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- S TA D T T R O P R I A R E D AG A Z I N

BREMEN

HOCH HINAUS HINTER DEN KULISSEN DER HOCHSCHULE

FAHREN 8

Ausgabe 05 // Winter 2015 / 2016 KUNDUNGSTOUR 14  Weißer Wal mit Flügeln – Die Beluga // kommt – BG Unfallambulanz und Rehazentrum  //  FRÜH

FOLGSSTORY 20  Arbeiten bis der Arzt

22  Der verrückte Baron – erster Atlantikflug von Ost nach West


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FREUDE AN FINANZEN WIRTSCHAFTSPRÜFER UND STEUERBERATER SIEMER + PARTNER MIT NEUER FÜHRUNGSGRUPPE // DAS NEUE TEAM (V.L.N.R.): MARKUS BUHLRICH, DORENA BLUMENFELD, JAN SCHMIDTKE, MARTIN SIEMER UND JASMIN BOTTERMANN

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in starkes Team: Seit dem 1. Oktober 2015 führen fünf Partner die SIEMER + PARTNER Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft gemeinsam. Damit hat sich die Gesellschaft für die Zukunft aufgestellt, kann Mittelständler und Privatpersonen zukunftsgerichtet beraten. Die seit 25 Jahren in Bremen etablierte und seit über zehn Jahren in der Airport-Stadt ansässige Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft SIEMER + PARTNER ist mit 75 Mitarbeitern eine der größeren Kanzleien im Nordwesten. Die Gesellschaft hat sich durch die Aufnahme von drei weiteren geschäftsführenden Partnern für die Zukunft neu aufgestellt, so die beiden Wirtschaftsprüfer und Steuerberater Martin Siemer und Markus Buhlrich, die die Kanzlei bislang gemeinsam führten.

// DER HAUPTSITZ VON SIEMER + PARTNER IN DER BREMER AIRPORT-STADT

„Und für uns war es ein logischer Schritt. Wir können so mit den Erfahrungen aus der langjährigen gemeinsamen Arbeit als Einheit noch stärker zusammenwachsen“, erläutert Jasmin Bottermann, Wirtschaftsprüferin und Steuerberaterin. Zusammen mit den Steuerberatern Dorena Blumenfeld und Jan Schmidtke ist sie neu in der Führungsriege von SIEMER + PARTNER. Die fünf Partner teilen sich die Kernkompetenzen Wirtschaftsprüfung, die gestaltende und deklarierende Steuerberatung sowie Finanz- und Lohnbuchhaltung. Jeder der Partner hat ein Spezialgebiet; aus der Zusammenarbeit ergibt sich ein breites Leistungsspektrum. „Uns vereint die Freude an der Beratung unserer Mandanten in finan-

DAS MAGAZIN DER AIRPORT-STADT BREMEN

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ziellen Dingen, aber auch am Unternehmertum – wir wollen mitgestalten. Damit begegnen wir unseren Mandanten auf Augenhöhe“, so Jasmin Bottermann.

ENGAGEMENT, VERLÄSSLICHKEIT, VERTRAUEN UND VERANTWORTUNG Zu den Mandanten zählen vor allem Mittelständler aus dem Nordwesten. „Wir sitzen gerne mit den Entscheidern und Unternehmenslenkern an einem Tisch – sind die Dolmetscher für den Mittelstand in Finanzfragen“, erklärt Markus Buhlrich. Dazu gehört, dass jeder Mandant einen festen Ansprechpartner hat, über Jahre hinweg. So entsteht ein harmonisches, vertrauensvolles Verhältnis. Engagement, Verlässlichkeit, Vertrauen und Verantwortung – Begriffe, die häufig im Gespräch mit den fünf Partnern fallen. „Wir begleiten unsere Kunden bei wichtigen Entscheidungen. Das setzt gegenseitiges Vertrauen voraus“, so Dorena Blumenfeld. Neben den klassischen Aufgaben der Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung legt SIEMER + PARTNER Wert auf Nachhaltigkeit. „Wir wollen einen Mehrwert schaffen, wir schlagen die Brücke von reinen Zahlen zu aussagekräftigen, wertvollen Empfehlungen“, fasst Jan Schmidtke zusammen. Dazu gehören auch Themen wie Unternehmensnachfolge, Risikobewertungen oder die strategische Planung.

SIEMER + PARTNER Partnerschaft mbB Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft Otto-Lilienthal-Straße 14 // 28199 Bremen Telefon: 0421 33 763-0 // Telefax: 0421 33 763-47 info@siemerundpartner.de // www.siemerundpartner.de


EDITORIAL

LIEBE LESERIN, LIEBER LESER!

INHALT 

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AIREIGNISSE News aus der Airport-Stadt

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AIRFAHREN Hinter den Kulissen der Hochschule

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PLANAIR Die Airport-Stadt im Überblick

W 

er aufmerksam durchs Quartier streift, dem wird es auffallen – Büroerweiterungen, neue Nachbarn, Einweihungsfeiern für Logistikzentren oder die planerischen Fortschritte beim EcoMaT. All diese Entwicklungen senden ein Signal aus in die Hansestadt: Die Airport-Stadt ist auf Wachstumskurs. Doch wollen und dürfen wir uns damit nicht zufrieden geben. Für die Neuansiedlungen von morgen braucht es auch weitere Flächen. Denn all die Menschen brauchen einen Arbeitsplatz zum Wohlfühlen, zu dem auch Nahversorgung oder eine stärkere Verknüpfung zwischen Wissenschaft und Wirtschaft gehören. Paradebeispiel für die Kombination ist ein in Deutschland einmaliger Studiengang, der 2016 in Kooperation zwischen Hochschule und Airport Bremen startet. Ab Seite 18 finden Sie ein Interview dazu. Darüber hinaus zeigt unser Blick hinter die Kulissen des ZIMT an der Flughafenallee, welch Know-how und Potenzial junge Studierende bieten und auch in die hiesigen Unternehmen einbringen – siehe Seite 8.

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AIRKUNDUNGSTOUR Die Beluga am Airport

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AIRLEBEN Tipps und Service aus und für die Airport-Stadt

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Dazu winken wieder viele News und Tipps sowie erstmals eine Infografik mit interessanten Zahlen und Fakten zur Airport-Stadt – denn Wissen ist Macht.

AIRSTAUNLICH Infografik: Zahlen & Fakten

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Eine anregende Lektüre wünschen Ihnen 

UWE A. NULLMEYER

MARCO PFLEGING

Geschäftsführender Vorstand der

Vorstandsvorsitzender der

Interessengemeinschaft Airportstadt e.V.

Interessengemeinschaft Airportstadt e.V.

AIRZÄHLT Interview mit Christian Knuschke: »Gut für die Airport-Stadt und für ganz Bremen«

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IMPRESSUM HERAUSGEBER: Daniel Günther

AIRFOLGSSTORY Unternehmensporträt BG Unfallambulanz und Rehazentrum

AUFLAGE: 1 0.000

REDAKTION: DIALOG Public Relations

KOOPERATIONSPARTNER:

Daniel Günther e.K., Am Markt 1,

Interessengemeinschaft AirportStadt e.V.

28195 Bremen

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www.dialog-pr.com



CHEFREDAKTION: Bastian Korte

BILDNACHWEISE:

E-MAIL: redaktion@air-magazin.de

Kay Michalak / Fotoetage (Titel, S. 3, 8-11, 18, 20-

TELEFON: 0421 32 88 110

21), Europa-Center AG (S. 4), S.A. Frega (S. 4), HE

DESIGN: Karsten Flämig

Space Operations GmbH (S. 5), Airbus DS GmbH (S.

DRUCK: Girzig+Gottschalk GmbH

6), Ryanair (S. 6) Beilken Sails GmbH (S. 7), Airbus

FRÜHAIR History: Der erste Atlantikflug von Ost nach West

Operations GmbH (S. 14-15), Fitnessgalerie GmbH Anzeigeninformationen finden Sie im

& Co. KG (S. 16), Flughafen Bremen GmbH (S. 16),

Internet unter www.air-magazin.de

Wir holen die BREMEN nach Bremen e.V. (S. 22).

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DAS MAGAZIN DER AIRPORT-STADT BREMEN


EIGNISSE

WAS ZU MELDEN. NEWS AUS DER AIRPORT-STADT

// ANDRE AS HÜCHTING (LINKS) VON DER DEUTSCHEN KINDER-

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 N E U BAU

Logistikzentrum feiert Richtfest

GELDSTIF TUNG MIT GUISEPPE GENCARELLI VON S. A . FREGA .

Gemeinsam mit Senator Martin Günthner und Geschäftsführer Lutz Peper wurde Ende Oktober im Lloyd Industriepark das Richtfest der neuen Halle 3 gefeiert. Am früheren Standort von Siemens und Lloyd plant Airbus Defence and Space gemeinsam mit Stute Logistics, den Betrieb eines umfangreichen Logistikzentrums. Der Investor Peper & Söhne kaufte das 133.000 Quadratmeter umfassende Gelände bereits im März 2014. Die Fertigstellung ist für Frühjahr 2016 vorgesehen. Geschäftsführer Peper sowie der geschäftsführende Vorstand der IG Airportstadt e.V., Uwe Nullmeyer, bewerteten den Neubau der Halle in ihren Ansprachen als weiteren wichtigen Entwicklungsschritt für das Quartier.  www.peperundsoehne.de

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  SOZ IA L E S

Spendengelder der EXPOFREGA an Deutsche KindergeldStiftung Im Mai veranstaltete die S.A. Frega Bremen ihre mittlerweile traditionelle Hausmesse in der Airport-Stadt. Über 40 Aussteller italienischer Lebens- und Genussmittel präsentierten ihre Produkte aus ganz Italien. Von Wein und feinen Speisen über Live-Musik und abwechslungsreichem Programm bis hin zur italienischen Lebensfreude wurde an den zwei Messetagen alles geboten. Die eingenommenen Eintrittsgelder von rund 2.000 Besuchern spendete das Familienunternehmen an die Hilfsorganisation Deutsche KindergeldStiftung Bremen. Ihre Mission, sich für Chancengleichheit bei Bildung und Integration von Kindern einzusetzen, wird durch die Spende von insgesamt 4.000 Euro unterstützt.  www.frega.de

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 EVENTS

Weltraumkongress 2018 in Bremen   E X PA N S I O N

Der weltweit größte Weltraumkongress wird 2018 in Bremen stattfinden. Dies wurde im Oktober beim diesjährigen Internationalen Weltraumkongress (IAC) in Jerusalem verkündet. Damit setzte sich die Hansestadt gegen Bewerbungen aus Wien und Punta del Este (Uruguay) durch und wird damit bereits zum zweiten Mal nach 2003 Ausrichter der fünftägigen Veranstaltung mit über 3.000 Teilnehmern und rund 100 renommierten Unternehmen sein. Unterstützt wurde die Bewerbung auch vom Deutschen Zentrum für Luftund Raumfahrt, das sich ebenso wie der Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen, Martin Günthner, über die Entscheidung freut. Laut Günthner ist sie das Ergebnis erfolgreicher Zusammenarbeit zwischen der Bremer Raumfahrtforschung, -industrie und Politik. Der Senator sieht die IAC 2018 als große Chance, Bremen als bedeutenden europaweiten Raumfahrtstandort weiter zu stärken.  www.iac2018.de

Erweiterung bei DHL Durch das rasche Wachstum am Bremer Standort veränderten sich auch die Bedürfnisse des Großmieters DHL, sodass der weltweit agierende Konzern seine Räumlichkeiten innerhalb der Airport-Stadt im EUROPA-CENTER derzeit erweitert. Dank eines neuen Grundrisskonzepts kann DHL seine Büroflächen in der Flughafenallee ausbauen und fördert so die Kommunikation aller internen Abteilungen. Bereits im Dezember werden die rund 130 DHL-Mitarbeiter die neu strukturierten Büros mit einer Gesamtfläche von 3.400 Quadratmetern beziehen. Durch diesen Schritt entwickelt sich der DHL-Standort in der Airport-Stadt zum nationalen Seefrachtzentrum des Unternehmens. Auch Neueinstellungen sind im Zuge dieser Veränderungen geplant.  www.europa-center.de

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EIGNISSE

HABEN SIE AUCH WAS ZU MELDEN? Ob neue Projekte, Personalien, Terminhinweise oder besondere Ereignisse – nehmen Sie uns in Ihren Presseverteiler auf oder sprechen Sie uns an. Ihre News senden Sie bitte via E-Mail an: redaktion@air-magazin.de

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  F R E I Z E IT

1. Bremer Space Camp 16 Mädchen und Jungen erlebten zum Ende ihrer diesjährigen Sommerferien ein riesiges Highlight: Sie nahmen am ersten Bremer Space Camp teil. Das fünftägige Programm wurde vom Bremer Raumfahrtunternehmen HE Space sowie von Airbus Defence and Space organisiert und vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt, dem Satellitenbauer OHB, der Deutschen Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt, dem Fallturmbetreiber ZARM und einigen weiteren unterstützt. So besichtigten die 11- bis 14-jährigen Teilnehmer im Rahmen des außergewöhnlichen Ferienerlebnisses nicht nur die Fertigungshallen der Raumfahrtunternehmen, sondern führten auch eigene Experimente durch: Sie bauten mit Wasserdruck betriebene Raketen sowie Raumschiffe für eine Mondlandung und schwebten im 3D-Simulator wie ausgebildete Astronauten im Außenbordeinsatz der Raumstation ISS virtuelle 400 Kilometer über der Erde. Als Abschlussaufgabe mussten die Schüler ein rohes Ei im selbstgebauten Raumschiff so sanft wie möglich mit hilfe eines Fallschirms auf dem Mond landen lassen. Da dieses Jahr die knappen Plätze binnen 48 Stunden vergeben waren, sollen für 2016 die Kapazitäten des Programms ausgebaut werden.

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  FO R SC H U N G

Bauantrag für EcoMaT gestellt Innovation wird in der Airport-Stadt groß geschrieben. So soll im kommenden Jahr das interdisziplinäre Forschungszentrum EcoMaT entstehen. Der Bauantrag für das „Center for Eco-efficient Materials & Technologies“ wurde bereits eingereicht. Insgesamt sind knapp 22.000 Quadratmeter auf vier Stockwerken vorgesehen, auf denen Labore, ein Technikum und Büros verteilt werden sollen. Das Investitionsvolumen beläuft sich insgesamt auf etwa 58 Millionen Euro. Auch Mietverträge, u.a. mit der Airbus Group, dem Faserinstitut Bremen e.V. und der Testia GmbH, sind bereits abgeschlossen. Das interdisziplinäre Zentrum soll die in Bremen starken Bereiche der Oberflächentechnologie und der innovativen Materialien fördern und an einem Ort zusammenführen. Im EcoMaT in der Airport-Stadt sollen nach Fertigstellung rund 500 Mitarbeiter aus Wirtschaft und Wissenschaft gemeinsam forschen und entwickeln. Die Resultate sollen dann neben der Luft- und Raumfahrt auch für verschiedene Bereiche wie die Automobil- und Windindustrie, den Anlagen- und Maschinenbau sowie den Schiffbau nützlich sein.  www.ecomat-bremen.de

* Weihnachtsfeiern in unseren Veranstaltungs­ räumen sowie exklusiv im Restaurant BLIXX für bis zu 150 Personen täglich bis 23. Dez. 2015 * Panorama-Winterblick auf die Bremer Skyline und den City Airport Bremen * Weihnachtsbuffets oder saisonale Menüs bereits ab D 29,50 p. P.

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EIGNISSE

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// ALE X ANDER GERST

 R AU M FA H RT

90-millionste Ryanair-Kundin landet in Bremen

BESUCHT AIRBUS IN

ESA-Astronaut Alexander Gerst zu Gast in Bremen

 LU F T FA H RT

BREMEN.

90 Millionen Kunden in 16 Jahren: Im April 1999 startete Ryanair seinen Betrieb in Deutschland mit nur einer Streckenverbindung von Frankfurt-Hahn nach London-Stansted. Anfang dieses Jahres landete am Flughafen Bremen jetzt die Jubiläums-Kundin, Sabrina Laing. Bis zu zehn Millionen Passagiere befördert Ryanair in 2015 allein in der Bundesrepublik. In Deutschland ist Ryanair vor allem aufgrund der günstigen Preise, der internationalen Streckenauswahl und der hohen Pünktlichkeit so begehrt. Dank des „Always Getting Better"-Programms wird das Kundenangebot durch ein zweites kostenloses Handgepäck, Sitzplatzreservierungen sowie eine neue Website und eine App kontinuierlich erweitert.  www.ryanair.com

50 Schülerinnen und Schüler lernten im Sommer den ESA-Astronauten Alexander Gerst persönlich kennen. Sie erfuhren am Airbus Standort Defence and Space sämtliche Details aus seiner Zeit auf der Internationalen Raumstation ISS. Insgesamt verbrachte Gerst 166 Tage im Weltall, bevor er im November 2014 wieder auf die Erde zurückkehrte. Besonders spannend war das Treffen für die Jugendlichen, da sie im Unterricht ähnliche Versuche wie Gerst auf der Raumstation durchgeführt hatten.  www.airbusdefenceandspace.de

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EIGNISSE

9   I N T E R E S S E N G E M E I N SC H A F T

Neues Vorstandsmitglied

// DIE IG AIRPORTSTADT BEGRÜSST DR . ANDRÉ WALTER (VORNE RECHTS) IM VORSTAND.

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Beilken Sails und TRIGO in der Airport-Stadt

Als neues Mitglied der Interessengemeinschaft Airportstadt wurde Dr. André Walter, Standortleiter der Airbus Operations GmbH in Bremen, zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Auch Lutz Peper von Peper & Söhne, Martin Siemer von Siemer + Partner und Ralf-Jörg Kadenbach von der Europa-Center AG sind seit der Mitgliederversammlung in den Vorstand aufgenommen. Vorsitzender Marco Pfleging von der Flughafen Bremen GmbH, Prof. Dr. Karin Luckey, Rektorin der Hochschule Bremen, Andreas Zimmermann von der Wirtschaftsförderung Bremen, HansJoachim Drawert von CVS, Wilfried Koch von der Sparkasse Bremen und Uwe Nullmeyer behalten ihre Funktionen innerhalb der Interessengemeinschaft bei. Das Hauptziel des Vorstandes ist die Entwicklungsförderung und -stärkung der Airport-Stadt mit über 500 ansässigen Unternehmen und rund 16.500 Beschäftigten als einer der wichtigsten Wirtschafts- und Wissenschaftsstandorte Bremens. www.airportstadt.com

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Anfang des Jahres zog der Segelhersteller Beilken Sails, der auch die bekannten grünen Segel des Beck's-Schiffs, der Alexander von Humboldt II fertigte, nach über 40 Jahren in Lemwerder nach Bremen zurück. Auch die international tätige TRIGO-Gruppe für Qualitätsmanagement-Lösungen zog mit ihrem Geschäftsbereich der Luft- und Raumfahrt vor kurzem in die Airport-Stadt. Beide Unternehmen schätzen die zentrale Lage und gute Anbindung zu Bremen und zum gesamten norddeutschen Raum. TRIGO möchte außerdem neue Arbeitsplätze schaffen, um sein komplettes Portfolio in der Hansestadt anbieten zu können. www.beilken.de // www.trigo-group.com

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DAS MAGAZIN DER AIRPORT-STADT BREMEN


FAHREN

HOCH HINAUS

TEXT: SVENJA ZITZER

HINTER DEN KULISSEN DER HOCHSCHULE

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an muss schon zweimal hinsehen: Keine großen Plakate, Banner oder Schriftzeichen zieren die beiden fast baugleichen Viertelkreis-Gebäude an der Flughafenallee 10. Nein, das hat Star-Architekt Oswald Mathias Ungers nicht gewollt, lediglich zwei dezente Aufsteller weisen am Haupteingang darauf hin, was sich hinter den roten Klinkern verbirgt. Verortet ist hier nämlich mit dem Zentrum für Informations- und Medientechnologie, kurz ZIMT, ein Standort der Hochschule Bremen. Eine Lehranstalt im Dunstkreis von Industrie und Wirtschaft? Oder eher perfekte Synergie von Lehre, Forschung und umliegenden Impulsgebern?

// DIE GUTE SEELE DES HOCHSCHULSTANDORTES IN DER AIRPORT-STADT: CAROLA SIEBELS

Ein herbstlicher Morgen im Oktober, die Vorlesungen am ZIMT haben bereits begonnen. Es ist das Wintersemester 2015/16 und gleichzeitig das 13. Dienstjahr in der Airport-Stadt für Carola Siebels. Sie erwartet uns bereits in ihrem Büro im Erdgeschoss, die Süßigkeiten allerdings, die nebst Kaffee auf dem gedeckten Tisch stehen, gehören sowieso zum Inventar. „Für die Studenten – die wissen das natürlich ganz genau. Und unter uns gesagt, kommt auch der ein oder andere Professor mal für Süßes und eine Tasse Kaffee vorbei“, lacht die Bremerin verschmitzt. Doch es ist noch so viel mehr, was die Studierenden in Raum 002 vorfinden: Eine Ansprechpartnerin beispielsweise, die den Weg zu jedem einzelnen der in den zwei

DAS MAGAZIN DER AIRPORT-STADT BREMEN

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Gebäudekomplexen untergebrachten Räume weisen kann. Eine Organisatorin, die sich nicht nur um die Parkplatzbewirtschaftung, sondern auch um die Planung von Events kümmert. Oder auch eine Zuhörerin, sollte irgendwo der Schuh wirklich drücken. „Meine Tür steht immer buchstäblich für alle offen.“ Carola Siebels ist die gute Seele des Standortes, sie selber bezeichnet sich als kleine Verwaltung, die als solche unter anderem auch Büromaterial ausgibt oder ab und zu die Post im Haus verteilt. Schon bevor die Dependance in der Airport-Stadt 2002 fertiggestellt wurde, war sie Mitarbeiterin der Hochschule Bremen, deren offizielle Abkürzung HSB lautet – genauer gesagt am Neustadtswall. Dass sie einmal 34 Jahre in ihrem Job sein würde, hätte die heute 56-Jährige damals nicht gedacht. „Eigentlich bin ich gelernte Frisörin, hier bin ich nur so reingerutscht. Doch meine Arbeit macht mir wirklich Spaß.“ Manchmal, so erzählt sie, gehören auch handfeste Arbeiten dazu. Etwa, wenn mal wieder eine Sicherung rausfliegt oder eine Schraube festgedreht werden muss – kleine handwerkliche Arbeiten übernimmt sie gern.

FAMILIÄRE ATMOSPHÄRE 960 Studierende sind derzeit am ZIMT eingeschrieben. Unter dem Dach der Fakultät Elektrotechnik und Informatik werden von Mechatronik über Medieninformatik bis hin zu Luft- und Raumfahrttechnik insgesamt 13 Studiengänge angeboten. Darunter befindet sich auch der internationale Frauen-Studiengang Informatik rein für das weibliche Geschlecht, ab 2016 wird das Angebot zudem um


FAHREN

// DIE »SUPREME«: EIN VON STUDENTEN ERBAUTES FLUGFÄHIGES MODELL DES RAUMSCHIFF ENTERPRISE.

den Bachelor-Studiengang Luftfahrtsystemtechnik und -management für Flughafenoperatoren erweitert. „Das Besondere ist, dass während der Vorlesungen die Flure komplett leer sind, es herrscht absolute Ruhe“, so Siebels. Sie und auch alle anderen Mitarbeiter sind bemüht, eine familiäre Atmosphäre zu schaffen, „das leben wir hier, schließlich begleiten wir die jungen Menschen vom ersten Tag an. Verlassen sie uns dann nach einigen Jahren, ist das immer ein merkwürdiges Gefühl, sie wachsen einem schon ans Herz.“

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Ob auch Prof. Dr. Helmut Eirund von Zeit zu Zeit auf etwas Kalorienhaltiges bei der Verwaltungsmitarbeiterin vorbeischaut? Wenn, dann sieht man es ihm zumindest nicht an. Der gebürtige Gelsenkirchener ist Dekan der Fakultät und unterrichtet Medieninformatik, seine Steckenpferde sind die Forschungsgebiete mobile Systeme und eEntertainment. „Hier geht es zum Beispiel darum, spielerische Konzepte durch den Einsatz aktueller Technologien noch besser darstellbar zu machen oder Kon-

// DEKAN MIT FACHRICHTUNG MOBILE SYSTEME UND eENTERTAINMENT:

zepte aus Computerspielen auf Lösungen zu 'ernsthaften Fragestellungen' zu übertragen – der Fachbegriff ist Gamification.“ Für jeden Informatik-Studenten ist ein Projekt, welches als Gruppenarbeit im Laufe von ein bis zwei Jahren durchgeführt wird, vorgesehen. In diesem Rahmen kann beispielsweise an „Betaville“ mitgewirkt werden: Ziel des Forschungsprojektes ist die Partizipation von Experten, Bürgern, Anwohnern oder auch Künstlern an der Gestaltung eines bestimmten Lebensraums. Dieser wird in eine 3D-Umgebung integriert, über eine Smartphone-App können alternative Planungsvorschläge von der einfachen Skulptur bis hin zum kompletten Areal eingereicht werden. „Unser Bachelor ist berufsqualifizierend. Das heißt, wenn hier jemand nach sieben Semestern rausgeht, ist er ein fertiger Informatiker.“ Das, so Eirund, liegt nicht zuletzt am obligatorischen Praxissemester, welches viele der Studierenden direkt in den umliegenden Firmen der Airport-Stadt absolvieren – häufig wird dann im selben Unternehmen sogar die Bachelorarbeit verfasst.

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DAS MAGAZIN DER AIRPORT-STADT BREMEN


FAHREN

SCANNER MIT DAMPFBÜGELEISENOPTIK In den Laboren sehen wir kaum das Klischee des nerdigen Programmierers, dafür aber überraschend viele Studentinnen, deren Gesamtanteil im Mittel

Hochschule Bremen“: Demnach finden 45 Prozent der Studienanfänger später einen Arbeitsplatz in Bremen, 7 Prozent im niedersächsischen Umland. Die praxisorientierte Ausrichtung, dazu die Möglichkeit, jeden Studiengang dual auszulegen sowie das Auslandssemester, das in den internationalen Studiengängen vorgesehen ist – das Konzept der HSB macht Absolventen äußerst begehrt bei Bremer Unternehmen. Dies gilt in absehbarer Zeit wahrscheinlich auch für Malte Ahlering, der gerade den Masterstudiengang Informatik begonnen hat und Peter Tschubij, der im fünften Semester technische Informatik studiert. Tschubij ist 19 Jahre alt und schätzt das Studium an der Hochschule vor allem wegen des hohen Praxisanteils. „Die Hardware wird komplett bereitgestellt, so wird uns praxisorientiertes Lernen ermöglicht. Wie das Ganze dann wirklich angewandt wird, werde ich im Bachelor-Projekt sehen, das noch ansteht.“ Er absolviert im Moment sein Praxissemester bei DSI Informationstechnik in der Airport-Stadt.

BREMEN – EIN UNIKAT

// FÜR DIE MODELLIERUNG EINER FIKTIVEN GESTALT ARBEITEN DIE STUDIERENDEN MIT EINEM 3D-SCANNER DER HSB.

20 Prozent beträgt. Mittlerweile befinden wir uns inmitten einer Demonstration des hauseigenen 3D-Scanners, der aufgrund seiner Dampfbügeleisenoptik dem der ARD-Serie »Raumpatrouille« von 1966 in nichts nachsteht: Freundliche Aufforderung des Dekans, schon stellt sich eine Handvoll Studenten freiwillig als Versuchsobjekt zur Verfügung. „Der menschliche Scan wird später reales Vorbild für einen fiktiven Charakter, beispielsweise die Proportionen und den Bewegungsablauf betreffend. Ein bekanntes Beispiel des Prozesses ist ‚Gollum‘ aus ‚Der Herr der Ringe‘“.

// MALTE AHLERING STUDIERT UND ARBEITET NEBENBEI IN DER AIRPORT-STADT – EIN BEWEIS FÜR DEN WISSENSCHAFTLICHEN „KLEBEEFFEKT".

DAS MAGAZIN DER AIRPORT-STADT BREMEN

Young Professionals – so könnte man die Absolventen der Hochschule wohl bezeichnen. „Und davon profitiert auch die Stadt Bremen. Wir bilden regional aus, das heißt, bei der Konzeption der Studiengänge wird geschaut, wo Bedarf ist. Viele unserer Alumni bleiben in der Umgebung“, sagt Eirund. Unterstützt wird seine Beobachtung von der 2013 veröffentlichten Studie „Die regionalwirtschaftliche Bedeutung der

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Auch der 24-jährige Malte Ahlering arbeitet nebenbei in einer der ansässigen Firmen, bei ihm ist es das Softwareunternehmen HSD. „Hier habe ich schon mein Praxissemester verbracht und hatte die Gelegenheit, an realen Fällen mitzuarbeiten – das waren teilweise recht komplexe Entwicklungen“. Der Grund, weshalb er sich zusätzlich zum Bachelor auch für den Masterstudiengang an der HSB in der Flughafenallee entschied: „Er beinhaltet viel von dem technischen Wissen, das ich für meinen jetzigen Nebenjob und eine eventuelle spätere Festanstellung noch benötige.“ Der Student war bereits in Projektarbeiten am ZIMT involviert, so ging es etwa um die Entwicklung eines sogenannten Plugins für die hochschuleigene Lernplattform AULIS. „Es gibt während der Vorlesungszeit viele Räume, die nicht genutzt werden, zu denen Studenten aber keinen Zutritt haben. Über die Softwareerweiterung können die Leerstände eingesehen werden – man könnte sich für die Nutzung anmelden und beispielsweise Lerngruppen dort abhalten.“ Noch allerdings, erzählt er, ist die Erweiterung nicht im Einsatz, wenngleich er und seine Projektgruppe bereits viel positives Feedback erhalten haben. Seine Zukunft sieht Ahlering im Projektmanagement, Peter Tschubij lässt sich seinen Werdegang diesbezüglich noch offen. Fest steht jedoch, dass die beiden dank ihrer Informatikausbildung am ZIMT sehr gute Chancen haben, sich eines Tages ihren Traumjob zu sichern.

ERFORSCHUNG NEUER TECHNOLOGIEN OHB, EADS, Lufthansa und Airbus – diese Namen stehen für zwei Branchen, nämlich die Luft- und die Raumfahrtindustrie, die gleichermaßen in der Han-


FAHREN sestadt vertreten sind. „Das macht Bremen zu einem absoluten Unikat, an keinem anderen Standort in Deutschland ist dies der Fall – das ist vielen Menschen gar nicht bewusst“, erzählt Prof. Dr.-Ing. Bernd Steckemetz. Er lehrt seit 1994 an der Hochschule Bremen und leitet neben verschiedenen Studiengängen auch das Institut für Aerospace-Technologie (IAT). Vom heute so fortschrittlichen Antlitz speziell der Airport-Stadt sei vor einem Vierteljahrhundert allerdings noch nichts zu sehen gewesen: „Bereits 1989 haben wir uns den Standort angesehen und damals sah es hier noch wirklich wüst aus. Was sich im Quartier bis heute entwickelt hat ist beeindruckend.“ Davon profitiert auch der Hochschulstandort Flughafenallee: So wird zum Beispiel bis Ende 2017 das Forschungs- und Entwicklungszentrum EcoMaT in der Airport-Stadt als weiterer Partner des IAT aufgebaut sein. „Bremen zeigt hier Flagge und das ist sehr wichtig.“ Im „Center for Eco-efficient Materials and Technologies” sollen neue Technologien im Leichtbau erforscht und entwickelt werden, wie sie etwa im Flugzeug zum Einsatz kommen. „Es wird sich zum Beispiel zeigen, ob wir zukünftig bei der Flugzeugzelle auf den leichteren Kunststoff setzen können. In Langzeitstudien werden die unterschiedlichen Materialien auf ihre Verwendbarkeit, etwa unter verschiedensten Umwelteinflüssen, getestet“, so Steckemetz. Selbstverständlich werden auch Studierende und Akademiker des ZIMT mit den Industriepartnern in den EcoMaT-Laboren arbeiten – eine einmalige Chance, den Wissenshorizont zu erweitern und wertvolle Branchenkontakte zu knüpfen.

Unsere Erkundungstour des Hochschulstandortes Flughafenallee endet mit Bernd Steckemetz beim Boeing B737NG Flugsimulator, der im Institut stationiert ist. Der Simulator dient neben der Nutzung in der Lehre vor allem als Entwicklungslabor. „Nun ja, er ist nicht wirklich defekt, auch wenn er manchmal so aussieht. Denn unsere Studenten sind ständig dabei, ihn zu verbessern und mit aktuellen Technologien auszustatten – es handelt sich also um ein Übungsobjek t für die Praxis“, schmunzelt der Institutsleiter. Wie groß nicht nur die räumliche Nähe des ZIMT zur Airport-Stadt ist, wird hier abermals deutlich. Und eines ist allemal sicher: Für die Absolventen geht es ziemlich sicher einmal hoch hinaus.

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// „EIN ABSOLUTES UNIKAT“ – SO BEZEICHNET PROF. DR. ING. BERND STECKEMETZ DIE HANSESTADT IN PUNCTO LUFT- UND RAUMFAHRT.

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DAS MAGAZIN DER AIRPORT-STADT BREMEN

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KUNDUNGSTOUR

WEISSER WAL BEIM LADEVORGANG ÜBER DIE SCHULTER GESCHAUT

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as Transportflugzeug Beluga ist ein wichtiger Bestandteil der Airbus-Produktionskette. Mehrmals pro Woche landet die urig geformte Maschine am Bremer Airport, um Flugzeugkomponenten anzuliefern oder mitzunehmen.

// SEIT 1983 BEI AIRBUS UND BELUGA-EXPERTE AM BODEN: CHRISTOPH Z APF

Es ist 13:20 Uhr. Neun Fluggerätmechaniker und -ingenieure stehen in der riesigen Airbus-Halle am Rande des Bremer Airport-Geländes bereit, um eine der fünf Belugas in Empfang zu nehmen. Die weiß lackierten, 56 Meter langen und 17 Meter hohen Transportmaschinen pendeln das ganze Jahr über zwischen elf Airbus-Standorten. „Heute werden uns Rohlinge der Flügelboxen aus Chester geliefert“, erklärt Christoph Zapf ohne seinen Blick vom Himmel abzuwenden. „Die Flügel werden bei uns mit Elektronik, Hydraulik, Mechanik und allen Flugzeugsteuerungskomponenten wie Vorflügeln, Landeklappen, Spoilern und Querrudern ausgestattet und in etwa zehn Tagen nach Toulouse geflogen.“ Der Leiter der Flügelausrüstung in Bremen und Beluga Line Station Manager arbeitet seit 1983 bei Airbus und verantwortet seit sieben Jahren in Bremen alle Aktivitäten rund um die Beluga. Dazu gehörte auch der Bau der 21 Meter hohen Halle, in der die Beluga vier- bis sechsmal in der Woche innerhalb von 90 Minuten ent- und beladen wird. Seit einem Jahr ist die Halle voll in Betrieb und Christoph Zapfs ganzer Stolz: „Früher konnten wir die Ladeklappe der Maschine bei starken Böen nicht öffnen. Heute sind wir nicht mehr davon

DAS MAGAZIN DER AIRPORT-STADT BREMEN

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abhängig, dass der Wind uns gewogen ist, was den Produktionsfluss enorm optimiert hat.“ Ein Blick auf die Bildschirme im Eingangsbereich des riesigen Gebäudes verrät ihm, dass die Beluga in wenigen Minuten landen wird – und tatsächlich: Am Horizont erscheint ein weißer Wal mit Flügeln.

HALLE UND FLUGZEUG VERSCHMELZEN MILLIMETERGENAU Nach der Landung der Maschine und dem Abschalten der Triebwerke arbeiten Airbus- und Airport-Mitarbeiter eng zusammen: Sicherheitspersonal vom Airport überwacht den Bereich zwischen Rollfeld

und Airbus-Gelände, während ein Spezialschlepper des Flughafens den Koloss Richtung Halle schiebt und mit der Nase in dem Gebäude positioniert; Flügel und Heck bleiben draußen. Sobald die Beluga steht und der Pilot die Feststellbremsen aktiviert hat, beginnt um die Maschine herum reges Treiben: Zwei Airbus-Mechaniker fixieren die Räder mit Bremsklötzen, vier weitere installieren das Nivellierungssystem am Beluga-Bauch. „Überwacht von einem Flugzeugingenieur übernimmt dieses System die wichtige


KUNDUNGSTOUR

MIT FLÜGELN PUNKTLANDUNG NACH 90 MINUTEN

Aufgabe, die Halle mit dem Flugzeug quasi zu vereinen“, beschreibt Christoph Zapf. „Die Höhe des Verladeraums der Beluga wird auf den Millimeter genau an die Höhe der Verladeetage der Halle angeglichen. Parallel wird die Hallentür geschlossen und umfasst den Rumpf der Maschine passgenau.“ Das Nivellierungssystem arbeitet während des gesamten Ent- und Beladungsvorgangs weiter und gleicht jede Bewegung aus. Langsam und erstaunlich geräuscharm hebt

„Von nun an läuft der Prozess im Grunde rückwärts“, sagt Christoph Zapf. Ein paar Meter weiter steht schon der Tankwagen bereit, um die Tanks mit bis zu 22 Tonnen Kerosin für den Flug nach Toulouse zu füllen. Nach dem Auftanken endet mit dem

verbolzt, damit die Ladung während des Flugs absolut fest steht. „Achtung“, warnt Zapf, „jetzt wird’s laut.“ Die vier Fluggerätmechaniker machen sich daran, die elektronische Verriegelungseinheit zu lösen, um das Transportsystem aus dem Flieger zu bewegen. „Das Verladegeschirr kann nun angelegt werden“, tönt es von irgendwo her durch die Halle und sechs Mechaniker folgen der Anweisung. Einer von ihnen bedient per Funkfernsteuerung die gelb lackierte Krananlage, die das leere Flügelpaar vom

TEXT: STINE BEHRENS

Lösen der Feststellbremse und dem Schleppen der Beluga auf das Rollfeld der Turnaround, also die Zeit, die eine Maschine offiziell am Boden verbringt. Christoph Zapf schaut auf seine Armbanduhr. Es ist 14:55 Uhr – „Punktlandung“, sagt er zufrieden und schaut dann dem weißen Riesen hinterher, bis er nicht mehr am Himmel zu sehen ist.

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sich die zehn Meter hohe Klappe oberhalb des Cockpits und gibt den Blick frei in den 1.400 Kubikmeter großen Laderaum der Beluga. Gefüllt ist das tunnelförmige Innere mit einem Flügelpaar eines Airbus A330, das auf ein Flugtransportgestell installiert ist. Das Gestell wiederrum ist mit der Maschine

Flugtransportgestell auf ein Hallentransportgestell hievt. Parallel manövrieren sechs Airbus-Kollegen einen fertig ausgerüsteten Flügel des deutlich größeren Airbus A350 in die Beluga. „Zwei dieser 32 Meter langen Flügel passen nicht in die Maschine“, erklärt Zapf, „der zweite kommt dann beim nächsten Mal mit.“

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DAS MAGAZIN DER AIRPORT-STADT 05.05.2015 BREMEN 14:39:04


LEBEN

TIPPS UND SERVICE AUS UND FÜR DIE AIRPORT-STADT. WISSENSWERTES – NÜTZLICHES – SPANNENDES

DAS KURZE INTERVIEW Andreas Heyer, Geschäftsführer Wirtschaftsförderung Bremen (WFB) 

HERR HEYER, WELCHE ROLLE NIMMT DIE AIRPORT-STADT AUS SICHT DER WFB INNERHALB DER BREMER INDUSTRIE- UND GEWERBEGEBIETE EIN?

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WELCHE MASSNAHMEN SIND GEPLANT, UM DAS QUARTIER WEITER ZU STÄRKEN?

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WIE WÜRDEN SIE SICH GANZ PERSÖNLICH DIE AIRPORT-STADT IN 20 JAHREN WÜNSCHEN?

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 Die Airport-Stadt Bremen ist als internationaler Verkehrsknotenpunkt für Nordwestdeutschland, als europäisches Kompetenzzentrum der Luft- und Raumfahrt, als Standort der Forschung und Lehre, für Produktion, Handel und Dienstleistung ein Musterbeispiel gelungener Standortentwicklung. Mit mehr als 500 Unternehmen und 16.000 Arbeitsplätzen ist sie ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor für die gesamte Region. Die Attraktivität des Standortes ergibt sich dabei nicht nur aus der inhaltlichen Schwerpunktsetzung, sondern auch aus der gelungenen räumlichen Gestaltung und Architektur. 

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 Die Airport-Stadt hat in den vergangenen zwei Jahrzehnten eine außerordentliche Entwicklung genommen. Ein wichtiger Meilenstein war der Abschluss der Erschließungsarbeiten im Oktober 2014. Nun geht es darum, die Entwicklung der Airport-Stadt weiter voranzutreiben, ihre Stärken zu pflegen und auszubauen. Daran arbeiten wir mit vielen Partnern in Bremen. Ein weiteres Highlight für die Airport-Stadt wird beispielsweise unser geplantes Forschungs- und Technologiezentrum EcoMaT sein, in dem ab 2018 neue Technologien im Leichtbau entwickelt werden. 

Durchblutung fördern: Bewegungen im schmerzfreien Bereich lindern Beschwerden. Regelmäßig Sport: Gezielte Fitness stärkt Muskeln und mobilisiert Gelenke. Wärme und Massagen: Die Durchblutung wird gefördert, das Nervensystem beruhigt und Verspannungen gelöst. Wirbelsäule entspannen: Flach hinlegen und Unterschenkel im rechten Winkel hochlagern. Stress vermeiden: Psychische Belastung führt zu Verspannungen. Gerade Haltung: In Rückenschulen erklären Physiotherapeuten die richtigen Bewegungsabläufe und Körperhaltungen. Übergewicht reduzieren: Zu viele Kilos verstärken eine schlechte Haltung. Arzt aufsuchen: Bei anhaltenden Schmerzen sollte ein Arzt konsultiert werden. www.fitnessgalerie-neustadt.de

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 Ich wünsche mir, dass sich die positive Entwicklung der Airport-Stadt fortsetzt, dass dort auch in Zukunft tausende Menschen einen sicheren und zukunftsfähigen Arbeitsplatz haben und dass die Airport-Stadt auch in Jahren noch eine bremische Erfolgsstory ist.

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DAS MAGAZIN DER AIRPORT-STADT BREMEN


ZÄHLT

»GUT FÜR DIE AIRPORT-STADT UND FÜR GANZ BREMEN« INTERVIEW: ANNE-KATRIN WEHRMANN

CHRISTIAN KNUSCHKE, LEITER AVIATION AM FLUGHAFEN BREMEN UND INITIATOR DES NEUEN STUDIENGANGS »AIRPORT OPERATIONS«, IM INTERVIEW

DAS MAGAZIN DER AIRPORT-STADT BREMEN

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ZÄHLT EW: SVENJA ZITZER  HERR KNUSCHKE, WIE IST DIE IDEE ZU DEM NEUEN DUALEN STUDIENGANG ENTSTANDEN?

 In ganz Europa gibt es nirgends die Möglichkeit, den Bereich Flughafenbetrieb mit einer Hochschulausbildung zu kombinieren. Unsere Mitarbeiter sind Quereinsteiger, die bisher sehr aufwendig in den verschiedenen Bereichen, die ein Flughafen abfordert, qualifiziert werden müssen. Das möchten wir künftig ändern und stattdessen einen Ausbildungsgang anbieten, der ganz spezifisch den Betrieb eines Flughafens abdeckt.  WELCHE BESONDEREN QUALIFIKATIONEN SIND DA ERFORDERLICH?

 Wir brauchen nicht den reinen Luft- und Raumfahrtingenieur, der nur das System Flugzeug beherrscht, sondern wir brauchen Fachkräfte, die sich mit Fragen der Flugsicherheit auskennen, mit betrieblichen Fragen der Airlines und des Bodenbetriebs, die zumindest auch Grundkenntnisse in der Betriebstechnik und im Baubetrieb haben. Die akademische Ausbildung soll ihnen das benötigte Querschnittswissen vermitteln. Anschließend können sie dann in einem Fachsegment eingesetzt werden, das ihnen liegt.  WAS SIND DIE INHALTLICHEN SCHWERPUNKTE DES STUDIUMS?

 Das Besondere ist, dass zum ersten Mal vier Fakultäten beteiligt sind: Es gibt vier große Blöcke in den Bereichen Maschinenbau, Bauingenieurswesen, Elektrotechnik und Wirtschaftswissenschaften. Und der fünfte Block ist dann die Praxisphase, die zum dualen Studium dazugehört und die am Flughafen stattfindet. Diese fünf Blöcke machen den Studiengang so einzigartig.

Nein, eine Obergrenze haben wir nicht gesetzt. Das hängt von den jeweiligen Praxispartnern, also den Flughäfen, ab. Grundsätzlich gilt: Je größer ein Studiengang ist, desto stabiler läuft er auch. Für den ersten Jahrgang haben wir es so geregelt, dass nur der Flughafen Bremen Studenten schicken wird. Ziel ist es aber, dass bei allen weiteren Jahrgängen auch Teilnehmer von anderen Flughäfen dabei sind.  WAS ERHOFFEN SIE SICH SPEZIELL FÜR DEN FLUGHAFEN BREMEN VON DEM NEUEN STUDIENANGEBOT?

 Für den Flughafen erhoffe ich mir natürlich, dass sich junge Menschen für uns entscheiden – und zwar junge Menschen, die daran interessiert sind, den Standort weiter voranzubringen und auch die Airport-Stadt mit zu gestalten.  WELCHE VORTEILE ERGEBEN SICH DENN FÜR DIE AIRPORT-STADT?

 Wir stärken mit dem neuen Studium sowohl das Forschungscluster Luft- und Raumfahrt als auch den Luftfahrtstandort Bremen, weil wir das Angebot für Hochschulausbildung im luftfahrttechnischen Bereich erweitern. Durch die Ausbildung von Fachkräften stärken wir zugleich die Unternehmen im Umfeld, weil sie auf hochqualifizierte Mitarbeiter zurückgreifen können. Und auch für die Studierenden hat es eine gewisse Attraktivität, Ausbildungsstätte und den späteren Arbeitsplatz in einer Stadt zu haben. Das alles zusammen ist gut für die Airport-Stadt und somit für ganz Bremen. 

AN WEN RICHTET SICH DAS ANGEBOT?

 An alle Luftfahrt-Interessierten. An Menschen, die an Flughäfen, für Airlines, Abfertigungsunternehmen oder bei Luftfahrtbehörden arbeiten wollen. Das können aber auch technische Sachbearbeiter bei Flugsicherungsorganisationen sein oder Mitarbeiter aus der Luftfahrt-Industrie, die zum Beispiel beim Bau von Flugzeugen die Anschlüsse zum Betanken, Beladen und so weiter auf den Betrieb des Flughafens ausrichten wollen. Das ist ein relativ weites Feld.  GIBT ES EINE OBERGRENZE, WIE VIELE STUDIERENDE PRO JAHRGANG TEILNEHMEN KÖNNEN?



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Die Hochschule Bremen wird zum Wintersemester 2016/17 einen neuen dualen Studiengang mit dem Titel »Airport Operations« ins Programm nehmen. Erfolgreiche Teilnehmer bekommen nach acht Semestern den international anerkannten Grad „Bachelor of Engineering“ verliehen. Das Studium umfasst sechs modular strukturierte Studiensemester und eine zweisemestrige Praxisphase an einem kooperierenden Flughafen. Ziel ist es, den Studierenden ein systematisches Verständnis für den Luftverkehr und den Betrieb von zivilen Verkehrsflughäfen zu vermitteln. Die Liste der dualen Studiengänge an der Hochschule Bremen wächst mit dem neuen Angebot auf insgesamt neun an. Damit ist sie in der Region führend. Das Angebot umfasst überwiegend technische und wirtschaftswissenschaftliche Studiengänge. Weitere Informationen unter: www.duales-studium.hs-bremen.de

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FOLGSSTORY

// DIE GESCHÄFTSFÜHRER JÜRGEN BRÖTJE (LINKS) UND MICHAEL NEUMANN WOLLEN WEITER WACHSEN.

ARBEITEN BIS DER ARZT KOMMT

TEXT: ANNE-KATRIN WEHRMANN

BG UNFALLAMBULANZ UND REHAZENTRUM BREMEN: ERSTE ANLAUFSTELLE NACH BETRIEBSUNFÄLLEN

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er bei der Arbeit oder auf dem Weg dorthin einen Unfall hat oder wer an einer Berufskrankheit leidet, braucht kompetente Hilfe, um möglichst bald wieder seinem Job nachgehen zu können und im Alltag zu bestehen. Die BG Unfallambulanz und Rehazentrum Bremen an der Industriestraße bietet mit ihrer ambulanten Erstbehandlung und ihrem umfassenden Therapieangebot eine optimale Versorgung für berufsgenossenschaftlich Versicherte. Das Ergebnis: rund 70.000 Behandlungen pro Jahr und eine bemerkenswerte Wiedereingliederungsquote.

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DAS MAGAZIN DER AIRPORT-STADT BREMEN

„Neun von zehn Patienten, die bei uns an einer Rehabilitation teilgenommen haben, können anschließend wieder in ihren Beruf zurück“, sagt Michael Neumann, einer der beiden Geschäftsführer. „Eine solche Quote hat niemand sonst in Deutschland.“ Ein wesentlicher Bestandteil des Erfolgsrezepts ist das moderne Rehazentrum, in dem unterschiedliche Therapiebereiche eng zusammenarbeiten und für jeden Patienten individuelle und auf den jeweiligen Arbeitsplatz zugeschnittene Therapiepläne erarbeitet werden.

Hinzu kommt die unfallchirurgische Ambulanz zur Erstversorgung und zur Weiterbehandlung nach Krankenhausaufenthalten sowie, als dritte Säule des Leistungsspektrums, die Dienstleistung „Reha-Management“: Letzteres wird Unfallversicherungsträgern in der gesamten Weser-Ems-Region angeboten und erzeugt regelmäßig gute Erfolge bei der Optimierung von Rehabilitationsprozessen für Patienten, die nicht im direkten Einzugsgebiet des Zentrums leben. „Bei uns ist alles miteinander vernetzt“, erläutert Neumann, „und genau das ist unser Vorteil: Vom Unfall bis zur Rückkehr an den Arbeitsplatz verläuft hier alles in einer koordinierten Kette von Behandlungsschritten.“ Die Ursprünge der Einrichtung reichen bis ins Jahr 1926 zurück – in eine Zeit, als sich in Deutschland gerade die Sozialversicherung etablierte und die ersten Berufsgenossenschaften entstanden. In Bremen wurde in jenem Jahr die „Unfallstation für Betriebsverletzte“ eröffnet, die zehn Jahre später in den „Verein für Berufsgenossenschaftliche Heilbehandlung Bremen“ überging. Der gemeinnützige Verein ist bis heute Träger des Zentrums, das 2002 vom damaligen Standort Duckwitzstraße in die benachbarte Industriestraße umzog. Heute hat die BG Unfallambulanz und Rehazentrum Bremen 104 Mitarbeiter, darunter sechs spezialisierte Fachärzte und mehr als 40 Physiotherapeuten. „Viele wissen gar nicht, wie das System funktioniert“, sagt Neumanns Geschäftsführer-Kollege Jürgen Brötje und verweist zur Erklärung auf das Sozialgesetzbuch, wo der wesentliche Unter-

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FOLGSSTORY schied zwischen gesetzlicher Unfall- und Krankenversicherung folgendermaßen definiert ist: Die Unfallversicherung wird komplett vom Arbeitgeber finanziert und soll „mit allen geeigneten Mitteln“ die Gesundheit und Leistungsfähigkeit des Versicherten wiederherstellen, während die Krankenkasse lediglich „ausreichende, zweckmäßige und wirtschaftliche“ Leistungen erbringen darf. Mit anderen Worten heißt das, dass sich die berufsgenossenschaftlichen Einrichtungen bei komplexen Fällen intensiver um ihre Patienten kümmern können und dafür teilweise auch andere Mittel und Methoden zur Verfügung haben.

ERWEITERUNG IST SCHON GEPLANT „Wir würden uns wünschen, dass noch mehr Menschen aus unserer Nachbarschaft zu uns kommen, wenn sie sich bei der Arbeit verletzt haben“, stellt Brötje fest. Das medizinische Angebot stehe Arbeitnehmern aus der Airport-Stadt in vollem Umfang zur Verfügung. Als Erfolg verbuchen es die beiden Geschäftsführer, dass sie mit Airbus und der BSAG jüngst zwei große Nachbarn für Projekte zur betrieb-

lichen Gesundheitsförderung gewinnen konnten. Hier sei man jederzeit für weitere Kooperationen offen, betont Neumann. Ab Anfang 2016 wird das Kompetenzzentrum mit dem in Berlin ansässigen Klinikverbund BG Kliniken verschmelzen, der künftig Muttergesellschaft der bundesweit neun berufsgenossenschaftlichen Unfallkliniken, der zwei Kliniken für Berufskrankheiten sowie

der Unfallbehandlungsstelle Berlin sein wird. „Für unsere Patienten und für die Behandlungsabläufe ändert sich dadurch überhaupt nichts“, macht Brötje klar. Man sei damals in die Airport-Stadt gekommen, um in der Nähe von Gewerbe und Industrie zu sein: „Das hat sich absolut bezahlt gemacht, wir platzen aus allen Nähten.“ Für 2018 sei daher eine Erweiterung geplant, für die aktuell ein Grundstück in der Nachbarschaft gesucht werde.

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DAS MAGAZIN DER AIRPORT-STADT BREMEN


// VON LINKS NACH RECHTS: FLIEGERHAUPTMANN A.D.

FRÜH

HERMANN KÖHL, OBERST JAMES C. FITZMAURICE UND EHRENFRIED GÜNTHER FREIHERR VON HÜNEFELD

DER VERRÜCKTE BARON

TEXT: GERRIT REICHERT

DER ERSTE ATLANTIKFLUG IN OST-WESTLICHER RICHTUNG DURCH EHRENFRIED GÜNTHER FREIHERR VON HÜNEFELD

I

m Mai 1927 gelang es Charles Lindbergh, als erster Einzelflieger den Atlantik von West nach Ost zu überfliegen. In umgekehrter Richtung stand die Tat noch aus: Der Flug von Europa nach Amerika galt aufgrund des permanenten Gegenwindes, der Erdrotation und der längeren Nacht als bedeutend anspruchsvoller und gefährlicher. Ehrenfried Günther Freiherr von Hünefeld war gesundheitlich faktisch erledigt. Schon seit Geburt war er auf dem linken Auge blind, seit dem Ersten Weltkrieg zudem gehbehindert. Nicht genug, litt der junge, erst 35-jährige Pressechef des Norddeutschen Lloyd an Unterleibskrebs. Was seinem Plan, als erster Mensch den Atlantik von West nach Ost zu überfliegen, keinen Abbruch tat. Im Schatten Lindberghs versuchten das viele – Dutzende verschwanden im Atlantik. Beinahe auch von Hünefeld und seine Begleiter. Dem Freiherren war es Ende 1927 gelungen, Bremer Geldgeber für den Kauf des ersten Langstreckenflugzeuges der Junkers-Werke zu gewinnen, der W 33 L. Mit seiner revolutionären Wellblechverkleidung war das Flugzeug der optische Vorfahre der Ju 52. Von Hünefeld kaufte gleich doppelt, benannte die Flugzeuge nach den Flaggschiffen des Norddeutschen Lloyd – „Bremen“ und „Europa“ – und flog los. Der Atlantik aber blies die kühnen Flieger mit Windstärke 10 und ramponierten Flugzeugen zurück nach Bremen. Wo unterdessen sich auch der Wind der öffentlichen Meinung gedreht hatte. „Atlantikflug“, das stand am Ende des Lindbergh-Jahres für „verrückt“ und „Selbstmord“, die Bremer Geldgeber entzogen ihre Unterstützung.

DAS MAGAZIN DER AIRPORT-STADT BREMEN

Ehrenfried Günther Freiherr von Hünefeld beharrte, getreu dem Motto „wagen un winnen“. Die „Bremen“ wurde für den Alleinversuch ausgerüstet. Um Gewicht zu sparen, wurde auf Funk und sogar den Sitz des Co-Piloten verzichtet, der musste auf einem Kissen Platz nehmen. Pilot war der Fliegerhauptmann a.D. Hermann Köhl, der Nachtflugleiter der jungen „Luft Hansa“. Das Unternehmen drohte: „Wenn er fliegt, fliegt er“ – Köhl flog. Um Strecke zu sparen, entschied man den Abflug von der ostirischen Küste. Co-Pilot wurde der irische Oberst James C. Fitzmaurice, kurz zuvor mit einem eigenen atlantischen Flugversuch gescheitert. Hinten im Flugzeug zwischen Benzintanks „der verrückte Baron“, wie der Bremer Volksmund längst den Freiherrn bezeichnete. Am Morgen des 12. April 1928 hob die W 33 L ab, fast auf den Tag genau ein Jahr nach Lindbergh. Schnurgerade sollte es nach New York gehen, doch der Atlantik tobte. Öl leckte, im Schneesturm fiel die Beleuchtung aus, 36 Stunden später erblickten die Atlantikflieger eintausend Kilometer nördlich von New York eine Insel, das zu Kanada gehörende Eiland Greenly Island. Die historische Tat war vollbracht, die Pioniere frenetisch gefeiert, nach den USA zu allererst in Bremen. Ein Autokorso von 2.400 Fahrzeugen brachte hier von Hünefeld, Köhl und Fitzmaurice zum Rathaus. Nur ein Jahr später starb der „verrückte Baron“. Die Hünefeldstraße, die Hermann-Köhl-Straße und die Fitzmauricestraße erinnern in der Airport-Stadt an die Pioniere des ersten Atlantikfluges in ost-westlicher Richtung. Hier, in der „Bremen-Halle“ des Flughafens, steht auch die W 33 L – übrigens das weltweit einzige erhaltene Flugzeug dieser einst in großer Stückzahl produzierten Maschine.

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In der Bremer Airportstadt sind bereits mehr als 500 Unternehmen und 16.500 Mitarbeiter ansässig. Wir bieten hier den entsprechenden Freiraum – für Ihre unternehmerische Kreativität.

Vermietung 0800 271 271 0 www.europa-center.de

Air – Ausgabe Winter 2015 / 2016  
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