es noch werden wollen, haben dem Marktstart des neuen Mercedes CLA entgegen gefiebert. Kein Wunder, lesen sich die technischen Eckdaten doch fantastisch. Eine 800-Volt-Fahrzeugarchitektur, die Schnellladen mit 320 kW ermöglicht, und eine Effizienz, die sich in einem WLTP-Verbrauch von 12,5 kWh und einer Reichweite von satten 771 Kilometern niederschlägt. Dazu im Falle unseres Testautos noch Allradantrieb und eine Beschleunigung von 4,9 Sekunden auf 100 km/h, fertig ist der elektrische Traumwagen. Soweit die Theorie, die FLOTTE hat die Coupé- Limousine einem ausführlichen Test unterzogen, schließlich ist die Praxis bei aktuell vorherrschenden Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt schon so manch anderem E-Auto an die Nieren oder vielmehr die Batterie gegangen.
Kein Raumwunder Doch der Reihe nach, widmen wir uns zunächst dem Innenraum. Üppige Platzverhältnisse kann man dem CLA Coupé nicht attestieren, an Bord nahezu gleich langer Fahrzeuge wie Škoda Octavia oder Tesla Model 3 geht’s einfach luftiger zu, vor allem im Fond. Und auch die gerade einmal 405 Liter Kofferraum sind bescheiden, immerhin gibt’s vorne einen 101
Liter fassenden Frunk. Ergonomisch sammeln die zwei Fensterheberschalter mit Umschalter für vier Fenster sowie die Touchflächen am Lenkrad Minuspunkte, im Shooting Brake gibt’s dankenswerterweise wieder Tasten und Walzen am Volant.
Winterreichweite unter 500 km Die erwähnten 12,5 bis 14,7 kWh WLTPVerbrauch sind jedenfalls im Winter unerreichbar, um die 20 kWh zeigte der Bordcomputer im gemischten Alltagsbetrieb. Entsprechend rücken auch die 771 Kilometer Reichweite in weite Ferne, rund 450 Kilometer sind dennoch sehr ordentlich. Bei niedrigen Temperaturen sinkt auch die Ladeleistung, 150 kW waren es mit unfreiwillig nicht vorkonditioniertem Akku, trotz des im Navi hinterlegten Zieles eines Schnellladers. Manuell lässt sich das Vorwärmen leider nicht starten, besonders schade für Nutzer von Google oder Apple Maps. Tests deutscher Kollegen bescheinigen eine durchschnittliche Ladeleistung von 172 kW zwischen 10 und 80 Prozent sowie 20 Minuten für das Nachladen von 300 Kilometern Reichweite, beides tadellose Werte. Der Nettopreis unseres nicht allzu üppig ausgestatteten Testautos lag bei stolzen 58.000 Euro, 49.992 kostet das günstigste Allradmodell, 41.625 Euro das Basismodell. •
Zwei Monitore im Cockpit, optional sogar einer für den Beifahrer. Der CLA sitzt wie ein Maßanzug, im Fond kann es dabei im Kopfbereich schon mal eng werden. Kofferraum 405 Liter, plus weitere 101 im Frunk
Mercedes-Benz CLA EQ
Flotten-Tipp: 200
Testmodell: 350 4MATIC
Leistung | Drehmoment 224 PS (165 kW) | 335 Nm 354 PS (260 kW) | 515 Nm Dauerleistung | Gewicht 135 kW | 2.045 kg
200 kW | 2.135 kg
0–100 km/h | Vmax
7,5 s | 210 km/h
4,9 s | 210 km/h
Reichweite | Antrieb
541 km | Hinterrad
Ø-Verbrauch | Batterie 12,3 kWh | 58 kWh
771 km | Allrad 12,5 kWh | 85 kWh
Laden AC
11 kW, 6:30 h (0–100 %) 11 kW, 9:00 h (0–100 %)
Laden DC
200 kW, 20 min (10–80 %) 320 kW, 22 min (10–80 %)
Kofferraum | Zuladung 405 + 101 l Frunk l | 455 kg 405 + 101 l Frunk l | 440 kg Basispreis | NoVA
41.625 € (exkl.) | 0 %
49.992 € (exkl.) | 0 %
Das gefällt uns: Lade- und Fahrleistung, Fahrverhalten Das vermissen wir: niedrigere Preise, größeres Platzangebot Die Alternativen: BMW i4, Tesla Model 3, VW ID.7 Werksangaben (WLTP)
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AUTO • TEST Kia EV4
Die Faust aufs Auge Die elektrische Kompaktklasse ist dieser Tage nicht gerade heiß umfehdet, umso willkommener Kias neuer, interessant gezeichneter Beitrag. Wir durften den EV4 in der GT-Line ausprobieren. Text & Fotos: Mag. Bernhard Katzinger
B
eim Automobildesign gibt es bekanntlich zwei Gedankenschulen: gefällig oder auffällig. Während Ersteres die Journaille bei der begeistert, erfrischt Präsentation Zweiteres oft erst im Laufe der Jahre als willkommene Abwechslung das allzu einheitliche Straßenbild. In welche der beiden Kategorien der Kia EV4 fällt, braucht nicht eigens erwähnt zu werden, ein Bild sagt mehr …
Empfehlung: penibel Probe sitzen Was nicht jedem gefällt, gefällt manchem dafür ganz besonders, nämlich uns die dreifach abgestufte knuffige Front, die mit ein bisschen Fantasie an eine geballte Faust erinnert. Der kurzschnäuzige Vorderwagen lässt zwar keinen Platz für einen Frunk, ermöglicht aber viel Innenraum, angesichts der Gesamtlänge von 4,45 Metern geradezu verblüffend viel. Unter der flachen Bauweise und dem im Tester verbauten Schiebedach leidet jedoch die Sitzhöhe. Interessenten über 1,85 Meter, die noch dazu gern im Auto sitzen, anstatt zu lümmeln, sollten penibel Probe sitzen. Hat man seine Position gefunden, die tadellose App verbunden und sich mit der intuitiven Bedienung vertraut gemacht, geht’s los: Fahr- und vor allem Ladeleistung liegen im gerade noch ausreichenden Spektrum, bieten aber keinen Trumpf beim E-Auto-Quartett. Dass Kia beim
neuen Kompakten auf die 800-VoltTechnik verzichtet, dürfte vor allem jenen sauer aufstoßen, welche gern schneller schnellladen als mit maximal 128 kW. Halbstündige Ladepausen macht der EV4 mit konkurrenzfähiger Effizienz und Reichweite (bis 625 km) wett; dass unser TestVerbrauch eher bei 19 als bei den 15 kWh/100 km des WLTP-Datenblatts zu liegen kam, war dem Wintereinbruch geschuldet.
Platz Länge mal Breite, weniger allerdings in der Höhe, bietet der bis zur Sitzheizung hinten üppig ausgestattete Kompakte. Der Fahrer darf auch echte Knöpfe drücken und mittels Drehreglern regeln, das macht Freude
Selbstbewusste Preisgestaltung Für warme Gefühle sorgten hingegen echte Knöpfe oder die Drehrädchen für die Lautstärke am Lenkrad und in der Mittelkonsole. Nur die Bedienelemente fürs Innenraumklima müssen ums Lenkrad herum angetouched werden. Die GT-Line verwöhnt unter anderem mit Sitzheizung bis in die zweite Reihe, LED-Fernlichtassistent und mit besonders komfortablen Vordersitzen („Premium Relaxation“). Bei all dem Lob hat die Sache dann doch einen Haken, die äußerst selbstbewusste Preisgestaltung zwischen 32.992 und 45.867 Euro netto trübt wohl die Marktchancen des Kia EV4. •
Kia EV4 Hatchback
Basis: Standard Range
Testmodell: Long Range GT-Line
Leistung | Drehmoment 204 PS (150 kW) | 283 Nm 204 PS (150 kW) | 283 Nm Dauerleistung | Gewicht 50 kW | 1.736 kg
50 kW | 1.821 kg
0–100 km/h | Vmax
7,4 s | 170 km/h
7,7 s | 170 km/h
Reichweite | Antrieb
440 km | Vorderrad
625 km | Vorderrad
Ø-Verbrauch | Batterie 15,0 kWh | 58,3 kWh
15,2 kWh | 81,4 kWh
Laden AC
11 kW, 5:20 h (10–100 %) 11 kW, 7:15 h (10–100 %)
Laden DC
101 kW, 29 min (10–80 %) 128 kW, 31 min (10–80 %)
Kofferraum | Zuladung 435–1.391 l | 453 kg
435–1.391 l | 445 kg
Basispreis | NoVA
45.867 € (exkl.) | 0 %
32.992 € (exkl.) | 0 %
Das gefällt uns: die Frontpartie, die knackige Kompaktheit Das vermissen wir: etwas mehr Kopffreiheit, günstigere Preise Die Alternativen: Cupra Born, Citroën ë-C4, MG4, VW ID.3 Werksangaben (WLTP)
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AUTO • TEST Audi A5 Avant
Fast wie in guten alten Zeiten Was blieb vom ehemaligen Flottenliebling nach der Umbenennung auf A5 Avant? Vieles kann der neue Mittelklasseaudi besser als der A4. Ein Detail aber musste unter der Optik leiden. Text & Fotos: Roland Scharf
A
ls Fuhrparkbetreiber sieht man viele Sachen nüchterner als manch Privatkunde. Diskussionen über die neue Nomenklatur der Ingolstädter führen etwa ins Bodenlose. A4, A5 – all das ändert ja nichts an den Fakten, wie gut ein Auto ist und was es alles kann. Bewerten wir den neuen Mittelklassekombi von Audi also streng nach diesen Richt linien des gewogenen Einkäufers und beantworten wichtigere Fragen. Etwa ob der Basisbenziner dem deutlich stärkeren Diesel vorzuziehen ist.
Gut genug ist gut genug Im Prinzip: ja. Die 150 PS werden nämlich nicht wie im VW-Konzern üblich aus 1,5 Litern gewonnen. Stattdessen drosselte man den normal 204 PS starken Zweiliter-Turbo und verpasste ihm ein Mild-Hybrid-System, das 24 Extra-PS besteuert. Dank der früh anliegenden 280 Newtonmeter ist man jedenfalls standesgemäß motorisiert, das Siebengang-Direktschaltgetriebe hält den Vierzylinder immer im richtigen Drehzahlbereich und nur wer wirklich oft und gerne auf der Autobahn beschleunigt, könnte sich im einen oder anderen Moment etwas mehr Leistung wünschen. So aber spart man sich doch viel Kohle, nämlich 7.000 Euro im Vergleich zum
204 PS starken TDI oder 6.000 Euro im Vergleich zur stärkeren TFSI-Version.
Typische Eigenschaften Und sonst? Das Audi-Design außen ist gefällig und nicht zu übertrieben, innen muss man sich an das schon unzeitgemäße Weglassen praktisch aller Schalter erst gewöhnen, zumal selbst das Lenkrad nur über TouchFlächen verfügt. Wichtiger aber: Sitze, Sitzposition, Übersicht, vom Fahren an sich ist der A5 wieder ein typischer Audi, der sich auch keine Blöße gibt, was Lenkverhalten oder Federungskomfort angeht. Langstrecke beherrscht er auch dank der niedrigen Geräuschkulisse so gut wie sein Plattformkollege A6 und sogar ein ewiger Kritikpunkt des A4, nämlich die beengten Platzverhältnisse, konnte korrigiert werden. Nicht nur vorne, vor allem im Fond sitzt es sich nun deutlich feudaler, da spürt man die sieben Zentimeter mehr Außenlänge und Radstand am deutlichsten. Dass der Kofferraum um 19 Liter geschrumpft ist, wollen wir jetzt einmal nachsehen – der A5 war bis jetzt ja schließlich auch wegen seiner Form bekannt und nicht wegen seiner Platzverhältnisse. Und erst recht nicht wegen seiner wenig selbstbewussten Preisgestaltung.
Cockpit sehr clean, kaum Schalter, aber gute Sitzposition. Platz im Fond besser als im Vorgänger, schickes Heck kostet ein wenig Laderaum
Audi A5 Avant
Flotten-Tipp: TDI
Testmodell: TFSI
Hubraum | Zylinder
1.968 cm3 | 4
1.984 cm3 | 4
Leistung
204 PS (150 kW)
150 PS (110 kW)
Drehmoment
400 Nm ab 1.750/min
280 Nm ab 1.400/min
0–100 km/h | Vmax
7,7 s | 242 km/h
9,8 s | 216 km/h
Getriebe | Antrieb
7-Gang aut. | Vorderrad 7-Gang aut. | Vorderrad
Ø-Verbrauch | CO2
4,7 l D | 124 g/km
6,6 l S | 150 g/km
Kofferraum | Zuladung 476–1.424 l | 520 kg
476–1.424 l | 525 kg
Basispreis | NoVA
49.971 € (inkl.) | 12 %
56.881 € (inkl.) | 7 %
Das gefällt uns: wieder ein echter Mittelklasseaudi Das vermissen wir: ein wenig mehr Power beim Überholen Die Alternativen: natürlich 3er BMW und Mercedes C-Klasse, was sonst? Werksangaben (WLTP)
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DAUERTEST • UPDATE BYD Sealion 7
T RTES DAUEDATE UP
Seelöwe auf der Zielgeraden Mit Riesenschritten naht das Ende des Dauertests unseres BYD Sealion 7. Wie schlägt sich das SUV-Coupé in den Bergen, und hält der LFP-Akku im einsetzenden Winter, was er verspricht? Text und Fotos: Mag. Bernhard Katzinger
E
in neues Modell einer jungen Marke wirft logischerweise eine Menge Fragen auf. Viele dieser Fragen haben sich nach nunmehr knapp 28.000 Kilometern mit dem Dauertestwagen BYD Sealion 7 geklärt.
Stimmt die Chemie? Der LFP-Akku (BYD-Paradedisziplin der ersten Stunde übrigens) gewinnt in dieser Klasse klar die Öko-Wertung, insbesondere, da die Ladeleistung bei Kälte nunmehr nur mehr moderat unter der problemstofffreien AkkuChemie leidet. Zuletzt sahen wir im kalten November beim Schnellladen immerhin noch 180 der möglichen 230 Kilowatt. Wie hält es der Wagen mit der Effizienz? Nun, unser Dauertestverbrauch pendelt übers Jahr stabil um die 23,5 kWh/100 km. Autobahn etappen im „Verbrennertempo 130 plus“ kratzen an der 30er-Marke, auf urlaubsbedingten Wegen in Osttirol zeigte der Sealion im „Auffi- ObiBetrieb“ einen Durchschnittsverbrauch um die 15 kWh/100 km. Insgesamt kann der Verbrauch sich also sehen lassen für ein Allradfahrzeug mit sage und schreibe 530 PS. Diese Leistung braucht zwar kein Mensch, aber sie stört auch nicht
und sorgt im „Ah, hallo, ist das ein Elektro?“-Gespräch zuverlässig für anerkennend hochgezogene Augenbrauen. Die Modellbezeichnung „4,5 S“ steht übrigens für den Beschleunigungswert, weiterer Fun-fact für die Bestaunenden.
Der Assistent als Oberlehrer Weniger für Staunen, sondern eher für Ärger sorgt die bevormundende Assistenz. Zwar lassen sich Spurhalte-Oberlehrer und Tempo-Piepserl recht einfach abschalten – allerdings „verliert“ man dadurch die Anzeige geltender Tempolimits. Zu „aufmerksam“ auch der Aufmerksamkeitsassistent, der hinter jedem langen „Oh“ ein Gähnen vermutet und bimmelnd eine Pause einmahnt. Volle Punkte kassiert der Seelöwe auf der langen Strecke. Über 400 Kilometer Reichweite sind bei familienfreundlichem Tempo im Sommer drin, dank des gebotenen Innenraumkomforts machen das Fahrer und Passagiere auch gerne mit. Über die Fertigungsqualität lässt sich nach fast einem Jahr Testzeit nichts Negatives sagen. Selbst das drehbare Display, welches kindliche Beifahrer gern ausufernd „testen“, dreht sich nach wie vor zuverlässig. •
Als komfortabler Reise wagen hat der BYD Sealion 7 in unserem Dauertest seine Bestimmung gefunden. Nicht nur das Platzangebot, auch Materialqualität und Verarbeitung können sich sehen lassen BYD Sealion 7
Grundmodell: Comfort RWD
Testmodell: Design AWD
Leistung | Drehmoment 313 PS (230 kW) | 380 Nm 530 PS (390 kW) | 690 Nm Dauerleistung | Gewicht 70 kW | 2.225 kg
145 kW | 2.435 kg
0–100 km/h | Vmax
6,7 s | 215 km/h
4,5 s | 215 km/h
Reichweite | Antrieb
482 km | Hinterrad
Ø-Verbrauch | Batterie 16,6 kWh | 82,5 kWh
502 km | Allrad 18,2 kWh | 91,5 kWh
Laden AC
11 kW, ca. 8 h (0–100 %) 11 kW, ca. 9 h (0–100 %)
Laden DC
150 kW, 32 min (10–80 %) 230 kW, 24 min (10–80 %)
Kofferraum | Zuladung 520–1.789 + 58 l | 410 kg 520–1.789 + 58 l | 410 kg Basispreis | NoVA
39.983 € (exkl.) | 0 %
43.733 € (exkl.) | 0 %
Das gefällt uns: Platzangebot, OTA-Updates, Langstreckenkomfort Das vermissen wir: Das Schweigen des Oberlehrers Die Alternativen: Tesla Model Y, VW ID.5, Cupra Tavascan Werksangaben (WLTP)
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AUTO • TEST Hyundai Ioniq 9
(I Can Get a) Disinfection Mit 5,06 Metern Länge ist das neue Hyundai-Flaggschiff sowas wie ein SUV-Kombi-Van und wartet mit viel Platz im Innenraum und Sitzplätzen für bis zu sieben Personen auf. Text & Fotos: Stefan Schmudermaier
S
uv ist nicht gleich SUV, das wird spätestens bei den äußeren Abmessungen klar. Mit über fünf Metern Länge ist der Ioniq 9 jedenfalls ein ordentlicher Lackl, andererseits aber auch auf den Millimeter gleich lang wie ein BMW i5 Touring. Die Wuchtigkeit des Koreaners kommt nicht zuletzt durch den hohen Aufbau, der ordentlich Platz im Innenraum garantiert. Was sich durch fürstliche Beinfreiheit im Fond bemerkbar macht, oder – schiebt man die mittleren Sitze etwas nach vorne – selbst in Reihe drei die Mitnahme zweier weiterer Erwachsener ermöglicht. Und das bieten im Normalfall eher Vans als Kombis oder SUVs. Noch luftiger geht’s zu, wenn man sich für die sechssitzige Variante in 2-2-2-Bestuhlung entscheidet.
Desinfektion gefällig? Das Kofferraumvolumen ist nicht minder beeindruckend, selbst wenn das gesamte Gestühl aufgestellt ist – passiert in Reihe drei elektrisch – sind noch 338 Liter vorhanden, als Zweisitzer schluckt der große Hyundai bis zu 2.419 Liter. Praktisch: Im 52 Liter großen Frunk lassen sich Ladekabel und Zubehör unterbringen. Und noch ein interessantes Feature bringt der
Ioniq 9 mit, unter einer Klappe im Bereich der Mittelkonsole lassen sich Dinge – etwa ein Handy – mit UV-Licht desinfizieren, zehn Minuten dauert der Vorgang. Auch sonst bleiben im von uns gefahrenen Topmodell Calligraphy kaum Wünsche offen, einzige Aufpreisposten sind Komfortsitze in Reihe zwei für 990 Euro, das Panoramadach für 1.490 Euro und die verzichtbaren digitalen Außenspiegel für die gleich Summe.
Das Cockpit zeigt sich aufgeräumt und mit haptischen Tasten, auf einen Riesenscreen wurde verzichtet. Die digitalen Außenspiegel kann man einsparen, top sind der Platz für sieben Erwachsene sowie bis zu 2.419 Liter Kofferraum
Flott in jeder Hinsicht Bei der Antriebsbatterie schöpft der Hyundai aus dem Vollen, 110 kWh stehen zur Verfügung, 600 Kilometer sollen damit nach WLTP möglich sein. Unser Praxisschnitt hat sich bei 25 kWh eingependelt, was hochgerechnet einer Reichweite von etwa 440 Kilometern entspricht, aber das Leergewicht von 2.721 Kilogramm will auch bewegt werden – in der Performance-Variante in beachtlichen 5,2 Sekunden auf 100 km/h. Flott geht auch das Laden vonstatten, bei DC mit maximal 233 kW ist die Batterie in 25 Minuten von 10 auf 80 Prozent gefüllt. Die Preisliste startet beim 2WD Trendline ab 58.325 Euro netto, für unser Topmodell werden 87.490 dann nicht mehr vorsteuerabzugsfähige Euronen fällig. •
Hyundai Ioniq 9
Flotten-Tipp: Trendline 2WD
Testmodell: Calligraphy 4WD Perf.
Leistung | Drehmoment 218 PS (160 kW) | 350 Nm 428 PS (315 kW) | 700 Nm Dauerleistung | Gewicht 73 kW | 2.474 kg
73 kW | 2.721 kg
0–100 km/h | Vmax
9,4 s | 190 km/h
5,2 s | 200 km/h
Reichweite | Antrieb
620 km | Hinterrad
600 km | Allrad
Ø-Verbrauch | Batterie 19,9 kWh | 110 kWh
20,6 kWh | 110 kWh
Laden AC
11 kW, 10:40 h (0–100 %) 11 kW, 10:40 h (0–100 %)
Laden DC
233 kW, 25 min (10–80 %) 233 kW, 25 min (10–80 %)
Kofferraum | Zuladung 338–2.419+88 l | 706 kg
338–2.419+52 l | 599 kg
Basispreis | NoVA
87.490 € (inkl.)* | 0 %
58.325 € (exkl.) | 0 %
Das gefällt uns: Platzangebot, Fahrleistungen, 2,5 Tonnen Anhängelast Das vermissen wir: konventionelle Außenspiegel (sparen 1.490 Euro) Die Alternativen: Kia EV9, Volvo EX90, Audi Q8 e-tron kein Vorsteuerabzug über 80.000 Euro brutto
*
Werksangaben (WLTP)
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AUTO • TEST BYD Dolphin Surf
Genug ist genug! Als vollelektrischer Kleinwagen zum Kampfpreis trat der BYD Dolphin Surf an. Im Altag überrascht er dann aber doch eher mit seinen sehr erwachsenen Talenten: Mehr E braucht man nicht. Text & Fotos: Roland Scharf
E
s war eigentlich in der Schule nicht viel anders mit den ewigen Strebern: Meist die komischsten Frisuren und kratzigsten Pullover, aber bei den Schulnoten einfach unschlagbar. Auch der Dolphin Surf muss einem nicht gefallen. Aber echte Schwächen? Sucht man vergebens. BYD hat bei ihrem Kleinsten definitiv die Hausaufgaben gemacht, was schon beim wichtigsten Punkt anfängt: beim Preis.
Was zählt So geht es tatsächlich bereits bei 18.658 Euro netto los, wofür man 88 PS und knapp 200 Kilometer Reichweite bekommt. Ladeleistung? Maximal 65 kW, was den 30 kWh-Akku ausreichend, aber nicht überbordend schnell befüllt. Auch ausstattungsmäßig ist man ausreichend bedient, hat sogar eine Rückfahrkamera und Einparkhilfe am Heck an Bord, muss aber auf LED-Licht oder kabelloses Handyladen verzichten. Boost und Comfort haben all dies, in unserem Fall des Topmodells sogar getönte Fondscheiben.
Keine weiteren Fragen Natürlich ist mit vollen Akkus gut stinken, denn in unserem Fall hat
der Surf mit der Basisversion nur den Namen gemein. Die besseren zwei Versionen Boost und Comfort haben schon 156 PS, 43,2 statt 30 kWh im Akku und 85 statt 65 kW Ladeleistung, was schon 21.158 beziehungsweise 23.241 Euro netto kostet, dafür aber äußerst nüchtern brutal endgültig die Frage beantwortet, wie viel E-Auto man eigentlich benötigt. Der Top-Surf geht gut genug für ein wenig Fahrspaß, bietet genügend Laderaum für alltägliche Belange, hat genug Platz und Reichweite, um auch einmal zu viert zur Omi zu düsen, bleibt dennoch klein genug, um überall einen Parkplatz zu finden. Nicht einmal bei der Bedienung leistet er sich ernsthafte Patzer, womit nur Details bleiben, die nerven. Etwa der fummelige Wählknopf, die staksigen Türgriffe, die fehlende Außentemperaturanzeige und Hutablage, woran man am ehesten merkt, wie sehr bei diesem Modell gespart wurde. Dennoch: Wer sich mit der kofferigen Optik anfreunden kann, hat hier wohl die derzeit beste Antwort auf die ewige Frage, wo nackte Mobilität aufhört und Luxus anfängt, ohne den Buchhalter zu quälen. Alternative Antwortvorschläge sind jederzeit willkommen. •
Karosserie bizarr außen, aber praktisch innen mit genügend Platz für den Alltag. Nichts zu meckern am Kofferraum so wie an Ergonomie und Verarbeitung
Marke BYD Dolphin Surf
Flotten-Tipp: Active
Testmodell: Comfort
Leistung | Drehmoment 88 PS (65 kW) | 175 Nm
156 PS (115 kW) | 220 Nm
Dauerleistung | Gewicht 35 kW | 1.294 kg
60 kW | 1.390 kg
0–100 km/h | Vmax
11,1 s | 150 km/h
9,1 s | 150 km/h
Reichweite | Antrieb
220 km | Vorderrad
310 km | Vorderrad
Ø-Verbrauch | Batterie 15,5 kWh | 30 kWh
16 kWh | 43,2 kWh
Laden AC
11 kW, 3:5 h (0–100 %)
11 kW, 5 h (0–100 %)
Laden DC
65 kW, 30 min (10–80 %) 85 kW, 30 min (10–80 %)
Kofferraum | Zuladung 308–1.037 l | 344 kg
308–1.037 l | 344 kg
Basispreis | NoVA
23.241 € (exkl.) | 0 %
18.658 € (exkl.) | 0 %
Das gefällt uns: die brutale Art, zu zeigen, wie viel Auto ausreicht Das vermissen wir: eine Hutablage und die Außentemperaturanzeige Die Alternativen: Hyundai Inster, Fiat Grande Panda Electric, Renault 4 Werksangaben (WLTP)
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AUTO • TEST Dacia Bigster
Große Nummer Dem Dacia Bigster fliegen die Sympathien und Ehrungen dieser Tage geradezu entgegen. Wir wollten in der Hybrid-Variante herausfinden, ob der „Bahö“ gerechtfertigt ist. Text & Fotos: Mag. Bernhard Katzinger
N
eben dem Sieg beim „Großen Österreichischen Automobilpreis des ARBÖ“ ist der Preis-Leistungs-Herausforderer auch unter den Finalisten für das „Car of the Year“ – ein prestigeträchtiger ExpertenAward, der allerdings erst nach Redaktionsschluss dieser Ausgabe vergeben wird. Bei Privatkunden führt der Dacia Bigster gar die österreichischen Verkaufs-Charts an, wie der Hersteller vermeldet.
Smart not sorry! Eine der Ursachen dafür ist zweifelsohne der Preis: Ab 24.490 Euro ist man dabei, für einen ausgewachsenen C-SUV eine Ansage. Unser Tester schlägt trotz schöner Extras wie Zweifarblackierung, 19-Zöllern oder Winterpaket mit fairen 32.155 Euro zu Buche. Der Vollhybridantrieb – kein Minderheitenprogramm, wie man bei Dacia betont – liefert gerade im Speckgürtel, wohl das angestammte Revier des Wagens, zuverlässig ab. Dessen Bewohner macht sich morgens gern auf leisen Sohlen rein elektrisch aus der Parklücke, die Wahl der Fahrstufe erfolgt sanft und automatisch, und der Dreizylinder-Benziner wird nur dann unangenehm laut, wenn man volle Leistung abruft, etwa bei Überholvorgängen oder an Steigungen. Rauer, mit Ecken und Kanten, präsentiert sich nicht nur das insgesamt gefällige Exterior, sondern auch der Innenbereich. Der viele Kunststoff mag die eine oder andere Nase
kräuseln. Dem wäre entgegenzuhalten, dass robust und pflegeleicht besser zum Charakter des Wagens passen als edle Velourstoffe oder Leder. Hier regiert eben Bodenständigkeit statt etepetete, garniert mit ein paar pfiffigen Details: etwa fünf im Bigster verteilten Befestigungspunkten, an denen praktische Gadgets von Tabletoder Handyhalterung bis hin zu einem Universal-Kubus namens „You-Clip 3 in 1“ befestigt werden können. Smart statt schick, darf auch sein.
Das You-Clip-3-in-1-System (M. r.), das Becherhalter, abnehmbare LED-Lampe und Taschenhaken vereint, kann an fünf Punkten im Auto angebracht werden – nur eines von vielen pfiffigen Details im Dacia Bigster
5,5 Liter im Speckgürtelmix Weiters positiv aufgefallen ist uns die exzellente Übersicht, selbst beim Rangieren in engen Verhältnissen wird das – eh nicht so kristallklare – Bild der Rückfahrkamera nicht gebraucht. Noch mehr feiern als das aktuelle Angebot dürfte der Alpenrepublikaner in Bälde den Allradantrieb – derzeit nur mit Handschalter und MildHybrid erhältlich – in Kombination mit der tadellosen Multi-Mode-Automatik. Abschließend noch ein Blick auf den Verbrauch, im Speckgürtelmix sind wir auf 5,5 Liter gekommen, was als durchaus anständig bezeichnet werden darf. •
Marke Modell
Flotten-Tipp: Mild Hybrid 130 4x4
Testmodell: Journey Hybrid 155
Hubraum | Zylinder
1.199 cm3 | 3
1.789 cm3 | 4
Leistung
131 PS | 96 kW
109 PS + 36 kW E-Motor
Drehmoment
230 Nm | 2.100 U/min.
172 Nm + 205 Nm E-Motor
0–100 km/h | Vmax
11,2 s | 174 km/h
9,7 s | 174 km/h
Getriebe | Antrieb
6-Gang man. | Allrad
6-Gang aut. | Vorderrad
Ø-Verbrauch | CO2
6,1 l S | 136 g/km
4,7 l S | 106 g/km
Kofferraum | Zuladung 550–1.853 l | 455 kg
546–1.851 l | 453 kg
Basispreis | NoVA
30.490 € (inkl.) | 2 %
29.090 € (inkl.) | 8 %
Das gefällt uns: Bodenständigkeit und Übersicht Das vermissen wir: Elektro-Variante, welche diese Tugenden hochhält Die Alternativen: Škoda Karoq, VW Tiguan, Suzuki Vitara Werksangaben (WLTP)
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Freizeit
Als ein Bugatti ein Volkswagen war Von 1998 bis 2021 gehörte der exklusive Autohersteller zu VW. Die Autostadt Wolfsburg bildet diese Ära ab.
S
ammlungserweiterung in der Autostadt Wolfsburg: Mit Proto typen und Testfahrzeugen aus der Ära, als Bugatti zum Volkswagen-Konzern gehörte, wird das beliebte Ausflugsziel in Niedersachsen um ein Highlight reicher. Der neue Ausstellungsbereich im Zeithaus bietet fünf Themeninseln, die verschiedene Exponate mit gewissen Gemeinsamkeiten zusammenfassen. Mal ist es ganz offensichtlich, mal überraschend, wo der rote Faden zu finden ist. Begonnen hat die VW-Bugatti-History mit der Vision des EB 118: Der Entwurf von Giorgetto Giugiaro hatte einen 18-Zylinder-
DRIVE DIFFER
DRIVE DIFFERENT
Iconic Restomods and Reimagined Automobiles
ENT
Fotos: Schulze Tim, gestalten, Revell, Dotz, Benevento
Iconic Restomods and Reimagined Automobiles
Anders, aber keinesfalls artig „Drive Different – Restomods and iconic automobiles reimagined“ widmet sich auf Englisch jener Szene, die Klassiker restauriert und weiterdenkt. Die Mischung aus ikonischem Charme und moderner Technik findet nicht bei jedem Anklang – im Buch aus dem Verlag bemühen sich Fiat Panda, Lamborghini Countach und weitere um Anerkennung.
Motor, um das Comeback der Marke kräftig einzuläuten. Als technische Grundlage für spätere Serienmodelle diente aber der Motor des EB 218 – das Aggregat in W-Anordnung ist ausgestellt. Designmodelle von Hartmut Warkuß und Jozef Kaban sowie Walter de Silva zeigen unterschiedliche Ansätze am Weg Richtung Veyron. Dieser ist als 16.4 Grand Sport gleich zwei Mal zu sehen. Highlights sind ebenso der Divo, der Centodieci oder das Weltrekordfahrzeug Chiron WRC 300+. Öffnungszeiten von 9 bis 17 Uhr, die reguläre Autostadt-Tageskarte kostet 20 Euro.
Stranger Cars Im Zuge der finalen Staffel von Stranger Things (Netflix) legt Revell vier Modelle der Kult serie auf. Hier sieht man den Chevrolet Camaro des Bösewichts Billy Hargrove, er gefällt durch besondere Detailtreue mit 100 Teilen. Weiters gibt es den Squawk Van, den Chevy Blazer vom Sheriff und den VW T3 von „Surfer Boy“ Argyle.
Im Vintage-Look Mit der Dotz Bilbao bekommt die Kreuzspeichenfelge ein modernes Update. Durch die 4- bzw. 5-Loch-Anbindung passt sie tatsächlich nicht nur auf aktuelle Fahrzeuge, sondern auch auf Klassiker wie den Einser-Golf oder den BMW E30. Beim Finish lässt einem Dotz die Wahl zwischen Blaze und Dark mit poliertem Tiefbett. Dimensionen von 7 x 17 bis 9 x 20 Zoll stehen bereit. Passend für Fiat 500, Seat Leon, Audi A3, VW ID.3 etc.
Hart, härter, Erzbergrodeo Wenn rund 1.500 Motorradfahrer aus aller Welt anreisen, um einen Eisenerztagebau zu bezwingen, aber nur eine Handvoll ans Ziel kommt – dann sind entweder alle komplett deppert oder es handelt sich um das legendäre Erzberg rodeo. Im gleichnamigen Buch aus dem Verlag Benevento widmet sich Werner Jessner der 30-jährigen Geschichte des Events.
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FREIZEIT • SCHON GEFAHREN Opel Mokka GSE
Dieser Mokka ist ein Espresso Mit dem Mokka GSE bringt Opel nicht einfach ein auf Sport geschminktes elektrisches Kompakt-SUV, sondern bedient sich der Erfahrung im Motorsport und stellt ein leistbares Spaßgerät auf die Räder. Text: Achim Mörtl, Fotos: Opel
M
it der Präsentation des Mokka GSE setzt Opel ein Zeichen: Einerseits kann Elektromobilität mehr sein als Effizienz und Alltagstauglichkeit, sie kann auch Motorsport-Gene, die direkt aus dem Rallyesport abgeleitet werden, tragen. Und im Fall des Mokka GSE ist dieser Anspruch nicht nur kommunikativ, sondern technisch belegbar, wurden hier die Kern elemente doch direkt auf das Serienfahrzeug übertragen. Das Fahrzeug ist nicht nur einfach sportlich abgestimmt, um ein dynamisches Image zu erzeugen, vielmehr basiert er technisch auf einem klaren Entwicklungsprinzip. Der Mokka Rallye fungierte als Versuchsträger für Motor, Hochvolt-Komponenten, Sperrdifferenzial und Abstimmung von Fahrwerk und Vorderachse.
Feine Motorsport-Zutaten Der GSE übernimmt davon zentrale technische Komponenten und Setups: 280 PS und 345 Nm Drehmoment, ein mechanisches Sperrdifferenzial, ein verstärkter Stabilisator an der Hinterachse für direkteres Einlenken, eine reine hydraulische Bremse im Track-Modus und ein Fahrwerkssetup mit klarer Motorsport-Signatur. Zum Drüber streuen gibt’s noch 20-ZollFelgen und 380-Millimeter-Bremsscheiben mit 4-Kolben-Bremsanlage.
Entwicklungshelfer Manfred Stohl Die Entwicklungsarbeit erfolgte unter Zuhilfenahme und Einbindung der Opel-Werksfahrer wie Calle Carlberg, aktueller ERC4-Rallye-Europameister und auch gefördert von Manfred Stohl, der mit seiner Firma STARD sehr stark in das Projekt Mokka GSE miteingebunden war. Das Resultat ist eine für ein Elektro-SUV – sofern man hier noch von einem SUV sprechen kann – ungewöhnlich präzise Vorderachse, hohe Stabilität beim Einlenken und eine für ein frontgetriebenes Fahrzeug sehr feine Traktion an der Vorderachse. Der Mokka GSE lässt sich präzise platzieren, führt sauber über die Vorderachse und belohnt einen sportlichen Fahrstil mit spürbarer Rückmeldung, Alcantara-Sportsitze sorgen für Halt. Unterm Strich sind 38.992 Euro netto für diesen kompakten Sportler fair eingepreist, Reichweiten- (336 km) und Ladewunder (100 kW DC) darf man aber keine erwarten. •
Alcantara Sportsitze prägen den Innenraum, außen machen fesche 20-Zöller und weitere optische Zutaten auf den Überdrüber-Mokka aufmerksam Opel Mokka
Flotten-Tipp: Electric Edition
Testmodell: Electric GSE
Leistung | Drehmoment 156 PS (115 kW) | 260 Nm 281 PS (207 kW) | 345 Nm Dauerleistung | Gewicht 62 kW | 1.615 kg
62 kW | 1.672 kg
0–100 km/h | Vmax
9,0 s | 150 km/h
5,9 s | 200 km/h
Reichweite | Antrieb
403 km | Vorderrad
336 km | Vorderrad
Ø-Verbrauch | Batterie 15,2 kWh | 54 kWh
17,9 kWh | 54 kWh
Laden AC
11 kW, 5:20 h (0–100 %) 11 kW, 5:20 h (0–100 %)
Laden DC
100 kW, 27 min (20–80 %) 100 kW, 27 min (20–80 %)
Kofferraum | Zuladung 310–1.060 l | 400 kg
310–1.060 l | 388 kg
Basispreis | NoVA
38.992 € (exkl.) | 0 %
29.992 € (exkl.) | 0 %
Das gefällt uns: Fahrverhalten, Abstimmung, Preis-Leistungs-Verhältnis Das vermissen wir: mehr Reichweite und DC-Ladeleistung Die Alternativen: Alfa Romeo Junior Veloce, Abarth 600e, Peugeot e208 GTi Werksangaben (WLTP)
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EXKLUSIV • RÜCKBLICK Aston Martin Lagonda
Verkeilt in der Zukunft Kaum ein anderes Auto stellte ein derartiges Wagnis dar wie die Neuauflage des Aston Martin Lagonda. Die gewagte Formgebung war im Vergleich zum Technik-Overkill aber noch die konservativste Problematik. Text: Roland Scharf, Fotos: Aston Martin
A
nfang der 1970er gerieten zahlreiche Autofirmen kleinen Zuschnitts in finanzielle Schräglage. Monteverdi, Jensen, Iso Rivolta, alle kämpften sie mit immer strenger werdenden Sicherheits- und Abgasgesetzgebungen. Auch Aston Martin. Der englische Traditionsbetrieb war pleite, fertigte kein einziges Auto mehr, und erst als mehrere Geschäftsleute das Ruder übernahmen, ging es zumindest mit der Produktion alter Modelle wieder zaghaft weiter. Aber das sollte sich schlagartig ändern.
Papier für vier Ein revolutionäres Modell wurde vollmundig angekündigt, das alles in den Schatten stellen sollte. 1976 war es so weit: Die zweite Generation des Lagonda erblickte das Licht der Welt und zeigte auf den ersten Blick, dass man bewusst für Aufsehen sorgen wollte. Wie ein Urmeter der Keilform wirkte er, hatte Klappscheinwerfer, zahlreiche Ecken und Kanten, viel glatte Flächen – und wer beim Anblick des Aston an Origami denkt – so falsch liegt er nicht, denn das Design wurde tatsächlich als „Folded Paper“-Stil bezeichnet. Und der Innenraum? Dort wischte man alles, was man bislang aus englischen Autos kannte. Holz? Chrom? Rund instrumente? Schrullen von gestern, hier läuft alles digital und wird über Knöpfe und Schalter betätigt. Dem nicht genug, kamen erstmals sensorgesteuerte Flächen zur Anwendung, die Anzeigen sind durchwegs LCD-Displays, und alles zusammen bedient eine komplexe Software, die vom Cranford Institute of Technology entwickelt wurde. Und ab da wurde es dann lustig.
über zwei Jahre hinausschob. Irgendwann funktionierte die Elektronik dann aber, sodass man sich langsam um die Ärgernisse kümmern konnte, die man von der erlesenen Kundschaft mitbekam.
Rechenschiebung Ohne Übertreibung kann gesagt werden, dass Aston Martin echte Pionierarbeit geleistet hat. All das, was in modernen Fahrzeugen selbstverständlich ist, kam damals das erste Mal zur Anwendung, bis hin zu Sprachmitteilungen. Aber genau das alles war Aston Martin dann doch zu viel. Die modellgepflegte Version ging zu konventionellen Anzeigen und Bedienelementen zurück, und alles in allem lief die Produktion sogar bis 1990. Hört sich beeindruckend an, nur liefen in diesem langen Zeitraum nur 645 Stück des teuersten Serienautos der damaligen Zeit vom Band. Kurz gesagt: Aston Martin war erneut ein Sanierungsfall. 1987 übernahm Ford das Ruder und deren strenger Rechenschieber ließ derart automobile Eskapaden nicht mehr zu. Die Zeiten, in denen der Rotstift des Buchhalters die Bleistifte der Konstrukteure besiegte, war endgültig angebrochen. •
Erlesene Pannen Die Geldknappheit ließ nämlich keine Erprobung zu, und so gab es nicht nur vereinzelte Elektronikprobleme. Die Werkstätten waren maßlos überfordert, sodass man bereits 1978 auf ein Betriebssystem von Javelina umstieg. All das schlug massiv auf die Entwicklungskosten, den Motor übernahm man daher fast unverändert vom DBS – ja und jetzt wurde es dann auch langsam Zeit, endlich einmal Geld zu verdienen. Wie bitte? Tatsächlich waren die Probleme derart umfangreich, dass man die Markteinführung
Die Technik des Lagonda war so schräg wie sein Design. Cockpit war volldigital und voller Fehler, verdient hat Aston Martin an diesem automobilen Feldversuch nichts
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ABSCHLUSS Leider nein Nein I Aus der Redaktion
DAS DOCH NICHT GEBAUTE FIRMENAUTO Porsche Majun (2015) Irritierende Gerüchte über ein drittes SUV-Modell unterhalb des Macan auf Audi-Q3-Basis kamen 2015 auf, VierzylinderTurbobenziner mit bis zu 400 PS wären möglich gewesen. Das kleine SUV soll bei internen Kundenanalysen eine hohe Zustimmung erhalten haben, schaffte es aber schlussendlich doch nicht in die Serie. •
Fotos: Fabio Hauswirth, stock.adobe.com/Loverina, kegfire, Audi, Christkind
Illustration: Reichel CarDesign
AUS DER RED... Serie: Wünsch dir was Es war einmal … ein kleiner Bub (wobei … vermutlich war der kleine Bub damals schon groß) und wie man nur unschwer erkennen kann, kamen die meisten Wünsche aus der Automobilecke. Das Hobby ließ ihn nicht mehr los und so wurden aus Leidenschaft Berufung und Beruf. Und jetzt ist aus dem kleinen Bub ein sehr großer geworden. Und ein schon bisschen älterer. Während wir hier in der grauen Nebelsuppe herumsitzen, düst unser Stefan gerade durch Florida, um dort seinen 50. Geburtstag zu verbringen. Schauen wir mal, welche Wünsche er für die nächsten 50 Jahre hat, aber …
In unserer Rubrik „Das doch nicht gebaute Firmenauto“ stellen wir Fahrzeuge vor, die zum Zeitpunkt der Erstellung der Illustration durch Reichel CarDesign durchaus Chancen auf Serienfertigung hatten, dann aber doch verworfen wurden.
VORSCHAU Die nächste Ausgabe der FLOTTE erscheint im März 2026, dann mit den Schwerpunkten „Werkstatt & Service“, „Tankund Ladekartenmanagement“ sowie „Reifen- und Reifenhandel“. Darüber hinaus warten natürlich wieder spannende Autotests und Neuvorstellungen sowie weitere Themen rund um den Fuhrpark auf Sie!
Auf jeden Fall wünscht dir das ganze Team: Alles Gute zu deinem 50. Geburtstag! Österreichische
Auflagenkontrolle
Durchschnittliche Druckauflage pro Ausgabe 1. Halbjahr 2025: 21.401
Impressum: MEDIENINHABER, VERLEGER UND ANZEIGENVERWALTUNG A&W Verlag GmbH (FN 238011 t), Inkustraße 1-7/Stiege 4/2. OG, 3400 Klosterneuburg, +43 2243 36840-0, www.flotte.at, redaktion@flotte.at; Verleger: Helmuth H. Lederer (1937–2014); Geschäftsführer: Stefan Binder, MBA (Kfm. Verlagsleiter), +43 664 528 56 61, stefan.binder@awverlag.at, Verlagsleiter B2C, Prokurist & Chefredakteur: Stefan Schmudermaier, +43 664 235 90 53, stefan.schmudermaier@awverlag.at; Chef vom Dienst: Roland Scharf; Redaktionelle Mitarbeit: Mag. Andreas Granzer-Schrödl, Mag. Severin Karl, Mag. Bernhard Katzinger, Achim Mörtl, Mag. Heinz Müller, Roland Scharf; Fotos: Werk, Hersteller, Archiv; Coverfoto: stock.adobe.com/bluedesign, Phushutter; Lektorat: Katharina Schaller, www.lektorat-schaller.at; Anzeigenmarketing: Xaver Ziggerhofer (Ltg.), +43 664 235 90 51, xaver.ziggerhofer@awverlag.at; Winfried Rath, Alexander Keiler; Grafik: graphics – A. Jonas KG, Inkustraße 1-7/Stiege 4/2. OG, 3400 Klosterneuburg, office@jonas.co.at; Druck: Ferdinand Berger & Söhne GmbH, 3580 Horn, Wiener Straße 80; Bezugspreis: Jahresabonnement (6 Ausgaben), Inland: 56,40 Euro inkl. Steuern und Porto; Gerichtsstand: LG Korneuburg; Verbreitete Auflage: 20.806 Stück; Erscheinungsweise: Februar/ März, April/Mai, Juni/Juli, September, Oktober/November, Dezember/Jänner mit Supplements laut Mediadaten 2025; Grundlegende Richtung: unabhängige Fachzeitschrift für österreichische Firmenautobetreiber; Der besseren Lesbarkeit halber verzichten wir auf die Verwendung mehrerer Geschlechtsformen, bei Personenbezeichnungen sind immer alle Geschlechter (m/w/d) gemeint.
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