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Ausgabe 23 | Mai / Juni 2014

Eine Produktion von

Titelbild: BSE-Pictures

mit

Veranstaltungskalender f端r zwei Monate

: ewiNNen g u z n e Kart urphy

Auf der Couch

Am Finanzamt aufgestellt

Auf Exkursion

Am Nordrand der Alpen

Gang sik smu a l B Spider M r e l chtdaieser Ausgabe! a z r e h c S in


Alles neu macht der Mai „Alles neu macht der Mai — macht die Seele frisch und frei.“ So heißt ein bekanntes Volkslied, das in der gleichen Melodie wie das bekannte Lied „Hänschen klein, ging allein, in die weite Welt hinein“ gesungen wird. Es ist fast 200 Jahre her, dass der Lehrer und Schriftsteller Hermann Adam von Kampf im frühen 19. Jahrhundert das Gedicht verfasst hat. „Alles neu macht der Mai“: Das trifft zunächst einmal auf das Wiedererwachen der Natur zu. Dafür steht auch unser Titelfoto mit dem Blick auf die Kirchtürme und Dächer der Altstadt, auf die Anhöhen im südlichen Schongauer Land bis zu den Trauchgauer Bergen. Wo das Titelfoto aufgenommen worden ist? Am Krankenhausberg im Norden Schongaus. Für die Klinik in der Lechstadt, aber auch für die zwei Krankenhäuser im Verbund in Peißenberg und Weilheim erhält der Text „Alles neu macht der Mai“ eine aktuelle Bedeutung. Denn vor wenigen Wochen ist der neue Geschäftsführer eingeführt worden. Und der will / kann sich nicht viel Zeit lassen für Änderungen bzw. Verbesserungen. Es muss deswegen nicht gleich alles neu sein. Der Ausspruch „Alles neu macht der Mai“ gilt im Besonderen für die personellen Veränderungen in der Politik. Das Magazin „der altlandkreis“ wird in Ortschaften verteilt, die zu vier Landkreisen gehören. In jedem dieser Landkreise gibt es ab Mai einen neue Chefin bzw. einen neuen Chef. Andrea Jochner Weiß (Weil-

heim-Schongau) und Rita Maria Zinnecker (Ostallgäu) haben jeweils die Stichwahl gegen die Amtsinhaber Dr. Friedrich Zeller bzw. Johann Fleschhut gewonnen. Thomas Eichinger (Landsberg) tritt die Nachfolge von Walter Eichner an, der nicht mehr kandidierte. Einzig Anton Speer (Garmisch-Partenkirchen) war ein halbes Jahr schon kommissarisch Landrat, nachdem Vorgänger Harald Kühn in den Landtag eingezogen war. Ob der Mai auch in Schongau alles neu macht, wo auf Bürgermeister Falk Sluyterman van Langeweyde eine Herkulesaufgabe wartet, wenn er fünf Wochen nach der knapp gewonnen Stichwahl gegen Tobias Kalbitzer die neue Aufgabe im wichtigsten Amt der Stadt übernimmt? Auf ihn wartet jedenfalls eine Herkulesaufgabe — sowohl an der Spitze der Stadtverwaltung als auch im politischen Gremium. Sowohl im Rathaus als auch bei den Sitzungen des 25-köpfigen Stadtrates wird er — bei aller Kompromissbereitschaft — klare Kante zeigen und Durchsetzungskraft zeigen müssen. Mit der Ausgabe für Mai / Juni möchte der „altlandkreis“ zwar nicht alles neu machen, aber Bewährtes fortentwickeln. Das gilt speziell für unsere Interviews auf der roten Couch. Sind die Gesprächspartner bislang immer zum Redakteur gekommen, so kommt der jetzt zu ihnen. Und zwar mit der roten Couch. Die setzen wir in Zukunft mobil ein. Premiere ist in dieser Ausgabe. Da steht die rote Couch vor dem Finanzamt. Draufgesetzt haben wir — na klar — die Chefin der Behörde. Geändert haben wir diesmal auch, dass unser Medium über den Vertriebspartner Kreisbote zur Wochenmitte verteilt wird und nicht wie bisher üblich am Samstag. Sie sehen: Nicht alles, aber doch so manches neu macht der Mai. Johannes Jais

> > > AUS DEM INHALT Seite 4 Der Kamera-Sammler: Von der großen Leidenschaft des Hermann Dürr

Seite 22 Wo der Adler abhebt: Der kleine Flughafen beim Weiler Langenried

Seite 6 (Geo)logisch: Warum der Nordrand der Alpen bis zum Bühlach reicht

Seite 26 Punkt, Punkt, Punkt: Die Erklärung zum Modellprojekt Gesunder Landkreis

Seite 9 Welches (Steuer-)Geheimnis die Finanzamts-Chefin für sich behält

Seite 30 Das Leonardo-Projekt: Was Berufsschüler in England lernen können

Seite 13 Wo man mit Kulturführerinnen im Pfaffenwinkel so einiges erleben kann

Seite 33 Die Kirchenmusikerin aus Litauen, die im Pfarrverband Rottenbuch arbeitet

Seite 14 Das Ziel ist die Wies: Von wo die vielen Wallfahrer überall herkommen

Seite 44 Eine Herkules-Aufgabe: Den Klinikverbund wieder auf klaren Kurs bringen

Seite 16 Der Papiermacher aus Finnland, der Werkleiter bei UPM in Schongau ist

Seite 50 Der Überblick: Welcher Trachtenverein eigentlich zu welchem Gau gehört

Seite 20 Sanierung bei Echelsbach: Während der Bauzeit gibt es eine Behelfsbrücke

Seite 59 Jede Menge Termine: Der Veranstaltungskalender für Mai und Juni

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Hermann Dürr hat mehr als 700 Fotokameras

„Der Sammelvirus ist latent vorhanden“ Steingaden | Früher l war iin Ordd Das Holz waren es Briefmarken. nung, der rot-braune Ganze Alben sind voll Balg wurde gereinigt damit. Seit Ende der und die Messingbeneunziger Jahre sind schläge poliert. Sie ist es Fotoapparate. Mehr nun ein Schmuckstück als 700 Kameras jeden in der Kammer voller Alters nennt er sein Kameras. Eigen. Hermann Dürr Über eBay ersteigert aus Steingaden hat hat der Steingadener ein besonderes Hobby. eine Stereokamera RBT Er sammelt Kameras. aus Esslingen, die eiEgal, ob er sie auf einen dreidimensionalen nem Flohmarkt günsEindruck ermöglicht. tig ergattert oder im Das ist erst wenige MoInternet ersteigert. Der nate her. Dieses gute Rentner, der im Mai 70 Stück wird nicht nur Jahre wird, beschreibt ausgestellt, es wird seine Leidenschaft mit Eine Atelierkamera aus dem frühen 20. Jahrhundert. auch angewendet. diesem Satz: „Der Sam- Hermann Dürr hat sie von einer Frau aus Steingaden Woanders in der Kammer stehen Rollei-Kamelvirus ist latent vor- bekommen, deren Großvater Fotograf in Ettal war. meras. Sie wurden vor handen.“ Fotografiert hat Hermann Dürr glied im Süddeutschen Fotomu- dem zweiten Weltkrieg gefertigt. schon immer. Aber wann begann seum in Bad Wörishofen. Über einer Vitrine war noch Platz die ausgeprägte Sammelleidenfür eine amerikanische Pressekaschaft? Der frühere Postbote erinmera. Die hat Hermann Dürr von Zwei Schaufenster im nert sich noch genau. Es war 1998 einem Sammlerkollegen abgekauft. Zenetti-Haus bestücken Über dem PC sticht eine Reisekabei einer Busreise in die Lüneburger Heide. Da stach ihm auf ei- Die Kammer im ersten Stock der mera mit Holzrahmen ins Auge. Die nem Flohmarkt eine nachgebaute Wohnung ist für Hermann Dürr sei aus England, ergänzt Hermann „Russen-Leica“ ins Auge. „Do isch Büro und Hobbyraum zugleich. Dürr. Darüber befindet sich eine es losganga, und es hot nimmer Allein 100 Kameras hat er dort „Arriflex“. Das sei die 16 mm-Filmaufgheart“, erzählt der rüstige ausgestellt. Auch bestückt er kamera schlechthin, erklärt der Rentner im besten Steingadener Schaufenster im leerstehenden Liebhaber der Fotoapparate. Zenetti-Haus am Marktplatz. ReDialekt. Innerhalb von 15 Jahren hat Her- gelmäßig wechselt er dort die teils Sammlerwunsch: mann Dürr eine Sammlung mit historischen Exponate aus. Ein kleines Museum über 700 Fotoapparaten aufge- Besonders stolz ist Hermann Dürr baut. Hinzu kommen einige auf eine Atelierkamera, die er von Sein Wunsch ist, dass in Steingaden Filmkameras. Auf Fachbörsen in einer Frau aus Steingaden bekom- mal ein kleines Museum eingerichGarching bei München oder im men hat und die zirka 110 Jahre alt tet werden kann. Dürr engagiert fränkischen Raum ist der 69-Jäh- ist. Deren Großvater, der in Ettal zu sich im Arbeitskreis „Ein Dorf zum rige gerne vor Ort. Er ist auch Mit- Hause war, hatte sie im Einsatz. Leben“. Wenn er Besuch bekommt,

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Kein Platz ist mehr frei in Vitrinen und Regalen in der Kammer, wo Kameras, Fotoapparate und Zubehör wie alte Blitzgeräte aufbewahrt werden.

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Am Bühlach und am Südfuß des „Rigi“

Geologisch eindeutig: Der Nordrand der Alpen Peiting / Hohenpeißenberg | Im Tourismus wird der Begriff Alpen weiträumig verwendet. Das ist der Vermarktung geschuldet. Wer mit laienhaftem Blick von einem Aussichtspunkt wie z.B. beim Windrad am Bühlach Richtung Säuling und Zugspitze schaut, glaubt die nördliche Begrenzung der Alpen am Übergang zwischen Hochgebirge und Vorland zu erkennen. Aus geologischer Sicht stellt sich das ganz anders dar. Die wahre Grenze ist nämlich nicht von der Form

der Oberfläche abhängig, sondern befindet sich an unerwarteten Stellen. Man mag zunächst den Kopf schütteln und muss zweimal hinhören, wenn Dr. Manfred Müller aus Schongau, Diplomgeologe und seit 20 Jahren im Ruhestand, vor der Panoramatafel oben auf dem Hohen Peißenberg erklärt. Dort steht er am Ende einer dreistündigen Exkursion mit Redakteur Johannes Jais und schildert, dass der Gipfel des „Bayerischen Rigi“

als Beispiel für eine aufgerichtete Vorlandmolasse mit Nagelfluhvorkommen schon außerhalb der Alpen liegt.

Am Nordrand der Ortschaft Die Nordgrenze befindet sich vielmehr da, wo in Hohenpeißenberg die letzten Häuser zum Berg hin stehen, also am Fuß der knapp 1 000 Meter hohen Erhebung. Sie verläuft Richtung Westen zum

Blick vom Hohen Peißenberg zur gleichnamigen Ortschaft. Die Nordgrenze der Alpen verläuft — geologisch definiert — ungefähr da, wo die letzten Häuser zur Bergstraße hin stehen.

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Jahren. Bis vor sieben Millionen Jahren gingen die Auswirkungen der Kollision. „Der Stress hält an, das Gebirge ist noch geladen“, kommentiert Geologe Dr. Manfred Müller.

Warum die Erdkruste dort eingesunken war

Hinweistafel nahe des Tunnels am Bühlach — genau an der Stelle, wo bei den Erdarbeiten für die Umgehung die Überschiebung zutage trat. Tunnel (Landschaftsbrücke) am Bühlach, schwenkt im Südwesten Peitings Richtung Dessau und erstreckt sich nach Westen zum Nordabhang des Auerbergs. Das entscheidende Kriterium für den Geologen ist die so genannte alpine Deckenhauptüberschiebung. Wo sie zutage kommt, ist die Nordgrenze zu definieren. Ein gutes Beispiel dafür ist der Einschnitt bei der Umgehungsstraße am Bühlach östlich von Peiting. Die Deckenüberschiebung fällt im Winkel von 40 Grad unter die Faltenmolasse ein. Dort wurde Mitte der neunziger Jahre bis zu 14 Meter tief ausgekoffert, um die Fahrbahn zu erstellen. Dr. Manfred Müller erhielt, obwohl schon in Rente, vom damals noch existierenden Geologischen Lan-

desamt den Auftrag zu dokumentieren, was bei den Bauarbeiten ans Tageslicht gekommen war. Die ehemaligen Bergbauorte Peißenberg und Peiting befinden sich im Gebiet der Deckenhauptüberschiebung. Geologen nennen dieses Gebiet die PeißenbergSchuppe. Bohrungen bei Forst und bei Grambach (Böbing), die in den 80 er Jahren vorgenommen wurden, haben einen klaren Gegensatz ergeben. Grambach gehört noch zur Faltenmolasse; in Forst hingegen wurden einige tausend Meter Vorlandmolasse erbohrt. Der südliche Bereich, die Kalkalpen (dazu gehört auch die Zugspitze) sind das Resultat dessen, dass die afrikanische Platte die europäische Platte überfahren hatte. Dies begann vor 140 Millionen

Weitere Decken wurden Richtung Norden mitgenommen. Dabei wurden die Flysch- und Helvetikumdecke (Kohlgruber Hörnle und Trauchgauer Berge) überfahren bzw. gar eingeklemmt. Abtragungsmassen gelangten in das Meer, das man sich damals im Voralpenland vorstellen muss. Durch das Gewicht der Abtragungen sank die Erdkruste ein. Der Abtragungsschutt wird als Molasse bezeichnet. Er ist am Rand der Kalkalpen bis zu 4,5 Kilometer dick. Der südliche Bereich als Faltenmolasse in die Deckenüberschiebung einbezogen. Außerhalb der Nordgrenze ist der Hohe Peißenberg ein Beispiel für aufgerichtete Vorlandmolasse mit Nagelfluhvorkommen. Die Exkursion führt in Hohenpeißenberg auch zum Hanslbauer. Dort ist eine Grube, wo Sandstein abgebaut worden ist. Dieser Sandstein gehört schon zur aufgerichteten und überkippten Vorlandmolasse. Er ist für die Geologen aber auch ein Zeichen dafür, dass es nicht weit bis zur Deckenüberschiebung ist. Diese ist der Nordrand der Alpen.

FRANZISKA WEBER GEHT

> > > VERANSTALTUNGSINFO Im Mai eine Exkursion Auf Spurensuche nach der geologischen Nordbegrenzung der Alpen begeben sich Interessierte mit Dr. Manfred Müller bei einer Exkursion im Mai. Diese wird am Samstag, 10. Mai, von der Volkshochschule angeboten, beginnt um 13 Uhr und dauert zirka drei Stunden. Treffpunkt ist in Peiting

„Hier bin ich immer willkommen. Und meine Fragen auch!“ Persönliche Beratung vor Ort – in Ihrem LEW-Energiepunkt Schongau: Energiepunkt Schongau l Münzstraße 9 Di und Fr 9 –12.30 Uhr und 13.30 –17 Uhr

an der Bühlachstraße beim Parkplatz am Friedhof. Die Exkursion enthält einige kurze Fußmärsche auf gebahnten Wegen. Am Treffpunkt können Fahrgemeinschaften gebildet werden. Die Kosten für die Exkursion betragen 7 Euro. Infos und Anmeldung bei der VHS Schongau unter Tel. 08861 / 214-191.

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UPM führt die Bio- und Forstindustrie in eine neue und nachhaltige Zukunft. Der Konzern besteht aus sechs Geschäftsbereichen: UPM Biorefining, UPM Energy, UPM Raflatac, UPM Paper Asia, UPM Paper Europe & North America und UPM Plywood. Das Unternehmen beliefert Kunden auf der ganzen Welt und beschäftigt insgesamt etwa 21.000 Mitarbeiter. UPM – The Biofore Company – www.upm.de

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Behördenleiterin im ausführlichen Interview

Finanzamts-Chefin auf der roten Couch

Die rote Couch im „altlandkreis“ wird mobil und themenbezogen aufgestellt. Angelika Geiger-Küpper vor dem Finanzamtsgebäude an der Rentamtstraße in Schongau. Foto: Johann Jilka

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Weilheim-Schongau | Vor welchen Veränderungen die Behörde steht, wie sich der Aufbau der zentralisierten Finanzkasse auswirkt, wie die Arbeitsverteilung zwischen dem Amt in Weilheim und der Außenstelle in Schongau funktioniert, wie hoch das Steueraufkommen ist und wie viele Arbeitnehmer bzw. Selbstständige die Erklärung auf elektronischem Weg machen: All das und noch einiges mehr sind die Themen im ausführlichen Interview auf der Roten Couch, wo diesmal die Finanzamtschefin Angelika Geiger-Küpper Platz genommen hat. Sie beantwortet die Fragen von Redakteur Johannes Jais. Angestellte und Beamte des Finanzamts haben ständig mit Zahlen zu tun. Auch in diesem Interview wollen wir einige Zahlen von Ihnen hören. Zunächst: Wie viele Mitarbeiter hat denn das Finanz-

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amt Weilheim-Schongau? Und wie viele sind es in Weilheim, wie viele in Schongau? Unser Finanzamt bietet derzeit 110 Vollzeitarbeitsplätze. Bedingt durch die Möglichkeiten der Teilzeit arbeiten bei uns tatsächlich etwa 150 Beschäftigte; zwei Drittel im Hauptamt in Weilheim und ein Drittel in der Außenstelle Schongau. Wie wird sich die Zentralisierung der Finanzkassen in Bayern auf das Finanzamt Weilheim-Schongau auswirken? Noch vor etlichen Jahren hatte jedes Finanzamt in Bayern eine eigene Finanzkasse. Diese 80 Finanzkassen werden gegenwärtig stufenweise an 19 Standorten zentralisiert. Einer der zentralen Standorte ist Weilheim. Wir sind künftig kassenmäßig nicht nur für unser Finanzamt, sondern auch für die Finanzämter Garmisch-

Das Finanzamt Weilheim-Schongau verzeichnete im Jahr 2012 ein Steueraufkommen von knapp 445 Millionen Euro. Gegenüber dem Vorjahr ein Anstieg von 20 Prozent. Was sagen Sie dazu? Das freut mich sehr, zeigen diese Zahlen doch zweierlei: Sie stehen für die Wirtschaftskraft unseres Wofür sind die Finanzkassen denn Landkreises, bilden aber gleichgenau zuständig? zeitig auch die enorme Leistung Eine Finanzkasse wickelt den ge- unserer Beschäftigten ab, die diesamten Zahlungsverkehr der ihr se Steuern erbracht haben. angeschlossenen Finanzämter ab. D.h. hier werden die unbaren Aber die Marke aus dem Jahr 2007, Geldeingänge verbucht und Er- also der Zeit vor der Finanzkrise, stattungsbeträge zur Auszahlung ist damit noch nicht ganz erreicht? angewiesen. Und wird das Steueraufkommen 2013 — die Zahlen sind noch nicht In welchem Zeitraum soll die Fi- veröffentlicht worden — erneut steinanzkasse in Weilheim eingerichtet gen? werden? Das ist richtig. 2012 lagen wir mit Das kann ich zum jetzigen Zeit- unseren Einnahmen noch geringpunkt nicht sagen, da der Pla- fügig unter den Zahlen des Jahres nungsprozess noch nicht abge- 2007. Die Zahlen für 2013 sind in schlossen ist. der Tat noch nicht veröffentlicht,

Partenkirchen, Miesbach und Bad Tölz-Wolfratshausen zuständig. Unser Finanzamt wird um 27 Vollzeitarbeitsplätze wachsen. Teilzeitbedingt arbeiten nach unseren Schätzungen demnächst etwa 36 Menschen mehr in unserem Stammamt in Weilheim.

ich muss also noch um etwas Geduld bitten. Woran liegt’s, dass im Vergleich zu umliegenden Landkreisen wie Landsberg, Bad Tölz-Wolfratshausen und Garmisch-Partenkirchen das Finanzamt Weilheim-Schongau ein höheres Gesamtaufkommen bei den Steuern vorweist? Ein direkter Vergleich der Gesamteinnahmen ist nicht möglich, da sowohl das Finanzamt GarmischPartenkirchen als auch unser Finanzamt zentrale Zuständigkeiten haben und die entsprechenden Einnahmen in vollem Umfang in ihrem Amt verbuchen. So ist das Finanzamt Garmisch-Partenkirchen auch für die Veranlagung der Körperschaften zuständig, also zum Beispiel für Gesellschaften mit beschränkter Haftung, die in unserem Landkreis beheimatet sind. Wir bearbeiten neben den Grunderwerbsteuerfällen aus un-


Die digital bearbeiteten Steuerdaten stehen online zur Verfügung und sind von jedem Standort aus abrufbar. Entscheidungen oder sonstige Informationen können problemlos und sofort über unser Intranet in beiden Dienststellen publik gemacht werden. Außerdem haben wir einen täglichen Postaustausch, der einen zeitnahen Transport der Papiervorgänge zwischen Weilheim und Schongau garantiert. Was mich persönlich betrifft, so sehe ich es zudem als großen Vorteil an, dass ich etliche Jahre Außenstellenleiterin in Zur Sache, Frau Geiger-Küpper: Die Behördenleiterin am Finanzamt Schongau war. Die Leute dort kenWeilheim beim Interview mit Redakteur Jais. Sie war früher Leiterin nen mich und ich kenne sie. Das Foto: Johann Jilka erleichtert die Kommunikation der Außenstelle in Schongau. enorm. serem Amtsbezirk auch die Festsetzung und Vereinnahmung Vorgänge aus den Zuständig- der Erbschaftssteuer für die Lan- Was sind nun die Kriterien für die keitsbereichen der Finanzämter deshauptstadt München und alle Aufgabenverteilung? Die regionaLandsberg, Starnberg, Garmisch- südöstlich davon gelegenen Fi- len Zuständigkeiten der DienststelPartenkirchen, Bad Tölz-Wolfrats- nanzamtsbezirke. So erklärt sich len (Schongau für den westlichen hausen und Miesbach. auch die Tatsache, dass der Posten Bereich, Weilheim für den mittleErbschaftsteuer in unseren Ein- ren und östlichen Landkreis) sind Wie wirkt sich die Einwohnerzahl nahmen fehlt. abgeschafft. Was sind nun die Kriaus? terien für die Aufgabenverteilung? Die Bevölkerungszahlen in den Zehn Jahre ist es her, dass der Pro- Gewisse Aufgaben werden enteinzelnen Amtsbezirken / Land- zess der „engen Verzahnung“ unter weder nur in Weilheim oder nur kreisen sind sehr unterschiedlich, den Dienststellen begonnen hat. in Schongau erledigt. Das hängt damit differiert auch die Zahl der Wie klappt das in einer Behörde, sowohl von der Personalsituation Steuerzahler. So hat der Land- die in Weilheim in vier (nebenei- als auch von den räumlichen Gekreis Garmisch-Partenkirchen rund nanderliegenden) Gebäuden und gebenheiten ab. Soweit Aufgaben 85 000 Einwohner, während im in Schongau in zwei (voneinander an beiden Standorten bearbeitet Landkreis Weilheim-Schongau etwa getrennten) Gebäuden unterge- werden, erfolgt die Zuordnung 130 000 Menschen wohnen. bracht ist? in alphabetischer Reihenfolge. Es Dank eines strukturierten Vorge- gibt jedenfalls keine starre ZuAber im Vergleich zu Kaufbeuren hens und der modernen Daten- ständigkeitszuordnung. Wir sind ist das Gesamtaufkommen deutlich verarbeitungstechnik kommen in unserer Organisationsstruktur niedriger, dort ist aber die Erb- wir mit unserer Amtsorganisation flexibel und pragmatisch. schaftsteuer der größte Posten, die gut zurecht. An der Spitze unseres in Weilheim-Schongau gar nicht Finanzamts steht — wie bei allen Schongau ist eine von vier Außenausgewiesen ist. Warum dieser Finanzämtern — ein Amtsleiter stellen bei Finanzämtern in OberUnterschied? oder in meinem Falle eine Amts- bayern. Wie lange ist der Bestand Im Amtsbezirk des Finanzamts leiterin, der / die für das Gesam- so einer Dienststelle gesichert? Kaufbeuren wohnen viel mehr tamt verantwortlich ist und die Mir ist nicht bekannt, dass es aktuBürger als in unserem Zustän- entsprechenden Entscheidungen ell Überlegungen gibt, hier etwas digkeitsbereich. Kaufbeuren hat trifft. Daneben hat die Außenstelle zu ändern. Aber ich weiß natürlich eine eigene Körperschaftsteuer- einen Dienststellenleiter, der die auch nicht, was die Zukunft bringt. stelle mit erweiterter Zuständig- Geschicke vor Ort regelt. Eines kann ich jedoch sagen: Das keit für das Finanzamt Landsberg ehemalige Rentamt in Schongau und unser Nachbaramt hat ferner Wie funktioniert der Austausch on- hat so viel Charme, die Räume im die zentrale Zuständigkeit zur line bzw. per Post? vormaligen Amtsgericht sind sehr

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Wer macht bei Ihnen zu Hause die Steuererklärung? Meine Steuererklärung mache ich natĂźrlich selbst mit Hilfe von ELSTER und authentifiziert, das heiĂ&#x;t ich Ăźbersende die Daten an das Finanzamt in elektronischer Form und ohne eigenhändige Unterschrift. Papier gibt’s bei mir nicht mehr.

ELSTER ist die AbkĂźrzung fĂźr die elektronische Steuererklärung. Wie viele BĂźrgerinnen und BĂźrger machen davon inzwischen Gebrauch? Im Bereich der Arbeitnehmerveranlagung geben etwa 50 Prozent der Steuerpflichtigen ihre Einkommensteuererklärung elektronisch ab, bei den anderen Steuerpflichtigen beträgt die Quote in etwa 70 Prozent. FĂźr Steuerberater ist der elektronische Weg schon verpflichtend, wenn sie fĂźr ihre Mandanten tätig werden? Die gesetzliche Verpflichtung zur elektronischen Abgabe der Einkommensteuer- bzw. KĂśrperschaftsteuererklärung (z.B. fĂźr Gesellschaften mit beschränkter Haftung) besteht fĂźr alle — also ebenso fĂźr nichtberatene — Steuerpflichtigen, soweit sie einen Gewerbebetrieb unterhalten oder aber Freiberufler bzw. Land- und Forstwirte sind. Umsatzsteuererklärungen sind immer elektronisch zu Ăźbermitteln. Wie ist der prozentuale Anteil der Unternehmer und Arbeitnehmer, die einen Steuerberater beauftragen? Knapp 30 Prozent der Arbeitnehmer lassen sich steuerlich beraten, bei den Ăźbrigen Steuerpflichtigen liegt die Quote bei zirka 60 Prozent. Finanzminister SĂśder macht Werbung fĂźr den kostenlosen Dienst „Steuererklärung auf einen Klick“. Was bringt das Steuerpflichtigen konkret? Mit dem kostenlosen Dienst „Steuererklärung auf einen Klick“, einem Teilprojekt von ELSTER (dem offiziellen Steuererklärungsprogramm der Steuerverwaltung), kĂśnnen Steuerpflichtige Daten, die zu ihrer Person gespeichert sind,

Einige Frauen und Männer von der Finanzamts-AuĂ&#x;enstelle mit ihrer Chefin in der Mitte. Dahinter (mit Krawatte) Hubert Brunner, Leiter der Foto: Johann Jilka Dienststelle. elektronisch abrufen und durch einen einfachen Mausklick direkt in ihre elektronische Einkommensteuererklärung Ăźbernehmen. Dies sind zum Beispiel Grundinformationen wie Name, Adresse und ReligionszugehĂśrigkeit, aber auch Angaben aus Lohnsteuerbescheinigung, Rentenbezugsmitteilung und zur Basiskrankenversicherung sowie zur gesetzlichen Pflegeversicherung. Ebenfalls verfĂźgbar sind die Beiträge zur Altersvorsorge.

Welche Vorteile sehen Sie darin? Nach der elektronischen Ăœbermittlung der Steuererklärung wird diese dann vom Finanzamt geprĂźft; in unproblematischen Fällen wird der Steuerbescheid sofort gerechnet und verarbeitet. Das AusfĂźllen der Steuererklärung benĂśtigt also weniger Zeit, Ăœbertragungsfehler werden vermieden, und der Steuerpflichtige ist Ăźber bereits gespeicherte Daten informiert.

Haben Sie sich schon mal geärgert, wenn Sie einen Steuerbescheid bekommen haben? Nein, eigentlich nicht. Ich habe groĂ&#x;en Respekt vor den Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeitern im Finanzamt. Sie alle kämpfen täglich mit einer Flut von gesetzlichen und technischen Neuerungen sowie mit einem enormen Arbeitsanfall. Sie sind trotzdem motiviert und geben ihr Bestes. Bei Nachfragen oder Unklarheiten genĂźgt vielfach ein Anruf oder aber ein kurzer erläuternder Brief und so halte auch ich es in meinen eigenen Steuerangelegenheiten. Sie sind verpflichtet, das Steuergeheimnis zu wahren. Haben Sie sonst noch Geheimnisse, die Sie streng hĂźten? Aber ja. Das fĂźr mich schĂśnste Geheimnis findet jeden Montagabend statt. Mit Steuern oder Finanzamt hat es garantiert nichts zu tun. Mehr verrate ich nicht!

> > > ZUR PERSON Nach dem Jurastudium in die Finanzverwaltung Es war das Studium, das Angelika Geiger-Kßpper von Sßdhessen in den Sßden Bayerns fßhrte. Jura war ihr Hauptfach an der Universität in Mßnchen. Auslandssemester absolvierte sie zudem im schweizerischen Lausanne. Nach dem Jurastudium machte Angelika GeigerKßpper in der bayerischen Finanzverwaltung ihren Weg. Angefangen hatte sie in Starnberg. Weitere Stationen als Sachgebietsleiterin waren Fßrsten-

feldbruck und Garmisch-Partenkirchen. Von 2005 bis 2008 fĂźhrte sie die AuĂ&#x;enstelle in Schongau. Dann wurde sie zur stellvertretenden Leiterin des Finanzamtes Garmisch-Partenkirchen berufen. Seit Oktober 2012 ist sie die Chefin des Finanzamtes Weilheim-Schongau. Angelika Geiger-KĂźpper ist verheiratet und hat drei Kinder. Die Familie wohnt in der Nähe von Weilheim.


Mit diesen drei Frauen kann man was erleben literarische Spurensuche Schongau | Wer mit einer mit dem Rad nach den dieser drei Frauen unterKrimis von Nicola Förg, der wegs ist, der kann was Brettleweg von Steingaden erleben: „Alles andere als zur Wies oder ein Spaöde“ ist, was die Pfaffenziergang auf dem Mühwinkler Kulturführerinnen lenweg in Schwabsoien. im Landkreis WeilheimZu erwähnen sind auch Schongau und sogar daTouren durch die Feuerrüber hinaus anzubieten steinschlucht zum Auerhaben. So formuliert es berg oder auf klösterlichen zumindest Elisabeth Welz Wegen in Rottenbuch. Die aus Schongau. Sie gehört drei Damen können auch ebenso wie Edith Brey bei der Besichtigung des aus Steingaden und Maria Industriedenkmals Radom Sporer aus Schwabsoien nahe Raisting interessierzu den zertifizierten Profis, te Leute begleiten. Ab Juni die es verstehen, Begeisteist im Schongauer Land rung für die Heimat bzw. auch eine Themenführung Ausflugsregion zu wecken buchbar mit dem Titel „Die und Geschichte(n) im richtigen Maß zu vermit- Spannend, unterhaltsam, abwechslungsreich — Henkerstochter und der teln. „Locker und lebhaft“ so sollen die Führungen sein: Elisabeth Welz aus schwarze Mönch“; das ist sollen Führungen bzw. Schongau (von links), Edith Brey aus Steingaden eine Halbtagestour zu den Schauplätzen aus den RoTouren sein. „Da gehört und Maria Sporer aus Schwabsoien. manen von Oliver Pötzsch. Spannung rein“, ergänzt informativ zu sein — das muss kein Ortsführungen sind zum Beispiel Maria Sporer. Die drei Frauen haben 2010 eine Gegensatz sein. in Rottenbuch, in Peiting und über das LEADER-Programm ge- Kulturführerinnen arbeiten ein maß- Schwabsoien möglich. Kirchenförderte Ausbildung gemacht. Im geschneidertes Programm aus — führungen mit Anekdoten aus der Frühjahr 2014 satteln sie noch ein sei’s für ein Klassentreffen, für Historie gibt es zum Beispiel in der Modul drauf. Gemeint ist die Fort- einen Tagesausflug bzw. eine Wies, in Steingaden, Rottenbuch bildung zum Kirchenführer. Das Nachmittagsfahrt mit Verwandten, und in der Basilika in Altenstadt. geht an den Wochenenden noch Freunden oder Geschäftspartnern Es gibt aber noch mehr Ausflugsoder für eine Reisegruppe, die den tipps. Das reicht von abwechsbis einschließlich Monat Juni. „Mit Geschichten im richtigen Pfaffenwinkel ansteuert. lungsreichen Wanderungen bis zu Maße und netten Geschichten von Ausblickpunkten für das AlpenpaLand und Leuten“, so beschreibt Auf dem Mühlenweg oder norama, vom Schaukäsen bis zum es Elisabeth Welz, soll all denen, Man muss ja nicht auf klösterlichen Wegen Honigmuseum. die eine Kulturführerin buchen, gleich Honig ums Maul schmieren — für ein paar Stunden oder für den Ortsführungen haben die drei Da- aber mit den Kulturführerinnen ganzen Tag ein ansprechendes men ebenso im Programm wie kann man echt was sehen und erProgramm geboten werden. Er- Kirchen- und Themenführungen. leben — im Pfaffenwinkel und darfrischend kurzweilig und trotzdem Dazu zählen zum Beispiel eine über hinaus.

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Erlebnisrunde PFAFFENWINKEL

Von Mai bis Oktober

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Heuer unter dem Leitwort „Barmherzigkeit“

Wenn die Wallfahrer auf dem Weg zur Wies sind Wies | Sie kommen aus allen Richtungen und manchmal von weit her, die Wallfahrer, die sich auf den Weg zur Wieskirche machen. Am längsten zu Fuß unterwegs ist dabei die 40-köpfige Gruppe aus Dillingen, die Anfang September die Strecke von 140 Kilometern zurücklegt. Los geht’s in der Stadt, wo Monsignore Gottfried Fellner, seit Herbst 2012 Pfarrer in der Wieskirche, früher 27 Jahre Seelsorger war. Bis zum Oktober werden wieder viele tausend Menschen zur Wies pilgern. Beeindruckend sind die Trachtenwallfahrt des Oberen Lechgauverbandes am Pfingstmontag sowie die Jugendwallfahrt am ersten Samstag im Juli. „Da ist die Kirche gesteckt voll“, freut sich Pfarrer Fellner. Ein großes Anliegen ist dem Seelsorger, alte Wallfahrten wieder

zu beleben, die ihren Ursprung in Vorarlberg, Tirol, im Salzburger Land und in Oberösterreich hatten. Diese waren während der Aufklärungszeit zum Erliegen gekommen. „Das Domkapitel Salzburg war schon da“, informiert der Wies-Pfarrer über erste Gespräche. Und er verweist darauf, dass es in dem kleinen Bundesland Vorarlberg trotz der Entfernung über 220 Ortschaften gebe, die früher eine Verbindung mit der Wieskirche hatten.

Der Auftakt ist immer am 1. Mai Eröffnet wird das Wallfahrtsjahr am 1. Mai. Da wird eine Gruppe aus Rott erwartet. Heuer steht das Wallfahrtsjahr unter dem Thema „Die Barmherzigkeit

Gottes“. Pfarrer Fellner schreibt im Vorwort: „Nicht nur das Gnadenbild vom Geißelheiland lädt uns ein, dem barmherzigen, mitleidenden, mitweinenden Gott ins Gesicht zu schauen, sondern auch alle Fresken und Bilder in dieser einzigartigen Rokokokirche.“ „Ich freu’ mich, wenn die Wallfahrer kommen und bereite den Weg dafür“, sagt Monsignore Fellner. Der Priester begrüßt die Gruppen am Portal mit Weihwasser und Segensgebet. Manchmal sind die Pilger patschnass, wenn sie auf dem Weg zur Wies in einen Schauer geraten oder gar bei Dauerregen betend und singend unterwegs sind. Verschiedene Gruppen gestalten nach der Ankunft in der Wies selbst die Andacht bzw. den Gottesdienst mit. Manchmal kommen aus den Pfarreien die Priester mit. Auch

Erleben auch Sie mal den Pfaffenwinkel ganz stressfrei – ohne Auto. Am 18.5.2014 startet sie, die neue Ringlinie „Erlebnisrunde Pfaffenwinkel“. Nun können Sie auch an Sonn- und Feiertagen von den Bahnhöfen in Schongau und Peiting aus beliebte Ziele, wie den Märchenwald oder die Wieskirche ganz bequem erreichen. Nach einer beeindruckenden Wanderung, z.B. durch die Ammerschlucht oder einer ausgedehnten Radtour bringt Sie der Bus mit kostenlosem Fahrradtransport entspannt zu Ihrem Ausgangspunkt zurück.

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Ein erhebender Tag im Wallfahrtsjahr ist die Trachtenwallfahrt des oberen Lechgauverbandes — immer am Pfingstmontag. Fotos: Heiß


Abseits viel befahrener Straßen mit dem Kreuz, getragen von Johann Eisenschmid, durch die hügelige Natur: Peitinger Wallfahrer zwischen Kurzenried und Rudersau. Lektoren und Kommunionhelfer bringen sich ein. Pfarrer Fellner ist es nur recht, wenn Fürbitten oder Lieder für den Gottesdienst vorgeschlagen werden. Wichtig ist die vorige Kontaktaufnahme. „Der Inhalt wird im Vorfeld der Wallfahrt abgestimmt“, so der Wies-Pfarrer.

Was für ein Bild: Die Trachtenwallfahrt Ein ergreifendes Bild vermittelt alljährlich die Wallfahrt des Oberen Lechgauverbandes am Pfingstmontag. Es hat was Besonderes, wenn sich die Frauen und Männer aus den 23 Vereinen bei der Landvolkshochschule Wies sammeln, um dann den letzten Kilometer — den Rosenkranz betend — zur Wies hinüber zu ziehen. Dabei machen sie kurz am Marterl Station, das vor einigen Jahren geweiht wurde. Zweiter Gauvorstand Alfred Sieber aus Prem geht mit einigen Premer Trachtlern von zu Hause aus. Die Natur am frühen Morgen — der Weg führt durch den Filz über Steingädele und an der Steingadener Raiffeisenbank vorbei nach Litzau hinauf und zur Landvolkshochschule. Der gemeinsame Zug zur Kirche, die Messgestaltung und das Gartenfest in der Wies — das sind für Sieber besondere Stunden. „Zum Aschalta“, wie er im Allgäuer Dialekt bekundet. Besonders erinnert

sich Sieber daran, wie der frühere Wies-Pfarrer Kirchmeir, der mit dem ehemaligen Gauvorstand Max Bertl (Wildsteig) dieser Wallfahrt Leben einhauchte, zur Predigt auf die Kanzel stieg. Die weitesten Gruppen im Oberen Lechgau machen sich nach Mitternacht von Bidingen und von Hopferau aus auf den Weg.

Von Peiting sind es fünf Stunden Ungefähr 80 Wallfahrer sind es, die sich von der Peitinger Pfarrkirche St. Michael aus alljährlich zu Fuß auf den Weg in die Wies begeben. Mit dem Kreuzträger an der Spitze und eingestimmt durch den Vorbeter, marschieren sie gut fünf Stunden betend über den Kurzenrieder Graben, über Rudersau und Ristle zur Gnadenstätte des Gegeißelten Heilands. Mit dem Bittgang belebte die Kolpingsfamilie 1981 eine alte Wallfahrt, die bis in das Jahr 1748 zurückreicht, dem Jahr der Übertragung des Gnadenbildes in den Chor des Rokokojuwels. Wegen der werktätigen Menschen wurde der ursprüngliche Termin vom Fest des Hl. Matthäus auf den Samstag vor dem Pfarrpatrozinium St. Michael verlegt. Die Peitinger gehören damit zu einer der letzten Gruppen im Wallfahrtsjahr.

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Werkleiter bei UPM ist aus Finnland

Zu Papier gebracht: Das Murtola-Porträt Schongau | Wer den beruflichen Werdegang von Caius Murtola recherchiert und dann zu Papier bringt, der muss sich eine Vielzahl an Stationen in der Papierindustrie notieren. Wir stellen den 56-jährigen Finnen vor, der seit Anfang 2014 Werkleiter für die zwei Fabriken in Schongau und Ettringen ist, wo Zeitungsdruckpapier, aber auch altpapierhaltiges, ungestrichenes Zeitschriftenpapier (z.B. für TV-Magazine) hergestellt wird. Die ersten 100 Tage hat er in seiner Aufgabe inzwischen hinter sich. Murtola ist Nachfolger von Winfried Schaur.

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Wie oft er schon an der PM 7 oder an der PM 9 im Schongauer Werk vor Ort war, möchte der Redakteur wissen. Die Antwort fällt diplomatisch zurückhaltend aus. „Noch viel zu selten“, sagt Caius Murtola. Das kann sich im Lauf der nächsten Monate freilich ändern. Aber er ist in der Seele ein Macher. Präzise gesagt ein Papiermacher. Geboren und aufgewachsen in Helsinki, studierte er in der finnischen Hauptstadt an der TU das Fach Papiertechnik. Während des Studiums weilte er zur Ferienarbeit auch in der Schweiz und in den USA.

Mitte der 80-er Jahre begann er als Ingenieur beim Papierhersteller Myllykoski in Finnland. In den 90-er Jahren führte sein Weg nach Deutschland. 1998 kam er nach Ettringen im südlichen Landkreis Augsburg. Dort war er erst Projektbeauftragter für den Bau der Papiermaschine 5, später Fabrikationsleiter und Werkleiter. Weitere Stationen waren in Tschechien und erneut in Bayern, wo er in Plattling die Verantwortung für den Bau der PM 1 trug. 2012 und 2013 war Murtola Werkleiter in Finnland — in einer der größten Fabriken des Herstellers UPM-


Kymmene, der 2001 das Unternehmen Haindl und später den Konkurrenten Myllykoski ßbernommen hat.

Verantwortlicher Mann fĂźr „Zwillingwerke“ Doch Murtola ist nur zwei Jahre in Finnland geblieben; jetzt ist er wiederum in Bayern. Er verantwortet die „Zwillingswerke“ Schongau und Ettringen. An drei Tagen, nämlich am Montag, Mittwoch und Freitag, arbeitet er in Schongau, an zwei Tagen ist er in Ettringen vor Ort. „Das geht besser, als viele denken“, kommentiert der erfahrene Ingenieur und Organisator. In Zeiten von Laptop und Internet sei das gut in den Griff zu bekommen, fährt Murtola fort. Wichtig sind ihm die Besprechungen mit den Mitgliedern des Managementteams, die zum Teil auch fĂźr beide Werke in Schongau und Ettringen zuständig sind. Caius Murtola, der verheiratet ist und mit seiner Frau, eine In-

Vor dem Hauptantriebsrad der alten Papiermaschine PM 7: Caius Murtola, UPM-Werkleiter fĂźr die Fabriken in Schongau und Ettringen. genieurin, heuer eine Neubauwohnung in Schongau bezieht, findet, dass die deutsche und finnische Sprache „total anders“ klingen.

Der 56-Jährige aus dem nordosteuropäischen Land kann vier Sprachen: Das sind Finnisch, Englisch, Deutsch und Schwedisch. Die Telefonkonferenzen innerhalb des

Konzerns sind auf Englisch und Deutsch. Murtola hat die finnische StaatsbĂźrgerschaft. Bei den Europawahlen am letzten Sonntag im Mai macht er von seinem Stimmrecht Gebrauch. „Ich werde wählen“. Er nutzt die Briefwahl, damit seine Stimme in Helsinki in die Urne gelangt. In Finnland Ăźberwiege eine positive Einstellung zu Europa, berichtet er aus seinem Heimatland. Europa — das ist fĂźr Murtola freilich auch der Beruf. Das Papier, das in Schongau und Ettringen hergestellt werde, werde auch bis in Italien abgenommen. Privat plaudert er so viel aus, dass sein Lieblingsgericht deutscher Spargel ist und dass er dazu einen trockenen Riesling trinkt. Wovon er „positiv Ăźberrascht“ ist? Dass es in Deutschland im Vergleich zu Finnland mit seinen unzähligen Seen so guten Fisch gibt. Auch diese Einschätzung wollen wir zu Papier bringen — beim Porträt Ăźber den Papiermacher und Werkleiter.

    



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Berufsfachschule für kaufmännische Assistenten

Wo’s bei der EDV „in die Tiefe geht“ Schongau | Intensiv mit EDV beschäftigen sich die Burschen und Mädchen an der Berufsfachschule für kaufmännische Assistenten (BKA) in Schongau. Da geht’s im Unterricht bei der Elektronischen Datenverarbeitung „so richtig in die Tiefe“, schildert Schulleiter Michael Walter. Humorvoll ausgedrückt laute das Schlagwort „Excel bis zum Exzess“. Allein für das Word-Programm seien 80 Unterrichtsstunden reserviert. Genauso gründlich werden Excel-Tabellen, Powerpoint-Präsentationen, AccessDatenbank und Rechnungswesen durchgenommen. Aktuell gibt es an der Schongauer Berufsfachschule für kaufmännische Assistenten, die vor zehn Jahren privatisiert wurde und seitdem zur Sabel-Stiftung in München gehört, zwei kleine Klassen — eine pro Jahrgang. Die geringe Zahl an Jugendlichen ist nicht nur mit dem allgemeinen Rückgang an Schü-

lern zu begründen, sondern auch damit, dass der Ausbildungsmarkt bei der Konjunktur „gut abgeräumt“ ist, wie es Michael Walter formuliert. Dabei stehen denjenigen, die sich nach der Schule erst mal für die BKA entscheiden, beruflich viele Türen offen. Beispiel gefällig? Lisa Beckstein ist 36 Jahre, wohnt mit Mann, dreijähriger Tochter und bald einem zweiten Kind in Hohenfurch. Sie ist Steuerfachangestellte, machte den Fachwirt und den Berater und ist seit 2011 in der Kanzlei Aigner & Beckstein in Schongau mitbeteiligt.

Eine Phase der Orientierung „Ich hatte keine Ahnung, was ich machen sollte“, verweist Lisa Beckstein rückblickend auf die Chance zur Orientierung, die ihr die Berufsfachschule für kaufmännische

Kleines Klassentreffen der Ehemaligen: Stefan Stets (vorne), Lisa Beckstein und Schulleiter Michael Walter unter den Jugendlichen von der Berufsfachschule für kaufmännische Assistenten.

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Assistenten damals geboten hatte, als sie 17 war. Von 1995 bis 1997 war sie dort, nachdem sie zuvor die Mittlere Reife absolviert hatte. Die Lehre, die auf die BKA folgte, sei ihr dann „so richtig leicht gefallen“, erinnert sich die Steuerfachangestellte und Mitinhaberin. Das Praktikum hatte sie in der Steuerkanzlei gemacht, wo sie heute arbeitet bzw. Mitgesellschafterin ist. Ebenfalls an der BKA in Schongau war Stefan Stets. Der 41-jährige Sparkassenangestellte ist verheiratet und Vater einer sechsjährigen Tochter sowie eines kleinen Buben. Stefan Stets war bereits von 1990 bis 1992 an der BKA; zuvor hatte er an der Realschule den technischen Zweig besucht. Das Praktikum, das in die zweijährige Schulzeit eingebettet ist, führte ihn zur Kreissparkasse. Dort durchlief er später die Ausbildung zum Bankkaufmann. Die Lehrzeit wurde auf zwei Jahre verkürzt, erinnert er sich, eben weil er zuvor die BKA durchlaufen hatte. Nach der Ausbildung war Stefan Stets ein halbes Jahr in einer Geschäftsstelle, wechselte dann aber aufgrund des fundierten technischen Wissens in die EDVAbteilung. Seit 2011 ist er bei der Kreissparkasse Leiter des „Marktservice“. Die Zeit an der Berufsfachschule für kaufmännische Assistenten habe ihm „sehr viel gebracht“, blickt der Peitinger zurück. Er gibt auch Fachseminare (z.B. für den Bereich Office) bei der Volkshochschule.

Die Berufsfachschule für kaufmännische Assistenten endet mit der Prüfung zur / zum staatlich geprüften kaufmännischen Assistentin / Assistenten. Bestandteil ist inzwischen ein Praktikum, das von Anfang Juli bis Ende September geht, also drei Monate dauert. „Das kommt gut an“, stellt Michael Walter fest, wobei er mit einem leichten Schmunzeln einschränkt, dass die Sommerferien inmitten der zwei Jahre BKA flach fallen. Wie es nachher weitergehen kann? Mit dem Abschluss der BKA stehen viele Wege offen. Manche Absolventen wechseln an die Berufsoberschule, andere beginnen eine Lehre, wieder andere steigen gleich in den Beruf ein. Beispiele für mögliche Tätigkeitsbereiche sind Vertrieb, Finanz- und Rechnungswesen, Einkauf, Datenverarbeitung oder Personalwesen. Eine Alternative nach einem erfolgreichen Abschluss der BKA ist das Aufbaustudium praktischer Betriebswirt. Die BKA ist eine von vier Berufsfachschulen am beruflichen Schulzentrum in Schongau und zugleich die einzige unter privater Trägerschaft, nämlich von der Sabel-Stiftung. Das monatliche Schulgeld beträgt 175 Euro. Die drei staatlichen Berufsfachschulen sind die BFS für Kinderpflege, die BFS für Sozialpflege sowie die BFS für Ernährung und Versorgung. Detaillierte Infos unter www.bs-schongau.de bzw. im Beruflichen Schulzentrum Schongau, das unter 08861 / 23 21-0 telefonisch zu erreichen ist.


Zum sechsten Mal in der Marktgemeinde

Beim Tag der Helfer am 18. Mai: Was in Peiting alles geboten ist Peiting | Das Programm steht, die Vorbereitungen gehen in die entscheidende Phase: Jede Menge wird beim Tag der Helfer geboten sein, zu dem die Organisatoren über den Tag verteilt mit mehr als 2 000 Besuchern rechnen. Termin ist am Sonntag, 18. Mai, in Peiting, genau gesagt von 10 bis 17 Uhr im, vor und rund um das Feuerwehrhaus sowie auf der Bahnhofstraße. Der Tag der Helfer findet, wie Schriftführer Manfred Diegruber von der Feuerwehr Peiting er-

wähnt, inzwischen zum sechsten Mal statt. Neu ist, dass auch die Gebietsverkehrswacht mit dabei ist. An ihrem Informationsstand gibt es einen Überschlagsimulator, einen Aufprallsimulator, einen Motorrad- und Pkw-Simulator, einen Sehtest sowie einen Rauschbrillenparcours, wie Vorsitzender Werner Hoyer ankündigt. Der letzte Tag der Helfer fand im Mai 2011 statt. Diese Veranstaltung ist „einmalig“ im Schongau- In großer Runde den Ablauf und die Angebote festgezurrt: Männer und er Land, wie Kommandant Rudolf Frauen aus Hilfsorganisationen, Behörden etc. bei der Besprechung im April im Feuerwehrhaus.

Schropp von der Feuerwehr einen Wasserwacht mit einem Kinderprogramm auf dem BauhofgeVergleich anstellt. lände. Das THW präsentiert eine Ein Sprengschlauch zur Großpumpe und bietet eine Fahrund Geräteschau. Waldbrandbekämpfung zeugDie Polizei hat einen InformationsBereichert wird der Tag der Helfer stand zur Verkehrssicherheit. Weidurch Vorführungen. Dazu zählen tere Beiträge sind die Fahrzeugdie Rettungshundestaffel des BRK und Geräteschau, Gurtschlitten, am Sportplatz um 11 Uhr, die De- Kindersitze, der Beratungsstand monstration von Rettungs- und der Kriminalpolizei und der HubBergetechniken der Bergwacht schraubersimulator. Das BRK um 12 Uhr, die Hundeführer der bestimmt mit einem Piekser die Polizei um 13 Uhr und 15 Uhr am Blutgruppe, führt zudem den DeSportplatz, aber auch eine Ein- fibrillator vor. Präsenz zeigen auch satzübung von Feuerwehr und die Helfer vor Ort (HvO). BRK um 14 Uhr auf der Bahnhof- Ebenfalls mit von der Partie sind straße sowie die Vorführung eines die Bundeswehr, die WasserSprengschlauches zur Waldbrand- wacht, das Landratsamt Weilbekämpfung am Sportplatz um heim-Schongau (u.a. mit einem 15.30 Uhr. Je nach Verfügbarkeit Einsatzzelt), die Bergwacht (mit soll der Rettungs- bzw. Polizei- einer Kletterwand für Kinder), die hubschrauber landen. Notfallseelsorge, der Verein NotWer ist alles vertreten? Dazu ge- ärzte Schongau e.V. und die Freihören die Jugendgruppen des willige Feuerwehr Peiting, die neVon oben betrachtet: Großer Andrang bei einer Einsatzübung (Foto vom Technischen Hilfswerks, des Roten ben Fahrzeugen und Geräten die letzten Tag der Helfer). Kreuzes, der Feuerwehr und der Schutzausrüstung demonstriert.

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Während der 30-monatigen Bauzeit in Echelsbach

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Foto: reinerseiner / Photocase.de

Jubiläums-Freude!

Eine Behelfsbrücke über die Ammer Rottenbuch / Bad Bayersoien | Wenn die Echelsbacher Brücke saniert und in wesentlichen Bereichen erneuert wird, dann wird südlich davon ein provisorisches Bauwerk über der Ammerschlucht errichtet. Während der zweieinhalbjährigen Bauphase (frühestens ab 2016) fließt der Verkehr über eine 250 Meter lange Behelfsbrücke. Die Kosten für die Sanierung und Erneuerung der Echelsbacher Brücke belaufen sich, zusammen mit Errichtung und Abbau der Behelfskonstruktion, auf zirka 15 Millionen Euro, wie Karl Goj von der Obersten Baubehörde im Innenministerium vorrechnet. Es handle sich bayernweit „um eine herausragende Brückenbaumaßnahme“. Die Finanzierung sei nicht strittig. Für die Kosten kommt der Bund auf. Die B 23 von Peiting über Rottenbuch, Bad Bayersoien und

Oberammergau bis Oberau ist eine Bundesstraße. Die Planung jedoch sei finanziell großteils Sache des Freistaats Bayern.

Provisorium soll in sechs Monaten stehen Die Bauzeit für die Behelfsbrücke wird maximal ein halbes Jahr betragen, erklärt Karl Goj. Dass bei einer Sanierung bzw. Erneuerung so eine Lösung gewählt wird, sei ein Novum. Aber ein neues, vollwertiges Bauwerk zu erstellen und nebendran die seit 1929 bestehenden Echelsbacher Brücke unter dem Aspekt des Denkmalschutzes zu erhalten, sei nicht die Lösung. „Der Bund will auf Dauer auch keine zwei Brücken“, kommentiert Karl Goj. Michael Kordon, Chef beim Staatlichen Bauamt in Weilheim, hat bei einem Pressegespräch die

weitere Vorgehensweise erläutert. Der Planungswettbewerb ist inzwischen europaweit bekanntgemacht worden. Nach einer Wertung der Teilnahmeanträge und der Auswahl der Wettbewerbsteilnehmer startet die eigentliche Planungsphase voraussichtlich ab Juni 2014. Die Preisgerichtssitzung mit Bekanntgabe der drei Preisträger ist für Anfang November geplant. Der Auftrag zur Entwurfsplanung soll bis Jahresende vergeben werden, blickt Baudirektor Kordon voraus. Die letzte Verkehrszählung ist aus dem Jahr 2010. Demnach fahren innerhalb von 24 Stunden knapp 9 200 Fahrzeuge über die Echelsbacher Brücke, die mit einer Länge von 182 Metern die tief eingeschnittene Ammerschlucht südlich von Rottenbuch überspannt. Der Anteil des Schwerverkehrs hat in der Zählung bei 7,2 Prozent gelegen,

> > > ZUM THEMA Sicherung „ja nicht versäumen“ Es sei sein „innerlichstes Bedürfnis“, rechtzeitig vor einer Sanierung bzw. Erneuerung der Echelsbacher Brücke auf die spezielle Sicherung des seitlichen Geländers am Bauwerk hinzuweisen. Dies erklärt Klaus Uhlschmied, der nur einen Kilometer von der Echelsbacher Brücke entfernt in Wildsteig-Morgenbach wohnt, gegenüber unserer Redaktion. Sein Vorschlag ist, dass das Staatliche Bauamt mit betroffenen Angehörigen aus dem Raum Rottenbuch das Gespräch sucht, um die sensible Thematik zu erörtern.

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Ein Sohn von Klaus Uhlschmied und seiner Frau kletterte vor fünf Jahren über das Brückengeländer und nahm sich durch den Sprung in die Tiefe das Leben — wie mehrere, teils noch junge Leute in den vergangenen Jahren. Uhlschmied, der wegen der Nähe seines Hauses in Morgenbach zur Brücke nach Unglücksfällen das Eintreffen bzw. Abheben des Hubschraubers hört, fügt mit Nachdruck hinzu, das Thema der Sicherung dürfe „ja nicht versäumt“ werden, sondern müsse schon zu Beginn der Planung aufgegriffen werden.


Haben den Bogen vom Dialogverfahren bis zum Planungswettbewerb gespannt: Michael Kordon (Staatliches Bauamt Weilheim), Karl Goj, Brückenbauer bei der Obersten Baubehörde im Bayerischen Innenministerium, sowie Mediator Markus Michalka. erwähnt Kordon. Nach mehr als 80 Jahren immer intensiverer Nutzung sowohl im Verkehrsaufkommen als auch im Gewicht seien massive Schäden an tragenden Bauwerksteilen vorhanden. Es bestehe dringender Handlungsbedarf.

Fahrbahnplatte wird abgetragen Die charakteristischen, denkmalgeschützten Bögen, die auch die Fledermauskolonie beheimaten, bleiben erhalten. Die aufgehenden Stützen und die Fahrbahnplatte werden abgebrochen und durch neue Bauwerksteile ersetzt. Dabei steht es den Planern frei, die Bögen weiter als Tragkonstruktion zu nutzen oder ein anderes, von den Bögen unabhängiges Tragwerk zu wählen. Es wird davon ausgegangen, dass die Fledermäuse trotz des Lärms bei den Bauarbeiten ortstreu bleiben. Dabei verweist das Staatliche Bauamt auf die Erfahrung aus den 80-er Jahren, als die Kolonie trotz der Sanierung am Domizil in den denkmalgeschützten Bögen festgehalten hat. Zur Sanierung der Echelsbacher Brücke wurde, wie berichtet, ein

Dialogverfahren abgehalten. Dieser Arbeitskreis tagte sechs Mal. Dabei ging es um alle denkbaren Möglichkeiten eines Brückenneubaus — neben der bestehenden oder an gleicher Stelle, mit oder ohne Erhalt der historischen Bogenkonstruktion. Diskutiert, bewertet und schließlich kritisch gegeneinander aufgewogen wurden verschiedene Varianten einer Instandsetzung oder Teilerneuerung ebenso wie alle Möglichkeiten für Umleitungsstrecken während der auf 30 Monate veranschlagten Bauzeit, was vor allem für Gemeinden wie Böbing, Rottenbuch mit dem Ortsteil Schönberg und Wildsteig relevant war. Am Runden Tisch zum Dialogverfahren hatten bis zu 15 Personen teilgenommen. Moderiert hat das Dialogverfahren Markus Michalka, der eine Kanzlei in München betreibt und Wirtschaftsmediator ist. In seinem Resümee zu den sechs Sitzungen würdigt er die „extrem konstruktive Atmosphäre“. Belange wie Denkmalschutz, Naturschutz, Besorgnisse von Anrainer-Gemeinden zum evtl. Umleitungsverkehr und bauliche Möglichkeiten seien „gleichberechtigt“ behandelt worden.

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Auf dem Flugplatz in Langenried

Wo der Adler in die Luft geht Peiting | In viereinhalb Stunden von Peiting nonstop an die Ostsee? 800 Kilometer mit nur einer Tankfüllung? „Kein Problem“, sagt Michael Adler, „mit einem Ultraleicht-Flugzeug“. Er muss es wissen. Seit 2008 betreibt er den Flugplatz Peiting. Südwestlich der Marktgemeinde in Langenried, östlich der B 17 nach Steingaden, „ein wenig abseits, versteckt in einer leichten Senke und von der Bundestraße kaum zu sehen“, habe er sein „Lebensziel“ erreicht, sagt der 48-Jährige: „Den ganzen Tag am Flugplatz sein“. Wobei ihn persönlich lange Strecken überhaupt nicht reizen: „Abheben. Losgelöst sein vom Boden. Keine Erdung mehr haben — das ist für mich das Schönste am Fliegen!“ Seit frühester Kindheit habe ihn die Fliegerei geprägt erzählt Mike, wie ihn seine Fliegerfreunde rufen. In Berchtesgaden geboren, wuchs er direkt neben der Jägerkaserne in Bischofswiesen-Strub auf, wo auch US-Streitkräfte stationiert waren: „Die sind mit ihren Hubschraubern in 20 Metern Höhe über unser Dach geflogen. Als Kind stand ich den ganzen Tag am Zaun der Kaserne und habe die Hubschrauber beob-

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achtet. Über unsere Felder waren es dorthin gerade mal 200 Meter.“ Von seiner Wohnung in Peiting zum eigenen Flugplatz sind es heute fünf Kilometer. „Traumhaft!“

Erst mit Drachen — dann mit Trikes Im Alter von 20 Jahren begann Mike Adler selbst zu fliegen. Erst mit Drachen, dann mit Trikes, wie motorisierte Drachen genannt werden. Vor 16 Jahren absolvierte er die Pilotenausbildung, vor sechs Jahren folgte die Fluglehrerlizenz für Flugzeuge. Acht Jahre lang hob er mit einer Privatlizenz vom ehemaligen Absetzplatz der Fallschirmspringer im Hirtenwiesfilz bei Peiting-Hausen ab. Irgendwann sprach sich das herum: „Es haben immer wieder Leute angefragt, ob auf dem Platz auch andere fliegen dürfen, und ich bekam immer mehr Anfragen, ob man bei mir Rundflüge buchen kann. Anscheinend war Interesse da.“ Es waren diese Anfragen, die den Traum vom eigenen Flugplatz befeuerten. Michael Adler machte

Nomen est omen — Fliegerfamilie Adler: Flughafenbetreiber Michael alias Mike (links), seine Frau Diana mit Sohn Corvin auf dem Arm, rechts Sohn Fabian. Die vier anderen Kinder fehlen auf dem Bild.


sich an „fünf Jahre Vorarbeit und an das komplizierte Zulassungsverfahren“. Angefangen bei der Suche nach einer geeigneten Wiese samt den Pachtverhandlungen, gefolgt von der Lektüre aller einschlägigen Vorschriften, gipfelnd in verschiedensten Anträgen bei Jagdaufsicht, Naturschutzbehörde, Luftfahrtbundesamt, Landratsamt, schließlich der Marktgemeinde Peiting und anderen mehr. Bevor Peiting-Langenried 2008 als Flugplatz behördlich genehmigt wurde, waren die Anwohner skeptisch. „Es gab auch eine Klage gegen mein Vorhaben, doch die wurde abgewiesen“, erinnert sich Adler. Heute ist die Skepsis buchstäblich verflogen. Unter den Anliegern findet sich keiner, der sich zum Flugbetrieb, gar zur „guten Nachbarschaft“ äußern möchte. Mike Adler erklärt, hin und wieder würden die Nachbarn fragen: „Fliegt ihr überhaupt? Man hört gar nichts von euch.“

„Ready for take-off“ — Michael „Mike“ Adler im Cockpit eines UltraFoto: Peter Preller leicht-Flugzeuges. Flächenflugzeuge dürfen selbst bei Vollgas am Start 60 Dezibel nicht überschreiten. Wie auch das Ultraleicht-Flugzeug von Mike Adler, das in so genannter Sandwich-Bauweise aus Verbundstoffen, Glas- und Kohlefasern gefertigt ist und nur knapp 300 Kilogramm wiegt. Der bekannteste einmotorige Flieger, eine Cessna, ist zwischen 700 und 800 Kilogramm schwer. Sie könnte in Peiting gar nicht starten, weil das höhere Gewicht eine viel längere Startbahn erfordern würde. Und der Motor wäre zu laut. Gut ein Dutzend Mieter haben als „Einsteller“ ihre Ultraleicht-Fluggeräte im Hangar von Langenried stehen: „Handwerker, Geschäftsleute, Chefärzte, Staatsförster“, skizziert Mike Adler seinen Kunden- und zugleich Freundeskreis. Einige hatten schon vorgefühlt, als er noch ab Hirtenwiesfilz flog. „Aber dass Langenried so einschlägt, hätte ich nicht gedacht. In-

zwischen kann hier jeder durch die Gegend fliegen, wie er Lust hat.“

Hauptberuflich bei integrierter Leitstelle

Adlers zweite Einnahmequelle sind Rundflüge, die er mit Einheimischen und Urlaubern immer dann unternimmt, wenn er nicht seinem Hauptberuf nachgeht: Als Disponent bei der Integrierten Leitstelle in Weilheim koordiniert er Einsätze von Feuerwehr und Rettungsdiensten. Das beliebteste Rundflugziel ist die Zugspitze, gefolgt von den Königsschlössern. Start- und Landebahn Auch Lufttaxi hat Adler mit seiist nur 400 Meter lang ner zweisitzigen „Remos G3 600“ Das liegt auch daran, dass ausschon gespielt. Für einen Promischließlich Ultraleicht-Luftfahrnenten aus Untersöchering bei zeuge mit Lärmschutzzeugnis Weilheim: „Der Schauspieler Siegauf der 400 Meter langen Startfried Rauch musste mal dringend und Landebahn zugelassen zum Set nach St. Johann in Tirol, sind. Die Motorengeräusche der da habe ich ihn kurz hingeflogen.“ Tragschrauber, Doppeldecker, Solche Sonderaufträge sind indes Motordrachen oder klassischen selten. Die Gebühren von Gastpiloten, die den Flugplatz Peiting zu Zwischenstopps nutzen oder zu Starts in den Urlaub nach England, Italien, Ungarn, Portugal, oder eigene Werbeflüge summieren sich zu den Einkünften in Adlers „Zweitberuf am Wochenende“. Denn: „Wenn das Wetter schön ist, bin ich am Flugplatz — schlechtes Wetter bedeutet Familie“, erzählt der sechsfache Vater von vier eigenen und zwei angeheirateten Kindern. Auch den Nachnamen seiner Phantastisches Piloten-Panorama — links vorne der Flugplatz bei Lan- Frau hat Mike angenommen: „Adgenried, am Wald der hölzerne Hangar, das grüne diagonale „Band“ ler — und Flugplatz: Besser geht’s Foto: Peter Preller doch nicht!“ ts zur Kiesgrube ganz links ist die Start- und Landebahn.

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Ergotherapie, Physiotherapie, Logopädie, Heilpraktiker

Der Boss und seine Gesundheitsangebote Schongau | Es gibt unter den Anbietern im Gesundheitsspektrum einige Chefs, die schwĂśren auf absolute Spezialisierung. Aber es gibt einen Boss, der ein breites Spektrum aufgebaut hat und auf die spezialisierte Vielfalt setzt. Die Rede ist von der Praxis oben im Ă„rztehaus in Schongau-West. Dort betreiben Mario Boss und seine Frau Dr. Dorothea KrĂźger-

Boss das Gesundheitszentrum mit Ergotherapie, Physiotherapie, Logopädie und InformationsfeldMedizin / HP. Was vor sieben Jahren mit der Ergotherapie als Ein-Mann-Betrieb begann, hat sich inzwischen zu einer Praxis mit 15 Mitarbeitern entwickelt. Mario Boss, 54 Jahre alt, Vater von drei erwachsenen Kindern, geboren und aufge-

wachsen in Amberg in der Oberpfalz, „praktizierte“ den Beruf des Zahntechnikers. Dann kam der Zeitpunkt, wo er mehr als nur die Zähne eines Klienten „behandeln“ wollte, und so absolvierte er im Alter von 40 Jahren die Ausbildung zum Ergotherapeuten. Zu dieser Zeit war Boss noch als aktiver Alpinist und Kletterer unterwegs. Jedoch der Anreiseweg

  

            

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Bewegungsraum fĂźr alle Therapien, wo mit Kindern und Erwachsenen gleichermaĂ&#x;en gearbeitet wird, sowie auch eine Kletterwand zur VerfĂźgung steht: Mario Boss und seine Frau Dorothea (vorne) mit seinem starken Team im RĂźcken, dass in der Praxis im blauen Ă„rztehaus in Schongau-West den Patienten tatkräftig zur VerfĂźgung steht.


Das Boss-Team ist mittlerweile auf 15 Mitarbeiter angewachsen. Neben dem Chef und seiner Frau, die sich in erster Linie um das Personalmanagement kümmert, sind eine Logopädin, eine Physiotherapeutin sowie fünf Ergotherapeutinnen in Vollzeit und drei in Teilzeit angestellt. Drei nette Damen sind es an der Rezeption, zwei kümmern sich um die Reinigung. Das rasante Wachstum hat dazu geführt, dass Mario Boss „nicht mehr selbst an vorderster Front“ arbeitet, wie er es selber beschreibt. Er ist und bleibt jedoch der „Kopf und Visionär“ — so charakterisiert ihn seine Frau.

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Neu im Team ist die Physiotherapeutin

von der Oberpfalz in die Berge war ihm schon immer zu weit. Deshalb checkte er das Alpenvorland mit seiner Ärztin nach einem idealen Standort ab, um Privat und Beruf zu vereinen. Das „Bauchgefühl“ ließ nur die Entscheidung für den Pfaffenwinkel zu.

Fläche für die Praxis hat sich verdoppelt Dort eröffnete er im neuen Ärztehaus in Schongau-West vor sieben Jahren, mit logistischer Unterstützung seiner Frau, die aus Stuttgart stammt und früher als Fachärztin arbeitete, eine „Ein-Mann“-Praxis. Schon ein Jahr später erweiterte er die Räumlichkeiten. Die Nutzfläche in der Praxis verdoppelte

sich auf 370 Quadratmeter, nachdem Mario Boss vom Bauherrn Alfred Enzensberger im zweiten Obergeschoss die Westseite ebenfalls anmieten konnte. Im April 2009 installierte Boss zusätzlich die Logopädie, was die Patienten sofort sehr erfreut annahmen. Ergotherapeutische Schwerpunkte im breiten Angebotsspektrum sind die Handrehabilitation nach allen Krankheiten und Verletzungen, die neurologische Bobath-Behandlung nach Schlaganfall, Parkinson, Schädelhirntrauma u.v.m. sowie die verhaltenstherapeutische Behandlung von Kindern. Für die vielen Hausbesuche stehen den Mitarbeitern zwei nagelneue Flitzer zur Verfügung.

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Das neue Gesicht im Team: Martina Schwaiger, die Physiotherapeutin (rechts). Ergänzende Bausteine sind die Elektrotherapie und die Ultraschall-Therapie als medizinische Verfahren zur Unterstützung von Selbstheilungsprozessen — vor allem bei Frakturen, Sehnenentzündungen und Arthritis.

Die Physiotherapeutin ergänzt seit Februar 2014 das vielseitige Team. Selbstverständlich sind auch da Hausbesuche Usus. Schwerpunkte sind Lymphdrainage, manuelle Therapie und spezielle orthopädische und neurologische Behandlungen. Wärme, Elektro und Ultraschall sind selbstverständlich. Mario Boss ist zudem Heilpraktiker. Nachdem er im Bereich der Informationsfeld-Medizin (Radionik und neueste Bioresonanz) und der Phytotherapie maßgebliche Erfolge zu verzeichnen hatte, stellte er seine bisher manuellen, schmerztherapeutischen und osteopathischen Behandlungsmethoden als Heilpraktiker in den Hintergrund. Bei der Radionik scannt der Computer anhand eines aktuellen Fotos des Kunden die im Bild gespeicherten Biophotonen und analysiert dabei mögliche Störfelder im Biosystem des Klienten. Aus über 100 000 Datenbankeinträgen unterschiedlicher Schwingungsmuster werden dann die ausgleichenden Informationen ermittelt. „Diese Art der Behandlung wird die Zukunft der modernen Medizin im Wesentlichen mitbestimmen“, sagt Mario Boss.

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> > > PUNKT, PUNKT, PUNKT, DIESMAL MIT

Lisa Staltmeier Koordinatorin beim Modellprojekt „Gesunder Landkreis“ Weilheim-Schongau / Peiting | Gesundheitsthemen in den Gemeinden verankern: Dies möchte das Modellprojekt Gesunder Landkreis erreichen. Weilheim-Schongau ist in Oberbayern der einzige Landkreis, der daran teilnimmt. Was in einzelnen Gemeinden angepackt wird und welche Bedeutung den Runden Tischen zukommt, erläutert Lisa Staltmeier vom Landratsamt, die mit dem Projekt vorrangig befasst ist, aber von Mitarbeitern im Gesundheitsamt unterstützt wird. Die 27-jährige Peitingerin ergänzt in unserer Rubrik „Punkt, Punkt, Punkt“ Sätze, die von uns vorgegeben werden.

Leiten Sie auch diesen Satz ein: Im Rahmen des Projektes haben wir die Möglichkeit, kreativ und individuell auf das Thema Gesundheitsförderung und Prävention einzugehen, … darum freue ich mich auf aufgeschlossene Jugendliche und Erwachsene, die ihre Ideen und ihre Tatkraft einbringen.

Beginnen Sie den folgenden Satz: Über die Projektphase hinaus sollen die entstandenen „Gesundheitsnetzwerke“ nachhaltig verankert und die Erfahrungen und BestPractice-Beispiele in weiteren Gemeinden umgesetzt werden, … genau das ist uns beim Modellprojekt besonders wichtig.

Die Beschäftigung mit Gesundheitsthemen wollen wir in den Gemeinden verankern, indem … die Bürgerinnen und Bürger von Anfang an beteiligt, deren Ideen gemeinsam umgesetzt werden und sich „Gesundheitsnetzwerke“ bilden, die auch über die Projektlaufzeit hinaus aktiv sind.

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Ergänzen Sie die nächsten Sätze: Das Befassen mit Gesundheitsthemen wollen wir in den Gemeinden verankern, weil … uns die Gesundheit der Landkreisbürgerinnen und —bürger am Herzen liegt.

Ins Boot holen möchten wir dabei … alle, die sich mit ihren Ideen und ihrer Tatkraft in das Projekt einbringen wollen. Am sogenannten Runden Tisch möchten wir … gemeinsam mit verschiedensten Akteuren konkrete Maßnahmen und Projekte in unseren vier Pilotgemeinden erarbeiten. Beispiele dafür können sein: Die Schaffung von Bewegungsangeboten für spezielle Zielgruppen, die Vernetzung von bestehenden Angeboten, Gesundheitstage, Informationsveranstaltungen und Workshops sowie die Gestaltung von Freiflächen.

Gibt Impulse zum Modellprojekt Gesunder Landkreis: Lisa Staltmeier (vorne). Mit im Bild Christine Lang (von links), Dr. Karl Breu, Bürgermeister Michael Asam und Dr. Stefan Günther vom Gesundheitsamt, hier am Fitnessparcours beim Peitinger Sportplatz. lichen Interessensgruppen kann es gelingen, möglichst viele Bürgerinnen und Bürger zu erreichen. Eine konstante Beteiligung von 15 Frauen und Männern am Runden Tisch wäre eine gute Größe, denn … so können verschiedene Interessensgruppen einbezogen und in einer arbeitsfähigen Runde Aufgaben verteilt und Themen bearbeitet werden.

In den vier Pilotgemeinden Peiting, Weilheim, Eberfing und Huglfing Akteure zu suchen, die sich am Runden Tisch beteiligen möchten, ... ist einer der zentralsten Punkte im Projekt, denn nur durch die Beteili- Die Treffen sollen monatlich stattgung von Akteuren der unterschied- finden, damit …

kontinuierlich und ergebnisorientiert an den Ideen gearbeitet werden kann und dennoch sich der zeitliche Aufwand für die Beteiligten im Rahmen hält. Aus der Präsentation des Projektes im Marktgemeinderat in Peiting haben wir als Team des Gesundheitsamtes mitgenommen, dass … die Gemeinderäte und Bürgermeister Michael Asam sehr interessiert sind, hochmotiviert an das Thema herangehen und uns bei der Umsetzung gut unterstützen werden.


Dass wir in Peiting zunächst den Schwerpunkt Bewegung aufgreifen, … hat sich aus unserer Diskussion im Marktgemeinderat ergeben. Da vier Gemeinden am Projekt beteiligt sind, haben wir uns zunächst bewusst auf ein Projekt je Gemeinde beschränkt. Die Chancen dafür, in Peiting nach einigen Monaten auch den zweiten Vorschlag mit dem Schwerpunkt Ernährung in Schulen und Kindergärten aufzugreifen, stehen gut, denn … erste Gespräche haben gezeigt, dass hierfür großes Interesse besteht. Am Huglfinger Schwerpunktthema „Ernährung und Bewegung mit Jung und Alt“ finden wir spannend, dass … der generationsübergreifende Ansatz aufgegriffen wird. Dass jede der vier Pilotgemeinden ein anderes Thema ausgesucht hat, … zeigt, wie vielseitig das Thema Gesundheitsförderung und Prävention ist. Auf die Frage „Was bringt uns das Ganze“ geben wir vom Gesundheitsamt die Antwort, …

dass bei den Bürgerinnen und Bürgern das Bewusstsein für Gesundheit weiter gestärkt wird, da Gesundheitsförderung und Prävention am besten funktionieren, wenn möglichst Viele beteiligt sind.

als sehr positives Ergebnis, das sich auch in weiteren Erhebungen so bestätigt. Wählen Sie bei den nachfolgenden Sätzen eine von drei Antworten aus oder formulieren Sie eine vierte unter Punkt d) Dass ich am Landratsamt nun sowohl mit je 50 Prozent im Regionalmanagement als auch im Gesundheitsamt arbeite, finde ich …  a) spannend.  b) mühsam.  c) abwechslungsreich.

Bis Oktober wollen wir einige Maßnahmen umsetzen; dazu gehören … die Bildung der „Runden Tische“ und die Etablierung von „Gesundheitsnetzwerken“ in den vier Pilotgemeinden, darüber hinaus wird es Informationsveranstaltungen, Fachvorträge und Gesundheitstage geben. Welche Projekte und Die Tatsache, dass ich in Peiting Maßnahmen darüber hinaus ent- wohne, … stehen, bleibt spannend und hängt  a) ist für den Runden Tisch in von den Ideen der Akteure vor Ort der Marktgemeinde nur von ab. Vorteil.  b) macht wegen der kurzen Mit dem Projekt in die VerlängeWege manches einfacher. rung gehen zu können, …  c) erleichtert so manchen Konist für uns sehr wichtig, weil wir nur takt, weil ich einige Leute so eine Nachhaltigkeit erzielen. Die kenne. ersten Schritte für eine Verlängerung wurden von Landrat Dr. Zeller Bei der Bewegung, dem in Peiting gewählten Themenschwerpunkt, ... bereits in die Wege geleitet.  a) achte ich darauf, dass dies möglichst an der frischen Dass bei der Erhebung zum MoLuft geschieht. dellprojekt Gesunder Landkreis 84 Prozent mit Ja antworten bei der  b) begebe ich mich in ein Fitnessstudio. Aussage „Mit meiner Lebenssituation bin ich zufrieden“, werten  c) bietet die Peitinger Flur eine Vielzahl von Möglichkeiten. wir …

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> > > ZUM THEMA Runde Tische zur Gesundheitsförderung Für das Modellprojekt Gesunder Landkreis ist bereits eine Verlängerung über den Herbst 2014 hinaus beantragt. Dies bestätigt Dr. Karl Breu, Chef des Gesundheitsamtes Weilheim-Schongau. Ebenso wie Lisa Staltmeier sind Dr. Breu, Sachgebietsleiterin Christine Lang und Medizinaldirektor Dr. Stefan Günther vom Gesundheitsamt Weilheim-Schongau in die Aktion „Gesunder Landkreis“ eingebunden. Über die Verlängerung entscheidet das Staatsministerium für Gesundheit und Pflege. Weilheim-Schongau wurde in Bayern als einer von acht Landkreisen ausgewählt. Das Ergebnis

einer Erhebung ist, dass sich 96 Prozent aller Befragten im Landkreis wohl fühlen. 49 Prozent der Männer haben ein leichtes Übergewicht, 84 Prozent der Befragten sind mindestens einmal in der Woche körperlich aktiv. Nur 38 Prozent der kontaktierten Personen würden jedoch die gesundheitsfördernden Angebote in ihrem Ort bzw. in den Nachbargemeinden kennen. Derzeit werden in den Pilotgemeinden (Eberfing, Huglfing, Markt Peiting, Stadt Weilheim) „Runde Tische“ zum Thema Gesundheitsförderung und Prävention aufgebaut.

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Kinaesthetics-Grundkurs fĂźr pflegende AngehĂśrige

Auseinandersetzung mit der eigenen Bewegung Peiting / HerzogsägmĂźhle | Wer annimmt, dass da „technische Tricks“ gezeigt werden, liegt falsch. Richtig ist vielmehr, dass der Begriff Kinaesthetics fĂźr die Auseinandersetzung und fĂźr das Wahrnehmen eigener Bewegungsabläufe bei alltäglichen Aktivitäten steht. Vor allem, wenn es um die Pflege von AngehĂśrigen geht. Ein solcher Kinaestethics-Grundkurs, an dem neun Frauen im Alter von 35 bis 65 Jahren teilgenommen haben, ist neulich in Herzogsäg- Die Frauen, die am Kurs „Kinaesthetics Pflegende AngehĂśrige“ teilgenommen mĂźhle zu Ende ge- haben. Vorne mit der Getränketasse Sabine Haser. gangen. Sabine Haser aus Peiting mĂśch- Boden. Freilich auch in sitzender stuhl zu heben. Wenn sie ihn jetzt herausnehme, lasse sie ihn te als Kinaestethics-Trainerin im Position. nach dem ersten Anlauf wieder Sommer bzw. Herbst weitere langsam in die Ausgangsposition Grundkurse anbieten. Wiederum Bewegungsmuster zurĂźck und mache einen zweiten zielgerichtet als Hilfestellung fĂźr werden Ăźbertragen Anlauf. „Dann geht er mit“, hat AngehĂśrige und ehrenamtlich tätige Frauen und Männer, die in Zur bewussten Wahrnehmung die Mutter festgestellt. der Pflege oft mĂźhsam und mit der eigenen Bewegungsabläufe Seit dem Kurs gehe sie mit dem vollem KĂśrpereinsatz behinderte kommt die Wirkung auf den zu Thema anders um, als sie es bzw. pflegebedĂźrftige Menschen pflegenden AngehĂśrigen dazu. vor vielen Jahren in einer Fachwenden, lupfen, schieben, ver- „Das Ăźberträgt sich“, sagt eine schule gelernt habe, stellt eine Mutter aus Prem, die einen weitere Teilnehmerin einen rutschen. Bei so einem Grundkurs, der schwerbehinderten, 27-jährigen Vergleich an. Sie kĂźmmert sich Ăźber sieben Abende mit jeweils Sohn hat und am letzten Kinaes- um ihre demenzkranke Mutter. drei Stunden geht, da bleibt kei- thetics-Grundkurs teilgenommen Eine andere Frau, die selbst in ner auf dem Stuhl sitzen. Veran- hat. FrĂźher habe sie ihren Sohn einem sozialen Beruf arbeitet, schaulicht werden die Abläufe mit viel Kraftaufwand hochge- hat den Kinaesthetics-Grundkurs auch am bzw. im Bett und am zogen, um ihn aus dem Roll- als „Auffrischung“ verstanden.


Ihre eigenen Abläufe seien nun „langsamer und fließender“, wenn sie ihre demenzkranke Mutter bewege. Gar „faszinierend“ findet wiederum eine andere Teilnehmerin des Kurses, wie sich das Wahrnehmen der eigenen Bewegungen auf den Angehörigen, in ihrem Fall auf die pflegebedürftige Mutter, überträgt. Es sind viele praktische Hilfestellungen, die Sabine Haser da vermittelt. Ein Beispiel dafür ist, der große Unterschied darin, ob einem alten gebrechlichen Menschen bzw. einem mit Sehbehinderung die Schnabeltasse an den Lippen angesetzt wird oder ob die Person diese Tasse in der eigenen Hand hält und mit Unterstützung des Angehörigen zum Mund führen darf. Das Programm Kinaesthetics soll dazu führen, dass pflegende Angehörige bei ihrer Tätigkeit gezielter auf die eigene Gesundheit achten und pflegebedürftige Angehörige größere Eigenaktivität,

> > > KONTAKT Sabine Haser Lexestraße 14 86971 Peiting Telefon 08861 / 68 02 61 Mobil 0157 / 72 95 25 31 sabine.haser@gmx.de

Mobilität und Selbstständigkeit entwickeln können. So profitieren alle Beteiligten gleichermaßen von einer verbesserten Lebensqualität.

Fachkrankenschwester für Anästhesie und Intensiv Für Sabine Haser (50), die mit ihrem Mann und den zwei Söhnen in Peiting wohnt, war es bereits der sechste Kurs, seitdem sie Ausbilderin ist. Sie stammt aus Baden, erlernte den Beruf der Krankenschwester, war Fachkrankenschwester für Anästhesie und Intensiv. Vor mehr als 20 Jahren zog sie in den westlichen Pfaffenwinkel. Derzeit ist sie Kinaestheticstrainerin im Fachbereich Wohnen und Arbeit für Menschen mit Behinderung und zudem Dozentin für das Fach Pflege an der Fachschule für Heilerziehungspflege in Herzogsägmühle. Dazu kommen bei ihr die Kinaesthetics-Grundkurse und Aufbaukurse. Die Kurse für pflegende Angehörige und ehrenamtlich Tätige werden von der Barmer Pflegekasse unterstützt. Der Eigenanteil beträgt 25 Euro. Dies gilt auch für Teilnehmer, die in einer anderen Kasse versichert sind. Möglich ist auch eine individuelle häusliche Schulung für pflegende Angehörige.

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Beteiligung am Leonardo-Projekt

Berufsschüler: Einblick in englische Arbeitswelt Schongau | 30 Jugendliche des beruflichen Schulzentrums Schongau bereiten sich derzeit intensiv auf einen dreiwöchigen Aufenthalt in England vor. Dort werden sie sich im Sommer in einer Sprachenschule, aber auch zu Praktikas in englischen Betrieben aufhalten. Ziel des Projektes ist es, die beruflichen Schulen Richtung Europa zu öffnen und auch wenn die Auszubildenden noch gar nicht in England waren, kann man in

Schongau von einer Erfolgsgeschichte sprechen. „Eigentlich wollten wir nur mit 20 Schülern fahren, jetzt sind es 30 geworden“, berichtet die betreuende Englischlehrerin Silke Kinker über diese erstmalige Reise. Sie hatte zunächst bei den regionalen Betrieben angefragt, wie sie zu einem England-Aufenthalt ihrer Auszubildenden stehen, und erfuhr dabei eine überraschend positive Resonanz. Also packte man das Projekt „Leonar-

do da Vinci“ an und stellte beim Bundesinstitut für Berufsbildung einen Förderantrag.

Jugendliche aus der kaufmännischen Schiene Trotz Zuschuss haben die Schüler einen Eigenanteil zu leisten und müssen drei Wochen Urlaub nehmen. Doch die meisten Betriebe zeigten sich entgegenkommend und übernehmen für ihre Azubis entweder die Kosten oder

30 Schüler der beruflichen Schulen Schongau starten demnächst zusammen mit sechs Lehrern zu einem dreiwöchigen Aufenthalt nach England.

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stellen sie in der Arbeitszeit frei. Angeboten wurde das Projekt im kaufmännischen Bereich, so dass sich unter den 30 Teilnehmern nun angehende Industrie-, Bankund BĂźrokaufleute, Kaufleute des GroĂ&#x;- und AuĂ&#x;enhandels sowie Automobilkaufleute befinden. Sieben Lehrer begleiten das Projekt, sechs davon werden fĂźr je eine Woche mit nach England fliegen. Um sich bestmĂśglich vorzubereiten, trifft sich die Gruppe freiwillig und nach den Berufschultagen zu vier Seminarbausteinen. Beim dritten geht es um die interkulturelle Kommunikation, um Klischees und Vorurteile. Mit kleinen Spielen und Gruppenarbeiten werden die kulturellen Unterschiede herausgearbeitet, und die Lehrer haben auch typisch englische Speisen mitgebracht. „Apple pie“ und „shepherd’s pie“ lassen sich die SchĂźler gerne

schmecken, es uch gibt aber auch englische Gewohnheiten, die hen dem deutschen Gaumen nicht ver-e in er traut sind. Lehrerin Claudia Neuhaus ha h hat at „Marmite“ dabei, eeii iche hen nen Maggi-ähnlichen de die Sirup, den sich di FrĂź Ăź ĂźhĂźh Engländer zum Fr FrĂźhTooas at stĂźck auf den Toast ede d n den streichen und lässtt jje jeden obi bier erren en.. SchĂźler einmal probieren.

Erst Sprachenschule, hule, dann kurze Praktikas Am 13. Juli geht’s auf nach Harrow, einem Vorort von London. In der ersten Woche werden die Bayern eine Sprachenschule besuchen. Dieses College organisiert anschlieĂ&#x;end die Betriebspraktikas, bei denen die

Au usz szub ubil ub i de il dend nden nd en iin n un u Auszubildenden un-ters te rsch chie ch iedl dlic dl iche he IIndustriend dus ustr trie- un trie und d terschiedliche Dien Di enst en stle st leis le istu is tung tu ngsb ng gsb sbet bet etri et rieb ri ebee verstreut eb vers ve rstr rs treu tr eutt eu Dienstleistungsbetriebe werd we rden rd en n Wohnen W Wo werden. werden die jungen Leute während der ganzen Zeit in Gastfamilien. Im Vorbereitungsseminar haben sie sich auch Gedanken Ăźber ihre Klischees zu den Engländern gemacht: rothaarig, konservativ, patriotisch mit speziellem Humor und schlechtem Essen. Ob davon Lehrerin Claudia Neuhaus hatte „Marmite“ mitgebracht, einen englinach den drei Wochen noch viel schen Maggi-ähnlichen Sirup, der dem deutschen Gaumen wenig verrg traut ist. Ăźbrig bleibt?

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Steingaden | Ob das „eine Schau“ wird? Es soll zwar nicht gleich im Voraus alles in den höchsten Tönen gelobt werden. Aber sie hat durchaus das Zeug dazu, bei den hoffentlich zahlreichen Besuchern auf ein positives Echo zu stoßen: Gemeint ist die Steingadener Gewerbeschau am Samstag, 3. Mai, und Sonntag, 4. Mai. Die intensiven Vorbereitungen lassen zumindest auf eine breit gefächerte Ausstellung und auf ein attraktives Programm hoffen. Für Helmut Fischer, den Vorsitzenden des Gewerbeverbandes, ist es die erste Ausstellung, seitdem er der Sprecher für 75 Mitglieder aus Betrieben und Geschäften am Ort ist. Mittlerweile ist er seit drei Jahren der Vorsitzende. Aber es ist immerhin bald vier Jahre her, dass die letzte Gewerbeschau stattfand. Das war im September 2010. Heuer möchten die Steingadener die Ausstellung wieder im Frühjahr organisieren. Ursprünglich war vorgesehen, schon 2013 was auf die Beine zu stellen. Doch wegen der großen Auerberglandausstellung in der Nachbargemeinde Lechbruck ist die Gewerbeschau in Steingaden um ein Jahr verschoben worden.

Jede Menge Lokalkolorit Es sind ausschließlich Mittglieder des örtlichen Gewerbes sowie Vereine und Verbände aus dem Ort, die zu einer Ausstellung mit reichlich Lokalkolorit beitragen.

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Eine Schau waren vergangenes Jahr die Blütentage in Steingaden im Klosterhof. Die Gewerbeschau im Mai 2014 wird hingegen im und am Zimmerstadel und in den jeweiligen Betrieben einiges zu bieten haben. Im Zimmerstadel und auf dem Außengelände werden zirka 20 Betriebe und Vereine präsent sein, kündigt Werner Böglmüller vom örtlichen Gewerbeverband an. Dazu zählen der katholische Frauenbund mit einem Fair-TradeStand und der Arbeitskreis Energie mit Infos zu einem Thema, das in aller Munde ist. Zahlreiche Firmen beteiligen sich mit einem Tag der offenen Tür in ihrem Betrieb. Böglmüller verweist darauf, dass ein Shuttle-Bus eingesetzt wird, der mehrere Stationen anfährt — bis hinaus zum Baugeschäft Eicher am Ortsrand. Das „breit gefächerte Spektrum“ in der Gemeinde der Öffentlichkeit nahezubringen, das soll laut Vorsitzendem Helmut Fischer mit der

Gewerbeschau erreicht werden. Er nimmt gern den Begriff vom „offenen Dorf“ in den Mund. Diesmal lautet das Motto „Steingaden erleben“. Dazu soll auch ein „farbiges“ Unterhaltungsprogramm beitragen, fügt Fischer hinzu, der selbst einen Malerbetrieb an der Kissinger Straße führt.

> > > INFO Die Öffnungszeiten der Gewerbeschau Samstag, 3. Mai, von 13 bis 18 Uhr geöffnet sowie am Sonntag, 4. Mai, von 10 bis 17 Uhr.


Kristina Kuzminskaite in Rottenbuch

Die Kirchenmusikerin, die aus Litauen stammt Rottenbuch | Vor 13 Jahren war sie aus ihrem Heimatland Litauen nach Deutschland gekommen. Seit Mai 2010 ist sie als Kirchenmusikerin im Pfarrverband Rottenbuch angestellt, zudem arbeitet sie als Musiklehrerin an der Berufsschule fßr Kinderpflege und an der Fachakademie fßr Sozialpädagogik. Kristina Kuzminskaite ist an ihrem neuen Wirkungsort beruflich voll eingespannt und voll integriert. Was sich durch diese Zahlen in aufsteigender Reihenfolge belegen lässt: Sie spielt jedes Wochenende in drei Gottesdiensten die Orgel, ist Kirchenmusikerin in einem Pfarrverband mit vier Ortschaften (Rottenbuch, BÜbing, SchÜnberg und Wildsteig), leitet m Messe mi mitt fßnf ChÜre und teilt sechs Organisten fßr die Werktags- und dem Rottenbucher Chor entweder im litauischen Rundfunk Sonntagsmessen ein. oder Fernsehen ßbertragen wird. Aufgewachsen ist Kristina auf eiRottenbucher Chor nem Dorf mitten im sßdlichsten singt in Litauen der drei baltischen Staaten. Ihr Einem besonderen Ereignis im Vater ist 62 Jahre, die Mutter 57 Sommer fiebert sie schon ent- Jahre. Ihre Eltern besucht die in gegen. Der Kirchenchor von Bayern lebende Tochter ein- bis Rottenbuch fliegt im Juni mit 25 zweimal im Jahr. Nach dem StudiSängerinnen und Sängern sowie um in Litauen wechselte sie nach einigen Begleitpersonen nach Deutschland. In Rottenburg am Litauen. Dort wird er zwei Got- Neckar hängte sie an der Hochtesdienste gestalten: in Memel, schule fßr Kirchenmusik noch weiwo Kristina zehn Semester in tere fßnf Semester dran. Dann war den Fächern Musiklehrerin, Kla- sie dort mehrere Jahre Organistin vier und Konzertmeister studiert in einer Benediktinerinnenabtei. hat, sowie in der Kathedrale der Im Mai 2010 wechselte sie in den Hauptstadt Vilnius. Der Dirigent Pfaffenwinkel, ßbernahm die Steldort ist ihr ehemaliger Profes- le als Kirchenmusikerin sowie als sor. Es ist vorgesehen, dass die Fachlehrerin in Rottenbuch.

Rott Ro t en tt enbu b ch bu c err CChores hore ho r s inn iihr re h H hr eii eiRottenbucher Heiwääre uundenkbar ndden nden enkb k ar oohne kb hnee hn matland wäre die Veränderungen, die der europäische Prozess mit sich gebracht habe. Letztes Jahr hatte sie einen Opernsänger aus Litauen in den Pfaffenwinkel eingeladen. Es war ergreifend fßr Kristina, dass der Kirchenchor zum Schluss des KonStammt aus zertes ein Lied in litauischer Spradem Baltiche gesungen hat. Auch der älteste kum: Kristina Sänger im Chor, der Echtler Karl Kuzminskaite, mit seinen bald 90 Jahren, ist von die Kirchendiesem Abend noch immer angemusikerin und tan. Fachlehrerin in RottenIm sßdlichsten der buch.

baltischen Staaten

Eb Ebenso ben ensoo w wie ie K Kristina riist stin inaa — sie ist 36 in Jahre jung und ledig — hat es auch ihre Schwester wegen des Studiums nach Westen verschlagen. Sie ist im schottischen Edinburgh zu Hause. Mit ihr skypt sie fast täglich. Und mit den Eltern in Litauen telefoniert sie ein- bis zweimal in der Woche. Sie sei positiv fĂźr die Europäische Union eingestellt, weil sie die Wende erlebt habe, schildert Kristina. Der Eintritt in die EU habe fĂźr die „postkommunistischen Länder“ groĂ&#x;e MĂśglichkeiten erĂśffnet. StichwĂśrter dafĂźr seien die Ausbildung, die Arbeitsgenehmigung, der Austausch in sozialen und kĂźnstlerischen Belangen, der Verzicht auf ein Visum oder die Reisefreiheit. Auch die bevorstehende Reise des

Litauisch sei eine der ältesten Sprachen in Europa, schildert die 36-jährige Frau und fĂźgt hinzu: „Sogar älter als Latein“. In ihrem Heimatland, dem sĂźdlichsten der drei Staaten im Baltikum, die bis 1991 zur Sowjetunion gehĂśrten, musste jeder Russisch lernen. Aber seit dem Abitur habe sie kein Wort mehr auf Russisch gesprochen, ergänzt die Musikerin und Lehrerin. Mit Sorge werde in ihrer Heimat die politische Entwicklung in Osteuropa beobachtet. Dass Russland nach den Unruhen in der Ukraine die Halbinsel Krim annektiert habe, wecke auch bei der BevĂślkerung in den baltischen Staaten die Furcht vor dem groĂ&#x;en Nachbarn. Kristina Kuzminskaite, die Kirchenmusikerin aus Litauen, verfolgt die Entwicklung sehr genau, wenngleich sie 1 500 Kilometer von ihrer Heimat entfernt lebt und arbeitet.

     



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Den Innungssieger verbindet Tradition und Zukunft Ingenried | Die Bau- und Möbelschreinerei Zwick & Wagner ist seit 65 Jahren ein Synonym für höchstwertige Holzgestaltung und -bearbeitung. Mit Alexander Wagner (28) steht seit 2013 ein junger Schreinermeister und Innungssieger für die dritte Generation und die Zukunft des Familienunternehmens. Im Oktober 1949 hatte Alfred Zwick seine Schreinerei an der Oberen Dorfstraße in Ingenried gegründet, wo er lange allein mit seiner Frau und seinem Vater arbeitete. Ab 1983 wurden dann Lehrlinge und bis heute fünf Meister ausgebildet. Im Jahr 1991 erfolgte

dann die Gründung der heutigen Geschäftsführer, Tochter Simone, Zwick & Wagner GmbH Bau- und heute Chefassistentin in einer Modefirma, und die Zwillinge Markus Möbelschreinerei. und Alexander. Seit 2002 im Betrieb als Schreiner tätig, bilden die Einschnitt nach beiden heute mit einem weiteren dem Großbrand Meister und den Fachangestellten Eine Zäsur war das Jahr 1996: Ein das kompetente Team, von desGroßbrand zerstörte Schreine- sen teilweise mehr als 20-jähriger rei und Wohngebäude, doch mit Erfahrung im Betrieb die Kunden dem Wiederaufbau konnten neue, profitieren. moderne Maschinen angeschafft Für seine Meisterprüfung in Augswerden. Zugleich übergab Alfred burg fertigte Alexander Wagner Zwick die Firma an seine Tochter eine moderne und sehr aufwänRenate Zwick-Wagner, die jedoch dige Haustüre, die mit dem ersten vier Jahre später mit nur 43 Jah- Platz ausgezeichnet wurde. Noch ren verstarb. Sie hinterließ ihren in der Vorbereitungszeit auf die Mann Heinrich Wagner, fortan Prüfung heiratete er seine Kathrin,

eine geborene Lolacher, mit der er und die Familie sich seit neun Monaten über die vierte Generation freuen — Sohn Jonas Simon. Seit 1949 fertigt die Firma Holzfenster, Haustüren und Möbel in eigener Herstellung. 1995 kamen die ersten Holz-Alufenster dazu, die zu den hochwertigsten am Markt weiterentwickelt wurden. Seit 2006 erweitert die eigene Herstellung von Pfosten-RiegelFassaden die Produktpalette, deren System sehr große und wartungsfreie Glasflächen für Privathäuser, Wintergärten und größere Objektbauten ermöglicht.

Im Handwerksbetrieb laufend modernisiert In der Werkstatt hat die Schreinerei 2009 in ein neues Werkzeugsystem investiert, mit dem Fenster und Haustüren nach CE-Norm hergestellt werden können: Fenster

Alexander Wagner und seine zwei „Meisterstücke“: Sohn Jonas Simon und die Haustüre, mit der er Innungssieger wurde. unterschiedlicher Profilstärke mit Zwei- oder Dreifach-Verglasung sowie Fenster für Passivhäuser. Ältere Bestandfenster können mit einem speziellen Alusystem saniert werden, hochwertige Kunststofffenster kommen vom Partnerbetrieb Ringfenster in Kempten. Mehr Informationen gibt es unter www.zwick-wagner.de. Die Internetseite wird zum 65-jährigen Firmenjubiläum neu gestaltet. ts

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mai / juni 2014 | 35


> > > ALLERLEI IM ALTLANDKREIS

Von jungen Talenten und Theaterern bis zu den Wanderern unterm Rigi Junge Talente konzertieren

Die Orgelnacht an Pfingsten

Schongau | Am Freitag, 16. Mai, ist es soweit: Der Lions Club SchongauPfaffenwinkel veranstaltet zum ersten Mal ein Konzert zugunsten der Musikschule Schongau. Beginn ist 19 Uhr im Ballenhaus Schongau. Damit knüpft der Club an eine langjährige Tradition in der Förderung junger Musiker an, jedoch überarbeitet und mit einem neuen Konzept. Talentierte Musiker im Alter von sechs bis 20 Jahren aus dem Schongauer Land stehen jetzt im Mittelpunkt und präsentieren sich im Ballenhaus einem breiten Publikum. Mit dabei ist Amelie Brennauer (11, auf dem Foto mit Harfenlehrerin Marlies Neumann). Die Moderation übernimmt Karl Höldrich. Der Lions Club Schongau-Pfaffenwinkel möchte damit Schüler der ützen und zum Musikschule und aus dem Altlandkreis unterstützen ’s im Erhalt der Einrichtung beitragen. Karten gibt’s Vorverkauf zu acht Euro bzw. ermäßigt sechs Euro bei der Marienapotheke in Schongau.

Schongau | Ein Novum bei der Orgelnacht in Schongau ist, dass ein großer Chor mitwirkt. Heuer ist das am Abend des Pfingstsonntags der Fall, wenn der Gemischte Chor im Pfaffenwinkel unter Leitung von Generalmusikdirektor Christian Fröhlich von Wolfgang Amadeus Mozart das „Ave verum“, von César Franck das „Panis angelicus“ und von Charles Gounod Teile aus der „Cäcilienmesse“ singt. Eröffnet wird die Orgelnacht um 20.15 Uhr mit Werken von Johann Sebastian Bach. Danach spielt Felix Mathy aus Kaufering,

wo bis Sommer 2013 Stadtpfarrer Norbert Marxer wirkte, Orgelwerke von Felix Mendelssohn Bartholdy, Paul Hindemith und César Franck. Gegen 22.15 Uhr bringt Andreas Wiesmann von Charles-Marie Widor die Orgelsymphonie Nr. 5 f-Moll zu Gehör. Der Eintritt ist frei; Spenden kommen der Kirchenmusik der ehen ist jederzeit Stadtpfarrei zugute. Kommen und Gehen rbaut, möglich. Die Sandtner-Orgel, 2012 erbaut, hat 43 Register auf drei Manualen und Pedal sowie 2 600 Pfeifen.

Die Musiknacht in Peiting Peiting | Der Countdown läuft! Am Samstag, 10. Mai, steigt die 4. Peitinger Musiknacht. Ab 20 Uhr heißen die örtlichen Gastronomen die Gäste zur größten Party des Jahres willkommen. Zwölf Bands heizen ein — Vielfalt

Veranstalter: EC Peiting

ist garantiert bei der unvergesslichen Nacht voller Live-Musik. Ticketbändchen sind erhältlich bei allen teilnehmenden Gaststätten im Vorverkauf für 10 Euro und an den Abendkassen für 12 Euro. Die Locations sind der Buchberger, die Kegelbahn, der Keppeler, das Eiscafe Pinocchio, derr Dragoner, das Cafe Central, das Bistro Anderl, dass Vivo an der Müllerstraße, Joes Eisstüberl,, das M 32 sowie die Schloßberghalle.

Eisstadion Peiting

12./13. Juli zahlreiche Aussteller

großes Rahmenprogramm

dieses Jahr mit Themenbereich:

www.pfaffenwinkel-gewerbeschau.de


Vielfalt bei der Kulturwoche

Dreiakter des Theaterstadls

Da gibt’s den Stempel drauf

Schongau / Peiting | Eine Ausstellung, ein Kabarett, ein Nachmittag mit Klezmer, Jazz, Dixie, Swing, eine Buchvorstellung, Literarisches — all das bietet die Kulturwoche. Veranstaltet wird sie vom Kulturverein Schongauer Land. Am Freitag, 30. Mai, wird die Ausstellung „Kunstwelten in unserer Region“ um 18 Uhr im Jakob-Pfeiffer-Haus eröffnet. Vertreten sind jeweils drei Künstler aus den Bereichen Malerei, Bildhauerei, Goldschmiedekunst, Keramik und Fotografie. „Faszination Allgäu“ heißt es beim Abend mit Maxi Schafroth und Markus Schalk in der Schloßberghalle in Peiting. Am Sonntag, 1. Juni, ist die „Bachbänd“ aus Hohenfurch dran — um 15 Uhr im Pfeiffer-Haus. Mittwoch, 4. Juni, stellt um 15 Uhr im selben Saal Rena May ihr Buch vor. Freitag, 6. Juni, warten Fritz Mäuerle (Klavier) sowie Marianne Porsche-Rohrer, Manfred Haslinger und Barbara Aspelmeyer mit heiterer Literatur ßenberger GosGos auf (15 Uhr). Der Hohenpeißenberger taltet pelchor „Joyful People“ gestaltet am Montag, 9. Juni, um 14 Uhr die Schlussfeier.

Schongau | Der Theaterstadl Schongau hat für das Frühjahr 2014 wieder einen Dreiakter vorbereitet, der an fünf Abenden zur Aufführung gelangt. Der Titel ist „Die verhexte Hex’“. Premiere ist am Samstag, 17. Mai, um 20 Uhr. Die weiteren Spieltermine sind Sonntag, 18. Mai, um 19 Uhr, Freitag, 23. Mai, um 20 Uhr, Samstag, 24. Mai, um 20 Uhr und Sonntag, 25. Mai, um 19 Uhr. So wie im vergangenen Jahr sind auch heuer die Aufführungen im Trachtenheim Helgoland Schongau. Das Probenbild n (von zeigt die Darsteller Anna Goldmann awilinks), Sebastian Stegherr, Mareile Dawidowski und Karlheinz Gaisbauer.

Hohenpeißenberg | Der Wanderverein Hohenpeißenberg richtet am Wochenende 21./22. Juni, seine 38. Wandertage aus. Start ist jeweils von 6 bis 12 Uhr beim Haus der Vereine. Zielschluss ist an beiden Tagen auch beim Haus der Vereine um 16 Uhr. Es stehen wieder drei Wanderstrecken zur Verfügung, 6, 11 und 20 Kilometer lang. Das Teilnahmeentgelt beträgt einschließlich Wertungsstempel zwei Euro, es kann beim Start im Haus der Vereine einbezahlt werden. Alle Wanderer im Besitz einer gültigen und ausgefüllten Startkarte sind auf den Wanderstrecken unfallversichert. Die Wanderstrecken über 11 und 20 Kilometer stehen auch heuer wieder unter dem Motto „Rund um die Wallfahrtskirche“, in deren unmittelbarer Nähe die Wanderstrecken wieder vorbei führen. Die Wanderstrecke über sechs Kilometer ist wie in den vergangenen Jahren ebenerdig und auch für Gehbehinderte tehen und Kinderwagen gut geeignet. Parkplätze stehen nder unmittelbar beim Startgelände in ausreichender Zahl zur Verfügung.

Serenade im Ballenhaus Schongau | Auch dieses Jahr spielt das Orchester der Stadt Schongau ein Serenadenkonzert. Neu ist dabei nicht nur der vorgezogenen Termin am Samstag dem 17. Mai 2014, 18 Uhr, sondern auch der Veranstaltungsort. Das Konzert findet im Ballenhaus in Schongau statt. Eine besondere Freude ist es für die Orchestermitglieder, unter der neuen Leitung von Katrin Pupeter, dass das „Damenensemble Saitensprung“ für einen gemeinsamen Auftritt gewonnen werden konnte. Die Besucher erwartet eine bunte Mischung mit Musikstücken u.a. von Wolfgang Amadeus Mozart, Georg Friedrich Händel, Antonin Dvorˇàk, Dmitri Schostakowitsch und Franz Lehar sowie Liedern von Marika Rökk und Marlene Dietrich. Zur Einstimmung gibt es bereitss um 17.30 Uhr ritt ist einen Sektempfang. Der Eintritt frei. Über Spenden freuen sich alle Mitwirkenden.

„Alphorn trifft Klassik“ Steingaden / Altenstadt / Wies | Alpenländische geistliche Volksmusik erklingt am Sonntag, 18. Mai, um 18 Uhr im Welfenmünster Steingaden. Die Sänger und Musikanten kommen aus dem Oberland und vom Oberen Lech. Sprecher ist Manfred Karlinger, die Leitung hat Angela Holzschuh. Im zweiten Konzert der Reihe Festlicher Sommer in der Wies heißt es „Alphorn trifft Klassik“. Dabei sind in der Basilika Altenstadt am Sonntag,

22. Juni, um 18 Uhr Werke von W.A. Mozart, E. Grieg, M. Ravel, J. Sibelius und Rainer Bartesch zu hören. Bartesch spielt das Alphorn. Es musiziert das Orchestra d`accordo. Am Sonntag, 29. Juni, stehen um 19 Uhr in der Wieskirche Werke von Sibelius, Vasks, Brahms sowie von Schubert die Messe Es-Dur auf dem Programm. Ausführende sind Solisten, der Chor der Stadt Schongau, die „TonArt“ Sauerlach-Holzkirchen und die g hat Christoph Neue Süddeutsche Philharmonie. Die Leitung ation Garbe. Karten gibt’s bei der Tourist-Information zertSchongau, Tel. 08861 / 214-181. Weitere Konzertankündigungen in der nächsten Ausgabe.

„Ein Dorf bewegt sich“

„Scherzachtaler“-Karten zu gewinnen!

Denklingen | Zur 150-Jahr-Feier des VfL Denklingen findet am 1.Mai ein Lauf-Event statt: „Ein Dorf bewegt sich". Start ist von 10.30 bis 13.30 Uhr bei jedem Wetter beim Sportplatz am Forchet. Geeignet ist dies für alle Läufer, Walker, Spaziergänger, die fünf, sieben oder zehn Kilometer laufen möchten — mit musikalischer Umrahmung der irischen Folkmusik „Rowan Tree Hill" und dem Angebot von Mittagessen, Kaffee und Kuchen. Ein weiterer Hinweis: Am Samstag, 14. Juni, ist ein innt um 10 Uhr Fiselturnier der Abteilung Eishockey. Es beginnt am Eisplatz Denklingen. Gespielt wird mit jee vier Feldspielern. Anmeldung bei Werner Kößl unter der Telefonnummer 08243 / 96 01 58.

Apfeldorf | Am 5. Juli um 20 Uhr spielt die bekannte „Scherzachtaler Blasmusik“ unter Leitung von Anton Gälle in Apfeldorf auf. Karten sind bereits online unter www.trachtenkapelle-apfeldorf.de erhältlich, außerdem verlosen wir 5 x 2 Karten für unsere Leser. Postkarte oder E-Mail an den „altlandk „altlandkreis“ mit dem Stichwort „Scherzach „Scherzachtaler" genügt. Einsende Einsendeschluß ist der 311. Mai 2014. 31.

mai m ma ai / jjuni 2014 | 37


Schongau im prozentualen Vergleich

Die meisten Ausländer Schongau / Peiting / Peißenberg | In Schongau ist der Anteil der Ausländer an der Bevölkerung im Vergleich zu anderen Städten und Gemeinden des Landkreises am höchsten. Bei 11 800 Einwohnern sind es 1 870 Ausländer, die aus 68 Nationen stammen. Das sind knapp 16 Prozent. Diese Quote liegt in den Marktgemeinden Peiting und Peißenberg deutlich darunter. Besonders hoch ist in Schongau die Zahl der Türken, die bei zirka 600 Kindern und Erwachsenen liegt. Mit deutlichem Abstand folgen die Serben, die ebenso wie die Türken nicht wählen dürfen. In der Lechstadt gibt es 150 Italiener über 18 Jahre, die bei der Europawahl ihre Stimme abgeben dürfen. Griechen sind es 130. Dahinter folgen vier Nationen mit ungefähr gleich viel Stimmberechtigten: Kroaten, Polen, Österreicher und Rumänen. Da sind es zwischen 50 und 60 Frauen und Männer, informiert Martin Keßler vom Schongauer Rathaus. In der Summe sind es in der Lechstadt 650 Ausländer aus Staaten der Europäischen Union, die vom Stimmrecht Gebrauch machen können.

amt vorrechnet, zählt Peiting 9 450 Wahlberechtigte. Darunter sind mit Stand vom März 2014 immerhin 9 188 Deutsche, aber nur 261 EUAusländer, wovon die Italiener mit 56 Frauen und Männern die größte Gruppe stellen. Dahinter folgen die Österreicher und die Rumänen. Den Schongauern und Peitingern voraus ist der Markt Peißenberg in der Zahl der Einwohner und der Wahlberechtigten. Bei 12 370 Einwohnern (Stand von Ende Februar) sind es knapp 10 000 Wahlberechtigte. Darunter sind 350 EU-Ausländer ab 18 Jahre, wie ein Mitarbeiter der Marktverwaltung auf Anfrage erklärt. Mit Blick auf die Europawahl am 25. Mai ist jedoch zu berücksichtigten, dass EU-Ausländer erst dann ins Wählerverzeichnis ihres Wohnortes aufgenommen werden, wenn dies beantragt wird. Über diesen Passus wird jeder schriftlich informiert, außer er hat schon bei der letzten Wahl den Antrag gestellt. In Peißenberg waren es bei der letzten Europawahl im Frühjahr 2009 gerade mal zehn Frauen und Männer, die einen solchen Antrag gestellt haben. Insofern ist davon auszugehen, dass die MehrMehr Wahlberechtigte zahl entweder im Heimatland vom Stimmrecht Gebrauch macht (z.B. als in der Lechstadt per Briefwahl) oder erst gar nicht Obwohl Peiting „nur“ 11 400 Ein- zur Urne geht. wohner hat, sind es dort mehr Wahlberechtigte als in der Lechstadt. In Peiting leben deutlich weniger Türken als in Schongau. Wie Marlene Habersetzer vom Einwohnermelde-

38 | der altlandkreis


Rainer Schmid: Ein Infoabend darf’s schon sein

Kritischer Europäer mit Sendungsbewusstsein Schongau/Birkland | Aus Euund einer mehrjährigen Täropa kommt nix Gescheites: tigkeit bei der Bundeswehr in Überbezahlte Beamte in Brüssel Altenstadt und München das schreiben unverständliche Texte Abitur nachgemacht und die für die Altpapiersammlung, das gehobene Beamtenlaufbahn Reinheitsgebot wurde auf dem eingeschlagen. Nach AusbilAltar der Warenverkehrsfreiheit dung und Studium beim Landgeopfert, die Maßkrüge sind kreis Weilheim-Schongau und ebenso in Gefahr wie die komin Hof heuerte er aus familiämunale Trinkwasserversorgung ren Gründen bei der Münchund generell macht jeder, was ner Stadtverwaltung an. Dort er will, weil und solange die kam er nach Tätigkeiten im dummen Deutschen die RechSozialamt, in der Einbürgenung zahlen. Was sollen wir rungsbehörde und in der also mit Europa? Meinungen, Stabstelle des Ausländeramtes die (nicht nur) an Stammtischen ins Rathaus. zu hören sind. Zum Zeitpunkt der DruckAm Sonntag, 25. Mai, ist Euro- „Europa hat mich immer schon inte- legung dieser Ausgabe arpawahl. „Da wählen wir zum ressiert“: Rainer Schmid, der Politik beitete der 47-Jährige, desAbschluss dieses Wahlquartetts studiert hat und bei der Stadt München sen Hobbys geschichtliche ein Parlament, das über unser arbeitet. Literatur und Fußball sind, Leben mehr zu sagen hat als im Münchner Rathaus im der Bundestag, der Landtag oder der Wahl zu beteiligen, sind jedoch Amt der 2. Bürgermeisterin als auch der Stadtrat. Dieses Parla- vor allem die Themen. Büroleiter und persönlicher Mitment bestimmt über Verordnungen Der Katalog ist breit: die Qualität arbeiter für die Bereiche Kommuund Richtlinien mit, die die Par- des Trinkwassers. Die Rechte ge- nales und Sport. Der Vater von lamente in unserem Land ebenso strandeter Passagiere beim Ausfall zwei Buben im Alter von neun abschreiben und befolgen wie sich eines Fluges. Die Unterbringung und elf Jahren schlägt derzeit in die Beamten in unseren Amtsstu- von Asylbewerbern und deren An- Schongau wieder Wurzeln. ben an sie halten müssen.“ Diese erkennungsverfahren. Die Sicher- Schmid sieht sich selbst als kriSätze sind von Rainer Schmid. Der heitsglasscheiben von Traktoren. tischen Europäer, dessen Senstudierte Politologe stammt aus Die Frage, ob eine Ukrainerin ein dungsbewusstsein soweit trägt, Birkland und arbeitet bei der Stadt Visum braucht und ein Serbe nicht. an der Volkshochschule in SchonDie Verbindlichkeit eines österrei- gau einen Infoabend zur EuropaMünchen. Er ermuntert dazu, „auch wegen chischen Strafzettels auf einer deut- wahl anzubieten. Missionarischer eines einzigen Kreuzerls“ noch schen Windschutzscheibe. Eifer ist ihm dabei aber fremd. einmal an die Wahlurne zu gehen. Denn an Europa könnte zwar Wenn es so etwas wie eine Wahlvieles besser sein — zum BeiIn München bei astronomie gibt, dann wird es die spiel eine Bürgernähe, die auch der Stadtverwaltung Strapaze von vier Wahlen innerhalb wirklich ankommt. Die Menschen acht Monaten wie zuletzt in Bayern Rainer Schmid stammt aus Birk- mit Zwang zur Urne zu treiben, ohnehin erst wieder in 60 Jahren land. Er hat nach einer Ausbildung werde dem Projekt Europa aber geben. Schmids Argument, sich an zum Verwaltungsfachangestellten kaum nützen.

mai / juni 2014 | 39


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Lucio aus San Lorenzello Schongau | San Lorenzello ist eine Gemeinde in Kampagnien, ungefähr 80 Kilometer östlich von Neapel. Sie hat 3 000 Einwohner. Von dort stammt Lucio Giamattei, der mittlerweile seit 33 Jahren in Schongau wohnt. Es war die Liebe, warum er von Süditalien nach Südbayern kam. Seine Frau Paula Schmalzl hatte er 1978 in einem Biergarten bei Freising kennengelernt. Lucio Giamattei besuchte mit seinem Vater dessen amerikanischen Cousin, der im Raum München zu Besuch war. Paula Schmalzl fungierte an diesem Abend als Übersetzerin. Die Lehrerin für Latein, Deutsch und Geschichte wurde nach Schongau versetzt. Sie unterrichtet auch heute noch am Welfen-Gymnasium. Ihr Mann ist ebenfalls mit nach Schongau gezogen. Das Ehepaar hat eine 23-jährige Tochter in München und einen Sohn in Passau. Er heißt Marcus Antonio und wird am Tag der Europawahl 28 Jahre. Lucio studierte an der Universität in Neapel Englisch und war auch beim italienischen Militär. Die Deutschkenntnisse hatte er sich

mit deutschen Strand Einn Süditaliener Ei Südi Sü dita di talililien ta ener en err m it sseiner eine ei nerr de ne deut u sc ut sche henn Fr he Frau au aam m St Stra raand rand nd in Norditalien (bei Viareggio): Lucio Giamattei und seine Frau Paula. in Bayern angeeignet. Mehrfach wechselte er die Arbeitsstelle. Mitte der achtziger Jahre machte er eine Umschulung zum Bürokaufmann. Nach der Geburt des Sohnes nahm er Elternzeit. Lucio war als freier Übersetzer tätig, war in der Exportabteilung bei der Molkerei Hochland, arbeitete im Büro eines Herstellers von Gasmessgeräten in Dießen und war sechs Jahre bei einer Spedition in Dießen beschäftigt.

Italienisch-Lehrer auf freiberuflicher Basis

Seit 2005 gibt er auf freiberuflicher Basis Italienisch-Unterricht, und zwar am Gymnasium (Wahlkurs), an der Realschule und für Volkshochschulen. Zudem hat er auch Privatschüler. „Ich mach’ das gern“, bekundet der Süditaliener, der sich auch um das Einkaufen und ums Kochen kümmert. Zwei bis dreimal im Jahr fährt Lucio Giamattei mit seiner Frau nach San Lorenzello. Zwar sind die Eltern schon verstorben. Doch Wohnt seit den 80-er Jahren in beim Bruder und dessen Kindern Schongau: Lucio Giamattei. findet er in der „Via Giamattei“

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eine große Verwandtschaft vor. Auch Sohn und Tochter sind gern in Italien; Marcus studierte ein Semester lang in Rom; Antonella ein Semester in Verona. Eine Tante wohnt in England. So kann es bei einem Verwandtentreffen schon mal vorkommen, dass am Tisch Italienisch und Englisch durcheinander gesprochen wird, vermischt mit dem einen oder anderen deutschen Satz. „Das ist für mich Europa“, sagt Lucio, der sowohl die italienische als auch die deutsche Staatsbürgerschaft besitzt, mit einem Schmunzeln. Gut finden Lucio Giamattei und seine Frau Paula die Städtepartnerschaften Schongaus. Leider sei der Jugendaustausch ein wenig eingeschlafen, bedauern sie. Der Wunsch von Lucio Giamattei, der 1996 schon mal für den Schongauer Stadtrat kandidierte, ist es vor allem, dass sich Europa in vielen Belangen entwickeln soll, nicht nur im wirtschaftlichen Bereich. Damit meint er erst recht die Sozial- und Umweltpolitik. Dafür sollten die Verantwortlichen genauso Anstrengungen unternehmen wie in wirtschaftlicher Hinsicht.


> > > HEIMATRÄTSEL IM ALTLANDKREIS

Höchstes Holzbauwerk Im westlichen Pfaffenwinkel steht eines der höchsten Bauwerke aus Holz, das es europaweit gibt. An wievielter Stelle es für den gesamten europäischen Kontinent gelistet wird, ist nicht ganz eindeutig. In Deutschland selbst ist es jedenfalls das höchste.

Wir wollen von unseren Leserinnen und Lesern wissen, welches Bauwerk damit gemeint ist. Von weiteren Hinweisen — über die genaue Höhe und das Alter der Konstruktion — wollen wir absehen; zu leicht soll das Rätsel schließlich nicht sein.

Wenn Sie sich auskennen, um welches Bauwerk es sich handelt, machen Sie doch mit beim Heimaträtsel. Schicken Sie entweder eine Postkarte an den „altlandkreis“, Birkland 40 in 86971 Peiting oder senden Sie eine Mail an info@altlandkreis.de

lusss is st am SonnSon nnn Der Einsendeschluss ist ew win inne nerr ne tag, 18. Mai. Auf die fünf G Gewinner wartet wiederum je eine Familienkarte für die Plantsch-Badewelt in Schongau. Viel Glück!

Des Rätsels Lösung

Wandteppich aus Belgien Der große Wandteppich im Schongauer Rathaus hat schon ein wenig Staub angesetzt; er ist ein schon jahrzehntealtes Gastgeschenk aus der belgischen Partnerstadt Sint Niklaas. Mit ihr ist Schongau seit gut 50 Jahren verschwistert — ebenso wie mit Lucca in Italien oder mit Colmar in Frankreich. Abingdon in England kam Anfang der siebziger Jahre hinzu, Gogolin in Polen Mitte der neunziger Jahre. Der Wandteppich, der im ersten Stock neben der Tür zum Rathaus-

saal hängt, ist aus allen Partnerstädten das größte Geschenk. Wie zierlich mutet dagegen die Karolinka aus Gogolin an, die sich am Treppenaufgang befindet! Eine Mehrzahl der Leserinnen und Leser hat auf Sint Niklaas getippt — wohl deswegen, weil die belgische Webkunst über die Landesgrenzen hinaus bekannt ist. Auf einigen Zuschriften und in manchen E-Mails waren jedoch auch die Partnerstädte Lucca und Colmar genannt.

Gewonnen haben: Birgit Weber, Weilheim Martina Mattner-Riegger, Prem Sabine Rödig, Peiting-Birkland Andrè Weise, Schongau Marion Egger, Hohenfurch. Herzlichen Glückwunsch! Jeder der Gewinner bekommt eine Familienkarte für das Freizeitbad Plantsch in Schongau ohne Zeitbegrenzung. Die Familientickets werden im Mai zugesandt.

Richhti Richtig: Rich tig: g: Der Der e Wandteppich Wan andt dtep dt eppi pich ich ist ist ein einn Geschenk Gesscchhennk aus aus Sint au Sint Si n Niklaas nt Niikkla laas as iinn Belgien. Mit dieser Stadt ist Schongau ebenso wie mit Colmar und Lucca seit 1962 verschwistert.


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42 | der altlandkreis

Menschen aus 20 Nationen arbeiten bei Hochland

So viel Käse aus Schongau für den europäischen Markt Schongau | Seit 1997 betreibt Hochland in Schongau eine bedeutende Fertigungsstätte für Frischkäse und uro ropa pa.. 50 pa 5000 Fr FFrauen rau au uen Weißkäse in Europa. nd im Werk Wer erkk beschäfbesc be schä sc hääffund Männer sind für ü Europa Eur urop opaa wird op wiirdd iim w m tigt. Der Käse für vonn Me Mens nsch ns chen ch en aaus uss Pfaffenwinkel vo Menschen oduz od uzie uz iert ie rt:: „H rt „Hoc ochl oc h an hl and and ganz Europa produziert: „Hochland chon ch onga on gau ga u Me Mens nsch ns chen ch en beschäftigt in SSchongau Menschen ied eden enen en e N en a io at ione nenn“, ne aus 20 verschiedenen Nationen“, errs er ermi miitt ttel elt, el t,, ddie ie aam m hat Petra Berners ermittelt, Unte tern te rrnneh ehme hme mens nss iin n Stammsitz dess Un Unternehmens ür di diee Pr Pres e se es sear arbe ar beit be it it Heimenkirch für Pressearbeit u täänd us ndig ig iist. st.. st des Konzerns zuständig Mit Blick auf di die ie Eu Europawahl uro ropa paawa w hl aam m derr „a „alt ltla lt land la nddkr krei eiis“ 25. März will de „altlandkreis“ Fac acet ette et teen di ddiee Be ewissen, welchee Facetten Beau usllän ändi d scche di herr MitMiitt-M schäftigung ausländischer teen der deer Inte IInternatioIn ntteern rnat attio ioarbeiter inmitten nte tern rneh rn e me eh mens nss hhat. aatt. at. nalität eines Un Unternehmens bis iswe w ililen we en n auf auff mehr meh ehr Früher wurde bisweilen kräf kr äfte äf tee zzurückgegrifurücckg ur kgeg egrriiffals 100 Saisonkräfte pan nie ien n un undd PorPorr-Po fen, häufig auss Sp Spanien ezieh ziieh ehtt si ssich ch aauf uf ddas uf as as tugal. Dies bezieht omme om mer, me r, w een nn ddi ie ie Frühjahr und SSommer, wenn die ngg zzunimmt. unim un unim mmt mt.. „Aber „„A Abbeer Milchanlieferung gib bt’ t’ss sc sschon cho hon n lla ang nge Saisonkräfte gibt’s lange rkklä rklä lärt ärtt Petra Pet e ra B ern er neeerrrss. nicht mehr“, erklärt Berners. ngau ng gau u m i Abstand it Abssta tan ndd „Die in Schongau mit mi it üb ü err 330 0 Pe P errssoo-größte Gruppe m mit über Persogeen mit gen miit türkischem türk tü rkkissch cheem m nen sind Kollegen voon ze zehn hn SSpaniern hn paani nier ern ern Pass, gefolgt von ieen nerrn“ n“,, präz pr räzzis isie ierrtt und vier Italienern“, präzisiert Zusa Zu saam mm men ense seetzzun ung Berners die Zusammensetzung egsc eg scha haft haft ha ft m itt rrund und un der Stammbelegschaft mit rn n. 500 Mitarbeitern.

Spanier ma macht ach cht ei eeinen eine ine nen Rumänisch-Kurs nisc ni schsc hh--Ku Kurs Kurs rs Einer von ihnen en is ist st Ed EEduardo duaard rdo do TTo Tororrer 28 28-J -Jäh -J Jäh ähri rigee w ri urru reno Nunez. Der 28-Jährige wurpan nis isch ch her EEltern ltteerrn in in de als Kind spanischer

Deutschland geboren, besitzt einen spanischen Pass und absolvierte an der landwirtschaftlichen Hoch Ho c sc ch schu hule hu lee iim m mi mitt ttel tt elfr el frän fr änki än kisc s hen heen Hochschule mittelfränkischen T ie Tr i sdor sddor orff die die Ausbildung Ausb Au sbililildu sb d ngg zzum du um Triesdorf milc mi lchw lc hw wir irts t ch ts haffttllicche hen n La Labo b rm bo r ei eiss smilchwirtschaftlichen Labormeisteer. SSeit eitt 2010 ei 2010 aarbeitet rbei rb e te ei tett To TTorreno rren rr enoo ter. Nune Nu nezz im ne m SSchongauer chon ch onga on gaue ga uerr Ho ue Hoch chla ch laand land n Nunez HochlandW rrkk als We als stellvertretender ste telllllve llve vert rtre rt rete re teend nder err LLaborabor ab oor Werk leeit i er und und bildet bili de dett milchwirtschaftmilc mi lchw lc hwir hw i tssch ir haf a tleiter lilich ch he Laboranten Labo La bora bo rant ra ntten aaus. us. Um us Um ddie ie liche ausl au slän sl ändi än diisc sche hen he n Ho ochla ch hla land nd-T nd -TTöc öcht h eerr ht ausländischen Hochland-Töchter kenn kenn ke nnen en zu zu lernen, lern le r en rn en,, war war err davor davor avoorr av kennen eiin knappes knap kn appe ap pess Dreivierteljahr pe Dreei Dr eivi eivi vier erte tteeljljah jah ahrr in nR u-u ein Ru-

mänien tätig. „Um mich auf diese Aufgabe vorzubereiten, habe ich hier im Konzern einen RumänischKurs ggemacht e ac em a ht — iin n Englisch“, E gl En g issch ch , eerr Kurs zäähl zä h t er hl er schmunzelnd. sch chmu munz mu nzzel nzel e nd nd.. zählt Solche Solc So lcchee iinternationalen lche nter nt erna er nati na tion ti ion onal onal alen len n Aufgaben Aufga uffga u gabe ben be n er rfo ford rder rd ern er n Fl Flex exxib ibil ilit il i ät it ä u nd LLernerrnerfordern Flexibilität und b be r ittsc re s ha h ft ft.. Das Das bestätigt best be stät st ä ig ät igtt MaMabereitschaft. nuelaa Schleich, nu Schl Sc hlei eich ch,, die ch die als als Leiterin Leit Le iter it erin er in Pe P ers rson o al on alen en ntw twic ickl ic klun kl ung un g im Werk Wer erkk Personalentwicklung Scho Sc hong ho nggau uunter nter nt er aanderem nder nd erem er em m Q u lil fiua Schongau Qualifi kati ka tion ti o sm on smaß aß aßna ßna nahm hm men en ffür ür FFachür achachac h- uund ndd kationsmaßnahmen Fü ühr hrun ungs un gskr gskr gs kräf ä te äf t oorganisiert, rgan rg anis an isie is iert ie rt,, etwa rt e wa et w Führungskräfte EEnglisch-Kurse En glissch gl c -KKur u se für für Deutsche, Deu euts tscchhe he, ddenn: ennn: n:

„Die Konzernsprache bei Hochland ist Englisch.“ Pressesprecherin Petra Berners ergänzt, dass Hochland „gro „g roße ro ßenn Wert ße Wert We rt auf auf gute gut utee Sp Spra rach chh „großen Sprachkkenntnisse“ ke kenn enn nntn tnnis isse se“ e“ legt leg egtt und u d darauf un dara da rauf ra uf auch auc uchh beii Neueinstellungen be Neue Ne uein ue instel inst sttel ellu lung lu ngen ng en achtet. ach chte tet. te t.

EEinfache Ei nfac nf acche TTätigkeiten ätig ät igke ig k itten ke en gibt nicht gibt eess ni nich chht me mehr hr Fürr die Fü diee Integration di Inte In t gr te g attio ion n ausländischer ausl au sllän ndi disc sche sc heer her M Mi tarbbei ta tarb eite iter ter se seie ieen „„natürlich n tü na t rl rlic ich ic h ausausMitarbeiter seien rreichende re icch heende nde Deutschkenntnisse nd D ut De utsc schken hken hk e nt ntni tni niss sssse ei sse eine ne dder de er wich wi w ich chti chti tigs tigs gste gste ten Vo ten V Vor ora rausse raus usse us setz tzzun unggeen wichtigsten Voraussetzungen


und unerlässlich, damit sie ihre Aufgaben erfolgreich erledigen können“, fährt Berners fort. Sie müssten beispielsweise „umfangreiche Unterweisungen in Themen wie Hygiene, Arbeitssicherheit, Arbeitsabläufe und Qualitätskontrollen verstehen und die Maschinen und Anlagen bedienen können, die zum Teil über Computer-Terminals gesteuert werden“. Denn, so die Unternehmenssprecherin: „Einfache Tätigkeiten, für die man keine deutschen Sprachkenntnisse benötigen würde, gibt es bei Hooch chla land nd h eutz eu tzut uttag agee ni nich chtt me ch mehr hr.. hr Hochland heutzutage nicht mehr.“ D e je Di je nach nac ach h Bedarf B da Be darf aangebotenen ngeb ng ebot eb oten ot enen en en Die Deut De utsc schk hkur urse kkönnen ön nne nen n wä w hrren e d Deutschkurse während der Ar Arbe beit be itsz it s ei sz e t be esu uch ht we erden n, der Arbeitszeit besucht werden, siie en ende den de n mi mitt ei eine n r Pr ne P üffun ng, g ddie i ie sie enden einer Prüfung, Teilili ne Te nehm hmer hm er bbekommen ekom ek omme om men me n ei eein n Ze Zert r iTeilnehmer Zertifika kat, ka t, weshalb t, wes esha h lb die ha die Angebote Ang ngeb ebot eb otee „sehr ot „ssehr eh hr fi gu ut an ange geeno nomm mmen mm en n w erde er den“ de n , wi n“ w gut angenommen werden“, wiee Bern Be rn ner erss und und Sc Schl hlei hl eich ei ch ü bere be rein re in nBerners Schleich übereinstim st tim mme mend nd feststellen. fes ests tste ts t llllen te en.. en stimmend Es sind sind innd solche solc so l hee Maßnahmen, lc Maß a na nahm hmen hm en,, die en die der der H Ho chhla land ndd Deutschland Deuuts tschla chhla l nndd G mbH mb H 20 2014 14 Hochland GmbH zzu um dritten ddrrittte tenn Ma M eine neen Platz nen P attz auf Pl auf zum Mall ei einen dder de er Be B est sten e lilist en stee be eiim m rrenome om en om-Bestenliste beim miierrtteeenn We m ett t be bewe werb we rb mierten Wettbewerb „„Deutsch„D Deu euts utschh-

Steuerberatung

CLAUDIA SCHMID Über Qualifizierung wird kontinuierlich gesprochen: Manuela Schleich, Leiterin Personalentwicklung im Hochland-Werk Schongau, und Eduardo Torreno Nunez, Ausbilder für milchwirtschaftliche Laboranten und stellvertretender Laborleiter, tauschen sich über die Weiterbildungsunterlagen aus. landds beste lands best ste Arbeitgeber“ A beitige Ar gebe ber“ r“ eeinbrachinnbr b ac achh-tte. te e. „A Aussge geze zeic ei hhnnet w urde den Un Unte er„Ausgezeichnet wurden Unternnehmen, ne hmen hm e , die en d e ihren di ihhr n Beschäftigten ihre B sc Be schääfttiiggte t n eine ei ne bbesonders esson onde ders de rss vvertrauensvolle ertr er t au auen ennssvvolllee undd attraktive un attr at trak tr aktititive ak ve Arbeitsplatzkultur Arbbei eits tspl ts plat plat a zk z ul u tuur biet bi etten en“, “, hheißt eißt ei ßt es es dazu d zu iinn ei da eine neer bieten“, einer Pres Pr esse es semi se mitt mi ttei tt eilu ei lung lu ng.. In ng I SSchongau chon ch o gaau un on undd Pressemitteilung. Heim He im men enki kirc ki rchh waren rc ware wa renn Ho re Hoch chla ch land la nndd-B -BeeHeimenkirch Hochland-Beschä sc hääft ftig iggte igte t vvom om m „„Great G eaat Pl Gr PPlace a e to Work ac Wor orkk schäftigte Inst In stit st tit itut ut Deutschland“, Deu euts tsch ts chla ch land la nd““, dem nd dem Ausrichde Ausr Au sric sr ichic hInstitut teer dde es W We ettttbbeewe ew weerb rbs, rrepräsentativ eprä ep räse rä seent ntat ativ iv ter des Wettbewerbs, zu u iihrem hhrreem m VVertrauen eerrtr t aau uen e iinn da ddass Ma M annaaggeeme m nt nt,, bebe be Management, rru ufliic che heenn rufl ichen

EEn twicckllun tw u gs g mö mögl g ichkkeiiten, n Tea amm Entwicklungsmöglichkeiten, Teamgeist, A ge nerk rkennnu n ng u nd G esun es undd-Anerkennung und Gesundhheitsförderung he eittsf s öörrderu ung ng bbefragt efra ef ragt g w gt o de or den. n. worden. Pressesprecherin Pr res esse s sp s reech cher erin in n Petra Pet etra ra B Berners ern er ners ne m ma chtt di ch diee „„hohe hohe ho he IIdentifi d nt de ntifi ifikkation ifi kat atio ion io n macht der Mi Mita tarb ta rbei rb bei e te terr mi mitt ih ihre rem re m Un Un-der Mitarbeiter ihrem tern te rneh rn ehme eh m n“ aauch me u h an dden uc en llangen ange an gen ge n ternehmen“ Betr Be trie tr iebs ie bsszu z ge gehö höri hö rigk ri gkei gk eite ei ten te n fe fest st,, wa st wass Betriebszugehörigkeiten fest, beei Hochland Hoch Ho chla ch laand für für die die i deutschen deu e tsschen ch hen n bei gena ge naus na usoo wie us wie für für ausländische ausl au slän sl ändi än disc di sche sc he genauso K lllleg Ko egen eg en gelte. en gel elte te.. Un te nd un unte terr de te den n Kollegen Und unter Miitarb M taarbei e te ei tern r m rn it bbesonders e on es onde ders de rs llanger ange an g r Mitarbeitern mit Zuge Zu Zuge gehöri höör ggkkei eitt ra ragt gtt iin n Scho SSc choong ngaau au Zugehörigkeit Schongau ein türkischer ei tü türk ürk rkis iscch herr K o lege ol leege g heraus: her erau au us: s Er Er ein Kollege arrbe ar beiitttet be et iinzwischen et nzzwi n wisscche wis hen n sse eit it 3366 Ja JJahren hren hr hren en arbeitet seit in der der e Molkerei. Mol olkkeere rei.i. ts in

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mai / juni 2014 | 43


Der neue Chef zur Zukunft der Krankenhaus GmbH l zmöbe l o h v i s Mas exlerei Dr erei Schnitz Schreinerei Clement Holzbildhauer - Schreinermeister Erbenschwang 1 • 86980 Ingenried Tel. 08868 - 180 277 • Fax 08868 - 180 278 Mobil 0173 - 944 65 84 • Clement-Michael@t-online.de

Lippmann: Mehr als ein Lippenbekenntnis Schongau | Die Akutgeriatrie wird zusätzlich zu der Geriatrischen Rehabilitation am Standort Schongau errichtet. „Wir sind zurzeit dabei, die Raumsituation zu sondieren“, erklärt der neue Geschäftsführer der Krankenhaus GmbH Weilheim-Schongau, Thomas Lippmann, auf Anfrage des „altlandkreis“. Auf die Frage, wie sich an den Kliniken Weilheim und Schongau die Situation im Bereich der Geburtshilfe darstelle, antwortet der 37-jährige Geschäftsführer, dass die Geburtshilfe „fester Bestandteil an beiden Standorten“ sei. Zu prüfen sei, ob evtl. durch Kooperationen „ein weiterer Ausbau des medizinischen Angebots“ möglich sei.

rigen Landrat Dr. Friedrich Zeller in das Amt eingeführt worden ist. Die Notfallversorgung rund um die Uhr müsse sowohl in Weilheim als auch in Schongau erhalten bleiben, betonte der neue kaufmännische Chef. Mit einer solchen wohnortnahen Versorgung würden im Jahr 1 000 Leben gerettet. Einsetzen möchte sich der neue verantwortliche Mann für einen Ausbau der „elektiven Leistungen“. Damit sind medizinische Angebote gemeint, die nicht sofort vorgenommen werden müssen, sondern planbar sind. Notfallversorgung Beispiele sind die Kardiologie in unbedingt erhalten Weilheim oder in Schongau der Eine klare Ansage kam von ihm Akutbereich in der Geriatrie (Albei der Feier im Jakob-Pfeiffer- tersmedizin) bzw. die EndoproHaus, als er im April vom bishe- thetik.

Dass von Lippmann angesichts des Defizits der Krankenhaus GmbH mit mehr als sechs Millionen Euro im Jahr 2013 viel mehr als das eine oder andere Lippenbekenntnis erwartet wird, versteht sich von selbst. Erwartet werden von ihm klare Ansagen — sei’s in der Kommunalpolitik, in der Öffentlichkeit allgemein und in der Belegschaft. Schließlich ist der Sachse jetzt der Chef von 800 Mitarbeitern an den drei Klinikstandorten in Schongau, Peißenberg und Weilheim.

Nicht nur baulich wird sich an der Schongauer Klinik einiges verändern, sondern auch in den Strukturen.

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Foto: BSE-Pictures


Ob das 120-seitige Gutachten, das der Kreistag im Herbst 2013 in Auftrag gegeben hat und im FrĂźhjahr 2014 von der WirtschaftsprĂźfungsgesellschaft „PricewaterhouseCoopers“ (PwC) vorgelegt worden ist, ihm eher die Hände bindet? Es sei ein „guter Baustein“ fĂźr die Verbesserung der wirtschaftlichen Situation innerhalb der Krankenhaus GmbH, kommentiert Lippmann.

Vom privaten Träger zu kommunalen Kliniken

Trägt in der Krankenhaus GmbH in der ersten Reihe Verantwortung und richtet den Blick nach vorn: Thomas Lippmann (rechts). Mit im Bild Vize-GeschäftsfĂźhrer Florian Diebel, Lippmanns Ehefrau, Prokurist Reinhold Socher, Helmut Bachlatko (Landratsamt), Dr. Friedrich Zeller. Lippmann hat die Nachfolge von Reinhold Socher (HohenpeiĂ&#x;enberg) angetreten. Dieser ist nach dem mehrheitlichen Nein des Kreistags zur von ihm vorgeschlagenen SchlieĂ&#x;ung des Krankenhauses PeiĂ&#x;enberg als GeschäftsfĂźhrer zurĂźckgetreten. Er arbeitet bis zur Pensionierung 2015 als Prokurist bei der Krankenhaus GmbH.

Diese Aufgabe hat Socher bereits bekleidet, bevor er im Jahr 2012 GeschäftsfĂźhrer wurde. „Wir mĂźssen alle an einem Strang ziehen“, sagt Lippmann. Diesen Satz richtet er an die Ă„rzte und Pflegekräfte. Er fordert aber ein Weiteres: „Ich brauche Handlungsfreiheit“. Diesen Satz richtet er an die Politiker des Landkreises.

Der studierte Diplom-Betriebswirt ist, obwohl erst 37 Jahre, schon seit 15 Jahren im Krankenhausmanagement. Bisher war er ausschlieĂ&#x;lich bei privaten Klinikträgern angestellt. Lippmann wird in Schongau wohnen. Auch seine Frau, Lehrerin an einer Berufsschule, wird von Plauen in die Lechstadt umziehen. Der bisherige Landrat Zeller hat dem neuen Mann in der Krankenhaus GmbH einen Bildband Ăźber Schongau in die Hand gedrĂźckt. „Die nächsten zwei Jahre werden Sie keine Zeit haben zum Spazierengehen“, spielte er auf die FĂźlle an Aufga- Klare Ansage. Thomas Lippmann mĂśchte medizinische Spezialgebiete stärken und „LeuchttĂźrme“, die Ăźber die Region hinaus ausstrahlen. ben an, die Lippmann erwarten.

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Am Samstag, den 24. Mai 2014 präsentieren wir Ihnen den neuen Peugeot 308 SW‌ „Das Auto des Jahres“ Wir haben von 9.00 Uhr bis 16.00 Uhr geĂśffnet und freuen uns auf Ihren Besuch.


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Wissenswertes aus der Geschäftswelt Heuberger: Tag der offenen Tür AM ERSTEN MAI-WOCHENENDE IM FÜSSENER AUTOHAUS

FESTLICHER SOMMER in der

Füssen / Bernbeuren | Welcher Betrieb organisiert innerhalb nur einer Woche zweimal Tage der offenen Tür? Richtig, das Autohaus Heuberger. Nach den Aktivitäten am letzten Aprilsonntag am Standort in Bernbeuren — Anlass ist das 50-jährige Bestehen — wird am ersten Wochenende im Mai in Füssen jede Menge geboten. Die Tage der offenen Tür sind am Samstag, 3. und Sonntag, 4. Mai, jeweils von 10 bis 18 Uhr. Die Palette an Informationen und an Unterhaltung ist vielfältig. Sie reicht vom Fahrsimulator und von

der Kartstrecke des AMC Bernbeuren über die Tuning-Firma ABT Sportsline über Erdgas-Fahrzeuge bis zu Probefahrten in den Modellen von Audi und VW, zur Präsentation des XL1 von Volkswagen (1-Liter-Serienfahrzeug) und bis zu Betriebsführungen. Eine Bungeetrampolinanlage sorgt für den Kick zwischendurch. Zudem gibt es eine Hüpfburg, Kinderschminken mit Ballonmodellieren und die Volkswagen-„Kinderwelt“. Am Sonntag, 4. Mai, spielt ab 10 Uhr die Blasmusik Harmonie Füssen zum Weißwurstfrühschoppen.

Eine Schreinerei mit Geschichte HANDWERKSBETRIEB BESTEHT SEIT 100 JAHREN

Mitwirkende u.a.:

Solisten u. Ensembles, Chor der Stadt Schongau, Neue Süddeutsche Philharmonie, Cappella Istropolitana, Orchestra d'accordo Künstlerischer Leiter: Christoph Garbe 18. Mai 2014

Welfenmünster Steingaden

18.00 Uhr

Alpenländische geistliche Volksmusik 22. Juni 2014

Basilika Altenstadt

18.00 Uhr

Alphorn trifft Klassik Mozart, Ravel, Bartesch u.a. 29. Juni 2014

Wieskirche

19.00 Uhr

Schubert: Messe in Es Sibelius, Vasks, Brahms 27. Juli 2014

Wieskirche

19.00 Uhr

Beethoven: Eroica / Mendelssohn: Der 42. Psalm 03. August 2014

Wieskirche

19.00 Uhr

Händel: Messiah Förderverein Festlicher Sommer in der Wies e.V. Karten: www.wieskonzerte.de

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Altenstadt | Zumindest aus familiärer Sicht ist es musste er in den ersten Weltkrieg einrücken. 1958 ein Jahrhundert-Ereignis: Die Schreinerei Kögl in übernahm dessen zweiter Sohn Richard Kögl den Altenstadt feiert ein seltenes Jubiläum. Der Hand- Betrieb, der noch vier Geschwister hatte. Er übergab werksbetrieb besteht seit dem Jahr 1914. Das geht 1994 an seinen gleichnamigen Sohn. Der hatte daklar aus einem Eintrag im Gewerberegister der mals sofort einen (holz-)intensiven Auftrag, nämlich Gemeinde Altenstadt herbei der Renovierung der vor, von dem Heinz Dobija Basilika alle Kirchenbän(Arbeitskreis Archiv) dem ke zu erstellen. Zwei Jahjetzigen Inhaber Richard re zuvor hatte der Vater Kögl junior einen Auszug noch den Lettnerbalken vorbeigebracht hatte. Das und das Kreuz gefertigt, 100-jährige Jubiläum soll an dem der „Große Gott am Sonntag, 29. Juni, gevon Altenstadt“ hängt. Die Schreinerei Kögl hat bührend gefeiert werden in den vergangenen 20 — zwischen 11 und 17 Uhr Jahren laufend modernimit Frühschoppen, Mitsiert. Dafür steht als größtagstisch und Kaffee auf te Investition das CNCdem Hof sowie mit offener Bearbeitungszentrum.Die Werkstatt. Firma ist AnsprechpartGegründet wurde die Schreinerei von Eugen Vorne: Claudia und Richard Kögl junior sowie sein ner für den kompletten InKögl. Nur wenige Wochen Vater Richard Kögl senior mit Frau Resi; hinten nenausbau, aber auch für Firmenkunden. nach der Anmeldung Georg Daxer, Viktor Metzger und Marcus Bauer.


Der Golfplatz auf der Stenz ANLAGE GIBT ES NUNMEHR SEIT 25 JAHREN Bernbeuren | „Das Freizeitverhalten hat sich geän- Jakob (70). FĂźr das BrotzeitstĂźble und die Kasse dert“, bekundet Holger Osterried vom Golfplatz auf sind Margit Osterried (42) und ihre Schwiegerder Stenz bei Bernbeuren. Jugendliche und Erwach- mutter Gerda (67) zuständig. Das keineswegs elitäre sene wĂźrden heutzuPublikum ist sehr getage mehreren Hobmischt; es kommt aus bys nachgehen. Daher einem Umkreis von 40 sei auch die VerweilKilometern. Unter den dauer auf Golfplätzen 400 Mitgliedern sind inzwischen kĂźrzer als auch drei geistliche frĂźher. Die Golfanlage auf der Herren, erzählen HolStenz besteht nunger und Margit Ostermehr seit 25 Jahren. ried. Voraussetzung fĂźrs Sie ist ein typischer Spielen ist ein Golfkurs, Familienbetrieb. Um der die Saison Ăźber den 27 Hektar groĂ&#x;en mehrmals angeboten Platz mit der Neunwird und auf den heuer Loch-Anlage kĂźmmern Auf der Stenz in einzigartiger Landschaft (hinten der — passend zum Jubiläsich Holger Osterried Haslacher See): Holger und Margit Osterried mit ihren umsjahr — 25 Euro Ra(47) und sein Vater TĂśchtern sowie mit Gerda und Jakob Osterried. batt gewährt werden.

          

       

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Selbstgestricktes im „Madame Zizibe“ MUTTER UND TOCHTER BETREIBEN NEUES LADENGESCHĂ„FT Schongau | Da gibt es keine Textilien von der Stange, sondern liebevoll von Hand gefertigte Unikate fĂźr Kinder und Erwachsene: Damit wartet ab Mai ein neues Ladengeschäft an der oberen ChristophstraĂ&#x;e in der Schongauer Altstadt auf. Es hat den einzigartigen Namen „Unikateria — Madame Zizibe“. GefĂźhrt wird es von Mutter und Tochter. Die Rede ist von Hertha Heiser (61) aus Burggen und Julia Wohlhaupter (29), die mit ihrem Mann und den zwei Kindern Luis (4) und Carlotta (2) in Schwabsoien wohnt. ErĂśffnet wird der kleine Laden mit Bekleidung fĂźr Kinder aus Wolle und Stoff, Wohnaccessoires, Geschenke, NĂźtzlichem (z.B. MĂźtzen) und SchĂśnem (z.B. Kosmetiktaschen) fĂźr Erwachsene am Freitag, 2. Mai. Auch am Samstag, 3. Mai und am Marktsonntag, 4. Mai, steht die TĂźr offen. Hertha Heiser und Julia Wohlhaupter wollen zunächst immer freitags und samstags fĂźr die Kunden da sein. Denn beide sind berufstätig: die Mutter als medizinische Fachangestellte und die Tochter als Erzieherin. Beide sehen das Ladengeschäft als „schĂśnen Ausgleich zur Arbeit“. Ihre Absicht ist, Wandflächen und Re-

gale gegen eine geringe Miete kreativen KĂśpfen und KĂźnstlern zu Verkaufszwecken zur VerfĂźgung zu stellen.

Alles fĂźr Ihren Garten

Ob genäht, gestrickt oder gehäkelt — Hertha Heiser und Tochter Julia Wohlhaupter bieten von Hand geFoto: Jilka fertigte Unikate an.

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Zum Jubiläum der Trachtler

Stelldichein der Jugend, aber auch der „Oldtimer“ Steingaden-Urspring | Drei Trachtenvereine in einer Gemeinde — das ist einzigartig in ganz Bayern. Während die „Lechtaler“ Urspring und die „Lustigen Oberlandler“ Wies zum Oberen Lechgau gehören, ist der „Almfrieden“ Steingaden beim Lechgau. Alle drei sind starke Vereine, die eng zusammen arbeiten, zumal der Vorstand der Urspringer, Josef Nöß, und der Vorstand der Steingadener, Walter Nöß, Brüder sind. So ergibt es sich, dass in Steingaden auch regelmäßig echte und schöne Trachtenfeste gefeiert werden. Heuer sind die „Lechtaler“ Urspring dran, die am verlängerten Vatertagswochenende vom 28. Mai bis 1. Juni ihr 90-Jähriges begehen. Gegründet wurde der Verein 1924, als Steingaden noch aus den Gemeinden Lauterbach, Fronreiten und Urspring bestand. Für die Urspringer war es ein

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besonderes Erlebnis, als sie 2001 den Steingädnern den Maibaum klauen konnten, was aber wiederum mit einem freundschaftlichen Auslöse-Festle gefeiert wurde.

Beim letztjährigen Oktoberfest marschierten die drei Vereine gemeinsam beim Trachten- und Schützenzug mit und waren mit der Musikkapelle Steinga-

den eine wirklich starke Gruppe. Besonders stolz sind die Urspringer auf ihre Jugendgruppe mit rund 25 Kindern und einer aktiven Gruppe mit zehn Paaren. Mit Zeltlager, Badeausflug, Palmbuschen binden oder „Leabla bache“ wird für den Nachwuchs viel geboten und auch bei den bevorstehenden Festtagen stehen die jungen Urspringer Trachtler im Zentrum. Höhepunkt ist nämlich der 49. Gaujugendtag am Sonntag, 1. Juni, ab 13.30 Uhr, zu dem rund 350 Kinder und Jugendliche aus dem gesamten Oberen Lechgau erwartet werden.

Erst die Feldmesse — dann der Heimatabend

Der Nachwuchs des Trachtenvereins Urspring.

Am Abend zuvor feiern die „Lechtaler“ ihr 90. Gründungsjubiläum mit einer Festmesse beim „Mesmer im Garten“ und


> > > VERANSTALTUNGSINFO

D’Lechtaler feiern in Urspring: Mittwoch, 28. Mai 2014 21 Uhr: Baustellenfete, veranstaltet von der Jugend der drei Urspringer Vereine (Feuerwehr, Schützen- und Trachtenverein)

Samstag, 31. Mai 2014 19.30 Uhr: Festmesse zum 90-Jährigen beim „Mesmer“ im Garten, anschließend: Heimatabend im Festzelt mit Paten- und Nachbarvereinen sowie der Trachtengruppe Nesslau aus der Schweiz

Donnerstag, 29. Mai 2014 ab 10.30 Uhr: Oldtimertreffen mit Frühschoppen, Ausstellung historischer Gerätschaften und Rundfahrt Abends: Festzeltbetrieb

Sonntag, 1. Juni 2014 ab 11 Uhr: Frühschoppen ab 13.30 Uhr: 49. Gaujugendtag des Oberen Lechgauverbandes, dazu Spiele für die Kinder mit Vergabe des Wanderpreises an die beste Gruppe

anschließendem Heimatabend im Festzelt. Mitwirken werden dabei natürlich die drei Steingadener Trachtenvereine, der Patenverein aus Prem, die Gaugruppe und als Besonderheit eine befreundete Trachtengruppe aus der Schweiz. Viel Arbeit machen sich die Urspringer Trachtler auch mit dem Oldtimer-Treffen, das am Vatertag, 29. Mai, stattfinden soll. Es werden historische Gerätschaften ausgestellt, eine Vorführung gezeigt und dann geht es mit allen Oldtimern zu einer Rundfahrt durch den Ort sowie auf die Egg mit herrlichem Alpenpanorama. Eingeladen sind alle Oldtimer-Freunde aus der weiten Umgebung, es wird ein Meistpreis für die Ortschaft mit der höchsten

Die Urspringer Jugendgruppe bei einem Gartenfest in der Wies. Teilnehmerzahl ausgelobt. Nicht nur das Oldtimer-Treffen ist für alle Väter und Ausflügler ein Geheimtipp, auch die Trachtenveran-

staltungen am Wochenende bieten Brauchtum und bayerische Lebensart in ihrer echten, unverwechselrg baren Art.

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„der altlandkreis“ ist ein Medium von

Stand bei Drucklegung im April 2014. Änderungen und Fehler vorbehalten. Auflage: 27 000 Exemplare Für eingesandte Manuskripte wird keine Haftung sowie keine Erscheinungsgewähr übernommen. Die aktuellen Anzeigenpreise, Mediadaten sowie Erscheinungstermine und weitere technische Angaben finden Sie auf unserer Webseite www.altlandkreis.de. Geplanter Erscheinungstermin der Ausgabe Juli / August 2014: Freitag, 27. Juni 2014 (Anzeigenschluss 9. Juni 2014)

Herausgeber: Peter Ostenrieder Redaktion: Johannes Jais (V.i.S.d.P.), Rosi Geiger, Tobias Schumacher, Michael Kirchner Anzeigenverkauf: Wolfgang Stuhler Satz, Layout & Anzeigengestaltung: Peter Ostenrieder, Kurt Zarbock, Irmgard Gruber, Christian Lechner, Michael Kirchner, Jaqueline Borgmann, Beate Zarbock Fotos: BSE-Pictures, Peter Ostenrieder, Johannes Jais, Johann Jilka, Gerhard Heiß, UPM-Kymmene, FFW Peiting, Tobias Schumacher, Peter Preller, Rosi Geiger, Martin Schleier, Scherzachtaler, Familie Giamattei, Hochland SE, Trachtenverein Urspring, Angelau und Lutz Stöss Photographie, Blutspendedienst BRK, Root Bootleg Band, Schönegger Käsealm, Die Dissonanten, Daniela Linke, Wikipedia, Fotolia Druck: Kriechbaumer Druck GmbH & Co. KG, Freisinger Landstr. 21, 80939 München Verteilservice: KBV Vertriebs GmbH, Robert-Koch-Straße 1, 82377 Penzberg Erscheinungsweise: zweimonatig, kostenlose Verteilung an alle Haushalte im Altlandkreis Schongau und einzelnen angrenzenden Gemeinden


Der „altlandkreis“ bringt den Überblick

Zu welchem Gau die Trachtenvereine gehören Altlandkreis | 19 Trachtenchte ch tente n nngau ng au-au vereine sind im SchongauDies esse er Land beheimatet. Di Diese e en en n sind in vier verschiedenen Gauen organisiert. d m Elf Vereine gehören de dem au-au Lechgau an, der sein G Gaudorf do rf fest Mitte Juli in Apfeldorf sind nd feiert. Sechs Vereine si der im Oberen Lechgau, der fes estt Ende Juli zum Gaufest lso nach Trauchgau, also ar-ar in die direkte Nachbarm schaft einlädt. Zudem er feiern die Urspringer iEnde Mai ihr 90-Jähriges. Die „Ammertaler““ d Bad Bayersoien sind d im Schongauer Land der einzige Verein aus der Oberländer Trachtenvereinigung, sie laden mitte Juni zum Gaufest ein. Der Lechgau hat von Steingaden bis Landsberg insgesamt 19 Vereine mit n. rund 3 500 Mitgliedern. Gegründet wurde er 11908 9088 mi 90 m mitt Si Sitz t tz in Hohenpeißenberg. Im Oberen Lechgau sind rund 5 000 Mitglieder von Wildsteig bis Bidingen zusammengeschlossen. Die 23 Vereine haben 1920 ihren Verband gegründet mit Sitz in Füssen. Erst 1946 spalteten sich 31 Vereine von Bayersoien bis Mittenwald von den Nachbargauen ab und gründeten die Oberländer Trachtenvereinigung mit Sitz in Garmisch-Partenkirchen. Ihr gehören heute 8 000 Mitglieder an.

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R Ri ch htu ung W eilei l-Richtung Weilheim he im m-A mmer mm erse er seee gr se ggrenzt enzt en z d zt er H uAmmersee der Huosigau an, der das Fünfseenland bis hinein nach München abdeckt. Der Name Huosi stammt von einem Andechser Adelsgeschlecht, im Jahre 1911 griffen die Trachtler diesen frühmittelalterlichen Herschernamen für ihre Gaubezeichnung auf. Es sind rund 5 000 Trachtler in 29 Vereinen im Huosigau organisiert. Im gesamten Landkreis WeilheimSchongau sind es sogar sechs verschiedene Gaue. Um auch

aau uf der deer auf Landkreisebene zusammenzuarbeiten, besteht eine „Arbeitsgemeinschaft der Trachtenvereine im Landkreis Weilheim-Schongau“, deren Vorsitz der Ehrenvorstand des Lechgaues, Florian Echtler, innehat. „Die Unterschiede in den einzelnen Gauen beleben unsere Trachtenlandschaft“, gewinnt Echtler dem Wirken verschiedener Gaue auf Landkreisebene durchaus Positives rg ab.


> > > OBACHT!

„Punktereform“ startet im Mai Mit dem neuen „Fahreignungsregister“ (FAER) wird zum 1. Mai 2014 das Verkehrszentralregister (VZR) und mit dem „Fahreignungs-Bewertungssystem“ das „Mehrfachtäter-Punktsystem“ abgelöst. Ziel: einfacher, gerechter und transparenter die Verkehrssicherheit erhöhen. Bislang wurden im Verkehrsordnungswidrigkeiten (VOWi) mit 1-4 Punkten und Verkehrsstraftaten je nach Art der Schwere mit 5-7 Punkten bewertet. Bei 8 Punkten auf dem Konto in Flensburg wurde man schriftlich verwarnt, bei 14 Punkten gab’s die Nachschulung, bei 18 Punkten war der Führerschein weg.

Mit dem neuen FAER erhält man für eine schwere VOWi nun 1 Punkt, für eine Straftat ohne Entziehung der Fahrerlaubnis bzw. für eine besonders schwere VOWi 2 Punkte und für eine Straftat mit Entziehung der Fahrerlaubnis 3 Punkte. In Zukunft verjährt jeder Verstoß einzeln, auch wenn der frühere Verstoß noch nicht getilgt ist. Dabei erhöht sich die Tilgungsfrist bei schweren VOWien von 2 auf 2,5 Jahre und bei besonders schweren VOWien von 2 auf 5 Jahre. Bei Verkehrsstraftaten bleibt die Tilgungsfrist bei 5 bzw. 10 Jahren. Hinzu kommt wie bisher die Überliegefrist von 1 Jahr.

Ein Verstoß wird im FAER eingetragen, wenn durch den Verstoß gem. Anlage 13 FeV direkt die Verkehrssicherheit beeinträchtigt wird und das Bußgeld der VOWi die neue Eintragungsgrenze von 60 Euro (bisher 40 Euro) erreicht. VOWien, die mit maximal der Verwarnungsgeldobergrenze von 55 Euro verwarnt werden können (bisher 35 Euro), werden nicht mehr erfasst. Da die Neuregelung das FAER auf verkehrssicherheitsrelevante Verstöße konzentrieren will, werden einige Regelsätze, die derzeit unterhalb der Eintragungsgrenze von 60 Euro liegen, angehoben. Dies sind u.a. Verstöße gegen die

Winterreifen- oder die Kindersicherungspflicht, wer seinen TÜV um mehr als 4 Monate überzieht oder während der Fahrt sein Handy benutzt. Das Bußgeld liegt hier bei mindestens 60 Euro und 1 Punkt. Entsprechend der Zielsetzung des neuen Fahreignungs-Bewertungssystems, die Verkehrssicherheit zu verbessern, wird auf die Erfassung und Speicherung von Verstößen, die keinen direkten Einfluss auf die Verkehrssicherheit haben, verzichtet. Teilweise wird aber der Regelsatz angehoben. So kostet die verbotene Verkehrsteilnahme in Umweltzonen statt 40 nun 80 Euro, der 1 Punkt fällt aber weg.


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Gaufest der Oberländer Trachtenvereinigung

Die Dorfgemeinschaft zusammenschweißen Bad Bayersoien | „Mit Gau einzuladen. Damit einem solchen Trachmüssen die Bayertenfest wird der Versoier ihren Nachbarein und auch die vereinen Rottenbuch, Dorfgemeinschaft neu Böbing und Wildsteig verschweißt“, ist sich wieder absagen, was Vorstand Josef Weindie Teilnahme am gand sicher. Denn zum Festzug betrifft. 69. Gaufest der Ober„Wir haben auch über länder Trachtenvereinizehn Festwagen, so gung am Sonntag, 22. dass es ein abwechslungsreicher Zug wird“, Juni werden in Bad ergänzt Schriftführerin Bayersoien über 3 000 Petra Frühschütz-GrüFestzugsteilnehmer soning. Diese Festwagen wie mehrere tausend werden überwiegend Zuschauer erwartet, von den Ortsvereinen und da wird jede helfende Hand gebraucht. Der Trachtenverein „Ammertaler“ Bad Bayersoien feiert gestellt, womit wieder Der Trachtenverein „Am- mit dem Gaufest sein 80-jähriges Bestehen. der Zusammenhalt in mertaler“ Bayersoien Foto: Angela und Lutz Stöss Photographie, Murnau dem 1 100 Einwohner feiert mit diesen Festzählenden Dorf zum tagen von Donnerstag, 19. Juni bis unsere Jungen im Vereinsaus- Ausdruck kommt. Sonntag, 22. Juni sein 80-jähriges schuss, die gsagt ham, mach m’r Während des Sommers sind in Bestehen. Gegründet wurde er zum 80-Jährigen s’Gaufest“ nennt Bad Bayersoien durchschnittlich 1934 unter schwierigen Verhältnis- Josef Weingand die Beweggründe, 1000 Feriengäste, denen mit den sen, dann folgte die „Gleichschal- warum er noch einmal dieses Groß- Festtagen ein Höhepunkt in Satung“, der Zweite Weltkrieg und ereignis anpackt. chen Brauchtum geboten wird. ein harter Wiederaufbau. Für ein Gaufest der Oberländer Aber auch die anderen UrlauTrachtenvereinigung ist die Teil- ber erleben bayerische Tradition nahme aller 31 Gauvereine Pflicht. hautnah mit vier Heimatabenden Schon seit 1973 ist es Da hat man rund 3 000 Teilnehmer im Jahr, dem Maibaumaufstellen, derselbe Vorstand beim Festzug schon sicher. Fast Johannifeier am See oder ChristDafür ist die zweite Hälfte der jeder Verein in der Oberländer kindlmarkt. Vereinsgeschichte von einer Kon- Trachtenvereinigung kommt mit Der Trachtenverein initiiert auch stanten geprägt, die wohl in der einer Musikkapelle, und damit jedes Jahr eine Bergmesse für die gesamten bayerischen Trachten- sind auch die Kapazitäten eines Verstorbenen der Gemeinde, und landschaft seinesgleichen sucht. großen Bierzeltes ausgeschöpft. zu dieser Messe marschieren sogar Josef Weingand ist seit 1973 erster Während bei anderen Gaufesten die Blasmusiker auf die 1925 Meter Vorstand der „Ammertaler“, un- zahlreiche Vereine aus Nachbar- hohe Klammspitze. Außerdem beter seiner Regie wurden 1984 und gauen mitmarschieren, wurde in teiligen sich die Bayersoier Tracht1999 Gaufeste in Bad Bayersoien der Oberländer Trachtenvereini- ler an der Leonhardifahrt in Rottendurchgeführt sowie 1990 das Gau- gung erst kürzlich der Beschluss buch, fahren am Kirchweihmontag jugendfest ausgerichtet. „Es waren erneuert, nur Vereine aus dem zum Vereinsausflug und präsentie-


ren die starke Jugendgruppe, eine schneidige Plattlergruppe sowie die GoaĂ&#x;lschnalzer bei zahlreichen Gauveranstaltungen. Die 32 jĂźngsten Trachtler der Kindergruppe plus 20 jugendlicher und 20 erwachsener Plattlerburschen oder Dreherinnen bilden

das HerzstĂźck der „Ammertaler“, die beim Gaufest besonders im Blickpunkt stehen werden. Aber auch fĂźr Sepp Weingand werden es besondere Festtage. „FĂźr mich ist das ein schĂśner Abschluss“, will er damit seine 40-jährige Ă„ra rg als Vorstand beenden.

Die „Ammertaler“ Bad Bayersoien rĂźcken bei FestzĂźgen meist mit 120 Personen und mehr aus.

> > > VERANSTALTUNGSINFO Was beim Gaufest geboten ist Donnerstag, 19. Juni 2014 19 Uhr: Bieranstich mit der Jugendkapelle Ammertal 20 Uhr: 35. Musikantentreffen der Kapellen Rottenbuch, SchĂśnberg, BĂśbing und Bad Bayersoien mit Tag der Betriebe und Vereine Freitag, 20. Juni 2014 20 Uhr: Stimmung mit der Formation „DREISAM“. In dieser Gruppe spielt auch der im Schongauer Land bekannte Musiker Reinhard Knopp junior mit.

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Samstag, 21. Juni 2014 18.45 Uhr: Aufstellung am Bayersoier Hof 19 Uhr: Abmarsch zum Totengedenken 20 Uhr: Gauheimatabend Festsonntag, 22. Juni 2014 9 Uhr: Aufstellung am Maibaum 9.15 Uhr: Kirchenzug 10 Uhr: Festgottesdienst am See 13.30 Uhr: Aufstellung zum Festzug 14 Uhr: Festzug mit anschlieĂ&#x;enden Ehrentänzen 19 Uhr: Ausklang mit der „Dachbodenmusik“

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> > > SAG’ MAL, DIESMAL MIT

Seppi Lindauer aus Bad Bayersoien

www.altlandkreis.de

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Bad Bayersoien | FaceWie ist dein Interesse an book und die Lederder Politik? Hast du dich hose — das sind zwei schon selbst engagiert? Dinge, auf die Seppi Nein, ich engagiere mich Lindauer aus Bad Baylieber in den Vereinen. ersoien nicht verzichten möchte. Die Antworten Welchen Stellenwert hat des 18-jährigen FeinReligion in deinem Lewerkmechanikers sind ben? einerseits sehr bodenIn die Kirche gehe ich ständig, schließlich ist schon, aber nicht regeler der Urenkel des mäßig. In der Fastenzeit Gründungsvorstandes hab ich es heuer wirklich im „Ammertaler“ Trachdurchgezogen, auf Sütenverein und sich dießigkeiten und Alkohol zu ser Tradition voll beverzichten. wusst. Andererseits ist der junge Bursch aus Was sind deine Stärken dem Ortsteil Echelsbach und Schwächen? Und wie auch am Puls der Zeit, zeigt sich das? ist in der Freizeit in DisDas kann ich eigentlich cotheken zu finden und selber nicht beurteilen, kommuniziert über Fada musst du andere fracebook. Was mancher gen. als Spagat empfindet, Voll im Trend liegt Seppi Lindauer mit seiner Gesinist für die Jugend von nung. Zum Fototermin kommt er in der Lederhose. Welches Talent möchtest heute voll im Trend. In Das Smartphone mit WhatsApp hat er nicht in der du gern besitzen? der Heimat verwurzelt Hand, sondern in die Hosentasche gesteckt. Wenn das möglich wäre, und doch offen für die würde ich gerne GedanWelt. Sag’ mal, Seppi Lindauer: Mit wem würdest du gern für einen ken lesen können oder zumindest Das kriegst du alles unter einen Tag die Rolle tauschen? die Gabe besitzen, die Bedürfnisse Mit niemand, es passt so wie ich des Anderen besser zu erkennen. Hut? bin. Sag’ mal, wer ist für dich ein VorWas für einen Tipp kannst du junbild, und warum? Wem möchtest du mal deutlich dei- gen Leuten zur Schulzeit oder zur Spontan fällt mir da niemand ein, ne Meinung sagen? Berufswahl geben? höchstens mein Vater. Der macht Dem einen oder anderen Politiker, Das macht man für sich selber, nicht schon seit Jahrzehnten Jugend- was die alles für einen Schmarrn für die Eltern oder den Lehrer. Das arbeit im Trachtenverein, und da machen. Der Hoeneß hat dreiein- hab ich leider auch erst erkannt, als werde ich demnächst auch ein- halb Jahre für seine Steuerhinter- ich in der Ausbildung war. steigen. Ich möcht so lange wie ziehung gekriegt, und so mancher möglich bei den Trachtlern aktiv Kinderschänder geht mit Bewäh- Welche Freundschaften sind dir wichtig? bleiben — eben wie mein Vater. rung raus.


In meinem Freundeskreis sind mir Welches deiner Kleidungsstücke alle Freundschaften wichtig. hat für dich Kultstatus? Die Lederhose, die hab ich jede An welchen Locations trifft man Woche mehrmals an. dich, und warum? Man trifft mich meistens in Discos, Bist du ein Morgenmuffel oder ein gern auch mal in München, Augs- Frühaufsteher? burg oder Garmisch. Außer es ist Sagen wir ein Mittelding, ich kann was im Dorf los, dann bin ich in beides. Wenn´s notwendig ist, Bad Bayersoien. steh ich auf und wenn ich Zeit hab, dann schlaf ich auch mal richtig Welches Buch oder welche CD hast aus. du dir zuletzt gekauft? Ich hab schon ewig keine CD mehr Wie sieht für dich ein gelungenes gekauft, hab alles auf dem Han- Wochenende aus? dy. Da hör ich alles, von Rock bis Entweder mit Freunden irgendSchlager. wohin an einen See zum Zelten fahren oder ein klassisches Auf welche Adresse im Internet Trachtenfest mit Plattlerauftritt, möchtest du nicht mehr verzichten, Festgottesdienst und Umzug. Das und warum? sind zwei Varianten, wie für mich Facebook und Youtube. Facebook, ein gelungenes Wochenende ausum mich mit meinen Freunden zu schauen kann. verabreden, und Youtube natürlich zum Runterladen der Musik. Welche drei Dinge nimmst du mit auf eine einsame Insel? Was verbindest du aktuell noch mit Irgendwas zum Musik hören — dem Begriff Altlandkreis? mein Handy oder so. Dann würd’ Ich arbeite in Böbing und fahr ich ein Boot und einen Kompass auch gern zum Einkaufen, Klamot- mitnehmen. ten oder sowas, nach Schongau. Mein Bezug zum Altlandkreis ist Sag’ mal: Wie siehst du deine Zuwesentlich stärker als zum Land- kunft? kreis Garmisch-Partenkirchen, wo Ich bin offen für das was kommt. ich offiziell wohne. Sicher ist aber, dass ich nicht in eine Stadt ziehen möchte, allein Was ist deine Lieblingsspeise? Murnau wäre mir schon fast zu Weißwürst mit Breze und ein groß. Ich möchte auf jeden Fall auf Weißbier dazu. dem Land bleiben.

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Verlosung zu „Skandal im Sperrbezirk“

Günther Sigl & die Rosis Apfeldorf | Besonders Frauen, die Rosi, Rosmarie oder Rosa-Maria heißen, sollen da aufhorchen, wenn „der altlandkreis“ für seine Leserinnen und Leser dreimal zwei Karten zum Konzert der SpiderMurphy-Gang in Apfeldorf verlost. Frage: Wann wurde der Hit „Skandal im Sperrbezirk“ geschrieben? Die Antwort per Mail an info@altlandkreis.de oder per Post an „der altlandkreis“, Birkland 40, 86971 Peiting. Vielleicht klappt’s mit zwei Konzertkarten in Apfeldorf. Ob am Freitag, 4. Juli, Apfeldorf zum Sperrbezirk erklärt wird? Jedenfalls spielt da die bayerische Kultband in der Gemeinde am Lech. Einlass ist ab 18 Uhr, die Band spielt ab 21 Uhr. Im Vorfeld trafen sich fünf Rosis mit dem Frontmann Günther Sigl. Anfangs zeigte sich der Komponist des berühmten „Skandal im Sperrbezirk“ ein wenig zurückhaltend, zumal er schon zahlreiche Briefe von Rechtsanwälten erhielt, Blumensträuße verschickte oder die Nummer 32-16-8 sperren lassen musste. Doch die fünf Apfeldorferr Rosis betrachteten den Evergreen als „ihr Lied“ und wussten beim Kaffeeklatsch im Goldenen Apfel einige Anekdoten zu erzählen.

Verehrern Rosis Nummer weitergegeben, mit der sie im Ortsnetz Kinsau natürlich niemanden erreichten. Bei Rosi Eglhofer wurde zum runden Geburtstag der Text des Liedes verändert und sie damit ganz schön auf die Schippe genommen. Den Damen brannte natürlich die Frage auf den Nägeln, wie Günther Sigl auf den Namen Rosi gekommen war. Der Musiker kannte schon ein Lied mit dem Titel „Skandal um Rosi“, versetzte die Thematik um die Prostituierte nach München und komponierte 1981 dann den Hit „Skandal im Sperrbezirk“. Ein Jahr später war das Lied dann 36 Wochen auf Platz eins in den Top-Ten und ist der größte Hit der Spider-Murphy-Gang. „Wir haben heute noch Spaß an dem Lied, weil es immer noch der Höhepunkt bei jedem Konzert ist“, erzählt der Münchner, denn schon bei den ersten Takten sind alle dabei und singen mit. Im Laufe des Nachmittags erzählte Günther Sigl da ann vvon onn sseiner eine ei nerr Ju ne JJugend, g nd ge nd,, ge ggeboren b reen bo dann

in Schongau, aufgewachsen in Landsberg und in den Ferien immer wieder zu Besuch bei der Tante in Schongau. „Da war ich bestimmt auch mal in Apfeldorf“, erinnerte er sich an die Ferien-Ausflüge.

Ein Wunsch: Titel zweimal spielen Jedenfalls wünschten sich die Apfeldorfer Rosis, dass die Spider Murphy Gang den „Skandal im Sperrbezirk“ beim Konzert am 4. Juli im Festzelt zweimal spielt. Und durch die Kartenverlosung sollen die Rosis auch noch Verstärkung erhalten. Egal ob mit diesem oder einem anderen Vornamen. Unter den Einsendern werden dreimal zwei Karten für die Spider-Murphy-Gang in Apfeldorf verlost. Regulär gibt’s die Karten im Vorverkauf unter www.trachtenverein-apfeldorf.de oder bei allen Geschäftsstellen der Kreissparkasse Schongau sowie der Raiffeisenbank Lech-Ammersee. rg

Und plötzlich stand die Rosi im Mittelpunkt Rosi Brunner erinnerte sich an die Zeiten der Tanzabende im Apfeldorfer Gasthaus Rose. „Wenn derr Skandal im Sperrbezirk gespieltt wurde, stand ich plötzlich im Mittelpunkt“, erinnert sie sich an Nach c zwei ch zwe w i St SStunden unde un denn Ka Kaff Kaffeeklatsch fffee ffee eekl klat kl atsc at s h ha sc hatt de der er Fron FFrontmann Fr ron ontm tm man annn de derr Sp SSpider-Murid der er-M -Mur -M ur-ur diese Jugendjahre. Rosi Geiger hatt Na sich manchmal einen Spaß daraus phy-Gang keine Berührungsängste mehr mit den Apfeldorferinnen (von gemacht und allzu aufdringlichen links) Rosi Brunner, Rosi Beinhofer und Rosi Geiger.

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> > > WAS DER MONAT BRINGT

Erst das Abitur — und dann die Party zum 18. Peiting | Den 18. Geburtstag hat sie im Mai — genau einen Tag vor dem Mathe-Abitur: So trifft das bei Anja Eder aus Peiting zusammen. Die Feier verlegt sie um einige Wochen nach hinten. Die Party will die junge Dame schmeißen, wenn sie auch die mündlichen Prüfungen hinter sich gebracht hat. Anja gehört zu den vielen Gymnasiasten, die am Schongauer Welfen-Gymnasium heuer Abitur schreiben. Los geht’s am Dienstag, 6. Mai, mit der fünfstündigen Prüfung im Fach Deutsch. In der gleichen Woche folgt für die (noch) 17-Jährige die Prüfung in Französisch. Das Mathe-Abitur am Dienstag, 13. Mai, bildet für sie — dann schon volljährig — den Abschluss bei den schriftlichen Prüfungen. Ab dem 19. Mai folgen noch die zwei mündlichen Fächer; bei Anja sind dies evangelische Religion und Musik. Dann soll die (verspätete) Feier zum 18. Geburtstag steigen. Zusammen mit weiteren Schülern und -innen aus der 12. Jahrgangs-

stufe möchte die junge Frau, die ein Studium im Tourismus-Management anstrebt, im Juni für mehrere Tage mit dem Zug nach Budapest fahren. Diese privat organisierte Reise ist quasi Ersatz für die Abi-Fahrt, die an der Schu-

le gestrichen wurde. Zwei weitere Termine hat Anja schon dick angestrichen. Das sind die Abiturfeier am Freitag, 27. Juni, im Haus der Vereine in Hohenpeißenberg und der Abi-Ball einen Tag später in der Tiefstollenhalle in Peißenberg.

Wird sich zur Abiturvorbereitung in Französisch öfter im Wörterbuch vertiefen: Anja Eder.

> > > ZUM THEMA Deutlich mehr Absolventen als 2013 Die Zahl der jungen Frauen und Männer, die am Welfen-Gymnasium in Schongau Abitur machen, ist heuer deutlich höher als im vergangenen Jahr. Den Prüfungen unterziehen sich mehr als 130 Schülerinnen und Schüler. Im vergangenen Jahr lag die Zahl unter 120. Vor zwei Jahren waren es gut hundert. Wegen der hohen Zahl an Absolventen —

hoffentlich bestehen möglichst alle die Prüfung — wird die Entlassfeier nicht mehr in der Schulaula abgehalten. Letztes Jahr fand sie erstmals im Haus der Vereine in Hohenpeißenberg statt. Auch heuer nimmt das Schongauer Gymnasium zur Entlassfeier am Freitag, 27. Juni, wieder diesen Saal in Anspruch, der gut 400 Besucher fasst.

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MAI / JUNI


Veranstaltungskalender DO 01.05. Maifeiertag SCHONGAU 9.00 Uhr Eröffnung der Sommersaison mit Freibadbetrieb im Plantsch HOHENPEISSENBERG 10.00 Uhr Stollenfest mit Gottesdienst, Eröffnung des sanierten Hauptstollens und Weihe der Barbaraglocke SCHWABNIEDERHOFEN 13.00 Uhr Maibaumaufstellen beim Gasthof Janser

BIRKLAND

BAD BAYERSOIEN

13.00 Uhr Maibaumaufstellen; anschließend Unterhaltung mit den SchreinerBuam am Gasthof Zur Post

19.30 Uhr Nachtturnier der Stockschützen für Herrenmannschaften

17.30 Uhr Historische Tunnelführung beim Lötschmüllerhof, Dorfstraße 79

HOHENPEISSENBERG

DENKLINGEN

15.30 Uhr Kinderkino „Knerten traut sich“ im Haus der Vereine

20.00 Uhr Endschießen im Schützenheim

HERZOGSÄGMÜHLE

PEISSENBERG

8.00 bis 18.00 Uhr Frühlingsflohmarkt vor dem Café Herzog und der Decker-Halle

WILDSTEIG 15.30 Uhr Kinderkino „Knerten traut sich“ im Sportheim

SCHWABNIEDERHOFEN BÖBING 10.00 Uhr Bergmesse des Alpenvereins mit Blaskapelle und Männerchor auf der Schnalz 13.00 Uhr Maibaumaufstellen in der Ortsmitte LUDENHAUSEN 10.00 Uhr Maibaumaufstellen in der Ortsmitte

SCHWABBRUCK 11.00 Uhr Weißwurstessen am Maibaum RETTENBACH 10.00 Uhr Maibaumaufstellen in der Ortsmitte

DENKLINGEN 10.30 bis 13.30 Uhr Lauf-Event „Ein Dorf bewegt sich“ am Sportplatz / Forchet

FR 02.05. SCHONGAU

BERNBEUREN 10.00 Uhr Maibaumaufstellen auf dem Auerberg LECHBRUCK ab 10.00 Uhr Eröffnungsfeier nach dem Umbau mit Kaffeehausmusik, Rahmenprogramm und Feuerwerk am Abend im Landhaus Auf der Gsteig

14.00 Uhr Führung an der Villa Rustica

STEINGADEN

SCHWABSOIEN 13.00 Uhr Maibaumaufstellung in der Ortsmitte, kleiner Festzug um 12 Uhr

1. Mai bis 30. Juni 2014

17.00 Uhr Führung durch die Altstadt. Treffpunkt an den Rathausarkaden Ganztags Neueröffnung Unikateria Madame Zizibe mit liebevoll von Hand gefertigten Unikaten für Groß und Klein in der Christophstraße 27 PEITING 9.00 Uhr Bauernmarkt am Hauptplatz

20.00 Uhr Mitgliederversammlung des Anglervereins im Gasthof Janser

BIRKLAND 13.00 Uhr Vereinsturnier der Stockschützen. Ausweichtermin am 9. bzw. 10.5.

SCHWABBRUCK 20.00 Uhr Konzert mit der Band Notenschluss (Schüler und Lehrer des Gymnasiums Schongau) im Kuhstall beim Schäferwirt INGENRIED

ALTENSTADT

21.00 Uhr Konzert mit der Root Bootleg Band in der Tiefstollenhalle. Eintritt 15 Euro

SA 03.05.

10.00 Uhr Kinderkino „Knerten traut sich“ im Schülercafé der Förderschule SCHWABNIEDERHOFEN

20.00 Uhr Mitgliederversammlung des PEITING Schützenvereins im Gasthof Sonne 9.00 bis 11.00 Uhr Kräuterwanderung mit Michaela ROTTENBUCH Wörmann am Schlammweiher. 19.00 Uhr Treffpunkt beim Wanderparkplatz Balladenabend mit Danny Street an der Schnalz, Kosten 2 Euro, im Café am Tor Anmeldung unter Tel. 08861 / 65 35 BÖBING 18.00 Uhr Kameradschaftsschießen im Schützenheim. Bis So, 4.5.

20.00 Uhr Theaterabend „Meine Frau bin ich“ des Trachtenvereins in der Schloßberghalle

20.00 Uhr Theaterabend „Eine Leiche zum Dessert“ mit dem Theaterverein Treibhaus im Kulze. Reservierung unter Tel. 08861 / 90 02 35 HOHENFURCH 16.00 Uhr Kinderkino „Knerten traut sich“ im Rathaus

13.00 bis 16.30 Uhr Tag der offenen Tür der Knappschaftskapelle in Zusammenarbeit 20.30 Uhr mit den Peitinger Musiklehrern im Maifeuer der Landjugend am Hang nördlich der Ortschaft Probelokal im Feuerwehrhaus

> > > BLUTSPENDETERMINE IM ALTLANDKREIS Freitag, 9. Mai Donnerstag, 22. Mai Freitag, 30. Mai Freitag, 6. Juni Dienstag, 10. Juni

16.00 bis 17.00 bis 16.00 bis 16.00 bis 16.00 bis

20.00 Uhr 20.00 Uhr 20.00 Uhr 20.00 Uhr 20.00 Uhr

Peiting, Lentnerschule Rott, Volksschule Fuchstal, Mittelschule Schongau, BRK-Haus Schongau, BRK-Haus

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BURGGEN

HERZOGSĂ„GMĂœHLE

PEITING

10.00 Uhr PflanzenbĂśrse des Obst- und Gartenbauvereins im Gemeindehaus

8.00 bis 18.00 Uhr FrĂźhlingsflohmarkt vor dem CafĂŠ Herzog und der Decker-Halle

15.00 Uhr Vorlesenachmittag in der Gemeinde- und PfarrbĂźcherei

BERNBEUREN

SCHWABNIEDERHOFEN

SCHWABNIEDERHOFEN

15.00 bis 17.00 Uhr Ausstellung Ăźber das Leben der Helene Retzlaff im Auerbergmuseum im Kiebelehaus. Bis So, 3.8. immer samstags, sonntags und an Feiertagen nachmittags geĂśffnet

20.00 Uhr Theaterabend „Eine Leiche zum Dessert“ mit dem Theaterverein Treibhaus im Kulze. Reservierung unter Tel. 08861 / 90 02 35

20.00 Uhr Theaterabend „Eine Leiche zum Dessert“ im Kulze. Siehe So, 4.5.

LECHBRUCK STEINGADEN 13.00 bis 18.00 Uhr Gewerbeschau im und um den Zimmerstadel und Tag der offenen TĂźr in Betrieben 18.45 Uhr Ăœbertragungsfest an der Wieskapelle mit anschlieĂ&#x;ender Prozession und Gottesdienst in der Wieskirche 20.00 Uhr Gausingen des Lechgauverbandes im Gasthof Zur Post

SCHWANGAU

STEINGADEN 10.00 bis 17.00 Uhr Gewerbeschau im und um den Zimmerstadel und Tag der offenen TĂźr in Betrieben 11.00 Uhr Heilige Messe zum Ăœbertragungsfest in der Wieskirche ROTTENBUCH

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60 | der altlandkreis

8.00 Uhr Autoslalom des MSC am Helmenstein

APFELDORF 14.00 Uhr Grillfest der Feuerwehr beim Schmid Lenz REICHLING 14.00 Uhr Pflanzentauschaktion des Gartenbauvereins am Pfarrheim

SO 04.05. SCHONGAU 9.00 bis 17.00 Uhr FrĂźhjahrsmarkt in der Altstadt HOHENPEISSENBERG 9.00 Uhr Vogelkundliche Wanderung mit Bernhard Kraus und Thomas RĂśder. Treffpunkt am Parkplatz beim Haus der Vereine

11.00 Uhr FĂźhrung in der Pfarrkirche BAD BAYERSOIEN 19.00 Uhr Sonntagskonzert mit dem Nachwuchs der Blaskapelle im Kurhaus

BAD BAYERSOIEN 9.00 bis 18.00 Uhr Ausstellung „3 in Form und Farbe“ in der Galerie im Kurhaus PEISSENBERG 19.00 Uhr Tauschabend der Sammlerfreunde Peiting und Umgebung in der BĂźcherei

DI 06.05. PEITING 19.00 Uhr Monatsversammlung des Aquarienvereins im Gasthof Dragoner INGENRIED 20.00 Uhr Hauptversammlung des Landvolks mit FilmvorfĂźhrung „Plastikplanet“ im Versammlungsraum der Mehrzweckhalle PREM

DENKLINGEN 8.00 bis 18.00 Uhr BĂźrgerentscheide „RathausStopp“ und „Wald, Windkraft, Wahnsinn“

MO 05.05. SCHONGAU 20.00 Uhr Vortrag Ăźber die Gelbbauchunke mit GĂźnter Hansbauer (Landesamt fĂźr Umwelt) im Brauhaus

19.00 Uhr Moorwanderung. Anmeldung bis 11.30 Uhr bei der Tourist-Info unter Tel. 08862 / 72 56

MI 07.05. SCHONGAU 17.00 Uhr Rechtsberatung fĂźr Mitglieder im Haus- und Grundbesitzerverein mit Rechtsanwalt Manfred Nikui in der Pizzeria La Perla


19.30 Uhr Vortrag „Seid gut zu Euren Füßen“ im Seniorenheim an der Karmeliterstraße

ROTTENBUCH

SCHWABNIEDERHOFEN

20.30 Uhr Weisenblasen am Soier See

DO 08.05.

11.00 Uhr Schaukäsen auf der Schönegger Käsealm

FR 09.05. SCHONGAU 10.00 bis 19.00 Uhr Französischer Markt auf dem Marienplatz 17.00 Uhr Führung durch die Altstadt. Treffpunkt an den Rathausarkaden

SCHONGAU

PEITING

10.00 bis 19.00 Uhr Französischer Markt auf dem Marienplatz

16.00 bis 20.00 Uhr Blutspenden in der LentnerGrundschule

19.30 Uhr VHS-Vortrag „Die Ernte auf dem Blutacker“ mit Helmut Schmidbauer im Ballenhaus SCHWABNIEDERHOFEN 20.00 Uhr Theaterabend „Eine Leiche zum Dessert“ im Kulze. Siehe So, 4.5. HOHENFURCH 14.30 bis 16.00 Uhr Pflanzenflohmarkt des Gartenbauvereins im Pfarrheim

13.00 Uhr Pflanzenflohmarkt im Fohlenhof

9.30 bis 12.30 Uhr Faires Frühstück im Weltladen, Lechtorstraße 11

19.00 Uhr Dorfmeisterschaft der Abteilung Kegeln auf der Kegelbahn. Täglich bis So, 11.5.

BAD BAYERSOIEN

13.30 Uhr Pflanzentauschbörse des Obstund Gartenbauvereins beim Hafner in Unterbauern

SCHONGAU

BURGGEN

21.00 Uhr Nachtwanderung. Treffpunkt beim Parkplatz zum Moorlehrpfad, Anmeldung bis 11.30 Uhr bei der Tourist-Info unter Tel. 08862 / 72 56

ROTTENBUCH

SA 10.05.

20.00 Uhr Theaterabend „Eine Leiche zum Dessert“ im Kulze. Siehe So, 4.5.

PREM

WILDSTEIG

SCHWABNIEDERHOFEN 20.00 Uhr Theaterabend „Eine Leiche zum Dessert“ mit dem Theaterverein Treibhaus im Kulze. Reservierung unter Tel. 08861 / 90 02 35 SCHWABBRUCK 20.00 Uhr Musikkabarett „Vogelmayer“ im Kuhstall beim Schäferwirt STEINGADEN 20.30 Uhr Absolut-Party mit DJ Tomix im Festzelt am Feuerwehrhaus

10.00 bis 19.00 Uhr Französischer Markt auf dem Marienplatz PEITING 8.00 bis 14.00 Uhr Flohmarkt des SPD-Ortsvereins auf dem Parkplatz an der Eishalle 14.00 Uhr Führung an der Villa Rustica

BÖBING 20.00 Uhr Preisverteilung zum Kameradschaftsschießen und Festabend des Schützenvereins zum 150-jährigen Jubiläum im Gasthof Haslacher KINSAU 17.00 Uhr Flechten einer Kugel oder eines Nestes mit Susi Achtzehner im Pfarrhof LUDENHAUSEN 20.00 Uhr Tanzabend mit den Black Diamonds beim Happerger

PEISSENBERG 14.00 Uhr 19.00 Uhr Besichtigung des Industriedenkmals Radom Raisting mit der VHS. Bayerischer Hoagartn in der Tiefstollenhalle. Eintritt 8 Euro Gebühr 10 Euro, Anmeldung bei der VHS unter Tel. 08861 / 681 68 14.30 Uhr Maiandacht mit der Sudetendeutschen Landsmannschaft in der Gedenkkapelle am Sonnenbichl

SO 11.05.

HERZOGSÄGMÜHLE

9.00 bis 12.00 Uhr 20.00 Uhr Briefmarken- und Münztag der Musiknacht in zwölf Locations in Sammlerfreunde Peiting und der Ortsmitte. Siehe Bericht Seite 36 Umgebung in der Decker-Halle ALTENSTADT

HOHENPEISSENBERG

19.30 Uhr Kirchenkonzert der Singgemeinschaft Schwabsoien in der Basilika

15.00 Uhr Jahresversammlung der BNOrtsgruppe Peiting / Schongau am Schwarzlaichmoor-Seestadl

STEINGADEN

SCHWABNIEDERHOFEN

13.30 Uhr Siegerehrung zum Kreiscup im Festzelt am Feuerwehrhaus

17.00 und 19.30 Uhr Meditationsabend und Gong-Entspannung mit Robert Brenzing im Kulze. Eintritt 9 Euro, Anmeldung unter Tel. 08861 / 715 04

19.30 Uhr Unterhaltungsabend im Festzelt am Feuerwehrhaus

mai / juni 2014 | 61


HOHENFURCH

PREM

11.30 Uhr Preisverteilung vom Sauschießen im Gasthof Negele

19.00 Uhr Moorwanderung. Anmeldung bis 11.30 Uhr bei der Tourist-Info unter Tel. 08862 / 72 56

INGENRIED

MI 14.05.

Ganztags Tag des Fußballs am Sportplatz

ALTENSTADT LECHBRUCK

20.00 Uhr 11.30 bis 14.00 Uhr Singabend der KAB mit Pfarrer Muttertagsbuffet im Landhaus Auf Beyrer und Christine Nuschelerder Gsteig Stuffer im Pfarrsaal BÖBING

PREM

14.00 Uhr Wunschkonzert des Männerchors zum Muttertag im Scheiberhaus

21.00 Uhr Nachtwanderung. Treffpunkt beim Parkplatz zum Moorlehrpfad, Anmeldung bis 11.30 Uhr bei der Tourist-Info unter Tel. 08862 / 72 56

BAD BAYERSOIEN Bräustüberl und Biergarten mit Blick auf die Königsschlösser Brauerei l Kinderspielbereich 1516 Bar l Lounge l SKY-Sportsbar Saal l Micro-Bowlingbahn

U NE

ab S

omm

2014 er

10.00 bis 17.00 Uhr Flohmarkt am Festplatz neben der B 23 20.00 Uhr Sonntagskonzert mit der Blaskapelle am Kirchplatz. Bei schlechtem Wetter im Kurhaus

MO 12.05. ROTTENBUCH 19.00 Uhr Treffen der Jugend im Boulderraum des AV im Sportheim

DI 13.05. BIRKLAND

Schwangau

19.00 Uhr Marktgemeinderatssitzung und anschließende Bürgerversammlung im Gasthof Neuwirt BERNBEUREN 14.30 Uhr Rentnerhoagart im Auerbergmuseum

Gipsmühlweg 5 87645 Schwangau Tel. 0 83 62/92 64 68 - 0 62 | der altlandkreis www.schlossbrauhaus.de

FR 16.05. SCHONGAU 17.00 Uhr Führung durch die Altstadt. Treffpunkt an den Rathausarkaden 19.00 Uhr Konzertabend der Musikschule und des Lions Clubs mit jungen Talenten im Ballenhaus SCHWABBRUCK

BAD BAYERSOIEN 20.30 Uhr Weisenblasen am Soier See

DO 15.05. ALTENSTADT 14.00 bis 18.00 Uhr Bauernmarkt auf dem Gelände des EVG-Marktes ROTTENBUCH

HOHENPEISSENBERG 14.30 Uhr Pflanzenflohmarkt des Gartenbauvereins am Presshaus SCHWABSOIEN 21.00 Uhr „Vegas-Night“ der Landjugend im Zelt am Festplatz SCHWABBRUCK 20.00 Uhr Frühjahrskonzert der Musikkapelle beim Schäferwirt BURGGEN

20.00 Uhr Konzertabend mit Revuemusik BÖBING der 20-er bis 40-er Jahre mit den 14.30 Uhr Dissonanten im Kuhstall beim Kinderkino „Knerten traut sich“ in Schäferwirt der Schule 15.00 Uhr VdK-Stammtisch im Gasthof Haslacher

14.00 Uhr Führung an der Villa Rustica

SA 17.05.

SCHONGAU 17.00 Uhr Führung „Mit der Henkerstochter durch das mittelalterliche Schongau“. Kosten 7 Euro. Treffpunkt an den Rathausarkaden 18.00 Uhr Serenade des Stadtorchesters und des Damenensembles Saitensprung im Ballenhaus 19.30 bis 23.00 Uhr Vollmondsauna im Freizeitbad Plantsch

11.00 Uhr Schaukäsen auf der Schönegger Käsealm

20.00 Uhr Dreiakter „Die verhexte Hex’“ mit dem Theaterstadl im Trachtenheim auf dem Helgoland

FORST

PEITING

15.30 Uhr 14.00 Uhr Kinderkino „Knerten traut sich“ in Meditative Wanderung mit der der Grundschule KAB. Treffpunkt am Eisstadion

19.30 Uhr Preisverteilung zur Dorfmeisterschaft (Kegeln) im Gemeindehaus PEISSENBERG 14.00 Uhr Bergbau-Museumsfest des Knappenvereins an der Tiefstollenhalle

SO 18.05. SCHONGAU 19.00 Uhr Dreiakter „Die verhexte Hex’“ mit dem Theaterstadl im Trachtenheim auf dem Helgoland PEITING 10.00 bis 17.00 Uhr Tag der Helfer am Feuerwehrgerätehaus. Siehe Bericht Seite 19 19.30 Uhr Mundartabend mit Hans Schütz und den Saitenschindern im kath. Pfarrsaal. Eintritt frei ALTENSTADT 6.00 Uhr Königs- und Pokalfischen am Dienhauser Weiher


SCHWABSOIEN

PREM

DENKLINGEN

20.00 Uhr Hauptversammlung des Sportvereins im Sportheim

19.00 Uhr Moorwanderung. Anmeldung bis 11.30 Uhr bei der Tourist-Info unter Tel. 08862 / 72 56

9.00 Uhr „Verschnaufpause“ der Pfarrei, anschließend gemeinsames Frühstück im Pfarrheim

LECHBRUCK 9.00 Uhr Vogelkundliche Führung am Oberen Lechsee. Treffpunkt am Rathaus, Kostenbeitrag für Erwachsene 5 und für Kinder 2 Euro 11.00 Uhr Museumstag am Flößermuseum mit Frühschoppen und Nachmittagsprogramm STEINGADEN 18.00 Uhr Alpenländische geistliche Volksmusik im Rahmen der Reihe Festlicher Sommer in der Wies im Welfenmünster

MO 19.05. BAD BAYERSOIEN 14.00 Uhr Exkursion zu Orchideen ins Geizenmoos. Treffpunkt an der Bushaltestelle am Eisplatz, Anmeldung unter Tel. 08845 / 703 06 20

DI 20.05. SCHONGAU

www.boeglmueller.com

14.30 Uhr Gedächtnistraining für Senioren im Pfarrzentrum Verklärung Christi

DO 22.05.

BAD BAYERSOIEN 20.15 Uhr Lustspiel „Testament mit Wartezeit“ der Bauernbühne im Kurhaus. Eintritt 8 Euro

MI 21.05. HOHENPEISSENBERG 19.30 Uhr Gesprächsabend „Wallfahren und pilgern heute“ im Pfarrhof ALTENSTADT 14.00 Uhr Seniorennachmittag der Caritas im Pfarrsaal SCHWABSOIEN 20.00 Uhr Generalversammlung des Faschingsclubs im Gasthof Zollhaus PREM 21.00 Uhr Nachtwanderung. Treffpunkt beim Parkplatz zum Moorlehrpfad, Anmeldung bis 11.30 Uhr bei der Tourist-Info unter Tel. 08862 / 72 56 BAD BAYERSOIEN

LECHBRUCK 19.30 Uhr Lesung „Die Ernte auf dem Blutacker“ mit Helmut Schmidbauer und Umrahmung durch die Flößer-Musi im Flößermuseum. Eintritt frei ROTTENBUCH 11.00 Uhr Schaukäsen auf der Schönegger Käsealm DENKLINGEN 14.00 bis 17.00 Uhr Vorsorgeberatung des Vereins für Betreuungen Starnberg / Landsberg im Rathaus ROTT 17.00 bis 20.00 Uhr Blutspenden in der Volksschule

FR 23.05. SCHONGAU 17.00 Uhr Führung durch die Altstadt. Treffpunkt an den Rathausarkaden

20.30 Uhr Weisenblasen am Soier See

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mai / juni 2014 | 63


20.00 Uhr Dreiakter „Die verhexte Hex’“ mit dem Theaterstadl im Trachtenheim auf dem Helgoland PEITING 17.00 Uhr Kutschfahrt rund um Peiting mit der Familie Schmid. Anmeldung unter Tel. 08861 / 65 35 19.30 Uhr Öffentliches Treffen der Arbeitsgemeinschaft Peitinger Heimatfreunde im Gasthof Dragoner HERZOGSÄGMÜHLE

19.00 Uhr Konzert zum Gedenken an Joseph Kraus in der Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt

TANNENBERG 21.00 Uhr Rockfete im Zelt am Feuerwehrhaus

SA 24.05. SCHONGAU

PEITING 14.00 Uhr Führung an der Villa Rustica BIRKLAND 19.00 Uhr SprechZauberComedy mit „Zink!“ im Feuerwehrhaus

TANNENBERG 20.00 Uhr Kabarettabend mit den Maulquappen LECHBRUCK 20.00 Uhr Jahreskonzert der Musikkapelle in der Lechhalle ROTTENBUCH 20.00 Uhr Volkstanz in der Gemeindehalle

20.30 Uhr 10.00 Uhr Konzert mit A Basso Voce im Café Radltour „Sachsenrieder Bähnle“. am Tor Infos unter Tel. 08861 / 214-191 10.00 Uhr Crosstriathlon für Kinder mit Start im Plantsch, ab 11.30 Uhr Radfahren und Laufen mit Start am Eisstadion 17.00 Uhr Führung „Schongaus Stadt- und Lechgeschichten“. Treffpunkt an den Rathausarkaden

64 | der altlandkreis

20.00 Uhr Dreiakter „Die verhexte Hex’“ im Trachtenheim auf dem Helgoland

20.00 Uhr Dreiakter „Die verhexte Hex’“ im Trachtenheim auf dem Helgoland

19.00 Uhr Benefizkonzert zum Jubiläum „25 SCHWABNIEDERHOFEN Jahre Sonnenbichl-Bläserquintett“ 20.00 Uhr im Rainer-Endisch-Saal Blues-Abend mit der J.J.-Bluesband im Kulze. Eintritt 11 Euro SCHWABBRUCK 20.00 Uhr „Unverschämte Wirtshausmusik“ mit Otto Göttler und Konstanze Kraus im Kuhstall beim Schäferwirt

SCHONGAU

APFELDORF 13.00 Uhr Sommerfest am Kindergarten

SO 25.05. 8-18 Uhr Europawahlen

20.00 Uhr Musik zum Tagesausklang mit Anna Helbig (Sopran) und Andreas Wiesmann (Orgel) in der Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt BIRKLAND 10.30 Uhr Gottesdienst mit Einweihung des Anbaues am Feuerwehrhaus, anschließend Mittagessen, Kaffee und Kuchen mit den Birkländer Musikanten TANNENBERG 9.30 Uhr Fahrzeugsegnung und Fahnenweihe der Feuerwehr am Festzelt BERNBEUREN 7.00 Uhr Königsfischen am Haslacher See LECHBRUCK 10.30 bis 14.00 Uhr Mai-Brunch im Landhaus Auf der Gsteig. Reservierung unter Tel. 08862 / 98 77-0 APFELDORF 20.00 Uhr Dämmerschoppen der LechrainImker mit Vortrag von Gerolf Hänel im Gasthaus Kölbl


BAD BAYERSOIEN 16.00 Uhr „Türen der Geschichte“ geöffnet im Museum im Bierlinghaus

DI 27.05. PREM 19.00 Uhr Moorwanderung. Anmeldung bis 11.30 Uhr bei der Tourist-Info unter Tel. 08862 / 72 56

MI 28.05.

SCHWABNIEDERHOFEN 10.30 Uhr Kindermusical „Das geheime Leben der Piraten“, aufgeführt von Schwabniederhofener Kindern im Kulze. Eintritt 5 Euro für Familien 18.00 Uhr Eröffnung des achten SchönachSchießens im Stadel an der nördlichen Römerstraße URSPRING 10.30 Uhr Oldtimertreffen mit Frühschoppen, Ausstellung historischer Gerätschaften am Festzelt und Rundfahrt

20.00 Uhr Theaterabend „Die Päpstin“ nach dem Roman-Bestseller von Donna W. Cross mit dem Ensemble Theaterlust München. Infos und KartenVVK unter Tel. 0881 / 68 25 32

FR 30.05. SCHONGAU 17.00 Uhr Führung durch die Altstadt. Treffpunkt an den Rathausarkaden 18.00 Uhr Eröffnung der Ausstellung „Kunstwelten in unserer Region“ im Jakob-Pfeiffer-Haus

URSPRING

WIES

PEITING

21.00 Uhr Jugendfete im Festzelt

17.00 Uhr Orgelmusik zu Christi Himmelfahrt in der Wieskirche

19.00 bis 23.00 Uhr Lange Badenacht im Wellenfreibad. Bei trockenem Wetter

ROTTENBUCH

SCHWABNIEDERHOFEN

11.00 Uhr Schaukäsen auf der Schönegger Käsealm

18.00 bis 22.00 Uhr Schießbetrieb zum 8. SchönachSchießen im Stadel an der nördl. Römerstraße. Täglich bis Mi, 4.6.

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PREM 21.00 Uhr Nachtwanderung. Treffpunkt beim Parkplatz zum Moorlehrpfad, Anmeldung bis 11.30 Uhr bei der Tourist-Info unter Tel. 08862 / 72 56

KINSAU BAD BAYERSOIEN 17.00 bis 20.00 Uhr Kochkurs „Mediterran genießen — gesund ernähren“ in der Kochschule. Anmeldung erbeten 20.30 Uhr Weisenblasen am Soier See

DO 29.05. Christi Himmelfahrt PEITING 10.00 Uhr „Klang und Gsang“ — das große Musikantentreffen mit 40 Gruppen am unteren Hauptplatz sowie in fünf Peitinger Wirtshäusern 12.00 Uhr Kesselfleischessen in der Kleingartenanlage

11.00 Uhr Frühschoppen mit der Blaskapelle an der Mehrzweckhalle

20.00 Uhr Musikabend mit Hansi Enzenspergers Band Organ Explosion im Kulze. Eintritt 14 Euro

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SCHWABBRUCK

10.00 Uhr Vatertagsturnier der Eisstockschützen am Haus der Vereine

20.00 Uhr Blues-Abend mit Homeless Bernies Boogie Nirvana im Kuhstall beim Schäferwirt

WEILHEIM 14.00 Uhr Eröffnung des Weilheimer Volksfestes auf dem Festplatz bei den Hochlandhallen. Das Volksfest geht bis einschließlich Pfingstmontag, 9.6., Festbetrieb ist täglich ab 14 Uhr bzw. an Sonn- und Feiertagen bereits um 12 Uhr

BAD BAYERSOIEN 17.30 Uhr Historische Tunnelführung beim Lötschmüllerhof, Dorfstraße 79 LEEDER 16.00 bis 20.00 Uhr Blutspenden in der Mittelschule

mai / juni 2014 | 65


WEILHEIM 14.00 Uhr Volksfest auf dem Festplatz bei den Hochlandhallen 20.00 Uhr Theaterabend „Die Päpstin“ nach dem Roman-Bestseller von Donna W. Cross mit dem Ensemble Theaterlust München. Infos und KartenVVK unter Tel. 0881 / 68 25 32

SA 31.05. PEITING 10.00 Uhr Oldtimertreffen des MSC Peiting mit Ausfahrt. Treffpunkt am Hauptplatz 14.00 Uhr Führung an der Villa Rustica 19.00 Uhr Kabarett „Faszination Allgäu“ des Kulturvereins Schongauer Land mit Maxi Schafroth und Markus Schalk. Karten bei der Tourist-Info unter Tel. 08861 / 65 35 BIRKLAND 21.00 Uhr Grand-Canyon-Fete der Landjugend in der Kiesgrube beim Sperber SCHWABNIEDERHOFEN 14.30 Uhr Kindermusical „Das geheime Leben der Piraten“, aufgeführt von Schwabniederhofener Kindern im Kulze. Eintritt 5 Euro für Familien SACHSENRIED 20.00 Uhr Jahreskonzert der Blaskapelle in der Soier Gemeindehalle URSPRING 19.30 Uhr Festmesse zum 90-Jährigen beim Mesmer im Garten, anschließend

66 | der altlandkreis

Heimatabend im Festzelt mit Paten- und Nachbarvereinen ROTTENBUCH 20.00 Uhr Musikalischer Abend im Rathaussaal 21.00 Uhr Nachtkirchenführung. Anmeldung erbeten unter Tel. 08867 / 91 10 18 APFELDORF 15.00 Uhr Schmankerltag der örtlichen Vereine am Kirchplatz REICHLING 19.30 Uhr Festliches Marienkonzert in der Pfarrkirche WEILHEIM 14.00 Uhr Volksfest auf dem Festplatz bei den Hochlandhallen

SO 01.06. SCHONGAU 15.00 Uhr Musikalischer Nachmittag des Kulturvereins mit der Bachbänd aus Hohenfurch im Jakob-PfeifferHaus. Eintritt 6 Euro 17.00 Uhr Führung durch die Altstadt. Treffpunkt an den Rathausarkaden BURGGEN 13.00 Uhr Familienradeln des Fördervereins. Treffpunkt am Lagerhaus URSPRING

STEINGADEN / WIES 11.00 Uhr UNESCO-Welterbetag mit Gottesdienst, gestaltet von einem Chor aus der Schweiz, in der Wieskirche 11.15 Uhr bis 16.00 Uhr Klostermuseum geöffnet 15.00 bis 17.00 Uhr Wiesmuseum geöffnet 17.00 Uhr Musik und Wort zum Welterbetag mit dem Kirchenchor St. Martin und dem Moosacher Kammerorchester BAD BAYERSOIEN 10.00 bis 17.00 Uhr Flohmarkt am Festplatz neben der B 23 PEISSENBERG 11.00 bis 19.00 Uhr Bürgerfest am Glückauf-Platz in Wörth WEILHEIM 12.00 Uhr Volksfest auf dem Festplatz bei den Hochlandhallen

MO 02.06. PEITING 15.00 Uhr Vorlesenachmittag in der Gemeinde- und Pfarrbücherei LECHBRUCK 17.00 Uhr Rundgang mit der Ratschkathl. Jeden Montag, Treffpunkt am Rathaus, Anmeldung bei der TouristInfo unter Tel. 08862 / 98 78 30

11.00 Uhr Frühschoppen im Festzelt

WILDSTEIG

13.30 Uhr Gaujugendtag des Oberen Lechgauverbandes

20.00 Uhr Stammtisch mit dem Freundeskreis Oulmes im Gasthof Strauß


MI 04.06.

BAD BAYERSOIEN 14.00 Uhr Exkursion zu Orchideen ins Geizenmoos. Treffpunkt an der Bushaltestelle am Eisplatz, Anmeldung unter Tel. 08845 / 703 06 20 16.00 Uhr „Türen der Geschichte“ geöffnet im Museum im Bierlinghaus

SCHONGAU 15.00 Uhr Buchvorstellung „Eine Kaffeemaschine namens George“ zur Kulturwoche mit Rena Mai im Jakob-Pfeiffer-Haus. Eintritt frei

17.30 Uhr Schautorfstechen am Haselbachweg. Zu Fuß erreichbar ab dem Parkplatz am Kurhaus

17.00 Uhr Rechtsberatung für Mitglieder im Haus- und Grundbesitzerverein mit Rechtsanwalt Manfred Nikui in der Pizzeria La Perla

PEISSENBERG

PEITING

19.00 Uhr Tauschabend der Sammlerfreunde Peiting und Umgebung in der Bücherei

8.30 bis 12.00 Uhr Geführte Radtour „Rund um Peiting“ mit Fini Schilcher. Treffpunkt am Büro der Tourist-Info, Anmeldung unter Tel. 08861 / 65 35

KINSAU 20.00 Uhr Vortragsabend beim Frauenbund über die Ersthelfer Denklingen im Pfarrhof WEILHEIM 14.00 Uhr Volksfest auf dem Festplatz bei den Hochlandhallen

FR 06.06. SCHONGAU

WEILHEIM 14.00 Uhr Volksfest auf dem Festplatz bei den Hochlandhallen

DI 03.06. LECHBRUCK 17.00 Uhr Floßfahrt mit Einstieg am Bootshafen

BAD BAYERSOIEN 20.30 Uhr Weisenblasen am Soier See WEILHEIM 14.00 Uhr Volksfest auf dem Festplatz bei den Hochlandhallen

DO 05.06.

PREM

ROTTENBUCH

19.00 Uhr Moorwanderung. Anmeldung bis 11.30 Uhr bei der Tourist-Info unter Tel. 08862 / 72 56

11.00 Uhr Schaukäsen auf der Schönegger Käsealm BÖBING

BAD BAYERSOIEN 20.15 Uhr Lustspiel „Testament mit Wartezeit“ der Bauernbühne im Kurhaus. Eintritt 8 Euro

20.00 Uhr Informationsabend des Schützenvereins zum Gauschießen für alle Bürger mit Arbeitseinteilung im Gasthof Haslacher

WEILHEIM

BAD BAYERSOIEN

14.00 Uhr Volksfest auf dem Festplatz bei den Hochlandhallen

19.00 Uhr Luftgewehrschießen für Gäste im Schützenhaus. Eintritt frei

15.00 Uhr Literarischer Nachmittag des Kulturvereins im Jakob-Pfeiffer-Haus 16.00 bis 20.00 Uhr Blutspenden im BRK-Haus PEITING 8.30 Uhr Bauernmarkt am Hauptplatz HOHENPEISSENBERG 20.00 Uhr Schmankerlabend der Knappschaftskapelle auf dem Hohen Peißenberg SCHWABNIEDERHOFEN 20.00 Uhr Siegerehrung zum SchönachSchießen im Gasthof Janser SCHWABBRUCK 20.00 Uhr Stimmungsabend mit der Nachwuchsband Karl die Große im Kuhstall beim Schäferwirt BAD BAYERSOIEN 17.30 Uhr Historische Tunnelführung beim Lötschmüllerhof, Dorfstraße 79 WEILHEIM 14.00 Uhr Volksfest auf dem Festplatz

SA 07.06. PEITING 14.00 Uhr Führung an der Villa Rustica 19.00 Uhr Serenade am Gumpen RETTENBACH 20.00 Uhr Konzert der Blaskapelle in der Weichberghalle WEILHEIM 14.00 Uhr Volksfest auf dem Festplatz bei den Hochlandhallen

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SO 08.06. Pfingstsonntag SCHONGAU 20.15 Uhr Orgelnacht in der Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt HOHENPEISSENBERG 14.00 Uhr Weinfest der Knappschaftskapelle auf dem Hohen Peißenberg WILDSTEIG 20.00 Uhr Pfingstsingen in der Gemeindehalle ROTTENBUCH 20.00 Uhr Standkonzert mit der Musikkapelle und dem Trommlerzug im Klosterhof BAD BAYERSOIEN 20.00 Uhr Sonntagskonzert mit der Blaskapelle am Kirchplatz

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ECHTE BERATUNG mai / juni 2014 | 67


WEILHEIM

BERNBEUREN

14.00 Uhr Volksfest auf dem Festplatz bei den Hochlandhallen

14.30 Uhr Rentnerhoagart im Auerbergmuseum

MO 09.06. Pfingstmontag SCHONGAU 14.00 Uhr Schlussfeier zur Kulturwoche mit dem Gospelchor Joyful People aus Hohenpeißenberg im Jakob-Pfeiffer-Haus. Eintritt 10 Euro

PREM 19.00 Uhr Moorwanderung. Anmeldung bis 11.30 Uhr bei der Tourist-Info unter Tel. 08862 / 72 56

MI 11.06. PREM

17.00 Uhr Führung „Mit der Henkerstochter durch das mittelalterliche Schongau“. Kosten 7 Euro, Treffpunkt an den Rathausarkaden

21.00 Uhr Nachtwanderung. Treffpunkt beim Parkplatz zum Moorlehrpfad, Anmeldung bis 11.30 Uhr bei der Tourist-Info unter Tel. 08862 / 72 56

SCHWABSOIEN

BÖBING

10.00 Uhr Mühlentag in der ganzen Ortschaft

15.00 Uhr VdK-Stammtisch beim Haslacher BAD BAYERSOIEN

ROTTENBUCH 11.00 Uhr Führung in der Kirche WIES 9.00 Uhr Trachtenwallfahrt des Oberen Lechgauverbandes von der Landvolkshochschule zur Wies mit Messe, anschließend Wieser Gartenfest WEILHEIM 12.00 Uhr Schlusstag auf dem Weilheimer Volksfest bei den Hochlandhallen

DI 10.06.

20.30 Uhr Weisenblasen am Soier See

DO 12.06. ROTTENBUCH 11.00 Uhr Schaukäsen auf der Schönegger Käsealm

FR 13.06.

68 | der altlandkreis

LECHBRUCK 10.00 Uhr Märchenerzählung im Flößermuseum. Anmeldung bis Do, 12.6., in der Tourist-Info unter Tel. 08862 / 98 78 30 WIES 20.00 Uhr Poesie und Musik „Genesis — Schöpfung im Licht“ in der Wieskirche

BURGGEN 16.00 Uhr Jugenddorfmeisterschaft an der Stockhütte

10.00 Uhr Oldtimertreffen auf dem Gelände an der Tiefstollenhalle

SO 15.06. SCHONGAU 10.00 bis 17.00 Uhr Dreifaltigkeitsmarkt in der Altstadt INGENRIED

SCHONGAU 19.30 bis 23.00 Uhr Vollmondsauna im Freizeitbad Plantsch PEITING 14.00 Uhr Führung an der Villa Rustica HOHENFURCH 21.00 Uhr 14.00 Uhr Poolparty der Landjugend am Bogenschießen am Stadel der Löschteich im Oberdorf. AusweichFamilie Brunner termin am Sa, 28.6. STEINGADEN 19.00 Uhr Fest der Tränen Christi in der Wieskirche

22.00 Uhr 15.00 bis 17.00 Uhr „Night Fever“ von und für JuSpielevent im Freizeitbad Plantsch gendliche in der Wieskirche 17.00 Uhr Führung durch die Altstadt. Treffpunkt an den Rathausarkaden

PEISSENBERG

SA 14.06.

SCHONGAU

SCHONGAU 16.00 bis 20.00 Uhr Blutspenden im BRK-Haus

19.00 Uhr Hans-Gebler-Gedächtnisturnier an der Stockhütte

DENKLINGEN 10.00 Uhr Turnier der Abteilung Eishockey am Eisplatz. Anmeldung bei Werner Kößl unter Tel. 08243 / 96 01 58

BERNBEUREN Ganztags Hobby-, Künstler- und Kreativmarkt des Tourismusvereins am Marktplatz LECHBRUCK 10.30 bis 14.00 Uhr Schlemmerbrunch im Landhaus Auf der Gsteig. Reservierung unter Tel. 08862 / 98 77-0 BAD BAYERSOIEN 20.00 Uhr Sonntagskonzert mit der Blaskapelle am Kirchplatz


MO 16.06. BAD BAYERSOIEN 17.30 Uhr Schautorfstechen am Haselbachweg. Zu Fuß erreichbar ab dem Parkplatz am Kurhaus

DI 17.06. LECHBRUCK 18.00 Uhr Floßfahrt auf dem Lech. Jeden Dienstag und Donnerstag, Anmeldung in der Tourist-Info unter Tel. 08862 / 98 78 30

BAD BAYERSOIEN 20.30 Uhr Weisenblasen am Soier See DENKLINGEN 9.00 Uhr Verschnaufpause der Pfarrgemeinde und gemeinsames Frühstück im Pfarrheim

DO 19.06. Fronleichnam SCHONGAU 11.00 Uhr Stadtfest des Trachtenvereins am Bürgermeister-Schaegger-Platz

PREM 19.00 Uhr Moorwanderung. Anmeldung bis 11.30 Uhr bei der Tourist-Info unter Tel. 08862 / 72 56

PEITING

und Bad Bayersoien mit Tag der Betriebe und Vereine im Festzelt

FR 20.06. SCHONGAU 17.00 Uhr Führung durch die Altstadt. Treffpunkt an den Rathausarkaden PEITING 12.00 Uhr Schmankerltage der Peitinger Wirte am Hauptplatz 16.00 Uhr Marktmeisterschaft für HobbyFußballmannschaften am TSVPlatz an der Schloßberghalle

11.00 Uhr Schmankerltage der Peitinger Wirte am Hauptplatz

17.00 Uhr Kutschfahrt rund um Peiting mit der Familie Schmid. Anmeldung unter Tel. 08861 / 65 35

BAD BAYERSOIEN

HOHENPEISSENBERG

HOHENPEISSENBERG

20.15 Uhr Lustspiel „Testament mit Wartezeit“ der Bauernbühne im Kurhaus. Eintritt 8 Euro

11.30 Uhr Dorffest des Trachtenvereins am Kirchplatz

20.00 Uhr Sonnwendfeier des Alpenvereins auf dem Hohen Peißenberg

LECHBRUCK

ROTTENBUCH

18.00 Uhr Floßfahrt auf dem Lech. Jeden Dienstag und Donnerstag, Anmeldung in der Tourist-Info unter Tel. 08862 / 98 78 30

21.00 Uhr Sonnwendfeier am Schmauzenberg

MI 18.06. PEITING 18.00 Uhr Schmankerltage der Peitinger Wirte am Hauptplatz ALTENSTADT 14.00 bis 18.00 Uhr Bauernmarkt auf dem Gelände des EVG-Lagerhauses PREM 21.00 Uhr Nachtwanderung. Treffpunkt beim Parkplatz zum Moorlehrpfad, Anmeldung bis 11.30 Uhr bei der Tourist-Info unter Tel. 08862 / 72 56

ROTTENBUCH 11.00 Uhr Schaukäsen auf der Schönegger Käsealm BAD BAYERSOIEN 19.00 Uhr Bieranstich zum Gaufest mit der Jugendkapelle Ammertal im Festzelt 20.00 Uhr Musikantentreffen der Kapellen Rottenbuch, Schönberg, Böbing

BAD BAYERSOIEN 20.00 Uhr Stimmungsabend mit der Formation Dreisam im Festzelt

SA 21.06. PEITING Ganztags Marktmeisterschaft für HobbyFußballmannschaften am TSVPlatz an der Schloßberghalle 12.00 Uhr Schmankerltage der Peitinger Wirte am Hauptplatz

mai / juni 2014 | 69


14.00 Uhr Führung an der Villa Rustica HOHENPEISSENBERG

SO 22.06. PEITING

10.00 bis 17.00 Uhr 6.00 bis 12.00 Uhr Sommermarkt in der Bachstraße 38. Internationaler Wandertag mit 12.00 Uhr Start am Haus der Vereine Schmankerltage der Peitinger SCHWABSOIEN Wirte am Hauptplatz 20.00 Uhr Sonnwendfeuer der Landjugend am Festplatz BERNBEUREN 21.00 Uhr „Happy-Eleven-Party“ der Fußballabteilung an der Auerberghalle URSPRING 19.00 Uhr Fischerfest im Festzelt am Vereinsheim WILDSTEIG 21.00 Uhr Sonnwendfeuer des Alpenvereins auf der Niederbleick ROTTENBUCH 13.00 Uhr Vereine-Turnier der Stockschützen am Sportgelände BÖBING 21.30 Uhr Sonnwendfeier des Alpenvereins auf der Schnalz BAD BAYERSOIEN 20.00 Uhr Gauheimatabend der Oberländer Trachtenvereinigung im Festzelt REICHLING 20.00 Uhr Sonnwendfeuer des Trachtenvereins in Gulas Stadl

70 | der altlandkreis

KINSAU

BURGGEN

11.30 Uhr Pfarrfest im Pfarrgarten

20.00 Uhr Mitgliederversammlung des Familienfördervereins im Gasthaus Fichtl

MO 23.06. BAD BAYERSOIEN

21.00 Uhr Nachtwanderung. Treffpunkt beim Parkplatz zum Moorlehrpfad, Anmeldung bis 11.30 Uhr bei der Tourist-Info unter Tel. 08862 / 72 56

HOHENPEISSENBERG 6.00 bis 12.00 Uhr 38. Internationaler Wandertag mit Start am Haus der Vereine

BAD BAYERSOIEN

ALTENSTADT 18.00 Uhr Konzert „Alphorn trifft Klassik“ im Rahmen Festlicher Sommer in der Wies in der Basilika INGENRIED

14.00 Uhr Exkursion zu Orchideen ins Geizenmoos. Treffpunkt an der Bushaltestelle am Eisplatz, Anmeldung unter Tel. 08845 / 703 06 20

10.00 Uhr Gartenfest der Musikkapelle beim Gasthaus Sonne

DI 24.06. PREM

LECHBRUCK

19.00 Uhr 9.00 Uhr Moorwanderung. Anmeldung bis Vogelkundliche Führung am 11.30 Uhr bei der Tourist-Info unter Oberen Lechsee. Treffpunkt am Rat- Tel. 08862/7256 haus, Kosten 5 Euro, Kinder 2 Euro WILDSTEIG STEINGADEN 19.30 Uhr 9.00 bis 17.00 Uhr Ökumenischer Gottesdienst Johannimarkt auf dem Marktplatz am Berufungsbrunnen in der Ortsmitte WIES 17.00 Uhr Barockmusik für 2 Trompeten und Orgel in der Wieskirche BAD BAYERSOIEN 10.00 Uhr Gottesdienst zum Gaufest am See 14.00 Uhr Festzug 19.00 Uhr Festausklang mit der Dachbodenmusik

PREM

MI 25.06.

PEITING 17.00 Uhr Führung am Walderlebnispfad. Anmeldung bei der Tourist-Info unter Tel. 08861 / 65 35 SCHWABSOIEN 20.00 Uhr Generalversammlung der Landjugend im Gasthof Zollhaus

14.30 Uhr Seniorennachmittag mit dem Roten Kreuz im Pfarrhof in der Brandstatt 20.30 Uhr Weisenblasen am Soier See APFELDORF 17.00 bis 18.00 Uhr Problemstoffsammlung des Landkreises am Wertstoffhof DENKLINGEN 14.00 bis 15.00 Uhr Problemstoffsammlung auf dem Parkplatz an der Schule REICHLING 15.30 bis 16.30 Uhr Problemstoffsammlung am ehemaligen Wertstoffhof

DO 26.06. LECHBRUCK 19.30 Uhr Lesung zum Thema Ludwig Thoma mit Dr. Karl Pörnbacher im Flößermuseum ROTTENBUCH 11.00 Uhr Schaukäsen auf der Schönegger Käsealm


SCHONGAU 11.00 Uhr Kunst- und Kuriositätenmarkt am Bürgermeister-Schaegger-Platz 17.00 Uhr Führung durch die Altstadt. Treffpunkt an den Rathausarkaden

STEINGADEN 19.00 Uhr Dämmerschoppen mit der Jugenkapelle Lechbruck / Steingaden im Biergarten beim Gasthof Graf WIES

PEITING 19.00 bis 23.00 Uhr Lange Badenacht im Wellenfreibad. Bei trockenem Wetter 19.30 Uhr Öffentliches Treffen der Arbeitsgemeinschaft Peitinger Heimatfreunde im Gasthof Dragoner ALTENSTADT 21.00 Uhr Poolparty des Fördervereins zum Erhalt des Schwimmbades im Schwimmbad

21.00 Uhr „Back’s-Bunny-Party“ im Festzelt an der Auerberghalle

TANNENBERG

APFELDORF

19.00 Uhr Sternmarsch und Stimmungsabend der Musikkapelle im Festzelt an der Auerberghalle

19.30 Uhr Sommerfest des Schützenvereins am Schützenheim

SA 28.06. 11.00 Uhr Kunst- und Kuriositätenmarkt am Bürgermeister-Schaegger-Platz 21.00 Uhr Abendlicher Streifzug durch die Altstadt. Kosten 7 Euro, Anmeldung unter Tel. 08861 / 214-181 PEITING 14.00 Uhr Führung an der Villa Rustica

> > > SO ERREICHEN SIE DEN „ALTLANDKREIS“ Anschrift

E-Mail

der altlandkreis Birkland 40 86971 Peiting

Redaktion: redaktion@altlandkreis.de Termine: veranstaltungen@altlandkreis.de Anzeigen: anzeigen@altlandkreis.de Anregungen / Kritik: info@altlandkreis.de

Tel.: 08869 / 91 22-16 Fax: 08869 / 91 22-17

www.altlandkreis.de

18.00 Uhr Grillfest der Schützen an Fichtls Stadl

Das Impressum finden Sie auf Seite 49.

20.00 Uhr Grillfest der Feuerwehr am Gerätehaus BERNBEUREN

LECHBRUCK 9.00 Uhr Oldtimer-Treffen des MSC am Rathaus WILDSTEIG 19.00 Uhr Grillfest der Feuerwehr am Gerätehaus ROTTENBUCH 21.00 Uhr Nachtkirchenführung in der Pfarrkirche. Anmeldung erbeten unter Tel. 08867 / 91 10 18

SO 29.06. SCHONGAU 8.00 Uhr Ausflug der Kolpingfamilie nach Weißenhorn zum früheren Präses Pfarrer Mooser. Abfahrt am JakobPfeiffer-Haus, Anmeldung bei Familie Heger unter Tel. 08861 / 95 03

ALTENSTADT ab 11.00 Uhr Jubiläumsfeier „100 Jahre Schreinerei Kögl“ mit Tag der offenen Tür in der Werkstatt im Friedhofweg 11

Direk t neben dem Ettal berühmten Kloster

BIRKLAND 10.30 Uhr Radtour der Stammschützen. Treffpunkt am Gasthof Neuwirt

Ammergauer Alpen

BERNBEUREN 10.00 Uhr Bayerische Meisterschaft der Fingerhakler im Festzelt an der Auerberghalle STEINGADEN 9.00 Uhr Jugendkart-Slalom auf dem MSCGelände an der Riesener Straße

rgauer Al mme pen ei A

OHNE NIK ECH

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WIES 19.00 Uhr Konzert der Reihe Festlicher Sommer in der Wies in der Wieskirche BAD BAYERSOIEN 20.00 Uhr Sonntagskonzert mit der Blaskapelle am Kirchplatz REICHLING 11.00 Uhr Sommerfest des Kindergartens

MO 30.06. BAD BAYERSOIEN 17.30 Uhr Schautorfstechen am Haselbachweg. Zu Fuß erreichbar ab dem Parkplatz am Kurhaus

OH

BERNBEUREN

HOHENFURCH

11.00 bis 23.00 Uhr Kunst- und Kuriositätenmarkt am Bürgermeister-Schaegger-Platz

eG

19.30 Uhr Sonnwendfeuer der Landjugend am Sportplatz

19.00 Uhr Rock- und Folkmusik mit den Zwergen in Flammen im Kulze. Eintritt 11 Euro

18.00 Uhr Frauenwochenende mit Martina Menner (Benediktbeuern) in der Landvolkshochschule. Bis Sonntagmittag, Infos und Anmeldung unter Tel. 08862 / 91 04-0

SCHONGAU SACHSENRIED

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Schauk äse r

21.30 Uhr Herz-Jesu-Feuer auf dem Feldberg

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S Schaukäserei-Laden Gemütliches Brotzeitstüberl Kaffee und selbstgebackener Käsekuchen Führungen mit kleiner Käseprobe Die Produkte der Schaukäserei sind handwerklich hergestellte Regionalprodukte enthalten die frische Milch von Kühen aus den Ammergauer Alpen entsprechen den Kriterien von UNSER LAND Öffnungszeiten: Täglich geöffnet von 10 bis 17 Uhr November bis Mai: Montag Ruhetag Führungen an Werktagen um 11 Uhr bzw. nach Vereinbarung Schaukäserei eG Mandlweg 1 • 82488 Ettal Tel. +49 (0) 88 22 / 92 39 26

www.Schaukaeserei-Ettal.de

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mai / juni 2014 | 71


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der altlandkreis | Ausgabe 23 | Mai/Juni 2014  

Aus dem Inhalt: Der Kamera-Sammler: Von der großen Leidenschaft des Hermann Dürr || (Geo)logisch: Warum der Nordrand der Alpen bis zum Bühla...

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