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1 Cover 7-8-2013 *** OK STS_titel flotte 11.07.13 21:59 Seite 1

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Qualität macht sich bezahlt Warum der Einsatz von Premium-Motoröl im Firmenauto durchaus Sinn macht, erfahren Sie ab Seite 10.

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Spritsparen Wie man Mitarbeiter richtig motiviert ... ab Seite 8

Gewinnspiel

Transporter-Special

Das Hotel Gut Weissenhof bietet Sport & Entspannung ... ab Seite 56

Die neuen NutzfahrzeugHighlights im Überblick ... ab Seite 20

07-08/2013


Der neue

Astra Sports Tourer

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4 promi.d.monats *** OK STS_Layout 1 11.07.13 17:10 Seite 1

Flottenpromi des Monats Julia Cencig Den Fernsehzuschauern ist Julia Cencig aus der Serie „Medicopter“ in Erinnerung. Ihr schauspielerisches Können setzt sie derzeit vor allem am Theater ein.

N

och bis 28. Juli ist die Frohnatur bei den Schlossspielen Kobersdorf in der Titelrolle „Die Dame vom Maxim“ zu sehen. Cencig: „Schnellentschlossene können noch Karten im Internet unter www.schlossspiele.at ergattern.“ Gespielt hat Cencig jedenfalls schon an verschiedenen Häusern. Dazu zählen zum Beispiel das Volkstheater in Wien, das Grazer Schauspielhaus sowie die Landestheater Bozen, Bregenz und Klagenfurt, um nur einige zu nennen. Darüber hinaus wirkte Cencig bei TV-Serien wie Der Alte, Tatort und Kronprinz Rudolf mit. Um zwischen den einzelnen Produktionen gemütlich hin und her zu kommen, braucht sie ein geräumiges Fahrzeug. Wie sie selbst sagt, übersiedelt sie immer mit dem halben Haushalt. Die Wahl fiel dabei auf einen familientauglichen Citroën: „Per Zufall hat es sich so ergeben, dass es aussieht, als ob ich frankophil wäre. Ich hatte davor schon einen Renault Laguna und einen Espace.“ Die Schauspielerin liebäugelt allerdings auch mit einem rassigen Italiener: „Das Motto von Alfa Romeo ,Cuore Sportivo’ hat es mir angetan. Wenn die Kinder einmal aus dem Haus sind, werde ich dem sicher Folge leisten.“• (DKH)

4 I 07-08/2013


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6-7 flotte_inhalt Hueber Gruber ***_Layout 1 12.07.13 11:46 Seite 1

Toyota Auris Touring Sports 14 Der kompakte Kombi ist für Flotten äußerst attraktiv

VW Caddy Country

Spritsparen leicht gemacht

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Der Überdrüber-Caddy mit Maximalausstattung im Test

Arval

Immer mehr Firmen setzen auf professionelle Unterstützung

17

Neue Leasing-Produkte für kurze und lange Laufzeiten

Fahrzeugeinrichtung

ab Seite 8 21

Professionelle Systeme amortisieren sich schnell

Opel-Umbauten

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Über 300 Möglichkeiten bei Combo, Vivaro und Movano

Dacia Dokker Van

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Wie schlägt sich der Preisbrecher in der Praxis?

Renault Kangoo

Titelstory Warum der Einsatz von Premium-Ölen beim Firmenauto durchaus sinnvoll ist

ab Seite 10 24

Facelift für den kompakten Lieferwagen

Mercedes Vito Worker

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Transporter-Special

Das Sondermodell punktet mit besonders guten Preisen

Citroën C1 & Seat Mii

Die Nutzfahrzeug-Neuheiten sowie aktuelle Modelle im Test

26

Die beiden Kleinstwagen im Test

Sicher transportieren

ab Seite 20 27

Rameder hat das Zubehör für den sicheren Transport

Skoda Superb

Flottencheck: Jaguar XF Sportbrake

34

Facelift für das Topmodell der bei Firmen beliebten Marke

Die Raubkatze schlägt sich bei Kosten und Wertverlust im Konkurrenzvergleich durchaus achtbar

ab Seite 30

Ford Bank

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Mobilität zum Fixpreis ist für Flottenkunden interessant

BMW 5er-Reihe

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Facelift für das bayerische Dreigestirn

MVC Motors Erfolgreiches Flottenevent im Palais Liechtenstein

Alternative Reparaturmethoden Fuhrparkberater Henning Heise erläutert die Vorteile von AlternativReparaturen im Fuhrpark

Seite 38

Audi A3 Limousine Es muss nicht immer der Sportback sein

Seite 39

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WerkstattNetzwerke Gerade bei Firmenautos lässt sich viel Geld bei Service und Reparatur sparen

ab Seite 36


6-7 flotte_inhalt Hueber Gruber ***_Layout 1 11.07.13 21:08 Seite 2

Flotte Worte Hyundai ix35 Brennstoffzelle

Lambretta Der 125er-Roller im Test

Unterwegs im ersten serienmäßigen Brennstoffzellenauto

Seite 45

Seite 49

Bosch Spritspar-Innovationen und hilfreiche TechnikGimmicks

Seite 48

Automatisiertes Auto Dr. Werner Gruber, Experimentalphysiker an der Universität Wien, über das autonome Fahren

Seite 44

Tipps zur GmbH Steuerberaterin Dr. Patricia Hueber gibt Tipps zu den neuen GmbH-Grundlagen

Reportage ISS Ground Services vertraut beim Flughafen-Fuhrpark auf Erdgasfahrzeuge

Seite 18

ab Seite 46

Gewinnspiel

Chevrolet Camaro

Das Hotel Gut Weissenhof lädt nach Radstadt, Halbpension und Audi inklusive!

Gänsehaut und Fahrspaß pur

Seite 55

ab Seite 56

Range Rover

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Der Brite ist zurecht der König der SUVs

Rückspiegel: Mazda 616 54 Mit diesem Modell begann die Mazda-Erfolgsgeschichte

Cartoon

Porsche Panamera

Ruhig ist es geworden, rund um das Thema Elektromobilität. Rein elektrisch betriebene Fahrzeuge finden sich lediglich in homöopathischen Dosen in der Statistik wieder. ElektroVisionär Shai Agassi fabrizierte mit seinem „Better Place“-Konzept in Israel eine Bauchlandung, jetzt versucht der US-Energiekonzern Sunrise Ltd. mit nur 15 statt 50 Batterieladebzw. Wechselstationen sein Glück. Die Industrie freilich ist schon beim nächsten, wenn nicht übernächsten Schritt. Die Brennstoffzelle wird derzeit überall gelobt, wenngleich die Infrastruktur dafür in weiter, weiter Ferne ist. Erdgas hat genau das umgekehrte Problem. Die Infrastruktur ist mittlerweile wirklich gut, dafür zögern die Autohersteller, sich ernsthaft diesem Thema zu widmen. Dabei liegen die Vorteile auf der Hand, wie wir auch bei unserer Erdgas-Reportage (Seite 46) aus erster Hand erfahren haben. Im Steigen begriffen sind indes die Zulassungszahlen der Hybrid-Modelle. Auch hier lässt sich mit Anschaffungspreisen auf Dieselniveau bei deutlich niedrigeren Wartungskosten Geld bei Firmenautos sparen, als Fahrer muss man so gut wie keine Nachteile in Kauf nehmen. Interessant sind auch die vermehrt angebotenen Plug-in-Hybridfahrzeuge, die – an der Steckdose aufgeladen – auch Strecken bis zu 50 km rein elektrisch zurücklegen können. Doch auch die klassischen Verbrennungsmotoren werden weiter optimiert, Totgesagte leben eben doch manchmal länger ...

Das Porsche-Flaggschiff lässt sich nun auch anstecken

Seite 52 Stefan Schmudermaier Leitender Redakteur

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Abschließend etwas zum Schmunzeln

In dieser Ausgabe finden Sie regionale Beilagen von Midas.


8-9 Aktuelles Thema neu *** OK STS_Layout 1 12.07.13 11:49 Seite 8

Die Spritkosten müssen runter! 9,3 Milliarden Liter Sprit wurden 2012 in Österreich getankt. Spritkosten machen einen erheblichen Anteil der Fuhrparkgesamtkosten aus – eine Senkung dieser hat Vorteile für Unternehmen und die Umwelt.

haltens der Teilnehmer durch die Instruktoren und Anpassen des Fahrverhaltens betragen die Einsparungen zwischen 8 und 15 Prozent.“ Das Zauberwort heißt „Ökonomisches Fahren“. „Letzteres bedeutet nicht langsames Fahren“, so Wirrer.

Von Dieter Scheuch

Realistische Bedingungen

D

ie Benzinpreise in Österreich und Europa befinden sich nach dem Einbruch in den Krisenjahren 2008/2009 auf anhaltend hohem Niveau. Zumeist lassen sich die Fixkosten in Unternehmen im laufenden Flottenbetrieb nur schwer reduzieren, erhebliches Einsparungspotenzial sehen Experten allerdings in der Änderung des Fahrverhaltens. Entsprechende Trainings werden in den Fahrtechnikzentren von ÖAMTC und ARBÖ angeboten.

Fahrweise ändern „Spritsparen ist gar nicht schwer, wenn man weiß, wie's geht“, weiß ÖAMTC-Eco-Trainer Hermann Wirrer. Mit sparsamer Fahrweise könnte man gleich schnell, oft sogar zeitlich schneller unterwegs sein. Dazu gehören unter anderem vorausschauendes Fahren, viel Abstand zum Vordermann sowie viele Rollphasen. „Beim Beschleunigen sollte man darauf achten, dass man rasch auf die geplante Geschwindigkeit kommt“, so der ÖAMTC-Experte.

Einsparungen bis zu 15 Prozent möglich In dieselbe Kerbe schlägt auch ARBÖ-Experte Günther Frühwirth: „Wir führen immer wieder Trainings mit Mitarbeitern von Unternehmen durch. Nach entsprechender Analyse des Fahrver-

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Mag. Ines Schurin, Leiterin Media Relations bei Rewe

Für den praktischen Teil wählen die ÖAMTC-Eco-Trainer vorab eine etwa 15 bis 20 Kilometer lange Außenstrecke im öffentlichen Verkehr mit unterschiedlichen Anforderungen (Stadt/Land/unterschiedliche Topografien) in der Umgebung aus. Zu Beginn wird das Fahrverhalten der Kursteilnehmer analysiert und der Spritverbrauch auf der Strecke gemessen. In einem theoretischen Teil erfahren die Kursteilnehmer Tipps und Tricks für eine wirtschaftliche Fahrweise. In der Folge üben sie dann, wie das Fahrzeug im Bewegungsfluss gehalten werden kann. Bei einer zweiten Referenzfahrt unter gleichen Voraussetzungen und bei gleicher Fahrzeit wird jeweils am Ende des Kurses die Spritersparnis gemessen.


8-9 Aktuelles Thema neu *** OK STS_Layout 1 12.07.13 11:49 Seite 9

Die Tipps von Experten

Spritsparen, aber richtig!

„Ökonomisches Fahren“ steht bei den Spritspar-Trainigskursen in den Technikzentren der Autofahrerklubs im Mittelpunkt

Unternehmen und Gemeinden setzen auf Spritspartrainings

Mitarbeiter-Gutschein

Zahlreiche Unternehmen aber auch Gemeinden nutzen die Spritspartrainings der Autofahrerklubs. So bot die MA 48 für alle Pkw-Lenker der Wiener Stadtverwaltung Spritspar-Trainings bei der ÖAMTCFahrtechnik an. Diese wurden in der Nähe der jeweiligen Abteilungen mit Erfolg durchgeführt, der Durchschnittsverbrauch konnte um 14 Prozent gesenkt werden – und das bei einer gleichzeitigen Verbesserung der Durchschnittsgeschwindigkeit um 6 Prozent.

Jeder Mitarbeiter bei Rewe mit Firmen-Pkw erhält einen Gutschein, mit dem ein entsprechendes Training absolviert werden muss. „Berechnungen haben ergeben, dass je nach Fahrzeugtyp bis zu 2 Liter auf 100 gefahrene Kilometer gespart werden kann“, so Schurin. Um den bestmöglich Erfolg zu erzielen, raten Experten dazu, keinen Druck auf die Mitarbeiter auszuüben, sondern sie vielmehr mit Anreizen, etwa in Form eines Wettbewerbs zu motivieren. •

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Ökologisch und ökonomisch Auch Rewe International setzt seit vielen Jahren auf Spritspartrainings, sowohl für die Lenker der firmeneigenen 320 Lkws als auch jener der 1.200 Pkws. „Im Sinne der Ökologisierung ist es uns ein Anliegen, einen Beitrag zur Reduzierung von CO2 zu leisten, gleichzeitig erfolgt auch eine Kostenreduktion“, sagt Mag. Ines Schurin, Leiterin Media Relations bei Rewe International.

Richtig fahren hilft Sprit sparen: Fahrerbezogen ist eine Einsparung bis zu 15 Prozent möglich. Folgende Tipps der ÖAMTC-Experten sollten beachtet werden: • Nach dem Start sofort losfahren • Vorausschauend und möglichst konstant fahren • Beschleunigungsphasen nur so lang wie erforderlich • Rollphasen nutzen • Unnötige Schaltvorgänge vermeiden und Gänge, wenn möglich, überspringen • Im höchstmöglichen Gang fahren • Im Stand Motor abschalten Weitere Einsparungspotenziale bieten das Abschalten von Klimaanlage und Sitzheizung, richtiger Reifendruck und die Demontage von Dachträgern.

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10-11 Castrol 2013 *** OK STS_Layout 1 11.07.13 17:13 Seite 1

Nicht am falschen Platz sparen Wer beim Ölwechsel jeden Euro zwei Mal umdreht, für den könnte es ein böses Erwachen geben. Premium-Motoröle wie Castrol Edge Professional sorgen für saubere und langlebige Motoren.

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it gewerblich genutzten Fahrzeugen werden oft zigtausende Kilometer pro Jahr gefahren, die Beanspruchung des Motors ist dementsprechend hoch. Da rächt es sich doppelt und dreifach, wenn am falschen Ende gespart wird. Denn im Vergleich zu einer größeren Reparatur sind die paar Euro, die man durch ein Discount-Öl möglicherweise sparen kann, absolut zu vernachlässigen.

Das stärkste Öl vom Technologieführer Castrol ist Marktführer und sich der Verantwortung mehr als bewusst. Geschäftsführer Ing. Peter Spatzierer betont, dass das

10 I Advertorial

aber nur möglich ist, wenn man auch als Technologieführer den Ton angibt. Die Motoröllinie Castrol Edge Professional genügt auch höchsten Ansprüchen, dank der „Fluid Strength Technology“ handelt es sich dabei um das stärkste und anpassungsfähigste Motorenöl von Castrol.


10-11 Castrol 2013 *** OK STS_Layout 1 11.07.13 17:13 Seite 2

Reduzierte Reibung für niedrigen Verbrauch Was die wenigsten Autofahrer wissen, hat massive Auswirkungen bei Verwendung von Billigprodukten. Das Druckverhältnis in den Motoren hat sich in den letzten 10 Jahren verdoppelt, während die Ölmenge im Motor selbst aufgrund der technischen Anforderungen massiv reduziert wurde. Dementsprechend ist ein Hochleistungsöl heute wichtiger denn je. Ein gutes Motoröl passt sich permanent an die Bedingungen und Anforderungen des Motors an, schließlich ändern sich nicht nur die Drücke, sondern auch die Temperaturen laufend. Die hohe Kunst ist es, die Reibung möglichst weit zu reduzieren, damit der Motor auch seine volle Leistung bringen kann und auch im Hinblick auf einen niedrigen Verbrauch optimal arbeitet. Die erwähnte „Fluid Strength Technology“ macht das Öl dabei widerstandsfähiger und langlebiger.

Führend bei der Langlebigkeit Im Test hat Castrol Edge Professional auch gegenüber dem führenden Mitbewerb die Nase vorn. Die Stärke des Ölfilms beim Kontakt von Metall zu Metall ist um bis zu 60 Prozent stärker, die Langlebigkeit des Spitzenprodukts von Castrol liegt um bis zu 35 Prozent über anderen Premium-Ölen. Möglich ist das auch durch die Mikro-Filtration, die dem Öl dieselbe Reinheit wie bei der Erstbefüllung durch den Fahrzeughersteller gibt. Der Schmierstoff wird dabei durch einen Mikrofilter gesiebt, Partikel, die größer als 0,022 Millimeter sind, bleiben zurück. Um Fälschungen des kostbaren Produk-

Die Mikro-Filtration garantiert Öl-Qualität auf höchstem Niveau

tes zu verhindern, leuchten die Castrol Edge Professional Produkte übrigens unter UVLicht.

Namhafte Partner

Castrol Edge Professional Castrol Edge Professional wurde speziell für Menschen entwickelt, die Wert auf höchste Performance legen. Um diesem Anspruch zu genügen, investiert Castrol kontinuierlich in die Verbesserung der Schmierstoffe.

Empfehlenswert Castrol erfüllt dabei nicht nur die von den Automobilherstellern geforderten Freigaben, sondern übertrifft mit der Qualität des Öls alle Anforderungen bei Weitem. Viele Automobilhersteller empfehlen nicht nur die Marke Castrol, sondern explizit den Einsatz von Castrol Edge Professional. Im Unterschied zu anderen Produkten ist Castrol Edge Professional ausschließlich bei Marken-Autohändlern zu beziehen. •

Unter all diesen Gesichtspunkten wird klar, dass der Slogan „It’s more than just oil, it’s liquid engineering“ deutlich mehr als ein Marketing-Spruch ist, sondern bei Castrol in der Entwicklungsabteilung auch tatsächlich gelebt wird. Es ist daher auch kein Wunder, dass namhafte Autohersteller wie VW, Audi, Seat, Skoda, BMW, Mini, Ford, Jaguar, Land Rover und Volvo Motoröle von Castrol empfehlen. Castrol ist wiederum nicht nur wichtiger Sponsor-Partner in den unterschiedlichsten Motorsport-Serien, sondern unterstützt auch andere Sportarten wie etwa Fußball-Europa- oder Weltmeisterschaften.

Premium-Öl ist kein Luxus Die Verwendung von hochwertigen Premium-Motorölen ist jedenfalls alles andere als Luxus. In Zeiten, wo auch bei vielen Firmen eine gewisse „Geiz ist geil“-Mentalität zum Vorschein kommt, sollte man sich nicht dazu verleiten lassen, ein x-beliebiges Öl in den Einfüllstutzen zu kippen, sondern besser ein paar Euro mehr einsetzen und in die Langlebigkeit des Motors investieren. •

Advertorial

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12-13 DS einsteigen groß 1 *** OK STS_Layout 1 11.07.13 17:15 Seite 1

Neue Autos, innovative Dienstleistungen: Wir zeigen Ihnen die v

Sicher unterwegs Ein Unfall oder eine Panne können jeden Autofahrer treffen: Warndreieck, reflektierende Sicherheitsweste und ein aktueller Verbandskasten helfen dabei, dass Menschen nicht noch weiter zu Schaden kommen. Rameder, Anbieter von Pkw-Zubehör, bietet diese Ausrüstungsgegenstände aktuell zu sehr günstigen Preisen: Die Warnweste (bei Rameder um 1,99 Euro pro Stück erhältlich) rettet Leben, wie eine österreichische Studie zeigt: Kollisionen mit nicht erkannten Personen auf der Fahrbahn gingen um 39 Prozent zurück. Experten empfehlen jedoch, am besten für jeden Insassen ein Exemplar griffbereit zu halten. Ebenso günstig: Nachfüllsets für abgelaufene Verbandskästen (7,99 Euro) und Warndreiecke (8,99 Euro). Info: www.kupplung.at

Wohnliches Stil-Mobil Mit dem smart fortwo edition BoConcept wurde jetzt das erste Serienmodell vorgestellt, das aus der Design-Kooperation mit BoConcept, dem dänischen Spezialisten für urbanes Interieur-Design, entstanden ist. Das limitierte Modell kann ab sofort als Coupé oder Cabrio bestellt werden und kommt ab November zu den Händlern. Erhältlich ist es mit electric drive Antrieb (55 kW) sowie mit 52-kW-mhd-Benzinmotor

country up! rollt an Leichter einsteigen und höher sitzen, dafür stehen die Mitglieder der „Country-Familie“ von Volkswagen. Die markanten Country-Fahrzeuge sind auf den ersten Blick als eigenständige Modelle zu erkennen. Das gilt ebenso für den ab einem Einstiegspreis von 14.100 Euro ab sofort bestellbaren neuen country up! Schwarze Beplankungen an den Radhäusern und den Schwellern sowie rundum verlaufende Türschutzleisten mit „cross up!“-Schriftzug sorgen für einen sportlich-robusten Charakter. Als Antrieb für den country up! dient ein 75 PS starker 3-Zylinder-Ottomotor mit 5-Gang-Handschaltgetriebe.

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und 62-kW-Benzinmotor. Die dänischen Designer wählten markante und trotzdem wohnliche Farbkontraste für das Sondermodell: Die Sitze in Lederoptik sind tabakbraun, ebenso Türverkleidungen, Instrumententafel und das Kneepad. Außen findet sich der markante Gelbton an den Spiegelkappen sowie den Nabenabdeckungen der Leichtmetallräder. Erhältlich ist das Designer-Stück ab 15.066 Euro.


12-13 DS einsteigen groß 1 *** OK STS_Layout 1 11.07.13 17:15 Seite 2

e vielfältigen Facetten des Fuhrparkgeschäfts.

Rundum versichert Renault Österreich und die CG Car-Garantie VersicherungsAG (CarGarantie) haben eine neue Renault NutzfahrzeugAktion initiiert: Alle bei der österreichischen Vertriebsorganisation von KMU’s und Privatkunden gekauften Renault Trafic und Master mit einer Zulassung bis 31. Dezember 2013 profitieren jetzt von einer kostenlosen Neuwagen-Anschlussgarantie. Somit ist der Kunde für insgesamt 4 Jahre vor Reparaturkosten abgesichert – mit 2 Jahren Herstellergarantie ohne Kilometer-

beschränkung und 2 Jahren Neuwagen-Anschlussgarantie bis maximal 160.000 Kilometer Laufleistung. Im Garantiefall übernimmt CarGarantie direkt alle garantiepflichtigen Reparaturkosten, ohne dass der Kunde in Vorleistung treten muss. CarGarantie trägt dabei 100 Prozent der Lohn- und Materialkosten. Die Garantie ist an das Fahrzeug gebunden und geht bei Verkauf auf den neuen Besitzer über. Bei Urlaubsund Geschäftsreisen ist sie europaweit gültig.

Lancer Austria Edition Neue „Lancer Austria Edition“-Sondermodelle (ab 3.990 Euro) in 2 Karosserievarianten mit 117 PS starken Benzinern bringt Mitsubishi auf den Markt: Den Lancer Sedan Austria Edition gibt es mit ABS inklusive EBD, Traktionskontrolle & ESP, 7 x SRS-Airbags, manueller Klimaanlage, Audioset mit CD-, MP3-Kombination & AUX-Eingang, elektrischen Fensterhebern vorn und hinten, Fahrersitz höhenverstellbar, Rücksitzbank 60:40 geteilt umklappbar, Zentralverriegelung mit Fernbedienung und vieles mehr. Das Modell Lancer Sportback Austria Edition verfügt zusätzlich noch über Lederlenkrad und Lederschalthebel, Heckscheiben-Heizung plus Wisch-Wasch-Anlage inklusive Intervallschaltung, Dachspoiler und 16-Zoll-Leichtmetallfelgen.

Für seine Pionierarbeit beim FußgängerSchutz ist Volvo mit dem Global NCAP Innovation Award 2013 ausgezeichnet worden. Der rettende Fußgänger-Airbag des Volvo V40 ist zwischen der Motorhaube und der Windschutzscheibe platziert. Der ausgelöste Airbag hebt die

Fußgänger-Schutz Motorhaube um circa 10 Zentimeter an, breitet sich innerhalb von 50 Millisekunden U-förmig aus und deckt so das untere Drittel der Windschutzscheibe sowie einen großen Teil der beiden A-Säulen ab. Zusammen mit dem zwischen Motorhaube und Motorblock entstandenen Raum wird der Aufprall des Fußgängers spürbar abgefedert.

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14 Toyota Auris *** OK STS_Layout 1 11.07.13 17:16 Seite 1

Alles klar zur Wende

In den letzten Jahren tat sich Toyota schwer, im Flottenmarkt Fuß zu fassen, der neue Auris Touring Sports hat das Zeug dazu, das Blatt zu wenden. Von Stefan Schmudermaier

T

oyota baut traditionell gute Autos, unbestritten. Und trotzdem haben die Japaner zuletzt spürbar gespart. Doch nicht etwa an der Qualität, sondern vielmehr an der Emotion. Gerade in Europa erwarten die Kunden aber ein Mindestmaß an Design, innen wie außen. Seitdem Akio Toyoda das Zepter übernommen hat, ging ein spürbarer Ruck durch die Traditionsmarke. Der Sportwagen GT86 hat angedeutet, was nun auch sukzessive bei den „normalen“ Modellen folgen soll. Jüngstes Beispiel ist der Toyota Auris Kombi bzw. Touring Sports, wie er offiziell heißt.

Auf Augenhöhe zum Mitbewerb Das Umfeld bei den kompakten Kombis ist stark umkämpft, zu allem Überfluss rollt soeben der neue VW Golf Variant auf den Markt, Opel Astra und Ford Focus sind auch noch nicht alt, Hyundai i30 und Kia cee’d ebenfalls nicht zu unterschätzen. Der Auris TS begegnet ihnen auf Augenhöhe, auch optisch. Die Front ist schnittig, das Heck auch gelungen. Technisch stellt er seine Gegner sogar in den Schatten, zumindest dann, wenn man zur Hybrid-Version greift.

Toyota hat beim InterieurDesign sichtbar zugelegt, der Kofferraum des Auris TS schluckt zwischen 530 und 1.658 Liter

Hybridversion punktet mit niedrigen Unterhaltskosten Ausstattungsbereinigt liegt der 1,8-Hybrid in etwa gleichauf mit dem 124 PS starken Turbodiesel, erst recht wenn man das beim Hybriden serienmäßige Automatikgetriebe miteinbezieht. Bei einer ersten Ausfahrt erfreut auch die Abstimmung der Kombination

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aus Benzin- und Elektromotor. Zwar ist man nicht ganz so spurtstark wie beim Diesel unterwegs, dafür freuen – außer bei Vollgas – die niedrige Geräuschkulisse sowie das elektrische Dahingleiten. Der Verbrauch blieb deutlich unter 6 Litern, also absolut herzeigbar. Zusätzlich punktet der Auris Hybrid mit den niedrigsten Unterhaltskosten seiner Klasse, eine Kupplung gibt es gar nicht, durch die Rekuperation bei der Gaswegnahme werden zudem die Bremsen geschont. Der Startschuss für den Toyota Auris Touring Sports erfolgt im September ab 17.970 Euro, der Hybrid startet bei 26.600 Euro, je nach Bundesland winken attraktive Förderungen. •

Toyota Auris Touring Sports – schon gefahren Grundmodell Diesel: 1,4 D-4D Young

Grundmodell Hybrid: 1,8 VVTi HSD Active

Hubraum | Zylinder

1.364 cm3 | 4

1.798 cm3 | 4 (plus E-Motor)

Leistung

90 PS (66 kW) bei 3.800/min

136 PS (100 kW) bei 5.200/min

Drehmoment

205 Nm bei 1.800–2.800/min 142 Nm bei 4.000/min

Beschleunigung | Vmax 13,0 s | 175 km/h

11,2 s | 175 km/h

Getriebe | Antrieb

6-Gang man. | Vorderrad

CVT stufenlos | Vorderrad

Ø-Verbrauch | CO2

4,2 l Diesel | 110 g/km

3,7 l Diesel | 85 g/km

Kofferraum | Zuladung

530–1.658 l | 625 kg

530–1.658 l | 480 kg

Basispreis | NoVA

20.110 € (inkl.) | 4 %

26.600 € (inkl.) | 2 %

Fazit: Der Toyota Auris TS muss sich weder optisch noch technisch verstecken. Das Plus für Firmen: umweltfreundliches und wartungsarmes Hybridmodell Werksangaben


Freude am Sparen!

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TM

CO2: 113 - 179 g/km, NOx: 11 - 157 mg/km, Verbrauch: 4,3 l Diesel - 7,7 l Benzin/100 km Interessante Denkansätze finden Sie unter www.hyundai.at

OHNE KILOMETERBESCHRÄNKUNG!

TM


16 VW Caddy *** OK STS_Layout 1 11.07.13 17:17 Seite 1

Der Caddy Country bietet mehr als nur eine polarisierende Farbe, für das Topmodell in Vollausstattung muss man aber tief in die Tasche greifen. Von Johannes Mautner Markhof

Mehr Caddy geht nicht G

leich vorweg, anstelle der neuen Vipergrün-Lackierung kann der neue Caddy Country auch in schlichtem weiß, dunkelblau und allerlei anderen Farben bestellt werden. Fix an das Country-Paket gebunden sind jedoch formschöne 17-Zoll-Leichtmetall-Räder, Schiebetüren an beiden Seiten, CD-Player, Klimaanlage und ein angedeuteter Unterfahrschutz an Front und Heck. So gerüstet, entfernt sich der Country bereits ein ganzes Stück von seinen auf maximale Wirtschaftlichkeit getrimmten KastenwagenBrüdern. Dem Kunden obliegt es, sich dann weiterer Features zu bedienen und damit den Preis nochmals deutlich anzuheben.

Überkomplette Ausstattung Auf der Wunschliste stünden dabei der wunderbare 140-PSDieselmotor, verbunden mit dem Sechsgang-DSG, dazu Allradantrieb und die praktische Anhängerkupplung. Im Innenraum das in Leder gehüllte Multifunktionslenkrad, die Zwei-Zonen-Climatronic, das moderne und intuitiv bedienbare Navigationssystem und für die Kleinen in der zweiten Reihe die lustigen Schiebefenster in den Türen. Bleiben abschließend noch die vorn höhenverstellbaren Sitze und das in der Nacht unerlässliche Xenon-Licht sowie die Einparkhilfe am Heck.

Stolzer Preis des Testwagens Bei Volkswagen zusammengerechnet ergibt dies 43.256,20 Euro, wobei die abziehbare USt. in diesem Betrag enthalten ist. Wahnsinnig viel Geld für einen Caddy auf der einen, ein fairer Preis für einen komplett ausgestatteten Minivan auf der anderen Seite. Da hilft es bei der Kaufentscheidung vielleicht etwas, dass dieser Caddy sogar abseits der Straße einen guten Eindruck macht und auch auf Schnee und Eis in seinem Element ist. Eher unüblich für ein Fahrzeug dieser Kategorie ist zudem die tolle Langstreckeneignung. 1.000 Kilometer am Stück sind stressfrei und ohne Rückenschmerzen zu erledigen und dank des 140-PS-

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Aggregats wird man auch auf deutschen Autobahnen nur in Ausnahmefällen überholt.

Günstig im Unterhalt Von seiner günstigsten Seite aber zeigt sich der Caddy dann, wenn es um die Betriebskosten geht. Hier liegt er auf Kleinwagenniveau. Dazu gibt es auch noch maximale soziale Verträglichkeit und das vielerorts gewünschte Understatement ist ebenfalls als kostenloses Extra immer mit dabei. Vorausgesetzt, Sie entscheiden sich nicht für Vipergrün. •

Wenn über 43.000 Euro auf dem Kaufvertrag stehen, weiß man, dass man so gut wie kein Extra ausgelassen hat

VW Caddy – im Test Grundmodell: Startline TSI

Testmodell: Country TDI 4motion

Hubraum | Zylinder

1.197 cm3 | 4

1.968 cm3 | 4

Leistung

85 PS (63 kW) bei 4.800/min

140 PS (103 kW) bei 4.200/min

Drehmoment

160 Nm bei 1.500–3.500/min 320 Nm bei 1.500–2.500/min

Beschleunigung | Vmax 14,7 s | 155 km/h

11,0 s | 183 km/h

Getriebe | Antrieb

5-Gang man. | Vorderrad

6-Gang DSG | Allrad

Ø-Verbrauch | CO2

6,8 l Diesel | 158 g/km

6,7 l Diesel | 177 g/km

Kofferraum | Zuladung

918–3.200 l | 543 kg

750–3.030 l | 618 kg

Basispreis | NoVA

16.830 € (inkl.) | 8 %

36.830 € (inkl.) | 9 %

Fazit: Nonplusultra-Caddy zum gehobenen Preis Das Plus für Firmen: große Varianten- und Ausstattungsvielfalt Werksangaben


17 Arval *** OK STS_Layout 1 12.07.13 11:50 Seite 1

Arval Austria Gm bH Modecenterstra ße 17 1110 WIEN

Ab sofort bietet Arval auch Fahrzeuge mit Fullservice-Leasing für kürzere Zeiträume ab sechs Monaten an, zudem trägt man dem Trend nach immer längeren Laufzeiten Rechnung.

inkl. Reparatur und Wartung inkl. unlimitierte Reifen

Renault Megane Gr.tour SUCCES S dCi 90 Fahrzeugtyp : Kombi

Übernahmepre is Kennzeichen Erstzulassung Übernahmedatu m Kilometerstand bei Übernahm e CO2-Emission Treibstoff / Verb rauch (l/100km) ccm / kw / ps Maximum Km / Dauer (Monate)

SALB Angebo t: Datum: Vertragstyp: Beträge:

2013.191.010 10. Juli 2013 geschl. Kalkulat ion in EUR

inkl. motorbezo g. Vers. St. inkl. Arval Assis tance inkl. Treibstoff

Fahrer: exkl. USt. 8.416,35 WARVAL1 10. Juli 2010 10. Juli 2013

g/km

Jahreskilome ter/Dauer (Mon ate) Finanzleasingra te Servicerate Versicherunge n USt. frei (Inka sso) Motorbezogene Versicherungs steuer USt. frei Leasingrate (Inkasso)

inkl. USt. und

10.016,35

50.000 104 Diesel / 4,2 1461 / 66 / 90 180.000 / 78

33.000/12 Rate pro Mona

B

Abrechnungsta rife exkl. USt. Abrechnungsta rife inkl. USt.

ei zeitlich befristeten Verträgen stehen Unternehmen oftmals vor dem Problem, dass das Fullservice-Leasing eines Fahrzeuges wirtschaftlich nicht oder nur schwer darstellbar ist. Da Lösungen wie Mietfahrzeuge nicht immer optimal sind, haben sich die Spezialisten von Arval eine neue Lösung einfallen lassen. Sales und Marketing Direktor Christian Morawa berichtet: „Junge Leasingrückläufer mit wenigen Kilometern auf dem Tacho werden als Interimsfahrzeuge angeboten. Wir bieten Firmen relativ kurze Laufzeiten ab sechs Monaten an, die Kunden kommen dabei in den vollen Genuss aller Fullservice-Leasing-Vorteile“

-Km: -0,0590 -Km: -0,0708

als Maßstab ansetzen. Schlussendlich zählen nicht der Anschaffungspreis und der beim Händler vereinbarte Rabatt, sondern die gesamten monatlichen Kosten geben den Ausschlag, ob ein Fahrzeug günstig ist oder nicht. •

t exkl. USt. 94,88 161,35 106,21 25,41 387,85

Fullservicerate inkl. USt. Treibstoff (Pau schale) inkl. USt. Total inkl. USt.

Von Stefan Schmudermaier

rabat. NoVA

Abbildung ist unve rbindlich

Kurzzeit-Leasing mit vollem Service

inkl. Haftpflicht Versicherung inkl. Kasko Vers icherung inkl. Insassen Versicherung inkl. Lenker Vers icherung inkl. Rechtschu tz Versicherung

439,10 0,00 439,10 +Km: 0,1781 +Km: 0,2137

-Tage: 9,84 -Tage: 11,81

+Tage: +Tage:

0,00 0,00

Leasingrückläufer mit wenigen Kilometern, wie etwa dieser Renault Mégane, können auch über kurze Zeiträume ab sechs Monaten geleast werden

Komplettservice Das Fahrzeugservice ist dabei ebenso inkludiert wie Reifen, Versicherung, SchadensabChristian Morawa, Sales und wicklung und Ersatzfahrzeug Marketing Direktor bei Arval bei einem Unfall oder einer Austria, punktet mit neuen Produkten Panne. Bei der Wahl des Fahrzeugs können die Kunden auf den Fahrzeugpool von Arval zurückgreifen, eine Individualisierung der Ausstattung ist bei diesem Modell freilich nicht möglich.

Fünf Jahre und bis zu 240.000 Kilometern Auch abseits dieses neuen Kurzzeit-Leasing-Modells hat sich Arval auf die geänderten Kundenbedürfnisse eingestellt. Morawa: „Die Laufzeit lag bei Firmenkunden früher bei 36 Monaten, mittlerweile sind eher 48 Monate der Standard. Immer mehr Kunden möchten das Fahrzeug aber noch länger leasen.“ Dabei steigt auch die Kilometerleistung deutlich, was wiederum das Risiko von Reparaturen ansteigen lässt. Arval bietet je nach Fahrzeugklasse Fullservice-Leasing über 60 Monate oder länger und bis zu 240.000 km an. Der Kunde profitiert von der erweiterten Garantie ebenso wie von der durch die längere Laufzeit niedrigeren Belastung.

Die monatlichen Kosten sind ausschlaggebend Generell gibt es laut Morawa in Österreich aber noch einiges an Potenzial bei Fullservice-Leasing und Fuhrparkmanagement. Man müsse das Fahrzeug als Mietobjekt sehen und die Mietkosten

07-08/2013

I 17


18 kolumne hueber *** OK STS_Layout 1 11.07.13 17:18 Seite 1

KOLUMNE Dr. Patricia Hueber ist Steuerberaterin und Partnerin beim Wiener Wirtschaftsprüfer Hammerschmied Hohenegger & Partner. Ihr Spezialgebiet liegt in der steuerlichen Beratung von Klein- und Mittelunternehmen.

Steuerliche Neuerungen in Zusammenhang mit der GmbH

A

b 1. Juli 2013 wird das Gründen einer GmbH einfacher und billiger. Die Kernpunkte der nunmehr in Kraft getretenen Reform im Überblick:

Abgabenschulden oder das ordnungsgemäße Führen von Büchern. Nur, wenn diese Verpflichtungen durch ein schuldhaftes Verhalten des (faktischen) Geschäftsführers nicht erfüllt werden, wird er zur Haftung herangezogen.

• Das Mindeststammkapital soll auf 10.000 Euro (derzeit 35.000 Euro) gesenkt werden. Gründer müssen nur mehr einen Betrag von 5.000 Euro bar aufbringen (bisher 17.500 Euro). Für alle Gesellschaften, die vor dem Inkrafttreten der neuen Regelungen gegründet wurden, soll es möglich werden, ihr Kapital bis zur Höhe des neuen Mindeststammkapitals herabzusetzen. • Die Gründung einer GmbH bedarf grundsätzlich eines Notariatsakts. Die Höhe der für den Notariatsakt anfallenden Kosten ist abhängig vom Stammkapital. Mit der Senkung des Stammkapitals verringern sich automatisch auch die anfallenden Kosten des Notariatsakts. • Die Mindest-Körperschaftsteuer ist abhängig vom Mindeststammkapital. Daher wird es auch hier zu einer Senkung von 1.750 Euro auf 500 Euro jährlich kommen. Die Vorauszahlungen sollen erst im Jahr 2014 auf den neuen Mindestbetrag herabgesetzt werden. • Die Gründungsanzeige soll nicht mehr im Amtsblatt der Wiener Zeitung veröffentlicht werden müssen.

Bei der Haftung handelt es sich um eine sogenannte Ausfallshaftung. Das bedeutet, dass zuerst das gesamte Vermögen der Gesellschaft zur Begleichung der Abgabenschuld herangezogen wird. Erst wenn die Schulden bei der Gesellschaft uneinbringlich sind, tritt eine Haftung des (faktischen) Geschäftsführers ein.

Änderungen bei der Geschäftsführer-Haftung

Entscheidung der Behörde

Zusätzlich zu der oben erwähnten sogenannten GmbH „light“ gibt es auch Neuerungen in Zusammenhang mit der Haftung des faktischen Geschäftsführers einer GmbH. Als faktischer Geschäftsführer werden üblicherweise Personen bezeichnet, die ein Unternehmen zwar leiten, die allerdings nicht wirksam zum Geschäftsführer bestellt wurden. Der faktische Geschäftsführer wurde von den Gesellschaftern nicht rechtsgültig mit der Vertretung beauftragt. Er ist somit auch nicht im Firmenbuch eingetragen. Mit dem Abgabenänderungsgesetz 2012 wurde die Geschäftsführer-Haftung auch auf den faktischen Geschäftsführer ausgedehnt. Seit 1.1.2013 ist diese neue Haftungsverpflichtung schon in Kraft. Bereits davor gab es eine Haftung für den faktischen Geschäftsführer; diese galt allerdings lediglich für uneinbringliche Kommunalsteuern.

Durch die Haftung des faktischen Geschäftsführers wird die Haftung des Geschäftsführers, der im Firmenbuch eingetragen ist, nicht ausgeschlossen. Die Abgabenbehörde entscheidet, ob der im Firmenbuch eingetragene Geschäftsführer oder der faktische Geschäftsführer zur Haftung herangezogen wird. •

Ausfallshaftung

Pflichten der Gesellschaft Eine Gesellschaft hat bestimmte abgabenrechtliche Pflichten zu erfüllen. Zu diesen gehören z. B. das Zahlen von

18 I 07-08/2013

November 2011

I ??


19 Forstinger Inserat NEU_Layout 1 12.07.13 14:13 Seite 1


20-25 Transporter Special *** OK STS_Layout 1 12.07.13 11:53 Seite 20

TransporterNeuheiten in allen Klassen Auf dem Transporter-Sektor stehen einige Neuerscheinungen in den Startlöchern, aktive Sicherheitsfeatures und niedriger Verbrauch stehen bei den Herstellern im Mittelpunkt.

Ab September mischt auch Toyota mit dem ProAce wieder bei den Nutzfahrzeugen mit

Von Stefan Schmudermaier

I

m Gegensatz zum klassischen Pkw-Markt, wo die Zyklen zwischen den Modellwechseln immer kürzer werden, sind die Nutzfahrzeuge zumeist deutlich länger im Einsatz. 2014 steht zum Beispiel die Wachablöse des Opel Vivaro/Renault Trafic auf dem Programm, Mercedes Vito und auch der VW T5 haben bereits eine lange Bauzeit hinter sich. Ford erneuert die komplette Nutzfahrzeug-Palette, der Transit Courier (li.) basiert auf dem Fiesta

Ford gibt kräftig Gas Mit einer wahren Nutzfahrzeugoffensive macht Ford seit rund einem Jahr von sich reden. Mit der Einführung des Transit Custom und dem Pkw-Derivat Tourneo Custom hat die Marke in Sachen Qualitätsanmutung einen großen Schritt nach vorn gemacht und zum Klassenleader Volkswagen T5 aufgeschlossen. Transit und Tourneo punkten aber nicht nur mit guter Verarbeitungs- und Materialqualität, sondern auch mit einem Pkw-ähnlichen Cockpit sowie Sicherheitsfeatures wie z. B. einem Spurverlassenswarner.

Neuheiten in allen Klassen Doch auch unterhalb des Transit Custom stehen neue Modelle in den Startlöchern. Die braucht es auch, will Ford doch den Absatz bei den Nutzfahrzeugen in den nächsten Jahren massiv steigern. Der auf dem Fiesta basierende Transit Courier soll ab 2014 genauso dazu beitragen wie der ebenfalls nagelneue Transit Connect und natürlich der „große“ Transit mit bis zu 2 Tonnen Nutzlast.

Effizienz und Sicherheit beim Mercedes Sprinter Bei Mercedes liegt der Fokus im Herbst auf dem neuen Sprinter. Der Namensgeber der Sprinterklasse ist zwar nicht von Grund auf

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Der überarbeitete Mercedes Sprinter (li.) punktet mit effizienten Motoren und Sicherheitsfeatures, der Citan (o.) rundet die Palette nach unten ab

neu, hat aber doch ein umfassendes Facelift erfahren, das vor allem der Sicherheit zugute kommt. Ein Seitenwind-Assistent ist ebenso zu haben wie ein Abstandswarner, mit Verbräuchen ab 6,3 Litern auf 100 km zählt der neue Sprinter zudem zu den wirtschaftlichsten Transportern auf dem Markt. Mit dem Citan hat Mercedes seine Nutzfahrzeugpalette vor einigen Monaten nach unten abgerundet und ist nun auch im Kompaktsegment vertreten.

Toyota-Comeback Auch Toyota mischt ab September wieder im Transporter-Segment mit. Der ProAce ist indirekter Nachfolger des HiAce, der seit einiger Zeit nicht mehr angeboten wird. Der ProAce stammt aus der Kooperation mit dem PSA-Konzern und ist in 2 Längen und 2 Höhen mit einer Ladekapazität zwischen 3,5 und 7 m3 zu haben. •


20-25 Transporter Special *** OK STS_Layout 1 11.07.13 17:22 Seite 21

Das rechnet sich Sortimo ist Marktführer bei Fahrzeugeinrichtungen in Österreich und punktet dabei mit ungeahnter Kompatibilität und einer raschen Amortisierung.

W

er denkt, das Thema Fahrzeugeinrichtungen sei erst in den letzten Jahren so richtig aufgekommen, der irrt. Sortimo feiert heuer bereits den 40. Geburtstag, aktuell ist bereits die 4. Einrichtungsgeneration am Markt, die natürlich auch laufend weiterentwickelt wird. Das Thema Ladungssicherheit hat in den letzten Jahren stark an Bedeutung gewonnen und rückt immer stärker in den Fokus der Exekutive. Doch nicht nur die Sicherheit ist ein starkes Argument, durch die vereinfachten Arbeitsabläufe im aufgeräumten Firmen-Transporter lässt sich Zeit und dadurch in weiterer Folge auch Geld sparen.

Volle Kompatibilität

Ein aufgeräumtes Fahrzeug spart Zeit und Geld, Boxen von Herstellern wie Bosch bieten volle Kompatibilität

Apropos Vereinfachung, hier hat Sortimo ein ganz besonderes Ass im Ärmel. Viele Firmen wie etwa Bosch, Gedore oder Klauke verpacken ihre Werkzeuge und Produkte in der L-Boxx von Sortimo. Der besondere Clou ist die volle Kompatibilität mit der Sortimo-Fahrzeugeinrichtung. Auch damit lassen sich Abläufe verbessern und Geld sparen.

Rasche Amortisierung

Und die muss gar nicht teuer sein, wie SortimoGeschäftsführer Helmuth Schleinzer erzählt: „Unsere Simpleco-Systeme für Fahrzeuge wie z. B. den VW Caddy starten bereits bei 400 Euro. Beim T5 geht’s mit Globelyst M ab ca. 1.000 Euro los und beim Crafter ab rund 2.000 Euro.“ Und diese Kosten amortisieren sich durchaus rasch: „Nach 2 bis 3 Jahren rechnen sich die Einrichtungen bereits, zudem sind unsere Produkte leasingfähig und lassen sich bei einem Fahrzeugwechsel auch umbauen.“ • (STS)

Stauraum auf dem Dach Aluminiumträger von Würth sind leicht, einfach zu montieren und erfordern keine Bohrungen.

N

icht nur der Laderaum des Transporters will bestmöglich genutzt sein, auch der Dachbereich ist eine wertvolle und gut nutzbare Fläche und sollte daher nicht verschenkt werden. Allerdings sollte man unbedingt auf die maximal zulässige Dachlast achten, nicht zuletzt aufgrund des hohen Schwerpunktes kann sich Überladung massiv auf die Fahrsicherheit auswirken.

Leicht und einfach zu montieren Daher ist es empfehlenswert, auf Trägersysteme vom Profi zu vertrauen, zum Beispiel den Aluminiumträger aus dem Hause Würth. Der ist nicht nur 25 Prozent leichter als vergleichbare Stahlkonstruktionen, sondern auch korrosionsbeständig und langlebig. Die Montage erfolgt einfach und schnell, dank der Abstimmung auf die Montagepunkte des Herstellers sind auch keinerlei Bohrungen erforderlich. • (STS)

07-08/2013

I 21


20-25 Transporter Special *** OK STS_Layout 1 11.07.13 17:22 Seite 22

Entdecke die Möglichkeiten Für kaum eine Branche ist es mit dem Kauf eines Nutzfahrzeuges getan, bei Opel sorgen zahlreiche Spezialisten für das perfekte Finish.

Hohe Wandlungsfähigkeit

ie Wahl des richtigen Fahrzeuges ist Grundvoraussetzung, um dadurch die bestmögliche Unterstützung bei der täglichen Arbeit zu bekommen. Abhängig von der Branche ist es zumeist aber unumgänglich, das Nutzfahrzeug auf seine individuellen Bedürfnisse anzupassen. Die klassische Fahrzeugeinrichtung ist dabei eine noch verhältnismäßig einfache Übung, schwieriger – und damit auch teurer – sind da schon Komplettumbauten.

Allein 188 davon beim Movano, der als Kastenwagen mit 4 Längen und 3 Aufbauhöhen, als Combi, Normal- oder Doppelkabine in 3 Fahrzeuglängen sowie als Plattformfahrgestell mit 3 Längen und 2 Dachhöhen in der Nutzfahrzeugklasse bis 4,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht ein riesiges Spektrum abdeckt.

Vergabe an externe Spezialisten

Vielfalt bei Combo und Vivaro

Opel bietet mit Combo, Vivaro und Movano gleich 3 Nutzfahrzeug-Baureihen an und alle 3 sind äußerst flexibel und wandelbar. Aufgrund der teilweise sehr geringen Stückzahlen werden diese Umbauten aber nicht alle direkt von Opel im Werk durchgeführt, sondern an lokale Spezialisten vergeben. Um die strengen Qualitätskriterien von Opel zu erfüllen und damit auch volle Garantie zu gewährleisten, ist eine umfangreiche Zertifizierung dieser Firmen notwendig. Die Zahl an unterschiedlichen Varianten ist riesig, laut Opel gibt es aktuell 330 Transportlösungen.

Die 3. Combo-Generation hat sich in ihrem Segment bei Nutzlast und Ladevolumen an die Spitze gesetzt, 108 Um- und Aufbauvarianten – Pkw- wie Kastenwagen-Versionen mit 2 Radständen und Hochdach – bieten auch hier eine große Vielfalt. Der Vivaro bietet immerhin noch eine Variantenvielfalt von 42 Versionen, das beliebte Modell ist in 2 Radständen und Dachhöhen als Kastenwagen oder Personentransporter zu haben.

Von Stefan Schmudermaier

D

Die Möglichkeiten der Umbauten sind vielfältig, vom Rollstuhl- bis zum Autotransporter reicht das Angebot

Standfeste Bremsen

Dieser Movano mit KippAufbau wurde von Oberaigner sogar mit Allradantrieb bestückt

22 I 07-08/2013

Auf hohem Niveau zeigte sich bei einem Slalom-Parcours die Fahrdynamik aller 3 Modelle, der Bremsweg lag bei jeweils halber Beladung unter 40 Meter. •


20-25 Transporter Special *** OK STS_Layout 1 11.07.13 17:22 Seite 23

Viel Transporter für wenig Geld Mit dem Dokker mischt Renault-Ableger Dacia nun auch im Nutzfahrzeug-Segment kräftig mit, das Package gefällt auf Anhieb.

M

it ausnahmslos jedem neuen Modell hat es Dacia bisher geschafft, Autokäufer zum Staunen zu bringen. Das hat jetzt nicht so sehr mit dem Design oder der Motorleistung als vielmehr mit dem Preis zu tun. Es war also nur eine Frage der Zeit, bis die rumänische Renault-Tochter auch im gewerblichen Bereich mitmischt.

Ab 7.490 Euro geht’s los Die Preisliste des Dacia Dokker Van startet mit dem 82-PS-Benziner bei netto 7.490 Euro, abermals eine starke Ansage. Unser Testauto, der 90 PS starke dCi Turbodiesel, kommt auf netto 9.790 Euro, addiert man das äußerst empfehlenswerte „Cool & NaviSound Paket“ für 900 Euro, behält man nicht nur kühlen Kopf, sondern bekommt auch das feine Touchscreen-Navi samt Freisprecheinrichtung mit auf den Weg. Addiert man weitere Features wie ESP, den Dacia Easy Seat (Bild rechts), einen Kunststoffboden, die Dachreling u. v. m. kommt man im Fall unseres Modells auf netto 12.150 Euro.

Kräftig, sparsam und laut Der 90-PS-Turbodiesel sorgt für flottes Vorankommen, der Test-

Der Beifahrersitz ist klapp- und ausbaubar, das Gitter lässt sich schwenken

Schlichtes Cockpit mit günstigem Navi, Flügeltüren und Schiebetüre sind serienmäßig

verbrauch von unter 6 Litern kann sich sehen lassen. Der Dokker lässt sich allerdings auch hören, das Geräuschniveau an Bord ist relativ hoch. Unterm Strich ist der Erfolg des Dacia Dokker als Transporter und Pkw-Variante aber wohl vorprogrammiert, wie auch bei den Pkw-Modellen gibt es viel Auto – bis 3.900 Liter Stauraum und 695 Kilogramm Nutzlast – für relativ wenig Geld. • (STS)

Dacia Dokker Van – im Test Grundmodell: 1.6 MPI 85

Testmodell: dCi 90

Hubraum | Zylinder

1.598 cm3 | 4

1.461 cm3 | 4

Leistung

82 PS (60,5 kW) bei 5.000/min 90 PS (66 kW) bei 3.750/min

Drehmoment

134 Nm bei 2.800/min

200 Nm bei 1.750/min

Beschleunigung | Vmax 14,3 s | 159 km/h

13,9 s | 162 km/h

Getriebe | Antrieb

5-Gang man. | Vorderrad

5-Gang man. | Vorderrad

Ø-Verbrauch | CO2

7,5 l Super | 175 g/km

4,5 l Diesel | 118 g/km

Laderaum | Zuladung

3.300–3.900 l | 695 kg

3.300–3.900 l | 695 kg

Basispreis

7.490 € (exkl.)

9.790 € (exkl.)

Fazit: Der Dokker muss sich trotz seines Preises nicht verstecken. Das Plus für Firmen: günstiger Preis, preiswerte Extras, Navi verfügbar Werksangaben


20-25 Transporter Special *** OK STS_Layout 1 11.07.13 17:22 Seite 24

Aufgefrischte Vielfalt Renault verpasste nun dem Kangoo das neue Familiengesicht: Auch wenn der Benziner wegfiel, gibt es nach wie vor genug Auswahl. Von Mag. Heinz Müller

M

aubeuge ist nicht wirklich der Nabel der Welt. Doch hier, in der Nähe der Grenze zu Belgien, betreibt Renault eine seiner flexibelsten Autofabriken. Ob 3,90 Meter langer Express „Compact“, 4,23 Meter langer „Medium“ oder gar „Maxi“ mit 4,66 Metern. Das Band, auf dem die Autos Stück für Stück zusammenwachsen, ist ebenso flexibel wie die Arbeiter, die dazwischen auch die Pkw-Variante zusammenschrauben. Dass sich ab und zu sogar eine Version mit Elektroantrieb dazwischen schwindelt, ist das Tüpfelchen auf dem i. Seit der Kangoo Ende des vergangenen Jahrtausends das 1. Mal produziert wurde, hat Renault die Palette immer weiter ausgebaut.

Großes Facelift Jetzt ist es wieder einmal soweit: Renault hat den Kangoo erneuert, die Fahrzeuge sind bereits seit Ende Mai auf dem Markt. Auffallend ist die neue Optik mit dem großen Markenlogo im Kühlergrill, auch der Innenraum bekam mehr Flair (vor allem bei den Pkw-Versionen). Der Benzinmotor wurde mangels Nachfrage ganz aus dem Angebot gestrichen.

24 I 07-08/2013

Bestellen kann man den Kangoo als Diesel mit 75, 90 oder 110 PS. Vorsteuerabzugsfähig sind der „Maxi“ in der DieselVersion bzw. der „Medium“ und der „Maxi“ als Elektroauto. Mit 20.300 Euro ist der Kangoo Z.E. (Reichweite bis zu 170 km) preislich attraktiv, wobei die Batteriemiete (je nach Fahrleistung 73 bis 126 Euro monatlich) noch addiert werden muss.

Dritter Sitzplatz eher eng

Überarbeitetes Cockpit, der optionale dritte Sitzplatz ist allerdings sehr schmal ausgefallen

Bei den Testfahrten konnten wir auch die Version mit dem dritten Sitzplatz testen, der im neuen Kangoo erstmals angeboten wird und das Auto von Konkurrenzmodellen unterscheidet. Unser Eindruck: Eine praktische Sache, wenn wirklich einmal 3 Personen fahren wollen, jedoch nur auf kurzen Strecken empfehlenswert. •

Renault Kangoo Express – schon gefahren Grundmodell: dCi 75 Medium

Testmodell: Z.E. 2-Sitzer

Hubraum | Zylinder

1.461 cm3 | 4

Elektromotor

Leistung

75 PS (55 kW) bei 1.750/min

60 PS (44 kW) bei 12.000/min

Drehmoment

180 Nm bei 1.750/min

226 Nm

Beschleunigung | Vmax 16,3 s | 150 km/h

20,3 s | 130 km/h

Getriebe | Antrieb

5-Gang man. | Vorderrad

1-Gang aut. | Vorderrad

Ø-Verbrauch | CO2

4,3 l Diesel | 112 g/km

Reichweite: max. 170 km

Laderaum | Zuladung

3.000–3.500 l | 595 kg

3.000–3.500 l | 625 kg

Basispreis

13.150 € (exkl.)

20.300 € (exkl). + Batteriemiete

Fazit: sehr flexibel in 3 verschiedenen Längen; auch als Pkw-Version zu ordern Das Plus für Firmen: vom günstigen Einsteiger bis zum Elektroauto Werksangaben


20-25 Transporter Special *** OK STS_Layout 1 11.07.13 17:22 Seite 25

Arbeitstier mit Stern Mit dem Vito Worker bietet Mercedes ein preislich sehr interessantes Sondermodell des bewährten Transporters an.

A

uch wenn der Mercedes Vito nicht mehr ganz taufrisch ist, seinen Qualitäten tut dies keinen Abbruch. Zudem profitieren die Kunden vom Sondermodell „Worker“, das Budget wird dadurch entlastet. Unser Testmodell, der Mercedes Vito Worker 110 CDI in der Langversion kommt auf netto 18.380 Euro, im Vergleich zum regulären Modell bedeutet dies eine Ersparnis von 3.690 Euro. Leichte Abstriche muss man bei der Zuladung machen, sie beträgt 895 statt normal 975 kg.

Umfangreiche Motorenpalette Befeuert wird das Basismodell von einem 95 PS starken Vierzylinder-Turbodiesel, der durchaus ausreichend ist, so man die Nutzlast nicht permanent ausreizt. Die Motorenpalette ist so umfangreich wie bei keinem anderen Hersteller. 4 Turbodiesel – darunter ein Sechszylinder mit 224 PS – sowie ein V6-Benziner mit 258 PS machen dem Vito Beine. Abgesehen vom Basismodell sind alle Motoren auch mit Automatik kombinierbar, die Vierzylinder-Turbodiesel gibt’s zudem auch mit Allradantrieb. Der durchschnittliche Verbrauch ist klarerweise stark von der Beladung abhängig, man sollte beim 95-PS-Basismodell zwischen 8,5 und 10 Litern einkalkulieren.

Der Fahrgastraum bietet Platz für bis zu drei Personen, im Laderaum haben 5,7m3 Platz

Sicherheitsausstattung umfasst nicht nur ABS und ESP, sondern auch eine beladungsabhängige Steuerung sowie eine Anhängerstabilisierung. Serienmäßig ist ein Fahrerairbag an Bord, gegen Aufpreis gibt es Airbags für Beifahrer, Seite und Kopf. Der Mercedes Vito bietet nach wie vor unzählige Kombinationsmöglichkeiten, um das Fahrzeug den jeweiligen Bedürfnissen anzupassen. • (STS)

Mercedes Vito Kastenwagen – im Test Grundmodell: 110 CDI kompakt

Test-/Sondermodell: Worker 110 CDI lang

Hubraum | Zylinder

2.143 cm3 | 4

2.143 cm3 | 4

Leistung

95 PS (70 kW) bei 1.750/min

95 PS (70 kW) bei 1.750/min

Drehmoment

250 Nm bei 1.200–2.400/min 250 Nm bei 1.200–2.400/min

Beschleunigung | Vmax 18,1 s | 158 km/h

18,1 s | 158 km/h

Getriebe | Antrieb

6-Gang man. | Hinterrad

6-Gang man. | Hinterrad

2 Längen beim Vito Worker

Ø-Verbrauch | CO2

7,3 l Diesel | 193 g/km

7,5 l Diesel | 196 g/km

Laderaum | Zuladung

5,2 m3 | 1.000 kg

5,7 m3 | 895 kg

Der in den Versionen kompakt und lang verfügbare Vito Worker bietet ein Laderaumvolumen von 5,2 bzw. 5,7 m3, der Radstand liegt bei beiden Varianten bei 3,2 Metern. Die serienmäßige

Basispreis

21.440 € (exkl.)

18.380 € (exkl.)

Fazit: Das Sondermodell Vito Worker bietet einen interessanten Preisvorteil. Das Plus für Firmen: 3 Längen, 2 Dachhöhen und insgesamt 5 Motoren Werksangaben


26 Citroen C1+Seat Mii *** OK STS_Layout 1 11.07.13 17:29 Seite 1

French Smile

Für Mii ist er ideal

Im Revier der Kleinwagen fischen beinahe alle Hersteller – Citroën durchaus erfolgreich mit dem C1.

Seat positioniert den Mii als sportlichen Kleinstwagen, Einstiegsauto für junge Menschen oder als Cityflitzer für Flotten.

S

S

Agiler Kleinwagen in schickem Blechkleid

Downsizing ist angesagt

Der agile Kleinwagen fühlt sich im urbanen Dschungel zu Hause und eignet sich hervorragend für Flottenbetreiber, die sich berufsbedingt häufig auf Parkplatzjagd in der City begeben müssen. Geringe Verbrauchs- und Unterhaltskosten – die Zitrone genehmigte sich im Test rund 5 Liter/100 km – gepaart mit unverwechselbarer CitroënOptik machen diesen Kleinwagen zur schicken Alternative, die sich optisch auch von ihren „Verwandten“ Toyota Aygo und Peugeot 107 unterscheidet. In der von uns getesteten „Exklusiv“-Variante sind bereits alle wichtigen Extras wie eine durchaus passabel arbeitende Klimaanlage, teilbare Rücksitzbank, Audiosystem mit USBAnschluss und eine BluetoothFreisprecheinrichtung Citroëns Kleinster fühlt sich in der City am wohlsten inkludiert. • (DSC)

Für den Antrieb sorgte in unserem Test-Mii ein 1-Liter-Benzinmotor, der 75 PS leistet und an ein 5-Gang-Schaltgetriebe gekoppelt ist. Die Werksangabe von durchschnittlich 4,7 Litern konnten wir nicht ganz knacken, ein halber Liter mehr ist in Ordnung.

eit 2005 ist Citroëns Kleinster auf den Straßen unterwegs, 2012 ließen ihm seine Hersteller ein gründliches Facelift angedeihen, der freundlich lächeln zu scheinende Franzose wird von einem 68-PS-Benzin-Motor befeuert, dessen CO2-Ausstoß nach Feinschliff auf 99 g/km sank.

Citroen C1 – im Test

teigende Treibstoff- und Unterhaltskosten, Verkehrsdichte sowie Parkplatznot lassen das Interesse an Klein- und Kleinstwagen spürbar ansteigen. Der Volkswagen-Konzern hat mit dem Triumvirat VW up!, Skoda Citigo und Seat Mii gleich 3 Eisen im Feuer.

3 oder 5 Türen

Die Rücksitzbank lässt sich Für die große Fahrt zu viert ist umklappen, das Cockpit ist der Mii mit einer Länge von schlicht, aber funktionell knapp über 3,5 Metern doch etwas eng bemessen, der Kofferraum fasst immerhin 251 Liter. Geordert kann der Seat Mii, der ab 7.990 Euro erhältlich ist, als Drei- und Fünftürer. Ab der Basisversion sind u. a. ESP, ABS, Fahrer- und Beifahrer-Airbag, Kopfthorax-Airbag vorn, ein höhenverstellbares Lenkrad, Gurtanschnallkontrolle und Isofix-Kindersitzverankerung serienmäßig. • (DKH) Seat Mii – im Test

Grundmodell: 1.0 Attraction 3-türig

Testmodell: 1.0 Exclusive 5-türig

Grundmodell: 1.0 Entry

Testmodell: 1.0 Chili & Style

Hubraum | Zylinder

998 cm3 | 4

998 cm3 | 4

Leistung

68 PS (50 kW) bei 6.000/min

68 PS (50 kW) bei 6.000/min

Hubraum | Zylinder

999 cm3 | 3

999 cm3 | 3

Leistung

60 PS (44 kW) bei 5.000/min

Drehmoment

93 Nm bei 3.600/min

75 PS (55 kW) bei 6.000/min

93 Nm bei 3.600/min

Drehmoment

95 Nm bei 3.000/min

95 Nm bei 3.000/min

Beschleunigung | Vmax 12,3 s | 157 km/h

12,3 s | 157 km/h

Beschleunigung | Vmax 14,4 s | 160 km/h

13,2 s | 171 km/h

Getriebe | Antrieb

5-Gang man. | Vorderrad

5-Gang man. | Vorderrad

Getriebe | Antrieb

5-Gang man. | Vorderrad

5-Gang man. | Vorderrad

Ø-Verbrauch | CO2

4,3 l Super | 99 g/km

4,3 l Super | 99 g/km

Ø-Verbrauch | CO2

4,5 l Super | 105 g/km

4,7 l Super | 108 g/km

Kofferraum | Zuladung

139–712 l | 355 kg

139–751 l | 360 kg

Kofferraum | Zuladung

251 l | 361 kg

251 l | 361 kg

Basispreis | NoVA

8.670 € (inkl.) | 3 %

11.750 € (inkl.) | 3 %

Basispreis | NoVA

7.990 € (inkl.) | 3 %

9.690 € (inkl.) | 3 %

Fazit: der Citroën C1 fühlt sich besonders im urbanen Gebiet wohl Das Plus für Firmen: sparsam bei Anschaffung und Unterhalt, kompakt

Fazit: spanischer Kleinstwagen für einfache Ansprüche Das Plus für Firmen: äußerst kompakt und wendig Werksangaben

26 I 07-08/2013

Werksangaben


27 Rameder *** OK STS_Layout 1 12.07.13 11:55 Seite 1

Effizienter Schutz für Ihre Fracht Beim Transport von Gegenständen mit Dachträger oder Anhänger ist eine zusätzliche Ladungssicherung oft unverzichtbar.

B

eim Transport wirken massive Bewegungskräfte auf die Ladung, was bei fehlender Fixierung zu Beschädigung der Fracht und möglicherweise auch zu gefährlichen Situationen im Straßenverkehr bis hin zu Unfällen führen kann. Zubehörspezialist Rameder bietet Gurte zur Befestigung von Gegenständen in 11 verschiedenen Ausführungen und mit einer zulässigen Zugkraft von 1.000, 2.000 und 4.000 Kilogramm in der Umreifung. Pro Paket sind jeweils 3 Spanngurte mit 2,5, 5 und 10 Meter Länge enthalten. Sie verfügen, so verspricht Rameder, alle über Spitzhaken und eine hochwertige Spannratsche. Daneben finden sich noch 2 Spezialangebote: ein 12-teiliges Set unterschiedlicher Spanngurte sowie ein Premium-Spanngurt mit Selbstaufwicklung.

In verschiedenen Stärken erhältlich Zur Fixierung beladener Anhänger und Pritschen eignen sich Netze besonders gut, da sie sich den Ausformungen der Ladung anpassen und auf diese Weise optimalen Schutz ge-

Die Gurte verfügen über Spitzhaken und eine Spannratsche

währleisten. Die aus extrem belastbarem Polypropylen gefertigten Netze unterscheiden sich vor allem in ihrer Gesamtgröße (von 1,50 x 2,70 Meter bis zu 3,00 x 4,00 Meter), der Maschenweite (30 bis 45 Millimeter) und der Stärke des verwendeten PPSeils (1,8 und 3 Millimeter). Falls an der Ladebordwand keine Vorrichtung zum Einhängen des Netzes vorhanden sein sollte, können unter www.kupplung.at gleich die passenden Planenhaken mitbestellt werden. • (DSC)


28-29 DS aufsteigen groß 2 *** OK STS_Layout 1 12.07.13 12:59 Seite 1

Starkes Herz für den Astra Der komplett neue 1.6 SIDI-Turbo (Spark Ignition Direct Injection) treibt nun auch den Opel Astra GTC an. Der Turbo-Direkteinspritzer der neuen Motorengeneration erweitert ab sofort das Benziner-Angebot des Kompakt-Coupés, zugleich ersetzt er den bisherigen 1.6-Turbo. Das neue 170 PS starke Triebwerk verfügt über maximales Drehmoment. 260 Nm, die sich automatisch per Overboost auf 280 Nm erhöhen lassen, eine Höchstgeschwindigkeit von 219 km/h, dazu äußerst genügsame Verbrauchswerte von lediglich 6,1 Liter Kraftstoff auf 100 Kilometer.

Von A wie „Auto“ bis Z wie „Zubehör“: Entdecken

Millionenseller feiert Rekord

Flottenkunden-Service Die Goodyear Dunlop Gruppe bündelt die Aktivitäten beim Flottengeschäft in Deutschland, Österreich und der Schweiz mit 1. Juli 2013 unter dem Dach der Tochtergesellschaft 4Fleet Group GmbH in Köln. Ziel ist es, das Netzwerk in diesen drei „Winterreifenländern“ weiter auszubauen, derzeit zählt die 4Fleet Group in der DACH-Region 1.120 Servicestationen. Neben dem Reifenmanagement punkten die Servicepartner u.a. mit „Mobile Fitting“, der mobilen Reifenmontage beim Kunden vor Ort und einem Rahmenabkommen im Bereich Autoservice. Seit 1. Juni 2013 verstärkt Mag. Bernhard Sahler als neuer Retail Manager Österreich das Team. Die 4Fleet Group GmbH ist seit 20 Jahren im Bereich der Prozessoptimierung im Flottenmanagement rund um die Themen Reifen, Räder und Autoservice tätig und bildet die Schnittstelle zwischen den Fuhrparks und dem Reifenfachhandel.

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Der weltweit 30-millionste Golf ist im Volkswagen Werk in Wolfsburg kürzlich vom Band gelaufen – ein neuer Produktionsrekord für das erfolgreichste europäische Auto aller Zeiten. Die Fertigung des Ur-Golf startete im Frühjahr 1974. Seitdem entschieden sich statistisch an jedem einzelnen Tag der letzten 39 Jahre mehr als 2.000 Menschen für einen neuen Golf. Das 30-millionste Exemplar ist ein Golf TDI BlueMotion; das soeben erst vorgestellte Modell verbraucht laut VW 3,2 l/100 km und ist damit der bislang sparsamste aller jemals gebauten Golf.


28-29 DS aufsteigen groß 2 *** OK STS_Layout 1 12.07.13 12:02 Seite 2

Mit 4,66 Liter durch Wien Der Werksverbrauch des Mazda6 Sport Combi mit 150 PS und 380 Newtonmeter des Skyaktiv-Dieselmotors liegt für den innerstädtischen Bereich bei 5,5 Litern pro 100 km. Doch dieser Wert wurde im Rahmen der Mazda6 Urban Challenge auf der Wiener Ringstraße gleich von mehreren der stündlich wechselnden Fahrern – gebildet von 2 Teams aus Autofans und Motorexperten – unterboten. Am Ende, nach 24 Stunden Wettfahrt, ergab sich ein Verbrauch von 4,66 Litern pro 100 km ganze 9 Zehntel unter der Werksangabe. Die Rekordringrunde gelang um ein Uhr nachts mit dem Fabelwert von 3,22 Litern pro 100 km.

Sie Flottenlösungen für höchste Ansprüche.

Gefährliche Ladung Fahrzeuge werden immer sicherer, doch die Gefahren durch mangelnde oder falsche Personen- und Ladungssicherung werden unterschätzt. Ein Test des ÖAMTC zeigt die fatalen Folgen bei einem Crash mit 50 km/h auf. Nachgestellt wurde eine Fahrt in den Sommerurlaub in einem Mittelklassewagen. „Bei einem Aufprall mit 50 km/h fliegen ungesicherte Gepäckstücke von Kofferraum und Rücksitzbank in die Fahrgastzelle. Die Insassen müssen mit schwersten Verletzungen an Kopf, Brust und Wirbelsäule rechnen“, so

ÖAMTC-Techniker Steffan Kerbl. Ein nicht gesicherter Gegenstand im Crashfall mit 50 km/h kann ein 30- bis 50Faches seiner Gewichtskraft an Wucht entwickeln. Als fataler Leichtsinn erweist sich fehlende oder falsche Personensicherung: Nicht angegurtete (Fahrer) bzw. angegurtete, aber die Füße am Armaturenbrett (Beifahrer), Insassen erleiden schwerste bis tödliche Kopfverletzungen. Nicht gesicherte Ladung ist auch strafbar. Sie kann bei einer Kontrolle zu Geldstrafen führen.

Neuer Energy-Motor Modernes Onboard-Infotainment und neue Dieseltriebwerke stehen ab sofort für die Renault-Modelle Laguna, Laguna Grandtour und Laguna Coupé zur Verfügung. Das neue TurbodieselAggregat 2.0 Energy dCi 175 mit 173 PS verbraucht laut Renault nur 4,5 Liter Kraftstoff pro 100 Kilometer. Alternativ zum 6-Gang-Schaltgetriebe bietet Renault als weitere Neuheit für den Laguna dCi 110 eco2 das automatisierte EDCDoppelkupplungsgetriebe an. Optisches Kennzeichen der aktualisierten Laguna-Generation sind die serienmäßigen LED-Tagfahrlichter.

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I 29


30-33 Jaguar XF Flottencheck *** OK STS_Layout 1 11.07.13 17:33 Seite 30

4

EN FLOTT K CHEC

SERIE

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30-33 Jaguar XF Flottencheck *** OK STS_Layout 1 11.07.13 17:33 Seite 31

Raubkatze jagt Platzhirsche

Mit dem XF Sportbrake steigt Jaguar in ein neues Segment ein, auch im Vergleich zum Mitbewerb macht der Kombi eine gute Figur. Von Stefan Schmudermaier

D

ie Kombis der gehobenen Mittelklasse erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit, verbinden Sie doch ein großzügiges Platzangebot mit luxuriösem Ambiente und sparsamen Dieselmotoren. Wer das Privileg genießt, sein Firmenauto in diesem Segment wählen zu dürfen, stößt zunächst einmal auf die 3 deutschen Premiumhersteller Audi, BMW und Mercedes, die mit A6 Avant, 5er Touring und dem E-Klasse T-Modell den Markt beherrschen. Jaguar möchte nun ebenfalls ein Stück von diesem Kuchen und fordert die etablierte Konkurrenz mit dem neuen XF Sportbrake heraus.

Großzügiges Platzangebot Rein optisch ist der XF absolut gelungen, Chefdesigner Ian Callum hat der Marke neuen Esprit verpasst, auch der Kombi ist ein Hingucker geworden. Das allein reicht freilich noch nicht aus, um gegen Audi, BMW und Mercedes zu bestehen. Letztlich bleibt das Design eine Frage des Geschmacks, fesch sind alle. Doch bleiben wir beim XF Sportbrake. Das Cockpit hebt sich vor allem beim Wählhebel der Automatik von den meisten anderen Autos ab. Das beim Druck auf den Startknopf aus der Versenkung emporkommende Wählrad beeindruckt, auch die sich elektrisch öffnenden Lüftungsdüsen sind ein netter Gag. Das Platzangebot gibt keinerlei Anlass zur Kritik, der Kofferraum fasst zwischen 550 und 1.675 Liter, auch im Fond lässt sich’s aushalten.

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30-33 Jaguar XF Flottencheck *** OK STS_Layout 1 11.07.13 17:33 Seite 32

Der Auftritt des Jaguar XF Sportbrake ist edel, ohne protzig zu wirken

Umfangreiche Serienmitgift

notwendig ist es aber nicht. Ebenso wenig notwendig ist es, mit den Schaltwippen die Gänge manuell zu sortieren, zu gut erledigt die AchtgangAutomatik ihren Job.

Bei der Serienausstattung kann der XF punkten. Features, die anderswo Aufpreis kosten, hat die Raubkatze serienmäßig an Bord, was folglich auch den im Vergleich zur Konkurrenz geringfügigen Mehrpreis des Basismodells mehr als gerechtfertigt. Velours-LederSitze sind ebenso Standard wie Xenon-Scheinwerfer samt LED-Tagfahrlicht, ein Schienensystem zur Laderaumsicherung, ein 7-Zoll-Touchscreen samt Mediaschnittstelle, eine selbstregulierende Luftfederung hinten und viele weitere Dinge.

Individuell ab Werk

Feiner Vierzylinder-Turbodiesel Dass der Jaguar XF Sportbrake ausschließlich mit Dieselmotoren zu haben ist, wird kaum jemanden stören. Das Basismodell ist mit einem 2,2-Liter-Vierzylinder ausgestattet, der bringt es auf eine Leistung von 200 PS und ein Drehmoment von satten 450 Nm. In Kombination mit der Achtgang-Automatik erfolgt die Kraftentfaltung sehr harmonisch, Tempo 100 km/h ist nach 8,8 Sekunden erreicht. Dass die Laufruhe des Triebwerks nicht jene der Sechszylinder-Modelle erreicht ist klar, unangenehm laut wird es dennoch nie. Freude kommt dann beim Tankstopp auf, auch wenn die werksseitig angegebenen 5,1 Liter kaum zu erreichen sind, mit rund 7 Litern findet man das Auslangen, kein schlechter Wert.

Das Cockpit ist sehr aufgeräumt, das ausfahrende Automatik-Wählrad ist ein optisches Highlight. Der Kofferraum ist geräumig, auch im Fond gibt’s genügend Platz

Das Vorurteil, ein Jaguar wäre grundsätzlich einem deutlich höheren Wertverlust als die deutschen Modelle unterworfen, wird von der aktuellen Eurotax-Prognose widerlegt. Unterm Strich zeigt der neue XF Sportbrake keine großen Schwächen und ist – auch wirtschaftliche – eine Alternative. Wer zudem Wert auf Individualität legt, ist selbst mit dem Basismodell bestens bedient, bei Audi, Mercedes und Co muss man für Individualisierungen eine zusätzliche Stange Geld auf den Tisch blättern. •

Jaguar XF Sportbrake – im Test Grund-/Testmodell: 2.2 i4 Turbodiesel

Topmodell: 3.0 V6 Turbodiesel S

Hubraum | Zylinder

2.179 cm3 | 4

2.993 cm3 | 6

Leistung

200 PS (147 kW) bei 3.500/min 275 PS (202 kW) bei 4.000/min

Drehmoment

450 Nm bei 2.000/min

600 Nm bei 2.000/min

Knackiges Fahrwerk

Beschleunigung | Vmax 8,8 s | 214 km/h

6,6 | 250 km/h

Das Fahrwerk ist eine gute Mischung aus Sportlichkeit und Komfort, zumindest mit der 17-Zoll-Standardbereifung unseres Testautos, mit größerem Schuhwerk könnte das etwas anders aussehen. Wer die Abstimmung gern selbst vornehmen möchte, dem sei das rund 1.000 Euro teure adaptive Fahrwerk empfohlen,

Getriebe | Antrieb

8-Gang aut. | Hinterrad

8-Gang aut. | Hinterrad

Ø-Verbrauch | CO2

5,1 l Diesel | 135 g/km

6,1 l Diesel | 163 g/km

Laderaum | Nutzlast

550–1.675 l | 566 kg

550–1.675 l | 566 kg

Basispreis | NoVA

51.500 € (inkl.) | 6 %

62.000 € (exkl.) | 8 %

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Fazit: Mit dem XF Sportbrake präsentiert Jaguar ein rundum gelungenes Package mit kräftigem, wirtschaftlichem Motor, gutem Platzangebot und umfangreicher Ausstattung. Werksangaben


30-33 Jaguar XF Flottencheck *** OK STS_Layout 1 11.07.13 17:33 Seite 33

Der Jaguar XF Sportbrake und seine Herausforderer im FLOTTEN-Check

4

EN FLOTT K CHEC

SERIE

Audi A6 Avant 2.0 TDI multitronic 1.968 cm3 | 4

BMW 520dA Touring

Hubraum | Zylinder

Jaguar XF Sportbrake 2.2 i4 Turbodiesel 2.179 cm3 | 4

1.995 cm3 | 4

Mercedes E 220 CDI T-Modell Aut. 2.143 cm3 | 4

Leistung

200 PS (147 kW) bei 3.500/min

177 PS (130 kW) bei 4.200/min

184 PS (135 kW) bei 4.000/min

170 PS (125 kW) bei 3.000/min

Drehmoment

450 Nm bei 2.000/min

380 Nm bei 1.750–2.500/min

380 Nm bei 1.750–2.750/min

400 Nm bei 1.400–2.800/min

Beschleunigung | Vmax

8,8 s | 214 km/h

8,5 s | 216 km/h

8,3 s | 222 km/h

8,8 s | 220 km/h

Getriebe | Antrieb

8-Gang aut. | Hinterrad

stufenlose Automatik | Vorderrad

8-Gang aut. | Hinterrad

7-Gang aut. | Hinterrad

Ø-Verbrauch | CO2

5,1 l Diesel | 135 g/km

5,1 l Diesel | 135 g/km

4,9 l Diesel | 129 g/km

5,0 l Diesel | 132 g/km

Laderaum | Zuladung

550–1.675 l | 566 kg

565–1.680 l | 555 kg

560–1.670 l | 650 kg

695–1.950 l | 595 kg

Basispreis | NoVA

51.500 € (inkl.) | 6 %

48.950 € (inkl.) | 6 %

49.621 € (inkl.) | 6 %

49.250 € (inkl.) | 6 % Werksangaben

Wartungs- und Verschleißkosten in Euro Jaguar XF Sportbrake 2.2 i4 Turbodiesel Kilometer/Monate

120.000/36

100.000/60

Audi A6 Avant 2.0 TDI multitronic 120.000/36 100.000/60

BMW 520dA Touring 120.000/36

100.000/60

Mercedes E 220 CDI T-Modell Aut. 120.000/36 100.000/60

Servicekosten

1.149,88

1.326,05

1.772,91

1.289,95

1.282,94

925,56

1.707,16

2.023,21

Verschleißkosten

2.332,08

2.429,82

2.375,54

2.399,34

2.749,31

2.359,24

2.805,86

2.152,36

Gesamtkosten

3.481,96

3.755,87

4.148,45

3.689,29

4.032,25

3.284,80

4.513,02

4.175,57

Kosten pro Kilometer

0,0290

0,0375

0,0346

0,0369

0,0336

0,0328

0,0376

0,0418

Kosten pro Monat

96,72

62,59

115,23

61,49

112,01

54,75

125,36

69,59 Quelle:

n 12M/40TKM n 36M/40TKM

Jaguar XF

Audi A6

BMW 520dA

Mercedes

Jaguar XF

Audi A6

BMW 520dA

Mercedes

Sportbrake 2,2 i4 Turbodiesel

Avant 2.0 TDI multitronic

Touring

E 220 CDI T-Modell Aut.

Sportbrake 2,2 i4 Turbodiesel

Avant 2.0 TDI multitronic

Touring

E 220 CDI T-Modell Aut.

Quelle:

Quelle:

Restwert in Prozent Vorgängermodelle

Wertverlust in Euro (exkl.) Händlereinkauf

Restwert in Prozent Händlereinkauf

Quelle:

10.860

Jaguar XF Sportbrake

43,4 35,3

E220 CDI T-Modell

32,8

Mercedes

Touring

47,7

BMW 520dA

n 36M/25TKM n 48M/40TKM

43,5 33,7

Audi A6 Avant 2.0 TDI multitronic

90 80 70 60 50 40 30 20 10

kein Vorgängermodell

29.925 33.565

25.800 32.055

Jaguar XF Sportbrake

n 36M/25TKM n 48M/40TKM

26.870 30.850

kein Vorgängermodell

Wertverlust in Euro Vorgängermodelle

45.000 40.000 35.000 30.000 25.000 20.000 15.000 10.000 5.000

37

46 33

37

33

39

36

47

59

60

62

n 36M/20TKM n 60M/20TKM

50

57

90 80 70 60 50 40 30 20 10

36

33.510 42.138 25.445 39.512

35.655

29.605 37.417

31.499 39.776 23.759 37.275

10.000

22.439

20.000

34.175 42.271 26.450 39.861

30.000

Restwert in Prozent Händlereinkauf

45

n 12M/40TKM n 36M/40TKM

50.000 40.000

Die FLOTTEN-Check-Bilanz

Restwert in Prozent

Wertverlust in Euro (inkl.) n 36M/20TKM n 60M/20TKM Händlereinkauf

32

Wertverlust in Euro

Audi A6 Avant

BMW 520dA

Mercedes

2.0 TDI multitronic

Touring

E220 CDI T-Modell

Quelle:

Der neue Jaguar XF Sportbrake braucht auch technisch den Vergleich mit den Platzhirschen nicht zu scheuen, auch beim prognostizierten Wertverlust liegt er nicht weit vom Mitbewerb aus Deutschland entfernt. Bei einer jährlichen Kilometerleistung von 40.000 über 3 Jahre führt die Raubkatze das Kapitel Wartungs- und Verschleißkosten sogar an. Den besten Werterhalt verbucht der Audi A6 Avant für sich, der in allen Konstellationen und Rechenmodellen die Nase vorn hat. Statt einer klassischen Wandlerautomatik gibt es hier ein stufenloses Getriebe. Der BMW 520d Touring erfreut mit den niedrigsten Unterhaltskosten bei längerer Behaltedauer, er ist zudem der unbestrittene Dynamiker unseres Vergleichsquartetts und punktet – zumindest auf dem Papier – mit dem geringsten Spritverbrauch. Wenn es um das Ladevolumen geht, dann ist das Mercedes E-Klasse T-Modell die klare Nummer eins, die Konkurrenz wird um zumindest 130 Liter überflügelt, beim Maximalvolumen sogar um beinahe stolze 300 Liter.

07-08/2013

I 33


34 Skoda Superb *** OK STS_Layout 1 12.07.13 12:03 Seite 1

Tschechische Eleganz der feinen Art: Škoda schickt die zweite Generation des Superb in ihre zweite Lebenshälfte. Mit zahlreichen feinen Details wurde das Auto weiter aufgepeppt. Von Mag. Heinz Müller

Der Name ist Programm A

ls Škoda im Jahr 2001 in die (obere) Mittelklasse einstieg und diesem Auto den Namen Superb gab, wusste man selbst nicht so recht, ob man mit diesem Fahrzeug Erfolg haben würde. Doch die – eher konservativen – Erwartungen wurden spätestens mit der zweiten Generation (ab 2008) übertroffen, die (wie es in dieser Klasse üblich ist) nicht nur als Limousine, sondern 2009 auch als Combi auf den Markt kam. Insgesamt wurden in den vergangenen 12 Jahren etwa 600.000 Superb verkauft; in Österreich waren es in diesem Zeitraum rund 10.000 Einheiten.

ein Knopferl zur Verfügung. Max Egger, Chef des Importeurs, rechnet für heuer mit etwa 1.400 Verkäufen. „Damit sind wir in diesem Segment wieder ganz vorn.“ Der Grund dafür liegt auch im riesigen Kofferraum und im perfekten Fußraum in Reihe 2.

4 Benziner, 3 Turbodiesel

Flexibler Kofferraum der Limousine bleibt Ende Juni hat Škoda sein nobelstes Modell einer Verjüngungskur unterzogen: Die Frontpartie wurde bis zur A-Säule völlig neu gestaltet; dem Zug der Zeit gemäß erhielt nun auch der Superb Bi-Xenon-Scheinwerfer mit integriertem LED-Tagfahrlicht sowie LED-Blinker. Beseitigt wurde auch eine Design-Schwachstelle des bisherigen Superb, nämlich das Heck. Nun ist der Abschluss klarer, präziser, die Leuchten hübscher (und serienmäßig in LED). Doch keine Angst. Die so genannte Twindoor-Heckklappe, die die Superb Limousine von allen Konkurrenten unterscheidet, 4 von 5 Österreichern werden sich für den Superb Combi ist natürlich geblieben. So entscheiden lässt sich weiterhin entweder nur der Kofferraumdeckel oder (für größere Zuladung) die Klappe samt Heckscheibe öffnen. Allerdings muss man dafür nicht mehr wie bisher eine Umschalttaste drücken, sondern hat je

34 I 07-08/2013

Der Innenraum bietet Drei- oder VierspeichenLenkräder und viel, viel Platz auf der Rückbank

Angeboten wird der Superb mit 4 Benzinaggregaten (125, 160, 200 und 260 PS) sowie 3 Dieselmotoren (105, 140 und 170 PS), die um bis zu 19 Prozent weniger verbrauchen als bisher. Die Preise: ab 25.600 Euro (Limousine) bzw. 26.700 Euro (Combi). Wie bisher dürften 4 Fünftel der Verkäufe auf den Combi entfallen. •

Skoda Superb – schon gefahren Grundmodell Benzin: Limousine 1.4 TSI

Grundmodell Diesel: Combi 1.6 TDI

Hubraum | Zylinder

1.390 cm3 | 4

1.598 cm3 | 4

Leistung

125 PS (92 kW) bei 5.000/min 110 PS (77 kW) bei 4.400/min

Drehmoment

200 Nm bei 1.500–4.000/min 250 Nm bei 1.500–2.500/min

Beschleunigung | Vmax 10,5 s | 204 km/h

12,2 s | 192 km/h

Getriebe | Antrieb

6-Gang man. | Vorderrad

6-Gang man. | Vorderrad

Ø-Verbrauch | CO2

5,9 l Super | 138 g/km

4,6 l Diesel | 119 g/km

Kofferraum | Zuladung

595–1.700 l | 638 kg

633–1.865 l | 638 kg

Basispreis | NoVA

25.600 € (inkl.) | 6 %

27.780 € (inkl.) | 5 %

Fazit: Der tschechische Hersteller setzt seine erfolgreiche Modellpolitik fort. Das Plus für Firmen: nahezu unschlagbare Preis-Leistungs-Platz-Kombination Werksangaben


35 Ford Bank *** OK STS_Layout 1 11.07.13 17:38 Seite 1

Mobilität zum Fixpreis Die Ford Bank punktet mit Fixzins und Übernahme des Restwertrisikos, künftig rücken Komplettpakete inklusive Wartung und Verschleißteilen in den Fokus.

D

ie Vielfalt an Angeboten im Bereich der Fahrzeugfinanzierung ist groß, die Unübersichtlichkeit leider oftmals auch. Viele Angebote sind nicht sehr transparent, zudem kommt bei einem zu hoch angesetzten Restwert oftmals am Ende der Laufzeit eine böse Überraschung. Die Ford Bank hat sich das Motto „Fairness“ auf ihre Fahnen geheftet, Geschäftsleiter Michael Cherubin erklärt, warum das mehr als leere Schlagworte sind: „Wir bieten ausschließlich Fixzinsverträge an, außer der Kunde besteht auf einem variablen Zinssatz. Der Fixzins hat den Vorteil, dass der Unternehmer ganz genau planen und kalkulieren kann.“

Kein Restwertrisiko für den Kunden Nicht weniger wichtig ist das Thema Restwert, so Cherubin weiter: „Wir wälzen das Restwertrisiko nicht auf den Kunden ab, sondern nehmen die Fahrzeuge zum vordefinierten Preis zurück. Lediglich über den normalen Verschleiß hinausgehende

Schäden müssen kundenseitig abgegolten werden, aber das ist ohnedies normal.“

All-inclusive-Paket

Michael Cherubin, Geschäftsleiter der Ford Bank Austria, wechselt in die Zentrale nach Köln

Das Hauptaugenmerk im Bereich der Firmen- und Flottenkunden soll künftig verstärkt dem Thema „Mobilität zum Fixpreis“ liegen. Das Angebot beinhaltet nicht nur die klassische Finanzierung, sondern auch alle Serviceleistungen samt Verschleißteilen und auf Wunsch auch Reifen über die gesamte Laufzeit von üblicherweise 3 oder 4 Jahren. • (STS)


36-37 reparaturkonzepte *** OK STS_Layout 1 11.07.13 17:41 Seite 1

Qualität für alle Automarken Nach wie vor werden viele Flottenfahrzeuge ausschließlich in den jeweiligen Markenwerkstätten gewartet und repariert. Immer mehr Fuhrparkbetreiber entdecken jedoch den freien Servicemarkt für sich: Das kommt vor allem dem Firmenbudget zugute.

Netzwerk mit Tradition

Von Philipp Hayder

D

ass Kfz-Betriebe ohne Vertragsbindung häufig günstiger arbeiten als ihre Kollegen, die teure Herstellerstandards erfüllen müssen, ist weithin bekannt. In den vergangenen Jahren haben professionell geführte „Freie“ darüber hinaus große qualitative Fortschritte gemacht. Dazu beigetragen hat die von der EU-Kommission erlassene „Service-GVO“. Diese kartellrechtliche Verordnung sieht vor, dass freie Betriebe beim Zugang zu technischen Daten und Ersatzteilen nicht diskriminiert werden dürfen. Zudem steht nunmehr schwarz auf weiß fest, dass Garantie und Gewährleistung nicht an Servicearbeiten im Herstellernetz gebunden werden dürfen. Relevant ist einzig und allein, dass die entsprechenden technischen Bestimmungen eingehalten werden.

36 I 07-08/2013

Freie Werkstatt-Netzwerke garantieren eine gleichbleibend hohe Reparaturqualität

Die zuweilen schwierige Orientierung am freien Servicemarkt wird durch Werkstattkonzepte erleichtert. Dabei handelt es sich um bundesweit (und teilweise sogar international) vertretene Netzwerke aus inhabergeführten Betrieben, die für eine gleichbleibend hohe Reparaturqualität garantieren. Das bei weitem traditionsreichste Werkstattsystem ist Bosch Car Service: Der erste „Bosch-Dienst“ wurde nämlich schon 1921 in Hamburg eröffnet, in Österreich nahm der erste Partner 1923 in Linz die Tätigkeit auf. Heute beteiligen sich knapp 110 österreichische Werkstätten an Bosch Car Service. Sie alle müssen strenge Qualitätsstandards


36-37 reparaturkonzepte *** OK STS_Layout 1 11.07.13 17:41 Seite 2

erfüllen, die vom Konzeptgeber durch regelmäßige „Mystery Shoppings“ geprüft werden. Auf Firmenkunden ist man bei Bosch Car Service bestens vorbereitet, erklärt Key Account Manager Andreas Stangl: „Seit rund 2 Jahren bieten wir eine eigene Flottenkarte." Diese sichert Flottenbetreibern einheitliche Konditionen im ganzen Land zu. Ein weiterer Vorteil im Flottenalltag: Die Bosch-Partnerbetriebe sind auch auf Arbeiten an leichten Nutzfahrzeugen, günstigen Zeitwertreparaturen sowie Zusatzdienstleistungen vom Standheizungseinbau bis zur Alarmanlagennachrüstung vorbereitet.

„Kompetenz und Transparenz“ plusService heißt das Reparaturnetzwerk des Teilehändlers Derendinger. Marketingleitern Sandra Schober verspricht „Kompetenz, Preistransparenz sowie schnelle Reparaturabwicklung“ und betont, dass dennoch die individuellen Charakterzüge der einzelnen Mitglieder gewahrt bleiben. Bei den gegenwärtig rund 100 Partnerwerkstätten erhalten die (Firmen-)Kunden neben einer europaweit gültigen Mobilitätsgarantie und einer Reifengarantie auch die Gewissheit, dass ausschließlich Ersatzteile in Erstausrüsterqualität verwendet werden.

Halbjahr ist mit 5 bis 10 Neuzugängen zu rechnen“, sagt Konzeptbetreuer Andreas Schopf. Auch ProfiService punktet mit Mobilitätsgarantien, Originalteilen und seit einiger Zeit sogar mit „Monopolteilen“, die es normalerweise nur direkt beim Fahrzeughersteller gibt. Außerdem werde die laufende Weiterbildung großgeschrieben, unterstreicht Schopf: „Uns ist bewusst, dass gerade Firmenkunden hohe Erwartungen haben.“ •

Für hohe Ansprüche Nicht nur in Österreich, sondern in zahlreichen anderen europäischen Ländern und sogar in Brasilien (dort unter dem Namen „Eurogarage“) gibt es das Werkstattkonzept ProfiService. Hierzulande hat die Teilehändlergenossenschaft ATP bisher 48 Betriebe unter dem gemeinsamen Markendach versammelt. „Im zweiten

Bei Bosch Car Service gibt es eine Vorteilskarte für Firmenkunden

Arbeit in Bestzeit „Schnellreparaturen“ sind bei Midas kein leeres Versprechen. In den 11 österreichischen Filialen der Servicekette wird ein durchschnittlicher Auftrag innerhalb von 2 Stunden erledigt, betont Marketingleiter Peter Sverak. Das Angebot umfasst dabei nicht nur „Klassiker“ wie Bremse, Kupplung oder Auspuff. Auch beim Öl- und Reifenwechsel, bei Klimawartungen oder beim „Pickerl“ für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge sind Firmenkunden bei Midas gut aufgehoben. Dieser Zielgruppe bietet das in Wien, Wiener Neustadt und St. Pölten vertretene Unternehmen darüber hinaus besonders attraktive Verrechnungskonditionen.

Für die „rollende Visitenkarte“ Fuhrparkbetreiber sind gut beraten, auf einen makellosen optischen Zustand ihrer Fahrzeuge zu achten. Einerseits vermitteln Firmenautos häufig den ersten Eindruck eines Unternehmens, andererseits können sich Kratzer und Beulen verheerend auf den Rückgabe- oder Wiederverkaufswert auswirken. Das vom Wiener Unternehmer Ossi Matic gegründete Franchisenetzwerk Lucky Car hat sich auf derartige Kleinschadenreparaturen spezialisiert. Von Blech und Kunststoff über die Windschutzscheibe bis hin zum Fahrzeuginnenraum sorgen gut ausgebildete Mitarbeiter für schnelle Reparaturen. Lucky Car ist bislang an 15 Standorten in Ostösterreich vertreten, je eine Filiale in Baden und Amstetten sollen demnächst folgen.

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38 kolummne Heise *** OK STS_Layout 1 11.07.13 17:51 Seite 1

KOLUMNE Henning Heise ist Geschäftsführer der fleetconsulting GmbH und unabhängiger Fachmann im Flotten- und Fuhrparkbereich. Er steht vielen Firmen beratend zur Seite.

Alternative Reparaturmethoden sparen Zeit und Geld

N

icht jeder Unfall lässt sich vermeiden. Was ist also zu tun, wenn es gekracht hat? Hier haben sich die sogenannten alternativen Reparaturmethoden wie Spot- oder Smartrepairs und Windschutzscheiben-kleben in den letzten Jahren sehr positiv entwickelt. Die Qualität der Reparaturen hat deutlich zugenommen, was auf der anderen Seite die Akzeptanz dieser Methodik bei den Fahrern und Firmen verbessert hat.

Kosten eines Unfalls. Dies wird nicht nur für die Unternehmen, die einen Fuhrpark unterhalten interessant werden, sondern auch die Versicherungen werden sich freuen.

Bei der Reparatur einer Windschutzscheibe wiegt dies oft noch viel stärker, da keine Scheibe produziert werden muss, was Rohmaterial und Energie der Herstellung vermeidet.

Der Umwelt zuliebe Kleine Beschädigung, kleine Reparatur Bei alternativen Reparaturmethoden wird nicht wie im klassischen Stil ein ganzer Teil repariert, bei einer kleinen Beschädigung also nicht der ganze Kotflügel, sondern nur die tatsächlich beschädigte Stelle. Dies wirkt sich zum einen sehr stark in den Kosten aus – hier können Einsparungen bis zu 80 Prozent erzielt werden – zum anderen wird auch die Reparaturdauer deutlich verkürzt, von oft einigen Tagen auf ein paar Stunden oder mitunter noch weniger.

Blitzschnelle Steinschlag-Entfernung Nimmt man den klassischen Steinschlag auf der Windschutzscheibe, so lässt sich dieser oft durch ausharzen wieder beheben. Dies dauert in etwa eine halbe Stunde, kostet um die 70 Euro und wird in der Regel von der Versicherung zur Gänze getragen. Eine neue Windschutzscheibe dagegen liegt zwischen 500 bis über 1.000 Euro und dauert zumeist ein bis zwei Tage. Bei der Reparatur kann der Mitarbeiter auf das Fahrzeug warten. Beim Tausch bleibt das Fahrzeug stehen, es wird ein Ersatzfahrzeug benötigt und am nächsten oder übernächsten Tag muss das Fahrzeug wieder abgeholt werden, was viel Zeit kostet.

Potenzial bleibt auf der Strecke Oft sind die Fahrer über diese alternativen Reparaturmethoden aber nicht informiert und wissen auch nicht, wo diese in Anspruch genommen werden können. Dies kann durch ein aktives Schadensmanagement erledigt werden. Viele externe Fuhrparkmanagement-Unternehmen bieten eine solche Dienstleistung bereits an. Unternehmen, die ihren Fuhrpark heute noch selber verwalten und dies ist die deutliche Mehrheit, müssen sich selber um die Steuerung bei einem Unfall kümmern.

Dienstleistung für Fuhrparks In vielen anderen europäischen Ländern ist dies eine Dienstleistung, die von Unternehmen bereits professionell angeboten wird. In Österreich soll diese Marktlücke noch 2013 durch die Firma Consense geschlossen werden. Die Einsparungen, die dadurch erzielt werden können, liegen zwischen 15 und 25 Prozent, nimmt man nur die direkten

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Neben den Kosten gibt es noch einen zweiten wichtigen Aspekt, die die alternativen Reparaturmethoden mit sich bringen und dies ist der Faktor Umwelt. Dies geschieht dadurch, dass zum einen deutlich weniger Lack verwendet werden muss, wenn nur eine kleine Stelle lackiert wird im Gegensatz zu einem ganzen Kotflügel, zum anderen wird viel weniger Energie zum Trocknen benötigt.

Eine echte Alternative Alternative Reparaturmethoden sind somit nicht nur eine interessante Alternative, wenn man auf die Kosten schaut, sondern auch wenn die Arbeitszeit nicht außer Acht gelassen wird und das ‚böse‘ Auto auch hier einen Betrag zur Reduzierung der Umweltbelastung beiträgt. •


39 Audi A3 Limousine *** OK STS_Layout 1 12.07.13 12:06 Seite 1

Sportheck statt Sportback?

Auch wenn die Mehrheit der A3-Käufer zum Fünftürer greift, die A3-Limousine könnte sich gerade im Firmenbereich als Alternative etablieren. Von Stefan Schmudermaier

K

lassische Limousinen mit Stufenheck haben in Europa einen schweren Stand, die Kombiversionen haben ihnen längst den Rang abgelaufen. Kein Wunder, schließlich haben sie das Handwerker-Image längst abgelegt und sich dem Lifestyle verschrieben. In den USA und Asien ist das freilich anders, wer dort keine Limousine anbieten kann, braucht die Baureihe dort erst gar nicht zu lancieren. Dem beugen sich auch immer mehr europäische Hersteller, die ihre Limousinen dann freilich auch in der Heimat feilbieten. Jüngstes Beispiel ist der neue Audi A3, der hierzulande als fünftürige Sportback-Variante hoch im Kurs steht. Immerhin soll es die erstmals angebotene A3-Limousine auf einen Anteil von 12 Prozent schaffen, die Markteinführung erfolgt am 20. September.

Controller steuern. Dass der Preis der Kompaktklasse mitunter deutlich entwächst, muss in Kauf genommen werden.

Große Antriebsvielfalt

Ausstattungsfeatures vom Audi A8 Die Linienführung der Kompakt-Limo ist durchaus gefällig und sportlich, dass es im Fond in Sachen Bein- und Kopffreiheit eher eng zugeht, war bei den Abmessungen zu erwarten. Gerade beim Einsatz als Firmenauto zählt aber ohnedies deutlich mehr, was sich in Reihe eins abspielt. Und hier steht der Viertürer den anderen Modellen um nichts nach. Die Platzverhältnisse sind ordentlich, Verarbeitungsqualität und Ergonomie sowieso. Mittlerweile – gegen ordentliches Kleingeld versteht sich Könnte glatt als A4 durchgehen, die neue – ist es möglich, die AusstatA3 Limousine von Audi tung fast auf das Niveau des Audi-Flaggschiffes A8 zu bringen. Das Audi Multimedia-Interface MMI lässt sich nicht nur durch Drehen, Drücken sowie per Spracheingabe, sondern auch mittels Aufmalen von Buchstaben auf den

Gegen Aufpreis gibt es volles Multimedia-Programm, im Fond geht’s eher eng zu, der Kofferraum schluckt 425 Liter

In Sachen Antrieb wartet die A3-Limousine zum Start mit drei Benzinern (125, 140 und 180 PS) sowie einem 150 PS TDI auf, DSG steht ebenso in der Preisliste wie der quattro-Antrieb. Wer aus dem Vollen schöpft, knackt selbst die 40.000-Euro-Grenze spielend. Ob man dann nicht lieber gleich eine Klasse höher geht? Nun, zum einen wiederholt sich das Aufpreis-Spiel dort eine Oktave höher, zum anderen sieht die A3-Limousine ja eh ein bisserl wie ein A4 aus, oder? •

Audi A3 Limousine – schon gefahren Grundmodell Benzin: 1.4 TFSI

Grundmodell Diesel: 2.0 TDI

Hubraum | Zylinder

1.395 cm3 | 4

1.968 cm3 | 4

Leistung

125 PS (92 kW) bei 5.000/min 150 PS (110 kW) bei 3.500/min

Drehmoment

200 Nm bei 1.400–4.000/min 320 Nm bei 1.750–3.000/min

Beschleunigung | Vmax 9,4 s | 212 km/h

8,7 s | 220 km/h

Getriebe | Antrieb

6-Gang man. | Vorderrad

6-Gang man. | Vorderrad

Ø-Verbrauch | CO2

5,2 l Super | 120 g/km

4,1 l Diesel | 107 g/km

Kofferraum | Zuladung

425 l | 475 kg

425 l | 475 kg

Basispreis | NoVA

26.460 € (inkl.) | 4 %

29.800 € (inkl.) | 4 %

Fazit: Die Kompakt-Limousine ist eine schicke Alternative zum A3 Sportback. Das Plus für Firmen: günstiger als der A4, Oberklasse-Ausstattung verfügbar Werksangaben

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40 BMW 5er *** OK STS_Layout 1 11.07.13 17:53 Seite 1

BMW gelang mit der Erneuerung des 5ers ein perfektes Fahrzeug: Das gilt für Limousine, Touring und den GT. Von Mag. Heinz Müller

Bereit für die nächste Million

B

MW, Audi und Mercedes teilen sich (nicht nur in Europa) das Feld der oberen Mittelklasse untereinander auf – je nach Land in unterschiedlicher Reihenfolge. Nachdem Audi vor 2 Jahren seinen A6 komplett neu aufgestellt und Mercedes im Frühjahr die E-Klasse stark modifiziert hat, ist nun der nächste der 3 Fixsterne dran: Ab sofort steht der erneuerte 5er bei den heimischen Händlern. Den Bayern ist das Kunststück gelungen, das Auto optisch sehr dezent auf den allerneuesten Stand der Technik zu bringen und so das Interesse der Kunden wach zu halten. Immerhin hat sich das bisherige Modell seit seiner Einführung Der Touring schluckt brav: Aber vor dreieinhalb nur Gepäck, beim Verbrauch Jahren mehr als eine hält er sich zurück Million Mal verkauft, wobei sich die 3 Modellreihen weltweit komplett unterschiedlich entwickeln. Während der Touring fast nur in Europa Abnehmer findet, ist für die Limousine der US-Markt am allerwichtigsten – und der GT wird vor allem von den chinesischen Kunden geliebt.

Neuer Einstiegs-Diesel für sparsame Flottenkunden Im Gegensatz zu bisher ist nun der 518d das neueste Einstiegsmodell. Damit will man jene Kunden gewinnen, die in wirtschaftlich unsicheren Zeiten mehr denn je auf den Preis schauen (müssen). Mit 41.900 Euro als Limousine und 44.900 Euro als Touring hat dieser 143-PS-Diesel ein sehr gutes Preis-LeistungsVerhältnis. Zum Testen stand das Auto allerdings bei der Präsentation noch nicht zur Verfügung, wobei die technischen Daten (360 Nm Drehmoment, 9,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h) zwar

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nicht als sensationell sportlich, aber doch als äußerst vernünftig zu bewerten sind. Noch dazu ist der 518d mit 4,5 Liter Diesel auf 100 Kilometer ein echter Sparmeister.

Alle Motoren erfüllen Euro 6

Oberklasse in ihrer höchsten Form, vor allem, wenn man genug Geld bereit hat

Echte BMW-Fans werden aber natürlich weiterhin zu den stärkeren Versionen greifen, wobei sich bei den Tests vor allem der 535d als äußerst kultivierter Sportler erwies. Für jene Flottenverantwortlichen, denen „grünes“ Denken nicht fremd ist, sei noch erwähnt: Alle 4 Benzin- und 6 Dieselmotoren erfüllen bereits die Abgasnorm Euro 6, die ab September 2014 gelten wird. •

BMW 5er – im Test Grundmodell: 518d Limousine

Testmodell: 535d A Touring

Hubraum | Zylinder

1.995 cm3 | 4

2.993 cm3 | 6

Leistung

143 PS (105 kW) bei 4.000/min 313 PS (230 kW) bei 4.400/min

Drehmoment

360 Nm bei 1.750–2.500/min 630 Nm bei 1.500–2.500/min

Beschleunigung | Vmax 9,7 s | 214 km/h

5,4 s | 250 km/h

Getriebe | Antrieb

6-Gang-Schaltung | hinten

8-Gang-Automatik | hinten

Ø-Verbrauch | CO2

4,5 l Diesel | 119 g/km

5,5 l Diesel | 144 g/km

Kofferraum | Zuladung

520 l | 610 kg

560–1.670 l | 650 kg

Basispreis | NoVA

41.900 € (inkl.) | 5 %

66.200 € (inkl.) | 7 %

Fazit: In seiner jüngsten Ausprägung wirkt der 5er-BMW ausgewogener denn je. Das Plus für Firmen: Ob Spardiesel oder Supersportler – für jeden ist etwas dabei. Werksangaben


41 MVC Flottenevent *** OK STS_Layout 1 12.07.13 12:05 Seite 1

MVC Motors lud zum Flottentag ins Palais Liechtenstein, 140 Kunden konnten das umfangreiche Modellangebot in Augenschein nehmen.

Eine gelungene Premiere

D

ass im letzten Moment sogar der Wettergott ein Einsehen mit dem Flottenevent von MVC Motors hatte, war das Tüpfelchen auf dem i der Veranstaltung. Tags zuvor sorgte starker Regenfall für Ungewissheit, am 12. Juni bot der Platz vor dem Palais Liechtenstein aber eine beeindruckende Kulisse. Das Angebot an Fahrzeugen war nicht minder beeindruckend. MVC-Geschäftsführer Stefan Röglsperger war stolz auf die Marken- und Typenvielfalt seiner insgesamt fünf Standorte (Triester Straße, Simmering, Guldenstraße, Brünner Straße und Brunn/Gebirge) im Großraum Wien.

Beeindruckende Vielfalt an Fahrzeugen „Unsere Kunden, aber auch unsere Mitarbeiter waren beeindruckt, wie groß und vielfältig das Angebot an Fahrzeugen von MVC Motors ist. Über 140 Kunden nahmen unsere Einladung an und haben uns besucht, unser Resümee fällt daher absolut positiv aus“, so Röglsperger. Vom Ford Ka über Elektrofahrzeuge bis hin zu den großen Fiat Transportern waren nahezu alle Modelle der Marken Ford, Volvo, Fiat, Alfa Romeo und Fiat Professional zu sehen, abgerundet wurde der

MVC Motors-Geschäftsführer Stefan Röglsperger (li.) mit Flottenverkaufsleiter Thomas Rauch

Tag mit Führungen durch das Palais. Flottenverkaufsleiter Thomas Rauch und Marketingleiter Florian Czeitschner zogen ebenfalls ein positives Resümee: „Das Feedback unserer Kunden war sehr, sehr gut, wir sind bereits dabei, die nächste Veranstaltung zu planen, sicher wieder an einer spannenden Location.“

Business-Angebote Gerade im gewerblichen Bereich ist MVC Motors sehr gut aufgestellt. So werden zum Beispiel maßgeschneiderte Business-Lösungen angeboten, die von der Finanzierung bis zur Versicherung, aber auch bei speziellen Umbauten alle Kosten berücksichtigen. Bei Bedarf übernimmt MVC Motors auch das komplette Flottenmanagement inklusive Fahrzeugbeschaffung und Abwicklung der Serviceleistungen, unabhängig von der Fuhrparkgröße. • (STS)

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42-43 DS umsteigen groß 3 *** OK STS_Layout 1 11.07.13 21:21 Seite 2

Nissan erweitert Batterie-Garantie Auch die mehr als 10.000 Leaf-Bestandskunden in Europa profitieren ab sofort von der erweiterten BatterieGarantie, die Nissan jetzt für die neue Generation des Elektrofahrzeugs einführt. Die neue Garantie gewährleistet, dass die Lithium-Ionen-Batterie über einen Zeitraum von 5 Jahren oder bis zu einer Laufleistung von 100.000 Kilometern mindestens 3 Viertel ihrer Gesamtkapazität behält. Mit dem neuen Nissan Leaf, der im Nissan-Werk Sunderland (England) gebaut wird und im Juli 2013 auf den Markt kommt, erhöht sich die Reichweite von 175 auf 199 Kilometer und die Kofferraumkapazität von 330 auf 370 Liter. Der neue Nissan Leaf kommt dieser Tage auf den österreichischen Markt.

Designpreis für ZOE Der rein elektrisch angetriebene Renault ZOE hat die renommierte Auszeichnung „red dot award: product design 2013“ für hohe Designqualität erhalten. Das neue Kompaktmodell ist nach dem Twizy (2012) und Mégane (2003) bereits das dritte Renault-Modell, das mit dem Qualitätssiegel für herausragende Produktgestaltung prämiert wurde. Die Preisverleihung fand im Essener Aalto-Theater vor mehr als 1.200 internationalen Gästen aus Design, Wirtschaft, Politik und Medien statt.

Neue Hochdruckleitung Mit dem Bau der ErdgasHochdruckleitung „HDL 100 Puchkirchen–Haidach“ investiert OÖ. Ferngas in die Energiezukunft und setzt einen weiteren Schritt zur Stärkung der Versorgungssicherheit. Das Projekt setzt auch Beschäftigungsimpulse: Rund 170 Personen sind bei diesem Bauprojekt involviert, sei es bei der Planung oder beim Bau direkt vor Ort. Rund 400.000 Kubikmeter Boden werden bewegt, um für 9.000 Tonnen Stahl

Platz zu machen. Über 80 Geräte und Fahrzeuge – vom Schweißaggregat über das Hebegerät bis zum Bagger – sind im Einsatz. Die Bauarbeiten der 34 Kilometer langen Leitung sind voll im Gang, im Herbst soll die Leitung fertiggestellt sein. Bei voller Leistung kann die Erdgas-Hochdruckleitung 1,26 Millionen Kubikmeter Erdgas pro Stunde transportieren. Dies entspricht dem Jahresbedarf von rund 900 Einfamilienhäusern.

Alternative Antriebe und kreative 42 I 07-08/2013


42-43 DS umsteigen groß 3 *** OK STS_Layout 1 11.07.13 21:21 Seite 3

Plug-in Hybrid Prototyp

Für immer jung Eine Expertenjury aus Wirtschafts-, Kommunikationsund Marketingprofis hat die Marke Vespa und ihre jahrzehntelange Marktführerschaft im österreichischen Zweiradsektor mit dem Titel „Superbrand 2013“ gewürdigt. Bereits seit 1995 zeichnet die international agierende Organisation „Superbrands international“, die weltweit großte Organisation fur Markenbewertungen, die erfolgreichsten Marken in den 88 teilnehmenden Landern als „Superbrands“ aus. Schon seit 67 Jahren ist die italienische „Wespe“ jetzt im Höhenflug. Das zeigen auch die Verkaufszahlen. Mit einem Absatzplus von 23 Prozent gegenüber dem Vorjahr war Vespa mit insgesamt 6.722 neu zugelassenen Modellen die meistverkaufte Zweiradmarke in Österreich. Geheimnis des Erfolgs sind das unverwechselbare italienische Design, die standigen Weiterentwicklungen im Modell-Portfolio und die Anpassung an die sich wandelnden Bedürfnisse der Rollerfahrer. „Wir sind sehr stolz, dass Vespa als ‚Superbrand 2013‘ ausgezeichnet wurde“, sagt Josef Faber, Geschäftsführer des österreichischen Vespa-Generalimporteurs Faber GmbH.

Der Seat Leon Verde ist ein Ergebnis des „Cenit Verde Projekts“, in dessen Rahmen sich in Spanien über 800 Fachleute aus 16 Unternehmen und 14 öffentlichen Institutionen zusammenschlossen, um nachhaltige Alternativen für die Automobil- und Energiewirtschaft sowie die Infrastruktur zu entwickeln. Basierend auf dem neuen Seat Leon, nutzt der Prototyp die Kern-Inno-

vationen des Projekts. Er ist mit einem emissionsfreien, 75 kW starken Elektromotor sowie einem, für den HybridBetrieb optimierten, 1.4Liter-Verbrennungsmotor mit 90 kW ausgestattet. Im reinen Elektrobetrieb hat der Leon Verde dank seiner 8,8-kWhFicosa-Batterie eine Reichweite von 50 Kilometern und verfügt zudem über ein weiterentwickeltes AkkuKühlsystem.

„Grüne“ Laster für Hödlmayr International Hödlmayr zählt zu den ersten Fahrzeuglogistikern in Europa, die Mercedes-Euro 6-Fahrzeuge in ihren Fuhrpark aufgenommen haben und das, obwohl es gesetzlich noch nicht verpflichtend gewesen wäre. Die Pappas-Gruppe erweiterte die umfangreiche Kooperation mit Hödlmayr durch die Übergabe der ersten 3 Mercedes-Benz Actros-Euro 6-Chassis. Bei einem Jahresumsatz von circa 190 Millionen Euro liefert die Hödlmayr International AG, die über eine Lagerfläche für 75.000 Fahrzeuge sowie 550 Fahrzeugspezialtransporter verfügt, jahrlich rund 1 Million Fahrzeuge aus und unterstreicht mit den neuen Fahrzeugen die „Go Green“-Philosophie des Unternehmens.

Geschäftsideen: Geben Sie Ihrem Fuhrpark neue Impulse! 07-08/2013

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44 kolummne gruber *** OK STS_Layout 1 11.07.13 21:12 Seite 1

KOLUMNE Dr. Werner Gruber ist Experimentalphysiker an der Universität Wien und Direktor der Wiener Sternwarten und des Planetariums. Durch Bücher und Bühnenauftritte ist er als „Physiklehrer der Nation“ bekannt.

Auto-Automatisierung

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an steigt ins Fahrzeug, sagt wo man hin will und das Auto bringt uns ganz automatisch ans gewünschte Ziel, ohne das Lenkrad zu berühren. Nein, wir reden jetzt nicht von einer Taxifahrt, obwohl ich da auch einiges zu erzählen hätte. Es gibt Autos, die selbstständig fahren können. Schauen wir uns an, wie das Ganze begann. Im Jahr 1989 konstruierten Studenten unter der Leitung von Dean Pomerleau an der Carnegie Mellon ein Auto, das nur mit einer extrem primitiven Kamera und einem Entfernungsmesser ausgestattet war. Die Kamera konnte nur ein Bild in der Auflösung von 30 mal 32 Pixel wahrnehmen. Wir sprechen hier nicht von Megapixel, sondern von gerade Mal 960 Pixel und natürlich konnte der verarbeitende Computer keine Graustufen erkennen, sondern nur Schwarz-Weiß „sehen“.

Aller Anfang war schwer Dafür konnte der Entfernungsmesser sogar acht unterschiedliche Entfernungen bestimmen und dies auf einem Bereich von 32 Pixel. Die Straße als auch die Objekte wurden darauf gut dargestellt. Das Revolutionäre war aber, dass im Jahr 1989 – wo die Computerleistung noch nicht so überwältigend war – das Programm auf einem stinknormalen PC funktionierte und in Realzeit dem Fahrzeug Steuerbefehle geben konnte. Zugegeben, das Fahrzeug ALVINN (Autonomous Land Vehicle In a Neural Network) konnte nicht mit hohen Geschwindigkeiten fahren, aber es funktionierte.

Gemessen wird mit Ultraschall oder Laser Zu erzählen, was sich bis heute verändert hat, würde den Rahmen dieser Kolumne bei Weitem sprengen. Vielleicht sollte aber ein wichtiger Zwischenschritt erwähnt werden: die automatische Einparkhilfe. Man fährt mit dem Auto zu einer Parklücke, aktiviert das System, fährt an der Parklücke vorbei, das Auto bremst ganz automatisch, fährt rückwärts und lenkt im richtigen Winkel ein und nach ein paar Sekunden ist das Auto in der Lücke perfekt geparkt. Hier ist nicht viel künstliche Intelligenz notwendig. Es braucht nur einen kleinen Ultraschall- oder Laser-Abstandsmesser, der bestimmt, wie groß die Parklücke ist. Sobald man diesen Wert kennt, braucht man nur das Fahrzeug steuern. Der Computer muss das Lenkrad drehen – klingt einfach, ist es aber nicht. Denn das Lenkrad lässt sich auf einem schmierigen Boden leichter drehen, als auf einem festen Steinboden. Deshalb muss der Computer immer nachmessen, um wie viel sich das Fahrzeug bewegt hat. Mit dem

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Gaspedal ist es noch ein bisschen schwieriger. Einmal mit zu viel Gas und der Schaden ist enorm. Aber durch diese relativ billigen und vor allem gewünschten Systeme konnte die Automobilindustrie lernen, die Basisprobleme zu lösen.

Auto erkennt Umgebung Jetzt werden Fahrzeuge mit Kameras ausgestattet, um die Verkehrsschilder am Rand der Straße zu erkennen. Gleichzeitig bestimmen Laserabstandsmesser den Abstand nach vorn und natürlich auch nach hinten. Ebenfalls wird erkannt, ob sich Hindernisse neben dem Auto befinden und ob sich

diese Hindernisse schneller als das eigene Fahrzeug bewegen – sprich, man überholt wird. Dies alles kann „ganz leicht“ erkannt werden und damit können Autos auch selber fahren und das sogar auf der Autobahn. Allerdings muss man sagen, dass gerade die Autobahn einfacher für den Computer ist, als ein Ortsgebiet, denn dort gehen selten Menschen spazieren. Dafür findet alles bei höheren Geschwindigkeiten statt. Der Vorteil besteht darin, dass der Computer sein Fahrverhalten nicht überschätzt, die Unfallgefahr wird massiv gebannt. Leider gibt es Situationen, welche ein Computer nicht beherrschen kann, alles in allem fährt ein Computer dennoch sicherer als ein Mensch. Das Problem ist nur die Versicherung, wenn dann doch mal was passiert … •


45 Lambretta *** OK STS_Layout 1 11.07.13 18:03 Seite 1

Pizza „Acht Schätze“ Der Name Lambretta weckt Erinnerungen an die 50er- und 60er-Jahre, gebaut wird der 125er Roller allerdings in Fernost.

D

er Name Lambretta war bis vor Kurzem von der Bildfläche ziertes Gefährt. Überlandfahrverschwunden, nach rund 40 Jahren Marktabsenz feierte ten sind zwar möglich, sollten man aber jetzt Auferstehung. Es gibt also wieder eine Lambretta aber kurz und nicht zu oft sein. aus neuer Herstellung zu kaufen. Das Design stammt nach wie Alles in allem ist die Lambretta vor aus Italien. Die Technik und Produktion sind größtenteils LN 125 mit einem Preis von fernöstlicher Provenienz. Der Vorteil ist dabei, dass sich das po- 3.299 Euro ein kostengünstiges sitiv auf den Preis auswirkt. Leichte Abstriche sollte man auch in Freizeitgefährt. • (DKH) puncto Qualität machen, so wären zum Beispiel die hinteren Bremsen durchaus verbesserungswürdig. Lambretta - im Test

Europäisches Design Die Lambretta LN 125 kann man also mit einem Augenzwinkern als Asiatin im europäischen Kleid bezeichnen. Ein Roller, der vor allem in der Stadt überzeugt, Platzproblem und Parkgebühren gibt es schlichtweg nicht mehr. Spaß macht die Lambretta auch freizeittechnisch. Für die schnelle Fahrt auf einen Kaffee und zum Badeteich ist sie ein unkompli-

Testmodell: LN 125 Hubraum | Zylinder

125 cm3 | 1

Leistung

9 PS (6,5 kW) bei 8.000/min

Drehmoment

8,33 Nm bei 6.500/min

Getriebe Vmax

Automatik

Gewicht

109 kg

Basispreis

3.299 € (inkl.)

90 km/h

Fazit: ideales, kostengünstiges Freizeitgefährt Das Plus für Firmen: für schnelle Einsätze in der Stadt Werksangaben

Retrodesign made in Taiwan, statt echtem Chrom dominiert allerdings Plastik


46-47 ISS Flughafen *** OK STS_Layout 1 11.07.13 18:04 Seite 1

Das Sparpotenzial hat es in sich Warum ISS Ground Services voll auf Erdgas-Fahrzeuge setzt, wieso man vom Sparpotenzial überrascht war und warum es trotzdem noch sehr viel zu tun gibt für die Autohersteller. Von Stefan Schmudermaier

S

eit vielen Jahren ist Erdgas weit mehr als nur ein alternativer Kraftstoff. Mit CNG (Compressed Natural Gas) betriebene Fahrzeuge lassen sich deutlich günstiger betreiben als mit herkömmlichen, fossilen Kraftstoffen. Und trotzdem kommen Erdgasautos nicht so richtig in die Gänge. Eigentlich unverständlich, wie die Praxiserfahrungen von ISS Ground Services am Flughafen Wien-Schwechat zeigen.

Probleme mit dem Diesel-Partikelfilter Michael Wachuda, Fuhrparkverantwortlicher der ISS Ground Services, hat vor rund einem Jahr den Großteil der Vorfeldfahrzeuge auf Erdgas umgestellt und mittlerweile 11 CNG-Autos im Einsatz. Mit den zuvor eingesetzten Dieselfahrzeugen gab es immer wieder Probleme, wie Wachuda berichtet: „Wir fahren hier nur mit maximal 40 km/h, da kann sich der Partikelfilter nicht regenerieren. Wir müssten auf die Autobahn

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ISS Ground Services hat nahezu die komplette Flotte auf Erdgas umgestellt und äußerst positive Erfahrungen gemacht

fahren, um die für die Regeneration nötigen Temperaturen zu erreichen, aber da bräuchte ich einen eigenen Mitarbeiter dafür.“ Auf der Suche nach Alternativen war schnell klar, dass Elektroautos für den geplanten Einsatzzweck auch nicht ideal waren: „Unsere Fahrzeuge sind permanent im Einsatz, lange Standzeiten zum Nachladen können wir uns einfach nicht leisten.“

Erdgasautos als Lösung Irgendwann kam man dann auf das Thema Erdgas. Da zudem die Flughafen-eigene Erdgastankstelle benutzt werden kann, begann man sich intensiver mit der Thematik zu beschäftigen. Wenig später wurden 6 VW Caddy


46-47 ISS Flughafen *** OK STS_Layout 1 11.07.13 18:04 Seite 2

CNG und ein Iveco CNGTransporter angeschafft, aktuell zählen 9 Caddy und 2 Iveco zum ISS-Fuhrpark. Preislich liegen die Autos in etwa auf jenem Niveau von Fahrzeugen mit Dieselmotor, je nach Bundesland kann man zusätzlich noch in den Genuss von Förderungen kommen. Die Fahrzeuge sind mit einer eher konservativen Rate geleast, um am Ende der Laufzeit keine bösen Überraschungen zu erleben, schließlich mangelt es noch an Erfahrungen beim Wiederverkauf.

45 Prozent Einsparung Auf Erdgas zu setzen, ist jedenfalls eine Entscheidung, die man nicht bereuen sollte, wie Mag. (FH) David Hiersche, Geschäftsführer der ISS Ground Services GmbH, mit Stolz berichtet: „Wir waren uns anfangs nicht sicher, wie hoch das Sparpotenzial von Erdgas wirklich ausfallen würde, die Praxis hat unsere kühnsten Erwartungen aber deutlich übertroffen. Die Treibstoffersparnis liegt bei satten 45 Prozent!“

Erdgasautos noch Stiefkinder Trotz aller Zufriedenheit sieht Wachuda noch einiges an Verbesserungspotenzial: „Es ist zum Beispiel nahezu unmöglich, einen Händler zu finden, der ein Erdgasauto als Vorführwagen anbietet. Und niemand kauft gern die Katze im Sack. Und mindestens genauso wichtig ist ein kompetenter Werkstattpartner, der die Servicierung der Fahrzeuge übernimmt.“ ISS Ground Services vertraut hier auf das VW-Autohaus Gramatneusiedl. Für Geschäftsführer Hiersche fehlt generelles Knowhow: „Es gibt nicht viele Leute, die beim Thema Erdgas sattelfest sind. Und wenn man als potenzieller Käufer dann unsicher wird, greifen die meisten dann

Mittlerweile sind bereits 9 VW Caddy CNG im Einsatz

wieder zum klassischen Dieselfahrzeug. Das ist schade, denn mittlerweile bieten einige namhafte Hersteller interessante Fahrzeuge für die unterschiedlichsten Einsatzzwecke an.“

Gute Infrastruktur in Österreich

ISS Ground Services Geschäftsführer Mag. (FH) David Hiersche (li.) und der für den Fuhrpark verantwortliche Michael Wachuda freuen sich über das Sparpotenzial

Auf dem Flughafen legen die ISS-Erdgas-Fahrzeuge zwischen 15.000 und 20.000 km jährlich zurück, auf der Kurzstrecke haben sich die Autos also bestens bewährt. Ob die Vorteile auf der Langstrecke ebenso groß sind, ist für Hiersche aber eher fraglich. Schließlich sei die Reichweite doch deutlich niedriger als bei Dieselautos. Die öfter gehörte Ausrede der schlechten Infrastruktur kann man indes mittlerweile nicht mehr gelten lassen, österreichweit gibt es derzeit über 170 Erdgastankstellen, vor allem an den Hauptrouten und in den Ballungszentren ist der Ausbau sehr gut. Zudem sind die meisten CNGModelle bivalent ausgelegt, sprich, man hat neben den Erdgastanks auch einen kleinen Benzintank. Die Angst, liegen zu bleiben, ist also unbegründet.

Kampf gegen Vorurteile

Getankt werden die Fahrzeuge auf der Betriebstankstelle des Flughafens Wien

Apropos Angst. Der ÖAMTC hat festgestellt, dass Erdgasautos mindestens genauso sicher sind wie mit Diesel oder Benzin betriebene Fahrzeuge. Und auch Garagen stellen für CNGAutos kein Tabu dar, die Einfahrbeschränkung gilt vielmehr für Flüssiggas-Fahrzeuge. Es lohnt sich also gerade für Firmen, dem Erdgasantrieb eine Chance zu geben, schließlich hat doch niemand etwas zu verschenken, oder? •

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48 Bosch *** OK STS_Layout 1 11.07.13 18:05 Seite 1

Beim 61. internationalen Motorpressekolloquium von Bosch wurden Produkte und Spritsparinnovationen präsentiert, die künftig in den Fahrzeugen zum Einsatz kommen sollen. Von Dr. Kurt Holzbauer

K.I.T.T. wird zur Realität

F

ast gespenstisch mutet die Fahrt in einem Auto an, das selbst seine Runden dreht. Es reagiert auf rote Ampeln und plötzlich auf die Fahrbahn tretende Fußgänger. Der „Fahrer“ hat dabei nur eine kontrollierende Funktion, Knight Rider und das Wunderauto K.I.T.T. lassen also grüßen. Bis zur Serienreife vergeht allerdings noch einige Zeit. Bereits 2015 kommen wird der erweiterte Parkassistent inklusive Fernsteuerung, um das Auto in engen Garagen zu manövrieren. Das Fahrzeug wird sich seinen Platz in Parkhäusern selbst suchen können.

eClutch, iBooster und Co Darüber hinaus reicht die Palette an neuen Produkten vom Hydraulik-Hybriden bis zum vernetzten Fahren. Oder zum Beispiel die elektrisch betätigte Kupplung (eClutch). Diese schaltet in den Leerlauf, wenn der Fahrer kein Gas gibt, der Verbrauch soll um gut fünf Prozent vermindert werden. Ein innovativer Bremskraftverstärker (iBooster), der die Anforderungen von elektrischen Antrieben und Fahrerassistenzsystemen erfüllt, arbeitet elektromechanisch und benötigt keinen Unterdruck vom Motor. Er ermöglicht eine hohe Rekuperation und vergrößert die elektrische Reichweite.

Zahlreiche Hybrid-Variationen Das „Boost Recuperation System“ gilt als Einstiegshybrid für die Mittelklasse und bildet mit seiner höheren Spannungslage auch den Grundstein für die neuen 48-V-Bordnetze. Die Kraftstoffersparnis beträgt bis zu sieben Prozent. Der neuartige Antrieb – Hydraulik-Hybrid – kann Verzögerungsenergie in einem Druckbe-

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Der Fahrer als Nebensache ist quasi schon Realität, Innovationen zum Treibstoffsparen sind in der Pipeline

hälter speichern und mit einem Hydraulikmotor wieder in Vortrieb umwandeln. Der Verbrauch sinkt im Schnitt um 30 Prozent. Ob Kunden ein Auto mit Verbrennungsmotor oder zusätzlichem Elektroantrieb fahren, hängt stark von der Bauart des Wagens ab. Dr. Markus Heyn, Vorsitzender des Bereichsvorstandes Diesel Systems: „Bei Kleinwagen halte ich innermotorische Maßnahmen für ausreichend. Für Antriebe in der Mittelklasse arbeiten wir ebenfalls an einer ähnlichen Technik. In der Mittel- bis zur Oberklasse muss mehr aufgeboten werden, beispielsweise Plug-in-Hybrid-Systeme.“ •


49 Hyundai FCEV *** OK STS_Layout 1 11.07.13 18:07 Seite 1

Wasser gibt Stoff An der Brennstoffzelle führt laut Experten über kurz oder lang kein Weg vorbei. Hyundai gehört mit dem ix35 FCEV zu den Pionieren.

aber gar nicht ins Laufen. Hyundai jedenfalls setzt mit dem ix35 FCEV einen ersten großen Schritt. Hansjörg Mayr von Hyundai Österreich spricht von einem Turning Point: „Wir müssen jetzt eine Veränderung initiieren – nur so kann H2 eine Zukunftsenergie werden.”

Von Mag. Severin Karl

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as erste serienmäßige Brennstoffzellenfahrzeug ist der Hyundai ix35 FCEV, der in Korea hergestellt wird. Einfach beim Händler zu kaufen ist das Modell aber nicht. Derzeit werden (große) Firmen gesucht, die sich mit dem Thema Wasserstoff – damit läuft der Motor solcher Fahrzeuge – in ihrem Fuhrpark beschäftigen wollen. Preise nennt der Importeur noch keine, an einem speziellen Leasingmodell wird gerade getüftelt.

Brennstoffzelle als langfristige Lösung TU-Professor Dr. Bernhard Geringer spricht sich bei der Präsentation des H2-SUVs für die Brennstoffzelle als langfristige Lösung aus. „Wasserstoff ist der richtige Weg für die Langstreckenmobilität. Aber es sind noch viele Herausforderungen zu lösen.” So kommt es, wie bei den meisten alternativen Antrieben, vorerst zum Henne-Ei-Konflikt. Ohne eine entsprechend hohe Fahrzeugdichte im Land werden keine H2-Tankstellen errichtet. Ohne diese Zapfsäulen kommt der Import von Brennstoffzellenboliden

Mission erfüllt

Hoher Wirkungsgrad

Der Tank liegt unter dem Kofferraum und wird in 3 Minuten mit 5,64 kg H2 befüllt

Für Wasserstoff als Treibstoff spricht unter anderem der höhere Wirkungsgrad von etwa 45 % im Vergleich zu 25 % bei derzeitigen Kraftstoffen. Lokal kommt nur Wasserdampf aus dem Auspuff. Voraussetzung für einen grünen Sprit wäre demnach die Erzeugung mithilfe von Windenergie für eine drastische Reduktion der Treibhausgasemission. •

Hyundai ix35 FCEV – schon gefahren ix35 FCEV

Mit einer Fahrt von München nach Wien überzeugten sich 4 Damen des heimischen Hyundai-Importeurs von der Alltagstauglichkeit des ix35 FCEV. Das Fazit kommt unisono: „Man merkt keinen Unterschied zu einem Benzin- oder Diesel-ix35!”

Batterie

24kW Lithium-Polymer

Leistung E-Motor

136 PS (100 kW)

Drehmoment

300 Nm ab 0/min

0–100 km/h | Vmax

12,5 s | 160 km/h

Getriebe | Antrieb

Planetengetriebe | Vorderrad

Ø-Verbrauch | Tankkapazität 0,95 kg Wasserstoff | 5.64 kg Reichweite

594 km

Kofferraum | Zuladung

165–1.436 l | 375 kg

Das Plus für Firmen: Am Beginn der Zukunft teilzuhaben, ohne große Abstriche machen zu müssen. Werksangaben

07-08/2013

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50-51 Aussteigen groß 1 *** OK STS_Layout 1 12.07.13 11:39 Seite 1

Ob 2 oder 4 Räder, ob Offroad oder Luxus: M

BMW Z3- & Z4-Treffen Bereits zum 2. Mal geht vom 8.–15. September im Hotel Balance in Pörtschach das BMW Z3- & Z4-Treffen über die Bühne. Neben gemeinsamen Ausfahrten – u. a. eine AlpenAdria-Rundfahrt und einige sehenswerte Bergstraßen – kommen natürlich auch Kulinarik und Genuss nicht zu kurz. Die Hoteliers und Veranstalter Andrea und Karl Grossmann verraten bereits ein paar Details: „Eine kulinarische Kulturwanderung steht ebenso auf dem Programm wie Kaiserschmarrn-Kochen oder ein mondänes Picknick.“ Danach wartet der hoteleigene Wellnessbereich zum Entspannen, ehe es zum haubengekrönten Dinner geht.

„Lichtmobil“ übergeben Mit einem Opel Zafira unterstützen die UniCredit Leasing Austria und Opel Austria die Helferinnen und Helfer der Aktion „Licht für die Welt“. Das Fahrzeug wurde kürzlich von Karin Schmidt-Mitscher, CEO UniCredit Leasing Austria, und Alfred Füsselberger, Head of Sales Partner Network UniCredit Leasing Austria, offiziell an Verena Ulrich, Teamleiterin Öffentlichkeitsarbeit, und Erika Tschofönig, Bereichsleiterin Finanzen, In-

Sauschneller Octavia Der neue Skoda Octavia RS, der schnellste Serien-Octavia aller Zeiten, verbindet Sportlichkeit, Raum und Funktionalität, beschleunigt in 6,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von 248 km/h. Ab sofort ist die dritte RS-Generation ab 30.490 Euro als Limousine (ab 32.490 Euro mit DSG) und ab 31.390 Euro als Combi (ab 33.390 Euro mit DSG) bestellbar. Die sportliche Octavia-Version steht mit dem 220 PS starken Zweiliter-Benziner oder dem Zweiliter-TDI mit 184 PS ab 30.890 Euro für die Limousine (DSG 32.890 Euro) und ab 31.790 Euro für den Combi (DSG 33.790 Euro) zur Auswahl. Die ersten Fahrzeuge werden im Herbst in Österreich sein.

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frastruktur und Organisation, von Licht in die Welt, übergeben. Bereits seit 10 Jahren unterstützt UniCredit die Aktion – diesmal mit dem mittlerweile 4. Fahrzeug. Licht für die Welt ist eine international tätige, österreichische Fachorganisation, die sich in 151 nachhaltig wirksamen Hilfsprojekten in Afrika, Asien, Lateinamerika und Südosteuropa für sehund anders behinderte Menschen einsetzt.


50-51 Aussteigen groß 1 *** OK STS_Layout 1 12.07.13 11:39 Seite 2

: Mobilität weckt Emotionen.

Bestzeit am Berg Zu einem neuen Rekord raste Ralley-Champion Sébastien Loeb auf den 4.300 Meter hohen Pikes Peak. Loeb pulverisierte die Siegerzeit von 9m46‘‘164 des Vorjahressiegers Rhy Millen um mehr als 1m30‘‘. Loeb nahm mit seinem 875 PS starken Peugeot 208 T16 Pikes Peak als Erster nach den Motorradpiloten in der Unlimited Class den Ritt zum 4.300 Meter hohen Ziel in Angriff. Das Ergebnis war spektakulär. Loeb trägt sich nun in die Siegerlisten der Pikes Peak-Champions ein. Fast auf

den Tag genau ein Jahr nach seinem ersten Auftritt in Amerika als Sieger beim Rally Cross-Finale der X-Games am 1. Juli 2012. „Ich bin glücklich, mir gelang ein toller Lauf,“ so Loeb nach dem Rennen. Die Siegesszenen, die sich beim Peugeot-Team abspielten, erinnerten an den Lauf von Ralley-Champion Ari Vatanen vor 25 Jahren, als der Finne mit dem Peugeot 405 T16 Pikes Peak den Streckenrekord – damals auf Schotterstraße – mit 10m47.220s für die Franzosen heimholte.

Straßen-Samurai Ein Hauch Formel 1 steckt künftig in jedem Nismo-Modell. Denn die Motorsport- und Performance-Marke von Nissan kooperiert ab sofort mit Williams Advanced Engineering, einer auf aerodynamisches Feintuning spezialisierten Tochter des Formel-1-Rennstalls Williams. Beide Unternehmen werden gemeinsam Hochleistungsfahrzeuge für die Straße entwickeln. Nismo ist eine Marke, die auf 30-jähriger Rennerfahrung aufbaut und Motorsportfans und Liebhabern schneller Autos in Japan bereits ein fester Begriff ist. Unter dem Label erscheinen besonders sportliche Versionen von Nissan-Modellen. Nach dem Juke Nismo und dem 370Z Nismo folgt mit dem GT-R Nismo bereits das dritte Modell.

Versicherungsspezialist Garanta engagiert sich in der Förderung des Oldtimer-Sports wie kürzlich im steirischen Hügelland rund um Hartberg. Mit kulturellen, kulinarischen und fahrtechnischen Stationen bot die diesjährige „Granat Hartberg Classic“ alles, was Oldtimer-Herzen höher schlagen lässt. „Wir fühlen uns dem Oldtimersport sehr

Oldtimer-Tarif verbunden, weshalb wir auch als Sponsor und Förderer verschiedene Oldtimer-Rallyes entsprechend unterstützen“, sagt Garanta-Österreich Chef Kurt Molterer. Garanta bietet auch speziell für Oldtimer maßgeschneiderte Tarife, wie etwa „Top-Klassik“, welcher auf die spezifischen Anforderungen der Besitzer – etwa die Wertsteigerung oder die Teilnahme an Rallyes – abgestimmt ist. 07-08/2013

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52 Porsche Panamera *** OK STS_Layout 1 11.07.13 18:11 Seite 1

Die Suche nach der Steckdose Demnächst müssen auch „grüne“ Firmen kein schlechtes Gewissen mehr haben, wenn sie dem Boss dieses sportliche Gefährt zur Verfügung stellen. Denn den Panamera gibt es auch als Plug-in-Hybrid. Von Mag. Heinz Müller

M

an muss – vor allem von vorn – ganz genau hinschauen, um die 2. Generation des Porsche Panamera von seinem Vorgänger zu unterscheiden. Am leichtesten tut man sich noch, wenn man die Heckansicht betrachtet: Der Kofferraumdeckel ist größer und das Kennzeichen nach unten gerutscht, sodass sich der Panamera mehr auf die Fahrbahn duckt als bisher. Ab 27. Juli stehen die neuen Fahrzeuge bei den Händlern, die Preise beginnen bei 92.210 Euro. Nachdem es in den ersten fünf Monaten nur 22 Neuzulassungen gab, weil viele potenzielle Kunden auf die neuen Autos gewartet haben, soll es jetzt so richtig losgehen.

Ein Renner im doppelten Sinn Rund 90 neue Panamera dürften heuer noch den Weg auf Österreichs Straßen finden, gut zwei Drittel davon mit Allradantrieb – vorausgesetzt, die Belieferung erfolgt wie geplant. Denn der Gran Turismo hat sich zu einem echten Renner entwickelt. Statt 20.000 Fahrzeugen (wie ursprünglich geplant) verlassen nun rund 30.000 Exemplare jährlich die Fabrik in Leipzig. Das Interessante dabei: Jeder dritte Panamera wird nach China verschifft, jeder vierte findet einen Kunden in den USA. Aber auch Österreich ist mit 463 Stück in knapp vier Jahren sehr gut unterwegs.

Dem Hybrid fehlt der Allrad

So viel Platz bietet kein anderer Sportwagen im Fond: Porsche Panamera mit langem Radstand

Das Gleiche gilt auch für den S E-Hybrid, das erste Plug-inFahrzeug dieser Klasse. Dieser Panamera, der einen DreiLiter-Turbo mit einem Elektromotor (95 PS) kombiniert, ist ein reiner Hecktriebler. Doch österreichische Kunden bevorzugen gerade in dieser Klasse den Allradantrieb. So wird der Hybrid, der mit 112.900 Euro in der Preisliste steht, wohl nur ein Minderheitenprogramm bleiben, obwohl je nach Fahrweise bis zu 40 Kilometer im rein elektrischen Betrieb möglich wären.

Ab 92.210 Euro

Der erste Porsche mit verlängertem Radstand Zurück zu China. Dort lassen sich die Herren mit viel Geld üblicherweise chauffieren. Und weil sie gern zeigen, dass sie mehr Geld haben als die Nachbarn, gibt es in der zweiten Panamera-Generation etwas, das beim Sportwagenhersteller bisher undenkbar erschien – nämlich ein Auto mit langem Radstand – genau sind es 15 zusätzliche Zentimeter. Der „Executive“, der bei uns ab 154.260 Euro angeboten wird, hat im

Fond viel Platz. Importeurschef Helmut Eggert glaubt jedoch, dass man damit in Österreich nur eine einstellige Zahl von Kunden pro Jahr ansprechen wird.

Ausgeklügeltes System: Der Panamera S E-Hybrid kombiniert einen Sechszylinder-Benziner mit einem Elektro-Motor

Weit wichtiger für den österreichischen Markt werden aber wohl die anderen Motorisierungen sein, etwa der Panamera 4S mit dem neuen V6-Biturbo (420 PS) oder der Dreiliter-V6-Turbodiesel (250 PS): Er ist mit 92.210 Euro auch das günstigste Angebot. •

Porsche Panamera – schon gefahren Grundmodell: Panamera

Topmodell: Panamera Turbo

Hubraum | Zylinder

3.605 cm3 | 6

4.806 cm3 | 8

Leistung

310 PS (228 kW) bei 6.200/min 520 PS (382 kW) bei 6.000/min

Drehmoment

400 Nm bei 3.750/min

700 Nm bei 2.250–4.500/min

Beschleunigung | Vmax 6,3 s | 259 km/h

4,1 s | 305 km/h

Getriebe | Antrieb

7-Gang-PDK | hinten

7-Gang-PDK | Allrad

Ø-Verbrauch | CO2

8,4 l Super | 196 g/km

10,2 l Super | 239 g/km

Kofferraum | Zuladung

445–1.263 l | 610 kg

432–1.250 l | 530 kg

Basispreis | NoVA

96.720 € (inkl.) | 11 %

174.950 € (inkl.) | 14 %

Fazit: perfektes Auto mit breiter Streuung; vom 250-PS-Diesel bis zum 520-PS-Turbo Das Plus für Firmen: Firmenchefs dürfen sich freuen, wenn sie dieses Auto kriegen. Werksangaben

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53 Range Rover *** OK STS_Layout 1 11.07.13 18:12 Seite 1

Gelände-Ikone auf der Höhe der Zeit

Der Range Rover punktet mit hervorragenden Eigenschaften im Gelände

Der neue Range Rover bietet nicht nur Luxus, sondern erfreut selbst mit 8 Zylindern unter der Haube mit moderatem Verbrauch. Von Stefan Schmudermaier

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er Range Rover ist die SUV-Ikone schlechthin. Lange bevor andere Hersteller auch nur auf die Idee gekommen sind, Luxusfahrzeuge für’s Gelände auf die Räder zu stellen, bahnte sich der Range schon seinen Weg durchs Unterholz. Und im Gegensatz zu vielen Mitbewerbern meint er es wirklich ernst bei der Geländegängigkeit. Allradantrieb versteht sich von selbst, eine Luftfederung zur Erhöhung der Bodenfreiheit darf auch nicht fehlen.

Durch und durch automatisch Die Zeiten, wo man als Fahrer selbst das Knowhow aufbringen musste, wann welche Sperre gefragt wäre, die sind längst passé. Mit dem Terrain-Response-Drehrad muss man die Gegebenheiten (Sand, Felsen etc.) lediglich grob definieren, um den Rest kümmert sich der Zentralcomputer im Range Rover. Das Fahrzeug nimmt dem Piloten beinahe jede Anstrengung, die Anhängerkupplung klappt elektrisch aus und ein, die Rücksitze lassen sich per Tastendruck umlegen und wieder aufstellen. Wenn’s trotzdem im Kreuz zwicken sollte, können Fahrer und Beifahrer die Rückenmassage aktivieren, mehr kann man von einem Auto wirklich nicht erwarten.

Feiner und sparsamer Achtzylinder Fahren muss oder vielmehr darf man glücklicherweise noch selbst, mit dem Achtzylinder-Turbodiesel ist das ein ganz besonderes Vergnügen. Dank 339 PS steht Tempo 100 km/h nach nur 6,9 Sekunden am Display, Souveränität ist onroad also genauso sichergestellt wie offroad. Wer nun davon ausgeht, dass dieses Triebwerk auch ordentlich gefüttert werden will, der dürfte überrascht sein.

Terrain-Response, Massagesitze und weitere elektrische Helferlein gestalten das Leben an Bord angenehm

Bei standesgemäßem Umgang begnügt sich der Range Rover 4.4L SDV8 mit durchschnittlich 10,5 Litern. Die Bemühungen mit dem Gewicht – im Vergleich zum Vorgänger ist das neue Modell bis zu 400 kg leichter – auch den Verbrauch zu reduzieren, haben Früchte getragen. Dass der Range Rover weiterhin eine Ausnahmeerscheinung bleiben wird, liegt nicht zuletzt an den Preisen, die ab 102.000 Euro starten. Unser Testwagen kam unterm Strich auf 142.574 Euro. •

Range Rover – im Test Grundmodell: 3.0L TDV6 HSE

Testmodell: 4.4L SDV8 Vogue

Hubraum | Zylinder

2.993 cm3 | 6

4.367 cm3 | 8

Leistung

258 PS (190 kW) bei 4.000/min 339 PS (250 kW) bei 3.500/min

Drehmoment

600 Nm bei 2.000/min

700 Nm bei 1.750-3.000/min

Beschleunigung | Vmax 7,9 s | 209 km/h

6,9 s | 217 km/h

Getriebe | Antrieb

8-Gang aut. | Allrad

8-Gang aut. | Allrad

Ø-Verbrauch | CO2

7,5 l Diesel | 196 g/km

8,7 l Diesel | 229 g/km

Kofferraum | Zuladung

909-2.030 l | 840 kg

909-2.030 l | 840 kg

Basispreis | NoVA

102.000 € (inkl.) | 11 %

126.900 € (inkl.) | 13 %

Plus: luxuriös, in Relation zu Leistung und Größe sparsam, geländegängig Minus: hoher Grundpreis Werksangaben

07-08/2013

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54 Oldtimer Mazda *** OK STS_Layout 1 11.07.13 18:13 Seite 1

Qualitätssache Mit Bertone-Design und Wankelmotoren machte sich Mazda in den 70er-Jahren beim Einstieg in den österreichischen Automarkt einen Namen. Von Dr. Nikolaus Engel

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apanisches Familienauto, für Robustheit und Langlebigkeit konzipiert“, urteilten Günther Effenberger und Gerhard Trost 1977/78 in „Autokauf ohne Reue“ über den Mazda 616, der laut Mazda Austria den Beginn der Erfolgsserie darstellt: „Solid gefertigte, ausreichend geräumige Karosserie. Genügend großer Kofferraum.“ Sehr gut fanden sie Verarbeitungsqualität, Bremsen und Schaltung. Weniger begeistert waren die Tester von Fahrwerksabstimmung, Geradeauslauf, Verbrauch und Schnellfahrverhalten.

Zuverlässig im Alltag „Günstige Service- und Wartungskosten. Insgesamt gute Qualität, zuverlässiger Alltagsbetrieb ist zu erwarten“, lautete ihr Fazit und „Bei den Testwagen überaus geringe Störanfälligkeit“. Die bestätigten Fahrzeuge im Taxibetrieb (siehe Inserat rechts) und zufriedene Privatkunden. Heute sind 616er auf dem Youngtimermarkt kaum zu finden, eher das hübsche Coupé oder die RX-3-Wankelmodelle. Dem 616 folg-

Im Taxibetrieb überzeugten die Mazda-Modelle mit der guten Verarbeitung und langlebigen Aggregaten

Firmena im Rüc utos kspiegel

Mit at trakt der ne ivem Desig n se ue Erfolg Mazda 6 die tzt sserie fort Mazda 616 (hinten), RX-3 Coupé (li.) und RX-3 mit Kreiskolben-Wankelmotor

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ten die 626er-Baureihen, die schließlich die Designrevolution Mazda6 ablöste.

Comprex aus Wr. Neustadt Die Begeisterung steigerte sich noch beim Nachfolger Mazda 626 (Autotests, die nichts verschweigen! 1980): „Im Konkurrenzvergleich sehr niedriger Preis, überkomplette Ausstattung, sehr gute Verarbeitung, großzügiges Platzangebot, zufriedenstellende Fahrleistungen.“ Die bekamen noch mehr Schub, als der in Wiener Neustadt gefertigte Comprex-Druckwellenlader den Dieselmotoren zu höherer Leistung verhalf. •


55 Chevrolet Camaro *** OK STS_Layout 1 11.07.13 18:19 Seite 1

American Pitbull Autos wider die Vernunft wecken heftige Emotionen – dazu zählt auch Chevrolets Sportwagen-Ikone Camaro, die mit ungeheurer Wucht den alten Kontinent zurückerobert. Von Dieter Scheuch

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ür erstes Aufsehen sorgten die Autobauer aus Detroit, als sie mit geschicktem Product Placement ihr Muscle Car in eine tragende Rolle einer Hollywood-Erfolgsproduktion katapultierten. Im Kino-Hit „Transformers“ mutierte der breitschultrige AmiSportler zum sympathischen Außerirdischen „Bumblebee“ und leitete so auch die Rückkehr des Camaro auf die US-Highways ein. Fett wie ein King-Size-Double-Cheesburger, mit reichlich Majo garniert, präsentiert sich unser Testwagen. Eine schier nicht enden wollende Motorhaube bietet dem darunter schlummernden mächtigen 6,2-Liter-V8 eine standesgemäße Herberge.

Vollstrecker mit Dampfhammer-Power Nach Drehen des Zündschlüssels ist er da, der Augenblick, auf den wir gewartet haben: Das 432 PS starke Triebwerk erwacht mit dumpfem Donnern, gleich jenem eines mächtigen Gewitters in noch sicherer Entfernung. Nach einem kräftigen Tritt aufs Gaspedal entfacht der Motor einen Hurrikan. Unter bösartigem Fauchen erinnert das Gebrüll an jenes von zuweilen in idyllischen Waldviertler Gemeinden angebotenen Urschrei-Therapien, die schon manch unwissenden Einwohner aus dem Nachmittagsschlaf schrecken ließen.

5,2 Sekunden von 0 auf 100 km/h Die 275er-Pneus an den Hinterrädern verbeißen sich so gnadenlos im Asphalt wie der legendäre American Pitbull in die Kehle seiner Gegner: In nur 5,2 Sekunden ist Spurt aus dem Stand auf 100 km/h abgehakt. Damit lässt der Camaro auch manch protzigen und fast doppelt so teuren Schlitten aus dem deutschen Premiumsegment am Highway alt aussehen. Doch eignet er sich nicht nur hervorragend, um auf dem Drag Strip und der Quarter Mile gute Figur zu machen, auch sonst haben die Amis ganz ordentlich gearbeitet. Dem PS-Monster wurde ein „europäisches“ Fahrwerk

Originelles Retro-Design dominiert das Cockpit des amerikanischen Sportwagens

mit Einzelradaufhängung verpasst, die 1,8-Tonnen-Fuhre lässt sich dank Brembo-Stoppern auch brachial verzögern. Für vergleichsweise „wenig“ Geld – ab 60.800 Euro samt aller Extras an Bord – kann dieser American Dream erworben werden, der daraus resultierende Gewinn ist bei einem Verbrauch von rund 15 l/100 km besser an der Tankstelle investiert. Cooles Cruisen ist eine der Hauptstärken dieses Sportlers: Mit gerade mal 1.400 Umdrehungen schnurrte das Muscle Car bei Tempo 130 dahin – doch wehe, wenn es losgelassen! •

Chevrolet Camaro – im Test Topmodell: 6.2 V8 Coupe AT

Testmodell: 6.2 V8 Coupe MT

Hubraum | Zylinder

6.162 cm3 | 8

6.162 cm3 | 8

Leistung

405 PS (298 kW) bei 5.900/min 432 PS (318 kW) bei 5.900/min

Drehmoment

556 Nm bei 4.600/min

569 Nm bei 4.600/min

Beschleunigung | Vmax 5,4 s | 250 km/h

5,2 s | 250 km/h

Getriebe | Antrieb

6-Gang aut. | Hinterrad

6-Gang man. | Hinterrad

Ø-Verbrauch | CO2

13,1 l Super | 304 g/km

14,1 l Super | 329 g/km

Kofferraum | Zuladung

386 l | 431 kg

386 l | 431 kg

Basispreis | NoVA

62.300 € (inkl.) | 16 %

60.800 € (inkl.) | 16 %

Plus: mächtiger Auftritt zu verhältnismäßig fairem Kurs Minus: hoher Spritverbrauch, indirekte Lenkung Werksangaben

07-08/2013

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56-57 Gewinnspiel *** OK STS_Layout 1 11.07.13 18:17 Seite 62

Wellness und Sport auf höchstem Niveau Das 4-Sterne-Superior-Hotel Gut Weissenhof bietet seinen Gästen ein umfangreiches Verwöhn- und Sportangebot im schönen Ennstal.

D

ass Radstadt immer eine Reise wert ist, das wussten schon die Römer, die an der wichtigsten Nord-Süd-Verbindung zwischen Salzburg und Aquileia eine Siedlung gründeten. Bewohnt war der Ort aber bereits im 4. Jahrhundert v. Chr. zur Zeit der Kelten. Heute zählt die Stadt knapp 5.000 Einwohner und hat sich ganz dem Tourismus verschrieben. Doch nicht nur im Winter als Bestandteil der „Ski amadé“, auch im Sommer wird einiges geboten.

Direkt am Golfplatz Das 4-Sterne-Superior-Hotel Gut Weissenhof bietet gleich mehrere Möglichkeiten, so richtig auszuspannen. Direkt vor dem Hotel liegt ein 18-Loch-Golfplatz, das Haus selbst ist eingebettet

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Das Autohaus Nemecek stellt den Gewinnern für einen Tag einen Audi zur Verfügung

in eine parkähnliche Anlage, die Salzburger Bergwelt des oberen Ennstales trägt das ihre dazu bei, echte Wohlfühlstimmung aufkommen zu


56-57 Gewinnspiel *** OK STS_Layout 1 11.07.13 18:17 Seite 63

Auf nacht Radstad

ie S n e n Gewin n ersone zwei P l Gut r ü f t l a e ufenth im Hot einen A Halbpension inen Audi e . lus inkl nhof p Weisse ür einen Tag f

Seeparkhotel Klagenfurt:

„Wärmstens zu empfehlen“

lassen. Wer seinem Körper etwas Gutes tun möchte, der sollte sich die K&K-GutshofTherme nicht entgehen lassen. Ein beheiztes Pool darf dabei ebenso wenig fehlen wie eine Wellnesslandschaft mit Laconium, Tepidarium sowie Saunen und Dampfbädern. Krönender Abschluss ist ein Kaiserbad in der Sissy-Wanne mit Wohlfühlmassage und Prosecco.

Für Familien und Gourmets

Traumhafte Zimmer und ein Abendessen auf HaubenNiveau erwartet die Gäste im Gut Weissenhof

Doch auch Familien kommen im Hotel Gut Weissenhof nicht zu kurz, der Pferdestall sorgt ebenso für Kurzweil wie das Spielzimmer mit eigener

Kinderbetreuung. Das 5-gängige Verwöhn-Abendmenü mit Bioprodukten aus eigener Landwirtschaft auf Haubenniveau begeistert dann abends jung und alt. Nach einer erholsamen Nacht wartet ein ausgiebiges Frühstück auf die Gäste und erneut stellt sich die Frage, ob man lieber Golf spielt, wandert, reitet oder ganz einfach den Bademantel für den Rest des Tages anlässt. • (STS) HOTEL GUT WEISSENHOF 5550 Radstadt, Weissenhof 6 Tel. 06452/70 01 E-Mail: info@weissenhof.at Web: www.weissenhof.at

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Gewinnspielcoupon ausfüllen, ausschneiden und bis spätestens 15.9.2013 einschicken. Post: A&W Verlag GmbH, Inkustraße 16, 3400 Klosterneuburg Fax: 02243/36840-593, E-Mail: redaktion@flotteundwirtschaft.at

Name

Straße, Hausnummer

PLZ, Ort

Telefonnummer

Der Gewinner wird telefonisch verständigt. Keine Barablöse. Der Gewinn kann nicht auf Zweite übertragen werden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Nikolaus Targyik gewann einen Aufenthalt im Seepark Hotel Klagenfurt: „Unser Kurzbesuch gestaltete sich sehr entspannend. Daran hatte das Seepark Hotel großen Anteil. An der Lendlagune gelegen, bietet es die Möglichkeit erholsamer Spaziergänge, für gemütliche Stunden auf der Terrasse, im Garten oder im exquisiten Restaurant. Zu erwähnen ist natürlich auch der SpaBereich. Die Zimmer sind gepflegt und die aufliegende Lektüre durchaus niveauvoll. Speziell die Zimmer in Richtung des Lendkanals sind zu empfehlen. Ein reichhaltiger Picknickkorb rundete den gelungenen Besuch des Hauses ab. Wir können das Seepark Hotel wärmstens empfehlen.“


Illustration: Thomas Kriebaum

58 cartoon Gruber-Hueber *** OK STS_Layout 1 11.07.13 18:14 Seite 1

Österreichische

Durchschnittliche Druckauflage pro Ausgabe, Jahresschnitt 2012: 24.594 Auflagenkontrolle

Impressum: MEDIENINHABER, VERLEGER UND ANZEIGENVERWALTUNG A&W Verlag GmbH (FN 238011 t), 3400 Klosterneuburg, Inkustraße 16, T: +43 2243 36840-0, E: redaktion@flotteundwirtschaft.at, I: www.flotteundwirtschaft.at; Geschäftsführer und Chefredakteur: Gerhard Lustig, M: +43 664 8229485, E: lustig.gerhard@flotteundwirtschaft.at; Prokurist und Verlagsleiter: Philipp Hayder, M: +43 664 8223301, E: hayder.philipp@flotteundwirtschaft.at; Redaktion: Dr. Nikolaus Engel Dr. Werner Gruber, Dr. Kurt Holzbauer, Dr. Patricia Hueber, Mag. Severin Karl, Johannes Mautner Markhof, Mag. Heinz Müller, Dieter Scheuch, Stefan Schmudermaier (Leitung); Herausgeber: Helmuth H. Lederer, E: hhl@flotteundwirtschaft.at; Fotos: Stefan Schmudermaier, Michael Hetzmannseder; Anzeigenmarketing: Stefan Binder (Leitung), T: +43 2243 36840-522, M: +43 664 5285661, E: binder.stefan@flotteundwirtschaft.at, Xaver Ziggerhofer, T: +43 2243 36840-0, M: +43 664 2359051, E: ziggerhofer.xaver@flotteundwirtschaft.at; Grafik: graphics – A. Jonas KG, 3400 Klosterneuburg, Inkustraße 16, E: office@jonas.co.at; Druck: Ferdinand Berger & Söhne GmbH, 3580 Horn, Wiener Straße 80; Bezugspreis: Jahresabonnement (10 Ausgaben), Inland: ¤ 88 zzgl. Steuern und Porto; Gerichtsstand: LG Korneuburg; Verbreitete Auflage: 24.487 Stück; Erscheinungsweise: 8 x jährlich mit Supplements laut Mediadaten 2013; Grundlegende Richtung: unabhängige Fachzeitschrift für österreichische Firmenwagenbetreiber; Manuskripte: Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos wird keine Haftung übernommen. Sie werden nur retourniert, wenn Rückporto beiliegt.


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entspricht 19,72 ct/km ohne Anzahlung

nur für Unternehmer

nur für Unternehmer

Eine Marke der Daimler AG

Alle Preise sind unverbindlich empfohlene Endkundenpreise. CDI- und BlueTEC-Motoren mit Dieselpartikelfilter serienmäßig. * Bei den Leasingangeboten handelt es sich um Nutzenleasing von Mercedes-Benz Financial Services Austria GmbH, ohne Anzahlung, Laufzeit 36 Monate, Kilometerleistung 30.000 km/Jahr, Restwert garantiert, sämtliche Werte inkl. NoVA und 20% MwSt.; einmalige, gesetzliche Vertragsgebühr nicht enthalten, zzgl. einmaliger Bearbeitungs­gebühr in Höhe von Euro 150,– inkl. MwSt.; inkl. 4-Jahres-Wertpaket. ** In der Full-Service-Leasingrate sind Service- und ­Reparaturarbeiten für 36 Monate bzw. 90.000 km (je nachdem, was früher erreicht wird) enthalten. Kraftstoffverbrauch (NEFZ) 4,1–7,6 l /100 km, CO2-Emission 109–195 g /km.


Mazda Special 2013 Final**!sts_Layout 1 04.07.13 14:20 Seite 1

Medienkooperation

www.flotteundwirtschaft.at

Maßgeschneiderte Fuhrparklösungen von Mazda Autos, die nicht nur das Hirn, sondern auch das Herz ansprechen: vom sportivsparsamen Mazda6 über den brandneuen Mazda3 bis hin zum kompakten CX-5

Mazda CX-5

Der neue Mazda3

Das Plus für Firmen

Platz, Übersicht und kompakte Abmessungen ... ab Seite 4

Mit scharfer Optik unterwegs im Cyberspace ... ab Seite 8

Bereits ab dem ersten Auto gibt’s viele Vorteile ... Seite 11


Mazda Special 2013 Final**!sts_Layout 1 04.07.13 14:23 Seite 2

Neuankömmling Der neue Mazda3 bringt frischen Wind in die Kompaktklasse und punktet mit Design und Online-Vernetzung

ab Seite 8

Mazda6

2

Fesches Design und Komplettausstattung zum fairen Preis

Mazda CX-5

4

Das kompakte SUV überzeugt mit sparsamen Motoren

Mazda2

6

Der Cityflitzer punktet mit kompakten Abmessungen

Mazda5

7

Sieben Sitze und Schiebetüren als starkes Argument

Mazda MX-5

10

Verdeck auf, Sonne rein und einfach abschalten

Vielfahrer werden zu Gernfahrern Der neue Mazda6 überzeugt nicht nur mit schicker Optik, sondern auch mit sparsamen Motoren, viel Ausstattung und fairen Preisen.

K

odo nennt sich die Designsprache, die für die Linienführung des neuen Mazda6 verantwortlich zeichnet. Wichtiger, als sich das zu merken, ist die Tatsache, dass das Mittelklassemodell einfach gut aussieht. Und zwar egal, ob als Limousine oder Kombi. Von Langeweile keine Spur, die Front demonstriert Selbstbewusstsein und Kraft, auch die seitliche Linie und der Heckabschluss erfreuen das Auge des Betrachters. Mit diesem Design kann der Mazda6 auch bei Firmenkunden punkten, wenngleich ein schickes Outfit allein freilich noch nicht reicht, sich für ein Fahrzeug zu entscheiden.

Niedrige Verdichtung, niedriger Verbrauch

Service für Firmenkunden Vorteile gibt es bei Mazda bereits ab dem ersten Fahrzeug

Seite 11

Nicht zuletzt dank der neuen Skyactiv-Technologie hat der Mazda6 aber auch auf der technischen Seite einiges zu bieten. Für Vielfahrer besonders interessant sind die Turbodieselmotoren. Statt Downsizing setzt Mazda auf eine besonders niedrige Verdichtung von 14:1, was derzeit Weltrekord bedeutet. Die Verbrennung erfolgt dadurch homogener, die Bildung von Stickoxiden und Ruß wird verhindert. Eine Nachbehandlung der Abgase sowie ein NoxKatalysator sind dadurch nicht notwendig. Positiver Nebeneffekt: Der Verbrauch sinkt um Mit 489 Litern kann sich 20 Prozent. Im Schnitt findet auch der Kofferraum der der 150 PS starke Selbstzünder Limousine sehen lassen


Mazda Special 2013 Final**!sts_Layout 1 03.07.13 16:37 Seite 3

mit lediglich 4,2 Litern auf 100 Kilometer das Auslangen, die 175-PS-Variante genehmigt sich gerade einmal 0,3 Liter mehr.

Sportlicher Antritt Sorge, dass bei allem Sparwillen der Fahrspaß auf der Strecke bleibt, braucht man beim neuen Mazda6 nicht zu haben. In nur 9,0 bzw. 7,9 Sekunden zeigt die Tachonadel Tempo 100 km/h, das knackige, aber nicht zu hart abgestimmte Fahrwerk zeigt sich sehr harmonisch. Dank des Drehmoments von 380 bzw. 420 Nm ist zudem eine schaltfaule Fahrweise möglich. Apropos schalten, mit Ausnahme des Einstiegsbenziners sind alle Motoren mit einer 6-Gang-Automatik kombinierbar, gerade für Firmenkunden sehr angenehm. Und auch der Fuhrpark-Manager darf sich freuen, der Mehrverbrauch fällt minimal aus.

Das Cockpit von Limousine und Sport Combi ist aufgeräumt und ergonomisch, die Materialien sind hochwertig

Umfangreiche Serienausstattung Der Innenraum des neuen Mazda6 zeigt sich absolut auf der Höhe der Zeit und überzeugt mit ergonomischer Bedienung sowie feinen Materialien. Bereits die Basisausstattung „Emotion“ beinhaltet Klimaanlage, 4 elektrische Fensterheber, Zentralverriegelung samt Fernbedienung, Lendenwirbelstütze fahrerseitig sowie 6 Airbags und ESP. Ab dem „Challenge“ sind dann Klimaautomatik, Regensensor, abgedunkelte Scheiben, Nebelscheinwerfer, BluetoothFreisprecheinrichtung und ein City-Notbremsassistent an Bord.

Immer mehr Firmenkunden greifen zur Topausstattung „Attraction“ bietet darüber hinaus Xenon-Scheinwerfer, Tempomat, Einparkhilfe vorn und hinten, Spurwechsel- und Fernlichtassistent sowie beheizbare Vordersitze serienmäßig. Richtig opulent ist die Ausstattung des Topmodells „Revolution“ mit u. a. schlüssellosem Zugangssystem, 19-Zoll-Leichtmetallfelgen, Schiebedach, Ledersitzen, Fahrersitz mit Memory-Funktion und Bose-Soundsystem. Die Liste der Sonderausstattungen ist erfreulich kurz. Metallic-Lack für rund 550 Euro sowie das integrierte TomTomNavi für 600 Euro sind die wichtigsten beiden Aufpreisposten.

Großzügiges Platzangebot Das Platzangebot an Bord des Mazda6 ist mehr als ordentlich, egal ob Limousine oder Sport Combi. Auch im Fond lässt es sich aushalten. Trotz des sportiven Designs verfügen beide Modelle über einen Kofferraum, der weit mehr als nur dem Lifestyle dient. Die

Bis zu 1.648 Liter finden Platz im Heck des Sport Combi, das TomTomNavi gibt’s für 600 Euro

Limousine schluckt 489 Liter, der Laderaum lässt sich durch das Umklappen der Rücksitzlehnen zudem erweitern. Der Kombi schafft bereits in Standardkonfiguration 522 Liter, klappt man die Rücksitze um – was übrigens mit einem einfachen Handgriff funktioniert – lässt sich das Ladevolumen bis zu 1.648 Liter erweitern.

Sport Combi ohne Aufpreis Auch preislich präsentiert sich der neue Mazda6 als echte Alternative. Der 146 PS starke Benziner ist ab 26.990 Euro zu haben, der 150-PS-Selbstzünder ist mit 28.990 Euro ebenfalls sehr attraktiv positioniert. Käufer des Sport Combi haben zusätzlich Grund zur Freude, das Modell kostet keinen Cent mehr als die Limousine. Der Großteil der Firmenkunden gönnt sich eine der gehobenen Ausstattungsstufen, selbst das Topmodell fällt mit 40.290 Euro nicht aus dem Rahmen und erfreut seinen Fahrer auf jedem gefahrenen Kilometer. •

Mazda6 Mazda6 CD150 Limousine

Mazda6 CD150 Sport Combi

Hubraum | Zylinder

2.191 cm3 | 4

2.191 cm3 | 4

Leistung

150 PS (110 kW) bei 4.500/min 150 PS (110 kW) bei 4.500/min

Drehmoment

380 Nm bei 1.800–2.600/min 380 Nm bei 1.800–2.600/min

Beschleunigung | Vmax 9,0 s | 211 km/h

9,2 s | 210 km/h

Getriebe | Antrieb

6-Gang man. | Vorderrad

6-Gang man. | Vorderrad

Ø-Verbrauch | CO2

4,2 l Diesel | 108 g/km

4,4 l Diesel | 116 g/km

Kofferraum | Zuladung

489 l | 660 kg

522-1.648 l | 680 kg

Basispreis | NoVA

ab 28.990 € (inkl.) | 4 %

ab 28.990 € (inkl.) | 4 %

Das Plus für Firmen: sparsame Motoren, großes Platzangebot, umfangreiche Ausstattung, Sport Combi ohne Aufpreis Werksangaben

Der Mazda6 Sport Combi bietet viel Nutzwert und kostet nicht mehr als die Limousine

Medienkooperation

I3


Mazda Special 2013 Final**!sts_Layout 1 03.07.13 16:37 Seite 4

Editorial

Mazda für Herz und Hirn

Leidenschaftlich anders – dieses Motto beschreibt die neue Mazda Generation. CX-5 und Mazda6 sind die zwei jüngsten Lockmittel – gleichermaßen für Viel-, als auch für Gernfahrer. Und der neue Mazda3 ist für urbane Mobilität maßgeschneidert – kompakt, dynamisch und dank Smartphone im Cockpit jederzeit vernetzt mit dem Cyberspace. Mazda Technologie ist umweltfreundlich, bleibt einfach zu servicieren, günstig im Erhalt. Dank der hohen Mazda Qualität können wir unseren Kunden weitreichende Mobilität, möglichst ohne Ausfälle garantieren. Außerdem überzeugt Mazda immer mit der idealen Balance zwischen günstiger Anschaffung und hohem Werterhalt. CX-5 und Mazda6 liegen beim Wiederverkauf längst auf Augenhöhe mit den Branchenbesten. Nebenbei punktet Mazda auch mit emotionalen Werten: Erfrischendes Design, eine hohe Dosis Spaß und Komfort sind quasi der serienmäßige Motivationsbonus für alle Firmenfahrer.

Günther Kerle Geschäftsführer Mazda Austria

4 I Medienkooperation

Zeitgemäßer Allrounder mit hohem Werterhalt Mit dem CX-5 beweist Mazda neues Selbstbewusstsein, beim Werterhalt setzt sich das Kompakt-SUV auf Anhieb an die Spitze.

D

er Mazda CX-5 hat schon lange vor dem Start Wellen geschlagen. Als das Konzeptfahrzeug Minagi erstmals der Öffentlichkeit präsentiert wurde, war so manch einer noch skeptisch, ob es diese knackigen Linien auch tatsächlich in die Serie schaffen würden. Mazda hat Mut bewiesen, der CX-5 unterscheidet sich tatsächlich nur in ein paar Details von der Studie, keine Selbstverständlichkeit in der Welt der Autohersteller.

neuen Features auf. Der mittig platzierte Touchscreen dient als Kommandozentrale für Navi, Radio, Freisprecheinrichtung und Rückfahrkamera und überzeugt mit einfacher und intuitiver Bedienung. Die Kopplung Der Beginn einer neuen Ära des Telefons per Mit dem Kompakt-SUV bre- Das Touchscreen-Navigationssystem dient Bluetooth ist chen die Japaner auf zu neuen auch als Display für die Rückfahrkamera ebenso ein KinUfern, die Kodo-Designsprache ist auch beim neuen Mazda6 derspiel wie die Eingabe eines (Seite 2) zu finden, sie eröffnet eine neue Ära im Hause Mazda. Navigations-Zieles. ÜberDoch zurück zum CX-5. Der strotzt nur so vor Selbstbewusst- haupt zeigt sich der CX-5 vorsein und macht Lust auf mehr. Das Interieur schließt nahtlos an bildlich, wenn es um die Ergodie Linienführung der Karosserie an und wartet mit einigen nomie geht.


Mazda Special 2013 Final**!sts_Layout 1 03.07.13 16:37 Seite 5

Ergonomisch vorbildlich

Großzügiges Platzangebot

Die ideale Sitzposition ist – egal ob groß oder klein – schnell gefunden, der Fahrer wird dabei unterstützt von einem Totwinkel-Warner oder einem Spurwechselassistenten. Der Fahrspaß kommt beim kompakten SUV nicht zu kurz, die direkte Lenkung und das agile Fahrwerk zaubern ein Lächeln ins Gesicht des Piloten. Der 4x4-Aufpreis fällt mit 2.000 Euro übrigens sehr human aus, nicht nur für schneereiche Gebiete ist der Allradantrieb eine Überlegung wert.

So klein der Verbrauch, so großzügig das Platzverhältnis. Im Fond haben nicht nur Kinder Platz, auch Erwachsene sitzen dort komfortabel. Der Kofferraum schluckt 503 Liter, durch Umklappen der Rücksitzlehnen lässt sich das Volumen bis zu 1.620 Liter erweitern. Besonders praktisch: Die Laderaumabdeckung des Mazda CX-5 schwingt beim Öffnen der Heckklappe automatisch nach oben. Gerade jene Leute, die ihr Fahrzeug öfter Be- und Entladen, wissen den Wegfall der oft fummeligen Rollo zu schätzen.

Allradantrieb und Automatik Die beiden Motoren harmonieren gut mit dem sowohl als Fronttriebler als auch als Allrad erhältlichen CX-5. Die Skyactiv-Motoren überzeugen mit gutem Durchzug und niedrigem Verbrauch, Details dazu auf den folgenden Seiten. Erstmals ist bei Mazda nicht nur ein Benziner, sondern auch ein Turbodieselmotor in Kombination mit einem Automatikgetriebe erhältlich. Der Komfortgewinn ist gerade im städtischen Bereich deutlich.

Rekordverdächtig sparsam dank Skyactiv Wie effektiv die Automatik arbeitet, lässt sich am werksseitig angegebenen Spritverbrauch ablesen. Sowohl der Benziner als auch der Diesel liegen exakt auf dem Niveau des Handschalters. Auf dieses Niveau ist Mazda besonders stolz. Schließlich findet der frontgetriebene 150-PS-Diesel mit nur 4,5 Litern auf 100 Kilometer (119 g CO2/km) das Auslangen, der Benziner braucht gerade einmal 6 Liter (139 g CO2/km).

Schickes Cockpit, praktisches Navi und großer Kofferraum. Firmenfahrerherz, was willst Du mehr?

Mazda CX-5 Mazda CX-5 CD150 Hubraum | Zylinder

2.191 cm3 | 4

Leistung

150 PS (110 kW) bei 4.500/min

Drehmoment

380 Nm bei 1.800–2.600/min

0–100 km/h | Vmax

9,2 s | 202 km/h

Getriebe | Antrieb

6-Gang man. | Vorderrad

Ø-Verbrauch | CO2

4,6 l Diesel | 119 g/km

Kofferraum | Zuladung

503–1.620 l | 515 kg

Basispreis | NoVA

ab 26.990 € (inkl.) | 5 %

Das Plus für Firmen: kompakte Abmessungen, großer Kofferraum, sparsame Motoren, umfangreiche Ausstattung, Allrad optional Werksangaben

Bester Klassen-Werterhalt Ein wichtiges Kaufargument ist die Wertstabilität eines Fahrzeugs, auch hier kann der Mazda CX-5 voll punkten. Eurotax hat der Dieselversion mit Allrad nach 3 Jahren und 60.000 Kilometern einen Restwert von 53 Prozent attestiert, was die Spitze des Kompakt-SUV-Segments bedeutet. Ein Grund mehr, den CX-5 in die engere Wahl zu nehmen. •

Nicht nur optisch, auch in Sachen Verbrauch ist der neue Mazda CX-5 voll auf der Höhe der Zeit

Medienkooperation

I5


Mazda Special 2013 Final**!sts_Layout 1 03.07.13 16:37 Seite 6

Gerade im städtischen Bereich ist der Mazda2 dank seiner Wendigkeit der ideale Alltagspartner.

Der perfekte City-Flitzer I

n der Modellpalette von Mazda ist der 2er zwar der kleinste, seine Qualitäten hat der Japaner aber trotzdem. Gerade im urbanen Bereich spielt der Mazda2 seine Trümpfe voll aus, der kleine Wendekreis weiß da ebenso zu gefallen wie das agile Fahrwerk und der spritzige Motor. Mit diesen Eigenschaften punktet der Mazda2 auch bei Firmenkunden beziehungsweise Kurierdiensten, die hauptsächlich in der Stadt unterwegs sind. Der Kofferraum schluckt bis zu 787 Liter, somit eine ganze Menge.

Komplettausstattung Der Komfort bleibt dabei auch nicht auf der Strecke, Dinge wie elektrische Fensterheber, Zentralverriegelung mit Fernbedienung oder Servolenkung sind bereits im Basismodell enthalten, ebenso wie das Antischleuderprogramm ESP. Der Dreitürer ist als 1,3i Life mit 75 PS ab 11.490 Euro zu

Das ergonomisch einwandfreie Cockpit weiß auch als Arbeitsplatz zu gefallen

Mazda2 Mazda2 1.3i

Klein und oho – der Mazda2 punktet nicht nur mit seinen Abmessungen

Hubraum | Zylinder

1.349 cm3 | 4

Leistung

75 PS (55 kW) bei 6.000/min

Drehmoment

119 Nm bei 3.500/min

0–100 km/h | Vmax

14,9 s | 168 km/h

Getriebe | Antrieb

5-Gang man. | Vorderrad

Ø-Verbrauch | CO2

5,0 l Super | 115 g/km

Kofferraum | Zuladung

250–787 l | 450 kg

Basispreis | NoVA

ab 11.490 € (inkl.) | 4 %

Das Plus für Firmen: kleiner Wendekreis – ideal für die Stadt, umfangreiche Ausstattung, attraktive Preise Werksangaben

6 I Medienkooperation

haben, das Topmodell CD 95 GTA mit 95 PS Turbodiesel und äußerst üppiger Ausstattung – unter anderem Regensensor, Sitzheizung, Alufelgen, Tempomat, Klimaautomatik – kommt auf 19.990 Euro. Das optionale TomTom-Navi sorgt dafür, dass im Großstadtdschungel ebenso wenig verloren geht wie auf einsamen Landstraßen.

Wirtschaftlich Nicht nur bei den Anschaffungs-, auch bei den Unterhaltskosten zeigt der kleinste Spross der Mazda-Familie seine Qualitäten. Ein Blick auf die Verbrauchswerte macht deutlich, dass sich der Mazda2 durchschnittlich mit bereits ab knapp über 4 Litern zufrieden gibt und somit auch bei der Wirtschaftlichkeit voll punkten kann. •


Mazda Special 2013 Final**!sts_Layout 1 04.07.13 14:23 Seite 7

TeamTransport Mit praktischen Schiebetüren, Platz für bis zu 7 Personen und einem sparsamen Turbodieselmotor ist der Mazda5 das ideale Firmenauto für viele Branchen.

Der Mazda5 surft auf der praktischen Welle

E

s gibt Dinge, die sind einfach praktisch. Ein Drehverschluss beim Tetra-Pack zum Beispiel. Oder der Online-Check-in bei Flugreisen. Oder Schiebetüren beim Auto. Erst recht, wenn ein Fahrzeug beruflich genutzt wird. Nicht nur das Aus- und Einsteigen fällt deutlich leichter, auch das Beladen in engen Parklücken oder an der Straße ist praktischer als bei konventionellen Türen. Im Falle des Mazda5 geht der Komfortgewinn sogar noch weiter, schließlich lassen sich die Schiebetüren je nach Ausstattung sogar elektrisch öffnen und schließen. Entweder per Knopfdruck am Schlüssel oder mittels Taster vom Cockpit aus. Nicht nur Taxiunternehmen gönnen ihren Fahrgästen diesen Luxus.

Platz für bis zu 7 Personen

Beim Mazda5 lassen sich die Schiebetüren sogar per Fernbedienung öffnen

Luxus bedeutet auch, bei Bedarf mehr aus dem Auto machen zu können, mehr Personen Platz zu bieten, als es Standard in einem Pkw ist. Der Mazda5 wartet mit einer im Fahrzeugboden versenkten, dritten Sitzreihe auf, reisen nur 6 Personen mit, erlaubt die flexible „Karakuri“-Sitzkonfiguration eine 2+2+2-Anordnung. Das Kofferraumvolumen beträgt zwischen 112 (Siebensitzer) und 1.485 Liter bei komplett umgelegten Rücksitzen. Dass der Turbodieselmotor das beliebteste Aggregat in der MotorenMit bis zu 7 Sitzplätzen ist man für viele Aufgaben gerüstet familie ist, verwundert wenig. Der 1,6-

Liter-Selbstzünder leistet 116 PS und begnügt sich im Praxisschnitt mit knapp über 6 Litern auf 100 Kilometer. Dank des Drehmoments von 270 Newtonmeter ist tadelloser Durchzug gewährleistet, das Fahrwerk ist komfortabel, aber nicht zu weich abgestimmt. Ausgerüstet mit Klimaautomatik und Bluetooth-Freisprecheinrichtung ist der Mazda5 ein ideales Business-Mobil, das auch im Familieneinsatz überzeugt. •

Mazda5 Mazda5 CD116 Hubraum | Zylinder

1.560 cm3 | 4

Leistung

116 PS (85 kW) bei 3.600/min

Drehmoment

270 Nm bei 1.750-2.500/min

0–100 km/h | Vmax

13,7 s | 180 km/h

Getriebe | Antrieb

6-Gang man. | Vorderrad

Ø-Verbrauch | CO2

5,2 l Diesel | 138 g/km

Kofferraum | Zuladung

158-1.485 l | 635 kg

Basispreis | NoVA

ab 24.990 € (inkl.) | 6 %

Das Plus für Firmen: Platz für bis zu 7 Personen, Schiebetüren, variabler Innenraum, sparsamer Turbodieselmotor Werksangaben

Beim Personentransport kann der Mazda5 seine Qualitäten voll ausspielen

Medienkooperation

I7


Mazda Special 2013 Final**!sts_Layout 1 04.07.13 14:24 Seite 8

Editorial

Vorteile nicht nur für große Flotten Kleinere Unternehmen stehen beim Autokauf oft vor dem Problem, dass sie als Firmenkunden nicht wirklich ernst genommen werden und man für ein oder zwei Fahrzeuge noch nicht in den Genuss jener Vorteile kommt, die größere Flotten genießen. Dass bei 50 Autos ein anderes Rabattniveau erreicht wird als bei zwei liegt auf der Hand. Die Vorteile im täglichen Umgang mit dem Fahrzeug – vom Service bis zur Finanzierung – sollte man sich aber auch bei einem kleineren Fuhrpark nicht entgehen lassen. Während man anderswo oft nur belächelt wird, ist man bei Mazda ab dem ersten Auto ein vollwertiger Firmenkunde. Die Zeiten, in denen gerade im KMU-Bereich viele ihre Fahrzeuge wie der normale Privatkunde gekauft haben, die sind vorbei. Sie arbeiten schließlich hart für den Erfolg Ihres Unternehmens, warum sollten Sie sich daher nicht auch Vorteile sichern, die Zeit und Geld sparen? Mazda verfügt über Schwerpunkthändler in jedem Bundesland, spezielle Firmenservices bietet aber jeder der insgesamt 121 Händler. Punkten können die Mazda-Partner aber nicht nur mit guten Konditionen, sondern auch mit jenem familiären Flair, der die KMU in Österreich oft auszeichnet.

Stefan Schmudermaier Leitender Redakteur

8 I Medienkooperation

Leistung, Effizienz und Funktionalität Mit dem neuen Mazda3 setzt Mazda konsequent die KodoDesignlinie fort. Via Smartphone holt man sich nicht nur E-Mails, sondern auch 30.000 Radiosender ins Cockpit.

B

ei Mazda geht es Schlag auf Schlag. Nach dem Kompakt-SUV CX-5 und dem neuen Mazda6 erhält die Modellfamilie mit dem neuen Mazda3 abermals Zuwachs. Und was für einen! Der kompakte Fünftürer folgt ebenfalls der KodoDesignlinie, die moderne Linien mit einer feschen Sportlichkeit kombiniert. Von Biederkeit ist hier weder innen noch außen eine Spur zu sehen, der Mazda3 leitet eine neue Ära ein, nicht nur beim Design. Das Cockpit zeichnet sich durch sehr gute Ergonomie und eine perfekte Konnektivität mittels Touchscreen aus

Cockpit als Multimedia-Schnittstelle Das Interieur kann sich jedenfalls sehen lassen. Hochwertige Materialien und ein gelungenes Styling wissen auf Anhieb zu gefallen, die Bedienung erfolgt intuitiv einfach. Zentrales Element ist der 7 Zoll große Touchscreen in der Mitte des Armaturenbretts, zusätzlich gibt es einen Controller in der Mittelkonsole. Ein besonderes Highlight ist die Konnektivität des neuen Mazda3. Wer sein Smartphone – egal ob iPhone oder Android – mit dem Fahrzeug verbindet, dem stehen z. B. mittels einer speziellen App 30.000 Radiostationen weltweit offen,

Mazda3 Mazda3 5-Türer 1.5i Hubraum | Zylinder

1.496 cm3 | 4

Leistung

100 PS (74 kW) bei 6.000/min

Drehmoment

150 Nm bei 4.000/min

0–100 km/h | Vmax

10,8 s | 182 km/h

Getriebe | Antrieb

6-Gang man. | Vorderrad

Ø-Verbrauch | CO2

5,1 l Super | 119 g/km

Kofferraum | Zuladung

350–1.250 l | 610 kg

Basispreis | NoVA

ab 16.990 € (inkl.) | 5 %

Das Plus für Firmen: kräftige und sparsame Motoren, großzügiges Platzangebot, perfekte Konnektivität Werksangaben


Mazda Special 2013 Final**!sts_Layout 1 03.07.13 16:38 Seite 9

bringt es bei einer Leistung von 150 PS auf ein Drehmoment von 380 Nm und begnügt sich im Schnitt mit lediglich 3,9 Litern (104 g CO2/km). Der Selbstzünder ist auch mit einer Sechsgang-Automatik zu haben und erreicht bereits die Emissionsklasse Euro 6. Beim Spritsparen hilft auch das niedrige Gewicht des Mazda3. Die Grundversion bringt lediglich 1.190 kg auf die Waage, dank konsequenter Gewichtseinsparung ist das neue Modell sogar leichter als sein direkter Vorgänger.

eine Schnittstelle zu Facebook, Twitter und Co darf natürlich auch nicht fehlen, auf Wunsch werden SMS oder E-Mails sogar vorgelesen. Wer Wert auf hochwertigen Sound legt, der kann sich auf ein Bose-System freuen. Das neue Navigationssystem ist nicht nur einfach zu bedienen, ein 3-jähriges NaviUpdate sorgt dafür, dass das Kartenmaterial immer auf dem aktuellen Stand ist.

Viel Platz im neuen Mazda3

Neue Assistenten Um die Fokussierung des Fahrers auf die Straße zu unterstützen, ist ab sofort auch erstmals ein Head-up-Display verfügbar. Unterstützung gibt es aber auch von einer Vielzahl an Assistenzsystemen. Der City-Notbremsassistent verhindert bei Unaufmerksamkeit durch einen selbsttätigen Bremseingriff kleinere Auffahrunfälle, der SpurwechselAssistent überwacht den Toten Winkel und der adaptive Tempomat mit Abstandswarner ermöglicht komfortables und sicheres Cruisen mit automatischem Sicherheitsabstand zum Vordermann.

Rightsizing statt Downsizing Mit der neuen Mazda3-Generation halten nun auch 3 neue Triebwerke Einzug. Die Skyactiv-Technologie kam bereits bei CX-5 und Mazda6 zum Einsatz und setzt auf Rightsizing statt Downsizing. Statt einer Hubraumreduzierung mit einhergehender Turboaufladung hat Mazda u. a. das Verdichtungsverhältnis der Benzinmotoren mit 14:1 ungewöhnlich hoch, jenes des Turbodieselmotors mit ebenfalls 14:1 sehr niedrig angesetzt. Der 1,5-Liter-Benziner bringt es auf 100 PS, den Zweiliter gibt es mit 120 und 165 PS. Für flotte Firmenfahrer ist der mit 2 Turboladern bestückte 2,2-Liter-Diesel interessant, er

Mazda3: Die Highlights im Überblick • Online-Vernetzung Der neue Mazda3 ist die perfekte Schnittstelle zum Smartphone. E-Mails werden abgeglichen und vorgelesen, Navi-Adressen importiert, mittels App lassen sich 30.000 Radiosender hören.

Der neue Mazda3 ist als viertürige Limousine sowie fünftüriger Hatchback zu haben. Der lange Radstand sieht nicht nur gut aus, er kommt auch den Passagieren zugute. Kurze Überhänge sorgen für ein großzügiges Platzangebot, selten ging es in der Kompaktklasse so luftig zu wie im neuen Mazda3. Das Kofferraumvolumen liegt bei 419 bzw. 350 Litern, beim Fünftürer lässt sich das Gepäckabteil bei Bedarf und durch Umlegen der Rücksitzlehnen bis zu 1.250 Liter erweitern.

Die Alternative im Segment der Kompaktklasse Großzügig ist aber nicht nur das Platzangebot, sondern auch die Serienausstattung des neuen Mazda3. In bewährter Art und Weise stehen 4 Ausstattungsstufen (Emotion, Challenge, Attraction und Revolution) zur Verfügung, die perfekt auf Bedürfnisse und Wünsche des Fahrers abgestimmt sind. Unterm Strich ist der neue Mazda3 eine echte Alternative im heiß umkämpften Segment der Kompaktklasse. Er punktet nicht nur mit einer außen wie innen feschen Optik, sondern – und das ist bei einem Firmenfahrzeug noch wichtiger – mit sparsamen Motoren und niedrigen Unterhaltskosten. •

• Safety first Der neue Mazda3 verfügt über eine Vielzahl an aktiven und passiven Sicherheitssystemen und Assistenten, die den Fahrer bestmöglich dabei unterstützen, von A nach B zu kommen.

Dank des niedrigen Gewichts ist der neue Mazda3 besonders dynamisch zu bewegen

• Skyactiv-Motoren Sowohl die Benzinmotoren (100, 120 und 165 PS) als auch das 150 PS starke Turbodieseltriebwerk verfügen über eine Verdichtung von 14:1. In Kombination mit weiteren technischen Maßnahmen konnten Verbrauchswerte erzielt werden, die deutlich unter dem Klassenschnitt liegen.

Medienkooperation

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Mazda Special 2013 Final**!sts_Layout 1 03.07.13 16:38 Seite 10

Sonne rein, Alltag raus Ende der 1980er-Jahre leitete der Mazda MX-5 eine Roadster-Renaissance ein, die dritte Generation bietet weiter Fahrspaß pur.

A

ls Mazda im Jahr 1989 den MX-5 Roadster präsentierte, war nicht abzusehen, dass sich der Zweisitzer einmal zu einer echten Ikone entwickeln würde. Die ursprünglich angepeilten 5.000 Autos im Jahr erwiesen sich als grobe Fehleinschätzung, bereits bis Ende 1990 wurden über 140.000 Autos gebaut. Mittlerweile ist der MX-5 der meistverkaufte Roadster weltweit und rollt in 3. Generation auf unseren Straßen.

Geringes Gewicht, großer Fahrspaß Eigentlich kein Wunder, schließlich zieht der Mazda MX-5 den Fahrer sofort in seinen Bann. Die direkte Lenkung, das straffe Fahrwerk und das geringe Gewicht lassen den mit Stoffverdeck oder Stahlfaltdach erhältlichen Roadster agil wie kaum ein anderes Fahrzeug erscheinen. Gerade im kurvigen Geläuf ist der MX-5 voll in seinem Element, auf der Landstraße zaubert er seinen Piloten ein Lächeln ins Gesicht. Der 1,8-Liter-Vierzylinder leistet 126 PS, was auf den ersten Blick nicht viel erscheint. Dem Fahrspaß tut das keinen Abbruch, die Leistung ist absolut ausreichend. Wer es dennoch flotter mag, kann zum 160 PS starken 2.0i greifen.

Ein leistbares Vergnügen Nur in wenigen Autos kann man die Sorgen des Alltags so schnell hinter sich lassen wie im Mazda MX-5. Mit einem Handgriff lässt sich

das Verdeck öffnen, noch bequemer, wenngleich nicht so puristisch, ist das vollautomatische Klappdach des Roadster Coupé. Die Linienführung ist zeitlos elegant, bei Preisen ab 23.990 Euro ist der Fahrspaß erfreulicherweise zudem absolut leistbar. Noch dazu, wo Alufelgen, Sportsitze, elektrische Fensterheber und ein CD-Radio bereits zum Serienumfang zählen. •

Das Cockpit passt wie angegossen; blinzeln die ersten Sonnenstrahlen hervor, ist Cabriofeeling angesagt

Mazda MX-5 Hubraum | Zylinder Leistung Drehmoment 0–100 km/h | Vmax Getriebe | Antrieb Ø-Verbrauch | CO2 Kofferraum | Zuladung Basispreis | NoVA

Mazda MX-5 1.8i Roadster 1.798 cm3 | 4 126 PS (93 kW) bei 6.500/min 167 Nm bei 4.500/min 9,9 s | 194 km/h 5-Gang man. | Hinterrad 7,1 l Super | 167 g/km 150 l | 225 kg ab 23.990 € (inkl.) | 8 % Werksangaben

Waschechte Roadster-Qualitäten zu attraktiven Preisen zeichnen den Mazda MX-5 aus

10 I Medienkooperation


Mazda Special 2013 Final**!sts_Layout 1 03.07.13 16:38 Seite 11

Umfangreiche Lösungsanbieter statt reine Autoverkäufer Für Firmenkunden geht es beim Autokauf um weit mehr, als nur das Fahrzeug selbst. Mazda bietet daher maßgeschneiderte Dienstleistungen, die Zeit und Geld sparen.

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nton Heidenreich ist bei Mazda für die Entwicklung der Firmen- und Flottenkunden verantwortlich. Heidenreich ist bereits seit 2007 in der Automobilbranche tätig, das betriebswirtschaftliche Knowhow hat sich der 29-Jährige mittels FH-Studium der Betriebswirtschaft angeeignet. FLOTTE & Wirtschaft: Herr Heidenreich, verspüren Sie durch die neuen Modelle Rückenwind? Anton Heidenreich: Absolut! Mit dem CX-5 und dem neuen Mazda6 sind wir sehr gut aufgestellt. Das schlägt sich auch in einem positiven Interesse bei den Firmenkunden nieder. F&W: Wodurch zeichnen sich die neuen Modelle besonders aus und was machen sie für Firmenkunden interessant? Heidenreich: Es handelt sich bei Mazda6 und CX-5 um eine ganz neue Fahrzeuggeneration. Dank der sogenannten Skyactiv-Technologie sind die Fahrzeuge besonders wirtschaftlich, für Flottenkunden natürlich ein ganz starkes Argument. Aber auch optisch sind die Modelle absolut top und kommen gut an. F&W: Abseits der Produkte, wodurch zeichnet sich das Angebot von Mazda an die Firmen aus? Heidenreich: Wir verstehen uns als Lösungsanbieter, nicht als reine Autoverkäufer. Mit dem Verkauf des Fahrzeuges ist es nicht getan, Firmenkunden erwarten sich eine besondere Betreuung, die Mazda auch bietet. F&W: Wie sieht diese Betreuung im Detail aus? Heidenreich: Wir verfügen über Schwerpunkthändler in fast allen Landeshauptstädten. Insgesamt gibt es in Österreich 121 Händler, die alle auf den speziellen Umgang mit Firmenkunden geschult sind und zudem mit familiärem Flair punkten. Dort bekommt man als Firmenkunde z. B. ein maßgeschneidertes Finanzierungsangebot, eine Vollkasko-Versiche-

Anton Heidenreich, Flottenverantwortlicher bei Mazda Austria, bietet Firmenkunden viele Vorteile

rung ohne Bonus-Malus-System sowie eine bevorzugte Behandlung beim Service. F&W: Ab wie vielen Autos kommt man in diesen Genuss? Heidenreich: Bei Mazda bekommt man bereits ab dem ersten Auto den Status des Firmenkunden. Ich bin überzeugt, dass wir attraktive Modelle, Konditionen und Serviceleistungen bieten und wir damit auch verstärkt bei Firmen- und Flottenkunden punkten können. •

Mazda Flotte – das Plus für Firmen + Spezielle Konditionen bei Finanzierung und Versicherung bereits ab dem ersten Firmenwagen + Kalkulationssicherheit durch All-Inclusive-Pakete + Alles aus einer Hand beim lokalen Mazda-Händler + Überall mobil: hohe Qualität, umfangreiche Garantien (Garantieverlängerung bis zu 6 Jahren), flächendeckendes Servicenetz

Medienkooperation

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FLOTTE & Wirtschaft 07-08/2013