Jahresrückblick 2014

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Jahresbericht 2014 Inhaltsverzeichnis: Rückblick 2 Personelles 2 Geburten 3 Runde Geburtstage 3 Turnshow 4–6 Kreisturnfest Hendschiken 7 – 9 Kreisspieltag 10 Endturnen 10 – 12 Mu/Va-Ki 13 Turnfahrt 14 – 15 VIVA Sportstafette 16 Volleynight Birmenstorf 17 Jugi 28 – 19 Team Aerobic 20 – 21 Damenriege 22 Sommerprogramm BMX 23 Kinder-Turnen 24 Volleyball Herren 25 Skiweekend Volleyball 26 – 27 Turnfahrt Frauenriege 28 – 29 Sommerprogramm Frauen 29 Turnfahrt Männerriege 30 – 31 Korbball Damen 32 – 35 Jugendkorbball 36 – 38 Ausblick 39 Dank des Vorstandes 39 Kontaktadressen 40

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Rückblick 2014 Wir schauen auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Am 14. + 15. Juni 14 führten wir das Kantonale Schwingfest bei uns in Unterkulm durch. Bei herrlichem Sonnenschein durften wir tausende von Zuschauern begrüssen. Das Highlight war sicher unser Schwingfestsieger. Ist es doch kein geringerer als der Schwingerkönig 2014 Matthias Sempach. Wir danken allen, die für diesen Anlass im Einsatz waren! Auch in sportlicher Hinsicht durften wir wieder einige Erfolge verzeichnen: Am Turnfest konnten wir seit längerer Zeit wieder mit einem Team-Aerobic an den Start. Wer hätte gedacht, dass wir uns dort die Super-Note von 9.15 erturnen. Wir konnten es selber kaum glauben. Ganz herzlichen Dank an Pamela, die uns unermüdlich zu dieser guten Leistung immer und immer wieder angetrieben hat. Auch unsere Frauen und Männer holten sich mit den Punkten von 27.73 den 2. Schlussrang. Für unsere Pink Ladies hiess es im November an der Schweizer Meisterschaft in Willisau wieder „Go for gold!“. Mit einer Glanznote von 9.875 holten Sie den Schweizermeister – Titel erneut nach Unterkulm. Auch im Korbball durfte wieder ein Schweizermeister – Titel gefeiert werden. Die Mädels von unserer U16 – Mannschaft setzten sich durch und holten sich den Titel. Herzliche Gratulation. Wir wünschen euch allen weiterhin viel Erfolg in den verschiedenen Sparten! Präsidentinnen Madeleine + Heidi

Personelles Für die Zusammensetzung des Vorstandes und die Besetzung der weiteren Ämter im Vereinsjahr 2014 verweisen wir auf den Protokollauszug der GV 2014. Riegen

Aktiv

Am TA auf der Bühne

Turner/Volleyball Turnerinnen/Korbball/TeamAerobic Männer Frauen Jugi-Mädchen Jugi-Knaben Kinderturnen MU/VA-KI

41 43 28 24 47 6 15 14 Paare

15 + 7 Lüpuer 14 6 2 47 6 15 14 Paare

Total

232

140


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Geburten Zum freudigen Ereignis gratulieren wir: 13.01.2014 26.07.2014 12.09.2014 20.12.2014

Robin Fuchs, Sohn von Sabrina und Christian Fuchs Leonie Marti, Tochter von Denis und Alain Marti Giulia Widmer, Tochter von Thomas und Isabella Widmer Nick Kolly, Sohn von Anja Kolly und Bernd N채gele

Runde Geburtstage Folgende Ehrenmitglieder durften im vergangenen Vereinsjahr einen runden Geburtstag feiern. Wir gratulieren recht herzlich: 70 Jahre

Vreni Fasel Hedy M체ller Vreni Santschi Ulrich Affolter

75 Jahre

Ernst Hediger Walter Hediger

85 Jahre

Jakob Meyer Rudolf Neeser Hans Graber

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Turnshow 10./11. Januar 2014 Motto: Halle: Regie: Teilnehmer: Tanzmusik:

„Hoselopf – typisch schwiizerisch“ Freitag gut besetzt / Samstag ausverkauft Urs Walti Damenriege, Team Aerobic, Projekt „Südafrika“, Männerriege, Kinderturnen, Geräteriege, Jugendriegen mixed, Turnverein + Verstärkung TV Leutwil Freitag und Samstag „Fäger Hampi“

Da wir im Juni 2014 zusammen mit dem Schwingklub Kreis Kulm das Aarg. Kantonale Schwingfest durchführten, hatten wir uns entschlossen, bereits mit dem Turnerabend das „Schwingfest Jahr“ zu eröffnen. So kamen wir auf das Motto „Hoselopf – typisch schwiizerisch“. Alle Darbietungen hatten somit einen Bezug zur Schweiz oder zum Schwingen. Für die Sketches waren Denise Bachmann, die als „Larissa“ auftrat und Jochen Roth (als „Hansueli“) verantwortlich. Eine weitere Figur, die „Berta“ wurde von Sonja Riesen gespielt. So kam unser „Hansueli“, der vor Jahren schon als „leicht depperter Bünzli“ herhalten musste, zu einem weiteren Einsatz. Ein richtiger „Schwingersketch“ durfte natürlich nicht fehlen und dazu brauchte es – neben Turnern und Schwingerlaien – einen richtigen Schwinger. Diese „ernste“ Aufgabe wurde von Ruedi Riesen wahrgenommen, der aus einer Horde Turner Schwinger machen wollte… Die Ansprache als Videobotschaft kam beim Publikum nicht überall gut an. Gestartet wurde das Programm mit einem „Intro“ mit einer gemischten Gruppe aus Turnerinnen und Turnern, die in der Halle begann und auf der Bühne vor dem geschlossenen Vorhang endete. Gleich danach zogen die Turner mit Unterstützung

der Lüpuer Turner mit der „Barrensektion“ das Publikum in ihren Bann. Die Jüngsten (Ki-Tu) begeisterten mit „Schwiizergoofe“. Mit dem „Streit der Mundarten“ (Bligg) hatte die Damenriege ihren ersten Auftritt. Die Geräteriege trat als „Wöudi Zwärgli“ mit einer Stufenbarren-/Reck- und Bodenkombination auf. Danach zogen die Turner zum Radetzki-Marsch in den „Puurechrieg“. Das Publikum verlangte eine Zugabe, sodass sich die alten „Eidgenossen“ gleich 2 x bekämpfen mussten. Die kleine Jugi verkörperte „Migros-Chind“ – typisch schwiizerisch. Die gemischte Geräte-Darbietung von DR/TV begeisterte das Publikum. Unter dem Titel „Schwiizer Liebi“ zeigten die Turnerinnen und Turner zum „Schwan“ von Gölä und „Ewigi Liebi“ usw. ihr bestes. Nach der Pause ging es mit einem weiteren Highlight weiter. Eine gemischte Truppe mit Turnerinnen und Turnern aus verschiedenen Vereinen, auch von der DR und TV Unterkulm, nahm im Sommer am „Gym for Life World Challenge“ in Südafrika teil. Diese Darbietung präsentierten sie jetzt mit grossem Erfolg auf der Bühne. Danach folgte die grosse Jugi mit „Legendä und Heldä“ von Bligg. Zu „typisch schwiizerisch“ gehörten natürlich die „Landfrauen, dargeboten von der DR. Unter dem Titel „Swiss“ hoben


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die Turner bei den Minitrampspüngen gross ab. Auch hier verlangte das Publikum nach einer Zugabe. Die Männerriege machte sich „so einen schönen Tag“ zum „Fliegerlied“. Das Team-Aerobic als amtierende Schweizermeister brauchte nicht lange nach einem passenden Motto zu suchen. Schlicht und einfach „Schweizermeister“ hiess ihre anstrengende und perfekt geturnte Darbietung, die die Zuschauer ebenfalls zwei Mal sehen wollten. Die mittlere Jugi bezauberte das Publikum mit „Schulferien“ zur Musik „Ha kei Ahnig“. Mit dem „Trachtentanz Surprise“ als letzte Darbietung brillierte die DR/TV noch einmal, sodass auch sie ein 2. Mal auf die Bühne mussten. Mit der Schluss-Nummer, bei der alle Teilnehmer/innen ein Schwiizerfähnli schwangen, wurde der Programmteil abgeschlossen. Unser Programm erhielt von allen Seiten hervorragende Kritik und wurde praktisch nur gelobt. Mit den Pink Ladies, dem „Südafrika“-Team, dem gemischten Gerätereigen, der Geräteriege, dem Minitrampreigen des TV und der Barrensektion hatten wir viele turnerische Darbietungen mit stimmiger Musik und passender Choreographie und dazu wurden sie erst noch gut geturnt und präsentiert! Aber auch die den anderen, tänzerischen Darbietungen waren hervorragend. Dieser Unterhaltungsabend war wahrscheinlich etwas vom Besten, das der Turnverein Unterkulm je auf der Bühne gezeigt hat! Deshalb allen Riegenleiter/innen und Reigenverantwortlichen ein herzliches Dankeschön für ihre Kreativität und Fantasie und allen Turnerinnen und Turner für ihren Willen und Ausdauer, diese Ideen auf hohem Ni-

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veau umzusetzen. Das Bühnenbild wurde einmal mehr von Heidi Baumann gestaltet. Aufgemalt wurde eine Berglandschaft (Matterhorn) und eine Hand, die eine extra angefertigte, überdimensionierte Hose hochhielt – eben „Hoselopf“! So hatten wir ein fast dreidimensionales Bühnenbild! Dieses gefiel dem OK des Schwingfestes so gut, dass es am Schwingfest nochmals verwendet wurde. Statt mit der normalen Hose dann aber mit überdimensionierten Schwinghosen. Auch die Dekoration war dem Thema angepasst und die Tischreihen wurden mit einem Tischläufer in Jute dekoriert, dazu kamen ausgesägte Schwingerfiguren und Windlichter mit Schweizerkreuz, rote, weisse Servietten. An der Decke montierten wir die Stoffbahnen (rote und weisse), die wir letztes Jahr fürs Jugendfest gekauft hatten. Die Wände wurden mit alten Heugabeln, anderen alten Gerätschaften sowie Schwinghosen und Sennenhemden verziert. Die Halle war also stimmungsvoll „typisch schwiizerisch“ hergerichtet. Küche und Bar haben ebenfalls ihr Bestes gegeben und einmal mehr einen grossen Beitrag zum guten Gelingen beigetragen. Nicht zu vergessen die Tombola, die auch jedes Jahr einen schönen Betrag zum finanziellen Ergebnis beisteuert. Da wir viele Darbietungen mit Geräten hatten, wurde auch die Bühnencrew gefordert. Da seit Jahren an allen „Schlüsselstellen“ Helfer/ innen mit langjähriger Erfahrung im Einsatz sind, klappt meistens immer alles hervorragend. Ein paar Details gab es auch nach diesem

Anlass zu bemängeln – „Nobody ist perfect“. Und einmal mehr gilt der Aufruf, dass wir uns nicht auf den Lorbeeren ausruhen dürfen, sondern dass wir uns auch weiterhin mit voller Kraft und Energie für den Turnerabend einsetzen müssen. So wird uns hoffentlich auch 2015 wieder ein erfolgreiches Programm gelingen! Mit diesem Wunsch geht nochmals ein herzlicher Dank an alle, die dazu beigetragen haben, dass unserer Turnerabend 2014 so erfolgreich und ohne Zwischenfälle über die Bühne gegangen ist. Urs Walti


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Kreisturnfest Hendschiken, Frauen + Männer, 21. Juni Nach dem sehr guten Abschneiden im Vorjahr am Eidgenössischen Turnfest in Biel war eine gewisse Erwartungshaltung spürbar. Diese konnte auch teilweise erfüllt werden. Die Unterkulmer/innen platzierten sich auf dem 2. Schlussrang (12 Teilnehmende Vereine in dieser Stärkeklasse) mit der Schlussnote von 27.73. In Hendschiken stand in diesem Jahr ein Kreisturnfest auf dem Programm. Unter dem Motto «verbindet und bewegt» haben die Verantwortlichen ein perfekt organisiertes Turnfest auf die Beine gestellt. Die Unterkulmer/innen traten mit 12 Wettkämpfer/ innen an. Das Wettkampfterrain befand sind auf einer landwirtschaftlich genutzten Wiese, halt nicht so eben wie ein Rasensportplatz. Deshalb waren auch absolute Spitzenergebnisse nicht möglich (galt aber natürlich für alle).

Folgende Wettkampfteile gelangen gut: Fussball/ Korb­ball, Intercross, Ballkreuz, Unihockey. Eher geschwächelt haben wir beim Moosgummiringli und Tennis-Ball-Rugby. Nichtsdestotrotz, wir waren motiviert und die Leistungen waren gesamthaft ok. Sehr überrascht wurden wir dann, als wir bereits bei Bier und Wurst in der Festwirtschaft von der technischen Leiterin des Turnfestes zur Teilnahme am Rangverlesen aufgefordert wurden. Nach dem Rangverlesen schwemmten wir den Lorbeerkranz ein. Bea Voramwald


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Kreisturnfest Hendschiken Als Gastverein durften wir dieses Jahr am Turnfest in Hendschiken teilnehmen. Die Frauen- und Männerriege startete am 21. Juni, die Turner- und Turnerinnen am 28. Juni. Das OK leistete beste Arbeit, wodurch wir ein tolles, super organisiertes Turnfest erleben durften. Der 1. Wettkampfteil der Turner- und Turnerinnen bestand aus der Team-Aerobic-Darbietung von Pam, der Barren-Nummer von mir und dem 800-Meter-Lauf. Das intensive Üben der Team-Aerobic-Ladys zahlte sich mit der super Note von 9.15 aus. Die Barrenturner konnten sich im Vergleich zum letzten Jahr verbessern und erreichten die Note 8.30. Sabrina, Anna, Roman und Dani zeigten im 800-Meter-Lauf eine tolle Leistung, was zu einer Note von 8.66 führte. Der 2. Wettkampfteil bestand aus den Fachtesten Volleyball und Allround. Die Volleyballer starteten zum ersten Mal in dieser Disziplin. Mit der Note 8.78 wurde das Minimalziel erreicht. Für folgende Turnfeste und den gewonnenen Erkenntnissen besteht sicherlich noch reichlich Luft nach oben. Der Fachtest Allround wurde mit der Note 8.82 beendet, was viele erstaunte, da nicht alles optimal lief. Auch hier gibt es wie jedes Jahr :-) die Möglichkeit zu Verbesserungen. Bei den Fachtesten muss in der Zukunft die Note 9 das Ziel sein. Im 3. Wettkampfteil standen der Wurf und das Steinheben an. Bei beiden Disziplinen wurden gute Noten erreicht. Im Wurf ein 9.14 und beim Steinheben ein 8.96. Alles zusammen führte dies zu einer Gesamtnote von 26.62 in der 2. Stärkeklasse. Dies ist seit langem das beste Gesamtergebnis an einem Turnfest. Gratulation zu den erzielten Resultaten. Dass das ganze bei einer tollen Party gefeiert wurde ist wohl selbstverständlich. Auch der einsetzende Regen, es schüttete wie aus Kübeln, konnte der super Stimmung nichts entgegen setzen. Zum nächsten Turnfest am Wochenende des 27./ 28. Juni 2015 reisen wir nach Frauenkappelen. Fluri


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Kreisspieltag Am 17. August fand in Dürrenäsch der Kreisspieltag statt. Unser Verein stellte in der Kategorie Volleyball 2 Herrenmannschaften und 1 Damenfrauschaft, Ziel der ersten Herrenmannschaft war ganz klar die Titelverteidigung. Zu Beginn hatte man etwas Mühe mit der Kälte und dem Terrain. Es war keine Gala-Vorstellung, die wir ablieferten, aber dennoch hatten wir nur gegen die Teufenthaler wirklich Mühe. Im Endspiel verlangten uns „die vom tiefen Thal“ nochmals alles ab. Trotz einem Satzverlust aber dank der besseren Punktedifferenz holten wir uns den ersten Rang. Das Siegesessen fand zu einem späteren Zeitpunkt in gemütlichem Rahmen in der Turnhalle statt. Die zweite Herrenmannschaft bestand aus Volleyballern und Turnern. Da Dilli, einmal mehr, verschlafen

hatte, musste die erste Mannschaft der zweiten bei den ersten Spielen mit einem Mann aushelfen. Der Eingeborene Dürrenäscher Röbi übernahm diese Aufgabe bravourös. Trotz guten Leistungen musste man einige Punkte liegen lassen. Schliesslich rangierte sich die 2. Mannschaft auf dem 5. Platz ein. Das Damenteam wurde im Vergleich zu den Vorjahren neu besetzt, da viele der langjährigen Kreisspieltag-Volleyballerinnen an diesem Datum schon anderweitig verplant waren. Dennoch gaben alle vollen Einsatz und schliesslich holten sich die Damen den 5. Platz – wichtig- vor den Oberkulmerinnen!

Endturnen, 14. September Organisation: Teilnehmer:

Urs Walti DR 4 TV 10 Jugi 25 Getu 13 TOTAL 52

Wirtschaft:

Beat Aerni

Bei schönem Herbstwetter und idealen Bedingungen – am Morgen Hochnebel und am Nachmittag Sonnenschein – konnten wir unser traditionelles Endturnen durchführen. Die Teilnehmerzahlen entsprachen ungefähr den Zahlen vom Vorjahr. Bei der Damenriege waren es leider weniger. Dazu hatte Anna Döbeli noch grosses Pech im Training. Beim Weitsprungtraining verletzte sie sich schwer am Knie. Der Vormittag stand ganz im Zeichen der Leichtathletik. Während dem die Jugendriegen, Turnerinnen

und Turner ihren Mehrkampf auf dem Sportplatz in Angriff nahmen, bestritten die jugendlichen Geräteturnerinnen einen mehrteiligen Gerätewettkampf mit vorgegebenen Übungsteilen in der Mehrzweckhalle. Unter den strengen Blicken der Wertungsrichterinnen turnten die Mädchen konzentriert und gekonnt die Übungen. Für ihre Leistungen wurden sie mit Applaus von den Zuschauern belohnt. Auf dem Sportplatz herrschte nicht weniger emsiges Treiben und die Wettkämpfer lieferten sich spannende Duelle um Bestleistungen. Bei den Turnern konnte der letztjährige Sieger, Simon Berner, leider nicht teilnehmen, um seinen Titel zu verteidigen. Stefan Voramwald musste – wie bereits letztes Jahr früh verletzungsbedingt ausscheiden. Mit Bestleistungen in fast allen Disziplinen konnte sich dieses

Fluri


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Jahr Lukas Voramwald als Sieger feiern lassen. Auf Rang 2 folgt mit knappen 2 Punkten Rückstand Roman Holenstein. Und einmal mehr platzierte sich der Oberturner, Florian Hess, auf dem 3. Rang. Der Juniorenpokal konnte dieses Jahr Andrin Döbeli in Empfang nehmen. Die Damenriege bestritt ebenso verschiedene Leichtathletikdiszplinen, gespickt mit ein paar Plauschdisziplinen. Gewonnen wurde dieser Wettkampf von Pamela Wehrli-Berner. Rang 2 erkämpfte sich Sonja Riesen und auf Rang 3 folgt Heidi Baumann. Am Nachmittag vergnügten sich die Jugendriegen bei einem von den Leiterinnen abwechslungsreich und kurzweilig zusammengestellten Spielturnier, während dem sich die Zuschauer von der kleinen Festwirtschaft verwöhnen liessen und die Herbstsonne genossen. Die Teilnehmerzahlen bleiben stabil, was erfreulich ist. Die Organisation käme aber ohne weiteres auch mit mehr aktiven Teilnehmern zurecht! Allen Helferinnen und Helfern einmal mehr ein herzliches Dankeschön! Es freut mich, dass wir diesen kleinen aber feinen und familiären Anlass immer noch durchführen können. Wahrscheinlich sind wir der einzige Verein im Tal, der noch ein „Endturnen“ durchführt. Vielleicht müsste man mal eine neue (wenn möglich englische :-) ) Bezeichnung für diesen Anlass suchen… Urs Walti

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Rangliste Endturnen Turnverein: 1. Lukas Voramwald 2. Roman Holenstein 3. Florian Hess 4. Röbi Bär 5. Beni Wagner 6. Andrin Döbeli (Gewinner des Juniorenpokals) 7. Thomas Müller 8. Ibri Hess 9. Daniel Gloor Damenriege: 1. Pamela Wehrli-Berner 2. Sonja Riesen 3. Heidi Baumann 4. Selina Zürcher Jugi Mädchen Jahrgänge 00 - 04 1. Amna Habibla 2. Fernanda Schneeberger 3. Isabel Ackermann 4. Katarina Komatovic 5. Angelina Gut 6. Selina Vogel 7. Lena Pfluger 8. Emilia Da Silva 9. Hana Kestic 10. Gina Vogel 11. Mara Stadler Jugi Knaben Jahrgänge 02 - 03 1. Loris Hell 2. Colin Isch 3. Anel Ribo 4. Altim Morina 5. Jonas Da Silva 6. Lara Zimmermann 7. Kerem Hayrici

77 Punkte 75 67 60 50 49 42 38 37 Jugi mixed Jahrgänge 05 - 07 1. Andrea Schneeberger 2. Semir Kestic 3. Lars Reize 4. Anna Neeser 5. Beni Neeser 6. Lisa Sidler 7. Anouk Da Silva 7. Sandro Hediger Jugi Geräteriege: Test 1: 1. Nadia Rudolf 2. Salina Hell 3. Anika Steiner 4. Melanie Ndue Test 2: 1. Sina Hunziker 2. Janis Kaspar 3. Nadine Beer 4. Mia Müller 5. Jil-Vivien Harta Test 3: 1. Tanisha Kaspar 2. Anja Müller Test 4: 1. Noëlle Schneider 2. Manuela Wildi


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Jahresbericht Mu/Va-Ki Mit 14 tollen MU/VA Kinder Paaren starteten wir nach den Herbstferien ins Turnhallengetümmel. In der 1. Lektion durften wir Max unser Mukibär kennenlernen, mit einem Postenlauf verschiedener Grossgeräten. In Begleitung mit Mukibär Max machten wir zusammen „Moscht“. Halfen der „Feuerwehr“. Besuchten den Bauernhof und fingen die „Hühner“ ein. Wir waren im „Indianderland“, wurden zu super „Gschpängschtli“. Im Advent halfen wir dem Samichlaus, „backten Guetzli“ und hatten eine super Weihnachtsstunde zum Abschluss im 2014. Zwischendurch übten wir wie verrückt für den Turnerabend. Die Kinder waren ganz begeistert als Papageien auf der Bühne zu tanzen. Ins 2015 starteten wir dann nochmals mit einer Dschungellektion zum Abschluss vom super tollen Turnerabend. Es werden noch viele weitere MU/VA KI Stunden kommen und darauf freuen wir uns alle sehr. Petra de Almeida


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Turnfahrt, 21. September Alles begann am Sonntag in der Früh, um halb 9 Uhr am Bahnhof. Die einen stärkten sich noch im nahegelegenen „Rendez vous“ für die lange Reise, andere mussten sich noch ihr Zugbillet sichern. Gewissen mag dieser Moment des am Bahnhofstehens wie ein Déjà-vus vorgekommen sein, waren sie doch gestern bereits einmal für die Turnfahrt bereitgestanden. Als alle einen Platz im Zug gefunden hatten, ging die Reise bis nach Menziken, wo weitere Teilnehmer zu unserer Reisegruppe hinzustiessen. Das Wetter lud just in diesem Moment förmlich dazu ein, eine erste Runde Hopfentee zu sich zu nehmen. Der Buschauffeur bat uns dann aber höflich (und zwar sowas von höflich :-) ), das Getränk noch ausserhalb der Kutsche zu geniessen. Die anschliessende Fahrt brachte uns nach Luzern, wo wir direkt weiterfuhren in Richtung Kriens. Bei der Talstation zum Pilatus trafen wir auf die letzten 3 „Choumer“, welche an diesem Tag mitreisten. Die Gondelfahrt führte für einige bereits zum ersten Highlight. „Woher kommt denn dieser Weisswein“? fragte einer, und nickte unverzüglich, als man ihm auch ein Gläschen anbot. Auf dem Pilatus standen zum einen der Seilpark mit unterschiedlichen Schwierigkeitsrouten, die Sommerrodelbahn, oder eine kleine Wanderung zur Auswahl. Die meisten nutzten die Gelegenheit und erkundeten die hohen Nadelbäume der Zentralschweiz. Nach einer kurzen Einführung durch die technische Crew des Seilparks, welche alle mit einem „muy bien“ bestanden haben, ging es auf die verschiedenen Parcours. Die Rodlertruppe raste schon bald ein erstes Mal die Strecke entlang um eine erste Bestmarke zu setzen.

Gegen Mittag traf man sich auf der Terrasse zum Essen. Das Wetter meinte es zu diesem Zeitpunkt noch gut mit uns, so dass selbst Sonnenbrillen nicht fehl am Platz waren. Mit vollem Magen stürzten sich einige nochmals in die Seile, und wagten es auf die schwierigste Route des Parks. Manch einer verfiel dabei wohl auch dem Gruppenzwang, was sich aufgrund der ungewöhnlichen Laute, die ab und zu von den Bäumen hallten, erahnen liess. Am späteren Nachmittag gab es auf der Rodelbahn gar noch ein Regenrennen, bei dem die Tempomessung im Vordergrund stand. Die Strecke wurde ultraschnell, was den Oberrodler am Streckenstart dazu bewog, die Bahn vorerst zu schliessen. Da die Zeit sowieso vorangeschritten war, machten wir uns auf den Weg ins Tal, um die Heimreise anzutreten. In Luzern kamen wir noch zu einer ungeplanten Verschnaufpause. Aber auch diese halbe Stunde war schnell verflogen. Bahnhofbuffet, Bretzel König oder Coop sei dank. Mittlerweile „pisste“ es richtiggehend draussen. Gut waren wir nicht mehr auf dem Pilatus. Die Busfahrt zurück nach Menziken brachte den einen oder anderen an seine Belastungsgrenzen. Ein voller Bus, nasse Kleider & keine Toilette. Doch auch diese Hürde meisterten wir im Kollektiv. Nach und nach trennten sich die Wege der Turnerinnen und Turner wieder und alle konnten auf einen tollen, abwechslungsreichen Tag zurückblicken. Bleibt zu hoffen, dass im neuen Jahr eine ähnlich grosse Gruppe, für ein neues Abenteuer zu mobilisieren ist. :-) Beni Wagner


(ab 140 cm Körpergrösse) Dieser Parcours verlangt mit seinen unzähligen Schwebebalken und «tanzenden Seilen» auf einer Höhe von 6 bis 10 Metern volle Konzentration. Ein Höhenerlebnis für Gross und Klein!

Höhenrausch

(ab 130 cm Körpergrösse) Dieser abwechslungsreiche Parcours hält besondere «Leckerbissen» für Seilpark-Fans sowie coole Hindernisse für Gleichgewichtskünstler bereit. Der Parcours führt auf eine Höhe von 8 Metern – ein tolles Abenteuer von Baum zu Baum!

Drachen-Jäger

(ab 130 cm Körpergrösse) Auf dem Flying Dragon kommen vor allem Bahnfans voll auf ihre Rechnung – denn anspruchsvolles Balancieren auf schwebenden Holzbalken und «tanzenden Seilen» wird hier unter anderem belohnt mit einer atemberaubenden Fahrt auf der rund 100 Meter langen Seilbahn. Für weniger geübte Balancierer gibt es eine Alternativroute, bestehend aus drei aufeinander folgenden Seilbahnen mit unterschiedlichen Längen. Fun & Action pur!

Flying Dragon

(ab 130 cm Körpergrösse) Schon richtig anspruchsvoll wird der Seilpark, wenn Sie den Wald bis hoch hinauf in die Baumwipfel erleben möchten. Der Parcours führt die Besucher über Hängebrücken mit schwebenden Balken, Seilbrücken, Kletternetze und Schlaufenbrücken von Baum zu Baum. Ein unvergessliches Abenteuer!

Mons Fractus

(ab 8 Jahren und 120 cm Körpergrösse) Dieser Parcours ist für Gross und Klein, die sich hoch hinauswagen möchten. Der Einstieg erfolgt über eine Leiter oder für die Grösseren mit einer rasanten Seilbahnfahrt. Der Parcours erreicht eine Maximalhöhe von 7 Metern. Es gilt, variantenreiche Brücken zu überwinden und dazwischen eine spezielle Seilbahn zu meistern – gute Fahrt!

Drachen-Nest

(ab 8 Jahren und 120 cm Körpergrösse) Pontius ist der ideale Einstiegsparcours für alle, die es nicht so hoch mögen. Schwebende Holzbalken, Laufseile, Hängebrücken und zwei kurze Seilbahnen bieten sicheres Vergnügen mit einem Schuss Adrenalin.

Pontius

(ab 8 Jahren und 120 cm Körpergrösse) Dieser einfache Parcours verspricht Spass für Klein und Gross. Mit einer Höhe zwischen 1,5 und 3,4 Metern ist er so angelegt, dass auch Kinder ihn gut begehen können. Die Begleitung durch Erwachsene ist überall möglich. Als Einstieg für alle Besucher obligatorisch.

Drachen-Ei

Instruktions- und Übungsparcours

Parcoursübersicht Pilatus Seilpark

(ab 8 Jahren und 120 cm Körpergrösse) Vom Boden aus führen drei steile Elemente zur Absprung-Plattform des «Powerfans» (20 Meter) in der Baumkrone. Hier erleben Sie den Wald aus einer ganz besonderen Perspektive. Guten Flug!

Dragon-Jump

(ab 140 cm Körpergrösse) Hier sind Mut, Geschicklichkeit und Ausdauer gefordert. Mit einer Maximalhöhe von 9 Metern gehört dieser Parcours zu den echten Herausforderungen im Pilatus Seilpark. Wer ihn geschafft hat, ist bereit für den schwarzen Parcours … (Siehe rechts!)

Dragonibus

(ab 140 cm Körpergrösse) Dieser Parcours ist reserviert für echte Seilpark-Profis – mit Nerven wie Stahlseile und baumlanger Ausdauer. Übergänge aus verketteten Holzpfählen, Hangelseile, Hängebrücken, Ringe und schwebenden Balken führen zum krönenden Abschluss: der «Liane»!

Draconita

(ab 14 Jahren und 150 cm Körpergrösse) Das ist der wahrscheinlich schwierigste Parcours der Zentralschweiz – auf die Mutigen warten ein herausfordernder Aufstieg, ein spezielles Leiter-Hindernis und eine Slack-Line zum Balancieren. Geschicklichkeit und Kraft sind gefragt. Die Belohnung: Anerkennung als wahrer Seilpark-Profi!

Dragon-Fire

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VIVA Sportstafette mal anders Viva – die etwas andere Sportstafette – wurde am 23. August 2014 das erste Mal vom STV Bözen organisiert und durchgeführt. Die Turner des STV Bözen verwandelten das Dorf in eine grosse Sportstätte und scheuten den enormen Aufwand nicht. Das Start- und Zielgelände strahlte Stadionatmosphäre aus. Die Folge waren extrem motivierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die bis an ihre physischen Grenzen gingen. Der STV Unterkulm startete in der Kategorie Mixed. Da sich vereinsintern zu wenige für diesen genialen Anlass motivieren konnten, unterstützten uns Tamara, Rahel und Jeremy. Während der Stafette waren folgende sieben Disziplinen zu absolvieren: 1. Hindernislauf Marco 2. Bike Trail Füüstu 3. Crosslauf (inkl. Schlammpiste) Angela 4. Bobby Car Beni 5. Einkaufswägeli Anna und Rahel 6. Hill Run Tamara 7. Biathlon Jeremy Zur Stafette starteten jeweils vier Teams gegeneinander. Im Vorlauf mussten wir bereits gegen die späteren Sieger antreten. So kam es, dass wir trotz der drittschnellsten Laufzeit aller Teams an der Zwischenrunde teilnehmen mussten, um uns für das Halbfinale zu qualifizieren. Diese Zusatzrunde war kräfterau-

bend und wir verpassten im Halbfinale den Finallauf nur knapp. Ein bisschen erschöpft, aber stolz auf den 6. Schlussrang, stand der letzte Programmpunkt noch aus – die Sommernachtsparty. Nächstes Jahr findet „VIVA – Sportstafette mal anders“ am 29. August 2015 statt. Wäre cool, wenn wir wieder ein oder sogar zwei Teams stellen könnten! Füüstu


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Volleynight Birmenstorf - 3. Rang! Die zusammengewürfelte Truppe bestehend aus Natalie, Céline, Angela, Röbi, Dilli und Füüstu nahm an der Volleynight vom 25. Oktober 2014 in Birmenstorf teil. Nach der verspäteten Anreise starteten wir genial in das Turnier. Die Gruppenspiele konnten alle klar gewonnen werden. Der Schlüssel zum Erfolg war die sehr einfache Spielweise ohne Rochaden und ohne kompliziertes System. So kam es äusserst selten zu Missverständnissen und einfach verlorenen Punkten. Des Weiteren erfolgte der Spielaufbau sehr sicher und ruhig, so dass die meisten Punkte mit einem wuchtigen oder platzierten Smash abgeschlossen wurden. Dieser Linie blieben wir in fast jeder Situation treu und erreichten die Finalspiele gegen den Lokalmatador Birmenstorf und den STV Hausen. Während unsere einfachen Mittel gegen das eingespielte Team von Biremenstorf noch zu einem Remis reichten, waren wir gegen die späteren Sieger aus Hausen chancenlos. Voller Glücksgefühle vergasen wir sogar unseren Preis in Birmenstorf… die Belohnung in der Form von Wasser, Malz und Hopfen kam jedoch nicht zu kurz. Füüstu

Rangliste 1. Knallfrösche 2. Wildsäu 3. Unterkulm 4. Kampfsäuli 5. Aarau Ost

STV Hausen STV Birmenstorf STV Unterkulm STV Holderbank STV Rupperswil

Ferner 12. Oberkulm

STV Oberkulm


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Die Reise der Jugi Unterkulm Juhui, es ist so weit: Vierzig Kinder der Jugi Unterkulm und zehn LeiterInnen und HelferInnen gehen am Sonntag, 21. Juni 14 mit dem Zug auf Reisen! Ausflugsziel: Benzenschwil. In den Augen der Jugikinder sieht man viele Fragezeichen. Was gibt es denn in Benzenschwil zu erleben? Ganz im Zeichen der Natur und dem schönen Wetter geniessen die Jügeler auf dem Kinderweg den kühlenden Wald, die idyllischen Bächlein und interessanten Posten auf der Strecke. Das Wetter meint es sehr gut. Die Gruppen Fuchs, Hase, Hirsch, Reh, Specht und Eule gehen mit vollem Engagement an die verschiedenen Aufgaben. Bei den unterschiedlichsten Rätseln, der Schatzsuche, dem Waldmosaikwettbewerb und der Holzkugelbahnstaffete wird alles gegeben. Die super Stimmung und der grosse Einsatz geben Hunger und Durst. Eine schöne Brätlistelle an einem Bächlein wartet auf die hungrigen Waldtiergruppen. Der dortige Naturspielplatz mit schwierigen Kletteraufstiegen wird zum Highlight. Es wird geklettert, gebadet, gegessen und genossen. Nach dem Rangverlesen der Gruppenaufgaben heisst es aber schon bald wieder alles einpacken und für die

Heimreise aufbrechen. Nach einem wunderschönen Tag fahren die Jugikinder und die vielen LeiterInnen und HelferInnen mit dem Zug wieder nach Hause. Danke vielmals für euren tollen Einsatz! Tanja Wagner


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Um die Jugi weiter am Leben zu erhalten suchen wir dringend Leiter mit J&S Kurs! Nat端rlich sind auch Hilfsleiter herzlich willkommen! Die Jugend ist die Zukunft unseres Vereines! Hilf auch du unsere Zukunft zu sichern!

Kontakt: Tanja Wagner 079 817 41 38 tanja_wagner@hotmail.com

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Jahresbericht Team Aerobic Nach dem Turnerabend haben wir beschlossen, die nächste Saison zu dritt zu bestreiten. Das Programm wurde leicht angepasst, um unsere Ausführung zu perfektionieren. Viele Stunden verbrachten wir in der Halle, mit grosser Unterstützung von Anja und Fabian. Sie nahmen sich viel Zeit, um uns zu verbessern und Tipps zu geben. Der erste Wettkampf am Kreis Cup gelang uns eigentlich nicht schlecht. Die Programmnote war zwar keine 5, aber es stimmte für die Gruppe. Anschliessend zeigten wir unser Programm am Turnibutz in Vordemwald, wo wir ausser Konkurrenz starten durften, was wieder viel Erfahrung und Sicherheit im Programm gab. Die Sommerferien vergingen schnell und somit standen die ersten wichtigen Wettkämpfe an. Beim ersten Wettkampf im September in Zug konnte man sich mit der Konkurrenz messen. Die Nervosität war riesig. Wie werden wir gemessen? Und wie gut sind die anderen Teams? Mit der Note von 9.87 bewiesen wir unsere starke Vorbereitung. Den 1. Rang konnten wir uns unter den Nagel reissen. Doch die Konkurrenz aus Weiningen schläft nicht. Nach dem Zuger Aerobic Cup wurde eine Videoanalyse gemacht und genau unter die Lupe genommen, was wir an unserer Ausführung und am Programm noch verbessern können. Wir hatten von September bis Ende Oktober Zeit, um uns zu steigern. Am NWS (Nordwestschweizerische Vereinsmeisterschaft) Ende Oktober konnten wir testen, ob die Änderungen in die positive Richtung zeigen. Es hatte sich zum Zuger Aerobic Cup nicht viel geändert. Danach wurde auch dieser Wettkampf genau analysiert, um uns am Stauseecup in Kleindöttingen nochmals zu verbessern. Der Stauseecup fand ein Wochenende nach dem NWS statt. Die Vorrunde gelang uns sehr gut, obwohl wir falsch angekündigt worden sind. Der Speaker hatte ein komplettes Gewirr veranstaltet. Der DTV Oberkulm startete in diesem Jahr das erste Mal an den Wettkämpfen und dies merkte der Ansager leider nicht und stellte zweimal den Schweizermeister vor. Es war etwas ärgerlich für alle Betroffenen. Mit ei-

ner Note von 9.77 zogen wir dann als Erste in den Final ein. Mit kräftiger Unterstützung neben dem Feld vom TV Lüpu gaben wir alles. Der Finaldurchgang war uns sehr gut gelungen. Das oberste Treppchen durften wir mit einer Note von 9.82 besteigen. Das freute uns sehr, jedoch ist uns die Konkurrenz auf den Fersen. Nochmals wurde der letzte Wettkampf angeschaut und der letzte Schliff für die Schweizermeisterschaft gemacht. In den übrig gebliebenen 3 Wochen gaben wir nochmals alles. Jeder versuchte nochmals alles aus sich heraus zu holen. Noch kurz vor der SM wurden Schritte angepasst, um das Programm ruhiger zu gestalten. Diesmal waren genug Gruppen angemeldet, um den Schweizermeistertitel zu vergeben. Das bedeutet hingegen mehr Konkurrenz. In der Vorrunde am Samstag zeigten alle Teams, was sie können. Es war beeindruckend zu sehen, wie kreativ und waghalsig die Programme der anderen Gruppen gestaltet wurden. Im zweiten Block durften wir endlich auf den Teppich und unser Programm zeigen. Es gelang uns sehr gut.


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Dank der guten Unterstützung von einigen, welche extra nach Willisau gereist sind, wurden wir mit einer Note von 9.90 belohnt. Gut, der erste Teil ist geschafft, mit einer Programmnote von 5.0 durften wir ins Finale einziehen. Am Sonntagmorgen trafen wir uns wieder in der Halle, machten ein gemeinsames Warmup und fuhren anschliessend zu unserer Coiffeuse Ramona. Sie zauberte uns, wie auch schon am Samstag, eine wunderschöne Frisur. Vielen DANK! Mit Spaghetti im Bauch fuhren wir nach Willisau. Unterwegs stellten wir noch fest, dass Pam den Schämpis vergessen hatte. So wurde noch kurz eine Tankstelle überfallen. Den Moscato konnten wir bezahlen, jedoch die Blicke der Herren waren UNBEZAHLBAR. In Willisau angekommen konnten wir schon einige unserer Fans begrüssen. Sie haben ihre Plätze gesichert, da am Sonntag immer viele Zuschauer erwartet werden. Die Nervosität stieg nochmals an, da wir sahen, wie viele Personen wegen uns gekommen sind. In der Vorstellungsrunde waren unsere Fans lautstark, das motivierte zusätzlich, um eine perfekte Leistung abzuliefern. Dann der Augenblick, es gibt kein Zurück mehr, jetzt müssen wir alles geben und unsere Ruhe beweisen. Wir zeigten mit Überzeugung, dass wir nicht nur die alten, sondern auch die neuen Schweizermeister sein wollten. Nach der Schlusspose verschwanden wir relativ schnell hinter der Tribüne. Bei der Standwaage zeigten wir eine Unsicherheit und so stieg die Angst, den

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Titel nicht verteidigen zu können. Es flossen bereits Tränen. Michel konnte uns aber wieder beruhigen und wir hofften auf unseren Sieg. Natürlich waren wir nach so einer Talfahrt der Gefühle recht im Ungewissen. Das warten auf das Ergebnis schien fast endlos zu dauern. Dann endlich die Erlösung. Wir durften mit einer Note von 9.875 zuoberst auf das Podest steigen. Die Freude war riesig, auch unsere Fans liessen sich hören. Der riesige Stein, welchen wir uns noch kurz aufgebunden haben, fiel von uns herab. Nach der Ehrung wurde das erste Mal der Schweizer Psalm für uns abgespielt. Es war wunderbar. Dieses Gefühl konnten wir nur jeweils bei den Profisportlern im Fernsehen erahnen. Danach durften wir zu unseren Fans. Leider konnten nicht alle die Gratulatio-

nen sofort entgegen nehmen, da wieder einmal mehr ein Reporter viel zu viele Fragen gestellt hatte. Es war schön, danach den eigenen Leuten endlich in die Arme zu fallen. Es war einfach mega, dass so viele Personen wegen uns angereist waren. Vielen Dank für die Unterstützung an der Schweizermeisterschaft! Einen grossen Dank möchten wir an alle richten, die uns durch das Jahr unterstützen. Eins steht fest: Wir sind heiss auf den dritten Schweizermeistertitel!!! Eure Pink Ladies Marina Brugger, Chantal Buchser und Pamela Wehrli


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Jahresbericht Damenriege Unter dem Motto „Hoselopf“ wurde der Turnerabend 2014 eröffnet. Viele Trainingsstunden wurden für diesen Anlass absolviert, um dem Publikum das Beste zu zeigen. Mit „Mundart“ zeigten die Damen, wie viele Dialekte die Schweiz zu bieten hat. Die jungen Ladies zeigten auch, was sie als Landfrauen drauf haben, jedoch das Ausziehen der Schürzen muss noch geübt werden :-). Einige der Turnerinnen machten auch bei der Trachtengruppe eine gute Figur, welche zum Schluss das Tanzbein zu schwingen wusste. Nach kurzer Pause wurde die Turnstunde wieder aufgenommen. Chantal leitete noch die letzten paar Male, bis an der GV die Damenriege von Pamela übernommen wurde. Vielen Dank, Chantal, für deinen Einsatz. Nach der Generalversammlung standen schon die nächsten Anlässe vor der Tür. Am Kreiscup in Gontenschwil erturnte sich das Team Aerobic die gute Note 8.63. Das Ziel der Leiterin, am Turnfest mindestens eine Note von 8.00 zu erreichen, wurde so sofort erhöht. Eine 9 am Turnfest war keine unmögliche Sache. Und so wurde fleissig weiter geübt und auf dieses Ziel hingearbeitet. Um für das Turnfest gut vorbereitet zu sein, wurde beschlossen, am Turnibutz in Vordemwald zu starten. Es tat gut, vor Publikum zu stehen und das Gelernte zu zeigen. Dort konnte die Note nochmals auf 8.95 gesteigert werden. Die 9 war zum Greifen nah. Der letzte Schliff wurde bis zum Turnfest unternommen. Jedoch fand vorher noch das Kantonale Schwingfest in Unterkulm statt. Am Samstagabend durfte die Damenriege mit dem Reigen „Generationen“ von Heidi auf der Bühne zeigen, was sie kann. Am Sonntag konnten einige der Damen in eine Tracht steigen und als Ehrendamen dem Schwingerkönig Matthias Sempach ganz nahe sein. Die Trachtenfrauen schmolzen dahin. Nur 1 Wochenende nach dem Schwingfest fand das Turnfest in Hendschiken statt. Die 9 Damen und 1 Herr konnten endlich ihr Können zeigen. Sie waren nervös. Das spürte man gut. Doch sie rockten die Bühne, denn viele Freunde, Verwandte und Bekannte kamen wegen ihnen. Die Note konnte nochmals verbessert werden und das Ziel wurde mit 9.15 erreicht. Dies war ein guter Beitrag für den 3-teiligen Wettkampf. Einige Turnerinnen waren noch anderweitig im Einsatz, sei es beim 800m Lauf, beim Steinheben oder beim Allround. Der ganze Verein hatte sich grosse Mühe gegeben und

konnte mit dem 10. Schlussrang zufrieden sein. Nach dem Turnfest begann das Sommerprogramm, welches Fluri organisierte. Die ersten paar Male mussten wir in der Halle verbringen, da das Wetter nicht wirklich mitspielte, aber auch dies machte Spass und war schweisstreibend. Nach den Sommerferien wurde das Training wieder intensiver, da das Endturnen Mitte September auf der Terminliste stand. Es wurde wieder mehr Leichtathletik geübt, um die Disziplinen am Endturnen kreativ zu gestalten. Leider nahm das Weitsprungüben an einem Mittwochabend für Anna kein gutes Ende. Die Landung im Sand wurde von einem lauten Knall begleitet. Schnell stand Petra mit dem Auto bereit und Anna wurde von 2 hilfsbereiten Fussballern ins Auto gehoben und von Petra nach Menziken ins Spital gefahren. Die Diagnose war niederschmetternd: Kreuzbandriss und Meniskus abgerissen und somit ca. 6 Monate kein Sport. Mit dem Endturnen wurde das Turnjahr abgeschlossen. Leider standen auch dieses Jahr nicht viele Frauen am Start. 4 Damen wagten sich am Sonntagmorgen anzutreten. Das Motto war „dabei sein ist alles“. Sie hatten Spass, die verschiedenen Disziplinen zu absolvieren. Am Abend wurden sie mit einem feinen Abendessen in der Kafikanne belohnt. Nach dem Endturnen fanden bis zu den Herbstferien einige Turnstunden normal statt und die Vorfreude auf das Üben für den Turnerabend 2015 wurde immer grösser. Pamela Wehrli


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Sommerprogramm BMX

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Jahresbericht KiTu Mittwoch 16.45Uhr Färberackerturnhalle Unterkulm noch ist es still, von Minute zu Minute wird es lauter und lauter die 15 Mädchen und Jungs vom KiTu trudeln in die Turnhalle und wenn dann alle anwesend sind ist der Lärmpegel manchmal ganz schön hoch;-). Sarah ruft 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, wo ist unser Kreis geblieben und versucht so den wilden Haufen zu einem Kreis zusammen zu bringen und siehe da nach ein paarmal rufen, ist der Kreis oder Ei :-) auch gemacht so kann ich kurz durchzählen ob alle anwesend sind. Heute besuchen wir zusammen die Marienkäferschule, wer kann alles fliegen? Schon rufen sie: Schmetterling, Flieger, Helikopter, Vögel……, sie rennen in der Halle umher als Flieger, als Vogel, versuchen zu schweben wie ein Ballon, die einen oder anderen kamen schon ganz schön ins Schwitzen vor lauter fliegen. Der grösste Traum der Marienkäfer ist es zu fliegen, umherzukriechen, irgendwo hindurch zu schlüpfen und sich frei zu bewegen. Also habe ich einen Parcour aufgebaut mit Bänkli, Kasten, Reckstange und noch einige Sachen mehr, damit die kleinen Marienkäfer frei drauflos fliegen, kriechen,hüpfen oder balancieren können. Es war wieder einmal mehr schön zu sehen

wie die Kinder ihren Spass haben die Köpfe röter und röter werden und man auch mal hört, ich mag nicht mehr. Viel zu schnell ist die Stunde schon fast wieder durch, so helfen alle einander aufzuräumen damit am Schluss noch Zeit ist für ein Abschlussspiel und damit die Kids wieder etwas runter kommen. Zum Schluss stellen wir uns zum „Tschüsstörli“ auf, wir verabschieden uns und freuen uns auf die nächste KiTu Stunde. Barbara Kaspar und Valeria Vogel


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Jahresbericht Volleyball Herren Meisterschaft 2013/2014 Die Volleyballmeisterschaft 2013/2014 nahmen wir wiederum mit 2 Mannschaften in Angriff. Unterkulm 1 startete weiter in der höchsten Spielklasse, den Aktiven A. Unterkulm 2 war in der Kategorie Aktive C eingeteilt. Die erste Mannschaft konnte sich nach einigen Startschwierigkeiten im Verlauf der Saison steigern und beendete diese mit 4 Siegen und 4 Niederlagen in der Mitte der Rangliste auf dem 3. Platz. Die zweite Mannschaft zeigte von Beginn an sehr gute Leistungen. Gegen Ende der Saison zeichnete sich ein harter Kampf um den ersten Platz zwischen dem TV Arni und dem STV Unterkulm ab. Da aber auch die Büttiker gegen Saisonschluss nochmals zu einem unerwarteten Höhenflug ansetzten, wurde es noch spannender. Schliesslich stand das Können und natürlich auch ein bisschen Glück auf der Seite unseres Vereines. Mit exakt gleich vielen Punkten, jedoch einem knapp besseren Satzverhältnis holten sich die zweite Mannschaft den ersten Rang vor dem TV Arni. Gratulation! Die anschliessende Aufstiegsparty fand im Kiff in Aarau statt, wo ausgiebig gefeiert wurde. Meisterschaft 2014/2015 Beim Verfassen dieses Berichtes stehen wir wie jedes Jahr mitten in der aktuellen Saison. Neu findet die Meisterschaft im Rahmen der „Easyleague“ statt.

Diese existiert schon länger und war in unserer Region nur mit Mixed-Teams bestückt. Sämtliche Teams des Aargauer Turnverbands, von den Veteranen bis zu den Aktiven wurden nun in die Eaysleague integriert. Diese Umstellung verlief problemlos und ist eine gute Sache. Nach einigen internen Transfers steht die erste Mannschaft aktuell auf dem ersten Rang. Sogar der langjährige Dominator, STV Holderbank, konnte im Heimspiel geschlagen werden. Das Ziel wird es nun sein, weiter solche Spitzenleistungen zu erbringen. Die zweite Mannschaft fand sich noch nicht so richtig in der höheren Spielklasse zurecht. Ich bin mir aber sicher, dass sie sich noch steigern können und einige Punkte ergattern werden, da das Potential durchaus vorhanden ist! Aussichten: Mit zwei Mannschaften sind wir personell mehr als Limit. Teilweise hatten wir nicht mal einen Auswechselspieler bei den Matches. Da auch noch Verletzungspech dazu kam, sieht die Situation noch prekärer aus. Sollten wir nicht zusätzliche Spieler rekrutieren können, werden wir uns genau überlegen müssen, wie viele Teams für die nächste Saison angemeldet werden. Fluri


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Skiweekend Volleyball Das alljährliche Skiweekend der Volleyballriege fand einen neuen Organisator in der Person von Beni und Wäudu. Neuer Organisator – neues Skigebiet! Samnaun lautete unser Zielort, wo wir vom 28. bis am 30. März in einem Wellness-Tempel untergebracht waren. Wie immer startete die erste Truppe am frühen Freitagmorgen. Da gewisse Personen mit dem Aufstehen etwas Mühe hatten, verzögerte sich die weite Anreise ein wenig. Nachdem auch DILLI, man darf ihn ruhig beim Namen nennen, soweit war, konnte es losgehen. Neu kamen wir in den Genuss eines Tunnelbiers während der Fahrt durch den Vereina. Da die tapferen Tunnelbauer dazumal doch einige Kubikmeter Fels aus dem Berg trugen, dauerte auch die Pinkelpause danach umso länger. Über einen schmalen Pfad gelangten wir doch noch ins wunderschöne Samnaun. Nach dem Beziehen der grosszügigen Suiten, fanden wir uns kurz darauf auf der Skipiste wieder. Das riesige Skigebiet brachte uns zum Staunen. Und schon bald mussten wir den Weg zurück nach Samnaun in Angriff nehmen. Dieser führte uns über diverse Pisten, unzählige Skilifte und eine tolle Talabfahrt. Die Schmuggler-Alm war schliesslich unsere erste AprèsSki Station. Im El Rico, wo merkwürdiges Besteck aufgetischt wird, gab es ein Nachtessen. Erfreulich nahmen wir auf dem Weg zum Hotel zur Kenntnis, dass die Tourismus-Verantwortlichen von Samnaun extra für uns ein Nachtskifahren organisiert haben. Schnell merkten wir jedoch, dass dies doch eher für die Skilehrer gedacht war. Egal, in einer tollen Parallelformation zeigten wir den Skilehrern wie man so etwas macht. Zurück im Hotel trafen wir auf die erste Truppe, welche ebenfalls einen nicht problemlosen Start hatte. Ein kleiner Verkehrsunfall, jemand fuhr auf Björns Auto auf, führte zu einer kleinen Verzögerung. Auch gab es kein Tunnelbier da der Weg über Österreich vorgezogen wurde. Der Abend endete im „Why not“, wo wir die Bekanntschaft mit Moni machen durften. Über deren Alter und Herkunft wird heute noch gerätselt. Dass der Klub schon um 2 Uhr die Türen schloss, führte dazu, dass im Hotel noch ein bisschen weiter gefeiert wurde, was nicht bei allen Hotelgästen besonders gut ankam.

Herr „Waaaagner“ durfte am nächsten Tag die Reklamationen von der Empfangsdame entgegen nehmen. Weiter schaffte es Dilli trotz zweier Winterjacken, die mittlerweilen in seinem Besitz waren, nicht, anständig bekleidet zum Morgenessen zu erscheinen. Seine Tenue-Wahl, ein Bademantel, entsprach nicht ganz der Hausordnung. Beinahe komplett erlebten wir einen wunderschönen Samstag auf der Skipiste. Die extrem breiten Skipisten wurden voll ausgekostet und auch kulinarisch liessen wir es uns gut gehen. Füstu sorgte mit seinem Backflip zudem noch für ein weiteres Highlight. Wer hätte es gedacht, sassen wir schon bald wieder in der Schmuggler-Alm. Da einige die abgefahrenen Kilometer in den Beinen spürten, zogen sie einen Besuch in der Wellness-Anlage einem weiteren Après-Ski-Bier vor. Das Nachtessen wurde nochmals im El Rico eingenommen und der Abend endete wiederum im „Why not“, wo noch Ibris Geburtstag gefeiert wurde. Eine Gruppe etwas anders Gesinnter, mit komischem Tanzstil, vertriebe den einen oder anderen unserer Gruppe etwas früher ins Hotelzimmer. Schnell war es Sonntag und mittlerweile war allen bekannt, was man zum Morgenessen anzieht. Sogar Dilli, wieder im Besitz nur seiner Winterjacke, schaffte es nochmals auf die Piste. Via Schmuggler-Alm traten wir, mit billigem Benzin im Tank und billigen Tabakwaren und Parfüms im Kofferraum, am Sonntag-Nachmittag die Heimreise an, welche glücklicherweise ohne Zwischenfälle verlief. Das nächste Skiweekend hat Beni schon geplant, dieses findet vom 27. bis 29. März in Ischgl statt! Fluri


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Turnfahrt Frauenriege, 4. bis 6. September 2014 Von Steinböcken, Murmeltieren und Hexen Ganze 3 Tage haben wir einen gemütlichen und abwechslungsreichen Ausflug in die Surselva unternommen. Nach der Zug-und Postautofahrt nach Brigels beziehen wir Quartier im Hotel Alpina. Das vorbestellte „Drilängplättli“ geniessen wir bei schönem Wetter und dann spazieren wir zum Aussichtspunkt Flanz. Unterwegs verirren wir uns und „erfreuen“ einige eifrige Golfspieler auf dem Green. Hat jemand Lust auf den Next Tee? (Nächster Abschlag beim Golf) Am zweiten Tag trennen sich die Wege. Die Gruppe Steinböcke wandert bis Rubi Sura auf 2172m. Die Gipfelstürmer steigen weiter bis zur Bifertenhütte 2482m und schwärmen von der Gastfreundschaft in der kleinen Hütte. Gestärkt mit Kuchen und Kaffee geht es dann zügig den Berg hinunter. Schade, dass die Sesselbahn bei der pünktlichen Ankunft gerade die Schranken schliesst. Aber das Telefon an das Tourismusbüro bewirkt, dass ein Angestellter die Wanderer mit dem Auto abholen muss. Die Bahn hätte nach Plan noch ¾ Stunden laufen sollen. Die Gruppe Murmeltiere soll nach Angabe der Reiseleitung die Ruine Kropfstein besichtigen. Der Weg zweigt vorher schon ab und die Wanderer meinen sie seien Ruine genug und müssen nicht noch eine solche besuchen. Sie haben nicht mit der Oberhexe gerechnet, die am Abend vorher einen feinen Hexenapéro bereit gemacht hatte. Haben sie jetzt etwas verpasst? Im Hotel Alpina in Brigels sind wir sehr gastfreundlich aufgenommen worden. Die feinen Nacht-und Morgenessen stärkten uns für weitere Taten. Den Abend konnten wir jeweils in der Gaststube bei Gesellschaftsspielen ausklingen lassen. Auf der Heimreise besuchen wir Flims-Waldhaus und wandern zum Aussichtsturm Conn.

Der imposante Blick in die Rheinschlucht ist eine Sinfonie von Fels, Wald und Fluss. Und dann folgt der Hexenapéro, den nun alle miteinander geniessen können. Ein Hoch auf unsere Oberhexe. Bevor unsere Reise weiter geht, sitzen wir auf der Restaurant-Terrasse am Caumasee bei Sonne, kühlen Getränken und feinem Kuchen. Unser Dank geht an die Reiseleiterin Renata. Für alle war etwas dabei und eine zufriedene Gruppe ist wohlbehalten nach Unterkulm zurückgekehrt. Ursula Bösiger


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Sommerprogramm der Frauenriege Besichtigung Oberturm in Aarau Mit den Velos pedalte die Frauenriege nach Aarau. Dort empfing uns der Stadtführer, Herr Muntwyler. Er zeigte uns zuerst die Kerker im Keller des Oberturms. Es machte schon Eindruck, wie hier Hexen eingesperrt wurden, die letzte vor erst 150 Jahren. Von unten nach oben besichtigen wir das Wahrzeichen der Stadt Aarau. Die alten Treppenstufen und Leitern, ohne regelmässige Stufenhöhen trugen zu einem speziellen Auf- und Abstieg bei. Besonders interessant war das uralte, aber immer noch präzise Uhrwerk. Da Führer Muntwyler ein pensionierter Lehrer ist, stellte er unser Wissen auf die Probe, halt eben auf alt schulmeisterliche Art und Weise. Die Wohnung des Turmwächters zuoberst konnte früher vermutlich nur von „sportlichen“ Familien benutzt werden, mussten doch sämtliches Feuerholz und sämtliche Lebensmittel ganz nach oben geschleppt werden. Dort wurde dann auch für die Gefangenen im Keller gekocht. Mit neuen Erkenntnissen aus der Vergangenheit ging’s dann sportlich zurück ins Wynental. Ein gelungener Anlass. Bea Voramwald


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75 Jahre Männerriege Unterkulm Jubiläumsturnfahrt ins Berner Oberland vom 18. bis 20. September Organisation: Teilnehmer:

Hans Santschi, Thomas Mauchle, Peter Müller 14

Wo um alles in der Welt liegt der Bahnhof Unterkulm? Keine einfache Frage, wenn sie von einem Oberkulmer provoziert wird… Nachdem der letzte Mann auch noch merkte, dass es in Unterkulm zwei WSB-Haltestellen gibt, stiegen 16 Männer rechtzeitig an der richtigen Haltestelle in den richtigen Zug Richtung Menziken ein, um über Beromünster den Bahnhof Luzern zu erreichen. Weiter ging die Reise der bereits gut aufgestellten Gruppe mit der Zentralbahn über den Brünig. Dank eines verständnisvollen Kondukteurs bekamen wir das Bier frei Abteil geliefert, so dass wir zum ersten Mal auf das Jubiläum der Männerriege Unterkulm anstossen konnten. In Brienz wechselten wir auf das Schiff. Gut gekühlter Weisswein mit Apéro-Häppchen erwartete uns. Viel zu schnell erreichten wir Interlaken und bezogen die urchigen Zimmer im bald 400jährigen Landgasthof Hirschen. Die Nacht war für einzelne etwas gar kurz – über einzelne Ereignisse dieser Nacht legen wir das Tuch des Schweigens. Ohne Rücksicht auf Empfindlichkeiten zielten wir am Freitag Grindelwald-First an. Nach einer zweistündigen Wanderung fuhren wir gemütlich und mehr oder weniger zielsicher auf dem Trottinett vor der eindrücklichen Kulisse der Eigernordwand nach Grindelwald zurück. Am Abend dinierten wir im Anker, dem heimeligen, groovigen Stammlokal von Berner Oberlands Mundartrockern der ersten Stunde Hanery Amman und Polo Hofer. Die grosse Überraschung, die uns das Vorbereitungsteam für diese Jubiläumsturnfahrt ausgedacht hatte, wartete am Samstagmorgen auf uns. Es wäre ja zu einfach, mit dem Zug von Interlaken über Bern in den Aargau zurück zu kehren. So verliessen wir in Thun bereits wieder den öffentlichen Verkehr und harrten am Ufer der Aare auf die Dinge, die da kommen sollten.

Was dann kam, waren zwei grosse Schlauchboote und zwei Bootsführer, mit denen wir die knapp 30 Kilometer zwischen Thun und Bern auf der Aare zurücklegten. Man setze 16 Herren im besten Alter in zwei Schlauchboote auf dem Wasser aus und schaue, was dann geschehe… Das Kind im Manne mit der urtümlichen Freude am Wasser erwachte sofort, was die Fahrt sehr lustig, äusserst nass und anstrengender als eine Trainingsstunde werden liess. Zum Glück trugen alle neben einem Neoprenanzug auch noch Schwimmwesten, so dass wir keinen Mann über Bord definitiv verloren hätten. Eine tolle Jubiläumsturnfahrt, die keiner so schnell vergessen wird, endete gegen Abend auf einem der Bahnhöfe in Unterkulm. Peter Müller


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An dieser Stelle nochmals ein herzlicher Dank von allen Teilnehmern an die Organisatoren dieser „Super-Turnfahrt“!


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Jahresbericht Korbball Damen Das vergangene Jahr war....... ……ein erfolgreiches Jahr. Die erste Korbballsaison der Vereinsgeschichte in der Nat. B war für uns alle herausfordernd, interessant und aufreibend zugleich. Das sportliche Ziel, Ligaerhalt erreichten wir. Wir konnten nicht wie in anderen Saisons von Beginn weg Akzente setzen, sondern mussten – oder besser gesagt durften Lehrgeld bezahlen. Viele meiner Trainer-und Schiedsrichterkollegen gaben uns von Beginn weg nicht viel „Kredit“. In der Vorrunde musste ich Ihnen fast ein wenig recht geben, aber zum Glück gibt es ja auch noch eine Rückrunde. Wir brauchten Zeit, bis wir uns an das neue Umfeld gewöhnt hatten. Ich denke, dass solch ein Prozess viele Mannschaften vor uns auch schon durchgemacht haben. Wir haben uns diese Zeit gegeben, auch wenn es manchmal „Nerven“ kostete…. das Tempo, die physische – wie auch die psychische Belastung mussten wir zuerst „erfahren“. Ein Korb kann entscheiden, dies ist nicht neu, aber eine hohe Anzahl der Spiele in der Nati werden in den Schlussminuten entschieden. Jeder Fehlversuch kann schlussendlich entscheidend sein. Es hat Spass gemacht, die Entwicklung einzelner Spielerinnen und schlussendlich auch die Entwicklung der Mannschaft mit zu verfolgen. Ich als Trainer bedanke mich bei allen Spielerinnen die dieses Abenteuer mitgetragen haben. Besonders möchte ich mich bei den Leiterinnen bedanken, die das einte-oder andere mal für mich eingesprungen sind. Ohne ihr Engagement wäre so ein Betrieb nicht

möglich. Vor allem sind auch jene Leiterinnen zu erwähnen die in der Jugendabteilung einen ausserordentlichen „Superjob“ machen und daher sicherstellen, dass wir auch zukünftig in Unterkulm Korbball spielen werden. Ich wurde vor kurzem von einer Frau angesprochen, die sich nicht sicher war, ob sie ihre Tochter zu uns in das Jugendtraining schicken sollte. Ich habe geschmunzelt und zur Antwort gegeben: Wenn deine Tochter einmal CH-Meisterin werden will, gibt es diesbezüglich nur eine Adresse und die ist in Unterkulm. Weiter bedanke ich mich bei allen Fans, Car-Drivers, Spendern, Gebäudemanagern, Face-Bookers, Spaghettiköchinen, kleinen- und grossen Helferinnen und Helfern. Ein spezieller Dank an Wolfgang Rytz, der die Berichte über uns verfasst hat die in der regionalen Presse veröffentlicht wurden. Last but not least, natürlich auch beim Verein STV Unterkulm und allen Mitgliedern. Zusammen sind wir stark! Wir bleiben am Ball! Interverbandsmeisterschaft LU/OW/NW/ZG/UR/SZ 2014 Nach dem 1. Liga- CH - Meistertitel mussten wir uns zuerst wieder an die Halle gewöhnen. Eine Umstellung, die uns nicht ganz leicht gefallen ist. An der IVK Hallen-Meisterschaft nehmen sehr viele Korbball-Teams aus der ganzen Innerschweiz teil. Es ist toll, gegen ausserkantonale Mannschaften zu spielen. Unterkulm ist bereits die elfte Saison mit von der Partie. Die 1. Liga ist gespickt mit Nat. A- und Nat. B- Teams. Es war – und ist eine

gute Vorbereitung auf die bevorstehende Sommersaison. Wir kämpften von Beginn an mit uns selber-und waren auch dementsprechend klassiert (hintere Tabellenhälfte). Das Ziel Ligaerhalt erreichten wir schlussendlich mittels „Zusatzschleife“, was so viel heisst wie, dass wir Auf-Abstiegsspiele bestreiten mussten, wo wir uns aber durchsetzen konnten. Aktuell sind wir wieder „am kämpfen“. Aktuelle Ranglisten sind unter www.Turnverband.ch ersichtlich.


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Turnier Urtenen-Schönbühl BE Im Rahmen der Vorbereitung auf die Freiluftsaison, nahmen wir am Korbballturnier Urtenen teil. Dieses Traditionsturnier fand bereits zum 45 mal statt. Jede Mannschaft bekam einen Jubiläumskorbball geschenkt. Wir waren aber nicht wegen des Balles vor Ort, sondern wollten vor allem Spielpraxis erlangen. In der Kat. Damen A spielten wir bei herrlichem Frühlingswetter erstmals auf Rasen gegen starke Berner Teams. Alle Spielerinnen die im Einsatz standen, gaben von Beginn weg Vollgas. Nach der Vorrunde waren wir in der Gruppe B auf dem guten 3. Tabellenplatz zu finden. Nach Spielmodus spielten wir um die Ränge 5-8. Das wichtige Kreuzspiel gegen Brügg konnte nach einem schwachen Start noch gedreht werden. Wir gingen als Siegerinnen vom Platz. Das Spiel um Platz 5 spielten wir gegen Aadorf. Auch dieses Spiel konnte gewonnen werden. Der gute 5 Platz war der verdiente Lohn. Mit leicht-sonnengeröteten Gesichtern und einigen Erfahrungen mehr traten wir den Heimweg an. Auch eine Jugendmannschaft war mit von der Partie. In der Kat. U16 war Unterkulm wiederum das Mass aller Dinge (s. Rangliste). Der Start in die Freiluftsaison war geglückt.

Rangliste U16:

Rangliste Aktive A:

1. STV Oberaach 2. STV Unterkulm 3. KB Steinmaur 4. STV Eggethof 5. STV Arbon 2 6. TR Wigoltingen 7. TV Heimenhofen 8. STV Arbon 1 9. Oberaach-Affeltrangen 10. Erlen 11. Roggwil/Neukirch 12. Oberaach-Sulgen 13. KB Gossau

1. KG Madis-Aarwangen 2. TSV Deitingen 3. TV Lotzwil 4. SUS 1 5. STV Unterkulm 6. TR Aadorf 7. DR Bachs 8. Brügg 9. SUS 2 10. KB Moosseedorf 11. SV Riggisberg 12. KB Thörishaus

1. Unterkulm 2. Müntschemier 3. KOBARI Brügg

Turnier Oberaach TG Am Wochenende vor dem Meisterschaftsstart stand das Korbballturnier Oberaach auf dem Programm. Auf der Sportanlage Tellenfeld in Amriswil trugen wir bei zügigem Frühlingswetter die Spiele aus. Unsere Gegnerinnen waren mehrheitlich Ostschweizer-Teams. In den 6 Vorrundenspielen gingen wir nur einmal als „Loosers“ vom Platz. Arbon 1 hatte mit ihrem hart geführten Spiel das Rezept gefunden um uns zu bezwingen. Trotz dieses verlorenen Spiels waren wir nach der Vorrunde auf dem 1. Gruppenplatz. Im Kreuzspiel (1/2 – Final), gegen Eggethof, waren wir wieder der „Chef“ auf dem Platz. 7:2 war das klare Verdikt. Im Final gegen Oberaach hatten wir dann einen etwas mühsamen Start, was soviel heisst wie „zur Pause 0 : 3 hinten“. In der 2ten – Hälfte des Spiels konnten wir mehr Akzente setzen. Kurz vor Schluss gelang uns noch der Anschlusstreffer zum 2 : 3! Für mehr reichte es leider nicht mehr. Trotz Chancenplus verloren wir das Spiel. Rangliste Aktive A:

Sommermeisterschaft NAT. B 2014 1. Runde in Täuffelen BE. Eine kühle Westwindbrise empfängt uns nicht nur am Bielersee, sondern auch in der Nat. B! Das Auftaktspiel gegen Zihlschlacht verlieren wir mit 1 : 6 Körben klar. Die Gegnerinnen sind uns überlegen und stecken das Revier zu Beginn klar ab. Trotz dieses Fehlstarts können wir uns gegen Lotzwil steigern. Lotzwil spielte in der vergangenen Saison noch in der Nat. A. Wir verlieren nach einer kämpferischen Leistung mit 5 : 6 Körben. Im dritten Spiel an diesem Tag können wir uns noch einmal steigern! Gegen Altnau-Alterswilen laufen wir während des ganzen Spiels einem Rückstand nach. Erst in den Schlussminuten gelingt uns der Anschluss – und kurze Zeit später der Ausgleich. Der erste Punkt ist im trockenen. 2. Runde in Zihlschlacht TG. Lange Anfahrt. Herrliches Sommerwetter. Nervenaufreibendes Spiel gegen die Mannschaft aus Luterbach. Wir haben mehr vom Spiel und wollen als Siegerinnen vom Platz. Zum Schluss ein 10 : 10 – Unentschieden. Trainer am Spielfeldrand schon leicht angesäuert….das zweite Spiel gegen Urtenen-Schönbühl (einem Aufstiegskandidaten) können wir lange „offen“ gestalten. Zwischenzeitlich gehen wir in Führung. Nicht nachvollziehbare Entscheide des Schiedsrichters werden seitens Trainer kommentiert, es folgt zuerst die gelbe - und


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danach die rote Karte. Die letzten 5 Minuten des Spiels verfolge ich abseits des Spielgeschehens. Wir verlieren das Spiel mit 8 : 10. Das dritte Spiel gegen Escholzmatt-Grosswangen (einem Abstiegskandidaten), wollen wir gewinnen. Aber leider kommt es anders als Vorgesehen. Das Spiel verlieren wir mit 5 : 7 Körben. Rote Köpfe, rote Laterne, ein Tag zum vergessen. 3. Runde in Pieterlen BE. Wiederum zu Gast in der Bielerseeregion. Das Auftaktspiel gegen Madiswil-Aarwangen wird zu einem Krimi. Das Spiel ist ausgeglichen und wird in den Schlusssekunden entschieden. Mit 11 : 10 Körben gewinnen wir das Spiel und somit ist der erste Sieg in der Nat. B im Trockenen. Die Geschichte der beiden weiteren Partien ist schnell erzählt. Die Spiele gegen Bözberg-wie auch gegen Erschwil gehen verloren. Beide Teams wollen wieder zurück in die Nat. A. Kämpferisch absolut ok. Beide Mannschaften sind erfahrener. Die Chancen die sich ihnen bieten, werden kaltblütig ausgenützt. 4. Runde in Brügg BE. Nach den Sommerferien ein weiteres Mal zu Gast im Seeland. Wir haben versucht, aus den Fehlern der Vorrunde zu lernen. Dies macht sich bereits im ersten Spiel gegen Zielschlacht bemerkbar. Wir halten mit, sind ebenbürtig uns setzen Akzente. 10 Sekunden vor Schluss schliessen die Ostschweizerinnen einen Angriff erfolgreich ab, was so viel heisst, das Spiel verlieren wir mit 10 : 11. Trotz allem, Vorschritte erkennbar. Die beiden weiteren Spiele gewinnen wir gegen Alterswilen und gegen Lotzwil. Der Start in die Rückrunde ist geglückt. 5. Runde in Erschwil SO. In Erschwil

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bietet uns die Chance, vorzeitig den Ligaerhalt zu sichern. Das Auftaktspiel gegen die Mitaufsteigerinnen aus Luterbach ist wegweisend. Wir spielen wie aus einem Guss und dominieren Spiel – und Gegnerinnen und gehen als Siegerinnen vom Platz (9 : 7). Das zweite Spiel gegen Urtenen-Schönbühl läuft von Beginn weg an uns vorbei. Das klare Verdikt 8 : 18 gegen uns. Taktik? Ja, eventuell. Wir haben Kräfte gespart, um gegen Escholzmatt-Grosswangen noch einmal alles zu geben. Diesmal lassen wir uns nicht übertölpeln. Wir sind klar die bessere Mannschaft und gewinnen dieses entscheidende Spiel mit 13 : 6 Körben. 6. Runde in Lotzwil BE. Zum Abschluss noch einmal im Kanton Bern. Gegen Madiswil-Aarwangen wiederum ausgeglichen. Beide Mannschaften hätten den Sieg verdient. Wir trennen uns mit 8 : 8 Körben. Gegen Bözberg- und gegen Erschwil zum Abschluss wiederum chancenlos. Beide Spiele verlieren wir klar.


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Hallwilerseelauf Einige liessen es sich nicht nehmen an der 40. Austragung des Hallwilerseelaufs mit zu machen. Bei optimalem Laufwetter rann die einte – oder andere Schweissperle über das Gesicht. Ein tolles Erlebnis für alle Beteiligten. Team Korbball Unterkulm 1 (Kat. Team-Frauen) Rang 24 (Katja, Salome, Carmela) Team Korbball Unterkulm 2 (Kat. Team-Mixed) Rang 61 (Vreni, Daria, Chose) CH-Cup Korbball Der CH-Cup ist jedes Jahr eine willkommene Abwechslung. Die 1. Runde hatten wir „Spielfrei“, da alle Nat. A & Nat. B – Mannschaften gesetzt waren. Das „Traumlos“ teilte uns für die 2. Runde Täuffelen 1 zu. Sozusagen ein Alptraumlos. Gegen die mehrmaligen Meisterinnen ihres Fachs – und dies noch auswärts…. Heisst so viel wie „Chance gleich 0“. Trotz allem eine gelungene Ausfahrt an den Bielersee. Wir reisten mit dem Mannschaftsbus vom Basketballclub Aarau ins Seeland. Vielleicht im nächsten Jahr. Übrigens das Spiel verloren wir mit 17 : 8 (!) Ausblick ins Jahr 2015 Eine Saison der Bestätigung. Das sportliche Ziel heisst wiederum Ligaerhalt. Ich möchte versuchen mit einem eingespielten Team Akzente zu setzen. Die Vorbereitung wird enorm wichtig sein (Turniere – und Trainingsspiele). Nach der Saison ist vor der Saison. Schon früh werden wir die Schlagzahl erhöhen

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müssen. Der Einbau von jungen, hungrigen Spielerinnen wird vorangetrieben. Zusammen können wir noch viel erreichen. Packen wir es an….. we can!! Stefan Wasser


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Jahresbericht Jugendkorbball Wenn Träume wahr werden… U16 Schweizermeister 2014!!!! Doch alles der Reihe nach: Im März hat das auf die Saison 2014 neu zusammengestellte U16 Team die Innerschweizermeisterschaften nach 2013 auch 2014 ohne Punkteverlust gewonnen und ist somit hervorragend in die Saison gestartet. Im April war Start in die Freiluftsaison und mit dem Turnier in Urtenen begann auch die Wettkampfzeit. Dort spielten wir zum ersten Mal. Auf dem Platz standen aber vor allem Spielerinnen des U14 Teams, da die U 16 Spielerinnen vorwiegend bei den Damen mitspielten. Doch die jungen Korbballerinnen zeigten keine Blösse und wurden zum Turniersieger ausgerufen. Im Mai startete die kantonale Sommermeisterschaft. Schon nach der ersten Spielrunde war klar, dass die U16 Spielerinnen nur Bözberg und sich selbst als Gegner zu besiegen hatten. Noch einseitiger verlief die Meisterschaft für das U14 Team, da konnte gar kein Team mithalten. Zwar gewann das die Mannschaft nie absolut überlegen, aber als Sieger gingen sie immer vom Platz. Auch die zweite Runde in Unterkulm war eine klare Sache für Unterkulm. Ein kräftezerrendes Spiel gegen Bözberg, alle anderen Spiele waren Routinesache, so auch für das U14 Team. Traditionell waren wir an Auffahrt in Grafstal am Rasenturnier mit von der Partie. Da waren die Gegnerinnen zum Teil doch schon stärker und vor allem die U14 Spielerinnen konnten ob dem höheren Niveau einiges profitieren. Turniersieg

Nummer 2 für die U16 und Nummer 3 für die U14 wurde Tatsache. Im Juni stand noch die kantonale Schlussrunde auf dem Programm. Mit enorm viel Selbstvertrauen konnten beide Titel (U14 und U16) erneut nach Unterkulm geholt werden…und die Schweizer Meisterschaften kamen immer näher, der absolute Höhepunkt Ende August!!!! Anfang August stand das Turnier in Fulenbach auf dem Programm. Leider musste dieses wegen „Land unter Wasser“ abgesagt werden. So blieb uns nur noch das Freundschaftsturnier in Aarwangen. Dort holten wir uns den letzten Schliff für die Schweizermeisterschaften. Und dann war er plötzlich da. Dieser Sonntag am 31. August 2015. Ein halbes Jahr haben wir uns darauf fokussiert, haben bis zu drei Mal pro Woche trainiert, wollten nichts dem Zufall überlassen, hat-


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ten keine Verletzten und alle wussten es, wenn nicht Heute, wann dann???? Das U16 Team hatte eine einfache Spielgruppe ausgelost bekommen, aber auch diese Spiele mussten zuerst gewonnen werden. Doch ein Team, das so fokussiert ist, das einen so starken Kampfgeist zeigt und das vor allem als Team aufzutreten mag, ein Team das vom Selbstvertrauen getragen wird…… so ein Team ist ein Winnerteam. … und wie …….. diskussionslos wurden alle Vorrundenspiele gewonnen. Noch drei Spiele standen auf dem Programm, es galt die Konzentration hoch zu halten, im Kopf frei zu bleiben und an die Chancen zu glauben, trotz Regen, trotz Nervosität. Und wir packen unsere Chance. Nach zwei weiteren siegreichen Spielen standen wir im Final. Endlich hatten wir es geschafft. Die Erleichterung war spürbar. Und im Final gab sich das Team keine Blösse, spielte ruhig und routiniert und hatte nur ein Ziel vor Augen. Die Gegnerinnen hatten keine Chance. Unterkulm holte überlegen, ohne Punkteverlust!!!, verdient, müde, aber überglücklich, die Goldmedaille. Doch halt! Da war noch unser U14 Team. Und was dieses Team an diesem Tag zeigte, verdient höchsten Respekt. In einer Hammergruppe mit den schweizweit besten Teams mussten sie schon in der Vorrunde Spiel für Spiel an ihre Grenzen gehen. Und als sie im letzten Spiel unerwartet Zielschlacht besiegten, und somit um die ersten acht Plätze spielen konnten, war die Freude riesengross. Dieses Team war absolut über sich hinausgewachsen. Unter dem Motto „wir haben nichts zu verlieren „ haben sie mehr als alles

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gegeben und sich sensationell auf dem 6. Schlussrang platziert. Gefeiert wurde, wie es sich nach solchen Anlässen gehört, im Mc Donalds in Burgdorf. Ja, unser Traum wurde wahr!!!! Eine lange Pause konnten wir uns nicht erlauben, denn Mitte Oktober stand das Hallenturnier in Buochs auf dem Programm. Auch wenn unser U14 Team die Titelverteidigung gegen die U16 Teams knapp verpasste, dürfen wir mit dem 2. Platz sehr zufrieden sein. Sie haben gezeigt, wozu sie in der kommenden Sommersaison fähig sind. AM 16. November war ein nächster Höhepunkt. Da lasse ich die Rangliste sprechen: Kantonale Wintermeisterschaften 2014 in Dottikon U14: 1. Unterkulm 2 2. Unterkulm 1 U16: 1. Unterkulm 1 2. Unterkulm 2 (dies ist unser U14 Team!!!) U20: 1. Unterkulm Mehr Teams hatten wir nicht am Start. Ab Dezember spielten wir mit dem neuen U16 Team in Luzern an den Innerschweizermeisterschaften, wo wir uns für die Finalrunde qualifiziert haben. Unser Ziel ist es diese Meisterschaft am 8.März 2015 zum dritten Mal in Serie zu gewinnen. Die Zeichen stehen sehr gut. Doch was ist ein Team ohne Spielerinnen, ohne Coaches, ohne Schiri, ohne aktive Spielerinnen, ohne Fans, ohne FahrerInnen, ohne Verein….deshalb euch allen ein riesen grosses Dankeschön. Denn ohne diese wertvolle Unterstützung sind solche Leistungen nicht möglich! Vreni Wasser (Hauptleitung Jugendkorbball)


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Ausblick 2015 Im 2015 stehen wieder einige Punkte auf unserem Programm. Bereits heute dürfen wir auf einen erfolgreichen Turnerabend mit dem Motto „Dschungelfieber“ zurückblicken. An beiden Abenden war die Halle fast bis auf den letzten Platz besetzt und das Dschungelfieber wurde erfolgreich unter die Zuschauer gebracht. Ein grosses Dankeschön an alle, die dazu beigetragen haben. Präsidentinnen Madeleine + Heidi

Dank des Vorstandes Wir bedanken uns bei allen Mitgliedern und Sympathisanten, welche uns im 2014 aktiv unterstützt haben, für ihren Beitrag zu einem weiteren gelungenen und erfolgreichem Vereinsjahr und hoffen, auch in Zukunft auf sie zählen zu dürfen. Dem Gemeinderat und der Schulpflege Unterkulm, den weiteren Behörden, den Schulhausabwarten sowie der Bevölkerung von Unterkulm danken wir im Namen des ganzen Vereins für die gute Zusammenarbeit und das Verständnis, welches sie unseren Anliegen entgegenbringen. Bedanken möchten wir uns auch bei unseren Passivmitgliedern, Spendern und Gönnern, welche uns auch im vergangenen Jahr finanziell, ideell oder in anderer Form unterstütz haben. Turnverein STV Unterkulm, der Vorstand


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STV Unterkulm Allgemeine Kontaktadresse

Du findest uns im Web unter www.stvunterkulm.ch

Silvia Kolly Meierhofstrasse 20 5726 Unterkulm Telefon: 062 776 14 58 E-Mail: kolly@zik5726.ch

Deine persönlichen Kontaktadressen INTERESSIERT DICH UNSER VEREIN NÄHER? In unseren verschiedenen Riegen bieten wir für alle, vom Kinderturnen bis zur Männerriege, eine sportliche, dem Alter angepasste Betätigung an, bei der auch die Kameradschaft und zwischenmenschliche Kontakte gepflegt werden. Wende dich an unsere Riegenverantwortlichen, eine Turnerin oder einen Turner aus deinem Bekanntenkreis. UNSERE RIEGEN UND VERANTWORTLICHE Riege

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Verantwortliche

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Muki Turnen Kinderturnen Jugi Mixed Klein Jugi Mixed Mittel Jugi Mixed Gross Geräteriege Team Aerobic Turnerinnen Turner Frauen Männer Korbball Aktive/U20

Sa Mi Di Do Fr Mo Mo Mi Di Mo Do Mo Fr Mi Fr Fr Fr

Petra de Almeida Barbara Kaspar Tanja Wagner Anja Kolly Nadja Voramwald Markus Lehner Pamela Wehrli Pamela Wehrli Florian Hess Ursula Bösiger Edi Wehrli Stefan Wasser Stefan Wasser Vreni Wasser Martina Gloor Florian Hess Edi Wehrli

052 534 70 84 079 369 69 49 079 817 41 38 076 479 04 09 078 654 05 27 062 776 11 44 079 717 67 78 079 717 67 78 062 534 06 08 062 776 33 43 062 776 02 37 062 777 37 82 062 777 37 82 062 777 37 82 062 776 34 51 062 534 06 08 062 776 02 37

Korbball Jugend Volleyball Turner Volleyball Frauen/Männer

09.00 – 10.00 Uhr 16.00 – 17.00 Uhr 18.15 – 19.30 Uhr 18.15 – 19.30 Uhr 18.00 – 19.30 Uhr 18.15 – 19.55 Uhr 20.00 – 22.00 Uhr 20.00 – 21.30 Uhr 19.30 – 22.00 Uhr 20.00 – 21.45 Uhr 20.15 – 21.45 Uhr 19.30 – 21.30 Uhr 19.30 – 21.30 Uhr 18.00 – 19.30 Uhr 18.00 – 19.30 Uhr 20.00 – 21.30 Uhr 20.00 – 22.00 Uhr


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