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Ausgabe 27 | Januar / Februar 2015

Eine Produktion von

Titelbild: Emanuel Gronau

mit

Veranstaltungskalender f端r zwei Monate

Cowboy und Marshal Rollen f端r Alois Sporrer

ktthema Schwerpun ser Ausgabe: in die

t i e z h c Ho Kollege und Chef

Neue Aufgabe f端r Schmitz

im Altlandkreis


Ein Naturschauspiel Diee Schleierfälle D Di Schl Sc h eierfä zwisschen sc hen Wi he Wild ldst ld dst stei eigg und Bad Wildsteig Ba B aye yers rsoi rs oien oi en sstellen en te Bayersoien ein Na atu turs rsch rs c au ch ausp spie sp ie dar, wie Naturschauspiel es w e t un ei undd bbreit kein weit zwei zw eite ei tess gi ggibt. bt.. Eg bt zweites Egal ob im Früh Fr ühja üh jahr h , Sommer hr Soomm oder Frühjahr, Herb He rbst rb st ddie i filigranen ie Herbst Wass Wa sser ss erfä er fällllllee in der Amfä Wasserfälle mers me rsch chlu luch lu chtt das ch d merschlucht Moos i eein in in tteils eils ei ls weiches, tteils te eililss kr kräf äffti t ge gess G kräftiges Grün tauchen ch en ooder d r ob sich de sich icch dort dort an an kalten kalt ka lten lt en W innteert rtag agee bizarre ag Wintertagen EEiszapfen Ei szap sz apfe ap fenn bilden. fe bild bi ldden en.. Schade, Scha Sc hade ha dee, dass daas dder err W annde d Wanderweg zur Amme Am mers me rsch rs chlu ch luch lu chtt au ch auss Si ichher e hheeitsgrü ründ rü nden en sschon chh einige Ammerschlucht Sicherheitsgründen Jahre offiziell nicht mehr zugänglich ist. Im Gegensatz zu so einem anhaltenden und beeindruckenden Naturschauspiel mag da ein Schauspiel aus Menschenhand vergleichsweise blass erscheinen. Damit sind wir beim Stichwort Theater. Zur Jahreswende haben Laienbühnen Hochkonjunktur. Von Denklingen bis Wildsteig und von Reichling bis Steingaden gibt es eine Vielzahl von Vorstellungen, die zusammengerechnet ein paar tausend Besucher erfreuen oder auch nachdenklich stimmen. Wir vom „altlandkreis“ wollen mitten in einem gewohnt bunten Themenmix in dieser Ausgabe die unterschiedlichen Facetten des Theaters in drei Beiträgen aufarbeiten. Da ist zum einen der Bericht über das Theater der Welfenbühne Steingaden. Kinder und Jugendliche zwischen elf und 24 Jahren bringen im Januar und Februar das Drama „Mein Bruder, der Räuber Kneißl“ zur Aufführung — siehe dazu den Beitrag auf Seite 30. Es ist die Geschichte über den Räuber Kneißl, der nach verbüßter Gefängnisstrafe ein Leben

als tüchtiger Handwerker führen möchte, der aber immer wieder von seiner Vergangenheit als Zuchthäusler eingeholt wird, der darum nicht Fuß fassen kann und schließlich im Jahr 1902 im Alter von nur 27 Jahren in Augsburg auf grausame Weise hingerichtet wird. Ganz anders das Theater in Reichling. Mit dem Stück „Die Leiche im Schrank“ wird — ganz bewusst — leichte Kost serviert, damit vielen hundert Zuschauern um die Jahreswende ein paar kurzweile Stunden und gute Unterhaltung garantiert sind. Warum Spielleiterin und Darsteller gerade auf das Genre des Lustspiels bzw. der Komödie setzen, beleuchtet der Beitrag auf Seite 31. Diesen beiden Artikeln stellen wir die bekannte Rubrik „Punkt, Punkt, Punkt“ voran, in der Peter Mahl, der neu gewählte Vorstand beim Schongauer Theaterstadl, einen Ausblick gibt. Einen Ausblick auf das Frühjahr 2015, wenn im Ballenhaus die VorstadtMiniaturen von Herbert Rosendorfer zur Aufführung gelangen. Herbert Rosendorfer — genau, das ist doch der Autor, der vor bald 25 Jahren das Textbuch für „Die Hexe von Schongau“ geschrieben hatte. Dies war die Grundlage für ein großes Schauspiel, dessen Aufführung in den Jahren 1992 bis 1996 Schongau am Lech zur Festspielstadt gemacht hat. Ein Festspiel soll’s — soweit lehnt sich TheatervereinsVorstand Peter Mahl aus dem Fenster — im Sommer 2016 auf der Freilichtbühne geben. Aber nicht die „Hexe von Schongau“, sondern das Drama „Der Richter von Zalamea“. Es ist also noch Geduld gefordert bis zu diesem Schauspiel im Sommer 2016. Genauso wie für einen Ausflug zum Naturschauspiel der Schleierfälle, wofür — baulich und politisch — der Weg erst noch frei gemacht werden muss. Johannes Jais

> > > AUS DEM INHALT Seite 4 Übersicht zu Umkleiden: „der altlandkreis“ stellt mal einen Kabinen-Vergleich an

Seite 36 Der Blick nach China: Deutscher Facharbeiter im Hirschvogel-Werk

Seite 8 Service der Sozialstation: Das Mittagessen wird in die Wohnung gebracht

Seite 40 Der Spielenachmittag: Geselligkeit wird bei der AWO großgeschrieben

Seite 11 Zur Sache, Herr Schmitz: Der Sparkassenchef im ausführlichen Interview

Seite 44 Was Feines schlürfen: Drei Cocktailvorschläge für jeden Anlass

Seite 16 Auszeit in Pullman City: In der Westernstadt ein anderer Mensch sein

Seite 49 Das Welf-Jahrbuch: So viele Bilder wie schon lange nicht mehr

Seite 22 Elektronische Stände: Damit der Heimwettkampf ein Volltreffer wird

Seite 52 Ausbildung: Warum Josef Schuster so gerne Metzger werden möchte

Seite 26 Der große Wurf: Wie sich Simon Häuserer im Judo-Sport entwickelt

Seite 56 Statt dem Brautverziehen lieber eine abendliche Hochzeits-Party?

Seite 32 Instrumente reparieren: Florian Hartmann ist sogar Bundessieger

Seite 63 Faschingsbälle und mehr: Ausblick auf Termine im Januar und Februar

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Wir haben uns einen Einblick verschafft

Umkleiden: Mal mehr, mal weniger anziehend Schongau / Peiting | Eine Worauf Inhaberin Johanna modebewusste 60-jähBeier ebenfalls achtet: Ein rige Frau aus Altenstadt Deo, Probierschuhe und ein formuliert es so: „Das langer Schuhlöffel sind stets Licht muss schmeichelgriffbereit. haft sein“. Das ist ihr wichtig, wenn sie in Biedermeier-Stuhl einem Bekleidungshaus und frische Blumen z.B. eine Jacke, eine Stil haben ebenso die UmHose, einen Rock oder kleiden im Sisters-Modelaeine Bluse ausprobiert. den am Marienplatz. VerkäuUmkleidekabinen gibt’s ferin Alice Mößmer schiebt in jedem Textilgeschäft. den Vorhang ganz zur Seite Wie praktisch sie einge— und siehe da: Der Stuhl mit richtet sind (mit Haken dem grünen Bezug und der und Schuhlöffel), wie geschwungenen Lehne erineinladend sie gestalnert an die Biedermeier-Zeit. tet sind und wie groß Das rokokohafte Tischchen an sie sind — dazu hat der Wand mit frischen Blusich „der altlandkreis“ men in der Vase und der dazu in vielen Läden einen passende weiß-goldfarbenen Überblick verschafft. Spiegel vermitteln WohlfühlOder besser gesagt Atmosphäre. „Manche komeinen Einblick bekommen gar nimmer raus aus men. Erkenntnis: Die der Umkleide“, scherzt die Unterschiede sind groß. Chefin Samira Krantic. Und Umkleiden in BekleiVerkäuferin Nicole Rössle bedungsgeschäften von Schongau und Peiting Bestwert im Platzangebot: die zwei Meter tiefe tont den Stellenwert der Um— mal sind sie mehr, Umkleide in der Modepassage in Schongau. Hinten kleiden in so einem Fachgeschäft. Denn manche Frauen mal weniger anziehend. Johanna Beier. gehen bis zu zehn Mal zum Drei Umkleiden findet die Kundin in der Modepassa- bringen. Die gläserne Wand wirkt Anprobieren in die Umkleide, um ge in Schongau vor, wo der Ver- leicht und luftig, ist aber dennoch ein, zwei oder mehr Artikel auszuwählen. kaufsraum im Erdgeschoss 100 undurchsichtig. Quadratmeter groß ist. Einladend In einer Ecke liegt Spielzeug griff- „Diese Umkleiden hat der Schreiist vor allem die XXL-Kabine. Sie bereit, wenn Kinder beschäftigt ner gemacht“, schildern Anita misst zwei Meter auf 1,50 Meter. sein wollen, während die Mutter Geiger und Lisa Walter vom JeansDa können auch mal zwei oder anprobiert. Zur Ausstattung ge- Café. Drei dunkelbraune Kabinen drei Mädchen bzw. Frauen in eine hören raumhohe Spiegel. In der sind im Erdgeschoss, zwei im Umkleide. Aber auch Kundinnen, Ecke steht ein blau gepolster- Obergeschoss. Die Besonderheit die auf einen Rollator angewiesen ter Stuhl — entweder zum Sitzen ist, dass eine der Umkleiden nicht sind oder einen Kinderwagen mit- oder zum Anwinkeln der Beine. nur zum Laden hin eine Wipptür


hat, sondern eine weitere Luke nach hinten. Da gelangen die Verkäuferinnen fßrs Dekorieren zum Schaufenster. Das ist nicht von der Stange, sondern mit KÜpfchen eingerichtet. Am Marienplatz gegenßber gibt es bei Mode Huber jede Menge Umkleiden. Die im Herrenbereich im Erdgeschoss ist schon in die Jahre gekommen; drinnen hängt noch ein zerknittertes Poster von einem männlichen Body mit nacktem OberkÜrper. Und das ausgerechnet dort, wo sich die Herren umziehen — und nicht bei den Damen! Diese Kabine werde aber nächstes Jahr modern gestaltet, blickt Inhaber Andreas Huber voraus. Dann wirkt sie ebenso einladend wie die schon erneuerten Umkleiden im Damenbereich sowie im Oberund Untergeschoss. Wichtig sei, nach den Worten von Andreas Hu-

ber, dass die Beleuchtung immer indirekt erfolge. So kämen Gesicht und KÜrper besser raus als bei hartem Licht von oben.

Farbkontraste sind manchmal hart

Mit den Umkleiden in den Fachgeschäften kĂśnnen die Filialen der Textilketten nicht mithalten. Hart sind die farblichen Kontraste z.B. bei NKD am Ăśstlichen Marienplatz mit rotem Vorhang, blauem Teppich und weiĂ&#x;em Holz bzw. Plastik sowie grellem Licht, das ein schmaler Scheinwerfer Ăźber dem Spiegel spendet. In SchongauWest sind im AWG-Markt die Umkleiden auf der Westseite situiert. Die Vorhänge sind orange. Jede Kabine hat zwei Haken. KĂźhl wirkt der Metallsessel auf dem dunklen Filzboden. Ebenso dunkelgrau ist der Teppichboden im Umkleidebereich bei Takko. Grau sind auch die Vorhänge in den vergleichsweise schmalen Kabinen. Im Vergleich dazu ist die Farbgebung in der VĂśgeleFiliale stimmig. Dort sind es fĂźnf Kabinen in der Nordwestecke des Geschäfts fĂźr die Herren; auf der Ostseite sind die fĂźnf Kabinen fĂźr die Damen in einer Zeile aufgereiht, davor befindet sich eine Spiegellandschaft. Zudem stehen zwei elegante dunkle Sessel bereit — falls sich die (männliche?) Begleitung keine FĂźĂ&#x;e in den Bauch stehen mĂśchte. Zwei Zeilen mit Umkleiden gibt es auch beim Modemarkt Ruppert. Edle Ed lerr Se le Sess ssel ss ell, fr fris i ch is chee Bl Blum umen um e , ed en dleer Sp Spie iege ie geel:: Die Kabinen mit den Fach Fa chve ch v rk ve rkäu ä fe äu f ri rinn Al A icce MĂś MĂśĂ&#x;m Ă&#x;mer Ă&#x;m er in eiine n r Um m- WipptĂźren sind aus helk ei kl eide de des e Sis iste teerss-M Mod odel elad el aden ad en.. lem Holz, das leicht

5LFKDUG$UQROG Stv. Mitglied des Vorstandes

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Vorsitzender des Vorstandes

0LFKDHO/DXWHQEDFKHU +HUZLJ6NDOLW]D Mitglied des Vorstandes

Stv. Mitglied des Vorstandes

Alles Gute fĂźr XQGKHU]OLFKHQ'DQN ... fĂźr das Vertrauen, das Sie, unsere Kunden und Partner, XQVLPYHUJDQJHQHQ-DKU ZLHGHUJHVFKHQNWKDEHQ

.UHLVVSDUNDVVH Schongau

Einen Partner seines Vertrauens zur Seite zu haben, gibt Sicherheit. Wenn’s um Ihre Finanzen geht, sind wir gern Ihr Partner. Unser Anliegen ist es, Sie, unsere Kunden im 6FKRQJDXHU/DQGLQDOOHQÂżQDQ]LHOOHQ$QJHOHJHQKHLWHQNRPSHWHQWGXUFKGDV-DKU 2015 zu begleiten. Wenn‘s um Geld geht - Kreissparkasse.

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kühl wirkt. Hervorzuheben ist die XXL-Kabine auf der Westseite des Marktes; sie bietet viel Platz. Durchaus ansprechend für ein Fachgeschäft sind die Umkleiden in Eichmeiers Modewelt in Peiting. Viel frequentiert werden die Umkleiden im Trachtenhaus Stöger. Verkäuferin Martina Schelle bekundet mit leichter Boshaftigkeit, dass „manche Mannsbilder schon eitler geworden sind“ und deshalb mehrmals in die Kabine gehen, um teils taillierte Trachtenmode auszuprobieren. Freilich werden die Umkleiden hauptsächlich von Damen aufgesucht, die sich ein Dirndl aussuchen. Dazu seien viele Anproben angesagt. So ein Dirndl kaufe man nicht in fünf Minuten, Betont die (indirekte) Beleuchtung: Andreas Huber vom Fachgeschäft erklärt Martina Schelle. am Marienplatz. In Schongau An der Leithe gibt’s in Sprengers Sportland mehrere Umkleiden in verschiedenen Ecken. Sie sind nicht stilvoll, aber zweckmäßig. Die Leuchte verläuft an der Kabinenwand vertikal; das sorgt für gleichmäßige Helligkeit von Kopf bis Fuß. Große Landschaftsposter vermitteln das Gefühl der Weite.

Fleckerlteppich auf dem Fliesenboden Leicht strapaziert schauen die Umkleiden in Christl’s Modemarkt aus. Auf dem hellen Fliesenboden liegt ein kleiner Fleckerlteppich, der aber leicht verrutscht. Die hellen Wipptüren hören unten Raffiniert geschreinert: In dieser Kabine im Jeans-Cafe gibt es hinten schon 30 Zentimeter über dem einen Auslass zum Schaufenster, wie Lisa Walter (links) und Anita Gei- Boden auf. Wenn jemand größer ger demonstrieren. als 1,80 Meter ist, schaut das Ge-

Eng geschnitten: Umkleiden in einem Modemarkt im Gewerbegebiet Schongau-West.

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> > > ZUM THEMA Die meisten gibt’s im Bad Schongau | Eine Einrichtung soll — obwohl kein Fachgeschäft — beim Thema Umkleiden nicht vergessen werden. Gemeint ist das Freizeitbad Plantsch in Schongau. Es hat unbestritten die meisten Umkleiden. Genau sind es 29 Einzelkabinen, wie Claudia Reinartz vom Plantsch nachgezählt hat. Dazu kommen die BehindertenUmkleide mit WC und Dusche, zwei Familien-Umkleiden (auch für Schulkinder) sowie ein größerer Raum mit 40 nahezu raumhohen Spinden für die Saunagäste.

Wir bieten Alternativen! – Gemeinsam zum Ziel! Wirtschaftsschule Dein Weg zum mittleren Schulabschluss nach der 6., 7. oder 8. Jahrgangsstufe aus Gymnasium, Real- oder Mittelschule – Quereinstieg möglich

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Jetzt anmelden! Nur das Notwendigste: eine von mehreren Umkleidekabinen in einem Schongauer Modemarkt. sicht über der Oberkante heraus. Die Umkleiden dort machen einen zweckdienlichen Eindruck. Auf die Fragen unserer Redaktion, wann die Umkleiden eingebaut worden sind, welche Ansprüche solche Kabinen aus Sicht des Unternehmens erfüllen sollen und welchen Stellenwert beim Thema Umklei-

den dem Ambiente beigemessen wird, haben wir weder per Mail noch beim telefonischen Nachhaken eine Antwort bekommen. Da kommt der Eindruck auf, dass die Zuständigen in der Zentrale in Mauerstetten dieses Recherchethema alles andere als „anziehend“ empfunden haben.

I. Krabler, StDin i. P. Schulleiterin

Private Oberlandschulen Weilheim e.V. Leprosenweg 14, 82362 Weilheim i. OB, Tel. 0881 9253503 www.oberlandschulen.de

Wir bedanken uns bei allen Kunden und wünschen ein gutes neues Jahr 2015 !

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Eine Schongauer und eine Weilheimer Tour

       

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Wir haben Verstärkung gefunden: Ab Januar 2015 wird die Zahnärztin Frau Kristina Bock unser Team verstärken. Mit ihr haben wir jemanden gefunden, der richtig gut in unser Team passt. Wie in einem Puzzle: Ein Teil ergänzt das andere. Und nun kÜnnen wir Ihnen auch wieder Abendtermine anbieten.

Sozialstation bringt’s: Das Essen auf Rädern Altlandkreis | Ja, die Sozialstation bringt’s. Und das schon mehr als 30 Jahre. Gemeint ist das Essen auf Rädern. Täglich werden im Landkreis Weilheim-Schongau von neun Uhr bis spätestens 13 Uhr knapp 80 warme Mahlzeiten an die HaustĂźr bzw. an den KĂźchentisch oder ins Wohnzimmer geliefert. Den Service nehmen vorwiegend ältere Leute in Anspruch. Wie zum Beispiel Gisela Pietschmann aus Peiting, die im Dezember 106 Jahre geworden ist. Es gibt zwei Routen, die von der Sozialstation PeiĂ&#x;enberg aus bedient werden. Zum einen ist es die Weilheimer Tour, die Ăźber PeiĂ&#x;enbergOst, Oderding und Polling Ăźber die Kreisstadt bis Wielenbach reicht. Zum anderen ist es die Schongauer Tour, wozu der PeiĂ&#x;enberger Ortsteil WĂśrth, HohenpeiĂ&#x;enberg, Peiting, Schongau und Altenstadt gehĂśren. Es sind jeweils 35 Portionen. Die Zahl schwankt leicht von Tag zu Tag. Redakteur Johannes Jais ist an einem Werktag auf der Westtour mit dabei gewesen und schildert einige EindrĂźcke.

In der Werkstatt in Empfang genommen

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An der vielbefahrenen BundesstraĂ&#x;e 472 in HohenpeiĂ&#x;enberg geht Claudia Bierling schnellen Schrittes vom Lieferauto Ăźber die breite Fahrbahn. Sie klingelt bei Hans Jocher. Der Senior mit dem grauen Arbeitsmantel bittet die Frau kurz in seine Schuhwerkstatt und nimmt vom Service vom Essen auf Rädern an diesem Tag den Sauerbraten in

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der Schale in Empfang. Es ist vier- vegetarische Gericht. Es ist eine von tel vor zehn Uhr. Bis er sich das nur zwei Suppen, die an diesem Essen schmecken lässt, vergehen Donnerstag mit ausgeliefert wernoch eineinhalb Stunden. Ein paar den. In Warmhalteboxen bleiben freundliche Worte werden gewech- die Gerichte heiĂ&#x; — selbst wenn sie selt, dazu eine Erklärung, dass — was bei 35 Mahlzeiten eher selten heute auch ein Redakteur bei der vorkommt — nur vor der HaustĂźr abTour mitfährt, und schon verlässt gestellt werden. Wie z.B. bei einem Claudia Bierling wieder das Haus. Mann aus Peiting, der ebenfalls EsDie nächste Adresse ist — ganz in sen auf Rädern in Anspruch nimmt. der Nähe ebenfalls in Hohenpei- „Do hot’s d’ Muatter a scho kriagt, Ă&#x;enberg — Heinrich BaarfĂźĂ&#x;er. An und der Sohn hot’s Ăźbernomma“, diesem Vormittag nimmt auch er weiĂ&#x; Claudia Bierling. an der HaustĂźr ein Fleischgericht Die 52-Jährige aus PeiĂ&#x;enberg arin Empfang. Eine zweite Portion ist beitet schon seit 18 Jahren fĂźr Essen auf Rädern bei der Ă–kumenischen fĂźr seine Frau bestimmt. Weiter geht’s nach Peiting. Dort werden ebenso wie später in Schongau zahlreiche Portionen ausgeliefert. Eine von vielen Kundinnen und Kunden ist Gisela Pietschmann, die im ersten Stock zu Hause ist. Sie bittet Claudia Bierling ins Wohnzimmer. Versorgt wird die betagte Seniorin mit ihren 106 Jahren von Schwestern der Sozialstation in Schongau, die in der FrĂźhe und abends nach ihr sehen und sie versorgen. An der LentnerstraĂ&#x;e in Peiting wurde von In seiner Schuhwerkstatt nimmt Hans Jocher das einem Kunden eine Mittagsgericht von Ausfahrerin Claudia Bierling Kartoffelcremesuppe entgegen. Unter der Alufolie ist ein Sauerbraten gewĂźnscht, dazu das mit Beilagen und SoĂ&#x;e.


„Na, Frau Pietschmann, wie geht’s denn?“ Die betagte Seniorin in Peiting freut sich, dass ihr das Essen in die Wohnung im ersten Stock hochgebracht wird. Sozialstation. Sie ist sowohl auf eine von acht Frauen und Mänder Weilheimer als auch auf der nern, die für Essen auf Rädern Schongauer Tour im Einsatz. unterwegs sind. Drei sind bei der Sozialstation in Voll- und Teilzeit beschäftigt, weitere Mitarbeiter Das Essen auf Rädern es auf 400 Euro-Basis. Wer zu hat mehrere Gesichter sind dem Team stößt, der muss anfangs An diesem Donnerstag hat sie 35 mindestens eine Woche bei einer Portionen im Kofferraum des roten erfahrenen Kraft mittfahren. Skoda. Sie kennt die Seniorinnen In Schongau macht Claudia Bierling und Senioren, legt Wert darauf, an diesem Vormittag kurz Stopp mit möglichst vielen von ihnen ein am Jugendheimweg, wo sie für die paar Worte zu wechseln. Die alten Sozialstation Post von der HauptLeute sind dafür dankbar — das stelle aus Peißenberg abgibt. Dann ist an ihren Gesichtern abzulesen. geht es weiter. Mahlzeiten werden Claudia Bierling findet die Arbeit in der Altstadt, am Gannenbacher „sehr abwechlungsreich“. Sie ist Weg, im Stadtteil Forchet — dort

freut sich ein älterer Mann auf den „Ofenschlupfer“, das ist ein süßer Semmelauflauf — und in SchongauWest zu Häusern und Wohnungen gefahren. Die letzte Station ist an diesem Mittag Altenstadt. Die Fahrerin vom Essen auf Rädern klingelt bei Elfgard Haberstock. Sie nimmt das Essen auf Rädern seit fünf Jahren in Anspruch. Und zwar wie der Großteil täglich. Die Seniorin ist sehr redselig; Claudia Bierling weist sie dezent darauf hin, sie solle doch zu Messer und Gabel greifen, sonst werde das (bereits ausgepackte) Essen in der Kunststoffschale kalt. Bevor es auf der Umgehungsstraße von Altenstadt wieder zurück nach Peißenberg geht, wo sie schließlich noch weitere acht Mahlzeiten austeilt, gleicht Claudia Bierling nochmals ab, ob auch alle Gerichte in Schongau und Peiting abgegeben worden sind. Falls eine Adresse vergessen werde, könne man auf dem Rückweg über Schongau und Peiting das Essen noch abgeben.

Vom Piccolino-Essen zum Schlemmergericht An diesem Vormittag sind 35 Mahlzeiten ausgeliefert worden. Darunter sind neun Piccolino-Essen; das sind die kleinen Portionen. Vier Portionen waren vegetarisch, vier

sind Schlemmergerichte. Sechs Se- die Essensportionen für eine ganze nioren wünschen Diät, der Rest be- Woche ausgefahren. Und zwar bis vorzugt an diesem Tag das normale Burggen, Bernbeuren, Lechbruck, Gericht. Zwei Suppen und ein Salat Steingaden und Rottenbuch. Die sind zudem auf der Schongauer Senioren und Seniorinnen müsTour benötigt worden. sen sie dann täglich daheim warm Die Gerichte, die meist zwischen machen, haben aber den Vorteil, fünf und acht Euro (Schlemmerme- dass sie jeden Tag kurzfristig entnü) kosten, werden in Peißenberg scheiden, auf welches der gefroren im großen Ofen in der Frühe gegart. gelieferten Gerichte sie Appetit Gekocht wird nicht in der Sozialsta- haben. Wenngleich angesichts der tion. Diese hat ihre Lieferanten; ei- Entfernungen über Land eine tägnen aus Nordrhein-Westfalen und liche Tour nicht möglich ist, so ist einen aus Baden-Württemberg. dieser Satz allemal angebracht: Mindestens zehn Tage im Voraus „Die Sozialstation bringt’s.“ müssen die Kunden ihr Gericht aussuchen. Den Bestellzettel nimmt der Fahrer von Essen auf Rädern mit. Gerichte werden auch samstags und sonntags gebracht, wie Heidi Meßner-Schmitt von der Ökumenischen Sozialstation berichtet. Bis acht Uhr früh können die Mahlzeiten für den gleichen Tag abbestellt werden. 65 Kilometer kommen bei der „Schongauer Tour“ zusammen, und bei der Weilheimer ist es nahezu die gleiche Wegstrecke. Mehr als 80 Kilometer sind es jedoch bei der Dann mal guten Appetit — Elfgard HaberKalttour. Was darunter zu stock aus Altenstadt ist auf der Schonverstehen ist? Da werden gauer Tour die „Endstation“ im Westen.

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10 | der altlandkreis


Auf der roten Couch

Der neue Chef bei der Kreissparkasse Im eleganten dunklen Anzug und mit roter Krawatte auf der Couch: Alexander Schmitz, seit Dezember 2014 Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Schongau. Foto: Johann Jilka

Foto: Johann Jilka

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Schongau | Ein Blick in den Geldbeutel, das Stichwort Taschengeld, das anhaltend niedrige Zinsniveau, Tipps zur Geldanlage, die Einschätzung der wirtschaftlichen Situation in der Region, die Arbeitsteilung in der Geschäftsführung und der Umgang mit den rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern: Es gibt viele Themen für das ausführliche Interview im „altlandkreis“. Diesmal nimmt der neue Chef der Kreissparkasse Schongau auf der roten Couch Platz. Die haben wir im Keller aufgestellt. Vor den vielen Schließfächern einigen Holzstelen, von denen jede einen anderen menschlichen Wert symbolisiert — wie z.B. Achtung, Vertrauen, Wohlwollen, Austausch, Neugier. Auch der Redakteur ist neugierig, hat viele Fragen an den Vorstandsvorsitzenden. Lesen Sie hier das ausführliche Interview!

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Ohne dass wir das Bankgeheimnis strapazieren, ein Blick in den Geldbeutel: Wie viel Euro haben Sie denn im Portemonnaie? 63 Euro. Ist das im Vergleich zu anderen Tagen viel oder wenig? Durchschnittlich, da ich gerne alle von unserer Sparkasse angebotenen bargeldlosen Zahlungswege nutze. Neben der Sparkassencard mit Geldkarte auch innovative, wie z.B. das berührungslose Zahlen mit GiroGo. Sie haben mit Ihrer Frau einen achtjährigen Sohn: Wie sieht’s da mit dem Taschengeld aus? Die Gespräche dazu sind gerade im Gange, zwei Euro pro Woche könnten ein Ergebnis werden. Die Zinsen sind auf einem extrem niedrigen Niveau. Bleibt das so, oder ist die Talsohle durchschritten?

Die Zinsen in der Euro-Zone werden nach den Aussagen von EZB-Chef Mario Draghi noch für längere Zeit extrem niedrig sein. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte ja ihren Leitzins Anfang September 2014 von 0,15 Prozent auf Rekordtief von 0,05 Prozent gesenkt. Die Geldpolitik wird wohl noch für eine längere Zeit expansiv bleiben, und die EZB ist fest entschlossen, dass die zur Verfügung stehenden Werkzeuge allesamt genutzt werden können, um die zu niedrige Teuerungsrate wieder zurück auf knapp unter zwei Prozent zu bringen. Zudem kauft die Notenbank in großem Stil Kreditverbriefungen und Pfandbriefe auf, um den Kreditfluss in die Wirtschaft anzuregen und die maue Konjunktur anzukurbeln.

Das lässt sich pauschal nicht beantworten. Es kommt zum Beispiel darauf an, was der Kunde in welchem Zeitraum mit dem Ersparten vorhat. Wenn es sich um eine größere Summe handelt, empfehle ich auf jeden Fall eine Streuung der Anlage nach Laufzeit und Anlageform wie zum Beispiel Anlagen in Investmentfonds oder auch ein Teil gegebenenfalls direkt in Aktien, die z.B. eine interessante Dividendenrendite aufweisen. Auf jeden Fall steht ein ausführliches Beratungsgespräch am Anfang. Dabei werden die Pläne, die Möglichkeiten und natürlich auch die Risikobereitschaft des Kunden im Dialog besprochen, denn ein höherer Ertrag kann unter Umständen auch ein höheres Risiko bedeuten.

nen Mann, bei dem der Geldbeutel locker sitzt? Als einen eher sparsamen Menschen, der Wert auf Nachhaltigkeit und Qualität legt. Das schließt nicht aus, dass ich anderen Menschen gerne einmal eine kleine Freude bereite.

Auf der Abschiedsfeier für Ihren Vorgänger Fritz Lutzenberger hieß es, dass er mit seinem BMW im Winter bei Schneetreiben nicht bis zu einem Termin ins hochgelegene Wildsteig durchgedrungen ist. Wie sind Sie für den Winter für solche Exkursionen in Geschäftsstellen gerüstet? Herr Jais, ich ahne, worauf Sie hinauswollen. Ich versuche die Situation, in die Herr Lutzenberger kam, wenn möglich zu vermeiden. Und zwar dadurch, dass ich meiWie würden Sie sich selber ein- ne Besuche in Wildsteig von den Wozu raten Sie Kunden, wenn sie schätzen: als Pfennigfuchser, als Schneeverhältnissen abhängig Geld anlegen wollen? sparsamen Menschen oder als ei- mache.


nanzen mittels moderner Technik einerseits zu ermöglichen — andererseits aber auch in der Fläche im Schongauer Land über die Geschäftsstellen den nötigen Raum für ein Beratungsgespräch von Mensch zu Mensch zu geben. Was werden Sie anders machen? Die Entscheidungen müssen jeweils im Kontext der aktuellen Situation getroffen werden. Die äußeren Bedingungen ändern sich ständig — dem müssen wir Rechnung tragen. Daher kann ich Ihnen jetzt nicht sagen, was ich anders machen werde. Aber natürlich hat jeder seine ganz persönliche Art, mit Menschen oder Themen umzugehen. Aus meiner Sicht sind Menschen als PersönSparkassenchef Schmitz, hier in der Geschäftsstelle an der Münzstraße, lichkeit individuell und in ihrer Foto: Johann Jilka Art einzigartig. Und das ist auch steht Redakteur Jais Rede und Antwort. gut so. Bisher Direktor, jetzt Vorstands- die unsere Sparkasse ausmachen. chef: Was hat sich in den letzten Künftig wird es erforderlich sein, Wie bewerten Sie die wirtschaftliWochen für Sie im Beruf geändert? dass ich die eine oder andere che Situation im Schongauer Land. Die Weichen für die Nachfolge Aufgabe, die ich bisher selbst er- Wo sind die Stärken? von Fritz Lutzenberger wurden ledigt habe, delegiere. Dies wird Die Unternehmen in unserer Refrühzeitig gestellt. So konnte sich mir auch gelingen, da wir eine gion sind solide aufgestellt. Eine unser Vorstand, der ja nun seit gute Mannschaft haben, die schon Stärke unseres Wirtschaftraumes 1. Dezember 2014 aus meinem immer viel Eigenverantwortung „Schongauer Land“ sehe ich in Vorstandskollegen Michael Lau- praktiziert hat. der Vielzahl an kleineren und mittenbacher, den beiden stellvertretelständischen Unternehmen. Das tenden Mitgliedern Herwig Skalitza Was wollen Sie im Sinn des bis- führt vor allem zu einem überund Richard Arnold und mir be- herigen Chefs Fritz Lutzenberger durchschnittlichen Angebot an steht, frühzeitig mit der neuen fortführen? Ausbildungsplätzen und einer geAufgabenverteilung befassen. Es An erster Stelle steht ein solides wissen Stabilität am Arbeitsmarkt, hat in unserem Hause eine gute Wirtschaften. Die rund 200 Mitar- wie ja auch die Arbeitslosenquote Tradition, dass wichtige Entschei- beiterinnen und Mitarbeiter sind belegt. dungen im Team besprochen und mir ebenso wichtig wie meinem getroffen werden. Das haben wir Vorgänger. Sie sind es, die unse- Und wo sind die Schwächen? in der Vergangenheit so gepflegt, rer Sparkasse ein Gesicht geben, Wir sind a bisserl weit weg vom und das werden wir auch in Zu- die uns Tag für Tag im Kontakt mit Speckgürtel Münchens, bei den kunft tun. unseren Kunden verkörpern. Au- Rahmenbedingungen für Unterßerdem möchten wir für unsere nehmen wie z.B. Infrastruktur Wer im Vorstand ist fürs Personal privaten und gewerblichen Kun- und Verkehrsanbindung gibt es zuständig? den auch in Zukunft — wenn’s um aus meiner Sicht trotz positiver Neu bei mir ist, dass der Bereich Geld geht — ein verlässlicher Part- Entwicklungen noch Handlungsdes Personals nun zu meinem Ver- ner sein, der sie über Jahrzehnte bedarf. Denken wir an die Bahn, antwortungsbereich zählt. Das ist hinweg begleitet. Und als letzten Busse, Straßenbau. eine Aufgabe, die mir persönlich Punkt möchte ich die technische besonders am Herzen liegt, weil Entwicklung nennen — hier ist Wie sieht es beim Sponsoring aus — mir bewusst ist, dass es unsere es wichtig, den Menschen einen wo wird die Kreissparkasse SchonKolleginnen und Kollegen sind, zeitgemäßen Zugang zu ihren Fi- gau da Schwerpunkte setzen:

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bei der Kultur, im sozialen Bereich oder im Sport? Wir sind Teil der Gesellschaft im Schongauer Land. Uns ist ein vielfältiges und ausgewogenes Engagement über alle Bereiche hinweg wichtig. Wir werden also auch in Zukunft das kulturelle, soziale oder sportliche Leben in unserer Heimat in gewohnter Weise unterstützen. Chef von knapp 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu sein: Wie sehen Sie diese Verantwortung? Mit Respekt und dem Bewusstsein, dass es wichtig und notwendig ist, dem Einzelnen soweit als möglich gerecht zu werden. Das ist gerade dann wichtig, wenn die individuelle Lebenssituation aus beruflichen oder privaten Gründen schwierig ist. Hier geben wir Hilfestellung und versuchen, weitere Perspektiven zu eröffnen. Wie sind die Zuständigkeiten in der Führungsebene: Worum kümmern Sie sich, worum Ihr Kollege Michael Lautenbacher bzw. die stellvertretenden Vorstände Herwig Skalitza und Richard Arnold? Michael Lautenbacher, der seit Januar 2013 Vorstandsmitglied ist, war vorher bereits über acht Jahre als stellvertretender Vorstand mit der Vorstandsarbeit bestens vertraut. Er verantwortet u. a. das Privatkundengeschäft in den Geschäftsstellen in Verbindung mit den neuen Medien sowie die betriebswirtschaftliche und organisatorische Seite. Herwig Skalitza ist zuständig für das weite Feld der Betreuung unserer Firmenkunden einschließlich Immobilien, Versicherungen und Außenhandel. Richard Arnold verstärkt seit Juli 2013 als stellvertretendes Vorstandsmitglied unsere Geschäftsführung. Ihm obliegt der wichtige Bereich des Privatkundengeschäfts in den Geschäftsstellen. Meine Verantwortung erstreckt sich, wie zum Teil

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schon erwähnt, auf die Bereiche prangerten Produktverkauf in der Personal, interne Revision, Mar- Finanzbranche dar. keting, Vermögensberatung sowie die gewerblichen Kunden. Aber auch Sie müssen schauen, dass der Vertrieb stimmt! Es heißt allgemein, dass der Er- Klar, trotz dieses Ansatzes sind folgsdruck für Beschäftigte im Be- auch wir als Kreissparkasse gerade reich der Banken und Finanzdienst- im Niedrigzinsumfeld angehalten, leistungen groß ist. Wie können Sie die Mittel zu erwirtschaften, die wir dem gerecht werden, dass in der zur Begleichung unserer Ausgaben Hauptstelle und in den Filialen in der Region, wie z.B. Gehaltszahniemand physisch bzw. psychisch lungen, Aufwendungen für unser überfordert wird? Geschäftsstellennetz, Sponsoring Ich glaube, dass ein nachhaltiges von Maßnahmen, Steuern und vieBewusstsein für die Bedeutung les mehr benötigen! des Gesundheitsmanagements für unsere Kolleginnen und Kollegen Die Hypo-Vereinsbank hat ihre Fiein zentraler Punkt ist. Hier ha- liale in Schongau aufgegeben. Wie ben wir in den letzten Jahren mit wird sich in den nächsten Jahren einer eigenen Arbeitsgruppe viele die Präsenz der Kreissparkasse mit Angebote für unsere Mitarbeiter ihren derzeit 15 Filialen und 2 SBentwickelt. Vom Gesundheitstag Standorten im Schongauer Land mit externen Ausstellern bis hin verändern. Was tut sich bei den zu gezieltem Rückentraining. Hin- Öffnungszeiten? zu kommt, dass unser Haus nicht Selbstverständlich muss die Kreisnach der Stückzahl und einzelnen sparkasse Schongau wirtschaftlich Maßnahmen der einzeln verkauf- auf soliden Beinen stehen. Und zu ten Produkte steuert. Sondern solidem Wirtschaften gehört auch, vielmehr seit vielen Jahren mit die Kosten genau im Auge zu bedem Finanzkonzept in der Kun- halten. Die Geschäftsstellen für denberatung einen ganzheitlichen die persönliche Kundenberatung Ansatz verfolgt. Also die Wünsche sehen wir aber trotz zunehmenund den Bedarf des einzelnen der Nutzung von Internet- und Kunden in den Mittelpunkt stellt. MobileBanking über Tablets oder Dies stellt sicher einen Gegensatz Smartphones als ein Kernstück zu dem in den Medien oft ange- unseres Geschäftes.

Beispiele dafür sind …? Wir haben im Jahr 2013 in Burggen die neue Geschäftsstelle im Roatherhaus bezogen; 2014 wurde der Mietvertrag in Bad Bayersoien um zehn Jahre verlängert. In der Summe bieten wir je nach örtlicher Begebenheit täglich überdurchschnittlich lange Öffnungszeiten bis über 17 Uhr hinaus an. Darüber hinaus ist unser Kunden-Direkt-Service, der in der Geschäftsstelle Peiting seinen Sitz hat, täglich bis 19 Uhr für unsere Kunden erreichbar. Die Kreissparkasse Schongau gehört in Bayern zu den kleinen Sparkassen. An der wievielten Stelle steht sie eigentlich, wenn man die Bilanzsumme als Vergleich heranzieht? Als kleineres Haus stehen wir, bezogen auf unsere Bilanzsumme mit aktuell rund 760 Millionen Euro, auf Platz 65 von insgesamt 71 bayerischen Sparkassen. Unsere überschaubare Größe birgt auch einige besondere Vorteile: kurze Wege, schnelle Entscheidungen, nah am Mitarbeiter und nah am Kunden. Wie viele Kunden hat die Kreissparkasse, wie viele Konten sind angelegt?

> > > ZUR PERSON Die Vita von Alexander Schmitz Der neue Vorstandsvorsitzende der Kreissparkasse Schongau, Alexander Schmitz, ist 48 Jahre, verheiratet und hat einen Sohn, der acht Jahre ist. Er wurde 1966 in Garmisch geboren, machte dort von 1982 bis 1985 eine Bankausbildung bei der Kreissparkasse Garmisch-Partenkirchen. 1989 qualifizierte er sich weiter zum Sparkassenbetriebswirt. Von 1991 bis 1994 folgte das Studium der Betriebswirtschaft. 1994 bis 1999 war er bei der Kreis- und Stadtsparkasse Kaufbeuren stellvertretendes Vorstandsmitglied und Leiter des Firmenkundenbereichs. Von 2000 bis 2001 füllte

er bei der Sparkasse Ostallgäu dieselben Funktionen aus. 2001 erfolgte die Fusion der Sparkassen Ostallgäu, Sonthofen-Immenstadt und Kempten zur Sparkasse Allgäu. Acht Jahre war Schmitz dort stellvertretendes Vorstandsmitglied und Vertriebsleiter für den Bereich Firmenkunden. Seit April 2009 ist er bei der Kreissparkasse Schongau Vorstandsmitglied und Marktvorstand, seit Dezember 2014 der Vorstandsvorsitzende. Seine Hobbys: Zeit mit der Familie verbringen, Lesen, Kleinkunst, Sport wie z. B. Mountainbike, Skifahren, Fußballspielen mit dem Sohn.


Wie intensiv arbeiten Sie denn mit benachbarten Sparkassen — z.B. in Weilheim, Landsberg, im Ostallgäu und in Garmisch-Partenkirchen zusammen? Selbstverständlich arbeiten wir da, wo es sinnvoll ist, zusammen, wenn durch gemeinsames Handeln Kosten gespart oder die Qualität verbessert werden kann. B sei B. e t viel len n Jah a rreen Es gibt z.B. seit vielen Jahren eraati tion o der on derr SparkasSpa park arkkas aeine Kooperation berrg, g W eilh ei ilh lhei em ei m,, B ad sen Landsberg, Weilheim, Bad sh shau hau ause sen, se en,, G aarmi ar misc mi m isc isc sh sch hTölz-Wolfratshausen, Garmischen und und Sc un Scho h nho Partenkirchen Schonmen me n einer e ne eine ei nerr gau im Rahmen m ei e in nArbeitsgemeinh ddie ie schaft. Auch ge meinsame me Präsenz bei der ndAuerberglandzuAusstellung zuder sammen mitt der Allg lgäu äu Sparkasse Al Allgäu enn n en n. ist hier zu nennen.

Sie wohnen in Hohenpeißenberg — mitten im Landkreis und mitten zwischen Schongau und Weilheim … Als ich im März 2009 nach Schongau ging, wollte ich auf jeden Fall meine Frau und meinen damals zweijährigen Sohn von Anfang an bei mir haben. Da ich hinsichtlich geeigneten Wohnraumes in der Kürze der Zeit leider weder in Schongau noch in Peiting fündig geworden bin, ist unsere Wahl eher zufällig auf Hohenpeißenberg gefallen. Wir haben uns inzwischen gut eingelebt und fühlen uns auch sehr wohl am Sch chwe weerr bayerischen Rigi, den wir öfters Welche Schwerlenn Sie le Se Si punkte wollen erklimmen. settze zen? n im Jahr 2015 setzen? n ddie ie Werden die Vereinigten Sparkassen Wir wollen EEntnt-nt Weilheim und die Kreissparkasse erfolgreiche diee un u wicklung, di un-Schongau mal fusionieren? par arka kass ka ssee Auf meinem Schreibtisch steht sere Kreissparkasse Führ hrun hr u g Führung leider keine Kristallkugel, mit der unter der Fü utz tzen enbe berr rich in die Zukunft sehen kann. Fakt von Fritz Lutzenbermen h at,, at hat, aber ist, dass im politischen Be- ger genommen orrts tset e ze et z n. zen. n fortsetzen. reich unsere Verwaltungsratsvor- weiter ßt das das für fü ür sitzende, Frau Landrätin Jochner- Konkret heißt iebs ie bsw bs w rt wirt wi rtWeiß, fest zu einer selbständigen mich: Betriebswirtberr ha be h lhalschaft sauber Kreissparkasse Schongau steht. ertte un u d und In betriebswirtschaftlicher Sicht ten, engagierte itar it arrbe beit iter er,, Mitarbeiter, sind wir als Sparkasse gut auf- zufriedene M

Kunden, die weiterhin gerne und vertrauensvoll mit uns zusammenarbeiten. Daran gilt es konsequent zu arbeiten, wir alle in der Kreissparkasse, Tag für Tag! Wie finden Sie Ausgleich, wenn die Arbeit strapaziös wird bzw. es nicht immer so läuft, wie Sie es sich vorstellen? Für mich ist es ein schöner Ausgleich, zu erleben, wenn der Kunde mit uns rundum zufrieden ist und uns sogar weiterempfiehlt. Privat stellen meine Frau und mein Sohn einen absoluten Rückhalt dar. Ohne meine Familie als Ruhepol und Kraftquelle hätte ich auch meinen beruflichen Weg nicht so gehen können. Dafür bin ich sehr dankbar. Es tut einfach gut, mitzuerleben wie unser Sohn z.B. gerne Fußball spielt, Ski fährt ooder od e rad er a elt. t Der Derr Tag ag ist ist st gar gar a nicht nic icht ht radelt. mehr me h ssoo fe hr ffern, r , an rn an ddem e eerr mi em mich ch h spor sp orrttlllicch zi iem emlililich ch aabhängen ch bhän bh än nge gen n wi wird rd.. rd sportlich ziemlich wird.

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Wie viele Jugendliche und Erwachsenen nutzen bei der Sparkasse das Online-Banking? Etwa ein Drittel unserer Privatgirokunden nutzt OnlineBanking — Tendenz steigend. Wir stellen auch eine zunehmende Nutzung der mobilen Anwendung über Tablets oder Smartphones fest. Die Quote bei den Jugendlichen ist gering, weil hier die Nutzung von der Zustimmung der Eltern abhängt. Wenn aber junge Menschen z.B. ein Studium beginnen, hat Onlineund MobileBanking einen extrem hohen Stellenwert.

gestellt und verfügen über hochqualifizierte und motivierte Mitarbeiter. Wir haben in der Vergangenheit bereits vieles gemeinsam erreicht und werden weiterhin alles tun, um auch in Zukunft als selbständige Kreissparkasse Schongau für unsere Kunden im Schongauer Land da zu sein. Wir konnten unsere Selbständigkeit ja schon über mehrere Fusionswellen hinweg bewahren …

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Als Cowboy und Marshal in der Westernstadt

„Du lebst dich in einer ganz anderen Figur aus“ Schwabniederhofen | Wenn Alois Sporrer mehrmals im Jahr in der niederbayerischen Westernstadt Pullman City in die Rolle eines Marshals oder eines Cowboys schlüpft, ist er ein anderer Mensch. Der 63-Jährige aus Schwabnieder-

hofen beschreibt es mit dem Satz: „Du lebst dich da in einer anderen Figur aus.“ Die Saisoneröffnung mit dem Südstaaten-Ball, die Auftritte als sauber gewandeter Cowboy oder als Marshal, die ReiterVorführung, die Indian Weeks und

er die Cowboy-Woche im Sommer n oder der Ball der Uniformierten e eim Herbst: Das sind für den ehere malgien Polizisten besondere htt h Tage im Jahreslauf, die er nicht mehr missen möchte. Besonders hebt Sporrer den ressm mpektvollen aber zwanglosen Umn,, n gang unter den Mitarbeitern, nd d festangestellten Darstellern und Hobbyisten in dem Erlebnispark bei Passau hervor. Da fühle er sich wie in einer großen Familie. Als er Ende der neunziger Jahre das erste Mal in Pullman City war, war er so fasziniert, dass er seitdem jedes Jahr mehrmals mit dem Wohnmobil in die 250 Kilometer entfernte Westernstadt gefahren ist.

Begehrtes Fotomotiv vor dem Sheriff-Office In dem Erlebnispark übernimmt Alois Sporrer u.a. den Absperrdienst, der bei Auftritten notwenDaheim im verglasten Freisitz, der für ihn „wie eine ganz kleine Ranch“ dig ist, da nicht nur Rinderherden, ist: Alois Sporrer mit dem „Stetson“, dem typischen Cowboy-Hut. sondern auch wilde Bisons durch

Zauberhafte Momente mit besten Aussichten...

Unte Un terr In ndi dian aner an ern: er n: A lois lo is SSporrer porr po rrer rr er m it LLowery ower ow e y Be er ega gayy (l (lin inks in ks)) FFabian ks ab biaan Unter Indianern: Alois mit Begay (links), Phobe Fontenelle und Shelley Morningsong. die Mainstreet getrieben werden. Besonders freut es ihn freilich, wenn er in der History-Show den City-Marshal verkörpern kann. Unzählige Male wird er anschließend von Eltern vor dem Sheriff-Office inmitten von Kindern fotografiert. Da macht der Mann aus Schwabniederhofen schon was her — mit dem großkrempigen Oldstyle-Cowboyhut und dem blauen Halstuch. Und in den hohen Stiefeln mit den Sporen. Wenn er bei den Shows zusammen mit anderen Darstellern die Straße hinab schreitet, führt er legendäre

Wildwestwaffen mit sich: Einen 1851-er Armeecolt und die Volcanicpistole. Damit kein Missverständnis aufkommt: Schießen ist verboten. In Pullman City geht es absolut gewaltfrei zu. Manchmal trägt der Schwabniederhofener in der niederbayerischen Westernstadt auch das eigene KentuckyRifle mit. Diese Waffe ist legendär. Damit hatte Buffalo Bill seine ersten Bisons geschossen. Dreimal war Sporrer zusammen mit ehemaligen Kollegen im mittleren Westen der USA. „Ich fühle mich zu Indianern hingezogen“, bekennt

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der gebürtige Schwabbrucker. Immerhin kennt er Laute aus der Muttersprache der LakotaIndianer. Gern nimmt er seine Indianerflöte — ein befreundeter Halbblut-Indianer hat ihn dazu ermuntert, einige Tonfolgen zu lernen und das warm klingende Instrument zu spielen — mit in den Erlebnispark nach Eging bei Passau. Nicht, um vor hunderten von Menschen als Musiker aufzutreten, sondern um am Rande der Westernstadt, im Waldbereich der Hobbyisten, allein oder mit Freunden zur Ruhe zu kommen.

Lechsee. Die Steirische spielt er „für den Hausgebrauch“, wie er selber bekundet. Zudem hat er sich einen Oldtimerbulldog der Marke Hanomag angeschafft. Den hat er vor sieben Jahren über Ebay ersteigert. Der Traktor ist Baujahr 1953, also nur ein Jahr jünger als er selbst. Doch bei all den Freizeitbeschäftigungen in der Heimat, sprich im

Schongauer Land, kommt nach einigen Wochen immer wieder das Kribbeln. Da verspürt er wieder große Freude, nach Pullman City aufzubrechen. Er braucht es, und er genießt es, sich zwischendurch in einer anderen Figur ausleben zu können. Zum Beispiel in der Rolle eines City-Marshals, in der er sich in die Zeit von 1850 bis 1880 versetzt fühlt.

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Alois Sporrer, Vater eines erwachsenen Sohnes (32), ist geschieden und hat eine Partnerin in Schongau. Welchen Beschäftigungen der Rentner in seiner Heimat nachgeht? Ein Hobby ist das Angeln, ein anderes das Motorradfahren. Zudem ist er zweiter Vorstand In der Westernstadt leisten nette Damen — die Zwei sind auch aus Oberbeim Surf- und Segelclub Peiting/ bayern — zwischendurch gern Gesellschaft.

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Faschingskonzert des Stadtorchesters mit der Musikschule Pfaffenwinkel e.V. und den „Rosinen“ 17. Mai 2015

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18.00 Uhr

Alpenländische geistliche Volksmusik 21. Juni 2015

Wieskirche

19.00 Uhr

Beethoven: Messe C-Dur, Sinfonie Nr. 4 B-Dur op. 60 27. Juni 2015

Basilika Altenstadt

19.00 Uhr

Con voce festiva Festliche Musik für Orgel, Trompete u. Sopransolo 12. Juli 2015

Wieskirche Wieskirche

Peiting | Es ist wie ein Ritual — mitten im Nichtraucher-Seminar: Gemeint ist die „Verabschiedung“ vom Glimmstängel, bevor der TVbekannte Mentalcoach Peter Phillip Koss mit der Tiefensuggestion beginnt. So verlassen nahezu alle der 35 Frauen und Männer, die sich vom Nikotin lossagen wollen, abends um halb neun Uhr für einige Minuten den Peitinger Sparkassensaal und begeben sich drei Stockwerke nach unten, um sich in der abendlichen Kälte eine Zigarette anzuzünden. Es soll für alle die letzte Zigarette sein. Es ist das erste Mal gewesen, dass so ein Nichtraucher-Seminar im Schongauer Land stattgefunden hat. Wegen der großen Nachfrage — wir hatten die Veranstaltung in der letzten „altlandkreis“-Ausgabe angekündigt — ist anstelle eines Hotels in Schongau ein größerer Raum gemietet worden, nämlich der Sparkassensaal in Peiting. Die Teilnehmer kamen von Bernbeuren bis Wilzhofen und von Rottenbuch bis Fuchstal. Die meisten waren freilich aus Schongau und den Gemeinden Altenstadt, Hohenfurch und Peiting.

Vater und Sohn beim Seminar

19.00 Uhr

Thomas Lutz aus Forst und sein Sohn Stefan sind ebenfalls mit Iso-Matte und Decke angerückt. Der 50-Jährige, der im Zaunbau selbstständig arbeitet, hatte mit 15 Jahren das Rauchen angefangen. Vor fünf Jahren hatte er das erste

F. Schubert: Sinfonie h-moll „Unvollendete“ F. Mendelssohn-Bartholdy: Lauda Sion A. Pärt: Triodion Förderverein Festlicher Sommer in der Wies e.V. Karten: www.wieskonzerte.de

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Um halb neun Uhr eine letzte Zigarette

19.00 Uhr

J. Haydn: Die Schöpfung Oratorium 26. Juli 2015

„Verabschiedung“ beim Nichtraucher-Seminar

Im Sparkassensaal: der Mentaltrainer vor den 35 Teilnehmern. Mal aufgehört. Zwei Jahre blieb er abstinent. Bei Stresssituationen auf Baustellen sei er wieder rückfällig geworden, schildet der Handwerker, der zuletzt eine Schachtel ZZigaretten Zi iga gare rett re t en tt en ppro ro TTag ag rrauchte. a ch au chte tee. Se ein i Sein Sohn So hn iist s m st itt w enig en iger ig err G liimm limm m st stän änän mit weniger Glimmstängeln ge ln ausgekommen. aus usge geko ge k mm ko m een n. Eigentlich Eige Ei ige gent n liichh ssei nt eeii „„jede j de ZZigarette je i ar ig aret e te eeine et inee in zu vviel“, ieel“ l“,, habe habe be ihm ihm m seine sei eine nee Frau Fraau Sa ann Sandraa zu vverstehen dr erst er erst steh ehhenn ggegeben, ehen eggeb eben en,, fä en ährrt fährt Th hom omas as Lutz Lut utzz fort. fort fo rtt. Di Dies esee hatte es h tt ha ttee sc scho honn ho Thomas Diese schon vvorr mehreren vo mehr me hrer hr e en JJahren er ahre ah ahre renn mi mitt de dem m Ra auu Rauch hen aaufgehört. ufge uf gehö ge höört rt.. chen W Wa rum ru m er e sich sic ichh für für das daas Ni N cchhtt Warum Nichtra rauc auche uche uc herr-Se r-SSeemi mina nar,r, na ddas as raucher-Seminar, knap kn a p 200 ap 200 Euro Eu uro r kostet kos oste teet knapp ((inklusive (i nkklu lusi sive si ve der derr MateriMat ater erier iaalien al ieen wi wiee de er CD CCD,, di diee der no och einen ein inen eenn M o at on noch Monat la ang n jjeden e en TTag ed aagg lang ge ehö hört rt w ird, ir d, uum m gehört wird, ddass Ni da Nich chhtr trau au uNichtraucher ch erve er verh ve rhhal alte teen cherverhalten

für immer zu verankern), angemeldet hat? Thomas Lutz nennt drei Gründe. Erstens ginge es ihm um die Gesundheit, zweitens ums Finanzielle, weil bei einer Schachtel proo Tag pr Taag bis biis zu 2 000 000 Euro Eur u o im m Jahr Jah ahrr fäll fä älllig ig w erde er deen;; u nd ddrittens ritt ri tten tt e s um ddie en iee fällig werden; und A Au seein inan a de an d rrsseettzu ungg, wa waru rum ru m ma m n Auseinandersetzung, warum man ssich si ch vvon o ssoo ei on eeiner neer Sa SSache chhe w wi ie dem ie dem de wie Ra auc uche henn üb he über erha er h up ha uptt „len „l len enke ken“ ke n“ Rauchen überhaupt „lenken“ llasse. la ssse. e


Der Abend habe ihm gut gefallen, schildert Thomas Lutz am Tag danach auf Anfrage unseres Redakteurs. Es sei lediglich „etwas trocken“ gewesen; was zum Trinken hätte er sich bei der dreistündigen Veranstaltung schon vorgestellt. Lutz zeigt sich optimistisch, dass er die schwierigen ersten 30 Tage durchsteht, an denen jeden Abend die CD abzuhören sei. Der Preis fürs Seminar sei gerechtfertigt, zumal dies mit dem Angebot gekoppelt sei, dass es bei Rückfall innerhalb eines Jahres kostenlos wiederholt Erstmals im Schongauer Land: werden dürfe. Peter Phillip Koss.

Dass es sich um keine Hypnose handle, sondern vielmehr um eine spezielle Form der Tiefenentspannung, bei der das Unterbewusstsein effektiv aktiviert werde: Dies betont Peter Phillip Koss, der als Mentalcoach schon über 50 000 Menschen in Deutschland, Österreich, in der Schweiz und in Südtirol zu Nichtrauchern gemacht hat. Die Erfolgsquote beziffert er bei über 80 Prozent, womit dies eine der erfolgreichsten Methoden überhaupt ist. Gegen 22 Uhr — eineinhalb Stunden nach der letzten Zigarette und eine halbe Stunde nach Abschluss der Tiefensuggestion — ist die

Veranstaltung beendet. Für Koss, den psychologischen Berater und Psychotherapeuten, ist aber schon zu diesem Zeitpunkt klar, dass er aufgrund des großen Zuspruchs bereits am 28. Januar 2015 erneut ein Nichtraucher-Seminar im geräumigen Sparkassensaal in Peiting anbieten wird. Außerdem veranstaltet er bereits einen Tag später, mit der gleichen effektiven Methode, am 29. Januar, sein Seminar „Wunschgewicht — leicht erreicht“, ebenfalls im Sparkassensaal. Informationen und Anmeldung zu den Seminaren im neuen Jahr, gibt’s schon jetzt online unter www.hypno-active.com und unter Telefon 08841 / 608 25 99.

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> > > SO HAB’ ICH FRÜHER AUSGESEHEN

Mit der „Matte“ in den Indien-Urlaub Schongau | Mit einer richtigen „Matte“ auf dem Kopf war er zusammen mit zwei Freunden ein halbes Jahr in Indien unterwegs. Die „Matte“ ist Geschichte, die Liebe zu diesem Land ist geblieben. Das bekundet Friedrich Aigner aus Schongau. Gern erinnert er sich, wie er gemeinsam mit seinem heutigen Kollegen Peter Koch und dem Fotografen Johann Jilka im VW-Bus sechs Monate lang durch dieses große südasiatische Land fuhr. „Das war eine Weichenstellung in meinem Leben“, blickt der heute 63-jährige Schongauer zurück. Denn neben der Faszination für Indien, die ihn regelmäßig dort hinführt, reifte damals die Erkenntnis, dass er sein Leben selbst In den 70ern mit langer Mähne: Fritz Aigner beim Strandurlaub auf Sri Lanka. Rechts Peter Koch. in die Hand nehmen müsse.

Eltern führten Gastwirtschaft

Christa Erlenbruch in der Lechstadt aufgewachsen. Die Oma und später die Eltern führten die Friedrich Aigner ist zusammen mit bekannte Gaststätte „Zum Lamm“ J seiner vier Jahre älteren Schwester

an der unteren Münzstraße. Bis zum Jahr 1976. Friedrich Aigner ging auf die Handelsschule in Landsberg, absolvierte die Mittlere Reife und m machte in Schongau eine Ausbild dung zum Steuerfachangestellten. W Wieder zurück von der sechsmon natigen Tour durch Indien, arb beitete er ab Mitte der 70er Jahre i einer Kanzlei in Starnberg. Er in b besuchte die Abendschule; 1979 e erlangte er das Steuerberaterexam in München. Nach erfolgreimen c chem Abschluss der Rechtsschule f Rechtsbeistände in München für e erhielt er 1982 die Zulassung als F als kleiner Bub mit KurzhaarFritz s schnitt und seine ältere Schwester C Christa.

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Rechtsbeistand, dem 1988 das erfolgreiche Examen als vereidigter Buchprüfer folgte. Seit 1980 ist Aigner selbstständig. 1981 übernahm er eine Kanzlei in Schongau mit vier Beschäftigten. Das sei ein „Glücksfall“ gewesen. Von da an sei es „ständig bergauf“ gegangen. Inzwischen sind es drei Gesellschafter in der Kanzlei an der Liedlstraße mit ihren 20 Angestellten: neben Fritz Aigner auch Mathias Beckstein und dessen Frau Lisa. 1978 heiratete der Steuerberater seine Frau Sigrid. Zehn Jahre später wurde Sohn Maximilian geboren. Er studiert zurzeit in Frankfurt und „hat Noten, von denen ich immer nur geträumt hab’ “, bekennt der stolze Vater mit einem Schmunzeln. 2011 verstarb die Ehefrau nach schwerer Krankheit. Zum Schießen, wo Aigner auch als Senior immer noch Volltreffer landet, hatte ihn der Vater gebracht. Waren die damaligen politischen

Ansichten des Sohnes mit denen des Vaters nicht immer deckungsgleich — am Schießstand „waren wir ein Herz und eine Seele“, erklärt Aigner. 2001 verstarb der Vater, zu dem er, nach einem offensichtlichen Reifeprozess, ein inniges Verhältnis hatte; Mutter Klara ist 90 und lebt Tür an Tür mit der Tochter, die ebenfalls Schongau treu geblieben ist. Der „Fritz“, wie ihn seine Freunde rufen, war als Jugendlicher und Erwachsener auch „mittelmäßiger“ Fußballer, erinnert sich noch gern an die Kameradschaft vor allem beim SV Ein talentierter und begeisterter Sportschütze Schwabsoien. 1985 — auch mit 63 Jahren: Fritz Aigner auf einem wa war er Grün- aktuellen Bild vom Herbst 2014. du dungsmitglied be beim Rotary-Club. Vor drei höchsten bayerischen Klasse eine Ja Jahren wechselte er zum „Supermannschaft“, wie Aigner Cl Club nach Murnau und noch heute schwärmt. O Ob Oberammergau, der seine Von 1995 bis 1998 legte er dann Tr Treffen meist in Bad Bayer- eine Schießpause ein. 1998 kam s so er ins Schützenhaus Peiting. Er soien hält. M zwölf Jahren kam kaufte sich eine Luftpistole; das Mit de junge Bursche zum Wettkampffieber hat ihn gleich der S Sc Schießsport. 35 Jahre war wieder erfasst. Sechs deutsche e mit dem Luftgewehr Meistertitel und mehrere bayerier so sowie mit dem Kleinka- sche Titel nennt er seitdem sein li libergewehr erfolgreich. Eigen. E war in der Bayernaus- Vor wichtigen Wettkämpfen traiEr w wahl, bestritt etwa zwölf niert er bis zu zehn Stunden in L Ländervergleiche. Bei der der Woche — am Stand in SchonQ Qualifi kation zur Europa- gau, aber auch „trocken“. Was m meisterschaft 1971 fehlten darunter zu verstehen ist? Wenn iihm nur vier Ringe. am Sonntagabend im ersten Programm der Tatort läuft, stellt er sich im Wohnzimmer aufrecht hin Vom Gewehr und hält eine 1,5 Liter-Wasserflazur Luftpistole sche. Eine Minute mit dem rech11981 stieß er zur Mann- ten Arm, eine Minute mit dem Steh St ehtt da w eh iee eein in SSchlagersänger chhla lage geersän gers ä ge än gerr mi mitt Mi Mikr kroo sschaft nach Peiting. Zu linken Arm. Immerzu im Wechsel. kr Steht wie Mikro in den Siebzigern: Fritz Aigner als junger viert bildete das Her- Für Aigner ist der Schießsport gar renteam in der damals „ein meditativer Prozess“. Erwachsener.

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An elektronischen Ständen in der Schloßberghalle

Heimwettkampf soll ein Volltreffer werden Peiting | Neue Wege beschreiten die Peitinger Schützen. Die 1. Luftpistolen-Mannschaft, die in der 2. Bundesliga antritt, wird erstmals an elektronischen Ständen einen Heimwettkampf in Peiting austragen. Diese werden in der Schloßberghalle aufgebaut. Elektronische Schießstände sind seit dieser Saison in der 2. Bundesliga Voraussetzung. Die gibt es aber innerhalb des Schützengaues Schongau bislang nicht. Der Peitinger Schützenverein um Vorstand Martin Fischer und Vize Josef Kleber möchte mit dem Heimwettkampf der 1. LuftgewehrMannschaft und des 1. LuftpistolenTeams einen Volltreffer landen. Termin ist am Wochenende, 17. / 18. Januar. Dies kann gelingen, wenn

Die Damen der Luftgewehrmannschaft (v.l.) mit Elisabeth Kleber, Barbara Flemnitz, Melanie Pfeuffer, Anna Stanka und Sabine Demmel.

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nicht nur die sportlichen Ergebnisse stimmen, sondern auch ein großes Publikum das Wettkampfgeschehen verfolgt.

25-köpfiges Team für Organisation und Arbeit Am Samstag treten die Damen der 1. Luftgewehrmannschaft zum Vergleich in der Oberbayernliga in die Stände. Und am Sonntag sind die Frauen und Männer der Luftpistolenmannschaft dran, die seit 2010 in der 2. Bundesliga schießt. Schützenmeister Fischer schart für das sportliche Highlight am dritten Januarwochenende ein 25-köpfiges Organisationsteam um sich. „Es war uns immer ein Dorn im Auge, dass wir die Wettkämpfe

nicht daheim austragen konnten“, bekennt Schützenmeister Martin Fischer. Das Schützenhaus am Kalvarienberg ist baulich nicht geeignet, um die Vorgaben zu erfüllen. Bis zum Sommer 2014 — solange die elektronischen Stände noch nicht zwingend Voraussetzung waren — haben die Frauen und Männer der 1. Luftpistolenmannschaft ihre Heimwettkämpfe an den Ständen in Rottenbuch und Dießen bestritten.

Ausreichend Platz für viele Zuschauer Die Peitinger Schützen mieten für das Highlight nicht nur die Schloßberghalle, sondern auch die elektronische Anlage, die von


> > > VERANSTALTUNGS-TIPP Der zeitliche Fahrplan Das Wettkampfwochenende am 17. / 18. Januar in der Schloßberghalle: Am Samstag, den 17. Januar schießen die Frauen mit dem Luftgewehr in der Oberbayernliga: 9.45 Uhr Peiting gegen Olching 11.15 Uhr Gundelsdorf gegen Unterstall 13.15 Uhr Gundelsdorf gegen Olching 14.45 Uhr Peiting gegen Unterstall Mannschaftsfoto. Fritz Aigner, Andreas Wiedemann, Michaela Brosselt-Guggemos und Thomas Landes. Es fehlt Thomas Schneider. einer Firma aus dem Augsburger Raum aufgebaut wird. Zwölf Schießstände werden installiert, zehn regulär und zwei als Ersatz. Der Saal der Schloßberghalle ist bei 25 Metern Länge groß genug, damit hinter den Schützen — es wird auf eine Distanz von zehn Metern geschlossen — bis zu 150 Zuschauer Platz haben. Und wie ist das, wenn sich die Männer und Frauen an den Ständen konzentrieren müssen? Stimmung und Trubel seien ausdrücklich erwünscht. So komme Wettkampf-Feeling auf. „Das müssen die Topschützen wegstecken“, bekundet Thomas Landes von der Luftpistolen-Mannschaft. Die Zeiten, in denen alle leise sein sollten

Am Sonntag, 18. Januar, ist dann die Luftpistolenmannschaft der 2. Bundesliga dran: 11.00 Uhr Peiting gegen Hilpoltstein 12.30 Uhr Pfannenstiel gegen Großaitingen 14.45 Uhr Hilpoltstein gegen Großaitingen 16.15 Uhr Peiting gegen Pfannenstiel

und ein Schild mit der Aufschrift „Absolute Ruhe“ aufgehängt wurde, „sind nun wirklich vorbei“, ergänzt Landes. Nichts wünschen sich die Peitinger Schützen mehr, als dass schon am Vormittag — zunächst messen sich die Luftpistolenschützen mit den Sportkameraden aus Olching — ordentlich Stimmung aufkommt bei dieser Heimpremiere an Martin Fischer, Barbara Flemnitz und Josef Kleelektronischen Stän- ber vom Peitinger Schützenverein, der für das Event die Schloßberghalle mietet. den.

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BewegungsFreude

eht ns st mal Für u lt manch e die W – de Kopf ungsfreu g ilfe e h w r de Be r Kin e d i be land. Ober


Inklusion am Beispiel der Sparte Badminton

Sport mit Behinderten: „Das gibt mir so viel“ Schongau / Peiting | Auf der Stirn und an der Backe die Schweißperlen. Das T-Shirt ist durchgeschwitzt. Hubert Strobel, aktiver Sportler der Sparte Badminton im TSV Schongau, beendet am Montagabend um viertel nach neun Uhr die Übungsstunde. „Das gibt mir so viel“: Diese Worte münzt er nicht allein auf das Training. Nein. Vielmehr meint er damit den regelmäßigen Sport zusammen mit behinderten Mitmenschen. Denn in der Sparte Badminton sind beim Montags-Training in der Berufsschulturnhalle immer zwischen sechs und acht Frauen und Männer vom Hof Hohenwart dabei, zudem noch zwei junge Damen einer Außenwohngruppe aus Herzogsägmühle.

beim Aufwärmtraining an. Zu ihr darf der Versicherungskaufmann aus Peiting ganz sportlich „einiges“ sagen; es hat sich eine gute, vertrauensvolle Basis entwickelt, die mehr als nur sanfte Töne verträgt. Am Ende der Übungsstunde kontert Katja. „Der Hubert, der ist manchmal ganz schön frech zu mir“, sagt die Dame vom Hof Hohenwart, die zusätzlich dem Badminton-Sport meistens samstags zum Reiten geht. Gut gefällt es im Badmintonsport auch Erich. Er ist 49 Jahre und wohnt ebenfalls im Hof Hohenwart. Erich gibt sich betont sportlich, erzählt, dass er außer dem Badminton bei der Reha-Sportgruppe in Peiting donnerstags regelmäßig Tischtennis spielt. „Der Sepp und der Uwe fordern mich“, „Der ist manchmal Erich. ganz schön frech zu mir“ frotzelt Damit meint er den Sepp Demm„Komm, komm“, feuert Hubert ler und den Uwe Hoßbach. Beide Strobel die 34-jährige Katja schon arbeiten im Hof Hohenwart. Uwe

Am Anfang stehen Übungen zum Aufwärmen – z.B. Laufen um Pylonen.

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Hoßbach ist zugleich ein Aktivposten in der Sparte Badminton, die sich mit ihren zirka 150 Mitgliedern zu einer aufstrebenden Abteilung im TSV Schongau gemausert hat. Nicht nur im Training, sondern auch bei Festen seien die Frauen und Männer vom Hof Hohenwart mit ihrer geistigen und leichten körperlichen Behinderung „gut integriert“, stellt Uwe Hoßbach fest. Anfangs habe es — das ist drei Jahre her — durchaus „Berührungsängste“ gegeben — aber auf Seiten der nicht behinderten Sportler, blicken Hoßbach und Strobel zurück. Doch das habe sich gelegt. Inzwischen sei die Inklusion selbstverständlich. Behinderte trainieren mit Nichtbehinderten in der gleichen Sporthalle, schlagen beim Badminton den Federball über dasselbe Netz. Voraussetzung ist natürlich, dass die Berufsschulturnhalle, die dem Landkreis


Sportliche Integration. Hinten links Hubert Strobel und Uwe Hoßbach, davor Katja. Rechts stehend Heimleiter Josef Demmler vom Hof Hohenwart. gehört, weiterhin fürs Badminton Wertschätzung und Toleranz den und andere vereinsmäßige Aktivi- Bewohnern entgegen gebracht täten zur Verfügung steht. werden“, kommentiert Josef Demmler, Leiter der Einrichtung Hof Hohenwart. Da zeige sich die Freude auch beim positive Wirkung von Sport auf TSV-Vorsitzenden zwischenmenschliche BeziehunÜber die Integration behinder- gen. Solche Kooperationen entsteter Menschen auf dem Weg des hen durch Mitarbeiter, die selbst Sports freut sich auch Ralph Kon- in Sportvereinen tätig sind und stantin, der seit einem guten Jahr dadurch bis jetzt verschlossene Vorsitzender des TSV Schongau ist. Türen für unsere Bewohner Die Abteilung Badminton ist eine öffnen. Dieser besondere von 16 Sparten des Vereins. Im Einsatz über ein normaVergleich dazu sei die Eingliede- les Maß hinaus ermögrung von behinderten Menschen, liche es, neue Kontakte auch Inklusion genannt, in ande- zu knüpfen und verren Abteilungen (noch) nicht so deutliche, „dass beim ausgeprägt. Thema Inklusion die „Verblüffend ist hier immer wie- kleinen Dinge wegder, wie nachhaltig Offenheit, weisend sind“.

Albert, einer der Bewohner vom Hof Hohenwart.

> > > ZUM THEMA Hof Hohenwart Das Wohnheim Hof Hohenwart liegt zwischen Peiting und Herzogsägmühle, wobei es neben dem großen Leistungserbringer der Diakonie durchaus als gallisches Dorf bezeichnet werden kann. Denn das 1986 erbaute Wohnheim wurde von engagierten Eltern und Bürgern gegründet und wird noch heute als selbstständiger Verein betrieben.

Insgesamt ermöglicht Hof Hohenwart in stationärer und ambulanter Wohnform 24 Menschen mit geistiger Behinderung, selbstbestimmt zu leben. Die Teilnahme an Sportangeboten in Peiting und Schongau, sei es im Turn-, Tischtennis- oder Badmintonverein (siehe Bericht auf dieser Seite), verdeutlicht mittlerweile die Inklusion als gelebte Normalität.

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Simon mit 14 Jahren Süddeutscher Meister Birkland | Schon weit gebracht hat es Simon Häuserer (14) als JudokaSportler. Er darf sich in der Altersklasse U 15 Süddeutscher Meister nennen. Beim Wettkampf in Pforzheim hat der Bub aus Birkland sich in allen Vergleichen behauptet. Mit Simon Häuserer freut sich nicht nur Trainer Marco del Grande und die gesamte Judo-Abteilung des TSV Peiting, sondern erst recht die eigene Familie in Birkland. Die Mutter und die zwei Geschwister sind ebenfalls im Judo-Sport aktiv, und zwar ebenfalls bei der Abteilung in Peiting. Simon ist das mittlere von drei Kindern, das in der Landwirtschaft

von Werner und Manuela Häuserer in Birkland aufwächst. Pius ist 15 Jahre, die „kleine Schwester“ Katrin elf Jahre. Mutter Manuela, die aus Gilching stammt und als Kind bis zum 16. Lebensjahr intensiv Judo-Sport betrieben hatte, ehe sie eine Verletzung zum Pausieren zwang, muss die Kinder häufig zum Training nach Peiting bringen. Simon hat seit zwei Jahren sogar vier Trainingseinheiten — und das an drei Tagen Es war nicht die Mutter, sondern es waren Bekannte aus der Ortschaft, über die Pius und Simon zum Judo-Sport nach Peiting gekommen sind. Die zwei Buben waren bei

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Athletik, Kraft, Ästhetik: Simon in einem der vielen Judo-Wettkämpfe.

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einem Schnuppertag der Abteilung. Das ist schon sieben Jahre her. Günther Neureuther, heute der Präsident des TSV, konnte sie und die Eltern dafür gewinnen.

Jede Woche sind es vier Trainingseinheiten Aus dem anfänglich nur wöchentlichen Training sind für Simon und Pius inzwischen vier Einheiten geworden. Aber wie heißt es doch: Ohne Fleiß kein Preis! Das weiß auch Pius. Der ältere Bruder wurde 2012 Peitinger Spitzbub und 2013 oberbayerischer Vize-Meister — ebenfalls in der Klasse U 15. Schwester Katrin ist heuer in Ingolstadt oberbayerische Meisterin in der Klasse U 12 geworden. Es hat seinen Grund, warum im Hause Häuserer zusätzlich Gerichte auf den Tisch gekommen sind. Denn bei den Wettkämpfen durfte Simon nicht mehr als 55 Kilogramm haben. So hat die Mutter für den Wettkämpfer eigens gekocht. Außerdem hat’s viel Obst gegeben. Beim internationalen Herbstpokalturnier in Kufstein ist Simon in der Klasse U 16 — in Österreich gibt es eine andere Einteilung der Altersklassen — auf dem Podest ganz oben gestanden. Wenige Tage später ist der Jugendliche


gleichermaßen. Besonders wichtig sind die kurzen Phasen der Konzentration vor dem Kampf, der in der Regel drei Minuten dauert — es sei denn, jemand gewinnt vorzeitig durch Ippon. Damit ist der vorzeitige Sieg gemeint nach einem technisch sauberen Wurf bzw. nach erfolgreicher Festhaltetechnik.

Ziel: Deutsche Meisterschaft

aus Birkland dann in Herne bei einem Sichtungsturnier des Deutschen Judo-Verbandes angetreten, jedoch schon in U 17. Dies war für ihn eine neue Erfahrung, sich mit älteren Judokas zu messen. Es bedeutete für Simon eine „gewaltige Umstellung“. Da war alles „viel athletischer“, vergleicht er. Die Athletik ist ein Kennzeichen des Judo-Sports, aber auch die Kraft und die Ästhetik. Der Kampfsport erfordert Technik und Disziplin

Was der Bub aus Birkland, der also mit 14 Jahren schon Süddeutscher Meister in seiner Altersklasse beziehungsweise in seiner Gewichtsklasse geworden ist, sportlich noch für Ziele verfolgt? Darauf antwortet Simon Häuserer ganz eindeutig. Sein großes Ziel sei es, mal auf einer Deutschen Meisterschaft zu kämpfen, verdeutlicht er, wie viel Ehrgeiz bei ihm dahintersteckt. Bei der Familie Häuserer in Birkland dreht sich sehr viel um Judo. Aber nicht alles. Der Vater arbeitet beim landwirtschaftlichen Buchführungsdienst (Geschäftsstelle

Schongau), kann sich die Arbeit flexibel einteilen und einiges im Büro zu Hause erledigen. Auf dem Hof mit 26 Kühen gibt es reichlich Arbeit. „Aber wir sind so eingerichtet, dass kurzfristig auch mal einer allein die Stallarbeit erledigen kann,“ schildert Werner Häuserer. Er war sechs Jahre Vorstand bei den Birkländer Musikanten, spielt in der Kapelle das Tenorhorn. Das gleiche Instrument hat auch der älteste Sohn Pius. Daheim bei Häuserers in Birkland. Vorne Simon, dahinter Pius, Werner und Katrin lernt Flügel- Manuela Häuserer sowie Tochter Katrin. horn. Und Simon sitzt im Klarinettenregister. sen. Simon geht im M-Zug der gemacht. Doch der Jugendliche, Bei all den Aktivitäten dürfe die Mittelschule Peiting in die neun- der in der Freizeit zwischendurch Schule „nicht leiden“, ergänzt der te Klasse. Sein Bruder Pius ist in „chillen“, sprich einfach mal nix Vater. Falls die Leistungen nach- der zehnten Klasse, Katrin in der tun will, liebäugelt mit einer Auslassen würden, müsse man eben sechsten. bildung zum Physiotherapeuten. beim Judo bremsen. Aber das ist Vor einigen Wochen hat Simon In so einem Beruf kann man viele bislang nicht notwendig gewe- ein Praktikum in einem Autohaus Sportler behandeln. Auch Judokas.

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> > > PUNKT, PUNKT, PUNKT: DIESMAL MIT

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Schongau | Mehr zur kulturellen Szene in der Stadt beitragen möchte der Theaterstadl Schongau. Im Jahr 2015 kommen die „Vorstadt-Miniaturen“ von Herbert Rosendorfer, dem Autor der „Hexe von Schongau“, im Ballenhaus auf die Bühne. Im Sommer 2016 soll’s ein Freilichttheater geben — vorgesehen ist das Drama „Der Richter von Zalamea“. Diesen Ausblick gibt Peter Mahl, der neu gewählte Vorsitzende beim Theaterverein. In der Rubrik „Punkt, Punkt, Punkt“ erwähnt er den Regisseur Helmut Gehlert. Von dem hat er früher in einem Stück bei jeder Vorstellung eine Ohrfeige abbekommen. Lesen Sie den Beitrag!

Ergänzen Sie die nächsten Sätze: Der Theaterstadl möchte sich im Sommer 2016 ins Festspiel einbringen, denn … wenn einer das bewerkstelligen kann, dann dieser Verein, und zu Schongau gehört nun mal ein Festspiel. Als Spielleiter möchten wir dafür Helmut Gehlert aus Bernbeuren gewinnen, weil … wer top Leistungen verlangt, muss sich auch um Top Leute bemühen. Außerdem möchten wir nicht, sondern wir haben schon!

Dass Helmut Gehlert Mitglied im Theaterstadl ist, … habe ich schon früh zu spüren bekommen, als er mir im Stück „Das sündige Dorf“ bei jeder Aufführung Beginnen Sie den folgenden Satz: eine Ohrfeige gab. Und wer den Der Verein liegt mir schon mehr als Helmut kennt, der weiß da wird zu20 Jahre am Herzen; wenn mich gelangt. Aber viele sagten damals, jemand fragt, ob ich helfen kann, der braucht’s auch. Danke Helmut. dann helfe ich, soweit es in meiner Macht steht. Ich bin auch kein Mit dem Drama „Der Richter von Mensch, der einfach zu Hause sitzt Zalamea“ wollen wir, ... und denkt, das wird schon einer wenn es für den Verein ein nicht zu großes finanzielles Risiko ist, richmachen, … deswegen habe ich mich dazu tig großes Theater in Schongau zur bereiterklärt, den Vorsitz im The- Aufführung bringen. aterverein Schongau zu übernehDem Verein „Schongauer Sommen. mer“ kommen wir mit dem Festspiel nicht in die Quere, weil … Leiten Sie auch diesen Satz ein: Der Theaterstadl oder Theaterver- wo nichts ist, kann man auch nichts ein Schongau, wie es richtig heißt, und niemanden in die Quere komwird sich künftig mehr für die kul- men. turelle Szene in Schongau einsetzen – nicht nur einmal im Frühjahr Auf die „Hexe von Schongau“ werden die Freunde des Freilichtund einmal an Weihnachten, … dieses Signal möchte ich auf theaters wohl noch länger warten müssen, denn … jeden Fall aussenden.

wer den zweiten Schritt vor dem ersten machen will, fällt meistens auf die Nase. Lasst uns zuerst mal wieder ein Festspiel in Schongau etablieren. Im Mai 2015 bringen wir die „Vorstadt-Miniaturen“ von Herbert Rosendorfer auf die Bühne; das sind … Kurzgeschichten mit einem hintergründigen Humor wie man sie von einem Rosendorfer nicht unbedingt erwartet. Die Regie führt Peter Echter; er hat … seine Idee und sein Konzept noch vor den Wahlen zur Jahresversammlung vorgestellt, und ich war sofort begeistert. Letztendlich hat mir das auch meine Entscheidung erleichtert. Als Spielstätte nehmen wir dafür das Ballenhaus, weil … wir das Bühnenbild auf unserer Heimatbühne im Trachtenheim nicht untergebracht hätten. Dennoch wollen wir ab 2017 Theaterstücke wieder im Trachtenheim auf dem Helgoland bringen, da … wir uns dort zu Hause fühlen und wir mit dem Trachtenverein einen uns wohlgesonnen Hausherren haben. Im Pfarrzentrum in SchongauWest, wo wir früher immer Aufführungen hatten, werden wir nicht mehr spielen, weil … das meine Vorgänger so entschieden haben. Und wie ich darüber


denke, steht in der Antwort im vo- bei mir niemals gewaschen. Denn rigen Satz. wer zurückschaut, den überholt die Zeit. Wenn ich den Charakter von Rosendorfers „Vorstadt-Miniaturen“ Die 75 Mitglieder beim Theaterbeschreiben soll, dann … stadl Schongau unter einen Hut kann ich sagen dass die sechs Stü- zu bringen, … cke, die Peter Echter zur Auswahl ist nicht leicht, aber eines der Ziele, gebracht hat, Tränen vor Lachen, die ich mir gesetzt habe. aber auch vor Rührung bewirken Den Begriff Schenkelklopfer nehkönnen. me ich nicht so gern in den Mund, In diesem Theater werde ich weil… selbst schmutzige Wäsche wa- im Sprachgebrauch das die Beschreibung für seichtes, oft nur mit schen, wenn … ich bis dahin Zeit finde den Text für derben Sprüchen gespicktes Schaudie Rolle des Wäschereibesitzers zu spiel ist. lernen. Theater soll schon den Anspruch Mit Manfred Wodarczyk, der mein haben, dass … Nachfolger im Vorstandsamt beim es die Leute anspricht und erreicht. Verein Schongauer Sommer ist, Egal ob jung, ob alt oder welchen rede ich zwar so gut wie nichts, Bildungsniveaus. aber schmutzige Wäsche wird …

Wählen Sie bei den nachfolgenden Sätzen eine von drei Antworten aus oder formulieren Sie eine vierte unter d) Am Theaterspielen schätze ich vor allem …  a) die Anforderung an Geist und Körper.  b) die Kreativität.  c) den unterhaltenden Charakter für das Publikum.  d) den Applaus. Die Theaterszene im Schongauer Land bewerte ich als …  a) eintönig.  b) sehr bunt .  c) vielversprechend.  d) Welche Theaterszene? Landsberg, Weilheim die haben eine Theaterszene, aber Schongau … Wenn ich in der Freizeit nicht Theater spiele, als Vorsitzender gefordert bin oder andere Theater anschaue, dann gehe ich …  a) gern in die Kneipe.  b) zum Sporteln.  c) auch mal in ein Konzert.  d) Sie haben sich wohl erkundigt, denn Antwort a, b, und c sind auch in der Reihenfolge richtig. Am besten von diesen Theaterersprüchen gefällt mir:  a) Ach, der macht daraus gleich wieder ein Drama.  b) Das ganze Leben ist ein Theater.  c) Schongau — das ist manchmal ganz großes Theater.

Will als Vorsitzender so manche Tür öffnen: Peter Mahl, hier im Maxtor (Vereinslokal) am Durchlass zum Turmzimmer.

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„Mein Bruder, der Räuber Kneißl“

Klassisches Theater mit der Jugendgruppe Steingaden | Auf klassisches Theater setzt die Welfenbühne Steingaden. Einen Schwank zu spielen, ist ihr fremd. (Sozial)kritischer Stoff bedeute ja nicht, dass es keine lustigen Passagen gibt. So wie die Erwachsenen spielt auch die Jugendgruppe klassisches Theater. 17 Akteure auf der Bühne, zwei jugendliche Techniker und drei Musiker um Andi Nöß sind gefordert, wenn an sechs Abenden im Januar und Februar das Erzähltheater „Mein Bruder, der Räuber Kneissl“ im Pfarrheim auf die Bühne gebracht wird. Wenn Christian Breidenbach (46), der gemeinsam mit Toni Nöß (50, erstmals in dieser Funktion) Regie führt, vom Anspruch im Theater spricht, will er keine Miss-

verständnisse erzeugen. Heitere Stücke mit vielen Verwechslungen und Turbulenzen hätten sehr wohl ihre Berechtigung, sollen nicht von oben herab bewertet werden. Doch in Steingaden setze man schon seit vielen Jahren auf klassisches Theater. „Mir liegt das Bauerntheater net, aber ich lehne es nicht ab“, kommentiert Christian Breidenbach. In einem Drama gebe es wesentlich mehr Nuancen als im Lustspiel.

Junge Spieler kommen aus der Kindergruppe Es ist ein abendfüllendes Stück; zweieinhalb Stunden dauert die Aufführung für „Mein Bruder, der Räuber Kneissl“. Die Akteure sind

Die Jugendgruppe der Welfenbühne (hier im Fohlenhof) bringt den Räuber Kneissl auf die Bühne.

zwischen elf und 24 Jahre alt. Ein größerer Teil ist aus der früheren Kindergruppe der Welfenbühne hervorgegangen, einige Jugendliche sind neu dazu gestoßen. Kilian Bauer (18) gibt den Mathias Kneißl, Amrei Breidenbach ist die Cäcilia, deren große Schwester Veronika (18) ist Regieassistentin und Franziska Wörle ist mit 24 Jahren eine reife junge Dame im Steingadener Jugendtheater. Der Text stammt aus der Feder von Christian Schönfelder — nach Motiven aus dem Leben des Mathias Kneißl (1875 bis 1902), das Liedgut ist von Georg Ringsgwandl. Schönfelder, der in Ulm lebt und produziert, ist mit der Welfenbühne seit vielen Jahren verbunden. Den jungen Darstellern werde bei den Proben, die schon an Pfingsten aufgenommen wurden, im Herbst intensiviert worden sind (zweimal die Woche) und zwischendurch auch mit einem Spiel aufgelockert werden, durchaus eindring-

Als Erzähltheater angelegt. Die Jugendlichen vorn sprechen zum Publikum, hinten sind kleine Szenen zu sehen. Links Christian Breidenbach und Toni Nöss (Regie). lich bewusst, wie eine Familie „ins Abseits geraten war“ und wie derb bzw. streng es damals zuging. „Das gibt den Jugendlichen schon zu denken“, finden Christian Breidenbach und Anton Nöß.

Warum fünf Gendarmen im Stück auftreten Wichtig ist der Regie, dass es Stücke sind, die auf die Größe und Anlagen der Spielerschar passen. Er habe ein Jahr gesucht, blickt Breidenbach zurück. Dramaturg Christian Schönfelder habe ihm dann das Textbuch für drei Stücke geschickt, darunter den „Räuber Kneißl“. „Das hat sofort gepasst“! Naja, es ist schon noch einiges

verändert worden. Im Textbuch ist von einem Gendarm die Rede; „aber wir haben fünf“, bekundet Christian Breidenbach mit einem Schmunzeln. „Jeder will spielen, und jeder darf spielen“, sagt der Spielleiter mit Blick auf den Nachwuchs für die Welfenbühne. Die Welfenbühne, die seit 1997 besteht (dem Jahr der Aufführung des Welfen-Festspiels), hat eine Lichtanlage gekauft. Auch kommt beim „Räuber Kneißl“ im Pfarrheim im Fohlenhof eine drehbare Mittelbühne zum Einsatz. Mit Requisiten wird sparsam umgegangen. Die Bühne präsentiert sich überwiegend in Schwarz. Was ja im klassischen Theater nicht so selten ist.

> > > VERANSTALTUNGS-TIPP Theater mit sechs Vorstellungen Eigentlich passt das Stück weniger in die Faschingszeit, doch weil ein jugendlicher Darsteller einen Unfall hatte und ein anderer neu einspringen musste, werden die für Spätherbst geplanten Aufführungen auf Januar und Februar 2015 verschoben. Vorstellungen der Welfenbühne für „Mein Bruder, der Räuber Kneissl“ sind im Pfarrheim im Fohlenhof an diesen Tagen:

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Samstag, 24. Januar 2015, Beginn 19.00 Uhr Sonntag, 25. Januar 2015, Beginn 16.00 Uhr Samstag, 31. Januar 2015, Beginn 19.00 Uhr Sonntag, 1. Februar 2015, Beginn 16.00 Uhr Freitag, 6. Februar 2015, Beginn 19.00 Uhr Samstag, 7. Februar 2015, Beginn 16.00 Uhr Karten gibt es für zehn bzw. sechs Euro in der Tourist-Info Steingaden.


Theatergruppe setzt auf heitere Kost

Leiche nicht im Keller, sondern im Schrank Reichling | Auf die Frage, warum sie immer Luststücke spielen, fangen die Reichlinger Theaterer gleich zum Albern an. „Weil wir Lust drauf haben“, meint Robert Maier. Und Markus Förg ergänzt: „Weil’s halt immer lustig ist“. Schon bei diesem kleinen Wortspiel erkennt man, welch eingeschworener Haufen die Theatergruppe ist. Da wird die Handlung der Komödien in den Lechrain verlegt, mit lokalen Anekdoten gespickt und da wird das Ganze durch die Mundart untermauert. Zum Jahreswechsel wird die Komödie „Die Leiche im Schrank“ aufgeführt. In den Dörfern Reichling, Rott, Apfeldorf, Epfach oder Denklingen wird überall Theater gespielt, man kann also fast von einer Theater-Hochburg im Lechrain sprechen. Allein die Reichlinger haben jedes Jahr gut 600 Zuschauer in den vier Vorstellungen. „Wir möchten den Leuten ein paar schöne Stunden bereiten und sie zum Lachen bringen“, beschreibt Spielleiterin Andrea Böck ihre Zielsetzung. Aus Erzählungen weiß sie, dass nach dem Zweiten Weltkrieg in Reichling auch schwere Stücke gespielt wurden, danach war einige Jahrzehnte Pause. Als Michael Schamper im Jahr 1981 die Theatergruppe als Bestandteil des Trachtenvereins wieder ins Leben rief, begann man mit typischem Bauerntheater. Mittlerweile spielen die Reichlinger zeitgemäße Stücke, heuer

mit einer KrimiKomödie unter dem Titel „Die Leiche im Schrank“. Die Stückauswahl macht sich Andrea Böck nicht einfach, als sie vor zwölf Jahren die Spielleitung übernahm, hat sie vier Manuskripte gelesen und dann eines davon ausgewählt. „Heuer hab ich 17 Büchlein gelesen“, erzählt sie von der Schwierigkeit, ein Theater zu finden, das nicht zu ordinär ist, zu den vorhandenen Spielern passt und den Möglichkeiten der Bühnentechnik entspricht. Von November bis Weihnachten hatten die zehn Spieler heuer eine intensive Probenzeit. „Besonders die letzten Wochen vor Weihnachten sind immer heftig“, erzählt Doris Wiedemann, die seit 2001 dabei ist. Für die Reichlinger gehört viel Theater-Leidenschaft und Einsatzbereitschaft dazu, wenn man in der Vorweihnachtszeit dreimal pro Woche zur Theaterprobe geht. Trotzdem ist Walter Dirr seit 27 Jahren dabei, verschmitzt fügt er nur an, „die Liebesszenen werden halt im Laufe der Jahre immer weniger“. Als Naturtalent bezeichnet die Regisseurin den Spieler Robert Maier. Er schlüpft gern in andere Rollen, indem er auch seine Sprache verändert, ob als

Schweizer mit original Schwitzer-Dütsch, mit starkem italienischem Akzent oder heuer als waschechter Sachse. „Wir sind ein eingeschworener Haufen, und jeder wird gerne aufgenommen“, meint Walter Dirr, denn auch ein ganz neues Gesicht ist heuer unter den zehn Akteuren. Daniel Schmid wollte schon seit ein paar Jahren mitspielen, doch heuer klappt es mit den Studium-Terminen erstmals.

Auch die 14-jährige Chiara Böck schnuppert schon erste Theaterluft — die Tochter der Spielleiterin springt immer ein, wenn bei den Proben ein Darsteller fehlt. Eines ergeht den Reichlinger Theaterern allesamt gleich: Wenn der letzte Vorhang fällt, kommt Wehmut auf. „Ich vermiss danach die Proben“, gesteht Robert Maier, denn die Theaterzeit ist für die Spieler auch immer eine gesellirg ge, lustige Zeit.

> > > VERANSTALTUNGS-TIPP Wann die Komödie gespielt wird Die Komödie „Die Leiche im Schrank“ wird in der Mehrzweckhalle Reichling gespielt am Sonntag, 28. Dezember 2014, um 14 und 20 Uhr, Samstag, 3. Januar 2015 um 20 Uhr, Sonntag, 4. Januar 2015 um 20 Uhr Reservierungen bei Familie Rapp unter 08194 / 99 87 55.

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24-Jähriger aus Kinsau ist Bundessiegerr

Holzblasinstrumente: Florian, der Machertyp Kinsau / Peiting | Obacht! Dieser Begriff besteht aus acht Silben und hat 26 Buchstaben: Holzblasinstrumentenmacher ist die genaue Bezeichnung, wenn Florian Hartmann nach seinem Beruf gefragt wird. Bayernweit gibt es jedes Jahr nur ein oder zwei junge Männer, die darin ihre Ausbildung abschließen. Mit viel Konkurrenz braucht sich der junge Mann aus Kinsau bei Vergleichen zwar nicht zu messen. Aber dennoch ist das, was der Macherund Bastlertyp heuer geschafft hat, außergewöhnlich: Der 24-Jährige hat den Bundeswettbewerb in Ludwigsburg bei Stuttgart gewonnen. „Do gfrei i mi natürlich mit“, sagt Hubert Schmid, der in Peiting am Sonnen- Florian Hartmann am Arbeitsplatz in der bichl einen Fachhandel stätte in Peiting. Er repariert ein Saxophon. für Holzblasinstrumente zusammen mit einer Werkstätte Mann aus Kinsau die zweite Ausführt. Dort hat Florian die letzten bildung. Zuvor hatte er bei der drei Jahre seine Ausbildung absol- Firma Aerotech in Peißenberg viert — zur Fachschule musste er Zerspanungsmechaniker gelernt. nach Mittenwald — und dort ist der Als Geselle hat er anschließend junge Mann als Geselle weiterhin in dem Industriebetrieb nur einen beschäftigt. Insgesamt sind es in Jahresvertrag bekommen. In dieser Zeit und während des Zider Werkstatt fünf Leute. vildienstes liebäugelte Florian mit Nach der ersten Lehre einer weiteren Lehre, die mehr seinen Interessen entspricht. Nach beruflich umgesattelt einem Praktikum hat ihn Hubert Die Lehre als Holzblasinstrumen- Schmid aus Peiting als Auszubiltenmacher ist für den jungen denden genommen.

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Drei Gründe sind es, warum sich der junge Mann aus Kinsau in der neuen beruflichen Aufgabe so wohlfühlt. Das habe erstens mit Musik zu tun, Und die „ist nun mal meine Leidenschaft“, erzählt er und verweist darauf, dass er in zwei Bands spielt. Nämlich in einem Irish Folk-Trio mit jungen Leuten aus Kinsau und in einer fünfköpfigen Trashmetal-Band in Landsberg. Seine Instrumente sind Saxophon, Schlagzeug und Dudelsack. Zum zweiten bedeute der Beruf, aus Altem was Funktionsfähiges zu machen. So ist der Geselle demnächst damit befasst, ein 90 Jahre altes Saxophon zu generalüberholen. Das wird schon ein bis Werk- zwei Wochen in Anspruch nehmen, blickt er voraus. Der dritte Grund, warum er sich in dem Beruf als Holzblasinstrumentenmacher wohlfühlt: „Ich war schon immer ein Bastler“. Seinen Arbeitsplatz hat Florian an einer langgezogenen Werkbank, der mit Werkzeugen und Instrumenten, Mundstücken, Klappen u.a. Einzelteilen gefüllt ist. Durch die helle Fensterfront bietet sich ein kreativer Blick Richtung Osten zum Hohen Peißenberg hinüber. Wichtigste Werkzeuge sind der Schrauberzieher, die Flachzange

die LötLöt und die ie zzum um m lampe, die es Warmmachen ddes Heißklebers für Pols-ter benötigt wird.

Was beim Wettbewerb alles gefordert wurde Beim Bundeswettbewerb in Ludwigsburg nahe Stuttgart war eine Klappe für ein Fagott als Arbeitsprobe gefordert: Feilen, schleifen, einpassen und polieren. Zudem wurde eine Bohrung für eine Feder verlangt und ein Drechselwerkstück für einen Klarinettenzapfen. In Peiting repariert Florian, der in der Freizeit nicht nur Musik macht, sondern mit Freunden gern Konzerte besucht, ausgeht oder ab und zu bergwandert, vorwiegend Klarinetten und Saxophone. Doch gehören auch Flöten, Piccolos, Blockflöten, Oboen und Fagotte zu den Holzblasinstrumenten. Auf der Flöte möchte der junge Mann mit den langen blonden Haaren und mit dem Kinnbart die Tonfolgen und Griffe noch besser lernen; so kann er selbst beim Spielen nachprüfen, ob es nach der Reparatur mit den Polstern, Klappen, Federn passt und ob alle Töne sauber ansprechen. Die gängigen Instrumente wie Klarinetten und Flöten werden aus der Region zur Reparatur gebracht, Oboen sogar aus der ganzen Republik; da hat sich Hubert Schmid über viele Jahre einen Namen in der Fachwelt gemacht.


> > > HEIMATRÄTSEL IM ALTLANDKREIS

Wohin die Treppe führt Aufwärts bzw. abwärts geht’s oft im Leben. Im wahrsten Sinn des Wortes oder auch im übertragenen Sinne. Täglich ein häufiges Auf und Ab gibt’s wohl auf der geschwungenen Treppe mit dem schmiedeeisernen Handlauf. Denn sie führt zu einem großen Saal. Er fasst zirka 400 Personen und gehört zu den großen Veranstaltungsräumen im Schongauer Land. Dieser wird auch für schulische bzw. sportliche Zwecke genutzt und befindet sich im Obergeschoss eines historischen Gebäudes. Von unseren Leserinnen und Lesern möchten wir wissen, wohin die Treppe führt. Diesmal stellen wir keine Vorschläge zur Auswahl — sonst wär’s doch zu einfach! Wenn Sie sich in der Antwort sicher sind, dann lassen Sie es uns

wissen. Entweder mit einer Postkarte, die an „der altlandkreis“ in 86971 Peiting, Birkland 40, zu adressieren ist. Oder per Mail, die an info@altlandkreis.de geschickt werden kann. Viel Glück beim Heimaträtsel! Verlost werden wiederum fünf Familienkarten für die Badewelt im Plantsch in Schong gau.

D geschwungene h A f Der Aufg gang zu einem großen S — gewusst wo? Saal

Des Rätsels Lösung

Genau 1,19 Festmeter Unterschiedlich sind die Antworten ausgefallen zu unserem letzten Heimaträtsel. Da haben wir danach gefragt, wie viel Festmeter die 1,7 Ster Brennholz ergeben, die Sebastian Gast aus Burggen im Wald zwischen Fichtenstämmen aufgeschichtet hat. Der eine oder andere ist beim Umrechnen auf den Holzweg geraten. Denn auf einigen Zuschriften stand 1,15 Festmeter, auf anderen 1,21 Fm (nah dran), auf anderen wiederum 1,36 Fm. Die Umrechnung ist wie folgt:

1 Fm entspricht 1,4 Ster. Umge- Freizeitbad Plantsch in Schongau kehrt ist 1 Ster genau 0,7 Fm. Das — werden im Januar per Post zuhat sich der Redakteur vom Förster gestellt. nochmals genau vorrechnen lassen. Gewonnen haben diesmal: Ewald Siebachmeyer, Burggen Caspar Berlinger, Steingaden Bettina Rauch, Kinsau Konrad Zörr, Schwabniederhofen Patrick Welz, Hohenfurch Herzlichen Glückwunsch an die Auf der Beige von Sebastian Gast fünf Damen und Herren! Die Ge- sind 1,7 Ster Fichtenholz. Das entwinne – Familienkarten für das spricht genau 1,19 Festmeter.

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> > > SAG’ MAL, DIESMAL MIT

Sandra Linder, Denklingen Denklingen | Sie ist Wie ist dein Interesse eine junge Frau, die an der Politik? Hast du in drei Landkreisen dich schon selbst engaunterwegs ist. „Landsgiert? berg steht auf meinem Wenn mich etwas Kennzeichen, in Schoninteressiert, dann ingau begann mein muformiere ich mich dasikalischer Weg und in rüber um mitreden zu Kaufbeuren war ich in können. Engagieren der Schule. Bin irgendtu ich mich politisch wie überall daheim“, nicht. Wahlen sind sagt Sandra Linder aus aber für mich PflichtDenklingen. Die beveranstaltung! geisterte Musikerin ist 21 Jahre. Derzeit macht Welchen Stellenwert sie ein sozialpädagohat Religion in deinem gisches Praktikumsjahr Leben? in der Josef-LandesNach vielen Jahren Schule in Kaufbeuan einer katholischen ren. Offiziell ist sie in Mädchenschule ging Denklingen, aber durch Religion natürlich ihren Freund kam sie nicht spurlos an mir nach Füssen. Doch zur vorbei. Ich selbst würFamilie und zum Mude mich aber eher als sikverein Denklingen Christin bezeichnen besteht trotzdem noch denn als Katholikin. eine enge Bindung. Mal im ärmellosen Shirt: Sandra Linder. Im Schrank hat Das ist denke ich eine Acht Jahre hatte sie sie aber sechs Dirndl hängen. Einstellungssache. Klavierunterricht, neun Jahre auf der Klarinette. Aktuell Mit wem würdest du gern für einen Was sind deine Stärken und Schwänimmt sie Gesangsstunden. Stolz Tag die Rolle tauschen? chen? Und wie zeigt sich das? darf sie sein auf den Abschluss Wenn ich in der Pause auf dem Die größte Schwäche ist eindeuder Dirigentenausbildung beim Schulhof die Kinder miteinander tig Schokolade! Da wird man Musikbund von Ober- und Nieder- spielen sehe, habe ich mir schon auch nichts erklären müssen. bayern, wo sie mit 19 Jahren die oft gewünscht, in diesem Moment Seine eigenen Stärken zu beJahrgangsbeste war. Nebenher mit einem von ihnen die Rolle tau- schreiben finde ich allerdings schwer. Kollegen und Freunde spielt sie immer wieder gerne in schen zu können. Auswahlorchestern. Wem möchtest du mal deutlich dei- meinen oft, ich hätte durch mein gutes Einfühlungsvermögen einen ne Meinung sagen? Sag’ mal, wer ist für dich ein Vor- Im großen Weltgeschehen will Draht zu Mitmenschen. Das kann bild, und warum? ich mich eigentlich nicht einmi- ich allerdings schwer beurteilen, Meine Cousine! Sie lässt sich von schen, da mir bestimmt zu viele da ich es nicht anders kenne. Ich nichts unterkriegen, lebt ihr Leben Hintergrundinformationen fehlen. selbst schätze mich als recht zielund ist glücklich dabei. Meiner Allerdings könnten unsere Politi- strebig bzw. ehrgeizig ein. Meinung nach hat und macht sie ker sich in der Bildungspolitik an alles richtig. Ein absolutes Vorbild anderen Ländern oft noch ein Bei- Welches Talent möchtest du gern besitzen? für mich. spiel nehmen.

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Manchmal wäre es ganz praktisch, laut pfeifen zu können. Mit meinem leisen Piepston komm ich da selten durch.

gann mein „musikalischer“ Weg, und in Kaufbeuren war ich in der Schule. Bin irgendwie überall daheim.

Was für einen Tipp kannst du jungen Leuten zur Schulzeit oder zur Berufswahl geben? Das wichtigste ist, dass man macht, was man selbst will! Allerdings sollte man sich den Beruf in mehreren Praktikumswochen anschauen und wenn möglich in verschiedenen Betrieben, um einen detaillierten Einblick zu bekommen.

Was ist deine Lieblingsspeise? Auf jeden Fall italienisch, egal ob Pizza oder Pasta. Nur selbstgemacht muss es sein, erst dann schmeckt es richtig gut. Welches deiner Kleidungsstücke hat für dich Kultstatus? Mit momentan sechs Dirndl im Schrank wohl eindeutig die Tracht.

Bist du ein Morgenmuffel oder ein Frühaufsteher? Würde ich Frühaufsteher schreiben, würde mein Umfeld wohl zum Lachen anfangen. Unter der Woche aufstehen, um in die Arbeit zu fahren, klappt ohne Probleme, aber umso mehr genieße An welchen Locations trifft man ich am Wochenende das Ausschlafen! Also eindeutig Morgendich, und warum? Natürlich tendenziell eher im muffel. Bierzelt. Wenn ich nicht Musik spiele, bin ich dort am Feiern. Wie sieht für dich ein gelungenes Sonst genieße ich gern mal einen Wochenende aus? guten Cocktail und bin dort zu fin- So gut wie jedes Wochenende beginnt mit einer Musikprobe, das den, wo es diese gibt. ist mittlerweile meist Standard bei Welches Buch oder welche CD hast mir. Ansonsten ein Mix aus Feiern, Freunden und Couch. Am liebsten du dir zuletzt gekauft? Gekauft habe ich als letztes „Muh“ dann am Sonntag noch ein Übervon David Safier. Allerdings bin ich raschungsfrühstück im Bett. gerne in Büchereien und leihe mir Welche drei Dinge nimmst du mit dort (Hör-) Bücher. auf eine einsame Insel? Auf welche Adresse im Internet Auf jeden Fall eine Sonnenmilch, möchtest du nicht mehr verzichten, sonst kann ich die Sonne nicht genießen. Ansonsten ein gutes Buch und warum? YouTube. Man findet meist alle und das Rückflugticket. Lange alStücke, die man sucht, und für lein sein, ist nicht so meins. zwischendurch ist auch immer Sag’ mal: Wie siehst du deine Zuwas Lustiges dabei. kunft? Was verbindest du aktuell noch mit Groß planen tu ich da (noch) nicht. Glücklich sein ist das größte Ziel, dem Begriff Altlandkreis? Wenn ich ehrlich bin eher weni- und da bin ich auf dem richtigen ger. Mit Landkreisen selbst kann Weg. Natürlich irgendwann am ich allgemein nicht so viel anfan- liebsten ein Haus und Kinder. Aber gen. Landsberg steht auf meinem wenn es soweit ist, kann ich das Kennzeichen, in Schongau be- immer noch planen. Welche Freundschaften sind dir wichtig? Wenn man gegenseitig füreinander da ist, dann ist es eine wahre Freundschaft. Und davon sind alle wichtig!

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Ronny Deissing vom Hirschvogel-Werk in Pinghu

Das Bindeglied zwischen Deutschland und China Denklingen / Schongau | Ronny Deissing ist seit sechs Jahren für die Firma Hirschvogel in China. Er ist am Standort in Pinghu als Expat im Einsatz. So wird in der Wirtschaft eine Fachkraft genannt, die von einem international ausgerichteten Unternehmen, bei dem sie beschäftigt ist, vorübergehend an eine ausländische Zweigstelle entsandt wird. Ronny Deissing ist 33 Jahre alt und kommt aus dem südlichen Teil des Bundeslandes Brandenburg, 100 Kilometer südlich von Berlin. Er hat eine Berufsausbildung zum Industrieme-

chaniker mit der Spezialisierung in Betriebstechnik abgeschlossen. Des Weiteren hat er nebenberuflich eine Weiterbildung zum Industriemeister / Betriebstechnik absolviert. Von 2003 bis 2008 war er im Werk in Denklingen. Warum haben Sie sich entschieden, für mehrere Jahre nach China zu gehen? Ich habe eine Herausforderung und eine Möglichkeit einer beruflichen Weiterentwicklung gesucht. Dies wurde mir durch die Chance, eine Expat-Stelle in China anzu-

Vor der Hirschvogel-Fabrik in Pinghu nahe Shanghai: Ronny Deissing.

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ab be si siee nehmen, gegeben; ich habe er Si SSicht cht ch ht ergriffen, und aus heutiger hei e du d ng ng.. war es die richtige Entscheidung. t au Für das in mich gesetzte Vertrauen bin ich meinem Unternehmen dankbar.

M gl Mö glichk icch hkkei e te ten n si sich ch Möglichkeiten eine ei nem ne m bieten biet bi eten et e u en nd w iee einem und wie inte in tere te reess ssan ant an nt di diee er erwe weiwe iinteressant erweitert te rtee Sicht auf meine Heimat rt terte und di ddiee W Welt We ltt iist. sst.. We st Werr ei ine n ssolche olch ol chee ch und eine t en tz Chance erhält, sollte sie nutzen und den Mut haben, diesen Schritt Wie ist es mitten in einer ganz an- zu wagen. Man lernt nur dazu, deren Kultur? und der Horizont wird wesentlich Neben der beruflichen Entwick- erweitert. lung war und ist es für mich auch spannend, in einer ganz anderen Welche Aufgabe haben Sie im Kultur zu leben und zu arbeiten. Werk in Pinghu? Meine Eltern waren ebenfalls Meine Aufgabe als Expat ist es, die neun Jahre im Ausland. Ich habe Produktion Umformung technisch dadurch kennengelernt, welche zu unterstützen und als Bindeglied zwischen Deutschland und China zu vermitteln. Derzeit bin ich außerdem Projektverantwortlicher und koordiniere die Aktivitäten und den Produktionsstart für eine neue moderne Schmiedelinie hier am Standort Pinghu.

Herausforderung ist. Möchte ch h cchinesisch hine hi neesi sisc scch le lese sen se n u man auch lesen und an viel schreiben lernen, muss man Zeit investieren und die chinesischen Schriftzeichen auswendig lernen.

Wie klappt es mit der Verständigung mit den chinesischen Mitarbeitern? In der Fach- und Führungsebene wird in Englisch kommuniziert, aber nach über sechs Jahren kann ich auch mit den nur chinesisch sprechenden Kollegen, mit denen man jeden Tag zu tun hat, simple Sachen in ihrer Muttersprache besprechen.

Wo wohnen Sie? Ich habe eine gemütliche Mietwohnung im Zentrum von Pinghu, eine Stadt von ca. 400 000 Einwohnern und trotzdem eher dörflich. Sie liegt in der Nähe des Werks. In Pinghu hat man die Gelegenheit, das wirkliche China zu erfahren. Englisch sprechende Verkäufer und Passanten findet man hier eher selten. Hier kann man schnell zu Fuß das nächste Straßenrestaurant erreichen, wo das Essen wirklich lecker ist. Es wirkt zwar „schmuddelig“, nach unseren Vorstellungen, aber es schmeckt einfach super und ist vom Preis günstig. Kurze Strecken kann man mit der Rikscha zum Einkaufen fahren, wenn man mag. Wenn man mal „Highlife“ erleben möchte, kann man ins nahe gelegene Shanghai fahren.

Wie schwierig empfinden Sie es, die chinesische Sprache zu lernen? Ich würde es nicht als extrem schwierig einstufen. Die Kunst besteht darin, die Töne richtig auszusprechen, was für einen Mitteleuropäer manchmal eine

Was unterscheidet das chinesische Werk von den deutschen Standorten? Eine schwierige Frage. Ich bin schon lange in China, aber ich denke, das schnelle Wachstum und die rasante Entwicklung hier


wirtschaftliche Entwicklung das ich es sehr dramatisch. Ich war Lebensniveau für viele Chinesen kürzlich in Bejing, und die Luftin den letzten Jahren wesentlich verhältnisse sind sehr schlecht. verbessert hat. Wohin die wei- In Pinghu gibt es auch Phasen, tere Entwicklung geht, wird man in denen die Luftverschmutzung in den nächsten Jahren sehen. spürbar ist, aber nicht so kontinuIch kann hier auch nur über den ierlich. Aber nach einem längeren Bereich in meiner unmittelbaren Aufenthalt in China ist ein SpaUmgebung sprechen, und China ziergang durch die heimatliche Wie lange bleiben Sie noch in ist groß, wie Sie wissen. Natur wie eine Kur. Pinghu? Das kann ich im Moment nicht Wie stark ist der Einfluss der kom- Was hat Sie bisher an China bzw. genau in Zeit ausdrücken. Die munistischen Partei? den Menschen am meisten beeinArbeit macht mir Spaß, und die Wenn man längere Zeit in China druckt? Aufgaben werden mehr, was eine lebt und das tägliche Leben ver- Am meisten beeindrucken mich interessante Herausforderung ist. folgt, merkt man schon, dass die noch immer die Größe des LanIm Moment expandieren wir, die Regierung das Land regiert und des und die Geschwindigkeit des Wachstums. Diese Energie, die jeProjekte werden nicht weniger, organisiert. der Einzelne aufbringt, um voranund da bleibt wenig Zeit, darüber nachzudenken. Solange Hirschvo- Wo sind Sie in China denn schon zukommen, ist gewaltig, und das merkt man auch bei der täglichen gel mich gern in China sieht, es überall gewesen? mit meiner Lebensplanung über- Ich war schon in allen Himmels- Arbeit. einpasst, die Arbeit Spaß macht richtungen unterwegs: im Norden und die Sehnsucht nach Deutsch- Bejing, in der Inneren Mongolei, Wie häufig und für wie viele Woland nicht zu groß wird — schauen im Westen in Chendu, bei den chen kommen Sie denn nach Shaolin-Mönchen in Zentralchina Deutschland? wir mal. sowie im Süden Hongkong, Ma- Ich bin normalerweise zweimal Ist China ein kapitalistisches Land? cau und auf der Insel Hainan, die im Jahr in Deutschland. Mitte des Diese Frage ist sicher nicht mit ja für eine kurze Auszeit am Strand Jahres für einen längeren Aufentoder nein zu beantworten. China alles bietet. Es sind noch weitere halt von vier bis sechs Wochen, wird von der Kommunistischen Ziele geplant, um dieses riesige wo ich Beruf und Urlaub komPartei Chinas KPCH geführt und Land zu erkunden. biniere, und über Weihnachten sieht in China eine sozialistische für zirka zwei bis drei Wochen. Gesellschaft. Das Fernziel ist der Wie dramatisch sehen Sie das The- In diesem Jahr gab es eine AusKommunismus, wo alle in einem ma Luft- und Wasserverschmut- nahme von dieser Regel, denn gewissen Wohlstand leben. Auf zung? ich fliege im Dezember nach der anderen Seite hat man er- Man muss es regional betrachten: Deutschland — elfeinhalb Monate kannt, dass nur mit einer stabilen Im Norden um Bejing herum sehe nachdem ich letztmalig dort war. Wirtschaft, welche auch offen für privat geführte Unternehmen ist, > > > ZUM THEMA das Wachstum weiter steigt und somit die Grundlage für das Fernziel Kommunismus geschaffen Das Hirschvogel-Werk in China werden kann. Die Privatisierung Die Hirschvogel Automotive Components in Pinghu (Nähe ist in den letzten Jahren rasant Shanghai) wurde im Jahr 2005 gegründet. Dort werden warm, gestiegen. halbwarm und kalt umgeformte Bauteile — inklusive BearbeiWas macht das prozentual aus? tung — für Kunden in China gefertigt. Pinghu ist einer von neun Es sind wohl um die 75 Prozent Standorten weltweit. In dem Werk sind derzeit 450 Mitarbeiter der Unternehmen in China in beschäftigt. Mitarbeiter aus deutschen Werken sind regelmäßig privater Hand. Daraus ergeben vor Ort in Pinghu. Je nach Anlauf von Projekten sind auch mehsich viele reiche, aber leider rere Mitarbeiter aus verschiedenen Fachabteilungen längere Zeit noch immer sehr viel mehr sehr vor Ort, wie Claudia Bieberstein von der Hirschvogel Holding auf arme Menschen. Man muss aber Anfrage erklärt. auch sagen, dass sich durch die am Standort Pinghu ist anders. Diese Herausforderung, und da bin ich sicher, wäre ohne den unermüdlichen Support aus den deutschen Werken nicht zu meistern. Deshalb sehe ich keine großen Unterschiede – wir sind „One Hirschvogel“.

Die WTW GmbH ist ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich der Wasseranalytik. Unter dem Dach der Xylem Analytics-Gruppe bieten sich neue interessante Möglichkeiten, die hervorragende Marktposition in zusätzlichen Segmenten auszubauen. Wir beabsichtigen, baldmöglichst einen

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FOCUS-Redakteurin beim Infokreis Wirtschaft über China

Staatsunternehmen sind das „Rückgrat“ Schongau | Die 114 000 Staatsunternehmen „sind das Rückgrat der chinesischen Wirtschaft“. Dies sagte Focus-Redakteurin Gudrun Dometeit bei einem Vortrag in Schongau. Der Einfluss der Kommunistischen Partei sei trotz aller Öffnung für private Firmen sehr massiv. Ein Viertel der 80 Millionen Mitglieder in der KP seien Manager („Die roten Kapitalisten“), betonte die stellvertretende Chefin des Ressorts Ausland beim Magazin Focus, als sie vor dem Informationskreis Wirtschaft im Bereich Schongau referierte. „China — ein Land im Spagat zwischen Kommunismus und Kapitalismus“ war der Vortrag überschrieben, zu dem knapp 100 Interessierte ins Jakob-PfeifferHaus kamen. Redakteurin Gudrun Dometeit hat schon zahlreiche Beiträge über das 1,3 Milliarden Einwohner zählende Land in Ostasien und über das Bild Chinas in deutschen Medien recherchiert und veröffentlicht.

„Die eigentlichen Entscheidungen fallen immer in der KP Chinas“, erklärte die Referentin beim Vortrag in Schongau. Staatschef Xi Jinping verfolge ein Konzept der Stärke; er konzentriere die Macht, wolle weiterhin die Herrschaft der Partei, und dennoch solle der Markt eine entscheidende Rolle spielen. Im Gegensatz zu vielen anderen totalitären Systemen laufe die KP Chinas „nicht mit Scheuklappen“ herum. Gudrun Dometeit, stellv. Ressortchefin Ausland beim Magazin Focus.

Trotz Rückgangs noch 7,5 Prozent Wachstum

Das Wirtschaftswachstum im bevölkerungsreichsten Land der Erde lasse nach, 2014 liege es bei 7,5 Prozent. Die Zeiten mit zehn und zwölf Prozent Wachstum seien längst vorbei, schilderte die Redakteurin vom Magazin Focus. Die Bedeutung der Kommunistischen Partei Chinas unterstrich Dometeit damit, dass deren Organisationsabteilung sämtliche Bosse der

Vortragsabend beim Infokreis Wirtschaft: FOKUS-Redakteurin Dometeit mit Anton Eirenschmalz (v.l.), Fritz Lutzenberger und Martin Scheer.

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Staatsbetriebe und alle Chefredakteure der Medien berufe, also wie ein „Headhunter“ agiere. Rasche Veränderungen seien da nicht zu erwarten, denn: „Zehn Millionen Parteimitglieder hocken in Staatsunternehmen und würden ihren Job verlieren“. Bedenklich findet die stellvertretende Auslands-Ressortchefin des Focus „den Raubbau an der Natur“, der in China fast überall zu sehen sei. Noch gravierender als die Luftverschmutzung sei die „Wasserkrise“. Daran entzünde sich sozialer Unmut — ebenso wie an der Tatsache, dass kaum ein Tag verginge, an dem kein Korruptionsfall aufgedeckt werde. In der Diskussion beim Informationskreis Wirtschaft wurde u.a. die Frage gestellt, ob sich China und Rußland zu einem gemeinsamen Machtzentrum entwickeln könnten. Dazu kommentierte Gudrun Dometeit: „Politisch-ideologisch gibt es gar keine Zusammenhänge. Rußland hat für China nichts zu bieten außer Gas.“


China-Eindrücke von Herausgeber Peter Ostenrieder

„Da ist nicht alles Gold, was glänzt ...“ Birkland | Ziel meiner Reise war, einen eigenen Eindruck von „diesem China“ zu gewinnen, von dem man in den Medien und auch in vielen persönlichen Gesprächen immer wieder in höchsten Tönen hört. Um es gleich vorweg zu nehmen: Begriffe wie spannend, gigantisch und ernüchternd dürften meine persönlichen Eindrücke der ca. 4 500 km durch China wohl am kompaktesten umschreiben.

Spannend

mit it groß wie Deutschland und hat mit in n1,4 Milliarden 17 mal so viele EEined deerr wohner. Das bedeutet, etwa jeder hihi fünfte Mensch der Erde ist ein CChieerr nese. Die Stadt Chongquing, in dder haatt ich mein Yangtze-Schiff bestieg, hat gaanz alleine 28 Mio. Einwohner (ganz che, Bayern hat 12,5) und eine Fläche, äddtte die Österreich entspricht. Städte men n unter 1 Mio. haben den Namen err „Stadt“ in China nicht wirklich ve verralll;; dient. Die Regierung baut überall; aktuell so viele Wohnungen, dass rechnerisch alle 14 Tage eine Stadt in der Größe von Rom entsteht. Um für Menschen und Industrie auch die Energieversorgung zu gewährleisten, entstehen gigantische Bauwerke wie die DreischluchtenTalsperre, die mit einer ca. 150 m hohen Staumauer den Fluss Yangtze auf knapp 700 km zurückstaut und eine Brutto-Energieleistung von etwa 18 Gigawatt hat. Das entspricht der Leistung aller aktiven deutschen Kernkraftwerke zusammen. Zusätzlich wird aber rechnerisch alle sechs Wochen (!) ein neuer Kernreaktor in Betrieb genommen (aktuell sind 27 Reaktoren in Bau und weitere in Planung, von denen jährlich etwa 9 — 10 neue in Betrieb gehen).

Es ist immer aufregend, in ein wirklich komplett fremdes Land zu reisen. Anders als in europäischen Ländern oder Amerika ist hier nicht nur die Sprache anders, sondern die komplette Schreibweise und auch das gesamte System des Staates. Wer glaubt, „mit Englisch kommt man doch überall durch“, wird schnell eines Besseren belehrt. Die staatliche „Verordnung“ eines chinesischen Reisebegleiters für jegliche Art einer Gruppe ist also nicht nur lästige Verpflichtung, sondern vielmehr hilfreiche Chance, sich überhaupt verständlich zurechtfinden zu können. Dieser „Begleiter“ wird im Übrigen in den einzelnen Städten durch örtliche Führer ergänzt, damit der ReiErnüchternd sende auch wirklich alle Informationen „optimal aufbereitet“ erhält. Sicher ist es eine Aufgabe und auch eine Leistung, ein so großes Land und die vielen Menschen in Gigantisch die Zukunft zu führen. Sicher ist Man erlebt mit China ein Land, in es auch so, dass es den Menschen dem alles größer ist, als bei uns. insgesamt heute besser geht als Das Land selbst ist etwa 26 mal so vor zwanzig Jahren. Wenn wir die

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„tollen Entwicklungen“ in diesem Land zitieren, sprechen wir aber von einem Bevölkerungsanteil von nicht einmal 10 Prozent. Die Leidtragenden sind definitiv die Landgebiete (massive Landflucht der jungen Chinesen) sowie vor allem die Natur. Man ertappt sich dabei, manchmal die Hochkultur zu vermissen, die die Chinesen vor langer Zeit sicher einmal waren. Einfaches „Nachmachen“ (von der Dienstleistung bis zur Produktion) ohne zu verstehen, was hinter den Dingen steckt, wird auf Dauer nicht reichen. Eine boomende Tourismusindustrie ist nicht auf uns westliche Besucher ausgerichtet, sondern auf die Befriedigung der eigenen Bevölkerung — die ja nach einer frühen Verrentung jetzt reisen (im Inland!) kann. Überwachung und Kontrollen in einem unfassbaren Ausmaß überall zeugen von der Angst der Regierung, dass die Menschen „aufstehen“, also versucht man, sie vordergründig glücklich zu halten. Eine Reise, die ich aus verschiedensten Gründen nicht missen möchte und mir in vielerlei Hinsicht po die Augen öffnete.

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Stelldichein bei der AWO im Mohrenhaus

Spielenachmittag mit Schafkopf & Stoßbuddeln

Magdalena Heißerer Obere Dorfstraße 23 86984 Prem Tel.: 08862/9324017 Schauen Sie vorbei. Ich freue mich auf Sie.

Schongau | Zwei Gruppen haben beim Stoßbuddeln ihren Spaß, wenn die Kegel fallen. Am vorderen Tisch wird ein Schafkopf geklopft. Ein paar Meter weiter halten andere Seniorinnen und Senioren vermeintlich die Trümpfe in der Hand — sie bevorzugen jedoch Rommé. Zwei Partien sind zusammengegangen. Ja, und in der Mitte — da steht der so genannte Ratschtisch. „Der isch immer g’rammelt voll“, sagt Ortsvorsitzender Werner Geretzhuber verschmitzt. Im Schongauer Mohrenhaus nahe der HeiligGeist-Kirche ist Donnerstagnachmittag immer reger Betrieb beim Spielenachmittag der Arbeiterwohlfahrt. Einige der älteren Damen und Herren kommen auch aus dem nahen städtischen Altersheim. Das Stüberl im Erdgeschoss ist mit dem Rollator günstig zu erreichen. Zwischen 25 und 35 Leute nutzen

regelmäßig das Angebot, freuen sich über zwei Stunden in netter Gesellschaft, was dazu beiträgt, dass der Geist wachbleibt. Damit auch der Körper einigermaßen

frisch bleibt, gibt es zudem jede Woche eine Gymnastik, die von Gitti Frommhold-Horber angeleitet wird. Zwischen zehn bis 15 ältere Frauen und Männer finden sich

Am so genannten Ratschtisch im Stüberl: Günter Hübner (von links), Werner Geretzhuber (Ortsvorsitzender), Gabi Menzel und Gisela Vietz mit dem Protokollbuch, Anna-Maria Holzhey und Inge Bodenheim.

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Stand bei Drucklegung im Dezember 2014. Änderungen und Fehler vorbehalten.

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Auflage: 27 000 Exemplare Für eingesandte Manuskripte wird keine Haftung sowie keine Erscheinungsgewähr übernommen. Die aktuellen Anzeigenpreise, Mediadaten sowie Erscheinungstermine und weitere technische Angaben finden Sie auf unserer Webseite www.altlandkreis.de. Geplanter Erscheinungstermin der Ausgabe März / April 2015: Freitag, 27. Februar 2015 (Anzeigenschluss 9. Februar 2015)

Herausgeber: Peter Ostenrieder Redaktion: Johannes Jais (V.i.S.d.P.), Rosi Geiger, Peter Ostenrieder Anzeigenverkauf: Wolfgang Stuhler Satz, Layout & Anzeigengestaltung: Peter Ostenrieder, Kurt Zarbock, Irmgard Gruber, Jaqueline Borgmann, Christian Lechner, Michael Kirchner Fotos: Emanuel Gronau, Peter Ostenrieder, Johannes Jais, Johann Jilka, Rosi Geiger, Alois Sporrer, Andreas Hasler, Friedrich Aigner, Thomas Landes, Barbara Flemnitz, Manuela Häuserer, Tobias Schumacher, Sandra Linder, Claudia Bieberstein, Andreas Braunegger, Kulturverein Schongau, Sepp Felix, Judith Gabel, Wolfgang Haas, Heimatverband Lech-Isar-Land, Stefan Fichtl, Thomas Dormeyer, Photographie Zacherl, Marius Aicher, Andreas Ikier, Weißes Ross Bayersoien, Gasthaus zur Post Wildsteig, Landratsamt Garmisch-Partenkirchen, Fotolia Druck: Kriechbaumer Druck GmbH & Co. KG, Freisinger Landstr. 21, 80939 München Verteilservice: KBV Vertriebs GmbH, Robert-Koch-Straße 1, 82377 Penzberg Erscheinungsweise: zweimonatig, kostenlose Verteilung an alle Haushalte im Altlandkreis Schongau und einzelnen angrenzenden Gemeinden


Wer wohl zum Schluss der Gewinner ist? Vier Damen beim Rommé. dazu jede Woche ein, darunter AWO-Stüberl. Der erste Spieleeine 95-jährige und eine 91-jähri- nachmittag im neuen Jahr ist wiege Frau. der am Donnerstag, 8. Januar. Er beginnt um 14 Uhr. Der Ortsverein der ArbeiterwohlMonatliche Beratung hat in Schongau 105 Mitdurch Betreuungsverein fahrt glieder. „Es waren schon mal Die AWO ist froh, das Stüberl im 250“, erinnert sich OrtsvorsitzenMohrenhaus als Heimstatt zu ha- der Werner Geretzhuber, der das ben, wofür sie den halben Miet- Ehrenamt seit mehr als 25 Jahren satz und die Nebenkosten an die bekleidet. Mit einer Reihe an VerHeiliggeist-Spitalstiftung zahlt. Ein anstaltungen will man die Geselweiteres Angebot des Schongauer ligkeit sowie geistige und körperOrtsverbandes ist die Information liche Fitness fördern. Zum kleinen durch den Betreuungsverein. Die- Oktoberfest der AWO kämen sogar se wird einmal im Monat angebo- die Peitinger, sagt Günther Hübten, und zwar jeden ersten Freitag ner, der regelmäßig von Schonzwischen 10.30 und 12.30 Uhr. Infos gau-West ins Mohrenhaus in der unter Telefon 08861 / 16 51 bei Wer- Stadtmitte kommt. Er sitzt am ner Geretzhuber oder unter Telefon sogenannten Ratschtisch. Da darf 08861 / 86 72 bei Gabi Menzel. auch politisiert und gelästert werZwischen Weihnachten und Hei- den. Boshafte Zungen behaupten, lig Drei König ist kein Betrieb im das sei mitunter gar der Ratstisch.

Gleich werden die kleinen Kegel beim Stoßbuddeln fallen.

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> > > ALLERLEI IM ALTLANDKREIS

Vom Casanova-Lustspiel bis zur Ausschüttung der Bürgerstiftung „Der Landkreis-Casanova“ Denklingen | „Der Landkreis-Casanova“ heißt ein Lustspiel in drei Akten von Andrea Döring, mit dem der Theaterverein Denklingen die Besucher zur Jahreswende erfreuen möchte. Fünf Vorstellungen sind geplant: im alten Jahr am Samstag, 27., und Sonntag, 28. Dezember sowie im Januar am Freitag, den 2., Samstag, den 3., und Sonntag, den 4.1. Beginn ist jeweils um 20 Uhr in der Turnhalle. Kartenvorbestellungen bei Familie Frieß, Telefon 08243 / 10 72 zwischen 17 und 19 Uhr, bzw. bei Sabine Braunegger im Blumen- und Geschenke-Stüberl, Telefon 08243 / 960 323. Andreas Frieß (40, vorne) spielt den Casanova. Und Walter Frieß (65, hinten) den Knecht auf dem Hof. Mit im Bild Manuela Hafenmayr als Bäurin (gelber Pulli) und Magdalena Braunegger (hinten). Die ledige Bäuerin Hanna bewirtschaftet ihren Hof zusammen mit Knecht Michel und der Magd Senta. Im Sommer vermietet sie auch Zimmer an Feriengäste. Der große Frauenschwarm und Dorfcasanova Ralf taucht immer dann auf, wenn sich weibliche Pensionsgäste eingemietet haben.

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Film zur Altstadt-Problematik Schongau | Das Ausbluten der Altstädte: Dieses Phänomen greift das Bayerische Fernsehen auf, das dazu am Montag, 12. Januar, zwischen 17 und 17.30 Uhr im dritten Programm einen Beitrag sendet. Es wird insbesondere die Gruppe „Schongau belebt" porträtiert u.a. mit Marc Lodes vom Schmankerl, Susi Segmihler-Pye von der Büchergalerie, Maria Mader vom Frauenzimmer, Martin Kayser mit seiner Praxis und der Aktion „Dinner in Weiß" am Schwanenweiher. Dazu kommen zu Wort Fritz Weinberger

(Architekt), Ludwig Wieser vom Lederladen, Andreas Huber vom Modehaus und Bürgermeister Falk Sluyterman. Gedreht wurde im Sommer von Elisabeth Malzer, Schongau. Wie der Bürgermeister und die Stadträte, aber auch die Bürger aktiv werden? Dafür steht die Initiative „Schongau belebt“. Mit vielfältigen Aktiocherschrank in nen bis hin zum öffentlichen Bücherschrank chonder alten Telefonzelle sollen Schongauer und Auswärtige zurück in die Stadt gelockt werden.

„Lyrisches Menü“ von Hans Schütz zu gewinnen! enn! altlandkreis | Der „altlandkreis“ verlost drei Exemplare vom Buch „Lyri„ sches Menü“, wofür Hans Schütz aus Peiting zur Feder gegriffen hat.. Der einBild- und Textband, für 14 Euro im Buchhandel erhältlich, enthält einfühlsame und hintergründige Naturgedichte. Zu beantworten ist diee Frage, in welcher Gemeinde am Lech Hans Schütz aufgewachsen ist. Die Ortschaft zusammen mit dem Absender auf eine Postkarte schreiben und an „der altlandkreis“ in 86971 Peiting, Birkland 40, schicken. Oder per Mail an info@altlandkreis.de


Neujahrskonzert und Empfang Schongau | Mit Melodien von Lehár bis Verdi wird am Feiertag Heilig Dreikönig, 6. Januar, um 17 Uhr im Ballenhaus Schongau ein Neujahrskonzert gestaltet, das der Kulturverein organisiert. Einlass ist um 16 Uhr. Der Eintritt beträgt je nach Stuhlreihe zwischen 18 und 25 Euro. Vorverkauf bei der Süßen Hanni. Information: 08861 / 256 22 64 (Barbara Aspelmeyer) und www.kulturvereinschongauerland.de. Die Mitwirkenden sind Katharina Konradi (Sopran), Harrie van der Plas (Tenor, siehe Foto), Michael Suttner (Tenor, Violine),

Anke Blumenthal am Klavier und Herbert Hanko (Bariton und Moderation). Beim heiteren Neujahrsempfang am Sonntag, 18. Januar, um 15 Uhr im Ballenhaus erfreut Dr. Karl Pörnbacher die Gäste mit Dorf- und Jagdgeschichten von Ludwig Ganghofer. Musikalische Einlage: Duo Jais / Kramer. Der Eintritt beträgt fünf Euro. Einlass ist um 14 Uhr, der Saal wird bewirtet. lefon Reservierungen unter Telefon 08861 / 256 22 64 (B. Aspelmeyer) und www.kulturverein-schongauerland.dee

Abschluss ohne Holzfällersteak

„Die drei Eisbären“

Steingaden/Trauchgau | Zwar kein Holzfällersteak, aber immerhin ein schmackhaftes Schnitzel bzw. einen saftigen Braten hat’s gegeben zum gemütlichen Abschluss eines Motorsägenkurses, den Franz Socher aus Bernbeuren erstmals nur für eine Frauengruppe gehalten hatte (wir berichteten). Die Damen und der „Hahn im Korbe“ ließen es sich in der Almstube schmecken.

Wildsteig | Sieben Frauen und Männer von den Wildsteiger Theaterern bringen — unter der Spielleitung von Annelies Lory — den lustigen Dreiakter „Die drei Eisbären" auf die Bühne. Gespielt wird am Samstag, 3. Januar, Sonntag, 4. Januar, Dienstag, 6. Januar, Freitag, 9. Januar und Samstag, 10. Januar 2015. Beginn ist um 20 Uhr in der Gemeindehalle Wildsteig. Teservierung ist lefonische Kartenreservierung bei Regina Stadler unter Telefon 08867 / 866 48 möglich.

Auf dem Bild von links: Diana, Birgit, Franz, Verena, Brigitte und orn). Vier von Christl (vorn). nd ihnen sind Bauerstöchter.

Bürgerstiftungen: Ausschüttung am Beispiel Peitings Peiting | Über die Bürgerstiftungen, die in Schongau Siegfried Breidenbach, aufgestockt worden waren. und in zahlreichen Gemeinden im Schongauer Land Die MS-Selbsthilfegruppe möchte einen Ausflug seit zwei bis drei Jahren bestehen, gelangt trotz organisieren, der Verschönerungsverein will einen niedrigen Zinsniveaus inzwischen regelmäßig ein Abfluss an der MaBetrag zur Ausschüttung, der in kulturelle, soziale riengrotte reparieund vereinsmäßige Zwecke fließt. Ein Beispiel von ren, und die Villa vielen ist die Marktgemeinde Peiting, wo Ende 2014 Rustica-Mannschaft drei Anliegen gefördert werden. Es handelt sich um kann den Betrag für die Multiple Sklerose-Selbsthilfegruppe, um den eine Toilettenanlage Verschönerungsverein und um die Villa Rustica, In der Nähe des äudes die jeweils mit 500 Euro bedacht worden sind. InsGebäudes wengesamt sind es also 1 500 Euro. Wobei die letzten verwen200 Euro von einem der Stiftungsräte, nämlich von den.

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Für Silvester oder irgendwann im neuen Jahr

Drei Cocktail-Vorschläge Schongau | Drei Vorschläge für Cocktails servieren wir auf dieser Seite unseren Leserinnen und Lesern. Zwei sind ohne Alkohol, einer mit Alkohol. Florian Heiland aus Schwabbruck, bekannt von der Milchbar des Bayerischen Bauernverbandes, macht Appetit auf Mango-Maracuja. Die Schüler des Förderzentrums Altenstadt präsentieren einen fruchtigen Cocktail. Gastronom Sepp Erhard mixt und schüttelt den bekannten „Sex on the beach“-Cocktail.

Mango-Maracuja

gen, sechs Esslöffel Himbeeren (am besten noch tiefgefroren, so spart man sich den Eiswürfel), den Saft einer Zitrone (keinen Sirup), einen Apfel oder eine Birne, einen Esslöffel Honig zum Versüßen und evtl. Mineralwasser. All das wird dann püriert. In der Schale macht der Cocktail optisch noch mehr her, wenn er oben mit einem Früchtespieß garniert wird.

„Sex on the beach“ Florian Heiland: Der BBV-Barkee- Mäßig mit Alkoholischem verper zieht am Strohhalm. Im Glas sehen ist der Cocktail „Sex on ein Mango-Maracuja-Cocktail. the beach“, den nicht nur BikiniSchönheiten am Strand schlürfen Eiswürfel bei vielen Anlässen kre- sollen, sondern der durchaus ein Vorschlag für kalte Wintertage in denzt werden kann. heimischen Gefilden ist — dann aber im warmen Wohnzimmer Der Fruchtcocktail oder in der gemütlichen Kneipe. Im Hauswirtschaftsunterricht lernen die Buben und Mädchen, wie so was zubereitet wird: Am Förderzentrum in Altenstadt hat Fachlehrerin Christine Thanner mit der fünften Klasse einen fruchtigen Cocktail auf den Tisch „gezaubert“. Bezogen auf vier bis sechs Personen, braucht man dafür vier Oran-

Wenn Florian Heiland (57), der BBV-Vorsitzende von Schwabbruck, im Januar auf der Grünen Woche in der Bayernhalle als Barkeeper seinen Mann steht, präsentiert er sich piekfein, sprich mit weißem Hemd, dunklem Leibchen und schwarzer Fliege. Auf der großen Verbrauchermesse löst er, jeweils zur Halbzeit, Johann Bonusch aus Rottenbuch am Stand mit der BBV-Milchbar ab. 2015 ist er zum fünften Mal dort. Zahlreiche Mixturen werden den Messebesuchern kredenzt, sei’s die Espresso-Version (mit Erdbeersirup), der Jo-Jo-Fit (mit Johannisbeersaft), der BBV (Blueberry-VIP-Drink) mit Blaubeeren oder der „Sündenfall“ mit Apfelmus und Apfelkorn. Als Vorschlag für die „altlandkreis“-Leser mixt der 57-Jährige ein Mango-Maracuja-Getränk. Dazu nimmt er 400 Milliliter Milch — die muss abgekocht sein — 100 Milliliter Mangosirup und einen halben Liter Maracujasaft. Kräftig schütteln, und fertig ist ein fruchtiges, Fruchtcocktail: Markus und Marileicht sättigendes Getränk, das mit na mit Lehrerin Christine Thanner.

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Sepp Erhard und Sandra: CocktailVariationen. Sepp Erhard vom „Sepparee“ in Kinsau listet auf, was er dazu gibt: Wodka, Pfirsichlikör, Amaretto, Zitronensaft, Maracuja-Sirup und Ananassaft. Dann wird mit dem Shaker kräftig geschüttelt, und erst zum Schluss kommt im Glas ein Schuss vom Grenadine-Sirup dazu.


Was das Jahr 2015 so bringt

Der neue Anlauf für das Schongauer Volksfest Schongau | Zum Feiern gibt es im Jahr 2015 wieder genug im Schongauer Land. Ein paar besondere Termine wollen wir uns für diesen Ausblick herauspicken. Einsteigen möchten wir in die Übersicht damit, dass es im Januar erstmals einen Inthro-Ball in Peiting gibt. Und auch damit, dass es 2015 wieder heißt „Auf zum Schongauer Volksfest“.

Erstmals Inthro-Ball in der Schloßberghalle Das Jahr geht schon gut los — mit dem ersten Inthronisationsball, der je in Peiting stattgefunden hat. Dazu kommt’s, weil der Faschingsclub Hohenfurch diesen Abend am Samstag, 11. Januar, in der Schloßberghalle ausrichtet. Der rührige Verein hat letztes Jahr seinen Inthro-Ball erstmals im Jakob-Pfeiffer-Haus in Schongau ausgerichtet. Weil die Schongauer Faschingsgesellschaft aber am gleichen Abend diesen Saal benötigt und die Hohenfurcher wegen des kurzen Faschings nicht eine Woche später starten wollen, hallen die Rufe „Schönau, Schönau, Schönau“ heuer durch die Schloßberghalle. Nur wenige Wochen später ertönt es wieder „Schönau, Schönau“, wenn im zweijährigen Rhythmus der Nachtfaschingszug in Hohenfurch stattfinden wird. Termin dafür ist Freitag, 6. Februar, ab 19 Uhr. FCH-Präsident Stefan Lukats rechnet mit 20 bis 25 Gruppen, die sich in den Gaudiwurm ein-

reihen; einige davon sind aus der Kassebaum. Für Sonntag istt Landsberger Gegend. nachmittags eine bayerischee Olympiade mit Vereinen sowiee w Volksfest: Zur Eröffnung für den Abend eine Talentshow in Planung, wo Musiker, Tän-kommt Helmut Schleich zer, Comedians zeigen können, n, Das Schongauer Volksfest wird — was sie drauf haben. nachdem seit 2010 keines mehr stattgefunden hat, in neuer KonHistorischer Markt zeption aufgezogen. Termin dafür auf dem Festplatz ist von Donnerstag, 10. September, bis einschließlich Montag, 14. Nach dem gewaltigen BesucherSeptember. Als Generalunterneh- zustrom im August 2014 hat Ormer fungiert Ronny Grubart aus ganisator Manfred Wodarczyk die Isny; der 27-jährige Westallgäuer feste Absicht, den Historischen hat einen Schaustellerbetrieb, Markt in Schongau fortan immer der mittlerweile in der fünften auf dem Volksfestplatz und nicht Generation geführt wird. Mit Ket- mehr auf dem Marienplatz auszutenkarussell und Schießstand war richten. Beginn ist am Freitag, 7. er früher schon in Schongau ver- August. Der Historische Markt, der Publikumsmagnet schlechthin in treten. Das erste Volksfest müsse nach Schongau, dauert zehn Tage und der mehrjährigen Pause „eine geht bis Sonntag, 16. August. Granate“ werden, bekundet Grubart. Zur Eröffnung am DonnersBad Bayersoien tag, 10. Donnerstag, soll der in „in Flammen“ Schongau aufgewachsene Kabarettist Helmut Schleich kommen. Ein Spektakel für’s Auge und für Für das Bierzelt, das „nur“ tau- die Ohren soll die Veranstaltung send Leute fasst, soll ein Festwirt „Bad Bayersoien in Flammen“ aus Straubing engagiert werden. werden. Termin dafür ist am FreiDafür wird der Biergarten größer. tag, 7. August. Als Ausweichtage Grubart denkt daran, einen Abend sind der Samstag, 8., oder Sonnmit den kreativen „Schreiner- tag, 9. August, vermerkt. buam“ aus Steingaden (Michi Organisator Sepp Felix, Dirigent Riesemann und Andi Nöß) zu der Blaskapelle, hat erstmals die gestalten. Freitags ist tagsüber Stöttwanger Wasserorgler enan einen Kinderflohmarkt ge- gagiert, die am Soier See nach dacht sowie an einen Senioren- Einbruch der Dunkelheit für aunachmittag. Samstags wird es ßergewöhnliche Wasserfontänen zum Stelldichein der Drehorgel- sorgen. Dafür wird 2015 auf die spieler kommen; diese „Umad- Lasershow verzichtet. Felix sorgt umdraherei“ organisiert Robert auch für die passende Musik.

Farben- und Wasserspiele am Soier See: Stimmungsvoll ist es immer bei „Bad Bayersoien in Flammen“ – 2015 ist der Termin am 7. August. Welche „Special Guests“ auf der Bühne auftauchen, das ist noch nicht in trockenen Tüchern. „Bad Bayersoien in Flammen“ wird von Feuerwehr und Blaskapelle ausgerichtet.

Zum Jubiläum das Waldfest im Bierzelt Das Waldfest der Birkländer Musikanten findet eigentlich immer in einer Lichtung östlich der Ortschaft statt. Im August 2015 wird es aber ausnahmsweise an eine andere Location verlegt und überdacht sein. Warum? Mitte August wird in Birkland ein Zelt aufgestellt, in dem die Blaskapelle ihr 50-jähriges Bestehen und der Veteranenverein sein 150-jähriges Jubiläum feiert. Was alles geboten sein wird? Freitag, 14. August, ist ein Sternmarsch mit mehreren Blaskapellen und anschließend ein Musikantentreffen. Samstag, 15. August, ist vormittags ein Oldtimertreffen. Abends gibt’s Unterhaltung mit dem Musikkabarett „Da Huawa, da Meier und i“ im Festzelt. Der Sonntag, 16. August, steht zunächst im Zeichen des Veteranenjubiläums, das mit Kirchenzug, Messe, Ehrung

am Kriegerdenkmal und Festakt begangen wird. Danach wird’s lustig beim Holzsägewettbewerb. Am späteren Nachmittag geht die Veranstaltung fast nahtlos über in das Waldfest der Birkländer Musikanten. Die Wiagsog vom Wettbewerb kann zur Deko fürs Waldfest gleich auf der Bühne bleiben.

Seit 50 Jahren Basilika minor Im Oktober 2015 jährt es sich zum 50. Mal, dass die romanische Kirche in Altenstadt von Papst Paul VI. zur Basilika minor erhoben worden ist. Das Jubiläum wird bereits im September begangen. Am Samstag, 19. September, wird um 19 Uhr in einer Feierstunde, die von den Freunden der romanischen Basilika organisiert wird, auf das Jubiläum eingestimmt. Sänger und Instrumentalgruppe konzertieren; Prälat Frieß spricht geistliche Texte mit Bezug auf die Kirche. Weihbischof Anton Losinger wird am Sonntag, 20. September, um 9.45 Uhr einen Pontifikalgottesdienst zelebrieren. Die Kirche St. Michael in Altenstadt ist eine von sieben päpstlichen Basiliken in der Diözese Augsburg. In Deutschland sind es 67.

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Wissenswertes aus der Geschäftswelt Mitglied bei ladenetz.de

Systemhaus Klauser teilt sich in zwei Unternehmen

SÄULEN DER STADTWERKE AB JANUAR IM WEB

BÜROKOMPETENZEN WERDEN AUF „KLAUSER BÜROTECHNIK“ UND „FIEDLER-IT“ AUFGETEILT

Weilheim-Schongau | Wer in Weilheim im Elektromobil unterwegs ist, kann schon länger sein umweltfreundliches Gefährt mit grünem Strom laden: mit OberlandStrom von der Stadtwerke Weilheim Energie GmbH, kurz SWE. „Wir haben seit Januar 2014 zwei SWE Elektro-Ladesäulen für E-Autos in Weilheim, eine steht am Parkplatz Unterer Graben, eine in der Murnauer Straße. E-Bikes können ebenfalls bei uns OberlandStrom regenerativ laden, zentral an der Weilheimer Musikschule“, berichtet SWE-Geschäftsführer Peter Müller. Jetzt gibt es eine weitere gute Nachricht, für alle und speziell jene, die von auswärts emobil nach Weilheim kommen. André Behre, Assistent der SWE-Geschäftsführung: „Jetzt sind wir Mitglied bei ladenetz.de“. Ab Januar 2015 sind unsere beiden SWE-Ladesäulen am Unteren Graben bzw. Murnauer Straße schnell über das E-Ladesäulen-Portal im World Wide Web zu finden. Ein Service auch für den einen oder anderen, der mit dem E-Mobil aus dem Schongauer Land in die Kreisstadt fährt.

Schongau | Zum 1. Januar 2015 splittet sich die Firma „Systemhaus Klauser in zwei Unternehmen auf, die sich jeweils auf ihre Bürokompetenzen spezialisiert haben. Der Name Klauser bleibt für das neue Geschäft bestehen, das nun wieder in Schongaus Altstadt ein Kopierzentrum betreibt und für alles rund um Drucker und Kopierer zuständig ist. Außerdem findet man hier in Alexander Klauser den richtigen Ansprechpartner für die Ausstattung mit Büromöbeln und ähnlichem. Claus Fiedler, bisher die zweite Hälfte im „Systemhaus“ bleibt am bestehenden Standort in der Bernbeurener Straße (gegenüber vom Musikhaus Kirstein) und ist zuverlässiger Ansprechpart-

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ner rund um die gesamte IT-, Netz- und Computertechnik für die Kunden aus Handel, Dienstleistung und Handwerk. „Netzwerk muss vor allem funktionieren, und das sicher.“, so Claus Fiedler zu seinem Slogan „netzwerk.funktioniert.sicher“. Die Sicherheit von Computersystemen fordert heute schon bei kleinen Unternehmen einen zuverlässigen Betreuer für die IT. „Im Idealfall stehen wir durch unsere Kontrollsysteme schon vor der Tür, bevor der Kunde merkt, dass etwas ausgefallen ist“. Mit Bürotechnik Klauser in der Altstadt zusammen werden so auch weiterhin umfassende Kompetenzen rund ums Büro geboten. Infos unter fiedler-it.com und klauser-buerotechnik.de

Pflegeteam Gabel startet durch AMBULANTE DIENSTE IM ALTLANDKREIS SCHONGAU Peiting | „Es läuft gut an“, bewertet Marina Gabel die Erfahrungen aus den ersten Wochen des ambulanten Pflegedienstes, der an der Azamstraße 13 in Peiting seine Anlaufstelle hat. Derzeit sind es drei Beschäftigte: Inhaberin Marina Gabel, Tochter Judith und eine Pflegehelferin. „Das kann und wird noch wachsen“, gibt sich die Chefin zuversichtlich. Ambulant versorgt werden bislang Patienten in Schongau, Peiting und Rottenbuch; die Dienstleistungen (Waschen, Ankleiden, Verbinden, Essen eingeben, etc.) werden für alle Pflegestufen im gesamten Altlandkreis angeboten. Marina Gabel (52) ist gelernte Krankenschwester. Sie ist ein Peitinger Kindl, hat viele berufliche Stationen gemeistert, sich im Pflegemanagement fortgebildet und liebt das selbstständige

Arbeiten. „Die stationäre Pflege ist nicht meine Welt“, hat sie festgestellt. Tochter Judith (25) erlernte den Beruf der Mutter und Tochter sind im PflegeGesundheits- und Kran- team: Marina und Judith Gabel. kenpflegerin in der Klinik Landsberg und war zuletzt in Schongau in einer Einrichtung, wo beatmete Patienten versorgt werden. Das Pflegeteam Gabel möchte künftig zweimal im Monat — am zweiten und vierten Mittwoch — von 14 bis 15 Uhr eine Pflegeberatung für interessierte Angehörige anbieten. Es ist per Mail unter info@pflegeteamgabel.de bzw. telefonisch über 08861 / 908 31 84 zu erreichen.


Energieberatung JEDEN ERSTEN DONNERSTAG IM MARKTBAUAMT Peiting | Die Energieberatung der Verbraucherzentrale will es so: Dazu kommt ein gebürtiger Schongauer, der seit 2006 ein Ingenieurbüro in Peißenberg hat, nach Peiting. Wolfgang Haas (47) ist der Fachmann, der jeden ersten Donnerstag Berät vor Ort: eines Monats als Ansprechpartner zur Verfügung Wolfgang Haas. steht, und zwar von 13.30 bis 18.00 Uhr im Besprechungszimmer des Marktbauamtes. Eine Anmeldung unter Telefon 08861 / 599 44 oder unter 0800 / 809 802 400 ist notwendig. Für ein Beratungsgespräch, wofür 7,50 Euro berechnet werden, sind 45 Minuten einkalkuliert. Es wird vom Wirtschaftsministerium gefördert. Gedacht ist es nicht nur für Peitinger, sondern auch für Interessenten aus allen umliegenden Orten. Stichwörter sind Wärmedämmung, Heizungsanlagen, Warmwasserbereitung, Schimmel in der Wohnung, Stromverbrauch, Solartechnik, Photovoltaik, Holzpellets, neue Fenster, Energieausweis, staatliche Förderprogramme und die Energie-Einsparverordnung.

Vorsorge im Gleichgewicht WO MICHAEL MEITINGER (DKV-AGENTUR) SERVICE ANBIETET Schongau / Peiting | Das Thema Vorsorge und die ganzheitliche Beratung stehen im Vordergrund, wenn Michael Meitinger und seine Frau Ingrid mit Kunden Gespräche führen. Der 50-jährige Versicherungskaufmann hat als Gebietsrepräsentant der ERGO in Schongau an der Lechtorstraße ein Büro eröffnet, in dem zugleich die Leistungen der Deutschen Krankenversicherung (DKV) und anderer Partner der ERGO-Gruppe angeboten werden. Im Bereich der Sozialversicherung müsse jeder „mehr Verantwortung übernehmen“; nur so bleibe sie im Gleichgewicht, lautet das Credo von Michael Meitinger, der 22 Jahre bei der DKV in München gearbeitet und Außendienstmitarbeiter von Bad Tölz bis Dachau betreut hat. Er informiert auch über vertragliche Vorsorge; Stichwörter dafür sind Vollmacht, Betreuungsverfügung, Patientenverfügung oder das Testament. Michael Meitinger und seine Frau Ingrid, die eine Ausbildung in der Sozial- und Lebensberatung macht, sind in Peiting zu Hause. Die fünf Kinder sind zwischen 28 und 15 Jahre alt. Meitinger ist ein gebürtiger Peitinger, seine Frau ist in Birkland aufgewachsen. Mit in der Agentur ist Büroassistentin Christine Kapfer (Leeder). Im Büro an der Lechtorstraße: Michael Meitinger mit seiner Frau Ingrid (rechts) und Büroassistentin Christine Kapfer.

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Mit Beiträgen zur Heimatkunde M

> > > VERLOSUNG

Das neue Jahrbuch Lech-Isar-Land Weilheim-Schongau | Das W n ne neue heimatkundliche Ja Ja Jahrbuch Lech-Isar-Land 20 ist erschienen. Seit 20 2015 199 1924 gibt der gemeinn nützige Heimatverband P Publikationen zu Them aus der Geschichte, men K Kunst, Kultur etc. aus der G Gegend zwischen Lech u und Isar heraus. Das Jahrbuch ist in den einschlägigen Buchhandlungen zu erwerben.

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Auf 320 Seiten behandeln wieder verschiedene Autoren unter der Schriftleitung des Weilheimer Kreisheimatpflegers Klaus Gast Themen aus den Landkreisen Weilheim-Schongau, GarmischPartenkirchen, Landsberg, Bad Tölz-Wolfratshausen und Starnberg. Schon der Buchumschlag ist etwas Besonderes. Dafür fertigte Künstler Jos Huber eine Collage aus Symbolen, die zu den Themen des Jahrbuchs und des Heimat-

verbands passen. So entstand ein außergewöhnliches Titelbild. In diesem Jahrbuch befinden sich unter anderem Anmerkungen zur Geschichte der Herzogsägmühle von Herbert Wintersohl. Stefan Flach-Bulwan (Birkland) beleuchtet die familiären Wurzeln der Künstlerfamilie Zimmermann näher. Alle Autoren haben auch an dieser Ausgabe wieder unentgeltlich mitgewirkt.

Jahrbücher Lech-Isar-Land Der „altlandkreis“ verlost drei Exemplare des neuen Jahrbuchs „Lech-Isar-Land“. Zu beantworten ist die Frage, wer der Schriftleiter für dieses bekannte heimatkundliche Buch ist. Den Namen auf eine Postkarte schreiben und adressieren an „der altlandkreis“ in 86971 Peiting, Birkland 40. Einsendeschluss ist Sonntag, 18. Januar. Die andere Möglichkeit ist, eine Mail mit der richtigen Lösung und Absenderanschrift an info@altlandkreis.de zu schicken. Die Namen der Gewinner bzw. Gewinnerinnen veröffentlichen wir in der nächsten Ausgabe.


Fünf Autoren haben sich eingebracht

Das Jahrbuch Der Welf 2014 Rottenbuch/Schongau | Fünf Autoren haben sich beim Jahrbuch Der Welf 2014 eingebracht. Der Historische Verein Schongau Stadt und Land hat es bei einer Feier im Fohlenhof Rottenbuch mit klassischer Musik von Kristina Kuzminskaite (Gesang), Martina Wörmann (Violine), Sonja Krönauer (Flöte) und Kordula Keller (Gitarre) vorgestellt. Heide Krauthauf, Vorsitzende des Historischen Vereins, bezeichnet das Jahrbuch — es ist zum 14. Mal seit 1993 erschienen — als „Bilderbuch im besten Sinne“. Reichhaltig illustriert ist der Aufsatz von Dr. Matthias Weniger „Neues vom gotischen Hochaltar“ aus Rottenbuch. Der Autor aus Freising ist Wissenschaftlicher Referent im Bayerischen Nationalmuseum und hielt bei der Feierstunde in Rottenbuch den Vortrag. Manfred Müller aus Schongau hat den Aufsatz verfasst „Vom

Schmelzwassergerinne zum Lech — ehemalige Lechläufe in der Umgebung von Schongau.“ Gerhard Klein aus Steingaden gibt Erklärungen zu den Schongauer Votivbildern in der Wallfahrtskirche Ilgen. Helmut Schmidbauer behandelt die Schongauer Stadtmauer im Jahre 1830. Rainer Schmid, der aus Birkland stammt, hat „Das Kriegsjahr 1914 in Schongau im Spiegel der Schongauer Nachrichten“ beleuchtet. Der Welf 2014 kostet im Verkauf zehn Euro und wird in der Bücher-Galerie und bei Einzinger in Schongau sowie in der Buchhandlung am Bach in Peiting verkauft. Außerdem ist er in den TouristInformationen von Schongau und Peiting sowie im Stadtmuseum Schongau zu den Öffnungszeiten erhältlich.

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Ein (ironischer) Rückblick aufs alte Jahr

Schlagzeilen, die uns 2014 erspart blieben

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City-Manager be im Geheimdien st?

Soyka arbeite p p e S ’ s ä K n e d t im Wo’s für Vize-Landrat Grehl fra V e r borgenen ht wo Bernbeuren liegt gt, um die Wurst ge Newcomer noch in der „F indungsphase“

Silvia Schlögel:

Reinhard Marx in Hohenpeißenberg:

Jochner-Weiß ko mmt gern in

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in-Gemeinde L a Kutsche: in Kardinal n d r k ä o t in öfter in Apfe uf Facebo a in r e u ldorf ä b is e r K a ls für Platz noch Kaum L a n d r r a h t Eichinger um die U d n u r s a d d n u Speckbacher Pfarrer –

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Im Ausblick auf das neue Jahr

Schlagzeilen, die wir uns für 2015 wünschen u: a g n o h c S n i d Neuer Rekor em Jahr in e n i s y b a B 0 0 5

Im Krankenhaus

Im Freizeitbad Plantsch

ker schwitzen schon dwerk Hand wegen Sauna-Erweiterung

r e u a g n g l o o h f c r E S r s Erste st ein volle e f s k l o Schongauer ngauer Kämmerer zeigt sich spendabel hong Scho Sc V

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Einer von nur vier Lehrlingen in der Innung

Metzger: Für Seppi ist’s ein Traumberuf Steingaden/Wildsteig | „Unser Beruf ist solides Handwerk, das weitaus vielfältiger ist, als so mancher denkt.“ Aus diesen Worten spricht Selbstbewusstsein: Josef Schuster aus Steingaden (51) wehrt sich vehement gegen Meinungen, die den Metzgern ein schlechtes Image verleihen und in ihnen nur den schlichten „Schlachter“ sehen wollen. Er kann für seinen Betrieb zufrieden sein. Felix Wagner aus Wildsteig (15) hat in der Produktionsstätte in Wildsteig eine Lehre angefangen. Er gehört seit vier Monaten zum siebenköpfigen Team. Und: Der eigene Sohn, Josef Schuster, hat eine Lehre in der Metzgerei Kaufmann in Roßhaupten begonnen. Einen Metzgerlehrling zu finden, ist außergewöhnlich. „Mit Be-

dass er einmal in Vaterss Fußstapfen treten möch-te. Denn schon in seinerr Kindheit verbrachte er viell Zeit in der heimischen Metzgerei, wobei er auch schon kräftig zupackte oder zumindest viel von den „Großen“ abgeschaut hatte. Oft nahm ihn sein Vater auch zu den umliegenden Landwirten mit, wo er auch erste Erfahrungen vom Tierhandel sammeln konnte. „Das alles hat mir imd iich h mer schon Spaß gemacht und möchte das später auch weiter Einmal in Vaters machen“, erklärt der angehende Fußstapfen treten Metzgerlehrling. Der ist sich desSchon früh war für den heute sen sicher, dass er das Geschäft 15-jährigen Seppi Schuster klar, seiner Eltern später mal führen möchte. Zeit für Hobbys hat der Jugendliche seit Beginn der Lehre nur noch wenig. Für ein Handwerk und speziell für das des Vaters hat er sich entschieden, weil Büroaufgaben oder Computerarbeit nicht sein Ding sind. Doch die Arbeitszeiten sind nicht jedermanns Sache. Die Mutter steht um 5.45 Uhr auf und bringt den Buben, der um 6 Uhr anfängt, nach Roßhaupten. „Man muss halt früh ins Bett gehen, bei mir klappt das ganz gut“, versichert Josef und hat auch schon einige Wünsche für sein künftiges Berufsleben im Sinn: den Beruf ordentlich lernen, zusammen mit guten und netten Kollegen kräftig Josef weiß: Beim konzentrierten Zuschauen kann man viel lernen. Lie- anpacken und mit Spaß arbeiten! ber packt er aber selber zu. Längerfristig denkt er dran, den

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dauern“, konstatiert Personalchef Markus Hochmuth von der Metzgerei Boneberger, dass man dieses und letztes Jahr für die Produktionsstätte in Schongau-West, wo 80 Frauen und Männer beschäftigt sind, keinen Lehrling bekommen habe. In der ganzen Innung Oberland sind es gerade mal vier Jugendliche im ersten Lehrjahr. Neben Felix Wagner aus Wildsteig noch drei Burschen, die in Betrieben in Raisting, Peißenberg und Oberau in die Lehre gehen, wie Beate Prestele von der Kreishandwerkerschaft Oberland schildert.

M i h D Meister zu machen. Das seii von Vorteil, wenn er seinem Vater mal nachfolge und Chef im eigenen Betrieb werde.

Woanders lernen ist von Vorteil Stolz ist Josef Schuster senior schon auf die Berufswahl seines Sprösslings. Und es freut ihn, dass er einen guten Lehrbetrieb für den Sohn gefunden hat. Denn für den Vater stand von vornherein fest, dass „es gut ist, wenn die Jungen raus kommen und auch woanders etwas lernen und Neues sehen.“ So kann der Metzgermeister mit der Produktion in Wildsteig und den Verkaufsläden in Steingaden und Wildsteig beruhigt in die Zukunft sehen. Auch um das Metzgerhandwerk ist es ihm nicht bange. Wenngleich es schon bessere Zeiten gegeben habe. Metzger sei und bleibe ein solider Handwerksberuf.


> > > WAS DER MONAT BRINGT

Feinschliff für die Garde Schongau | „Schade, dass der Fasching 2015 nur fünf Wochen dauert“, bekundet Anni Ressle mit einem leichten Bedauern. Sie ist — inzwischen in der neunten Saison — die Trainerin der Schongauer Garde. Und sie freut sich eben darüber, wenn die Mädels die beiden einstudierten Tänze und Figuren öfters zeigen können. Im Januar, Februar und März 2014 waren es immerhin 45 Auftritte in der närrischen Zeit, die von Heiligdreikönig bis Aschermittwoch fast neun Wochen ging. „Ich wünsch‘ mir, dass die Routine kommt. Aber jedes Jahr bin ich vor der Premiere zum Inthronisationsball aufgeregt“, gesteht Anni Ressle, die heuer mit Barbara Bußjäger aus Peiting (26) eine Assistentin hat. Geprobt wird bereits seit Ende Mai. Seit Oktober sind es zwei Übungstermine pro Woche, im Dezember ist auf drei Einheiten erhöht worden.

„Zwischen Weihnachten und Dreikönig spielen sich nur noch die Garde und das Training im Kopf ab“, kennt sich die 30-jährige Schongauerin selbst nur zu gut. In dieser Zeit geht’s um den Feinschliff und um die Kondition. Der Gardemarsch dauert drei Minuten, der Showtanz acht Minuten. Die 13 Gardemädels — alle zwischen 17 und 23 Jahre — proben nach Weihnachten täglich, außer Silvester und Neujahr. Premiere ist dann beim Inthronisationsball der Faschingsgesellschaft am Samstag, 10. Januar, im JakobPfeiffer-Haus. Ein wichtiger Termin im Januar ist das große Gardetreffen in Penzberg. Heuer ist es schon am Samstag, 17. Januar. Ein besonderes Datum ist heuer auch der Nachtfaschingszug in Hohenfurch am Freitag, 6. Februar. Mitte Februar tauchen Anni Ressle, das Prinzenpaar und die

jungen Damen der Garde dann vollends ein ins närrische Finale. Dazu gehören der Faschingszug in Schwabsoien am Samstag, 14. Februar, der große Gaudiwurm am Sonntag, 15. Februar, in Schongau und der Umzug in Epfach am Faschingsdienstag. Bei all den Auftritten ist Anni Ressle als Trainerin immer dabei — mitunter zieht sie auch mit dem Elferrat der Faschingsgesellschaft in den Saal ein. Die 30-jährige Frau mit den langen blonden Haaren ist ein Faschingsnarr — wie überhaupt alle aus der Familie Ressle in der Dornau.

Als Bedienung ging’s nach Dubai

Die Hauswirtschaftsmeisterin, die einen nicht ganz so vom Fasching begeisterten Partner hat („Er geht manchmal mit, ist aber kein Faschingsnarr“), arbeitet halbtags in Herzogsägmühle und ist zudem als selbstständige Haushaltshilfe und Betriebshelferin tätig. Sie ist ein richtiges Kraftpaket und weiß hinzulangen. Was auch daran festzumachen ist, dass sie Anfang September eine Woche auf dem Herbstfest in Rosenheim, danach zwei Wochen auf dem Oktoberfest in München und anschließend noch — ebenso wie ihre jüngere Schwester Regina — erstmals drei Wochen beim Oktoberfest in Dubai im Festzelt der Brauerei Hacker Pschorr zu den deutschen Bedienungen gehörte. Ihr Fazit: „Es war stressig, aber interessant“. Die gleichen Worte lassen sich für die Gardetrainerin ohne Die Trainern und die Mädels der Garde. Anni Ressle. Hinten rechts Weiteres auf die Proben und den Bubsi Bußjäger, seit dieser Saison die Assistentin. Faschingstrubel ummünzen.

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In der Weilheimer Stadthalle

Hochzeits- und Eventmesse Weilheim | Seit Thomas Dormeyer im Jahr 2013 die Organisation der Weilheimer Hochzeitsmesse übernommen hat, konnte er die Besucherzahlen deutlich steigern. Das Konzept ist, nicht nur ein schönes Ambiente für Brautpaare zu bieten, sondern mit über 50 Ausstellern auch für andere Veranstaltungen und Anlässe eine Fülle an Informationen zu präsentieren. Die 23. Hochzeits- und Eventmesse öffnet am Sonntag, 25. Januar, von 10 bis 17 Uhr in der Stadthalle Weilheim ihre Türen. Angefangen von den Einladungskarten über die Dekoration, das Catering, die Musik bis hin zur Wellness werden in der Stadthal-

le viele Ideen für eine besondere Feier präsentiert. Höhepunkte sind natürlich die Modenschauen um 11, 14 und 16 Uhr mit den neuesten Trends in der Brautmode. Zahlreichen Ausstellern kann man bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen, kleine Häppchen probieren oder auch die Hochzeitsringe selber machen. „Die Leute sollen sich bei einer Tasse Kaffee in Ruhe informieren. Außerdem gibt es eine kostenlose Kinderbetreuung, um den Besuchern den Aufenthalt noch stressfreier zu machen“ verrät der Eventmanager aus Pähl. Die Erweiterung von einer reinen Hochzeitsmesse hin zu einer

Informationsplattform auch für besondere Familien- oder Firmenfeierlichkeiten hat im letzten Jahr voll eingeschlagen und die Besucherzahl verdoppelt. Dieser Nachfrage wird Thomas Dormeyer auch heuer gerecht mit einigen weiteren Ausstellern, die ihre Produkte oder Dienstleistungen vorstellen.

> > > VERLOSUNG VER VE RLOS RLO RL OSUN OSUN UNG G Zur Hochzeitsmesse Wir verlosen fünfmal zwei Eintrittskarten für die Hochzeits- und Eventmesse am Sonntag, 25. Januar, in Weilheim. Folgende Frage: Die wievielte Hochzeitsmesse ist es in Weilheim? Die Antwort per Postkarte bis Samstag, 10. Januar, an folgende Adresse schicken: der altlandkreis, Birkland 40 in 86971 Peiting oder in Form einer Mail an info@altlandkreis.de

Am Sonntag, 11. Januar

6. Hochzeitstag auf dem Auerberg Bernbeuren | „Bei uns gibt es viel Information und Tanz in allen Räumen“, verspricht Armin Zacherl ein breit gefächertes Angebot mit über 20 Ausstellern zum Hochzeitstag auf dem Auerberg. Und diesen „Tanz in allen Räumen“

meint der Fotograf aus Burggen auch wörtlich, denn in der Panoramagaststätte werden drei verschiedene Bands aufspielen, die in den letzten Jahren sogar spontan Tanzpaare aufs Parkett lockten. Am Sonntag, 11. Januar können

sich Brautpaare und Angehörige von 10 bis 17 Uhr rund um das Thema Hochzeit informieren. Vom maßgeschneiderten Anzug über Oldtimervermietung bis hin zum spektakulären Feuerwerk präsentieren über 20 Aussteller ihre Ideen für den schönsten Tag im Leben. Neu mit dabei sind dieses mal das Friseurteam Hunger sowie die Goldschmiede Schmid aus Schongau oder die Floristin Kirstin Mayr aus Steingaden. Die Organisatoren Armin und Barbara Zacherl vom Fotostudio aus Burggen legen Wert darauf, dass beim Hochzeitstag auf dem Auer-

berg nicht Parzelle neben Parzelle steht, sondern die Aussteller in fließenden Übergängen eine Gemeinschaft bilden. „Zimbozola“, „Coxx“ und „Albtraum“: Diese drei Musikgruppen stellen sich ebenfalls vor. Außerdem gibt der Chor „Cantabo“ um 14 Uhr und 15.30 Uhr ein kleines Konzert in der Kirche St. Georg. Mehr Informationen online unter www.hochzeitstag-auerberg.de oder direkt bei den Organisatoren: Photographie Zacherl, Tannenberg 17, 86977 Burggen, Telefon 08860 / 413, fotografie-zacherl@t-online.de

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Ablauf der Feier im Wandel der Zeit Modetänägl.s11c//1h4/a16uh Verlosung! se V rossse ro Gro G

HOCHZEITS ZEITS

UND EVENT

MESSE

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HOCHZEITSMESSE-WEILHEIM.DE MES ES S SE SE-WE SEWEILHE WEI LHEIM.DE

So. 25.01.15 STADTHALLE WEILHEIM

Brautverziehen oder die Hochzeits-Party Schongau | Früher wurde die Braut eine oder zwei Tanzrunden nach der Kaffeetafel gestohlen, und alles ging in eine lockere Atmosphäre über. Heutzutage beginnen drei Viertel aller Hochzeiten erst am Nachmittag, so dass besonders das Brautverziehen einem starken Wandel unterzogen ist. Wir haben „ die „Hochzeits-Macher“ wie Wirte,, M Mu usi sike si kerr od ke oder er FFotografen otog ot oggra rafe fen fe n befr be efrag agt, t, Musiker befragt, wass si wa ssiee vo on di dies eser es er EEntwicklung er ntwi nt wick wi cklu ck lu lung ung von dieser üb über ber erha haup ha uptt ha up h lten lt en.. en überhaupt halten.

Markus Forschner, Wirt vom Epfacher Gasthaus „Sonne“, gibt den Brautpaaren immer zu bedenken, dass die großen Unkosten einer Hochzeit mit Brautkleid, Blumenschmuck oder Musik immer die gleichen sind, egal ob man ausgiebig feiert oder nur im kleinen Rahmen. Beim Brautstehlen hat g g , es sich mittlerweile eingebürgert,

dass der Brautvater oder ein anderer Verwandter die komplette Zeche übernimmt. „Dieses Aushandeln macht dann eigentlich keinen Sinn, wenn es nur um eine Grillfete geht, und es verdirbt die ganze Stimmung“ weiß der Epfacher Wirt. Er lockt die Gesellschaft gerne mit einem Buffet wieder zurück in den Saal. Damit ein bisserl m hr Zeit me Zei e t bleibt, b ei bl e bt b , em empfi pfieehlt pfi ehl hltt Ma Mark rkkus u mehr Markus Fors Fo rsch rs chne ch hne nerr bei bei NachmittagshochNach Na chmi ch mitt mi ttag tt agsh ag shoc sh o hoc h Forschner

Bräutigam Andreas Ikier macht sich mit Zylinder und Kerze auf die Suche nach seiner frisch angetrauten Frau.

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Ein perfektes Paar ProNatura Schlafsysteme PTAPYILUOVSaIL[[

Bei der Hochzeit von Martina und Marius Aicher aus Peiting hat die Die Band „K-zwoa“ wechselt bei den Hochzeits-Parties auch mit ihrem Musik „K-zwoa“ ganz klassisch zum Brautverziehen aufgespielt. ganzen Equipment in die andere Lokalität. zeiten, die Musik abends eine Stunde länger spielen zu lassen. Hochzeiten in allen Variationen hat der Fotograf Armin Zacherl schon miterlebt. Grundsätzlich findet er das Brautverziehen eine gute Tradition, da es die Stimmung ungemein lockert. Wenn jedoch erst um 21 Uhr die Braut verschwindet und das Ganze in einer Open-End-Party endet, gehen viele ältere Gäste gar nicht mehr mit. Armin Zacherl hat auch schon Hochzeiten erlebt, wo das Brautpaar am Ende nur noch mit ein paar Betrunkenen da sitzt. „Das Brautpaar zur rechten Zeit zu verabschieden, ist ganz wichtig“, weiĂ&#x; der Burggener. Er empfiehlt deshalb ein knackiges,

stimmungsgeballtes Brautverziehen — vielleicht auch ohne dieses althergebrachte Monatslied — und dann wieder zurßck zu einer niveauvollen Familienfeier.

Auch die Musiker stellen sich um Musiker Edwin Haslach macht die Erfahrung, dass ein Brautverziehen heute niemals unter zwei Stunden abgeht. Mit seiner Band „K-zwoa“ ist der Hohenfurcher viel unterwegs, fĂźr die modernen Hochzeits-Partys haben sie auch ein ausgiebiges Repertoire an Stimmungsmusik, Apres-Ski- und Oktoberfest-Hits. Mit Akkordeon,

Trompete und Gitarre ist das allerdings nicht mehr zu spielen, sodass die Band beim Wechsel zur Party in einer anderen Lokalität auch das ganze Equipment umbaut. „Ich freu mich jedes Mal, wenn es eine ganz normale Hochzeit ist“, gesteht Edwin Haslach. Hochzeitslader trifft er ganz selten an, meist Ăźbernehmen die Musiker das Organisatorische. Nur bei traditionellen Ganztagsfeiern kommt noch ein Hochzeitslader wie Hans Erhard aus BĂśbing zum Einsatz, der natĂźrlich auf die Form achtet und darauf bedacht ist, dass ein Brautverziehen nicht in eine abendfĂźllende Party ausartet.

Spricht man mit den „Machern“ von Hochzeiten, so ist eigentlich allen die klassische Form lieber. Und trotzdem geht der Trend immer mehr zur Hochzeits-Party. Einer, der sich darauf eingestellt hat, ist Stephan KĂśgl vom Schäferwirt in Schwabbruck. Er arrangiert die Feiern ganz nach den WĂźnschen des Brautpaares und gibt lediglich Tipps, wenn die Ideen zu ausgefallen werden. „Wir machen oft den festlichen Teil im Saal und wechseln dann abends in den Kuhstall“, hat der Schäferwirt auch räumlich gute MĂśglichkeiten. Sein Konzept zahlt sich aus, er ist mit bis zu 20 Hochzeiten im Jahr rg gut gebucht.

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Das sagen die unabhängigen Therapeuten und Rßckenexperten des IGR ßber das biologische Schlafsystem von ProNatura: Das biologische Schlafsystem von ProNatura ‹ IPL[L[ILZ[L9LNLULYH[PVUZMpOPNRLP[M…Y den Rßcken ‹YLK\aPLY[KHZ)LHUZWY\JO\UNZUP]LH\  KLY)HUKZJOLPILU ‹M€YKLY[KHZ,PUZ[Y€TLU]VU-S…ZZPNRLP[  PUKPL)HUKZJOLPILU ‹ IPL[L[ZLSIZ[[p[PNL\UKPUKP]PK\LSSL  (UWHZZ\UNZT€NSPJORLP[LU ‹ PZ[WHZZLUKM…YHSSL2€YWLYTH�L\UK  2€YWLYNL^PJO[L

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Oft ist’s eine Frage der Kapazität

Die geeignete Location für die Hochzeitsfeier Schongau | Heiraten in der Wieskirche und dann zum Moserwirt oder zur Post-Wirtschaft nach Wildsteig. Vielleicht Standesamt direkt am Bayersoier See und zur Feier in das Weiße Roß. Oder Trauung auf dem Auerberg und dann gleich zur Hochzeit ins Panorama-Gasthaus? Wir haben bei den Wirten im Schongauer Land nachgefragt und dabei festgestellt: Wer mit etwas Besonderem aufwarten kann, der hat nach wie vor bis zu 20 Hochzeiten pro Jahr. Andere Gaststät-

ten haben zwar die räumlichen Möglichkeiten, aber gerade mal einen oder zwei Termine jährlich. Wer mehr als 150 Gäste hat, stößt im Schongauer Land schon an die Grenzen der Saal-Kapazitäten (siehe separate Aufstellung). So manche Hochzeitsgesellschaft wechselt deshalb in Mehrzweckhallen mit Catering, was aber meistens hohen Aufwand bedeutet und nicht das gemütliche Ambiente einer Gaststätte bietet. Eine Ausnahme ist die Auerberghalle in Bernbeuren, die Mehr-

zweckhalle, die mit Tischen gut 300 Personen fasst, ist der größte Saal im Schongauer Land. Auch wird sie vom Pächter im Haus bewirtet. Im Gegensatz zu anderen geräumigen Mehrzweckhallen wie dem Haus der Vereine in Hohenpeißenberg, der Lechhalle in Lechbruck oder der Turnhalle in Burggen oder Ingenried. „Die meisten Hochzeiten sind zwischen 120 und 150 Personen“, weiß Manfred Barnsteiner vom Peitinger „Bergwerk“ inzwischen aus langer Erfahrung.

> > > ZUM THEMA Gaststätten mit großen Festsälen Gasthaus Schäferwirt Schwabbruck Sonne Epfach Haslacher Böbing Zechenschenke Peiting Keppeler Peiting

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Saal bis max. 220 Personen 220 Personen 200 Personen 200 Personen 180 Personen

Schönachhof Hohenfurch Bergwerk Peiting Post Wildsteig Moser Steingaden-Wies Weißes Roß Bad Bayersoien Neuwirt Birkland

180 Personen 160 Personen 160 Personen 160 Personen 160 Personen 150 Personen


Der Panoramasaal im Weißen Roß in Bad Bayersoien ist wegen der Helligkeit und der Größe eine beliebte Lokalität für Hochzeitsfeiern.

Zum Brautverziehen empfiehlt Barnsteiner den eigenen Biergarten, gerne wird die Zusammenarbeit mit Zechenschenke oder Keppeler zum Wechsel in eine andere Lokalität angenommen.

Kooperation unter den Gastronomen Bei größeren Hochzeiten bieten alle drei Wirte ihr Catering für die Schloßberghalle an und dann wieder mit Brautstehlen im Lokal. Der Moserwirt in Steingaden-Wies kann natürlich vom Rokoko-Juwel Nutznießer sein. Seit drei Jahren hat er den neuen Saal mit 160 Sitzplätzen und dadurch zunehmend mehr Hochzeiten. „Trotzdem haben wir eher die einheimischen Brautpaare, wir möchten gesund wachsen“, erzählt Stefan Moser.

Von der Wieskirche profitiert auch die Post in Wildsteig, Wirtin Dorothea Bertl kann eine Kutschfahrt nach Wildsteig und auch Übernachtungsmöglichkeiten für die Hochzeitsgäste bieten. Einen herrlichen Rundblick kann man vom Auerberg genießen und dort sowohl standesamtlich als auch kirchlich heiraten. Der Panorama-Gasthof unterstützt sogar bei der Organisation von Musik, Blumen oder Kutsche. Im Saal können Hochzeiten bis 120 Personen abgehalten werden, bei mehr Gästen wird zu Tanz und Party in den Stadl gewechselt. Das Weiße Roß in Bad Bayersoien wartet auf mit einem Panoramasaal, der gerne auch für das Festmahl genutzt werden kann. Zur abendlichen Hochzeitsparty wechselt die Gesellschaft dann oftmals

in den Dorfstadl. Außerdem bietet die Gemeinde standesamtliche Trauungen direkt am Bayersoier See. Unter freiem Himmel kann man auch in Reichling auf dem

Wurzberg standesamtlich heiraten, die örtlichen Gaststätten Breitenmoser und Mitschke können aber nur Feiern bis zu maximal rg 130 Personen ausrichten.

Im Gasthaus zur Post in Wildsteig wird zu Hochzeitsfeiern u.a. in dieser Konstellation eingedeckt.

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Anton Speer hat Zusagen gehalten

Trauringe er b l e n s e d e mi h c s

Legen Sie selbst Hand an und erleben Sie traditionelles Handwerk!

Die Schongauer Goldschmiede

Der Landrat als Hochzeitslader Unterammergau | „Ich hab ja nicht damit gerechnet, dass ich Landrat werde“, gesteht Anton Speer. Daher war der im März neu gewählte Landrat des Landkreises Garmisch-Partenkirchen bis Mitte des Jahres noch einige Male als Hochzeitslader im Einsatz. Die Zusagen, die er Heiratswilligen schon vor der Wahl gegeben hatte, hat er also gehalten. Seit 1989 hat er mehr als 600 Brautpaare begleitet, doch mit seinem neuen Amt muss der Unterammergauer diese schöne Nebenbeschäftigung leider aufgeben. Anton Speer war auch auf Hochzeiten in ganz Bayern unterwegs, öfters auch im Pfaffenwinkel. Sogar bis nach Emden an der Nordsee hat ein Brautpaar ihn bestellt. Schöne Hochzeiten waren für ihn immer dort, „wo viel griabige und lustige Leut sind“, und das konnte überall sein. Die einheimischen Hochzeiten waren für den ehemaligen Vertriebsleiter der Schaukäserei Ettal trotzdem immer etwas

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Besonderes, weil man da Land und Leute kennt. Als Hochzeitslader legte er natürlich Wert auf die Traditionen, die er selbst bei modernen Hochzeiten integrierte. Als der frühere Landrat Harald Kühn im Oktober 2013 in den Landtag wechselte, übernahm Anton Speer als Stellvertreter die Amtsgeschäfte im Kreis. Bei der Kommunalwahl im Frühjahr 2014 trat er dann als Kandidat der Freien Wähler an und gewann die Landratswahl. „Von den Freien Wählern bin ich der erste Landrat seit dem Krieg“ ist der 56-Jährige eigentlich immer noch überrascht von seinem Erfolg im Landkreis Garmisch-Partenkirchen.

Noch zum Treffen der Hochzeitslader Für Mai und Juni 2014 hatte er sogar noch vier Hochzeiten angenommen und auch zum Treffen der Hochzeitslader ist Anton Speer als passionierter Vertreter dieser

Gilde gefahren. Aufgrund der vielen neuen Termine als Landkreis-Chef hat er jetzt aber auch keinen Freiraum mehr, als Hochzeitslader zu fungieren. Den Landkreis GarmischPartenkirchen betrachtet Anton Speer natürlich als etwas Besonderes, aber nicht nur wegen seiner geografischen Lage, sondern auch wegen Bedauert, dass er keine Zeit mehr hat für die einiger Sonderaufgaben Aufgabe des Hochzeitsladers: Toni Speer. des Landkreises. Beispielsweise sind in GAP neben der die weltweiten Polit-Größen 2015 normalen Schullandschaft noch in den Landkreis Garmisch-Pareine Geigenbauschule in Mitten- tenkirchen kommen. wald oder eine Schnitzschule in Dabei kommt ihm sein OrganisaGarmisch beheimatet. Das Land- tionstalent zugute, das er ratsamt hat auch sehr viele Zu- schon als Hochzeitslader einsetzte. ständigkeiten in Bezug auf den „Man muss einfach sehr oft Verbevorstehenden G7-Gipfel. „Im mittler sein“, berichtet Anton Vergleich zur Weltmeisterschaft Speer von seinen neuen Aufgaben oder zur Olympiade ist Elmau eine und manchmal tut es auch gut, wesentlich größere Herausforde- wenn man bei diesem zeitintensirung“, berichtet der Landrat über ven Amt auch eine Portion Humor rg intensive Vorbereitungen, wenn einbringen kann.


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Trotz großer Lautstärke sind die Zuschauer begeistert

Es kracht im Altlandkreis Schwabbruck / Altlandkreis | Gespannt warten die Zuschauer auf den entscheidenden Moment. Das Brautpaar tritt an den roten Startknopf („Buzzer“) heran, noch weiß es nicht, was gleich passieren wird. Der Countdown der Zuschauer beginnt — nervös wartet das Brautpaar auf das Ende, um dann den aufgestellten Buzzer zu drücken. 3 … 2 … 1 … 0 — Braut und Bräutigam drücken gemeinsam, zwei wunderschöne Herzen entzünden sich und darin die Vornamen der Beiden. Es folgen weitere Bodeneffekte wie Fontänen, Vulkane und Sonnenräder und dann gehen die Effekte zum Höhenfeuerwerk über. „So, oder zumindest so ähnlich, könnte ein Feuerwerk der Pyromonster aussehen“, weiß Rainer Siegl, Chefpyrotechniker bei den Pyromonstern und Inhaber der SiLight e.K. Pyromonster nennt sich deren Feuerwerksabteilung. „Fast alle unsere Hochzeitsfeuerwerke beginnen so“, sagt er. Aber nicht nur für Hochzeiten werden die schönen Feuerwerke der Feuer-

werksfirma aus Schwabbruck abgebrannt, auch zu anderen Familienfesten, zu Vereinsjubiläen, Volksfesten und zahlreichen Firmenfeiern finden diese statt. Die Referenzliste kann sich sehen lassen. Neben großen Hotels zählen zahlreiche Firmen genauso zu den Kunden, wie z.B. das Amerikanische Generalkonsulat in München. Viele Agenturen vertrauen für ihre Veranstaltungen auf die Künste der Feuerwerkprofis aus dem Altlandkreis. Selbst andere Feuerwerksdienstleister greifen immer wieder auf das gut ausgebildete und kreative Personal zurück. „Besonders stolz sind wir auf unsere pyrotechnischen Lichterbilder“, sagt Gerald Siegl, der Bruder des Geschäftsführers und selbst Feuerwerker. „Für die MöbelCentrale in Schongau haben wir das Firmenlogo in drei Farben nahezu originalgetreu nachgebaut, ca. 15 m breit und dabei ca. 3 m hoch. Allein die Vorbereitungszeit dafür betrug 4 Tage.“ Auf über 20 Jahre Erfahrung in der Veranstaltungstechnik kann Rainer Siegl zurückblicken und kennt sich somit nicht nur mit den Feuerwerken aus. Selbstverständlich bieten die Profis auch Feuerwerke mit Musik an. Neben den günstigeren Varianten, bei denen die Feuerwerke nur musikunterlegt werden, können auch musiksynchrone Musikfeuerwerke geplant, aufgebaut und abgebrannt werden. Die Vorbereitungszeit für ein solches Musikfeuerwerk, oft auch Pyromusical genannt, kann mehChefpyrotechniker und Inhaber: rere Wochen betragen. Gezündet Rainer Siegl. werden diese Feuerwerke dann

vom Computer. „Von Hand würde das niemand so präzise schaffen“, lacht er. Weiterhin werden auch Veranstaltungen wie z.B. „Bad Bayersoien in Flammen“ von ihm und seiner Crew mit den reizvollen Effekten und dem großen Abschlussfeuerwerk bereichert. Oft werden Feuerwerke auch auf Seen gewünscht — manchmal bieten sich auch keine passenden Abbrennplätze an Land. So werden jedes Jahr mehrere Feuerwerke auf Ammersee, Starnberger See, Wörthsee, usw. abgebrannt. Für den Abbrand auf dem Wasser wurde eine spezielle Konstruktion gebaut, die per Anhänger leicht zu transportieren ist, eine enorme Tragfähigkeit besitzt und mit 4 x 4 m genug Platz für die meisten benötigten Feuerwerke bietet. Auf die Frage, was er an seiner Tätigkeit am spannendsten findet antwortet Rainer Siegl: „Am meisten reizt mich, wenn wir neue Effekte erfinden dürfen. Für Bad Bayersoien in Flammen haben wir z.B. zwei Segelschiffe gebaut, die sich gegenseitig mit Feuerwerkseffekten beschossen haben und eines davon musste zum Schluss sogar „explodieren“. Aber auch Kombinationen von Feuerwerk und Lasershow kamen dort schon zum Einsatz. Auch für 2015 wird zu Bad Bayersoien in Flammen schon seine Veranstaltung informieren? wieder an spannenden und ein- „Für Hochzeitsfeuerwerke sind wir überwiegend auf Hochzeitsmesdrucksvollen Effekten gearbeitet. sen vertreten. Hier informieren wir Auf Hochzeitsmessen mit vor Ort und beantworten die ersten Fragen. Die Formalitäten werden Infostand vertreten für alle Feuerwerke immer von Wo kann man sich über ein Feu- den Pyromonstern durchgeführt erwerk und die Möglichkeiten für — ohne Aufpreis versteht sich. „Als

gewerblicher Anbieter können wir Feuerwerke meist auch dort anbieten, wo Privatpersonen keine Erlaubnis erhalten würden.“ Weitere Informationen zu Feuerwerken, die Referenzliste und auch einige Beispielvideos gibt es auf den Internetseiten der Pyromonster unter www.pyromonster.de.

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JANUAR / FE


Veranstaltungskalender DO 01.01. Neujahr LECHBRUCK 10.30 bis 14.00 Uhr Neujahrs-Brunch im Landhaus Auf der Gsteig. Reservierung erbeten unter Tel. 08862 / 98 77-0 11.30 Uhr Neujahrsschießen am Panoramaweg auf der Gsteig LUDENHAUSEN 15.00 Uhr Festjahr-Anschießen der Böllerschützen

FR 02.01. SCHONGAU 15.00 bis 17.00 Uhr Spielenachmittag mit Paula im Freizeitbad Plantsch 18.00 Uhr Filmreihe „Aquamovie“ im Freizeitbad Plantsch PEITING 20.00 Uhr Holy Hour in der Wallfahrtskirche Maria Egg INGENRIED 20.00 Uhr Damenschießen des Schützenvereins im Untergeschoss der Mehrzweckhalle LECHBRUCK 19.00 Uhr Präsentation „Kambodscha: Verschollene Tempel im Urwald“ auf dem Via Claudia-Campingplatz

WILDSTEIG 19.00 Uhr Königsschießen im Schützenstüberl. Bis Di, 6.1. 20.00 Uhr Hauptversammlung der Feuerwehr im Gasthof Zum Strauß BAD BAYERSOIEN 11.00 Uhr Historische Tunnelführung auf dem Löschmüllerhof. Preis 2 Euro 18.00 Uhr Stubenmusik mit Sepp und Wiggerl beim Metzgerwirt KINSAU 19.00 Uhr Sauschießen der Schützen im Vereinsheim 20.00 Uhr Jahresessen der kirchlichen Mitarbeiter im Sportheim

19.30 bis 23.00 Uhr Vollmondsauna im Freizeitbad Plantsch BERNBEUREN 21.00 Uhr Apres-Ski-Party in der Auerberghalle LECHBRUCK 19.00 Uhr Präsentation zu Kambodscha auf dem Via Claudia-Campingplatz WILDSTEIG 20.00 Uhr Lustspiel „Die drei Eisbären“ in der Gemeindehalle (siehe S. 43) BAD BAYERSOIEN 20.00 Uhr Neujahrskonzert der Blaskapelle im Kurhaus KINSAU

REICHLING 18.00 Uhr Königsschießen des Schützenvereins im Vereinsheim

20.00 Uhr Preisverteilung vom Sauschießen im Schützenheim REICHLING

DENKLINGEN 20.00 Uhr Lustspiel „Der Landkreis-Casanova“ in der Turnhalle (siehe S. 42)

SA 03.01. SCHONGAU 12.00 bis 20.00 Uhr Krippenausstellung im Stadtmuseum an der Christophstraße 14.00 bis 17.00 Uhr Flohmarkt in der Schwimmhalle im Freizeitbad Plantsch. Zugang nur mit Badeintritt

20.00 Uhr Komödie „Die Leiche im Schrank“ in der Mehrzweckhalle (siehe S. 31)

1. Januar bis 28. Februar 2015 MO 05.01.

HOHENPEISSENBERG 19.00 Uhr Dreikönigssingen in der Wallfahrtskirche auf dem Hohen Peißenberg LECHBRUCK 14.30 Uhr Besinnliche Stunde an der Krippe in der Kirche St. Wendelin WILDSTEIG 20.00 Uhr Lustspiel „Die drei Eisbären“ in der Gemeindehalle, (siehe S. 43) KINSAU 20.00 Uhr Jahresversammlung der Landjugend in der Bude

SCHONGAU 16.00 bis 20.00 Uhr Krippenausstellung im Stadtmuseum an der Christophstraße. Bis So, 18.1. ALTENSTADT 19.30 Uhr Jahresversammlung der Blaskapelle im Sportheim TANNENBERG 20.00 Uhr Hauptversammlung der Feuerwehr im Schützenheim RETTENBACH

20.00 Uhr Bauernstammtisch im Schützenheim

20.00 Uhr Jahresversammlung der Weichbergfuhrwerker im Gasthaus Goldenes Kreuz

REICHLING

BERNBEUREN

20.00 Uhr Komödie „Die Leiche im Schrank“ in der Mehrzweckhalle

20.00 Uhr Generalversammlung der Musikkapelle in der Auerberghalle

DENKLINGEN 20.00 Uhr Lustspiel „Der Landkreis-Casanova“ in der Turnhalle (siehe S. 42)

20.00 Uhr Steckerlfischessen des Fischereivereins für Mitglieder im Gasthaus Lindauer in Echerschwang

DENKLINGEN 20.00 Uhr Lustspiel „Der Landkreis-Casanova“ in der Turnhalle (siehe S. 42)

SO 04.01. SCHONGAU 12.00 bis 20.00 Uhr Krippenausstellung im Stadtmuseum an der Christophstraße

> > > BLUTSPENDETERMINE Montag, 19.1. Freitag, 23.1. Montag, 2.2. Freitag, 6.2. Montag, 9.2. Montag, 9.2. Freitag, 13.2.

16.00 bis 20.00 Uhr 13.30 bis 17.30 Uhr 16.30 bis 20.00 Uhr 16.00 bis 20.00 Uhr 16.00 bis 20.00 Uhr 16.00 bis 20.00 Uhr 16.00 bis 20.00 Uhr

Peißenberg, Realschule Denklingen, Mehrzweckhalle Lechbruck, Lechhalle Schongau, BRK-Haus Schongau, BRK-Haus Reichling, Mehrzweckhalle Peiting, Lentnerschule

januar / februar 2015 | 63


KINSAU

WILDSTEIG

20.00 Uhr Preisschafkopfen des CSU-Ortsvereins Apfeldorf / Kinsau in der Mehrzweckhalle

20.00 Uhr Lustspiel „Die drei Eisbären“ in der Gemeindehalle (siehe S. 43) EPFACH

PEISSENBERG 19.00 bis 21.30 Uhr Tauschabend der Sammlerfreunde Peiting und Umgebung in der Bücherei

DI 06.01. Heilige Drei Könige SCHONGAU

20.00 Uhr Dreikönigsversammlung des Trachtenvereins im Trachtenheim REICHLING

HOHENFURCH 10.00 Uhr Kartenvorverkauf des Faschingsclubs für den Inthroball im Rathaus STEINGADEN

www.boeglmueller.com

11.00 Uhr Eisspeedway des Motorsportclubs an der Riesener Straße

19.00 Uhr Neujahrsempfang der CSU Peiting mit Referent Alex Dorow MdL (ehem. Rundschau-Moderator beim BR) im Sparkassensaal

10.00 Uhr Hauptversammlung der Feuerwehr im Gasthaus Mitschke

10.00 Uhr Eistockschießen im Eisstadion. Anmeldung am Mi, 7.1., bis 16 Uhr unter Tel. 08862 / 98 78 30

LUDENHAUSEN

WILDSTEIG

MI 07.01.

14.00 Uhr Hauptversammlung der Veteranen- und Soldatenkameradschaft im Gasthof Dragoner

PEITING

LECHBRUCK

17.00 Uhr 19.30 Uhr Neujahrskonzert des Kulturvereins Preiswatten der Feuerwehr im Schongauer Land im Ballenhaus. Feuerwehrhaus Eintritt 18 bis 25 Euro, KartenVVK bei Aspelmeyer unter Tel. 08861 / 256 22 64 (siehe Seite 43) PEITING

DO 08.01.

SCHONGAU 17.00 Uhr Rechtsberatung für Mitglieder des Haus- und Grundbesitzervereins mit Rechtsanwalt Manfred Nikui (München) in der Pizzeria La Perla

15.30 Uhr Kinderkino „Michel in der Suppenschüssel“ im Sportheim

FR 09.01.

20.00 Uhr Terminebesprechung in der Gemeindehalle (Hubertusstube)

16.00 bis 18.00 Uhr Ausstellung mit Cartoons von Erik Liebermann im Museum im Bierlinghaus

19.00 Uhr Königsschießen im Gasthaus Neuwirt

20.00 Uhr Erstes Übungs- und Jahresmeisterschießen des Schützenvereins im Schützenheim

20.00 Uhr Lustspiel „Die drei Eisbären“ in der Gemeindehalle (siehe S. 43) ROTTENBUCH 19.00 Uhr Königsschießen im Schützenheim. Weitere Termine bis So, 18.1. APFELDORF 18.00 Uhr Königsschießen des Schützenvereins. Weitere Termine am So, 11.1., Fr, 16.1., Sa, 17.1. und So, 18.1.

SA 10.01. SCHONGAU 10.00 bis 13.00 Uhr Secondhand-Faschingsmarkt der Aktion Hoffnung und des Frauenbunds im Pfarrzentrum Verklärung Christi 19.30 Uhr Inthronisationsball der Faschingsgesellschaft im Jakob-Pfeiffer-Haus

Zauberhafte Momente mit besten Aussichten ...

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64 | der altlandkreis

WILDSTEIG

REICHLING 19.00 Uhr 17.00 Uhr Singabend der Kolpingsfamilie mit Nacht-Skijöring des MotorsportLiedern aus dem neuen Heft im clubs Pfarrzentrum Verklärung Christi

ALTENSTADT BAD BAYERSOIEN

20.00 Uhr Zimmerstutzenschießen des Schützenvereins in der Mehrzweckhalle. Weitere Termine am Fr, 16.1., und Fr, 23.1.

SCHONGAU

BIRKLAND ROTTENBUCH

INGENRIED


PEITING

REICHLING

19.30 Uhr Inthronisationsball des Hohenfurcher Faschingsclubs in der Schloßberghalle

20.00 Uhr Schützenball im Gasthaus Breitenmoser

ALTENSTADT 10.00 Uhr Kinderkino „Michel in der Suppenschüssel“ im Schülercafé des Förderzentrums SCHWABNIEDERHOFEN 14.00 Uhr Neujahrsempfang des FC BayernFanclub „Red White Kings“ im Sportheim HOHENFURCH 16.00 Uhr Kinderkino „Michel in der Suppenschüssel“ im Rathaus SCHWABSOIEN 19.30 Uhr Ballabend des Faschingsclubs in der Gemeindehalle BURGGEN 13.00 Uhr Kinderkino „Michel in der Suppenschüssel“ im Feuerwehrhaus BERNBEUREN 10.00 bis 17.00 Uhrr Tag der Hochzeit auf uf dem uf dem mA Aueruerue errberg WILDSTEIG 20.00 Uhr Schützenball im Gasthof Zum Strauß WILDSTEIG 20.00 Uhr Lustspiel „Die drei Eisbären“ in der Gemeindehalle (siehe S. 43)

SO 11.01.

DI 13.01. SCHWABNIEDERHOFEN 20.00 Uhr Hauptversammlung des Schützenvereins im Gasthof Janser

HERZOGSÄGMÜHLE

SCHWABBRUCK

9.00 bis 12.00 Uhr Briefmarken- und Münztag der Sammlerfreunde Peiting und Umgebung in der Deckerhalle

14.00 Uhr Seniorennachmittag im Pfarrheim

LECHBRUCK 10.30 bis 14.00 Uhr Schlemmer-Brunch im Landhaus Auf der Gsteig. Reservierung erbeten unter Tel. 08862 / 98 77-0 13.30 Uhr Vorständetagung des Oberen Lechgauverbandes im Gasthof Holler

BERNBEUREN 14.30 Uhr Rentnerhoagart im Museum im Kiebelehaus

BAD BAYERSOIEN 15.00 Uhr Kaffeehausmusik mit dem Ammertal-Duo im Café-Restaurant am See

19.30 Uhr Informationsabend des Landvolks zur Flüchtlingshilfe mit dem senegalesischen Priester Abbe Epiphane im Gasthof Zur Post

MI 14.01. SCHONGAU 19.30 Uhr Vortrag zum Spanischen Erbfolgekrieg (1704 bis 1714) mit Kreisheimatpfleger Helmut Schmidbauer im Ballenhaus. Kosten 7 Euro, Anmeldung bei der VHS unter Tel. 08861 / 214-191 ALTENSTADT

APFELDORF 10.00 Uhr Hauptversammlung des Veteranenvereins im Gasthaus Kölbl

MO 12.01. BURGGEN 20.00 Uhr Terminabsprache der Vereine und Verbände im Roatherhaus

RETTENBACH

20.00 Uhr Infoabend zum Thema Drogen beim Frauenbund im Frauenbundzimmer

19.30 Uhr Königsschießen im Schützenheim Weitere Termine bis So, 1.2.

DO 15.01. SCHONGAU 16.00 bis 20.00 Uhr Krippenausstellung im Stadtmuseum an der Christophstraße

FR 16.01. PEITING

PEISSENBERG

STEINGADEN 11.00 Uhr Skijöring des MSC um den Zugspitzpokal auf dem Vereinsgelände an der Riesener Straße

KINSAU

19.45 Uhr Jahresversammlung der KAB mit Puzzleaktion im Pfarrsaal BÖBING 15.00 Uhr VdK-Stammtisch im Gasthof Haslacher

19.30 Uhr Kurs „Erste Hilfe für Babys und Kleinkinder“ im Besprechungsraum des Marktbauamtes. Anmeldung bei Karin Barnsteiner unter Tel. 08861 / 69 38 69, Kurs wird am Sa, 17.1., fortgesetzt

14.00 Uhr Offene Werkstatt bei Holzschnitzer Guido Hosp, Gsteigweg 2. Eintritt frei

18.00 bis 21.00 Uhr Stubenmusik mit Sepp und Wiggerl beim Metzgerwirt KINSAU 18.00 Uhr Auftakt zum Preis- und Königsschießen im Schützenheim. Jeweils freitags bis Fr, 6.2.

SA 17.01. PEITING 9.45 bis 16.30 Uhr Heimwettkampf des Schützenvereins (Luftgewehrmannschaft Oberbayernliga) in der Schloßberghalle

BIRKLAND 19.00 Uhr Königsschießen im Gasthaus Neuwirt 19.30 Uhr Autorenlesung von Waltraud Mair im Haus der Vereine ALTENSTADT 20.00 Uhr Übungs- und Jahresmeisterschießen im Schützenheim HOHENFURCH Ganztags Tag der offenen Tür mit Weihe der neuen Kinderkrippe im Kindergarten SCHWABBRUCK

BAD BAYERSOIEN

BAD BAYERSOIEN

20.00 Uhr Hauptversammlung der Musikkapelle beim Schäferwirt

SCHWABBRUCK 20.00 Uhr Schwarzweißball mit den „Black Diamonds“ beim Schäferwirt. Eintritt 12 Euro, Reservierung erforderlich unter Tel. 08868 / 184 50 BURGGEN 19.30 Uhr Schwarzweißball des TSV in der Turnhalle BERNBEUREN 20.00 Uhr Jagdversammlung in der Auerberghalle REICHLING 20.00 Uhr Feuerwehrball im Gasthaus Mitschke

januar / februar 2015 | 65


SO 18.01.

MI 21.01.

SCHONGAU

BÖBING

12.00 bis 20.00 Uhr Krippenausstellung im Stadtmuseum an der Christophstraße. Letzter Tag

14.30 Uhr Kinderkino „Michel in der Suppenschüssel“ in der Schule

15.00 Uhr „Heiterer Neujahrsempfang“ des Kulturvereines Schongauer Land mit Dorf- und Jagdgeschichten von Ludwig Ganghofer, vorgetragen von Dr. Karl Pörnbacher, im Ballenhaus, Einlass 14 Uhr,Eintritt 5 Euro, Reservierung bei Aspelmeyer unter Tel. 08861 / 256 22 64 (siehe Seite 43)

DO 22.01. FORST 15.30 Uhr Kinderkino „Michel in der Suppenschüssel“ in der Schule

FR 23.01. PEITING

PEITING 11.00 bis 16.30 Uhr Heimwettkampf des Schützenvereins (Luftpistole 2. Bundesliga) in der Schloßberghalle

BIRKLAND

ECHERSCHWANG 14.00 Uhr Versammlung der Bäuerinnen von Bernbeuren im Gasthaus Lindauer BÖBING 20.00 Uhr VdK-Abend zum Gedächtnistraining mit praktischen Übungen im Gasthof Haslacher

66 | der altlandkreis

SCHONGAU 20.00 Uhr Maskierter Faschingsball der Kolpingsfamilie im Jakob-PfeifferHaus

BIRKLAND

SCHWABNIEDERHOFEN

MO 19.01.

DI 20.01.

SA 24.01.

WILDSTEIG 20.00 Uhr Handwerkerball in der Gemeindehalle ROTTENBUCH 20.00 Uhr Schützenball in der Gaststätte am Campingplatz BÖBING

20.00 Uhr 19.30 Uhr Veteranenball im Gasthof HasSchützenball im Gasthaus Neuwirt lacher

15.00 Uhr Kaffeehausmusik mit der Kirchwegmusi im Parkhotel

16.00 bis 20.00 Uhr Blutspenden in der Realschule

20.00 Uhr Trachtenball in der Auerberghalle

19.30 Uhr Königsproklamation und PreisverSTEINGADEN teilung des Schützenvereins 9.00 Uhr Secondhand-FaschingskleiderDENKLINGEN markt des Frauenbundes in der 13.30 bis 17.30 Uhr Mittelschule Blutspenden in der Mehrzweck19.00 Uhr halle der Grundschule Theater „Mein Bruder, der Räuber Kneißl“ mit der Jugendgruppe der Welfenbühne im Fohlenhof

20.00 Uhr HOHENPEISSENBERG Faschingsball der Landjugend und 15.00 Uhr des Bauernverband im Gasthof Frauenbundkranzl im Haus der Keppeler Vereine

BAD BAYERSOIEN

PEISSENBERG

APFELDORF

19.00 Uhr Zauberabend in der Gaststätte Zauberhütte. Reservierung unter Tel. 08809 / 205 ALTENSTADT 19.30 Uhr Hauptversammlung des Radclubs RC 77 im Café am Rathaus SCHWABBRUCK 20.00 Uhr Generalversammlung der Landjugend beim Schäferwirt ROTTENBUCH

14.30 Uhr Jahresversammlung des Frauenbundes im Gasthaus Janser INGENRIED 20.00 Uhr Sportlerball in der Mehrzweckhalle BURGGEN 14.00 Uhr Faschingskränzchen der Landfrauen im Gemeindehaus BERNBEUREN 14.00 Uhr Seniorennachmittag im Pfarrstadel

REICHLING 14.00 Uhr Kaffeekränzchen im Gasthaus Breitenmoser EPFACH 14.00 Uhr Kränzle im Haus der Vereine

SO 25.01. PEITING 17.00 Uhr Jahresversammlung der Knappschafts- und Trachtenkapelle im Gasthof Keppeler SCHWABNIEDERHOFEN

12.00 Uhr 20.00 Uhr 19.30 Uhr Jagdessen der Jagdgenossenschaft Jugendkönig- und Winterschießen Preisschafkopfen des Fischereiverim Gasthof Janser eins im Fischerstadel im Schützenheim

LECHBRUCK 10.30 bis 14.00 Uhr Winterzauber-Brunch im Landhaus Auf der Gsteig. Reservierung erbeten unter Tel. 08862 / 98 77-0 13.00 Uhr Biathlon des Skiclubs. Meldung und Start im Gewerbegebiet STEINGADEN 16.00 Uhr Theater „Mein Bruder, der Räuber Kneißl“ (siehe Seite 30) BAD BAYERSOIEN 15.00 Uhr Kaffeehausmusik mit den ReiwaBuam beim Metzgerwirt REICHLING 20.00 Uhr Jahresversammlung des Musikvereins im Gasthaus Mitschke WEILHEIM 10.00 bis 17.00 Uhr Hochzeits- und Eventmesse nttmess mee se in in der d r de Stadthalle

MO 26.01. WEILHEIM 9.00 bis 12.00 Uhr HIV-Test mit sozialpädagogischer Beratung im Gesundheitsamt

DI 27.01. ALTENSTADT 16.00 bis 19.00 Uhr Bücherei im Bürgerzentrum geöffnet. Jeden Di und Do WEILHEIM 19.30 Uhr Vortrag „Trennung und Scheidung ohne Rosenkrieg“ mit Fachanwältin Caroline Kistler in der Waldwirtschaft am Gögerl


MI 28.01. ALTENSTADT 14.00 Uhr Seniorennachmittag der Caritas im Pfarrsaal PEITING 18.30 Uhr Seminar „Nichtraucher in nur 3 Stunden“, mit Peter Phillip Koss im Sparkassensaal, Infos und Anmeldung siehe Artikel Seite 18/19 BAD BAYERSOIEN 14.30 Uhr Seniorennachmittag mit dem Roten Kreuz im Pfarrhof in der Brandstatt

DO 29.01.

BIRKLAND

BURGGEN

ETTAL

STEINGADEN

19.00 Uhr Zauberabend in der Gaststätte Zauberhütte. Reservierung unter Tel. 08809 / 205

13.00 Uhr Kinderkino „Mariken“ im Feuerwehrhaus

9.00 bis 13.00 Uhr Start zum Internationalen König Ludwig-Lauf (freie Technik) und Weltmeisterschaft im Skilanglauf für Ärzte und Apotheker

16.00 Uhr Theater „Mein Bruder, der Räuber Kneißl“ mit der Jugendgruppe der Welfenbühne im Fohlenhof (siehe Seite 30)

SCHWABNIEDERHOFEN 19.30 Uhr Hauptversammlung des TSV im Sportheim INGENRIED 20.00 Uhr Schießen auf Blattl und Ringpokal in der Mehrzweckhalle. Weiterer Termin am Fr, 6.2.

SA 31.01. SCHONGAU

PEITING

9.00 bis 17.00 Uhr Fußballturnier der Ministranten in der Berufsschulturnhalle

18.00 Uhr Seminar „Wunschgewicht leicht erreicht“, mit Peter Phillip Koss im Sparkassensaal, Infos und Anmeldung siehe Artikel Seite 18/19

19.00 Uhr Heitere Orgelmusik mit Andreas Wiesmann an der Sandtner-Orgel in der Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt

BIRKLAND

HOHENPEISSENBERG

19.00 Uhr Zauberabend in der Gaststätte Zauberhütte. Reservierung unter Tel. 08809 / 205

14.00 Uhr Kinderfasching im Haus der Vereine ALTENSTADT

WILDSTEIG 15.30 Uhr Kinderkino „Mariken“ im Sportheim

FR 30.01. HOHENPEISSENBERG 15.30 Uhr Kinderkino „Mariken“ im Haus der Vereine

20.00 Uhr Maskierter Volkstanz der Jugend des Lechgaues in der Turnhalle BERNBEUREN 15.00 Uhr Weiberkränzle in der Auerberghalle STEINGADEN

SO 01.02. PEITING 13.30 Uhr Kanapeeschlittenrennen der Landjugend am Schnaidberg. Ausweichtermin am So, 8.2.

19.00 Uhr ALTENSTADT Theater „Mein Bruder, der Räuber Kneißl“ mit der Jugendgruppe 14.00 Uhr Spielenachmittag der KAB im der Welfenbühne im Fohlenhof Pfarrsaal BÖBING SCHWABBRUCK 20.00 Uhr Schützenball im Gasthof Hasla14.00 Uhr Seniorenfasching der Schwabbrucher cker Frauen und der PfarrgemeinKINSAU de im Pfarrheim 14.30 Uhr Kaffeekränzchen im Sportheim 20.30 Uhr Faschingsfete für Jung und Alt im Sportheim

BAD BAYERSOIEN 14.30 bis 18.00 Uhr „Türen der Geschichte“ geöffnet im Museum im Bierlinghaus. Preis 2,50 Euro 15.00 Uhr Kaffeehausmusik mit den „Swingin’ Reeds“ im Gasthof Zum Weißen Roß KINSAU 14.00 Uhr Seniorennachmittag in der Mehrzweckhalle 20.00 Uhr Bauernstammtisch im Schützenheim ETTAL

BURGGEN 13.00 Uhr Kinderfasching des TSV und des Trachtenvereines in der Turnhalle

9.00 bis 13.00 Uhr Start zum Internationalen König Ludwig-Lauf (klassische Technik)

APFELDORF 20.00 Uhr Faschingsball der Fußballer in der Mehrzweckhalle

10.00 Uhr Kinderkino „Mariken“ im Schüler- REICHLING café des Förderzentrums 20.00 Uhr Schützenball des Ludenhausener HOHENFURCH Schützenvereines im Gasthaus 16.00 Uhr Mitschke Kinderkino „Mariken“ im Rathaus LUDENHAUSEN SCHWABSOIEN 14.00 Uhr 20.00 Uhr Workshop „Spinnen und FilBall der Vereine in der Gemeinzen“ mit Kinderprogramm im dehalle Happerger-Saal

januar / februar 2015 | 67


MO 02.02.

DO 05.02.

ALTENSTADT

BAD BAYERSOIEN

19.30 Uhr Hauptversammlung der Feuerwehr im Feuerwehrhaus

13.00 bis 16.30 Uhr Geführte Wanderung zum Rantscher Weiher. Infos unter Tel. 08845 / 703 06 20

LECHBRUCK 16.30 bis 20.00 Uhr Blutspenden in der Lechhalle

FR 06.02. SCHONGAU

PEISSENBERG 19.00 bis 21.30 Uhr Tauschabend der Sammlerfreunde Peiting und Umgebung in der Bücherei

DI 03.02. BAD BAYERSOIEN 13.00 bis 16.30 Uhr Geführte Wanderung nach Altenau und Scherenau

MI 04.02. SCHONGAU 17.00 Uhr Rechtsberatung für Mitglieder des Haus- und Grundbesitzervereins mit Rechtsanwalt Manfred Nikui (München) in der Pizzeria La Perla ALTENSTADT 20.00 Uhr Hauptversammlung des TSV im Sportheim STEINGADEN 14.00 Uhr Faschingskränzchen des Frauenbundes im Gasthof Graf 20.00 Uhr Begegnungsabend „Menschen, die bewegen …“ mit dem Landvolk in der Landvolkshochschule Wies

68 | der altlandkreis

16.00 bis 20.00 Uhr Blutspenden im BRK-Haus

STEINGADEN

19.00 Uhr Theater „Mein Bruder, der Räuber Kneißl“ mit der Jugendgruppe HOHENPEISSENBERG der Welfenbühne im Fohlenhof 20.00 Uhr Faschingsball der Trachtler im ROTTENBUCH Haus der Vereine 19.30 Uhr Winterschießen im Schützenheim ALTENSTADT BAD BAYERSOIEN 18.00 Uhr Stubenmusik mit Sepp und Wiggerl beim Metzgerwirt

19.19 Uhr Faschingskonzert des Stadtorches- KINSAU ters mit der Musikschule und den 14.30 Uhr „Rosinen“ im Ballenhaus Kinderfasching in der Mehrzweckhalle PEITING 20.00 Uhr Holy Hour in der Kapelle Maria Egg HOHENPEISSENBERG

21.00 Uhr Spritzenhausfete im Feuerwehrhaus

SA 07.02. SCHONGAU

19.30 Uhr 14.30 Uhr Schwarzweißball der Feuerwehr Faschingskranzl der Arbeiterwohlmit der SOG-Big Band im Jakobfahrt in der Rigi-Alm Pfeiffer-Haus. Karten-VVK am Mi, 21.1., von 19 bis 20 Uhr im FeuHOHENFURCH erwehrhaus und ab Do, 22.1. bei 19.00 Uhr Fiedler-IT, Bernbeurener Straße 10 Nachtfaschingszug im Oberdorf 19.30 bis 23.00 Uhr Vollmondsauna im Plantsch INGENRIED 20.00 Uhr 20.00 Uhr Benefizkonzert mit Ensembles des Jahresversammlung der FußballBundespolizeiorchesters München abteilung im Sportheim zugunsten des Kinder- und Jugend20.00 Uhr hilfevereins Tropfen e.V. im BallenSchießen auf Blattl- und Ringpo- haus. Eintritt frei, Spenden erbeten kal in der Mehrzweckhalle PEITING RETTENBACH 9.30 bis 15.00 Uhr 20.30 Uhr Babysitterkurs vom Frauen- und Schützenball mit KönigsproklaFamilienzentrum Lichtschaukel im mation Besprechungsraum des Marktbauamtes LECHBRUCK BIRKLAND 15.00 Uhr Faschingskränzle des Frauenbun- 13.00 Uhr Pfarrfasching im Gasthof Neuwirt des in der Lechhalle

20.00 Uhr Pfarrball im Pfarrsaal SCHWABSOIEN 14.00 Uhr Kinderfasching des Fördervereins Schule / Kindergärten in der Gemeindehalle SACHSENRIED 20.00 Uhr Musikerball im Gemeindezentrum SCHWABBRUCK 20.00 Uhr Sportlerball im Sportheim INGENRIED 14.00 Uhr Frauenkränzle in der Mehrzweckhalle BURGGEN 20.00 Uhr Reservistenball in der Turnhalle LECHBRUCK 14.00 bis 16.00 Uhr Kinderfasching für Buben und Mädchen des Kindergartens 16.30 bis 19.00 Uhr Kinderfasching für Schulkinder STEINGADEN

WILDSTEIG 20.00 Uhr Sportlerball in der Gemeindehalle BÖBING 20.00 Uhr Trachtenball im Gasthof Haslacher KINSAU 20.00 Uhr Ball der Vereine in der Mehrzweckhalle APFELDORF 20.00 Uhr Faschingsball der Feuerwehr in der Mehrzweckhalle REICHLING 20.00 Uhr Sportlerball im Breitenmoser EPFACH 20.00 Uhr Schützenball im Haus der Vereine

SO 08.02. HERZOGSÄGMÜHLE 9.00 bis 12.00 Uhr Briefmarken- und Münztag der Sammlerfreunde Peiting und Umgebung in der Deckerhalle LECHBRUCK 10.30 bis 14.00 Uhr Schlemmer-Brunch im Landhaus Auf der Gsteig. Reservierung erbeten unter Tel. 08862 / 98 77-0 BAD BAYERSOIEN 15.00 Uhr Kaffeehausmusik mit der Ziachmusi im Café-Restaurant am See

16.00 Uhr Theater „Mein Bruder, der RäuAPFELDORF ber Kneißl“ mit der Jugendgruppe 10.00 Uhr der Welfenbühne im Fohlenhof Frühschoppen der Feuerwehr in der Mehrzweckhalle


MO 09.02.

DO 12.02.

SCHONGAU

PEITING

16.00 bis 20.00 Uhr Blutspenden im BRK-Haus

14.00 Uhr Weiberfasching in mehreren Lokalen der Marktgemeinde

BERNBEUREN 10.30 Uhr Landfrauentag in der Auerberghalle mit Messe, Mittagessen und ab 13.00 Uhr Programm

SCHWABBRUCK 14.00 Uhr Weiberfasching im Gasthaus Frank

REICHLING

BURGGEN

16.00 bis 20.00 Uhr Blutspenden in der Mehrzweckhalle

17.00 Uhr Männerkränzchen der Fußballer im Sportheim

DI 10.02. PEITING 19.00 Uhr Einführungskurs für ehrenamtliche Betreuer und Interessierte mit dem Verein Lebensbeistand im Schulungsraum der Raiffeisenbank. Anmeldung unter Tel. 08861 / 25 33-0

TANNENBERG 14.00 Uhr Seniorennachmittag im Schützenheim BERNBEUREN 20.00 Uhr Walzerabend in der Auerberghalle WIES

SCHWABBRUCK 14.00 Uhr Seniorennachmittag im Pfarrheim

MI 11.02. PEITING 18.00 Uhr Faschingsvorspiel mit den Schülern der Peitinger Musiklehrer in der Alfons-Peter-Grundschule

20.00 Uhr Trachtenkränzle der Oberlandler Wies im Gasthaus Moser FORST 15.30 Uhr Kinderkino „Mariken“ in der Grundschule

FR 13.02. ALTENSTADT

ALTENSTADT 14.00 Uhr Faschingsfeier des Caritas-Ortsverbandes im Pfarrsaal

19.00 Uhr Maskiertes Faschingsschießen des Schützenvereins HOHENFURCH

BÖBING 15.00 Uhr VdK-Stammtisch im Gasthof Haslacher

14.30 Uhr Kinderfasching der Abteilung Turnen im Pfarrheim

SCHWABBRUCK 20.00 Uhr Wildwest-Ball mit der Kreislandjugend im Kuhstall beim Schäferwirt INGENRIED 20.00 Uhr Musikerkränzle im Gasthaus Sonne 20.00 Uhr Schießen auf Hochzeitsscheibe Lohbrunner in der Mehrzweckhalle BERNBEUREN 14.00 Uhr Kinderfasching in der Auerberghalle ROTTENBUCH 19.00 Uhr Faschingsschießen im Schützenheim BAD BAYERSOIEN 18.00 Uhr Stubenmusik mit Sepp und Wiggerl beim Metzgerwirt KINSAU 20.00 Uhr „Fuchsbau“-Faschingsball in der Mehrzweckhalle. Karten im Vorverkauf im Dorfladen Resch und an der Abendkasse EPFACH 14.00 Uhr Kinderfasching im Haus der Vereine

SA 14.02. SCHONGAU 18.00 Uhr Paar-Segnung zum Valentinstag in der Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt

januar / februar 2015 | 69


PEITING

KINSAU

ROTTENBUCH

EPFACH

20.00 Uhr Trachtenball im Gasthof Keppeler

20.00 Uhr Preisverteilung und Königsproklamation im Schützenheim

20.00 Uhr Faschingstheater der Landjugend mit fünf Einaktern in der Gemeindehalle. Eintritt frei, Spenden erbeten

14.00 Uhr Faschingszug durch die Ortschaft

BIRKLAND 20.00 Uhr Faschingsball der Birkländer Musikanten im Gasthof Neuwirt HOHENPEISSENBERG 14.00 Uhr Faschingsgaudi zwischen Feuerwehrhaus und Schächen SCHWABSOIEN 14.00 Uhr Faschingszug mit anschließender Party im Zelt

EPFACH 20.00 Uhr Sportlerball im Haus der Vereine

SO 15.02. SCHONGAU 14.00 Uhr Faschingszug in der Altstadt mit anschließendem buntem Treiben in Lokalen und an der Bar am Marienplatz SCHWABBRUCK

TANNENBERG

ramm

Großes Faschingsprog 9 Uhr 21. Februar, 19

Starkbieranstich

20.00 Uhr Schützenball im Vereinsheim

15.00 Uhr Kinderfasching im Sportheim WILDSTEIG

BERNBEUREN 20.00 Uhr Ball der Vereine der Feuerwehr in der Auerberghalle

20.00 Uhr Landjugend- und Bauernball in der Gemeindehalle ROTTENBUCH

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LECHBRUCK 20.00 Uhr Ball der Vereine in der Lechhalle URSPRING 20.00 Uhr Trachtenball im Gasthof Drei Mohren STEINGADEN 14.00 Uhr Faschingstreiben im Pfarrheim

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20.00 Uhr MSC-Ball im Gasthof Haslacher

DI 17.02.. SCHONGAU 19.00 Uhr Kehraus im Trachtenheim auf dem Helgoland HOHENFURCH 20.00 Uhr Kehraus im Gasthaus Negele SCHWABSOIEN 19.00 Uhr Kehraus im Gasthof Zollhaus

11.00 Uhr Kesselfleischessen beim Schäferwirt

LUDENHAUSEN

BURGGEN

14.00 Uhr Kinderfaschingsball im Happerger

20.00 Uhr Kehraus im Gemeindehaus

MO 16.02. 2.. 14.00 Uhr Kinderfasching in der Lechsporthalle

BAD BAYERSOIEN

INGENRIED

20.00 Uhr Schützenball im Schützenhaus

14.00 Uhr Kinderfasching des TSV in der Mehrzweckhalle

70 | der altlandkreis

10.00 bis 16.00 Uhr Husky-Schlittenhundefahrten ab dem Wanderparkplatz am Soier See. Info-Hotline unter Tel. 08845 / 703 06 30

14.00 und 20.00 Uhr Faschingstheater der Landjugend mit fünf Einaktern in der Gemeindehalle. Eintritt frei, Spenden erbeten

SCHONGAU BÖBING

BAD BAYERSOIEN

SCHWABBRUCK

LECHBRUCK / PREM 13.30 Uhr Faschingszug von Lechbruck nach Prem BAD BAYERSOIEN 10.00 bis 16.00 Uhr Husky-Schlittenhundefahrten ab dem Wanderparkplatz am Soier See. Info-Hotline unter Tel. 08845 / 703 06 30

MI 18.02. BAD BAYERSOIEN 14.00 Uhr Offene Werkstatt bei Schnitzer Guido Hosp am Gsteigweg 2. Eintritt frei REICHLING 20.00 Uhr Politischer Aschermittwoch der CSU im Gasthaus Breitenmoser

DO 19.02. BIRKLAND 19.00 Uhr Zauberabend in der Gaststätte Zauberhütte. Reservierung erbeten unter Tel. 08809 / 205 ALTENSTADT 18.30 Uhr Jahresversammlung des Fördervereins der Fußballabteilung im Sportheim 20.00 Uhr Jahresversammlung der Fußballabteilung im Sportheim

FR 20.02. BIRKLAND 19.00 Uhr Zauberabend in der Gaststätte Zauberhütte. Reservierung erbeten unter Tel. 08809 / 205 INGENRIED 20.00 Uhr Blattl- und Ringpokalschießen in der Mehrzweckhalle


ROTTENBUCH

BAD BAYERSOIEN

19.00 Uhr 15.00 Uhr Winterschießen im Schützenheim. Kaffeehausmusik beim MetzgerWeiterer Termin am Fr, 27.2. wirt mit der Kirchwegmusi KINSAU 20.00 Uhr Versammlung der Abteilung Turnen im Sportheim

SA 21.02. INGENRIED 20.00 Uhr Generalversammlung der Musikkapelle im Gemeindehaus

MO 23.02. SCHONGAU 9.00 bis 15.00 Uhr Pädoaudiologischer Sprechtag für Eltern von hör- und sprachauffälligen Kindern. Terminvereinbarung im Landratsamt unter Tel. 0881 / 681-16 00

INGENRIED

TANNENBERG

SCHWABNIEDERHOFEN

20.00 Uhr Generalversammlung der Feuerwehr im neuen Feuerwehrhaus

20.00 Uhr Preisschafkopfen des Schützenvereins im Schützenhaus

BAD BAYERSOIEN

WIES

15.00 Uhr Jahresversammlung des Anglervereins Petri Heil mit anschließender Mitgliederversammlung im Gasthaus Janser

14.30 Uhr Seniorennachmittag mit dem Roten Kreuz im Pfarrhof in der Brandstatt

14.00 Uhr Kreativwerkstatt „Kraft für den Alltag durch handwerkliches Tun“ in der Landvolkshochschule. Kurs geht bis So, 1.3., Infos und Anmeldung unter Tel. 08862 / 91 04-0

DO 26.02.

SA 28.02.

KINSAU 20.00 Uhr Hauptversammlung der Feuerwehr in der Mehrzweckhalle

DI 24.02.

LECHBRUCK

BAD BAYERSOIEN

20.00 Uhr Funkentanz, traditionell mit Hexentanz, in der Lechhalle

13.00 bis 16.30 Uhr Geführte Wanderung nach Böbing auf die Schnalz. Zirka 10 Kilometer, BIRKLAND Mitfahrgelegenheit 19.00 Uhr Zauberabend in der Gaststätte WEILHEIM Zauberhütte. Reservierung erbeten 19.30 Uhr unter Tel. 08809 / 205 Vortrag „Ehegattenunterhalt bei Trennung und nach Scheidung“ ALTENSTADT mit Fachanwältin Caroline Kistler 19.00 Uhr in der Waldwirtschaft am Gögerl Hauptversammlung des Fördervereins Schwimmbad im Sportheim

KINSAU 20.00 Uhr Preiswatten im Sportheim REICHLING 20.00 Uhr Hauptversammlung des Trachtenvereins im Gasthaus Mitschke SCHWANGAU 19.00 Uhr Starkbieranstich im Schlossbrauhaus

SO 22.02. STEINGADEN 19.00 Uhr Funkenfeuer am Gagras und auf der Egg LECHBRUCK 10.30 bis 14.00 Uhr Genießer-Brunch im Landhaus Auf der Gsteig. Reservierung erbeten unter Tel. 08862 / 98 77-0

FR 27.02.

SCHONGAU 19.00 Uhr Musik zur Fastenzeit mit Andreas Wiesmann an der Sandtner-Orgel in der Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt

WIES 9.00 Uhr Tageskurs „Die grauen Zellen auf Touren bringen“ in der Landvolkshochschule. Infos und Anmeldung unter Tel. 08862 / 91 04-0 LUDENHAUSEN 20.00 Uhr Lesung „Lechliebe“ mit Hans Schütz aus Peiting im HappergerSaal Änderungen und Fehler vorbehalten.

MI 25.02.

HOHENFURCH

INGENRIED

19.30 Uhr Informationsveranstaltung zum Gauschützenfest 2015 in Hohenfurch für alle Bürger im Gasthof Negele

20.00 Uhr Schießen auf Hochzeitsscheibe Lohbrunner in der Mehrzweckhalle

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der altlandkreis Birkland 40 86971 Peiting

Redaktion: redaktion@altlandkreis.de Termine: veranstaltungen@altlandkreis.de Anzeigen: anzeigen@altlandkreis.de Anregungen / Kritik: info@altlandkreis.de

Tel.: 08869 / 91 22-16 Fax: 08869 / 91 22-17

www.altlandkreis.de

Das Impressum finden Sie auf Seite 40.

januar / februar 2015 | 71


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der altlandkreis | Ausgabe 27 | Januar/Februar 2015  

Aus dem Inhalt: Übersicht zu Umkleiden: „der altlandkreis“ stellt mal einen Kabinenvergleich an || Service der Sozialstation: Das Mittagesse...

der altlandkreis | Ausgabe 27 | Januar/Februar 2015  

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