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PARDELLER
BACKEREI KONDITOREI PANIFICIO • PASTICCERIA

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was den „Deitschen“ – wir Tiroler sagen das schon mal so – mitunter über die Lippen kommt, ist schon allerhand. Da bleibt einem regelrecht die Spucke weg. Lässt sich doch irgendein Piefke-Satiriker, Pufpaff sein Name, in der Comedy-Show „TV Total“ über den vermeintlich bajuwarisch-süddeitschn Dialekt aus, verwechselt dabei gleichsam einen Wipptaler Talbewohner aus Pflersch und dessen Tiroler Zungenschlag mit einem Bayer und bezichtigt uns des dörflichen Inzucht-Gegrunzes. Es dauert nicht lange, die ganze Sache geht viral und löst einen Shitstorm aus. Dies wird dem oberlehrerhaften Deitschen mit unverbesserlichem „Bei uns in Deitschland“-Gehabe zwar wenig anhaben. Pufpaffs Huster ist dennoch – und das kann ich auch als alter Sterzarettist sagen –„uanfoch lei teppat“. Verstehen wird der Herr Pufpaff das wiederum nicht. Zudem - Satire geht anders.
Schließlich sah sich in dieser Angelegenheit auch Bürgermeister Martin Alber im öffentlich-rechtlichen Rundfunk bemüßigt, von primitivem, vulgärem und beleidigendem Worterguss zu sprechen, Alber, der in diesem Jahr generalstabsmäßig mit Hilfe einiger SVP-Granden im Bezirk für die Schmach vor fünf Jahren in Kooperation mit Parteifreunden auch das Präsidentschaftsamt in der Bezirksgemeinschaft übernehmen durfte.
Für das Amt hat sich Alber viel vorgenommen, genauso wie unsere Wintersportler, die dem Olympiawinter in unserem Lande adrenalingeladen entgegenfiebern. Daniela Gruber stellt in dieser Ausgabe die Athleten vor, die sich für eine Teilnahme in den höchsten sportlichen Sphären empfehlen und sich dafür akribisch vorbereitet haben.
Der „Aufstand“ um das Michael-Gaismair-Gedenkjahr ist hingegen zu Ende geprobt. Beinahe zumindest. Im Dezember wird den Stadtoberen und interessierten Bürgern noch das Manifest für ein lebenswertes Sterzing vorgestellt und überreicht.
Ihnen allen, liebe Leserinnen und Leser, werte Kunden und Gönner, wünschen wir im nun zu Ende gehenden Jahr einige ruhige Stunden abseits allzu großen vorweihnachtlichen Trubels und ein freudiges Weihnachtsfest.
Ein besonderer Dank geht an das gesamte, überaus engagierte Erker-Team, ohne das die monatliche Herausgabe der Zeitschrift und das tagesaktuelle Online-Portal nicht möglich wären. Danke auch an die vielen Mitarbeiter für ihre bereichernden Beiträge.
In der italienischen Redaktion kam es in diesem Jahr zu einem Wechsel: Silvia Pergher übernahm die Leitung anstelle von Chiara Martorelli, die in den Sterzinger Stadtrat berufen wurde. Als Autorin bleibt Martorelli dem Erker erhalten.
Bruno Maggio, langjähriger Mitarbeiter und Weggefährte von Alberto Perini, beendet mit dieser Ausgabe seine Autorentätigkeit für den Erker. Ihm gilt an dieser Stelle unser besonderer Dank.
Ihnen allen eine schöne Zeit!
Der Erker erscheint monatlich in einer Auflage von über 7.200 Exemplaren. Eintragung am Landesgericht Bozen am 20.09.1989, Nr. 22/89 R.St., Eintragung im ROC: Nr. 005454
Bürozeiten: 8.00 - 12.00 Uhr 14.00 - 17.00 Uhr
Freitagnachmittag geschlossen
Eigentümer und Herausgeber: WIPP-Media GmbH
Redaktionsanschrift:
Der Erker
Neustadt 20 A, 39049 Sterzing Tel. 0472 766876 I info@dererker.it www.dererker.it facebook.com/erker.sterzing/ Instagram: dererker_zeitschrift_wipptal
Presserechtlich verantwortlich: Renate Breitenberger (rb)
Chefredakteur: Ludwig Grasl (lg) ludwig.grasl@dererker.it
Redaktion: Barbara Felizetti Sorg (bar) barbara.felizetti@dererker.it Renate Breitenberger (rb) renate.breitenberger@dererker.it
Sportredaktion & Lektorat: Barbara Felizetti Sorg (bar) sport@dererker.it
Redaktion italienischer Teil: Silvia Pergher (sp) silvia.pergher@dererker.it
Sekretariat & Werbung: Barbara Fontana barbara.fontana@dererker.it
Grafik & Layout: Alexandra Martin grafik@dererker.it
Mitarbeiter dieser Nummer: Heinrich Aukenthaler, Lorenz Grasl, Daniela Gruber, Jana Klotz, Harald Kofler, Thomas Schwitzer, Karl-Heinz Sparber, Stefan Troyer, Caterina Fantoni (cf), Chiara Martorelli (cm), Dario Massimo (dm)
Titelseite: Erker
Druck: Tezzele by Esperia, Bozen
Preise: Einzelnummer 0,75 Euro; Jahresschutzgebühr Wipptal 5 Euro; Jahresabo Inland 44 Euro; Jahresabo Ausland 75 Euro.
Im Sinne des Art. 1 des Gesetzes Nr. 903 vom 9.12.1977 wird eigens darauf aufmerksam gemacht, dass sämtliche in dieser Zeitung veröffentlichten Stellenangebote, sei es im Kleinanzeiger wie auch in Formatanzeigen, sich ohne jeden Unterschied auf Personen sowohl männlichen als auch weiblichen Geschlechtes beziehen.

- Chefredakteur -

Die Redaktion behält sich das Recht vor, Anzeigen und Beiträge unter Umständen zu kürzen, abzuändern oder zurückzuweisen. Für den Inhalt von Anzeigen gewerblicher Art zeichnet die Redaktion nicht verantwortlich. Eingesandte Bilder und Texte verbleiben im Eigentum der Redaktion. Mit Namen gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Herausgeber wieder und sind von der Redaktion nicht in allen Einzelheiten des Inhalts und der Tendenz überprüfbar. Nachdruck sowie Vervielfältigung jeder Art ausschließlich mit schriftlicher Genehmigung der Redaktion.


Politik
10 Anpassung: Mehr Geld für Bürgermeister
16 Sterzing: Anträge abgelehnt
20 Mauls: Mehr Platz für Vereine
Wirtschaft
32 Interview: „Ich gehe mit einem guten Gefühl“
34 Wipptal: Leichtes Minus bei Sommergästen
39 Preisgekrönt: Innovativster Jungbauer ausgezeichnet
Gesellschaft & Umwelt
8 Im Blickpunkt: Warum es die Schwächsten meist am schlimmsten trifft
24 Stellungnahme: „Nein zu Windpark am Sandjoch“
38 Gewerbezone: Kontrollstelle für Tiertransporte „nicht zumutbar“
Redaktionsschluss:


56 Jubiläum: Den Aufstand geprobt
60 Musik: Reunion-Konzert von „Trinciato Forte“
63 Konzert: Faszination Blasmusik
Pagine italiane
74 BBT: un passo storico
78 Coworking: lavorare in modo nuovo
80 Intervista a Federica Simonelli
81 Giulio Todesco premiato cronista onorario
84 Mercatino di Natale
86 Titelgeschichte: Zwischen Zielscheibe und Ziellinie
94 Eishockey: Broncos im Herbst-Blues
104 Flugsport: Alois Ralser und sein Weg zum Meistertitel
Weihnachten & Neujahr
112 Wipptal: „Nacht der Tuifl“
116 Erinnerung: Sprechende Kühe und Krippen aus Papier
118 Musik: Ein Jodler aus Sterzing erobert die Welt
Rubriken
3 Impressum
6 Leserbriefe
8 Aufgeblättert ...
10 Laut §
48 Kinderseite
50 Jugendseite Whats Upp?!
96 Sportpsychologie
122 Sportmedizin
126 Veranstaltungen
128 Leute
135 Aus der Seelsorgeeinheit
130 Jahrestage
136 Unterhaltung
138 Kleinanzeiger
142 Gemeinden
142 Sumserin
143 Vor 100 Jahren
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Offener Brief „Unnötige Verunsicherung und Vertrauensverlust“

Die geplanten strukturellen Veränderungen in der hausärztlichen Versorgung in Südtirol werfen ernste Fragen auf. Als langjährige Hausärztin betone ich die zentrale Rolle des Vertrauens zwischen Arzt und Patient – ein Wert, der durch neue Modelle mit zentraler Taktung und externen Beratungsstellen gefährdet wird. Vertrauen ist ein tragender Pfeiler der medizinischen Versorgung – gerade in einer Zeit, in der künstliche Intelligenz zunehmend Leitlinien vorgibt und Patienten mit einer Flut an Informationen konfrontiert werden, oft auch von selbsternannten „Experten“. Entscheidungen über die gesundheitliche Versorgung sollten gut durchdacht und im Dialog mit den Hausärzten getroffen werden – mit jenen, welche die lokalen Gegebenheiten kennen und die vorhandenen Ressourcen gezielt und verantwortungsvoll einsetzen können.
Andernfalls entstehen leicht falsche Erwartungen oder –schlimmer noch – ein verzerrtes Bild des Krankheitsgeschehens. Patienten können ihre Symptome nicht immer klar beschreiben oder einordnen. Der Hausarzt kennt nicht nur die medizinischen Hintergründe, sondern auch die Sorgen und Ängste der Patienten sowie ihrer Angehörigen – und weiß, wie man ihnen begegnet. Wenn jedoch mehrere Ärzte unterschiedliche Einschätzungen und Empfehlungen abgeben, führt das zu unnötiger Verunsicherung und Vertrauensverlust.
Besonders besorgniserregend ist der Umgang mit den Pädiatern im Krankenhaus Sterzing, denen abrupt die Betreuung der jüngsten Patientengruppe entzogen wurde – trotz bestehender Pläne für ein Mutter-Kind-Zentrum.
Hinzu kommt, dass auch viele jüngere Kollegen einen Berufswechsel in Erwägung ziehen. Ihr Verlust wäre ein schwerer Schlag für die medizinische Versorgung in unserem Land. Ich appelliere an die Verantwortlichen, die Entwicklungen kritisch zu hinterfragen und den Dialog mit der Ärzteschaft zu suchen – für eine zukunftsfähige, menschliche und
lokal verankerte Medizin.
Dr. Esther Niederwieser, Stange
Schatzsuche statt Häufchensuche
Wir vom Elki-Team möchten mal kurz Dampf ablassen – und zwar nicht, weil wir zu viel Energie haben, sondern weil wir in unserem Elki-Garten immer wieder kleine, braune „Überraschungen” finden. Leider keine Schokoladeneier, sondern Hundehaufen. Nach gründlicher Spurensuche (fast schon kriminalistischer Art!) haben wir kein einziges Schlupfloch im Zaun entdeckt. Das heißt: Die vierbeinigen Täter kommen wohl nicht von allein – sie werden gebracht. Ehrlich gesagt, wir hätten nichts dagegen, wenn unsere Kinder im Garten Schätze suchen, Käfer beobachten oder Sandburgen bauen. Aber eine tägliche Häufchensuche gehört definitiv nicht zu unserem pädagogischen Konzept. Darum unsere freundliche, aber deutliche Bitte an alle Hundebesitzer in Sterzing: Lasst eure Lieblinge ihre Geschäfte bitte dort erledigen, wo sie hingehören – und nicht im Elki-Garten. Denn wir hätten wirklich lieber lachende Kinder als genervte Eltern (und
noch lieber saubere Schuhe). Mit einem zwinkernden, aber ernst gemeinten Gruß Das Elki-Team Wipptal
Die Post ist da
Lieber Erker, heute, am 5. November, kam endlich die Oktoberausgabe an. Wie schnell doch die Post ist! Ich erinnerte mich an das, was meine Großmutter Luigina Tua mir immer erzählt hatte: Sie schickte die gute Braunhofer Butter immer am Vormittag los und am nächsten Tag um 9.00 Uhr holte ihr Bruder sie in Turin ab. Das ist jetzt 90 Jahre her. Mehr muss man dazu nicht sagen.
Ermanno Bonicatti, Biella
Schreiben Sie uns an info@dererker.it oder bringen den Leserbrief zu Bürozeiten in der Redaktion vorbei.
Scriveteci a info@dererker.it o consegnate una lettera in redazione durante l'orario d'ufficio.
ERGEBNIS NOVEMBER
Wird der BBT zu einer Verkehrsentlastung im Wipptal führen?
DIE DEZEMBER - FRAGE
Verfolgen Sie die Rennen unserer Wintersportler?


FUGGERROPPE
Der Boudn isch iatz zuagfrourn, der Social-Media-Geck „Bampflanzerei” hot iatz Winterpause. Ah ... i nominier ’s Christkindl.
Bei der diözesanen Fachtagung „Mut zur Umsetzung“ hat Rechtsanwalt Ulrich Wastl Anfang November scharfe Kritik an den Entscheidungsprozessen rund um die inzwischen zurückgenommene Versetzung von Don Giorgio Carli geübt. Der Jurist der Münchner Kanzlei Westphal-Spilker-Wastl sprach von einem „systemischen Totalversagen“ innerhalb der Diözese Bozen-Brixen und forderte eine grundlegende Neuordnung von Verantwortung und Trans-

Defizite abgegeben. Nun erfolgte eine erneute Beauftragung, diesmal zur Analyse der Entscheidungsprozesse im Fall Carli. Das Ergebnis fiel verheerend aus: Entscheidungen seien „ohne klare Zuständigkeiten und
ohne ausreichende Dokumentation“ getroffen worden, so Wastl. Besonders gravierend sei gewesen, dass keine betroffene Person angehört worden sei. Wastl sprach von einer „Fehlerkette“ und gar einer „Fehlerexplosion“, die zu einer „grottenfalschen Entscheidung“ geführt habe – mit ausschließlich Verlierern: den Betroffenen, der Kirche und Don Carli selbst. Positiv wertete er lediglich, dass keine „sinistren Absichten“ hinter den Fehlentscheidungen gestanden hätten und die Chance bestehe, aus dem Geschehen zu lernen.
In seinem Vortrag mahnte Peter Beer, ehemaliger Generalvikar der Erzdiözese München und heute an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom tätig, dass kirchliche Amtsträger echtsstaatliche Urteile zu respektieren hätten, unabhängig on ihrer persönlichen Meinung.
Die Diözese Bozen-Brixen kündigte unterdessen eine „radikale ende“ an. Gottfried Ugolini, Leiter des diözesanen Dienstes für den Schutz von Minderjährigen und schutzbedürftigen Personen, sprach von einem Wendepunkt: „Wir stehen an einem endepunkt: Zurück geht es nicht mehr.“
Bischof Ivo Muser räumte in seinem Schlusswort strukturelle ehler ein und bekannte: „Wir bekennen unsere Schuld in der Wir-Form. Es war keine böse Absicht, aber es war ein Versagen. Wir wollen daraus lernen und wir übernehmen Verantwortung.“ Er kündigte konkrete onsequenzen und Reformmaßnahmen an. Aufarbeitung, Veränderung und Verantwortung seien, so Muser, zentraler Bestandteil des kirchlichen Auftrags.



Neuer
Bezirkspräsident
Gerüchte einer möglichen Schließung lassen das Krankenhaus Sterzing immer wieder in die Schlagzeilen geraten. Der Erker blickt in seiner Titelgeschichte hinter die Fassaden des KHS.

Alfred Plank, von 1977 bis 1995 Bürgermeister der Gemeinde Brenner, wird zum neuen Bezirkspräsidenten gewählt. Er steht bis 2020 dem 19-köpfigen Wipptaler Bezirksrat vor.

1965 wird auf dem Hausberg der Sterzinger der erste Skilift in Betrieb genommen. Blütezeiten und drohende Insolvenzverfahren der Roßkopf AG wechseln einander ab.
Abano in Gossensaß
In Gossensaß soll ein Thermal- und Kurzentrum mit neuen Strukturen errichtet werden.

Die Gemeinde schafft die Voraussetzungen für die Ableitung des Thermalwassers von Brennerbad nach Gossensaß.
• Resolution gegen dritte Autobahnspur
• Spedizionieri in lista di mobilità
• Milch aus Nordtirol für den Milchhof?
• Neues Müllentsorgungskonzept
• Weihnachtsumgangsspiel in Sterzing
I Max Haller
Es ist erschütternd zu lesen, was in österreichischen SOS-Kinderdörfern passiert ist. Kinder wurden misshandelt und sexuell missbraucht, sogar durch den vielfach geehrten Kinder dorfgründer Hermann Gmeiner selbst; ein Großspender konnte solche Taten mit Wissen der Kinderdorfleitung noch bis vor kurzem im weit entfernten Ne pal praktizieren. Warum diese Taten möglich waren, zeigt auch ein Blick auf andere Ereignisse der jüngsten Zeit. Im Februar 2024 kam in Wien zutage, dass eine Bande von zehn (bereits polizeibekannten) Jugendlichen ein 12-jähriges Mädchen mona telang sexuell missbraucht hat te; in Wien-Simmering starb im März 2021 ein 14-jähriges Mäd chen, vermutlich nach sexuellen Beziehungen mit einem 26-jäh rigen und unter Drogeneinfluss. Ein noch weit schlimmerer Fall war jener des amerikanischen Sexualverbrechers Jeffrey Epstein. Er hatte zusammen mit seiner Partnerin, der Millionenerbin Ghislaine Maxwell, seit Anfang der 1990er Jahre einen internationalen Sexhandelsring mit minderjährigen Mädchen aufgezogen; dafür wurde er, nach Meldung von 50 Betroffenen, 2005 zu einer geringen Strafe verurteilt. Sein prominentestes Opfer war Virginia Giuffre, deren

Autobiografie „Nobody’s Girl“ zu seiner Verhaftung führte. Allen diesen Taten waren drei Merkmale gemeinsam: Die Opfer waren wehr- und schutzlos als minderjährige Mädchen, liären Rückhalt. Bei den Kinderdorfkindern ist dies evident. Die Opfer der jugendlichen Wiener Sexualverbrecher waren von zu Hause ausgerissen; die von Epstein missbrauchten Mädchen wurden von seiner kriminellen Partnerin systematisch unter dem Gesichtspunkt ausgewählt, dass sie keine familiären Bindungen hatten. In Südtirol sind zum Glück bislang keine ähnlich gravierenden Probleme zutage getreten. Dafür mag nicht nur die eher kleinstädtisch-dörfliche
Siedlungsstruktur beigetragen haben, sondern auch die positive wirtschaftlich-soziale Lage der Bevölkerung und die Qualität der sozialen Dienste. Dennoch ist auch Südtirol keine „Insel der Seligen“ (wie es von Österreich früher hieß).
Bekannt wurden vor einigen Jahren Übergriffe von Klerikern gegenüber Jugendlichen (auch hier eher Mädchen) in Südtiroler Internaten. Die Münchner Kanzlei WSW fand für die Jahre 1964 bis 2023 59 Betroffene
gen, Busse und Schulen sowie Mobbing von Mitschülern fin den laufend statt (damit be fasste sich auch der Südtiroler Landtag ).
Man kann aus diesen Fakten mehrere Folgerungen ableiten. Zum Ersten ist es wichtig, das Tabu, über diese Themen zu sprechen, aufzulösen. Dieses schützt nicht nur die Täter, son dern hindert auch die Betroffe nen, ihre Probleme jemandem anzuvertrauen. Zum Zweiten zeigt sich neuerlich, wie wichtig die Familie ist, um ein solches Abgleiten von Jugendlichen zu verhindern. Wenn aber die Familie versagt, sind alle Institutionen gefordert, die mit und Jugendlichen, ins besondere Mädchen, zu tun ha ben (Schulen, Sozialarbeit, frei willige Vereinigungen, Justiz). en nicht nur die für sie relevante Berufsethik absolut befolgen (etwa die Justiz, die keinem Druck von außen nach geben darf) und sie müssen er darauf achten, ob es bei manchen Teenagern An zeichen dafür gibt, dass sie auf wege geraten könnten.

Direct“ des Südtiroler Jugendrings erhält jährlich Tausende Anrufe von Jugendlichen, in denen nicht wenige Anrufer (die große Mehrheit ist weiblich) über ernsthafte psychosoziale Probleme bis hin zu Suizidgedanken berichten. In Meran und Umgebung haben 2022 14- bis 15-jährige Jugendliche (übertrieben als „Babygangs“ bezeichnet) wahllos Passanten gewalttätig überfallen. Verhaltensweisen wie Vandalismus gegen öffentliche Einrichtun-

Max Haller ist emeritierter Professor für Soziologie an der Universität Graz und Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Er stammt aus Telfes.

Erst vor kurzem hat sich der Oberste Gerichtshof mit der Frage der Rechtsmäßigkeit von Kontrollen des Arbeitgebers auf betriebseigenen Geräten und der disziplinarrechtlichen Verantwortung des Arbeitnehmers bei der Nutzung digitaler Instrumente befasst. Der Einsatz und die Nutzung von IT-Tools wie Computern, Verwal tungssoftware, E-Mail-Postfächern und Datenbanken ist heute ein fester Bestandteil der Arbeit, Mittel, über die der Arbeitneh mer seine Leistung erbringt. Die technologische Entwicklung hat jedoch Fragen bezüglich des Gleichgewichts zwischen der Kontrollbefugnis des Arbeitgebers und dem Schutz der Privatsphäre und der Freiheit des Arbeitnehmers aufgeworfen, besonders in Bezug auf die Vorschriften zum Schutz personenbezogener Daten und des Arbeitnehmerstatuts. Die disziplinarrechtliche Kündigung stellt eine Form des einseitigen Rücktritts des Arbeitsgebers vom Arbeitsvertrag dar, gerechtfertigt von der Verletzung vertragli cher Verpflichtungen und der Pflichten zur Korrektheit, Sorgfalt und Loyalität durch den Arbeitnehmer. Ein berechtigter Grund für die Kündigung liegt dann vor, wenn das Verhalten des Arbeitnehmers so schwerwiegend ist, dass eine Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses, auch nur vorübergehend, unmöglich ist und zu einem irreparablen Bruch des Vertrauens verhältnisses führt. Das Vertrauen im Arbeitsrecht manifestiert sich als gegenseitiges Vertrauen zwischen den Parteien, das sich auf den Grundsätzen der Loyalität, Fairness und Zusammenarbeit stützt. Es drückt sich insbesondere in der Erwartung aus, dass der Arbeitnehmer seine Pflichten gewissenhaft erfüllt, die Unter nehmensrichtlinien einhält und die Interessen des Unternehmens schützt. Die Verletzung desselben, wenn sie schwerwiegend und irreversibel ist, rechtfertigt den Rücktritt, da sie die Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses unmöglich macht. Der Kassationsgerichtshof hat klargestellt, dass der Missbrauch von Unternehmenscomputersystemen, vor allem dann, wenn er wiederholt oder zum Zweck der Entwendung oder Verbreitung vertraulicher Daten erfolgt, die IT torische Integrität des Unternehmens gefährdet, das Vertrauen des Arbeitgebers beeinträchtigt und die Rechtmäßigkeit der vom Arbeitgeber durchgeführten IT-Kontrollen der dem Arbeitnehmer zugewiesenen Unternehmensgeräte rechtfertigt. Der Arbeitnehmer muss jedoch im Voraus klar und unmissverständlich über die Art und Weise, die Absicht und die Grenzen der Überprüfung informiert sowie auf die möglichen disziplinarrechtlichen Folgen eines etwaigen rechtswidrigen Verhaltens hingewiesen worden sein. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat in einem Urteil aus dem Jahr 2017 festgestellt, dass die Kontrollen des Arbeitgebers über IT-Geräte strengen Kriterien der Verhältnismäßigkeit, Transparenz und Notwendigkeit entsprechen müssen, wobei dem Schutz der Privatsphäre und der Korrespondenz des Arbeitnehmers besondere Aufmerksamkeit zu widmen ist. In unserem Fall befand das Gericht, dass die Schwere der Handlungen, ihre Wiederholung und die Vorsätzlichkeit des Verhaltens des Arbeitnehmers eine Kündigung aus berechtigtem Grund darstellte, eine Fortführung des Arbeitsverhältnisses unvereinbar war und somit die Voraussetzungen erfüllt waren.





keine größeren Änderungen erwartet.
Kernpunkt der Reform ist die Anhebung der Bürgermeisterbezüge, jedoch in abgestufter Form: In Südtirol reicht das Plus von maximal 20 Prozent für Kleinstgemeinden bis zu 2,25 Prozent für die Landeshauptstadt Bozen. „Ein bewusster

, erklärt Regionalassessor Franz Locher. „Würden wir dem Bozner Bürgermeister 20 Prozent mehr äge seine Entschädigung über jener des Landeshauptmanns. Das wäre unverhältnismäßig.“
Manuel D’Allura
Rechtsanwalt – Kanzlei D’Allura & Gschnitzer

BÜRGERMEISTERGEHÄLTER IM WIPPTAL*
Gemeinde
Auch die Zahl der Referenten wird neu geregelt. Künftig erhält jede Gemeinde – abhängig von der Einwohnerzahl – die Möglichkeit, einen zusätzlichen Referenten zu ernennen, ohne dass Bezüge gekürzt oder Zweidrittelmehrheiten im Gemeinderat erforderlich sind. Die Gemeinden können die vorgesehene Höchstzahl ausschöpfen, müssen es aber nicht. Die endgültige Beschlussfassung ist für Dezember vorgesehen.
Brenner 44.4535.12015,00
Franzensfeste43.4444.08918,75
Freienfeld44.5985.28715,00
Pfitsch 55.1195.73312,00
Ratschings55.2825.91512,00
Sterzing55.6056.34713,25
Südtirols Bürgermeister begrüßen die Erhöhung grundsä tzlich, verweisen jedoch auf weiteren Spielraum nach oben. Dazu Locher: „Diskutieren kann man über alles.“
Während in Italien nur ein Bruchteil der Unternehmen systematisch über Nachhaltigkeit berichtet, setzt die Firma Wolf System GmbH in Freienfeld seit Jahren konsequent auf nachhaltig ökologische und soziale Verantwortung.
Von den rund 970.000 operativen Unternehmen Italiens verfügen laut einer Untersuchung von Industria Felix Magazine und Cerved Rating Agency lediglich 0,6 Prozent über einen offiziellen Nachhaltigkeitsbericht. Wolf System gehört zu jenen Betrieben, die Nachhaltigkeit nicht nur dokumentieren, sondern ganzheitlich leben.
Am Firmensitz in Freienfeld wurden in den vergangenen Jahren umfassende Investitionen in klimafreundliche Technologien umgesetzt, die 2026 ihren Abschluss finden. Eine moderne Hackschnitzelanlage deckt künftig den gesamten Wärmebedarf des Unternehmens – betrieben ausschließlich mit Holzabfällen aus der eigenen Produktion, die aus PEFC-zertifizierten Wäldern (nachhaltige Forstwirtschaft) stammen. Weiters werden mit einer Photovoltaikanlage von 750 kW über 80 Prozent des Strombedarfs gedeckt; der verbleibende Anteil stammt aus zertifiziertem Ökostrom. Damit wird die Produktionsstätte von Wolf System bereits im kommenden Jahr klimaneutral – rund 25 Jahre vor Inkrafttreten des europäischen Green Deal. Auch im Hausbau erweist sich das Unternehmen als Pionier: Seit 2011 fertigt Wolf Haus, eine Marke der Unternehmensgruppe, Holzfertighäuser nach der eigenen EnergiePLUS-Technologie. Dank optimierter Gebäudehülle und innovativer Energielösungen erzeugen diese Häuser mehr erneuerbare Energie, als sie für ihren eigenen Primärbedarf ( wasser) benötigen. Damit entspricht das Bauk EU für 2050 (Green Deal), sondern über

Ausgezeichnet in Rom: Ing. Kurt Schöpfer, Vizepräsident von Wolf System Italia und Geschäftsführer von Wolf Haus, nahm stellvertretend für das Unternehmen den Industria Felix
trifft diese bereits heute. Die Häuser gewinnen so langfristig an Wert, da sie dank ihres zukunftsorientierten Energiekonzepts weit über 2050 hinaus den aktuellen Standards entsprechen. Das verwendete Baumaterial Holz dient als natürlicher CO₂-Speicher und verursacht zudem in der Herstellung deutlich geringere Emissionen als herkömmliche Baustoffe.
Nachhaltigkeit bedeutet für Wolf System jedoch nicht nur Umweltschutz, sondern auch Verantwortung gegenüber den Mitarbeitenden. Das Unternehmen legt großen Wert auf Arbeitszufriedenheit, Sicherheit und langfristige Entwicklungsmöglichkeiten – als Ausdruck einer Unternehmenskultur, die ökologisches Denken mit sozialem Engagement verbindet. Der firmeninterne Freizeitclub „Wolf4us“ organisiert das ganze Jahr über Kurse und Events, die den Teamgeist fördern. Darüber hinaus unterstützt das Unternehmen mehr als 30 Vereine aus den

entgegen.
Bereichen Sport, Kultur und Soziales – ein klares Zeichen regionaler Verbundenheit und sozialer Verantwortung.
Diese konsequente Haltung fand nun auch auf nationaler Ebene Anerkennung: Beim Industria Felix ESG Award 2025 – L’Italia sostenibile che compete, wurden am 15. Oktober im Palazzo Senatorio am Kapitol in Rom 94 Unternehmen aus ganz Italien ausgezeichnet, wobei Wolf System GmbH das einzige nominierte Unternehmen aus Südtirol war.
Vizepräsident und Geschäftsführer von Wolf Haus, Ing. Kurt Schöpfer, nahm die Auszeichnung persönlich entgegen – als Bestätigung für ein Unternehmensmodell, das ökologisch-soziale Verantwortung und wirtschaftliche Stärke erfolgreich vereint.
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Bis zum Jahresende werden Schätzungen zufolge etwa 2,4 Millionen LKW den Brennerpass passieren – so viele wie noch nie. Trotz der Bauarbeiten an der Lueg-Brücke in Nordtirol wurden dieses Jahr bereits rund 40.000 LKW mehr gezählt als im Vorjahr.


Danke an u:nsere Kun·denfür die pte Zusammenarbelrt
FroqeWeihnac.hten find'einer;folpeit:hes neues.Jahr!
R'lngrazlamo i nastri fedeli tlienti!
BuonNatale e unprospero AnnoNuovo!
Über 40 Prozent des LKW-Verkehrs über den nach wie vor günstigsten Alpenübergang sind Umwegverkehr. In einer Aussendung warnt die Süd-Tiroler Freiheit vor den aktuellen Entwicklungen und drängt auf entschlossenes Handeln. „Es ist höchste Zeit, dass die Landesregierung Druck auf Rom macht und echte Beschränkungen des Schwerverkehrs einfordert. Sonst werden wir bald vom Transit überrollt.“ Durch eine Erhöhung der LKW-Maut ließe sich der Schwerverkehr ohne weitere Maßnahmen massiv reduzieren. „Doch während im Bundesland Tirol längst klare Grenzen gezogen werden, ässt man hierzulande die LKW
Das übergemeindliche Fahrradwegenetz entlang der „Brenner Radroute“ (km 1 bis km 48) ist bis zum 30. April 2026 aus Sicherheitsgründen gesperrt.
einfach weiterhin ungehindert durchrollen“, so Landtagsabgeordneter Sven Knoll (r.). Entlang der Brennerautobahn stehen in den kommenden Jahren umfangreiche Sanierungsarbeiten an. Ohne rechtzeitige Planung, so Landtagsabgeordneter Hannes Rabensteiner (l.), drohe eine Verkehrsbelastung, die Anrainer, Umwelt und Wirtschaft massiv treffen werde. „Der Transitverkehr muss reduziert, die Bahn gestärkt und die Bevölkerung entlang der Brennerroute besser geschützt werden. Wer jetzt untätig bleibt, nimmt in Kauf, dass Südtirol endgültig zum Transitkorridor Europas verkommt.“
Auf dem Radweg wird, wie die Bezirksgemeinschaft Wipptal mitteilt, kein Winterdienst gewährleistet.


424. Im Vor-Covid-Jahr waren es 367; im Jahr 2020 stieg die Arbeitslosenquote auf 643 an, dann sank sie wiederum (auf 481 im Jahr 2021). Seither zeigt sich der Arbeits-
ällt auf, dass deutlich mehr Frauen (265) als Männer (180) in die Arbeitslosen-Listen
eingetragen sind. Betrachtet nach Sektoren gibt es die meisten Arbeitslosen im Gastgewerbe (198), gefolgt von anderen Dienstleistungen (188), während Industrie, Handwerk und Landwirtschaft kaum ins Gewicht fallen.

Ende November hat Franz Kompatscher sein Mandat als Gemeinderat niedergelegt und sich aus der aktiven Politik zurückgezogen.

Kompatscher war in der Gemeinde Brenner von 1990 bis 2000 als VizeBürgermeister tätig, bevor er von 2009 bis 2020 das Amt des Bürgermeisters bekleidete. Seit 2020 engagierte er sich als Mitglied des Gemeinderates. In den vergangenen fünf Jahren war er zudem als Referent der Bezirksgemeinschaft Wipptal tätig. Daneben war er über viele Jahre hinweg ehrenamtlich in leitenden Funktionen innerhalb der Südtiroler Volkspartei tätig, u. a. als Bezirksobmann. Seinen Rücktritt begründet Kompatscher damit, dass er derzeit nur geringe Gestaltungsmöglichkeiten in der Gemeindepolitik sehe. Seinen Platz im Gemeinderat überlässt er Christian Bacher von der Freien Liste Brenner. Der Gemeindeverwaltung wünsche er „eine gute Hand für unsere Bevölkerung“. „Ich hoffe auch, dass in Zukunft der Freien Liste Brenner ein angemessener Gestaltungsraum gewährt wird“, so Kompatscher. Für die politische Zukunft des Bezirks wünscht sich Kompatscher eine Rückbesinnung auf einen konstruktiven „Wettbewerb der Ideen“. Er plädiert für mehr Wertschätzung von Vielfalt, für das Zurückstellen persönlicher Interessen und für eine entschlossene Suche nach gemeinsamen Wegen zum Wohle des gesamten Bezirks. „Vor allem sollte es keine Politik geben, die einem Freund-FeindDenken verfallen ist.“
Der Verbraucherschutzverein Robin fordert eine reduzierte Maut bei Stau. Hintergrund ist ein Urteil des Verwaltungsgerichts Latium (TAR), das eine von der Antitrustbehörde verhängte Strafe an die „Autostrada Ligure Toscana“ (Salt) bestätigt hat. Diese soll über Jahre hinweg die volle Maut verlangt haben – trotz Baustellen, Spurverengungen und massiver Verkehrsbehinderungen.
Laut Urteil handelt es sich um eine „unfaire Geschäftsmethode“. Wer nicht die volle Leistung erbringt, darf auch nicht den vollen

Preis kassieren. Für den Verbraucherschutzverein Robin ein Weckruf. Auch die Brennerautobahngesellschaft A22 verlange trotz regelmäßiger Staus, Dauerbaustellen und Überlastung die volle Mautgebühr. „Autofahrer, Pendler und Transportunternehmen werden für einen Premium-Service (schnelle, reibungslose Fahrt) zur Kasse gebeten, obwohl sie regelmäßig im Stau festsitzen. Das ist eine systematische Benachteiligung der Verbraucher, die endlich gestoppt werden muss.“
Der Verein Robin hat der italienischen Verkehrsregulierungsbehörde ART ihren Beitrag zur öffentlichen Konsultation übermittelt. Diese legt fest, wie künftig AutobahnmautErstattungen bei Baustellen oder Verkehrsbeschränkungen erfolgen sollen – auch auf wichtigen Strecken wie der A22. Und so soll
das neue Erstattungssystem funktionieren: Ein automatisches System entschädigt Autofahrer, die durch geplante, nicht dringende Baustellen erhebliche Verzögerungen erleiden. Das System ermittelt automatisch den durchschnittlichen Zeitverlust auf dem betroffenen Abschnitt und berechnet daraus die Höhe der Rückerstattung. Bei vollständigen Verkehrssperrungen von mehr als vier Stunden kann die gesamte Mautgebühr erstattet werden. Die genauen Werte werden nach der Konsultationsphase von der Verkehrsregulierungsbehörde festgelegt. Laut dem Präsidenten von ART werden die tatsächlichen Auswirkungen erst zwischen 2027 und 2028 sichtbar werden. Die Kosten für die Rückerstattungen sollen nicht auf die Autofahrer abgewälzt werden, sondern über die zusätzliche Maut für stärker verschmutzende Nutzfahrzeuge finanziert werden, wie sie in der EU-Wegekostenrichtlinie vorgesehen ist. Die Organisation schlägt vor, die Finanzierung schrittweise und abnehmend über mehrere Jahre zu gestalten, um eine gerechte Verteilung der Belastung sicherzustellen und den europäischen Vorgaben zur Internalisierung von Umweltkosten zu entsprechen. Da sich das Regulierungsverfahren bereits in einem fortgeschrittenen Stadium befindet, war es nicht mehr möglich, eine vollautomatische Rückerstattung direkt beim Mautzahlvorgang vorzuschlagen – eine Lösung, die Robin als die einfachste und gerechteste für die Nutzer ansieht. „Die Mauterstattung muss ein echtes, transparentes und für alle zugängliches Recht sein“, so Robin. „Und sie muss von denen finanziert werden, die am meisten zur Abnutzung und Verschmutzung beitragen – nicht von den Bürgern, die ohnehin schon zahlen.“


Eine KI-gestützte Videokamera überwacht 24 Stunden am Tag die Wertstoffinseln in Sterzing. Sie identifiziert schnell, effizient und zielgenau all jene, die ihren Müll lose oder in schwarzen Säcken illegal neben den Wertstoffglocken entsorgen.
Obwohl die Mülltarife günstig sind (inkl. 240 Liter Mindestentleerung pro Person und Jahr), der Müll wohnortnah an Wertstoffinseln entsorgt und bereits sortierter restlicher Müll im Recyclinghof abgegeben werden kann, kommt es immer wieder zu illegalen Müllablagerungen. Was Einzelne tun, belastet nicht nur die Mitarbeiter der gemeindlichen Müllsammlung, sondern verursacht der Allgemeinheit auch unnötige Kosten. Die Gemeinde hat eine externe Firma beauftragt. Sie überwacht die Wertstoffinseln per Videokamera, die Verstöße punktgenau aufzeichnen kann. Die Aufnahmen werden der Stadtpolizei weitergeleitet, die den Sachverhalt prüft und Strafbescheide ausstellt. Erste Erfolge sind bereits sichtbar. Die Situation hat sich spürbar verbessert. Das System wird weiter ausgebaut, um die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. Ziel ist ein sauberes Stadtbild und ein gepflegtes Umfeld für alle Bürger“, so Bürgermeister Peter Volgger und Stadtrat Heinrich Forer.
Erker 12/25
Sterzing
Im Gemeinderat von Sterzing sorgten Mitte November vor allem zwei von der SVP-Fraktion eingebrachte Themen für Diskussion: Während der Antrag zu „Dorfgesprächen“ kurzfristig zurückgezogen wurde, entfaltete der Vorstoß zur Modernisierung der Stadtbibliothek deutlich mehr Deba vorgelegt, einmal mehr ohne Erfolg.
Sportzone Sterzing: Der Gemeindeentwicklungsplan soll grundlegende Daten und Zielsetzungen liefern.

Der erste Antrag, der die Einrichtung regelmä ßiger „Dorfgespräche“ als neues Bürgerdialog format vorsah, wurde von der einbringenden Fraktion zurückgezogen. Breiten Raum nahm hingegen die Diskussion über den Antrag zur Modernisierung des visuellen Erscheinungsbildes der Stadtbibliothek, zur Überarbeitung der Website sowie zur Überprüfung der Öffnungszeiten ein. Die vorgeschlagene Modernisierung zielte darauf ab, die Bibliothek zeitgemäß zu positionieren, ihre Sichtbarkeit zu erhöhen und den Zugang zu digitalen Angeboten weiter zu verbessern, wie die SVP dem Erker gegenüber betonte.
Bibliotheksdirektorin Karin Hochrainer stellte dem Gemeinderat eine ausführliche fachliche Einschätzung zur aktuellen Situation der Bibliothek zur Verfügung. Sie verwies auf die bemerkenswerte Steigerung der Nutzungszahlen in den vergangenen Jahren und auf die gleichzeitig unveränderte Personalsituation seit 2018 und betonte außerdem, dass das Arbeitsfeld der Direktion in den vergangenen Jahren zusätzlich um die Betreuung des Stadtarchivs und des Stadtmuseums erweitert wurde, wodurch die vorhandenen Ressourcen stark gebunden
desamt für Bibliotheken und Lesen vorbereitet werde und die Bibliothek hier auf übergeordnete Strukturen angewiesen sei. Im Bereich der Öffnungszeiten liege die Bibliothek mit aktuell 38 Wochenstunden bereits deutlich über der gesetzlichen Mindestvorgabe. Gleichzeitig werde die Einrichtung durch Angebote wie den „langen Dienstag“, den stark genutzten Samstagvormittag sowie die Rückgabebox seit 2020 bereits sehr serviceorientiert geführt.
Nach der Diskussion entschied der Gemeinderat, den Antrag mehrheitlich abzulehnen.
Sportstättenentwicklungsplan erneut Thema
Ein weiterer Beschlussantrag befasste sich einmal mehr mit der Ausarbeitung eines Sportstättenentwicklungsplanes für die Sportzone Sterzing. Die SVP hatte diesen Antrag in den vergangenen Jahren bereits mehrfach eingebracht. Ziel sollte es sein, eine langfristige räumliche und funktionale Planung der gesamten Sportzone zu ermöglichen, so die Einbringer.
In der Diskussion erläuterte Bürgermeister Peter
Volgger, dass derzeit der Gemeindeentwicklungsplan (GEP) priorisiert werde, der als übergeordnetes Planungsinstrument grundlegende Daten und Zielsetzungen liefern soll. Auf den Hinweis der SVP, dass die konkrete urbanistische Anordnung künftiger Sport- und Freizeitflächen nicht Teil des aktuellen GEP sei, betonte Volgger auf Nachfrage des Erker: „Es stimmt, dass der Sportstättenentwicklungsplan nicht in den Aufgabenbereich des aktuellen Gemeindeentwicklungsprogrammes fällt, aber der GEP sagt uns ja, wie sich Sterzing in den nächsten 15 bis 20 Jahren entwickeln soll. Dabei werden wir auch die notwendigen Daten für die Erstellung eines Sportstättenentwicklungsplanes erhalten. Das ist die Aufgabe des Gemeindeentwicklungsplanes und wir sind der Meinung, dass man vorweg einmal diese wichtigen Daten einholen und dann den Sportstättenentwicklungsplan machen soll. Dies würde gewährleisten, dass man aufgrund dieser Daten die richtigen Maßnahmen setzen kann. Sämtliche Planungen müssen so weit wie möglich eine solide Grundlage haben, d. h. über so viele Daten wie möglich verfügen. Deshalb werden wir den G emeindeentwicklungsplan abwarten. Das habe ich jetzt bereits zum fünften Mal mitgeteilt und ich hoffe, dass es jetzt alle verstanden haben.“ Nach der Debatte stimmte der Gemeinderat mehrheitlich gegen die Annahme des Antrags.
Die Erneuerung der Vereinbarung zur Führung der Kindertagesstätten im Wipptal wurde einstimmig gutgeheißen, ebenso notwendige Abänderungen
am Dienstleistungsvertrag mit der Südtiroler Einzugsdienste AG (SEDAG), mit denen u. a. die Tarife für die Dienste der Zwangseintreibung und der technologischen Vermittlung angepasst werden. Ebenfalls ohne Gegenstimme genehmigt wurden der Plan für die akustische Klassifizierung des Gemeindegebietes und die Abänderung des Gefahrenzonenplanes (Wassergefahren), die nach der Verlegung des bestehenden Wassergrabens auf den Gp. 625/1, 625/5 und 625/6 der K. G. Thuins in der Jaufenstraße möglich war. Das ajournierte Einheitliche Strategiedokument 2026 – 2028 wurde mit 13 Ja- und einer Gegenstimme sowie zwei Enthaltungen genehmigt. Mit demselben Abstimmungsergebnis wurde der Personalstellenplan der Gemeinde gutgeheißen; darin wurden mehrere Stellen gestrichen bzw. umgewandelt. Im Rahmen einer Haushaltsänderung wurden 17.100 Euro für die außerordentliche Instandhaltung der Grundschule „Dr. J. Rampold“, 3.000 Euro für Möbel im Kindergarten „Maria Regina Pacis“ und 4.000 Euro für die außerordentliche Instandhaltung des italienischen Kindergartens, 6.000 Euro für die außerordentliche Instandhaltung der Schulausspeisung, 1.000 Euro für Geräte im Balneum sowie 4.000 Euro für Gärten und Kinderspielplätze vorgesehen. 15.118 Euro fließen in die außerordentliche Instandhaltung der öffentlichen Beleuchtung, 6.330 Euro in die Reparatur für Müllcontainerpressen. Der Investitionsbeitrag an die Bezirksgemeinschaft Wipptal für das Seniorenwohnheim beläuft sich auf 2.600 Euro.

Am Bozner Landesgericht wurde Ende Oktober ein juristischer Schlussstrich unter den schweren Verkehrsunfall gezogen, der im Juni auf der Brennerautobahn nahe der Sachsenklemme zwei Menschenleben gefordert hatte. Der 72-jährige Fahrer eines Krankentransportwagens des Weißen Kreuzes, der auf einen LKW aufgefahren war, akzeptierte einen Vergleich über ein Jahr und sechs Monate Haft. Die Strafe wurde von Vorverhandlungsrichterin Giulia Rossi zur Bewährung ausgesetzt. Die Staatsanwaltschaft hatte dem freiwilligen Sanitäter fahrlässige Tötung im Straßenverkehr vorgeworfen. Zusätzlich verfügt wurde ein einjähriges Fahrverbot für jene Führerscheinkategorie, die zur Lenkung von Krankentransportwagen berechtigt. Nebenkläger waren im Verfahren keine vertreten, da die Versicherung des Weißen Kreuzes den Hinterbliebenen der Opfer bereits Schadenersatz geleistet hat.
Der tragische Unfall ereignete sich, als der Krankentransportwagen auf einen auf der Notspur abgestellten LKW prallte. Die rechte Fahrzeugseite wurde dabei so stark eingedrückt, dass die dort sitzenden Personen eingeklemmt wurden. Martin Staudacher (54) aus Sterzing und Giampaolo Crepaz (64) aus Pfitsch starben noch an der Unfallstelle. Staudachers Mutter sowie der Fahrer des KTW wurden verletzt. Mit dem Vergleich ist das Strafverfahren abgeschlossen.
Freienfeld
Busse, Autos, Radfahrer, Traktoren, Fußgänger – auf der Straße zwischen Stilfes und Niederried herrscht reger Verkehr. Die stark frequentierte Straße weist deutliche Schäden auf: Die Asphaltdecke reißt und bröckelt. Deshalb muss ein 1,9 km langer Abschnitt dringend neu asphaltiert werden.
Auf besonders beschädigten Teilen wird zusätzlich der Straßenuntergrund erneuert. Um Regenwasser ordnungsgemäß
kostenintensiven Bauarbeiten. Außerdem bestehe die Gefahr, dass breitere Straßen zu schnellerem Fahren animieren. Im aktuellen Sanierungsprojekt sind ein bis drei Ausweichstellen vorgesehen. SVP-Rat Ulrich Rainer bezeichnete den Abschnitt auch für Fußgänger als „sehr gefährlich“. SVP-Rat Matthias Überegger schlug eine Beschilderung vor, die auf Mischverkehr hinweisen. „Schilder bringen nichts“, entgegnete Referent Alfred Reichsigl und verwies auf Erfahrungen im Eggertal,
weisen, dass auf dieser Strecke auch motorisierte Fahrzeuge fahren dürfen.
Kurz notiert
Referent Alfred Reichsigl vertritt die Gemeinde im Beirat für die Abwasserentsorgung. Das Friedhofskomitee Trens bilden Josef Hochrainer, Astrid Staudacher, Ferdinand Rainer sowie Referentin Stefanie Eisendle und die Gemeinderäte Alfred Reichsigl und Ulrich Rainer. Geometer Martin Braunhofer, Dr. Alberto Bandierini und Dr. Martin Fischer (Ersatzmitglied) wurden in die Kommission für die Unbewohnbarkeit berufen. Die Bezirksgemeinschaft Wipptal wird auch in den Jahren 2026 – 2028 die Kindertagesstätten führen. Der Gemeinderat hat die entsprechende Vereinbarung einstimmig verlängert.
höhen. Referent Zeno Frei verwies jedoch auf die damit verbundenen umfangreichen und
wo Schilder schlichtweg nicht terin Verena Überegger stellte
ner Radweg sei, sondern eine
rer seien sich dessen bewusst. VP-Rat Alfred Sparber regte

der anzufordern. Diese könnten zumindest Streitigkeiten und Missverständnissen vorbeugen, wenn Autofahrer darauf hin-
Die Arbeiten für die dringend notwendigen Schutzbauten am Strutzergraben und Kirchgraben zum Schutz vor Naturgefahren in Trens werden ausgeschrieben (130.000 Euro).
Der Durchführungsplan für die Mischzone „Schule Egg“ ist genehmigt. Die Schule steht seit vielen Jahren leer, das Areal soll als Wohnbauzone ausgewiesen werden.
Der Gemeinderat hat den Durchführungsplan für die Gewerbezone D/1 „Guggeshof“ einstimmig genehmigt. Damit wird der Bau einer Dienstwohnung ermöglicht und die Baurechtsgrenze der Zonengrenze angepasst.
seit 20Jahren bist du Teil unseres Teams.
Herzlichen Dank für deine wertvolle Mitarbeit.
Wir freuen uns auf viele weitere gemeinsame Jahre.

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14. September2025
Frohe Weihna,c;htienund ein strahlendes: neues Jahr!
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Das Haus der Dorfgemeinschaft in Mauls wird bis zum Herbst 2026 innen und außen umgestaltet.
Die Idee, Vereinen mehr Raum zu geben, gibt es seit 25 Jahren. Eine Vorstudie hat 2017 Architekt Markus Hofer in Zusammenarbeit mit Gemeinde und Vereinen erstellt. Den Wettbewerb für die umfassenden Umbauarbeiten gewann 2022 die Bietergemeinschaft mit Architekt Wolfgang Simmerle, Peifer Partner GmbH, Paul Psenner Baubüro, Bernhard Psenner und Raimund Thaler.
Siesin,dimJahr2025ElternGeworden1,1ndmöchtendasschö"~te Babytotolh:re_sneuenIFamilienmitclledsImErke.rverewf.gen?
Einfoch •Babyfoto, Namen, G~burtsdatum und W,ohnort innerhalb 15. Jäm,cr an barbara.fo.ntana@dererker.it schicken. Die Fotos wrJ.rden im' ebruar~E'rkerveroffentlicht. Unle'r allen Einsemlunge-n ird ein Überrasthl.llll!IS®es,c;henk ver ost!
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• me Familie mu s im Wfpjltal ansä~ig oder aus dem Wfpptal seir1.
• DasKindi~ innerha'lb2025 gehoren.
• Die Teilnehmer erklären sich bereit, die Fotos der frikier-Rei:fab:ion für die Februar-Ausgabe unter Angabe de$ Urhebers zur honorarfreie n Ablichtung zur Verfügung zu stellen.
EinsendesdlluS-S:15. Jänne
Intos umer: tel. 04 72: 7668 76, barbarr-a.font;ma@de-r;emer.it
An der südlichen Dorfwiese, derzeit Kindergartenspielplatz, entsteht ein zweigeschossiger Neubau mit begrüntem Dach, das künftig als neuer Spielplatz genutzt wird. Im oberen Stockwerk ist ein Probelokal für die Musikkapelle geplant, an der Straßenseite eine Bibliothek. Auch die Feuerwehrhalle wird
vergrößert. Im Kellergeschoss sind Abstellräume und einige Parkplätze geplant.
Im Norden wird im Frühjahr 2026 die Bühne um einen Zubau erweitert. Im Keller entsteht ein Raum für Kostüme, Bühnenausstattung und Aufführende. Der Vereinssaal sowie die Wohnung bleiben erhalten. Die bisherige Bibliothek kann als Multifunktionsraum und für Veranstaltungen genutzt werden. Das frühere Probelokal der Musikkapelle übernimmt der Kirchenchor.
Das Gebäude wird energetisch saniert, an Klimahaus-Standard A angepasst und an das Fernheizwerk Mauls angeschlossen. Dach und Fenster werden gedämmt und erneuert, Beleuchtung sowie Lüftung modernisiert. Foyer, Mehrzwecksaal, Bibliothek und Probelokal erhalten eine optimierte Raumakustik.
Die Außenfassade wird mit
Jahrelang stand die Unterführung an der Eisenbahnbrücke bei Sprechenstein immer wieder kniehoch unter Wasser, was die Zufahrt erschwerte. Aufgrund der niedrigen Höhe konnten größere landwirtschaftliche Maschinen den Durchlass nicht passieren. Mit der Sanierung der Eisenbahnbrücke konnte die Wohn- und Arbeitsqualität in dieser Zone deutlich verbessert werden. Eine eingebaute Pumpe verhindert Überflutungen und die Erhöhung der Unterführung ermöglicht auch größeren Fahrzeugen eine Durchfahrt.

So wird das Vereinshaus nach dem Umbau aussehen (Südansicht).
grobkörnigem Stein bzw. Waschbeton sowie vertikalen Holzlamellen an den Zubauten verkleidet. Kopfsteinpflaster und Granitplatten prägen die Außengestaltung. Der „Hofer Brunnen“ mit Nussbaum bleibt als Blickfang erhalten. Neu geregelt werden die Parkplätze mit vier oberirdischen und drei unterirdischen Stellplätzen sowie einem zweiten Stellplatz für Menschen mit Behinderung vor dem Veranstaltungssaal. Ein öffentlicher Parkplatz liegt in der Nähe. Trotz der laufenden Bauarbeiten nutzen Vereine und Kindergarten das Haus weiterhin. Bei besonders lauten Arbeiten steht dem Kindergarten der nahegelegene Erlebnisspielplatz sowie der Ver-
einssaal als Ausweichmöglichkeit zur Verfügung. Der Bau kostet insgesamt rund 5,5 Millionen Euro, die durch Beiträge von Seiten des Landes und Eigenmittel der Gemeinde gestemmt werden. Der Gemeinde war es wichtig, kein Darlehen aufnehmen zu müssen, was ihr auch gelungen ist. Laut Bürgermeisterin Verena Überegger, Vize-Bürgermeister und politischem Ansprechpartner Andreas Stafler sowie der ausführenden Baufirma Graus sei man bemüht, die Arbeiten im Interesse der Nutzer und Anrainer möglichst schonend und reibungslos durchzuführen.
rb
Durch Elzenbaum dürfen nur noch Bürger der Gemeinde Freienfeld fahren. Für alle anderen gilt ein strenges Durchfahrtsverbot. Das Verbot soll verhindern, dass Sattelschlepper weiterhin Begrenzungsmauern, Schilder und Holzhütten zerstören und von der Feuerwehr – mitunter mehrmals pro Woche – aus ihrer misslichen Lage befreit werden müssen. Weder Schilder noch Lampen oder andere Verkehrsmaßnahmen hielten LKW-Fahrer davon ab, über die enge Dorfstraße auf die Penserjochstraße zu gelangen. Damit Schwerfahrzeuge künftig rechtzeitig anhalten, hat die Gemeinde die Verengung der Straße optisch betont. Seit kurzem ist die Gemeinde für die Landesstraße zuständig. Wie in Mauls, Trens und Stilfes gilt auch in Elzenbaum ein Tempolimit von 30 km/h.

Brenner

In der jüngsten Ausgabe der ProSieben-Sendung „TV Total“ hat Moderator Sebastian Pufpaff den Pflerer Michael Mühlsteiger und dessen Dialekt verspottet. Pufpaff bezeichnete die Aussprache des Südtirolers als „Gegrunze“ und meinte, er verstehe „Klingonisch besser“. Zudem zog er einen abfälligen Vergleich mit einem „Inzuchtsdorf“.
Die Aussagen lösten Empörung aus. Martin Alber, Bürgermeister der Gemeinde Brenner, zeigte sich im „Mittagsmagazin“ von Rai Südtirol verärgert: „Der Moderator hat sich damit selbst disqualifiziert.“ Die Bemerkungen seien „primitiv, vulgär und beleidigend“ und hätten mit Satire nichts zu tun. Mühlsteiger selbst reagierte gelassen. Ihm sei die Sache „eigentlich gleich“. Er könne auch über die Art lachen, wie „die Preußen“ sprechen. Auf Wunsch würde er Pufpaff sogar Sprachunterricht im Pflerer Dialekt geben. Für ihn ist das Thema damit abgeschlossen: „Drüber aufregen hilft gleichviel.“
Bei der jüngsten Sitzung des Gemeinderates standen zwei Beschlussanträge der Freien Liste Gemeinde Brenner zur Abstimmung. Beide wurden nach einer hitzigen Diskussion mehrheitlich abgelehnt.
Die Freie Liste wollte mit ihrem ersten Beschlussantrag erreichen, dass in der Gemeinde Brenner ein egelmäßiger Mittagstisch für Schüler auch an jenen Schultagen eingeführt werde, an denen kein Nachmittags unterricht stattfindet. Begründet wur de dies damit, dass der Mensadienst derzeit nur eingeschränkt angeboten werde und das Land die rechtlichen Voraussetzungen für ein erweitertes Angebot bereits geschaffen habe; zudem hätten zahlreiche Eltern den Wunsch nach zusätzlichen Mittags tisch-Tagen geäußert. Ein solcher Dienst würde berufstätige Eltern entlasten und zugleich die soziale Teilhabe von Kindern aus benachteiligten Familien verbessern. Der Gemeinderat sollte daher den Ge meindeausschuss beauftragen, zunächst den tatsächlichen Bedarf zu erheben und anschließend die organisatorischen Voraussetzungen zu schaffen, damit ein erweiterter Mittagstisch spätestens mit Beginn des Schuljahres 2026/27 starten kann. Dazu erklärte Referentin Brigitta Schölzhorn, dass es derzeit an den nötigen räumlichen und organisatorischen Voraussetzungen fehle. Auch eine einfache Bedarfserhebung sei nicht so schnell umzusetzen. Sie versicherte jedoch, intensiv an einer Lösung zu arbeiten. Die Vertreter der Freien Liste waren indes der Meinung, der Mittagstisch könne bereits mit der bestehenden Infrastruktur gemacht werden, da an schulfreien Nachmittagen die Nachfrage sicher wesentlich geringer wäre als an schulischen Nachmittagen.

für Fußgänger und Radfahrer. Darüber hinaus würde das Mobilitätszentrum am Bahnhof seit Jahren vernachlässigt. Der Gemeinderat sollte daher den Gemeindeausschuss damit beauftragen, ein umfassendes Maßnahmenpaket auf den Weg zu bringen. Dazu gehörten die Ausarbeitung eines Parkraumkonzeptes unter Einbindung der Bevölkerung, die Planung eines Gehsteiges an der Pflerscherstraße, die Aufwertung des Bahnhofbereiches inklusive sicherer Querungshilfen, der Ankauf eines Grundstücksstreifens für eine bessere Verbindung zwischen Radweg und Gehsteig, eine verbesserte Beleuchtung im Bahnhofsareal sowie eine neue Verkehrsordnung, die zu einer Beruhigung der Verkehrssituation in Gänsbichl führt.
Franz Kompatscher: „Haben noch nicht zu einer konstruktiven Zusammenarbeit gefunden.”
VP goutierte das Vorgehen der Freien Liste nicht. „Wir arbeiten bereits an den in den Anträgen angeführten Themen, weshalb diese Anträge t notwendig sind“, so Bürgermeister Martin Alber. Zudem kritisierte er die Form der Anträge: Zu viele Punkte seien darin zusammengefasst, viele davon hingen direkt mit dem laufenden Gemeindeentwicklungsprogramm zusammen, etwa die Themen Verkehr, Mobilität und Parkraumbewirtschaftung. Solange dieses nicht vorliege, könne man nicht in Einzelbereichen vorpreschen.
Der zweite Beschlussantrag der Freien Liste zielte darauf ab, in Gossensaß konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit, der Parkraumbewirtschaftung und der allgemeinen Mobilität umzusetzen. Ausgangspunkt der Initiative war die Einschätzung, dass der Ort stark vom Durchzugsverkehr belastet ist und es im Ortszentrum keine zeitgemäße Parkregelung für das Parken gibt. Deshalb bestünden weiterhin gefährliche Situationen
Die Freie Liste warf der Mehrheit vor, notwendige Schritte „immer wieder auf die lange Bank“ zu schieben. Es sei nicht sachlich begründbar, jede Entscheidung auf das Gemeindeentwicklungsprogramm zu vertagen, zumal dieses erst in einigen Jahren vollständig vorliege. „Besser wäre, bereits jetzt erste Maßnahmen umzusetzen, vor allem in Hinblick auf die ausufernde Parksituation in Gossensaß und die Verkehrssicherheit“, so die Vertreter der Freien Liste. Nach einer hitzigen, nicht immer sachlichen Debatte wurden beide Anträge mit vier Ja- und acht Gegenstimmen mehrheitlich abgelehnt. Als „kein schönes Signal an die Bevölkerung“ wertete Franz Kompatscher von der Freien Liste das Abstimmungsergebnis; es zeige, dass Regierung und Opposition noch immer nicht zu einer konstruktiven Zusammenarbeit gefunden hätten.
bar
Bei der Sitzung des Gemeinderates der Gemeinde Brenner wurde u. a. auch das Ausführungsprojekt für die Sanierung und Umgestaltung des Vereinshauses in Pflersch genehmigt.
Mit elf Ja-Stimmen und einer Enthaltung (Armin Keim, Freie Liste Gemeinde Brenner) genehmigte der Gemeinderat das Ausführungsprojekt zur Sanierung und baulichen Umgestaltung des Vereinshauses Pflersch.

Der Entwurf stammt von Architektin Eleonora Kraus aus Sterzing und sieht eine umfassende Modernisierung des Gebäudes inklusive Brandschutzanpassung, energetischer Sanierung sowie struktureller Umgestaltung vor. Die Gesamtkosten für die Maßnahmen, die u. a. die Erneuerung des Daches, den Austausch der Fenster sowie die Erneuerung der Elektroanlage und der Toiletten im Erdgeschoss beinhaltet, belaufen sich auf rund 2,2 Millionen Euro. Vorge-
sehen wird zudem die Möglichkeit, im Erdgeschoss einen Dorfladen unterzubringen. Die definitive Entscheidung fällt 2026. Einstimmig beschlossen wurde die Vereinbarung zur gemeinsamen Führung der Kindertagesstätte Wipptal. Beteiligt sind die Gemeinden Brenner, Freienfeld, Pfitsch, Ratschings, Franzensfeste und Sterzing sowie die Bezirksgemeinschaft Wipptal. Demnach beteiligen sich ab dem 1. Jänner 2026 alle Gemeinden mit einem Fixbetrag von jährlich 14.000 Euro am Verwaltungsaufwand. Die Vereinbarung gilt bis zum 31. Dezember 2028.
Ebenfalls ohne Gegenstimme wurde der Verkauf einer 75 m² großen Teilfläche der Grundparzelle 1198 (K.G. Pflersch) an Ralf Laier genehmigt.
Gemeindeleitstelle für Zivilschutz
In der Gemeindeleitstelle für den Zivilschutz sind Bürgermeister Martin Alber, der Polizeikommissar der Station Brenner, der Carabinierikommissar der Station Brenner und der Carabinierikommandant der Station Gossensaß, Markus Mair (Kommandant FF Gossensaß), Marco Schölzhorn (Kommandant FF Pflersch), Thomas Steiner (Forstbehörde), der Vorsitzende der Lawinenkommission, Tobias Zössmayr (Weißes Kreuz) und Thomas Windisch (Bergrettung) vertreten. bar

Unter dem Motto „Brücken bauen …“ fand Anfang November in der stilvollen EventLocation „Garda“ in Innsbruck ein prominentes Charity-Treffen zugunsten der Aktion „Licht ins Dunkel“ statt. Zahlreiche Persönlichkeiten aus Sport, Kultur und Medien setzten dabei ein starkes Zeichen für Zusammenhalt und Menschlichkeit über Grenzen hinweg. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand Bürgermeister und Bezirkspräsident Martin Alber, der für sein unermüdliches Engagement am Brenner geehrt wurde. „Wir versuchen auch am Brenner Brücken zu bauen zwischen den beiden Tiroler Landesteilen sowie zwischen der deutschen und italienischen Kultur“, so Alber. Als Symbol dieser verbindenden Haltung erhielt er ein ganz besonderes Geschenk: ein originales Inter-Mailand-Trikot, signiert vom österreichischen Jahrhundertfußballer Herbert „Schneckerl“ Prohaska. „Brücken zu bauen heißt, Vertrauen zu schaffen – nicht nur zwischen Regionen, sondern zwischen Menschen“, sagte Alber sichtlich bewegt. Unter der Regie von Banker Christian Kuen und der Moderation von Ralph Schader („The Voice“) teilten prominente Gäste wie Herbert Prohaska, die italienische ARDJournalistin Luciana Caglioti und Filmkomponist Dominik Giesriegl ihre ganz persönlichen Erlebnisse als „Brückenbauer“ zwischen den Kulturen.

In einer Stellungnahme spricht sich die AVS-Sektion Wipptal mit ihren Ortsstellen Freienfeld, Gossensaß, Mareit,

mäß Artikel 2 der Satzung das Bergsteigen, Wandern und andere alpine Sportarten zu fördern und die Kenntnis der Gebirge zu verbreiten sowie die Tätigkeit und Interessen im Bereich Natur- und Umweltschutz auf dem gesamten Landesgebiet zu verfolgen, die Ursprünglichkeit der Berglandschaft zu erhalten sowie ihre Tiere und Pflanzen zu schützen. Außerdem ist es eine besondere Aufgabe des AVS, die alpine Kultur, die Tradition und das Brauchtum des Landes zu fördern.
„Wir bewegen uns in der Natur und betreiben aktiven Naturschutz“ steht im Leitbild des AVS. Um diesen Punkt des Leitbildes genauer zu definieren, wurde das AVS-Grundsatzprogramm für Natur und Umwelt erarbeitet. Die aktuelle Version wurde 2024 von der AVS-Hauptversammlung genehmigt. Das AVS-Grundsatzprogramm widmet sich, neben weiteren, dem Thema „Energie“ und stellt die Notwendigkeit
samtkonzept zur Nutzung aller erneuerbaren Energiequellen“ auf Landesebene muss „den Anforderungen des Natur- und Landschaftsschutzes gerecht werden“. Unter dem Punkt „Tabuzonen festlegen“ heißt es: ,,Ökologisch sensible und landschaftlich wertvolle Gebiete müssen frei von Anlagen und Infrastruktur für Energiegewinnung und -transport bleiben.“ Der Punkt „Negative Umweltauswirkungen vermeiden“ weist darauf hin, dass „jedes Projekt eine genaue Überprüfung der Auswirkungen auf Lebensräume und Arten, Mensch und Landschaftsbild“ erfordert. Die für den Bau und Betrieb notwendigen Infrastrukturen müssen ebenfalls betrachtet werden.“
Die AVS-Sektion Wipptal bekennt sich mit ihren Ortsstellen entsprechend dem Grundsatzprogramm des AVS zur vorrangigen Notwendigkeit von Einsparkonzepten und einer energiesparenden Handlungsweise im Bereich
keit der Nutzung erneuerbarer Energiequellen betont, jedoch hält es gleichzeitig fest, dass es „Tabuzonen“ für Anlagen und Infrastrukturen zur Energiegewinnung geben muss, wie etwa in Schutzgebieten und deren Vorfeldzonen sowie in landschaftlich wertvollen Gebieten.
Die geplante Errichtung von Groß-Windkraftanlagen am Sandjoch in der Gemeinde Brenner steht diesen Zielen entgegen. Nicht nur in der Errichtung der kolportierten Windräder samt großflächigen Fundamenten selbst, sondern auch in der notwendigen Schaffung von Zufahrtsmöglichkeiten für schweres Baugerät und der Verlegung von Energiekabeln sowie den mit dem laufenden Betrieb eines Windparks einhergehenden Belastungen erkennen wir den Beginn einer Industrialisierung der alpinen Landschaft. Die Interessen des Natur- und Landschaftsschutzes wie auch ökologische, landschaftsästhetische und al-
pintouristische Werte werden ge Das Sandjoch liegt am Eingang des Pflerschtales und die gesamte Region ist alpintouristisch von großer Bedeutung. Zahlreiche Wanderwege durchziehen das Gebiet und nicht nur lokal bedeutsame Steige wie der Pflerscher Höhenweg, sondern auch Staatsgrenzen überschreitende Weitwanderwege, wie der Tiroler Höhenweg, verlaufen entlang des Sandjochs. Der Obernbergersee unweit des Sandjochs stellt ein touristisch äußerst beliebtes Ausflugsziel dar. Nicht nur im Sommer, auch im Winter ist das Pflerschtal und das Obernbergtal auf österreichischer Seite bei Bergsportlern äußerst beliebt und lokal hat sich ein gut funktionierender sanfter (Berg-)Tourismus etabliert, der durch die Errichtung von Windrädern Schaden nehmen würde. Auf österreichischer Seite des Sandjochs befindet sich das Landschaftsschutzgebiet „Nösslachjoch – Obernberger
See – Tribulaune“. Nur wenige hundert Höhenmeter unterhalb des Sandjochs liegt der als Naturdenkmal geschützte Obernberger See. Das Gebiet ist nicht nur von großer landschaftlicher Schönheit, sondern auch von besonderer ökologischer Wertigkeit. Mehrere gefährdete Hühnervogelarten leben im Gebiet und besonders die scheuen Raufußhühner wären erheblich betroffen von der Unruhe, die ein Windparkprojekt bringen würde. Die lokalen Populationen sind von überregionaler Bedeutung, da ein Austausch zwischen den Vorkommen auf Süd- und Nordtiroler Seite stattfindet. Arten·bilden grenzüberschreitende (Meta-)Populationen, die daher im Zusammenhang zu betrachten sind. Am Sandjoch sowie in dessen Umfeld sind neben den Hühnervögeln weitere streng geschützte Vogelarten zu beobachten, wie etwa der Steinadler. Aufgrund der geographischen Lage und der verhältnismäßig geringen Meereshöhe kommt dem Gebiet auch große Bedeutung als Wanderkorridor für verschiedene Wildtiere zu. Der Grenzkamm zwischen Sattelberg und Portjoch ist eine stark frequentierte Vogelzugsroute, aber auch andere Tierarten nutzen die Gegend
für ihren Wechsel zwischen Winter- und Sommergebieten. Die Ursprünglichkeit und Schönheit des Pflerschtales ist weithin bekannt, wie sich nicht nur an den Besuchern erkennen lässt, sondern ebenso an Bildern in Fernsehsendungen und Magazinen. Touristisch wird mit der alpinen Landschaft intensiv geworben, beispielsweise zeigt auch der beliebte Musiker Herbert Pixner bei seinen Auftritten gerne eine Aufnahme des Pflerscher Tribulaun als Bühnenbild. Die Ausmaße der Windkraftanlagen und die exponierte Lage am Sandjoch führen dazu, dass diese weithin sichtbar wären und das Landschaftsbild nachhaltig schädigen würden. Allein am viel begangenen Dolomieu-Weg, der vom Roßkopf ins Pflerschtal führt, wären die Windräder von zumindest fünf lokal touristisch bedeutenden Almen aus gut einsehbar. Ferner ist festzuhalten – wie bereits der Staatsrat in seinem ablehnenden Urteil zum ehemals am Sattelberg geplanten Windparkprojekt nachdrücklich aufgezeigt hat – dass die Landschaft an sich einen Wert hat und dieser von verfassungsrechtlicher Relevanz ist. Die alpine Bergwelt ist Teil der lokalen Geschichte, stiftet Identität und ist prägend für das
kulturelle Erbe. Industrieanalgen, wie etwa Groß-Windräder, in einer weitgehend unberührten Landschaft zu errichten, steht im klaren Widerspruch zu einem bewussten und auch nachhaltigen Leben. Ein nachhaltiges Leben kann nur dort stattfinden, wo Respekt gegenüber der Geschichte, der Natur, den Tieren und den Menschen herrscht. Diese und weitere Aspekte wurden bereits im Rahmen des ehemaligen Windparkprojektes am Sattelberg geprüft. Sowohl das Verwaltungsgericht in Bozen als auch der Staatsrat in Rom haben die Bedenken bestätigt. Der Sattelberg liegt nur unweit des Sandjochs und die Kritikpunkte am Windparkprojekt am Sattelberg haben auch für das Sandjoch Gültigkeit. Schon damals hat beispielsweise das Amt der (Nord-)Tiroler Landesregierung klar ablehnende Aussagen zu einem möglichen Projekt auch am Sandjoch getätigt. Was hat sich seit dem Urteilspruch des Staatsrates in Sachen Windparkprojekt am Sattelberg im Jahr 2014 geändert? Die Verbauung in Tallagen hat zugenommen und anstelle von zwölf Millionen fahren im Jahr 2024 14 Millionen Fahrzeuge über den Brenner. Die Wichtigkeit
von naturnahen Erholungs- und Rückzugsräumen für Mensch, Tier und Natur hat noch weiter zugenommen. Mit Blick auf das Themenfeld Energie hat die Notwendigkeit der Realisierung von Einsparpotentialen sowie der Optimierung und Modernisierung von bestehenden Stromerzeugungsanlagen aus erneuerbaren Energiequellen weiter an Bedeutung gewonnen. Im Bestreben, eine sogenannte Energiewende herbeizuführen, wäre es jedoch ein Fehler, wenn diese auf Kosten des Natur- und Landschaftsschutzes vorangetrieben werden würde. Neuerschließungen von erneuerbaren Energiequellen haben naturverträglich und vorzugsweise in anthropisierten Gebieten zu erfolgen. Wir appellieren an die Gemeinde Brenner, Abstand von der Errichtung von Windkraftanlagen am Sandjoch zu nehmen, und bitten alpine Vereine, Naturschutzorganisationen sowie natur- und bergverbundene Menschen, uns in unserer ablehnenden Haltung gegenüber diesem Projekt zu unterstützen.
Alfred Plank, für die AVS-Sektion Wipptal

Am Brenner hat der Andreas-Hofer-Bund Tirol (AHBT) vor kurzem seine angekündigte Erinnerungsgeste umgesetzt. Auf der österreichischen Seite des Grenzpasses wurde ein großformatiges Plakat mit der Aufschrift „Ein Licht für Tirol“ in deutscher, italienischer und ladinischer Sprache angebracht. Das Plakat zeigt eine brennende Kerze als Sinnbild für Nachdenklichkeit, Zusammenhalt und Hoffnung. „Eine Kerze mag klein erscheinen, aber sie erinnert uns daran, dass Gemeinschaft immer dort beginnt, wo Menschen sich ihrer gemeinsamen Geschichte bewusst werden“, so Obmann Alois Wechselberger. Jeder sei eingeladen, sich zu fragen, wie man selbst zum Zusammenhalt Tirols beitragen könne. Errichtet wurde am Brenner auch eine neue Gedenktafel als Symbol für den Zusammenhalt und die Wiedervereinigung Tirols. Obmann Wechselberger betont, dass diese Ini-
tiative einen „vollkommen neuen Zugang“ zur Tiroler Frage darstellt. „Wir wollen mit dieser Installation nicht nur an die historische Tei-

lung erinnern, sondern zugleich einen kultu rellen Impuls setzen: Tirol gehört zusammen – in Sprache, Kultur und Geschichte.“
Die Tafel wurde im Rahmen der Kunstinstallation „Grenzenloses Tirol“ auf der österreichischen Seite des Brennerpasses
aufgestellt. Sie soll die Bevölkerung zum Nachdenken anregen – gerade im Jahr, in dem sich die italienische Kolonisation Südti-

GriiffGottuodwi11konumm iml'l'iedervereinten Tirol
sich als künstlerische und kulturelle Initiative, nicht als politischer Protest. Sie soll zu Diskussionen anregen – über Identität, Geschichte und die Zukunft Tirols im Herzen Europas.“

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Die Bauarbeiten am neuen Food Court des Brenner Outlets sind abgeschlossen, am 28. November wurde der modern gestaltete Bereich offiziell eröffnet.
In den vergangenen 18 Monaten wurde mit einer Investition von zehn Millionen Euro ein rund 1.400 m2 großer Gastronomiebereich geschaffen, der mit einem zweigeschossigen Atrium, viel Tageslicht und einer 500 m2 großen Glasfront mit Panoramablick auf die umliegende Bergwelt überzeugt. Ergänzt wird die neue Fläche durch einen 600 m2 großen Außenbereich mit multifunktionaler Tribüne und beheiztem Boden, der ganzjährig nutzbar ist.
Der Food Court bietet künftig vier gastronomische Konzepte, darunter zwei etablierte italienische Restaurants, ein Gourmet-BurgerAngebot sowie eine international bekannte Schnellrestaurantkette. Damit möchte das
Outlet sowohl Reisende auf der BrennerAutobahn als auch die lokale Bevölkerung ansprechen und die Aufenthaltsqualität im Center deutlich steigern. Der Food Court ist

täglich von 9.00 bis 21.00 Uhr geöffnet und durch einen direkten Straßenzugang auch nach Ladenschluss des Outlets erreichbar. Mit der Fertigstellung dieses Projekts setzt das Brenner Outlet einen wichtigen Schritt seiner Weiterentwicklungsstrategie um. Die neue Gastronomie soll die Besucherströme
im Center erhöhen, die Sichtbarkeit der Stores verbessern und die Verweildauer deutlich verlängern. Kostenlose Parkplätze und 18 Ladestationen für Elektrofahrzeuge runden das Angebot ab
Der Food Court bildet den Abschluss der ersten Phase eines umfassenden Modernisierungsvorhabens. Ab 2026 ist die Errichtung einer 2.400 m2 großen Premium Plaza geplant, die zehn zusätzliche Stores beherbergen wird. Insgesamt steigt das Investitionsvolumen damit auf rund 18 Millionen Euro, verbunden mit der Schaffung von mehr als 150 neuen Arbeitsplätzen in den kommenden Jahren.
„Wir sind stolz, diese erste Phase der Weiterentwicklung erfolgreich abgeschlossen zu haben. Mit dem neuen Food Court erwarten wir eine deutliche Steigerung der Besucherzahlen und einen nachhaltigen Wertzuwachs des Centers“, so Filippo Maffioli, CEO von Promos.


Nachhaltige Energieversorgung auf dem neuesten
Stand der Technik
Ende Oktober wurde im Rahmen des Baus des Werkes 2 in der Jaufenstraße die Anheizphase erfolgreich gestartet. Ab Dezember erfolgt nun die definitive Wärmeeinspeisung in das bestehende Fernwärmenetz – ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zu einer nachhaltigen und sicheren Energieversorgung im Wipptal.
Das Herzstück der neuen Anlage bildet ein Biomassekessel der neuesten Generation mit einer Leistung von 8 MW. Ausgestattet mit modernster Regelungstechnik, Rauchgaswärmerückgewinnung und einer Entschwadungsanlage setzt das System neue Maßstäbe in Effizienz und Umweltverträglichkeit.
Avvio dell’immissione di calore nella rete di teleriscaldamento esistente:
Approvvigionamento energetico sostenibile all’avanguardia

Darüber hinaus fungiert das neue Werk 2 als Ausfallsicherung (Backup) für das bestehende Werk 1 in Wiesen. Diese Ergänzung erhöht die Betriebssicherheit und Stabilität des gesamten Fernwärmenetzes erheblich. Durch den verstärkten Einsatz erneuerbarer Energieträger kann der Ölverbrauch deutlich reduziert werden – ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Klimaneutralität und zu einer nachhaltigen, regional verankerten Energieversorgung.
Alla fine di ottobre, nell’ambito della costruzione dell’impianto 2 in Via Passo Giovo, è stata avviata con successo la fase di riscaldamento. A partire da dicembre avrà luogo l’immissione definitiva di calore nella rete di teleriscaldamento esistente: un’altra pietra miliare sulla strada verso un approvvigionamento energetico sostenibile e sicuro nella Wipptal. Il cuore del nuovo impianto è costituito da una caldaia a biomassa di ultima generazione con una potenza di 8 MW. Dotato delle più moderne tecnologie di regolazione, di un sistema di recupero del calore dei fumi e di un impianto di deumidificazione, il sistema stabilisce nuovi standard in termini di efficienza e compatibilità ambientale.
Inoltre, il nuovo impianto 2 funge da backup per l’impianto 1 esistente a Prati. Questa integrazione aumenta notevolmente la sicurezza operativa e la stabilità dell’intera rete di teleriscaldamento. Grazie al maggiore utilizzo di fonti energetiche rinnovabili, è possibile ridurre significativamente il consumo di petrolio: un passo importante verso la neutralità climatica e un approvvigionamento energetico sostenibile e radicato a livello regionale.
Projekt:
Die Thermo Wipptal AG treibt mit Unterstützung der Europäischen Union ein bedeutendes Infrastrukturprojekt zur nachhaltigen Energieversorgung voran: die Erweiterung des Fernwärmenetzes von Sterzing nach Stange und Stange Dorf. Ziel ist es, Haushalte, Betriebe und öffentliche Einrichtungen künftig noch zuverlässiger und umweltfreundlicher mit Wärme aus erneuerbaren Energiequellen zu versorgen.
Progetto
finanziato dall’UE:

Das Vorhaben lief von März 2023 bis Dezember 2025. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 3.676.096,20 Euro, wovon 1.470.438,48 Euro aus EU-Mitteln kofinanziert werden. Das Projekt wird im Rahmen des Programms „Cohesion Italy 21–27“ umgesetzt und vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) unterstützt.
GEWINN FÜR
Mit der Erweiterung des Fernwärmenetzes setzt Sterzing ein starkes Zeichen für eine nachhaltige Zukunft. Die zuverlässige und ökologische Energieversorgung stärkt nicht nur die lokale Infrastruktur, sondern verbessert auch die Lebensqualität der Bevölkerung.
Con il sostegno dell’Unione Europea, la Thermo Wipptal AG sta portando avanti un importante progetto infrastrutturale per l’approvvigionamento energetico sostenibile: l’ampliamento della rete di teleriscaldamento da Vipiteno a Stanghe e Stanghe paese. L’obiettivo è quello di fornire in futuro alle famiglie, alle aziende e alle istituzioni pubbliche un approvvigionamento di calore da fonti energetiche rinnovabili ancora più affidabile ed ecologico.
DURATA DEL PROGETTO E FINANZIAMENTO
Il progetto è stato realizzato da marzo 2023 a dicembre 2025. Il costo totale ammonta a 3.676.096,20 euro, di cui 1.470.438,48 euro sono cofinanziati con fondi dell’UE. Il progetto è realizzato nell’ambito del programma “Cohesion Italy 21-27” e sostenuto dal Fondo europeo di sviluppo regionale (FESR)
Con l’ampliamento della rete di teleriscaldamento, Vipiteno lancia un segnale forte per un futuro sostenibile. L’approvvigionamento energetico affidabile ed ecologico non solo rafforza le infrastrutture locali, ma migliora anche la qualità della vita della popolazione.

13.12.2025 09:00 - 13:00 Uhr
Die erfolgreiche Umsetzung dieses Projekts war nur durch das engagierte Zusammenspiel zahlreicher Partner möglich. Ein besonderer Dank gilt allen beteiligten Firmen, Lieferanten und Fachpartnern, die mit ihrer Kompetenz, Zuverlässigkeit und Einsatzbereitschaft maßgeblich zum Erfolg beigetragen haben.

Ihr gemeinsamer Beitrag steht stellvertretend für Innovation, Qualität und regionale Zusammenarbeit – Werte, die die nachhaltige Entwicklung unserer Energieversorgung im Wipptal prägen und vorantreiben.




lndus.trf1liani.ugor> lmpianti ind ustniali
La realizzazione di questo progetto è stata possibile solo grazie alla collaborazione attiva di numerosi partner. Un ringraziamento speciale va a tutte le aziende, i fornitori e i partner specializzati coinvolti, che con la loro competenza, affidabilità e disponibilità hanno contribuito in modo determinante al successo del progetto.
Il loro contributo congiunto è sinonimo di innovazione, qualità e cooperazione regionale, valori che caratterizzano e promuovono lo sviluppo sostenibile del nostro approvvigionamento energetico nella Wipptal.


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Nach knapp neun Jahren an der Spitze der Tourismusgenossenschaft Sterzing Pfitsch Freienfeld hat sich Geschäftsführer Florian Mair vor kurzem verabschiedet. Am 15. November hatte er seinen letzten Arbeitstag, danach folgt eine wohlverdiente Auszeit, bevor er im neuen Jahr eine neue berufliche Herausforderung im Tourismusverein Kastelruth annimmt. Im Gespräch mit dem Erker blickt er auf eine intensive und prägende Zeit in Sterzing zurück.
Erker: Herr Mair, neun Jahre Sterzing – wie blicken Sie auf diese Zeit zurück?
Florian Mair: Mit einem sehr positiven Gefühl. Ich habe damals die Nachfolge von Josef Turin angetreten, der diese Ferienregion über viele Jahre nachhaltig geprägt hat. Ich habe meinen Weg gefunden, meine Arbeit immer sehr gerne gemacht und mich schließlich hier ganz zu Hause gefühlt. Man braucht in diesem Beruf Zeit, um hineinzuwachsen. Unsere Tourismusgenossenschaft ist sehr vielfältig: drei Gemeinden, das Skigebiet Roßkopf, Stadthotellerie, Ferienhotellerie, die Kaufleute, große und kleine Betriebe mit unterschiedlicher Auslastung. Auf alle muss man achten, viele unterschiedliche Bedürfnisse sind zu berücksichtigen. Rückblickend kann ich sagen: Wir haben in den letzten Jahren wirklich etwas weitergebracht, darauf bin ich stolz. Besonders gefreut hat mich das viele positive Feedback in den letzten Wochen: Viele Menschen sind auf mich zugekommen, um
ihr Bedauern über mein Fortgehen auszudrücken. Das empfinde ich als große Wertschätzung. Was waren für Sie die wichtigsten Entwicklungen in diesen Jahren?
Es war eine Zeit großer Veränderungen, nicht nur die Coro na-Jahre waren eine herausfordernde Zeit. Wir haben uns gerade in den letzten Jahren intern stark weiter entwickelt, etwa mit der Einführung der Gästekarte oder der Umstellung verschie dener Mitgliedssyste me. Auch der Roßkopf hat in dieser Zeit einen enormen Schub er lebt, an dem wir als Tourismusgenossen schaft und größter Ge sellschafter maßgeb lich beteiligt waren. Daneben gab es viele Projekte, die weniger sichtbar, aber enorm wichtig sind: neue Büroräume für die Tourismus genossenschaft in der Rosskopf Talstation, die Eröffnung des Klettersteigs „Ölberg“ in Pfitsch, eine neu organisierte Wegeinstandhaltung, die Eröffnung von Themenwegen wie dem Pilzeweg in Pfitsch oder dem Bienenweg in Freienfeld und viele kleine organisatorische Maßnahmen, die das Gesamtbild prägen. Manchmal wird unsere Arbeit als selbstverständlich wahrgenommen. Wenn ein Wanderweg gepflegt oder eine Loipe präpariert ist, sieht man selten, wie viel Auf-
wand – personell genauso wie finanziell – dahintersteckt. Das gilt übrigens für alle Tourismusvereine.
In den letzten Jahren gab es auch Kritik, es sei zu wenig

Rahmen dessen, was vom Verwaltungsrat beschlossen wurde und damit auch möglich war. Sterzing ist eine kleine Tourismusgenossenschaft mit begrenzten autonomen Möglichkeiten. Wenn die laufende Tätigkeit gut organisiert ist, bleibt oft wenig Raum für große Neuerungen. Dennoch haben wir es geschafft, uns in vielen Bereichen weiterzuentwickeln und auch neue Events
zu organisieren bzw. nach Sterzing zu holen, u. a. das „Gegen die Stille“-Festival, das grenzübergreifende Radrennen „Tour of the Alps“, die Bodypainting Weltmeisterschaft, „Sterzing tanzt!“, das Trainingslager des 1. FC Kaiserslautern, „So kocht Südtirol“ in Sterzing, „Wipptal bekennt Farbe“, das Kinderskirennen „SKIDS Festival“ um nur einige zu nennen. Für den Weihnachtsmarkt wurde die neue Profilierung „Sterzinger Glockenweihnacht“ erarbeitet und das neue Glockenspiel am Zwölferturm installiert. Auch verschiedene große TV-Produktionen wie „Bergwelten“ auf Servus TV, RAI Linea Verde und Linea Bianca, RAI2 Bellissima Italia haben wir nach Sterzing geholt. Die jüngste Ausgabe von „Musik in den Bergen“ im Bayerischen Rundfunk mit einem musikalischen Streifzug durch das Wipptal ist durch gute Kontakte zustande gekommen. Gleichzeitig halte ich nichts davon, Bewährtes um jeden Preis zu verändern. Veranstaltungen wie der „Rote Teppich“ oder die „Laternenpartys“ laufen seit Jahren sehr erfolgreich und gerade von Gästen bekommen wir dazu immer wieder begeistertes Feedback. Warum also etwas völlig Neues erfinden, wenn es gut funktioniert? Es ist wichtig, Gutes zu erhalten, zu pflegen und behutsam auszubauen.
Welche internen Veränderungen hat es gegeben?
Intern neu geschaffen wurden die Stelle eines Vermietercoaches, der unseren Mitgliedsbetrieben in sämtlichen organisatorischen, technischen und allgemeinen Fragen zum Tagesgeschäft beratend zur Seite steht. Neu ist auch eine eigene Stelle zum Stadtmarketing, über welche die große Fülle an Events abgearbeitet wird. Für die Größe unserer Region gibt es in Sterzing und Umgebung nämlich eine erstaunliche Vielzahl an Veranstaltungen. Erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang auch die kurzfristig geschaffene Stelle eines Regionalentwicklers für die Gemeinde Pfitsch, der zu gleichen Teilen bei der Gemeinde und der Tourismusgenossenschaft angesiedelt war. Intensiv ausgebaut wurden neben unseren Websites auch sämtliche Social-Media-Kanäle; dieser Bereich hat sich in den letzten Jahren besonders rasant entwickelt. Um unsere Region von ihrer besten Seite zu zeigen, wurde großes Augenmerk auf neues Foto- und Videomaterial gelegt. Installiert wurden zudem fünf neue High-End-Webcams, die tolle Live-Bilder in die Welt hinaus senden. Diese Aufnahmen sind bei Touristen und Einheimischen besonders beliebt und verzeichnen immer wieder beeindruckende Zugriffszahlen. Dass wir in den vergangenen Jahren erfolgreich gearbeitet haben, kann man auch an den hohen Besucherfrequenzen in
der Stadt und an den gestiegenen Übernachtungszahlen in allen drei Gemeinden messen. Wie geht es für Sie persönlich jetzt weiter?
Ich gönne mir jetzt erst einmal eine gemütliche Auszeit über Weihnachten. Ich möchte bewusst etwas langsamer treten, die Feiertage genießen und einfach abschalten. Am 2. Jänner starte ich dann im Tourismusverein Kastelruth. Dieser ist etwas größer als in Sterzing, mit einer klaren Ausrichtung auf Ferienhotellerie. Ich bin sehr gespannt auf die neue Aufgabe, freue mich auf andere Strukturen und neue Impulse. Ihr Nachfolger steht bereits fest?
Mein Nachfolger wird Markus Reifer aus Vahrn. Er kommt vom Tourismusverein Gitschberg-Jochtal und bringt viel Erfahrung in der Verwaltung und Organisation von Tourismusvereinen mit.
In Sterzing kann er auf einen bewährten Verwaltungsrat der Tourismusgenossenschaft und auf ein sehr gutes Mitarbeiterteam bauen. Diese sind auch mir immer zur Seite gestanden und haben mich all die Jahre tatkräftig unterstützt. Wichtig ist, dass er genügend Zeit bekommt, um das Gebiet kennenzulernen: die Gemeinden, die Betriebe, die Veranstaltungen. Ein Sommer und ein Winter sollten es schon sein, bevor man beginnt, eigene Akzente zu setzen. Ich bin überzeugt, dass er dann seinen eigenen Weg machen wird.
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vember ein vorweihnachtlicher Konflikt: Ein Handwerker, der Filzpatschen herstellt, fühlte sich benachteiligt, weil er seinen Stammplatz zugunsten eines Käsestandes aufgeben sollte.
Landtagsabgeordneter Jürgen Wirth Anderlan (JWA) erklärte den „Patschen-Fall“ kurzerhand zur Landesaffäre und hinterfragte in einer Landtagsanfrage, ob die Standortagentur IDM ihr Versprechen zur Bevorzugung regionalen Handwerks noch einhält oder ob billige Importware unter dem Deckmantel „Geschenkartikel“ längst die Oberhand gewonnen hat. Während der Filzpatschen-Stand künftig womöglich neben DJ-Pult und Glühweinstand landet, dürften anonyme Geschenkstände bleiben – für JWA ein „Skandal mit System“.
Die Tourismusgenossenschaft Sterzing Pfitsch Freienfeld sieht das Ganze entspannter: „Es ging lediglich um eine Standverschiebung. Eine Antwort des Standbetreibers blieb aus –stattdessen hat sich Wirth Anderlan zu Wort gemeldet.“ Von Diskriminierung oder gar Systemversagen will man dort nichts wissen: Der Markt sei kompakt, benachteiligte Plätze gebe es keine. „Die Anfrage hatte inhaltlich dann auch nichts mehr mit unserem konkreten Fall zu tun“, so Geschäftsführer Florian Mair auf Anfrage des Erker. „Wir haben inzwischen mit einer Sozialgenossenschaft aus dem Vinschgau, die Milchprodukte anbietet, einen Ersatz für den Patschenstand gefunden. Grundsätzlich sind wir über jeden Standbetreiber froh, der mit einem tollen Produkt nach Sterzing kommt.“

Nach zwei überaus erfolgreichen touristischen Sommerhalbjahren kommt es in diesem Jahr im Wipptal zu einem leichten Rückgang der Sommergäste.
In den Monaten Mai bis Oktober zeigt sich in den drei örtlichen Tourismusorganisationen Gossensaß, Ratschings und Sterzing (samt Freienfeld und Pfitsch) ein etwas uneinheitliches Bild: Während beim Tourismusverein Gossensaß die Nächtigungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 11,2 Prozent eingebrochen sind und auch in Ratschings ein leichter Rück-
gang von zwei Prozent verzeichnet wurde, haben diese im Einzugsgebiet der Tourismusgenossenschaft Sterzing Pfitsch Freienfeld weiter zugelegt. Das Plus betrug dort 5,5 Prozent.
Bezirksweit wurden 812.018 Nächtigungen und 258.842 Ankünfte registriert. Das bedeutet gegenüber 2024 einen leichten Gästerückgang und 6.007 Nächtigungen weniger.
In Südtirol stieg die Zahl der Nächtigungen um drei Prozent auf nunmehr 23,5 Millionen an.
Der Wirtschaftsverband hds hat sich kürzlich mit Stadtrat Benno Egger, zuständig für Wirtschaft und öffentliche Mobilität, zu einem konstruktiven Austausch getroffen. Im Fokus standen zentrale Themen, die Handel, Mobilität und Lebensqualität in Sterzing nachhaltig prägen werden.
Ein zentrales Thema des Treffens war die Neugestaltung der Innsbrucker Straße – ein bereits unter Bürgermeister Fritz Karl Messner genehmigtes Projekt, das bis 2028 abgeschlossen sein muss. Der hds kritisiert dabei den Umstand, dass bei der Umgestaltung dieser wichtigen Verkehrs- und Geschäftsachse eine Reihe von Parkplätzen wegfallen würde, was nicht im Sinne einer attraktiven, gut erreichbaren Innenstadt für Handel und Aufenthaltsqualität wäre.
Um die Frequenz in der Innenstadt zu stärken, wurden zusätzliche Parkmöglichkeiten und
die Einführung eines intelligenten Parkleitsystems diskutiert. Angesprochen wurde zudem
Bikes mit breiten Reifen – eine Infrastruktur,

die aktuell fehlt, trotz steigender Nutzung von E-Mobilität. Scharfe Kritik äußerte der hds am rücksichtslosen Parkverhalten diverser Paketzusteller. Hier braucht es klarere Regeln und konsequente Kontrollen, um Verkehrsbehinderungen und Sicherheitsrisiken zu vermeiden.
Ein bedeutender Meilenstein für den hds Sterzing: Die Gemeinde hat die seit langem geforderte Regulierung des Wanderhandels beschlossen. Ab dem 1. Jänner 2026 wird nur mehr ein Standplatz beim Roßkopf-Parkplatz Ost für maximal zwei Stunden täglich genehmigt. Im restlichen Gemeindegebiet ist Wanderhandel künftig nicht mehr erlaubt. Diese Entscheidung schafft klare Rahmenbedingungen und stärkt den stationären Handel. Zur Sprache kamen auch die transparente Verwendung der Werbesteuer, die Abstimmung von Marktterminen und anstehende Entwicklungen in der Zone Eurospar. Der hds sicherte dabei seine aktive Mitgestaltung zu. hds-Ortsobmann Matthias Knollenberger (r.) betont: „Wir stellen gemeinsam die Weichen für ein wirtschaftlich starkes, modernes Sterzing. Handel, aber auch Gastronomie sowie Dienstleistungen und Mobilität müssen dabei Hand in Hand gehen.“








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In der Gewerbezone „Reifenstein“ in Freienfeld will ein privates Unternehmen eine Kontrollstelle für Tiertransporte errichten. Die Gemeindekommission für Raum und Landschaft, der Gemeinderat Freienfeld sowie einige Betriebe lehnen das ab.
Die Landesregierung hat im September die Änderung des Bauleitplans sowie die Umwidmung von Wald- und Landwirtschaftsgebiet in ein Gewerbegebiet einstimmig genehmigt. Dieser Beschluss ermöglicht den Bau einer Kontrollstelle für Tiertransporte auf dem Gelände. Die EUVerordnung Nr. 1/2005 regelt den „Schutz von Tieren beim Transport und damit zusammenhängenden Vorgängen“, die Verordnung Nr. 1255/1997 legt Kriterien für Kontrollstellen fest.

An Kontrollstellen werden Tiere nach einer bestimmten Transportdauer entladen, gefüttert, getränkt und müssen eine Ruhezeit von mindestens 24 Stunden erhalten. Kontrollstellen dienen ausschließlich dazu, Transit-Tiere zu versorgen und zu pflegen, um sie dann weitertransportieren zu können.
Ein privates Unternehmen hat den Antrag zur Errichtung einer Kontrollstelle eingereicht. Die Genehmigungs- und Prüfverfahren der zuständigen Ämter sind derzeit im Gange. Kontrollstellen werden von privaten Unternehmen betrieben, der tierärztliche Dienst des Sanitätsbetriebes kontrolliert bei jedem Transport, ob die Tiere unversehrt sind und die Tierschutzregeln eingehalten werden. Die Kontrollstelle muss über Stallungen, Lager für Futtermittel und notwendige Ausrüstung verfügen. Zudem müssen Räumlichkeiten für das Personal vorhanden sein sowie Möglichkeiten zur Lagerung und Entsorgung von Abfällen. Die Gemeindekommission für Raum und Landschaft hat die Kontrollstelle einstimmig nega-
tiv bewertet. Das neue Baulos im Ausmaß von rund 5.000 m² grenze direkt an andere Baulose. Durch Tierhaltung und Stallbau seien Geruchs- und Lärmbelästigung sowie eine Verschlechterung der hygienischen Verhältnisse unvermeidbar, heißt es im Gutachten. Eine Kontrollstelle für Tiertransporte sei nicht mit den handwerklichen Betrieben und bestehenden Betriebsstätten vereinbar. Die geplante Erweiterung belaste angrenzende Unternehmen, die Dienstwohnungen und den nahegelegenen Autobahnhof „Sadobre“. An- und Abtransport von Tieren, Viehhaltung, Lagerung von Mist und Gülle, Notschlachtungen und die Desinfektion der Fahrzeuge belasten zusätzlich und können den Unternehmen und Arbeitnehmern nicht zugemutet werden. Zwar sei der Bedarf einer Kontrollstelle nachvollziehbar, sie sollte aber mindestens 200 m von Produktionsstätten und Wohngebieten entfernt liegen. „In der vorliegenden Form wird das Projekt nicht akzeptiert“, so die Gemeindekommission. Der Gemeinderat Freienfeld bestätigte im Oktober einstimmig das negative Gutachten und leitete die Stellungnahme an das Land weiter. Die Kontrollstelle bringe keine Aufwertung, sondern vor allem Geruchs- und Lärmbelästigungen mit sich. Auch die beiden Unternehmen Maltech und Selsystem äußerten sich in schriftlicher Form negativ zum Projekt. Nun liegt der Ball bei der Landesregierung.
Mit einer visionären technischen Lösung und beeindruckender Eigenleistung hat Manuel Plattner vom Keldererhof in Kalch den Innovationspreis IM.PULS der Südtiroler Bauernjugend gewonnen. Sein vollständig elektrisch angetriebener Einachsmäher setzte sich gegen zahlreiche kreative Einreichungen junger Landwirtinnen und Landwirte durch und überzeugte die Jury durch Funktionalität, Nachhaltigkeit und Praxisnähe.
Im Mittelpunkt der diesjährigen Auszeichnung stand Manuel Plattner aus Kalch, der mit seinem vollständig elektrisch betriebenen Einachsmäher einen bedeutenden Schritt in Richtung moderner, ressourcenschonender Berglandwirtschaft setzt.
Herzstück seines Prototyps ist der elektromechanisch verstellbare Holm, der sich wäh-
rend der Fahrt per Knopfdruck stufenlos an die ergonomischen Bedürfnisse des Bedie

Sicherheit im Steilgelände und ermöglicht zugleich effizienteres Arbeiten.
Besonders hervorgehoben wurde, dass Plattner den Mäher komplett eigenständig entwi-
ckelt und am Keldererhof gefertigt hat – von der ersten Idee bis zum funktionstüchtigen Prototypen. Sein Projekt zeigt eindrucksvoll, wie technisches Know-how und bäuerliche Erfahrung verschmelzen können, um nachhaltige Innovationen hervorzubringen. Daniel Thurner belegte mit seinem Schritt in die Milchschafhaltung und der hofeigenen Verarbeitung der Milchprodukte den zweiten Platz. Platz drei ging an Alexander Springeth mit seiner Aquaponik-Anlage, die Fischzucht und Gemüseproduktion im geschlossenen Kreislauf kombiniert. Beim 11. Jungbauernkongress in Brüssel wurde Plattner zudem mit dem „European Young Farmer Award“ ausgezeichnet; er konnte sich dort den zweiten Platz sichern.

Heinrich Aukenthaler
Ein ganz außergewöhnlicher goldener Herbst war uns heuer vergönnt, Tage lang zeigte sich vom Morgen bis zum Abend die Sonne, es blieb bis in den November hinein angenehm warm, was gerade bei den dann immer noch möglichen Bergwanderungen wohltuend wahrzunehmen war. Und wer an oder über der Waldgrenze unterwegs war, der durfte sich auch an der dort verweilenden Vogelwelt erfreuen, an Birkenzeisigen und Alpenbraunellen, Wintergoldhähnchen und Wacholderdrosseln, Tannenmeisen und Turmfalken, die alle hier, solange es nicht allzu frostig wird, das immer unverzichtbare Futter vorfinden.
Einige wenige Vogelarten verharren auch bei einbrechender Kälte das ganze Jahr hindurch in unseren Bergen und Bergwäldern, die Spiel- und Auerhühner etwa, weiter oben in der alpinen Tundra die Schneehühner, dann auch die dort die Lufthoheit innehabenden Steinadler und Kolkraben, und nicht zuletzt die Alpendohlen. Sie verfügen über Verhaltensweisen und Fähigkeiten, die als fast einzigartig innerhalb der Vogelwelt angesehen werden können, weshalb sich eine nähere Beschäftigung mit diesen schwarzen Vögeln sicher lohnt. Da ist zunächst die Vertrautheit zu nennen, die sie zu uns Menschen entwickelt haben und weswegen wir alle schon Alpendohlen gesehen haben, weil sie uns aufgefallen sind, wenn sie

Die Alpendohle ist auch im Flug leicht zu erkennen. Sie ist kleiner als eine Krähe und hat als einzige hier vorkommende Vogelart rote Beine und einen gelben Schnabel.
uns bei Bergwanderungen über raschend nahe gekommen sind. Der aus Hanno deutsche Autor Richard Gerlach beschreibt diese Eigenschaft in seinem vielbeachteten Buch „Die Gefiederten“ wie folgt: „Die Alpendohlen fürchten den Menschen nicht, keiner tut ihnen etwas zuleide, sind sie doch in der Welt des ewigen Schnees oft die einzigen Boten des Lebens. Langflügelig und langschwänzig segeln sie dahin, vom Bergwind getragen, mit dem Sausen der Lüfte vertraut. Ihr schwarzes Gefieder glänzt, und leichtbeweglich treiben sie um die Zinnen.“ Es gibt kaum eine andere Art, die sich zum Leben und Brüten so weit ins Hochgebirge bis in die Gipfelregion emporwagt. In Südtirol gab es im Sesvennagebiet einen Brutplatz auf 2.700 m Meereshöhe, in der Schweiz am Klein Matterhorn auf 3.820 m.
ropäischen Verbreitungsgebiete lassen die Höhentauglichkeit der Alpendohlen erahnen. In der Literatur genannt sind der Hohe Atlas, der Mongolische Altai, Nepal, Tibet, und im Himalaya haben die Vögel, allerdings nicht zum Brüten, schon die 8.000erGrenze überflogen. In unserem Land gelten das Dolomiten- und Ortlergebiet als ganz besonders gern aufgesuchte Aufenthaltsorte, und dies hat mit zwei Gründen zu tun. Zum einen geht es den Vögeln um sichere Brut- und Schlafplätze in Felsspalten und Höhlen, wohin kein Nesträuber oder Störenfried hinkommen und eindringen kann. Der klüftige Dolomitfels bietet diese sicheren Verstecke. Zum anderen zeigen sich die klugen
Vögel dem Menschen gegenüber zutraulich und freundlich auch sensresten der Bergwanderer gütlich tun dürfen, sich also als deren Kommensalen begreifen, als Tischgenossen sozusagen. Dies hat dazu geführt, dass auf vielbestiegenen Berggipfeln, an Berggasthäusern und Schutzhütten oft und gerne Alpendohlen zusammenströmen und dabei nicht nur die achtlos zurückgelassenen Bissen zu erhaschen suchen, sondern auch die marendenden Menschen in offensichtlicher Erwartung einer freundlichen Futtergabe anfliegen, sich in deren nächste Nähe hinsetzen und sich so zahm zeigen, dass sie sogar die von Hand gereichten Brocken mit dem Schnabel entgegennehmen. Es ist schon gemutmaßt worden, dass diese Taktik der Alpendohlen zu einer Zunahme der Art in touristisch

stark besuchten Gegenden geführt hat. Ewas Ähnliches kennen wir aus unseren Städten, wo die Sperlinge es geschafft haben, allein von den Brosamen, die an Barbetrieben, Pizzerias und Würstelbuden auf offener Straße anfallen, zu leben und selbst ihre Jungen damit großzufüttern. Sperlinge und Dohlen haben also eine Gemeinsamkeit: Sie sind außergewöhnlich klug und findig und vermögen abzuschätzen, ob sich eine Annäherung an den von der Tierwelt doch meist als Feindbild angesehenen Menschen nicht doch lohnt. Was aber fressen die Vögel im Winter, wenn der Tourismus ruht, die Berggasthäuser und Schutzhütten geschlossen sind, Schnee und Eis die möglichen Futterquellen im Hochgebirge versiegeln? Dann kommt es zu einem vertikalen Ausweichen der Vögel, und zwar mit einer Dynamik, die nur den Alpendohlen eigen ist. Wenn sie die Nächte auch in sturer Standfestigkeit in ihren Schlafstätten im Gebirge verbringen, so weichen sie, wenn das Wetter sich dort allzu grauslich zeigt, tagsüber in ganz bestimmte und eigens gewählte Orte in den Tälern aus. Dort finden sie noch die nötige Nahrung; sie besteht neben den hier immer zu findenden Abfällen auch aus Beeren und Sämereien, an Gebäuden suchen sie nach Gliederfüßlern, die Allesfresser wissen sich dabei auch gegenseitig zu helfen. Die Alpendohlen fühlen sich im Schwarm wohl und sicher und hocken in den aufgesuchten Siedlungen auf immer denselben Giebeln, um sich zu sammeln, miteinander zu kommunizieren, um dann gegen Abend wieder in ihre eigenen Schlafgebiete
emporzufliegen. Und dieses Auf und Ab vollziehen sie jeden Tag, sooft die Futternot oben sie nach unten zwingt.
Wer immer im Winter bei schlechtem Wetter an der Sterzinger Pfarrkirche „Unsere liebe Frau im Moos“ vorbeikam, hat sie schon gesehen, aufgereiht auf dem Giebel des Langhauses, hat ihr Geschwätz vernommen, vielleicht sogar die Vielfalt der Lautäußerungen bemerkt, und schließlich das zunächst zögerliche Aufbrechen zum sicheren Schlafplatz mitbekommen. Wer etwas genauer auf die dort hockenden Dohlen hinschaut, der kann, mit dem nötigen Wissen ausgestattet, noch etwas Besonderes erkennen. Die Vögel halten, wie viele andere Tiere auch, eine Individualdistanz zu ihren nächsten Nachbarn ein. Dieses offenbar unbewusste Verhalten kennen wir Menschen schließlich auch aus eigener Erfahrung. Wenn uns jemand zu nahe auf die Pelle rückt, empfinden wir dies als unangenehm und weichen etwas zurück. Aber es gibt eben Nächststehende, die wir gern sehr nahe bei uns haben möchten. Und bei den AlpendohlenGruppen gibt es neben den noch ledigen Jungvögeln die Verpaarten, die etwas näher zueinander hocken, als dies den Unverpaarten erlaubt ist. Passend dazu ist ihr Hang zur festen Bindung. Lassen wir uns dies von einem nicht nur vogelkundlich beschlagenen Wissenschaftler und Buchautor, dem Niederländer Marten ‘t Hart, beschreiben.
„… jedes Mal wenn ich wieder einen solchen mattschwarz glänzenden Vogel sah, der sich bei jedem Schritt hochmütig in die Brust warf, hielt ich nach
Alpendohlen leben in unterschiedlicher Dichte in allen höheren Berggebieten unseres Landes. Besonders häufig sind sie in den Dolomiten anzutreffen.
seinem oder ihrem Partner Ausschau. (…) Ich musste einfach nach diesem Partner Ausschau halten, weil ich mich jedes Mal von neuem vergewissern wollte, dass eine Dohle niemals allein ist, dass sie immer und unter allen Umständen mit ihrem Partner zusammen ist, dass Dohlen die monogamsten Vögel sind, die man sich vorstellen kann. Wie lange sie auch leben, selbst wenn es mehr als die ihnen in der Regel zugemessenen zwölf Jahre sind, immer werden sie dem einen Partner aus dem anderen Geschlecht treu bleiben, den sie bereits im jugendlichen Alter gewählt haben.“
Was er hier von den die Städte und Dörfer ganzjährig bewohnenden Dohlen schreibt, gilt genauso für die Alpendohlen, die Marten ’t Hart erst auf seiner Reise in die Schweiz kennenlernen durfte, als er mit der Jungfraubahn in die atemberaubende Höhe fuhr und sich erinnert: „Dann die nächste Zwischenstation, mit schwarzen Vögeln, die ich nicht kenne und die mein Herz höher schlagen lassen:“
Was gäbe es nicht alles von den Alpendohlen-Besonderheiten zu berichten. Allein die Bandbreite ihrer Kommunikationsfähigkeit ist beeindruckend und beinhaltet so gut wie alles, was eine in Gemeinschaft lebende Tiergruppe zum gegenseitigen Meinungsaustausch braucht, ein Aufbruchsignal zum Beispiel, eine Aufforderung zum Verbleiben, Laute, die eine Beunruhigung ausdrücken, Begrüßungsbotschaften, Duettgespräche zwischen den Partnern , die sich offenbar allein schon an der Stimme erkennen, ein Bodenfeind-in Sicht-Ruf, und oft dienen die laut oder leise aus-
gesandten Töne der Übertragung von Stimmungen. Wenn es dabei um die Aufbruchstimmung geht, dann verstärken die wegflieggewillten Vögel ihre Einladung, indem sie mit den Flügeln winken und damit ihrem Ansinnen auch sichtbaren Ausdruck verleihen. Völlig außergewöhnlich ist die Flugtüchtigkeit der Alpendohlen. Sie schaffen es, kleinste Luftströmungen auszunutzen, um Höhe zu gewinnen, Thermikschläuche an Felswänden zu finden, und wenn es rasch abwärts gehen soll, dann legen sie die Flügel an und lassen sich fast senkrecht nach unten trudeln. Sie erkunden im kräftesparenden Gleitflug den Boden, bei stürmischem Wetter spielen sie geradezu mit dem Wind, wagen den einen und anderen Looping, dass es eine Freude ist, ihnen dabei zuzusehen. Und immer und überall ist der Partner, die Partnerin dabei. Lassen wir noch einmal Marten ’t Hart zu Wort kommen. „Wenn aber in der Dohlenpartnerschaft einer der beiden stirbt, wird sich der andere einen anderen gleichfalls verwitweten Partner suchen, mit dem er den Rest seines Lebens verbringt.“
Auch dies steht im wunderbaren Buch „Ein Schwarm Regenbrachvögel“ des niederländischen Autors, dessen Romane und Bücher eine Fundgrube verschiedenster Themen sind, über die Natur, die Musik, die Religion, die Beziehungsschwierigkeiten und anderes mehr. Musikalisch Interessierten kann das Büchlein „Bach und ich“ ans Herz gelegt werden. Wer sich aber an längst vergessenen Beschreibungen unsere Tierwelt vergnügen möchte, dem könnten die vom Heidedichter Hermann Löns verfassten vierzig Tiernovellen, die im Buch „Aus Forst und Flur“ zusammengefasst sind, Freude bereiten. Von den Alpendohlen ist darin natürlich nichts zu finden, denn in Hermann Löns‘ nordostdeutschem Wirkungskreis kamen diese Alpenvögel nicht vor.

Das sonnige Dorf Egg südlich des Alpenhauptkamms hat was …
Der freie Blick ins Tal, die schützende Kraft von Penserjoch und „Tatsch“. Viele versteckte „nette Platzler“ zum Auftanken und Genießen. Eine Bank, eine Lichtung, ein kleiner Felsen, eine einladende Nische in der Natur. Jeder einzelne Platz besonders, in seiner Form und Energie … und doch haben sie etwas gemeinsam: Ich fühle Ruhe und Zeitlosigkeit. Hier kann ich leicht meinen eigenen Rhythmus finden.

Mir fällt der Satz ein, den ein weiser Mann zu mir gesagt hat: „Bevor du weitergehst, schau immer noch einmal ums Eck.“ Die Natur spiegelt immer auch die eigene Natur. So kann ich einen (neuen) Teil von mir entdecken. Diese Geste hat mir schon des Öfteren Neues in mein Leben gebracht. Sei es eine Erweiterung meines Horizontes oder eine inspi rierende Begegnung. Eine gute Möglichkeit, über den eige nen Tellerrand zu blicken.
Wann und wo schaust du ums Eck für neuen Input?

Mitte November ist wieder ein arbeitsreiches Jahr im Forstinspektorat Sterzing zu Ende gegangen und die Forstarbeiter können mit Stolz über die durchgeführten Arbeiten in die Wintersaison starten.
Im Laufe des Arbeitsjahres konnten erneut zahlreiche wichtige Eigenregiearbeiten erfolgreich abgeschlossen werden. Diese
Maßnahmen stellen einen zentralen Bestandteil der öffentlichen Dienstleistungen im Bereich Wald, Umwelt- und Zivilschutz für die Bürger des gesamten Wipptales dar. Ein besonderer Schwerpunkt lag wie in den vergangenen Jahren auf der nachhaltigen Erhaltung und Verbesserung der Schutz- und Wirtschaftsfunktionen unserer Wälder und der damit verbundenen Infrastrukturen.


Nach 15 Jahren im Forstinspektorat Sterzing ist Stefan Pöhl, einer der Gruppenführer, in den wohlverdienten Ruhestand getreten. Unermüdlich setzte er sich für den Wald und die evölkerung des Wipptales ein. Mit seinem Fachwissen und seiner praktischen Herangehensweise trug er maßgeblich zur positiven Entwicklung der Eigenregiearbeiten tinspektorat Sterzing bei.


Errichtung der Lawinenverbauung in Ladurns
In Summe wurden die durchgeführten Arbeiten zu mindestens zwei Dritteln aus öffentlichen Mitteln finanziert. Damit unterstreicht die öffentliche Hand eindrucksvoll die Bedeutung dieser Tätigkeiten für das Gemeinwohl. Die Höhe der Eigenbeteiligung der Nutznießer hängt von der Art der Arbeiten und des öffentlichen Nutzens ab. Der Fokus der Eigenregiearbeiten liegt auf Maßnahmen, die einen unmittelbaren Nutzen für Umwelt, Waldökosysteme, Schutzfunktionen und die Bevölkerung des Tales haben.
Von Mitte April bis Mitte November waren insgesamt 15 Forstarbeiter im Forstinspektorat Sterzing beschäftigt. Die Arbeit im Freien, geprägt von vielseitigen und abwechslungsreichen Tätigkeiten, konnte wiederum mit hoher fachlicher Qualität und großem Einsatz ausgeführt werden. Ein besonderer Dank gilt Vorarbeiter Manfred Kruselburger, Buchhalterin Rosmarie Steurer, den Gruppenführern sowie allen betei-
ligten Firmen und Organisationen für die stets hervorragende und verlässliche Zusammenarbeit.
Trotz der erfolgreichen Umsetzung zahlreicher Projekte ist festzustellen, dass die stetig wachsende Bürokratie – insbesondere im Bereich des Vergabewesens – die Grenzen des Machbaren erreicht hat. Die Durchführung der Eigenregiearbeiten wird dadurch zunehmend erschwert. Unter den derzeitigen Rahmenbedingungen steht dieses bewährte Modell leider auf der Kippe und kann in seiner bisherigen Form kaum aufrechterhalten werden. Diese Entwicklung ist bedauerlich, da die Eigenregie einen unverzichtbaren Beitrag für die regionale Waldpflege, Sicherheit und Infrastruktur leistet. Umso wichtiger ist es, Wege zu finden, um trotz steigender bürokratischer Belastungen die Eigenregie auch künftig zu erhalten – zum Wohle des Waldes und der Menschen im Wipptal.
Philipp Oberegger
Wald-, Weide- und Naturschutzmaßnahmen
- Aufforstungen
- Errichtung von Wildschutzzäunen
- Waldpflegemaßnahmen
- Bau und Sanierung von Trockenmauern
- Herdenschutzzaun Kaserplatz (Trens)
- Weideverbesserung Plane (Freienfeld)
- Weideverbesserung Roßkopf (Sterzing)
Behebung von Unwetterschäden
- Wanderweg Tulfer (Wiesen)
- Forstwege Plitsch (Trens)
- Forstweg Flaggertal (Franzensfeste)
- Forstweg Elliswiesen (Ridnaun)
- Erzweg Ridnaun
Neubau von Forstwegen
- Hochrain Roßkopf (Sterzing)
- Gupp (Freienfeld)
- Waldhütte Ratschings
- Senges (Freienfeld)
Sanierung bestehender Forstwege (Wanderwege)
- Hochparigg (Mareit)
- Egg (Freienfeld)
- Mahlbach – Kaserlichte (Ratschings)
- Talweg Pflersch
Zivilschutzmaßnahmen
- Errichtung Löschteich Gupp (Freienfeld)
- Errichtung Lawinenverbauung Ladurns (Pflersch)
- Errichtung Ablenkdamm Stoandlfeld
- (Ridnaun)
- Errichtung Auffangbecken Finsterbachl (Mareit)
- Sanierung Graben Moartonne (Ratschings)
Außerordentliche Instandhaltung von Wanderwegen: Laufende Pflege und Instandsetzung der Wanderwege im gesamten Bezirk
Lebensraumverbessernde Maßnahmen
- für den Spielhahn im Bereich Penser Joch, Pfaffenberg und Ladurns
- für kleine Wasserlebewesen im Biotop Außerwumblsalm (Ratschings)
- Errichtung eines Amphibienleitsystems in Pfitsch
- zahlreiche kleinere Projekte und ökologische Maßnahmen
Seit seiner Gründung im Jahr 2011 ist der Infopoint Caritas eine wertvolle Anlaufstelle für bedürftige Menschen im Wipptal. Im italienischen Pfarrzentrum „Maria Schutz“ in Sterzing können Einzelpersonen und Familien dienstags und mittwochs von 13.00 bis 16.00 Uhr kostenlos Lebensmittelpakete abholen.
Durch konsequente Listenführung und strikte Kontrolle gelangen die Lebensmittel, so versichern die Mitarbeiter des Infopoint Caritas, in die richtigen Hände. Interessierte müssen beim Erstbesuch ihren Ausweis, gegebenenfalls eine Bestätigung mit der Anzahl der Familienmitglieder und die ISEE-Erklärung des Vorjahres vorweisen, damit ihre finanzielle Lage eingeschätzt werden kann. Nach der „Registrierung“ können die bedürftigen Familien bzw. Einzelpersonen das auf ihre Bedürfnisse angepasste Hilfspaket entgegennehmen. Derzeit versorgt der Infopoint wöchentlich rund 60 Einzelpersonen und Familien mit Lebensmitteln. Die Lebensmittel werden dem Infopoint Caritas von der Europäischen Union und vom „banco alimentare“ Trient und Bozen zur Verfügung gestellt. Auch Supermärkte wie Lidl oder Poli, hiesige Lebensmittelgeschäfte und Einzelpersonen können Lebensmitteln, die sonst womöglich im Müll landen würden, eine zweite Chance geben und sie dem Infopoint Caritas spenden. Eine noch lange
währende Haltbarkeit sowie geschlossene bzw. unbeschädigte Verpackungen sind bei den gespendeten Lebensmitteln jedoch ein Muss. Die Spenden, die einmal im Monat von

Pfarreien zugestellt werden, werden auf ihre Qualität geprüft und an festgelegten Nachmittagen – dienstags und freitags – an die Bedürftigen verteilt.
Die Personen, die hier Lebensmittelpakete entgegennehmen, stecken in finanziellen Schwierigkeiten. „Um ein Beispiel zu nennen: Bei einer vierköpfigen Familie mit 1.000 Euro Einkommen im Monat, 600 Euro Miete und zusätzlichen Kosten, die für Heizung und Strom anfallen, reicht das Geld einfach nicht, um über die Runden zu kommen“, erzählt Lucia Vanzo, Mitarbeiterin des Infopoints Caritas. „Auch einige Einheimische,
die in finanziellen Schwierigkeiten stecken, bitten uns um Hilfe.“ Der Großteil der Lebensmittelhilfen geht an Migranten und deren Familien, die sich aus verschiedensten Gründen nicht selbst versorgen können.
Bei den Helfern im Infopoint handelt es sich um Freiwillige aus den 16 Pfarreien des Wipptales. Jeder von ihnen beschäftigt sich mit einem zugewiesenen Bereich: Organisation des Lagers, Vorbereitung und Vergabe der Lebensmittelpakete, Bilanz. Finanziert wird der Infopoint Caritas durch Spendengelder von Banken, Firmen, lokalen Unternehmen sowie Einzelpersonen. „Spenden und Freiwillige sind bei uns immer willkommen. Wenn jemand Lust dazu hat, kann er auch nur für ein paar Stunden spontan vorbeikommen und uns unter die Arme greifen“, ermutigt Vanzo. Weitere Informationen können telefonisch unter der Rufnummer 331 1662354 oder vor Ort in der Margarethenstraße 5 in Sterzing eingeholt werden.
Jana Klotz
Spendenkonto: Infopoint Caritas –Seelsorgeeinheit Wipptal

Unterstützerfamilien gesucht
Wenn Eltern aus unterschiedlichen Gründen vorübergehend nicht in der Lage sind, ein an gemessenes familiäres Umfeld für ihr Kind zu bieten, können Pflegefamilien ein wichtiges Unterstützungssystem sein. Eine besondere Form der „Hilfestellung auf Zeit“ soll Kinder schützen und Eltern dabei unterstützen, schwierige Lebensphasen zu überbrücken, und ihnen die nötige Zeit verschaffen, wieder zu einer kindgerechten Familiensituation zu finden. Im Rahmen dieser Präventionsmaßnahme

Familien wird zwischen teilzeitiger oder vollzeitiger Pflegeanvertrauung unterschieden. Die Motivation und Ressourcen der sogenannten „Unterstützerfamilien“ werden im Vorfeld durch die Fachkräfte der Sozialpädagogischen Grundbetreuung im Sozialsprengel eingeschätzt. Weitere Informationen erteilt der Sozialsprengel Wipptal telefonisch (Tel. 0472 726000) oder per E-Mail (sozialsprengel@wipptal.

Die stille Kraft unserer Gemeinschaft
Es gibt Menschen, die instinktiv spüren, wie es anderen geht und was sie gerade brauchen. Und oft liegen sie mit ihrem Gespür genau richtig. Rosa Trenkwalder aus Wiesen ist eine von ihnen. Sie schenkt Zeit, wann immer sie kann – nicht weil sie muss, son dern weil sie es gerne tut.
Gelegentlich sitzt Rosa vor dem Dorfladen in Wiesen und lädt an dere ein, sich zu ihr zu gesellen. Viele zögern zunächst, sagen, sie hätten keine Zeit oder seien es nicht gewohnt, einfach dazu sitzen und zu reden, sie wüssten nicht worüber. Aber nur fünf Mi nuten miteinander plaudern und ein wohliges Gefühl danach – das hat was. Kleine Begegnungen be reichern den Alltag. Rosa liebt Gespräche – übers Wetter, Witziges und Tiefgründiges. Auch bei einem Eis um zehn Uhr vormittags. Der beste Moment ist immer jetzt.

Die Idee für die Sitzecke vor dem Dorfladen ist bei einem Workshop (siehe Kastentext) entstanden. Dort ging es darum, was Wipptaler tun könnten, damit sich weniger Menschen einsam fühlen. Das vorgeschlagene „Ratschbankl“ für zufällige Begegnungen imponierte auf Mitinitiative von Karl Leiter besonders dem Seniorenbeirat von Wiesen. Bereits zwei Monate später stand die Sitzecke, auch dank des Engagements der Ladenbesitzerin. Seitdem ist das Einkaufen im Dorfladen noch geselliger. Rosa hat auch unterwegs gern Kontakt zu Menschen. Zudem besucht sie jene, die das Haus nur ungern verlassen. Im Bezirk
bieten viele Vereine und Organisationen Ausflüge, Kurse, Treffen und andere Veranstaltungen an, um miteinander Zeit zu verbringen. Das ist gut so. Doch nicht jeder fühlt sich dort wohl. Manche wünschen sich Ruhe, wollen in ihrer eigenen Welt bleiben, wenn sie glauben, die draußen sei nicht die ihre.
„Alle sagen mir, nach Corona hätten sich viele zurückgezogen“, erzählt Rosa. Kürzlich gestand ihr eine Frau, sie sei einsam – obwohl sie auf einem Hof lebt. Die Kinder sind tagsüber außer Haus und sonntags nach der Messe geht jeder seinen eigenen Weg. Rosa selbst hat sich noch nie einsam gefühlt, auch nicht nach dem Tod ihres Mannes vor 16 Jahren. Aber sie weiß, dass Einsamkeit jeden treffen kann. Man muss nicht allein leben, in Rente, alt, psychisch krank, süchtig
oder arbeitslos sein: Einsamkeit schleicht sich oft langsam an oder trifft einen plötzlich und unvorbereitet. Einsamkeit zeigt uns, dass wir uns nach Kontakt sehnen – auf allen Ebenen. Im Kopf aktiviert das Gefühl, einsam oder ausgeschlossen zu sein, die-
Beim Workshop „Gemeinwesenarbeit – Einsamkeit im Alter“, organisiert vom Sozialdienst der Bezirksgemeinschaft Wipptal, sensibilisierte die Referentin die Teilnehmenden aus allen Wipptaler Gemeinden dafür, wie wichtig es ist, im Alltag achtsam zu sein. Sie sollten beiläufige Gelegenheiten nutzen, um mit Menschen in Kontakt zu kommen, die zurückgezogen leben und nicht an üblichen Aktionen oder Veranstaltungen teilnehmen. So können neue Begegnungen entstehen. Durch den Workshop wollte der Sozialdienst Wege aufzeigen, wie man diese Menschen in der Dorfgemeinschaft erreichen und sie aus der Einsamkeit begleiten kann. Rosa Trenkwalder und andere Gleichgesinnte haben diese Idee aufgenommen und versuchen, sie im Alltag umzusetzen. Das „Ratschbankl“ in Wiesen ist ein gutes Beispiel dafür und kann auch für andere Orte im Wipptal eine Anregung sein. selben Areale wie körperlicher Schmerz. Hält Einsamkeit lange an, kann sie uns herzkrank, vergesslich, depressiv und ängstlich machen. Einsamkeit kann auch schwanken. Bei Sonnenschein wirken Menschen oft optimistischer und fröhlicher. An trüben
Tagen, im Herbst oder Winter ziehen sich viele noch stärker (in sich selbst) zurück. Mit diesen Wellen umzugehen, fordert: die Person, die Kummer hat, und die Person, die sich um Menschen mit Kummer sorgen möchte. Den richtigen Moment erkennen. Spüren, wann jemand Kontakt braucht. Was ist gerade besser: schweigen, zuhören oder erzählen? Einmal traf Rosa eine Frau nach einem plötzlichen Todesfall in ihrer Familie. Ihre Blicke kreuzten sich, aber Rosa traute sich nicht, sie anzusprechen. Schließlich fasste sie Mut und fragte: „Möchtest du, dass ich mit dir spreche? Ich will keine Wunden aufreißen.“ Die Frau antwortete, es gäbe kaum etwas Schlimmeres, als von Leuten angeschaut zu werden, die dann schweigend vorbei gehen. „Ein ehrlich gemeintes ‚Wie geht es dir?‘“, sagt Rosa, „ist niemals eine dumme Frage.“
Fast jeder kennt jemanden, dem es nicht so gut geht oder der vielleicht Unterstützung braucht. Kann man zu einem Kümmerer werden, einfach so? Und wenn ja – wie? Manche, wie Rosa, tragen das Kümmern im Blut. Sie sorgte sich schon immer um andere. Dennoch ist „Kümmerer sein“ eine sensible, vielschichtige Aufgabe. Helfen erfordert viel Feingefühl. Wer zu aufdringlich ist, erzielt oft das Gegenteil. Was für den einen zu viel ist, kann für den anderen zu wenig sein. Manche Menschen fordern ständig Hilfe ein, andere schweigen aus Scheu und erdulden die Einsamkeit still. Und manche erreicht man gar nicht, egal wie sehr man es versucht. Vertrauen lässt sich nicht einfordern, es entsteht – spontan oder nach und nach. Der Kümme-
rer muss auch mit sich selbst im Reinen sein. Sich wichtig zu machen oder altklug daherzukommen, das hilft niemandem. Es macht auch einen Unterschied, ob du dich einmalig oder dauerhaft um jemanden kümmerst. Umso wichtiger ist, dass sich Kümmerer neben Beruf und Privatleben nicht überfordern und ihr eigenes Leben vernachlässigen.
Rosa spürt, wer sich über ein freundliches Wort freut oder froh wäre, wenn ihm jemand den Alltag erleichtert. Zufällig erzählte ihr eine Frau, dass sie die Fahrpläne in Wiesen wegen der winzigen Schrift nicht mehr lesen kann und deshalb nicht mehr den Bus benutzt. Der Seniorenbeirat, allen voran Karl Leiter, hat daraufhin veranlasst, dass die Fahrpläne in einer größeren Schrift gedruckt und ausgehängt werden. Eine andere Frau erzählte ihr, sie gehe nicht mehr in die Kirche, weil die letzte Stufe beim Ausgang zu hoch sei. Auch dieses Problem konnte gelöst werden. Rosa ist gerne in „Bereitschaft“. Einmal fragte sie eine Bekannte: „Hast du eigentlich jemanden, den du anrufen kannst, wenn du dringend Hilfe brauchst?“ „Nein“, antwortete die Frau. Rosa bot ihr an, ihr ihre Nummer zu geben – nur für den Notfall. Die Frau nahm das Angebot dankbar an. In Wiesen warten viele jeden Monat darauf, dass Rosa ihnen persönlich die Missionszeitschrift vorbeibringt. Wieder eine Chance für einen kleinen Plausch – auch wenn’s nur fünf Minuten sind. „Dai, kim inner“, heißt es oft an den Türen. Rosa kennt jemanden, der alle zwei Wochen eine Frau zuhause besucht und eine Stunde lang mit ihr Karten
spielt. Das findet sie großartig. Auch sie würde gern dasselbe tun, aber sie hat nicht immer Zeit und kann nicht überall gleichzeitig sein. Deshalb sucht sie Menschen, die Lust haben, anderen für eine Stunde Gesellschaft zu leisten – Karten spielen oder einfach reden. Viele Wipptaler engagieren sich bereits freiwillig in verschiedenen Bereichen, Vereinen und Organisationen, nicht selten in mehreren gleichzeitig, was löblich ist. Menschen zu finden, die für ein Spiel, einen Ratscher oder Spaziergang noch Zeit übrig haben, ist nicht leicht.
„Vielleicht muss man erst ein gewisses Alter erreichen, um diese Anliegen wirklich zu spüren“, meint Rosa. Sie ist inzwischen 80 Jahre alt, wie viele andere Senioren, die sich sozial engagieren. „Gott sei Dank gibt es auch junge Menschen, die spontan zur Hilfe bereit sind.“ Solche Worte und Hände seien im Alltag oft unsichtbar, aber spürbar und wichtig. „Je mehr es davon gibt, desto mehr wachsen wir im Wipptal zu einer kraftvollen, lebendigen Gemeinschaft zusammen.“


Vier Kerzen leuchten hell und klar, der Weihnachtsabend ist bald da. Die Kinder singen, Sterne glühn, im Fenster Lichter sanft erblühn. Wir backen Plätzchen, groß und klein, und packen liebe Grüße ein. Im Herzen wird es warm und sacht –so schön ist uns’re Weihnachtsnacht!
Kleiner
Gute-Laune-Wunsch zum Jahresende
Sei fröhlich, sei heiter, sogehtdasJahrbaldweiter! Mit Glanz und Licht und Frohsinn schön –so wird das neue Jahr vollGlückentsteh’n!
Du brauchst:
• weißes oder farbiges Papier
• Schere
• Glitzer oder Silberstift
So geht’s:
1. Falte das Papier mehrmals zu einem Dreieck.
2. Schneide kleine Formen aus den Seiten.
3. Klapp es auf und schon hast du eine Schneeflocke!
4. Mit Glitzer oder Silberstift verzieren – fertig!
Wann sagt ein Amerikaner „Frohe Weihnachten“?
Wenn er Deutsch kann.
Warum können Christbäume nicht stricken?
Sie lassen immer alle Nadeln fallen.
Wie nennt man einen Schneemann im Sommer?
Eine Pfütze.
Warum fliegen Zugvögel im Winter in den Süden?
Weil es zum Gehen zu weit ist.
Ich bin grün, trage Kugeln und Licht, doch nur im Winter sieht man mich.
Ich duft’ nach Wald, nach Harz, nach Traum –ich bin ein …
Lösung: Christbaum
Sterzing

Der diesjährige Martinsumzug in Sterzing hat eindrucksvoll gezeigt, wie lebendig und verbindend diese Tradition nach wie vor ist. Viele Kinder, Familien und Unterstützer haben teilgenommen und damit bewiesen, wie wichtig der Umzug für die Gemeinschaft ist. Denn ein zentrales Ziel der Veranstaltung ist es, Menschen mit Behinderung, Senioren sowie Familien aller Sprachgruppen zusammenzubringen, ganz nach dem Motto der organisierenden Initiative „Zeit schenken“, dass Inklusion miteinander statt nebeneinander bedeutet.
Unzählige Kinder haben mit ihren bunten Laternen die Innenstadt erhellt, viele helfende
Hände haben den Tag zu etwas Besonderem gemacht. Skileh rer und Sportschüler haben den fröhlichen Zug begleitet, die Trommler vom Jugenddienst Sterzing rund um Tobias Pfeif hofer sorgten für stimmungs vollen Sound.
„Unser Dank ergeht an alle frei willigen Helfer, vor allem an den Zivilschutz und an die Stif tung Südtiroler Sparkasse, die unsere Initiative großzügig un terstützt haben“, so die Organi satoren. „Unser großer Wunsch ist es, mit dem deutschen und italienischen Kindergarten, der Grundschule und vielleicht auch der Musikschule den Martins umzug künftig gemeinsam zu gestalten.“
Seit über zehn Jahren feiert der Kindergarten „Maria Regina Pacis“ in Sterzing im Oktober das Erntedankfest. Die Kapelle der Tertiarschwestern, ein Ort der Ruhe und Besinnung, bietet dafür den idealen Rahmen. In diesem Jahr gestaltete Dekan Andreas Seehauser die Feier. Gemeinsam dankten alle gemeinsam für die vielen Früchte, die gewachsen und gediehen
sind. Die Kinder dankten auch für die Sonne, die Mami, den Papi, die Oma, den Opa und vieles mehr. Zum Abschluss segnete der Dekan das frische Obst und Gemüse, das die Kin der zum Teil von zuhause mit gebracht hatten, und erteilte allen Anwesenden den Segen. Die Gaben durften die Kinder am nächsten Tag zur Jause ge nießen.

Wipptol von Tobi vom Jugenddienst
Am 5. November waren zum ersten Mal seit vielen Jahren rund 50 Mitarbeiter aus allen Jugendzentren in Südtirol bei uns in Sterzing zu Gast. Im Jugenddienst Wipptal und in der CasArci gab es ein Treffen, bei dem über die verschiedenen Jugendtreffs im ganzen Land gesprochen wurde und die Mitarbeiter sich austauschen konnten.




Am Vormittag gab es in der CasArci eine Theateraufführung der Vereinigten Bühnen Bozen. Vorgestellt wurde ein Jugendstück, das für Schulklassen ab der Mittelschule gebucht werden kann. Ein Highlight war das Mittagessen, das von drei Familien, die vor einiger Zeit auch an der Veranstaltung „Gruß aus der Küche“ auf dem Stadtplatz teilgenommen hat-

ten, vorbereitet wurde. So gab es Speisen aus Bangladesch, Pakistan und Algerien, die allen sehr gut schmeckten. Zum Abschluss durften alle Teilnehmer auf Einladung von Bürgermeister Peter Volgger exklusiv den Zwölferturm besichtigen. Da all diese Treffen meistens in Bozen oder Meran stattfinden, hat es uns sehr gefreut, alle Mitarbeiter aus den Jugend-
treffs im ganzen Land auch mal bei uns hier in Sterzing gehabt zu haben.
TIPP: Das jährliche Weihnachtskonzert „Music meets Advent“ des Jugenddienstes von und mit mehreren Jugendlichen findet am 21. Dezember um 17.00 Uhr in der Margarethenkirche in Sterzing statt.
Seit Mitte September erproben die Klassen 2ar und 3ar des Real- und Sprachengymnasiums am Oberschulzentrum Sterzing ein neues Unterrichtsmodell: Beim selbstorganisierten Lernen, kurz SOL, dürfen

die Schüler fünf Stunden pro Woche, in denen der Stundenplan aufgelöst wird, selbstbestimmt wählen, in welchem der beteiligten Fächer (Deutsch, Italienisch, Englisch, Französisch, Naturwissenschaften und
Mathematik) sie die jeweiligen Arbeitsaufträge erledigen. Dabei können sie sich frei auf verschiedene Räume verteilen: Es gibt Bereiche für einen in tensiven Austausch und Grup penarbeiten ebenso wie ruhige Ecken für konzentriertes Alleinarbeiten. Bei Fra gen können sich die Ler nenden nicht nur an ihre eigene Lehrperson, son dern auch an Lehrkräfte der Parallelklasse wen den. Die Schüler lernen so, eigenverantwortlich zu arbeiten und sich ihre Aufgaben selbst einzuteilen. Die Lehren den fungieren hingegen als Begleiter, welche die Lernenden in ihrem Lernprozess unterstützen und beraten.
Erste Auswertungen haben ge zeigt, dass das Modell sowohl bei den Schülern als auch bei den Lehrpersonen gut ankommt und weitergeführt werden soll.
Die Kindergärten in Sterzing laden im Dezember zum Tag der offenen Tür. Dabei haben Eltern und Kinder die Gelegenheit, einen Blick in die Gruppenräume zu werfen, mehr über das pädagogische Konzept zu erfahren und Fragen zu stellen. Die Türen stehen am 10. Dezember von 13.00 bis 14.00 Uhr im Kindergarten „Löwenegg“, am 9. Dezember von 14.30 bis 15.30
Uhr im Kindergarten „Maria Re gina Pacis“ sowie von 9.45 bis 10.45 Uhr und von 15.00 bis 18.00 Uhr im italienischen Kin dergarten offen. Die Einschreibung für das Kin dergartenjahr 2026/27 ist (aus schließlich online) vom 8. bis zum 16. Jänner möglich. F die Anmeldung ist ein SPID-Ac count oder eine aktivierte Bür gerkarte notwendig.


Au aUe:nChristkindlnlörkten in Südtirol, bei den 01\ST~Gtränk fachg r-oßhöndiem, in deo fORST-ßt-augnststätten, im FORSTShop, FORSTOn!.inesh.opund im Forst:er
Weihnacht wald erhi:lll eh.
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Im Gespräch mit Christian Schölzhorn, Initiator von „Zeit schenken“
Seit fünf Jahren bringt das Projekt „Zeit schenken“ Menschen im Wipptal zusammen – mit Herz, Engagement und vielen bewegenden Momenten. Im Interview mit dem Erker spricht Initiator Christian Schölzhorn über Begegnungen, Herausforderungen

Erker: Herr Schölzhorn, fünf Jahre „Zeit schenken“ – wenn Sie heute zurückblicken: Was bedeutet Ihnen dieses Projekt persönlich?
Christian Schölzhorn: Nach fünf Jahren ist mir erst richtig bewusst geworden, wie wichtig ein solches ehrenamtliches Projekt überhaupt sein kann. „Zeit schenken“ ist für mich eine Investition in unsere Gesellschaft – und in meinen Augen unbezahlbar. Ich durfte so viele wunderbare Menschen kennenlernen: Wipptaler, aber auch Menschen von außerhalb, die sich von unserer Idee inspirieren und begeistern ließen.
Gab es besondere Begegnungen, die Ihnen in Erinnerung geblieben sind?
Viele beeindruckende Menschen zeigen immer wieder,
was im Wipptal alles möglich ist. Ich erinnere mich etwa noch gut an das Abschlusskonzert der Band „Tun Na Kata“ im Stadttheater Sterzing. Diese Mischung aus Gefühlen, Lachen, Tränen – das war pure Emotion. Solche Momente bleiben.
Sie haben im Laufe der Jahre viele Veranstaltungen organisiert: Theater, Konzerte, Modenschauen. Was steckt hinter diesen Aktionen?
Als Steuerungsgruppe war und ist es stets unser Ziel, Menschen auf unsere ganz eigene Art zu berühren. Ob mit dem „Theater mit Herz“, der „Modeschau mit Herz“ oder vielen anderen „Herzmomenten“: Wir möchten zeigen, dass Engagement und Mitgefühl kein Randthema sind, sondern mitten ins Herz treffen können. Viele, die das erste Mal dabei wa-
ren, sagen später: „Ihr seid eine Bereicherung für das Wipptal.“ Das ist das schönste Feedback, das man bekommen kann. Bei dieser Gelegenheit möchte ich vor allem auch den Mitgliedern der Steuerungsgruppe meinen Dank aussprechen. Ohne ihren selbstlosen Einsatz und den Zusammenhalt in unserem Team wären wir nie so weit gekommen. Für wen ist „Zeit schenken“ eigentlich gedacht? „Zeit schenken“ ist nicht nur für Menschen mit Behinderungen oder Senioren gedacht. Es ist auch ein Angebot für jene, die vielleicht in ihrem eigenen „geistigen Schloss“ gefangen sind. Wenn wir ihnen helfen können, ihren Horizont ein Stück zu erweitern, dann haben wir schon mehr erreicht, als wir je gedacht hätten.
Wie hat sich das Projekt organisatorisch entwickelt?
Von Anfang an wollten wir keine klassischen Vereinsstrukturen mit Hierarchien und Barrieren.
Dank der Unterstützung der EURAC mit Harald Pechlaner und Christian Theiner konnten wir ein solides Fundament legen. Unser Ansatz war immer: kein Kirchturmdenken, keine Grenzen, sondern offen für alle. Eine Plattform, die Menschen, Vereine, Organisationen und Behörden verbindet. Das war der Schlüssel. Was war in diesen fünf Jah-
„Zeit
ren die größte Herausforderung?
Groß denken kann jeder. Aber groß werden – das ist etwas anderes. Das bedeutet: viele kleine Schritte gehen, Rückschläge einstecken, geduldig bleiben, Kritik annehmen und trotzdem weitermachen. Erst im Tun, beim Organisieren und am Tag des Events selbst zeigt sich, wo wir noch wachsen dürfen. Standard kann jeder, aber etwas Neues zu gestalten und über Jahre aufzubauen, das ist die eigentliche Kunst.
Wenn Sie an die vergangenen Jahre denken: Was bleibt für Sie persönlich?
Viele besondere Momente voller Emotionen, Energie, manchmal auch Tränen. Aber immer mit dem Gefühl, dass sich all die Mühe, all die Stunden, die vielen Gespräche und die ganze Überzeugungsarbeit gelohnt haben. Es ist ein wunderbares Gefühl, dabei zu sein, mitzugestalten, aufzubauen, neue Menschen kennenzulernen und alte Bekannte wieder mehr ins Herz zu schließen.
Und wie geht es weiter?
Die Hoffnung bleibt – und das Ziel sowieso: das Projekt „Zeit schenken“ weiterzutragen, über Generationen hinweg. Denn wenn wir etwas von Herzen geben, dann bleibt es.
Interview: bar
Liam Fiechter blickt in einem Film auf fünf Jahre „Zeit schenken“ zurück. „Unser Film zeigt, was seit der Gründung entstanden ist, wie sich Menschen fanden. In fünf Jahren kommt viel Material zusammen, viele Fotos und Videos. Als ich anfing, es zu sichten, sah ich vor allem eines: wie schön Gemeinschaft ist. Menschen, die zusammen tanzen, singen, lachen, spielen, Gutes tun. Ich kenne kein Projekt, das Menschen so zusammenbringt, das so viel Spaß macht. Der Film soll dieses Gefühl vermitteln. Ich freue mich, Teil davon zu sein“, so Fiechter über seinen Film.

Wir wünsche a len K n en und Freun en ei frohes We • n eh sfest und ei wunderb res 2026.
Auguriamo •tutti i clien • ed o -ci Buon Nat le ed un me aviglioso Anno uovo. das ,bad -il b,agno

Die Gemeinde
Sterzing setzt ein sichtbares
Zeichen für mehr Kindersicherheit: An mehreren Standorten in der Nähe von Spielplätzen wurden Banner mit der Aufschrift „Achtung Kinder – Langsam fahren“ angebracht.
Mit dieser Aktion möchte die Gemeinde die Aufmerksamkeit aller Verkehrsteilnehmer erhöhen und so zur Sicherheit der jüngsten Bürger beitragen. „Die Sicherheit unserer Kinder liegt uns besonders am Herzen“, betont Bürgermeister Peter Volgger. „Mit den Bannern wollen wir alle dazu aufrufen, in Wohngebieten und bei Spielplätzen besonders vorsichtig zu fahren.“
Mareit

te die Motorradfahrer – rund 150 an der Zahl – in diesem Jahr an verschiedene oberitalienische Seen, darunter der Garda-, Idro- und der St. Pankrazer Stausee. Eine ausgelassene Season End Party beendete die Tour im Clubhaus von Mareit.
Alle Einnahmen des Charity Runs spendete der MC Falken um Präsident Hannes Pattis heuer an die Familie Mayr/Rainer aus Oberinn am Ritten. Der junge Familienvater Stephan Rainer war kurz vor seinem 32. Geburtstag im September bei Traktorarbeiten an der Hofstelle ums Leben gekommen. Die Spende von 3.000 Euro wurde vor kurzem der Familie übergeben.

Im Mittelpunkt der diesjährigen lvhBezirksversammlung Wipptal stand der Rückblick auf ein Jahr, das von Engagement, Zusammenhalt und tatkräftiger Eigeninitiative geprägt war. Bezirksobfrau Petra Holzer betonte in ihrer Rede den besonderen Einsatz der Betriebe und der Funktionäre: „Das Handwerk lebt von Menschen, die sich einbringen – und im Wipptal gelingt das auf bemerkenswerte Weise. Unser Ziel ist es, das Handwerk als Lebensmodell sichtbar zu machen, als Möglichkeit, mit Leidenschaft, Verantwortung und Können den eigenen Bezirk mitzugestalten.“ Als Höhepunkt des Jahres nannte sie das Althandwerkertreffen der lvh-Senioren, das zum Symbol für generationenübergreifende Verbundenheit wurde.
Auch in den einzelnen Gruppen zeigte sich, wie vielfältig und lebendig das Handwerk im Wipptal ist: Verena Staudacher, Vertreterin der Frauen im Handwerk, berichtete von zahlreichen Aktionen, u. a. der Beteiligung am „Sumsi-Fest“ und der Spendenaktion „Frauen helfen Frauen“. Die Junghandwerker im Wipptal unter der Leitung von Manuel Plank wiederum setzten auf Begegnung
und Begeisterung: Ob beim „Feirumbier“, dem „Sommernachtsmarkt“ in Pfitsch oder dem „SkillsDay“ für Mittelschüler in Sterzing – überall ging es darum, junge Menschen für das Handwerk zu gewinnen. Auch die lvhSenioren, vertreten durch Hanspeter Knollenberger, zeigten, dass Handwerk Verbundenheit bedeutet, etwa beim Wattturnier oder beim gemeinsamen Törggelen, wo Austausch und Gemeinschaft großgeschrieben wurden. lvh-Präsident Martin Haller, lvhVizepräsident Hannes Mussak und lvh-Direktor Walter Pöhl lobten die Vielfalt der Aktivitäten der Bezirksgruppe.
Ein Zeichen der Wertschätzung setzte auch die Politik: Zahlreiche Bürgermeister, darunter Verena Überegger (Freienfeld), Martin Alber (Brenner), Peter Volgger (Sterzing) und Stefan Gufler (Pfitsch), überbrachten Grußworte und würdigten das Handwerk als Vorbild für Mut, Ausdauer und Innovationsgeist.
Nach Impulsreferaten von lvh-Mitarbeitern richtete der Bezirksausschuss seinen Dank an Petra Holzer für ihren unermüdlichen Einsatz, ihr Gespür für Themen und ihr Engagement, das den Bezirk zusammenhält.

Mit einer vielstimmigen Performance und einem Konzert des Brixner Beschwerdechors ist Ende Oktober die Ausstellung „Den Aufstand proben“ im Stadt- und Multschermuseum Sterzing zu Ende gegangen. Die Finissage bildete zugleich den Schlusspunkt eines vielseitigen Ausstellungsprojekts im Rahmen des Gaismair-Jubiläumsjahres „Mitmischen! Ma come?“.
Zu Beginn führte Kuratorin Michaela Stolte ein letztes Mal durch die Ausstellung, erzählte von künstlerischen Perspektiven und erinnerte daran, wie eng Kunst, Protest und gesellschaftliche Teilhabe miteinander verwoben sein können. Im Anschluss wurde gefeiert: mit Kuchen, Umtrunk und einer besonderen musikalisch-performativen Darbietung des Brixner Beschwerdechors, einer Initiative der Brixner Dekadenz unter der Chorleitung von Marion Feichter.

Der Chor interpretierte in einer eigens entwickelten Perfor mance den Sterzinger „Beschwer debrief“ von 1525 und eine zeitgenössische Neuauflage davon, die der Künstler Peter Lorenz

Stimme, Bewegung und Klang verwandelten die Chormitglieder die alten und neuen Forderungen in ein lebendiges Echo unserer
hören war.
Rückblick auf lebendige Ausstellung
„Michael Gaismayr“
Anlässlich des 500. Jahrestages des Bauernaufstands von 1525 war im November im Kulturzentrum Trevi in Bozen der Dokumentarfilm „Michael Gaismayr“ zu sehen. Der on Mowo Production und Albolina Film produzierte Dokumentarfilm des Regisseurs Wolfgang Moser zeichnet das die Ideologie und den mutigen Kampf eines Mannes nach, der sich der Monarchie und der Kirche widersetzte und dabei sein eigenes Wohl riskierte. Hauptgrund für den Ausbruch der Bauernkriege waren die hohen Abgaben, welche die Bauern leisten mussten und ihr eigenes Überleben erschwerten.
ilm kann in der Mediathek des Audiovisuellen Zentrums in Bozen kostenlos ausgeliehen werden. Infos unter 303396 oder 303397 bzw. per E-Mail an prestiti-audiovisivi@provincia.bz.it.
Seit ihrer Eröffnung im Juli war die Schau „Den Aufstand proben“ weit mehr als eine klassische Kunstausstellung: Sie verstand sich als Labor, Diskussionsraum und Ort der Begegnung. Zahlreiche Veranstaltungen begleiteten sie – vom Protestmarsch zur Eröffnung über Yogastunden und Meditationen bis zu partizipativen Führungen, die viele Sterzinger, aber auch Gäste von außerhalb ins Museum lockten. „Wir konnten damit nicht nur unser Stammpublikum reaktivieren, sondern es kamen auch neue Besucher ins Museum und zu den besonderen Yoga-Einheiten und Führungen“, resümiert Projektlei-

Wie sieht sie aus – die Stadt, in der wir leben wollen? Inspiriert von Michael Gaismairs Landesordnung von 1526 und seiner Vision einer gerechteren Gesellschaft haben sich Sterzinger im Stadtlabor gemeinsam Gedanken gemacht: über soziale Gerechtigkeit, Teilhabe und das gute Zusammenleben in unserer Stadt.
Aus diesen Diskussionen und Begegnungen ist das „Manifest für Sterzing“ entstanden – ein gemeinsames Bekenntnis zu einer lebenswerten, solidarischen und offenen Stadt. Am 10. Dezember wird dieses nun – gleichsam als Abschluss des Gaismair-Jahres – erstmals öffentlich präsentiert. Zugleich blicken alle Beteiligten noch einmal zurück auf das vielfältige Gaismair-Jahr in Sterzing und das Projekt „Mitmischen! Ma come?“.
Die von Karin Hochrainer und David Hofmann moderierte Veranstaltung im Vigil-RaberSaal beginnt um 19.00 Uhr und ist frei zugänglich.
terin Karin Hochrainer.
Die Ausstellung vereinte Arbeiten von 15 Künstlern aus Südtirol, Italien, Österreich und darü-
ber hinaus. Sie setzten sich mit Fragen nach Macht, Fürsorge, Geschlechterrollen und sozialer Gerechtigkeit auseinander – kritisch, poetisch und mit viel Offenheit für das gemeinsame Nachdenken über Veränderung. Kuratorin Michaela Stolte zieht ein positives Fazit: „Ein Museum ist heute nicht mehr nur ein Ort der Bewahrung, sondern auch des Austauschs. Bei dieser Ausstellung war das besonders spürbar: Menschen kamen miteinander ins Gespräch, teilten Erfahrungen und entdeckten Bezüge zwischen damals und heute.“
Mit dem Thaterstück „Magdalena, ma dai“ unter der Regie der Sterzingerin Michaela Senn im Stadttheater Sterzing erlebte das Jubiläumsjahr im November einen weiteren Höhepunkt. Anfang Dezember präsentiert das partizipative Stadtlabor sein Manifest für Sterzing dem Gemeinderat, bevor das Jubiläumsjahr feierlich zu Ende geht. Das Gaismair-Jubiläumsjahr erinnert an die Bauernkriege von 1525 und an Michael Gaismair als Reformator und Vordenker demokratischer Teilhabe. Unter dem Motto „Mitmischen! Ma come?“ wurden in Sterzing, dem Heimatort Gaismairs, Themen wie Protest, Engagement und Mitbestimmung künstlerisch, gesellschaftlich und historisch beleuchtet.

StadttheaterO3.12.2025 „ 30.101.2026 eatro
3.Dezember,18.00Uhr Wipptal derkleineBezirk mitdemgroOenHerzenAufnrungderTheatergruppe __me~VipptalermitHerr .1 U.IIRMITHfRZ"(de)
7.Dezember,18.00Uhr Wuntc:hko.rz:utderBürgerkapelleSterzing
H.Dez,ember.20.30Uhr leatroStabiledi 8ol1an11: .ARGIJ" (lt} www_tickeLbz_it
113.Dezember, Uhr 1&emainsithaftskn u rt derJugendBrassBand&des H11llt1lasorchestersWipptal
11 _Dezember.2iQ_3011hr Teat StabilediBlllrnnm: ianzauH,iirung 11LAGOOBICIGMr www_tickethz_it
18-De2,ember,11hr K11nzertder·Julia· Alpenl'lrigade-Fanfäre: iNA.TA_E:ALPINO-
21.Denmbe(,B.00Uhr LionsOluhSterzingWipptalBeneßzkonz.ert..WEJHNlCH1EN INSTEHNr
li.Jänner.10Uhr Heujahnkanart2026 mitdem..SA!OffORCHESTER SÜDTIRO •
U,Jänner.28.30Uh TeatroStabiledi Bolzano: .GIGV:ANNAOBIDISGCCUPATr (lt) ww Jicketbz:.it
23.Jänner,19.30Uhr SüdtiroterKulturinstitutTheaterauffi rung:.P{lSTrON KARI.HEINrZ - WiitendeMailsvan richtigenDeutsc:a1 t (de) W\ _kul t urinstitut.org
2i6.Jänner.20.30IUht TeatroStabiledi Bolzano: -_U SANTOJULLAREFRAMCESCO" (it) WINWJicketbZ:.it
30.Jiinne(,19.3CUhr Krumt: .MELT0N11JBAOU:ARTflT'
Do1nnersta,ys,2,o.01a Uli r: Film~orFtihrung in I talien1scherSpraehe Freitags,2a.O01Ub1r:FilmYorführung in deutscherSprache Jeden l Freitagim Monat,·1~.01DUh:r:Seni~renfilmreihe in deutscher ader 1tahe111scherSpraclle Jeden3.Freita im Monat,16-.JUUhr:Kinderfilmvorführung in deuts~heroderitij lienischerSprache
InfoszuVeranstaltungen&fükiets:www_shming.1euJstadtthec1ter
Franzensfeste
„art X women – Kunst gegen Gewalt an Frauen“, so nannte sich eine von Esther Erlacher und Astrid Gamper kuratierte Ausstellung, die den vergangenen Herbst über in der Festung Franzensfeste zu sehen war. 45 Künstler aus verschiedensten Disziplinen – von Malerei, Skulptur und Grafik bis hin zu Fotografie, Literatur und Installation – haben ein Werk oder eine Werkreihe zur Verfügung gestellt, das im Rahmen der Ausstellung gezeigt und verkauft wurde. Der gesamte Erlös aus dem Verkauf –26.345 Euro – kommt dem Frauenhausdienst Brixen zugute, der seit über 20 Jahren Frauen und ihren Kindern in Gewaltsituationen Schutz, Unterkunft, psychosoziale Betreuung und Rechtsberatung bietet. Gedanken von Kuratorin Esther Erlacher.
Die Idee zu „art X women“ ist im Frühling und Sommer 2024 entstanden – als Weiterentwicklung des Projekts „FRAUENfeste“. Heuer konnten wir sie gemeinsam mit dem Frauenhausdienst Brixen der Bezirksgemeinschaft Eisacktal und dank der großzügigen Spende von Kunstwerken von 45 Künstlern umsetzen. Dass dieses Thema uns alle betrifft, zeigen die Zahlen auf erschütternde Weise: Laut UN Women erlebt jede dritte Frau weltweit im Laufe ihres Lebens Gewalt – körperlich, psychisch oder sexualisiert. Und in Südtirol stammen über 80 Prozent der Täter aus dem unmittelbaren familiären Umfeld (ASTAT 2023). Mit „art X women“ wollten wir nicht nur einen Beitrag zur finanziellen Unterstützung leisten,


sondern vor allem Bewusstsein schaffen und ein möglichst breites Publikum auf dieses weit verbreitete Problem aufmerksam machen: hinsehen, zuhören, Haltung zeigen. Wir möchten sichtbar machen, dass es Wege aus der Gewalt gibt, dass Hilfe möglich ist – und dass Wegsehen keine Option ist, nach dem Motto der heurigen landesweiten Sensibilisierungskampagne des Landesbeirates für Chancengleichheit und des Frauenbüros „Südtirol steht auf“. Als Landesmuseum fühlen wir uns den Zielen der Vereinten Nationen für eine nachhaltige und sozial-gerechte Entwicklung verpflichtet. „art X women“ steht


besonders für Ziel 5 „Geschlechtergleichheit“ und Ziel 16 „Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen“. Kunst kann und soll hier ein Sprachrohr sein – für Solidarität, Gleichberechtigung und Menschlichkeit. Hinter jeder betroffenen Frau steht eine Geschichte, ein Leben, eine Stimme, die oft verstummt. „art X women“ wollte diesen Stimmen Raum geben.
In der Ausstellung haben wir auch andere künstlerische Perspektiven aufgezeigt: Der Kurzfilm „ein mann zu sein“ von Felix Rier beleuchtet das Thema aus männlicher Sicht. Der „art Container GIRLS WANTED“ von Lena Lapschina, im Auftrag der Firma


Niederstätter entstanden, setzt ein starkes Zeichen für Sichtbarkeit und Gleichstellung. Der Podcast „FREE!“ der Journalistin und Aktivistin Christine Clignon erzählt Geschichten von Frauen, die sich aus der Gewaltspirale befreien konnten – mutige Stimmen, die Hoffnung machen. Der Podcast wird kontinuierlich erweitert.
Abschließend ist es mir persönlich ein Anliegen, allen 45 Künstlern für die Bereitstellung der Kunstwerke ein großes Dankeschön auszusprechen, ebenso wie den Förderern und Sponsoren. Sie alle haben gezeigt, dass Solidarität wirkt – und dass Kunst bewegen kann.
Seit Anfang Oktober prangt in großen, an das „Hollywood“-Sign angelehnten Lettern das Wort GROENLANDIA auf den Mauern der Festung Fran

Schwazer nutzt diese bekannte Bildsprache, um neue Assoziationen zu wecken: Was verbindet das ferne, eisbedeckte Grönland mit einer ehemaligen Militäranlage in Südtirol?
Die Arbeit ist eine öffentliche Intervention und symbolische Überlagerung geografischer und politischer Distanzen. Grönland wird dabei zum Zen-
trum globaler Konflikte, von Klimakrise über Ressourcenkämpfe bis hin zu postkolonialen Fragen. Die Festung selbst wird Teil des Werks: schwer zugänglich, aber von Tausenden auf der Brennerautobahn sichtbar. So erreicht die Installation, die Hanspeter Eisendle ermöglicht hat, ein breites Publikum jenseits klassischer Kunstorte.
GROENLANDIA ist kein Ortsschild, sondern eine vieldeutige, poetisch-politische Setzung, die bewusst irritiert: Ist Grönland überall?
„Grönland ist eine reale Insel und gleichzeitig eine Idee. Eine Projektionsfläche für westliche Dominanzträume. Die Schrift GROENLANDIA bringt diese Projektion in eine historische Architektur, die einst selbst für Macht, Abgrenzung und Verteidigung stand. Es ist eine Begegnung zweier Inseln, über Tausende Kilometer hinweg. Die Arbeit richtet sich außerdem an ein vielfältiges Publikum: an Vorbeifahrende, Zufällige, Fragende. Ob flüchtig oder reflektiert, zustimmend oder irritiert: Jede Reaktion ist Teil des Werks“, so der Künstler Leander Schwazer.

Bis zum 30. Jänner sind in den Vitrinen des Vereins LURX (Raum für Kunst und Kultur) in der Sterzinger Altstadt rund um die Uhr Werke von Alexander Wierer und Daniela Capaldo zu sehen, darunter ein UFO am Bildstöckel, Tiroler Schnitzkunst und ein französischer Schlagstock. Copy-Paste-Kultur und traditionelles Handwerk. Zwischen Installation, Skulptur, Tanz – ein Griff in das Geflecht der Gesellschaft.

Reunion-Konzert von „Trinciato Forte“, einer Südtiroler Kult-Band
Am 11. Oktober fand im Kulturzentrum „casArci” in Sterzing in Zusammenarbeit mit ARCI Sterzing ein Reunion-Konzert der Band „Trinciato Forte“ statt. Auf Initiative von Gianni Ghirardini kamen die Mitglieder der historischen Band nach Jahren wieder zusammen und boten ihren zahlreichen begeisterten Fans eine „Zeitreise” mit Bildern, Geschichten, vor allem aber Musik und Emotionen. Gianni Ghirardini, Werner „Haifisch“ Heidegger und Roland Egger, begleitet von zahlreichen Künstlern aus dem In- und Ausland und in Zusammenarbeit mit Jack Alemanno, ließen gemeinsam die Geschichte der Band Revue passieren, bezogen das Publikum mit ein und sorgten für humorvolle und kabarettistische Momente. Die Fans ließen sich von den Songs mitreißen und erinnerten sich an ihr eigenes Leben und an die erzählten Jahre.
Anfang der 1980er Jahre trafen sich Gianni Ghirardini und Werner „Haifisch“ Heidegger, die zusammen mit Schlagzeuger Hans Rainer aus Sterzing bereits „musikalische Partner” in der „Gianni Ghirardini Blues Band“
waren, um zu spielen und neue Klangwelten zu erkunden. Haifisch schlug Gianni vor, zu sammen mit dem Schlagzeuger, Sänger und
Bei den folgenden Proben, die in einem Holzhäuschen in Maibad stattfanden, versuchte

Mundharmonikaspieler Rainer Hüller, der kurz zuvor nach Sterzing gekommen war und dort beruflich tätig war, eine neue Formation zu gründen.
ling auf der Grundlage von Triolen zu entkommen, und schlug ein rhythmisches Konzept vor, das eher dem Funk ähnelte. Auf der Grundlage dieser rhythmischen Wahrneh-



mung komponierte Haifisch ein Riff, das zum Rückgrat von Kompositionen wie „Pispisalla, non se pol” wurde.
Die Band brauchte nun einen Frontmann. Diese Rolle übernahm der Sänger Moreno Facen aus Brixen. Mit ihm nahm die Formation Gestalt an und suchte nach einer neuen Bühnenenergie. Der Probenraum wurde in der Folge auf einen Bauernhof in Vahrn verlegt, der Schwerpunkt der Band verlagerte sich nach Brixen, wo Gitarrist Paolo Gabos und Percussionist José Russo hinzukamen. Nun war die Gruppe fast komplett; es fehlte nur noch ein Bläser, dessen Part Saxophonist Sandro Miori aus Bozen übernahm.
In den frühen 1980er Jahren war die Band mit Konzerten in der Region und in Deutschland aktiv, nahm an Open-Air-Veranstaltungen teil und erlebte eine legendäre Tournee: Protagonist war auch ein Bus mit 40 Plätzen ohne Sitze, der mit Matratzen ausgestattet
und so zum „Hotel” der Band und ihrer Fans wurde.
Als Paolo Gabos zum Militärdienst eingezogen wurde, wurde er durch Gitarrist Werner „Lucky” Bauhofer aus Bozen ersetzt.
Am 22. und 23. Oktober 1982 fanden die letzten Konzerte der Band mit Rainer Hüller am Schlagzeug statt. Im oberbayerischen Ainring war auch Schlagzeuger und Sänger Roland Egger aus Olang im Publikum, der bald eine entscheidende Rolle in der Geschichte der Band spielen sollte.
Nach der Rückkehr von Rainer Hüller nach Deutschland veränderte sich die Band erneut. Gründer Gianni Ghirardini und Werner „Haifisch“ Heidegger blieben und holten Roland Egger zunächst als neuen Schlagzeuger dazu. Später löste sich die Band jedoch auf, Moreno kam immer seltener in den legendären Probenraum in Vahrn und die anderen Mitglieder waren mit anderen Aktivitäten
beschäftigt. So beschloss man, das Abenteuer und die musikalische Suche mit einem neuen Trio fortzusetzen, in dem Roland nicht nur Schlagzeuger, sondern auch Leadsänger sein würde. Das Trio ließ sich nun in einem alten, unbewohnten Haus der Brüder Werth in Brixen in der Nähe des Hotels „Tonon“ nieder, wo sich die Band oft vor ihren Auftritten traf. Damals schlug Roland auch vor, die Besetzung um die Klänge eines „Fender Rhodes“ zu erweitern.
Kurz darauf stießen Sandro Melchiori, Keyboarder aus Bruneck, der modernere Klänge in die Band einbrachte, und Percussionist Daniele Zampini, ebenfalls aus Bruneck, hinzu. So entstand die neue „Trinciato Forte Electric Blues Band“. Die Formation trat in der Region und in Venetien auf und hatte im Oktober 1985 die Ehre, das Konzert von Stanley Clarke und seiner Band in Traunstein zu eröffnen. Die Band wurde später durch Sängerin Trixi Mellauner aus dem Pustertal bereichert und verlegte ihren Probenraum nach Olang, wo sie in dieser Besetzung bis 1986 aktiv blieb. Nach einer langen Pause kehrte „Trinciato Forte” in den 1990er Jahren als Trio zurück: Roland Egger (Schlagzeug und Gesang), Werner „Haifisch“ Heidegger (Bass und Gesang) und Gianni Ghirardini (Akustikgitarre). Diese Formation bot ein jazzigeres Repertoire und läutete damit eine neue lange Saison der Band ein. Das letzte Konzert von „Trinciato Forte“ fand 2018 in Kaltern statt.

Die Eisacktaler Deutschrock-Band Frei. Wild mit Frontman Philipp Burger und Christian Forer „Föhre“ aus Thuins am Schlagzeug sind nach mehrjähriger Schaffenspause zurück. Zurück im großen Showgeschäft. Mit durchschlagendem Erfolg.

Ihre neue, im November veröffentlichte Doppel-CD „Immer unter Feuer“ mit zwei mal zwölf Songs landete auf Anhieb auf Platz 1 in den deutschen Album-Charts. Mit ihrem 18. Studioalbum katapultierten sich die vier mehrfach mit Platin- und Gold-Auszeichnungen versehenen Deutschrocker noch vor der spanischen Sängerin Rosalia und Superstar Taylor Swift an die Spitze der deutschen Albumcharts. Angekündigt als das „vielleicht sogar stärkste Kapitel“ ihrer beinahe 25-jährigen Bandgeschichte, sollte die Hardrockband recht behalten. Es ist der 10. Platz-1-Award für ein Studioalbum.
Ab Mai 2026 ist die Band mit ihrem neuen Programm wieder on Tour – in den größten Hallen Deutschlands.

„Tschaka-Laka“ –und kein Auge blieb trocken
Der österreichische Kabarettist, Moderator, Schauspieler und Blues-Musiker Markus Linder gastierte im Oktober im casArci in Sterzing. Dabei präsentierte er sein zehntes Comedyprogramm zum 60. und letzten Mal: „Tschaka-Laka – die Sprache der Musik“ – ein sehr gelungener und äußerst amüsanter Abend. Linder entschlüsselte die Sprache der Musik, begab sich auf eine Reise durch unser Klang-Universum und gab dabei Antworten auf die Fragen „Wie funktioniert ein Ohrwurm?“, „Was ist ein Rhythmus, bei dem man mit muss?“, „Was macht die Magie des ‚Toast Hawaii‘ aus?“, „Wie kann Musik zum Erfolg einer langjährigen Ehe beitragen?“, „Warum ist Tirol das meistbesungene Sehnsuchtsland der Musikgeschichte?“, „Warum ist das Zillertal das Mekka der Unterhaltungsmusik?“ Und wenn Markus Linder dann neben Keyboard, Flügel, Melodika und Ukulele mit Ganzkörpereinsatz seinem Idol Dean Martin dicht auf den Fersen den Dancefloor rockte, blieb keine Auge trocken.

Bühne frei für „Wipptaler Stadtmusikanten”
Ein besonderes Jubiläum steht bevor: Das „Theater mit Herz“ der Initiative „Zeit schenken“ feiert am 3. Dezember sein fünfjähri-

bereits seit Monaten auf Hochtouren, die Stimmung im Probenraum ist voller Vorfreude und eines ist schon längst sicher: Das Publikum darf sich auf einen bewegenden und zugleich heiteren Theaterabend freuen. Im Mittelpunkt des Jubiläumsprogramms steht die Neuinszenierung „Die fünf Wipptaler Stadtmusikanten mit Herz“, die im Stadt-
theater Sterzing zur Aufführung kommt. Ein besonderes Highlight der Jubiläumsausgabe wird eine eigens einstudierte Tanzeinlage, die dem Abend eine magische Note verleiht und symbolisch daran erinnert, wie viel Bewegung, Freude und Herzblut in dem Projekt stecken.
Mit diesem Abend bedanken sich alle Mitwirkenden bei ihrem Publikum, bei den vielen Unterstützern, vor allem der Stiftung Südtiroler Sparkasse, und bei allen, die in den vergangenen fünf Jahren mitgespielt, geholfen, begleitet oder einfach nur applaudiert haben. Einlass ist ab 17.30 Uhr, die Vorstellung beginnt um 18.00 Uhr. Im Anschluss an das Theaterstück lädt die Initiative zu einem gemeinsamen Umtrunk im Foyer – ein geselliger Ausklang, der ganz im Zeichen des Miteinanders und der Dankbarkeit für fünf Jahre „Theater mit Herz“ steht.


Am 13. Dezember lädt die Brassband Wipptal gemeinsam mit dem VSM-Bezirk Sterzing zu einem außergewöhnlichen Konzert ins Stadttheater Sterzing. Unter dem Motto „Faszination Blasmusik“ stehen das Holzblasorchester WippWinds und die Jugendbrassband Wipptal im Mittelpunkt.
Im ersten Konzertteil präsentiert sich das Holzblasorchester WippWinds, das in diesem Jahr vom VSM-Bezirk Wipptal gegründet wurde. Vertreten sind dort Klarinetten, Querflöten, Fagotte, Saxophone und Oboen, unterstützt von Schlagwerk. Es bietet den Musizierenden Gelegenheit, außerhalb ihrer Musikkapellen gemeinsam zu musizieren und sich fortzubilden. Da es für diese reine Holzbesetzung bisher nur wenig Literatur gibt, wurde eine Komposition beim Südtiroler Komponisten Daniel Pupp in Auftrag gegeben, die an diesem Abend uraufgeführt wird. Weitere Nord- und Südtiroler Komponisten – Gottfried Veit, Michael Wurzer, Michael Schöpf und Armin Kofler – ha-
ben eigene Arrangements aus gearbeitet.
Im zweiten Teil übernimmt die Jugendbrassband Wipptal die Bühne. Das 2023 gegründete Ensemble möchte junge Musiker für die Brassband-Kultur begeis tern und gleichzeitig den Fort bestand der Brassband Wipptal sichern. Mit energiegeladenem Blechbläserklang und moderner Literatur schlägt sie die Brücke zwischen sinfonischem Ausdruck und zeitgenössischem Sound. Beide Formationen stehen unter der Leitung von Bezirkskapell meister Joachim Bacher, der mit diesem Konzert seine musikali sche Vielseitigkeit unter Beweis stellt.
Die Konzertkombination aus Holzblasorchester und Brass band ist eine Premiere in Süd tirol und weit darüber hinaus. Das Publikum darf sich auf einen kontrastreichen Abend zwischen sanften Holzklängen und kräfti gem Blechsound freuen. Konzertbeginn ist um 20.00 Uhr. Der Eintritt ist frei (freiwillige Spende und freie Platzwahl). bar

Teil 4
Der Begriff „Zeitenwende“ ist vor dem Hintergrund des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine und der vom ehemaligen deutschen Bundeskanzler am 27. Februar 2022 im Bundestag gehaltenen Rede in aller Munde und beschreibt signifikante gegenwärtige Verwerfungen und Bruchlinien innerhalb der europäischen Sicherheitsarchitektur und des internationalen Völkerrechts. Zeitenwenden gab es jedoch immer schon, Umwälzungen und Veränderungen bestimmen seit jeher den eigenwilligen Lauf der Geschichte. Die Betrachtung der Vergangenheit lehrt den Historiker, dass kaum etwas von Dauer ist, dass ein ewiges Auf und Ab, ein ewiger Wechsel der Dinge Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft beherrschen. Völker, Kulturen und Gesellschaften entwickeln und wandeln sich, gelangen zivilisatorisch zur Höhe, sinken, verschwinden und gehen in anderen auf. Was blieb von den großen Weltreichen und Zivilisationen der Geschichte und deren Akteuren, die sie formten und durch sie gleichsam geformt wurden? Nichts als eine große Erinnerung und ein Nachwirken ihres Daseins. Die Geschichte aber lehrt uns, die Verhältnisse und das Geschehen unserer Zeit zu verstehen und jene Möglichkeiten zu erahnen, die noch fern in der Zukunft liegen. So erweist sich der Blick zurück in die Vergangenheit stets als lohnend, erinnert sie uns doch auch an jene große Zeitenwende vor etwas mehr als fünfhundert Jahren, als sich in Europa um 1500 das Mittelalter dem Ende zuneigte und eine neue Zeit anbrach. Umbrüche und Neuerungen forderten die Menschen und Gesellschaften und waren auch damals mit Ängsten, Hoffnungen und Wünschen verbunden.
I Harald Kofler
Handelswege und -routen durchzogen in der beginnenden Neuzeit ganz Europa und auf diesen zirkulierten Waren aller Art, vor allem Getreide, Öl, Wein, Alaun, Vieh, Textilien, aber auch Erze wie Silber, Blei oder Kupfer. Der Getreidehandel galt als besonders ertragreich und war durch die Seerepublik Venedig, deren Anfänge im 7. Jahrhundert liegen, monopolisiert worden. Viele der transportierten Güter waren zunehmend lebensnotwendig und mussten über weite Distanzen und unter schwierigsten Bedingungen transportiert werden. Niedrige Reisegeschwindigkeiten, schlecht instand gehaltene und unsichere Straßen und Wege sowie unzureichende Transportmittel forderten Fuhrleuten und Händlern viel ab.
Seit der Antike viel befahrene und begangene Verkehrsrouten verloren am Beginn des 16. Jahrhunderts allmählich ihre Vorrangstellung, so auch in Tirol. Die alte Süd-Nord-Verbindung durch das Etschtal über Verona, Trient, Bozen, Meran und den Reschenpass nach Augsburg mit der Gabelung bei Bozen den Kuntersweg entlang durch das Eisacktal über den Brenner und den Seefelder Sattel in das schwäbischbayerische Alpenvorland verlaufende ehemalige römische „Via Claudia Augusta“ verlor einen Teil ihrer Bedeutung und wurde durch die von Venedig über Treviso, Cadore und Ampezzo in

Die Straße führte über Toblach westwärts nach Mühlbach und von dort weiter zur Brennerstraße. Der Brenner wurde zum wichtigsten alpenquerenden Pass und die „Salzstraße“, die über Patsch, Ellbögen und Lans nach Hall führte, gewann an Bedeutung. In Hall wurden die Waren von den Fuhrwerken auf Flöße und Lastkähne umgeladen und flussabwärts – die Strömung des Inn ausnützend – weitertransportiert. Flussaufwärts hingegen mussten Flöße und Lastkähne „getreidelt“, d. h. gegen die Flussrichtung von Tieren oder Menschen gezogen werden, erreichten Hall von Rosenheim kommend in acht, von Wien kommend in ungefähr vierzehn Tagen. Salz aus der Saline in Hall und Erze aus den Tiroler Montanrevieren – auch jene von Gossensaß, Pflersch und dem Schneeberg – fanden so ihren Weg nach Süddeutschland und Ostösterreich. Ein großer Teil des Warenaustausches zwischen den oberitalienischen Seestädten und den großen Handelszentren nördlich der Alpen verlief über den Brenner- und Reschenpass. Venedig und Genua verstanden es, über viele Jahrhunderte ihren erstrangigen Platz im internationalen Waren- und Geldverkehr zu behaupten. Die Lagunenmetropole spielte dank der Stabilität ihrer Währung eine dominierende Rolle auf den großen Geldmärkten und den Venezianern gelang es, die Handelsströme mit Silber, das u. a. aus Tirol kam, zielbewusst auf


den eigenen Markt zu konzentrieren. Die Verfügbarkeit von großen Mengen an Silber war notwendig, um Waren in den Hafenstädten des östlichen Mittelmeeres, der sogenannten „Levante“, und dem Orient von den dortigen Händlern kaufen und weiter nach Mittelund Westeuropa transportieren zu können.
Das Silber lag im Herzen der Alpen und wurde spätestens am Beginn des 15. Jahrhunderts in immer größerem Stil abgebaut.
Die Silber- und Bleibergbaue von Gossensaß, Pflersch und dem Schneeberg sind, wenn man von den prähistorischen und antiken Zeiten absieht, erstmals im 13. Jahrhundert historisch nachweisbar. 1427 wird der gesamte Bergbau in Gossensaß und Umgebung durch die Aufrichtung einer Bergbauordnung auf eine solide rechtliche Grundlage gestellt. Der Gossensasser Bergbau wurde zum Vorbild für alle anderen Tiroler Bergbaureviere und bildete die Grundlage für den bedeutenden Bergbau in Schwaz. Das Berggericht Gossensaß-Sterzing gilt als das älteste Berggericht Tirols. Der Amtssitz des Bergrichters befand sich bis gegen Ende des 15. Jahrhunderts in Gossensaß und wurde schließlich – da 1479 der Schneeberg an das Berggericht Gossensaß angegliedert worden war – nach Sterzing verlegt. 1468 waren der Bergrichter und die Geschworenen von Gossensaß in Schwaz, um die dortigen Bergbauverhältnisse zu überprüfen und ein Gutachten darüber abzugeben. Während Schwaz die große Zeit des Bergbaus erst bevorstand, waren in den überaus alten Bergbauen von Gossensaß,
Pflersch und dem Schneeberg schon viele montanistische Erfahrungen gesammelt worden. Im Verlauf der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts verlagerte sich die Produktion zunehmend von Silber auf Blei, da in Schwaz umfangreiche Silbervorkommen, sogenannte Fahlerze, entdeckt worden waren. Zum Ausbringen des Silbers aus den kupferhaltigen Gesteinen war beim Schmelzprozess die Zugabe von Blei notwendig. Dieses Blei wurde nun hauptsächlich in den Bergbauen des südlichen Wipptales gewonnen und über den Brenner nach Schwaz transportiert.
Ein halbes Jahrhundert später setzte jedoch der unaufhaltsame Niedergang der Silber- und Bleiproduktion ein. Der Abbau im Hochgebirge bedurfte zunehmend kapitalintensiver Investitionen, zugleich war jedoch der europäische Silberpreis – verursacht durch den Import enormer Silbermengen aus der „Neuen Welt“ –deutlich rückläufig, weshalb der Bergbau für die ehemaligen Großgewerken und traditionsreichen süddeutschen Handelshäuser zu einem immer größeren Wagnis wurde. Die Gewerken waren nicht mehr imstande, die Gruben und Stollen gewinnbringend zu betreiben, und so musste der Landesfürst zunehmend Fronbefreiungen gewähren, um den Bergbaubetrieb einigermaßen aufrechterhalten zu können. Zudem mehrten sich am Ende des 16. Jahrhunderts Beschwerden über Engpässe bei der Versorgung mit Fleisch und Getreide. Bereits 1558 war von der landesfürstlichen Kammer der „Österreichische Berg- und Schmelzwerkshan-

del“ eingerichtet worden. Dieser war zum einen als Gegengewicht zu den süddeutschen Großgewerken geschaffen worden, zum anderen sollte er einen plötzlichen Abbruch der Abbautätigkeiten und den damit verbundenen sozialen und ökonomischen Verwerfungen abmildern. Tatsächlich kam es gegen Ende der 2. Hälfte des 16. Jahrhunderts zum Zusammenbruch der alten Handelsgesellschaften, die gegen Ende des 15. Jahrhunderts und am Beginn des 16. Jahrhunderts einen kometenhaften Aufstieg hingelegt hatten. Die Fugger aus Augsburg sind dafür beispielhaft, hatten sie doch innerhalb von nur drei Generationen einen atemraubenden Aufstieg hingelegt und sich von einfachen Webern im 14. Jahrhundert zum dominierenden Handelskonzern im 15. Jahrhundert entwickelt. Bergbau, Warenhandel und Geldgeschäfte bestimmten ihr Geschäftsfeld in ganz Europa. Der Einfluss dieser Familie entschied über politische Karrieren, ihre Kredite bestimmten Krieg und Frieden. Sie finanzierten Päpste und Kaiser und selten zuvor hatte ein einzelnes Unternehmen eine solche Machtfülle in Europa erlangt. Die Entdeckung der „Neuen Welt“ veränderte jedoch den Handel und lenkte „alte“ Handelsströme allmählich vom Mittelmeer zum Atlantik um. Gegen Mitte des 16. Jahrhunderts geriet das Unternehmen zunehmend in Schwierigkeiten, da einerseits die habsburgische Territorialpolitik immer größere Geldsummen verschlang und den Fuggern vermehrt Kredite abverlangte, andererseits erwiesen sich die Verbindungen zum katholi-
schen Herrscherhaus zunehmend als Nachteil im Handel mit den protestantischen Ländern. Der Schmalkaldische Krieg (1546 –1547), den Kaiser Karl V. (1519 – 1556) um der Glaubenseinheit willen gegen zahlreiche protestantische Reichsstädte führte, war von den Fuggern mit einem großen Kredit mitfinanziert worden. Der Schmalkaldische Bund –der Zusammenschluss protestantischer Reichsfürsten – bedrohte damals auch Tirol. Ein Aufgebot von etwa tausend Gossensasser und Schneeberger Bergleuten war unter der Führung des Bergrichters an die Ehrenberger Festung bei Reutte beordert worden. Dort wurden sie vorwiegend zum Schanzenbau eingesetzt und sollten helfen, die Ehrenberger Festung zu verteidigen. Ein Jahrzehnt später schädigte der spanische Staatsbankrott 1557 das Unternehmen der Fugger beträchtlich, doch verhinderte das gewaltige Familienvermögen noch einen Bankrott. Das Augsburger Handelshaus hielt sich tatsächlich weitere hundert Jahre und überstand sogar die Wirren des Dreißigjährigen Krieges (1618 –1648). Im Jahr 1657 verkaufte das Unternehmen schließlich seine Anteile am Bergwerkshandel in Tirol an den österreichischen Staat und stellte 1658 seine Tätigkeit ein.
Ein Weltunternehmen und der Silberreichtum aus den Tiroler Bergen waren zum Erliegen gekommen. So hatten sich Welt und Zeit gewandelt ...
von Karl-Heinz Sparber

1947 ging in Corvara der erste Sessellift Italiens in Betrieb. Ein Jahr später folgte die Errichtung der Liftanlage in Zirog. Damit erlebte der Tourismus im Brennergebiet nach den schweren Kriegsjahren neuen Aufschwung. Mit dem Zug reisten die ersten Skifahrer zur Haltestelle Brennerbad und gingen dann zu Fuß weiter zur Talstation, wo sie oft lange Warteschlangen antrafen. Die langen Wartezeiten wurden mit dem wunderschönen Skigebiet auf der Ziroger Alm belohnt.
Italienische
Skimeisterschaften in Zirog
Da Zirog meist schneesicher war und eine herausfordernde Abfahrt versprach, wurden hier erste Skirennen vergeben. Bereits im dritten Betriebsjahr wurden vom 1. bis zum 4. März 1951 die allgemeinen italienischen Skimeisterschaften ausgetragen. Für Sterzing (vorbildliche Organisation durch den WSV Sterzing, Unterkunft, Verpflegung, Bustransporte nach Zirog …) war dies ein Riesenereignis, war es doch für einige Tage das sportliche Zentrum. „Fliegende Pfeile auf einer der größten Abfahrtsstrecken Europas“ und „Fachleu-
te behaupten, es wäre die beste Stecke Europas“, schwärmte die
fahrerinnen, von denen zwölf im Ziel ankamen (verkürzte Stecke,

Tageszeitung „Dolomiten“ überschwänglich. Den Berichten zufolge arbeiteten täglich 30 bis 40 Skifahrer auf der Strecke, um diese für die großen Rennen fit zu machen. Über 100 Senioren, gegen 20 Damen und 40 bis 50 Junioren sollten bei diesen alpinen Meisterschaften teilnehmen. Am Start für die spektakuläre Talabfahrt auf 2.350 m unterhalb der Flatschspitze (3.200 m Länge, 1.100 m Höhenunterschied) standen schließlich 53 wagemutige Abfahrer, die in etwa drei Minuten über die steile Piste hinunterrasten, und 19 Ab-
Start unterhalb der Enzianhütte, Länge 2.900 m, 609 m Höhen-

Auch im Sommer war und ist Zirog ein beliebtes Wanderparadies (Postkarte 1985)
unterschied). Der Sieg in der Königsdisziplin ging jedoch nicht an die Favoriten. Zeno Coló war
abwesend, Karl Gartners Kondition ließ es nicht zu – er war erst Tage zuvor von Oslo (Holmenkollen) nach Mailand gereist, von dort mit dem Zug nach Sterzing gefahren und direkt auf seine Brettln gestiegen für das Rennen am 1. März, doch er war zu müde und schied in der letzten Kurve aus. Italienmeister in der Abfahrt wurde der 37-jährige „schon glatzete“ Rolando Zanni aus Cervinia, Josef Plattner vom WSV Sterzing errang den 17. Platz.
Das Skigebiet Zirog wird aufgelassen
Im Jahr 1986 wurde der Betrieb der Liftanlagen in Zirog eingestellt. Grund dafür war die zunehmende Konkurrenz der großen Skigebiete (Ratschings, Roßkopf, Ladurns) und auch der Umstand, dass eine Erneuerung der in die Jahre gekommenen Anlagen viel zu teuer gewesen wäre. Somit wurden die Anlagen teilweise abgebaut, die Talstation steht bis heute. Ähnlich erging es vielen kleinen Skigebieten und Aufstiegsanlagen im Wipptal: Die alten Tellerlifte auf der Sternwiese in Sterzing, auf dem Flainer Hügel bei Schloss Moos, in Pfitsch (St.


Im März 1951 fanden in Zirog die Ski-Italienmeisterschaften statt.

Das Werbeplakat schwärmte zweisprachig davon, dass Zirog in nur zwölf Minuten mit dem Lift erreichbar sei.
Jakob), Kalch (Panoramalift) und Innerpflersch waren nicht mehr rentabel, hatten Finanzprobleme oder litten unter Schneemangel. Landesweit wurden aber auch größere Skigebiete aufgelassen: Schneiderwiesen in Seit bei Leifers (1979), Tall-Hirzer in Passeier (1984), Walten in Passeier (1986), Larchwiesen und Rats- berg in Toblach (1994), Taser bei Schenna (1996), Hühnerspiel in Gossensaß (1991), Walde in Welsberg (1998), Maurerberg in St. Martin in Thurn (1999).
Vom Ziroger Manndl
Ein weitum bekanntes und in Sagenerzählungen öfters erwähntes Kasermanndl lebte auf der Ziroger Alm, daher „Ziroger Manndl“ genannt. Hermann Holzmann sammelte Sagen aus dem Wipptal, indem er über 20 Gewährsleute befragte und die Erzählungen der meist älteren Wipptaler niederschrieb. Der alte Lutzerbauer Franz Saxer aus Vals (1850 – 1939) erzählte, dass sein Großvater in jungen Jahren (um 1790) auf dem Wolfenhof am Brenner als Hüterbub lebte. Einmal musste er im Herbst auf die Ziroger Alm hinauf, wo er auf der Riedl-Kaser durch den unteren Spalt der Türe die kleinen Füßlein des Ziroger Manndls gesehen hatte. Ein anderer Hirte, der Elzenbaumer Viktl, übernachtete im Rieder Heustadel auf der Alm, als gegen drei Uhr ein wilder „Loter“ auftauchte und dann im tiefen Schnee den Berg hinaufwatete. Am nächsten Morgen fand der Hirte jedoch keine Spuren, obwohl er selbst bis an die Hüften im Schnee einbrach. Beim Ziroger Manndl scheint es sich nicht um ein Wichtele, sondern um einen verbannten Geist gehandelt zu haben. Tatsächlich hatte noch niemand das Ziroger Manndl wirklich gesehen, weshalb es auch keine Abbildungen von ihm gibt. Das unglücklich verliebte Männlein, von Beruf Müller (oder Schneider?), soll sich aus Wut über die Zurückweisung der Liebsten neben dem Käsekessel mit einer „Goasl“ erhängt haben. Zur Strafe wurde dann der Geist als Kasermanndl auf die Ziroger Alm verbannt, wo es heute noch herumgeistert. Ursprünglich hatte es auf der Straße bei Schelleberg sein Unwesen getrieben. Aufwärts hielt es die schweren Fuhrwerke zurück, indem es sich in die Speichen hängte, und abwärts schob das riesenstarke Männlein, sodass Pferde und Wagen oft zertrümmert wurden. Auf der Ziroger Alm soll es riesige Steine vom Joch auf den Almboden gerollt haben, die es am nächsten Tag wieder hinauftragen musste. Von der Hühnerspiel-Spitze soll es öfters heruntergeschrien haben: „Ach! Ist denn noch nit bald der jüngste Tag?“
Um die ehemalige Bergstation mit der Ziroger Alm (1.762 m) hat sich ein kleines Almdorf mit Chalets entwickelt.

nen Wanderungen geradezu ein. Entlang des Ziroger Höhenweges kann man in 1 ½ Stunden bis zur Hühnerspielhütte (1.868 m) weiterwandern.
Auch wenn die Seilbahnen seit nunmehr vier Jahrzehnten stillgelegt sind, so ist das Gebiet um die Ziroger Alm immer noch ein beliebter Treffpunkt für zahlreiche Tourengeher. Vom Brennerwolf ausgehend führen verschiedene Wanderwege (Nr. 11 und 12) zur Ziroger Alm, vorbei an der Luegeralm, Gröbneralm, Leitneralm und Enzianhütte.
Im Sommer ist die Enzianhütte (1.894 m) ein geeigneter Ausgangspunkt für Bergtouren auf den Wolfendorn (2.776 m), die Flatschspitze (2.566 m), die Rollspitze (2.850 m) oder das Hühnerspiel (früher Amthorspitze, 2.748 m). Auch für Mountainbike-Touren ist Zirog und Umgebung ein Paradies (z. B. über das Schlüsseljoch nach Pfitsch).
Im Winter startet entlang der Zirogerstraße eine der längsten Rodelbahnen des Wipptales hinunter bis zum Kreithof ober-

In der Riedl-Kaser wurde das Ziroger Manndl angeblich von einem Hüterbub gesehen.
halb der Brenner-Staatsstraße. Das Almdorf bei der Ziroger Alm (1.762 m) und die Enzianhütte sind im Sommer für Anrainer auch über die gut ausgebaute Forststraße von Brennerbad aus erreichbar.
Die tiefer gelegene Zirogalm und die Riedl-Kaser-Alm laden zu klei-

Im Jahr 2026 feiert die Roßkopf-Seilbahn ihr 60-jähriges Bestehen. Zu diesem Anlass möchte die Neue Rosskopf GmbH eine Publikation gestalten, welche die Geschichte des Roßkopfs mit vielen Bildern und Erinnerungen lebendig werden lässt. Gesucht werden Privatfotos, die im Zusammenhang mit dem Skigebiet stehen, etwa von Ausflügen, Skitagen, Bergfahrten oder besonderen Ereignissen. Besonders willkommen sind Aufnahmen aus den Jahren 1950 bis 1990, die ein Stück Sterzinger Geschichte widerspiegeln und zeigen, wie sich das Gebiet und seine Menschen im Laufe der Jahrzehnte verändert haben.
Wer solche Fotos besitzt, kann sich gerne bei der Neuen Rosskopf GmbH melden oder die Bilder auch in digitaler Form zur Verfügung stellen. Selbstverständlich werden alle Originale sorgfältig behandelt und auf Wunsch zurückgegeben. Die Sammlung des Materials läuft noch bis Mitte März 2026.
Kontakt: Tel. 0472 765521, info@rosskopf.com

Mit dem Zertifikat „Hallo, Qualität!“ zeichnet das Amt für Bibliotheken und Lesen jene Schulen aus, die ein Audit durchlaufen und die Qualitätsstandards des Amtes erfüllen. Diese Auszeichnung wurde der Schulbibliothek des OSZ Sterzing „Michael Gaismair“ zum zweiten Mal zuteil. Unter anderem werden besonders die Qualität des Medienbestandes, die Nutzerfreundlichkeit, die Einrichtung und die didaktischen Angebote im Bereich Leseförderung und Mediennutzung bewertet. Im Frühjahr 2025 wurde das Audit durchgeführt, Mitte Oktober verlieh die Amtsdirektorin Marion Gamper das Zertifikat „Hallo, Qualität!“ an die Schulbibliothek. Verbunden sind damit auch regelmäßige finanzielle Zuwendungen.

„Kopffreibiken. Bikepacking für Manager“ – so nennt sich das unlängst im Eigenverlag erschienene Buch des in Mareit lebenden Manager-Ehepaares Melanie Kaindl und Robert Brunner. Die Publikation richtet sich an alle, die „wenig Zeit, viel Verantwortung –und dennoch den Wunsch nach Klarheit, Kondition und neuer Kraft haben“. Wobei die beiden Autoren jeden als Manager verstehen – als Manager ihres eigenen Schaffens und Lebens.
Melanie Kaindl stammt aus dem Schwarzwald, ist diplomierte Sportökonomin und leitet heute das globale Management eines Weltmarktführers in der Holzindustrie.
Der Sterzinger Robert Brunner ist studierter Betriebswirt, Weltmeister im Wildwasser-Rafting und COO in einer Wipptaler Baufirma. Seit 2017 verheiratet, tauschen beide regelmäßig den Schreibtisch gegen den Sattel und erleben die Welt genussvoll auf dem Radl in Zeitlupe, abseits jeglichen Leistungsdrucks.
Reich gespickt mit persönlichen Anekdoten erzählt das mit zahlreichen Farbbildern versehene Buch nach
einleitenden Einblicken in das Leben einer Managerin und eines Managers kurzweilig von zwölf BikepackingTrips durch verschiedene Regionen Italiens und Sehnsuchtsorte Europas. Als notwendigen Ausgleich zum Alltag, als mentale Auszeit, um „einfach mal wieder vom Schreibtisch aufzustehen, aufs Rad zu steigen und den Kopf frei zu fahren“, um dann wieder „fokussierter, gelassener und gesünder durch den Job zu gehen“. Im Anhang jeder Tour finden sich verschiedene nützliche Tipps und Tools zu Vorbereitung, Training, Etappenplanung und vielem mehr.
Ein humorvoller und motivierender Ratgeber für alle, die Kondition und Kraft tanken wollen – auf zwei Rädern und mit leichtem Gepäck. Und die dem Hamsterrad zumindest zeitweise entkommen wollen.
Das Buch ist als Taschenbuch über den Onlineshop unter www.kopffreibiken.com bzw. auf Amazon erhältlich.

Auch in diesem Sommer stand für viele große und kleine Leser ein Besuch in der Bibliothek Mareit wieder ganz oben auf der Liste der liebsten Freizeitbeschäftigungen. Bereits vor Schulende startete die Bibliothek mit der beliebten Aktion „Bücher-Bingo“ und bot damit allen Interessierten die Möglichkeit, sich vor dem Sommerurlaub noch schnell ein spannendes Buch zu sichern und gleichzeitig mit dem ersten BingoKärtchen in die Leseaktion zu starten. Für viele war damit der Grundstein gelegt: Nach der Rückkehr aus den Ferien ließen sich die restlichen sieben Kärtchen entspannt und mit frischer Energie sammeln. Insgesamt holten sich 69 Teilnehmer eine Bingo-Vorlage ab, wodurch an jedem Ausleihtag reger Betrieb herrschte. Die
Mitarbeiterinnen kamen dabei zwar ordentlich ins Schwitzen, konnten aber stets zufrieden und vor allem dankbar für die große Begeisterung der Leser die Türen schließen.
Bereits den ganzen Sommer über war das Bibliotheksteam unterwegs, um bei Betrieben um Sachpreise für die im Herbst angesetzte Abschlussverlosung anzufragen. Der Einsatz zahlte sich aus: Auch heuer konnte jedem Teilnehmenden, der die Vorlage vollständig abgegeben hatte, ein attraktiver Preis überreicht werden. Die feierliche Übergabe fand vor kurzem im Vereinshaus von Mareit statt. Ein besonderes Highlight war auch in diesem Jahr der Hauptpreis: Der sechsjährige Maxim Montalto durfte sich als letzter Gewinner

vom Bibliotheksteam
der aus 54 korrekt abgegebenen Vorlagen über einen von der Gemeinde Ratschings gestifteten Einkaufsgutschein freuen. Ein besonderer Dank gilt neben den zahlreichen Sponsoren dem Amt für Bibliotheken und Lesen, das der Bibliothek den Sommer über erneut Tonie-Figuren zur Verfügung stellte. Diese erwiesen sich einmal mehr als wahrer Publikumsmagnet und sorgten für zusätzliche Besucherfrequenz.

Am 25. Oktober fand in der Stadtbibliothek und im Stadttheater Sterzing das große Lesefest zum Abschluss der Wipptaler Sommerleseaktion „Mit Büchern hoch hinaus – wir erlesen uns den Zwölferturm“ statt. Die Aktion hatte am 26. Mai begonnen und endete am 27. September, mit dem Ziel, gemeinsam den 46 m hohen Zwölferturm Buch um Buch zu erklimmen. Dieses sportliche Leseprojekt richtete sich an Grundschulkinder und erstmals auch an Kindergartenkinder, um das Vorlesen zu fördern und so die Lesekompetenz nachhaltig zu stärken. Im Rahmen der Sommerleseaktion wurden stolze 3.605 Bücher gelesen, was einer erlesenen Gesamthöhe von über 90 m entspricht, also fast zwei Zwölfertürme konnten gemeinsam erlesen werden. Besonders engagierte Kinder wurden mit Buchgutscheinen belohnt. Alle Teilnehmer erhielten eine
Büchertasche als Anerkennung für ihren Ein satz.
Die nun schon dritte Wipptaler Sommerleseaktion und das ab schließende Lesefest mit einem bunten Unterhaltungsprogramm ist auch heuer wieder ein beson deres Erlebnis gewesen, das nicht nur die Lesefreude steigert, son dern auch die gelungene Zusam menarbeit der Stadtbibliothek mit den Grundschulbibliotheken sowie den Öffentlichen Bibliotheken Stil fes, Trens, Mauls, Gossensaß und Pflersch unter Beweis gestellt hat. Die Ver anstaltung unterstrich, wie wertvoll die Investition in Leseförderung ist und wie viel Freude das gemeinsame Lesen den Kindern bereitet.

Im Bild (v. l.) Viviana Penz (ÖB Mauls), Clau-
ger (Bürgermeister Sterzing), Chiara Martorelli (Stadträtin Sterzing), Heidi Prenn (Grundschule Sterzing), Ursula Alpögger (ÖB Pflersch) und Maria Ossanna (ÖB Gossensaß)

Franzensfeste

Vor 180 Jahren, am 22. Oktober 1845, wurde die Kapelle in der Franzensfeste eingeweiht. Dieses Jubiläum hat die Festung Ende Oktober gefeiert. Die Kapelle war ursprünglich dem hl. Johannes dem Täufer geweiht und bildete das geistliche Herz der Festung; heute ist sie auch der hl. Barbara geweiht. Errichtet wurde sie durch den Ingenieurhauptmann und Fortifications-Localdirector Radó von Szent-Mártony, der laut einer zeitgenössischen Quelle „durch seine Talente und seine Verwendung ein dauerndes Denkzeichen gegründet hat“. Die damaligen Chronisten bezeichneten den Bau als „vollendetes Kunstwerk“ und hoben hervor, dass sie selbst im strengen militärischen Umfeld ein Ort des Glaubens und der Besinnung war.
Die damalige Feier war von großem Aufwand geprägt: mit Musik, Prozession, Kanonendonner und
Feldmesse. „Zur Erhöhung der Feierlichkeit hatte die Feste festlich sich geziert; die Fahnen wehten, die Geschütze harrten mit Ungeduld, den Jubel donnernd im Echo der Berge wiederzugeben“, wurde die Atmosphäre damals beschrieben.
Und wie es in der historischen Beschreibung weiter heißt: „Die Kapelle wurde geweiht unter Anrufung des hl . Johannes des Täufers. Der greise Bischof rief durch die Weihe der Religion Frieden und Freude über dieses Gotteshaus herab.“
Für die Menschen der damaligen Zeit bedeutete sie mehr als nur ein sakrales Gebäude: Sie war Ort der Sammlung, der Hoffnung und des Trostes.
Ende Oktober wurde das Jubiläum bei einem Wortgottesdienst mit einer Andacht von Manuela Ciuca und Mariarosaria Severino gefeiert, musikalisch gestaltet vom Herz-Jesu-Chor von Franzensfeste.
Ende Oktober fand in der Pfarrkirche Sterzing im Rahmen des „Südtiroler Evensong 2025“ ein musikalisch wie geistlich eindrucksvoller Abend statt.
Der Pfarrchor „Maria im Moos“ Sterzing gestaltete die Feier unter der Leitung von Manuel Schiabello. Zahlreiche Besu cher füllten die Kirche und lie ßen sich von der besonderen Stimmung des Evensongs mit tragen.
Der Südtiroler Evensong, initi iert vom Verband der Kirchen musik Südtirol (VKM), ist eine vom anglikanischen Abendge bet inspirierte Form der An dacht, in der Wort, Gebet und Musik zu einer meditativen Einheit verschmelzen. Durch den Chorgesang soll den Men schen ein Raum der inneren Sammlung und des Glaubens eröffnet werden.
Walder. Ergänzt wurde das Repertoire durch Lieder aus dem Gotteslob, die den liturgischen Charakter der Feier betonten. An der Orgel begleitete Sabine Walter, während Pastoral

Das Programm umfasste Werke verschiedener Komponisten und Epochen, u.a. „Cantate Domino“ von Tobias Psaier, „Zehntausend Gründe – Komm und lobe den Herrn“ von Matt Redman, „Magnificat“ von Ignaz Mitterer, „Nunc Dimittis“ von Charles Villiers Stanford sowie „Ave Maria“ von Heinrich
assistent Simon Walter durch die Andacht führte. Der Chor überzeugte mit stimmlicher Präzision, ausgewogener Dynamik und sichtbarer Freude am gemeinsamen Musizieren. Der langanhaltende Applaus am Ende war Ausdruck der Dankbarkeit und Wertschätzung für einen Abend, der Musik und Gebet in besonderer Weise vereint hat.






Jungmusikanten, Ehren- und Altmitglieder sowie Ehrengäste zur Cäcilienfeier der Musikkapelle. Dabei wurde auf ein tätigkeitsreiches Vereinsjahr zurückgeblickt: Das Frühjahrskonzert im März, die Teilnahme am internationalen Wertungsspiel „Flicorno d’oro“ in Riva del Garda und das Saalkonzert „Eine Reise um die Welt“ im Herbst stellten dabei die Höhepunkte dar. Zudem wurde großer Wert auf eine erfolgreiche Jugendarbeit gelegt; Aushängeschild dafür waren eine überaus erfolgreiche Teilnahme am Landeswertungsspiel für Jugendkapellen in Völs am Schlern, das „JuKaWi“-Sommercamp, ein Abendkonzert im Innenhof von Burg Sprechenstein sowie das Herbstkonzert
Pflersch
gemeinsam mit der Musikkapelle Wiesen. Der vorstehende Jahr und bedankte sich bei allen Mitgliedern und Jungmusikanten für die fleißige Mitarbeit. Im Rahmen der Feier wurde Maria Jocher für ihre 15-jährige Mitgliedschaft in der Musikkapelle Wiesen geehrt. Zudem überreichte der Ausschuss die Diplome der Jungmusikerleistungsabzeichen; Paul Schölzhorn, Josef Walter, Lisa Fichter und Jakob Sparber hatten im vergangenen Jahr erfolgreich die Prüfung in der Leistungsstufe in Bronze absolviert, Moritz Mair jene in Silber. Tobias Jocher hatte beim Bundeswettbewerb „Prima la Musica“ den ersten Platz belegt.
Erfolgreiches Cäcilienkonzert
Mitte November fand im Vereinshaus von Pflersch das traditionelle Cäcilienkonzert der örtlichen Musikkapelle statt. Den Auftakt bildete die Jugendkapelle „Brennerwind“ unter der Leitung von Magdalena Keim und Viktoria Obkircher, die das Publikum mit einem starken Vorkonzert begeisterte. Anschließend präsentierte die Musikkapelle unter der Leitung von Martin Rainer ein abwechslungsreiches und anspruchsvolles Programm, das die Zuhörer im vollbesetzten Saal in den Bann zog. Mit kräftigem Applaus wurde die Kapelle für ihre Leistung belohnt. Harald Siller nahm die Gäste mit spannenden Einblicken in die Geschichte der einzelnen Musikstücke mit auf eine musikalische Reise.

Am ersten Wiesn-Sonntag marschierten insgesamt 100 Musikanten sowie 50 Schützen aus dem Nord- und Südtiroler Wipptal beim großen Trachten- und Schützenzug des Münchner Oktoberfestes mit. Die rund sieben Kilometer lange Strecke durch die Münchner Innenstadt war gesäumt von rund 250.000 begeisterten Zuschauern.
für ihre musikalischen Leistungen mit dem Leistungsabzeichen in Bronze bzw. Silber aus

Emilia Wieser, Lorenz Leitner, Laura Leitner, Greta Gazzani und Anna Auckenthaler wurden
ner das Ehrenzeichen in Gold für 40-jährige Zugehörigkeit, Markus Teissl das Verdienstzeichen in Gold für seine 20-jährige Tätigkeit als Obmann und Martin Rainer das Ehrenzeichen in Silber für 25 Jahre.
Die Initiative für die Teilnahme kam aus dem Wipptal, wo Gemeinden, Tourismusorganisationen und Musikkapellen gemeinsam die Organisation übernahmen. Bereits vor drei Jahren wurde der Antrag für die Teilnahme gestellt, im Jänner dieses Jahres folgte die offizielle Zusage. Für die Anreise machten sich vier Busse mit Teilnehmern aus dem gesamten Wipptal auf den Weg nach München. Nach dem Festzug, der rund zwei Stunden dauerte, warteten reservierte Plätze im Hofbräu-Festzelt auf die Gruppe – ein gelungener Abschluss dieses besonderen Tages. Im Bild die teilnehmenden Musikanten der Knappenkapelle Ridnaun.

Il 18 settembre è stata scritta una pagina storica per il Brenner Basistunnel (BBT): sotto il passo del Brennero i cunicoli esplorativi provenienti da Alto Adige e Tirolo si sono incontrati, segnando il primo collegamento sotterraneo diretto tra Italia e Austria. Un traguardo celebrato con grande partecipazione politica e simbolica, che avvicina l’opera alla sua conclusione e, con essa, un nuovo assetto della mobilità alpina.
Un’opera colossale che cambia il territorio
Con i suoi 64 chilometri, il BBT sarà il tunnel ferroviario più lungo al mondo. Ad oggi sono stati scavati oltre 200 chilometri di gallerie, circa l’87% del totale. Centinaia di lavoratori
operano giorno e notte nei cantieri di Fortezza, Mules, Valle Aurina e Pfons. I costi complessivi supereranno probabilmente i 10 miliardi di euro, finanziati da Italia, Austria e Unione Europea. Secondo il direttore dell’Osservatorio BBT, Martin Ausserdorfer, l’opera “non è un progetto di prestigio, ma uno strumento strategico per spostare il traffico merci dalla strada alla ferrovia”. L’obiettivo: meno camion in autostrada, meno rumore e inquinamento, più qualità di vita nella valle.
Un momento simbolico
Alla cerimonia dello sfondamento erano presenti la premier Giorgia Meloni, il mini-
stro Matteo Salvini, i presidenti di Alto Adige e Tirolo, oltre a rappresentanti dell’UE. Tutti hanno sottolineato la portata europea del progetto: un’infrastruttura capace di unire territori e accorciare le distanze. Una volta in funzione, prevista nel 2032, la linea Monaco–Bolzano potrà essere percorsa in meno di tre ore.
Fortezza tra opportunità e incertezze
Per Fortezza, comune storicamente legato alla ferrovia, il BBT rappresenta però anche una sfida. Il sindaco Thomas Klapfer non nasconde le sue preoccupazioni: “Da anni attendiamo chiarezza sul futuro della stazio-
ne. Se i treni veloci non dovessero fermare qui, corriamo il rischio di rimanere tagliati fuori”. La stazione è attualmente ogget-

“L’ESSENZIALE IN BREVE”
Lunghezza
55 km di galleria principale (circa 64 km con la circonvallazione di Innsbruck) – il tunnel ferroviario più lungo al mondo
Tempi di costruzione
Struttura grezza completata entro il 2028, entrata in esercizio prevista per il 2032
Costi
Circa 10,5 miliardi di euro (inizialmente previsti circa 6,4 miliardi)
Avanzamento lavori
Oltre 200 km di gallerie scavati -> circa 87 % completato
Struttura
2 gallerie principali + 1 cunicolo esplorativo + gallerie trasversali ogni 333 m -> complessivamente circa 230 km di rete sotterranea
to di un investimento di circa 40 milioni di euro per rendere possibile una futura fermata dei convogli a lunga percorrenza. Ma la decisione finale spetterà ai futuri operatori ferroviari, che valuteranno la convenienza economica delle soste.
Circa il 40 % dei costi di costruzione (gallerie principali, cunicoli) e fino al 50 % dei costi di pianificazione e studi, finanziati tramite il programma Connecting Europe Facility (CEF)
Obiettivi
Riduzione del traffico pesante sull’autostrada del Brennero
Trasferimento delle merci dalla strada alla ferrovia (obiettivo UE: 30% entro il 2030)
Collegamenti ferroviari più rapidi (Monaco–Bolzano < 3 ore, Monaco–Verona < 4 ore)
Tratte di accesso
Lavori avanzati in Italia e Austria; notevoli ritardi in Germania – rischio che il BBT non possa operare a pieno regime per diversi anni
A complicare il quadro è la Riggertalschleife, la nuova curva ferroviaria che collegherà direttamente la Val Pusteria a Bressanone. Un vantaggio per molti pendolari, ma un colpo per Fortezza, che perderebbe lo storico ruolo di nodo ferroviario.
La Wipptal guarda al futuro
L’apertura del tunnel potrebbe portare benefici importanti alla Wipptal: deviazione dei treni merci sotto la montagna, meno rumore e più capacità sulla linea storica per i treni regionali. Per studenti e lavoratori che viaggiano verso Innsbruck, questo potrebbe significare un grande
miglioramento.
Resta però un’incognita determinante: il ritardo delle tratte di accesso in Germania. Senza il loro completamento, avverte l’eurodeputato Herbert Dorfmann, «il tunnel rischia di rimanere per anni un portone senza strada».
Una nuova mappa che prende forma
Il breakthrough del 18 settembre è un passo concreto verso il completamento del BBT. È anche un segnale: i confini si stanno assottigliando, ma il futuro dei comuni interessati dipenderà da decisioni che ancora devono essere prese. Per la Wipptal si apre ora una fase decisiva: capire se i benefici del tunnel saranno davvero condivisi da tutto il territorio. sp
Chi l’avrebbe mai detto! Fortezza e il paese più “giovane” della Wipptal e, proiezioni Astat, nel 2035, sarà probabilmente il più giovane dell’intera Provincia.
A conf ermarlo è il sindaco Thomas Klapfer, felice ma, anch’egli, colto di sorpresa dal dato. Il fenomeno è semplice e, almeno all’apparenza e senza volerci addentrare in calcoli specifici, di facile interpretazione: il paese cresce, abbastanza rapidamente . Grazie al fatto di essere ben servito dal trasporto pubblico e di offrire casa a prezzi per il momento ancora abbordabili e comunque ridotti rispetto agli assurdi, ad esempio, di Bressanone dove ormai si rasentano (e a volte si superano) i sei-sette mila euro al metro quadrato per un appartamento. Così, la gente ma soprattutto molte coppie giovani, di quelle che “metton su” casa, scelgono Fortezza che dai 900 abitanti di solo qualche anno fa, ha superato i mille ed il numero dei residenti, stando ai dati relativi al 31 dicembre 2024 e dunque ormai superati dall’evidenza, è salito a 1.120. Ma ciò che stupisce anche chi in paes e ci vive, è l’età. Ad un’occhiata superficiale verrebbe da affermare che Fortezza è un paese “di” e “per” vecchi o anziani che dir si voglia. Nulla di tutto ciò. Sempre i dati Astat dicono che sono 326 i fortezzini che hanno meno di 25 anni. E se sono ben 9 gli ul tranovantenni, sono “solo” 40 quelli la cui età ha come prima cifra il numero 8. Dunque gli ottantenni sono il 3,6% della popolazione. Infine (poi basta coi numeri!), se teniamo conto che la scienza ha ormai ratificato quella che era solamente un’impressione, ovvero che oggi si vive più a lungo e che si entra nell’età della vecchiaia a 75 anni suonati, sono in tutto 76 i “vecchi” in paese. E a sovrastare questa cifra il 1044 che corrisponde al numero dei giovani, ovvero: il 93% della popolazione ha meno di 75 anni. La ristrutturazione di vecchie case, le nuove costruzioni, gli investimenti di privati, hanno certamente favorito il fenomeno. Ora resta da analizzare la qual ità della vita, la socialità, il “creare paese” e non periferia-dormitorio: tutti aspetti che si vedranno in un prossimo futuro. Comunque i numeri ci sono. Le infrastrutture si stanno realizzando. E quando sarà pronta la nuova zona sportiva, tra Fortezza e Mezzaselva, chissà che con tutti quei giovani, non salti fuori nuo vamente una squadra di calcio che rinverdisca gli antichi (ormai) allori!
dm
Completato il nuovo ponte sull’Isarco a Fortezza: collega l’antico tratto di strada romana con la passeggiata lungolago

Dopo un’intensa attività di progettazione e realizzazione, il nuovo ponte sull’Isarco a Fortezza è stato recentemente completato. La campata parte direttamente da dietro il Municipio, accanto alla scalinata che scende alla passeggiata che si sviluppa lungo il fiume e il lago creando un elegante collegamento tra i resti della strada romana e l’apprezzata passeggiata. Il nuovo ponte pedonale segue una linea retta sull’Isarco, compensando gradualmente un dislivello di circa un metro e 80, visto che la strada romana si trova ad una quota leggermente più alta della riva opposta. Pertanto, l’intero ponte presenta una leggera inclinazione, che comunque resta difficilmente percepibile. Il design del ponte si distingue per le linee pulite e la sobria eleganza. La sezione trasversale forma una semplice U, senza fronzoli, senza curve, caratterizzata da un linguaggio architettonico minimalista. L’intera struttura è stata realizzata in acciaio Corten e semplicemente saldata. Questo materiale sorprendente, noto per la sua patina rosso ruggine e l’elevata resistenza agli agenti atmosferici, sarà
ricorrente lungo l’intero percorso, creando continuità visiva nello spazio pubblico presente e futuro visto che è stato usato anche nella ristrutturazione del forte asburgico, traguardo ultimo dell’ultimo tratto futuro della “passeggiata lunga 2000 anni”.
Con i suoi 60 metri di lunghezza, il ponte attraversa il fiume Isarco in un’unica campata, vera e propria affermazione di stile e di design.
La struttura è stata progettata dall’architetto Christian Schwienbacher, che con questo ponte ha creato un esempio di architettura contemporanea e funzionale nelle aree periferiche.
Il sindaco Thomas Klapfer ha espresso la sua soddisfazione per il completamento del progetto: “Il nuovo ponte è un elemento importante per la valorizzazione del nostro paese, sia dal punto di vista funzionale che estetico”.
Il ponte è ora aperto a tutti i pedoni e invita a vivere il paese di Fortezza e il fiume Isarco in un modo nuovo, unendo linee pulite, design sofisticato e utilizzo di materiali di alta qualità. dm
Mercoledì 5 novembre si è svolta alla Camera di Commercio di Verona l’assemblea plenaria annuale della Brenner Corridor Platform (BCP), che ha riunito rappresentanti internazionali del settore ferroviario per fare il punto sui progressi verso un esercizio ferroviario continuo e pienamente interoperabile lungo l’asse Monaco–Verona, in vista dell’apertura della Galleria di Base del Brennero.
Dopo i saluti istituzionali del sindaco di Verona, Damiano Tommasi, e del presidente della Provincia, Flavio Massimo Pasini, i lavori sono stati guidati dal coordinatore europeo e presidente della BCP, Pat Cox. La creazione di un unico spazio ferroviario europeo è uno degli obiettivi centrali della BCP. Nel quadro del progetto pilota avviato dalla Commissione Europea sono già state sviluppate soluzioni concrete, come l’unificazione delle norme di frenatura, l’eliminazione del secondo agente di condotta nelle locomotive in Italia e la riduzione dei controlli di frontiera.
Il Corridoio del Brennero, che attraversa due confini di Stato, rappresenta un banco di prova ideale per sperimentare queste innovazioni. Con la futura Galleria di Base, infrastruttura transfrontaliera sotterranea, i treni non dovranno più fermarsi al confine: per questo Germania, Austria e Italia stanno lavorando con le istituzioni europee alla definizione di regole opera-
tive armonizzate.
Un’analisi congiunta delle normative ha confrontato 60 regole operative per i macchinisti: circa la metà risulta già omogenea, mentre per 36 norme sono state formulate proposte di armonizzazione ora al vaglio delle autorità competenti.
Un tema centrale dell’assemblea è stato il ruolo dei terminal lungo il corridoio, considerati nodi essenziali per aumentare la capacità complessiva e favorire la piena interoperabilità.
Grazie a una cooperazione “intensa, costruttiva e transnazionale” sono state individuate soluzioni tecniche condivise, che ora dovranno essere attuate rapidamente per migliorare l’efficienza del corridoio già prima della messa in servizio della Galleria di Base e delle tratte di accesso.
La BCP si basa sulla dichiarazione d’intenti del 2018 firmata dai ministri dei trasporti di Italia, Austria e Germania, dalle ferrovie nazionali e dai rappresentanti regionali lungo il corridoio. Sotto la presidenza di Cox, esperti dei tre ministeri, delle imprese ferroviarie e delle regioni collaborano in gruppi di lavoro dedicati con un obiettivo comune: considerare l’asse Monaco–Verona come un’unica entità operativa, favorendo il trasferimento del traffico merci dalla strada alla ferrovia. sp

\lì sil!te :spoi;ati:nl!l 2025 nella Wipptal? Co.rt1:li11içli!te0011 oi il vostro momento più bello!
lnv1ateci!a vostra foto di noz2.epreferiita,accompagnata dai vo-sri nomi, dal luogo e dalla data del ma,trimonio,entro nlS dio mbre all'ind irli20: barba a.fontaoa@deuirk-er.it le imma,gi11,ele.zionatesa nno ubblicae nel num o di e nnao d~ll'frker - un ricordo d.i custodire per sempre!
Tra tutte le foto inviate, ne sarà sortc-ggiatauna che riceverà,una sor• presa speda le!
Requisitiper partecip.are:
• GliSl)0$1de~ono ~rn residentinellaWipptal o proveniredalla'. ,pptal
• Il m ·trlmonìode~ essere·ta,tocelebra,toentro il io2.s
• le Fotoverranno pubblicategralUftamentie,c011indica1:ior1e delrautore, e resteranno a disposizionedella red.izio,ie
Per maggforf1nformazJon.i:047"2766876, barbara.fontan.i,@dererker.lt

Il modo di lavorare continua a cambiare: sempre più persone sono indipendenti, lavorano da casa o svolgono la propria attività in movimento. Anche a Vipiteno si sta concretizzando l’idea di creare un Coworking Space, uno spazio condiviso destinato a chi cerca un ambiente professionale senza dover affrontare lunghi spostamenti o l’isolamento del lavoro domestico. Il progetto ha compiuto un passo importante con la presentazione pubblica del 10 novembre, che si è svolta nella Biblioteca civica di Vipiteno. Lavorare da casa o in luoghi improvvisati è certamente comodo, ma può rivelarsi anche solitario, poco stimolante o logisticamente limitante. Da qui nasce l’esigenza crescente di un luogo dove lavorare in modo concentrato, trovando al tempo stesso ispirazione e scambiando idee con altre persone. Il Coworking Space risponde a questa necessità: uno spazio attrezzato con postazioni condivise, connessione internet, stampante, cucina e sale riunioni, utilizzabile in modo fisso o flessibile da professionisti che – pur lavorando normalmente da soli –
traggono beneficio dalla presenza di una comunità. L’esperienza di molte realtà dimostra che proprio in questi ambienti nascono nuove idee, progetti e collabora zioni.
Gli esempi in Alto Adige non mancano: Brunico, Varna, Bolza no, Silandro e Merano dispongo no già di spazi simili, alcuni pub blici, altri privati, riuniti nella rete Startbase Südtirol, che sostiene attivamente i Comuni nella cre azione di strutture di lavoro con divise. Il coworking viene infatti promosso anche a livello istitu zionale, poiché contribuisce a ri durre il pendolarismo, favorisce il lavoro vicino a casa e mantiene viva la città dal punto di vista economico e sociale. L’obiettivo è che anche Vipiteno entri presto a far parte di questo network. Il bisogno di uno spazio simile era già emerso con chiarezza durante le indagini sul Piano di sviluppo comunale: molti residenti pendolano quotidianamente verso altre località o lavorano stabilmente da casa. Un Coworking Space rappresenterebbe dunque un’alternativa concreta per chi cerca una soluzione professiona-

le senza dover affrontare lunghi tragitti. Durante la presentazione del 10 novembre, la portavolavoro e famiglia o semplicemen te trovare un ambiente adeguato alla concentrazione, senza rinunciare alla possibilità di confrontarsi con altri.
mesi, con l’obiettivo di arrivare all’apertura entro il 2026. Per raccogliere esperienze e

il valore del modello: gestione semplice, atmosfera collaborativa e un sistema, quello di Startbase, capace di facilitare l’organizzazione quotidiana.
Il progetto attualmente prevede la realizzazione dello spazio in un edificio comunale situato in zona centrale, privo di barriere architettoniche e già predisposto con infrastrutture idonee. L’idea è di mettere a disposizione dieci postazioni di lavoro, due delle quali prenotabili in modo flessibile, mentre le altre potranno essere affittate mensilmente. A completare l’offerta vi saranno una sala riunioni e una piccola cucina. Il percorso progettuale è ancora in fase di sviluppo: alcuni aspetti come la gestione, la struttura organizzativa e le modalità di utilizzo saranno definiti in collaborazione con il Comune e con potenziali partner nei prossimi
La serata del 10 novembre ha permesso alla cittadinanza di approfondire i contenuti del progetto. Ospite dell’incontro è stata Marion Niederkofler della rete Startbase Südtirol, che ha illustrato il funzionamento del coworking e mostrato esempi concreti provenienti da altri Comuni. L’interesse da parte dei presenti è stato alto, segno che un luogo di lavoro condiviso risponde a un’esigenza reale e sentita. Ora il percorso procede verso la definizione operativa, mentre la comunità di Vipiteno continua a immaginare come potrebbe essere il lavoro del futuro.

Il numero delle persone in cer ca di occupazione nella Wipptal r rispetto all’anno precedente, confermando una tendenza che, pur non essendo allarmante, me rita attenzione. Secondo i dati f lavoro, sono attualmente 446 le persone senza lavoro, contro le 424 registrate nello stesso periodo dell’anno scorso. Nel periodo pre-Covid la situazione appariva più favorevole, con 367 disoccupati, mentre nel 2020, in piena pandemia, si era raggiunto il livello più critico, con 643 persone in cerca di occupazione. Nonostante quel picco eccezionale, negli anni successivi il mercato del lavoro del comprensorio ha mostrato una certa stabilità, pur mantenendo alcune fragilità strutturali.
Un aspetto particolarmente rilevante riguarda la distribuzione per genere. Le donne, infatti, risultano essere la categoria più colpita dalla mancanza di lavoro, con 265 nominativi registrati, a fronte dei 180 uomini presenti nelle liste di collocamento. Questo squilibrio suggerisce che, a livello locale, persistono ancora differenze significative nell’accesso al mercato del lavoro e
dopo si colloca il settore degli altri servizi, con 188 persone in attesa di un’occupazione. Al contrario, industria, artigianato e agricoltura registrano numeri molto contenuti, tanto da incidere solo marginalmente sul totale complessivo dei disoccupati. Questo dato conferma la forte dipendenza del territorio da settori fortemente esposti alla stagionalità e alle oscillazioni della domanda, in particolare il turismo.
Nel complesso, la fotografia del mercato del lavoro nella Wipptal mostra una situazione apparentemente stabile, ma non priva di criticità. Le differenze di genere, la vulnerabilità dei comparti legati ai servizi e al turismo e l’aumento, seppur lieve, del numero complessivo di disoccupati rappresentano segnali che non possono essere trascurati. Sarà importante, nei prossimi mesi,

11v,osl:ro,bambino"!?naio nell'an 110,2025 e 11,oletepubblicare nell' Erker la sua foto più 'bella?
Spedite LlllHùafoto, nome, data di na:sdta e luogo di residema enlro ìl 1.Sgennaio a b.arbaraJontana@dererker.it.
Le foto v,erranno pubb laite ne! nurne o dell'fr rdi febbraio. Ti.i tlJ e le fotò inviat ne11errilpe~ta uria pr miatacon llna sorpr a!
Cand i.zioni di panec(pazJone: L1 farn1glia deve ~s:s@rer~~lde:nte riella Wipprnl o prov.eritre dalla Wippral
• U b11rnb1110deve essere nato entro ti 202 5,
• I partei:ipan • accettane che le foto inviate pos.,arlD ess-ereutilimite era ltamented:all~reda,ziond ll'Erker, concìla?lon clell'auror
c~denJaper l'invio; 15gennaio lnformaz:ionl al nr. 0472 766876, barbara.fm,tana@dere er,lt
Da
più di un anno, Federica Simonelli abita a New York: lo scorso giugno si è laureata alla Cardozo School of Law, concludendo il master in Dispute Resolution and Advocacy, dove le hanno conferito il premio “2025 Distinguished Performance in LL.M. Program Award”, per essersi distinta come studentessa eccellente, e oggi lavora alla Corte Suprema dello stato di New York.
A soli 34 anni, Federica ha alle spalle un curriculum ricchissimo: a Bolzano lavora come mediatrice civile e commerciale presso la Camera di Commercio, è membro della redazione della rivista giuridica “Giustizia Consensuale” e ha svolto un tirocinio alla Conferenza di Diritto privato internazionale dell’Aia, nei Paesi Bassi. Inoltre, alla Facoltà di Giurisprudenza dell’Università di Trento ha lavorato come assegnista di ricerca e
niziativa Conflict Managers of Tomorrow, occupandosi di giustizia consensuale, poteri conciliativi del giudice e mediazione demandata dal giudice.
All’inizio dell’autunno, nel corso di una delle sue lunghissime giornate lavorative newyorkesi, ha speso un’intera pausa pranzo per un’intervista con l’Erker, spiegando come passione, impegno e ambizione possano portare ‒ nel suo caso in senso letterale ‒professionalmente molto lontano.
Federica, a New York hai concluso con soddisfazione un prestigioso master in giurisprudenza, oggi di cosa ti occupi? Dal primo agosto ho iniziato una clerkship, un apprendistato alla Corte Suprema, entrando a far parte della squadra di giuristi che affiancano i giudici del più importante
to in cause complesse di diritto commerciale. La giudice con cui lavoro è una giurista di grande esperienza e rigore intellettuale, e per me è una fonte di grande ispirazione. Cosa intendi con “cause complesse”?
Per la giurisdizione della contea di New York, sono le cause rilevanti, aventi un valore di almeno mezzo milione di dollari o più, e una competenza per materia. Ad eccezione di quelli fallimentari, trattiamo infatti casi che coinvolgono grandi società, fondi di investimento, enti pubblici, eccetera. Nel concreto, che mansioni hai? Assisti ai processi?
Da quando sono alla Corte Suprema, ho partecipato a un solo processo perché, negli Stati Uniti, il 98% delle cause si risolvono prima che il giudice sia chiamato a processo; le parti sono infatti sempre incentivate ovare un accordo transattivo. Grazie al mio percorso formativo e professionale di mediatrice, qui ho iniziato a occuparmi delle udienze conciliative, dove il tribunale sollecita le parti a trovare un accordo in onomia, senza giungere al processo vero e proprio. Parte del mio lavoro è proprio condurre queste udienze conciliative, dette settlement conferences e, dal punto di vista professionale, queste udienze sono per me estremamente interessanti. Per il resto, poi, mi occupo di ricerca giuridica e scrittura di

Una volta concluso il tuo apprendistato alla Corte Suprema di New York, sai già
La mia clerkship intanto dura un anno, perciò dovrò decidere cosa fare dall’autunno erebbe molto rimanere negli Stati Uniti, ma con l’attuale situazione politica è difficile fare piani a lungo termine, ché per i cittadini non americani le prospettive per ottenere il rinnovo del visto al to sono molto incerte.
Un’esperienza formativa e professionale come la tua è senz’altro ben spendibi-
le anche in Europa.
Certo, le prospettive sono senz’altro migliori in Europa, in questo momento storico. Vorrei sicuramente continuare ad occuparmi di mediazione, perciò dovrei ambire a studi legali internazionali, senza escludere grandi città come Londra, Parigi, Bruxelles. In Italia, purtroppo, pur essendo stata ampiamente disciplinata dal legislatore, la mediazione non gode ancora della dignità professionale che merita. Tuttavia sono ottimista e non dispero che le cose possano cambiare anche nel nostro Paese.
sarei scoraggiata e avrei rischiato di rinunciare a un sogno. È stato piuttosto macchinoso accedere alle informazioni e ottenere le borse di studio ma, alla fine, sono riuscita. Il costo della vita a New York è infatti il più alto del mondo e senza un finanziamento cospicuo sarebbe stato difficile per me poter frequentare la Cardozo School of Law.
Come si svolge la Sua vita a New York, oltre al lavoro?

Come hai maturato l’idea di un master e di un apprendistato a New York?
Avevo già fatto un’esperienza a New York durante il mio corso di laurea in Giurisprudenza a Trento, trascorrendo un semestre alla New York University e facendo ricerca per la stesura della tesi; maturavo da tempo l’idea di tornare per questo master. Ho però dovuto rimandare questa opportunità per molto tempo, perché non è stato facile organizzarla dal punto di vista logistico e finanziario. A parte gli aspetti pratici, se non avessi avuto il costante supporto della mia famiglia, forse mi
Amo molto lo stile di vita, l’ambiente, le opportunità che offre la città. Dal periodo del master ho però dovuto cambiare abitudini e frequentazioni: molti colleghi sono rientrati in Europa, anche a causa della mancanza di opportunità lavorative per noi stranieri. Oggi frequento soprattutto i miei colleghi attuali, anche perché il tempo libero durante la settimana è pochissimo e finisco di lavorare alla sera, piuttosto tardi. Nella mia rete di amicizie ci sono inevitabilmente anche italiani che, tra sacrifici e speranze, lavorano e abitano qua. Si tratta di una rete importantissima perché, oltre a condividere momenti di svago, esperienze e la mancanza di casa, lo scambio di informazioni e di referenze tra noi è fondamentale. Soprattutto per gli stranieri, anche solo trovare un alloggio è molto complicato, perciò, conoscere qualcuno a New York, che si faccia garante per la firma di un contratto d’affitto o che sia disposto a subaffittare una stanza può fare davvero la differenza. Avere una rete “italiana” di supporto aiuta ad affrontare le inevitabili difficoltà di chi vive all’estero e anche a sentirsi un po’ meno lontani da casa. cf
“Un testimone autentico della storia di Vipiteno e della sua comunità”: così l’associazione provinciale dei cronisti ha definito Giulio Todesco, 85 anni, insignito del titolo di Cronista onorario della Provincia di Bolzano. Un riconoscimento che premia una vita dedicata al racconto della quotidianità, all’impegno civico e alla costruzione della memoria collettiva di una città. Arrivato a Vipiteno nel 1947 da Solagna, in provincia di Vicenza, Todesco ha vissuto in prima persona la ricostruzione del Dopoguerra. Quel periodo di solidarietà e rinascita, come lui stesso racconta, ha forgiato il suo senso civico e la volontà di partecipare attivamente alla vita pubblica. La sua carriera professionale è iniziata nelle Poste - girando in bicicletta come portalettere nelle valli - e si è conclusa come direttore dell’ufficio postale di Trens. Il contatto con tante persone diverse e con le loro storie ha ispirato in modo determinante sia la sua vocazione di cronista sia la sua passione per la politica, intesa come impegno cittadino. Todesco ha infatti ricoperto per decenni incarichi pubblici, come quelli di consigliere comunale, assessore alla scuola e alla cultura in lingua italiana, presidente dell’Upad, dell’Ana e del Cai. Ha sempre lavorato nel rispetto delle lingue e culture, profondamente convinto che il dialogo e la convivenza non fossero solo un valore, ma soprattutto una consuetudine, ovvero una pratica quotidiana.

Tra i fondatori dell’associazione Cronica, Todesco è anche promotore e autore di importanti pubblicazioni sulla storia di comunità e dell’associazionismo e ha lavorato come corrispondente per L’Adige e Il Mattino, dando voce per anni alla realtà locale.
Nel corso della Giornata dei Cronisti della Provincia di Bolzano, nel Palazzo provinciale gli è stato conferito il titolo di Cronista onorario, alla presenza dell’assessore Philipp Achammer e di numerosi altri rappresentanti delle maggiori istituzioni culturali della Provincia. La cerimonia è stata poi replicata simbolicamente a Vipiteno, con la partecipazione del vicesindaco Cola e dei cronisti dell’Alta Val d’Isarco.
“Non mi aspettavo un riconoscimento simile”, ha dichiarato Todesco. “Ho sempre vissuto il mio impegno come un atto d’amore verso la mia comunità. La cronaca non è solo raccontare i fatti, ma capire le persone, le relazioni, il senso di appartenenza. È questo che tiene viva la memoria di un luogo”, ha commentato Giulio Todesco.
“Tschaka-Laka”: una serata all’insegna del divertimento
Il 18 ottobre casArci di Vipiteno ha accolto un ospite d’eccezione: Markus Linder, il celebre cabarettista, moderatore, attore e musicista blues austriaco. Con il suo inconfondibile mix di ironia brillante e talento musicale, Linder ha presentato per la sessantesima e ultima volta il suo decimo programma comico, “ Tschaka-Laka – die Sprache der Musik”, regalando al pubblico una serata riuscitissima e a dir poco spassosa.

Con lo stile arguto e vivace che lo contraddistingue, Linder ha condotto gli spettatori in un viaggio attraverso il vasto universo sonoro che ci circonda quotidianamente. Il suo obiettivo? Decifrare la “lingua” la musica e svelare i segreti nascosti dietro melodie, ritmi e tormentoni che tutti cono-
lo spettacolo, Linder ha risposto a una erie di domande solo in apparenza semplici, ma affrontate con una creatività irresistibile: Come funziona un vero earworm, il cosiddetto “tormentone” musicale?
Che cos’è un ritmo talmente coinvolgente da costringerti – volente o nolente – a seguirlo? Qual è la magia che rende immortale il celebre “Toast Hawaii”? In che modo la musica può contribuire alla longevità di un matrimonio?
Con battute rapide, osservazioni sottili e un’attenzione quasi scientifica ai dettagli del mondo sonoro, Linder ha trasformato ogni risposta in un numero comico originale e sorprendente.
Ma Markus Linder non è solo un narratore brillante: è anche un musicista completo e un instancabile performer. Tra keyboard, pianoforte, melodica e ukulele, l’artista ha dato vita a un vero e proprio tour de force musicale.
Il momento che ha strappato applausi scroscianti è arrivato quando, con un’energia contagiosa e un irresistibile senso del ritmo, Linder si è lanciato in un omaggio al suo grande idolo, Dean Martin. In un crescendo di humour, musica e movimento, ha letteralmente “rockato” il dancefloor, conquistando il pubblico tra risate ed emozione. “Tschaka-Laka – die Sprache der Musik”, in questa sua ultima rappresentazione, ha confermato la capacità di Markus Linder di unire intelligenza comica e passione musicale in un formato unico nel suo genere. Una serata memorabile, che ha lasciato Vipiteno con un sorriso e la certezza che la musica – e il talento di Linder –continueranno a risuonare ancora a lungo.
Il motivo del Biglietto sostitutivo degli auguri di Buon Anno di quest’anno è opera di Judith Röck e si intitola “für Sterzing – per Vipiteno”. Judith Röck si è ispirata alla storia e al patrimonio culturale storico del comune di Vipiteno e così nel motivo troviamo, tra l’altro, gli

angeli reggi drappo dell’altare Multscher e il bovindo della Haidenschaft. Il biglietto sostitutivo viene presentato ufficialmente in occasione dell’apertura del mercatino di Natale di Vipiteno ed è disponibile come stampa artistica limitata e firmata presso la Cassa Raiffeisen Wipptal e la Biblioteca Civica di Vipiteno. Secondo una lunga tradizione, il ricavato della vendita dei biglietti viene devoluto a una buona causa. Presso la Biblioteca Civica è possibile acquistare anche i biglietti degli anni passati. Il biglietto sostitutivo attuale è disponibile al prezzo di 50 euro, mentre quelli degli anni passati a 30 euro.
Sull’artista:
Judith Röck, cresciuta a Colle Isarco, è nata il 15 settembre 1991 a Bressa-
none e ha vissuto fino al 2024 a Colle Isarco e a Vipiteno. Judith Röck ha frequentato il liceo artistico “Cademia” a Ortisei con specializzazione in pittura e ha studiato storia dell’arte all’Università di Innsbruck. Ha esposto ripetutamente le sue opere e ha partecipato, tra l’altro, alla “Kulturmeile” di Gudon nel 2023. Oggi Judith Röck vive e lavora a San Valentino alla Muta, dove continua a lavorare come artista indipendente.
La tradizione
Il Biglietto sostitutivo degli auguri di Buon Anno è stato introdotto a Vipiteno nella prima metà del 19° secolo. Il gesto, allora usuale, di portare a ciascuno personalmente o tramite un domestico gli auguri di Buon Anno, aveva raggiunto un livello intollerabile. Si voleva porre termine a questa situazione e contemporaneamente migliorare la disponibilità del fondo per i poveri. I Biglietti sostitutivi degli auguri di Buon Anno sono stati quindi introdotti quali scuse per non aver portato personalmente gli auguri. Già allora il ricavato della vendita era stato destinato al fondo per i poveri.
La Città di Vipiteno ha ripreso l’uso nel 1983 e incarica ogni anno un artista locale della creazione del Biglietto sostitutivo degli auguri di Buon Anno. Il ricavato dalla vendita delle stampe, con la firma originale dell’artista, viene donato, in parti uguali, alla Caritas parrocchiale in lingua tedesca e italiana e al “Vinzenzverein” di Vipiteno, che con le offerte ottenute sostengono progetti sociali.
Nell’archivio della città sono ancora disponibili i Biglietti sostitutivi dall’anno 1997 che si possono acquistare presso il Comune di Vipiteno. sp

Come da tradizione, gli Alpini destinano ogni anno un contributo economico a persone o territori colpiti da calamità naturali, come terremoti e alluvioni. Quest’anno, però, la scelta è ricaduta su due giovani vipitenesi che, a causa di gravi problemi di salute, necessitano di un sostegno concreto e immediato.
Il capogruppo Ciro Coppola ha spiegato così la decisione: “Abbiamo sempre devoluto a terremotati, alluvionati, ma
clima raccolto e familiare, i membri del gruppo ANA hanno consegnato alle famiglie dei due ragazzi un simbolico ma prezioso contributo, accompagnato da un augurio sincero per un Natale sereno. Un gesto che conferma ancora una volta lo spirito di solidarietà, vicinanza e responsabilità sociale che da sempre contraddistingue gli Alpini e la loro presenza nel territorio.
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Caro Bruno, La Redazione ti esprime la più sincera gratitudine per la lunga e proficua collaborazione. I tuoi innumerevoli articoli — di carattere sociale, politico, culturale o dedicati alla cronaca sportiva della Wipptal — hanno arricchito in modo straordinario la rivista Der Erker Hai saputo offrire alle lettrici e ai lettori non solo grande piacere nella lettura, ma anche preziosi spunti di riflessione. Con la tua decisione di concludere l’attività di autore, Der Erker perderà una voce importante. Sei stato una colonna portante della redazione italiana della rivista, contribuendo mese dopo mese in modo determinante al successo del nostro mensile.
Ti ringraziamo di cuore per il tuo costante impegno nel mantenere un tono sempre ponderato ed equilibrato nei tuoi articoli.
La Redazione

Giovedì 9 ottobre 2025 il Freenergy Club ha accolto con entusiasmo l’inaugurazione della nuova sezione Fighting della polisportiva A.V.I. Vipiteno. È stata un’occasione speciale a cui sono accorsi molti atleti e simpatizzanti, molti dei quali giovanissimi, curiosi di scoprire da vicino il mondo del pugilato e della kickboxing. A rendere l’evento ancora più significativo sono stati due ospiti d’eccezione: Guido Marzocchi, presidente regionale della Federazione Pugilistica Italiana, e il pluricampione di kickboxing Franz Hal zione tecnica coinvolgente e molto apprezzata dai partecipanti.

Dopo l’ trovati per una cena conviviale, occasione per f ventura sportiva. Da questa stagione, infatti, la sezione fitness della polisportiva si è arricchita della competenza degli istruttori Alberto Gatto, Alberto Novelli e Angelo Sabia, proponendo corsi di kickboxing e pugilato aperti a grandi e piccoli: un’opportunità per avvicinarsi a discipline che uniscono sport, rispetto e autodisciplina in un ambiente sano e motivante. Alla serata ha partecipato anche il presidente della polisportiva A.V.I. Vipiteno, Wilfried Casadei che, insieme al direttivo, ha espresso soddisfazione per la crescita costante dell’associazione.
Dal 28 novembre al 6 gennaio il Mercatino di Natale è dedicato anche quest’anno al suono delle campane. Tra musica, sfilate ed eventi, la città si trasforma in un presepe vivente.
Vipiteno è pronta a tornare protagonista delle festività con uno dei mercatini più amati dell’Alto Adige. Dal 28 novembre 2025 al 6 gennaio 2026, le vie del centro storico si riempiranno di luci, profumi e melodie per il Mercatino di Natale dedicato anche quest’anno a un tema speciale: le campane. Simbolo di festa, tradizione e spiritualità, saranno proprio i loro rintocchi ad accompagnare visitatori e cittadini lungo un mese e mezzo di appuntamenti tra musica, artigianato e atmosfera autentica.
Un Natale che inizia in musica
Ogni giorno Vipiteno sarà animata da eventi che intrecciano tradizione e magia: dal carillon di 25 campane che suona quotidianamente alle 10:30 e 16:30, ai concerti dal vivo in Piazza Città nei fine settimana, fino ai cori dei bambini dell’asilo e alle sfilate degli angioletti e dei pastorelli, momenti sempre molto attesi dalla comunità.
Il programma dell’Avvento Il calendario del Mercatino è ricco di appuntamenti che scandiranno l’attesa del Natale. Tra gli eventi principali:
• 1° dicembre: apertura della prima finestrella del calendario dell’Avvento presso la Banca Raiffeisen con angioletti e pastorelli.
• 3 dicembre: canti natalizi dei bambini della scuola dell’infanzia e debutto teatrale del gruppo “Gli abitanti della Wipptal dal cuore grande” al Teatro Comunale.
• 5 dicembre: sfilata di San Nicolò e dei Krampus nel centro storico.
• 7 dicembre: accensione della 2a candela dell’Avvento presso il giardino del Teatro Comunale e concerto natalizio della Banda musicale di Vipiteno
• 13 e 14 dicembre: fine settimana musicale con il gruppo di campanelle “Palladium Tintinnabula” di Vicenza, la Jugend Brass Band al Teatro comunale, i cori locali e il concerto serale nella Chiesa di Santo Spirito con il
gruppo “fiarenk”. Inoltre l’accensione della 3a candela dell’Avvento presso il giardino del Teatro Comunale.
(ogni martedì, venerdì, sabato e domenica), alla Torre delle Dodici (ogni fine settimana) e alla torre parrocchiale (ogni martedì mattina),

• 18 dicembre: “Natale Alpino” con la Fanfara della Brigata Julia al Teatro comunale.
• 20 dicembre: Fiabe invernali a Colle Isarco con ritrovo in Piazza Ibsen (altre date: 27 dicembre e 3 gennaio).
• 21 dicembre: accensione della 4a candela dell’Avvento presso il giardino del Teatro Comunale e concerto di beneficenza “Natale a Vipiteno”.
• 24 dicembre: apertura dell’ultima finestrella del calendario dell’Avvento presso il Municipio con angioletti e pastorelli e canti del coro maschile con gli ottoni della banda sulla Torre delle Dodici.
• 31 dicembre: Festa di Capodanno in Piazza Città dalle 22 alle 2.
• 4 gennaio: Concerto di Capodanno 2026 con la Salonorchester Südtirol al Teatro comunale.
Tradizione, arte e scoperta
Accanto al mercatino, la Via delle Campane nella Città Vecchia offrirà un percorso dedicato ai suoni e ai mestieri di un tempo, con un piccolo museo, artigiani all’opera e un laboratorio natalizio dove riscoprire la calma e la creatività. Non mancheranno le visite guidate alla città
oltre alla mostra di presepi e campane visitabile ogni fine settimana.
Fiaccolate, fiabe e magia sulla neve Il programma continua anche fuori dal centro:
• ogni martedì sera (dal 2 dicembre) si potrà partecipare alla fiaccolata nel cuore di Vipiteno;
• ogni mercoledì (dal 3 dicembre) al “Magico viaggio a Campo di Trens”;
• ogni venerdì sera (dal 26 dicembre) alla fiaccolata sul Monte Cavallo con discesa in slittino;
• e a Colle Isarco, il 20 e 27 dicembre e il 3 gennaio, tornano le fiabe invernali per famiglie.
Un invito alla comunità e ai visitatori “Ogni anno il Mercatino di Natale è un’occasione per ritrovarsi, per condividere musica, luce e calore – spiega l’organizzazione turistica di Vipiteno –. Il tema delle campane ci ricorda quanto il suono possa unire le persone e creare legami”.
Per informazioni e programma completo: www.mercatinodinatale-vipiteno.it sp

Con un programma allegro e allo stesso tempo riflessivo, il “Salonorchester Südtirol” si esibirà all’inizio del 2026 al Teatro Comunale di Vipiteno, ispirandosi al famoso Concerto di Capodanno dell'Orchestra Filarmonica di Vienna.
Al concerto di Capodanno del 4 gennaio a Vipiteno, l'ensemble composto da 15 musicisti altoatesini suonerà brani tratti dal ricco repertorio della dinastia Strauss di Vienna, Franz Lanner, Franz Lehár e John Philip Sousa. Dal 2015 il pubblico può ammirare il musicista altoatesino Günther Ploner come violinista e presentatore. Il famoso tenore Roman Pichler, originario di Bressanone,
vincitore di numerosi concorsi e ricercato interprete di opere e operette, allieterà il programma con arie di Wolfgang Amadeus Mozart, Robert Stolz ed Emmerich Kálmán.
Il concerto avrà inizio alle ore 18.00. I biglietti saranno in prevendita a partire dal 9 dicembre presso l'Ufficio Turistico di Vipiteno, nella filiale della Cassa di Risparmio di Vipiteno o online all'indirizzo www.ticket.bz.it. Le prenotazioni dei biglietti possono essere effettuate al numero 0471 053 800 (dal martedì al venerdì dalle 14.30 alle 19.00, il sabato dalle 15.30 alle 19.00) o via e-mail (info@ ticket.bz.it). La scelta del posto è libera. Auguriamo

C.A.I Vipiteno Giovanile
14.12.25: Natale Alpino presso la sede del CAI, un pomeriggio in compagnia, in attesa di Babbo Natale. Un buffet ed uno spuntino per grandi e piccoli. I giovani riceveranno un piccolo regalo da Babbo Natale.
Biblioteca Civica
10.12.25: Manifesto per Vipiteno, un impegno comune per una città vivibile, solidale e aperta a conclusione dell’anno dedicato a Gaismair – ore 19:00 Sala Vigil Raber
13.12.25: Lavoretti di Natale fai da te per bambini a partire dai 6 anni – ore 09:30 Biblioteca Civica
UPAD
03.12.25: IPAZIA. La sua storia Matematica, astronoma, filosofa e influente politica, maestra di pensiero e comportamento (Paolo Barchetti) – ore 15:00 Sala Vigil Raber
10.12.25: La stazione di Bolzano (Andrea Pizzurro) – ore 15:00 Sala Vigil Raber
17.12.25: Il Natale – immagini del Nord (Flavio Zanella) - ore 15:00 Sala Vigil Raber
20.12.25: Festa di Natale – ore 16:00 Sala Vigil Raber
Per medici e farmacie di turno vedi pag. 126
Das Wipptal auf internationalen Wintersportbühnen
Große Töchter und Söhne im Spitzensport: Sommers wie Winters, das Wipptal bringt sie immer wieder hervor. In diesem Olympia-Winter von Mailand Cortina 2026 stehen fünf von ihnen besonders im Fokus. Birgit Schölzhorn, Patrick und Andreas Braunhofer, Ivy Schölzhorn und Emma Wieser stehen vor einer richtungsweisenden Saison: Für sie entscheidet sich, wer den Schritt von „vielversprechend“ zu „konkurrenzfähig“ schafft, wer sich Startplätze bei Jugendmeisterschaften, Europa- oder gar Weltcuprennen sichert und wer im Zauber von Olympia eigene Geschichten in den Schnee schreiben kann. Im Gespräch mit dem Erker erzählen sie, wo sie stehen, wie es ihnen geht und welche Wege sie bisher geprägt haben. I Daniela Gruber
Birgit „Bibi“ Schölzhorn: Mit Gewehr nach oben
Birgit Schölzhorn läuft im Biathlon mit Volltreffern ins Schwarze und zielstrebig Richtung Spitze. Die starken Platzierungen bei der Europameisterschaft in Martell im letzten Winter waren mehr als nur ein Achtungserfolg: Sie gaben ihr spürbaren Rückenwind und ließen den Trainingsfleiß der Sterzingerin vom ASV Ridnaun weiter explodieren. Spätestens mit Gold bei den italienischen Meisterschaften im Sommerbiathlon setzte sie dann ein klares Ausrufezeichen. Das Feld war
hochwertig besetzt, Nationalkader-Athletinnen aus Italien, dazu Starterinnen aus Norwegen, der Schweiz, Österreich und Finnland hatten in Antholz das Nachsehen. Ein Rennen in Weltcup-Miniaturformat, das zeigte, wo die von Bibi geplante Reise hingehen kann.
Wäre da nicht die Sache mit Olympia. In Gesprächen mit dem Erker winkte Bibi immer wieder ab, schob das große Ziel jeder Sportlerin mit Verweis auf ihr Alter immer wieder in die Zeit „nach 2026“ und betonte, dass für sie die Etablierung im IBUCup an erster Stelle stehe. Doch
die Verantwortlichen im italienischen Verband ließen sich davon nicht beirren: Sie nominierten Bibi für das offizielle Leistungsteam „Milano Cortina 2026“. Ein frühes Vertrauen, das Gewicht hat. Mitte November standen bereits intensive NachwuchsTrainingsblöcke in Norwegen auf dem Programm, weitere hochprofessionell geplante Einheiten folgen. Schritt für Schritt wird Bibi an die höchsten Kategorien herangeführt. Schneller, als von ihr selbst erwartet, steht sie nun mitten drin. Ausgang offen. So wie ihre Antwort auf mögliche
Saisonziele: Bibi Schölzhorn lässt
sich irgendwie nicht in die Karten schauen und bleibt sich treu.
Erker: Birgit, du bist jetzt früher als gedacht im OlympiaProjekt angekommen. Was war dein erster Gedanke, als du davon erfahren hast?
Birgit Schölzhorn: Ich habe mich wirklich gefreut. Es ist eine großartige Chance, Neues zu lernen, mit starken Athleten zu trainieren und mich mit ihnen zu messen.
Wie viele Stunden trainierst du und was machst du, wenn du mal nicht an Schnee denkst?


Ich komme auf etwa 650 bis 700 Trainingsstunden pro Jahr. Zum Glück ist Biathlon extrem vielseitig, langweilig wird es nie. Im Sommer stehen Skiroller, Laufen, Radfahren, Krafttraining oder auch Schwimmen auf dem Plan, im Winter natürlich hauptsächlich Langlauf. Und wenn ich mal nicht an Biathlon denke, dann plane ich meist meinen nächsten Klamottenkauf, zeichne oder bin kreativ. Woran arbeitest du für den nächsten Schritt technisch wie mental?
Der Fokus liegt momentan besonders auf meinem Liegendschießen, da hatte ich zuletzt ein paar Schwierigkeiten. Generell möchte ich konstanter werden und im Wettkampf das ab-

rufen, was ich im Training kann. Was hast du vom Wipptal gelernt, was du im Wettkampf brauchst?
Mir fällt gerade nichts ein, was ich dort nicht gelernt hätte und was mir heute nicht weiterhilft. Was war bisher dein härtester Tag im Sport?
Wahrscheinlich bei der Junioren-WM im vergangenen Jahr, als ich meine Medaillenchance am Schießstand vergeben habe
Was möchtest du dir am Ende dieser Saison sagen können?
Dass ich mein Bestes gegeben habe, mit meiner Leistung zufrieden sein kann und mich im Vergleich zur letzten Saison weiterentwickelt habe.

Patrick „Brauni“ Braunhofer: Im Olymp des Biathlon
Mit Platz zwei im 15-km-Massenstart beim inoffiziellen Saisonauftakt in Norwegen hat Patrick „Brauni“ Braunhofer Mitte November eindrucksvoll gezeigt, dass er bereit ist für die neue Saison. In einem Feld mit vielen Weltcup-Größen lieferte der Ridnauner ein taktisch abgeklärtes Rennen, präzise am Schießstand, geduldig in der Tempogestaltung und mit der nötigen Laufleistung auf der Schlussrunde. Ein Podest gleich zu Saisonbeginn ist eine wichtige Bestätigung. Schon sein Europameistertitel im Verfolgungsrennen im Vorjahr war

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ein Fingerzeig: Braunhofer hatte sich selbst aus einem Leistungstief im Weltcup befreit und mit harter Arbeit und Beharrlichkeit seinen Weg zurück an die Spitze gefunden. Kein Zufall also, dass er nun zum engsten Kreis des italienischen Biathlon-Olympiakaders für Olympia 2026 zählt. Er selbst zeigt sich nüchtern: „Olympia ist noch weit weg, zuerst zählt die Bestätigung des Startplatzes im Weltcupteam.“ Italien fährt heuer mit einem starken, jungen und extrem ehrgeizigen Team vor, auch die Stimmung im Team ist erstklassig und motivierend. Der Traum bleibt: Einmal an der Startlinie eines Olympia-Rennens zu stehen, ist für jeden Athleten wohl ein ewiges Ziel.
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Erker: Patrick, du gehörst schon zu den Etablierten im Olympia-Team. Wie prägt dieses Projekt dein Sportlerleben?
Patrick Braunhofer: Das Projekt gibt meinem Sportleralltag eine neue Wucht. Da ist viel Energie im Team, klare Strukturen und ein Umfeld, das jeden von uns nach vorne zieht. Die Trainingsbedingungen sind erstklassig und die Stimmung im Team ist so gut, dass man jeden Tag gern arbeitet. Olympia selbst wird bei uns aber bewusst nicht permanent thematisiert, nicht aus Desinteresse, sondern um keinen unnötigen Druck aufzubauen. Jetzt zählt zuerst der Weltcup bis Weihnachten. Selber möchte ich Stabilität zeigen und aus jedem Rennen etwas mitnehmen, das
mich weiterbringt. Gesundheitlich bin ich heuer gut durch den Herbst gekommen, und wann immer es möglich ist, tanke ich zu Hause in Ridnaun neue Energie, körperlich und mental. Nach der Weihnachtspause wird Olympia automatisch präsenter werden. Dann kommt der Feinschliff. Bis dahin heißt es Kurs halten.
Wie sehr motivieren dich deine bisherigen Erfahrungen im Weltcup und wo helfen sie dir mehr: auf der Loipe oder am Schießstand?
Im Weltcup lernst du gnadenlos schnell, weil dir jeder Fehler sofort aufgezeigt wird. In der Loipe helfen mir die vielen Rennen. Ich weiß heute viel genauer, wie sich ein klug eingeteiltes Rennen anfühlen muss. Genau diese Mischung aus taktischer Erfahrung und innerer Stabilität wächst im Weltcup.
Was lernst du gerade technisch und mental für den nächsten Schritt?
Der Sommer war richtig stark, die Basis für den Winter steht. Jetzt geht’s um die Details. Mein Thema ist die saubere Renneinteilung: nicht zu schnell rausgehen, am Schießstand klar bleiben und hinten raus noch einmal zulegen. Das ist ein Muster, das ich beim EM-Titel perfekt getroffen habe. Dieses Gefühl, wenn alles wie ein Puzzle passt, möchte ich öfter abrufen. Mental baue ich mich am besten zuhause in Ridnaun auf. Der Abstand, die Ruhe, die Vertrautheit helfen mir. Was hast du vom Wipptal gelernt, was du im Wettkampf
brauchst?
Dass Gemeinschaft kein Lippenbekenntnis ist. Egal, was sportlich gerade läuft, die Menschen zu Hause stehen hinter mir. Das gibt Kraft, gerade weil wir im Winter gefühlt mehr unterwegs als daheim sind. Wenn du weißt, dass dein Zuhause dich trägt, unabhängig vom Resultat, dann bringst du ein anderes Selbstvertrauen in die Spur.
Was war dein bisher härtester Tag im Sport?
Ganz klar: die letzte Runde bei meinem Europameistertitel. Ich habe meine Beine nicht mehr gespürt, hatte keinerlei Reserven mehr. Jeder Meter hat sich endlos angefühlt. Als ich mich kurz umgedreht habe und niemanden direkt hinter mir sah, war ich gleichzeitig erleichtert und komplett leer. Der Druck, nicht einzubrechen, war brutal. Und genau deshalb war diese Medaille wirklich Gold wert: Sie war die Belohnung für einen Tag, an dem ich eigentlich nichts mehr hatte. Außer vielleicht den Willen weiterzumachen. (lacht) Was willst du dir selbst am Ende dieser Saison sagen können?
Von klein auf kämpfst du nicht nur für die eigene Leistung, sondern auch für Verein, Tal, Land, Team, Trainer und alle, die dich unterstützen. Ich möchte daher sagen und zeigen können, für sie und mich wirklich alles gegeben zu haben. Olympia quasi vor der Haustür zu haben, ist eine einmalige Chance. Da will natürlich jeder dabei sein!
Andreas „Andi“ Braunhofer: Schnurstracks Richtung Profispur
„Besonders dehnbar“ sei sein Trainingsgeist, meint Andreas Braunhofer. Der jüngere der beiden Biathlon-Brüder steht an einer jener Gabelungen, an denen aus Leidenschaft Leistungssport werden kann. Skatingschritt für Skatingschritt und Schuss um Schuss arbeitet er sich im Biathlon stetig nach oben. Bereits jetzt zählt er zum national beobachteten Nachwuchskader, sein großes Potential zeigt sich glasklar. Auch die Tipps des älteren Bruders Patrick nimmt er gern an: wachsen und dranbleiben, selbst wenn die vielen Reisetage und die Distanz zum geliebten Ridnauntal noch gewöhnungsbedürftig sind. Andis Leistungsvermögen zeigt: Da kommt vom ASV Ridnaun wieder einer, der weiß, dass für Erfolg auch der Zeitpunkt passen muss, passen wird. Für Braunhofer junior geht

es in dieser Saison darum, sich über internationale Jugendwett falls Richtung Profisport.
Erker: Andreas, du bist nun Teil der Gruppe AIN der Anwärter von nationalem Interesse. Was war dein erster Gedanke, als du davon erfahren hast?
Andreas Braunhofer: Ich war richtig froh, dazuzugehören
und gemeinsam mit bekannten ten zu können. Die Leistungen und Trainings der letzten Jahre zeigen Wirkung, insgesamt bin ich mit meiner Entwicklung sehr zufrieden. Mit neuen Trainern und neuen Methoden kann jetzt der nächste Sprung gelingen. Es fühlt sich für mich an, als käme das zur perfekten Zeit. Das Umfeld ist sehr angenehm, so wie ich es bisher eigentlich immer schon gewohnt war. Im Jugendteam fühle ich mich wirklich wohl. Was ist härter: die Schießeinheiten oder das Laufen in den Loipen von Ridnaun?
Die Schießanlage in Ridnaun ist hervorragend angelegt. Auf der
längeren Anfahrtsebene kannst du den Puls etwas absenken und dich gut vorbereiten, das hilft mir sehr. Die Loipen am Schießstand hingegen haben es definitiv in sich. Dafür entschädigt die Talrunde zu Beginn und am Ende meiner Trainings für Vieles. Die Strecke bietet alles, was eine abwechslungsreiche Langlaufrunde braucht. Für mich ist es die schönste Strecke überhaupt. Woran arbeitest du gerade technisch und mental für den nächsten Schritt?
Im Schießen steckt bei mir das größere Verbesserungspotenzial. Darauf konzentriere ich mich aktuell besonders. Dank der neuen Trainingsbedingungen kann ich auch bestimmte Fehler ausbessern und durchaus auch mutiger ans Schießen herangehen. Was hast du vom Wipptal gelernt, was du im Wettkampf brauchst?
Das Wipptal ist meine Heimat. Dort habe ich von klein auf alles gelernt und dort bin ich immer

willkommen. Der ASV Ridnaun macht eine ausgezeichnete Arbeit und interessiert sich sehr dafür, wie es uns geht und wohin wir unterwegs sind. Der Verein garantiert uns nach wie vor beste Trainingsmöglichkeiten, auch wenn wir inzwischen anderen Trainingsgruppen angehören. Im Wettkampf weiß ich: Egal was passiert, ich kann mich in Ridnaun immer wieder neu aufbauen. Was war bisher dein härtester Tag im Sport?
Wintersport
105 Nachwuchsathleten aus 13 Wintersportarten wurden beim „Sporthilfe Get Together“ in Bozen vor kurzem offiziell vorgestellt, darunter auch einige Talente aus dem Wipptal. Seit 1987

In einer achtteiligen TV-Serie auf RAI Südtirol und RAI Alto Adige werden seit Mitte November die Elite-Athleten vorgestellt, die sich auf Olympia und Paralympics vorbereiten. Unter ihnen ist auch Langläufer Peter Schroffenegger aus Gossensaß (im Bild), über den ein eigener Filmbeitrag produziert wurde. Die Serie gewährt intime Einblicke in seinen Trainingsalltag, seine Motivation und seinen olympischen Traum.
Viele Tage sind hart und sehr intensiv. Am meisten fordert es mich, wenn es aufs Rad geht. Da habe ich einfach eine Beinschwäche, das liegt mir nicht besonders. Im Sommer ist es halt enorm hilfreich, auch weil uns eine gute Rollerpiste noch fehlt und die Anfahrtswege zu anderen Strukturen weit sind. Kraft-, Ausdauer- und Kardiotraining gehen übers Rad am effizientesten. Was willst du dir selbst am Ende dieser Saison sagen können?
Ich möchte sagen können, dass ich aus den gegebenen, wirklich idealen Umständen das Beste gemacht habe. Erwähnen möchte ich die Oberschule in Sterzing, wo ich die vierte Klasse besuche. Ich kann Prüfungen und Aufgaben in enger Abstimmung mit den Lehrpersonen flexibel einteilen und abgeben. Das ist für mich ein riesiger Vorteil und hilft mir auch sehr, meine Zeiten einzuteilen, sodass ich der Schule und meinem Sport nachgehen kann. Dafür bin ich sehr dankbar.
Ivy Schölzhorn: Mit Tempo in die Top-Gruppe
Sie liebt die Geschwindigkeit und sucht sie. Ivy Schölzhorn hat rasant den Weg in die italienische Jugendnationalmannschaft im alpinen Skisport geschafft. Über die Renngemeinschaft Wipptal herangewachsen, ist Ivy amtierende U18-Italienmeisterin im Super-G. Bei ihrem Europacup-Debüt in dieser Disziplin im letzten Winter steigerte sie sich von Rennen zu Rennen. Mit ihren 18 Jahren gehört Ivy somit

schon zur Talentspitze im italienischen Skinachwuchs. Ihr Weg nach oben oder wohl besser die Speed-Pisten hinunter ist klar erkennbar: Mit Technik, Härte im Wettkampf und einem spürbaren Willen zum Risiko bringt Ivy das Paket mit, das für die nächsten Kategorien gebraucht wird. Der Aufstieg in höhere, internationale Kategorien ist, Gesundheit vorausgesetzt, dank ihrer starken Persönlichkeit bestimmt nur eine Frage der Zeit.
Erker: Ivy, du hast heuer den Sprung in die Jugendnationalmannschaft geschafft, was war dein erster Gedanke, als du es erfahren hast?
Ivy Schölzhorn: Ich habe mich sehr gefreut, als ich erfahren habe, in die Mannschaft aufgenommen worden zu sein, weil ich mir am Ende der Saison schon Gedanken gemacht habe, ob es dafür reichen wird.
Wie gehst du mit Geschwindigkeit um? Was trifft‘s eher: Freiheit oder Risiko?
Meiner Meinung nach wächst man mit den Jahren in die Geschwindigkeit hinein – weil ich es schon so lange tue, habe ich auch großen Spaß dabei. Deshalb ist es für mich Freiheit, aber ein gewisses Risiko besteht immer und
dessen bin ich mir auch bewusst. Was lernst du gerade technisch und auch mental für den nächsten Schritt?
Aktuell beschäftige ich mich damit, konstanter zu werden, was technisch und mental stark zusammenhängt. Ich möchte technische Fehler vermeiden und somit konstant über die Saison die bestmöglichen Ergebnisse erzielen.
Was hast du vom Wipptal gelernt, was du im Wettkampf brauchst?
Das Wipptal bietet mir die besten Trainingsmöglichkeiten: Roßkopf, Ratschings, Ladurns und Ridnaun haben stets super präparierte Pisten. Durch die Abwechslung des Geländes bin ich auf so gut wie alle Rennen in verschiedenen Skigebieten gut vorbereitet.
Was war dein bisher härtester Tag im Sport?
Einer der härtesten Tage war in der vergangenen Saison in Pila (Aosta), als ich bei der Abfahrt gestürzt bin. An dem Tag war die Sicht etwas schlecht; in einer Kompression bei einem Tor hat es mich verdreht und ich bin auf den Rücken gestürzt. Durch den Sturz hat sich mein Airbag geöffnet. Am nächsten Tag war noch eine Abfahrt und
ich musste dann entscheiden, ob ich die noch fahre, weil ich Kopf-, Rücken- und Knieschmerzen hatte. Am Morgen danach habe ich entschieden, dass ich es schaffen würde, und habe dann ein solides Rennen gemacht.
Was willst du dir selbst am Ende dieser Saison sagen können?
Am Ende der Saison will ich sagen können, dass ich stolz auf mich bin. Ich möchte in dieser Saison mein Bestes geben und werde dann sehen, was die Zukunft bringt.

schwindigkeit aufzubauen.
Was hast du vom Wipptal gelernt, was du im Wettkampf brauchst?
Immer weiter an mir zu arbeiten, auch dann, wenn Fortschritte länger dauern, als man es sich wünscht. Und Schritt für Schritt weitergehen, egal wie lang der Weg gerade ist.
Was war dein bisher härtester Tag im Sport?
Emma Wieser: Mit beiden Skiern im Stangenwald
Mit Präzision, Ruhe und einem feinen Gespür für Kippstangen steht Emma Wieser vor einer neuen Europacup-Saison in Slalom und Riesentorlauf. Nach gesundheitlich sehr fordernden Phasen in ihrem einstigen italienischen Ski-Team nutzte sie in der vergangenen Saison die Chance zum Wechsel in den Deutschen Skiverband (DSV), ermöglicht durch die doppelte Staatsbürgerschaft ihrer Mutter. Im deutschen Umfeld findet sie nun jene Struktur, die ihr technisches Feingefühl und ihre klar ausgerichtete Ambition trägt
und ihr ermöglicht, sich im internationalen Vergleich konsequent weiterzuentwickeln. Mit dem Deutschen Slalom-Meistertitel 2024/25 hat sie sich eindrucksvoll für höhere Platzierungen im Weltskizirkus empfohlen. Ihren Status als reguläres Mitglied im Skiteam der Deutschen konnte sie bestätigen. Emmas Start in die diesjährige Wintersaison Anfang September in Argentinien zeigte auch, dass sie auf Kurs ist: Im Slalom fuhr sie auf Platz 13 und im Riesenslalom auf Platz 22. Gelingt ihr nun heuer der Fixplatz im Europacup, könnte sich endlich auch die viel erträumte und ersehnte Tür zur WeltcupPremiere öffnen.
Erker: Emma, du startest weiterhin für den Deutschen Skiverband. Wie läuft es im neu-
en Team?
Emma Wieser: Es läuft alles super. Wir haben ein megatolles Team und verstehen uns alle gut untereinander, was das Klima umso angenehmer macht. Wir motivieren uns so immer gegenseitig.
Du trainierst in einem internationalen Umfeld. Was lernst du dort über dich selbst?
Ich glaube, dass ich in letzter Zeit vor allem gelernt habe, mich nicht mit anderen, sondern mich immer nur mit mir selber zu vergleichen. Somit kann ich viel fokussierter an meinen Fortschritten arbeiten.
Was lernst du gerade technisch und auch mental für den nächsten Schritt?
Derzeit arbeite ich am letzten „Punch“. Das heißt, dass ich aktiv mehr nach vorne arbeite, um Ge-
Ich glaube, es gibt nicht einen Tag, der sich als der schlechteste auszeichnet, sondern es gibt einfach schlechte Phasen im Sport. Wenn du hart daran arbeitest, dich zu verbessern, aber monatelang keinen Fortschritt siehst, dann verlierst du schon gern die Geduld und die Hoffnung. Sich da wieder und wieder zu motivieren, verlangt schon eine gewisse Stärke.
Was willst du dir selbst am Ende dieser Saison sagen können?
Das Wichtigste für mich ist, gesund zu bleiben. Dann möchte ich sagen können, dass ich mein Bestes gegeben habe und alles versucht habe, um die bestmögliche Leistung zu zeigen. Und wenn dabei gute Ergebnisse rausschauen, natürlich umso besser.

Einen Winter ohne hochklassigen BiathlonWettkampf im Biathlonzentrum Ridnaun, den darf es nicht geben. Und das wird es in der Olympia-Saison 2025/26 auch nicht. Denn der IBU Cup kommt vom 11. bis zum 14. Dezember wieder in das Wipptaler Seitental.
Der IBU Cup, die zweithöchste Wettkampfklasse im Biathlon nach dem Weltcup, hat in Ridnaun längst schon Tradition. Seit den 1990er Jahren ist diese Serie Stammgast im Biathlonzentrum in Maiern. Aber nicht nur: Ein Ersatz-Weltcup für Oberhof im Jahr 1993, ganze drei Europameisterschaften in den Jahren 1996, 2011 und 2018 sowie mehrere IBU Junior Cups, also die JuniorenWeltcups, haben in den vergangenen drei Jahrzehnten in Ridnaun Halt gemacht. Das nächste ganz große Highlight steht übrigens auch schon vor der Tür: Für das Jahr 2028
hat der ASV Ridnaun den Zuschlag für die Junioren-Weltmeisterschaften erhalten.
Vorher ist der Fokus des umtriebigen Orga nisationskomitees aber auf den anstehenden IBU Cup gerichtet. Dieser markiert die zweite Etappe dieser Wettkampfserie in dieser Saison und bringt ganze sechs Wettkämpfe mit sich. Am 11. Dezember stehen je ein Einzel der Damen und Herren auf dem Programm, am 13. Dezember geht es mit je einem Sprint weiter und der 14. Dezember schließt den IBU Cup mit hochspannenden Verfolgungen ab. „Wir freuen uns auf den diesjährigen IBU Cup. Da es sich um eine Olympia-Saison handelt, ist es noch spannender, denn viele der teilnehmenden Athleten werden sich für dieses Riesenevent, das in Antholz und somit auch noch hierzulande stattfinden wird, empfeh-
len wollen. Insbesondere jene der ‚schwä-

Noch vor Weihnachten geht es für sie und ihr eingespieltes Team bereits mit den nächsten Wettkämpfen weiter. Dann steigt in Maiern nämlich eine Etappe des Italienpokals. Am 19. Dezember wird ein offizielles Training ausgetragen, am 20. Dezember je ein Sprint der Damen und Herren und am 21. Dezember die Verfolgungswettkämpfe.


VORVERKAUF ab 11.11.zozs PREVENDITA da11'11.11.202s
RatschingstRaclnes: (•39 04n 659153)
MO-FRLU-YENore 8-12 Uhr & ore 13-17 Uhr
Rosskopf/Monte Cavallo: (+39 0472 765521)
MO-FRLU-YENore 8-12 Uhr
Ladurns: (+39 0472 770559)
MO-FRLU-YENore 8-12 Uht & ore 13-17 Uhr
Eishockey
Nach einem fast perfekten Saisonstart ist ordentlich Sand ins Getriebe gekommen. Die Wildpferde müssen einmal mehr eine lange Niederlagenserie verdauen und das Feld von hinten aufrollen.
Dabei waren die Jungs von Headcoach Johan Sjöquist fast perfekt in die Saison gestartet. Nach überzeugenden Vorstellungen in der Vorbereitung feierten die Broncos in den ersten fünf Spielen vier Siege und wirkten wie das Spitzenteam, als das sie im Sommer gehandelt wurden. Nach zwei erfolgreichen Saisonen, in denen das Halbfinale der Alps Hockey League erreicht werden konnte, wollte man sich fest unter den Spitzenteams etablieren.
Dann allerdings folgte im Herbst ein unerklärlicher Einbruch. Von elf Spielen gewannen die Broncos nur ein einziges, und das ausgerechnet gegen den damaligen Tabellenersten KHL Sisak, den sie mit 4:3 niederrangen. Abseits dieses Lichtblicks blieben aber zehn Niederlagen, von denen drei in der Verlängerung oder im Penaltyschießen besiegelt wurden. Die Gründe sind vielfältig und das verlorene Selbstvertrauen spielt ebenso eine Rolle wie individuelle Fehler oder der Ausfall von Alessio Niccolai, seit Ende Oktober mit einer Innenbandverletzung außer Gefecht. Dem Team kann man jedenfalls den Kampfgeist nicht absprechen. Eines der größten Probleme ist die Chancenauswertung, mit der die Broncos während dieser Negativserie haderten. Abgesehen vom Sieg gegen Sisak gelang es

Die Fans halten den Broncos trotz der Niederlagenserie die Treue und kommen zahlreich zu den Spielen.
der Mannschaft nur dreimal, drei Tore oder mehr zu erzielen, und in fünf Spielen gelang ihnen gar nur ein einziger Treffer. Das ist zu wenig, um Spiele zu gewinnen. Ausdruck dieser Abschlussschwäche ist auch, dass das Powerplay nach einem starken Beginn buchstäblich vertrocknet ist. In den ersten vier Saisonspielen trafen die Broncos immer auch in Überzahl, doch seither gelangen in insgesamt 30 Powerplays nur mehr drei Treffer. Das Scoring-Problem spiegelt sich in den Statistiken einiger Schlüsselspieler wider, die weit unter dem Durchschnitt liegen. Connor Sanvido, der mit seinem Schuss einer der torgefährlichsten Stürmer der Broncos sein müsste, wartete zu Redaktionsschluss nach 16 Spielen immer noch auf seinen ersten Treffer.
Auch James Livingston, dessen mannschaftsdienliches und selbstloses Spiel seinen persönlichen Statistiken generell nicht förderlich ist, stand nach 16
Spielen erst bei vier Toren und mickrigen drei Assists. Im Soll liegen lediglich Neuzugang Franco Sproviero, der ein sehr offensivstarker Stürmer ist und in 13 Spielen acht Tore erzielt und weitere acht vorbereitet hat, sowie Bryson Cianfrone und Davide Conci mit je fünf Treffern. Auch Import-Verteidiger Jerkko Rämö hat noch nicht die erhoffte Offensivkraft entfaltet und fiel gleichzeitig mit vermeidbaren Scheibenverlusten in der gegnerischen Zone auf. Noch ist aber nicht aller Tage Abend und es ist zu hoffen, dass in der Zeit zwischen Redaktionsschluss und dem Erscheinen dieser Zeilen der Knoten geplatzt ist. Dank der Siege über Unterland, Ritten, Meran und Cortina zu Saisonbeginn ist auch die Ausgangslage für das Halbfinale der Serie A noch immer gut, doch viel Zeit bleibt nicht mehr, um das Ruder herumzureißen. Die Vereinsführung vertraut aber auf die Arbeit von Johan Sjöquist, der
gezeigt hat, dass er sein Team durch Krisen führen und wieder aufbauen kann.
Stefan Troyer
„Es geat di a un“
Glück bringen sollen wie bereits im Vorjahr die CharityTrikots, die heuer im Zeichen der Aktion „Wipptal bekennt Farbe“ stehen und deren Versteigerung dem Verein „Es geat di a un – Tocca a Te“ zugutekommt. Der Verein leistet schnell und unbürokratisch Hilfe für Frauen in Gewaltsituationen.
Die Versteigerung der Trikots bei den beiden Heimspielen gegen Meran am 30. November und gegen Asiago am 6. Dezember findet ab dem 6. Dezember online statt. Infos auf broncos.it


Führung bedeutet weit mehr, als Aufgaben zu delegieren und Entscheidungen zu treffen. Wer erfolgreich führen will, muss ein echter Teamplayer sein. Nur wenn Mitarbeitende sich ernst genommen, eingebunden und inspiriert fühlen, entsteht eine Kultur, in der alle ihr Potential entfalten können.
Erfolgreiche „Teamplayer-Führungskräfte“ können und wollen:
• zuhören:
Sie nehmen sich Zeit, die Sichtweisen ihrer Mitarbeitenden wirklich zu verstehen. Das bedeutet: Fragen stellen, aktiv zuhören, nachhaken – und nicht sofort mit der „besseren Lösung“ kommen. In geplanten Meetings, aber auch in informellen Gesprächen holen sie sich die Meinungen und Sichtweisen ihrer Mitarbeitenden ein.
• Entscheidungen transparent machen:
Auch wenn die letzte Entscheidung bei der Führungskraft liegt, sollten Mitarbeitende verstehen, wie sie zustande gekommen ist. Das stärkt Vertrauen und Akzeptanz. Sie begründen ihre Entscheidungen offen und zeigen, welche Argumente aus dem Team berücksichtigt wurden.
• Vertrauen schenken:
Wer nur kontrolliert, erstickt Eigeninitiative. Wer Vertrauen schenkt, bekommt Engagement zurück. Erfolgreiche Führungskräfte übergeben bewusst Verantwortung und geben nur die nötigen Rahmenbedingungen vor. Sie fragen nach Fortschritten, vermeiden aber Mikromanagement.
• Stärken sichtbar machen: Teamplayer-Führungskräfte fördern Talente, statt sie in Konkurrenz zu setzen. Sie sprechen regelmäßig mit jedem Teammitglied über persönliche Stärken und überlegen gemeinsam, wie diese im Arbeitsalltag besser genutzt werden können. In diesem Sinne übernehmen sie auch eine Coaching-Aufgabe.
• Feedback von den Mitarbeitenden einholen:
Feedback ist keine Einbahnstraße von oben nach unten. Auch Führungskräfte profitieren von Rückmeldungen. Sie bitten ihr Team regelmäßig um ein ehrliches Feedback zu ihrem Führungsverhalten – und zeigen, dass sie bereit sind, daran zu arbeiten.
• Gemeinsam Erfolge feiern: Motivation wächst, wenn Leistungen anerkannt und gewürdigt werden. Jeder unternehmerische Erfolg ist immer auch ein Teamerfolg – das darf nicht vergessen werden. Ein Dankeschön an das Team kann sich in Lohnelementen, gemeinsamen Aktionen oder öffentlichen Danksagungen zeigen.
Teamgeist macht Führung stark Eine Führungskraft, die als Teamplayer agiert, schafft Vertrauen, Motivation und Zusammenhalt. Sie führt nicht durch Hierarchie, sondern durch Vorbild, Wertschätzung und gemeinsames Handeln. Gleichzeitig tut die Führungskraft viel für die eigene psychische Stabilität, denn gemeinsam lassen sich fast alle Herausforderungen leichter ertragen und lösen. Wirklich stark ist nicht der Einzelne an der Spitze, sondern das Team, das gemeinsam zieht – mit einer Führungskraft, die mitspielt.
Martin Volgger, Sportpsychologe

Leichtathletik
Starke Bilanz beim Finale
Beim Sportler Grand Prix Finale Mitte Oktober in Bozen präsentierten sich die Athleten des ASV Sterzing in herausragender Form und krönten ihre Saison mit starken Auftritten sowie gleich zwei Gesamtsiegen. Allen voran überzeugten Zubaer Chowdhury und Clara Sybille Seehauser, die sich jeweils den Gesamtsieg sicherten. Auch die übrigen Teammitglieder zeigten beeindruckende Leistungen: Charlotte Amort erreichte den 18. Platz, Nadja Seidner belegte Rang 12, Emma Frost verpasste mit Platz 4 nur knapp das Podium, Anna Kru-
selburger wurde Elfte, Theresa

Aukenthaler Siebter und Jonas Walter ebenfalls Elfter. Die erfolgreiche Teilnahme am Finale markiert einen würdigen Abschluss der Saison und stimmt das Team zuversichtlich für die bevorstehenden Wettkämpfe im kommenden Jahr.
Trailrun Patrick Ramoser triumphiert bei „Trail del Cinghiale“
Patrick Ramoser vom Laufverein ASV Freienfeld hat beim traditionsreichen „Trail del Cinghiale“ in Palazzuolo sul Senio (Toskana) einen eindrucksvollen

Saisonabschluss gefeiert. Über die anspruchsvolle Distanz von 45 Kilometern und 2.600 Höhenmetern setzte er sich am 1. November in einer hervorragenden Zeit von 4:26.41 Stunden
souverän gegen die Konkurrenz durch. Mit großem Vorsprung verwies er Leonardo Barioni (4:47.27) und Pietro Patuelli (4:50.28) auf die Plätze zwei und drei. Damit krönte Ramoser seine erfolgreiche Saison mit einem überlegenen Sieg auf technisch wie konditionell höchst forderndem Terrain. Der „Trail del Cinghiale“ gilt als einer der härtesten Trailrunning-Bewerbe Mittelitaliens. Die Strecke führt durch das Apennin-Gebiet rund um Palazzuolo sul Senio über steile Anstiege, felsige Passagen und schmale Waldpfade.

Der TC Ratschings blickt auf einen erfolgreichen Tennisherbst zurück: Von spannenden Clubmeisterschaften über starke Auftritte im Landesfinale des Promo Grand Prix bis hin zur Rodeo Serie 2025 überzeugten Spieler aller Altersklassen mit beeindruckenden Leistungen und Kampfgeist.
Clubmeister ermittelt
Fabian Siller sowie Anna Festini-Battiferro vor Annalena Kruselburger, Lara Gschnitzer und Jana Kofler den Sieg holten. Im Mixed-Doppel der Jugend setzten sich schließlich Hannes Vieider und Alexander Gögele vor Jonas Minzoni/ Sarah Kruselburger, Jana Gschnitzer/Peter Thaler und Annalena Kruselburger/ Patrick Sparber durch. Im Bild alle bei der Siegerehrung anwesenden Sieger.

Beim traditionsreichen Clubturnier des TC Ratschings, das auch heuer im September ausgetragen wurde, kämpften rund 70 Ten nisspieler in spannenden Matches um die begehrten Titel in den verschiedenen Kate gorien. Im Anschluss an die Finalspiele er folgte die feierliche Siegerehrung. Bei den Herren im Einzel setzte sich Klaus Kruselburger gegen Peter Rainer durch und holte sich den Titel, während bei den Damen Stefanie Fleckinger den Sieg vor Renate Siller errang. Im Herren-Doppel triumphierten Klaus Kruselburger und Thomas Rainer, bei den Damen waren Lorena Lungkofler und Renate Siller erfolgreich. In der Mixed-Doppel-Kategorie holten Philipp Auckenthaler und Sarah Auckenthaler den Titel. Auch der Nachwuchs zeigte großartige Leistungen: In den Jugendkategorien gingen die Siege bei den Anfängern an Noah Pipino vor Simon Volgger, Isabel Siller und Alexander Volgger, in der U8 an Alexander Gögele vor Tobias Siller, Hannah Rainer und Alena Gschnitzer. In der U10 gewann Finn Keim vor Jana Gschnitzer, Sarah Kruselburger und Aaron Rainer, während in der U13 Hannes Vieider vor Jonas Minzoni, Lukas Plank und
vor, wo sie gegen ihre Dauerrivalin Anna Festini-Battiferro vom ASV Tennis Padel Brixen unterlag und damit den 3. Gesamtrang belegte.
Bei Rodeo Serie mitgemischt
Ins Landesfinale geschafft

Die Spieler des TC Ratschings nahmen auch in diesem Jahr wieder erfolgreich an mehreren Turnieren des Promo Grand Prix FIT-VSS/ Raiffeisen teil. Dank ihrer konstanten Leistungen schafften es heuer fünf Spielerinnen und zwei Spieler in das Landesfinale, das in Branzoll ausgetragen wurde. Unglücklicherweise verletzte sich Fabian Siller kurz vor dem entscheidenden Wochenende und konnte nicht teilnehmen. Die übrigen Athleten präsentierten sich in starker Form und zeigten beeindruckende Leistungen, auch wenn es diesmal knapp nicht zum Landesmeistertitel reichte. Besonders positiv hervorgetan haben sich die Schwestern Jana und Lara Maria Gschnitzer. Jana erreichte in der Kategorie U10 Mädchen das Finale, musste sich dort jedoch Victoria Mittelberger vom ATC Terlan geschlagen geben. Lara Maria kämpfte sich in der Kategorie U13 Mädchen bis ins Halbfinale

Bei der Südtiroler Rodeo Serie 2025 war der TC Ratschings sowohl bei den Damen als auch bei den Herren stark vertreten und konnte erneut auf sich aufmerksam machen. In der vierten Kategorie der Damen erreichte Stefanie Fleckinger nach einem hart erkämpften Sieg im Champions-Tiebreak gegen Stefanie Dalceggio vom TP Brixen das Finale. Dort traf sie auf die souverän aufspielende Jasmin Thomaser vom ASC Welsberg, die ihren Turnierlauf konsequent fortsetzte und das Endspiel klar für sich entschied. Trotz der Niederlage zeigte Fleckinger eine starke Turnierleistung und bestätigte ihre konstante Form.
Auch bei den Herren der vierten Kategorie sorgte ein Spieler des TC Ratschings für Spannung. Klaus Kruselburger lieferte sich im Halbfinale ein intensives Duell mit Ivan Althuber vom SSV Pfalzen. Althuber, der an diesem Wochenende in Topform war, setzte sich im Champions-Tiebreak durch und sicherte sich später auch den Titel, nachdem er im Finale Alexander Kehrer vom ASV St. Lorenzen klar besiegt hatte.
Die neue Saison der Landesmeisterschaft im Schach hat für Sterzing-Ridnaun, die Vertretung des Wipptales, bestens begonnen. In der B-Liga gelang der Mannschaft ein klarer Auswärtssieg in Bozen gegen J. Richter/ Lask II mit dem Ergebnis 4:1. Ein Resultat, das die Solidität und Tiefe des Teams unterstreicht: Sterzing-Ridnaun zeigte sich auf allen Brettern überlegen und bestätigte die guten Eindrücke aus der Vorbereitung.
Am zweiten Brett trat der erfahrene Helmut Aigner (1.913) gegen den nominell stärkeren Mar-

Am ersten Brett zeigte Quentin Haller (2.082) einmal mehr seine Klasse. Gegen Diego Fongarolli (1.935) führte der junge Sterzing-Spieler eine präzise Partie, die in einer brillanten taktischen Kombination gipfelte und das Duell spektakulär beendete. Die Schlusskombination war ein kleines Meisterstück an Berechnung und strategischer Weitsicht, ein klares Zeichen für das technische Niveau des Spitzenbretts der Wipptaler.
co Pangrazzi (2.156) an. Mit den schwarzen Steinen spielte Aigner mutig und aktiv, übernahm bald die Initiative und wandelte seinen Vorteil mit kühlem Kopf in einen vollen Punkt um. Ein verdienter Sieg, der doppelt zählt –auch wegen der Spielstärke des Gegners.
Am dritten Brett bewies Edoardo Pierini (1.754) seine bekannte Stabilität. Gegen Martin Kowalczyk (1.857) spielte er

eine ausgeglichene und stets kontrollierte Partie, ließ keine Schwächen erkennen und setzte sich Schritt für Schritt durch, bis er im technisch sauber gespielten Endspiel den Sieg sicherstellte. Große Freude auch über das gelungene Debüt von Daniel Demozzi (1.765), dem Neuzugang der Mannschaft. Gegen Christian Unterweger (1.794) wählte er eine seltene Eröffnung, die sich als hervorragende Wahl erwies und den Gegner früh in Bedrängnis brachte. Von da an behielt Demozzi einen kühlen Kopf, verwaltete seinen Vorteil souverän und krönte seinen Einstand mit einem vollen Punkt. Einziger Wermutstropfen war die Niederlage von Werner Sparber (1.844) gegen Igor Mumelter (1.851) am vierten Brett. Diese hatte jedoch keinen Einfluss auf das Gesamtergebnis. Sparber ist seit Jahren eine verlässliche Stütze des Teams; bereits in der vergangenen Saison war er in den entscheiden-
den Momenten maßgeblich am Erfolg beteiligt und verlor nur, wenn das Mannschaftsergebnis längst gesichert war. Mit diesem überzeugenden 4:1 positioniert sich Sterzing-Ridnaun von Beginn an als Anwärter auf die Spitzenplätze in der B-Liga. Die gelungene Mischung aus Erfahrung, Teamgeist und neuen Impulsen stimmt zuversichtlich für den weiteren Verlauf der Saison.
Gutes Unentschieden in der C-Liga
Auch Sterzing-Ridnaun II startete erfreulich in die neue Saison der Serie C und erkämpfte sich in der CasArci in Sterzing ein wertvolles 2:2 gegen SK Klausen/Raika Untereisacktal II. Das Team aus dem Wipptal zeigte Geschlossenheit und Einsatzfreude: Siege gab es von Sieghard Helfer und Martin Parigger, während sich Josef Gasteiger und Iljaz Dedej tapfer gegen erfahrene Gegner behaupteten. Ein solider und ermutigender Auftakt.

DENTOPLUS
Fußball
U11 der Auswahl Ridnauntal ist Herbstmeister
Fußball
gebündelten Kräften

Was die sympathischen U8Jungs der Auswahl Ridnauntal mit ihrem Trainerteam, ange führt von Trainer Armin Eisendle, in der Hinrunde gemeinsam erreicht haben, ist wirklich außergewöhnlich. Eine unglaubliche Teamleistung, auf die sie noch lange stolz sein können: Alle acht Spiele wurden gewonnen und dabei gab es für die Gegner keinen einzigen Treffer. Tormann und Verteidigung standen wie eine Mauer - kein Durchkommen für die Gegner. Aber auch im Angriff haben nicht nur die Stürmer und Mittelfeldspieler, sondern in wichtigen Momenten immer wieder auch die Verteidiger überzeugt und das runde Leder insgesamt 42-mal im gegnerischen Tor versenkt. Jeder Feldspieler hat im Laufe dieser Hinrunde mindestens ein Tor erzielt. Ange-
min Eisendle hat die Mannschaft
bildhafter Geduld, viel Einsatz und professionellen Trainingseinheiten dorthin gebracht, wo sie heute stehen.
Die Jungs sind nicht nur auf dem Feld eine unschlagbare Truppe, sondern verstehen sich auch außerhalb sehr gut. Jeder Geburtstag wird gemeinsam gefeiert und auch nach Abpfiff sind sie gemeinsam mit ihren Eltern – als treue und unermüdliche Fans –und den Trainern immer wieder gerne beisammen. Der Zusammenhalt bestärkt das Teamgefühl noch zusätzlich.
Die Hinrunde ist damit abgeschlossen, in der Rückrunde wartet nun die Leistungsklasse A.


Ziel: Der ASV Sport & Friends Südtirol – Sektion Fußball und der ASV Milland bündeln ihre Kräfte, um Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen und den Sportlern des ASV Milland Werte wie Spaß, Gemeinschaft und gelebte Inklusion näherzubringen.
Seit September 2025 trainieren die Special Kickers in der Sportzone Milland. Der ASV Milland öffnet dafür seine Plätze und stellt Trainingsmaterial zur Verfügung – eine wertvolle Möglichkeit für die Special Kickers, sich sportlich und persönlich weiterzuentwickeln. Auch Trainer und Betreuer beider Vereine werden künftig enger zusammenarbeiten, voneinander lernen und ge-
nen, darunter inklusive Turniere im Frühjahr und Herbst. „Fußball verbindet – und genau das wollen wir leben“, so Roman Santin, Präsident des ASV Milland. Luise Markart, Präsidentin des ASV Sport & Friends Südtirol, betont: „Für uns steht der Mensch im Mittelpunkt. Diese Kooperation zeigt, dass Inklusion funktioniert, wenn Herz, Engagement und Freude am Sport zusammenkommen.“ Jugendleiter Manuel Berretta vom ASV Milland und Sektionsleiter Christian Schölzhorn von den Special Kickers teilen diese Überzeugung und freuen sich über diese besondere Form der Zusammenarbeit.

Was als einfache Idee begann, hat sich zu einer wirkungsvollen Sensibilisierungskampagne im ganzen Wipptal entwickelt: Die al-
„Zeit schenken“ in die Bevölkerung. Viele kannten die Initiative bereits, doch vor Ort wurde spürbar, wie gut die Botschaft ankommt.

ten Herzbanner, die früher an Straßen und Plätzen hingen und auf die Aktionen und Events der Initiative „Zeit schenken“ hinwiesen, wurden nicht entsorgt, sondern fanden auf den Fußballplätzen im Bezirk eine neue Aufgabe.
Die Aktion brachte nicht nur Farbe an die Spielfelder, sondern vor allem Begeisterung. Kinder, Jugendliche und Erwachsene halfen beim Anbringen der Banner, freuten sich über gemeinsame Freundschaftsbänder und trugen das Anliegen der Initiative
„Es war großartig zu sehen, wie begeistert alle mitgemacht haben – besonders die Jugendlichen“, freut sich Initiator Christian Schölzhorn. Jede Gemeinde hat die Banner auf ihre eigene Weise eingebunden, und so ist aus einem einfachen UpcyclingGedanken ein gemeinsames Zeichen des ganzen Bezirks entstanden. Auf allen Fußballplätzen im Wipptal hängen nun die Herzbanner, die Aufmerksamkeit schaffen und die jungen Spieler für soziales Engagement sensibilisieren.
Im Rahmen der Aktion wurde auch allen Vereinspräsidenten persönlich gedankt und eine Plakette überreicht, begleitet von den beliebten Freundschaftsbändern, die inzwischen vielerorts mit Freude getragen werden.
Mittlerweile sind neue Herzbanner zu sehen. Das Motto ist neu, die Grundidee bleibt dieselbe: Herz zeigen, Zeit schenken, Gemeinschaft leben.
Fußball
Nach dem A-Jugendspiel des ASV Freienfeld in Bozen kam es Anfang November zu inakzeptablen Vorfällen. Mehrere junge Spieler im Alter zwischen 14 und 16 Jahren wurden beleidigt, bedroht und in der Kabine eingeschüchtert. Die Situation eskalierte derart, dass sogar die Carabinieri einschreiten mussten.
„Solche Ereignisse dürfen im Jugendfußball keinen Platz haben. Sie stehen im klaren Widerspruch zu den Grundwerten des Sports, die auf Fairness, Respekt und Sicherheit beruhen. Fußball soll jungen Menschen Freude, Teamgeist und Gemeinschaft vermitteln – nicht Angst, Aggression oder Einschüchterung“, so die Vereinsverantwortlichen des ASV Freienfeld in einer Aussendung.
Der ASV Freienfeld verurteilt die Vorfälle aufs Schärfste und fordert einen konsequenten Schutz aller Beteiligten, insbesondere im Jugendbereich. Gewalt, Drohungen und Hass dürfen im Sport keinerlei Toleranz erfahren. Alle Vereine und Verantwortlichen sind aufgerufen, gemeinsam Verantwortung zu übernehmen und ein starkes Zeichen gegen jede Form von Gewalt zu setzen. Nur durch gemeinsames Handeln kann der Sport ein sicherer und respektvoller Raum für alle bleiben.



Kartsport Starker Auftritt für Julian Frasnelli
Der Kartsport-Nachwuchsfahrer Julian Frasnelli aus Wiesen nahm Ende Oktober am WSK Final Cup in Franciacorta teil. Trotz schwieriger Ausgangs lage zeigte er im Rennverlauf eine deutliche Leistungsst gerung. Nach der Qualifikati on auf Rang 11 fuhr Frasnelli in den anschlie ßenden Vorläu fen auf die Posi tionen 5 und 6.
Lauf auf Gesamtrang 13 und war damit bester Italiener im Feld. Im internationalen Klassement liegt Frasnelli aktuell Position sieben. Im Rahmen des Wochenendes ergab sich zudem ein kurzes Kennenlernen mit FormelTeamchef Toto Wolff. Ein solides Rennwochenende konnte Frasnelli Anfang November auch beim WSK up in Cremona verzeichnen. Nach der Qualifikation, die nicht ganz optimal verlief, zeigte er in den anschließenden Vorläufen konstante Leistungen und platzierte sich jeweils in den Top 10. e-Finale fuhr er auf einen starken 3. Platz, während er das Finale auf Position 10 beendete. Dank dieser Resultate liegt Frasnelli nun auf dem 7. Gesamtrang der Meisterschaft und führt unter insgesamt 76 Piloten als bester italienischer Fahrer das nationale Klassement an. Mo.ntag bis IFteitag 9-12 Uhr

Im Pre-Finale belegte er Rang 2 und markierte die schnellste Rennrunde (Best Lap). Ein ver meidbarer Kontakt in einem der Läuf während eines Überholmanö vers von einem Konkurrenten abgedrängt wurde, kompromittierte jedoch das Finale. Der Verursacher wurde disqualifiziert, Frasnelli musste das Rennen dennoch mit beschädigtem Material fortsetzen. Im Finale beendete Frasnelli den
Seit Ende Oktober ist die Dokumentation „High Above – Highlining on Tribulaun“ exklusiv auf Fawesome, Future Today und Mubi zu sehen.
Unter der Regie von Tobias Marcotto (SickLevel Production) begleitet ein Filmteam die fünf Highliner Mark Michael Mair, Markus Thaler, Tobias Gerhardt, Robert Pelz und Johannes Ellemunt bei ihrer einzigartigen Herausforderung: In über 3.000 m Höhe überqueren sie eine 60 m lange Seilbrücke zwischen dem westlichen und östlichen Gip-
fel des imposanten Pflerscher Tribulaun. „High Above“ fängt ihren Mut, ihre Angst und ihre unzerbrechliche Verbindung ein, das Gleichgewicht zu suchen – an einem Ort, an den sich nur wenige wagen. Ein schonungsloses Porträt über Leidenschaft, Teamwork und den menschlichen Wunsch, sich buchstäblich über alles zu erheben.
Auf www.highabove.it geht es direkt zu den einzelnen Streaming-Diensten.
Die Amateurligen haben ihre Hinrunde am 23. November be endet, lediglich die Landesliga spielt noch bis zum 7. Dezem ber. Ein Rückblick.
I Thomas Schwitzer
1. Amateurliga Auswahl Ridnauntal
Sieben Siege, fünf Unentschieden und eine Niederlage sind die Aus beute aus 13 Spielen für die Aus wahl Ridnauntal. Das entspricht 26 Punkten und Tabellenplatz 5, der Rückstand auf Tabellenführer Latzfons beträgt fünf Punkte. Auch das Torverhältnis kann sich sehen lassen: Mit 26 Toren hat das Team den drittbesten Angriff der Liga, 16 Gegentore bedeuten die viertbeste Abwehr. Die Mannen von Trainer Manuel Rella setzten sich damit in den Top 5 fest. Erst im letzten Spiel gab es die erste und einzige Niederlage. Auf dem vereisten Sportplatz von Schabs war die dezimierte Gästemannschaft der aggressiveren Heimelf unterlegen. Zuvor hatte es in zwölf Spielen sieben Siege und fünf Unentschieden gegeben. „Die Auswahl Ridnauntal kann mit der Hinrunde mehr als zufrieden sein. Die Ausgangslage für die Rückrunde ist fast optimal, der Klassenerhalt unter Dach und Fach und der Blick kann nach vorne auf die Tabelle gerichtet werden. Wenn im Frühjahr dann noch Matthias Siller, Andy Priller, Fabian Dialer und Patrick Graus, die verletzt sind, zur Mannschaft stoßen, können wir uns auf eine spannende Rückrunde freuen“, so Präsident Kurt Eisendle.

Über den Herbstmeistertitel darf sich der ASV Wiesen freuen. Neun Siege, ein Unentschieden und eine Niederlage in elf Spielen brachten 28 Punkte und Tabellenplatz 1 ein. Der Vorsprung auf den Tabellenzweiten Dietenheim/Aufhofen beträgt fünf Punkte. Auch das Torverhältnis ist nicht zu verachten: Mit 34 Toren stellt Wiesen den zweitbesten Angriff, während nur elf Gegentore den Bestwert bedeuten. „Natürlich sind wir mit der Hinrunde zufrieden, auch wenn die einzige Niederlage gegen Dietenheim/Aufhofen nicht hätte sein müssen, zumal wir spielerisch nicht die schlechtere Mannschaft waren, aber an diesem Tag war der Gegner einfach abgeklärter und nutzte die Standardsituationen eiskalt aus“, so Präsident Thomas Schwitzer. „Wir wollen und müssen auf diese Art und Weise weitermachen, es bleibt aber bis zum Schluss ein harter Kampf. In der Rückrunde werden uns wichtige Spieler nach längeren Verletzungspausen wieder zur Verfügung stehen. Diese Verstärkung gibt unserem Kader nochmal mehr Flexibilität, um den Aufstieg zu erreichen.“ Fußball
Acht Siege, drei Unentschieden und zwei Niederlagen hat der AFC Sterzing in 13 Spielen eingefahren. Mit 27 Punkten (Tabellenplatz 2) beträgt der Rückstand auf Tabellenführer Albeins lediglich drei Punkte. Dieses Resultat spiegelt auch das Torverhältnis wider: Mit 34 Toren stellt Sterzing den besten Angriff der Liga, 14 Gegentore bedeuten die zweitbeste Abwehr. „Wir sind sehr gut in die Saison gestartet, mit der Hinrunde sind wir zufrieden. Um in der Rückrunde wieder vorne mitzuspielen, ist es wichtig, die wenigen Fehler abzustellen und in einigen Spielen stärker zu punkten. Wir hoffen die Form zu halten, dann haben wir sicher gute Chancen auf eine starke Meisterschaft. Nach der Winterpause starten wir Ende Jänner mit der Vorbereitung“, so der Verantwortliche Philipp Prantner.
Der ASV Gossensaß blickt auf drei Siege, ein Unentschieden und neun Niederlagen zurück, was zehn Punkten und Tabellenplatz 12 entspricht. Der Rückstand auf das sicher rettende Ufer beträgt damit einen Punkt; allerdings hat Tabellenführer Jergina Amateure ein Spiel weniger bestritten, weshalb sich der Abstand noch auf vier Punkte vergrößern könnte. Die Situation spiegelt sich auch im Torverhältnis wider: Mit nur 17 erzielten Toren stellt das Team den zweitschlechtesten Angriff. Zudem verfügt es mit 42 Gegentoren über die mit Abstand löchrigste Defensive. „Schon im Sommertraining war klar, dass es eine sehr schwere Saison wird. Die größtenteils neu formierte Mannschaft tat sich von Anfang an schwer, obwohl das erste Pflichtspiel im Pokal gegen Mühlwald nach einem 3:3 erst im Elfmeterschießen verloren ging. Der Start in die Meister-
schaft verlief holprig mit sechs Niederlagen in den ersten sechs Spielen“, so der Verantwortliche Ottavio Spadavecchia. „Mit der Rückkehr von Maceroni und der Verpflichtung von Guxim Jimmy Limani erwarten wir uns allerdings eine andere Rückrunde und vor allem ein paar Punkte mehr.“
3. Amateurliga ASV Wiesen
Alois Ralser und sein Weg zum Meistertitel
Alois Ralser ist im Wipptal seit Jahrzehnten eine feste Größe unter den Gleitschirmfliegern. Schon vor 15 Jahren war er im Erker zu Gast und erzählte damals, dass sein größtes Ziel der Sieg bei der italienischen Streckenflugmeisterschaft sei. Heuer, nach einigen Hürden, hat er dieses Ziel erreicht – Grund genug, um ihn erneut einzuladen und seinen Werdegang genauer zu beleuchten.
I Lorenz Grasl
Wenn Alois Ralser über seinen Sport spricht, tut er das sachlich und ohne große Worte. Den für Außenstehende spektakulär wirkenden Sport beschreibt er über Abläufe, Bedingungen und Entscheidungen – und darüber, warum es ihn nach so vielen Jahren immer noch in die Luft zieht. Zum Paragleiten kam er Anfang der 1990er Jahre, als sich der Sport in Südtirol gerade entwickelte und die Szene noch klein war. Als einer der ersten Piloten im Wipptal lernte er vieles durch Kollegen und eigene Erfahrung. Aus
der anfänglichen Neugier wurde rasch eine Leidenschaft, der er mit großem Ehrgeiz nachging. Bald nahm er an Wettbewerben teil, bei denen Checkpoints oder Wendepunkte damals noch mit Fotoapparaten dokumentiert wurden.
Um 2007 begann er, sich auf Streckenflüge zu konzentrieren – Flüge über viele Stunden, bei denen große Distanzen zurückgelegt werden, abhängig von Thermik und Wetterfenstern. Bis heute ist der Flug sogenannter FAI-Dreiecke seine bevorzugte Disziplin. Dabei müssen die Streckenschenkel bestimmte Mindestverhältnisse erfüllen, Startund Endpunkt dürfen maximal 20 Prozent der Gesamtstrecke auseinanderliegen. Diese technisch und planerisch anspruchsvollen Flüge werden im Wettbewerbssystem XContest höher bewertet – eine Struktur, die Ralser besonders liegt. Die italienische Streckenflugmeisterschaft läuft jeweils ein Jahr lang. Piloten können beliebig viele Flüge hochladen, gewertet werden die sechs besten.
Ralser gelang es heuer, sechs außergewöhnlich starke Flüge einzureichen: das kürzeste Dreieck mit rund 218 km, das längste mit etwa 275. Insgesamt brachte ihm das 2.365 Punkte und damit einen deutlichen Sieg mit über 100 Punkten Vorsprung. „Ich wollte eigentlich nur unter die ersten zehn“, sagt er. Doch schon die ersten Flüge im Frühjahr liefen hervorragend, der Rest ergab sich beinahe von selbst. „Von den rund 1.500 im XContest eingeschriebenen Piloten in Italien sind nur etwa 50 wirklich ehrgeizig unterwegs, also regelmäßig auf großen Strecken und ernsthaft im Wettkampfmodus“, so Ralser. Seine großen Flüge startet er fast immer in Antholz. Die südöstlich ausgerichtete Grentealm bietet früh gute Thermik und ist daher ein beliebter Startplatz, auch international. Von dort führt sein typisches Dreieck über den Stallersattel ins Defreggental Richtung Großglockner, anschließend über das Pustertal Richtung Ridnaun und schließlich über das Gadertal in die Dolomiten, bevor es zurück nach Antholz geht.


Die genaue Linie hängt stets von Wetter, Wind, Wolken und der Frage ab, wie sauber das Dreieck geschlossen werden kann. „Für solche Langstreckenflüge braucht es Kondition, körperliche Fitness und viel Konzentration“, betont Ralser. Bis zu elf Stunden sitzt er inzwischen im Gurtzeug. Unterwegs trinkt er mehrere Liter Wasser, isst kleine Snacks und achtet darauf, Höhe und Talquerungen optimal zu nutzen. Eine Talseite zu tief anzufliegen, bedeutet oft das Verpassen entscheidender Thermik und damit das vorzeitige Ende des Fluges. Zwar passiert ihm das selten, ausschließen lässt es sich jedoch nie. So landete er etwa schon bei Lüsen, während sein Auto in Antholz stand. „Da ergeben sich manchmal chaotische und lustige Situationen.“ Auch Landungen nach langen Flügen können anspruchsvoll sein, da am Abend oft Fallwinde dominieren und die Thermik zusammenbricht. „Generell sind Start und Landung für mich die gefährlichsten Momente.“ Neben dem Fliegen hält er

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im Sommer mit Wandern oder Mountainbiken fit. Die Grundlagenkondition sei essenziell, um über viele Stunden aufmerksam zu bleiben.
2017 änderte ein schwerer Unfall sein Verhältnis zum Fliegen. Beim Start am Roßkopf klappte der Schirm – ein altes und bereits stark beanspruchtes Wettkampfmodell – wenige Sekunden nach dem Abheben ein. Das Gegenlenken brachte nichts, er drehte rückwärts und prallte in den Hang. Einen Monat lag er im künstlichen Koma, dann folgten lange Reha und ein Jahr Krankenstand. Danach flog er vier Jahre nicht – einerseits wegen seines Versprechens an die Familie, an-
dererseits, weil er Zeit brauchte, um Vertrauen zurückzugewinnen. Doch das Beobachten anderer Piloten und der Wunsch, wieder in die Luft zu gehen, wurden schließlich stärker. Der Wiedereinstieg verlief schrittweise: „Beim ersten Flug nach der Pause spürte ich noch Unsicherheit, doch mit jedem Flug kehrte das Gefühl der Kontrolle zurück.“ Er begann mit „gutmütigeren“ Einsteigergeräten und wechselte später wieder zu leistungsstärkeren Schirmen – bewusst aber nicht mehr zu den extremen CCC-Wettkampfmodellen. „Die brauche ich nicht mehr“, sagt er. Besonders gefährlich findet er, dass viele Piloten heute Geräte fliegen, die technisch über
ihrem Niveau liegen – oft nur, um mithalten zu können. In alpiner Thermik sei das zu riskant. Gleichzeitig betont er, dass der Sport insgesamt sicherer geworden sei: Ausbildung, Material und technische Hilfsmittel wie EchtzeitWetterdaten oder Analyse-Apps hätten enorme Fortschritte gemacht. Wer Richtlinien einhalte und Schirme fliege, die zum eigenen Können passen, könne heute sehr sicher unterwegs sein. Seit 2023 erreicht er, auch dank der Unterstützung seiner Freundin, wieder seine früheren Distanzen. 2024 verlief solide, 2025 wurde schließlich zu seinem bisher erfolgreichsten Jahr. Dass er heuer so viel Zeit investieren
konnte, lag auch an seinem Arbeitgeber, der ihm ermöglichte, an guten Tagen spontan freizunehmen. Denn große Strecken sind nur an wenigen Tagen im Jahr möglich, wenn Wind, Sonne und Thermik optimal zusammenspielen – Zeitfenster, die sich kaum im Voraus planen lassen. Heute fliegt Ralser mit derselben Begeisterung wie früher. Große Ziele hat er keine mehr, aber wenn die Bedingungen passen, möchte er weiterhin ganz vorne mitfliegen. Und auch wenn seine Familie hofft, dass er vorsichtig bleibt, hat sie akzeptiert, dass das Fliegen ein Teil seines Lebens ist – seit mittlerweile über drei Jahrzehnten.

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Von Oktober bis Ende November haben die Teilnehmer des KVW-Krippenbaukurses in Wiesen zweimal wöchentlich an zwölf neuen Krippen gebastelt, darunter acht Tiroler Krippen, eine orientalische Krippe, zwei Laternenkrippen und erstmals eine Fensterkrippe. Ende November konnten die kunstvoll gestalteten Krippen nach der Segnung im Haus der Dorfgemeinschaft bestaunt werden.
Adventskonzert „Wieder huam“
Unter dem Titel „Wieder huam“ laden die vier Schwestern der Gesangsgruppe „fiarenk“ in diesem Advent zu einem besonderen Konzertabend ein. Bereits zum zweiten Mal gestalten sie ein musikalisches Heimkommen inmitten einer oft bewegten und lauten Zeit. Das Konzert ist dem Gedenken an ihren Vater Franz Ploner gewidmet, der im Advent 2023 verstorben ist. Mit einer einfühlsamen Mischung aus traditionellen und modernen Liedern schenken die Sängerinnen aus Pflersch Momente des

Innehaltens, der Erinnerung und des Lichts. Die Schwestern möchten die schlichte Wärme und stille Tiefe des Advents spürbar machen und laden zu einem Abend voller Musik, Gefühl und Besinnung. Die Konzerte finden am 7. Dezember um 19.00 Uhr in der Kirche von Pflersch, am 14. Dezember um 19.00 Uhr in der Heiliggeist-Kirche in Sterzing sowie am 21. Dezember um 17.00 Uhr in der Kirche von Terenten statt. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.


Mit viel Herz für das Wipptal setzt der Kiwanis Club Sterzing auch heuer ein starkes Zeichen der Solidarität. Das Weihnachtsbuch „Kuhnigunde und die magischen Rauhnächte“ unterstützt soziale Projekte für Kinder und ist ab sofort in mehreren Verkaufspunkten erhältlich.
Der Kiwanis Club SterzingWipptal stellte sich auch in diesem Jahr mit großem Ein satz in den Dienst der guten Sa che. Als Teil von Kiwanis Inter national, einer weltweit aktiven Freiwilligenor ganisation, setzt sich der Club mit viel Herzblut für das Wohl von Kindern und Fa milien im Bezirk ein. Unter dem Motto „Serving the Children of the World“ wir ken Kiwanis-Mitglieder daran mit, soziale Projekte zu verwirklichen, Notlagen abzumildern und Gemeinschaft zu stärken. Kiwanis ist in über 80 Ländern vertreten und arbeitet bei großen humanitären Projekten eng mit Partnern wie UNICEF zusammen. Auch im Distrikt Schweiz-Liechtenstein-Südtirol, zu dem der Sterzinger Club gehört, werden jedes Jahr zahlreiche lokale und internationale Hilfsprojekte umgesetzt. Der Kiwanis Club Sterzing engagierte sich im Jahresverlauf mit verschiedenen lokalen Initiativen, darunter bei der Aktion „Roter Teppich“ in Sterzing, bei der sich der Verein

öffentlich präsentiert und über seine Arbeit informiert hat. Besonders am Herzen liegt den Mitgliedern die Unterstützung von Kindern und Jugendlichen im Wipptal – unbürokratisch, wirkungsvoll und nah an den Bedürfnissen der Menschen. Pünktlich zur Adventszeit hat der Club nun seine diesjährige Weihnachtsaktion gestartet. Unter dem Titel „Kuhnigunde und die magischen Rauhnächte“ wird ein liebevoll gestaltetes Kinderbuch angeboten, dessen erkaufserlös sozialen Projekten für Kinder in Südtirol zugutekommt. Die Geschichte wird landesweit über Kiwanis verbreitet und erfreut sich bereits jetzt großer Aufmerksamkeit. Im Wipptal ist das Buch ab ofort in mehreren Verkaufsstellen erhältlich, darunter die Apotheke „Gilfenklamm“ in Stange, alle Filialen der Bäckerei „Walcher“, der „Despar Luhn“ in Trens sowie „Martins Getränkemarkt“. Mit dem Kauf des Buches wird die Arbeit von Kiwanis direkt unterstützt und gleichzeitig ein Stück Adventstradition verschenkt.
„Kiwanis lebt vom Engagement vieler Menschen, die etwas Positives bewirken wollen“, so die Mitglieder des Clubs.
„Jeder Beitrag – ob durch Mithilfe, Spenden oder den Kauf unseres Weihnachtsbuches –kommt ohne Umwege den Kindern zugute.“

Am Freitag, den 30. Jänner 2026 steht eine einzigartige Abendshow an, die Musik, Tanz, Gesang, Akrobatik, Sport und Gemeinschaft zu einem Erlebnis vereint und die olympische Idee in ihrer ganzen Strahlkraft erlebbar macht. ON FIRE 2026 ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Vorglühen auf die Olympischen Winterspiele Mailand Cortina 2026.
Wie der Name ON FIRE 2026 verdeutlicht, bildet das Element Feuer das Herzstück der Olympiashow. Es ist untrennbar mit der Olympischen Idee verbunden und dient als Metapher für die intensiven Emotionen im Leben eines Menschen und ganz besonders von Sportlerinnen und Sportlern. Feuer steht für Energie, Mut, Antrieb, Stärke und Leidenschaft, symbolisiert aber auch die Reinigung und den Neuanfang nach schwierigen Momenten und Rückschlägen.
Das Feuer schlägt die Brücke zwischen Südtirol und dem Ursprung der Olympischen

Spiele in Griechenland. Zum einen der Titan Prometheus, der laut griechischer Mythologie den Göttern das Feuer entriss, um es den Menschen zu übergeben und damit den Fortschritt einzuleiten. Auf der anderen Seite König Laurin, dessen Fluch, den er über den Rosengarten verhängte, für kurze Zeit auch heute noch das Feuerrot-Glühen der bleichen Felsen zur Dämmerungszeit ermöglicht. Zwei junge Talente aus der Region verkörpern Prometheus und König Laurin.
Mit Maria De Val, Peter Steiner (im BIld), Anna Carol, DJ Ena, Saimir Pirgu, Teatro La Ribalta, Gianluca Iocolano, Elis Noa, Traveller and the Sauce, On Fire Dancers, Alex Aufderklamm werden – neben vielen
anderen – insgesamt 152 Südtiroler Künstlerinnen und Künstler auf der Bühne stehen. Das Sinfonie-Orchester Südtirol Filarmonica wird das Geschehen ständig begleiten.
ON FIRE 2026 ist eine Show, die zum Kulturprogramm der Olympischen Winterspiele Mailand Cortina 2026 gehört. Und es ist ein Event für alle Südtirolerinnen und Südtiroler. Wer kein Ticket (ab 22 Euro) ergattert, kann die OlympiaShow ab 20.15 Uhr live auf RAI Südtirol, RAI Alto Adige und RAI Ladinia verfolgen.
Weitere Infos zu ONFIRE2026: www.onfire2026.it
Tickets: https://www.mytix.bz/onfire2026

Alle Jahre wieder ist sie da. Sie kam also nicht überraschend. Und doch ist die Zeit um Weihnachten für viele eine stressige Zeit. Das muss nicht sein. Gute Organisation und die Rückbesinnung auf das, was uns wirklich guttut, hilft uns, diese Zeit entspannt zu genießen. Das ist das Credo von Stressberaterin Silvia Schroffenegger. Im Gespräch mit dem Erker gibt sie Tipps, wie Weihnachten nicht zum Stress wird.
Erker: Frau Schroffenegger, Weihnachten wird von den Menschen sehr unterschiedlich erlebt. Woran kann das liegen?
Silvia Schroffenegger: Für viele ist die Weihnachtszeit die schönste Zeit des Jahres. Aber für viele sind die Wochen rund um Weihnachten gefüllt mit Überstunden, Einkäufen, Essensvorbereitung, Dekoration und für so manche mit Einsamkeit und Leere. Alles Stress pur. Oft hat dies mit der Familiensituation, mit falschen Erwartungen oder mit Perfektionismus zu tun. Stress ist ein sehr komplexes Geschehen, kann positiv oder negativ sein und wirkt sich individuell sehr unterschiedlich aus. Welche Tipps haben Sie für eine entspannte Weihnachtszeit?
Wichtig ist, sich Gedanken zu machen, wie Weihnachten überhaupt werden soll, und frühzeitig mit allen Vorbereitungen anzufangen. Wer alles auf den letzten Moment schiebt, kommt unter Zeitdruck und damit unter Stress. Also ran an die Liste, was es zu
tun gibt. Ein großer Stressfaktor können auch die zu großen Erwartungen an das Fest sein. Hier hilft die Rückbesinnung auf sich

Silvia Schroffenegger: „Mut zum Selbst – darum geht es.“
selbst. Wie hätte ich es gern? Was tut mir gut? Wie groß sollen die Geschenke, wie aufwendig das Essen sein? Womit fühle ich mich wohl? Da braucht es auch mal Mut, alte Rituale zu überdenken und eventuell ersatzlos zu streichen. Vielleicht kann man sich bei einer Feier in kleinerem Rahmen auch mehr dem Einzelnen widmen? Und es muss nicht alles auf den Schultern einer Person lasten. Die Verteilung von Aufgaben auf die Familienmitglieder kann für alle eine große Bereicherung sein. Außerdem muss nicht immer alles perfekt sein.
Weihnachten ist Geschenkezeit. Aber was, wenn diese zum Stress werden? Oft ist weniger mehr. Gerade in Zeiten, in denen Sparen angesagt ist. Vielleicht schenken Sie sich oder den anderen einfach Zeit, ein entspanntes Zusammensitzen, ein gemeinsames Erlebnis in der Natur. Dies kostet nicht viel
und ist oft am wertvollsten. Bei der Geschenkewahl hilft es auch, unterm Jahr gut hinzuhören und hinzuschauen, was wirklich gebraucht wird, und früh genug einzukaufen. Wir vermeiden damit den Stau am Goldenen Sonntag. Und so kriegen wir sicher das richtige Modell oder frühzeitig die Kurierzustellung. Eine Liste der Geschenke hilft beim gezielten Einkauf.
Für viele ist der Heilige Abend das Ziel. Dann soll sich das Glück einstellen. Ist das ein Trugschluss?
Ja, an dem Abend sind dann viele übermüdet, gestresst und können sich gar nicht mehr richtig entspannen oder freuen. Der Weg ist das Ziel. Wichtig ist die Sammlung von Glücksmomenten rund um und zu Weihnachten. Wer in der Vorweihnachtszeit immer wieder eine besinnliche, energiespendende Pause fix einplant, kommt nicht so schnell in die Stressspirale. Egal, was es ist: ein Spaziergang, ein heißes Bad, eine Tasse Tee mit guter Musik … jeder hat seine Vorlieben. Es liegt an uns selbst, sich diese Zeit zu nehmen. Wer wirklich will, schafft es, sich diesen Freiraum zu gönnen und damit Energie zu tanken. Mut zum Selbst und bewusst einen Gang runterschalten – darum geht es. Viele Glücksmomente sind auch in der Natur zu finden. Man muss nur aufmerksam und achtsam hinschauen. Wer die Zeit um Weihnachten ganz bewusst gestaltet, kann sie am besten auskosten und unvergessliche Momente kreieren. Ein Weihnachtsmarkt-Feeling daheim mit Kinderpunsch, Glühwein und Schneemannbauen kann entspannter sein als der Besuch eines überlaufenen Weihnachtsmarktes.
Freude kommt auch beim gemeinsamen Keksebacken auf. Es müssen nicht immer 20 Sorten sein. Auch hier gilt: Weniger ist mehr. Zwanglos soll es sein und gut muss es tun. Gerade im Weniger liegt oft die Magie dieser besonderen Zeit.

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• OieTeilnehmererldarensich bereit, die Foto5der Erker-Redaktionfür di Jä11ne-Au5gabeunter Angab des Urh.eben1:urhonorarfr len Ab-ll'Chtung-zurVerfügungw 5 IFen.
Infosunter: 04172766876, barbaraJontana@dererlcer.it:


Wenn in Sterzing die Lichter heller leuchten und der Duft von Zimt, Mandeln und frischem Gebäck durch die Gassen zieht, dann beginnt wieder die schönste Zeit des Jahres. Am 27. November wurde in der Margarethenkirche die Sterzinger Glockenweihnacht feierlich eröffnet, welche die Stadt bis in den Jänner hinein in ein stimmungsvolles Wintermärchen verwandelt. Gleich im Anschluss waren die ersten Melodien des Glockenspiels vom Zwölferturm zu hören – ein Klang, der seit jeher den Beginn der Adventszeit in Sterzing einläutet.
An allen Adventswochenenden wird die Innenstadt zur Kulisse für weihnachtliche Umzüge mit Engeln und Hirten, bei denen die Kerzen am großen Adventskranz beim Stadttheater entzündet werden. Immer wieder erklingen auf der Glockenbühne helle Kinderstimmen, wenn die Kindergartenkinder ihre Weihnachtslieder anstimmen. Musikalisch darf man sich auf zahlreiche Höhepunkte freuen: Von traditionellen Adventskonzerten über das feine Geläut des Zwölferturms bis hin
besonderen Gastauftritten, etwa den Handglockenbläsern aus Vicenza oder der Alpenbrigade „Julia“. Auch das Stadttheater öffnet seine Türen für stimmungsvolle Aufführungen und Konzerte, welche die weihnachtliche Atmosphäre der Stadt zusätzlich bereichern. Am 24. Dezember wird in der Fußgängerzone traditionell das letzte Fenster des Adventskalenders geöffnet, dazu erklingen vom Zwölferturm feierliche Weihnachtsweisen des Männergesangsvereins und der Bläsergruppe der Bürgerkapelle. Nach den Festtagen lädt die Stadt weiterhin zu Wintermärchen, Führungen und Konzerten, bevor das Jahr mit einer fröhlichen Silvesterfeier auf dem Stadtplatz ausklingt. Alle Veranstaltungen unter www.weihnachtsmarkt-sterzing.com
Öffnungszeiten
Glockenweihnacht
29. November – 6. Jänner: täglich von 10.00 bis 19.00 Uhr
geöffnet


Auch in diesem Jahr lädt das Südtiroler Kinderdorf Privatpersonen und Unternehmen ein, die traditionelle Weihnachtskarten-Aktion zu unterstützen. Mit dem Erwerb der Karten – gestaltet von namhaften Südtiroler Künstlern sowie von jungen Talenten aus dem Kinderdorf selbst – wird die Arbeit der Sozialgenossenschaft unmittelbar gefördert.
Die Karten sind in diesem Jahr sowohl in Papierform als auch digital erhältlich und können somit klassisch per Post oder bequem per E-Mail an Kunden, Partner oder Freunde versendet werden. Die Kunstwerke dafür werden dankenswerterweise jährlich kostenlos zur Verfü-

Die innovative, nachhaltige Wasserpumpe
Eine Widderpumpe ist eine ganz besondere Wasserpumpe: Sie funktioniert ohne Strom, ohne Aufwand. Die Widderpumpe nutzt allein die Kraft des flie ßenden Wassers. Sobald eine Wasserquelle oder ein Bach mit etwas Gefälle vorhanden ist, kann sie automatisch Wasser nach oben befördern – Tag und Nacht, das ganze Jahr über. Die hydraulische Widderpumpe ist einfach, zuverlässig, robust und nachhaltig – perfekt für alle, die unabhängig und umweltfreundlich Wasser fördern möchten.
1 Wie funktioniert sie?

gung gestellt. Infos unter www.kinderdorf.it
Der „Bäuerliche Notstandsfonds – Menschen helfen“ bietet ebenso Weihnachts- und Glückwunschkarten von Südtiroler Künstlern und Freizeitmalern an. Der Erlös der Aktion wird für die Unterstützung unverschuldet in Not geratener Südtiroler Familien verwendet. Kartenbestellungen können im Sekretariat des Bäuerlichen Notstandsfonds in Bozen unter der Rufnummer 0471 999330 (vormittags), via E-Mail an bnfweihnachtskarten@sbb.it oder unter www.menschen-helfen.it vorgenommen werden.
Die Widderpumpe arbeitet mit der Kraft des Wassers selbst. Ein Ventil stoppt den Wasserstrom für einen kurzen Moment und erzeugt dabei einen Druckimpuls. Dieser Druck hebt einen Teil des Wassers nach oben. So pumpt die Anlage kontinuierlich – ganz ohne Strom, Tag und Nacht.
2. Was ist erforderlich?
Ein fließender Bach oder eine Quelle mit leichtem Gefälle reicht aus. Je größer die Fallhöhe, desto höher kann das Wasser gefördert werden. Die Pumpe arbeitet zuverlässig, solange ständig Wasser zufließt.
3 Wofür eignet sie sich?
Ideal für Weiden oder Gärten, Almhütten oder abgelegene Grundstücke. Überall dort, wo kein Strom vorhanden ist, aber Wasser gebraucht wird.
4 Wie viel Wasser kann sie fördern?
Die Leistung der Widderpumpe hängt von der Fallhöhe und der Länge der Zuleitung ab. Ein Teil des Wassers treibt die Pumpe an und wird abgeführt, während der restliche Anteil nach oben gefördert wird.
5. Wie aufwendig ist der Betrieb?
besonders widerstandsfähig und für eine lange Lebensdauer ausgelegt. Bei richtiger Nutzung funktionieren sie über viele Jahre. Eine nachhaltige Investition, die sich dauerhaft auszahlt.
7 Was macht sie umweltfreundlich?
Die Widderpumpe benötigt keinen Strom. Sie arbeitet leise, emissionsfrei und nutzt die reine Kraft des Wassers. Damit ist sie eine umweltfreundliche und nachhaltige Lösung für jede Wasserförderung.
8. Wo erhalte ich die Widderpumpe?
Erhältlich sind die Widderpumpen bei Widderpumpen Unterhuber in Vintl. Weitere Informationen finden Sie auf www.widderpumpen-unterhuber.it
Am 13. Dezember um 17.00 Uhr wird es besinnlich auf dem Trenser Festplatz. Groß und Klein sind eingeladen, den Advent bei Kinderpunsch und Glühwein zu feiern und dabei weihnachtlichen Klängen zu lauschen. Ganz im Geiste der Weihnacht wird auch an die Bedürftigen gedacht: Mit der Aktion wird der „Wünschewagen“ unterstützt.
Die Pumpe arbeitet selbstständig und benötigt fast keine Wartung. Nur gelegentlich sollte sie etwas gereinigt und kontrolliert werden. So bleibt sie viele Jahre lang zuverlässig im Einsatz.
6 Wie lange hält so eine Pumpe?
Gefertigt aus Aluminium und Edelstahl sind die Pumpen

WIDDERPUMPEN UNTERHUBER
Gerne beraten wir Sie auch persönlich unter Tel. +39 333 4347597. info@widderpumpen -unterhuber.it

Am 13. Dezember veranstaltet die Stadtbibliothek Sterzing um 9.30 Uhr einen Bastelvormittag für Kinder ab sechs Jahren (unter neun Jahren mit Begleitung). Die Teilnehmer bedienen sich dabei der Kunst des Bücherfaltens „Orimoto“ und zaubern aus alten Büchern einen stimmungsvollen Weihnachtsengel als Weihnachtsdekoration. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldungen unter Tel. 0472 723760 oder per E-Mail an bibliothek@sterzing. eu.
„Nacht der Tuifl“
Jedes Jahr findet in Sterzing am Abend des 5. Dezember einer der spektakulärsten Nikolausumzüge des gesamten Alpenraums statt.
Während Knecht Ruprecht und die Mohren dem Nikolaus bei der Verteilung der Geschenke behilflich sind, sorgen die „Tuifl“ mit ihren Ruten für Ordnung und manch schwarzes Gesicht. Ursprünglich sollte der Brauch im Frühwinter Bedrohungen durch die Geister der Finsternis und des Frostes abschrecken.
Der traditionelle Umzug beginnt um 18.00 Uhr am Nordpark und zieht durch die Altstadt über den Stadtplatz durch den Zwölferturm weiter in die Neustadt. Bereits am Nachmittag macht der Nikolaus Hausbesuche, bei denen er von Tuifln begleitet wird. Anmeldung bis zum 4. Dezember um 12.00 Uhr (Tel. 0472 765325, nikolaussterzing@gmail.com
Weitere Umzüge

Am 5. Dezember erwacht der alte Brauch auch an anderen Orten im Bezirk zum Leben. Um
16.00 Uhr besucht der Nikolaus Mareit und beschenkt die braven Kinder. Ab 19.00 Uhr ziehen die Tuifl durch das Dorf. Hausbesuche in Mareit und Telfes können telefonisch oder per WhatsApp unter den Rufnummern 347 2708182 (Paolo) oder 377 3473977 (Christian) reserviert werden. In Gasteig ziehen ab 19.30 Uhr rußgeschwärzte, gehörnte, haarige Gestalten in mystischer tmosphäre durch das Dorf. In Wiesen beginnt bereits um 15.00 Uhr ein Umzug mit Nikolaus und Krampussen, die auch für Hausbesuche zur Verfügung stehen (Terminvereinbarungen: Tel. 340 4180034). In Gossensaß treiben Krampusse ab 12.30 Uhr ihr Unwesen im Ort, der teuflische Umzug startet um 18.00 Uhr. Die Stilfer Tuifl veranstalten um 17.30 Uhr ihren Umzug, danach werden auf dem Dorfplatz Stilfes Nikolaussäckchen verteilt - so lange der Vorrat reicht. In Mauls sind die Tuifl ab etwa 10.00 Uhr mit einem Wagen unterwegs. Auch in Trens lassen Krampusse kräftig Ketten rasseln und Ruten knallen.

Wir bedanken uns bei allen Kunden und wünschen frohe Weihnachten und ein gesundes Neues Jahr!
Handy:33~8691770(Daniel) E-Mait grub er. kart@rolmail.net
Am 21. Dezember gestalten Jugendliche, darunter die Jugenddienst-Band „Cauchella“ und der Jugendchor Trens, zum vierten Mal in der Margarethenkirche in Sterzing das Weihnachtskonzert „Music meets Advent“. Das Konzert beginnt um 17.00 Uhr.

Wintermärchen

Am 20. und 27. Dezember sowie am 3. Jänner beginnt um 14.00 Uhr auf dem Ibsenplatz in Gossensaß eine zauberhafte Reise zu geheimnisvollen, verwunschenen Orten mit lustigen Spielen und spannenden Rätseln. Das Märchen wird in deutscher und italienischer Sprache erzählt, jeder Teilnehmer kann die Geschichte selbst mitgestalten. Anmeldung innerhalb 11.00 Uhr des selbigen Tages beim Tourismusverein Gossensaß (Tel. 0472 632372). Die Teilnahmekosten für Kinder betragen fünf Euro (inklusive einer kleinen Stärkung). Für Erwachsene ist die Teilnahme kostenlos (ohne Stärkung).
Ich sah am Himmel ein Gesicht was es bedeutet weiß ich nicht war rätselhaft –es ging mir nah kann nur beschreiben was ich sah
Ich glaubte da ein Haupt zu sehn das eines Kindes –war so schön das Gesicht sah man nicht ganz nur Locken und einen Lichterkranz
Wer aber fragt was ist geschehn der sollte hoch zum Himmel sehn ihm wird es dann vielleicht auch klar dass es ein kleines Englein war
Euch allen frohe Weihnachten wünscht
Maria Schumann

BESTELLEN: 1NFOra:HOFERMARKET.IT 0472/765152 9.00 - 19.00 UHR BRENNERSTRASSE 21 S ERZING
Die Neujahrsentschuldigungskarte der Stadt Sterzing 2026 hat die in Gossensaß aufgewachsene Künstlerin Judith Röck, 36, gestaltet. Heute lebt und arbeitet sie in St. Valentin auf der Haide.
Im Zentrum des Ölbildes auf Leinwand mit dem Titel „Für Sterzing – Per Vipiteno“ ist ein Gebäudeerker zu sehen, ein für Sterzings Häuser typisches Architekturmerkmal. Dieser ist an jenen der Haidenschaft angelehnt. An den goldenen bogenförmigen Verzierungen erkennt man, dass sich Röck vom Ulmer Künstler Hans Multscher und dessen Muster des gotischen Flügelaltars für die Pfarrkirche von Sterzing inspirieren ließ. Auch die beiden tuchtragenden Engel, die den Erker flankieren, erinnern daran.
Das Wappen links unten ist jenes des einstigen Sterzinger Deutschordenskomturs

Kaspar Mathäus Freiherr von Wolkenstein. Es ist im Fliesenboden des Ganges, der das Deutschhaus im Südwesten der Stadt mit der Elisabethkirche verbindet, eingearbeitet. Das rechte untere Eck ziert Burg Reifenstein, auch sie einstmals im Besitz des Deutschen Ordens. Das rot-weiß-grüne Ornament am Bildrand entspricht dem in der HeiliggeistKirche. Sowohl der Trakt neben der Kirche als auch das Deutschhaus beherbergten früher ein Hospiz.
Die Stadt Sterzing hat den in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts eingeführten Brauch der Neujahrsentschuldigungskarte 1983 wieder aufgenommen.
Die Karte kann in der Raiffeisenkasse Sterzing und in der Stadtbibliothek zum Preis von 50 Euro erstanden werden. Der Erlös kommt örtlichen karitativen Vereinigungen zugute.

Die Bürgerkapelle Sterzing lädt alle Musikbegeisterten am 7. Dezember um 18.00 Uhr zum Musikabend „Das Leben ist ein Wunschkonzert“ ins Stadttheater Sterzing.
Angelehnt an „Mei liebste Weis“, die jahraus jahrein mit Franz Posch an unterschiedlichen Orten gedreht wird, präsentiert die Bürgerkapelle ihre ganz eigene Version. Bereits in den Jahren 2017 und 2018 konnte die Bürgerkapelle mit dieser Konzertidee das Publikum begeistern und so geht es nach einigen Jahren Pause heuer in eine neue Runde.
Aktuell proben alle Gruppen mit den unterschiedlichsten Besetzungen. Jede Musikantin und jeder Musikant der Bürgerkapelle ist in mindestens einer der Gruppen aktiv.
„In der Gruppe kann und muss jeder seine Stimme ‚allein‘ bewältigen. Man hat mehr
Zeit, sich mit EinzelInstrumentalisten zu beschäftigen, sprich mit Klang, Intonation und Instrumentenproblemen, auf welche sonst, während einer Gesamtprobe aus zeitlichen Gründen nicht eingegangen werden kann“, so Kapellmeister Roland Fidler zum schönen Nebeneffekt der aktuellen Probenphase. Und wie funktioniert das Wunschkonzert?

An diesem Abend darf das Publikum das Programm bestimmen. Ob typisch weihnacht-
lich oder traditionell, klassisch oder modern –für jeden Geschmack ist etwas dabei. Die Liste mit allen einstudierten Musikstücken wird auf den Tischen aufliegen und die Anwesenden können sich daraus ihre Favoriten wünschen. Die Formation, welche das Musikstück eingelernt hat, wird es daraufhin zum Besten geben. Neben dem Ohrenschmaus wird auch für das leibliche Wohl gesorgt. Tischreservierung unter Tel. 379 3664321.

In Kindheitserinnerungen an Weihnachten liegt ein magischer Zauber, egal wie viele Jahre inzwischen vergangen sind. Erker-Redakteurin Renate Breitenberger hat festgehalten, wie Theresia Mair Wwe. Ralser aus Mauls das Weihnachtsfest vor rund 90 Jahren erlebt hat und wie sie es heute im Kreise ihrer Familie am liebsten feiert.
Weihnachten bei uns zuhause war immer ein bescheidenes, aber zugleich schönes Fest. Wir räucherten jedes einzelne Zimmer mit Weihrauch aus, danach duftete das ganze Haus wie eine Kirche. Viele Jahre lang habe ich fest ans Christkind geglaubt. An Heiligabend flüsterten mir meine Eltern zu: „Geh schnell in den Stall! Um Mitternacht fangen die Kühe an zu reden.“ Eifrig lief ich hinüber, setzte mich geduldig hin und wartete, doch gesprächig sind die Kühe nie geworden. Nicht einmal angeschaut haben sie mich. Enttäuscht kehrte ich in die Stube zurück, wo plötzlich auf dem Tisch Äpfel, Orangen, Taschentücher und Nüsse lagen. Das Christkind hatte sie vorbeigebracht. Ich schaute zum Fenster hinaus, doch es war nirgends zu sehen. Trotzdem freute ich mich jedes Jahr aufs Neue auf Weihnachten, weil es ein besonderes Fest war, das nur einmal im Jahr gefeiert wird – auch wenn ich in dieser Zeit noch mehr
betete als sonst. „Je mehr du betest, desto mehr bekommst du zu Weihnachten“, sagte mein Vater immer in der Vorweih nachtszeit zu mir. Als ich in der Schule erzählte, dass ich an einem Kreuz Rosen kranz gebetet habe, spöttel te eine Schulkollegin: „Bisch du a Off! I hon net gebetet und hon mehr gekriag wia du!“ Sie wird schon gewusst haben, dass es das Christ kind in Wirklichkeit gar nicht gibt. Meine acht Jahre ältere Schwester verriet mir, dass die Eltern die Weihnachts geschenke bringen. Anfangs war ich darüber sehr ent täuscht. Mit der Zeit ent täuschten mich jedoch vor allem die Pfarrer, die uns früher mit Ge schichten von Teufel, Hölle und anderem Schrecklichem Angst einjagten. Alles war sofort eine Sünde. Heute scheint alles erlaubt zu sein, jeder kann sich aufführen, wie er will. An Gott glaube ich nach wie vor.

Einen Christbaum gab es bei uns nicht. Stattdessen stellten wir jedes Jahr eine Papierkrippe mit Maria, Josef und dem Jesuskind

neues Jahr, und die meisten freuten sich sehr, dass Kinder ihnen persönlich Glückwünsche überbrachten. Unsere Taschen waren immer voller Münzen. An einen geizigen Mann erinnere ich mich noch gut. Er gab uns fünf Centesimi, die kleinste Geldmünze, die es damals gab. Weil wir uns stritten, wer sie behalten darf, warfen wir sie einfach in den Schnee, so hatte keiner was davon. Ein anderer Mann sah uns verwirrt an, als wir an seiner Tür standen, und sagte: „Ma che vogliono?“, gab uns aber letzt-
endlich doch ein paar Münzen. Seit dem Tod von meinem Mann Alfons stellen wir zuhause auch keinen Weihnachtsbaum mehr auf, aber ich richte im mer ein nettes Krippele her, das ist mir wichtig. Am Christ tag gehe ich mit meiner Fa milie in ein Restaurant essen. Das ist schon viele Jahre Tra dition, weil unsere Familie mit den Jahren immer größer und die Sitzbank am Küchentisch immer kleiner wurde. Ich ge nieße es, Weihnachten ge meinsam mit meinen Kindern und Enkeln und zu feiern. Für das neue Jahr wünsche ich mir, dass ich halbwegs gesund bleibe in der Zeit, die mir noch bleibt. Ich wurde 1930 geboren, im April werde ich 96 Jahre alt. Mein Leben habe ich genossen, ich habe nichts bereut und nichts versäumt, auch wenn es Höhen und Tiefen gab, aber die treffen jeden von uns im Leben. Ich habe mit 50 Jahren den Führerschein nachgeholt, jahrelang ging ich einmal in der Woche schwim men, um es nicht zu verlernen. Das tat mir richtig gut. Alles, was ich in meinem Leben tun wollte, habe ich einfach gemacht. „Ty pisch Stier. Musst mit dem Kopf immer durch die Wand“, sagte mein Mann oft zu mir. Meinen Humor und meine Neugier lasse ich mir auch nicht mehr nehmen, egal wie alt ich werde.

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Weihnachtszeit, das Fest der Liebe, Zusammenkunft mit Bekannten und Familie. Ein Fest der Stille, des In-sich-Gehens, doch oft vergessen, vor lauter Hektik besessen. Geschenke kaufen, von Geschäften zu Geschäften laufen, Essen besorgen für Heilig Abend, Plätzchen backen, die Zeit im Nacken, putzen, Christbaum kaufen oder fällen, schmücken und die Krippe aufstellen.
Tage der Vorbereitung. Wer übernimmt die Leitung?
Die Frauen meist alles schon lange geplant, die Männer werden oft ermahnt: Jetzt hilf doch mit, beeil dich mal, wie, du musst nochmal los?
Alles kurz vor knapp, bis man oft fast schon zusammenklappt. Immer wieder so ein Stress, wofür, für wen? Ist doch so was ganz Besonderes.
Weihnachten.
Ein Fest der Ruhe und der Stille, des In-sich-Gehens, sich mal rauszunehmen. Ohne Hektik und all den Kaufrausch, den ich tausch.
Ich tausche ihn ein in Liebe und Frieden, will einfach nur sein mit meinen Liebsten.
Brauch keine Geschenke, will reden und dankbar sein, auch für dieses Jahr, denn ich bin da und bin gesund, die Welt erhellt nach der dunkelsten Stund. Ich glaub dran, zünd die Kerzen an und denk an dich, an dich, der du vielleicht grad traurig und alleine bist, wie ich, denn ich vermisse dich und schick dir ganz viel Trost und Kraft, dass das, was auch immer es ist, dass du das schaffst.
Ich wünsch mir Frieden und Geborgenheit, Freude und Glückseligkeit, ein helles Licht, und ein warmes Lächeln auf deinem Gesicht. Einen Ort der Liebe, der all dies vereint,

Der Sterzinger Pfarrchor

Den Andachtsjodler singen Men schen weltweit, in allen Varianten. Was viele nicht wissen: Der Jodler stammt aus Sterzing.
Einprägsame Melodie, einfacher Text, klarer Aufbau. Genau das macht den Sterzinger Andachtsjodler bei Sängern und Musikern so beliebt. „Kein anderer deutscher Volksstamm besitzt eine solche Melodik ohne Worte, die auf Bergesgipfeln und vor Altären gültig ist und zu Ohren und zu Herzen geht“, schwärmte 1963 der deutsche Komponist Ludwig Kusche. Streng genommen ist der Andachtsjodler – auch „(Sterzinger)Mettenjodler“ oder „Rau(c)hnachtsjodler“ genannt – kein Jodler, sondern ein
Lied mit Jodlersilben. Warum er Andachtsjodler heißt und wie weit seine Wurzeln zurückreichen, darüber diskutieren Volksliederexperten bis heute. Die Brixner Musikwissenschaftlerin Brigitte Mantinger hat vor mehreren Jahren akribisch recherchiert. Ob er als stilisierter Hirtengesang an der Krippe oder in der barocken Volksfrömmigkeit seinen Ursprung hat, bleiben Vermutungen. Die Entstehung des Andachtsjodlers wird jedenfalls auf Ende des 18., Anfang des 19. Jahrhunderts datiert. Bereits 1830 soll in Sterzing der Jodler während der Wandlung bei der Christmette sehr leise gesungen worden sein. Noch 20 Jahre später klang er vom „Heiliggeistloch“ herunter. Danach

dürfte er aufgrund von Reformen des Cäcilianismus verbannt worden sein und geriet fast in Vergessenheit. Seine Renaissance soll er u. a. dem Berliner Gymnasiallehrer Max Pohl zu verdanken haben, der den Jodler wieder aufzeichnete. Eindeutige Belege dafür gibt es allerdings nicht. Seit er in Hirtenspiele, in die „Deutsche Bauernmesse“ und in das „Salzburger Adventsingen“ aufgenommen wurde, ist der Andachtsjodler im Alpenraum wieder populär geworden. Ursprünglich ausschließlich in Kirchen und von Männern gesungen, ist er heute auch bei weltlichen Anlässen zu hören: drei-, vier-, sechs- und achtstimmig,
traditionell, alpenländisch, avantgardistisch, verfremdet, instrumental und vokal, gesungen von Ober-, Frauenund Männerstimmen.
Der Pfarrchor Sterzing singt den Andachtsjodler jedes Jahr bei der Christmette in der Sterzinger Pfarrkirche „Maria im Moos“ nach der Wandlung in die Stille hinein (deshalb auch Mettenjodler). Der Männergesangverein 1860 Sterzing lässt ihn beim weihnachtlichen Turmsingen vom Zwölferturm erklingen. Auch andere Wipptaler Pfarrchöre führen ihn bei Advent- und Weihnachtssingen sowie anderen Anlässen auf. Ensembles und Chöre haben den Jodler auf ihren Auslandstourneen weltweit bekannt gemacht. Der Andachtsjodler war auch mit ein Grund dafür, dass sich die Brassband Wipptal bei den „European Brass Band Championships 2014“ in Schottland den Europameistertitel holte. Mit ihrem Selbstwahlstück „Vipitenum Scenes“ aus der Feder des Komponisten Thomas Doss, dessen Hauptmotiv der Andachtsjodler ist, und dem Pflichtstück „The Pilgrim“ spielte sich die Brass Band in die Herzen des Publikums und der Jury. rb
Am 6. Dezember lädt die Musikkapelle Jaufental zum Adventmarkt im Vereinshaus in Jaufental. Von 10.00 bis 18.00 Uhr gibt‘s allerlei Handgemachtes und Köstlichkeiten, dazu eine Bastelecke für Kinder, Musik und Adventsgeschichten. Auch der Nikolaus schaut vorbei und verteilt kleine Überraschungen

ÖFFNUNGSZEITEN IM DEZEMBER ORARID'APERTURA ADICEMBRE
9.30-12.00 17.00-18.00
8.1S-13.-00 9.30- 12.00 16.oo - ,a_oo 9.30-12.00
16.00 - 18.00
8.15- 13.00
Mauls
Wer Ruhe sucht, bekommt meist das Gegenteil: Oscar hat sich eine seltene Jazz-Schallplatte besorgt und will sich diese in aller Seelenruhe anhören. Doch kaum hat er den ersten Ton angespielt, beginnt das Chaos. Seine Frau will plötzlich über die Beziehung sprechen, Handwerker und Freunde tauchen überraschend auf, die Nachbarin beschwert sich und längst vergessene Familiengeheimnisse drohen ans Licht zu kommen. So beginnt ein furioses Durcheinander, das immer neue Wendun-
gen nimmt.
Die Bühne Mauls nimmt diese Herausforderungen an und stellt in einer Inszenierung von Claudia Erlacher mit pointiertem Wortwitz, skurrilen Missverständnissen und unerwarteten Wendungen im Jänner diese turbulente französische Komödie von Florian Zeller auf die Bühne. Ein Theaterabend für alle, die wissen, dass das Leben selten stillsteht - besonders dann, wenn man es dringend bräuchte. Kartenreservierungen sind ab 20. Dezember möglich.
Das Skigebiet Ratschings-Jaufen lädt am 1. Jänner wieder gemeinsam mit der Skischule und der Tourismusgenossenschaft Ratschings zur großen Neujahrsshow. Ab 17.00 Uhr erwartet die Besucher ein außergewöhnlicher Abend, der sportliche Höchstleistungen, traditionelle Elemente und eindrucksvolle Lichteffekte miteinander verbindet. Die Skilehrer der Skischule Ratschings eröffnen das Programm mit präzisen Formationen, bevor Paragleiter mit einer faszinierenden Flugund Lichtshow den Himmel über dem Skigebiet erleuchten. Mit spannenden Pockrider-Vorführungen mit dem traditionellen „Pöckl“ kommt zusätzliche Action ins Programm. Das internationale Showteam „Vitamin F“ eigt im Verlauf des Abends mit mehreren Freestyle-Aufritten atemberaubende Sprünge und spektakuläre Tricks. Für besondere visuelle Akzente sorgen anschließend LED-Fahrer, beein-

Eine Feder liegt im Schnee. Von wem? Ein Flügelabdruck im Schnee. Wer war’s? Es ist eine Spur. Wohin? Heike Vigl folgt in dieser letzten Rauhnacht am Feuer dieser Spur und erzählt Geschichten von Mut und Gewitztheit, von Zuversicht und Unnachgiebigkeit, von Gefangenschaft und Freiheit. Denn die Rauhnächte sind eine Zeit zum Innehalten: liebevoll betrachten, was war, beherzt schauen, was ist und kühn ersinnen, was sein wird. Treff-
druckende Pyroeffekte sowie der legendäre „Propeller Man“. Ergänzt wird das Programm durch stimmungsvolle Einlagen

rettung sowie der Kaminkehrer, die traditionell gemeinsam mit Kindern auftreten und eine besondere Atmosphäre schaffen. Ein weiterer Höhepunkt ist die Präsentation der „Monster der Nacht“, bei der die mächtigen Pistenraupenfahrzeuge imposant in Szene gesetzt werden. Den krönenden Abschluss der Neujahrsshow bildet ein großes Feuerwerk, spektakulär inszeniert von Parente Fireworks aus Rovigo.
punkt ist am 5. Jänner um 20.00 Uhr beim Vereinshaus

Obertelfes. Mitzubringen: Warme Kleidung und Sitzunterlage. Anmeldungen innerhalb 5. Jänner (Mittag) bei Sabine Walter (Tel. 338 1710966).
Neujahrskonzert

Mit heiter-besinnlichem Programm tritt das Salonorchester Südtirol in Anlehnung an das berühmte Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker zu Jahresbeginn 2026 im Stadttheater Sterzing auf.

Beim Neujahrskonzert am 4. Jänner in Sterzing spielt das Ensemble, bestehend aus 15 Südtiroler Musikern, Werke aus dem reichen Repertoire der Wiener Strauss-Dynastie, Franz Lanner, Franz Lehár und John Philip Sousa. Seit 2015 erlebt
Wenn Gutes reinkommt, kommt auch Gutes raus. Das gilt für einen Panettone erst recht. Ihn handwerklich herzustellen, ist echte Kunst. Der natürliche Sauerteig „Lievito madre“ verleiht dem Zylinderkuchen mit Kuppeldach den typischen Geschmack, macht ihn haltbar und leicht verdaulich. Der erste Teig („primo impasto“) wird am Vortag zubereitet und muss für zwölf bis 14 Stunden „gehen“, damit er sein Volumen fast verfünffacht. Am nächsten Tag wird er eine ganze Stunde lang geknetet. Der Grundteig besteht aus kleberstarkem Mehl, Zucker, vielen Eiern und Butter von hoher Qualität, etwas Salz, verschiedenen Gewürzen und je nach Sorte kandierten Orangen, Marillen, Ingwer, Schokolade oder Mandeln. Nicht zu trocken, aber auch nicht zu feucht darf ein Panettone sein. Die ideale Kerntemperatur beim Backen liegt bei 95° C. Nach dem Backen wird der Panettone über Nacht kopfüber „aufgehängt“. Nur so kann er seine hohe Form bewahren.

Der Sterzinger Konditormeister Hans-Peter Prenn (im Bild) ist seit Jahren leidenschaftlicher „Panettone-Tüftler“. Eine Fachjury, darunter der Panettone-Vizeweltmeister, prämierte heuer bei einer Qualitätsprüfung des Wirtschaftsverbandes hds seinen handwerklich hergestellten klassischen Panettone und Panettone mit selbst kandidierten Kastanien mit dem Qualitätssiegel Bronze. Übrigens: Erst richtig gut schmeckt der handwerkliche Panettone nach etwa sieben Tagen, erreicht seinen Höhepunkt nach etwa zwei bis drei Wochen, ist aber haltbar bis zu fünf Wochen.
das Publikum den Südtiroler Musiker Günther Ploner als Stehgeiger und Moderator. Der bekannte, aus Brixen stammende Tenor Roman Pichler, Preisträger zahlreicher Wettbewerbe sowie gesuchter Opern- und Operettendarsteller, lockert das Programm mit Arien von Wolfgang Amadeus Mozart, Robert Stolz und Emmerich Kálmán auf. Konzertbeginn ist um 18.00 Uhr.
Karten im Vorverkauf gibt es ab dem 9. Dezember in der Touristinfo Sterzing, in der Sparkassenfiliale in Sterzing oder online unter www.ticket.bz.it.
Kartenreservierungen werden unter der Rufnummer 0471 053 800 (Dienstag bis Freitag 14.30 bis 19.00 Uhr, samstags 15.30 bis 19.00 Uhr) oder via E-Mail ( info@ ticket.bz.it) vorgenommen. Die Platzwahl ist frei.
Tipp: Vor dem Verzehr kurz auf den Kachelofen legen. Im angewärmten Panettone entfalten sich die Aromen am besten.

War das Tragen eines Helms in den vergangenen Jahren für alle minderjährigen Skifreunde in Italien bereits Pflicht, so wurde diese Maßnahme im unlängst veröffentlichten Sport-Dekret der Regierung Meloni auf alle Pistenbenutzer ausgeweitet: unabhängig vom Alter, von der Schwierigkeit der Piste und vom praktizierten Sport.

Die Unfallstatistik im Bergsport und das Schädel-Hirn-Trauma waren bereits Argumente vergangener Beiträge dieser Kolumne. Die Argumente für das Tragen eines Schutzhelms liegen auf der Hand: Im Laufe der Wintersaison wird immer wieder von Freizeitunfällen auf Pisten und Rodelbahnen berichtet, die bei zehn Prozent der Erwachsenen mit Verletzungen an Kopf und Gesicht einhergehen. Bei Kindern und Jugendlichen liegt das Risiko einer Kopfverletzung höher.
Eine einheitliche Regelung auf EU-Ebene gibt es aktuell nicht. In Frankreich, Tschechien, Deutschland oder in der Schweiz gibt es keine generelle Helmpflicht. Und auch im Helmi-Land Österreich gibt es keine nationale Regelung. Während in Vorarlberg und Tirol diesbezüglich keine Vorschrift besteht, sehen die restlichen sieben österreichischen Bundesländer das Tragen eines Helms für Skifahrer, Snowboarder und Rodler bis zum 15. Lebensjahr vor.
In Italien gilt seit dem 1. November, dass alle Benutzer von Pisten und Rodelbahnen verpflichtend einen CE-zertifizierten Helm tragen müssen. Diese Vorschrift ergänzt die seit 2022 geltende Maßnahme, nach der die Wintersportler auf Italiens Pisten eine geltende Haftpflichtversicherung nachweisen müssen, die verschuldete Verletzungen und Schäden anderer Personen deckt. Wer sich nicht an diese Vorschriften hält, riskiert ein Bußgeld zwischen 100 und 150 Euro und den Entzug des Skipasses. Die Ordnungskräfte und das Pistenpersonal werden mit den Kontrollen betraut.
In Südtirols Skigebieten waren bereits in den vergangenen Jahren die Freizeitsportler ohne Helm absolut in der Unterzahl. Jene mit einem weniger ausgeprägten Sicherheitsbewusstsein werden in Zukunft gezwungen, diese präventive Maßnahme umzusetzen.
Viel Spaß im Schnee!
Kai Schenk
Facharzt für Sportmedizin


„Wir haben es uns zum Ziel gesetzt, junge Menschen über verschiedene Pflegeberufe zu informieren. Wir wollen euer Interesse dafür wecken und euch einen Impuls für die Berufswahl geben.“ Mit diesen Worten begrüßte Brigitte Mayr, Direktorin des Sozialdienstes Wipptal, vor kurzem die Schüler zur Vorstellung der Pflegeberufe. Schon seit 2022 wird in Zusammenarbeit mit der Landesfachschule für Sozialberufe „Hannah Arendt“ und den Schulen im Wipptal eine Informationsveranstaltung zu diesem Thema durchgeführt. Insgesamt nahmen heuer in der Aula des Schulsprengels Sterzing II rund 160 Schüler der 3. Klassen Mittelschule teil. Die Schüler erhielten von den Fachkräften des Sozialdienstes fachliche und persönliche Einblicke in die
tägliche Arbeit als Sozialbetreuerdenen sozialen Einrichtungen. Die Lehrkräfte der Landesfachschule „Hannah Arendt“ erklärten die verschiedenen Ausbildungswege und zwei Bewohner des Seniorenwohnheims Wipptal schilderten den jungen Zuhörern, wie sie es empfinden, gepflegt und betreut zu werden, und wie sehr die Menschlichkeit und soziale Interaktion mit den Pflegekräften zu ihrem Wohlbefinden beiträgt. „Wir leben gerne im Seniorenwohnheim, fühlen uns sehr wohl und werden gut umsorgt. Dafür sind wir den Pflegekräften sehr dankbar. Es würde uns freuen, wenn auch ihr zu uns kommt, denn jede Hand wird gebraucht!“, so die beiden Heimbewohner zu den Schülern.
Im Jahr 2019 wurden die Verwaltungsstrafen bei nicht abgesagten, verspätet abgesagten oder verspätet verschobenen Fachvisiten und instrumentaldiagnostischen Gesundheitsleistungen, wie Röntgen oder Endoskopien, im Südtiroler Sanitätsbetrieb eingeführt. Seit kurzem fallen nun auch die Vormerkungen für Laboranalysen unter diese Sanktionsregelung. Zwi-
schen Absagetag und Tag der Visite bzw. Gesundheitsleistung müssen zwei Tage liegen. Die Absage oder das Verschieben ist über den automatisierten Telefonabsagedienst (Tel. 0472 100 100, über SaniBook (sanibook.sabes.it oder SaniBookApp), den Chatbot auf sabes.it sowie via E-Mail (vormerkungen@ sabes.it) oder persönlich bei den Vormerkschaltern möglich.
Essstörungen gehören zu den schwerwiegendsten psychischen Erkrankungen und stellen sowohl für Betroffene als auch für das Gesundheitssystem eine große Herausforderung dar. Besonders kritisch wird die Situation, wenn der Body-Mass-Index (BMI) auf unter 13 sinkt – eine Schwelle, bei der medizinische Interventionen dringend notwendig werden.
In Italien gilt seit einiger Zeit eine klare Regelung: Patienten mit einem BMI von 12 oder da-
gefährdet, Kreislaufversagen, Herzrhythmusstörungen und Organschäden können die Folge sein. Viele Betroffene sind in diesem Stadium nicht mehr in der Lage, selbst über ihre Behandlung zu entscheiden, da die Krankheit ihre Wahrnehmung und ihr Urteilsvermögen stark beeinträchtigt. Die stationäre Aufnahme bietet nicht nur medizinische Stabilisierung, sondern auch Zugang zu multidisziplinärer Therapie, die für eine langfristige Besserung notwendig ist.

runter müssen unverzüglich in ein Krankenhaus aufgenommen werden. Diese Maßnahme kann im Notfall auch gegen den Willen der Betroffenen erfolgen. Ziel ist es, lebensbedrohliche Komplikationen und Langzeitschäden zu verhindern. Dieser Ansatz ist Teil des sogenannten „Percorso Lilla“, eines staatlich vorgegebenen Behandlungspfads für schwere Essstörungen, der seit November auch in Südtirol verpflichtend umgesetzt wird.
Ein BMI in diesem Bereich signalisiert einen extremen Mangelzustand des Körpers. In diesem Bereich sind die Organe massiv
Eine eigene Untersuchung zur Häufigkeit von Krankenhausbehandlungen bei Südtiroler Patienten mit sehr schweren Essstörungen zeigt eindrucksvolle und besorgniserregende Zahlen für das Jahr 2023. Psychiatrien, Psychosomatik und Kinderpsychiatrie waren für 72 Kr ankenhausbehandlungen mit 2.858 Aufenthaltstagen verantwortlich, Kinderabteilungen für 39 Aufnahmen und 1.391 Tage, an internistischen Abteilungen fanden acht Aufnahmen mit 109 Tagen im Krankenhaus statt. Der Bezirk Brixen steht dabei mit 70 Aufenthalten im Krankenhaus (3.067 Tage) an erster Stelle.
Diese Entwicklung verdeutlicht, wie dringend notwendig die konsequente Umsetzung der neuen Richtlinien ist.
Dr. Roger Pycha, Koordinator des Netzwerks für Essstörungen EATNET

Ab Dezember betreut die neue Kinderärztin Gloria Maria Patelli alle Kinder von 0 bis 6 Jahren aus Sterzing und Umgebung. Dr. Patelli stammt aus Bergamo, spricht sehr gut Deutsch und arbeitete neben ihrer freiberuflichen Tätigkeit in Italien und Deutschland auch mehrmals in Krisengebieten. „Wir sind sehr glücklich, dass Dr. Patelli nun in Sterzing tätig sein wird und
wir damit die Betreuung unserer Kleinsten vor Ort gesichert wissen“, so Bezirksdirektorin Dr. Elisabeth Montel. Die Arztpraxis befindet sich in der Bahnhofstraße 3/a in Sterzing. Alle betroffenen Eltern erhalten ein Schreiben zugestellt. Sofern noch Plätze frei sind, ist auch eine Arztwahl für Kinder über sechs Jahren möglich.

„Niemand ist zu klein, um Erste Hilfe zu leisten“

tig ab? Wie lege ich einen Ver band an oder bringe jemanden in die stabile Seitenlage? Diese und viele weitere Fragen rund um Erste Hilfe stehen in diesen Wochen für rund 3.100 Kinder an Südtirols Grundschulen auf dem Stundenplan. Insgesamt 160 Klassen nehmen am Erste-Hilfe-Projekt des Weißen Kreuzes und der Deutschen Bildungsdirektion teil.
WirwünschenallenMenschenAUGEN, umda~Schönezusehen!
Auf diesem Wegmöchten wfr lfmen und Ihren Ue/M-n frohe Wiihmlditrm und ein ge-sundesneuesJGflrwünH:hen utid um für das enlgegengebmchleVertrauenbedanken.
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„Mit diesem Projekt möchten wir den Kindern schon in der dritten und vierten Klasse die wichtigsten Erste-Hilfe-Maßnahmen näherbringen. In diesem Alter sind sie neugierig, wissbegierig und besonders aufnahmefähig für solche Inhalte“, erklärt Alexander Schmid, Präsident des Weißen Kreuzes.
Grundlage des Projekts ist ein Bücherpaket, welches das Weiße Kreuz mit der Kinderbuchautorin Isabell Halbeisen entwickelt hat. Es umfasst ein Basisbuch, individuelle Arbeitshefte für die verschiedenen Schulstufen sowie ein Lösungsheft für Lehrkräfte. Ergänzt wird der theoretische Unterricht auch durch kleinere praktische Einheiten: Notruf absetzen, Verbände anlegen, kleine Wunden versor-le Seitenlage bringen. „Dadurch können die Kinder nicht nur das theoretische Wissen vertiefen. Sie lernen auch, Notfälle und Gefahrensituationen zu erkennen und darauf zu reagieren“, so Schmid. „Immer wieder sind wir beeindruckt, wie geschickt und einfühlsam die Schüler das Gelernte umsetzen.“ Die Inhalte sind dabei altersgerecht aufgebaut: Komplexe Verletzungsmuster oder unnötige Zusatzinformationen werden bewusst ausgeklammert, um die Kinder weder zu überfordern noch zu verunsichern. Die teilnehmenden Lehrkräfte fungieren als wertvolle Multiplikatoren, welche den Unterricht in den Klassen allein durchführen. Die fachliche Einführung hat zu Beginn des Schuljahres über ein Webinar durch einen Mitarbeiter des Weißen Kreuzes stattgefunden. Gestartet ist der Erste-HilfeUnterricht vor zwei Jahren als Pilotprojekt des Weißen Kreuzes, finanziert über einen Teil der 5-Promille-Zuweisungen. Er wird derzeit über die Deutsche und Ladinische Bildungsdirektion an den Grundschulen angeboten, eine Ausweitung auf die Mittelschule ist mittelfristig angedacht.
Es ist ein Erfolgsmodell, das bereits in einigen Südtiroler Städten zur Freude von Patienten jeden Alters angeboten wird. Dabei bieten Ärzte im Ruhestand ein kostenloses Gespräch zu persönlichen Gesundheitsthemen an. Es wird nicht untersucht, aber in einer Bistro-Atmosphäre erklärt und wertvolle Entscheidungshilfe erteilt. Neben einem bunten Strauß an Möglichkeiten wird es im neuen Guggenberg in Brixen bald auch diese Initiative geben.
Es ging zu schnell, die Emotionen waren im Weg, vielleicht gab es auch sprachliche Missverständnisse – mit diesem Grundgefühl gehen wohl gar nicht so wenige Patienten aus einem Arzttermin, vor allem, wenn es eine Diagnose gab. Sollen dann auch noch Entscheidungen getroffen werden in Bezug auf eine Operation und eine Behandlung, steigt der Beratungsbedarf umso mehr.
Patienten können mit oder ohne Angehörige an jedem dritten Donnerstag im Monat ins Guggenberg kommen. Am besten nehmen sie alle verfügbaren Unterlagen zu ihrem Anliegen mit. Jeder wird einer Fachperson zugewiesen. Allgemeinmediziner und Fachärzte verschiedener Fachrichtungen stehen bereit, alle im Ruhestand und alle doch auf dem neuesten Stand der Medizin. Die Fachrichtungen können eine Woche vorher online oder direkt am Eingang in Erfahrung gebracht werden. In entspannter Atmosphäre wird bei einem Getränk die Situation besprochen und die Möglichkeiten werden beleuchtet. Es gibt keine Untersuchungen, keine direkte Empfehlung, Verschreibungen

oder Überweisungen. Aber jede Menge Fachwissen, auf dessen Grundlage jeder selbst eine Entscheidung treffen kann. Das Angebot ist völlig kostenlos und kann doch sehr wertvoll sein.
„Wir sind sehr froh, diesem wertvollen und neuartigen Angebot im neuen Guggenberg Raum geben zu können. Mit der Kneipp-Methode war das Haus in seinen Anfängen seiner Zeit voraus, vielleicht können wir so wieder einen nachhaltigen Impuls setzten“, freut sich Geschäftsführer Ingo Kirchler. „Auf drängende gesellschaftliche Fragen soll das neue Guggenberg auch neue Antworten geben“, findet Joachim Kehrer, Präsident des Sozialunternehmens Guggenberg.

APOTHEKEN
29.11.-05.12.: Apotheke Gilfenklamm Tel. 755024
06.12.-12.12.: Apotheke Paracelsus Tel. 377 3130989
13.12.-19.12.: Stadtapotheke Tel. 765397
20.12.-26.12.: Apotheke Wiesen Tel. 760353
27.12.-02.01.: Apotheke Gilfenklamm Die Turnusapotheke ist sonntags und feiertags von 9.30 bis 12.00 Uhr geöffnet.
ÄRZTE
06.12.: Dr. Sonila Veliu
Tel. 349 6732243
07.12.: Dr. Valbona Kurtallari
Tel. 324 0953522
08.12.: Dr. Markus Mair
Tel. 329 2395205
13.12.: Dr. Robert Hartung
Tel. 333 5216003, 764517
14.12.: Dr. Alberto Bandierini
Tel. 388 7619666, 764144
20.12.: Dr. Massimiliano Baccanelli
Tel. 334 9156458
21.12.: Dr. Esther Niederwieser
Tel. 335 6072480, 755061
24.12.: Dr. Robert Hartung
25.12.: Dr. Pietro Stefani
Tel. 349 1624493, 760628
26.12.: Dr. Giuliana Bettini
Tel. 320 6068817
27.12.: Dr. Markus Mair
28.12.: Dr. Valbona Kurtallari 31.12.: Dr. Alberto Bandierini
01.01.: Dr. Massimiliano Baccanelli
Der jeweils diensthabende Arzt kann von 8.00 Uhr (an Vorfeiertagen ab 10.00 Uhr) bis 8.00 Uhr des darauffolgenden Tages unter der angegebenen Telefonnummer erreicht werden und ist von 9.00 bis 11.00 Uhr sowie von 16.30 bis 17.00 Uhr in seinem Ambulatorium anwesend.
ZAHNÄRZTE: Notdienst Samstag und Feiertage dental clinic Dalla Torre, 9.00 – 12.30 Uhr, Tel. 335 7820187
TIERÄRZTE (NUR GROSSTIERE)
29./30.11.: Dr. Michaela Röck
06./07.12.: Dr. Stefan Niederfriniger
08.12.: Dr. Johanna Frank
13./14.12.: Dr. Michaela Röck
20./21.12.: Dr. Carmen Huber
25.12.: Dr. Michaela Röck
26.12.: Dr. Stefan Niederfriniger
27./28.12.: Dr. Stefan Niederfriniger 01.01.: Dr. Johanna Frank
03./04.01.: Dr. Stefan Niederfriniger
Dr. Stefan Niederfriniger, Tel. 388 8766666
Dr. Michaela Röck, Tel. 347 1375673
Dr. Johanna Frank, Tel. 347 8000222
Dr. Carmen Huber, Tel. 348 9232496
Kleintier-Notfalldienst: Tierklinik Thumburg, Tel. 335 7054058, 335 1206704, 335 259994
Tierarztpraxis Sterzing, Geizkoflerstr. 20A, Tel. 388 8766666, 328 0514167
3.12.
Theater „Die Wipptaler Stadtmusikanten“, Zeit schenken, Sterzing, Stadttheater, 18.00 Uhr.
Weihnachtslieder der Kindergartenkinder, Sterzing, Stadtplatz, 10.00 Uhr.
5.12.
Tuifltog mit Nikolausumzug, Wipptal.
7.12.
Wunschkonzert der Bürgerkapelle Sterzing, Sterzing, Stadttheater, 18.00 Uhr.
Adventskonzert „Wieder huam“, Gesangsgruppe „fiarenk“, Pflersch, Kirche, 19.00 Uhr.
Adventsingen mit Frauenchor Stilfes, Trenser Viergesang, Duo Geige und Klavier, Trens, Pfarrkirche, 17.00 Uhr.
Umzug mit Engeln und Hirten mit Anzünden der zweiten Adventskerze, Sterzing, Garten Stadttheater, 16.00 Uhr.
10.12.
Stadtlabor – Ein Manifest für Sterzing, Sterzing, Vigil-RaberSaal, 19.00 Uhr.
Weihnachtslieder der Kindergartenkinder, Sterzing, Stadtplatz, 10.00 Uhr.
11.12.
Theater „Argo“, Teatro Stabile, Sterzing, Stadttheater, 20.30 Uhr.
11. – 14.12.
Biathlon IBU Cup, Ridnaun.
12.12.
Weihnachtslieder der Kindergartenkinder, Sterzing, Stadtplatz, 10.00 Uhr.
13.12.
Gemeinschaftskonzert der Jugendbrassband und des Holzblasorchesters Wipptal, Sterzing, Stadttheater, 20.00 Uhr.
Trenser Advent, Trens, Festplatz, 17.00 Uhr.
Adventsbastelei für Kinder, Sterzing, Stadtbibliothek, 9.30 Uhr.
Konzert der Handglockenbläser „Palladium Tintinnabula“ aus Vicenza, Sterzing, Stadtplatz, 11.00 Uhr.
14.12.
Adventskonzert „Wieder huam“, Gesangsgruppe „fiarenk“, Sterzing, Heiliggeist-Kirche, 19.00 Uhr.
Konzert des Trachtenvereins „D’Reitherkogler“, Sterzing, Stadtplatz, 15.00 Uhr.
Umzug mit Engeln und Hirten mit Anzünden der dritten Adventskerze, Sterzing, Garten Stadttheater, 16.00 Uhr.
17.12.
Tanzaufführung „Il lago dei cigni“, Teatro Stabile, Sterzing, Stadttheater, 20.30 Uhr.
18.12.
Konzert „Natale Alpino“, Alpenbrigade-Fanfare „Julia“, Sterzing, Stadttheater, 18.00 Uhr.
19.12.
Büchertreff „Bibis – Bücher für die Allerkleinsten“, Sterzing, Stadtbibliothek, 10.00 Uhr. Offener Kleiderschrank, Mauls, Parterre der Grundschule, 17.00 Uhr.
20.12.
Wintermärchen, Gossensaß, Ibsenplatz, 14.00 Uhr.
21.12.
Benefizkonzert „Weihnachten in Sterzing“, Lions Club Sterzing Wipptal, Sterzing, Stadttheater, 18.00 Uhr.
Umzug mit Engeln und Hirten mit Anzünden der vierten Adventskerze, Sterzing, Garten Stadttheater, 16.00 Uhr.
Weihnachtskonzert „Music meets Advent”, Jugenddienst Wipptal, Sterzing, Margarethenkirche, 17.00 Uhr.
22.12.
Weihnachtslieder der Kindergartenkinder, Sterzing, Stadtplatz, 10.00 Uhr.
24.12.
Weihnachtsweisen des MGV Sterzing und der Bläsergruppe der Bürgerkapelle Sterzing, Sterzing, Zwölferturm, 17.00 Uhr.
27.12.
Wintermärchen, Gossensaß, Ibsenplatz, 14.00 Uhr.
30.12.
„Disco on Ice“, Gossensaß, Eislaufplatz, ab 19.00 Uhr.
31.12.
Silvesterfeier, Sterzing, Stadtplatz, 22.00 – 2.00 Uhr.
1.1.
Neujahrsshow, Ratschings, ab 17.00 Uhr.
3.1.
Wintermärchen, Gossensaß, Ibsenplatz, 14.00 Uhr.
4.1.
Neujahrskonzert mit dem Salonorchester Südtirol, Sterzing, Stadttheater, 18.00 Uhr.
5.1.
Geschichtenabend „Federspuren. Geschichten in der letzten Rauhnacht“, Obertelfes, Vereinshaus, 20.00 Uhr.
5., 20.12.: Brennermarkt.
6.12.: Jaufntoler Adventsmarktl, Jaufental, Vereinshaus 10.00 – 18.00 Uhr
7. und 8.12.: Mareiter Weihnacht, Mareit, Festplatzgelände, ab 11.00 Uhr
18.12.: Thomasmarkt (Viehund Krämermarkt), Sterzing.
Bis 6.1.: Sterzinger Weihnachtsmarkt
4.12.: La vita va così (it.), 20.00 Uhr.
11.12.: Un semplice incidente (it.), 20.00 Uhr.
12.12.: Der Salzpfad (Senioren), 16.00 Uhr.
12.12.: Despite the Scars –Auch wenn Narben bleiben, 20.00 Uhr.
18.12.: Springsteen: Liberami dal nulla (it.), 20.00 Uhr.
19.12.: Mission Mäusejagd: Chaos unterm Weihnachtsbaum (Kinder), 16.30 Uhr.
19.12.: Stiller, 20.00 Uhr.
Im Dezember Glocken und Krippen, Sterzing, Rathausgalerie.
Bis 30.1. „invista“, Sterzing, LURX.
Bibis – Bücher für die Allerkleinsten

Beim Büchertreff „Bibis –Bücher für die Allerkleinsten“ in der Stadtbibliothek Sterzing am 19. Dezember um 10.00 Uhr begrüßen Bär Brummi und Vorleserin Agata null- bis dreijährige Bücherfans in gemütlicher Atmosphäre, um gemeinsam zu reimen, zu singen, zu spielen und natürlich zu lesen.

Eine Anmeldung ist notwendig (Tel. 0472 723760, bibliothek@sterzing.eu). Veranstaltungen
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r~":r MONTAG und FiR.tfrAG Utrw[: 11Ql'l ls..o-o ••16.50 u1i1, I/ .....t..~ : ,eso.oo rl!Y"'\ i} Uir Je<le!;; Geisebwl,scerk,lnd l<ursbeitrag ( 50,-00 J Fr llelt,odelb~hn 'Tonnerbode,n• lm Roael;s;ent.ru,m W·lpptal • JAUFE'NTA,L Rod In w tdun bei EI darf 2ur Vorfil'gung g sto:lltl Weiterelnformatlone,ii:ifldA.nmelduri:gunt~: •39·3395077909(Doriil)
365 Toge im Johr steht er abends vor‘m Altor, löscht die Kerzen aus, damit‘s nit brinnt und amend nou die Feuerwehr kimb, und mit sein großen Schlüsselbunde mocht er nocher nou die Runde, sperrt olle Türen zu sog dir die Pfarrei Maria Trens!




Danke dem KVWOrtsausschuss Ridnaun
Nach vielen Jahren voller Einsatz verabschiedet sich der KVW-Ortsausschuss Rid naun.
Mit Herz und Engagement haben die Ausschussmitglieder unzählige Stunden investiert und viele schöne Momente geschaffen.
Wir sagen von Herzen DANKE für euren wertvollen Beitrag und wünschen euch alles Gute!

Dem neuen Ausschuss viel Freude, Einsatzbereitschaft und Durchhaltevermögen für die Arbeit im KVW. KVW Bezirk Wipptal
Der
In 18. Dezember weart die wundervollste Mama der Welt 60! Miar wünschn dir is Ollerbeste und donkn dir von Herzen für uanfoch olls!
Deine Kinder
Benni und Betti
Pflichtbewusst seid ihr gongen stets im gleichen Schritt. Hoppet aufgebaut, gloatet und geführt. Deswegen enk a groaßer Donk gebührt. So stellen mir ins als Gratulanten un: die Kinder, Schwiegerkinder und Enkel Samuel, Rafael, Greta und Magnus gonz vorndrun. Miar olle wünschen Gesundheit und Glück, weil ihr seid inser bestes Stück.
Liebe Sabine, wir freuen uns mit dir zum erfolgreichen Abschluss deines Masters in Psychologie mit Auszeichnung an der University of Edinburgh und wünschen dir alles Gute.

Lieber Jakob, du hast dein Studium an der WU Wien erfolgreich abgeschlossen und den Master of Science in Management erworben.
Wir Großeltern –und die gesamte Familie –freuen uns von Herzen über diesen großartigen Erfolg und sind sehr stolz auf dich!
Wir wünschen dir für deinen weiteren Weg viel Erfolg, Freude und dass sich dir spannende Chancen bieten.
Lieber
Andreas, herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Meisterprüfung.
Firma Elektro Haller


Der Restaurantführer „Gault & Millau“ hat Peter Girtler von der „Gourmetstube Einhorn“ in Mauls zum „Südtiroler Koch des Jahres 2026“ gekürt – zum dritten Mal innerhalb von elf Jahren.
Die Auszeichnung gebühre ihm aus vie len Gründen, so Gault & Millau, vor allem für sein beeindru ckendes Menü: Mit seinem Küchen team begeisterte
Sterne-Koch Peter Girtler die Jury mit internationaler und regional verwur zelter Haute-Cui sine, vertrauten Ge richten und feinen Überraschungen wie geräuchertem Aal mit Apfel und Gurke, Gänseleber, mal mit Sanddorn gebraten,
mal als Crème brulée mit Kakaobrot, dann als Gâteau mit grünem Apfel sowie

Der renommierte Restaurantführer Gault & Millau zeichnet jährlich die besten Restaurants und Hotels in verschiedenen Ländern aus und vergibt Ehrentitel für herausragende Leistungen. Im Wipptal durften sich insgesamt acht Betriebe über die begehrte Auszeichnung freuen:
4 Hauben
Gourmetstube Einhorn im Romantikhotel Stafler, Mauls (18,5/20 Punkte)
3 Hauben
Artifex, Pflersch (16,5/20)
Kleine Flamme, Sterzing (15,5/20)
2 Hauben
Arbor, Sterzing (14,5/20)
Pretzhof, Tulfer (14,5/20)
Gasthofstube Stafler, Mauls (14/20)
1 Haube
Anett, Gasteig (12,5/20) Vinzenz, Sterzing (12/20)
Die besten Wipptaler Hotels
Hotel Wieser, Stilfes Romantik Hotel Stafler, Mauls Romantik-Hotel Tenne Lodges, Ratschings
Familienhotel Feuerstein, Pflersch
Familienhotel Alphotel Tyrol, Ratschings
Familienhotel Wiesnerhof, Wiesen
Naturhotel Rainer, Jaufental
re Girtler die Essenz seiner Heimat in jedes Gericht, so Gault & Millau, der den Spitzenkoch bereits 2009 als „fähigster Verfechter einer Ganzheitsküche“ lobte. Er sei ein Vorbild für junge Köche, setze die Region kulinarisch auf die Weltkarte und präge die zeitgenössische Alpenküche seit Jahrzehnten. „Girtler ist nicht nur Koch, sondern ein Botschafter des guten Geschmacks und der kulturellen Identität Südtirols.“
Wenige Tage nach der Nominierung holte Peter Girtler einen weiteren Titel als „Spitzenkoch des Jahres“ für seine durchdachten, sorgfältig einstudierten und mit Hingabe zubereiteten Menüs mit hochwertigen Produkten und intensiven Aromen. Der deutsche Restaurantführer „Schlemmeratlas“ bedachte das Gourmethotel mit fünf Kochlöffeln (höchste Auszeichnung).
Die Gourmetstube Einhorn im Romantik Hotel Stafler in Mauls, einst Poststation an der Brennerstraße, zählt mit vier Hauben (Gault & Millau), einem Stern (Guide Michelin), fünf Bestecken (Schlemmeratlas, Maximalbewertung) längst zur gastronomischen Elite Südtirols. Staflers Gasthofstube, Teil des Gourmethotels, erhielt unter der Federführung von Peter Girtler zwei Hauben.

Nach fünf erfolgreichen Jahren als Filialleiter der Sparkassenfiliale Sterzing übernimmt Dieter Kofler eine neue verantwortungsvolle Position: Er wird Bezirksverantwortlicher für das Businesskundensegment in den Bezirken Bozen, Eisacktal, Wipptal und Gröden. In dieser Rolle wird er seine langjährige Erfahrung und sein fundiertes Fachwissen gezielt für die Betreuung und Weiterentwicklung der Geschäftskunden einsetzen. Die Leitung der Filiale Sterzing übernimmt ab sofort Mirko Seeber, der seit 2002 bei der Sparkasse tätig ist. Zuletzt war er Filialleiter in Sand in Taufers und bringt umfassende Kenntnisse sowie Führungserfahrung mit. Die Sparkasse freut sich auf eine weiterhin erfolgreiche Zusammenarbeit unter seiner Leitung.
Nach 40 Jahren bei der Stadtpolizei Sterzing – davon viele als Vize-Kommandant – hat sich Ruggero Grassi in den Ruhestand verabschiedet. Er begann seine Laufbahn bei der Staatspolizei, bevor er zur Gemeinde Sterzing wechselte. Dort wurde er nicht nur als kompetenter Beamter, sondern auch als Mensch geschätzt, der stets ein offenes Ohr für die Anliegen der Bürger hatte. „Sein Name steht für Zuverlässigkeit, Bürgernähe und eine Leidenschaft, die weit über den Polizeidienst hinausreicht“, so Kommandant Egon Bernabé. Grassis zweite Leidenschaft gehört der Leichtathletik. Als Trainer entdeckte und förderte er unzählige Talente. Seine Athleten holten zahlreiche Landes-, Regional- und Italienmeistertitel, einige von ihnen schafften sogar den Sprung zu den Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften. „Mit seinem Eintritt in den Ruhestand verliert Sterzing nicht nur einen erfahrenen Beamten, sondern auch einen Menschen, der die Gemeinde in vielfältiger Weise bereichert hat. Ruggero Grassi hat gezeigt, wie man Berufung lebt – sei es im Polizeidienst oder auf der Laufbahn.“

Jahrestage
Manchmal seid ihr in unseren Träumen, oft in unseren Gedanken, immer in unserer Mitte und ewig in unserem Herzen.

Paula Gruber geb. Burger

11. Jahrestag
Josef Gruber
Wir gedenken eurer ganz besonders am 14. Dezember um 10.00 Uhr in der Pfarrkirche von Sterzing.
Allen, die daran teilnehmen und euch in liebevoller Erinnerung behalten, ein herzliches Dankeschön.
In Liebe eure Kinder mit Familien

5. Jahrestag Karl Pircher
* 01.02.1947 † 04.01.2021

* 31.08.1951 † 09.09.2025
Il tuo amore, i tuoi valori, la tua goia di vivere –rimmarranno sempre nei nostri cuori.
Deine Liebe, deine Werte, deine Freude am Leben –sie bleiben immer in unseren Herzen.
Von Herzen danken wir für alle tröstenden Umarmungen, für die liebevollen Worte, die vielen Blumen, Kerzen, Gedächtnisspenden und Zeichen der Verbundenheit.
In den schweren Tagen des Abschieds von unserem lieben Pino durften wir so viel Zuneigung, Trost und Freundschaft erfahren. Es hat uns tief berührt zu sehen, wie geschätzt und geliebt Pino war.
Von Herzen danken wir allen, die mit uns gefühlt und gebetet haben und ihn in guter Erinnerung behalten.
Grazie di cuore a tutti!
Die Trauerfamilie I tuoi cari
Wir halten dich fest in unseren Herzen.
Was im Herzen liebevolle Erinnerungen hinterlässt und unsere Seele berührt, bleibt für immer bestehen.
In Dankbarkeit und Liebe denken wir ganz besonders an dich bei der hl. Messe am 1. Jänner um 10.00 Uhr in der Pfarrkirche von Sterzing.
In Liebe deine Familie



Wenn der Nikolaus heuer wieder kommt, sollt ihr wissen, dass wir euch nie vergessen haben.
Der Nikolausverein

4. Jahrestag
Walter Seidner
* 10.08.1935 † 12.12.2021
Mit Liebe denken wir an dich bei der hl. Messe am Sonntag, den 14. Dezember um 10.00 Uhr in der Pfarrkirche von Wiesen.
Deine Familie

Zehn Jahre ohne dich! Es gibt viele Momente, in denen wir dich gerne in unserer Mitte hätten, viele Male, in denen wir dich gerne umarmen würden, viele Dinge, die wir dir erzählen möchten, und noch mehr Augenblicke, in denen wir dich sehr vermissen.
Immer denken wir an dich, besonders aber am Sonntag, den 14. Dezember um 10.00 Uhr in der Pfarrkirche von Sterzing. Wir vermissen dich sehr!
Deine Familie * 09.02.1926 † 19.12.2015

Habe ich dort eine Bleibe gefunden,
5. Jahrestag Maria Trenkwalder geb. Mair
„Egger Moidl“
* 16.01.1928 † 10.12.2020
Ganz besonders denken wir an dich am Montag, den 8. Dezember um 10.00 Uhr beim Gottesdienst in der Pfarrkirche von Wiesen.
Allen, die daran teilnehmen und dich in lieber Erinnerung behalten, ein herzliches Dankeschön.


Wenn wir von dir erzählen, lächeln wir, weil du unser Herz berührt hast. Dein Licht bleibt, auch wenn du gegangen bist.
In Liebe deine Familie
Deine Spuren bleiben für immer.
In Liebe denken wir an dich bei der hl. Messe am Samstag, den 20. Dezember um 18.00 Uhr in der Nikolauskirche von Untertelfes.
Allen, die daran teilnehmen, danken wir herzlich.
Deine Familie
1. Jahrestag
Johann Kruselburger
Tembler
* 11.01.1946 † 29.12.2024
In Liebe und Dankbarkeit denken wir ganz besonders an dich bei der hl. Messe am Sonntag, den 4. Jänner um 8.30 Uhr in der Pfarrkirche von Ridnaun.
Deine Angehörigen
4 Jahreo- neD;ICH:
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Die Zenvergehtdoch deine Nöhe bleibt
IniedemGedanlen.In jedem L....,_,.,.1:11"
In ewiger Uebe. wir verm1aandich unendhch.
Wil deinerom Sonmog, den 21. Dereri>er1;1m 10.00 lh bei, der hl.t'1eMekl der 'rdle vor. 5 )CJI.Ob; 1
Don,.e ollen. e Li'lserenlieberi m In en Herten uid in l..d'IVEIV-'~ Etimeruni;ibeholren

Du hast den Lebensgarten verlassen, doch deine Blumen blühen weiter.

* 17.01.1967 † 05.10.2025
Grazie di cuore
a tutti coloro che si sono uniti a noi nel nostro silenzioso dolore ed hanno espresso la loro vicinanza in modo così affettuoso.
Herzlichen Dank
allen, die sich in stiller Trauer mit uns verbunden fühlten und ihre Anteilnahme auf so vielfältige und liebevolle Weise zum Ausdruck brachten.
Fam. Perini Uschi, Barbara e Federica

1. Jahrestag Irma Schwärzer geb. Volgger-Hofer
* 05.11.1950 † 23.12.2024
Wir tragen dich weiter für immer hier bei uns. Wir tragen dich weiter, bist auf ewig ein Teil von uns. Und die Tage kommen und die Jahre gehen, doch wir lassen dich niemals los. Wir tragen dich weiter, bis wir uns wiedersehen.
Ganz besonders denken wir an dich am Sonntag, den 28. Dezember um 10.00 Uhr beim Gottesdienst in der Pfarrkirche in Wiesen.
Allen, die daran teilnehmen, ein herzliches Dankeschön.
In Liebe deine Familie

Was man tief in seinem Herzen besitzt, kann man nicht durch den Tod verlieren. Johann Wolfgang von Goethe
15. Jahrestag Franz Hochrainer
* 22.11.1931
† 09.12.2010

10. Jahrestag Theresia Hochrainer
* 22.12.2029 † 19.04.2015
In Liebe und Dankbarkeit denken wir besonders an euch am Sonntag, den 7. Dezember um 8.30 Uhr beim Gottesdienst in der Wallfahrtskirche Maria Trens. Allen, die daran teilnehmen und euch in lieber Erinnerung behalten, danken wir von Herzen.
In Liebe eure Familie

Obwohl wir dich nicht mehr sehen oder hören können, fühlen wir dich und glauben fest daran, dass du immer bei uns bist, uns leitest und von oben beschützt, so wie du es immer getan hast.

Frida Künig Wwe. Hofer
2. Jahrestag
Heinrich Wild
Lippm-Heindl
* 10.10.1942 † 27.12.2023
Lieber Tate, ganz besonders denken wir an dich bei der hl. Messe am Sonntag, den 28. Dezember um 10.00 Uhr in der Pfarrkirche von Wiesen.
Allen, die daran teilnehmen, ein herzliches Vergelt’s Gott.
In Liebe deine Familie
Wir sind traurig, dass du gingst, aber dankbar, dass es dich gab. Unsere Gedanken kehren in Liebe immer zu dir zurück.
... für die Anteilnahme, die Gebete, die schönen Blumen und Kerzen, die würdevolle Gestaltung der Trauerfeier und allen, die unsere Mama in liebevoller Erinnerung behalten.
Die Trauerfamilie
„Der Tod ordnet die Welt neu. Scheinbar hat sich nichts verändert und doch ist alles anders geworden ohne euch.”
* 24.11.1941 † 20.12.2020
* 04.08.1935 † 30.10.2025 Walter Mayr
Wir schließen euch in unsere Gebete ein und denken ganz besonders an euch bei der hl. Messe am Sonntag, den 21. Dezember um 8.30 Uhr in der Wallfahrtskirche von Maria Trens.
Eure Gabriela, Brigitta und Judith mit Familien

Du bist nicht mehr da, wo du warst, aber du bist überall, wo wir sind.

und doch bist du jeden Tag bei uns, in unseren Herzen.
5. Jahrestag
Stefan Staudacher
Gogerer-Steffl in Jaufental
* 21.03.1930 † 09.12.2020
In Liebe und Dankbarkeit denken wir an dich bei der hl. Messe am Sonntag, den 7. Dezember um 8.30 Uhr in der Pfarrkirche von Jaufental.
Deine Lieben
2. Jahrestag
Marion Thaler geb. Poli
16.12.1975
03.12.2023
Wir beten für dich am Sonntag, den 7. Dezember um 9.15 Uhr in Pfarrkirche von Gossensaß.
Allen, die daran teilnehmen, ein herzliches Vergelt‘s Gott.
Deine Lieben
Was bleibt, ist eure Liebe und eure Jahre voller Leben und das Leuchten in den Augen, die von euch erzählen. Mit jedem Atemzug und mit jedem Schritt, geht und lebt ihr immer noch in uns weiter. Wir vermissen euch!

1. Jahrestag
Gretl Plank geb. Salchner * 28.10.1938 † 18.12.2024
10. Jahrestag Luis Plank
* 25.06.1933 † 10.12.2015
Voll Liebe und Dankbarkeit denken wir ganz besonders an euch bei der hl. Messe am Sonntag, den 14. Dezember um 10.00 Uhr in Pfarrkirche von Sterzing.
Allen, die eurer gedenken, ein herzliches Dankeschön!
Eure Lieben

Manchmal bist du in unseren Träumen, oft in unseren Gedanken, immer in unserer Mitte, für ewig in unseren Herzen.
3. Jahrestag
* 14.05.1938 † 11.12.2022
In Liebe und Dankbarkeit denken wir ganz besonders an dich am Sonntag, den 14. Dezember um 10.00 Uhr in der Pfarrkirche von Sterzing.
Allen, die daran teilnehmen, einen herzlichen Dank.
In Liebe deine Familie

Wir denken an dich, wir reden von dir, wir spüren, du bist immer unter uns. Benno, wir vermissen dich so sehr!
* 14.10.1997 † 25.12.2022
In Liebe denken wir an dich bei der hl. Messe am Christtag, den 25. Dezember um 10.00 Uhr in der Pfarrkirche von Sterzing.
In Liebe deine Familie

7. Jahrestag Helmuth
Sterzingerhof
18. Dezember 2018 –der Tag, an dem wir dich verloren haben. Dankbar für die schöne Zeit, die wir zusammen verbringen durften, gedenken wir deiner ganz besonders bei der hl. Messe am Sonntag, den 21. Dezember um 10.00 Uhr in der Pfarrkirche von Sterzing.
Allen, die daran teilnehmen und dich in lieber Erinnerung behalten, ein herzliches Vergelt‘s Gott!
In Liebe deine Frau Maria deine Kinder Armin und Karin mit Familien
Die Spuren, die ihr hinterlassen habt, werden nie vergessen.


1. Jahrestag
Johann Hofer
* 14.12.1951 † 30.11.2024
Lieber Papi, ein Jahr ist vergangen, seit wir Abschied nehmen mussten. Doch in unserem Herzen wirst du immer weiterleben.

Christian Hofer
* 24.02.1981 † 23.09.2025
Für die zahlreichen Zeichen des Mitgefühls, die tröstenden Worte und die stille Anteilnahme beim Abschied unseres lieben Christian danken wir allen von Herzen.
In Liebe und Dankbarkeit denken wir an euch bei der hl. Messe am Sonntag, den 30. November um 9.15 Uhr in der Pfarrkirche von Gossensaß.
In lieber Erinnerung Mami, Sarah und Alex

Man sieht die Sonne langsam untergehen und erschrickt doch, wenn es plötzlich dunkel ist.
Franz Kafka
* 06.05.1935 † 20.11.2025



Wir möchten DANKE sagen!
Danke allen, die uns in der schweren Zeit des Abschieds begleitet haben.
Danke für die tröstenden Worte, Blumen, Kerzen und Gedächtnisspenden.
Danke für die zahlreiche Anteilnahme an den Rosenkränzen und auf ihrem letzten Weg. Danke für die würdevolle Gestaltung der Messfeier; ein herzlicher Dank geht an Pfarrer Thomas Stürz.
Danke dem Team des Hauspflegedienstes für die liebevolle Betreuung unserer Mutter sowie Hausärztin Dr. Esther Niederwieser. Danke allen, die Gisella ins Gebet miteinschließen und sie in liebevoller Erinnerung behalten.
Die Trauerfamilie

Das
21 dicembre 200521 dicembre 2025
Nel silenzio di questi anni il tuo ricordo è la nostra forza.
Lorena, Lucia, Mara

3. Jahrestag Annemarie Vigl geb. Holzmann
* 06.08.1939 † 26.12.2022
ist, dass man lächelt, wenn man sich seiner erinnert. (T. Fontane) 20° anniversario
In Liebe denken wir an dich am Freitag, den 26. Dezember um 8.30 Uhr bei der hl. Messe in der Pfarrkirche von Ridnaun. Allen, die daran teilnehmen, dein Grab besuchen und dich in lieber Erinnerung bewahren, ein herzliches Vergelt‘s Gott!
Deine Lieben
8. Jahrestag
Johanna Markart geb. Hochrainer
* 25.09.1928 † 22.12.2017
Acht Jahre sind vergangen, seitdem du nicht mehr bei uns bist.
In Liebe und Dankbarkeit gedenken wir deiner ganz besonders am Samstag, den 20. Dezember um 18.00 Uhr in der Kirche in Obertelfes. Allen, die daran teilnehmen und dich in lieber Erinnerung behalten, ein herzliches Vergelt’s Gott.
In Liebe deine Familie
Eine Stimme, die uns vertraut war, schweigt.
Ein Mensch, der immer für uns da war, lebt nicht mehr.
Was uns bleibt, sind Liebe, Dank und Erinnerung an viele schöne Jahre.
Es ist wohl zum Fest mit dem stärksten Außenwert geworden: winterliche Dekoration, geschickt platzierte, an unsere Emotionen rührende Werbung, jahreszeitlich abgestimmte, seichte Beschallung, der gesellige Glühwein auf dem Christkindlmarkt, Weihnachtsessen mit der Firma und dem Verein und die immer größer und teurer ausfallenden Geschenke für unsere Lieben. Wir hetzen uns ab, geraten in den berüchtigten Weihnachtsstress und haben kaum Zeit, wirklich einmal innezuhalten und nachzuspüren, was Weihnachten tatsächlich ist. Jetzt wollen wir einmal nicht davon reden, dass niemand den genauen Zeitpunkt von Jesu Geburt kennt. Weihnachten ist auf jeden Fall eine vorzügliche Gelegenheit, um einmal unseren Alltag ein wenig langsamer angehen zu lassen, um mehr nach innen zu blicken und mehr in die Verbindung mit Gott in unserer Seele zu gehen. Lasst es uns dieses Jahr anders machen. Wir können uns dazu entscheiden, weihnachtlich zu handeln: ein Lächeln für die geplagte Kassiererin im Geschäft, ein verständnisvoller Blick für die Mutter, deren kleines Kind haltlos brüllt. Eine Tür aufhalten für den Nachkommenden, auch wenn ich in Eile bin. Es kostet so wenig, Hilfsbereitschaft und Wertschätzung im Kleinen zu beginnen. Vielleicht üben wir uns in Nachsicht am besten dann, wenn uns unsere weihnachtliche Geduld zu verlassen droht: wenn die Schlange an der Kasse unerträglich lang ist. Oder wenn wir am liebsten aus dem Auto einem anderen Autofahrer hinterhermaulen würden. Oder wenn … Und warum sollten wir damit warten bis Weihnachten? Fangen wir doch gleich heute schon an und lassen wir das andauern bis weit über das Neue Jahr hinaus, am besten bis zum nächsten Weihnachten und weiter und weiter. Dann hat Weihnachten einen echten Sinn, nämlich den Frieden und die Liebe, von denen Jesus gesprochen hat, hier auf Erden zu vermehren und das Licht Gottes auf der Welt weiterzutragen. Besser als der folgende Text aus Brasilien kann ich es nicht ausdrücken:
„Jedes Mal, wenn zwei Menschen einander verzeihen, ist Weihnachten.
Jedes Mal, wenn Ihr Verständnis zeigt für Eure Kinder, ist Weihnachten.

Vor 14 Jahren schon gingst du durch das Tor, durch das Tor in die Gemeinschaft mit Gott.
14. Jahrestag
* 09.04.1947 † 09.12.2011
In bleibender Erinnerung denken wir zu Mariä Empfängnis am 8. Dezember um 9.15 Uhr bei der Festmesse in der Pfarrkirche von Gossensaß an dich.
Allen, die daran teilnehmen, ein herzliches Dankeschön.
Deine Familie
Jedes Mal, wenn Ihr einem Menschen helft, ist Weihnachten. Jedes Mal, wenn ein Kind geboren wird, ist Weihnachten.
Jedes Mal, wenn Du versuchst, Deinem Leben einen neuen Sinn zu geben, ist Weihnachten. Jedes Mal, wenn Ihr einander anseht, mit den Augen des Herzens, mit einem Lächeln auf den Lippen, ist Weihnachten ...“
Frohe Weihnachten!
BARBARA KINZNER, Gossensaß


Pfiffikus sucht eine verfallene Hütte an einer viel befahrenen Straße. Wer den genauen Standort kennt, schreibt unter dem Kennwort „Wipptaler Pfiffikus“ an den Erker, Neustadt 20 A, 39049 Sterzing (E-Mail info@dererker.it). Adresse nicht vergessen! Einsendeschluss ist der 20. Dezember. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen; an der Verlosung können nur schriftliche Einsendungen teilnehmen.
Auflösung des Vormonats: Am 28. September fand in Kematen eine besondere Segnung statt. Der Pfarrgemeinderat hatte in Anlehnung an das alte Fassadenfresko am Widum, das nicht mehr freigelegt werden konnte, auf älteren Fotos aber noch zu sehen ist, ein ganz neues Fresko malen lassen. Der Kirchenrestaurator und Kunstmaler Alois Langgartner aus Verdings gestaltete das farbenfrohe Bild des „Guten Hirten“ mit Lamm und Stab nach der Originalvorlage mit der Kirche und dem Widum von Kematen im Hintergrund. Die Finanzierung des Bildes übernahm zur Gänze Max Tötsch, wofür ihm Anna Putzer vom Vermögensverwaltungsrat der Pfarrei herzlich dankte. Pfarrer Walter Prast nahm die feierliche Segnung der umfangreichen Restaurierungsarbeiten an der alten und der neuen Kirche der Pfarrei zum hl. Nikolaus vor. Das neue Fresko befindet sich an der Ostseite des imposanten Widums und ist ein zentraler Blickfang.
Das Los bestimmte SABRINA SPARBER aus STERZING zum Pfiffikus des Monats November. Die Gewinnerin erhält einen Warengutschein im Wert von 25 Euro, einzulösen bei und zur Verfügung gestellt von der




LÖSUNG: RAUFBOLDE
Der Gutschein kann in der Redaktion zu Bürozeiten abgeholt werden.
Wir gratulieren!
Nach bekannten Sudoku-Regeln muss ein Quadrat aus 9 x 9 Kästchen ausgefüllt werden – hier allerdings mit den vorgegebenen Buchstaben. Das ERKOKU muss so vervollständigt werden, dass in allen Zeilen, Spalten und Blöcken jeder Buchstabe genau einmal auftritt. In der Diagonale von oben links nach unten rechts erscheint dann das Lösungswort (= Kinofilme, Gegenstücke zu Langfilmen).
FOLGENDE BUCHSTABEN WERDEN VORGEGEBEN:
•U•F•B•O•U•Z•A•G UMMAHOLBEZWOELFE •MANDERSISCHZEIT DEI•MIST•••LR•SR •ROSIG••BRUTAL•E TZ•E••GLAAN••EVI •IKIMMHINTERHOND AGUTI••••••HOP•E •EHER•••••••NACH MI•NG••••••ADRIA •NE•E•••••••TD•E GEGGA••••••ZU•SN •ROAT•••••••AKAD AN•SD••••••SCHAL ••HTI•S•E•A•HALE AUSFRATSCHLN•KDR •STROH•KOALA•II• DE•EF•IY•IENA•EH •NEUFUNDLAND•ANO SEINLOSSN•DL•GEA •TSD•ETLANE•WORM
LÖSUNG: WINTERREIFEN
verwendet umgangssprachliche, dialektale Begriffe, die im Wipptal weit verbreitet sind. Sie werden mit (wipp) für wipptalerisch oder umgekehrt mit (dt) für deutsche Hochsprache gekennzeichnet, z. B.: Ei (wipp) = Goggele, ingaling (dt) = bald
PW~it 111-1,c;lt Ta-.b,•I• i.J,llb l'IA~ 1 "'
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1J•· HblOSit~ (~) wm,t u. (WlpPI .J,
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... für jeden Augenblick, den Sie unserem Blatt gewidmet haben, als (treuer) Erker-Leser oder als (langjähriger) Werbekunde.
Auf ein glückliches, gesundes und gemeinsames Jahr 2026!
Frohe Weihnachten
Die Erker-Redaktion
... per ogni momento che avete dedicato al nostro mensile, come lettore affezionato o come fedele cliente pubblicitario.
Vi auguriamo un 2026 felice, sano e in nostra compagnia!
Buon Natale
La Redazione
Wieder
isch er lousgongin. I hon woll nit dermit zi leidn, ober i hear‘s holt vi viele oder schier olle Leit: der Weihnochts-Stress. Dass bold noch Ollerheilign der gonze Stodtplotz mit de hilzern Hittler zuegibaut isch und a poor augschtellte eingipfropfte Feichtn als Chrischtbame verkleidit wearn, seimer iatz schun giwehnt.
Die Leit schaugn nou schnell, wie sie‘s richtige Gschenk vour die Feirtige einderkafn und in an schien Pockpapier drein huem derliefern. Und erscht de gonzn Packlfiehrer hom‘s iatz nou gineatiger as wie sischt schun olm, johrein und johraus.
‘S Geld muaß rolln! Isch holt gsogg wordn, und dass des die Wirtschoft a braucht. Weard schun asou sein!
Ober richtig helfn tien schun de Oubrign! I hon gheart und a gilesn, dass ba ins in Lond grod a Haufe Baustelln sein, wegn der Olimpiade, weil a bissl Olimpiade sollat a ba ins do augfiehrt wearn.
Bin i decht oagns amol zinterscht Stodt ochn spaziert. um ba de Kreisverkeahre untern Fischerhaisl und entern Schafer Polt nochzischaugn. Weil es hot ghoaßn, ba die Kreisverkehre stiehn iatz sella augimeilte groaße Stuane, jedsmol genau finf groaße Bochkugln ibranond. De sein a bissl in olle Forbm ungimolt, hättn an Haufe gikoschtit und warn genau wegn der Olimpiade augschtellt wordn. Mi hatt holt giwundert, wia sella Stuanmandler ausschaugatn. I bin noar enttaischt wieder in die Stodt auer, weil gsechn hon i amol kuen uenzigs. In selm noch geaht de Olimpiade in Wipptol do ban Oarsch vorbei. Isch vielleicht besser sou!

Brenner: Matias Halili (06.10.2025, Brixen). Luna Kastrati (09.10.2025, Brixen). Edoardo Grillo (14.10.2025, Brixen). Elli Seidner (22.10.2025, Brixen). Yana Carbone (24.10.2025, Brixen). Ida Fischnaller (30.10.2025, Innsbruck).
Freienfeld: Anna-Sophie Didioni (22.10.2025, Brixen). Dorothea Brunner (22.10.2025, Brixen). Eleonora Sophia Ginthart (24.10.2025, Hall in Tirol). Josef Crepaz (25.10.2025, Brixen).
Pfitsch: Ebrima Jarju (06.10.2025, Brixen). Lea Pierini (29.10.2025, Bozen).
Ratschings: Paulina Lanthaler (09.10.2025, Brixen). Tim Larch (27.10.2025, Brixen).
Sterzing: Lian Graus (01.10.2025, Brixen). Carolina Coppola (02.10.2025, Innsbruck). Rayan Ali (02.10.2025, Bozen). Emma Donadio Barone (03.10.2025, Brixen). Thea Mair (10.10.2025, Brixen). Elodie Lombardo (17.10.2025, Brixen). Olivia Linser (17.10.2025, St. Johann in Tirol). Adam Müller (22.10.2025, Brixen). Troi Demaku (24.10.2025, Brixen). Ali El Khou (31.10.2025, Brixen).
TODESFÄLLE
Brenner: Georg Lerzer, 85 (02.10.2025, Brenner).
Franzensfeste: Caterina D’Ambros Rosso, 92 (09.10.2025, Sterzing).
Freienfeld: Emil Gschwenter, 67 (08.10.2025, Brixen).
Ratschings: Frida Wieser, 92 (05.10.2025, Sterzing). Josef Maria Gufler, 71 (29.10.2025, Sterzing).
Sterzing: Daniela Perini, 58 (05.10.2025, Sterzing). Massimo Costa, 76 (25.10.2025, Sterzing). Alessandro Bulian, 57 (28.10.2025, Sterzing). Frida Künig, 90 (30.10.2025, Sterzing). Gisela Schiessl, 73 (31.10.2025, Brixen).
EHESCHLIESSUNGEN
Brenner: Sarah Hofer und Joachim Rainer (31.10.2025, Brixen).
Ratschings: Katharina Tratter und Christian Moling (04.10.2025, Ratschings).
Sterzing: Melanie Faber und Markus Dietmar Ralf Klump (03.10.2025, Sterzing). Nadia Marsella und Matteo Andreolli (18.10.2025, Gaeta). Petra Marlene Zizmann und Karsten Manfred Schömig (22.10.2025, Sterzing).
BAUGENEHMIGUNGEN
Brenner: Nadja Fickenscher, Christian Keim, Pflersch 114: Bauliche Umgestaltung und Erweiterung des Wirtschaftsgebäudes, Errichtung
einer Überdachung für die Mistlege, Bp.431, Gp.881, K.G. Pflersch. Simon Klotz, Pflersch 102: Überdachung der Mistlege beim „Fluenerhof“, versch.Gp., K.G. Pflersch.
Freienfeld: Martin Huebser, Egg 20: Errichtung eines Holzlagers, Gp.1635/2, K.G. Stilfes. Marina Patic, Victor Patic, Pfulters 34: Bau eines Balkons mit Überdachung, m.A.1, Bp.313, K.G. Stilfes. Peter Sparber, Stilfes 85: Umbauarbeiten betreffend die Bp.474, K.G. Stilfes. Brennerautobahn AG, Gewerbezone Reifenstein: Bau einer Wasserstofftankstelle auf dem Parkplatz der Sadobre, Gp.1269/2, K.G. Stilfes.
Ratschings: Stefan Festini Cucco, Rudolf Maurmair, Ridnaun, Maiern 40: Durchführung von Wiedergewinnungsarbeiten, Bp.71, K.G. Ridnaun. Walter Schölzhorn, Innerratschings, Lehen 4: Errichtung einer E-Kabine beim „Larchhof“, Bp.740, K.G. Ratschings. Christian, Florian, Johannes, Juliane und Michael Egartner, Rita Kofler, Juliana Nussbaumer, Anita und Josef Schwazer, Gasteig, Schulweg 2: Abbruch und Wiederaufbau des bestehenden Wohnhauses „Villa Riederer“ mit Errichtung von Autostellplätzen, Bp.11, versch.Gp., K.G. Jaufental. Gerold Kotter, Flading, Innerratschings: Abbruch und Wiedererrichtung des Almgebäudes, Gp.1730, K.G. Ratschings. Paul Kruselburger, Ridnaun, Maiern 31/A: Errichtung von landwirtschaftlichen Maschinenräumen, Bp.431, Gp.1241, K.G. Ridnaun. Roswitha Mangger: Durchführung von Bodenangleichungsarbeiten, versch.Gp., K.G. Ridnaun. Wipptaler Bau AG, Gasteig, Handwerkerzone West: Errichtung einer Garage für Stapler und Lagerraum für Batterien, Bp.428, K.G. Jaufental. Mader Invest KG d. Mader Peter Paul & Co., Außerratschings, Stange 2: Erweiterung der bestehenden Nahversorgung in der Wohnbauzone B4 bzw. Mischzone M4, Bp.860, Gp.103/1, K.G. Ratschings. Wipptaler Bau AG, Handwerkerzone West, Jaufental: Erneuerung der Betriebstankstelle und Erneuerung Altöltank, Bp.654, K.G. Jaufental.
Sterzing: Norbert Pirozzi, Thuins: Abbruch und Umwidmung von landwirtschaftlicher Kubatur und Errichtung eines Wohngebäudes mit Stellplätzen, Bp.249, versch.Gp., K.G. Thuins. Andrea Gatto, Sabine Reitmeier, Stadtplatz 5/E: Sanierungsarbeiten, m.A.2, Bp.144, K.G. Sterzing. Fabio Tommasi, Giorgia Zerman, Brennerstraße 13/A: Errichtung eines Wintergartens, m.A.14, Bp.740, K.G. Sterzing. Stiftung Deutschhaus, Frundsbergstraße 5/B: Errichtung von Seniorenwohnungen, versch. Bp.und Gp., K.G. Sterzing.
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Zusammengestellt von Karl-Heinz Sparber

03.12.1925
Betrug an einer Versicherungsgesellschaft
Der „Nesselwanger Anzeiger“ schreibt: Am 12. August war es, als wir die Nachricht brachten, daß der 32jährige, hier wohnhafte, verheiratete angebliche Kaufmann Theodor Porte beim erstmals durchgeführten Sommerskirennen in Gossensaß in der Nähe vom Brenner verunglückt sei und eventuell den Tod gefunden hat. Einige geübte Skifahrer von hier und Gossensaß suchten wochenweise nach dem Vermißten, fanden jedoch nur dessen Rucksack und Ski. Man brach die Suche ab, obwohl die Frau des Verunglückten für die Bergung ihres Mannes eine Belohnung von 6.000 Lire ausgesetzt hatte. Nunmehr sagt man allgemein, daß der feine Herr froh und wohlgemut sich in seiner Heimat in Elsaß befindet, nachdem dessen Frau von der Unfall- bezw. Lebensversicherung die schöne Summe von 15.000 Mark ausbezahlt wurde. Die Sehnsucht nach dem Ehegatten war die Triebfeder dazu, daß Frau Porte sich in München einen Auslandspaß ausstellen lassen wollte, hiebei aber verhaftet und eingekastelt wurde. Auch hier in Nesselwang soll genanntes Paar noch Leidtragende haben.
Tiroler Anzeiger
08.12.1925
Aus Mussolinien
Meisterschaft der Stadt Sterzing. 2 Februar: Internationales Rodelrennen, Austragung des von Herrn Janauschek (Sterzing) gestifteten Wanderpreises. Das Bobrennen um den Turiner Wanderpreis, sowie des großen Ski-Langlaufes werden nach Tunlichkeit in die Zeit der im Gebiete abgehaltenen internationalen Wintersportwoche verlegt.
Tiroler Anzeiger
16.12.1925
Vipiteno/Sterzing, 13. Dezember.
Verhältnismäßig gut abgelaufen ist ein Unfall, welcher im „Maibad“ durch eine explodierende Wärmeflasche verursacht wurde. Trotzdem

G. LEiTHER& SOHN;YIPITENO (ff R:Zl•aJ • T•l•pil.aiiid

Industrie- und Handelszeitung vom 06.12.1925
05.12.1925
Innsbruck, Bozen, 4. Dezember
Gestern nachmittags fing es in Innsbruck zu schneien an, der Schneefall dauerte fast die ganze Nacht hindurch, dann setzte beträchtliche Kälte ein. Freitag früh schon zeigte das Thermometer - 7 Grad.
In Bozen herrscht heute - 7 Grad Kälte. Am Brenner, im Puster- und Grödnertal liegt der Schnee 50 bis 60 Zentimeter hoch, in Franzensfeste 30 Zentimeter, in Brixen 6 bis 10 Zentimeter und in Bozen 3 bis 4 Zentimeter. Meran ist schneefrei.
Salzburger Volksblatt
Vor einigen Tagen hatte der Geschäftsdiener einer Bozener Firma etwas bei der Polizei zu tun. Dort verlangte man von ihm, daß er eine österreichische Fahne anspucke, was er verweigerte, auch der Aufforderung, eine italienische Fahne zu küssen, kam er nicht nach. Da er sich ferner weigerte, die italienischen Medaillen, die ein Polizeiagent an seiner Brust trug, zu küssen, wurde er stark verprügelt und dann schließlich entlassen. - Kürzlich fand in Sterzing die Fahnenweihe eines dort von zugewanderten Italienern gegründeten Vereines statt. Aus diesem Anlaß waren verschiedene faschistische Vereine aus dem Süden erschienen und an die Gemeindevertretung war von ihnen die Aufforderung ergangen, für die große Menge italienischer Festteilnehmer aus Gemeindemitteln das Mittagessen zu bestreiten. Die Gemeindevorstehung ließ in großen Kesseln das Essen herstellen. Die Faschisten waren damit nicht zufrieden, sondern gingen ins Restaurant, aßen und tranken, was ihnen schmeckte, und schickten die in den Kesseln zubereiteten Speisen dem Gemeindevorsteher mit dem Bemerken zurück, er solle das selber essen. Außerdem wurde die Rechnung, die durch das Festessen im Gasthause entstand, der Gemeindevorstehung zur Zahlung überreicht. - Kommentar überflüssig! Tagblatt
12.12.1925
Wintersport-Verein Sterzing. Wintersport-Programm 1925/26
26. Dezember: Internationales Bobrennen und die Meisterschaft der Jaufenstraße. 27. Dezember: Internationales Skirennen über 10 Kilometer. 1. Jänner: PferdeschlittenRennen. 3. Jänner: Internationales RodelRennen, offen für Damen und Herren um die Meisterschaft der Jaufenstraße 4 Kilometer. 6. Jänner: Internationales Bobrennen auf der Jaufenstraße, Austragung des Turiner Wanderpreises. 10. Jänner: Ski-Langlauf über 30 Kilometer, als Vorstufe für die Meisterschaft von Italien. 17. Jänner: Eisschießen um die
wiederholt davor gewarnt wird, verschlossene Wärmeflaschen einer weiteren Erhitzung auszusetzen, kommen immer wieder derartige Unglücksfälle vor. In diesem Fall wurde der Maibad-Besitzer Johann Lochmann im Gesicht verbrüht und erlitt außerdem eine Hornhautverletzung des linken Auges. – Am Sonntag fand in dem im vorigen Jahr neu angelegten Eisschießplatz im Gasthof „Schwarzer Adler“ ein großes Best-Eisschießen mit anschließendem Knödelessen und Hasenschmaus statt. Der Eisschützenkönig soll auch gleichzeitig der König im Knödelessen gewesen sein, eine jedenfalls beneidenswerte Doppelwürde. – Der „Volksbote“ brachte in seiner letzten Nummer die Notiz von der Enthüllung der Konrad-Fischnaler-Gedenktafel, die am Rathaus in Vipiteno angebracht werden sollte. Diese Enthüllung hat infolge behördlichen Einspruches nicht stattgefunden.
Meraner Zeitung
