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Jahresbericht 2019 Inhaltsverzeichnis: Rückblick 2 Personelles 2 Runde Geburtstage 3 Vermählungen 3 Geburten 3 Turnshow 4–6 Skiweekend 7 Eidgenössisches Turnfest 8 – 11 Kreisspieltag 12 Endturnen 13 – 14 Turnfahrt Aktive 15 Turnfahrt Frauen 16 Turnfahrt Männer 17 Mu/Va-Ki Turnen 18 Kinder-Turnen 19 Jugi 20 Geräteturnen Jugend 21 – 22 Vereinsgeräteturnen 23 Damenriege 24 – 25 Volleyball 26 – 27 Korbball Aktive 28 – 32 Korbball Jugend 33 – 35 Ausblick 35 Dank des Vorstandes 35 Kontaktadressen 36

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Rückblick 2019 Vom 2019 bleibt uns allen sicher das Eidgenössische Turnfest in Aarau als absolutes Highlight noch lange in Erinnerung. Als Präsidentin erfüllt es mich mit Stolz, was wir gemeinsam erreicht haben. Turnerisch müssen wir uns mit unserer Endnote bei den Aktiven von 27.05 und 27.84 bei der Frauen- und Männerriege auf keinen Fall verstecken. Herzliche Gratulation nochmals an alle, die dazu beigetragen haben! Neben dem Turnen durfte natürlich auch die Mithilfe an einem solchen Grossanlass nicht fehlen. Wir begleiteten als Helfer den Umzug durch die Stadt, ein unvergessliches Erlebnis. Zudem standen einige auch als Einzelhelfer im Einsatz. Den Abschluss machten dann unsere Kleinsten. Das MUVAKI trat an der Schlussfeier im altehrwürdigen Brügglifeld auf. Diverse andere Anlässe durften in unserem Jahresprogramm natürlich auch nicht fehlen: Durchführung der TCS-GV und der Jäger-GV, «de Schnällscht Kulmer», Organisation des Kreisspieltag und der Kreisdelegiertenversammlung und unser vereinsinternes Auffahrtsbräteln und das Endturnen. Herzlichen Dank an alle helfenden Hände! Präsidentin Heidi

Personelles Für die Zusammensetzung des Vorstandes und die Besetzung der weiteren Ämter im Vereinsjahr 2019 verweisen wir auf den Protokollauszug der GV 2019. Riegen Turner/Volleyball Turnerinnen/Korbball Männer Frauen Jugi-Mädchen/Korbball-Mädchen Jugi-Knaben/Korbball-Knaben Kinderturnen Mu/Va-Ki Turnen

Aktiv 43 59 32 17 64 17 13 15 Paare

Total

260


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Runde Geburtstage Folgende Ehrenmitglieder durften im vergangenen Vereinsjahr einen runden Geburtstag feiern. Wir gratulieren recht herzlich: 50 Jahre

Vreni Wasser

65 Jahre

Ursula Bösiger Urs Walti Hansruedi Schlapbach

75 Jahre

Vreni Fasel Hedy Müller Ulrich Affolter Vreni Santschi

Vermählungen Wir gratulieren unseren frischvermählten Turnerinnen und Turnern herzlich zur Vermählung. 18.01.2019 13.07.2019 19.09.2019 01.11.2019

Beatrice & Andy Mislin-Wirz Janine & Adrian Schmid-Gloor Heidi & Patrick Lüscher-Baumann Nadia Reichlin & Stefan Wirz

Geburten Zum freudigen Ereignis gratulieren wir: 08.02.2019 05.03.2019 03.04.2019 08.04.2019 19.08.2019 28.12.2019

Lana Mislin, Tochter von Beatrice & Andy Mislin Levin Voramwald, Sohn von Nadja & Stefan Voramwald Matti Wagner, Sohn von Tanja & Benjamin Wagner Roman Grimm, Sohn von Patricia & Dominik Grimm Silja Sollberger, Tochter von Chantal & Sascha Sollberger Leonie Schmid, Tochter von Janine & Adrian Schmid

80 Jahre

Ernst Hediger Walter Hediger


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Turnshow, 4./5. Januar Motto: Halle: Regie: Teilnehmer: Mitternachtsshow:

«Schiff Ahoi» Freitag ausverkauft/Samstag ausverkauft Urs Walti Damenriege, Frauenriege, Kinderturnen, Mu/Va-Ki Turnen, Geräteriege Kids, Männerriege, Geräteturnen Aktive, Turner, Jugendriegen mixed (3x) «Rhönrad-Gruppe Möriken-Wildegg»

Das Motto stand dieses Jahr schnell fest. Es ist ja auch ein Thema, das viel hergibt und auch verschiedene Interpretationen zulässt. Unsere Schiffsreise war keine Kreuzfahrt von Hafen zu Hafen, sondern wir stellten das Leben und Treiben auf einem Kreuzfahrtschiff dar. Der Abend startete in der Halle mit einem temporeichen Intro, das nahtlos in die erste Nummer auf der Bühne überging, die mit ebenso viel Tempo und Rhythmus unter dem Titel «Check-In» das Publikum begeisterte (Airtrack-Sprünge der Geräteriege Aktive). Nach der Begrüssung durch den Kapitän (Dominik Grimm), der das Publikum an Bord willkommen hiess, enterten die Jüngsten die Bühne. Als «Marco Polo‘s», mit einem Schiff auf der Bühne und mit Säbel ausgerüstet, entzückten sie wie immer die Zuschau-

er. Die kleinen Jügeler traten als «Animateure» auf, wobei am Anfang der Darbietung ein Teil der Kinder in der Halle zwischen dem Publikum turnte. Sie hatten ihre Aufgabe als Animateure so gut gemacht, dass sie an beiden Abenden eine Zugabe zeigen durften. Dass man auf einem Schiff mit allem eine Party machen kann, zeigte die Damenriege mit der «Bettdecken-Party». Damit es den Kids nicht langweilig wird auf einer Kreuzfahrt, dafür sorgte die Geräteriege Kids mit einer «KinderDisco» – einer turnerischen Kombination aus Barren-, Reck- und Bodenturnen. Auch hier verlangte das Publikum nach einer Zugabe. Bei der gemischten Darbietung der Frauen- und Männerriege, verstärkt mit Turnerinnen und Turnern, wurde es stürmisch. Unter «Sturm in Sicht» interpretierten sie «Singing in the rain». Für Sauberkeit an Deck sorgte das Kinderturnen mit

dem Reigen «Wöschwiiblis». Danach sorgten die Turner dafür, dass es wieder flott vorwärts ging. Als Heizer und Kohleschaufler auf dem Dampfschiff sorgten sie für Dampf und gute Stimmung im Publikum. Das Kinderturnen wie auch die Turner durften jeweils eine Wiederholung zeigen. Nach der Pause hatte die Geräteriege Aktive ihren grossen Auftritt. Zum Ohrwurm «Ciao Bella ciao» kündigten sie mit einer Barren-/Bodenkombination den nächsten Halt in Venedig an. Ein Höhepunkt jeder Kreuzfahrt ist der GalaAbend, den die Turnerinnen und Turner in ihrer gemischten Darbietung gekonnt und elegant inszenierten. Im «Fitnessraum» mit den mittleren Jugikinder wurden die Gäste nach dem Gala-Abend wieder fit gemacht. Die Darbietung der Geräteriege, der gemischte Reigen DR/TV wie auch der Jugi-Reigen durften eine Wiederholung zeigen. Die Barrenturner der TV zeigten ihr Können an den zwei Holmen unter dem Titel «Wicky und die starken Männer». In Glitter-Kleidern trat die Damenriege zur «Showtime» auf. Danach wurden noch «blinde Passagiere» gefunden. Unter diesem Thema zeigten die grossen Jügeler eine eindrückliche Darbietung mit Kartonkisten, PVC-Rohren und Holzstäben. Wie immer als letzte Darbietung traten nochmals die DR/TV in einer gemischten Nummer auf als «Barkeeper» und Gäste in Cocktailkleidern – elegant und glamourös, wie es sich für eine Kreuz-


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fahrt gehört. Auch bei diesen letzten beiden Darbietungen verlangte das Publikum nach einer Wiederholung. Der Aufmarsch zur Schlussnummer wurde wie beim «Käptens-Dinner» in der Serie «Traumschiff» und auch zur Originalmusik gestaltet. Die Teilnehmenden liefen mit Serviertableau von hinten durch die Reihen und stellten sich dann auf der Bühne auf. Allein schon diese allen bekannte und eingängige Melodie sorgte dafür, dass das Publikum mitklatschte. Und wie es sich gehört, verabschiedete sich der Kapitän von den Gästen. Mit verschiedenen Sketches wurde das Publikum während den Umbauten bei Laune gehalten. Jochen Roth und sein Team haben wieder mit viel Aufwand verschiedene kurze Episoden zusammengetragen, eingeübt und gekonnt vorgetragen. Mit verschiedenen Aufnahmen von Kreuzfahrtschiffen, die Alexandra selber gemacht hatte, wurde ein stilvolles und themengerechtes Layout für die Plakate, Flyers und Visitenkärtchen gestaltet und hätte auch als Werbung für eine Kreuzfahrt verwendet werden können. Andrin Döbeli übernahm das Kreuzfahrtschiff auch für das Bühnenbild. Das einfach gekennzeichnete Schiff mit dem Himmel, Wolken und Wasser verfehlte seine Wirkung nicht. Die Lichtgirlanden wurden nicht gemalt, sondern es wurden Lämpchen eingesetzt, die man einschalten konnte und aus dem Kamin des Schiffes stieg dank einer Rauchmaschine Rauch auf. Die Dekoration war ebenfalls themengerecht umgesetzt. Auf den Tischen wurden, neben den Tischläufern und farblich abgestimmten Servietten, kleine Schiffsaccessoires (Anker, Steuerräder usw.) ausgelegt und die Wände wurden mit Bullaugen verziert. Und wie immer konnten wir mit den Wandlampen an den Seitenwänden eine perfekte Stimmung arrangieren. Der nun zum zweiten Mal durchgeführte Online-Vorverkauf hatte sich bewährt. Die Leute haben sich mehr-

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heitlich daran gewöhnt und wer nicht «digital» organisiert ist, hat Verwandte oder Bekannte gefunden, die die Reservation vornehmen konnten. Es ist schwierig, eine bezahlbare Gruppe für die Mitternachtsshow zu finden. Vor allem, wenn es etwas Spezielles und nicht nur «Klamauk» sein soll. Dieses Jahr konnten wir die Rhönradgruppe des Satus Möriken-Wildegg verpflichten. Dabei handelte es sich nicht um eine Profi-Showgruppe, sondern um Turnerinnen des Satus MörikenWildegg, die im Verein den Rhönradsport betreiben und ein harmonisches und sinnliches Showprogramm ein-


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studiert hatten. Trotzdem waren die Schwierigkeiten und die Tücken des Gerätes zu erkennen und man sah, wieviel Übung und Können es braucht, um mit dem Rhönrad eine Show in dieser Form präsentieren zu können. Die Zuschauer waren beeindruckt und spendeten fleissig Applaus! Küche und Bar haben wie immer ihr Bestes gegeben und einmal mehr einen grossen Beitrag zum guten Gelingen beigetragen. Es wurden rekordverdächtige Mengen an Essen verkauft, sodass die Wirtschaftschefs Beni Wagner, Roli Lüscher, Röbi Bär und ihre Helfer/innen gefordert waren. Nicht zu vergessen den Barchef und sein Personal und die DJs der Kellerbar, die dafür sorgen, dass sich vor allem die jüngere Generation bei (viel zu) lauter Musik nach der Vorstellung vergnügen kann. Das Angebot für die Älteren, die «Cüpli»-Bar auf der Bühne, wurde auch dieses Jahr wieder rege genutzt. Die Tombola ist nach wie vor ein sicherer Wert, der Jahr für Jahr einen schönen Betrag zum finanziellen Ergebnis beisteuert. Vielen Dank an die Organisatorin Daisy und ihren Helferinnen. Wie immer sorgten die «Logistiker und Handwerker», dass die Technik klappte und hinter und auf der Bühne alles reibungslos lief! Allen Beteiligten ein herzlicher Dank und Gratulation für diese tolle Leistung! Urs Walti


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Skiweekend, 8. – 10. März Geplant war, dass wir auch im Jahr 2019 nach Savognin fahren und unser Skiweekend am selben Ort verbringen wie im Jahr zuvor. Da das CUBE Hotel in Savognin per 16.09.2018 den Betrieb bis auf weiteres eingestellt hatte, musste unsere frühzeitige Reservierung leider storniert werden. Ein Aufenthalt im CUBE Hotel war daher leider nicht mehr möglich, obwohl gewisse Mitreisende noch über Ihre Zimmerkarte des letztjährigen Skiweekends verfügen, welche uns den Zutritt ermöglicht hätte. Aufgrund mangelnder Alternativen in Savognin, waren wir gezwungen einen neuen Austragungsort für unser Skiweekend zu suchen. Zahlreiche Skigebiete haben sich nach dem Verbreiten dieser Nachricht um unsere Reisegruppe beworben, die in der Schweiz und dem nahen Ausland einen exzellenten Ruf geniesst. Unseren strengen Anforderungen konnten schlussendlich nur wenige Hotels Folge leisten und ein entsprechendes Package offerieren. Schlussendlich fiel die Wahl auf einen echten Klassiker, den wir 2019 zum ersten Mal in der Geschichte besuchten. Schon im Verlaufe der Anmeldefrist war klar, dass dieses Jahr der Teilnehmerrekord geknackt wird. So waren es am Ende 20 Personen, welche sich der Gruppe angeschlossen hatten und für ein winterliches Wochenende zu begeistern waren. Da im Volleyball ab dieser Saison auch ein «Mixed-Team» am Start stand, erhielten wir erstmals Unterstützung durch unsere Mitspielerinnen.

Ein Grossteil der 20-köpfigen Delegation startete die Reise bereits am Freitagmorgen, so dass wir bereits bei der Ankunft im Hotel einen ersten Eindruck hinterliessen (es sollte nicht der Letzte sein). Übrigens befanden wir uns zu diesem Zeitpunkt auf exakt 1050 m ü.M., im Wintersport-Mekka «Laax». Wir machten uns sogleich auf, die Ski & Boards in den Schnee zu setzen. Bevor dies aber möglich war, mussten wir uns noch einen Moment gedulden. Die überaus lange Gondelfahrt auf 2477 m ü.M. verbrachte jeder auf seine Weise – die einen genossen es mehr, die anderen weniger – andere schalteten komplett ab. Nachdem die Gruppe auf dem Berg wieder vollzählig war, konnten wir unsere ersten Schwünge in den Schnee zaubern. In unserer Gruppe waren auch Welche, die das Skigebiet bereits kannten. Dies erleichterte uns ein geeignetes Lokal ausfindig zu machen, welches für die Mittagspause angefahren werden konnte. Die Gaststube war sehr gut besucht. Schlussendlich fanden aber trotzdem alle einen Platz. Gemeinsam wurde über die Pistenwahl nach dem Mittagessen gefeilscht. Ziel war es, vor Anbruch der Dunkelheit, in einem auf der Talabfahrt liegenden Lokal Namens Larnags, anzukommen. Gesagt – getan. Geschlossen trafen wir dort ein und fanden sofort Gefallen an dem urchigen Ambiente. Bald einmal machte die Runde breit, dass die restlichen Mitreisenden nun auch die Hinreise angetreten hatten. So wurden zahlreiche Impressionen geteilt, welche wir hier aber unter Verschluss halten. Am Samstag waren erstmals alle im Schnee, wobei wir hier keine Zeit nennen, wann wir vollzählig auf der Piste waren. Beim Verfassen des Berichts war mir ein Fehler unterlaufen. So schrieb ich zuerst «Samstagmorgen», worauf mich das Rechtschreib-

programm automatisch korrigierte und «morgen» wegliess. Am späteren Nachmittag führte unser Weg, nach etlichen Pistenkilometern, wiederum am Larnags vorbei. Da wurde dann auch der Überschuss aus der Reisekasse nachhaltig investiert. Bald einmal machte sich der Hunger breit und wir zogen weiter. Das Hotel selbst bot leider nur ein Frühstück und so fanden wir in benachbarten Residenzen doch noch etwas Warmes zu Essen. Mit unzähligen Schachteln an Leckereien machten wir uns dann auf den Weg zurück in unsere Homebase. Am Abend war im Hoteleigenen Club eine angesagte Party im Gange, welche ein Grossteil besuchte. Andere mischten sich unter die Einheimischen und verbrachten die restlichen Stunden des Tages an der Hotelbar. Am Sonntagmorgen war dann schnell klar, dass das Wetter nicht wirklich zum Pistenspass einlud, zumal die Ticketpreise für ein paar Stunden doch recht hoch waren. So versammelten wir uns in der Hotellobby und genossen ein paar ruhige Minuten vor der bevorstehenden Heimreise. Wieder einmal konnten wir verletzungsfrei von dannen ziehen und freuen uns bereits auf ein neues Abenteuer im nächsten Jahr. Beni Wagner


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Eidgenössisches Turnfest Aarau, 13. – 23. Juni Nach dem Turnfest heisst vor dem Turnfest Vorbereitungen für ein Eidgenössisches Turnfest beginnen für die Technische Leiterin schon sehr früh. Noch vor den Sommerferien 2018 wurde noch eine Sitzung der Technischen Kommission abgehalten, um die wichtigsten Punkte für das kommende Turnjahr und das Eidg. Turnfest zu besprechen. Nach den Sommerferien wurde bereits das Anmeldeformular den Turnerinnen und Turnern abgegeben. Im Oktober wurden die Anmeldungen gesammelt, damit man eine gute Einteilung im 3-teiligen Vereinswettkampf erstellen konnte. Den Reigenleitern wurden vier Varianten vorgestellt und darüber getagt, welche Variante am besten ist. Mit dieser Sitzung haben wir uns zum Ziel gesteckt, das Turnfest mit einer Note von 27.00 im 3-teiligen Wettkampf zu erreichen, das heisst im Durchschnitt die Note 9.00. Dieses Ziel ist hoch, aber machbar. Wir haben den Turnerinnen und Turnern eine Bedingung gesetzt. Wer fleissig im Training ist, darf am Turnfest teilnehmen. Und so folgte die Anmeldung für 45 Turnende Ende November 2018. Ab März wurde das Turnfesttraining in den Riegen aufgenommen. Durch das frühzeitige Üben auf das Turnfest konnten wir drei neue Turner nachmelden. Leider mussten wir aber zwei Turnende verletzungsbedingt abmelden. Ende April traf bei der Technischen Leitung ein riesiges Paket ein. Die T-Shirts, Festkarten, Schlüsselbänder, Pins und die Fahrtickets für die 46 Turnenden waren eingetroffen. Nach dem Sortieren der Utensilien wurden die vielen Sachen an die aktiven Turnerinnen und Turner abgegeben. Hauptprobe Zum zweiten Mal fand die Turnfest-Hauptprobe statt. In diesem Jahr am Auffahrtsmorgen, damit wir den vierten Wettkampfteil beim gemeinsamen Auffahrtsgrillieren auch üben können. Mit Unterstützung unserer Fans konnten wir den Wettkampf simulieren. Man merkte zum Teil die Anspannungen und den Ehrgeiz, die Punkte zu erreichen oder keine Fehler in den Darbietungen zu machen. Die sechs Disziplinen wurden gewertet und aufgeschrieben, um anschliessend die Note auszurechnen. Nach dem Wettkampf durften die Aktiven der Darbietung vom MuKi / VaKi, welche sie für die Schlussfeier eingeübt haben, gespannt zusehen. 1. Wochenende ETF Am ersten Wochenende starteten Lukas Voramwald und Florian Hess in den Einzelwettkämpfen. Lukas erhielt mit dem hervorragenden 83. Rang von 916 Teilnehmern die ETF-Auszeichnung in der Kategorie Leichtathletik Männer

4-Kampf. Ebenfalls konnte sich Florian diese Auszeichnung in der Kategorie Turnwettkampf C 35+ erturnen. Er erreichte den 82. Rang von 342 Teilnehmern. Das Damen Korbballteam war ebenfalls am 1. Wochenende im Einsatz. Mit dem super 9. Rang von 21 Mannschaften reichte die Leistung für eine sehr gute Platzierung in der ersten Ranglistenhälfte. 2. Wochenende ETF Die Aktiven starteten in der 3. Stärkeklasse am Donnerstag mit rund 45 Teilnehmern. In den Disziplinen Wurf, Gerätekombination, Fachtest Korbball, Fachtest Volleyball, Team Aerobic, Kugelstossen und Steinheben erreichten sie das Punktetotal von 27.05, womit das Ziel von einer Durchschnittsnote 9 erreicht wurde. Mit dieser Punktezahl reichte es zum 77. Rang von 293 teilnehmenden Vereinen. Am Donnerstagabend wurde die tolle Leistung gebührend gefeiert. Der letzte Zug in der Nacht auf Freitag wurde vom STV Unterkulm eingenommen. Am Freitagabend trafen sich bereits wieder zwei Mannschaften für die Volleynight in der Tellihalle. Die Mannschaften hatten harte Gegner. Die langen Pausen zwischen den Spielen wurden im Festzelt abgehalten. Nach der langen Nacht durften sich die beiden Mannschaften über ein feines Frühstück von Petra de Almeida und Renata Hess freuen. Gut gestärkt fuhren die durchnächtigten Personen mit dem überfüllten Bus ins Zelgliquartier, wo bereits Urs mit seinem Organisationsteam vom Umzug auf uns wartete. Urs hatte all die verschiedenen Gruppen, welche am ETF-Umzug teilnahmen, zugeteilt. Nach dem tollen Umzug durch die Stadt Aarau durfte die STV Unterkulm Familie ein Mittagessen einnehmen. Danach suchten einige ihr Bett auf, um nach- oder vorzuschlafen, wer weiss das auch so genau. Am frühen Abend traf sich die ganze Turnerschar vom STV Unterkulm wieder zur Turnfest-Show im Schachen. Pamela Wehrli


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Eidgenössisches Turnfest Aarau, 13. – 23. Juni Am Eidg. Turnfest in Aarau war der STV Unterkulm mit den Aktiven (Turnerinnen und Turnern) im 3-teiligen Vereinswettkampf in der Stärkeklasse 3 mit rund 45 WettkämferInnen am Start. In den Disziplinen Wurf/Gerätekombination, Fachtest Korbball/Fachtest Volleyball/Team Aerobic und Kugelstossen/Steinheben erreichten sie ein Punktetotal von 27.05, womit das Ziel, im Durchschnitt die Note 9 zu übertreffen, erreicht wurde. Diese hervorragende Punktzahl reichte zum Rang 77 von 293 teilnehmenden Vereinen. Bereits am Wochenende vorher beteiligte sich das Korbballteam der Frauen am Elite-Turnier. Mit Rang 9 von 21 Mannschaften reichte die Leistung für eine sehr gute Platzierung in der ersten Ranglistenhälfte. Die zwei Einzelturner, die ebenfalls am ersten Wochenende im Einsatz waren, haben sich dank ihrer hervorragenden Leistungen ebenfalls sehr gut platzieren können. Lukas Voramwald reichte es im 6-teiligen Leichtathletikmehrkampf der Turner zum 83. Rang (von 916 Teilnehmenden) und durfte dafür die Auszeichnung entgegennehmen. Florian Hess beteiligte sich am 3-tlg. Turnwettkampf in den Disziplinen 800 m Lauf, Unihockeyparcours und Steinheben und belegte – ebenfalls mit Auszeichnung – den 82. Rang (von 342). Die Frauenund Männerturner bestritten ihren ebenfalls 3-teiligen Vereinswettkampf auf den Sportanlagen in Rohr. Es zeigte sich auch hier, dass sich das intensive Training gelohnt hatte und so erreichten die 15 Frauen und Männer in der Stärkeklasse 3 mit einer Punktzahl von 27.84 den 35. Rang (von 143). All diese hervorragenden Leistungen wurden natürlich entsprechend ausgiebig gefeiert, wozu sich das ideal hergerichtete Festgelände im Schachen bestens eignete. Die Gelegenheit, sich von anderen (Spitzen)-Vereinen inspirieren zu lassen, wurde natürlich auch genutzt. Neben dem Bewundern anderer Wettkampfdarbietungen haben die Unterkul-

mer am Samstagabend mit fast 60 Personen die Tribüne bevölkert und die hervorragende «Turnfest-Show» genossen. Seinen Beitrag zum guten Gelingen des Turnfestes hat der STV Unterkulm damit geleistet, indem 60 TurnerInnen am Samstagmorgen den Festumzug betreut haben, beim Aufstellen, Begleiten auf der Umzugsroute und beim Auflösen. Dies war sicher auch eine einmalige Erfahrung, bei einem Umzug mit über 4500 Mitwirkenden dabei sein zu können und unter dem Applaus von über 30000 Zuschauern durch die Aarauer Altstadt marschieren zu können! Auch die Jüngsten durften an diesem Anlass der Superlative mitmachen. Mit 8 Pärchen vom Mu-Va-Ki-Turnen war der STV Unterkulm auch an der grossen Schlussfeier im Brügglifeld vertreten. Nach diesen ereignis- und erfolgreichen Tagen traf sich die Unterkulmer Turnerfamilie am Sonntagabend zu einem internen Ausklingen des ETF Aarau, um bei Pizza und Bier die schönsten Highlights und grössten Heldentaten nochmals Revue passieren zu lassen! (mehr Bilder auf www.stvunterkulm.ch) Urs Walti


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Kreisspieltag Unterkulm, 25. August Bereits zum zweiten Mal in Folge durften wir den Veranstaltungsort für die Durchführung des Kreisspieltages stellen. Auch hier wiederum eine ganz gelungene Sache, für welche ich mich bei allen Teilnehmenden, Helfenden und dem genialen OK (danke Fluri, Beni, Pam, Ede und Gabi) bedanke. Nun aber zum Sportlichen: Die Ausgangslage war klar: Am Kreisspieltag 2018 in Unterkulm gewannen die Damen und die Herren jeweils ihre Kategorie. Von dem her: gleicher Ort, wiederum zwei Mannschaften in den Kategorien Damen und Herren – Titelverteidigung angepeilt. Einzige vermeintliche Unterschiede: Am Vorabend war kein Hopfenfest – wir mussten also ausgeschlafen und nüchtern starten – und die Langzeit-Abwesende Herren-Mannschaft von Oberkulm war auch wieder mal am Start. Dem HerrenTeam war es recht, Saison-Vorbereitung auf hohem Niveau, denn die Volleysaison des Herren-Teams sollte im Oktober mit dem Derby gegen Oberkulm starten. Das Damen-Team spielte eine solide Vorrunde. Nach anfänglichen Schwierigkeiten gegen Dürrenäsch 1 mussten sie insgesamt 3 Sätze abgeben, was den zweiten Zwischenrang bedeutete. Entsprechend hiess es: Finaaaaaleee! Dort mussten unsere Damen wieder gegen Dürrenäsch 1 ran, gegen welche sie bereits das schwierige Eröffnungsspiel hatten. Leider konnten die Erkenntnisse aus dem Spiel vom frühen Morgen nicht umgemünzt werden. Die Dürrenäscherinnen waren zu stark und zeigten mit einem klaren Zweisatz-Sieg, dass es nach 5 Jahren wieder Zeit für den Kreismeistertitel ist.

Bei den Herren lief alles auf das Nachbarschaftsduell Unterkulm – Oberkulm – Teufenthal heraus. Die Unterkulmer und Oberkulmer lieferten sich in der Vorrunde ein enges Duell. Die Direktbegegnung endete unentschieden. Da unsere Herren aber auch noch gegen Teufenthal einen Satz abgeben mussten, hiess es nach der Vorrunde Oberkulm auf Rang 1 und Unterkulm auf Rang 2. Für den bevorstehenden Final hatte Oberkulm ganz leicht die Nase vorne. Wer wird nun aber jubeln können… Das Endspiel wurde auf sehr hohem Niveau ausgetragen,

spektakuläre Angriffe, starke Blocks, unglaubliche Rettungstaten. Und es war eng… Sehr eng: Den ersten Satz gewannen unsere Herren mit 25:23. Nachher haben wir aber infolge der Doppelbelastung «Spielen und Veranstalter sein» Tribut zollen müssen und verloren die beiden nächsten Sätze mit 25:17 und 6:15. Also nichts mit Titelverteidigung.

Im Kreissteinstossen gibt es weitere Erfolgsmeldungen: bei den Damen wurde Pam hinter der Seriensiegerin aus Biberstein 2. Paddy Lüscher ist für uns angetreten und wurde bei den Herren 3. Füschtu und Judith haben die Kategorie Sie und Er für sich entschieden. Also am Schluss: 5 Podestplätze und ein super toller Anlass. Das lässt sich sehen. Nächstes Jahr gehen wir wieder auf tutti! Stefan Wirz


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Endturnen, 8. September Organisation: Teilnehmer:

Urs Walti DR 7 TV 8 Jugi 25 Getu 11 TOTAL 51

Wirtschaft:

Roland Lüscher Beni Wagner

Seit einigen Jahren beklagen wir uns über die schwache Beteiligung und fast ebenso lange reden wir darüber, ob das Endturnen überhaupt noch Sinn macht oder ob wir es abschaffen sollen. Trotz alledem haben wir die Organisation des Endturnens einmal mehr an die Hand genommen und dank eines neuen Modus, den Pamela Berner erstellt hat, konnte bei den Aktiven die Teilnehmerzahl gesteigert werden. Es haben immerhin 15 Turnerinnen und Turner teilgenommen gegenüber 8 letztes Jahr. Das Wetter zeigte sich von seiner nassen und kühlen Seite und trotzdem fanden am Sonntagmorgen 51 Sportlerinnen (Jügeler und Aktive) den Weg auf den Sportplatz Färberacker zum traditionellen Endturnen. Die Jugendriegen starteten am Morgen mit einem Leichtathletikwettkampf auf dem Sportplatz. Wegen dem schlechten Wetter beschränkte sie die Unterstützung der jungen Athletinnen auf die Anfeuerungsrufe der Turnkameradinnen. Besser hatten es die Geräte-Kids, die ihren Wettkampf im Trockenen in der Mehrzweckhalle absolvieren konnten. Unter den strengen Blicken der Wertungsrichterinnen turnten die Mädchen gekonnt ihre Übungen. Diszipliniert konzentrierte sich der Nachwuchs auf den Wettkampf. Für ihre Leistungen wurden sie mit Applaus von den Zuschauern belohnt. Um den Wettkampf für die Turnerinnen und Turner attraktiver zu gestalten, wurde dieser nach einem neuen

Modus ausgetragen. Für die Damen wie auch die Herren standen die gleichen Disziplinen Verfügung, insgesamt 14 Disziplinen, je 4 aus den Sparten Geräteturnen, Leichtathletik, Nationalturnen und 2 Ball-Parcours. Aus diesem Angebot musste jede/r Teilnehmer/in 6 Disziplinen auswählen. Zudem wurde noch eine PaarWertung eingeführt. D.h. es konnten sich eine Turnerin und ein Turner zusammentun und ihre Leistung wurde zu einem «Paar-Resultat» addiert. Es ergaben sich spannende und interessante Wettkämpfe. Wie die Durchschnittsnote am Schluss zeigte, wurde hart um jeden Hundertstel gekämpft. Bei den Turnerinnen siegte Nadine Beer knapp vor der technischen Leiterin, Pamela Wehrli. Mit noch kleineren Abständen folgen auf Platz 3 Selina Basso und auf Rang 4 Janis Kaspar. Am Kräfteverhältnis unter den Turnern änderte auch der neue Modus nicht viel. Lukas Voramwald, technischer Leiter Turner, konnte seinen letztjährigen Sieg verteidigen und den Pokal ein weiteres Mal nach Hause nehmen. Auf Rang 2 platzierte sich Marco Marbacher gefolgt von Michael Riesen auf Platz 3. Zwei Turner haben den Wettkampf verletzungsbedingt leider abbrechen müssen. Nach der Mittagspause wurde die für die Kinder wie auch für die Erwachsenen geplante Schnitzeljagd hoffnungsvoll gestartet, da es den Anschein machte, dass das Wetter etwas aufhelle… Kaum waren die Letzten gestartet, begann es leider wieder wie aus Kübeln zu giessen. Rund 50 Teilnehmer haben den Parcours in Angriff genommen und auch – zum Teil klatschnass – beendet. Beim anschliessenden Rangverlesen der Jugendriegen in der Turnhalle konnten sich alle wieder trocknen und aufwärmen. Es wäre schön, wenn das «Hoch» bei den Aktiven auch nächstes Jahr anhält und auch die Jügeler, die dieses

Jahr nicht sehr gross vertreten waren, nächstes Jahr wieder zahlreicher mitmachen würden. Wie immer gehört ein grosser Dank allen Leiter/innen, die mitgeholfen haben, den Anlass zu organisieren und die Jügeler zu betreuen. Vielen Dank auch an die Wettkampfrichter/innen und die Helfer in der Wirtschaft, die einen wichtigen Beitrag zum guten Gelingen des Anlasses beigetragen haben. Urs Walti

Rangliste Geräteriege K1 1. Lea Läuppi 2. Lielle Pflueger K2 1. Julia Steiner 2. Alessia Fontanini 3. Leonie Meier 4. Leandra Steiner K3 1. Hailey Haller 2. Anika Steiner 3. Alina Meier K4 1. Nadja Rudolf 2. Salina Hell


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Rangliste Endturnen Turner 1. Lukas Voramwald 2. Marco Marbacher 3. Michael Riesen 4. Thomas Frei 5. Julian Hell 6. Ruedi Riesen Röbi Bär Dominik Grimm

8.97 8.57 7.31 7.09 6.88 6.80 verletzt verletzt

Turnerinnen 1. Nadine Beer 2. Pamela Wehrli 3. Selina Basso 4. Janis Kaspar 5. Anja Kolly 6. Iris Leverkus 7. Patricia Oehrli

8.02 7.87 7.84 7.83 7.68 5.64 5.06

Paar-Wertung 1. Pamela Wehrli/Lukas Voramwald 2. Selina Basso/Marco Marbacher 3. Janis Kaspar/Nadine Beer 4. Anja Kolly/Thomas Frei 5. Patricia Oehrli/Iris Leverkus

8.42 8.20 7.93 7.38 5.35

Jugi klein Jg. 10 – 12 Mädchen 1. Lula Gebrit 2. Melisa Reusser 3. Tanja Merz 4. Selma Kestic 5. Sofia de Almeida Knaben 1. Simon Linder 2. Gian Leutwyler 3. Andrin Steiner Jugi mittel Jg. 07 – 09 Mädchen 1. Solina Gebrit 2. Rasema Hadzic 3. Jasmina Wage 4. Jessica Linder 5. Anouk DaSilva 6. Alisa Kestic 7. Halida Kestic 8. Paola Bartulovic Knaben 1. Mika Signer 2. Benjamin Neeser Jugi gross Jg. 04 – 06 Mädchen 1. Bea Müller 2. Andrea Schneeberger 3. Anna Neeer 4. Julia Braunschweiler 5. Patricia Bartulovic Knaben 1. Fabio Hochstrasser 2. Keene Haller


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Turnfahrt Aktive, 22. – 23. September Die diesjährige Turnfahrt führte uns ins Wallis auf die Britannia-Hütte. Am Samstag dem 14. September machte sich die Gruppe bestehend aus 7 Turnern und 8 Turnerinnen auf in Richtung Mattmark Stausee oberhalb von Saas-Almagell. Da an diesem Wochenende scheinbar die ganze Schweiz auf Reise war, trafen wir in den reservierten Zügen immer wieder auf fröhliche Reisegruppen. So dann auch die von Jönu und seinem Poltertag. Es wurde gelacht und angestossen, doch plötzlich wollte Füstus Rucksack nicht mehr auf der Gepäckablage sein und knallte einem Polterer voll auf den Kopf. Die Folge war eine Platzwunde, die jedoch rasch und professionell behandelt wurde. Danach gings weiter via Bern – Visp und dann mit dem Postauto hinauf zum Stausee. Die Einheimischen im Bus bemerkten relativ schnell das wir noch einen feinen Weisswein im Gepäck hatten und da Thömu noch Geburtstag hatte wurde natürlich auch hier angestossen. Im Mattmark angekommen stellten wir fest das noch ein Marathon im Gange ist und die Turner liessen es sich nicht nehmen den Verpflegungsstand mit isotonischen Getränken zu inspizieren. Dann war aber fertig mit lustig und der Aufstieg zur Hütte stand bevor. Zum Einlaufen ging es noch gemütlich dem See entlang, aber es wurde zunehmend steiler. Die Gruppe trennte sich langsam von

besser sein und so genossen wir im T-Shirt auf 3030 m ü.M. ein Bier oder ein feines Hüttenkafi. Da die Hütte eine der meistbesuchten der Alpen ist war sie bis zum letzten ausgebucht. Viele Berggänger standen um 3 Uhr morgens wieder auf um einen der vielen 4000er zu erklimmen. Daher war auch für uns spätestens um 22:30 Nachtruhe angesagt. Der Sonntag verlief dann so wie ein Sonntag sein sollte. Am Morgen ein gemütlicher Spaziergang zu Bergstation Felskinn im Skigebiet Saas-Fee, ein feines Essen und danach in der Lounge auf der Sonnenterrase chillen und den Tag geniessen. Das einzige was teilweise für rote Köpfe sorgte war wiederum die Sonne, die nochmals alles gab. So endete die Turnfahrt 2019 mit zufriedenen Turnern und Turnerinnen, die wiederum einige schöne Eindrücke unserer Bergwelt mit Nachhause nehmen konnten. Röbi Bär

den «grend abe u seckle» bis zu den Gemütlichen, die ab und zu eine Pause brauchten. Das Ziel bis zum Mittagshalt war der Schwarzbergkopf, den dann auch alle problemlos erreichten. Von da aus konnte man die SAC Hütte schon deutlich erkennen, aber es lagen noch 2 mächtige Hindernisse dazwischen. Nach der Stärkung ging es hinab auf den Allalingletscher wo Füstu testen wollte wie tief so ein Wasserloch sein kann. Zum Glück hatte es auf der Mittelmoräne ein paar schöne warme Felsplatten wo er seine Socken und Schuhe etwas trocknen konnte. Danach kam noch der Hohlaubgletscher und zum Schluss noch ein richtig steiler Schlussaufstieg, der die Beine nochmals zum Brennen brachte. Das Wetter konnte an diesem Wochenende nicht


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Turnfahrt Frauen, 6. – 8. September Die Vorfreude und die Fragen waren gross! Wer kennt schon «Surses», «Parc Ela den grössten regionalen Naturpark der Schweiz», die «Alp Flix»? Des Rätselslösung: Unsere Mitturnerin Renata führt uns nach Savognin in die Talgemeinschaft am Julierpass. Intakte Natur, historische Verkehrswege, einheimisches Schaffen und Essen und vor allem gelebte Kultur erwarten uns. Am Freitagmorgen füllen auf der Fahrt via Chur, Tiefencastel 15 Turnerinnen akustisch einen ganzen Bahnwagen. Drei Tage ab ins Bündnerland, Nebel und frischer Wind kümmern uns wenig. Fast andächtig still wird es am Mittag im Hotel Romana in Savognin, wo wir nächtigen werden, vorerst aber ein Driiläng-Plättli mit wunderbaren Produkten aus der Region und der Bündner Herrschaft geniessen.

Die anschliessende Wanderung der jungen Julia entlang nach Riom mit Besuch einer Textilwerkstatt wird zu einem besonderen Erlebnis. Mit ansteckender Leidenschaft zeigt uns Lucia Netzer-Peduzzi in ihrem kleinen «atelier pôss» wie hochwertige Produkte aus einheimischer Schurwolle angefertigt werden. Neben vielen Tricks zur Reinigung der Wolle erfahren wir von Projekten engagierter Menschen, welche die wunderschöne Bergregion mehr beleben möchten. Das Kulturfestival «Origen» lässt als Beispiel ihre Kostüme im «atelier pôss» schneidern. In der Kostümausstellung bestaunen wir die farbenprächtigen Stoffe und Kreationen. Tradition und Innovation trifft sich und willkommene Arbeitsplätze entstehen. Nebenan in der mit wertvollen Tapeten der Pariser Belle Epoque renovierten Villa lebt die Zuckerbäckertradition auf. Wir tauchen ein in die Welt der Emigrantenfamilie Carisch aus Riom und lassen uns im Salon mit feiner Patisserie und Kaffee verwöhnen. Am nächsten Morgen entscheidet Renata wegen der unsicheren Wetterlage die Wanderung um eine Stunde und ein paar Hundert Höhenmeter zu kürzen. In Bivio steigen wir durch märchenhafte Wälder und stille Almwiesen zur Alp Natons auf. Manchmal begleitet von mystischen Nebelschwanden, aufmerksamen Jägern oder Alphirten. Wir überqueren auf 2240 m ü.M. den Kanonensattel. Frische

Schneeresten künden bereits den Winter an. Vor uns liegt das Hochplateau der Alp Flix, eine Moorlandschaft mit Seen und einer aussergewöhnlichen Artenvielfalt. Im Jurtenhotel erwarten uns bereits eine duftende Gerstensuppe und ein behagliches Feuer. Nach der Stärkung wandern wir an den romantischen Lais da Flix und Lai Neir vorbei. Wie kleine Waldgeister gucken uns aus Gebüsch und Unterholz glänzende, taufrische Pilze entgegen. Weiter geht es dem rauschenden Bergbach entlang, durch naturbelassene Wälder, über Holzstege und durch herbstlich gefärbte Wiesen. Mit farbigen Steinen als Souvenir im Rucksack endet unsere Wanderung in Sur. Mit viel Wetterglück wurde es ein toller Tag! Wir kommen zurück bei Sonnenschein. Ein Blick aus dem Fenster lässt am Sonntagmorgen erahnen: kein Wanderwetter, Schnee bis ins Tal. Nach dem ausgiebigen Frühstück entscheiden wir uns vorzeitig abzureisen. Doch halt: Die «chaibe Unterländer Steinböcke», äxgüsi Sündenböcke ohne Winterpneus am Julierpass, machen uns einen Strich durch die Rechnung. Erst mit einiger Verspätung führt uns ein Postauto sicher und trocken nach Chur. Nach einem kurzen letzten Kaffeehalt entscheiden wir uns, direkt nach Hause zu reisen. Ein herzliches Dankeschön Renata, dank deinen Vorbereitungen haben wir drei sportlich gemütliche Tage mit eindrücklichen Begegnungen in einer wundervollen Berglandschaft genossen. Susanne Döbeli


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Turnfahrt Männer, 19. – 21. September Organisation: Hansueli Bärtschi, Paul Voramwald Teilnehmer: 12 Erwartungsvoll und froh gelaunt machte sich die Männerriege am Donnerstag um die Mittagszeit per Bahn auf nach Weinfelden, um für die den Meisten wenig bekannte Gegend im Thurgau zu erkunden. Für Hansueli Bärtschi hingegen war diese Reise ein «Heimspiel», hat er doch während vieler Jahre in dieser Gegend gewohnt und gearbeitet. Nach dem Bezug der Zimmer im altehrwürden Gasthaus zum Trauben ging’s sofort in die Rebberge zur Besichtigung eines Weingutes. Unter kundiger Führung wurde viel Wissenswertes über den Rebbau vermittelt und bei der folgenden Degustation auch gleich überprüft. Am Freitag stand dann eine Rundwanderung um/auf den Ottenberg/Thurberg auf dem Programm. Die abwechslungsreiche Route führte über Wiesen, durch Wälder und Rebberge, mit Blick auf Weinfelden und das Thurtal. In der Ferne waren die Ostschweizer Alpen mit den Churfirsten und dem Säntis zu erkennen. Im «Stelzenhof» wurde eine Mittagspause eingelegt und nur wegen der schönen Aussicht (auch auf ein Bier) gab es nochmals einen Zwischenhalt, und zwar im Rest. Thurberg. Von dieser Terrasse aus kann man tatsächlich eine einmalige Rundsicht geniessen! Nach dem Nachtessen (einem weiteren kulinarischen Höhepunkt im Gasthof Trauben) und einem Schlummertrunk wurde es Zeit, sich für den Samstag auszuruhen. Am Samstagmorgen, nach einer kurzen Bahnfahrt nach Siegershausen, nahm die Gruppe den «Planetenweg» unter die Füsse. Dieser führt über weite Felder und Wälder bis nach Kreuzlingen. Unterwegs gab es diverse Stationen mit Hinweisen zu unseren Gestirnen. Allerdings war die Landschaft interessant und abwechslungsreich, sodass diesen Tafeln nicht die grosse Beachtung geschenkt wurde. Am Bodensee, mit Blick auf die Hafenanlagen, wurde Mittagspause gemacht. Mit einer kurzweiligen Schifffahrt ging es dann weiter bis nach Kons-

tanz. Und schon war es wieder Zeit, die Heimreise mit der Bahn via Weinfelden anzutreten. Einmal mehr konnten die Männerriegler bei schönstem Herbstwetter eine wunderschöne, abwechslungsreiche und kameradschaftliche Reise geniessen, an die jeder gerne zurückdenken wird. Herzlichen Dank den Organisatoren Hansueli und Paul. Urs Walti


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Jahresbericht Mu/Va-Ki Turnen Mit der Turnshow startete das MuKi/VaKi ins neue Jahr. Als kleine Weltsegler, eroberten unsere Marco Polos die Bühne. Mit einer Schneemann Lektion verabschiedeten wir uns in die Sportferien, nach den Ferien übernahm wieder einmal die Bibliothek das MuKi/VaKi leiten. Sandra stellte mit Unterstützung vieler kreativen Stationen verschiedene Bücher der Bibliothek vor. Wie schon vor 2 Jahren war auch diesmal das Zusammenspiel MuKi/VaKi und Bibliothek ein voller Erfolg. Samstags drauf wurde es heiss in der Turnhalle, unsere Feuerwehr Lektion mit viel Material der richtigen Feuerwehr wurde zu einem riesen Erlebnis. Zwischendurch fanden auch die Coop Muki Hit Lektionen Platz mit vielen tollen Goodies vom Jamadu Affen und seinen Freunden. Am 23. März 2019 fand dann wohl die grösste aller MuKi/ VaKi Lektion statt. Wir feierten das 50-jährige Bestehen vom Muki. Wir machten daraus ein Familien MuKi/VaKi. Schlussendlich rannten, entdeckten und jubelten 47 Kinder und 33 Erwachsene durch die Turnhalle. So viele Gerätestationen haben wir noch nie aufgestellt, die Materialräume der oberen und unteren Halle waren leergeräumt. :-) Mit einem feinen Zmorge Buffet kam auch das kulinarische wohl nicht zu kurz. Nach 2 ½ Stunden beendeten wir dann diese riesengrosse gelungene Geburtstagsfeier. Mit der Osterlektion beendeten wir dann die offizielle MuKi/VaKi Saison 2018/2019.

Nach den Herbstferien am 19. Oktober 2019 starteten wir die neue Saison mit einer Kennenlern-Lektion, eine Woche darauf verzauberte Hexe Zilly uns mit ihrem Zauberstab, wir lernten die Arbeit des Pöstlers kennen und auch dieses Jahr nimmt das MuKi/VaKi beim Coop Muki Hit teil. Auch sind wir schon fleissig am Üben für die Turnshow im 2020 mit unserem Feuerwehr-Reigen. Petra de Almeida

8 MuKi/VaKi «Päärli» liessen sich ins Abenteuer ETF ein. Wegen des 50-jährigen Jubiläum durfte das MuKi/Vaki an der Schlussfeier mit einer Vorführung teilnehmen. Jeden 2. Samstag übten wir fleissig den Reigen mit den Poolnudeln. Im Mai fand dann die 1. Hauptprobe der Kantonen AG und SO statt. In der 3-fach Turnhalle in Brugg probten wir das erste Mal mit sehr vielen MuKi/VaKi «Päärli». Was für ein Chaos. ;-) Am 8. Juni war die grosse Hauptprobe mit allen Beteiligten der Abschlussfeier, zum Glück durfte das MuKi/ VaKi die Kids an diesem sehr langen Tag zu Hause lassen, denn da war das Chaos erst recht perfekt. :-) Aber dann das grosse Highlight am 23. Juni im Brügglifeld mit 2000 Teilnehmenden darunter 380 MuKi/VaKi «Päärli», lief dann reibungslos ab und war ein mega Erlebnis für alle Beteiligten. Danach ging es in die wohlverdiente Sommerpause.


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Impressionen KiTu

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Jahresbericht Jugi Anfangs 2018 hiess es «Schiff ahoi» – die ganze Turnfamilie als Crew eines Kreuzfahrtschiffes bot den Passagieren ein spektakuläres Freizeitangebot. Die kleine Jugi als engagierte Animateure machten den Anfang und rissen die Zuschauer das erste Mal mit. Später ging es mit einem Abstecher in den Fitnessraum, wo die Passagiere einen abwechslungsreichen und höchsteffizienten Fitnessgrundkurs beobachten konnten. Rhythmisch und sehr synchron zeigte die grosse Jugi dem Publikum was mit Röhren, Holzstöcken und Kartonboxen alles möglich ist.

Der September war wie jedes Jahr gespickt mit den beiden Wettkämpfen Jugitag und Endturnen. Wettkampfort des Jugitages war einmal mehr Gränichen. Trotz etwas ungünstigen Bedingungen (grosse und kleine organisatorische Katastrophen, Wetterunbeständigkeiten und Nervositätsanfällen) genossen wir den Tag mit der Jugi und dem Geräteturnen sehr und liessen keine Chance aus uns gegenseitig anzufeuern. Das Spielturnier am Nachmittag war wie jedes Jahr emotional und nahm dank einigen Erfolgserlebnissen ein gutes Ende.

Am 7. Dezember machte sich eine kleine Gruppe Kinder über den Steinenberg auf die Suche nach dem Samichlaus. Als zusätzlichen Nervenkitzel wechselten vier Wäscheklammer während des ganzen Spaziergangs den Besitzer. Die vier Kinder mit den Wäscheklammern an den Jacken hatten dann beim Zielpunkt Höhli Unterkulm die Aufgabe dem Samichlaus ein Sprüchli, Versli oder Lied vorzutragen. Soweit der Plan! Dass die Klämmerli dann vor allem an unseren Kleidern klemmten, hätten wir uns denken können. Gesättigt mit Lebkuchen, selbstgemachtem Schlangenbrot, Schoggi und Punsch konnte dann trotzdem der ein oder andere Knopf davon überzeugt werden vor den Samichlaus zu treten. Der Nachmittag bleibt (auch mit Hilfe eines Bechers «Erwachsenenpunsch») in toller Erinnerung und war ein schöner Abschluss des Jugijahres 2019. Michelle Lienhard


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Jahresbericht Geräteturnen Jugend Achtung, fertig, los! Nach dem Turnerabend 2019 trafen sich die Kinder das erste Mal mit dem «neuen» Leiterteam des STV Unterkulm. An dieser Stelle bedanke ich mich noch einmal bei den zurückgetretenen Leitern Divico, Vanessa und Valeria für die tolle Boden-Reck-Darbietung an der Turnshow und für den Einsatz im Geräteturnen (GETU). Neben den Unstimmigkeiten mit dem Verein gehen die vielen, vielen Stunden in der Turnhalle oft vergessen… zu Unrecht!

Diszipliniert, motiviert, zuverlässig, ehrgeizig, energiegeladen, pünktlich, lernwillig, aufgestellt, kraftvoll, leistungsbereit etc. etc. Diese Eigenschaften wünscht sich jeder Leiter (einer Sportgruppe) von seinen Turnerinnen und Turnern. Jeweils am Montagabend von 18:00 bis 19:45 Uhr wird dieser «Wunsch» wahr. Meistens sind alle Kids bereits 5 Minuten vor Trainingsbeginn komplett versammelt und leistungsbereit. (Wann habt ihr dies das letzte Mal in einer Erwachsenensportgruppe erlebt?) Um die Turnerinnen und Turner zu fördern, sind wir Leiter aber auch gefordert. Gott sei Dank durften wir von Anfang an auf die Erfahrung von Sonja, Bruno und Chantal zählen. Nicht nur die Kinder, sondern auch die Neo-Leiter Thömu, Selina, Tanisha, Anja, Petra und Füüstu haben von der jahrelangen Geräteturnerfahrung profitiert.

Am 30. März ging es dann mit dem ersten Wettkampf los: Um 10:00 Uhr trafen sich Alina, Salina, Lorena, Alessia, Leandra und Lorena mit den Leitern, um an den Plauschwettkampf nach Leutwil zu reisen. Das Interesse am diesjährigen Plauschwettkampf war riesig und zog rund 140 Turnerinnen und einige wenige Turner nach Leutwil. Alina war als erste an der Reihe. Ihr war die Nervosität gut anzumerken und bekundete beim Einturnen am Boden noch ein wenig Mühe. Während der Wettkampfübung war Alina jedoch sehr souverän. Besonders ihr Handstand war beeindruckend schön ausgeführt. Anschliessend wirkte Hailey gewohnt gelassen und turnte ihre Übungen mit Leichtigkeit. Am Boden waren wir Leiter ab der eher tiefen Note etwas erstaunt. Die Wertungsrichterin brachte anschliessend Licht ins Dunkle, so dass die Bewertung für uns verständlich war. Die «tiefe» Note am Boden ist meckern auf sehr hohem Niveau. Denn Hailey holte sich den Sieg in der Kategorie Mädchen Jahrgang 2009!!! Intensiver als Leandra hat sich kaum eine Turnerin für den Pauschwettkampf vorbereitet. Am im Garten installierten Reck übte Leandra Knieab-Knie-auf wohl dutzende Male. Dass dieses Element am Wettkampf wunschgemäss klappte, ist ihr sehr zu gönnen! In der gleichen Kategorie startete auch Alessia. Ausser einer kleinen Unsicherheit am Reck, welche Trainerhilfe zur Folge hatte, war ihr Auftritt sehr konstant und gelungen. Lorena übertraf ihre eigenen Erwartungen am Boden. Ihre Boden-Darstellung wurde mit einer Note von 8.9 honoriert. Zu guter Letzt demonstrierte Salina ihr Können. Ganz im Gegenteil zu uns Leitern ist sie mit dem sehr guten 6. Rang nicht ganz zu frieden. Dies zeigt einmal mehr wie viel Ehrgeiz in ihr steckt. Mit ganz wenigen Ausnahmen war ihr Auftritt sehr souverän und konstant nahe an der Perfektion.


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Kurz nach dem ersten Wettkampf begann bereits die Vorbereitung auf den MEGA-SEPTEMBER mit Jugitag, Endturnen (siehe separater Bericht Endturnen) und dem Herbstcup in Gränichen.

Jugitag, 1. September 2019 in Gränichen: In der Kategorie 1 starteten Lielle und John. Lielle nahm ihren Wettkampf gelassen in Angriff. Ihr Strecksprung wurde mit einer Note von 8.3 gewertet, was sich als DebĂźtantin sehen lassen kann! Aus der STV-Unterkulm-Perspektive war John der Ăœberflieger. Die BarrenĂźbung und auch sein Sprung waren genial. Die BodenĂźbung war gut, auch wenn Fßßstu bei der Reihenfolge der Elemente akustisch nachhelfen musste. Am Ende des Tages durfte sich John mit 2.2 Punkten Vorsprung auf einen ersten Verfolger feiern lassen!!! Alessia K., Alessia F. und Leandra absolvierten den Test 2. Leider kam hier die Unerfahrenheit der Leiter zum Vorschein. Alle drei hatten ein Element in der Ăœbung, welches nicht zur Ăœbung in der Kategorie 2 zählt. Allen drei Turnerinnen verpassten wegen dem Punktabzug die Platzierung im Mittelfeld. Die Mädchen wurden anschliessend mit einer Glace fĂźr den Leiterfehler entschädigt đ&#x;˜Š Hailey trat das erste Mal in der Kategorie 3 an und war auch deutlich die jĂźngste Turnerin in diesem Teilnehmerfeld. Die BodenĂźbung war äusserst sehenswert und wurde mit einer Note von 9.2 Punkten honoriert. Dies war der zweithĂśchste Wert an diesem Gerät in dieser Kategorie. Herbstcup, 22. September in Gränichen: An diesen Wettkampf wagen sich ÂŤnurÂť drei Turnerinnen des STV Unterkulm: Leandra, Alessia und Hailey. Alessia gelang ein ansprechender Wettkampf mit folgendem Notenblatt: Reck: 8.85, Boden: 8.45, Ring: 8.20, Sprung: 8:35 Im starken Teilnehmerfeld reichte dies fĂźr den 33. Schlussrang. Leandra lief es vor allem an den Ringen und am Boden nicht wunschgemäss und musste auf dem Notenblatt zwei Tauchen in Kauf nehmen. DafĂźr konnte sie es kaum glauben, als sie von ihrer Sprungnote Kenntnis nahm‌ 8.55! Dass Hailey nicht nur in Unterkulm zu den Spitzenturnerinnen zählt, stellte sie in Gränichen wieder einmal unter Beweis: Reck: 9.50, Boden: 9.35, Ring: 8.80, Sprung: 9.25 Die Note von 9.50 entspricht der TageshĂśchstwertung al-

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ler 51 Turnerinnen. Mit nur einem Zehntel RĂźckstand holte Hailey die Bronzemedaille. Herzliche Gratulation!

Post-Wettkampfzeit = Vorbereitungszeit Turnerabend Zwischen Sommer- und Herbstferien wurden wir von einer Welle an Neueintritten Ăźberrollt. Einigen interessierten Turnerinnen und Turnern mussten wir sogar absagen, da wir mit aktuell 28 Kids an die Kapazitätsgrenze stossen. Momentan haben wir auch ein paar Kinder in der Geräteriege, welche trotz grossen Fortschritten und Engagement wahrscheinlich nie wettkampfmässig im Einzelgeräteturnen antreten. Dadurch entsteht folgende ZwickmĂźhle. Um die ambitionierten Kinder optimal zu fĂśrdern, mĂźssten wir uns auf weniger Turnerinnen und Turner beschränken. Anderseits kĂśnnen wir später im Vereinsgeräteturnen der Erwachsenen auch weniger talentierte Turnerinnen und Turner mit Freude am Geräteturnen gut gebrauchen. Dazu kommt, dass der Ăœbertritt von der Jugi zu den Erwachsenen viel einfacher ist, wenn bereits in der Jugend regelmässig an Geräten geturnt wurde. Momentan (als dieser Bericht verfasst wurde) ist Dezember und die Vorfreude auf den Turnerabend 2020 ist gross. Alle Kinder sind wie gewohnt motiviert und mĂśchten am 10. und 11. Januar eine mĂśglichst attraktive Show bieten. Vielen Dank an alle, die sich fĂźr die GETU-Kids einsetzen und engagieren!!! Lukas Voramwald


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Jahresbericht Vereinsgeräteturnen

Mit zwei Nummern durften die Turnerinnen und Turner ihr Können am Turnerabend unter beweise stellen. Mit «Check-In» wurde der Turnerabend mit einer Airtrack Nummer eröffnet. «Nächster Halt Venedig» zeigte das Turnfestprogramm, inklusive Tanzeinlage. Trotz einem anstrengenden Wochenende hatten wir keine Zeit uns eine Pause zu gönnen. Es ging direkt in die Vorbereitungsphase für das Eidgenössische Turnfest in Aarau. Das Programm stand, nun musste noch an der Technik, der Ausführung und dem Timing gearbeitet werden. Am Kreiscup in Gontenschwil konnten wir dann unser Können unter Beweis stellen. Obwohl wir keine Fehlerfreie Performance ablieferten, erreichten wir eine Note von 8.99 und sicherten uns damit den dritten Platz! Darauf stiessen wir natürlich gemeinsam an. Aber auch nach diesem gelungenen Wettkampf ging es bei uns streng weiter. Die Aargauer Vereinsmeisterschaften in Wettingen standen vor der Tür. Mit einer Note von 8.73 erreichten wir den 12. Rang. Trotz des eher tiefen Rangs waren wir mit unserer Note zufrieden. Nun stand die letzte Hürde vor dem ETF an: der Turnibutz Cup in Vordemwald. Mit einer Note von 8.72 und dem daraus folgenden 10. Rang liessen wir den Abend gemütlich ausklingen. Im Juni ging es dann ab ans Turnfest. Eine 9 war nun anzustreben, welche wir mit der Note 8,75 leider um ein verpasst haben.

Mit gemischten Gefühlen verliessen wir das Gerätezelt, genossen aber den restlichen Tag ausgiebig. Nach dieser anstrengenden Zeit entschieden wir uns für ein freiwilliges Sommertraining. Dieses Jahr standen die Türen auch für die Getu Kids offen. Jeden Montag konnten neue Elemente am Boden, Schulstufenbarren, Barren und auf dem Airtrack geübt werden. Nach dieser lockeren «Sommerpause» starteten wir mit acht weiteren Turnerinnen und Turnern anfangs September wieder mit den Vorbereitungen für den Turnerabend. Das Programm fiel dieses Jahr relativ kurz aus, da wir von den ganzen Vorgaben fürs Turnfestprogramm etwas Abstand benötigten. Wir starteten auch dieses Jahr mit einer zweiten Nummer, gemeinsam mit den Getu Kids. Diese alte Tradition wollten wir wiederaufleben lassen. Nun hiess es für uns üben, üben, üben. Selina Basso


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Jahresbericht Damenriege Das Jahr 2019 war wieder einmal speziell. Das Eidgenössische Turnfest in Aarau, unsere Präsidentin heiratete, in der Damenriege gab es Baby-Nachwuchs und fünf neue Turnerinnen waren zu verzeichnen. Es war ein sehr schönes Jahr, aber alles von vorne. Nach dem Turnerabend wurden wie gehabt die Bowlingkugeln geschwungen/geschmissen. Das traditionelle Bowling fand in diesem Jahr in Schöftland statt. Wir hatten die Bowlinganlage fast für uns alleine. Bereits entdeckte man vier neue Turnerinnen. An der Generalversammlung im März durfte die Damenriege, resp. der STV Unterkulm, fünf neue Mitglieder in den Verein aufnehmen. Es war schön zu sehen, dass sich die Jungen für uns entschieden haben. Bereits nach der GV begann das Training für das ETF. Man wollte ja eine gute Leistung abliefern. In der Damenriege wurden fleissig Aerobic-Schritte eingeübt, denn es hat ein paar Neulinge unter den Teilnehmerinnen vom Team Aerobic. Sie haben sich gut geschlagen und hatten Willen, die Schritte zu lernen, auch wenn es manchmal sehr anstrengend und zum Verzweifeln war mit diesen Fersen setzen. Die alten Hasen haben die Jungen sehr gut unterstützt. Und im Nu stand ein neues Programm bereit. In der Zwischenzeit durften wir ein neues Mitglied bei uns begrüssen. Am 3. April kam Matti, Sohn von Tanja und Beni Wagner, zur Welt. Am 11. Mai am Kreiscup in Gontenschwil konnten die Turnerinnen ihr neues Programm vorführen. Die Nervosität war stark zu spüren. Mit kleinen Fehlern konnte das Team Aerobic mit einer guten Note von 8.80 zufrieden sein. Bis zum Turnfest dauerte es nicht mehr so lange, aber sie hatten noch etwas Zeit, um sich zu verbessern. Zwei Wochen später an der Hauptprobe vom STV Unterkulm durfte das Team Aerobic die Darbietung erneut aufführen. Natürlich war auch dort der Druck zu spüren, keiner wollte einen Fehler machen. Am Sonntag nach der Hauptprobe bestritten die Team Aerobic Ladies einen weiteren Wettkampf in Wettingen, an der Aargauer Meisterschaft im Vereinsturnen. An der AMV wurde streng bewertet. Mit einer Note von 8.20 waren sie nicht zufrieden. Somit wurde in den letzten Wochen bis zum Turnfest noch fleissig geübt. Dann war es soweit, die Ladies bereiteten sich im leichten Nieselregen auf die Aerobic Vorführung vor. Die Unterlage war nicht optimal, um die richtige Fusstechnik auszuführen, geschweige denn die Akros nochmals zu turnen. Im Vorbereitungszelt wurde die Nervosität dann immer grösser. Umso näher sie ans Wettkampffeld gingen, umso mehr pochte das Herz. In den letzten Sekunden, einige haben es für Stunden gehalten, probierten sie nochmals den

Puls zu senken und sich zu fokussieren. Mit einem «Let’s go Ladies» starteten die Unterkulmerinnen ihre Aerobic Vorführung. Der Blick zur Tribüne war hervorragend. Viele der STV Unterkulm Familie fieberten mit uns mit. Es war ein tolles Gefühl. Es machte schwups und die Vorführung war vorbei. Mit einem guten Gefühl haben die Turnerinnen den Teppich verlassen und haben sich bereits zum vierten Wettkampfteil begeben. Nach einer halben Ewigkeit konnte man das Notenblatt abholen. Der Aerobicleiterin konnte man die Freude ansehen, der Auftritt war gelungen. Mit einer Note von 9.20 verkündetet sie es lautstark bei den Vereinsmitgliedern. Eine tolle Leistung hat das Team abgeliefert. Nach dem Turnfest bewiesen sich die Turnerinnen beim ein oder anderen Fussballspiel auf dem Sportplatz, bevor es in die Sommerpause ging. Natürlich war auch für der Sommerpause ein Programm erstellt worden. Lukas hat mit vielen Helfern für den ganzen Verein ein Sommerprogramm auf die Beine gestellt. Im August trafen sich die Turnerinnen bereits wieder, um sich für den Kreisspieltag und das Endturnen vorzubereiten. In der Vorbereitungszeit konnten sich die Turnerinnen über weiteren Nachwuchs freuen. Silja, die Tochter von Chantal und Sascha Sollberger, kam am 19. August auf die Welt. Am Sonntag, 25. August führte der STV Unterkulm wieder den Kreisspieltag in Unterkulm durch. Leider konnten die Damen den Titel in diesem Jahr nicht verteidigen und mussten sich geschlagen geben. Die Trauer über den verlorenen Final war nur von kurzer Dauer. Am Mittwoch danach konnten sich die Mädels für eine Spezialstunde anmelden. Neun mutige Ladies liessen sich auf das Abenteuer ein. Im House of Dance in Unterentfelden hatten sich die neun bei einer Stunde Bungee Fitness die Kleider durchgeschwitzt. Eine lustige und doch anstrengende Sportart konnte man an diesem Abend entdecken. Wie immer stand das traditionelle Endturnen im September auf dem Programm. Es wurde mit einem neuen Modus gestartet. Aus über 13 Disziplinen konnte man 6 Disziplinen nach seinem Geschmack auswählen. Zusätzlich wurde eine «zu zweit Kategorie» angeboten, welche rege gewählt wurde. Der September hatte noch viel auf Lager. Die Turnfahrt von Röbi im Wallis wurde bei genialem Wetter durchgeführt. Und natürlich die Harry Potter Hochzeit der Präsidentin mit ihrem Ehegatten Patrick ging bei bestem Wetter über die Bühne. Viele Highlights prägten das Jahr 2019 der Turnerinnen. Auf ein weiteres tolles Jahr. Pamela Wehrli


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Jahresbericht Volleyball, Saison 2018/2019 & Ausblick Aufstiegssaison Die Saison 2018/2019 haben wir mit zwei Mannschaften in Angriff genommen. Wie in den vergangenen Jahren mit einer Herrenmannschaft und neu auch mit einer MixedMannschaft. Die Saisonvorbereitung machte Spass, da wir dank den anwesenden Damen nun endlich wieder genügend Leute waren, damit man gut und auch taktisch trainieren konnte. Nachdem es der Herren-Mannschaft am Ende der vergangenen Saison knapp nicht zum sportlichen Aufstieg in die höchste Easyleague-Gruppe gereicht hat, durfte man für die Saison 18/19 schon von Aufstiegsambitionen sprechen. Die Mannschaft hatte sich gefunden und war on fire auf die bevorstehende Saison in der Kategorie B. Hätte uns jemand im Vornhinein prophezeit, wie die Saison laufen wird, hätten wir ihn kopfschüttelnd ausgelacht. Die Jungs der Herrenmannschaft waren wirklich heiss und zeigten in jedem Spiel, dass die Aufstiegsambitionen nicht aus der Luft gegriffen waren. 10 Spiele, 10 Siege, satte 30 Punkte und sage und schreibe nur 3 Sätze abgegeben. Das war die unglaubliche Bilanz der Saison 2018/2019. Schlichtweg genial, was da auf und neben dem Platz geboten wurde. Ungeschlagen aufsteigen, das kann nicht manches Team von sich behaupten. Leider haben dann einige das Sportlersprichwort «du sollst dann aufhören, wenn du ganz oben bist» wohl etwas zu ernst genommen und sich für die kommende Saison eine Auszeit gegeben. So mussten wir auf dem Transfermarkt aktiv werden und haben uns für die Saison 2019/20 zwei Robertos geholt. Einer mit internationaler Erfahrung und einer der in höheren Schweizer Ligen unterwegs war. Top, dass die beiden uns verstärken, obwohl jetzt nahezu fast jeder im Team Robärt(o) heisst… Entsprechend intensiv haben wir uns dann auf die neue Sai-

son bei den Aktiven A vorbereitet: Das Team musste sich finden und wir mussten noch einen Schub zu legen, um in der höchsten Liga bestehen zu können. Der Start im Herbst 2019 verlief zunächst vielversprechend: nach zwei Siegen und einer knappen 2:3 Niederlage schien der Start geglückt zu sein. Leider folgten dann doch noch zwei weitere Niederlagen. Mittlerweile konnten wir uns aus der leichten Baisse erheben und stehen mit ausgeglichenem Punkteverhältnis im Mittelfeld.

Für die Mixed-Mannschaft war die Saison 2018/2019 die Debut-Saison. Zu Beginn der Saison wussten wir überhaupt nicht, wo wir stehen und was uns in der 4. Liga des MixedEasyleague erwartet. Und auch die Mixed Mannschaft spielte nahezu eine perfekte Saison: 12 Spiele, 11 Siege, 30 Punkte. Viele Spiele waren eng umkämpft und konnten 3:2 gewonnen werden. Im Volleyball bedeutet der 3:2 ein Verlustpunkt – es gibt nur 2 Punkte. Entsprechend konnten wir die Gruppe nicht für uns entscheiden. Unser RevierderbyGegner aus Reinach Volley Wyna hatte in der Endabrechnung 2 Punkte mehr als wir (und das bei einer Niederlage


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mehr!). Nichtsdestotrotz hat das für den Aufstieg gereicht, da am Ende der Saison der Modus angepasst worden ist und jeweils die beiden besten Teams pro Gruppe aufgestiegen sind. Also auch hier: Aufstieg nach einer fast perfekten Saison. Auch hier unglaublich, was auf und neben dem Platz geleistet worden ist. Nach intensiver Saisonvorbereitung ist das Mixed-Team im Herbst 2019 in das Abenteuer 3. Liga gestartet. Und auch der Start dort lief sehr erfolgsversprechend: 4 Spiele; 3 Siege und eine knappe 3:2 Niederlage gegen Schöftland. Die Saison 2019/2020 durften wir mit neuem Dress in Angriff nehmen. Nun sind die Spielsportteams des STV Unterkulms (Korbball und Volleyball) mit dem gleichen Dress unterwegs. Wir danken WIRZ Schriften für den Druck und das Sponsoring. Zwischen den beiden Saisons gab es zwei Highlights: Einerseits das Eidgenössische Turnfest in Aarau und andererseits der Kreisspieltag. Über beide Events gibt es separate Berichte. So viel vorweg: Am Turnfest haben die Volleyballer/innen im Fachtest die Höchstnote abgeholt. Die Volleynight, die so lange dauerte, bis es wieder hell wurde, ist manch einem/einer als spezieller Event in Erinnerung. «De händs de direkt a Omzog müesse». Die aktuellen Spieldaten kriegt ihr jeweils über unseren Facebook Account mit. Dort hat es auch spektakuläre Fotos und Videos sowie die Berichte über die Spiele. Wir freuen uns sehr über Zuschauer/-innen, die uns unterstützen. Das Eröffnungsspiel in die neue Saison gegen Oberkulm war nahezu ausverkauft. So macht es doppelt Spass. Und nachher geht es jeweils an die After-Show Party ins Korzo. Ich bin stolz auf euch und danke allen für den Top Einsatz. Wir dürfen auf ein ziemlich erfolgreiches Jahr zurückschauen. Stefan Wirz


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Jahresbericht Korbball Aktive Das vergangene Jahr war… … trotz des sportlichen Niedergangs in der Nat. A ein erfolgreiches Jahr. Wir hatten aus meiner Sicht noch nie so einen guten Teamspirit… und dieser Teamspirit war es auch, der uns in der vergangenen Saison getragen hat, die zum Teil knappen Niederlagen wegzustecken – und immer – und immer wieder den Glauben nicht zu verlieren, dass es irgendwann doch noch klappen wird. Dieser Teamspirit ist auch der Grund dafür, dass ich noch eine Saison anhänge, mit dem Ziel, den direkten Wiederaufstieg in die Nat. A zu schaffen. Ich als Trainer bedanke mich bei allen Spielerinnen, die diesen Teamspirit mitgetragen haben. Wir alle werden diese Erfahrungen mitnehmen – und später einmal darüber berichten können. Einen speziellen Dank gilt allen Leiterinnen, die mitgeholfen haben, den Drive in den Trainings aufrecht zu halten. Ohne so ein Engagement wäre so ein Betrieb nicht möglich. Vor allem sind auch jene Leiterinnen zu erwähnen die in der Jugendabteilung wiederum einen ausserordentlichen «Superjob» gemacht haben und sicherstellen, dass wir auch zukünftig in Unterkulm Korbball spielen. Bedanken möchte ich mich auch bei allen Fans, Gönnern, Gebäudemanagern- und Facebooker. Ein spezieller Dank an Wolfgang Rytz, der die Berichte für uns ins «Reine» schreibt – und somit sicherstellt, dass über die Randsportart Korbball in der regionalen Presse berichtet wird. Last but not least, natürlich auch beim Stammverein STV Unterkulm und deren Mitgliedern. Zusammen sind wir stark! Wir bleiben am (Korb)-Ball(!)

einem OL – rund um das Schulgelände. Trix & Urs Hirt unterstützten uns technisch, mit einer professionellen Postenanlage – und einem professionellen Ablauf. Hat Spass gemacht und was mich noch vielmehr freut… keine verletzten Spielerinnen. Diverse Korbwurfübungen runden den Abend ab. Am Samstag früh aus den Federn mit einem kurzen Einstimmen – und danach weiteren Trainingseinheiten. War super! In der Vorbereitungsphase auf die bevorstehende Meisterschaft setzen wir vor allem auf Trainingsspiele und besuchen nur ein Turnier. Am traditionellen Auffahrtsturnier in Grafstal gehen wir mit dem Siegerpokal in der Kat. Damen A nach Hause.

Trainingsweekend & Vorbereitung Nat. A Saison Wie schon in der Saison davor auch im 2019 ein Trainingsweekend in Unterkulm. Wir starten am Freitag mit

2. Runde in Löhningen SH Gegen die Mannschaft aus Grindel-Erschwil ging es von Beginn weg rasant zur Sache. Ein offener Schlagabtausch mit einigen Körben auf beiden Seiten. Von

Sommermeisterschaft NAT A 2019 1. Runde in Willisau LU Endlich geht›s los. Mit viel Selbstvertrauen im Gepäck starten wir das Nat. A-Abenteuer. Im luzernischen Willisau geht die Post gleich richtig ab. Gegen das erfahrene Team aus Deitingen setzt es gleich eine Startniederlage ab. Das Spiel ist lange auf Messers Schneide. Das Schlussresultat von 4:7 täuscht, denn wir waren auf Tuchfühlung. Trotz dieses Dämpfers kämpfen wir weiter. Im Kantonsderby gegen Wettingen setzt sich die Erfahrung ein weiteres Mal durch. Auch hier fehlt nicht viel zu einem Punkt. Kleinigkeiten entscheiden das Spiel gegen uns (9:12). Zu guter Letzt gegen das Spitzenteam aus Urtenen. Wir sind auf Tuchfühlung. Gehen sogar in Führung. Ein super Spiel auf beiden Seiten mit dem glücklicheren Ende für die Bernerinnen (13:15). Vielen Dank allen angereisten Fans.

Beginn weg wurde Martina Gloor mit einer engen Deckung fast aus dem Spiel genommen. Wir erreichten zu wenig effiziente Blöcke, die Martina wieder ins Spiel gebracht hätten. Somit waren uns die Solothurnerinnen fast immer einen Schritt voraus. Wir blieben dran, bis 3/4 vom Match. Danach machten wir uns das Leben selber schwer mit einigen unnötigen Fehlern im Aufbau, die eiskalt ausgenützt wurden. Der Schlusstand von 12:8 für Grindel-Erschwil war bitter, denn wir waren in Tuchfühlung. In der zweiten Partie des Tages war Wolfenschiessen der Gegner. Man kennt sich. Wir wussten von Beginn weg, dass dies eine enge Kiste wird. Ein Spiel mit wenigen Körben auf beiden Seiten. Keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen. Wir hätten genügend Chancen gehabt um das Spiel vorentscheidend in die richtigen Bahnen zu lenken. Dies war leider nicht der Fall. Die mangelnde Chancenauswertung machte uns ein Strich durch die Rechnung. Wir verloren das Spiel mit 6:7. Abhaken und weitermachen. Vor der dritten Partie puschten wir uns noch einmal. Das warming up war perfekt. Uns so gingen wir auch ins Spiel gegen die erfahrenen Spielerinnen aus ZihlFoto: Wolfgang Rytz


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schlacht TG. Auch hier waren wir lange ebenbürtig. Plötzlich riss der Faden in der Verteidigung. Von vorne Mitte war eine Weitschützin zu gut. Konnte sie doch in der entscheidenden Phase wichtige Körbe erzielen. Dies machte schlussendlich den Unterschied, was uns aber nichts nützt. Auch die dritte Partie verloren wir. Schlussstand 6:9 für die Thurgauerinnen. 3. Runde in Urtenen BE Dies war eine happige Runde, mit Bachs, Täuffelen und Dottikon waren wiederum starke Teams gegen uns am Start. Unsere Moral war, trotz bis dahin null Punkten, gut. Wir standen aber schlussendlich auf verlorenem Posten. An diesem Spieltag konnten wir uns gegen keine dieser Mannschaften wirklich in Szene setzen. Eine Runde zum Abhaken. Die Meisterschaftspause kam zum richtigen Zeitpunkt. 4. Runde in Erschwil SO Die Vorbereitungen im Sommer zum Rückrundenstart hin waren gut. Auch konnten wir am Vorbereitungsturnier in Fulenbach Erfolge feiern. Deshalb haben wir uns zum Ziel gesetzt, nach dem Rückrundenstart Punkte auf dem Konto zu haben. Dies ist uns leider ein weiteres Mal nicht gelungen. Trotz allem geben wir noch nicht auf. Gegen die Mannschaft aus Deitingen waren wir motiviert – und zuversichtlich, endlich zu Punkten. Der Start verlief verheissungsvoll, konnten wir doch mit einer kompakten Verteidigung lange

Zeit auf Augenhöhe mithalten. Ein offener Schlagabtausch mit einigen Körben auf beiden Seiten. Die Erfahrung machte schlussendlich den Unterschied aus. Im Schlussdrittel konnte sich das gegnerische Team leicht absetzen. Sie liessen nichts mehr anbrennen. Wir gingen ein weiteres Mal als Verlierer vom Platz. In der zweiten Partie des Tages war Wettingen der Gegner. Man kennt sich. Wir wussten von Beginn weg, dass dies eine enge Kiste wird, waren aber zuversichtlich, gegen sie gewinnen zu können. Ein Spiel mit wenigen Körben auf beiden Seiten. Keine Mannschaft konnte sich in der ersten Hälfte entscheidend absetzen. Nach der Pause legte Wettingen den besseren Start hin. Sie kamen zu einfach zu Körben, die uns schliesslich ins Hintertreffen brachte. Mit einer Umstellung der Positionen konnten wir einen 3-Korb-Rückstand aufholen zum kurzzeitigen 8:8. Wir hätten genügend Chancen gehabt um das Spiel auch in dieser Phase vorentscheidend in die richtigen Bahnen zu lenken. Dies war leider nicht der Fall. Die mangelnde Chancenauswertung machte uns ein Strich durch die Rechnung. Wir verloren das Spiel mit 9:10. Die Enttäuschung war gross, waren wir doch auf Tuchfühlung. Vor der dritten Partie puschten wir uns noch einmal. Wir hatten gegen Urtenen nichts zu

verlieren. Das warming up war perfekt. Uns so gingen wir auch ins Spiel. Auch hier waren wir lange ein ebenbürtiger Gegner. Urtenen konnte mit erfolgreich ausgeführten Weitwürfen punkten. Dies machte schlussendlich den Unterschied aus, was uns leider nichts nützt. Auch die dritte Partie verloren wir. 5. Runde in Brügg BE In Brügg starteten wir in die 5. Runde gegen das starke Team aus Grindel-Erschwil. Der Start verlief verheissungsvoll, konnten wir mit einer kompakten und gut organisierten Verteidigung lange Zeit auf Augenhöhe mithalten. Die Spielerinnen aus Grindel-Erschwil konnten uns mit ihrem schnell und effizient ausgeführten Passkombinationen das eine oder andere Mal ins Leere laufen lassen. Trotz allem konnten wir lange mithalten. Im Schlussdrittel konnte sich das gegnerische Team absetzen. 7:11 das klare Verdikt gegen uns. In der zweiten Partie des Tages war Wolfenschiessen der Gegner. Wir wussten von Beginn weg, dass dies wiederum eine enge Partie wird. Ein Spiel mit wenigen Körben auf beiden Seiten. Keine Mannschaft konnte sich in der ersten Hälfte entscheidend absetzen. Nach der Pause ging es im gleichen Rhythmus weiter. Wolfenschiessen konnten im mittleren Abschnitt der 2. Hälfte 2


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Körbe vorlegen. Ein Aufbäumen zum Schluss brachte nicht die erhoffte Wende. Die mangelnde Chancenauswertung machte uns erneut einen Strich durch die Rechnung. Vor der dritten Partie gegen Zihlschlacht sprachen wir uns noch einmal Mut zu. Wir hatten nichts zu verlieren. In der gut geleiteten Partie hatten wir zu Beginn die besseren Chancen und konnten 2 – 3-mal nur unfair gestoppt werden, was zu Penaltys für uns führte. Leider konnten wir aber nicht wie erhofft in Führung gehen. Wir steckten nicht auf. Die Gegnerinnen waren aber zu abgeklärt und somit war klar, wer den Platz als Sieger verlassen wird. Leider war dies nicht Unterkulm. 8:13 das klare Verdikt gegen uns. 6. Runde in Aarwangen BE Die Schlussrunde fand in Aarwangen statt. Vor dem ersten Spiel gegen Bachs lag irgendetwas in der Luft… das tolle Einlaufen war der Ursprung für einen tollen Start in diese erste Partie. Schon früh konnten wir in Führung gehen. Die Bachserinnen fanden zu Beginn kein Rezept die gut organisierte Verteidigung zu knacken. Wir hingegen waren im Angriff immer wieder erfolgreich. Einfach und gradlinig war das Rezept. Mit 6:2 gingen wir in die Pause. Nach der Pause erwischten die Zürcherinnen den besseren Start und kamen bis auf 2 Körbe heran. Wir spielten das Ding aber abgeklärt runter und konnten sogar noch den entscheidenden Korb erzielen. Der verdiente Sieg und endlich die ersten Punkte!! In der 2. Partie des Tages

gegen die Titelverteidigerinnen aus Täuffelen sprach nicht viel für uns. Mit einer sehr positiven Einstellung gingen wir ans Werk. Täuffelen erzielte zwar den ersten Korb, aber das war es dann auch schon… in einem offenen Schlagabtausch forderten wir die Seeländerinnen. Der Pausenstand von 4:4 war ein toller Erfolg für uns. Wir wollten mehr – und siehe da, immer wenn Täuffelen vorlegte, glichen wir im Gegenzug aus. Kurz vor Schluss gingen die Seeländerinnen mit einem Korb in Führung. Wir hatten noch einmal während 40 Sek. die Möglichkeit die Partie auszugleichen. Dies gelang uns leider nicht. Trotz allem können wir stolz sein auf diesen Hammermatch, der 7:8 gegen uns ausgegangen ist. Gegen Dottikon schlossen wir die Saison ab. Die Kräfteverhältnisse waren von Beginn weg klar. Wir hatten nicht den Hauch einer Chance. Wir bissen uns das eine oder andere Mal in der gut organisierten Verteidigung fest und konnten somit auch nicht zu erfolgreichen Körben kommen. Dottikon gewann die Partie diskussionslos mit 12:4 Körben gegen uns. Rangliste Damen Nat. A

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Rang 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10.

Verein Täuffelen BE Urtenen 1 BE Erschwil-Grindel SO Dottikon AG Bachs ZH Zihlschlacht TG Deitingen SO Wettingen AG Wolfenschiessen NW* Unterkulm AG*

Punkte 36 30 27 26 16 16 11 10 6 2

Eidg. Turnfest Aarau Am ersten Wochenende nahmen wir am Elite A-Turnier teil. Das Ziel war, die Vorrunde zu überstehen. Leider hatten wir mit Urtenen und Erschwil starke Nat. A-Teams in der Gruppe, die dies ebenfalls vorhatten. Diese beiden Schlüsselspiele waren es dann auch, die wir leider verloren. Wir belegten schlussendlich den guten 9. Rang von insgesamt 21 Mannschaften. Der weitere Verlauf des Abends war geprägt durch Aufenthalt auf dem Festgelände, ohne Coach, der nicht aus dem überfüllten Bus steigen konnte und die Haltestelle verpasste… Halt – stopp, hier müssen wir Spielerinnen was ergänzen. Er konnte definitiv aus dem Bus steigen, aber die Prioritäten wurden anders gesetzt. ;-) Am zweiten Festwochenende unterstützten wir im 3-teiligen Vereinswettkampf den Stammverein – und stellten eine FTKDelegation mit 12 Turnerinnen. Mit der sehr guten Note von 9.49 leisteten wir einen Beitrag zum tollen Gesamtresultat von 27.05.


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Hallenturniere & Interverbandsmeisterschaft 2019/20 LU/OW/NW/ZG/UR/SZ In der Vorbereitung auf die Hallensaison besuchten wir die Turniere in Willisau und Ruswil. An beiden Turnieren glänzten wir mit Podestplätzen. Ab Dezember spielen wir jeweils an der IVK-Meisterschaft mit. In Luzern sind wir insgesamt an 4 Weekends vor Ort. Es ist toll, gegen starke, ausserkantonale Mannschaften zu spielen. Unterkulm ist bereits die 16te Saison mit von der Partie. Die 1. Liga ist gespickt mit Nat. A- und Nat. B- Vereinen. Es ist eine gute Vorbereitung auf die bevorstehende Sommersaison. Die Schlussranglisten sind unter www.Turnverband.ch ersichtlich. Ausblick ins Jahr 2020 Das sportliche Ziel heisst Orientierung nach vorne. Wir peilen den direkten Wiederaufstieg an. Mit einem eingespielten Team Akzente setzen. Die Vorbereitung wird enorm wichtig sein (effiziente Trainings, Turniere – und Trainingsspiele). Nach der Saison ist vor der Saison. Zusammen können wir noch viel erreichen… stay tuned!! Stefan Wasser

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Foto: Wolfgang Rytz


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Jahresbericht Korbball Jugend … manchmal kommt alles anders… aber auch gut… Das Jugendkorbballjahr stand ganz im Zeichen der Flexibilität, der Spontanität und der Organisation der vielen neuen Korbballbegeisterten Kindern. Nachdem wir für die Innerschweizermeisterschaften in der Kategorie U16 plötzlich zu wenig Mädchen zur Verfügung hatten, mussten wir auf junge Spielerinnen mit wenig Erfahrung dafür mit viel Power und Ehrgeiz zurückgreifen. So ist der Schlussrang im Mittelfeld sicher als Erfolg zu werten. Unsere Jungs spielten Anfang Januar in Hausen am Turnier mit und erreichten den sensationellen 1. Schlussrang. Motivation für die kommende Sommermeisterschaft. Im April stand traditionsgemäss das Turnier in Urtenen auf dem Programm, dieses Jahr dienten frische Schneemaden für eine einmalige (besonders kühle) Atmosphäre (für die Coaches und Zuschauer). Nicht aber für unser Mädchen und Knabenteam, die spielten sich richtig warm für die anstehende Sommermeisterschaft. Beide Teams klassierten sich, in Mitten sehr starken Berner Teams, im Mittelfeld. Mai und Juni fanden die kantonalen Meisterschaften statt, welche für die jeweils erst- und zweit-klassierten Teams die Qualifikation zur Schweizer Meisterschaft bedeutet. Und unser Ziel war es auch dieses Jahr zu den besten zwölf im Lande zu gehören, denn nur 12 Teams aus der ganzen Schweiz können sich qualifizieren. Der Start in die Meisterschaft verlief für unsere drei Teams recht gut. Die Mädchen U14 hatten einen harzigen Start, konnten sich aber nach der Vorrunde an die Tabellenspitze spielen und gaben diese nicht mehr ab. zusammen mit Grosswangen hatten sie ihr Ticket gelöst. Die Mädchen U16 dominierten ihre Gegnerinnen nach Lust und Laune. Ihr härtester Gegner kam denn auch aus Unterkulm, unser U16 Kna-

ben Team. Da sich in der Knabenkategorie U16 nur zwei Teams angemeldet hatten, wurden die Mädchen und Knaben zusammengelegt. So belegten unsere Jungs den ersten Platz und gewannen den Sommermeistertitel, die Mädchen aus Unterkulm belegten vor den Jungs aus Bözberg den 2. Schlussrang. Damit hatten sich die Jungs für die Schweizer Meisterschaften qualifiziert. Dies hätten die Mädchen auch, doch da drei der Stammspielerinnen nicht dabei sein konnten, haben wir unseren Platz frei gegeben. Sonntag, 1. September 2019. Bei besten Bedingungen fanden in Müntschemier die Schweizer Jugend Meisterschaften mit zwei Kulmer Teams statt. Und wir waren nicht nur dabei, wir waren mittendrin. Unsere Jungs oft durch ihre Grösse unterschätzt und leider auch benachteiligt (waren sie mit Abstand die Kleinsten auf dem Platz) nützen ihr Schnelligkeit und Treffsicherheit aus und erreichten den tollen 9. Schlussrang. Für uns sind sie die Grössten!!! Bei den Mädchen U14 war es ein auf und ab, super toll gestartet mit drei Siegen, riss plötzlich der Faden und die Finalspiele um die vorderen vier Ränge waren verspielt. Doch aufgeben war keine Option, aufstehen zusammen weiter gehen und mit einem grossen Frust im Bauch erkämpfte sich das Team mit dem letz-


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ten Penaltytreffen den sensationellen 5. Schlussrang, die Freude war gross und wir Coaches und die vielen mitgereisten Fans stolz auf unseren Nachwuchs. Nach der Sommersaison gab es keine Pause, denn Anfang Oktober standen die ersten Hallenturniere aus dem Programm. In Buochs waren wir mit drei U14 Teams dabei. Alle Teams waren neu formiert und spielten zum ersten Mal zusammen. Wir haben versucht ausgeglichene Teams zu bilden, aus erfahrenen Spielerinnen und jungen Spielerinnen um die zehn Jahre, welche ganz neu mit Korbball spielen begonnen hatten. Und so gab es am Ende nur strahlende Gesichter, der Mix hat sich gelohnt, alle konnten viel spielen, Erfahrungen sammeln und Preise gab es auch für jedes Team. Mit den Plätzen 3, 7 und 8 waren wir sehr zufrieden. Eine Woche später standen in Wetzikon gleich vier Teams im Einsatz. Unsere Jungs, die Mädchen der U16 und zwei U14 Mädchen Teams. dieses Turnier war mehr ein Trainingstag, denn neben unseren vier Teams spielten nur noch zwei andere Teams mit. Tja, und so hiessen die Paarungen vor allem Unterkulm gegen Unterkulm. Aber für uns war es eine gute Vorbereitung für die kantonalen Meisterschaften Anfang November. 9./10. November Kantonale Meisterschaften in Möhlin Was wir am Samstag erlebt hatten, das gibt es eigentlich gar nicht und wir fragen uns heute noch, wo der Fairplay Gedanke gegenüber den Kindern geblieben ist. Da nur drei U14 Knabenteams sich angemeldet hatten wurden diese mit den sechs Mädchenteams zusammengelegt. Die Finalspiele wurden nicht alle ausgetragen und so war es kurz und gut ein Wettkampf zum Vergessen. Wäre nach dem kantonalen Reglement gespielt worden, hätten unsere drei U14 Mädchen Teams geschlossen die Plätze eins, zwei und drei belegt. (siehe Kommentar auf unserer Facebook Seite.) Am Sonntag wurde dann nach fairen Kriterien gespielt und

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die U16 Mädchen und die U16 Jungs gewannen den kantonalen Meistertitel. Sieger bei den Jungs wurde aber Menznau aus der Innerschweiz. So geht ein tolles Korbballjahr zu Ende, Anfangs Jahr hatten wir um die 15 Kinder in der Halle, gegen Frühjahr stieg die Zahl auf 20, seit Sommer führen wir vier Kurse mit knapp vierzig Kindern, wovon mehr als die Hälfte in der Meisterschaft oder an Turnieren mitspielen. Unseren Trainerstab mussten wir (Martina und Vreni) verdoppeln und sind einfach nur froh, um die Unterstützung von: Sarina, Katja und Ilayda, welche uns als Hilfsleiter zur Verfügung stehen, um die Damen, welche oft früher ins Training kommen und gegen unseren Nachwuchs spielt und um Chose, welcher für uns als Schiedsrichter und Knabencoach eine riesen grosse Arbeit leistet, neben allem anderen… Vielen DANK allen Eltern welche uns neben dem Spielfeld unterstützen. DANKE unserem Vorstand vor allem Gaby, welche unsere Finanzen voll im Griff hat. DANKE dem ganzen Verein für die finanzielle Unterstützung unserer neuen Trainingsjacken. Vreni Wasser


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Ausblick 2020 Das Jahr startete mit unserem beliebten Turnerabend im Januar. Unter dem Motto «Monopoly» brachten wir wieder viele, wunderbare Nummern auf die Bühne. Im Juni werden wir dann am Turnfest in Zofingen gemeinsam starten. Es freut mich besonders, dass dieses Mal auch die Jugi wieder mit dabei sein wird. Präsidentin Heidi

Dank des Vorstandes Wir bedanken uns bei allen Mitgliedern und Sympathisanten, welche uns im 2019 aktiv unterstützt haben, für ihren Beitrag zu einem weiteren gelungenen und erfolgreichem Vereinsjahr und hoffen, auch in Zukunft auf sie zählen zu dürfen. Dem Gemeinderat und der Schulpflege Unterkulm, den weiteren Behörden, den Schulhausabwarten sowie der Bevölkerung von Unterkulm danken wir im Namen des ganzen Vereins für die gute Zusammenarbeit und das Verständnis, welches sie unseren Anliegen entgegenbringen. Bedanken möchten wir uns auch bei unseren Passivmitgliedern, Spendern und Gönnern, welche uns auch im vergangenen Jahr finanziell, ideell oder in anderer Form unterstütz haben. Turnverein STV Unterkulm, der Vorstand


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STV Unterkulm Allgemeine Kontaktadresse Silvia Kolly Meierhofstrasse 20 5726 Unterkulm Telefon: 062 776 14 58 E-Mail: kolly@zik5726.ch

Du findest uns im Web unter www.stvunterkulm.ch

Deine persönlichen Kontaktadressen INTERESSIERT DICH UNSER VEREIN NÄHER? In unseren verschiedenen Riegen bieten wir für alle, vom Kinderturnen bis zur Männerriege, eine sportliche, dem Alter angepasste Betätigung an, bei der auch die Kameradschaft und zwischenmenschliche Kontakte gepflegt werden. Wende dich an unsere Riegenverantwortlichen, eine Turnerin oder einen Turner aus deinem Bekanntenkreis. UNSERE RIEGEN UND VERANTWORTLICHE Riege

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Petra de Almeida Barbara Kaspar Patricia Oehrli Michelle Lienhard Roman Holenstein Lukas Voramwald Selina Basso Pamela Wehrli Lukas Voramwald Ursula Bösiger Paul Voramwald Stefan Wasser

052 534 70 84 079 369 69 49 076 567 34 02 079 357 59 53 079 707 09 54 079 283 41 45 077 254 24 46 079 717 67 78 079 283 41 45 062 776 33 43 062 776 27 79 062 777 37 82

Vreni Wasser Vreni/Martina

062 777 37 82

Stefan Wirz Silvia Kolly

079 485 43 54 062 776 14 58

Ballsport Korbball U10 Korbball Jugend ab 10 Jahren Korbball Schulsport Korbball Spiel (alle Kategorien) Volleyball Aktive Volleyball Frauen/Männer

09.00 – 10.00 Uhr 16.00 – 17.00 Uhr 18.00 – 19.30 Uhr 18.15 – 19.30 Uhr 18.00 – 19.30 Uhr 18.00 – 19.45 Uhr 20.00 – 22.00 Uhr 20.00 – 21.30 Uhr 19.30 – 22.00 Uhr 20.00 – 21.45 Uhr 20.15 – 21.45 Uhr 19.30 – 21.30 Uhr 19.00 – 20.30 Uhr 19.00 – 20.30 Uhr 17.30 – 18.30 Uhr 18.30 – 19.45 Uhr 17.30 – 19.00 Uhr 19.00 – 19.30 Uhr 20.00 – 22.00 Uhr 20.00 – 22.00 Uhr

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