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ERKER 01 2026

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Erker Der

Jahrgang 38 - Jänner 2026

Poste Italiane SpA – Versand im Postabonnement Einzelnummer 0,75 Euro G.D. 353/2003 (abgeändert in Ges. 27/02/2004 Nr. 46) Art. 1,1 - Fil. Bozen - Postgebühr bar bezahlt - I.P.

Monatszeitschrift für das südliche Wipptal - Mensile per l’Alta Val d’Isarco

20 25 Verkehr | Stopp den Brummis Gesellschaft | Missstände in Schloss Moos? Politik | Wo die Gemeinden unser Geld investieren


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Jeden Monat neue Lesefreude. Ogni mese un nuovo piacere della lettura.

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Abo-Gutschein kann in der Unser ErkerDerbegleitet Sie monatlich Erker-Redaktion abgeholt werden. durch das Wipptal im Jahr 2026. Il buono per l’abbonamento può essere ritirato Il nostro Erker vi accompagnerà ogni mese presso la redazione dell’ Erker. attraverso la Wipptal nel 2026.

2026

Erker Der

Monatszeitschrift für das südliche Wipptal


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Impressum

Editorial

Der Erker erscheint monatlich in einer Auflage von über 7.200 Exemplaren. Eintragung am Landesgericht Bozen am 20.09.1989, Nr. 22/89 R.St., Eintragung im ROC: Nr. 005454 Bürozeiten: 8.00 - 12.00 Uhr 14.00 - 17.00 Uhr Freitagnachmittag geschlossen Eigentümer und Herausgeber: WIPP-Media GmbH

Liebe Leserin, lieber Leser, wir wünschen Ihnen ein gutes Neues Jahr. Ein gelingendes. Ein Jahr, ganz in Ihrem Sinne. Auch heuer möchten wir Sie wieder mit breit gefächertem Lesestoff aus Gesellschaft, Politik, Kultur und Sport aus unserem Bezirk begleiten. Debatten anregen. Und gerne auch immer wieder

Redaktionsanschrift: Der Erker Neustadt 20 A, 39049 Sterzing Tel. 0472 766876 I info@dererker.it www.dererker.it facebook.com/erker.sterzing/ Instagram: dererker_zeitschrift_wipptal

Ihre Meinung zu bestimmten Themen einholen.

Presserechtlich verantwortlich: Renate Breitenberger (rb)

Mit Spannung blicken wir im noch jungen Jahr auf die Olympischen Winterspiele im eigenen

Chefredakteur: Ludwig Grasl (lg) ludwig.grasl@dererker.it

Land mit Wipptaler Beteiligung. Auch der Weltcup auf Naturbahn in Jaufental verspricht einen sportlichen Höhepunkt. Kulturell schauen wir interessiert der zweiten Biennale zeitgenössischer Kunst in der Festung Franzensfeste zum Thema „Zusammen-kommen“ entgegen. Einen Dezibel-Knaller kündigt bereit jetzt das „Gegen die Stille”-Festival in Sterzing an. Politisch bewegen wir uns in diesem Jahr in ruhigerem Fahrwasser: 2026 ist ein wahlfreies Jahr. Im Frühjahr dürfte allerdings ein Referendum über die umstrittene Justizreform in Italien anstehen. Gesellschaftlich stecken wir inmitten zahlreicher Umbrüche: Künstliche Intelligenz, eine nie dagewesene Informationsflut und die Verbreitung unzähliger Desinformationen über soziale Medien führen zu einer rasanten, uns oftmals überfordernden Entwicklung. Die parlamentarische Demokratie hat einen harten Stand; die Polarisierung in der Gesellschaft nimmt zu. Und mit dem Thema Migration lässt sich länger schon leicht politisches Kleingeld machen.

Redaktion: Barbara Felizetti Sorg (bar) barbara.felizetti@dererker.it Renate Breitenberger (rb) renate.breitenberger@dererker.it Sportredaktion & Lektorat: Barbara Felizetti Sorg (bar) sport@dererker.it Redaktion italienischer Teil: Silvia Pergher (sp) silvia.pergher@dererker.it Sekretariat & Werbung: Barbara Fontana barbara.fontana@dererker.it Grafik & Layout: Alexandra Martin grafik@dererker.it

fordernd auch der demografische Wandel mit einer zunehmend alternden Bevölkerung. Die

Mitarbeiter dieser Nummer: Heinrich Aukenthaler, Paul Felizetti, Lorenz Grasl (log), Harald Kofler, Thomas Schwitzer (ts), Karl-Heinz Sparber, Caterina Fantoni (cf), Chiara Martorelli (cm), Dario Massimo (dm)

Schere zwischen Arm und Reich: Sie klafft in unserem reichen Land immer weiter auseinander

Titelseite: Erker

– steigende Mieten, überteuerte Wohnungen, höhere Lebenshaltungskosten, Kaufkraftver-

Druck: Tezzele by Esperia, Bozen

Der Klimawandel – er erfordert ein Umdenken in Wirtschaft und Gesellschaft. Trotz allem: Im Wipptal wird weiter über einen Zusammenschluss zweier Skigebiete nachgedacht. Heraus-

lust. Auch oder gerade wegen des florierenden Tourismus, der unser Land reich gemacht, Arbeitsplätze geschaffen und gleichzeitig grundlegend verändert hat. Denken wir nur an den geselligen Dorfwirt neben der Kirche, so wie wir ihn kennen: Es gibt ihn kaum noch. Leerer geworden sind auch unsere Kirchen. All diesen Herausforderungen werden wir uns künftig stellen müssen. Wir schauen in dieser Ausgabe auch wieder voraus und sagen Ihnen, in welche Bereiche unsere Gemeinden Ihr Geld investieren. In unserem Jahresrückblick schlagen Ihnen unsere Redakteurinnen Renate Breitenberger und Barbara Felizetti Sorg zudem noch einmal die denkwürdigsten Seiten des vergangenen Jahres auf.

Lesen Sie wohl!

Preise: Einzelnummer 0,75 Euro; Jahresschutzgebühr Wipptal 5 Euro; Jahresabo Inland 44 Euro; Jahresabo Ausland 75 Euro. Im Sinne des Art. 1 des Gesetzes Nr. 903 vom 9.12.1977 wird eigens darauf aufmerksam gemacht, dass sämtliche in dieser Zeitung veröffentlichten Stellenangebote, sei es im Kleinanzeiger wie auch in Formatanzeigen, sich ohne jeden Unterschied auf Personen sowohl männlichen als auch weiblichen Geschlechtes beziehen. Die Redaktion behält sich das Recht vor, Anzeigen und Beiträge unter Umständen zu kürzen, abzuändern oder zurückzuweisen. Für den Inhalt von Anzeigen gewerblicher Art zeichnet die Redaktion nicht verantwortlich. Eingesandte Bilder und Texte verbleiben im Eigentum der Redaktion. Mit Namen gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Herausgeber wieder und sind von der Redaktion nicht in allen Einzelheiten des Inhalts und der Tendenz überprüfbar. Nachdruck sowie Vervielfältigung jeder Art ausschließlich mit schriftlicher Genehmigung der Redaktion.

- Chefredakteur -

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Inhalt

60

14 14 Politik 8 Anpassung: Diäten erhöht 12 Entscheidung: Neues LKWFahrverbot eingeführt 17 Bezirk: 35-Millionen-EuroHaushalt genehmigt

Wirtschaft 16 Wipptal: Fast 90 Projekte realisiert 30 Gossensaß: Tourismusverein wird Tourismusgenossenschaft 30 Ratschings: Betrüger angezeigt

Gesellschaft & Umwelt 10 Sterzing: Für mehr Sicherheit am Eisack 14 Wiesen: Missstände in Schloss Moos? 36 Titelgeschichte: Das war 2025

Kultur

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15.01.26 Erker 01/26

Rubriken

58 Abschluss: Manifest für Sterzing übergeben

3 Impressum

60 Sterzing: Ein berührender Theaterabend

8 Aufgeblättert ...

68 Feier: Musikalische Botschafter unseres Landes

Pagine italiane 76 Intervista nuova dirigente scolastica

5 Leserbriefe 50 Jugendseite Whats Upp?! 52 Kinderseite 79 Laut § 84 Sportpsychologie 100 Sportmedizin 102 Veranstaltungen

78 Isabel Prota: la prima maniscalca dell’Alto Adige

104 Leute

80 Presentazione delle cronache

111 Aus der Seelsorgeeinheit

81 Un Manifesto per Vipiteno

112 Unterhaltung

106 Jahrestage

114 Kleinanzeiger

Extra Outdoorsport

116 Sumserin

83 Wintertriathlon: Hohe Ziele

118 Gemeinden

88 Rafting: Junge Mannschaft auf dem Weg nach oben

119 Vor 100 Jahren

91 Sportkegeln: Herbstmeister sind gekürt

Redaktionsschluss:

88

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1

Wir ,eben Ihrem Leben Raum.

Leserbriefe

Gemütlich oder beängstigend? Wenn man genauer hinsieht, kann man dem, was die Süd-Tiroler Freiheit über das Seniorenwohnheim Schloss Moos in Wiesen schreibt, zu 100 Prozent zustimmen.

Dia o spazio alla Vostr vi a.

zen Durchgang bitte mit einer anderen Farbe zu gestalten. Man hat mir diesen Wunsch verwehrt – mit der Aussage, das passe nicht in ihr Konzept. Nun stelle ich mir die Frage: Sollte das neue Zuhause im Seniorenwohnheim Schloss Moos Gemütlichkeit und Wärme ausstrahlen oder beängstigend wirken?

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Einfach schade!

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Überall gibt es eine Bank mit Lehne, aber im Schloss Moos, wo nur alte Menschen draufsitzen müssen, nicht.

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Ich bin mit meiner Mutter so oft diesen Weg zu ihrem Zimmer gegangen. Dieser Durchgang ist schwarz verkleidet. Sie hatte eine Riesenangst, da durchzugehen, da sie dement war. Ich habe die Führungskräfte des Seniorenwohnheimes sehr oft darum gebeten, diesen schwar-

Kaum eine Stadt in Südtirol hat mehr Winter-Olympiamedaillengewinner vorzuweisen als Sterzing und trotzdem kommt die Olympiafackel nicht ins Wipptal. Ich finde es einfach schade, dass Sterzing und das gesamte Wipptal hier nur Zaungast sind. Bei den Olympischen Winterspielen in Turin 2006 konnte das Olympische Feuer im Rathaus empfangen werden. Heuer, wo Antholz Austragungsort ist, scheint es nicht möglich gewesen zu sein, die Fackel in die Sportstadt zu holen, in mehreren anderen Orten Südtirols sehr wohl.

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Leserbriefe

Rosskopf: Immer mehr!

Was ist Glück? Alle reden von Glück und keiner meint dasselbe es wird mir geschenkt und genommen es ist so groß und dabei so klein dass ich es nicht finden kann Doch kein Grund unzufrieden zu sein gehe ich vielleicht in Lumpen schlafe ich etwa auf dem Boden muss ich im Müll nach Essen suchen Nein, ich lebe in Freiheit die mir ein würdiges Leben ermöglicht vor allem darf ich sagen was ich denke und das ist schon mal Glück genug. Prosit Neujahr! Maria Schumann

TED ERGEBNIS DEZEMBER Verfolgen Sie die Rennen unserer Wintersportler? DIE JÄNNER - FRAGE Bringt Olympia für das Land Südtirol einen Mehrwert? 6

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NEIN

41 %

Am Sterzinger Rosskopf soll ein weiteres Speicherbecken entstehen mit einem Volumen von 60.000 m³, dafür müssen 2 ha Wald weichen. Ziel ist es, das Skigebiet in kürzester Zeit zu beschneien. Für die Bevölkerung birgt dieses Projekt erhebliche Risiken. Niederschläge treten immer häufiger als Starkregen oder stationäre Gewitterzellen auf, die der Boden nicht aufnehmen kann. Sollte ein solches Ereignis am Rosskopf eintreten, sind schwere Folgen zu befürchten. Besonders brisant: Der Standort liegt mitten in einem Trinkwasserschutzgebiet. Das aus dem Eisack hochgepumpte Wasser ist oft verunreinigt, Bakterien können sich vermehren und über die Beschneiung ins Trinkwasser gelangen. Zusätzlich besteht die Gefahr, dass die massive Bodenverdichtung die darunterliegenden Quellen sogar zum Versiegen bringt. Laut staatlichem Wassernutzungsplan hat der Schutz des Trinkwassers oberste Priorität, vor allen wirtschaftlichen Interessen. Die Erderwärmung trifft Skigebiete an Südhängen wie den Rosskopf besonders stark. Südtirol zählt zu den wohlhabendsten Regionen Europas, doch der Drang nach „immer mehr“ gefährdet unsere Lebens-

grundlagen. Es ist höchste Zeit, Natur- und Umweltschutz ernst zu nehmen. Die Politik muss handeln – und wir ebenfalls. Trauen wir uns, unsere Meinung zu äußern: Es geht um unsere Zukunft! Werner Pichler, Tschöfs

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Schreiben Sie uns an info@dererker.it oder bringen den Leserbrief zu Bürozeiten in der Redaktion vorbei. Scriveteci a info@dererker.it o consegnate una lettera in redazione durante l'orario d'ufficio.

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FUGGERROPPE

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A Zwischenrechnung für des 21. Johrhundert


Ricordiamo il valore dell'umanità Scrivo queste righe con il cuore colmo di tristezza dopo aver appreso la notizia della scomparsa di una madre, travolta dal dolore provocato dalle notizie che hanno colpito ingiustamente il figlio. Non voglio entrare nel merito dei fatti, né giudicare ciò che è accaduto in passato. Vorrei soltanto invitare tutti - giornalisti, lettori, cittadini - a un momento di umanità e compassione. Ogni parola scritta, ogni titolo, ogni commento ha un peso. E quando quel peso cade su una persona, su una famiglia, su una madre, può trasformarsi in un macigno insopportabile. Non si tratta solo di dolore morale, ma di una ferita che scava dentro, giorno dopo giorno, fino a togliere il respiro e la forza di reagire. Le parole possono diventare come lame invisibili: non si vedono, ma incidono profondamente nel cuore e nella mente di chi le subisce. Le notizie passano, gli articoli si dimenticano, ma le conseguenze emotive restano, e a volte segnano per sempre. Dietro ogni nome stampato c’è una persona che vive l’umiliazione, la paura, la solitudine. C’è chi non dorme più la notte, chi si sente giudicato anche solo dagli sguardi, chi perde fiducia negli altri e, peggio ancora, in sé stesso. Il dolore mediatico non lascia lividi visibili, ma lacera dentro, in un silenzio che nessuno ascolta. Viviamo in tempi in cui tutto viene esposto, commentato, amplificato, spesso senza misura e senza pietà. Ma dietro ogni nome citato, dietro ogni volto che finisce su un giornale o in rete, ci sono esseri umani

veri - con fragilità, paure, speranze, con affetti che soffrono e si spezzano. Ogni volta che si colpisce una persona pubblicamente, non si colpisce solo lei, ma anche chi le vuole bene, chi la conosce, chi condivide con lei una parte di vita. Il dolore non fa rumore, ma consuma in silenzio, lentamente, chi lo porta dentro. È un dolore invisibile, e proprio per questo ancora più ingiusto: nessuno lo vede, pochi lo comprendono, ma chi lo prova ne resta segnato per sempre. Mi chiedo perché, dopo tanti anni, si scelga ancora di riaprire ferite che non si sono mai rimarginate. Cosa aggiunge tutto questo? Forse un titolo in più, qualche clic, un momento di curiosità … ma a quale prezzo umano? Abbiamo perso, forse, la capacità di guardare con compassione, di capire che la giustizia e la verità non si costruiscono distruggendo le persone, ma rispettando la loro dignità. La dignità non appartiene solo a chi è innocente o colpevole, ma a ogni essere umano. La morte di una madre, consumata nel dolore per il figlio, dovrebbe farci fermare tutti. Dovrebbe insegnarci che la sensibilità non è debolezza, ma forza. E che prima di scrivere, parlare o giudicare, dovremmo sempre chiederci: quale traccia lasceranno le mie parole nel cuore di chi le riceverà? Se anche una sola persona, leggendo queste righe, si fermerà un attimo a riflettere, allora forse la sofferenza di questa madre non sarà stata vana. Simona Pascu, Vipiteno

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Wirtschaft

geblättert ... vor 30 Jahren im Erker

Auf

1

Aktuell

01/1996 „Auf der Jagd nach EM-Titeln“: In Ridnaun steht mit der Biathlon-Europameisterschaft das sportliche Großereignis des Jahres im Bezirk an.

Diäten erhöht

–––––

Gelände wird enteignet Die Sadobre, die durch den Wegfall der EU-Binnengrenzen ihre einstige Bedeutung verloren hat, soll größtenteils enteignet werden. Das Gelände wird interessierten Betrieben zur Verfügung gestellt.

–––––

Die Einsiedler von Sterzing Einsiedler gibt es in fast allen Religionen. In Abgeschiedenheit suchen sie nach der höchsten Stufe der Frömmigkeit. Auch in Rust gab es eine Eremitage. Der letzte Einsiedler wurde dort 1804 in seiner Klause ermordet aufgefunden.

–––––

Tiefgarage Im Zuge des Schulneubaus für das Realgymnasium wird eine unterirdische Garage errichtet. Diese wäre auch zweigeschossig möglich gewesen, mit Kaufoption für Private. Das Interesse dafür war zu gering.

–––––

Skijöring-Landesmeisterschaften Ein Fest für Sport-, Trachten- und Pferdefreunde: In Ratschings finden die 19. Landesmeisterschaften im Pferdeschlittenrennen und Skijöring statt.

• Maiern: E-Werk rückt näher • Landesregierung für Mülldeponie • Mauls: 150 Jahre Kirchenchor St. Oswald • Il volto antico di Vipiteno • Mehr Hotelbetten gefordert

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Erker 01/26

Der Regionalrat hat Anfang Dezember die Amtsentschädigungen für Bürgermeister, Vizebürgermeister und Gemeindereferenten umfassend neu geregelt. Während die Anpassungen der Bürgermeistergehälter bereits in der Dezember-Ausgabe des Erker thematisiert wurden, rücken nun die Vizebürgermeister und Referenten in den Fokus. Auch ihre Entschädigungen wurden deutlich angehoben, was einer „gerechtfertigten Inflationsanpas-

sung“ entspricht, wie Franz Locher, Vizepräsident der Region, betont. Dominik Oberstaller, Präsident des Gemeindenverbandes, verweist darauf, dass es über zwei Jahrzehnte hinweg keine Anpassungen gegeben habe: „In über 20 Jahren, in denen nichts passiert ist, hat es insgesamt über 50 Prozent Inflation gegeben. Diese Erhöhungen waren überfällig und sind ein erster Schritt in die richtige Richtung.“ Die neuen Regelungen sehen eine Staffelung der Entschädigungen nach Einwohnerzahl vor. Davon

Wipptal: Gehälter der Vizebürgermeister und Referenten Gemeinde

Einwohner

Franzensfeste

Vizebürgermeister

Referenten

+%

bisher

neu

bisher

neu

1.053

1.549

1.840

1.361

1.616

+18,75

Brenner

2.322

2.048

2.355

1.361

1.565

+15,00

Freienfeld

2.726

2.115

2.432

1.405

1.615

+15,00

Pfitsch

3.091

2.405

2.694

1.801

2.017

+12,00

Ratschings

4.646

2.482

2.780

1.487

1.665

+12,00

Sterzing

6.960

2.746

3.110

1.972

2.233

+13,25

* Quelle: Regionalregierung; alle Angaben in Euro (brutto)


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profitieren insbesondere kleinere Gemeinden. Im selben Ausmaß wie die Amtsentschädigung der Bürgermeister wurde auch jene der Gemeindereferenten erhöht. Eingeführt wurden auch einige Änderungen am Kodex der örtlichen Körperschaften: Erhalten bei Gemeindewahlen künftig zwei Kandidaten die gleiche Anzahl von Stimmen, so wird dem Jüngeren – nicht wie bisher dem Älteren – der Vorzug gegeben. Die Zusammensetzung der Gemeindeausschüsse wird reformiert: Die zulässige Zahl der Referenten wird bereits vor den Wahlen je nach Einwohnerzahl (bei gleichbleibender Entschädigung) um eine „Einheit“

erhöht, die Höchstzahl muss dann verbindlich in der Satzung festgeschrieben werden. Der Gemeinderat kann dann aber beschließen, weniger Referenten zu ernennen. Erhöht werden auch die Sitzungsgelder der Gemeinderäte. In Gemeinden mit 501 bis 2.000 Einwohnern (Franzensfeste) erhalten die Räte künftig 60 Euro. 70 Euro bekommen die Räte in Kommunen von 2.001 bis 3.000 Einwohnern (Brenner, Freienfeld). In Gemeinden mit 3.001 bis 10.000 Einwohnern gehen an die Räte jeweils 80 Euro (Pfitsch, Ratschings, Sterzing).

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Die Landesregierung hat die Durchführungspläne für die Gewerbegebiete u. a. in Freienfeld (Sadobre), Ratschings und Sterzing (Unterackern) angepasst. Durch den Beschluss ermöglicht das Land den Unternehmen, landesweit insgesamt 380 Unterkünfte zu schaffen und dort zeitweilig und flexibel

Mitarbeiter zu beherbergen. Ziel ist es, die lokale Wirtschaft zu unterstützen und den angespannten Wohnungsmarkt zu entlasten. Für die Zuteilung der Unterkünfte – 67 sind es in der Sadobre, 17 in Unterackern – und die Kontrolle der Kriterien sind die Gemeinden zuständig.

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Aktuell

Zügige Umsetzung gefordert Auf der Jahresversammlung der Brenner Corridor Platform (BCP) diskutierten internationale Vertreter aus dem Bahnsektor vor kurzem über die Fortschritte und Ergebnisse der Expertengruppen, die darauf hinarbeiten, bis zur Eröffnung des Brenner Basistunnels und seiner Zulaufstrecken einen nahtlosen, interoperablen und harmonisierten Zugbetrieb entlang der Achse München-Verona sicherzustellen. Die Umsetzung eines vollständig interoperablen Korridors zählt zu den zentralen Zielsetzungen der BCP. Im Rahmen des von der Europäischen Kommission initiierten Brenner-Pilotprojektes wurden bereits konkrete Lösungen für einheitliche Bremsvorschriften, die Abschaffung der zweiten Person in der Lokführerkabine in Italien sowie die Reduktion bestehender Grenzkontrollen entwickelt. Der Brenner-Korridor dient als idealer Testkorridor für die Umsetzung eines einheitlichen europäischen Eisenbahnraumes, der seitens der Europäischen Kommission vorangetrieben wird. Mit dem Bau des BBT entfällt der bislang notwendige Halt an der Grenze. Um einen reibungslosen Betrieb zu gewährleisten, arbeiten Experten aus Deutschland, Österreich und Italien gemeinsam mit den europäischen Institutionen an harmonisierten Betriebsvorschriften. Durch eine länderübergreifende Analyse wurden insgesamt 60 Betriebsregeln für Lokführer in den drei Ländern verglichen. Während etwa die Hälfte der bestehenden Normen aufgrund der bestehenden grenzübergreifenden Homogenität keiner Anpassung bedurften, wurden für 36 Normen konkrete Harmonisierungsvorschläge erarbeitet und den national-verantwortlichen Stellen zur finalen Implementierung übermittelt.

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Sterzing

Für mehr Sicherheit am Eisack

Die neue Eisackverbauung im Zentrum von Sterzing

Vor 15 Jahren starteten die Planungen des Amts für Wildbachverbauung, um den Hochwasserschutz im Stadtbereich von Sterzing zu verbessern. Zwischen 2010 bis 2018 wurde der Eisack im südlichen Stadtbereich vertieft und neugestaltet. Mit dem Neubau der Hoferbrücke waren diese Arbeiten abgeschlossen. Ab Herbst 2026 beginnen die nächsten Schritte: Eisackverbauung im Zentrum und die Neugestaltung der Innsbrucker Straße. Die Kosten belaufen sich auf 15,5 Millionen Euro; die Finanzierung gilt als gesichert. Die Arbeiten, die nicht ganzjährig möglich sind, müssen bis Herbst 2029 abgeschlossen sein. Dies sieht das regionale EFRE-Programm vor. Die Maßnahmen umfassen eine Verbreiterung Flussbetts, das um zwei Meter tiefer gelegt und mit Natursteinen eingefasst wird. Im Zuge der Neugestal-

tung der Innsbrucker Straße, die bleiben. Geäußert wurden auch infolge der Flussbettaufweitung Bedenken zu möglichem Wasauf der Sterzinger Seite schmaler sereintritt in Erd- und Kellergewird, entsteht auch ein bachsei- schossen von Altstadtgebäuden tig erhöhter und über den Fluss während und nach der Bauphase. auskragender GehDerzeit befinden sich mehrere Gebäude weg. Von den derzeit in einer Roten Zone, 41 Parkplätzen bleieine Verbauung ist ben voraussichtlich dort nicht möglich. nur wenige übrig. Bürgermeister VolgBei der Projektvorger betonte, dass der stellung mit Fabio De Sicherheit der BürPolo und Zonendirekger höchste Priorität tor Philipp Walder im Bürgermeister Peter Volgger: beizumessen sei. Die November brachten „Sicherheit der Bürger Flussverbauung zielt Anrainer ihre Beden- hat höchste Priorität.“ darauf ab, die Stadt ken vor: Durch den Wegfall von Parkplätzen entlang besser vor Überschwemmungen der Innsbrucker Straße werden und einem 100-jährigen Hochwirtschaftliche Einbußen im Alt- wasser zu schützen. stadtbereich befürchtet. De Polo Nach Abschluss der rund vierjähbeteuerte, nach Möglichkeiten rigen Arbeiten folgt der Neubau zu suchen, einige Parkplätze zu der Brücke an der Nordeinfahrt erhalten. Zudem kündigte Bür- der Stadt mit einem geschätzten germeister Peter Volgger ein Investitionsvolumen von rund neues Parkleitsystem an. Amts- zehn Millionen Euro. Auch hierdirektor Walder versicherte, dass für sei die Finanzierung bereits alle Gebäudezufahrten gesichert gesichert. lg


STEVI versorgt den Rosskopf mit Strom – starke Partnerschaft aus dem Wipptal

Aktuell

PR □

Ab dem 1. Jänner 2026 wird STEVI den gesamten Energiebedarf des Skigebiets Rosskopf decken. Mit rund 3.000 Megawattstunden pro Jahr zählt der Rosskopf zu den energieintensivsten Betrieben im Wipptal. Die Vereinbarung markiert einen wichtigen Schritt für die regionale Energieversorgung und die Stärkung lokaler Wirtschaftskreisläufe. Hinter der neuen Partnerschaft stehen zwei junge Sterzinger: Paul Eisendle, Geschäftsführer der Neuen Rosskopf GmbH, und Ivan Seeber, Geschäftsführer der Stadtwerke Sterzing GmbH. Beide standen bereits als Jugendliche bei den Wipptal Broncos gemeinsam auf dem Eis und bringen nun ihr fachliches Know-how bewusst in lokale Unternehmen ein. Heute setzen sie diese Verbundenheit in einer wirtschaftlichen Zusammenarbeit fort, die dem gesamten Bezirk zugutekommt. Der Wechsel zu STEVI bedeutet nicht nur eine zuverlässige Energieversorgung, sondern auch einen klaren funktionalen Mehrwert für den Bezirk. Die Wertschöpfung bleibt vor Ort, die Einnahmen fließen zurück in den Gemeindehaushalt und kommen damit indirekt den Bürgerinnen und Bürgern zugute. Gleichzeitig werden lokale Kreisläufe gestärkt und neue Synergien im Wipptal geschaffen. „Die Stadtwerke Sterzing haben uns ein

ST~I

wirtschaftlich überzeugendes Angebot unterbreitet“, erklärt Paul Eisendle. „Gerade im Skibetrieb ist der Energiebedarf –

Ivan Seeber, Geschäftsführer der Stadtwerke Sterzing GmbH mit Paul Eisendle, Geschäftsführer der Neue Rosskopf GmbH

etwa für Beschneiung – ein entscheidender Faktor. Umso wichtiger ist ein verlässlicher, konsolidierter Energiepartner. Als Sterzinger freut es mich besonders, dass der Umsatz in der Gemeinde bleibt und damit der gesamte Bezirk profitiert.“ Für STEVI

Tradition verb ·ndet.

fügt sich die Zusammenarbeit nahtlos in die strategische Ausrichtung des Unternehmens ein. Ziel ist es, lokalen Betrieben attraktive Angebote zu machen und Schritt für Schritt auch energieintensive Strukturen im Wipptal zu betreuen. Mit dem Rosskopf wurde ein wichtiger Meilenstein erreicht. Auch aus politischer Sicht wird die Entwicklung begrüßt. Energiestadtrat Benno Egger betont: „Ich bin erfreut, dass die Stadtwerke Sterzing GmbH die heimische Wirtschaft bedient. Es ist gelungen, eine große Struktur im Sterzinger Raum als Partner für STEVI zu gewinnen – ein starkes Signal.“ Mit der neuen Partnerschaft zeigt STEVI, dass regionale Energieversorgung leistungsfähig, wirtschaftlich und zukunftsorientiert gestaltet werden kann – und dass starke Lösungen oft dort entstehen, wo lokale Kompetenz, Vertrauen und gemeinsame Geschichte zusammentreffen.

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19 0 7 Erker 01/26

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Aktuell

Umweltund Klimapreis Bis zum 27. März können sich Einzelpersonen, Vereine, Unternehmen, Institutionen und Gemeinden um den Südtiroler Umwelt- und Klimapreis 2025 bewerben. Dieser zeichnet Initiativen aus, die einen besonders innovativen, wirksamen oder vorbildlichen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz in Südtirol leisten. Eingereicht werden können Ideen, Projekte, Verbesserungsvorschläge sowie bisherige Umweltaktivitäten und -maßnahmen. Zu gewinnen gibt es in den Kategorien „Projekte und Ideen“ und „Maßnahmen und Aktivitäten“ Preise im Gesamtwert von 2.000 Euro. Nähere Infos auf www.transkom.it.

Weltweit erste Apfelseilbahn

In Predaia (Trentino) wurde die weltweit erste Seilbahn für den Transport von Äpfeln offiziell eingeweiht. Das Konsortium Melinda setzt dabei auf eine von Leitner realisierte Anlage, die ein Verarbeitungszentrum mit unterirdischen Kühlzellen in einer ehemaligen Mine verbindet. Die 1,3 km lange, vollautomatisierte Seilbahn transportiert stündlich bis zu 460 Behälter à 300 kg und ersetzt rund 5.000 LKW-Fahrten pro Jahr. Dadurch werden CO2-Emissionen deutlich reduziert und gegenüber herkömmlichen Lagern 30 Prozent Energie eingespart. Das Projekt wird zu 40 Prozent durch das EU-Programm Next Generation EU gefördert.

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Kein Durchmogeln mehr Neues LKW-Fahrverbot im Wipptal Begegnen sich zwei Sattelschlepper an den Engstellen in Mauls und Gossensaß, haben sie ein Problem: Sie kommen weder vorwärts noch rückwärts, stecken fest, blockieren die Straße, lähmen den Verkehr. Damit ist nun Schluss. Seit dem 16. Dezember dürfen in Gossensaß keine LKW mehr durchfahren, die länger als 10 m sind. Mauls ist für LKW ab 12 m tabu. Sie müssen wenden – in Gossensaß spätestens bei der Einfahrt nach Pflersch bzw. von Norden kommend bei der Kreuzung nach Pontigl, in Mauls am Kreisverkehr in Freienfeld bzw. von Süden kommend an der BBT-Baustelle in Mauls. Ausgangspunkt für den neuen Vorstoß war ein Treffen zwischen Landesrat Daniel Alfreider und allen Wipptaler Bürgermeistern. Man einigte sich darauf, die Längenbeschränkung auf ihre Machbarkeit zu prüfen. Nach dem technischen OK wurde das Land bzw. der Straßendienst umgehend aktiv und brachte die entsprechende Beschilderung an. Bei der bisherigen Gewichtsbeschränkung für 22-Tonner in Gossensaß war eine effiziente Kontrolle nicht wirklich möglich, da öffentliche, geeichte Waagen notwendig wären, um das aktuelle Gewicht der Ladung zu überprüfen. Längenlimits lassen sich einfacher und schneller kontrollieren. Ähnliche Regeln gelten bereits auf Passstraßen wie Mendel (10 m) oder Jaufen (12 m), in Ortskernen sind sie Neuland. Noch. Denn Land und Gemeinden ringen schon seit Langem um Lösungen: Der dichte Verkehr auf der Brennerautobahn drängt immer mehr LKW in die Dörfer, die unter Lärm, Abgasen sowie verstopften Ein- und Ausfahrten leiden. Das Längenverbot soll den Schwerverkehr ausbremsen, Ortskerne sicherer, leiser und sauberer machen. Das Verbot ist auch mit dem Unternehmerverband abgesprochen, der es gebilligt hat. Ziel- und Quellverkehr, Auf- und Abladen bleiben erlaubt. Muss ein Sattelschlepper etwa über die Landesstraße auf eine Baustelle nach Ritzail, kann der Fahrer beim Straßenbetreiber, dem Straßendienst, eine Ausnahmegenehmigung einholen. Land und Gemeinden erwarten sich, dass das Verbot bei Stau auf der Autobahn endlich Laster davon abhält, auf die Staatsstraße und die dortigen Dörfer auszuweichen. Um die Staatsstraße

zu entlasten, wird auch überlegt, die einseitige Auffahrt (Nord: Ausfahrt, Süd: Einfahrt) bei der ehemaligen BBT-Baustelle in Oberau für den Schwerverkehr freizugeben.

Landesrat Daniel Alfreider bei einem Lokalaugenschein mit Bürgermeisterin Verena Überegger und Vizebürgermeister Andreas Stafler (Freienfeld) sowie Bürgermeister Martin Alber (Brenner)

„Nachdem sich das Landesamt hauptsächlich durch meine Intervention unseres Problems angenommen hat, muss ich natürlich zufrieden sein“, so Martin Alber, Bürgermeister der Gemeinde Brenner, über das neue Verbot. Verena Überegger, Bürgermeisterin in Freienfeld, ist zuversichtlich, dass es wirkt – „obwohl Erfahrungen in Vahrn und Elzenbaum zeigen, dass Durchfahrtsverbote oft ignoriert werden“. In Elzenbaum wurde im Herbst Tempolimit 30 und ein Durchfahrtsverbot für gemeindefremde Bürger eingeführt, damit keine Sattelschlepper mehr geborgen werden müssen, für Anrainer keine materiellen Schäden mehr entstehen und unnötige Feuerwehreinsätze ein Ende haben. Doch schon wenige Wochen später mussten erneut steckengebliebene Fahrzeuge abgeschleppt werden. Letztlich bleibt das Verbot so wirksam wie seine Kontrollen. Diese werden laut Straßenverkehrsordnung von allen Polizeiorganen durchgeführt: von Staatspolizei, Carabinieri, Gemeindepolizei (sofern vorhanden bzw. eine Konvention mit Beauftragung dazu besteht) sowie allen anderen mit Polizeibefugnissen ausgestatteten Behörden. Wer beim Durchfahren erwischt wird, zahlt 87 Euro. Das Längenverbot für LKW gilt bis auf Widerruf. Nach dem Bau der Umfahrungsstraße in Gossensaß und Mauls wird die Verkehrssituation neu bewertet. rb


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1

Aktuell

Primar gesucht

Wiesen

Missstände in Schloss Moos? Landtagsabgeordneter Franz Ploner (Team K) hat sich im Landtag erkundigt, warum das Primariat für Anästhesie und Wiederbelebung am Krankenhaus Sterzing bisher nicht besetzt wurde. Den Wettbewerb hatte Dr. Hannes Dejaco bereits im November 2024 gewonnen. Zwei weitere Bewerber waren nicht zugelassen worden, da sie die Voraussetzungen nicht erfüllten. Trotz feststehendem Sieger wurde das Primariat allerdings nicht besetzt. Dr. Dejaco bewarb sich im Sommer 2025 auch um das Primariat der Anästhesie und Wiederbelebung am Krankenhaus Brixen, gewann das Auswahlverfahren und nahm die Stelle an. Im November übergab ihm der Sanitätsbetrieb zusätzlich die Leitung der Anästhesie am Krankenhaus Sterzing. Ein Verzicht auf die Stelle war nicht möglich, da Dr. Dejaco einziger Wettbewerbskandidat war. Laut Ploner hätte das Primariat in Sterzing bereits Mitte des Jahres ausgeschrieben werden sollen – direkt nach Abschluss des Auswahlverfahrens in Brixen.

© Diözese Bozen Brixen

Seelsorger für Missbrauchsbetroffene Gottfried Ugolini legt nach 15 Jahren seine Funktionen in der diözesanen Präventionsarbeit und im Projekt „Mut zum Hinsehen“ zurück. Künftig widmet er sich ausschließlich der seelsorglichen Begleitung von Betroffenen und Angehörigen von Missbrauch und Gewalt. Gründe für den Wechsel sind hohe Belastung und Erschöpfung. Die Diözese ordnet den Bereich Prävention und Aufarbeitung neu; neue Verantwortlichkeiten wurden bereits festgelegt. Ugolini bleibt in der Jugendseelsorge sowie in der Präventionsarbeit aktiv.

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Mit einer umfassenden Anfrage an den Landtag haben die Abgeordneten der Süd-Tiroler Freiheit Hannes Rabensteiner und Sven Knoll die Situation im Seniorenwohnheim Schloss Moos in Wiesen ins Rampenlicht gerückt. Die vorgebrachten Kritikpunkte, die von mangelnder Barrierefreiheit über fehlende Wohnlichkeit bis hin zu Personalproblemen reichen, werfen ein Schlaglicht auf drängende Fragen rund um die Pflegequalität in der Einrichtung. Nun liegen die Antworten der zuständigen Landesräte Rosmarie Pamer und Philipp Achammer vor. Ausgangspunkt der Kritik sind Hinweise mehrerer Bürger, die bemängeln, dass das Heim auch ein Jahr nach Bezug nicht altersgerecht eingerichtet sei. Genannt wurden etwa Außenbereiche, die für betagte oder eingeschränkte Menschen kaum nutzbar seien. Eine Sitzbank im Freien habe keine Lehne, ein Balkon könne aufgrund einer zu niedrigen Geländerhöhe nicht betreten werden, Türen würden sich nicht automatisch öffnen und Rollstuhlfahrern die selbstständige Fortbewegung erschweren. Zudem würden dunkle Durchgänge und ungleichmäßige Böden gerade für demenzkranke Bewohner erhebliche Hindernisse darstellen. Darüber hinaus wird kritisiert, dass Gemeinschaftsräume wenig einladend gestaltet seien und es an wohnlicher Atmosphäre mangle, weil u. a. keine

Bilder angebracht werden dürften. Wie die Heimleitung replizierte, seien Maßnahmen geplant, um den Außenbereich gemütlicher und altersgerechter zu gestalten; diese würden „im Rahmen der finanziellen Verfügbarkeit laufend umgesetzt“, wie die Montage von Sonnenschutzschirmen auf den Etagenterrassen, eines Sonnenschutzsegels auf der großen Dachterrasse und die teilweise Neugestaltung des Vorplatzes mit einer Schattenlaube und Sitzmöglichkeiten. Eine Geländeranpassung am Balkon, um diesen für die Heimbewohner wieder zugänglich zu machen, sei derzeit nicht möglich. Gestalterische Maßnahmen im Innenbereich hingegen seien durch den Denkmalschutz limitiert. Landesrat Philipp Achammer widerspricht zumindest einem Teil dieser Darstellung. Zwar müssten bauliche Maßnahmen genehmigt werden, ein generelles Verbot, etwa das Anbringen von Bildern mittels Nägeln, existiere jedoch nicht. Sollte sich dieser Vorwurf auf den Neubautrakt beziehen, sei dort lediglich das Material – nämlich Sichtbeton – ausschlaggebend dafür, dass keine Nägel verwendet werden können. Wie die Heimleitung betont, halten sich die Heimbewohner bereits jetzt „nicht ungern“ in den Räumen auf. Die Landesrätin für Soziales Rosmarie Pamer betont indes, dass Verbesserungen durchaus vorgesehen seien, auch für eine automatische Türöffnung suche man nach technisch wie ästhetisch zufrie-


1

© Mader Group

Aktuell

Seniorenwohnheim Schloss Moos: „Verbesserungen sind durchaus vorgesehen.“

denstellenden Lösungen. Dass dieser Prozess Zeit brauche, sei sowohl dem Denkmalschutz als auch den finanziellen Rahmenbedingungen geschuldet. Differenzen zeigen sich jedoch bei der Frage, ob gestalterische Anpassungen im Inneren vorgenommen werden sollen. Besonders die schwarzen Türbereiche, die demenzkranke Menschen irritieren, bleiben bestehen. Pamer verweist auf ein gesamtheit-

WiY

liches Farbkonzept, dem man aus Gründen der Planungskohärenz folgen müsse. Auch der Austausch der Bodenbeläge sei nicht möglich, da das Heim nach einem Neubau für 15 Jahre keine öffentlichen Beiträge für bauliche Änderungen erhalte. Zu den Personalfragen nimmt die Landesregierung ebenfalls Stellung. Landesrätin Pamer verweist dabei auf die entsprechende Antwort der Verwaltung von Schloss

Moos: „Der Personaleinsatz am Tag und auch nachts wird auf Basis des Stundenkontingents (Personalschlüssel bei aktueller Bettenanzahl) und nach Bedarf der Heimbewohner (Pflegeintensität) organisiert. Das Pflegeteam wird bei Anpassungen der Dienstplanung miteinbezogen und eine angemessene Betreuung ist dadurch garantiert.“ Die Abwanderung mehrerer Pflegekräfte wurde bestätigt, jedoch

relativiert. Acht Abgängen seit Jänner 2024 stünden vierzehn Neueinstellungen im Laufe des Jahres 2025 gegenüber. Die Heimleitung arbeite darüber hinaus an einem Reorganisationsprozess und nehme an Schulungen zur Personalführung teil. Die Vorwürfe, Beschwerden von Angehörigen würden ignoriert oder Mitarbeiter mit dem Satz „Wenn es dir nicht passt, dann geh!“ konfrontiert, weist die Einrichtung deutlich zurück. Man nehme Rückmeldungen ernst, könne jedoch nicht jeder Forderung nachkommen, insbesondere wenn diese grundlegende Gestaltungskonzepte betreffe. Insgesamt entsteht der Eindruck eines Spannungsfeldes, in dem historische Anforderungen, finanzielle Realitäten und pflegerische Bedürfnisse kollidieren. Darüber darf jedoch eines nicht vergessen werden: In einem Seniorenwohnheim sollten die Würde und die Lebensqualität der Bewohner stets an erster Stelle stehen. bar

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vn h.ru "'im,o r11,ovo. Erker 01/26

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1

Aktuell

Fast 90 Projekte realisiert Die Tourismusgenossenschaft Sterzing Pfitsch Freienfeld förderte zudem Kooperationsprojekte zwischen Tourismus, Landwirt-

re im Wipptal insgesamt 55 Leader-Projekte, 22 Interreg-Kleinprojekte und zehn Interreg-Mittelprojekte erfolgreich umgesetzt. Die Wipptaler Gemeinden investierten u. a. in die Gestaltung von Dörfern, öffentlichen Plätzen, neuen Gehsteigen und Naherholungsgebieten. Das Forstinspektorat Sterzing sanierte und verbesserte diverse Wege.

schaft und Tourismus. Die GRW Wipptal/ Eisacktal erstellte ein smartes Konzept im ländlichen Raum und unterstützte die Weiterentwicklung der „Eisacktaler Kost“. Auch Kleinbetriebe wie die Tischlerei Brunner GmbH (Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit) und die Garage Holzer GmbH (Anpassung an fahrassistenzgesteuerte Fahrzeuge)

© GRW Wipptal Eisacktal/LAG Wipptal

Am 31. Dezember ist die Förderperiode für Leader und Interreg ausgelaufen. Zwischen 2014 und 2022 haben verschiedene Akteu-

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konnten sich durch gezielte Projekte weiterentwickeln. Die Zusammenarbeit von Gemeinden, Tourismusverbänden, Bildungsreinrichtungen, Alpenverein, Milchgenossenschaften, Bergbahnen und anderen Organisationen führte zu zahlreichen Interreg-Projekten zur Aufwertung der Region; dazu zählen u. a. die Verbesserung von Grenzwegen, grenzüberschreitende Spielangebote, neue NaturKreativ-Räume, Gemeinschaftsgärten und „Essbare Gemeinden” (Sterzing), ein Projekt zur Weiterentwicklung der digitalen Gemeindestuben (Mühlbachl-Ratschings), die Digitalisierung historischer Akte (u. a. Brenner) und eine Studie zur Luftqualität im Wipptal. Zudem wurden mehrere mittelgroße Projekte realisiert wie die Weiterentwicklung der Alten Brennerpassstraße, eine Mountainbike-Runde um den Brenner, Themenwege (Knappenweg, Wassererlebnisweg, Energie- und Kraftplätze, Olpererrunde), die Aufwertung von Naherholungsgebieten (Ratschings, Trins) sowie ein Pilotprojekt zur Veredelung von Ziegenmilch. Insgesamt wurden 5,7 Millionen Euro an EUBeiträgen investiert.

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Politik

1

Wipptal

Bezirkshaushalt genehmigt Rund 35,7 Millionen Euro umfasst der Haushalt der Bezirksgemeinschaft Wipptal für das Jahr 2026. Dieser wurde Mitte Dezember einstimmig genehmigt. Der größte Teil des Haushaltes entfällt mit 15,2 Millionen Euro auf die Sozialdienste und mit 8,3 Millionen Euro das Seniorenwohnheim – das sind gleichzeitig auch die Bereiche, den die Bürger am unmittelbarsten wahrnehmen, wie etwa in den verschiedensten Einrichtungen für Senioren, Menschen mit Behinderung, kranke und pflegebedürftige Mitbürger, Menschen mit psychischen Problemen oder Familien und Einzelpersonen in Notlagen. Weitere 4,3 Millionen Euro gehen an die Verwaltung sowie 4,1 Millionen Euro an die Umwelt- und Technischen Dienste. 3,7 Millionen Euro sind reine Durchgangsposten. „Wir werden 2026 keine neuen Investitionen tätigen, sondern vielmehr das zu Ende bringen, was in der vorherigen Amtsperiode begonnen wurde“, betonte Bezirkspräsident Martin Alber. Dazu zählen die Verbesserung der Sicherheit auf dem Fahrradweg in Ried, die Errichtung einer Photovoltaikanlage bei der Bezirkskläranlage sowie die Effizienzsteigerung bei der Ausgabe und Verteilung von Mahlzeiten. Dafür stehen rund 5,5 Millionen

8,3 Millionen Euro fließen 2026 in das Seniorenwohnheim in Sterzing.

Euro bereit. „Jetzt ist die Zeit da, bestehende Kosten in den Griff zu bekommen und – wenn möglich – zu reduzieren, damit sie für die Mitgliedsgemeinden nicht zu unüberwindbaren Problemen werden“, so Alber. Auch das Jahr 2026 werde ein schwieriges Jahr, besonders in Bezug auf die Personalsuche im Sozialdienst. „Derzeit betreiben wir im Ausschuss Brainstorming, um Lösungen vor allem für das Seniorenwohnheim zu finden. Unser primäres Ziel ist es, die neue Struktur mit Leben zu füllen und sie qualitativ zu verbessern.“

Bezirkspräsident Martin Alber: „Wir müssen die Kosten in den Griff bekommen.“

In Kürze Die Verordnung zur Führung des Seniorenwohnheims wurde einstimmig abgeändert. Im Zuge einer Haushaltsänderung wurden Mehreinnahmen in Höhe von 628.000 Euro in den laufenden Haushalt eingebaut; sie fließen vor allem in Gehaltserhöhungen und Lohnanpassungen sowie in die Betreuung von nichtbegleiteten ausländischen Minderjährigen. bar

Findedein

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1

Politik

Sterzing

INVESTITIONEN 2026* Gemeindeeigene Gebäude: außerordentliche Instandhaltung

5.000

Gemeindeämter: Einrichtung/Möbel/Hardware

18.000

Historische Gebäude: außerordentliche Instandhaltung

15.000

Stadtpolizei: Ankauf Geräte/Hardware

20.000

Kindergarten „Löwenegg“: Einrichtung

5.000

Kindergarten „Löwenegg“: außerordentliche Instandhaltung

10.000

Kindergarten „M. Regina Pacis“: Einrichtung

5.000

Kindergarten „M. Regina Pacis“: außerordentliche Instandhaltung

5.000

Ital. Kindergarten: Einrichtung

5.000

Ital. Kindergarten: außerordentliche Instandhaltung

10.000

Grundschule „Dr. J. Rampold“: außerordentliche Instandhaltung

35.000

Deutsche Mittelschule: außerordentliche Instandhaltung

45.000

Ital. Schulzentrum: außerordentliche Instandhaltung

15.000

Bibliothek: Hardware

3.000

Bibliothek: außerordentliche Instandhaltung

5.000

Stadttheater: außerordentliche Instandhaltung

5.000

Investitionsbeitrag Bürgerkapelle Sterzing

10.000

Sportzone/Sportanlagen: Gerätschaften/Ausstattung

10.000

Sportzone/Sportanlagen: außerordentliche Instandhaltung

10.000

Balneum: außerordentliche Instandhaltung

20.000

Eissporthalle: außerordentliche Instandhaltung (Kühlturm)

10.000

Gärten/Kinderspielplätze: Ausstattung

15.000

Gärten/Parkanlagen: außerordentliche Instandhaltung

10.000

Stadtbildpflege

15.000

Müllentsorgung: Ausbau Sammelstellen/außerordentliche Instandhaltung

15.000

Müllentsorgung: Investitionsbeitrag an BZG Wipptal (Halle Müllsammelfahrzeuge)

29.280

Wasserwerk: Trinkwasserzähler, Ausstattung

10.000

Wasserwerk: außerordentliche Instandhaltung

20.000

Trinkwasserleitung Rosskopf

400.000

Abwasserentsorgung: außerordentliche Instandhaltung

69.000

Straßenwesen: Gerätschaften

10.000

Straßenwesen: außerordentliche Instandhaltung

65.659

Gemeindestraßen Fraktionen

30.000

Außerordentliche Straßenbeschilderung

10.000

Öffentliche Beleuchtung: außerordentliche Instandhaltung

35.000

Ländliches Wegenetz

15.000

Investitionsbeitrag FF Sterzing

16.000

Seniorenwohnheim: Investitionsbeitrag BZG Wipptal (Darlehen)

32.000

Seniorenwohnheim: Investitionsbeitrag BZG Wipptal (Neubau) Städtisches E-Werk: Anlagen/Maschinen/Zählerankauf

285.348 30.000

Städtisches E-Werk: außerordentliche Instandhaltung

47.000

Ankauf Selfin-Quoten

102.109

Insgesamt

1.527.396 * Alle Angaben in Euro

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Erker 01/26

„Geringer Spielraum“

400.000 Euro fließen in die Erneuerung der Trinkwasserleitung am Rosskopf.

lich über rund 990.000 Euro frei verfügen, der Restbetrag ist zweckgebunden. „Die Erstellung eines ausgewogenen Haushalts stellt jedes Jahr aufs Neue eine große Herausforderung dar, da im Rahmen der begrenzten Möglichkeiten möglichst „Es steht uns wie allen Bedürfnissen immer ein SparRechnung getrahaushalt zur Verfügung“, betonte gen werden muss“, B ü rg e r m e i s te r betonte Volgger. Peter Volgger „Der finanzielle einmal mehr bei Spielraum ist dader Vorstellung bei äußerst eng, der Haushaltsda ein Großteil der Ausgaben bereits planung. Rund festgelegt ist.“ 1,53 Millionen Bürgermeister Peter Volgger: „Sparen ist angesagt.“ Dennoch werde Euro stehen der die Gemeinde die Gemeinde für Investitionen zur Verfügung – IRPEF-Abgabe nicht erhöhen. dabei kann sie allerdings ledig- Die größten Brocken entfallen Auf seiner Dezember-Sitzung hat der Gemeinderat von Sterzing den Haushalt für das Jahr 2026 mit einem Volumen von 27,2 Millionen Euro genehmigt. Auf Investitionen entfallen rund 1,53 Millionen Euro.


Politik

1

Klimaneutralität als Ziel

auf die Trinkwasserleitung am Rosskopf (400.000 Euro), den Investitionsbeitrag an die Bezirksgemeinschaft Wipptal für den Neubau des Seniorenwohnheimes (285.348 Euro) und den Ankauf der Selfin-Quoten (102.109 Euro). In die außerordentliche Instandhaltung der Abwasser-

entsorgung fließen 69.000 Euro, in jene von Straßen 65.659 Euro. 47.000 Euro verschlingt die außerordentliche Instandhaltung des städtischen E-Werkes, 45.000 Euro jene der deutschen Mittelschule, 35.000 Euro jene der Grundschule „Dr. J. Domanig“. Mit 35.000 Euro schlägt die außerordentliche Instandhaltung der öffentlichen Beleuchtung zu Buche, mit 32.000 Euro die Rückzahlung des Darlehens für das Seniorenwohnheim und mit 30.000 Euro Investitionen in Anlagen und Maschinen im städtischen E-Werk. 30.000 Euro fließen in die Gemeindestraßen in den Fraktionen, 29.280 Euro in einen Beitrag an die Bezirksgemeinschaft für die Errichtung einer Halle für die Müllfahrzeuge, je 20.000 Euro in die außerordentliche Instandhaltung der

Wasserwerke und in die außerordentliche Instandhaltung des Balneums. Auf 16.000 Euro beläuft sich ein Investitionsbeitrag für die Feuerwehr Sterzing. Jeweils 15.000 Euro sind für den Ankauf von Hardware für die Gemeindeämter, die Erhaltung historischer Gebäude, das italienische Schulzentrum, die Ausstattung von Gärten und Kinderspielplätzen, die Stadtbildpflege, das ländliche Wegenetz und den Ausbau der Müllsammelstellen vorgesehen. Jeweils 10.000 Euro werden in den Ankauf von Geräten und von Hardware für die Stadtpolizei, den Kindergarten „Löwenegg“, den italienischen Kindergarten, den Kühlturm der Eishalle, die Sportanlagen, die Gärten und Parkanlagen, die Ausstattung des Wasserwerks, Gerätschaften für das Straßenwesen und die Straßenbeschilderung investiert. Mit einem Investitionsbeitrag in Höhe von 10.000 Euro wird die Bürgerkapelle Sterzing unterstützt. Der Haushalt wurde mit zwei Enthaltungen Jonas Gasser (Süd-Tiroler Freiheit) und Daniel Seidner (SVP) sowie einer Gegenstimme von Werner Graus (SVP) mehrheitlich genehmigt.

Mehrheitlich genehmigt wurde der Klimaplan der Gemeinde Sterzing, der von Emilio Vettori vom Unternehmen INEWA vorgestellt wurde. Seit zwei Jahren arbeitet ein eigens eingesetztes Klimateam auf Gemeindeebene daran; diesem gehören Verena Debiasi, Fabio Cola, David Hofmann, Matthias Delueg, Stefanie Amrain und Mario Sartori sowie die Abteilungsleiter Alexander Mühlsteiger, Claudia Haller und Kathrin Kral an; bei landwirtschaftlichen Themen wurde Christine Eisendle hinzugezogen, bei Mobilitätsthemen Markus Larch. Ziel sei es, ein Planungsinstrument zu entwickeln, um die vom Land vorgegebene Klimaneutralität zu erreichen. Dabei sollen die Emissionen um 55 Prozent, der Energieverbrauch um 21 Prozent reduziert werden. „Die Aufgabe der Gemeinde ist es, positive Rahmenbedingungen zu schaffen, um diese Ziele zu erreichen“, so Vettori. Bürgermeister Volgger zeigte sich überzeugt, dass die Gemeinde „die Ziele locker erreichen“ Verena Debiasi: „Stehen wir nicht geschlossen hinter könne. Sterzing sei bereits auf einem dem Klimaplan, geben wir guten Weg, müsse aber weiterhin seine ein schlechtes Zeichen.“ Hausaufgaben machen. „Natürlich sind auch Kompromisse zu finden. Insgesamt ist der Klimaplan jedoch ein Fahrplan, eine Grundlage für andere Planungsinstrumente der Gemeinde, ein lebendiges Instrument, das laufend zu ergänzen und zu aktualisieren ist“, so Volgger. Wichtig sei ein regelmäßiges Monitoring, das alle vier Jahre vorgesehen ist. Vor der Abstimmung richtete Verena Debiasi einen eindringlichen Appell an die Räte. „Der Klimaschutz ist das wichtigste Thema, das die Welt – und vor allem die Jugend – derzeit beschäftigt, schließlich geht es um die Zukunft – unsere eigene und die der nachfolgenden Generationen“, so Debiasi. „Wenn wir nicht geschlossen abstimmen, geben wir ein schlechtes Zeichen.“ Geschlossen fiel die Abstimmung dennoch nicht aus. Daniel Seidner (SVP) bemängelte etwa fehlende konkrete Maßnahmen, Werner Graus (SVP) machte auf inhaltliche Widersprüche im Dokument aufmerksam. Beide enthielten sich genauso wie Jonas Gasser (STF) der Stimme.

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Freiwillige Feuerwehren

UNTERNEHMENS- UND 1'10:FUßEJ{GABEN

Die Haushalte der Freiwilligen Feuerwehren von Sterzing (310.000 Euro) und Thuins (36.100 Euro) wurden von den Räten einstimmig gutgeheißen. bar Erker 01/26

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1

Politik

Brenner

Umfangreicher Haushalt genehmigt Einen Haushaltsvoranschlag mit einem Gesamtvolumen von 9,02 Millionen Euro und einen Investitionsplan, der rund 2,5 Millionen Euro umfasst, hat der Gemeinderat von Brenner auf seiner Dezember-Sitzung genehmigt. Angenommen wurde auch ein Beschlussantrag der Freien Liste, ein zweiter wurde abgelehnt. Ein auf den ersten Blick übermäßig umfangreicher Haushalt mit einem Gesamtvolumen von 9,02 Millionen Euro wurde von den Räten einstimmig genehmigt. Der mit Abstand größte Posten im Investitionsplan ist die energetische Sanierung und die Umgestaltung des Vereinshauses in Pflersch, für die 1,7 Millionen Euro vorgesehen sind – eine Summe, die zwar bilanziert werden, jedoch nicht zur Gänze mit Gemeindemitteln finanziert werden müsse, wie Bürgermeister Martin Alber betonte; Beiträge seien sowohl vom Land als auch vom Staat zu erwarten. Die Erstellung des Gemeindeentwicklungsplanes schlägt mit rund 124.000 Euro zu Buche,

Ratsmitglied ersetzt Nach dem Rücktritt von Franz Kompatscher rückt Christian Bacher (Freie Liste Gemeinde Brenner) in den Gemeinderat nach. Bürgermeister Martin Alber sprach Kompatscher seinen Dank für seine Mitarbeit im Gemeinderat aus und wünschte Bacher alles Gute.

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Erker 01/26

Bürgermeister Martin Alber: „Müssen uns auf Investitionen in veraltete Infrastrukturen einstellen.“

Das Vereinshaus in Pflersch wird energetisch saniert und umgestaltet.

die Rückzahlung an den Rotationsfonds für die Errichtung des Kindergartens mit 122.500 Euro. Für das Seniorenwohnheim in Sterzing sind insgesamt 102.000 Euro an Investitionsgeldern vorgesehen. Die außerordentliche Instandhaltung der Straßen schlägt mit 50.000 Euro zu Buche, jene der Kanalisierungen und Wasserleitungen mit 65.000 Euro bzw. 43.000 Euro. „Gerade in diesem Bereich sind viele Infrastrukturen veraltet und es kommt jährlich zu größeren Schadensfällen“, so Alber. „Künftig müssen wir uns sicher auf größere Investitionen in diesem Bereich gefasst machen.“ 50.000 Euro fließen in die Einrichtung des Kindergartens, 30.000 Euro in die Müllsammelstellen. Der Tourismusverein Gossensaß darf sich über einen außerordentlichen Beitrag in Höhe von 40.000 Euro freuen. 25.000 Euro sind für die Instandhaltung von Fahrzeugen vorgesehen. 22.000 Euro fließen in den Ankauf eines Rasenmäh-Robo-

ters, der mit weiteren 15.000 Euro bezuschusst wird. Die Rückzahlung des Selfin-Darlehens belastet die Gemeindekasse mit 23.500 Euro. Insgesamt umfasst das Investitionsprogramm Ausgaben in Höhe von rund 2,5 Millionen Euro. Ohne Gegenstimme genehmigt wurde auch das Einheitliche Strategiedokument für die Jahre 2026 – 2028. Feuerwehren Die Haushaltsvoranschläge der Freiwilligen Feuerwehren von Gossensaß (298.100 Euro) und Pflersch (64.700 Euro) wurden ohne Gegenstimme genehmigt. Beschlussantrag angenommen Eine längere Diskussion entbrannte ob eines Beschlussantrages der „Freien Liste Gemeinde Brenner“, in der es um die Sicherheit der Grund- und Mittelschüler in Gossensaß ging. Einerseits sei die Überquerung

der Tribulaunstraße unübersichtlich, andererseits ergäben sich im Ortsteil Strange immer wieder gefährliche Situationen. In ihrem Antrag forderten die Einbringer die Einführung eines Schülerlotsen sowie die Einführung eines kontrollierten Park- und Haltekonzepts im Bereich der Schulen. Wie Bürgermeister Alber betonte, handle es sich um einen sehr berechtigten Antrag, die Gemeindeverwaltung sei jedoch bereits dabei, Lösungen zu suchen und Maßnahmen zu ergreifen. So soll über die Bezirksgemeinschaft Wipptal in allen Gemeinden ein Freiwilligenmodell eingeführt werden, in dessen Rahmen auch Schülerlotsen eingestellt werden könnten. Wie Vizebürgermeisterin Brigitta Schölzhorn betonte, seien bisherige Gespräche mit möglichen Schülerlotsen negativ verlaufen, da sich viele Pensionisten nicht täglich binden lassen möchten. Angedacht werde die Aufteilung des Dienstes auf mehrere Personen. Gespräche seien auch mit den Schülerbus-


Politik

diensten geführt worden. „Diese sind bereit, in Zukunft eine leicht abgeänderte Route zu fahren, um die Gefahrenstellen etwas zu entschärfen“, so Schölzhorn. Notwendig sei zudem ein Treffen mit den Schülereltern, um diese für die Problematik zu sensibilieren. Der Beschlussantrag wurde einstimmig angenommen. Beschlussantrag abgelehnt Mit knapper Mehrheit abgelehnt wurde hingegen ein weiterer Beschlussantrag zur Aufwertung des Gemeindeparks und des Kinderspielplatzes. So sollte u.

a. ein neues Grundkonzept ausgearbeitet werden, um den Park zu einer sozialen Infrastruktur zu machen; bestehende Gefahrenbereiche sollten entfernt, die Sanitäranlagen geregelt beaufsichtigt und gereinigt, der Minirecyclinghof verlegt oder zumindest abgegrenzt werden. Zudem sollte anstelle der derzeitigen Holzhütten eine neue Serviceinfrastruktur geplant werden, die – verpachtet oder in Konzession vergeben – zur Bewirtung der Parkbesucher, der Eisläufer und des Schwimmbades genutzt werden kann. Wie Tommaso Femminella von der Freien Liste be-

tonte, sei diesbezüglich bereits vieles geschehen, nun „muss es aber weitergehen“. „Wir teilen die meisten Punkte, werden aber trotzdem nicht für den Antrag stimmen“, kündigte Bürgermeister Alber bereits zu Beginn der Diskussion an. Grund dafür sei ein Ideenwettbewerb, der 2026 im Rahmen der Umsetzung der Umfahrungsstraße durchgeführt werde und die Umgestaltung des Dorfzentrums von Gossensaß zum Inhalt habe. Mit fünf Ja- und sieben Nein-Stimmen sowie einer Enthaltung wurde der Antrag schließlich abgelehnt.

1

Julia Emilia Egartner verkauft. Einem Grundtausch mit Jasmin Kuppelwieser (Gp. 466/1, Gp. 368, Gp. 376 und Bp. 283 der K.G. Gossensaß) wurde ebenfalls einstimmig zugestimmt. Ein Dringlichkeitsbeschluss des Gemeindeausschusses, mit dem Mehreinnahmen in Höhe von 22.500 Euro in den Haushalt eingeplant wurden, wurde einstimmig ratifiziert. Die Gelder fließen in einen Beitrag an die Pfarrei Gossensaß für die Restaurierung einer Mauer (7.500 Euro), in die Müllsammelstelle Ladurns (5.000 Euro) und in die öffentliche Beleuchtung (10.000 Euro).

In Kürze

INVESTITIONEN 2026* Allgemeine Verwaltung: Ankauf Hardware

3.315

Allgemeine Verwaltung: außerordentliche Instandhaltung Immobilien

10.000

Kindergarten: Ankauf Einrichtung

50.000

Kindergarten: Ankauf Geräte

2.500

Schulen: Ankauf Einrichtung

15.000

Schulen: außerordentliche Instandhaltung

10.000

Schulen: Zuweisung Gemeinde Sterzing ital. Schulzentrum

14.000

Schulen: Zuweisungen Gemeinden Investitionen Mittelschule/Musikschule

2.500

Kultur: außerordentliche Instandhaltung

10.000

Kultur: energetische Sanierung und Umgestaltung Vereinshaus Pflersch

1.710.000

Freizeit: außerordentliche Instandhaltung Spielplätze

10.000

Sport: außerordentliche Instandhaltung Schwimmbad

7.000

Sport: außerordentlicher Beitrag Ankauf Rasenmäh-Roboter

15.000

Sport: Ankauf Rasenmäh-Roboter

22.000

Tourismus: außerordentlicher Beitrag Tourismusverein

40.000

Urbanistik: Gemeindeentwicklungsplan

124.227

Urbanistik: Klimaplan

10.000

Müllbereich: Errichtung/außerordentliche Instandhaltung Müllsammelstellen

30.000

Müllbereich: Zuweisung Bezirksgemeinschaft Errichtung Garage

11.500

Wasserleitungen: außerordentliche Instandhaltung

43.000

Kanalisierungen: außerordentliche Instandhaltung

65.000

Straßen: außerordentliche Instandhaltung Fahrzeuge

25.000

Straßen: außerordentliche Instandhaltung

50.000

Öffentliche Beleuchtung: außerordentliche Instandhaltung

10.000

Zivilschutz: Behebung Unwetterschäden

8.000

Fürsorge: Zuweisung Investitionen Seniorenwohnheim

12.000

Fürsorge: Zuweisung Investitionen Seniorenwohnheim Umbau

90.000

Wirtschaft: Rückzahlung Selfin-Darlehen

23.500

Rückzahlung Rotationsfonds Kindergarten

122.500

Insgesamt

2.546.042

Ein Teil der Bp. 53 und der Gp. 466/1 der K.G. Gossensaß wurde einstimmig an Luca Egartner und

bar

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Politik

Franzensfeste

Haushalt einstimmig genehmigt

Das Budget für Investitionen wird im Laufe des Jahres noch angepasst, sobald Beiträge und Verwaltungsüberschuss 2025 feststehen. Bürgermeister Thomas Klapfer zeigt sich zufrieden. „Wir kommen gut mit den derzeit verfügbaren Mitteln zurecht.“ Im Fokus steht heuer der Neubau des ehemaligen ANAS-Hauses an der Brennerstraße, das voraussichtlich im Mai fertiggestellt wird und Bürgern und Vereinen als „Haus der Begegnung“ dient. Zudem entschärft die Gemeinde risikoreiche Gefahrenzonen. In Mittewald sind zwei Steinschlagschutzdämme und Netze geplant. Mit dem Projekt ENRA setzt Franzensfeste einen wesentlichen Schritt in Richtung Energieeffizienz und Nachhaltigkeit. Das Rathaus mit neun Wohnungen, Gemeindediensten, Kindergarten und Ambulatorium wird energetisch saniert. Geplant sind Dämmmaßnahmen, der Austausch sämtlicher Rollos sowie eine Photovoltaikanlage. 80 Prozent der Gesamtkosten (1,6 Millionen Euro) werden durch den Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) gedeckt, der Rest über Eigenmittel. 250.000 Euro investiert die Gemeinde in die Umgestaltung des Freiheitsplatzes in Mittewald mit Sitzmöglichkeiten, einer neuen Bushaltestelle sowie einem Fußund Radweg über die neue Stahlbrücke, die in Kürze fertiggestellt wird und einem 100-jährigen

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© BBT-Beobachtungsstelle

Die Gemeinde Franzensfeste verwaltet in diesem Jahr einen Haushalt in Höhe von 4,1 Millionen Euro. Davon stehen 808.182 Euro für Investitionen zur Verfügung.

Mitte Jänner entscheidet sich, ob der Fußballplatz in Oberau (siehe Rendering) wiedererrichtet wird.

Hochwasser standhalten soll. Ein Vorprojekt für die neue Dorfplatzgestaltung und eine Studie über eine eventuelle Verlegung der Feuerwehrhalle sind in Auftrag gegeben. Kontrovers diskutiert wurde über die Zukunft des ehemaligen Sportgeländes in Oberau, das vor rund zehn Jahren der BBT-Baustelle weichen musste. Für die Planung der gesamten Zone bzw. für Enteignungen sind 200.000 Euro vorgesehen. Da es in Franzensfeste derzeit keine Fußballmannschaft gibt, schlugen einzelne Gemeinderäte u. a. vor, statt des Fußballplatzes einen großen Eislaufplatz mit Curling und Eisstockschießmöglichkeiten zu errichten. Andere Räte beharrten hingegen auf dem Fußballplatz, da 15 Jugendliche aus Franzensfeste in Aicha Fußball spielen, in der Gemeinde

Bürgermeister Thomas Klapfer: „Legen Augenmerk auf Verschönerung der Dörfer und die Entschärfung roter Zonen.“

derzeit über 150 Kinder zwischen sechs und 15 Jahren leben, der Gemeindeentwicklungsplan in den nächsten Jahren einen Zuwachs der Einwohnerzahl von etwa 26 Prozent vorsieht und Fußball eine inklusive Sportart ist. Mitte Jänner sollte feststehen, ob genügend Interessierte diese Sportart in Franzensfeste wieder beleben werden. Derzeit ist neben dem Fußballplatz ein

Erholungsgebiet mit Naturbadeteich vorgesehen. Zusätzliche Anlagen könnten die Zone ergänzen. Die BBT-Gesellschaft stellt insgesamt rund 4,5 Millionen Euro bereit. Noch offen ist, ob die aufgrund der BBT-Baustelle verlegte Staatsstraße bestehen bleibt oder wieder zurückgebaut werden muss. Die Antwort aus dem Verkehrsministerium ist noch ausständig. Land, BBT-Ge-

INVESTITIONEN 2026* Sportzone

166.595

Dorfeinfahrt Mittewald Freiheitsplatz

250.000

Enteignungen und technische Spesen

80.000

Instandhaltungen, Trinkwasserleitungen, Kanalisierung, Schulen, Kindergärten

90.000

Spesen Bauhof

45.000

Kapitalbeiträge (BZG und Schulen)

90.000

Insgesamt

808.182 * Alle Angaben in Euro


sellschaft und Gemeinde plädieren für einen Erhalt, zumal diese Lösung Kosten für den Rückbau einsparen würde und eine weitläufige Naherholungszone möglich wäre. Der Gemeinderat genehmigte einstimmig das einheitliche Programmplanungsdokument (DUP) und den Haushaltsplan für die Jahre 2026 – 2028.

KURZ NOTIERT Feuerwehren Der Gemeinderat hat die Haushaltsvoranschläge der Freiwilligen Feuerwehren von Franzensfeste (rund 25.000 Euro) und Mittewald (50.000 Euro) einstimmig genehmigt. Akustische Klassifizierung Verabschiedet wurde der Lärmschutzplan, der die Wohnqualität in verschiedenen Gebieten bewertet. Grundlage sind Messungen sowie die Einstufung von Industrie- und Handwerkerzonen nach ihren Umwelteinflüssen. Überschreitet die Lärmbelastung den Standard um zwei Klassen, dürfen keine Baugenehmigungen oder Wohnberechtigungen mehr erteilt werden. In Franzensfeste ist dies derzeit kein Thema. Die Wohngebiete unterscheiden sich maximal um eine Lärmklasse. Gemeinden teilen Energie Franzensfeste hat 2024 gemeinsam mit den Gemeinden des Eisacktales und dem strategisch-technischen

Kompass für Franzensfeste Der Gemeinderat hat das Gemeindeentwicklungsprogramm für Raum und Landschaft genehmigt. Es zeigt auf, wie sich die Gemeinde in den nächsten zehn bis 15 Jahren entwickeln wird. Prognosen des Landesinstitutes für Statistik ASTAT gehen davon aus, dass Franzensfeste inner-

Partner Kostner die Erneuerbare Energiegemeinschaft Eisacktal (EEG ISARCUS CER) gegründet. Seit November ist Franzensfeste offizielles Mitglied. Der Vereinigung können auch Privatpersonen, kleine und mittlere Unternehmen, Genossenschaften sowie lokale Behörden aus dem Einzugsgebiet beitreten. Die Mitglieder produzieren und/oder konsumieren gemeinsam sauberen, lokalen Strom aus Sonne und Wasser und erhalten nach einem festgelegten Schlüssel eine Förderung in Höhe von bis zu 0,13 Euro je Kilowattstunde geteilter Energie. Zudem gewährt ihnen der Staat für Produktionsanlagen eine Förderung von bis zu 40 Prozent aus dem staatlichen Wiederaufbaufonds (PNRR). Innerhalb 2027 lässt die Gemeinde Franzensfeste auf öffentlichen Dächern zwei neue Photovoltaikanlagen anbringen. Ein Klimaplan ist in Ausarbeitung, um den Energieverbrauch zu analysieren und Klimaschutzmaßnahmen für die Gemeinde zu entwickeln.

halb 2040 um bis zu 26 Prozent wachsen wird. Aktuell leben in der Gemeinde über 1.100 Einwohner. Ein Anstieg der Bevölkerung kommt der Gemeinde gelegen: Die Kindergärten in Franzensfeste und Mittewald haben noch Kapazitäten frei. Je mehr Einwohner, desto höher sind auch die Landesbeiträge. Außerdem wurde großzügig in die Wasserinfrastruktur und Kanalisierung investiert. Um zusätzlichen Wohnraum zu schaffen, wären abzüglich des erhobenen Leerstandes (7.904 m3) mindestens 20.694 m3 an Bauland nötig. Der Gemeindeentwicklungsplan sieht zweieinhalbmal mehr vor, um Preisspekulationen zu unterbinden. Zentraler Punkt des Plans ist die Festlegung der Siedlungsgebiete, deren Zweckbestimmung die Gemeinde auch ohne Genehmigung durch die Provinz definieren kann. Die Gemeinde strebt auch im Gewerbe und Tourismus ein Wachstum an. Zur Entlastung der Ortschaften sind verkehrsberuhigte Ortsdurchfahrten an der Brennerstaatsstraße und eine Umleitung des Schwerverkehrs über „Durcher“ in Mittewald geplant. Bestehen bleibt die Vision einer Seilbahn vom Bahnhof Franzensfeste nach Jochtal. Die sogenannte „Kaiserbahn“ soll auch an die historische Bedeutung des Bahnhofs Franzensfeste als wichtigen Knotenpunkt der Brennerbahn in der Zeit der Österreichisch-Ungarischen Monarchie erinnern. Das Gemeindeentwicklungsprogramm wird nun von den Landesämtern geprüft.

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Politik

Freienfeld

Oberste Priorität: Sicherheit und Zivilschutz Der Gemeinderat Freienfeld hat Mitte Dezember den Haushaltsvoranschlag und das einheitliche Strategiedokument für die Jahre 2026 – 2028 einstimmig genehmigt. Die Gemeinde verwaltet in diesem Jahr 7,83 Millionen Euro. Davon fließen rund 1,23 Millionen Euro in Investitionen. „Wir gehen verantwortungsbewusst mit den öffentlichen Geldern um, damit wir gut wirtschaften können“, so Bürgermeisterin Verena Überegger. Zu Jahresende wurden finanzielle Mittel um- und eingebucht, um in diesem Jahr mehrere Vorhaben fortsetzen zu können. Dazu gehören die Erarbeitung des Gemeindeentwicklungsplans (155.000 Euro), die Straßensanierung PartingesGschließ (200.000 Euro), die energetische Sanierung des Fraxenhofes (300.000 Euro), die Sanierung der Fahrradroute StilfesNiederried (175.000 Euro), die Projektierung für Maßnahmen im ländlichen Wegenetz in Schaitach (40.000 Euro), die Brückensanierung in Valgenäun (70.000 Euro), die Erstellung eines innerörtlichen Verkehrskonzeptes in Mauls (20.000 Euro) sowie die Erstellung einer Machbarkeitsstudie für die Brückensanierung in Pfulters (5.000 Euro). Das Jahr 2026 steht ganz im Zeichen von Sicherheit und Zivilschutz. In Niederried wird die Feuerwehrhalle erweitert. Sobald das Projekt für Schutzmaß-

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Erker 01/26

Die Arbeiten für Schutzmaßnahmen am Kirchgraben und Strutzergraben werden voraussichtlich innerhalb 2026 ausgeschrieben.

nahmen am Kirch- und am Strutzergraben mit Verbindungsweg steht und die Finanzierung gesichert ist (20 % aus Eigenmitteln), sollen die Arbeiten ausgeschrieben werden. Parallel dazu läuft die Planung eines Rückhaltebeckens in Elzenbaum. Im Bereich Infrastrukturen entstehen u. a. unterirdische Müllsammelstellen. Außerdem werden das ländliche Wegenetz saniert, die Trennkanalisation in Trens ausgebaut und der Friedhof in Mauls erweitert. Priorität haben auch Kultur und Lebensqualität: Bis zum Herbst ist das Haus der Dorfgemeinschaft Mauls energetisch saniert und erweitert, in Stilfes, Mauls und

Bürgermeisterin Verena Überegger: „Gehen verantwortungsbewusst mit öffentlichen Geldern um.“

Egg entstehen neue Baulose in den Wohnbauzonen. Zur Verbesserung der Mülltrennung installiert die Gemeinde Überwachungskameras am Strauchschnitt-Container, da die Deponie in Schabs schlecht getrennten Strauchschnitt künftig nicht mehr annehmen will. Die Trinkwassergebühren steigen in diesem Jahr leicht an, die Abwassergebühren sinken minimal, der Mülltarif bleibt gleich. Der Schuldenstand ist 2025 durch die Rückzahlung der drei Rotationsdarlehen für Glasfaser von rund 1,6 Millionen Euro auf gut 540.000 Euro gesunken. In der Haushaltsdiskussion regte SVP-Rat Ulrich Rainer ein über-

sichtlicheres Dokument an, um als Kontrollorgan besser nachvollziehen zu können, woher das Geld kommt und wohin es fließt. SVP-Rat Alfred Sparber bemängelte geringe Investitionen in Stilfes. Bürgermeisterin Überegger entgegnete, dass bei vergangenen Gemeinderatssitzungen Mittel zweckgebunden worden seien, etwa für die Wohnbauzone. Nach der Friedhofserweiterung in Mauls steht die Sanierung der Kapelle in Stilfes auf dem Programm. Jugendbeirat gegründet Bisher brachten Jugendliche bei Workshops mit Jugenddienst


Politik

1

Kurz notiert

und Gemeinde Ideen ein, nun können sie es in Form eines Beirates tun. Der parteiunabhängige Jugendbeirat besteht aus fünf bis 15 Gemeindebürgern zwischen 14 und 26 Jahren, tagt viermal jährlich, berät den Gemeinderat, bringt Anliegen der Jugend ein und arbeitet bei jugendrelevanten Themen mit. Alle Räte sind sich einig, dass es einen Jugendbeirat braucht. Uneins sind sie sich über die Geschäftsordnung. SVP-Rat Ulrich Rainer kritisierte vor allem die Ernennung der Mitglieder durch den Ausschuss anstatt – wie bei Gremien üblich – durch den Rat. Die Altersspanne sei zu weit gefasst; stattdessen sollten Jugendliche bis 18 Jahre angesprochen werden, ältere können bereits für die Gemeinderatswahl kandidieren. „Ein 14-Jähriger hat völlig andere Anliegen als ein 25-Jähriger“, so SVP-Rat Alfred Sparber. Er befürchtet, dass sich Jüngere

MITGLIEDER GESUCHT Am 18. Jänner lädt die Arbeitsgruppe um Jugendreferentin Stefanie Eisendle zu einem Infoabend in der Sportzone Freienfeld, wo die beratenden Aufgaben des Jugendbeirates vorgestellt und offene Fragen beantwortet werden. Beginn ist um 17.00 Uhr, anschließend ist ein gemeinsames Kegeln geplant. Interessierte können sich auch direkt bei Simon Markart (E-Mail simon. markart.2002@gmail.com) melden.

nicht melden und sich gegen Ältere nicht durchsetzen können. Angesprochen wurden auch die ungerade Mitgliederzahl und das doppelte Stimmrecht des Vorsitzenden bei Stimmengleichheit. Die Geschäftsordnung, gültig für mindestens zehn Jahre, sollte gut durchdacht sein, so SVP-Rat Ulrich Burger. Die Arbeitsgruppe aus Vertretern des Jugenddienstes und Gemeinderates hatte sich bei deren Ausarbeitung an anderen Jugendbeiräten orientiert. Die meisten bestehen aus einer ungeraden Mitgliederzahl, was Abstimmungen erleichtere, so FLF-Rat Simon Markart. Die Ernennung durch den wöchentlich tagenden Ausschuss ermögliche eine einfache, schnelle und flexible Handhabung, so Bürgermeisterin Überegger. Für Jugendliche sei es nicht wichtig, wer sie ernennt, sondern dass sie der Gemeinderat wertschätzend aufnimmt. Bei Ein- und Austritten, etwa wegen Auslandsstudien, könne rasch Ersatz nominiert werden – immer durch Bewerber, die motiviert sind und vom Gremium vorgeschlagen werden. Die Altersspanne sei bewusst gewählt, um auch 18- bis 25-Jährigen eine Stimme zu geben, die in vielen Gemeindestuben fehlen, so Markart. Der Jugenddienst unterstützt vor allem jüngere Mitglieder, ein Beirat für Kinder im Mittel- und Grundschulalter ist in Planung. Ähnlich sehen es auch FLF-Rätin Doris Moser („Altersspanne gewährt Jugendlichen mehr Handlungsfähigkeit und dem Ausschuss schnelles Reagieren“) sowie FLF-Rat Hubert Fleckinger („Geben wir der

Jugend Vertrauen – sie organisiert sich selbst“). Die Referenten Andreas Stafler und Zeno Frei plädierten für einen einstimmigen Beschluss als Zeichen an die Jugend. Dies sei auch in Sinne der SVP-Fraktion, so Sparber. Warum nicht Verbesserungsvorschläge von Ulrich Rainer einfließen lassen, der viel Erfahrung in der Arbeit mit Jugendlichen hat? „Die Geschäftsordnung wurde so definiert, um einfach, gut und schnell arbeiten zu können und Jugendliche zur Mitarbeit zu motivieren“, so die Bürgermeisterin. Die Vorschläge des Jugendbeirates werden dem Gemeinderat zur Abstimmung vorgelegt. „Können wir mit dieser Geschäftsord-

Die Haushaltsvoranschläge der Feuerwehren von Elzenbaum (31.200 Euro), Mauls (47.380 Euro), Stilfes (92.250 Euro) und Trens (49.200 Euro) wurden einstimmig genehmigt. Rechnungsprüfer der Eigenverwaltung Bürgerlicher Nutzungsrechte sind Bernadette Markart, Simon Huebser, Wilhelm Wieser (Stilfes) sowie Dietmar Saxl, Manuela Knollseisen und Ernst Gantioler (Mauls). nung gut arbeiten, belassen wir sie. Wenn nicht, ändern wir sie ab.“ Sie wurde schließlich bei vier Enthaltungen (Zeno Frei, Alfred Sparber, Ulrich Burger und Ulrich Rainer) genehmigt. rb

Investitionen 2026* Investitionsbeitrag Gemeinde Sterzing für Mittelschule und italienisches Schulzentrum

211.610

Sanierung und Asphaltierungsarbeiten Straße Gschließ-Partinges (Unwetter 2024)

169.650

Sanierung ländliches Wegenetz Straße Flans und Hofzufahrt „Schmiller“

160.000

Trennsystem Trens

154.500

Investitionsbeiträge an die Bezirksgemeinschaft Wipptal für Seniorenwohnheim

110.200

Außerordentl. Instandhaltung Gemeindeimmobilien und Straßen

89.990

Friedhofsgestaltung Mauls

50.000

Spielplätze

40.000

Erweiterung Haus der Dorfgemeinschaft Mauls

32.110

Ankauf Einrichtung, Geräte, Maschinen, Hardware

31.000

Professionelle Aufträge für die Realisierung von Investitionen

24.000

Feuerwehrhalle Niederried – Sanierung und Erweiterung

15.000

Grundstücksregelungen

15.000

Investitionsbeitrag Bezirksgemeinschaft – Garage Müllfahrzeug

12.000

Fraktion Leimgrube – Kauf, Bau außerordentl. Instandhaltung unbewegl. Güter

10.000

Investitionsbeiträge Feuerwehren

5.000

Gesamt

1.130.060 * Alle Angaben in Euro

Erker 01/26

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1

Politik

Pfitsch

7,86 Millionen Euro für Investitionen Auf seiner letzten Sitzung des Jahres hat der Gemeinderat Pfitsch das Einheitliche Strategiedokument und den Haushaltsvoranschlag mit vier Enthaltungen (Hubert Hofer, Christoph Hofer, Erwin Astenwald, Lucia Russo) genehmigt. „Ein stattlicher Haushalt steht uns zur Verfügung – höher als in den vergangenen Jahren“, so Bürgermeister Stefan Gufler. Er hofft, alle Vorhaben umsetzen zu können. Zu den Großprojekten in diesem Jahr zählen die Erweiterung der Grundschule in Wiesen (7 Millionen Euro) innerhalb Herbst 2027, der Neubau der Feuerwehrhalle St. Jakob mit Vereinslokalen (3,1 Millionen Euro) – die Bauleitplanänderung steht bevor – sowie die Generalsanierung der Festhalle Wiesen (2 Millionen Euro), für die innerhalb April ein Ausführungsprojekt vorliegen wird. Aufgrund statischer und brandtechnischer Mängel muss fast die gesamte Struktur abgerissen und neu aufgebaut werden. Künftig kann die Festhalle auch im Winter genutzt werden, u. a. als Turnhalle. Den Parkplatz bei der Sportzone Wiesen erweitert die Gemeinde um 54 Stellplätze (125.000 Euro). Außerdem saniert sie Trinkwasserleitungen (1,1 Millionen Euro), vorrangig in der Zone Hintere Gasse und Daniel-SailerWeg, und gestaltet das Areal rund ums Rathaus neu (300.000 Euro); der gesamte Platz inklusive Straße wird verkehrsberuhigt. Ideen liegen vor, um anschließend den Parkplatz vor dem

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Bürgermeister Stefan Gufler: „Ein stattlicher Haushalt steht uns zur Verfügung.“

Welche akustische Klasse soll künftig in Gewerbegebieten und angrenzenden Wohngebieten gelten? Der Gemeinderat muss dazu auf einer seiner nächsten Sitzungen eine klare Entscheidung treffen.

Gasthaus „Lex“ neu zu gestalten, die Bushaltestelle zu verlegen und den Verkehr im Bereich der Schule zu beruhigen. Außerdem sind Projekte für neue Gehsteige, u. a. entlang der Trautsonstraße, in Ausarbeitung. Das Projekt für Umkleidekabinen und Toiletten zur Aufwertung der Sportzone Gruberbrücke ist vorläufig gestrichen, da kein PNRR-Beitrag gewährt wurde. Eine abgespeckte Variante mit Eigenmitteln wird geprüft. Weitere Investitionen betreffen Brückensanierungen (100.000 Euro), Investitionsbeiträge für den Neubau der Mittelschule und des Seniorenwohnheimes, die Instandhaltung von Plätzen, Straßen und Gebäuden sowie die Einrichtung für Schulen

und Kindergärten. Lange Debatte über Akustikplan Vor der Verabschiedung des Haushalts behandelte der Gemeinderat den Gemeindeplan für die akustische Klassifizierung. Dieses Planungsinstrument hat das Land 2012 eingeführt, um die Bevölkerung vor übermäßigem Lärm zu schützen. Jede Gemeinde muss ihr Gebiet in eine von sechs akustischen Zonen einteilen: Stufe 1 oder 2 gilt als leise (Wohngebiete), Stufe 5 oder 6 als laut (Industriegebiete). Seit sechs Jahren legen die Gemeinden die Einstufung selbst fest. Die Gemeinde Pfitsch hat noch

keinen Akustikplan genehmigt; derzeit gelten die vom Land vorgesehenen Klassifizierungen. Gewerbegebiete sind in Klasse 4 eingestuft. 95 Prozent des Gemeindegebietes Pfitsch fallen in die Akustikstufe 2. In einzelnen Gebieten besteht zwischen Wohnzone und Gewerbezone eine „akustische Differenz“ von mehr als fünf Dezibel. Darüber diskutierten die Gemeinderäte sehr kontrovers. Im Gewerbegebiet in Oberwiesen mit einer Schlosserei schlägt der Architekt Stufe 4 ohne Bannzone zu den angrenzenden Wohngebäuden vor; das Amt für Luft und Lärm hingegen empfiehlt, bei einer Einstufung in Stufe 4 eine Bannzone vorzusehen. Ähnlich in der


Politik

1

Investitionen 2026*

Handwerkerzone „Am Moosfeld“ mit mehreren Tischlereien. Das Gewerbegebiet in St. Jakob mit einer Bäckerei würde der Architekt auf Stufe 3 herabstufen, da die Tätigkeit nicht im Freien stattfindet; das Amt empfiehlt Stufe 4, weil es sich nicht um ein kleines Gebiet handelt. Im Gewerbegebiet „Eisackstraße“ rät der Architekt zu Stufe 3, das Amt für Luft und Lärm zu Stufe 4 – für angrenzende Häuser soll Stufe 3 gelten. Eine Änderung der Akustikklasse hat Vor- und Nachteile. Eine Herabstufung senkt zwar Grenzwerte und schützt Anwohner, erschwert Unternehmen aber Erweiterungen oder neue Anlagen. Inhaber einer Baukonzession müssen lärmmindernde Maßnahmen ergreifen. Die Entscheidung hängt nicht zuletzt von der künftigen Zonenentwicklung ab. Bürgermeister Stefan Gufler positionierte sich klar: „Der Akustikplan darf alteingesessene Betriebe nicht in eine missliche Lage bringen und sie zur Einstellung der Produktion zwingen. Das wäre nicht korrekt.“ Gemeinderat Christoph Hofer erinnerte an ehemalige Gewerbegebiete, die in vergangenen Legislaturen zu Wohngebieten umgewandelt wurden. „Bauspekulanten haben Gewerbegebiet gekauft und Wohnungen gebaut.“ Der Architekt riet, künftig keine Wohnzonen neben roten (lauten) Gebieten zuzulassen, denn auch dazu diene der Akustikplan: Homogenität in Gewerbegebieten und Wohngebieten zu fördern. Bürgermeister Gufler schlug Pufferzonen vor, um Anrainer zu schützen und Betrieben ihre Produktionsfähigkeit zu erhalten. Wer neben einer Gewerbezone wohnt, könne keine absolute Ruhe einfordern. Obwohl Pufferzonen durchaus üblich sind, rät der Architekt „zum Schutz

der Bevölkerung“ eher davon ab; sie hätten bereits zu Streitigkeiten vor Gericht geführt. Gemeinderat Peter Hochrainer merkte an, dass solche Zonen auch den Wert einer Immobilie mindern könnten. Die Diskussion, wie Betriebe und Bevölkerung bestmöglich geschützt werden können, zog sich hin. „Konntet ihr euch nicht vorher einigen?“, fragte Gemeinderätin Lucia Russo die Experten. Diese antworteten: „Wir präsentieren, ihr entscheidet – jede Einstufung hat Pro und Contra.“ Der Tagesordnungspunkt wurde schließlich vertagt, um die Lage genauer zu prüfen. Parallel läuft die Ausarbeitung des Gemeindeentwicklungsplans, in den der Akustikplan integriert wird. Feuerwehren Die Haushaltsvoranschläge der Freiwilligen Feuerwehren von Wiesen (76.500 Euro), Kematen (40.685 Euro) und St. Jakob (32.000 Euro) wurden einstimmig genehmigt. Geometer gesucht Nach zwei erfolglosen Ausschreibungen schreibt die Gemeinde die Bauamtsleiter-Stelle erneut aus. Bewerben können sich diesmal auch Geometer und technische Oberschulabgänger ohne Staatsprüfung. Die Stellenplanänderung wurde mit vier Enthaltungen (Hubert Hofer, Christoph Hofer, Carla Bussola, Lucia Russo) genehmigt. Vorübergehend ersetzen Thomas Sigmund und Mirko Santi den vakanten Geometerposten in der Gemeindekommission für die Unbewohnbarkeitserklärung. rb

Erweiterung Grundschulgebäude Wiesen

2.519.000

Festhalle Wiesen

1.622.000

PNRR: Sport und soziale Inklusion, Aufwertung Sportzone Gruberbrücke, Errichtung Umkleidekabinen und öffentliche Toiletten (Projekt gestrichen)

686.000

Investitionsbeitrag Bau deutsches Schulzentrum Sterzing

684.000

Neugestaltung FF-Halle St. Jakob/Vereinslokale

461.000

Verbesserungen und außerordentl. Instandhaltung Straßen und Wege

350.000

Errichtung von Gehsteigen

280.000

Erneuerung der bestehenden Trinkwasserleitung Wiesen

210.000

Einrichtung Rathaus

150.000

Errichtung Parkplatz Sportzone Wiesen

125.100

Instandhaltung und Sanierung von Brücken

100.000

Investitionsbeitrag Bau Seniorenwohnheim

90.000

Sanierung Trinkwasserleitung Kematen (mit Breitband) und Verteilungsschacht

56.355,31

Grundankauf und Grundtausch

50.000

außerordentl. Instandhaltung Gemeindegebäude und andere öffentl. Einrichtungen

40.000

Gerätschaften Videoüberwachung

25.000

Kapitalbeiträge für Vereine, Verbände, Organisationen

25.000

Investitionsbeitrag ital. Schulzentrum Sterzing

21.000

Spielgeräte

20.000

Anlagen/Maschinen für Wasserversorgung (u. a. Überwachungssystem Trinkwasserspeicher)

20.000

Außerordentliche Instandhaltung Wassernetz

20.000

Erneuerung öffentliche Beleuchtung (LED)

20.000

Zone Grafwirt C2 in Kematen

17.656,17

Pfarrei zum hl. Nikolaus in Außerpfitsch: Restaurierung Pfarrkirche Kematen

16.137

Technische Ausstattung Gemeinderatssaal

15.000

Gestaltung Rathausplatz Wiesen

150.000

Rückzahlung Darlehen Bau Bezirksseniorenwohnheim

14.000

Investitionsbeitrag für Bau Halle Müllfahrzeuge (2029)

12.818

Ankauf Maschinen und Geräte für Bauhof

10.000

Spiel- und Lernmaterial für Kindergarten

10.000

Einrichtung Grundschulen

10.000

Bezirksseniorenwohnheim Investitionsprogramm

10.000

außerordentl. Instandhaltung von Parkanlagen und Wanderwegen

10.000

Hardware

5.000

Kindergarten (Möbel und Ausstattungen)

5.000

Mittelschule Sterzing: Einrichtung und Instandhaltung

5.000

Rückerstattung Investitionskosten (Mittelschule und Musikschulen)

800

Insgesamt

7.865.866 * Alle Angaben in Euro

Erker 01/26

27


1

Politik

Ratschings

„Wollen Schulden abbauen“

Bürgermeister Sebastian Helfer: „Neue Projekte können 2026 nicht finanziert werden.“

Das Vereinshaus in Gasteig wird in diesem Jahr einer Sanierung unterzogen.

Einen Haushalt mit einem Gesamtvolumen von rund 13 Millionen Euro haben die Gemeinderäte von Ratschings im Dezember mehrheitlich gutgeheißen. Für Investitionen stehen rund 4,4 Millionen Euro bereit. Ein Beschlussantrag der Süd-Tiroler Freiheit wurde mehrheitlich abgelehnt. „Unser Ziel für 2026 ist es, keine neuen Darlehen aufzunehmen und bestehende Schulden mit Hilfe des Verwaltungsüberschusses zu reduzieren“, erklärte Bürgermeister Sebastian Helfer bei der Haushaltsdebatte der Gemeinde Ratschings. Vor allem der Neubau des Seniorenwohnheimes (1,5 Millionen Euro) und der Mittelschule in Sterzing (3 Millionen Euro) habe den Gemeindehaushalt stark belastet.

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Erker 01/26

„Neue Projekte können deshalb 2026 nicht finanziert werden, aber zumindest in Planung gehen.“ Realisiert werden in diesem Jahr bereits geplante Projekte, wie die Sanierung des Vereinshauses in Gasteig (1,87 Millionen Euro) und die Asphaltierung der Straße nach Hochstranses, Hochparigg und Reisig an der Mareiter Sonnenseite (537.200 Euro). Eine Grundablöse mit der Wipptaler Bau AG schlägt mit 201.500 Euro zu Buche, weitere Asphaltierungsarbeiten mit 200.000 Euro, die außeror-dentliche Instandhaltung von Straßen mit 100.000 Euro. Für die Beleuchtung der Sportzone Stange sind 70.000 Euro vorgesehen, für die öffentliche Beleuchtung weitere 40.000 Euro. In die Selfin-Beteiligung fließen 87.450 Euro. Insgesamt werden für In-

vestitionen rund 4,4 Millionen Euro reserviert. Der Haushaltsvoranschlag wurde wie das Einheitliche Strategiedokument für die Jahre 2026 – 2028 mit einer Gegenstimme von Klaus Keim (Süd-Tiroler Freiheit) gutgeheißen. Feuerwehren Einstimmig gutgeheißen wurden die Haushaltsvoranschläge der Freiwilligen Feuerwehren von Telfes (65.750 Euro), Ratschings (126.000 Euro), Innerratschings (58.800 Euro) und Ridnaun (196.600 Euro). Abgelehnt In einem Beschlussantrag forderte die Süd-Tiroler Freiheit die Ernennung einer eigenen An-

sprechperson in der Gemeinde, die Vereine bei bürokratischen Aufgaben unterstützt sowie über Neuerungen im Vereinswesen und Fördermöglichkeiten informiert. Wie STF-Rat Klaus Keim betonte, „haben die bürokratischen Verpflichtungen in den letzten Jahren stark zugenommen, weshalb viele ehrenamtlich Tätige inzwischen überfordert und entmutigt“ seien. Wie Bürgermeister Helfer replizierte, habe der bürokratische Aufwand tatsächlich enorm zugenommen, viele Vereine würden jedoch über ihre Dachorganisationen unterstützt; zudem sei auf Landesebene ein eigenes Dienstleistungszentrum eingerichtet worden, das den Vereinen zur Verfügung stünde. „Mit Vizebürgermeister Thomas Strickner und Referentin Sonja Ainhauser haben wir auch


Politik

1

INVESTITIONEN 2026* Kindergärten: Ankauf Möbel und Instandhaltung

8.000

Grundschulen: Möbel und unbewegliche Güter

8.000

Grundschulen: Durchbruch Decke Innerratschings

10.000

Mittelschule: Kapitalbeitrag für Investitionskosten

2.000

Mittelschule: Darlehensbeitrag Neubau

321.920

Mittelschule: Einrichtung

400.000

Italienisches Schulzentrum

10.000

Vereinshäuser: außerordentliche Instandhaltung

3.000

Vereinshaus Gasteig: Sanierung

auf Gemeindeebene zwei kompetente Ansprechpartner, weshalb wir keine weitere Person in dieser Funktion benötigen“, so Helfer. Der Antrag wurde mit drei Ja-Stimmen (Klaus Keim, Thomas Schwazer, Birgit Innerhofer, alle STF) und zwölf Nein-

Stimmen mehrheitlich abgelehnt. Als Denkanstoß schlug Keim nach der Abstimmung vor, eine solche Person eventuell auf Bezirksebene zu ernennen. Helfer will den Vorschlag demnächst vorbringen. bar

1.867.550

Sportzone Stange: Geräte und Maschinen

2.000

Sportzone Stange: Beleuchtung

70.000

Sportstätten: außerordentliche Instandhaltung, Aufträge

15.000

Sportvereine: Investitionsbeiträge

5.000

Raumordnung und Wohnbau: Ensembleschutz, Erschließung ...

12.500

Müllsammelstellen: außerordentliche Instandhaltung

3.000

Garage Müllfahrzeuge: Kostenbeteiligung BZG

24.400

Trinkwasser: digitale Wasseruhren, außerord. Instandhaltung, ...

13.000

Trinkwasser: Quelle Telfes

10.000

Abwasser: Anschlüsse ländlicher Raum

5.000

In Kürze

Mobilität: außerord. Instandhaltung Straßen

100.000

Mobilität: Zusatzarbeiten Brücke Mareit

20.000

Der Gemeindeplan für Raum und Landschaft sowie Änderungen am Landschaftsplan wurden einstimmig genehmigt, genauso wie eine Abänderung des Bauleitplanes in Mareit (Kirchdorf), wo in einer Zone für touristische Einrichtungen auf Antrag von Peter Trenkwalder die Dichte von 1,5 auf 2,2 erhöht wurde, um fünf Wohnungen für touristische Zwecke zu errichten, und die Abänderung des Gefahrenzonenplanes (Massenbewegungen) im Bereich des „Alphotel Tyrol“ in Innerratschings. Ohne Gegenstimme genehmigt wurden auch die Abänderung des Dienstleistungsvertrages mit der Südtiroler Einzugsdienste AG, die Vereinbarung mit der Bezirksgemeinschaft Wipptal zur Führung der Kindertagesstätten und die Verordnung über die Vermögensgebühr für Konzessionen, Ermächtigungen und Werbemaßnahmen. In der Lawinenkommission wurde Patrick Parigger durch Manfred Kruselburger ersetzt.

Mobilität: Asphaltierungsarbeiten

200.000

Mobilität: Asphaltierung Hochstranses, Hochparigg, Reisig

537.200

Mobilität: Behebung Unwetterschäden

14.434

Mobilität: öffentliche Beleuchtung

40.000

Mobilität: Grundablöse Wipptaler Bau AG

201.500

Mobilität: Grundablöse, Eintragung Brücken, Aufträge

38.400

Feuerwehren: Beitrag

5.000

Kita: Möbel und unbewegliche Güter

2.500

Altenwohnungen: Möbel

500

Seniorenwohnheim: Darlehen und Investitionen

160.800

Selfin: Ankauf Aktien

87.450

FCDDE: Ivestitionsanteil

20.000

Insgesamt

4.375.854 * Alle Angaben in Euro

Wir bedanken una h•erzlich

ZIMMEREI

des HochrainerWalter &.Volgger Ha.rtmuth

RIDNAUN Braunhofe Nr ..13

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Wirtschaft

Betrüger angezeigt

Gossensaß

© Carabinieri

Tourismusverein wird Tourismusgenossenschaft

Die Carabinieri von Ratschings haben im Dezember vier Personen auf freiem Fuß angezeigt. Sie werden verdächtigt, als „falsche Postpolizei-Beamte“ zwei in Ratschings wohnhafte Bürger um ihr Geld gebracht zu haben. Die Betrüger überzeugten eine 51-jährige Frau und einen 45-jährigen Mann am Telefon, unbefugte Zugriffe auf ihren Bankkonten festgestellt zu haben. Um „das Geld zu schützen“, seien sofortige Überweisungen auf speziell für Kontrollen eingerichtete Konten erforderlich. Überrascht von der Dringlichkeit und im Glauben, ihre Ersparnisse schützen zu müssen, überwiesen die beiden Bürger insgesamt 5.500 Euro auf italienische und ausländische Konten. Da weitere Forderungen gestellt wurden, wandten sie sich an die Carabinieri. Den Ermittlern gelang es, die Inhaber der Telefonnummern und Bankkonten zu identifizieren und zeigten vier einschlägig vorbestrafte Personen aus Kampanien, Latium und Emilia-Romagna an. Francesco Lorenzi, Kommandant der Carabinieri-Kompanie Sterzing, appelliert an alle Bürger, jeden Verdacht sofort unter der Notrufnummer 112 zu melden. Er erinnert daran, dass keine Polizeibehörde telefonisch Geldforderungen stellt oder Bankdaten abfragt. Allen Personen, die Druck ausüben oder Dringlichkeit vortäuschen, sei zu misstrauen. Zugangsdaten oder Codes sollten niemals weitergegeben werden.

Sterzing

Neuer Linienverlauf Citybus Der Citybus Sterzing hat mit dem Fahrplanwechsel im Dezember eine vereinfachte Linienführung erhalten. Vom Krankenhaus kommend fährt der Bus über die GänsbacherStraße Richtung „Balneum“. Zusätzlich wurde die neue Haltestelle „St. Elisabeth“ in der Josef-Hirn-Straße eingerichtet.

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In einer außerordentlichen Versammlung haben die Mitglieder des Tourismusvereins Gossensaß einstimmig die Umwandlung in eine Tourismusgenossenschaft beschlossen. Die neue Rechtsform ist mit 1. Jänner in Kraft getreten. Mit dieser Entscheidung reagiert der Verein auf die bevorstehenden gesetzlichen Änderungen: Ab 2026 entfällt die bisherige steuerliche Sonderregelung gemäß dem sogenannten 398erGesetz. Die Genossenschaftsform bietet deshalb eine stabile und zeitgemäße Grundlage, um den organisatorischen und wirtschaftlichen Anforderungen im Tourismusbereich auch künftig gerecht zu werden. Im Rahmen der Versammlung informierte Christian Messner vom Unternehmen PSP Peintner Seidner & Partner über die rechtlichen und organisatorischen Aspekte der Umwandlung und stand den Mitgliedern für Fragen zur Verfügung. Die Umwandlung wurde

von Notarin Martina Tschurtschenthaler begleitet und rechtlich beglaubigt. „Mit diesem Schritt stellen wir die Weichen für eine langfristig tragfähige Struktur und eine professionelle Weiterentwicklung unserer Organisation“, erklärt Präsident Harald Siller. Seit November liegt die Geschäftsführung in den Händen von Sarah Auckenthaler, welche die Nachfolge von Sonja Pichler angetreten hat. Gemeinsam mit Viktoria Obkircher bildet sie das neue Team im Tourismusbüro. Beide setzen auf Zusammenarbeit, Nähe zu den Mitgliedsbetrieben und eine moderne Ausrichtung der Arbeit. Im Bild (v. l.) Peter Mader, Sarah Plangger, Sarah Mader Wiesflecker, August Seidner, Viktoria Obkircher, Günter Strickner, Davide Orfino, Präsident Harald Siller, Vizepräsident Martin Mair, Bernhard Auckenthaler, Christian Messner, Sarah Auckenthaler und Notarin Martina Tschurtschenthaler.


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Vahm/Neustlft- Morgensum 7:15Uhr. Im SpetsesaaldesSchülerheims Kloster Neustift sitzen 85 Jungs-zwischen10und 18Jahren beim Frühstück. Sie tauschen sich Obertlas Wochenendeaus. lachen. Die Woche beginnt-gemeinsam .

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•wenn Eltern Oberdas Schülerheim ~loster Neustift sprechen,fällt ein Salz immer wieder: Daswar die beste Entscheidungfür unseren Sohn", betont der Heimleiter Armin Eisendle.• DaseigeneJ<indvon Montag bis Freitag woanderswohnen zu lassen.ist eine große Entscheidung.Doch wenn die Eltern sehen,wie ihre Kinder hier an Selbständigkeitgewinnen und über sich hin· aus,vachsen.erkennensie:Dasisl ein Geschenkfürs Leben: Dabeisei einessehr wi.chtig,so Eisendle:,Wir wollen Familien nicht ersetzen.sondern ergänzen.• Ein Alltag, der trligt

Die Mittelschüler besuchendie Außenstelle der Offentliehen Mittelschule Oswaldvon Wolkenstein direkt im Haus. Kein langer Schulweg,keine Hektll<am Morgen.Die Oberschüler erretehenIhre Gymnasienin Brixen bequemmit dem Cltybusode"rdem Fahrrad. Nachmittagswird der Klosterhof lebendig: Vier engagierteEr2tehertnnenund Erziehergestaltenein vletselttgesProgrammmit klarem Fokusauf Bewegungund Sport Rugby,B'reakdance,SetbstverteJdigung;unterstützt von externen Trainern. .viele e.ntdeckenhier zum erstenMal,dasssie 1ichtig gut In etwass!nct··,berichtet Erziel\er Andreas.• Spaßund Freude an der Bewegungstehendabei im Vordergrund: Musllt wr1,lndet, Freundschaft bleibt

Mit dem Neustifter SchQlerhelmehorlebt eine lahrhundertealte Tradition weiter.. .Manehe komn\en hierher, weil sie singen wollen. Andere ent<Jecken Ihre Liebe2ur Musik erst hier•. schildert Eisendle.• Alle erleben,Teil von et,vasGrößeremzu sein, das verbindet· Begleitung, die anltommt

.Wir sind nah dran an den JuQgs•,erklärt cjer Heimleiter. ,.Wir kennen Ihre Stärken, Ihre Sorgen,ihre Träume.• Dasbedeutet auch: klare Strukturen, verlässlicheTagesabläufeund Zeil für echteGespräche.Am l'reitagnachm1t1agfahren alle nach Hause.iu Ihren Familfen. in Ihre Dörfer. ,.Wir sind ein Zuhauseauf Zeit". so Eisendle.. ,Rückmeldungender mtern be· stätigendas imn'ler wieder: MeinSohn ist selbstbewusstergeworden.Unddas ist dasSchöne an unseremJob - Jungs.stark fürs Lebenzu macnen, Besuche

Anmeldungen laufen

Aktuell laufen die Anmeldungenfür das Schuljahr 2026/27. ~le Plä~ze sind begrenzt.• Gernekann ein unverbindliches lnfo~espräch111iI anschließenderBesichtigung des :,chülerheims vereinbart werden·, sag1Elsendle. Kontaltt: schuelerheim@klos1er-neustlfl.itI Tel.0472824359 lnstagram:@schuelerheimklosterneustiO.

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Umwelt

Die buntgefärbten und begehrten Gimpel „Wo sind meine Hagebutten? Ich bin ein Dompfaff. Hagebutten sind meine Hauptnahrung von Jänner bis März. Du hast ALLE für Adventsdeko geschnitten: Kränze – Tischgestecke – Türschmuck. Null übrig für mich.“ Dieser Aufruf machte vor einiger Zeit in der Facebookseite „Tipps für Haus und Garten“ die Runde. Ein dazu passendes Foto durfte nicht fehlen. Es zeigt einen Gimpel auf einem arg zugeschnittenen Heckenrosenstrauch, darunter ist ein Schild ins Bild eingesetzt: „Alle Hagebutten abschneiden lässt Dompfaffen im Jänner verhungern.“ So schlecht, wie im vogelfreundlichen Aufruf schwarzgemalt, ist es nun um die Gimpelnahrung nicht bestellt. Wir halten aber doch kurz inne, wenn wir solche und ähnliche Botschaften lesen. Das Innehalten gilt für uns vielleicht auch der im Aufruf verwendeten Artbezeichnung. Wir haben uns den Dompfaffen weitgehend abgewöhnt und sagen Gimpel dazu, vielleicht weil das Wort „Pfaff“ in unseren katholisch geschulten Ohren doch deutlich abschätzig klingt. Das war nicht immer so und die Bezeichnung galt als eine gänzlich gängige Benennung für einen Weltgeistlichen, einen katholischen zumal, und wurde erst nach der lutherischen Reformation mehr und mehr zum Schimpfwort. Die wertfreie Benutzung hören wir noch im Pfaffenhütchen heraus, dem hübschen Strauch, der in den wärmeren Gegenden unseres Landes aller-

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© Christian Kofler

Heinrich Aukenthaler

Solange die Vogelbeeren, bei uns „Moschber“ genannt, nicht völlig abgeräumt sind, haben es die Gimpel auch im tiefsten Winter in unseren Breiten noch gut.

orten wächst, auch in Gärten als Zierstrauch angepflanzt wird und den Namen von seinen rosenroten Früchten erhalten hat. Die Früchte erinnern mit ihrer viereckigen Form an die früher übliche Kopfbedeckung der Geistlichen, ans Birett. Dieses war obenauf mit drei bogenförmigen Aufsätzen ausgestattet, mittig war auch eine Quaste, wir würden „Tschoggele“ sagen, aufgenäht. Gewöhnliche Priester mussten ein schwarzes Birett tragen, Bischöfe zeigten ihren Status mit einer violetten Kopfbedeckung an. Zudem trugen die Weltgeistlichen einen halbärmellangen, Brust und Schultern bedeckenden schwarzen Überwurf, Mozetta genannt; bei Bischöfen und anderen höheren Würdenträgern war dessen Farbe violett. Und

nachdem Bischofskirchen Dome genannt werden und ein Bischof demzufolge ein Dompfaff war, erhielt unser prächtiger Finkenvogel mit der roten und leicht ins Violett changierenden Brust den Namen Dompfaff. Nennen wir ihn in der Folge einfach Gimpel, ungeachtet des schwarzen Köpfchens und der beim Männchen roten Brust. Jetzt im Winter ist der sonst heimlich lebende Vogel öfter einmal zu sehen. Er besucht gern Vogelfütterungen, vor allem wenn sie mit einem ihm zusagenden Futter beschickt sind. Samen jeglicher Art werden von ihm gern angenommen. Schon im Herbst hat er die Vogelbeerbäume besucht. Wenn die Sämereien, Beeren und Früchte zu fehlen beginnen, knipst er mit

seinem scharfkantigen kurzen Schnabel Knospen von Laubbäumen und Sträuchern. Die Gimpel sind vorwiegend Standvögel, ziehen aber bei Futtermangel in Familientrupps über kurze oder längere Strecken in Gebiete, wo es Ahorn- und Eschensamen und anderes Leckeres zu ernten gibt. Auch Nadelholzsamen werden zur Not aus den Zapfen gezwickt. Stets erscheinen uns die Vögel wohlbeleibt und kräftig, so als würden sie kaum einmal Mangel leiden müssen. Einige besondere Eigenschaften heben die Gimpel aus der Familie der Finkenvögel, zu denen sie gehören, hervor. Ein leiser wohltönender Gesang, den auch Weibchen vortragen können, zeichnet sie aus. Tonaufnahmen zeigen an, dass die Jungen von ihrem


© Gottfried Mair

Umwelt Umwelt

Gern werden von den Gimpeln Beeren tragende und Samen spendende Sträucher und Bäume aufgesucht.

Vater die feinen individuellen Besonderheiten der Singstrophe übernehmen und ein Leben lang beibehalten. Den Lockruf kennen aufmerksame Waldwanderer sicher, ein weiches, etwas in der Tonhöhe abfallendes „Düüh Düüh“, das leicht nachzupfeifen ist und ehemals von Vogelfängern meisterlich beherrscht wurde. Gimpeltrupps wurden damit von einer Leimrutenstange zur nächsten gelockt und Vielfachfänge gelangen. Davon erzählen heute noch jetzt achtzigjährige Sterzinger, die in jungen Jahren in Raminges, Flans, Tschöfs und Matzes den prächtigen Vögeln nachstellten. Die Gimpel galten als begehrte Käfigvögel. Sie waren nämlich imstande, längere Melodien, die ihnen die Vogelfänger vorpfiffen, zu erlernen und zu imitieren. Mehr als zwei verschiedene Liedchen schafften sie aber nicht. Es gibt dazu eine lesenswerte kurze Geschichte des pfiffigen Publizisten und Schriftstellers Kurt Tucholsky mit dem Titel „Der Vogelladen“, erstmals erschienen vor rund 120 Jahren in der Satirezeitschrift „Simplizissimus“. Auch im Fortpflanzungsverhalten lässt der Gimpel einige Eigenheiten erkennen. Durchaus üblich ist dabei das Anbieten möglicher Wohnungen, wobei das Männ-

chen Halme für den Nestbau dem begehrten Weibchen präsentiert, damit mögliche Neststandorte in dicht beasteten Jungfichten anfliegt, nicht ohne mehrere mögliche Alternativen anzuzeigen. Die Entscheidung trifft aber das Weibchen, das schlussendlich den definitiven Brutplatz wählt. Was aber ganz anders verläuft, ist das vorausgehende Balzritual, bei das das Weibchen die Initiative ergreift und dabei einem zunächst unbekannten Männchen den Hof macht. Es fliegt wie angriffslustig auf das Männchen zu, plustert sich auf, faucht den Gewählten an, der zunächst zurückweicht und die Anmache geschehen lässt. Man lernt sich kennen, geht aufeinander zu und weicht wieder zurück und flirtet am Ende verträglich schnäbelnd und offensichtlich verliebt – vertraut und nicht zu laut. Zweimal pro Jahr müssen die Gimpel brüten, um die hohen Ausfälle wettzumachen. Nicht einmal die Hälfte der Jungvögel überleben bis zum Winter. Zudem werden die Nester, auch wenn sie gut versteckt sind, vielfach von kletterfähigen Prädatoren geplündert. So ist es eben in der freien Natur: Die einen dienen den anderen als Nahrung. Da bleibt uns noch etwas zur Verbreitung der Gimpel zu be-

richten. Wir begegnen ihnen in ganz Europa mit Ausnahme der Mittelmeerländer. In unserem Land leben die Gimpel in Nadel- und Mischwäldern, vor allem in der Höhenstufe zwischen 800 und 2.000 m, auch in größeren Parks und Friedhöfen, sofern dort mögliche versteckte Brutplätze vorhanden sind und beerentragende Sträucher und samenspendende Bäume den Nahrungsbedarf der Vögel erfüllen. Die Nahrungsverfügbarkeit bildet nun einmal die Voraussetzung allen Lebens und Überlebens. So hat es der eingangs zitierte wohlmeinende Vogelfreund mit Blick auf den Dompfaff gesehen – oder war es vielleicht eine Vogelfreundin?

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Der Name hat uns zum höheren Klerus geleitet, der sich im Laufe seiner langen Geschichte seine Pfründe zu sichern wusste. Es stellt sich hier eine Gedächtnisbrücke ein, die mit den Domherren zu Brixen und deren Sorge um ein gewisses Nahrungsmittel zu tun hat. Der Schlanderser Priester und Zeitgenosse Andreas Hofers Josef Daney beschreibt in seinen Aufzeichnungen u. a. den Regierungsalltag des damals als Oberkommandant angeredeten Andreas Hofer im Herbst 1809 in Innsbruck. Unter den unzähligen Eingaben langt auch ein Schreiben der Domherren von Brixen ein, Hofer möge eine königlich-bayerische Verordnung widerrufen, mit der eine Zusicherung von Ölkuchenlieferungen aufgehoben worden war. Der schreibkundige Daney bietet sich an, die diversen Anfragen zu beantworten, und als man zum Ölkuchen-Gesuch der Domherren kommt, sagt der Hofer: „Ja, was ist denn dös?“ Daney klärt auf, dass es sich um „Kiechel“ handle. Andreas Hofer darauf: „Ja, so wohl, itz versteh‘ ich’s erst, wiss’n die Herren z‘ Brixen nichts Gscheiteres, ich han af andere Sachen z‘ denken als auf ihre Krapfen; sie werd’n derweil wohl etwas anderes z’essen haben.“ So ist es auch mit den Gimpeln, sie werden, wenn keine Hagebutten zu finden sind, wohl etwas anderes zum Fressen finden.

Die Gimpelweibchen tragen ein zwar kontrastreiches, aber weniger buntes Gefieder als die Männchen. Das schwarze Köpfchen, die helle Flügelbinde und der weiße Bürzel sind bei beiden Geschlechtern gleich, das Rumpffederkleid ist beim Weibchen beigebraun gefärbt.

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Schönes Unsichtbares

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Umwelt

Sterzing Das ätherische Feld der Stadt, der „gute Geist“, der alles verbindet Wiesen

Waldkauz von Uhu geschlagen?

Die Ausstrahlung einer Stadt ist nicht nur das, was im Außen zu sehen ist, sondern auch ihre Geschichte und das, was die Menschen jetzt und hier denken und machen. All das nährt dieses ätherische Feld. Die Menschen wiederum bekommen Impulse aus dieser Ebene zurück. Alles ist mit allem verbunden, ob wir das wollen oder nicht. Es ist das kollektive Bewusstsein, das alles bewegt. Ich beobachte von außen die ganze Stadt ... Was die Menschen wohl alle gerade denken, was treibt sie an etwas zu tun, oder nicht zu tun? Wem folgen sie? Es scheint, als ob alles in einem gewissen Rahmen abläuft, einem fast vorgegebenen Muster folgt. Die Autos bewegen sich wie kleine Fische in einem Aquarium. Wenn ich meine Ohren verschließe, herrscht Stille. Ganz leise kann ich den reinen Puls der Stadt wahrnehmen. Ein sehr berührendes Gefühl. Jetzt in der Weihnachtszeit sind viele Lichter im Außen zu sehen, jeder gibt sein Bestes und verleiht der Stadt ein bezauberndes Leuchten. Im Grunde trägt jeder Mensch dieses Licht in sich, das die Stadt ganzjährig zum Leuchten bringt – bringen könnte ... Kurz gesagt, Licht ist für mich Liebe, Freundlichkeit, Empathie, Bewusstsein... Ich selbst entscheide, was ich sein möchte.

Auf dem Spazierweg von Schloss Moos nach Flains steht eine alte hohle Esche. Anfang Dezember muss hier ein Waldkauz von einem größeren Vogel geschlagen worden sein. Denn unter dem Baum lagen büschelweise Waldkauzfedern. Dass ein Greifvogel den Kauz erbeutet hatte, erkennt man an der Art der Rupfung. Säugetiere beißen die Federn knapp über der Haut des erbeuteten Tieres ab, Greifvögel zupfen das Gefieder aus. Als Erbeuter kommt nur der Habicht oder der Uhu in Frage. Es wird der Uhu gewesen sein, denn die Habichte rupfen sorgfältiger und fein säuberlich, die Uhus hingegen gehen mit den Beutetieren beim Rupfen schlampiger um. Der zu Rate gezogene Brixner Federnexperte Johannes Wassermann äußerte jedenfalls die Meinung, dass es wahrscheinlich der Uhu gewesen sei. Uhu und Waldkauz kommen in der Gegend vor. Der Uhu findet hier, in den locker bestockten

Felswänden, ungestörte Brutplätze, der Waldkauz liebt die halboffene Landschaft mit

Feldgehölzen und alten Bäumen. Es ist nicht ungewöhnlich, dass Uhus größere Vögel schlagen. Krähen und Tauben, auch Bussarde pflückt der Jäger der Nacht von ihren Schlafplätzen. Und dann und wann muss auch der Waldkauz, unser zweitgrößter Nachtgreifvogel, dem um ein Drittel größeren Uhu als Beute dienen. Heinrich Aukenthaler

Entzünde ein Licht in deinem Leben! Ich wünsche uns allen ein leuchtendes Neues Jahr 2026! Thor Volgger

Thor Volgger

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„Aufforstung mit Weitblick“ Am 30. Jänner lädt das Forstinspektorat Sterzing alle Waldbesitzer des Wipptales sowie Interessierte zum Forstinfotag im Vereinshaus in Trens. Dieses Jahr werden aktuelle Überlegungen zur Baumartenwahl so-

wie zur richtigen Pflanztechnik übermittelt, außerdem wird das neue Förderprogramm für die Tätigkeiten im Wald vorgestellt. Der Infoabend beginnt um 19.30 Uhr.


Umwelt

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Rekordzahlen bei Jägern Die Südtiroler Jagd erlebt einen historischen Aufschwung: Noch nie zuvor haben so viele Anwärter die Jägerprüfung erfolgreich abgeschlossen wie heuer. Mitten in diesem Rekordjahrgang stehen auch zwei Wipptaler. Der 24-jährige Hannes Huebser aus Freienfeld ist der erste Jäger seiner Familie. Seine Leidenschaft für die Jagd entwickelte sich aus der Faszination für die Natur und die Beobachtung des Wildes. „Der Wald ist für mich ein Ort der Ruhe. Wenn ich durch das Fernrohr blicke, ist das jedes Mal ein besonderes Erlebnis“, so Huebser. Für ihn ist die Jagd weniger ein Erbe als vielmehr eine bewusste Entscheidung für Naturnähe, Verantwortung und nachhaltigen Umgang mit Wildtierbeständen. Welche Bedeutung diese junge,

praxisorientierter Regut ausgebildete formen. Trenkwalder Generation für verweist insbesondedie Zukunft der Südtiroler Jagd re auf zwei Neuerunhat, unterstrich gen: Bildserien von Dominik TrenkWildtieren müssen erkannt und beschriewalder vom Landesamt für Wildben werden, zudem tiermanagement. besteht die Pflicht Er präsentierte zur Waffenhandhabeeindruckende bungsprüfung vor der Zahlen: 248 MänSchießprüfung. Beides führt dazu, dass ner und Frauen Kandidaten nicht nur haben in diesem Jahr die Theorietheoretisch bestehen, und Schießprüsondern in der Praxis sicher und verantworfung bestanden – Hannes Huebser aus Freienfeld: Jäger aus Leidenschaft © Bernhard Aichner so viele wie noch tungsbewusst handeln können. „Die neuen nie. Trenkwalder zeigt sich erfreut über den kla- verdoppelt. Auch die Erfolgsquo- Regelungen stellen einen direkren Trend: Die Jagd wird jünger te hat mit 80 bis 90 Prozent ein ten Bezug zur Jagdpraxis her und und weiblicher. Besonders auf- Niveau erreicht, das bisher un- erhöhen die Sicherheit“, so Trenkfällig ist die Entwicklung bei den erreicht war. walder. 18-Jährigen – ihre Zahl hat sich Dieser Erfolg sei kein Zufall, in den vergangenen fünf Jahren sondern das Ergebnis gezielter

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Wieder liegt ein Jahr hinter uns. Wie hat es uns geprägt? Ein Blick zurück auf die Geschichten, Bilder und Ereignisse der vergangenen zwölf Monate – kompakt auf 14 Seiten. Von Renate Breitenberger und Barbara Felizetti Sorg

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r e n Jän Haushalte der Gemeinden

Über 15 Millionen Euro stehen den Wipptaler Gemeinden in diesem Jahr für Investitionen zur Verfügung: Sterzing 2,6 Millionen Euro, Brenner 623.000 Euro, Freienfeld 1,27 Millionen Euro, Pfitsch 6,25 Millionen Euro, Ratschings 3,8 Millionen Euro, Franzensfeste 850.000 Euro. Der Rat der Bezirksgemeinschaft schnürt einen 31,95-Millionen-Haushalt, der größte Teil geht an die Sozialdienste. Für Investitionen sind 2,3 Millionen Euro vorgesehen.

Top-Unternehmen

20 Wipptaler Unternehmen mischen in Südtirols Wirtschaft vorne mit. Das geht aus den Rankings der Zeitschriften „ff“ und „Radius“ hervor. Seetech Global Industries mit High Technologie Industries (HTI) ist eines der umsatz- und gewinnstärksten Unternehmen Südtirols und größter Arbeitgeber im Land. Das Geschäftsjahr 2024 endete mit einem Umsatz von 1,4 Milliarden Euro.

© Robin Lambrecht

Bestes Album Die internationale Tageszeitung „The Guardian“ kürt „I Can Feel My Dreams“ von Damian Dalla Torre aus Sterzing zum besten zeitgenössischen Album des Jahres 2024.

Im Gedenken an Heiner Messner

Bevölkerung wächst 10.779 Männer und 10.366 Frauen leben zu Beginn des Jahres im Wipptal. Die Bevölkerung steigt, vor allem wegen zugewanderter Migranten. Der Ausländeranteil beträgt 11,6 Prozent. Ältester Wipptaler ist Josef Gschließer (102 Jahre), älteste Wipptalerin Anna Lucca Wwe. Pessot aus Franzensfeste (101 Jahre).

Beim ersten Rennen um den VSS/Raiffeisen Winterlandescup für Menschen mit Beeinträchtigung im Gedenken an Heiner Messner geben auf dem Roßkopf 27 Sportler mit mentaler Beeinträchtigung ihr Bestes. Der gastgebende Verein ASV Sport & Friends Südtirol sichert sich die Teamwertung. Erker 01/26

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Einspruch!

Gossywood

verkehr(t) Der Autobahnkoloss Autostrade per l’Italia (ASPi) rekurriert beim Verwaltungsgericht Latium gegen die EU-weite Ausschreibung der Brennerautobahn-Konzession. Ein Vorzugsrecht erlaubt der Brennerautobahn AG, jedes Konkurrenzangebot zu überbieten und den Zuschlag für die 50-jährige Konzession zu erhalten. Das Urteil über die Gültigkeit der Ausschreibung lässt auf sich warten.

Toter Schakal

Seit 1965 hat Gossensaß alle fünf Jahre Faschingsfieber. Tausende Besucher feiern in der „Week of Nonsense“ in Wägen, Bars und alten Dorfdiskotheken Partys und ziehen bei der großen Parade mit Tatzlwurm, Weibermühle & Co. durch den einstigen Luftkurort an der Brennerstraße, den heute der Verkehr plagt.

In Kematen wird ein toter Goldschakal aufgefunden. Das Tier ist eng mit dem Wolf verwandt und steht unter Schutz. Ermittlungen führen zu einer Anzeige eines Mannes wegen illegalen Waffe n b e s i t z e s und Wilderei. Im Februar wird in Pfitsch eine Wolfsspur, im März ein Wolf gesichtet. Im Juni reißt ein Wolf in Pfitsch vier Schafe. Im Sommer setzt ein Landesgesetz den Schutzstatus des Wolfes von „streng geschützt“ auf „geschützt“ zurück. Das soll Abschüsse bei akuten Bedrohungen für die Almwirtschaft erleichtern, auch wenn es Rekurse geben wird.

© SBB

Ausgezeichnet

Erstes EM-Gold für Italien

Der Südtiroler Bauernbund prämiert drei Familien mit dem Bergbauernpreis, darunter Familie Seehauser aus Flans. Sie bewirtschaftet den Schwitzer-Hof mit 20 Kühen und 15 Kälbern, 14 ha Wiesen und zwei Almen und verarbeitet in ihrer Almkäserei Milch zu Käse und Butter.

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Patrick Braunhofer gewinnt mit einer phänomenalen Leistung in der Loipe und am Schießstand am 1. Februar den Verfolgungswettkampf bei den Offenen Biathlon Europameisterschaften in Martell. Birgit Schölzhorn aus Sterzing holt sich in der Staffel die Bronzemedaille.

Austrian Fashion Award

Der Designer Martin Niklas Wieser aus Pfitsch gewinnt den Austrian Fashion Award und stellt seine Kreationen im Jugendstiltheater in Wien aus.


März Umstrittenes Hotel

„Destillata“

Manfred Volggers Brennerei „Mount Becher – das Genusshaus“ holt bei der WM der Edelbrenner sechs Gold- und drei Silbermedaillen. Erneut flammt eine Debatte über das in der Nähe der Bergstation am Roßkopf geplante Luxushotel für 120 Gäste auf. Für die Touristikbranche ist das Hotel eine Chance für wirtschaftliche Entwicklung, Kritiker wie Umweltverbände sehen darin eine Belastung für die hochsensible alpine Landschaft. Für das erste Baulos (Restaurant) gibt es eine Baugenehmigung. Das zweite Baulos (Hotel) wird einer Umweltverträglichkeitsprüfung unterzogen.

Transitforum Nach der Gemeinde Brenner tritt die Gemeinde Sterzing dem überparteilichen Transitforum Austria-Tirol bei, um gemeinsam gegen den starken Verkehr und die Umweltbelastung durch Transitverkehr vorzugehen. Für Widerstandskämpfer Fritz Gurgister ist „das Jahr 2025 das bisher übelste Transitjahr in der Geschichte des Transitforums“ – wegen der vielen Staustunden auf Autobahn und anderen Straßen. Den Hauptgrund dafür sieht er in der Transit-Belastung durch LKW-Umwegverkehr.

Bronze für Peter Schroffenegger Die Special Olympics World Winter Games in Turin sind ein voller Erfolg für das Team Südtirol. Besonders auch für Peter Schroffenegger aus Gossensaß. Der Langläufer von der Lebenshilfe zeigt herausragende Leistungen und bringt eine Bronzemedaille mit nach Hause.

Bebende Erde Am 12. März wird in einer Tiefe von 7 km ein leichtes Erdbeben der Stärke 2,4 registriert. Das Epizentrum liegt 11 km südlich von Ratschings im Gemeindegebiet von Sarntal.

Prima Musikschüler Beim Gesamttiroler Landesbewerb gewinnen Lea Maria Prader am Saxophon sowie Sophia Waldboth und Alina Tirler mit ihrem Gitarrenensemble einen ersten Preis mit Auszeichnung. Tobias Jocher glänzt auf dem Euphonium als Landessieger und wird wenige Wochen später Bundessieger. Erker 01/26

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April

Widerstreit Die 38. Sterzinger Osterspiele stellen Bauernführer Michael Gaismair, die Bauernunruhen vor 500 Jahren und Parallelen zur heutigen Zeit in den Mittelpunkt – mit Theaterstücken, „Klangdialogen“, Konzerten und gregorianischen Chorälen.

Endlose Diskussion

„Borghi più belli“

Sterzing gehört neben Klausen, Kastelruth, Neumarkt und Glurns zu den schönsten Orten Italiens. Die Vertreter der „Borghi più belli d’Italia“ treffen sich erstmals im Ratssaal von Sterzing.

„Speaker Slam“ Christian Eisendle aus Mareit begeistert beim 5. Internationalen Speaker Slam in Wiesbaden-Niedernhausen mit seinem Vortrag „BewusstSein-s-Berührung – die CE-Methode“. Am renommierten Wettbewerb nehmen 230 Redner aus 28 Ländern teil.

Die Zukunft der Neuroreha am Krankenhaus ist (wieder einmal) ungewiss. Der Vertrag mit Professor Leopold Saltuari, der auf mindestens 40 Betten (derzeit sind es 20) pocht, um den Standort langfristig zu sichern, wird nicht verlängert. Essentiell soll die Neuroreha bleiben, das Krankenhaus auch: Das Land investiert über 16 Millionen Euro in Brandschutz und Sicherheit, ein neues Reha-Becken, einen Computertomographen, ein Mammographiegerät, die Verlegung der Mensa, die Neugestaltung der Kapelle und die Zusammenführung der Dienste für Frauen und Kinder im ersten Stock zu einem Frauen-Kind-Zentrum.

Neue Seelsorgeeinheit

„Osvaldo Desideri“ Sara Pergher aus Sterzing erhält für den Film „Vermiglio“ den „Osvaldo Desideri“-Preis. Dieser würdigt das oft übersehene, aber essentielle Handwerk der Szenenbildner im Film.

Die Diözese kündigt neue Wege der Seelsorgeeinheit Wipptal an: Ein einziger Pfarrer soll fortan alle 16 Pfarreien gesetzlich vertreten. Mitarbeitende vor Ort werden noch stärker in die Verantwortung für das Dorf und die Pfarrei eingebunden. Ein Experiment, das in anderen Pfarreien und Seelsorgeeinheiten folgen soll.

Sportkegler im Höhenflug

Die Italienmeisterschaft endet für das Wipptal mit einem historischen Erfolg. Drei Meistertitel und drei Aufsteiger bestätigen die Dominanz der heimischen Teams. Die Keglerinnen des ASKC Fugger D1 sichern sich den Titel in der A-Klasse, in der B-Liga triumphiert erneut der ASKC Fugger. Bei den Herren wird der ASKC Fugger 1 zum 26. Mal Vizemeister. In der C-Ost steigen gleich zwei Teams – ASKC Fugger 2 und ASKC A. Ratschings 2 – in die B-Liga auf. Zudem schafft der ASKC Fugger 2 in der C-Süd ebenfalls den Sprung nach oben.


Unsere neuen Räte Nur sechs von zehn Wahlberechtigten nehmen an den Gemeinderatswahlen teil. 230 Kandidaten bewerben sich im Wipptal um 99 Ratssitze. 50 von 99 Räten sind neu im Amt, die Bürgermeister bleiben die alten. Die SVP hält in vier Gemeinden die Mehrheit, die Bürgerliste in zwei.

Mai Color Days

Bedeutungsloser Bahnhof Rund 40 Millionen Euro investiert die BBT-Gesellschaft in den Bahnhof Franzensfeste, damit dort BBT-Schnellzüge halten können. Ob sie es auch tun werden, hängt von den künftigen Betreibern ab, die entscheiden, ob sich ein Halt wirtschaftlich lohnt. Die Gemeinde weiß bis heute nicht, ob der einstige Verkehrsknotenpunkt morgen überhaupt noch eine Rolle spielen wird. Durch den Bau der Riggertalschleife und Direktverbindung Pustertal-Brixen entfällt auch der Umstieg in Franzensfeste. Bürgermeister Thomas Klapfer: „Es heißt immer, der Markt wird’s regeln. Und dieser sagt eindeutig: Hier hält kein Zug mehr.“

Nach den legendären Blue(s) Days bringen internationale Musiker bei den Color Days Dixie, Jazz, Funk, Rock und andere hochkarätige Klänge in die Stadt Sterzing. Stargast ist die US-Amerikanerin Donniele Graves.

50 Jahre Aufstieg

80 Jahre danach Am 8. Mai jährt sich zum 80. Mal das Ende des Zweiten Weltkrieges und die Befreiung Europas vom Nationalsozialismus. Auch Brenner, Außerpflersch (Eisenbahnkehre), Gossensaß, die Eisenbahnbrücke bei Sprechenstein, der Verschiebebahnhof beim Sprechensteinkofel, die Eisenbahnbrücke bei Stilfes und die Bahnhöfe von Grasstein und Franzensfeste waren während des Krieges Ziel pausenloser Angriffe. In Trient ist eine Ausstellung über „La battaglia del Brennero“ zu sehen.

Große Emotionen, sportlicher Geist und gelebte Vereinsgeschichte: Die Sektion Fußball im ASV Gossensaß feiert ein ganz besonderes Jubiläum – den 50. Jahrestag des ersten Aufstiegs der Kampfmannschaft in die 2. Amateurliga in der Saison 1974/75. Erker 01/26

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Neues, halb leeres Haus

Das neue Bezirksaltenheim Wipptal in Sterzing wird feierlich eingeweiht. 90 Senioren könnte es ein Zuhause bieten. Wegen Personalmangels bleibt aber die Hälfte der Betten leer – trotz langer Wartelisten. Die Bezirksgemeinschaft sucht händeringend Sozialbetreuer, Krankenpfleger und Pflegehelfer. Auch das Land bemüht sich um Sonderregelungen, um mehr Personal zu rekrutieren, Senioren aufzunehmen und Angehörige zu entlasten.

Startschwierigkeiten

Bronze für Lara Minzoni

Die Gemeinderäte sind gewählt, jetzt geht‘s um Posten. In fast jeder Gemeinde gibt es ein Gerangel und Gezänke um Sitze im Ausschuss bzw. deren Besetzung. Zum Eklat kommt es auch bei der Neuwahl des Rates der Gemeinden. Statt der Freienfelder Bürgermeisterin Verena Überegger („Hätte beste Voraussetzungen“) entsendet der Bezirk die Pfitscher Vizebürgermeisterin Maria Rabensteiner Leitner – dank Unterstützung ihrer Parteikollegen Martin Alber, Sebastian Helfer und Stefan Gufler.

Großer Erfolg für den Südtiroler Schwimmsport: Bei den in Piombino ausgetragenen italienischen Langstreckenmeisterschaften im Freiwasser sichert sich Lara Minzoni von der Polisportiva Sterzing die Bronzemedaille über 10 km bei den Juniorinnen. Die junge Athletin, die unter der Leitung von Trainer Jacopo Molina trainiert, überzeugt mit einer starken Leistung.

Immer auf Mission

Jazzfestival

Leichtes Minus

Umweltaktivistin, Kochbuchautorin, Filmerin und Speakerin Magdalena Gschnitzer aus Gasteig ist nie müde zu kämpfen. Aktuell macht sie sich für das Leben misshandelter Elefanten stark, die im „Elephant Natur Park“ wieder Vertrauen finden. „Große Veränderungen beginnen im Kleinen“, schreibt sie in ihrem verfilmten Buch „Hope“.

Jazzmusiker aus der ganzen Welt spielen beim Südtirol Jazz Festival drinnen und draußen, auch in der Festung (Purple Muscle Car, Jazz for Kids), auf dem Sterzinger Stadtplatz (KIW) und im Poschhausstollen in Ridnaun (Zoe Pia & Tenores di Orosei) und zeigen, wie vielschichtig Jazzmusik wirken kann.

812.018 Nächtigungen und 258.842 Ankünfte verzeichnen die Tourismusorganisationen in Gossensaß, Ratschings und Sterzing (samt Freienfeld und Pfitsch) in diesem Sommerhalbjahr, etwas weniger als letztes Jahr. Ein Plus (+5,5 %) gibt es allein im Einzugsgebiet Sterzing Pfitsch Freienfeld.

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JUBILÄEN

FÜHRUNGSWECHSEL

500 Jahre Bauernaufstände 180 Jahre Kapelle zur hl. Barbara in der Festung Franzensfeste 150 Jahre FF Sterzing 75 Jahre FF Kematen 70 Jahre Südtiroler Kinderdorf 70. Bezirksfeuerwehrtag 65 Jahre Segelfluggruppe Sterzing 50 Jahre Coro Amici della Montagna 50 Jahre Sadobre 45 Jahre Gemeindepartnerschaft Brenner – Seefeld-Hechendorf 40 Jahre Coro „Cima Bianca“ di Vipiteno 40 Jahre Jaufentaler Jägerrodeln 40 Jahre Öffentliche Bibliothek Stilfes 40 Jahre Familienverband Zweigstelle Wiesen 30 Jahre Jugenddienst Wipptal 30 Jahre Lions Club Wipptal 25 Jahre Sportgymnasium Sterzing 25 Jahre Weltladen in Sterzing 20 Jahre Elki-Tauschmarkt 20 Jahre Notfallpsychologie 15. Orfeo Music Festival in Sterzing 10 Jahre Sommererlebniswochen (GRW Wipptal/Eisacktal) 10 Jahre Brauchtumsgruppe Wiesen 10 Jahre Mareiter Stein Attacke 5 Jahre Projekt „Zeit schenken“

Feuerwehr: Kommandant Peter Kahn folgt auf Marin Soraruf (Sterzing), Marco Schölzhorn auf Josef Windisch (Pflersch), Tobias Engl auf Martin Plattner (Elzenbaum), Michael Gasser auf Norman Hiller (Stilfes) Thomas Luhn neuer hds-Ortsobmann von Freienfeld Michael Keim neuer Obmann der Vereinskapelle Gossensaß Agnes Mair führt AVS-Ortsstelle Freienfeld Alexander Mühlsteiger leitet Abteilung Umwelt und technische Dienste der Bezirksgemeinschaft Wipptal Umberto Lebruto folgt im italienischen Vorstand der BBT SE auf Gilberto Cardola Martin Psenner im Vorstand für Zivilinvaliden (ANMIC Südtirol) Christian Huebser neuer Bezirksfeuerwehrpräsident Valentina Scaliero neue Präsidentin des Elki Wipptal Günther Volgger neuer HGV-Ortsobmann von Ratschings Andreas Seehauser neuer Dekan der Seelsorgeeinheit Wipptal Josef Gschnitzer und Vincent Baltazary Safi ALCP/OSS neue Seelsorger im Wipptal Helga Mutschlechner Holzer und Karl Kerer im KVW-Landesausschuss Martin Martinelli im Vorstand der Südtiroler Wanderleiter/Wanderführer CNSAS: Helmut Markio folgt auf Alberto Covi Veronika Stötter neue HGV-Ortsobfrau von Sterzing Hermann Reichhalter Präsident der Sadobre AG Bezirksjugendreferentin Evi Bacher übergibt an Thomas Wurzer Markus Reifer neuer Geschäftsführer der Tourismusgenossenschaft Sterzing Pfitsch Freienfeld Gloria Maria Patelli neue Kinderärztin im Wipptal

Ram r Wir bedan,ken um; bet unseren Kunden und Partnern

für die gute ZuScammer,arbeit und wünschen allen ein erfolgreiches neues Jahr.

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collaboraz.ione e auguriamoa tutti un nuovo anno pieno di successi.

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Juli Der letzte Visionär Was bleibt von Alexander Langer (1946 – 1995), von seinem Denken, von seinem zivilen Engagement, von seiner universellen Botschaft? Zu seinem 30. Todestag erscheint das Buch „Was gut war“ über sein Vermächtnis. Im Frühjahr bauen Vertreter der Freiwilligenorganisationen „Ta’ayush“ („Zusammenleben“) und „Youth oft Sumud“ aus Isreal und Palästina bei der „Euromediterranea“ in Sterzing Brücken ins Jetzt. Langers Nachlass ist über das Landesarchiv öffentlich zugänglich.

Rockstars on stage

Die Biker Days des MC Falken, Südtirols ältestem Motorradclub, sind ein Fixpunkt für Biker aus nah und fern: Drei Tage lang herrscht im Clubhaus Mareit angeheizte Stimmung mit musikalischen Feuerwerken, u. a. mit „The Rockstar-Show“, der ersten Multi-Tribute-Band ihrer Art in Europa, Rundfahrten und Bikerfrühstück.

Täuschend echt

Orfeo Music Festival

Ottone-Nigro-Preis

Sterzing, die Heimatstadt des international bekannten BodypaintingWeltmeisters Johannes Stötter, darf das World Bodypainting Festival in der Kategorie „Camouflage“ (Kunst der optischen Illusion) austragen. An 15 Orten lassen renommierte Künstler in und rund um die Altstadt bepinselte Körper visuell in ihrer Umgebung „verschwinden“.

Gemeinsam Musik machen – das ist seit der Gründung (2003) das Motto des Orfeo Music Festivals. Namhafte Musiker, Professoren und Studenten aus der ganzen Welt spielen, proben und konzertieren gemeinsam in Sterzing.

Die Vereinigung der Zivilinvaliden prämiert die Initiative „Wippal, der kleine Bezirk mit dem großen Herzen“ mit dem Ottone-Nigro-Preis – eine Anerkennung für konkretes, kontinuierliches Engagement für die Inklusion von Zivilinvaliden und Menschen mit Behinderung.

Tour-Transalp-Sieg Mit beeindruckender Ausdauer und Teamgeist triumphiert der Sterzinger Thomas Gschnitzer gemeinsam mit seinem Teamkollegen Michael Oberrauch bei der „Tour Transalp“, dem wohl härtesten Amateur-Etappenrennen in Europa. Die beiden Radsportler können sich nach sieben kräftezehrenden Etappen über die Alpen – mit insgesamt 750 km und 15.000 Höhenmetern – zum zweiten Mal in Folge den Gesamtsieg in der Masters-Kategorie sichern.

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August Windpark 2.0

© Land Tirol/Sedlak

Verdienstkreuz

Zwischen Himmel und Abgrund © SickLVL Production

Welche Möglichkeiten hat die Gemeinde Brenner im Bereich erneuerbare Energien? Laut Potentialstudie wäre das Sandjoch idealer Standort für sechs bis acht Windräder, die 10.000 Haushalte mit Strom versorgen könnten. Die Reaktionen darauf: konträr. Einerseits sollte die Energie allen Bürgern zugutekommen, andererseits sind die Windräder ein Eingriff in Natur und Landschaft. Starker Gegenwind kommt von der AVS-Sektion Wipptal, der u. a. auch die Ortsstellen Gossensaß und Pflersch angehören.

Die Landeshauptleute von Tirol und Südtirol verleihen Haidrun Achammer Kasslatter aus Sterzing das Verdienstkreuz des Landes Tirol für ihr kommunal- und frauenpolitisches Engagement.

Gespaltene Kirchengemeinde Die geplante Versetzung des Priesters Don Giorgio Carli von Sterzing nach Innichen löst weit über Südtirol hinaus hitzige Debatten aus. Zwischen Dankbarkeit für sein seelsorgerisches Wirken und scharfer Kritik am Umgang der Kirche mit Missbrauchsfällen steht ein tiefer Riss. Gläubige sehnen sich nach Transparenz, Aufarbeitung und klaren Entscheidungen. Anfang des Jahres hatte die Diözese ein Gutachten veröffentlicht, das Missbrauchsfälle in den Jahren 1964 bis 2023 und den Umgang der Kirchenführung dokumentiert – und betont, die Kirche zu einem sicheren Ort für Kinder und Jugendliche machen zu wollen. Neben Don Giorgio erwähnt das Gutachten auch zwei Priester, die einst in Pfitsch, Gossensaß und Pflersch wirkten.

SickLevel Produktion zeigt in Sterzing exklusiv die Premiere „High Above – Highlining on Tribulaun“ – ein Dokumentarfilm über fünf Highliner, darunter zwei Wipptaler, die in über 3.000 m Höhe zwischen dem West- und Ostgipfel auf einer 60 Meter langen Seilbrücke äußeres und inneres Gleichgewicht suchen.

Alpini in Ungarn

Neuer Rekord Armin Larch aus Mareit bricht den Rekord für den schnellsten Aufstieg auf das Becherhaus (3.195 m) in Ridnaun. In 1:41.23 Stunden bewältigt er die 10,65 km lange Strecke von Maiern (1.835 Höhenmeter) und ist damit schneller als je zuvor. Eindrucksvoll setzt er sich an die Spitze der bisherigen Rekordhalter und löst Hannes Perkmann aus dem Sarntal ab, der 2020 eine Zeit von 1:47.25 Stunden aufgestellt hat.

Die in Sterzing stationierte Einheit des 5. Alpini-Regiments übt im Rahmen der Operation Forward Land Forces an der Ostflanke des Atlantischen Bündnisses sechs Monate lang mit kroatischen, spanischen, US-amerikanischen und ungarischen Kollegen die Abschreckungsund Verteidigungsposition, um die Armeen der NATO-Staaten zu stärken. Erker 01/26

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Bürgermeister Martin Alber ist neuer Bezirkspräsident. Den Bezirksausschuss ergänzen die kooptierte Stellvertreterin Eva Frick und Bürgermeister Stefan Gufler. Der Wahl geht ein ungutes Postengerangel voraus, das Bezirkspräsidentin Monika Reinthaler aus dem Rennen kickt. Für Bürgermeisterin Verena Überegger, die ihr Mandat aus diesem Grund zurücklegt, rückt Referentin Stefanie Eisendle nach.

Ehrenmedaille

r e b m e t Sep Schwindende Grenzen Am 18. September treffen die beiden BBT-Erkundungsstollen aus Südtirol und Tirol am Brenner aufeinander. Es ist der erste unterirdische Durchbruch zwischen Italien und Österreich. Jahrzehnte nach ersten Planungen, politischen Kämpfen, Protesten und technischen Hürden wächst einer der künftig wichtigsten Handelswege Europas und mit ihm gewissermaßen ganz Europa im Berg zusammen. Rund 90 Prozent der Vortriebe im BBT sind abgeschlossen. Zu Jahresende sind von neun Tunnelbaumaschinen noch zwei (Wilma und Olga) in Betrieb, welche die Haupttunnel West und Ost im Baulos Pfons-Brenner auffahren. Danach geht es an die bahntechnische Ausrüstung.

Unantastbar on tour

Juliana Nussbaumer Egartner und Franz Mair erhalten die Ehrenmedaille der Marktgemeinde Brenner für ihren Pioniergeist – Egartner für ihren Weitblick als Unternehmerin, Mair für sein Engagement für Tourismus und Brauchtum. Die Ehrung erhalten auch Langläufer Peter Schroffenegger für seine internationalen Erfolge und Pfarrer Corneliu Berea für seinen herzlichen Seelsorgedienst.

Erfolgreiche WM-Teilnahme

Mit einem positiven Fazit endet die erste Teilnahme von Julian Frasnelli aus Wiesen an der OKJKart-Weltmeisterschaft: Der junge Fahrer erreicht den 14. Gesamtrang und wird als zweitbester Italiener gewertet.

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© BBT SE

Wahl mit Seitenhieben

Nach Release-Shows im Frühjahr startet die Wipptaler Hardrockband „Unantastbar“ ihre „Für immer wir“-Tour durch die Schweiz, Deutschland und Österreich. Das „Gegen die Stille“-Festival im August 2026 in Sterzing ist bereits restlos ausverkauft. Ihr zehntes Studioalbum „Für immer wir“ schafft es auf Platz 2 der deutschen Albumcharts, in den Rock/Metal Charts sogar auf Platz 1.

Pilotstudie

Nach dem 100-jährigen Unwetter im Juli 2024 in Trens stellen Techniker eine Pilotstudie vor. Diese soll dazu beitragen, mit gezielten Schutzmaßnahmen (Rest-)Gefahren und Risiken für Naturgefahren dieser Dimension zu verringern. Die Studie wird auch anderen Südtiroler Gemeinden als Modell dienen.

Schule der Zukunft

Die neue deutschsprachige Mittelschule in Sterzing ist die viertgrößte Mittelschule des Landes. Einzigartig sind ihre Architektur und vor allem ihr neues pädagogisches Konzept, das bald auch südtirolweit Schule machen könnte.


Oktober Rekordbelastung

16.154 Fahrzeuge passieren am 10. Oktober die Ampel in Sterzing. In der Regel sind es 10.000 bis 12.000 Fahrzeuge pro Tag. Grund sind Rückstaus wegen der einspurigen Lueg-Brücke, das LKW-Nachfahrverbot in Nordtirol und von der Autobahn abfahrende Fahrzeuge, welche die Staatsstraßen verstopfen. Die Forderungen nach einheitlichen Regeln entlang der Brennerroute, Abfahrverboten für Südtirol („Wer Stau verursacht, muss im Stau bleiben“) und Konsequenzen („reduzierte Maut bei Stau“) werden lauter. Wegweisend könnte ein Urteil des Verwaltungsgerichts Latium sein, das eine Strafe der Antitrustbehörde an die „Autostrada Ligure Toscana“ bestätigte. Über Jahre hinweg hatte sie trotz Verkehrsbehinderungen die volle Maut verlangt.

Geehrt

Der Sterzinger Nils Larch wird von Bürgermeister Peter Volgger für seinen Turniersieg bei der B-Weltmeisterschaft im Sledge Hockey in Astana (Kasachstan) geehrt. Mit fünf Siegen in fünf Spielen gegen Finnland, Frankreich, Kasachstan, Schweden und Japan hat Larch mit der italienischen Nationalmannschaft den Turniersieg geholt und sich damit den Aufstieg in die A-Gruppe gesichert.

Militärgebäude ans Land

Kuratoriumsprojekte

Das letzte noch verbliebene Militärgebäude auf dem Areal der ehemaligen PsaroGnutti-Kaserne in Wiesen geht in Landesbesitz über. Die Zone soll als öffentliche Fläche (Spielplatz) genutzt werden, die leerstehenden Nebengebäude für öffentlichen Wohnbau.

Im ACI-Haus am Brenner, das an das Land übergehen wird, ist eine Ausstellung über „Grenze Brennerpass – Rekultivierung einer Passlandschaft“ geplant. Das Kuratorium für Technische Kulturgüter will u. a. die denkmalgeschützte Hängebrücke mit Steinbogenportal in Mauls instand halten und das Bahnwärterhaus in Genauen südwestlich von Mauls musealisieren.

Gold für Brosl Bräu

Schmuggel aufgeflogen

446 Arbeitslose

Die vier Hobbybrauer von „Brosl Bräu“ aus Wiesen gewinnen beim Beer Alps Festival einmal Gold, dreimal Silber und dreimal Bronze und holen in der Gesamtwertung unter den besten Bieren aller Kategorien Platz drei. Am Wettbewerb nehmen 20 Brauer mit über 170 Bieren aus Tirol und angrenzenden Regionen teil.

Es ist einer der größten Drogenfunde des Jahres in Südtirol: Die Ordnungshüter stellen in Sterzing im Reserverad eines Fahrzeuges zwölf Kilogramm Drogen (Heroin, Kokain) sicher. Der mutmaßliche Kurier wird festgenommen.

446 Wipptaler sind laut Amt für Arbeitsvermittlung arbeitslos, etwas mehr als im Vorjahr (424), deutlich mehr Frauen (265) als Männer (180). Die meisten Arbeitslosen gibt es im Gastgewerbe (198). Erker 01/26

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Den Aufstand proben

November Wipptal bekennt Farbe Bei den Aktionstagen gegen Gewalt an Frauen wird erneut Farbe bekannt: mit einer Podiumsdiskussion über physische, psychische, ökonomische, sexualisierte und soziale Gewalt, Jugendlichen, die sich kreativ mit Gewalt auseinandersetzen, einem „Walk a Mile“, Vorträgen, rot beleuchtetem Zwölferturm und weiteren Botschaften von Vereinen und Organisationen, die zum Nachdenken und Handeln anregen.

Innovativer Jungbauer

„Immer unter Feuer“

Manuel Plattner (Keldererhof) aus Kalch gewinnt den Innovationspreis IM.PULS der Südtiroler Bauernjugend. Sein eigenständig entwickelter und vollständig elektrisch angetriebener Einachsmäher überzeugt die Jury mit Funktionalität, Nachhaltigkeit und Praxisnähe.

Meisterhafte Alpenküche Der renommierte Restaurantführer „Gault & Millau“ kürt Peter Girtler (Gourmetstube Einhorn, Mauls) zum Südtiroler Koch des Jahres 2026 – zum dritten Mal innerhalb von elf Jahren. Der Schlemmeratlas wählt ihn zum „Spitzenkoch des Jahres“ und vergibt an die Gourmetstube die höchste Auszeichnung (fünf Kochlöffel).

Gewalt hat keinen Platz! Die Deutschrock-Band Frei.Wild mit Frontman Philipp Burger und Christian Forer aus Thuins (Schlagzeug) sind nach mehrjähriger Schaffenspause zurück. Ihre DoppelCD „Immer unter Feuer“ erobert Platz 1 in den deutschen Album-Charts. Es ist ihr 10. Platz-1-Award für ein Studioalbum.

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Nach einem A-Jugendspiel des ASV Freienfeld in Bozen kommt es zu inakzeptablen Vorfällen. Mehrere junge Spieler werden beleidigt, bedroht und in der Kabine eingeschüchtert. Die Situation eskaliert derart, dass sogar die Carabinieri einschreiten müssen. Der ASV Freienfeld verurteilt die Vorfälle aufs Schärfste und fordert einen konsequenten Schutz aller Beteiligten. Gewalt, Drohungen und Hass dürfen im Sport keinerlei Toleranz erfahren.

© Hannes Niederkofler

Die Kunstausstellung „Den Aufstand proben“ im Rahmen des Gaismair-Jubiläumsjahres „Mitmischen! Ma come?!“ ist Labor, Diskussionsraum und Ort der Begegnung, begleitet von Veranstaltungen wie Protestmarsch, Yogastunden, Meditationen, partizipativen Führungen und einem Theater („Magdalena, ma dai!“), um sich kritisch, poetisch und offen mit Fragen nach Macht, Fürsorge, Geschlechterrollen und sozialer Gerechtigkeit auseinanderzusetzen. Inspiriert von Michael Gaismairs Landesordnung von 1526 und einer Vision einer gerechteren Gesellschaft entsteht das „Manifest für Sterzing“ – ein gemeinsames Bekenntnis zu einer lebenswerten, solidarischen und offenen Stadt.


„Weihnachten ohne Grenzen“

Dezember © Intercom Dr. Leitner

Weltpremiere

Die Carabinieri feiern unter der Schirmherrschaft der Gemeinde Sterzing mit Ordnungs-, Sicherheits-, Einsatz- und Rettungskräften dies- und jenseits des Brenners gute Zusammenarbeit, grenzüberschreitenden Weitblick, gegenseitige Wertschätzung und gemeinsame Bemühungen für Sicherheit und Frieden. Militärkaplan Eusebio Jori hat das traditionelle Treffen in den 1950er Jahren ins Leben gerufen, um „Gewinner“ und „Verlierer“ des Zweiten Weltkrieges zusammenzubringen und Neubeginn, Verbundenheit und Frieden auszusenden.

Gemeinschaftshäuser unter Beschuss Zwölf Gemeinschaftshäuser in Südtirol, darunter in Sterzing, sollen künftig Gesundheits- und Sozialdienste bieten, um Notaufnahmen zu entlasten und Wartezeiten in Krankenhäusern zu reduzieren. Die Südtiroler Ärzteschaft bleibt skeptisch: Die Häuser seien nicht wohnortnah genug, da sie meist in Ballungszentren liegen. Hausärzte („die Notaufnahme der Peripherie“) fürchten Vertrauensverlust und plädieren für besser ausgestattete Hausarztpraxen mit finanzieller Unterstützung des Landes.

Gedenktafel enthüllt 32 Gemeinden Südtirols erhalten Gedenktafeln für ihre Olympioniken. Die Gemeinde Freienfeld hat mit Manfred Perfler gleich einen zweifachen Bronzemedaillengewinner: 1988 in Innsbruck und 1994 in Lillehammer hat er im Riesentorlauf und im Slalom im Para Ski alpin jeweils die Bronzemedaille geholt. Eine Gedenktafel erinnert an seine Erfolge.

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Dem Unternehmen Intercom Dr. Leitner gelingt mit der vollständig mobilen Speed-Skating-Eisbahn für olympische Wettbewerbe ein technologischer Durchbruch. Die auf der Fiera Milano Rho installierte 400 m lange Bahn mit 287 km an Leitungen für die Eisproduktion liefert erstmals olympische Eisqualität auf einer auf- und abbaubaren Plattform. Nach den Olympischen Winterspielen wird die gesamte Anlage abgebaut.

Rückzug Gemeinderat Franz Kompatscher (Freie Liste Gemeinde Brenner) legt sein Mandat nieder. In der Politik der Gemeinde Brenner sieht er zurzeit nur geringe Gestaltungsmöglichkeiten. An seine Stelle rückt Christian Bacher nach. Erker 01/26

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Whats Upp?! im Wipptol von Tobi vom Jugenddienst

Trends

2026

Zum Anfang des neuen Jahres haben wir das Internet nach Trends im Jahr 2026 durchsucht. Seht selbst, was dabei herausgekommen ist – vielleicht ist ja das eine oder andere für euch dabei:

MODE: ZEIG, WER DU BIST 2026 ist Schluss mit langweilig. Outfits werden lauter, bunter und persönlicher. Erlaubt ist, was auffällt – von Retro-Teilen bis zu wilden Layer-Looks.

BEAUTY: MAKE-UP ALS STATEMENT

SOCIAL MEDIA: WENIGER LIKES, MEHR ECHT

Follower sind nicht alles. Jugendliche setzen 2026 auf echte Connections, kleine CommuPerfekt war gestern. 2026 wird Make-up nitys und Inhalte, die Spaß machen – ohne kreativ, farbig und mutig. Glitzer, Pastell und Dauer-Vergleiche. ungewöhnliche Styles zeigen: Schönheit ist Ausdruck, kein Filter. LIFESTYLE & REISEN:

NACHHALTIGKEIT: SECOND HAND = FIRST CHOICE Neu kaufen ist nicht mehr das Ziel. Thriften, Tauschen und Upcycling sind 2026 ganz normal. Nachhaltig sein heißt: clever, kreativ und individuell.

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ERLEBNISSE SAMMELN

Nicht nur Fotos, sondern echte Stories zählen. Reisen zu besonderen Orten, SerienSpots oder Kreativ-Trips stehen hoch im Kurs.

MINDSET: SLOW IS COOL Schneller, höher, weiter? Nicht mehr. 2026 geht’s um Pausen, Me-Time und mentale Gesundheit. Offline sein ist kein Trend, sondern Selbstfürsorge.

INFO ZU DEN SOMMERCAMPS :

Die Broschüre m it den Sommercamps im Wippta l wird in diesem Jahr im FebruarErker beigelegt, da durch die geän derten Finanzierungen des Land es viele Anbieter neu planen musst en.


Gesellschaft

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Trenser Advent

Ratschings

Nächtlicher Ernstfall geprobt

Mit beeindruckender Geschwindigkeit und Präzision absolvierten rund 45 Einsatzkräfte des Bergrettungsdienstes Ridnaun-Ratschings und der Freiwilligen Feuerwehr Ratschings im November eine komplexe Abseilübung an der Kabinenbahn Ratschings-Jaufen. Ziel der großangelegten nächtlichen Übung war die Evakuierung von festsitzenden Gondeln unter erschwerten Bedingungen und der Einsatz der neuen Beleuchtungskörper. An der Übung beteiligt waren etwa 25 Bergretter sowie 20 Feuerwehrmänner der Löschzüge aus Ratschings, Mareit und Stange. Auch Mitarbeiter der Bergbahnen unterstützten die Evakuierungsmaßnahmen, um die reibungslose Zusammenarbeit zwischen technischem Personal und Rettungskräften zu gewährleisten. Die Übung fand bewusst in den späten Abendstunden statt, um ein realistisches Szenario bei Dunkelheit zu simulieren. Die neuen Beleuchtungskörper der Anlage bewiesen dabei ihren Mehrwert: Sie sorgten

für eine deutlich verbesserte Ausleuchtung und trugen maßgeblich zur Sicherheit und Schnelligkeit der Abseilvorgänge bei. Die Einsatzkräfte bewiesen, dass sie im Ernstfall perfekt vorbereitet sind: In kürzester Zeit konnten alle „eingeschlossenen Personen“ sicher und professionell aus den Gondeln geborgen und zu Boden gebracht werden. Im Anschluss an die erfolgreiche Übung versammelten sich die Teilnehmer zur obligatorischen Nachbesprechung, um wertvolle Erkenntnisse aus dem Einsatz zu ziehen und Optimierungspotenziale zu identifizieren. Für eine wohlverdiente Stärkung sorgten die Bäuerinnen der Umgebung, die mit einem Imbiss die nächtlichen Helfer bewirteten. Das Fazit der Verantwortlichen war durchwegs positiv. Die regelmäßigen Übungen sind essenziell, um die hohen Sicherheitsstandards der Bergbahnen Ratschings-Jaufen zu gewährleisten und das Gebiet für Gäste und Einheimische gleichermaßen sicher zu halten.

Mitte Dezember fand in Trens zum zweiten Mal der „Trenser Advent“ statt, der erneut zahlreiche Besucher anlockte. Der Bildungsausschuss organisierte das Fest der Gemeinschaft mit musikalischen Einlagen, besinnlichen Texten und gemütlichem Beisammensein in Zusammenarbeit mit engagierten Vereinen. Bereits im Vorfeld hatten Kinder des Kindergartens und der Grundschule mit viel Kreativität Weihnachtsdekorationen gebastelt, die an vier Christbäumen angebracht wurden. Der Theaterverein führte auf frische und zeitgemäße Art die Weihnachtsgeschichte auf. Für eine besondere Atmosphäre sorgte der beleuchtete Stern über dem Festplatz. Zum leiblichen Wohl trugen die Besucher mit mitgebrachten Köstlichkeiten bei. Der festliche Abend war nicht nur ein Moment der Freude, sondern auch ein Akt der Solidarität: Die freiwilligen Spenden kommen wieder dem „Wünschewagen“ zugute. Allen Beteiligten und Unterstützern, die diesen wundervollen Abend möglich gemacht haben, wurde herzlich gedankt.

Stilfes

Spendenscheck übergeben

Anlässlich des Erntedankfestes zum Abschluss des Bauernmarktes auf dem Sterzinger Stadtplatz sowie des Adventmarktes in Stilfes konnten auch heuer wieder zahlreiche handgefertigte Dekorationsgegenstände erworben werden, die viele fleißige Hände über das ganze Jahr hinweg vorbereitet hatten. Der Einsatz der engagierten Gruppe hat sich mehr als gelohnt: Insgesamt 10.210 Euro kamen durch den Verkauf zusammen. Der gesamte Erlös wurde Anfang Dezember – wie bereits seit vielen Jahren – der Hilfsorganisation „Südtirol hilft“ übergeben, die Menschen in akuten Notlagen schnell und unbürokratisch unterstützt. Im Bild (v. l.) Gerhard Gruber (Raiffeisenkasse), Brigitte Saxl, Sigrid Wild, Martin Pfeifhofer (Südtirol hilft), Karin Kofler und Hildegard Braunhofer. Erker 01/26

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Kinderseite

Male die

Neujahrsraketen aus!

Jänner-Gedicht Der Jänner hritt, kommt mit leisem Sc der alte Wind h. weht Schnee mit sic Die Welt liegt still in weißem Kleid und atmet frostige Gemütlichkeit. Die Tage wachsen Stück für Stück, ein heller Hauch, ein leises Glück. Im kalten Glanz, so klar und rein, fängt jedes Jahr von Neuem an.

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4

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issen: Sprachw

an m t h c s n ü Wie w ein frohes sich Jahr? neues ew Year! ée! Happy N : h c s velle ann li g • En onne nou vo! B : h c is s o • Franzö h: Buon anno nu isc ovus! n s u n • Italien n a : Felix sit • Latein

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5

1. Was feiert man in der Nacht zum 1. Jänner? 2. Welche drei Figu ren kommen am 6. Jänner? 3. Was baut man im Winter? 4. Was bringt die gute Hexe Befana im Jänner? 5. Was sieht man zu Silvester am Hi mmel? 6. Welches stachl ige Tier schläft im Winter?


Gesellschaft

Sterzing

Sterzing

„Liebe sei Tat“ besuchen oder in den Seniorenwohnheimen. Diese persönlichen Kontakte sind oft genauso wichtig wie materielle Hilfe. In der Kleiderkammer engagieren sich viele Frauen und Männer ehrenamtlich. Mit großem Einsatz, Geduld und Freude bemühen sie sich, ein gutes Klima zu schaffen, sprachliche Barrieren zu überwinden und den Menschen respektvoll zu begegnen. Im Herbst organisierte die Vinzenzgemeinschaft eine Sammlung von Decken und warmer Wäsche für Menschen auf der Straße. Dank der großen Hilfsbereitschaft der Bevölkerung gingen zahlreiche sehr gute und brauchbare Spenden ein. Die gemeinsame Wallfahrt mit den Vinzenzgemeinschaften aus Gröden und Klausen führte nach Thuins. Die Begehung des „Vater-unser-Weges“ mit spiritueller Begleitung war für alle Beteiligten sehr beeindruckend. „Es ist uns eine große Freude, dass die Gemeinschaft seelsorglich begleitet wird und dass viele Menschen bereit sind, ihre freie Zeit ehrenamtlich in den Dienst des Nächsten zu stellen. Dieses Engagement ist ein starkes Zeichen gelebter Solidarität und Menschlichkeit“, so die Vinzenzgemeinschaft. „Auch im neuen Jahr sind wir bereit zu helfen, im Schenken von Zeit und auch in finanziellen Nöten.“

Spendenkonto der Vinzenzgemeinschaft IT69D0818259110000300034622

Seit zwölf Jahren spendet der Lionsclub Sterzing-Wipptal in der Vorweihnachtszeit für die Obdachlosen- und Übernachtungsstätte Brixen/Milland. Alexander Nitz, Leiter der Einrichtung, hat zu diesem Anlass vor kurzem einer Delegation des Lionsclubs das Heim mit all seinen Problemen und Lösungsversuchen vorgestellt. Auf Wunsch der Heimleitung wurden zahlrei-

che Marmeladen, Tee und Kaffee für das Frühstück sowie Herrenunterwäsche, Socken, Mützen, Schals und Handschuhe abgegeben. Im Bild (v. l.) Verena Überegger (Vizepräsidentin), Maria Grazia Mick (Präsidentin), Emma Agreiter, Yvonne Erspamer, Daniel Nagler, Fritz Neumair, Thomas Mahlknecht, Alexander Nitz (Leiter der Obdachlosenstätte).

Seit 60 Jahren für Südtirol: Sichere dir deine Mitgliedschaft beim Weißen Kreuz

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Seit 60 Jahren ist das Weiße Kreuz für die Menschen in Südtirol da. Unter dem Motto „Wofür? Dafür!“ startet jetzt die Mitgliederaktion 2026 – deine Chance, Teil davon zu werden. © www.wisthaler.com

Verständnis von Nächstenliebe kennt keine Grenzen: Hilfe gilt all jenen, die sie benötigen – unabhängig von Nationalität oder Herkunft. In der vergangenen Zeit sind die finanziellen Sorgen vieler Menschen deutlich größer geworden. Umso mehr gilt der aufrichtige Dank der Gemeinschaft den zahlreichen Spendern, die mit ihrer Unterstützung ganz konkret vielen Menschen in schwierigen Lebenssituationen helfen. Besonders wertvoll war auch der Erlös aus der Neujahrsentschuldigungskarte, der einen wichtigen Beitrag geleistet hat. Ein wesentlicher Bestandteil der Tätigkeit sind Gespräche und Begegnungen: spontan auf der Straße, im Café, bei Haus-

Spendenaktion für Obdachlose

© P. Franceschini

Ein weiteres Jahr ist vergangen, in dem die Vinzenzgemeinschaft im Wipptal gemeinsam mit ihren ehrenamtlichen Mitarbeitern einen wertvollen Dienst am Nächsten geleistet hat. Ihr

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Eine Mitgliedschaft gibt dir und deinen Liebsten ein Gefühl von Sicherheit: Egal ob Vorteile in Südtirol oder auch weltweit, du kannst die für dich passende Variante wählen und das Weiße Kreuz ist immer an deiner Seite. Mit deinem Beitrag unterstützt du gleichzeitig auch unsere über 4.000 Freiwilligen und hilfst uns, unsere Dienste weiter zu verbessern und auszubauen. Alle Informationen findest du auf www.werde-mitglied.it, in unserem Mitgliederbüro unter der Rufnummer 0471 444 310 bzw. per Mail an mitglieder@wk-cb.bz.it. Und das Beste: Dein Mitgliederausweis ist jetzt auch digital im Smartphone-Wallet verfügbar. Erker 01/26

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Gesellschaft

Wipptal

Angebote für Senioren Sterzing

Wie steht es um die Raumluft?

Am 10. Oktober fand im Widum von Sterzing das Netzwerktreffen „Einsamkeit im Alter“ zum gleichnamigen Projekt der KVW Bildung statt. Rund 20 engagierte Vertreter verschiedener Vereine, Dienstleister und Gemeinden, die sich für Senioren im Wipptal einsetzen, waren der Einladung gefolgt. Ziel des Treffens war es, Erfahrungen auszutauschen, Angebote sichtbar zu machen und auf das erste Treffen im Rahmen dieses Projektes, das im November 2024 stattgefunden hat, aufzubauen – denn nur gemeinsam lassen sich erfolgreich Wege aus der Einsamkeit entwickeln. Ein zentrales Ergebnis des Treffens ist die Idee, einen gemeinsamen Seniorenangebote-Kalender zu gestalten, der alle regelmäßigen Angebote und Treffpunkte für ältere Menschen im Wipptal übersichtlich bündelt. So sehen Senioren, aber auch deren Angehörige auf einen Blick, wo Dienste wie etwa Mittagstische, gesellige Angebote (offene Treffs, Ausflüge …), Bewegungskurse oder Vorträge angeboten werden. Die Initiatoren möchten mit dieser Initiative die vielfältigen Aktivitäten sichtbar machen und Senioren den Zugang zu Gemeinschaft und Begegnung erleichtern.

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Der Bildungsausschuss Sterzing lud Mitte November den Baubiologen und KlimahausEnergetiker Benjamin Prosch in den Raiffeisensaal in Sterzing ein. Das diesjährige Schwerpunktthema lautete „Luft“. Da wir rund 90 Prozent unserer Zeit in Innenräumen verbringen, stand die Qualität der Raumluft im Mittelpunkt des Vortrags. Laut Prosch kann schlechte Luftqualität – etwa durch hohe CO₂Werte, zu hohe oder zu niedrige Luftfeuchtigkeit sowie Schadstoffe – eine Vielzahl gesundheitlicher Beschwerden verursachen, darunter Müdigkeit, Kopfschmerzen, Konzentrationsprobleme, Allergien, Asthma und sogar Organschäden. Der Referent ging dabei auch auf verschiedene Ursachen ein, u. a. Kochen, brennende Kerzen oder falsches Lüften, die den CO₂-Gehalt und die Feuchtigkeit in Innenräumen erhöhen. Auch Schadstoffe aus Möbeln, Reinigungsmitteln oder Rauch belasten langfristig die Gesundheit. Beim Lüften besonders effizient sei ein fünf- bis zehnminütiges Stoß- oder Querlüften, idealerweise mehrmals täglich, bis zu viermal. Kipplüften hingegen sei ineffektiv: Die Wände kühlen aus, wodurch das Risiko für Schimmelbildung steige. Um die Luftfeuchtigkeit zu kontrollieren, empfahl Prosch den Einsatz eines Hygrometers. Die relative Luft-

Dachs ühle I Balkone I Fanadens.chalung

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I Treppen I Gartenhäuser

feuchtigkeit in Wohnräumen sollte 60 Prozent nicht überschreiten. Bei trockener Luft können Schalen mit Wasser, Luftbefeuchter, Zimmerpflanzen oder feuchte Tücher, die

über Heizkörper gehängt werden, Abhilfe schaffen. Bei bereits vorhandenem Schimmelbefall kann 70-prozentiger Alkohol zur ersten Reinigung eingesetzt werden. Durch richtiges Lüften, das Messen der Raumtemperatur und das Beheben von Bauschäden könne man die Raumluftqualität nachhaltig verbessern – und damit auch Gesundheit und Wohlbefinden. Die Zuhörer zeigten großes Interesse, stellten zahlreiche Fragen und nahmen viele praktische Anregungen mit nach Hause. Mit dieser Veranstaltung schloss der Bildungsausschuss Sterzing das heurige Jahresthema ab.

und •zäune

! Innenvertäfelung


Gesellschaft

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Strahlende Gesichter beim Goas Festival Wipptal

Neuer Erbhof ausgezeichnet

© SBB

Unter dem Leitgedanken „Frauen in der Landwirtschaft – zwischen Tradition und Moderne“ haben sich im November zahlreiche Bäuerinnen des Eisack- und Wipptales in Salern zum Bezirksbäuerinnentag versammelt. Eröffnet wurde

dieser mit einem Wortgottesdienst, den Monika Gruber und Daniela Testor gestalteten. Im Mittelpunkt standen die Wahrung der Schöpfung, die vielfältigen Aufgaben der Bäuerin und die sich wandelnden Rahmenbedingungen am Hof. Für die musikalische Umrahmung sorgte die Familienmusik Pichler aus dem Wipptal. Bezirksbäuerin Irmgard Santer Testor erklärte in ihrer Begrüßung die Bedeutung des Mottos: Tradition und Moderne seien zwei tragende Säulen des bäuerlichen Lebens. Während Erbe, Ehrenamt und lebendiges Vereinswesen die Gemeinschaft stärken, eröffnen Digi-

talisierung, neue Technologien und Globalisierung gleichermaßen Chancen wie Herausforderungen. Die zentrale Aufgabe sei, diese beiden Säulen sinnstiftend zu verbinden. Über die Vielfalt bäuerlichen Wirkens sprach Elisabeth Larcher. Sie spannte den Bogen von eigenen Hofprojekten über ihre Arbeit in der Südtiroler Bäuerinnenorganisation bis hin zu politischem und gesellschaftlichem Engagement. Unter den Ehrengästen befanden sich neben Landesbäuerin Antonia Egger u. a. auch der Bezirksobmann des Bauernbundes Matthias Braunhofer, der Bezirkspräsident der Seniorenvereinigung Sepp Weissteiner und Landespräsidentin Theresia Larcher. Bauernhof seit 200 Jahren in Familienbesitz Ein besonderer Höhepunkt der Veranstaltung war die Übergabe der Erbhofurkunden durch Landesrat Luis Walcher. Ausgezeichnet wurde u. a. Herbert Hofer vom Mortanhof in Innerpfitsch mit Familie (im Bild). Der Hof ist bereits seit 200 Jahren in Familienbesitz.

Vor kurzem fand beim Sandwirt in St. Leonhard in Passeier das 4. Südtiroler Goas Festival statt. Dabei konnte das zahlreich angereiste Publikum aus nah und fern Ziegen, Kitze und Böcke aus ganz Südtirol bewundern. Neben dem bewährten umfangreichen Rahmenprogramm, u. a. mit Goas-Spezialitäten, Schellenflohmarkt, Honigstand und Federkielstickereien, wurde auch die Versteigerung einer Ziege der Rasse „Blobe Goas“ – einer vom Aussterben bedrohten Ziegenart – durchgeführt. Das Hauptprogramm bestand aus der Punktierung der Goase (Jahrgang 2021) und Böcke (Jahrgang 2023). In der Kategorie Goase mit 42 teilnehmenden Ziegen erreichte die Goas „Diabolina“ des Züchters Helmuth Gufler (Pfelders) den Sieg. Zweite wurde die Ziege von Lukas Tötsch (Pfitsch) und den dritten Platz belegten ex aequo die Ziegen von Lukas Pfattner (Eisacktal) und Lukas Tötsch (Pfitsch). In der Kategorie Böcke gab es gleich zwei Siegertiere, nämlich die Böcke „Volt“ von Daniel Messner (Pflersch) und „Max“ von Armin Troger (Eisacktal). Zweite wurden wiederum punktegleich die Böcke von Lukas Pfattner (Eisacktal) und Hannes Saxl (Freienfeld). Den dritten Platz – ebenfalls ex aequo – belegten die Böcke von Armin Troger (Eisacktal) und Lukas Pfattner (Eisacktal).

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Gesellschaft

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Pfitsch Gossensaß

KVW-Ortsgruppe wiederbelebt Neue Ideen, Akzente und Angebote für die Dorfgemeinschaft: Das waren die Ziele der im Frühjahr 2025 wiederbelebten KVW-Ortsgrup-

pe Gossensaß. Dem neuen Ausschuss ist es bereits gelungen, einige Vorhaben erfolgreich umzusetzen. So gab es im Sommer ein wöchentliches Kneipp-Angebot und einen RadlerVormittag. Besonders beliebt war und ist der Morgenspaziergang, der auch im Winter jeden Montag stattfindet. Neben Gesundheitsturnen für Frauen, Line Dance, einer Geburtstagsfeier

für ältere Mitbürger und Betreuung beim Kirchtag unternahm die KVW-Ortsgruppe eine Fahrt in die Erlebnisgärtnerei Ebbs mit Besuch des Weihnachtsmarktes in Kufstein und Rattenberg. An jedem geraden Tag öffneten Privathaushalte ein festlich dekoriertes Fenster, bei Glühwein und Panettone wurde ein besinnliches Gedicht oder eine Geschichte verlesen. Mit Hilfe von beherzten Menschen und der Unterstützung durch die Gemeinde konnte am 2. Dezember in der alten Kuhstall-Bar die Tauschbörse „Fundus“ geöffnet werden, wo Mitbürger gut erhaltene und saubere Sachen und Kleidung abgeben und mitnehmen können: gelebte Nachhaltigkeit in kleinem Stil, aber effizient umgesetzt. Die Fundgrube ist jeden Mittwoch von 18.00 bis 19.00 Uhr und jeden Samstag von 9.00 bis 10.00 Uhr geöffnet. Freiwillige Spenden sind erwünscht und werden alle zwei Monate an gemeinnützige Institutionen gespendet.

Wipptal

Mit Goldabzeichen geehrt Nach der jährlichen Ambrosiusfeier in der Pfarrkirche Sterzing Anfang Dezember fand im Hotel „Mondschein“ die Jahresversammlung des Imkerbezirksvereins Wipptal statt, dem derzeit 120 Imker angehören. Bezirksobmann Joachim Kasseroler begrüßte den Ausschuss, die Imker und Michael Joas vom Südtiroler Imkerbund. In diesem Jahr stand die Versammlung unter dem Schwerpunkt der Amerikanischen Faulbrut, einer Bienenkrankheit, die mehreren Imkern im Wipptal im Sommer zu schaffen gemacht hatte. Fachberater Andreas Platzer hielt einen Vortrag über die Ausbreitung und den Verlauf dieser Seuchenkrankheit. Anschließend über-

reichte der Bundesobmannstellvertreter eine Ehrenurkunde mit Goldabzeichen für 35 Jahre Mitgliedschaft im Imkerbund an Alois Mair von der Ortsgruppe WiesenPfitsch. Bei den Neuwahlen stand Joachim Kasseroler nicht mehr zur Verfügung. Zu seinem Nachfolger wurde einstimmig Andreas Gschnitzer, Ortsobmann von Sterzing, gewählt. Seine Stellvertreter sind Elisabeth Lunger und Simon Walter. Die Jahresversammlung endete mit der traditionellen Ambrosiusverlosung. Im Bild (v. l.) Bundesobmannstellvertreter Michael Joas, der Geehrte Alois Mair und Bezirksobmann Joachim Kasseroler.

Pflege der Kriegerdenkmäler

Ende Dezember fand die Weihnachtsfeier des Komitees zur Pflege der Kriegerdenkmäler im Pfitscher Hochtal statt. Ortsobmann Karl Putzer begrüßte im Gasthaus „Alpenrose“ in Kematen Pfarrer Walter Prast, die Gemeinderätinnen Evi Weissteiner und Irma Obermüller, den Ausschuss und die Mitglieder des Vereins sowie Lukas Markart, der die Feier musikalisch mitgestaltete. Er zeigte sich erfreut darüber, dass fast alle Mitglieder zu der mittlerweile zur Tradition gewordenen Weihnachtsfeier gekommen waren. Pfarrer Prast brachte seine Freude darüber zum Ausdruck, dass der Verein das Gedenken an die Gefallenen der beiden Weltkriege im Pfitscher Hochtal aufrecht erhält. Er erinnerte an die Gräuel der Kriege, die aktueller denn je sind und viele Menschen in arge Not und Bedrängnis bringen. Gemeinderätin Obermüller dankte dem Verein für die Erhaltung und die Sanierung der Kriegerdenkmäler in Kematen und St. Jakob. In geselliger Runde unterhielt man sich über vergangene Zeiten, in denen oft Armut herrschte, die Leute aber trotzdem zufrieden waren. Zwischendurch spielte Lukas besinnliche Weisen, aber auch manch flottes Stück auf seiner Ziehharmonika. Mit dem wohl bekanntesten Weihnachtslied „Stille Nacht, heilige Nacht“ klang die Feier aus. Erker 01/26

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Kultur

Be different Das Leben von Harald Markart war kein roter Teppich. Es glich eher einer Baustelle – mal staubig, mal laut, oft einfach nur mühsam. Doch es barg auch kleine Wunder in sich, echte Begegnungen und Momente, in denen er hätte aufgeben können. Aufgeben kam für ihn jedoch nie infrage. Ohne Anleitung zum Glück, geleitet von Herz und innerem Kompass, stand er immer wieder auf, als er hinfiel. Stillstand? Keine Option. In 75 Kurzgeschichten schildert Harald Markart, der in Stilfes aufgewachsen und in Telfes wohnhaft ist, seinen Weg – von der Kindheit bis zu seinem 50. Geburtstag – und teilt Impulse und Tipps gegen „Antibleme“. Denn er weiß: Vielen ergeht es ähnlich – mit einer Maske durch den Tag zu laufen und nachts mit Fragen aufzuwachen, auf die es keine Antwort zu geben scheint. Er selbst hat erlebt, wie heilsam ein ehrliches Gespräch wirkt, wie kraftvoll wahre Vergebung sein kann und dass jeder Schmerz zum Hinschauen, Verändern und Wachsen einlädt. Am 16. Jänner stellt der Autor sein im Eigenverlag erschienenes Buch „Be different. Warum ich ein Problem heute Antiblem nenne“, im Kulturzentrum CasArci in Sterzing vor. Beginn ist um 18.00 Uhr. Das Buch ist ab Jänner im Buchhandel erhältlich, das Hörbuch folgt demnächst auf gängigen Plattformen.

„Ein Manifest für Sterzing“ Zukunftsbild einer engagierten Stadt

Übergabe des Manifests an den Sterzinger Stadtrat im Vigil Raber Saal: Projektideen und Konzepte für die Zukunft

Im Dezember ist in Sterzing das Michael-Gaismair-Jubiläumsjahr und das Projekt „Mitmischen! Ma come?“ zu Ende gegangen. Zum Abschluss wurde das „Manifest für Sterzing“ präsentiert und an die Stadtverwaltung übergeben: ein Dokument, das über Monate hinweg im „Stadtlabor“ erarbeitet wurde und das Selbstverständnis einer engagierten, zukunftsorientierten Stadt widerspiegelt. Durch den Abend führten Karin Hochrainer und David Hofmann, die auch das Stadtlabor begleitet hatten. „Dieses Jahr hat gezeigt, wie viel Kraft in gemeinsamer Verantwortung und echter Teilhabe steckt“, betonte Karin Hochrainer. „Hier sind Menschen zusammengekommen, die sonst kaum miteinander ins Gespräch gekommen wären, und sie haben gemeinsam Lösungen erarbeitet. Das ist Demokratie in ihrer lebendigen Form.“ Das Stadtlabor war ein Prozess, der seit dem Frühjahr Menschen unterschiedlicher Generationen und Hintergründe in verschiedenen Sterzinger Gaststätten – ganz wie zu den Zeiten der Bauernaufstände – zusammenbrachte. Gemeinsam wurde dort nach Antworten auf die Frage gesucht, wie ein lebenswerteres Sterzing aussehen und was jeder einzelne konkret dazu beitragen kann. „Das Stadtlabor wurde zu einem Ort, an dem Menschen ihre Stadt ernsthaft mitgestalten wollten, frei von Kirchturmdenken, getragen von persönlichem Engagement und dem Nachhaltigkeitsgedanken“, so David Hofmann. Das Manifest fasst den Prozess zusammen: Es

beschreibt ein Sterzing, das lebendig und solidarisch, offen, nachhaltig und kinderfreundlich sein will – eine Stadt, die Raum schafft für Begegnung, Kultur, Beteiligung und nachhaltige Entwicklung. Es geht um eine Wirtschafts- und Standortpolitik, die Qualität vor Geschwindigkeit stellt; um Wohnen und Mobilität, die für alle leistbar und umweltverträglich bleiben; um eine Kultur, die verbindet statt ausschließt; um öffentliche Räume, die zum Aufenthalt einladen, und um politische Prozesse, die transparent, zukunftsgewandt und dialogorientiert sind. Das Manifest ist damit kein Forderungskatalog, sondern ein Zukunftsbild: eine Einladung, Verantwortung zu teilen und gemeinsam an einer Stadt zu arbeiten, die ihren historischen Mut auch heute lebt. Konkret beinhaltet das Schriftstück bereits Projektideen und Konzepte, die unterschiedlich weit in ihrer Entwicklung sind. Einige der Initiativen, wie ein Coworking Space, ein digitales Schwarzes Brett, ein Mobilitätskonzept und eine Gesprächsreihe, haben große Chancen, in nicht allzu ferner Zukunft auch realisiert zu werden. Bürgermeister Peter Volgger, der das Manifest entgegennahm, zeigte sich sichtlich beeindruckt: „Dieses Manifest ist ein starkes Zeichen für die Zukunft unserer Stadt. Wir nehmen diesen Impuls ernst und werden prüfen, wie wir die Vorschläge gemeinsam weiterentwickeln können.“ Volgger betonte außerdem, wie wichtig Partizipation für eine lebendige Stadt sei: „Sterzing lebt von Menschen, die Verantwortung übernehmen. Dieses Dokument zeigt, wie viel Wissen und Energie in unserer Stadt stecken.“


Kultur

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Ein außergewöhnliches Klangerlebnis Brass Band Wipptal lädt zu zwei Konzertabenden ins Stadttheater Sterzing Die Brass Band Wipptal präsentiert am Freitag, den 6. Februar, und am Samstag, den 7. Februar, jeweils um 20.00 Uhr, zwei außergewöhnliche Konzertabende im Stadttheater Sterzing. Musikliebhaber dürfen sich auf ein abwechslungsreiches Programm freuen, das die ganze Bandbreite dieser faszinierenden Musikrichtung zeigt. Die Besucher erwartet eine gelungene Mischung aus traditioneller Brass-Band-Literatur, virtuosen Solowerken und unterhaltsamen Arrangements, die für Stimmung sorgen. Ein besonderer Höhepunkt ist die Uraufführung eines eigens komponierten Eröffnungsstückes von Tobias Psaier (aus Teis, Villnöß), das exklusiv für diese Konzerte entstanden

Nutzen Sie die Gelegenheit, Teil dieses besonderen musikalischen Ereignisses zu sein! Die Brass Band Wipptal steht für Spielfreude, Präzision und Emotion – erleben Sie zwei Abende voller Energie und musikalischer Leidenschaft im Herzen des Wipptals!

Reservierungen (freie Platzwahl) sind ab sofort möglich beim Tourismusverein Sterzing online unter:

ist. Damit setzt die Brass Band Wipptal ein starkes Zeichen für musikalische Innovation und regionale Kreativität. Die musikalische Leitung liegt in den Händen von Patrick Gruber, der mit seiner Erfahrung

und Leidenschaft für die BrassBand-Szene den Musikerinnen und Musikern zu Höchstleistungen verhilft. Unter seiner Führung verspricht das Ensemble ein Klangerlebnis, das sowohl Kenner als auch Neulinge begeistert.

oder Tel. 0472 765325

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Kultur

Sterzing

„A kloans Wunder“

Ein berührender Theaterabend sich breit. Um eine Absage zu vermeiden, schmieden er und sein Freund Felix zusammen mit dem Hausarzt Emil einen verrückten Plan: Nach einem wilden Junggesellenabschied gibt Lukas vor, gedächtnislos zu sein. Ob diese Notlüge seine Verstrickungen löst – mal sehen. Premiere hat das Stück am 17. Jänner um 20.00 Uhr im Haus der Dorfgemeinschaft in Wiesen. Reservierungen unter Tel. 331 4551316 (Whatsapp oder abends telefonisch).

Die Theatergruppe Wiesen präsentiert im Jänner das Lustspiel „A kloans Wunder“ von Marianne Santl. Regie führt auch dieses Mal Daniel Sparber. Lukas Hamperl, Sohn des Schreinereibesitzers Max Hamperl, soll Marion Hinterdobler, die Tochter des Sägewerksbesitzers Max Hinterdobler, heiraten: Die Traumhochzeit des Jahres steht an. Doch Lukas liebt immer noch seine frühere Flamme Sabine, die plötzlich aus Australien zurückkehrt. Panik macht

Lustspiel In drei Akbenvon Marianne Santi Regi : Dan·el Sparber

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sd~ Dorfgemeir,sd,aftWie!ll!

Samstag,

17.0t2026 - 20:00 Uhr

Sonntag, Dienstag, Freitag.

18.01.2026 - 17:00Uhr 20..01,2026 - 20:00 Uhr 23.0l2026 - 20~00Uhr

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© Martin Schaller

Wiesen

Mit tosendem Applaus, strahlenden Gesichtern und bewegten Herzen endete die diesjährige Aufführung des Projektes „Theater mit Herz – Herzmomente. Das Ensemble, bestehend aus Menschen unterschiedlichster Altersgruppen und Lebenswege, schenkte am 3. Dezember – dem internationalen Tag der Menschen mit Behinderung – seinem Publikum einen Abend voller Lachen, Staunen und emotionaler Tiefe. Das diesjährige Stück „Die Wipptaler Stadtmusikanten mit Herz“ nahm die Zuschauer mit in eine märchenhafte Welt voller Fantasie und Symbolik. Im Mittelpunkt standen ein Esel, ein Hund, eine Katze und ein Hahn – vier Tiere, die von ihren Besitzern verstoßen werden und sich, enttäuscht vom Leben, zufällig begegnen. Was zunächst wie ein klassisches Märchen beginnt, entwickelt sich rasch zu einer berührenden Parabel über Zusammenhalt, Freundschaft und die Frage, was eine Gemeinschaft wirklich ausmacht. Gemeinsam fliehen die Tiere ins Ungewisse, entdecken ihre individuellen Stärken und erkennen, dass sie trotz ihrer Unterschiedlichkeit gemeinsam stärker sind als allein. Als sie schließlich auf eine Räuberbande treffen, besiegen

sie diese nicht mit Gewalt, sondern mit Mut, List und vor allem mit Herz. Am Ende finden die Tiere nicht nur ein neues Zuhause, sondern eine Familie – und damit das, wonach sich jeder Mensch im Innersten sehnt: Zugehörigkeit. Was das „Theater mit Herz“ auch nach fünf Jahren auszeichnet, ist neben dem Bühnengeschehen auch das Miteinander dahinter: die monatelange Probenarbeit, die Begeisterung, die Geduld und das ehrenamtliche Engagement vieler Menschen. Regisseur Christian Blaas führte das Ensemble mit viel Feingefühl, Humor und künstlerischem Gespür, unterstützt von einem engagierten Team aus Regieassistenz, Musik, Video, Licht, Bühnenbau und Tanz. Dazu kommen zahlreiche Gönner und Sponsoren, allen voran die Stiftung Südtiroler Sparkasse. Im Anschluss an die Vorstellung nutzten die zahlreichen Theaterbesucher die Gelegenheit, sich bei einem gemeinsamen Umtrunk auszutauschen. Aus einem Theaterabend wurde ein lebendiges Fest der Gemeinschaft – ein Sinnbild für die Vision, die hinter „Zeit schenken“ und „Theater mit Herz“ steht: Menschen verbinden, Zeit teilen, Herzmomente schaffen. bar


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Post von Karlheinz. Wütende Mails von richtigen Deutschen Hasserfüllte Mails einfach so stehen

fach wegzuklicken, antwortete Kazim

auf die Bühne des Metropoltheaters

lassen? Hasnain Kazim begegnet ih-

schlagfertig und witzig darauf. Denn

gebracht: Wie ein Orchester mit Noten-

nen lieber schlagfertig mit Humor.

den Schwachsinn im eigenen Postfach

pult und Blockflöten bewaffnet, treten

Jochen Schölch hat eine messer-

wollte er nicht unkommentiert lassen.

Thorsten Krohn, Thomas Schweiberer,

scharfe

Er ist der festen Überzeugung, dass es

Bijan Zamani und Lucca Züchner zur

wichtig ist, auf derartige menschen-

Sprech-Oper an, in der messerscharfer

verachtende Übergriffe zu reagieren.

Humor Hass und Hetze trotzt.

Sprech-Oper

daraus

ge-

macht. Hasnain Kazim, geboren 1974 in Ol-

Schweigen führt lediglich dazu, die

denburg, ist Sohn indisch-pakistani-

Auswüchse zu tolerieren und für nor-

Termin:

scher Eltern. Dass er als Journalist,

mal zu halten. Immer wieder ergaben

Freitag, 23. Jänner 2026, 19.30 Uhr

der in Medien mit großer Reichwei-

sich durch Kazims Antworten erhellen-

Sterzing, Stadttheater

te über heikle Themen schreibt und

de Dialoge. Mit seinen Kommentaren

einen fremd klingenden Namen trägt,

eroberte er sich eine große Fangemein-

Informationen und Karten im Südti-

wütende Post bekommt, ist leider

de in den sozialen Medien und wurde

roler Kulturinstitut:

nicht überraschend. Aber anstatt die

zum Bestseller-Autor. Heute lebt er in

www.kulturinstitut.org

hasserfüllten, oft rassistischen oder

Wien und schreibt neben Büchern wei-

Tel. 0471 313800

islamfeindlichen Ergüsse von „richti-

terhin für Medien wie ZEIT, Süddeut-

gen Deutschen“ wie „Heinz K.“, „Maria

sche Zeitung oder taz.

Veranstaltet vom Südtiroler Kultur-

gegen Scharia“, „HermannTheGerman“

Jochen Schölch hat Auszüge aus Has-

institut in Zusammenarbeit mit dem

oder „Siegfried Drachentöter“ ein-

nain Kazims Buch „Post von Karlheinz“

Stadttheater Sterzing

23 Jänner2026 Sterzi ngt Stadtthe,ater ,. 19.30 Uhr

www.kulturinstitut.org

Urnerstüt.tl ~On:

In ZusamRlenartJ~it mit:

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Kultur

Gossensaß

Zur Architekturgeschichte eines alten Kurortes Geschichte an der Universität Innsbruck und Kunstmanagement am ISMC/Institut Supérieur de Management Culturel in Paris. Sie ist seit 2009 Assistentin und seit 2023 Leiterin des Instituts für Architekturtheorie und Baugeschichte der Universität Innsbruck. Leben und Werk der ArchitektenBrüder Alois und Gustav Ludwig sind aktuell das Thema eines Forschungsprojektes, das von der Universität Innsbruck zusammen mit dem Touriseum in Meran durchgeführt wird. Anlass für die

Ende November lud der Bildungsausschuss GossensaßPflersch Interessierte zu einem ganz besonderen Vortragsabend in den historischen Theatersaal des Marktfleckens an der Brennerstraße. Der Vortrag „Die Architekten-Brüder Ludwig und das Palasthotel Wielandhof“ wurde in Zusammenarbeit mit Bettina Schlorhaufer vom Institut für Architekturtheorie und Baugeschichte der Universität Innsbruck organisiert. Schlorhaufer wurde in Innsbruck geboren, studierte Kunstgeschichte und

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Untersuchungen war ein Fund von Bauplänen in Meran, der sich mittlerweile in der Sammlung des Südtiroler Landesmuseums für Tourismus befindet. Unter hunderten von Bauplänen tauchten auch solche des Palasthotels „Wielandhof“ auf, das auf Antrieb des Tourismuspioniers August Gröbner zwischen 1910 und 1912 nach Plänen der Architektenbrüder Ludwig im Zentrum von Gossensaß erbaut worden war. Der Nobeltourismus hatte Gossensaß um die Jahrhundertwende zu einem bedeutenden Luftkurort gemacht, das als „Davos Tirols“ in aller Munde war und damals selbst Meran in nichts nachstand. Die wiederentdeck-

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ten Baupläne wurden von Bettina Schlorhaufer erstmals im Rahmen ihres Vortrags in Gossensaß gezeigt. Das Publikum erhielt durch den facettenreichen Vortrag nicht nur einen detaillierten Einblick in die Bau- und Architekturgeschichte, sondern zugleich zahlreiche bemerkenswerte – bis dahin selbst der Forschung unbekannte – Hintergrundinformationen, die im Zusammenhang mit den renommierten Architekten Ludwig stehen. Letztere zeichneten nicht nur für eine Reihe von Bauten in Brünn, Wien, Düsseldorf und München verantwortlich, sondern planten u. a. auch das Hotel „Laurin“ in Bozen oder die „Villa Salgart“ in Meran. Harald Kofler

Gesucht: Alte Fotos vom Roßkopf! Im Jahr 2026 feiert die Roßkopf-Seilbahn ihr 60-jähriges Bestehen. Zu diesem Anlass möchte die Neue Rosskopf GmbH eine Publikation gestalten, welche die Geschichte des Roßkopfs mit vielen Bildern und Erinnerungen lebendig werden lässt. Gesucht werden Privatfotos, die im Zusammenhang mit dem Skigebiet stehen, etwa von Ausflügen, Skitagen, Bergfahrten oder besonderen Ereignissen. Besonders willkommen sind Aufnahmen aus den Jahren 1950 bis 1990, die ein Stück Sterzinger Geschichte widerspiegeln und zeigen, wie sich das Gebiet und seine Menschen im Laufe der Jahrzehnte verändert haben. Wer solche Fotos besitzt, kann sich gerne bei der Neuen Rosskopf GmbH melden oder die Bilder auch in digitaler Form zur Verfügung stellen. Selbstverständlich werden alle Originale sorgfältig behandelt und auf Wunsch zurückgegeben. Die Sammlung des Materials läuft noch bis Mitte März. Kontakt: Tel. 0472 765521, info@rosskopf.com


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Kultur

Ein wahrer Zeuge der Geschichte Sterzings und seiner Gesellschaft – so wurde Giulio Todesco beschrieben, als er am Tag der Chronisten in Bozen als „Ehrenchronist der Provinz Bozen“ für seine Verdienste im Bereich der Lokalberichterstattung und des bürgerschaftlichen Engagements ausgezeichnet wurde. Geboren in Solagna (Vicenza) im Jahr 1940 und nach sieben Jahren mit seiner Familie nach Sterzing gekommen, hat Todesco sein Leben eng mit dem der Stadt verbunden und ist zu einer wichtigen Bezugsperson für das kollektive Gedächtnis der italienischen Gesellschaft geworden. Nach einer langen beruflichen Laufbahn bei der Post engagierte sich Todesco über viele Jahre hinweg auf politischer und auf Verbandsebene. Mehr als zwanzig Jahre war er Mitglied des Gemeinderats von Sterzing und über mehrere Legislaturperioden hinweg Stadtrat für Schule und italienische Kultur. Dabei förderte er zahlreiche Initiativen zur kulturellen Entwicklung und zum Zusammenleben der Sprachgruppen. Gleichzeitig setzte er sich in verschiedenen Vereinen ein, u. a. als Vorsitzender von UPAD, ANA und CAI, und war maßgeblich an der Gründung der Jugendbibliothek im Pfarrheim „Maria Schutz“ beteiligt. Zudem pflegte Todesco über Jahrzehnte eine tiefe Leidenschaft für die lokale Chronik, war Korrespondent für die Tageszeitungen „L’Adige“ und „Il Mattino“. Im Jahr 2011 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Vereins „Cronica“. In diesem Zusammenhang entstand das Buch „Vipitenesi“, das 2020 gemeinsam mit Ciro Coppola und Caterina Fantoni veröffentlicht wurde – eine umfassende Darstellung der Geschichte der italienischen Familien, die seit Beginn des 20. Jahrhunderts bis in die Nachkriegszeit nach Sterzing kamen. Wie es in der Begründung zur Auszeichnung heißt, „stellt dieses Werk einen einzigartigen Beitrag in der Südtiroler Kulturlandschaft dar“. Bereits zuvor hatte Todesco an der Publikation „100 Jahre Sport in Sterzing“ mitgearbeitet. Für die Chronistengruppe Sterzing ist die Auszeichnung eine Anerkennung für ein Leben im Zeichen der Erinnerung, des Dialogs und des Zusammenlebens zwischen Kulturen und Generationen.

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100 Jahre kirchliche Brennergrenze Mit einem Festgottesdienst im Dom von Innsbruck erinnerten die Diözesen Feldkirch und Innsbruck am 8. Dezember an die Gründung der Apostolischen Administratur vor genau 100 Jahren. Damit wurden Vorarlberg und Nordtirol, die bis dahin zum Bistum Brixen gehörten, kirchlich eigenständig. Nach dem Ersten Weltkrieg und der Teilung Tirols durch die Brennergrenze hatte das Bistum Brixen keine Möglichkeit mehr, die Seelsorge und Verwaltung im gesamten Tirol und Vorarlberg aufrechtzuerhalten. Bereits im Jahr 1921 schuf Papst Pius XI. daher als eine Art Zwischenlösung eine Apostolische Administratur für Nordtirol und Vorarlberg. Bis zum Jahr 1925 bestand eine Übergangsphase: Die Administratur blieb eng mit Brixen verbunden, etwa durch gemeinsame Verordnungen, geteilte Seminare und den wechselseitigen Priestereinsatz. Vor 100 Jahren wurde die Administratur dann unabhängig vom Bistum Brixen. Weihbischof Sigismund Waitz, in Brixen geboren und damals in Feldkirch tätig, erhielt alle Rechte eines Diözesanbischofs. Der neue Kirchensprengel blieb der Erzdiözese Salzburg unterstellt. Sitz der Administratur war Feldkirch, doch Weihbischof Waitz führte wöchentliche Amtsgeschäfte in Innsbruck. Die Bemühungen Vorarlbergs um kirchliche Eigenständigkeit reichen ins 19. Jahrhundert zurück. Im Jahr 1818 löste Papst Pius VII. das „Ländle“ aus der Abhängigkeit der Bischöfe von Chur, Konstanz und Augsburg los und unterstellte es in einem eigenen Generalvikariat dem Bischof von Brixen. Um das

Problem der großen Entfernung zum Bischofssitz zu lösen, erhielt Feldkirch einen Weihbischof als Generalvikar. Nach dem Zweiten Weltkrieg bemühte sich die Vorarlberger Politik verstärkt © Diözesanarchiv Innsbruck

Giulio Todesco – ein Ehrenchronist

Weihbischof Sigismund Waitz erhält mit der Errichtung der Administratur die Rechte eines Diözesanbischofs.

um eine eigene Diözese. 1957 richtete die Landesregierung ein entsprechendes Bittgesuch an den Vatikan. Doch Vorarlberg musste weiter warten. 1964 wurde die Apostolische Administratur Innsbruck-Feldkirch aufgelöst und die Diözese Innsbruck gegründet. Vorarlberg blieb als Generalvikariat Teil dieses Kirchenverwaltungsbezirks. Am 7. Oktober 1968 unterzeichneten die Republik Österreich und der Heilige Stuhl einen Staatsvertrag über die Errichtung einer Diözese Feldkirch. Am 8. Dezember desselben Jahres schuf Papst Paul VI. mit der Bulle „Christi Caritas“ die endgültige Selbstständigkeit der Diözese Feldkirch – trotz des Widerstands des Innsbrucker Bischofs Paulus Rusch, der daraufhin auch den Feierlichkeiten fernblieb.


Kultur

Dem Vergessen entrissen

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Sterzing

Auf Entdeckungstour

Die Sterzinger Chronistengruppe bei der Vorstellung der Jahreschroniken mit Ehrengästen: (v. l.) Ciro Coppola, Bezirkschronist Roland Thaler, Landeschronist Wolfgang Thöni, Christa Salzburger, Karl Mössner, Präsident Josef Gasteiger, Josef Turin, Bürgermeister Peter Volgger, Stefan Frei, Vizepräsidentin Martina Messner und Kurt Dander. Im Bild fehlen Elisabeth Delvai, Giulio Todesco und Erhard Holzer.

Sterzing ist die einzige Stadt in Südtirol, die eine Stadtchronik hat – eine zweisprachige noch dazu. Zu verdanken ist das der Chronikgruppe „Cronica“ um Josef Gasteiger. Mitte November wurden die Jahreschroniken 2016, 2017 und 2018 in der Stadtbibliothek vorgestellt. Die Chronikgruppe „Cronica“ genießt in Sterzing große Wertschätzung; das brachten Bürgermeister Peter Volgger, Stadträtin Chiara Martorelli sowie Bibliotheksleiterin Karin Hochrainer in ihren Grußworten zum Ausdruck. Auch Landeschronist Wolfgang Thöni zeigte sich über die Anerkennung erfreut. Bezirkschronist Roland Thaler nannte die Jahreschroniken „Werke gegen das Vergessen“. Josef Gasteiger, Leiter der ehrenamtlichen Chronikgruppe, blickte auf die Anfänge zurück. Sie wurde auf Initiative des damaligen Bürgermeisters Fritz Karl Messner 2011 gegründet, auch Günther Ennemoser, langjähriger Chronist der Gemeinde Brenner, spielte eine wichtige Rolle. Der Chronikgruppe gehören neben Gasteiger Vizepräsidentin Martina Messner, Ciro Coppola, Kurt Dander, Stefan Frei, Josef Turin, Karl Mössner, Christa Salzburger, Elisabeth Delvai, Giulio Todesco und Erhard Holzer an. Messner erläuterte die Vorgangsweise bei der Erstellung der Chroniken. Rund 5.000 Stunden wurden für die drei Jahreschroniken 2016, 2017 und 2018 aufgebracht. Aufbauend auf Berichte von Tages- und Wochenzeitungen sowie des Erker wird das Geschehen in Sterzing festgehalten; einer der Schwerpunkte ist die

Bestandsaufnahme der urbanistischen Veränderungen. Eine Besonderheit: Auch die Preisentwicklung wird dokumentiert. So kostete ein Liter Sterzinger Milch im Jänner 2013 noch 1,29 Euro, im November 2022 1,54 Euro. Der Preis für ein Kilogramm Schwarzbrot stieg im selben Zeitraum von 4,80 auf 6,70 Euro. Gasteiger erklärte humorvoll, dass man anhand der Jahreschroniken auch nachlesen könne, wie lange sich manche Vorhaben in der Gemeinde hingezogen hätten. Die Chroniken seien „ein Nachschlagewerk für spätere Generationen“. Schließlich überreichte er jeweils drei Jahreschroniken an Bürgermeister Volgger und Bibliotheksleiterin Hochrainer. Alle Bände seit 2012 liegen in der Stadtbibliothek auf. Historiker Hans Heiss sprach bei der Vorstellung über die „Wichtigkeit der Chroniken“. Heute werde die Vergangenheit oft als lästig empfunden, weil sie der „dynamischen Zukunft“ den Weg versperre. Das sei aber kein Grund zur Entmutigung, „sondern wertet die Arbeit der Chronisten auf“. Ihre Arbeit wirke zwar örtlich gebunden, ihr Anspruch richte sich aber auf Größeres. Es gehe darum, „das Geschehene dem Vergessen zu entreißen und für die Zukunft zu sichern“ – Chronisten seien „Hüter der Zeit“. Zum Abschluss überreichte Heiss Bürgermeister Volgger eine Stadtchronik von Sterzing aus dem Jahr 1809. Musikalisch gestaltet wurde der Abend von einer Instrumentalgruppe der Musikschule Sterzing mit Sophia Plank (Gitarre), Annalena Kruselburger und Willi Tötsch (beide Ziehharmonika).

Die UPAD-Sektionen Bozen, Leifers und Bruneck nahmen im Rahmen des Projektes „Südtirol entdecken“ – eine Initiative, die darauf abzielt, das kulturelle und historische Erbe des Landes zu fördern – an einer geführten Besichtigung von Sterzing teil. Begleitet von Norma Corti Fontana und Beppe Mora von der UPAD-Geschäftsstelle in Bozen hatten die Teilnehmer die Gelegenheit, die Stadt zu erkunden und ihre historischen sowie kulturellen Besonderheiten zu entdecken. Corti bereicherte den Rundgang mit faszinierenden Details zur Geschichte von Sterzing und den lokalen Traditionen, wodurch jeder Winkel der Stadt zu einer aufregenden Entdeckung wurde. Zum Abschluss brachten die Teilnehmer ihre Wertschätzung für die Organisation der Veranstaltung und die Professionalität der Führung zum Ausdruck.

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Wipptaler Bauwerke erzählen

Schloss Moos von Karl-Heinz Sparber

Schloss Moos wurde 2021 umgebaut und um einen modernen Zubau erweitert (Aufnahme vom 4. Februar 2023)

Die Geschichte des adeligen Ansitzes Schloss Moos reicht zurück in das 14. Jahrhundert. Dieser stattliche Gebäudekomplex mit eingebundenem Bergfried liegt am Fuße des sonnigen, frühbesiedelten Flainerhügels und der waldreichen Schmuderer Kuppe. Bereits um 1300 besaßen die Herren von Trautson einen Turm an dieser Stelle, der jedoch nicht auf einer aussichtsreichen Anhöhe errichtet worden war, sondern nahe am sumpfigen Talboden. Das Sterzinger Moos reichte damals bis weit nach Wiesen hinein und bildete somit einen natürlichen Schutz für den Wehrturm, der auch als Wohnturm genutzt wurde. Die Trautson stiegen zur führenden Ministerialenfamilie (Dienstmannen der Grafen) im oberen Eisacktal auf. Sie besaßen bereits mehrere Burgen, teils im Lehens-, teils im Eigenbesitz, so etwa Reifenstein, Reifenegg, Sprechenstein, Straßberg, einen Turm in Pfitsch und eben auch Moos in Wiesen.

von Moos und der Obley von Wiesen auftrat. In der Folge erlebte der Turm, der nun auch das Urbaramt für die vielen weit verstreuten Güter und Besitzungen der Tiroler Grafen beherbergte, zahlreiche Besitzerwechsel. Die reiche Gewerkenfamilie der Tänzl von Tratzberg kaufte das Anwesen um 7.000 Gulden von Herzog Sigmund dem Münzreichen (1446 – 1496) und erhielt die Erlaubnis, um 1.000 Gulden umfangreiche Umbauarbeiten vorzunehmen. Weitere Pfleger waren Bartlme von Firmian (um 1500), Jörg Lercher (um 1520), Wolfgang Lufftenegger (um 1532), Hans Mauracher (um 1548), Gabriel Sichling (1550 – 1575), sein Sohn Gelasius Sichling und schließlich Christoph

Geizkofler. 1601 übernahm dieser mit seinem Bruder Zacharias die Pfandherrschaft. Zacharias Geizkofler war und ist heute noch bekannt dafür, dass er 1605 das verfallene Wildbad in Brennerbad zu neuem Leben erweckte und dort zwei Badhäuser und eine Stiftung für notleidende Menschen errichtete. Christoph Geizkofler brachte durch einen großen Umbau das Schloss Moos in seine heutige Form. Der stattliche Gebäudekomplex mit eingebundenem Bergfried (rechteckige Grundform 9 x 8 m, 25 m hoch) wurde mit einer 1,60 m starken Ringmauer gesichert. Das Hauptgebäude erhielt ein originelles hohes Dach mit integriertem Erker und einer Pechna-

Pfleger als Verwalter Als Verwalter (Pfleger) wurde Hans von Sarnthein von 1390 bis 1408 in Moos eingesetzt. 1413 tauchte erstmals ein „Trautsonturm“ in den Urkunden auf, worin ein Friedrich Clavier als Pfleger

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Schloss Moos in einer alten Aufnahme.

Schloss Moos heute

se über dem Hoftor an der Südfront. Der angebaute Bauernhof umschließt einen malerischen Innenhof. Die weiteren Besitzer waren 1639 Karl von Kiepach, der ständig auf Schloss Moos wohnte, 1649 die Edlen von Perkhofen, 1657 Stefan Wenzl, der Stammvater der Freiherren von Sternbach, 1678 Baron Johann Paul von Hocher und 1709 Arbogast von Winkelhofen. 1744 ging das Amt Moos durch Kauf wieder an die Freiherren von Sternbach zurück, die das Schloss über 200 Jahre lang besaßen. Der Tiroler Landeskundler und Topograph Johann Jakob Staffler schrieb in seiner Landesbeschreibung von 1847, dass der stattliche Bau


Wipptaler Bauwerke erzählen

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STVINZENZ~A.L 1ENH-IM 5CHUl55 MiH15 gl!grllpoet 195DVlln

Zentrafpräs.ident de 5Udtiru\~ Vlnnnzg E!'rn~insr haf t MtMXD\J Landwirtschaftsschule Schloss Moos im Schuljahr 1920/21

Fünf Vinzenzschwestern im Schlosshof

von Schloss Moos allmählich in und darüber hatte der GemeinVerfall gerate. desekretär seine Wohnräume. 1941 diente das Schloss als Sommercamp für ungefähr Neue Verwendungszwecke 300 sechs- bis 15-jährige KnaAm 1. Mai 1910 wurde die da- ben aus Mailand, die einen Momalige „Landwirtschaftliche Lan- nat hier verbrachten. des-Winterschule“ von Sterzing Im September 1943 zog nach Schloss Moos verlegt. Dem schließlich für einige Zeit eine Landeskulturrat schien die Ver- deutsche Filmgesellschaft im legung sinnvoll, da man bisher Erdgeschoss ein. für zwei viel zu kleine Schulräume und drei Mansardenzimmer Schloss Moos in Sterzing 1.400 Kronen Miete wird ein Altersheim zahlte und im Schloss Moos für 24 zum Teil sehr große Räu- Im Jahr 1950 mietete der Brixme und die Stallungen 2.400 ner Zentralrat der VinzenzKronen. Auch konnte man hier konferenzen das verlassene noch zusätzlich eine Haushal- Schloss Moos an, um hier ein tungsschule für Bauerntöchter Altersheim zu errichten. Treieinrichten. Der stark praxisbe- bende Kraft war Zentralpräsident zogene Lehrplan beinhaltete Franz Josef Graf Forni, der voller eine Stall- und Gartengruppe, Zuversicht zehn Jahre lang Speneine Kochgruppe, eine Näh- und den sammelte, um die spätere Waschgruppe sowie die Theorie- Kaufsumme von 14 Millionen fächer Rechnen, Schreiben und Lire für das unter Denkmalschutz Religion. 1912 gründeten die stehende Schloss aufzubringen. musikbegeisterten Schüler sogar Dazu mussten noch teure Repaeine kleine Musikgruppe. Ein ers- raturen, Einrichtungsgegenstänter Pachtvertrag wurde für zehn de und eine umfassende DachJahre abgeschlossen. Erst im Ap- ausbesserung finanziert werden. ril 1925 wurde die gut besuchte „Landwirtschaftliche Lehran- Schließlich konnten am 7. Sepstalt“ von Schloss Moos nach tember 1950 die ersten zwölf Mairamhof in Dietenheim bei Heiminsassen einziehen. Pflege Bruneck verlegt (Landesbesitz). und Betreuung übernahmen die Barmherzigen Schwestern vom Zur Zeit des Faschismus in der hl. Vinzenz von Paul, des größten Zwischenkriegszeit diente das Frauenordens der katholischen Schloss als Sitz der Gemeinde: Kirche. 1954 kam der KaufverDie Kanzleiräume waren im Erd- trag zwischen Leopold Reichsgeschoss untergebracht, der freiherr Wenzel von Sternbach zu Podestá (amtsführender Bürger- Stock und Luttach Junior und den meister) wohnte im ersten Stock Südtiroler Vinzenzkonferenzen

Gedenktafel für Franz Josef Graf Forni (1904 – 1992)

zustande. Nach dem Aus- und schließen. Veränderungen in den Umbau fanden zwischen 80 und Richtlinien des Landes Südtirol 85 betagte Mitbürger aus allen führten dazu, dass die Bewohnerzahl von einst 90 auf 48 reduziert werden musste. Dazu kam akute Personalnot, sodass der reguläre Pflegedienst nicht mehr aufrecht erhalten werden konnte. Darüber hinaus sprach sich die SVP Wipptal für die Errichtung eines neuen Bezirksaltenheimes in Sterzing aus. Pläne für einen Um- und Ausbau für Schloss Moos lagen zwar vor, doch gab es noch keine Einigung zwischen Besitzer (VinzenzgemeinDie Schlosskapelle schaft) und Betreiber (SoTeilen des Landes ein neues Zu- zialgenossenschaft, Präsident hause, wo sie ihren Lebensabend Ulrich Graf Toggenburg) des verbringen konnten. Schloss Altenheimes. Damit die BettenMoos galt als Anlaufstelle für zahl beibehalten werden konnte, psychisch kranke Menschen, die einigte man sich schließlich auf in Pergine oder in Stadelhof ent- die Sanierung des Schlosses und lassen worden waren, aber auch einen Zubau, der unterirdisch mit für Pflegebedürftige oder Sucht- dem Schloss verbunden werden kranke, die zu einer eigenständi- sollte. gen Lebensführung nicht mehr Nach zweieinhalbjähriger Bauzeit in der Lage waren. Von 1950 bis wurde der gesamte GebäudeEnde 1995 fanden insgesamt komplex auf den neuesten Stand 803 notleidende und einsame gebracht. Im Dezember 2023 Menschen aus ganz Südtirol übernahm die Stiftung SüdtiroAufnahme und Pflege in Schloss ler Sparkasse das Eigentum am Moos. Schloss und gewährte der Sozialgenossenschaft das FruchtSanierung und Zubau genussrecht für 30 Jahre. Seit der feierlichen Wiedereröffnung Im Juni 2021 erreichte die Be- am 5. Oktober 2024 stehen 47 zirksgemeinschaft Wipptal die Heimplätze zur Verfügung, 24 Horrormeldung: Das Altenheim davon im Schloss und 23 in Form Schloss Moos, in dem über 30 von Einzelzimmern im Neubau. Senioren betreut werden, muss Erker 01/26

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Kultur

Musikalische Botschafter unseres Landes Blasmusikkapellen begleiten uns das ganze Jahr hindurch bei gesellschaftlichen und kirchlichen Festen. Mit Konzerten und Feiern geben die Klangkörper und Chöre zu Cäcilia – sie ist die Patronin der Musik – Einblick in ihr musikalisches Schaffen und beenden das Musikjahr.

Gossensaß

Vereinskapelle auf Kapellmeistersuche

(v. l.) Bürgermeister Martin Alber, Priska Holzer und Obmann Michael Keim

Mitte November fand nach einer gemeinsam von der Vereinskapelle und dem Pfarrchor Gossensaß gestalteten Messfeier im Gemeindesaal die 106. Jahresversammlung der Kapelle statt, eingeleitet von der Tanzlmusig. Nachdem man des langjährigen Mitglieds Siegfried Crepaz gedacht hatte, begrüßte Obmann Michael Keim die Gäste. Schriftführer Christian Sparber hob die zahlreichen Aktivitäten hervor: 16 Ausrückungen und Konzerte, drei Auftritte der Tanzlmusig, zwei Auftritte der Böhmischen, fünf Auftritte der Jugendkapelle Brennerwind, zwei Auftritte von Bläsergruppen und 30 Gesamtproben. Gerne blickte man auch auf das gelungene Pfingstkonzert und das erfolgreiche Musikfest zurück. Weitere Höhepunkte waren die Teilnahme am großen Faschingsumzug in Gossensaß und der Ausflug in die Partnergemeinde Hechendorf. Kapellmeister Klaus Sailer steht nach zehn Jahren als Kapellmeister nicht mehr zur Verfügung. Obmann Keim dankte ihm

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Rückblick der Bürgerkapelle

(v. l.) Klaus Sailer und Michael Keim

für seine langjährige Arbeit. Unter seiner Leitung hat sich die Kapelle musikalisch weiterentwickelt; auch der Zusammenhalt wurde nachhaltig gefördert. Jugendleiter Andreas Hofer begrüßte vier Jungmusikanten und informierte über die Aktivitäten der Jugendkapelle. Derzeit besuchen sieben Kinder die Musikschule in Sterzing; fünf Kinder, die keinen Platz erhalten hatten, werden von Kapellenmitgliedern unterrichtet. Eva Holzer hat das Leistungsabzeichen in Silber an der Querflöte mit ausgezeichnetem Erfolg bestanden. Manuel Keim unterstützt seit Jahresbeginn das Trompetenregister und nach langer Zeit gibt es mit Anna Lena Kusstatscher wieder ein Fagott. Neu hinzugekommen sind auch die Marketenderin Leni Holzer und der Fähnrich Thomas Femminella. Priska Holzer, die nach längerer Unterbrechung wieder Teil der Vereinskapelle ist, wurde für ihre 25-jährige Mitgliedschaft mit dem Abzeichen in Silber geehrt.

Am 22. November trafen sich die Mitglieder der Bürgerkapelle Sterzing zur Mitgestaltung der Abendmesse in der Pfarrkirche „Maria im Moos“ und zu ihrer Cäcilienfeier im Hotel „Mondschein“. Obmann Thomas Fassnauer begrüßte die Ehrengäste, Altmusikanten und aktiven Mitglieder. Die Schriftführerinnen Anna Plank und Maria Gallmetzer blickten auf das vergangene Jahr zurück. Besonders hervorgehoben wurden die Teilnahme am Marschmusikwettbewerb im Mai in St. Martin im Passeiertal, das überaus gut besuchte Osterkonzert „Primetime“, das dreitägige Sommerfest auf dem Stadtplatz und die Auslandsfahrt nach Pilgersdorf Ende August. Die Bürgerkapelle gab sieben Konzerte, rückte 19-mal aus und hielt 26 Voll-, sieben Teil- sowie zehn Marschierproben ab. Obmann Fassnauer und Kapellmeister Roland Fidler bedankten sich bei allen Mitgliedern für die Zusammenarbeit. Jugendleiter Hanspeter Plank berichtete von vier Konzerten der Jugendkapelle. Mit Freude gab er bekannt, dass zwei Jungmusikanten das Leistungsabzeichen in Bronze und vier weitere Musikanten das Abzeichen in Silber erreicht haben.


Kultur

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Ratschings

Ein ereignisreiches Jahr

Glück auf, St. Barbara!

Eine Gruppe des Ridnauner Knappenvereins in der schwarzen Tracht der Bergleute

Wenngleich der Betrieb in den zahlreichen Stollen des Schneebergs, zwischen Ridnaun und Passeier gelegen, schon seit 40 Jahren endgültig eingestellt ist, ist die Barbarafeier aus dem Festtagskalender sowohl auf Passeirer wie auch auf Ridnauner Seite ein nicht wegzudenkender Termin. Die hl. Barbara, deren Gedenktag auf den 4. Dezember fällt, nimmt rund um den Erdkreis unter den zahlreichen Bergbauheiligen eine Sonderstellung ein. Während der Knappenverein von Passeier ihre Schutzpatronin am 7. Dezember feierte, trafen sich die Mitglieder des Ridnauner Knappenvereins am Festtag Maria Empfängnis am 8. Dezember zu ihrer Barbarafeier. Pfarrseelsorger Thomas Stürz verglich in seiner Festansprache die hl. Barbara mit der Gottesmutter Maria, die von allem Anfang an ein bedingungsloses und vorbehaltloses Ja zum Willen Gottes gesagt hat. Ähnlich fest stand auch Barbara, die - wie die Legende erzählt - vom eigenen Vater in einen finsteren Turm gesperrt worden war bis zu ihrem qualvollen Märtyrertod zu ihrem Glauben. Genauso fest und unerschütterlich vertrauten die Bergleute ihr Leben, das im Dunkel der Stollen und Schächte von zahlreichen Gefahren bedroht war, der hl. Barbara an, die sie vor einem plötzlichen und unvorbereiteten Tod beschützen sollte. Musikalisch umrahmt wurde der Festgottesdienst durch den Kir-

chenchor und eine Klarinettengruppe der Knappenkapelle Ridnaun mit Barbara- und Knappenliedern. Nach der kirchlichen Feier trafen sich viele Mitglieder des Knappenvereins in der „Knappenstube“ in Maiern. Obmann Sebastian Wieser blickte auf die Tätigkeit des vergangenen Jahres zurück. Zu den Fixpunkten der Tätigkeit zählt neben der Feier am Barbaratag Jahr für Jahr die Organisation des Bergmannfestes im Juli sowie die Teilnahme an der feierlichen Fronleichnamsprozession. Weiters konnte eine Gruppe des Knappenvereins den Marmorbruch am Mareiter Stein besichtigen, der einzige noch aktive Bergbaubetrieb unseres Bezirks. Auch eine Begehung der alten Bergbauanlagen von Latzfons stand auf dem Programm. In einer stillen Gedenkminute wurde auch der drei im vergangenen Jahr verstorbenen Schneeberger Bergleute Hans Kruselburger († 29.12.2024), Franz Kotter († 13.04.2025) und Franco Federici († 15.03.2025) gedacht. Ein besonderer Gedanke ging an Alfred Braunhofer, Ausschussmitglied des Knappenvereins, der aus gesundheitlichen Gründen nicht an der Feier teilnehmen konnte. Mit einem gemeinsamen Mittagessen und geselligen Beisammensein fand der Ridnauner Barbaratag seinen Abschluss. Paul Felizetti

Nach dem Abschied von Obfrau Melanie Haller im Herbst 2024 startete die Musikkapelle Ratschings mit traditionellen Weihnachtsweisen und dem Neujahrsanblasen ins neue Musikjahr. Neben kirchlichen und gesellschaftlichen Auftritten im Tal standen Konzerte beim Kirchtag in Mareit sowie in Sterzing und Gossensaß auf dem Programm. Im September nahmen fünf Mitglieder zusammen mit rund 60 Musikanten aus dem Musikbezirk Wipptal Sterzing am Einzug zum Oktoberfest in München teil. Einen Höhepunkt stellte die Teilnahme am Traubenfest in Meran dar. Insgesamt verzeichnete der Klangkörper 15 Auftritte mit der gesamten Kapelle, sieben Auftritte in kleineren Gruppen und 55 Proben. Auch die Jungmusiker waren sehr rege: Sie wirkten bei einem Faschingskonzert mit, nahmen an der Bezirksjungbläserwoche teil und beteiligten sich am Herbstkonzert der Musikkapelle Ratschings. Mit dem Herbstkonzert Ende Oktober endete das Musikjahr. Im Rahmen des Konzertes wurden die Jungmusikerinnen Greta Brunner, Mia Rainer und Viktoria Raich für ihre erfolgreichen Prüfungen zum Jungmusikerleistungsabzeichen in Bronze geehrt. Sebastian Leitner und Johann Haller wurden für ihre 55-jährige Mitgliedschaft, Luis Leitner für 45 Jahre Zugehörigkeit zur Kapelle ausgezeichnet. Alle drei gelten als Vorbilder für die vielen Nachwuchsmusiker im Verein. Erker 01/26

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Kultur

„Borghi in Öl und Aquarell“

Burgen, Schlösser, kleine mittelalterliche Städte … Italien beherbergt unzählige Schätze dieser Art. Seit 20 Jahren fördert der Verein „I borghi più belli d’Italia“ die jahrhundertalten Kleinode mit ihren Altstädten, ihrer Kunst, Kultur und Gastronomie. Unter den 350 besonders charmanten Orten sind mit Kastelruth, Neumarkt, Glurns, Klausen und Sterzing gleich fünf Südtiroler Kleinode vertreten. Der freischaffende Künstlerpaar Hannes Tribus und Sabine Brugger haben vor zwei Jahren beschlossen, möglichst viele „Borghi“ zu besuchen und sie künstlerisch festzuhalten. Mittlerweile sind es 360 Werke. 55 davon – mindestens zwei pro Region – präsentierten sie im Dezember beim „Gassladvent“ in Klausen, darunter auch Sterzings historische Altstadt mit dem berühmten Zwölferturm. Sabine Brugger liebt das Aquarell, weil es ihr ermöglicht, mit Leichtigkeit und Spontaneität die besondere Atmosphäre alter Gassen und Landschaften einzufangen. Hannes Tribus hingegen malt in kräftigen, oft leuchtenden Ölfarben auf Leinwand, um die einzigartige Stimmung der alten Gemäuer festzuhalten. Die Künstler planen, ihre Bilder nach und nach in allen Südtiroler „Borghi“ zu zeigen. „Es wäre uns eine große Freude, die Ausstellung auch in die Fuggerstadt zu bringen“, so Tribus. Bis dahin entstehen weitere Werke von Sterzing, u. a. von den gotischen Bauwerken, die ebenso faszinieren wie die Altstadt und der Zwölferturm.

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Großartige Musik Die Familienmusik Pichler – das sind Mutter Christine, Vater Arthur und ihre fünf Kinder Elisabeth (17), Johannes (15), Michael (13), Peter (11) und Maria (8) – begeisterte beim Benefizkonzert der Stiftung „Vinzentinum pro futuro“ im November zahlreiche Besucher. Stiftungspräsident Michael Seeber betonte vor dem Konzert, dass es neben der Fördertätigkeit eines der Ziele der Stiftung sei, unvergessliche (musikalische) Momente zu schaffen. Mit der Familienmusik Pichler sei dies abermals gelungen. Das Publikum erlebte talentierte Musiker, die mit echter Volksmusik eine lange Tiroler Tradition fortführen.

Auch die beiden kleinsten Familienmitglieder spielten und sangen so selbst- und treffsicher wie ihre größeren Geschwister.

Am Ende landeten rund 1.300 Euro in den Spendenboxen, die als Stipendien an Vinzentiner Schüler aus einkommensschwächeren Familien vergeben werden.

Trens

„A bsundere Zeit“ Zahlreiche Menschen aus nah und fern lauschten Anfang Dezember andächtig dem stimmungsvollen Adventsingen „A bsundere Zeit“ in der Kirche von Trens, zu dem der Männerviergesang Trens geladen hatte. Der Frauenchor Stilfes sang sich mit berührenden Weisen in die Herzen der Zuhörer, der Männerviergesang Trens gab vertraute Lieder aus Kärnten und dem Alpenland zum Besten, ein Geschwisterpaar am Klavier und an der Geige ergänzte das Reper-

toire mit namhaften Stücken aus Barock, Klassik und Moderne. Gekonnt moderiert zwischen adventlichen Liedern, Melodien und Gedichten wurde das Programm zu einem stimmungsvollen Ganzen arrangiert. Mit lang anhaltendem Applaus honorierte das Publikum das Programm des Abends. Der Aufruf zu einer Spende für den Bäuerlichen Notstandsfond wurde mit Wohlwollen angenommen und großzügig unterstützt.


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Sehr geehrte Eltern der Schülerinnen und Schüler der 3. Klasse Mittelschule! Jetzt, wo die Einschreibungen für das nächste Schuljahr bald beginnen, stellen Sie sich zusammen mit Ihrem Sohn/Ihrer Tochter sicher die Frage: Wo soll es im nächsten Jahr weitergehen? In Sterzing oder in Brixen? In der Oberschule oder in der Berufsschule? Meine Empfehlung: Entscheiden Sie sich für Sterzing! Ich würde mich sehr freuen, Ihre Tochter/Ihren Sohn im Herbst bei uns begrüßen zu dürfen!

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Notizie dall‘Alta Val d‘Isarco

Vipiteno, approvati bilancio triennale, Piano Clima e sostegno ai Vigili del Fuoco Il 17 dicembre 2025 si è svolto il Consiglio comunale di Vipiteno, La riunione ha dato il via libera a tre provvedimenti centrali per il futuro della città: il bilancio di previsione 2026–2028, il Piano Clima comunale e i bilanci dei Vigili del Fuoco volontari di Vipiteno e Tunes, confermando l’impegno dell’amministrazione su più fronti, dalla gestione finanziaria alla sostenibilità ambientale e alla sicurezza del territorio. Il Consiglio ha approvato il bilancio di previsione per il triennio 2026–2028 con 11 voti favorevoli, un contrario e due astensioni, rendendo il documento immediatamente esecutivo. Il bilancio rispetta pienamente la normativa provinciale sull’armonizzazione dei conti pubblici ed è coerente con le linee strategiche del Documento unico di programmazione, che guida le scelte dell’amministrazione nei prossimi anni. Per il 2026 il bilancio di competenza pareggia a 27,2 mi-

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lioni di euro e garantisce l’equilibrio finanziario anche per il 2027 e il 2028. La gestione corrente evidenzia un risultato positivo di 10.000 euro annui, a conferma

della solidità finanziaria dell’ente e della capacità dell’amministrazione di pianificare con prudenza e lungimiranza. Le spese correnti superano i 16 milioni di euro, mentre agli investimenti sono destinati oltre 1,4 milioni, con un’attenzione particolare a progetti che mirano al miglioramento dei servizi e alla crescita infrastrutturale del territorio. Le entrate derivano principalmente da tributi, trasferimenti correnti ed entrate extratributarie, integrate da fondi in conto capitale e anticipazioni di tesoreria. Particolare rilievo è stato dato alla prudenza contabile, con la previsione del Fondo crediti di dubbia e difficile esazione, a tutela dell’equilibrio complessivo del bilancio e della

capacità dell’ente di fronteggiare eventuali imprevisti economici. Sul fronte dei servizi, il Comune garantisce un’elevata copertura dei costi: l’acquedotto raggiunge il 98,12%, la depurazione delle acque il 96,30% e la gestione dei rifiuti urbani il 100%. Complessivamente, i servizi a domanda individuale risultano coperti per il 50,81%, in linea con quanto previsto dalla normativa. Grazie a questo bilancio, l’amministrazione può assicurare continuità e qualità dei servizi offerti ai cittadini, oltre a programmare investimenti futuri in maniera stabile e sostenibile. Nel corso della stessa seduta, il Consiglio comunale ha approvato anche il Piano Clima di Vipiteno, con 11 voti favorevoli e tre


Notizie dall‘Alta Val d‘Isarco

Pubertà e autismo al centro dell’attenzione Recentemente il Servizio specialistico sociale autismo Wipptal, che è insediato nel Distretto astensioni. Il provvedimento, che non comporta impegni di spesa immediati, rappresenta uno strumento strategico fondamentale per la lotta ai cambiamenti climatici e la pianificazione energetica e ambientale del territorio. L’adozione del Piano Clima rientra infatti nell’obbligo previsto dal Piano Clima Alto Adige 2040, approvato dalla Giunta provinciale nel luglio 2023, che impone a tutti i Comuni altoatesini di dotarsi di un proprio piano entro il 2025. Il documento è stato redatto dalla società Inewa Consulting e consegnato nel novembre 2025, al termine di un percorso condiviso che ha coinvolto un gruppo climatico comunale nominato dal responsabile della sostenibilità. Il Piano Clima si articola in tre ambiti principali: la mitigazione, con l’inventario delle emissioni di base riferito al 2022 e uno scenario di sviluppo al 2030; il Piano d’azione per l’energia sostenibile 2020–2030, che individua misure concrete per ridurre le emissioni e migliorare l’efficienza energetica; e l’adattamento ai cambiamenti climatici, basato sull’analisi dei rischi e delle vulnerabilità del territorio e su un piano d’azione dedicato. Con questo strumento, Vipiteno si dota di una cornice strategica per affrontare in modo strutturato le sfide ambientali dei prossimi anni, allineandosi agli obiettivi provinciali e alle politiche europee in materia di clima, energia e sostenibilità. Infine, il Consiglio ha confer-

mato il proprio sostegno ai Vigili del Fuoco volontari, riconoscendo l’importanza del loro ruolo nella tutela della sicurezza della comunità. Per il Corpo di Vipiteno è stato deliberato all’unanimità un contributo comunale ordinario di 10.000 euro a pareggio del bilancio, che prevede entrate e spese complessive pari a 310.000 euro, con una quota significativa destinata agli investimenti e un avanzo di amministrazione presunto di 133.000 euro. Approvato all’unanimità anche il bilancio 2026 dei Vigili del Fuoco volontari di Tunes, sostenuto da un contributo comunale di 2.000 euro: il bilancio ammonta a 36.100 euro ed è interamente destinato alle spese correnti, senza previsioni di investimento, ma a garanzia del funzionamento ordinario del Corpo. Con queste decisioni, l’amministrazione comunale di Vipiteno rafforza la propria azione su tre fronti fondamentali: stabilità finanziaria, sostenibilità ambientale e sicurezza del territorio. Gli strumenti approvati non solo garantiscono continuità e qualità dei servizi, ma tracciano anche una rotta chiara per lo sviluppo sostenibile della città, assicurando ai cittadini una governance attenta, responsabile e proiettata al futuro.

sociale Wipptal, ha organizzato una formazione di 6 ore sul tema “Pubertà e autismo”. Kathrine Rydberg, responsabile del centro diurno Mosaic di Merano, ha fornito preziose informazioni

sullo sviluppo durante la pubertà e sulle peculiarità dell’autismo. Oltre a numerosi esempi pratici, particolare attenzione è stata dedicata al lavoro con i genitori. Alla formazione hanno partecipato collaboratori e collaboratrici del Servizio specialistico Autismo, della cooperativa sociale EOS delle zone Wipptal e Val Pusteria, l’educatrice sociale scolastica dell’ Oberschulzentrum di Vipiteno, nonché operatrici del Centro sociale Wipptal “Fugger”.

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Notizie dall‘Alta Val d‘Isarco

Fortezza futura, si apre il dibattito Consiglio pre-natalizio quello convocato a Fortezza al fine di approvare alcune misure essenziali per la prosecuzione della politica futura del paese.

In prima battuta è stato approvato il piano di classificazione acustica necessario a stabilire l’abitabilità di una zona. Si tratta di misurazioni e di inserimento in classi, di determinate zone ove siano presenti attività industriali, artigianali, il loro impatto sull’ambiente che, lo ricordiamo,

secondo l’articolo 53 della Legge provinciale 10 luglio 2018, n. 9 (Territorio e paesaggio): si tratta, detto in soldoni, della definizione dei confini delle aree di insediamento in ambito comunale e della possibilità, da parte del Comune, di cambiarne la destinazione d’uso senza ricorrere

non è solo ciò che si respira o che si vede, ma anche (e molto), quanto rumore comporta. Ebbene legge vuole che, se l’inquinamento acustico dovesse discostarsi di due classi da quello standard, verrebbe meno la possibilità di concedere autorizzazioni a costruire e ad abitare. Visione questa che a Fortezza attualmente non si verifica in quanto le zone di insediamento hanno, tra loro, al massimo lo scostamento di una classe. È stato inoltre approvata la proposta di programma di sviluppo comunale per il territorio e il paesaggio del Comune, che decreta l’avvio del procedimento

al benestare della Provincia. Ciò significa accorciare i tempi decisionali e dare massima autonomia agli organismi comunali deputati. Sono stati approvati poi i bilanci di previsione dei Vigili del fuoco volontari di Fortezza e Mezzaselva. A cifre arrotondate possiamo dire che quello dei pompieri di Fortezza si attesta sui 25 mila euro, quello di dei volontari di Mezzaselva sul doppio, circa 50 mila. È passato all’unanimità anche il documento unico di programmazione (DUP) per gli anni 2026-2028 e quello del bilancio pluriennale del Comune sempre

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per il biennio 2026-2028 con la destinazione di quelli che, l’assessore alle finanze e vicesindaco, ha definito “fondi sicuri”, quelle entrate cioè che provengono dagli enti sottoscrittori di un programma pluriennale di sovvenzione al Comune. “Si tratta di 808 mila euro che verranno investiti in scuole e asili, in nuovi arredamenti, adeguamenti per facilitare la parte logistica dell’insegnamento e, come altro punto fisso, la sistemazione di Piazza Libertà a Mezzaselva, che cambierà aspetto grazie allo spostamento della caserma dei Vigili del Fuoco volontari in zona artigianale (all’operazione vien dato un contributo di 140 mila euro) e ad altri ritocchi necessari dopo la trasformazione in percorso pedociclabile del “vecchio” ingresso, ormai interdetto, per la realizzazione del nuovo ponte”. Così spiega il vicesindaco e assessore alle finanze Richard Amort. Tra gli altri argomenti sui quali si è acceso il dibattito c’è il futuro della zona sportiva, quella tra Mezzaselva e Fortezza-centro, che tornerà ad essere (almeno nelle intenzioni) la zona di relax e sport dell’intera comunità. Per capirci, si tratta dell’enorme spazio dove un tempo c’era il campo da calcio “Oddo Bronzo” poi cancellato dal cantiere del Bbt. Ancor prima di qualsiasi proposta su cui aprire un dibattito, le opinioni si dividono e le proposte, anche le più strampalate, sembrano pian piano prender piede. C’è chi resta fedele agli

antichi accordi, il “ritorno” del campo da calcio oltre ad altre strutture già pensate e programmate come (e su questo son tutti d’accordo) la piscina ecologica o il laghetto-biotopo balneabile che dir si voglia. A tal proposito ancora lo scorso anno il sindaco aveva presentato una bozza di progetto per una buona porzione dell’area. C’è, oggi, chi rinuncerebbe al campo da calcio visto che la squadra non c’è più e propone invece una pista di pattinaggio grande (a Fortezza ce n’è una e anche a Mezzaselva, entrambe delle dimensioni di un campo da tennis) e chi ribatte che questa sarebbe usufruibile solo due, tre mesi all’anno; chi pensa ai birilli su ghiaccio, al curling, o ad altre strutture del genere per sport, invero, poco praticati, almeno nella realtà fortezzina. A dir la verità, chi gioca a pallone a Fortezza, c’è. Ci sono 15 ragazzi che, sponsorizzati da Bbt con 450 euro a testa/l’anno, vanno a giocare ad Aica, frazione di Naz Sciaves. “Bisogna anche tener conto – afferma a tal proposito il vicesindaco Richard Amort - che Fortezza sta crescendo e che le previsioni danno un aumento della popolazione, nei prossimi anni, del 26 per cento. Io credo - afferma deciso – che la realizzazione del campo da calcio sia imprescindibile visto che questo sport, a livello amatoriale e giovanile, assume dei contorni di coesione sociale che nessun’ altra attività riesce a dare”. Come non dargli ragione? Se è vero che è l’economia e nella


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fattispecie l’edilizia, ad essere l’indice per la crescita della popolazione, sappiamo oggi che quel che era l’antico albergo Posta-Reifer diverrà un condominio da 55 appartamenti, che a Prà di Sopra, zona SAMS, in luogo della casa unifamiliare Oberhuber, sorgeranno due altri condominii, che a Mezzaselva, con la sistemazione delle misure di sicurezza antiesondazione dell’Isarco e paramassi sulla sezione montana, verranno dichiarati edificabili nuovi grandi spazi. “Attualmente – puntualizza il vicesindaco – le scuole infanzia e primaria ospitano già 70 bambini e non possia-

mo loro precludere un domani la possibilità di praticare lo sport più popolare del mondo, solo perché sino ad oggi nessuno si è impegnato, come abbiamo fatto noi in passato, a portare avanti un’idea, un sogno, un progetto. Anche la nuova zona sportiva a Fortezza (campo da tennis, da calcetto, bar-bistro n.d.r.) è frequentata a singhiozzo e dalla sua inaugurazione non si è vista la programmazione di alcuna manifestazione sportiva, tranne (e sorride) la frequentazione del bar una volta la settimana. Ora è tempo di impegnarsi, non solo a parole o gettando idee al vento,

ma a realizzarle. D’altronde – conclude – noi, e parlo della mia generazione, siamo pronti ad impegnarci, ma il futuro dovrebbe essere preso per mano dai più giovani”. Già, una struttura come il campo da calcio, peraltro esistente come tale negli accordi pre-cantiere con Bbt, non può essere barattata con altre proposte più o meno fantasiose e velleitarie come quelle citate e circolanti anche negli ambienti consigliari. Se poi si pensi al laghetto-piscina annesso, di sicuro successo (pensiamo a quello realizzato a Luson ancora vent’anni fa), al

parco-avventura per bambini e alla zona relax inserite nell’ipotesi, peraltro già presentata in consiglio un anno fa, la zona diverrebbe certamente un polo d’attrazione per tutta la Wipptal. E se, infine, si pensa che sul piatto ci sono 4 milioni e mezzo di euro che Bbt metterebbe a disposizione, beh: manca solo chi abbia voglia di lavorare e di dedicare un po’ di quel tempo promesso quando si è fatto eleggere, non solo in consiglio ma anche nelle (poche ormai) associazioni ancora in vita in paese. dm

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© Stefano Orsini

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Polo scolastico “A. Langer”, una scuola superiore finalmente completa: visione educativa e rete territoriale Riapre il triennio dell’ITE: un segnale di fiducia per il territorio

Il Polo scolastico “A. LANGER” a l’arrivo della nuova Dirigente do dell’istruzione e una visione alla costruzione di comunità, la Vipiteno inaugura un nuovo ca- Scolastica, Francesca Amodio. fortemente orientata al dialogo dirigente racconta in questa inpitolo della propria storia con Con un lungo percorso nel mon- interculturale, all’innovazione e tervista le sue prime impressioni, i valori che intende promuovere e le prospettive legate alla riapertura del triennio dell’Istituto Profilo professionale – Francesca Amodio Tecnico Economico. Un’occasione per riflettere sul ruolo della Docente di ruolo di Italiano L2 per trent’anni presso la scuola superiore di lingua tedesca della proscuola in un territorio di confine vincia di Bolzano (dal 1995 al 1998 a Malles Venosta e Silandro, dal 1999 a Brunico, dal 2002 presso il e sulle sfide educative che attenLiceo delle Scienze Umane in lingua tedesca, dove negli ultimi tre anni ho ridono studenti, docenti e famicoperto l’incarico di funzione strumentale per il potenziamento linguistico). La glie. mia formazione accademica, che unisce lingue, scienze politiche e relazioni 1. Quali sono le sue prime iminternazionali, si è arricchita grazie a esperienze nel giornalismo e nell’interpressioni dopo l’insediamento pretariato, permettendomi di costruire un percorso professionale che integra all’IPC di Vipiteno? insegnamento, mediazione culturale e comunicazione internazionale. Assumere la dirigenza dell’IPC di Ho conseguito due lauree, master e corsi di specializzazione presso diverse Vipiteno è per me motivo di proistituzioni (tra cui ISPI Milano, SIOI Roma, Università Mercatorum, Master RCS fonda emozione e responsabilità. “Scrivere e fare giornalismo oggi”) e possiedo certificazioni linguistiche di liDopo trent’anni di insegnamento vello avanzato in inglese, tedesco e francese, oltre a competenze di base in arabo e cinese. Parallelanella scuola superiore di lingua mente alla carriera scolastica, ho svolto attività di interpretariato in festival letterari, aziende e fiere intedesca, vivere oggi questa espeternazionali, docenza linguistica per enti e imprese e attività di guida turistica in contesti multiculturali. rienza in un contesto plurilingue Il mio motto professionale e personale è: “Costruttori di ponti, saltatori di muri, esploratori di frontiera”, e multiculturale rappresenta un ottavo punto del decalogo di Alex Langer per la convivenza, a cui è intitolato il Polo scolastico che mi arricchimento professionale e onora dirigere. Credo nell’istruzione e nella formazione come strumenti di dialogo, apertura e incontro umano. Sono onorata di operare tra culture. all’interno del Polo “Alexander Langer”, una figura che ho incon-

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trato da studentessa universitaria e la cui visione del mondo – aperta allo sconfinamento, alla costruzione di ponti, al dialogo e alla sostenibilità – era allora profetica e oggi di stringente attualità. Mi auguro che lo spirito del Polo continui a ispirare la nostra comunità scolastica come luogo di crescita e di pensiero libero. 2. Quali valori o principi educativi ritiene fondamentali per guidare il nostro istituto? Credo profondamente in una scuola partecipata, in cui studenti, docenti, personale e famiglie cooperano per costruire conoscenze e competenze condivise. Una scuola che valorizza le differenze come risorsa, che promuove coscienza critica, cittadinanza attiva e responsabilità etica. Perché questo sia possibile servono risorse adeguate: personale stabile e motivato, formazione continua, riconoscimento del merito e gratificazione professionale. Solo una scuola sostenuta e curata può essere davvero un luogo di emancipazione e di comunità. 3. Quali sono, secondo lei, le priorità su cui la scuola dovrebbe concentrarsi nei prossimi mesi? Le priorità immediate riguardano la ricostruzione di un forte senso di appartenenza, l’innovazione didattica e la promozione di una cultura del lavoro di squadra tra i diversi indirizzi del Polo. Sarà importante rafforzare ulteriormente la formazione linguistica e interculturale, valorizzare metodologie laboratoriali e inclusive, e tessere reti stabili di collaborazione con le realtà del territorio. Inoltre, un impegno centrale riguarderà l’accompagnamento alla riapertura del triennio dell’ITE, una sfida e al tempo stesso una grande opportunità di rilancio per l’intera comunità scolastica. 4. Cosa rappresenta per la scuola la riapertura del triennio? La riapertura del triennio è un segnale di fiducia nel futuro e un riconoscimento del ruolo insostituibile della scuola in un territorio di confine come il nostro. Ogni scuola che riapre spalanca nuove possibilità ai giovani e rappresenta un presidio di cultura, dialogo e crescita collettiva. Il contrario

avviene quando una scuola chiude, evento che considero un impoverimento culturale e, in un certo senso, una sconfitta per una comunità. Restituire alle famiglie e ai ragazzi una prospettiva formativa completa, radicata nel territorio ma aperta al mondo, è un passo fondamentale. 5. Quali indirizzi o percorsi formativi saranno attivati o riattivati? Ripartirà il triennio dell’Istituto Tecnico Economico con l’indirizzo AFM – Amministrazione, Finanza e Marketing. L’obiettivo è rafforzare le competenze economiche, gestionali e digitali attraverso un percorso rinnovato sia nei contenuti sia nelle metodologie, con attenzione alla trasversalità delle discipline, alla sostenibilità economica e ambientale e all’uso consapevole delle nuove tecnologie. 6. Quali sono le motivazioni e gli obiettivi principali dietro questa scelta? La decisione nasce dal desiderio di offrire ai giovani del territorio una formazione completa e moderna, capace di prepararli a un mondo del lavoro in continua trasformazione. Si tratta di una risposta concreta alla necessità di ampliare e riqualificare l’offerta scolastica locale, evitando lunghi spostamenti e riducendo disagi per molte famiglie. L’obiettivo è formare cittadini competenti, consapevoli e aperti al dialogo europeo, in linea con la vocazione transfrontaliera della nostra area. 7. Sono previste collaborazioni con enti del territorio o aziende per potenziare l’offerta formativa? Sì, certamente. La scuola non può essere un’isola: stiamo lavorando per consolidare partnership con enti locali, aziende, associazioni di categoria e servizi sociali, così da integrare la didattica con percorsi di formazione scuola–lavoro di qualità. Vogliamo che gli studenti conoscano da vicino le realtà produttive, culturali e sociali del territorio, imparando a coniugare competenze tecniche e valori civici. La scuola deve essere un ponte fra formazione e mondo reale, proprio nello spirito di Alexander Langer: costruire legami, abbattere muri, aprirsi al futuro.

Il 16 dicembre è stata presentata l’offerta formativa alla quale erano presenti il sindaco di Vipiteno Peter Volgger, il vicesindaco Fabio Cola e l’assessora alla scuola Chiara Martorelli, che hanno espresso

grande soddisfazione per un risultato raggiunto grazie a un lavoro lungo e costante. Un risultato reso possibile anche grazie al supporto della Giunta provinciale, in particolare del vicepresidente della Provincia Marco Galateo, e del sovrintendente scolastico Vincenzo Gullotta, il cui contributo è stato determinante nel rendere concreta la riattivazione del percorso di studi. Il vicesindaco Fabio Cola ha sottolineato come la riapertura del triennio rappresenti “l’esito di un percorso iniziato molti anni fa, fatto di passaggi graduali e di una convinta azione politica portata avanti con perseveranza. Prima l’apertura del biennio, poi un lavoro paziente e continuo di interlocuzione a livello provinciale, con l’obiettivo chiaro di restituire alla città di Vipiteno un ciclo di studi completo e stabile”. Un percorso non privo di difficoltà: nel 2010, infatti, era stata annunciata la chiusura del triennio dall’allora assessore Tommasini. Il ciclo quinquennale si è concluso ufficialmente nel 2015, con lo svolgimento dell’ultima maturità. “Da allora – ha ricordato l’assessora alla scuola Chiara Martorelli – non abbiamo mai smesso di credere nella necessità di riportare a Vipiteno un’offerta formativa completa. È stato un lavoro lungo, durato anni, fatto di insistenza e di dialogo istituzionale, ma oggi possiamo dire che l’impegno ha dato i suoi frutti». Cola e Martorelli hanno ribadito come il risultato raggiunto sia “una risposta concreta alle esigenze delle famiglie e dei giovani del territorio”.

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PERSONE, LUOGHI & MESTIERI

Isabel Prota: la prima maniscalca dell’Alto Adige è vipitenese Esattamente un anno fa, Isabel Prota ha aperto la sua partita IVA alla Camera Commercio di Bolzano, diventando la prima donna iscritta all’albo dei maniscalchi dell’Alto Adige. All’Erker ha spiegato come è arrivata a svolgere un mestiere che non potrà mai essere sostituito dall’intelligenza artificiale. Isabel, come si diventa maniscalco? Nel 2022 ho frequentato un corso in Austria come pareggiatrice degli zoccoli e, da allora, ho cominciato a seguire diversi maniscalchi in Alto Adige. È un mestiere che si impara facendo e io ho voluto sperimentare realtà molto diverse. Ho perciò trascorso tre mesi negli Stati Uniti, tra Massachusetts e Connecticut, seguendo diversi maniscalchi; poi sono andata in Friuli, dove per sei mesi ho fatto da apprendista presso due maniscalchi di lunga esperienza, imparando moltissimo. Ho anche frequentato una scuola di specializzazione da tecnico maniscalco a Milano, ma credo che l’80% di questo mestiere si impari comunque nella pratica. Un anno fa esatto ho aperto la mia partita IVA e, in effetti, sono la prima donna iscritta all’albo dei maniscalchi della Provincia di Bolzano. Quando hai cominciato a pensare che questa potesse essere la tua strada professionale?

Ho sempre avuto la passione dei cavalli e ho cominciato a lavorare molto presto in un maneggio, tenendo corsi di equitazione. Mio padre era veterinario e lo vedevo organizzare il proprio lavoro in autonomia, stando a contatto con le persone e con gli animali, nelle stalle e all’aria aperta: il suo stile di vita mi ha sempre affascinata. Durante il periodo del Covid, ho capito che il lavoro del maniscalco è una professione necessaria per il benessere dei cavalli e che è insostituibile dalle macchine, così ho iniziato a informarmi e a riflettere seriamente sulla possibilità di intraprendere questa carriera. Quali sono le competenze fondamentali per questo mestiere? È un lavoro che richiede molta precisione: è fondamentale sviluppare una certa sensibilità nell’interpretare l’incedere del cavallo, osservando come si muove, per comprendere bene quali sono le sue esigenze di ferratura. Di solito mi occupo di tre o quattro cavalli al giorno, impiegando circa un’ora e mezza per ciascuno; tolgo i ferri vecchi, pareggio gli zoccoli, osservo come si muove l’animale e applico i ferri nuovi. Ogni cavallo ha necessità diverse, che cambiano a seconda del terreno sul quale è solito muoversi. È molto importante distinguere le superfici praticate: in inverno, ad esempio, uso ferri con uno strato di gomma, per evitare che lo zoccolo si attacchi alla neve, e applico una specie di ramponi per la presa sul ghiaccio. Come organizzi il lavoro con i clienti? Lavoro a domicilio e la maggior parte dei miei clienti sono in Alta Val d’Isarco, dove prima non c’era un maniscalco fisso. Spesso però mi capitano committenze anche in altre valli. Ho attrezzato la mia macchina come una piccola officina mobile, mi porto dietro incudine, martelli, mola e tutti gli attrezzi necessari. Utilizzo ferri già pronti, adattandoli alle misure e alla forma necessarie, così risparmio tempo. Il metodo tra-

dizionale partirebbe dalla battitura della verga, ma questo per me significherebbe

spendere tempo ed energie che preferisco destinare ad altro, dato che esistono in commercio ferri già preformati. Di norma, organizzo gli appuntamenti con lo stesso cavallo ogni 6-8 settimane. Quanto è importante il lavoro del maniscalco per il benessere di un cavallo? Fa una grandissima differenza: il tipo di ferratura può agevolare a correggere posture o problemi motori dovuti a fratture pregresse o all’età. L’idea di aiutare l’animale a muoversi meglio e a stare bene è la parte che preferisco del mio lavoro. Come donna, hai incontrato difficoltà in un contesto professionale che è in prevalenza maschile? All’inizio, qualcuno con cui ho collaborato ha fatto commenti come: “questo non è un lavoro da donna”. Però, facendomi conoscere, mostrando il mio impegno e la mia professionalità, non ho mai avuto problemi, né ho mai percepito discriminazioni. In fin dei conti, l’importante è il risultato del lavoro, non chi lo fa.

Intervista: cf


Laut

Un riconoscimento al valore del volontariato: l’alta onorificenza UPAD a Giulio Todesco

Nella Foto al Centro seduto Giulio Todesco, in piedi da sinistra: Gianni Di Renzo, Beppe Mora, il Vicesindaco Fabio Cola, Norma Corti Fontana e Ciro Coppola

Vipiteno ha celebrato uno dei suoi volontari più rappresentativi: il Sig. Giulio Todesco, insignito di un’importante onorificenza UPAD per i suoi 40 anni di instancabile volontariato a favore dell’associazione nell’Alta Valle Isarco. Un traguardo di grande rilievo, che testimonia non solo una lunga dedizione, ma anche un profondo senso di comunità e di appartenenza che Todesco ha sempre coltivato per la sua città. Nel corso di quattro decenni, Giulio Todesco ha vissuto intensamente la vita associativa, contribuendo in modo concreto alla crescita culturale e sociale del territorio. Il suo impegno non si è limitato alla partecipazione attiva: ha avuto infatti anche l’onore e la responsabilità di presiedere importanti realtà associative, tra cui la stessa UPAD Vipiteno, mettendo al servizio della comunità competenza, passione e spirito di servizio. “Ritengo che il volontariato e l’impegno civico siano fondamentali per la convivenza tra i gruppi linguistici e per la crescita culturale della nostra comunità”, ha sottolineato Todesco, ribadendo il valore del dialogo, del-

la collaborazione e della partecipazione attiva come pilastri di una società coesa e inclusiva. L’alta onorificenza UPAD, riservata ai più meritevoli esponenti della Fondazione UPAD, è stata consegnata da Beppe Mora, a nome del Presidente UPAD Pietro Calò e della Direttrice UPAD Elena D’Addio. Un gesto simbolico ma carico di significato, che riconosce l’impatto duraturo dell’operato di Todesco sul territorio. Questo riconoscimento dice Beppe Mora: “non celebra solo una persona, ma rappresenta anche un omaggio al valore del volontariato come motore di crescita, solidarietà e coesione sociale. L’esempio di Giulio Todesco resta un punto di riferimento per le nuove generazioni e per tutti coloro che credono in una comunità costruita sull’impegno condiviso e sul senso civico”. Presente il Vicesindaco di Vipiteno Fabio Cola, il quale ha consegnato l’onorificenza esprimendo la gratitudine della Comunità di Vipiteno per l’encomiabile attività Di Giulio Todesco a favore di tutti, con la responsabile UPAD Vipiteno Sig.ra Norma Corti Fontana.

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Il domicilio: cos’è? Quale differenza con la residenza? Che cos’è il domicilio digitale? Il significato di daomicilio è spesso fonte di dubbi per molte persone. A fornirci il significato giuridico del termine è l’articolo 43 del Codice Civile, il quale chiarisce che il domicilio è il luogo in cui una persona ha stabilito la sede principale dei suoi affari e interessi. Bisogna precisare che per “affari e interessi” non si intendono solo quelli economici, come il lavoro o gli investimenti, ma anche aspetti personali, sociali e politici. Il domicilio è una dichiarazione che un soggetto fa in atto o presso un apposito registro ed è considerata una situazione di diritto, in quanto non richiede la dimora fisica e continuativa del soggetto in quel luogo. Al contrario, la residenza è una situazione di fatto e corrisponde al luogo della dimora abituale di una persona e prevede l’obbligatoria registrazione presso l’Anagrafe del Comune. La comunicazione e l’elezione di domicilio è comune nei liberi professionisti, che di sovente scelgono di eleggere il proprio domicilio presso il proprio studio o la propria attività, al fine di tenere una gestione separata delle comunicazioni legali e professionali rispetto alla sfera privata. L’individuazione del domicilio è fondamentale sotto diversi aspetti legali e non, come ad esempio: la notifica di atti giudiziari (quando residenza e domicilio non coincidono); per determinare il luogo in cui un’obbligazione avente per oggetto una somma di denaro deve essere adempiuta; per stabilire la competenza del giudice nelle cause civili in base al domicilio o alla residenza del convenuto; in caso di un contratto dove trasmettere le comunicazioni, etc. Il domicilio digitale, invece, è definito nel Codice dell’amministrazione digitale (CAD) come un indirizzo di posta elettronica certificata (PEC), dove è possibile inviare e ricevere le comunicazioni formali (e non solo formali) aventi valore legale. Il decreto Semplificazioni (D.L. n. 76/2020) ha reso obbligatoria per professionisti (commercialisti, avvocati, architetti, notai, etc.) e imprese costituite in forma societaria la comunicazione del proprio domicilio digitale da fare, rispettivamente, agli ordini o collegi di appartenenza e alle Camere di Commercio, a pena di sanzione amministrativa. Di recente è stato istituito l’Indice Nazionale dei Domicili digitali (INAD), che raccoglie tutti i domicili digitali dei privati e dei professionisti e degli altri enti di diritto privato non tenuti all’iscrizione in albi, elenchi o registri professionali o nel registro delle imprese, la cui consultazione è consentita a chiunque.

Avv. Giovanna Sciascia collaboratrice dello Studio legale D’Allura-Gschnitzer


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„Skialp Trophy“ a Ladurns

La sezione Skialp organizza la quattordicesima edizione, sabato 10 gennaio 2026 della popolare gara di sci alpinismo a Ladurns, rivolta a tutti gli appassionati di sci alpinismo. Come di consueto, lo Skialp Trophy“ non si svolgerà solo nelle categorie race, ma anche in quelle hobby, dove i premi non vengono assegnati ai partecipanti più veloci, ma a quelli che si avvicinano di più al tempo medio calcolato. La partenza per entrambe le categorie è alla stazione a valle di Ladurns. La categoria hobby inizia alle 08.45, mentre la race parte 15 minuti dopo, alle 09.00. Fino alla cerimonia di premiazione, che si terrà alle 11.30 circa presso la “Edelweisshütte”, verrà servito il pranzo a tutti i partecipanti. Iscrizioni e ulteriori informazioni su www.sv-gossensass.org

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Presentate le cronache annuali della città di Vipiteno

Vipiteno si conferma l’unica città dell’Alto Adige a disporre di una cronaca cittadina bilingue, un patrimonio prezioso reso possibile dal gruppo CRONICA coordinato da Josef Gasteiger. Mercoledì 19 novembre, nella biblioteca civica, sono state presentate le cronache riferite agli anni 2016, 2017 e 2018. Nel corso dei saluti istituzionali, il sindaco Peter Volgger, l’assessora Chiara Martorelli e la responsabile della biblioteca, Karin Hochrainer, hanno espresso grande apprezzamento per il lavoro del gruppo, il cui impegno è ormai riconosciuto e stimato in tutta la comunità. Anche il cronista provinciale Wolfgang Thöni ha sottolineato quanto sia raro che il lavoro cronachistico riceva un tale sostegno da parte delle amministrazioni. Il cronista distrettuale della Wipptal, Roland Thaler, ha descritto le cronache annuali come “opere contro l’oblio”. Gasteiger ha ripercorso la storia dell’iniziativa, nata nel 2011 su impulso dell’allora sindaco Fritz Karl Messner e grazie al contributo fondamentale di Günther Ennemoser, a lungo cronista del comune di Brennero. Il gruppo opera su base volontaria, mentre il comune mette a disposizione un locale e sostiene spese e costi di stampa. Accanto a Gasteiger lavorano la vicepresidente Martina Messner, Ciro Coppola, Kurt Dander, Stefan Frei, Josef Turin, Karl Mössner, Christa Salzburger, Elisabeth Delvai, Giulio Todesco ed Erhard Holzer. Messner ha illustrato anche il metodo di lavoro: la redazione delle tre cronache presentate ha richiesto complessivamente circa 5.000 ore di lavoro, basate sull’analisi di articoli di quotidiani, settimanali e

dell’“Erker”, con particolare attenzione ai cambiamenti urbanistici. Un elemento distintivo delle cronache è la raccolta sistematica dei prezzi, utile a ricostruire l’evoluzione economica del territorio. Per esempio, un litro di latte di Vipiteno costava 1,29 euro nel gennaio 2013 e 1,54 euro nel novembre 2022; un chilo di pane nero è passato da 4,80 a 6,70 euro nello stesso periodo. Con un tocco di ironia, Gasteiger ha osservato che dalle cronache emerge anche la durata di alcuni progetti comunali. Per questo motivo, le ha definite “uno strumento di consultazione per le generazioni future”. Al termine dell’intervento, ha consegnato tre copie di ciascun volume al sindaco Volgger e a Karin Hochrainer. Le cronache annuali dal 2012 in poi sono disponibili presso la biblioteca civica. La serata è stata accompagnata dall’esibizione di un gruppo strumentale della scuola di musica di Vipiteno, composto da Sophia Plank (chitarra), Annalena Kruselburger e Willi Tötsch (fisarmoniche). A conclusione dell’incontro, lo storico Hans Heiss ha riflettuto sul valore delle cronache. Oggi, ha osservato, il passato è spesso percepito come un ostacolo in un’epoca che guarda a un “futuro dinamico”. Proprio per questo, il lavoro dei cronisti assume ancora maggiore importanza: il loro compito non è soltanto locale, ma universale, perché mira a “strappare gli eventi all’oblio e conservarli per il futuro”. Heiss ha definito i cronisti “custodi del tempo” e ha voluto omaggiare il sindaco Volgger con una cronaca cittadina di Vipiteno del 1809. sp


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Un Manifesto per Vipiteno Visioni per il futuro

questo impulso e valuteranno come sviluppare insieme le proposte emerse. Volgger ha inoltre ribadito l’importanza della partecipazione per una città vitale.

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Nel mese di dicembre si è concluso a Vipiteno l’anno giubilare “Mitmischen! Ma come?”. A suggello di questo percorso è stato presentato il Manifesto per Vipiteno, solennemente consegnato al sindaco Peter Volgger e ai membri della Giunta comunale: un documento elaborato nel corso di mesi da cittadine e cittadini all’interno del Laboratorio civico, che restituisce l’immagine e l’autocoscienza di una città impegnata, consapevole e proiettata verso il futuro. La serata è stata condotta da Karin Hochrainer e David Hofmann, che hanno accompagnato l’intero percorso del Laboratorio civico. La direttrice della biblioteca Karin Hochrainer ha sottolineato che quest’anno ha dimostrato quanta forza risieda nella responsabilità condivisa e nella partecipazione autentica. Il Laboratorio civico è stato un processo avviato in primavera, che ha riunito persone di generazioni e provenienze diverse in

vari locali di Vipiteno, rievocando simbolicamente le assemblee popolari dei tempi delle rivolte contadine. In questi incontri si è cercato di rispondere collettivamente alla domanda su come rendere Vipiteno una città più vivibile e su quale contributo concreto ciascuno possa offrire. David Hofmann ha affermato che il Laboratorio civico è divenuto uno spazio in cui i cittadini hanno voluto partecipare seriamente alla costruzione della propria città, liberi da visioni ristrette, animati dall’impegno personale e da una profonda attenzione alla sostenibilità. Il Manifesto raccoglie e sintetizza questo percorso. Delinea l’immagine di una Vipiteno viva e solidale, aperta, sostenibile e attenta ai bambini: una città che crea spazi di incontro, di cultura, di partecipazione e di sviluppo responsabile. Si parla di una politica economica e territoriale che privilegi la qualità alla velocità; di abitare e mobilità accessibili

a tutti e rispettosi dell’ambiente; di una cultura che unisce anziché escludere; di spazi pubblici che invitano alla permanenza; di processi politici trasparenti, orientati al futuro e fondati sul dialogo. Il Manifesto non si configura dunque come un elenco di rivendicazioni, bensì come una visione: un invito a condividere la responsabilità e a lavorare insieme per una città capace di vivere anche oggi il proprio coraggio storico. Il documento contiene già idee progettuali e concetti a diversi stadi di elaborazione. Alcune iniziative – come uno spazio di coworking, una bacheca digitale, un piano per la mobilità e un ciclo di incontri pubblici – hanno concrete possibilità di essere realizzate in un futuro non lontano. Il sindaco Peter Volgger, ricevendo il Manifesto, si è detto visibilmente colpito sottolineando che questo documento rappresenta un segnale forte per il futuro della città e che i rappresentanti politici accolgono seriamente

C.A.I. Brennero 06.01.26: Festa della Befana in sede 09.01.26: Sciata in notturna alla Bergeralm 23.01.26: Scialpinistica/ciaspolata/slittata in notturna Sattelbergalm C.A.I Vipiteno 24.01.26: Gita con gli sci d’alpinismo al “Sambock” da Plata (1571 m) - Dislivello 825 m 25.01.26: Giornata della Sicurezza sulla neve Biblioteca Civica 24.01.26: Kamishibai bilingue per bambini dai 3 ai 6 anni con bricolage – ore 10:00-11:00 (Prenotazione necessaria). 30.01.26: Presentazione del libro “Lingue matrigne. La menzogna del bilinguismo in Alto Adige/Südtirol” di Gabriele Di Luca – ore 18:00

Udienza della difensora civica presso la sede dell'Ispettorato all'agricoltura, via Stazione 2 a Vipiteno, venerdì, 23 gennaio 2026 dalle ore 9.00 alle ore 12.00, appuntamento necessario. Per informazioni: tel. 0471 946020. Per medici e farmacie di turno vedi pag. 102 Erker 01/26

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Sport

Biathlon Biathlon

Französische Festspiele in Ridnaun © Sportissimus

Starkes Ausrufezeichen

Ein Patrick Braunhofer in Topform hat in der HerrenStaffel beim Weltcup-Auftakt in Östersund für Aufsehen gesorgt. Der Ridnauner nutzte das verhaltene Rennen der Konkurrenz eiskalt aus und hielt Italien früh in den vorderen Positionen. Im Gespräch mit „Fondo Italia“ zeigte er sich entsprechend zufrieden mit seinem Auftritt: „Ich bin überglücklich. Wir sind alle gleich stark losgelaufen, und obwohl ich ein wenig Bedenken hatte, konnte ich das Tempo halten. Ich habe gut gefinisht – nicht perfekt, aber sehr ordentlich.“ Am Schießstand bewies Braunhofer zudem starke Nerven, gerade im Stehendanschlag, als böiger Wind die Athleten vor Probleme stellte. In der Single-Mixed-Staffel blieb der amtierende Europameister in der Verfolgung gemeinsam mit Hannah Auchentaller am zweiten Wettkampftag zwar ohne Strafrunde, doch elf Nachlader verhinderten eine bessere Platzierung als Rang 11. In den Einzelrennen und bei den Bewerben in Hochfilzen blieb er hinter seinen Erwartungen zurück.

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Der IBU Cup in Ridnaun ist erfolgreich zu Ende gegangen und bot an drei Wettkampftagen hochklassigen Biathlonsport im Biathlonzentrum Maiern. Athleten aus zahlreichen Nationen sorgten mit Einzel-, Sprint- und Verfolgungsbewerben für sportliche Höhepunkte und spannende Entscheidungen. Sportlich stand die Woche ganz im Zeichen der französischen Mannschaft. Angeführt von Paula Botet, die alle drei Damenbewerbe für sich entschied, dominierte Frankreich sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern große Teile des Geschehens. Auch bei den Herren gingen zahlreiche Podestplätze an die „Equipe Tricolore“, was den IBU Cup in Ridnaun zu einem eindrucksvollen Schaufenster französischer Biathlonstärke machte. Aus italienischer Sicht gab es im Laufe der Wettkämpfe eine klare Leistungssteigerung zu beobachten. Nach einem schwierigen Auftakt im Einzel konnten sich die Azzurri vor allem in Sprint und Verfolgung besser in Szene setzen und mehrere Platzierungen in den Punkterängen erreichen. Die positive Entwicklung unterstreicht die gute Arbeit im Team und macht Hoffnung für die kommenden Stationen des IBU Cups. Einen besonderen Fokus aus lokaler Sicht verdient Birgit Schölzhorn (im Bild). Für die junge Sterzingerin begann der IBU Cup in Ridnaun mit einem herben Rückschlag, als sie das Einzel-

rennen nach einem Crossfire-Missgeschick am Schießstand frühzeitig beenden musste. Doch die 21-Jährige ließ sich davon nicht entmutigen und bewies in den darauffolgenden Wettkämpfen großen Kampfgeist. Bereits im Sprint zeigte Schölzhorn trotz angeschlagenem Gesundheitszustand und einer Ladehemmung im Liegendschießen eine starke Reaktion. Mit einer fehlerfreien Serie im Stehendanschlag arbeitete sie sich noch in die Top 60 vor und qualifizierte sich damit für die Verfolgung. Auch dort präsentierte sich die Lokalmatadorin vor heimischem Publikum engagiert und konzentriert, sammelte mit Platz 39 weitere IBU-Cup-Punkte und rundete ihren Auftritt versöhnlich ab. Damit ist der IBU Cup in Ridnaun Geschichte. An den drei Wettkampftagen, aber auch während der Trainingstage, fehlte es den Biathleten sowie deren Trainer- und Skiteams an nichts, die Rückmeldungen waren allesamt ausgezeichnet, wie OK-Chefin und Präsidentin Maria Theresia Wurzer berichtet: „Alle waren zufrieden mit uns, sowohl die IBU als auch die Athleten und deren Trainer. Auch wir blicken mit Genugtuung auf diese Woche, in der wir uns von unserer besten Seite zeigen konnten. Zuallererst möchte ich mich bei den freiwilligen Helfern bedanken, die viel Zeit und Herzblut in diese Veranstaltung gesteckt haben. Außerdem geht mein Dank an die Sponsoren und an die Grundbesitzer für die gute Zusammenarbeit.“


,(jADUIIN Wintertriathlon

Kurt Hofer setzt sich hohe Ziele Der Sterzinger Wintertriathlet Kurt Hofer blickt auf eine erfolgreiche Wettkampftätigkeit zurück und plant für die kommende Saison erneut ambitionierte Teilnahmen an großen internationalen Wettkämpfen.

Bei der Europameisterschaft im Wintertriathlon 2023 in Asiago belegte Kurt Hofer in seiner Alterskategorie auf Anhieb einen starken 5. Platz – und das trotz besonders anspruchsvoller Streckenverhältnisse mit teils schwerem Schnee und technisch herausfordernden Passagen. Das Rennen in Asiago zählt zu den wichtigsten Veranstaltungen im WintertriathlonKalender und vereint Athleten aus ganz Europa auf anspruchs-

vollen Rundkursen mit Laufen, Mountainbike-Fahren und Skilanglauf auf schneebedecktem Gelände. Auch im Vorjahr zeigte Hofer bei den zu den italienischen Meisterschaften zählenden Rennen eine hervorragende Leistung und sicherte sich dort den 2. Platz in seiner Kategorie. Diesen Erfolg nimmt er als Motivation für die kommende Saison mit. Hofer hat sich nämlich ehrgeizige Ziele gesetzt: Er will wieder bei den italienischen Meisterschaften, den Europameisterschaften und – sofern die Qualifikation gelingt – auch bei der Weltmeisterschaft im Wintertriathlon an den Start gehen. Seine konstante Leistungsentwicklung, gekoppelt mit der Erfahrung aus internationalen Großereignissen, machen ihn zu einem ernstzunehmenden Teilnehmer in seiner Altersklasse. Hofer betont: „Die schwierigen Bedingungen in Asiago haben gezeigt, wie wichtig Vorbereitung und mentale Stärke in diesem Sport sind. Ich freue mich darauf, mich auch in der neuen Saison wieder mit der starken internationalen Konkurrenz zu messen.“

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Biathlon

Glanzvoller Auftritt Der Auftakt des Italienpokals in Martell brachte für den Wipptaler Biathlonnachwuchs erfreuliche Ergebnisse. Sara Eisath vom ASV Ridnaun und Andreas Braunhofer (Carabinieri) zeigten Mitte Dezember in ihren jeweiligen Altersklassen starke Leistungen. Eisath überzeugte im

Sprint der Altersklasse U17 und lief in einem stark besetzten Teilnehmerfeld auf den 3. Platz. Braunhofer feierte im Sprint der U19 gemeinsam mit Teamkollegen Aaron Niederstätter einen Doppelsieg und sicherte sich den 1. Platz. Erker 01/26

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Sportpsychologie Wie elterliche Botschaften das Selbstbild ihrer Kinder formen In meiner Arbeit als Sportpsychologe und Psychotherapeut begegne ich häufig Menschen, die unter sogenannten mentalen Blockaden leiden. Sie sind übermäßig streng mit sich, leiden unter Ängsten, Stress und Selbstzweifeln und blicken eher pessimistisch in die Zukunft. Die Folge: Ihre Selbstwirksamkeit – also jene innere Überzeugung, Schwierigkeiten aus eigener Kraft bewälti-

gen zu können – ist wenig ausgeprägt. Und das hat nichts mit mangelnden Fähigkeiten zu tun, die oft sogar ausgesprochen groß sind. Einstellungen und Haltungen bilden die Grundlage unserer sogenannten Mindsets – und diese entstehen häufig schon in der Kindheit. Eltern sind die ersten und wichtigsten Bezugspersonen. Fast alle wünschen

sich, dass ihre Kinder glückliche, stabile und selbstbewusste Menschen werden. Doch was gut gemeint ist, trifft nicht immer das, was Kinder wirklich brauchen. Im Folgenden finden sich typische elterliche Botschaften – nicht nur in Worten, sondern auch in Tonfall, Körperhaltung oder Verhalten – die das Selbstvertrauen von Kindern stärken oder schwächen können.

Worte, die das Selbstvertrauen stärken – und solche, die es schwächen STÄRKT DAS SELBSTVERTRAUEN

SCHWÄCHT DAS SELBSTVERTRAUEN

„Ich hab dich lieb – egal, was passiert.“

„Ich mag dich, wenn du brav bist.“

Kinder brauchen Sicherheit, dass Liebe nicht an Leistung gebunden ist. Studien der Harvard University zeigen, dass bedingungslose Zuneigung ein zentraler Schutzfaktor für emotionale Stabilität ist. „Du hast dich angestrengt und einen Fehler gemacht. Das ist ärgerlich, kommt bei uns allen vor. Und wenn es keine Fehler gäbe, könnten wir auch nicht dazulernen.“

„Solche dummen Fehler dürfen nicht passieren!“

Fehler sind Lernchancen. Wer Angst vor Fehlern hat, wird sich immer wieder selbst bremsen und lieber nichts tun, als zu scheitern. „Ich weiß, dass du deinen Weg gehen wirst.“

„Du endest noch irgend einmal auf der Straße!“

Wenn Eltern Vertrauen ausdrücken, wächst das Selbstvertrauen des Kindes. Entwicklungspsychologin Fabienne Becker-Stoll betont: „Kinder übernehmen den Glauben, den Eltern in sie setzen – und machen ihn zu ihrem eigenen.“ „Wie geht es dir? Was fühlst du? Was ärgert oder freut dich?“

„Denk nicht so viel nach – Gefühlsduselei hilft nicht!“

Kinder, die über Gefühle sprechen dürfen, entwickeln mehr Empathie und Selbstbewusstsein. Eine Studie der Universität Toronto zeigt, dass regelmäßige Gespräche über Emotionen soziale Kompetenz und Konfliktfähigkeit fördern. „Du bist du, und wir haben dich genau so gern, wie du bist. Vergleiche sind unfair.“

„Warum kannst du nicht so sein wie …?“

Vergleiche sind Gift fürs Selbstwertgefühl. Der dänische Familientherapeut Jesper Juul schreibt: „Vergleiche sind die Währung der Unsicherheit.“ „Gib dein Bestes – und dann sehen wir, was herauskommt.“

„Wenn du das nicht schaffst, lacht man dich aus!“

„Muss“- und „Darf-nicht“-Gedanken erzeugen Druck und Angst statt Motivation. Erfolg wächst aus Zuversicht, nicht aus Furcht. „Niemand kann Gedanken anderer lesen – konzentriere dich auf das, was du selbst denkst und fühlst.“

„Wenn du das tust, denken andere, du bist …!“

Kinder, die glauben, Gedanken anderer erkennen zu müssen, verlieren den Kontakt zu ihren eigenen Bedürfnissen. „Probier’s ruhig – du kannst das schaffen.“

„Das kannst du nicht!“

Forschung (u. a. Carol Dweck) zeigt: Kinder mit einem „Growth Mindset“ – dem Glauben, sich entwickeln zu können – sind motivierter, aus Fehlern zu lernen. „Sei hilfsbereit, aber sag auch mal Nein, wenn es für dich nicht passt.“

„Sag lieber nicht Nein, sonst mögen dich die anderen nicht.“

Kinder sollen lernen, Grenzen zu setzen. Wer immer Angst hat, andere zu enttäuschen, verliert den Kontakt zu sich selbst. „Ich möchte, dass du das verstehst – weißt du, warum ich dich darum bitte?“

„Wenn du das nicht machst, dann …!“

Drohungen bringen kurzfristig Ruhe, aber langfristig Angst und Misstrauen. Verständnis entsteht durch Erklärung, nicht durch Einschüchterung. „Mit Sorgfalt kann man das vermeiden – und wenn doch etwas passiert, finden wir eine Lösung.“

„Hoffentlich passiert das nicht – das wäre eine Katastrophe!“

Katastrophisieren schürt Angst und lähmt. Kinder lernen, Probleme realistisch einzuschätzen, wenn Erwachsene ruhig und lösungsorientiert bleiben. „Mach eine Pause – das gibt dir neue Energie.“

„Wer Erfolg will, darf keine Pause machen!“

Kinder müssen lernen, auf ihren Körper zu hören. Pausen fördern Selbstwahrnehmung, Konzentration und emotionale Stabilität. „Ich weiß, dass du es schaffen kannst, aber es ist auch in Ordnung, um Hilfe zu bitten.“

„Stell dich nicht so an, das schaffen andere doch auch!“

Kinder dürfen Schwäche zeigen, ohne sich dafür zu schämen. Unterstützung zuzulassen, stärkt Selbstvertrauen – nicht das Gegenteil.

Eltern müssen nicht perfekt sein! Kinder formen ihr Selbstbild aus den Botschaften, die sie täglich hören, sehen und spüren. Worte, Tonfall, Gestik und gelebtes Verhalten wirken wie ein innerer Spiegel. Eltern müssen nicht perfekt sein – aber acht-

same, ermutigende Kommunikation kann den entscheidenden Unterschied machen. Wer Kindern Vertrauen, Wertschätzung und Verständnis zeigt, stärkt ihre seelische Widerstandskraft – und damit das Fundament für ein gesundes, stabiles Selbstbild.

„Das, was Eltern sagen, wird zur inneren Stimme i h r e r K i n d e r. “ Jesper Juul

Martin Volgger, Sportpsychologe

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Sport

Ski alpin

Spaß im Schnee Ski alpin

Athleten der RG Wipptal überzeugen Mit starken Leistungen haben die Athleten der Renngemeinschaft Wipptal eindrucksvoll aufhorchen lassen.

© Sportissimus

Lukas Sieder (im Bild), der Ende November mit einem 2. Platz beim Marlene Cup am Kreuzbergpass gut in die Saison gestartet war, sorgte Anfang Dezember bei einem FIS-Slalom in

© Saslong Classic Club

Sulden, der auch für die GPI-Wertung zählt, für ein Ausrufezei-

chen. Der Freienfelder entschied das Rennen für sich und war dementsprechend auch in der U21-Wertung nicht zu schlagen. Bereits am Vortag hatte er im

Slalom den 4. Platz belegt. Beim nationalen FIS-Jugendrennen im Slalom am Furkelpass feierte Lukas Sieder Mitte Dezember einen eindrucksvollen Sieg. Victoria Klotz glänzte in Sulden mit einem Sieg im Riesentorlauf der U18. Einen Tag später bestätigte sie ihre Konstanz und fuhr erneut in die Top 3. Für ein weiteres Highlight sorgte Leonie Girtler: Beim nationalen Juniorenrennen am Piz Sella raste sie auf den 2. Gesamtrang und platzierte sich souverän unter den besten Nachwuchsathletinnen Italiens. Bei der FESA Raiffeisen FIS Challenge in Gröden fuhr Ivy Schölzhorn (im 2. Bild) in der ersten Damenabfahrt als beste „Azzurra“ auf den 9. Rang und behauptete sich mit einem Rückstand von 2,10 Sekunden in den Top 10 eines international stark besetzten Teilnehmerfeldes. Einen ebenso soliden Auftritt zeigte Leonie Girtler. Sie platzierte sich nur knapp hinter ihren Teamkolleginnen und bewies damit eindrucksvoll, dass sie bereit ist, um Spitzenplätze mitzukämpfen. In der zweiten Abfahrt setzte Schölzhorn ein weiteres Ausrufezeichen: Mit einem Rückstand von lediglich 1,54 Sekunden platzierte sie sich erneut auf dem 9. Rang. Insgesamt nahmen rund 300 Athleten aus mehr als 30 Nationen an den Rennen teil.

Auch Sportler mit mentaler Behinderung wollen Spaß haben und Erfolge erzielen. Aus diesem Grund wurde vor 15 Jahren der ASV Sport & Friends Südtirol gegründet, der inzwischen zahlreiche Mitglieder zählt. Michael Markart, Michael Ellecosta, Andreas Psaier und Georg Verginer (Ski alpin) sowie Tobia Kostner (Langlauf) durften bereits an den „Special Olympics Weltwinterspielen“ teilnehmen, von wo sie Gold-, Silber- und Bronzemedaillen mit nach Hause brachten. Bei den FISDIR Italienmeisterschaften sicherten sich Manuel Volgger und Kathrin Oberhauser schon mehrmals den Titel und durften an den Weltmeisterschaften in Frankreich und Österreich teilnehmen. Ein jährliches Highlight sind die nationalen Special Olympics Winterspiele, bei denen sich rund 200 Sportler in ihren Leistungsgruppen messen; 2026 finden sie in Ovindoli (Abruzzen) statt. Gemeinsam haben die Sportvereine für Menschen mit Behinderung im VSS auch einen Südtirol Cup mit vier Rennen ins Leben gerufen: am 6. Jänner in Ridnaun, am 24. Jänner in Meran 2000, am 7. Februar in Vals und am 8. März am Karerpass. „Dank der guten Arbeit unseres Skilehrers Matthias Haller und seiner Helfer Willy Hofer und Christian Schölzhorn werden die Sportler am Rosskopf gut trainiert und betreut“, freut sich Präsidentin Luise Markart. Para Ski alpin

Gedenktafel für Manfred Perfler enthüllt 32 Gemeinden Südtirols haben Gedenktafeln für ihre Olympioniken erhalten. Die Gemeinde Freienfeld hat mit Manfred Perfler gleich einen zweifachen Bronzemedaillengewinner: 1988 in Innsbruck und 1994 in Lillehammer hat er im Riesentorlauf und im Slalom im Para Ski alpin jeweils die Bronzemedaille geholt. Im Dezember wurde die Gedenktafel enthüllt. Erker 01/26

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Sport

Erfolgreiche Wintersporttage

Wipptal im Bogenfieber

Die Wintersporttage „Gratis auf die Piste – lern’s, lieb’s, leb’s!“ am Rosskopf in Sterzing waren ein voller Erfolg. Über 120 Kinder der Wipptaler Grundschulen nutzten das kostenlose Angebot und sammelten erste oder vertiefende Erfahrungen im Wintersport. Zum Gelingen der Wintersporttage trugen kostenlose Skipässe, Skikurse und Skiausrüstung an allen drei Tagen bei.

Nikolaus auf dem Eis

Die Sektion Eislaufen der Polisportiva AVI Sterzing ist auch heuer bestens in die Wintersaison gestartet. Beim Anfängerkurs, der in Zusammenarbeit mit dem WSV Broncos veranstaltet wird, werden den Kindern mit abwechslungsreichen Spielen die ersten Schritte auf den Schlittschuhen beigebracht. Der Kurs für Fortgeschrittene wird von Trainer Lorenzo Palazzi und dessen ebenso erfahrenen Assistentin Stefanie Baldassarre geführt. Mit viel Enthusiasmus wird den Kindern die Freude am Eislaufen beigebracht. Anfang Dezember überraschte sogar der Nikolaus die kleinen Athleten auf der Eisfläche und brachte ihnen seine leckeren Gaben. „Ein herzliches Dankeschön sei Gönnern und Sponsoren gewidmet, die durch ihre großzügige Unterstützung diese Kurse ermöglichen. Einen großen Dank auch dem WSV Broncos für die Zusammenarbeit“, so die Vereinsführung.

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Bogenschießen ist ein Sport der besonderen Art: Er kombiniert Kraft, Ausdauer und Körperbeherrschung mit mentaler Stärke und Präzision. Dies alles erfüllten die Schützen des ASV Freienfeld im vergangenen Jahr in glänzender Manier. Bei der Italienmeisterschaft in Pordenone (18 m) erzielte Hartmann Eller den 5. Platz (Erwachsene Compound). In Rovereto (70/60/50 m) erzielte Maili Röck den 9. Platz (Kinder Blankbogen), Samuel Röck den 10. Platz (Erwachsene Blankbogen) und Hartmann Eller den 14. Platz (Erwachsene Compound). Insgesamt 13 Meister- und Vizemeistertitel holten sich die Freienfelder bei den Provinzmeisterschaften in Meran (18 m), Kaltern (70/60/50 m), Jenesien (H&F) und Vahrn (3D). Bei nationalen Turnieren und beim

Südtirolcup haben die Vereinsmitglieder 73 Medaillen in der Einzelwertung geholt, davon 33 Goldmedaillen. Die Mannschaften „Compound“ und „Blankbogen“ haben zusätzlich zehn Medaillen gewonnen. Für die Italienmeisterschaft, die vom 26. Februar bis zum 1. März in Rom stattfindet, haben sich vier Schützen (18 m) bereits qualifiziert; die anderen Mitglieder bzw. die Mannschaften können dies noch bis Anfang Februar tun. Der Verein möchte sich auch für die Turniere auf weite Distanzen optimal vorbereiten, allerdings fehlt dafür ein geeignetes Außengelände. „In der Halle können wir nur wenige Neuschützen betreuen“, so Bogentrainer Samuel Röck. „Ein Außengelände ist nötig, um wirklich zu einer Breitensportart heranzuwachsen.“

Stocksport

Internationale ASV Wiesen Trophy Mitte November organisierte die Sektion Stocksport des ASV Wiesen in der Sterzinger Eishalle ein internationales Turnier. 29

Mannschaften – zehn Mannschaften aus Österreich, zwei aus Deutschland und 17 aus Südtirol – kämpften um den Turniersieg und den Wanderpokal, die ASV Wie-

sen Trophy. Sieger der Gruppe Blau wurde der GSC Liebenfels mit 22:4 Punkten. In der Gruppe Rot setzte sich der ASV Völs 1 mit 25:3 Punkten durch. Im Finale war der GSC Liebenfels die bessere Mannschaft und konnte sich mit 7:5 den Turniersieg und die Wandertrophäe sichern. Der Verein ist österreichischer Vize-Staatsmeister und hat mit Kevin Kronewetter und Michael Regenfelder jun. zwei Nationalspieler in seinen Reihen, auch das zwölfjährige Ausnahmetalent Timo Flaschberger zeigte eine hervorragende Leistung. Nach dem Turnier fand im Haus der Dorfgemeinschaft in Wiesen die Siegerehrung statt. ts


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Berglauf

Wipptaler Cupsieger geehrt

Saisonkarte Fußgänger

~~ DaswinterlichePanorama auch ohne Skigenießenmit unsererFussgängerSaisonkarte. Bereits zum siebten Mal wurde im abgelaufenen Jahr der Wipptaler Berglaufcup ausgetragen. Zur Wertung zählen der Kirchsteiglauf in Stilfes, die Ratschings Mountain Trails, die Mareiterstein Attacke und der Hühnerspiel Vertical. Alle vier Bewerbe haben auch Kinderund Jugendläufe im Programm. Mitte Dezember wurden im Raiffeisensaal in Sterzing die Gesamtsieger prämiert. In 14 Kategorien konnten sich Kinder und Jugendliche messen. Um in die Gesamtwertung zu kommen, waren mindestens drei Ergebnisse erforderlich – 24 von 284 Teilnehmer haben diese Vorgabe erreicht. Gewertet wurden alle vier Rennen ohne Streichresultat. Den Gesamtsieg bei den Kleinsten holten sich Helena Hofer vom ASV Feldthurns und Adam Polig vom ASV Ratschings. Alena Gschnitzer vom Laufverein ASV Freienfeld und Willi Thöni vom ASV Gossensaß konnten sich den Sieg bei den 6- bis 7-Jährigen sichern, genauso wie Mischa Leitner vom LV ASV

Freienfeld bei den 8- bis 9-jährigen Mädchen. Bei den gleichaltrigen Buben ging der Sieg an Rafael Pirozzi aus Sterzing. Aylin Hofer vom LV ASV Freienfeld und Andreas Pirozzi aus Sterzing holten sich den Gesamtsieg bei den 10- bis 11-Jährigen. Ivan Bacher holte mit maximaler Punktezahl die Trophäe bei den 12- bis 13-Jährigen. Bei den Damen Ü40 sicherte sich Monika Reinthaler den Sieg, während bei den Damen bis 40 Jahren Titelverteidigerin Severine Petersen (beide vom LV ASV Freienfeld) die Nase vorne hatte. Da Petersen im direkten Vergleich mit Reinthaler schneller war, holte sie den Titel der Cupsiegerin. Bei den Herren ging der Sieg in der Kategorie Ü41 an Helmuth Mair von der SG Eisacktal. Da Armin Larch als Titelverteidiger in der U41 in Gossensaß nicht am Start war, nutzte Patrick Ramoser vom LV ASV Freienfeld die Gelegenheit und holt sich nach einer sehr starken Saison in verdienter Manier den Gesamtsieg. Erker 01/26

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Sport

Fußball

Nikolausturnier in Stange

Rafting

Junge Mannschaft auf dem Weg nach oben Das U19-Raftingteam des ASV Sterzing hat sich in der vergangenen Saison eindrucksvoll weiterentwickelt und mit starken Platzierungen auf nationaler Ebene aufhorchen lassen. Nun steht der nächste große Schritt an: der Aufstieg in die U23.

Großer Andrang herrschte am ersten Dezemberwochenende in der Sporthalle von Stange: Eltern, Großeltern und viele Geschwister sorgten für eine tolle Kulisse beim traditionellen Nikolausturnier der Auswahl Ridnauntal. An zwei Tagen wurden vier kleine Turniere ausgetragen. Jede Altersklasse (U8, U9, U10 und U11) spielte jeweils ein Halbtagesturnier, wodurch durchgehend Stimmung, Bewegung und Begeisterung garantiert waren. Sportlich boten die Nachwuchsteams aus Ridnaun und aus den umliegenden Gemeinden spannende und faire Partien. In der U10 sicherte sich die Mannschaft aus Gröden den Turniersieg, in der U11 setzte sich Ridnauntal Blau durch. Bei den jüngsten Jahrgängen triumphierten Feldthurns Gelb (U8) und Ridnauntal Blau (U9). Preise und Applaus gab es natürlich für jeden Teilnehmer. Als kleine Anerkennung wurden am Ende jeder Kategorie auch die besten Torschützen ausgezeichnet: Niko Larch (Auswahl Ridnauntal U10), Max Überegger (Auswahl Ridnauntal U11), David Fassnauer (Auswahl Ridnauntal U8) und Emil Bampi (Natz-Schabs U9) durften sich über eine Ehrung freuen. log

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Der ASV Sterzing Rafting blickt auf eine erfolgreiche Vereinsgeschichte zurück. Der letzte große Erfolg war der Weltmeistertitel des U23-Teams im Jahr 2018 mit Damiano Casazza, Michael Zanella, Mark Mair und Martin Unterthurner. Derzeit stellt der Verein zwei Seniorenteams sowie ein U19Team. Der sportliche Fokus liegt derzeit auf der Nachwuchsarbeit, insbesondere auf der U19 mit Loris Giovanelli, Raphael Lungkofler, Mattia Splendori, Patrick Hofer und Peter Knollenberger. Das junge Team nahm in der vergangenen Saison an der italienischen Meisterschaft teil und überzeugte mit starken Leistungen: Im Oktober belegten die Athleten beim Rennen in Terni auf der Nera (Flussabschnitt Marmore) den 2. Platz in der Abfahrt, beim abschließenden Rennen im November in Verona erreichten sie im RX (Head-to-Head) den 4. Rang. „Die Jungs sind in der vergangenen Saison als Team enorm gewachsen. Sie haben gelernt, eigenständig Entscheidungen über Linienwahl und Renneinteilung zu treffen, und haben sich vor allem im taktischen sowie im körperlichen Bereich deutlich verbessert“, so Trainer Robert Schifferle, selbst ehemaliger erfolgreicher Rafter. Einen wichtigen Stellenwert nimmt das Kraftaufbautraining ein: Je besser die körperliche Fitness der Athleten, desto geringer ist der notwendige Trainingsumfang im Wasser – ein Vorteil, da Wassertraining oft mit terminlichen Herausforderungen verbunden ist. Die Einheiten

auf dem Wasser, insbesondere das Techniktraining, finden überwiegend an den Wochenenden statt. Trainingsstützpunkt des ASV Sterzing Rafting ist der Mareiter Bach in Gasteig. Der kanalisierte und ruhige Abschnitt eignet sich ideal für Einwärmphasen sowie Technik- und

Koordinationstraining. Die eigentliche Wildwasserstrecke mit mittlerem Schwierigkeitsgrad befindet sich auf dem Eisack zwischen Stilfes und Mauls. Dort liegt der Schwerpunkt auf der Linienführung: Ziel ist es, in der Hauptströmung die schnellste Linie zu finden und Hindernisse wie Steine oder Flussbiegungen optimal zu überwinden. Erfahrung spielt dabei eine entscheidende Rolle. In der bevorstehenden Saison steigt das Team in die U23-Kategorie auf. Damit wächst die Konkurrenz deutlich: mehr Boote am Start, stärkere Gegner und zusätzliche Herausforderungen durch die oft schwierige Vereinbarkeit von Schule, Studium, Beruf, Familie und Sport. Dennoch blickt der Verein zuversichtlich in die Zukunft. „Wenn das Team in dieser Konstellation zusammenbleibt und weiterhin gemeinsam wertvolle Erfahrungen sammelt, kann es in den nächsten Jahren ein wichtiger Leistungsträger werden“, so Schifferle. bar


Sport

Fußball

Tennis

Schwierige Saison für ASV Freienfeld

Anfang Dezember hat sich auch die Landesliga in die Winterpause verabschiedet. Für den ASV Freienfeld wird die Rückrunde zur Mammutaufgabe, da nach einer sehr mageren Ausbeute in der Hinrunde die Chancen auf den Klassenerhalt nicht gerade groß sind: Der Rückstand auf das rettende Ufer beträgt zehn Punkte. „Die Hinrunde in der Landesliga verlief für uns alles andere als einfach. Wir waren uns bewusst, dass die Saison eine große Herausforderung werden würde, doch dass wir am Ende der Hinrunde mit so wenigen Punkten überwintern, war nicht zu erwarten. Bereits in der Vorbereitung musste die Mannschaft einige Rückschläge hinnehmen. Mehrere Leistungsträger fielen verletzungsbedingt über längere Zeit aus. Trotz aller Bemühungen gelang es nicht, diese Ausfälle zu kompensieren“, analysiert der Verantwortliche Fabian Ganterer die Hinrunde. Dennoch gelang es dem ASV Freienfeld in vielen Spielen, mit

den Gegnern auf Augenhöhe zu agieren; er war phasenweise sogar die bessere Mannschaft. In den Ergebnissen spiegelte sich das allerdings nicht wider: Vorne fehlte die Durchschlagskraft, um die entscheidenden Tore zu erzielen, während die Mannschaft in der Defensive aus wenigen gegnerischen Chancen zu viele Gegentreffer kassierte. Das ist auch am Torverhältnis zu erkennen: 15 Treffer (ein Tor pro Spiel) und 35 Gegentreffer (2,33 Gegentore pro Spiel) ergeben zwei Siege, ein Unentschieden und zwölf Niederlagen, in Summe sieben Punkte und Platz 14 in der Tabelle. „Für die Rückrunde hat sich die Mannschaft ein klares Ziel gesetzt: Den jungen einheimischen Spielern soll vermehrt Spielpraxis gegeben werden, damit sie sich auf diesem Niveau weiterentwickeln können. Mit frischem Elan und neuer Motivation hoffen wir, die zweite Saisonhälfte erfolgreicher zu gestalten“, so Ganterer. ts

Erfolgreiches Jahr Der ASV Freienfeld Tennis blickt auf ein äußerst erfolgreiches Jahr zurück. Erstmals nahm die Mannschaft am Wintercup teil und überzeugte dort auf ganzer Linie: Die Gruppenphase wurde souverän als Tabellenerster abgeschlossen. In den anschließenden PlayoffSpielen verpasste das Team nur knapp den Einzug ins Finale. Auch die Damenmannschaft präsentierte sich in bestechender Form. Sie kämpfte bis zuletzt um den Aufstieg in die 3. Liga und scheiterte hauchdünn in den Playoffs.

In diesem Jahr sind zahlreiche neue Mitglieder zum Verein gestoßen, sowohl Erwachsene als

auch Kinder. Dieser Zuwachs zeigt, dass der Tennissport in Freienfeld weiter an Attraktivität gewinnt und die Vereinsarbeit Früchte trägt.

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Sport

Leichtathletik

Schach

Starker Auftritt in Florenz

Gute Ergebnisse für Wipptal Chess Club

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© Meinrad Vigl

Leichtathletik

Nachwuchs begeistert bei Nikolaus-Cross Beim Nikolaus-Cross auf den Talferwiesen in Bozen präsentierten sich die Wipptaler Nachwuchsläufer in ausge© running.bz

Der zweite Spieltag der Schach-Mannschaftsmeisterschaft Südtirol B-Liga im CasArci von Sterzing brachte Ende November einen überzeugenden 4:1-Sieg der Mannschaft Sterzing/ Ridnaun gegen Kaltern/Tramin II. Die Begegnung entwickelte sich von Anfang an günstig: Helmut Aigner und Daniel Demozzi setzten sich schnell und souverän durch und brachten das Team mit 2:0 in Führung. Gleichzeitig standen Edoardo Pierini und Quentin Haller auf vielversprechenden Positionen, während die Partie von Werner Sparber noch unübersichtlich blieb. Haller konnte seinen Bauernvorteil nicht in einen vollen Punkt ummünzen und einigte sich auf Remis. Kurz darauf bot Pierini – trotz klarer, aber noch technisch anspruchsvoller Vorteilstellung – ein Remis an, um den Mannschaftssieg strategisch abzusichern; sein Gegner akzeptierte. Mit dem sicheren Vorsprung gelang es schließlich Sparber, die Begegnung zu entscheiden: In einem komplizierten Endspiel fand er eine forcierte Zugfolge, die ihm den Gewinn der gegnerischen Dame und schließlich den Sieg einbrachte. Damit stand das 4:1 fest, das die Mannschaft aus dem Wipptal an die Spitze der B Liga führt. In der C-Liga musste Sterzing/Ridnaun II auswärts eine 1:3-Niederlage gegen den SSV Bruneck hinnehmen, eine Mannschaft, die allgemein als sehr stark und mindestens eine Klasse höher eingeschätzt wird. Trotz der Niederlage gab es einen wichtigen positiven Aspekt: der schöne Sieg von August Helfer, der die gute Form innerhalb des Teams unterstreicht und für den weiteren Saisonverlauf ermutigend wirkt.

Beim traditionsreichen Florenz-Marathon sorgte Severine Petersen vom Laufverein ASV Freienfeld für ein sportliches Ausrufezeichen: Die in Gossensaß lebende Berglauf- und Trail-Spezialistin meisterte bei ihrem Marathon-Debüt Ende November die 42,2 km in hervorragenden 2:48.04 Stunden und belegte damit einen beeindruckenden sechsten Gesamtrang. Auch Daniel Tötsch überzeugte auf ganzer Linie. Er erreichte das Ziel nach 2:55.11 Stunden und unterstrich damit seine Form. Der Sieg in Florenz ging bei den Damen an die Äthiopierin Tsega Desta Mheari (2:30.35), bei den Herren triumphierte Italiens Topläufer Badr Jaafari (2:09.58).

zeichneter Form. Unter den 220 Teilnehmern überzeugten sie mit starken Auftritten. Lena Trenkwalder vom ASV Sterzing entschied im U18-Rennen einen pa-

ckenden Zweikampf für sich und holte mit einem energischen Schlussspurt den Sieg. Ebenfalls stark präsentierte sich Theresa Gasser, die im U16-Bewerb einen hervorragenden 3. Platz belegte. In der U14 sorgte Anna Kruselburger (im Bild auf dem höchsten Treppchen) für den zweiten Sterzinger Tagessieg. Mit einem souveränen Lauf setzte sie sich klar an die Spitze des Feldes. Bei den Buben landete Elias Magoni auf dem 4. Rang. Im U10-Rennen überzeugte Mischa Leitner vom Laufverein ASV Freienfeld mit einem starken 2. Platz.


Sport

Sportkegeln

Yoseikan Budo

Die Herbstmeister sind gekürt

Große Erfolge für Budokas

ASKC Fugger Sterzing Damen 2

ASKC Auswahl Ridnauntal: (v. l.) Edith Pfattner, Gabi Volgger, Erna Volgger, Petra Haller und Veronika Hochrainer

In der ersten Dezemberwoche wurden bei den Sportkeglern im ganzen Land die letzten Hinrundenspiele absolviert. Die Bilanz der Wipptaler Kegler schaut auf den ersten Blick etwas durchwachsen aus, ist unterm Strich jedoch zufriedenstellend. In der höchsten Damenliga gingen Fugger Sterzing Damen 1 und Ridnauntal Damen ins Rennen. Fugger Sterzing fehlten mit insgesamt 18 Tabellenpunkten am Ende zwei Punkte, um sich den Herbstmeistertitel zu sichern; dieser ging ins Sarntal. Die Damen von Ridnauntal beenden die Halbzeit auf Platz 11 mit fünf Tabellenpunkten. In der Damenliga B-Ost erkämpfte sich Fugger Sterzing 2 mit neun Tabellenpunkten einen guten 5. Platz. Die Mannschaft setzt vor allem auf drei Jugendspielerinnen, die durch Fleiß und Einsatz sehr gute Ergebnisse erzielen konnten. Den Herbstmeistertitel sicherten sich die Damen aus Eppan mit 14 Punkten. Bei den Herren der A1 Klasse landete Fugger Sterzing 1 mit 19 Punkten erneut auf dem Vize-Thron. Ridnauntal 1 beendete

die Hinrunde mit sechs Punkten auf Platz 11. Zum Herbstmeister kürten sich die Herren von Neumarkt 1 mit 22 Punkten. In der Herrenliga B-Ost sicherte sich Ridnauntal 2 mit elf Punkten den 5. Platz und Aufsteiger Fugger 2 mit zehn Punkten den 8. Rang. Herbstmeister wurden die Herren von Lana 2 mit 16 Punkten. Fugger Herren 3, in der vergangenen Saison in die B-Liga West aufgestiegen, erzielte mit sechs Punkten den 10. Tabellenplatz; die Erstplatzierten kommen aus Eppan (20 Punkte). In der Landesliga belegte Ridnauntal 3 mit sechs Punkten den 7. Platz. Hier heißt der Herbstmeister Villnöß 2 mit 18 Punkten. Für die Spieler geht es nun aber nicht in die Winterpause. Bei den Qualifikationsspielen der Bezirksmeisterschaft bemühen sich viele von ihnen um einen begehrten Startplatz bei der Staatsmeisterschaft. Das Finale der Bezirksmeisterschaft wird am 17. Jänner im Bliegerstadion in Freienfeld ausgetragen.

Große Erfolge konnten die Sterzinger Athleten im Yoseikan Budo beim Nikolausturnier in Brixen erzielen. Im Kumiuchi gewann Leonie Braunhofer in der Kategorie U14. Mia Marginter erzielte den 3. Platz in der U12. In der Kategorie U10 konnte Lenard Wurzer den 2. Platz erkämpfen. Ivan Parigger erzielte den 2. Platz im Kumiuchi und im Emono (Waffenkampf). Beim Grand Prix der Mannschaften in Villafranca (Verona) Anfang Dezember gewann das Team Sterzing 1 mit Alexander Telemaco, Liam Stocker und Leonie Braunhofer den Teamwettkampf der U16. Das Team Sterzing 2 mit Lara Rainer, Mia Marginter und Dora Abdeljelil sowie das Team Sterzing 3 mit Yannik Kofler, Ivan Parigger und Dora Abdeljelil belegten jeweils den 4. Platz im Mannschaftsbewerb der U12. Im Einzelwettkampf Atemi Light erzielte Alex Telemaco den 3. Platz.

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WIPPTALER HOCHZEITSPAARE

Wipptaler

Hochzeitspaare

Im vergangenen Jahr haben sich wieder viele Wipptaler das Ja-Wort gegeben. Zwölf Paare haben ihr schönstes Hochzeitsfoto an den Erker geschickt. Unter allen Einsendungen wurde ein Paar ermittelt, das sich über ein traumhaftes Menü am Seerosenteich vom Hotel Stafler in Mauls freuen darf.

Maria Kruselburger & Christoph Gschnitzer, Trauung in Tschöfs am 4. Oktober 2025

DER PREIS WURDE GESPONSERT VON

Romantischer Genuss am Seerosenteich

Das Wasser am Seerosenteich plätschert leise, ein delikater Tropfen Wein perlt im Glas und ein traumhaftes Menü erwartet das Hochzeitspaar. Ganz exklusiv, ganz privat, ganz genussvoll. Der Gutschein kann ab dem 7. Jänner in der Erker-Redaktion, Neustadt 20 A in Sterzing abgeholt werden.

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WIPPTALER HOCHZEITSPAARE

Karin Gogl & Mirco Cola mit Elia und Alida Trauung in Costermano am 17. Mai 2025

Deborah Mayr & Nicolai Wild Trauung in Gossensaß am 21. Juni 2025

Melanie & Hans Trauung in Mareit am 21. Juni 2025 Stefania Mannella e Ilario Zannino Matrimonio a Clusane d’Iseo il 15 giugno 2025

Stefanie & Manuel Braunhofer Trauung in Schloss Straßberg am 7. Juni 2025

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WIPPTALER HOCHZEITSPAARE

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• Karin Gschnitzer & Peter Turin Trauung in Sterzing am 2. August 2025

Liebe hält die Zeit an und lässt die Ewigkeit beginnen. Chuck Spezzano

Veronika Schürmann & Michael Badstuber Trauung in Sterzing am 12. Juli 2025

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Daniela Holzer & Patrick Kral Trauung in St. Jakob/Pfitsch am 28. Juni 2025


WIPPTALER HOCHZEITSPAARE

Lisa & Matthias Trauung in Sterzing am 31. Mai 2025

Miriam & Daniel Trauung in St. Jakob/Pfitsch am 30. August 2025

Renate Tutzer & Martin Mair-Fleckinger Trauung in Ratschings am 20. September 2025

11.ft '9' SUMMIT IIIIOUNTAllll CLl/1

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IN DER WEIHNACHTSBÄCKEREI

In der

Weihnachtsbäckerei Beeindruckend, welche leckeren Kekse uns unsere Erker -Leser zugeschickt haben Da bleibt kein Gaumen trocken. Allen ein herzliches Dankeschön fürs Mitmachen! Die drei Gewinner dürfen sich jeweils über einen Gutschein im Wert von 30 Euro für je eine kleine Geburtstagstorte von der Bäckerei Walcher freuen.

Monika Leitner, Mauls, Weihnachtsplätzchen

Walche,r -

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AKEAY

SINCI!. 19:111

Milena Bianchi, Bressanone, Bis-Torri delle Dodici / Zwölferturm-Kekse

Samantha & Isabella Kneisl, Ratschings/ Kalch, Unser Weihnachtsallerlei


IN DER WEIHNACHTSBÄCKEREI

Margareth Steinmann, Brixen, Lebkuchen für Kinder

Maria Hofer & Manuela Stampfer, Flains, Zweierlei Spitzbuben

Marta Mannelli, Falzes, Sorprese natalizie

Maria Salcher, Mauls, Spitzbuabm

Manuela Rainer, Ratschings Weihnachtlicher Gewürzkuchen

Franca Boccacci, Vipiteno, Foresta natalizia

Marlene Plank, Sterzing, Weihnachtsbäckerei

Sophia Fink, Freienfeld, Orangenherzen

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IN DER WEIHNACHTSBÄCKEREI

Margit Rainer, Freienfed, Nougat Herzen

Linda Conrater, Sterzing, Wichtelschmaus

Elisabeth Pichler, Mareit, Orangen-Mohnkekse

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Verena Freund, Sterzing, Schoko-Rumkugeln

Hermine Indrist, Mauls, Weihnachtsbäckerei

Birgit Wurzer, Gossensaß, Spitzbuben-Tris

Laura Cloblisch, Gossensaß, Verschiedene hausgemachte Kekse

Brigitte Braunhofer, Freienfeld, Meine Lieblingskekse


IN DER WEIHNACHTSBÄCKEREI

Giovanna Tedesco, Vipiteno, „Annemaries Kekse”

Annemarie Keuschnigg, Sterzing, Weihnachtskekse-Allerlei

Lorena Zanarini, Vipiteno, Torre delle Dodici

Barbara Albertini, Sterzing, kunterbunter Lieblingskekse-Teller

Monika Gogl, Schmuders, Vanillegipfel und Spitzbuben

Edith Trenkwalder, Wiesen Weihnachtsbäckerei

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Gesundheit

Sportmedizin Wie wirkt Kälte auf den Körper?

Der Wechsel von Kälte- und Wärmereizen wird beim Kneippen, Eisbaden, Wechselduschen und Saunieren eingesetzt, um die Steuerung der Durchblutung zu trainieren, Stress zu reduzieren, die Immunantwort zu modulieren und die Kälteempfindlichkeit zu verbessern. Temperaturen von -110° C (zwei bis drei Minuten) wirken in Kältekammern entzündungshemmend und schmerzlindernd, beispielsweise bei rheumatischen Erkrankungen. ACHTUNG: Die körperliche Belastung in der Kälte ist für Herzpatienten besonders herausfordernd und kann zu Komplikationen führen.

Kai Schenk, Facharzt für Sportmedizin

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Postakute Infektionssyndrome wie Post Covid und Myalgische Enzephalomyelitis/Chronisches Fatigue-Syndrom (ME/CFS) sind schwere Erkrankungen, die bisher viel zu selten diagnostiziert und unzureichend behandelt werden. Die Patienten sind weitgehend auf sich alleine gestellt. Das soll sich jetzt in Südtirol ändern. Eine Arbeitsgruppe des Südtiroler Sanitätsbetriebs hat einen Versorgungspfad für ME/CFS-Patienten ausgearbeitet. Damit wird den Hausärzten ein Leitfaden an die Hand gegeben, der ihnen dabei helfen soll, die Patienten zu identifizieren und an spezialisierte Fachärzte weiterzuleiten. Der Versorgungspfad beinhaltet mehrere Anlaufstellen in Bozen und eine an der Neuroreha Sterzing. Diese werden die Erkrankung nach internationalen Stan-

dards diagnostizieren und die Betroffenen behandeln. Besonders begrüßenswert ist die geplante Errichtung eines häuslichen Betreuungspfades für Schwerbetroffene. © Deutsche Gesellschaft für ME-CFS/Lea Aring

Egal ob Ski alpin, Tourenskilauf, Skilanglauf oder Biken im Winter: Kälte und Wind sind Teil des Spiels und wirken vielfältig auf den Körper: • Die Gefäße in der Haut verengen sich, um den Wärmeverlust zu minimieren. Wirkt extreme Kälte längere Zeit auf die ungeschützte Haut, drohen Erfrierungen. • In Reaktion auf die Umverteilung der Durchblutung wird bei Kälte die Harnbildung angeregt. Dieser Effekt ist in der Höhe verstärkt. Die Wichtigkeit der adäquaten Flüssigkeitszufuhr wird im Wintersport unterschätzt. • Da kalte Luft weniger Feuchtigkeit enthält, trocknen infolge der verstärkten Atmung beim Sport Schleimhäute und Luftwege rasch an und aus. Reizhusten, vermehrte Schleimbildung und das Risiko für Infekte sowie ein Belastungsasthma steigen. Im Winterleistungssport leiden teils 50 Prozent der Aktiven an einem Kälteasthma. • Die muskuläre Leistungsfähigkeit fällt bei Kälte rasch ab. Daher sind das Warm up vor Trainingseinheiten und Wettkämpfen sowie adäquate Kleidung in den Wintermonaten besonders wichtig.

Hoffnung für ME/CFS-Patienten

Die Initiative für die Einrichtung der Arbeitsgruppe ging von der Regionalgruppe Südtirol der CFS/ME OdV aus. Sie hat sich in enger Zusammenarbeit mit der Antidiskriminierungsstelle des Landes Südtirol dafür eingesetzt, dass die spezifischen Bedürfnisse der Erkrankten in den Fokus der gesundheitlichen Versorgung gerückt und ihre Rechte und Bedürfnisse berücksichtigt werden.

Neue stellvertretende Sanitätsdirektorin Dr. Elisabeth Montel, seit 2024 Direktorin des Gesundheitsbezirks Brixen, hat Anfang Dezember zusätzlich die Funktion der stellvertretenden Sanitätsdirektorin übernommen. Ihr Vorgänger Dr. Pierpaolo Bertoli war nach 37 bewegten und prägenden Jahren im Dienst des Sanitätsbetriebes in den Ruhestand getreten. Montel ist Fachärztin für Hygiene und Präventivmedizin und seit © sabes

Während an Frosttagen die Tiefsttemperatur unter 0° C sinkt, steigt die Quecksilbersäule an Eistagen gar nicht über diese Grenze an. Das kommt – je nach Ausrichtung des Tales, möglicher Inversion, Wind und Höhenlage – in unserem Bezirk in den Wintermonaten oft vor und hat Auswirkungen auf Landwirtschaft, Verkehr und Mensch. Das individuelle Kälteempfinden hängt u. a. von den Genen, dem Körperfettanteil und der Muskelmasse ab. Frauen, Kinder und ältere Menschen sind kälteempfindlicher. In Kombination mit Wind führen Temperaturen <10° C durch den sogenannten „Windchill-Effekt“ zu einem viel rascheren Auskühlen des Körpers: So wirken bei 25 km/h Wind -1° C so wie eine Umgebungstemperatur von -7° C und fühlen sich entsprechend an.

2008 im Südtiroler Sanitätsbetrieb beschäftigt. In ihrer bisherigen Laufbahn war sie u. a. als ärztliche Direktorin der Krankenhäuser Brixen und Sterzing sowie leitende Ärztin an der ärztlichen Direktion des Landeskrankenhauses Bozen tätig. In ihrer neuen Funktion als stellvertretende Sanitätsdirektorin wird sie künftig eine wichtige Rolle bei der strategischen Weiterentwicklung des Sanitätsbetriebes spielen.


PR □

Hörzentrum Südtirol in Afrika

In Bonoua an der Elfenbeinküste im Einsatz war Ende November Markus Thaler vom Hörzentrum Südtirol. Das Hilfsprojekt von GN Charity und „World Medical Aid“ war der Hörgesundheit von bedürftigen Menschen rund um Bonoua gewidmet. „Ich konnte in der Zeit in Bonoua insgesamt rund 150 Menschen einen Hörtest machen und über 40 Personen, Erwachsenen und Kindern – ebenfalls kostenlos – neue aufladbare Hörgeräte anpassen. Jeden Morgen haben bei unserem Eintreffen im Ambulatorium bereits 50 Leute gewartet. Das war sehr beindruckend!“, so Markus Thaler. Geholfen wurde sowohl Kindern als auch Erwachsenen. Viele Erwachsene sind schon seit Jahren von einer Hörschädigung betroffen. Einige Kinder haben ihr Gehör aufgrund einer falschen medizinischen Behandlung verloren, andere leiden seit ihrer Geburt an einer Schwerhörigkeit und einige wenige hatten bereits bei vergangenen Missionen Hörgeräte bekom-

World Mediacal Aid

men. In diesen Fällen wurde das Gehör erneut überprüft, die Geräte wurden neu eingestellt. In den meisten Fällen konnten auch Ohrpassstücke auf Maß abgegeben werden, nachdem beim letzten Besuch Abdrücke genommen worden waren. „Dank der Unterstützung unserer Lieferfirma GN ReSound konnten wir wirklich jedem Schwerhörigen zu neuem Gehör verhelfen“, freut sich Thaler. Viele Menschen haben auch nur die Dienste der HNO-Ärztin in Anspruch genommen, die mit dem Team mitgereist ist. „Obwohl vielleicht nur ein Ohrenschmalzpfropfen zu entfernen war, war allen im Gesicht abzulesen, wie glücklich sie waren, wenn ihr Problem gelöst werden konnte.“ Am letzten Tag besuchten die Helfer gemeinsam mit dem Gründer von „World Medical Aid“ das von der Organisation unterstützte Waisenhaus, wo rund 120 Kinder im Alter unter sechs Jahren untergebracht sind. Es passiert nach wie vor häufig, dass die Mutter bei der Geburt aus verschiedenen Gründen verstirbt, der Vater lässt das Kind meist einfach zurück. Das Waisenhaus in Anamé ist für diese Kinder da, viele von der Organisation bezahlte

Angestellte kümmern sich liebevoll um sie. „Es war sehr beindruckend zu sehen, wie zehn kleine Babys am Nachmittag auf einer Decke im Freien gemeinsam ein Nickerchen gemacht haben“, erinnert sich Thaler. Da Milch an der Elfenbeinküste eine Seltenheit ist, gibt die Hilfsorganisation allein für Milchpulver für die Kleinsten jährlich rund 6.000 Euro aus, was für die dortigen Verhältnisse sehr viel Geld ist. „Die Zeit in Bonoua hat mir gezeigt, dass wir bei uns nicht immer auf alles und alle schimpfen sollten, sondern auch öfters Zufriedenheit an den Tag legen sollten. Zufrieden sein vor allem mit der hervorragenden gesundheitlichen Versorgung, die wir haben. Jeder hat jederzeit Zugriff auf alles – das ist ein Glück, das nicht jeder auf dieser Welt hat. ‚World Medical Aid‘ freut sich über jede noch so kleine Spende – mit zehn Euro kann man an der Elfenbeinküste Essen für eine ganze Woche einkaufen.“ FOLGEN SIE UNS AUF INSTAGRAM UND FACEBOOK! Fotos finden Sie auch auf www.hoerzentrum-suedtirol.it.

Spendenkonto „World Medical Aid“ IBAN IT47D0103073290000001406602

Hörzentrum Südti~

La nostra associazione umanitaria onlus effettua missioni di volontariato in Africa Erker 01/26

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Veranstaltungen

APOTHEKEN 27.12.-02.01.: Apotheke Gilfenklamm Tel. 755024 03.01.-09.01.: Apotheke Paracelsus Tel. 377 3130989 10.01.-16.01.: Stadtapotheke, Tel. 765397 17.01.-23.01.: Apotheke Wiesen, Tel. 760353 24.01.-30.01.: Apotheke Gilfenklamm 31.01.-06.02.: Apotheke Paracelsus Die Turnusapotheke ist sonntags und feiertags von 9.30 bis 12.00 Uhr geöffnet. ÄRZTE 01.01.: 03.01.: 04.01.: 05.01.: 06.01.: 10.01.: 11.01.: 17.01.: 18.01.: 24.01.: 25.01.: 31.01.: 01.02.:

Dr. Massimiliano Baccanelli Tel. 334 9156458 Dr. Sonila Veliu Tel. 349 6732243 Dr. Giuliana Bettini Tel. 320 6068817 Dr. Markus Mair Tel. 329 2395205 Dr. Barbara Faltner Tel. 335 1050982 Dr. Robert Hartung Tel. 333 5216003, 764517 Dr. Esther Niederwieser Tel. 335 6072480, 755061 Dr. Pietro Stefani Tel. 349 1624493, 760628 Dr. Alberto Bandierini Tel. 388 7619666, 764144 Dr. Barbara Faltner Dr. Sonila Veliu Dr. Massimiliano Baccanelli Dr. Markus Mair

Der jeweils diensthabende Arzt kann von 8.00 Uhr (an Vorfeiertagen ab 10.00 Uhr) bis 8.00 Uhr des darauffolgenden Tages unter der angegebenen Telefonnummer erreicht werden und ist von 9.00 bis 11.00 Uhr sowie von 16.30 bis 17.00 Uhr in seinem Ambulatorium anwesend. ZAHNÄRZTE: Notdienst Samstag und Feiertage dental clinic Dalla Torre, 9.00 – 12.30 Uhr, Tel. 335 7820187 TIERÄRZTE (NUR GROSSTIERE) 01.01.: Dr. Johanna Frank 03./04.01.: Dr. Stefan Niederfriniger 06.01.: Dr. Michaela Röck 10./11.01.: Dr. Michaela Röck 17./18.01.: Dr. Stefan Niederfriniger 24./25.01.: Dr. Michaela Röck 31.01./01.02.: Dr. Stefan Niederfriniger Dr. Stefan Niederfriniger, Tel. 388 8766666 Dr. Michaela Röck, Tel. 347 1375673 Dr. Johanna Frank, Tel. 347 8000222 Dr. Carmen Huber, Tel. 348 9232496 Kleintier-Notfalldienst: Tierklinik Thumburg, Tel. 335 7054058, 335 1206704, 335 259994 Tierarztpraxis Sterzing, Geizkoflerstr. 20A, Tel. 388 8766666, 328 0514167

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1.1.

Neujahrsshow, Ratschings, ab 17.00 Uhr.

Bühne Mauls, Mauls, Haus der Dorfgemeinschaft, 20.00 Uhr. 16.1.

2.1.

Theater „Eine Stunde Ruhe“, Bühne Mauls, Mauls, Haus der Dorfgemeinschaft, 20.00 Uhr. Heimspiel der Broncos gegen Salzburg, Sterzing, Eishalle, 20.00 Uhr. 3.1.

Wintermärchen, Gossensaß, Ibsenplatz, 14.00 Uhr. 4.1.

Neujahrskonzert mit dem Salonorchester Südtirol, Sterzing, Stadttheater, 18.00 Uhr. Theater „Eine Stunde Ruhe“, Bühne Mauls, Mauls, Haus der Dorfgemeinschaft, 18.00 Uhr. 5.1.

Geschichtenabend „Federspuren. Geschichten in der letzten Rauhnacht“, Obertelfes, Vereinshaus, 20.00 Uhr. Theater „Eine Stunde Ruhe“, Bühne Mauls, Mauls, Haus der Dorfgemeinschaft, 20.00 Uhr. 7.1.

Theater „Eine Stunde Ruhe“, Bühne Mauls, Mauls, Haus der Dorfgemeinschaft, 20.00 Uhr. 9.1.

Theater „Eine Stunde Ruhe“, Bühne Mauls, Mauls, Haus der Dorfgemeinschaft, 20.00 Uhr. 10.1.

Theater „Eine Stunde Ruhe“,

Theater „Giovanna dei disoccupati“, Teatro Stabile, Sterzing, Stadttheater, 20.30 Uhr. Diggy-Treff, Sterzing, Stadtbibliothek, 9.30 – 12.30 Uhr. Offener Kleiderschrank, Mauls, Grundschule, 17.00 Uhr. Buchvorstellung „Be different“, Harald Markart, Sterzing, CasArci, 18.00 Uhr. 17.1.

Theater „A kloans Wunder“, Theatergruppe Wiesen, Wiesen, Haus der Dorfgemeinschaft, 20.00 Uhr.

Theater „Post von Karlheinz – Wütende Mails von richtigen Deutschen“, Sterzing, Stadttheater, 19.30 Uhr. Diggy-Treff, Sterzing, Stadtbibliothek, 9.30 – 12.30 Uhr. 24.1.

Kamishibai „Benno Bär und das Brummdidum“, Sterzing, Stadtbibliothek, 10.00 Uhr. 25.1.

Theater „A kloans Wunder“, Theatergruppe Wiesen, Wiesen, Haus der Dorfgemeinschaft, 17.00 Uhr. 26.1.

Theater „Lu Santo Jullare Francesco“, Teatro Stabile, Sterzing, Stadttheater, 20.30 Uhr.

18.1.

Theater „A kloans Wunder“, Theatergruppe Wiesen, Wiesen, Haus der Dorfgemeinschaft, 17.00 Uhr.

29.1.

20.1.

30.1.

Theater „A kloans Wunder“, Theatergruppe Wiesen, Wiesen, Haus der Dorfgemeinschaft, 20.00 Uhr.

Konzert „Melton Tuba Quartett“, Sterzing, Stadttheater, 19.30 Uhr.

Büchertreff „Bibis – Bücher für die Allerkleinsten“, Sterzing, Stadtbibliothek, 10.00 Uhr.

Gesprächsrunde „Mami Talk“, Sterzing, Elki Wipptal, 9.30 – 10.30 Uhr. Ohne Anmeldung. 22.1.

Heimspiel der Broncos gegen HC Meran, Sterzing, Eishalle, 20.00 Uhr. 23.1.

Theater „A kloans Wunder“, Theatergruppe Wiesen, Wiesen, Haus der Dorfgemeinschaft, 20.00 Uhr.

Redaktionsschluss:

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Buchvorstellung „Lingue matrigne. La menzogna del bilinguismo in Alto Adige“, Gabriele Di Luca, Sterzing, Stadtbibliothek, 18.00 Uhr.

Sterzing

„Benno Bär und das Brummdidum“

Diggy-Treff, Sterzing, Stadtbibliothek, 9.30 – 12.30 Uhr.

Sprechstunde Sprechstunde der Volksanwältin in der Außenstelle des Landwirtschaftsinspektorates, Bahnhofstr. 2 in Sterzing, am Freitag, 23. Jänner 2026 von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr. Voranmeldung notwendig unter Tel. 0471 946020.

Märkte 5., 20.1.: Brennermarkt.

Filmclub 15.1.: Bugonia (it.), 20.00 Uhr. 16.1.: Die My Love, 20.00 Uhr. 22.1.: Father, mother, sister, brother (it.), 20.00 Uhr. 23.1.: Pumuckl und das große Missverständnis (Kinder), 16.30 Uhr. 23.1.: Frank K., 20.00 Uhr. 29.1.: Primavera (it.), 20.00 Uhr. 30.1.: Karla, 20.00 Uhr.

Ausstellungen Bis 30.1. „invista“, Sterzing, LURX.

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Am 24. Jänner erzählen die Vorleserinnen Margit und Karin um 10.00 Uhr in der Stadtbibliothek Sterzing eine zweisprachige KamishibaiGeschichte für Kinder von drei bis sechs Jahren: „Benno Bär und das Brummdidum“ von Susanne Brandt. Im Anschluss sind alle Kinder zu einer Bastelei eingeladen.

p,nilhcllt Mtc!Jll~

Mldlel"I lt -••-lfte,o, SG,lrlm,I. AJI<>~

Bücher für die Allerkleinsten Am 29. Jänner lädt die Stadtbibliothek Sterzing um 10.00 Uhr erneut zum Büchertreff „Bibis – Bücher für die Allerkleinsten“. Bär Brummi und Vorleserin Agata begrüßen null- bis dreijährige Bücherfans in gemütlicher Atmosphäre zum Reimen, Singen, Spielen und Lesen. Eltern erhalten Inspiration für das Vorlesen. Die Teilnehmerzahl ist bei beiden Veranstaltungen begrenzt, weshalb ist eine Anmeldung notwendig ist (Tel. 0472 723760, bibliothek@ sterzing.eu).

Wip ptaler Wonneproppen 20 2 5 Sie sind im Jahll'2J02SEltern geworden und möchten das schön~te Babyfotolhre.sneu:enF;1miUe11!Tlitglleds Im Er,ke.rverewJgen"j' Einfoch ßahyfoto, Namen,. Geburudatum un 11Wohnort innerhalb 1,5. Jänner an bafbara.fo.ntana@dererker.il: schicken. Die otos wer• dem im febrLJar-E'rkerv-eroffentlicht Unter allen E:intenciung'E'ri~ ird ein Ülrerrasdlungs.ges-che n ver o:st! Teilnahme beding\lngen:

• llre Familiemu s ,m Wfpptal an$ä~ig oder aus dem WfppWIsein. • Das Kind i$ innerha'lb :wi,5 geboren. • Die Teilnehmer @rklärensich bereit, die Foto'Sder Erker-Re.d.iktion für die Febriu~r•Ausgabeunter Angabe des Urhebers. zur honorarfrele n Ablichtung zur Verfügung zu stellen.

Elnsende<schlus.-~: 15. .Jänne, lntos unter: Tel 0472: 76687.6,barbara.font.-na@derserl<er.i Erker 01/26

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Leute

Wipptal

Den 30er gefeiert Bei insrer Trixi ischs iatz a so weit, man siegs ihr gor net amol un – ober 2×30 isch sie geworden! Stolze 60 Jahre – von der Pinterfronzgitsche zur Allianz-Trixi – wia die Zeit so schnell vergiahn konn! Gfeiert wird, und sell isch sicher, bis tief in die Nocht eini – mir freien ins schun! Mit stadtbekanntem schnellen Schritt und immer mit einem Lächeln im Gesicht, geahsch durchs Leben – und nimmsch ins olle mit. Du bisch und bleibsch inser Sonnenschein, weil mir brauchn olle a bissl Trixi zum Glücklichsein.

Alles Gute, liebe Trixi! Jacky, Titti, Bettina und Christian

Ende November trafen sich die Wipptaler des Jahrgangs 1995 aus allen Gemeinden des Bezirks, um ihren runden Geburtstag zu feiern. Rund 45 von ihnen kamen im „Sternbach“ in Sterzing zusammen, um gemeinsam zurückzublicken, alte Freundschaften auf-

zufrischen und neue Kontakte zu knüpfen. Dass dem Komitee rund um Greta Volgger und Deborah Senn großer Dank für die hervorragende Organisation gilt, waren sich alle einig. Gefeiert, gelacht und getanzt wurde bis in den frühen Morgen.

50 Jahre

Fünfzig Jahre – lange Zeit, meistens Freude, selten Leid. War der Weg auch manchmal schwer, brauchte man sich umso mehr. Fünfzig Jahre – Hand in Hand man sich treu zur Seite stand. Ging durch dünn und auch durch dick, mit viel Liebe und Geschick. Fünfzig Jahre sich vertrauen, wissend auf den andern bauen. Und mit Gott als Wegbegleiter geht es lange noch so weiter. Herzlichen Glückwunsch zum goldenen Ehejubiläum! Wir sind froh, dass wir euch haben! Manfred, Christoph, Margit und Michael mit Familien

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Lieber Franz! Danke für deine 20-jährige Firmentreue!

GSCHWENTER KLAUS


Leute

© Brandnamic

Sterzing

Neuer Geschäftsführer Anfang Jänner übernimmt Markus Reifer die Geschäftsführung der Tourismusgenossenschaft Sterzing Pfitsch Freienfeld. Der 36-Jährige stammt aus Vahrn und folgt auf Florian Mair, der nun im Tourismusverein Kastelruth tätig ist. Markus Reifer bringt über 15

Jahre Erfahrung im Tourismus mit, die er bei der Tourismusgenossenschaft Gitschberg Jochtal gesammelt hat. Der Wechsel nach Sterzing ist für ihn ein bewusster Schritt, um sich einer neuen beruflichen Herausforderung zu stellen und die touristische Entwicklung aktiv mitzuge-

stalten. „Die Region rund um Sterzing bietet großes Potential und eine starke Identität“, so Reifer. „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit allen Partnern, Betrieben und Entscheidungsträgern, um gemeinsam neue Impulse im Tourismus zu setzen.“

!.Q...;/5!.li A l l :&u:111!

„Leidenschaft ist der Motor für Erfolg.“ Mit eurem Einsatz, eurer Kompetenz und eurer Begeisterung prägt ihr unser Unternehmen seit vielen Jahren.

Vielen Dank dafür – und herzliche Glückwünsche zum Betriebsjubiläum!

Edmund Rainer – seit 15 Jahren Johann Gasteiger – seit 20 Jahren Peter Überegger – seit 35 Jahren

AGRAR &GARDENCEJffER Günther und Werner Graus Erker 01/26

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Jahrestage

6. Jahrestag Sybille Weissteiner geb. Sparber Sechs Jahre ohne dich. In Liebe denken wir an dich ganz besonders bei der hl. Messe am 18. Jänner um 10.00 Uhr in der Pfarrkirche von Mareit. Allen, die daran teilnehmen und Sybille in lieber Erinnerung behalten, ein herzliches Dankeschön.

Liebe Sybi, du hörst uns, wenn wir mit dir reden, du gibst uns die Kraft in unseren Gedanken, du hilfst uns, wenn wir dich danach fragen. Wir spüren dich und doch fehlst du uns unendlich!

Rosa Schölzhorn geb. Fleckinger * 01.04.1937 † 15.11.2025

Überwältigt von den vielen Beweisen aufrichtiger Anteilnahme, die uns entgegengebracht worden sind, möchten wir uns auf diesem Wege herzlich bedanken.

Danke

Sybi, du fahlsch ins!

für jedes Gebet, für jede starke Umarmung, für die tröstenden Worte, gesprochen oder liebevoll geschrieben, für Blumen, Kerzen und Gedächtnisspenden; für die schöne Gestaltung des Abschiedsgottesdienstes durch Diakon Simon, den Kirchenchor und die Musikkapelle Pflersch. Danke allen, die unsere Mamme weiterhin in lieber Erinnerung behalten.

Die Trauerfamilien Weissteiner und Sparber

Vergelt‘s Gott! Die Trauerfamilie 2. Jahrestag

4. Jahrestag

Heinrich Markart

Maria Ninz geb. Condin

„Fuchs Heindl“

* 16.03.1951 † 12.01.2024

Mitzi * 18.09.1933

Liebe Mama, du hörst uns, wenn wir mit dir reden, du gibst uns Kraft in unseren Gedanken, du hilfst uns, wenn wir dich danach fragen. Wir spüren dich und doch fehlst du uns unendlich!

15 Jahre, eine ewige Liebe

Toni Brunner * 18.08.1993

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† 01.01.2011

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† 15.01.2022

In Liebe und Dankbarkeit denken wir ganz besonders an dich bei der hl. Messe am Sonntag, den 18. Jänner um 8.30 Uhr in der Wallfahrtskirche von Maria Trens. In Liebe deine Familie Am 1. Jänner 2011, vor fünfzehn Jahren, hielten unsere Leben inne, als wir dich verloren. Mein Herz schmerzt immer noch für den wundervollen Sohn, der du warst. Aber meine Seele freut sich über die kostbaren Jahre, die wir hatten. Du bist mein Trost, mein ewiges Licht. Du bist nicht weg, mein geliebter Junge. Du lebst in der grenzenlosen Liebe, die uns alle verbindet. Wir feiern deinen sanften Geist und die bleibende Freude, die du uns geschenkt hast. In ewiger Liebe Mama und deine Familie

Worte, die du gesagt, Gewohnheiten, die du gelebt, und die wertvollen Jahre, in denen wir dich hatten, bleiben stets in uns lebendig.

Lieber Tati, wieder ein Jahr ohne dich – und doch bist du jeden Tag bei uns. In unseren Herzen, Gedanken und Erinnerungen. Die Zeit vergeht, aber die Liebe bleibt. In Liebe und Dankbarkeit denken wir an dich bei der hl. Messe in der Pfarrkirche von Jaufental am Sonntag, den 18. Jänner um 8.30 Uhr. Allen, die sich deiner erinnern und daran teilnehmen, danken wir von Herzen. In Liebe Maria und deine Gitschen

10. Jahrestag

Stefan Larcher * 25.04.1927 † 20.01.2016

In Liebe und Dankbarkeit denken wir besonders an dich am Sonntag, den 25. Jänner um 10.00 Uhr in der Pfarrkirche von Wiesen. Zehn Jahre ohne dich – und doch bist du jeden Tag bei uns. In unseren Herzen, in unseren Gedanken, in unserer Erinnerung. Die Zeit vergeht, aber die Liebe bleibt.

Allen, die an der Gedächtnismesse teilnehmen und dich in lieber Erinnerung behalten, danken wir von Herzen. In ewiger Liebe deine Familie


Jahrestage

Essere stati amati tanto profondamente ci protegge per sempre, anche quando le persone che ci hanno amato non ci sono più. È una cosa che ci resta dentro, nella pelle.

14° anniversario

13° anniversario

Francesco Marcotto

Bruna Zanlucchi Marcotto

† 27.12.2011

† 15.02.2013

Con tanto tanto amore i vostri figli e i vostri amatissimi nipoti

1. Jahrestag

6. Jahrestag

Karl Plattner

Leo Mair

* 07. 11.1939 † 19.01.2025

Dein Platz im Leben ist leer, doch du bleibst für immer in unseren Herzen. Deine Lieben

Der Tod hat dich uns weggenommen. Doch was er uns nicht nehmen kann, ist die Liebe zu dir und all die wunderschönen Erinnerungen an dich.

ALLES auf der Welt kann man ersetzen, nur einen fehlenden Menschen wird man immer vermissen!

In liebevoller Erinnerung denken wir ganz besonders an dich bei der hl. Messe am Sonntag, den 1. Februar um 10.00 Uhr in der Pfarrkirche von Sterzing. Deine Lieben

2. Jahrestag

Herbert Gander * 23.02.1955 † 19.01.2024

In Liebe und Dankbarkeit denken wir ganz besonders an dich am Sonntag, den 18. Jänner um 8.30 Uhr in der Pfarrkirche von Stilfes. In Liebe deine Familie

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Jahrestage

Das, was einen lieben Menschen unvergessen macht, sind die liebevollen Geschichten, die es von ihm gibt.

Johanna Bacher geb. Volgger „Hanni“ * 24.01.1939 † 20.11.2025

Ein herzliches Vergelt’s Gott an alle, die uns in der schweren Zeit des Abschieds begleitet haben. DANKE für die lieben Worte, die tröstenden Umarmungen und das Mitgefühl. DANKE für die vielen Blumen, Kerzen, Beileidsbekundungen und Gedächtnisspenden. DANKE allen Mitwirkenden für die würdevolle Gestaltung der Abendrosenkränze und der Trauerfeier: den Vorbetern, den Musikkapellen von Wiesen und Ridnaun, dem Pfarrund Familienchor Wiesen, den Sarg- und Fackelträgern der Freiwilligen Feuerwehr Wiesen und Pfarrer Walter Prast. DANKE allen, die unsere liebe Hanni auf ihrem letzten Weg begleitet haben und sie in lieber Erinnerung behalten.

A,ma Mr,rio Markort

Rudolf Plattner

Dankeallen, die mit uns gemeinsam am Sonntag, den 18. Jänner um 10.00 Uhr in der Pfarrkirche von Sterzing zum Jahrestag ganz besondersan sie denken. In Liebe eure Familie

Die Trauerfamilien

Siegfried Crepaz

Anna Teissl geb. Gschliesser

Tischlermeister im Ruhestand * 3.06.1944 † 16.11.2025

* 13.12.1943 † 8.12.2025

Danksagung Von Herzen bedanken wir uns in den schweren Tagen des Abschieds von unserem Siegi für die zahlreiche Anteilnahme an der Trauerfeier und an den Rosenkränzen, für die vielen tröstenden Worte und Umarmungen in Wort und Schrift, für die vielen Blumen, Kerzen, hl. Messen und Spenden. Es hat uns tief berührt, zu sehen, wie sehr unser Siegi geschätzt war. Ein besonderer Dank gilt Diakon Roman Aukenthaler für die würdevolle Gestaltung der Trauerfeier, der Musikkapelle Gossensaß, dem Kirchenchor Gossensaß, der Musikkapelle Gries am Brenner, dem Vorbeter bei den Rosenkränzen, der Mesnerin sowie den Ministranten. Bedanken möchten wir uns auch bei den Helfern und Freiwilligen des Weißen Kreuzes für die tatkräftige Hilfe in dieser schweren Zeit und auch bei allen, die meinen Ehemann, unseren Vater und Opa in guter Erinnerung behalten. Die Trauerfamilie

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Erker 01/26

Herzlichen Dank … für die zahlreiche Anteilnahme an den Rosenkränzen und auf ihrem letzten Weg, … für die tröstenden Umarmungen, lieben Worte, Kerzen, Blumen und Gedächtnisspenden, … Pfarrer Josef Gschnitzer, dem Vorbeter, den Sargträgern und allen Mitwirkenden für die würdevolle Gestaltung der Trauerfeier, … allen, die unsere Mame in lieber Erinnerung behalten. Die Trauerfamilie


Jahrestage

Josef Inderst „Plonk Seppl“ * 24.10.1938

† 17.11.2025

Einen Menschen zu lieben, heißt auch, ihn in Frieden gehen zu lassen, wenn seine Zeit gekommen ist. Einen herzlichen Dank für die Begleitung auf seinem letzten Weg, ganz besonders der Freiwilligen Feuerwehr Ridnaun, der Knappenkapelle Ridnaun und der Bergrettung Ridnaun/Ratschings. Danke für die Gestaltung des Sterbegottesdienstes Pfarrer Thomas Stürz, dem Kirchenchor Ridnaun und allen, die dabei einen Dienst geleistet haben. Danke für das zahlreiche Kommen ins Trauerhaus, für das Gebet, für die vielen Beileidsbekundungen, die zahlreichen Kerzen, Blumen und die vielen Spenden, die im Namen von unserem Tate bezahlt worden sind. Danke Dr. Esther Niederwieser, Dr. Manfred Kuppelwieser, Dr. Sieghard Filippi, der Onkologie Natters und dem Palliativteam Brixen für die Unterstützung. Die Trauerfamilie

Wer dich gekannt, hat dich geliebt, weil es solche Herzen wenig gibt. Zu jeder Stund, an jedem Ort lebst du in unseren Herzen fort.

16. Jahrestag

Irmgard Volgger Aichholzer In Liebe und Dankbarkeit gedenken wir deiner bei der hl. Messe am Sonntag, den 1. Februar um 10.00 Uhr in der Pfarrkirche von St. Jakob in Pfitsch. Allen, die daran teilnehmen und unsere liebe Irmgard in guter Erinnerung behalten, ein herzliches Vergelt’s Gott. Deine Familie

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Jahrestage 5. Jahrestag

Ernst Delueg Milla-Ernst in Pfitsch * 31.05.1928 † 01.02.2021

In Liebe und Dankbarkeit denken wir ganz besonders an dich am Sonntag, den 8. Februar bei der hl. Messe um 8.30 Uhr in der Pfarrkirche von St. Jakob in Pfitsch. Hab Dank für deine Liebe, die Sorgen und die Müh. Was du für uns getan hast, vergessen wir dir nie.

Allen, die daran teilnehmen, ein herzliches Vergelt’s Gott. In Liebe deine Familie

10. Jahrestag

1. Jahrestag

Wenn ihr mich sucht, sucht mich in euren Herzen. Habe ich dort eine Bleibe gefunden, lebe ich in euch weiter.

Werner Trenkwalder

Waltraud Haller geb. Hofer

Wir denken ganz besonders an dich bei der hl. Messe am Sonntag, den 11. Jänner um 10.00 Uhr in der Pfarrkirche von Sterzing.

In Liebe und Dankbarkeit denken wir an dich bei der hl. Messe am Sonntag, den 4. Jänner um 10.00 Uhr in der Pfarrkirche von Sterzing.

Allen, die daran teilnehmen, einen herzlichen Dank.

Einen Dank allen, die daran teilnehmen oder einen Gedanken schenken. Auf den Flügeln der Zeit fliegt die Traurigkeit dahin.

Deine Familie

Rainer Maria Rilke

Anna Staudacher geb. Gander

In Liebe deine Familie

Und immer sind da Spuren deines Lebens, Gedanken, Bilder und Augenblicke. Sie werden uns an dich erinnern, uns glücklich und traurig machen und dich nie vergessen lassen.

* 10.11.1933 † 23.11.2025

5. Jahrestag

DANKE

Wir sind traurig, dass du gingst, aber dankbar, dass es dich gab. Unsere Gedanken kehren in Liebe immer zu dir zurück.

... für die Anteilnahme, die Gebete, die schönen Blumen und Kerzen, die würdevolle Gestaltung der Trauerfeier und allen, die unsere Mama in liebevoller Erinnerung behalten.

Gerda Larch Ganz besonders denken wir an dich am Samstag, den 10. Jänner um 19.00 Uhr in der Pfarrkirche von Sterzing. In Liebe dein Peter

Die Trauerfamilie So weit weg, doch in unseren Herzen immer ganz nah!

5. Jahrestag

Rudolf Rainer Braunhofer-Rudl * 04.05.1940

Still und einfach war dein Leben, treu und fleißig deine Hand, ruhig das Hinüberschweben in das bessere Vaterland.

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Erker 01/26

* 10.01.1975 † 06.01.2017

† 04.01.2021

In Liebe und Dankbarkeit gedenken wir deiner ganz besonders am Sonntag, den 4. Jänner um 10.00 Uhr bei der hl. Messe in der Pfarrkirche von Mareit. In Liebe deine Familie

Heidi Siller verh. Unterhofer In Liebe für immer miteinander verbunden, denken wir an dich, zusammen mit allen, die sich gerne an dich erinnern, am Sonntag, den 11. Jänner um 10.00 Uhr in der Pfarrkirche von Mareit.

Liebe Heidi, viel zu früh und viel zu jung bist du uns fortgenommen worden! Es können noch so viele Jahre vergehen: Du wirst immer fehlen und wir werden uns immer nach dir sehnen!

Allen, die daran teilnehmen, ein aufrichtiges Vergelt’s Gott. Deine Lieben


Seelsorgeeinheit Insieme nel 2026 Du bist nicht mehr da, wo du warst, aber du bist überall, wo wir sind.

Un proverbio in lingua Swahili dice: “Umoja ni nguvu, utengano ni udhaifu.” Tradotto in italiano significa: siamo più forti quando siamo uniti, siamo deboli quando siamo divisi. Come missionario proveniente dalla Tanzania, in Africa, sono rimasto profondamente colpito nel riconoscere, nella vita della Chiesa qui, un valore che nella mia cultura è fondamentale: l’unità. In Tanzania impariamo fin da

Erika Wwe. Steger geb. Frei * 27.04.1943

† 07.12.2025

piccoli che nessuno cammina da solo; è la comunità che sostiene la vita, la fede e la speranza. Ritrovare questo stesso spirito anche qui è per me un segno concreto che la Chiesa è davvero universale. Mi ha colpito in modo particolare vedere come, in ogni

Danke

parrocchia, ci siano persone che collaborano attivamente

für die tröstenden Worte und Umarmungen, für die vielen Kerzen, Blumen, Spenden und Messen sowie für die Teilnahme an den Rosenkränzen und an der Trauerfeier. Ein besonderer Dank gilt unserem Dekan Andreas Seehauser und all jenen, die an der würdevollen Gestaltung des Trauergottesdienstes mitgewirkt haben. Danke an alle, die unsere liebe Mame in Erinnerung behalten.

servizi diversi: nella preparazione e nella celebrazione

Die Trauerfamilie

e le culture, ma lo stesso spirito di collaborazione e di

per dare vita alla comunità. Questo si manifesta in tanti della liturgia, nel catechismo, nel canto e nella proclamazione della Parola, ma anche nel lavoro silenzioso di chi si prende cura della chiesa, dell’amministrazione e di tanti aspetti concreti della vita parrocchiale. Quando ho visto tutto questo per la prima volta, ho pensato tra me e me: la Chiesa cattolica è davvero una. Cambiano i luoghi servizio continua a vivere. Questa esperienza mi ha ricordato la realtà della Chiesa in Africa, dove uno o due sacerdoti servono spesso più di

Wer dich gekannt, hat dich geliebt, weil es solche Herzen wenig gibt. Zu jeder Stund, an jedem Ort lebst du in unseren Herzen fort.

trenta comunità cristiane, lavorando in stretta collaborazione con catechisti e altri laici impegnati. Con grande gioia ho ritrovato una dinamica simile sia nell’unità Pastorale di 16 parrocchie in cui oggi vivo e lavoro, sia nell’unità pastorale in cui ho servito prima di arrivare qui. Quando si cammina insieme, la Chiesa diventa più viva e capace di affrontare le sfide del nostro tempo. Per noi cristiani, l’unità non è solo una scelta organizzativa, ma nasce dalla fede stessa. San Paolo ci ricorda che nella Chiesa “vi sono diversi carismi, ma uno solo è lo Spirito” (1 Corinzi 12,4): quando questi diversi doni vengono

9. Jahrestag

messi insieme e condivisi, la comunità vive. Nel Vangelo

Otto Haller

di Giovanni, al capitolo 17, Gesù affida al Padre una pre-

Ognanderer-Otto † 11.01.2017

In liebevoller und dankbarer Erinnerung gedenken wir deiner ganz besonders bei der hl. Messe am Dienstag, den 6. Jänner um 10.00 Uhr in der Pfarrkirche von Sterzing.

ghiera intensa per i suoi discepoli, e quindi anche per noi oggi: “Perché tutti siano una cosa sola” (Gv 17,21). Che questo sia per tutti noi un anno in cui risvegliare ancora di più lo spirito di collaborazione e di unità, ciascuno secondo le proprie capacità e possibilità. L’unità è forza: uniti siamo più forti. Umoja ni nguvu, utengano ni udhaifu.

Wir danken allen, die daran teilnehmen und ihn in guter Erinnerung behalten. In Liebe deine Anna mit Kindern und Enkelkindern

P. Vincent Safi

Erker 01/26

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Unterhaltung

© Martin Schaller

Kannst Du die 5 Fehler finden?

Pfiffikus Pfiffikus sucht eine Ehrentafel für Wipptaler Olympiamedaillengewinner. Wer den genauen Standort kennt, schreibt unter dem Kennwort „Wipptaler Pfiffikus“ an den Erker, Neustadt 20 A, 39049 Sterzing (E-Mail info@dererker.it). Adresse nicht vergessen! Einsendeschluss ist der 20. Jänner. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen; an der Verlosung können nur schriftliche Einsendungen teilnehmen. Auflösung des Vormonats: An der viel befahrenen Straße von Sterzing auf das Penserjoch befindet sich auf dem Weg zur Autobahnstation Sadobre eine zusammengefallene Holzbaracke. Sie „liegt“ im wörtlichen Sinn gegenüber dem ehemaligen Gasthof Transit, eingefallen oder mutwillig beschädigt (?) gleich rechts neben der Straße. Diese ehemalige Holzhütte diente dem Sterzinger Pferdekutschenfahrer als Unterschlupf, wenn er die Zugpferde über Nacht einstellte. Seit er das Gewerbe aufgelassen hat, ist die Baracke zunehmend verfallen und vor einiger Zeit von Unbekannten „heimgesucht“ worden. Sie wurde aufgebrochen und das straßenseitige Holztor eingeschlagen. Das baufällige Dach drohte auf die Straße zu kippen. Noch im November dieses Jahres wurde der Eingangsbereich wieder notdürftig zugenagelt und dadurch etwas abgesichert. War es ein Vandalenakt, ein Lausbubenstreich oder eine mutwillige Zerstörung?

Das Los bestimmte MANFRED SENN zum Pfiffikus des Monats Dezember. Der Gewinner erhält einen Warengutschein im Wert von 25 Euro, einzulösen bei und zur Verfügung gestellt von

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Wir gratulieren!

PFIFFIKUS DES JAHRES Das Los hat unter allen Einsendungen des Jahres 2025 Rosalinde Pamer aus Gossensaß als Gewinnerin ermittelt. Sie darf sich über einen Geschenkskorb freuen. Der Gutschein kann in der Redaktion ab dem 7. Jänner abgeholt werden.

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Erker 01/26

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Nach bekannten Sudoku-Regeln muss ein Quadrat aus 9 x 9 Kästchen ausgefüllt werden – hier allerdings mit den vorgegebenen Buchstaben. Das ERKOKU muss so vervollständigt werden, dass in allen Zeilen, Spalten und Blöcken jeder Buchstabe genau einmal auftritt. In der Diagonale von oben links nach unten rechts erscheint dann das Lösungswort (= Rezession, Rückgang, Abwärtsbewegung).

FOLGENDE BUCHSTABEN WERDEN VORGEGEBEN: A

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DAS WIPPTAL-RÄTSEL

verwendet umgangssprachliche, dialektale Begriffe, die im Wipptal weit verbreitet sind. Sie werden mit (wipp) für wipptalerisch oder umgekehrt mit (dt) für deutsche Hochsprache gekennzeichnet, z. B.: Ei (wipp) = Goggele, ingaling (dt) = bald

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Unterholtung hobm. Und in die Teilnemmer, und sell in

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olle, weil i selber kenn jo kam uen, winsch i viel Erfolg. Ober decht bsunders in die Insrign!

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Gemeinden

GEBURTEN Brenner: Ben Siller (03.11.2025, Brixen). Dua Shan (22.11.2025,Brixen). Freienfeld: Mattia Schiabello (05.11.2025, Bruneck). Samuel Auriemma (06.11.2025, Brixen). Leony Marcon (28.11.2025, Brixen). Hanna Frei (28.11.2025, Brixen). Pfitsch: Elio Stefani (20.11.2025, Brixen). Ratschings: Isabella Richter (11.11.2025, Brixen). Leon Volgger (25.11.2025, Brixen). Sophie Schölzhorn (26.11.2025, Brixen). Sterzing: Loreline Marton (03.11.2025, Brixen). Zeyneb Aga (09.11.2025, Brixen). Leo Gschnitzer (12.11.2025, Brixen). Ginevra Rivieccio (14.11.2025, Brixen). Lina Hofer (15.11.2025, Brixen). Chiamanda Gloria Christ (27.11.2025, Brixen).

TODESFÄLLE Brenner: Renato Bignotti, 89 (03.11.2025, Sterzing). Rosa Fleckinger, 88 (15.11.2025, Brenner). Siegfried Crepaz, 81 (16.11.2025, Brenner). Gerald Josef Reber, 77 (16.11.2025, Brenner). Thomas Aigner, 48 (22.11.2025, Heilbronn). Franzensfeste: Erich Obrist, 50 (18.11.2025, Brixen). Rosa Gruber, 81 (24.11.2025, Freienfeld). Freienfeld: Maria Brunner, 95 (25.11.2025, Freienfeld). Pfitsch: Ivan Odynets, 85 (04.11.2025, Brixen). Robert Plank, 83 (09.11.2025, Pfitsch). Norbert Wallnöfer, 64 (18.11.2025, Brixen). Antonia Steiger, 94 (19.11.2025, Pfitsch). Adelina Zorzan, 96 (20.11.2025, Pfitsch). Johanna Volgger, 86 (20.11.2025, Sterzing). Ratschings: Benedikt Wurzer, 85 (06.11.2025, Ratschings). Barbara Parigger, 68 (08.11.2025, Sterzing). Josef Inderst, 87 (17.11.2025,

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Erker 01/26

Ratschings). Gisella Eisendle, 90 (20.11.2025, Ratschings). Herta Haller, 92 (26.11.2025, Ratschings). Sterzing: Ughetta Ughetti, 83 (13.11.2025, Sterzing). Anna Gander, 92 (23.11.2025, Sterzing). Marianna Bosin, 90 (26.11.2025, Sterzing).

EHESCHLIESSUNGEN Brenner: Altiona Salihu und Sikmond Ajzeraj (03.11.2025, Istog). Sterzing: Claudia Rainer und Kurt Brunner (04.11.2025, Sterzing). Tatiana Jurkova’ und Mikulas Mihnak (08.11.2025, Sterzing). Stefania Campostrini und Alessandro Galli (15.11.2025, Sterzing). Lisa Festini Battiferro und Daniel Wurzer (29.11.2025, Sterzing).

BAUGENEHMIGUNGEN Freienfeld: Florian Blasbichler, Ritzail 71: Bauliche Umgestaltung und Erweiterung der Landwirtschaft beim „Festlerhof“ in Ritzail, Bp.133, K.G. Mauls. Florian Depian, Annalena Wieser, Stilfes 33: Sanierung und bauliche Umgestaltung des „Stoffenhauses“, Bp.45, K.G. Stilfes. Alfred Reichsigl, Gschliess 1: Kulturänderung durch Abtragung eines Geländehügels und Auffüllung einer Geländesenke östlich vom „Gschlenger“, versch. Gp., K.G. Trens. Pfitsch: Matthias Steindl, Wiesen, Tulfer 272: Unterirdische Erweiterung des Gebäudes, Bp.1166, K.G. Wiesen. Michael Siller, Wiesen, Thurnerweg 38: Bauliche Umgestaltung des Gebäudes, m.A.8, Bp.528, K.G. Wiesen. Ratschings: Johann und Josef Gasteiger, Werner Holzmann, Mareit, Gassegaud: Errichtung eines Feldweges sowie Meliorierung einer Feldfläche beim „Plottner“, versch. Bp. und Gp., K.G. Mareit. Klaus Gschwenter,

Ridnaun, Braunhofe: Errichtung einer Mühle und eines Backofens beim „Pfitscherhof“, Gp.587 und 588/1, K.G. Ridnaun. Monica Hofer, Mareit, Fritzengatter 7: Abbau architektonischer Barrieren Pension „Sonnseit“, Bp.250, K.G. Mareit. Sabine Klotz, Innerratschings, Gande 26: „Kohlerhof“: Sanierung und energetische Sanierung des Wohngebäudes und Errichtung einer Garage, Sanierung des Wirtschaftsgebäudes, Errichtung einer landwirtschaftlichen Garage sowie Errichtung einer Hofwerkstatt, Bp. 876, K.G. Ratschings. Michael Larch, Mareit, Vögls: Errichtung eines Feldweges und eines Heustadels mit Viehunterstand, versch. Gp., K.G. Mareit. Thomas Eisendle, Innerratschings, Unterdorf 18: Sanierung der Erstwohnung und Errichtung eines Wintergartens, Bp.392, K.G. Ratschings. Matthias Gander, Maria Mair, Karl Stefan Siller, Monika Sparber, Manfred Unterkircher, Carmen Zampol, Pardaun: Errichtung von unterirdischen Garagen, versch.Gp., K.G. Ratschings. Sterzing: PSM OHG des Mair Philipp & Co., Bahnhofstraße 3/C: Bauliche Umgestaltung, Bp.755, K.G. Sterzing. Christian Aukenthaler, Ried 4: Erweiterung der Güllegrube, Bp.90, Gp.347, K.G. Ried. Neue Rosskopf GmbH, Brennerstraße: Durchführung von Auffüllungsarbeiten zur Erweiterung des Parkplatzes, versch. Gp., K.G. Tschöfs. Sporthotel Zoll OHG des Messner Helmut, Brennerstraße: Errichtung von Sportplätzen, Gp.132, K.G. Tschöfs. Eleonora, Gianmarco und Pierluigi Rossi, Weg in die Vill 39/A: Anbringung eines Vollwärmeschutzes beim Abstellraum und Anbringung einer Glaswand als Windschutz, m.A.26, Bp.172, K.G. Thuins.

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Kleinanzeiger

Vor hundert Jahren ...

1926

Zusammengestellt von Karl-Heinz Sparber

02.01.1926 Schweres Unglück im Bergwerk am Schneeberg bei Sterzing Sterzing, 31. Dezember. Im Blei- und Zinkbergbau auf dem Schneeberg hat sich ein schweres Unglück ereignet. In einem Stollen bei St. Martin waren Arbeiter gerade mit Bohrarbeiten beschäftigt, als eine dort bereits gelegte Mine vorzeitig explodierte, sodaß ziemlich große Felsstücke weggesprengt wurden. Die in der Nähe beschäftigten Arbeiter wurden durch die Wucht der Explosion sofort zu Boden geschleudert und die losgesprengten Felsstücke fielen auf sie. Dem 33jährigen Arbeiter Luis Filippi aus Levico wurde dabei durch einen mächtigen Felsblock die Schädeldecke verletzt, außerdem wurde ihm das Gesicht aufgerissen. Noch bevor der Schwerverletzte ans Freie gebracht werden konnte, starb er. Ein anderer Arbeiter, der 20jährige Cyrill Dorigoni aus Civezzano, der ebenfalls von Felsblöcken getroffen wurde, hat mehrere sehr schwere Verletzungen am Körper erlitten. Er wurde zu Tal gebracht und ins Spital überführt. Die anderen Arbeiter, die an der Unfallstelle beschäftigt waren, kamen mit Hautabschürfungen, zum Teil auch mit dem bloßen Schrecken davon. Innsbrucker Nachrichten

05.01.1926 Probe-Eröffnungsspringen an der neuen großen Sprungschanze in Colle Isarco Im Gegensatz zu der infolge der Föhnlage geschaffenen Schneearmut in fast allen Wintersportplätzen Süddeutschlands, Tirols und der Schweiz erfreut sich Südtirol reicher und guter Schneeverhältnisse. So liegt derzeit in Gossensaß eine feste Grundschicht von einem halben Meter, auf welche in der Neujahrsnacht neuerdings 10 Zentimeter Pulverschnee fiel. Gossensaß war sogar in der Lage, am Neujahrstag ein Probeeröffnungsspringen auf der im Herbst neuerbauten „Gröbnerschanze“ abzuhalten. Da die Föhnlage und der Regen am Silvestertag gefolgt von einem starken Frost in der Neujahrsnacht die Anlage fast vereist hatte, wurde der gefährlichen Verhältnisse der Schanze halber von einem Konkurrenzspringen abgesehen und ein freies Schauspringen den erschienenen Springern anheimgestellt. Trotz der aus demselben Grunde verkürzten Ablaufbahn wurden

Sprungweiten über 20 Meter erreicht und von den Springern - was der Zweck des Probespringens sein sollte - die Konstruktion der Schanze als ausgezeichnet gelobt. Für die bereits zahl-

Freie gebracht wurde, hat sich bei der grimmigen Kälte auf dem bloßen Schnee die Füßchen fast erfroren. Große Schwierigkeiten verursachte das Fortschaffen des geretteten Viehes. Die Wege waren eisig und wie eine Glatteisbahn, infolgedessen rutschte das Vieh wie ein Stück Holz über den Weg hinunter, jedoch passierte kein Unfall. Drei Schweine und etwa zwanzig Hennen fanden in den Flammen den Tod. Fast alle Einrichtungsstücke verbrannten. Vom Hause stehen nur mehr einige Mauern. Die Leute vom Dorf eilten hilfsbereit herbei und taten das Menschenmöglichste zur BeEiskunstlauf vor dem Grandhotel in Gossensaß, Bild von E.T. Compton 1908 kämpfung des entfesselten reichen Wintersportgäste in Colle Isarco und Elementes. Da völliger Wassermangel herrschdie Sporttreibenden sowie für die Bevölkerung te, war an ein Spritzen nicht zu denken. Der Abder Umgebung war die Veranstaltung am Neu- brändler ist mittelmäßig versichert. Die Ursajahrstag ein wahres Fest. Eine mehrhundert- che des Brandes ist unbekannt. köpfige Menschenmenge war zu Füßen und Tiroler Anzeiger zur Seite der Schanze versammelt und folgte dem kühnen Schauspiel, die Vereinskapelle von 21.01.1926 Colle Isarco spielte während des Springens auf Im Schneesturm erfroren offenem Plane frohe Märsche. Mit allgemeinem Interesse wurde vom Publikum dieses Ereignis In diesen Tagen ereignete sich bei Sterzing ein aufgenommen, das gleichzeitig die Einweihung schweres Unglück. Der 28 Jahre alte Bergarbeiter der einzigen und ersten großen Sprungschan- Nicolai aus Belluno hatte im Bergwerk am Schneeze von Hochetsch im Stile bedeutender Win- berg seinen Abschied genommen und wollte mit tersportplätze bedeutet und für diese und die zwei Kollegen nach Meiern gehen und dann nach kommenden Saisonen sowie für die im Februar Sterzing zurückkehren. Die drei Bergleute gerieauszutragenden Konkurrenzen der Sportwoche ten in einen furchtbaren Schneesturm und vererfolgreiche Sprungleistungen erwarten läßt. loren sich. Nicolai wurde eingeweht und konnte Der Burggräfler erst am anderen Tage erfroren aufgefunden werden. Den beiden anderen gelang es, nach Meiern 20.01.1926 zu kommen und dort den Verlust ihres Kollegen anzuzeigen. Es wurde sofort eine RettungsexpeFeuersbrunst in Trens dition ausgerüstet. Erst am anderen Tage konnte Am 13. Jänner um halb 3 Uhr früh entstand Nicolai erfroren aufgefunden werden. Innsbrucker Nachrichten in Trens, dem bekannten Muttergottes-Wallfahrtsort im Eisacktale, im Hause des Franz Rainer ein Brand. In kurzer Zeit stand das Ge25.01.1926 bäude in hellen Flammen, so daß selbst die Verhaftung Rettung mehrerer Hausinsassen und des Viehes nur mehr unter Lebensgefahr möglich war. In Vipiteno (Sterzing) verhafteten die KarabiEin dreijähriges Mädchen lief noch einmal ins nieri einen gewissen Raschner unter dem Verbrennende Haus zurück, wurde aber von einem dachte, daß er an dem großen Kokainschmugtapferen Mädchen wieder herausgebracht, je- gel, der vor einiger Zeit in Mittewald entdeckt doch erlitt das Kind schon einige Brandwunden wurde, beteiligt war. am Rücken. Ein anderes Kind, das fast nackt ins Meraner Zeitung Erker 01/26

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