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Ausgabe 10 | März / April 2012

Eine Produktion von

mit

Veranstaltungskalender für zwei Monate

Erst Lederhose, dann Laptop Bayerns Trachtler-Chef Max Bertl

Außerdem in d ieser Ausgabe:

Baumaßnahmen in der Kaserne Altenstadt rüstet sich für die Zukunft

Großer Sonderte il BAUEN — WOHN EN — GARTEN Mit aktuellen In fos zu vom Keller bis zu Themen m Kamin


Foto: Florian Wagner

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Wo die Grenzen fließend sind Mag das Schongauer Land in Oberbayern eine exponierte Lage haben, mag es politisch manchmal wie abgeschnitten sein vom Allgäu — kulturell verlaufen die Grenzen fließend. Ein gutes Beispiel dafür ist Steingaden. Unser Titelbild steht für die Nähe der Gemeinde zum südlichen Ostallgäu. Schließlich sind es bis zum Breitenberg bei Pfronten, der hinter den Türmen des Welfenmünsters zu sehen ist, gerade mal 25 Kilometer. Die Nähe — oder sagen wir die Verbundenheit — wird heuer klangvoll unter Beweis gestellt, wenn Steingaden das Musikfest für den Bezirk Füssen ausrichtet. Kapellen bis aus Nesselwang und Seeg werden Anfang Juni dabei sein und aufzeigen, dass der Lech — wenn überhaupt — nur eine fließende Grenze ist. Auch in einem anderen Bereich kommt zusammen, was sich eh noch nie fern gewesen ist: Steingaden und Roßhaupten bilden bei den Mittelschulen seit einigen Jahren einen Verbund. Es ist — bei all der Fahrerei im Bus — das Bekenntnis zum ländlichen Raum, der gerade wegen der bayerischen Schulpolitik in den letzten zwei Jahrzehnten so geblutet hat. Grenzüberschreitend präsentiert sich erst recht das Auerbergland. In den Regionalverbund sind zuletzt auch Steingaden und Prem aufgenommen worden. Nicht zuletzt, damit das Auerbergland mehr als 20 000 Einwohner hat, was wiederum Voraussetzung ist, um Fördertöpfe der Europäischen Union anzapfen zu können. Dass die Bürgermeister von Stötten bis Steingaden und von Ingenried bis Prem da an einen Tisch gebracht werden, ist durchaus eine gute Sache. Was

allerdings Rieden (vor den Toren Füssens) und Hohenfurch (hinter Schongau) noch miteinander zu tun haben und wo diese Gemeinden gemeinsame Sache machen wollen / können, darf doch kritisch hinterfragt werden. Einen gewaltigen Dämpfer bedeutet fürs Auerbergland, dass heuer die Gewerbeausstellung ins Wasser fällt. Diese hätte in Burggen ausgerichtet werden sollen, ist aber aufgrund der Patt-Abstimmung im Gemeinderat mit seinen hitzigen Gemütern abgesagt worden. Schade, dass es jetzt bei der AuerberglandAusstellung zu einer längeren Auszeit kommt. So eine kleine Messe im ländlichen Raum bringt Impulse. Die letzten Gewerbeschauen in Altenstadt (2009) und zuvor in Lechbruck waren schließlich echte Besuchermagneten. Schauen wir noch einmal auf die Ortschaft Steingaden, die auf dem „altlandkreis“-Titel abgebildet ist. Dieser Gemeinde ist nach dem Festspieljahr 2011 mit dem Wunder Wies und nach dem Bezirksmusikfest 2012 durchaus das Potenzial zuzutrauen, in naher Zukunft eine Gewerbeschau fürs Auerbergland mit einem attraktiven Programm auf die Beine zu stellen. In Steingaden ist man es doch gewohnt, bis an die Grenze und manchmal sogar darüber hinaus zu gehen. Johannes Jais

> > > AUS DEM INHALT Seite 4 Wie im Film: Die Fernsehbilder für den Bamberger Dom gibt’s im Pfaffenwinkel

Seite 30 Raus aus dem heimischen Stall: Ran an die Milchbar auf der Grünen Woche in Berlin

Seite 12 Umdenken beim Studium in Budapest: Wo ein Fünfer glatt die Bestnote ist

Seite 35 Was der Monat bringt: FA-Stürmer bläst zur Aufholjagd in der Rückrunde

Seite 14 Eishockey-Obmann für ganz Bayern: Norbert Merk sieht’s als Herausforderung

ab Seite 36 GROSSER SONDERTEIL BAUEN — WOHNEN — GARTEN u. a. mit den Themen

Seite 16 Oben (nicht) ohne: Das Heimaträtsel befasst sich diesmal mit drei Glatzköpfen

Kaminkehrer-Bezirk: Wenn die Grenze mitten durch ein Doppelhaus verläuft Apotheke, Arztpraxis, Bank, Edeka, Gemeinde, Wohnungen: Alles im Roatherhaus

Seite 18 Was die Selbsthilfegruppe den Menschen mit einer Krebserkrankung bedeutet Seite 24 Kommunion-Erinnerungen: Vom Gefühl, in der Gemeinde „ganz dazuzugehören“ Seite 32 Allerlei im „altlandkreis“: Vom Kabarettabend bis zu den Hegeschauen

Jochen Rohrmoser im Porträt: Vom Zimmerer zum jungen Chef im Marktbauamt Kraftpaket im Keller: Dezentrale Energieversorgung mit Blockheizkraftwerk Seite 71 Der Veranstaltungskalender für März und April 2012

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märz / april 2012 | 3


Der BR hat den Dreh raus

Basilika wird zum Bamberger Dom Altenstadt | Der Bayerische Rundfunk hat den Dreh raus. Für die erste Folge der Serie „Das bayerische Jahrtausend“ zum 11. Jahrhundert (zu sehen am Samstag, 31. März) ist der Einzug von Papst und Kaiser samt Gefolge in den Bamberger Dom in der Basilika zu Altenstadt gefilmt worden. Auch weitere Szenen wie die Vorbereitung auf das Osterfest des Jahres 1020, eine Schola bei Gesangsübungen oder das Eintreffen der Gäste zum Fest sind, ebenso wie das Hauptmotiv, in der Kirche am Lechrain aufgenommen worden. „Die Basilika in Altenstadt entspricht in ihrem Inneren dem Raumeindruck einer romanischen Basilika, wie sie der heute verlorene Heinrichsdom in Bamberg gewesen ist“, erklärt Dr. Detlef Klusak von der Pressestelle des Bayerischen Rundfunks in München. Nach der Purifizierungg stören re en ke ein ine sp ine sspäteren äter äter ät eren e ZZusätze en usät usät us ätze tze keine

den geschlossenen Raumeindruck, dies sei „ideal für unsere Aufnahmen“.

Wert gelegt auf „dichte Bilder“ Ein wichtiges Kriterium war ebenfalls die Größe der Kirche. Der Originaldom in Bamberg ist mehr als doppelt so lang und hat die zweifache Breite der Kirche von Altenstadt. „Wir hätten mehr Komparsen, Licht und Kameratechnik gebraucht, um ähnlich dichte Bilder zu bekommen“, erklärt BRSprecher Klusak. ine n Zwei Tage hat eine n Produktionsfirma iin ht.. ht Altenstadt gedreht. nd d Die Aufnahmen sind 10 0 bereits im Jahr 2010 n, gemacht worden, erinnert sich Rolff Wieland,

der das Set für den Förderverein Freunde der Romanischen Basilika dokumentiert hat. Im Bild festgehalten hat er auch die Szene mit dem Choralgesang der Schola, die aus Georg Thoma (Altenstadt), Helmut Schmidbauer (Schongau) sowie aus Maximilian Cesak und Franz Beer (beide Schwabbruck) bestand. Bilder zum Bamberger Dom, die in Wirklichkeit aus der Basilika Altenstadt stammen — ein „Schummeln“ gegenüber den Zuschauern? Dazu nochmals Dr. Detlef Klusak von der BR-Pressestelle: „Grundsätzlich wollen wir aut uthe hent he n is nt isch chen ch en P lätt lä an authentischen Plät-

Gr Gr Gregorianischer Choral wie im H Hochmittelalter: Von links Georg T Thoma, Max Cesak, Franz Beer und H Helmut Schmidbauer bekommen e erst Hinweise von der Aufnahmetechnik (links), dann muss die Szene „in den Kasten“ (oben).

4 | der altlandkreis


• Digitale Fußdruckmessung

Einz Ei n ug nz u von von o P apst ap stt Einzug Papst und un d Ka Kais iser is er iinn de denn Ba Bamb mber mb erge er gerr Do ge Dom m— Kaiser Bamberger diese Schlüsselszene zur ersten Folge der Serie „Das bayerische Jahrtausend“ ist in der Basilika Altenstadt produziert worden. zen drehen. Gibt es jedoch keine Zeugnisse einer Epoche, geeignete Räumlichkeiten oder Bauten mehr vor Ort, suchen wir der Zeit entsprechende geeignete Motive andernorts. Die dürfen jedoch nicht so markant und einzigartig sein, dass sie gleich identifiziert werden können. Sie müssen vielmehr charakteristisch für die erzählte Zeit sein.“

Klöpfer sieht’s als „eine große Ehre“ Es sei „eine große Ehre“, wenn die Basilika Altenstadt im Zusammenhang mit dem Bamberger Dom in einer Dokumentation des Fernsehens gezeigt werde, sagt Roswitha Klöpfer, Vorsitzende des Fördervereins Freunde der Romanischen Basilika. Sie ist selbst in Oberfranken in einer Ortschaft aufgewachsen, die zur Erzdiözese Bamberg gehört. Der Bamberger Dom sei nicht mehr so stilrein, vergleicht Roswitha Klöpfer mit dem romanischen Bauwerk in Altenstadt. Noch einmal Dr. Detlef Klusak vom Bayerischen Rundfunk: „Die Architektur oder Ausstattungsdetails (Kapitelle, etc.) sind nicht im Fokus unserer Bilder. Es geht um den Raumeindruck eines steinernen sakralen Bauwerks des 11. und 12. Jahrhunderts“.

Der BR startet mit der Serie „Das bayerische Jahrtausend“ am Samstag, 31. März, um 22 Uhr. Die zehnteilige Filmreise, die immer am Samstagabend im dritten Programm ausgestrahlt wird, spürt Ursachen, Prozessen und Wirkungen historisch wirksamer Kräfte nach. Die 45-minütigen Folgen schildern, woher die Tradition und das Selbstverständnis einer Stadt bzw. einer Region rühren. Schauspieler Udo Wachtveitl, bekannt aus dem Münchner „Tatort“, begleitet den Zuschauer durch „Das Bayerische Jahrtausend“ — als Spurensucher und als Fragender. Mit Spielszenen, Computeranimationen und Interviews entsteht so ein zeitnahes und authentisches Bild der jeweiligen Epoche. Der erste Beitrag befasst sich mit Bamberg im 11. Jahrhundert, der zweite mit Würzburg im 12. Jahrhundert, der dritte mit Regensburg im 13. Jahrhundert. Auch dafür haben die Kamerateams nicht nur am Originalschauplatz gedreht. Denn im Fall der Steinernen Brücke von Regensburg konnte die Stadt die Absperrmaßnahme für die aufwändigen Dreharbeiten nicht genehmigen. Deswegen fließen Bilder von der Wörnitzbrücke in Ebermergen (Nordschwaben) mit ein.

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Am Maxtor in Schongau: Dort lässt sich Trachtler-Chef Bertl gerne fotografieren, zumal es Bezug hat zu seinem in Bayern weit verbreiteten Vornamen.

Trachtler-Chef Max Bertl sieht Harmonie mit Fortschritt

Erst Lederhose — dann Laptop Fotos: Johann Jilka

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Weilheim-Schongau / Wildsteig | Zum Schlagwort „Laptop und Lederhose“, das der ehemalige Bundespräsident Roman Herzog geprägt hat und das vom früheren bayerischen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber oft in den Mund genommen wurde, vertritt Max Bertl aus Wildsteig, in seinem Amt als Chef des Bayerischen Trachtenverbandes, eine eindeutige Meinung. Die Harmonie von Althergebrachtem und Fortschritt sei durchaus möglich. Freilich möchte er die Reihenfolge umdrehen. Zuerst käme die Lederhose, dann der Laptop. Max Bertl, der seit September vergangenen Jahres dieses Amt innehat, stellt sich den Fragen von „altlandkreis“-Redakteur Jais — beim ausführlichen Interview auf der Roten Couch.

Öffnungszeiten: Mo - Fr 10.00 - 18.00 Uhr Samstag 10.00 - 14.00 Uhr Marienplatz 14, Schongau fon 808861/3966 | der altlandkreis

Heimat bewahren — wo muss der Chef der bayerischen Trachtler da gegenüber den Politikern mahnend den Zeigefinger erheben? Wenn’s um wichtige Werte in der Heimat- und Brauchtumssache geht. Wir verfolgen die Entscheidungen mit offenen Augen und Ohren. Und wo es sein muss, melden wir uns zu Wort. Ich denk da zum Beispiel an den Trend zur Ganztagsschule, der es Vereinen zusehends schwieriger macht, Kinder und Jugendliche für ihre Arbeit und Ziele zu gewinnen. Wir sind dafür, den Kontakt zwischen Auf der roten Couch: Trachtler-Chef Bertl im Gespräch mit Redakteur Jais vom Schulen und Vereinen zu Magazin „der altlandkreis“. Laptop und Lederhose — was sa- intensivieren. gen Sie zu diesem oft strapazierten einstellt, geht das Kirchenjahr zu gar nicht zu schminken bräuchte. Schlagwort? G’standene Trachtler, so heißt es, Ende. Unterschiede? Gibt’s eigent- Solange das natürliche Aussehen Dazu hab’ ich eine klare Mei- sind politisch eher in der CSU be- lich keine. nicht übertüncht wird, gibt’s danung: Bei den Trachtlern müsste heimatet. Sind die Grundsätze der gegen nix zu sagen. Fingernägel es umgekehrt heißen. Zuerst die Trachtenverbände auch mit den Wann und wo sollen Trachtler ihr lackieren — meine Sache ist es Lederhose, dann der Laptop. Das Zielen anderer Parteien, z. B. mit Festtagsgwand tragen? nicht. Aber es wird nicht kontrolSchlagwort bedeutet für mich die der SPD oder mit den Grünen, ver- An Festtagen, zu Hochzeiten, aber liert. Harmonie von Althergebrachtem einbar? auch an Sonntagen. und Fortschritt. Für uns Trachtler Es stimmt schon, dass die MehrEng zusammen gehören Trachtler sind Laptops ganz selbstverständ- zahl eher bei der CSU als in an- Wie halten Sie es selber damit? und die Blasmusik. Die spielen aber lich. deren Parteien aktiv ist. Aber ich I’ hob an Sonntagen, Fest- und nicht nur bayerische Musik, sonmöchte herausstellen, dass der Feiertagen immer meine Tracht dern schlagen oft moderne RhythKommen Sie als Chef des Baye- Bayerische Trachtenverband, die an. Wobei beim Gwand und beim men an — sei’s in Konzerten oder in rischen Trachtenverbandes ohne 22 Gaue und 823 Vereine partei- Hutschmuck ein Unterschied zwi- Bierzelten. Dazu ein Statement! Laptop, Handy oder iPhone klar? politisch neutral sind. So steht’s schen normalen Sonntagen und Musikanten sind genauso wie die I hob an Laptop und a Handy, das klipp und klar in der Satzung. Und Festtagen erkennbar sein soll. Trachtler wichtige Kulturträger in ist heutzutage wichtig. Aber es das ist keine billige Floskel, sonStädten und Gemeinden. Sie gedarf einen nicht beherrschen. Per- dern das nehmen wir durchaus Wann und wo nehmen Sie den Hut stalten den kirchlichen und weltsönliche Gespräche und das Tele- ernst. ab? lichen Jahresablauf und arbeiten fonieren sind mir ein Anliegen. In der Kirche, auf dem Friedhof, eng zusammen. Es kommt darauf Wo sind die Gemeinsamkeiten zwi- beim Essen, beim Gebetläuten an, dass die Musikstücke auf das Sie sind als Kreisrat selbst politisch schen Trachtenbewegung und Kir- und bei der Bayernhymne. Fest ausgerichtet werden. Wir eraktiv — inwieweit will sich der neue che — wo gibt es Unterschiede? warten schon, dass Kapellen bei Chef des Bayerischen Trachtenver- Das Brauchtum der Trachtler ist Vom G’wand zur Schminke — ein Trachtenfesten eine andere Ausbandes auch in die große Politik ganz eng mit dem kirchlichen kontrovers diskutiertes Thema ist wahl bringen als bei anderen Feseinmischen? Jahreslauf verbunden. Das geht unter Trachtlern manchmal, dass tivitäten. Sehr wohl will ich mich da ein- an mit dem Advent; wenn der Frauen „Kosmetik“ betreiben oder mischen. Vor allem, wenn’s um Pfarrer in der Adventszeit oder in ihre Fingernägel lackieren. Wie Wo hat die Heimat im Bayerischen überzogene bürokratische Hürden der Fastenzeit das violette Gwand stehen Sie dazu? Rundfunk ihren Platz? Welchen im Ehrenamt geht. Denken wir nur anhat, wird nicht getanzt. Wenn Meine Meinung dazu ist: Jede Frau Einfluss haben die Trachtler da auf an die Auflagen bei Festzügen. im November Kathrein den Tanz ist für sich so schön, dass sie sich den öffentlich-rechtlichen Sender?


Wir haben im Landesvorstand dafür gekämpft, echte Volksmusik — nicht zu verwechseln mit volkstümlicher Musik —, aber auch Dialektfärbung vermehrt ins Programm aufzunehmen. Warum sollen die Zuhörer bei einem Moderator nicht merken, ob er aus Franken, Oberbayern oder aus dem Allgäu ist! Bei dem Thema Volksmusik bleiben wir dran. Aktuell geht’s um die Kürzungen der Volksmusik im Sender Bayern plus.

Terminen den Ehrenabend für meinen Vorgänger Otto Dufter, die Buchvorstellung „Trachtenlandschaft Bayern“ beim Presseclub in München, Antrittsbesuche beim österreichischen Trachtenverband und beim Kunst- und Kulturminister Wolfgang Heubisch sowie beim Festring München, der den Oktoberfestzug und die oide Wiesn organisiert. Was das Bett in Holzhausen betrifft: Es steht zwar eines zur Verfügung, aber bisher hab ich noch immer in Wildsteig geschlafen. Die neue Aufgabe als Landesvor- Wer Zweifel hat, kann gern bei sitzender — wie oft ist der Bertl meiner Frau Annemarie anrufen. Max im Freistaat unterwegs? Hat er nicht nur in Wildsteig ein Bett, Wie zeitaufwändig ist es, bei 22 sondern auch im neuen Haus der Gauverbänden zwischen Berchtesbayerischen Trachtenkultur und gaden und Würzburg unterwegs zu Geschichte in Holzhausen bei sein? Landshut? Es ist eine ehrenamtliche VollIch bin seit 25. September im Amt. zeitbeschäftigung. Aber ich passe Seitdem sind fünf Monate vergan- schon auf, dass noch Zeit für prigen. Eine bewegte Zeit für mich. vate Termine mit Verwandten und Trotzdem ich neun Jahre stellver- Freunden bleibt. tretender Landesvorsitzender war, hat es mich doch überrascht, was Stichwort Holzhausen: Dort entsteht da auf mich zugekommen ist. Er- das „Haus der bayerischen Trachwähnen möchte ich unter vielen tenkultur und Trachtengeschichte“.

Haben sich die Wogen wieder geglättet wegen dieser Baumaßnahme im Landkreis Landshut, die in manchen Gauverbänden doch sehr umstritten war? Drei Gauverbände sind ausgetreten, aber 22 Gauverbände stehen voll hinter dem Projekt Holzhausen. Sie leisten tatkräftige Unterstützung. Das gilt erst recht für die Jugend, die in Holzhausen in Eigenleistung einen Zeltlagerplatz mit Versorgerhaus erstellt hat. Und was ist mit den drei Gauverbänden, die wie die Oberlandler Trachtenvereinigung ausgetreten sind? Die Tür zum Bayerischen Trachtenverband steht jederzeit offen. Der Bertl Max ist jetzt 65 — wie lange möchte / kann er das neue Amt ausfüllen? Ich bin für drei Jahre gewählt. Alles Weitere liegt in Gottes Hand.

> > > ZUR PERSON Zimmerer, Trachtler, Kreisrat Er bezeichnet sich schmunzelnd als Wildsteiger „Ureinwohner“: Max Bertl, Jahrgang 1946, ist dort zusammen mit seinen Geschwistern auf dem Bauernhof beim Mattheiser aufgewachsen. Er war der jüngste von vier Buben; nur seine Schwester kam als fünftes Kind nach ihm zur Welt. Nach der Volksschule machte er von 1960 bis 1963 die Zimmererlehre bei einem Betrieb in Bad Bayersoien, wo er noch drei Jahre Geselle war. 1966 bis 1968 absolvierte er den Wehrdienst in Traunstein, wo er in Grundausbildung war, sowie bei den Gebirgsjägern in Mittenwald. Im Jahr 1970 heiratete Max Bertl seine Frau Annemarie, die aus Morgenbach stammt. Von 1972 bis 1974 besuchte er die Meisterschule in München. Fünf Jahre arbeitete er in einer Zimmerei in Steingaden, ehe er sich 1979 selbstständig machte. Vor

vier Jahren übergab er den Betrieb an seinen Neffen Stefan Hindelang (31). Dem Wildsteiger Gemeinderat gehörte Bertl von 1978 bis 2002 an. Im Weilheim-Schongauer Kreistag sitzt er seit 2002. Er ist Mitglied der CSU-Fraktion. Fünf Jahre war Bertl Vorstand beim örtlichen Trachtenverein „Alpengruß“. Das war von 1986 bis 1991. Mehr als 20 Jahre setzte der Wildsteiger Akzente als Gauvorstand im Oberen Lechgauverband. Seit zehn Jahren war er stellvertretender Landesvorsitzender, ehe er im Herbst 2011 an die Spitze des Bayerischen Trachtenverbandes rückte. Beim Jubiläum 900 Jahre Wildsteig brachte Bertl seine Erfahrung als gewissenhafter Festleiter ein; Vorbereitung, Festivitäten und Nachbereitung haben sich über drei Jahre erstreckt.

märz / april 2012 | 9


„gegr. 20 01“

Armin Haf

Wissenswertes aus der Geschäftswelt Peiting 2.0 — Der „neue“ Gewerbeverband ERSTES „FORUM PEITING“ ALS VIELVERSPRECHENDER BEGINN

Alles beim Alten ??

NEIN !! Ab 30. März 2012 wird aus

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10 | der altlandkreis

Peiting | Nachdem der Peitinger Gewerbeverband kurz vor der Auflösung gestanden hatte, haben sich neue Vorstände gefunden, die auch mit innovativen Ideen anpacken wollen. Zunächst wurde ein neues Image und ein neuer Name geschaffen. Es bestand rasch Einigkeit, dass der Gewerbeverband „Peiting 2.0“ heißen soll. Der Name „Zwei punkt null“ ist eine Neuschöpfung in Anlehnung an den Begriff aus dem Internet „Web 2.0“. Als erste Umsetzung für die Kommunikation der Unternehmer in Peiting untereinander wurde die Plattform „Forum Peiting — wirUNTERNEHMENwas“ geschaffen. Diese Plattform soll die bisherigen,

meist schlecht besuchten „Sitzungen“ ersetzen und den aktiven Austausch der Unternehmer fördern. In lockerer Runde sollen sich bestehende und neue Gewerbetreibende kennen lernen, austauschen und neue Ideen erörtern. Zudem schafft dieses Forum auch eine Schnittstelle vom Einzelhandel zu Industrie- und Handwerksunternehmen der Marktgemeinde Peiting. Vor wenigen Wochen nun hat das erste „Forum Peiting“ stattgefunden — mit großer Besucherzahl und einem interessanten Referat eines Einzelhandel-Beraters, der auch in und für die Geschäfte in Peiting eine große Chance sowie großes Potenzial erkennen lies.

Auszeichnung als „Umweltpakt Bayern“-Betrieb STEUERKANZLEI EFFNER ALS EINZIGER DIENSTLEISTUNGSBETRIEB IM LANDKREIS ZERTIFIZIERT Schongau | Im Bereich von Produktion und Handwerk hat sich das Zertifikat „Umweltpakt Bayern“ in den vergangenen Jahren bereits bei immer mehr Unternehmen etabliert. Kürzlich aber konnte im Landkreis Weilheim-Schongau das erste und bisher einzige Dienstleistungsunternehmen mit diesem Zertifikat ausgezeichnet werden. Die Steuerberatungsgesellschaft Schongau GmbH, landläufig als die Kanzlei Effner bezeichnet, darf sich nun als zertifizierter „Umweltpakt Bayern“-Betrieb bezeichnen. Bereits seit 1995 steht der Umweltpakt für nachhaltig ökologisches Wirtschafen in Betrieben. Der Unternehmer, in diesem Fall der Kanzleiinhaber Erwin Effner, verpflichtet sich zu freiwilligen Umwelt- und Klimaschutzleistungen in seiner Kanzlei, die nachgewiesen und laufend kontrolliert werden

müssen. Die Schongauer Steuerkanzlei ist mit dieser Auszeichnung der erste Dienstleister im Landkreis WeilheimSchongau (neben dem Landratsamt selbst), der diese Verpflichtung im Umweltpakt Bayern eingeht. Unter dem Dach des Umweltpakts sind die Initiativen und Maßnahmen zur Stärkung von Eigenverantwortung und Freiwilligkeit im Umweltschutz in der bayerischen Wirtschaft zusammengefasst. Nähere Informationen zum Umweltpakt Bayern erhält man im Internet unter www.umweltpakt.bayern.de.


Zahnarzt zieht aufs Land

Heuberger baut neues Autozentrum

DR. WIEDEMANN MACHT SICH SELBSTSTÄNDIG

BERNBEURER BETRIEB INVESTIERT 6 MILLIONEN EURO IN FÜSSEN

Altenstadt | Mit Dr. Michael Wiedemann ist jetzt wieder ein Zahnarzt in der Gemeinde Altenstadt ansässig. Die Praxis befindet sich in einem Neubau an der Schongauer Straße. Dort möchte der 31-Jährige, der mit seiner Frau Franziska im April Nachwuchs erwartet, heuer im Obergeschoss auch die Wohnung beziehen. Schwerpunkte in der Praxis sind Zahnerhaltung, Implantologie, Endodontie (dazu zählen Wurzelbehandlungen), Paradontologie und Prophylaxe. In der Praxis arbeiten die zahnmedizinischen Assistenten Monika Breunig aus Prem (im Bild 2. von links), Stefanie Sieber aus Steingaden (rechts) und Auszubildende Marika Hiemer aus Bernbeuren (sitzend). Im Herbst 2012 soll eine Auszubildende aus Altenstadt eingestellt werden. Dr. Wiedemann ist in Lechbruck gebürtig. Das Abitur hat er in Füssen abgelegt. Sein Vater arbeitet als Arzt in einer großen Praxis in Steingaden. Nach dem Studium der Zahnmedizin war Dr. Michael Wiedemann vier Jahre in München tätig. Die neu eingerichtete Praxis im Erdgeschoss bietet auf 160 Quadratmetern viel Platz. Es sind zwei Behandlungszimmer und ein Raum zur Prophylaxe eingerichtet. Empfang, Büro und ein weiteres Zimmer befinden sich ebenso wie der Wartebereich für die Patienten und der Röntgenraum im Erdgeschoss, während im Keller (mit Lichtgraben) Sozialraum, Küche, Umkleide sowie ein kleines Labor untergebracht sind. Eigentümer des Gebäudes ist Johann Nuscheler aus Altenstadt. Die Zahnarztpraxis ist unter Telefon 08861 / 933 60 90 bzw. per Mail unter zahnerhaltung@gmx.de erreichbar.

Bernbeuren / Füssen | Nachdem bereits im Jahr 2008 erste Überlegungen von Reiner Heuberger zum Thema „Neubau eines Autohauses“ stattgefunden hatten, wurde dies nach Beginn der allgemeinen Wirtschaftskrise 2008 / 2009 zunächst auf Eis gelegt. Nichtsdestotrotz wurde im Hintergrund weiter geplant und projektiert, so dass der Inhaber des aus Bernbeuren stammenden Betriebs, der seit einigen Jahren auch in Füssen ansässig ist, jetzt die Planungen für das neue „Autohaus Heuberger“ in Füssen präsentieren konnte. Direkt an der Abfahrt von der A 7 wird man künftig ein großes Audi- und Volkswagen-Autohaus in Füssen sehen, die Gesamtinvestition von Heuberger bewegt sich bei zirka 6 Millionen Euro. Dabei wurde der rührige Autohändler auch von den Herstellern Audi und VW unterstützt — und sogar bestärkt. Üblicherweise ist es im Konzern mittlerweile nicht mehr zulässig, dass beide Automarken

in direktem Zusammenhang in einem Autohaus präsentiert werden. „Unsere Hersteller unterstützen unser Projekt und die besondere Situation in Füssen komplett“, so Reiner Heuberger auf Nachfrage. Von der Stadt Füssen wurde für das Projekt sogar eine zweite Zufahrt genehmigt, so dass das künftige Autozentrum von beiden Richtungen perfekt erreichbar sein wird. „Für uns sind vor allem die moderne Attraktivität des Autohauses und die perfekte Erreichbarkeit über die A 7 wichtige Argumente für die große Investition“, betont Reiner Heuberger, der sich durch die gute Erreichbarkeit — insbesondere auch aus Österreich und dem Raum Kempten — mehr Kunden, damit mehr Arbeit und folglich auch mehr Arbeitsplätze für sein Autohaus in Füssen verspricht. So sollen die augenblicklich in Füssen tätigen 75 Mitarbeiter in den nächsten Jahren nochmals um zehn bis 15 Mitarbeiter aufgestockt werden.

märz / april 2012 | 11


Franz von Stauffenberg studiert in Budapest

Wo eine Fünf die beste Note ist

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Sachsenried | Eine Fünf ist die Bestnote, und eine Eins ist die schlechteste Bewertung: Auch das war gewöhnungsbedürftig für Franz von Stauffenberg, der zurzeit in Budapest ein Vorbereitungsjahr macht, damit er in Ungarn ab Herbst 2012 Medizin studieren kann. Und der 18-Jährige aus Sachsenried ist in der Metropole an der Donau nicht nur kulturell, sondern auch in punkto Essen auf den Geschmack gekommen. Es sei scharf, in den Gerichten sei viel Knoblauch drinnen. Für Gulasch werde zartes Fleisch verwendet, es sei „besser als hier in Deutschland“. Im Vorbereitungsjahr fürs Studium büffelt Franz von Stauffenberg vor allem in den Fächern Biologie, Chemie und Physik. Parallel lernt

er die ungarische Sprache. Etliche Wörter und Redewendungen kann er schon. „Köszönöm“ bedeutet „Schönen Dank“. Dankbar ist Franz seinen Eltern, die ihm das Studium an einer privaten Universität finanziell ermöglichen. Der Vorteil ist, dass es dort keinen Numerus clausus fürs Medizinstudium gibt. Das Abitur hat der 18-Jährige im vergangenen Jahr in St. Blasien im Schwarzwald gemacht. Dort ging er ins Internat.

Erste Eindrücke gesammelt Warum er Medizin studiert? „Weil mich die Arbeit begeistert“, antwortet Franz von Stauffenberg. Durch seinen Vater, der eine urologische Praxis in Schongau mit

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12 | der altlandkreis

In den letzten fünf Monaten ist er einmal von Budapest nach Sachsenried heimgekommen: Franz, hier mit Vater Dr. Alexander Graf von Stauffenberg, Mutter Maria-Anna Gräfin von Stauffenberg und seiner jüngeren Schwester Isabelle.

weiteren Standorten in Weilheim und München führt, habe er Einblick bekommen. In der Klinik sei er einmal bei einer OP dabei gewesen. Ob der Sohn später die gleiche Fachrichtung wie der Vater einschlägt, ist noch offen. In den ersten vier Semestern sind die Studieninhalte gleich — unabhängig von der Fachrichtung. Bis Sommer entscheidet sich, wo Franz von Stauffenberg das Studium in Ungarn beginnt. Es gibt drei Universitäten, wo deutschsprachige Jugendliche lernen: in der Metropole Budapest, in Pecs (ehemals Fünfkirchen) und in Szeged an der Grenze zu Rumänien. Der Sachsenrieder tendiert zu Budapest, wo er jetzt gemeinsam mit seiner Cousine Antonia aus Oberfranken eine zentral gelegene Wohnung hat, von der es per Bus nur fünf Minuten bis zur Uni sind. Das pulsierende Leben in der Donaumetropole, die mit 1,7 Millionen Einwohnern genauso groß ist wie Wien, weiß er zu schätzen. Außerdem hat die Familie entfernte Verwandtschaft in Ungarn. Die Vorfahren mütterlicherseits stammen aus Ungarn. Die Großmutter hatte dort zeitweise gelebt. Seit Oktober 2011 ist Franz erst einmal — an Weihnachten — zur Familie heimgekommen. Das nächste Mal wird er zu Ostern in Sachsenried erwartet. Dorthin war die Familie vor elf Jahren — aus Schongau kommend — umgezogen. Im vergangenen November sind die Eltern, Graf Alexander von Stauffenberg und seine Frau


Maria-Anna Gräfin Stauffenberg, für eine Woche nach Ungarn gekommen. Mit dabei war auch die jüngere Schwester Isabelle (15).

Die Studenten, die an den privaten Universitäten in Ungarn eingeschrieben sind und zumeist aus Europa und aus Asien kommen, können zwischen Englisch und Deutsch wählen. Franz ist einer Facebook-Kontakt von 200 Jugendlichen, die aus zur Schwester Deutschland, Österreich sowie der Mit den Eltern in Sachsenried Schweiz kommen und Vorlesuntelefoniert Franz von Stauffen- gen bzw. Seminare besuchen, die berg regelmäßig — mindestens auf Deutsch gehalten werden. einmal die Woche. Mit der drei Jahre jüngeren Schwester, die in In Museen und Baden-Württemberg in einem Inins Fitnessstudio ternat zur Schule geht, tauscht er vorwiegend über Facebook Neuig- In der freien Zeit möchte sich Franz von Stauffenberg noch eikeiten aus. Im Vorbereitungsjahr für das Me- nige Museen und Thermen in und dizinstudium „geht’s schon in die um Budapest „vornehmen“. Auch Tiefe“, verrät der 18-Jährige. Da spielt er ein wenig Gitarre und werde nicht nur an der Oberflä- treibt Sport im Fitnessstudio. In che gekratzt. Jeden Monat würden der Donaumetropole genieße er vier Klausuren geschrieben, weiß das Stadtleben. Freilich hat er sich er aus inzwischen mehrmonatiger auch vorgenommen, mal ein Auto Erfahrung. Der Unterricht wird in zu mieten und aufs Land raus zu fahren. Im Vergleich zu Deutschdeutscher Sprache gehalten.

nterland sei der Lebensuntertlich halt in Ungarn deutlich unge günstiger, gibt der junge Mann zu verstehen. Das ige treffe auf regelmäßige Besorgungen genauso zu wie auf das Ausgehen. asss Allerdings weiß er, dass hr er im Vorbereitungsjahr s, gründlich lernen muss, bevor das eigentlichee Studium beginnt. Diess g. hat zurzeit Vorrang. Vor den Klausuren und vor den Abschlussprüfungen für das Vorbereitungsjahr ist intensives Lernen angesagt. Bleibt dem groß gewachsenen, schlanken Mann zu wünschen, dass er dabei meistens mit eeiner n r Fü ne ünf n einer Vier oder gar mitt ei Fünf er Professor Prof Pr ofes of esso es s r so bewertet wird, aber der bt. ihm ja nie eine Eins gibt.

Auf dem imposanten Heldenplatz in Budapest: Franz von Stauffenberg.

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Eishockey-Obmann: Norbert Merk tritt an Sprecher für 14 000 aktive Spieler in Bayern

www.altlandkreis.de

Peiting | Mehr als 14 000 aktive Eishockeyspieler in über 100 Vereinen mit 400 gemeldeten Mannschaften gehören zum Bayerischen Eissportverband (BEV). An der Spitze dieses größten Landesverbands in Deutschland zeichnet sich ein Wechsel ab. Norbert Merk aus Peiting hat sich bereit erklärt, für das Amt als Eishockey-Obmann zu kandidieren. Der 49-Jährige soll im Juni auf einer Versammlung bei Landshut zum Nachfolger des Nürnbergers Rudi Häberlein gewählt werden. Der Franke ist schon Mitte 70 und seit mehr als 20 Jahren Eishockey-Obmann für Bayern.

Nicht der erste Peitinger in diesem Ehrenamt Merk ist nicht der erste Peitinger, der diese Führungsposition beim BEV übernimmt. Ende der siebziger Jahre war bereits Fritz Gößwald, dessen Tochter Karin mit dem Profi-Trainer Ken Latta (ESV Kaufbeuren) verheiratet ist, Obmann für den Bereich Eishockey. Dieser zählt innerhalb des BEV mit seinen fünf Sparten Curling, Eiskunstlauf, Eisschnelllauf, Eisstocksport und Eishockey mit Abstand die meisten Aktiven. Seine bisherige Aufgabe als Nachwuchsleiter beim EC Peiting wird Norbert Merk auf der nächsten Hauptversammlung im Sommer abgeben. Sieben Jahre ist er in dieser Funktion tätig gewesen. Zuvor war er fünf Jahre Betreuer einer Jugendmannschaft. Noch frü-

14 | der altlandkreis

her, in den Jahren von 1981 bis 1989, war er Vorstand beim Fanclub des ECP. Eine Besonderheit ist, dass Nobert Merk selbst nie Eishockey gespielt hat. Freilich war er früher als Eisstockschütze aktiv. Sohn Tobias (15) spielt in der Schülermannschaft des ECP. Tochter Franziska (18) übernimmt bei den Junioren den Kassendienst. Martina (21) kümmert sich um Spielbericht und Uhr; deren Freund hält fest, welcher Spieler wie viele Strafzeiten auf der Bank verbringt. Nobert Merk und seine Wird als Eishockey-Obmann künftig noch Frau Petra besuchen gern öfter ans Mikrofon treten: Norbert Merk. Heimspiele des ECP. Der Peitinger hat sich bereits auf sind. Ein weiteres Anliegen ist allen fünf Regionalversammlun- Merk, dass der Verband Ansätgen in Bayern vorgestellt. Sollte zen von Gewalt in Eisstadien „mit er im Sommer zum Eishockeyob- dem entsprechenden Strafmaß mann gewählt werden, möchte er begegnet“. Innerhalb des Bayerisich intensiv mit der Nachwuchs- schen Eissportverbandes möchte arbeit befassen. Im Spielbetrieb er zudem das Augenmerk darauf der Kleinstschüler etwa sei zu hin- richten, den Ergebnisdienst im Beterfragen, ob weiterhin ein Spie- reich Eishockey mit zeitgemäßer lerpass für die sechs- bis zehn- Technik auf Vordermann zu brinjährigen Kinder notwendig sei. gen. Da sei auch ein Kinderpass ohne Eishockey-Obmann für Bayern — Vereinsbindung ausreichend, der ein Ehrenamt, das mit Präsenz den Einstieg erleichtere. auf mehreren Terminen in ganz Eine weitere Aufgabe für die Spit- Bayern und mit zusätzlicher Arbeit ze im bayerischen Eishockey wird im Home-Office verbunden ist. Für es sein, die Einteilung in den Ligen Norbert Merk, der seit 2002 CSUzu organisieren und zu begleiten, Ortsvorsitzender ist und seit 2011 wenn in der Oberliga Süd künftig auch dem Peitinger Gemeinderat wieder zwölf oder vierzehn (statt angehört, wird es einige neue Erheuer nur neun) Teams vertreten fahrungen bringen.


> > > SO HAB ICH FRÜHER AUSGESEHEN

Zurück in die Hotelbranche Lechbruck | Sie kommt aus der Hotelbranche, war knapp 20 Jahre im Gesundheitsbereich tätig und ist vor gut einem Jahr wieder in den früheren Bereich zurückgekehrt: Die Rede ist von Manuela Kurpjuwait (51), die seit Januar 2011 im Landhaus auf der Gsteig bei Lechbruck Geschäftsführerin ist. Dort managt sie den Betrieb mit rund 30 Angestellten. Das zirka 20 Jahre alte Foto (auf dieser Seite rechts außen) zeigt die Frau mit den blonden Haaren, die in Bad Reichenhall als ältestes von vier Geschwistern aufwuchs und in ihrer Jugend zwei Ausbildungen machte — nämlich zur Frisörin und zur Köchin; das Bild wurde Anfang der neunziger Jahre aufgenommen; damals war sie als Serviceleiterin in einer RehaKlinik im niederbayerischen Bad Griesbach tätig. 1993 bewarb sie sich im Bäderdreieck als Verwaltungsleiterin in einer Mutter-Kind-

Klinik und wechselte nur wenige Monate später an den Königshof nach Lechbruck, wo sie bis Dezember 2010 Verwaltungsleiterin war.

Neue Aufgabe als Geschäftsführerin Anfang 2011 dann eine Wende im Berufsleben: Die vorige Geschäftsführerin im Landhaus Auf der Gsteig hat sich selbstständig gemacht und Manuela Kurpjuwait gegenüber den Gesellschaftern als Nachfolgerin vorgeschlagen. Familie Holzhey aus Schongau hat sich dann für die erfahrene Frau entschieden. An der neuen Aufgabe weiß sie den Umgang mit Gästen ebenso zu schätzen wie die Kreativität. Die drei Kinder sind erwachsen. Die älteste Tochter, Anita (34), wohnt in Schongau. Claudia (31) und Sohn Andreas (27) sind in Bad

zu Füssing zu Hause. Manuela Kurp- dafür, dass Manuela Kurpjuwaitt zu or-or juwait ist zum zweiten Mal verhei- einem „Genussmenschen“ geworten te n ratet. Mit ihrem Mann Harald lebt den ist, wie sie mit einem leichten tesie in Lechbruck. An ihrem 52-jäh- Schmunzeln im Gesicht zu versterigen Gatten lobt sie die Qualitä- hen gibt. ten als Hausmann und die Tatsache, dass er „mir den Rücken frei hält“. Was Manuela Kurpjuwait sonst noch von sich erzählt? „Ich tanze unglaublich gern“. Und: Sie hat bei der Musik eine Vorliebe für Oldies und italienische Songs. Außerdem sei sie ein „Nachtlichterl“, was bei ihrer Aufgabe im Landhaus mitunter von Vorteil sei, wenn Veranstaltungen wie zum Beispiel Bälle lange dauern. Auf der Zwanzig Jahre ist das rechte Bild alt — anderen Seite bekennt sie aufgenommen an der früheren Arsich dazu, erst später aus beitsstelle in Niederbayern. Heute ist den Federn zu kommen. Manuela Kurpjuwait GeschäftsführeAuch das sind Anzeichen rin im Landhaus Auf der Gsteig.

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> > > HEIMATRÄTSEL IM ALTLANDKREIS

Das „Haupt-Thema“ Dieses Rätsel wird eine haarige Angelegenheit. Unsere Leserinnen und Leser sollen herausfinden, welches lichte Haupt zu welchem Gesicht gehört. Drei Mannsbilder aus Schongau haben wir für dieses Heimaträtsel unter dem Motto ausgewählt. Es sind — vom Jüngsten zum Ältesten — Helmut Maucher, Roland Kilian und Rudolf Mahl. Helmut Maucher — von Freunden mit dem Spitznamen „Dulle“ bedacht — ist 48 Jahre und seit Herbst 2011 stellvertretender Leiter der Polizeiinspektion Füssen. Zuvor war er langjährig bei der Polizei in Schongau. Roland Kilian, auch „Ribbo“ genannt, stammt aus dem Raum Füssen, wohnt aber seit 20 Jahren in Schongau. Der 54-jährige

Werkzeugmachermeister arbeitet in Buching und hilft zudem seiner Frau Gabi, die das Cafe Müller in der Altstadt führt. Rudolf Mahl, in Schongau bekannt wie ein bunter Hund und von Spezln nur „Pudel“ gerufen, hat 58 Jahre auf dem Buckel. Er hat sich als Veranstalter von Flohmärkten einen Namen gemacht. Unsere Leserinnen und Leser sind nun aufgerufen, die Namen mit deem Buch Bu ucch hst s ab ben n ddes es rrichtigen icht ic htig ht igen ig en n dem Buchstaben Oben Ob en n -o -ohn hn n ee-Bi Bild Bi ldss ld Oben-ohne-Bilds

Von links nach rechts: Rudolf Mahl, der Senior im Trio, Helmut Maucher und Roland Kilian.

A B

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zu kombinieren. Die Lösung einfach auf eine Postkarte mit dem Stichwort „Heimaträtsel“ schreiben und an „der altlandkreis“, Birkland 40 in 86971 Peiting schicken. Sie können auch ein Fax an die 08869 / 91 22-17 oder die Antwort per Mail an redaktion@ altlandkreis.de senden. Einsendeschluss ist am Dienstag, 20. März. Viel Spaß beim Rätseln zu diesem „Haupt-Thema“!


Die Auflösung vom letzten Mal

Seit 1996 heißt’s Bad Bayersoien Bis auf wenige Ausnahmen war auf allen Postkarten sowie FaxEinsendungen und Mails, die wir zum letzten Heimaträtsel erhalten haben, die Antwort richtig verem mei einnmerkt. Seit 1996 heißt diee G Gemeinm erga mm errga g ue uer de am Tor zu den Ammergauer 0 Alpen, die bis vor 40 Jahren zum Landkreis Schongau gehörte, Bad Bayersoien. Mit der Landkreis-Reform im Juli 1972 ist die Ge-m meinde Bayersoien dem rLandkreis Garmisch-Pargen ge n tenkirchen zugeschlagen zzum m worden. Die Urkunde zu Bürr„Bad“ hatte der frühere Bü rein re in-in germeister Andreas Greineie ierr in i wald 1996 bei einer Feier beko komm mBayersoien überreicht be bekomen Hänmen — und zwar aus den yeri ye risc ri s he sc hen n den des damaligen bayerischen her e B eckec kInnenministers Dr. Günther Beckstein.

C

Die Gewinner sind diesmal: Karoline Bauch, Hohenpeißenberg Nicol Saal, Wildsteig Cornelia Jais, Bad Bayersoien

Herzlichen Glückwunsch! Die Gewinne werden zugesandt. Karoline Bauch erhält einen Gutschein für die Kochlounge im Parkhotel im Wert von 50 Euro. Nicol Saal und Cornelia Jais können sich mit zwei Tageskarten am Vitalquell und in der Wellness-Abteilung des Parkhotels verwöhnen lassen. Bad Bayersoien ist eine Gemeinde, die stark vom Tourismus geprägt ist. Sie hat 1 200 Einwohner und fast genauso viele Gästebetten. In punkto Marketing fährt die Gemeinde bei den überörtlichen Aktivitäten zweigleisig. Zum einen ist sie Mitglied im Verbund Ammergauer Alpen, zum anderen gehört sie auch dem Tourismusverband Pfaffenwinkel an. Bekanntheit hat Bad Bayersoien wegen der Moorkuren erlangt. Malerisch liegt der Soier See am Ortsrand — ideal für Spaziergänger, Angler und für Badefreunde.

Unsere U Un s ree FFrage se raage rage g im neuen H He eim im matträ räts tsel ts e llautet el a Heimaträtsel diesmal:l:l: W ma e chhes H el Welches Haupt gehö örrtt zzu u we wem? m? hört

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Selbsthilfe im Umgang mit der Krebserkrankung

Eine Gruppe mit großer Ausstrahlung Schongau | „Das ist eine zu erzählen, aber keine Gruppe, die strahlt nach Ratschläge zu erteilen — außen.“ Diesen Satz Ratschläge können Schlämünzt der Mann, der im ge sein. Stuhlkreis außen sitzt, auf eine besondere Gemein„Tumorfrei“ — schaft. Werner S. meint nicht geheilt die Krebsselbsthilfegrup„Ich sage, dass ich tumorpe Schongau. Er ist einer frei bin — ich sage nicht, der wenigen Herren in der dass ich geheilt bin.“ Runde. Die meisten BeSigrid H. aus Schongau troffenen zwischen 40 und wählt die Worte bewusst. 89 Jahren, die regelmäßig Zwölf Jahre lang habe sie in die Selbsthilfegruppe die Mistel-Therapie gekommen, sind Frauen. Treibende Kraft ist Vorsit- Eine starke Gemeinschaft: Frauen und Männer der Selbsthilfegruppe Schongau. Von links Brigitte Schmitt (Dokumentation), macht, ergänzt die 71-Jährige. zende Emmi Schäffler aus Sofie Goldbrunner (Kassierin), Emmi Schäffler (Vorsitzende) und Siegrid Heidenreich (Stellvertreterin). „Ich feiere im Juli meiHohenpeißenberg. Sie führt die Krebsselbsthilfegruppe die jährliche Fahrt in den Zirkus Wöller aus Schongau zeigte die der AOK in Schongau stattfindet, nen achten Geburtstag“, gibt eine Krone — heuer im Februar. „Da Nachwirkungen der Krebsbehand- ist von Ritualen geprägt. In der Frau aus Denklingen zu verstehen. seit zehn Jahren. ist der Bus voll“, freut sich Emmi lung auf Körper und Psyche auf. Im Mitte des Stuhlkreises wird im- Silvia (50) hatte Metastasen am Ablenkung vom Alltag Schäffler. Für die Menschen be- Mai wird ein HNO-Arzt aus Starn- mer eine Kerze angezündet. „Wir Knochenmark. Sie hat eine hochdeute dies „Ablenkung vom oft berg über Tumor-Therapiefolgen beginnen mit einem Blitzlicht dosierte Chemotherapie durchWas treibt die 62-Jährige an, die grauen Alltag“. in Hals und Gesicht referieren. und wir enden wieder mit einem gestanden, war in der Klinik auf selbst schon Erfahrung mit der Wer einen Blick ins Jahrespro- Noch im April wollen die Angehö- Blitzlicht, bei dem jeder sagt, wie einer isolierten Station. An der Krankheit gemacht? „Es ist eine gramm der Selbsthilfegruppe rigen der Schongauer Selbsthilfe- es ihm oder ihr jetzt geht“, gibt Schongauer Krebsselbsthilfegrupgute Gemeinschaft“, antwortet Schongau wirft, der erkennt die gruppe eine Reha-Klinik besichti- Emmi Schäffler zu verstehen. Ihr pe weiß Silvia die vielen gemeinsie spontan. Bei den monatlichen richtige Dosierung von Ausflügen gen; das Hospiz in Polling haben sei es wichtig, Leute ausreden zu samen Aktivitäten zu schätzen. Es Treffen und Unternehmungen sei- bis hin zu Gruppennachmittagen. sie schon früher besucht. lassen. Eine andere Gruppenregel ist eben eine Gruppe, die nach auen die meisten Frauen und Män- Erstmals kam im Februar ein Neu- Ein Gruppentreffen, das im evan- ist, Denkanstöße oder Tipps zu ge- ßen strahlt und den Teilnehmern ner da. Besonders Anklang findet rologe in die Runde. Dr. Andreas gelischen Gemeindehaus oder bei ben und aus eigenen Erfahrungen viel Kraft gibt.

18 | der altlandkreis


Beim Rotary-Club Schongau

Schongau | Vier Monate nach dem Konzertabend mit der Big Band der Stadtkapelle, die im JakobPfeiffer-Haus vor 400 Leuten aufspielte, möchte der Rotary-Club Schongau im März mit einem Kabarettabend ein weiteres Mal den Saal füllen. Am Samstag, 17. März, kommt Comedian Chris Boettcher in die Lechstadt — dazu verlost der „altlandkreis“ auch Karten. Beachten Sie den Kasten unten auf dieser Seite. Der Erlös dieses Abends ist wieder für einen sozialen Zweck bestimmt. Für was genau, wird kurzfristig festgelegt. Was beim Abend mit der Big Band übrig geblieben ist, wurde an die Deutsche Knochenmarksgesellschaft gespendet. „Manche spenden Zeit, manche spenden Ideen, manchen spenden Geld.“ Mit diesen Worten verdeutlicht der aktuelle Präsident Harald Haberstock, wie sich die gut 40 Mitglieder im Club einbringen. Schwerpunkt sei, kulturell und sozial etwas zu bewegen, sei es vor Ort bzw. in bedürftigen Ländern. So leiste der Rotary-Club Schon-

gau bei der Schule in Manang (Nepal) sowohl zur Bezahlung der Lehrer als auch zum Mobiliar einen Beitrag. Der Rotary-Club Schongau war 1985 gegründet worden. Zu den Gründungsmitgliedern zählt Jörg Dittberner aus Altenstadt. Er war

nach der Wende mit die treibende Kraft, dass der Rotary-Club Saalfeld in Thüringen gegründet wurde. 34 Mal war Dittberner dazu innerhalb eines Jahres vor Ort. Beim Kulturprogramm habe man im vergangenen Jahr einen Schwenk vollzogen weg von klassischen Konzerten hin zu mehr Vielfalt. Dafür stünde der Abend mit der Big Band Ende 2011 ebenso wie das Kabarett mit Chris Boettcher im März, sagt Harald Haberstock (45). Parodien, Musik und Comedy erwartet die Besucher, wenn der gebürtige Ingolstädter Chris Boettcher auspackt in einer Welt, die süchtig ist nach immer neuen Schlagzeilen aus der Welt der Schönen und Reichen. Aber er hat genug gesehen, ob beim Gipfel der G 8, ob in Kitzbühel oder Monte Carlo. Es reicht, er weiß genug und er will aussteigen, und das hat Konsequenzen. Er hat sie alle gesehen und foto- Kein Promi und kein Politiker ist grafiert. Ob Berlusconis kleinen jetzt mehr sicher vor ihm, denn Silvio oder Kachelmann über die Chris Boettcher packt aus: schoGefängnismauer: Chris Boettcher. nungslos, indiskret, mitleidslos!

FAHRTEN 2012 06.03. 11.03. 21.03. 25.03. 25.03.

1 Tg. 1 Tg. 1 Tg. 4/5/7 T 4/5/7 T

26.03.

5 Tg.

30.03.

3 Tg.

03.04 06.04.

1 Tg. 4 Tg.

07.04. 08.04.

1 Tg. 3 Tg.

09.04. 09.04. 10.04. 10.04. 11.04.

1 Tg. 1 Tg. 1 Tg. 1 Tg. 5 Tg.

12.04.

4 Tg.

13.04.

3 Tg.

14.04.

2 Tg.

16.04.

7 Tg.

19.04. 23.04. 24.04. 27.04.

4 Tg. 5 Tg. 1 Tg. 5 Tg.

03.05. 05.05.

4 Tg. 2 Tg.

08.05. 14.05. 17.05.

1 Tg. 4 Tg. 4 Tg.

03.03. 09.03. 10.03. 10.03.

2 Tg. 3 Tg. 2 Tg. 2 Tg.

19,– Winterwanderung, incl. BF, Wanderführer 19,– Ostermarkt im Schloss Aichach, incl. BF 15,– Augsburg City, incl. BF, Abfahrt 10:30 Uhr ab 329,– Wellness in Bad Birnbach, BF, HP, Chur- und Wellnesanwendungen ab 352,– Wellness in Bad Griesbach, BF, HP, 4****SHotel, Kur- und Wellnessanwendungen 715,– Flußkreuzfahrt Rhone, BF, VP, 1 x Gala-Dinner, 3 x Ausflüge, 1 x Begrüßungsdrink 179,– Venedig, BF, 3 x HP, 4****Hotel in Jesolo, 1 x Schifffahrt, 1 x örtl. Reiseleitung Venedig 24,– Blumenparadies Dehner, incl. BF 275,– Leipzig, Weimar, Jena u. Weimar, BF, 4****Hotel, 2 x ÜF, 1 x Abendessen, 3 x Führung 29,– Isny im Allgäu „ Osterbähnle und Osterflohmarkt“, incl. BF 259,– Schweizer Osterzauber, BF, 2 x HP, 1 x Zugfahrt Mont-Blanc-Express, 1 x Stadtrundfahrt 33,– Ostern auf Gut Aiderbichl, incl. BF 29,– Ostermarkt Laichingen und Osterbrunnen Oberstadion, incl. BF 21,– Wanderung Solnhofen – Altmühltal, incl. BF , Wanderführer 14,– Therme Bad Wörishofen, incl. BF 289,– Saisoneröffnung Gardasee, BF, 4****Hotel, 4 x HP, 1 x Weinprobe, 1 x Stadtführung 369,– Tulpenblüte Holland, BF, 3 x HP, 1 x Stadtführung, 1 x Grachtenfahrt, 1 x Eintritt 229,– Wellness in Berchtesgaden, BF, 4****SHotel, 2 x HP, 1 x Stadtführung Salzburg 119,– Frühling in Meran, BF, 1 x ÜF, 1 x Südtiroler Spezialitätenabend, 1 x Stadtführung Meran 549,– Amalfitana, Sorrent und Capri, incl. BF, 6 x HP, 1 x Schifffahrt, 4 x örtliche Führungen 289,– Blumenriviera, incl. BF, 4****Hotel, 3 x HP, 2 x ganzt. örtl. Reiseleitung 439,– Rom – Assisi, incl. BF, 4 x HP, 3 x örtl. Reisel., Hotel im Zentrum Roms 35,– Apfelblüte in Meran, incl. BF 289,– Frühling in Istrien, incl. BF, Hotel in Porec, 4 x HP, 3 x örtl. Reiseleitung, 1 x Eintritt 298,– Malerisches Bled, incl. BF, 4****Hotel, 3 x HP, 2 x örtl. Reiseleitung 139,– Dreiländereck Basel – Freiburg, BF, 4****Hotel in Basel, 1 x ÜF, 2 x örtliche Reiseleitung 21,– Wanderung Lechtal – Höhenbachtal, incl. BF, Wanderführer 289,– Emilia Romagna, incl. BF, 4****Hotel, 3 x HP, 3 x Führung 349,– Ligurische Küste, BF, 4****Hotel, 3 x HP, 2 x ganzt. Führung, 1 x Zugfahrt, 1 x Schifffahrt

SKIFAHRTEN 2012 Plose – Obereggen, incl. BF, HP, 2 x Skipass Kronplatz – Gröden – Obereggen, incl. BF, HP, 3 x Skipass Gröden – Obereggen, incl. BF, HP, 2 x Skipass Salzburg Ski Amade, incl. BF, 4****Hotel, HP, 2 x Skipass

149,– 269,– 169,– 169,–

EVENTS 2012

Comedy mit Chris Boettcher Drei mal zwei Karten verlosen wir für den Abend mit Chris Boettcher, der auf Einladung des RotaryClubs Schongau am Samstag, 17. März, um 20 Uhr die Bühne des Jakob-Pfeiffer-Hauses stürmt und mit seinem Programm „Paparazzo“ dem Publikum „Nichts als die nackte Wahrheit“ verspricht.

Versuchen Sie Ihr Glück und senden Sie eine Postkarte an „der altlandkreis“, Birkland 40 in 86971 Peiting, schicken Sie ein Fax an die Nummer 08861 / 91 22-17 oder schreiben Sie uns eine E-Mail an redaktion@altlandkreis.de. Einsendeschluss ist am Freitag, 9. März.

Stuttgart Musicalhall – Ich war noch niemals in New York, incl. BF, Eintritt PK2 Stuttgart Musicalhall – Rebecca, incl. BF, Eintritt PK2

23.03.

Weltstadt – Prag, incl. BF, 4****Hotel im Zentrum, 2 x ÜF, 2 x Stadtf.

ab 119,– ab 119,–

SCHNÄPPCHEN 2012 3 Tg.

129,–

MUTTERTAGSFAHRTEN 2012 10.05. 12.05.

4 Tg. 2 Tg.

13.05. 13.05. 13.05.

1 Tg. 1 Tg. 1 Tg.

Muttertag im Harz, incl. BF, 3 x HP, 1 x Führ. Rosarium, 3 x Stadtführung Muttertag in Schärding, BF, 3***SHotel, 1 x ÜF, 1 x Schlemmerfahrt, 3 x Führung Muttertagsfahrt “Altmühltal“, incl. BF, Schifffahrt und Buffet Muttertagsfahrt “Bodensee“, incl. BF, Schifffahrt, Kaffee u. Kuchen Muttertagsfahrt “Fahrt ins Blaue“, lassen Sie sich „ü b e r r a s c h e n“

319,– 147,– 59,– 49,– 59,–

Schweizer Bustouristik · Zeislerweg 4 · 86971 Peiting Tel 0 88 61/ 6 62 33 · Fax 0 88 61/68 02 33 märz / april 2012 | 19 info@schweizer-bustouristik.de · www.schweizer-bustouristik.de

Änderungen vorbehalten

> > > VERLOSUNG

17.06./23.09 1 Tg. /25.11. 17.06./23.09. 1 Tg. 25.11.

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Nach Big Band-Klängen darf’s nun Comedy sein


> > > PUNKT, PUNKT, PUNKT, DIESMAL MIT

Ursula Maria Lang Anliegen: Mit Talenten Erfüllung finden

Zum Osterfest... ...feine Osterlämmer und Osterfladen

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Dießen / Weilheim-Schongau | „Jeder Mensch hat seine Berufung.“ Diese Überzeugung vertritt Ursula Maria Lang. Sie möchte Menschen in ihrer persönlichen und beruflichen Entwicklung fördern, damit sie das tun, was ihrem Talent entspricht und so Erfüllung finden. Ursula Maria Lang hat ihr Büro in DießenRiederau. Sie ist freie Journalistin, Marketingberaterin für ganzheitliche Themen und übernimmt seit zehn Jahren im Auftrag der Industrie- und Handelskammer auch ExistenzgründungsCoachings für Erwachsene jeden Alters, die den Schritt in die Selbstständigkeit wagen. In unserer Rubrik „Punkt, Punkt, Punkt“ leitet die agile selbstständige Frau vorgegebene Sätze ein bzw. führt diese zu Ende. Beginnen Sie den folgenden Satz:

Ergänzen sie die nächsten Sätze:

wir von den Stärken und der Motivation eines Menschen ausgehen Wer zu mir in die Berufungsbera- und dann erst schauen, in welchen tung kommt, … Beruf dieses Profil passt. wird seine Stärken ganz neu betrachten. Berufung ist mehr als … ein Job: es ist eine Sinnaufgabe! Den optimalen Arbeitsplatz zu finden, … bedeutet ein Glücksfall für Arbeitgeber und Arbeitnehmer, weil dieser das tut, was er gut kann und gerne tut und sich entsprechend gerne im Unternehmen engagiert. Die Methode der Berufungsberatung ist werte- und talentorientiert, weil … wir auf die Stärken und den Selbstwert eines Menschen und nicht auf seine Schwächen fokussiert sind.

Wer die einjährige Ausbildung zum zertifizierten BeEin Jobwechsel „kann die größte Chance wer- rufungsberater macht, der … Jeder Mensch wird mit ein- den“: Ursula Maria Lang. sollte bereits eine entsprezigartigen Talenten geboren chende Primärkompetenz und hat etwas, das ihn innerlich Wer nicht zu mir in die Berufungs- im Personal- und / oder Coachingantreibt, beratung kommt, … Bereich haben und Berufungsbe… deswegen vertrete ich die Über- wird sich vielleicht in vielen Jahren ratung als seine eigene Berufung zeugung „Jeder Mensch hat seine noch fragen: Was hätte mich beruf- empfinden. Berufung“. lich glücklich gemacht ? Berufsstartern kann ich den Tipp Leiten Sie auch diesen Satz ein: Talente erkennen und leben geben, dass … heißt, … sie sich bei der Berufswahl primär Nur wenn man das tut, was man authentisch ich selbst sein! von der Freude an einem Thema aus dem Herzen gerne tun will, und ihrer Begeisterung leitet laskann man sagen, Der Unterschied zwischen Berufs- sen, anstelle von rein monetären … dass der Beruf Glück und Erfül- beratung und Berufungsberatung Gesichtspunkten. Der Erfolg kommt lung bedeutet. besteht darin, dass … dann von selbst.


Ein Jobwechsel mittendrin im Er-  c) eine Grundlage dafür, die werbsleben … Methode der Berufungsberakann die größte Chance werden, antung zu entwickeln. statt nur einseitig als Krise betrach-  d) hilfreich in der Öffentlichtet zu werden. keitsarbeit und in meiner Tätigkeit als PR- und MarkeEine sinnvolle Tätigkeit im Alter … ting-Frau. bedeutet endlich das zu tun, was man immer schon tun wollte. Wenn ich in der Beratung oder im Coaching in meinem Element bin, Wählen Sie eine Antwort aus oder muss ich aufpassen, dass ich … formulieren Sie eine vierte unter  a) im Redefluss nicht übers Ziel Punkt d: hinausschieße.  b) nicht vom Thema abschweiDie Arbeitswelt in Deutschland fe. finde ich …  c) die Teilnehmer nicht über a) verkrustet. fordere.  b) kompliziert.  d) den Teilnehmern immer ge c) deutlich verbesserungswürnügend Zeit gebe. dig. Wenn in einigen Jahren meine eiDass ich Kommunikationswissen- gene Tochter vor der Berufswahl schaften studiert habe, war für steht, … mich …  a) biete ich ihr ebenfalls die  a) lehrreich. Methode der Berufungsbera b) vergeudete Zeit. tung an.

 b) schicke ich sie zu einem anderen Berufungsberater, der bei mir die Ausbildung durchlaufen hat.  c) halte ich mich mit klugen Ratschlägen lieber zurück.  d) unterstütze ich sie, ihre Berufung (die sie schon kennt) zu realisieren. Wenn ich mal entspannen möchte, dann …  a) zieht’s mich hinaus in den Pfaffenwinkel, in das Fünfseenland und in die Berge.  b) gönn’ ich mir zusammen mit meiner Tochter einen schönen Kinoabend.  c) schnapp’ ich mir ein Buch und mach es mir auf dem Sofa bequem.

> > > ZUR PERSON Von Düsseldorf nach Dießen Ursula Maria Lang ist in Düsseldorf geboren, wo sie 20 Jahre lebte und Abitur machte. Als Kind verbrachte sie viele Sommerurlaube am Ammersee mit Ausflügen ins Allgäu und in den Pfaffenwinkel. Nach dem Magister-Studium der Kommunikationswissenschaften und Geografie in Bamberg ließ sie sich 1993 in Dießen am Ammersee nieder. Ihr Coming out — also den ersten größeren öffentlichen Auftritt — hatte Ursula Maria Lang vor einigen Jahren just in Schongau; dies war bei einem Forum im Ballenhaus, das Michael Hacker von „jobs & mehr“ organisiert hatte. Sie arbeitet als freie Journalistin, PR- und Marketing-Beraterin für ganzheitliche Themen und führt seit 2002 Existenzgründungs-Coachings im Auftrag der Industrieund Handelskammer durch. Privat befasst sie sich mit Persönlichkeitsentwicklung, Psychologie und Spiritualität. Auf dieser Basis entwickelte sie 2002 die nach ihr benannte Berufungsberatung und bildet seit 2009 auch Berufungsberater aus. Mit ihrer Tochter lebt sie in Herrsching am Ammersee, fährt aber in der Freizeit gerne in die Berge. Die 45-Jährige empfindet besondere Freude daran, Menschen in ihrer persönlichen und beruflichen Entwicklung zu fördern.

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Wie am Lechrain auf das Fest hingeführt wird

Kommunionmütter: Das war einmal Reichling | Neue Wege beschreitet die Pfarreiengemeinschaft Lechrain bei der Kommunionvorbereitung. Es hat sich einiges geändert: Die Buben und Mädchen werden nun in sogenannten Stationsgottesdiensten auf das Sakrament vorbereitet und nicht mehr wie früher von Kommunionmüttern auf das Fest hingeführt. In den Stationsgottesdiensten bringt Schwester Hannah Altmann, die seit September letzten Jahres in der Pfarreiengemeinschaft als Gemeindeassistentin tätig ist, den Kindern die christlichen Themen näher. „Die Themen greifen jeweils eine Einheit aus der Messfeier auf“, erklärt Schwester Hannah. Oftmals wirken neben der Gemeindeassistentin auch Pfarrer Michael Vogg oder Kaplan Pater Daniel bei diesen Kommunionvorbereitungen mit.

senern und den Apfeldorfern auf das Sakrament vor. Die andere Gruppe besteht aus den Kindern von Kinsau, Epfach und Rott. Die drei Gruppen treffen sich abwechselnd immer in einer anderen Pfarrkirche. Die neue Form der Vorbereitungen finden Kinder und Eltern gut: „Wir als Eltern bekommen jetzt viel mehr mit“, sagt Die Kommunionkinder der PfarreiengeLebendig gestalten beispielsweise Christine meinschaft Lechrain tragen ihre Kerzen in Die Kommunionvorbereitungen Graf aus Reichling, deren einer kleinen Prozession durch die Reichsind sehr lebendig gestaltet — und Tochter Angelina heuer linger Pfarrkirche. Links steht Schwester natürlich wird dabei auch sehr viel zur Kommunion kommt. Hannah Altmann. gemeinsam gesungen. Insgesamt Denn zu den Stationsgotfinden neun solcher Stationsgot- tesdiensten können jederzeit auch ten Plakate zu gestalten, die jetzt tesdienste statt — und zwar immer die Eltern kommen und zuhören. in allen Pfarrkirchen hängen: „Wir für drei Pfarreien gemeinsam. So Und nicht nur das: Wer möchte, in Gottes Hand — Gott in unserer bereiten sich die Reichlinger Kin- kann auch durch Vorlesen etc. an Hand“, ist in großen Lettern zu leder zusammen mit den Ludenhau- den Vorbereitungen mitwirken. sen. Darunter sind die einzelnen Die so genannten „Kom- Fotos der Kommunionkinder zu munionmütter“, die zuvor sehen — geschmückt mit lauter sämtliche Aufgaben mehr bunten Händen, die quer über das oder weniger alleine über- Plakat verteilt sind. nommen hatten, gibt es in Um sämtliche Termine und auch Reichling nicht mehr. Da- die Unterstützung der Eltern bei für können sich jetzt aber den Vorbereitungen zu koordiniealle Mütter und Väter der ren, gibt es in jeder Pfarrei eine insgesamt 14 Reichlinger Ansprechpartnerin, wie in ReichKommunionkinder mit in ling zum Beispiel Marlies Dirr. Sie die Vorbereitungen einbrin- gibt alle wichtigen Informationen gen — sei es bei einer Kir- an die anderen Mütter und Väter chenführung für die Buben weiter. und Mädchen, beim ge- Eine wichtige Station bei den Vormeinsamen Kreuzweg oder bereitungen aufs große Fest war beim Palmbuschenbinden. für die Kinder die Segnung der Alle zusammen — Kinder Kommunionkerzen, die Pfarrer Nach der Kerzensegnung: Die Kommunionkinder der Pfarreiengemeinschaft und Eltern — halfen auch Michael Vogg im Februar vorman Lechrain in der Reichlinger Pfarrkirche — und dahinter die Eltern. fleißig mit, die großen bun- nahm. Die Kinder sollen dabei in einer „Entdeckungsreise“ den Weg zu Jesus gehen: Sie lernen das richtige Beten, sprechen über die Taufe und das Evangelium und werden zur Beichte hingeführt. Unter dem Titel „Was ich Gott schenken kann“ erklärt Schwester Hannah den Buben und Mädchen die Bedeutung der Gabenbereitung. Und die Kinder erfahren alles Wichtige über das Abendmahl.

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Erinnerungen an ein großes Fest

Das Gefühl, „ganz dazuzugehören“

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Schongau | Kommunion bzw. Konfirmation sind für Kinder und Eltern in katholischen und evangelischen Pfarrgemeinden ein bedeutendes Ereignis. Wir haben bei drei Erwachsenen nachgefragt, wie sie den Festtag und die Vorbereitung in Erinnerung behalten. Zu Wort kommen Bernhard Schöner, Gemeindereferent und Jugendseelsorger in Schongau, sowie Sigune Echter, evangelische Religionslehrerin an drei Grundschulen, und Erika Halas aus Hohenpeißenberg, die an der örtlichen Grundschule das Fach katholische Religionslehre gibt und seit mehreren Jahren Drittklässler auf den Weißen Sonntag hinführt. Das „Ganz dazugehören zur Pfarrgemeinde“ habe ihn damals „riesig g’freut“, sagt Bernhard Schöner, Gemeindereferent in der Pfarrei Verklärung Christi in g Schongau-West. Stolz

war er auf das Gotteslob als Geschenk, das er aber nur wenige Wochen später verloren habe. Er war einer von 38 Drittklässlern, die im Mai 1976 in Altenstadt bei Pfarrer Mutzel zur Kommunion kamen. Das Mittagessen habe die Familie damals zu Hause im kleinen Kreis eingenommen, kann sich Bernhard Schöner noch vage erinnern. Nachmittags habe man einen Ausflug in den Schongauer Märchenwald gemacht. In Schongau-West, wo Schöner seit zehn Jahren als Gemeindereferent intensiv mit der Vorbereitung auf die Erstkommunion befasst ist, sind es heuer nur 27 Buben und Mädchen — ein vergleichsweise kleiner Jahrgang. Wichtig ist dem 45-Jährigen, den

Kindern den Zugang zu Glauben und Eucharistiefeier zu ermöglichen. Die Hinführung auf die Erstkommunion sei intensiv. Denn heutzutage sei es die Ausnahme, dass Eltern regelmäßig Gottesdienste besuchen. Die Vorbereitung auf die Kommunion beginne ein halbes Jahr vor dem Fest.

Abendsegen von Luther

Als „intensive Zeit“ empfindet Sigune Echter, eine geborene Holzinger, heute noch die Monate vor und nach der Konfirmation, die bei ihr 25 Jahre zurückliegt. 1987 war sie zusammen mit 20 weiteren Kindern in einer Gruppe. Der damalige Pfarrer Christoph Seifert war bei den vorbereitenden Treffen fast immer dabei. Und hat in einer Prüfung von den Jugendlichen schon verlangt, dass sie Luthers Abendsegen aufsagen können. Gut in Erinnerung behält die Lehrerin, die als Grundschullehrerin in Teilzeit arbeitet und auch evangelischen Religionsunterricht in Altenstadt, Hohenfurch und Schwabsoien gibt, 11976 bei der Kommunion: Konrad das Gefühl der Ge19 un Rosmarie Schöner mit den Kin- meinschaft in einer Diun und d dern Bernhard und Gertrud. Oben: aspora-Gemeinde, in B Bernhard Schöner ist heute Ge- der sie mit Konfirmanm meindereferent und Dekanatsju- den von Bernbeuren gendseelsorger in Schongau. bis Denklingen zusam-


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men war. Ebenso wie an den Festtag in der kleinen Dreifaltigkeitskirche in Schongau denkt sie an den Abendmahlsgottesdienst mit Beichte in der Basilika zurück, der am Abend zuvor gehalten wurde. Sigune Echter, Mutter von drei

Kindern, blickt außerdem auf die gemeinsamen Freizeiten der Gruppe zurück und auf Aktionen wie das ökumenische Friedenslicht. Als persönlichen Spruch hatte sich die damals 14-Jährige einen Satz aus dem Epheserbrief a s au ausgesucht: „Christus ist unser Friede“. Der älteste Sohn Julius ist jetzt zwölf Jahre. In zwei J Jahren kommt er zur Konfirmat tion.

Heutzutage „eher ein Event“ Festliche weiße Bluse, dunnk:: kelblauer Blazer und Rock: Konfirmandin Sigune Hol-zinger. Heute heißt sie Echter, ist Mutter von drei Kindern und arbeitet in Teilzeit als Grundschullehrerin.

> > > TERMINÜBERSICHT RSICHTT Erstkommunion 15. April Schongau Pfarrei Mariä Himmelfahrt, Schwabbruck, Schwabsoien / Sachsenried, Burggen / Tannenberg, Bad Bayersoien, Wildsteig, Wessobrunn

„Sehr „„S „Se Se erhebend war’s“ — diese W Wo Worte findet Erika Halas, gebore en Knappich, wenn sie an den rene W We i Weißen Sonntag des Jahres 1962 zzurückdenkt, zu rü ü als sie zusammen m mi itt 30 anderen Kindern in Hohenmit peiß pe iß ß peißenberg erstmals die heilige Kom Ko m Kommunion empfangen hat. Ess sei damals ein Fest der gan ga n ganzen Gemeinde gewesen. H He Heu eu sei die Erstkommunion Heute „e eh ein Event“, vergleicht „eher die 59-jährige Religionspädagogin. Die Mutter von zwei erwachsenen Töchtern und zwei erwachsenen Söhnen ist ausgebildete Gemeindereferentin und gibt in Teilzeit Re-

ligionsunterricht. Heuer bereitet sie an der Grundschule in Hohenpeißenberg die katholischen Kinder aus zwei dritten Klassen auf den Weißen Sonntag vor. Dabei geht es um die Frage nach Gott, um die Beichte, um den Ablauf der Messe und um anderes mehr. Früher war es der Pfarrer, der „uns vorbereitet hat“. Dem damaligen Hohenpeißenberger Seelsorger Bernhard Baur sei dies ein wichtiges Anliegen gewesen. Die Drittklässler hatten noch lateinische Antworten auswendig lernen müssen. Die gewissenhafte Hinführung zur Erstkommunion wäre aber bei aller Ernsthaftigkeit und Intensität „kein Kasteien und kein Trimmen“ gewesen, wenngleich es noch die Jahre kurz vor dem Zweiten Vatikanischen Konzil waren.

r22. April Schongau Pfarrei Verklärung Christi, Schwabniederhofen, Hohenfurch, Ingenried, Rettenbach, Prem, Birkland, Forst, Ludenhausen, Rott, Denklingen 29. April Altenstadt, Lechbruck, Steingaden, Apfeldorf, Kinsau 6. Mai

Bernbeuren, Böbing, Epfach, Reichling

13. Mai

Rottenbuch / Schönberg, Peiting Alfons-Peter-Schule, Hohenpeißenberg

h20. Mai Don Bosco Schule, Rottenbuch, Peiting Josef-FriedrichLentner-Schule und Außenschulen

Konfirmation 22. und 29. April 6. Mai 6., 12. und 13. Mai 13. Mai

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Peißenberg Lechbruck Schongau Dreifaltigkeitskirche Peiting-Herzogsägmühle

I weißen Kleid und mit Im Kom Ko m Kommunionkerze im April 1 6 Auf dem Bild oben 19 1962. m t dem Kommuniongemi mit scch schenk des damaligen Pfaa Pf Pfarrers Bernhard Baur: Er Erika Halas, geborene K Kn Knappich, ist ausgebildete G Gemeindereferentin und g heute in Teilzeit Regibt l ligionsunterricht an der G Grundschule.


> > > SAG’ MAL, DIESMAL MIT

Juliane Erben aus Apfeldorf Apfeldorf | Sie ist eine Freundin deutlicher Worte: Dass Jugendliche in „schimmelnden, gesundheitsschädlichen Containern mit kaputten Heizungen“ unterrichtet werden, findet Juliane Erben aus Apfeldorf eine Zumutung. Sie muss es wissen, geht sie doch selbst in eine elfte Klasse des Gymnasiums, die viele Schulstunden im Container verbringt. Juliane Erben haben wir dieses Mal für unsere Rubrik „Sag’ mal“ ausgesucht. Die 17-Jährige macht im nächsten Jahr Abitur. Ihr Wunsch ist es, Kommunikationsdesign zu studieren.

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Unterm Dach des Prälatenhauses

„Das am besten versteckte Museum in ganz Bayern“ Wies | Bis zu einer Million Gläubige und Touristen kommen jedes Jahr in die Wieskirche. Das Wallfahrtsmuseum suchen nur wenige interessierte Besucher auf. Es befindet sich im zweiten Stock des Prälatenhauses. Kreisheimatpfleger Helmut Schmidbauer spricht gar von dem „am besten versteckten Museum in ganz Bayern“, obwohl es nur 50 Meter von der weltbekannten Kirche entfernt ist. Ihm schwebt vor, dass aus der bisherigen Sammlung, die in zwei Räumen untergebracht ist, ein Museum wird. Helmut Schmidbauer (Schongau) kümmert sich seit Juli 2011 um das Wallfahrtsmuseum. Aufgebaut wurde die Sammlung seit 1988, zunächst von Dr. Thomas Finkenstaedt und später von Dr. Hans Pörnbacher.

Eine Rarität: Wandschrank mit Türfüllungen aus dem 18. Jahrhundert. Die vier Bilder zeigen die alte und die neue Wies, das Zimmermann-Haus und den Bauern- und Gasthof.

ze, die tief gläubige Eltern Das Wiesmuseum im zweigespendet haben, obwohl ten Stock des Prälatenhauihr Kind an Leukämie ses ruht gleichsam auf vier starb. Auf ihr ist unten das Säulen. Gemeint sind das Spielzeug als Synonym für Gnadenbild des Gegeißelirdische Freude abgebilten Heilands, die Bruderdet. Weiter oben an der schaft, die im 18. JahrhunKerze geht das Kind die dert europaweit 40 000 Stufen zum Himmel. ObMitglieder zählte, die Wallwohl das Mädchen nicht fahrt sowie die Geschichte geheilt wurde, haben die der Kirche und der Familie Eltern beim Wies-Heiland Zimmermann. Trost gefunden, um die „Wir nennen es bewusst Trauer zu bewältigen. Wallfahrtsmuseum“, beVeränderungen im Mutont Prälat Georg Kirchmeir, Pfarrer in der Wies. Das Inmitten der Wallfahrtsstangen und vor der seum möchte Helmut Museum habe seine Be- Nachbildung des Gegeißelten Heilands unter Schmidbauer zwar bedeutung durch die Wallfahrt einem leicht geschönten Baldachin: Museums- hutsam, aber zielstrebig zum Gegeißelten Heiland in betreuer Helmut Schmidbauer (links) mit Kurat angehen. Die Sammlung Georg Kirchmeir. soll als Museum anerder Wies. kannt werden, das unter Eng verbunden ist die Wallfahrt mit Anrufungen, auf die mer das Kundtun dazu. Das waren die Charta der Vereinten Nationen entweder ein Wunder (sofortige häufig so genannte Verkündzettel. fällt. Das hat zwei Auswirkungen. Heilung) oder eine Guttat folgt. Oder Pilger aus nah und fern ha- Einerseits ist der Bestand dann Darunter versteht man eine Hei- ben eine Votivtafel malen lassen. vor Veränderungen geschützt. Andererseits werde das Wallfahrtslung in aussichtslosen Fällen, die museum in der Wies so erst zuerst nach Wochen und Monaten Trost gefunden nach schussfähig. eintritt. Dies sei dann nicht auf dem Tod der Tochter Bislang werden Gruppen bzw. einen Arzt oder Mediziner oder Pfleger im Krankenhaus zurück- Ein großes Thema sind im Muse- Interessenten auf Anfrage in das zuführen. „Das kann nur Gott ge- um die Wieswallfahrt und Kinder. Wiesmuseum geführt. Infos erben“, sagt Maria Grazia Walther, Im gleichen Zimmer, wo die Bru- teilt das Pfarrbüro der Wies (Tederschaftsstangen stehen, wo in lefonnummer 08862 / 93 29 30). Wallfahrtshelferin in der Wies. Es sind vier Bestandteile, die einer Vitrine das Buch zu sehen Öffnungszeiten sind jeden erseine Wallfahrt ausmachen. Da ist, das den Wies-Erbauer Domi- ten Freitag im Monat und zu den steht am Anfang die Anrufung in nikus Zimmermann unter den ers- Hochfesten der Wieskirche nachNot — zum Beispiel bei eigener ten Mitgliedern der Bruderschaft mittags zwischen 15 bis 17 Uhr. Krankheit oder in der Familie. Als auflistet, wo eine nachgebildete Dann kann die Sammlung droben zweites kommt das Aufsuchen der Statue des Gegeißelten Heilands im zweiten Stock besichtigt werGnadenstätte hinzu. Auch ist der unter einem kleinen goldfarbe- den, die der weithin bekannten Empfang der Sakramente Voraus- nen-blauen Baldachin ihren Platz Kirche so nah ist und doch als das setzung. Und schließlich gehört in hat, befindet sich auch eine be- am besten versteckte Museum der Geschichte der Wallfahrt im- sondere Votivkerze. Eine Votivker- Bayerns bezeichnet wird.

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Weilheim-Schongau / Altenstadt | Stand abgelöst. So rührte Schleich Cocktails, sondern vor allem die Manchmal sei’s richtig anstren- fünf Tage lang mit schwarzer Flie- Werbetrommel für die Milch. gend gewesen, mitunter auch ge — die er von BBV-Kreisvize Bo- Mit dabei war BBV-Obmann Floangenehm und amüsant: So be- nusch übernommen hatte — und rian Heiland aus Schwabbruck, schreibt Bernhard Schleich seine mit dunkler Weste nicht nur die der auf der Internationalen GrüEindrücke vom Andrang nen Woche in der Bundesund von den Gesprächen, hauptstadt volle zehn Tage die er als Cocktailmixer bei die Cocktails zubereitet und der Milchbar auf der Interserviert hatte. Die vielen nationalen Grünen Woche tausend Interessierten, die in Berlin, der weltgrößten in die Halle des Verbandes Messe für Ernährung, Landfür nachhaltige Landwirtwirtschaft und Gartenbau, schaft kamen, konnten am gewonnen hat. Der 33-jähStand zwischen fünf fruchtirige Landwirt, seit zwei gen Milchcocktails wählen. Monaten BBV-Ortsobmann Besonders gut angekomvon Altenstadt und Schwabmen sei der „Blueberry niederhofen, war erstmalig Whip“, bei dem gefrorene mit dieser Aufgabe betraut. Blaubeeren in die Milch Nicht, dass er dem erfahregegeben worden sind, renen Weilheim-Schongauer sümiert Bernhard Schleich. Cocktailmixer Johann BoAber auch von den vier annusch aus Rottenbuch Konderen Milchshakes hätten kurrenz machen möchte! An der Milchbar: Die BBV-Ortsobmänner Bern- die vielen Messebesucher Nein — er hatte ihn viel- hard Schleich aus Altenstadt (vorne) und Flori- gern eine Kostprobe gemehr nur zur Halbzeit am an Heiland aus Schwabbruck. nommen.

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Herausgeber: Peter Ostenrieder Redaktion, V.i.S.d.P.: Johannes Jais Anzeigenverkauf: Wolfgang Stuhler Satz, Layout & Anzeigengestaltung: Peter Ostenrieder, Irmgard Gruber, Minja van der Paard, Michael Kirchner, Florian Tragl, Andreas Klausmann Fotos: Peter Ostenrieder, Karin Haas, Rolf Wieland, Johann Jilka, Johannes Jais, Franz von Stauffenberg, Manuela Kurpjuwait, Chris Boettcher, Ursula Maria Lang, Manuela Schmid, Bernhard Schöner, Sigune Echter, Erika Halas, Juliane Erben, BBV Oberbayern, Petra Hunger, Maximilian Schafroth, Nicola Förg, Barbara Krönner, Bianca Baab, Architekturbüro Hörner, Alois Kramer, Christine Fremmer, Petra Asanger-Strobl, Ludwig Kees, Raiffeisenbank Steingaden, Kreissparkasse Schongau, Eduard Hupfauf, Holz Fichtl, Rosi Geiger, Live Time, Fotolia Druck: Druckerei Fritz Kriechbaumer, 82024 Taufkirchen Verteilservice: Freiholz Werbung GmbH & Co.KG, 87700 Memmingen

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Natürliche Schönheit: Man(n) legt Wert drauf Auf gepflegte Erscheinung achten Schongau | Ist Schönheit ger zum Friseur als Frauen reine Frauensache? Keinesund „lassen dort auch mehr wegs! Eine Studie der „BurGeld“. Allerdings: „Sie sind da Community Network“ weniger offen für Verändeund des Männermagazins rungen“. Resch erklärt: „Das „Playboy“ hat ergeben, dass Ergebnis soll gut aussehen, Männer heutzutage genauso aber leicht zu handeln sein viel Wert auf Ihr Äußeres leund nicht auffallen“. Zudem gen wie Frauen — ein Trend, sollte das Styling nicht zu der auch im Schongauer lange dauern. Land spürbar ist. Eine Zeitlang sei das Blon„Ich habe zahlreiche männdieren bei Männern „total liche Stammkunden“, sagt in“ gewesen. In jüngster Zeit Karin Merkl vom gleichnamiwürden eher „typisch männgen Kosmetiksalon in Schonliche Sachen“ nachgefragt: gau — vom 14-jährigen Bur„Nassrasur, dezente Farben, schen mit Pickelproblemen exakte Schnitte, solche Sabis zum 84-Jährigen, der von chen eben“. seiner Frau in den Salon geschickt werde, sei jeglicher Einfachheit führt Typ Mann bei ihr vertrezum besten Ergebnis Karin Merkl präsentiert ein Pflegeprodukt ten. Insgesamt überwiegt natür- speziell für Männer — „ein Markt mit Zu- Der ehemalige Dressman Simon Baldauf (26) aus lich immer noch die weibli- kunft“, wie sie sagt. Schongau hat sein eigenes che Kundschaft. Merkls Salon wird zu 80 Prozent von Frauen und perpflege liegen bei 40 Euro im System, wenn es um Schönheit geht: „Wenig Seife und viel Natür„nur“ zu 20 Prozent von Männern Monat. besucht. Allerdings: „Diejenigen, Während Männer im Schnitt etwa lichkeit.“ Ich halte nichts davon, die kommen, kommen nicht nur eine Stunde bei Karin Merkl im Sa- viel Parfüm, Deo oder ähnliches sporadisch, sondern sehr regel- lon verbringen, lassen sich Frauen zu nehmen.“ Zum Waschen vermäßig im Abstand von etwa sechs oft bis zu zwei Stunden verwöh- wendet er ausschließlich Wasser, Wochen und geben auch einiges nen. Auch die Art der nachgefrag- zum Eincremen reines Kokosfett. ten Produkte und Behandlungen Baldauf erklärt: „Das ist ähnlich an Geld für Produkte aus.“ variiert: „Frauen sind häufig offen wie Körperfett, außerdem duffür Zusatzangebote und Neues“, tet es sehr gut.“ Wenn er einen Zwei Drittel greifen erklärt Merkl. Männer dagegen neuen Haarschnitt braucht, geht zu Beauty-Produkten bevorzugen das Praktische und er zur kleinen Schwester, die FriGenau das besagt auch die Stu- Alt-Bewährte. seurin ist. Und wenn er sich eindie: Demnach besucht jeder achte „Das kann ich nur bestätigen“, cremen will, verwendet er keine Mann ein Kosmetikstudio, zwei sagte Nicole Resch, die den teuren Lotions, sondern ebenfalls von Dreien benutzen regelmä- Schongauer Friseursalon „Color Kokosfett. Baldauf: „Ich setze auf ßig Beauty-Produkte. Die durch- Bar“ leitet. Zwar gehen Männer Einfachheit. Das erzielt meist das ph schnittlichen Ausgaben für Kör- Resch zufolge um einiges häufi- beste Ergebnis.“

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> > > ALLERLEI IM ALTLANDKREIS

Vom Kabarett bis zum Tauschring-Treffen Kasperltheater im Scheiberhaus

Schafroth in Apfeldorf

Zwei Hegeschauen im März

Böbing | Am Freitag, 23. März, kommt Doktor Döblingers Kasperltheater um 15 Uhr ins Scheiberhaus Böbing. Gespielt wird zweimal „Kasd Karten gibt perl und die Brotzeit“. Infos und gibt’ss in der Bücherei Böbing oder per Mail web. unter buecherei-boebing@vr-web. de. Der Eintritt kostet 5 Euro.

Apfeldorf | Den bekannten Nachwuchskünstler Maxi Schafroth konnte der Theaterverein Apfeldorf für einen Auftritt in der Lechrain-Gemeinde gewinnen. Der 25-jährige Landwirtssohn mit Filzhut und Lockenkopf aus Ottobeuren gestaltet am Freitag, 27. April, einen Kabarettabend mit dem Programm „Faszination Allgäu“. Der gelernte Bankkaufmann wird für manche Krisensituationen auf spielerische Art Lösungen anbieten — für die leidgeprüfte Finanzwelt ebenso Pfiffiger Kerl aus Ottobeuwie für Traktorenvertreter, Rindvieh- ren: Maxi Schafroth. halter oder für Stadtkinder. halle Platzreservierung für den Abend in der Mehrzweckhalle können bei Familie Zwick unter Tel. 08869 / 13 78 vorgenommen werden.

Wildsteig / Peiting / Schongau | Auf zwei Hegeschauen im März weist der Jagd- und Naturschutzverein Schongau hin. Die erste findet am Wochenende, 10. und 11. März, in Wildsteig im Gasthof Zur Post statt. Dabei steht der Bereich Hochwild im Mittelpunkt. Die Besichtigung ist am Samstag in der Zeit von 10 bis 11 Uhr und am Sonntag zwischen 9 und 13 Uhr möglich. Die zweite Hegeschau wird wiederum in der Schloßberghalle Peiting ausgerichtet, und zwar am Sonntag, 25. März. Von 9 bis 13 Uhr können Trophäen und Exponate im Saal angeschaut werden. Es gibt darüber hinaus eine Sonderschau zu Bienen und zur Imkerei. Nachmittags um 14 Uhr wird der BJV-Präsident Professor Dr. Jürgen Vocke erwartet, der im Referat zu jagdpolitischen Themen Stellung nehmen wird. Eine weitere Veranstaltung des Vereins folgt am Samstag, 21. April. Um 20 Uhr findet im Trachtenheim auf dem Helgoland in Schongau das jagerischen Singen und Musizieren statt. Bei dieser gemütlich-ungezwungenen Veranstaltung wirken insgesamt fünf Gruppen mit. Das sind die Peitinger Sänger, die Stillerhof-Klarinettennen, die GrasGras musik, die Lechrainer Sängerinnen, läser leitnmusik sowie die Jagdhornbläser nes des Jagd- und Naturschutzvereines Schongau.

Das große Passionssingen Altenstadt | Sowohl örtliche als auch auswärtige Musikgruppen gestalten das Alpenländische Passionssingen in der Basilika in Altenstadt, das am Sonntag, 25. März, um 17 Uhr stattfindet. Mitwirkende sind die Altenstadter Sänger, die Lechroaner Sängerinnen (erstmals dabei), die Stubenmusik Hüttlinger-Milz, Christine Nuscheler-Stuffer an der Harfe, Schongauer Weisenbläser und ein Klarinettentrio aus dem Lechrain (Stadtkapelle). Passende Texte wird Johannes Hitzelberger aus Pfronten vortragen; er ist Moderator beim Bayerischen Rundfunk. Dieses Konzert soll mit dazu beitragen, die d InRestaurierung, Ausgestaltung und ziell standhaltung der Basilika finanziell zu unterstützen.

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Flohmarkt im Pfarrzentrum Schongau | Der Eltern-Aktionskreis des Kindergartens St. Johannes veranstaltet am Freitag, 27. April, von 15 bis 18 Uhr einen rung Flohmarkt für und von Kindern im Pfarrsaal Verklärung kauf Christi in Schongau. Nähere Informationen zu Verkauf und Anmeldung gibt’s unter Tel. 08861 / 256 95 50.


Krimi-Lady Förg liest

Tauschring-Treffen

Schongau | Nicola Förg, in Prem wohnende KrimiLady, liest aus ihrem neuen Buch „Mordsviecher“. Am Sonntag, 22. April, um 18 Uhr wird sie in der Wohngemeinschaft Altinumin der Blumenstraße 13 in Schongau das Kommissarinnen- Liest in Schongau: Duo Irmi Mangold und Ka- Nicola Förg. thi Reindl an alpine Tatorte schicken. Der Eintritt beträgt 6 Euro. Vorverkauf ist bei Bücher Bauerr in Schongau, Telefon 08861 / 7243.

Schongau | Fünf Termine sind heuer für Treffen des Tauschrings Pfaffenwinkel angesetzt. Die nächsten zwei sind am Sonntag, 25. März, und am Pfingstsonntag, 27. Mai, jeweils um 19 Uhr in der Pizzeria La Perla in Schongau. Wer Infos im Voraus möchte, findet unter Tel. 08861 / 16 35 (ab nen AnsprechAnsprech 18.00 Uhr) oder 08861 / 99 43 einen partner. Per Mail ist die Gruppe unter x.de tauschring-pfaffenwinkel@gmx.de zu erreichen.

Schütz und Ranftl im Gut Kinsegg Bernbeuren | Der Musiker Karl Michael Ranftl und der Autor Hans Schütz bieten mit „Kieselklang und Wortgesang“ im Waldort Gut Kinsegg ein besonderes Programm an, das einen vergnüglichen Abend mit überraschender Musik und gekonnt vorgetragener Literatur, also mit Kleinkunst im wahrsten Sinn des Wortes, verspricht. Termin ist am Samstag, 28. April, um 20 Uhr. Der Eintritt beträgt 10 Euro. Ranftl entlockt Steinen und Kieseln aus Isar, Ammer oder Lech überraschende Töne. Aber auch Maultrommeln, Flöten oder Saiteninstrumente kommen ergänzend zum Einsatz. Hans Schütz liest aus seinen Erzählungen, Romanen und Gedichtsammlungen und ergänzt sein literarisches Programm durch prägnante Mundarttexte,, wobei sein umweltpolitisches Engagement und che die Liebe zur Natur eine literarische Entsprechung findet.

Notar spricht beim VdK Schwabsoien | Mit den Themen Patientenverfügung, Patientenbetreuung und Patientenvollmacht befasst sich Notar Georg Ruhland auf der Jahresversammlung des VdK Schwabbruck / Schwabsoien / Sachsenried am Freiorttag, 20. April, um 19 Uhr im Sportheim in Schwabsoien.

Kinderbasar und Tupperwaren Kinsau | Ein Basar mit Sachen rund ums Kind und ein Tupperwaren-Flohmarkt: Beides wird in der Kinsauer Mehrzweckhalle zeitgleich unter einem Dach geboten. Das Basarteam rechnet am Freitag, 23. März, in der Zeit von 17 bis 19.30 Uhr mit vielen interessierten Eltern und Kindern. Chiffree-Nummern werden von Sigrid Dittel ausgegeben, die unter Tel. 08869 / 92 12 55 drei Tage lang, von Montag, 19. März, bis Mittwoch, 21. März, zu erreichen ist.

Zweimal A’(lb)Traumpaar Denklingen / Lechbruck | Der VfL Denklingen veranstaltet am Samstag, 14. April, um 20 Uhr in der Turnhalle einen Kabarettabend mit dem A’(lb)Traumpaar. Der Kartenvorverkauf ist bei Edeka Augustin in Denklingen. Die beiden Ostallgäuer Kabarettisten auf der Bühne sind Sigrid Kraus und Walter Sirch. Beide verbindet die Liebe zum Theater bereits seit 1981; seit Herbst 2005 bilden sie ein Kabarett-Duo. Es betrachtet die Welt aus der Sicht des kleinen Mannes und macht vor keinem Thema halt. Ob Alltagsprobleme oder neue Energiequellen, Fernsehen oder Arbeitslosigkeit, Gesundheitswesen oder Politik und Werbung — nichts ist vor den Beiden sicher. Nur wenige Tage nach Denklingen sorgen sie am Donnerstag, 19. April, in der lven. Lechhalle in Lechbruck für Lachsalven. nter Vorverkauf für diesen Auftritt unter Tel. 08862 / 98 78 30.

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Süße Verführung in der Auslage

Fastenzeit im Schoko-Wunderland Schongau | Die einen tun’s aus religiösen Gründen, die anderen, weil’s Körper und Geist einfach mal gut bekommt: Fasten. Doch was, wenn man verzichten möchte, aber die süße Verführung direkt vor der Nase steht? Feinkosthändler und Konditoren verraten, wie sie die Fastenzeit mit gutem Gewissen überstehen. „Eigentlich habe ich keinen besonderen Bezug zur Fastenzeit“, sagt Patricia Pummer vom Feinkostladen „s’zuckerl“ in Peiting.

Sie bewundert Menschen, die tatsächlich das Fasten durchziehen — egal, ob aus religiösem Hintergrund oder sonstigen Motiven. Auch nimmt sie Rücksicht auf fastende Mitmenschen. Sie selbst schafft es aber leider nicht, zu verzichten. Warum? Die junge Frau kratzt sich grübelnd die Stirn: „Ich weiß nicht. Ich bin schon gläubig. Aber irgendwie denke ich da nicht so dran.“ Außerdem fällt es ihr wahnsinnig schwer, auf leckeres Essen und

Süßigkeiten zu verzichten. „Verzicht auf Alkohol oder Fernsehen geht da schon eher.“ Ähnlich geht es den Kunden, die ins Ladengeschäft an der Ammergauer Straße reinschauen. Da die ke meisten Leute bei ihr Geschenke kaufen, geht das Geschäft mit den Süß- und Genusswaren auch in der Fastenzeit unverändert gut. Selbst die aktiven Faster kommen hier auf ihre Kosten — es wird eine Reihe an Entschlackungstees angeboten, die beim Fasten unterstützen. Patricia Pummer erklärt: „Diee kommen wirklich gut an.“

Immun gegen Schokolade Gudrun Veik von der „Confisérie re ri lttChocolat“ in der Schongauer Al Alten stadt ist nach eigenen Worten immun gegen die vielen Leckereien um sie herum: „Ich kann nicht verführt werden, denn ich bin kein Schokoladen-Esser“, sagt sie. Weniger Kundschaft speziell in Auf Pralinen, Schokolade und andere süße Verführungen können viele der Fastenzeit kann auch sie nicht auch in der Fastenzeit nicht gänzlich verzichten. feststellen: „Eher nach Weihnach-

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ten oder Ostern. Da sind die Leutee so übersättigt, dass es keine Kunstt ist, zu Fasten.“ Fasten keine Kunst? Barbara Krön-ner von der gleichnamigen Kondi-torei in Murnau sieht das anders:: „Wir i lleben eb ben n iin n „Wir

Barbar „Kondi a Krönner torei K rönner “

er a Pumm Patrici kerl“ c „s’zu

eine ei nerr Ze ne eit it,, einer Zeit, in der Konsum sehr stark ausgeprägt ist und in der man immer und überall verführt wird. Daher bewundere ich jeden, der das Fasten über eine gewisse Zeit durchzieht.“ Sie selbst verzichtet in der Fastenzeit auf Alkohol, Kaffee,

We W eiß ß hl undd Zucker Z k Weißmehl u das fällt ihr unwahrscheinun und li schwer, wie sie sagt. lich A kleine Motivation und BeAls l lohnung gönnt sie sich daher j jeden Tag ein kleines Stück Bitterschokolade. „Das funktioniert eigentlich ganz gut“, s gt sa g die Mutter von drei Kindern. sagt Die weitaus größere Belohnung kommt dann, wenn das Fasten vorüber ist: „Es ist ein tolles Gefühl, wenn man es geschafft hat, durchzuhalten. Das motiviert dann dazu, es beim nächsten Mal wieder anzupacken.“


> > > WAS DER MONAT BRINGT

Klotzen auf dem Bau — Kicken auf dem Rasen Peiting / Hohenpeißenberg | Un- dem Kunstrasenplatz in Schwab- und Betreuern, die ihr „Handtertags ist der junge Maurer auf bruck statt. werk“ verstehen, solide Arbeit gedem Bau gefordert, wo er im Manuel spielt seit sechs Jahren leistet worden. Geschäft seines Vaters arbeitet. in der ersten Mannschaft. Zuvor In der Freizeit ist er hingegen war er in der A-Jugend. Obwohl Bezirksoberliga überhaupt kein Freund des „Mau- der Handwerker erst 24 Jahre ist, wird gestrichen erns“: Manuel Blatt soll bei den befindet er sich im ersten Team Fußballern des TSV Peiting in den der FA Peiting bereits über dem Die Bezirksliga, wo neben dem ausstehenden Spielen der Rück- Altersdurchschnitt. Dieser liegt bei TSV Peiting auch noch der BSC runde als Rechtsaußen für Offen- 22 Jahren, wie FA-Vorstand Hubert Oberhausen als Landkreisverein mitmischt, wird zur neuen Saisivschwung sorgen und selbst son spürbare Veränderungen Tore schießen. Eine Aufholjagd erfahren. Denn zum Herbst ist als Parole ausgegeben, wird der Bayerische Fußballwenn ab Samstag, 17. März, in verband die Bezirksoberliga, der Bezirksliga wieder Punkte also die Klasse darüber, streigesammelt werden. Als erschen. Sie fällt ab August 2012 tes steht das Heimspiel gegen ersatzlos weg. Künftig folgt unNeuried an. terhalb der Landesliga gleich Der TSV Peiting hat auf Platz die Bezirksliga mit mehreren sieben überwintert. Zur AufGruppen in Oberbayern. Peiholjagd — zehn Punkte fehlen ting gehört zur Gruppe Süd mit bis zum Tabellenersten — aktuell 16 Mannschaften, womöchte auch Manuel seinen von ein Großteil aus dem Raum Beitrag leisten. Bisher hat er in München kommt. der Saison nur vier Tore erzielt; Die Bezirksliga werde aufgedas soll sich in den elf Spielen wertet, das Niveau in dieser bis zum Saisonende deutlich Heiß auf die Spiele in der Rückrunde: Klasse merklich anziehen, ändern. Ende Januar hat die erste Manuel Blatt, Rechtsaußen bei der ers- blickt Hubert Strobel, Vorstand der Peitinger Fußballer, vorMannschaft das Training wie- ten Mannschaft der FA Peiting. aus. Dass die erste Mannschaft der aufgenommen. Zuvor war Erholung angesagt. Manuel ent- Strobel ausrechnet. Innerhalb der der FA sich ab März gegenüber spannte mit seiner Freundin Ka- letzten fünf Jahre sei es gelungen, der durchwachsenen Hinrunde tharina Schropp in Ägypten. Kuri- 46 Spieler aus der A-Jugend in steigert, davon ist er fest überos: Torwart Thomas Egger hat dort die erste, zweite und dritte Mann- zeugt. Ob’s am Schluss gar für Tajust im selben Hotel eingecheckt. schaft zu bringen. Insgesamt zählt bellenplatz eins reicht? Aber selbst Vor dem ersten Punktspiel daheim die Fußballabteilung 500 Mitglie- der ist noch keine Garantie dafür, gegen Neuried bestreiten die der. 280 Kinder und Jugendliche in die Landesliga aufzusteigen. Peitinger im März zwei Vorberei- werden betreut, fügt Strobel hin- Denn es wartet eine schwere Reletungsspiele: gegen Lenggries und zu, der seit 13 Jahren die Abtei- gation auf den Erstplatzierten; aus in Oberalting. Das Training (zwei lung leitet. Auf den „Baustellen“ insgesamt fünf Gruppen werden bis dreimal pro Woche) findet auf der FA Peiting ist also keineswegs nur zwei Bezirksligisten ab August dem Rasen im Bachfeld bzw. auf „gemauert“, sondern von Trainern „eine Etage weiter oben“ spielen.

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Kaminkehrer-Brüder und Kurioses zum Kehrbezirk

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Was beim Anschluss eines Ofens zu beachten ist

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Porträt Innenarchitektin Bianca Baab

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Das ganz besondere Fliesendekor

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Das Roatherhaus in Burggen

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Antworten zur Analog-Abschaltung

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20 Prozent der Handwerkerrechnung vom Staat erstatten lassen Leichter Anstieg bei Baugenehmigungen im Landkreis

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Bedarf an Bauland

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Die Altinum Wohngemeinschaft in Schongau

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Porträt Jochen Rohrmoser

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Ein Zimmerer namens Josef

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Fassadenprogramm Peiting: Warum der Markt noch was drauflegt

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Dezentrale Energieversorgung: Das Kraftpaket im Keller

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Zum fünften Mal die Peitinger Energietage

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Finanzierung von Baumaßnahmen: Was Eigentümer beachten sollen

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Rubrik: Was sich der Nepomuk denkt

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Grenzziehung verläuft zwischen Doppelhaushälften

Kaminkehrer-Brüder und Kurioses zum Kehrbezirk Altenstadt | Dass zwei Brüder in benachbarten Kehrbezirken als Kaminkehrer arbeiten, ist schon eine Seltenheit. Aber dass die Grenze an einer Stelle nicht entlang einer Straße oder eines Bachs, sondern zwischen zwei Doppelhaushälften verläuft, ist einmalig in Bayern. Am westlichen Ortsrand von Altenstadt gibt es dieses Kuriosum. Kaminkehrer Christian Martin (37) reinigt bei Wolfgang Häcker den Schornstein. Dessen jüngerer Bruder Wolfgang (35) ist für den zweiten Kamin auf demselben Dach zuständig. Dieser gehört zur Doppelhaushälfte, die Häckers Sohn in den neunziger Jahren angebaut hat.

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Bei der Grenzziehung zwischen den beiden Kehrbezirken handle es sich schon um eine Kuriosität der besonderen Art, kommentiert sogar Landesinnungsmeister Klaus Dank. Dies sei im Bayerischen Kaminkehrerhandwerk wohl einmalig, ergänzt er auf Anfrage des „altlandkreis“. Die Gebrüder Martin können über die Grenzziehung nur schmunzeln. Und auch darüber, dass die Hausbesitzer noch dazu die gleichen Vornamen haben wie sie. Die zwei Schornsteinfeger sind sich also „im Revier“ zumindest an

einer Stelle ganz nah. Privat sind sie auch Nachbarn und bewohnen jeweils eine Doppelhaushälfte in Rott. Wie’s zu der Grenzziehung am westlichen Ortsrand von Altenstadt gekommen ist? Dafür habe ein früherer Bezirkskaminkehrermeister Anfang des vergangenen Jahrzehnts gesorgt, blicken Christian und Wolfgang Martin zurück. Zu bedenken ist freilich, dass die ältere Haushälfte aus den sechziger Jahren, in der Wolfgang


Dasselbe Dach, aber zwei Kehrbezirke: Wolfgang Martin (vorne links) ist für den Kamin bei Christian Häcker (hinten links) zuständig, Bruder Christian Martin für die Haushälfte von Wolfgang Häcker. Häcker (82) und seine Frau Ruth wohnen, die Adresse Schönachstraße 28 hat. Sohn Christian Häcker und seine Frau Katja haben hingegen als Hausnummer die Sudetenstraße 21.

Von Rott bis Huttenried Die Kaminkehrer-Brüder Christian und Wolfgang sind zusammen mit der jüngeren Schwester Andrea als Kinder in Dießen aufgewachsen. 1982 sind die Eltern nach Rott umgezogen, in die Heimatgemeinde der Mutter Veronika. Vater Reinhold Martin (63) war im Kehrbezirk, der von Rott über

Apfeldorf und Hohenfurch bis Huttenried reicht, bis Dezember 2010 Kaminkehrermeister, ehe er an Sohn Christian übergab. Der Junior war seit 1990 beim Vater angestellt — zunächst als Lehrbub, später als Geselle. Von 2008 bis 2011 arbeitete der Vater von zwei Kindern in einem Bezirk nahe München. Nun ist er froh, dass er wieder nahe seiner Heimatgemeinde Rott, wo er auch stellvertretender Feuerwehrkommandant ist, die Kamine rußeln kann. Dessen Bruder Wolfgang Martin ist seit Herbst 2011 — als Nachfolger von Dietmar Haas — für den Kehrbezirk Schongau zuständig, der den nordwestlichen Bereich der Stadt sowie den größeren Teil Altenstadts umfasst. Von 1995 bis 2006 war er Geselle beim Bezirkskaminkehrermeister Josef

Kuran (ein Schwabniederhofener Gewächs). Fünf Jahre musste er danach gar von Rott durch München hindurch zur Arbeit nach Taufkirchen pendeln. Dass er dann im Herbst 2011 den Kehrbezirk Schongau bekommen hat, der bis Sachsenried reicht, hat der 35-Jährige mit Erleichterung aufgenommen. Wie der ältere Bruder ist auch er im Vereinsleben aktiv: Wolfgang, noch ledig, ist zweiter Vorstand bei den Schützen von Rott. Auf eine Änderung der Kehrbezirksgrenze im Westen von Altenstadt werden die zwei Brüder keinesfalls hinarbeiten. Wo gibt es schon so ein Kuriosum, über das sich trefflich schmunzeln lässt. Hausbesitzer Wolfgang Häcker kommentiert die Tatsache, dass für die beiden Kamine auf demselben Hausdach zwei verschiedene Schornsteinfeger zuständig sind, hingegen mit deutlichen Worten: „Das ist ein typisch deutscher Witz“.

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Beim Anschluss eines Ofens zu beachten

Abnahme noch vor dem ersten Schüren Schongau | Wer sich einen Schwedenofen kauft oder einen gusseisernen Herd für die Küche anschafft, muss das Gerät vom Kaminkehrer abnehmen lassen, bevor er das erste Scheit anzündet. Dies gilt auch nach dem Setzen eines Kachelofens und unabhängig davon, ob der Ofen aus einem Fachgeschäft oder aus dem Baumarkt kommt. Darauf weisen die Schornsteinfeger aus der Region hin. Kaminkehrermeister Martin Strobl vom Kehrbezirk Schongau ergänzt, dass die Öfen die CE-Norm erfüllen müssen (Stichwort Staubwerte). Verantwortlich dafür sei immer der Besitzer und nicht der

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Hersteller. Strobl rät dazu, bei der Anschaffung auf Qualität zu achten. „Exoten-Öfen gibt’s jede Menge — meist schon ab 180 Euro“, schildert der Kaminkehrer, der in Rottenbuch wohnt. Wer „was Gescheites“ will, sollte dafür schon einen Tausender investieren. Dass bei einem Neukauf bzw. Anschluss die Abnahme eines Ofens Pflicht ist, betonen die Kaminkehrer-Brüder Christian und Wolfgang Martin aus den Kehrbezirken Rott und Schongau. Dies ist in der Bayerischen Bauordnung in Artikel 78 so festgeschrieben. Da heißt es unter Ziffer drei: Feuerstätten dürfen erst in Betrieb

genommen werden, wenn der Bezirkskaminkehrermeister die Tauglichkeit und die sichere Benutzbarkeit der Abgasanlagen bescheinigt hat. Ortsfeste Verbrennungsmotoren und Blockheizkraftwerke dürfen erst in Betrieb genommen werden, wenn er die Tauglichkeit und sichere Benutzbarkeit der Leitungen zur Abführung von Verbrennungsgasen bescheinigt hat.“ Beim Anschluss eines Ofens gilt: vor dem ersten Befeuern muss der Kaminkehrer die Tauglichkeit bescheinigen.


Innenarchitektin Bianca Baab

Zum Bad hat sie eine besondere Beziehung Schongau | Mit ihren großen blauen Augen im sympathischen Gesicht richtet sie einen freundlichen Blick zum Reporter, der auf der anderen Seite des Tisches Platz genommen hat. Was ihre Lieblingsfarbe ist, will der als erstes wissen. Bianca Baab überlegt eine kurze Weile. Grün. Das tut der Seele gut, sagt die 33-jährige Innenarchitektin aus Schongau und zeigt auf verschiedene Wandgestaltungen, mit vorwiegend grünen Farbtönen, im Büro an der Christophstraße. Anders ist es mit dem eigenen Outfit. Da bevorzugt sie schwarz. So wie bei der Tunika unter dem grauen Cardigan. „Schrill ist nicht meines“, gesteht die Frau mit dem schulterlangen Haar. Aber einige Akzente dürfen es in der Innenarchitektur schon sein, fügt sie hinzu. Eine besondere Beziehung hat sie zum Bad. Das ist für sie der Lieblingsraum im Haus, erklärt die Innenarchitektin. Zu Fliesen hat sie eine besondere Affinität. Ihr Partner Thomas Mammel (35) ist nämlich Fliesenlegermeister und Bauingenieur. Die Ausstellung befindet sich vom Büro aus nur eine Tür weiter an der Christophstraße in der Schongauer Altstadt. Mit Thomas Mammel, der aus dem Landkreis Esslingen im Herzen von Baden-Württemberg stammt, ist Bianca seit 2003 liiert. Kennengelernt hatte sie ihn auf einem Seminar in Augsburg. Seit acht Jahren haben beide eine Galeriewohnung — ebenfalls in der Schongauer Altstadt, nur fünf

Bei der Kleidung greift sie gerne zu schwarz, aber die Farbe, mit der sie am liebsten gestaltet, ist Grün: Innenarchitektin Bianca Baab. Foto: Jilka Gehminuten vom Büro und von der Ausstellung entfernt. Aufgewachsen ist Bianca zusammen mit ihrem älteren Bruder Tino bei den Eltern in Hohenfurch. Vater Martin Baab ist ein gebürtiger Apfeldorfer und Bauingenieur. Mit ihm arbeitet sie bei bestimmten Projekten zusammen, wie zum Beispiel im Sommer und Herbst 2010 bei der Schulsanierung in Schwabsoien. Mutter Ursula Baab stammt aus Augsburg. Nach der Schulzeit in Hohenfurch und am Gymnasium Schongau studierte Bianca an der Fachhochschule Rosenheim Innenarchitektur. Danach arbeitete sie einige Jahre bei der Firma Wohnbau Südlech. Als sie bei der WBS aufhörte, machte sie sich 2008 selbstständig. Ihre Absicht war es, im Landkreis Weilheim-Schongau

wohnen zu bleiben, wo sie ihr „soziales Umfeld“ hat, wie sie es selber formuliert. Dazu gehört für sie auch, mal spontan zum Reiten zu gehen. Ihre Freundin hat Haflinger in der Ortschaft Haslach. Weitere Hobbys: Klavier spielen und Urlaub in Dänemark — wohlgemerkt im Winter. Bianca Baab hat sich weiteres Spezialwissen angeeignet, sie kann nun Wertermittlungen bei bebauten oder unbebauten Grundstücken vornehmen. Aber ein Faible hat sie für die Innenarchitektur — und da besonders für Bäder. Wenn Ideen gefragt sind, um Lösungen für knifflige Grundrisssituationen zu erarbeiten oder Farbvorschläge für Zimmer und vor allem für Fliesen zu machen, schlägt ihr Herz höher.

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Das ganz besondere Fliesendekor Tipps von Innenarchitektin Bianca Baab Schongau | Nach dem aktuellen großen Trend für Bad und Dusche befragt, zögert Innenarchitektin Bianca Baab ein wenig: „DEN Trend zu beschreiben fällt schwer. Es gibt viel zu viele Dinge, die heute in der Badgestaltung einfach toll sind.“ Gerade die moderne Technik in der Produktion von Fliesen erlaubt heute eine Vielfalt an Optik, Größe, Farben und auch Oberflächen, wie sie noch nie dagewesen ist. Der Fundus dessen, was aktuell mit Fliesen machbar und denkbar ist, erstreckt sich also in unglaubliche Vielfalt.

Ein Beispiel hierfür sind edle und optisch ausgereifte Holz-Imitationen, die es mittlerweile als Fliesen gibt, oder auch Wandgestaltungen wie aus alten Zeiten — aber eben auch diese aus Fliesen.

Perfekte und starke Kontraste Zum anderen sind Großformatfliesen in heimischen Bädern absolut als Trend auszumachen. Bis zu einer Größe von ein mal drei Metern sind diese Fliesen heute erhältlich — und wenn man sie mit

Kleinst-Mosaikfliesen kombiniert, kann man perfekte und starke Kontraste in seine Wellnessoase zu Hause bringen. Ein anderer Weg, besondere Akzente zu setzen, sieht Bianca Baab in der Anwendung von edlen und hochwertigen Spachteltechniken. Der richtige Ansprechpartner hierfür ist der Fliesenleger des Vertrauens, denn gerade bei diesen handwerklich herausfordernden Techniken ist die geübte Hand der Garant für ein sehenswertes Ergebnis und somit viel Freude in der Zukunft.

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Roatherhaus in Burggen

Großes Projekt, das die Gemeinde voranbringt Burggen | Von einem „großen Projekt, das die Gemeinde voranbringt“, spricht Bürgermeister Josef Schuster im Zusammenhang mit dem Roatherhaus. Mindestens 1,8 Millionen Euro investiert die Kommune in dieses Gebäude, das zentral in der Ortschaft liegt. Bis August 2012 soll es fertiggestellt und sowohl von den gewerblichen

als auch privaten Mietern bezogen werden. Auf vier Stockwerken soll Leben einkehren. Im Untergeschoss wird der Edeka-Markt, den die Familie Redl jetzt noch im Gebäude nebenan betreibt, deutlich mehr Platz finden als bisher (zirka 300 statt bisher 150 Quadratmeter). Daneben ist noch Platz für eine

Der alte Bauernhof (kleines Foto) wurde abgerissen. An gleicher Stelle entsteht das imposante Gebäude mitten in der Ortschaft: das Roatherhaus. Die Skizze zeigt die Südansicht. Über dem Zugang zum EdekaMarkt ist die Terrasse dem Raum der Begegnung vorgelagert.

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Apotheke. Diese wird vom Betreiber der Brunnen-Apotheke in Schongau eingerichtet.

Raum der Begegnung Ins Erdgeschoss kommt die Filiale der Kreissparkasse. Zur Ostseite hin werden die Räume der Ge-


meindeverwaltung ausgerichtet. Auf der Südseite ist, wie Architekt Dietmar Hörner erläutert, ausreichend Platz für einen kleinen Saal, wo zum Beispiel ein Mittagstisch angeboten werden kann, Jung und Alt sich begegnen oder sich Kinder nach der Schule einfinden, um Hausaufgaben zu machen. An diesen Raum grenzt ein Internetcafé an, das gleichzeitig als Jugendraum genutzt werden kann. Im Obergeschoss kann sich nach Fertigstellung der Räume ab Herbst die Arztpraxis von Dr. Stefan Schnack ausbreiten. Im Ostflügel ist noch Platz für einen Vereinsraum, der die Größe eines kleinen Klassenzimmers hat. Noch ein Stockwerk höher müssen die Gemeinderäte von Burggen, wenn sie sich zu den Sitzungen

einfinden. Dieser kleine Saal kann auch von Vereinen für Besprechungen oder andere kleine Veranstaltungen genutzt werden. Beratung für multimediale Kommunikation

Was für ein Ausblick! Am liebsten führt Architekt Hörner Besucher auf der Baustelle jedoch zu den drei Wohnungen, die im Dachgeschoss vorgesehen sind. Diejenige, die nach Osten ausgerichtet ist, hat einen Balkon, von dem man bis zum Hohenpeißenberg blicken kann. Die mittlere Wohnung liegt so, dass der künfn Dä tige Mieter über den Dääuser chern alter Bauernhäuser m im-die Kirche mit ihrem uge gen posanten Turm vor Augen hat. Die Wohnungen %

»Wer aufhört zu werben, um Geld zu sparen, kann ebenso seine Uhr anhalten, um Zeit zu sparen.«

Haben das Großprojekt, das auch politisch für heiße Diskussionen sorgte, geplant: die Architekten Dietmar und Christiane Hörner.

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sollen an Senioren bzw. an sozial Bedürftige wie allein erziehende Mütter vermietet werden. Ende Juli soll das große Projekt der Vollendung entgegengehen. Einige Mieter wollen die Ferienzeit für den Umzug nutzen. Dann muss der Aufzug, der Barrierefreiheit im Roatherhaus garantiert — vom Dachspitz mal abgesehen — schon installiert sein.

Projekt mit Sogwirkung Bürgermeister Schuster geht von einer Sogwirkung dieses Gemeinschaftshauses aus. Denn für die freiwerdenden Flächen in den Nachbarhäusern seien schon Anfragen da, für eine eventuelle Nachnutzung. Der Rathaus-Chef spricht von Physiotherapie, würde sich gerne einen Zahnarzt für Burggen wünschen.

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Das Roatherhaus, zentral in der Ortschaft gelegen, war über Jahrhunderte Poststation, Wirtschaft und Ökonomie. Letzter Eigentümer war Alfred Sprenzel, der den Bauernhof in den 80er Jahren aufgegeben hatte und an anderer Stelle in der Gemeinde ein Wohnhaus errichtet hatte. 1993 erwarb die Gemeinde das stattliche Anwesen. Es wurde abgerissen und seit 2011 neu aufgebaut. Noch im Dezember vergangenen Jahres ist Richtfest für das markante Gebäude gefeiert worden. Die Fertigstellung ist für August 2012 geplant. Knapp 20 Jahre nach dem Kauf kehrt Leben in dieses Haus ein, das nach der Schule und der Kirche das dritte bedeutende Gebäude in der 1600 Einwohner zählenden Gemeinde wird — nicht nur wegen der Größe, sondern weil es so viele Nutzungen unter einem Dach ermöglicht.

Von Nordwesten betrachtet: Im Erdgeschoss ist Platz für die Sparkassen-Filiale, im ersten Stockwerk für die Praxis Dr. Schnack und im zweiten Obergeschoss für Wohnungen.


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Antworten zur Analog-Abschaltung Schongau | In aller Munde ist die Abschaltung der Fernsehgeräte mit analogem Empfang, die zum 30. April 2012 erfolgt. Der „altlandkreis“ hat zwei Elektrotechniker aus der Region befragt. Tipps dazu geben Franz Köpf aus Schongau und Matthias Schuster aus Denklingen. Wer ist betroffen? Befassen müssen sich mit diesem Thema nur Kunden mit Satellitenempfang. Bei Kabelanschluss ist keine Umstellung erforderlich.

Programmen ist möglich (noch Tafel 198, dann wird angezeigt, schärferes Bild.) welche Empfangsart Sie nutzen. Ihr Fachmann vor Ort hilft Ihnen Wie stelle ich fest, ob ich bereits digi- selbstverständlich weiter. tal oder noch analog TV schaue? Wenn die Sat-Anlage älter als 10 Was muss erneuert werden? Jahre ist, dann ist die Wahrschein- Zumindest das LNB (Kopf) an der lichkeit hoch, dass Sie noch analog Sat-Antenne und der Receiver. Bei schauen. Oder Sie gehen bei ARD Mehr-Teilnehmer-Anlagen auch oder ZDF einfach auf Videotext- der Verteiler. Und bei neuen Fernsehern? Viele neue TV-Geräte haben bereits einen digitalen Receiver integriert.

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20 Prozent gibt’s zurück

Im Landkreis Weilheim-Schongau

Bis zu 1 200 Euro für Privatpersonen

Leichter Anstieg bei Baugenehmigungen

Nach wie vor übersehen viele Haus- und Wohnungseigentümer und Mieter, dass sie nach § 35a des Einkommensteuergesetzes sich jedes Jahr bis zu 1.200 Euro mit ihrer Steuererklärung direkt vom Staat zurückerstatten lassen können. Hierbei handelt es sich um jegliche Arbeitsleistung aus einer Handwerkerrechnung, die man bis zu einer Höhe von 6 000 Euro pro Jahr geltend machen kann — und davon erstattet der Staat 20 Prozent zurück. Wenn man den Vorteil der Gewährleistung durch den Handwerker noch mit einrechnet, ist das in jedem Fall eine lohnende Angelegenheit. Begünstigt sind Tätigkeiten, die von Mietern und Wohnungseigentümern für die zu eigenen Wohnzwecken genutzte Immobilie in Auftrag gegeben werden. Die Steuervergünstigung umfasst sämtliche handwerkliche Tätig-

Weilheim-Schongau | Ein leichter Anstieg war 2011 in der Region bei den Baugenehmigungen zu verzeichnen. In den 34 Gemeinden des Landkreises WeilheimSchongau sind 701 Projekte abgesegnet worden. Den Großteil davon machen Bauvorhaben wie Einfamilienhäuser, Reihenhäuser und Wohnanlagen aus (647). Bei Sonderbauten wurden 54 Anträge bewilligt, rechnet Horst Nadler vom Landratsamt vor. Sonderbauten sind zum Beispiel Schulen, größere Industrie- und Gewerbebauten, größere Gaststätten und große landwirtschaftliche Betriebe. Aber auch das Bauvorhaben am Schongauer Krankenhaus, wo innerhalb der nächsten drei Jahre im großen Stil modernisiert wird, fällt unter die Sonderbauten. Wie sich der Zahlenvergleich bei den Bauvorhaben von 2011

48 | der altlandkreis

keiten, egal ob es sich um regelmäßige Renovierungs- oder einmalige Erhaltungs- oder Modernisierungsarbeiten handelt. Wichtig dabei ist allerdings, dass auf der Handwerkerrechnung Material und Arbeitsleistung getrennt ausgewiesen sind und dass die Bezahlung per Banküberweisungsbeleg oder Kontoauszug nachgewiesen werden kann. Barzahlung wird vom Finanzamt nicht akzeptiert. Außerdem werden Leistungen, die z. B. von Förderprogrammen der KfW bezuschusst werden, ebenfalls von der Regelung ausgeschlossen. Nicht begünstigt ist die Erstellung von etwas Neuem, z. B. die Neuerrichtung eines Zaunes, hingegen aber alle Reparaturarbeiten am defekten alten Zaun. Der Abzug erfolgt von der Steuerschuld und nicht bei der Einkunfts- oder Einkommensermittlung.

gegenüber 2010 darstellt, ist im Kasten übersichtlich aufgelistet. Auffällig: Während landkreisweit die Zahl der Baugenehmigungen

gegenüber dem Vorjahr zugenommen hat, ist sie in Schongau und in Peiting leicht zurückgegangen.

> > > ZUM THEMA Baugenehmigungen im Landkreis Bauvorhaben Sonderbauten Gesamt

Jahr 2010 627 63 690

Jahr 2011 647 54 701

Davon entfallen auf die Stadt Schongau: Bauvorhaben 45 Sonderbauten 5 Gesamt 50

42 11 53

Davon entfallen auf die Marktgemeinde Peiting: Bauvorhaben 51 Sonderbauten 20 Gesamt 71

50 7 57


Am Beispiel Bernbeuren

Bedarf an Bauland Bernbeuren | Der Bedarf an Bauland hält an, wenngleich die Einwohnerzahl eher stagniert. Ein Beispiel dafßr ist die Gemeinde Bernbeuren, wo Üstlich des Dorfkerns im Schornfeld 19 Bauplätze vergeben worden sind. Von einer Ausnahme abgesehen, sind die Nachfragen heimischer Bewerber erfßllt worden, wie Hermann Waibl von der Verwaltungsgemeinschaft Bernbeuren informiert. Die Häuslebauer werden heuer nach und nach einziehen. Vorerst sei der Bedarf an Bauplätzen gedeckt, erklärt Waibl. Doch sind die Bernbeurener

Haushalte im Mitteilungsblatt dazu aufgerufen worden, weiteres Interesse schriftlich anzumelden. Mit dieser Befragung soll

Im Zusammenhang mit der Bautätigkeit, aber auch mit aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen steht immer die Infrastruktur einer Gemeinde. Fßr den Kindergarten St. Nikolaus Der grÜbste Bedarf wurde die Planung als Gesamtprojekt "Erweiterung ist hiermit gedeckt. des Kindergartens um eine Gruppe und Einbau Hermann Waibl, Geschäftsstellenleiter einer Kinderkrippe in den der VG Bernbeuren, zur Nachfrage Bestand" abgeschlossen. bei Bauplätzen. Der Erweiterungsbau wurde im Dezember 2011 in der aktuelle Bedarf abgeklärt Betrieb genommen. Der Umbau werden. Mit Stand von Anfang der Kinderkrippe erfolgt aktuell. Februar hat die Gemeinde Bern- Der Kindergarten wurde an die beuren am Auerberg 2 233 Ein- Hackschnitzelheizungsanlage der wohner (Erstwohnsitze). Grundschule angeschlossen.

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Altinum Wohngemeinschaft

Gemeinsam statt einsam Schongau | Es gibt zwei Altenheime, es gibt das Betreute Wohnen und auch ein Mehrgenerationenhaus in Schongau. Aber eine Hausgemeinschaft mit Menschen, die ihren Lebensabend in einer Wohngruppe unter einem Dach verbringen, ist doch ein Novum in Schongau. Ja, es hat durchaus was von Pioniergeist: das Projekt, das Christine Fremmer mitten in Schongau Wirklichkeit werden lässt. Es ist die Wohngemeinschaft

Bauherrin: Christine Fremmer.

Altinum, wo Menschen über 60 Jahre sich zu einer kleinen Hausgemeinschaft zusammenfinden. Wo schon die Großeltern Karl und Maria Mayer und die Eltern Karl und Marianne Fremmer gelebt hatten, wo aber auch viele Jahre eine Steuerkanzlei ihr Domizil hatte, schaffen Architekt Manfred Brems (Peiting) und die Handwerker sechs abgeschlossene Wohnungen in einem schmucken, beinahe zierlich wirkenden Haus an der Blumenstraße 13. Mitten in Schongau werden mit dieser Immobilie aber auch die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass aufgeschlossene Menschen über 60 Jahre den dritten Lebensabschnitt „Gemeinsam statt einsam“ gestalten können. Dafür stehen vor allem die Gemeinschaftsküche im Erdgeschoss und der Gemeinschaftsraum im Souterrain. Frei-

Mit einigen Interessenten, die einziehen möchten, hat Christine Fremmer bereits ausführlich gesprochen. Anfragen seien aus der Umgebung ebenso gekommen wie von weither. So ein Schritt zur Wohngemeinschaft will gründlich überlegt sein. Planer: das Architekturbüro Brems & Asanger, im Bild Manfred Brems. lich hat jede der sechs Wohnungen auch eine eigene Küche. „Selbstständig, selbstbestimmend, aufeinander achtend: Diese Wörter nimmt Christine Fremmer im Zusammenhang mit dem Altinum bewusst in den Mund. Es komme auf die Balance zwischen Rückzug und Gemeinschaft an. Die Bauherrin spricht auch vom Dreieck, das in Balance sein muss, nämlich „Ich — Wir — die Idee“.

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50 | der altlandkreis

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Die Idee, die dahinter steckt

Paar leben oder im Fall der Pflege eine Pflegeperson. Zu bedenken ist, dass die Ökumenische Sozialstation in Schongau ihren Standort gleich um die Ecke hat — im Ärztehaus am Jugendheimweg. Der Unterschied zu Seniorenheimen wird schon beim Blick auf den Boden deutlich. Von den gefliesten Nasszellen abgesehen, wird in den sechs Wohnungen, die zur Jahresmitte 2012 bezugsfertig sind, Eichenparkett verlegt. „Linoleum werden Sie bei uns nicht finden“, streicht Christine Fremmer auch da den deutlichen Unterschied zum viel verwendeten, steril anmutenden Material in Altenheimen heraus.

Denn der Grundgedanke ist, dass die Bewohner gemeinsam leben. Jeder beteiligt sich je nach Neigung und Fähigkeit. Christine Fremmer fasst vier wesentliche Punkte zusammen. Erstens bildet sich ein neues soziales Umfeld, was Aufgeschlossenheit ererfordert. Zweitens weresden gemeinsame Interesgt. t sen und Hobbys gepflegt. sttDrittens wird das Selbsterr wertgefühl der Bewohner agestärkt, wenn sie Aufgarben und Pflichten überßt nehmen. Viertens heißt m es „Jeder kann von jedem lernen“; die Gemein-schaft braucht jeden mitt seinen Fähigkeiten, damit sie funktioniert. Der Zugang zu allen Wohnungen ist schwellenfrei. Sie sind zwischen 37 und 46 Quadratmeter groß. Zwei Wohnungen im Erdgeschoss und ersten Stock haben zwei Zimmer. Das gleiche trifft zudem auf die Wohnung im Dachgeschoss zu. Schlichter Erker: In den Zwei-Zimmer- Historische Aufnahme vom Gebäude an der Wohnungen könnte Blumenstraße mit Maria und Karl Mayer, den jeweils ein (Ehe-) Großeltern von Christine Fremmer.


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Jochen Rohrmoser in der Marktverwaltung

Vom Zimmerer zum Bauamtschef Peiting | In der Peitinger Markt- zum Leiter des Bauamtes sein aktuell für das Gewerbegebiet am arbeitet. Danach besuchte er die verwaltung arbeitet er seit fünf Vater Alfons Rohrmoser (63) aus Zeislerweg im Süden der Gemein- Technikerschule in Augsburg und Jahren, Leiter des Bauamtes ist er dem Gemeinderat ausgeschieden de. arbeitete im Planungsbüro Bögl indes erst seit fünf Monaten: Als ist. Dies sei ein sauberer Schnitt. Ein spezieller Bereich ist das Teil in Weilheim. Von 2005 bis 2007 Chef der zehnköpfigen Abteilung Für Alfons Rohrmoser, der zuletzt Flächennutzungsplan Windkraft, war er bei der Gemeinde Pullach hat Jochen Rohrmoser (37) inzwi- Kreisbaumeister von Weilheim- wo es darum geht, Gebiete aus- nahe München angestellt und schen die ersten Erfahrungen ge- Schongau war, ehe er in den Ru- zuweisen, die für solche Anlagen dort für den Gebäudeunterhalt sammelt. Im Gegensatz zu vorher, hestand ging, ist im Herbst 2011 in- geeignet sind. Die Marktgemein- zuständig. als er für den Gebäudeunterhalt nerhalb der CSU-Fraktion Norbert de Peiting, die von Birkland im zuständig war, sei er nicht mehr Merk in den Marktgemeinderat Norden bis Deutenried im Süden Nachfolger von reicht, ist mit 7 500 Hektar die so oft draußen unterwegs, son- nachgerückt. Christian Kusch dern mehr im Büro, vergleicht der Die Bauleitplanung bringt für Jo- flächengrößte Kommune im Landgelernte Zimmerer. Auch habe er chen Rohrmoser in seiner neuen kreis Weilheim-Schongau — noch Die gleiche Aufgabe hat er vor fünf beruflich mit ganz anderen Leuten Aufgabe die meiste Arbeit mit sich. vor Steingaden und der Kreisstadt. Jahren bei der Marktgemeinde als früher zu tun, ergänzt Rohrmo- Sie gehört zum Tagesgeschäft. Er Jochen Rohrmoser ist ein Peitin- Peiting übernommen. Als der bisser und verweist zum Beispiel auf erwähnt dabei den Aufstellungs- ger Kindl. Nach dem Fachabitur herige Marktbaumeister Christian Gespräche bei der Regierung von beschluss für das Bahnhofsareal, in Weilheim hat er eine Lehre in Kusch 2011 seinen Wechsel zum Oberbayern. für die Ammergauer Straße, für der Zimmerei Greinwald in Bad Landkreis Landsberg bekanntgab, Die Bezeichnung Marktbaumeister den Bereich am Gumpen, für ein Bayersoien gemacht und dort suchte Bürgermeister Asam nach findet bei Rohrmoser kaum Gefal- Gebiet in Herzogsägmühle oder auch zwei Jahre als Geselle ge- einer internen Lösung und fragte Jochen Rohrmoser. Der len. „Ich sehe mich nicht als Gemeinderat hat der Beoberster Bauherr von Peirufung zugestimmt. ting“, sagt er. Lieber ist ihm Jochen Rohrmoser hat der Begriff Leiter des Marktnoch einen Bruder (36), bauamtes. der Bauingenieur ist. Die Dort arbeiten zehn Frauen Schwester (34) wohnt in und Männer im Alter von Fürth. Er selbst ist mit der 18 bis 57 Jahren. Im VorFamilie mitten in Peiting zimmer sind es Bettina Haan der Angermoosstraße bersetzer und Rosi Gruber zu Hause. Dort hat er im (halbtags). Beide sind wie Jahr 2000 zusammen mit der Chef selbst Peitinger. seiner Frau Sandra im Der Umgang sei leger. Die Garten der SchwiegerKollegen würden es ihm in eltern ein Haus gebaut. der neuen Aufgabe leicht Tochter Annalena ist acht, machen, schildert der Leiter Sohn Marinus fünf Jahre des Marktbauamts. Und: Die alt. In der Freizeit bewegt beiden anderen Abteilungssich Jochen Rohrmoser leiter im Rathaus, Stefan Kort gern an der frischen Luft vom Hauptamt und Christian in den nahen Trauchgauer Hollrieder von der KämmeBergen oder Ammertaler rei, seien beide nur wenig Alpen. Beruflich ist ihm älter als er. Der Umgang in wichtig, dass in Peiting der jungen Führungsriege baulich und gewerblich sei unkompliziert. Froh ist der 37-Jährige dar- Bebauungspläne aufzurollen, gehört für ihn zum Tagesgeschäft: Jochen Rohrmoser, einiges in Bewegung über, dass mit der Berufung Leiter des Marktbauamtes. kommt und bleibt.

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Der Bißle Sepp aus Ingenried

Ein Zimmerer namens Josef Ingenried / Tannenberg | Auch Warum ausgerechnet der wenn der Vorname seltejüngste von sieben Buben ner geworden ist: Es gibt im auf diesen Namen getauft Schongauer Land noch einige wurde? Dazu hat sich der Zimmerer, die Josef heißen. Zu Sepp von seiner Mutter ihnen gehört der Bißle Sepp erzählen lassen, dass es aus Ingenried. Er ist als jüngsein Tierarzt aus Schontes von elf Geschwistern auf gau war, der sie, als sie diesen Namen getauft worden ein letztes Mal schwanger und in Tannenberg aufgewachwar, darauf angesprochen sen. Seit 2003 wohnt er mit hat, warum es denn bei Frau Anita sowie den Kindern der großen Kinderschar Ludwig (8) und Viktoria (5) in im Hause Bißle noch keiIngenried. nen Josef gäbe. Das habe „Dös isch für mi a Feiertag“, der Mutter den Impuls bekundet der 37-jährige Hand- Zimmerer mit Leib und Seele: Josef Bißle, gegeben, einen Josef tauwerksmeister mit den dunk- hier in der Werkstatt, die er im Anwesen in fen zu lassen, wenn das len, kurzen Haaren. Deswegen Ingenried ausgebaut hat. Kind ein Bub wird. kommen am 19. März, dem Die elf Geschwister sind Josefitag, die Mutter aus Tannen18 Jahre auseinander. Der ältesGeschnitzte berg und die Schwiegereltern te Bruder, Albert, ist 54 Jahre Josefs-Figur aus Steingaden zu Besuch nach und heißt so wie der Vater, der Er selbst hält den Namen des schon früh verstarb, als der Sepp Ingenried. Während dieser Tag seit einigen heiligen Josef hoch, der in der noch ein kleines Kind war. ZimJahren daheim im familiären biblischen Geschichte der Ver- merer sei der jüngste unter den Kreis begangen wird, war Josef lobte von Maria war und als be- Geschwistern deshalb geworden, Bißle früher am Josefitag immer scheidener Zimmermann lebte. weil die älteren Schwestern und zu einer kurzen Andacht in die Zur bestandenen Meisterfeier hat Brüder so ziemlich alle HandJosefskapelle in Tannenberg ge- der gebürtige Tannenberger von werksberufe ergriffen haben, die gangen. Den geselligen Part ver- seinen zehn Geschwistern „an es sonst gibt — vom Schreiner bis brachte er meistens beim Josefi- g’schnitzt’n Josef kriagt“, wie er zum Koch. Nur ein Zimmerer habe stolz erzählt. treffen auf dem Auerberg. da noch gefehlt.

Beruflicher Werdegang Nach der Volksschule ging Josef Bißle in Bernbeuren bei der Firma Holzmann in die Lehre. Es folgten vier Gesellenjahre bei der Zimmerei Seelos in Schwabsoien. Von 1996 bis 1998 besuchte er die Meisterschule in München und bildete sich zugleich zum Techniker im Bereich Hochbau weiter. Von 2000 bis 2003 arbeitete er als Zimmerermeister und Hochbautechniker bei Josef Schmölz in Bernbeuren, der im selben Beruf arbeitet und den gleichen Vornamen hochhält. Trotz der schweren körperlichen Arbeit auf den Dächern und in der Halle schätzt der Bißle Sepp seinen Beruf. Er lerne ebenso wie seine Arbeitskollegen im eigenen Betrieb auf den Baustellen viele verschiedene Menschen kennen. Außerdem mache ihm der Umgang mit dem Werkstoff Holz viel Freude. Dies sieht man schon bei einem Blick in die Werkstatt, die er neben dem Wohnbereich in einem kleinen Hof ausgebaut hat, den er zusammen mit seiner

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Frau Anita 2003 in Ingenried gekauft hat. Wenn Josef Bißle nicht auf der Baustelle bzw. in der Gewerbehalle am Ortsrand beschäftigt ist, dann arbeitet er am Haus. Oder er passt auf die Kinder auf, falls Frau Anita, die aus Steingaden stammt, einen ihrer Tanzkurse für Kinder oder für Erwachsene in der Ingenrieder Mehrzweckhalle gibt. Ausgleich findet er aber im Obstgarten, wo auch das Federvieh Auslauf hat. Zwölf Hennen und ein Gockel werden bei Bißles gehalten. Der Gockel darf regelmäßig ins Haus, fühlt sich im Arm von Sohn Ludwig und Tochter Viktoria richtig wohl. Freude hat Josef Bißle auch an seinem Oldtimer, einem Fendt Dieselross mit 19 PS, Baujahr 1959. Den hat er zusammen mit dem kleinen Anwesen in Ingenried gekauft. Mit Bulldog und Wagen möchte er, wenn es wärmer wird, an manchem Sonntagnachmittag eine kleine Ausfahrt machen. Das wär’ auch was zum Namenstag am 19. März. Der fällt zwar auf keinen Sonntag. Aber eine Ausfahrt zum Auerberg an Josefi — das wär’s doch!


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Peiting | Das Fassadenprogramm, das die Gemeinderäte von Peiting aufgelegt haben, soll einen Anreiz schaffen, damit im Ortskern der „Marktcharakter“ wieder deutlich wird. So erklärt es Petra AsangerStrobl, die als beratende Architektin interessierte Hauseigentümer aus dem Ortskern bei diesem Programm intensiv begleitet. Wer sich zu so einer gestalterischen Maßnahme entschließt, kann davon ausgehen, dass der Markt noch was drauflegt, sprich einen Zuschuss gewährt. Die Förderung beträgt bis zu 25 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten je Einzelobjekt. Höchstens sind es 10 000 Euro. Wie lange das Fassa-

das Fassadenprogramm im Ortskern der typische bauliche Charakter zwischen Dorf und Stadt herauskristallisiert werden. Die Architektin, die ihr Büro am Mühlenweg hat, kann bei der Beratung zur Fassadengestaltung den Heimvorteil nutzen. Sie ist ein Charakter einer Peitinger Kindl, kennt die MentaliMarktgemeinde tät der Einheimischen, weiß aber Wichtig sei die private Initiative, durch Projekte in ganz Bayern kommentiert Petra Asanger-Stro- auch den beruflichen Blick von bl. Jeder Ort habe seine eigenen außen einzubringen. Prägungen, gibt sie zu verstehen. Beim Markt Peiting könne über

denprogramm anhält, ist noch offen. Dies hängt von der Haushaltslage ab. Jochen Rohrmoser vom Marktbauamt hofft, das Programm auch im Jahr 2013 oder später fortführen zu können.


programm 40 Prozent übernimmt und 60 Prozent aus Mitteln der Städtebauförderung einfließen. Dies bedeutet im Klartext, dass im Fall eines Zuschusses mehr als die Hälfte vom Freistaat Bayern übernommen wird. Im Haushalt der Marktgemeinde Peiting sind heuer für Sanierungen im Rahmen des Fassadenprogramms 50 000 Euro eingestellt, was fünf oder mehr Maßnahmen entspricht. Wenn es die Finanzlage zulässt, soll der gleiche Betrag auch im Etat für 2013 berücksichtigt werden.

Wert legt sie auf den historischen Bezug. „Wir holen uns dazu alte Fassadenpläne vom Archiv im Klösterle“, fügt Petra AsangerStrobl hinzu. Bei all der Geschichte, die ein jedes Haus im Ortskern hat, legt sie freilich Wert darauf, „architektonisch zeitgemäße Ansätze nicht zu vergessen“. Das Programm betrifft den Ortskern. Das Sanierungsgebiet ist

auf einem Flyer abgelichtet, der im Rathaus Peiting aufliegt. Eine Ausweitung ist nicht beabsichtigt. Nach Norden hin ist an der Münchener Straße Schluss. Die Schloßberghalle auf der anderen Straßenseite gehört schon nicht mehr in das Gebiet. Im Flyer steht noch viel mehr Wissenswertes zur aktiven Ortsmitte Peiting und zum kommunalen Fassadenprogramm. Auch wird erklärt, dass die Gemeinde beim Finanztopf fürs Fassaden-

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Kraftpaket im Keller Weilheim-Schongau / Ingenried | Der Einstieg zu diesem Artikel handelt vom Ausstieg. Vom Ausstieg Deutschlands aus der Atomkraft. Um einen Großteil des Stroms nach der Abschaltung aller Atomkraftwerke bis zum Jahr 2022 weiterhin zu liefern, gibt es über den vermehrten Einsatz regenerativer Energien und das Einsparpotenzial hinaus auch die bemerkswerte Variante, mit einem Mikro-Kraftwerk im eigenen Keller Wärme und Strom für die eigenen vier Wände zu produzieren sowie zusätzlich Strom ins Netz einzuspeisen. Oder gar für die Steckdose in der Garage zu verwenden, wo dann das Elektroauto aufgetankt wird.

„Das ist technisch beileibe kein Hirngespinst“, kommentiert Ludwig Kees. Der Versorgungstechniker aus Ingenried sieht in der Variante, dezentral Strom und Wärme zu erzeugen, eine große Chance. Man müsse nicht immer den großen Energiekonzernen „alles in den Rachen schieben“, ergänzt der Inhaber des gleichnamigen Planungsbüros für Hausund Energietechnik.

Landkreisweit bis zu 500 Anlagen pro Jahr Kees ist davon überzeugt, dass in jedem zweiten Sanierungsobjekt so ein kleines Blockheizkraftwerk (BHKW) eingebaut werden kön-

ne. Der kleine Motor könne entweder mit Öl oder Gas betrieben werden. Im Landkreis WeilheimSchongau könnten schon ab 2013 jährlich 300 bis 500 solcher Anlagen installiert werden. Der Versorgungstechniker aus dem westlichen Landkreis verweist auf einen Fachartikel, der im Januar 2012 in der „Zeit“ erschienen ist. Darin erklärt ein Experte, dass bundesweit 250 000 der ohnehin jährlich über 600 000 zum Austausch anstehenden Standardheizungen durch ein solches Energiepaket ersetzt werden können. Zudem können mehrere häusliche Kraftwerke zu einem größeren „virtuellen Kraftwerk“ zusammengefasst werden.

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Führt genaue Aufzeichnungen zum kleinen Kraftwerk im Keller: Versorgungstechniker Ludwig Kees. Vorne steht der grüne „Dachs“, das Blockheizkraftwerk, hinten der Wärmepuffer.


So lässt sich ein schwankendes Stromangebot im Versorgungsnetz optimal ausgleichen. Die Gründe solcher Schwankungen treten hauptsächlich beim vermehrten Eintrag von Wind- und Solarstrom ins Verteilernetz auf. Der Nutzen der Kraft-WärmeKopplung, abgekürzt KWK, sei

thermische Energie für das Haus gemanagt wird. Im Hause Kees an der Birkenstraße in Ingenried wird in den Ein-Zylinder-Motor nahezu schwefelfreies Heizöl (nur fünf bis zehn Gramm pro 1 000 Liter) eingespritzt. Wenn die Wartungskosten (alle 2 500 Stunden) und

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Ihrer Stromrechnung zahlen Sie 65 Euro für heiße Luft. Ludwig Kees, Versorgungstechniker und Energieberater, meint damit die Kraftwerksverluste über Kühltürme sowie bei vielen Biogasanlagen die Abwärme, die ungenutzt in den Himmel geblasen wird.

unbestritten, weil der Verbrauch fossiler Ressourcen und damit der Ausstoß von Kohlendioxid schlagartig sinke. Ludwig Kees aus Ingenried vertraut bereits seit 2004 auf dieses Prinzip. Er hat sich vor acht Jahren für das Minikraftwerk im Keller entschieden. Wesentlich sind bei diesem Paket zwei Komponenten: Generator und Motor mit Brennwertnutzung sowie der Wärmepuffer, wo gleichsam die

der Bezug von Heizöl mit der Ersparnis beim Strombezug, mit der Rückspeise-Vergütung sowie mit der zurückerstatteten Ökosteuer abgewogen werden, verbleibe am Beispiel des Einfamilienhauses mit Einliegerwohnung ein Restbetrag von 800 Euro Energiekosten pro Jahr. Freilich seien auch die professionelle Dachdämmung und der Einsatz eines Kachelofens zu bewerten. Zudem

Ein KWK ist zweifach effizient: Es erzeugt Strom und Wärme mir nur sehr geringen Verlusten. erklärt zur Wende in der Energiepolitik: „Das Gebot der Stunde heißt Umbau auf dezentrale Versorgung mit kleineren, leichter und schneller zu regelnden Einheiten. Eine potentielle Schlüsseltechnologie hierfür ist Dezentrale Lösungen die Kraft-Wärme-Kopplung. Mit „Gebot der Stunde“ neu entwickelten Geräten der Der Verein Arbeitsgemeinschaft Kategorie ‚Strom erzeugende für sparsamen und umwelt- Heizung‘ hält die Kraft-Wärmefreundlichen Energieverbrauch Kopplung nun auch endlich

sorgt seit Herbst 2011 der Einbau einer kontrollierten Wohnraumlüftung mit bis zu 90-prozentiger Wärmerückgewinnung für ideales Wohnklima im gesamten Haus.

Einzug in Ein- und Zweifamilienhäuser.“ So werde eine umfassende Energiezentrale für ein Gebäude Realität. Neben dem vollständigen Bedarf an Raumwärme und Warmwasser werde ein Großteil des Strombedarfs abgedeckt. So viel sollte zum Ausstieg aus diesem Artikel noch gesagt werden über den Einstieg in ein neues, viel versprechendes Energiekonzept.

• Planung / Ausschreibung / Bauüberwachung (HLS) • Koordination von Haustechnik und Gebäudehülle • Energieberatung für Wohn- und Nichtwohngebäude • Energetische Gebäudebewertung / Sanierung • Energieausweise (Energiepässe) auch nach DIN V 18599 • Zugelassen für Beantragungen bei der Bafa und der kfw märz / april 2012 | 59


In der Schloßberghalle

Zum fünften Mal Fachmesse in Peiting Peiting | „Das Thema energieeffizientes Bauen und Sanieren ist nach wie vor so interessant, dass wir mit den Peitinger Energietagen gar nicht länger aussetzen können.“ Mit diesen Worten unterstreicht Christian Gößwald vom Organisationsteam, warum die „Macher“ der Ausstellung trotz der zeitaufwändigen Vor- und Nachbereitung heuer im Frühling bereits wieder so eine fachspezifische Schau in der Schloßberghalle stemmen. Termin dafür ist am Wochenende, 17. und 18. März. Geöffnet ist am Samstag von 10 bis 18 Uhr, am Sonntag — da ist auch Josefimarkt in Peiting — von 10 bis 17 Uhr. Zum Organisationskreis gehören Christian Gößwald, Hannes Hirschvogel, Jochen Rohrmoser vom Marktbauamt und Architektin Petra Asanger-Strobl. Sie können wiederum zwei Dutzend Firmen für die Ausstellung gewinnen. Die meisten davon sind aus Peiting, doch komplettieren Handwerker von Apfeldorf bis Rottenbuch die Schau in der Schloßberghalle.

60 | der altlandkreis

Hintergrund für die Fachmesse ist der Trend zu Investitionen in Immobilien. Die Konditionen sind so gut wie nie, betont Christian Gößwald vom gleichnamigen Planungsbüro und verweist auf Zuschüsse bis zu 20 Prozent bei KfW-Fördermaßnahmen sowie auf günstige Kredite ab einem Prozent.

Vorträge nebenan im Sportheim Während der Peitinger Energietage gibt es wieder zahlreiche Vorträge zu verschiedenen Themen rund um energieeffizientes Bauen und Wohnen. Neu ist, dass diese im Sportheim nördlich der Schloßberghalle stattfinden. Im vergangenen Jahr hatte sich bei den Referaten und Foren auf der offenen Empore gezeigt, dass der Lärm, der sich vom Saal nach oben ausbreitete, doch als störend empfunden worden ist. Von Anfang an ist bei den Peitinger Energietagen Markus Baab dabei, der mit Frau und drei Kin-

dern in der Marktgemeinde wohnt und in Apfeldorf eine Zimmerei mit sieben Beschäftigten führt. Er weiß nicht nur die Gespräche mit Kunden zu schätzen, sondern auch das Fachsimpeln mit anderen Handwerkern, die auf der Messe vertreten sind. Überhaupt würden sich die Aussteller gut verstehen. So eine Fachmesse fördere die Zusammenarbeit und den Zusammenhalt unter Handwerkern, ist der 40-jährige Zimmerer überzeugt. Zumal diese alle aus einer überschaubaren Region kommen und viele sogar innerhalb von Peiting ihr Geschäft haben. Markus Baab selbst wird mit einem Meister und einem Gesellen auf der zweitägigen Ausstellung in der Schloßberghalle präsent sein. Informiert wird über Dächer und Dämmung sowie über Wandsanierung. „Die meisten Leute investieren zurzeit lieber in eine Immobilie“. Da sei die Rendite oft höher und sicherer als bei anderen Geldanlagen. Und die Zinsen Zirka 25 Aussteller werden in und vor der der Schloßberghalle zu den seien, falls ein Darlehen bean- 5. Peitinger Energietagen ihre Stände aufbauen. Das Foto ist von der sprucht werde, so günstig wie nie. letzten Fachmesse im April 2011.


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Finanzierung von Baumaßnahmen

Was Eigentümer beachten sollen Schongau / Steingaden | Eine Vielzahl von Punkten gilt es zu beachten, wenn jemand ein Gebäude oder eine Wohnung saniert oder ein neues KfW-Effizienzhaus errichten möchte. Wir haben dazu Bankkaufleute aus unserer Region befragt, die in der Materie drinnen stecken. Horst Hüttinger von der Raiffeisenbank Steingaden listet diese Hinweise auf: • die richtige und ausführliche Beratung eines zugelassenen Energieberaters • Ermittlung der wichtigsten und effektivsten Modernisierungsmaßnahmen

62 | der altlandkreis

• Klären der entsprechenden Kosten • Abwägung, ob die Finanzierung in Einzelmaßnahmen oder als eines der KfW-Effizienzhäuser möglich ist • Kredit- oder Zuschussvariante • Antragstellung auf jeden Fall, bevor mit der Maßnahme begonnen wird

Zinsverbilligte Förderkredite Für alle energetischen Sanierungsmaßnahmen besteht die Möglichkeit, zinsverbilligte Förderkredite über die KfW-Förder-

bank (Kreditanstalt für Wideraufbau) zu beantragen. Markus Steinbacher von der Kreissparkasse Schongau weist darauf hin, dass Sanierungen auf KfW-Effizienzhausniveau neben günstigen Zinsen mit Tilgungszuschüssen von bis zu 9 375 Euro gefördert werden, aber auch für einzelne energetische Sanierungsvorhaben interessante Konditionen gelten. Für die Einzelmaßnahmen können je Wohneinheit maximal 50 000 Euro Darlehen beantragt werden. Der Sollzins beträgt — Stand Ende Januar 2012 — generell ein Prozent bei zehn Jahren Zinsbindung und maximal 30

Jahren Gesamtlaufzeit. Interessant ten. Das ist für all diejenigen geist, dass diese Förderprogramme dacht, die kein Darlehen aufnehnicht nur Besitzern von Ein- und men möchten. Zweifamilienhäusern offen stehen, auch Eigentümergemeinschaften von Wohnanlagen können diese in Anspruch nehmen. Im Bereich der energetischen Sanierung werden die Programme auch als Steinbacher reine Zuschuss- Horst Hüttinger von der Markus programme von Raiffeisenbank Steinga- von der Kreissparkasse Schongau. der KfW angebo- den.


>>> WAS SICH DER NEPOMUK DENKT

(Zu) viel Einblick Mei liaber, was ham die Mannsbilder beim Dämmerschoppen gfrotzelt, weil die Turnerfrauen für den Gymnastikraum von dera Dreifachsporthalle in Schongau a Nachbesserung einfordern. Hat mo doch bei der größten Baumaßnahme von der Stadt, dia wo immerhin 5,7 Millionen Euro kostet hot und allgemein recht globt weart, doch was vergessn, sagen die Damen. Vom Pfusch am Bau kann aber deswegen no lang it dia Red sei. Aber a Kleinigkeit nachbessern, des sollt scho drin sei, moanen zumindest dia Weibersleut. Für all dia, die dau bisher net so viel Einblick ham in des Thema, erklärt der Nepomuk kurz und bündig, dass sich einige Damen beobachtet fühlen, wenn sie im Gymnastikraum ihren Körper er-

tüchtigen. Weil des von draußen gut einzusehen isch — vor allem nachts. Weil des Fenster auf der Nordseite von deam neu derzua gebauten Gymnastikraum halt doch a bisserl groaß isch. Da bleiben manche Männer (und o Fraua) am Fußweg vom Schulzentrum nauf nach SchongauWest gera steaha und schaugat zua, wia die jungen bzw. junggebliebenen Fraua do drinna ins Schwitza kommat. Und o die Autofahrer, die wo auf der Marktoberdorfer Straß unterwegs sind, san ganz langsam unterwegs — wahrscheinlich, weil sie o an Blick von deana Turnerfraua erhaschen wollen. Da braucht Polizei gar koa sorrg mea ham, dass die Autofahrer z’schnell den Rösslekellerberg nauf oder runter brummat.

Bauleistungs-Versicherung

Der Nepomuk will des keinesfalls beanstanden, wenn do iatz no a bissle a Geld in d’Hand gnomma weart und a Sichtschutz an des groaße Fenster von deam Gymnastikraum hi kommt. Bloß legt er scho Wert drauf, dass do schnell und oafach reagiert weart und vom Stadtbaumeister und deana TSV-Leut koa halberte Wissenschaft drauß gmacht weart. Im Übrigen möchte der Nepomuk scho feststella, dass do woanders no viel mehr Transparenz an den Tag glegt weart als wia an dera Dreifachsporthalle. Do bleibst amol abends vor so am Fitnessstudio stehen, wia es sie genauso in Schongau, Peiting und Altenstadt gibt, und schaugst nauf in die guat ausgleuchteten Hallen, wo Leut grad gnua die Kondition auf Vordermann bringen.

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Die Vollkasko für den Bau Schon während der Bauzeit schützt sie vor eventuellen Schäden an Haus und Baustelle. Egal ob beim Roh-, Aus- oder Umbau —auf diese Versicherung sollte man nicht verzichten. Nachts ist die Baustelle besonders gefährdet, denn ungebetener Besuch kommt nur allzu gern auf das verlassene Grundstück. Verbotsschilder und Bauzäune helfen da nur wenig. Was also, wenn sich ein Sprayer an der Fassade verewigt? Oder wenn

Vandalen die gerade eingebauten Fenster zerschlagen? Mit der Bauleistungs-Versicherung ist man auf alles vorbereitet. Denn sie versichert durch Personen verursachte Schäden an Bauleistungen und Baumaterial, macht aber auch vor den Launen der Natur nicht Halt. Stellt man sich vor, sintflutartige Regenfälle überfluten die Baugrube oder Hagel zerstört Teile des soeben gedeckten Daches. Das tut dem Bauherrn im Herzen weh.

Aber man muss sich keine Sorgen machen. Denn auch hier greift die Bauleistungs-Versicherung. Kosten für Reparaturen, Baumaterial, Arbeiter und sonstige Aufräumarbeiten übernimmt die Versicherung. Das Endergebnis ist der völlig wiederhergestellter Bau — als wäre der Unglücksfall nie gewesen. Mit der Bauleistungs-Versicherung kann man sich beruhigt zurücklehnen und den Baufortschritt entspannt beobachten.

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KOMPLETT- In der Kaserne Altenstadt SYSTEM Baumaßnahmen und Bettenwechsel

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Altenstadt | „So schnell wie möglich“, so der Kenntnisstand von Bürgermeister Albert Hadersbeck, sollen in der Franz-Josef-StraußKaserne in Altenstadt weitere Zimmer für Soldaten geschaffen werden. Dabei kommt es auf die Entscheidung an, ob ein altes bestehendes Unterkunftsgebäude westlich der Wache entweder saniert oder abgerissen und an gleicher Stelle ein neuer Komplex errichtet wird. Mit den Baumaßnahmen sollen die Voraussetzungen geschaffen werden für den „Bettenwechsel“, wenn die Ära der Fallschirmjäger in Altenstadt zu Ende geht und eines von bundesweit drei Bataillonen

neu aufgestellt wird, wo Unteroffiziere und Feldwebel ausgebildet werden. Dabei ist zu bedenken, dass die Lehrgangsteilnehmer bis zu fünf Monate vor Ort bleiben.

Nur zwei Betten auf der Stube Eine Unterbringung in Zwei-BettZimmern mit Nasszellen wird angestrebt. In den meisten „Stuben“ schlafen die bisherigen Lehrgangsteilnehmer an der Luftlande- und Lufttransportschule zu viert. Toiletten und Duschen befinden sich auf der Etage. Nach dem Beschluss zur Strukturreform in der Bundeswehr hofft

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Blick aus westlicher Richtung zur Franz-Josef-Strauß-Kaserne. Vorne steht ein Unterkunftsgebäude, das in den neunziger Jahren errichtet wurde. Andere Unterkünfte sind schon viel älter und sanierungsbedürftig. Hinten die „Burg“, wo der Stab residiert.

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man in Altenstadt, dass die Investitionen in der Kaserne zügig angegangen werden, um Areal und Gebäude auf die künftige Nutzung (Ausbildung von Unteroffizieren) ausrichten zu können. Eine Baumaßnahme wird bald abgeschlossen: Der neue Sanitätsbereich kann im Frühjahr 2012 bezogen werden. Sanierungsbedürftig ist auch das Wirtschaftsgebäude mit der Küche. Dieses soll nach dem Bau der Unterkünfte angegangen werden. Ein weiterer Bereich ist die Heizung, die jetzt auf Öl und Kohle basiert. Dabei wäre es aus Sicht der Gemeinde wünschenswert, wenn die Wehrbereichsverwal-


Vorübergehend ein Engpass

Soldaten der LL / LTS — hier der Ehrenzug bei einer Gedenkfeier — bleiben noch bis 2015 in Altenstadt, während Unteroffiziersanwärter schon 2013 in der Kaserne aufschlagen. tung die Versorgung mit Fernwärme gründlich prüft. Lieferanten könnten, so Bürgermeister Hadersbeck, entweder die Biogasanlage bei Schwabniederhofen oder das Biomassekraftwerk Altenstadt sein. Für Unterkünfte,

Wirtschaftsgebäude und Heizung werden mehr als zehn Millionen Euro investiert. Heuer werden es ungefähr drei Millionen Euro sein, wie es neulich beim Besuch von Verteidigungsstaatssekretär Christian Schmidt hieß.

Bereits im nächsten Jahr wird das Unteroffiziersanwärter- und Feldwebelanwärterbataillon 3 mit insgesamt 600 Soldaten sowie mit dem 20-köpfigen Stab (Ausbildungspersonal) in Altenstadt aufschlagen. Aus Platzgründen wird dabei zunächst eine der beiden Kompanien in die Kaserne nach Füssen ausgelagert. Denn die Fallschirmjäger werden bis Mitte 2015 in Altenstadt bleiben und erst ab diesem Zeitpunkt nach Oldenburg abziehen, wie Kommandeur Oberst Ferdinand Baur öffentlich erklärt hat. Die Einzelkämpferinspektion wird, wie Major Stefan Böker als neuer „Leiter Unterstützungsbereich“ und Kasernenkommandant gegenüber dem „altlandkreis“ schildert, bereits 2013 zur Infanterie in das nordbayerische Hammelburg verlegt. Dies bedeutet, dass damit schon nächstes Jahr zirka 70 Betten in der Franz-Josef-Strauß-Kaserne „frei“ werden.

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biederen Gartenmöbel Oderding | Die Zeit der biederen Kunststoffangebote und blockigen Gartenmöbel aus Holz sei vorbei. Gefragt seien trendige, hochwertige Terrassenlösungen, wozu ein flexibler Essplatz genauso gehört wie gemütliche Loungen oder Liegen bzw. die professionelle Beschattung. Die GartenmöbelSzene folge immer mehr dem Lifestyle, also dem „fließenden Verlauf von Terrasse und Wohnraum“. Dies betont Eduard Hupfauf vom Fachmarkt Teak and More in Oderding. „Wir haben auch viel gute Kundschaft aus dem Raum Schongau / Peiting“ verdeutlicht der 54-jährige Kaufmann, der zusammen mit Cornelia Weiß Geschäftsführer ist. Mit Gartenmöbeln beliefert werden neben den zahlreichen privaten Interessenten

auch mehrere gastronomische Betriebe vom Bistro bis zum Fünf-Sterne-Hotel. Dazu zählen Kunden aus der Region wie das Landhaus Auf der Gsteig bei Lechbruck oder das Cafe Central in Peiting oder im benachbarten Tirol das Hotel Post in Lermoos. Acht Mitarbeiter sind im Fachmarkt beschäftigt, der seit 2004 seinen Führen das Fachgeschäft Teak and More: Standort in Oderding hat Eduard Hupfauf und Cornelia Weiß. (zuvor in Weilheim). Bei einer Verkaufsfläche von 1 000 Gewerbegebiet Polling-Oderding Quadratmetern unter Dach und am Ziegeleiweg 2. Geöffnet ist von von 2 500 Quadratmetern inklusive Dienstag bis Freitag zwischen 10 der Ausstellung im Freien ist die und 18 Uhr sowie am Samstag von Auswahl an hochwertigen, lang- 10 bis 15 Uhr. Im Internet sind sie lebigen Gartenmöbeln sehr groß. unter www.teak-and-more.de zu Teak and More befindet sich im finden.

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Eine Grßnfläche zum Blßhen bringen

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So entsteht ein Garten Mit Elementen wie Kies, Pflastersteinen oder Holz lässt der Landschaftsarchitekt verschiedene Geländeformen entstehen. Hier kann man lesen, worauf der Profi dabei besonders achtet. Alles Ăźber die Prinzipien der Garten-Gestaltung gibt es hier. Egal fĂźr was man sich entscheidet, der Landschaftsarchitekt setzt die WĂźnsche am Computer in die Tat um. Mit unterschiedlichen Geländeformen kann er dem Garten einen ganz besonderen Charakter verleihen. Falls es der Platz erlaubt, kĂśnnen durch Mauern oder Steine auch verschiedene Geländeformen voneinander getrennt werden. So entstehen in einem Garten viele verschiedene â&#x20AC;&#x17E;kleine Weltenâ&#x20AC;&#x153;. Mit Hilfe von Formen und Farben bringt er den Garten in

Einklang und schafft so die Ă&#x153;ber- Elementen schaffen einen hargänge von verschiedenen Garten- monischen Gesamteindruck. Ein Wechselspiel aus Ruhe- und lebbereichen. haften Zonen unterstĂźtzt diesen Ă&#x201E;sthetische Prinzipien Effekt zusätzlich. Ausgewogenheit: Egal ob Figuren der Garten-Planung oder einzelne Pflanzen: Alle GarArchitektur, Pflanzen, Treppen, tenelemente werden gezielt und Mauern, Platten und Skulpturen abwechslungsreich eingesetzt. Ein sind die wesentlichen Gestal- ausgewogenes Gesamtbild enttungselemente. Der Landschafts- steht. architekt ordnet alles so an, dass MaĂ&#x;stab und Proportion: Die GrĂśein harmonisches und strukturier- Ă&#x;e des Gartens bestimmt auch die tes Gesamtbild entsteht. Dabei hält GrĂśĂ&#x;e der Pflanzen. Der Lander sich an bestimmte Grundprinzi- schaftsarchitekt achtet darauf, pien, die fĂźr jeden Garten gelten: dass alle Elemente in HĂśhe und Schlichtheit: Farben, Linien und Proportion zueinander passen. Muster werden aufeinander abge- Das betrifft vor allem die Wuchsstimmt und folgen einem konkre- hĂśhen der Pflanzen. Denn der ten Konzept. Garten soll nicht zugepflanzt wirHarmonie: FlieĂ&#x;ende Ă&#x153;bergänge ken. Vielmehr sollen Pflanzen dem zwischen Pflanzen und anderen Garten Struktur und GemĂźtlichkeit verleihen. Aufmerksamkeit: Gezielte Hingucker wie Wege oder Skulpturen machen einen Garten lebendig. Das weckt Neugierde und Interesse beim Betrachter. Verwirklichung: Was nĂźtzen die tollsten Ideen, wenn sie am Ende nicht realisierbar sind? Der Landschaftsarchitekt achtet immer darauf, dass die WĂźnsche auch in die Tat umgesetzt werden. Ein strukturierter Ablauf, eine gute Planung und die richtigen Vorarbeiten sorgen dafĂźr, dass alles zu seiner Zeit ausgefĂźhrt wird. Der Landschaftsarchitekt weiĂ&#x; genau, was wann gemacht werden muss. Bewegung: Mit unterschiedlichen Geländeformen haucht man einem Garten Leben ein. Schwungvolle Linien und kreaMit Kies, Pflastersteinen und Holz kann man bei der Gartengestaltung stil- tive Kompositionen sorgen fĂźr volle Akzente setzen. einen Eindruck der Bewegung.

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Holz fßr Terrassen hält zwei Generationen

Marke â&#x20AC;&#x17E;Langlebigâ&#x20AC;&#x153; Hohenfurch | Ohne Erdkontakt sind sie mindestens 50 Jahre haltbar, mit Erdkontakt oder im Kontakt mit SĂźĂ&#x;wasser sind es 25 Jahre: Langlebigkeit ist das Markenzeichen von besonderen Terrassendielen. Die Besonderheit: Das Holz ist widerstandsfähiger, weil es mit natĂźrlicher Essigsäure behandelt wird. Solche Ware von der Marke Accoya hat auch Holz Fichtl aus Hohenfurch im Sortiment. GeschäftsfĂźhrerin Ute Fichtl-Lankes verweist zudem auf das geringe Schwund- und Quellverhalten bei Dielen dieses Herstellers. Terrassendielen sind freilich nur einer von vielen Bereichen im Holzfachmarkt an der HoheneggstraĂ&#x;e in Hohenfurch. Das Ange-

Hochwertiges Holz, das Langlebigkeit garantiert: Diese Terrassendielen von Accoya hat ein Kunde aus Schongau fßr seinen Garten ausgesucht. bot fßr Terrasse und Garten um- auch StrandkÜrbe), Zaunsysteme, fasst verschiedene MÜbel (nicht Trennwände in allen Facetten und nur Tische und Bänke, sondern vieles mehr.

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Frßhjahrsausstellung zur Landtechnik Epfach | Neues von namhaften und Viking-Akkugeräte, die in Herstellern wird bei der 15. FrßhEpfach vorgefßhrt werden. Brennjahrsausstellung von Landtechnik holzaufbereitung fßr den KachelEglhofer gezeigt. Am Samstag, ofen-Besitzer bis zum Händler de10. März, und Sonntag, 11. März, cken die Holzbearbeitungsgeräte steht das komplette Programm der von Posch ab, die an den SchauLindner-Schlepper auf dem Firtagen in punkto Sicherheit im Einmengelände, darunter die aktuelsatz sein werden. Von 9 bis 17 Uhr le Technologie einer elektronisch ist bei Landtechnik Eglhofer somit geregelten Fronthydraulik. Auch einiges zu sehen, am Sonntag gibt die Neuheiten der Krone Landma- Landtechnik Eglhofer präsentiert es einen Frßhschoppen, und am schinen sind in einer Ausstellung bei der 15. Frßhjahrsausstellung Nachmittagwird die Schongauer zu sehen. Neu sind auch die Stihl- zahlreiche Neuheiten. Prinzengarde erwartet.


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VW Passat CC 2.0 TDI 103 KW/140 PS, EZ 12/2010, 23.700 km, schwarz metallic, DPF, Klimaautomatik, ABS, ESP, Einparkhilfe, Navi, Xenon, Start/Stop, Tagesfahrlicht, EDS, u.v.m. EUR 23.990,00

VW Polo Silver Edition 1.4 59 KW/80 PS, EZ 03/2009, 41.400 km, silber metallic, Klimaanlage, Sitzheizung, ABS, ESP, AHK, LM-Felgen, Sportfahrwerk, Radio mit CD, 4 Lautsprecher, AHK, u.v.m. EUR 11.480,00

VW Scirocco 1.4 TSI Edition 90 kW/122PS, EZ 04/2011, 4.300 km, schwarz metallic, Klimaautomatik, Sitzheizung, ABS, Einparkhilfe, ESP, Glasdach, LM-Felgen, Reifendruck-Kontrolle, u.v.m. EUR 21.570,00

VW Sharan Trendline 2.0 TDI BMT 103 KW/140 PS, EZ 01/2011, 5.500 km, silber metallic, Klimaautomatik, Sitzheizung, ABS, ESP, Tempomat, Navi, Start/Stop, Tagesfahrlicht, Isofix, u.v.m. EUR 28.200,00

VW Tiguan Team 2.0 TDI 103 kW/140 PS, EZ 01/2011, 8.900 km, rot metallic, DPF, ABS, ESP, Klimaautomatik, AHK, Xenon, Einparkhilfe, Navi, Tempomat, LM-Felgen, Kurvenlicht, u.v.m. EUR 29.890,00

VW Touran Comfortline 1.6 TDI 77 KW/105 PS, EZ 4/2011, 25.900 km, silber metallic, Sitzheizung, Navi, ABS, ESP, Tempomat, Einparkhilfe, Winterpaket, Regensensor, Kurvenlicht, u.v.m. EUR 21.900,00

VW Touran Conceptline 1.9 TDI 77 kW/105 PS, EZ 07/2008, 84.200 km, silber metallic, Klimaautomatik, ABS, ESP, Tempomat, Kurvenfahrlicht, Radio mit CD, Bordcomputer, el. Fensterheber, u.v.m. EUR 13.150,00

VW Caddy 1.6 Life Team 75 kW/102 PS, EZ 09/2008, 75.100 km, grau metallic, ABS, AHK, Klimaautomatik, Schiebetür rechts/links, ESP, LM-Felgen, Radio mit CD, Tagesfahrlicht, u.v.m. EUR 12.480,00

MÄRZ Stand: 07. Februar 2012 - Änderungen und Fehler vorbehalten.

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Veranstaltungskalender DO 01.03. INGENRIED 16.00 Uhr Landvolk-Aktion „Gesunde beten für Kranke“ in der Pfarrkirche RETTENBACH 20.00 Uhr Kabarettabend „Bled gloffa“ mit dem Albtraumpaar in der Weichberghalle

19.30 Uhr Jägerabend im Gasthof Dragoner ALTENSTADT 19.30 Uhr Weltgebetstag der Frauen in der Basilika SCHWABSOIEN 20.00 Uhr Generalversammlung der Blaskapelle im Gasthof Zollhaus INGENRIED

KINSAU 20.00 Uhr Hauptversammlung der Feuerwehr in der Mehrzweckhalle APFELDORF 19.30 Uhr Versammlung der Abteilung Tennis im Schützenheim BAD BAYERSOIEN 9.00 bis 18.00 Uhr Ausstellung „Heimspiel“ mit Werken Bayersoier Künstler in der Galerie im Kurhaus. Bis 18.3. täglich zu besichtigen

FR 02.03. SCHONGAU 19.30 Uhr Weltgebetstag der Frauen im Pfarrsaal Verklärung Christi

20.00 Uhr Königs- und Pokalschießen des Schützenvereins WIES Ganztags Crashkurs „Hilfe, ich werde selbständig“ für alle, die sich vom „Hotel Mama“ verabschieden müssen, in der Landvolkshochschule. Täglich bis So, 4.3., Anmeldung unter Tel. 08862 / 91 04-0 HOHENPEISSENBERG 14.00 bis 17.00 Uhr Annahme für den Kinderkleidermarkt im Haus der Vereine APFELDORF 20.00 Uhr Generalversammlung der Feuerwehr im Gasthaus Kölbl

LEEDER

LECHBRUCK

APFELDORF

16.00 bis 20.00 Uhr Blutspenden in der Mittelschule

20.00 Uhr Jahresversammlung der Feuerwehr im Gasthof Holler

19.30 Uhr Helferessen des Theatervereins in der Mehrzweckhalle Kinsau

PREM

REICHLING

15.00 Uhr „Filzen zur Osterzeit“ für Erwachsene und Kinder ab neun Jahren im Pfarrsaal. Infos bei Kerstin Lory unter Tel. 08862 / 83 66

14.30 bis 17.00 Uhr Tag der offenen Tür im Kindergarten Wurzbergoase mit Neuanmeldungen

SA 03.03. SCHONGAU 10.00 Uhr Kartenvorverkauf für den „Schockerberg“ im Münzgebäude 20.00 Uhr „Offene Bühne“ der Kleinkunstbühne mit Erfahrenen und Neulingen, die improvisationsfreudig sind, in der Musikkneipe Eulenspiegel. Anmeldung am selben Abend vor Ort oder unter info@schalander.net 20.00 Uhr Kabarett „Bestatten Weininger“ mit Volker Weininger im Brauhaus. Karten im VVK für 15 Euro PEITING 14.00 bis 17.00 Uhr Hallenkreissportfest in der Dreifachturnhalle 20.00 Uhr Kabarett mit Axel Zwingenberger in der Schloßberghalle. Infos und Karten bei der Tourist-Info unter Tel. 08861 / 65 35 20.00 Uhr Hauptversammlung der Alpenvereinssektion mit Neuwahlen im Gasthof Dragoner

KINSAU PEITING 9.00 bis 12.00 Uhr Bauernmarkt am Hauptplatz 19.30 Uhr Seminar zu effektiven Mikroorganismen bei Gunda Birett. Anmeldungen unter Tel. 08861 / 69 38 69

1. März bis 30. April 2012

STEINGADEN

20.00 Uhr Hauptversammlung und Neuwahlen des Trachtenvereins D’ Wurzbergler im Gasthaus Mitschke

20.00 Uhr Hauptversammlung des Obst- und Gartenbauvereins im Gasthof Graf OBERHAUSEN WIES Ganztags Kurs „Benimm ist in“ mit Renate Deml (Regensburg) in der Landvolkshochschule. Infos und Anmeldung unter Tel. 08862 / 91 04-0

20.00 Uhr Kabarett „Des Fesls neue Kleider“ von der Monaco Bagage beim Stroblwirt

SO 04.03. BURGGEN

BAD BAYERSOIEN 14.30 bis 18.00 Uhr Tanznachmittag in der Gunklstube. Eintritt 6 Euro, Infos und Anmeldung unter Tel. 08845 / 96 72

Ganztags Alpine Dorfmeisterschaft des Rad- und Skisportclubs Concordia am Tegelberg BAD BAYERSOIEN

HOHENPEISSENBERG 9.00 bis 12.00 Uhr Verkauf beim Kinderkleidermarkt im Haus der Vereine. Infos unter Tel. 08805 / 15 22

15.00 bis 17.00 Uhr Kaffeehausmusik mit den Swingin’ Reeds im Panoramasaal des Gasthofs Weißes Roß. Eintritt frei

> > > BLUTSPENDETERMINE

BERNBEUREN

20.00 Uhr 19.30 Uhr Jahresversammlung des Gartenbauvereins in der Mehrzweckhalle Singspiel „Wirklich — Eine Begegnung mit Franziskus“ von Kathi DIENHAUSEN Stimmer-Salzeder, aufgeführt vom Kirchenchor Bertoldshofen in der 19.30 Uhr Pfarrkirche Hauptversammlung der Feuerwehr im Feuerwehrhaus

Freitag, 2. März Dienstag, 13. März Mittwoch, 14. März Freitag, 16. März Montag, 19. März Freitag, 30. März

16.00 bis 20.00 Uhr 16.00 bis 20.00 Uhr 17.00 bis 20.00 Uhr 16.00 bis 18.00 Uhr 16.00 bis 20.00 Uhr 17.00 bis 20.00 Uhr

Leeder, Mittelschule Altenstadt, Grundschule Rottenbuch, Grundschule Schongau, BRK-Haus Schongau, BRK-Haus Bernbeuren, Pfarrheim

Die Termine für April standen bei Redaktionsschluss noch nicht fest.

märz / april 2012 | 71


KINSAU

LECHBRUCK

ALTENSTADT

20.00 Uhr Bauernstammtisch im Schützenheim

20.00 Uhr Motorradstammtisch im Gasthof Holler

19.00 Uhr 20.00 Uhr Altenstadter Forum in der Luftlan- Kultur im Foyer „Handmade de- und Lufttransportschule Music“ mit der Hot Shot Bluesband. Karten im VVK für 14 Euro, LECHBRUCK Abendkasse 15 Euro

MO 05.03.

MI 07.03.

PEITING

SCHONGAU

15.00 Uhr Vorlesenachmittag für Kinder in der Gemeinde- und Pfarrbücherei.

17.00 Uhr Rechtsberatung für Mitglieder im Haus- und Grundbesitzerverein mit Rechtsanwalt Manfred Nikui in der Pizzeria La Perla

SCHWABBRUCK 20.00 Uhr Generalversammlung der Feuerwehr im Sportheim LECHBRUCK 20.00 Uhr Musikwartsitzung des Oberen Lechgaus im Gasthof Holler APFELDORF 19.30 Uhr Versammlung der Abteilung Eishockey im Schützenheim

DI 06.03. SCHONGAU 9.00 Uhr Einkehrtag „Mensch ärgere Dich nicht“ mit Diakon Steinhilber im Jakob-Pfeiffer-Haus PEITING 20.00 Uhr Monatsversammlung des Aquarienvereins im Gasthof Dragoner

ALTENSTADT 20.00 Uhr Jahresversammlung der Jagdgenossenschaft im Gasthof Janser STEINGADEN 20.00 Uhr Mitgliederversammlung des Fördervereins Fohlenhof im Gasthof Graf

19.30 Uhr Hauptversammlung des Fördervereins im Flößermuseum BÖBING 18.30 Uhr Trachtentausch vom Verein Schnalzbergler für Kinder im Scheiberhaus PEISSENBERG 20.00 Uhr Kabarettabend „Nachlachende Frohstoffe“ mit Willy Astor in der Tiefstollenhalle. Karten im VVK für 26,20 Euro, Abendkasse 28 Euro

FR 09.03.

KINSAU

INGENRIED

19.30 Uhr Weltgebetstag der Frauen im Frauenbundzimmer

20.00 Uhr Königs- und Pokalschießen des Schützenvereins

DO 08.03. SCHONGAU Ganztags Sprechtag der Rentenversicherung im Rathaus. Anmeldung unter Tel. 0800 / 678 91 00 (kostenfrei)

LECHBRUCK 20.00 Uhr Preisschafkopfen der Freien Wähler im Landhaus Auf der Gsteig ROTTENBUCH 13.30 Uhr Kinderbibeltage des Pfarrverbandes zum Thema „Abraham“ im Fohlenhof

PEISSENBERG

OBERHAUSEN 20.00 Uhr Konzert mit den Wuidara Pistols beim Stroblwirt

SA 10.03. SCHONGAU 20.00 Uhr Vollmondsauna im Freizeitbad Plantsch PEITING 10.00 Uhr Vortrag „Von der Milch zum Brei“ von Maria Weiß in der Hebammenpraxis Lichtblick. Anmeldung unter Tel. 08861 / 97 85 10.00 bis 12.30 Uhr Frühjahrsbasar für Kinderkleider in der Schloßberghalle 19.00 Uhr Starkbierfest mit der Band Rock Selig Erben im Gasthof Keppeler. Um Reservierung wird gebeten SCHWABSOIEN 20.00 Uhr Hauptversammlung der Jagdgenossenschaft im Zollhaus INGENRIED 20.00 Uhr Delegiertentagung des Schützengaus Schongau in der Mehrzweckhalle LECHBRUCK 19.00 Uhr Jahresversammlung des Sportvereins im Gasthof Holler

72 | der altlandkreis


STEINGADEN

WILDSTEIG

REICHLING

10.00 Uhr Schnittkurs für alle Apfelbäume mit Gärtnermeister Wolfgang Tenzer auf der Wiese an der Kindergartenstraße

10.00 bis 11.00 Uhr Besichtigung der Hegeschau im Gasthof Zur Post

13.00 bis 15.00 Uhr Kleiderbasar des Kindergartens im Pfarrheim

WIES Ganztags Rhetorik-Seminar „Nehmen Sie mich beim Wort“ mit Gudrun Walcher in der Landvolkshochschule. Kosten 75 Euro, Anmeldung unter Tel. 08862 / 91 04-0 Ganztags Seminar zur Stressbewältigung mit Hans Behringer in der Landvolkshochschule. Kosten 60 Euro, Infos und Anmeldung unter Tel. 08862 / 91 04-0

ROTTENBUCH 10.00 bis 16.00 Uhr Kinderbibeltage des Pfarrverbandes im Fohlenhof 20.00 Uhr Hauptversammlung der Feuerwehr in den Hubertusstuben, zuvor um 19 Uhr Messe in der Kirche APFELDORF 20.00 Uhr Buchlesung des Historischen Vereins mit Stefanie Kasper im Pfarrhof

> > > MOBILE SCHADSTOFFSAMMLUNG Montag, 12. März 8.00 bis 8.45 Uhr 9.10 bis 9.40 Uhr 10.05 bis 11.05 Uhr 11.35 bis 12.20 Uhr 13.20 bis 13.50 Uhr 14.10 bis 14.55 Uhr 15.25 bis 16.10 Uhr Dienstag, 13. März 9.00 bis 9.45 Uhr 10.25 bis 10.55 Uhr 11.30 bis 12.15 Uhr 13.45 bis 14.45 Uhr 15.30 bis 16.00 Uhr 16.30 bis 17.00 Uhr

Hohenfurch vor dem Gasthof Negele Schwabniederhofen gegenüber der Kirche Altenstadt vor dem Bauhof Schwabsoien beim Containerstandort Sachsenried bei der Feuerwehr Ingenried an der Mehrzweckhalle Schwabbruck bei der Feuerwehr Böbing an der Gemeinde Schönberg bei der Feuerwehr Rottenbuch Raiffeisenlagerhaus Hohenpeißenberg bei der Feuerwehr St. Leonhard im Forst bei der Feuerwehr Birkland vor dem Gasthof Neuwirt

Mittwoch, 14. März 9.00 bis 10.00 Uhr 10.40 bis 11.25 Uhr 11.50 bis 12.20 Uhr 13.30 bis 16.00 Uhr

Bernbeuren bei der Feuerwehr Burggen vor der Gemeinde Tannenberg bei der Feuerwehr Schongau auf dem Volksfestplatz

Donnerstag, 15. März 9.00 bis 9.45 Uhr 10.20 bis 11.35 Uhr 12.10 bis 12.55 Uhr 14.10 bis 16.10 Uhr

Prem bei der Feuerwehr Steingaden am Parkplatz Kissinger Straße Wildsteig an der Gemeinde Peiting am Parkplatz Sportzentrum

MO 12.03. SCHWABSOIEN

19.30 Uhr 20.00 Uhr Treffen des Historischen Kreises Hauptversammlung von La Musica im Rathaus (kleiner Sitzungssaal) im Gasthaus Breitenmoser BERNBEUREN DENKLINGEN 20.00 Uhr 19.30 Uhr Hauptversammlung des Obst- und Königsproklamation des SchütGartenbauvereins mit einem Vorzenvereins im Schützenheim trag von Hannes Wenning über Gartengehölze im Klimawandel im Gasthaus Schnitzer

SO 11.03.

HERZOGSÄGMÜHLE 9.00 bis 12.00 Uhr Briefmarken- und Münztag der Sammlerfreunde in der Deckerhalle 13.00 bis 15.00 Uhr Jahreshauptversammlung der Sammlerfreunde im Metzgersaal ALTENSTADT 14.00 Uhr Spielenachmittag der KAB im Pfarrsaal WILDSTEIG 9.00 bis 13.00 Uhr Besichtigung der Hegeschau im Gasthof Zur Post ROTTENBUCH 10.00 Uhr Kinderbibeltage des Pfarrverbandes im Fohlenhof

LECHBRUCK 8.30 Uhr Einkehrtag in der Wies. Anmeldung bis Sa, 10.3. unter Tel. 08862 / 88 46 APFELDORF 19.30 Uhr Versammlung der Abteilung Eisstock im Vereinsstüberl

DI 13.03. SCHONGAU 19.30 Uhr Gesprächsabend „Red ma amol drüber …“ im Jakob-Pfeiffer-Haus ALTENSTADT 13.30 Uhr Ausflug der Aktiv-Senioren. Treffpunkt am Basilika-Parkplatz 16.00 bis 20.00 Uhr Blutspenden in der Grundschule

PEISSENBERG 19.00 Uhr Kabarett „Kindsköpf“ mit der Wort Spiel AG in der Tiefstollenhalle. Karten im VVK für 12 Euro

SCHWABBRUCK 14.00 Uhr Seniorennachmittag im Pfarrhof mit Bürgermeister Sporrer

OBERHAUSEN

LECHBRUCK

19.00 Uhr Kleinkunst „Bauchlandung“ mit Pierre Ruby beim Stroblwirt

14.00 Uhr Seniorennachmittag im Bauernstübchen der Lechhalle

märz / april 2012 | 73


ROTTENBUCH

LECHBRUCK

BERNBEUREN

20.00 Uhr Jahresversammlung des Verkehrsvereins im Gasthaus Koch

19.30 Uhr Hoagarten mit der Flößermusi im Flößermuseum

18.00 Uhr Infoabend mit Sandra Sturm von der Polizei Schongau zum Thema „Alkohol“ im Pfarrstadl

MI 14.03. SCHONGAU 19.30 Uhr Bürgerversammlung im Ballenhaus SCHWABSOIEN 20.00 Uhr Generalversammlung des Obstund Gartenbauvereins im Gasthof Zollhaus SCHWABBRUCK

Alle Infos zu

Anzeigenbuchung, Erscheinungsterminen, Verteilgebiet, etc. finden Sie unter

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Caroline Kistler

Rechtsanwältin und Fachanwältin für Familienrecht Unsere Vorträge im März/April in Weilheim 28. Februar 2012, 19.30 Uhr, Weilheim, Waldwirtschaft am Gögerl

"Wie lange und in welcher Höhe muss Unterhalt nach der Scheidung bezahlt werden?“

27. März 2012, 19.30 Uhr, Weilheim, Waldwirtschaft am Gögerl

"Was geschieht mit dem Haus/Eigentumswohnung bei der Scheidung?“

Referentin: Rechtsanwältin und Fachanwältin für Familienrecht, Caroline Kistler, www.kanzlei-kistler.de, Tel. 0 89/59 99 73 73, Veranstalter: ISUV e.V.

Tätigkeitsschwerpunkte:

– Eheverträge – Erbrecht – Ehescheidungen Maximiliansplatz 17 · 80333 München Telefon 089/59997373 · www.kanzlei-kistler.de Zweigstelle: Schmiedstrasse 20 · 82362 Weilheim

74 | der altlandkreis

ROTTENBUCH 17.00 bis 20.00 Uhr Blutspenden in der Grundschule BÖBING 14.00 Uhr Hauptversammlung des Frauenbundes im Gasthof Haslacher 20.00 Uhr Jagdversammlung im Gasthof Haslacher

FR 16.03.

HOHENFURCH 20.00 Uhr Generalversammlung der Feuerwehr im Schönachhof KINSAU 20.00 Uhr Generalversammlung des Sportvereins im Sportheim WESSOBRUNN Nachmittags Volksmusikseminar des Lechgaus im Stillerhof. Täglich bis So, 18.3., Infos unter Tel. 08344 / 18 39

20.00 Uhr Bürgerversammlung im Gasthaus Schäferwirt

SCHONGAU 16.00 bis 18.00 Uhr Blutspenden im BRK-Haus

WEILHEIM

INGENRIED

18.00 Uhr Jungbürgerversammlung voraussichtlich im JuZe Köhlerstadel

20.00 Uhr Theater „Die verlorene Ehre der Katharina Blum“ im Stadttheater

20.00 Uhr Werbeveranstaltung der Feuerwehr in der Mehrzweckhalle BÖBING 15.00 Uhr VdK-Stammtisch im Gasthof Haslacher

DO 15.03. SCHONGAU

ALTENSTADT 19.00 Uhr Königsschießen für Luftgewehr und Luftpistole im Schützenheim SCHWABNIEDERHOFEN 20.00 Uhr Jahreshauptversammlung des TSV im Sportheim

14.00 Uhr Pfarreinachmittag mit Vortrag von Pfarrer Mooser zum Thema „Priesterweihe — Pfarrei ohne Pfarrer?“ im Jakob-Pfeiffer-Haus

SCHWABBRUCK

15.00 Uhr Seniorenbürgerversammlung im Sitzungssaal im Rathaus

INGENRIED

ALTENSTADT 14.00 bis 18.00 Uhr Bauernmarkt vor dem EVGLagerhaus

18.00 Uhr Gemütliches Treffen der Veteranen bei der Feuerwehr

SA 17.03. SCHONGAU 9.00 bis 12.00 Uhr Klamottenkiste der Pfarrei Verklärung Christi mit Kinderschminken im Pfarrzentrum. Chiffre-Nummern werden am Mo, 5.3., von 16.30 bis 17 Uhr im Pfarrzentrum vergeben 20.00 Uhr Kabarett „Paparazzo“ mit Chris Boettcher im Jakob-Pfeiffer-Haus. Weitere Infos siehe Seite 19 PEITING

8.30 Uhr Frauenfrühstück im Versammlungsraum der Mehrzweckhalle 20.00 Uhr Königs- und Pokalschießen des Schützenvereins

10.00 bis 18.00 Uhr 5. Peitinger Energietage in der Schloßberghalle 20.00 Uhr Starkbierfest mit den Moor Buam im Gasthof Keppeler. Um Reservierung wird gebeten


ALTENSTADT 14.00 Uhr Schnittkurs für Ziersträucher und Obstgehölze des Gartenbauvereins bei Heribert Hindelang, Esterweg 20 BERNBEUREN 20.00 Uhr Benefizkabarett zugunsten der Bücherei mit Hans Echtler und Manfred Haslinger im Pfarrstadl. Kartenreservierungen bei Familie Lieb unter Tel. 08860 / 350

im Gasthaus Schönachhof, ab 18.30 Uhr Einstimmung mit dem Bachmändle-Duo. Eintritt 9 Euro APFELDORF

14.00 Uhr Hauptversammlung des Frauenbundes mit Messe in der Kirche und Neuwahlen im Gasthaus Holler 20.00 Uhr Starkbierfest in der Lechhalle STEINGADEN 9.30 bis 11.30 Uhr Basar des Kindergarten-Fördervereins für Kinderkleider und Spielzeug in der Mittelschule. Infos und Chiffre-Nummern unter Tel. 08862 / 93 20 92 oder 08862 / 10 21 ROTTENBUCH 20.00 Uhr Hauptversammlung der Schützengesellschaft in der Gaststätte am Campingplatz, zuvor um 19 Uhr Messe in der Kirche

20.00 Uhr Theater „Die verlorene Ehre der Katharina Blum“ im Stadttheater

SO 18.03. 17.00 Uhr Konzert mit Teilnehmern des Regionalwettbewerbs „Jugend musiziert“ im Sparkassenforum PEITING Ganztags Josefimarkt am Hauptplatz 10.00 bis 17.00 Uhr 5. Peitinger Energietage in der Schloßberghalle

20.00 Uhr Jahresversammlung der Feuerwehr im Gasthaus Hirsch

14.00 Uhr Jugendhoigarte des Oberen Lechgaus im Gasthof Moser BAD BAYERSOIEN 15.00 bis 17.00 Uhr Kaffeehausmusik mit dem Ammertal-Duo im Kurhaus PEISSENBERG 10.00 Uhr Brunch mit Klassik mit George Davis am Flügel und Jutta Haberhauer an der Querflöte in der Tiefstollenhalle. Eintritt 22,50 Euro inkl. Verzehrbon LUDENHAUSEN 11.00 Uhr Hauptversammlung der Feuerwehr mit Neuwahlen

MO 19.03. SCHONGAU 16.00 bis 20.00 Uhr Blutspenden im BRK-Haus BERNBEUREN Sorgt für Durchblick: Zimmerer Norbert Gröger, einer von 25 Ausstellern, mit Familie

14.00 Uhr Josefitreffen auf dem Auerberg STEINGADEN

HOHENFURCH 20.00 Uhr Kabarett „Gradraus“ mit Bernhard Huber und Alexandra Stiglmeier

9.00 Uhr Vogelkundliche Führung am Oberen Lechsee. Kosten 5 Euro, Kinder 2 Euro, Treffpunkt am Rathaus

SCHONGAU

PEISSENBERG 15.00 Uhr Kinderlieder-Nachmittag „Ein Kühlschrank ging spazieren“ mit dem Duo Sternschnuppe in der Tiefstollenhalle. Eintritt 10 Euro

DENKLINGEN

20.00 Uhr Konzert der Trachtenkapelle in der STEINGADEN Mehrzweckhalle 15.00 Uhr Kindertheater „Der verzauberKINSAU te Prinz“ der Welfenbühne im 20.00 Uhr Pfarrheim Starkbierfest in der LandjugendBude WIES WEILHEIM

LECHBRUCK

LECHBRUCK

14.00 bis 17.00 Uhr 2. Hallensportfest für Schülerinnen der Jahrgänge 2000 bis 2007 in der Dreifachturnhalle

20.00 Uhr Hauptversammlung der Kulturgemeinschaft im Gasthof Graf

DI 20.03. SCHWABBRUCK 20.00 Uhr Generalversammlung der Jagdgenossenschaft im Gasthaus Schäferwirt INGENRIED 20.00 Uhr Jahresversammlung des Gartenbauvereins in der Mehrzweckhalle BERNBEUREN 20.00 Uhr Generalversammlung des Georgirittvereins im Gasthof auf dem Auerberg WIES Ganztags Infotag zum Thema „Hofübergabe“ mit Willi Reitemann in der Landvolkshochschule. Anmeldung unter Tel. 08862 / 91 04-0 BÖBING 20.00 Uhr Hauptversammlung der Feuerwehr im Gasthof Bromberg-Alm PEISSENBERG 20.00 Uhr Live 3D Digitalshow über Island von Stephan Schulz in der Tiefstollenhalle. Karten im VVK für 10 Euro, Abendkasse 12 Euro DENKLINGEN 20.00 Uhr Vortragsabend „Schnitt von Ziersträuchern“ der Garten- und Naturfreunde mit Heinz Drott im Gasthaus Hirsch

märz / april 2012 | 75


MI 21.03. SCHONGAU 20.00 Uhr Kabarett mit Michi Marchner im Brauhaus. Eintritt 15 Euro, Karten unter Tel. 08243 / 99 39 29 ALTENSTADT 14.00 Uhr Zusammenkunft der Caritas mit Gedanken zur Fastenzeit im Pfarrsaal 19.00 Uhr Königsschießen für Luftgewehr und Luftpistole im Schützenheim

BÖBING

STEINGADEN

20.00 Uhr Jahresversammlung des Obstund Gartenbauvereins im Gasthof Haslacher

14.00 Uhr Schnittkurs für Obstgehölze mit Wolfgang Tenzer im Garten der Familie Riesemann, Ammergauer Straße

APFELDORF 20.00 Uhr Bürgerversammlung in der Mehrzweckhalle

FR 23.03. SCHONGAU 19.00 Uhr „Schockerberg“ des CSU-Ortsverbandes im Jakob-Pfeiffer-Haus

BIRKLAND 20.00 Uhr Versammlung der Molkereigenossenschaft im Gasthof Neuwirt

PEITING 17.00 bis 23.00 Uhr Lange Museumsnacht im Klösterle. Eintritt frei

BURGGEN Termine Frühjahr 2012 im Gasthof Keppeler Peiting Rosenmontag und Faschingsdienstag 17.3.2012 Starkbierfest 20.2. und 21.2.2012 Moor Buam Kesselfleischessen 24.3.2012 Starkbierfest 10.3.2012 Starkbierfest Peitinger Musik Rock - Selig - Erben 31.3.2012 Preiswatten Um Reservierungen wird gebeten.

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76 | der altlandkreis

19.30 Uhr 19.30 Uhr Treffen der Arbeitsgemeinschaft Jahresmesse des Landvolks (Deka- Peitinger Heimatfreunde im Gastnat Schongau) in der Pfarrkirche hof Dragoner mit anschließender Versammlung BIRKLAND im Gasthaus Pudlwirt HOHENFURCH

20.00 Uhr Preiswatten der Stockschützen im Gasthof Neuwirt

20.00 Uhr Hauptversammlung des SchützenALTENSTADT vereins im Gasthaus Negele

DO 22.03.

19.00 Uhr Königsschießen für Luftgewehr und Luftpistole im Schützenheim

SCHONGAU Ganztags Sprechtag der Rentenversicherung im Rathaus. Anmeldung unter Tel. 0800 / 678 91 00 (kostenfrei)

SCHWABBRUCK 20.00 Uhr Jahresversammlung des TSV im Sportheim

ALTENSTADT

INGENRIED

20.00 Uhr Hauptversammlung des Gartenbauvereins mit Vortrag „Rund um Beerensträucher“ von Kreisfachberaterin Heike Grosser im Pfarrsaal

20.00 Uhr Generalversammlung des TSV im Sportheim

BAD BAYERSOIEN 18.00 Uhr Vernissage zur Ausstellung „Spuren im Moos“ mit Karin von der Saal in der Galerie im Kurhaus. Täglich zu besichtigen BÖBING 15.00 und 16.30 Uhr Kasperltheater im Scheiberhaus. Eintritt 5 Euro, Infos und Karten bei der Bücherei 19.30 Uhr Endschießen der Schützen im Scheiberhaus 20.00 Uhr Hauptversammlung des VdK-Ortsverbandes im Gasthof Haslacher HOHENFURCH 20.00 Uhr Generalversammlung des Gartenbauvereins im Gasthaus Negele KINSAU 17.00 bis 19.30 Uhr Basar rund ums Kind mit Tupperwaren-Flohmarkt in der Mehrzweckhalle. Weitere Infos und Chiffre-Nummern von Mo, 19.3, bis Mi, 21.3., von 9 - 17 Uhr bei Sigrid Dittel unter Tel. 08869 / 92 12 55 APFELDORF 20.00 Uhr Generalversammlung der Gartenund Naturfreunde im Gasthaus Kölbl DENKLINGEN 15.00 Uhr Baumschneidekurs mit Heinz Drott auf der Obstwiese


OBERHAUSEN 20.00 Uhr Kabarett „Der graue Star“ mit Roland Baisch beim Stroblwirt

SA 24.03. SCHONGAU 19.00 Uhr „Schockerberg“ des CSU-Ortsverbandes im Jakob-Pfeiffer-Haus 20.00 Uhr Kabarettabend der Kleinkunstbühne mit Klaus Wildermuth in der Musikkneipe Eulenspiegel. Karten-VVK bei der Süßen Hanni

Feuerwehrhauses, zuvor um 19 Uhr ALTENSTADT Gedenkmesse im Welfenmünster 13.30 Uhr Kreuzweg des Pfarrverbandes. BÖBING Treffpunkt am Kalvarienberg bei 18.00 Uhr Bidingen Dorfmeisterschaft der Vereine im 17.00 Uhr Scheiberhaus Alpenländisches Passionssingen in der Basilika HOHENPEISSENBERG 14.30 Uhr Baumschnittkurs beim Anwesen Karl am Schendrichweg PEISSENBERG 20.00 Uhr Abschiedskonzert für Chorleiterin Annerose Bindl in der Tiefstollenhalle. Eintritt 7 Euro

19.30 Uhr Hauptversammlung des Jagd- und Naturschutzvereins in der GastKINSAU stätte Märchenwald 20.00 Uhr Preisschafkopfen im SchützenPEITING heim 16.00 Uhr Kasperltheater der GemeindeEPFACH und Pfarrbücherei im katholi16.30 Uhr schen Pfarrheim. Eintritt 3 Euro Kreuzweg der Pfarreiengemein20.00 Uhr schaft Lechrain an der HirschauStarkbierfest mit der Knappkapelle schaftskapelle im Gasthaus Keppe20.00 Uhr ler. Um Reservierung wird gebeten Hauptversammlung des TSV im Haus der Vereine SCHWABSOIEN 20.00 Uhr Preisverteilung der Schützen vom Königschießen im Proberaum BERNBEUREN 14.00 Uhr Schnittkurs im Obstlehrgarten am Thalhof 20.00 Uhr Frühjahrsversammlung des Oberen Lechgaus in der Auerberghalle STEINGADEN 20.00 Uhr Generalversammlung der Feuerwehr im Schulungsraum des

SO 25.03. SCHONGAU 19.00 Uhr Tauschringtreffen in der Pizzeria La Perla PEITING 9.00 bis 13.00 Uhr Besichtigung der Hegeschau und der Sonderausstellung „Bienen und Imkerei“ in der Schloßberghalle

STEINGADEN 17.00 Uhr Jahresversammlung des TSV im Gasthof Graf

ALTENSTADT 20.00 Uhr Hauptversammlung der Jagdgenossenschaft im Café am Rathaus

MI 28.03. PEITING 18.00 bis 20.00 Uhr Museumsschmankerl u.a. mit Sonderausstellung „600 Ansichtskarten aus Peiting“ und kulinarischem Abschluss im Museum im Klösterle. Eintritt 7 Euro, Anmeldung erwünscht

BAD BAYERSOIEN 20.00 Uhr Sonntagskonzert der Jugendkapelle Ammertal im Kurhaus. Eintritt frei

MO 26.03. ROTTENBUCH 10.00 Uhr Einkehrtag der Pfarrei im Haus der Don Bosco-Schwestern

DI 27.03. SCHONGAU 20.00 Uhr Diashow „Karibischer Cocktail — Die ABC-Inseln und ein Schuss Kuba“ von Harald Mielke im Ballenhaus HERZOGSÄGMÜHLE 13.00 Uhr Besuchertermin für seelisch kranke Erwachsene im Konferenzraum des Rehabilitationszentrums „Häuser am Latterbach“. Anmeldung unter Tel. 08861 / 219-302

ALTENSTADT 19.00 Uhr Königsschießen für Luftgewehr und Luftpistole im Schützenheim STEINGADEN 20.00 Uhr Gartlertreff im Gasthof Graf WEILHEIM 20.00 Uhr Kabarett „Vogelfrei“ mit Da Huawa, da Meier & I in der Stadthalle

DO 29.03. SCHONGAU 12.30 Uhr Abfahrt zur Kreuzwegandacht in Bad Wörishofen an der Haltestelle vor der Stadtpfarrkirche

FR 30.03. BIRKLAND 20.00 Uhr Jahresversammlung des Obst- und Gartenbauvereins mit Geranienverkauf im Gasthof Neuwirt

14.00 Uhr Besuchertermin für psychisch kranke Jugendliche im Konferenz- SCHWABNIEDERHOFEN raum des Rehabilitationszentrums 19.00 Uhr „Häuser am Latterbach“. AnmelHauptversammlung des VdK Pfafdung unter Tel. 08861 / 219-61 61 fenwinkel im Gasthof Janser

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ALTENSTADT 19.00 Uhr Königsschießen für Luftgewehr und Luftpistole im Schützenheim SCHWABBRUCK 20.00 Uhr Jahresversammlung der Abteilung Eisstock im Sportheim INGENRIED 20.00 Uhr Abschlussabend des Schützenvereins mit Preisverteilung BURGGEN

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20.00 Uhr Endschießen des Schützenvereins im Gemeindehaus BERNBEUREN 17.00 bis 20.00 Uhr Blutspenden im Pfarrstadl ROTTENBUCH 19.30 Uhr Bergfreunde-Treffen des Alpenvereins im Café am Tor BÖBING 20.00 Uhr Hauptversammlung der Jungen Union im Gasthof Haslacher HOHENPEISSENBERG

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19.30 Uhr Frühjahrsversammlung des Obstund Gartenbauvereins mit Vortrag von Kräuterpädagogin Michaela Wörmann über Wildkräuter in der Küche im Feuerwehrhaus

BERNBEUREN

LECHBRUCK

20.00 Uhr Frühjahrskonzert der Musikkapelle in der Auerberghalle

14.00 Uhr Gaujugendsingen in der Lechhalle

20.00 Uhr Vortragsabend der Pfarrgemeinde ROTTENBUCH mit Karl Filser im Pfarrhof 20.00 Uhr 20.00 Uhr Preisschafkopfen und PreisgrasMegafete der Landjugend in der obern im Gasthaus Koch Mehrzweckhalle BÖBING ROTT 20.00 Uhr 20.00 Uhr Preisverteilung vom Endschießen Vorplatterprobe des Lechgaus im im Scheiberhaus Gasthaus Paulus PEISSENBERG

SA 31.03.

PEITING 14.00 Uhr Jahresversammlung des Frauenbunds im Pfarrsaal 20.00 Uhr Preiswatten im Gasthof Keppeler. Um Reservierung wird gebeten 20.00 Uhr Mundart-Kabarett mit dem Broadway Joe in der Schloßberghalle. Karten bei der Tourist-Info SCHWABBRUCK 19.30 Uhr Starkbieranstich im Gasthaus Schäferwirt SACHSENRIED 19.30 Uhr Jahresversammlung der Schützen im Gemeindezentrum BURGGEN 20.00 Uhr Frühjahrsversammlung des Lechgauverbandes in der Turnhalle

PEISSENBERG

RETTENBACH

20.00 Uhr Konzert „Radio Show“ mit der Gruppe Cello Mafia in der Tief-

20.00 Uhr Bockbierfest des Männerchors in der Weichberghalle

20.00 Uhr Frühjahrskonzert der Knappschaftskapelle in der Tiefstollenhalle. Eintritt 6 Euro

BAD BAYERSOIEN 15.00 bis 17.00 Uhr Kaffeehausmusik mit der Kirchwegmusi im Gasthof Weißes Roß. Eintritt frei BÖBING 14.00 Uhr Kindernachmittag des Trachtenvereins Schnalzbergler im Scheiberhaus PEISSENBERG 10.30 Uhr Irischer Frühschoppen mit Rowan Tree Hill in der Tiefstollenhalle. Eintritt 5 Euro, Kinder 2,50 Euro

APFELDORF 20.00 Uhr Hauptversammlung des Sportvereins im Gasthaus Kölbl

HOHENFURCH 20.00 Uhr Frühjahrsversammlung des Trachtenvereins

REICHLING 17.00 Uhr Jahresessen im Gasthaus Breitenmoser

KINSAU 20.00 Uhr Bauernstammtisch im Schützenheim

DENKLINGEN 20.00 Uhr Frühjahrskonzert des Musikvereins in der Turnhalle

SO 01.04. ALTENSTADT 20.00 Uhr Konzert der Blaskapelle in der Schulturnhalle

REICHLING 20.00 Uhr Jahresversammlung des Gartenbauvereins im Gasthaus Mitschke

MO 02.04. PEITING 15.00 Uhr Vorlesenachmittag in der Bücherei. Eintritt frei

INGENRIED 11.00 Uhr Missionsbasar nach dem Gottesdienst

ROTTENBUCH 16.00 Uhr Bemalen von Ostereiern im Café am Tor


HOHENFURCH 18.30 Uhr Erster Lauftreff mit Sammelpunkt an Drehers Stadl

DI 03.04. LECHBRUCK 20.00 Uhr Motorradstammtisch im Gasthof Holler

MI 04.04. SCHONGAU 17.00 Uhr Rechtsberatung für Mitglieder im Haus- und Grundbesitzerverein mit Rechtsanwalt Manfred Nikui in der Pizzeria La Perla

DO 05.04. PEITING 9.00 bis 12.00 Uhr Bauernmarkt am Hauptplatz ALTENSTADT

FR 06.04. Karfreitag BAD BAYERSOIEN 9.00 bis 18.00 Uhr Ausstellung „Spuren im Moos“ Murnauer Landschaften in Zeichnung, Pastell und Radierung von Karin von der Saal sowie mit Gedichten von Gertrud Sybille Mende im Kurhaus. Täglich zu besichtigen

SA 07.04. SCHONGAU 20.00 Uhr Vollmondsauna im Freizeitbad Plantsch

SO 08.04.. Ostersonntag PEITING 20.00 Uhr Theaterabend „Die Versuchung des Aloysius Federl“ des Trachtenvereins Alpenrose in der Schloßberghalle. Karten-VVK bei Trachten Stöger unter Tel. 08861 / 64 95

21.00 Uhr Agape der Pfarrjugend im Landju- PEISSENBERG gendraum 21.00 Uhr Oster-Hasen-Party in der TiefstolSCHWABBRUCK lenhalle. Eintritt 8 Euro 20.00 Uhr Jahresversammlung der Fischer INGENRIED von Bruck 20.00 Uhr Osterkonzert der Musikkapelle in INGENRIED der Mehrzweckhalle 20.00 Uhr Agapefeier des Landvolks im APFELDORF Versammlungsraum der Mehr14.00 Uhr zweckhalle Eierkugeln der Landjugend auf dem Anwesen La Rosa APFELDORF 19.00 Uhr Ostereierschießen im Schützenheim

REICHLING 20.00 Uhr Osterkonzert der Musikkapelle in der Mehrzweckhalle

EPFACH

REICHLING

20.00 Uhr Theaterabend des Trachtenvereins im Haus der Vereine

20.00 Uhr Terminabsprache der Vereine

MI 11.04.

DENKLINGEN 20.00 Uhr Formel 1-Fete der Sparte Eishockey in der Turnhalle OBERHAUSEN 19.00 Uhr Kabarett „Brunftzeit — Wildwechsel & Liebestaumel“ mit Nepo Fitz beim Stroblwirt

MO 09.04. 4. Ostermontag ALTENSTADT 13.30 Uhr Emmaus-Gang des Landvolks. Treffpunkt am Basilika-Parkplatz 14.00 Uhr Ostereiersuchfahrt des Motorsportclubs LECHBRUCK 9.00 Uhr Vogelkundliche Führung am Oberen Lechsee. Kosten 5 Euro, Kinder 2 Euro, Treffpunkt am Rathaus EPFACH 20.00 Uhr Theaterabend des Trachtenvereins im Haus der Vereine

DI 10.04. ALTENSTADT 13.30 Uhr Ausflug der Aktiv-Senioren. Treffpunkt am Basilika-Parkplatz

BAD BAYERSOIEN 20.30 Uhr Weisenblasen am Soier See BÖBING 15.00 Uhr VdK-Stammtisch im Gasthof Haslacher

DO 12.04. SCHONGAU Ganztags Sprechtag der Rentenversicherung im Rathaus. Anmeldung unter Tel. 0800 / 678 91 00 (kostenfrei) PEITING 14.30 bis 17.00 Uhr Bastelnachmittag für Kinder von 6 bis 8 Jahren im Familienzentrum Lichtschaukel. Anmeldung unter Tel. 08861 / 97 85 WILDSTEIG 19.00 Uhr Kameradschaftsschießen der Vereine Wildsteig, Schönberg, Böbing, Bad Bayersoien und Rottenbuch. Täglich bis So, 22.4. DENKLINGEN 14.00 bis 18.00 Uhr Energieberatung der LEW im Rathaus

FR 13.04. SCHONGAU

LECHBRUCK 14.00 Uhr Seniorennachmittag im Bauernstübchen der Lechhalle

15.00 Uhr Spielenachmittag mit Paula Gößwald im Freizeitbad Plantsch

Schönachstr. 9 | 86978 Hohenfurch Tel.: 08861/20499 märz / april 2012 | 79 www.gabys-schmuckinsel.de


PEITING

SA 14.04.

20.00 Uhr Theaterabend „Die Versuchung PEITING des Aloysius Federl“. Siehe So, 8.4. 20.00 Uhr Theaterabend „Die Versuchung ALTENSTADT des Aloysius Federl“. Siehe So, 8.4. 20.00 Uhr Preisverteilung vom Königsschie- SCHWABSOIEN ßen im Schützenheim 14.00 Uhr Rosenschnittkurs des Obst- und INGENRIED Gartenbauvereins bei Ida Jahl 20.00 Uhr 20.00 Uhr Generalversammlung des SchütFrühjahrsversammlung des FC zenvereins im Gasthaus Sonne beim Simon BURGGEN

BERNBEUREN

20.00 Uhr Generalversammlung der LitzauSchützen

14.00 Uhr Seniorennachmittag im Pfarrstadl

BAD BAYERSOIEN

15.00 bis 17.00 Uhr Auerbergmuseum erstmals nach der Winterpause geöffnet

11.00 Uhr Tunnelführung und Besuch des 19.30 Uhr Single-Party in der Auerberghallandwirtschaftlichen Museums. Teilnahmegebühr 2 Euro, Treffpunkt le. Infos unter Tel. 08862 / 25 79 11 am Lötschmüllerhof, Dorfstraße 79 STEINGADEN ROTTENBUCH 20.00 Uhr 20.00 Uhr Frühjahrskonzert des MusikPreiswatten der Stockschützen im vereins in der Turnhalle der Gasthaus Koch Mittelschule DENKLINGEN

BAD BAYERSOIEN

19.30 Uhr Letztes Wertungsschießen des Schützenvereins im Schützenheim

14.30 bis 18.00 Uhr Tanznachmittag in der Gunklstube. Anmeldung unter Tel. 08845 / 96 72

80 | der altlandkreis

ROTTENBUCH

BÖBING

20.00 Uhr Frühjahrsversammlung des Trachtenvereins in den Hubertusstuben

7.30 Uhr Niggl-Socher-Gedächtnistour des Alpenvereins. Treffpunkt in Halblech

BÖBING 20.00 Uhr Frühjahrskonzert der Musikkapelle in der Grundschulturnhalle REICHLING

EPFACH 20.00 Uhr Theaterabend des Trachtenvereins im Haus der Vereine

MO 16.04.

20.00 Uhr Benefizkonzert der Musikkapelle zugunsten der Herzogsägmühle in SCHWABBRUCK der Mehrzweckhalle 20.00 Uhr Terminbesprechung beim SchäEPFACH ferwirt 20.00 Uhr Theaterabend des Trachtenvereins LECHBRUCK im Haus der Vereine 14.00 Uhr Ausflug der Gruppe 60 +. TreffDENKLINGEN punkt am Rathaus, Anmeldung 20.00 Uhr unter Tel. 08862 / 98 78 13 Kabarettabend mit dem Albtraumpaar Sigrid Kraus und KINSAU Walter Sirch in der Turnhalle 20.00 Uhr Versammlung der Jagdgenossenschaft im Sportheim

SO 15.04.

DI 17.04.

STEINGADEN Ganztags Gaujugendtag der LechgauTrachtler im Zimmerstadel

PEITING 19.00 Uhr Themenabend „Gefahren im World Wide Web“ mit Medien-

pädagoge Rainer Strick und dem Verein Lebensbeistand im Schulungsraum der Raiffeisenbank ALTENSTADT 20.00 Uhr KAB-Abend mit Reisebildern „Von St. Moritz nach Mauritius“ mit Pfarrer Beyrer im Pfarrsaal PEISSENBERG 19.00 Uhr Lesung aus dem Alpenkrimi „Mordsviecher“ von und mit Krimiautorin Nicola Förg in der Tiefstollenhalle. Eintritt 11 Euro inkl. Freigetränk APFELDORF 20.00 Uhr Hauptversammlung des CSUOrtsverbandes Apfeldorf / Kinsau im Gasthaus Kölbl DENKLINGEN 14.00 Uhr Seniorennachmittag im Pfarrheim

MI 18.04. ALTENSTADT 14.00 Uhr Seniorennachmittag der Caritas im Pfarrsaal


STEINGADEN

PEISSENBERG

ALTENSTADT

20.00 Uhr 20.00 Uhr 14.00 Uhr Lesung mit Krimiautorin Nicola Konzert mit Andi Thon & Band in Ostercuprennen in SchwabnieFörg in der Bücherei im Fohlenhof der Tiefstollenhalle. Eintritt 12 Euro derhofen 14.00 Uhr Anfischen des Anglervereins Petri Heil am Dienhauser Weiher

BAD BAYERSOIEN

BIRKLAND

14.30 Uhr Seniorennachmittag des Roten Kreuzes im Pfarrhof

20.00 Uhr Hauptversammlung der Feuerwehr im Gasthaus Neuwirt

KINSAU

EPFACH

20.00 Uhr Generalversammlung des Frauenbundes im Frauenbundzimmer

19.00 Uhr Finalschießen im Schützenheim

20.00 Uhr Königsproklamation des Schützenvereins mit Preisverteilung im Sportheim

DENKLINGEN

STEINGADEN

19.00 Uhr Endschießen im Schützenheim

10.00 bis 16.00 Uhr Jugend- und Clubsporttrial auf dem MSC-Gelände an der Riesener Straße

DO 19.04. ALTENSTADT 14.00 bis 18.00 Uhr Bauernmarkt am EVG-Lagerhaus INGENRIED 20.00 Uhr Bürgerversammlung in der Mehrzweckhalle

OBERHAUSEN 20.00 Uhr Kabarett „Ans Liacht“ mit Michael Fitz beim Stroblwirt

SA 21.04. SCHONGAU

LECHBRUCK 20.00 Uhr Kabarettabend mit dem Albtraumpaar in der Lechhalle.

FR 20.04.

14.00 bis 17.00 Uhr Radltour durch die Stadt mit Hans Hartung. Start am Rathaus 20.00 Uhr Jagerisches Singen und Musizieren im Trachtenheim auf dem Helgoland

PEITING PEITING 20.00 Uhr Theaterabend „Die Versuchung 20.00 Uhr des Aloysius Federl“. Siehe So, 8.4. 2. Peitinger Musiknacht mit 10 Bands in 10 Locations. EintrittsSCHWABSOIEN bändchen für 10 Euro in den teilnehmenden Gaststätten 19.00 Uhr Jahreshauptversammlung des VdK mit Vortrag von Notar Ruhland im Sportheim

SCHWABBRUCK

WIES Ganztags Nordic Walking-Intensivtag mit Hans und Martina Behringer in der Landvolkshochschule. Infos und Anmeldung unter Tel. 08862 / 91 04-0 ROTTENBUCH 8.00 bis 12.00 Uhr Alteisensammlung der Landjugend am Sportheim 20.00 Uhr Festabend der Musikkapelle mit Vorstellung der neu eingespielten CD HOHENPEISSENBERG 13.00 Uhr Ortsmeisterschaft des Schützenvereins für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren im Haus der Vereine mit Preisverteilung um 20 Uhr. Infos unter Tel. 08805 / 14 87 oder 08805 / 337

BÖBING 20.00 Uhr Jahresversammlung des Trachtenvereins Schnalzbergler im Scheiberhaus

APFELDORF Die Gruppe Live Time sorgt beim Gasthof Keppeler für Stimmung.

20.00 Uhr Boarischer Tanz des Trachtenvereins in der Mehrzweckhalle

märz / april 2012 | 81


SO 22.04. SCHONGAU Ganztags Frühjahrsmarkt in der Altstadt 18.00 Uhr Lesung mit Krimiautorin Nicola Förg in der Wohngemeinschaft Altinum. Karten bei Bücher Bauer

PEITING

APFELDORF

ALTENSTADT

20.00 Uhr Kabarett „Ottfried Fischer und die Heimatlosen“ in der Schloßberghalle. Karten für 23 Euro bei der Tourist-Info unter Tel. 08861 / 65 35

10.00 Uhr Jugendfrühschoppen des Trachtenvereins in der Mehrzweckhalle

20.00 Uhr Mitgliederversammlung der Caritas im Pfarrsaal

OBERHAUSEN

INGENRIED

19.00 Uhr Konzert „Männer sind Helden“ mit Les Derhosn beim Stroblwirt

20.00 Uhr Hauptversammlung des Landvolks mit Dieter Haschner, KLB-Geschäftsführer, im Versammlungsraum der Mehrzweckhalle

SCHWABSOIEN 10.00 Uhr Frühschoppenkonzert der Musikkapelle in der Gemeindehalle

19.00 Uhr Musicalabend mit Espen Nowacky LECHBRUCK und einer Sängerin im Ballenhaus. Karten im VVK für 20 Euro 8.00 Uhr bei der Tourist-Info unter Tel. Autoslalom des Motorsportclubs 08861 / 214-181, Abendkasse 23 Euro am Helmenstein 16.00 bis 18.00 Uhr Ausstellung der Malerin Ruth Ströhhuber im Flößermuseum STEINGADEN

10.00 bis 16.00 Uhr Jugend- und Clubsporttrial auf dem MSC-Gelände an der Riesener Straße BAD BAYERSOIEN Ganztags Floh- und Trödelmarkt am Festplatz direkt an der B 23

Der erste Marktsonntag des Jahres 2012 — eine gute Gelegenheit für Schnäppchenjäger.

15.00 bis 17.00 Uhr Kaffeehausmusik mit dem Ammertal-Duo im Gasthof Metzgerwirt

MO 23.04. SCHONGAU Ganztags Sprechtag der Pädoaudiologischen Beratungsstelle für Eltern mit hör- und sprachauffälligen Kindern im Landratsamt am Schloßplatz. Terminabsprache unter Tel. 08861 / 211-36 10

DI 24.04.

BAD BAYERSOIEN

14.00 Uhr Besuchertermin für psychisch kranke Jugendliche im Konferenzraum des Rehabilitationszentrums „Häuser am Latterbach“. Anmeldung unter Tel. 08861 / 219-61 61

SCHONGAU Ganztags Sprechtag der Rentenversicherung im Rathaus. Anmeldung unter Tel. 0800 / 678 91 00 (kostenfrei) 20.00 Uhr Kabarett „Italiener weinen nicht!“ mit Roberto Capitoni im Brauhaus. Karten im VVK für 15 Euro PEITING

20.15 Uhr Lustspiel „Macho in Nöten“ im Kurhaus. Eintritt 8 Euro

MI 25.04. STEINGADEN 18.30 Uhr Museumsschmankerl mit Gerhard Klein im Klostermuseum im Pfarrhof

HERZOGSÄGMÜHLE 13.00 Uhr Besuchertermin für seelisch kranke Erwachsene im Konferenzraum des Rehabilitationszentrums „Häuser am Latterbach“. Anmeldung unter Tel. 08861 / 219-302

DO 26.04.

BAD BAYERSOIEN

20.00 Uhr Pfarreiabend mit Dekan Lederer (Oberammergau) im Pfarrsaal EPFACH 20.00 Uhr Gesellschafter-Sitzung im Haus der Vereine

FR 27.04. SCHONGAU

16.00 bis 18.00 Uhr Türen der Geschichte geöffnet im Museum im Bierlinghaus 20.30 Uhr Weisenblasen am Soier See KINSAU 20.00 Uhr Bürgerversammlung in der Mehrweckhalle

15.00 bis 18.00 Uhr Flohmarkt des Kindergartens St. Johannes im Pfarrsaal PEITING 19.30 Uhr Treffen der Peitinger Heimatfreunde im Gasthof Dragoner

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82 | der altlandkreis

MO-FR 10-18 Uhr SA 10-13 Uhr und nach Vereinbarung


BIRKLAND

OBERHAUSEN

20.00 Uhr Hauptversammlung der Stammschützen im Gasthof Neuwirt

20.00 Uhr Konzert „Summer of Love“ mit Stefan Dettl beim Stroblwirt

ALTENSTADT 19.30 Uhr Jahresversammlung der Sparte Tischtennis im Sportheim SCHWABBRUCK 17.00 Uhr Anfischen der Fischer von Bruck an der Schönach STEINGADEN 20.00 Uhr Offenes Singen des Männerchors Liederkranz mit Ernst Schusser im Gasthof Zur Post

SA 28.04. SCHONGAU 9.00 Uhr Exkursion des Historischen Vereins nach Benediktbeuern. Abfahrt am Parkplatz Köhlerstadel PEITING 14.30 Uhr Jubiläum des Frauen- und Familienzentrums Lichtschaukel mit Dr. Doeblingers Kasperltheater in der Schloßberghalle. Karten-VVK bei Schreibwaren Wild unter Tel. 08861 / 250 20

BÖBING 20.30 Uhr Jugendabend des Skiclubs im Festzelt am Sportheim APFELDORF

ALTENSTADT 14.00 Uhr Jugend-Königsfischen des Anglervereins Petri Heil am Dienhauser Weiher SCHWABSOIEN 19.00 Uhr Showturnen des Sportvereins in der Gemeindehalle

20.00 Uhr BERNBEUREN Kabarettabend des Theatervereins 20.00 Uhr mit Maxi Schafroth in der MehrLesung und Musik mit Hans zweckhalle Schütz und Karl Michael Ranftl auf KINSAU Gut Kinsegg. Eintritt 10 Euro 19.00 Uhr Endschießen des Schützenvereins im Schützenheim DENKLINGEN 19.30 Uhr Preisverteilung des Schützenvereins im Schützenheim

20.00 Uhr Konzert der Jugendchöre des Pfarrverbands im Saal des Fohlenhofs

BÖBING 10.00 Uhr Kirchenzug, Gottesdienst und Segnung des Sportheimes mit anschließendem Tag der offenen Tür und sportlichen Vorführungen

13.30 Uhr Preisverteilung des Skiclubs zum Kreiscup 2011 / 2012 im Festzelt

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PEISSENBERG

10.00 Uhr Fischermesse in der Lorenzkapelle

MO 30.04. KINSAU

20.00 Uhr Konzert „Im Garten des Lebens“ des Aschauer Stimmkreises in der Tiefstollenhalle. Eintritt 16,50 Euro

20.30 Uhr Maifeuer der Landjugend beim Resch Hans PEISSENBERG

SO 29.04. 10.00 Uhr Georgiritt auf dem Auerberg

20.00 Uhr Konzert „Restlaufzeit“ mit Han’s Klaffl in der Tiefstollenhalle. Karten im VVK für 19,80 Euro, Abendkasse 21 Euro

LECHBRUCK

DIENHAUSEN

16.00 bis 18.00 Uhr Ausstellung der Malerin Ruth Ströhhuber im Flößermuseum

20.30 Uhr Maifeuer an der Molkereistraße OBERHAUSEN

BAD BAYERSOIEN 11.00 Uhr Jungmusiker-Konzert mit dem Nachwuchs der Blaskapelle im Kurhaus

20.00 Uhr Konzert mit Christoph Weiherer beim Stroblwirt

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20.00 Uhr Preisverteilung zum Kameradschaftsschießen in der Gemeindehalle

Anschrift

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8.45 Uhr Wertungsplatteln des Lechgauverbandes in der Gemeindehalle

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BERNBEUREN

ROTTENBUCH 20.00 Uhr Bergfreundetreffen des Alpenvereins im Café am Tor

20.00 Uhr Boarischer Tanz des Trachtenvereins in der Gemeindehalle

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Das Impressum steht auf Seite 30.

märz / april 2012 | 83


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der altlandkreis | Ausgabe 10 | März / April 2012