AUTO & Wirtschaft 02/2026

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ATE Produkte erfüllen nicht nur OE-Standards – sie setzen neue Maßstäbe: für maximale Sicherheit, lange Lebensdauer und das gute Gefühl, auf jedes Detail vertrauen zu können. Doch erst dank eures Könnens werden sie zu einem Meisterwerk!

Qualität von ATE – für das Meisterwerk in eurer Werkstatt.

Die Vienna Drive wurde von Besuchern gestürmt

FOKUS

GEWERBE A&W WERKSTATTFORUM in der Stage 3

Großer Überblick NW-Garantien WIRTSCHAFT

Autoimporteure sehen Aufschwung

Gerald Weiss, redaktioneller

Verlagsleiter B2B

Die große Garantie-Sammlung

Unser monatliches Fokus-Thema kommt in dieser Ausgabe mit vergleichsweise wenig Text aus. Es ist vielmehr eine mehrseitige Tabelle, die es in dieser umfangreichen Form für Österreich wahrscheinlich selten bis noch nie gegeben hat. Herzlichen Dank dafür an Chefredakteur Heinz Müller, der seinen guten Draht zu den Pressesprechern der österreichischen Importeure genutzt hat, um diese Informationen zu sammeln und für Sie aufzubereiten. Vielen Dank auch an die Importeure (mit Ausnahme von Mercedes-Benz und Tesla), die uns diese Fragen so rasch und umfassend beantwortet haben. Für Sie, liebe Leser, ist das ausgesprochen relevant, weil Sie sowohl als Markenbetrieb (in der Argumentation beim Verkauf sowie beim Eintausch oder der Reparatur von Fremdmarken) und sowieso als freier Händler bzw. freie Werkstätte über die Garantiesituation Bescheid wissen sollten.

Nutzen Sie das A&W WERKSTATT-FORUM am 25. Februar, um Ihr Unternehmen zukunftsfit zu machen.

Der Anlass, diese Übersicht zu gestalten, war übrigens Seat, die ebenso überraschend wie konsequent ihre Garantie auf 10 Jahre bzw. 200.000 Kilometer erweitert und damit alle asiatischen Hersteller sehr deutlich überholt hat. In Zeiten der wirtschaftlichen und globalen Unsicherheit bietet die Garantie eine entsprechende Sicherheit.

Das betrifft nicht nur den Neuwagen (wie im Fokus-Thema), sondern auch den Gebrauchtwagen, wie Sie in unserem GW & Wirtschaft in dieser Ausgabe lesen werden.

Die Neuwagen-Garantie ist – mehr denn je – ein entscheidender Faktor im harten Wettbewerb zwischen Marken- und markenungebundener Werkstätte. Die Erhaltung der Garantie ist für viele Konsumenten ein Grund, weiterhin in die Werkstätte des Autohauses zu fahren. Aufgrund höherer Serviceintervalle und wachsender Elektromobilität kommen die Markenbetriebe unter Druck und versuchen, den Kunden länger in ihren Werkstätten zu halten. Gleichzeitig wechseln Kunden aufgrund des wirtschaftlichen Drucks früher in einen freien Betrieb. Dabei werden die Fahrzeuge immer älter und durch die Komplexität müssen auch alte Fahrzeuge – statt zum Pfuscher oder zum Nachbarn – in die Fachwerkstätte fahren. Das Potenzial ist also für alle vorhanden, die kompetent sind und gute Arbeit leisten.

Unabhängig von der Art der Werkstätte, die Sie betreiben, dürfen wir Ihnen das A&W WERKSTATT-FORUM ans Herz legen. Egal ob freie Werkstätte oder Markenbetrieb, ob Reifenspezialist oder Lackier- und Karosseriebetrieb: Beim WERKSTATT-FORUM am 25. Februar in der Stage 3 ist für jeden etwas dabei. Prozessoptimierung und Ertrags-Konzepte, ADAS und Fahrzeuganalyse, Elektromobilität und Reifenpotenzial, Karosserie-Reparatur und Kundenverhalten: Viele Themen sind für jeden Kfz-Unternehmer relevant, manche sind spezifisch. Allen Besuchern werden zudem eine interessante Ausstellung und die wichtige Möglichkeit zum Austausch geboten. Ich hoffe, wir sehen uns dort.

Ab Seite 8

Lesen Sie alles über die aktuellen Hersteller-Garantien, spezielle Hochvolt-Lösungen und Anschluss-Garantien

„Elektrifizierung ist kein Nischenthema mehr, sondern entwickelt sich zum Wachstumstreiber in einem ansonsten nahezu stagnierenden Gesamtmarkt.“ Dies schreibt Prof. Dr. Stefan Bratzel, Leiter des Center of Automotive Management und Experte für Automobil- und Mobilitätsforschung, in seiner jüngsten Studie zur europäischen Auto-Marktentwicklung 2025. Allerdings entwickeln sich die Länder weiterhin auf unterschiedlichem Niveau. Der Norden und die Benelux-Region bleiben Zugpferde: Nach Norwegen, wo 96 Prozent der Neuzulassungen auf batterieelektrische Fahrzeuge (BEVs) entfielen, stürmen Dänemark (69 %), die Niederlande (40 %), Finnland und Schweden (je 37 %) sowie Belgien (35 %) am entschlossensten voran.

Moon wächst

Markus Tatzer, Geschäftsführer von Moon Power, dem E-Mobilitätsdienstleister im Verbund der Porsche Holding Salzburg, blickt auf ein an Wachstumsschritten und Innovationen reiches Jahr 2025 zurück. Mit Polen und Italien sei man in zwei wichtige Wachstumsmärkte der E-Mobilität eingetreten, insgesamt ist Moon damit nun bereits in 26 Ländern aktiv, in denen man über 5.500 Ladepunkte betreibt. Mit Second-Life-Speicherlösungen und einer bereits in Betrieb befindlichen Megawatt-Ladestation sei man am Puls der Zeit, meint Tatzer: „Wir haben uns seit unserer Gründung 2019 als innovativer und verlässlicher ‚Enabler‘ für die E-Mobilität etabliert!“

Europas flatterhafte Antriebswende

Einige Märkte in Europas Süden verzeichnen zwar rasantes Wachstum, aber noch auf niedrigem Niveau, schreibt Bratzel. So beträgt in Italien der BEV-Anteil an den Neuzulassungen erst 6,2 Prozent, was allerdings ein Plus von über 44 Prozent gegenüber 2024 bedeutet. Ähnlich die Entwicklung in Spanien, wo die Elektro-Neuzulassungen um 77 Prozent anstiegen – auf allerdings erst 8,8 Prozent des Gesamtmarkts.

Bei den Herstellern ortet das CAM deutliche Verschiebungen, insbesondere der Vormarsch chinesischer Hersteller ist auffällig: BYD verdreifacht seinen Marktanteil beinahe auf 1,4 Prozent, SAIC wächst um 25 Prozent auf 2,3 Prozent MA. Zu den Verlierern zählen Tesla (-27 %), Toyota (-6,9 %) und Stellantis (-3,9 %).

Bleiburg-Standort gestärkt

Das seit 1999 bestehende Werk des Zulieferers Mahle im kärntnerischen Bleiburg wird ab 2029 Luftbefeuchter für Brennstoffzellenfahrzeuge fertigen, dafür werden bereits in den kommenden Monaten Mitarbeiter qualifiziert, wie der Konzern mitteilt. Der neue Serienauftrag sei „ein klares Bekenntnis von Mahle zur Stärkung der Standorts St. Michael und zum Hochlauf der Wasserstofftechnologien“, erklärt Roland Kaimbacher, Head of Simultaneous Engineering am Mahle-Standort in St. Michael. Die Entscheidung für das Kärntner Werk sei aufgrund des umfassenden Prozess-Know-hows, vor allem in den Bereichen Schweiß-, Klebe-, Spritzguss- und Medientechnologie, getroffen worden. „Unser Team hat bereits mehrfach seine Fähigkeit bewiesen, neue Technologien erfolgreich zu implementieren“, sagte Kaimbacher.

Minister-Support für E-Mobilität

Mobilitätsminister Komm.-Rat Peter Hanke hat in Wien zusammen mit dem Geschäftsführer der Austria Tech Martin Russ das neue Web-Portal eMove Austria vorgestellt, mit dem die Bevölkerung über Belange der E-Mobilität (von aktuellen Daten und Fakten bis hin zu Informationen zu Förderungen) informiert werden soll. Wie Hanke betonte, gehe es ihm darum, das Bewusstsein für Elektromobilität bei den Österreichern zu stärken. Das abgelaufene Jahr 2025 habe in der E-Mobilität deutliche Fortschritte gebracht, nicht zuletzt bei der Ladeinfrastruktur. Mehr Dynamik forderte Hanke bei der Elektrifizierung des Schwerverkehrs ebenso ein wie in Sachen Transparenz der Ladepreise. Hier stehe man in intensiven Gesprächen mit dem Konsumentenschutzministerium und wolle „noch vor dem Sommer“ Maßnahmen präsentieren.

Lukoil Wien geht an US-Investor

Die Carlyle Group übernimmt die in Wien ansässige Lukoil International. In der Wiener Gesellschaft sind zahlreiche Auslandsgeschäfte des zweitgrößten russischen Ölriesen gebündelt, darunter auch die Lukoil Lubricants mit Büro und Werk in Wien. Der Deal müsse noch von US-Behörden genehmigt werden, man verhandle weiter auch mit anderen Interessenten, heißt es vonseiten Lukoil. Der Verkauf wird durch US-Sanktionen nötig.

BMW hält Kurs bei CO2-Zielen

Die BMW-Group hat nach vorläufigen internen Berechnungen innerhalb der EU (inklusive Norwegen und Island) für 2025 einen CO -Flottenwert von 90 Gramm erreicht und liegt damit bereits unter dem 2027-Ziel, so Entwicklungs-Vorstand Joachim Post.

Verhaltener Optimismus

„Wir

können im Werk das Nachfragevolumen bei den Antrieben flexibel ausbilanzieren“

Albrecht Reimold, Produktionsvorstand Porsche AG

„Wir glauben, dass Unternehmen weiter in die Erneuerung der Fuhrparks investieren werden.“

Markus Wildeis, Stellantis

„Wir erwarten für 2026 ein leichtes Plus auf etwa 290.000 Einheiten.“

Nach einer rückläufigen Marktentwicklung im Jahr 2025 (41.271 Neuzulassungen, -30 %) hofft Österreichs Zweiradbranche auf eine Besserung im laufenden Jahr, in dem die Marke von 1 Million Motorrädern und Mopeds im Bestand erreicht werden soll. Einen wichtigen Impuls soll die Publikumsmesse moto-austria 2026 Anfang Februar in Wels geben. Bild: Peter Franzmayr (Präsident Messe Wels), Karin Munk (Generalsekretärin Arge 2Rad), Petra Leingartner (Messeleitung Messe Wels), Robert Schneider (Geschäftsführer Messe Wels)

Das Öko-Auto 2025

Als einziger Testkandidat bisher hat der Dacia Spring in den Green-NCAP-Wertungen die vollen 100 Prozent erreicht und damit die Jahreskategorie für kleine CityEVs gewonnen. Als bester Verbrenner in der Nachhaltigkeitswertung wurde der Seat Ibiza ausgezeichnet.

Günther Kerle, Sprecher der österreichischen Automobilimporteure

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NEUWAGEN-GARA N EIT

FOKUS

HANDEL

WIRTSCHAFT

Im Event-Fieber

Das Reisen und der Besuch von Veranstaltungen gehören zum Journalistenberuf wie der Hundebiss zum Briefträger-Wadl. Also planen wir spätestens seit Jahresbeginn unsere Anwesenheiten und Trips zu den Branchen-Stelldicheins 2026.

Die Verlags-„Heimspiele“ von WERKSTATT-FORUM über Fleet Convention bis A&W-Tag sind gesetzt, alles andere steht zur Diskussion und will unter den Redakteuren verteilt sowie mit familiären Pflichten, langgepflegten Vorlieben (z.B. für Winterfahrtrainings, Motorrad- und Oldtimer-Themen, Skandinavien, …) oder dem bereits unwiderruflich getätigten Kauf von Theaterkarten in Einklang gebracht werden.

Besonderes Augenmerk erfordert heuer die Königin der Aftermarket-Messen in Frankfurt, vor allem muss dafür strapazierfähiges und gleichzeitig präsentables Schuhwerk parat sein. (Tipps für leichtläufige und abriebfeste Besohlung desselben lassen sich eventuell im Juni auf der Reifen-Leitmesse in Köln abgreifen.) Schrittzähler nicht vergessen, da lässt sich die statistische Gehfaulheit des ganzen restlichen Jahres aufpolieren! Dafür, dass die Messe heuer auf jene Woche im September gelegt wurde, in der in Ostösterreich die Schule anfängt, schonmal ein herzliches „Grrmpf!“ an die Verantwortlichen.

Bei den Kollegen unserer Publikumsmedien ist das Verreisen noch mehr an der Tagesordnung, fliegen die doch oft von einer Modellpräsentation zur nächsten. Wer da allerdings an mondänen Jet Set denkt, sollte sich mal über die aktuelle Praxis bei der LuftVerfrachtung menschlichen Stückguts – beschönigend auch „Flugreisen“ genannt – kundig machen. Sie merken, ich bin schon im Event-Fieber. Und ich freue mich tatsächlich: auf die Neuigkeiten, auf den Austausch, auf Sie. Wir sehen uns!

Reisen gehören zum Journalismus wie der Hundebiss zur Postzustellung.

Erhältlich bei

EXZELLENZ AUF DER GANZEN LINIE

Mag. Bernhard Katzinger, Chef vom Dienst AUTO & Wirtschaft

NEUWAGEN-GARA N EIT

Die Macht der Garantie

Die Frist der Hersteller-Garantie hat wesentliche Auswirkungen auf Kunden und Werkstätten. Wir haben den Status quo zusammengetragen.

Der Trend zur Garantie-Verlängerung hat mit Seat gerade eine neue Dimension erreicht. Die Entwicklung eingeleitet hat vor langer Zeit Kia mit der 7-Jahres-Garantie (seit 2010 für alle Modelle gültig). Damit hat man potenziellen Neukunden ein großes Qualitäts-Versprechen gegeben und die Marke stärker positioniert. Das Vertrauen in eine noch nicht so bekannte Marke ist auch der Grund, warum die neuen chinesischen Hersteller auf längere Fristen setzen: BYD bietet 6 Jahre, MG sowie die Newcomer XPeng, Omoda und Jaecoo 7 Jahre. Bei den etablierten Marken ist die Situation sehr unterschiedlich, selbst innerhalb eines Konzerns. Während Audi bei 2 Jahren geblieben ist, differenziert VW mit unterschiedlichen Anschluss-Garantien an 2 Jahre Gewährleistung(!). Skoda und Cupra ermöglichen 5 Jahre und bei Seat hat man vor Kurzem bei allen Neuwagen auf einzigartige 10 Jahre oder 200.000 Kilometer verlängert. Auch hier wird damit ein starkes Signal in Richtung Qualität gesendet. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten wollen die Kunden Sicherheit. Mindestens ebenso wichtig ist aber der zweite große Effekt einer Garantie-Verlängerung: die Bindung an die Markenwerkstätte. Denn selbst wenn gesetzlich auch eine Wartung nach HerstellerVorgaben in einer freien Werkstätte zum Garantie-Erhalt genügt, zeigen die Praxis und vor allem das Bewusstsein beim Konsumenten einen Vorteil für den Markenbetrieb.

Auf der anderen Seiten bringen gestiegene Kosten die Autofahrer wieder stärker in freie Betriebe. Ein entscheidender Punkt ist der Besitzerwechsel und hier hängt das Serviceverhalten am Verkäufer des Fahrzeuges.

Wann erfolgt der Wechsel?

Die Hersteller geben wenig Information darüber, wann durchschnittlich der Wechsel der Kunden in freie Betriebe erfolgt und naturgemäß sind diese Werte je nach Marke unterschiedlich. Für Deutschland hat der DAT Report gerade wieder Werte dazu erhoben: So lag dort das Durchschnittsalter der reparierten Pkws in Markenwerkstätten bei 6,4 Jahren, bei den freien Betrieben bei 11,6 Jahren. Erfreulicherweise haben alle österreichischen Importeure die Chance, ihre Garantieleistungen zu präsentieren, genutzt; nur von Mercedes und Tesla erhielten wir trotz Nachfrage keine Antworten. •

Text: Gerald Weiss, Tabellen-Inhalte: Mag. Heinz Müller, Fotos: Adobe Stock/scharfsinn86/Yuri Bizgaimer/Sven Krautwald, Shutterstock/lumen-digital

Wie lange ist die Neuwagen-Garantie? (Jahre bzw. Kilometer)

Alpine: 3 Jahre/100.000 km. Dacia: 3 Jahre/100.000 km. Renault: 2 Jahre/100.000 km + aktuelle kommerzielle Aktion für: Pkws: +1 Jahr Verlängerung durch Plus Garantie (außer R5, R4, Twingo - 1 Jahr und 60.000km). LNfz: +2 Jahre Verlängerung durch Plus Garantie (außer Master + Trafic durch GMP Plus Garantie und 150.000 km).

Gibt es Unterschiede bei Elektroautos und Verbrennern?

Ja, Laufzeit und Kilometer je nach Modell wie hier zuvor beschrieben.

Wie sieht die Garantie auf Akku bei BEV bzw. bei PHEV aus (Dauer, Kilometer, Umfang)?

8 Jahre/160.000 km auf alle PHEVs + BEVs.

BEV-Garantie auf 70 Prozent Kapazität. HEV/HEV auf 63 Prozent Kapazität.

Wie lange ist die Garantie beim Lack bzw. der Durchrostung?

3 Jahre Lackgarantie (Dacia 2 Jahre) 12 Jahre Durchrostung (Dacia & Nutzfahrzeuge 6 Jahre).

Ist eine Änderung dieser Leistungen in naher Zukunft geplant?

Gibt es eine Neuwagen-Anschlussgarantie bzw. Garantie-Verlängerung? Wie sind hier die Details (Umfang, Dauer, Kilometer)?

Wie viele Jahre kommen die Kunden im Schnitt in die Markenwerkstätte?

Aktuell sind keine bekannt.

Ja, für alle Marken bieten wir eine Verlängerung durch die Plus Garantie bis zu insgesamt 7 Jahren und 200.000 km an. Diese kann in den ersten 12 Monaten nach Erstzulassung abgeschlossen werden.

2 Jahre.

Nein.

2 Jahre Gewährleistung ohne Kilometerbegrenzung.

Die allgemeine Fahrzeuggarantie beträgt 6 Jahre/150.000 Kilometer.

2 Jahre, unlimitierte Kilometer.

Garantie auf die Hochvoltbatterie im Umfang von 8 Jahren bzw. für die ersten 160.000 km Fahrleistung des Fahrzeugs.

Nein.

3 Jahre auf den Lack, 12 Jahre auf Durchrosten.

Je nach HV-Speicher 6 Jahre/100.000 km oder 8 Jahre/160.000 km auf Defekte. Bei BEV-Fahrzeugen zusätzlich 8 Jahre/160.000 km auf die Batteriekapazität von 70 Prozent.

Nein, zwischen Plug-in-Hybriden und BEVs gibt es keinen Unterschied.

Bei der Standardgarantie nicht: 2 Jahre, unlimitierte Kilometer.

Nein.

Ab Werk ist eine Erweiterung bis zu 5 Jahren und 150.000 km bei identischem Umfang mit der Standardgarantie möglich. Die Preise sind Fahrzeug-spezifisch und die Verlängerung ist ans Fahrzeug gekoppelt – kann also „mitverkauft“ werden.

Wir freuen uns, dass die Werkstatttreue unserer Kunden in jedem Fahrzeugalter sehr hoch ist. Über all unsere Modelle hinweg sehen wir in den ersten vier Jahren eine fast vollumfängliche Treue zu unseren Markenwerkstätten. Naturgemäß sinkt die Loyalität zur Markenwerkstatt, je älter das Fahrzeug wird – auch wenn es hier je nach Modellreihe freilich zu Unterschieden kommt.

Durchrostung 10 Jahre ohne Kilometerbegrenzung, Lack 3 Jahre ohne Kilometerbegrenzung.

Wurde mit Jahreswechsel auf 8 Jahre/250.000 km erhöht (vorher 8 Jahre/200.000 km). Gültig für alle HV-Antriebsbatterien in BEVs und PHEVs, gültig für Bestandsfahrzeuge und Neukunden.

8 Jahre bzw. 160.000 km bei allen HV-Komponenten.

12 Jahre Durchrostung/ 2 Jahre Lackgarantie.

2 Jahre Lackgarantie/ 12 Jahre Durchrostungsgarantie. –

Nein.

Aus jetziger Sicht nicht.

Aufpreispflichtig: Paket Care – Komplettpaket aus erweiterter Mängelbeseitigung für das 3. und 4. Jahr nach Erstzulassung und bis 120.000 Kilometer und einem individuell wählbaren Servicepaket, Paket Repair – erweiterte Mängelbeseitigung bis 10 Jahre nach Erstzulassung oder 150.000 km, Umfang lt. Flyer bzw. Bedingungen.

Derzeit nicht.

Ja – optionale Anschlussgarantien sind möglich. Verschiedene Optionen möglich. Üblichste Versionen bei Pkws 5 Jahre/100.000 km, bei leichten Nutzfahrzeugen 5 Jahre/160.000 km.

Unsere Kunden sind zufrieden mit unseren Markenwerkstätten.

Noch alle BYDs, die in Österreich verkauft wurden, sind im Garantiezeitraum.

6-7 Jahre im Schnitt.

Wie lange ist die Neuwagen-Garantie? (Jahre bzw. Kilometer)

3 Jahre oder max. 100.000 km Standardgarantie.

5 Jahre ohne Kilometerbegrenzung bzw. 3 Jahre ohne Kilometerbegrenzung (Modell STARIA).

Gibt es Unterschiede bei Elektroautos und Verbrennern?

Wie sieht die Garantie auf Akku bei BEV bzw. bei PHEV aus (Dauer, Kilometer, Umfang)?

5 Jahre oder max. 100.000 km Garantie auf Hybridkomponenten.

5 Jahre oder max. 100.000 km Garantie auf den Elektroantrieb von Elektrofahrzeugen.

8 Jahre oder 160.000 km Garantie auf die Hochvolt-Batterie von Elektrofahrzeugen mit einer garantierten Kapazität von 70 Prozent.

PHEV UND BEV: 8 Jahre oder 160.000 km Garantie auf die Hochvolt-Batterie von Elektrofahrzeugen mit einer garantierten Kapazität von 70 Prozent.

HEV: 5 Jahre oder max. 100.000 km Garantie auf Hybridkomponenten (inkl. auch HE-HV-Batterien).

Nein.

8 Jahre bzw. 160.000 km, je nachdem was früher eintritt.

5 Jahre bzw. 150.000 km, je nachdem, was zuerst eintritt.

Wie lange ist die Garantie beim Lack bzw. der Durchrostung?

12 Jahre Durchrostungsgarantie auf die Karosserie.

Lack: 5 Jahre bzw. 3 Jahre für das Modell Staria.

Durchrostung: 12 Jahre bzw. 10 Jahre beim Modell Staria.

Nein. Jedoch ist die Garantie auf die Batterie (PHEV und BEV) länger.

PHEV-Batterie = 6 Jahre bzw. 100.000 km. BEV-Batterie = 8 Jahre bzw. 160.000 km.

Lack = 3 Jahre. Durchrostung = 6 Jahre.

Ist eine Änderung dieser Leistungen in naher Zukunft geplant?

Gibt es eine Neuwagen-Anschlussgarantie bzw. Garantie-Verlängerung? Wie sind hier die Details (Umfang, Dauer, Kilometer)?

Wie viele Jahre kommen die Kunden im Schnitt in die Markenwerkstätte?

Wenn es in naher Zukunft Änderungen geben sollten, wird Honda separat hierzu kommunizieren.

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist uns darüber nichts bekannt.

Auf absehbare Zeit bleibt alles gleich.

Im Rahmen der Honda Premium Quality gewähren wir 5 Jahre Treuebonus im Anschluss an die Garantie.

Das heißt: Nach Ablauf der 3-jährigen StandardGarantie bieten wir zusätzlich für weitere 5 Jahre bzw. bis max. 150.000 km den Treuebonus an. Inkludiert sind die Teilekosten für definierte Fahrzeugkomponenten gemäß den Bestimmungen.

Es wird eine Anschlussgarantie in der Höhe von 2 Jahren, maximal 150.000 km, angeboten.

Für Fahrzeuge vor 2025, die noch 3 Jahre hatten und bei denen jetzt die Garantie auslaufen würde, kann man eine Anschlussgarantie für weitere 2 Jahre und 50.000 km abschließen, also gesamt dann bis 5 Jahre/150.000 km. Seit 2025 haben alle Fahrzeuge 5 Jahre Garantie, und für diese wird ebenfalls am Angebot einer Garantie-Verlängerung bis 7 Jahre gearbeitet.

Honda-Kundinnen und -Kunden sind den autorisierten Vertragspartnern sehr treu. Die große Mehrheit nutzt in den ersten acht Jahren die Leistungen der Honda Markenwerkstätten.

Im Schnitt zwischen 4 und 5 Jahren.

Innerhalb der Garantiezeit kommen praktisch 100 Prozent der Kunden in die autorisierte Markenwerkstätte. Danach sind es tendenziell Kunden mit Fahrzeugen aus den oberen Segmenten, die weiterhin bevorzugt die Markenwerkstatt für das Fahrzeug-Service aufsuchen.

Mindestens 5 Jahre /100.000 km (Rexton: 150.000 km).

Torres EVX & Musso EV: 7 Jahre /150.000 km.

Elektromodelle: Neben der längeren allgemeinen Fahrzeuggarantie auch außergewöhnlicher Garantieumfang für die Hochvoltbatterie: 10 Jahre /1.000.000 km.

Hybrid-Modelle: Fahrzeuggarantie wie beim Verbrenner, aber 8 Jahre /160.000 km auf die Hybridantriebs-Komponenten.

7 Jahre und 150.000 km (für alle Modelle seit 2010).

6 Jahre bzw. 150.000 km je nachdem, was zuerst eintritt. Gültig bei Zulassung eines Mazda Neuwagens ab 1. Jänner 2022.

7 Jahre oder 150.000 km, je nachdem, was zuerst eintritt.

Hybrid-Antriebskomponenten: 8 Jahre/160.000 km,

State-of-Health: min. 70 Prozent.

Lack: analog zur Fahrzeuggarantie.

Korrosion: 6 Jahre ohne Kilometerbeschränkung.

Nein, nur dass die Batterie 8 Jahre/160.000 km hat.

Aktuell sind keine Änderungen geplant.

Batterie 8 Jahre/160.000 km

Kein Unterschied.

Nein.

Allfällige Garantieverlängerungen werden aktuell auf Händler-Basis angeboten. Überregionales Programm für Garantieverlängerung in Prüfung.

Lack: 5 Jahre oder 150.000 km (je nachdem, was zuerst eintritt). Durchrostung: 12 Jahre ohne Kilometerbegrenzung.

Bei BEVs und PHEVs 8 Jahre oder 160.000 km. Reparatur oder Austausch (gegen Neuteile oder wiederaufbereitete Teile oder eine werksüberholte Hochvolt-Batterie mit einer zum Zeitpunkt der Reparatur angemessenen Kapazität) des betroffenen Teils ab dem Mazda Garantiestartdatum.

Die Garantie für definierte Hochvolt-Komponenten und Antriebsbatterie beträgt 7 Jahre oder 150.000 km (je nachdem, was zuerst eintrifft).

3 Jahre Lackgarantie und Garantie gegen Oberflächenkorrosion, 12 Jahre gegen Durchrostung.

7 Jahre auf Durchrostung, 3 Jahre auf Lack.

Nein.

Aktuell sind keine Änderungen geplant. Aktuelle Entwicklungen werden jedoch laufend evaluiert und bei Bedarf angepasst.

Nein, derzeit ist keine Änderung dieser Leistungen geplant.

Nein.

Gibt es aktuell nicht. Neues Programm ist in Arbeit.

Nein.

Die Erfahrungswerte für KGM sind hier noch recht gering – Erfahrungen der bisherigen SsangYong-Modelle und -Händler zeigen aber, dass sich die Treue zur Markenwerkstätte zumeist auf mindestens die Dauer der Werksgarantie erstreckt, oftmals auch darüber hinaus.

Generell recht hohe Service-Loyalität.

Generell hat Mazda eine hohe Serviceloyalität (d. h. wie viele Kunden auch im Folgejahr „rechtzeitig“ und zum gleichen Händler zum Service kommen): Im Durchschnitt liegt die Serviceloyalität bei rd. 74 Prozent, bei den Top- 5-Händlern bei 85 Prozent und bei den Top-Händlern sogar bei 87 Prozent.

Aufgrund der Dauer unserer Marktpräsenz können wir das nicht beantworten.

NEUWAGEN-GARA

Wie lange ist die Neuwagen-Garantie? (Jahre bzw. Kilometer)

5 Jahre bzw. 100.000 km werkseitige Standardgarantielaufzeit (je nachdem, welches Ereignis vorher eintritt, in den ersten 24 Monaten besteht keine Kilometerbegrenzung). Danach bei allen neuen Modellen ab dem Outlander PHEV Modelljahr 2025 (inkludiert auch den neuen ASX Modelljahr 2026) bis zu max. 8 Jahren bzw. 160.000 km die erweiterte PAN-europäische Garantie vom Garantiegeber Mitsubishi Motors Europe B.V.

Gibt es Unterschiede bei Elektroautos und Verbrennern?

Wie sieht die Garantie auf Akku bei BEV bzw. bei PHEV aus (Dauer, Kilometer, Umfang)?

Nein.

Wie lange ist die Garantie beim Lack bzw. der Durchrostung?

8 Jahre bzw. 160.000 km (Traktionsbatterie und die Restkapazität).

Pkws: 3 Jahre oder 100.000 km; je nachdem, was zuerst eintritt.

LNfz: 5 Jahre oder 160.000 km, je nachdem, was zuerst eintritt.

2 Jahre Fahrzeuggarantie. Diese Garantie gilt für die ersten 2 Jahre ab Lieferung, unabhängig von einem Halterwechsel.

Lackgarantie fällt unter die Standardgarantielaufzeit und beträgt somit 5 Jahre bzw. 100.000 km (je nachdem, welches Ereignis vorher eintritt, in den ersten 24 Monaten besteht keine Kilometerbegrenzung).

Die Durchrostungsgarantie wird auf 12 Jahre gegeben und hat keine Kilometerbegrenzung.

Ja, der Unterschied zwischen Elektroautos und Verbrennern liegt in der Garantie für die Antriebskomponenten.

Zusätzlich zur Neuwagengarantie erhalten die BEV-Fahrzeuge 5 Jahre oder bis 100.000 km, je nachdem, was zuerst eintritt. Zusätzlich zur Neuwagengarantie BEV-Garantie für LIB-Akku 8 Jahre oder 160.000 km, je nachdem, was zuerst eintritt.

Lackgarantie für Pkws: 3 Jahre ohne Kilometerbegrenzung, bei LNfz, 5 Jahre ohne Kilometerbegrenzung. Garantie gegen Durchrostung: Pkws und LNfz 12 Jahre ohne Kilometerbegrenzung.

Innerhalb der ersten 8 Jahre oder 160.000 km – je nachdem, was zuerst eintritt –werden Fehler in der Batterieleistung oder Material- und Verarbeitungsfehler kostenlos behoben. Wenn der Gesundheitszustand der Batterie (State of Health, SoH) innerhalb der ersten 8 Jahre unter 70 Prozent der ursprünglichen Kapazität fällt, wird die Batterie kostenlos ersetzt.

12 Jahre Garantie auf Korrosionsschäden. Bei Durchrostungsschäden an jeglichen Teilen der Karosserie werden die betroffenen Bleche von einer autorisierten Polestar Servicestelle kostenlos repariert oder ersetzt. Die Rostschutzgarantie gilt für die ersten 12 Jahre nach der Lieferung, unabhängig davon, ob das Fahrzeug in den Besitz einer anderen Person übergeht.

Ist eine Änderung dieser Leistungen in naher Zukunft geplant?

Gibt es eine Neuwagen-Anschlussgarantie bzw. Garantie-Verlängerung? Wie sind hier die Details (Umfang, Dauer, Kilometer)?

Wie viele Jahre kommen die Kunden im Schnitt in die Markenwerkstätte?

Nein. Eine Reparaturversicherung, wie sie etwa von Real Garant oder CAR Garantie angeboten wird, trifft bei Mitsubishi Motors Österreich nicht zu. Die erweiterte PAN-europäische Garantie von Mitsubishi Motors Europe kann im Gegensatz zu den Anschlussgarantien auch nicht nachträglich/zusätzlich für ältere Modelle erworben werden. Die von Mitsubishi Motors Europe B.V. erweiterte PAN-europäische Garantie ist bereits bei der Neuwagengarantie angeführt.

Nissan evaluiert den Garantieumfang bzw. die Garantiebestimmungen laufend und passt sie bei Bedarf an den Markt an.

2 Jahre oder 15.000 km.

Polestar bietet auch eine Garantieverlängerung. Bei einer Garantieverlängerung handelt es sich um eine Garantieversicherung für ein, zwei oder drei Jahre, die nach Ablauf der Fahrzeuggarantie wirksam wird.

Unsere Kunden kommen vorwiegend innerhalb der Standardgarantielaufzeit in die Mitsubishi Werkstatt.

Uns liegen dazu keine genauen Daten vor.

NEUWAGEN-GARA

2-jährige Neufahrzeuggarantie. Keine Einschränkung auf Kilometer.

Seat: 10 Jahre/200.000 Kilometer (gültig für Neubestellungen ab 19.11.2025. Bis zu diesem Datum beläuft sich die Garantie auf 5 Jahre/100.000 Kilometer).

Cupra: 5 Jahre/100.000 Kilometer.

Nein.

Bei Plug-In Hybridfahrzeugen sowie Elektrofahrzeugen wird eine Garantie für die Mangelfreiheit der Hochvolt-Batterie gewährt: 8 Jahre/160.000 km (ab Modelljahr 2019) für PHEV; für BEV gibt es eine eigene Richtlinie: Ein Garantiefall liegt vor, wenn bei der Messung der Netto-Batteriekapazität bei einem autorisierten Porsche Händler oder Servicebetrieb folgende Werte unterschritten werden: 3 Jahre/60.000 km/80% der Netto-Batteriekapazität; 8 Jahre/160.000 km /70% der Netto-Batteriekapazität.

3-jährige Garantie gegen Lackmängel. 10-jährige Garantie gegen Durchrostungen (bis Modelljahr A = 2010), 12-jährige Garantie gegen Durchrostungen (ab Modelljahr B = 2011).

Lediglich die Akku-Garantie: 8 Jahre/160.000 Kilometer auf den Akku.

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Die Akku-Garantie beläuft sich auf 8 Jahre/160.000 Kilometer. Ein Umfang ist nicht definierbar, da dieser situationsabhängig und sehr spezifisch ist.

5 Jahre/100.000 km.

3 Jahre/unbegrenzte Kilometerzahl.

Anschlussgarantie: wird während einer bestehenden Neufahrzeuggarantie oder Porsche Approved Garantie abgeschlossen.

Deckungsumfang: Motor. Kraftstoff-/Kühlsystem. Antrieb/ Getriebe. Federung/Lenkung. Bremssystem. Heizung/ Klimaanlage. Elektrik. Karosserie.

Laufzeit: 1-, 2- oder 3-jährig. Fahrzeugalter: Das Fahrzeugalter beträgt maximal 12 Jahre bei einer 3-jährigen, 13 Jahre bei einer 2-jährigen bzw. 14 Jahre bei einer 1-jährigen Laufzeit ab dem Neuwagenauslieferungsdatum.

Unsere Markenwerkstätten genießen über alle Fahrzeugalter hinweg außergewöhnlich hohe Loyalität. Ein entscheidender Grund dafür ist die Möglichkeit der Garantieverlängerung bis zum 15. Jahr. Die meisten unserer Kunden nutzen das und bleiben den Markenwerkstätten entsprechend lange treu.

3 Jahre Lackgarantie und 12 Jahre Garantie gegen Durchrostung.

Nein.

Nachdem Seat erst kürzlich die Neuwagen-Garantie auf 10 Jahre/200.000 km verdoppelt hat, sind keine weiteren Änderungen geplant.

8 Jahre/160.000 km.

HV-Batterie: 8 Jahre/200.000 km, (SoHc ≥70 Prozent).

3 Jahre / 12 Jahre (ohne Kilometer-Begrenzung)

Vom Hersteller gibt es keine Anschlussgarantie. Es gibt jedoch die Möglichkeit, über die Porsche Bank eine Anschlussgarantie abzuschließen.

Ein Durchschnittswert steht leider nicht zur Verfügung. Tendenziell wird der Kontakt zur Markenwerkstätte nach einem Halterwechsel und mit steigendem Alter des Fahrzeugs nach und nach geringer werden.

Nein. Ja, es gibt 2 Optionen: 50.000 km zusätzlich – somit 5 Jahre bzw. bis zu 150.000 km Gesamtkilometerleistung. Je nachdem, was zuerst eintritt.

2 Jahre/50.000 km zusätzliche Garantie – somit 7 Jahre bzw. bis zu 150.000 km Gesamtkilometerleistung. Je nachdem, was zuerst eintritt.

Grundsätzlich genießt die Marke Škoda eine hohe Kundenloyalität in den Markenwerkstätten – nicht zuletzt aufgrund von Kundenbindungsinstrumenten wie der „Top-Card“ inkl. Winterreifen-Einlagerung etc. Die Loyalität nimmt naturgemäß mit höherem Fahrzeugalter und häufigen Besitzerwechseln ab.

2 Jahre/ unbegrenzte Kilometerzahl und Korrosionsschutz: 12 Jahre/ unbegrenzte Kilometerzahl. Nein.

Eine Garantie-Verlängerung ist in Planung. Da wir mit den neuen Produkten erst 2 Jahre im Verkauf sind, können wir hierzu noch keine langfristigen Daten liefern.

Wie lange ist die Neuwagen-Garantie? (Jahre bzw. Kilometer)

Gibt es Unterschiede bei Elektroautos und Verbrennern?

Abarth, Alfa Romeo, Citroën, DS Automobiles, Fiat, Jeep, Leapmotor, Opel, Peugeot

Abarth, Alfa Romeo, Citroën, DS Automobiles, Fiat, Jeep, Opel: 2 Jahre; Leapmotor: 3 Jahre (T03) bzw. 4 Jahre (C10); Peugeot: 2 Jahre, Elektro-Pkw: 8 Jahre (E-208, E-2008, E-308, E-408, E-3008, E-5008, E-Rifter, E-Traveller, E-Expert Kombi).

3 Jahre/100.000 Kilometer.

Die Suzuki Neuwagen-Garantie gilt 5 Jahre oder 150.000 km – je nachdem, was zuerst eintritt. Es handelt sich hierbei um eine 3-Jahres-Herstellergarantie mit einer 2-Jahres-Anschlussgarantie.

Wie sieht die Garantie auf Akku bei BEV bzw. bei PHEV aus (Dauer, Kilometer, Umfang)?

Ja (siehe Spalten nebenan).

Nein.

Wie lange ist die Garantie beim Lack bzw. der Durchrostung?

Abarth, Alfa Romeo, Citroën, DS Automobiles, Fiat, Jeep, Leapmotor, Opel, Peugeot: Hochvoltbatterie 8 Jahre/160.000 km/70 Prozent SoH.

Lack: Abarth, Alfa Romeo, Citroën, DS Automobiles, Fiat, Jeep, Opel, Peugeot: 2 Jahre, Leapmotor: 3 Jahre (T03) bzw. 4 Jahre (C10) Rost: Jeep: 7 Jahre; Abarth, Alfa Romeo, Fiat, Leapmotor: 8 Jahre; Citroën, DS Automobiles, Fiat (Ulysse und Doblò Pkw), Opel, Peugeot: 12 Jahre.

Ist eine Änderung dieser Leistungen in naher Zukunft geplant?

Gibt es eine Neuwagen-Anschlussgarantie bzw. Garantie-Verlängerung? Wie sind hier die Details (Umfang, Dauer, Kilometer)?

Wie viele Jahre kommen die Kunden im Schnitt in die Markenwerkstätte?

Wir sind im ständigen Austausch dazu, um uns den Marktgegebenheiten bestmöglich anzupassen.

Der Hersteller garantiert 8 Jahre oder 160.000 km (je nachdem, was zuerst eintritt) einen SoH (State of Health) von 70 % der HV-Batterie. Für alle anderen HV-Komponenten gelten 5 Jahre oder 100.000 km Herstellergarantie – danach greift unsere SAFE8 Garantie (8 Jahre/ unbegrenzte km-Laufleistung).

Ja, der Unterschied liegt aber nur im Bereich einiger Elektrokomponenten.

Für die Elektro-Hauptkomponenten gilt eine Garantie von 5 Jahren oder 100.000 km nach Erstzulassung bzw. Auslieferung, wobei jeweils das zuerst Erreichte gilt. Für die Elektro-Hochvoltbatterie gilt eine Garantie von 8 Jahren oder 160.000 km nach Erstzulassung bzw. Auslieferung, wobei jeweils das zuerst Erreichte gilt. Diese Garantieleistung beinhaltet eine Mindestkapazitätsgarantie von 70 Prozent SOCO (zertifizierter Energiegehalt der Hochvoltbatterie) der ursprünglichen Batteriekapazität.

Lack: 3 Jahre, Durchrostung: 12 Jahre.

3 Jahre Lackgarantie und 12 Jahre Garantie gegen Durchrostung.

Nein, derzeit keine Änderung geplant aufgrund bereits großzügiger Garantiedauer und -leistungen.

Nein.

Möglichkeiten der kostenpflichtigen Garantieverlängerung gegen Aufpreis auf 5 Jahre bei Abarth, Alfa Romeo, Fiat, Jeep, Opel, Peugeot.

Der Betreuungsgrad in den ersten 4-5 Jahren ist gut. Wir sehen, dass wir in den letzten Jahren die Kunden länger in der Markenorganisation betreuen können. Es besteht ein Risiko, Kunden mit älteren Fahrzeugen, die irgendwann nicht mehr in die Markenwerkstätten kommen, sind für den Händler und die Marke nur mehr selten rückgewinnbar.

Ja, nach Ablauf der Herstellergarantie greift automatisch die SAFE8 Anschlussgarantie + 5 Jahre/unbegrenzte km-Laufleistung.

Ja, es gibt eine Garantieverlängerung. 12 Monate Garantielaufzeit für Fahrzeuge, die zum Zeitpunkt der Garantieverlängerung nicht älter als 8 Jahre ab Erstzulassung sind und nicht mehr als 180.000 km Gesamtlaufleistung aufweisen.

Derzeit leider kein aktueller Datenstand vorhanden.

Nach dem 3. Jahr erfolgt ein messbarer Rückgang der Werkstattbesuche der Kunden. Dies geht mit dem Ende der 3-Jahres-Herstellergarantie einher.

3 Jahre/100.000 km.

Hybrid-Garantie bzw. Elektrofahrzeug-Garantie auf wesentliche Komponenten des Hybrid- bzw. Elektroantriebs: 5 Jahre oder 100.000 km (je nachdem, was zuerst eintritt).

Elektrofahrzeug-Batteriegarantie (dass die Kapazität der Batterie nicht unter 70 Prozent des ursprünglichen Wertes fällt): 8 Jahre oder 160.000 km (je nachdem, was zuerst eintritt).

Für Pkws: Oberflächenrost und Lack: 3 Jahre (ohne Kilometer-Begrenzung);

Durchrostung: 12 Jahre (ohne Kilometer-Begrenzung). Abweichungen bei Nutzfahrzeugen: Oberflächenrost und Lack: 3 Jahre (ohne Kilometer-Begrenzung) und 1 Jahr für Pick-up-Ladeflächen; Durchrostung: z. B. Hilux oder Proace-Familie 6 Jahre und 3 Jahre auf Ladeflächen (jeweils ohne Kilometer-Begrenzung).

Mild- & Plug-in Hybride: 2 Jahre, gegen Aufpreis bis 5 Jahre oder max. 200.000 km. BEV-Modelle: 3 Jahre oder max. 100.000 km, gegen Aufpreis bis 5 Jahre oder max. 200.000 km.

Jedes Fahrzeug hat immer 2 Jahre Gewährleistung. Darüber hinaus gibt es Herstelleranschlussgarantien mit unterschiedlichen Laufzeiten: 2 Jahre (Polo, Taigo, T-Cross, T-Roc Cabrio, Tiguan, Touran, ID.3, ID.4), 2+3 Jahre (T-Roc, Golf, Golf Variant, Tayron, Passat Variant, Touareg, ID.7, ID.7 Tourer).

Nein.

Toyota/Lexus Relax bis 10 Jahre des Fahrzeugalters und 160.000 km (je nachdem, was zuerst eintritt). Batterie-Service-Check (betrifft nur die Traktionsbatterie von Hybrid bzw. Elektrofahrzeugen): bis zu 10 Jahren des Fahrzeugalters oder 1.000.000 km (je nachdem, was zuerst eintritt), Proace-Familie ausgenommen).

Das können wir leider nicht beantworten, dazu haben wir keine Daten. NEUWAGEN-GARA

Ja, siehe nebenan.

Hochvolt-Batterien: 8 Jahre oder max. 160.000 Kilometer.

Durchrosten 12 Jahre.

Lack 2 Jahre (Hybrid & Plug-in) bzw. 3 Jahre (BEV).

Verbrenner: 2 Jahre Gewährleistung + Herstelleranschlussgarantie kaufbar oder als Seriensetzung. BEV und PHEV: 2 Jahre Gewährleistung + Herstelleranschlussgarantie kaufbar oder Seriensetzung. Darüber hinaus 8 Jahre und 160.000 km erweiterte Garantie auf die Hochvoltbatterie und deren Komponenten.

Elektro: 8 Jahre und 160.000 km erweiterte Garantie auf die Hochvoltbatterie hinsichtlich Mängel in Werkstoff und Werkarbeit. Bis maximal 160.000 km Fahrleistung des Fahrzeuges bzw. 8 Jahre nach der erstmaligen Auslieferung, je nachdem, welches der beiden Ereignisse zuerst eintritt: 70 Prozent des Ausgangswertes. Garantie bei PHEV nur bezogen auf Hochvoltbatterie hinsichtlich Mängel in Werkstoff und Werkarbeit.

Lackgarantie 3 Jahre, Garantie gegen Durchrostung (Perforation von innen nach außen) 12 Jahre für in Österreich ausgelieferte Fahrzeuge.

Nein. Es gibt 2 Möglichkeiten: Volvo Werksgarantie Verlängerung bis zu 3 Jahren (Hybrid & Plug-in) oder bis zu 2 Jahren bei BEV bei max. Gesamtlaufleistung von 200.000 km. Diese kann nur bei einem Volvo Partner gemeinsam mit einem Neufahrzeug gekauft werden. Erweiterte Garantieversicherung mit Laufzeiten von 1 oder 2 Jahren bei max. Gesamtlaufleistung von 200.000km. Diese kann der Kunden später selbst über die App kaufen, falls keine Verlängerung beim Neufahrzeug mitgekauft wurde.

Derzeit sind keine Änderungen hinsichtlich Laufzeit oder Kilometer bekannt.

Anschlussgarantien, die nicht bei Neuwagenkauf erworben wurden, sind keine „Herstelleranschlussgarantie“. Garantieverlängerungen nach Kauf sind als Versicherungsprodukt einzustufen. Externe Anbieter. Umfang, Dauer, Kilometer oder Leistung bestimmt der Versicherer.

Im Schnitt 5,5 Jahre.

Nein.

Kunden länger im Autohaus halten „Für ein markengebundenes Autohaus wirken sich Garantieverlängerungen immer positiv aus, weil wir den Kunden viel, viel länger im Autohaus halten können“, sagt Anton Reiser, Geschäftsführer Autohaus Reiser in Mondsee und Straßwalchen. „Wenn ein Kunde diese Garantie in Anspruch nimmt, muss er das Service laut Herstellervorschriften machen und dadurch ist davon auszugehen, dass er diese Arbeiten zum Großteil in der Marken­Werkstätte durchführen lässt.“ Die Chancen, dass das Fahrzeug innerhalb der Organisation bis zum Ablauf gehalten werden könne, steige um ein Vielfaches.

Auch für Kundinnen und Kunden gebe es Vorteile. Wenn diese ihren Pkw innerhalb der Garantiezeit verkauften, habe dies deutliche Effekte auf die Restwerte des Fahrzeugs.

Kundenbindung steigt

„Im Grunde genommen sind lange Werksgarantien ein tolles Verkaufsinstrument, aber es muss auch jedem klar sein, dass die Garantiekosten – wir haben ja einen Industriestandard in der Produktion – bei einem längeren Garantieversprechen eingepreist sein müssen“, meint Mag. Michael Mayr, Geschäftsführer Autopark Innsbruck.

Mehr Garantie, mehr Geschäft?

Bringen Werksgarantieverlängerungen automatisch mehr Kundenbindung, Geschäft und Kundenzufriedenheit? Wir haben nachgefragt.

Text: Dieter Scheuch

Auch gebrauchte Fahrzeuge ließen sich – sofern die Werksgarantie noch bestünde – deutlich leichter vermarkten. Denn die Auflagen für die Wartung müssten penibel eingehalten werden, was für den Zustand der Fahrzeuge von entscheidender Bedeutung sei.

Gleichzeitig steige die Kundenbindung durch regelmäßige Serviceintervalle, was sich bei der Werkstattauslastung entsprechend auswirke.

Lange Werksgarantien sind ein tolles Verkaufsinstrument.

Michael Mayr

Wir können den Kunden viel, viel länger im Autohaus halten.

Anton Reiser

Werkstattauslastung planbarer „Jegliche Art von Garantiezeitverlängerung verstärkt die Kundentreue“, wie Harald Kaufmann, Geschäftsführer von Harald Kaufmann GmbH & Co KG in Zell am See, berichtet. „Uns ist aufgefallen, dass nach Garantieende Besitzer von kleinen, günstigeren Modellen abgewandert sind. Wir sind der Überzeugung, dass Garantieverlängerungen auch die Kunden binden, die sich gleichzeitig freuen dürfen: Wenn man ein günstiges Seat­Modell mit 10 Jahren Neuwagengarantie kauft, dient dies auch dem Werterhalt des Fahrzeuges.“ Mit der Werksgarantieverlängerung könne das Autohaus damit rechnen, die Auslastung planbarer zu gestalten. Gleichzeitig halte sie Kunden länger im Fachbetrieb, man lerne die Kunden näher kennen und die Chancen einer Wiedermotorisierung stiegen.

Positive Auswirkung

„Wir gehen davon aus, dass Werksgarantieverlängerungen grundsätzlich dazu führen, dass wir unseren Kunden länger halten können“, sagt Mag. Rudi Lins, Landesgremialobmann des Vorarlberger Fahrzeughandels und Geschäftsführer Autohaus Rudi Lins, Nüziders. Bereits mit der Garantieverlängerung auf 5 Jahre habe man positive Erfahrungen gemacht. „Bei der Marke Seat wurde die Garantie auf 10 Jahre verlängert, und wir gehen davon aus, dass sich das entsprechend auswirken wird.“ Natürlich würden Kunden auch in freie Werkstätten abwandern, „allerdings nicht in dem Ausmaß, weil sie gleichzeitig bei größeren Reparaturen weiterhin zu uns kommen und den Vorteil haben, dass sie beim Eintausch oder einem Verkauf entsprechend profitieren“.

Rudi Lins

Anton Reiser
Harald Kaufmann
Michael Mayr

Leichter argumentierbar

„Lange Garantiezeiten binden Kunden an das Autohaus, und bei den Kundinnen und Kunden kommen diese immer gut an und beeinflussen auch die Kaufentscheidung“, sagt Wilhelm Weintritt, Geschäftsführer Autohaus Weintritt, Baden. „Die Käuferinnen und Käufer fühlen sich sicher, und auch für uns sind längere Werksgarantiezeiten wesentlich leichter argumentierbar als Garantieverlängerungen, die verkauft werden müssten.“ Ein weiterer Vorteil für die Hersteller und das Autohaus sei, dass die Kunden die vorgegebenen Werkstattintervalle einhalten müssten, da andernfalls ein Garantieverlust drohe. „Letztendlich sind lange Garantiezeiten dennoch sowohl für den Händler als auch für die Kunden eine gute Lösung, denn die Vorteile überwiegen“, so Weintritt.

Bedeutendes Kaufargument „Werksgarantien sind ein bedeutendes Kaufargument und ein hervorragendes Kundenbindungs­Instrument“, wie Marko Fischer, Vizepräsident der Wirtschaftskammer Wien und Geschäftsleitung Fischerauto/ Wien, unterstreicht. Grundsätzlich stellten Werksgarantien eine Win­win­Situation für Kunden und Händler dar. „Das betrifft den Restwert des Fahrzeugs, der beim Verkauf oder der Rückgabe mit noch laufender Garantie deutlich höher ist.“ Im Falle einer Rückgabe an den Händler ließen sich Gebrauchtfahrzeuge auch besser vermarkten. Darüber hinaus sorgten Garantiearbeiten auch für entsprechende Auslastung und auch Planbarkeit in der Werkstatt – vor allem dann, wenn in der Werkstatt Kapazitäten frei seien.

Längere Garantiezeiten sind wichtig „Es gibt kaum ein besseres Kundenbindungs­Instrument, lange Garantiezeiten ermöglichen es uns, in Verkaufsgesprächen mit potenziellen Käuferinnen und Käufern entsprechend argumentieren zu können“, sagt Josef Kamper, Geschäftsführer Autohaus Kamper in Neusiedl am See. „Längere Garantiezeiten sind wichtig für uns, wir haben die Unterschiede deutlich gespürt, denn viele Kunden sind nach deren Ablauf abgewandert. Seitens des Händlerverbandes plädieren wir auch für die Möglichkeit einer für die Kunden freiwilligen, kostenpflichtigen Verlängerung der 5­jährigen Werksgarantie auf 7 Jahre, was bei unseren Nutzfahrzeugen bereits möglich ist.“ Die Garantien sorgten auch für eine entsprechende Auslastung der Werkstatt, wodurch sich auch Chancen für Zusatzgeschäfte eröffneten.

Die Käuferinnen und Käufer fühlen sich sicher.

Wilhelm Weintritt

Werksgarantien stellen eine Win-win-Situation für Kunden und Händler dar.

Marko Fischer

Vorteile für die Händler „Natürlich sind Werksgarantien ein triftiger Grund für unsere Kundinnen und Kunden, um sich für den Kauf eines Fahrzeugs zu entscheiden“, so Komm.­Rat Bernhard Radauer, Seniorchef Autohaus Radauer, St. Veit a. d. Glan, Neumarkt und Spielberg. „Lange Werksgarantien bringen auch Vorteile für die Händler, binden die Kunden deutlich länger an das Autohaus und beleben auch das Gebrauchtwagen­Geschäft: Wenn etwa ein Fahrzeug mit 5­Jahres­Garantie nach 4 Jahren zurück zum Händler kommt, kann dieses mit einem Jahr Werksgarantie weiter vermarktet werden, was einen Unterschied zur Gewährleistungsfrist darstellt.“ Auch die Werkstattauslastung lasse sich leichter planen, die Kosten seien gedeckt.

Massives Restwert-Plus

„Eine Verlängerung der Garantie ist für uns positiv, denn sie steht für Qualität, was auch von den Kunden speziell honoriert wird und sie an unseren Betrieb bindet“, sagt Ing. Anna Paier, Geschäftsführung bei Autohaus Paier & Paier in Gleinstätten. „Viele Kunden tauschen die Fahrzeuge nach 3 bis 4 Jahren aus, für die Erstkäufer ergibt sich ein massives Plus im Restwert, weil das Fahrzeug natürlich mehr wert sein wird als ein ähnliches anderer Marken, das keine 10­Jahres­Garantie hat.“

Diese Pkws seien auch für den Gebrauchtwagenmarkt aufgrund der langjährigen Garantie interessant. Der Kunde habe damit darüber hinaus wenig Grund, in eine freie Werkstatt zu wechseln, denn mit All­in­Paketen, die gleichzeitig Service­Kosten beinhalteten, seien diese kalkulierbar.

Marko Fischer
Wilhelm Weintritt
Anna Paier
Josef Kamper

Das Konzept geht auf!

Auch wenn manche Besucher noch immer nicht den Unterschied zwischen der einstigen „Vienna Autoshow“ und der heutigen „Vienna Drive“ verstanden haben: Das neue Konzept als Verkaufsmesse mit Wiener Autohändlern hat sich offenbar bewährt!

Eines vorweg: Wer auch immer die Idee hatte, einen Sponsor mit gelben Teppichen zwischen den Ständen der Autohändler zu betrauen: Danke dafür! Mit dieser kostengünstigen Variante ist es den Organisatoren bei der zweiten Auflage der „Vienna Drive“ gelungen, den wichtigsten Kritikpunkt vieler Besucher bei der Premiere im Vorjahr („Grau in Grau“, „zu dunkel“) zu entschärfen.

Das Ergebnis aus dem Vorjahr (71.000 Besucher) wurde mit 86.000 Personen deutlich überschritten.

Bewährt hat sich auch heuer wieder die Tatsache, die Autoschau gemeinsam mit der „Ferienmesse“ zu veranstalten: Vier Tage sind eine gute Zeit, um unterschiedlichste Interessenten in die Hallen zu bringen. Und schon am Donnerstag zeigte sich gleich nach Öffnung der Türen, dass die Menschen nach solchen Veranstaltungen verlangen.

50 Aussteller zeigten 70 Pkw- und Zweiradmarken; rund 200 Auto- und 60 Zweirad-Modelle waren zu

sehen. Erfreulich hoch war diesmal auch die Qualität der Besucher: Dass der eine oder andere vor allem an kostenlosen Kugelschreibern, Gummibärlis oder anderen Dingen interessiert ist, kommt überall vor. Doch die von uns befragten Händler lobten auch die Vorkenntnisse vieler Besucher, vor allem in Sachen Elektromobilität hat sich viel verbessert. Einige Kaufverträge wurden direkt auf der Messe abgeschlossen, Hunderte Probefahrten vereinbart. Und so war es keine Überraschung, als am Montag nach Zählung aller Tickets die endgültigen Zahlen bekannt gegeben wurden: Das Ergebnis aus dem Vorjahr (71.000 Besucher) wurde mit 86.000 Personen deutlich überschritten.

Nächste Messe: 15. bis 18. Jänner 2027

Das Risiko der Obfrau des Wiener Fahrzeughandels, Stephanie Ernst, die Automesse mit ihren Kollegen auf eine neue Art wiederzubeleben, hat sich also ge-

Dominic Krb und Michael Schlögl (beide CARPLUS) nehmen Messe-Erfinderin

Stephanie Ernst und Ronny Rockenbauer von GO! in die Mitte

Wilfried Weitgasser, Geschäftsführer von Por sche Austria, vor dem neuen Volkswagen T-Roc

Austausch mit dem Wirtschaftsminister

Vienna Drive Branchenabend: Am Abend vor der Messe trafen sich hochrangige Manager mit Minister Hattmannsdorfer.

Am Vorabend der Vienna Drive versammelten Dekra Austria und der Wiener Fahrzeughandel hochrangige Vertreter der österreichischen Automobilbranche zu einem exklusiven Branchentreff im ThirtyFive über den Dächern Wiens. Im Mittelpunkt standen aktuelle Herausforderungen, Entwicklungen und Anliegen der heimischen Automobilbranche.

lohnt. Klar, dass die Händlerin zufrieden war: „Wir waren sehr optimistisch nach der gelungenen Premiere und dem deutlich gestiegenen Interesse im Vorfeld der Messe. Die Ergebnisse haben unsere Erwartungen aber bei Weitem übertroffen.“

Der Termin für das nächste Jahr steht auch schon fest: Die „Vienna Drive“ findet vom 15. bis 18. Jänner 2027 (wieder in der bewährten Kombination) statt. •

Text: Mag. Heinz Müller, Fotos: A&W-Redaktionsteam

Der Branchentreff am Vorabend der Automesse war gut besucht

Neben führenden Branchenvertretern aus dem Autohandel, Importeuren und der Fahrzeugtechnik war als besonderer Ehrengast und Impulsgeber

der Bundesminister für Wirtschaft, Energie und Tourismus, Mag. Dr. Wolfgang Hattmannsdorfer, geladen. In seiner Keynote betonte er die zentrale Bedeutung der Automobilwirtschaft für den wirtschaftlichen Erfolg und das Wohlbefinden der Menschen in Österreich. Mit mehr als 350.000 Beschäftigten, einer Wertschöpfung von über 30 Milliarden Euro und jährlichen Steuerleistungen von rund 13 Milliarden Euro zählt die Branche zu den wichtigsten Stützen der heimischen Wirtschaft. Sie ermögliche es den Menschen, „ihre Ziele im wahrsten Sinne des Wortes zu erreichen“, wie der Minister hervorhob.

Offener Dialog

Ein wesentlicher Fokus der Veranstaltung lag zudem darauf, im direkten Austausch das Verständnis für die aktuellen Herausforderungen und Anliegen der Branche zu vertiefen. Die Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, mit dem Wirtschaftsminister in einen offenen Dialog zu treten und zentrale Branchenanliegen zu adressieren. Nun bleibt zu hoffen, dass die übermittelten Schwerpunkte auch aktiv unterstützt werden. •

Text: Stefan Binder, MBA

Fotos: Hubert Auer

Minister Wolfgang Hattmannsdorfer, Stephanie Ernst (Landesgremialobfrau), Dekra-Chef Helmut Geil

Auch Markus Wildeis, Chef von Stellantis Austria, besuchte die Messe

Günther Kerle, Sprecher des Arbeitskreises der Automobilimporteure (und zuvor Chef von Mazda Austria)

Marketing-Managerin Petra Pajchl von der Opel & Beyschlag GmbH, registrierte reges Kundeninteresse

Diego Pugliese, der für Österreich und die Schweiz zuständige Country Manager bei der Microlino AG in Küsnacht

Daniel Fischer freute sich über reges Interesse für die ausgestellten Fahrzeuge von Hyundai

Christian Bley, Chef von Fiat und Leapmotor in Österreich, vor dem neuen Grande Panda

Bernd Pfaller, Österreich-Chef von Peugeot und DS Automobiles, vor dem neuen 308 SW

Gerhard Skrbetz, Markenleiter Alpine bei Sonnleitner

Adam Unger, Standortleiter MVC Wien-Nord bei der MVC Motors GmbH, vor dem Ford Tourneo Courier

Santander präsentierte sich mit seinem großen Team als Finanzierungspartner

Wolfgang Wurm (Geschäftsführer Porsche Austria) mit Skoda-Sprecher Gregor Waidacher

Andreas Kostelecky ist seit Jahresbeginn bei Sonnleitner für Jaecoo und Omoda verantwortlich

Die Österreich-Chefin von Opel Judith Porstner freut sich schon auf den neuen Astra

Miriam Walz, Volkswagen Nutzfahrzeuge, besuchte den großen Gemeinschaftsstand der Wiener Händler

Benjamin Rauter und Wolfgang Wagner (Motorcity) mit dem neuen XPeng G9

Sabrina Walter, Denzel Marketing

Merbag Österreich-Chef Martin Heger mit dem neuen Mercedes GLC

Markus Tatzer, Geschäftsführer Moon Power

Mario Matousch (smart-Spezialist bei Merbag) mit smart ÖsterreichGeschäftsführerin Sarah Lamboj

Obereder-Team am Stand von Sonnleitner: Gerhard Skrbetz (Sonnleitner), Gerd Bernd Lang, Stefan Draxler, Michael Holub, Hannes Rud, Max Schenner (Obereder, v. l.)

Oliver Tatic, Verkaufsleiter Auto Wien Mitte, präsentierte Kia und BYD

Nikolaus Gutjahr und Rainer Fillitz von KGM-Importeur Auto Wallis mit dem vollelektrischen Pick-Up Musso EV

ÖAMTC: Mag. Oliver Krupitza (Landesdirektor W, NÖ und Bgld.) und Claus Dapeci, ÖAMTC ePower

Daniel Jäger (BYD), Alfred Stadler (Aufsichtsratsvorsitzender Wolfgang Denzel Auto AG) und Wilfried Stadler (Aufsichtsratsvorsitzender Denzelbank)

Markus Pokorny (CARPLUS) mit Benjamin Rauter und Vladan Mirkovic (Motorcity)

Mobilitätsanbieter: Rainer-Geschäftsführer Maximilian Lemberger zeigte Mazda, Yamaha und Vespa

Aftersales-Kompetenz: Marcus Manz und Christian Baum von Sekurit-Service

Ingo Natmessnig, einst Chef von Chrysler und Jeep in Österreich sowie Sprecher der Automobilimporteure

Stefan Hutschinski (Hutschinski Mobility) und Gudrun Zeilinger (VW Markenleiterin bei Porsche Austria)

Pascal Sperger, BYD

50 Jahre und kein bisschen langsam

Der Golf GTI feiert heuer seinen 50. Geburtstag, was Volkswagen mit einem sehr sportlichen Jubiläums-Modell feiert. Darüber hinaus bleibt die Situation herausfordernd.

Aus einem „Jahr der Realität“ 2025 will die Marke Volkswagen zügig per „fast start“ in ein Jahr 2026 starten, das anspruchsvoll bleibe. Dies sagte Gudrun Zeilinger, Markenleiterin Volkswagen Pkw bei der Porsche Austria GmbH & Co OG, bei der Jahresstart-Pressekonferenz.

Erfolgreichstes

Elektro-Modell von VW war 2025 der ID.7

Dabei blickt man auf ein erfolgreiches Jahr 2025 zurück: Mit 40.581 Neuzulassungen (Marktanteil 14,2 %) bleibt VW bei den Pkws in Österreich unangefochten die Nummer 1. Im Ranking der Antriebe blieb man zwar bei den batterieelektrischen Fahrzeugen denkbar knapp hinter BMW, hat aber die meisten Verbrenner und auch Plug-in-Hybride verkauft, wie Zeilinger sagte. Der Anteil der Neuzulassungen von PHEVs betrage markenintern über 14 Prozent, die Stromer machen bereits knapp 11 Prozent aus. „Mit den kommenden kleineren E-Modellen streben wir 2026 einen Anteil von rund 20 Prozent an.“

Dass sich im Modellranking der Golf hinter den Konzern-Bruder Škoda Octavia einreihen musste,

VW Golf: Wissenswertes und Skurriles

Wetten, dass Sie noch nicht wussten, was unsere Motorline-Redaktion über den VW Golf recherchiert hat? Lesen Sie hier 20 interessante Fakten, Mythen und Gerüchte über das erfolgreichste Modell von Volkswagen.

VW-Markenleiterin Gudrun Zeilinger mit dem „Jubilar“: Der GTI im Vordergrund ist eine Leihgabe von Joachim „Striezel“ Stuck für die Vienna Drive

Mit den kleinen E-Modellen wollen wir den BEV-Anteil heuer auf 20 Prozent bringen. Gudrun Zeilinger, Markenleiterin Volkswagen

„war auch der Liefersituation geschuldet, sonst hätten wir mehr erreicht“, so Zeilinger. Heuer steht beim Erfolgsmodell ein besonderes Jubiläum an: Der GTI wird 50 Jahre alt – dem Anlass entsprechend, bringt man mit dem Golf GTI Edition 50 ein besonders leistungsstarkes Sondermodell.

BEV-Offensive

Ins Jahr 2026 startet die Marke VW bei guter Auftragslage mit einer BEV-Offensive: Auffrischung des ID.3, neuer ID. Cross sowie ID. Polo in der kleinen Klasse. „Volkswagen steht für demokratische Mobilität“, betonte Zeilinger die Leistbarkeit des Portfolios. Der elektrische Polo werde „um die 25.000 Euro“ starten und mit zwei Batteriegrößen (37 und 52 kWh) kommen.

Weiteres Novum: Die kleinere der beiden Batterien ist ein LFP-Akku, der aus eigener Zellproduktion in Salzgitter stammt. Schon jetzt kann Volkswagen auf eine erfolgreiche Elektro-Palette verweisen. Im Ranking der zulassungsstärksten E-Autos hierzulande belegt der VW ID.7 den sechsten, der VW ID.3 den achten und der VW ID.4 den elften Platz. • Text: Mag. Bernhard Katzinger, Fotos: Porsche Holding

Alles drin.

Der Jaecoo 7 mit Super Hybrid System.

Comfort-Line

20 FahrassistenzSysteme

Panorama-Glasdach

6-fach verstellbare Sitze

Jaecoo 7 Plug-in Hybrid SHS. Verbrauch: 0,7 – 2,4 l/100 km, Stromverbrauch: 15,1 – 18,7 kWh/100 km, CO₂-Emission: 23 – 53 g/km, elektrische Reichweite: 90 km. Jeweils kombiniert, nach WLTP-Prüfverfahren. Die voraussichtliche elektrische Reichweite ist vorläufig und beruht auf Schätzungen und Berechnungen von Omoda | Jaecoo. Die Reichweite kann unter realen Bedingungen abweichen. *Listenpreis zzgl. € 240,– Auslieferungspauschale inkl. 20 % USt. und NoVA. Abbildungen können Sonderausstattungen gegen Mehrpreis zeigen. Symbolfoto. Irrtümer, Fehler und Änderungen vorbehalten. Stand: Jänner 2026 omodajaecoo.at

1.200 km Reichweite

Neue Autos, neue Ziele

Mazda will seine Absatzzahlen nach dem herausfordernden Jahr ohne CX-5 nun wieder steigern. Was sind die Ziele? Und gibt es weiße Flecken im Händlernetz?

Simone Strohmaier (Sales Director) und Geschäftsführer Christian Heider auf der „Vienna Drive“

Kein Mazda2 mehr, für lange Zeit kein CX-5: Mazda-Händler hatten es 2025 nicht leicht.

Mittelfristig planen wir dann wieder mit 9.000 Einheiten.

Christian Heider, Mazda Austria

Kein Wunder, dass Christian Heider, Geschäftsführer des Importeurs, bei einer Pressekonferenz Mitte Jänner von einem „herausfordernden Jahr“ sprach. Tags zuvor waren die Zulassungszahlen veröffentlicht worden: 6.737 Einheiten stehen für Mazda zu Buche (2,4 Prozent Marktanteil). Ein Wert, mit dem man (nach 6.976 Stück von 2024) angesichts der Herausforderungen letztlich zufrieden sei, so Heider. Der MazdaChef nannte auf der Pressekonferenz auch andere Zahlen: So habe es bei den Kaufverträgen für Endkunden im Vorjahr sogar ein Plus von 6,7 Prozent gegeben. Und auch ein Blick auf die Performance der Händler zeige teilweise sehr gute Ergebnisse: „Die Top 5 unserer Partner haben einen Anteil von 32 Prozent am Absatz und ihr Volumen im Vorjahr um 3,5 Prozent gesteigert.“ Blicke man auf die Top-15-Händler mit einem Volumen von 60 Prozent, so sei der Absatz um 0,2 Prozent zurückgegangen: „Und unser größter Händler war 2025 um 2,8 Prozent besser als 2024.“ Ein Händler sei im Vorjahr beim Absatz sogar um 100 Prozent (auf

130 Einheiten) gestiegen. Bei der Serviceloyalität liegen die Mazda-Vertragswerkstätten im Schnitt bei 73 Prozent ihrer Bestandskunden: Die Top 5 haben 83 Prozent, der Top-Händler verfügt sogar über eine Kundenloyalität von 85 Prozent in den Werkstätten.

Wo hat Mazda noch offene Punkte?

Auch wenn das Händlernetz sehr dicht sei, gebe es Chancen für neue Partner, so Heider: Neben dem Westen Wiens sei man auch in Teilen von Tirol und der Steiermark offen. „Wir werden uns heuer damit beschäftigen, die Abdeckung weiter zu verbessern.“ Für heuer plant Mazda übrigens mit 7.850 Einheiten, was einem Marktanteil von 2,8 Prozent entsprechen würde. „Mittelfristig planen wir dann wieder mit 9.000 Einheiten“, so Heider. Diese Ziele habe man mit dem Händlernetz besprochen; die Verkaufspläne seien schon „von nahezu allen Händlern unterschrieben“ worden.

Gelingen soll dies mit 2 Modellen: Der neue CX-5 kommt laut Simone Strohmaier, Director Sales, Mitte März. Beim 2. vollelektrischen Modell der Marke, dem CX-6e, startet der Vorverkauf im April, das Fahrzeug kommt im Frühsommer in die Schauräume. Beim CX-5 will man heuer 1.600 Einheiten verkaufen, vom CX-6e sollen es 700 sein. • Text: Mag. Heinz Müller, Foto: Mazda/Günther Merk

Die Freuden-Botschaft

Noch hat Stellantis nicht alle Abdeckungen von den 21 neuen Modellen gehoben, die heuer auf den Markt kommen: Bei Fiat sind, so viel dürfen wir verraten, zwei einst wichtige Segmente betroffen

Die italienische Botschaft vis-à-vis vom unteren Belvedere in Wien hat schon einige Dinge erlebt – und nun auch die Freuden-Botschaften bei der Stellantis-Pressekonferenz.

Man kommt ja als Journalist ziemlich viel herum bei Veranstaltungen: Die französische Botschaft war schon Schauplatz von Pressekonferenzen, die spanische ebenfalls. Und nun wählte Stellantis Austria die Ambasciata d’Italia am Rennweg 27 zur Verkündung seiner freudigen Botschaften. Ein feiner Ort, kann man sagen, Begrüßungsworte von seiner Exzellenz Giovanni Pugliese in perfektem Deutsch inklusive.

Verfügbarkeit bei DS soll sich verbessern Mag. Markus Wildeis, seinerzeit Chef von Fiat in Österreich, hat natürlich enge Beziehungen zu Italien: Und doch passte er auch an diesem Tag auf, keine der vielen Marken im Portfolio stark hervorzuheben, um die interne Neutralität zu wahren. Die wichtigste Botschaft des vergangenen Jahres: Quer über alle Marken übertraf Stellantis Österreich den Markt im abgelaufenen Jahr 2025 klar: Insgesamt 30.538 Einheiten wurden abgesetzt (+32,5 Prozent gegenüber 2024). Das stärkste Wachstum unter den Marken legte Citroën (+51,6 %, 5.303 Stück) hin, gefolgt von Jeep (+39,4 %, 1.718), Opel (+37,5 %, 8.123), Alfa Romeo (+34,1 %, 1.522), Peugeot (+17,9 %, 9.200) und Fiat (+13 %, 3.700). Lediglich DS Automobiles verzeichnete angesichts schlechter Verfügbarkeit der neuen Modelle ein Minus von 40 Prozent auf 124 Einheiten, doch das soll sich heuer bessern.

Man sei mit einem kumulierten Marktanteil von 12,3 Prozent die klare Nummer 2 am österreichischen Pkw-Markt und habe gegenüber 2024 um 1,7 Prozentpunkte zugelegt, so Wildeis. Im laufenden Jahr seien für jede der Stellantis-Marken neue Modelle geplant; insgesamt werde man 21 neue Modelle auf den Markt bringen.

Positiv entwickelten sich auch die Nutzfahrzeuge, und so sieht sich Stellantis (wenn man alle 4 Marken addiert) als Marktführer bei den Nutzfahrzeugen in Österreich: Nach Stückzahlen stärkste Marke war im Vorjahr Fiat Professional mit 3.363 Stück (+24,6 %), gefolgt von Peugeot (2.132, +17,5 %), Opel (1.640, +35 %) und Citroën (1.800, -4,1 %).

Wir glauben, dass Unternehmen weiter in die Erneuerung der Fuhrparks investieren werden.

Mag. Markus Wildeis, Stellantis Austria

Noch ein Blick auf die Marke Leapmotor: Mit 35 Händlern im ersten Jahr sei Leapmotor der schnellste Markteintritt einer chinesischen Marke in Österreich gelungen, so Wildeis. Seit Marktstart im Februar 2025 habe man 848 Neuwagenzulassungen verzeichnen können, für 2026 plane man die Einführung zweier neuer Modelle im B-Segment. • Text: Mag. Bernhard Katzinger, Mag. Heinz Müller, Foto: Stellantis

Auto-Auftakt beim Atomium

Fast 350.000 Besucher zählte die Brussels Motorshow, das größte Indoor-Event Belgiens, Anfang Jänner. 67 Auto- und 28 Motorradmarken zeigten mit großer Show ihre Neuheiten.

Die Brussels Motorshow markierte klar den internationalen Jahresauftakt der Autobranche. Mit dem Termin vom 9. bis zum 18. Jänner hatte man dazu so oder so die besten Karten. Die CES in Las Vegas war zwar noch früher dran, doch die Tech-Konzerne hatten sich „ihre“ Messe spürbar zurückgeholt. Autohersteller und Zulieferer führten vom 6. bis zum 9. Jänner in Nevada eher ein Nischendasein.

Mit einer Rekord-Besucheranzahl festigte die Messe ihren neuen Status.

In Gesprächen mit Fachbesuchern und Ausstellern machte ein klarer Satz die Runde: „Brüssel wird das neue Genf.“ Tatsächlich erinnerte das Flair der Hallen, die Art der Autopräsentationen und einiges vom Drumherum an die ehemals große Show am Lac Léman. Nicht zuletzt die Vergabe des „Car of the Year“ war lange Zeit eine Angelegenheit der Schweizer. Nun wurde der Mercedes CLA in Brüssel zum Gewinner gekürt. Übrigens haushoch (320 Punkte) vor den Konkurrenten Skoda Elroq (220 Punkte) und Kia EV4 (208 Punkte).

Mit einer Rekord-Besucheranzahl festigte die Messe, die jedes Jahr einen unglaublich starken Impuls für Neuwagenverkäufe in Belgien gibt, ihren subjektiven neuen Status: 349.775 Besucher zählten die Ver-

anstalter. In den Hallen sah man 67 Automarken, 28 Motorradmarken und – passend zur Historie der Brussels Motorshow – auch sämtliche Highlights der Kategorie leichte Nutzfahrzeuge.

Vorteil durch Verbundenheit

Die Markenvielfalt von Stellantis wurde gleich beim Betreten der Messe durch den Eingang beim Wahrzeichen Atomium vor einem aufgefächert. Das orangefarbene EV-Concept-Car Citroën ELO diente als erster Blickfang, gleich vis-à-vis lauerte der bekannte Messe-Löwe von Peugeot samt dem Facelift des 408. Neben diesen beiden Weltpremieren hatte der Vielmarkenkonzern noch zwei weitere Weltpremieren zu bieten: Das Facelift des Opel Astra und den brandneuen Leapmotor B03X – gleich daneben die Europapremiere des Leapmotor B05.

Die Verbundenheit zu den Europäern brachte Leapmotor einen wichtigen Vorteil ein: Man stand gleich in der ersten Halle und nicht wie Nio, Omoda, XPeng oder Zeekr erst zwei Hallen weiter in einer eigenen „Chinesen-Ecke“. Noch schlimmer erging es den VW-Konzern-Marken: Um die Modelle von Audi, Cupra, Porsche, Seat, Skoda sowie VW und VW Nutzfahrzeuge zu sehen, musste man Halle 11 besuchen. Wer nur einen Tag für die Motorshow hatte und ob der vielen Neuheiten auf dem Weg viel-

leicht schon fix und fertig war, hat die letzte Halle am Programm möglicherweise gar nicht erst erreicht. Subjektiv waren hier auf jeden Fall weniger Besucher vorzufinden, auch wenn Audi Concept C, Porsche Cayenne Electric und allen voran die kleinen Konzern-Elektriker der Zukunft, Cupra Raval, Skoda Epiq und VW ID. Polo, durchaus spannende Exponate darstellten.

Reger Andrang in den Messehallen, die meisten chinesischen Marken waren in einer Halle konzentriert zu finden

Weltpremieren wie der Leapmotor B03X (verdeckt) und Designstudien wie von DS Automobiles zeugen vom hohen Stellenwert der Messe in Brüssel

Jeep Compass „on the rocks“: automobile Neuheiten wurden – wie früher in Genf – passend inszeniert

Unser Mann in Brüssel, Mag. Severin Karl, im Citroën ELO. Das Showcar deutet eine Wiederbelebung des Segments der besonders flexiblen Minivans an

Punkto Weltpremieren müssen die Südkoreaner noch hervorgehoben werden: Kia zeigte erstmals die GT-Modelle von EV3, EV4 und EV5, für den meisten Widerhall sorgte aber der EV2. Das 4,06 Meter lange E-SUV wird in Europa gebaut und soll die breite Masse elektrifizieren. Bei Hyundai zeigte man zwar ein Showcar des Ioniq 3, um Kompakt-Kompetenz zu unterstreichen. Früher auf den Markt kommt jedoch der Staria EV, das lang ersehnte Batteriemodell des Familienvans. Geht es nach Pierre Leclerq, Director Design Citroën, könnten die Vans so oder so vor einem Comeback stehen. Sein ELO, eine nicht ganz einleuchtende Abkürzung für „rEst, pLay and wOrk“ soll die Insassen in allen Lebensbereichen unterstützen – sei es als mobiler Arbeitsplatz oder als Campingmobil.

dürfen und die Kunden es wollen. Wir richten uns schließlich mit unserem Angebot nicht nur an europäische Märkte.“

Dass Regulatorien das Angebot in Europa einschränken, kritisierte auch der neue Stellantis COO Enlarged Europe, Emanuele Cappellano, bei seinem ersten Round Table mit Journalisten. Er will die Institutionen weiter pushen, damit die Industrie in den kommenden Jahren nachhaltig agieren könne. Neben flexiblen Antriebsoptionen – auch Biofuels

Damit die Industrie nachhaltig arbeiten kann, braucht es klare Rahmenbedingungen der Institutionen.

Emanuele Cappellano, Stellantis Enlarged Europe

Regulatorien schränken das Angebot ein Agnès Tesson Faget, Director Product bei Peugeot, betonte im Gespräch mit AUTO&Wirtschaft, dass die Mehrgleisigkeit des Antriebsangebots noch so lange aufrechterhalten werden müsse, „wie wir

werden von Cappellano genannt – sieht er Stimuli für die Erneuerung von Fuhrparks und Unterstützung für jene, die im Segment der kleinen, günstigen Fahrzeuge umsteigen wollen, als wichtige Hebel für die Dekarbonisierung. „Die Zukunft werden aber Elektroautos sein.“

Etwas enttäuschend der Auftritt der Premium-Deutschen. BMW zeigte den neuen i3 nicht, Mercedes feierte den GLB, das aber in einer düsteren Halle. • Text & Fotos: Mag. Severin Karl

„Eigene

David Green, Vice President Lynk&Co, am Stand auf der Vienna Drive: „Wollen Dinge anders machen und auf die Kunden hören“

Markenpersönlichkeit“

Mit Lynk&Co ist nun eine weitere Marke des chinesischen Geely-Konzerns in Österreich vertreten. Punkten will man mit vorerst drei Modellen und einer frischen Attitüde.

In Österreich hat Dietmar Rath, bislang Manager

Niemand würde in einem Lynk&Co glauben, dass er in einem Volvo sitzt. David Green, Lynk&Co

Key Account, Finance & Insurance bei Volvo Car Austria GmbH/Wien, die Funktion des Commercial Directors für die neue Marke übernommen. Bei Bürostandort und Händlernetz integriert sich die junge Marke in die bewährte Volvo-Präsenz. Auf der „Vienna Drive“ waren zwei der drei Modelle, mit denen man in Österreich startet, zu sehen. Außerdem war mit David Green, Vice President Product, Strategy and Offers bei der Europa-Mutter aus Schweden, ein Top-Manager der Marke am Stand. Dass sich Lynk&Co im Autohaus zu wenig von Volvo oder Polestar abheben könnte, steht laut Green nicht zu befürchten. „Unsere Marke war von Anfang an grundsätzlich anders definiert – nicht nur in puncto Abo-Modell, mit dem wir ja gestartet sind. Niemand würde in einem Lynk&Co sitzen und Ähnlichkeiten zu einem Volvo sehen“, so Green. „Wir haben als Marke eine ganz eigene Persönlichkeit.“

Geely-Konzern auf dem Vormarsch

Der größte Automarkt der Welt hat sich als dominierender Leitmarkt für E-Mobilität etabliert. Geely ist hinter BYD nunmehr zweitgrößter chinesischer Autohersteller, schreibt das Center of Automotive Management.

Zudem setze man stark auf Kunden-Feedback, das in den Autos mündlich via Feedback-Knopf an den Hersteller übermittelt werden kann. Mit der Präsenz auf der Vienna Drive erfolgte der offizielle Startschuss für Österreich, der Aufbau des Händlernetzes soll nun schrittweise erfolgen. Starten wird man mit fünf Handelspunkten, über die man sich zu Redaktionsschluss dieser Ausgabe noch ausschwieg.

Plug-ins und Elektroautos

Was Antriebe betrifft, setzt Lynk&Co auf den gefragten Zweiklang aus Plug-in-Hybriden und BEVs, die allesamt in China hergestellt werden. „Wir produzieren in China für den Weltmarkt, weil dort die Qualität und die Geschwindigkeit überzeugend sind“, bekennt sich Green zum Produktionsstandort. Mit den drei Modellen decke man die Bedürfnisse des Marktes bereits sehr gut ab, ist er überzeugt. Der Lynk&Co 01 bespielt als Plug-in-Hybrid das Segment der C-SUVs, während der 02 als BEV in der Klasse der kompakten Hatchbacks antritt. Der große Lynk&Co 08 schließlich punktet als geräumiger Plug-in-Hybrid-SUV mit dem Alleinstellungsmerkmal einer elektrischen Reichweite bis zu 200 Kilometern. Preislich sei man nicht billig, biete aber ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Dies gelinge durch einfache Modell- und Ausstattungspolitik, so Green. • Text: Mag. Bernhard Katzinger, Fotos: Chris Hofer

Sind optimistisch: Markenleiter Timo Sommerauer, BA, und Geschäftsführer Mag. Wolfgang Wurm

Viele strahlende Gesichter

Vor knapp 9 Monaten wurde die Cupra City Garage in der Wiener Innenstadt eröffnet: der perfekte Ort zur Präsentation der erfreulichen Geschäftszahlen von Seat und Cupra.

HSeat konnte den Marktanteil bei 4,5 Prozent in etwa halten, Cupra wuchs auf 3,9 Prozent.

Timo Sommerauer, BA, Markenleiter Seat/Cupra

ätte jemand im Jahr 1983 gesagt, welche Entwicklung Seat in den folgenden 4 Jahrzehnten nehmen würde, man hätte ihn vermutlich für verrückt erklärt. Wissen Sie es noch? Exakt 284 der insgesamt 256.392 Neuzulassungen entfielen damals auf die spanische Marke: Das ist nach Adam Riese ein Marktanteil von 0,11 Prozent. Freilich, dann ging es rasch bergauf: 748 Stück waren es 1984, schon 1985 wurde mit 1.201 erstmals die Tausender-Marke überschritten. Fünfstellig (konkret 10.366 Stück) wurde es aber erst 2008. Und jetzt? „All time high“ stand groß auf der Folie, die Mitte Jänner bei der Pressekonferenz gezeigt wurde. Es scheint, als hätten Timo Sommerauer, BA (Markenleiter von Seat und Cupra) und Geschäftsführer Mag. Wolfgang Wurm es gar nicht erwarten können, über ihre Leistung zu referieren, bewegten sich doch einige Journalisten direkt nach der Präsentation der Neuzulassungszahlen in der Industriellenvereinigung vom Schwarzenbergplatz in die Cupra City Garage in der Innenstadt.

Die Freude in Salzburg ist verständlich, denn die beiden spanischen Marken kamen im Vorjahr in Österreich auf einen Marktanteil von 8,4 Prozent: Seat, wo die Händler das ganze Jahr über auf die mittlerweile gestartete Erneuerung des Ibiza und des Arona warten mussten, schaffte trotz des Fehlens neuer Modelle 12.768 Neuzulassungen, was in der Marktanteilswertung 4,48 Prozent ergab.

Und Cupra, 2020 mit 148 Einheiten in Österreich gestartet, hat sich mittlerweile auf 11.219 Stück emporgearbeitet; mit einem Marktanteil von 3,94 Prozent lag man allerdings im Vorjahr (vielleicht zum letzten Mal) hinter der älteren Schwester. Beides zusammen ergibt den neuen Rekord von 23.987 Stück.

Dauerbrenner Ibiza

Bei Seat blieb der Ibiza mit 5.137 Stück (41 Prozent aller Zulassungen der Marke) das erfolgreichste Modell, auf den Leon inklusive Kombi-Variante ST entfielen 27 Prozent. Verkaufsstärkster Cupra war im Vorjahr der Terramar mit 2.989 Stück, gefolgt vom Formentor (2.010 Stück). 33 Prozent der im Jahr 2025 verkauften Cupra verfügen über einen Benzinmotor, 25 Prozent sind Mildhybride, 24 Prozent BEVs und 13 Prozent Plug-in-Hybride. Während sich Cupra auf den neuen Raval vorbereitet, ist ein elektrischer Seat preislich wohl nicht darstellbar … • Text: Mag. Bernhard Katzinger/Heinz Müller, Fotos: Seat/Cupra

„Die

asiatische Nummer 1“

Hyundai feiert ab Herbst sein 35-Jahr-Jubiläum in Österreich. Seit 2009 ist man die stärkste asiatische Marke am hiesigen Markt. Wir trafen Österreich-Chef Mag. Roland Punzengruber zum Interview.

A&W: Hyundai hat im Dezember des Vorjahres mit 2.315 Einheiten Platz 2 unter allen Marken erreicht. Wie in den vergangenen Jahren waren auch diesmal viele Kurzzulassungen dabei. Sind Sie mit dem abgelaufenen Jahr zufrieden?

Mag. Roland Punzengruber: Ja, wir haben unsere Absatzziele sogar leicht übertroffen. Im Pkw-Bereich sind wir auch 2025 die asiatische Marke Nummer 1 in Österreich geblieben, das ist schon seit 2009 durchgehend der Fall. Im Jahresendspurt haben wir Seat und Cupra überholt. So nehmen wir mit 4,5 Prozent Marktanteil den 7. Rang ein. Damit bleiben wir mit einer leichten

Die Spanne der Händler ist zwar leicht kleiner geworden, doch dafür gibt es nicht mehr den großen Intrabrand-Wettbewerb wie früher.

Marktanteilssteigerung unverändert auf Rang 7. Wie geht es in den kommenden Wochen weiter?

Punzengruber: Primär geht es darum, unsere gute Kaufvertragsperformance halten zu können. Aufgrund zahlreicher neuer Mitbewerber ist dies mit

Herausforderungen verbunden, denn die Preisspirale bewegt sich nach unten. Ein Trend, dem auch etablierte Mitbewerber folgen. Ich merke, dass die Aggressivität am Markt weiter geht. In diesem Verdrängungswettbewerb ist unser Fokus auf Bestandskunden gerichtet, aber auch in der Fremdmarkeneroberung müssen wir den Markt mit attraktiven Angeboten ansprechen. Hier setzen wir auf unsere alten Stärken.

Wie darf man das verstehen?

Punzengruber: Es ist bekannt, dass Hyundai qualitativ hochwertige Produkte herstellt. Mit über 70 Prozent des Absatzes in Europa aus europäischer Entwicklung und Produktion ist man zudem europäischer als viele europäische Mitbewerber es sind, agiert absolut technologieoffen, zählt zu den Pionieren bei der E-Mobilität und ist auch punkto Innovationen ganz vorn mit dabei. Hyundai als Teil der Hyundai Motor Group zählt nicht umsonst zu den drei größten Herstellern der Welt. Man ist aus meiner Sicht sehr gut für die zukünftigen Herausforderungen aufgestellt.

Und was sagen Sie jenen Händlern, die eine chinesische Marke in ihren Schauraum bringen wollen?

Punzengruber: Hier ist sehr stark zu differenzieren. Mehrmarkenhandel hat in Österreich in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Wenn ich als Händler das Potenzial vorfinde, daraus einen Business Case abbilden kann und zudem die Strukturen, sprich Gebäude und Personal exklusiv dazu habe, spricht grundsätzlich nichts gegen eine Erweiterung des

Portfolios, sofern die bestehenden Marken dadurch nicht kannibalisiert werden. Dadurch, dass viele neue Marken zunächst mit gar keinen oder nur sehr geringen Standards und damit Investitionen auf den Markt drängen, ist die Versuchung bei vielen Händlern groß. Wenn aber bei den bestehenden Marken das Potenzial in der Vergangenheit nur teilweise abgeschöpft wurde bzw. wird, ist es auf jeden Fall besser, sich auf die bestehenden Marken zu konzentrieren. Wenn man so das in Österreich ein bisserl nebenbei betreibt, hat man zwar viel Aufwand, aber keinen Ertrag. Österreich ist nicht so groß, dass man mit einem Marktanteil von 1 bis 2 Prozent in den meisten Regionen ein großes Volumen zusammenbringt und dadurch automatisch mehr gewinnt. Eins und eins im Mehrmarkenhandel ergibt selten zwei. Das sollte bei den Überlegungen hinsichtlich Marken-Hinzunahme berücksichtigt werden.

Hyundai wird vermutlich in den kommenden Wochen und Monaten die Kurzzulassungen aus dem November und Dezember verkaufen … Punzengruber: Kurzzulassungen waren und sind leider immer noch Teil unseres Geschäftsmodells als Privatimporteur mit dem Hersteller. Stringente Bestell- und Retailziele auf Quartalsbasis bedingen auch entsprechende Kurzzulassungen, die bei uns in der Regel im Vergleich zu anderen Herstellern als echte Tageszulassungen in den Markt einfließen. Im letzten Jahr konnten wir aber unsere Tageszulassungen im Vergleich zu den Vorjahren doch deutlich reduzieren. Die Ware wird parallel zu den Neuwagen mit einem entsprechenden Preisabschlag, aber in der Regel mit der Promotion für Neufahrzeuge, aktuell der Superbonus-Kampagne, kontinuierlich während des gesamten Jahres abverkauft.

Bleibt das Nettopreissystem, das vor einem Jahr gestartet wurde?

Punzengruber: Wir haben im Jänner 2025 dieses System eingeführt, und die Preissenkung bis zu 30 Prozent war ein voller Erfolg. Die Spanne der Händler ist zwar leicht kleiner geworden, doch dafür gibt es nicht mehr den großen Intrabrand-Wettbewerb wie früher. In Kombination mit den Promotion-Elementen warten wir damit mit sehr guten Angeboten auf. Wenn die Kunden den Finanzierungs- und den Versicherungsbonus abgeschlossen haben, gab es dazu bis zu 7.400 Euro on top, wodurch wir die Kaufverträge im vergangenen Jahr zweistellig gesteigert haben. Und weil wir den Kona Elektro zum Preis des Benziners anbieten, haben wir auch die BEV-Ziele gut eingefahren bzw. sogar übertroffen. Seit Jänner haben wir das System nun geändert, indem im Rahmen des Superbonus der Finanzierungsbonus nicht mehr notwendig mit dem

Versicherungsbonus kombiniert werden muss. Dafür haben wir zusätzlich einen Eintauschbonus eingeführt und dadurch ein flexibleres System mit noch attraktiveren Preisen.

Wie geht es heuer bei den Elektroautos weiter?

Punzengruber: Als erstes kommt mit dem IONIQ6 N ein interessantes Modell, das HochleistungsPerformance bietet. Im 3. Quartal startet das Facelift des IONIQ6 und auch der Staria Elektro mit 800-V-Technologie wird dann verfügbar sein. Zahlenmäßig wichtigstes Modell wird aber sicher der IONIQ3, der Anfang Jänner auf der Motor Show in Brüssel vorgestellt wurde und am Ende des 3. Quartals zu uns kommen wird. Mit diesem Fahrzeug wollen wir ins Volumen kommen, wobei wir ja vor allem mit dem Kona Elektro bei den Privatkunden schon bisher sehr gut unterwegs waren.

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Kurzzulassungen waren und sind leider immer noch Teil unseres Geschäftsmodells als Privatimporteur mit dem Hersteller.

Dieses Modell hat gezeigt was möglich ist, wenn die preisliche Hürde genommen ist.

Wie sehen die Planungen von neuen Modellen abseits der Elektroautos aus?

Punzengruber: Wir machen heuer die Vorbereitungen auf das Produktfeuerwerk, das uns ab November erwartet: Der neue Tucson kommt noch heuer. Und 2027 bringen wir innerhalb eines Dreivierteljahres den Kona, den i20 und den Bayon auf den Markt. Alle sind elektrifiziert bzw. hybridisiert. Den i10 gibt es als Neuwagen nicht mehr, aber noch als Tageszulassung. Er musste weichen, damit der IONIQ3 in unserem türkischen Werk produziert werden kann.

Nun zum Händlernetz, wo es bei Hyundai ja in den vergangenen Jahren einige Zu-, aber auch Abgänge gab: Bleibt nun alles stabil?

Punzengruber: Es tut sich immer etwas: Zum Beispiel haben wir den exklusiven Flagship-Store in WienErdberg eröffnet. Entscheidend ist, dass wir das Netz qualitativ entwickeln, um die Wichtigkeit des stationären Handels zu betonen. Denn eine Differenzierung zu anderen Vertriebsformen ist nur durch Qualität möglich. Da hinkt unsere gesamte Branche im Vergleich nach wie vor hinterher, zum Beispiel was das Nachtelefonieren betrifft. Und auch wenn wir schon 2015 ein 22-Punkte-Programm mit Basics für den Handel aufgelegt haben, muss man dauernd dahinter sein. • Text: Mag. Heinz Müller, Fotos: Archiv „A&W Verlag“

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Die Modelle Grandis (l.) und Eclipse Cross sollen für Mitsubishi neue Kunden bringen

Neuer Chef, neue Autos

Mitsubishi will wachsen. Wie das geschehen soll und was bei den Händlern geplant ist, verrät Mag. Heimo Egger, seit Oktober 2025 der neue Chef.

Eigentlich ist Mitsubishi ein Phänomen: Vor 6 Jahren war nicht klar, ob die Marke in Europa überhaupt weitermacht. Man werde wohl die bestehende Palette (die mittlerweile längst ausgelaufen ist) verkaufen, doch dann könnte Schluss sein, hieß es. Wäre dieses Szenario eingetreten, stünden rund 60 österreichische Händler ohne Neuwagen im Schauraum da – zumindest in jenem Teil des Autohauses, der für diese Marke reserviert war.

Unsere Händler müssen keine Glaspaläste bauen, aber sie investieren in Schauräume.

Mag. Heimo Egger, Denzel Autoimport

Doch der Hersteller – bzw. dessen in den Niederlanden ansässige Europa-Tochter – besann sich eines Besseren: Aus der Allianz mit Renault fließen seit einigen Jahren adaptierte Modelle, die das Logo mit den 3 Diamanten tragen. Und seit der Wiedergeburt des Outlander im Vorjahr schippern sogar wieder Fahrzeuge direkt aus Japan nach Europa. Zugegeben, es ist vor allem für Außenstehende ein bisschen schwer, mit den Namen klarzukommen: Der Colt, von dem der Importeur Fahrzeuge für ein ganzes Jahr auf Lager gelegt hat, ist mit dem seinerzeitigen Fahrzeug gleichen Namens nur schwer

Am Rande der Krieau in Wien präsentierte

Heimo Egger seine Ziele den Journalisten

vergleichbar. Der Eclipse Cross, erst vor gut einem Jahr ausgelaufen, ist nunmehr ein „umgebadgter“ Renault Symbioz. Und wer beim neuen Grandis eine gewisse Verwandtschaft mit dem Scenic E-Tech Electric erkennt, liegt vermutlich nicht ganz falsch.

4.000 Autos pro Jahr als Ziel bis 2028

Egal: Die Händler freut’s, das zeigen auch die alljährlich eingefahrenen Bestnoten im „Händlerradar“. Und wenn Importeurschef Mag. Heimo Egger nach den 2.912 Einheiten des Vorjahres 4.000 Einheiten als Ziel bis 2028 vorgibt, dann ist das mit den Händlern akkordiert. Apropos Händler: 4 von ihnen werden in den nächsten Monaten ihre Schauräume erneuern, einer wird ganz neu eröffnen (Details folgen zu einem späteren Zeitpunkt). Und auch jene knapp 20 Partner, die die neue CI noch nicht umgesetzt haben, sollen heuer folgen. •

Text: Mag. Heinz Müller, Fotos: Mag. Severin Karl, Mitsubishi

Mag.

Präsenz im Segment der C-SUVs zeigt der Jaecoo 7 seit der offiziellen Präsentation im Dezember. Weitere Modelle mit verschiedenen Antrieben folgen noch heuer

Marktstart im China-Tempo

Mit Omoda und Jaecoo, zwei Marken des chinesischen Chery-Konzerns, legt Importeur Colmobil seit drei Monaten ein beeindruckendes Wachstumstempo in Österreich vor.

Wirft man einen Blick in die NeuzulassungsStatistik, weist diese für die ersten knapp 3 Wochen des Jahres 7 Fahrzeuge von Omoda und 44 von Jaecoo aus. Im Jahresabschluss von 2025 stehen bereits 62 Jaecoo und 9 Omoda zu Buche. Schon zum Start im November 2025 hatte Importeur Colmobil 9 Händler bzw. Händlergruppen, darunter mit Sonnleitner und Ebner zwei im Osten sehr starke Handelsmarken, präsentiert.

Zügiges Wachstum nach Plan „Wir haben in kurzer Zeit sehr viel geschafft und sind sehr zufrieden“, bringt Wolfgang Kugler, Director Sales für Omoda und Jaecoo bei Importeur Colmobil die ersten knapp drei Monate auf einen Nenner: 23 Handelspunkte seien per Ende Jänner „ongeboardet“ und Verträge mit weiteren renommierten Händlern unterzeichnet worden. „Wir sind schon gut vertreten, haben zuletzt weitere bekannte Händler für uns gewonnen.“ Mit Mag. Thomas Forsthuber hat Colmobil unlängst noch einen erfahrenen Branchenkenner für den Netzausbau engagiert.

Nach wie vor will Colmobil das Händlernetz zügig verstärken, aber planvoll und nach klaren Analysen, wo es noch Standorte braucht. „Es kommen viele Händler auf uns zu“, erzählt Kugler, „und wir sprechen in allen Städten, wo wir noch niemanden

haben, mit potenziellen Partnern.“ Gefragt seien Händler mit entsprechenden Kapazitäten und dem Willen, sich auf das Neue einzulassen.

Antriebsvielfalt

Weitere Modelle kommen noch 2026 und ergänzen das aktuelle Line-up aus Omoda 5 (Hybrid) und Jaecoo 7 (PHEV und Verbrenner). „Im Frühjahr werden wir noch den Omoda 9 vorstellen, ein Crossover-SUV mit Plug-in-Hybridantrieb, im Laufe des Sommers vermutlich dann noch den Jaecoo 8, den es auch als Siebensitzer geben soll“, verrät Kugler. Antriebsseitig spielt Omoda/Jaecoo alle Stückerln, mit dem Jaecoo 5 soll es in absehbarer Zeit dann auch ein BEV der neuen Marke in Österreich geben. Global zählen Omoda und Jaecoo zu den am schnellsten wachsenden Automobilmarken. Dabei soll Omoda moderner, urbaner und design-affiner wirken, während Jaecoo die Liebhaber klassischer SUV-Tugenden ansprechen möchte. •

Wir haben in kurzer Zeit viel geschafft und erweitern unser Netz nach klaren Analysen. Wolfgang Kugler, Sales Director Colmobil GmbH

Text: Mag. Bernhard Katzinger, Fotos: Lukas Tobler, Colmobil

Dr. Fritz Knöbl ist emeritierter Rechtsanwalt und Publizist

Weniger Misstrauen!

Beim aktuellen Bürokratie-Abbau-Pakt steht die Verlängerung der Pickerl-Intervalle an erster Stelle der 100 konkreten Vorschläge des pinken Staatssekretärs Sepp Schellhorn. In der Öffentlichkeit erweckte das den Eindruck, mit der Änderung der Pickerl-Vorschriften sei – aus ministerialer Sicht – ein wesentlicher Schritt zur Entbürokratisierung erzielt worden. Da lachen jedoch die Hühner – und das hat die Ernsthaftigkeit der geplanten Entbürokratisierung lächerlich gemacht. Einleitend analysiert der Bericht völlig richtig das Grundproblem: „Wie der tägliche Stau entsteht Bürokratie selten durch einen großen Unfall, sondern durch unzählige kleine Bremsmomente.“ Deshalb finden sich im Schellhorn-Paket wesentlich wirksamere Hebel zur Entbürokratisierung als diese lächerliche Änderung der Pickerl-Intervalle. Ganz generell sollen die Dokumentationsflut und die Zahl der erforderlichen Beglaubigungen eingedämmt werden. Behördliche Genehmigungen sollen einfacher und damit schneller werden. Dafür sollen u. a.

• Berichtspflichten – für zahlreiche in der Praxis kaum benötigte Berichte – reduziert,

• für kleinere Betriebe die Schwellenwerte zur verpflichtenden doppelten Buchführung angehoben werden.

• Die Vorschriften für die Lohnverrechnung sollen einfacher werden.

• Das Abfallwirtschaftsgesetz mit seinen unzähligen betrieblichen Vorschriften novelliert werden.

• Doppelte Überprüfungen – etwa bei Brandmeldern trotz existenter Serviceverträge –durch nachträgliche behördliche Überprüfungen sollen abgeschafft,

• die Aufgaben der Amtssachverständigen reduziert und durch die Beiziehung externer Experten ersetzt werden.

Bürokratie kostet unsere Betriebe im Schnitt rund 13 Stunden pro Woche.

Solche Ansatzpunkte könnten auch die Arbeit der Kfz-Betriebe erleichtern. So erwähnt das „Schellhorn-Paket“ ein Ziegelei-Unternehmen, das regelmäßig 50 (!) Berichte zu verfassen hat. Vielleicht sollten unsere Kfz-Betriebe eine Liste erarbeiten und dem Staatssekretariat übermitteln, welche Berichte und Dokumentationen in einem Autohaus mit angeschlossener Werkstätte regelmäßig anfallen – und welche überflüssig sind. Ganz abgesehen davon, was schon bei kleinsten betrieblichen Umbau- oder Erweiterungsmaßnahmen ohne effektiven Nutzen zu genehmigen ist. Da gibt es genügend Ansatzpunkte für eine effektivere Entbürokratisierung als mit den Pickerl-Intervallen.

Bundesinnungsmeister Roman Keglovits-Ackerer verweist etwa auf die ungleichen Genehmigungspraktiken der einzelnen Bundesländer, und das trotz der bundesweiten Geltung der Gewerbeordnung. Die dafür zuständigen Behörden entscheiden oft so unterschiedlich, dass Genehmigungsverfahren gelegentlich einem Lotteriespiel gleichen. Es sollte daher eine verbindliche Checkliste für bundesweit einheitliche Betriebsanlagengenehmigungen geben. Mit klaren Standards, um Verfahren transparenter, effizienter und nachvollziehbar zu gestalten. Mit digitalen Einreichportalen, um die bundesweit gleichartige Handhabung der Vorschriften zu garantieren.

Zu den ständigen Bremsern zählen unsere „Eichämter“ ebenso wie unsere jeweiligen Kfz-Landesprüfstellen. Obwohl wir in einem großen, gemeinsamen Markt leben, muss bei uns auf lokaler Ebene alles nachüberprüft und nachgeeicht werden. Die Zulassung einer für die Alkoholsteuer relevanten simplen digitalen Alkoholmessuhr dauerte zwei Jahre – obwohl genau solche in Deutschland schon längst in Betrieb waren. Gutachten gerichtlich beeideter Sachverständiger und Zivilingenieure (die dafür zivilrechtlich haften) werden in derartigen Ämtern von weniger sachkundigen Beamten nochmals überprüft – was die Betriebe Zeit und Geld kostet.

Bürokratie kostet unsere Betriebe im Schnitt rund 13 Stunden pro Woche. Ein Luxus, den wir uns nicht länger leisten können. Wir brauchen mehr Vertrauen in unsere Betriebe. Deshalb bin ich gespannt, was von den rund 100 ministeriellen Vorschlägen letztlich wirklich umgesetzt wird. •

Ihre Vision. Unser Versprechen. Damit’s was Print.

Ihre Ideen verdienen eine Umsetzung, die Eindruck macht. Mit unserer Erfahrung, modernsten Technologien und individuellem Service setzen wir Ihre Vision in die Realität um. Wir garantieren Ergebnisse, die überzeugen – heute und morgen.

Bereits zum dritten Mal findet am 25. Februar das A&W WERKSTATT-FORUM statt. In der neuen Location werden Herausforderungen und Lösungen für Kfz-Service, Reifen sowie Lackund Karosserie thematisiert und diskutiert.

Prozesse, Zusatzerträge, Technik, Zukunft

Am 25. Februar 2026 geht das A&W WERKSTATT-FORUM in seine bereits dritte Auflage und lädt Kfz-Werkstätten, Lackier- und Karosseriebetriebe sowie Reifenfachbetriebe zu einem intensiven Austausch in die neue Eventlocation Stage 3 (in Wien 3) ein.

Inhaltlich stehen die zunehmenden Herausforderungen für Kfz-Betriebe im Mittelpunkt. Themen wie Elektrifizierung, Elektronik, Digitalisierung, KI, Prozessoptimierung und Ertragssicherung fordern Unternehmer ebenso wie veränderte Kundenerwartungen und neue Formen der Kundenkommunikation. Viele dieser Aufgaben sind allein kaum mehr zu bewältigen. Umso wichtiger sind Information, starke Partner, Kooperationen und der Austausch untereinander.

Gemeinsam statt einsam

Unter dem Motto „Gemeinsam statt einsam“ rückt das WERKSTATT-FORUM genau diese Aspekte in den Mittelpunkt. Ein vielseitiges Vortragsprogramm erwartet die Besucher in der Stage 3. Programmpunkte sind unter anderem Prozessoptimierung und Digitalisierung (Jessica Perauer, Dieter Kornfehl), Elektromobilität als Chance für freie Werkstätten (Michael Dittmar), Trends in der Karosseriereparatur (Helge Kiebach, KTI), digitale Fahrzeuganalyse und Zusatzerträge (Florian Andrä, Würth), Technik

Informationen , Partner, Kooperationen und der Austausch sind wichtiger denn je.

Gerald Weiss, redaktioneller Verlagsleiter A&W

und Chancen bei Assistenzsystemen (Jens Kowald, Aumovio) sowie Kundenerwartungen im Wandel (Nils Weber, DAT).

Sehr gut besucht war das WERKSTATT-FORUM bei den ersten beiden Terminen (2022 und 2024) im Wiener Allianz Stadion (oben) Am 25. Februar wechselt die Veranstaltung in die Stage 3 in Wien 3 (ganz oben)

Podiumsgespräche, Netzwerke und Ausstellung Ergänzt werden die Fachvorträge durch abwechslungsreiche Podiumsdiskussionen, die sich mit aktuellen Herausforderungen im Reifenbereich sowie mit Themen aus Lack- und Karosserie, Kundenbindung und Werkstatt-Technik befassen. Eine kompakte, aber hochwertige Ausstellung von Lieferanten und Dienstleistern rundet das Programm ab und bietet wertvolle Impulse für den betrieblichen Alltag. Das A&W WERKSTATT-FORUM bietet damit einen klaren Mehrwert für alle Betriebe, die ihr Unternehmen zukunftssicher aufstellen, Prozesse optimieren und neue Ertragspotenziale erschließen wollen. Nutzen Sie die Gelegenheit zum Austausch mit Kollegen und Branchenexperten.

Weitere Details zur Veranstaltung sowie die Anmeldemöglichkeit finden Sie unter www.werkstattforum.at

Seien Sie dabei bei und melden Sie sich rasch an. •

Text: Gerald Weiss, Fotos: AW-Verlag, Philipp Lipiarski

Event-Location Stage 3

Headline 1zeilig

Das A&W WERKSTATT-FORUM übersiedelt für die dritte Auflage in eine neue Location. Statt des VIP-Bereichs des Allianz Stadions findet der Kongress mit Ausstellung dieses Mal in der STAGE 3 im Gebiet des Arsenals in Wien 3 statt. Dabei handelt es sich um ein ehemaliges Autohaus, das mit seinen großzügigen, kompakt angeordneten Räumlichkeiten ideale Voraussetzungen für Vorträge, Ausstellung und Networking bietet. STAGE 3, Lilienthalgasse 6, 1030 Wien www.stage3.at www.werkstattforum.at Begrenzte Zahl an kostenlosen Parkplätzen vorhanden

Programm

09:15 Begrüßung durch Moderator Christian Clerici

09:35 Florian Andrä (Würth): Die Zukunft der Fahrzeuganalyse

09:55 Michael Dittmar (Dittmar & Stachowiak Autodienst): Mut zur E-Mobilität – Ein Werkstatt-Impuls aus der Praxis

10:15 Helge Kiebach (KTI Kraftfahrzeugtechnisches Institut): Trends in der Karosserie-Reparatur

10:35 Podiumsgespräch Erfolgreich im Lack- und Karosseriebereich

10:55 Kaffee-Pause

11:25 Jens Kowald (Aumovio Aftermarket): Fahrerassistenzsysteme: Technik, Produkte, Chancen

11:45 James Tennant (VRÖ): Impuls-Vortrag und VRÖ-Awards-Verleihung

12:05 Podiumsgespräch Chancen und Herausforderungen im Reifen-Geschäft

12:30 Mittags-Pause

14:00 Nils Weber (DAT): Was will der Kunde?

14:20 Podiumsgespräch Kundenbindung und Auslastung

14:40 Jessica Perauer, Dieter Kornfehl (K + P Beratung): Effizienz, Ertragsmodelle, Digitalisierung

15:00 Podiumsgespräch Werkstatt der Zukunft – Zukunft der Werkstatt

15:20 Werkstatt des Vertrauens Ehrung der erfolgreichen Betriebe

Lösungen von der digitalen Fahrzeuganalyse bis zu ePower-Solutions bei Würth

Zukunftssichere Zusatz-Services

Florian Andrä von Würth wird beim A&W WERKSTATT-FORUM antriebsneutrale Zusatzservices sowie die digitale Fahrzeuganalyse vorstellen.

Kfz-Werkstätten stehen vor der Herausforderung, ihre Erträge zu sichern und gleichzeitig auf neue Antriebstechnologien und veränderte Kundenbedürfnisse zu reagieren. Als Antwort auf diese Anforderungen bietet Würth in seinem Portfolio antriebsneutrale Zusatz-Services, die für alle Fahrzeugarten relevant sind und Werkstätten dabei unterstützen, die Kundenfrequenz zu steigern und zusätzliche Umsatzpotenziale zu erschließen.

Highlight-Vortrag: Zukunft der Fahrzeuganalyse

Ein wichtiger Bestandteil ist dabei die digitale Fahrzeuganalyse. Moderne Laser- und Kamerasysteme erfassen den Fahrzeugzustand während der Überfahrt, werten die Daten sofort aus und liefern eine übersichtliche, automatisierte Zustandsdokumentation. „Diese unterstützt das Kundengespräch und

und die Lösungen zur digitalen Fahrzeuganalyse vorstellen. „Steigern Sie Ihre Kundenfrequenz und maximieren Sie Ihre Erträge mit zukunftssicheren Zusatz-Services“, so Andrä.

Umfassendes Angebot an Zusatzservices Im Bereich Zusatz-Services bietet Würth ganzheitliche Lösungen für den Klimaservice: von Klimaservicegeräten und Zubehör über Füllmedien und Lecksuchtechnik bis hin zur Klimaanlagendesinfektion aircowell® von TUNAP – für Frische und Sauberkeit im Fahrzeuginnenraum.

Als All-in-one-Anbieter präsentiert Würth darüber hinaus individuell abgestimmte Lösungen rund um ePower-Solutions – von Ladestationen und Wallboxen über Back-End-Systeme bis hin zu Energieund Lastenmanagement.

„Moderne Systeme unterstützen das Kundengespräch und machen Servicepotenziale sichtbar.“

Florian Andrä, Verkaufsleiter Investitionsgüter, Würth

macht verborgene Servicepotenziale sichtbar. Verschiedene Scanner-Modelle erlauben den Einsatz je nach Betriebsgröße und Anforderungen“, so Florian Andrä, Verkaufsleiter Investitionsgüter bei Würth. In seinem Vortrag beim A&W WERKSTATT-FORUM wird Andrä vertiefende Einblick in das Thema geben

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Abgerundet wird das Angebot durch Beratung zur Reifenkompetenz und das Glass Repair System 2.0 für schnelle Steinschlagreparaturen. „Wir sind mit diesen Themen beim A&W-WERKSTATT-FORUM als Aussteller vertreten und freuen uns auf den Austausch mit Fachbesuchern und Entscheidern“, so Andrä: „Entdecken Sie innovative Lösungen für mehr Ertrag in der Werkstätte.“

Text: Redaktion, Fotos: Würth

ANTWORTEN

Die Hotline, die Ihre Sprache spricht: +49 69 15040150

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Sie direkt mit echten Kfz-Meistern –schnell, kompetent und auf Augenhöhe. Dazu bieten wir Schulungen, Diagnosehilfen und Tools, die den Werkstattalltag einfacher und effizienter machen.

ate.de/hotline

Brakethrough Technology

Assistenzsysteme sind seit vielen Jahren in Fahrzeugen verbaut, Tendenz stark steigend

ADAS als Chance

„Fahrerassistenzsysteme – Technik, Produkte, Chancen“ lautet der Vortrag von Jens Kowald (Aumovio Aftermarket) beim A&W WERKSTATT-FORUM.

Aumovio Aftermarket (früher Continental Aftermarket) ist WERKSTATT-FORUM-Partner der ersten Stunden. Mit den Vorträgen hat man immer besonders relevante Themen getroffen und die Besucher mitgenommen, so wird es auch dieses Mal sein. Durch die Trends in der Erstausrüstung einerseits und den engen Kontakt mit den Werkstät-

Assistenzsysteme sind eine Herausforderung, aber auch eine Chance für freie Werkstätten.

Jens Kowald, Head of Sales Service bei Aumovio Aftermarket

ten, durch den Außendienst, die Schulungen und die Expertenkreise mit den ATE-Bremsencentern andererseits hat man bei Aumovio sehr genau die Anforderungen des Aftermarkets im Blick. Eines der Themen, das derzeit ganz oben in der Kompetenzliste der Werkstätten steht, ist der Umgang mit Assistenzsystemen.

Assistenzsysteme weit verbreitet

Die Botschaft ist klar: „Assistenzsysteme sind eine Herausforderung, aber auch eine große Chance für freie Werkstätten“, erklärt Jens Kowald, Head of

Sales Service bei Aumovio Aftermarket. „Zudem ist es ein ganz neutrales Feld, unabhängig von der Antriebsdiskussion.“

Dabei sei vielen Betrieben gar nicht bewusst, wie breit verbreitet Assistenzsysteme sind und wie viele davon längst in der freien Werkstätte angekommen sind. „Das beginnt schon bei einem bei einer 17 Jahre alten Mercedes E-Klasse mit Frontkamera für den Spurhalteassistent, die verrückt spielen kann, wenn die Windschutzscheibe nicht richtig verbaut wird. Das sind kleine Dinge, die im Alltag oft untergehen.“

Der Einsatz von Assistenzsystemen sowie deren Reparatur und Kalibrierung hat in den vergangenen Jahren gewaltig an Dynamik gewonnen. Und damit die Bedeutung für die Werkstätten. „Der Betrieb muss entscheiden, ob er das selbst durchführt oder über einen Partner abwickelt.

„In meinem Vortrag werde ich den Besuchern einen Überblick bieten, was denn an Sensoren bereits verbaut wird, wo wir gerade stehen und welche Geschäftsmöglichkeit für die Werkstätten vorhanden sind“, so Kowald: „Wir werden die Fragen nach der Ausbildung, der Ausstattung, der Produkte, der Investitionen und der Amortisation behandeln.“ •

Text: Gerald Weiss, Fotos: Aumovio

Oben von links: Daniel Kapeller (AkzoNobel), Roger Blum (BluTech), Sven Sauer (AutoZum), Herbert Michael Strasser (CarGarantie)

Unten von links: Helmut Stuphann (Bosch), Franz Lettner (Birner), Alexander Bayer (VVO), Christian Baum (Sekurit Service)

Branche im Gespräch

In mehreren Podiumsdiskussionen werden relevante Branchen-Themen auf die Bühne gebracht, mit verschiedenen Meinungen und Zugängen.

Ergänzend zu den hochkarätigen Vorträgen, die beim A&W WERKSTATT-FORUM zu mehreren relevanten Themen stattfinden werden, bieten Podiumsdiskussionen eine sehr attraktive und kurzweilige Möglichkeit, dem Publikum verschiedene Zugänge und Blickwinkel zu präsentieren.

Erfolgreich im Lack- und Karosseriebereich So wird es bei der dritten Auflage des A&W WERKSTATT-FORUMS gleich vier Bühnen-Gespräche geben, die unterschiedliche Themen beleuchten. Neben der Diskussion zu „Chancen und Herausforderungen im Reifen-Geschäft“, die nach der Verleihung der VRÖ-Awards stattfindet (siehe Seite 43), gibt es etwa eine Diskussion mit dem Titel „Erfolgreich im Lack- und Karosseriebereich“. Nach dem Vortrag zu den „Trends in der Karosserie-Reparatur“ von Helge Kiebach (KTI) werden Daniel Kapeller (Sikkens/AkzoNobel), Christian Baum (Sekurit Service), Roger Blum (BluTech) und Alexander Bayer (Versicherungsverband Österreich) über aktuelle Entwicklungen in ihrem jeweiligen Bereich berichten und Chancen aufzeigen, die sich dadurch für die

Betriebe auftun. Seitens des Versicherungsverbandes wird das Thema E-Mobilität im Fokus stehen.

Werkstatt der Zukunft, Auslastung, Kundenbindung Bei zwei weiteren Podiumsgesprächen werden am Nachmittag Themen für die klassische Werkstatt im Fokus stehen. „Werkstatt der Zukunft – Zukunft der Werkstatt“ ist ein Thema, in einem zweiten Talk werden wir über „Kundenbindung, WerkstattAuslastung und Flotten“ sprechen.

Dabei darf Moderator Christian Clerici ebenfalls hochkarätige Gesprächsteilnehmer auf der Bühne der Stage 3 begrüßen. Dazu zählen etwa Helmut Stuphann (Bosch), Birner-Geschäftsführer Franz

Podiumsdiskussionen bieten eine sehr attraktive Möglichkeit, dem Publikum verschiedene Zugänge und Blickwinkel zu präsentieren.

Lettner, AutoZum-Messeleiter Sven Sauer und Herbert Michael Strasser, Country Manager der CarGarantie, der die Rolle der Garantie für die Kundenbindung und die Werkstatt-Auslastung erklären wird. Die Besucher des WERKSTATT-FORUMS sind eingeladen, Fragen zu stellen, um weitere Aspekte in die Diskussionen einzubringen. •

Text: Gerald Weiss, Fotos: z.V.g.

Keine Angst

vor Hochvolt

Welches Potenzial Arbeiten an Hochvolt-Fahrzeugen für (freie) Kfz-Betriebe bieten, führt Michael Dittmar in seinem Vortrag aus.

Der Kfz-Meister beschäftigt sich schon seit Langem mit dem Thema Automobil, 1991 gründete er mit nur 25 Jahren eine Kfz-Werkstatt in Dortmund. Nur ein Jahr später siedelte der Betrieb nach Bochum um, seit 2003 betreibt er mit Thomas Stachowiak auf einem rund 2.500 m2 großen Grundstück mit rund 600 m2 bebauter Fläche ein gemeinsames Unternehmen. Seit vielen Jahren setzt sich Dittmar auch mit vielfältigen Facetten der E-Mobilität auseinander und gibt seinen breiten Erfahrungsschatz gerne preis.

Von den Basics bis zu den Praxisfällen In seinem Vortrag wird der Kfz-Meister darlegen, wie

Kfz-Meister Michael Dittmar beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Reparatur von E-Fahrzeugen

er und sein Geschäftspartner in ihrer freien Werkstatt den Schritt in die Elektromobilität gemeistert haben. Die Erklärungen umfassen die Basics, führen weiter über Sicherheitsvorschriften bis hin zu echten Praxisfällen aus dem Werkstattalltag.

Ängste nehmen, Realitäten aufzeigen Dittmar möchte hier Ängste nehmen, zeigt aber auch mit klarem Verständnis auf, worauf es bei der Reparatur von E-Fahrzeugen wirklich ankommt. Nach dem Vortrag sollten Interessierte darüber Bescheid wissen, welche Arbeitsschritte sofort umgesetzt werden können und welche man lieber vorerst noch nicht anfassen sollte. Die Ausführungen eignen sich für alle, die sich dem Thema annähern wollen, ganz getreu der Zielsetzung von Dittmar: „Verständlich, ehrlich und nah dran an der Realität.“

Dass der Kfz-Meister Ahnung von der Materie hat, davon zeugt auch das Leistungsangebot seines Kfz-Betriebs: Angeboten werden unter anderem die Reparatur von Elektromotoren und Getrieben, die Diagnose des Hochvoltsystems und des Zustands der Hochvolt-Batterie.

Text: Mag. Andreas Granzer-Schrödl, Foto: Dittmar

Trends in der Karosserie-Reparatur

Helge Kiebach vom Kraftfahrzeugtechnischen Institut (KTI) wird aktuelle Entwicklungen sowie die Betreuung von E-Autos in seinem Vortrag beleuchten.

Die Karosserie-Reparatur hat sich in den vergangenen Jahren stark weiterentwickelt. Neben neuen Materialien sorgt auch die Elektromobilität dafür,

dass sich die Betriebe weiterentwickeln müssen. Das Kraftfahrzeugtechnische Institut beschäftigt sich intensiv mit diesen Trends und neuen Herausforderungen. Geschäftsführer Helge Kiebach, treuer Gast beim A&W WERKSTATT-FORUM, wird zu diesem Thema am 25. Februar einen Vortrag halten.

E-Auto-Prozess: vom Abschleppen bis zur Reparatur Dabei wird der gesamte Prozess vom Bergen und Abschleppen über die erste Diagnose und eine eventuelle Quarantäne bis zur Reparatur des Fahrzeuges beleuchtet.

„Die Instandsetzung von Elektrofahrzeugen ist kein Hexenwerk, es benötigt aber neues Equipment, zusätzliche Qualifikation und gewisse Erfahrung“, erklärt Kiebach.

Ein wichtiger Punkt ist die Entscheidung, ob die Antriebsbatterie nach äußerer Beeinträchtigung tatsächlich beschädigt oder unversehrt ist. Für die Werkstätte sind hier die entsprechenden Informationen, etwa vom Hersteller, besonders relevant.

Text: Gerald Weiss, Foto: A&W/Hofer

Die „Reifen-Oscars“

Das WERKSTATT-FORUM bildet in diesem Jahr einmal mehr den stimmigen Rahmen für die Verleihung der VRÖAwards des Verbandes der Reifenspezialisten Österreichs.

Seit Jahren verleiht der Verband die VRÖ-Awards und würdigt damit herausragende Leistungen der Reifenindustrie. Ab dem Jahr 2025 erfolgt die Vergabe erstmals im fixen Jahresrhythmus, zuvor wurden die Auszeichnungen alle zwei Jahre ausgelobt. Mit dieser Umstellung unterstreicht der VRÖ die wachsende Bedeutung kontinuierlicher Qualität und verlässlicher Partnerschaften in einem dynamischen Marktumfeld. Stimmberechtigt sind alle VRÖ-Mitglieder.

Die Beurteilung erfolgt dabei anhand von neun Bewertungskriterien. Zu den wichtigsten zählen die Qualität der Produkte, sprich die Leistungsfähigkeit

VRÖ-Obmann

Die Verleihung der VRÖ-Awards (im Bild für das Segment Pkw-Reifen) für die Jahre 2023 und 2024 fand bei der AutoZum im Jänner 2025 statt

und Zuverlässigkeit der Reifen, die Lieferfähigkeit über unterschiedliche Dimensionen hinweg sowie die Preispolitik der Hersteller. Vergeben werden die VRÖ-Awards in zwei Kategorien, konkret für Pkw-Reifen und für Lkw-Reifen.

Die jüngste Verleihung der VRÖ-Awards für die Jahre 2023 und 2024 fand im Rahmen der KfzAftersales-Fachmesse AutoZum im Jänner 2025 statt. Im Pkw-Segment konnte Hankook den Sieg erringen, gefolgt von Continental und Falken. Im Bereich Lkw lag Falken in Front, dahinter reihten sich Barum sowie ex aequo Continental und Goodyear auf den Plätzen ein. Im Februar werden die Awards für 2025 im Rahmen des WERKSTATT-FORUMS an die Top 3 im jeweiligen Segment vergeben.

„Gemeinsam mehr erreichen“

Der VRÖ begleitet das Jahr über mit Fachveranstaltungen und Schulungen das heimische Reifenbusiness. Und der Verband wird auch nicht müde hervorzuheben, wie wichtig die Arbeit des VRÖ für die gesamte Branche ist: „Gemeinsam können wir mehr erreichen“, betont Obmann James Tennant. Text: Mag. Andreas Granzer-Schrödl, Fotos: VRÖ

Die Entwicklung beim Reifen

Die Podiumsdiskussion „Chancen und Herausforderungen im Reifen-Geschäft“ wird die aktuelle Situation in diesem Bereich analysieren.

Das Reifengeschäft unterliegt einer ähnlichen Dynamik wie die gesamte Kfz-Branche, die Herausforderungen sind allerdings andere. Während die Elektromobilität in der mechanischen Werkstätte eher zu Rückgängen führt, profitieren die Reifenspezialisten von den Anforderungen: Größere Dimensionen, höherer Verschleiß und höherer Anspruch machen den Reifen zu einem entscheidenden Teil

Die Spannung steigt: Wer erhält die Trophäen für 2025?

der neuen Antriebsart und erhöhen Frequenz und Umsatz beim Reifenspezialisten. Gleichzeitig sind die Betriebe mit Kaufkraftverlust sowie wirtschaftlicher Vorsicht der Konsumenten und stark steigender Komplexität beim Reifen selbst konfrontiert. Dazu kommt nach wie vor ein großer Mangel an Fachkräften.

Text: Gerald Weiss

James Tennant

Der Blick auf den Kunden

In seinem Vortrag wird Nils Weber, Geschäftsführer DAT Austria, auf einzelne Ergebnisse des DAT Reports 2026 eingehen und Erkenntnisse für Österreich ableiten.

Ende Jänner vorgestellt, widmet sich der DAT Report 2026 einmal mehr der Perspektive aus der Sicht der Endverbraucher. Abgefragt werden Einstellungen, Erfahrungen und Entscheidungslogiken.

Der Pkw-Halter als Werkstattkunde

Nils Weber wird sich in besonderer Art und Weise dem Kapitel 4, der „Pkw-Halter als Werkstattkunde“, annehmen. Das Werkstatt-Kapitel des DAT Reports untersucht die Kostenstrukturen und beschreibt detailliert die Beziehung zwischen Halter, seinem Pkw und vor allem seiner Werkstatt. Konkret wird aufgezeigt, welcher Durchführungsort die Konsumenten für Werkstattarbeiten wählen und ein Blick auf die

Handlungs-

Empfehlungen

Die Aftersales-Spezialisten Jessica Perauer und Dieter Kornfehl werden beim A&W WERKSTATT-FORUM Herausforderungen und Lösungen beleuchten.

Die Kfz-Branche befindet sich in einer massiven Transformation mit entsprechenden Veränderungen und Einflüssen. Neben der technischen Kompetenz müssen die Kfz-Unternehmer auch intensiv an der Organisation ihrer Betriebe arbeiten: analysieren, überarbeiten, optimieren.

Unter dem Titel „Effizienz, Ertragsmodelle, Digitalisierung & KI“ werden die Aftersales-Spezialisten Jessica Perauer und Dieter Kornfehl beim A&W WERKSTATT-FORUM die Herausforderungen und Lösungen für Kfz-Werkstätten in diesem Bereich beleuchten. Dabei werden Effizienz und Nachhaltigkeit ebenso thematisiert wie neue Ertragsmodelle,

Verteilung zwischen Marken- und freien Betrieben (in Deutschland) geworfen. Beleuchtet werden außerdem Wartungshäufigkeit und -kosten im Trend sowie die Durchführungsorte von Wartungsarbeiten. Ein weiterer wichtiger Punkt sind Reparaturen. Auch zu diesem Bereich werden relevante Zahlen zu Häufigkeit, Kosten und Durchführungsorten geliefert. Interessant ist die Feststellung, dass Lenkerinnen und Lenker (neuerer) Fahrzeuge durchaus öfters mit Softwareproblemen zu kämpfen haben.

Den Themen Unfallreparaturen und Schadenregulierung wird ebenfalls Raum gewidmet. Thematisiert werden Schadensummen, die Freiheit der Werkstattwahl, und ob sich Endverbraucher vorstellen könnten, die Schadendokumentation via Smartphone selbst durchzuführen. Die konkrete Beziehung des Pkw-Halters zur Werkstatt rundet den Vortrag ab. Obwohl der DAT Report ausschließlich Endverbraucher in Deutschland zu Wort kommen lässt, können Trends auch für den österreichischen Markt abgeleitet werden. Geschäftsführer Weber wird in seinen Ausführungen die Report-Erkenntnisse mit Daten, Fakten und Zahlen aus Österreich anreichern. •

Text: Mag. Andreas Granzer-Schrödl, Foto: DAT

Jessica Perauer und Dieter Kornfehl (K+P Beratung)

die Erweiterung des Service-Portfolios sowie Anwendungsfälle für Digitalisierung und KI.

Konkrete Lösungen

Nach einer Analyse der aktuellen Veränderungen und Herausforderungen werden Perauer und Kornfehl konkrete Lösungen und Handlungsempfehlungen geben. Diese reichen von den Bereichen Effizienz & Nachhaltigkeit über Ertragsmodelle & Portfolio bis Digitalisierung & KI. Dabei werden die beiden Experten auch konkrete Umsetzungsschritte empfehlen und für Fragen zur Verfügung stehen.

Text: Gerald Weiss, Foto: K+P Beratung

Die Zukunft im Betrieb

Blutech zeigt mit dem Lackier-Roboter PaintGo eine Lösung für mehr Effizienz im Karosseriebetrieb.

Das System PaintGo, produziert vom chinesischen Hersteller ONew und in Deutschland, Österreich und der Schweiz exklusiv vertrieben von Blutech, bringt das wichtige Thema Automatisierung in einer niederschwelligen, einfach umzusetzenden Anwendung zu den Lackierbetrieben.

Automation als Unterstützung

„Der PaintGo ist so einfach, dass man das System innerhalb eines Tages in einer Standard-Lackierkabine integrieren kann“, sagt Blutech-Geschäftsführer Roger Blum. Das System läuft auf einer Schiene, welche am Boden der Kabine verlegt wird, und ist mit einem Rechner bzw. Tablet verbunden. In der Software sind

Der PaintGo arbeitet mit allen Lackierpistolen und Lacken. Der Schnellwechselmechanismus für die Pistole ermöglicht einfache Reinigung und Wartung

Fahrzeugdaten hinterlegt, dazu kommen Bilddaten, welche der PaintGo mittels maschinellen Sehens erhebt. Ein KI-„Simulationsgehirn“ plant automatisch die Lackierbahn des Roboters für maximal 6 Zielteile pro Arbeitsvorgang.

Der PaintGo solle die Fachkräfte in der Werkstätte unterstützen und nicht einsparen, betont Blum. Der Roboter ist in Österreich bereits im Einsatz, das Blutech-Team berät am Stand über Möglichkeiten zu Vorführungen und Testmöglichkeiten. •

Text: Mag. Bernhard Katzinger, Foto: Blutech

Vielfältige Unterstützung

EMit einem umfassenden Angebot an innovativen Tools und Lösungen präsentiert sich Bosch.

in Highlight ist die universelle computergesteuerte Kalibrier- und Justagevorrichtung DAS 3000 S20. Sie entspricht den höchsten Herstellervorgaben für Karosseriefachbetriebe, Fast Fitter und Werkstattkonzepte, um die Sensoren der Fahrerassistenzsysteme (ADAS) neu zu justieren und präzise zu

Im Mittelpunkt stehen das Diagnosegerät DCU 150 sowie das DAS 3000 S20 für Arbeiten an ADAS

kalibrieren. Die Bosch-Diagnoselösungen sorgen in Kombination mit dem DAS 3000 für die einwandfreie Kalibrierung des Aktiven Geschwindigkeitsreglers (ACC), der Vorwärtskollisionswarnung (FCW) und des Spurassistenzsystems (LDW/LKA).

In der Stage 3 wird Bosch auch das neue Diagnosegerät DCU 150 in den Fokus rücken. Der Tablet-PC ist für künftige Werkstattausrüstungen und -systeme vorbereitet, die Schnittstellen nach aktuellen Technikstandards bieten umfassende Konnektivität. Zusammen mit dem KTS Modul 560 oder 590 bildet DCU 150 ein modernes, vollwertiges Diagnosesystem für alle Service- und Reparaturarbeiten. Weitere Themen sind die Reparatur und Wartung von elektrifizierten und E-Fahrzeugen (mit dem Batterie-Isolationstester BIT 1000 (HV) und entsprechenden Werkstatt-Schulungen), der Remote Diagnostics Service (RDS) für Diagnose und Arbeiten aus der Ferne sowie die bewährte Diagnosesoftware ESI[tronic] •

Text: Mag. Andreas Granzer-Schrödl, Fotos: Bosch

Effizienz und Know-how

Der Lackhersteller AkzoNobel stellt seine Präsenz unter die Schwerpunktthemen Effizienz, Nachhaltigkeit und Schulungen.

Ein Highlight ist das neue Lacksystem Sikkes Autowave Optima. Mit diesem können Arbeitsabläufe standardisiert und der gesamte Lackierprozess ressourcenoptimiert, profitabel und in konstant hoher Qualität gestaltet werden. Im Mittelpunkt wird auch das vor zwei Jahren ins Leben gerufene Sustainable Repair Network (SRN) stehen. Das Nachhaltigkeitsnetzwerk bietet Karosserie- und Lackierbetrieben wirksame Werkzeuge, Unterstützung und technisches Know-how, um Emissionen zu senken und Kreislaufwirtschaftssysteme in die Unternehmensprozesse zu integrieren.

Betrieben, Energie einzusparen

Mehr Effizienz direkt in der Lackierkabine verfolgt AkzoNobel mit dem Gerät Paint PerformAir (PPA). Dieses führt dank temperatur- und feuchtigkeitsoptimierter Druckluft zu Energieeinsparungen während der Applikation. „Der PPA spart 20 Tonnen CO2 im Jahr ein“, liefert Country Sales Manager VR Daniel Kapeller konkrete Zahlen. Mit dem praxisnah aufbereiteten Schulungsangebot des Lackherstellers können Lackiererinnen und Lackierer notwendiges Wissen erwerben. Die Inhalte reichen dabei von technischen Einsteigerseminaren bis hin zu Expertenschulungen. •

Text: Mag. Andreas Granzer-Schrödl, Fotos: AkzoNobel, Ole Zimmer

Nächstes Event: AutoZum 2027

Nach dem A&W WERKSTATT-FORUM ist vor der AutoZum 2027: AutoZum-Messeleiter Sven Sauer wird einen ersten Ausblick geben.

Es ist eine befruchtende Zusammenarbeit zwischen dem A&W Verlag und dem Messezentrum Salzburg, die sich in gegenseitiger Unterstützung zeigt. So wechseln sich die Events jährlich ab: einmal die wichtigste und größte österreichische Kfz-Messe AutoZum in Salzburg, im anderen Jahr das WERK-

STATT-FORUM mit Ausstellung als eintägiger Kongress in Wien. 2026 ist der A&W Verlag mit WERKSTATT-FORUM dran und AutoZum-Messeleiter Sven Sauer wird dabei in Wien einen ersten Ausblick auf die AutoZum 2027 in Salzburg geben.

AutoZum Salzburg vom 20. bis 23.1.2027

Vom 20. bis. 23. Jänner ist das Messzentrum Salzburg wieder Schauplatz der wichtigsten Messe der Kfz-Branche in Österreich. Neben einer wachsenden Zahl an Ausstellern wird in enger Zusammenarbeit mit AUTO & Wirtschaft erneut ein umfassendes und vielfältiges Vortragsprogramm entwickelt. Inhaltlich werden Schwerpunkte bei den Themen Autohandel, Kfz-Technik, Lack und Karosserie, Reifen sowie Elektromobilität geplant.

Text: Gerald Weiss, Foto: AutoZum

AutoZumMesseleiter
Sven Sauer
Viele Themen werden am Stand behandelt
Das Gerät Paint PerformAir (PPA) hilft

Profit durch Kundenbindung

Steigende Teilepreise, höhere Stundensätze und zunehmende Unsicherheit machen Garantien für viele Kundinnen und Kunden heute unverzichtbar.

Für Autohäuser wächst durch diese Entwicklung eine Chance, die weit über die reine Zusatzleistung hinausgeht: Sie können ihren Kunden Sicherheit schenken – und sich selbst stabile Loyalität.

Vertraute Ansprechpartner als Schlüssel

Die Nachfrage wächst, wie die Marktforschung zeigt: Laut dem Institut puls Marktforschung wünschen sich 56 Prozent der Gebrauchtwagenkäufer aktiv ein Garantieangebot. Zwei Drittel sind bereit, monatlich zwischen 10 und über 40 Euro zu investieren, wenn der Nutzen klar ist: planbare Kosten, verlässlicher Schutz, vertrauter Ansprechpartner.

Eine für alles

DAT Austria wird die vielfältigen Möglichkeit der neuen All-in-one-Plattform weDAT den Fachbesuchern näher bringen.

Mit der neuen Plattform verbindet die DAT Werkstätten, Autohäuser, Sachverständige und Autofahrer miteinander. In ihr wird das umfangreiche Know-how der DAT in den Bereichen Fahrzeug-

Herbert Michael Strasser, CarGarantie

Genau hier setzt das professionelle Direktmarketing mit aktiver Unterstützung von CarGarantie an – auf Wunsch personalisiert und im Namen des Autohauses, wie Herbert Michael Strasser, Country Sales Manager Österreich bei CarGarantie, sagt. „Der Schlüssel zum Erfolg liegt unter anderem auch im Branding des Autohauses. CarGarantie gestaltet Kundenschreiben vollständig im Corporate Design und im Namen des Händlers. Schreiben, die sichtbar vom vertrauten Händler kommen, werden als Service wahrgenommen, nicht als Werbung.“

Der Fokus auf den Gebrauchtwagenmarkt zahlt sich aus: Eigene Margen machen dieses Segment deutlich profitabler als das Neuwagengeschäft. Je länger die Kunden im Garantieprozess bleiben, desto stärker wächst die Bindung. •

Text: Redaktion, Foto: CarGarantie

daten, Reparaturdaten und Restwerte gebündelt. „Mit weDAT verbinden wir unsere bewährten Lösungen mit innovativen KI-Funktionen, moderner Usability und flexiblen, responsiven Einsatzmöglichkeiten auf allen Endgeräten“, erklärt DAT-AustriaGeschäftsführer Nils Weber. Die zur Verfügung gestellten Lösungen im Bereich Reparaturdaten unterstützen von der Schadenaufnahme bis hin zur Reparaturkostenkalkulation. Auch in der Gebrauchtwagenvermarktung unterstützt weDAT mit präziser Fahrgestellnummern-Abfrage sowie marktgerechten Händlerein- und -verkaufswerten.

Die neue Allin-one-Lösung richtet sich an einen breiten Adressatenkreis

Professionelles Tool mit flexiblen Möglichkeiten

Neben Sachverständigen und qualifizierten Fachkräften muss und soll in Zeiten des Fachkräftemangels auch weniger qualifiziertes Personal mit DATTools arbeiten (können). „Mit weDAT schaffen wir die Möglichkeit, professionelle Arbeit im Sales- und Aftersales-Bereich für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch standardisierte Prozesse, strukturierte Daten und eine intuitive Menüführung stark zu vereinfachen. Das erhöht die Flexibilität für Entscheider beim Einsatz von Personal“, so Weber. •

Text: Mag. Andreas Granzer-Schrödl, Foto: DAT

Fokus auf die

Entsorgung

Saubermacher steht mit seinen Lösungen den Werkstätten zur Seite.

Ist Ihre Werkstätte schon ausreichend für E-Autos gerüstet? Mit den Services von Saubermacher ist Ihr Betrieb in jedem Fall sicher, umweltgerecht und gesetzeskonform unterwegs. Saubermacher hat sich auf Lösungen für beschädigte E-Autos spezialisiert, die im Kfz-Betrieb in Quarantäne müssen. Zudem bietet Saubermacher auch die Entsorgung anderer Abfälle an, die in einer Werkstatt tagtäglich anfallen. Damit können Sie sich auf Ihre Kernkompetenz konzentrieren, während Saubermacher die Entsorgung für Sie übernimmt.

Text: Redaktion, Foto: Saubermacher

QuarantäneContainer können flexibel angemietet werden

Kompetent bei Dellen

CAR-REP-Profiteam Denk unterstützt Kfz-Betriebe bei der Dellenreparatur.

Das familiär geprägte und kompetente Team

Firmenchef Peter Denk kann auf ein Netzwerk von 100 Dellentechnikern zurückgreifen, die bei großflächigen Hagelschäden eingesetzt werden. Parallel dazu führt das flexible Team auch während der Saison Standardarbeiten, zum Beispiel die Beseitigung von Parkdellen, durch. „Das WERKSTATT-FORUM ist für uns die ideale Plattform, um bestehende Kontakte zu pflegen und neue zu knüpfen“, betont Denk.

Text: Mag. Andreas Granzer-Schrödl, Foto: CAR-REP Denk

High-EndRäder Kundenbindung zählt

Mit rund 10 Mio. Aluminiumrädern zählt CMS zu den Top-3-Herstellern Europas.

Seit über 40 Jahren steht der Räder-Hersteller CMS für höchste Qualität, exzellenten Service und modernste Fertigungsprozesse. Umfassende Prüfungen und Zertifizierungen sichern konstant hohe Performance und Sicherheit. Nachhaltigkeit sowie verantwortungsvolles Rohstoff- und Energiemanagement sind fest in der Unternehmensphilosophie verankert

Text: Redaktion, Foto: CMS

Im Zuge der Aktion „Werkstatt des Vertrauens“ wird die Stimmung unter den Werkstattkunden ausgelotet.

Zum bereits 9. Mal wird in diesem Jahr die Aktion „Werkstatt des Vertrauens“, für die in Österreich der A&W Verlag verantwortlich zeichnet, durchgeführt. Teilnehmende Kfz-Betriebe, die von April bis Anfang Dezember 2026 mehr als 50 positive Kundenstimmen sammeln, dürfen im Jahr darauf das Gütesiegel „Werkstatt des Vertrauens“ tragen. Im Rahmen des WERKSTATT-FORUMS werden die ausgezeichneten Betriebe für 2026 auf die Bühne gebeten, zudem wird ein Werkstattkunde als Gewinner gezogen. •

Text: Mag. Andreas Granzer-Schrödl, Foto: A&W Verlag

Nachhaltiges Arbeiten

Sekurit Service, die Aftermarket-Marke des Autoglasspezialisten Saint-Gobain, setzt auf Innovation und Nachhaltigkeit.

Das Unternehmen nimmt eine führende Rolle in der Entwicklung und Herstellung von Verglasungssystemen ein, mit starkem Fokus auf neue Technologien wie Fahrerassistenzsysteme (ADAS) oder Head-up-Displays (HUD).

Betont wird der steigende Marktanteil von ADAS und die damit in Verbindung stehende Unumgänglichkeit von Kalibrierungsarbeiten nach einem Scheibentausch.

Für Werkstätten besonders interessant ist das OneStop-Shop-Prinzip von Sekurit Service. Verglasungen und Werkzeuge kommen aus einer Hand, als ein Beispiel dient der Sekurfit Scheibentisch. Dieser gewährleistet, dass Monteure nicht mehr das volle

Über 4.000

Freigaben

Pirelli verbindet technologische Spitzenleistung mit nachhaltigem Handeln.

ADer Sekurfit Scheibentisch sorgt für ergonomisches Arbeiten, zudem setzt Sekurit Service umfassende Maßnahmen zur CO2-Reduktion

Gewicht der Scheibe tragen müssen und bei ihrer Arbeit stets eine ergonomische Haltung einnehmen. Darüber hinaus wird Sekurfit in Europa entwickelt und hergestellt.

Nachhaltigkeit steht bei Sekurit Service ebenso im Fokus. In diesem Bereich erfolgt eine Reduktion des CO2-Fußabdrucks durch die Verwendung von recyceltem Glas und die Rücknahme von Verpackungsmaterial. Letztgenannter Service wird aktuell in Wien und Niederösterreich angeboten. •

Text: Mag. Andreas Granzer-Schrödl, Fotos: Sekurit Service

Nachhaltigkeit wird bei Pirelli gelebt

Zurück in Europa

Dunlop zeigt beim WERKSTATT-FORUM sein neues Produktportfolio.

ls Partner des WERKSTATT-FORUMS bekennt sich Pirelli klar zum stationären Fachhandel und unterstreicht damit die Bedeutung qualifizierter Werkstätten als zentrale Säule der Mobilität. Pirelli zählt zu den führenden Erstausrüstungspartnern zahlreicher Premium-Automobilhersteller. Mehr als 4.000 OE-Freigaben – davon über 800 für Elektrofahrzeuge –belegen die technologische Spitzenposition von Pirelli. Gleichzeitig verfolgt das Unternehmen Nachhaltigkeit konsequent als industriellen Ansatz: von digitalen Entwicklungsprozessen über innovative Materialien bis hin zu energieeffizienten Produktionsverfahren.

Text: Redaktion, Foto: Pirelli

DDie Marke Dunlop kehrt als Premium marke zurück nach Europa

unlop kehrt als Premiummarke für Aftermarketund OE-Kunden zurück nach Europa. Seit Jänner übernimmt Dunlop die führende Rolle im europäischen Portfolio des Mutterkonzerns SRI. Ergänzt wird die klare Markenarchitektur durch Falken im mittleren Preissegment sowie die Budgetmarke Pneumant, deren Markteinführung für 2027 geplant ist. Die Entwicklung der Dunlop-Reifen für den europäischen Markt erfolgt vollständig im deutschen Hanau. Zudem wird Dunlop künftig das wachsende OE-Geschäft von SRI in Europa anführen und neue OEM-Kooperationen vorbereiten.

Text: Kevin Kada, Foto: Dunlop

Von Akademie bis Konzept

Als treuer Partner des WERKSTATTFORUMs konzentriert sich Birner heuer auf die Akademie und die Werkstatt-Konzepte.

Gemeinsam statt einsam“ lautet das Motto des A&W-WERKSTATT-FORUMS 2026. Ein wichtiger Teil in dieser Zusammenarbeit zwischen dem Lieferanten und der Werkstätte sind WerkstattKonzepte. Birner setzt hier neben Bosch Car Service

Beratung mit Persönlichkeit

noch auf drei Eigenkonzepte mit unterschiedlicher Ausgestaltung: ad Autodienst, Auto Mobil Meisterwerkstatt und Autofit Kfz-Werkstatt

Breites Spektrum

Das zweite SchwerpunktThema ist die erfolgreiche und umfassende Birner-Akademie. „Unser Angebot wird von vielen unserer Kunden und deren Mitarbeitern angenommen, weil sie sich weiterentwickeln wollen und wir ein sehr breites Spektrum bieten“, so Martina Hafellner, Leiterin der Birner Akademie. •

Text: Gerald Weiss, Foto: Birner

Obereder setzt am WERKSTATT-FORUM seine Schwerpunkte auf Castrol Service und die KI-Lösung LISA.

Im Bereich Castrol Service informiert das Unternehmen über Schmierstofflösungen, Servicekonzepte und Unterstützungsangebote, die Werkstätten im laufenden Betrieb entlasten und Prozesse vereinfachen sollen. Ein weiterer Fokus liegt auf LISA, einer neuen KI-Lösung für Autohäuser. LISA zeigt, wie digitale Assistenzsysteme die Kundenkommunikation unterstützen und interne Abläufe effizienter gestalten können – insbesondere vor dem Hintergrund steigender Anforderungen an Servicequalität und Erreichbarkeit. Das Kfz-Team von Obereder steht für persönlichen Austausch am Event bereit.

Text: Redaktion, Foto: Obereder

Partner gezielt unterstützen

Techno vereint Einkaufskraft, einzigartiges Produktportfolio und praxisnahe Konzepte – für nachhaltigen Erfolg.

Techno ist der starke Partner für Autohäuser und Werkstätten in ganz Österreich. Mit einem breit aufgestellten Produktportfolio in den Bereichen Automobilzubehör, Reifen, Öle, Werkstattbedarf und Ersatzteile bietet Techno eine Kombination aus Vielfalt, Qualität und attraktiver Preisgestaltung, die am Markt ihresgleichen sucht. Als größte und bestens vernetzte Einkaufsgesellschaft des Landes verfolgt Techno die Entwicklungen

der Branche kontinuierlich und entwickelt daraus praxisnahe Konzepte zur gezielten Unterstützung seiner Partner. Durch gebündelte Einkaufskraft, Vorzugskonditionen bei nationalen und internationalen Lieferanten sowie effiziente Prozesse entsteht nachhaltiger Mehrwert.

Ganz nach dem Leitsatz: Gemeinsam agieren. Gemeinsam profitieren.

Text: Redaktion, Foto: Techno

Martina Hafellner, Leiterin Birner Akademie
Das Obereder Kfz-Team berät am WerkSTATT-FORUM

Das X-431 Euro von LAUNCH ist die digitale Schaltzentrale in der Werkstatt

Voraussetzung dafür, um überhaupt Arbeiten am Fahrzeug durchführen zu können. Grund dafür ist das sogenannte Security-Gateway-System (SGW), das die OBD-Schnittstelle moderner Fahrzeuge schützt.

Effiziente Diagnose

Fahrzeuge werden länger gefahren, gleichzeitig steigt der Zeitdruck im Kfz-Betrieb. LAUNCH Europe unterstützt mit modernen Diagnose-Tools.

Unter den aktuell schwierigen Bedingungen für Kfz-Betriebe und insbesondere freie Werkstätten ist effizientes Arbeiten ebenso unverzichtbar wie

Bei LAUNCH Europe steht Technik nicht um der Features willen im Fokus, sondern dient der echten Steigerung der Effizienz im Betrieb.

moderne technische Hilfsmittel. Bei vielen neueren Fahrzeugen ist der Einsatz eines Diagnosetesters

Tester als Herz der Werkstatt

Der Diagnosetester ist heute kein Einzelsystem mehr, sondern bildet das Herz der modernen digitalen Werkstatt: Reifeneinlagerung und Dokumentation, Hochvolt-Reparaturen, das Kalibrieren sicherheitsrelevanter Sensoren, Achsvermessung und vieles mehr lassen sich über ein Tablet steuern. In dieser Konnektivität liegt eine der großen Stärken von Launch. So kann mit dem X-431 Euro beispielsweise auch die Achsvermessungsanlage X-613 gesteuert werden. Das Tablet kann direkt auf der angehobenen Bühne eingesetzt werden, Veränderungen an der Achse sind in Echtzeit sichtbar sind. Auch das Getriebespülgerät CAT-601S zeigt über den Tester wichtige Informationen wie das richtige Öl oder benötigte Füllmengen an.

Auch im Bereich der Automatisierung entwickelt Launch Europe kontinuierlich neue Funktionen, die den Arbeitsalltag von Technikern erleichtern. Dabei steht immer eines im Fokus: Technik nicht um des Features willen, sondern zur echten Effizienzsteigerung im Alltag. •

Text: Redaktion, Fotos: Launch Europe

Kfz-Wir arbeitet aktiv mit masteroilAdditiven und gibt sie Kunden für die Eigenanwendung mit nach Hause

Nahversorger fürs Auto

Firmenchef Manfred Studirach (r.) mit Roland Kopp, Sales Agent masteroil

Bei Kfz-Wir in Gresten sind alle Marken und alle Aufträge rund ums Kfz willkommen. Als „Nahversorger fürs Auto“ hat man mit masteroil den perfekten Partner gefunden.

SV. l.: Roland Kopp (masteroil), Josef Eilmannsberger (WM Asten), Emir Karaman (WM Fahrzeugteile), Manfred Studirach (Kfz-Wir), Andreas Fahrecker (masteroil)

eit Sommer 2021 betreibt Manfred Studirach seine freie Werkstätte „Kfz-Wir“ mit mittlerweile 10 Mitarbeitern, davon 4 Lehrlinge, im niederösterreichischen Gresten. Nach dem Ausscheiden zweier Mitgründer ist er seit 2025 alleiniger Geschäftsführer. „2023 haben wir nach einem neuen Schmierstoffpartner gesucht und sind bei masteroil fündig geworden. Bestellungen und Lieferungen erfolgen schnell und einfach durch WM Fahrzeugteile in Asten“, berichtet der Unternehmer.

„Die Zusammenarbeit klappt einfach. Und wenn ich anrufe, nimmt jemand sofort das Telefon ab, das ist für mich ganz wichtig.“

Zwar ist als „Standardöl“ noch ein 5W-30 im 2.000-Liter-Tank vor Ort; Spezialöle werden jedoch in kleineren Gebinden angeliefert. „Gerade als freie Werkstatt für alle Marken müssen wir schauen, dass das Öl genau passt. Die Zeiten, in denen wir einfach nachfüllten, sind ein- für allemal vorbei.“

Wie masteroil-Kundenbetreuer Roland Kopp hinzufügt, wird es im Frühjahr 2026 neue Bag-in-BoxGebinde von masteroil geben. „Diese fassen 20 Liter und sind besonders leicht und nachhaltig zu entsorgen“, so Kopp.

Kunden schätzen Additive zum Mitnehmen

Zu einem guten Geschäft haben sich auch die Additive entwickelt. „Die Kunden nehmen das Angebot, sich Additive mitzunehmen, gut an“, berichtet Studirach, der die Additive auch in der Werkstatt aktiv einsetzt. Für die Betriebe läuft bei masteroil den ganzen Februar eine Aktion mit attraktiven Preisen und Zugaben zu Additiv-Bestellungen.

Zum Kundenservice bei Kfz-Wir gehört auch, dass der Betrieb alle anfallenden Arbeiten vor Ort erledigen kann: „Wir machen Karosserie- und Lackierarbeiten selbst, können auch ADAS-Systeme warten. Wir müssen keine Arbeiten außer Haus geben“, so Studirach selbstbewusst.

Wo den Unternehmer hingegen der Schuh drückt, das sind Internetbestellungen und Online-Preisvergleiche der Endkunden. „Wir müssen auch leben, mit dem was da im Netz steht, können wir nicht mithalten“, so Studirach, der hinzufügt: „Noch ein gutes Argument für masteroil, dass die Produkte nicht über Billig-Plattformen verfügbar sind.“ •

Text und Fotos: Mag. Bernhard Katzinger

Performance für E-Mobilität

Motorex gestaltet mit innovativen EV-Fluids den Wandel zur Elektromobilität aktiv mit. Vielfach gelingt dies mit bereits bewährten Produkten.

Obwohl sich die Getriebesysteme von Elektrofahrzeugen nur geringfügig unterscheiden, homologieren viele Hersteller eigene Öle. Motorex hat diese Entwicklung früh erkannt: Bestehende Produkte wurden überprüft und gezielt neue Lösungen für Elektrofahrzeuge entwickelt. Vielfach lassen sich bewährte Produkte auch im EV-Segment erfolgreich weiter einsetzen.

„EV Approved“-Produkte von Motorex sind für BEV und Verbrenner zertifiziert, speziell für E-Fahrzeuge entwickelte Fluids tragen die Bezeichnung „Only for EV“

Inventur digitalisiert

Die digitale Inventur-Lösung von Excon macht die Arbeit deutlich einfacher.

Die Inventur zählt zu den sensibelsten Terminen im Autohandel. Händler müssen Banken, Leasinggesellschaften und Wirtschaftsprüfern ihren tatsächlichen Fahrzeugbestand nachweisen – es geht um Millionenwerte und Sicherheiten. Analoge Prozesse sind fehleranfällig. Excon digitalisiert die Inventur, schafft Transparenz, reduziert Risiken und liefert eine revisionssichere Grundlage für Finanzierung und Jahresabschluss. •

Text: Kevin Kada, Foto: Excon

Neu entwickelt wurden zwei Kühlmittel für Brennstoff- oder Batteriezellen, Coolant EV-A6.7 und Coolant EV-C6.3, welche für anspruchsvolle Kühlanwendungen gemacht sind.

Zur besseren Orientierung sind die Produkte in die Kategorien „EV Approved“ und „Only for EV“ eingeteilt. So erhalten Werkstätten verlässliche Orientierung in einem zunehmend komplexen Markt. •

Text: Redaktion, Fotos: Motorex

Der einfache Weg zum §57a Gutachten Der einfache Weg zum §57a Gutachten.

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Enge Zusammenarbeit als ATE BremsenCenter: Markus Potzmader (Aumovio), Alois Brandstetter und Oswald Beer (Aumovio)

Bremse als Kooperations-Basis

Mit Qualität und hoher Kundenzufriedenheit ist KFZ-Brandstetter in Artstetten auf 45 Mitarbeiter gewachsen. ATE ist dabei ein wichtiger Partner.

Daniel Schwaighofer arbeitet mit den Produkten von ATE

Bereits bei der Anreise fällt das moderne und großzügige Betriebsgebäude von KFZ-Brand stetter am Ortsrand von Artstetten in NÖ auf, noch eindrucksvoller ist aber die Zahl von 45 Mitarbeitern, die Alois Brandstetter mittlerweile beschäftigt. Nach der Ausbildung und der Meisterprüfung (mit bereits 21 Jahren) hat Brandstetter 2007 ein EinmannUnternehmen gegründet. 2016 erfolgte der Neubau des Betriebes am heutigen Standort, mit laufender Erweiterung.

Durch Konzentration auf eine Marke kann man Zusammenarbeit und Austausch intensivieren.

Alois Brandstetter, KFZ-Brandstetter zur Kooperation mit ATE

Das stetige Wachstum hat zwei Faktoren: die ständig steigende Nachfrage der Kunden sowie die aktive Bewerbung von neuen Mitarbeitern, die – aufgrund des familiären Arbeitsklimas, breiter Unterstützung und Vier-Tage-Woche – gerne bei Brandstetter arbeiten möchten. „Mit neuen Fachkräften haben wir dann immer wieder neue Geschäftsfelder eröffnet“, berichtet Brandstetter: Spenglerei, Nutzfahrzeuge,

Elektromobilität, Stapler, Fahrzeugvermietung, Gebrauchtwagen-Verkauf, Roller und Bikes „Alle unsere Geschäftsbereiche sind mit Spezialisten und Fachleuten besetzt. Wenn wir etwas tun, tun wir es konsequent und professionell“, so Brandstetter.

Starke Partner

Dafür braucht es starke Partner und Lieferanten und so arbeitet KFZ-Brandstetter – als ATE BremsenCenter – eng mit Aumovio Aftermarket und ATE zusammen. Damit signalisiert man die hohe Bremsenkompetenz nach außen und nach innen, denn die Mitarbeiter profitieren von höchster Qualität bei den Produkten und entsprechender Ausbildung, weit über das Thema Bremsen hinaus. „Bis hin zu Elektromobilität, Hochvolt und Assistenzsystemen“, berichtet Oswald Beer, Koordinator Werkstattmodule bei Aumovio.

„Wir hatten früher Probleme mit BremsenGeräuschen und waren daher auf der Suche nach dem richtigen Qualitätsanbieter, hier hat uns ATE überzeugt und seitdem ist die Kooperation immer enger und das Volumen immer größer geworden“, erinnert sich Brandstetter: „Durch die Konzentration auf eine Marke kann man die Zusammenarbeit und den Informationsaustausch intensivieren.“

„Von dieser engen Kooperation profitieren beide Seiten“, erklärt Markus Potzmader, Area Sales Manager von Aumovio. „Schließlich gibt es nicht viele Betriebe, die so einen umfangreichen Service anbieten.“ • Text und Fotos: Gerald Weiss

§ 57a: Daten aktuell halten

Die zur § 57a-Überprüfung ermächtigten Betriebe müssen ihre Daten im System stets auf dem neuesten Stand halten.

Ein zur § 57a-Überprüfung ermächtigter Betrieb handelt im Auftrag der Behörde und muss natürlich exakt arbeiten. „Das betrifft aber nicht nur die Überprüfung selbst, sondern auch die Wartung der Betriebsdaten“, berichtet Markus Singer, Vertriebsleiter Vecos bei ZBD. Damit sind Name des Unternehmens, Adresse, Gesellschaftsform, Gewerbeberechtigung, E-Mail-Adressen oder Telefonnummern einer Begutachtungsstelle gemeint. „Sehr viele Änderungen werden nicht oder verspätet bekannt gegeben, obwohl die gesetzlichen Vorgaben hinsichtlich der unverzüglichen Anzeige an den Landeshauptmann völlig eindeutig sind.“

Daten selbst kontrollieren

„Unter Service/Lizenz können Begutachtungsstellen in Vecos ihre eigenen Daten jederzeit einsehen.

Falscheinträge oder veraltete Informationen sollten unverzüglich korrigiert werden. „Informieren Sie die zuständige Stelle bei der Landesregierung über die Änderungen“, so Singer. Auch hinsichtlich geeigneter Personen ist Konsequenz erforderlich. „Wenn eine Person den Betrieb verlässt, muss diese in Vecos deaktiviert werden, nicht zuletzt, um Missbrauch zu vermeiden.“

„Achten Sie bitte unbedingt auf die Korrektheit bzw. die sofortige Korrektur bei eventuellen Veränderungen“, rät Singer. •

Text: Gerald Weiss, Fotos: Archiv, ZBD

DIE ÖSTERREICHISCHE FACHMESSE FÜR DEN AUTOMOTIVEN AFTERSALES MARKET

Markus Singer, Vertriebsleiter Vecos bei ZBD

WIRTSCHAFT

Es geht weiter aufwärts

Dr. Christian Pesau und Günther Kerle (Automobilimporteure), Dipl.-Ing. Brigitte Allex (Statistik Austria), Komm.Rat Ing. Klaus Edelsbrunner (Bundesgremium Fahrzeughandel), und Nfz-Sprecher Franz Weinberger (Automobilimporteure)

Mit exakt 284.978 Pkw-Neuzulassungen (+12,3 Prozent) im Jahr 2025 lag das Ergebnis über den Erwartungen – und das trotz nicht gerade einfacher Rahmenbedingungen.

2025 war ein gutes Jahr: Die Pkw-Neuzulassungen stiegen um 12,3 Prozent auf 284.978 Einheiten

Starke Zuwächse gab es im Vorjahr bei Pkw-Neuzulassungen von Fahrzeugen mit alternativen Antrieben

Mit der 2025er-Bilanz nähern sich die PkwNeuzulassungen langsam, aber sicher wieder der Vor-Corona-Arä an, und dennoch: „Es gibt nach wie vor Luft nach oben“, betonte Günther Kerle, Sprecher der österreichischen Automobilimporteure. Er verwies in diesem Zusammenhang auch auf die Bemühungen der Hersteller, den CO2-Ausstoß der Fahrzeuge kontinuierlich nach unten zu schrauben. Bei Pkws mit Verbrennungsmotor hat der durchschnittliche CO2-Ausstoß im vergangenen Jahr 122 g/km betragen. Rechnet man die E-Fahrzeuge dazu, so lag der Durchschnittswert bei 96 g/km und damit bereits sehr nahe dem vorgegebene EU-Ziel von 94 g/km. 21,3 Prozent aller neuzugelassenen Pkws im Vorjahr waren rein batterieelektrische Fahrzeuge. Damit lag man hierzulande deutlich über dem EU-Schnitt von 16,9 Prozent. „Wir wollen ganz klar betonen, dass die Mobilität der Branche elektrisch ist“, so Kerle.

Für 2026 gibt er sich optimistisch: Er rechnet mit einem leichten Plus auf 290.000 Pkw-Neuzulassungen und hofft, dass die Zurückhaltung der Privatkunden weiter abnimmt.

„Spürbare Belebung des Marktes“

Die starken Zuwächse im Vorjahr stimmen auch Komm.-Rat Ing. Klaus Edelsbrunner, Bundesgremialobmann des Fahrzeughandels in der Wirtschaftskammer Österreich, zufrieden. Es gab eine „spürbare Belebung des Marktes“, Steigerungen konnten das

gesamte Jahr 2025 über beobachtet werden. Für ihn ist jedoch entscheidend, dass die Zukunft technologieoffen bleibt. Kundinnen und Kunden müssten jenes Auto bekommen, das zu ihrem Alltag, zum Budget und zu den Rahmenbedingungen passe, hält Edelsbrunner fest. Beide Branchenvertreter nahmen die Präsentation der Neuzulassungszahlen zum Anlass, um ihren Unmut über Entscheidungen der Politik Ausdruck zu verleihen. In der Causa Rückvergütung der Normverbrauchsabgabe (NoVA) beim Export von Fahrzeugen irritiert Edelsbrunner, dass die Regierung diese Maßnahme in ein „Betrugsbekämpfungspaket“ verpackt hat. Damit stellt man die gesamte Kfz-Branche unter Generalverdacht. Importeurssprecher Kerle bezeichnet die NoVA generell als „das größte Bürokratiemonster im Autohandel“. Sie ist laut Kerle „ein unüberschaubares Steuergesetz ohne irgendeinen Lenkungseffekt“. Und er legt eine drastische Forderung nach: „Die NoVA gehört abgeschafft.“ Stattdessen plädiert er für eine einfache Zulassungssteuer oder eine „Gebrauchssteuer“, die sich an den gefahrenen Kilometern orientiert. Die derzeitige NoVA-Regelung ist Edelsbrunner zufolge, „zu

Wir erwarten für 2026 ein leichtes Plus auf etwa 290.000 Einheiten.

Günther Kerle, Sprecher der Automobilimporteure

komplex und nicht mehr praxistauglich“. Er kündigt die Erarbeitung eines Reformvorschlags an, der noch in diesem Jahr mit der Politik diskutiert werden soll.

Plus 3,4 Prozent bei Kfz-Neuzulassungen

Insgesamt sind im Vorjahr die Kfz-Zulassungen auf 381.860 Einheiten (+3,4 Prozent) gestiegen. Neben den beschriebenen Zuwächsen bei Pkws gab es Steigerungen bei den Neuzulassungen von Lkws der Klasse N1 (33.451; +1,1 Prozent) sowie bei landund forstwirtschaftlichen Zugmaschinen (6.704; +1,2 Prozent). Rückgänge verzeichneten Lkws der Klasse N3 (2.696; -21,9 Prozent), N2 (516; -20,0 Prozent) und bei Sattelzugfahrzeugen (3.369; -4,4 Prozent). Auch im Zweiradbereich gab es Einbußen: Die Neuzulassungen von Motorrädern (32.061; -31,1 Prozent) und von Motorfahrrädern (9.210; -19,9 Prozent) entwickelten sich rückläufig. Die Zahl der Pkw-Gebrauchtwagen-Ummeldungen stieg leicht um 4.848 auf 825.477 Einheiten. Besonders stark legten hier Pkws mit alternativen Antrieben zu – BEVs um 20,9 Prozent (34.700), Benzin-Hybride um 35,4 Prozent (69.893) und Diesel-Hybride um 24,8 Prozent (24.019). • Text: Mag. Andreas Granzer-Schrödl, Foto: leadersnet.at/A. Felten

Noch immer ist der Pkw-Markt stark von Neuzulassungen juristischer Personen dominiert. Bei batterieelektrischen Fahrzeugen konnten Private aufholen

Der Gebrauchtwagen-Markt insgesamt offenbarte ein Plus bei allen Fahrzeugarten

Bei den Gebrauchtwagen-Ummeldungen von Pkws gab es eine leichte Steigerung um 4.848 auf 825.477 Einheiten

Mit einem Zuwachs um 12,8 Prozent auf 40.581 Pkws konnte die Marke Volkswagen Platz eins verteidigen. Der Marktanteil betrug 14,2 Prozent

Die kleinen roten Fahrzeuge im Porsche-Design wuseln lautlos durch die Fabrik in Horná Streda; sie bringen und holen Teile

So sieht die Antriebseinheit eines Porsche Cayenne aus, wenn man die elektrische Version bestellt hat

Cayenne, diesmal elektrisch

Demnächst startet der elektrisch angetriebene Porsche Cayenne auch bei uns. Wir haben uns angeschaut, wie das Sport-SUV entsteht – in zwei Werken in der Slowakei.

Haben Sie schon einmal ein Küchenkasterl vom IKEA zusammengeschraubt? Ja? Dann stellen Sie sich den vorderen Teil der Lade vor (für jene, die das noch nie gemacht haben: Das Teil ist ca. 10 Zentimeter hoch, 50 Zentimeter breit und einen Zentimeter dick). Genau so sehen die Pouchzellen aus, die in der nagelneuen, 40.000 Quadratmeter großen Batteriefabrik von Porsche in Horná Streda zu Modulen verarbeitet werden.

Wir können im Werk das Nachfragevolumen bei den Antrieben flexibel ausbilanzieren.

Albrecht Reimold, Produktionsvorstand bei Porsche

Horná Streda? Der kleine Ort liegt eine gute Autostunde nordöstlich von Bratislava. Hier werden die Module gefertigt, die dann später den Cayenne antreiben. Bevor wir die Fabrik betreten, bekommen wir weiße Mäntel und blaue Plastikpatscherln. Die Lithium-Ionen-Zellen kommen aus einer LG-Fabrik in Polen: Aus 32 von ihnen entsteht ein Modul, 6 dieser je 90 Kilogramm schweren Module ergeben später die Batterie mit ei-

ner Kapazität von 113 kWh. 600 Kilometer soll der E-Cayenne damit schaffen. Arbeiter sieht man hier kaum: 369 Roboter sind es, die die Zellen prüfen, stapeln, zu Stacks verbinden, laserschweißen, verschäumen und mit Kühlplatten verkleben.

Ab dem 2. Quartal auch in Österreich

Just in time werden die Module dann ins Werk in Bratislava gebracht: Jeder, der schon einmal in Schloss Hof war und über die March nach Osten geblickt hat, kennt es, das große Werk des VolkswagenKonzerns. Seit 1991 laufen hier Fahrzeuge von VW, Škoda und Audi von den Bändern, zeitweise waren auch Seat dabei. Und 2017 startete die Komplettfertigung des Porsche Cayenne, nachdem man zuvor 15 Jahre lang bereits die Rohkarossen dieses Modells gebaut hatte. Das Werk ist auf maximal 450.000 Einheiten pro Jahr ausgelegt.

Porsche fertigt hier aber nicht nur den elektrischen Cayenne (in Österreich ab 108.247 Euro bestellbar, Auslieferung im 2. Quartal). Man könne flexibel auf die Nachfrage zwischen Benzinern, Plug-in-Hybriden und der neuen Elektroversion reagieren, sagte Produktionsvorstand Albrecht Reimold bei einer Werksbesichtigung mit Journalisten. Bis zu 143 Cayenne pro Schicht können hier produziert werden; in der Anlaufphase sind 12 davon elektrisch. •

Text: Mag. Heinz Müller, Fotos: Porsche

Starkes Team: Das Aftersales-Team von Sebastian Haböck (Mitte) wird rund um die Themen Distrigo und Eurorepar noch deutlich erweitert

Starkes Aftersales-Signal

Mit einer eigenen Aftersales Convention hat

Stellantis dem Thema viel Raum und den Partnern einen hochkarätigen Rahmen geboten.

Mehr als 450 Personen kamen am 14. Jänner in Schladming zur ersten „Stellantis Aftersales Convention“. „Wir wollten damit näher an unsere Servicepartner herankommen“, berichtet Sebastian Haböck, Direktor für Aftersales, Teile und Services bei Stellantis Austria. Ähnliche Treffen gab es bei Stellantis bisher für die Retailpartner, also die Händler. Diesmal habe man ganz bewusst leitendes Werkstattpersonal und Geschäftsführer eingeladen, so Haböck, der von einer erfolgreichen Premiere berichtet.

Dank der Logistik-Partner sowie der Lieferanten aus der Industrie (unter anderem Akzo Nobel, Auto Plus Reifen, TotalEnergies, Würth etc.) hatte die Veranstaltung Messecharakter, die Partner betreuten neben ihren Ständen auch einen Teil der eigens eingerichteten Workshops. Jeweils 40 Teilnehmer wurden in Gruppen durch 8 Stationen geleitet.

Massive Aufstockung des Personals im Aftersales Nicht zuletzt aufgrund der massiven Kritik aus dem Partnernetz investiert Stellantis in Österreich deutlich in die Qualität der Betreuung der Werkstattpartner: So soll es in Kürze 3 neue Mitarbeiter im Außendienst geben, zusätzlich werde man auch 3 „Flying Doctors“, zur Unterstützung der Werkstätten in schwierigen Fällen, aufnehmen.

Bereits seit Oktober 2025 wurde das Personal im Service-Vertrieb von Stellantis Austria um 3 weitere Personen aufgestockt: Sie kümmern sich laut Haböck um Garantieverlängerungen, Full-Service-

Logistikpark Teiledienst und Mobility Market mit einem gemeinsamen Auftritt

Ausgezeichnete Partner beim „Club of Excellence“

Josef

Verträge und Wartungsverträge. Neu aufgenommen werden noch 3 Personen für Eurorepar. „Sie sollen im freien Werkstattbereich mögliche neue Partner für uns suchen“, sagt Haböck. • Text: Mag. Heinz Müller, Fotos: Stellantis

Michael Reithofer, Würth
Nußbaumer, Teilezentrum Schmidt
Daniel Kapeller und Matthias Schramm, AkzoNobel/Sikkens
Ing. Martin Reeschuch, TotalEnergies
Auto Plus Reifen: Stefan Schandl, Alexander Rosen und Sandra Fürst-Scharinger

HÄNDLER-TREND BAROMETER ÖSTERREICH

Eine Branche im Aufwind

Der Fahrzeughandel, egal ob Neu- oder Gebrauchtwagen-Verkauf, war in den vergangenen Jahren einer hohen Dynamik ausgesetzt, die Betriebe waren stark unter Druck. Die Herausforderungen sind zwar nach wie vor groß, aber wir sehen mittlerweile eine Entspannung. Das betrifft einerseits die Stückzahlen, das betrifft aber auch die Stimmung bei Kunden und bei den Unternehmen.

So sind nicht nur die Verkäufe und die Erträge bei Neu- und Gebrauchtwagen gestiegen, auch die Kundenfrequenz hat wieder zugenommen. Die größten Veränderungen, die wir in der aktuellen Befragung beim HändlerTrend Barometer Österreich im Vergleich zur Befragung vor einem Jahre sehen, betrifft die Verunsicherung der Konsumenten.

Positive Signale in der Branche

Mehr als zwei Drittel sahen 2025 eine Verbesserung bei NW- und GW-Stückzahlen und Ertrag. Gebrauchte E-Fahrzeuge und der Fachkräftemangel bleiben aber weiterhin die größten Sorgenkinder der heimischen Händler.

70 %

der Händler geben an, dass sie eine deutliche bzw. leichte Steigerung bei NW-Stückzahlen sahen

Michael

Während Ende 2024 noch 70 Prozent der befragten Händler der Meinung waren, dass es sich dabei um ein (großes) Problem handelt, denken das Ende 2025 nur noch 41 Prozent. Damit ist das Thema freilich nicht vom Tisch, aber es ist deutlich geringer. Und gute Stimmung, sowohl beim Kunden wie auch beim Verkäufer und beim Unternehmer ist die Basis für den gemeinsamen Erfolg. •

43 %

der Händler geben an, dass sie eine Steigerung beim Gesamtertrag im GW-Bereich sahen

Ein Rückblick auf 2025 sowie ein Ausblick auf 2026 wurde beim variablen Teil der 26. Welle (nach Q4/2025) des Händler-Trend Barometers Österreich, der von puls Marktforschung in Kooperation mit Santander Consumer Bank sowie AUTO & Wirtschaft quartalsweise durchgeführt wird, abgefragt. Für 2025 zeigt sich, dass die Händler in Sachen Neuwagen-Verkauf, aber auch beim Gebrauchtwagen-Verkauf und bei der Kundenfrequenz Steigerungen erkannten. 70 Prozent der Befragten sahen eine deutliche bzw. eine leichte Steigerung in Sachen NW-Stückzahl. 46 Prozent bzw. 43 Prozent sehen eine Steigerung bei den Stückzahlen bzw. beim Gesamtertrag im GW-Bereich. Nicht so positiv sehen die befragten Händler die Entwicklung in Sachen Service und Werkstätte. Hier ist vor allem die Auslastung für 44 Prozent gleich geblieben wie 2024. 11 Prozent sehen einen leichten oder deutlichen Rückgang. Positives gibt es aber auch hier zu berichten, denn in Sachen Gesamtertrag im Bereich Service/ Werkstätte sehen zwar 17 Prozent einen leichten, aber niemand einen deutlichen Rückgang.

Gebrauchte E-Fahrzeuge als größtes Problem

27 %

der befragten Händler sehen gebrauchte E-Autos als größtes Problem im Betrieb

HÄNDLER-TREND

Ein klares Bild zeigt sich in Sachen gebrauchte EAutos. Hier geben 27 Prozent der Befragten an, dass gebrauchte E-Autos das größte Problem im eigenen Betrieb sind. Das ist unter allen Punkten jener mit dem größten Anteil. 25 Prozent geben es als zweitgrößtes und 25 Prozent als drittgrößtes Problem an. Im Vergleich zu 2024 zeigt sich jedoch, dass 4 Prozent der Befragten das E-Auto-Problem weniger dramatisch finden, daher gibt es hier im Jahresvergleich einen kleinen Rückgang. Aber auch die Themen

Stückzahlen und Ertrag bei NW- und GW-Verkauf für viele besser, aber bei Service und Werkstatt gab es Rückgänge

Wie ist das Jahr 2025 insgesamt im Vergleich zu 2024 für Sie verlaufen?

19 %

sehen den Fachkräftemangel als größtes Problem

Fachkräftemangel (19 Prozent geben dieses Thema als größtes Problem an), Verunsicherung beim Konsumenten (16 Prozent) und die MargenSituation (12 Prozent) liegen den Händlern schwer im Magen. Gerade Letzteres hat sich zu 2024 aber deutlich verbessert. Gaben 2024 noch 70 Prozent der Befragten an, dass die Verunsicherung beim Kunden ihr größtes Problem ist, sind es 2025 nur noch 41 Prozent. Dafür sehen 2 Prozent das Thema Fachkräftemangel negativer. Einen weiteren drastischen Rückgang gab es beim Thema Finanzierung, Zinsen bzw. Liquidität. Während 2024 noch 21 Prozent das als größtes Problem identifizierten, sind es 2025 nur noch 7 Prozent.

Ausblick 2026

Klare Tendenz bei NW- und GW-Verkäufen in den vergangenen Jahren, Sorgen um Service/WerkstattGesamterträge sind aber deutlich gestiegen

Wie ist das Jahr 2025 insgesamt im Vergleich zu 2024 und 2023 für Sie verlaufen?

Gebrauchte E-Fahrzeuge und Fachkräftemangel bleiben die größten Probleme der Händler

Wo sehen Sie derzeit die größten Probleme für Ihren Betrieb?

Modellpolitik und Verkaufsunterstützung sollen sich nach den Erwartungen der Händler verbessern

Was erwarten Sie für 2026?

29 %

Für den Ausblick auf das kommende Jahr sehen 37 Prozent die Fachkräftesituation negativ. Mehr als ein Drittel denkt, dass die Lage sich 2026 noch verschlechtern wird im Vergleich zu den Vorjahren. Auch bei der Ertragssituation gehen 29 Prozent davon aus, dass die Lage schlechter wird, im Vergleich dazu zeigen sich die Befragten deutlich pessimistischer. Bei den Fachkräften waren 2024 25 Prozent negativ gestimmt. Bei der Ertragssituation waren es 26 Prozent. Eine positive Entwicklung sehen die Befragten in Sachen Modellpolitik der OEMs. • Text: Kevin Kada, Fotos: Santander/puls

erwarten 2026 eine schlechtere Ertragssituation als 2025

Die Händler erwarten, dass sich die Fachkräftesituation 2026 noch einmal deutlich verschlechtern wird

Was erwarten Sie für 2026 im Vergleich zu 2025?

So kann es weitergehen!

Mit dem erfreulich hohen Zuwachs von 12,3 Prozent bei den Neuzulassungen war Österreich im Vorjahr eines der Länder mit den zufriedensten Händlern und Importeuren: Nur in Island (+42,4), Norwegen (+39,4), Litauen (+39,3), Lettland (+31,4), Bulgarien (+15,1) und Spanien (+12,9 Prozent) waren die Steigerungen noch größer.

Neuwagenzulassungen Europa 12/2025

1Hybrid = Vollhybrid und Mild Hybrid 2Andere = Wasserstoff, Erdgas, LPG, E85 und andere Antriebe

Top 5 Antriebsarten (%)

Eine Zahl, die traurig macht (auch die Händler und die bisherigen Kunden): Denn 15 Neuzulassungen sind alles, was Jaguar in Österreich im gesamten Jahr 2025 zustande brachte.

DREITAUSENDSIEBENHUNDERT

Fiat kam im 2. Halbjahr 2025 in Österreich wieder in die Gänge: Exakt 3.700 Einheiten sind (wenn man die flotte Schwester Abarth dazurechnet) immerhin ein Plus von 13,01 Prozent im Vergleich zu 2024.

Volvo war im Dezember mit einem Plus von 23,52 Prozent eine der Marken mit den höchsten Zuwachsraten am österreichischen Markt: 562 Neufahrzeuge des schwedisch-chinesischen Herstellers wurden im letzten Monat des Jahres 2025 in Österreich neu zugelassen, was einen Marktanteil von 2,51 Prozent ergab. Kumuliert ist der Prozentsatz zwar nicht ganz so hoch, doch 1,57 Prozent und 4.469 Stück sind allemal erfreulich. Der XC40 sowie der elektrische EX40 waren übers Gesamtjahr gerechnet mit gemeinsam 1.444 Einheiten der Spitzenreiter, gefolgt vom XC60 mit 1.203 und dem XC90 mit 688 Stück. • (MUE)

Neuwagenzulassungen

Österreich 12/2025

Gebrauchtwagenumschreibungen

Österreich 12/2025

Top 5 Herkunftsländer (%)

+7,0 %

Nachdem Jaguar weltweit eine schöpferische Pause einlegt, liegt die ganze Verantwortung bei Land Rover: Doch auch hier war das Plus im Vorjahr (1.356 Stück in Österreich) nicht berauschend.

Polestar schaffte im vergangenen Jahr in Österreich ein Plus von 7,2 Prozent bei den Neuzulassungen (759 Einheiten). Der Marktanteil liegt bei 0,27 Prozent.

Mini schaffte im vergangenen Jahr in Österreich einen Marktanteil von 0,65 Prozent: Die Zulassungen stiegen mit +3,17 Prozent deutlich schwächer als der Gesamtmarkt.

Bei Subaru steht im Vorjahr ein Plus von 53,58 Prozent zu Buche: 407 Neuzulassungen wurden erreicht, das bedeutet allerdings nur einen Marktanteil von 0,14 Prozent.

2027 beginnt schon jetzt!

Zufriedene Werkstattkunden und ein erfolgreiches Werkstättengeschäft sind in herausfordernden Zeiten wichtiger denn je. Mit „Werkstatt des Vertrauens“ können Sie die Zufriedenheit Ihrer Kunden beweisen.

Zum neunten Mal wird heuer die Aktion „Werkstatt des Vertrauens“ in Österreich durchgeführt. „Werkstatt des Vertrauens 2027“ startet im April und endet Anfang Dezember. Nützen also auch Sie die Chance und melden Sie sich gleich an! Im Gegensatz zu vielen anderen Auszeichnungen, die von Fachleuten oder einer Jury bewertet werden, lässt „Werkstatt des Vertrauens“ in Form von Empfehlungsmarketing jene Menschen darüber entscheiden, die es betrifft. So können alle österreichischen Kfz-Fachbetriebe an dieser Aktion teilnehmen und ihre Kunden dazu einladen, sie zu bewerten.

Jede Werkstätte, die im Abstimmungsjahr mindestens positive 50 Kundenbewertungen erhält, darf im Jahr darauf den Titel „Werkstatt des Vertrauens“ tragen. Es werden zudem verschiedene Werbemittel angeboten, der Kfz-Betrieb wird unter www.werkstatt-des-vertrauens.at angeführt und kann dort von potenziellen Kunden gefunden werden.

Kunde sucht Orientierung

Für den Kunden, der Orientierung im vielfältigen Angebot der Werkstätten sucht, ist diese Auszeichnung eine besonders große Hilfe. Im Gegensatz zu einer Auszeichnung, die nur eine geringe Zahl an Werkstätten hervorbringt, wird „Werkstatt des Vertrauens“ in Österreich flächendeckend ausgerollt. Damit soll jeder interessierte Kunde einen Partner in seiner Umgebung finden können.

Was ist Werkstatt des Vertrauens?

• Ein vom Werkstattkunden verliehenes Gütesiegel.

• Die einzige Möglichkeit, mit zufriedenen Kunden zu werben.

Wie werden Sie zur Werkstatt des Vertrauens?

➜ Schritt 1: Bewerben Sie sich für die Auszeichnung.

➜ Schritt 2: Sammeln Sie die Stimmen Ihrer Kunden.

➜ Schritt 3: Erreichen Sie die benötigte Stimmenanzahl.

Was bringt Ihnen Werkstatt des Vertrauens?

• Das Gütesiegel überzeugt Neukunden von Ihrer Werkstatt.

• Es beweist Stammkunden, dass Sie permanent besten Service bieten.

• Mit der Auszeichnung werben Sie erfolgreich für Ihren guten Namen.

Werkstatt des Vertrauens ist für mich eine wichtige Auszeichnung, da sie von den Kunden entschieden wird und aussagt, dass sie mit unserer Arbeit, dem Service und unseren Qualitätsstandards sehr zufrieden sind. Wir sind stets bemüht, neue Kunden zu gewinnen und diese von unseren Leistungen zu überzeugen.

Tamara Gölles-Herbst, BestDrive (Filiale Leibnitz)

Die jährliche Teilnahme verpflichtet uns dazu, unsere Standards nicht nur zu halten, sondern ständig zu hinterfragen und zu optimieren. Und, dass wir diese Auszeichnung schon das 5. Mal in Folge erkämpft haben, zeugt von Stabilität auch in unruhigen Zeiten.

Manuel Weitmann, Autohaus Weitmann

Werkstatt des Vertrauens ist für uns mehr als ein Titel – es ist ein täglicher Anspruch. Dass unsere Kundinnen und Kunden das so sehen und uns ihre Stimme geben, macht uns stolz und motiviert uns enorm.

Thomas Prinz, Fastbox Autoservice

Die Auszeichnung zur Werkstatt des Vertrauens ist eine tolle und verdiente Wertschätzung der Arbeit unserer Werkstatt-Teams. Wir sind stolz,, dabei zu sein, und diese Auszeichnung 2026 erstmals zu tragen.

Marion Marl & Werner Tuppinger, Autohaus Staber

Die jährliche Teilnahme an Werkstatt des Vertrauens ist für uns bewusst gewählt: Wir wollen regelmäßig ein objektives Feedback erhalten, wie unsere Arbeit bei den Kunden tatsächlich ankommt. Dieses Ergebnis ist nicht nur eine Bestätigung für unser Team, sondern vor allem ein klarer Mehrwert für unsere Kundinnen und Kunden.

Benjamin Scherer, Auto Bernhard

JETZT ANMELDEN

Wir machen jedes Jahr mit, weil es uns wirklich wichtig ist, ein Feedback von unseren Kunden zu erhalten. Zum Glück bekommen wir nur positive Rückmeldungen, weil wir sehr bemüht sind, unsere Standards hochzuhalten.

Stefanie Lozej, Karosserie Lozej

Die Teilnahme

Interessierte Betriebe können ein Startpaket (inklusive Sammelbox) zum Preis von 99,99 Euro (exkl. MwSt. und Zustellung) bestellen. Im Startpaket sind Informations- und Werbematerialien sowie 300 Teilnahmekarten enthalten.

Weiterführende Informationen sowie die Anmeldemöglichkeit stehen auf der Internetseite www.werkstatt-des-vertrauens.at zur Verfügung.

Ihre Anmeldung nehmen wir gerne über die E-Mail-Adresse wdv@awverlag.at entgegen. Für Fragen steht Frau Heike Bader per Telefon unter 02243 36840-532 oder ebenfalls über die angegebene E-Mail-Adresse zur Verfügung.

Volle Batteriepower mit VARTA

Moderne Fahrzeuge stellen immer höhere Anforderungen an die verbaute Batterie – von klassischen Startprozessen über Start-Stopp-Systeme bis zu anspruchsvollen elektrischen Funktionen.

Damit Werkstätten und Endkunden jederzeit die passende Batterie finden, hat VARTA sein Portfolio klar strukturiert und farblich gekennzeichnet. Die intuitive Farbcodierung erleichtert die Auswahl und zeigt auf einen Blick, welche Technologie zum jeweiligen Fahrzeug passt:

- Blau für SLI-Batterien: ideal für konventionelle Fahrzeuge, die eine zuverlässige Startleistung benötigen

- Silber für EFB-Batterien: entwickelt für Fahrzeuge mit Start-Stopp-System

- Gold für AGM-Batterien: für Anwendungen mit hohen Anforderungen, einschließlich fortschrittlicher Start-Stopp-Systeme und Elektrofahrzeuge

- Orange für Li-Ion-Batterien: Entwickelt für netzunabhängige Deep-Cycle-Nutzung, um zuverlässige Energielösungen für alle Freizeitanwendungen zu bieten.

Made in Germany & OE-Standard

VARTA Batterien werden in Deutschland hergestellt und erfüllen höchste Anforderungen in der Erstausrüstung. Das bedeutet: geprüfte Qualitätsstandards, maximale Zuverlässigkeit und moderne Technologien, die perfekt auf die Bedürfnisse heutiger Fahrzeugarchitekturen abgestimmt sind – von StartStopp über Hybrid bis zu Elektrofahrzeugen.

Mit VARTA zum Batterieexperten

Neben hochwertigen Produkten bietet VARTA ein starkes Servicepaket, um das Batteriegeschäft der Werkstätten auf das nächste Level zu bringen:

- Batteriesuche: Die VARTA Batteriesuche liefert präzise Informationen zur passenden Austauschbatterie, dem exakten Einbauort im Fahrzeug sowie detaillierte Schritt für Schritt Einbauanleitungen.

- Händlersuche: Werkstätten, die sich registrieren, werden auf der VARTA Website als offizieller Partner gelistet. Das steigert die Sichtbarkeit bei potenziellen Kunden und stärkt die eigene Position als vertrauenswürdiger Batterieexperte.

- E-Learnings: Von Grundlagen bis zu Expertenwissen – die digitalen Schulungsmodule vermitteln wertvolles Know-how rund um Batterietechnologien, Diagnose und Austausch.

Und das Highlight: Das Batterie-Test-Check Programm. Mit dem VARTA Batterie-Check zeigt die Werkstatt Kompetenz, stärkt die Kundenbindung und bietet echten Mehrwert. Regelmäßige Prüfungen der Batterie vermeiden teure Folgeschäden. Folgende Vorteile gibt es für die Werkstatt:

1. Kostenlose VARTA Artikel – für einen professionellen Auftritt: Der Kfz-Betrieb erhält hochwertige VARTA POS-Pakete direkt nach der Registrierung –und regelmäßig saisonale kostenlose VARTA Materialien, mit denen Kunden kompetent beraten werden und Vertrauen geschaffen werden kann.

2. Mehr Kunden in der Werkstatt – ganz automatisch: Mit der Registrierung wird der Kfz-Betrieb in der VARTA Händlersuche gelistet. So finden neue Kunden gezielt den Weg – ohne Zusatzaufwand.

3. Zugang zu Schulungen & Marketingunterstützung – für den Vorsprung: Die Werkstatt profitiert von exklusiven Online- und Präsenzschulungen sowie von VARTA Marketingkampagnen. Das spart Zeit und Kosten – der Betrieb bleibt fachlich immer auf dem neuesten Stand. •

Möglichkeit der kostenlosen Registrierung: www.varta-automotive.com/de-de/partner-portal

Das Partner Portal von VARTA bietet zahlreiche Vorteile

Lösungsansätze für die Zukunft

Unter ATE New Original bündelt AUMOVIO Aftermarket innovative Bremsentechnologie für die Mobilität der Zukunft.

Erfolgreiche Technologie von morgen maximiert den positiven Nutzen für Anwender und minimiert negative Auswirkungen auf Umwelt und Gesellschaft. Dieser Anspruch wird mit ATE New Original erfüllt. ATE New Original ist der perfekte Fit aus optimaler Leistung und größtmöglicher Nachhaltigkeit. Damit unterstützt AUMOVIO die innovativen Fahrzeugtechnologien der Automobilhersteller und bietet schon heute Lösungsansätze für Anforderungen von morgen.

Innovative Bremsentechnologie

Bremsscheibe und Belag bieten die optimale Kombination aus Lebensdauer, Bremsleistung, Komfort und Nachhaltigkeit. Dank eines optimalen Korrosionsschutzes weisen alle Bremsscheiben eine verbesserte Lebensdauer auf.

Chancen nutzen

Mit ATE New Original kann sich ein Kfz-Betrieb als innovative Werkstatt positionieren und neue, umweltbewusste Zielgruppen gewinnen. Durch die Unterstützung fortschrittlicher Fahrzeugtechnologien und die nachhaltigste Produktlinie des Konzerns leisten Betriebe auch einen wichtigen Beitrag zur Reduktion des CO2-Fußabdrucks.

Doch was macht ATE New Original so besonders? Vorrangig technische Innovation und Zukunftsfähigkeit. Die Komponenten bzw. die beiden Reib-

partner Scheibe und Belag sind exakt aufeinander abgestimmt und speziell für die Anforderungen batterieelektrischer Fahrzeuge entwickelt.

Einhaltung der Euro-7-Norm

Neuartige Beschichtungskonzepte für Bremsscheiben und innovative Reibmischungen stehen im Fokus der Entwicklungen zur Einhaltung der Feinstaubgrenzwerte entsprechend der Euro-7-Norm.

Marktpotenzial

ATE startet im Frühjahr 2026 mit Reibbremspaarungen für VW ID Modelle, Cupra und Polestar. Das Portfolio wird weiter ausgebaut. Handel und Werkstätten steht so ein Produktangebot zur Verfügung, das perfekt auf den wachsenden Fuhrpark der Elektrofahrzeuge zugeschnitten ist.

Verbesserte Lebensdauer

Auch in puncto Nachhaltigkeit kann ATE New Original überzeugen, etwa durch verbesserte Lebensdauer durch optimalen Korrosionsschutz aller Bremsscheiben.

Die Beläge sind zu 100 Prozent kupferfrei (nach Better Brake Law), die Fertigungsprozesse nachhaltig (unter anteiliger Nutzung erneuerbarer Energien und der Verwendung wiederverwerteter Materialien) und die Verpackungen FSC-zertifiziert, zudem bestehen die Kleber aus natürlichen Materialien. •

ATE New Original steht für die optimale Kombination aus Lebensdauer, Bremsleistung, Komfort und Nachhaltigkeit

Seit Dezember 2025 steht das Portfolio im Bereich Elektronik und Mechatronik unter VDO zur Verfügung

Rückkehr in den Aftermarket

Tradition trifft Zukunft: AUMOVIO bringt VDO zurück in den Pkw-Ersatzteilmarkt.

Mit dem erfolgreichen Spin-off von AUMOVIO feiert die traditionsreiche Marke VDO ihre Rückkehr in den unabhängigen Pkw-Ersatzteilmarkt. Das gesamte Portfolio im Bereich Elektronik und Mechatronik, das seit 2020 unter der Marke Continental vertrieben wurde, steht seit Dezember 2025 sukzessive wieder unter VDO zur Verfügung. Es umfasst unter anderem Kraftstoffsysteme, Sensoren für das Motormanagement und Reifendruckkontrollsysteme (RDKS), Motorstellelemente, Common Rail Diesel Systeme und Turbolader. Ab 2026 werden erstmals auch Sensoren und Kameras für Fahrerassistenzsysteme (Advanced Driver Assistance Systems, ADAS) ins Sortiment aufgenommen.

OE-Qualität für heute und morgen

An den bisherigen und künftigen Produkten und ihrer hohen Qualität ändert sich durch die Umstellung nichts. Auch die Premium-Bremsenmarke ATE bleibt unter AUMOVIO erhalten und teilt sich ihre umfassende Servicestruktur künftig mit VDO – darunter eine technische Hotline und zertifizierte Trainingsprogramme für Werkstätten „VDO ist die ideale Marke, um unser Ersatzteilportfolio für Elektronik und Mechatronik in die Zukunft zu führen: Sie steht für Erstausrüsterqualität, Sicherheit, für erstklassigen Service und die Kompetenz für Technologien von heute und morgen“, sagt Enno Straten, Managing Director AUMOVIO Aftermarket GmbH.

ADAS als neue Produktgruppe

Das bewährte, breite Produktportfolio von VDO wurde zuletzt um 700 Teilenummern ergänzt – diese Portfolioerweiterung um rund 50 Prozent wurde kürzlich mit dem Spin-off von AUMOVIO erfolgreich abgeschlossen und in das VDO-Portfolio integriert.

Darauf aufbauend sind für das Jahr 2026 weitere Erweiterungen im Aftermarket vorgesehen, erklärt Straten: „Wir erweitern das VDO-Portfolio gezielt um Sensoren und Kameras für Fahrerassistenzsysteme – und treiben gleichzeitig die flächendeckende Erweiterung in allen bestehenden Produktgruppen konsequent voran.“ Im Zuge dieser Weiterentwicklung führt AUMOVIO Aftermarket ab 2026 eine neue Produktgruppe im VDO-Sortiment ein, in der verschiedenste ADAS-Produkte angeboten werden.

Geballte Servicekompetenz und Kundennähe

Von E-Mobilität über Ersatzteil-Verkauf bis zu sich verändernden Kundenstrukturen durch neue Mobilitätskonzepte: Werkstätten stehen vor Herausforderungen, die das reine Wartungs- und Reparaturgeschäft übersteigen. Dafür benötigen sie starke Partnerschaften, die sie technisch, wirtschaftlich und strategisch unterstützen. In Zusammenschluss mit der Bremsenmarke ATE bietet VDO gebündelte Services und praxisnahe Unterstützung. Zu den Services zählen eine technische Hotline, umfangreiche Trainingsprogramme zu Themen wie Hochvolt und Betriebswirtschaft, Online-Schulungen zur Digitalisierung sowie Loyalty-Programme und weitere Partnerkonzepte. •

Wachstum im IAM-Segment

Hengst Filtration hat Zylinderkopfhauben und Saugrohrmodule neu in sein Aftermarket-Portfolio aufgenommen. Seit 2023 bringt Hengst kontinuierlich neue Produktgruppen in den Ersatzteilmarkt. Den Anfang bildeten Getriebeölwannen und Kurbelgehäuseentlüftungen, gefolgt von Ölwechsel-Kits und Ölfiltermodulen. Mit den neuen Zylinderkopfhauben und Saugrohrmodulen wird dieser Weg nun konsequent fortgesetzt. Das Startsortiment bei den Zylinderkopfhauben umfasst 22 Artikel für Pkw-Anwendungen. Viele Ausführungen verfügen über integrierte Ölnebelabscheider. Mit dem Programm werden über 2.000 europäische Fahrzeugmodelle abgedeckt. Bei den Saugrohrmodulen stehen zum Start 19 Artikel für Pkw-Anwendungen zur Verfügung.

Hengst SE www.hengst.de

Neu im NTK-Portfolio

Niterra erweitert das Aftermarket-Programm um neue Drosselklappenstutzen der Marke NTK. Seit Jahresbeginn sind 187 Teilenummern für den Ersatzteilmarkt verfügbar, damit werden 60 Prozent der in Betrieb befindlichen Fahrzeuge in der D-A-CH-Region abgedeckt. Das sei einer der höchsten Prozentsätze auf dem Markt, gibt Niterra bekannt. Mit den neuen Drosselklappenstutzen in Erstausrüstungsqualität wird das umfangreiche Sensor-Sortiment von NTK ausgebaut. Jedes Teil ist mit Originalteilen kompatibel und steht für Langlebigkeit, Zuverlässigkeit und Leistung.

Zusammen decken die NTK-Drosselklappenstutzen einen anfänglichen Bestand von rund 48 Millionen Fahrzeugen im D-A-CH-Raum ab. Zu den wichtigsten Marken, die berücksichtigt werden, zählen VW, Audi, Seat, Škoda, Ford, Alfa Romeo und Fiat.

Niterra EMEA GmbH www.ngkntk.com

Optisch und inhaltlich aufgefrischt

Mit einer überarbeiteten Website geht der japanische Batteriehersteller GS Yuasa an den Start. Die neue Online-Plattform wurde gezielt für den Arbeitsalltag in Werkstätten entwickelt und unterstützt die Anwender bei der schnellen und fehlerfreien Auswahl der richtigen Fahrzeugbatterie. Das Highlight der neuen Website ist ein vollständig überarbeitetes Batterie-Lookup-System mit verbesserter Datenqualität, fahrzeugspezifischen Einbauhinweisen, Montagezeiten und sicherheitsrelevanten Warnmeldungen. Ziel ist es, die Zahl der Fehldiagnosen, Rückläufer und Garantieprobleme zu reduzieren.

GS YUASA Battery

Zwei neue Aluräder-Modelle

Zwei neue Aluräder bietet Interpneu an. Das Platin P 124 ist in 22 Dimensionen für 17, 18 und 19 Zoll in den Farben „Glossy Silver“ und „Glossy Black“ erhältlich. Das Platin P 125 gibt es in 12 Dimensionen in 20 Zoll in den Farben „Glossy Black und Glossy Black Polished“. Interpneu Handelsgesellschaft mbH www.interpneu.de

Die Deutschen liegen voran

Nach der letzten Analyse zu Ostasien hat die Brand Intelligence Agentur „Observer“ nun auch die europäischen Marken unter die Lupe genommen. Über welche Hersteller erschienen im Jahr 2025 die meisten Berichte? Wie war die Tendenz?

In österreichischen Print- und Onlinemedien, die zwischen 1. Januar und 31. Dezember 2025 erschienen, führten VW, Mercedes, BMW, Porsche und Audi das Jahresranking an. Während online jedoch bei allen fünf Marken aus Deutschland die Zahl der Beiträge zwischen dem 1. und 4. Quartal sank, gab es im Printbereich bei einigen Mitbewerbern Schwankungen zwischen den Quartalen.

Online-Medienpräsenz der Top-20-Marken aus Europa

Vergleichen leicht gemacht!

VW mit höchster Anzahl an Print- und Onlineartikeln Zu Volkswagen wurden in Zusammenhang mit den Begriffen Automarke, Automobilkonzern, Unternehmen bzw. Hersteller 13.600 Onlineartikel und 15.274 Printbeiträge innerhalb des vergangenen Jahres veröffentlicht. Damit landete VW klar an der Spitze, was die Medienpräsenz betrifft. Die reichweitenstärksten Beiträge im Netz (über 10 Millionen Unique Clients) handelten etwa von einem Personalwechsel im VW-Management und von neuen Investitionen in Elektroautos. Auf Platz 2 bei den Printmedien schaffte es Porsche: Die Marke steigerte die Anzahl der veröffentlichen Beiträge von 3.475 gedruckten Artikeln in Quartal 1 auf 3.978 Beiträge in Quartal 3. Bei den Onlinemedien belegte hingegen Mercedes mit 10.900 Beiträgen Platz 2, gefolgt von BMW.

Und die Hersteller aus anderen Ländern?

Unter den italienischen Marken wies Ferrari mit 3.499 Online- und 5.510 Printartikeln die höchste Medienpräsenz auf, wobei die meisten im 2. Quartal veröffentlicht wurden. Lamborghini scheint zwar online unter den Top 20 auf, wurde aber durch die höhere Anzahl an Printbeiträgen von Alfa Romeo verdrängt. Bei den Franzosen war Renault in den österreichischen Medien am stärksten präsent (4.883 Print- und 3.166 Onlinebeiträge). Renault zählte auch zu den wenigen Marken, die im 4. Quartal die höchste Zahl an Onlineartikeln verzeichneten. Mit Rolls-Royce und Jaguar waren zwei britische Automarken, mit Seat und Cupra zwei aus Spanien im Jahresranking vertreten. • Text: Redaktion, Infografik: Observer

Print-Medienpräsenz der Top-20-Marken aus Europa

Top-10-Automarken aus Europa nach Online-Sentiment

Seit Jänner ist MMSt. Daniel Holzinger der neue Landesinnungsmeister der oberösterreichischen Fahrzeugtechnik. Er folgt damit Jörg Silbergasser nach. Holzinger ist geschäftsführender Gesellschafter der KFZ-Autoglas Pichler-Holzinger GmbH in Desselbrunn.

Neuer CEO für Würth Österreich

Seit Jänner ist Michael Hempt der neue CEO von Würth Österreich. Hempt übernimmt das Amt von Alfred Wurmbrand, der das Unternehmen mehr als 25 Jahre erfolgreich geführt hat und mit Jahresbeginn den Vorsitz im Aufsichtsrat des Unternehmens übernommen hat. Hempt ist seit 2007 bei Würth Österreich tätig und war zuletzt als Mitglied der Geschäftsleitung unter anderem für IT, Marketing, Vertriebssteuerung, eBusiness und Shops verantwortlich. Ihm zur Seite stehen Mario Schindelmayr als Vertriebsgeschäftsführer sowie Laurenz Tanzer als Finanzchef.

Berthold Finster übernimmt als neuer Chief Aftersales Officer bei der Faber GmbH. In seiner Rolle verantwortet er die strategische Weiterentwicklung und operative Steuerung des gesamten Aftersales-Bereichs sowie die Optimierung der Service- und Werkstattprozesse.

Seit Mitte Jänner verantwortet Michael Jopp bei MercedesBenz Österreich den Posten als neuer Managing Director Sales & Marketing Van. Zuletzt war Jopp als Vice President Sales und Marketing in Malaysia und Südostasien tätig.

Seit 1. Februar ist Dr. Oliver Kuhnle neues Vorstandsmitglied der CG CarGarantie Versicherungs AG. Er tritt damit die Nachfolge von Wolfgang Bach an, der nach achtjähriger Tätigkeit im Vorstand des Unternehmens seinen Ruhestand antritt.

Neu beim VFT

Stefan Kubina ist seit 1. Jänner der neue Generalsekretär des Verbands der freien Kfz-Teile-Fachhändler (VFT). Kubina ist in der KfzBranche kein Unbekannter. Er war sechs Jahre bei Birner und später bei Reed Exhibitions unter anderem als Messeverantwortlicher für die AutoZum tätig.

Mit Jahresbeginn übernahm Mag. Ferdinand Schelberger als Sales Manager Austria bei der neuen Marke XPeng. Schelberger, der zuletzt Österreich-Chef von Polestar war, bringt nach Stationen bei Porsche, Stellantis und Astara viel Branchenerfahrung mit.

Dipl.-Ing. Anton Kohl ist neuer Chef des Grazer Mess- und Prüfgeräteprofis AVL DiTest. Er folgt Dipl.-Ing. Gerald Lackner nach, der seit der Gründung im Jahr 1999 an der Spitze des steirischen Unternehmens stand.

Thomas Ingenlath ist zurück bei Volvo. Im Februar übernimmt er den Posten als Chief Design Officer von Volvo Cars. Der frühere Volvo-Designer und zuletzt Polestar-CEO übernimmt damit die Verantwortung für das gesamte Designportfolio der Schweden.

Neuer Mewa-Chef László Horváth übernahm per 1. Jänner die kaufmännische Geschäftsführung der österreichischen Gesellschaft von Mewa in Schwechat. Zuletzt war Horváth bereits langjähriger Geschäftsführer der ungarischen Tochtergesellschaft der Mewa-Gruppe.

Ausgabe: 02/2026, 38. Jahrgang; Cover-Werbung: Aumovio; Medieninhaber, Anzeigenverwaltung: A&W Verlag GmbH (FN 238011 t), 3400 Klosterneuburg, Inkustraße 1-7/Stiege 4/2. OG, T: +43 2243 36840-0, UID = ATU57361312; E: redaktion@awverlag.at, I: www.autoundwirtschaft.at; Verleger: Helmuth H. Lederer (1937–2014); Geschäftsführer: Stefan Binder, MBA, M: +43 664 5285661, E: stefan.binder@awverlag.at; Verlagsleiter B2B und Chefredakteur: Prok. Gerald Weiss, M: +43 6642359044, E: gerald.weiss@awverlag.at; Chefredakteur: Mag. Heinz Müller, M: +43 664 8221660, E: heinz.mueller@awverlag.at; Chef vom Dienst: Mag. Bernhard Katzinger, M: +43 664 1244870, E: bernhard.katzinger@awverlag.at; Redaktion: Mag. Andreas Granzer-Schrödl, M: +43 664 88368584, andreas.granzer@awverlag.at; Kevin Kada, M:+43 664 4558509, E: kevin.kada@awverlag.at; Petra Mühr, M: +43 664 4699598, E: petra.muehr@awverlag.at; Roland Scharf, M: +43 664 1007939, E: roland.scharf@awverlag.at; Dieter Scheuch, M: +43 664 2359052, E: dieter.scheuch@awverlag.at; Stefan Schmudermaier, M:+43 664 2359053, E: stefan.schmudermaier@awverlag.at; redaktionelle Mitarbeit: Dr. Fritz Knöbl, Rainer Hintermayer; Anzeigenmarketing: Alexander Keiler, M: +43 664 8229487, E: alexander.keiler@awverlag.at; Winfried Rath, MSc, M: +43 664 88368585, E: winfried.rath@awverlag.at; Leitung Administration: Beate Vogl, T: +43 2243 36840, DW: -531, E: beate.vogl@awverlag.at; Grafik: graphics - Alexander Jonas KG, 3400 Klosterneuburg, Inkustraße 1-7/4/2.OG, E: a.jonas@jonas.co.at; Druck: Ferdinand Berger & Söhne GmbH, 3580 Horn, Wiener Straße 80; Bezugspreis: Jahresabonnement (10 Ausgaben) Inland: € 85,– exkl. 10 % MwSt; Ausland: € 99,–; Bankverbindung: Bank Austria, UniCredit Group, IBAN: AT63 1200 0518 4409 7901, BIC: BKAUATWW; Gerichtsstand: LG Korneuburg; verbreitete Auflage: 11.000 Stück; Erscheinungsweise: 10-mal jährlich mit Supplements laut Mediadaten 2026; grundlegende Richtung: unabhängige Fachzeitschrift für alle, die vom Kraftfahrzeug leben; Manuskripte: Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos wird keine Haftung übernommen. Sie werden nur retourniert, wenn Rückporto beiliegt. Schwesterpublikationen Österreich: u. a. AUTO BILD Österreich, AUTO-Information, FLOTTE, FAMILIENAUTOS, automotive GUIDE; Schwesterpublikationen Schweiz: AUTO&Wirtschaft Schweiz, AUTO BILD Schweiz, aboutFLEET; Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung der Sprachformen männlich, weiblich und divers (m/w/d) verzichtet. Die Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter.

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