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- S TA D T T R O P R I A R E D AG A Z I N

BREMEN

STARTHILFE WILLKOMMENSKULTUR FÜR FLÜCHTLINGE IN DER AIRPORT-STADT FAHREN 8

Ausgabe 06 | Frühjahr 2016 FOLGSSTORY 16 Sicher durch die Luft – Deutsche Flugsicherung // FRÜH Luft- und Raumfahrt //

19 Beginn der Bremer

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EDITORIAL

LIEBE LESERIN, LIEBER LESER!

INHALT  AIREIGNISSE News aus der Airport-Stadt

 4 & 22 

AIRFAHREN Willkommenskultur für Flüchtlinge  8 

AIRZÄHLT

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it spannenden Geschichten, interessanten Menschen und wichtigen Ereignissen präsentiert sich auch diese Ausgabe des air-Magazins. Die Airport-Stadt ist auf dem besten Weg, ein Stadtteil zu werden, der stetig an Dynamik und Lebendigkeit gewinnt und zudem Verantwortung zeigt. Das Leitthema dieses Heftes widmet sich somit den drängenden Flüchtlingsproblemen in unserer Stadt. Mitarbeiter der Inneren Mission sorgen in der Unterkunft an der Neuenlander Straße für rund achtzig Bewohner.

Zweifellos ist Bremen einer der größten Luft- und Raumfahrtstandorte in Deutschland und Europa. Insbesondere die Raumfahrt befindet sich im Wandel. Der Nutzen für die Gesellschaft gewinnt in der Branche immer mehr an Bedeutung. Marco Fuchs, OHB-Vorstandsvorsitzender, verrät uns im Interview, warum die astronautische Raumfahrt die Schlüsseltechnologie schlechthin ist und wie es um die Wettbewerbsfähigkeit der bremischen Raumfahrtunternehmen bestellt ist. Außerdem waren wir zu Gast bei der Deutschen Flugsicherung, die von Bremen aus den gesamten norddeutschen Luftraum kontrolliert, und haben für Sie den neuen Einkaufspark Duckwitz erkundet. Was sich sonst noch tut im Quartier und vieles mehr, erfahren Sie in diesem Heft.

Im Gespräch mit Marco Fuchs: »An der Grenze der Vorstellungskraft«  12 

PLANAIR Die Airport-Stadt im Überblick  14 

AIRFOLGSSTORY Unternehmensporträt: DFS Deutsche Flugsicherung GmbH  16 

AIRSTAUNLICH Zahlen und Fakten aus dem Quartier 

Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen beim Lesen!

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FRÜHAIR UWE A. NULLMEYER

MARCO PFLEGING

Geschäftsführender Vorstand der Interessengemeinschaft Airportstadt e.V.

Vorstandsvorsitzender der Interessengemeinschaft Airportstadt e.V.

History: Mit Focke-Wulf startet die Bremer Luft- und Raumfahrt  19 

IMPRESSUM HERAUSGEBER: Daniel Günther REDAKTION:  DIALOG Public Relations Daniel Günther e.K., Am Markt 1, 28195 Bremen | www.dialog-pr.com CHEFREDAKTION: Doreen Paschke, Daniela Schneider redaktion@air-magazin.de | 0421 32 88 110 GESTALTUNG: Karsten Flämig DRUCK: Druckhaus Breyer GmbH Anzeigeninformationen: www.air-magazin.de AUFLAGE: 1 0.000

AIRKUNDUNGSTOUR Das neue Einkaufszentrum in der Duckwitzstraße

KOOPERATIONSPARTNER: Interessengemeinschaft AirportStadt e.V.

 BILDNACHWEISE: Kay Michalak (Titel, S. 3), DPR (S. 4), Wirtschaftsförderung Bremen (S. 5 & 24), Hochschule Bremen (S. 5), sagmalspaghetti GbR (S. 6), DPR (S. 6), AWI (S. 7), Kay Michalak / Airbus Operations GmbH (S. 8–11), Markus Meyer (S. 12), Deutsche Flugsicherung (S. 16–17), Staatsarchiv Bremen (S. 19), Kay Michalak (S. 20), Kay Michalak / Metro Properties (S. 21), DPR (S. 23), Atlas Air Service AG / Globetrotter (S. 24), Kay Michalak (S. 25), frischeKISTE / Frank Meyer / Flughafen Bremen / SK Fotografie (S. 26)

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AIRLEBEN Tipps und Service aus und für die Airport-Stadt  26  DAS MAGAZIN DER AIRPORT-STADT BREMEN


EIGNISSE

WAS ZU MELDEN NEWS AUS DER AIRPORT-STADT HABEN SIE AUCH WAS ZU MELDEN? Ob neue Projekte, Personalien, Terminhinweise oder besondere Ereignisse – nehmen Sie uns in Ihren Presseverteiler auf oder sprechen Sie uns an. Ihre News senden Sie bitte via E-Mail an: redaktion@air-magazin.de

JUBILÄUM

TOURISMUS

30-jähriges Bestehen

Neues Hotel am Airport geplant

2016 feiert neben raumplus, dem in der Airport-Stadt ansässigen Hersteller von Gleittüren, Raumteilern und Schranksystemen, auch die vom Wahlbremer Dr. Hinrich Bischoff aufgebaute Fluggesellschaft Germania ihr 30-jähriges Bestehen. Seit ihrer Gründung 1986 haben sich die Unternehmen technisch wie geographisch weiterentwickelt, sodass heute beide über die Grenzen Europas hinaus erfolgreich tätig sind. Anlässlich des Germania-Jubiläums wurde kürzlich ein speziell lackierter Flieger am Bremer Flughafen eingeweiht, der nun wie die 22 anderen Maschinen Ziele in Westasien, Nordafrika und innerhalb Europas ansteuert. 

Die Übernachtungsmöglichkeiten in der Airport-Stadt wachsen bald um weitere 150 Zimmer: Denn auf dem jetzigen Parkplatz 3 des Bremer Flughafens zwischen Hanna-Kunath- und Henrich-Focke-Straße wird ein neues Hotel errichtet. Aktuell wird der Neubau, der aus einem abgewinkelten Gebäude bestehen soll, noch von den Ortsbeiräten geprüft; Anfang 2017 soll der Spatenstich erfolgen. Für Ende 2017 ist die Eröffnung geplant. Vor allem Geschäftsreisende und Touristen mit kurzen Zwischenstopps nutzen schon jetzt das bereits vorhandene Hotelangebot des Quartiers. 

www.flygermania.com | www.raumplus.de

DAS MAGAZIN DER AIRPORT-STADT BREMEN

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EIGNISSE

// HABEN GROSSE PLÄNE: ALEXANDER VORWERK (WFB), ANDREAS GERBER (WFB),

// BIRGIT AVERBECK VERANTWORTET DAS

NATHANIAL LONG (RADIOBRO), MARK BECNEL (RADIOBRO) UND KIRK ATKINSON (WFB).

BINDUNGSMANAGEMENT AN DER HOCHSCHULE BREMEN.

BINDUNGSMANAGEMENT NEUER NACHBAR

Vernetzung der Hochschule mit Unternehmen

Von Bremen nach Europa

Seit März 2016 ist Birgit Averbeck für das Thema Bindungsmanagement an der Fakultät Elektrotechnik und Informatik der Hochschule Bremen in der Airport-Stadt verantwortlich. Ihre Aufgabe ist es, den Fachbereich stärker mit den im Quartier ansässigen Firmen zu vernetzen und so den Wissens- und Technologietransfer voranzutreiben. Unter anderem sollen Ausbildungsmöglichkeiten und Themen der Hochschule für Unternehmen zugänglich sein. Des Weiteren werden gemeinsam Angebote für Praxisarbeiten oder -semester, Bachelor- oder Masterthesis, Forschungsprojekte oder duale Studiengänge entwickelt. Auch Veranstaltungen für einen direkten Austausch der Studierenden sowie Alumni aus den Bereichen IT und Elektrotechnik mit den Firmen im Quartier stehen auf der Tagesordnung.

Der amerikanische Entwickler und Hersteller von Soft- und Hardware für Kommunikationsmodule der Luft- und Raumfahrt, RadioBro Corporation, wird in Kürze im Bremer World Trade Center eine Dependance eröffnen. Das 2014 gegründete Unternehmen plant, sich von der Hansestadt ausgehend im europäischen Markt für Luft- und Raumfahrt zu etablieren. Entscheidend für den Standort an der Weser war die Fachmesse Space Tech Expo, die 2015 erstmals in Bremen stattfand. Den gesamten Ansiedlungsprozess von RadioBro betreute die WFB Wirtschaftsförderung Bremen. www.radiobro.com

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DAS MAGAZIN DER AIRPORT-STADT BREMEN


EIGNISSE

// RALF GUTKNECHT (LINKS) UND CHRISTIAN EMIGHOLZ (MITTE) UNTERSTÜTZEN

// KONREKTORIN PROF. DR. UTA BOHNEBECK, DEKAN PROF. DR. HELMUT EIRUND, REKTORIN

SEIT KURZEM DIE EMIGHOLZ-GESCHÄFTSLEITUNG. HARALD EMIGHOLZ (RECHTS)

PROF. DR. KARIN LUCKEY, UWE A. NULLMEYER, BÜRGERMEISTER DR. CARSTEN SIELING UND

IST SEIT JAHRESANFANG PRÄSES DER IHK FÜR BREMEN UND BREMERHAVEN.

MARCO PFLEGING TAUSCHTEN SICH AUCH ÜBER POTENZIALE DER AIRPORT-STADT AUS.

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EMIGHOLZ GmbH im Umbruch

Bürgermeister zu Gast in der Airport-Stadt

Anfang des Jahres wurde Harald Emigholz zum ersten Präses der Handelskammer Bremen – IHK für Bremen und Bremerhaven gewählt. Der 62-jährige Unternehmer ist für die nächsten drei Jahre ehrenamtlich an der Spitze der Kammer tätig. Personell verändert sich auch sein Unternehmen, die EMIGHOLZ GmbH: Sein Sohn Christian Emigholz und Ralf Gutknecht verstärken die nun sechsköpfige Geschäftsleitung. Das traditionsreiche Familienunternehmen für KFZ- und Reifen-Service ist an 18 Standorten im gesamten Nordwesten aktiv – einer davon in der Airport-Stadt.  www.emigholz.de

Im Frühjahr besuchte Bremens Bürgermeister Dr. Carsten Sieling auf Einladung der Interessengemeinschaft Airportstadt die Hochschule Bremen sowie die Thermo Fisher Scientific Bremen GmbH in der Airport-Stadt. Dabei tauschten sich die Vorstandsmitglieder der Interessengemeinschaft, Prof. Dr. Karin Luckey, Uwe A. Nullmeyer und Marco Pfleging, über die Entstehung und Entwicklungspotenziale des Quartiers aus. Oberstes Ziel des Termins war, die Bindung von Wirtschaft und Lehre zu stärken und die hohe Relevanz der Airport-Stadt einmal mehr zu verdeutlichen. www.airportstadt.com

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der Flieger werden von Heizmatten geschützt und sind mit Enteisungssystemen versehen. Zudem erlauben erweiterte Navigationssysteme den Blindflug oder Landungen bei extrem schwierigen Wetterbedingungen. Dank ihres kombinierten Ski- und Radfahrwerks können die Polar 5 und 6 auch auf Eispisten starten und landen. www.awi.de

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DAS MAGAZIN DER AIRPORT-STADT BREMEN


FAHREN

STARTHILFE

TEXT: SVENJA ZITZER

WILLKOMMENSKULTUR FÜR FLÜCHTLINGE IN DER AIRPORT-STADT

W

eiße Wände, schlichter Boden, hier und da eine Grünpflanze. Lediglich die massive Holztreppe und die mit Grün geschmückten, kutschradgroßen Deckenleuchten erinnern noch daran, was das Bayernzelt normalerweise ist: Ein Vergnügungstempel auf dem Bremer Freimarkt. Neu verortet auf einem Parkplatz an der Neuenlander Straße dient es als Notunterkunft für bis zu 229 Flüchtlinge. Nicht unbedingt ein einfacher Standort – kein Grund jedoch für die Beteiligten und umliegenden Firmen, nicht das Beste daraus zu machen. Der Wind fegt durch die Bäume und es sieht nach Regen aus. Typisches Bremer Wetter – kaum betreten wir allerdings die Bayernfesthalle, wird es angenehm warm. „Das Zelt ist wetterfest und unsere Heizung top. Erst bei Windstärken über 10 müssen wir evakuieren“, erklärt Jürgen Kattner. Er ist Leiter der Einrichtung, die keine Notunterkunft im klassi-

DAS MAGAZIN DER AIRPORT-STADT BREMEN

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schen Sinne ist, sondern als eine Außenstelle der Zentralen Aufnahmestelle (ZASt) in der Alfred-Faust-Straße dient. Die meisten Flüchtlinge bleiben nur ein bis zwei Tage hier und werden anschließend in andere Quartiere verteilt. „Junge

// KLEINE DETAILS WIE PFLANZEN ODER HEIMISCHE GERICHTE MACHEN DAS BAYERNZELT WOHNLICHER.


FAHREN

innovativ modern historisch

zukunftsorientiert!

// LUCAS KRACKE VON AIRBUS DEFENCE AND SPACE (LINKS) UND JÜRGEN KATTNER, LEITER DES FLÜCHTLINGSZELTES (RECHTS), ENGAGIEREN SICH FÜR DIE BEWOHNER DER NOTUNTERKUNFT.

Der Lloyd Industriepark mit 133.000 qm, die innerhalb kürzester Zeit liebevoll, detailgetreu und qualitativ hochwertig im Bestand saniert und umgebaut wurden. Für Neubauten als Investorenprojekte sind weitere Baufelder vorhanden.

erwachsene Flüchtlinge, die nicht als Jugendliche bis 18 Jahren anerkannt wurden, bleiben hingegen länger bei uns.“

› Airport und Hauptbahnhof in der Nähe › Straßenbahnhaltestelle vor Ort

EIN KLEINES STÜCK HEIMAT

A281

Richard-Dunkel-Straße

B75

Derzeit leben noch 60 bis 80 Menschen im Bayernzelt, mit Jürgen Kattner arbeiten dort 12 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Inneren Mission. „Es hat sich hier mittlerweile gut eingespielt“, so der Leiter, „aber natürlich herrscht auch manchmal Frust. Diejenigen, die länger bleiben müssen, wünschen sich einfach, bald in eine feste Unterkunft zu wechseln.“

› Schnittpunkt zwischen B75 und A281

Gerade für junge Menschen ist die Airport-Stadt nicht unbedingt ein Freizeitparadies, „wir versuchen jedoch, so viel wie möglich anzubieten. Es gibt einen Deutschkurs und wir machen Sport mit den Flüchtlingen. Bei gutem Wetter wird draußen Fußball gespielt und letztens waren wir sogar Bouldern.“ Zwar

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DAS MAGAZIN DER AIRPORT-STADT BREMEN


FAHREN und Airbus, aber auch durch die Kirchengemeinde, die beispielsweise ein gemeinsames Kochen organisiert hat“, erzählt der Leiter. Für die Bayernfesthalle als Notunterkunft ist Ende Mai Schluss, dann wird das Zelt an anderer Stelle gebraucht. Auch, wenn der Flüchtlingsstrom mittlerweile ein wenig abgenommen hat, gibt es für den Unterkunftsleiter und sein Team trotzdem noch genug zu tun – vermutlich werden sie dann eine Einrichtung in der Gottlieb-Daimler-Straße in Burglesum betreuen.

UNTERSTÜTZUNG AUS DER NACHBARSCHAFT

// IN DER SPÄRLICHEN NOTUNTERKUNFT FINDEN INSGESAMT 229 FLÜCHTLINGE PLATZ: FÜR VIELE DER ERSTE SCHRITT IN EIN NEUES LEBEN.

ist das Angebot nicht sonderlich groß, aber, so Kattner, die Bewohner fühlen sich trotzdem wohl. „Es sind Kleinigkeiten wie der Teppich oder die Pflanzen, die das Zelt einigermaßen wohnlich machen. Hier wird außerdem frisch gekocht, es gibt landestypisches Fladenbrot und viel schwarzen Tee – ein kleines Stück Heimat eben.“ Der Bremer sieht seine Arbeit bei der christlich geprägten Inneren Mission als seine Berufung, die er sehr ernst nimmt. Ob er sich mit den persönlichen Schicksalen der Geflüchteten befasst? „Das macht man vielleicht am Anfang, aber niemand kann und sollte das alles aufsaugen. Da muss man sich selbst schützen.“ Wenngleich die Umgebung an der Neuenlander Straße nicht ideal für die Unterbringung von Flüchtlingen sein mag, so haben es die umliegenden Unternehmen und Einrichtungen umso besser verstanden, dennoch eine gewisse Willkommenskultur zu schaffen. „Wir sind sehr dankbar für die Hilfsbereitschaft, die wir bisher erfahren haben. Etwa durch den Flughafen DAS MAGAZIN DER AIRPORT-STADT BREMEN

Etwa einen Kilometer Luftlinie entfernt, am Bremer Airbus-Standort, treffen wir auf Lucas Kracke. Der 22-Jährige war bisher im Bereich Flügelausrüstung tätig – seit Dezember des vergangenen Jahres hat er allerdings einen weiteren, ganz besonderen Posten inne. „Ich habe die Koordination der betriebsinternen Flüchtlingshilfe übernommen. Wir pflegen eine Partnerschaft mit der Notunterkunft im Bayernzelt neben unserem Werksgelände und da gibt es einiges zu organisieren.“ Es lag nahe, die benachbarte Notunterkunft zu unterstützen. Der Wunsch, sich zu engagieren, wurde allerdings schon lange vor Errichtung des Zeltes aus den Reihen der Airbus-Belegschaft laut.

„Unter anderem sammeln wir Spenden für die Grundversorgung, also beispielsweise Kleidung. Da ist bereits eine Menge zusammengekommen und das, was nicht an der Neuenlander Straße benötigt wird, verteilt die Innere Mission einfach an andere Standorte.“ Für den jungen Mann ist seine neue Aufgabe eine persönliche Chance – er ist mit dem Herzen dabei. „Es ist schön zu sehen, wie sich die Menschen über unsere Spenden freuen. Ich habe Respekt vor dem, was sie teilweise durchgemacht haben, umso mehr freut es mich dann, wenn ich etwas Gutes für sie tun kann.“ Am Anfang stand eine Prozessanalyse, die er gemeinsam mit einem Kollegen durchgeführt hat – bei Airbus habe man das Prozessauge quasi im Blut und könne so helfen, Abläufe noch weiter zu verbessern. Es folgten unter anderem vier PCs, Büromöbel für die Verwaltung und Sprachkurse, die von Airbus-Mitarbeitern gegeben werden. „Jeder bei uns darf sich natürlich beteiligen. Die Firma übernimmt sogar ein Coaching, // LUCAS KRACKE (RECHTS) SIND DIE FLÜCHTLINGE ANS HERZ GEWACHSEN. ER IST DER ERSTE das den Mitarbeitern MANN BEI AIRBUS FÜR IHRE UNTERSTÜTZUNG – VON KLEIDERSPENDE BIS GESCHENKAKTION. das nötige Know-how

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FAHREN vermittelt, um die Kurse geben zu können – das findet während der Arbeitszeit statt. Die Deutschkurse für die Flüchtlinge halten sie dann aber ehrenamtlich nach Feierabend ab.“

DAS BLICKFELD ERWEITERN Viel Engagement vonseiten der Mitarbeiter – da muss es doch auch negative Stimmen geben? „Nicht, dass ich wüsste. Wir sind hier bei Airbus sehr international aufgestellt und wollen nicht wegschauen; die Hilfsbereitschaft ist groß.“ Etwa alle zwei Wochen ist Lucas Kracke in der Notunterkunft selbst vor Ort, ansonsten tauscht er sich viel mit anderen Unternehmen aus, die entweder helfen möchten oder bereits aktiv geworden sind. Mal gibt es einen spontanen Kleidungstransport zu organisieren, mal eine große Weih nachtsgesch e n kaktion – helfen kann man überall. Und dass das richtig gut tut, beweist der Projektkoordinator: „Man ist insgesamt dankbarer für das, was man hat und erweitert sein Blickfeld. Meine sozialen Ansichten haben sich verändert – zum Positiven.“

// DIE GESCHENKAKTION VON AIRBUS UND DER INNEREN MISSION FÜHRTE ZU VIELEN LACHENDEN GESICHTERN UND LEUCHTENDEN KINDERAUGEN.

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ZÄHLT

»AN DER GRENZE DER VORSTELLUNGSKRAFT«

INTERVIEW: ANNE-KATRIN WEHRMANN

MARCO FUCHS, VORSTANDSVORSITZENDER DES BREMER RAUMFAHRTUND TECHNOLOGIEKONZERNS OHB SE, IM INTERVIEW

DAS MAGAZIN DER AIRPORT-STADT BREMEN

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ZÄHLT 

 HERR FUCHS, WO STEHT DIE RAUMFAHRT HEUTE UND WOHIN GEHT DIE REISE?

WAS SIND DIE GRÖSSTEN HERAUSFORDERUNGEN FÜR DIE UNTERNEHMEN, DIE IN DIESEM BEREICH AKTIV SIND?





Die Raumfahrt ist heute eine der dynamischsten Industrien überhaupt. Das liegt auch daran, dass sie immer an der Grenze des Machbaren arbeitet: an der Grenze der Physik und ein bisschen auch an der Grenze der Vorstellungskraft. Das macht ihre Faszination aus. In Nordamerika gibt es seit einiger Zeit viele private Firmen, die in diesen Bereich investieren, und mehr als 50 Länder auf der Welt betreiben inzwischen staatliche Raumfahrtprogramme. Das liegt nicht zuletzt daran, dass die Raumfahrt auch zur Lösung globaler gesellschaftlicher Herausforderungen beiträgt. Denn: Ob automatisiertes Fahren, Vernetzung der Warenströme oder Digitalisierung der Industrie – alle diese Megatrends sind auf hochpräzise Positions- und Kommunikationsdaten angewiesen.

Das sind im Wesentlichen drei Punkte: Erstens muss das Ganze finanziell machbar sein. Außerdem muss das Risiko akzeptabel sein, denn heute steht mehr denn je die Sicherheit der beteiligten Menschen im Mittelpunkt. Drittens muss ein Projekt spannend genug sein, um tatsächlich etwas Neues zu erreichen. Und dann müssen wir natürlich einen Mehrwert liefern und, wie jede andere Industrie auch, unsere Versprechen halten. Letztlich entscheidet die Nützlichkeit über den Erfolg. Wenn man sich zum Beispiel Bereiche wie Telekommunikation, Navigation, Umweltforschung und Wetterprognosen ansieht, gibt es überhaupt keinen Zweifel mehr, dass die Raumfahrt einen hohen Nutzen für das Leben auf der Erde hat. 

 WIE SCHÄTZEN SIE DIE ZUKUNFTSAUSSICHTEN INSBESONDERE FÜR DIE ASTRONAUTISCHE RAUMFAHRT EIN?

 Ich glaube, es wird sie immer geben, denn astronautische Raumfahrt ist in der Natur der Sache eine spannende Herausforderung für die Menschheit. In den vergangenen 50 Jahren hat sie den erlebbaren Glanz der Raumfahrt ganz entscheidend mitgeprägt. Die Frage ist eher, wann man die nächste große Herausforderung angeht. Das Apollo-Programm der USA und die Internationale Raumstation ISS waren große Erfolge – jetzt muss geklärt werden, wie es danach weitergeht. Gibt es eine neue Raumstation? Wird vielleicht eine Station auf dem Mond gebaut? Oder fliegen wir zum Mars? Wenn das beantwortet ist, wird man auch wieder für viele Jahre einen klaren Weg haben.

WIE KANN DIE WETTBEWERBSFÄHIGKEIT DER HEIMISCHEN UNTERNEHMEN SICHERGESTELLT WERDEN?

 Es ist wichtig ein Gespür dafür zu haben, welche Trends kommen. Man muss bei den wichtigen neuen Dingen dabei sein, und das ist in der Raumfahrt momentan beides: sowohl Innovation als auch Industrialisierung. Wer erfolgreich sein will muss Neues machen, aber zugleich auch die derzeitige Raumfahrt effektiver und industrieller machen. Beides läuft parallel.  WAS KANN DER STANDORT BREMEN MIT SEINEM RAUMFAHRT-CLUSTER KÜNFTIG NOCH FÜR DIE WEITERE ENTWICKLUNG DER RAUMFAHRT LEISTEN?

 Eine ganze Menge! Bremen ist neben Baden-Württemberg und Bayern einer der

großen Raumfahrtstandorte in Deutschland: Hier sind viele Unternehmen aus der Branche ansässig und hier gibt es eine Landesregierung, die die Raumfahrt sehr stark unterstützt. Alles, was den Gedanken eines Clusters ausmacht, ist in Bremen positiv vorhanden. Wir als OHB sind froh darüber, Teil davon zu sein. 

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 Die OHB SE mit Hauptsitz in Bremen und weltweit gut 2.000 Mitarbeitern unterteilt sich in die Unternehmensbereiche »Space Systems« (Entwicklung und Umsetzung von Raumfahrtprojekten) und »Aerospace + Industrial Products« (Fertigung von Produkten für die Luft- und Raumfahrt). Zu den aktuellen Großprojekten gehört unter anderem die Fertigung von 22 Satelliten für das europäische Satellitennavigationssystem »Galileo«. Nachdem der Konzern schon als Ausrüster für die Internationale Raumstation ISS eine wichtige Rolle in der astronautischen Raumfahrt gespielt hat, möchte er sich auch bei möglichen Folgeprojekten wieder mit einbringen. Bei einer Veranstaltung mit dem Titel »Bemannte Raumfahrt – Vergangenheit und Gegenwart, auch Zukunft?« in der Bremer Landesvertretung in Berlin äußerte sich Staatssekretär Matthias Machnig aus dem Bundeswirtschaftsministerium kürzlich optimistisch zu den Zukunftsaussichten der Branche. Zwar forderte er ein besseres Marketing für die astronautische Raumfahrt, eine industriepolitische Strategie und ein wissenschaftliches Konzept für die Nutzung der ISS bei einer möglichen Verlängerung ab 2020. Zugleich machte er aber auch deutlich, dass die Luft- und Raumfahrt eine Schlüsseltechnologie für die nächsten Jahrzehnte sein werde. Dies unterstrich in der Podiumsdiskussion auch Bart Reijnen, Standortleiter Bremen, Airbus Defence and Space.

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ACMOS Chemie KG . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.acmos.com

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Dr. med. Andreas Adrian . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.allgemein-medizin.org

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AES Aircraft Elektro / Elektronik System GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.aes-aero.com

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Airbus Operations GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.airbus.com

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Atlantic Hotel Airport GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.atlantic-hotels.de

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ATLAS AIR SERVICE AG . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.aas.ag

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Auto-Jet Waschstraßen Betriebs-GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.auto-jet.de Becker & Brügesch Entsorgungs GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.becker-bruegesch.de

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B + O Böhme Oelbermann Rechtsanwälte – Insolvenzverwalter . . . . . . . . . . . . . www.bo-oelb.de

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BG Unfallambulanz und Rehazentrum Bremen / Verein für Berufsgenossenschaftliche Heilbehandlung Bremen e.V. . . . . . . . . www.bg-ubs-bremen.de BREMA-BAU AG . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.brema-bau.de Bruns+Hayungs Architekten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.bruns-und-hayungs.de

CarWash & Cafe Bremen e.K. Neuenlander Str. 83

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DRF e.V. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.drf-luftrettung.de

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DSI Informationstechnik GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.dsi-it.de

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Emigholz GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.emigholz.de

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EUROPA CENTER AG . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.europa-center.de

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FEM Consult GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.fem-consult.de

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Flughafen Bremen Elektrik GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.fbe-bremen.de

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Flughafen Bremen GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.airport-bremen.de

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gkmp Rechtsanwälte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.gkmp.de

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Hochschule Bremen University of Applied Sciences . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.hs-bremen.de

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Holiday Inn Express Bremen Airport (Success Hotel Management GmbH) . . . . . . . . www.express-bremen-airport.de

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itk Deutschland GmbH & Co KG . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.itkdeutschland.de Bernhard Kathmann Bauunternehmung GmbH & Co. KG . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.kathmann-bau.de

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BSAG, Bremer Straßenbahn AG . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.bsag.de

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EWE TEL GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.swb-gruppe.de

Shell Neuenlander Straße Neuenlander Str. 170 | www.shell.de

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Lufthansa Flight Training GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.lufthansa-flight-training.de

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Mac Panther GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.macpanther.de

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ATLANTIC Hotel Airport Flughafenallee 26 | www.atlantic-hotels.de

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Bäckerei ALLAF Airbus-Allee 3 | www.baeckereiallaf.com

Müller&Bremermann GmbH & Co. KG . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.mueller-bremermann.de

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M. Niemeyer e.K. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . m.niemeyer@niemeyer-cigarren.de

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pb+ Ingenieurgruppe AG . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.pb-plus.de

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reinhardt+hey Malerbetrieb GmbH & Co. KG . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.malerbetrieb-hey.de

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Sauer + Windhorst Steuerberatung GbR . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.sauwind.de

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Siemer + Partner Partnerschaft mbB . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.siemerundpartner.de

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Sparkasse Bremen AG, Firmenkunden-Regionaldirektion Süd . . . . . . . . . . . . . . . . . www.sparkasse-bremen.de

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SVB-Spezialversand für Yacht- und Bootszubehör GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.svb.de

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Vdev Systems und Services GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.vdev.de WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.wfb-bremen.de

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Williges-Elektronik-Service GmbH . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . www.williges-elektronik.de

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IM ÜBERBLICK 15

DAS MAGAZIN DER AIRPORT-STADT BREMEN


FOLGSSTORY

SICHER DURCH DIE LUFT

TEXT: ANNE-KATRIN WEHRMANN

DIE DEUTSCHE FLUGSICHERUNG KONTROLLIERT VON BREMEN AUS DEN GESAMTEN NORDDEUTSCHEN LUFTRAUM

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sind. Während der Standort Karlsruhe für den oberen Luftraum – ab einer Höhe von etwa 7.500 Metern – zuständig ist, teilen sich das hessische Langen, wo sich auch die DFS-Zentrale befindet, München und Bremen den unteren Luftraum auf.

Dass im Tower am Flughafen Lotsen sitzen, die die Starts und Landungen aller Flugzeuge kontrollieren, ist hinlänglich bekannt. Was viele aber nicht wissen: Der Luftraum über Deutschland ist in sogenannte Fluginformationsgebiete aufgeteilt, die wiederum den bundesweit vier Kontrollzentralen zugeordnet

Die DFS mit Tower-Standorten an allen 16 internationalen Verkehrsflughäfen in Deutschland ist ein bundeseigenes, privatrechtliches Unternehmen und hat den gesetzlichen Auftrag, für eine sichere und flüssige Abwicklung des Luftverkehrs zu sorgen. Bei rund drei Millionen Flügen pro Jahr ist das eine anspruchsvolle Aufgabe für die rund 5.700 Mitarbeiter. Das Kontroll-Center in Bremen gibt es seit 1974. Unter den 520 örtlichen Mitarbeitern sind aktuell 19 Tower- und 313 Center-Lotsen, wobei sich Letztere um durchschnittlich 1.750 Flugbewegungen

on der niederländischen Grenze im Westen bis zur polnischen im Osten, von der dänischen im Norden bis nach Kassel im Süden: Auf einer Fläche von 180.000 Quadratkilometer sorgt der Bremer Standort der Deutschen Flugsicherung (DFS) für die reibungslose und sichere Abwicklung des Luftverkehrs. Am Flughafendamm in der Airport-Stadt befindet sich eine von bundesweit insgesamt nur vier Kontrollzentralen, die den deutschen Luftraum überwachen.

DAS MAGAZIN DER AIRPORT-STADT BREMEN

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FOLGSSTORY

// OBEN: CHRISTINE SCHIERHORN, LEITERIN DER BREMER KONTROLLZENTRALE, TESTET MIT IHREM TEAM DAS NEUE FLUGSICHERUNGSSYSTEM »iCAS«. // LINKS: 313 CENTER-LOTSEN KOORDINIEREN VOM BREMER STANDORT TÄGLICH DURCHSCHNITTLICH 1.750 FLUGBEWEGUNGEN.

pro Tag kümmern. Dabei sind jeweils zwei Lotsen für einen der diversen Sektoren innerhalb des norddeutschen Fluginformationsgebiets zuständig: ein Radarlotse, der über Funk dem Piloten entsprechende Anweisungen gibt, und ein Koordinationslotse, der die Abstimmung mit den Nachbarsektoren übernimmt.

HAUPTSTADT-FLUGHAFEN IST AUCH FÜR BREMEN EINE HERAUSFORDERUNG Bei ihrer Arbeit können die Mitarbeiter der DFS auf modernste Technik zurückgreifen, die permanent weiterentwickelt wird – das gilt für die Radar- und Navigationsanla-

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gen ebenso wie für die eingesetzte Kommunikationstechnik. Jüngstes Beispiel für eine innovative Entwicklung ist die bis 2020 geplante Einführung eines neuen Flugsicherungssystems namens »iCAS«, das die Lotsen entlasten und damit die Flugsicherung effizienter machen soll. „Das wird in den kommenden Jahren eine Herausforderung für uns“, sagt Christine Schierhorn, Leiterin der Kontrollzentrale Bremen, „denn wir sind die Ersten, die das System testen und mit ihm arbeiten werden.“ Schon jetzt wird für die neue Technik ein weiterer Kontrollraum gebaut, in den die Bremer Center-Lotsen umziehen werden, sobald »iCAS« startklar ist. Eine weitere Herausforderung für den Standort ist der Hauptstadt-Flughafen BER. Wann wird er endlich den Betrieb aufnehmen? Und wird es anschließend einen oder zwei Flughäfen in Berlin geben? Wie viele Lotsen werden dann benötigt? „Wir können mit nichts planen, darum arbeiten wir mit unterschiedlichen Szenarien“, erläutert Schierhorn. Fakt ist, dass die Lotsen hinsichtlich der neuen An- und Abflugverfahren gezielt geschult werden müssen – und das auf jeden Fall rechtzeitig. Denn eins hat sich die Bremer DFS-Chefin fest vorgenommen: „Es darf und wird nicht an der Flugsicherung scheitern, wenn der neue Flughafen fertig ist.“ DAS MAGAZIN DER AIRPORT-STADT BREMEN


STAUNLICH

ZAHLEN UND FAKTEN AUS DER AIRPORT-STADT

18.200 LITER WA

DIE FLUGHAFENFEUERWEHR MUSS STETS ÜBER

VERFÜGEN.

DAS ENTSPRICHT MEHR ALS 55.000 FLASCHEN BECK’S.

MIT 19.000 QUADRATMETERN MIETFLÄCHE IST DAS NEUE EINKAUFSZENTRUM EDU IN DER DUCKWITZSTRASSE

2,5 MAL SPIELFELD IM BREMER WESER-STADION RUND

SO GROSS WIE DAS

ZEHN BIENENVÖLKER MIT INSGESAMT DUNKLEN HONIGBIENEN LEBEN AM ROLLFELD DES FLUGHAFENS. ETWA 8.000 KM FLIEGT EINE BIENE IN IHREM LEBEN – EINE STRECKE VON

BREMEN BIS IN DIE KAR BIK DIE AIRPORT-STADT VERFÜGT ALS

EINZIGES OCHTECHNOLOGIEGEWERBEGEBIET DEUTSCHLANDS ÜBER EINE ANGESCHLOSSENE START- UND LANDEBAHN.

DAS MAGAZIN DER AIRPORT-STADT BREMEN

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FRÜH

HISTORISCHE AIRPORT-STADT

TEXT: DANIELA SCHNEIDER

BEGINN DER BREMER LUFTUND RAUMFAHRT

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ie Airport-Stadt zählt zu den dynamischsten Quartieren Bremens. Viele Unternehmen, Geschäfte und Straßen entstanden hier jedoch erst in den letzten Jahren. Daher wagen wir in dieser Rubrik einen fotografischen Rückblick in die Historie. Bereits 1909 startete Henrich Focke mit einem selbstkonstruierten Gleiter erste Flugversuche im Bremer Stadtgebiet. Um seine Visionen der Luftfahrt realisieren zu können, baute er 1910 einen Schuppen am Neuenlander Feld. Zwei Jahre später entwickelte Focke gemeinsam mit Georg Wulf sein erstes flugfähiges Motorflugzeug. Am 23. Oktober 1923 gründeten die beiden Pioniere schließlich die »Bremer Flugzeugbau AG«, die sie nur einen Monat später in »Focke-Wulf Flugzeugbau AG« umbenannten. Ihre Fertigungshallen befanden sich zwischen der unbesiedelten Hünefeldstraße und der heutigen Airbus-Allee. Genau dort setzt heute das internationale Unternehmen Airbus die Tradition des Flugzeugbaus fort. Henrich Focke und Georg Wulf legten also gewissermaßen den Grundstein für die inzwischen weltbekannte Luft- und Raumfahrtindustrie der Hansestadt.

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DAS MAGAZIN DER AIRPORT-STADT BREMEN


KUNDUNGSTOUR

AUS ALT MACH EDU

TEXT: SVENJA ZITZER

EIN RUNDGANG DURCH DAS NEUE EINKAUFSZENTRUM IN DER DUCKWITZSTRASSE

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as in die Jahre gekommene SB-Warenhaus in der Duckwitzstraße 55 hat ein neues Gesicht bekommen. »EDU« prangt seit kurzem in roten Lettern an der hochmodernen Außenfassade – EDU, das steht für Einkaufspark Duckwitz. Nach 15 Monaten intensiver Umbauarbeiten hat sich aber noch weitaus mehr getan als die bloße Umbenennung: Entstanden ist ein nagelneues Center, das für DAS MAGAZIN DER AIRPORT-STADT BREMEN

Beschäftigte und Anwohner nahezu alles für den kurzfristigen Bedarf bietet. „Wer den ursprünglichen Standort noch kennt, wird seinen Augen nicht trauen“, sagt Marion Bergmann lachend. Wir besuchen die Center-Managerin des neu benannten Einkaufsparks Duckwitz an einem frühlingshaften Vormittag. Es herrscht bereits geschäftiges Treiben an den Real-Kas-

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sen, Menschen bummeln verheißungsvolle Schaufenster entlang, der ein oder andere genießt gerade sein zweites Frühstück bei einem Gastronom in der Food-Meile. Direkt neben der Woolworth-Filiale präsentiert Bremens dritter Saturn-Markt seine Elektronikartikel, Großware kann draußen am Drive-in-Schalter abgeholt werden. Unübersehbar: Hier hat sich einiges getan. „Bei der Innenarchitektur haben wir uns von der


KUNDUNGSTOUR // INNERHALB VON 15 MONATEN WURDE DER IN DIE JAHRE GEKOMMENE REAL-MARKT DURCH UMFANGREICHE BAUMASSNAHMEN IN EIN MODERNES EINKAUFSZENTRUM VERWANDELT.

Mitarbeiter der umliegenden Unternehmen, die ihre Einkäufe nun zentral tätigen oder zum Mittagessen in der Food-Meile vorbeischauen können. „Es ist für jeden Bedarf etwas dabei und ich denke, dass die Revitalisierung des Centers insgesamt einen großen Mehrwert für die Airport-Stadt bedeutet“, sagt die Center-Managerin.

BEDARFSLÜCKEN SCHLIESSEN

// EIN HELLES UND DEZENT MARITIMES AMBIENTE ERWARTET DIE BESUCHER IM NEUEN EDU.

Geschichte der Handels- und Hansestadt Bremen inspirieren lassen. In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Schifffahrtsmuseum prägen nun Taue, Treibhölzer, Segelelemente und zwei große Wandbilder einer Kogge das Erscheinungsbild.“

Stolz erzählt sie, dass sämtliche Umbauarbeiten reibungslos verlaufen seien, man habe Hand in Hand gearbeitet, um ganz nach Plan am 17. März 2016 die Eröffnung zu feiern.

BRANCHENMIX UND AUFENTHALTSQUALITÄT

Und diese war ein voller Erfolg: „Unsere Erwartungen wurden bei weitem erfüllt und auch die ersten Frequenzmessungen zeigten uns, dass das Potenzial richtig erkannt wurde.“ Profitieren sollen neben den ansässigen Bewohnern auch die

EDU befindet sich im Management des Joint-Ventures MEC METRO-ECE Centermanagement GmbH & Co. KG – ein Umbau war dringend nötig. „Unter anderem wuchs die Anzahl von Wettbewerbern im Umfeld, die Immobilie war in die Jahre gekommen und unattraktiv. Unsere Intention war es, aus dem überdimensionierten SB-Warenhaus ein modernes Einkaufszentrum mit einer angenehmen Aufenthaltsqualität zu entwickeln“, so Bergmann. Nicht ohne

Der Startschuss für die Umbauarbeiten fiel im Januar 2015 mit der Flächenreduzierung des Real-Marktes. Dieser wurde von gut 20.000 Quadratmetern um die Hälfte verkleinert, um für neue Angebote Platz zu schaffen. Dreißig Shops und Fachmärkte gibt es nun und das soll vorerst genügen – aktuell gibt es keine Pläne für eine Erweiterung. Das Center solle sich am Markt etablieren, die Neugierde der Besucher wecken und zeigen, dass es eine große Auswahl bietet. Kurzum: „Wir schließen Bedarfslücken – für eine ausgewogene Nahversorgung, die den Standort Airport-Stadt noch attraktiver macht.“

Freude an Finanzen in der Airport-Stadt

Wir sind eine im Großraum Bremen tätige Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft mit fachlichem Schwerpunkt in der gestalterischen und aktiv begleitenden betriebswirtschaftlichen und steuerrechtlichen Beratung. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme unter:

Die geschäftsführenden Partner der SIEMER + PARTNER Partnerschaft mbB, v.l.n.r.: Wirtschaftsprüfer Steuerberater Markus Buhlrich, Steuerberaterin Dorena Blumenfeld, Steuerberater Jan Schmidtke, Wirtschaftsprüfer Steuerberater Martin Siemer sowie Wirtschaftsprüferin Steuerberaterin Jasmin Bottermann

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EIGNISSE

… NOCH WAS ZU MELDEN WEITERE NEWS AUS DER AIRPORT-STADT 

PARTNER FÜR DIE ZUKUNFT 

INGENIEURDIENSTLEISTER

Für den direkten Wissens- und Technologietransfer kooperieren aktuell drei in der Airport-Stadt ansässige Unternehmen mit der Hochschule Bremen und bieten duale Studiengänge an:

Brunel GmbH plant weitere Neueinstellungen Die Brunel GmbH, ein international agierender Ingenieurdienstleister mit Hauptsitz in der Bremer Airport-Stadt, hat 2015 bundesweit rund 1.300 Akademiker der Ingenieur- und Naturwissenschaften eingestellt und plant, diese Zahl aufgrund der starken Nachfrage im laufenden Jahr weiter zu erhöhen. Denn viele der Projektmitarbeiter wurden von Kundenunternehmen übernommen. Parallel dazu stiegen die Anzahl langjähriger Mitarbeiter und die Zahl der Bewerbungen von Ingenieuren, Informatikern und Fachkräften angrenzender Disziplinen, die zuletzt bei über 30.000 pro Jahr lag. Laut Brunel verdeutlichen diese drei Faktoren die wachsende Akzeptanz des Marktes für projektbasierte Dienstleistungen.

• Airbus Defence and Space: Dualer Studiengang Betriebs- wirtschaft & Dualer Studiengang Mechanical Production and Engineering • Hella Fahrzeugkomponenten GmbH: Dualer Studiengang Mechatronik • Lufthansa Flight Training: Internationaler Studiengang Luftfahrtsystemtechnik und -management

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Erste Hilfe.

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Nahrung ist nur der Anfang. Selbsthilfe und Selbstbestimmung sind der Schlüssel zum großen Ziel: die Würde jedes einzelnen Menschen zu wahren. brot-fuer-die-welt.de/selbsthilfe

DAS MAGAZIN DER AIRPORT-STADT BREMEN

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EIGNISSE

 UMBAU

Neues Gewand für den Abflugbereich

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Da tut sich etwas am Bremer Airport: In diesem und den beiden kommenden Jahren werden umfassende Arbeiten an den Hauptterminals vorgenommen und die beiden bestehenden Sicherheitskontrollen vor dem Zugang zum Gate zu einer zentralen, siebenspurigen Sicherheitskontrolle zusammengelegt. Der Flugbetrieb wird unabhängig von den Baumaßnahmen fortgeführt. Trennwände sorgen dafür, dass Besucher während der Bauarbeiten vor Lärm und Staub geschützt werden. Nach dem Umbau wird das Terminal noch heller und es entsteht Platz für einen neu gestalteten Abflugbereich mit einem Duty-free- Shop und gastronomischen Angeboten.

DIE INTERESSENGEMEINSCHAFT AIRPORTSTADT BEGRÜSST DIE WEITEREN SCHRITTE ZUM BAU DES AUTOBAHNABSCHNITTS 2/2 DER A 281. DURCH DIE ANBINDUNG AN DIE A1 KÖNNEN UNTERNEHMER, BESCHÄFTIGTE, PASSAGIERE DES FLUGHAFENS UND BESUCHER DIE AIRPORT-STADT SCHNELLER UND BEQUEMER ALS BISLANG ERREICHEN. HIERDURCH WIRD ZUDEM DIE INFRASTRUKTUR DES DYNAMISCHEN STADTTEILS WEITER GESTÄRKT. WÄHREND DER BAUPHASE SOLLTE DIE ERREICHBARKEIT DER UNTERNEHMEN DURCH EIN EFFIZIENTES BAUSTELLENKONZEPT SICHERGESTELLT WERDEN.

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 Uwe A. Nullmeyer, Geschäftsführender Vorstand der Interessengemeinschaft Airportstadt e. V.

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NEUES WAGEN, ABER AUF SICHERHEIT NICHT VERZICHTEN PAYDIREKT UND GIROGO LAUFEN BARGELD DEN RANG AB

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remen ist eine weltoffene Handelsstadt. „Beim innovativen Bezahlen sind uns andere Länder allerdings voraus“, sagt Wilfried Koch von der Sparkasse Bremen, Leiter der Firmenkunden-Regionaldirektion Süd in der Airport-Stadt. „Portemonnaies voller Hartgeld sollten der Vergangenheit angehören.“ Denn mit dem kontaktlosen girogo können bereits über 45 Millionen Bürger immer passend zahlen – ein Vorteil für Kantinen, Kioske, Cafés und viele mehr. Geschäftsleute sparen damit Zeit an der Kasse, haben weniger Bargeld zu „entsorgen“ und profitieren von günstigen Transaktionskosten. Auch über das Internet sollen sich Zahlungsgewohnheiten ändern. Vorkasse, Rechnung

oder PayPal – alle haben einen Nachteil. Entweder vergeht Zeit, bis die Ware versendet wird, der Zahlungseingang ist ungewiss oder die eigenen Daten sind nicht geschützt. „Unsere Antwort heißt paydirekt“, stellt Koch die Innovation der Deutschen Kreditwirtschaft vor. „Einmal mit dem Girokonto anmelden, schon kann es losgehen.“ Mit paydirekt zahlen Kunden gesichert über das eigene Kreditinstitut, ohne dass ein Drittanbieter Einsicht erhält. Die Privatsphäre bleibt geschützt. Und der Verkäufer erhält sofort die Bestätigung, dass seine Zahlung unterwegs ist. „Wir machen beim Bezahlen gerade einen großen Schritt nach vorne. Es lohnt sich für Privat- und Firmenkunden gleichermaßen – eine Win-win-Situation“, meint Koch. Sein Team in der Otto-Lilienthal-Straße 1 bietet Lösungen für jeden Bedarf.

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Wilfried Koch Die Sparkasse Bremen AG Firmenkunden-Regionaldirektion Bremen Süd Airport-Stadt Otto-Lilienthal-Straße 1 // 28199 Bremen Telefon: 0421 179 3964 // Telefax: 0421 179 2775 wilfried.koch@sparkasse-bremen.de

DAS MAGAZIN DER AIRPORT-STADT BREMEN


EIGNISSE

// DR. ANDRÉ WALTER, STANDORTLEITER AIRBUS BREMEN, MARTIN GÜNTHNER, SENATOR FÜR WIRTSCHAFT, ARBEIT UND

S PATE N STI C H

Baubeginn des EcoMaT

HÄFEN, UND MICHAEL GÖBEL, GESCHÄFTSFÜHRER KAUFMÄNNISCHE DIENSTE DER WFB WIRTSCHAFTSFÖRDERUNG BREMEN GMBH (V.L.N.R.) ERÖFFNEN FEIERLICH DEN BAU DES FORSCHUNGS- UND ENTWICKLUNGSZENTRUMS ECOMAT.

Im April begann in der Cornelius-Edzard-Straße der Bau des seit vier Jahren geplanten Vorhabens »EcoMaT«, das eine Gesamtfläche von 22.000 Quadratmetern einnehmen wird. Beim feierlichen Spatenstich zeigte sich Martin Günthner, Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen, überzeugt, dass das Forschungs- und Entwicklungszentrum den Standort Bremen weiter stärken wird. Auch das »Bremer Luft- und Raumfahrt-Forschungsprogramm 2020« investiert insgesamt 6,55 Millionen Euro in das EcoMaT. Mit dem Geld, das überwiegend aus dem Europäischen Fond für regionale Entwicklung stammt, soll Bremen als europäischer Luft- und Raumfahrtstandort gefördert und gleichzeitig Innovationsanreize ermöglicht wer-

den. Nach der Fertigstellung des EcoMaT, die für Ende 2018 geplant ist, sollen im »Center for Eco-efficient Material & Technologies« rund 500 Mitarbeiter aus verschiedenen Bereichen neue Methoden für den Leichtbau erforschen. Viele verschiedene engagierte Firmen wie Airbus, Daimler und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt sowie mehrere mittelständische Unternehmen werden ins EcoMaT ziehen, um zukunftsorientierte Technologien voranzutreiben und damit Industrie und Innovationen weiter zu verknüpfen.

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Mit Globetrotter ins Airbus-Werk

Embraer-Vertrieb jetzt in Bremen

Das norddeutsche Reiseunternehmen Globetrotter eröffnete kürzlich zwei Büros in Bremen – eines davon in der Airbus-Allee 3 inmitten der Airport-Stadt. Direkt gegenüber des Airbus-Geländes können bei Globetrotter neben Kreuzfahrten, Individualreisen oder Motorradtouren auch Führungen durch das Bremer, Hamburger oder Stader Werk des internationalen Flugzeugbauers gebucht werden. Luftfahrtbegeisterte können hier zudem Flugzeugmodelle, Tassen oder Caps von Airbus erwerben. Insgesamt verfügt Globetrotter mit 13 Reisebüros und rund 80 Mitarbeitern über ein weit verzweigtes Netzwerk in Norddeutschland. www.airbus-bremen.reiseland-globetrotter.de

Der drittgrößte Flugzeughersteller der Welt, Embraer Executive Jets, beauftragte Ende 2015 das bremische Unternehmen Atlas Air Service mit dem Vertrieb seiner Flugzeuge für Deutschland, Österreich und die Schweiz. Seit April unterstützt der gebürtige Wiener Thomas Frank den Vertrieb der Flugzeuge in der Schweiz und in Österreich und baut dort nun das firmeneigene Netzwerk weiter aus.  www.aas.ag

DAS MAGAZIN DER AIRPORT-STADT BREMEN

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EIGNISSE

// MICHAEL HOFFMANN, GESCHÄFTSFÜHRER DER SWMS TECHNOLOGIES GMBH, FREUT SICH AUF NEUE HERAUSFORDERUNGEN.

NEUGRÜNDUNG

SWMS Technologies GmbH im World Trade Center Von ihren Räumlichkeiten im World Trade Center in der Airport-Stadt bietet die vor kurzem gegründete SWMS Technologies GmbH umfassende Technologieberatung für den Automobil-, Anlagen- und Maschinenbau sowie die Luft- und Raumfahrt. Die von Michael Hoffmann geführte GmbH gehört zur SWMS Systemtechnik Ingenieurgesellschaft mbH und zeichnet sich vor allem durch vorhandene IT-Kompetenzen und die damit verbundene Industrie 4.0-Expertise aus. Damit entwickelt und optimiert das Unternehmen gemeinsam mit seinen Kunden vielseitige Produkte und Prozesse und vermittelt zudem Ingenieure und Informatiker entsprechend ihrer Qualifikation in verschiedene technische Projekte. Die Muttergesellschaft konzipiert bereits seit zwanzig Jahren herstellerunabhängige Lösungen für Planungs-, Produktentwicklungs- und Fertigungsprozesse und baut ihr Tätigkeitsfeld mit dem Büro in der Airport-Stadt nun weiter aus. www.swms.de

Von diesem Gate geht es überall hin. International ausgerichtet und regional fest verankert – die Hochschule Bremen bietet 66 praxisorientierte Bachelor- und Masterstudiengänge rund um Technik, Wirtschaft und Sozialwissenschaften. → www.hs-bremen.de

REISEN

Neue Sommerflugziele ab Bremen Mit dem Sommerflugplan erweitert der Bremer Flughafen sein Reiseangebot um neue Traumziele: Einmal pro Woche heben die Flieger in Richtung Spanien nach Menorca und Jerez de la Frontera ab. Bis zu zweimal wöchentlich geht es für Sonnenanbeter nun auch in die türkischen Orte Ankara, Alanya und Adana sowie nach Pula in Kroatien. Liebhaber atemberaubender Landschaften freuen sich über neue Destinationen im hohen Norden: das isländische Reykjavik und Haugesund in Norwegen. www.airport-bremen.de

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DAS MAGAZIN DER AIRPORT-STADT BREMEN


LEBEN

TIPPS UND SERVICE AUS UND FÜR DIE AIRPORT-STADT WISSENSWERTES – NÜTZLICHES – SPANNENDES

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TRESEN UND PACKT MIT AN.

»FRISCHEKISTE« DIREKT INS BÜRO

»BISTRO STEWARD’S« NEU AM FLUGHAFEN

„Seit einem Jahr bekommen wir jede Woche einen Obstkorb von der frischeKISTE, denn Themen wie lokale Nachhaltigkeit und gesunde Ernährung sind uns sehr wichtig. Diese Bürokiste gibt es in den Größen XS bis XXL und kann individuell auch mit Gemüse und anderen Bio-Produkten gefüllt werden. Unsere Mitarbeiter sind begeistert und die Kiste bleibt nie lange gefüllt.“ Marco Windhorst, Geschäftsführer bei der sauer + windhorst Steuerberatung www.frischekiste.de

Anfang des Jahres öffnete das »Bistro Steward’s« direkt im RyanairTerminal. Von der guten deutschen Currywurst über das englische Nationalgericht Fish & Chips bis hin zu holländischen Frikandel bietet das Betreiberpaar Michalke eine abwechslungsreiche internationale Küche für Passagiere und Beschäftigte aus den umliegenden Büros. In den Sommermonaten stehen auch verschiedene Sorten Eiscreme auf der Karte. Alle Speisen eignen sich zum Mitnehmen und werden auch innerhalb der Airport-Stadt ausgeliefert. www.airport-bremen.de

// FLUGHAFENCHEF JÜRGEN BULA (RECHTS) GEMEINSAM MIT ALLEN PROJEKTBETEILIGTEN.

MEIN TIPP FÜR DIE MITTAGSPAUSE

AKTION »SPENDE DEIN PFAND« AM AIRPORT BREMEN

Yvonne Höft, Gruppenleiterin regionales Marketing bei der Brunel GmbH

Sie wollen durch die Sicherheitskontrolle – doch wohin mit der Wasserflasche? Bisher landeten tausende Plastikflaschen kurzerhand im Müll. Seit April stehen nun spezielle Sammeltonnen für Pfandflaschen vor den Sicherheitskontrollen in Terminal 1 und 3 am Flughafen bereit.

»Mayapapaya« bietet täglich wechselnde Suppen, Eintöpfe, Sandwiches und Wraps, die ich im Sommer auch draußen genieße. Das Chili con Carne ist mein absolutes Lieblingsgericht. Leckere und frisch zubereitete italienische Gerichte kommen beim Großhandel S.A. Frega auf den Mittagstisch. Hier gilt es aber schnell zu sein, denn nicht selten sind hier ab 12 Uhr alle Plätze besetzt. Besonders empfehlenswert sind die Lasagne und das köstliche italienische Eis! www.mayapapaya.de | www.frega.de/bistro

Die Erlöse des Pfandguts finanzieren zwei Teilzeitstellen für Langzeitarbeitslose. Sie leeren die Tonnen, sortieren das Leergut und stellen es zur Abholung bereit. Somit unterstützen die Fluggäste mit ihrer „Spende“ nicht nur die Umwelt, sondern auch ein soziales Projekt.

DAS MAGAZIN DER AIRPORT-STADT BREMEN

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Die wissen, was in meiner Branche wirklich zählt. Wenn es brennt, fallen Entscheidungen schnell und unbürokratisch.

Bei der Sparkasse Bremen habe ich einen verlässlichen Ansprechpartner.

Es ist ein gutes Gefühl, ein gemeinsames Ziel mit meiner Bank zu haben: den Erfolg meines Unternehmens.

Erste Wahl für Firmenkunden – mit ausgezeichneter Beratungsqualität Die Sparkasse Bremen ist der Finanzierungspartner Nr. 1 des Mittelstands in der Region. Bei uns stehen Sie als Unternehmer im Mittelpunkt: Wir verstehen Ihr Geschäft, wir begleiten Sie auf Augenhöhe mit Branchenexpertise und breiter Produktpalette. Und: Wir sind vor Ort für Sie da – mit kurzen Entscheidungswegen engagieren wir uns persönlich und partnerschaftlich für Ihren Erfolg. Diese Vorteile schätzen unsere Kunden sehr. Das wurde uns jetzt auch im CityContest 2016 von FOCUS-MONEY* mit dem ersten Platz in der Firmenkundenberatung bestätigt. www.sparkasse-bremen.de Stark. Fair. Hanseatisch. *Laut FOCUS-MONEY, CityContest 2016

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„SWB PROLINE ÜBERZEUGT UNS MIT VOLLER BANDBREITE.“ Dipl.-Ing. Jens Mähr, Geschäftsführer Technik bei CVS Ingenieurgesellschaft mbH, IT-Systemhaus „Als IT-Systemhaus bieten wir unseren Kunden umfassende IT-Lösungen. Und da wir „vom Fach“ sind, wissen wir genau, wie wichtig ein sicherer Datentransport ist. swb Proline hat uns hier auf ganzer Linie überzeugt. Mit einer dauerhaft garantierten Bandbreite, einem guten Preis-LeistungsVerhältnis und persönlichem Service hier vor Ort. Wir freuen uns, einen so professionellen Anbieter aus der Region gefunden zu haben.“ T 0800 889 4000 geschaeftskunden@tk.swb-gruppe.de

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air – Das Magazin der Airportstadt Bremen // Ausgabe 06 | Frühjahr 2016  
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