GEMEINDERATSWAHLEN IM WIPPTAL
WAHLBERECHTIGTE: 2.294, davon 1.140 Männer und 1.154 Frauen
über 27 Prozent der Stimmen, während die Bürgerliste „Gemeinsam für Wiesen Pfitsch“ auf Anhieb vier (26 %), die Freiheitlichen zwei Mandate (13,4 %) holten. Eines fiel an die Liste „Civica Val di Vizze“, für die Renato Bussola den Einzug in den Gemeinderat schaffte. Dieser sah diesmal von einer Kandidatur mit einer eigenen Liste ab und bemüht sich auf der Bürgerliste um die Gunst der Wähler. Die SVP stellt sich mit 17 Kandidaten der Wahl: Von den bisherigen Räten sind dies Vizebürgermeisterin Renate Ainhauser Delueg, die Referenten Johann Gasser und Werner Graus sowie Andreas Pupp. Simon Walter und Stefan Schwärzer verabschieden sich aus der Lokalpolitik. GEMEINSAM FÜR WIESEN PFITSCH Erwin Astenwald Renato Bussola Claudia Raffl Maria Luise Rainer Birgit Seehauser Valentin Sparber Günther Kerer
Für die Liste „Gemeinsam für Wiesen Pfitsch“ geht nur noch Ratsmitglied Erwin Astenwald zusammen mit weiteren sechs Kandidaten ins Rennen; Silvia Bacca, Arnold Mair und Klaus Schuster treten kein weiteres Mal an.
Ratschings
Sebastian Helfer: Konkurrenzlos Wenig spannend verspricht der Wahlkampf in der Gemeinde Ratschings zu werden. In der flächenmäßig größten Gemeinde des Wipptales, in der – so hat es den Anschein – das ausgeprägte Fraktionsdenken alle anderen politischen Überlegungen in den Hintergrund rückt, stellen sich bei der Gemeinderatswahl nur noch zwei Listen dem Wähler: die Liste Wipptaler Edelweiß Ratschings mit 20 und die Bürgerliste Ratschings mit gerade mal fünf Kandidaten. Von den 25 Kandidaten, die sich um 18 Ratssitze bewerben, sind sieben Frauen (28 Prozent). Damit bleiben in Ratschings nach der Wahl gerade mal sieben Räte außen vor. Die Wipptal-Edelweiß-Liste der SVP Ratschings deckt mit 20 Kandidaten, darunter sechs Frauen, alle Fraktionen sorgsam ab: fünf kommen aus Ridnaun, ebenso viele aus Mareit. Mit jeweils zwei Kandidaten bestückt wurden die Fraktionen Telfes, Jaufental, Gasteig, Inner- und Außerratschings. Der amtierende Bürgermeister Sebastian Helfer findet diesmal eine „g’mahnte Wies’n“ vor, tritt er doch ohne Gegenkandidaten aus den eigenen Reihen an. 2010 hatte er sich mit 55 Prozent der Stimmen gegen SVP-Herausforderer Karl Polig (37,7 %) und Paul Strickner (7,7 %) von den Freiheitlichen durchgesetzt. Sechs der 19 SVP-Gemeinderats-
BÜRGERLISTE RATSCHINGS
BISHERIGE MANDATSVERTEILUNG
Sebastian Helfer (SVP Wipptal Ratschings) findet als einziger Bürgermeisterkandidat eine „g’mahnte Wies’n“ vor.
kandidaten hatten bereits bisher im Rat Sitz und Stimme: Vizebürgermeister Thomas Strickner, die Referenten Karl Polig, Paul Gschnitzer und Gabriela Hilber sowie die Räte Matthias Braunhofer und Marlise Hofer Leitner. WAHLBERECHTIGTE: 3.551, davon 1.839 Männer und 1.721 Frauen
Für die neu gegründete Bürgerliste kandidieren fünf Personen, darunter auch der ehemalige Union-Gemeinderat Thomas Zössmayr und die beiden amtierenden Gemeinderäte Heinz Graus und Sabine Klotz. Letztere sind vor fünf Jahren für die „Freiheitlichen“ in die Ratschinger Gemeindestube eingezogen und wechselten 2013 ins Lager der vor kurzem aufgelösten Bewegung „Wir Südtiroler“. Die Freiheitlichen, die vor fünf Jahren 12,2 Prozent der Stimmen holten, schafften es diesmal gar nicht erst, eine Liste auf die Beine zu
SVP
8
Heinz Graus
BISHERIGE MANDATSVERTEILUNG
Gemeinsam für Wiesen Pfitsch
4
Thomas Zössmayr
SVP
17
Freiheitliche
2
Sabine Klotz
Die Freiheitlichen *
3
Lista Civica Val di Vizze
1
Roman Schwazer
*seit 2013 „Wir Südtiroler“
Wahlbeteiligung 2010: 77,0 %
18
Erker 05 I 15
Andreas Plattner
Wahlbeteiligung 2010: 84,6 %
SVP WIPPTAL RATSCHINGS Bürgermeisterkandidat Sebastian Helfer GEMEINDERATSKANDIDATEN Matthias Braunhofer (Hofer) Thomas Gasteiger (Blosegg) Paul Gschnitzer (Sparber) Günter Haller Norbert Haller Gabriela Hilber Marlise Hofer Leitner Aloisia Markart Huebser (Luise) Peter Lanthaler (Brosl) Josef Lazzari Karl Polig Heidi Schwazer Arnold Siller Thomas Siller Sybille Sparber Weissteiner Thomas Strickner Erwin Volgger Claudia Wurzer Luca Zenzale
stellen, ganz zu schweigen von der Union für Südtirol, die 2010 zwar noch kandidierte, mit lediglich 2,2 Prozent der Stimmen den Einzug in die Ratsstube aber deutlich verfehlt hat.