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Ausgabe 9 | Januar / Februar 2012

Eine Produktion von

Titelbild: Monika Kölbl

mit

Veranstaltungskalender für zwei Monate

Renate Dodell Faible für Fotografie

Hochzeit Großer S o in diesemnderteil Heft

Thomas Sporrer Faible für Fernost


Foto: Florian Wagner

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Jahr der großen Veränderungen In der Weite der Winterlandschaft mag die Rottenbucher Kirche direkt klein erscheinen (Titelfoto). Dabei hat das imposante Gotteshaus nicht nur den höchsten Turm weit und breit, sondern steht auch als Symbol für eine große Zeit der Kirchen und Klöster. Die Augustinerchorherren von Rottenbuch haben über Jahrhunderte hinweg religiös, kulturell und weltlich Impulse ausgesendet – denken wir nur an die Wetterbeobachtung auf dem Hohenpeißenberg oder an Gebäude wie das ehemalige Schloss in Osterzell, wo die Pröpste von Rottenbuch ihren Sommersitz hatten. Doch wie weit reicht der Einfluss der Kirche noch in der heutigen Zeit? 2012 wird für die Seelsorge im Schongauer Land ein Jahr der großen Veränderungen. Peiting und Hohenpeißenberg sollen zu einem Pfarrverband zusammenrücken, der mit 10 000 Seelen der größte in unserer Region ist. Federführend bei diesem Prozess ist Pfarrer Hans Speckbacher, der vor einigen Wochen neu installiert worden ist (siehe dazu den Beitrag auf Seite 7). Pfarrer Kirchmeir geht in den Ruhestand; 33 Jahre war er Kurat der Wieskirche und zudem lange Zeit auch geistlicher Wegbegleiter der Landvolkshochschule. Pfarrer Günther Bäurle (Steingaden/Prem) hört zum Herbst ebenso auf wie Pfarrer Siegfried Beyrer in Altenstadt, der als Ruhestandspfarrer in

> > > AUS DEM INHALT

den Schwabniederhofener Pfarrhof zieht. Dann soll im Westen von Schongau ein Pfarrverband mit sechs Gemeinden aus der Taufe gehoben werden, der von Hohenfurch bis Sachsenried reicht. Aber vielleicht ist ein Blick Richtung Norden hilfreich: Pfarrer Michael Vogg aus Reichling ist mit seinem Seelsorgeteam schon seit Jahren für sechs Pfarreien am Lechrain zuständig. Ihm würde angst und bange, hat ein Pfarrer aus unserer Gegend mal in der Predigt gesagt und damit kritisch die Arbeit gemeint, die auf seinen Nachfolger im Pfarrverband zukomme. Ermunternd für nachfolgende, jüngere Seelsorger und für engagierte Laien ist so eine Kommentierung keineswegs. Einer, der sich trotz der Schlagzeilen der vergangenen Jahre zu Missbrauchsfällen in der katholischen Kirche und zum Rücktritt von Bischof Mixa auf seinem Weg nicht beirren hat lassen, ist Wolfgang Schnabel. Der junge Mann aus Schongau wird Ende Juni zum Priester geweiht und freut sich schon auf die Primiz am ersten Julisonntag in seiner Heimatstadt (Bericht auf Seite 4 und 5). Er ist jetzt als Diakon in einem Pfarrverband tätig, der gleich acht Gemeinden umfasst. Bei allen Nachteilen können – das ist in der Seelsorge genauso wie in der Politik, in der Wirtschaft, im Sport und in der Kultur – ein Zusammenrücken und der Blick über den Ort hinaus auch Impulse bringen, die befruchtend sind. Kirchturmpolitik und Kirchturmdenken rücken so zusehends in den Hintergrund.

Seite 4 Die Vorfreude eines Diakons auf seine Priesterweihe und seine Primiz

Seite 24 Fritz Dopfer junior: Vom konsequenten Training zum Erfolg auf der Piste

Seite 7 Der neue Pfarrverband: Auf dem Weg zu einer großen Seelsorgs-Gemeinde

Seite 30 Wo Optiker Funk aus unternehmerischer Sicht Weitblick bewiesen hat

Seite 11 Klartext im Interview: Abgeordnete Renate Dodell auf der roten Couch

Seite 33 Wo Akustiker Henschel nach den Wanderjahren das eigene Fachgeschäft führt

Seite 14 Des Rätsels Lösung: In welchem Dorf es eine Rottenbucher Straße gibt

Seite 39 Wenn Vater und Sohn alte Drehorgeln als Leidenschaft gemein haben

Seite 19 Baumaßnahme in Klinik: Zuerst neue Kreißsäle und Intensivstation

Seite 42 Was für das Jahr 2012 an Großveranstaltungen in der Region geplant ist

Seite 20 Präzise Darstellungen: Radiologie bekommt einen neuen Kernspintomographen

Seite 48 Hochzeitsseiten: Jede Menge Tipps für Brautpaare und für ihre Familien

Seite 22 Allerlei im „altlandkreis“: Theaterabend, VdK-Zuwachs und ein „Heimspiel“

Seite 63 Mehr als nur Fasching: Der Veranstaltungskalender für Januar und Februar

Johannes Jais

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Beim lieben Gott, bei den Gläubigen, bei der Bank

Der Mann hat Kredit Schongau | Er ist gelernter Bankkaufmann, vollzog 2005 einen Schnitt, ging ins Priesterseminar und vertraut darauf, dass er beim lieben Gott, beim Bischof und bei den Gläubigen Kredit hat: Wolfgang Schnabel aus Schongau wird Pfarrer. Am 24. Juni 2012 ist die Priesterweihe im Augsburger Dom, am 1. Juli hält er in der Heimatstadt sein erstes Messopfer. Es ist die erste Primiz in Schongau seit mehr als 25 Jahren (siehe dazu auch den Artikel auf Seite 6). Die Vorfreude auf die zwei außergewöhnlichen Ereignisse ist groß bei dem 33-Jährigen, der Priester werden möchte. Seit Mai 2011 ist er Diakon. Zurzeit ist Wolfgang Schnabel im Seelsorgeteam der Pfarreiengemeinschaft Pöttmes im nördlichen Landkreis AichachFriedberg eingesetzt. Pfarrer Thomas Rein (42), zwei indische Kapläne und der Diakon aus Schongau sind für 8 000 Seelen zuständig, nachdem die ländlich geprägte Pfarreiengemeinschaft erst 2011 von fünf auf acht Gemeinden vergrößert worden ist.

In die pastorale Praxis einführen Wolfgang Schnabel befindet sich in der praktischen Ausbildung. Er wird in den pastoralen Alltag eingeführt. Der Diakon ist mit Pfarrer Rein, der bereits seit elf Jahren in Pöttmes als Seelsorger wirkt, häufig unterwegs — zum Beispiel bei Taufen und Beerdigungen sowie zu vorbereitenden Gesprächen. Zudem hält er Religionsunterricht in einer zweiten Klasse an der Grundschule und bei Neuntklässlern der Mittelschule. Als Diakon

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kann er predigen, Neugeborene taufen und Verstorbene beerdigen. In Schongau ging Wolfgang Schnabel an die Grund- und Realschule. Von 1996 bis 1998 machte

Der Kollarkragen zeigt jedem, dass er ein Mann der Kirche ist: Diakon Wolfgang Schnabel. er die Lehre zum Bankkaufmann bei der damaligen Volksbank. Nach dem Wehrdienst arbeitete er bei der Volksbank in Marktoberdorf in der Kreditabteilung. 2005 vollzog Schnabel einen Schnitt und folgte der Berufung, die er in den Jahren zuvor immer stärker verspürte. Die Entscheidung sei keinesfalls von heute auf morgen gefallen, blickt der angehende Priester zurück. Schnabel war von 2002 bis 2005 Pfarrgemeinderatsvorsitzender in Mariä Himmelfahrt, er organisierte 2003 das Programm zum 250-jährigen Weihejubiläum des Gotteshauses mit zahlreichen kirchlichen und kulturellen Veranstaltungen. Stadtpfarrer Bernhard Mooser habe einen „prägenden“ An-

teil daran, dass er den Weg zum Priestertum beschritten habe, blickt Schnabel zurück. Die Entscheidung sei spätestens 2004 gereift, als er mit Pfarrer Mooser und Pfarrangehörigen auch beim damaligen Bischof von Eichstätt, Walter Mixa, zu Besuch war. Schnabel weiß, dass einzelne Priester der Kirche deutschlandweit wegen der bekannt gewordenen Missbrauchsfälle bei Gläubigen und Bürgern gleichermaßen Kredit verspielt haben. Die Vorwürfe gegen den Augsburger Bischof Walter Mixa, die im April 2010 zu dessen Rücktrittsgesuch führten, „waren auch für mich ein Schock“, erklärt der Schongauer. Das sei alles „sehr geballt gewesen, was damals herausgekommen ist“. Freilich bekennt Wolfgang Schnabel: „Ich habe deswegen nicht an meiner Berufung gezweifelt.“ Die Auswirkungen aus den bekannt gewordenen Missbrauchsfällen hätten in der pastoralen Praxis zu Veränderungen geführt. Bei aller berechtigter Vorsicht sei, so bekundet es Wolfgang Schnabel, doch darauf zu achten, dass kirchlich Bedienstete keine Seelsorge auf Distanz führen und dass es nicht zu Berührungsängsten komme.

Nach außen ein Zeugnis geben Ein Anliegen von Wolfgang Schnabel ist es auch, Zeugnis zu geben. Der Diakon trägt einen dunklen Pulli, aus dem der Kollarkragen hervorsteht. „So wissen die Leute gleich, ich bin ein Mann der Kirche“, sagt er.


Während des Theologiestudiums, das Schnabel in St. Lambert nahe Bonn, dem größten Priesterseminar Deutschlands, absolvierte, ist er konsequent Joggen gegangen. Jetzt käme er selten dazu. „Das vermisse ich.“ Skifahren und Bergsteigen sind ebenfalls seine Neigungen. Und das Lesen. Zurzeit befasst er sich mit dem Buch „Jesus von Nazareth“. Autor: Josef Ratzinger, also Papst Benedikt XVI.

Bei Plattlern des Trachtenvereins Als Jugendlicher war Wolfgang Schnabel in der Plattlergruppe des Schongauer Trachtenvereins aktiv. Auch spielte er in der Stadtkapelle mehrere Jahre Flügelhorn und Trompete. Die Stadtkapelle wird auch die Primiz am Sonntag, 1. Juli, gestalten, die unter freiem Himmel am Marienplatz stattfindet. Der Wunsch

des angehenden Neupriesters: Die Primiz soll „ein Fest des Glaubens sein“. Es solle keine Feier für ihn ausgerichtet werden, sondern ein Fest mit allen und für alle werden. Gern kommt der 33-Jährige nach Schongau, wo seine Mutter Christa Schnabel (68) wohnt. Da freut er sich auf Geschnetzeltes mit n ne Spätzle, was seine st. t Lieblingsspeise is ist. arb r Der Vater verstarb en. n vor acht Jahren. wei Wolfgang hat zwei af alf al ältere Brüder. Ralf onn (48) ist in Schonse, gau zu Hause, in Achim wohnt in Ingenried. rDie Familie, Verwandte, Bekann-te, Schulfreunde, ehemalige Arbeitskollegen, Schongauer: Sie alle möchte der

angehende Pfarrer zur Primiz am 1. Julisonntag begrüßen. Und sie alle sollen erfahren, wie „bereichernd“ der Glaube sein kann, erklärt Wolfgang Schnabel mit einer gehörigen Portion Vorfreude auf das große Ereignis — für ihn und für die Stadt Schongau.

Es muss ja nicht gleich ein Strandkorb sein: Aber ein bisschen freie Zeit zum Entspannen will sich Wolfgang Schnabel vor und nach der Priesterweihe schon gönnen.

> > > ZUR PERSON Stationen auf dem m Weg zum Priester Priest Nach der Entscheidung, Pfarrer zu werden, sah sich Wolfgang Schnabel vor einer „ziemlichen Hürde“: 2005 / 2006 musste er im Priesterseminar Augsburg intensiv Latein pauken. Vor fünf Jahren wechselte er an das damals größte Priesterseminar Deutschlands in St. Lambert nahe Bonn, wo es 2006 immerhin 80 Anwärter aus der gesamten Republik waren. Dieser Einblick in die „ganze deutsche Kirche“ sei für ihn eine wertvolle Erfahrung. Mit einigen Studenten habe er noch gute Kontakte. Seit 2010 ist pastorale Praxis angesagt. Im Jahr 2012 stehen für den angehenden Priester noch die Prüfungen in den Fächern Predigt, Eherecht und Schulunterricht an. Im März wird er ebenso wie die sieben anderen Priesterkandidaten aus der Diözese Augsburg mit Bischof Konrad Zdarsa ins Heilige Land fliegen. Ende Mai ist er

i f i i f Pöttmes beii einer Fahrt der Pfarreiengemeinschaft nach Assisi dabei. Eine Aufgabe für den Diakon ist auch die Firmvorbereitung. Als Primizspruch hat sich Wolfgang Schnabel einen Vers aus dem Philipperbrief ausgesucht. Er lautet: „Christus will ich erkennen und die Macht seiner Auferstehung“ (Phil 3,10). Ostern, das Fest der Auferstehung, sei die zentrale Botschaft des Glaubens, wovon viel Kraft ausgehe. Die Priesterweihe erfolgt am Sonntag, 24. Juni, um 14.30 Uhr im Dom zu Augsburg. Die Primiz ist eine Woche später am Sonntag, 1. Juli, um 9.30 Uhr auf dem Marienplatz in Schongau. Bereits am Freitag, 29. Juni, findet um 19 Uhr auf dem Marienplatz bzw. im Ballenhaus der Heimatempfang statt. Am Samstag, 30. Juni, ist in Mariä Himmelfahrt abends eine Vigilfeier zur Einstimmung.

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In früheren Jahrzehnten

Ein wahrer Primizianten-Segen Schongau | Der Priestermangel ist das Schlagwort der heutigen Zeit. Er führt bei der katholischen Kirche zu tiefgreifenden Veränderungen in der Seelsorge, die auch an Lech und Ammer bereits zu spüren sind bzw. erst noch greifen werden. Was für ein Gegensatz offenbart sich da bei einem Blick zurück! Speziell, was die Neupriester von Schongau betrifft. In der Lechstadt hat es einen wahren Primizianten-Segen gegeben. Allein zwischen 1958 und 1979 waren es acht Pfarrer, die das erste Messopfer feiern konnten. Wolfgang Schnabel, der im Sommer

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2012 geweiht wird, ist der zehnte 1960 war die Primiz von Pater ist Jahrgang 1944 und Pfarrer Schongauer Neupriester nach dem Hermann Stenzer (bereits in Dießen. Zweiten Weltkrieg, aber der erste verstorben). 1977 war Hartwig Obermüller an seit mehr als 25 Jahren. 1966 wurde die Primiz von Pater der Reihe. Der 70-Jährige Acht Primizen fielen allein in die Norbert Fuhrmann beganist wieder nach Schongau Zeit, als Monsignore Adalbert Keis gen. Er ist im Kloster Ettal. zurückgekehrt und RuheStadtpfarrer war. Diese sind in 1969 wurde Pater Günther Walstandspfarrer. einem Aufsatz des früheren Bürzer, der seit Jahrzehnten in 1979 feierte Andreas Kraus, ein germeisters und Landrats Luitpold Brasilien wirkt, in seiner gebürtiger Steingadener, Braun aufgelistet, der im Jahrbuch Heimatstadt Schongau zum seine Primiz in Schongau. „Der Welf“ von 1994 nachzulesen Priester geweiht. Auch die Pater Gilbert, so der Ordensist. Primiz war hier. name des 61-Jährigen, wirkt 1972 feierte Pater Raphael Lang im Kloster Roggenburg. 1958 feierte Gerhard Hundeck seisein erstes Messopfer. Er ist 1986 war die Primiz von Bernhard ne Primiz. Er ist Ruhestandsim Kloster Ettal. Kuhn in Verklärung Christi pfarrer in den „Staudendör- 1976 war das Jahr, als Manfred (Schongau-West). Er ist Safern“ westlich von Augsburg. Mayr seine Primiz feierte. Er lesianerpater in Chemnitz.

Die vergangenen 20 Jahre gab’s im Dekanat Schongau keine Primiz mehr, blickt Dekan Karl Rottach zurück. Anders dagegen war’s in der benachbarten Gemeinde Peiting. Dort wurde im Juli 2001 die Primiz von Martin Kirchbichler begangen (jetzt im Pfarrverband Münsing). Es folgte im Sommer 2003 die Primiz des Spätberufenen Johann Michael Hutter, der nach Berlin gegangen ist. Im Juli 2006 wurde zudem die Primiz von Pawil Idkowiak gefeiert, der aus Polen stammt und sich in Peiting in der pastoralen Praxis auf den Priesterberuf vorbereitet hat.


Peiting und Hohenpeißenberg im Pfarrverband

Auf dem Weg zur großen Gemeinde Peiting / Hohenpeißenberg | Den „Fahrplan“ für die Wegstrecke zum gemeinsamen Pfarrverband Peiting / Hohenpeißenberg abstecken: Das möchte Seelsorger Hans Speckbacher zusammen mit dem Seelsorgeteam und mit den Pfarrgemeinderäten aus den beiden Orten. Dazu gehen die Seelsorger und die Laien im Februar in Klausur. Hohenpeißenberg wird nach den Vorgaben der Erzdiözese München-Freising mit Peiting zusammengeführt. Der Pfarrverband zählt knapp 10 000 Angehörige. Peiting ist bislang schon mit knapp 7 500 Seelen die größte Pfarrei im Schongauer Land. Pfarrer Speckbacher, der aus dem Landkreis Mühldorf stammt und zuletzt im Süden von Bad Aibling einen halb so großen Pfarrverband leitete, ist zum Advent in Peiting installiert worden. Der 49-jährige Seelsorger wohnt im Pfarrhof. Den Haushalt führt ihm Elfriede Giosele. Drei Monate war die Pfarrerstelle in Peiting-St. Michael vakant, nachdem der langjährige Pfarrer Kraus zum Herbst 2011 Gemeinden im Inntal übernommen hatte. Etwas früher als Speckbacher ist Vikar Jorge Gonzalez im Pfarrverband angekommen. Er kümmert sich bereits seit Herbst 2011 schwerpunktmäßig um die Gemeinde Auferstehung des Herrn in Hohenpeißenberg und wohnt dort im Pfarrhaus. Gonzalez ist 41 Jahre und war zuvor Kaplan in Rosenheim. Er wird bei den wöchentli-

Angekommen: Pfarrer Hans Speckbacher (links), Haushälterin Elfriede Giosele und Pfarrvikar Jorge Gonzalez. chen Dienstgesprächen des Seelsorgeteams ebenso mit am Tisch sitzen wie Diakon Dietmar Pohl und Pastoralreferent Franz Huber. Angesichts des Priestermangels und der Personalreduzierung heißt es Kräfte bündeln. Pfarrer Speckbacher ist es dennoch ein Anliegen, das „frohe und menschliche Antlitz der Kirche zu zeigen“, das sich an der Bibel orientiere. Er wolle mit „hörendem Herzen“ Pfarrer sein, bekundet der Seelsorger, der sich in der Kirchenmusik über ein breites Spektrum vom Choral über die Klassik bis zu modernem Liedgut freut. Welche Töne aus dem Herzen — oder anders ausgedrückt — von Herzen kommen, haben die Gläubigen schon bei der Installation zu hören bekommen. Da griff Pfarrer Speckbacher am Schluss der Predigt zur Gitarre.

Ein zentrales Thema der Klausur am Freitag, 11. Februar, wird die Gottesdienstordnung mit dem pastoralen Konzept sein. Insgesamt werden an einem Wochenende sechs heilige Messen angeboten, schreibt Speckbacher im Pfarrbrief. Wichtig sei ihm, dass neben den Messen auch andere Gottesdienstformen wie Rosenkranz, Laudes, Vesper, Andacht und Wortgottesfeiern „ihre volle Anerkennung finden“. Der Seelsorger fordert die Gläubigen dazu auf, die vielfältigen Beziehungen zwischen Peiting und Hohenpeißenberg zu vertiefen. Und er geht — oder besser gesagt er fährt — mit gutem Beispiel voran. Sein Autokennzeichen hat nach der Ummeldung hinter WM die beiden Buchstaben PH. Sie stehen für Peiting und Hohenpeißenberg.

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> > > PUNKT, PUNKT, PUNKT, DIESMAL MIT

Manuela Schülke Erfahrene Erzieherin im neu gebauten Kindergarten

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Schongau / Ingenried | Als „wunderbare Erfahrung“ empfindet es Manuela Schülke, in der neuen Kinderkrippe zu arbeiten, die zusätzlich zu den bestehenden zwei Gruppen im neu erbauten Kindergarten Mariä Himmelfahrt eingerichtet worden ist. Das alte Gebäude am Jakob-Pfeiffer-Haus wurde abgerissen. Die 50-jährige Schongauerin hat sich bewusst dafür entschieden, zusammen mit einer Erzieherin und einer Kinderpflegerin in der Krippe zu arbeiten. In unserem Beitrag „Punkt, Punkt, Punkt“ leitet sie Sätze ein bzw. führt sie zu Ende. Beginnen Sie den folgenden Satz: Als Erzieherin und speziell als Kindergartenleitung habe ich ständig mit Menschen zu tun, wobei jeder andere Erwartungen, Anliegen, Wünsche oder Bedürfnisse hat, … und darum empfinde ich die tägliche Arbeit als anstrengende, aber auch erfüllende Aufgabe. Leiten Sie auch diesen Satz ein: Es ist sehr wichtig, dass die Rahmenbedingungen (Personal, Ausstattung, Räumlichkeiten) stimmen, … damit sich Buben und Mädchen im Kindergarten so richtig entfalten können.

Eine Erzieherin, die gern mal jemanden auf den Arm nimmt: Manuela Schülke, Leiterin im Kindergarten Mariä Himmelfahrt, mit Paul. Hinter ihr die Kolleginnen aus der Schneckerlgruppe: Links Erzieherin Christiane Fritz mit Koray und Kinderpflegerin Stefanie Bader mit Franziska. doch wir haben uns alle schon da- die Jüngsten in ihrer Entwicklung zu ran gewöhnt und fühlen uns sehr begleiten und zu fördern. Besonders wohl darin. gefällt mir in der Krippenarbeit auch der Kontakt zu den Eltern, der hier Der wesentliche Unterschied zum wesentlich intensiver ist und gegenalten Kindergarten ist, dass … seitiges Vertrauen in den Anderen alles viel heller und großzügiger voraussetzt. Ein ständiger Informaangelegt ist, mit etlichen Neben- tionsaustausch oder die Dokumenund Zusatzräumen und einem grö- tation der Entwicklungsschritte in ßeren Garten. Und das Gebäude ist, Portfolios geben den Eltern ein siim Gegensatz zu früher, von weitem cheres Gefühl, dass die Kinder hier sichtbar. gut betreut werden.

Ergänzen Sie die nächsten Sätze: Im neu gebauten und eingerichteten Kindergarten Mariä Himmelfahrt in Schongau … sieht jetzt alles ganz anders aus,

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In der Kinderkrippe zu arbeiten, ist für mich … eine wunderbare Erfahrung, denn es gibt ständig so viel Neues bei den Kindern zu entdecken. Es ist schön,

Dass manche Eltern ihre Kinder schon mit einem Jahr in eine Krippe geben, … finde ich völlig in Ordnung, wenn das Kind und die Eltern vorbereitet


sind und sich Zeit für die Eingewöhnung nehmen. Die Kinderkrippe soll eine sinnvolle Ergänzung zur elterlichen Erziehung sein, kein Ersatz. Wir möchten die Eltern in ihrer Erziehungsarbeit unterstützen. Denn: Geht es den Eltern gut, geht es auch den Kindern besser. Unseren kleinen „Wutzeln“ die Windeln zu wechseln, … ist mehr als nur wickeln. Es bedeutet für das einzelne Kind intensive Zuwendung und Ansprache. Die Jüngsten lernen schnell, wo ihre Utensilien sind, bereiten mit vor und werden zunehmend selbstständig. Das Schlagwort von der „Herdprämie“ für Eltern, die ihre kleinen Kinder zu Hause erziehen, … finde ich unmöglich. Die Eltern, speziell auch viele Mütter, haben ihre Gründe, wenn sie ihr Kind zuhause erziehen oder in einer Krippe betreuen lassen möchten. Man sollte nicht beide Gruppen gegeneinander ausspielen. Ich jedenfalls habe die Erfahrung gemacht, dass sich die Eltern sehr wohl Gedanken machen, wenn sie ihr Kind in eine Krippe geben, und ich finde es sehr schön, dass diese Eltern uns so viel Vertrauen entgegenbringen. In einem kirchlich geführten Kindergarten zu arbeiten, bedeutet für mich … auch entsprechende Werte zu ver-

mitteln und Rituale in den Tagesab- tung sie sich entwickeln, welche  d) Ergänzen möchte ich zu a): Wenn ich am späten Nachmittag lauf einfließen zu lassen. Fortschritte sie machen. nur konsequent, aber in den nach Hause komme, … Einrichtungen momentan  a) gönn’ ich mir allzugern ein Mit kleinen Kindern zu spielen, … Mit der Wertschätzung gegenüber nicht durchführbar. kleines Nickerchen auf dem bedeutet für mich die Möglichkeit zu Erzieherinnen und KinderpflegeSofa. beobachten, welche Vorlieben oder rinnen … Der Austausch mit Erzieherinnen  b) brauch’ ich erst mal eine Interessen das einzelne Kind hat, ist es in der Öffentlichkeit oft nicht aus allen Schongauer KindergärStunde für mich ganz allein. wo es Hilfestellung benötigt oder so gut bestellt. Die Eltern in der Ein- ten …  c) kann ich beim Kochen ganz welche Freunde sich finden usw. richtung jedoch sehen die Mühen  a) ist mir wirklich wichtig. gut entspannen. Im Spiel lernt das Kind grundlegen- und das Engagement des pädagogi-  b) ist eine echte Bereicherung. de Dinge, und gerade die Jüngsten schen Personals sehr wohl. Und das  c) ist mehr als Fachsimpeln. Welcher Versuchung können Sie schauen sich viel von den Älteren Personal sieht auch die Unterstütnicht widerstehen? ab. zung, die von vielen Eltern kommt. Wenn ich mich mit meinem  a) Einem feinen Abendessen in Dienstherrn Pfarrer Mooser beeinem guten Restaurant. Mit kleinen Kindern zu singen, … Mit vielen Eltern verbindet mich … spreche, dann …  b) Ein schönes klassisches Konzert zu besuchen. ist jedes Mal eine Schau. Die Kin- mehr als die übliche Erzieher-El-  a) geht’s zur Sache.  c) Einen ganzen Tag so richtig der werden sofort aufmerksam und tern-Beziehung.  b) ist er ein guter Zuhörer. zu faulenzen. nehmen den Rhythmus einer Melo c) gibt’s für jeden Impulse. die auf, auch die entsprechenden Von manchen Eltern wünsche ich Bewegungen dazu. mir aber auch … > > > ZUR PERSON dass sie das bald wieder stattfinMit kleinen Kindern zu beten, … dende Eltern-Café (mit Referenten ist für uns in der Einrichtung selbst- und pädagogischen Themen) mehr Früher behinderte Kinder betreut verständlich und fließt in den Ta- nutzen, auch um sich näher kennen Bevor Manuela Schülke 1988 in den Kindergarten Mariä Himmelgesablauf mit ein. zu lernen. fahrt nach Schongau kam, war sie sechs Jahre im Berghof bei Peißenberg, wo Schwerbehinderte betreut werden. Inzwischen leitet Dass wir im Kindergarten Buben Wählen Sie eine Antwort aus oder sie seit 23 Jahren den kirchlichen Kindergarten. Mit dem Neubau, und Mädchen verschiedener Reli- formulieren Sie eine vierte unter der im Herbst 2011 vollendet wurde, ist zusätzlich zu den beiden gionen betreuen, … Punkt d: bestehenden Gruppen auch eine Kinderkrippe eingerichtet worzeugt von der Offenheit und Toleden. Dort kümmern sich zwei Erzieherinnen und eine Kinderpfleranz unseres Hauses. Gegenseitiger Dass Familienpolitiker sogar dargerin um die 16 Buben und Mädchen, die zwischen ein und drei Respekt vor der Religion des Ande- über diskutieren, in Kindergärten Jahre sind. Insgesamt sind im Kindergarten Mariä Himmelfahrt ren gehört dazu. Es ist auch schön, und Tagesstätten Öffnungszeiten zwölf Mitarbeiterinnen beschäftigt — inklusive der Praktikantinnen dass wir im Elternbeirat z. B. eine zwischen halb sieben morgens und der Hilfskräfte. türkische Mutter haben. und halb sieben abends anzubieMaria Schülke ist ledig und wohnt in Schongau. Ausgleich zur Arten, finde ich … beit in der „großen Familie“ findet sie beim Kochen, Garteln und Kinder über mehrere Jahre in ihrer  a) nur konsequent. Lesen. Ab und zu greift sie auch zur Gitarre. Entwicklung zu begleiten, ist …  b) überzogen. oft sehr interessant, in welche Rich-  c) schlichtweg überflüssig.

Gemeinsam zum Ziel

Wirtschaftsgymnasium (WGO) Infoabend am 19. Jan. BFS für Fremdsprachenkorrespondenten (FSO)

Wirtschaftsschule (WSO)

Infoabend am 26. Jan.

BFS für Bürokommunikation (KSO)

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Eine bessere Balance gefunden Abgeordnete Dodell 端ber Arbeit und Ausgleich

Die Fotografie als neu entdeckte Leidenschaft: Landtagsabgeordnete Renate Dodell. Eines hat dieses Hobby mit der Politik gemeinsam: Es kommt auf den Blickwinkel an. %

Fotos: Johann Jilka

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Weilheim-Schongau | Einem kreativen Hobby hat sich Landtagsabgeordnete Renate Dodell verschrieben: dem Fotografieren. „Das taugt mir richtig“, gibt sie dem „altlandkreis“-Redakteur zu verstehen. Und es ist für die Politikerin der Ausgleich zur Arbeit. Beliebte Motive der bekennenden Frühaufsteherin, die nicht nur zum Sonnenaufgang mit der Spiegelreflexkamera auf dem Hohen Peißenberg, am Schwaigsee bei Wildsteig oder am Lech bei Urspring unterwegs ist, sind Landschaften und Blumen, aber auch historische Gebäude und Kirchen und moderne Architektur. Mit anderen Fotografen pflegt sie einen regen Austausch im Netz auf flickr. Durch dieses Hobby habe sie eine bessere Balance im Leben gefunden. Ausbalancieren möchte die Weilheim-Schongauer Stimmkreisabgeordnete allerdings noch die Entscheidung, ob sie im Herbst 2013 noch einmal für den Bayerischen Landtag kandidiert. Dies sei noch offen. Mit der Ansage sei „im Lauf des Jahres 2012“ zu rechnen, sagt sie im Gespräch mit dem „altlandkreis“ auf der Roten Couch. Lesen Sie das Interview!

Ist Ihnen der Spaß an der Politik manchmal vergangen? Im Lauf der letzten 15 bis 20 Jahre haben sich Gesellschaft und Politik doch erheblich verändert. Anspruchshaltungen haben zugenommen. Genauso wie die Neigung zu schneller Kritik. Das heißt, Politiker haben’s heute schon schwerer als vor 20 Jahren. Trotzdem: Ich hab’ nach wie vor Freude an meiner Arbeit. Vor allem dann, wenn ich Themen für den Stimmkreis voranbringen kann, z. B. den Ausbau der Infrastruktur oder Menschen ganz konkret helfen kann.

Wie kann denn so eine konkrete Hilfe aussehen? Ein Beispiel: Ein junges, hochbegabtes, aber schwerhöriges Mädchen brauchte ein spezielles drahtloses Hörgerät, damit sie dem Unterricht in der damaligen Kollegstufe folgen konnte. Bezirk Oberbayern und Krankenkasse haben sich monatelang gestritten, wer das Gerät bezahlt. Mit Hilfe der Behindertenbeauftragten der Staatsregierung konnte schnell entschieden werden, dass das Mädchen so ein Gerät bekommt. Bezirk und Krankenkasse konnten danach alleine weiter hakeln, wer Kandidieren Sie im Herbst 2013 von ihnen die Kosten übernimmt. nochmals für den Landtag? Auf jedem Fall ist das nicht mehr Die Entscheidung ist offen. Das auf dem Rücken der betroffenen wird sich im Lauf des Jahres 2012 Familie ausgetragen worden. herausstellen. Was hat sich verändert, seit die Wann genau? CSU im Bayerischen Landtag nicht Das werde ich mit unserem Kreis- mehr die absolute Mehrheit hat? vorsitzenden Alexander Dobrindt Wir sind jetzt in einer Koalition besprechen. Erst mal abwarten; mit der FDP und müssen jeden einen exakten Zeitpunkt kann ich Tag genau austarieren, wo die genoch nicht nennen. meinsame Linie liegt — immer basierend auf dem Koalitionsvertrag. Welche Faktoren spielen für die Das ist nicht ganz einfach. Entscheidung eine Rolle? Es sind mehrere Faktoren. Zum Warum sagen Sie „ jeden Tag“: Ist einen die Gesundheit. Dann die der Koalitionsvertrag so strapazierfamiliäre Situation. Und ich sag’ bar? ganz offen: Auch die Frage, ob Po- Der Koalitionsvertrag legt die litik noch Spaß macht. großen Linien fest. Aber bei je-

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Eine Politikerin von den Schwarzen auf der Roten Couch: Abgeordnete Dodell und Redakteur Jais beim Interview. dem eigenen Antrag aus der CSU und FDP sowie bei jedem Antrag der Opposition — ob von Grünen, Freien Wählern oder SPD — muss genau ausgehandelt werden, wie man sich bei Abstimmungen verhält. Wo ist da Ihre Aufgabe in der CSULandtagsfraktion? Zunächst hab’ ich bestimmte Themenbereiche. Von 2003 bis 2008 war ich zuständig für Bildung, Hochschule und Soziales. Seit 2008 bin ich zuständig für die Bereiche Haushalt, Wirtschaft und öffentlicher Dienst. Da gibt es innerhalb der Fraktion viel zu koordinieren. Denken Sie nur an die unterschiedlichen Interessenslagen der Kollegen, was die Besoldung der Beamten betrifft. Dann bin ich seit 2007 Schatzmeisterin der Fraktion mit einem Etat von fünf Millionen Euro und einer Personalverantwortung für 45 Mitarbeiter.

Wie kommen Sie mit Fraktionsvorsitzendem Georg Schmid klar? Wir sind im geschäftsführenden Vorstand ein Team, das aus dem Fraktionsvorsitzenden, vier Stellvertretern und zwei Geschäftsführern besteht. Da wird sehr konstruktiv und offen gearbeitet. Sehr konstruktiv — klingt nach politischer Floskel? Nein, das ist keine politische Floskel. Da wird auch oft hart in der Sache diskutiert. Aber immer mit der Zielvorgabe: Was ist gut für unsere Fraktion?

Wie setzen Sie die Interessen der Fraktion gegenüber der Staatsregierung durch? Zuerst ist das Bewusstsein da, dass wir miteinander in einem Boot sitzen und nur gemeinsam Erfolg für die Bürger und den Freistaat haben können. Wir legen deshalb in der Fraktion großen Wert auf fundierte Sacharbeit; nur damit sind wir auf Augenhöhe mit Wie verstehen Sie sich denn mit der Staatsregierung. Ein Beispiel Ministerpräsident Seehofer? dafür ist der Bereich Erneuerbare Wir haben ein freundschaftlich- Energien, wo wir sehr frühzeitig konstruktives Arbeitsverhältnis. ein Konzept erstellt haben.


Stichwort Energie: Wie erklären Sie den Menschen den raschen Ausstieg aus der Atomenergie, den die CSU ja mitträgt? Die CSU trägt ihn nicht nur mit, sondern betreibt ihn aktiv. Die frühere rot-grüne Bundesregierung hatte zwar den Ausstieg beschlossen, aber keinerlei Maßnahmen für einen raschen Umstieg auf regenerative Energien in Angriff genommen. Fukushima hat vieles verändert. Vor allem die Kenntnisse über Sicherheitsstandards. Das war für uns genau der Grund, die Dinge auf den Prüfstand zu stellen, unsere eigene Position zu überdenken und den Aus- und Umstieg schneller zu betreiben. Und wie erklären Sie das den Verantwortlichen bei energieintensiven Unternehmen in der Region wie der Papierfabrik in Schongau oder Roche in Penzberg? In den Jahren des Umstiegs und danach muss Energie für alle verfügbar und bezahlbar bleiben. Und dazu möglichst ökologisch sein. Dies bedeutet, dass wir dann die Atomkraftwerke abschalten können, wenn entsprechend ausreichende Kapazitäten bei den erneuerbaren Energien bereit stehen. Ich gehe davon aus, dass sich die Wettbewerbsfähigkeit der erneuerbaren Energien innerhalb der nächsten Jahre rasch steigern wird.

Was veranlasst Sie zu dieser zuversichtlichen These? Das ist immer eine Frage von Angebot und Nachfrage. Wenn die Investitionskosten für Anlagen in Sachen erneuerbare Energien sinken und vor allem optimale Kraft / Wärme-Kopplung zum Standard wird, können auch die Energiepreise gehalten werden.

Welche Erfahrungen haben Sie in dieser neuen Aufgabe gewonnen? Für mich ist außerordentlich positiv, dass wir in einem harmonischen Vorstandsgremium die Aufgaben als Team anpacken. Ich freue mich, dass es mir gelungen ist, in dem Verein mit seinen über 700 Mitgliedern und für unsere Mitarbeiter wieder Transparenz, Motivation und Begeisterung zu Sie selbst bringen viel Energie ein schaffen. beim Hospizverein im Pfaffenwinkel, wo Sie seit Januar 2011 ehren- Stichwort Begeisterung: Ihre Leiamtliche Vorsitzende sind. Was hat denschaft ist seit drei Jahren die Sie zu diesem Engagement bewo- Fotografie. Wie ist es dazu gekomgen? men? Ich bin schon viele Jahre Mitglied Ich bin da sehr offen: Mein ganzes im Verein. Und im Herbst 2010 Leben lang hab’ ich nur hart gekamen die Verantwortlichen auf arbeitet. Durch einen gesundheitmich zu, ob ich nicht den Vorsitz lichen Einschnitt hab’ ich gelernt, übernehmen würde. Das hab’ ich Ausgleich zur Arbeit zu schaffen. mir reiflich überlegt. Dann hab’ Mit der Fotografie kann ich neben ich zugesagt, weil mir die Hospiz- der Politik in einem ganz anderen arbeit sehr wichtig ist. Feld kreativ und künstlerisch tätig sein. Das Ergebnis ist eine bessere Welchen Wert hat Hospizarbeit in Lebensbalance. der heutigen Zeit? Hospizarbeit und Palliativversor- Politik und Fotografie haben bei gung nehmen einen immer grö- allen Unterschieden eines gemeinßeren Stellenwert ein. Wir helfen sam: Sie müssen Themen / Motive dabei, dass Menschen in Würde in den Blickwinkel nehmen, fokusund gut begleitet sterben können. sieren und auf den Punkt bringen. Wir kümmern uns im Hospizverein Wie sehen Sie es? auch um eine gute Betreuung der Ja, dem stimme ich zu. Themen Angehörigen. Das reicht von der oder Motive klar zu erkennen und gewiss nicht einfachen Bewälti- dann konsequent umzusetzen, ist gung des Alltags bis hin zur Trau- eine Gemeinsamkeit. Genau das erarbeit. ist auch mein Lebensgrundsatz.

> > > ZUR PERSON Seit 1994 im Bayerischen Landtag Bereits seit 1994 gehört Renate Dodell dem Bayerischen Landtag an. Die CSU-Politikerin ist im Stimmkreis Weilheim, der die meisten Gemeinden des Landkreises Weilheim-Schongau umfasst und seit 2003 bis Großweil, Oberau und Oberammergau reicht, viermal direkt gewählt worden. Seit 2003 ist sie stellvertretende Vorsitzende der CSU-Fraktion im Maximilianeum und seit 2008 stellvertretende Vorsitzende des Stiftungsrates der Bayerischen Landesstiftung, die zahlreiche kulturelle und soziale Projekte in ganz Bayern fördert, z. B. im Landkreis die Turmsanierung der Basilika in Altenstadt. Renate Dodell ist 59 Jahre, geschieden und hat drei erwachsene Söhne im Alter von 31, 29 und 27 Jahren, die in München leben. Der jüngste ist verheiratet. Seit gut zwei Jahren hat Renate Dodell, die in Weilheim zu Hause ist, einen Lebensgefährten: Dr. Hans Zierer aus München. Aufgewachsen ist Renate Dodell auf dem Stutzenhof in Eichendorf nahe Seeshaupt, wo sie als Jugendliche oft die Kühe gemolken hat. Harte Arbeit war für sie fortan ein ständiger Begleiter. Sechs Jahre arbeitete sie während des Studiums zur Realschullehrerin als Bedienung. Später zog sie drei Kinder auf und arbeitete in Penzberg als Selbständige mit einem Buchführungsbüro in der Kanzlei ihres damaligen Mannes. „Nur arbeiten — das geht nicht“, gesteht die Politikerin aus dem Pfaffenwinkel, die mit einer eigenen Homepage im Internet vertreten ist und die über www.renate-dodell.de aufgerufen werden kann. Die Arbeitsbelastung sei der entscheidende Grund dafür gewesen, dass sie im Jahr 2008 den CSU-Kreisvorsitz von WeilheimSchongau abgegeben und darüber hinaus das Mandat im Kreistag zurückgegeben hat, rechtfertigt sie ihren Schritt. Renate Dodell drückt ihre persönlichen Erfahrungen, die sie in den vergangenen Jahren gemacht hat, mit diesen Worten aus: „Man muss darauf achten, die eigene Batterie regelmäßig wieder aufzuladen, damit man seine Aufgaben auf Dauer und gut leisten kann!“

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> > > HEIMATRÄTSEL IM ALTLANDKREIS

Die Ernennung zum Bad Am Eingangstor zu den Ammergauer Alpen, im südlichen Pfaffenwinkel, liegt, eingebettet in diee d Voralpenlandschaft, der Kur- und Ferienort Bad Bayersoien am See auf 812 Meter ü.d.M. Und dazu wollen wir in diesem Heimaträtsel wissen, wie lange es her ist, dass Bayersoien zum Bad ernannt wurde? Konkret heißt die Frage also: Seit welchem Jahr heißt die Gemeinde Bad Bayersoien? Die Urkunde hatte der damalige Bürgermeister Andreas Greinwald vom früheren Innenminister Dr. Günther Beckstein bei einem Fest-

aktt in ak i Bad Bad BayersoiBayer erso soiso ie iin en n Em Empf pffan ang ge ge-Empfang nomm no mm men en.. Beckstein Beck c st stei ein ei n nommen. warr vo wa on 19 199 93 bbis 93 is 22007 0077 00 von 1993 Staa St aats aa tsmini tsm mini mi nisst s er ste e ddes es IInn nStaatsminister ne n ereen im im bayerischen bay ayer e is isch chen ch een n neren Ka abi b ne n tt t. Kabinett.

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mern mit der richti-n gen Antwort verlosen iwir diesmal drei Preioise aus Bad Bayersoiuten. Dies sind ein Gutschein für die Kochloungee n im Parkhotel im Wert von 50 Euro sowie zweimal Gutscheine für zwei Tageskarten zum Vitalquell und zur Wellnessabteilung mit PanoramaPool — ebenfalls im Parkhotel. ers rsoi rsoi oien en uund nd eein in Das winterliche Bad Bayersoien E t iim Bild aus dem Parkhotel: Entspannen Moorbad.

Die Auflösung vom letzten Mal

Die Gew Rittmeis inner der terfinden S Kalender ie im „Allerle i“ auf S eite 22.

Die Rottenbucher Straße Sattelfest gezeigt haben sich die Leserinnen und Leser unseres Magazins bei der Frage, die wir in der letzten Ausgabe aufgeworfen haben: Wo gibt es die Rottenbucher Straße — in Osterzell, Schwabsoien oder Altenstadt? Richtig ist Antwort eins, und so stand bis auf zwei Ausnahmen der Name der kleinen Ostallgäuer Gemeinde auf allen Postkarten, Telefaxen und EMails, die uns bis zur Ziehung der Gewinner im Dezember erreicht haben. Nur auf zwei Einsendungen war — nicht korrekt — die Ortschaft Schwabsoien vermerkt, und Altenstadt ist kein einziges Mal genannt worden.

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Gewonnen haben diesmal: Adelbert Wohlfahrt, Sachsenried Elisabeth Wirkotsch, Lechbruck Franz Bauch, Krottenhill Herzlichen Glückwunsch! Die Gewinne — es handelt sich um Einkaufs-Schex der Werbegemeinschaft Altstadt Schongau — werden zugesandt. Dass es in Osterzell weder eine Schongauer Straße noch eine Kaufbeurer Straße gibt — wie zum Beispiel in Schwabsoien oder Mauerstetten — sondern die Hauptachse als Rottenbucher Straße benannt wurde, liegt in der Geschichte begründet. Denn von 1699

bis zur Säkularisation im Jahr 1803 gehörte Osterzell zum Stift Rottenbuch. So steht es auch auf einer Tafel am imposanten Pfarrhof in

der Ostallgäuer Gemeinde. Der Rottenbucher Propst Gilbert Gast war es, der 1698 von Georg Christoph von Kaltenthal das Schloss und Dorf Osterzell erworben hatte. Propst Gilbert war mit 56 Jahren im Schloss Osterzell verstorben und in der Rottenbucher Stiftskirche beigesetzt worden. Für so manchen Rottenbucher Propst diente das ehemalige Schloss auf der Westseite des Sachsenrieder Forstes als Som-

mersitz, zum Beispiel für Clemens Prasser. Er ist auf einer stukkierten Wappenkartusche verewigt, die der namhafte Wessobrunner Künstler Franz Xaver Schmuzer am Chorbogen der Pfarrkirche Osterzell angebracht hat. Auch Clemens Prasser verstarb in Osterzell — das war im Jahr 1770. Nachzulesen ist dies im Band „Rottenbuch“ (Autor und Herausgeber Hans Pörnbacher, Wildsteig).

Geschichte verbindet: Die Osterzeller Gemeinderätin Irmgard Bechtel und Rottenbuchs Bürgermeister Andreas Keller vor dem Pfarrhof und ehemaligen Schloss der Ostallgäuer Gemeinde, wo Rottenbucher Pröbste ihren Sommersitz hatten.


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Schwabbruck | Dass ein deutscher Musiker mit dem Orchester oder der Band in den USA oder in Japan konzertiert, ist heutzutage Normalität. Aber dass ein Profi aus Oberbayern zu einer Band gehört, die in Sibirien auftritt, ist allemal außergewöhnlich. Schlagwerker Thomas Sporrer aus Schwabbruck war inzwischen zweimal jenseits des Urals — und es sieht ganz danach aus, dass er im Jahr 2012 dort in verschiedenen Bands und Formationen erneut am Drumset „auf die Pauke hauen kann“ — musikalisch wohlgemerkt. Wie ist der 29-Jährige, der an der Musikhochschule Augsburg klassisches Schlagwerk studiert hat, das Diplom mit 1,0 bestanden hat und sich nun im Masterstudium auf japanische Trommeln spezialisiert, zu dem Engagement in Russland gekommen? Da gibt es einen Ölkaufmann aus der westsibirischen p Tjumen j Metropole mit einer

Liebe zu poetischer Musik. Der kapitalkräftige Unternehmer hat eine Pianistin aus der Ukraine gebeten, für Auftritte in seiner Heimat eine Band zusammenzustellen. Inna Surzhenko, so der Name der 34-jährigen Musikerin, hatte Thomas Sporrer wiederum vor zwei Jahren bei einer Silvestergala am Tegernsee kennengelernt. Die Pianistin aus der Ukraine erinnerte sich an den Schlagwerker aus Schwabbruck. Und nun ist er in einer sechsköpfigen Formation der einzige, der aus Deutschland stammt und bei den Auftritten in Sibirien dabei ist. Die anderen Musiker sind aus Moldawien, Georgien und der Ukraine. Aber wie heißt es: Musik kennt keine Grenzen. Im August fand die Band mit der Besetzung Klavier, Geige, Akkordeon, Gitarre, Kontrabass und Schlagzeug zur Probenphase zusammen. Innerhalb eine ei n r Woche standen ne einer Anfa An fan fan fa Anfang September mehr me hr mehrere Auftritte bei Firm Fi rm Firmenveranstaltungen dder Ölgesellschaft gen an. O an. Ob nun in einem C ub mit 100 Gästen Cl Club odde beim Open Air oder vor 1 500 Leuten: vor Die Band gab feine Die Jazz Ja Jazzmusik mit russs si sischen Texten zum B Besten, spielte z zu zudem russische

Beim Auftritt in Tjumen: Thomas Sporrer am Drumset. Schlager und Unterhaltungsmusik. „Für meine Ohren war das anfangs alles recht befremdlich“, kommentiert Thomas Sporrer.

Sibirische Kälte — von wegen Zum zweiten Mal hat der russische Ölmagnat die Band mal schnell für die eigene Geburtstagsfeier einfliegen lassen. Dazu wünschte er sich, wie Thomas Sporrer erzählt, einen literarischen Abend, der auch musikalisch mit Songs und Instrumentalstücken in einem angenehmen Ambiente über die Bühne gegangen ist. Bei der ersten Konzertreise nach Tjumen im Südwesten Sibiriens

F Fasziniert von den Taikotrommeln: Schlagwerk-Profi S Sporrer aus Schwabbruck.

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war genügend Zeit, sich zu entspannen. Wälder, Flüsse, Seen gibt’s dort, soweit das Auge reicht. All das hat er im Frühherbst gesehen. Da hatte es noch 26 Grad. Das sind ganz andere Temperaturen wie viele meinen, wenn sie an Sibirien denken. Besonders angetan war Thomas Sporrer von der russischen Sauna-Wellness „Banja“. Freilich hat der Schlagwerker auch erfahren, dass in Tjumen die Kriminalitätsrate hoch sei. Der Gegensatz zwischen Arm und Reich sei offensichtlich; es fehle die Mittelschicht. Der Ölkaufmann, der die Band mit dem Namen „Spur Orchestra Project“ verpflichtet habe, sei freilich ein „warmherziger, geselliger Unternehmer im mittleren Alter“. „Bei der Gage können wir nicht meckern“, sagt der 29-jährige Schlagzeuger und Percussionist. Er freut sich auf weitere Auftritte in Sibirien.

Das Hauptaugenmerk legt er die nächsten Monate jedoch aufs Masterstudium, in dem er sich auf japanische Trommeln spezialisiert hat. Und er ist eine feste Größe in der Band „Drumaturgia“. Das ist eine Formation, die als einzige in Europa das Taikotrommeln professionell betreibt, dadurch schon internationale Anfragen und Konzerte etwa aus und in Dubai, Singapur, China, Kolumbien und Mexiko hatte. Aktuelle Auftritte der Band sind im Internet zu finden unter www.drumaturgia.de und www.facebook.com/drumaturgia.

ling. Auch spielten sie in diesem Jahr Kompositionen von Wilfried Hiller, die ihnen „auf den Leib“ komponiert wurden und welche sie mit dem Hentschel-Quartett oder dem Münchner Rundfunkorchester aufführten. Kürzlich wurde die Live-Aufnahme von „Ophelias Schattentheater“, einem Melodram von Michael Ende und Wilrie iedd Hi illller er,, ge gesp sppie ielt lt vvon on n „„DrumaDrum Dr u aum a fried Hiller, gespielt urggiaa“ un undd turgia“

nkordem Münchner Rundfunkorassik chester, auf Bayern 4-Klassik ausgestrahlt. enig Bei all dem bleibt nur wenig mat. Zeit für Musik in der Heimat. aggThomas war früher Schlagllllee zeuger bei der Stadtkapelle us Schongau, hat dies aber aus e-beruflichen Gründen aufgeg geben.

Live-Aufnahme im Klassik-Sender Des Weiteren spielten die „Drumaturgia“-Musiker dieses Jahr in der Show des Kaltenberger Ritterturniers und zusätzlich das Finalkonzert zusammen mit Haind-

K Keinesfalls zu kurz geraten: T Thomas Sporrers Soli am P Percussions-Instrumentar rium (Fotos von einem Vid deoshooting).

LECHKURIER 1/2 Seite quer

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Erzieherin Johanna Pust

Neu im Kindernest Schongau | Mit der 25-jährigen Johanna Pust übernimmt eine junge Erzieherin ab Januar 2012 die Leitung im Kindernest Schongau. Die Einrichtung befindet sich im gleichen Gebäude wie der FranziskusKindergarten (an der Burggener Straße). Die Mutter eines Buben wohnt in Altenstadt, hat bisher in drei Kindergärten gearbeitet, möchte was Neues machen und hat sich vor allem „wegen dem besonderen Konzept im Kindernest“ für die Nachfolge von Evi Eberle interessiert. In der Gruppe des Kindernestes, wo zwei- bis sechsjährige Kinder

betreut werden, gibt es ein pädagogisches Team aus der Elternschaft. Jeden Tag ist eine Mutter oder ein Vater eingebunden. 13 Eltern wechseln sich dabei ab, die meisten sind ein oder zwei Tage pro Monat im Kindernest. Sie können so den eigenen Nachwuchs und andere Kinder in ihrer Entwicklung intensiv begleiten, wie es Kathrin Lang, die zweite VorVorne Johanna Pust: Erzieherin im Kindernest Schongau. Links Andrea Nagel, Vorsitzende der Elterninitiative, rechts die zweite Vorsitzende Kathrin Lang.

sitzende der Elterninitiative, formuliert. Die Betreuungsstunden werden vergütet. Erzieherin Johanna Pust und die Vorstandschaft ermuntern Eltern aus Schongau und Umgebung unter dem Slogan „Test the Nest“, ab Januar mit ihrem Nachwuchs einen oder mehrere Vormittage in die Einrichtung zu kommen. Das Kindernest ist nicht konfessionsgebunden. Seit drei Jahren befindet sich auch ein behindertes Kind in der Gruppe. Im Sommer verlassen acht Vorschulkinder das Kindernest, das wieder zahlreiche freie Plätze anbieten kann.

Finanziert durch Spenden

Panoramaliege am Sonnenbichl Peiting | Der Platz, wo die Panoramaliege in Peiting aufgestellt wird, war schnell ausfindig gemacht. Sie kommt auf den Sonnenbichl. Der Standort ist nahe der Vertriebenenkapelle, wo Heimische und Gäste den Blick vom Hohen Peißenberg bis zum Säuling schweifen lassen und sich künftig zudem die Sonne auf den Bauch und ins Gesicht scheinen lassen können. Im April soll die Liege dort befestigt werden, blickt Gemeinderat Andreas Schmid voraus, der Tourismusreferent beim Markt Peiting ist. Bereits bei der Bürgerversammlung war die Neuerwerbung ein

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Blickfang. Sie war im Foyer plat- bemessene Liege gestaltet hat. Die Finanziert wird die Neuerwerbung ziert und sorgte ob ihrer Gestal- Latten sind aus wetterbeständi- ausschließlich durch Spenden aus tung und Größe für so manchen gem Holz geschnitten. der Bevölkerung. Der erste Impuls erstaunten Blick. Andrekam von der Peitinger as Schmid und Andrea Bürgerreise, die im verDeibler von der Touristgangenen April 2011 mit Info haben sich nach der der Bayerischen RegioVersammlung kurz zum bahn ab Peiting durch das „Probeliegen“ vereinbart. Fuchstal und über LandsDer Tourismusreferent berg nach Augsburg führhatte mit Seminarleiter te. Aus dem Kreis der 140 Christian Soyer vom BeTeilnehmer sind 500 Euro ruflichen Fortbildungsin den Spendentopf gezentrum der Bayerischen flossen. Ein großer Betrag Wirtschaft (Bfz) in Weilist einige Wochen später heim Kontakt aufgenom- Es sei eine Panoramaliege und keine Kuschelbank, bei der sommerlichen men, der mit Jugend- scherzen Gemeinderat Andreas Schmid und Andrea Serenade am Gumpen lichen die großzügig Deibler von der Tourist-Info beim Probe-Relaxen. zusammengekommen.


Kreißsäle, Intensivstation, Pflegebereich

Spatenstich für Großprojekt Schongau | Im Zeitplan schreiten die Arbeiten an der aktuell teuersten Baustelle Schongaus voran, nachdem der symbolische Spatenstich vor einigen Wochen vollzogen worden ist. Architekt Walter Koch erklärte die Besonderheit solcher Projekte bei Kliniken: Allein 60 Prozent der Kosten entfallen auf die Elektrotechnik, 40 Prozent auf Baumaßnahmen. Betroffen von der Modernisierung sind die Entbindungsstation, der

Intensivbereich mit elf Betten und der Pflegetrakt auf der Südseite. Zunächst werden, wie Geschäftsführerin Elisabeth Ulmer von der Krankenhaus GmbH erläutert, im Jahr 2012 die Kreißsäle neu errichtet. Im Krankenhaus Schongau kommen jährlich über 300 Kinder zur Welt. Der bisherige Bettentrakt auf der Südseite, der aus der Mitte der 50 er Jahre stammt, wird im Frühjahr 2013 abgerissen. Notwen-

Symbolischer Akt: (von links) Landrat Zeller, Bürgermeister Gerbl, Architekt Koch und Geschäftsführerin Ulmer von der Krankenhaus GmbH haben zum Spaten gegriffen.

dig ist ein „Interimsbau“ mit 36 Betten, wenn bis Herbst 2015 der Pflegebereich erneuert wird. Dort ist — wie bisher — auf zwei Geschossen Platz für 72 Betten — und dazu gibt’s den Ausblick zur Stadt und zu den Bergen. Die Kosten belaufen sich auf 18,2 Millionen Euro. Davon trägt der Freistaat Bayern 12,7 Millionen Euro, den Rest übernimmt der Landkreis Weilheim-Schongau, wie Landrat Zeller beim Spatenstich erwähnte. Insgesamt werden bis 2020 an den Kliniken in Schongau, Weilheim und Peißenberg 40 Millionen Euro investiert.

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Großgerät für die Radiologie

Ein neuer Kernspintomograph Schongau | Einen stärkeren Magneten für noch präzisere Darstellungen sowie kürzere Untersuchungszeiten bringt der Kernspintomograph mit sich, der in der radiologischen Praxis im Schongauer Krankenhaus installiert wird und ab Mitte Januar betriebsbereit sein soll. „Wenn der neue Kernspintomograph kommt, sind wir auf dem Stand einer UniFach char ch arzt ar ztt U lric lr ich ic h Klinik“, vergleicht Fa Facharzt Ulrich eit zehn zeh ehn n Ja Jahr h en hr Buchner (55), der seit Jahren ie P r xi ra x s be be-in der Lechstadt ddie Praxis Arzt zthe zt helf he lfer lf erin er inne in nen ne n treibt, in der fünf Ar Arzthelferinnen beschäftigt sind.

Pro Jahr sind es e bis bis zu zu 3 500 Untersuchungen uchu uc chu hung ngen ng ngen

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Das bisherige Gerät erä rätt aus a s de au dem em e zt et zt.. In SSchonchon ch on-on Jahr 2002 wird ersetzt. Jah a r zwischen zwis zw issch chen en n gau werden jedes Jahr nteers rsuc uchu uc hung hu ngen ng en 3 000 und 3 500 Untersuchungen gra r ph p en en vorgevor orge ge-ge am Kernspintomographen itten iten en G roßg ro ßger ßg erät er ät nommen. Am zweiten Großgerät en Praxis, Prax Pr axis ax i , dem is dem in der radiologischen hen, ssind he hen, i d es in Computertomographen, uchu uc hung hu ngen ng en.. Di en Dieezirka 2 000 Untersuchungen. ren re n an ange gesc ge scha sc h ff ha fftt ser ist vor zwei Jahren angeschafft worden. grrap grap aphi h e od hi oder er — Die Kernspintomographie sage gen — ge gen wie die Mediziner sa sagen nzto nz tomo to mo-mo die MagnetresonanztomoRT) w irrd graphie (kurz MRT) wird Unt nter ersu er su-su vorwiegend für Untersuan der der chungen am Kopf,, an n den den GeGeWirbelsäule und an ähre äh rend re nd bbei ei lenken eingesetzt, w während moogr g ap aphi hiee di hi diee der Computertomographie ere reic ich ic h un u d No otLunge, der Bauchbereich und Notden SchwerSch chwe werwe rfalluntersuchungen den em nimmt nimm ni mm mt der d r de punkt bilden. Zudem

Radiologe, der nur auf Anforderung von Allgemeinmedizinern oder Fachärzten tätig wird, die Röntgenabteilung des Krankenhauses in Anspruch. Das neue Großgerät, das ab Januar zum Einsatz gelangt, hat zur Folge, dass in der radiologischen Praxis im Untergeschoss der Klinik bauliche Veränderungen vorgenommen werden. Diese werden durc du rcch Lothar Loth Lo thar th ar R agal ag alle lerr von le von der der durch Ragaller Kran Kr anke an kenh ke nh hau auss Gm G b W bH eilh ei l ei lh e mKrankenhaus GmbH WeilheimScho Sc hoong ngau au u kkoordiniert. oord oo rdin rd inie in ieertt. Di Diee Ko Kost sten st en Schongau Kosten fürr den fü den de n K Ke ern rnsp spin sp into in toomoogr grap aphe ap hen, he n, für Kernspintomographen, d n die de die Firma Firm Fi rm ma Philips Phillip Phil Ph i s lilief efer ef ertt un er undd den liefert der zi de zirk rkka 70 rka 7700 0 00 000 0 Eu EEuro roo tteuer eu uer iist, stt, der zirka über üb erni er nimm ni mmtt de mm dder err Ra Radi diol di olog ol oge. og e e. übernimmt Radiologe. Diee Magnetresonanztomographie Di Magn Ma gnet gn etre et r so re s na nanz nzto nz tomo to m gr grap aphi ap he hi Die i t ein is eiin bi bild ldge ld gebe ge bend be ndes nd es V erfa er fah fa hren hr hren ist bildgebendes Verfahren ieht ie ht eerr au aus, s, der derr So ssieht neue ne uee, fü nff TTonnen onne on nenn ne neue, fünf schw schw sc h er eree Kern K Ke ern rnsp sp pin in-schwere Kernspintoomoogr grap ap ph. tomograph.

zur Darstellung von Strukturen im Inneren des Körpers. Mit einer MRT kann man Schnittbilder des menschlichen Körpers erzeugen, die oft eine präzise Beurteilung der Organe und vieler Organveränderungen erlauben. Die Magnetresonanztomographie nutzt magnetische Felder, keine Röntgenstrahlen.


Gesundheitstipps von Onkel Fips Marianne Porsche-Rohrer legt mit zweitem Band nach Schongau | In Versform stimmt Marianne Porsche-Rohrer, Apothekerin und Heilpraktikerin aus Schongau, im Büchlein „Gesundheitstipps von Onkel Fips“ ein Loblied auf die altbewährten Heilverfahren an. Das lyrische Lexikon der Haus- und Naturheilmittel ist der zweite Band nach ihrem ersten Werk „Mit Malventee am Kanapee“, das sie mehr als 2 500 Mal verkauft hat. Absicht der 62-jährigen Frau, die in der Lech-Apotheke Schongau an zwei Tagen in der Woche arbeit be itee und die dem Kreistag von it beitet Weil We ililh h Weilheim-Schongau ebenso an-

Auch charakterisiert die Autorin den Onkel Fips als einen Mann mit konsequent naturgemäßer Lebensweise. Marianne Porsche-Rohrer hat so richtig Spaß am Dichten. Während sie von ihrem zweiten Buch gerade 500 Exemplare für den Verkauf nachbestellt, ist sie gedanklich Ein alter Mann, schon längst beim dritten. Auch aber kerngesund darin gibt’s leichte lyrische Kost — Den Onkel Fips rückt sie bei ih- dann aber zu gesunden Nahren Versen in den Mittelpunkt. Er rungsmitteln. „Das ist fast fertig“, ist kerngesund, kennt sich in den Hat ein Faible fürs Schreiben altbewährten Heilverfahren besund Fabulieren: Marianne Portens aus und hat für jedes Wehsche-Rohrer aus Schongau. wehchen das passende Mittel.

gehört wie dem Stadtrat, ist vor allem, dass sich Menschen mit Naturheilkunde beschäftigen. Sie sieht diese im Zusammenhang mit Arzneien, oftmals als Ergänzung und keinesfalls als Gegensatz zur klassischen Schulmedizin.

sagt Marianne Porsche-Rohrer. Sie möchte den Lesern und Leserinnen die Naturheilkunde „locker und lustig“ näher bringen — „ohne erhobenen Zeigefinger“. Das Büchlein „Gesundheitstipps von Onkel Fips“ ist zum Preis von 9,95 Euro erhältlich in der Lech-Apotheke in Schongau (an der Fanschuhstraße), in der Glückauf-Apotheke in Peiting (Bachstraße) und in der RigiApotheke in Hohenpeißenberg (Hauptstraße). Auch kann es per Mail über porsche-rohrer.praxis@ t-online.de beziehungsweise über den Buchhandel bestellt werden.

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Vom Dreiakter bis zum „Heimspiel“ Denklingen | Mit was für einem Theater die Aufführung einer Laiengruppe verbunden sein kann, möchten die Akteure in Denklingen aufzeigen. Sie spielen den heiteren Schwank in drei Akten, den Maria Schweiger aus Epfach geschrieben hat. Das Stück heißt „So ein Theater ums Theater“. Vier Vorstellungen sind angesetzt: am Montag, 2., Donnerstag, 5., Freitag, 6., und Samstag, 7. Januar, jeweils um 20 Uhr in der Turnhalle Denklingen. Kartenreservierung ist möglich bei Erna Gleich unter Telefon 08243 / 96 19 81 zwischen 17 und 19 Uhr. ine BraunegBrauneg Der Vorverkauf erfolgt bei Sabine überl ger im Blumen & Geschenkestüberl efon an der Hauptstraße 32, Telefon 08243 / 96 02 23.

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Meine Herren, was war denn da mit der Männerwelt los! Bei der Verlosung der sieben Rittmeister-Kalender haben wir — von zwei Ausnahmen abgesehen — ausschließlich von Frauen Zusendungen bekommen. Die richtige Antwort: 14 Männer — einer für jeden Monat, einer für die Titelseite, einer zur Reserve — waren als Models beim Fotoshooting dabei, das Marlies Pöll-Denzl vom Reiterladen in Denklingen organisiert hatte (wir berichteten). Die Gewinner sind: Barbara Deschler aus Schongau, Viktoria Erhard aus Epfach, Ingrid Hack aus Ingenried, Gabriele Haug aus Hohenpeißenberg, Hanni Köpf aus Schönberg, Helga Lang aus Hohenfurch und Saschaa Paschke aus Peiting. enHerzlichen Glückwunsch! Die Kalender werden zugesandt.

Diashow: Papua-Neuguinea

Farbige Impression: Einwohner auf PapuaNeuguinea. Schongau | „Papua-Neuguinea — auf zu unbekannten Ufern“. So ist eine Live-Diashow mit den Reisejournalisten Harald und Trudy Mielke überschrieben, die sie am Dienstag, 17. Januar, in Schongau im Ballenhaussaal zeigen. Beginn ist um 20 Uhr. Papua-Neuguinea hat keine Fünf-Sterne-Hotels, keine Autobahnen und keinen McDonald’s. Auch wer das typische Südsee-Feeling mit Cocktails an weißen Palmenstränden sucht, wird nur selten fündig. Andererseits bietet PapuaNeuguinea das wahre Leben, die Ursprünglichkeit. Ob in den sogenannten Highlands oder im Tiefland, auch heute noch leben die Menschen im Einklang mit der ungebändigten Natur unter Bewahrung ihrer Traditionen mit Geisterhäusern, Initiation (Reifefeier) und dem Leben von der Sego-Palme. Auch als eines der artenvielfältigsten Tauchgebiete der Welt hat sich PapuaNeuguinea einen Namen gemacht. Die Besucher der Diashow erwartet eine Bilschichten und derreise mit abenteuerlichen Geschichten einzigartigen Motiven. Zudem werenden an diesem Abend Reisetaschenbücher und Kalender verlost.


„Fasnacht im Pfaffenwinkel“ Hohenfurch / Weilheim | Großes hat der Faschingsclub Hohenfurch vor. Er nimmt das 40-jährige Bestehen zum Anlass für eine Prunksitzung in der Weilheimer Stadthalle, die am Freitag, 10. Februar, um 20 Uhr stattfindet. Das Jubiläum steht unter dem Motto „Fasnacht im Pfaffenwinkel“. Stefan Lukats, Präsident des Faschingsclubs Hohenfurch, will dazu neben heimischen Mitwirkenden auch die Garden von Schwabsoien, Schongau, Weilheim und Penzberg sowie die Prinzenpaare aus dem Landkreis willkommen heißen. Und für so ein Event braucht man den entsprechenden Saal, weshalb die Stadthalle in Weilheim angemietet worden ist. Für Musik zu Gardemärschen, Prinzenwalzer und später zum allgemeinen Tanzvergnügen sorgt die SOG-Big Band. Der Inthronisationsdet, nachdem ball am Samstag, 14. Januar, findet, ieder die Gaststätte seit Herbst wieder bewirtschaftet wird, im Saal des t. Schönachhofs in Hohenfurch statt.

Zuwachs beim VdK Schongau | Beim Sozialverband VdK geht die Zahl der Mitglieder nach oben. Das ist auch in der Region so. Konnte der frühere Vorsitzende Eduard Schieder vor einem Jahr das 900. Mitglied im Ortsverband Pfaffenwinkel willkommen heißen, so vermeldete sein Nachfolger Josef Weber (Ingenried) zwölf Monate später, dass es bereits 950 sind. Ob bis zum JahresenVdK-Ortsvorsitzender de 2012 die 1 000 er Josef Weber mit seiner Marke geknackt wird? Frau Margit. Der VdK Pfaffenwinkel ist nach Weilheim (1 650 Mitglieder) und Garmisch-Partenkirchen (1 250 Mitglieder) der drittgrößte Ortsverein im Kreisverband Oberland. Bayernweit hat der VdK schäftsführerin 600 000 Mitglieder, wie Kreisgeschäftsführerin Jana Krämer bei einer Feier dess VdK forPfaffenwinkel in Schongau informierte.

Sicherheitswacht verstärken

Schongau | Verstärkung kann die Schongauer Sicherheitswacht, die es seit Herbst 2010 gibt, dringend gebrauchen. Engagierte Bürger aus Schongau und Umgebung, die einen Teil der Freizeit aufbringen können und einen Beitrag zur Sicherheit und Ordnung leisten wollen, können sich bis Dienstag, 3. Januar, bei der Polizeiinspektion Schongau melden, die unter Telefon 08861 / 23 46-0 erreichbar ist. Die Mitglieder der Sicherheitswacht sind bis zu 15 Stunden pro Monat im Einsatz. Für diese Tätigkeit gibt es eine Aufwandsentschädigung von 7,16 Euro je Stunde. Anfang Februar soll mit der Ausbildung begonnen werden, die 40 Stunden umfasst und wofür ebenfalls die Aufwandsentschädigung bezahlt wird. Ziel ist es, die neu gewonnenen cherMitglieder der Schongauer Sichern zu heitswacht ab Mai 2012 einsetzen können.

Ausstellung „Heimspiel“ Bad Bayersoien | Es ist für sie ein „Heimspiel“, und diesen Namen geben sie auch der Ausstellung, die über mehrere Wochen geht: Künstler aus Bad Bayersoien zeigen ab Mitte Januar ihre Werke im Kurhaus an der Kirmesauer Straße. Die Eröffnung ist am Sonntag, 15. Januar, um 14.30 Zeigen die Vielfalt des kreaUhr. Dazu gibt’s tiven Schaffens: Künstler aus Kaffeehausmu- Bad Bayersoien. sik aus den 20 er ngin Reeds Jahren mit der Formation „Swingin’ Reeds“.. Der Kunst- und Kulturverein Bad Bayerte ersoien freut sich auf interessierte Besucher.

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Nachtrennen im Flutlicht das Saison-Highlight

Wo Fritz Dopfer abends gern auf die Piste geht Schongau / Leutasch | Abends „auf die Piste“ gehen — die Redewendung, die viele mit dem Nachtleben in Verbindung bringen, hat für Fritz Dopfer eine besondere Bedeutung. Der Skifahrer vom deutschen Nationalteam verrät, wo er sich demnächst abends gern auf die Piste begibt. Es sind die Nachtrennen beim Slalom und Riesenslalom in Schladming — heuer am 24. und 25. Januar. „Das ist echt Wahnsinn“, charakterisiert er die Atmosphäre, wenn bis zu 60 000 Leute aus vielen Ländern im Flutlicht die Skiasse anfeuern. Fritz Dopfer, der aus Schongau stammt und mit den Eltern seit 1997 in Leutasch lebt, ist den Nachtslalom im bekannten österreichischen Wintersportort inzwischen dreimal gefahren. Verbunden ist dieses Highlight unter der Woche mit einem dreitägigen Partyevent — damit auch die jungen Leute ohne Bretter „auf die Piste“ gehen können.

Gewissenhaft beim Training Regelmäßig ausgehen — im Sommer ja. Aber im Winter ist das für Fritz Dopfer zeitlich und konditionell nicht drin. Der 1,87 Meter große und 86 Kilogramm schwere Skifahrer ist sehr gewissenhaft, was die sportliche Laufbahn betrifft. „Natürlich gibt’s da auch Entbehrungen“, bekennt er. Aber er wolle die Erfahrungen im sportlichen Bereich, bei denen er die eigenen Grenzen genau kennenlerne, nicht

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missen. Dazu gehören vor allem die Erfolge im Dezember 2011. Herausragend: Der dritte Platz beim Riesenslalom im amerikanischen Beaver Creek. Erstmals seit 1994 stand ein deutscher Skirennfahrer wieder auf dem Siegertreppchen. Und nur wenige Tage später sollte ein siebter Platz folgen. Erfolge, die auch dazu geführt haben, dass der gebürtige Schongauer im Dezember zu Ist gut drauf – erst recht nach den Erfolgen seinem ersten großen dieser Saison: Fritz Dopfer (24). TV-Interview gekommen ist, nämlich in der Sendung gekrönt gewesen. Beim Weltcup Blickpunkt Sport im Bayerischen der Saison 2011 / 2012 ist er auf Platz sechs vorgerückt. Fernsehen. Zusätzlich stehen Europacup-Rennen auf dem Programm. Das sind Eine gesunde in einer Saison bis zu 35 Rennen. Konkurrenz Dazu kommen noch Wertungen Dopfers Ziel ist, beim Weltcup im zur deutschen Meisterschaft und Riesenslalom unter die Top 15 zu zur Zollmeisterschaft. Das Fernziel kommen. Beim ersten Rennen in von Fritz Dopfer ist Olympia 2014 Sölden belegte er den 13. Platz. in Sochi. Zuvor sei die WeltmeisVon Mitte November bis Anfang terschaft 2013 in Schladming für Dezember war er mit fünf Be- ihn ein herausragendes Ereignis. treuern in den USA, unter ihnen Langlauf wäre nichts für ihn. Das Cheftrainer Charly Waibel und Dis- gleiche gelte auch für die Abfahrt. ziplin-Coach Albert Doppelhofer. Er sei ein Typ, der sich viel GeLeider musste sein Teamkamerad danken um die Sicherheit mache. Felix Neureuther (27), mit dem ihn Er wolle im wahrsten Sinn des „eine gesunde Konkurrenz“ ver- Wortes (mit den Skiern) am Boden bindet, für den Trainingstrip nach bleiben, wenngleich im RiesenslaAmerika absagen. Genau diese lom auch Geschwindigkeiten bis Reise ist für Dopfer schließlich mit zu 80 Stundenkilometern erreicht einem 3. und 7. Platz von Erfolg werden.


Kondition eignet sich Fritz Dopfer, wenn er nicht wie im Sommer in Neuseeland trainiert, am Olympiastßtzpunkt in Garmisch-Partenkrichen an. Dort gehÜrt er auch dem Skiclub an. Vier bis fßnf Stunden pro Tag beschäftigt er sich mit dem KÜrper. Doch seien es viel mehr Kriterien, die das Skifahren beeinflussen und zugleich so interessant machen. Fritz Dopfer zählt sie auf: die Beschaffenheit des Schnees, die Qualität der Ski, die Bindung, die Skischuhe, die Arbeit des Service-Mannes (z. B. beim Kanten feilen), der Hang, die Kurssetzung und vor allem die eigene kÜrperliche Verfassung.

Mutter war erste Trainerin Vater Fritz Dopfer, Kaufmann aus Schongau, und Mutter Rita Dopfer aus Leutasch sorgten dafĂźr, dass Fritz schon mit drei Jahren die ersten Skispuren in den Schnee pflĂźgte. Seine Mutter wurde dann auch seine erste Trainerin. „Ohne meine Eltern wäre ich kein Skifahrer geworden“, sagt Fritz Dopfer. Sie hätten viel Einsatz, Geduld und Geld in seine sportliche Laufbahn hineingesteckt. Nach der Grundschule in Schongau genoss der Jugendliche am SSkigymnasium Sk iggym igym ymna nasi na s um SStams si ttaams ms in n Ti TTirol roll di ro diee A Au usb s ildu sb du ung n zzum um Ausbildung

Skirennfahrer. Die ersten Rennerfolge erzielte er fĂźr den Ăśsterreichischen Skiverband. Nach der Matura (ReifeprĂźfung) entschied sich Fritz Dopfer fĂźr einen Wechsel zum Deutschen Skiverband und ins Zoll-Skiteam. Fritz Dopfer wohnt mit seinen Eltern Fritz Dopfer (63) und Rita Dopfer (54) in Leutasch unter einem Dach. Die Mutter fĂźhrt nach wie vor das Textilgeschäft Damenmode Wissmach in Schongau. Der Sohn formuliert es so: „Schongau ist nach wie vor meine Heimat. Leutasch ist mein Zuhause.“ Doch das Training, die Piste und die Rennen im Riesenslalom sind nicht alles im Leben des jungen Sportlers. Gewiss, der 24-Jährige konzentriert sich zwar aufs Skifahas ren, aber auch auf ddas ach c Studium. An der Fachach hochschule Ansbach en-en absolviert er — ebeneti tin n so wie die Biathletin nd Kathi Wilhelm und nikk ni Teamkollege Dominik diiStehle — einen StudiĂśengang fĂźr AngehĂśn rige des deutschen Nationalkaders. Daa s-geht’s um Betriebsd wirtschaftslehre und internationales Ma-nagement. Zehn

Semester sind es in diesem Studiengang an der fränkischen Fachhochschule. Fritz steckt zurzeit im achten. Nach der Skisaison steht im FrĂźhjahr / Sommer 2012 fĂźr zwei Monate ein Praktikum bei Sport Scheck in der Firmenzentrale in Unterhaching an. Sein Ziel ist, im FrĂźhjahr 2013 den Bachelor zu machen und später beruflich im Sportbereich FuĂ&#x; zu fassen. Im Sommerhalbjahr hat der junge Mann, der auch beim Tennisclub Schongau aktiv ist, vereinzelt Golf spielt und Magazine liest, mehr Zeit zum Weggehen. Dann zieht es ihn mit Freunden in mehreren Städten „auf die Piste“: abwechselnd in MĂźnchen, Innsbruck oder auch in Schongau.

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Privatkundenberater und stv. Leiter der Geschäftsstelle in der Schongauer Altstadt

Geld anlegen oder Kreditkarte bestellen - online von zu Hause aus. Macht nicht nur auf der Piste eine gute Figur: der gebßrtige Schongauer Fritz Dopfer. Oben auf einem Foto, das am Rande eines RiesenslalomRennens in Kärnten (links) entstanden ist.

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Kreissparkasse Schongau

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Kleinod in Burggen restauriert

Von der Gruft zur Sakramentskapelle Burggen | Die Renovierung ist abgeschlossen, ein Kleinod erstrahlt in neuem Glanz: Die Gruft „z’ Burgga“, wie die Einheimischen im Allgäuer Dialekt sagen, ist zur Sakramentskapelle ausgestaltet worden. Sie befindet sich am Zugang zur Pfarrkirche gleich auf der rechten Seite. Besonderes Augenmerk bei der Restaurierung legte Kirchenmaler Paul Ressl auf die Verzierungen an Decke und Wänden. Schließlich handelt es sich um eine der ersten Stuckarbeiten im Schongauer Land, die Baumeister Caspar Feichtmayr aus Weilheim zugeschrieben werden. Er gilt neben Johann Schmuzer als Mitbegründer der Wessobrunner Schule.

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Drei Hauptkriterien waren bei der Restaurierung in dem Kleinod, das 1682 erbaut wurde, zu erfüllen. Ressl erwähnt zunächst die Austrocknung durch das Einbringen einer Drainage sowie den Einbau einer Belüftung. Dann mussten Decke und Stuck gesichert werden. Auch war es erforderlich, den Putz anzugleichen — als Vorbereitung für die Kalkfassung. Die Arbeiten für den Kirchenmaler aus Altenstadt erstreckten sich von April bis Oktober. Die Restaurie-

rung der „Gruft“ in Burggen war 2011 seine wichtigste „Baustelle“. Beim Freilegen vermuteter Fehlstellen hat Ressl nur einen geringen Verlust der originalen Stuckaturen erkannt. Ausgebessert hat er hingegen einen breiten Riss zur Wand mit dem Kirchturm. Zudem ist eine Stuckleiste neu angebracht worden. Spätere Stuckausbesserungen aus dem 18., 19. und 20. Jahrhundert hat Ressl belassen und lediglich angeglichen. Ebenso war es ihm wichtig, Signaturen der Stuckateu-

re neben dem Sockelansatz an der Wand „als authentische Spuren“ zu belassen. Sie sind im Kleinod ein kleiner Farbtupfer. Ansonsten ist die Fassung in einem dezenten monochromen Weißton gehalten. Die Türe zur Kapelle ist grau gemalt worden.

20 Helfer beim Trockenlegen

Mit dem Trockenlegen und dem Einbringen der Drainage war bereits 2008 begonnen worden, schildet Peter Hofmann von der Kirchenverwaltung Burggen, der die Arbeiten koordiniert hat. Die Vermoosung hatte sich in der Gruft ausgebreitet, der Putz war abgeblättert. Insgesamt haben bis zu 20 ehrenamtliche Helfer auf der Baustelle ihren Beitrag geleistet — vom Auskoffern des Bodens für die Drainage bis zum Verlegen der roten Fliesen. Die Restaurierung, die mit Material zirka 20 000 Euro kostet, wird von der Pfarrei getragen. Im Frühjahr soll laut Hofmann in der Sakramentskapelle ein Altar aufgestellt werden, der bisher im alten Pfarrhof steht. Zudem ist noch an ein paar Bänke gedacht, damit sich Heimische und Auswärtige Eine der frühesten Stuckarbeiten weit und breit: zu stiller Andacht bzw. zum Kirchenmaler Ressl zeigt nach Abschluss der Re- Gebet hinsetzen oder hinstaurierung zur Decke in der Sakramentskapelle. knien können.


> > > SO HAB ICH FRÜHER AUSGESEHEN

„Schwarze Heidi“ kommt gern heim Peiting | In der Familie und im Freundeskreis wird sie prägnant „die Schwarze Heidi“ genannt — nicht etwa wegen ihrer politischen Gesinnung, sondern um den Gegensatz zu ihrer älteren, blonden

Schwester Rita zu betonen. Das war schon in ihrer Kindheit und Jugend so, und so ist es bis heute geblieben. Heidi Willmann (31) ist ein Peitinger Gewächs, wohnt aber mit ihrem Mann Gerhard

seit knapp vier Jahren in Olching. Mit ihren Kindern Julia (drei Jahre) und Maximilian (drei Monate) verbringt sie regelmäßig mehrere Tage im Elternhaus an der Bachstraße. „Ich komm gern heim“, gesteht die schlanke, groß gewachsene Frau. Zurzeit gönnt sich die MarketingExpertin Heidi Willmann beruflich eine Pause. „Ich lasse meinen Mann und die Mädels arbeiten“, scherzt sie. Gerhard Willmann arbeitet als Redakteur und Moderator beim Rundfunksender Bayern 3 und moderiert zusätzlich verschiedene Events. Mit „Mädels“ meint sie die zwei Mitarbeiterinnen, die in ihrer PR-Agentur „Ge-

sprächsstoff“ auf freiberuflicher Basis tätig sind. Schon mit 17 Jahren begann Heidi Kienle journalistisch tätig zu werden — als Mitarbeiterin bei den Schongauer Nachrichten. Nach dem Abitur im Sommer 1999 fing sie bei Antenne Bayern an. Ein begleitendes, zweijähriges Abendstudium an der Bayerischen Akademie für Werbung und Marketing schloss sie als Diplom-Kommunikationswirtin ab. Dann wechselte sie zu einer PR-Agentur. Vor knapp acht Jahren machte sie sich selbständig. Mit den Kindern und mit ihrem Mann Gerhard, den sie 2001 bei Antenne Bayern kennengelernt und sechs Jahre späGroß und schlank ist sie noch immer, aber fater geheiratet hatte, miliär hat sich vieles verändert: Heidi Kienle wohnt sie inzwischen mit Dirndl vor zwölf Jahren und auf dem akin Olching. Von zu tuellen Bild mit ihren Kindern Max und Julia. Hause aus betreut

die „schwarze Heidi“ langjährige Kunden aus den Bereichen Gesundheit, Freizeit und Sport. Laptop und Handy sind ihre technische Ausrüstung; ein eigenes Büro braucht sie für die PR und Pressearbeit nicht anzumieten. „Mein großes Glück ist, dass ich von zu Hause aus viel erledigen kann“, bekundet Heidi Willmann. Die beruflichen Aktivitäten hat sie wegen der zwei kleinen Kinder stark zurückgefahren. So hat sie mehr Zeit, mit Tochter und Sohn regelmäßig nach Peiting zu fahren. Im Elternhaus nehmen Oma und Opa die Enkelkinder gern in den Arm. „Außerdem mischt der Opa, wenn er sich mit der dreijährigen Julia unterhält, eine gehörige Portion Dialekt bei. Sie weiß, dass es in Peiting keine Eier gibt, sondern Oar, und keine Hühner, sondern Henna.“

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In Österreich was dazugelernt

Agfa-Azubis auf Austausch Peißenberg / Böbing / Schongau | zinaltechnik herstellt und in die te in Vorarlberg und 260 Lehrlinge. Die Linsen werden dort von OpAls absolute Bereicherung ihrer ganze Welt exportiert (Stichwort Unter Anleitung des Lehrlingsaus- tikern hergestellt, IndustriemeLehrzeit sehen Auszubildende Röntgen), als Facharbeiter über- bilders durfte Mario Maschinen chaniker sind hingegen mit dem der Firma Agfa ihre Teilnahme nommen. warten und reparieren. Gehäuse befasst. an einem Austauschprogramm „Recht interessant“ fand Mario Claudia Fichtl war bereits ein Jahr Während bei Agfa die Blechbearfür Lehrlinge. Aus dem Industrie- Menschhorn die drei Wochen, in früher beim Lehrlingsaustausch. beitung im Vordergrund steht, hat betrieb in Peißenberg mit seinen denen er bei der Firma Blum in Ihre Adresse war die Firma Swa- Claudia in dem Tiroler Betrieb viel knapp 30 Azubis nehmen seit Bregenz war. Der metallverarbei- rovski nahe Innsbruck, die unter mit Drehmaschinen gearbeitet und 2008 jedes Jahr zwei bis vier Ju- tende Betrieb hat sieben Standor- anderem Ferngläser produziert. auch Einblicke in das Eloxieren gendliche daran teil und (Oberflächenbearbeitung) informieren sich über Arund in die Lasertechnik bebeitswelt bzw. Produktion kommen. Außerdem: Drei in Werken im Nachbarland Wochen ohne Eltern und Österreich. ohne die anderen Lehrlinge Zwei Beispiele dafür sind — das sei menschlich eine Mario Menschhorn aus BöWeiterentwicklung, findet bing und Claudia Fichtl aus Claudia, die in heimischen Schongau. Beide sind 20 Gefilden vielseitig engaJahre alt, stecken bei der giert ist, sei’s als Trachtlerin, Ausbildung zum Industbeim Kegeln, als Gitarristin riemechaniker bei Agfa in oder als Fußballspielerin. Peißenberg in den letzten Und mit Mario Menschhorn, Zügen. Die theoretische der im Böbinger SchützenPrüfung war im Dezember, verein und bei den Fußder praktische Teil ist am ballern aktiv ist, stimmt sie 17. Januar. Wenn die beiden überein: Der Austausch sei bestehen, wovon sie selbst ein Volltreffer. und ihr Ausbilder Johann Johann Deschler, für die InDeschler (Altenstadt) aus- Haben Auslandserfahrung gesammelt: Claudia Fichtl aus Schongau und Mario dustriemechaniker bei Agfa gehen, werden sie in dem Menschhorn aus Böbing. Hinten Johann Deschler, der bei Agfa in Peißenberg die der Lehrlingsausbilder, verWerk, das Geräte für Medi- Lehrlinge im Bereich Metall ausbildet. tritt die Ansicht, dass der

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Austausch „absolut ausbaufähig“ sei. Zwar seien auch Betriebe wie Hirschvogel in Denklingen oder Bihler in Halblech beteiligt, doch könne er die Teilnahme an „xchange“ — so heißt das Programm, das Lehrlingen Auslandserfahrung vermittelt — nur empfehlen. Deschler gehört auch dem Prüfungsausschuss der Industrieund Handelskammer an. Die österreichischen Bundesländer Vorarlberg, Tirol, Salzburg und Oberösterreich sind bei dem Programm für den Lehrlingsaustausch ebenso Teilnehmerländer wie Baden-Württemberg und Bayern in Deutschland. In Frankreich gehört das Elsass dazu, in Italien sind es Südtirol, die Provinz Trient und die Region Lombardei. Neun Kantone in der nördlichen bzw. östlichen Schweiz sowie Liechtenstein komplettieren den Verbund. Gefördert wird das Projekt über die EU — und zwar aus dem europäischen Fonds für regionale Entwicklung. Die jugendlichen Auszubildenden sollen mindestens 17 Jahre sein. Ausführliches ist im Internet unter www.xchange-info.net zu finden.


”Qualität gewinnt immer gestern, heute, morgen” Wir bilden auch im Jahr 2012 in folgenden Berufen aus: Elektroniker(innen) für Geräte und Systeme und Industriemechaniker(innen) in unserem Werk in Peißenberg sowie Feinoptiker(innen) in unserem Optikzentrum in Peiting. Unsere Werke stellen Geräte und Technologien zur Vefügung, die den neuesten Stand der Medizintechnik repräsentieren. Wenn Sie Ihre Interessen und Fähigkeiten dafür einsetzen möchten, unsere Qualität und Technologie weiter auszubauen, dann bewerben Sie sich bei uns! Agfa-Gevaert HealthCare GmbH Frau Marietta Mitz Max Planck-Straße 1 82380 Peißenberg Telefon: 08803/494-214 E-Mail: marietta.mitz@agfa.com Agfa-Gevaert HealthCare GmbH Herr Jürgen Tremer Dr. Kisselmann-Straße 2 86971 Peiting Telefon: 08861/675-351 E-Mail: juergen.tremer@agfa.com

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Firmensitz in Kinsau, Geschäfte in großen Städten

Optiker Funk kaum aus der Fassung zu bringen Kinsau | Der Mann mit der mar- zwar im Mangahof an der Herzog- 2010 ein Optik-Fachgeschäft in kanten schwarzen Brille hat vier straße, der aus der Mitte des 17. Kempten. Optikfachgeschäfte in Kinsau, Jahrhunderts stammt und den Die- „Ich bin sehr froh, dass es uns Kempten, München und Berlin, ter Funk vor zehn Jahren gekauft nach Kinsau verschlagen hat“, rehat an den vier Standorten 25 hatte. „Wir wollten auf’s Land“, sümiert der 45-Jährige. „Damals Mitarbeiter, ist auf hat mich jeder für Messen von Mailand verrückt erklärt“, erDer modische Anspruch ist bis Tokio unterwegs, innert er sich an Geim Jahr immerhin mit Freunauf dem Land genauso ausgeprägt spräche vier Monate außer den und Bekannten wie in der Großstadt. Haus. Er arbeitet zu aus dem Münchner Hause, im Laden, Raum. Inzwischen Dieter Funk über Kunden und Brillendesign im Büro und auch in habe er aber auch der Werkstatt auf der für das Geschäft in ehemaligen Tenne, Kinsau einen Kundoch bei alldem ist Dieter Funk blickt der 45-jährige Unternehmer denkreis, der bis Weilheim, Landsnicht so schnell aus der Fassung zurück. Er wuchs in Kaufering auf, berg und Burggen reicht. Und in zu bringen. Aber er ist einer, der ist gelernter Augenoptiker und hat Kinsau seien er und seine Partnemit Gestellen und Fassungen be- als Jugendlicher angefangen, Bril- rin gut aufgenommen worden. ruflich jeden Tag zu tun hat. len selbst zu fertigen. 1992 wagte Lager, Fertigung und Laden sind er den Schritt in die SelbstständigJunge Leute vom Dorf in Kinsau unter einem Dach. Und keit und gründete die Firma Funk für Werbekampagne Optik — zunächst mit einer reinen Dies spiegele sich auch darin wiSonnenbrillen-Kollektion. 2001 eröffnete er Geschäfte in der, dass vor kurzem mehr als Berlin und München, wo er auch 25 junge Leute aus dem Ort und wohnte. 2002 zog er mit seiner aus dem benachbarten Apfeldorf Partnerin Alexandra Schuster bei einem Fotoshooting für eine von Schwabing nach Kinsau. Die Werbekampagne mit trendigen 42-Jährige ist ebenfalls selbstän- Brillen im Einkaufsmarkt Resch dig, sie betreibt eine Werbeagen- mitgemacht haben und sich vom tur. Das Büro ist auch im Man- Team der Colorbar aus Schongau bereitwillig nicht nur die Nase pugahof. Zwei Jahre ist es her, dass Dieter dern, sondern richtig flott stylen Funk dort, wo früher der Kuhstall ließen. war und dann Büros platziert Während in den Geschäften in wurden, ein Ladengeschäft einge- München-Schwabing im Uni-Vierrichtet hat, in dem es über 1 000 tel und in Berlin sowie in der „pulBrillen zur Auswahl gibt. Auch die sierenden Einkaufsstadt“ Kempten Fertigung auf der alten Tenne ist viel Laufkundschaft zu verzeichnen Maßarbeit: Aus dem Werkstoff in den vergangenen zwei Jahren sei, kämen nach Kinsau die Leute Acetat werden Fassungen herge- ausgebaut worden. Der umtriebi- gezielt. Auch die Mundpropaganstellt. ge Unternehmer eröffnete zudem da sei da wichtig. Funk betont,

»

Armin Haf

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„gegr. 20 01“


triebsexperten vor Ort aufgebaut werden. Aus Italien bezieht die Firma das Rohmaterial für die Brillenfassungen. Der Werkstoff heißt Acetat und besteht zum großen Teil aus reiner Baumwolle. Die Fertigung in Deutschland ist dem Brillenmacher ein Anliegen. Er bedauert es, dass 80 Prozent der Brillen inzwischen in Asien hergestellt werden. In der knapp bemessenen Freizeit hat Dieter Funk ein Faible für Musik. Mit Wehmut denkt der Liebhaber von Funk und Soul-Klängen an die Jahre, als er als Discjockey in Clubs aufgelegt hat, sei’s in Deutschland, in der Schweiz, in Wo der Chef selbst Hand anlegt: Dieter Funk in der Werkstatt auf der Italien oder einmal sogar in BangTenne im früheren Mangahof. kok. Daheim hat er auch noch eine Sammlung von 10 000 Schallplatdass aber an allen vier Standorten Funk alle zwei Wochen blicken, in ten. Da kann sich der Geschäftsdie Stilrichtungen der Brillen ver- Berlin ist er jeden Monat einmal. mann öfter eine anhören. Das gleichbar seien. Seine Einschäthilft, um abzuspannen. Falls ihn zung lautet: „Der modische Anmal was mächtig aufregt. Oder Fertigung spruch ist auf dem Land genauso falls ihn doch mal jemand aus der ausbauen Fass Fa sssun ungg bringen brrin nge gen n sollte. soollllte soll tee. ausgeprägt wie in der Großstadt.“ Fassung her er,, de derr selbst selb se lbst lb st Funk Optik beliefert deutschland- Wo der Brillenmacher, us m eh hre rere ren re n mehreren weit 400 Fachgeschäfte und hat zehn Exemplare aus gen e n ennt en n , di nt ddiee nennt, weltweit mehrere Vertriebspart- Jahrzehnten sein Eigen ner an der Hand. Drei Viertel des nächsten Jahre Umsatzes resultieren aus der Ma- „punkten“ will? nufaktur, dem Design und dem Die Manufaktur weltweiten Vertrieb der Kollektio- auf der Tenne des nen. Zirka ein Viertel wird in den Mangahofes soll vier Ladengeschäften in Kinsau, noch mehr in den Kempten, München und Ber- Fokus rücken. In lin umgesetzt. In den Filialen in Italien soll der VerKempten und München lässt sich kauf mit einem Ver-

Aus alt mach neu: Der Mangahof an der Herzogstraße ist gründlich renoviert worden und bietet genügend Platz für Geschäft (unten), Werkstatt und fürs Wohnen.

In Kinsau schon verwurzelt ist Funk Optik. Bestes Beispiel: Leute aus dem Dorf (rechts Bürgermeister Reinhard) haben sich gern für dieses Werbefoto „aufbrezeln“ und mit Brillen ablichten lassen.

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Unter den Standort-Profis Buchner Bau einer von zwölf ausgezeichneten Betrieben Weilheim-Schongau / Wildsteig | Zu den zwölf Betrieben, die sich seit kurzem „Standort-Profi“ nennen können, gehört auch die Firma Buchner aus Wildsteig. „Das ehrt uns“, freut sich Juniorchef Stefan Klein über die Auszeichnung, die vom Regionalmanagement des Landkreises WeilheimSchongau verliehen worden ist. Die Firma Buchner beschäftigt in ihrem Bauunternehmen und Zimmerei in Wildsteig-Morgenbach 23 Männer und Frauen und ist damit größter Arbeitgeber in der Gemeinde. Der Betrieb war 1967 Sauber aufgereiht: die zertifizierten „Standort-Profis“ mit Landrat Dr. von Johann Buchner gegründet Friedrich Zeller (vorne 3. von links), eingerahmt von Stefan und Thomas worden. Vor zwölf Jahren hat ihn Klein zur Linken und Reiner Heuberger zur Rechten.

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Thomas Klein übernommen, der jetzt zusammen mit seinem Sohn Stefan Geschäftsführer ist. Seither erfolgt die Ausrichtung des Betriebes hin zu ökologischer und nachhaltiger Bauweise mit gesunden Baustoffen wie Holz und Lehm. Diese spiegelt sich auch im Neubau der Firmenzentrale in Wildsteig wider. Lokales bzw. regionales Denken ist ausgeprägt. Nicht nur, dass die meisten Mitarbeiter aus Wildsteig selbst stammen. Und in punkto Nachhaltigkeit verweist Stefan Klein darauf, dass durch die Photovoltaikanlagen siebenmal mehr Strom erzeugt wird als das Unternehmen ver-

braucht. Zur Beheizung des Betriebs wird das Abfallholz aus der Zimmerei verwendet. Zu den zwölf „Standort-Profis“ gehören aus dem westlichen Landkreis auch die Firma Seccua aus Steingaden (Wasseraufbereitung), die Schreinerei Sieber & Haslach aus Prem, das Autohaus Heuberger aus Bernbeuren, die Blechbearbeitung Eirenschmalz in Schwabsoien und die Firma Iwest Tierernährung aus Hohenpeißenberg. Kriterien im Wettbewerb waren Bauen, Umwelt, Energie, soziale Aspekte, Grünordnung und Engagement am Standort.


Henschel Akustik

   

Einer, der genau hinhĂśrt Peiting | Gleich vorneweg zum besseren Verständnis: Dieser Artikel im „altlandkreis“ handelt vom Angebot im neu erĂśffneten Geschäft mitten in Peiting, aber auch von den Erfahrungen, die bei Henschel Akustik in den ersten Wochen gesammelt worden sind. Und der Redakteur hat bei der Recherche genau die Ohren gespitzt. „SchĂśn, dass es in Peiting jetzt einen Akustiker gibt“, hĂśrt Benjamin Henschel häufig von den Kun-

den, die ins Geschäft an der LudwigstraĂ&#x;e 2 a kommen (im selben Haus wie Schreibwaren Wild). Die meisten Frauen und Männer, die er berät, gehĂśren zur Generation 50 plus. Benjamin Henschel, 30 Jahre jung und noch ungebunden, ist ein Peitinger Kindl und wollte nach Jahren in der Ferne wieder zurĂźck in die Heimat. Er absolvierte nach Mittlerer Reife und der Berufsfachschule fĂźr kaufmännische Assis-

tenten in Schongau die dreijährige Ausbildung zum HĂśrgeräteakustiker in MĂźnchen. Danach war er beruflich viel im AuĂ&#x;endienst unterwegs, und zwar bei einer deutschen Firma im HĂśrgerätebereich. Zuletzt war er eineinhalb Jahre Springer in einem Unternehmen, wo er Filialen in Celle und Koblenz aufgebaut hat. Im Geschäft in Peiting wird der 30-Jährige im Service von seinem Vater Rudolf bzw. von seiner Mutter Gabi Henschel unterstĂźtzt, die von Beruf Arzthelferin ist und frĂźher beim HNO-Arzt in Schongau tätig war. Kostenfreie Leistungen sind die Information rund ums HĂśren, die Feinjustierung und Optimierung der Geräte, eine mehrtägige Erprobungsphase, die Analyse des HĂśrprofils und das HĂśrtraining, die Wartung und Reinigung der Geräte sowie die Tinnitusberatung. Wenn’s um HĂśrgeräte, GehĂśrschutz, Batterien, ZubehĂśr und Pflegeprodukte geht, ist Henschel einer, der genau hinHĂśrtest gefällig? Benjamin Henschel vom neu erĂśffneten Akustikladen hĂśrt, um die Anliegen der Kunden mitten in Peiting. Hinten mit KopfhĂśrer Mutter Gabi Henschel. zu verstehen.

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„der altlandkreis“ ist ein Medium von

Stand bei Drucklegung im Dezember 2011. Änderungen und Fehler vorbehalten. Fßr eingesandte Manuskripte wird keine Haftung sowie keine Erscheinungsgewähr ßbernommen. Die aktuellen Anzeigenpreise, Mediadaten sowie Erscheinungstermine und weitere technische Angaben finden Sie auf unserer Homepage www.altlandkreis.de. Geplanter Erscheinungstermin der Ausgabe März / April 2012: 24. Februar 2012

Herausgeber: Peter Ostenrieder Redaktion, V.i.S.d.P.: Johannes Jais Anzeigenverkauf: Wolfgang Stuhler Satz, Layout & Anzeigengestaltung: Peter Ostenrieder, Irmgard Gruber, Minja van der Paard, Florian Tragl, Michael Kirchner Fotos: Monika KĂślbl, Karin Haas, Priesterseminar Augsburg, Johannes Jais, Johann Jilka, Parkhotel Bayersoien, Touristinfo Bad Bayersoien, Thomas Sporrer, Firma Philips, Harald Mielke, Kulturverein Bad Bayersoien, Christoph SchĂśch, Heidi Willmann, Funk Kinsau, Landratsamt Weilheim-Schongau, Florian Thomas, Kanzlei WĂślke & Kollegen, Wolfgang RodĂŠ, Drumaturgia, Polizei Schongau, Lutz Stoess, Blutspendedienst Bayern, Peter Ostenrieder, Fotolia, Druck: Druckerei Fritz Kriechbaumer, 82024 Taufkirchen Verteilservice: Freiholz Werbung GmbH & Co.KG, 87700 Memmingen Erscheinungsweise: zweimonatig, kostenlose Verteilung an alle Haushalte im Altlandkreis Schongau

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20-Jähriger als kleiner Weltenbummler

Erst bis in die Südsee, dann ins Fernstudium Schongau | Mit 13 Kilogramm Marschgepäck war er in den Flieger gestiegen, mit einem 21 Kilogramm schweren Rucksack ist er zurückgekehrt. Aber noch schwerer wiegen die Erfahrungen und Eindrücke, die Florian Thomas als kleiner Weltenbummler sammeln konnte. Vier Monate war der Schongauer auf dem Globus unterwegs — sechs Wochen in den USA, dann in der Südsee auf den Fidschi-Inseln, drei Wochen in Neuseeland, sechs Wochen in Australien (dort traf er auf zwei Kumpels aus Schongau), schließlich in Singapur und Malaysia. Das Fazit des 20-Jährigen: Obwohl er sich allein auf den Weg gemacht habe, sei der Trip weder langweiligg noch noch einsam ein insa sam sa m od ooder er gar gar waghalwaggha h l ssigg ge si gewe weese sen. n.. gewesen.

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Für Florian, einen eher zurückhaltenden jungen Mann, war’s wichtig, „was allein zu unternehmen und auf Leute zuzugehen“. Die viermonatige kleine Weltreise wollte er unbedingt machen, bevor er Anfang 2012 das Fernstudium zum Wirtschaftsingenieur beginnt. Dazu hat sich der Gymnasiast, der 2010 das Abitur machte und als Zivildienstleistender sechs Monate im Altenheim arbeitete, an der Fernhochschule in Hamburg eingeschrieben, die freilich eine Niederlassung in München hat. Es handelt sich um ein Privatstudium mit technischer und kaufmännischer Ausrichtung. Für diesen Weg hat sich der groß gewachsene athletische Typ deswege we gen ge n en ent t wegen ent-

schieden, weil sich dies mit seiner sportlichen Aufgabe vereinbaren lässt. Florian ist beim EC Peiting zweiter Mittelstürmer. Inzwischen spielt er das dritte Jahr beim ECP. Er hat sich zwei Jahre „durchgebissen“, wie er selber sagt, ist nun etabliert und erfahren. Mit dem Oberligisten möchte er heuer das Halbfinale oder gar das Finale erreichen.

Im Stadion beim NHL-Halbfinale Eishockey stand für kurze Zeit auch bei seiner viermonatigen Weltreise im Fokus, obwohl er von Anfang Mai bis Ende August, also im Sommer, unterwegs war. Ein „„Highlight“ „H igghlii ighl für den jungen Schongaue ga ueer war in den USA nach den uer gauer S at St atio atio ion New York, Ostküste und Stationen Flor Fl orid or d dass er in der NHL, die Florida, als di als die beste Liga der Welt gilt, en Playoffs die Halbfinal-Bein dden g gn ge n gegnung zwischen den Tampa Bay Lightnings L Bay und dem später nM re ren Meister Boston Bruins mite leb er lee erleben durfte. Im Stadion war e n er nicht nur einer von 20 000 Zu us Zuschauern, sondern traf an d r Bande und in der Kabine de der a f Martin Raymond. Der war au auf Be Begegnung der besonder Art am Rande des NHLre ren H Halbfi nales: der 20-jährige S Schongauer mit dem früh heren Stürmer Martin Raym mond (rechts) und dessen Freund Jean St. Pierre.


ehemals ausländischer Spieler bei der EA Schongau und hat es inzwischen bis zum Co-Trainer bei den Tampa Bay Lightnings gebracht. An der Westküste der USA waren für Florian San Francisco, Las Vegas, San Diego und Los Angeles ein Muss, ehe er sich in der Südsee „Urlaub im Urlaub“ gönnte. Nach drei Wochen in Neuseeland, das er innerhalb einer Gruppe mit 15 Leuten aus vielen Ländern („eine eingeschweißte Truppe“) im Bus erkundete, stieß er in Australien auf seine Freunde Christian Steeb und Florian Wanner. Vier Wochen war das Trio vom Lech mit dem Wohnmobil an der Ostküste unterwegs. Ein Kontrast zu den Weiten Australiens sowie zur beeindruckenden Natur Neuseelands und der Fidschi-Inseln war die südostasiatische Metropole Singapur mit den dicht gedrängten Wolkenkratzern.

Florian blieb vier Tage, ehe er noch fünf Tage in Malaysia verbrachte. Dort begegnete der Schongauer einer Freundin aus Hohenpeißenberg, die mit ihrer Familie in Kuala Lumpur unterwegs war.

Was für eine Überraschung

der 20-jährige Sohn, einer von zwei Buben, nach derr Rückkehr aus Südostasien mit SBahn und Zug vom Flugham und fen nach Schongau kam abends plötzlich im Garten rüh ü er e stand — einen Tag früher haa als ausgemacht. „Die haaut“ au t“,, t“ ben vielleicht geschaut“, ann an n hat sich der junge Mann undd die Blicke der Eltern un ers des jüngeren Bruders gt.. gt Sebastian eingeprägt. n Trotzdem: Als Florian n nach vier Monaten in n der Ferne daheim den 21 Kilogramm schweren Rucksack abstellte, waren Petra und Robert Thomas sehr erleichtert.

Es hat noch Tage, ja Wochen und Monate gedauert, bis Florian die ganzen Eindrücke so richtig verarbeitet hat. Finanziert hatte er die Reise über eine Ferienarbeit. Ein wenig Geld hatte er auch aus der Zeit angespart, als er in einem Altenheim in der Lechstadt den Zivildienst machte; der ging von Herbst 2010 bis zum Frühjahr. Das Flugticket „Around the world“ haben seine Eltern beiseese e egesteuert. Robert und Naturschönheiten von Neuseeas be beim im m SSprung prun pr run u g Petra Thomas waren land genossen: Florian Thomas mehr als überrascht, als ins kühle, aber klare Wasser.

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> > > SAG’ MAL, DIESMAL MIT

Tanja Prinzing aus Hohenfurch Die Rubrik „Sag’ mal“ ist ein fester Bestandteil in jeder Ausgabe des „altlandkreis“. Diesmal kommt eine junge Dame aus Hohenfurch zu Wort, der der Name Barack Obama einfällt, wenn sie nach einem Vorbild befragt wird: Die 20-jährige Tanja Prinzing weiß am amerikanischen Präsidenten zu schätzen, dass er aus einfachen Verhältnissen kommt und es so weit gebracht hat.

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gene Sache. So was gehört in die eigenen vier Wände. Welche Freundschaften sind dir wichtig? Alle Freundschaften, egal ob sie eng oder nicht so eng sind. Denn Freunde braucht man im Leben. Deine Locations? Der Schönachhof und Partys in der Umgebung. Manchmal geht’s auch in Münchner Diskos.

Sag’ mal, wer ist für dich ein Vorbild? Welches Buch oder welche Jemand, der in seinem LeCD kannst du weiterempben viel erreicht hat, ohne fehlen? dass ihm viel geholfen wurDas Buch „Kinder vom de wie zum Beispiel MilBahnhof Zoo“ und die CD lionäre, die aus einfachen vom Festival Nature One: Verhältnissen stammen, Schwärmt für Schauspieler Til Schweiger: „Go wild freak out“. oder aber Leute, die ande- Zahnarzthelferin Tanja Prinzing (20). ren Menschen helfen. Ich Deine angesagte Adresse im denke da an Barack Obama. Was sind deine Schwächen? Internet? Kann nie Nein sagen, naja meis- www.facebook.de und www.goaMit wem würdest du für einen Tag tens zumindest, bin schnell auf- base.com. die Rolle tauschen? brausend. Mit Leuten, die so viel Geld haben, Was ist deine Lieblingsspeise? dass sie sich alles leisten können, Wann kannst du nicht Nein sagen? Spaghetti peperonata, Mamas oder mit Til Schweigers Freundin. Beim Weggehen und beim Shop- Kässpatzen. pen. Wem möchtest du mal deutlich deiWie verbringst du deine Freizeit? ne Meinung sagen? Was bedeutet für dich Liebe? Prinzengarde Hohenfurch, Tennis, Leuten, die sich keine Arbeit su- Vertrauen, gegenseitiges Res- Weggehen, mit Freunden treffen, chen und auf meiner und anderer pektieren, immer füreinander da mit Kino und Sport. Kosten leben. zu sein, den andren glücklich zu machen und zum Lachen zu brin- Wie siehst du deine Zukunft? Wo liegen deine Stärken? gen. Ein sicherer Job, finanziell abgesiDurchsetzungsvermögen, für anchert, Freunde haben und später dere immer da zu sein, lustig und Wie denkst du über Sexualität? mal Familie mit Mann und Kingesellig sein. Ich finde, das ist jedem seine ei- dern.


Fünf Fachanwälte in der Kanzleigemeinschaft

Wenn’s ums Recht geht: Mit Vielfalt punkten Weilheim-Schongau | Mit einer Vielfalt an Spezialwissen punkten: Dies ist Anliegen der Rechtsanwaltskanzlei Wölke & Kollegen, die eine der größten im Landkreis Weilheim-Schongau ist. Zu den fünf Fachanwälten, von denen jeder auf Themengebiete spezialisiert ist, gehört auch Pascal de Coulon aus Schongau. Er ist nicht nur am Hauptsitz in Weilheim an

der Bahnhofstraße anzutreffen, sondern regelmäßig — meist zwei Tage die Woche — in der Zweigstelle in Schongau, die sich nach dem Umzug am Lindenplatz befindet. Dass gleich fünf Fachanwälte in einer Kanzlei arbeiten, sei das „Alleinstellungsmerkmal“, betont Florian Enzensberger, der Ansprechpartner fürs Marketing und für Medien. Seit fünf Jahren seien die gleichen Kollegen im Team. Dies sind Manfred Wölke (60 Jahre, Fachanwalt für Familienrecht), Florian Enzensberger (47 Jahre, Erbrecht), Winfried Folda (52 Jahre, Strafrecht und Verkehrsrecht), Pascal de Coulon (42 Jahre, Bau- und ArchitektenTermin mit einer Mandantin: Rechtsanwalt recht sowie Miet- und Pascal de Coulon, hier im Besprechungszim- Wohnungseigentumsmer in der Zweigstelle Schongau. recht) und Patrik Beau-

sencourt (33 Jahre, Familienrecht). Der jüngste im Quintett, Beausencourt, absolviert zurzeit den Fachanwaltslehrgang für Arbeitsrecht. Die Zulassung durch die Rechtsanwaltskammer München soll bis Sommer 2012 erfolgen. Zudem ist Beausencourt auf das Medienrecht spezialisiert.

Mit externen Partnern zusammenarbeiten Florian Enzensberger betont, dass eine qualifizierte und professionelle Leistung nur erbracht werden kann, wenn sich der einzelne Anwalt auf einzelne Fachgebiete beschränkt, gleich einem Facharzt. „Wir können punkten, wenn wir in Nischen gehen“, erklärt der Fachanwalt für Erbrecht und Sprecher der Kanzleigemeinschaft. „Jeder macht bei uns das, was er kann“. Aber das nicht nur im Oberland. Es werden auch Verfahren in Berlin oder bis auf der Nordseeinsel

Fünf Fachanwälte, die seit fünf Jahren im Team arbeiten: von links Pascal de Coulon, Florian Enzensberger, Patrik Beausencourt, Manfred Wölke und Winfried Folda. Föhr betreut. Trotz der fachlichen Kompetenz ist auch Kooperation mit externen Partnern angesagt. Das reicht vom Steuerberater bis zum Sachverständigen. Die Kanzlei Wölke & Kollegen ist am Hauptsitz in Weilheim an der Bahnhofstraße 9 unter der Telefonnummer 0881 / 92 49 00 erreich-

bar. Sie befindet sich fußläufig nur 150 Meter vom Bahnhof entfernt. Die E-Mail-Adresse lautet info@ woelke-partner.de, unter www. woelke-partner.de ist die Homepage aufzurufen. Zweigstellen gibt es in Garmisch-Partenkirchen und in Schongau am Lindenplatz 7, Telefon 08861 / 90 07 84.

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Vortrag mit Chef-Volkswirt Pfister

Ein Highlight fĂźr den Infokreis Wirtschaft Schongau | Das war allemal ein Highlight fĂźr den Informationskreis Wirtschaft: Gemeint ist der Abend mit dem Chef-Volkswirt der Bayerischen Landesbank, zu dem 250 Interessierte ins Jakob-Pfeiffer-Haus gekommen sind. Ob der Infokreis, dem zirka 50 Mitglieder angehĂśren, 2012 erneut so eine Veranstaltung stemmen wird? Die Frage bleibt noch offen. „Wir sind gerade dabei, uns neu aufzustellen“, gibt Fritz Lutzenberger, Vorstandschef der Kreissparkasse und Moderator des Abends mit Chef-Volkswirt Dr. Pfister, einen Ausblick. Im Januar tage der Sprecherkreis des Informationskreises Wirtschaft im Bereich Schongau. Das Zinsniveau wird nach oben gehen, wenn auch moderat: Dr. JĂźrgen Pfister.

Dann soll Anton Eirenschmalz, Chef der gleichnamigen Firma in Schwabsoien, fĂźr ein Jahr das Sprecheramt Ăźbernehmen.

Schuldenkrise „wie ein Mehltau“ Eirenschmalz saĂ&#x; beim Vortrag von Dr. Pfister mit in der ersten Reihe. Er verfolgte ebenso wie die anderen ZuhĂśrer im Saal aufmerksam, was der Chef-Volkswirt der Bayerischen Landesbank zur Staatsschuldenkrise, zum Euro und zu den konjunkturellen Risiken zu sagen hatte. WĂśrtlich erklärte Dr. Pfister: „Die Staatsschuldenkrise legt sich wie ein Mehltau auf die Stimmung der Unternehmen, aber auch der privaten Haushalte.“ Dennoch warnt er vor Ăźberzogenen Reaktionen. „Wir stehen vor

einer Abschwächung der Konjunk- gigantischen Staatsschulden der tur, aber nicht vor einem Absturz.“ USA. „Amerika lädt seine Prob2012 sei von „moderat steigenden leme gern in der Welt ab“, sagte Zinsen“ auszugehen. Die Staats- Chef-Volkswirt Dr. JĂźrgen Pfister schulden in Griechenland bräuch- beim Vortrag im Jakob-Pfeifferten die Europäer nicht zu sorgen. Haus. Diese seien „belanglose Peanuts“ im Vergleich zu den Staatsschulden in den USA, verglich der Redner beim Vortragsabend des Infokreises. Sorgen mĂźssten den Europäern hingegen die aktuellen Daten auf der anderen Seite des Atlantiks machen. Der Referent erwähnte die vergleichsweise hohe Ziffer von neun Soll 2012 das Sprecheramt beim Infokreis WirtProzent Arbeitslosen, schaft Ăźbernehmen: Unternehmer Anton Eirenaber erst recht die schmalz (Mitte) aus Schwabsoien.

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Vater und Sohn im Hause Steiner

Hobby Drehorgel: Wie „vom Virus infiziert“ Peiting | Als zehnjähriger Bub sei er fasziniert vor einer großen Jahrmarktorgel gestanden und von diesem Virus infiziert worden. Das war beim Gäubodenfest in Straubing, erinnert sich Erich Edgar Steiner aus Peiting. Als er 30 Jahre war, brach der Virus aus. Und der hat sich voll auf den Sohn übertrag tr agen ag e . De en D 13-J -Jäh -J ähri äh rige ri ge ddreht reht re ht n icht ic ht tragen. Derr 13 13-Jährige nicht nu nur ur di diee Ku Kurb rbel rb el u nd eentlockt ntlo nt loock cktt de dem m Kurbel und nost no stal st allgi gisc ssccheen In Inst stru st rume ru ment me nt TTöne, öne, ön e, nostalgischen Instrument

sondern ist auch technisch bis ins Detail bewandert. Voller Begeisterung erklärt er die Notenbänder, das Spielwerk sowie die RückspulVorrichtung und spricht vom warmen Flötenklang der Pfeifen. Mit der Musik ist Erich Andre schon länger befasst. Seit 2007 lernt er Klavier. Seit einigen Mon teen ha na at de dderr 13 3-J -Jäh ä riigee auch äh auc uch uc h Or Or-naten hat 13-Jährige g lu ge lunt unt nter erri er rich ri cht. ch t. SSein e n Wu ei Wuns nssch h sei ei ees, s, s, gelunterricht. Wunsch spät sp ä er m ät al O rgel rg e ba b ue u r zu zu w erde er deen, später mal Orgelbauer werden, verr ve rrät rr ät dder er G ymna ym nasi na sias si ast. as t. verrät Gymnasiast. Die Leidenschaft Leid Le iden id ensc en scha sc haft ha ft zzu u Dr Dreh eh hor o ge geln ln Die Drehorgeln teilililtt er m te it sseinem eine ei nem ne m Papa. Papa Pa pa.. Der pa Der teilt mit haatt ttee 20 2008 08 aauf uf ddem em O rgel rg elfe el fest fe st iin n hatte Orgelfest Wald Wa ldki ld kirc ki rch rc h im Schwarzwald Sch chwa waarzzwa wald ld ffür ür Waldkirch 140 Euro Euro eine ein i e alte, aallte te,, ni ich chtt mehr meehr 140 nicht spie sp ielf lfäh ähig äh igge Sc Schm hmid hm ider id er-D er -Dre -D reho re horg ho r el rg e spielfähige Schmider-Drehorgel erst er stei eiige gert r . Ei rt Ein n Wa Wage gen n ersteigert. Wagen

einem Repertoire lassen sich Auftritte bestreiten. Klar, dass Erich Andre bei der Schongauer Umadum-Draherei 2010 mit von der Partie war. Doch war er mit seiner Schmider-Drehorgel auch bei der Geburtstagsfeier eines Malers in Peiting vertreten. In München spielte er schon unter den RiemRaffinierte Arkaden oder bei einem KinderTüftelei gartenfest in Giesing. EErich Er ich ic h Edgar Steiner hat auch eine Vater Erich Edgar Steiner, gelernRück Rü ckss ck Rückspul-Vorrichtung gebastelt. ter Mechaniker und nun als KunstSo kkönnen ö die Notenbänder, die stofftechniker bei einer Firma in aabgespielt ab gees werden, in Minuten- Weilheim beschäftigt, hat innerschn sc hnee hn schnelle wieder zurückgespult halb von drei Jahren drei Tischwerd we rdee Fünf solcher Rückspul- Drehorgeln erworben. Diese kleird werden. Vorr Vo orr rric ic Vorrichtungen hat Steiner mitt- nen, nostalgischen Instrumente lerw le rwee hergestellt, wobei er in sind alle aus dem 19. Jahrhundert. rw lerweile jede je dess Stück 15 Stunden Zeit in- Er hat sie in mühevoller Detailarjedes vest ve sttie vestierte. „Da ist mittlerweile ein beit restauriert. Daheim in Peiting rich chti tig Markt da“, weiß er um kann er zudem zwei selbst geferrichtiger ddiee Begehrtheit di B Be dieser Vorrichtung tigte Spielwerke sein Eigen nenunte un terr Drehorgelspielern, die an- nen. Ein paar Jahre ist es her, dass unter sonste sonsten in mühevoller Handarbeit Steiner ein spanisches Straßenkladie di ie Notenbänder Noo N wieder aufrollen vier gekauft, restauriert und ins müss mü ssee ss müssen. sächsische Vogtland verkauft hat. In nzw wis is Inzwischen hat der Sohn ein Re- Vom Virus Drehorgel befallen sind pert pe rtoi rt o von 50 Liedern. Das reicht der Vater und der ältere Sohn. Auf oi pertoire fürr ei fü eein Programm von mehr als den jüngeren Bruder von Erich ddrei dr rei Stunden. Die Notenbän- Andre hat sich das nicht übertrade er ssind von Winfried Klein aus gen. Der zehnjährige Markus ist der Münc Mü nc nc München-Trudering, der einen aber auch musikalisch veranlagt Dreh Dr ehoo eh Drehorgel-Stammtisch begründet und spielt die Gitarre. Birgit Steih ha u Musikzeichner für Dreh- ner, die Mutter, hat dagegen ein hatt und orge or eln ist. Die längste Rolle im ganz anderes Hobby. Sie kümmert orgeln Haus Ha usee Steiner misst 32 Meter. Es sich um die sieben Meerschweinus Hause istt ei is ein n Rheinlieder-Potpourri und chen. Gern versorgt sie die Tiere ggeht ge h über ht ü sieben Minuten. Mit so dann, wenn Erich Andre an der Drehorgel zur KurVom Vater Vate Va terr rrepariert, vom Sohn leidenschaftlich gete bel greift. Die kennt Vom spie sp ielt ie lt:: die lt die Drehorgel, Dr sie schließlich inspielt: die Erich Edgar Steiner und sein Sohn Erich Eri rich chh Andre A und auswendig. Sohn im Schwarzwald erstanden haben. war auch dabei. Doch der Blaseblag mit dem Antrieb musste erneuert werden. Auch ein Kurbelzapfen war anzufertigen und die Ventillade instand zu setzen. Zudem musste das Instrument neu gestimmt werden.

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Wissenswertes aus der Geschäftswelt Après Ski bei einem feinen Cappuccino

Mehr Platz, bessere Lage

CAFÉ AURHAMMER IN UNTERAMMERGAU IST DIE IDEALE EINKEHR NACH EINEM SKIAUSFLUG INS AMMERTAL

LANDSCHAFTSBAU OBERLAND NUN IN PEITING ANSÄSSIG

Unterammergau | Bisher war es fast ein Geheimtipp in Oberammergau: das „feine Brot vom Aurhammer“. Und seit einigen Wochen gibt es nun das zugehörige „Café Aurhammer“ mit feinen Kaffeespezialitäten. Und weil es so praktisch ist, gleich mit einer kompletten Bäckerei mit drin. Das Café Aurhammer hat seinen Standort jedoch nicht irgendwo, sondern direkt an

der B 23, wenn man aus Unterammergau in Richtung Peiting fährt. Ein idealer Anlaufpunkt also, wenn man nach einem schönen Skitag wieder zurück fährt in den Altlandkreis. Oder aber morgens auf ein leckeres Frühstück, bevor es auf die Piste geht. Natürlich mit den feinen Backwaren aus der Meister-Backstube von Benjamin Aurhammer in Oberammergau.

Mit Kunst in der Kanzlei wieder ein Highlight in Schongau ERWIN EFFNER LÄDT NAMHAFTE KÜNSTLER IN SEINE KANZLEI EIN Schongau | Eigentlich hat ein Steuerberater mit dem Thema Kunst nicht allzu viel am Hut, sollte man meinen. Ganz anders bei Erwin Effner (im Bild rechts) aus Schongau. In loser Folge lädt er immer wieder bekannte Künstler aus der Region ein, in seiner Kanzlei eine Ausstellung abzuhalten, zu der dann freier Zutritt für jedermann besteht. Aktuellstes Beispiel war die Ausstellung des Künstlers Helmut Kästl (im Bild links), dessen Werke von Oktober bis zum 30. Dezember in den Räumen der Kanzlei ausgestellt waren. Kästl befasst sich in seinem Schaffen als

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Maler und Bildhauer mit dem Thema „Leben und Licht“. An über 80 Orten, allein an 27 Stellen im Großraum München, befinden sich von ihm architekturbezogene Arbeiten in Stein, Bronze und Glas, wie zum Beispiel Kirchenfenster, im sakralen und profanen Bereich. Dr. Anna Zanco-Prestel (im Bild Mitte) von Pro-Arte hatte bei der gut besuchten Vernissage der Ausstellung in das Werk Kästls eingeführt und der Hausherr wurde von allen Seiten für seinen regional verwurzelten kulturellen Einsatz in Schongau gelobt.

Peiting / Steingaden | Dass der Betrieb für Fuhrpark, Geräte und Lager mehr Platz hat und dass der Weg zu den Einsatzorten besser ist als am alten Standort: Das sind die wesentlichen Gründe, warum Unternehmer Wolfgang Rodé mit der Firma Landschaftsbau Oberland von Steingaden nach Peiting umgezogen ist. Der Betrieb befindet sich auf dem Asanger-Gelände an der Drosselstraße. 30 Jahre ist es her, dass sich Wolfgang Rodé selbstständig gemacht hat — damals noch in Füssen. Die vergangenen 14 Jahre war die Firma in Räumen der ehemaligen Molkerei Hindelang in Steingaden ansässig. In dem Landschaftsbau-Betrieb sind 14 Mitarbeiter beschäftigt. Dazu gehören ein Forsttechniker, fünf gelernte Landschaftsgärtner und zwei Pflasterer. Rodés Frau erledigt die Arbeit im Büro. Das Spektrum ist vielfältig. Schwierige Baumfällungen gehören ebenso dazu wie Pflasterungen oder das Anlegen eines Schwimmteiches. Die Firma Landschaftsbau Oberland übernimmt für Bauunternehmen wie Haseitl oder Strommer Arbeiten im Außenbereich. Und für den Energiekonzern EON ist sie zwischen Roßhaupten und Merching für die Dammpflege an den Lechstaustufen im Einsatz.


Ü B E R 1 0 J A H R E E R FA H R U N G I M O N L I N E - B E R E I C H

Repper jetzt auch in Peiting präsent MIT VODAFONE UND TELEKOM-SHOP Peiting | Zusätzlich zum Geschäft am Marienplatz in Schongau ist die Firma Repper seit kurzem auch in Peiting präsent. Der Vodafoneund Telekom-Shop befindet sich am Hauptplatz mitten in der Marktgemeinde. Die Repper Media GmbH berät Kunden in Sachen Telefonie, Internet-Versorgung, Internet-TV, PC-Anschlüsse, iPads und anderes mehr. In Schongau wird zudem der Fotobereich abgedeckt. Es werden über die Beratung und den Verkauf hinaus auch Installationen vor Ort ausgeführt. Zum Betrieb gehören Rene Repper (44, im Bild mit einem Smartphone) und seine Frau Claudia (41), die sich beide halbtags in Peiting abwechseln, sowie

Veranstaltungen des Infokreises der Wirtschaft IMMER DABEI SEIN, WENN INTERESSANTE VORTRÄGE STATTFINDEN

fünf Angestellte. Feste Ansprechpartnerin in Peiting ist Krenare Krasnici (im Bild mit einem Motorola Xoom). Die 20-Jährige ist im Sommer mit der Lehre zur Einzelhandelskauffrau fertig geworden. In Peiting gab es bis 2009 einen Vodafone-Shop. Es war der Wunsch zahlreicher Kunden, dass wieder so ein Service vor Ort geboten sei, weiß Rene Repper aus vielen Kundengesprächen. In Peiting, wo sich der zentrale Ortsknoten nahe des Friedhofs befinde, sei eine DSL-Versorgung gegeben, die zum Ortsrand hin gleichmäßig abnehme. Nur im Bereich Bergwerkstraße und Füssener Straße seien die Internetverbindungen noch langsam.

Aktion zum Jahreswechsel im Gewerbeverband Peiting NEUE VORSTANDSCHAFT UNTER MARKUS BAUNACH UND ROMAN BAUER STARTET DURCH.

Schongau | Der Informationskreis der Wirtschaft im Bereich Schongau richtet in unregelmäßigen Abständen interessante Vortragsveranstaltungen zu aktuellen Themen aus der Wirtschaft aus — zumeist mit namhaften Referenten, wie zuletzt dem Chef-Volkswirt der Bayerischen Landesbank Dr. Jürgen Pfister im Jakob-Pfeiffer-Haus (siehe dazu auch Artikel auf Seite 38). Wer gerne auf die Einladungsliste für diese Veranstaltungen genommen werden möchte, kann seinen Namen mit Adresse einfach per Mail melden unter kontakt@infokreis-schongau.de. Die Einladung zur nächsten Veranstaltung kommt dann automatisch per Post oder Mail.

Kaum neu gewählt, präsentieren die beiden neuen Köpfe im Gewerbeverband Peiting, Markus Baunach und Roman Bauer, eine tolle Aktion zum Jahreswechsel. Bei Einkäufen bis zum 7. Januar in den teilnehmenden Peitinger Fachgeschäften können Kunden sich Stempel abholen und nehmen immer mit jeweils 5 Stempeln an einer Verlosung von Einkaufsgutscheinen von bis zu 100 Euro teil. Zusätzlich spendet der Gewerbeverband für jeden abgegebenen Teilnahmeschein 1 Euro für einen wohltätigen Zweck. Nähere Infos gibt’s unter www.gewerbeverband.peiting.de

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Ausblick auf Veranstaltungen, die das Jahr so bringt

Vom eisigen Spektakel bis zur Gewerbeschau Schongau | Weit gefächert ist die Palette der großen Veranstaltungen, die im Jahr 2012 im Schongauer Land über die Bühne gehen werden. Los geht’s mit dem eisigen Spektakel am Dreikönigstag in Steingaden, wo tausende von Motorsportfans zum Eisspeedway erwartet werden. Der April bringt eine Neuauflage der Peitinger Musiknacht, die letztes Jahr Premiere hatte. Anfang Juli richtet Burggen die Gewerbeschau im Auerbergland auf. Ein Novum: Ende Juli wird erstmals ein Schülermusical auf der Schongauer Freilichtbühne zu sehen sein. Und: So viel Blasmusik wie in den nächsten Monaten wird die Region nie mehr zu hören und zu sehen kriegen. Dem Landesmusikfest in Weilheim folgen das Musikfest in Steingaden im Juni und das in Rottenbuch Anfang September.

Eisspeedway

ler aus dem Schongauer Land vertreten. Bewertet werden sowohl Solo-Vorträge als auch Duette wie zum Beispiel Klavier mit Gesang oder Schlagzeug-Ensembles. Die Proben an der Musikschule Pfaffenwinkel in Schongau werden dafür seit Spätherbst intensiviert.

Das erste große Event des Jahres ist das Eisspeedway in Steingaden am Freitag, 6. Januar. Der Motorsportclub veranstaltet das internationale Rennen. Start dazu ist um 13.30 Uhr, es gibt 20 spannende Läufe. Im Fahrerfeld sind Teilnehmer aus sieben Nationen. Die Faschingszüge Reifen der Motorräder sind mit 28 Millimeter langen Spikes bestückt, Zum Abschluss des Faschingstreidie in der Kurve spektakuläre bens werden Mitte Februar die Narren wieder auftrumpfen. Und Schräglagen ermöglichen. bei den Faschingszügen können sie Allerlei auf die Schippe nehJugend musiziert men. Der größte Faschingszug Volle Konzentration ist von den in der Region, der Schongauer jungen Leuten gefordert, die am Gaudiwurm, ist am Sonntag, 19. Sonntag, 15. Januar, beim Regi- Februar, um 14 Uhr. Bereits am onalwettbewerb „Jugend musi- Vortag, 18. Februar, ist das Stellziert“ vor einer Jury vorspielen. dichein der Narren in SchwabsoiDieser geht in Garmisch-Parten- en. Der „Kehraus“ in Epfach bzw. kirchen im Kongresshaus über die in Lechbruck / Prem ist mit UmzüBühne. Es sind auch etliche Schü- gen am Dienstag, 21. Februar.

Peitinger Musiknacht Termin für die zweite Peitinger Musiknacht ist Samstag, 21. April. Die Gastronomen und Organisator Michel Schmid junior wollen an den Erfolg von der Premiere im Vorjahr anknüpfen, als sich zirka 3 000 Leute von den Bands in Gaststätten und Kneipen in Stimmung bringen ließen.

Bands im Eisstadion Das ist wie fünf Konzerte an einem Intensives Üben: Klavierlehrerin Katja Brandl bereitet Schülerin Christi- Abend: Am Samstag, 30. Juni, ne auf den Wettbewerb „Jugend musiziert“ vor. gibt es einen Musik-Marathon im

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Starkes fĂźr Männer Weit Ăźber die Landkreisgrenzen hinaus sind wir bekannt fĂźr unsere kompetente Beratung – Der 9.9.2012 ist ein besonderes Datum: Am Tag des Denkmals wird die Villa Rustica bei Peiting (Foto von einer Besichtigung mit Regionalmanagement-Mitarbeitern) offiziell erĂśffnet. Eisstadion Peiting. Ab 17 Uhr sind fĂźnf Formationen bzw. KĂźnstler zu hĂśren: „Zwerge in Flammen“, die junge Sängerin Claudia Koreck mit Band, die „Cagey Strings“, die „Saragossa Band“ und die Lokalmatadoren von „Live Time“. Veranstalter ist die Agentur Breitenfellner & Weise aus GrĂśbenzell. Michael Schmid Ăźbernimmt die Koordination vor Ort.

Musikfest I Es ist das Stelldichein der Blasmusik fĂźr ganz Bayern: Der 17. bis 20. Mai sind die Kerntage fĂźr das Landesmusikfest in Weilheim, zu dem 175 Kapellen bzw. Ensembles mit 6 000 Musikern erwartet werden. Anlass ist das Jubiläum 100 Jahre Stadtkapelle. Max Kriesmair, Vorsitzender im Bezirk Oberland, hat eine FĂźlle von Veranstaltungen organisiert. Der Samstag, 19. Mai, wird von zig Standkonzerten an vielen Plätzen in der Kreisstadt sowie von Wettbewerben und Wertungsspielen geprägt sein. 1 000 Musiker (!) sollen am Festsonntag, 20. Mai, die Messe gestalten, die der Augsburger Bischof Konrad Zdarsa auf dem Weilheimer Marienplatz zelebrieren wird. Nachmittags formiert sich ein groĂ&#x;er

Festzug. Ăœberdies wird heuer das Jubiläum 60 Jahre Bezirk Oberland begangen. Ein Highlight: Am Tag der deutschen Einheit, am Mittwoch, 3. Oktober, sollen 70 Kapellen und SpielmannszĂźge von Bernbeuren bis Starnberg im Freien auftreten. Vorsitzender Max Kriesmair: „Ein Versuch ist es wert.“

Wir freuen uns auf Sie!

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Musikfest II Anfang Juni richtet Steingaden das Musikfest fĂźr den Bezirk FĂźssen im Allgäu-Schwäbischen-Musikbund aus. FĂźr den KlangkĂśrper mit seinen 54 Bläserinnen und Bläsern, bedeutet dies bei aller musikalischer Vorbereitung doch eher eine organisatorische Herausforderung, nachdem er 2011 eine „extreme musikalische Beanspruchung“ hinter sich hat, wie Vorsitzender Markus Eicher mit Blick auf die Proben und AuffĂźhrungen zum Festspiel „Wunder Wies“ ein ResĂźmee zieht. HĂśhepunkte des Musikfestes in Steingaden sind am Samstag, 9. Juni, abends der Sternmarsch mit Kapellen aus der Nachbarschaft sowie am Sonntagnachmittag, 10. Juni, der Gemeinschaftschor und der Festzug. Vorsitzender Markus Eicher ermuntert

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die Kapellen zur Teilnahme am Wertungsspiel. 15 Anmeldungen hat er schon vorliegen. Egal ob im Konzertbereich, in der traditionellen Blasmusik oder im Kritikspiel: Das Spiel vor einer Jury sei für alle Kapellen eine Hilfestellung und Erfahrung.

90-jährige Bestehen des Vereins D’ Auerbergler. Der Festzug mit mehreren tausend Trachtlerinnen und Trachtlern ist am Sonntag, 29. Juli. Der Festabend ist eine Woche zuvor am Sonntag, 22. Juli. Das 90. Gaufest des Lechgauverbandes wird hingegen in Hofstetten ausgerichtet. Haupttag ist der Sonntag, 15. Juli.

Musikfest III Den Reigen der Musikfeste beschließt heuer Rottenbuch. Anlass für die dortige Kapelle, zum zweiten Mal nach 2002 eine solche Großveranstaltung auszurichten, ist das 150-jährige Bestehen, wie Christoph Echtler betont. Er ist seit 27 Jahren Vorstand des Klangkörpers, der aktuell 52 Bläserinnen und Bläser zählt und seit 2010 von Michael Luther dirigiert wird, nachdem zuvor Thomas Eiler 19 Jahre lang den Taktstock geschwungen hatte. Das Musikfest in Rottenbuch geht „nur“ über drei Tage. Höhepunkt ist der Festsonntag, 2. September, mit Massenchor und Festzug. Apropos: Zum Jubiläum ist eine neue CD eingespielt worden. Darauf ist auch die „Rottenbucher Jubiläumspolka“, die Mathias Gronert von den „Scherz-

Da spielt die Musik: die Kapelle aus Rottenbuch (hier beim Festzug in Wildsteig im Sommer) wird 150 Jahre alt und richtet eines von drei Musikfesten in unserer Region aus. achtalern“ geschrieben hat. Das Festzelt bleibt in Rottenbuch dann noch einige Tage stehen, denn am Freitag, 7. September, findet der große Fohlenmarkt in der Gemeinde statt.

Gewerbeschau

Gewerbeverband gibt. Schauplatz ist am Wochenende, 7. und 8. Juli, der neu errichtete Solarpark, der sich in der Nachbarschaft der Mülldeponie befindet. Die Erbenschwanger Verwertungs- und Abfallgesellschaft möchte dort am Sonntag, 8. Juli, einen Tag der offenen Tür veranstalten.

Die Auerbergland-Gewerbeschau wird Anfang Juli in Burggen ausTrachtenfeste gerichtet. Für die Organisatoren in der 1 600 Einwohner zählenden In Bernbeuren finden sich die Gemeinde bedeutet dies einen Trachtler vom oberen Lech zum Kraftakt, zumal es am Ort keinen Gaufest 2012 ein. Anlass: Das

führungen sind Bestandteil des „Schongauer Sommers“.

Historischer Markt

Die Veranstaltung, die in der Region mit die meisten Besucher anlockt (weit mehr als 10 000 in zehn Tagen), ist der Historische Markt im Herzen Schongaus. Termin dafür ist 2012 von Freitag, 3., bis Sonntag, 12. August. Vorstand Schüler-Musical Manfred Wodarczyk vom ausrichErstmals wird in Schongau ein tenden Verein „Schongauer SomSchüler-Musical unter freiem mer“ steckt bereits mitten in den Himmel aufgeführt. Dies soll Planungen. Ende Juli an drei Abenden der Fall sein — kurz bevor die SommerferiVolksfest ade en beginnen. Akteure auf der Freilichtbühne sind dabei Realschüler Auch zahlreiche andere große vom Wahlfach „Musiktheater“. Sie Veranstaltungen — zum Beispiel spielen, singen und musizieren die Jahrmärkte in Schongau, Peiim Stück „I mog di“, das die Leh- ting und Steingaden, die Leonharrer Michael und Dinah Kurschatke diritte im Oktober und November geschrieben haben und in dem sowie die Weihnachtsmärkte in es um die Gefühle von Teenagern der Adventszeit — werden wie gewohnt stattfinden. Nur bei einem geht. Bis zu 80 Mitwirkende werden ist Fehlanzeige zu vermelden. Und das Musiktheater darbieten, das zwar für immer: Das Schongauer bereits im April 2010 zu sehen Volksfest wird es nicht mehr gewar — damals allerdings in ganz ben. Der Tourismusverein konnte anderem Rahmen in der Aula der dafür keinen Festwirt mehr geRealschule. Diese Freilichtauf- winnen.

Der neue Peugeot 208

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> > > WAS DER MONAT BRINGT

Prinz auf Zeit Schongau / Hohenpeißenberg | dass die beiden auch bei der Fa„Mir g’frein uns scho.“ Antonia schingsgungl dieses Vereins am Knappich und Franz Ressle, das Rußigen Freitag nicht fehlen dürPrinzenpaar der Schongauer Fa- fen. Alle Auftritte sind noch nicht schingsgesellschaft, gehen die terminiert. Prinzenpaar und Garde Auftritte im Januar und Februar werden auf Bällen und Kränzchen trotz aller Vorbereitungen (Stich- zwischen Forggensee und Starnwort Reden schreiben) entspannt berger See zu Gast sein. an. Der erste Höhepunkt ist für sie Während der Woche arbeitet Ander Inthronisationsball am Sams- tonia vier Trage beim Kreisbotentag, 7. Januar, im ausverkauften Verlag in Weilheim. Jeden DiensJakob-Pfeiffer-Haus. Mit der The- tag ist aber Schule angesagt. Die mensammlung für die Rede ist 25-Jährige macht nämlich seit bereits im Advent begonnen worden, Anfang Januar geht’s an den Feinschliff. Antonia und Franz sehen es als Ehre an, im Jubiläumsjahr — die Faschingsgesellschaft besteht seit 50 Jahren — als Prinzenpaar auftreten zu dürfen. Dreimal werden die beiden 25-Jährigen, die seit zweieinhalb Jahren Wärmen sich zwischendurch gern am Ofenbanbefreundet sind, bei kerl: Franz Ressle und Antonia Knappich, das Faschingszügen auf Schongauer Prinzenpaar für die Saison 2012. dem Prinzenwagen stehen: am Samstag, 18. Februar, September 2010 die Fortbildung in Schwabsoien, am Sonntag, 19. zur Hauswirtschafterin. Februar, beim großen Gaudiwurm Franz Ressle arbeitet auf dem in Schongau und zwei Tage später Bauernhof seiner Eltern. Das Jahrzum Ausklang am Faschingsdiens- hunderte alte stattliche Anwesen tag in Epfach. der Familie Ressle steht in SchonAntonia freut sich schon aufs gau im Dornauer Feld. Unter der „Heimspiel“ in Hohenpeißenberg. Woche wird der Bauerssohn auch Damit meint die junge Frau mit im Januar und Februar gewohnte den langen dunklen Haaren den Tätigkeiten im Wald, auf dem Feld, Trachtenball im Haus der Vereine am Hof und im Stall verrichten. am Samstag, 11. Februar. Sie selbst Allerdings: Nach gar langen Ballist Trachtlerin. Auf diesem Weg ist nächten werde er zumindest in der sie auch mit Franz zusammenge- Frühe wohl stallfrei kriegen, sagt kommen, der in Schongau bei den er dem „altlandkreis“-Redakteur „Schloßberglern“ aktiv ist. Klar, mit einem leichten Schmunzeln.

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Kaminkehrer Daniel Kodisch

Glücksbringer im Maßanzug Altenstadt | Der Glücksbringer steckt im Maßanzug: Auf seine Paradeuniform mit Zylinder, Koller (Jacke) und Hose ist Kaminkehrer Daniel Kodisch aus Altenstadt sichtlich stolz. So ist er im Sommer 2011 in der Basilika zu Altenstadt auch vor den Traualtar getreten, um seiner Frau Kathrin (29), einer geborenen Fischer aus Peißenberg, das Ja-Wort zu geben. Und in der Zunftkleidung, die vom Spezialschneider in Höchstädt gefertigt wurde, präsentiert er sich auch dem „altlandkreis“. Der Kaminkehrer gilt als Glücks- In der Paradeuniform aufs Dach gestiegen: Daniel Kodisch mit Seil und Foto: Johann Jilka bringer. Dies wird vor allem zum Kugel am Kamin.

Jahreswechsel gern so dargestellt. Warum? Erst als damit begonnen wurde, regelmäßig die Kamine zu rußeln, ist die Zahl der Brände, die früher bei den aneinandergereihten Häusern oft verheerende Folgen hatten, deutlich zurückgegangen. Selber kann Daniel, der technischer Leiter bei der Wasserwacht Altenstadt ist, für seine Ausbildung zum Berge- und Rettungstaucher Glück gebrauchen. Die Prüfung ist im September 2012. Und: Glück soll nicht nur der jungen Ehe und den Eltern von Daniel und Kathrin beschieden sein, sondern genau-

so Schwester Kristina Kodisch. Die soll mit ihrem Freund im Oktober heil von der einjährigen Weltreise zurückkehren. Sein berufliches Wirkungsfeld hat Daniel Kodisch im Ammertal. Er arbeitet bei Kaminkehrermeister Peter Würsch, der für den Kehrbezirk Oberammergau zuständig ist. Dazu gehören auch die Ortschaften Ettal, Unterammergau und Saulgrub. All den Hausbesitzern und Mietern wird Kodisch auch 2012 in gewohnter Manier aufs Dach steigen. Aber wohlgemerkt im Rußanzug und nicht in der Paradeuniform.

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Hochzeit Tipps für Brautleute und deren Gäste

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Ideen für den Heiratsantrag Hochzeits-Checkliste Wer sitzt wo? Sprüche für das Gästebuch Blumenschmuck und Blumendekoration Blumensprache Tipps für den Hochzeitstag Hochzeitstorte Jubiläen und Hochzeitstage Anmeldung der Hochzeit Der richtige Ring

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Ideen für den Heiratsantrag Werbewand Entwerfen Sie einen schönen Antrag und mieten Sie eine Werbewand. Die Plakatwand sollte am besten auf dem Arbeitsweg Ihres Partners liegen, damit Ihr Antrag auf jeden Fall ankommt.

Anzeige in der Zeitung Falls Ihr Partner ein regelmäßiger und aufmerksamer Zeitungsleser ist, können Sie die Anzeige auch in seiner Standardzeitung aufgeben. Möglich wäre auch ein Antrag über das Radio oder eine entsprechende Internet-Nachricht.

Heißluftballon Eine etwas kostspieligere Variante des schriftlichen Antrages ist es, die Nachricht an einem Heißluftballon zu befestigen und dafür zu sorgen, dass Ihr Partner zu der entsprechenden Zeit mit Ihnen einen romantischen Ausflug unte ern r im mmt m. ternimmt.

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Rosenspur

chen Sie den Antrag in einem besonders romantischen Moment Aus Blütenblättern wird eine Spur oder an einem besonderen Ort. von der Eingangstüre ins Schlafzimmer gelegt. Auf das Bett legen Romantisches Essen Sie dann einen Brief / Antrag, der z. B. folgende Worte beinhalten Übermitteln Sie Ihren Antrag doch kann: „Ich bette Dich auf Rosen! einfach bei einem romantischen Candlelight-Dinner und einem Möchtest Du mich heiraten?“ Glas Sekt. Ob Sie dafür selbst kochen möchten oder lieber ein beBetttuch sonderes Restaurant aussuchen, Bemalen Sie ein Bettuch mit Ihrem bleibt Ihnen überlassen. Antrag und hängen Sie dieses vor die Wohnungstüre Ihres Partners. Besonderer Ort

Herzballons Vor dem Haus oder der Wohnung Ihres Partners befestigen Sie einige Luftballons in Herzform (am besten mit Ballongas gefüllt, damit sie schön schweben) und an die Haustüre hängen Sie ein Schild mit Ihrem Antrag.

Romantisches Wochenende

Entführen Sie Ihren Partner an einen für Sie beide besonderen Ort (z. B. Ort der ersten Begegnung oder des ersten Kusses) und machen Sie dort den Heiratsantrag. Schön ist es, wenn Sie diesen Ort vorher mit Blumen oder Luftballons geschmückt haben.

Blumen

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Hochzeits-Checkliste Da jede Hochzeit individuell gestaltet wird, gibt es keinen allgemein gültigen Zeitplan. Die Beachtung einiger Richtlinien kann allerdings Stress vermeiden. Verstehen Sie deshalb folgende Hochzeits-Checkliste nur als groben Anhaltspunkt in der Planung.

6 bis 12 Monate vor der Hochzeit  Art der Hochzeit festlegen • Standesamtliche Trauung? • Kirchliche Trauung? • Trauung mit einem freiem Theologen (Theologin)?  Hochzeitstermin festmachen Der Hochzeitstermin sollte baldmöglichst festgelegt werden, da sonst der Wunschtermin eventuell schon belegt ist (beim Standesamt bzw. beim Pfarrer) und man einen neuen Termin suchen muss. Außerdem sollte der Termin mit der engsten Familie sowie den (voraussichtlichen) Trauzeugen besprochen werden.  Rahmen der Hochzeit festlegen • Größe der Feier (Gästeanzahl)? • Traditionell oder ausgefallen? • Kleidungsstil? • Restaurant oder Partyservice? • Draußen oder drinnen? • Soll ein Polterabend stattfinden?  Restaurant / Lokalität aussuchen, Termin festmachen Schöne und beliebte Lokalitäten sind meist früh ausgebucht. Deshalb sollten Sie nach der TerminAbsprache mit Standesamt bzw. Kirche auch gleich den Termin mit der gewünschten Lokalität ausmachen.  Hochzeitsreise planen Auch Ihre Hochzeitsreise muss

 Trauung mit dem Pfarrer besprechen Ist eine Trauung mit einem Pfarrer (oder freiem Theologen) gewünscht, sind weitere Vorbereitungen notwendig: • Ablauf der Trauung besprechen • Texte und Lieder aussuchen  Urlaub einreichen Nachdem Sie Ihre Hochzeitsreise • Liederheft gestalten geplant haben, sollten Sie auch • Musik organisieren gleich den Urlaub bei Ihrem Ar Musik für die Hochzeitsfeier beitgeber beantragen. organisieren Buchen Sie frühzeitig einen DJ, ei Hochzeitsordner erstellen Erstellen Sie bereits jetzt einen nen Musiker oder eine Hochzeits„Hochzeitsordner“, in dem Sie alle band für Ihre Feier und sprechen Unterlagen bzgl. Ihrer Hochzeit Sie die gewünschte Musik durch. sammeln.  Fotograf organisieren Bestimmen Sie den Hochzeits-Fo Kostenplan erstellen Erstellen Sie einen vorläufigen tograf bzw. den Hochzeits-VideoKostenplan, in den Sie die geplan- Filmer, der Ihre Hochzeit in Bilten Kosten eintragen und zusam- dern und Ton einfangen soll und menrechnen. Während den Hoch- besprechen Sie den groben Ablauf zeitsvorbereitungen sollten Sie der Aufnahmen und Ihre spezieldiesen Plan kontinuierlich aktu- len Wünsche. alisieren, insbesondere wenn Sie  Hochzeitsauto mieten bereits die realen Kosten wissen. Für die Fahrt von Zuhause zum Standesamt oder vom Standesamt 4 bis 6 Monate zur Lokalität, möchten Sie vielleicht vor der Hochzeit ein außergewöhnliches Fahrzeug  Vorläufige Gästeliste für Ihren außergewöhnlichen Tag. zusammenstellen Buchen Sie am besten jetzt Ihr Diese Liste benötigen Sie auch bei Wunschauto. der Erstellung der Einladungskarten und bei der Verwaltung der  Partyservice planen Rückmeldungen Ihrer Gäste. Am Falls Sie nicht in einem Restaurant besten erstellen Sie die Gästeliste feiern, sollten Sie sich nun Angein elektronischer Form, damit Sie bote für Partyservice, Lokalität, diese in den nächsten Wochen Zeltverleih usw. einholen. Eventuell einfach bearbeiten können. benötigen Sie auch zusätzliche Hilfskräfte für Essensausgabe, Ge Trauzeugen bestimmen tränkestand (teilweise bietet dies Trauzeugen werden heutzutage auch der Partyservice an). nur noch bei der katholischen Trauung verlangt — falls Sie Trau-  Ansprechpartner für die Gäste zeugen haben möchten, sollten bestimmen Sie sich mit den Trauzeugen ab- Erklären Sie dem Ansprechpartstimmen. ner Ihre Vorstellung vom Ablauf frühzeitig gebucht sein, da Sie meist am Tag nach Ihrer Hochzeit startet. Denken Sie auch an evtl. notwendige Impfungen und an den Reisepass (sowie Visum) und denken Sie an den Urlaubsantrag.

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der Feier und insbesondere auch, welche unangenehmen Überraschungen Sie nicht haben wollen. Ihre Gäste können sich dann bzgl. Überraschungen, Hochzeitsspielen oder Ihrem Hochzeitstisch an den Ansprechpartner wenden.  Weitere Unterhaltung buchen Planen Sie neben Musik auch noch weitere Unterhaltung (z. B. Zauberer, Feuerwerk, Ballonaktionen), dann sollten Sie bereits jetzt Angebote einholen. Achtung: Evtl. möchte ein Gast Sie mit einer entsprechenden Aktion überraschen — sprechen Sie dies also in jedem Fall mit dem „Ansprechpartner für Ihre Gäste“ ab.  Druckerei suchen und Einladungskarten bestellen Ihre Einladungskarten sowie Tischund Menükarten müssen rechtzeitig gedruckt werden.

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 Hochzeitstanzkurs buchen Ist bei der Hochzeit geplant, dass Sie und Ihre Gäste tanzen, startet den Tanzabend traditionell das Brautpaar. Eventuell sollten Sie die Tanzschritte nochmals auffrischen.

3 bis 4 Monate vor der Hochzeit  Brautkleid aussuchen Das Brautkleid muss rechtzeitig ausgesucht werden, da Brautkleider meist Einheitsgröße haben (also nicht in mehreren Größen vorhanden sind) und entweder bestellt oder durch eine Schneiderin angepasst werden müssen. Oft sind mehrere Anproben und mehrere Anpassungen notwendig. Bitte beachten Sie, dass sich Ihre Figur vielleicht noch bis zur Trauung verändert und Sie das Kleid

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somit erst vier Wochen vor der se zu Ihrer Vorstellung vom BrautTrauung endgültig auf Ihre Figur strauß geben — die Besorgung ist anpassen sollten. jedoch traditionell die Aufgabe des Bräutigams.  Kleidung für den Bräutigam aussuchen 1 bis 2 Monate Auch hier sind eventuell noch Änvor der Hochzeit derungen erforderlich und auch hier sollten endgültige Anpassun-  Rückantworten in Gästeliste eintragen gen erst vier Wochen vor der Trauung durchgeführt werden, damit Jetzt sollten Sie bereits die Rückantworten Ihrer Gäste erhalten. der Anzug perfekt sitzt. Aktualisieren Sie die Gästeliste und haken Sie bei fehlenden  Hochzeitstisch erstellen Bereits auf der Einladung kön- Rückantworten nach. Absagen nen Sie angeben, wo Sie Ihren Ihrer Gäste enthalten vielleicht beGeschenketisch angelegt haben, reits Geschenke, erstellen Sie dessonst werden Sie von jedem Gast halb jetzt die erste „Wer hat was einzeln auf Ihre Wünsche ange- geschenkt-Liste“, damit Sie nach der Hochzeitsreise auch Dankessprochen. karten an diese Personen schreiben können.  Trauringe aussuchen Wie beim Brautkleid, gibt es Trauringe oft nur in Einheitsgröße, so  Liedzettel / Programmheft drucken dass die richtige Größe gemessen und anschließend die Ringe be- Findet eine kirchliche Trauung stellt werden. Auch eine Gravur statt, sollten Sie bereits jetzt Liedmuss bestellt werden. Die Anpas- zettel bzw. Programmhefte drusung kann je nach Art des Ringes cken lassen. zwischen zwei und vier Wochen  Hochzeitstorte bestellen dauern.

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 Endgültige Gästeliste zusammenstellen und Einladungskarten verschicken Spätestens jetzt sollten Sie die offiziellen Einladungskarten verschicken. Die wichtigsten Personen wissen schon seit längerer Zeit über den Termin Bescheid und haben diesen sicher frei gehalten.  Papiere für Standesamt und Kirche zusammenstellen Sammeln Sie alle notwendigen Papiere und ordnen Sie diese in den Hochzeitsordner ein.  Blumenschmuck aussuchen Für die Feier oder für das Hochzeitsauto können Sie bereits jetzt ein Blumengeschäft aussuchen und den Blumenschmuck bestellen. Die Braut kann dann Hinwei-

 Organisationsplan aufstellen Erstellen Sie den genauen Ablauf für Ihre Hochzeit und sprechen Sie diesen mit den Helfern ab. Am besten ist es, wenn Sie einen Ansprechpartner für Ihre Helfer bestimmen, der Ihnen auch während der Feier Entscheidungen abnimmt, dann können Sie den Hochzeitstag ohne ständige „Störungen“ durch die Helfer genießen.

1 bis 2 Wochen vor der Hochzeit  Hochzeitsreise vorbereiten Kurz vor der Hochzeit haben Sie dazu keine Zeit mehr — denken Sie also an Sonnencreme, Reiseversicherung, Kreditkarten, TravellerSchecks, ausländische Währung, usw.

 Hochzeitsschuhe einlaufen Neue Schuhe sind meist unbequem. Sie laufen aber den ganzen  Menü und Ablauf des Menüs Klären Sie jetzt mit dem Restau- Hochzeitstag in den neuen Schurant den Ablauf und das Menü für hen — besser Sie laufen die Schudie Feier. In diesem Zusammen- he jetzt schon ein. hang sollte auch die Sitzordnung / Tischordnung (Wo sitzt wer?) ge-  Termine mit Firmen abstimmen klärt und die Aufstellung der Ti- Zu Ihrer eigenen Beruhigung: Stimmen Sie die Termine mit Ressche festgelegt werden. taurant / Partyservice, freiem Theologen / Pfarrer, Musiker / DJ, Fahrer  Gästetransport klären Zwischen Standesamt, Restaurant für das Hochzeitsauto, Konditor, oder Kirche müssen auch die Gäs- Fotograf, usw. nochmals ab. Wiste transportiert werden (Sie soll- sen alle, wo der Festort ist, wie ten Ihr Transportmittel bereits or- sie dahin kommen und wann sie ganisiert haben). Gibt es vielleicht spätestens da sein müssen? Sicher Parkplatzprobleme? Gibt es eine ist sicher! Baustelle? Sollte für den Transport  Friseur- und Kosmetiktermin ein Bus gemietet werden? festlegen  Hochzeitskleidung probieren Brautkleid und Hochzeitsanzug sollten nochmals angezogen werden. Vielleicht sind noch letzte Anpassungen vorzunehmen.

 Probehochzeitsfrisur Insbesondere die Braut sollte sich die gewünschte Hochzeitsfrisur und das Make-up wenigstens einmal machen lassen, damit es keine Überraschungen oder Enttäuschungen am Hochzeitstag gibt.  Polterabend organisieren Der Polterabend ist u. U. eine große Party. Auch hier müssen 2 bis 4 Wochen Lokalität, Speisen und Getränke vor der Hochzeit organisiert werden.  Unterbringung der Gäste organisieren  Brautstrauß und Anstecker Sprechen Sie die Unterbringung Traditionell ist der Brautstrauß und mit den auswärtigen Gästen ab. Anstecker die Aufgabe des BräutiOft sind Familienmitglieder bereit, gams. Falls noch nicht geschehen, den ein oder anderen Gast im ei- sollte dieser den Blumenhändler genen Haus unterzubringen. aussuchen und Brautstrauß bzw. Blumenanstecker für den Hoch Trauringe abholen zeitstag bestellen. Beide sollten Die Trauringe sollten jetzt da auf den Blumenschmuck (Feier, sein — wenn nicht, müssen Sie Hochzeitsauto, etc. ) abgestimmt dringend nachhaken. sein.


Der letzte Tag vor der Hochzeit

Ihr Hochzeitstag  Genießen Sie Ihren Tag! Sie haben alles gut geplant, kleinere Fehler sind normal, da muss man eben improvisieren — aber nicht Sie! Das sollte Ihr Festansprechpartner machen, der alles während der Feier in der Hand hat.

 Koffer für die Hochzeitsreise packen  Geld zurechtlegen Sie benötigen Gelder für die Kollekte, Blumen- und Geschenkboten, evtl. den Musiker, Trinkgelder für Chauffeur, Restaurantmitarbeiter oder den Partyservice.

Bis 4 Wochen nach der Hochzeit

 Handtasche der Braut packen Make-up, Nähzeug, Ersatzstrumpfhosen, Kopfschmerztabletten, Deo, Kamm, Pflaster u. ä. sollten in der Nähe sein (oder Ansprechpartner bestimmen, der alles dabei hat).

 Alle Rechnungen bezahlen  Danksagungskarten schreiben  Fotos beim Fotografen aussuchen

 Kleidung bereitlegen  Hochzeitsgarderobe reinigen lassen Sie können das Brautkleid als Erinnerung behalten und es sorgfältig aufbewahren oder auch weiter verkaufen.

 Ringe und Papiere bereitlegen  Gut schlafen! Ein kleiner Drink oder Baldrian helfen hier vielleicht?!

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 Namensänderungen durchführen Sie haben Ihren Nachnamen geändert? Dann sollten Sie unbedingt auch an die folgenden Punkte denken: • Klingelschild und Briefkastenschild ändern • Arbeitgeber informieren (Heiratsurkunde vorlegen) • Geldinstitute, Kreditkarteninstitute, Versicherungen und Bausparkasse informieren • Telefonbucheintrag anpassen • Finanzamt infomieren • Krankenkasse informieren • Zeitschriften-/Zeitungs-Verlag informieren • Gas- und Elektrizitätswerk informieren • Pass- und Personalausweis beantragen • Lohnsteuerkarte ändern lassen • Führerschein beantragen • Fahrzeugpapiere anpassen • Weitere Verträge anpassen

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Wer sitzt wo? Tisch- und Sitzordnung bei der Hochzeitsfeier Die Sitzordnung ist manchmal leider eines der heikelsten Themen bei der Hochzeitsvorbereitung. Das Brautpaar möchte seine Gäste ja während der Feierlichkeiten gut versorgt und unterhalten wissen, so dass ähnliche Interessengruppen an einem Tisch sitzen sollen. Leider ist das nicht immer einfach.

Tischordnung Zunächst hängt die Tischordnung von einigen allgemeinen Faktoren ab: • Welche Möglichkeiten bietet die Räumlichkeit (nicht immer sind alle Tischformen möglich) • Wo im Raum sind feste Plätze für Buffet, Geschenketisch, Musik, Tanzfläche • Welche Tische stehen zur Verfügung (rund, oval, eckig) • Sollen kleinere Einzeltischgruppen aufgestellt werden oder lieber lange Tischreihen in Sternform oder eine T-Form Wenn dies geklärt ist, kann man sich damit beschäftigen, die einzelnen Gäste auf die vorhandenen Plätze zu verteilen.

Sitzordnung Früher gab es hierzu feste Regeln, die inzwischen nicht mehr so streng gesehen werden. Im Prinzip kann man heute die Sitzordnung ganz frei nach den eigenen Wünschen gestalten. Dennoch ist es hilfreich sich an den „Grundregeln“ zu orientieren: • Braut und Bräutigam sitzen als Mittelpunkt der Hochzeitsgesellschaft an der Ehrentafel

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• Neben der Braut sitzen die Eltern des Bräutigams, neben dem Bräutigam seine Schwiegereltern • Je nach Tischgröße sollten die Großeltern sowie die Geschwister der Brautleute ebenfalls am Brauttisch sitzen • Die Trauzeugen gehören im Grunde ebenfalls in die Nähe der Brautleute Bei der Platzierung der Gäste sollte nach Möglichkeit darauf geachtet werden, dass ältere Gäste nicht zu nahe an der Musik oder den Durchgängen sitzen. Kleinkinder sollten bei Ihren Eltern sitzen, für die größeren Kinder empfiehlt sich ein Extra-Tisch, auf dem bereits Mal-, Bastel- und Spielsachen vorbereitet sind (hierzu könnte auch ein gesonderter Bereich eingerichtet werden). Um den Sitzplan vorzubereiten, zeichnet man am Besten eine Skizze des Saals und klebt die Gäste mit Post-it-Zetteln auf ihre Sitze, so kann man jederzeit Änderungen vornehmen. Auf der Hochzeitsfeier werden die Sitzplätze dann mit Tischkarten gekennzeichnet. Wie diese Tischkarten aussehen (Faltkarten, Efeublätter, kleine Blumentöpfe, Rosen) ist der Fantasie der Brautleute überlassen. Wichtig ist nur, dass die Namen groß und leserlich geschrieben sind. Es empfiehlt sich auch die Namen so anzubringen, dass auch der Gast auf der anderen Tischseite lesen kann mit wem er es zu tun hat und ihn mit Namen ansprechen kann. Wenn Sie ein großes Fest feiern, sollten Sie neben dem Eingang

einen Sitzplan aufstellen oder aufhängen. Auf dem Plan sind alle Tische eingezeichnet und die Namen der Gäste vermerkt. Dies erspart den Gästen das Suchen.


Sprüche für das Gästebuch Seid verliebt und ihr werdet glück- Einen Menschen zu lieben, heißt lich sein. einwilligen, mit ihm alt zu werPaul Gaugin den. Albert Camus Liebe hat kein Maß der Zeit, sie keimt und blüht in einer schönen Ihr seid nun eins, ihr beide, und Stunde. wir sind mit euch eins. Trinkt auf Theodor Körner der Freude Dauer ein Glas des guten Weins. Und bleibt zu allen Heiraten ist leicht, verheiratet sein Zeiten einander zugekehrt, durch schon schwieriger. Ein Leben lang Streit und Zwietracht werde nie glücklich verheiratet zu sein und euer Bund gestört. zu bleiben, sollte den schönsten Johann Wolfgang von Goethe Künsten zugerechnet werden. Roberta Flack Man muss glücklich sein, um glücklich zu machen … Im Ehestand muss man sich Maurice Maeterlinck manchmal streiten, denn dadurch erfährt man etwas voneinander. Die Liebe allein versteht das GeJohann Wolfgang von Goethe heimnis, andere zu beschenken und dabei selbst reich zu werden. Eine gute Ehe basiert auf dem Clemens Brentano Talent der Freundschaft. Friedrich Nietzsche Vertrauen und Achtung, das sind die beiden unzertrennlichen GrundFreiwillige Abhängigkeit ist der pfeiler der Liebe, ohne welche sie schönste Zustand — und wie wäre nicht bestehen kann; denn ohne der möglich ohne Liebe. Achtung hat die Liebe keinen Wert Johann Wolfgang von Goethe und ohne Vertrauen keine Freude. Heinrich von Kleist Es ist mit der Liebe wie mit den Pflanzen: wer Liebe ernten will, muss Liebe säen. Jeremias Gotthelf

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Wer den anderen liebt, lässt ihn gelten so wie er ist, so wie er gewesen ist und so wie er sein wird. Michael Quoist Glück ist Liebe, nichts anderes. Wer lieben kann ist glücklich. Hermann Hesse Jemanden lieben heißt, als einziger ein Wunder zu begreifen, das für alle anderen unsichtbar bleibt. Francois Mauriac Die Ehe ist der Anfang und der Gipfel aller Kultur. Sie macht den Rohen mild, und der Gebildete hat keine bessere Gelegenheit, seine Milde zu beweisen. Johann Wolfgang von Goethe Eine Ehe ist gut, wenn der Mann der Motor und die Frau die Bremse ist — oder umgekehrt. Schlecht ist eine Ehe zwischen zwei Motoren oder zwei Bremsen. Stafford Vaughan Liebe ist an jemanden zu denken, ohne nachzudenken. Karl-Heinz Deschner

Was wir auch in dieser Welt erlangen mögen, ist doch die Liebe das höchste Glück. Philipp Otto Runge In der Ehe muss man einen unaufhörlichen Kampf gegen ein Ungeheuer führen, das alles verschlingt: die Gewohnheit. Honoré de Balzac

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Blumenschmuck und Blumendekoration Brautstrauß

• Biedermeierstrauß Dieser Brautstrauß wird rund bzw. in Kugelform gebunden und passt nahezu zu jeder Frau und Kleid, besonders jedoch zu romantischen Bräuten.

Er ist eine der wichtigsten Nebensachen der Hochzeit und sollte zu der Braut und dem Hochzeitskleid passen. Meist werden die Lieblingsblumen der Braut verwendet und zu kunstvollen Werken ge- • Armstrauß bunden. Hier werden nur wenige Blumen ohne weiteren Schmuck zu eiDies sind zum Beispiel: nem Gebinde zusammengefasst. Der Strauß wird auf dem Arm • Zepterstrauß liegend getragen und passt vor Wird wie ein Königszepter geallem zu sehr schlichten Kleibunden und passt vor allem zu dern. Bräuten mit kurzem Kleid oder Hosenanzug. Autodekoration • Wasserfall Hier werden Blüten vorne und seitlich mit viel Grün, lang fließend nach unten gebunden. Dieser Strauß eignet sich vor allem für große Bräute mit langem Kleid und Schleier.

Beim Auto gilt eher: weniger ist mehr, da der Blumenschmuck keinesfalls die Sicht des Fahrers beeinträchtigen darf. Die Blumen werden auf dem Auto mit Saugnäpfen befestigt, die jedoch eine zu schnelle Fahrt meist nicht aushalten.

Oft ist jedoch das Brautauto schon ein Blickfang, so dass als Schmuck noch einzelne Blüten oder Efeu ausreichend sind.

Blumen für die Kirche Geschmückt wird meist der Altar und die Stirnseite der Kirchenbänke. Dies kann mit Efeu und weißen Schleifen und Bändern oder auch mit einem Blumenschmuck im Stile des Brautgesteckes erfolgen.

Tischdekoration Auch hier ist wichtig, dass die Blumen nicht zu hoch sein sollten, damit sich die Gäste gut über die Blumen hinweg unterhalten können. Viele Gaststätten und Hotels bieten die Tischdekoration auch als Service mit an. Hier muss dann die Blumenauswahl genau abgesprochen werden, damit der Blumenschmuck im gleichen Stil wie Brautstrauß usw. gehalten ist. Als Tischschmuck eignen sich am Besten einzelne Blumen in Glasvasen, Blumengirlanden, verstreute Blumen und Blütenblätter und kleine Töpfe mit Blumen oder Kräutern.

Festdekoration Falls ein Buffet oder Geschenketisch aufgebaut ist, sollte auch dieser mit einem Blumengesteck dekoriert werden. Auch ein Schmuck auf den Fensterbänken macht den Raum besonders festlich.

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Blumensprache Bedeutung der Blumen Zu einer Hochzeit gehört selbstverständlich auch ein üppiger Blumenschmuck. Die meisten Bräute haben ihre Lieblingsblumen, die dann auch in den Brautstrauß und den sonstigen Blumenschmuck eingearbeitet werden sollen. Am besten besprechen Sie die Blumendekoration mit einem Flo-

Rose: Calla: Edelweiß: Efeu: Feuerlilie: Gänseblümchen: Gerbera: Glockenblume: Kornblume: Iris: Weiße Lilie: Maiglöckchen: Rote Nelke: Orchidee: Weiße Pfingstrose: Rote Tulpe: Veilchen: Wicke:

Heiraten im Winter?

risten oder einer guten Freundin. Diese Person kann dann dafür sorgen, dass alles genau aufeinander abgestimmt ist. Da der Brautstrauß traditionell Aufgabe des Bräutigams ist, sollte dieser natürlich auch Bescheid wissen. Wir haben hier die Bedeutung einiger Blumen zusammengestellt:

Liebe, Liebe, Liebe Du bist schön, ich bewundere Dich Deine Schönheit ist überwältigend Ich erwarte Treue Du bist voller Leidenschaft Unsere Liebe ist maßvoll aber leidenschaftlich Du machst mein Leben einfach schöner Unsere Herzen schlagen im gleichen Takt Ewige Hoffnung Ich habe gute Nachrichten Du bist süß aber unerreichbar Das Glück kehrt zurück Heiße Liebe Wunderbare Schönheit Liebe im Überfluss Ich erkläre Dir meine Liebe Bitte vergiss mich nicht Vergnügen pur

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Tipps für den Hochzeitstag Folgende Dinge haben sich als oder jemand anderen etwas aufsehr hilfreich herausgestellt. Am schreiben. besten beauftragen Sie eine gute Freundin oder Freund mit der Foto bzw. Film Bereitstellung dieses „Notfallpaund Batterien ketes“. Es wäre doch zu schade, wenn ausgerechnet beim Hochzeitskuss Ersatzstrumpfhose der Film voll oder die Batterie zu Sie sollten immer ein extra Paar Ende ist. Strümpfe in Reichweite haben, da sich eine Laufmasche immer im Spiele für Kinder ungünstigsten Moment entwickelt. Leider ist die Hochzeitsfeier für Kinder nicht immer nur spannend. Nähzeug Es empfiehlt sich daher, jemanden Kleinere Unfälle können so gleich mit der Organisation eines kleinen vor Ort behoben werden. Schließ- „Beschäftigungsangebotes" zu belich will man ja mit allen Knöpfen auftragen. heiraten.

Aspirin oder ähnliches Kopfschmerzmittel

Geschenktisch

Da die meisten Hochzeitsgäste die Geschenke bereits zur TrauEs wäre doch zu schade, wenn der ung auf das Standesamt oder vor schönste Tag wegen Kopfschmer- die Kirche mitbringen und das zen leidet. Brautpaar bereits voll beschäftigt ist, sollte jemand bestimmt werden, der die Geschenke für das Make-up Besonders nach der Trauzeremonie könnte es notwendig werden, das Make-up nochmals aufzufrischen.

Taschentücher Nicht nur das Brautpaar sondern eventuell auch einige Gäste könnten während der Feier ein Taschentuch benötigen.

Zettel und Stift Sollte immer vorhanden sein. Vielleicht müssen Sie ja für sich

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Brautpaar in Empfang nimmt und entsprechend verstaut. Unter Umständen ist es auch hilfreich, die Geschenke zu markieren, da man später nicht immer genau zuordnen kann, von wem die einzelnen Geschenke stammen. Optimal eignet sich hier auch eine Online Hochzeitsliste, mit Hilfe derer sich die Geschenke direkt den Gästen zuordnen lassen.

Kleingeld In manchen Gegenden ist es Brauch, dass der Bräutigam die Braut auslösen muss oder dass Kinder von der Hochzeitsgesellschaft Geld sammeln.

Ehering Dieser sollte auf keinen Fall fehlen. Damit jedoch der meist ungewohnte Handschmuck wegen des dauernden Händeschüttelns keine Druckstellen hinterlässt, sollte man ihn nach der Trauung einfach an die linke Hand stecken.


Hochzeitstorte Die Größe / Höhe der Hochzeitstorte ist abhängig von der Anzahl der Gäste, denn jeder soll ein Stück bekommen. Ob es allerdings eine klassische dreistöckige Torte oder ein Herz aus Frucht sein soll, bleibt ganz dem Brautpaar überlassen. Nach alter Tradition sollte Marzipan verarbeitet sein (zumindest in der Deko), da dies als Glücksbringer gilt und Fruchtbarkeit verheißen soll. Als Orakel dienen eine gebrannte und eine ungebrannte Kaffeebohne, die in der Torte eingebacken sind. Der Gast, der die gebrannte Bohne findet, wird sich als Nächster verloben und heiraten, der Gast mit der ungebrannten Bohne bleibt ledig. Die Hochzeitstorte kann sowohl zum Nachmittagskaffee, als auch in den späten Abendstunden verzehrt werden. Besonders festlich ist es, wenn die Torte mit Wunderkerzen und Musik hereingefahren wird.

Beim Anschneiden der Torte zeigt sich dann auch, wer später in der Ehe den Ton angibt. Wer beim Anschneiden des Kuchens die Hand über der Hand des Partners hat, hat traditionell auch später „die Hosen an“. Das Brautpaar schneidet die Torte an und nimmt das erste Stück heraus. Dann isst das Brautpaar gemeinsam das erste Stück, wobei die Eheleute sich gegenseitig füttern. Danach übernimmt das weitere Schneiden und Verteilen der Torte eine Servicekraft oder ein Gast.

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Hochzeitsjubiläen und Hochzeitstage Die Namen der entsprechenden Hochzeitstage geben zum Teil schon die Art der Geschenke vor, die dem Brautpaar anlässlich des Jubiläums geschenkt werden sollen. Selbstverständlich kann davon unter den Eheleuten abgewichen werden.

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Jubiläum 1 Jahr 3 Jahr 5 Jahr 6 ½ Jahre 7 Jahre 8 Jahre 10 Jahre 12 Jahre 12 ½ Jahre 15 Jahre 20 Jahre 25 Jahre 30 Jahre 35 Jahre 37 ½ Jahre 40 Jahre 45 Jahre 50 Jahre 55 Jahre 60 Jahre 65 Jahre 67 ½ Jahre 70 Jahre 75 Jahre

Baumwollene Hochzeit Lederne Hochzeit Hölzerne Hochzeit Zinnerne Hochzeit Kupferne Hochzeit Blecherne Hochzeit Rosenhochzeit Nickelhochzeit Petersilienhochzeit Gläserne Hochzeit Porzellanhochzeit Silberhochzeit Perlenhochzeit Leinenhochzeit Aluminiumhochzeit Rubinhochzeit Messinghochzeit Goldene Hochzeit Juwelenhochzeit Diamantene Hochzeit Eiserne Hochzeit Steinerne Hochzeit Gnadenhochzeit Kronjuwelenhochzeit


Anmeldung der Hochzeit Standesamt

Katholische Trauung

Evangelische Trauung

• Gültiger Personalausweis oder Reisepass • Aufenthaltsbescheinigung vom Meldeamt • Beglaubigte Abschrift aus dem Geburtsregister (wird vom Standesamt des Geburtsortes ausgestellt)

• 2 Trauzeugen • Taufbescheinigung Diese erhalten Sie bei dem Pfarramt der Gemeinde, in der Sie getauft worden sind. • Bescheinigung über die standesamtliche Trauung • Familienstammbuch • Eheringe • Brautkerze

• Personalausweis • Taufbescheinigung Diese erhalten Sie bei dem Pfarramt der Gemeinde, in der Sie getauft worden sind. • Konfirmationsurkunde • Heiratsurkunde der standesamtlichen Trauung

Falls bereits gemeinsame Kinder vorhanden sind: • Eine Geburtsurkunde der Kinder • Vaterschaftsanerkennung (falls der Vater nicht in der Geburtsurkunde eingetragen ist)

Falls schon eine Vorehe bestanden hat: • beglaubigte Abschrift aus dem Familienbuch der Vorehe (wird vom damaligen Heiratsstandesamt ausgestellt) • Sollte kein Familienbuch angelegt worden sein (bei Eheschließung vor 1958 in den alten Bundesländern oder vor 1991 in den neuen Bundesländern) • Heiratsurkunde der Vorehe • Scheidungsurteil mit Rechtskraftbescheinigung • Sterbeurkunde des Ehegatten

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Im Vorfeld der katholischen Trauung findet ein Traugespräch statt, bei dem Sie die Grundsätze der katholischen Ehe anerkennen müssen. Dies sind: • Unauflösbarkeit der Ehe • Bestätigung des Kinderwunsches • Bestätigung, dass die Kinder im katholischen Glauben erzogen werden sollen

In Fällen mit Auslandsbeteiligung sollte auf alle Fälle vorab mit dem Standesamt geklärt werden, welche Unterlagen genau benötigt werden! Sämtliche vorzulegende Unterlagen dürfen nicht älter als 6 Monate sein.

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Der richtige Ring Trau- und Hochzeitsringe Der Ehering ist wohl das wichtigste Symbol der Hochzeit, da er jederzeit nach außen hin sichtbar ist. Da man den Ehering nach der Hochzeit für den Rest seines Lebens tragen möchte, sollte er mit Sorgfalt und Liebe ausgewählt werden. Es gibt den Trauring in unterschiedlichsten Formen, Qualitäten und Preislagen.

Goldring Die klassischste Form ist der Goldring. Man sollte hier vor allem auf den Feingehalt des Goldes achten, um die schöne Goldfärbung auch auf Dauer erhalten zu können. Um Allergien vorzubeugen, sollte der Feingehalt mindestens bei 750 / 1000 liegen. Durch Mischung mit Kupfer oder Metallen entstehen die weiteren Gold-Ausprägungen wie: • Weißgold • Rotgold • Gelbgold

Platinring Besonders edel ist der Platinring. Platin ist wesentlich seltener als Gold, was leider auch im Preis zu spüren ist. Platin ist jedoch sehr haltbar und hautfreundlich, so dass kaum Allergien ausgelöst werden.

Palladiumring Eine neue Variante ist der Palladiumring. Palladium ist ein Übergangsmetall der Platingruppe und ist daher dem Platin sehr ähnlich. Es ist jedoch etwas leichter und

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wesentlich günstiger als Platin. Fazit Bei der Haltbarkeit gibt es jedoch Egal welche Variante des Traukeine großen Unterschiede. ringes für Sie die Richtige ist, Sie sollten mit der Suche nach IhSilberring rem Ring schon einige Monate Die weiche Variante ist der Silber- vor der Hochzeit beginnen. Wenn ring. Obwohl er beim allgemeinen Sie dann „Ihren Ring“ gefunden Schmuck der Vorreiter ist, wird er haben, muss dieser unter Umstänfür Eheringe eher selten verwen- den noch individuell angepasst det. Dies kommt daher, dass Silber werden, was noch einige Zeit in ein sehr weiches Material ist und Anspruch nimmt. Schließlich soll sich leider auch schnell verformt. die Hochzeit ja mit Ring stattMan könnte aber den Kern des finden. Ringes aus Gold wählen und nur einen Silberüberzug machen lassen, so ist der Ring haltbar und glänzt dennoch schön silbern.

Titanring Trauringe sind in erster Linie durch ihre Beständigkeit gekennzeichnet. Dies ist beim Titanring gegeben, jedoch zeigen sich auch hier nach intensivem Tragen Gebrauchsspuren. Leider ist ein Ausgleich dieser Spuren (anders als bei Platin- oder Goldring) fast nicht mehr möglich. Der Titanring ist jedoch verhältnismäßig kostengünstig.

Edelstahlring Die günstigere Variante bei der Ringauswahl ist der Edelstahlring. Wenn man in dem Ehering nur das Symbol und nicht den Wert sieht, dann ist der Edelstahlring die richtige Wahl. Er ist sehr haltbar, leicht und günstig. Man kann den Edelstahlring durch Verzierungen, Steine oder Perlen aufwerten und somit den Ring ebenfalls zu einem Schmuckstück werden lassen.

Unssoenrderer Tipp: be

uckgeschäften In manchen Schm hmuckinsel Sc 's (z.B. bei Gaby auer Goldoder in der Schong sich Ihren Sie en schmiede) könn Ring schmien lle ue ganz individ den lassen. Vorstellungen, Ganz nach Ihren Formen betrifft. was Material und nz persönga So haben Sie ein r Hochzeit. re Ih zu t ika liches Un


Veranstaltungskalender SO 01.01. Neujahr LECHBRUCK 10.30 bis 14.00 Uhr Neujahrsbrunch im Landhaus Auf der Gsteig. Reservierung unter Tel. 08862 / 98 77-0 11.30 Uhr Neujahrsschießen am Panoramaweg auf der Gsteig 14.30 Uhr Besinnliche Stunde an der Krippe in der Kapelle St. Wendelin BAD BAYERSOIEN

DENKLINGEN

BAD BAYERSOIEN

HOHENPEISSENBERG

HOHENPEISSENBERG

20.00 Uhr Theaterabend mit dem Schwank „So ein Theater ums Theater“ in der Turnhalle. Kartenvorbestellung täglich zwischen 17 und 19 Uhr unter Tel. 08243 / 96 19 81

16.00 bis 18.00 Uhr Ausstellung von Hubert Lang im Museum im Bierlinghaus

17.00 bis 20.00 Uhr Blutspenden in der Volksschule

19.00 Uhr Preisschafkopfen im Heim der Fußballer

PEISSENBERG 15.00 Uhr Musical „Alice im Wunderland“ mit dem Theater Liberi in der Tiefstollenhalle

DI 03.01. SCHONGAU

18.30 Uhr Neujahrskonzert mit Wolfgang Wirsching im Parkhotel. Anmeldung unter Tel. 08845 / 12-104

MO 02.01. ROTTENBUCH 17.00 Uhr Laternenwanderung durch die Winterlandschaft mit anschließender Unterhaltung mit der Rottenbucher Stubenmusi in der Gaststätte am Campingplatz. Treffpunkt am Campingplatz

1. Januar bis 29. Februar 2012

19.00 Uhr Winterwanderung für Frauen mit der Kolpingsfamilie. Abfahrt am Jakob-Pfeiffer-Haus, Infos bei Johanna Kreittl unter Tel. 08861 / 33 14

MI 04.01. SCHONGAU 17.00 Uhr Rechtsberatung für Mitglieder im Haus- und Grundbesitzerverein mit Rechtanwalt Manfred Nikui (München) in der Pizzeria La Perla

> > > BLUTSPENDETERMINE IM SCHONGAUER LAND

DO 05.01. SCHONGAU ab 18.00 Uhr Whiskey-Tasting im Weinmarkt Küche & Keller

17.00 bis 20.00 Uhr 16.00 bis 20.00 Uhr 16.00 bis 20.00 Uhr 16.00 bis 20.00 Uhr 16.00 bis 20.00 Uhr 16.30 bis 20.00 Uhr 16.00 bis 20.00 Uhr 16.00 bis 20.00 Uhr

HOHENFURCH

HOHENFURCH 20.00 Uhr Generalversammlung der Landjugend im Schönachhof

20.00 Uhr STEINGADEN Generalversammlung der „Lieder10.00 bis 18.00 Uhr tafel“ im Schönachhof 13. ADAC Eisspeedway-Rennen ALTENSTADT KINSAU am MSC Gelände. Eintritt 13 Euro, 19.00 Uhr Karten nur an den Tageskassen Hauptversammlung der Blaska20.00 Uhr Preisschafkopfen des CSU-Ortspelle im Sportheim DENKLINGEN vereins Apfeldorf / Kinsau in der 20.00 Uhr INGENRIED Gemeindehalle Theaterabend mit dem Schwank 16.00 Uhr „So ein Theater ums Theater“ in DENKLINGEN Landvolk-Aktion „Gesunde beten der Turnhalle. Siehe Mo, 2.1. 20.00 Uhr für Kranke“ in der Pfarrkirche Theaterabend mit dem Schwank REICHLING TANNENBERG „So ein Theater ums Theater“ in 20.00 Uhr der Turnhalle. Siehe Mo, 2.1. 20.00 Uhr Theaterabend „Der Entenkrieg“ Generalversammlung der Freiwilin der Mehrzweckhalle. Kartenligen Feuerwehr im Schützenheim VVK bei Familie Rapp unter Tel. Heilige Drei Könige 08194 / 99 87 55 BERNBEUREN PEITING 20.00 Uhr Après-Ski-Party mit DJ Charly in 14.00 Uhr Hauptversammlung der Veterader Auerberghalle SCHONGAU nen- und Soldatenkameradschaft 19.00 Uhr im Gasthof Keppeler Vollmondsauna im Freizeitbad Plantsch INGENRIED

FR 06.01.

SA 07.01.

Das Rote Kreuz ruft wiederum zu Blutspenden auf. Hier die Termine für den Aderlass im Altlandkreis: Donnerstag, 5. Januar Mittwoch, 11. Januar Freitag, 13. Januar Montag, 16. Januar Donnerstag, 9. Februar Montag, 13. Februar Freitag, 17. Februar Donnerstag, 23. Februar

19.00 Uhr Dreikönigssingen des Fördervereins in der Wallfahrtskirche auf dem Hohen Peißenberg

Volksschule Hohenpeißenberg Grundschule Steingaden BRK-Haus Schongau BRK-Haus Schongau Realschule Peißenberg Lechhalle Lechbruck Grundschule Peiting (Ludwigstr.) Mehrzweckhalle Reichling

20.00 Uhr Damenpreisschießen des Schützenvereins

20.00 Uhr Inthronisationsball der Faschingsgesellschaft im Jakob-PfeifferHaus

LECHBRUCK BURGGEN 9.00 Uhr Vogelkundliche Führung am Obe- 21.00 Uhr Polarfete der Abteilung Eislauf in ren Lechsee. Treffpunkt am Rathaus, Kostenbeitrag für Erwachsene der Reithalle 5 Euro, Kinder bis 15 Jahre 2 Euro

januar / februar 2012 | 63


BAD BAYERSOIEN

REICHLING

INGENRIED

14.30 bis 18.00 Uhr Tanznachmittag in der Gunklstube. Preis 6 Euro, Anmeldung und Infos unter Tel. 08845 / 96 72

14.00 Uhr Geselliger Nachmittag mit dem Gartenbauverein im Gasthaus Breitenmoser

20.00 Uhr 20.00 Uhr Sparkassencup des Schützenvereins Infoabend des Schützenvereins im Versammlungsraum der MehrBERNBEUREN zweckhalle

DENKLINGEN

PEISSENBERG

20.00 Uhr Theaterabend mit dem Schwank „So ein Theater ums Theater“ in der Turnhalle. Siehe Mo, 2.1.

10.30 Uhr Jazz-Frühschoppen mit dem Fritz-Grünbauer-Quartett in der Tiefstollenhalle. Eintritt 7,50 Euro

REICHLING 20.00 Uhr Theaterabend „Der Entenkrieg“ in der Mehrzweckhalle. Siehe Fr, 6.1.

SO 08.01.

MO 09.01. ROTTENBUCH 20.00 Uhr Terminvergabe der Vereine und der Gemeinde in den Hubertusstuben

SCHONGAU 10.30 Uhr Seniorenwanderung der Kolpingfamilie nach Hohenfurch. Treffpunkt an der Gärtnerei Engler, Infos bei Willi Meier unter Tel. 08861 / 79 47 HERZOGSÄGMÜHLE 9.00 bis 12.00 Uhr Briefmarken- und Münztag der Sammlerfreunde Peiting in der Deckerhalle ALTENSTADT 11.00 Uhr Neujahrsempfang der Gemeinde und der Pfarreien im Pfarrsaal LECHBRUCK 13.30 Uhr Vorstände-Tagung des Oberen Lechgauverbandes im Gasthof Holler BAD BAYERSOIEN 15.00 bis 17.00 Uhr Kaffeehausmusik mit der Kirchwegmusi beim Metzgerwirt

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DI 10.01. PEITING 19.00 Uhr Bildervortrag über den Jakobsweg „Via de la Plata“ mit Annemarie und Hubert Fürst im katholischen Pfarrsaal. Eintritt frei, Spenden erbeten zugunsten „Familien helfen Familien“ ALTENSTADT 13.30 Uhr Ausflug der Aktiv-Senioren. Treffpunk am Basilika-Parkplatz SCHWABBRUCK 14.00 Uhr Seniorennachmittag vom Arbeitskreis Senioren beim Schäferwirt

14.30 bis 17.30 Uhr Rentnerhoagart des Museumsvereins in der Honeleshofstube im Auerbergmuseum

MI 11.01. PEITING 8.00 Uhr Jahresmesse des Frauenbundes in der Pfarrkirche

INGENRIED

PEISSENBERG 20.00 Uhr Ganztags Kabarettabend mit dem Duo Tagesseminar „Betriebserfolg und Gruber & Gruber in der TiefstolLebensqualität“ mit Josef Moser lenhalle. Eintritt 15 Euro aus der Steiermark in der Landvolkshochschule. Infos und Anmeldung unter Tel. 08862 / 91 04-0

SA 14.01.

FR 13.01. SCHONGAU 16.00 bis 20.00 Uhr Blutspenden im BRK-Haus

STEINGADEN

ab 18.00 Uhr Whisky-Tasting bei Küche & Keller in Schongau West

DO 12.01. PEITING 19.30 Uhr Neujahrsempfang des CSU-Ortsverbandes mit Gastvortrag von Abt Barnabas Bögle aus Ettal zum Thema „Benediktinisches Wirken in unserer Heimat im Wandel der Jahrhunderte“ im Sparkassensaal ALTENSTADT 20.00 Uhr Hauptversammlung der Landjugend im Pfarrsaal

20.00 Uhr Inthronisationsball des Faschingsclubs im Schönachhof

WIES

14.00 bis 18.00 Uhr Ausstellung „Alte Ansichtskarten aus Peiting“

16.00 bis 20.00 Uhr Blutspenden in der Grundschule

HOHENFURCH

SCHWABSOIEN 20.00 Uhr Eröffnungsball des Faschingsclubs in der Gemeindehalle INGENRIED 20.00 Uhr Jugendkonzert i.d. Mehrzweckhalle LECHBRUCK

PEITING 18.00 Uhr Faschings- und Königsschießen des Schützenvereins im Schützenhaus. Täglich bis So, 22.1. ALTENSTADT 20.00 Uhr Auftakt zur Vereinsmeisterschaft des Schützenvereins INGENRIED 20.00 Uhr Zimmerstutzenschießen des Schützenvereins

19.00 Uhr Schwarz-Weiß-Ball im Landhaus Auf der Gsteig 20.00 Uhr Königsproklamation des Schützenvereins im Schützenheim HOHENPEISSENBERG 9.00 Uhr Hallenflohmarkt der Gymnastikdamen des TSV, Haus der Vereine. Infos bei Traudl Karg Tel. 08805 / 618 REICHLING 20.00 Uhr Schützenball, Gasth. Breitenmoser


SO 15.01.

DI 17.01.

Berufsschule. Anmeldung unter Tel. 08861 / 214-191

INGENRIED

SCHONGAU

14.00 Uhr Pfarreinachmittag in der Mehrzweckhalle

20.00 Uhr 19.30 Uhr Diavortrag über Papua Neuguinea Informationsabend im Wirtmit Harald und Trudy Mielke im schaftsgymnasium Ballenhaus. Eintritt 7 Euro

BERNBEUREN 10.00 Uhr Hochzeitmesse im Pa Panoramagastanora hof auf dem Auerberg

ALTENSTADT 19.30 Uhr Jahresversammlung der KAB im Pfarrsaal

19.30 Uhr Messe und Jahresversammlung des Schützenvereins

20.00 Uhr Jahresversammlung der Schützen im Schützenheim

LECHBRUCK

14.30 Uhr Vernissage zur Ausstellung „Heimspiel“ mit Künstlern aus Bad Bayersoien bei Kaffeehausmusik mit den „Swinging Reeds“ aus Garmisch-Partenkirchen im Kurhaus

16.00 Uhr Kinderkino „Wickie auf großer Fahrt“ in der Lechhalle

PEISSENBERG 10.00 Uhr Neujahrsempfang der SPD in der Tiefstollenhalle

MO 16.01. SCHONGAU 16.00 bis 20.00 Uhr Blutspenden im BRK-Haus BAD BAYERSOIEN 9.00 bis 18.00 Uhr Ausstellung „Heimspiel“ mit Künstlern aus Bad Bayersoien im Kurhaus. Eintritt frei

MI 18.01. ALTENSTADT 14.00 Uhr Seniorennachmittag der Caritas im Pfarrsaal SCHWABNIEDERHOFEN 20.00 Uhr Maskiertes Kegeln der Kolpingfamilie Schongau im Sportheim. Anmeldung bei Susi Siegler unter Tel. 08861 / 20 07 58 DENKLINGEN

SA 21.01. SCHONGAU

9.00 bis 17.00 Uhr Wieser Zukunftsforum in der Landvolkshochschule. Infos unter Tel. 08862 / 91 04-0 ROTTENBUCH 20.00 Uhr Schützenball mit der Roattabuacher Bauramusi in der Gaststätte am Campingplatz BÖBING 20.00 Uhr Veteranenball im Gasthof Haslacher HOHENPEISSENBERG

PEITING

20.00 Uhr Schwarz-Weiß-Ball der Landjugend mit der Schongauer BigBand in der Mehrzweckhalle

20.00 Uhr Landjugend- und Bauernball mit der Band „Rock Selig Erben“ im Gasthof Keppeler BIRKLAND 20.00 Uhr Schützenball im Gasthof Neuwirt

DO 19.01.

20.00 Uhr VHS-Vortrag ���Erste Hilfe beim Hund“ mit Tierarzt Michael Schneider im VHS-Raum bei der

WIES

20.00 Uhr Abend der Kleinkunstbühne mit Tobias Öller (Niederbayerischer Kabarettpreis) in der Musikkneipe Eulenspiegel. Eintritt 10 Euro, Karten-VVK bei der Süßen Hanni unter Tel. 08861 / 72 38

20.00 Uhr ALTENSTADT Hauptversammlung des Musikver20.00 Uhr eins im Gasthaus Hirsch Hauptversammlung des MSC im Sportheim SCHONGAU

20.00 Uhr Schwarz-Weiß-Ball in der Turnhalle

LECHBRUCK

SCHWABNIEDERHOFEN

BAD BAYERSOIEN

Ganztags Wettbewerb „Jugend musiziert“ mit Kindern und Jugendlichen aus den Landkreisen Landsberg, Weilheim-Schongau und GarmischPartenkirchen im Kongresshaus

FR 20.01. 20.00 Uhr Gaukränzle des Oberen Lechgauverbandes in der Lechhalle

LECHBRUCK 10.30 bis 14.00 Uhr Genießerbrunch im Landhaus Auf der Gsteig. Reservierung unter Tel. 08862 / 98 77-0

WEILHEIM

BURGGEN

SCHWABBRUCK 20.00 Uhr Schwarz-Weiß-Ball beim Schäferwirt

20.00 Uhr Konzert zugunsten der Bürgerstiftung mit der Gruppe „In Voice“ im Haus der Vereine APFELDORF

REICHLING 20.00 Uhr Feuerwehrball im Gasthaus Mitschke

SO 22.01. SCHONGAU 10.00 bis 17.30 Uhrr Hochzeitsmesse derr Modepassage Mod im Jakob-Pfeiffer-Haus. Eintritt frei, Modenschauen sind um 11, 14 und 16 Uhr

januar / februar 2012 | 65


MI 25.01.

PEITING 18.00 Uhr Generalversammlung der Knappschaftskapelle in den Kellerstuben im Gasthof Keppeler SCHWABNIEDERHOFEN 12.00 Uhr Jagdessen der Jagdgenossenschaft im Gasthof Janser LECHBRUCK 13.30 Uhr Gaujugendkränzle des Oberen Lechgauverbandes in der Lechhalle STEINGADEN 9.30 Uhr bis 18.00 Uhr Skijöring um den Zugspitz-LechPokal auf dem MSC-Gelände. Endläufe ab 13.30 Uhr HOHENFURCH 14.00 Uhr Altennachmittag des Frauenbundes im Schönachhof PEISSENBERG 19.00 Uhr Theaterabend „O’zapft is’...“ mit der Iberlbühne in der Tiefstollenhalle. Eintritt 25 Euro

MO 23.01. BAD BAYERSOIEN 9.00 bis 18.00 Uhr Ausstellung „Heimspiel“ mit Künstlern aus Bad Bayersoien im Kurhaus

DI 24.01. PEITING 20.00 Uhr Hauptversammlung des Aquarienvereins im Gasthof Dragoner

66 | der altlandkreis

FR 27.01.

SCHONGAU

SCHONGAU

20.00 Uhr Kabarett mit Clemens-Peter Wachenschwanz im Brauhaus. Eintritt 15 Euro

16.00 Uhr Kasperltheater mit dem Kasperlespieler Reinhard aus Schwandorf im Ballenhaus

ALTENSTADT

PEITING

20.00 Uhr Elternabend der Pfarrgemeinde zur Firmung im Pfarrsaal

19.30 Uhr Treffen der Peitinger Heimatfreunde im Gasthof Dragoner

WIES

ALTENSTADT

20.00 Uhr Begegnungsabend „Menschen, die bewegen“ des Landvolks mit einem Überraschungsgast in der Landvolkshochschule. Infos unter Tel. 08862 / 91 04-0

19.00 Uhr Jahresversammlung des Radclubs im Café am Rathaus

DO 26.01.

STEINGADEN 20.00 Uhr Neujahrsempfang des CSU-Ortsverbandes Steingaden / Prem, u.a. mit Gastredner Dr. Theo Waigel in der Grundschule WEILHEIM 19.30 Uhr Informationsabend in der Wirtschaftsschule

HOHENPEISSENBERG 14.00 Uhr Kinderfasching des TSV im Haus der Vereine HOHENFURCH 20.00 Uhr Trachtenball im Schönachhof EPFACH 14.00 Uhr Kränzle im Haus der Vereine REICHLING

20.00 Uhr Zimmerstutzenschießen und Damenstammtisch des Schützenvereins

20.00 Uhr Schützenball des Ludenhausener Vereines im Gasthaus Mitschke

STEINGADEN 19.00 Uhr VHS-Vortrag mit Martin Orkslar 20.00 Uhr Sportlerball im Zimmerstadel zu innovativen Lebensformen im Alter im Ballenhaus. Infos und AnHOHENFURCH meldung unter Tel. 08861 / 214-191

20.00 Uhr Hauptversammlung des TSV im Sportheim

14.00 Uhr Kränzchen der Landfrauen im Gemeindehaus

INGENRIED

SCHONGAU

ALTENSTADT

BURGGEN

20.00 Uhr Jugendvolkstanz des Lechgauverbandes im Schönachhof

SA 28.01. PEITING 20.00 Uhr Schützenball im Gasthaus Keppeler SCHWABSOIEN 20.00 Uhr Ballabend der Kreislandjugend in der Gemeindehalle INGENRIED 20.00 Uhr Sportlerball in der Mehrzweckhalle

SO 29.01. PEITING 13.30 Uhr Kanapee-Schlittenrennen der Landjugend am Schnaidberg. Ausweichtermine bei Schneemangel sind So, 5.2., bzw. So, 12.2. LECHBRUCK 10.30 bis 14.00 Uhr Genießerbrunch im Landhaus Auf der Gsteig. Reservierung unter Tel. 08862 / 98 77-0 BAD BAYERSOIEN 15.00 bis 17.00 Uhr Kaffeehausmusik mit dem Ammertal-Duo im Parkhotel WEILHEIM 10.00 bis 17.00 Uhr Weilheimer Brauttag in der Stadthalle. Eintritt 4 Euro, Modenschauen sind um 11.30, 14 und 16 Uhr

MO 30.01. BAD BAYERSOIEN 9.00 bis 18.00 Uhr Ausstellung „Heimspiel“ mit Künstlern aus Bad Bayersoien im Kurhaus

DI 31.01. BAD BAYERSOIEN 13.00 bis 16.30 Uhr Geführte Wanderung rund um Wildsteig. Streckenlänge zirka 10 Kilometer, Treffpunkt an der Kurund Tourist-Info

MI 01.02. BAD BAYERSOIEN 14.00 bis 15.30 Uhr Pferdekutschfahrt „Rund um Bad Bayersoien“. Kosten 50 Euro pro Kutsche für 7 - 8 Personen, Anmeldung bei Familie Weingand unter Tel. 08867 / 13 59

DO 02.02. SCHONGAU ab 18.00 Uhr Whiskey-Tasting im Weinmarkt Küche & Keller ALTENSTADT 19.00 Uhr Altenstadter Forum im St.Michaels-Saal der Luftlande- und Lufttransportschule INGENRIED 16.00 Uhr Landvolk-Aktion „Gesunde beten für Kranke“ in der Pfarrkirche


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20.00 Uhr Königs- und Preisschießen des Schützenvereins

auf alle unsere Trauringe

LECHBRUCK 20.00 Uhr Hauptversammlung des Alpenvereins im Gasthof Holler

Hochzeitsmesse 15.01.2012 am Auerberg 22.01.2012 in Schongau

Trauringtage Montag, 16.01.12 bis Samstag, 28.01.12

PEISSENBERG 20.00 Uhr Kultur im Foyer mit Irish FolkRock der Gruppe „Akustic Revolution“ in der Tiefstollenhalle. Eintritt 15 Euro

SA 04.02. SCHONGAU 10.00 bis 15.00 Uhr VHS-Workshop mit Doris Krusche zum Thema „Wohnen in der Wohngruppe“ im Gemeindezentrum der evangelischen Kirche

Erstes

Trauringstudio im Pfaffenwinkel

19.30 Uhr Faschingsball der Kolpingsfamilie mit DJ Pit im Jakob-Pfeiffer-Haus ALTENSTADT 14.00 Uhr Frauenkränzchen der Pfarrgemeinde im Pfarrsaal

Hohenfurch

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Schönachstr. 9 Tel.: 08861/20499 www.gabys-schmuckinsel.de Mo - Fr 10.00 - 12.00 Uhr, 15.00 - 18.00 Uhr 68 | der altlandkreis Samstag 10.00 - 12.00 Uhr

SCHWABSOIEN 20.00 Uhr Gaudiball der Vereine in der Gemeindehalle SCHWABBRUCK

BURGGEN 13.00 Uhr Kinderfasching des Trachtenvereins und des TSV in der Turnhalle BERNBEUREN 15.00 bis 17.30 Uhr Kinderfasching U13 für Buben und Mädchen bis 13 Jahren im ersten Stock der Auerberghalle 18.00 Uhr bis 20.30 Uhr Kinderfasching Ü 13 der Landjugend für Jugendliche ab 13 Jahren im ersten Stock der Auerberghalle WIES Ganztags Seminar mit Alexander Veit zum Körperausdruck „Nonverbale Kommunikation“ in der Landvolkshochschule. Infos unter Tel. 08862 / 91 04-0 BAD BAYERSOIEN 14.30 bis 17.00 Uhr Tanznachmittag in der Gunklstube 15.00 Uhr Musik und Märchen aus Irland mit Ensembles der Musikschule Garmisch-Partenkirchen und der Märchenerzählerin Synnöre Steinert-Schmidt im Kurhaus SCHÖNBERG 20.00 Uhr Schützenball mit der Musikkapelle im Gasthaus Zur Linde HOHENFURCH 20.00 Uhr Sportlerball im Schönachhof DENKLINGEN

SO 05.02. HOHENPEISSENBERG 14.00 Uhr Kränzchen des Frauenbunds im Haus der Vereine

MO 06.02. SCHONGAU Ganztags Pädoaudiologischer Sprechtag mit einer Spezialistin der Münchner pädagogisch-audiologischen Beratungsstelle im Landratsamt am Schloßplatz. Anmeldung bei Frau Nitsche unter Tel. 08861 / 211-36 10

DI 07.02.

20.00 Uhr 20.00 Uhr Sportlerball des TSV im Sportheim Sportlerball, Gasth. Breitenmoser

DO 09.02. PEISSENBERG 16.00 bis 20.00 Uhr Blutspenden in der Realschule

FR 10.02. PEITING 17.00 bis 20.00 Uhr Langlauf-Team-Sprint des SC im Nordic-Zentrum Ramsau SCHWABSOIEN 20.00 Uhr Musikerkränzle der Blaskapelle im Gemeindehaus

ALTENSTADT 19.30 Uhr Themenabend der KAB „Mit gutem Gewissen einkaufen“ im Pfarrsaal

INGENRIED 20.00 Uhr Königs- und Preisschießen des Schützenvereins

BAD BAYERSOIEN

LECHBRUCK

15.30 Uhr Kindernachmittag für Eltern mit Kindern zwischen vier und acht Jahren im Kurbad Franziska. Eintritt 19 Euro, Infos unter Tel. 08845 / 621

14.00 Uhr Faschingskränzle des Frauenbunds mit den Lechroaner Spitzbuam

MI 08.02. SCHONGAU 19.30 bis 21.00 Uhr VHS-Vortragsabend mit Elisa Schubert und Kathrin Strauß zu Behandlungsmöglichkeiten bei Schlaganfall im VHS-Raum an der Berufsschule. Anmeldung unter Tel. 08861 / 214-191

20.00 Uhr Faschingsball des Musikvereins im Gasthaus Hirsch PEISSENBERG REICHLING

Peißenberg heiraten wollen, in der Kirche St. Barbara

19.00 Uhr Hochzeitswerkstatt der Pfarreiengemeinschaft für Paare, die in

WEILHEIM 20.00 Uhr Prunksitzung zum 40-jährigen Bestehen des Faschingsclubs Hohenfurch unter dem Motto „Fasnacht im Pfaffenwinkel“ in der Stadthalle

SA 11.02. SCHONGAU 19.00 bis 23.00 Uhr Vollmondsauna im Freizeitbad Plantsch 20.00 Uhr Schwarz-Weiß-Ball der Feuerwehr im Jakob-Pfeiffer-Haus. Karten-VVK ab Fr, 20.1. bei Schreibwaren Einzinger


Ihr Juwelier J ALTENSTADT 20.00 Uhr Pfarrfasching im Pfarrsaal SCHWABSOIEN 14.00 Uhr Kinderfasching der Landjugend und des Fördervereins Schule / Kindergarten in der Gemeindehalle SACHSENRIED 20.00 Uhr Musikerball der Blaskapelle im Gemeindezentrum INGENRIED 14.00 Uhr Frauenkränzle in der Mehrzweckhalle mit dem Asbach-Duo BURGGEN 20.00 Uhr Reservistenball in der Turnhalle

SO 12.02. HERZOGSÄGMÜHLE

SCHONGAU

9.00 bis 12.00 Uhr Briefmarken- und Münztag der Sammlerfreunde Peiting in der Deckerhalle

19.00 Uhr Paar-Segnung am Valentinstag in der Kirche Verklärung Christi SCHWABBRUCK

SCHWABSOIEN 14.00 Uhr Seniorenfasching des Pfarrgemeinderates SCHWABBRUCK 14.00 Uhr Seniorenfasching des Landvolks und der Pfarrei beim Schäferwirt LECHBRUCK 13.30 Uhr Vogelkundliche Führung am Oberen Lechsee. Treffpunkt am Rathaus, Kostenbeitrag für Erwachsene 5 Euro, für Kinder bis 15 Jahre 2 Euro

BERNBEUREN BAD BAYERSOIEN 15.00 bis 17.00 Uhr Winterwanderung auf Gut 20.00 Uhr Sonntagskonzert mit der BlaskaKinsegg. Kosten für Erwachsene 6 Euro, für Kinder 5 Euro, Anmeldung pelle im Kurhaus unter Tel. 08367 / 352 PEISSENBERG BÖBING 20.00 Uhr 20.00 Uhr Diaabend „Yukon — 3000 KilomeTrachtenball im Gasthof Haslacher ter Kanada und Alaska“ mit Dr. Dirk Rohrbach in der TiefstollenHOHENPEISSENBERG halle. Eintritt 12 Euro im VVK und 14 Euro an der Abendkasse 20.00 Uhr Trachtlerball im Haus der Vereine EPFACH 20.00 Uhr Schützenball im Haus der Vereine REICHLING 14.00 Uhr Kaffeekränzchen im Gasthaus Mitschke

DI 14.02.

MO 13.02.

ALTENSTADT 19.30 Uhr Hauptversammlung der Feuerwehr im Vereinsheim LECHBRUCK 16.30 bis 20.00 Uhr Blutspenden in der Lechhalle

14.00 Uhr Seniorennachmittag des Arbeitskreises Senioren beim Schäferwirt

MI 15.02. SCHONGAU

LECHBRUCK 19.00 Uhr Weiberfasching im Café unter Palmen PREM 20.00 Uhr Keglerball im Gasthof Lechaue

FR 17.02. SCHONGAU 18.00 Uhr Aqua-Kino im Freizeitbad Plantsch

18.00 bis 21.00 Uhr Museumsschmankerl „Essen und Trinken für Bürger, Gast und Stadt“ mit Kreisheimatpfleger Helmut Schmidbauer im Stadtmuseum sowie mit gemütlicher Nachbetrachtung in der Weinstuben im Frauentor

20.00 Uhr Faschingsgungl des Trachtenvereins auf dem Helgoland

PEITING

16.00 bis 20.00 Uhr Blutspenden in der Joseph-Friedrich-Lentner-Grundschule

20.00 Uhr Kabarett „Ich kann doch auch nichts dafür“ mit Dieter Hildebrandt in der Schloßberghalle. Karten-VVK bei der Tourist-Info unter Tel. 08861 / 65 35

Danke

PEITING 14.00 Uhr Faschingsgungl mit dem Frauenbund im Gasthof Lamprecht

ALTENSTADT 20.00 Uhr Maskiertes Faschingstreiben des Schützenvereins

Wir bedanken uns herzlich bei unseren Kunden.

ALTENSTADT 14.00 Uhr Faschingsnachmittag der AktivSenioren im Pfarrsaal

DO 16.02. PEITING 14.00 Uhr Weiberfasching in zahlreichen Gaststätten in der Marktgemeinde BERNBEUREN 20.00 Uhr Walzerabend mit der Musikkapelle in der Auerberghalle

SCHWABBRUCK 20.00 Uhr Wildwest-Ball beim Schäferwirt BURGGEN

wünschen Frohe Weihnachten

19.00 bis 22.00 Uhr Faschingsdisco des Familienfördervereins im Gemeindehaus

und ein glückliches Neues Jahr!

STEINGADEN 20.00 Uhr Faschingskabarett „u:kamott“ der Welfenbühne im Gasthof Zur Post

Hohenfurch Schönachstr. 9 Tel.: 08861/20499 www.gabys-schmuckinsel.de Mo - Fr 10.00 - 12.00 Uhr, 15.00 - 18.00 Uhr

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PEITING

20.00 Uhr 20.00 Uhr Vortrag mit Claire Tranter Ăźber MSC-Ball im Gasthof Alte Post die Wildflusslandschaft Ammer im HOHENPEISSENBERG Kurhaus EPFACH 14.00 Uhr Kinderfasching im Haus der Vereine

SA 18.02.

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BĂ–BING

14.00 Uhr Faschingsgaudi zwischen Rathaus und Schächen PEISSENBERG 14.00 bis 17.00 Uhr Kinderfaschingsball in der Tiefstollenhalle. Eintritt 3 Euro

PEITING 20.00 Uhr Balla-Balla-Ball in der SchloĂ&#x;berghalle BIRKLAND 20.00 Uhr Musikerball im Gasthaus Neuwirt

14.00 Uhr Faschingszug auf Landsberger und Schongauer StraĂ&#x;e TANNENBERG 20.00 Uhr SchĂźtzenball im SchĂźtzenheim BERNBEUREN 20.00 Uhr Ball der Vereine in der Auerberghalle LECHBRUCK 20.00 Uhr Ball der Vereine in der Lechhalle PREM 20.00 Uhr Trachtenball im Gasthof Lechaue STEINGADEN 20.00 Uhr Faschingskabarett „u:kamott“ der WelfenbĂźhne im Gasthof Zur Post

70 | der altlandkreis

BAD BAYERSOIEN 10.00 bis 16.30 Uhr Husky-Schlittenhundefahrten am Wanderparkplatz an der Nordseite des Sees, Richtung Geizenmoos. Nur bei genĂźgend Schnee, Kosten 15 Euro, Infos kurzfristig unter Tel. 08845 / 703 06 30

DI 21.02..

EPFACH 20.00 Uhr Sportlerball des TSV im Haus der Vereine

SO 19.02. SCHONGAU

SCHWABSOIEN

15.00 bis 17.00 Uhr Kinderfasching der Kindergärten in der SchloĂ&#x;berghalle

14.00 Uhr Faschingszug in der Altstadt BIRKLAND 15.00 Uhr Faschingstreiben am FuĂ&#x;ballplatz SCHWABBRUCK 15.00 Uhr Kinderfasching des TSV im Sportheim STEINGADEN 20.00 Uhr Faschingskabarett „u:kamott“ der WelfenbĂźhne im Gasthof Zur Post

MO 20.02. 2..

SCHONGAU 19.00 Uhr Kehraus der Faschingsgesellsellll-se schaft im Trachtenheim auf dem Helgoland BURGGEN 20.00 Uhr Kehraus der Feuerwehr im Gemeindehaus HOHENFURCH 19.00 Uhr Kehraus des Faschingsclubs im SchĂśnachhof PREM / LECHBRUCK 13.30 Uhr Faschingszug von Prem nach Lechbruck mit Ankunft gegen 14.30 Uhr und anschlieĂ&#x;endem Kehraus in der Lechhalle BAD BAYERSOIEN

SCHONGAU

13.00 Uhr Faschingszug mit anschlieĂ&#x;endem bunten Treiben im Bayersoier Hof

14.00 Uhr Kinderfasching in der Dreifacheifa ei fach fa ch hturnhalle. Bitte Turnschuhe mit weiĂ&#x;en Sohlen mitbringen

10.00 bis 16.30 Uhr Husky-Schlittenhundefahrten am Wanderparkplatz an der Nordseite des Sees. Siehe Mo, 20.2.


EPFACH

BERNBEUREN

14.00 Uhr 20.00 Uhr Faschingszug mit anschließendem Schafkopfturnier im Gasthof auf bunten Treiben in der Gemeindem Auerberg dehalle PEISSENBERG

MI 22.02.

BAD BAYERSOIEN 10.00 bis 16.30 Uhr Husky-Schlittenhundefahrten am Wanderparkplatz an der Nordseite des Sees. Siehe Mo, 20.2. REICHLING 20.00 Uhr Politischer Aschermittwoch der CSU im Gasthaus Breitenmoser

DO 23.02. PEITING 15.30 Uhr Kinderkonzert des Eltenbeirats des Kindergartens St. Michael mit „Bluatschink“ in der Schloßberghalle. Karten-VVK bei der Raiffeisenbank sowie bei der Tourist-Info ALTENSTADT 20.00 Uhr Hauptversammlung der Fußballabteilung im Sportheim

FR 24.02. SCHONGAU 15.00 Uhr Spieletag im Freizeitbad Plantsch PEITING 19.30 Uhr Treffen der Peitinger Heimatfreunde im Gasthof Dragoner SCHWABBRUCK 20.00 Uhr Generalversammlung der Landjugend mit Neuwahlen

19.30 Uhr Kultur im Foyer mit Josef Brustmann und seinem Programm „Ich bin so frei“ der Tiefstollenhalle. Karten für 14 Euro im VVK und für 15 Euro an der Abendkasse

SA 25.02.

PEISSENBERG 19.00 Uhr Kulturabend „Lieder einer großen Reise“ mit Quadro Nuevo in der Tiefstollenhalle. Karten für 23 Euro im VVK und für 25 Euro an der Abendkasse

MO 27.02. BURGGEN 20.00 Uhr Terminabsprache der Vereine und Verbände im Kegelstüble

DI 28.02.

SCHONGAU 20.00 Uhr Kabarettabend der Kleinkunstbühne mit dem Duo Telök aus dem Ruhrgebiet in der Musikkneipe Eulenspiegel. Karten für 10 Euro bei der Süßen Hanni unter Tel. 08861 / 72 38 ALTENSTADT 15.00 Uhr Hauptversammlung des Anglervereins Petri Heil im Gasthof Janser INGENRIED 20.00 Uhr Generalversammlung der Musikkapelle im Gemeindehaus LECHBRUCK 20.00 Uhr Funkentanz in der Lechhalle

SO 26.02. LECHBRUCK 19.30 Uhr Funkenfeuer auf der Gsteig BAD BAYERSOIEN 15.00 bis 17.00 Uhr Kaffeehausmusik mit Sepp und Wiggerl im Parkhotel

PEITING 20.00 Uhr Besprechung der Volksmusikwarte des Lechgauverbandes im Gasthaus Keppeler ALTENSTADT 20.00 Uhr Landvolk-Vortrag zum Thema „Im Heute glauben — Impulse des Zweiten Vatikanischen Konzils“ im Pfarrsaal HOHENFURCH 20.00 Uhr Hauptversammlung der Turnabteilung im Sportheim

MI 29.02. INGENRIED 20.00 Uhr Generalversammlung der Feuerwehr im Feuerwehrstüberl WEILHEIM 14.00 bis 18.00 Uhr Jobmesse des Landratsamtes in der Stadthalle. Eintritt frei Änderungen und Fehler vorbehalten.

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der altlandkreis | Ausgabe 9 | Januar / Februar 2012