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Ausgabe 24 | Juli / August 2014

Eine Produktion von

Titelbild: Emanuel Gronau www.fotogronau.de

mit

Neuer Klinikchef

Wie Lippmann „operiert“

Alter Wallfahrtsort

500 Jahre: Wie gefeiert wird

Veranstaltungskalender für zwei Monate


Mannschaftsgeist E wird Er wir irdd oft o t beschworen of besc — erst er st rrecht echt ec ht iin n de den Wochen ei eine ine nerr Fußball-WeltmeisF ßb Fu ßbal allal l leiner ters te rssch haf aft, t, ddie t, ie zurzeit so terschaft, viel vi elee Me el M nsch ns ch he in den viele Menschen Bann Ba nn n zie ieht ht:: dder Mannzieht: scha sc h ft ha ftsg sgei eist st.. EEin i Team, in schaftsgeist. de em er er nicht nicht icht aausgeprägt dem ist, w is ist, irdd be ir bbeii al aaller indiviwird duel du e le el lerr Kl Klas asse as se nicht so dueller Klasse w we it kommen kom omme men me n wie das, weit wo die die Spieler Spi p el eler e eine starer ke G emei em eins ei nssch chaa bilden. Gemeinschaft Wass für Wa für den den Fußball Fußb Fu ßbal ßb a l gilt, al g lt gi lt,, trifft trrifft iffft genauso gen e au uso auf auf u viele Bereic re iche ic he des des täglichen täg äglililich chen ch en Lebens Leb eben en ns zu. Nur Nurr mit Nu mi einem e reiche ausgepr ge prräg ägte ten te n Ma Mann nnsc nn scha sc haaft ftsg sgei sg eist st llassen asse as s n sich c große grroo Aufgageprägten Mannschaftsgeist ben schultern. Das wird sich in den nächsten Wochen speziell bei großen Veranstaltungen im Schongauer Land zeigen. In Böbing (siehe das Titelfoto mit der Morgenstimmung) braucht’s eine gehörige Portion Mannschaftsgeist, um im August das Gauschützenfest zu stemmen. Zumal es heuer mit dem bayerischen Böllerschützentreffen verbunden ist. Es ist das erste Mal, dass so eine Großveranstaltung im Schützengau Schongau ausgerichtet wird. Denken wir genauso an die Feiern zum Jubiläum 500 Jahre Wallfahrt und Gemeinde in Hohenpeißenberg. Die erreichen im Juli ihren Höhepunkt. Mit einer Fülle an Veranstaltungen, die nur mit Gemeinsinn — oder sportlich ausgedrückt mit Mannschaftsgeist — geschultert werden können. Das ganze Dorf soll auch beim großen Trachtenfest in Apfeldorf zusammenhelfen. Dort ist bereits an den ersten zwei Juliwochenenden im Festzelt einiges ge-

boten. Wir haben für diese Ausgabe einige Beiträge zum großen Stelldichein des Lechgauverbandes aufbereitet. Ohne Mannschaftsgeist ist auch bei einer Ausstellung kaum was auszurichten. Die Pfaffenwinkel-Gewerbeschau in der Peitinger Eishalle am zweiten Juli-Wochenende steht dafür als Beispiel. Da müssen nicht nur die Organisatoren zusammenarbeiten. Nein, da bedarf's auch des Mannschaftsgeistes unter den 80 Betrieben, Verbänden und Vereinen, die ihre Dienstleistung und ihre Angebote unter einem Dach vorstellen. Gerade so eine kleine regionale Gewerbeschau soll doch die Botschaft ’rüberbringen, dass erst eine gemeinsame Präsentation die Vielfalt vermittelt, auf die heutzutage so viele Kunden Wert legen. So wie im Sport zählt der Mannschaftsgeist auch im kulturellen Bereich. Den können die vielen Sängerinnen, Sänger und Instrumentalisten bei den großen Konzerten zeigen, die im Sommer an mehreren Sonntagen dargeboten werden. Wir befassen uns in dieser Ausgabe mit den zwei bekannten Konzertreihen Festlicher Sommer in der Wies (mit neuem Dirigenten) und Musik im Pfaffenwinkel (25 Jahre Jubiläum). Wenn sie sich in die Lektüre dieser Ausgabe vertiefen, werden die Leserinnen und Leser feststellen, dass unser Magazin trotz der aktuellen Weltmeisterschaft in Brasilien eine „fußballfreie Zone“ ist. Aber keinesfalls deswegen, weil die Redaktion für diese Sportart nichts übrig hat. Sondern deswegen, weil „der altlandkreis“, dessen Erstellung auch jedes Mal eine gehörige Portion Mannschaftsgeist erfordert, nur alle zwei Monate erscheint. Aber eines wollen wir versprechen: Wir bleiben am Ball, was informative und unterhaltsame Themen aus dem Schongauer Land angeht. Johannes Jais

> > > AUS DEM INHALT Seite 4 Der Profi am Grill: Wo Theodor Jocher schon überall herumgekommen ist

Seite 34 Warum sich heuer der Schongauer Sommer auf ein neues Terrain begibt

Seite 6 Theresas Erfahrungen in einem Heim und einer Schule im Süden Indiens

Seite 42 Nach Jubiläums-Events mit Elan an die Arbeit im großen Autohaus

Seite 9 Auf der roten Couch: Thomas Lippmann über das Klinikmanagement

Seite 54 Die Gewerbeschau als ein Schaufenster für die heimischen Betriebe

Seite 14 Welchen (Zeit)Vorteil die Helfer vor Ort im Schongauer Land haben

Seite 59 500 Jahre Hohenpeißenberg: Die größte unter den kleinen Gemeinden

Seite 20 25 Jahre Freundschaft: Eine Partnerschaft mit tragischen Wurzeln

Seite 68 Ein Trachtenfest und davor die Rocknacht im Zelt: Geht das zusammen?

Seite 26 Eine Flusslandschaft aus zweiter Hand: Betrachtung zum Lechaufstau

Seite 75 Zum Gauschießen gesellt sich heuer noch das große Böllerschützentreffen

Seite 29 Der dringende Appell, einen Organspendeausweis vollständig auszufüllen

Seite 83 Der Juli und der August: Terminmäßig wird’s allemal ein heißer Sommer

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Traudl und Theodor Jocher als „Bavarian Barbecue Lions“

Der Profi beim Grillen: Wissenschaft für sich Peiting | Datteln im SpeckTemperaturen zwischen 600 mantel, Garnelen, Foccaund 800 Grad erhitzt; es cia-Variationen, Schweisollte danach noch in einer nebraten, Brot, Steaks, Wärmezone neben der Glut Bratwürste, Gemüse, Süßreifen, lautet einer der Tipps speisen, Kuchen: All diese der „Barbecue-Lions“. Köstlichkeiten bereiten Traudl und Theodor Jocher Gutes Grillfleisch am offenen Feuer zu — im ist blind zu erkennen eigenen Garten, im SomIn der WBQA engagierten mer wie im Winter, mit sich die Jochers bald als JuNachbarn und Freunden, roren bei nationalen und inschon seit vielen Jahren. ternationalen Wettkämpfen. Außerdem treten die beiEs gibt Staats-, Europa- und den Peitinger in die Feuersogar Weltmeisterschaften, und-Glut-Manege als „Baauf denen Jocher als „Suvarian Barbecue Lions“. So haben die Eheleute ihre Theo Jocher und sein Lager mit Wildkirsch- und pervising Senior Judge“, Firma getauft, mit der sie Apfelbaum-Scheiten. Der Rauch einer Frucht- einer Art Oberschiedsrichihr Hobby schon fast be- holzglut in einem Smoker verleiht dem Grillgut ter, zwischen 80 und 120 Juroren instruiert. Die Grillrufsmäßig betreiben: Gril- einen besonderen Geschmack. Wettkämpfer bekommen len und Barbecue als Catering auf Hochzeiten, Festen und mit der Niedergartemperatur-Me- Lebensmittel, die sie in vorgegebeFirmenjubiläen, in Seminaren, thode zubereitet. Bei einem dicken nen Zeiten zubereiten und an ihren bei Lehrgängen oder Promotion- Stück Fleisch dauere das sechs, Zeltständen präsentieren müssen. acht, manchmal auch 24 Stunden, Diese bewertet die Jury nach zehn Aktionen. erzählt der 65-Jährige. Kriterien, bei den einzelnen GeAppetit bekommen beim Als er im Umgang mit seinem 350 richten gibt es sechs. Über einen Kilogramm schweren „Joe“ versiert Sieger entscheiden auch so geLesen der Fachzeitschrift genug war, schlossen sich Theo nannte Blindverkostungen. Die Leidenschaft fürs Grillen teilt und Traudl der Austrian Barbecue Die beiden Peitinger sind weit der Jocher mit seiner Gattin und Association (ABA) und später auch herum gekommen. Was sie in den drei erwachsenen Söhnen. Die der World Barbecue Association Deutschland, Belgien, Österreich Lektüre einer Metzger-Fachzeitung (WBQA) an, einer Gemeinschaft und anderswo gesehen und gewar für den Peitinger der Anstoß, von Grillfreunden, die über sieben lernt haben, geben sie heute in die bisherigen Kenntnisse im Gril- Millionen Mitglieder zählt. Seminaren und Lehrgängen an len zu professionalisieren. Vor 20 Barbecue bedeutet hierbei nicht Freiluft-Gourmets weiter. An der Jahren entdeckte er seinen „Ok- ein ganztägiges Tafeln im Freien Volkshochschule in Schongau lahoma Joe“, einen so genannten wie in Amerika. Der Begriff be- ebenso wie in Hotelfachschulen in Smoker. Das sind besondere Öfen zeichnet vielmehr das langsame Österreich. „Dort unterweisen wir aus den USA, „die aussehen wie Garen des Grillguts in indirekter die Grilljugend im richtigen Barein Teerkocher“. Darin wird das Hitze im Smoker, erklärt Jocher. becue — von der Zubereitung bis Grillgut nicht direkt über der Glut Beim Grillen wird das Fleisch bei zur Präsentation.“

4 | der altlandkreis


Obwohl ohne gastronomische Ausbildung, ist Theo Jocher mit seiner umfassenden, autodidaktisch erworbenen Lebensmittelkunde Mitglied im Verband der Köche Österreichs. Im Hauptberuf war er zwei Jahrzehnte lang EDVLeiter im Landratsamt in Weilheim und davor ebenso lang Großrechnerspezialist bei der Polizei.

Garten, die der Schweizer Hersteller „Outdoorchef“ patentiert hat und die im Pfaffenwinkel bei Holz Fichtl in Hohenfurch zu bekommen sind. Für den Schweizer Hersteller bilden die „Bavarian Barbecue Lions“ Promoter der Fachhändler aus und geben Kurse, etwa in einfacher mediterraner Küche.

Die Koch-Shows im Fernsehen seien alle zu überkandidelt, findet Traudl Jocher. Und sie fügt hinzu: „Wir wollen den Spaß an der Sache rüber bringen, es geht um die Gemeinschaft. Denn Essen und Trinken ist eins der schönsten drei Dinge im Leben!“ Da vermischt sich leichtsam Privates mit Berufts lichem.

Im Gartenhaus stehen vier Smoker und 14 Grills

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Besuchen Sie un

Die Alpenrepublik schätzen die Jochers auch, weil die Lebensmittelrichtlinien ihren hohen Qualitätsansprüchen genügen. Für jedes Barbecue kaufen sie individuell ein, bei Händlern, Metzgern und Bauern ihres Vertrauens: „Ein Steak darf schon mal 20 Euro kosten!“ Nicht im Steakhaus, sondern roh für die Smoker, von denen vier Stück unterschiedlicher Größe inzwischen im Gartenhaus stehen — neben 14 verschiedenen Grills. Unter letzteren sind auch KugelGas- und Trichter-Grills; sie sind Theodor Jocher mit seinen Smokern und einem der Söhne, die bei den gleichsam eine Küche für den „Bavarian Barbecue Lions“ bei Bedarf aushelfen.

> > > VERLOSUNG Seminar beim Grill-Experten „der altlandkreis“ verlost für 3 x 2 Personen ein Grill-Seminar bei Theodor Jocher in Peiting. Der Termin dafür steht schon fest: am Freitag, 22. August, 18 Uhr. In geselliger Atmosphäre werden einfache Grillgerichte gemeinsam vorbereitet, von den Teilnehmern gegrillt und zusammen gegessen; dies sind Vorspeisen, Bratwürste, Fleisch und eine Nachspeise. Das Seminar umfasst außerdem Grill- und Sicherheitstipps, Geräte-, Lebensmittelund Hygiene-Kunde.

Es findet im Freien unter einem Zeltdach statt, daher je nach Wetter auf geeignete Kleidung achten. Speisen und Getränke sind in der Verlosung enthalten. Wer das Seminar gewinnen möchte, schickt eine E-Mail an info@altlandkreis.de oder eine Postkarte an „der altlandkreis“, Birkland 40, in 86971 Peiting, Kennwort: „Bavarian Barbecue Lions“. Einsendeschluss ist der 15. Juli 2014. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt, es entscheidet das Los.

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FĂźr Theresa Zwerschke aus Birkland

Passt wie nach MaĂ&#x; geschneidert

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0LOEHQVWRSS biologisch wirksam durch AuszĂźge der Ă–lessenzen von Zitrone, Lavendel und Eukalyptus

Das sagen die unabhängigen Therapeuten und Rßckenexperten des IGR ßber das biologische Schlafsystem von ProNatura: Das biologische Schlafsystem von ProNatura ‹ IPL[L[ILZ[L9LNLULYH[PVUZMpOPNRLP[M…Y den Rßcken ‹YLK\aPLY[KHZ)LHUZWY\JO\UNZUP]LH\  KLY)HUKZJOLPILU ‹M€YKLY[KHZ,PUZ[Y€TLU]VU-S…ZZPNRLP[  PUKPL)HUKZJOLPILU ‹ IPL[L[ZLSIZ[[p[PNL\UKPUKP]PK\LSSL  (UWHZZ\UNZT€NSPJORLP[LU ‹ PZ[WHZZLUKM…YHSSL2€YWLYTH�L\UK  2€YWLYNL^PJO[L

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Sozialprojekt in Indien als groĂ&#x;e Bereicherung Birkland | Als groĂ&#x;e Bereicherung empfindet Theresa Zwerschke aus Birkland das Jahr, in dem sie als Volontärin in einem sozialen Projekt der Salesianer Don Boscos im sĂźdindischen Bundesstaat Tamil Nadu arbeitet. „Jeden Tag erlebe ich so viel Neues und Spannendes; so Vieles ist komplett anders als zu Hause in Deutschland“, beschreibt die 20-Jährige ihre EindrĂźcke. Seit September 2013 sind Theresa Zwerschke und ihre Mitvolontärin Mirjam Menz (Laupheim) in das Sozialprojekt eingebunden. Mitte August 2014 wird sie aus SĂźdindien nach Birkland heimkehren. Zu Ostern bekam sie von ihren Eltern und den zwei jĂźngeren Schwestern Besuch. Das Projekt läuft unter dem Dach von Vembu; so heiĂ&#x;t die Organisation der Salesianer Don Boscos in der sĂźdindischen Provinz. Die zwei Volontärinnen aus SĂźdbayern arbeiten zusammen mit fĂźnf indischen Fathers und einem Brother; das ist ein werdender Salesianer. Viele weitere Mitarbeiter sind in den einzelnen FĂśrderprogrammen tätig, wie zum Beispiel in der Schneiderinnen- und Computerausbildung.

Englischunterricht und Freizeitgestaltung Zu den Aufgaben gehÜrt der einfache Englischunterricht fßr die zweite Klasse an einer Grundschule, die ßber das Projekt gefÜrdert wird. Auch gestalten die zwei Mädchen die Freizeit der Buben

des Heims und geben ihnen FÜrderunterricht in Englisch. Darßber hinaus betreuen sie die Kinder des Evening Studycenters, bevor fßr diese das Lernen am frßhen Abend beginnt. In einem Evening Studycenter werden täglich um die 100 Kinder unterstßtzt, die zu Hause wegen ärmlichen Lebensverhältnissen oder Familienproblemen keine MÜglichkeit zum Lernen haben. An den Wochenenden sind Theresa und Mirjam mit zwei weiteren Englischkursen befasst. Der eine ist fßr Frauen und Mädchen aus dem Dorf, der andere fßr besonders talentierte Buben und Schßler, um ihnen so die Chance auf weiterfßhrende Bildungsan-

gebote zu ermĂśglichen. „All diese Aufgaben bereiten uns unglaublich viel SpaĂ&#x;, und wir sind stolz, damit Teil dieses Projektes sein zu dĂźrfen“, schildert die junge Frau aus Birkland. Vembu, die Organisation der Salesianer Don Boscos, befindet sich in der sĂźdindischen Kleinstadt Vilathikulam, die 14 000 Einwohner hat. Sie ist das Dach fĂźr zahlreiche Projekte, in denen vor allem Benachteiligte der indischen Gesellschaft unterstĂźtzt werden. Das sind Kinder, Jugendliche, Frauen und sozial oder finanziell schwache Personen. Zu dem Sozialprojekt gehĂśren das Evening Studycenter, die FĂśr-

deru de rung ru ng fĂźr fĂźr Ăźr SchulSch c ul uderung abbrecher in speziellen FĂśrderklassen (um den Abschluss nachzuholen) und ein Heim fĂźr 40 Buben zwischen 12 und 18 Jahren, die potenzielle Kinderarbeiter aus armen Bauernfamilien sind.

Der Tagesablauf fßr die Volontärinnen

Wie sieht der Tagesablauf fĂźr die Volontärinnen aus? Um 8 Uhr gibt es FrĂźhstĂźck fĂźr die „Heimjungs“, wie Theresa und Mirjam die Kinder nennen. Nachdem sie zur Schule gegangen sind, essen die zwei Volontärinnen, die Unterkunft und Essen gestellt bekommen und ein Taschengeld von 100 Euro erhalten, gemeinsam mit den Fathers. Danach fahren sie mit dem Rad in das nahegelegene Kathalampathy, wo sie bis 13 Uhr die zweite Klasse der Grundschule unterrichten. Mittags geht’s zurĂźck ins Projekt zum Mittagessen. „Nachmittags spielen wir gemeinsam mit den Heimjungs FuĂ&#x;ball oder VĂślkerball auf dem Sportplatz“, schildert die junge Frau aus Birkland. „AnschlieĂ&#x;end betreuen wir die Kinder des Evening Studycenters, spielen, In der zweiten Klasse: Theresa mit einem Buben. Mit auf dem Bild Mutter tanzen und singen mit ihnen bis Ingeborg. Die Familie weilte zu Ostern bei der Tochter in SĂźdindien. 18 Uhr. Dann gibt es Tee mit den


Jungs und anschließend geben wir einem Teil von ihnen Förderunterricht in Englisch.“ Um 20.15 Uhr bekommen sie Abendessen, dann verbringen Theresa und Mirjam mit ihnen noch die Zeit bis zum sogenannten „good night talk“. Danach essen die Volontärinnen mit den Fathers zu Abend, und so enden die Wochentage meist um 22 Uhr. In diesem Kreis sitzt auch Father Rico; der Priester leitet die Einrichtung. In Erinnerung bleiben Theresa Tage wie Weihnachten, „wo wir zusammen mit unseren Jungen eine Weihnachtsfeier mit Tanz, Gesang, Theater und Mirjam als Weihnachtsmann auf die Beine gestellt haben“. Auch an den Schulausflug mit den Kindern in einen Zoo und anschließendem Abstecher ans Meer, wird sie lange im Gedächtnis behalten, zumal die meisten Kinder zum ersten Mal in ihrem Leben das Meer sahen, obwohl sie nur 15 Kilometer davon entfernt wohnen. „Diese Begeisterung reißt einen einfach mit.“ Aber vor allem werden es wohl die kleinen Dinge sein, die The-

Beim Sozialprojekt in Südindien: Theresa mit den „Jungs“ vom Heim. resa in Erinnerung bleiben: Wie die Grundschüler jeden Morgen „Good morning, sister“ rufen und den Volontärinnen entgegenlaufen, das Chaos auf dem Dorfmarkt, die lustigen Alltagssituationen („zum Beispiel haben uns einmal unsere Grundschüler entlaust“), der Duft von Chai, den sie täglich mit den Jungs auf dem Friedhof des Projekts trinken.

Zweimal in der Woche mit den Eltern skypen „Theresa ist ein sehr offener Mensch“, bekundet ihre Mutter Ingeborg Zwerschke. Mit der Familie ist zweimal pro Woche Skypen angesagt, um Neuigkeiten auszutauschen. Das Eingewöhnen in Indien sei für die Tochter rasch gegangen. Die Familie Zwerschke war an Ostern zu Besuch: Mit dabei waren die Eltern Hubert und Ingeborg Zwerschke und die jüngeren Schwestern Elena (17) und Maria (16). Auch vier Freundinnen, die mit Theresa früher in Schongau zur Schule gingen, haben sie in Vilathikulam in Südindien besucht. Nach der Rückkehr Mitte August wird Theresa im Herbst 2014 das

Studium aufnehmen. „Kunsttherapie“ ist das Fach. Der Studiengang wird im baden-württembergischen Nürtingen angeboten. Die Aufnahmeprüfung hatte Theresa Zwerschke bereits im Februar 2013 absolviert, bevor sie das Abitur an der Kunst-Fachoberschule in Augsburg ablegte. Und auch, bevor sie sich zum Sozialprojekt nach Indien aufmachte.

> > > ZUM THEMA Wie Spenden möglich sind Wer das Sozialprojekt der Salesianer Don Boscos, das sich auch aus Spenden finanziert, unterstützen möchte, der kann dies mit einer finanziellen Zuwendung tun. Das Konto ist bei der Ligabank München, Kontonummer 102 141 876, BLZ 750 903 00. Wichtig ist, den Verwendungszweck anzugeben: Vembu Vilathikulam.

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Diesmal auf der roten Couch

Der Chef der Kreiskliniken

Im Zentrum groĂ&#x;er Veränderungen in der Kliniklandschaft: Thomas Lippmann, Chef der Krankenhaus GmbH. Foto: Johann Jilka

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Weilheim-Schongau | Dass die Krankenhaus GmbH allmählich wieder gesundet: dieser Herkulesaufgabe stellt sich Thomas Lippmann. Er ist seit Frühjahr 2014 der Geschäftsführer des Klinikverbundes. Schmerzliche Einschnitte sind zu erwarten, um vom hohen Defizit herunterzukommen. Was seine ersten Eindrücke sind, welche Maßnahmen er in den nächsten Monaten angehen will und welche „Leuchttürme“ geschaffen werden sollen, das erläutert er beim ausführlichen Gespräch im Magazin „altlandkreis“. Die rote Couch haben wir zum Interviewtermin in den OP-Bereich gebracht, der danach gründlich sterilisiert wurde.

Die Krankenhaus GmbH hat wie viele andere Kliniken auch mit den schwierigen Rahmenbedingungen im Gesundheitswesen zu kämpfen. Allein jede zweite Klinik in Bayern schreibt derzeit rote Zahlen. Das heißt, wir sind mit unseren Problemen nicht alleine. Aber wir als Krankenhaus GmbH müssen uns der Problematik aktiv stellen, das sind wir dem Landkreis schuldig. Aber ein Defizit von zirka sechs Millionen Euro im Jahr lässt sich weder im Alleingang des Geschäftsführers noch in kürzester Zeit und schon gar nicht geräuschlos reduzieren. Sprich wir alle, die Mitarbeiter der Krankenhaus GmbH (von der Pflegehilfskraft bis hin zu den Chefärzten), die Politik und die Niedergelassenen können im gemeinsamen SchulterDas rote Sofa steht diesmal im OP schluss diese Aufgabe angehen. des Schongauer Krankenhauses, wo die Ärzte operieren. Welche Eingrif- Im Klartext bedeutet das …? fe müssen Sie bei der Krankenhaus Die Bevölkerung und die Niedergelassenen müssen der Krankenhaus GmbH vornehmen?

10 | der altlandkreis

GmbH Vertrauen schenken, dass unsere Klinikstandorte die erste Adresse bei der Gesundheitsversorgung sind. Die Einschnitte, nach denen Sie fragen, werden ganz klar nicht bei der Medizin sein. Das ist unsere Kernaufgabe; mit unserer Struktur retten wir allein jährlich zirka 1000 Menschen das Leben. Aber wo ist dann mit Einschnitten zu rechnen? Alle anderen Bereiche, sprich die patientenfernen, müssen nach strengen wirtschaftlichen Kriterien geprüft und ggf. neu konzipiert und aufgestellt werden. Im Klartext heißt das: Die Medizin wird gestärkt; alle zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel, vor allem auch die Investitionen, müssen genau dort hinfließen bzw. dort zum Einsatz kommen.

gen. Welche Eindrücke haben Sie bisher gewonnen? Mein Eindruck ist ganz klar, dass die Krankenhaus GmbH keinesfalls deswegen ein so hohes Defizit hat, weil wir „schlechte Mitarbeiter“ haben. Nein, wir haben in allen Bereichen tolle und motivierte Mitarbeiter. Nur müssen wir dafür sorgen, dass mit dem klaren Fokus auf die Medizin die notwendigen Personalressourcen an der richtigen Stelle im notwendigen Umfang eingesetzt werden. Das bedeutet, welches Personal wie, wo und in welcher Menge eingesetzt wird, leitet sich einzig und allein von der Menge der Leistungen ab, die aufgrund der Patientenzahl zu erbringen sind. Und somit schließt sich wieder der Kreis zum gemeinsamen Schulterschluss mit den niedergelassenen Ärzten und der Bevölkerung.

Eine gewiss große Herausforderung wird für die GmbH nach meinen ersten Eindrücken die Schaffung von betriebswirtschaftlich unabdingbaren Bausteinen zur erfolgreichen Steuerung eines Unternehmens mit immerhin über 800 Mitarbeitern. Konkret heißt das zum Beispiel die Etablierung einer Ergebnisrechnung in den Abteilungen.

Wie können sich die Kliniken in Schongau und Weilheim mit weniger als 200 Betten in der regionalen Krankenhauslandschaft behaupten, wenn in Garmisch-Partenkirchen, Starnberg, Landsberg und Kaufbeuren eine Kapazität von jeweils 300 bis 500 Betten vorhanden ist? Unsere Antwortet darauf ist das von mir gemeinsam mit Chefärzten, Führungskräften und Betriebsräten ins Leben gerufene Strategiepapier „Gesundheitsversorger 2020“. DieSeit Sie die Arbeit aufgenommen ses wird von Tag zu Tag mehr mit haben, sind bald 100 Tage vergan- Was ist die große Herausforderung? Leben gefüllt. In den kommenden


wird nur noch eingeschränkt angeboten. Diesen Schritt werden wir als Krankenhaus GmbH nicht tun. Es bleibt also die 24 Stunden-Erreichbarkeit? Ja. Die 24 Stunden-Erreichbarkeit unserer Häuser in Weilheim und Schongau ist für die Bevölkerung ein absolutes Qualitätskriterium, und darauf sollen die Menschen auch in Zukunft vertrauen können. Denn vor allem im ländlichen Bereich muss die Bevölkerung die Sicherheit haben, im Notfall stationäre medizinische Hilfe zu erhalten und dies an 365 Tagen rund um die Schreibtischarbeit muss sein, aber damit allein ist die Aufgabe nicht zu Uhr. Ja, das kostet Geld, aber uns bewältigen: Geschäftsführer Lippmann und Redakteur Jais. Foto: Johann Jilka allen sollte es uns Wert sein, zu jeder Zeit eine Struktur vorzuhalten, Kreistagssitzungen und Aufsichts- Ja, und was ist ab Januar 2015? die Menschenleben retten kann. ratssitzungen wird dies vorgestellt In welcher Form und mit welchem Deshalb war es mir wichtig, dies Konzept danach der Standort Pei- von Beginn an klarzustellen. und besprochen. ßenberg medizinisch und wirtWas sind die Eckpunkte? schaftlich weiter geführt werden Sie wollen in Schongau eine AkutDie groben Eckpunkte sind, das füh- kann, wird in den kommenden Geriatrie etablieren? Wie unterrende Gesundheitsunternehmen Wochen in engster Abstimmung scheidet sie sich von der geriatriim Landkreis in öffentlicher Träger- mit dem Aufsichtsrat, mit Landrä- schen Abteilung? schaft mit mittel- und langfristiger tin Jochner-Weiß und dem Kreistag In der neu zu schaffenden AkutVerbesserung des Defizits zu sein, besprochen. Ideen gibt es, diese gilt geriatrie werden ältere Patienten zu werden und zu bleiben. Wir es nun professionell zu bewerten. behandelt, die beispielsweise eiwerden das medizinische Angebot nen Oberschenkelhalsbruch erlitgezielt und konsequent ausbauen Aber die professionelle Bewertung ten haben. Ein speziell geschultes zum Wohle der Bevölkerung und — das ist doch Ihre Aufgabe! Ärzte- und Pflegeteam hat dabei werden auch verstärkt überregio- Ja, aber nicht ausschließlich nur besonders die Begleiterkrankunnal mit unseren medizinischen Ab- von meiner Seite. Da sind auch die gen im Blick, die ältere Patienten teilungen der Krankenhaus GmbH ärztlichen Führungskräfte gefragt. oft zusätzlich haben. Hier gilt es wirken. eine ganzheitliche Akuttherapie Sie haben schon nach wenigen Ta- anzubieten, unter besonderer BeWelche Perspektive hat das Peißen- gen ein klares Bekenntnis zu einer rücksichtigung des fortgeschritteNotfallversorgung in Weilheim und nen Alters der Patienten. Ziel ist berger Krankenhaus? Peißenberg ist heute und hier ein Schongau abgelegt. Was hat es mit es, den akutgeriatrischen Patienfester Bestandteil der Kranken- dem „frühen Credo“ denn auf sich? ten im wahrsten Sinne des Wortes haus GmbH. Somit muss auch der Der Bereich der Notfallversorgung „wieder auf die Beine im täglichen Standort Peißenberg seinen Bei- gehört in einem Krankenhaus zu Leben zu bekommen“. Die bereits trag zur Gesundung der GmbH Tag den Abteilungen, die am wenigs- derzeit vorhandene geriatrische für Tag beitragen. Alle Vorausset- ten planbar sind. Der fehlenden Rehabilitation ist, wie der Name zungen hierfür stehen nach wie vor Planbarkeit stehen hohe Vorhalte- schon sagt, keine akutmedizinische personell und infrastrukturell zur kosten gegenüber, da für den Fall Einrichtung, sondern eine rehabiliVerfügung. Besonders freut mich, der Fälle ja Pflegekräfte, Ärzte und tative Institution. dass Herr Dr. Fischer uns noch bis die medizinischen Geräte greifbar Ende des Jahres als Ärztlicher Di- sein müssen. In so manchem Kran- Aber die Geriatrie an der Klinik in rektor der Klinik zur Verfügung kenhaus mit anderer Trägerschaft Schongau mit ihren knapp 30 Betstehen wird. Dafür danke ich ihm werden hier oft Einsparpotenziale ten, die ja schon lang besteht, soll gesehen,und die Notfallversorgung erhalten bleiben? nochmal.

Baubeginn ist erfolgt !

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Ja, definitiv. Die Geriatrische Rehabilitation hat sich in den letzten 16 Jahren sehr gut in der Region etabliert. Sie wird neben der Akutgeriatrie ein fester Bestandteil unseres Leistungsangebotes der Krankenhaus GmbH bleiben.

voll sein, das ärztliche Personal zu erweitern. Dies ergibt sich aus unserer Strategie „Gesundheitsversorger 2020“, beispielsweise im Zuge des Aufbaus der Akutgeriatrie in Schongau. Denn unser Fokus ist die Medizin!

Medizinische Spezialgebiete sollen gestärkt werden, Leuchttürme geschaffen werden: Was sind da die Vorstellungen? In den Kliniken der Krankenhaus GmbH arbeiten hochqualifizierte Ärzte und Pflegekräfte. Dies müssen wir künftig auch verstärkt nach außen tragen. Denn wir verfügen bereits jetzt über das medizinische Knowhow spezialisierte Leistungen auch über die Landkreisgrenzen den Patienten anzubieten. Medizinische Leuchttürme werden wir fokussiert stärken und in der GmbH übergreifend für die Patienten medizinische Angebote im Rahmen von Zentren anbieten.

Was kommt auf das Pflegepersonal zu? Im Pflegedienst wird ähnlich wie im ärztlichen Dienst der Aspekt der Interdisziplinarität an Bedeutung gewinnen. Auch gilt es, das derzeitige Qualifikationsportfolio des Teams durch eine gezielte Personalentwicklung weiter zu schärfen.

Stellenwert in unserer zukünftigen Wie wir den Bereich EssensverAusrichtung und beim angestreb- sorgung aufstellen werden, werde ten Erfolg. wir in den kommenden Monaten mit den betreffenden Mitarbeitern Im Klinikgutachten der Wirtschafts- und Betriebsräten besprechen. prüfungsgesellschaft PwC wird angeregt, nur noch eine Kranken- Wie lassen sich denn die Gespräche hausküche zu führen. Im benach- mit niedergelassenen Ärzten an? barten Ostallgäu stößt viele das Die ersten von mir geführten „Essen auf Rädern“ sauer auf, weil persönlichen Gespräche mit den die warmen Mahlzeiten von der niedergelassenen Ärzten sind für Zentralküche in Kaufbeuren bis ins mich äußerst wichtig und infor42 Kilometer entfernte Füssen be- mativ. Ich sage an dieser Stelle fördert werden? noch einmal ganz deutlich, die Zu der Organisation im Ostallgäu Krankenhaus GmbH braucht die kann und möchte ich nichts sagen, niedergelassenen Ärzte als Partweil ich die Gegebenheiten dort ner zur Sicherung der Krankennicht kenne. Lassen Sie sich aber haus GmbH an sich. gesagt sein, dass es heutzutage eine Vielzahl von Möglichkeiten Bei Unfällen im Bereich Weilheimgibt, von einer Zentralküche aus Schongau werden viele Opfer verschiedene Standorte zu be- — nicht nur die mit lebensgefährliefern. Als Stichwort sei nur das lichen, sondern auch die mit mit„Cook & Chill“-Verfahren genannt. telschweren Verletzungen — gleich Entscheidend und wichtig für in die Unfallklinik nach Murnau geden Patienten ist, dass das Essen bracht und nicht mehr in Weilheim bei ihm ansprechend ankommt, bzw. Schongau aufgenommen. schmackhaft und vitaminreich ist. Was sagen Sie dazu?

Qualifikationsportfolio — das ist wieder so ein Fachbegriff aus dem Management und der Mitarbeiterführung, oder? Zugegeben. Aber dieser Fachbegriff trifft’s nun mal. Eine interdisziplinär tätige Pflege mit GmbH-übergreifendem Einsatz In Schongau ist die Endoprothethik hat einen außerordentlich hohen ein Schwerpunkt. Sie ist mit dem Namen des Dr. Ruprecht von Welser > > > ZUR PERSON verbunden, der ja auch ärztlicher Direktor ist. Wie lange bleibt er der Klinik noch erhalten? Stationen eines jungen Klinikchefs Gemeinsam mit Dr. von Welser Eine 14-jährige Erfahrung im Klinikmanagement Thomas Lippmann ist studierter Diplom Betriebssuchen wir in den kommenden bringt Thomas Lippmann in seine Aufgabe als wirt (FH). Berufsbegleitend hat er noch einen Monaten einen Nachfolger, der Geschäftsführer der Krankenhaus GmbH im Land- Master-Studiengang im Bereich Health Care Mavor allem auch den Bereich Unkreis Weilheim-Schongau ein, die er seit 1. April nagement an der Technischen Universität Dresden fallchirurgie aktiv ausbauen soll. innehat. Der gebürtige Plauener begann bei den absolviert. Zur neuen Wirkungsstätte im Landkreis Zweifelsohne wird er eine Lücke Helios-Kliniken als Management-Trainee. Danach hat der 37-jährige Sachse bereits vollzogen; er hinterlassen, und ich bedanke war er Assistent der Geschäftsführung eines Akut- wird mit seiner Frau Annett direkt in Schongau mich ausdrücklich bei Dr. von Welkrankenhauses sowie der Regionalgeschäftsfüh- wohnen. Ein Hobby ist das Reisen. „Anderer Völser für seinen außergewöhnlichen rung Ost. 2004 wechselte er als Assistent der Ge- ker — andere Kulturen“, kommentiert der kaufEinsatz zum Wohle der Patienten. schäftsführung ins Herzzentrum Leipzig. männische Klinikchef. Was ihn sonst reizt? „Das Ich bin überzeugt davon, dass uns 2007 übernahm der Sachse in einer Thüringer Klinik Diskutieren über die große und kleine Politik“. der Generationswechsel im Laufe erst die Position des stellvertretenden Verwaltungs- Die neue Geschäftsführung der Krankenhaus des Jahres 2015 gelingen wird. direktors, um ein Jahr später die Gesamtverant- GmbH Landkreis Weilheim-Schongau besteht seit wortung für die Klinik als Verwaltungsdirektor zu April 2014 aus dem neuen Chef Thomas Lippmann Wollen Sie das Ärzteteam in Schonübernehmen. Seither trägt er die Verantwortung für und dem stellvertretenden Geschäftsführer Florigau und Weilheim noch ausbauen? Krankenhäuser verschiedener Größen. Unter ande- an Diebel. Der frühere Geschäftsführer Reinhold Das Ärzteteam unserer Standorte rem war er Geschäftsführer eines Akutkrankenhau- Socher ist nach seinem Rücktritt seit einigen leistet sehr gute Arbeit und kann ses mit 465 Betten der Schwerpunktversorgung in Monaten wieder Prokurist des Klinikverbunds. bereits heute ein breites BehandNordbayern. Zuletzt war er für eine internationale Er wird voraussichtlich 2015 in den Ruhestand lungsspektrum anbieten. In dem gehen. Klinikgruppe mit Deutschlandsitz in Fulda tätig. einen oder anderen Bereich wird es sicherlich notwendig und sinn-


Es steht mir nicht zu, die Entscheidung der Rettungskräfte zu kritisieren. Denn ich bin nicht am Unfallort, sondern die Rettungskräfte haben in dem Moment die Verantwortung fĂźr die Versorgung der Unfallopfer. Aus den Gesprächen mit unseren Ă„rzten und mit Vertretern des BRK weiĂ&#x; ich, dass das BRK unsere Häuser regelmäĂ&#x;ig anfährt und mit gutem Gewissen die Patienten in unsere medizinischen Hände Ăźbergibt. Dennoch werden wir ebenso hier daran arbeiten mĂźssen, dass noch mehr Vertrauen zu unseren Standorten aufgebaut wird, auch dies ein Ziel unserer Strategie „Gesundheitsversorger 2020“. Wann kann der neue Bettentrakt an der Schongauer Klinik bezogen werden? Wir werden im Oktober umziehen. Was erhoffen Sie sich von den ModernisierungsmaĂ&#x;nahmen — von der Intensivstation bis zum OPBereich? Das neue Bettenhaus bietet moderne Räumlichkeiten fĂźr Patienten und Mitarbeiter. Die hohe medizinische Versorgung wird sich dann auch architektonisch wiederspiegeln. Besonders freue ich mich auf die ErĂśffnung der MutterVater-Kind-Oase mit den nun drei Familiensuiten. Ich glaube, dass wir dadurch auch viele junge Eltern aus den Nachbarlandkreisen fĂźr eine Entbindung in der Klinik Schongau gewinnen kĂśnnen. Generell mĂźssen Investitionen immer den Fokus Medizin haben, und vor allem darf es auch in der jetzigen angespannten finanziellen Situation der Krankenhaus GmbH nicht zum Stillstand kommen. Einen Investitionsstau kĂśnnen wir uns aus der medizinischen Verantwortung zu unseren Patienten heraus nicht leisten. Da sind sich die politischen Gremien und ich einig.

den Wohlfßhlfaktor fßr Mßtter mit Neugeborenen, aber auch fßr Väter und Geschwister betont und auf angenehme Farben an der Decke gedrängt. Wenn Sie in die neue Wohnung in Schongau einziehen: Wie gestalten Sie da die Wände und Decken? Mit warmen FarbtÜnen. Wie zum Beispiel Gelb oder Weinrot.

    

Haben Sie schon mal in den Bildband Ăźber Schongau geschaut, den der frĂźhere Landrat Dr. Zeller Ihnen zum Amtsantritt Ăźberreicht hat mit der Bemerkung, dass Sie die nächsten zwei Jahre wohl keine Zeit zum Spazierengehen haben werden? Das habe ich. Und ich kann Sie beruhigen, ich habe in den letzten Wochen auch hier und da die freien Stunden am Wochenende genutzt, um die einzigartige Gegend zu erkunden — vor allem, ich gebe es zu, auch die äuĂ&#x;erst netten GasthĂśfe der Umgebung mit ihrem leckeren Essen und der schĂśnen Atmosphäre. Neulich haben Sie mit Landrätin Andrea Jochner-WeiĂ&#x; und Chefarzt. Dr. Andreas Eder mit alkoholfreiem Weizen angestoĂ&#x;en und die Aktion „Das Bier danach“ plakativ beworben, mit der Männer zur Darmkrebsvorsorge ermuntert werden. Was ist denn ihr Lieblingsgetränk? Ich habe kein spezifisches „Lieblingsgetränk“. Es ist sicherlich ein bayerisches Alleinstellungsmerkmal, dass es hier in der Region noch einige kleine Brauereien gibt. Als Autofahrer beschränke ich mich jedoch auf die alkoholfreien Varianten.

Haben Sie schon mit Ă„rzten und Pflegekräften — auĂ&#x;er Dienst — das eine oder andere Bierchen getrunken? Das wird sicherlich noch kommen. Auch GeschäftsfĂźhrer sind MenBei der Vorstellung der Zimmer schen und leben nicht nur im stein der Geburtenstation haben Sie rilen BĂźro!

juli/august 2014 | 13


Weil im Notfall Minuten entscheidend sind

Die Helfer vor Ort mit dem Zeitvorteil 10 Jahre

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14 | der altlandkreis

Peiting/Birkland/Böbing/Reichling/Denklingen | Sie sind aufgrund kurzer Anfahrt meistens schneller am Einsatzort als der Notarzt bzw. der Rettungswagen. Sie setzen bei einer Reanimation den Defibrillator ein, beatmen und machen dazu die Herzdruckmassage. Sie versorgen die Patienten bzw. Unfallopfer bei Bedarf mit Sauerstoff, kontrollieren Blutdruck, Puls und Sauerstoffgehalt im Blut. Das sind nur einige typische Aufgaben der Erstversorgung für die Helfer vor Ort, die kurz als HvO bezeichnet werden und dem BRK angehören. Im Schongauer Land gibt es in mehreren Orten solche Gruppen, in Böbing sind es die First Responder, die der Feuerwehr zugeordnet sind.

Fortbildung und Erfahrungsaustausch der HvO sind im Schongauer Land zunehmend forciert worden. Darum kümmert sich Thomas Zimmerer aus Peiting. „Ich mach’s aus Überzeugung“, bekennt der

sich die HvO mit gynäkologischen Notfällen. Im November informieren sie sich zu außergewöhnlichen Einsätzen wie Stromunfall, Suizid oder Ertrinkungsunfall. Im Mittelpunkt der meist monatlichen Fortbildungstermine steht oft ein Einsatzszenario, Ein Notfall ist erklärt Thomas Zimmerer. „Aus Fehlern kann man lernen“, für jeden Menschen kommentiert der Koordinator eine Stresssituation. der HvO-Gruppen. Und das Auswerten von Erfahrungen Thomas Zimmerer, HvO Peiting führe zu mehr Sicherheit. Hier ein Überblick, wie die HvOhauptamtliche Rettungsassistent. Gruppen im Bereich Schongau Bei den Ausbildungsabenden aufgestellt sind. bzw. -nachmittagen geht’s nicht nur um Standards wie der jährDie Peitinger lichen Rezertifizierung bei der HvO-Gruppe Frühdefibrillation, sondern auch um Themen wie psychologische Im Vergleich zu anderen Orten Betreuung. Ende August befassen sind die Helfer vor Ort in Peiting noch eine junge Gruppe. Es gibt sie seit 2011. Die Leitung hat Thomas Zimmerer. Peiting ist mit 7 000 Hektar die flächengrößte Gemeinde, die auch viele Riedschaften abseits des Ortskerns hat. Dorthin kommen die HvO, die in der Marktgemeinde wohnen und ebenso wie der Notarzt von der Rettungsleitstelle in Weilheim verständigt werden, schneller als der Rettungswagen aus Schongau, Steingaden oder Peißenberg. Ein spezielles Detail ist, dass wertvolle Minuten vergehen können, wenn der aus Schongau kommende Rettungswagen an einem der Martin Deininger und Sabine Schmid-Kofler vom HvO Birkland legen bei Bahnübergänge warten muss. Die einer gemeinsamen Großübung mit der Feuerwehr einem Statisten ein HvO-Gruppe in Peiting hat gut ein sogenanntes „Stifneck“ zur Stabilisierung der Wirbelsäule an. Dutzend an Frauen und Männern.

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Einsatzfahrzeug ist ein KleinwaDie Böbinger gen, der wie alle HvO-Fahrzeuge First Responder mit einer abnehmbaren „Sondersignalanlage“ auf dem Dach aus- Inzwischen seit elf Jahren bestehen die First Responder in Böbing. gestattet ist. Die zwei Frauen und fünf Männer, die diesen ehrenamtlichen HelferDie Birkländer dienst versehen, sind zwischen 23 HvO-Gruppe und 55 Jahre alt. Drei davon sind Die Entfernung zu Peiting und zu auch bei der Freiwilligen FeuerSchongau — jeweils knapp zehn wehr aktiv, der die First Responder Kilometer — war der Hintergrund zugeordnet sind. dafür, in Birkland eine Gruppe mit „Unfälle sind unter den Einsätzen Helfern vor Ort zu installieren. Es eher die Ausnahme. Im Vordersind inzwischen 25 Frauen und grund stünden gesundheitliche Männer, die zu einem Einsatz Notfälle. Das kann Bewusstlosigmeist zu zweit ausrücken — und keit genauso sein wie ein epilepdies in einer Ortschaft mit 600 Ein- tischer Anfall." Robert Eder koorwohnern! Die HvO Birkland gibt es diniert die First Responder; der seit Sommer 2008. Seitdem sind 42-jährige, der auch bei der Bergmehr als 100 Einsätze registriert wacht Bad Kohlgrub engagiert ist, worden. Pro Jahr sind es zirka 20. verweist auf 170 Einsätze im Jahr Hand in Hand mit den HvO arbeitet 2013. Immerhin 1 400 Einsätze sind meist der Notarzt vor Ort: Dr. Cor- es seit 2003 gewesen. Dabei sei nelius Pahl, der selbst in Birkland nur elfmal keiner von den First Rezu Hause ist. Die HvO aus Birkland spondern zu erreichen gewesen. werden bei Unfällen bzw. anderen Die Einsätze sind zum einen in der gesundheitlichen Ernstfällen von Böbinger Flur, wobei da eine enge der Integrierten Leitstelle auch Zusammenarbeit mit Dr. Andreas nach Forst mit seinen vielen Wei- Mohr (Allgemeinmediziner und lern gerufen, wie Angela Porsche Notarzt) besteht. Zum anderen berichtet. Sie spricht humorvoll werden die First Responder aber von der „Hausfrauentruppe“: Die auch nach Rottenbuch, SchönMänner sind deutlich in der Un- berg, Bad Bayersoien und in weterzahl. Angela Porsche freut sich nigen Ausnahmen nach Wildsteig auch über das positive Feedback, gerufen. Die Besonderheit ist, dass das die Helfer vor Ort im Dorf be- sie genauso wie die HvO Reichling kommen. einen allradgetriebenen Wagen

> > > ZUM THEMA Nachwuchs gesucht Fast alle Gruppen suchen Nachwuchs. Wer Interesse an dieser ehrenamtlichen Tätigkeit hat kann sich bei Thomas Zimmerer (Bild) weiter informieren. Er leitet die Ausbildung der Gruppen aus Birkland, Peiting, Böbing und Bernbeuren. Tel: 08861 / 690 84 37 oder zimmerer@kvweilheim-schongau.brk.de Die Gruppen in Denklingen und Reichling erreichen Sie über Tel: 08191 / 91 88 0 oder info@kvlandsberg.brk.de

haben, was bei schwierigen WetDie HvO in terverhältnissen im südlichen Denklingen Schongauer Land — vor allem am Rottenbucher Berg — von Vorteil Aus zwei Frauen und drei Männern bestehen die Helfer vor Ort in ist. Denklingen, die ihre „Order zum Ausrücken“ ebenso wie in ReichDie HvO ling von der Leitstelle in Fürstenin Reichling feldbruck bekommen. Die EinsätDie ersten HvO im Landkreis ze haben zugenommen; 2013 gab Landsberg wurden 1999 im Be- es 300 Alarmierungen, schildert reich Reichling aus der Taufe ge- Teamleiter Claus Himml, der bei hoben; die Initiative dazu war von einer Berufsfeuerwehr arbeitet. drei Rotkreuzhelfern gekommen. Die HvO aus Denklingen bestehen Heute besteht die HvO-Gruppe zurzeit aus einem eingespielten Reichling aus sieben Ehrenamtli- Team mit zwei Frauen und drei chen, wie Edgar Linder schildert. Männern. Sie werden zu EinsätDiese kommen aus Rott, Reichling, zen auf der B 17 (Unfälle) und im Ludenhausen, Stadl, Mundraching Fuchstal gerufen, aber auch verund Issing. Zwei sind hauptberuf- einzelt in den Bereich SchwabK eeu uz. ssoien; so i n; ie n vor vorr allem allllem em dann, dan ann, n, wenn wen enn n der deer lich beim Roten Kr Kreuz. nd d in n di ie umlieu lilieum e Sc Scho hong hong ngau auer au er Rettungswagen Ret e tu tung nggsw swag agen ag en ggeeNach Reichling u und die Schongauer jede d r Rettungsde Reetttun ungs gs-- bu bund nden nd en iist. st.. st genden Orte hatt jeder bunden arzt w ar e t, eegal ei g l ob Ess sei ga sei e schwierig, sch chwi wier wi erig er ig,, Na ig Nachwuchs ach chwu w ch wu chss wagen bzw. Notarzt weit, g, Sc SSchongau, h ng ho ngau au u, Di Diee zu fi efin nde d n, gesteht ges este teht te ht Claus Cla laus us H imml im ml.. ml nden, Himml. er aus Landsberg, e m ko ei komm mmt. mm t „„Eine t. E ne Er Ei EErlaubt laub la ubtt se ub sei, i, JJugendliche ugen ug en ndl dlic iche ic hee aab b 18 1 ßen oder Weilheim kommt. ar nnichts“, i ht ic hts“ s“,, Ja s“ ahr h en zu zu nehmen. nehm ne hmen hm en en. n. Wegen Wege We gen ge n der der Jahren Viertelstunde istt da ggar der an. an. n IIm m ve verg rgan rg an-- Fa an Fahr hrpr hr prax pr axis ax i iin is n ei eine nem ne m Pk P w mi mitt Fahrpraxis einem Pkw merkt Edgar Linder verganden de n 20 00 Ei EEinsätze nsät ns ätze ät ze ev eevtl. tl.. Bl tl B lau a liicht— au ch ht— t—An Anla An lage la ge ssollten ollt ol lten lt en ddie i ie Blaulicht—Anlage genen Jahr wurden 200 h he heue u r si ue ssind nd n d ddie iee Männ Mä nn ner u nd Männer und registriert. Auch heuer Rei eich chlililing ch ng rregelegel eg el-el HvO im Bereich Reichling Leit Le itst it stel st elle el le angeforang ngef efor ef or-or mäßig von der Leitstelle eulililich eu ch m usst us stee st dert worden. Neulich musste er Bu Bubb am z.B. ein verletzter bbehandelt eh ehan h ndeelt Fußballplatz tarz ta rztt wu w rde rd de werden; der Notarzt wurde er Hv vO nachalarmiert; ddaa de der HvO e, dass ddaass ass dder e B er ub vor Ort erkannte, Bub benö nöti nö tigt ti g e, gt e, ddie ie Schmerzmittel be benötigte, Noottar arzt ztt vverer-er aber nur der Notarzt n ei eine neem ordnen darf. In einem arr eein in n anderen Fall w war ur-ur HvO-Mann vor K Kurililzem dabei eine H Hilnd fe, als er aufgrund nttseiner Ortskenntd nis Sanitäter und u Notarzt genau eingewiesen hat,, nachdem ein Fischer am Lech bei Reichling ausgerutscht ist und sich verletzt hat.

Frauen, die sich bei den HvO engagieren möchten, mindestens 21 Jahre sein.

Noch im Aufbau: HvO in Bernbeuren Ins Leben rufen möchte man auch eine HvO-Gruppe für Bernbeuren und Burggen. Zwei Frauen haben ihre feste Bereitschaft dazu erklärt, sich als Helfer vor Ort zu engagieren. Thomas Zimmerer vom BRK hofft, dass sich da heuer noch einiges tut. Weiter südlich in Lechbruck gibt es keine HvOGruppe. Doch die Bewohner der Gemeinde haben den Vorteil, dass in Steingaden ein Rettungswagen des Roten Kreuzes stationiert ist, d r in w de e ig en igen n M in nut uten en n vvor o O or rt der wenigen Minuten Ort seein i kann. kan ann. n. sein

jjuli/august ju ullii//aau ugggus ust 20 us 22014 01144 | 1155 01


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16 | der altlandkreis

Zum Beginn des ersten Weltkriegs vor 100 Jahren

Erst die Euphorie, dann das Sterben an der Front Steingaden/Schongau | Der Be- einer Euphorie erfasst. Die wich führt dies u.a. darauf zurück, k k, er such im Beinhaus von Douaumont aber schon im Spätsommer des dass viele Rekruten aus der h ist für Luitpold Braun senior aus Jahres 1914 schnell der Ernüchte- Gemeinde zum 20. Königlich Schongau eine prägende Erinne- rung, nachdem die ersten Nach- Bayerischen Infanterieregi-rung. Erschütternd und zugleich richten vom Gemetzel an der Front ment mit Kasernen in Kemp-Ehrfurcht gebietend sieht er das in Belgien und Frankreich in der ten und Lindau eingezogen Mahnmal, wo die Gebeine von Heimat eintrafen. wurden. Diese Einheit war 130 000 nicht identifizierten franfrüh an vorderster Linie. zösischen und deutschen Soldaten Vom sinnlosen Sterben im Darum ist der Blutzoll aus dem ersten Weltkrieg aufbewar die Inaußergewöhnlich hoch Stellungskrieg wahrt werden. Es sind die sterbfanterie besonders schlimm lichen Überreste der Männer, die Besonders hoch war der Blutzoll betroffen. So trafen die ersbei der Schlacht von Verdun 1916 in der Gemeinde Steingaden, ten Gefallenenmeldungen wo zwischen Sommer 1914 und bereits im August des Jahihr Leben lassen mussten. Aus Schongau waren 180 Män- Oktober 1918 auf den Schlachtfel- res 1914 in Steingaden ein. War 1914/1915 ner nicht mehr aus dem ersten dern 103 Soldaten ihr Leben lie- Einer, der mit dem Leben im Sanitätszug: Oberstabsapotheker Fotos: Manfred Herbst ßen. Heimatforscher Max Zwißler davon kam,, war Oberstabs- Ernst Weeber. Weltkrieg heimgekehrt,, m aapotheker ap apot pootthe theeke kerr Erns Er rns nstt We Weeb eber eb er,, de er dderr Ernst Weeber, weiß Luitpold Braun.. IIm aren ren re Vater Vate Va terr de te des früheren Bürgermeiszweiten Weltkrieg waren der tters und der Großvater es zirka 120, die in der chvvon Arzt Dr. Ernst Weeber Lechstadt aufgewachamt ((Jahrgang 1953). Im Buch sen waren. Insgesamt ene „„1914 — 1918 Grüße aus wurden 249 Gefallene nd ddem Felde“ (herausgegeregistriert; dabei sind us bben vom Veteranenverein) diejenigen Männer aus ittisst ein Foto abgebildet, das ist solchen Familien mitrill ri ih h als imposante Erscheiihn gezählt, die nach April en n nu nung in der Ausgehuniform 1945 fliehen mussten ls zzeigt. ze i Der Oberstabsapotheund in Schongau (teils kkerr war 1915 bereits wieder ke vorübergehend, teilss au us dem Krieg zurückgekehrt aus für immer) eine Bleibee — und dies ohne Verwunfanden. ddu un dung. Wer sich mit derr Im m gleichen Buch befin(Vor-)Geschichte des dde et sich ein weiteres Bild, det Ersten Weltkrieges dass Ernst Weeber auf einem da aus lokaler Sicht beBa B ahn h Bahnsteig mitten unter vielen fasst, entnimmt aus Frau Fr a e und Männern zeigt. au Frauen zeitgeschichtlichen Zu ssehen ist der Lazarettzug Zu Dokumenten imm mi mitt den Ärzten, Sanitätern, mer dasselbe: Am K Kr ankk an Krankenschwestern sowie dem Anfang wurde das Einn Zug, Zug, Zu g, der deerr Soldaten Sollda d te tenn zu ur Ap pot oth h zur Apotheker aus Steingaden. Graf ganze Land bis in Ei West stfr st tfr fron ontt br on brin ingt in gtt. Di gt. ie an nfä fäng ngli glil ch c e Eu uphhorrie i w ährt äh rtt nnur ur kkurz. u z. ur Dürc Dü rckkh rc kh Westfront bringt. Die anfängliche Euphorie währt Dürckheim aus Steingaden hatkleine Dörfer von We


te während des ersten Weltkrieges entstand eine langjährige Mäneinen Lazarettzug finanziert. nerfreundschaft. Weeber studierte Pharmazie und hatte die Apotheke in Steingaden. Später war er von Eintreffen der ersten 1966 bis 1996 Bürgermeister. Kriegsverwundeten Dessen Sohn Ernst ist Jahrgang Im Herbst 1914 wurden die ersten 1953. Er absolvierte seine WehrKriegsverwundeten nach Steinga- pflicht 1974/1975 beim Sanitätsbaden gebracht, wo sie im Kranken- taillon in Murnau. Ernst Weeber haus behandelt wurden. Das Foto sagt, dass über den Kriegseinsatz vermittelt — trotz so manchen Ver- des Vaters daheim nur wenig gebandes an Kopf, Arm und Körper sprochen worden sei. Genauso — noch einen „gelösten“ Eindruck, wenig wie über den des Großvader mit zunehmender Dauer des ters im Ersten Weltkrieg. Weltkrieges sowohl an der Front als auch in der Heimat verloren Operation wegen eines ging. Schläfensteckschusses Sohn Ernst Otto Weeber, Jahrgang 1919, war Soldat im Zwei- Der frühere Schongauer Bürgerten Weltkrieg. Er war zunächst meister Luitpold Braun schildert, Richtkanonier und Kriegskamerad dass sein Vater am Ende des von Franz-Josef Strauß, den er Zweiten Weltkriegs im Februar erstmals 1939 an der Mosel ken- 1945 verwundet wurde. Der Schlänenlernte. Nach dem Krieg traf er fensteckschuss, der ihn trotz Helm ihn in Schongau wieder; daraus getroffen hatte, wurde nach der R Rü ckke ck k hr in Schongau operiert. ke Rückkehr Die vier älteren Brüder des Vaters waren allessamt bereits im ersten W Weltkrieg. Einer von ihn nen fiel schon Anfang SSeptember 1914, einer im O Oktober des gleichen Jahre res. Beide waren bei der Inf In f Infanterie; der eine beim 20 20. Infanterieregiment in K Ke Kempten, der andere beim 3. Infanterieregiment in Aug Au g Augsburg. 1914 19 14 war in der Familie Bra Br a Braun mit den neun Geschw sc hw schwistern ein schmerzlich ches hes Jahr. Zumal nicht nur dderr Tod der beiden Brüder de zu bbeklagen war, sondern ei eini ini nigg Monate zuvor auch einige ddas da ass eeinzige Mädchen an einerr Hirnhautentzündung ne H verstar st arb. ar b Die beiden Onkel des b. starb. eehemaligen eh em ma Bürgermeisters: zwei zw ei vvon mehr als 1 000 GeErnst Otto Weeber fall fa llen len ne des Ersten Weltkriegs fallenen als junger Soldat. Später war er aus dem Schongauer Land. Und Pharmazeut und Bürgermeister in zwei von den 200 000 GefalleSteingaden. nen aus Bayern.

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juli/august 2014 | 17


Zutateenl-Brötchen

Leichte Kost für die warme Jahreszeit macht Schule

Feine Kräuterküche mit Bärlauch und Brennnessel Schongau | Bärlauchsuppe, Kartoffelsalat mit Löwenzahnknospen oder Wildkräuterbaguette — das klingt doch furchtbar gesund. Besonders in den Ohren eines 14-Jährigen oder 15-Jährigen. Die Schüler der neunten Jahrgangsstufe an der Pfaffenwinkel-Real-

f h-Kartof Bärlauc

, artoffeln l, 250 g K eh M g 00 250 bis 3 r, cke Salz, Zu e Hefe, ch is r f g 20 h uttermilc B 100 ml kerne, g Pinien ch, 0 5 : g rlau Füllun 100 g Bä (weich), er tt u B 80 g i E 1 , Salz apier, lie,Backp o f lu A : m lech Außerde Muffinb lden, u mit 12 M pierförmchen, a -P n Muffi

Teig:

bel schnitt. Seit der siebten Jahrgangsstufe hat sich diese Klasse für Haushalt und Ernährung entschieden, darunter sind auch einige Buben. Insgesamt sind es jedes Jahr zwischen 40 und 50 Schüler, die an der Pfaffenwinkel-Realschule den hauswirtschaftlichen Zweig wählen und in der zehnten Klasse mit einer theoretischen sowie einer praktischen Prüfung abschließen. Vier Lehrerinnen bilden die Fachschaft, kümmern sich um die Schulküche und den eigenen Kräutergarten, erledigen den EinAuch Buben wählen und sind auch im praktischen Hauswirtschafts-Zweig kauf Unterricht voll gefordert. „Haus„Kochen macht immer Spaß“, wirtschaftsunterricht ist KnochenFrau Kurz hier, Frau Kurz da — die Lehrerin ist sehr gefragt, während meinte Nadine Ahrens, die sehr arbeit“, stellt dazu die Lehrkraft die elf Schüler kochen. geübt und ohne Tränen eine Zwie- Margret Kurz fest, denn da gilt

18 | der altlandkreis

schule Schongau packten das Thema Kräuterküche trotzdem an und sind am Ende selber überrascht gewesen, wie gut das schmeckt. Das Magazin „der altlandkreis“ hat sich vor Ort davon überzeugt, wie das Zubereiten leichter Kost in der warmen Jahreszeit nicht nur

Schule macht, sondern vor allem auch Appetit. Der Frühsommer bietet eine herrliche Auswahl an heimischen Kräutern, die von der Hauswirtschaftslehrerin Margret Kurz in ein volles Menü eingebaut werden. Sechs verschiedene Rezepte werden zunächst besprochen, dann die elf Schüler in drei Gruppen eingeteilt, und schon geht’s los. Denn die Zeit in drei Schulstunden ist wirklich knapp bemessen, wenn Kartoffeln gekocht werden müssen oder ein Hefeteig seine Ruhezeit braucht.

es, immer alle Schüler bei der Stange zu halten, jeden nach seinen Stärken zu beschäftigen und am Ende die Küche wieder sauber zu verlassen.

Wie Schnecken in Muffin-Förmchen Dass in diesen praktischen Unterrichtsstunden klare Strukturen vor-


Begeistert vom Ergebnis ihrer Kräuterküche zeigen sich die elf Schüler der Pfaffenwinkel-Realschule zusammen mit Lehrkraft Margret Kurz (links) und Konrektorin Ulrike Knittel (rechts). herrschen, wird beim Beobachten der elf Schüler schnell klar. Ohne langes Zögern suchen sich die drei Gruppen ihre Zutaten, hacken die Kräuter, rösten die Kerne oder kneten den Hefeteig. Schnell mal auf die Heizung gestellt, geht der Hefeteig schon nach 30 Minuten wunderbar auf. Dann ausrollen, mit der inzwischen angefertigten Bärlauchbutter bestreichen, wieder einrollen, in Stücke schneiden und wie Schnecken in Muffin-Förmchen setzen. Ähnlich flink arbeiten die Schüler auch bei den Suppen, beim Brotaufstrich oder am Nachtisch. „Da darf

man seine Emotionen mal rauslassen“, scherzt Sabrina Altmann, als sie für das Erdbeer-RhabarberDessert die Löffelbiskuits zu feinem Gries zerschlägt. Es ist aber auch Feingefühl gefragt, wenn sie das Rhabarber-Erdbeer-Kompott mit der Quarkmasse und dem Löffelbiskuit schichtweise in Gläser füllt. In freudiger Erwartung kommt kurz bevor alles fertig ist die erste Konrektorin Ulrike Knittel in die Küche und staunt nicht schlecht, was die elf Schüler auf dem Buffet-Tisch alles anrichten. Es gibt eine Bärlauch-Kräutersuppe, eine Kartoffelsuppe mit Bärlauch, Speck und

Croutons, dann folgt ein mit Blüten garnierter Wildkräutersalat oder ein Kartoffelsalat mit Löwenzahnknospen. Sehr gut munden auch das Wildkräuterbaguette, das man gerne auch mit einer Bärlauch-Oliven-Creme bestreichen kann, oder die Bärlauch-Kartoffel-Schnecken. Den Abschluss bildet das ErdbeerRhabarber-Schichtdessert. Wem jetzt nicht das Wasser im Mund zusammen läuft, der hat die heimische Kräuterküche noch nicht probiert. Den Schülern schmeckt es jedenfalls hervorragend, und auch die Reste sind im Lehrerzimmer rg schnell vergriffen.

> > > ZUM THEMA Rezept Bärlauch-Kartoffel-Brötchen — Rezept und Zubereitung Für den Teig die Kartoffeln ungeschält auf ein Stück Alufolie legen und im Backofen bei 160 Grad eine Stunde garen. Kartoffeln noch heiß pellen und durch die Kartoffelpresse drücken. 250 g Mehl, Salz und eine Prise Zucker in einer Schüssel mischen, Hefe und Buttermilch verrühren, mit den Kartoffeln zum Mehl geben und zu einem glatten Teig kneten. Teig abgedeckt beiseite stellen. Zur Füllung die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett goldbraun rösten und auf einem Teller ab-

kühlen lassen. Bärlauch waschen, Stiele entfernen und Blätter grob hacken. Butter und Salz mit dem Handrührgerät glatt rühren, Pinienkerne und Bärlauch zugeben. Teig auf bemehltem Backpapier ausrollen, Bärlauchbutter draufstreichen. Teig mithilfe des Backpapiers aufrollen, Rolle in 12 Stücke schneiden und in die Muffin-Förmchen setzen, nochmal gehen lassen. Ei verquirlen und die Brötchen damit einpinseln, im vorgeheizten Backofen bei 220 Grad 15 bis 18 Minuten backen.

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Freundschaft von Calvi und Peiting

Partnerschaft mit tragischen Wurzeln Peiting | Ein Vierteljahrhundert währt heuer die Freundschaft zwischen einer kleinen Stadt in Italien und einer großen Marktgemeinde in Bayern. Das 1 900 Einwohner zählende Calvi, südlichster Ort in der mittelitalienischen Region Umbrien, und das 11 400 Einwohner zählende Peiting pflegen seitdem eine intensive Partnerschaft. Im Juli 1989 haben Klement Sesar, damals Bürgermeister, und sein Amtskollege Gaetano Trandafilo den Freundschaftsvertrag unterzeichnet. Im Jubiläumsjahr 2014 ist im Klösterle in Peiting eine so genannte Calvi-Ecke eingerichtet worden voller Informationen über die „Partnerschaft mit tragischen Wurzeln“, wie es in der Überschrift heißt. Klement Sesar, Angelika Gruhn, Hans Wörnzhofer,

Willi Fichtner und Winfried Kalbitzer haben die feste Installation gestaltet, die bei der Museumsnacht vorgestellt wurde. Am 13. April 1944 hatten deutsche Soldaten auf dem Kriegsschauplatz in Mittelitalien in einer Vergeltungsaktion 16 Bewohner von Calvi erschossen — angestiftet durch faschistische Verräter. Bürgermeister Trandafilo gab 1987 den Anstoß für einen einstimmigen Beschluss der betroffenen calvesischen Familien zu einer Versöhnungsinitiative. Im gleichen Jahr wurde über die Kirchenzeitung in der Erzdiözese München-Freising eine Patengemeinde für Italien gesucht. Aus der Anzeige und aus den ersten Impulsen entwickelte sich eine lebendige Partnerschaft zwischen

Peiting und Calvi dell’ Umbria, obwohl die Ortschaften 820 Kilometer entfernt sind. Das Rückgrat bilden zwei Vereine: der Freundeskreis zur Pflege der Partnerschaft in Peiting und der Verein „Amici d’ Europa“ in Calvi.

Ende August zum Bierfest Jedes Jahr fahren Ende August Peitinger im Bus und mit Privatautos zum Bierfest in die italienische Partnerstadt. Früher wurde das Kaltenberger Bier selbst aus Bayern mitgenommen. Inzwischen wird es von einer italienischen Dependance der Brauerei auf kurzem Weg angeliefert. Außerdem sind 2 000 Liter nicht einfach so weit zu transportieren.

So viele Helfer und Musiker aus Peiting und Umgebung wie letztes Jahr (Gruppenbild) sollen auch heuer wieder zum Bierfest nach Calvi reisen.

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Mit dabei ist beim Bierfest in Calvi eine Musikkapelle. Letztes Jahr waren es die Birkländer, vor zwei Jahren die Hohenfurcher; heuer wird eine Besetzung der Peitinger Knappschaftskapelle mitfahren. Freilich: Die Feiern werden 2014 einen ruhigeren Charakter haben. Denn an Pfingsten ist Silvano Lorenzoni, Bürgermeister der Partnerstadt Calvi dell’Umbria, verstorben. Er war mit 63 nur zwei Jahre älter als sein Amtskollege Michael Asam. Angelika Gruhn, sie ist seit fünf Jahren die Vorsitzende des Freundeskreises, erwähnt zudem die Begegnungen im kleineren Kreis zu anderen Zeiten im Jahr. Ein Beispiel dafür ist das Pankratiusfest Angelika Gruhn vom Freundeskreis mit Ugherio Stentella aus Calvi und im Mai. Das wird sie besonders in Johanna Wörnzhofer aus Peiting bei der Übergabe historischer Bilder. Erinnerung behalten. Weil sie sich da mit ihrem Mann bei der Prozession im historischen Gewand einreihen durfte. Der Gegenbesuch der Calvesen zum 25-Jährigen wird im Dezember erwartet — in der Zeit der Weihnachtsmärkte. Übrigens: Für die Begegnungen zu 25 Jahren Freundschaft ist ein Wochenende mit „Italienisch fürs Jubiläum“ abgehalten worden. Ob einige Peitinger nun so fließend Italienisch sprechen wie Bayerisch? Die Jugend aus Calvi und Peiting, weiß Angelika Gruhn, tauscht sich ohnehin meist in englischer Sprache Ist heuer eingerichtet worden: die Calvi-Ecke im Peitinger Klösterle. aus. Vor allem auf Facebook.

www.boeglmueller.com

Blick auf die obere Stadt von Calvi dell Umbria, das in Mittelitalien liegt.

FESTLICHER SOMMER in der

Mitwirkende u.a.:

Solisten u. Ensembles, Chor der Stadt Schongau, Neue Süddeutsche Philharmonie, Cappella Istropolitana, Orchestra d'accordo Künstlerischer Leiter: Christoph Garbe 18. Mai 2014

Welfenmünster Steingaden

18.00 Uhr

Alpenländische geistliche Volksmusik 22. Juni 2014

Basilika Altenstadt

18.00 Uhr

Alphorn trifft Klassik Mozart, Ravel, Bartesch u.a. 29. Juni 2014

Wieskirche

19.00 Uhr

Schubert: Messe in Es Sibelius, Vasks, Brahms 27. Juli 2014

Wieskirche

19.00 Uhr

Beethoven: Eroica / Mendelssohn: Der 42. Psalm 03. August 2014

Wieskirche

19.00 Uhr

Händel: Messiah Förderverein Festlicher Sommer in der Wies e.V. Karten: www.wieskonzerte.de

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Schongau in Oberbayern und im Kanton Luzern

In Deutschland einmalig, aber zweimal in Europa Schongau | Kein einziger Schongauer ist zur Urne gegangen, als am 25. Mai die Wahl zum europäischen Parlament stattfand. Wie bitte? Ja, kein einziger der knapp 1 000 Stimmberechtigen. Es durfte auch niemand. Weil diese Schongauer, von denen hier die Rede ist, Staatsbürger eines Landes sind, das kein Mitglied der Euher ropäischen Union ist und daher paa keine Abgeordneten ins Europaen en parlament entsendet. Sie leben aftt im Kanton Luzern, in der Ortschaft eiz iz. Schongau im Herzen der Schweiz. innIn Deutschland ist Schongau einen n malig. Aber in Europa gibt’s den Ortsnamen zweimal. AnDer europäische Gedanke ist Anns-lass, den Schongauer Namensen zwillling bei den Eidgenossen ilee einmal vorzustellen: Die Ortsteile au,, au Oberschongau, Niederschongau, on n Mettmenschongau und Rüedikon ge-ge bilden zusammen die Landgeed-ed meinde Schongau. Die Streusiederlung mit vielen Weilern ist bäuerem lich geprägt und liegt über dem seee se Hallwilersee und Baldeggersee in-in auf dem höchsten Punkt des Line edenbergs, hoch über dem so ggenannten Seetal.

Mitten in einem Naherholungsgebiet „Wir leben wie auf dem Balkon on en vom Seetal, unsere Höhenlagen errn zwischen 700 und 878 Metern alal Meereshöhe sind in der voralzeer pinen Hügelzone des Schweizer rääMittellandes sehr beachtlich“, präin nzisiert Roland Moser, als Gemein-

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derat von Schongau zuständig für das Ortsmarketing. Das Seetal zwischen Zürich und Luzern sei für viele Städter „ein beliebtes Naherholungsgebiet“, erzählt Moser. Die erste schriftliche Erwähnung seiner Gemeinde als „Scongaua“ datiert auf das Jahr 831. Funde aus der Steinzeit und römische Ruinen weisen allerdings auf eine viel läängger e e Si Sied edlu ed lung lu nggsgges esch chic ch icht ic htee hi ht h in. längere Siedlungsgeschichte hin. Sehe Se hens he nswü ns würd wü rdig rd iggke keiten keit iten iin it n Sc Scho hong ho ngau ng au u Sehenswürdigkeiten Schongau siind eine ein inee alte alltee SSteinmühle tein te inmü in mühl mü hlee au hl auss de dem m sind Jaahr 1036, 103 036, 6 ddie 6, ie heute heu eute te aauf uff ddem em G e eJahr Geläänd de des des Erlebnisparks E le Er lebn b is bn i paark rkss „S „Sch chon ch on-on lände „Schonggiilaandd“ steht, steh st e t, eh t die die Wallfahrtskirche Wal allf lfah lf ahrt ah rtsk rt skir sk irch ir chee ch giland“ S . Ulrich St U ri Ul rich ch in in Oberschongau, Ob ber ersc s ho sc hong ngau ng au,, im au St. glei gl e ch ei c en e JJahr a r er ah erst sttma stma mals ls u rkun rk undl un dlic dl ich ic h gleichen erstmals urkundlich erwä er w hn wä hnt, t, das t, das N atur at u sc ur schu h tz hu tzge ge-ge erwähnt, Naturschutzgebbiiett G ittzi zito tobe to bell „und be „undd vvor or biet Gitzitobel allle lem m di ddiee he h rrrliich rrli chee allem herrliche Auss Au ssic ss icht ic h “, ht Aussicht“,

schwärmt Roland Moser: „Im Winter ist bei gutem Wetter der Feldberg im Schwarzwald von uns aus super zu sehen.“ Nach Süden hin beschließt das mächtige Gipfelpanorama der Schweizer Hochalpen den Horizont. Die katholischen Pfarreien St. Ulrich und Mariä Himmelfahrt sind übrigens bislang das eing Bindeglied Bindegl g ieed zwigl zwii zw zige sche sche sc hen n Sc SSchongau Scho cho hong hong ngau a iin au n schen der Schweiz S hw Sc hwei eizz un ei undd der Scho Sc hong ho ngau ng au aam m Schongau Lech Le ch.. ch Lech.


Die Schongauer Ortsteile am Lindenberg, im Hintergrund das bekannte Bergmassiv des Glärnisch in den Glarner Alpen. Pfarreileiter Christoph BeelerLongobardi hat alle bisherigen Kontakte ausführlich dokumentiert und auch aufgeschrieben, „wie alles begann“, als der frühere Stadtpfarrer Bernhard Mooser von Mariä Himmelfahrt das zweite Schongau „entdeckt“ hat: Auf einer Romreise lernte er den Schweizergardist Benno Weibel kennen, der aus Bettwil, einem Nachbarort des Schweizer Schongaus stammte. Der sollte die Reisegruppe aus Deutschland zur Papstaudienz begleiten. „Nicht schlecht staunten Weibel und der deutsche Pfarrer, als sie merkten, dass sie nicht vom selben Schongau spre-

chen“, schreibt Beeler-Longobardi und fährt fort: „Da war klar — die Oberbayern wollten die Schweizer ‚Schonger‘, wie man hier sagt, kennen lernen.“

Die bisherigen Begegnungen Als erste Gruppe vom Lech machte der Mütterkreis Schongau auf einer Wallfahrt nach Flühli-Ranft zum Schweizer Landesheiligen Niklaus von Flüe im Jahr 2002 einen Abstecher in die Pfarrei St. Ulrich. Der Gegenbesuch in Oberbayern war 2005 dann Schweizer Ministranten vergönnt, den wiederum Ministranten aus dem Pfaffenwinkel im Jahr 2006 erwiderten. Die dritte Reise unternahmen 2008 noch einmal Schweizer Ministranten, bevor zuletzt 2010 eine Reisegruppe der Pfarrei St. Ulrich in der Lechstadt logierte. Anlass war ein Besuch der Passionsspiele in Oberammergau und ein Ausflug zum Grab des Namenspatrons ihrer Pfarrei, des Heiligen St. Ulrich in Augsburg. „Durch den Wegzug von Pfarrer Bernhard Mooser 2013 und von Haushälterin Anni Weiher ist der Kontakt leider etwas eingeschlafen“, bedauert Pfarreileiter

Christoph Beeler-Longobardi. Im gleichen Sinn äußert Gemeinderat Roland Moser die Hoffnung, dass mit der Berichterstattung über das Schweizer Schongau im „Altlandkreis“ ein neuer Impuls gegeben werden könnte: „Ich weiß, dass in Deutschland Städtepartnerschaften sehr gepflegt werden — viel mehr als bei uns in der Schweiz. Jedenfalls sind Schongauer vom Lech bei uns stets willkommen. Vielleicht kann in Zukunft ja wieder ein regelmäßiger Austausch zwischen den beiden Schongaus ts stattfinden.“

Stadtpfarrer Bernhard Mooser und die Ministranten beim Besuch im Kanton Luzern 2006, hinten die Wallfahrtskirche St. Ulrich.

Die traditionelle Architektur des Schweizer Mittellandes ist auch in Schongau zu entdecken.

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Am Steuer eines Reisebusses

Ohne Grenzen: Europa erfahren Peiting | Bis Lissabon und Moskau oder bis Oslo und Athen — Benedikt Wagner war in seinen 23 Jahren als Busfahrer schon in ganz Europa unterwegs. „Die Städte sind mittlerweile auf gleichem Standard, es gibt überall diese Hotelketten, und die Leute sind durchwegs gut gekleidet und geschäftig“, resümiert der Peitinger. Unterschiede im Lebensstandard seien aber zu erkennen, wenn man in ländliche Regionen fährt. Viele Jahre ist Benedikt Wagner für das Peitinger Busunternehmen Schweizer gefahren, mittlerweile hat er eine Weilheimer Firma übernommen und arbeitet mit seiner Frau Roswitha, Tochter Andrea und einem weiteren Fahrer in einem kleinen Team.

Auch die Tochter steuert einen Bus Seit vier Jahren steuert auch Andr reaa W agne ag nerr ei ne eeinen nen ne n de derr Re Reis i eb is ebus ussse drea Wagner Reisebusse und un nd re esü sümi ümi mier ier ert: tt:: „A „Anf An nfan nf fan an angs nggss hat h attee ich at atte ich h resümiert: „Anfangs hatte es als als junge jun unge Frau Fraau ni n ich chtt le ch leic i ht ic h , da ddass nicht leicht, Vert Ve rtra rt raaue raue uen n der deer Gäste Gäässtte ha G h ich mir mr mi Vertrauen habb ich scho sc hon ho n er eerarbeiten rarrbeeiten itten en m üssschon müsssen“. se en“ n . Do D c iinch nDoch zzw wis isch ch hen zwischen warr wa

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die 27-Jährige in sämtlichen südeuropäischen Ländern, im Baltikum, Frankreich oder Finnland. „Der Feuerwehrvorstand will für seinen Vereinsausflug natürlich die hübsche, blonde Busfahrerin“, scherzt Vater Benedikt Wagner. Die weitreichendste Veränderung in Europa war für einen Busfahrer das Fallen der Grenzen. Während man früher an der Grenze zu Ungarn mit fünf bis sechs Stunden Wartezeit rechnen musste, dabei mit dem Zettel zum Zoll, mit dem nächsten Papier zu den Grenzpolizisten, alles gespickt mit ein paar Trinkgeldern, und wieder zurück geschickt wurde, kann man heute einfach durchfahren. Einmal hatte ein Mitreisender seinen Pass vergessen, und so musste der Busfahrer ihn an der ungarischen Grenze zurücklassen. Dieser ließ sich den Pass bringen und durfte dann mit der Bahn nachreisen. Benedikt Wagner erinnert auch daran, dass erst er st iim m ve verg rgan rg ange an g ne ge nen n So SSommer mm mmer mer e ddie iee erst vergangenen Gren Gr e ze enze ze n ach ac h Kr K roa oati oa ati t en tien n ggeöffnet eöff eö ffne ff net ne et Grenze nach Kroatien w rd wu rde. e. wurde.

Benedikt, Bene Be needi nedi dikt kt,, Andrea kt Andr An drea dr ea und und Roswitha Ros osw wiiith t a Wagner th Wagn Wa g er (v.l.): gn (v. v.l.l..): von Berufs wegen eine Familie mit Europaerfahrung. Ein weiterer großer Vorteil für Reisen in Europa ist heute der Euro. Während man früher bei Fahrten in mehrere Länder drei bis vier Währungen benötigte, kann man heute nahezu überall mit dem Euro bezahlen. Allerdings werden Maut und Gebühren für Reisebusse immer teurer. Eine Einfahrtsgebühr in Venedig kostet 360 Euro, für eine Woche Toskana braucht man rund 1000 Euro Maut- und Parkgebühren.

Frau ist im Büro und zudem Reisebegleiterin Der Familienbetrieb Wagner Reisen (früher Gansneder) hat seinen Firmensitz in Weilheim, die Bu usggar arag agen ag e ssind en indd in in n P e ßeenb ei nber erg, er g, Busgaragen Peißenberg, d s ppr da rivvat ae ate das private

Zuhause ist in Peiting. Bewältigt werden ein umfangreiches Reiseprogramm sowie zahlreiche Vereins- und Schulausflüge mit den vier Reisebussen und einem Überlandbus. Roswitha Wagner kümmert sich um das Büro und ist oftmals als Reisebegleitung dabei. Bei der langen Erfahrung kennt die Familie Wagner in ganz Europa gute Hotels, sie hat Kontakte zu Stadtführern oder Reiseleitungen vor Ort und weiß so manchen Geheimtipp. Der turbulente Stadtverkehr ist für einen Busfahrer mittlerweile in jeder europäischen Stadt ähnlich, wirklich arme Regionen sind nur noch wenige zu finden. „Aber auch der Rumäne sitzt im Straßengraben, hütet sein se inee ei in einz nzig nz igee Ku ig uh,, h at aaber bbeer ei eein n seine einzige Kuh, hat H nd Hand Ha ndy dy am a O hr“, hr “, kkonnte “, onnt on nnt nte Be nte B ene nediikt kt Handy Ohr“, Benedikt Waagn W ner beobachten. beooba bach c te ch ten. n. rgg Wagner


> > > SO HAB' ICH FRÜHER AUSGESEHEN

Was Klement Sesar alles gebacken bekommen hat Peiting | Er stammt aus einer Bäckerei, machte die Meisterprüfung, musste das Handwerk wegen einer Mehlstauballergie aufgeben, bildete sich am berufspädagogischen Institut in München weiter, wurde Lehrer an der Berufsschule Schongau, war von 1978 bis 1996 Bürgermeister von Peiting und ist seitdem noch vielfältig in der Marktgemeinde aktiv. Klement Sesar ist am 25. Juni 80 Jahre alt geworden. In der Kolumne „So hab’ ich früher ausgesehen“ zeigen wir auf, was der Jubilar in seinem langen Leben alles gebacken bekommen hat. Wozu auch der Sexualkunde-Unterricht bei den Teenagern gehörte. Klement Sesar ist in der bekannten Bäckerei aufgewachsen und war das älteste von drei Geschwistern. 1958 legte er die Meisterprüfung ab. Doch eine Mehlstauballergie veranlasste ihn umzusatteln. Er wurde Fachlehrer. Nach erster und zweiter Lehramtsprüfung am berufspädagogischen Institut in

München unterrichtete der junge Mann, der zudem 1964 eine Gesellenprüfung als Metzger gemacht hatte, an der Berufsschule Schongau die Fächer Deutsch, Sozialkunde und Ernährungslehre. Eine Fortbildung in Dillingen von 1967 bis 1969 brachte die zusätzliche Lehrbefähigung für die Fächer Chemie und Biologie.

Auch Sexualerziehung auf dem Stundenplan Schmunzeln muss der heute 80-Jährige, wenn er zurückblickt, wie bei den 16- bis 20-jährigen Jugendlichen — die meisten waren Mädchen — Sexualerziehung auf dem Stundenplan stand. Daran und überhaupt an die Schulzeit erinnern sich die Frauen, heute zwischen 55 bis 65 Jahre alt, offensichtlich gern. Warum sonst würden sie mit ihrem damaligen Lehrer regelmäßig einen geselligen zweitägigen Ausflug unternehmen — heuer ging es Ende Mai nach Südtirol.

Seit 45 Jahren ist Sesar mit seiner Frau Elisabeth (geborene Wörnzhofer) verheiratet. Die beiden Töchter Andrea und Verena sind 43 bzw. 38 Jahre alt. 1972 kam Sesar in den Gemeinderat, wurde auf Anhieb zweiter Bürgermeister. Sechs Jahre später wurde er als Nachfolger von Karl Fliegauf zum Bürgermeister gewählt. Das Amt hatte er 18 Jahre inne. 42 Jahre — von 1972 bis 2014 — gehörte Sesar dem Kreistag von Weilheim-Schongau an. Vor sechs Jahren war es sein Part, als ältester Kreisrat mit 73 Jahren den damaligen Landrat Dr. Friedrich Zeller zu vereidigen. Museumsvorstand ist der Mann mit dem markanten Bart seit 1996. Den Freundeskreis Peiting-Calvi hat er über viele Jahre geführt — bis 2009. Fast 40 Jahre war er Vorsitzender beim Kreisfischereiverein — das Angeln ist seine Passion. Auf die eigene „Gmoa“ sei er „nach wie vor stolz“ — dies sei auch das Verdienst seines Nachfolgers im Bürgermeisteramt.

Das war im Juni 1978: Klement Sesar wird als 1. Bürgermeister von Peiting vereidigt.

Gehen auch im Alter noch gern Mit Bäckermütze und Rührbesen: auf Reisen: Klement und Elisabeth Klement Sesar als Bub im Betrieb der Eltern. Sesar.

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Der Lechaufstau oberhalb von Schongau

Flusslandschaft aus zweiter Hand Schongau/Peiting/Burggen | Durch die Energiewende rückt auch die Litzauer Lechschleife wieder in den Blickwinkel der Wasserkraftnutzer. Die EON Wasserkraft GmbH unterstreicht z.B. die Bedeutung der lokalen Wasserkraftnutzung im Lech mit dem Hinweis, dass EON mit ihren 22 Lechkraftwerken eine Milliarde Kilowattstunden pro Jahr erzeugt. Zur vergleichenden Veranschaulichung: das relativ kleine Peitinger Windrad erzeugt mit seiner geringen Nabenhöhe von 75 Meter nur eine Million Kilowattstunden pro Jahr. Die Erinnerung an die Rettung der Litzauer Schleife vor mehr als 50 Jahren hat also durchaus aktuellen Bezug. Klement Sesar vom Kreisfischereiverein Schongau blickt zurück auf

einen teils erbittert geführten Kampf, fordert aber für die Zukunft, dass künftige Konzessionen ökologisch zumindest Minimalforderungen erfüllen sollen.

Nach den Eingriffen Natur aus zweiter Hand In den für das obere Lechtal schicksalhaften Jahren 1950 bis 1975 wurde der heimatliche Lech, den Hans Schütz in seinem Gedichtband noch als „Lech, du wuldar Hund“ betitelt, fast durchgehend zu einer geschändeten, träge fließenden Flussleiche vergewaltigt. Die vormals reichen Bestände von Äsche, Bachforelle und Huchen wurden in den Staustufen von Hecht, Zander, Barsch und Weißfisch verdrängt, der deutschlandweit einmalige Lebensraum für alpine Pflanzen und Tiere ertrank in Stauseen.

Späteren Generationen hinterlassen wir als Erbe zunehmend verlandende Staustufen mit ihren vom Schwellbetrieb verschlammten Ufern. Zugegeben: An einigen Stellen für den Wassersport oder zum Baden gut geeignet — Natur aus zweiter Hand eben. Dankbarkeit und die historische Gerechtigkeit gebieten es, jenem Mann ein Gedenken zu widmen, der sich damals dem Kampf „David gegen Goliath“ stellte und am Lech leider weitgehend scheitern musste. Gemeint ist Professor Otto Kraus, der erste amtliche Naturschützer Bayerns. Er lebte von 1905 bis 1984. Die Tragik seines Scheiterns gegen die übermächtigen Interessen der Wirtschaft im energiehungrigen Nachkriegsbayern findet als Inschrift in einer Gedenktafel, die heuer am Lech bei Niederwies angebracht wurde,

eine treffende Würdigung: „Die Vergangenheit hat ihn angefeindet bis zum Versuch der Demütigung — die Gegenwart gibt ihm Recht — die Zukunft wird ihn ehren“.

Aufsatz im Jahrbuch Lech-Isar-Land 2013 Ein Beitrag von Dr. Eberhard Pfeuffer im Jahrbuch Lech-IsarLand 2013 schildert die beharrliche Abwehr des von den Bayerischen Wasserkraftwerken AG (BAWAG) betriebenen Ausbaus der Lechstrecke Prem-Lechbruck-Schongau in Gestalt der Staustufen 2 (Prem), 3 (Lechbruck), 4 (Dessau), 5 (Litzauer Schleife) und 6 (Schongau-Dornau) durch Professor Dr. Otto Kraus. Die Mitglieder des Kreisfischereivereins Schongau befischten seit 1882 den Lech. Der Verein war

Foto: Emanuel Gronau

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desh deshalb de shalb für Otto O Kraus bei seiner vverzweifelten erz rzweifelten Abwehr der Lechzzerstörung ers rstö t rung der de ortskundige Helfer, aauf uf den er sic sich zuverlässig stützen kkonnte. onn nnte. B Be reits 19444 machten die 1940 re Bereits ggegründeten ge eggrründe ünde ün dete ten n Bayerischen Wasserkraf kr aftw af tw wer erke ke A kraftwerke AG (BAWAG) gegenüb ber er dem dem e KFV KF Schongau ihre zu über un u nrech rech re c t angemaßten angg an unrecht fischereilich che hen en Eigentumsrechte Eiggen entu tu chen am staatseeigenen ei ige gene gene nen n Ge Gew w Gewässer Lech oberhalb vvon vo on n Schongau Scho Sc hong ho ngaa geltend. Das drong hend he nd de Ge G esp spee hende Gespenst der Lechzerstörung ru ng w urde ur de nun real und jährlich wurde ko onk nkre rete re ter. te r. konkreter. A Al jung n es Mitglied ng M Alss ju junges im KFV Schongau ga u konnte konnte ko nn nte t K Klement Sesar Professor Dr. Otto Kraus noch persönlich kennen und schätzen lernen. Dies ist ihm Anlass, die enge Zusammenarbeit zwischen dem damaligen Leiter der Bayerischen Landesstelle für Naturschutz, Professor Dr. Otto Kraus und dem KFV Schongau mit seinem damaligen Vorsitzenden Georg Achmüller in den Jahren 1952 bis 1958 zu belegen. Zu erwähnen ist auch Amtmann Micheler, der als Regierungsbeauftragter für Naturschutz in den Landkreisen Landsberg und Schongau Otto Kraus nachdrücklich unterstützte. Die im Vereinsarchiv aufbewahrten Briefe zwischen Dr. Otto Kraus und Georg Achmüller haben großteils sehr persönlichen Charakter.

Interessenskollisionen waren vorprogrammiert Mehrere Schreiben tragen den Vermerk „Vertraulich“. Dieser Behandlungsvermerk ist offenbar der Abhängigkeit des Beamten Kraus gegenüber seinem — den Interessen der BAWAG geneigten — Dienstherrn, dem Bayerischen Innenminister, geschuldet. Delikat ist, dass Naturschutz und Oberste Baubehörde damals unter einem Dach, dem Innenministerium, angesiedelt waren; Interessenskollisionen waren damit vorpro-

grammiert, dies umso mehr, als Innenminister Dr. August Geislhöringer auch noch im Aufsichtsrat der BAWAG saß (1955 bis 1958).

Kompromissbereitschaft war durchaus vorhanden Otto Kraus war durchaus kompromissbereit und gehörte keineswegs zu jenen Ökopuristen, die die wirtschaftlichen Bedürfnisse der Industriegesellschaft ignorieren. Wie der Bayerische Ministerrat (bis zu seiner Beschlussänderung 1957), so vertrat auch Otto Kraus den Standpunkt, dass nach dem in den 1940-er Jahren erfolgten Bau der Lechstaustufen 12 (Mundraching), 11 (Epfach), 10 (Apfeldorf), 9 (Kinsau), 8 (Hohenfurch) und 7 (unterhalb Schongau) und den daraus resultierenden Eintiefungen in der Flusssohle am unteren Lech nur durch den raschen Bau weiterer Lechstaustufen unterhalb Landsberg begegnet werden kann. Deshalb warb Otto Kraus für den weiteren Staustufenbau nördlich von Landsberg anstatt südlich von Schongau. Er musste aber dann erleben, dass der Bund Naturschutz in Bayern (BNiB) bei der Hauptversammlung 1956 überraschend einknickte und sich (entgegen dem nach einer Lechbereisung im Frühjahr 1955 gefassten Beschluss des Bayerischen Ministerrats) für den Lechausbau oberhalb Schongaus aussprach. Für die BAWAG hatte natürlich weiterhin der kostengünstigere Ausbau der Lechstrecke Lechbruck — Schongau mit ihren Hochufern Vorrang. Dr. Otto Kraus reagierte auf diese Enttäuschung durch den BNiB mit seiner Publikation „Bis zum letzten Wildwasser“. In diesem Büchlein erinnert er auch an Kraftwerkspläne an der Ammer, die von Echelsbach abwärts nach 1945 durch die Projektierung von fünf Kraftwerken bedroht war. Wichtige Unterstützung erhielten die Gegner der BAWAG-Pläne zum

Bau der Staustufen 2, 3, 4, 5, 6 ab 1952 auch durch die Bewertung des Bayerischen Oberbergamts, dass die Lechstrecke Lechbruck bis Niederwies „innerhalb des künftigen Grubenfeldes des Pechkohlenbergwerks Peiting liegt“. Der Abbau von „2,5 Millionen Tonnen Kohle sei dann verloren“. Dennoch, 1957 änderte auch der Bayerische Ministerrat seinen Beschluss von 1956 und genehmigte den Bau der Stufe 6 (Schongauer Lechsee) unter folgenden Auflagen: a) „Verzicht auf den vorgesehenen Bau der Lechstaustufe 5 und damit Erhalt der 5,5 km langen Litzauer Schleife als Fließstrecke“ und b) „ Nach Fertigstellung der Lechstaustufe 6 ab 1960 Weiterbau am unteren Lech ab Landsberg zwecks Sanierung der Talauen im Sinne der Grundwasseranhebung“.

Politisches Feigenblatt: Auf Stufe 5 verzichtet Mit der Errichtung der Lechstaustufe 6 (Schongau-Dornau) in den Jahren 1958/59 und dem entgegen dem Genehmigungsbeschluss zum Bau der Stufe 6 von der BAWAG doch durchgesetzten Bau der Stufen 4 (Dessau), 3 (Lechbruck) und 2 (Prem) war dann das Schicksal des Lechtales oberhalb Schongau besiegelt. Als politisches Feigenblatt für diesen brutalen Akt der Zerstörung einer unwiederbringlichen Wildflusslandschaft blieb dann bis heute nur der Bereich der schon projektierten Lechstaufstufe 5 unberührt, die Litzauer Schleife mit 5,5 Kilometer Länge. 32 Schreiben zwischen Professor Dr. Otto Kraus und dem KFV Schongau aus den Jahren 1953 bis 1959 dokumentieren die aktive Rolle des Kreisfischereiverereins Schongau ebenso wie die im Vereinsarchiv verfügbaren Leserbriefe und andere von Otto Kraus veranlasste Artikel in mehreren Zeitungen. Auf amtliche Stellung-

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nahmen als Leiter des Naturschutzes in Bayern und sonstige wenig bekannte Artikel aus der Feder von Otto Kraus zum Lechschutz wird ebenfalls hingewiesen. Für die meisten Menschen am oberen Lech und auch für die Vereinsmitglieder ist die Erinnerung an den Wildfluss Lech, das Fliegenfischen auf Äschen oder das winterliche Huchenfischen, nicht mehr erlebte Realität, sondern Vergangenheit. Sie haben sich mit den heutigen Gegebenheiten am Lech arrangiert. Der Chronik „125 Jahre KFV Schongau e.V.“ ist zu entnehmen, dass die Wasserkraft des oberen Lech in der Litzauer Schleife bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Begehrlichkeit der Wasserbauer weckte. Zitat: „Vor allem das ständige Steigen des Kohlepreises, der Wunsch nach elektrischer Beleuchtung und die Elektrifizierung der Bayerischen Staatsbahnen hat im Jahr 1907 die königliche oberste Baubehörde veranlasst, die bayerischen Flüsse auf noch verfügbare nicht ausgenutzte Strecken zu überprüfen. So wurde in einer Projektvariante vorgeschlagen, den Lech bei Hirschau/Burggen aufzustauen und das Wasser über einen Kanal bis zu einem Kraftwerk bei Kreut/Niederwies abzuleiten. Die Litzauer Schleife wäre trockengelegt worden. Der erste Weltkrieg verhinderte diese planerische Missgeburt.

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Konzession bis zum Jahr 2040

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Zum Schluss ein Blick in die Zukunft des Lechs: Die ab 1940 von der BAWAG errichteten Lechstaustufen altern. Der bis 2040 geltende Konzessionsvertrag mit der BAWAG (heute E.ON) läuft aus. Den Wildflusscharakter des Lechs nach 100 Jahren wieder herzustellen ist ein unrealistischer Wunschtraum. Auch partielle Gesichtspunkte wie Hochwasserschutz, die touristischen Interessen verschiedener Stauseegemeinden, die Stützung des Grundwasserstandes und etablierte Verkehrsführungen über Staudämme erzwingen wahrscheinlich die weitere Beibehaltung einiger Staustufen.

Minimalforderungen in punkto Ökologie Künftige Konzessionen müssen aber ökologische Minimalforderungen des 21. Jahrhunderts berücksichtigen. Ziel muss sein: Verbot des gewinnorientierten Schwellbetriebs an den Stauseen, maximale Durchlässigkeit für Fische, ein Maximum an frei fließenden Flussstrecken. Ein Lechrainer Sprichwort lautet: „Dem Hahn, der zu spät kräht, dreht man den Hals um“. Die Politik und die Behörden sind deshalb aufgerufen, rechtzeitig die Weichen zu stellen. ks

Der Gedenkstein in der Niederwies An einen Mann, der in ganz Bayern, aber vor allem im Voralpenland und da insbesondere am oberen Lech mit unermüdlichem Einsatz für die Naturlandschaft unterwegs war, erinnert ein Gedenkstein, der in der Niederwies auf einem Grundstück des Bauern Reinhard Kees gesetzt worden ist — genau dort, wo die Litzauer Schleife ausläuft und sich zum Lechstausee weitet. Auf dem Namen der Gedenktafel steht der Name Otto Kraus. Er war Bayerns erster amtlicher Naturschützer nach dem Zweiten Weltkrieg. Sein Verdienst ist es, dass die Litzauer Schleife gerettet und dort in den 50-er bzw. 60-er Jahren die geplante Staustufe 5 verhindert wurde. „Die Vergangenheit hat ihn angefeindet, die Gegenwart gibt ihm Recht, die Zukunft wird ihn ehren“, lautet die Inschrift auf der Tafel am Gedenkstein. Otto Kraus, ein gebürtiger Franke, lebte von 1905 bis 1984. Seine Grabstätte befindet sich in Bad Tölz.

Das Wirken von Kraus würdigten vor Ort der Lechkenner und Mediziner Dr. Eberhard Pfeuffer aus Augsburg sowie Hans Schütz aus Peiting (auf dem Bild unten in der Mitte stehend). Um eine bessere energetische Nutzung des Lechs geht es aktuell im Dialogprozess mit Vertretern aus dem Umweltministerium, der Regierungen von Schwaben und von Oberbayern, des Landratsamts und des Wasserwirtschaftsamtes. Auf der anderen Seite drängen die Marktgemeinde Peiting, die Stadt Schongau, die Umweltinitiative Pfaffenwinkel und der Kreisfischereiverein Schongau darauf, dass der Obere Lechstausee südlich von Schongau entlastet wird durch einen Meter weniger Schwellbetrieb. Diese Forderung könne nicht innerhalb des „langatmigen Dialogprozesses“ über die Effizienz der 22 Staustufen behandelt werden, sondern müsse separat und rasch aufgegriffen werden, heißt es.


Thema soll unter anderem an Schulen vertieft werden

Aufruf zur Organspende — um Leben retten zu können Weilheim-Schongau | Um das Thema Organspende mehr in den Mittelpunkt zu rücken, möchte der Ärztliche Kreisverband zusammen mit dem Gesundheitsamt Weilheim-Schongau die regelmäßigen Informationswochen dazu an Schulen fortsetzen. Einmal jährlich wird dazu während einer Woche das Thema mit allen Facetten intensiv in einer Schule behandelt. In Schongau war dies zuletzt 2012 der Fall. Dr. Karl Breu, Vorsitzender des Ärztlichen Kreisverbandes Weilheim-Schongau, ruft zur Organspende auf, um damit Leben zu retten. Er verweist darauf, dass bundesweit 15 000 Frauen und Männer dringend auf eine Organspende angewiesen sind. „Drei Menschen sterben täglich, weil nicht genügend Organe zur Verfügung stehen.“ Durch den Transplantationsskandal ist die Zahl der Organspender,

die in Deutschland noch nie sehr aufbewahren. Die Zustimmung nicht. Ausschlaggebend ist der hoch war, im vergangenen Jahr zur Organspende kann jederzeit Gesundheitszustand des Spenweiter zurückgegangen. 2013 wa- widerrufen werden. Dazu muss ders. Auch die funktionstüchtige ren es nur noch 876 MenNiere eines 70-Jährigen schen. Nur 28 Prozent der kann einem anderen MenBevölkerung hat einen schen wieder ein „fast norProzent weniger Organspendeausweis, obmales“ Leben ermöglichen. wohl viele Menschen dem Organspender sind 2013 in Fast normal deshalb, weil Thema durchaus positiv nach der Transplantation Deutschland im Vergleich zu eine Dauermedikation ergegenüber stehen. Im Landkreis Weilheimforderlich ist, wie Dr. Breu, 2012 verzeichnet worden. Schongau seien in den der Leiter des GesundheitsBericht im Magazin der Barmer GEK letzten Jahren 4 000 Oramtes, im Gespräch mit ganspendeausweise lamidem „altlandkreis“ betont. niert worden, berichtet Dr. Breu. Er lediglich der Ausweis vernichtet hält eine „umfassende Information werden. Ein Organspendeausweis Der ethische Aspekt für wichtig“ — von Aktionen an ist beim Arzt, in der Apotheke oder zu diesem Thema Schulen bis zu Briefen an die Haus- beim Gesundheitsamt erhältlich. halte und zum „Nachfassen“ bei Oder Sie schneiden Ihren Ausweis Bei dem Thema spielen freilich der Abholung eines Führerscheins. auf der nächsten Doppelseite ein- ethische bzw. religiöse EinstellunDenn es seien in der Bevölkerung fach aus, tragen Ihre Daten ein gen eine große Rolle. Bernhard Schöner, Gemeindereferent der teils noch „große Unsicherheiten“ und ab damit in den Geldbeutel. zu dem Thema vorhanden. Eine ärztliche Untersuchung ist Pfarreiengemeinschaft Altenstadt nicht notwendig. Dr. Breu weist und Jugendseelsorger im Dekanat darauf hin, dass bereits Jugend- Schongau, möchte zur OrganspenEinschränkung auf liche ab 16 Jahren ihre Bereit- de ermuntern. „Als Christ glaube bestimmte Organe ich fest daran, schaft zur Organspende Wichtig zu wissen: Mit einem ent- erklären können. Ein dass ich nach sprechenden Ausweis und der Un- Höchstalter gibt es dem Tod terschrift kann man sich generell für eine Organspende aussprechen. Es ist aber auch möglich, die Spende auf bestimmte Organe (Herz, Leber, Nieren etc.) oder Gewebe einzuschränken, ergänzt der Leiter des Ärztlichen Kreisverbandes. Den ausgefüllten Organspendeausweis, den es im praktischen Scheckkartenformat gibt, sollte man immer mit sich führen und Dr. Karl Breu, Chef des Är Ärztlichen rzt ztlililch chen en ihn am besten in der Brieftasche Kreisverbandes. oder bei den Personalpapieren

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weiterlebe. Alles, was ich im irdischen Leben brauche, ist dann nicht mehr wichtig — auch die Organe. Warum sollte ich dann nicht einem anderen helfen?“ denkt sich Bernhard Schöner. In kleinen Krankenhäusern sind Organentnahmen selten. Aber es hat sie in Weilheim und Schongau schon gegeben. Dr. Armin Kirschner, Chefarzt für Anästhesie und Intensivmedizin in der Schongauer Klinik, erinnert daran, dass vor einigen Jahren nach der Diagnose Hirntod bei einer jungen Frau Organe entnommen worden sind. Dies waren das Herz, die Leber und die Nieren. Der Ehemann hatte zugestimmt, dass bei der verstorbenen Frau nach dem Ableben Organe transplantiert werden dürfen, auf die Patienten dringend warten, welche bei der DSO (Deutsche Stiftung Organtransplantation) registriert sind. Die junge Mutter war nach einem Insektenstich bewusstlos geworden. Sie wurde vom Notarzt wiederbelebt, der Kreislauf wurde wieder hergestellt. In der Klinik wurde sie eine Woche künstlich beatmet. Doch die Frau wurde nicht mehr wach. Der Tod trat durch eine Hirnschwellung ein.

Künstliche Beatmung wird noch weitergeführt Mit dem Eintritt des Hirntodes stirbt auch das Atemzentrum sowie alle anderen Körperzellen innerhalb kürzester Zeit an Sauerstoffmangel; wird — wie seit zirka 50 Jahren möglich - künstlich beatmet, können Organe wie Leber, Herz, Lunge und Nieren trotz Hirntod für eine begrenzte Zeit weiter funktionieren und kommen eventuell für eine Transplantation in Frage. Wenn ein Patient zum erwarteten Zeitpunkt keine Lebenszeichen von sich gibt, werden alle anderen Ursachen wie Narkosemittelüberhang oder Unterkühlung ausge-

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schlossen, bevor eine Hirntoddiagnostik eingeleitet wird. Diese besteht aus den klinischen Zeichen wie Ausfall der Pupillenfunktion, Ausfall der Bewegung der Augäpfel, des Hustenreflexes und der Atmung sowie aus apparativen Zusatzuntersuchungen wie Dokumentation der erloschenen Hirnströme und Computertomogramm des Gehirns; unter fortlaufender Beobachtung müssen diese Zeichen mindestens 12, in manchen Fällen 72 Stunden bestehen. Zur Diagnose des Hirntodes erklärt Chefarzt Dr. Kirschner, dass alle Untersuchungen von zwei unabhängigen Ärzten vorgenommen werden. So war bei der jungen Frau an zwei Tagen hintereinander eine Fachärztin und Expertin aus dem Fachbereich Neurologie aus München mehrere Stunden vor Ort. Sie stellte ebenso den Hirntod fest wie der Intensivmediziner am Schongauer Krankenhaus. Bei dem zweiköpfigen Transplantationsteam, das damals nach Schon-

Transplantationsbeauftragter Dr. Armin Kirschner. gau kam, handelt es sich wiederum um andere Mediziner, die als Bereitschaftsteam der Organspende-Stiftung eingeteilt sind. Der personelle Aufwand im Fall einer Organentnahme sei enorm, bekennt Dr. Kirschner. Und: „So eine Transplantation belastet emotional unheimlich“, fügt er hinzu.

> > > ZUM THEMA Organspendepreis für Weilheimer Klinik Im Weilheimer Krankenhaus sind nach der Diagnose Hirntod im Jahr 2012 zwei postmortale Organspenden vorgenommen worden. Für ein Haus der Grund- und Regelversorgung ist das eine hohe Zahl. Das Krankenhaus Weilheim hat wie zwei andere Kliniken in Bayern (Großhadern und Schweinfurt) 2013 dafür den Bayerischen Organspendepreis bekommen, erwähnt Aguedita Afemann, Sprecherin bei der Krankenhaus GmbH. Ärztlicher Direktor Dr. Andreas Knez und die Transplantationsbeauftragte Dr. Beate Schieth haben den Preis von Gesundheitsminister Dr. Marcel Huber entgegengenommen.


Der „altlandkreis“ hat Stimmen zum Thema:

Ich habe einen Organspendeausweis ... ... weil ich weiß, dass man damit Leben retten kann. A Alexander Dobrindt, MdB und Minister

… weil es ein gutes Gefühl ist zzu wissen, im Falle meines A Ablebens durch meine Orgganspende vielleicht einem Mitmenschen weiteres Leben eermöglichen zu können. Werner Hojer, Jugendverkehrssschule und Vorsitzender Gebietsverkehrswacht Schongau

… weil ich mit meinen Organen im Falle des Falles Leben retten kann. JJeder sollte sich Gedanken machen, was geschehen soll, falls man plötzlich stirbt. Unter Umständen stehen die Angehörigen dann vor der Frage, ob die Organe zur SSpende freigegeben werden sollen. Diese Entscheidung muss dann sehr schnell ggetroffen werden. Bernhard Schöner, Gemeindereferent und Notfallseelsorger

… weil ich möchte, dass mir auch geholfen wird, w wenn es nötig ist. Bella Beckert aus Schongau, Coach in der Tanzschule

Wenn auch Sie mit Ihrer Bereitschaft helfen möchten, nutzen Sie nebenstehenden Ausweis-Vordruck: Einfach ausschneiden, ausfüllen und an der gestrichtelten Linie gefaltet zusammenkleben.

Erklärung zur Organ- und Gewebespende

… weil ich der Meinung bin, dass meine noch gesunden Organe, w wenn es möglich ist, anderen Menschen helfen und nicht verbrannt werden oder im Boden vermodern sollen. Keine Religion lehrt, dass der ganze Körper im Jenseits noch gebraucht wird. M Magnus Magg von der Wasserwacht Peiting-Schongau

... weil es für mich der beste Weg ist, vielleicht andere Leben zzu retten, wenn meines zu Ende ist. Wenn ich selbst in die SSituation käme, ein Organ zu benötigen, wäre ich auch froh um jeden Spender. Insofern ist es für mich logisch, einen Orgganspendeausweis bei mir zu tragen. Peter Ostenrieder, Herausgeber „der altlandkreis“

Für den Fall, dass nach meinem Tod eine Spende von Organen/Geweben zur Transplantation in Frage kommt, erkläre ich: JA, ich gestatte, dass nach der ärztlichen Feststellung meines Todes meinem Körper Organe und Gewebe entnommen werden. oder

JA, ich gestatte dies, mit Ausnahme folgender Organe/Gewebe:

oder

JA, ich gestatte dies, jedoch nur für folgende Organe/Gewebe:

oder

NEIN, ich widerspreche einer Entnahme von Organen oder Geweben.

oder

Über JA oder NEIN soll dann folgende Person entscheiden: Name, Vorname Straße

Telefon PLZ, Wohnort

Platz für Anmerkungen/Besondere Hinweise DATUM

… weil ich als Krankenschwester aarbeite, beim Roten Kreuz bin und mich deswegen mit der Materie aauseinandergesetzt habe; Persönlich kenne ich Menschen, die dringgend eine Spenderniere brauchen. Petra Kula, Krankenschwester und Ehrenamtliche beim BRK

UNTERSCHRIFT

Organspendeausweis

Organspende nach § 2 des Transplantationsgesetzes

Name, Vorname Straße

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juli/august 2014 | 31


OSTENRIEDER

32 | der altlandkreis


Buslinie „Erlebnisrunde Pfaffenwinkel“

Premieren-Fahrt mit Urlaubern aus England Engländer dabei: Tim und Alice Oldman aus Ludham, 120 Kilometer von London entfernt. Schon in der Frühe lassen sie sich an diesem Sonntag von Schongau, wo sie 14 Tage Urlaub machen, auf der neuen Buslinie zur Wies bringen. Nach einem Aufenthalt in der Wieskirche („a wonderful church“) steigen sie wieder in den Kleinbus ein, der kurz nach 11 Uhr schon das zweite Mal an diesem Vormittag vor dem weltberühmten Gotteshaus hält. Der Schwaigsee liegt rechter Hand, wenn der Kleinbus von der Wies Richtung Rottenbuch unterwegs ist. Das Klosterdorf ist die nächste Station, wo das Ehepaar Oldman aussteigen möchte um Kultur im Pfaffenwinkel zu erAm wichtigsten Haltepunkt der Erlebnisrunde, leben. nämlich vor der Wieskirche. Vorne Alice und Doch zuvor können Tim Oldman, die „Premierengäste“. sie was ganz anderes

erleben. Nämlich, wie Busfahrer Lorenz Streif, der den 30-Sitzer lenkt, bergab heftig auf die Bremse tritt. Aus gutem Grund. Auf der linken Straßenseite kommt beim Anstieg zwischen Echelsbacher Brücke und Schwaigsee ein Auto entgegen, dessen Fahrer mit Mühe und Not an einem großen Reisebus vorbeizieht. „Da brauchscht scho a gscheits Auto und ned so a Huastaguadzle“, kommentiert Busfahrer Lorenz Streif den gewagten Überholvorgang. „I hope, the busservice is successful, because it’s good for tourists“, meint Tim Oldman, bevor er in Rottenbuch aussteigt. Dass die Erlebnisrunde Erfolg haben möge, weil sie ein gutes Angebot für Urlauber sei, ist sein Wunsch.

Pfaffenwinkel. Von ihnen ist die Initiative zu der Erlebnisrunde ausgegangen. Sie ermöglicht es Urlaubern, aber auch Einheimischen, den westlichen Pfaffenwinkel ohne Auto „ganz stressfrei“ zu erkunden. Im Mai war der Startschuss für die Ringlinie. Sechsmal ist ein Bus der Firma Schweitzer in Peiting bis zum Herbst jeden Sonn- und Feiertag auf der 50 Kilometer langen Route unterwegs. Einmal im Monat gibt es geführte Rundfahrten — so wie am Premierensonntag mit Hans Hartung; der 71-Jährige ist Vorsitzender des Tourismusvereins Schongau und Gästeführer. Am 20. Juli, 24. August, 21. September und 19. Oktober werden Damen von den Pfaffenwinkler KulturfühStressfrei zu Orten im die Rundfahrt begleiten. westlichen Pfaffenwinkel rerinnen Los geht’s am Schongauer BahnDie gleiche Hoffnung hegen Su- hof, entweder um 10.30 Uhr; 12 sanne Lengger und Andreas Uhr, 14 Uhr, 15.30 Uhr oder 17 Uhr. Schmid vom Tourismusverband Insgesamt sind es 20 Haltepunk-

Zauberhafte Momente mit besten Aussichten...

te — angefangen vom Parkplatz beim Märchenwald über die Abzweigung zur Villa Rustica, über Ilgen, Steingaden, Wies, Wildsteig, Schwaigsee zur Echelsbacher Brücke und Rottenbuch bis Peiting, wo auf dem Rückweg am Ostbahnhof und an der Meierstraße im Ortszentrum gehalten wird. Die Buslinie Erlebnisrunde Pfaffenwinkel, die vom Tourismusverband Pfaffenwinkel in Kooperation mit dem Landkreis Weilheim-Schongau angeboten wird, ist als Service für Urlauber und Heimische zu verstehen. Der Fahrpreis beträgt für einen Erwachsenen acht Euro, für Kinder von 7 bis 15 Jahre fünf Euro, für Familien 20 Euro. Fahrräder, Kinderwagen oder Rollstühle können mitgenommen werden. Infos sind zudem unter www.pfaffen-winkel.de unter dem Stichwort Erlebnisrunde abzurufen.

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Schongau | Hans Hartung deutet mit ausgestreckter Hand nach rechts. „There ist the Schwaigsee“, lautet die knappe Erklärung des Schongauer Gästeführers. Im Bus für die neu eingerichtete Erlebnisrunde Pfaffenwinkel sitzen an diesem Vormittag nur wenige Gäste. Es ist die Premieren-Fahrt, wenn wir von der werktäglichen Vorabrunde für die lokale Prominenz mal absehen. Und da sind zwei

Mal weniger, mal mehr Pferdestärken: zufälliger Begegnungsverkehr des Erlebnisbusses nahe der Villa Rustica mit der Kutsche von Elisabeth Gruber.


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Schongauer Sommer nun auf neuem Terrain Schongau | Auf neues Terrain begibt sich der Verein Schongauer Sommer, der im August den historischen Markt ausrichtet. Zum ersten Mal wird das mittelalterliche Treiben nicht in der Altstadt zwischen Rathaus und Ballenhaus stattfinden, sondern unten auf dem Volksfestplatz nahe des Lechs. Der Umzug hat damit zu tun, dass heuer der Marienplatz saniert wird und daher nicht für die Veranstaltung zur Verfügung steht, die alljährlich die meisten Besucher nach Schongau bringt. Manfred Wodarczyk, der Vorsitzende beim Schongauer Sommer,

sieht in der Verlegung so manchen Vorteil. Die Fläche, die auf dem Volksfestplatz für den mittelalterlichen Markt zur Verfügung steht, ist um ein Drittel größer als auf dem Areal zwischen Weinstraße und Ballenhaus. So können mehr als 60 Fieranten ihre Stände aufbauen.

Mit Steinmetz und Stofffärberin Neue Aussteller kommen hinzu; einige sind bereits auf der Warteliste gestanden. So wird ein Steinmetz aus der Würzburger Gegend für drei Tage vor Ort sein. Aus Augs-

burg hat eine Stofffärberin zugesagt. Es handelt sich um eine mittelalterliche Pflanzenfärberei, die Wolle und Textilien mit den Mitteln von damals weiterverarbeitet. Beim historischen Markt in Schongau, der vom 1. bis 10. August geht, gibt’s an zwei Wochenenden ein Lagerleben. Zum ersten Wochenende (am 2. und 3. August) wird es von Fieranten aus Peißenberg und Pfronten organisiert, zum nächsten Wochenende (am 9. Und 10. August) stellt ein Augsburger das zweite Lagerleben zusammen, das sich vom ersten durchaus unterscheidet.


So wie 2013 möchte Manfred Wodarczyk auch den Badezuber Knöpfler wieder einladen. „Den Ärger tua i mir wieder o“, bekundet er mit einem leichten Grinsen und erinnert an die Differenzen mit dem Gesundheitsamt Weilheim-Schongau, das im vergangenen Jahr den Betrieb nach einigen Tagen einstellte — mit Verweis auf Hygienewerte. Fieranten und Besucher gleichermaßen sollen der Kreativität freien Lauf lassen, wünscht sich der Organisator. Gelegenheiten dazu gibt es viele, sei’s beim Papierschöpfen, Glasblasen, Schmieden, Flechten, beim Armbrustschießen, Spinnen und Münzen prägen. „Der Platz bietet die Möglichkeit, zu spielen und zu fantasieren“, findet Wodarczyk und führt den Redakteur hinauf auf ein kleines Plateau am Hang unterhalb des südlichen Stadtgrabens. Dort soll eine kleine Bühne installiert werden, wo bekannte Gruppen wie „Furunkulus“ oder „The Sand-

sacks“ auftreten, wenn sie sich nicht gerade unters Volk mischen.

Wo früher am Hang ein Tuffsteinhaus stand Warum am Hang so ein kleines Plateau vorhanden ist? Dort stand mal ein kleines Tuffsteinhaus, das nach dem Krieg privat bewohnt wurde und die letzten Jahre von der Stadt Schongau als Notunterkunft genutzt wurde. Es wurde immer mehr zum „Schandfleck“, wie sich der frühere Bürgermeister Luitpold Braun erinnert. Im Herbst 1985 kam die Abrissbirne — wenige Monate, bevor der Wohnmobilplatz entstand. Eine andere, nämlich eine große, wettersichere Bühne bekommt die europaweit bekannte mittelalterliche Musikgruppe „Corvus Corax“. Deren Konzert findet nämlich — terminlich vorgezogen und unter Dach — am Donnerstag, 24. Juli, im Eisstadion an der Lechuferstraße statt. Siehe dazu die Meldung unter „Allerlei im „Altlandkreis“.

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Nach der Wiedereröffnung auf der Gsteig

Landhaus erweitert — nun Golfplatz gestalten Lechbruck | Nach der Neueröffnung im Landhaus auf der Gsteig mit erweitertem Hotelbereich, Tagungsräumen und großzügigem Wellnessbereich sind zudem Veränderungen auf der 96 Hektar großen Golfanlage vorgesehen. Stichwörter dafür sind eine veränderte Wegeführung und andere Spielbahnen. Die Anlage soll seniorengerechter gestaltet werden. Die Planungen dafür werden diesen Sommer vorangetrieben. Dies soll aber ohne große Erdbewegungen von statten gehen, erklärt Dieter Müller. Er ist seit Februar 2014 Golfmanager für die Anlage auf der Gsteig. Auch die Sekretärin an seiner Seite ist neu: Stephanie Moritz ist im Büro und Golfshop die Ansprechpartnerin. Apropos Personal: Da ist im Zusammenhang mit dem Umbau und der Erweiterung auf 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

aufgestockt worden. Zehn Frauen und Männer sind neu eingestellt worden. Dazu gehören Barbara Lang und Helene Hutter, die seit einigen Wochen als Wellness-Therapeutinnen angestellt sind. Barbara Lang sieht den Schwerpunkt als Visagistin, Helene Hutter ist Spezialistin für Pediküre. „Der Trend geht nach oben“, sagt Manuela Kurpjuwait. Den Satz bezieht die Geschäftsführerin im Landhaus auf der Gsteig auf die vermehrten Anfragen. Schon auf der Golfermesse Anfang des Jahres in Stuttgart habe man gut akquirieren können.

40 Zimmer und die zwei Panoramasuiten Die Möglichkeiten bzw. Kapazitäten sind nach der Wiedereröffnung, die im Mai mit großem Programm begangen wurde, jetzt

ganz andere als bisher. Da gibt es den Tagungsraum „Lech“ im ersten Stock, der immerhin 40 Personen aufnimmt. Da sind es im Hotelbereich inzwischen 42 Zimmer — inklusive der beiden Panoramasuiten. Da wird im 500 Quadratmeter großen Wellnessbereich mit Sauna, Dampf- und Aromabad, Fitnessbereich und Pool samt Ausblick zur Bergwelt Entspannung großgeschrieben. Verändert wurde auch die Küche. So sind räumlich und personell („Wir haben einen ausgezeichneten Küchenchef, der mit seiner Mannschaft alle Gerichte frisch und aus besten Zutaten zubereitet“, lobt Geschäftsführerin Manuela Kurpjuwait) die Voraussetzungen dafür geschaffen worden, damit Golfer, Urlauber, Ausflügler und Seminargäste bestens bedienen zu können. Im Wintergarten, auf der Sonnenterrasse mit Pavil-

Was für ein Ausblick: Der Indoor-Pool mit der gläsernen Front ermöglicht die Sicht zu den Bergen.

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Auf den Wiesen nahe des Golfplatzes auf der Gsteig: im Bild die Lechbrucker Alphornbläser. lon, im Restaurant oder in der Stube kÜnnen darßber hinaus Hochzeiten, Jubiläen, Geburtstage und andere Festlichkeiten in einem angenehmen Ambiente gefeiert werden. Davon konnten sich die vielen hundert Gäste bei der WiedererÜffnung ein Bild machen. Bei den Fßhrungen bewunderte so mancher die Gestaltung der Zimmer. Selbst bei der Entspannung in der Badewanne ist ein Blick auf die Berge mÜglich. Eine Glasscheibe zwischen Wohnbereich Nasszelle und Zimmer macht’s mÜglich. Gesellschafter Fritz Holzhey aus Schongau freute sich zusammen mit seiner Frau Ursula bei der WiedererÜffnung mit kirchlicher Segnung, Musikprogramm und anderen Attraktionen ßber den Zuspruch der Gäste. Der Investor

hat fĂźr all die MaĂ&#x;nahmen gut sechs Millionen Euro aufgewendet.

Letzte Arbeiten fĂźr die Handwerker Ende Juni sollen die Handwerker im Landhaus auf der Gsteig die Arbeiten abschlieĂ&#x;en. Dann ist das BĂźro des KĂźchenchefs eingerichtet, die Beleuchtung im Wellnessbereich stimmig, das letzte Geländer montiert; dann sind auch die Trennwände gestrichen und alle Lampen im AuĂ&#x;enbereich montiert. Manuela Kurpjuwait und ihr Team mĂśgen Handwerker gern. Aber nach einer langen Bauphase und zwei Monate nach der offiziellen WiedererĂśffnung sind sie froh, wenn im Betrieb alles seinen geregelten Verlauf nimmt.

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Zwei neue Gesichter im Wellnessbereich: Barbara Lang (links) und Helene Hutter.

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Peitinger Stamm der Royal Rangers

Pfadfinder mit Pagodenfeuer, Putengeschnetzeltem & Püree Peiting | Langsam schreiten die „Wilden Tiger“ auf die Wiese, im Schlepptau „Delphine“ und „Kängurus“. Es ist still, nur leise Gitarrenklänge begleiten den Zug. Mit leuchtenden Augen und staunend geöffnetem Mund umrunden 26 Kinder den Kreis brennender Fackeln. Keiner spricht. In der Mitte sind Holzscheite zum „Pagodenfeuer“ aufgeschichtet. So heißt der Stapel bei den Pfadfindern, weil seine Form an die asiatischen Bauwerke erinnert. Der junge „Peitinger Stamm“ der „Royal Rangers“ startet zum Abenteuer des ersten eigenen Wochenend-Camps. Fast alle „Wilden Tiger“, die älteren Buben unter den Sechs- bis 15-Jährigen, dürfen zum ersten Mal unterm freien Sternenhimmel übernachten — bei idealem Pfadfinder-Wetter: Kein Gewitterwölkchen zeigt sich über Langenried. Die Mädchen, die „Delfine“, und die sechs- bis neunjährigen „Känguruhs“ schlafen in der selben Nacht im neuen

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Gruppenraum im früheren Möbelhaus Kleber. Der Gänsemarsch um das Fackelrund stoppt. In Armlängenabstand verharren die Kinder im Gras. Stammleiter Markus Schmutz hebt die rechte Hand. Die drei mittleren Finger empor gestreckt, hält der Daumen den kleinen Finger vor der Handfläche fest: „Die Geste heißt 'Ruhe'. Und die beiden aneinander gelegten Finger bedeuten, dass der Große stets zum Kleinen steht“, erklärt der gebürtige Westschweizer aus Fribourg.

Aus der Schweiz in den westlichen Pfaffenwinkel Im Oktober 2013 hat er mit seiner Frau Christiane die Ortsgruppe der Royal Rangers in Peiting gegründet. Das Ehepaar wohnt mit drei Kindern in Langenried auf dem Hof ihrer Eltern. Sie unterrichtet Hauswirtschaftslehre in Rottenbuch, er ist gelernter Elektromonteur und hat 2005 in den

Pfaffenwinkel geheiratet. Aktuell durchläuft er eine zweite Ausbildung zum Pastor: „Meine Frau und ich, wir sind Christen“, sagt Markus Schmutz. „Und wir haben ein Herz für Kinder.“ Vor fünf Jahren hatte sich die Familie dem Füssener Stamm der Royal Rangers angeschlossen. „Wir sind jedes Wochenende dorthin gefahren, und unsere Kinder haben davon natürlich in der Schule erzählt. Immer mehr Kinder wollten

das auch erleben. Sie aßen nach der Schule bei uns zu Mittag, dann haben wir sie ins Auto gepackt“, erzählt Schmutz. Die Mundpropaganda war erfolgreich: Erst drei, später sechs, schließlich zehn Kinder wollten mit. Dann war in den zwei Autos kein Platz mehr. Es entstand die Idee, einen eigenen Stamm zu gründen. Die Füssener waren einverstanden, obwohl ihr Stamm schrumpfte und KinderFreundschaften „gekappt“ wurden.

Dafür kamen neue hinzu. In nur einem halben Jahr wuchs der Peitinger Stamm auf 30 Kinder an. Sie kommen aus Bernbeuren, Böbing, Hohenpeißenberg, Peißenberg, Peiting und Weilheim. Vier waren an Pfingsten verhindert.

Smileys fördern Kommunikation

Das Camp in Langenried steht von Freitag- bis Samstagabend unter dem Motto „Freude“. Kleine Zettel sind mit Smileys bedruckt. Sie sollen die Kommunikation untereinander fördern. Freut sich ein Kind über den Gefallen eines anderen, schenkt es dem Freude-Bereiter ein Grins-Papier, auf dem der Grund für die Freude geschrieben steht. „Wer hat denn heute schon einen bekommen?“, fragt Markus Schmutz in den Fackelkreis auf der Wiese. Die zehnjährige Elif und ihre Freundin Bilge (13) heben die Die Teamleiter Markus Hartel (links) und Dorian Vorich mit Gitarre, Hände. Gemeinsam mit Nicole (15) Stammleiter Markus Schmutz und seine Frau Christine. haben die beiden türkischstämmi-


Innerliche Sammlung: Die jungen „Royal Ranger“ umschreiten schweigend das Pagodenfeuer auf einer Wiese bei Langenried.

gen Mädchen Schokobananen vorbereitet. Christiane Schmutz schrieb dafür drei Smileys. Und Zettel für jene Kinder, die im Rangers-Büro Papierkram sortierten oder beim Zubereiten des „leckeren Abendessens“ halfen: Putengeschnetzeltes mit Kartoffelbrei und Salat, dazu Holunderwasser oder Stilles. Markus Schmutz betont, „dass die Royal Rangers konfessionsfrei sind“, auch wenn sich der Bundesverband „Christliche Pfadfinderschaft“ nennt. „Wir haben islamische, katholische, evangelische Kinder dabei. Und was mich sehr freut — auch sozial schwache, die richtig aufblühen in unserer Gemeinschaft und sogar in der Schule besser geworden sind“, beschreibt er den integrativen Charakter des Stammes. Hauptanliegen der Royal Rangers sei, „Grundwerte geistlich und körperlich an Kinder weiter zu geben“ — Hilfsbereitschaft, Nächstenliebe, Freundschaft, Treue.

Dorian Vorich tritt in den Langenrieder Fackelkreis. Der 19-jährige Füssener ist seit neun Jahren ein Ranger und unterstützt die Peitinger als Teamleiter. Am Boden sitzt Markus Hartel (21), Jugendleiter aus München, seit 15 Jahren dabei. Sie geben das „Anspiel“ zum „Ratslagerfeuer“, wie der andächtige Abend eines Ranger-Camps genannt wird.

Kinder beeindruckt vom „Ratslagerfeuer“ „Wenn die Kinder nach einer Freizeit gefragt werden, was ihnen am besten gefallen hat, nennen sie fast immer das Ratslagerfeuer“, erzählt Schmutz. Das wird nun entzündet. Urplötzlich geht eine Feuerwerksbatterie hoch. Bunte Lichtblitze und laute Knallfrösche schießen durch die Dämmerung. Die Kinder jubeln entzückt — oder halten sich die Ohren zu. Die Pagode brennt langsam nieder. An-

Das Pagodenfeuer brennt nieder, in der Glut garen die Schokobananen, die in Alu-Folie gewickelt sind.

dächtig beobachtet. Stille kehrt wieder ein. Dorian Vorich schlägt auf der Gitarre die EurovisionsMelodie zum Lied „Gemeinsam“, der „Nationalhymne der Royal Rangers“, wie Schmutz erläutert. Wilde Tiger, Kängurus und Delfine kommen in drei Gruppen zusammen, umarmen sich, halten sich fest, tuscheln oder sind einfach stumm mit dabei. „Das zeigt jedem Kind, dass es Halt hat, und alle wissen, dass sie dazu gehören“, sagt Christiane Schmutz. Sie saß mit den Delfinen im Gras. „Erst haben wir füreinander gebetet, und auf einmal haben alle angefangen zu danken: für ihre Freundin, das schöne Wetter heute, dass sie dabei sein dürfen.“ Auch Tränen seien geflossen, berichtet die Teamleiterin mit feuchten Augen. Ein Herz für Kinder. Es ist dunkel geworden in Langenried. Die Schokobananen garen in der Glut, es gibt genug für jeden. Um zehn Uhr ist Nachtruhe. Denn alle sollen am nächsten Tag ausgeruht in die Ammerschlucht ziehen. In der Schnalz wird der Umgang mit dem Messer erlernt, werden Knoten geübt für Pfadfinder-Techniken bei Holzbauten. Wer älter als neun Jahre ist, darf die Feuerprüfung absolvieren und wird „Kundschafter“. Ein solcher könnte mit zum Bundescamp der Royal Rangers in Neufrankenroda in Thüringen. Das ists diesen Sommer wieder. Markus Schmutz rechnet mit 18 000 Teilnehmern. Da wird es nicht so ruhig zugehen ts wie in Peiting-Langenried.

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Altenstadt, Herzogsägmühle, Peiting, Schongau

Initiative der Vereine: Inklusive Sportwoche

Sprechen die Aktionen zur inklusiven Sportwoche ab: Links von vorn Veronika Pichl (Schülerin am Gymnasium Weilheim), Andi Völk und Ulrich Koch vom SV Herzogsägmühle, oben Martina Tremer (BRSG Altenstadt), rechts Gottlieb Kranzfelder (TSV Altenstadt), Ralph Konstantin (TSV Schongau) und Roland Kalischko (BRSG Peiting).

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Herzogsägmühle/Peiting/Schongau/Altenstadt | Die Initiative dazu kommt aus Vereinen der Region: Die Sportvereine von Altenstadt, Schongau, Peiting und Herzogsägmühle tun sich zu einem Netzwerk „Sport und Inklusion“ zusammen. Behinderte und nicht behinderte Menschen sollen sich begegnen, miteinander spielen, locker trainieren und lustige Wettbewerbe bestreiten. Und zwar bei einer inklusiven Sportwoche, die am Samstag, 5. Juli, beginnt und eine Woche dauert, ehe sie mit einem Spiel ohne Grenzen am Sonntag, 13. Juli, im Peitinger Stadion u.a. mit Hüpftrampolin, Flugschaukel und dem Auftritt einer Tanzgruppe zu Ende geht. „Wann hocken denn Männer und Frauen aus all diesen Vereinen schon an einem Tisch?“ Diese Frage stellt Andreas Völk vom Sportverein Herzogsägmühle, der zugleich seine Freude über das Zustandekommen des Netzwerkes im Sinne der Inklusion ausdrückt.

Jung und Alt, Menschen mit oder ohne Behinderung sind willkommen bei der Auftaktveranstaltung, die unter dem Motto „Sport ohne Grenzen — Olympiade für jedermann“ steht. Geboten werden zwischen 10 und 17 Uhr verschiedene Wettbewerbe, sei es im Fußball, Tischtennis, Bogenschießen, Handbike, Staffellauf oder Werfen.

Dorffest: Gäste aus mehreren Ländern In einer Mannschaft sollen — ganz ohne Zwang — bewusst Behinderte und Nichtbehinderte zusammengeführt werden. Erwartet werden auch Gäste aus Ungarn, Griechenland und Südafrika, die zum Dorffest nach Herzogsägmühle kommen. Am späten Samstagnachmittag gibt’s LiveMusik, danach ist ein Public Viewing zur Fußball-WM angesagt. Wichtig sind den Initiatoren der „gläsernen Sportwoche“ die of-

fenen Angebote bei den Vereinen. In Altenstadt sind dies das offene Training der Fußballer am Mittwoch, 9. Juli, oder die Zusammenkunft der Behinderten- und Radsportgruppe im ehemaligen Schlecker-Markt am Donnerstag von 17 bis 20 Uhr. Der TSV Schongau freut sich, wenn Behinderte und Nichtbehinderte am Montag zwischen 18.30 und 20 Uhr bzw. am Donnerstag von 17 bis 18.30 Uhr zum Badminton kommen. Oder zum Handball — die Möglichkeit dazu besteht am Dienstag von 17.30 Uhr bis 21 Uhr. Badminton und Handball sind in der BerufsschulTurnhalle. Die Peitinger Behindertensportgruppe freut sich, wenn Interessierte am Mittwoch bei der Kindergruppe zwischen 17 und 18.30 Uhr vorbeischauen oder


> > > ZUM THEMA Das sind die Ansprechpartner Wer sich des Weiteren informieren möchte — hier sind die Ansprechpartner zu den Angeboten rund um die inklusive Sportwoche: TSV Altenstadt Gottlieb Kranzfelder Telefon 0 88 61 / 77 08 info@tsv-altenstadt.de am Donnerstag, wenn zwischen 19 und 20 Uhr Fußballtennis und Tischtennis angesagt sind. Groß ist die Bandbreite des TSV Peiting. Von Montag, 7. Juli, bis Donnerstag, 10. Juli, lassen sich die Aktiven in verschiedenen Abteilungen (vom Skiclub über die Turner bis zu den Judoka) einiges einfallen, um auch Behinderte mit Nichtbehinderten zusammenzubringen. Ob die inklusive Sportwoche Schule macht? Was das Mitorganisieren betrifft, lässt sich das schon im Vorfeld mit Ja beant-

worten. Denn in die Werbung und Vorbereitung sind auch Jugendliche eingebunden, die in Weilheim am Gymnasium die elfte Klasse besuchen und dort das P-Seminar „Eventmanagement“ gewählt haben. Eine der Schülerinnen ist Veronika Pichl aus Böbing. Ihr Vater ist Konrektor in der Berufsschule in Herzogsägmühle. Nun hoffen die Organisatoren, dass die recht vielfältigen Angebote Zuspruch finden und keine Berührungsängste da sind. Dann ist bei der Sportwoche auch der Spaß inklusiv.

TSV Schongau Ralph Konstantin Telefon 0 88 61 / 98 57 tsv@tsv-Schongau.de TSV Peiting Andreas Heiland 0 88 61 / 59 07 tsvpeiting@t-online.de Sportverein Herzogsägmühle Andreas Völk, Markus Sinn Tel. 0 88 61 / 21 96 96 od. 2 67 info@herzogsaegmuehle.de

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„der altlandkreis“ ist ein Medium von

Stand bei Drucklegung im Juni 2014. Änderungen und Fehler vorbehalten. Auflage: 27 000 Exemplare Für eingesandte Manuskripte wird keine Haftung sowie keine Erscheinungsgewähr übernommen. Die aktuellen Anzeigenpreise, Mediadaten sowie Erscheinungstermine und weitere technische Angaben finden Sie auf unserer Webseite www.altlandkreis.de. Geplanter Erscheinungstermin der Ausgabe Sept./Okt. 2014: Freitag, 29. August 2014 (Anzeigenschluss 11. August 2014) Herausgeber: Peter Ostenrieder

25 Jahren Seit 24 Ihr Gutachter vor Ort

Redaktion: Johannes Jais (V.i.S.d.P.), Rosi Geiger, Tobias Schumacher, Klement Sesar Anzeigenverkauf: Wolfgang Stuhler Satz, Layout & Anzeigengestaltung: Peter Ostenrieder, Kurt Zarbock, Irmgard Gruber, Christian Lechner, Michael Kirchner, Jaqueline Borgmann Fotos: Emanuel Gronau, Peter Ostenrieder, Johannes Jais, Johann Jilka, Tobias Schumacher, Rosi Geiger, Rudi Hochenauer, Theodor Jocher, Theresa Zwerschke, HvO Peiting und Birkland, Manfred Herbst, Archiv Steingaden, Angelika Gruhn, Christoph Beeler-Langobardi, Roland Moser c/o Ortsmarketing Schongau (Schweiz), Klement Sesar, Armin Kirschner, Bella Beckert, Magnus Magg, Michael Kirchner, Landhaus auf der Gsteig, TSV Peiting, Schweizer Bustouristik, Lutz Stoess, Wolfgang Stuhler, Vodafone, rb-media, Paula Gößwald, Förderverein Freunde der Wallfahrtskirche, Corvus Corax, Christine Sporer, Christine Jais, Verkehrsverein Schongau, Max Bertl, Cees Bredschneijder, Trachtenverein Apfeldorf, Claudia Schmid, Schützenverein Böbing, Glashaus 4, Fotolia Druck: Kriechbaumer Druck GmbH & Co. KG, Freisinger Landstr. 21, 80939 München Verteilservice: KBV Vertriebs GmbH, Robert-Koch-Straße 1, 82377 Penzberg Erscheinungsweise: zweimonatig, kostenlose Verteilung an alle Haushalte im Altlandkreis Schongau und einzelnen angrenzenden Gemeinden

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Nach Events zum Firmenjubiläum im Autohaus Heuberger

Durchschnaufen und mit Elan an neue Aufgaben Bernbeuren/Füssen | Erst mal Derweil wurde der Audi-Hangar haus. Xaver Pfeiler von der GeDurchschnaufen war im Auto- zur Partymeile umgestaltet. Die schäftsleitung blickt voraus, dass haus Heuberger angesagt nach beiden Gebäude eignen sich we- die Stadt Füssen Interesse beden aufwändigen Events zum gen ihrer Größe und wegen der kundet hat, Veranstaltungen in Firmenjubiläum. Damit sind die Gestaltung auch für Veranstal- diesem modern-futuristischen Tage der offenen Tür in Ambiente auszurichten. Bernbeuren und eine Diesem Ansinnen stehe „Herz, Hand, Hirn, Humor“ man im Autohaus offen Woche später am Standort in Füssen gemeint, zu gegenüber. Professor Brachat bei der Charakterisierung denen insgesamt 5 000 Apropos Stadt Füssen: Devon Reiner Heuberger Besucher in beide Autoren Bürgermeister Paul Iahäuser gekommen sind, cob war unter den Gästen wie Xaver Pfeiler von der Ge- tungen und Events. So sahen dort und Rednern beim Festakt zum schäftsleitung einen beachtlichen — schon viele Wochen bevor die 50-jährigen Bestehen und zum Zuspruch ausgemacht hat. Fußball-WM in Brasilien begon- Jubiläum 10 Jahre Autohaus HeuZum Jubiläum 50 Jahre Autohaus nen hat — viele Interessierte be- berger in Füssen. Im Mittelpunkt Heuberger, verbunden mit 10 Jah- eindruckende Lichtbilder von der des Abends stand freilich — nach re Präsenz am Standort Füssen, Metropole Rio de Janeiro. Grußworten von Thomas Günther gehörte freilich auch ein Festakt (Regionalleiter Audi), Josef Fahle mit geladenen Gästen in den Der passende Rahmen für (Regionalleiter Verkauf Volkswaneuen Räumen an der Hiebelerund Stephan Hild (Bauleikulturelle Veranstaltungen gen) straße in Füssen. Firmenchef Reitung) der Vortrag von Professor ner Heuberger konnte dazu 250 Für kulturelle Events soll auch Hannes Brachat. Der 65-Jährige Gäste im Audi-Hangar begrüßen. weiterhin Platz geschafist Herausgeber der FachzeitDer gut zweistündige Festakt ging fen werden im schrift „Autohaus“. nebenan im geräumigen VW- AutoGebäude über die Bühne.

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Und es gibt eine Parallele. Sein Vater wurde ebenso wie Hilmar Heuberger Mitte der 60-er Jahre zusätzlich zum Landmaschinenbetrieb ein Vertrag als VW-Servicepartner angeboten.

Wie sich der Betrieb seit 1964 entwickelt hat Hilmar Heuberger war 36 Jahre Chef des Unternehmens. Zusammen mit dem früheren Bürgermeister von Bernbeuren, Heimo Schmid, zeigte er beim Festakt in Füssen auf, wie sich der Betrieb am Standort an der Schongauer Straße 14 entwickelt hatte, nachdem er ihn in den sechziger Professor Hannes Brachat: „Da Jahren von seinem Vater übersteckt unglaublich viel dahinter“. nommen hatte. Mehrere bauliche Maßnahmen, für die zum Brachat kennt Firmenchef Reiner Heuberger schon seit längerem. Der Professor, er stammt aus der Gegend bei Konstanz und lebt nahe Würzburg, meinte mit Blick zu Reiner Heuberger, es sei selten, dass jemand beide Fähigkeiten als Kfz-Meister und Betriebswirt so vereine wie der Unternehmer aus Bernbeuren. Er sei stets offen für neues, „und er saugt es förmlich auf“, fügte der Referent hinzu. Hinter der Entwicklung bei Heuberger stehen nach den Worten Brachats „Herz, Hand, Hirn, Humor“. Hannes Brachat stammt selbst aus einer Familie, die vom KfzBetrieb geprägt ist.

Teil Grundstückskäufe notwendig waren, kennzeichnen das stetige Wachstum des Autohauses. Hilmar Heuberger war bis zum Jahr 2000 Geschäftsführer, davon die letzten fünf Jahre gemeinsam mit seinem Sohn Reiner in einer OHG. Diese Offene Handelsgesellschaft wurde fünf Jahre später aufgelöst; seit dem Jahr 2000 ist Reiner Heuberger alleiniger Inhaber. 2004 übernahm er zusätzlich ein insolventes Autohaus in Füssen. Im Herbst 2013 wurde nahe der Autobahnausfahrt das neue Autohaus Heuberger eröffnet. An den beiden Standorten Bernbeuren und Füssen sind es aktuell gut 130 Mitarbeiter, die es dem Chef nachtun und sich mit Elan an neue Aufgaben machen.

Festakt mit königlichem Besuch: Die Darsteller von König Ludwig II. und Sissi, Marc Gremm und Janet Marie Chvatal vom Musical Ludwig2, machen der Familie Heuberger ihre Aufwartung.

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Nachtaufnahme. Das Autohaus Heuberger mit dem blauen Audi-Hangar und dem VW-Pavillon. Die Gebäude sollen vereinzelt auch für kulturelle Veranstaltungen genutzt werden.

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> > > PUNKT, PUNKT, PUNKT: DIESMAL MIT

Christoph Garbe Dirigent beim Festlichen Sommer in der Wies Schongau/Murnau | Proben und Aufführungen mit vier Chören muss Christoph Garbe zeitlich unter einen Hut bringen. Der 38-jährige Musiker und Komponist leitet seit Januar 2014 den Chor der Stadt Schongau und ist künstlerischer Leiter der Konzertreihe „Festlicher Sommer in der Wies“. Christoph Garbe wohnt mit der Familie in Murnau. Der Dirigent ergänzt in unserer Rubrik „Punkt, Punkt, Punkt“ Sätze, die von der Redaktion vorgegeben werden. Beginnen Sie den folgenden Satz: Das grenzt schon an ein Wunder, dass Menschen an diesem besonderen Ort, in dieser außergewöhnlichen Kirche zusammen kommen, um Werke zu erleben, zu hören, zu singen, die zur größten Musik gehören, die wir uns überhaupt vorstellen können, … so sehe und verstehe ich die Konzertreihe „Festlicher Sommer in der Wies“.

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es Wenn ich ein großes Werk wie den „Messias““ e, von Händel einstudiere, liegt die Betonung … auf dem, was ich in derr Partitur entdecke; diess kann dann aber auch Ergänzen Sie die nächsten Sätze: bedeuten, dass wir daSchon bei meinem Probedirigat ran arbeiten, nach einer in Schongau hatte ich den Ein- „Betonung“ im Klang druck, dass … zu entspannen oder der Funke zwischen Chor und Di- wegzufedern. rigent und zwischen Dirigent und Chor überspringt. Ich bin ein Freund der leisen Töne, wenn … Beim intensiven Probenwochen- ich verstanden habe, Klare K aree An ar Ansage, nsa sage gee, klar kklares kl lar ares ess D Dirigat: irriggat at:: ende in der Landvolkshochschule warum in der Partitur Kl hri rist s op st ophh Ga arb be wä währ h en hr e d ei eine nerr Pr ne Prob obee mit ob mit dem dem Chor Chor d er SStadt tadt ta dtt SSchongau chon ch o gaau be on beii Christoph Garbe während einer Probe der Wies ist es mir darauf angekom- steht, dass die Töne CCh einer Passage aus dem „Messias“ von Händel. men, … jetzt leise sein sollen. den „roten Faden“ zu finden, der den Chor mit der Musik und mit Laute Töne schlage ich dann an, Vom Pianissimo bis zum Doppel- bedeutet für mich, dem Vertrauen mir verbindet. wenn … forte … gerecht zu werden, dass mir die wenn der Komponist schreibt, dass tut sich eine fantastische Welt auf, Chöre entgegenbringen; es ist für Stimmbildung ist in der Chor- das jetzt laut sein soll; beim Diri- die wir „Musik“ nennen. mich ein großes Privileg, so musiarbeit … gieren kann das eine „schlagende“ zieren zu dürfen, und natürlich ist so grundlegend wie Wasser fürs Bewegung sein, aber es gibt dafür Die vier Chöre, die ich inzwischen es auch viel Arbeit vor allem für die Kochen, weil wir mit dem ganzen noch viele andere Gesten, je nach leite, zeitlich unter einen Hut zu Vorbereitung der Proben und KonKörper musizieren. Charakter der Stelle. bringen, … zerte. Leiten Sie auch diesen Satz ein: Es ist für alle Mitwirkenden eine Herausforderung, … innerhalb von fünf Wochen drei große Aufführungen zu bewältigen.


Die Leitung des Murnauer Kammerorchesters habe ich heuer abgegeben, ‌ weil ich Zeit und Kraft in die Arbeit mit dem Chor der Stadt Schongau investieren mÜchte, die ich nicht hätte, wenn ich das Orchester auf einem hohen Niveau weitergefßhrt hätte.

Meine Homepage im Internet hat den Namen www.klangsucher.de, weil ‌ es mir darum geht, zusammen mit „meinen“ Ensembles einen guten Klang fĂźr die jeweiligen Werke zu finden; die Suche hĂśrt nie auf, weil wir immer wieder Neues in der Musik hĂśren kĂśnnen.

der Melodie die Intonation halten, ohne uns festzusingen. Wählen Sie bei den nachfolgenden Sätzen eine von drei Antworten aus oder formulieren Sie eine vierte unter d)

Am liebsten singe ich ‌  a) allein in der Badewanne. Dass bei zwei der drei Wieskon- Klang, Schwung und Interaktion  b) in einem kleinen Ensemble. zerte neben dem Chor der Stadt sind fĂźr mich ‌  c) im groĂ&#x;en Chor. Schongau zudem ChĂśre aus gute Bausteine fĂźr eine Probe. ďƒ˝ d) aus tiefster Seele. Sauerlach/Holzkirchen bzw. aus Der Wechsel zwischen zusam- Vor meinem Konzert in der Wies ‌ Krumbach mitwirken, ‌ menhängendem Singen und De-  a) bin ich die Ruhe selbst. ist fĂźr mich eine groĂ&#x;e Freude.  b) bin ich merklich aufgeregt. tailarbeit ‌ Wenn Sie mich nach einem Lieb- kann einer Probe guten Schwung  c) steigt die Spannung langsam, aber kontinuierlich an. lingskomponisten fragen, ‌ geben. das ist immer der, dessen Musik ďƒ˝ d) dazu mĂźssen Sie mich bitte ich gerade probe oder auffĂźhre Einen langen Atem braucht’s, ‌ nach unserem ersten Konoder dessen Partitur ich gerade damit wir eine Melodie ausdruckszert in der Wies noch einmal studiere. fragen. voll singen und dabei am Ende

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> > > ZUM THEMA Schubert-Messe, Beethoven-Sinfonie, Händels „Messias“ Schongau/Wies | Zwei von sechs Konzerten haben bereits in Steingaden und in Altenstadt stattgefunden; nun folgen mit den drei groĂ&#x;en AuffĂźhrungen die HĂśhepunkte des Festlichen Sommers in der Wies 2014. Am Sonntag, 29. Juni, erklingen um 19.00 Uhr in der Wieskirche. Von Sibelius das Andante festivo, von Vasks das Pater noster, von Brahms ein Intermezzo fĂźr Streichs Es-Dur. se orchester sowie von Schubert die Messe adt SchonDie AusfĂźhrenden sind der Chor der Stadt gau, TonArt Sauerlach-Holzkirchen sowiee die Neue tung vonn SĂźddeutsche Philharmonie unter der Leitung Christoph Garbe. Am Sonntag, 27. Juli, um 19 Uhr steht Folgenolg lgen ennsohhnndes auf dem Programm: von Mendelssohnirssch Bartholdy der Psalm 42 „Wie der Hirsch nd schreit“, von Brahms das Schicksalslied un und Duur von Beethoven die Sinfonie Nr. 3 Es-Dur Alili-„Eroica“. Es singen und musizieren Aliderr ce Paper-Burghardt, Sopran, der Chor der chh-Stadt Schongau, der Chor der Berufsfacheue uuee schule fĂźr Musik Krumbach und die Neue SĂźddeutsche Philharmonie. Ein groĂ&#x;es Werk der Barockzeit fĂźllt ddas ass Uhhr Konzert am Sonntag, 3. August, um 19 Uhr

in der Wieskirche aus. Es ist der „Messias“ von Händel. Die AusfĂźhrenden sind Susanne Winter (Sopran), Brigitte Lang (Alt), Frieder Lang (Tenor), Thomas Stimmel (Bass), der Chor der Stadt Schongau sowie das Streichorchester Capella Istropolitana aus der Slowakei. Karten gibt es im Vorverkauf u.a. bei der TouristInfo in Schongau und bei der Tourist-Info Steingaden. Weitere IInfos n oss ssind nf indd un in unte terr ww te www w.wi wieskonzer i e te.de unter www.wieskonzerte.de abzu uru rufe fen. fe abzurufen.

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Schweizer-Bustouristik in Peiting

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Peiting | Den Sommer verlängern und das Frühjahr vorziehen - das sind aktuelle Trends in der Bustouristik, für die Kurt Schweizer mit seinem Team immer wieder nach neuen Angeboten sucht. Die Schweizer-Bustouristik wurde vor gut 20 Jahren von Ulrike und Kurt Schweizer gegründet, mitt-

trieb, der immer auf Achse ist. Eigentlich hatte Kurt Schweizer beim TÜV einen sicheren Arbeitsplatz, doch machte es ihm großen Spaß, nebenbei mit dem Bus unterwegs zu sein. Es ergab sich die Möglichkeit, einen öffentlichen Bus-Linienverkehr zu übernehmen und so wurde 1992 das Gewerbe

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Das Firmengelände von Bus Schweizer in Peiting.

re Halle angemietet. „Wir haben immer das nötige Glück gehabt bei unseren Entscheidungen“, resümiert Kurt Schweizer heute über den rasanten Aufstieg seiner Firma.

Erste eigene Halle und erster eigener Katalog Im Jahr 1997 wurde die eigene Halle im Gewerbegebiet am südlichen Peitinger Ortsrand bezogen, und im gleichen Jahr kam auch der erste Katalog heraus. 18 Seiten mit rund 30 Reiseangeboten umfasste dieses Heft. Zum Vergleich: der aktuelle Schweizer-Katalog hat 75 Seiten mit über 180 Angeboten. „Wir stellen uns immer die Frage, was hätten wir selbst für Ansprüche an eine Busreise“ nennt Kurt Schweizer einen Grundsatz bei der Ausarbeitung der Touren. Komfort im Bus, freundlicher Bordservice, gute Hotels und ein interessantes, ab aber berr n icht ic ht zzu u st tra raff fffes P roogram rogr gramm: gr m: nicht straffes Programm: Mitt di Mi dies essen P rämi rä miss mi sssen h aben ab en ddie i ie diesen Prämissen haben R Re eissen en iimmer m err ggrößeren mm röße rö ßere ße ere ren en An A nklan klan kl angg Reisen Anklang ggefunden. ge efu funden fund nd den en. n. Das Daas hatte D hatt hatt ha tte zu tte zur Fo zur Folg lgge, e, Folge,


dass das Firmengelände immer wieder erweitert werden musste: 2004 wurde erstmals angebaut, 2006 entstand der Kundenpavillon, 2009 wurde die Bushalle und 2010 das Büro erweitert. Ein herber Rückschlag war für die Familie der Tod von Ulrike Schweizer im Jahr 2009, die das Unternehmen zusammen mit ihrem Mann aufgebaut und wesentlich zum Erfolg beigetragen hatte. Doch es stellte sich heraus, wie sehr die Familie von dem bestehenden Mitarbeiterstamm unterstützt wurde. Und: „Von da an musste ich meinen Vater unterstützen“, erzählt Sohn Florian Schweizer. Er hatte erst seit zwei Jahren den Busführerschein und wäre gern noch einige Zeit auf Tour gefahren. Doch die Umstände erfordern die tägliche Präsenz des 28-Jährigen im Büro. Linienverkehr und Bustouristik sind zwei Standbeine der Firma Schweizer, die bei 65 Fahrzeugen eine tägliche Disposition und straffe Organisation erfordern. Im Linienverkehr werden gut 800 Personen pro Tag befördert, bei den Busreisen wurden im vergangenen Jahr über 12 000 Fahrgäste gezählt.

In Portugal über 50 Hotels angeschaut Kurt Schweizer und Tochter Tanja ssind si ndd immer imm mmer w iede ie der un unte terw weg e s, wieder unterwegs, um neue neu euee Reiseangebote Reis Re isea is eaang eang ngeb ebot eb otee zu kkreot rere

Beliebt sind inzwischen die Radreisen. Dafür kommen vor Ort übersichtliche Kleinbusse zum Einsatz. ieren. Seit 2013 gehört ein eigener Abschnitt des Kataloges den Radreisen. Um dieses Angebot zu erweitern, waren Kurt und Tanja Schweizer beispielsweise im Frühjahr eine Woche an der Algarve in Portugal, hatten sich über 50 Hotels angeschaut und ein neues Rad- und Golfangebot für das Winterhalbjahr ausgearbeitet. Die Teilnehmer fliegen für eine Woche nach Portugal, werden dort von einem Schweizer Bus inklusive Radanhänger und dem Service empfangen, können

entweder ihr eigenes Fahrrad mitnehmen oder ein vor Ort zur Verfügung gestelltes Fahrrad benutzen und unternehmen dann verschiedene geführte Touren. Auch können kurz- und längerfristige Überwinterungsmöglichkeiten an der Algarve vermittelt werden. Den Sommer verlängern und den Frühling vorziehen — das ist der Wunsch vieler Gäste und, mit diesem Ziel werden die Schweizers immer wieder nach neuen Reiseideen Ausschau halrg ten.

> > > VERLOSUNG Sechs Gutscheine für Fahrten „der altlandkreis“ verlost sechs Gutscheine im Wert von jeweils 50 Euro für Fahrten mit der Bustouristik. Dazu muss nur die eine Frage beantwortet werden: Wie lange besteht die Firma Schweizer-Bustouristik schon? a) 11 Jahre b) 22 Jahre c ) 33 Jahre Die Antwort auf eine Postkarte schreiben und an den „altlandkreis“ in 86971 Peiting, Birkland 40, schicken oder eine E-Mail an info@altlandkreis.de senden. Die Gewinner werden in der nächsten Ausgabe veröffentlicht.

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25 Jahre „Musik im Pfaffenwinkel“

Ein Lobgesang auf klassische Werke Schongau | Eine klassische Konzertreihe über ein Vierteljahrhundert erfolgreich zu gestalten, ist bemerkenswert. Außergewöhnlich ist die Geschichte, wenn sie ausschließlich von ehrenamtlichem Engagement geschrieben wird — wie bei „Musik im Pfaffenwinkel“. Die fünf Konzerte 2014 stehen ganz im Zeichen des 25-jährigen Jubiläums beim „Gemischten Chor im Pfaffenwinkel“ und dessen Trägerverein. Auftakt ist am Sonntag, 6. Juli, wenn der Chor in die Wieskirche lädt zu „Renaissance, Barock, Romantik…“ mit den Augsburger Domsingknaben, dem Posaunenquartett Opus 4 und Wies-Organist Anton Guggemos. Am 13. Juli feiert „Musik im Pfaffenwinkel“

Premiere mit dem ersten Konzert in der Basilika Benediktbeuern. Solo-Cellist Wen-Sinn Yang, Mitglieder des Bayerischen Staatsorchesters und der Chor geben das „Konzert für Violoncello und Orchester D-Dur“ von Joseph Haydn, gefolgt von Mozarts „Exsultate, jubilate“ und Haydns „Paukenmesse“. Am Sonntag, 20. Juli, stehen in der Wieskirche das „Münchner Kyrie“ und „Laudate Dominum“ von Mozart sowie Felix Mendelssohn Bartholdys „Lobgesang“ mit Mitgliedern der Münchner Philharmoniker auf dem Programm. Dazu gibt’s einen Einführungsabend am Mittwoch, 16. Juli, im Rainer-Endisch-Saal in Herzogsägmühle. Den Sonntag, 27.

Jeden Donnerstag ist um 20 Uhr Chorprobe im Rainer-Endisch-Saal von Herzogsägmühle, hier mit Andi Wiesmann aus Bernbeuren, der ChorDirigent Christoph Fröhlich bei Abwesenheit vertritt.

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Seit 2011 ist Musikdirektor Christian Fröhlich Dirigent und künstlerischer Leiter von „Musik im PfafFoto: Lutz Stoess fenwinkel“ Juli, gestalten Nachwuchskünstler im Bibliothekssaal Polling mit Werken von Beethoven, Chopin und anderen. Das Jubiläumsjahr endet mit dem Adventskonzert in der Altenstadter Basilika am 30. November. Basis für den Erfolg von „Musik im Pfaffenwinkel“ war die Persönlichkeit


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des Gründers Joseph Kraus, der Anfang 2014 verstarb. Sein Erbe trat 2011 Christian Fröhlich aus Ohlstadt an. Doch kein Häuptling ohne Indianer. Aktuell sind es rund 60 Sängerinnen und Sänger aus dem ganzen Pfaffenwinkel. Jüngster Mitwirkender ist Gerald Süttinger (36) aus Schongau, mit 83 Jahren ist Laura Bräuer aus Apfeldorf die erfahrenste Stimme. Die „Dienstältesten“ Rita und Franz Nagel aus Schongau singen seit 1964 in Chören — Jubiläumsjahr 2014.

Wo Profis und Laien zusammentreffen Mit zuverlässigem Proben-Enthusiasmus stemmt der Laien-Chor so anspruchsvolle Programme, dass Profi-Musiker aus dem Kreis

der Münchner Philharmoniker, des Bayerischen Staatsorchesters oder vom Gewandhaus in Leipzig gerne „Musik im Pfaffenwinkel“ machen. Die Wieskirche als Kirche und Konzertsaal von Weltrang rundet die Magnetwirkung ab. Wer wollte hier nicht musizieren? Oder, wie die vielen tausend Musikfreunde, die mit einem Konzertbesuch die Reihe komplett finanzieren, hier der Musik lauschen? Auch, weil unter Kraus und nun Fröhlich ein bemerkenswertes Repertoire erarbeitet wurde: Verdi- und Mozart-Requiem, Haydns „Schöpfung“, Rossinis „Stabat Mater“, Händels „Dettinger Te Deum“ und Beethovens „Neunte“ sind Höhepunkt der jüngeren Vergangenheit. Auch das Novum der Uraufführung von Wilfried Hillers

„Nachtgesang“ in der Wieskirche 2013. „Viele Sänger, die sich uns anschließen, bedauern eigentlich, dass sie nicht schon viel früher gekommen sind“, gibt Sabine Sander aus Schongau zu verstehen. Die routinierte Lehrerin „managt“ den Chor, und sie wirbt um Nachwuchs. Vor allem Männer kann man gut gebrauchen. Geprobt wird donnerstags im Rainer-Endisch-Saal in Herzogsägmühle. Aber auch wer nicht singen kann oder möchte, findet manche Gelegenheiten, um Hand anzulegen — oft auf ganz praktische Weise: Werbung konzipieren, Vorverkauf organisieren, Podeste aufbauen oder auch Stühle rücken — all das stemmen die Vereinsmitglieder. ts Natürlich ehrenamtlich.

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Wissenswertes aus der Geschäftswelt Der Existenzgründerladen

Bar & Lounge „Xaver“

VERKAUFSRAUM MIETFREI — INNOVATIVE IDEEN GEFRAGT

LOKAL IM HERZEN PEITINGS FÜR DEN GEMÜTLICHEN FEIERABEND

Peiting | Es ist „zwar keine gleichnamigen StandLuxusräumlichkeit“, wie Bürort- und Wirtschaftsgermeister Michael Asam beratung aus Augsburg erwähnt. Aber immerhin: 33 an. Das Büro ist eingeQuadratmeter groß ist der Verbunden im Programm kaufsraum in der Ortsmitte von „Aktive Ortsmitte PeiPeiting (Schongauer Straße 3), ting“. Dr. Heider hat den die Marktgemeinde als 2013/2014 auch einen Existenzgründerladen ein Jahr Existenzgründer-Laden mietfrei zur Verfügung stellt. in Kaufbeuren begleiFrauen und Männer mit kretet. Dort war nahe des ativen Geschäftsideen können Rathauses am Ringsich dafür bis 30. September weg ein Absolvent der bewerben. Angesprochen ist Bürgermeister Asam, Kämmerer Hollrieder, Dr. Schmuckfachschule jeder, der eine innovative, Heider und Mitarbeiter Abbenseth (Standort- Neugablonz zunächst zukunftsorientierte Geschäft- und Wirtschaftsberatung) sowie Roman Bauer mietfrei in ein Ladensidee hat und diese in Peiting (Gewerbeverband). geschäft eingezogen. verwirklichen möchte. Bislang Ansprechpartner für haben sich zwei ernsthaft interessierte Bewerber den Existenzgründerladen sind beim Markt Peiting gemeldet, berichtet Kämmerer Christian Hollrieder. Christian Hollrieder, Telefon 08861/599 30, bzw. Eine Jury wird im Herbst unter allen eingereichten Daniel Abbenseth, Telefon 0821/527 853, E-Mail Bewerbungen das aussichtsreichste Konzept kür- daniel.abbenseth@drmheider.de von der Standortzen. Der gehört auch Dr. Manfred Heider von der beratung.

Peiting | Bis kurz vor der Neueröffnung am 4.6. konnte Chefin Monika Pummer den Namen ihres neuen Lokals geheim halten. „Xaver“, so wie ihr Großvater, der Erbauer des Gebäudes, heißt die schöne und gemütliche Bar direkt an der Peitnach. Täglich ab 18 Uhr kann man dort jetzt seine Feierabendstunden gemütlich einläuten. Neben der entspannten Atmosphäre mit Lounge-Möbeln, Hochtischen und natürlich einem Tresen, der zum Sitzen einlädt, kann man im „Xaver“ bei schönem Wetter auch auf der „Bachterrasse“ direkt an der Peiting sitzen und das Peitinger Leben an sich vorbei ziehen lassen. Die Besonderheit im „Xaver“ ist neben einer großen Weinkarte die riesige Auswahl an ausgefallenen Bieren und insbesondere an etlichen Sorten von Whiskey (Irischer und amerikanischer) und Whisky (schottischer und Kanadischer), die man in schweren Ledersesseln ausgiebig genießen kann. Jeweils bis Mitternacht hat das „Xaver“ geöffnet, und wer kleine Brotzeitsnacks zu seinen Getränken wünscht, wird auch diese auf der Karte finden.

Sonderzahlung an die Mitarbeiter ERFOLGSPRÄMIE BEI HOERBIGER NACH POSITIVEM ERGEBNIS Schongau | Mit einer Prämie wurden die Beschäftigten bei Hoerbiger im Landkreis Weilheim-Schongau am Erfolg des Geschäftsjahres 2013 beteiligt. Als Dank für ihre Leistung und ihr herausragendes Engagement hat das Unternehmen einen Teil des Gewinns an die Mitarbeiter ausgezahlt. Mit einem Umsatz in Höhe von 1,05 Milliarden Euro im Jahr 2013 kann der Konzern erneut auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurückblicken. Rund 6400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind es weltweit. Fast ein Viertel ist im Landkreis Weilheim-Schongau beschäftigt. Insgesamt gab der Konzern eine siebenstellige Summe als Prämie an die Beschäftigten in den Werken in Schongau, Altenstadt, Peiting und Penzberg weiter.

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Wie’s beim Breitenmoser weitergeht WIRTSCHAFT IM HERZEN DER GEMEINDE — ANDERE ÖFFNUNGSZEITEN Reichling | Mit einer Speisekarte, auf der weniger Gerichte stehen, aber die dafür öfter wechseln, mit leicht geänderten Öffnungszeiten und mit dem Bestreben, ein paar Mal im Jahr „handg’machte Musik“ (Beispiel Auftritt der „Harten Schwestern“ 2013) anzubieten: So soll es beim Gasthof „Zur Alten Post“ im Herzen von Reichling weitergehen. Die Wirtin Gerdi Breitenmoser (63) kann sich dabei auf ihre Tochter Marion (33) verlassen. Familiäre Unterstützung kommt auch von Freund Hermann Noll (37). Der Breitenmoser hat eine Gaststube mit 60 Plätzen, einen Saal für 140 Personen, ein kleines Nebenzimmer, eine Pilsbar und einen Biergarten. Ruhetage sind künftig montags und mittwochs. Mehr als ein halbes Jahr ist vergangen, seitdem Michael Breitenmoser — er war Gerdis Ehemann und ein Wirt mit Leib und Seele — im Dezember 2013 verstarb. 47 Jahre war er im Gasthof. In seinem Sinne will die Familie die Gaststätte weiterführen. In ihr sollen sich auch Vereine wie die Schützen, der MSC, die Fußballer oder die Veteranen wohlfühlen. „I bin so aufg’wachsen, i kenn’s net anders“, sagt die Wirtin. Der Umgang und das Gespräch mit (Stamm-)Gästen haben ihr vor allem nach dem Tod Für die Gäste da: Marion und Gerdi Breitenmoser (rechts). Vorne ihres Mannes viel gegeben, gesteht sie offen. Infos: altepost-reichling.de Familie Danner und Stephan Socher (mit Trachtenhut).

„Dance & more“ ist umgezogen

Schongau hat den Kick

NACH ALTENSTADT AN DIE NIEDERHOFENER STRASSE — OPENING-TAG

KUNDEN IN DER ALTSTADT KICKEN SICH IHREN RABATT SELBST

Altenstadt | Das Studio „Dance & more“ hat neue Räume. Es ist von Schongau nach Altenstadt umgezogen. Dort sind im ehemaligen Fabrikationsgebäude Vatter im ersten Stock Räume angemietet werden, die wesentlich mehr Platz bieten als das bisherige Quartier an der Lechtorstraße. Allein der Tanzsaal hat zehn auf sechs Meter, dazu kommen noch weitere Räume, schildert Gabrielle Beckert, die zusammen mit Tochter Bella das Studio führt. Die Beiden sowie das ganze Team veranstalten ein „Opening“. Am Samstag, 28. Juni, ist ab 11 Uhr einiges geboten. Ab Mittag gibt’s zum Mitmachen Jazz für Kinder, Modern Jazz, Yoga, Ballett für Früherziehung und Jugendliche sowie zum Abschluss nochmals Yoga. www. dance-n-more.me ist dazu die Internetadresse.

Schongau | Noch bis zum Ende der Fußball-WM können sich Kunden in einigen Geschäften der Schongauer Altstadt ihren eigenen Rabatt erkicken. Franz Köpf von der Werbegemeinschaft und viele seiner Kollegen waren spontan von der Aktion begeistert. Und so funktioniert es: In den en der Werbegemeinschaft teilnehmenden Geschäften eßt man am Ende seines Altstadt Schongau schießt echt im Schongau-Look Einkaufs mit einer - stilecht Kick-Figur Bälle auf das - schwarz-gelben Tipp-Kick-Figur -Kulisse. Pro Treffer erStadttor einer Schongau-Kulisse. hält man dann je nach Geschäft einen Nachlass von 1 - 3 Prozent. Auch die Anzahl der möglichen u Haus unterschiedlich. Schüsse ist von Haus zu weise hat man 5 Schüsse Im Jeans-Café beispielsweise und erhält pro Treffer 3 % Nachlass, insgesamt u 15 Prozent erschiekann man sich also bis zu äften kann man bis ßen. In anderen Geschäften zu 10-mal schießen und erhält jeweils 1 Proen Fall ist das Ganze zent pro Treffer. Auf jeden mit einem Riesenspaß sowohl für die Kunden, aber auch für die Händler verbunden. chen Geschäften die Wer wissen will, in welchen et Kick-Aktion läuft, findet die Infos dazu auch auf Seite 24 in diesem „altlandkreis“.

Bella und Gabrielle Beckert: Ein neues Quartier für die Tanzschule.

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Der höchste Holzturm Die Gewinner sind längst gezogen worden für unser letztes Heimaträtsel in der Ausgabe 23. Zu erraten war eines der höchsten Holzbauwerke in Europa, das im Schongauer Land steht. Dabei handelt es sich, wie die meisten Rätselfreunde richtig geschrieben haben, um den Funkturm auf dem Schnaidberg. Er befindet sich auf knapp 900 Meter nahe an der Flurgrenze von Peiting zu Rottenbuch. Beim Mobilfunkbetreiber Vodafone (D2-Netz) wird er als Funkturm Rottenbuch bezeichnet. Das Bauwerk wurde im Jahr 2002 errichtet. Die Fachwerkkonstruktion des Turmes ist eine Leimbinderkonstruktion. Genommen wurde eine europäischer Douglasie aus dem Schwarzwald. Die Gesamthöhe der Konstruktion beträgt einschließlich der Antennen auf der Spitze 62,50 Meter. Als Verbindungselemente werden Stahldübel eingesetzt. Diese Verbindungspunkte und die Innenbühnen wurden aus technischen Gründen aus verzinktem Stahl hergestellt.

Die komplette Konstruktion ist „naturbelassen“. In dem Naturschutzgebiet durfte kein chemischer Holzschutz verwendet werden durfte, wie Dr. Margarete Steinhart für Vodafone eine Presseanfrage unserer Zeitschrift beantwortete. Vertreter von Umweltschutz und Forstverwaltung hätten darauf Wert gelegt. Die fünf Gewinner sind: Werner Keller, Rottenbuch Wilhelm Wotke, Peiting Heidi Schmid, Birkland Heidi Linder, Hohenfurch Martin Riegger, Prem Herzlichen Glückwunsch!

Der Funkturm auf dem Schnaidberg ist eine Holzkonstruktion.

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Pfaffenwinkel-Gewerbeschau am 12. und 13. Juli

Schaufenster für die Region am oberen Lech Peiting | Sie hat den Charakter einer kleinen, aber feinen Ausstellung. Und trotzdem soll die Pfaffenwinkel-Gewerbeschau dem Anspruch genügen, das Schaufenster für die Region am oberen Lech zu sein. Ob sie dem gerecht wird? Das können die Besucherinnen und Besucher am besten selbst beurteilen, wenn sie am zweiten Wochenende im Juli, 12. und 13.07., nach Peiting ins Eisstadion kommen. Über 80 Aussteller werden ihre Waren und Dienstleistungen präsentieren, schildert Harald Wörnzhofer. Er ist Schatzmeister beim EC Peiting, der die Pfaffenwinkel-Gewerbeschau heuer federführend organisiert. Von den 80 Ausstel-

lern sind sieben im Außenbereich, Alle zur Verfügung stehenden Ausdarunter vier Autohändler aus der stellungsflächen konnten an die interessierten Unternehmen vergeRegion. ben werden, fügt der ECP-Vorstand hinzu. Einzelnen Firmen musste Rekordverdächtig, sogar abgesagt werden. Die Verantbevor es losgeht wortlichen des Organisationsteams Schon vor Beginn bricht die dritte freuen sich, dass bereits zu einem Auflage der Pfaffenwinkel Gewer- so frühen Zeitpunkt durch die hohe beschau alle Rekorde, stellt Ger- Zahl der Anmeldungen die Weihard Weyrich, der 1. Vorsitzende chen für eine erfolgreiche Ausbeim ECP, fest. Über 80 Unterneh- stellung gestellt werden konnten. men aus den unterschiedlichsten Eine Übersicht der ausstellenden Bereichen haben sich bis Mitte Firmen, die aktuelle Standplanung Juni angemeldet, um ihre Produk- und Informationen zum reichhalte und Dienstleistungen dem inte- tigen Rahmenprogramm und Vorressierten Publikum vorzustellen. tragsprogramm im Rahmen der Das bedeutet einen Ausstellerre- Peitinger Energietage lesen Sie in kord in der dreijährigen Geschich- den folgenden Beiträgen bzw. sind te der Gewerbeschau. im Internet abzurufen.

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Eine besondere Ausrichtung erhält die Pfaffenwinkel-Gewerbeschau, weil die Peitinger Energietage zum ersten Mal integriert sind. Diese haben in früheren Jahren separat in der Schloßberghalle stattgefunden. Durch das Einbinden der Energietage (siehe dazu eigener Artikel) erhofft sich die ECP-Vorstandschaft eine Aufwertung der kleinen Ausstellung.

dem Gewerbeverband Schongau und der Werbegemeinschaft Altstadt, wie es sich bereits bei den zwei vorangegangenen Ausstellungen bewährt hat. Die Besucher erwartet ein breiter Mix bei den Branchen. Vom Handwerk bis zu Dienstleistungen, vom Holzbildbauer bis zum Goldschmied. Auch das Technische Hilfswerk, das eine Tierrettung vorführen wird, ist präsent. Zudem wird die Bürgerstiftung Peiting mit Ort der Ausstellung: einem Stand vertreten sein. Mehr Immer im Wechsel Infos sind unter www.pfaffenwinWie berichtet, wechseln sich Pei- kel-gewerbeschau.de hinterlegt. ting und Schongau bei der Pfaffenwinkel-Gewerbeschau ab. Im Juli 2013 war die Ausstellung in Schongau im Eisstadion an der Lechuferstraße, heuer geht das Ganze im Eisstadion der Marktgemeinde über die Bühne. Zielgruppe sind Gewerbetreibende und Unternehmen des Mittelzentrums Peiting | Schongau | Altenstadt sowie angrenzender Gemeinden. Veranstalter ist der EC Peiting. Der Verein baut jedoch bei den monatelangen Vorbereitungen auf die Zusammenarbeit mit dem Gewerbeverband Peiting,

> > > ZUM THEMA Programm bei der Gewerbeschau Samstag, 12. Juli 10.00 Uhr Eröffnung der 3. Pfaffenwinkel-Gewerbeschau durch Bürgermeister Michael Asam 11.30 Uhr Auftritt des Trachtennachwuchses vom Verein Alpenrose Peiting 14.00 Uhr Auftritt des „Diamonds Cheer“-Teams (Tanzstudio Dance and more) 16.30 Uhr Bauchtanzvorführung der Ingenrieder Formation „Skarabäus“ Sonntag, 13. Juli 10.00 Uhr Eröffnung am zweiten Tag und musikalischer Frühschoppen 11.30 Uhr Auftritt des „Diamonds Cheer“-Teams (Tanzstudio Dance and more) 14.00 Uhr Auftritt der „Tanzmäuse“ 16.30 Uhr Rock’n’Roll Club Peiting 18.00 Uhr Ende der Gewerbeschau Kinderbetreuung Am Samstag und Sonntag von jeweils 11.00 bis 16.00 Uhr (u.a. mit Kinderschminken).

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Vorträge bei den Energietagen

Vom Aussehen und von der Wärmedämmung Peiting | Die Aussteller der Peitinger Energietage nehmen bei der dritten Pfaffenwinkel-Gewerbeschau einen eigenen Block im Peitinger Eisstadion ein. Informationen gibt es zunächst an den Ständen. Zusätzliche Informationen, die durchaus in die Tiefe gehen, bieten jedoch die Vorträge, die jeweils im VIP-Raum des Peitinger Eisstadions abgehalten werden. Petra Asanger-Strobl, die als Architektin in der Marktgemeinde arbeitet, ist eine der Referentinnen. Zwei

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Themen greift sie im Vortragsprogramm auf (siehe Kasten „Zum Thema“); neben der Außenwanddämmung ist es Wissenswertes rund ums Fenster.

Facetten bei der Fenstersanierung Dabei sind viele Aspekte unter einen Hut zu bringen. Soll es Holz oder Aluminium sein? Wie ist es um die Luftdichtheit bestellt. Wie sehen die Fenster mit oder ohne Sprossen aus? Petra Asanger-Strobl betont den Stellenwert der Energieeffizienz, aber auch

die Verantwortung in punkto Gestaltung. Die Architektin verweist auf „sensible Bereiche“ wie die Schongauer Altstadt, die unter Denkmalschutz steht. Oder auf den Peitinger Ortskern, wo Kunststofffenster allerdings nicht explizit ausgeschlossen sind. Da sei aber der Aspekt der Freiwilligkeit zu betonen. Jeder Eigentümer könne bei einer Renovierung zu einer ansprechenden Gestaltung gerade bei Fenstern, aber auch bei Hauswänden beitragen. Stichwort für hochwertige Ausführung seien HolzfaserDämmplatten. Das sei aber eine Preisfrage. In diesem Zusammenhang ist Petra Asanger-Strobl noch eines wichtig: Sie kommt

Petr Pe traa Asanger-Strobl: tr Asan As annge gerr--St Stro r bl ro b : Infos Innfos foos zur zur Petra Gestaltung und Energieeffizienz von Fenstern. auf das Fassadensanierungs-Programm zu sprechen. Ihr Wunsch ist es, dass bei dieser Maßnahme im Herzen der Marktgemeinde ab 2016 eine Neuauflage möglich ist.

Informationen, um Pfusch am Bau zu vermeiden Welche Konstruktionen es bei einer Dachsanierung gibt und welche Materialen verwendet werden,


damit befasst sich Planer Christian Gößwald (Schongau) in zwei Vorträgen. Er möchte Eigentümern und Häuslebauern Tipps vermitteln, „damit Pfusch am Bau vermieden wird“. Außerdem will Gößwald, wie er im Gespräch mit dem „altlandkreis“ verdeutlicht, „die Mär vom atmenden Haus“ in die Schubladen verfrachten. „Grundsätzlich haben eine Wand oder ein Dach keine Lunge“, kommentiert er. Bei Konstruktion und Material einer Dachsanierung handle es sich alleweil um ein „komplexes Thema“.

> > > VORTRÄGE BEI DEN ENERGIETAGEN Samstag, 12. Juli

10.45 Uhr Außenwanddämmung richtig gemacht (Petra Asanger-Strobl) 11.30 Uhr Mit Energiespartechnik 30% Kosten reduzieren (Referent Kübler) 13.00 Uhr Wärmepumpe — die Zukunft des Heizens (Lechelektrizitätswerke) 13.45 Uhr Dachsanierung | Konstruktionen u. Materialien (Christian Gößwald) 14.30 Uhr Wissenswertes rund ums Fenster (Petra Asanger-Strobl) 15.15 Uhr Lüftung: Richtig lüften — warum? (Christian Gößwald) 16.00 Uhr Strom selbst produzieren, speichern u. verbrauchen (Markus Stöger) 16.45 Uhr Gezielter Schutz der Brauchwasserinstallation (Hermann Mödl)

Sonntag, 13. Juli

Christian Ch hri r stia ian Gö G Gößwald: ßw wal a d: d Infos Inffos zur ur K Konon struktion und Dämmung bei Dächern.

10.45 Uhr Außenwanddämmung richtig gemacht (Petra Asanger-Strobl) 11.30 Uhr Aufgaben des Bezirkskaminkehrermeisters mit Infos zu Öfen (Christian Lory) 13.00 Uhr Wärmepumpe — die Zukunft des Heizens (Lechelektrizitätswerke) 13.45 Uhr Dachsanierung | Konstruktionen u. Materialien (Christian Gößwald) 14.30 Uhr Wissenswertes rund ums Fenster (Petra Asanger-Strobl) 15.15 Uhr Lüftung: Richtig lüften — warum? (Christian Gößwald) 16.00 Uhr Strom selbst produzieren, speichern u. verbrauchen (Markus Stöger) 16.45 Uhr Gezielter Schutz der Brauchwasserinstallation (Hermann Mödl)

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1964 – 2014

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Seit 500 Jahren — Wallfahrt reicht bis ins Jahr 1514 zurück

Der Ursprung: Das Gnadenbild Hohenpeißenberg | Die seit einem halben Jahrtausend bestehende Gnadenstätte, eine 230 Jahre existierende meteorologische Beobachtungsstation und ein 133 Jahre betriebener Kohlebergbau verleihen Hohenpeißenberg das besondere Signum als ein Hort des Glaubens, der Wissenschaft und der Montangeschichte. Der Ursprung ist eindeutig ein Gnadenbild. Und da hatte ein Schongauer seine Finger mit im Spiel. Die in den Weilern auf der Nordseite des Hohen Peißenbergs lebenden Einödbauern, auch Hinterbergler genannt, gehörten urkundlich seit 1255 zur Pfarrei St. Michael in Peiting. Um die Wende des 15. Jahrhunderts stand eine hölzerne Kapelle am Fuß des Berges. 1514 ist das entscheidende Jahr: Die Bauernschaft um den Hohen Peißenberg beschließt, auf dem Berg eine steinerne Kapelle zu errichten. Bischof Philipp von Freising und Herzog Wilhelm von Bayern erteilen die Genehmigung. Der herzogliche Pfleger von Schongau, Georg von Pienzenau, legt den Grundstein für das Gotteshaus. Aus der fürstlichen Schlosskapelle zu Schongau stiftet er ein geschnitztes Muttergottesbild. Bald darauf wallfahren viele Gläubige zur Marienkapelle auf dem Hohen Peißenberg, weil von der Wundertätigkeit des Gnadenbildes berichtet wird. 1525 Die hiesigen Bauern legen gegenüber ihrem Landesfürsten den Treueschwur ab und schlagen die aufständischen schwäbischen Bauern zurück. 1595 Als besonderer Gönner der marianischen Wallfahrtsstätte erweist sich Herzog Wilhelm V. Er schenkt der Kirche drei Höfe zu

„Unterpeißenberg“. Die Chorherren von Rottenbuch widmen dem Muttergottesheiligtum große Aufmerksamkeit; die Wallfahrt entfaltet sich schnell zu voller Blüte. Propst Berghofer lässt auf dem Berg ein Fremdenhaus mit Obdach und Bewirtung errichten. 1615 Baubeginn für eine größere Kirche auf der Ostseite der Kapelle. Vier Jahre später wird sie vollendet und zudem ein Herrenhaus als Unterkunft für die Wallfahrtsseelsorger des Klosters Rottenbuch errichtet. 1632 Das Gnadenbild, der kostbarste Besitz der Kirche, entgeht im Dreißigjährigen Krieg der blindwütigen Zerstörung, weil es rechtzeitig versteckt worden ist. 1701 im Spanischen Erbfolgekrieg, der auch Bayern erschüttert, schickt Propst Patritius das Gnadenbild nach München. Nach Beendigung des Krieges kehrt es im März 1705 wieder auf den Hohen Peißenberg zurück. 1747 Bei der Umgestaltung verwandeln heimische Künstler den Innenraum der Gnadenkapelle in ein Schatzkästlein des Rokoko. Zu nennen sind Baumeister Josef Schmuzer aus Wessobrunn, dessen Sohn Franz Schmuzer als Stukkateur, der Weilheimer Bildhauer Franz Xaver Schmädl und der Freskant Matthäus Günther von Tritschenkreut am nordöstlichen Abhang des Hohen Peißenberg.

1781 Beginn der Beobachtungen in der ältesten Bergwetterstation der Erde auf dem Hohen Peißenberg. 1803 Die Zeit der Säkularisation. Der Vorschlag des Schongauer Landrichters Schönhammer, das Langhaus der Wallfahrtskirche zu einer Schule mit Lehrerwohnung umzubauen, scheitert ebenso an Mangel von Geld wie eine Versteigerung von Turm, Kirche und Hospitium.

1806 wird die Wetterstation von der Bayerischen Akademie der Wissenschaften übernommen. Sie bestimmt den Pfarrherrn von Hohenpeißenberg zum Observator, den Lehrer der auf dem Berg befindlichen Schule zum Gehilfen. 1809 Hohenpeißenberg trennt sich von Peiting ab und wird eine eigenständige Pfarrei. Es ist auch die Geburtsstunde der politischen Gemeinde. 1837 Eröffnung des staatlichen Kohlebergbaus mit dem Hauptstollen. Am 8. Mai wird auf dem Brandachfeld durch einen königlichen Steiger und vier Knappen der so genannte Hauptstollen angeschlagen. Die planmäßige Kohleförderung beginnt drei Jahre später. 1869 Der Tiefstollen in Peißenberg-Sulz wird angeschlagen und führt zu einem entscheidenden Aufschwung in der Kohleförderung am Hohen Peißenberg. 1937 Das Bergwerk bringt eine Jahresförderung von 450 000 Tonnen. Der Abtransport erfolgt über die Bahnhöfe Peißenberg und Hohenpeißenberg. 1950 Die Station auf dem knapp 1 000 Meter hohen Plateau kommt zum Deutschen Wetterdienst.

1961 Weihe der Pfarrkirche Auferstehung des Herrn in Hohenpeißenberg durch Erzbischof Julius Döpfner, München. 1969 Der Aufsichtsrat der Bayerischen Berg-, Hütten- und Salzwerke AG beschließt, das Bergwerk stillzulegen. Der etwa ab 1965 zunehmende Verdrängungswettbewerb des Heizöls, das damals zu extrem niedrigen Preisen angeboten wird, führt schließlich zu einem rapiden Verfall des oberbayerischen Kohlenmarktes, wie der frühere Lehrer Hubert Assum schreibt. Bereits 1968 wird der Kohlebergbau in Peiting eingestellt. 1972 Das Kohlenbergwerk Peißenberg kann seit den Anfängen im Mai bis zu seiner offiziellen Stilllegung zum Dezember 1972 eine Betriebsdauer von 135 Jahren erreichen. 1978 Der Fernsehturm am Hohen Peißenberg wird nach drei Jahren Bauzeit fertiggestellt. 1995 Der Förderverein „Freunde der Wallfahrtskirche Maria Himmelfahrt“ wird gegründet. 2012 Abt Dr. Johannes Eckert segnet im Oktober die Gnadenkapelle nach sechs Jahren der Renovierung. Zwei Monate zuvor erfolgt die Weihe der fünf neuen Glocken für die Wallfahrtskirche. Ab 2012 werden Peiting und Hohenpeißenberg unter Pfarrer Hans Speckbacher zu einem großen Pfarrverband mit ca. 10 000 Seelen zusammengeführt. 2014 Jubiläumsfeierlichkeiten der Gemeinde und des Pfarrverbandes mit Besuch von Kardinal Reinhard Marx am Sonntag, 20. Juli.

Das Gnadenbild steht seit Herbst 2012 wieder an ihrem angestammten Platz in der Gnadenkapelle.

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Hohenpeißenberg — eine Standortbestimmung

Die größte unter den kleinen Gemeinden Hohenpeißenberg | Mit knapp 4 000 Einwohnern ist Hohenpeißenberg die größte unter den kleinen Gemeinden im Landkreis Weilheim-Schongau. Seit der Gebietsreform 1972 liegt die Ortschaft mitten im neu gebildeten Landkreis. Außerdem ist Hohenpeißenberg das Bindeglied zwischen vier Städten und Marktgemeinden, die alle deutlich mehr Einwohner (11 000 aufwärts) haben und ebenso wie Penzberg zu den „großen“ im Landkreis gehören. Dieser Artikel soll eine Standortbestimmung sein, wo Hohenpeißenberg steht. Die Nähe zu Peiting und Peißenberg bzw. zu Schongau und Weilheim sei positiv zu sehen, kommentiert Bürgermeister Thomas Dorsch, der seit 2008 im Amt ist

und im März 2014 wiedergewählt wurde. Freilich könne die knapp 4000 Einwohner zählende Gemeinde nicht mit der Infrastruktur in den benachbarten Orten konkurrieren. Gleichwohl sind Ärzte, Zahnarzt und Apotheke am Ort. Dorsch räumt ein, dass es schwierig ist, bestimmte Bereiche der Infrastruktur zu etablieren. Immerhin sei seit einigen Jahren ein Netto-Markt am Ort. Dieser liege zentral; vom östlichen Hetten sei es dorthin genauso weit wie vom Unterbau am Ortsende Richtung Peißenberg betrachtet. Zudem gibt es einen kleinen Edeka-Markt, der 200 Quadratmeter hat. Künftig soll es ein Vollsortimenter sein, blickt der Rathaus-Chef voraus. Dann wird es eine Verkaufs-

Zeitreise: Hohenpeißenberg in einer Aufnahme aus dem Jahr 1960.

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fläche von 800 Quadratmetern sein. Ein solcher Nahversorger soll zentraler Bestandteil sein bei der Entwicklung des Schächen-Projekts. Bei der Entwicklung dieser Immobilie mitten in der langgezogenen Ortschaft (von der „RigiAlm“ im Südosten bis zur Ortstafel an der Forster Straße sind es fünf Kilometer!) lege der Gemeinderat „Wert auf Mehrwert“, bekundet der Rathaus-Chef. Eine barrierefreie Wohnanlage allein sei an dieser exponierten Stelle zu wenig.

Zufriedenheit über die gutgehende Gastronomie Ein Café im Schächen als Ergänzung zur bestehenden Gastronomie — das ist ein weiterer


Wunsch von Thomas Dorsch. Er ist froh, dass die ansässigen gastronomischen Betriebe „ordentlich gehen“. Ausschlaggebend sei freilich, dass die Bewohner „das Angebot in so einer Ortschaft annehmen und zu schätzen wissen“. Baustellen gibt es in Hohenpeißenberg zurzeit viele — nicht nur auf dem Berg bei der Wallfahrtskirche. Da ist die Sanierung des Kindergartens und des Pfarrzentrums zu nennen. Die Kosten sind

auf 2,5 Millionen Euro veranschlagt. Als Jahrhundertprojekt wird der Bau der fünf Kilometer langen Umgehungsstraße bezeichnet. Sie soll im Frühjahr 2016 eröffnet werden. Die Bewohner hoffen auf Entlastung. Die bisherige B 472, die achteinhalb Meter breit ist und psychologisch in der Ortsdurchfahrt den Effekt einer Teilung mit sich bringt, wird von 13 000 Fahrzeugen pro Tag frequentiert. Hohenpeißenberg

ist eben nicht nur ein klassischer Bergbauort, sondern auch ein klassisches Straßendorf. Bei allen Veränderungen über die Jahrzehnte und Jahrhunderte — gewisse Eigenschaften werden der Ortschaft am und unterm Bayerischen Rigi bleiben. Wohl auch noch für lange Zeit diejenige Bewertung, dass sie unter den kleinen Gemeinden im Landkreis Weilheim-Schongau unbestritten die größte ist.

Theateraufführung

Vom Sterben des reichen Mannes Hohenpeißenberg | Das anspruchsvolle Stück „Jedermann“ von Hugo von Hofmannsthal wird im Jubiläumsjahr in der Pfarrkirche Hohenpeißenberg aufgeführt. Es geht darin um das Sterben des reichen Mannes, welcher noch mal mit den Taten und Entscheidungen seines Lebens konfrontiert wird. Dafür werden 45 Theaterspieler und eine musikalische Unterma-

lung benötigt. Mitwirkende dabei sind Akteure des Theatervereins, der Kirchenchor, das Kirchenorchester, die Hohenpeißenberger Hausmusik, Orgel und Sänger vom Gospelchor „Joyful people“. Als Spielleiter fungiert Daniel Schellenberger. In die Hauptrolle schlüpft Klaus Hölzl. Aufführungstermine sind am Samstag, 18. Oktober, um 20

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Uhr, am Sonntag, 26. Oktober, um 19 Uhr und am Sonntag, 2. November, ebenfalls um 19 Uhr. Der Besuch der Aufführungen in der Pfarrkirche ist kostenfrei. Wer möchte, darf gerne nach der Vorstellung eine Spende geben. „Diese wird dann für einen guten Zweck verwendet“, fügt Markus Löffler als Vorstand des Theatervereins hinzu.

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Das (gestellte) Foto zum Jubiläum

Zusammen bringen sie es auf 500 Jahre Hohenpeißenberg | 500 Jahre Wallfahrt und Gemeinde — so ist das Jubiläum heuer in Hohenpeißenberg überschrieben. Der „altlandkreis“ hat dies zum Anlass für ein (gestelltes) Foto genommen, um diese Jahreszahl bildlich mit Leben zu erfüllen. Bürgermeister Thomas Dorsch (links) kann sichtlich erfreut zehn Frauen und Männer aus der Ortschaft aufbieten, die es zusammen auf ein halbes Jahrtausend bringen.

Sie sind — von rechts in der vorderen Reihe beginnend — so aufgestellt, dass die Jahreszahl zunimmt. Wir sehen Josefine Hanisch (10), Merlinde Schleich (20), Matthias Oswald (30), Markus Eggersdorfer (40) und Margit Löw (50); in der zweiten Reihe von links Michael Heger (50), Franz Brannekemper (60), Hubert Assum (70), Thekla Müller (80) und Martha Höfler, die mit 90 Lenzen die meisten Jahre in die Waagschale einbringt.

Der Bürger-meister bleibtt bei dieser Rechnung außen vor. Aber wer’s wissen will, wie alt er ist: Es sind 42 Jahre, das ist weniger als ein Zehntel dessen, was gefeiert wird.

Von „Zeitreise“ bis zum „Jedermann“

Die Termine im Jubiläumsjahr Hohenpeißenberg | Einige Veranstaltungen haben bereits stattgefunden im Zeichen des Jubiläums, doch die meisten stehen noch bevor. Der Höhepunkt sind die vier Tage vom 17. bis 20. Juli auf dem Berg mit Kabarettabend, Sternwallfahrt, Stimmungsabend und dem Pontifikalgottesdienst am Sonntag mit anschließendem Festakt. Beschlossen wird der Veranstaltungsreigen zum Jubiläumsjahr im Oktober: Dann setzt die örtliche Theatergruppe das gleichermaßen bekannte wie anspruchsvolle Stück „Jedermann“ in Szene (siehe dazu eigenen Bericht). Hier die Übersicht:

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Woche vom 7. bis 11. Juli

Samstag, 9. August

„Zeitreise durch die Geschichte unseres Ortes“: eine Projektwoche der Primus-Koch-Grundschule mit abschließendem Tag der offenen Tür am Freitag, 11. Juli, ab 15 Uhr.

20 Uhr — Jubiläumskonzert mit den Geschwistern Pfaffenzeller (Kirchenmusik und -gesang) in der Pfarrkirche, veranstaltet vom Theaterverein.

Samstag, 12. Juli bis Sonntag 20. Juli siehe Anzeige auf der rechten Seite

Freitag, 26. September

Samstag, 18. Oktober Sonntag, 26. Oktober Sonntag, 2. November

19 Uhr — Kirchenkabarett mit Direktor Wilfried Knorr (Herzogsägmühle) und musikalischem Pro- 19 bzw. 20 Uhr — Aufführungen des Stücks „Jedermann“ von Hugo von gramm in der Schulturnhalle. Hofmannsthal in der Pfarrkirche


Förderverein froh über Fortgang der Sanierung

,Wie ein Sechser im Lotto‘ Hohenpeißenberg | „Das ist wie ein Sechser im Lotto.“ Mit diesem Satz drückt Rupert Weingartner seine Freude darüber aus, dass nach der Sanierung der Gnadenkapelle auf dem Hohenpeißenberg ohne lange Wartezeit die Renovierungsarbeiten an der angebauten Wallfahrtskirche auf der Ostseite in Angriff genommen worden sind. Rupert Weingartner ist Vorsitzender des Fördervereins Freunde der Wallfahrtskirche Maria Himmelfahrt Hohenpeißenberg. 1995 war das Gründungsjahr des Vereins. Er hat 500 Mitglieder.

Die Arbeiten haben sich über sieben Jahre erstreckt In den vergangenen 19 Jahren hat der Förderverein 1,3 Millionen Euro gesammelt (inklusive Zuschüssen). 2005 wurde mit der Renovierung der Gnadenkapelle begonnen. Sieben Jahre dauerten die Arbeiten an; ein Grund dafür war, dass während der kalten Jahreszeit an der Raumschale keine Ausbesserungen möglich sind. 2012 ist die Renovierung der Gnadenkapelle abgeschlossen worden, von der sich auch der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer im März 2013 bei einem Besuch auf dem Hohen Peißenberg einen Eindruck verschafft hat (wir berichteten in der Ausgabe 17 vom Mai | Juni 2013). Der zweite Bauabschnitt betrifft die Wallfahrtskirche und erstreckt sich über die Jahre 2014 bis 2017. Um die Arbeiten auf den Weg zu

brin br inge gen, n geht n, geh ehtt der der bringen, Förderverein gleichsam in Vorauskasse und kann eine Unterstützung von 480 000 Euro zusagen für die noch anstehende Restaurierung.

Von den Glocken bis zu einer neuen Orgel Wesentlich hat der Förderverein zu den fünf neuen Glocken beigetragen, die vor zwei Jahren angeschafft wurden, 180 000 Euro kosteten und seit Oktober 2012 im sanierten Dachstuhl der Wallfahrtskirche läuten. Vorgenommen hat sich die Vorstandschaft des Fördervereins außerdem, eine

neue Orgel zu finanzieren, wofür es von der Erzdiözese MünchenFreising keinen Zuschuss gibt. Die Kosten für die Orgel werden auf zirka 350 000 Euro beziffert. Letztmals wurde die Wallfahrtskirche 1960 renoviert. Das ist gut 50 Jahre her. Diese Zeitspanne gerade mal ein (gutes) Zehntel der Wallfahrtsgeschichte. Wie schreibt Pfarrer Hans Speckbacher in einem Grußwort: „Voller Ehrfurcht verneigen wir uns vor dem, was unsere Vorfahren aufgebaut haben. Wir wollen in schwieriger moderner Zeit, wo sich vieles verändert, dieses Erbe weitertragen und gestalten.“

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> > > ALLERLEI IM ALTLANDKREIS

Ausstellung, Musiknacht, Matineen, Fußballturnier und Sportlerjubiläum Kunst im alten Feuerwehrhaus Altenstadt | Es ist die erste Kunstausstellung im renovierten alten Feuerwehrhaus in Altenstadt: Zu sehen sind Arbeiten von Friederike Schottmayer aus Altenstadt, Markus Poll aus Prem und Christine Baudenbacher aus OyMittelberg. Sie zeigen energetische Bilder. Die Ausstellung ist zwischen 17. und 26. Juli zu besichtigen, jeweils von Donnerstag bis Sonntag zwischen 11 und 13 Uhr sowie zwischen 17 und 20 Uhr. Zur Eröffnung am Donnerstag, 17. Juli, um 19 Uhr gibt’s Musik (Impro mit Monocord und Gesang) und eine Einführung in die Themen. Der Impuls zu der Ausstellung kommt von Friederike Schottmayer (links im Bild). Die gebürtige Niederbayerin, die früher Lehrerin war, hat in Altenstadt an der Raiffeisenstraße (ehemalige Praxis Dr. Kratzer) eine Galerie eingerichtet und ist unter info@energetische-bilder.de per Mail zu erreichen. Die Ausstellung ist eine Möglichkeit, energetische Bilder chtunverbindlich kennen zu lernen, die eine neue Sichtweise eröffnen sollen.

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Das große Fußballturnier Schwabsoien/Schwabbruck | Die Fußballabteilung der SG Schwabsoien/Schwabbruck wird heuer den 32. Lech-Cup ausrichten, der nunmehr seit über drei Jahrzehnten in Folge, zur Förderung der Fußballjugend im Altlandkreis Schongau ausgetragen wird. Das Jugendfußballturnier, das 1983 von Helmut Hunger aus Schongau ins Leben gerufen und seit 2007 von Michael Hunger als Sponsor weitergeführt wird, ist traditioneller Abschluss und Höhepunkt der zu Ende gehenden Saison des Jugendfuß-

balls im Schongauer Land. In Vorgesprächen klärte Michael Hunger mit den Verantwortlichen der SG Schwabsoien/Schwabbruck die Vorbedingungen für einen reibungslosen Ablauf des Turniers ab. Er übergab den Wanderpokal in die Obhut der SG Schwabsoien/Schwabbruck. ßballer samt Be Heuer werden bis zu 400 Jugendfußballer Betreuer am Wochenende, 12. und 13.. Juli, oien auf den Sportanlagen in Schwabsoien und Schwabbruck erwartet.

Bad Bayersoien: Die 3. Musiknacht Bad Bayersoien | Livemusik in sechs Lokalitäten ist bei der dritten Kneipennacht in Bad Bayersoien angesagt. Der Termin ist am Samstag, 16. August, um 20 Uhr. Die Bands spielen meist bis ein Uhr früh. Das Eintrittsband gibt’s für zehn Euro im Vorverkauf und für 13 Euro an der Abendkasse. Es verkehrt ein Shuttlebus. Im Landgasthof Metzgerwirt spielt das Duo Iris und Paul und im Bayersoier Hof die Heimgarten-Musi aus Bad Kohlgrub. Im Cafe-Restaurant

am See sollen Songs und Balladen von Jay Bee Sibros das Herz berühren. „La Occasio“ und eine Jazz-Formation bringen im Parkhotel Gospels, Filmmusik und Musicalmelodien. Die Hansi Linde-Band wartet im Kurhaus mit Country- und Folkmusik auf. Sportgaststät Die Jonny Toth-Band bringt in der Sportgaststäthnten. te Rock und Pop aus drei Jahrzehnten. Mehr Infos zur Musiknacht unter Telefon 08867 / 91 37 37.


Mit Dudelsack und Trommeln Schongau | Mit geballter Dudelsackkraft und — dementsprechend war früher mitunter die Verdonnernden Trommeln werden die Musiker der kleidung. Die Musiker bezeichnen sich aber heutmittelalterlichen Band „Corvus Corax“ bei ih- zutage lieber als die Könige der Spielleute. Das rem Auftritt in SchonKonzert wird vom Verein gau lautstark auf sich Schongauer Sommer aufmerksam machen. veranstaltet, der die Wann? Am Donnerstag, Gruppe, die schon oft 24. Juli, um 20.30 Uhr. bei den Ritterspielen in Wo? Im Eisstadion. EinKaltenberg aufgetreten lass ist schon ab 19 Uhr. ist, bereits 2004 zu Gast Karten kosten im Vorverhatte. Karten gibt es bei kauf 19,50 Euro, an der Enzian Reisen am MaAbendkasse 21,50 Euro. rienplatzz und beim en an Seit 21 Jahren gibt es die Kreisboten ünzBand aus Berlin. Corvus der MünzCorax bedeutet Kohlrabe straße.

Orgelmatineen in der Basilika Altenstadt | Sommerliche Orgelmatineen in der Basilika zu Altenstadt — Kirchenmusiker Andreas Wiesmann (Schongau; im Bild mit Fördervereins-Vorsitzendem Johannes Jais) konnte dafür vier Interpreten engagieren. Eröffnet wird die Reihe am Sonntag, 20. Juli, um 11 Uhr durch Felix Mathy aus Kaufering, der an der Link-Orgel Sonaten von Carl Philipp Emanuel Bach, Paul Hindemith und Felix Mendelssohn Bartholdy spielen wird. Am Sonntag, 27. Juli, präsentiert der Organist der Wieskirche, Anton Guggemos, ebenfalls um 11 Uhr Werke von Valentin Rathgeber, Claude Balbastre u.a.. Ganz Johann Sebastian Bach gewidmet ist die Matinee am Sonntag, 3. August, wenn die Rottenbucher Kirchenmusikerin Kristina Kuzminskaite ab 11 Uhr Präludien, Fugen und Orgelchoräle zu Gehör bringt. In der letzten der vier Orgelmatineen dieses Jahres spielt Daniel Gallmayer aus Kaufbeuren am Sonntag, 10. August, um 11 Uhr Kompositionen von Max Reger und Théodore Salomé. Der Eintritt ist bei allen Matineen frei, Spenden sind erbeten.

Alles für Ihren Garten

150 Jahre VfL Denklingen

Denklingen | Der VfL Denklingen besteht seit 150 Jahren, und das will die Sportlerfamilie gebührend feiern. Dazu stellt die Vorstandschaft (siehe Bild) von Donnerstag, 17. Juli, bis Sonntag, 20. Juli, ein viertägiges Programm auf die Beine. Am Donnerstag, 17. Juli, ist um 19 Uhr Aufstellung am Maibaum zum kleinen Festzug, um 19.30 Uhr erfolgt der Abmarsch. Um 20 Uhr beginnt der Festabend, den die Musikkapelle gestaltet. Freitag, 18. Juli, wird DJ Matuschik bei der Tropical Beach Party einheizen. Zum Partyabend am Samstag, 19. Juli, um 20 Uhr kommt die Band „Muckasäck“ aus dem Ostallgäu. Am Sonntag, 20. Juli, ist um 10 Uhr ein Festgottesdienst. Ab 11 Uhr spielt die Musikkapelle tagstisch auf; zum Frühschoppen und Mittagstisch gendwährend sich die G- und F-Jugendnier Mannschaften im Bambiniturnier die Kräfte messen.

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Wolfgang Krebs beim Hungerbachfestl Weilheim-Schongau/Oberhausen | Wenn Wolfgang Krebs in die Rolle von Edmund Stoiber, Günther Beckstein oder Horst Seehofer schlüpft und wenn „Die bayerischen Löwen“ aus Niederbayern dazu deftige Blasmusik beim Strobl-Wirt in Oberhausen servieren, dann können Leser unserer Zeitschrift dabei sein: Wir verlosen 2 x 2 Karten für den Abend am Do., 10. Juli. Sie müssen nur die Frage beantworten: Ist der Kabarettist Wolfgang Krebs ein Allgäuer, ein Oberbayer oder ein Franke? Einfach eine Postkarte mit der richtigen Lösung bis Freitag, 4. Juli, an „der

altlandkreis“ in 86971 Peiting, Birkland 40, schicken oder eine Mail an info@altlandkreis.de senden. Der Abend mit Wolfgang Krebs und den „Bayerischen Löwen“ — Einlass ist um 18 Uhr, Beginn um 20 Uhr, Eintritt 19,80 Euro) ist der Auftakt zum viertägigen Programm (www.hungerbachfestl.de) in Oberhausen. Am Freitag, 11. Juli, ist ein Konzert mit der mstag, 12. Juli, Folkpopband „Django 3000“, am Samstag, machen der Bergsteigerchor „Coro Azzurro“ und die Kapelle „Echt Böhmisch“ ihre Aufwartung.

Abendlicher Streifzug durch Altstadt

Verborgenes und kleine Juwelen

Schongau | Wenn es draußen langsam dunkel wird, beginnt diese neue, spannende Führung durch Schongaus malerische Altstadt. An der Stadtmauer entlang — der einzigen, weitgehend erhaltenen Ringmauer im deutschsprachigen Raum südlich der Donau — führt diese Tour zu den beliebten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Unter anderem wird der Kasselturm oder der Polizeidienerturm besichtigt. In der Ratsstube des gotischen Ballenhauses (unser Bild) endet der Rundgang mit einem Schlummertrunk. Die Abendführung mit Ruth Weiß oder Renate Zöpf findet jeden letzten Samstag im Juni, Juli, August und September statt, also am 7 September. p 28. Juni, 26. Juli, 30. August und 27. mation Anmeldung bei der Tourist-Information unter Telefon 08861 / 214 181 oder touristinfo@schongau.de.

Schongau | Den weniger bekannten nördlichen Teil der Schongauer Altstadt suchen heimische Interessierte und auswärtige Gäste auf, wenn sie mit Stadtführerin Renate Zöpf in eine noch nicht gehörte oder bereits vergessene Geschichte eintauchen. In eine Geschichte über Schutzgräben, Weiher, die dunkle Geheimnisse erzählen, über verschwundene Türme und verborgene Türlein, aber auch über Schutzpatrone, Kunst und Künstler Da gibt’s auch in der Friedhofs- und Heilig-Kreuz-Kapelle künstlerische Juwelen zu bestaunen! Beim heutigen Landratsamt erfahren die Teilnehmer Interessantes über das ehemalige Schloß, das einst angrenzende Gefängnis sowie über Leben und Wirken von Christoph dem Starken. Die Entdeckertour endet bei einem Umtrunk im Stadtmuseum. Anmeldung ist erbeten bei der Tourist-Information Schongau, Telefon 08861/ 214 181. Die Führung, sie kostet sieben g, 20. Euro samt Umtrunk, ist am Sonntag, Juli, und Sonntag, 21. September, um 17 Uhr; Treffpunkt ist am Rathaus.

„Hier bin ich immer willkommen. Und meine Fragen auch!“

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66 | der altlandkreis

Bilder von Heide Deser im Kurhaus Bad Bayersoien/Steingaden | Bilder von Heide Deser sind zwei Monate lang in der Galerie im Kurhaus von Bad Bayersoien zu sehen. Die freischaffende Malerin, die in Steingaden wohnt, beschäftigt sich seit früher Jugend intensiv mit Zeichnungen, Öl-, Aquarell- und Acryltechniken. Bei bekannten Malern, wie z.B. Percy Rings, Oskar Koller, Gerhard Almbauer und Peter Tomschiczek hat sie sich Fachwissen angeeignet. Heide Desers Malerei spannt

einen weiten Bogen von der gegenständlichen bis zur abstrakten Expression. Ihr ständiger Begleiter ist das Skizzenbuch. Seit 1992 war sie in diversen Ausstellungen präsent, z.B. in Roßhaupten oder bei den Kunstausstellungen während der Steingadener reitag, 4. Juli. Blütentage. Die Vernissage ist am Freitag, Die Ausstellung in Bad Bayersoien geht glich bis Montag, 1. September, und ist täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet.


> > > SAG’ MAL, DIESMAL MIT

Franziska Hasselmann aus Schongau Peiting/Schongau | Am, im und auf dem Wasser ist sie im Element, obwohl sie als milchwirtschaftliche Laborantin arbeitet. Die Rede ist von Franziska Hasselmann. Die 22-Jährige, die in Peiting aufgewachsen ist und nun in Schongau wohnt, ist Vorsitzende der Wasserwacht Peiting-Schongau. Sie beantwortet diesmal die Fragen in der Rubrik „Sag mal“, wo immer junge Leute zu Wort kommen. Sag’ mal, wer ist für dich ein Vorbild, und warum? Da gibt es mehrere Menschen, die ich wegen ihrer Eigenschaften und Handlungen als Vorbild sehe. Mit wem würdest du gern für einen Tag die Rolle tauschen? Momentan mit keinem. Wem möchtest du mal deutlich deine Meinung sagen? Das verrat ich nicht. Wie ist dein Interesse an der Politik? Hast du dich schon selbst engagiert? Mittelmäßig, ich informier’ mich durchs Zeitungslesen darüber und geh’ zum Wählen, aber politisch engagiert habe ich mich bisher nicht. Welchen Stellenwert hat Religion in deinem Leben? Von Klein auf spielt Religion im meinem Leben eine wichtige Rolle. Was sind deine Stärken und Schwächen? Und wie zeigt sich das? Meine Stärke: Ich bin unternehmungsfreudig, Meine Schwäche: ab

und zu etwas verplant. Wenn ich zur eigenen Vollversammlung zu spät komme. Welches Talent möchtest du gern besitzen? An mehreren Orten gleichzeitig sein. Schongau und das „neue“ alte Was für einen Tipp kannst du jungen Kennzeichen SOG. Leuten zur Schulzeit oder zur Berufswahl geben? Was ist deine Lieblingsspeise? Sich im Vorfeld viele verschiedene Mamas Essen. Berufe anschauen. Welches deiner Kleidungsstücke hat Welche Freundschaften sind dir für dich Kultstatus? wichtig? Die Jeans, die passt überall dazu. Alle, egal wie lange oder wie fest man befreundet ist, seine Freund- Bist du ein Morgenmuffel oder ein schaften muss man pflegen. Frühaufsteher? Ein Frühaufsteher, obwohl ab An welchen Locations trifft man dich, und zu länger schlafen auch nicht und warum? schlecht ist. Am Lido, zum Baden, Sonnen und Motorbootfahren (quasi zur Wa- Wie sieht für dich ein gelungenes che), aber auch in der Altstadt oder Wochenende aus? in Peiting um mich mit Freunden zu Da gibt es mehrere Varianten, sich treffen mit Freunden treffen, Motorrad fahren, Bergsteigen, mit meiner FamiWelches Buch oder welche CD hast lie was unternehmen oder ein tolles du dir zuletzt gekauft? Wachwochenende Das weiß ich schon gar nicht mehr, ich leihe mir lieber gute Bücher von Welche drei Dinge nimmst du mit auf Bekannten aus. eine einsame Insel? Liegestuhl, Sonnenbrille und ein Auf welche Adresse im Internet Buch, dann bleib ich gleich da zum möchtest du nicht mehr verzichten, Urlaub machen. und warum? www.wasserwacht-schongau.de — Sag’ mal: Wie siehst du deine Zudas erklärt sich von selbst. kunft? Ich möchte mich gern in meinem Was verbindest du aktuell noch mit Beruf noch weiterentwickeln und dem Begriff Altlandkreis? in der Weltgeschichte herumreisen; Hauptsächlich die Orte Peiting und ansonsten mal schaun, was kommt.

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Über den Charakter der Veranstaltungen

Passt eine Rocknacht zum Trachtenfest? Weilheim-Schongau | Darf ein Trachtenverein auch eine moderne Jugendveranstaltung organisieren, oder soll er sich auf Tradition und Brauchtum beschränken? Es gibt immer wieder Trachtenfeste, bei denen Rocknacht, Baustellenfete oder DiscoParty im Programm stehen. So auch in Apfeldorf, wo im Vorfeld des 92. Lechgau-Trachtenfestes die Spider Murphy Gang ein LiveKonzert gibt. Wir haben bei Jung und Alt nachgefragt, was sie von solchen Rahmenveranstaltungen bei Trachtenfesten halten. Max Bertl aus Wildsteig, Landesvorsitzender des Bayerischen Trachtenverbandes: Ich lege Wert auf eine klare Linie, als Trachtenverein sollten wir uns dem Bekenntnis „Treu dem guten alten Brauch“ verpflichtet fühlen.

Eine gemeinsame Bewerbung eines Gaufestes zusammen mit einem Stimmungsabend oder einem Konzert der Spider Murphy Gang lehne ich daher ab. Dies widerspricht auch der Satzung des Bayerischen Trachtenverbandes.

Der Charakter von Veranstaltungen zu Trachtenfesten wird regelmäßig auf der Landestagung thematisiert, wo die Vorstände aus allen 22 Gauen des Bayerischen Trachtenverbandes an einem Tisch sitzen. Solche Abende mit Stimmungsbands, die das Zelt füllen und dem ausrichtenden Verein Einnahmen bringen, werden natürlich kontrovers bewertet. Ich möchte da nix verteufeln, aber so eine Veranstaltung muss vom Gaufest abgekoppelt werden. Mein Vorschlag ist deshalb, für solche Abende andere Vereine am Ort als Veranstalter zu gewinnen. Außerdem würde ich vorschlagen, dass der jeweilige Verein den Gauausschuss in die Vorbereitungen mit einbindet, um das Programm inhaltlich abzustimmen.

> > > VERANSTALTUNGSINFO Die erste Festwoche Das Bierzelt steht an zwei Wochenenden in Apfel- Sonntag, 6. Juli dorf. Schon in der Woche vor dem Lechgau-Trach- 9.30 Uhr Eintreffen der Bulldog- und Oldtimertenfest ist einiges geboten, wie der nachfolgende freunde aus der ganzen Umgebung Überblick zeigt. 10.00 Uhr Festmesse zum Oldtimer-Treffen und Segnung der Fahrzeuge; anschließend Freitag, 4. Juli Rundfahrt überdie Apfeldorfer Fluren 21.00 Uhr Spider Murphy Gang; Einlass ab 18 Uhr, 12.30 Uhr gemeinsames Mittagessen mit der Vorband und danach After-Spider-Party Trachtenkapelle Apfeldorf, später Kaffee und Kuchen im Festzelt Samstag, 5. Juli 20.00 Uhr Scherzachtaler Musikanten; Veranstal- Mehr Infos unter ter ist die Trachtenkapelle Apfeldorf www.trachtenverein-apfeldorf.de

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Bürgermeister Georg Epple: Ich sitze mit im Festausschuss für das 92. Lechgau-Trachtenfest in Apfeldorf und bekomme dadurch hautnah mit, wie viel Arbeit in der Organisation steckt. Hier müssen Jung und Alt an einem Strang ziehen. Wir sehen ja, dass immer weniger Vereine gewillt und in der Lage sind, ein solches Fest zu stemmen. Also muss man

auch der Jugend das Recht geben, an der Programmgestaltung mitzuwirken. Auch bei der Gründung der Trachtenvereine gab es schon Kritiker, so dürfen die Älteren natürlich ihre Bedenken anmelden, doch die Zukunft gehört der Jugend. Lassen wir doch bei aller Tradition auch der Zukunft eine Chance, sonst überlebt das Brauchtum irgendwann nicht mehr. Das wäre erst ein Schaden für die Trachtensache. Vorstand Theo Albert: Ich möchte zu der Diskussion mit dem Rahmenprogramm eigentlich gar nichts mehr sagen. Wir organisieren mit viel Aufwand ein wunderschönes Gaufest und hoffen nun auf zahlreichen Besuch an unseren Festtagen. Besonders den boarischen Tanz mit drei Tanzlmusiken möchte ich den Besuchern ans Herz legen, aber auch unser Heimatabend und natürlich der Festsonntag sollen unser Tradi-

m t de mi em Konz Ko onz nzer ertt ga er garr ni nich chtt to ch tota tall ta mit dem Konzert nicht total weeit wei it weg weg von von der der Zielsetzung Zie iels lset ls etzu et zung zu ng eeiiweit nees Tr Trac acht ac htten enve vere ve rein re ins. in s. D as iist s eeine st in ine ne nes Trachtenvereins. Das sst sttseein n vverdeutlichen. err eut erde utlilich c en ch n. deutsche deut de utsc ut sche sc he B and, an d, ddie ie ssogar ogar og ar boarisch boa oari risc ri sch sc h tionsbewusstsein Band, Ich wünsche allen Gästen schöne singt. Außerdem ist das keine reiStunden und eine unvergessene ne Jugendveranstaltung, die SpiZeit in Apfeldorf. der Murphy Gang spricht von der

Ju u ge gend ndd ndJugendsp ielk ie lkre reis is spielkreis derr Trachtende Trac Tr a ht ac h en e der kape ka pelllllee. Aber pe Abe berr ic ich h kapelle. bin auch bi auch h eein in gganz anzz an bin norm no rm mal a er er Men e sc normaler Mensch mitt einem mi eiineem Sm Smar artp ar tp tph ph mit Smartphon in in der derr Hosentasche de Hose Ho s nttass se ne un nd einem eine ei nem ne m FFa aceeb und FacebookAcco Ac coun co unt. un t. Wenn Wen nn am 4. 4 Juli Account. die Sp Spid ider id er M urrph u hy Gang die Spider Murphy nicht in Apfeldorf wäre,

Jugendleiterin Eva Geiger: In der heutigen Zeit und auch in unserer Region kriegt man mit einer traditionellen Veranstaltung als Rahmenprogramm kein Zelt voll. Aus meiner Sicht sind wir

> > > GEWINNER DER KARTENVERLOSUNGEN Abende mit Spider Murphy Gang und Scherzachtalern Apfeldorf | Die Spider Murphy Gang zieht — nur so ist die Flut an Zusendungen bzw. Mails zu erklären. Wir haben dreimal jeweils zwei Karten verlost. Nun stehen die Gewinner fest. Dies sind: Petra Knofe aus Schongau Manuela Ehrlich aus Reichling Rosemarie Klein aus Rettenbach Herzlichen Glückwunsch und einen schönen Abend mit der Kultband am Freitag, 4. Juli, in Apfeldorf (um 21 Uhr, Einlass ab 18 Uhr). Wer sich noch Karten sichern möchte: Der Vorverkauf läuft in den Geschäftsstellen der Kreissparkasse und der Raiffeisenbank Lech-Ammersee. Die Tickets kosten im Vorverkauf 26 Euro und an der Abendkasse 28 Euro.

5 x 2 Karten haben wir zum Stimmungsabend mit der „Scherzachtaler Blasmusik“ am Samstag, 5. Juli, in Apfeldorf, verlost. Das sind die glücklichen Gewinner: Elfriede Häuserer aus Birkland Sepp Albrecht aus Böbing Erich Graf aus Reichling Annelie Schamper aus Peiting Claudia Gauggel aus Apfeldorf Herzlichen Glückwunsch! Wer für den Auftritt von Dirigent Anton Gälle und seinen Musikern noch Karten haben möchte, der sei auf den VVK bei der Raiffeisenbank Apfeldorf verwiesen bzw. im Internet unter www.trachtenkapelle-apfeldorf.de.

Jugend bis zu den Sechzigjährigen mehrere Altersgruppen an. Wir haben das Konzert absichtlich eine Woche vorher angesetzt, damit es zeitlich vom Gaufest getrennt ist. Jugendleiter Magnus Walser: Ich versteh die ganze Diskussion einfach nicht. Ich bin gerne beim Trachtenverein, engagiere mich für die Jugend und musiziere im

dann würde man mich an diesem Freitag wahrscheinlich in einer Diskothek antreffen. Also was soll das Ganze, wir brauchen uns doch nicht selber was vormachen. Außerdem haben wir beim Gaufest mit Heimatabend und Festsonntag den Freitag mit einem boarischen Tanz gefüllt, um das Trachtenfest abzurunden. Das wird bestimmt auch eine richtig schöne Veranstaltung, und der geht durch die ganze Diskussion leider etwas unter.

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Lechsbergler richten das Gaufest aus

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Engagiert im Sinne des Lehrers Vogl Apfeldorf | Um dem Verschwinden der kleidsamen Trachten entgegenzuwirken, gründete der Lehrer Josef Vogl im Jahr 1883 den ersten Trachtenverein in Bayrischzell. Die Welle der Trachtenbewegung kam nach dem Ersten Weltkrieg auch in den Pfaffenwinkel und sorgte allein im Jahr 1921 für sechs Vereinsgründungen im Lechgau. Darunter sind auch die „Lechsbergler“ Apfeldorf. Die Vorstandschaft hat entschieden, nicht das 100-Jährige abzuwarten, sondern sich rechtzeitig der Verantwortung zu stellen. Der Verein richtet vom 11. bis 13. Juli das 92. Lechgaufest aus. Es waren vor allem die jungen Burschen und Dirndl, die sich für die Trachtensache begeisterten und am 29. Mai 1921 den Apfeldorfer Trachtenverein ins Leben riefen. Parallel dazu wurde auch die Trachtenkapelle gegründet, die

seit fast 100 Jahren den Verein bei allen Festlichkeiten begleitet. Man baute eine Almhütte auf dem Rauhenlechsberg, wo sich die Vereinsmitglieder regelmäßig zur geselligen Unterhaltung versammelten, und auch die ersten Trachtenfeste wurden auf der markanten AnhöDie ersten Trachtenfeste fanden in Apfeldorf auf dem Rauhenlechsberg he veranstaltet. an der Almhütte der Trachtler statt.

Verein mittlerweile das fünfte Mal der Ausrichter

Nach 1929, 1951, 1971 und 1997 ist es nun das fünfte Gaufest, das die „Lechsbergler“ organisieren. Daneben wurden zahlreiche Jubiläen oder Fahnenweihen dafür genutzt, die Arbeit des Vereins einer breiten Öffentlichkeit darzustellen. Seit 1946 gehört eine Jugendgruppe zum festen Bestandteil des Vereins, die Kinder lernen dabei nicht nur das Platteln und Drehen, sie

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Der Trachtenverein „Lechsbergler“ Apfeldorf, 1921 gegründet, zählt Foto: Cees Bredschneijder heute rund 200 Mitglieder.

erleben auch viel Gemeinschaft bei Auftritten, Festbesuchen oder Ausflügen. Aushängeschild der aktiven Gruppe ist derzeit Florian Schamper, der als Gauvorplattler fungiert und zusammen mit seinem Bruder Christian auch bei der Eröffnungsfeier zur FußballWeltmeisterschaft im Jahr 2006 in München mitwirkte. Im Bereich der Volksmusik kann der Apfeldorfer Verein einige Erfolge vorweisen, so waren

die Geschwister Kölbl oder die Okarina-Musik schon mehrmals bei Funk- und Fernsehaufnahmen dabei. Mit der 700-Jahrfeier im Jahr 2005 entstand eine historische Trachtengruppe, die bei Festzügen das Bild des Vereins in ihren farbenfrohen Gewändern bereichert. Rund 15 junge Burschen gründeten im Jahr 2007 einen Trommlerzug, der seitdem bei allen Gelegenheiten dem Verein voranmarschiert.


Die vielen Einsatzbereiche eiche zeigen auf, dass es fürr eieute nen Trachtenverein heute eidnicht nur um die „kleideht, samen Trachten“ geht, halt sondern um den Erhalt ti-ti von Brauchtum, TraditiLeeon und boarischer Leitbensart. Rund 200 Miti in glieder zählt der Verein fheute; er ist im Dorft, leben mit Gartenfest, n Jugendfrühschoppen oder zur Weihnachtszeit mit Adventsingen integriert. Mit den Festtagen möchten die „Lechsbergler“ ihre Arbeit präsentieren und die Beanz nzen en n LechLec echh hvölkerung aus dem ganzen faff fa ffen ff enwi en w nk wi nkel el rain und aus dem Pfaffenwinkel sel ellililige ge FFest et es einladen, dieses gesellige rg mitzuerleben.

EEine Ei ine ne Apfeldorfer Apf pfeldo doorrffer e TTrachtengruprach ra chte ch t ngru te nggruppee am p m Lech L chh mit Le mit i Erwin Erwinn FFilser illse serr un u d Ga Gatt tt Christa ttin Chr hris issta t und Gattin in historischer Tracht.

Foto: Cees Bredschneijder

Der Trachtennachwuchs begeisterte beim diesjährigen Jugendfrühschoppen mit einem fehlerfreien Bandltanz.

> > > VERANSTALTUNGSINFO Das Programm zum Lechgau-Trachtenfest Freitag, 11. Juli 19.30 Uhr Boarischer Tanz mit den „Gögerl-Geigern“, den „Maschanzkern“ von Karl Edelmann, der „Schwindlig Blos“ und den Steingadener Goaßlern Samstag, 12. Juli 19.00 Uhr Standkonzert der Festkapelle Apfeldorf am Gasthaus Kölbl 20.00 Uhr Gauheimatabend mit den Plattlergruppen des Lechgaues Sonntag, 13. Juli 9.00 Uhr Aufstellung zum Kirchenzug am Festzelt 9.30 Uhr Festmesse 11.00 Uhr Frühschoppen mit der Musikkapelle Reichling 13.00 Uhr Aufstellung zum Festzug 13.30 Uhr Großer Festzug durch das Dorf, anschließend Ansprachen und Ehrentänze im Festzelt und auf der Freibühne 17.00 Uhr musikalische Unterhaltung mit der Lechgaukapelle 19.00 Uhr Festausklang mit der Stadtkapelle Schongau Mehr Infos unter www.trachtenverein-apfeldorf.de

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Darauf ist der Josef Zwick stolz

Die älteste Lederhose Apfeldorf | „Sie is mei liabstes Gwand und war mir nie eine Last“, meint Josef Zwick zu seiner viel getragenen, abgewetzten Lederhose. Wie alt das gute Stück ist, kann der Apfeldorfer nicht sagen, denn er hat sie vor rund 50 Jahren schon gebraucht vom Nachbarn geschenkt bekommen. Lediglich der Säckler Mühlpointner aus Peißenberg ist im Innenteil verewigt.

Mit 18 Jahren trat Josef Zwick dem Trachtenverein und der Trachtenkapelle Apfeldorf bei. Wenn ein Einsatz war, musste er sich anfangs immer eine Lederhose ausleihen. Der Nachbar hat das bemerkt und ihm fürs Helfen in der Landwirtschaft eine gebrauchte Hose geschenkt. „Dass sie schon einige Jahre auf dem Buckel hatte, sah man der Hose damals schon

Josef Zwick mit seiner urigen Lederhose und im Hintergrund die Tuba.

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an“, erinnert sich der Sepp. Jedes Jahr am 1. Mai wird die Lederne das erste Mal ausgeführt, dann sind die Knie zwar noch ein bisserl blass, aber über den Sommer wird das schon.

Passend zu vielen Feierlichkeiten Josef Zwick bläst seit 55 Jahren die Tuba in der Trachtenkapelle, trägt seine Lederhose zu sämtlichen Feierlichkeiten in der Familie und im Dorf, beim Trachtenausflug oder bei Bergmessen. Freilich könnte sich der mittlerweile 73-Jährige längst eine neue Hose leisten, aber was soll er dann mit dem guten alten Stück machen? Einfach in den Schrank legen, das ist dem Sepp zu schade. Zur Hose hat er zweierlei Hosenträger, einmal die Trachtenvereinsträger mit dem Schriftzug „Lechsbergler“ drauf und dann handgestickte Träger, die ihm schon vor 30 Jahren die Tante Inge gestickt hat. Zu der Zeit war die Methode des Selberstickens noch wenig verbreitet, doch der Sepp konnte mit den schönen GobelinHosenträgern an seiner originalen Hose für Blickfang sorgen. So eine Lederne passt sich auch immer der Figur an, Josef Zwick gibt zu „im Frühjahr spannt sie oft ein bisserl, aber bis zum Herbst hat sich das dann schon wieder gelegt“. Auch seine Frau Christa ist mit dem Kleidungsstück immer einverstanden, denn das braucht man nie waschen oder bügeln. „So lange ich sie tragen kann, führe ich sie aus und dann wird sich schon von meinen Enkeln einer drum reißen“, weiß der Sepp. rg


Marianne Schreiegg hat die Auswahl

20 Dirndl im Kleiderschrank Apfeldorf | Über 20 Dirndl hat Marianne Schreiegg in ihrem Kleiderschrank hängen. Das reicht vom einfachen Werktagsdirndl mit verschiedenen Schürzen, Winter- und Sommerdirndl bis zum seidigen Festtagsgewand, und natürlich gehört auch die Apfeldorfer Gebirgstracht sowie die historische Tracht dazu. „Ein Dirndl kann man zu jedem Anlass anziehen, das ist nie aus der Mode“, meint die passionierte Handarbeiterin. Nähen, stricken, sticken, klöppeln — Marianne Schreiegg ist in sämtlichen Handarbeitstechniken daheim. Schon in der Haushaltungsschule in Landsberg entdeckte sie als junges Mädchen ihre Freude am Selbermachen. Dann hat sie für ihre vier Kinder zahlreiche Bekleidungsstücke gefertigt, und mittlerweile versorgt sie auch die fünf Enkel mit ihren Kreationen. Bei der VHS Peiting nahm die Apfeldorferin 1997 an einem Dirndlnähkurs unter der Leitung von Anni Endress teil, und seitdem näht sie auch Dirndl in allen Variationen. Aus diesem Nähkurs entstand ein Handarbeitstreff, zu dem sich alle zwei Wochen eine Damenrunde in der Nähstube von Marianne Schreiegg trifft. Dabei werden auch immer wieder neue Handarbeitstechniken ausprobiert, wie zum Beispiel das Patchworken. Aus dem bunten Stoff-Mix macht Marianne Schreiegg dann schöne Tischdecken oder lustige Kuscheltiere, die sie am Apfeldorfer Weihnachtsmarkt verkauft. Ein Geheimtipp ist die 61-Jährige auf

Herzlich Willkommen in unserem Gasthaus mit Biergarten! Gemütlichkeit mit modern-bayrischer Küche Warme Küche von 12 - 14 Uhr und 17 - 20 Uhr geöffnet: Di - So ab 10 Uhr / Ruhetag Montag und Mittwoch

Marianne Schreieggs Dirndl mit selbst genähtem Mieder. dem alljährlichen Weihnachtsmarkt auch wegen ihrer handgestrickten Socken in allen Ausführungen. „Jetzt auf das Gaufest hab ich schon 15 Paar Wadlstrümpfe gestrickt“, erzählt sie über ihren besonderen Einsatz für das Fest. Dafür ist sie inzwischen auch technisch ausgestattet, eine Strickmaschine, vier Nähmaschinen und eine Stickmaschine stehen in ihrem Arbeitszimmer. Seit gut zehn Jahren näht sie auch die Mädchentrachten der „Lechsbergler“, strickt Jacken und hat zusammen mit Barbara Schamper ein Auge darauf, dass die Trachtenjugend sauber angezogen ist. Auf dem Bild zeigt sie ihr neuestes Werk, ein rotes Mieder mit aufwendigen Verzierungen, das sie zur Hochzeit ihres Sohnes genäht hat. So hat sie wirklich für jeden Anlass das richtige Gewand und meint „ein Dirndl passt immer“. rg

4Von

April bis Oktober jeden 1. Donnerstag ab 17 Uhr NUDELTAG 4Jeden

letzten Donnerstag ab 14 Uhr STRICKCAFE (Handarbeiten in geselliger Runde)

4 Am Sonntag, den 6. Juli von 13 - 20 Uhr der 3. bunte Kunsthandwerkermarkt rund um‘s Gasthaus Gasthaus Zur Alten Post, Flößerstr. 6, 86934 Reichling Tel.08194/541 www.altepost-reichling.de

juli / august 2014 | 73


Besonderheit in Böbing zum Gauschießen

Böllerschützentreffen: Das wird ein Kracher Schongau | Mehr als 1 000 Böllerschützen aus ganz Bayern haben sich schon bis Juni angemeldet für das große gemeinsame Platzschießen in Böbing; insgesamt können es fast 2 000 werden. Sie lassen es am Nachmittag des 15. August (Feiertag Mariä Himmelfahrt) so richtig krachen. Angesetzt ist das Platzschießen für 15.30 Uhr. Abgefeuert werden fünf Schuss. Leonhard Gretschmann, Vorstand der Böllerschützengruppe, gibt das Kommando; er ist der Schussmeister. Erstmals findet das Bayerische Böllerschützentreffen im Schützengau Schongau statt. Es ist ein wesent-

licher Bestandteil im Veranstaltungsreigen zum 60. Gauschießen. Dieses wird vom Schützenverein Schnalz ausgerichtet. Von Ende Juli bis weit in den August hinein befindet sich Böbing im Ausnahmezustand. Die sportlichen Vergleiche bis hin zum packenden Finalschießen am Montag, 11. August, aber auch das Böllerschützentreffen mit dem Festzug am Feiertag Mariä Himmelfahrt sowie der Festsonntag am Sonntag, 17. August, erfordern einen Kraftakt in der 1 700 Einwohner zählenden Gemeinde. „Das anstehende Fest wird unsere gesamte Dorfgemeinschaft wie-

der fordern, aber zugleich auch den Zusammenhalt und die Kameradschaft stärken“, bekundet Bürgermeister Peter Erhard als Schirmherr.

„Tropical-Night“ und die „Schwindligen 15“ Außerdem gibt es im Festzelt, wo der Schützenverein die Bewirtung in Zusammenarbeit mit einem heimischen Gastwirt und Metzger sowie mit Bedienungen aus dem Landkreis selber organisiert, noch eine „Tropical-Night“ für die Jugend und einen Stimmungsabend mit

den „Schwindligen 15“. Siehe dazu die Übersicht im Programmkasten. Die Schnalzschützen sind im Schützengau Schongau mit seinen knapp 30 Vereinen zwischen Reichling und Bad Bayersoien eine feste Größe. Sie zählen 250 Mitglieder. Mindestens ein dutzend Mal haben sie bei sportlichen Vergleichen in anderen Orten schon den Meistpreis geholt. „Da muass ma freili scho derhinter sei“, betont Schützenmeister Klaus Wörmann

(52), dass er Wert legt auf eine starke Präsenz bei Veranstaltungen im Schützengau Schongau. 23 Jahre ist Wörmann inzwischen Vorstand. Ein Höhepunkt in dieser Zeit war das Gaufest im Jahr 2001. Die Zahl von 1 208 Teilnehmern möchte er auch diesmal wieder erreichen. Wobei Männer und Frauen, die sowohl mit Luftgewehr als auch mit Luftpistole schießen, doppelt gezählt werden. Bei einem starken Zusammenhalt im Verein und im Schützengau

Der Schützenverein und die Böllergruppe gehören zusammen. Dafür steht auch dieses Bild, das auf der Schnalz aufgenommen wurde.

juli / august 2014 | 75


WIR WÜNSCHEN DEM SCHÜTZENVEREIN BÖBING SCHÖNE FESTTAGE!

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sollte es schon möglich sein, dass die Beteiligung von 2001 wieder erreicht wird, gibt sich Wörmann optimistisch. Auch Gauschützenmeister Konrad Schwarz aus Steingaden rührt die Werbetrommel. „Alle Schützenmeister/innen im Gau bitte ich, ihre Mitglieder zahlreich an den Stand zu bringen und die Unentschlossenen am Ärmel zu packen mit dem Hinweis, komm fahr hin, wir brauchen dich.“ Was sich der Vorstand für dieses Fest wünscht, das anlässlich des 150. Gründungsjubiläums ausgerichtet wird? Wörmann: „Dass alles gut und unfallfrei abläuft und dass es nachher kein Böses Blut im Dorf gibt.“ Wie das zu verstehen ist? Vorbereitung und Information seien so zu treffen, dass sich Landwirte und andere Halter

darauf einstellen können, damit Die Böllerschützen aus ganz BayKühe, Rösser oder weitere Tiere ern reihen sich am Feiertag Mariä Himmelfahrt zunächst um 13.30 nicht überreagieren. Uhr in einen Festzug ein. Dabei Bayerisches Treffen eine wird auf Rösser verzichtet, die werden von Bulldogs „große Herausforderung“ Festwagen gezogen. Der große Auftritt ist für Die Böllerschützengruppe im Bö- halb vier Uhr am Nachmittag vorbinger Schützenverein gibt es seit gesehen. Da nehmen die bis 2 000 20 Jahren. Sie besteht aus 26 Leu- Böllerschützen in sieben Reihen, ten. Das Bayerische Böllerschützen- die jeweils 300 Meter lang sind, treffen wurde schon vor fünf Jahren Aufstellung. Zwischen jeder Reihe angenommen und bedeutet eine muss ein Abstand von 50 Metern große Herausforderung, wie es eingehalten werden. Claudia Schmid formuliert. Bei der Das Areal befindet sich zwischen Organisation des großen Stelldich- dem Festzelt, das am nördlichen eins am Freitag, 15. August, bau- Ortsrand steht, und dem Böbinger en die Böllerschützen fest auf den Weiler Leithen. Für die 70 Kanonen gesamten Verein. „Allein könnten und Standböller, die sich dazu anwir das nicht schultern“, so Claudia gemeldet haben, braucht’s einen Schmid, die zweiter Vorstand der festen Untergrund. Ihnen wird ein Böbinger Böllerschützen ist und Platz auf der Straße — und nicht im dem Festausschuss angehört. Feld — zugewiesen.

> > > PROGRAMM ZUM SCHÜTZENFEST Zwei Festzüge innerhalb von drei Tagen Gleich mit zwei Festzügen innerhalb von nur drei Tagen kann das Schützenfest in Böbing aufwarten. Der erste ist am Freitag, 15. August (Feiertag Mariä Himmelfahrt) anlässlich des 27. bayerischen Böllerschützentreffens. Der zweite findet zum Höhepunkt und Abschluss des Gauschießens am Sonntag, 17. August, statt. Hier die Übersicht zum umfangreichen Programm:

Donnerstag, 14. August 20.00 Uhr: „Tropical-Night“ mit DJ Mad Mike und DJ Palmi

Freitag, 15. August 27. Bayerisches Böllerschützentreffen mit 9.00 Uhr: Kirchenzug 9.30 Uhr: Festmesse 13.30 Uhr: Festzug Donnerstag, 31. Juli 15.30 Uhr: Platzschießen mit zirka 2 000 Böller18.00 Uhr: Eröffnung des Gauschießens. Schieß- schützen tage an den 80 Ständen im Zelt sind bis Sonntag 19.00 Uhr: Unterhaltungsabend mit den „Jungen 10. August. Die Schießzeiten sind ab 18 Uhr, an Pfaffenwinklern“ Samstagen und Sonntagen bereits ab 16 Uhr. Samstag, 16. August Samstag, 9. August 20.00 Uhr: Stimmungsabend mit den „Schwind9.00 bis 12.00 Uhr: Sommerbiathlon der Schützen- ligen 15“ jugend Sonntag, 17. August Montag, 11. August Festsonntag mit 18.00 Uhr: Finalschießen der besten Schützen 9.00 Uhr: Kirchenzug 9.30 Uhr: Festmesse Mittwoch, 13. August 13.30 Uhr: Gauschützenzug 19.00 Uhr: Preisverteilung zum Gauschießen 19.00 Uhr: Ausklang mit der Blaskapelle Bad Bayersoien

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> > > ZUM THEMA Einige Zahlen zum Schützenfest 4 900 Mitglieder zählt der Schützengau Schongau mit seinen zirka 30 Vereinen.

150 Jahre besteht der Schützenverein in Böbing.

250 Mitglieder Schnalz.

hat

der

Schützenverein

20 Jahre gibt es nunmehr die Böllerschützen in Böbing.

Sie schießen zu so manchem Anlass — ob vor der Kirche oder anderswo: die Böllerschützen.

26 Erwachsene sind es in der Böllerschützengruppe.

27 Bayerische Böllerschützentreffen hat es bislang gegeben; das heurige ist dabei mitgerechnet.

60 Mal ist inzwischen im Gau Schongau ein Gauschießen ausgerichtet worden.

11 Tage geht das Gauschießen in Böbing.

80 Stände werden im Festzelt installiert. Mit Fahnenabordnung, Taferlbuam und Marketenderinnen: die Böbinger Böllerschützen.

Georg Pszewlocki

82389 Böbing | Tel. 0 88 67 /17 21 | Fax 8277 juli / august 2014 | 77


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Im Autohaus Rieser steuern nun die Söhne den Betrieb

Nach 40 Jahren Führungswechsel im Autohaus Peiting | Die nächste Generation hat im Autohaus Rieser in Peiting das Steuer übernommen. Nun seien „die Jungen dran“, findet Robert Rieser, der bisherige Chef. Während Richard für den Verkauf zuständig ist, ist dessen Bruder Christian in die Fußstapfen des Vaters getreten und leitet die Werkstatt. Insgesamt sind im Autohaus zwölf Mitarbeiter im Büro, im Verkauf und in der Werkstatt beschäftigt.

Das Mazda-Autohaus am Standort zwischen Bahnhof und Kirche Maria Egg in Peiting. Symbolisch, mit einem großen Gabelschlüssel, hat Robert Rieser das Mazda-Autohaus an der Bahnhofstraße an die Söhne Christian und Richard übergeben. Nach 40 Jahren Firmengeschichte, die einst an der Schongauer Straße begann, ZUM hält nun die nächste Generation das Steuer in der Hand.

Tr a n s p o r t e r

„Es war eine, für die Zeit typische kleine Tankstelle“, erinnert sich Robert Rieser an die Anfänge 1974. Über eine Kleinanzeige war der gelernte KFZ-Mechaniker, der in Regensburg aufgewachsen ist, auf den Betrieb in Peiting aufmerksam geworden. Den Verkaufsraum dominierte die Registrierkasse mit Symbolische Schlüssel-Übergabe: Kurbel; im Regal standen ein paar Richard, Christian, Vater Robert Öldosen und Autopolitur, erzählt Rieser und dessen Frau Christl (v.l.). der Seniorchef weiter. die Autovermietung. Die führt er in Eigenregie bis heute. Handelseinig mit Dreimal wird die Aral-Tankstelle Partner Mazda umgebaut und erweitert. 1996 Rieser, der bei VW und Porsche dann packt Robert Rieser die Gelegelernt hat, wird handelseinig genheit und übernimmt das Mazda und übernimmt die Tankstelle mit Autohaus an der Bahnhofstraße. der kleinen Werkstatt. Er baut den Dessen Geschäftsführer Otto KliBetrieb sukzessive aus; eine Fahr- schat wollte sich zurückziehen, zeugpflege kommt dazu und 1982 seine Tochter Sonja arbeitet noch heute im Büro des Autohauses. Bis 2000 betreibt Rieser dann parallel die Tankstelle und das Autohaus. „Mazda war schon 1996 eine Perspektive“, so Robert Rieser über seine Entscheidung. 1997 wird das Autohaus um den Carport erweitert, in den Folgejahren kommen eine neue Werkstatt sowie eine Die Anfänge an der Schongauer Direktannahme dazu. Zuletzt ist um Straße: Die Tankstelle mit der klei- ein Reifenlager und den Autoglasnen Werkstatt. Reparaturservice erweitert worden.

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Mit gefülltem Schulranzen Kindern in Afrika helfen

Das Rucksackprojekt Schongau | Das Rucksackprojekt Meals versorgt werden, auch mit sich freuen, wenn die Beteiligung Bayern findet auch im Schongau- einem Schulranzen ausgestattet der Mittelschule in den nächsten er Land Unterstützung: Eltern und werden. Wochen so manchen Nachahmer Kinder können mit einem gut er- Die Rucksäcke sollen einheitlich findet. haltenen Schulranzen, in den ver- befüllt werden. Alle Materialien Lehrer und Eltern, die so wie die schiedene Materialien von neu- (außer Hygieneartikel und Schul- Mittelschule Schongau Intereswertigen Schulheften bis zu einem hefte) dürfen gebraucht sein, sei- se haben mitzumachen, wenden gebrauchten Paar Schuhe oder ein en es Bleistifte, Kugelschreiber, sich am besten an Maria Anna Tennisball gepackt werden, einen Tintenroller, Mäppchen, ein Klei- Stauffenberg, die per Mail unter Beitrag dazu leisten, damit Kinder derset, ein paar Schuhe oder eine ma.stauffenberg@t-online.de zu in Afrika, Osteuropa und Latein- Zahnbürste u.a. mehr. erreichen ist. Eine zweite Mailadamerika zur Schule gehen können. Erstmals wird diese Aktion zu- resse ist rucksackprojekt-bayern@ An dem Projekt beteiligt sich u.a. gunsten afrikanischer Kinder in marysmeals.de. Die Ansprechdie Mittelschule Schongau. „Wir Bayern forciert. Ansprechpartne- partnerin für ganz Bayern steht unterstützen gerne soziale Projek- rin für den Bereich Oberbayern unter Telefon 08253 / 388 99 98 te“, bekundet Rektorin Rita Schus- ist dabei Maria Anna Stauffenberg für Auskünfte zur Verfügung. Im ter, die noch vor den Pfingstferien aus Sachsenried. Sie informiert Internet sind Infos unter www. Lehrer, Eltern und Schüler dazu gerne Lehrerinnen und Lehrer marysmeals.de/rucksackprojekt ermuntert hat. Sozialaktionen verschiedener Schulen und würde abrufbar. sind fester Bestandteil des Schullebens. Im vergangenen Jahr haben Kinder bei einer Aktion der Schülermitverwaltung von ihrem Taschengeld gegeben bzw. Geld gesammelt, damit die Schongauer Tafel mit Sachspenden bedacht werden konnte. Ein Jahr zuvor war es das Asylbewerberheim in Schongau-Ost. Hinter dem Rucksackprojekt steht die internationale Organisation mit dem englischen Namen Marys Meals, die mit dem Schlagwort „Schulspeisung ist Nahrung und Bildung“ wirbt. Ziel ist es zum einen, hungernden Kindern durch Schulspeisung eine Unterstützung für das Rucksackprojekt zugunsten afrikanischer Kinder im Alter Schulbildung zu ermög- von 6 bis 15 Jahren: Buben und Mädchen der Mittelschule mit ihren Schulranzen. lichen. Zum anderen sol- Hinten links Maria-Anna Stauffenberg (Beauftragte für Oberbayern), rechts Reklen Kinder, die mit Marys torin Rita Schuster.

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> > > WAS SICH DER NEPOMUK DENKT

Vom Ballenhaus zum Zugspitz-Saal Der neu gewählte Kreistag, der wo das Parlament für den Landkreis Weilheim-Schongau ist, hat schon ein beachtliches Pensum hingelegt und zwei Sitzungen in nur drei Wochen absolviert. Sonst sind es im ganzen Jahr nur vier. Aber am Anfang einer neuen Legislaturperiode, wo so viel Offizielles geregelt werden muss von Vereidigungen bis zur Frage, wer in welchen Ausschuss gewählt wird, da braucht’s halt mal gleich zwei Sitzungen innerhalb eines Monats. Im Gegensatz zu früher, wo der Kreistag von Bernried bis Bernbeuren durch die Lande getingelt ist für seine Sitzungen, sollen

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diese bis auf wenige Ausnahmen im neuen Saal abgehalten werden, der wo in Weilheim in der Dienststelle an der Stainhartstraße oben aufs Landratsamt drauf gesattelt worden ist. Zugspitze haben sie diesen funktionellen Raum genannt, der vor einem Jahr fertiggestellt wurde, der mit allen Mitteln der zeitgemäßen Kommunikation gesegnet ist und moderne Nüchternheit ausstrahlt. Nur für die erste feierliche Sitzung, wo sie selber auch vereidigt worden ist, da hat sich die Landrätin Andrea Jochner-Weiß schon einen besonderen Rahmen gewünscht: das Schongauer Ballenhaus.

Weil auch einige Besucher gekommen sind, ist’s im Saal ganz schön eng geworden. Aber es waren halt alle 60 Kreisräte und Kreisrätinnen da, was ja so schnell nimmer vorkommen wird. Ja, und in diesem altehrwürdigen Saal hat der Schütz Hans aus Peiting, der wo für die Grünen im Kreistag hockt, den Antrag gestellt, man möge doch in Zukunft die Kreistagssitzungen in Gemeinden und Städten abhalten. Da hat aber die Landrätin gleich gar nicht gezogen und den Vorschlag abgelehnt. Wenn das Parlament des Landkreises tage, dann sei der neue Saal die geeig-

nete Lokalität. Weil da müssen dann die Damen und Herren von der Verwaltung ihr Zeugs nicht durch den ganzen Landkreis karren, sondern allenfalls durch die halbe Stadt. Außerdem, so frotzelt der Nepomuk, mag es für einige Da- Kreistagssitzung an geschichtsträchtiger Stätte men und Herren aus im Schongauer Ballenhaus. dem Kreistag doch ein befriedigendes Gefühl sein, ren leichter, ein solches Abstimhoch über dem Landratsamt im mungsverhalten an den Tag zu Zugspitz-Saal zu sitzen. Vielleicht legen, das von großem Weitblick fällt es da dem einen oder ande- zeugt.


> > > WAS DER MONAT BRINGT

Wenn der Pfarrer zum Basar ruft Schongau | Wenngleich er sich im Juli zwei Wochen Urlaub in Südtirol gönnt, so stehen Pfarrer Karl Rottach aus Schongau ereignisreiche Wochen bevor, ehe er Ende August seine Zelte in Verklärung Christi abbrechen wird. Zurück von der viertägigen Pfarreifahrt der Gemeinde Verklärung Christi nach Oberfranken, ist für ihn die Firmung in Schongau ein wichtiger Termin. Sie findet am Samstag, 5. Juli, in der Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt statt. 65 Firmlinge sind es aus den beiden Stadtpfarreien. Am 1. Juli ist ein ökumenischer Dies, bei dem sich die Seelsorger der katholischen, evangelischen und freien evangelischen Gemeinde aus Schongau und Altenstadt treffen. Am Sonntag, 6. Juli, werden Ministranten verabschiedet. Vor dem Urlaub in Südtirol geht Rottach mit den Firmbegleiterinnen und -begleitern essen und mit den Religionslehrern des Welfengymnasiums noch auf ein Eis. Nach zwei Wochen Erholung beim Wandern und bei Kultur in den südlichen Alpen hat Pfarrer Rottach den Pfarrfamilienabend im Kalender stehen. Der ist am Freitag, 1. August. Besonders freut sich der 71-jährige Rottach auf das Patrozinium von Verklärung Christi am ersten Sonntag im August, wozu Chor und Orchester wieder mit einer Festmesse beitragen. Bei diesem Gottesdienst wird er Diakon Stefan Reichhart (Peißenberg) und Gemeindereferentin Angelika

Lohbrunner verabschieden. Daran schließt sich ein Frühschoppen an; nachmittags will der Priester eine Kirchenführung halten.

Im August wieder Urlaubsvertretung Wie im vergangenen Jahr übernimmt der erfahrene Seelsorger im August zusätzlich zur eigenen Gemeinde die Urlaubsvertretung für Gottesdienste und andere Angebote in Schongau-Mariä Himmelfahrt. Nach und nach wird Rottach mit dem Entrümpeln des Pfarrhauses Verklärung Christi Ernst machen. Dazu schwebt ihm Ende des Monats August ein Pfarrerbasar im Pfarrzentrum vor, bei dem er so einiges an den Mann oder die Frau bringen möchte. Sonntag, der 31. August,

hält Pfarrer Rottach letztmals den Gottesdienst in Verklärung Christi, wo er im Mai 1994 als Seelsorger installiert wurde. Dann bricht er seine Zelte in der Lechstadt ab und bewältigt zusammen mit seiner Haushälterin Ilse Berkmann, die genauso alt ist wie er, den Umzug nach Kaufbeuren. In der Wertachstadt, wo er aufgewachsen ist, bezieht er eine private Wohnung in der Altstadt. Ab 1. Oktober wird Rottach als Klosterseelsorger für die Franziskanerinnen im Crescentiakloster wirken. Die freuen sich nach einjähriger Vakanz schon auf einen festen (Ruhestands-)Priester. Was sie schon Ende Mai deutlich bekundet haben, als 22 Schwestern aus dem Kloster beim Sonntagsgottesdienst in Schongau-Verklärung ihre Aufwartung gemacht haben.

Hat noch im Oktober ein „strenges“ Programm, bevor er als Pfarrer in Verklärung Christi aufhört und Klosterseelsorger in Kaufbeuren wird: Pfarrer Karl Rottach.

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U


Veranstaltungskalender DI 01.07.

MI 02.07.

SCHONGAU

SCHONGAU

17.00 Uhr Führung durch die Altstadt. Treffpunkt am Rathaus

17.00 Uhr Rechtsberatung für Mitglieder im Haus- und Grundbesitzerverein mit Rechtsanwalt Manfred Nikui in der Pizzeria La Perla

17.00 Uhr Führung „Mit der Henkerstochter durch das mittelalterliche Schongau“ in der Altstadt. Anmeldung unter Tel. 08861 / 214-181

20.00 Uhr Meditatives Tanzen mit Walter Singer im kleinen Saal des Pfarrzentrums Verklärung Christi

PEITING 19.00 Uhr Monatsversammlung des Aquarienvereins im Gasthof Dragoner BIRKLAND 14.30 Uhr Kommissionsrundgang zum Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ Bezirksentscheid Oberbayern PREM 19.00 Uhr Geführte Wanderung durchs Premer Moor. Treffpunkt beim Parkplatz Moorlehrpfad, Anmeldung bis 11.30 Uhr bei der Tourist-Info unter Tel. 08862 / 72 56 ROTTENBUCH 11.00 Uhr Schaukäsen auf der Schönegger Käsealm BAD BAYERSOIEN 20.15 Uhr Lustspiel „Testament mit Wartezeit“ der Bauernbühne im Kurhaus. Eintritt 8 Euro PEISSENBERG 16.00 bis 20.00 Uhr Blutspenden in der Realschule

PEITING 8.30 bis 12.00 Uhr Wanderung auf den Hohen Peißenberg zur Wetterstation mit Führung. Treffpunkt am Büro der Tourist-Info PREM 21.00 Uhr Nachtwanderung durchs Premer Moor. Treffpunkt beim Parkplatz zum Moorlehrpfad, Anmeldung bis 11.30 Uhr bei der Tourist-Info unter Tel. 08862 / 72 56 ROTTENBUCH 9.30 Uhr Führung entlang des Pfaffenwinkler Milchweges. Treffpunkt beim Parkplatz an der Schönegger Käsealm BAD BAYERSOIEN 20.30 Uhr Weisenblasen am Soier See

DO 03.07.

1. Juli bis 31. August 2014

BAD BAYERSOIEN

BURGGEN

19.00 Uhr Luftgewehrschießen für Gäste im Schützenhaus. Eintritt frei

21.00 Uhr Party des MCB am Vereinsstadel

FR 04.07. SCHONGAU 13.00 bis 17. 00 Uhr Aktionstag „Entdecke Afrika“ der Stiftung Scheuklappen mit Musik, Tanz und dem Theater Tam Tam am Welfen-Gymnasium 16.00 Uhr Vortrag zum Thema „Das sekundäre Lymphödem nach Tumoroperationen“ der Ärztin Dr. Knestele bei der Krebs-Selbsthilfegruppe im evangelischen Gemeindehaus 17.00 Uhr Führung durch die Altstadt. Treffpunkt am Rathaus 19.30 Uhr Lesung des Landsberger Autorenkreises im Stadtmuseum

21.00 Uhr Poolparty der Fußballabteilung im Freizeitbad Plantsch PEITING

BERNBEUREN 19.00 Uhr Kesselfleischessen des Fischereivereins am Haslacher See BAD BAYERSOIEN 19.30 Uhr Vernissage zur Ausstellung mit Bildern von Heide Deser in der Galerie im Kurhaus APFELDORF 21.00 Uhr Konzert mit der Spider Murphy Gang im Festzelt. Einlass ab 18 Uhr (Vorband) GARMISCH-PARTENKIRCHEN Ganztags BMW Motorrad Days im Ort

SA 05.07.

14.00 Uhr Führung an der Villa Rustica HERZOGSÄGMÜHLE 10.00 bis 17.00 Uhr Eröffnung der Inklusiven Sportwoche und der „Olympiade für Jedermann“ im Unteroblandstadion 18.00 Uhr Serenade mit Masha Dimitrieva im Rainer-Endisch-Saal HOHENPEISSENBERG Ganztags Fußball-Hobbyturnier am Sportplatz ALTENSTADT

19.30 Uhr Sommerfest des Vereins lechwärts SCHONGAU e.V. mit der Brass-Band Donner17.00 Uhr balkan am Lido Führung „Entdecke Schongau mit dem Hexenkind Hagasua“ für PEITING Familien in der Altstadt. Treffpunkt 9.00 Uhr am Rathaus, Anmeldung bei der Bauernmarkt am Hauptplatz Tourist-Info unter Tel. 08861 / 214-181 16.00 bis 20.00 Uhr Blutspenden an der LentnerGrundschule

10.00 Uhr Kinderkino „Ratatouille“ im Schülercafé der Förderschule 15.00 Uhr Sommerfest des Radclubs RC 77 HOHENFURCH 10.00 bis 11.30 Uhr Schnuppervormittag der Musikkapelle im Probelokal

> > > BLUTSPENDETERMINE IM ALTLANDKREIS

HOHENPEISSENBERG

WILDSTEIG

15.30 Uhr Kinderkino „Ratatouille“ im Haus der Vereine

15.30 Uhr Kinderkino „Ratatouille“ im Sportheim

Nachmittags Fußball-Hobbyturnier am Sportplatz

Dienstag, 1.7. Freitag, 4.7. Mittwoch, 9.7. Mittwoch, 12.8. Freitag, 22.8. Montag, 25.8. Montag, 25.8.

16.00 bis 16.00 bis 17.00 bis 16.00 bis 16.00 bis 16.00 bis 16.30 bis

20.00 Uhr 20.00 Uhr 20.00 Uhr 20.00 Uhr 20.00 Uhr 20.00 Uhr 20.00 Uhr

Peißenberg, Realschule Peiting, Lentnerschule Rottenbuch, Grundschule Reichling, Mehrzweckhalle Schongau, BRK-Haus Schongau, BRK-Haus Lechbruck, Lechhalle

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16.00 Uhr Kinderkino „Ratatouille“ im Rathaus SCHWABSOIEN 18.00 Uhr Grillfest des Schützenvereins an Schmids Stadl SCHWABBRUCK 18.00 Uhr Gartenfest der Musikkapelle im Pfarrgarten BURGGEN 13.00 Uhr Kinderkino „Ratatouille“ im Feuerwehrhaus

WIES

PEITING

SCHWABNIEDERHOFEN

BAD BAYERSOIEN

10.30 Uhr Jugendgottesdienst zum Abschluss der Jugendwallfahrt

19.00 Uhr Konzertabend mit spanischer Flamenco-Musik des Duos Ricardo Volkert und Jost Hecker im Kulze. Eintritt 10 Euro

10.00 bis 17.00 Uhr Floh- und Trödelmarkt auf dem Festplatz neben der B 23

BÖBING

10.00 Uhr Gottesdienst zum 25-jährigen Priesterjubiläum von Pfarrer Speckbacher und zur Verabschiedung von Pastoralreferent Huber

17.00 Uhr Zündapp-Treffen des MSC beim Sohmen

14.30 Uhr Pfarrverbandsfest rund um das Pfarrzentrum

APFELDORF 20.00 Uhr Stimmungsabend mit den Scherzachtaler Musikanten im Festzelt GARMISCH-PARTENKIRCHEN Ganztags BMW Motorrad Days im Ort

20.00 Uhr Sommernachtsfest des MCB am MCB-Stadel BERNBEUREN 16.00 Uhr Fischerfest am Haslacher See

SO 06.07. SCHONGAU 9.00 bis 17.00 Uhr Busfahrten „Erlebnisrunde Pfaffenwinkel“ zu Ausflugszielen im Schongauer Land. Jeden Sonntag

> > > VERANSTALTUNGSTIPP

SCHWABBRUCK 10.00 bis 16.00 Uhr Gartenfest der Musikkapelle im Pfarrgarten

18.00 Uhr Holy Hour für junge Leute in Maria Egg, danach Happy Hour im RETTENBACH Jugendheim 11.00 Uhr Bergmesse der Kolpingsfamilie HERZOGSÄGMÜHLE Schongau mit Prälat Hans Frieß 10.00 Uhr an der Magdalenenkapelle auf 120. Dorffest mit Gottesdienst und dem Weichberg Programm, nachmittags mit der Schongauer Band Monument of BERNBEUREN Sun und später mit der Musikkapelle Reichling in der Deckerhalle 10.00 Uhr Fischerfest am Haslacher See ALTENSTADT LECHBRUCK 9.00 Uhr Jugendkartslalom des MSC am 10.30 Uhr Patrozinium mit anschließendem Reiterweg Frühschoppen vor der Kirche und Bücherbasar im Pfarrheim STEINGADEN

Kindermusical „Die Zauberfeder“ Schongau | Die Geschichte handelt von coolen Typen, die keine Looser sein wollen. Sie erzählt davon, wie junge Leute und Erwachsene in der technisierten, lauten Welt wieder mehr spielen, reden, die Natur empfinden und mit dem Herzen sehen. Darum geht es im Musical „Die Zauberfeder“, das viermal im JakobPfeiffer-Haus aufgeführt wird. Die Vorstellungen sind am Dienstag, 8., und Mittwoch, 9. Juli, zweimal vormittags (für die Schulfamilie) und zweimal am frühen Abend um 18.30 Uhr. Die Akteure — gut 100 Mitwirkende an der Zahl — sind Dritt- und Viertklässler aus der Theatergruppe der StauferGrundschule, singende Kinder der Grundschule und der Musikschule Pfaffenwinkel (Leiterin Meike Melinz), Streicher, eine Rhythmusgruppe sowie

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das Jugendblasorchester. Grundschul-Rektorin Ulla Heitmeier und ihr Mann Dr. Franz Igerl haben nach der Vorlage des Kinderbuches von Helmut Zöpfl ein liebevolles Libretto (Liedtext) geschrieben. Die Musik stammt aus der (Zauber-)Feder von Marcus Graf. „Nach den Pfingstferien geben wir noch Gas“, meint Ulla Heitmeier, die schon seit vielen Monaten mit den 21 Darstellern im Kindermusical probt. Die „Zauberfeder“ ist bereits das dritte Projekt der Staufer-Grundschule in Zusammenarbeit mit der Musikschule Pfaffenwinkel. Der Eintritt ist frei; es gibt keinen Vorverkauf. Das Kindermusical dauert zirka 75 Minuten. Das Vorprogramm mit Bläserklassen der Grund- und Musikschule sowie mit Drums geht zirka 20 Minuten.

9.00 Uhr Ulrichsritt zum Kreuzberg, anschließend Jubiläumsfeier WIES 19.00 Uhr Konzert „Renaissance, Barock, Romantik“ der Reihe Musik im Pfaffenwinkel in der Wieskirche WILDSTEIG 12.00 Uhr Bergmesse des Trachtenvereins und der Musikkapelle auf der Niederbleick ROTTENBUCH 11.00 Uhr Kirchenführung im Gotteshaus

20.00 Uhr Sonntagskonzert mit der Blaskapelle am Kirchplatz APFELDORF 10.00 Uhr Oldtimertreffen mit Messe und Segnung der Fahrzeuge, anschließend Rundfahrt REICHLING 13.00 bis 20.00 Uhr „Kreatives Dorf“ mit Kunsthandwerkermarkt rund um den Gasthof Zur Post

MO 07.07. PEITING 15.00 Uhr Vorlesenachmitttag der Gemeinde- und Pfarrbücherei HOHENPEISSENBERG 15.00 Uhr Projektwoche „Zeitreise durch die Geschichte unseres Ortes“ in der Primus-Koch-Grundschule. Täglich bis Fr, 11.7. BAD BAYERSOIEN 17.30 Uhr Schautorfstechen am Haselbach. Zu Fuß erreichbar ab dem Parkplatz am Kurhaus PEISSENBERG 19.00 Uhr Tauschabend der Sammlerfreunde Peiting und Umgebung in der Bücherei GARMISCH-PARTENKIRCHEN Ganztags BMW Motorrad Days im Ort

U


DI 08.07. SCHONGAU 17.00 Uhr Führung durch die Altstadt. Treffpunkt am Rathaus 18.30 Uhr Kindermusical „Die Zauberfeder“ der Musikschule und der Grundschule im Jakob-Pfeiffer-Haus. Siehe Veranstaltungstipp

18.30 Uhr Kindermusical „Die Zauberfeder“ der Musikschule und der Grundschule im Jakob-Pfeiffer-Haus. Siehe Veranstaltungstipp

PREM 19.00 Uhr Geführte Wanderung durchs Premer Moor. Treffpunkt beim Parkplatz Moorlehrpfad, Anmeldung bis 11.30 Uhr bei der Tourist-Info unter Tel. 08862 / 72 56 STEINGADEN

21.00 Uhr Nachtwanderung durchs Premer Moor. Treffpunkt beim Parkplatz zum Moorlehrpfad, Anmeldung bis 11.30 Uhr bei der Tourist-Info unter Tel. 08862 / 72 56 ROTTENBUCH 9.30 Uhr Führung entlang des Pfaffenwinkler Milchweges. Treffpunkt beim Parkplatz an der Schönegger Käsealm

20.15 Uhr Theater „Handylust und Handyfrust“ der Bauernbühne im Kurhaus. Eintritt 8 Euro

MI 09.07. SCHONGAU 18.00 Uhr Schmankerlfest am Bürgermeister-Schaegger-Platz

11.00 Uhr Schaukäsen auf der Schönegger Käsealm

19.30 Uhr Italienische Nacht mit Buffet und Live-Musik von Valerio Zamboni im Landhaus Auf der Gsteig. Reservierung erbeten unter Tel. 08862 / 98 77-0

20.00 Uhr Konzert und Kabarett beim WIES Hungerbachfest’l mit Wolfgang Krebs und den Bayerischen Löwen 20.00 Uhr Konzert des Orchesters vom Maria im Festzelt Stern-Gymnasium (Augsburg) in der Wieskirche

FR 11.07.

SCHONGAU 12.00 Uhr Schmankerlfest am Bürgermeister-Schaegger-Platz

17.00 Uhr 13.15 Uhr Führung durch die Altstadt. TreffMilchwegwanderung mit dem punkt am Rathaus VdK Böbing, anschließend Einkehr 17.00 Uhr auf der Schönegger Käsealm Kinderführung „Mit dem Spieß17.00 bis 20.00 Uhr bürger auf die Stadtmauer“ in Blutspenden in der Grundschule der Altstadt. Anmeldung unter Tel. im Klosterhof 08861 / 214-181

19.00 Uhr Führung im Illach-Kraftwerk. BAD BAYERSOIEN Anmeldung bis Di, 1.7., bei Schäffler 14.00 bis 15.00 Uhr Urspring unter Tel. 08862 / 93 20 75 Offene Werkstatt beim Holzschnitzer Guido Hosp am Gsteigweg 2. ROTTENBUCH Eintritt frei, immer mittwochs 11.00 Uhr 20.30 Uhr Schaukäsen auf der Schönegger Weisenblasen am Soier See Käsealm BAD BAYERSOIEN

LECHBRUCK

OBERHAUSEN

PREM

BERNBEUREN 14.30 Uhr Rentnerhoagart im Auerbergmuseum im Kiebelehaus

ROTTENBUCH

DO 10.07. SCHONGAU 12.00 Uhr Schmankerlfest am Bürgermeister-Schaegger-Platz LECHBRUCK 9.00 Uhr Jahrmarkt vor dem Rathaus 20.00 Uhr Dämmerschoppen mit der Musikkapelle im Pavillon beim Rathaus

18.30 Uhr Führung „Ein Barockspaziergang“ in der Altstadt. Kosten 5 Euro, Anmeldung unter Tel. 08861 / 214-181 BIRKLAND

WILDSTEIG 20.00 Uhr Heimatabend in der Gemeindehalle BÖBING 19.00 Uhr Mondscheintour mit dem Alpenverein aufs Hörnle BAD BAYERSOIEN 17.30 Uhr Historische Tunnelführung beim Lötschmüllerhof, Dorfstraße 79 19.00 Uhr Lichterfest in der Brandstatt APFELDORF

19.30 Uhr 18.00 Uhr Boarischer Tanz im Festzelt Kleinfeldturnier der AH, anschließend Fete im Zelt am Fußballplatz OBERHAUSEN HOHENPEISSENBERG 15.00 Uhr Tag der offenen Tür zum Abschluss der Projektwoche „Zeitreise durch die Geschichte unseres Ortes“ in der PrimusKoch-Grundschule

20.00 Uhr Hungerbachfest’l mit der Gruppe Django 3 000 und der Vorband Zico im Festzelt

SA 12.07. SCHONGAU

INGENRIED 20.00 Uhr Übungsschießen des Schützenvereins in der Mehrzweckhalle

12.00 Uhr Schmankerlfest am Bürgermeister-Schaegger-Platz

juli / august 2014 | 85


19.30 Uhr Vollmondsauna im Freizeitbad Plantsch PEITING 10.00 Uhr bis 19.00 Uhr Pfaffenwinkel-Gewerbeschau im Eisstadion 14.00 Uhr Führung an der Villa Rustica BIRKLAND 19.00 Uhr Amerikanischer Abend mit Country-Liveband Cashmachine im Zelt am Sportplatz HOHENPEISSENBERG 15.00 Uhr Beachvolleyball-Turnier an den Badeseen im Hetten 22.15 Uhr Jubiläumsfeuerwerk an den Badeseen im Hetten ALTENSTADT 11.30 Uhr Sommertreff des VdK Pfaffenwinkel im Stüberl der Max-Brauerei HOHENFURCH 15.00 Uhr Dorfturnier der Eisstockschützen am Eisplatz SCHWABBRUCK / SCHWABSOIEN

APFELDORF 19.00 Uhr Standkonzert der Trachtenkapelle am Gasthaus Kölbl 20.00 Uhr Gauheimatabend mit den Plattlergruppen des Lechgaues im Festzelt OBERHAUSEN 10.00 Uhr Bulldogtreffen beim Hungerbachfest’l mit Kesselfleischessen und Rundfahrt 20.00 Uhr Konzert beim Hungerbachfest’l mit dem Choro Azzurro und der Kapelle Echt Böhmisch. Einlass ab 18 Uhr

SO 13.07. SCHONGAU 12.00 Uhr Schmankerlfest am Bürgermeister-Schaegger-Platz

86 | der altlandkreis

14.00 Uhr Bogenschießen der Schützenjugend am Stadel der Familie Brunner

PEITING 10.00 bis 18.00 Uhr Pfaffenwinkel-Gewerbeschau im Eisstadion 13.00 bis 16.00 Uhr Schlussveranstaltung zur Inklusiven Sportwoche mit Spiel ohne Grenzen im Stadion

8.00 Uhr Reitturnier des Reit- und Fahrvereins am Reitplatz

8.00 Uhr Tag der Blasmusik mit Umzug der Musikkapelle durchs Dorf 11.00 Uhr Konzert zum Jubiläum 50 Jahre Bläsergruppe im Jagdschutzverein Füssen am Musikpavillon BAD BAYERSOIEN

8.00 Uhr Reitturnier des Reit- und Fahrvereins am Reitplatz

BIRKLAND

ROTTENBUCH

13.00 Uhr Volleyballturnier der Straßenmannschaften am Sportplatz

10.30 Uhr Feldgottesdienst am Sportplatz

BENEDIKTBEUERN 16.00 Uhr Konzert der Reihe Musik im Pfaffenwinkel in der Basilika

BURGGEN

LECHBRUCK

9.30 bis 18.00 Uhr HERZOGSÄGMÜHLE 32. Lech-Cup auf den Sportplätzen 9.00 bis 12.00 Uhr von Schwabsoien und SchwabBriefmarken- und Münztag der bruck. Erster Tag Sammlerfreunde Peiting und Umgebung im Metzgersaal BURGGEN

10.00 Uhr Dorfturnier der Fußballabteilung

21.00 Uhr 13.30 Uhr Live-Übertragung des WM-Finales Festzug durchs Dorf, anschließend im Zelt am Sportplatz Ehrentänze im Zelt und auf der Freibühne ALTENSTADT 17.00 Uhr 11.00 Uhr Unterhaltung mit der LechgauPfarrfest auf dem Kindergartenkapelle Gelände und im Pfarrheim 19.00 Uhr Festausklang mit der Stadtkapelle SCHWABBRUCK Schongau 10.15 Uhr 32. Lech-Cup mit JugendgottesOBERHAUSEN dienst, danach Finalspiel und 14.00 Uhr Gaudi-Partie auf dem SportgelänFamilientag beim Hungerbachde Schwabbruck. Zweiter Tag fest’l mit Donikkl und der Tigerbande INGENRIED

11.00 Uhr Matinee mit Preisträgern des Wettbewerbs Jugend musiziert im Parkhotel 20.00 Uhr Sonntagskonzert mit der Blaskapelle am Kirchplatz APFELDORF 9.30 Uhr Festmesse zum Lechgaufest

MO 14.07. BAD BAYERSOIEN 16.00 Uhr Türen der Geschichte im Museum im Bierlinghaus geöffnet. Eintritt 2,50 Euro

DI 15.07. SCHONGAU 14.30 Uhr Gedächtnistraining für Senioren im Pfarrzentrum Verklärung Christi. Anmeldung bei Susi Siegler unter Tel. 08861 / 20 07 58 17.00 Uhr Führung durch die Altstadt. Treffpunkt am Rathaus PREM

U

19.00 Uhr Geführte Wanderung durchs Premer Moor. Treffpunkt beim Parkplatz Moorlehrpfad, Anmeldung bis 11.30 Uhr bei der Tourist-Info unter Tel. 08862 / 72 56


ROTTENBUCH 11.00 Uhr Schaukäsen auf der Schönegger Käsealm 19.00 Uhr Luftgewehrschießen für Gäste und Einheimische im Schützenheim

DO 17.07. HERZOGSÄGMÜHLE 9.30 bis 19.00 Uhr Weltcup im Fallschirmzielspringen mit Trainingssprüngen und Rundflügen HOHENPEISSENBERG

BAD BAYERSOIEN 20.15 Uhr Lustspiel „Testament mit Wartezeit“ der Bauernbühne im Kurhaus. Eintritt 8 Euro

MI 16.07. PREM 21.00 Uhr Nachtwanderung durchs Premer Moor. Treffpunkt beim Parkplatz Moorlehrpfad, Anmeldung bis 11.30 Uhr unter Tel. 08862 / 72 56

20.00 Uhr Kabarett mit Da Huawa da Meier und I im Festzelt am Parkplatz auf dem Berg

FORST 15.30 Uhr Kinderkino „Ratatouille“ in der Grundschule DENKLINGEN 20.00 Uhr Festabend zum Jubiläum 150 Jahre VfL, zuvor Marsch vom Maibaum zum Festzelt am Sportgelände

FR. 18.07.

ALTENSTADT

SCHONGAU

14.00 bis 18.00 Uhr Bauernmarkt auf dem Gelände des EVG-Marktes

17.00 Uhr Führung durch die Altstadt. Treffpunkt am Rathaus

17.30 Uhr Eröffnung der Ausstellung „Energetische Bilder als Türöffner“ im alten Feuerwehrhaus

HERZOGSÄGMÜHLE 8.15 bis 20.00 Uhr Weltcup im Fallschirmzielspringen mit Wettbewerbssprüngen

I Sonntag, 6. Juli, 19.00 Uhr, Wieskirche „Renaissance, Barock, Romantik…“ Augsburger Domsingknaben, Posaunenquartett OPUS 4 mit Mitgliedern des Gewandhausorchesters zu Leipzig, Anton Guggemos an der Wiesorgel und Christian Fröhlich

HOHENPEISSENBERG

II Sonntag, 13. Juli, 16.00 Uhr, Basilika Benediktbe uren Joseph Haydn - K onzert für Violoncello und Orchester D -Dur W. A. Mozart - „Exsultate, jubilate“ Joseph Haydn - Missa in tempore belli „Paukenmesse“

LECHBRUCK ROTTENBUCH 9.30 Uhr Führung entlang des Pfaffenwinkler Milchweges. Treffpunkt beim Parkplatz an der Schönegger Käsealm BÖBING 14.30 Uhr Kinderkino „Ratatouille“ in der Schule BAD BAYERSOIEN

www.boeglmueller.com

20.30 Uhr Weisenblasen am Soier See

20.00 Uhr Dämmerschoppen mit der Musikkapelle im Pavillon neben dem Rathaus ROTTENBUCH 11.00 Uhr Schaukäsen auf der Schönegger Käsealm 20.00 Uhr Serenade der Musikkapelle und weiterer Gruppen am Campingplatz

25 Jahre Musik im Pfaffenwinkel

19.00 Uhr Sternwallfahrt der Nachbarpfarreien auf den Hohen Peißenberg 21.00 Uhr Landjugendparty im Festzelt auf dem Berg ALTENSTADT 17.00 bis 20.00 Uhr Ausstellung „Energetische Bilder als Türöffner“ im alten Feuerwehrhaus. Bis Do, 26.7., jeweils donnerstags bis sonntags von 11 und 13 Uhr sowie von 17 bis 20 Uhr

III Sonntag, 20. Juli, 19.00 Uhr, Wieskirche W.A. Mozart - „Münchner Kyrie“, „Laudate Dominum“ Felix Mendelssohn Bartholdy Symphonie Nr. 2 B-Dur „Lobgesang“ IV Sonntag, 27. Juli, 16.00 Uhr, Bibliotheksaal Polling Junge Nachwuchskünstler aus der Region spielen Beethoven, Chopin… präsentiert von Johannes Hitzelberger (BR-Klassik) V Sonntag, 30. November, 16.00 Uhr Basilika Altenstadt - Musik zum Advent Leitung: Andreas Wiesmann Zentraler Vorverkauf in Schongau: Musik im Pfaffenwinkel, Tel.08861/93580 info@musikimpfaffenwinkel.de www.musikimpfaffenwinkel.de GAP-Ticket, Tel .08821/7301995 www. cketshop-gap.de

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juli / august 2014 | 87


BURGGEN

LECHBRUCK

HOHENPEISSENBERG

WIES

20.30 Uhr Generalversammlung der Fußballabteilung im Sportheim

12.00 Uhr Kunst- und Handwerkermarkt mit Nostalgie-Musik mit Jeanette Pichler, abends Auftritt der Bressbänd am Bootshafen

9.30 Uhr Kirchenzug zur Wallfahrtskirche

19.00 Uhr Konzert der Reihe Musik im Pfaffenwinkel in der Wieskirche

DENKLINGEN

12.00 Uhr Festakt zum Jubiläum 500 Jahre Wallfahrt und Gemeinde im Festzelt

LECHBRUCK 15.00 Uhr Kunst- und Handwerkermarkt am Bootshafen, abends Unterhaltung mit der Band Sound Cocktail

20.00 Uhr Partyabend mit der Band Muckasäck im Festzelt am Sportplatz

DENKLINGEN 21.00 Uhr Beach-Party mit DJ Matuschik im Festzelt am Sportplatz

WESSOBRUNN 13.00 Uhr Modellbau- und Erlebnistag in der Mehrzweckhalle

SCHWANGAU 16.00 Uhr Sommerfest des Trachtenvereins im Schlossbrauhaus

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SA 19.07. PEITING 14.00 Uhr Führung an der Villa Rustica

Gipsmühlweg 5 87645 Schwangau Tel. 0 83 62/92 64 68 - 0 88 | der altlandkreis www.schlossbrauhaus.de

15.00 Uhr Sommerfest des Trachtenvereins im Schlossbrauhaus

SO 20.07.

19.00 Uhr Mariensingen des Fördervereins in der Wallfahrtskirche ALTENSTADT 11.00 Uhr 1. Orgelmatinee in der Basilika mit Felix Mathy (Kaufering) SCHWABSOIEN 11.00 Uhr Gartenfest der Blaskapelle am Dorfplatz

SCHONGAU

INGENRIED 9.00 bis 17.00 Uhr 9.15 Uhr Erlebnisrunde Pfaffenwinkel, 18.00 Uhr Gottesdienst mit Segnung, Mittagbegleitet von den Pfaffenwinkler Waldfest der Schützen am Schütessen und Kaffee und Kuchen am Kulturführern. Abfahrt am Bahnhof zenhaus Windrad bei Königsried 17.00 Uhr Stadtführung „Verborgenes, HERZOGSÄGMÜHLE BURGGEN Vergessenes und kleine Juwelen“ 8.00 bis 20.00 Uhr 11.30 Uhr in der Altstadt. Treffpunkt am RatWeltcup im Fallschirmzielspringen Pfarrfest auf dem Gelände der haus, Anmeldung bei der Touristmit Wettbewerbssprüngen Firma Lieb Info unter Tel. 08861 / 214-181 HOHENPEISSENBERG

18./19. Juli Sommerfest Trachtenverein 15 - 17. August Töpfermarkt 24. August Musicalors Jeden Mi. und So., 18.30 Uhr Musikalische Unterhaltung mit D’Königswinkler

SCHWANGAU

10.30 Uhr Pontifikalamt in der Wallfahrtskirche

PEITING

20.00 Uhr 6.00 bis 16.00 Uhr Stimmungsabend mit der Kapelle Pfaffenwinkelradrundfahrt mit Waidigel im Festzelt auf dem Berg Start an der Eishalle HOHENFURCH 21.00 Uhr Beach-Party der Abteilungen Fußball und Eishockey am Eisplatz BERNBEUREN 13.00 Uhr Familienfest des TSV am Sportplatz

11.00 Uhr Bergmesse des Alpenvereins bei der Kapelle am Wankerfleck HERZOGSÄGMÜHLE

RETTENBACH

BAD BAYERSOIEN 10.00 bis 17.00 Uhr Floh- und Trödelmarkt auf dem Festplatz neben der B 23 20.00 Uhr Sonntagskonzert mit der Knappschaftskapelle Peiting am Kirchplatz DENKLINGEN 11.00 Uhr Frühschoppen mit der Musikkapelle im Zelt am Sportplatz und Bambiniturnier der G- und F-Jugendmannschaften PEISSENBERG 17.00 Uhr Jazzkonzert mit dem Fritz Grünbauer-Quartett im Biergarten an der Tiefstollenhalle

MO 21.07. INGENRIED 15.30 Uhr Crescentia-Wallfahrt nach Kaufbeuren. Treffpunkt beim Anwesen von Martin Rieger BAD BAYERSOIEN

14.00 Uhr 10.30 Uhr Exkursion zu Mooren und OrchiSommerfest beim St. Georgshof in deen. Treffpunkt an der Bushalteder Frankau stelle Eisplatz, Anmeldung bis 11 Uhr bei der Tourist-Info unter Tel. BERNBEUREN 08845 / 703 06 20 10.00 Uhr 17.30 Uhr Familienfest des TSV am SportSchautorfstechen am Haselbach. platz Zu Fuß erreichbar ab dem Parkplatz am Kurhaus LECHBRUCK

8.00 bis 14.00 Uhr Weltcup im Fallschirmzielspringen 10.00 Uhr mit Wettbewerbssprüngen und Kunst- und Handwerkermarkt am Siegerehrung Bootshafen

U


DI 22.07. SCHONGAU 17.00 Uhr Führung durch die Altstadt. Treffpunkt am Rathaus

WEILHEIM

BAD BAYERSOIEN

19.30 Uhr Vortrag „Erbrecht für Eheleute und Patchworkfamilien“ mit Fachanwältin Caroline Kistler in der Waldwirtschaft am Gögerl

20.30 Uhr Weisenblasen am Soier See

MI 23.07.

HOHENPEISSENBERG 10.00 Uhr Führung des Verkehrsvereins am Wetter-Observatorium. Treffpunkt am Info-Pavillon vor dem Tor PREM 19.00 Uhr Geführte Wanderung durchs Premer Moor. Treffpunkt beim Parkplatz Moorlehrpfad, Anmeldung bis 11.30 Uhr unter Tel. 08862 / 72 56

SCHONGAU 20.00 Uhr Meditatives Tanzen mit Walter Singer im Pfarrzentrum Verklärung Christi

ROTTENBUCH 11.00 Uhr Schaukäsen auf der Schönegger Käsealm BAD BAYERSOIEN 20.15 Uhr Theater „Handylust und Handyfrust“ der Bauernbühne im Kurhaus. Eintritt 8 Euro

SCHONGAU 20.30 Uhr Konzert mit der Gruppe Corvus Corax im Eisstadion. Karten für 19,50 Euro im VVK bei Enzian Reisen und 21,50 Euro an der Abendkasse

17.00 Uhr Führung am Walderlebnispfad. Anmeldung bei der Tourist-Info unter Tel. 08861 / 65 35 ROTTENBUCH 9.30 Uhr Führung entlang des Pfaffenwinkler Milchweges. Treffpunkt beim Parkplatz an der Schönegger Käsealm PREM 21.00 Uhr Nachtwanderung durchs Premer Moor. Treffpunkt beim Parkplatz zum Moorlehrpfad, Anmeldung bis 11.30 Uhr bei der Tourist-Info unter Tel. 08862 / 72 56

SCHONGAU 17.00 Uhr Führung durch die Altstadt. Treffpunkt am Rathaus 17.00 Uhr Führung „Entdecke Schongau mit dem Hexenkind Hagasua“ für Familien in der Altstadt. Treffpunkt am Rathaus, Anmeldung bei der Tourist-Info unter Tel. 08861 / 214-181 PEITING

PEITING PEITING

STEINGADEN 16.00 Uhr Geistliches Konzert der Werkgemeinschaft Musik im Welfenmünster

DO 24.07.

FR 25.07.

18.00 Uhr Einzug zum Bürgerfest am Hauptplatz INGENRIED 19.30 Uhr Gartenbegehung des Gartenbauvereins LECHBRUCK 20.00 Uhr Dämmerschoppen mit den Eibenwald-Musikanten und der Trachtenjugend aus Bernbeuren im Musikpavillon ROTTENBUCH 11.00 Uhr Schaukäsen auf der Schönegger Käsealm

17.00 Uhr Bürgerfest am Hauptplatz 17.00 Uhr Kutschfahrt mit Familie Schmid rund um Peiting. Kosten 10 Euro, Anmeldung bei der Tourist-Info unter Tel. 08861 / 65 35 19.00 Uhr Orgelweihe beim Gottesdienst in der Kapelle Maria Egg 19.00 Uhr Lange Badenacht im Wellenfreibad 19.30 Uhr Treffen der Arbeitsgemeinschaft Peitinger Heimatfreunde im Gasthof Dragoner

BERNBEUREN 19.00 Uhr Sommerkonzert mit Trollius Weiss auf Gut Kinsegg URSPRING 20.00 Uhr Dämmerschoppen mit der Musikkapelle im Biergarten beim Gasthaus Drei Mohren WIES 17.00 Uhr Konzert der Werkgemeinschaft Musik in der Wieskirche. Eintritt frei WILDSTEIG 10.00 Uhr Patrozinium in der Kirche, anschließend Frühschoppen im Pfarrgarten ROTTENBUCH 10.00 bis 17.00 Uhr Flohmarkt unter den Kastanien BAD BAYERSOIEN 16.30 Uhr Fünfkampf mit Laufwettbewerb am Soier See, um 18.30 Uhr Bankdrücken im Bierzelt, anschließend Party mit DJ Felix und Xari 17.30 Uhr Historische Tunnelführung beim Lötschmüllerhof, Dorfstraße 79

juli / august 2014 | 89


Die Schongauer Goldschmiede Gute Arbeit Gute Beratung

TRAUCHGAU

ROTTENBUCH

20.00 Uhr Brauchtumsabend „Allgäu — Tirol“ beim Trachtenfest des Oberen Lechgauverbandes im Festzelt

21.00 Uhr Nachtkirchenführung im Gotteshaus. Anmeldung erforderlich bis Do, 24.7. unter Tel. 08867 / 91 10

SA 26.07. SCHONGAU 17.00 Uhr Grillen der Kolpingsfamilie am alten Stausee 17.00 Uhr Führung „Mit der Henkerstochter durch das mittelalterliche Schongau“ in der Altstadt. Kosten 7 Euro, Anmeldung unter Tel. 08861 / 214-181 21.00 Uhr Abendlicher Streifzug durch die Altstadt. Kosten 7 Euro, Anmeldung bei der Tourist-Info unter Tel. 08861 / 214-181 PEITING 14.00 Uhr Führung an der Villa Rustica

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ch ch au keli m n inde nwin Sie f er Pfaffe u auf d rbescha e Ge90w | der altlandkreis

17.00 Uhr Bürgerfest am Hauptplatz 17.00 Uhr Tennenfest des Aquarienvereins im Weinland bei Familie Schelle 18.00 bis 22.00 Uhr Nachtflohmarkt des SPD-Ortsvereins auf der Bachstraße SCHWABBRUCK 17.00 Uhr Grillfest des Schützenvereins am Dacher-Stadel WILDSTEIG 20.00 Uhr Grillfest des Veteranenvereins am Feuerwehrgerätehaus

20.00 Uhr Musik zum Tagesausklang mit Andreas Wiesmann an der Orgel und Werken von Johann Sebastian Bach in der Stadtpfarrkirche PEITING

BÖBING 18.00 Uhr Seefest der Jungen Union am Lugenauer See BAD BAYERSOIEN 9.00 Uhr Fünfkampf mit Stock-Zielschießen, Rennradfahren (12 Uhr) und Mountainbike-Rennen (14.30 Uhr) 20.00 Uhr Siegerehrung im Festzelt mit den Alpengruß-Musikanten 23.00 Uhr „After-Race-Party“ im Festzelt EPFACH 10.00 Uhr Sportfest für Jedermann mit Weinfest am Abend DIENHAUSEN 18.00 Uhr Grillfest des Schützenvereins Denklingen an Puschs Stadl REICHLING 18.00 Uhr Seefest des Musikvereins und der Landjugend am Eglmoos TRAUCHGAU 20.00 Uhr Heimatabend des Oberen Lechgauverbandes im Festzelt

SO 27.07. SCHONGAU 9.00 bis 14.00 Uhr Schongau-Triathlon mit Beginn (Schwimmen) an der Lechuferstraße

17.00 Uhr Bürgerfest am Hauptplatz ALTENSTADT 11.00 Uhr 2. Orgelmatinee mit Anton Guggemos (Wieskirche) in der Basilika STEINGADEN

POLLING 16.00 Uhr Konzert der Reihe Musik im Pfaffenwinkel mit jungen Künstlern im Bibliothekssaal

MO 28.07. BERNBEUREN 18.00 Uhr Sommerspielfest in der Grundschule

DI 29.07.

SCHONGAU 8.00 bis 16.00 Uhr Flohmarkt der Frauenliste im und 17.00 Uhr rund um den Stadel am Fohlenhof Führung durch die Altstadt. Treffpunkt am Rathaus WIES PREM 19.00 Uhr Konzert der Reihe Festlicher Som- 19.00 Uhr mer in der Wies in der Wieskirche Geführte Wanderung durchs Premer Moor. Treffpunkt beim ParkBAD BAYERSOIEN platz Moorlehrpfad, Anmeldung bis 11.30 Uhr bei der Tourist-Info unter 20.00 Uhr Tel. 08862 / 72 56 Sonntagskonzert mit der Blaskapelle am Kirchplatz ROTTENBUCH LUDENHAUSEN 11.00 Uhr Sommerfest der Feuerwehr am Gerätehaus TRAUCHGAU 9.30 Uhr Gottesdienst am Kirchplatz 11.00 Uhr Frühschoppen mit der Musikkapelle Wildsteig und Auftritten der Jugendgruppen des Oberen Lechgauverbandes 13.30 Uhr Trachtenfestzug, danach Ehrentänze im Zelt 19.00 Uhr Festausklang mit der Gruppe Schabernack im Zwölferpack

11.00 Uhr Schaukäsen auf der Schönegger Käsealm BAD BAYERSOIEN 20.15 Uhr Lustspiel „Testament mit Wartezeit“ der Bauernbühne im Kurhaus. Eintritt 8 Euro

MI 30.07. ROTTENBUCH

U

9.30 Uhr Führung entlang des Pfaffenwinkler Milchweges. Treffpunkt beim Parkplatz an der Schönegger Käsealm


PREM 21.00 Uhr Nachtwanderung durchs Premer Moor. Treffpunkt beim Parkplatz zum Moorlehrpfad, Anmeldung bis 11.30 Uhr unter Tel. 08862 / 72 56

17.00 Uhr Führung durch die Altstadt. Treffpunkt am Rathaus PEITING 9.00 bis 12.00 Uhr Bauernmarkt am Hauptplatz

BAD BAYERSOIEN 14.00 Uhr Ausflug für Senioren mit dem Roten Kreuz. Abfahrt an der Firma Holderied und am Feuerwehrhaus 20.30 Uhr Weisenblasen am Soier See

DO 31.07. SCHONGAU 17.00 Uhr Kinderführung „Mit dem Spießbürger auf die Stadtmauer“ in der Altstadt. Anmeldung unter Tel. 08861 / 214-181 LECHBRUCK 20.00 Uhr Heimatabend mit der Jugendkapelle Lechbruck-Steingaden, der Musikkapelle Bidingen und dem Trachtenverein Bernbeuren am Pavillon neben dem Rathaus ROTTENBUCH 11.00 Uhr Schaukäsen auf der Schönegger Käsealm

HOHENPEISSENBERG

18.00 Uhr Eröffnung des Gauschießens an den 80 Ständen im Festzelt. Täglich bis So, 10.8.

FR 01.08. SCHONGAU 12.00 bis 24.00 Uhr Historischer Markt auf dem Volksfestplatz

PEITING

INGENRIED

10.00 Uhr Fischerfest am Deutensee

14.00 Uhr Bogenschießen der Schützenjugend am Stadel der Familie Brunner

PEITING

13.30 Uhr Sport- und Spielfest am Sportgelände

14.00 Uhr Führung an der Villa Rustica

16.00 Uhr 16.00 Uhr Grillfest der Krebs-SelbsthilfeFischerfest am Deutensee gruppe Schongau am Fußballplatz HOHENFURCH SCHWABSOIEN 14.00 bis 16.30 Uhr 20.30 Uhr Kinderbiathlon des SchützenverBeach-Party des Sportvereins am eins am alten Fußballplatz Sportgelände BERNBEUREN LECHBRUCK 10.00 Uhr 10.00 Uhr Turnier „Menschenkicker“ der Märchenstunde mit Erzählerin Abteilung Fußball bei der AuerAnne-Christine im Flößermuseberghalle um. Eintritt 2,50 Euro, Anmeldung bis Do, 31.7., 16 Uhr bei der Tourist- WIES Info unter Tel. 08862 / 98 78 30 15.30 Uhr Führung „Die Wies erzählt“ in der WIES Kirche. Spenden erbeten 16.00 Uhr Konzert zum Abschluss der ProDENKLINGEN jektwoche der Werkgemeinschaft 19.30 Uhr Musik in der Wieskirche Dorffest des Musikvereins mit Gastkapelle beim Feuerwehrhaus BÖBING 18.00 Uhr Gauschießen im Festzelt. Täglich bis So, 10.8. DENKLINGEN

BÖBING

17.00 Uhr Führung „Thürme und Thore der Churfürstlich Bairisch Grenzstadt“ in der Altstadt. Kosten 3 Euro, Treffpunkt am Rathaus

19.30 Uhr Dorffest des Musikvereins am Feuerwehrhaus

SA 02.08. SCHONGAU 12.00 bis 24.00 Uhr Historischer Markt auf dem Volksfestplatz

BIRKLAND

HOHENPEISSENBERG 10.00 Uhr Oldtimertreffen des MSC Bayerischer Rigi für Autos, Motorräder und Traktoren. Treffpunkt am Bauhof ALTENSTADT 11.00 Uhr 3. Orgelmatinee mit Kristina Kuzminskaite (Rottenbuch) in der Basilika

BERNBEUREN 10.30 Uhr Messe am Kirchplatz mit anschließendem Pfarrfest LECHBRUCK 10.00 Uhr Krimitour nach Nicola Förgs „Donnerwetter“. Treffpunkt am Rathaus, Anmeldung unter Tel. 08862 / 91 17 85, Infos unter www. pfaffenwinkler-kulturfuehrer.de WIES 19.00 Uhr Konzert der Reihe Festlicher Sommer in der Wies mit Aufführung des „Messias“ von G. F. Händel

SO 03.08. SCHONGAU 10.00 Uhr Verabschiedung von Diakon Reichhart und Gemeindereferentin Lohbrunner beim Gottesdienst in Verklärung Christi 12.00 bis 24.00 Uhr Historischer Markt auf dem Volksfestplatz 17.00 Uhr Führung „Thürme und Thore der Churfürstlich Bairisch Grenzstadt“ in der Altstadt. Kosten 3 Euro, Treffpunkt am Rathaus

juli / august 2014 | 91


WILDSTEIG

PREM

ROTTENBUCH

20.00 Uhr Dämmerschoppen in der Gemeindehalle

18.00 Uhr Geführte Wanderung durchs Premer Moor. Treffpunkt beim Parkplatz Moorlehrpfad, Anmeldung bis 11.30 Uhr bei der Tourist-Info unter Tel. 08862 / 72 56

9.30 Uhr Führung entlang des Pfaffenwinkler Milchweges. Treffpunkt beim Parkplatz an der Schönegger Käsealm

ROTTENBUCH 11.00 Uhr Führung in der Pfarrkirche DENKLINGEN 11.00 Uhr Dorffest des Musikvereins am Feuerwehrhaus

MO 04.08. SCHONGAU 12.00 bis 24.00 Uhr Historischer Markt auf dem Volksfestplatz PEITING 15.00 Uhr Vorlesenachmittag in der Gemeinde- und Pfarrbücherei WILDSTEIG 20.00 Uhr Stammtisch des Freundeskreises Oulmes im Gasthof Zum Strauß BAD BAYERSOIEN

BAD BAYERSOIEN ROTTENBUCH 11.00 Uhr Schaukäsen auf der Schönegger Käsealm 19.00 Uhr Luftgewehrschießen für Gäste und Einheimische im Schützenheim BAD BAYERSOIEN 20.15 Uhr Theater „Handylust und Handyfrust“ der Bauernbühne im Kurhaus. Eintritt 8 Euro

MI 06.08. SCHONGAU 12.00 bis 24.00 Uhr Historischer Markt auf dem Volksfestplatz 17.00 Uhr Führung „Schongaus Stadt- und Lechgeschichten“ in der Altstadt. Treffpunkt am Rathaus, Kosten 4 Euro

17.30 Uhr Schautorfstechen am Haselbach. Zu Fuß erreichbar ab dem Parkplatz PEITING am Kurhaus 8.30 Uhr Radltour mit Fini Schilcher nach PEISSENBERG Burggen. Anmeldung bei der 19.00 Uhr Tourist-Info unter Tel. 08861 / 65 35 Tauschabend der Sammlerfreunde Peiting und Umgebung in der PREM Bücherei 20.00 Uhr Nachtwanderung durchs Premer Moor. Treffpunkt beim Parkplatz zum Moorlehrpfad, Anmeldung bis SCHONGAU 11.30 Uhr bei der Tourist-Info unter 12.00 bis 24.00 Uhr Tel. 08862 / 72 56 Historischer Markt auf dem Volksfestplatz

DI 05.08.

92 | der altlandkreis

20.30 Uhr Weisenblasen am Soier See

DO 07.08. SCHONGAU 12.00 bis 24.00 Uhr Historischer Markt auf dem Volksfestplatz LECHBRUCK 20.00 Uhr Dämmerschoppen mit der Musikkapelle Lechbruck am Pavillon ROTTENBUCH 11.00 Uhr Schaukäsen auf der Schönegger Käsealm

FR 08.08. SCHONGAU 12.00 bis 24.00 Uhr Historischer Markt auf dem Volksfestplatz 17.00 Uhr Führung durch die Altstadt. Treffpunkt am Rathaus

SA 09.08. SCHONGAU 12.00 bis 24.00 Uhr Historischer Markt auf dem Volksfestplatz

PEITING 14.00 Uhr Führung an der Villa Rustica 20.00 Uhr Lesung mit Hans Schütz und Musik von Dr. Hans Piehler an der Treppe bei der Peitnach HOHENPEISSENBERG 20.00 Uhr Konzert mit den Geschwistern Pfaffenzeller zum Jubiläum 500 Jahre Wallfahrt und Gemeinde in der Pfarrkirche LECHBRUCK 10.00 Uhr Weibermarkt mit Kunsthandwerkerinnen im Garten des Flößerhauses WIES 18.00 Uhr Konzert der Werkgemeinschaft Musik in der Wieskirche BÖBING

STEINGADEN 20.00 Uhr Dämmerschoppen am Klosterbrunnen

19.30 Uhr Römerstraßenfest der Landjugend am Haus der Vereine

SO 10.08.

14.00 Uhr SCHONGAU Beachvolleyballturnier der Jungen 12.00 bis 24.00 Uhr Union im Freibad Plantsch Historischer Markt auf dem 17.00 Uhr Volksfestplatz Führung „Thürme und Thore der Churfürstlich Bairisch Grenzstadt“ 17.00 Uhr Führung „Thürme und Thore der in der Altstadt. Treffpunkt am Churfürstlich Bairisch Grenzstadt“ Rathaus, Kosten 3 Euro in der Altstadt. Treffpunkt am 19.30 Uhr Rathaus, Kosten 3 Euro Vollmondsauna im Freizeitbad Plantsch HERZOGSÄGMÜHLE

LECHBRUCK 19.30 Uhr Barbecue-Grillabend mit LiveMusik der Band Morgenmuffel im Landhaus Auf der Gsteig. Reservierung unter Tel. 08862 / 98 77-0

EPFACH

9.00 bis 12.00 Uhr Sommerbiathlon der Schützenjugend am und im Festzelt

9.00 bis 12.00 Uhr Briefmarken- und Münztag der Sammlerfreunde Peiting und Umgebung im Metzgersaal ALTENSTADT 11.00 Uhr 4. Orgelmatinee mit Daniel Gallmayer (Kaufbeuren) in der Basilika WILDSTEIG 11.00 Uhr Gartenfest in Morgenbach beim Kremoner ROTTENBUCH 19.30 Uhr Standkonzert mit der Musikkapelle im Klosterhof BÖBING 16.00 Uhr Letzter Schießtag beim Gauschießen im Festzelt REICHLING

U

14.00 Uhr Tag der offenen Tür bei der Gärtnerei Löwenzahn


MO 11.08. BÖBING 18.00 Uhr Finalschießen der besten Schützen aus dem Gau Schongau im Festzelt

DI 12.08. BERNBEUREN 14.30 Uhr Rentnerhoagart im Auerbergmuseum im Kiebelehaus PREM 18.00 Uhr Geführte Wanderung durchs Premer Moor. Treffpunkt beim Parkplatz Moorlehrpfad, Anmeldung bis 11.30 Uhr bei der Tourist-Info unter Tel. 08862 / 72 56 ROTTENBUCH 11.00 Uhr Schaukäsen auf der Schönegger Käsealm

REICHLING 16.00 bis 20.00 Uhr Blutspenden in der Mehrzweckhalle

MI 13.08.

DO 14.08. PEITING 17.00 Uhr Führung am Walderlebnispfad. Anmeldung bei der Tourist-Info unter Tel. 08861 / 65 35

PREM 20.00 Uhr Nachtwanderung durchs Premer Moor. Treffpunkt beim Parkplatz zum Moorlehrpfad, Anmeldung bis 11.30 Uhr bei der Tourist-Info unter Tel. 08862 / 72 56

FR 15.08.

BURGGEN Ganztags Dorfmeisterschaft der Abteilung Fußball am Sportgelände

Mariä Himmelfahrt 9.45 Uhr Patrozinium in der Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt, anschl. Frühschoppen im Pfarrgarten

20.00 Uhr Dämmerschoppen mit der Musikkapelle Prem und dem Trachtenverein Prem am Pavillon ROTTENBUCH

20.30 Uhr Weisenblasen am Soier See

10.00 Uhr Almfest der Reservisten auf dem Herdebuch

16.00 Uhr Walderlebnisnachmittag auf Gut Kinsegg. Kosten 4 Euro für Erwachsene und 3 Euro für Kinder, Infos unter Tel. 08367 / 352 LECHBRUCK

BAD BAYERSOIEN

20.00 Uhr „Tropical Night“ mit DJs im Festzelt

SCHONGAU

9.30 Uhr Führung entlang des Pfaffenwinkler Milchweges. Treffpunkt beim Parkplatz an der Schönegger Käsealm

19.00 Uhr Preisverteilung zum Gauschießen im Festzelt

SCHWABSOIEN

BERNBEUREN

ROTTENBUCH

BÖBING

BÖBING

11.00 Uhr Schaukäsen auf der Schönegger Käsealm 18.00 Uhr Grillfest der Feuerwehr am Feuerwehrhaus, ab 19 Uhr spielt die Musikkapelle

17.00 Uhr Führung durch die Altstadt. Treffpunkt am Rathaus BIRKLAND 14.00 Uhr Waldfest der Birkländer Musikanten, Zufahrt beschildert

BERNBEUREN 11.00 Uhr Terrassenfest bei der Auerberghalle LECHBRUCK 9.00 Uhr Flohmarkt auf dem Parkplatz beim Lechmarkt 10.00 Uhr Handwerkermarkt am Oberen Lechsee und am Rathaus

ALTENSTADT WIES

14.00 Uhr Ferienprogramm der Wasserwacht im Schwimmbad

17.00 Uhr Meditation „Musik und Wort“ in der Wieskirche. Eintritt frei, Spenden erbeten

HOHENFURCH 9.45 Uhr Patrozinium mit anschl. Pfarrfest

Autohaus Hintermeyer Ihr Peugeot-Vertragshändler in Schongau Hermann-Ranz-Str. 9 86956 Schongau Fax 08861 / 1612 Tel 08861 / 7233 autohaus-hintermeyer@freenet.de

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juli / august 2014 | 93


BÖBING

BAD BAYERSOIEN

9.00 Uhr Aufstellung zum Kirchenzug

20.00 Uhr 10.00 Uhr Musik- und Kneipennacht in sechs Töpfermarkt im Schlossbrauhaus Locations der Gemeinde

9.30 Uhr Festmesse im Freien 13.30 Uhr Festzug zum Bayerischen Böllerschützentreffen 15.30 Uhr Platzschießen mit zirka 2 000 Böllerschützen

MO 18.08.

KINSAU 15.00 Uhr Feuerwehrfest der Freiwilligen Feuerwehr an der Mehrzweckhalle APFELDORF

19.00 Uhr Unterhaltungsabend mit den Jungen Pfaffenwinklern

10.30 Uhr Rochusfest der Pfarrgemeinde am Pfarrhof

BAD BAYERSOIEN

DENKLINGEN

17.30 Uhr Historische Tunnelführung beim Lötschmüllerhof, Dorfstraße 79

13.00 Uhr Ferienprogramm „Spiel ohne Grenzen“ mehrerer Vereine am Fußballplatz

REICHLING 10.30 Uhr Pfarrfest in Ludenhausen

SCHWANGAU 10.00 Uhr Töpfermarkt im Schlossbrauhaus

SCHWANGAU

SO 17.08.

10.00 Uhr Töpfermarkt im Schlossbrauhaus

SA 16.08. PEITING 14.00 Uhr Führung an der Villa Rustica BURGGEN Ganztags Dorfmeisterschaft der Abteilung Fußball am Sportgelände WIES

BÖBING 9.00 Uhr Aufstellung zum Kirchenzug

20.00 Uhr Stimmungsabend mit den Schwindligen 15

94 | der altlandkreis

WIES 17.00 Uhr Konzert der Werkgemeinschaft Musik in der Wieskirche

20.30 Uhr Weisenblasen am Soier See

DO 21.08.

17.30 Uhr Schautorfstechen am Haselbach. Zu Fuß erreichbar ab dem Parkplatz am Kurhaus

10.00 Uhr Führung am Wetter-Observatorium. Treffpunkt am Info-Pavillon vor dem Tor, Eintritt frei

PREM 18.00 Uhr Geführte Wanderung durchs Premer Moor. Treffpunkt beim Parkplatz Moorlehrpfad, Anmeldung bis 11.30 Uhr bei der Tourist-Info unter Tel. 08862 / 72 56 ROTTENBUCH 11.00 Uhr Schaukäsen auf der Schönegger Käsealm BAD BAYERSOIEN

13.30 Uhr Gauschützenzug durch die Ortschaft

20.15 Uhr Theater „Handylust und Handyfrust“ der Bauernbühne im Kurhaus. Eintritt 8 Euro

19.00 Uhr Festausklang mit der Blaskapelle Bad Bayersoien BAD BAYERSOIEN

9.30 Uhr Führung entlang des Pfaffenwinkler Milchweges. Treffpunkt beim Parkplatz an der Schönegger Käsealm

HOHENPEISSENBERG

DI 19.08.

MI 20.08. PREM

20.00 Uhr Nachtwanderung durchs Premer Moor. Treffpunkt beim Parkplatz zum Moorlehrpfad, Anmeldung bis 20.00 Uhr 11.30 Uhr bei der Tourist-Info unter Sonntagskonzert mit der Musikka- Tel. 08862 / 72 56 pelle Söchering am Kirchplatz

FR 22.08.

ROTTENBUCH

BAD BAYERSOIEN

9.30 Uhr Festmesse im Freien

16.30 Uhr 10.00 bis 17.00 Uhr Führung „Die Wies erzählt“ in der Floh- und Trödelmarkt auf dem Wieskirche. Spenden erbeten Festplatz neben der B 23 BÖBING

SCHWANGAU

ALTENSTADT 14.00 bis 18.00 Uhr Bauernmarkt auf dem Gelände des EVG-Marktes BERNBEUREN 16.00 Uhr Walderlebnisnachmittag auf Gut Kinsegg. Kosten 4 Euro für Erwachsene und 3 Euro für Kinder, Infos unter Tel. 08367 / 352 LECHBRUCK 20.00 Uhr Dämmerschoppen mit der Musikkapelle Prem und dem Trachtenverein Prem am Pavillon ROTTENBUCH 11.00 Uhr Schaukäsen auf der Schönegger Käsealm BAD BAYERSOIEN 10.00 bis 16.00 Uhr Spielmobil des Kreisjugendringes auf dem Sportplatz an der Dorfstraße. Bei schlechtem Wetter im Sportheim

SCHONGAU 16.00 bis 20.00 Uhr Blutspenden im BRK-Haus 17.00 Uhr Führung durch die Altstadt. Treffpunkt am Rathaus PEITING 17.00 Uhr Kutschfahrt mit Familie Schmid rund um Peiting. Kosten 10 Euro, Anmeldung unter Tel. 08861 / 65 35 BURGGEN 18.30 Uhr Pokalturnier der Stockschützen an der Stockhütte STEINGADEN 19.00 Uhr Dämmerschoppen mit der Gruppe Quetschblech beim Gasthof Graf BAD BAYERSOIEN 20.15 Uhr Brauchtumsabend des Trachtenvereins im Gasthof Bayersoier Hof

SA 23.08. PEITING 14.00 Uhr Führung an der Villa Rustica BURGGEN 19.30 Uhr Grillabend der Wanderer an der Stockhütte KINSAU 13.00 Uhr Herzogstraßenfest REICHLING

U

20.00 Uhr Grillabend des Schützenvereins


SO 24.08. SCHONGAU

WIES

ROTTENBUCH

BAD BAYERSOIEN

17.00 Uhr Konzert der Werkgemeinschaft Musik in der Wieskirche

11.00 Uhr Schaukäsen auf der Schönegger Käsealm

17.30 Uhr Historische Tunnelführung beim Lötschmüllerhof, Dorfstraße 79

9.00 bis 17.00 Uhr Erlebnisrunde Pfaffenwinkel, ROTTENBUCH begleitet von den Pfaffenwinkler Kulturführern. Abfahrt am Bahnhof 11.00 Uhr Schaukäsen auf der Schönegger Käsealm LECHBRUCK 9.00 Uhr Vogelkundliche Exkursion am Oberen Lechsee. Treffpunkt am Rathaus, Erwachsene 5 Euro, Kinder ab 6 bis 15 Jahren 2 Euro

BAD BAYERSOIEN 20.15 Uhr Lustspiel „Testament mit Wartezeit“ der Bauernbühne im Kurhaus. Eintritt 8 Euro

BÖBING 21.00 Uhr König Ludwig-Feier der Königstreuen auf der Schnalz

MI 27.08. PREM

7.00 Uhr Wanderritt des Reitvereins; Startpunkt beim Anwesen Mack

20.00 Uhr Nachtwanderung durchs Premer Moor. Treffpunkt beim Parkplatz Moorlehrpfad, Anmeldung bis 11.30 Uhr unter Tel. 08862 / 72 56

SCHWANGAU

ROTTENBUCH

19.30 Uhr Musicalors im Schlossbrauhaus

9.30 Uhr Führung entlang des Pfaffenwinkler Milchweges. Treffpunkt beim Parkplatz an der Schönegger Käsealm

KINSAU

MO 25.08. SCHONGAU 16.00 bis 20.00 Uhr Blutspenden im BRK-Haus LECHBRUCK 16.30 bis 20.00 Uhr Blutspenden in der Lechhalle

DI 26.08. PREM 18.00 Uhr Geführte Wanderung durchs Premer Moor. Treffpunkt beim Parkplatz Moorlehrpfad, Anmeldung bis 11.30 Uhr bei der Tourist-Info unter Tel. 08862 / 72 56

BAD BAYERSOIEN 20.30 Uhr Weisenblasen am Soier See

SA 30.08.

BAD BAYERSOIEN 19.00 Uhr Luftgewehrschießen für Gäste im Schützenhaus. Eintritt frei

FR 29.08.

SCHONGAU 21.00 Uhr Abendlicher Streifzug durch die Altstadt. Preis 7 Euro, Anmeldung unter Tel. 08861 / 214-181

SCHONGAU 17.00 Uhr Führung durch die Altstadt. Treffpunkt am Rathaus

PEITING 14.00 Uhr Führung an der Villa Rustica

PEITING

WIES

19.00 bis 23.00 Uhr Lange Badenacht im Wellenfreibad

15.30 bis 16.30 Uhr Führung „Dominikus Zimmermann und seine Wies“

INGENRIED

EPFACH

20.00 Uhr Übungsschießen des Schützenvereins in der Anlage unter der Mehrzweckhalle

19.00 Uhr Grillen des Schützenvereins beim Anwesen Schleich

SO 31.08.

LECHBRUCK 19.30 Uhr Italienische Nacht mit Buffet und Live-Musik von Valerio Zamboni im Landhaus Auf der Gsteig. Reservierung erbeten unter Tel. 08862 / 98 77-0

ROTTENBUCH 11.30 Uhr Bergmesse am Schmauzenberg Änderungen und Fehler vorbehalten.

DO 28.08. BERNBEUREN 16.00 Uhr Walderlebnisnachmittag auf Gut Kinsegg. Kosten 4 Euro für Erwachsene und 3 Euro für Kinder, Infos unter Tel. 08367 / 352 LECHBRUCK 20.00 Uhr Dämmerschoppen mit der Musikkapelle Bidingen am Pavillon

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der altlandkreis Birkland 40 86971 Peiting

Redaktion: redaktion@altlandkreis.de Termine: veranstaltungen@altlandkreis.de Anzeigen: anzeigen@altlandkreis.de Anregungen / Kritik: info@altlandkreis.de

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Das Impressum finden Sie auf Seite 41.

juli / august 2014 | 95


Samstag, 6. Sept. 2014 Festzelt Rottenbuch

19.00 Uhr Sternmarsch (15 Trommlerzüge, 7 Musikkapellen) 19.45 Uhr

Gemeinschaftschor mit ca. 300 Trommlern

20.00 Uhr Einzug ins Festzelt Begrüßung Vorstellung des neuen Marsches 20.30 Uhr Unterhaltungsabend mit der Spitzenkapelle „Scherzachtaler Blasmusik“

„D’Ryyslaiffer“ Gastauftritt der bekannten Trommlergruppe aus der Schweiz (Basler Fasnacht)

www.boeglmueller.com

Wir bedanken uns für die freundliche Unterstützung bei

Kartenvorverkauf ab 1. August Raiffeisenbank und Sparkasse, Rottenbuch

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der altlandkreis | Ausgabe 24 | Juli/August 2014  

Aus dem Inhalt: Profi am Grill: Theodor Jocher || Theresa Zwerschke: Sozialprojekt in Indien || Zur Sache, Herr Lippmann: Chef der Krankenha...

der altlandkreis | Ausgabe 24 | Juli/August 2014  

Aus dem Inhalt: Profi am Grill: Theodor Jocher || Theresa Zwerschke: Sozialprojekt in Indien || Zur Sache, Herr Lippmann: Chef der Krankenha...

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