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Jahresbericht 2018 Inhaltsverzeichnis: Rückblick 2 Personelles 2 Runde Geburtstage 2 Vermählungen 3 Geburten 3 Todesfälle 3 Turnshow 4–6 Skiweekend 7–8 Turnfest Frauen/Männer 9 Turnfest Aktive 10 – 11 Kreisspieltag 12 – 13 Endturnen 14 – 15 Turnfahrt Aktive 16 Turnfahrt Frauen 17 Turnfahrt Männer 18 Mu/Va-Ki Turnen 19 Kinder-Turnen 20 Jugi 21 Geräteturnen Jugend 22 Damenriege 23 Vereinsgeräteturnen 24 Männerriege 25 Volleyball 26 Korbball Aktive 27 – 32 Korbball Jugend 33 – 35 Ausblick 35 Dank des Vorstandes 35 Kontaktadressen 36

www.stvunterkulm.ch


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Rückblick 2018 Wieder schauen wir auf ein ereignisreiches Turnjahr zurück. Wir haben gemeinsam diverse Anlässe durchgeführt, darunter die GV vom TCS, der «Schnällscht Kulmer», den Kreisspieltag und das Endturnen. Wieder waren viele helfende Hände gefragt und wie immer, haben wir das zusammen gemeistert. Aber auch die geselligen Anlässe durften nicht fehlen. So war der Auffahrtsmarsch mit dem anschliessenden Bräteln bei der Fornach-Hütte auch 2018 sehr gut besucht. Sportlich gesehen starteten wir am Turnfest in Remigen, einem kleinen aber feinen Turnfest. Besonders hervorheben möchte ich die Leistung von unserem Korbball. Durften wir doch in diesem Jahr den Schweizer Meister Titel in der Nat. B feiern und somit den Aufstieg in die Nat. A! Herzliche Gratulation! Präsidentin Heidi

Personelles Für die Zusammensetzung des Vorstandes und die Besetzung der weiteren Ämter im Vereinsjahr 2018 verweisen wir auf den Protokollauszug der GV 2018. Riegen Turner/Volleyball Turnerinnen/Korbball Männer Frauen Jugi-Mädchen/Korbball-Mädchen Jugi-Knaben/Korbball-Knaben Kinderturnen Mu/Va-Ki Turnen

Aktiv 34 57 36 18 61 13 14 16 Paare

Total

249

Runde Geburtstage Folgende Ehrenmitglieder durften im vergangenen Vereinsjahr einen runden Geburtstag feiern. Wir gratulieren recht herzlich: 65 Jahre

Werner Döbeli Rudolf Müller

70 Jahre

Paul Fuchs Heinz Hunziker

75 Jahre

Liselotte Frey

80 Jahre

Rudolf Steiner


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Vermählungen Wir gratulieren unseren frischvermählten Turnerinnen und Turnern herzlich zur Vermählung. 18.08.2018 01.06.2018

Jeannine Stempfel & Ruedi Riesen Madeleine & Dave Eichenberger-Sinniger

Geburten Zum freudigen Ereignis gratulieren wir: 10.06.2018 01.07.2018

Elena Schmid, Tochter von Janine Gloor & Adrian Schmid Amelia Laura Eichenberger, Tochter von Madeleine & Dave Eichenberger

Todesfälle Wir mussten von folgenden Mitgliedern für immer Abschied nehmen: 05.05.1932 – 15.03.2018

Peter Wyser (Ehrenmitglied)


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Turnshow 5./6. Januar Motto: Halle: Regie: Teilnehmer: Mitternachtsshow:

«Wer wird Millionär» Freitag ausverkauft/Samstag ausverkauft Urs Walti Damenriege, Frauenriege, Kinderturnen, Mu/Va-Ki Turnen, Geräteriege Kids, Männerriege, Geräteturnen Aktive, Turner, Jugendriegen mixed (3x) «Akronis»

Das Motto war nicht ganz einfach zum Umsetzen. Trotzdem gelang es wieder, eine hervorragende Turnshow auf die Bühne zu zaubern, die dem Motto gerecht wurde und mit der sich alle identifizieren konnten. Nach der Begrüssung durch Denise vom Sketchteam eröffnete die Geräteriege Kids das Programm mit einer wie üblich gekonnt vorgetragenen Darbietung mit Schwebebalken. Anschliessend folgte das «Intro», in dem Denise die Kandidaten vorstellte. Diese kamen dann in den folgenden Sketch jeweils an die Reihe, entweder als «Doofi», «Besserwisser» usw. Dann gab es auch noch einen «Mike Shisha» (Dominic Grimm), der in Anlehnung an Mike Shiva bei Bedarf für die Kandidaten das «Orakel» befragte und entsprechend humorvolle «Nonsens»-

Antworten lieferte. Dem Sketch-Team unter Leitung von Jochen Roth ist es wieder gelungen, mit ihren Sketchen den Bezug zum Motto und einen «roten Faden» durchs Programm herzustellen. Die Darbietungen waren dann die Showelemente in dieser «Quizsendung» und hatten zum Motto keinen direkten Bezug. Da waren die Rennfahrer vom Mu/Va-Ki Turnen, die mit ihren Bobby-Cars und zur Musik «The Race» von Yellow die Zuschauer entzückten. Die Turner zeigten für einmal keine «Barren-Sektion», sondern eine «Barren-Kür», die beim Publikum aber auch sehr guten Anklang fand. Auch beim Reigen «Rägeboge» (Lukas Voramwald) betraten sie Neuland, kam doch eine selbstgebaute Wippe zum Einsatz, mit der sich die Turner gegenseitig in die Luft schleudern und diverse akrobatische Teile zeigen konnten.

Als beschwingte, tanzfreudige Cowboys (Reigen von Florian Hess) eroberten sich die Turner gleich nochmals die Herzen der Zuschauer. Auch die Turnerinnen überzeugten mit ihren Darbietungen. Mit dem «Team-Aerobic» (Pamela Wehrli) zeigten sie sich von ihrer sportlich anspruchsvollen Seite. Aber auch die «Schymnastigg»Darbietung (Heidi Baumann) im 90-er-Stil mit Neonfarben brachte die Turnerinnen ins Schwitzen und die Zuschauer zum Schmunzeln. Dann wurde die «Wöschwiiber»-Nummer neu aufgelegt (Heidi Baumann). Dass diese lustige Darbietung ein 2. Mal gezeigt werden musste, war zu erwarten. Die gemischten Darbietungen waren wie immer Highlights. Da war der anspruchsvolle, gemischte GeräteReigen von DR und TV unter dem Namen «Baywatch» (Fränzi Lehner/Selina Basso), der von den Turner/innen einiges abverlangte. Bei den «Cheerleaders + Footballer» (Sabrina Neuhaus) waren hingegen eher die Tänzer gefragt! Auch die Geräteriege Kids trat ein zweites Mal auf und zwar zusammen mit 2 Leiterpaaren. Mit ihren Akros zeigten sie sich auch hier von ihrer besten Seite (Vanessa). Die Frauen- und Männerriege hat sich wieder mit Turnerinnen und Turner verstärkt und unter dem Titel «Money, Money» einen Generationenreigen gezeigt (Marlies Steiner). Die Musik von Abba wurde musicalartig umgesetzt und das Besondere war, dass einige Sequen-


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zen von Betty d‘Alonges live gesungen wurden! Nicht vergessen in der Aufzählung darf man natürlich die Jugendriegen, die jeweils richtiggehend auf diesen Anlass und ihren Auftritt hin fiebern. Das Ki-Tu (Barbara Kaspar) trat mit gelben T-Shirts und schwarzen Hosen als «SpongeBobs» auf. Als Tiere verkleidet entführten die kleinen Jügeler (Selina Basso) unter dem Titel «Zoomania» die Zuschauer in den Zoo. Die mittlere Jugi (Géraldine + Michelle) begab sich als Piraten kostümiert auf Schatzsuche. Die grosse Jugi zog das Publikum mit «Glow Millionaire» (Roman Holenstein) in ihren Bann. Neu war, dass bei den Zugaben nur noch Kurzfassungen von ca. 1 Minute gezeigt wurden, was sich sehr bewährt hat. Einerseits ist es für das Publikum kurzweiliger, nicht nochmals die ganze Nummer zu sehen, andererseits fällt der Regie der Entscheid leichter, eine Darbietung nochmals wiederholen zu lassen. So durften denn auch 6 – 8 Nummern nochmals eine Zugabe zeigen. In die Schluss-nummer eingebunden war die Auflösung des Zuschauerwettbewerbes, den es – wie bei der richtigen Show – natürlich auch gab. Die Zuschauer konnten einen Talon ausfüllen und ihre Handy-Nummer angeben. Der Gewinner wurde ausgelost und direkt in der Halle angerufen. Als Preis wurde pro Vor-führung ein Gutschein von Eurobus im Wert von Fr. 100.- verschenkt. Das erstmals von Andrin Döbeli gestaltete Bühnenbild zeigte stilisiert die «Wer wird Millionär»-Arena und wirkte sehr gut, fast plastisch. Zudem hatten wir neu zwei Podeste aufgestellt. Neu war links noch eines für unseren «Mike Shiva» und rechts wurden wie gewohnt die Sketche gespielt. Die Plakate, Flyer usw. wurden ebenfalls wieder hervorragend von Alexandra Berner gestaltet. Die Dekoration richtete sich farblich nach dem Bühnenbild mit Tischläufern, Schoggitaler, Servietten in gold-gelb usw. An den Seitenwänden wurden wieder die LED-Lämpchen montiert, mit denen eine stimmungs-

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volle Hallenbeleuchtung gemacht werden konnte sowie auf Karton aufgemalte, stilisierte Zuschauer. Bereits zum zweiten Mal haben wir auf die Tanzmusik verzichtet und dieses Jahr die «Akronis» – eine Truppe aus der Ostschweiz, die eine äusserst humorvolle und trotzdem anspruchsvolle Barrenshow zeigte – engagiert. Dieser Auftritt war ein voller Erfolg und das Publikum krümmte sich vor Lachen!


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Der vor einem Jahr erstmals online durchgeführte Vorverkauf hatte sich bewährt, sodass wir diesen wieder nach dem gleichen Muster organisiert haben. Küche und Bar haben wie immer ihr Bestes gegeben und einmal mehr einen grossen Beitrag zum guten Gelingen beigetragen. Die Wirtschaftschefs, Beni Wagner, Roli Lüscher und Röbi Bär, die letztes Jahr ihr Debüt hatten in dieser Funktion, entwickeln sich bereits zu Routiniers. Nicht zu vergessen den Barchef und sein Personal und die DJs der Kellerbar, die dafür sorgen, dass sich vor allem die jüngere Generation bei (viel zu) lauter Musik nach der Vorstellung vergnügen kann. Das Angebot für die Älteren, die «Cüpli»-Bar auf der Bühne, wurde auch dieses Jahr wieder rege genutzt. Die Tombola ist nach wie vor ein sicher Wert, die Jahr für Jahr einen schönen Betrag zum finanziellen Ergebnis bei-steuert. Vielen Dank an die Organisatorin Daisy und ihren Helferinnen. Wie immer sorgten die «Logistiker und Handwerker», dass die Technik klappte und hinter und auf der Bühne alles reibungslos lief! Allen Beteiligten ein herzlicher Dank und Gratulation für diese tolle Leistung! Urs Walti


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Skiweekend Volleyball/Turner Der Grossteil der Reiseschar versammelte sich pünktlich zum vereinbarten Zeitpunkt auf dem Kiesparkplatz hinter der Kirche. Bis alle Gepäckstücke und die Skiausrüstung verstaut waren, schafften es auch noch die letzten Mitreisenden, welche bereits am Freitagvormittag die Reise antraten. Nun musste nur noch ausgeknobelt werden, wer in welchem Auto untergebracht wird. Die Reise führte uns zum mittlerweile obligaten «Znünihalt» am Walensee. Dort wo vor Jahren einst ein gut behütetes Geheimnis gelüftet wurde, war heuer bereits die Katze aus dem Sack. Wie immer musste jeder eine eigene Rechnung haben für das Gipfeli und die kalte Schoggi – schliesslich will man den «Giacometti» noch für den Après Ski aufsparen. Dass die Reise dieses Jahr nach Savognin führt war eigentlich allen klar, ausser der Dame unter dem Armaturenbrett, die sich meist kurz vor der Autobahnausfahrt jeweils zu Worte meldet. Über den einen oder anderen Umweg erreichten Alle den grossen Parkplatz vor dem «Cube», unserem Zuhause für die nächsten rund 48h. Drinnen wurden wir schon sehnlichst erwartet. An der 24h-Bar gab es den ersten Hopfentee – es sollte nicht der letzte bleiben. Nach einem kurzen Tenüwechsel und ersten Reibereien mit den neuen Zimmerkollegen, wer denn wo schlafen darf, ging es zur nahegelegenen Talstation. Mittlerweile knurrten die Mägen, worauf es uns nach Erreichen des Gipfels schnell einmal in die wohl bekannteste Berghütte Savognins «Roggis Baizli» verschlug. Der Nachmittag lud zum Skifahren ein – trotzdem blieb der eine oder andere gleich an der Sonne sitzen und sicherte so der Gruppe einen der begehrten Plätze im Après Ski Zelt. Wir trauten unseren Augen nicht – wurden wir doch tatsächlich auf dem grossen Bildschirm namentlich begrüsst, inkl. dem Vereinslogo. Dies beflügelte die ganze Truppe, so dass rasch ein paar Runden bestellt waren. Draussen wurde es dunkler und dunkler. Wie kam man wohl vor 20 Jahren um diese Zeit noch ins Tal? Zum Glück verfügen heute die meisten Handys über eine Taschenlampe, so dass die Piste trotzdem taghell erschien. Im Tal machte ein Gerücht die Runde, dass während der Abfahrt in einem kleinen Waldstück einsame Jungfrauen auftauchten. Dies war dann aber wohl ebenso falsch, wie der einst angeordnete Dresscode, sich im Ba-

demantel ans Frühstücksbuffet zu begeben. Im Hotel war bereits das Nachtessen in Buffetform bereitgestellt. Etwas was man bisher an einem Skiweekend nicht kannte. Wie verhält man sich in einer solchen Situation? Die Frage beschäftigte gewisse derart intensiv, dass sie noch am Tisch einnickten. Zu später Stunde trafen auch noch die Nachzügler ein. An der Bar liess man den angebrochenen Abend ausklingen – schliesslich stand ja noch ein weiterer Skitag auf dem Programm ;-) Am Samstag waren alle gut gestärkt auf dem Weg zur Piste. Ja, die 24h Bar war logischerweise auch schon offen – da sie ja nie geschlossen hat. Aber ob man sich zu dieser Zeit bereits ein Bier gönnen sollte, das muss jeder für sich selbst entscheiden. :-) Die Bedingungen auf der Piste waren hervorragend. Die Gruppe war aber zu gross und so trennten sich die Wege rasch einmal. Über die Social Media Kanäle entnahm man immer mal wieder ein Lebenszeichen der restlichen Mitreisenden. Quasi per Live-Ticker waren wir dabei, wie der «lonely traveller casual steve» in den Zug stieg und die Reise nach Savognin auch noch antrat. Mittags trafen wir uns wiederum bei Roggi. Heute reichte es bereits wenn man die Hand leicht anhob und dem Servierpersonal war klar, was gewünscht ist. Ausser diese eine Bestellung, die von einem kleinen Cola in ein grosses Bier umgemünzt wurde, liess alle erstarren. Die Grösse unserer Gruppe war dann für


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das Zelt und die restlichen durstigen Kehlen schnell einmal zu viel, so dass wir weiterzogen. Zwischen dem Roggi und der Talstation, auf einem Sonnenplateau, mit einem Meer aus Strandkörben, da fühlten wir uns Zuhause. Gemeinsam wurden Pläne für das Abendprogramm geschmiedet. Eine grosszügige Spende brachte jedem ein Getränk nach Wahl. Wir wurden ausdrücklich gebeten, dieses Geld in Savognin zu investieren. Danke Tinu! Unten im Tal wurden wir von der Guggenmusik empfangen. Oder war dies nur ihr Probekonzert für den am Abend stattfindenden Contest? Egal, wir empfanden es als äusserst angebracht, eine so tolle Truppe entsprechend zu begrüssen. Nach einem kurzen Abstecher im Quadrin, war bereits wieder Zeit für das Abendbuffet. Die Auswahl war gross – der Hunger auch. So fand jeder etwas Passendes für seinen Teller. Nach und nach lichtete sich die grosse Tafel und die Duschen wurden auf die Probe gestellt. Komischerweise war auch am Samstag der im Hotel beheimatete Club praktisch leer. So blieb viel Platz für die «Moves». An der Bar stellte sich heraus, dass wohl das halbe Dorf in der Turnhalle sei – eben da wo der Guggenmusik-Contest stattfand. So entschlossen sich ein paar Mutige sich ins unbekannte Savogniner Dorfgeschehen zu begeben. Beim Frühstück am Sonntag gab es die eine oder andere interessante Begegnung. Die am Vorabend pompös geschminkten Guggenmusikanten hatten wohl das Abschminktuch gegen das Kopfkissen eingetauscht, was das Zimmermädchen sicher zu schätzen wusste. Beim Auschecken aus dem Hotel wurden wir darauf aufmerksam gemacht, dass die Getränkerechnung noch beglichen werden muss. Mühsam kramte man das letzte Münz aus der Hosentasche und erfüllte auch diesen Wunsch. In dieser Hektik ging doch glatt unter, dass nicht alle Zimmerkarten abgegeben wurden und wir somit, trotz dem mittlerweile geschlossenen Hotel, auch dieses Jahr Zutritt zum Hotel hätten. :-) Die Heimfahrt verlief ohne grössere Zwischenfälle, so dass alle erholt in die neue Woche starten konnten. Beni Wagner


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Turnfest Remigen Frauen + Männer, 22. – 24. Juni Die Frauen- und Männerriege nahm mit 15 Aktiven am Kreisturnfest in Remigen teil. Die vorgängigen Vorbereitungen zahlten sich, mindestens was die Rangierung angeht, aus. Mit dem guten dritten Schlussrang in der zweiten Stärkeklasse durften wir völlig überraschend eine Auszeichnung entgegennehmen. Dies, obwohl die Schlussnote (25.66) eher als «durchzogen» betitelt werden muss. Wir, die Älteren waren schon auf Hochtouren im Bierzelt, als das Rangverlesen stattfand. Zum Glück sprangen die Jungen Aktiven kurzfristig ein, um uns auf der Ehrenbühne am Rangverlesen zwischenzeitlich zu vertreten – aber, wir schafften es auch noch. Ein gutes Erlebnis: Gemeinsame Teilnahme mit den Aktiven, Nächtigung im gleichen Zelt (mindestens für diejenigen, die sich nicht erst am Morgen schlafen legten), gut organisiertes und aufgeräumtes Festgelände, Party bis zum Abwinken. Auch der gemeinsame Zeltabbau am Sonntagmorgen lief reibungslos.

Herzlichen Dank an alle Aktiven und die Kampfrichterinnen Hedy, Ursula und Bruno (Frischling mit erfolgreich abgeschlossener Schiri-Prüfung). Nach dem Turnfest ist vor dem Turnfest – Aarau wir kommen! Bea & Paul Voramwald


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Turnfest Remigen, 22. – 24. Juni Erfolgreiches Turnfest für den STV Unterkulm Der STV Unterkulm nahm am Wochenende vom Freitag, 22. Juni bis Sonntag, 24. Juni 2018 am Turnfest in Remigen teil. Am Freitag reisten die aktiven Turnerinnen und Turner mit drei Mixed-Mannschaften an das Volleyturnier nach Remigen. Nach der Ankunft wurde zuerst die Schlafmöglichkeit aufgestellt. Das grosse Zelt wurde leider nicht ohne Zwischenfall aufgebaut. Eine Turnerin musste zur Kontrolle ins Spital gebracht werden. Jedoch nach kurzer Zeit erhielten sie die Entwarnung. Es war halb so schlimm, wie es aussah. Und kurze Zeit später stand die Turnerin auch schon wieder auf dem Platz und spielte Volleyball. Der andauernde Wind war für einige Mannschaften eine Herausforderung. Alle drei Mannschaften hielten sich gut bis sehr gut im Rennen. Die beiden STV Unterkulm 1 und 3 durften zwei Mal gegeneinander antreten, einmal in der Gruppenphase und danach im grossen Finale. Am Nachmittag starteten Roman und Fluri am Turnwettkampf. Der Turnwettkampf besteht aus drei selbstgewählten Disziplinen nach Vorgabe des Reglements. Fluri, hatte den guten 50. Rang belegt. Durch eine Fehlanmeldung, welche nicht korrigiert werden konnte, musste Fluri sich mit der jüngeren Kategorie beweisen. Sorry Fluri! Roman rangierte sich auf dem ausgezeichneten 5. Rang. Mit den Volley-Rangierungen 1, 2 und 5, den hervorragenden Leistungen unser beiden Turner und dem Sieg der Schweizer Nati an der WM wurde der erste Tag am Turnfest erfolgreich abgeschlossen. Vereinswettkampf Aktive 23. Juni 2018 Am Samstag reisten die restlichen Riegen an. Mit einer Delegation von über 60 aktiven Turnenden ging der STV Unterkulm in den beiden Kategorien Frauen/Männer 3-teilig in der 2. Stärkeklasse und Aktive 3-teilig in der 1. Stärkeklasse an den Start. Die Frauen- und Männerriege eröffnete unseren Wettkampftag. Danach mussten auch die Turnerinnen und Turner beim Vereinsgeräteturnen ihre Leistungen abrufen. Mit einer guten Note von 8.95 durften wir den ersten Wettkampfteil abschliessen. Im zweiten Wettkampfteil starteten die Riegen Korbball, Volleyball und Team Aerobic. Im heissen windigen Wetter mussten sich die beiden Ballteams in den Fachtests durchkämpfen. Der Fachtest Korbball erspielte sich die Note 9.14, das Team Aerobic 9.28 und der Fachtest Volleyball mit einer super Note von 9.77. So konnten wir in den dritten und letzten Wettkampfteil starten. Im dritten Wettkampfteil stand das Steinheben, das Kugelstossen und die neue Disziplin Gymnastik an. Vier Herren hoben den zweitschwersten Stein auf die Note 9.00. Drei

Damen und vier Herren stellten sich den Kugeln und stiessen diese auf die Note 8.59 und das Gymnastik holte sich die Note von 8.03. Mit der Note vom Gymnastik war man nicht ganz zufrieden, da man am Vorwettkampf in Gontenschwil eine bessere Note erreichte und da noch nicht genug Schwierigkeiten eingebaut hatte. Jedoch im Vergleich mit anderen Vereinen stimmte die Bewertung. Die Frauen- und Männerriege absolvierten in dieser Zeit ihre Aufgaben vom Fachtest Fit und Fun in Remigen und in Rüfenach. Wie der Wettkampf verlief, da gab es viele Meinungen. Wenn man da schon gewusst hätte, was am Abend noch kommen mag. Nach dem Fototermin des gesamten Vereins konnten wir gemeinsam auf den tollen Tag mit einem «Lichtblick» anstossen. Nach dem Apéro fanden sich die Aktiv-Turner und -Turnerinnen im Festzelt zum feinen Abendessen ein. Die Frauen und Männer mussten schon früher zu Tisch und begaben sich so weiter in den Biergarten und ins Kaffeezelt. Wenig später ging die Stimmung im Festzelt los. Die Band Uelis Family ging voll ab und riss die Turner mit. Ob das so schwer war, war zu bezweifeln. Eine halbe Stunde später begann das Rangverlesen. Zuerst die einteiligen Wettkämpfe, danach die Frauen- und Männerriege 3-teilig in den verschiedenen Stärkeklassen. «Im dritten Rang der 2. Stärkeklasse der STV Unterkulm», ertönte es aus den Boxen. Schnell wurde gehandelt, die zwei der ältesten Turner wurden auf die Bühne geschickt und eine Turnerin suchte draussen die Frauen- und Männerriege, welche auf dem Weg ins Kaffeezelt waren. Mit ungläubigen Augen folgten sie ihr zurück ins Festzelt. Die Freude über den unerwarteten Podestplatz war riesig. Die aktiven Turnerinnen und Turner sind mit der erfolgreichen Gesamtnote von 26.80 auf dem 8. Rang gelandet. Das wurde natürlich bei allen Beteiligten bis früh in die Morgenstunden gefeiert. Nächstes Jahr steht das Eidgenössische Turnfest in Aarau an. Ich freue mich als Technische Leiterin den STV Unterkulm anzuführen. Pamela Wehrli


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Kreisspieltag Unterkulm Unterkulm zementiert die Vormachtstellung im Kreis Dieses Jahr standen die Vorzeichen für die doppelte Titelverteidigung im Volleyball am Kreisspieltag etwas anders. Wir durften nicht nur um die Titel spielen, zudem auch den ganzen Anlass organisieren. Eigentlich wären wir mit der Organisation erst im Jahre 2020 dran gewesen. Aufgrund der Tatsache, dass die beiden Vereine von Aarau Rohr sowie Suhr jedoch über zu wenige Mitglieder verfügen, sind wir in die Bresche gesprungen. Ein OK unseres Vereins (an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Ede, Fluri, Pam, Selina und Beni) hat diesen Anlass in Unterkulm auf die Beine gestellt. Es hat sich schnell gezeigt, dass es auch für uns schwierig sein wird, genügend Leute an diesem zweitletzten Wochenende im August zusammenzubringen, um einerseits den Spielbetrieb und die Festwirtschaft zu gewährleisten und andererseits die Mission doppelte Titelverteidigung sicherzustellen. Erschwerend kam hinzu, dass am selben Wochenende das Schwingfest auf der Schwägalp sowie das Hopfenfest war. Es wird gemunkelt, dass einige OK-Mitglieder und Spieler der Unterkulmer Mannschaften an zweitgenannten Anlass bis spät in die Nacht hinein respektive kurz vor Platzabnahme am Sonntagmorgen gesehen worden waren. Eventuell lässt sich da auch ein Zusammenhang zur Tatsache machen, dass nahezu die gesamte Unterkulmer Herrenmannschaft in den ersten Spielen trotz wenig direkter Sonneneinstrahlung mit Sonnenbrille spielen musste. Es galt also den ganzen Tag hindurch, den Spagat zwischen Müdigkeit, schweren Beinen, dem Einsatz in der Festwirtschaft oder als Platzwarte/-innen und dem Spielfeld zu machen. Zunächst schien es, dass die relativ geringe Teilnehmerzahl (nur Volleyturnier: 7 Damenteams, 7 Mixed-Teams und 5 Herren-Teams) uns da etwas entgegen kam. Da wir trotzdem 6 Spielfelder hatten, hiess das jedoch ein dicht gedrängter Spielplan. Bei den Herren bedeutete dies, dass jeweils mehrere Spiele nacheinander gespielt werden muss-

ten, bevor dann die wohlverdiente und nötige Pause kam. Unsere Frauenmannschaft legte eine sehr solide Vorrunde hin und ergatterte in den 6 Spielen 8 Punkte. Da mit Ausnahme der Damenmannschaft vom SV Reinach, welche 11 der möglichen 12 Punkte holte, das Mittelfeld sehr eng zusammenlag, reichten die 8 Punkte für den 2. Platz in der Vorrunde, was gleichzeitig bedeutete, dass die Damen den Finaleinzug schafften und dort auf das Erstplatzierte Reinach trafen. In der Vorrunde haben die Unterkulmerinnen noch den Kürzeren gezogen, im Final zeigten sie eine tolle Leistung und schickten Reinach mit 25:16 und 25:22 nach Hause. Die erste Titelverteidigung war also geglückt. Die 5 Herrenmannschaften spielten je zweimal gegeneinander. Wer am Ende der 8 Spiele am meisten Punkte hatte, durfte sich Kreismeister nennen. Gemäss den Buchmachern des Kreises waren die Siegquoten für Teufenthal, die MR Oberkulm und unseren Lokalmatadoren am höchsten. Brisante Nachbarschaftsduelle waren also vorprogrammiert. Viele erinnerten sich noch an den äusserst knappen und packenden Final vom letzten Jahr zwischen Teufenthal und Unterkulm. Die Teufenthaler gaben jedoch schon in den ersten beiden Spielen Punkte ab. Im dritten Spiel trafen sie auf Unterkulm, welche bis dahin das Punktemaximum eingefahren haben. In diesem Spiel brach die Siegesserie unserer Mannschaft jedoch ab. Punkteteilung. Kam doch noch Spannung auf? Nein, die Teufenthaler verabschiedeten sich aus dem Titelrennen mit weiteren Niederlagen. Es zeichnete sich ab, dass das Titelrennen zwischen der Männerriege Oberkulm und dem STV Unterkulm gemacht wird. In der Vorrunde haben wir noch klar mit 2:0 gegen Oberkulm gewonnen. Am Nachmittag in der Rückrunde kam es dann zur Punkteteilung, was den Oberkulmern jedoch nicht für den Titel reichte, da unsere Herrenmannschaft alle anderen Spiele für sich entscheiden konnte. So kam es zur erneuten Titelverteidigung.


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Auch im Kreissteinstossen dürfen wir Erfolgsmeldungen verzeichnen: In der Damenkategorie stiess unsere Präsidentin Heidi den Stein 4,27 m weit, was zum dritten Rang bei 17 Teilnehmenden reichte. Zum zweiten Platz haben nur 6 cm gefehlt. Adaptiert auf das Skifahren also eine Hundertstel-Entscheidung. In der wieder zum Leben erweckten Mixed Kategorie zeigte Familie Voramwald, dass mit ihnen bei solchen Wettkampfformaten immer zu rechnen ist: Paul und Tanja traten gemeinsam an und verhinderten mit ihrer top Leistung einen dreifachen Bibersteinsieg, indem sie die dritte Bibersteiner Mannschaft auf den vierten Platz verwiesen. Als OK Präsident und Volleyleiter danke ich euch allen für den tollen Einsatz auf und neben dem Platz. Im nächsten Jahr geht es dann noch einmal um dasselbe: Einen tollen und unvergesslichen Anlass auf die Beine stellen und die beiden Titel zu verteidigen. Um das zu erreichen, sind wir wieder auf alle angewiesen. Stefan Wirz


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Endturnen, 9. September Organisation: Teilnehmer:

Urs Walti DR 4 TV 4 Jugi 25 Getu 18 TOTAL 51

Wirtschaft:

Roland Lüscher Beni Wagner

Die Färberackerhalle war immer noch im Umbau und nicht benutzbar, sodass auf kein «Indoor»-Schlechtwetterprogramm hätte zurückgegriffen werden können. So waren alle froh, dass das traditionelle Endturnen bei herrlichem Spätsommerwetter und idealen Bedingungen durchgeführt werden konnte. Im Ablauf gab es ein paar kleine Änderungen und das «Festzentrum» mit der Wirtschaft war neu beim Bez.-Schulhaus vor der Aula. Die Agenda vieler Turnerinnen und Turner – und bereits schon der Kinder – ist im September prall gefüllt, sodass das Endturnen immer mehr an Stellenwert verliert und die Teilnehmerzahlen weiter schwinden. Der Vormittag stand ganz im Zeichen der Leichtathletik. Während dem die Jugendriegen, Turnerinnen und Turner ihren Mehrkampf auf dem Sportplatz in Angriff nahmen, bestritten die jugendlichen Geräteturnerinnen in der Mehrzweckhalle einen mehrteiligen Gerätewettkampf mit vorgegebenen Übungsteilen nach den Weisungen des Schweizerischen Geräteturnverbandes in ihren jeweiligen Kategorien. Unter den strengen Blicken der Wertungsrichterinnen turnten die Mädchen gekonnt ihre Übungen. Diszipliniert konzentrierte sich der Nachwuchs auf den Wettkampf. Für ihre Leistungen wurden sie mit Applaus von den Zuschauern belohnt. Auf dem Sportplatz herrschte nicht weniger emsiges Treiben und die Wettkämpfer lieferten sich spannende Duelle um

Bestleistungen. Bei den Turnern wurde der 1‘000m-Lauf neu durch eine Bodenübung ersetzt. Unter den teilnehmenden Turnern waren gleich drei dabei, die sich Chancen auf den Sieg ausrechnen konnten. Sie lieferten sich denn auch einen spannenden Kopfan-Kopf-Wettkampf und am Schluss trennte je 1 Punkt die drei Erstplatzierten. Als Sieger feiern lassen konnte sich Lukas Voramwald, während dem sich der letztjährige Sieger, Marco Marbacher, knapp geschlagen geben musste und sich auf Rang 2 platzierte. Den 3. Platz erkämpfte sich Roman Holenstein. Die Damenriege bestritt ebenfalls einen anforderungsreichen Leichtathletikwettkampf. Gewonnen wurde der Wettkampf von Sabrina Neuhaus. Die technische Leiterin, Pamela Wehrli, platzierte sich wie schon letztes Jahr auf Rang 2 und auf dem 3. Platz folgt Tanja Wagner. Am Nachmittag vergnügten sich die Jugendriegen bei einer von den Leiterinnen abwechslungsreich und kurzweilig zusammengestellten Schnitzeljagd auf dem Schulareal und in der näheren Umgebung. Während dem konnten sich die Zuschauer von der kleinen Festwirtschaft verwöhnen lassen und einen herrlichen Spätsommertag geniessen. Obwohl die Teilnehmerzahlen nicht berauschend waren, so war es doch ein gelungener Anlass. Dies nicht zuletzt dank der Kampfrichter/innen und Helfer/innen sowie der Leiter/ innen, die sich trotzdem Jahr für Jahr Zeit nehmen und dafür sorgen, dass alles reibungslos klappt. Vielen Dank! Der sportliche Wert des Endturnens stand weniger im Vordergrund als die Kameradschaft und die Geselligkeit und so hat der Anlass doch noch seine Berechtigung. Urs Walti

Rangliste Geräteriege Kids 1. Leony Imboden 2. Nancy Hössler 3. Lorena Ruvila-Stojan K1 1. Julia Steiner 2. Emma Mosimann 3. Melina Hochstrasser 4. Olivia Bosshard K2 1. Hailey Haller 2. Alina Meier 3. Lea Rudolf 4. Luana Hochstrasser 5. Alessia Fontanini 6. Leonie Meier K3 1. Salina Hell 2. Dania Schmid 3. Jamila Vogel 4. Nadja Rudolf 5. Anika Steiner


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Rangliste Endturnen Turner 1. Lukas Voramwald 2. Marco Marbacher 3. Roman Holenstein 4. Ruedi Riesen Turnerinnen 1. Sabrina Neuhaus 2. Pamela Wehrli 3. Tanja Wagner 4. Betty D’Alonges Jugi klein Jg. 09 – 11 Mädchen 1. Leandra Steiner 2. Leonie Battaglia 3. Romina Fuchs 4. Paola Bartulovic Knaben 1. Maurin Hell 2. Gian Leutwyler 3. Andrin Steiner Jugi mittel Jg. 05 – 08 Mädchen 1. Solinan Gebrit 2. Merisa Kestic 3. Vlora Kryeziu 4. Rasema Hadzic 4. Jolie Fehlmann 6. Anouk da Silva Knaben 1. Keene Haller 2. Semir Kestic 3. Beni Neeser 4. Sandro Hediger Jugi gross Jg. 02 – 04 Mädchen 1. Nadine Beer 2. Jil-Vivienne Harta 3. Emilia da Silva 3. Janis Kaspar 5. Andrea Schneeberger 6. Anna Neeser Knaben 1. Loris Hell 2. Colin Isch

74 Punkte 73 72 62


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Turnfahrt, 22. – 23. September Tessin hiess das Ziel dieses Jahr an unserer Turnfahrt. So versammelten sich 21 Turner und Turnerinnen am frühen Samstagmorgen. Dann ging es mit dem Zug Richtung Airolo. Am HB Zürich hatten wir genug Zeit uns mit flüssigem Proviant einzudecken und da Fluri ortskundig war übernahm er diese Rolle souverän. Weiter ging es via Arth-Goldau und die Kehrtunnels von Wassen nach Airolo wo uns frische aber sonnige 10° erwarteten. Nun hiess es ab auf den Drahtesel. Mit dem Velo fuhren wir die eindrucksvolle Leventina hinab wo es einiges zu bestaunen gab. So zum Beispiel den Wasserfall bei Piumogna oder das Autobahnviadukt Biaschina. Damit man 21 Veloverrückte beisammen halten konnten habe ich kleine Funkgeräte verteilt, welche auch mit perfekter Funkdisziplin verwendet wurden. Am Wasserfall entstand dann das Gruppenfoto und dadurch dass die dazu gezogene Fotografin noch fast schöner war als der Wasserfall selbst hatten zumindest die Männer ein breites Grinsen im Gesicht. Zum Mittagessen kehrten wir im Grotto dei Pescatori in Giornico ein wo es das typische tessiner Ossbuco mit Risotto gab. Da Tom unser «Tschingg» im Team war gab es auch keine Probleme mit der Kommunikation und selbst er konnte noch was lernen. Gleich daneben floss der glasklare Ticino vorbei und lud zum sünnelen am kleinen Strand oder gar zu einem kalten Bad ein. Auch hier waren die Funkgeräte wieder im Einsatz denn man wollte ja wissen, ob es am Tisch nebenan auch so gut geschmeckt hatte. Nach gut 3 Stunden ging es weiter Richtung Biasca. Da wir es gemütlich nahmen musste der Herr von Rent a Bike bei der Velostation 6 Minuten länger arbeiten was ihm merklich aufs Gemüt schlug. Mit dem Zug ging es nun nach Locarno zum Einchecken in die Jugendherberge und zum Nachtessen mitten in der Stadt. Danach……………………………………………………………………. und so traf man sich spätestens beim Morgenessen wieder. Den Sonntag verbrachten wir wiederum bei schönstem Wetter im Lido von Locarno. Dort gab es alles was man brauchte. Die einen versuchten sich beim Beachvolleyball oder beim Kartenspielen, es gab aber auch Attraktionen wie Wasserrutschbahnen oder ein Wasserbecken mit Sprudelanlage. So ging auch dieser Tag rasch vorbei und wir machten uns auf dem Heimweg. Es wurde viel gelacht und angestossen und so können wir auf eine gelungene Turnfahrt zurückblicken. Röbi Bär


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Turnfahrt Frauen Sagen- und Energieturnfahrt ins Toggenburg Erwartungsvoll begeben sich am Freitagmorgen 12 Frauen mit ihrer Reiseleiterin Renata auf die Turnfahrt ins Toggenburg. Zügig dem Zürichsee entlang grüßen schon bald smaragdgrün der Walensee und die majestätischen Churfirsten. In Buchs/SG kümmert uns die Grenzpolizei wenig, mit dem Postauto entschwinden wir über den Wildhauspass ins wunderschöne Toggenburg, rechts das Alpsteinmassiv mit dem Säntis, links die sanfteren Hänge der Churfirsten. Noch ist kein Kaffeehalt geplant, unsere umsichtige Renata führt uns direkt zum Gepäckedepot und auf geht’s mit der Gondelbahn in luftige Höh. Auch das Bergrestaurant auf der Sellamatt lassen wir links liegen, denn uns erwartet auf dem Sagenweg eine Überraschung. Beim versteinerten Drachen (Station 3) rasten wir und es wird Zeit endlich unsere Rücksäcke zu erleichtern. Mit Hilfe von Spriesli und Holzschietli aus dem Wynental (die Holzkiste bei der große Tanne war doch gefüllt) lodert schon bald ein tüchtiges Feuer. Aus ihrem schweren Rucksack zaubert Renata einen sagenhaft guten Wein hervor, den wir in dieser wunderbaren Bergwelt ausgiebig geniessen. Während des Wartens auf genügend Glüet führt uns Irene in die Toggenburger Mundart ein. Alewil konnten wir nach diesem Dialektlehrgang am nächsten Tag unbekümmert einen Schlorziflade oder Bloderchäs bestellen. Eine stark überhitzte Turnerin nutzt die Pause, ihre feuchte Wäsche, die unter anderem an gefüllte Windbeutel erinnert, zu trocknen. Gestärkt wandern wir weiter durch lichte Wälder voller Pilze und über grüne Alpwiesen entlang den Stationen des Sagenweges. Die Sturmwarnung der Bahnbetreiber nehmen wir ernst, kürzen die Wanderung ab und lassen den Nachmittag mit Blick hin zur Wetterfahne (Windrad) auf der Terrasse der Sellamatt ausklingen.

Nach der Sturmnacht begleiten uns am Morgen bereits zaghafte Sonnenstrahlen auf der Fahrt nach Wildhaus. Die sonnen- und windbetriebene Gondelbahn bringt uns, Hexe inklusive, ins Wandergebiet auf 1354 m.ü.M. Nach einer kurzen Stärkung im heimeligen Solarstrom betriebenen Gamplüt Bergrestaurant wandern wir auf dem Panoramaweg rund um den Steingipfel. Unterwegs erhalten wir von Globi und Informationstafeln Hinweise und Tipps rund um Energie und Nachhaltigkeit. Durch Almwiesen mit herrlichem Ausblick auf Churfirsten und weit hinab ins Untertoggenburg wandern wir zurück ins Tal. Beim Aufsuchen der Thurfälle treffen wir nur trockene Felsen an. Erst weiter unten sammeln sich langsam kleine Wasserläufe zur Thur. Von einer Heimweh Toggenburgerin (Bürgerort) vernehmen wir unterwegs allerlei Spannendes über Bergmandli, Stegbauer und Wintersportgrössen. Ein letzter Trunk auf der Sonnenterrasse in Unterwasser und schon bringt uns der ÖV via Wattwil, Rapperswil, Zürich mit schönen Erlebnissen und Sonnenergie gestärkt ins Wynental zurück. Ein sagenhaft herzliches und Co2 neutrales Dankeschön unserer tollen Reiseleiterin Renata! Susanne Döbeli

Nach dem sehr feinen Nachtessen in der Unterkunft in Unterwasser findet dank einer Jukebox eine sagenhafte Wandlung statt. Müde Beine schwingen zu Elvis Presley-, Peter Kraus- oder Trio Eugster- Songs, und verträumt singend steigen alte Erinnerungen auf. Beschwingt und um Jahre verjüngt geht ein sagenhaft schöner Tag zu Ende.


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Turnfahrt Männerriege, 20. – 22. September Organisation: Toni Renner, Hans Jaun Teilnehmer: 17 Bei schönstem Herbstwetter brachen 17 Männerriegler am Donnerstagnachmittag auf, die Gegend über dem Walensee zu erkunden. Auf der Anreise per Bahn genoss die wohlgelaunte Gruppe die Fahrt entlang des Zürichsee bis nach Flums. Mit dem Postauto ging es dann hinauf nach Flumserberg. Nach dem Bezug der Zimmer im Hotel Mittenwald wurde die Zeit bis zum Nachtessen mit einem hoch-stehenden und nach internationalen Regeln durchgeführten Minigolf-Turnier auf der hoteleigenen Anlage überbrückt. Auch am Freitag strahlte die Sonne, sodass nach der morgendlichen Stärkung am reichhaltigen Frühstücksbüffet die geplante Wanderung in Angriff genommen werden konnte. Von Mittenwald führte der Weg hinauf zur Prodalp und dann weiter bis zur Alp Panüöl. In urchiger Umgebung wurde hier Mittagspause gemacht. Die Wirtin, die wohl nicht mit so vielen Gästen gerechnet hatte, setzte die Speisekarte ausser Kraft und machte aus ihren Vorräten das Beste. Sogar die frei herum-laufenden Hühner überlebten die Mittagspause und konnten – dank der gütigen Hilfe eines Männerrieglers – noch die Brotkrümel vom Tisch picken… Jeder erhielt etwas Feines und am Schluss waren alle satt und die Wanderung ging weiter steil hinauf zur «Lücke». Der Ausblick von hier oben, wie auch Kaffee und Dessert, waren ein Genuss. Für den Rest der Wanderung hielten sich die Anstrengungen in Grenzen. Über einen schönen Höhenweg erreichte die Gruppe den Prodkamm und von hier aus ging es mit Sessellift und Seilbahn hinunter ins Hotel. Diejenigen, die etwas später zu Bett gingen (fast die Meisten), konnten feststellen, dass ein Wetterumschwung stattgefunden hatte. Es blies ein stürmischer Wind und es regnete. Trotzdem waren am Morgen alle bei Zeiten wieder auf den Beinen. Das Wetter hatte sich beruhigt, es war noch etwas verhangen und neblig. Zum «Einlaufen» wanderte die Gruppe zu-

erst bis nach Tannenboden. Mit dem «Bähnli» ging es dann hinauf zum Maschgenkamm, zum Ausgangspunkt der Wanderung, die über einen angenehmen Höhenweg mit grandioser Aussicht auf die Churfirsten und den Walensee führte. Das Wetter zeigte sich inzwischen wieder von seiner besten Seite. Von gewissen Punkten aus konnte man sogar bis zum Zürichsee sehen. Das Zwischenziel war die Seebenalp. Auf der Terrasse, mit Blick auf den Seebensee, liess man es sich wohl sein, bevor der Rest der Wanderung – weiterhin das majestätische Panorama vor Augen – in Angriff genommen wurde. Diejenigen, die einen «Adrenalin-Kick» dem Gerstensaft vorzogen, kamen mit einer rasanten Fahrt auf der Sommerrodelbahn auch noch auf ihre Rechnung. Es blieb gerade noch genügend Zeit, im Hotel das restliche Gepäck zu holen und bei einer Erfrischung die vergangenen, herrlichen Tage in den Flumserbergen Revue passieren zu lassen. Mit vielen schönen Eindrücken und dem herzlichen Dank an die Organisatoren, Toni Renner und Hans Jaun, wurde die Heimreise angetreten, die auch noch in vollen Zügen genossen werden konnte Urs Walti


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Jahresbericht Mu/Va-Ki Turnen Ein rasanter Start ins 2018 mit unserem Bobby Car Reigen an der Turnshow. «Wer wird Millionär». Die Kinder hatten einen riesen Spass, mit den Autos die Rampe hinab zu sausen. Die Lektionen danach waren nach dem Motto: Wintersport, spielerischer «Besuch» im Zoo, die Maus im Weltall wo die Mu/Vaki‘s einen lustigen Tanz lernten, eine «Reise» zu den Galapagos Inseln, viele Spiele, Stafetten usw… Eine interessante Osterlektion zum Abschluss im Frühling. Dann ging es zuerst mal in die Sommerpause. Ende Oktober begann dann die Saison 18/19 wir waren sehr erfreut wie viele Mu/Vaki’s in der Halle standen. 17 Päärli freuen sich auf ein spannendes und sportliches halbes Jahr. Wie vor 2 Jahren sind wir auch diese Saison wieder beim Coop Muki Hit dabei. Die 1. Lektion mit dem Bär dazu durften wir schon erleben. Viele coole Überraschungen warten auf die Kinder. Gestartet sind wir mit einem riesen Leiterlispiel, einer Chilbi und einer Bergwanderungs Lektion. Mit einer speziellen Lektion zum Thema Seefahrer stimmten wir uns ein zu unserem Motto an der Turnshow 2019. Die Mu/Vaki’s treten als kleine Marco Polo’s auf. Wir sind fleissig am üben und die Kinder freuen sich sehr darauf. Bis zum Jahres Ende gibt es noch viel zu entdecken, wie z.B. mit dem «Besuch» auf dem Flughafen und seinem Treiben. Kennenlernen vom Beruf des «Chämifeger’s». Und die alljährliche Weihnachtslektion mit einer kleinen Bescherung darf natürlich auch nicht fehlen. Petra de Almeida


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Jahresbericht KiTu Das Jahr 2017 war glaube ich das anstrengendste seit ich das Kinderturnen leite, hatte ca. 18 Kinder und zum Teil solche die ihre Ohren eine Stunde auf Durchzug stellten, so geschah auch das an der Turnshow von den vielen Kindern am Samstagabend noch gerade 6 auftauchten was dann ziemlich ärgerlich war. Jetzt habe ich im Oktober 2018 wieder gestartet mit 10 Kindern und sogar einer Hilfsleiterin, sie heisst Nadine Hunziker ist auch aus Unterkulm und hat riesig den Plausch mit den Kids. Jetzt wo wir zu zweit sind können wir richtig auf Entdeckungsreise in unserem Geräteraum gehen und das eine oder andere hervorzaubern. Da es schon bald «Schiff ahoi» heisst und wir an der Turnshow auf hohe See stechen, heisst es nun üben, üben… und die Kids freuen sich schon riesig. Barbara Kaspar


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Jahresbericht Jugi Auf der Suche nach dem nächsten Millionär war die Turnfamilie anfangs Jahr 2017. Die kleine Jugi brachten mit ihrem tierisch-bunten Auftritt Schwung in die Turnshow und entlockte manch einem Zuschauer ein Schmunzeln. Gefährlich ging es dann weiter mit den Piraten der mittleren Jugi. Neben Tanz waren auch spannende Kämpfe zu sehen. Last but not least präsentierte die grosse Jugi, ausgerüstet mit Regenschirmen und beklebter Kleidung, eine erfrischende UV-Show.

Der nächste Programmpunkt war die Jugireise, welche wir letztes Jahr etwas grösser gestalteten als zuvor. Die Reise ging mit einer Riesenschar Kinder und gutgelaunten Leitern nach Luzern. Nach der etwas turbulenten Zugfahrt machten wir uns in durchmischten Gruppen auf die Suche nach dem Fuchs. Unterwegs mit Bus, Schiff oder Boot konnten sich uns die Fuchsspuren nicht entziehen. Erschöpft, aber glücklich erreichten wir das Ziel, grinsten für ein Siegerfoto und liessen uns dann neben dem Vierwaldstättersee ins Gras sinken.

Der September war wie jedes Jahr bezogen auf Wettkämpfe streng. Zuerst die Teilnahme am Jugitag in Hirschthal, wo wir dank Mika Signer als Jugitag-Sieger einen grossen Erfolg zu verzeichnen hatten und eine Woche später das Endturnen. Jenes ging im letzten Jahr mit einem zusätzlichen Outdoor-Hindernislauf und einer Schnitzeljagd durch Unterkulm über die Bühne.

Den Abschluss machte im Jahr 2017 der Chlausplausch, den wir diesmal direkt am Samichlaustag durchführten. Mit verschiedenen Disziplinen (wie Päckli balancieren, Schlitten fahren, Schoggitransport…) schlüpften die Kinder in die Haut vom Samichlaus und erfuhren am eigenen Leib, mit welchen Herkulesaufgaben er jährlich konfrontiert ist. Nach dem sportlichen Teil, packten wir uns warm ein und machten uns auf in den Wald, wo der Samichlaus ja bekanntlich wohnt. Tatsächlich wurden wir fündig. Obwohl die Kinder diesmal zu schüchtern waren, dem Chlaus und dem Schmutzli alleine ein Versli aufzusagen, konnten sie ihm trotzdem ein Geschenk entlocken indem sie das sehr weihnachtliche Lied «Schiff ahoi» zum Besten gaben. Michelle Lienhard


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Jahresbericht Geräteturnen Jugend Turnerabend 2018 «Wer wird Millionär?» – Mit diesem Turnerabendmotto starteten wir mit vollem Elan in das neue Vereinsjahr. Kategorie 1 und 2 durften dieses Jahr ein Gerät turnen, welches nicht wöchentlich in den Trainings geturnt wird. Sie zeigten dem Publikum frisch geübte Übungen am Schwebebalken.

Die Grossen Geräteturnerinnen präsentierten dem Publikum Akroübungen, zum bekannten Lied ‘’Sail’’. Mit weissen Hemden und schwarzer Fliege präsentierten sie ihre einstudierten Übungen.

Probetraining 2018 Im Januar direkt nach dem Turnerabend fand unser jährliches Probetraining statt. Am ersten Probetrainingstag standen 20 Kinder in der Halle. Eine Woche später, standen leider nur noch die Hälfte aller Neulinge da. Die Kinder stellten von selber fest, dass es im Geräteturnen nicht um Plausch geht, sondern um Konzentration, Ehrgeiz und vor allem DISZIPLIN. Nach den 3 Probetrainings kam das Leiterteam zusammen. Es wurde entschieden, welche Kinder weiterhin zu uns ins Turnen dürfen. Endturnen 2018 Am 09.09.2018 fand das alljährliche Endturnen des STV Unterkulm statt. Das Geräteturnen organisierte einen internen Wettkampf mit offiziellen Wertungsrichterinnen. Wir durften Andrea Furrer und Jana Hunziker bei uns will-

kommen heissen. Um 8:30 Uhr trafen die jüngsten Turnerinnen, Getu Kids und Kategorie 1 ein. Zuerst machten sie das gewohnte Einwärmen und dann hiess es ‘’an die Geräte und den Eltern zeigen was sie Neues gelernt haben. ’’Nach dem Wettkampf gab es noch für jede Turnerin ein Hamburger, welcher vom Verein organisiert wurde. Am Nachmittag durften unsere Kinder mit der Jugi an einer ‘’Rätselhaften Schnitzeljagd’’ teilnehmen. Um 15:00 fand das Rangverlesen statt, die Kids durften sich auf ein ‘’Schläcksäckli’’und ein Abzeichen der bestandenen Kategorie freuen. Um ca. 16:00 Uhr ging einmal mehr das Endturnen zu Ende. Herbstcup 2018 Der Herbstcup fand dieses Jahr am 22.09.2018 statt und wurde organisiert durch den Satus Gränichen. Die Turnerinnen traten dieses Jahr in allen Kategorien an, um zu zeigen was sie in dem Jahr gelernt haben. Um ca. 16:00 Uhr startete das Rangverlesen, in der Kategorie 1 durften wir mit Stolz eine Auszeichnung mit nachhause nehmen. Für die Kinder war es, wie alle Jahre, ein Highlight. Sie stellten fest, dass alle Turnerinnen bessere Noten erturnten, als im Vorjahr. Ohne Ehrgeiz, Disziplin und anstrengende Trainingsstunden hätten sie nicht solchen Fortschritt gemacht. Da die Konkurrenz es nicht einfacher macht an den Wettkämpfen. Es war ein sehr spannendes Jahr, mit interessanten Trainingsstunden. Das Leiterteam wünscht allen Kindern alles Gute, auf ihrem weiteren Lebensweg nur das Beste. Vanessa Rathgeb


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Jahresbericht Damenriege Unter dem Motto «Wer wird Millionär?» hatten die Turnerinnen drei tolle Reigen auf die Beine gestellt. Nach diesem anstrengenden aber tollen Weekend verdienten sie eine Woche Pause. In das neue Turnjahr starteten die aktiven Turnerinnen mit einer oder mehreren Runden Bowling im Cinema 8 in Schöftland. Dort wurde diskutiert, ob wir nicht mehr bowlen müssen, denn zu viele Nullen zeigte uns die Anzeigetafel an. Bei einigen hat die Kraft in den Handgelenken rasant nachgelassen, so dass nur noch die alten Hasen bis um halb zehn spielten.

Nach dem gemütlichen Einstieg, wurden in den Turnstunden wieder die Ausdauer und Kraft mit Spielen und Circuit aufgebaut. Einige Turnerinnen, die am Turnerabend nicht beim Gymnastik-Reigen teilgenommen haben, wurden von Heidi in die Choreographie der «Schymnastik» eingeführt. Ab März wurde fleissig für das Turnfest geübt. Die Turnerinnen haben sich für zwei Disziplinen angemeldet. Das Aerobic Programm wurde abgeändert, damit man die Programm- und Techniknoten verbessern konnte. Das Gymnastik vom Turnerabend wurde noch etwas abgeändert und den Anforderungen vom Gymnastik-Wettkampf angepasst. Am ersten Wettkampf im Mai, dem Kreiscup in Gontenschwil, haben beide Disziplinen nicht überragend abgeschlossen. Mit dem Notenblatt und den Hinweisen der Wertungsrichter haben wir bei beiden Gruppen in den weiteren Trainings Anpassungen gemacht. Es wurde einiges abgeändert und viel an den Ausführungen trainiert. Leider fielen kurz vor dem Turnfest zwei Damen verletzt aus. Die beiden Leiterinnen der beiden Choreografien mussten nochmals umstellen. Beim Aerobic haben zwei ehemalige Team Aerobic Tänzerinnen innert einem Monat noch kurz

die Choreo eingeübt, um die beiden verletzten Personen zu ersetzen. Am Turnfest haben wir eine gute Leistung gezeigt. Zwar waren wir nicht ganz erfreut über die Gymnastiknote, aber wir wussten, dass es schwierig wird. Wir starteten mit Gymnastik zum ersten Mal und wussten noch nicht genau, was die Wertungsrichter sehen möchten, denn in den Weisungen ist nicht alles genau beschrieben. Nach dem Turnfest wurde auch schon bald mit dem Sommerprogramm gestartet. Anfangs August war der Trainingsplan schon wieder klar. Volley, Volley, Volley und nochmals Volley spielen, denn der Kreisspieltag steht auf dem Programm und dieses Jahr in Unterkulm. Zu Hause wollten wir uns als amtierender Damensieger keine Blösse geben. Der Kreisspieltag verlief für die Damen am Anfang durchzogen. Darum waren sie ganz überrascht, dass sie vorne mit dabei waren. Nach der Mittagspause wurde nochmals Vollgas gegeben. Wir wollten den Sieg. Da wir eine tolle Unterstützung von unserem Verein bekamen, konnten wir uns aufs Spiel konzentrieren und mussten nicht mehr gross mithelfen. Mit dem Coach vom Volleyball konnten wir das Finalspiel für uns entscheiden. Das war super, wir haben einmal mehr gewonnen. Nach einigen Flaschen «Liechtbleck» wurde dann fleissig aufgeräumt.

Am 18. September 2018 durften die Turnerinnen unter der Leitung von Corinne Pfister das Skifit von der Helvetia Versicherung kennenlernen. In einer Stunde lernten wir das Leben vom Skistar Luca Aerni kennen. Wir wissen, dass die Skistars Beine aus Stahl haben, aber dass wir die Beine noch Tage später spüren würden, damit haben wir nicht gerechnet. Es war eine abwechslungsreiche Stunde mit Krafttraining, Tanz und Spass. Alle waren danach müde aber glücklich, es war super. Nach den Herbstferien wurde traditionell mit dem Üben für den Turnerabend angefangen. Geraldine und Michelle haben einen sexy Latin Reigen geschrieben. Heidi war wieder sehr kreativ mit ihrem Deckenreigen und Pamela hat eine neue Team Aerobic Choreo erstellt. Oberturnerin Pamela Wehrli


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Jahresbericht Vereinsgeräteturnen Auch nach der intensiven Turnerabendzeit konnten wir uns keine Verschnaufpause leisten. Wir starteten die Saison mit einem komplett neuen Programm und so ging es für uns direkt in die Vorbereitungsphase für das Turnfest weiter. Die Leiterinnen schrieben fleissig am Programm und so standen rund 17 Turnerinnen und Turner regelmässig in der Turnhalle um sich die neuen Übungen und Choreographien einzuprägen. An der GV im März wurden wir dann offiziell als neue Riege aufgenommen. Eher schlecht als Recht waren wir dann bereit für den Kreiscup in Gontenschwil. Sichtlich nervös führten wir unser Programm auf. Trotz einigen Fehlern erreichten wir eine Wahnsinns Note von 9.14! Darauf stiessen wir natürlich gemeinsam an. Nun mussten einige Änderungen am Programm vorgenommen werden, da wir nach dieser hohen Note nun auch eine entsprechend hohe Zielsetzung für das Turnfest hatten. Diese Änderungen so kurz vor dem Turnfest noch umzusetzen erwies sich als grosse Herausforderung. So schafften wir es auch an den vereinsinternen Hauptproben nicht, unser Programm fehlerfrei zu turnen. Im Juni ging es dann ab ans Turnfest. Eine 9 war nun anzustreben, welche wir mit der Note 8,95 leider um ein Haar verpasst haben. Mit gemischten Gefühlen genossen wir den restlichen Tag ausgiebig. Nach dieser anstrengenden Zeit entschieden wir uns für ein freiwilliges Sommertraining. Jeden Montag konnten neue Elemente am Boden, am Schulstufenbarren, am Barren und neu auch auf dem Airtrack geübt werden. Wenn es in der Turnhalle zu heiss wurde, verschoben wir das Training nach draussen. Highlight war das Airtrack turnen in der Badi! Nach dieser lockeren «Sommerpause» starteten wir mit zwei neuen Mitgliedern anfangs September wieder mit den Vorbereitungen für den Turnerabend. Das Programm, das bis anhin relativ kurz war, verlängerten wir mit einer kleinen Showeinlage. Zudem versuchten wir uns dieses Jahr an einem Airtrack Reigen für den Turnerabend. Nun hiess es für uns üben, üben, üben. Helene Abbühl


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Jahresbericht Männerriege Das Jahr 2018 war für die MR eine besondere Herausforderung, musste doch vielmals eine Alternative zum normalen Turnen wegen fehlender Halle (Sanierung) gesucht werden. Zum Glück zeigten sich alle sehr flexibel. So bekam der Rastplatz im gleichen Jahr von uns zwei Mal Besuch, wir gingen kegeln, schwimmen, wandern, das Dorf besichtigen etc. Für das Turnfest musste aber eh draussen geübt werden. Daraus haben wir die VMS 2018 lanciert, mit den Disziplinen Jassen, Kegeln, Boccia, Minigolf. Glorreicher Sieger der VMS wurde Gilbert Kolly, auf den wir am Chlaushock eins zur Brust nahmen. Zum hart umringten Wanderpokal (erstmals am BocciaAbend zum Vorschein gekommen): Sieger Housi war es eine Ehre, diesen entgegennehmen zu dürfen. Mit viel Liebe und Aufwand hat er ihn vergoldet und mit den nötigen Accessoires ausgestattet. Am Jassabend wurde Hansueli Bärtschi neuer stolzer Pokalgewinner. Paul Voramwald

Fotolegende: Die erfolgreichen Sieger des legendären Boccia-Turniers der Männerriege Unterkulm auf der Anlage Juch. v.l.: Housi (abermaliger Pokalgewinner und Mentor des Siegerteams), Brünu, Hänsu


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Jahresbericht Volleyball, Saison 2017 – 2018 & Ausblick Die Saison 2017/2018 darf als Übergangssaison bezeichnet werden. Nach der Saison 2016/2017 haben viele Spieler den Rücktritt aus dem aktiven Meisterschaftsbetrieb erklärt. Zum Glück blieben uns einige davon im Trainingsbetrieb erhalten. Nichtsdestotrotz führten die Abgänge dazu, dass wir die legendäre zweite Mannschaft (legendär, weil sie jedes zweite Jahr wieder eine Aufstiegsfeier durchführen konnte, die anderen Jahre war es jeweils der Abstieg) vom Meisterschaftsbetrieb zurückgezogen hatten. So sind wir im Herbst 2017 mit einer Mannschaft in der Kategorie B in das neue Abenteuer gestartet. Die Zielsetzung war, dass sich diese neu formierte Mannschaft finden musste und sich in der zweithöchsten Kategorie etablieren sollte. Der Start in die Saison lief nach guter Vorbereitung sehr viel versprechend. Ein Dreier nach dem anderen wurde eingefahren. Ausnahmen bildeten da die Spiele gegen den Liga-Krösus aus Tegerfelden, in welchen 5 Punkte abgegeben werde mussten. Ansonsten konnte ein Highlight ans andere gereiht werden. Dennoch kam es in der Saison 2017 – 2018 zu einem Tiefpunkt. Das Auswärtsspiel gegen Holderbank 2 wurde verloren. Eine Mannschaft, die uns nicht liegt, Schiedsrichter und eine Halle, die wir nicht mögen. Mental ganz schwierig, trotzdem hat sich die Mannschaft nach dieser schmerzlichen Niederlage zurückgekämpft und die letzten Spiele für sich entschieden. Am Ende der ersten Saison mit der neuen Mannschaft in der Kategorie B schaute der zweite Platz heraus. Aufgrund der Tatsache, dass Tegerfelden den Aufstieg verweigerte, hätte es für uns die Möglichkeit gegeben, ins A aufzusteigen. Ein Schritt, der für die Junge Mannschaft jedoch noch zu früh gewesen wäre. In der darauffolgenden Saison wird dieser Aufstieg auf dem sportlichen Weg angestrebt.

Nach Abschluss der Saison im Frühling 2018 ging es daran, das Turnfest und die Sandsaison sowie die Spätsommerturniere (z.B. Kreisspieltag) vorzubereiten. Im Vereinswettkampf wurden im Fachtest gute Leistungen erzielt. Das Turnfestturnier konnte sogar dominiert werden: Erster, zweiter und fünfter Platz! Nach einem kurzen Abstecher in den Küntener Sand und dem Kreisspieltag ging bereits wieder die Saisonvorbereitung 2018/2019 los. Was die Spielvorbereitungen in der vergangenen Saison jeweils etwas erschwert hat, war die Tatsache, dass wir im Training oftmals nur zwischen 5 und 8 Spielern waren. Die Trainings im Hinblick auf das Kreisturnfest (da standen zum Teil bis zu 16 Personen für ein Volleytraining in der Halle und auf dem Platz) und die Volleyballbegeisterung einiger Damen und die oben erwähnte geringe Teilnehmerzahl in den Trainings haben uns dazu bewogen auf die laufende Saison hin eine mixed Mannschaft anzumelden. Mit dieser Mannschaft sind wir nun in der 4. Liga gestartet. Die ersten Ergebnisse dieser neuen Mannschaft machen Lust auf mehr. Auch die Herrenmannschaft ist toll in die neue Saison gestartet.

Gerne mache ich hier noch in mehrfacher Hinsicht etwas Werbung: Wir sind unter Volley Unterkulm im Facebook vertreten und freuen uns über eure Likes. Wenn ihr uns geliket habt, seid ihr immer up to date und kriegt mit, wann die Spiele stattfinden. In letzter Zeit kommen immer mehr Fans an unsere Heimspiele. Das ist super. Diese Unterstützung gab uns den nötigen Schub für den guten Saisonstart. Dafür sagen wir euch danke und freuen uns über jeden Besucher in der Halle. Weiter freuen wir uns über jeden Trainingsgast. Gerade bei den Männern sind wir um Zuwachs sehr froh. Stefan Wirz


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Jahresbericht Korbball Aktive Das vergangene Jahr war… … das erfolgreichste Jahr das ich als Trainer je erleben durfte. Die 5. Korbballsaison in der Nat. B war für alle herausfordernd, interessant und aufreibend zugleich. Das sportliche Ziel, ab durch die Mitte, rangmässige Orientierung nach vorne haben wir mit dem Gewinn des CH-Meistertitelsund dem damit verbundenen Aufstieg in die Nat. A vollends erreicht. Ich als Trainer bedanke mich bei allen Spielerinnen die diesen speziellen Effort möglich gemacht haben. Es hat unheimlich Spass gemacht und war für uns alle eine grosse Genugtuung dies erreicht zu haben. Einen speziellen Dank gilt allen Leiterinnen, die mitgeholfen haben den Drive aufrecht zu halten. Ohne ihr Engagement wäre so ein Betrieb nicht möglich. Vor allem sind auch jene Leiterinnen zu erwähnen die in der Jugendabteilung wiederum einen ausserordentlichen «Superjob» gemacht haben und sicherstellen, dass wir auch zukünftig in Unterkulm Korbball spielen werden. Bedanken möchte ich mich auch bei allen Fans, Spendern, Gebäudemanagern- und Face-Bookers. Ein spezieller Dank an Wolfgang Rytz, der die Berichte für uns ins «Reine» schreibt- und somit sicherstellt, dass über die Randsportart Korbball in der regionalen Presse berichtet wird. Last but not least, natürlich auch beim Stammverein STV Unterkulm und deren Mitgliedern. Zusammen sind wir stark! Wir bleiben am (Korb)-Ball(!) Trainingsweekend & Vorbereitungsturnier Urtenen-Schönbühl BE Wieder einmal ein Trainingsweekend. Wir starten am Freitag mit einem OLrund um das Schulgelände. Trix Hirt unterstützt uns technisch, mit einer professionellen Postenanlage. Kurz nach dem Start, schon eine verletzte

Spielerin… das fängt ja gut an. Diverse Korbwurfübungen runden den gelungenen Abend ab. Am Samstag früh aus den Federn mit einem kurzen Einstimmen- und danach Trainingsspiel in Reinach, gegen die «lieben» Bachserinnen, die gerade in der Region sind. Am Nachmittag zur Stärkung bei Leona, Nadja- und Stefan zum grillieren. War super! Vielen Dank! Das Dessert kommt am Sonntag. Da sind wir am Korbballturnier Urtenen mit von der Partie. Gegen starke Teams konnten wir uns hervorragend in Szene setzen. Wir erreichten den 6. Tabellenplatz. Fazit, der Start war geglückt. Es spielten: Alexandra, Martina, Salome, Daria, Ilayda, Bea, Manu. Sommermeisterschaft NAT B 2018 1. Runde in Urtenen Nach der gelungenen Vorbereitungsphase waren wir alle froh, dass es endlich losgeht. Gegen das Team aus Pieterlen ging es von Beginn weg rasant zur Sache. Ein Schlagabtausch mit einigen Körben auf beiden Seiten. Mit Strafen, sogar mit einer roten Karte (Martina im Konter gefoult), machte sich Pieterlen das Leben selber schwer. Wir konnten uns zwar nicht absetzen, die Spielerinnen aus Pieterlen verbrauchten aber in dieser Phase des Spiels viel Substanz. Ev. hatten sie auch nicht mit so viel Gegenwehr gerechnet. Wie auch immer, in der 2-ten Hälfte der 2-ten Halbzeit machten wir alles klar- und siegten mit + 4 verdient. Vor allem hatten wir in der Schlussphase die nötige Geduldund liessen die Gegnerinnen oftmals ins Leere laufen. In der zweiten Partie des Tages war Urtenen 2 der Gegner. Sie wussten zu Beginn wie die Verteidigung von uns zu knacken war. Nach 10 Minuten lagen wir 0:3 im Hintertreffen. Danach fanden wir aber besser ins Spiel. Uns gelangen wichtige Körbe. In die Pause gingen wir mit einer 2:4 Hypothek. In der Pause fanden

wir zusammen die richtigen Worte, denn wir drehten nach dem Wiederanpfiff so richtig auf- und konnten die Partie noch zu unseren Gunsten wenden. Vor allem gelangen uns wichtige Körbe in den letzten Minuten des Spiels. Der 2-te Sieg war im Trockenen. Vor der dritten Partie raufften wir uns noch einmal zusammen. Wir waren mit dem erspielten Punktekonto noch nicht zufrieden. Wir wollten mehr. Dementsprechend starteten wir gegen Madiswil-Aarwangen mit der nötigen Spannung. Die Bernerinnen waren aber super auf uns eingestellt. Ab Mitte der ersten Halbzeit wechselten wir auf eine 1:1 Verteidigung. Aber auch auf diese taktische Massnahme hatten die Gegnerinnen ein Rezept. Zur Pause lagen wir mit 2:4 zurück. Nach der Pause ging es im ähnlichen Stiel weiter. Ein offener Schlagabtausch mit tollen Angriffen auf beiden Seiten. Nachund nach tasteten wir uns heran- und kurz vor Schluss gelang uns der hochverdiente Führungstreffer. Madiswil konnte noch einmal angreifen. Wir warfen noch einmal alles in die Verteidigung Diesen Sieg wollten wir unbedingt nach Hause holen. Dies gelang uns. Mit den erspielten 6 Punkten waren wir super in die Meisterschaft ge-

Foto: Wolfgang Rytz


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startet. Ein Steigerungslauf ab der ersten- bis zur letzten Minute. Eine tolle Teamleistung bei sommerlich-heissen Temperaturen. Es spielten: Alexandra, Manuela, Salome, Martina, Andrina, Andrea, Daria, Beatrice. 2. Runde in Willisau Gegen das Team aus Grindel-Erschwil hatten wir von Beginn weg das Sagen. Mit schnell ausgelösten Angriffen waren die Solothurnerinnen überfordert. Entsprechend früh gingen wir klar in Führung. Diese Führung gaben wir bis zur Pause nicht mehr ab. Nach der Pause bäumte sich das Team aus Grindel-Erschwil noch einmal auf, zu mehr reichte es aber nicht. Weitere 2 Punkte auf dem Konto mit einem sicheren 13:7-Sieg. In der zweiten Partie des Tages war das starke Team aus Wolfenschiessen (Nati A-Absteiger) der Gegner. Gegen diese Mannschaft geht es immer hoch zu und her. Beide Teams sind motiviert- und versuchen das Bestmögliche aus sich heraus zu holen. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen. Kurz vor dem Pausentee gelang Martina Gloor mit einem herrlich herausgespielten Weitschuss ein toller Korb. Mit der 7:6-Führung starteten wir in die 2-te Hälfte. Schon bald zeichnete sich ein enges Resultat ab. Beide Teams wollten unbedingt Punkten. Die Mehrzahl an Chancen lag eher bei Wolfenschiessen. Kurz vor Schluss, beim Stand von 11:11, unterlief uns der entscheidende Fehler. Im Gegenzug gelang danach den Gegnerinnen der Siegeskorb zum 11:12 Schlussresultat. Ein herber Dämpfer, denn ein Remis wäre gerecht gewesen. Wie auch immer, abhackenund weitermachen. Vor der dritten Partie puschten wir uns noch einmal. Gegen das Team aus Moosseedorf lagen weitere Punkte in Reichweite. Der Start gelang uns. Eine rote Karte gegen Moosseedorf half uns, entscheidende Körbe zu erzielen. Unsere Centerspielerinnen konnten vermehrt erfolgreich angespielt werden. Kurz vor der Pause taxierte der

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Schiedsrichter eine etwas laute taktische Anweisung des Trainers als Beeinflussung. Ein Strafstoss gegen uns war die Folge. Trotz dieser komischen Regelauslegung- und dem erfolgreich verwandelten Strafstoss gingen wir mit einem beruhigenden Polster in die Pause. Nach der Pause starteten die Bernerinnen besser in die Partie. Korb- um Korb konnten sie erzielen. Nervosität machte sich breit. Wir haderten mit der Chancen-Auswertung. Dies passte den kämpferischen Bernerinnen, denn ihnen lief es plötzlich wie geschmiert. Kurz vor dem Schlusspfiff gelang ihnen der Anschlusstreffer. Wir kamen danach in Ballbesitz- und konnten unsererseits den Sieg trotzallem noch nach Hause bringen. Schlussstand 14:13. Mit den erspielten 4 Punkten sind wir zufrieden. Es spielten: Alexandra, Manuela, Salome, Martina, Andrina, Andrea, Daria, Daniela. Ein grosses Merci an alle angereisten Fans!! 3. Runde in Täuffelen Gegen die Aufsteigerinnen aus Menznau waren wir gewarnt. Hatten sie uns doch in der Wintermeisterschaft 2 x knapp bezwungen. Es entwickelte sich ein Abnützungskampf. Nicht unbedingt gerade ein tolles Spiel. Unterkulm ging in Führung. Aber bereits im Gegenzug konnten die Luzernerinnen kontern.

Viele Fehler auf beiden Seiten, Nervosität. Zur Pause eine 3:2-Führung für uns. Nach der Pause ging es im ähnlichen Stil weiter. Menznau gelang der bessere Start. Sie konnten uns ein- und überholen. Wiederum ein harter Fight auf Biegen und Brechen. 5 min. vor Schluss gelang uns der Ausgleich, den wir schlussendlich über die Zeit bringen konnten. Eine gerechte Punkteteilung. In der zweiten Partie des Tages war das junge, athletische Team aus Buchthalen der Gegner. Uns gelang der Start bestens. Konten wir schon zu Beginn mit 2 Körben vorlegen. Es entwickelte sich ein schnelles Spiel, ganz nach unserem Gusto. Wir konnten die Chancen vor allem in der ersten Hälfte noch nicht in Körbe ummünzen. Trotzdem lagen wir bis zur Pause mit 6:3 in Front. Nach der Pause ging es ähnlich flott weiter. In dieser Phase kamen vor allem die Pässe auf die Centerposition an. Die Effizienz war hervorragend. Wir konnten uns entscheidend absetzen- und gewannen das Spiel mit 10:6 Körben schlussendlich klarund verdient. Gegen das Team aus Hallau lagen weitere Punkte auf dem Serviertablett. Wir hatten noch nie gegen dieses Team gespielt. Wir waren gewarnt, denn gegen die grossen Centerspielerinnen von Hallau hatten einige Teams so ihre liebe Mühe gehabt. Eine tolle Verteidigungsleistung Foto: Wolfgang Rytz


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von uns verfehlte die Wirkung nicht. Immer und immer wieder bissen sich die Hallauerinnen darin fest und konnten nur wenige Korbwürfe absetzen. Mit den schnell ausgetragenen Gegenstössen fanden wir zu Beginn die Lösung – um unsererseits wichtige – und entscheidende Körbe zu erzielen. Die Pausenführung von 7:3 gaben wir bis zum Schluss nicht mehr ab. Tolle Passkombinationen führten das eine oder andere Mal dazu, dass die Verteidigung des Gegners einen Schritt zu spät war. Entweder resultierten daraus erfolgreiche Korb- oder Strafwürfe, die Salome Hirt cool- und abgeklärt verwandelte. Das Spiel gewannen wir schlussendlich klar mit 15:5. Fazit: 5 Punkte mehr auf dem Konto. Wiederum eine tolle Teamleistung bei schwül-warmen Temperaturen am Bielersee. Es spielten: Alexandra, Manuela, Salome, Martina, Andrina, Angi, Daria, Katja. 4. Runde in Erschwil Nach einer kurzen aber intensiven Vorbereitungsphase starteten wir ennet dem Passwang in Erschwil zur Rückrunde. Gegen Pieterlen ging es von Beginn weg wiederum flott los. Wir bestimmten in der Startphase das Tempo- und konnten mit gelungenen Angriffen früh mit 5:0 Körben in Führung gehen. Gegen Mitte des Spiels konnten sich die Gegnerinnen fangen und kamen bis auf 3 Körbe heran. Die Pausenführung mit 6:3 für uns war absolut verdient. Nach der Pause ging es ähnlich flott weiter, mit Vorteilen für uns. Die Gegnerinnen hatten schlicht- und einfach Mühe mit unserer Schnelligkeit mitzuhalten. Wir gewannen das Spiel mit 13:6 Körben klar und deutlich. In der zweiten Partie des Tages war Urtenen 2 der Gegner. Man kennt sich… Der Start glückte den Bernerinnen besser. Wir lagen schon früh mit 0:4 Körben zurück. Bald fanden wir das Rezept gegen die Weitschüsse der Bernerinnen. Mit einer vorgerückten Verteidigung konnten wir die Weitschüsse unterbinden. Im Angriff hatten wir plötzlich Oberwasser, was zu zählbaren Körben führte.

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Foto: Wolfgang Rytz

Mit gelungenen Passkombinationen fanden wir den Schlüssel zum Erfolg. In der Pause ausgeglichener Zwischenstand von 6:6. Nach der Pause konnte sich kein Team entscheidend absetzen. Plötzlich lag Urtenen mit 2 Körben in Front. Da sich das Spiel langsam zu Ende neigte warfen wir noch einmal alles in die Waagschale. Im einem der letzten Angriffe glichen wir das Spiel zum 12:12 aus. Urtenen konnte noch einmal einen Angriff auslösen. Dieser wurde von uns im Mittelfeld abgefangen. In den letzten 10 Sekunden kamen wir noch einmal in Ballbesitz. Mit 2 schnellen Pässen an die Grundlinie zu Martina, die zu einem Wurf ansetzte bei der sie von der Verteidigerin unfair angegangen wurde. Der Pfiff des Schiedsrichters liess nicht lange auf sich warten. Nach Ablauf der regulären Zeit bekamen wir die Chance das Spiel doch noch zu gewinnen. Der Strafwurf verfehlte aber das Ziel. Wir trennten uns gerechterweise mit einem 12:12. In der dritten Partie des Tages starteten wir gegen MadiswilAarwangen mit der nötigen Spannung. Wir fanden somit besser ins Spiel. Mit der besseren Kondition, dem schnelleren Spiel- und mit der nötigen Geduld konnten wir Korb- um Korb erzielen. Ab der zweiten Hälfte hatten wir die Gegnerinnen im Griff und zogen die Pace bis zum Schluss voll durch. Der

ungefährdete 13:7 Sieg war der gerechte Lohn für uns. Mit 5 Punkten mehr auf dem Konto, sind wir super in die Rückrunde gestartet. Es spielten: Alexandra, Manuela Salome, Martina, Daria, Katja, Angi, Carmela, Vreni 5. Runde in Brügg Gegen das Team aus Grindel-Erschwil bestimmten wir von Beginn weg die Pace. Mit den schnell ausgelösten Angriffen waren die Solothurnerinnen überfordert. Entsprechend früh gingen wir klar in Führung. Diese Führung gaben wir bis zur Pause nicht mehr ab. Nach der Pause bäumte sich das Team aus Grindel-Erschwil noch einmal auf, zu mehr reichte es aber nicht. Weitere 2 Punkte auf dem Konto mit einem sicheren 11:6-Sieg. In der zweiten Partie des Tages ging es um die Festigung der Tabellenführung, den Wolfenschiessen hatte die erste Partie des Tages überraschend gegen Hallau verloren. Es entwickelte sich ein Schlagabtausch. Keine Mannschaft konnte sich absetzen. Kurz vor dem Pausentee glichen wir die Partie aus. Wir wollten unbedingt gewinnen. Mit positiver Energie, der nötigen Lockerheit- und Geduld konnten wir das Spiel an uns reissen. Wir lagen in der 2-ten Hälfte immer in Front. Kurz vor Schluss gelang uns ein schön herausgespielter Korb, der die Entscheidung herbei brachte. Wolfenschiessen konnte


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zwar noch einmal nachlegen, für mehr reichte es aber nicht. Schlussstand 10:9. Revanche geglückt. Gegen das Team aus Moosseedorf lagen Punkte in Reichweite. Der Start gelang. Es war nicht einfach. Die Bernerinnen, konnten unsere Verteidigung vor allem in der Startphase das einte- oder andere Mal durchdringen. Gegen Mitte der ersten Spielhälfte war es dann aber um die Bernerinnen geschehen. Wir hatten schlicht- und einfach mehr Power. Wir konnten uns absetzen- und bis zur Pause lagen wir mit 3 Körben in Front. Unsere Centerspielerinnen konnten vermehrt erfolgreich angespielt werden. Nach der Pause konnten wir das Tempo hoch halten, was die Bernerinnen überforderte. Auch aus der Distanz waren wir erfolgreich. Korb- um Korb gelang uns- und wir konnten dieses Spiel sicher nach Hause spielen. Das Verdikt klar- und eindeutig 17:10 für Unterkulm. Tolle Teamleistung. Mit diesen 6 Punkten rissen wir die Tabellenführung an uns. Eine Medaille hatten wir zu diesem Zeitpunkt bereits auf sicher. Wir freuten uns auf die Schlussrunde. Es spielten: Alexandra Manuela, Salome, Martina, Beatrice Wirz, Andrea, Daria, Katja, Vreni. 6. Runde in Erlen Im ersten Spiel gegen Menznau, hatten wir noch eine Rechnung offen. Wir erwischten den besseren Start und konnten vorlegen. Menznau patzerte im Abschluss, dies

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war unsere Chance den Vorsprung kontinuierlich auszubauen. Zur Pause lagen wir mit 7:2 Körben in Führung. Nach der Pause fand Menznau besser ins Spiel. Sie waren plötzlich präsenter unter dem Korb- und machten enorm Druck auf unsere Verteidigung. Trotz aller Bemühungen der Luzernerinnen, konnten wir den Vorsprung halten und siegten mit 10:7 klar. Da Wolfenschiessen das Starspiel gegen MadiswilAarwangen verloren hatte, war der Meistertitel bereits unter Dach- und Fach. In der zweiten Partie gegen das Team aus Buchthalen. Die Gegnerinnen waren bestens auf uns eingestellt. Wir konnten uns nie entscheidend absetzen. Es entwickelte sich ein schnelles Spiel. Buchthalen hatte im Angriff mehr Geduld- und kam so zu erfolgreichen Korbwürfen. Sie waren an diesem Tag schlicht- und einfach besser und siegten schlussendlich verdient. Ein kleiner Wehrmutstropfen. Gegen das Team aus Hallau, in der dritten Partie des Tages, wollten wir noch einmal punkten. In der Vorrunde siegten wir diskussionslos. Die Aufsteigerinnen hatten sich während der Saison aber enorm entwickelt- und grosse Fortschritte erzielt. Die tolle Verteidigungsleistung von uns verfehlte die Wirkung nicht. Immer- und immer wieder bissen sich die Hallauerinnen darin fest- und konnten nur wenige Korbwürfe absetzen. Mit den schnell ausgetragenen Gegenstössen fanden wir zu Beginn die Lösung- um unsererseits wichtige- und entscheidende Körbe zu erzielen. Trotz allem konnten

wir uns nicht entscheidend absetzen. Es resultierte eine knappe Pausenführung. Nach der Pause hatten wir einen leichten Hänger, was prompt ausgenützt wurde. Korb- um Korb konnten die Thurgauerinnen aufholen. In der entscheidenden Schlussphase erwiesen wir uns unter dem Korb als abgeklärter. Mit der nötigen Geduld- und dem nötigen Wettkampfglück, erspielten wir uns einen verdienten 11:8 Erfolg. Der Meistertitel wurde noch auf dem Platz gebührend gefeiert. Nebst den Spielerinnen waren auch Fans vor Ort die mitfeierten. Herzlichen Dank für die tolle Unterstützung. Nach der Siegerehrung- und den obligaten Fotos ging es ab nach Lenzburg, wo wir die erfolgreiche Sommer-meisterschaft ausklingen konnten. Es spielten: Alexandra, Manuela, Salome, Martina, Andrina, Angi, Daria, Katja, Vreni, Beatrice, Andrea. Rangliste Damen Nati B Rang 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10.

Verein Unterkulm AG** Urtenen BE Wolfenschiessen NW** Madiswil-Aarwangen BE Menznau LU Hallau SH Buchthalen SH Pieterlen BE Moosseedorf BE* Grindel-Erschwil SO*

Punkte 30 27 26 21 18 17 15 11 10 5

Kant. Meisterschaft AG Auch in der Saison 2018 waren wir auf kantonaler Ebene mit einer Mannschaft bei den Turnerinnen vertreten. Mit einem verjüngtem Team zusammen mit Spielerinnen aus Dottikon versuchen wir an die Erfolge vergangener Tage anzuknüpfen. Mit ansprechenden Leistungen konnte sich die einte- oder andere Spielerin für höheres empfehlen. Der angestrebte Podestplatz war das Ziel. Diesen erreichen wir mit einer engagierten- und tollen Mannschaftsleistung bravourös. Kurze Rede- langer Sinn, die tolle Saison wurde gekrönt mit dem kantonalen Meistertitel. Herzliche Gratulation!!


9 : 6

6 : 4

2 : 7

5 : 15

5 : 7

8 : 6

5 : 3

4 : 7

4 : 4

6 : 10 8 : 3

4 : 6

6 : 8

6 : 5

5 : 6

8 : 5

5 : 10 7 : 4

4 : 6

4 : 9

9 : 1

7 : 2

8 : 6

3 : 3

6 : 6

9 : 2

6 : 9

4 : 4

6 : 4

5 : 5 10 : 3 15 : 5

5 : 6

3 : 3

Kant. Turnfest Remigen Am Turnfest Remigen unterstützten wir im 3-teiligen Vereinswettkampf den Stammverein- und stellten eine FTK-Delegation mit 13 Ti + 2 Tu. Nebst dem normalen Trainings- und Meisterschaftsbetrieb versuchten wir im Vorfeld, so gut wie nur möglich, alles unter einen Hut zu bringen. Die Resultaterfassung in den Trainings zeigte schon bald, dass wir wiederum auf einem guten Weg sind. In einem tollen Wettkampf zeigten sich die Meisten von ihrer besten Seite… leider waren nicht alle auf der Höhe. Vor allem der Autor dieser Texte stand neben den Schuhen… Vorabend lässt grüssen. Man(n) wird nicht jünger. Aber wie sagt man so schön, nach dem Wettkampf ist vor dem Wettkampf- oder um eine Erfahrung reicher.

Schlussrang

Obermumpf-Möhlin

3 : 5 10 : 5

4 : 5

Rangierung nach Runde 3

Murgenthal

6 : 2

0 : 7

Rangierung nach Runde 2

Mülligen

10 : 6

Rangierung nach Runde 1

Mandach

Schlussrang

3 : 10

Punkte

2 : 9

1 : 9

Differenz

5 : 8

3 : 8

Körbe erhalten

6 : 8

5 : 4

Körbe geschossen

2 : 6

4 : 5

Niederlagen

4 : 7

Remis

Gipf-Oberfrick

Siege

5 : 5

Mülligen

6 : 6

9 : 4

Mandach

6 : 5

7 : 0 10 : 6

Gipf-Oberfrick

6 : 10 7 : 5

5 : 4

Dottikon-Unterkulm

7 : 4

Dottikon-Unterkulm

Spiele

1.L IGA

Obermumpf-Möhlin

So m m er m ei s t er s c h af t 2018 Tu r n er i n n en K o r b b al l 1.L i g a

Murgenthal

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1. Liga Turnerinnen

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10

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2

2

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19

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1

0

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74

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2

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6.

6.

6.

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0

5

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10

4

1

5

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-3

9

5

2.

5.

5.

5.

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1

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3

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12

2

1.

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3.

2.

Vorbereitungsturniere Buochs & Ruswil Zum Auftakt der Hallensaison starteten die Korbballerinnen am Turnier in Buochs und in Ruswil. An beiden Turnieren waren wir unschlagbar. Perfekter Start. Warten wir mal ab, wie sich die Hallensaison entwickelt. Interverbandsmeisterschaft 2018/19 LU/OW/NW/ZG/UR/SZ Ab November spielen wir jeweils an der IVK-Meisterschaft mit. In Luzern sind wir insgesamt an 6 Weekends vor Ort. Es ist toll, gegen starke,- ausserkantonale Mannschaften zu spielen. Unterkulm ist bereits die 15te Saison mit von der Partie. Die 1. Liga ist gespickt mit Nati A- und Nati B- Vereinen. Es ist eine gute Vorbereitung auf die bevorstehende Sommersaison. Wir sind aktuell auf gutem Weg, den Aufwärtstrend zu bestätigen. Aktuelle Ranglisten sind unter www.Turnverband.ch ersichtlich.

Ausblick ins Jahr 2019 Das sportliche Ziel heisst Orientierung nach vorne. In der Nat. A pfeift ein anderer Wind. Wir peilen den Ligaerhalt an. Mit einem eingespielten Team Akzente setzen. Die Vorbereitung wird enorm wichtig sein (effiziente Trainings, Turniere – und Trainingsspiele). Nach der Saison ist vor der Saison. Zusammen können wir noch viel erreichen. Des Weiteren werden wir mit einer coolen Truppe den Verein am Eidg. Turnfest in Aarau unterstützen… stay tuned! Stefan Wasser


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Jahresbericht Korbball Jugend Mit Motivation, Teamgeist und Einsatz unerwartete Erfolge gefeiert Das Gute vorab, in diesem Jahr konnten einige neue Spieler-Innen gefunden und in der Meisterschaft eingesetzt werden. So trainieren zurzeit wieder bis 25 junge, motivierte SpielerInnen am Montag und Mittwochabend in den Unterkulmer Sportanlagen. Zudem konnten zwei neue Hilfsleiterinnen gefunden werden, Sarina und Fernanda stehen uns seit den Sommerferien zur Seite. Anfang Jahr stand ganz im Zeichen der Innerschweizer Korbballmeisterschaften, dort zeichnete sich in der Kategorie U16 Mädchen ein spannender Dreikampf zwischen Menznau, Schwyz und Unterkulm ab. Alle drei Teams schenkten sich nichts und nach der Vorrunde, konnten sich niemand wirklich absetzen. In der ersten Rückrunde patze Menznau verlor überraschend, doch auch Unterkulm packte seine Chance nicht und in der Schlussrunde war alles wieder offen. Unterkulm gewann seine ersten zwei Spiele während Menznau überraschend Punkte abgab und somit war vor dem letzten Spiel klar, dass Unterkulm nach 2016, wieder Gruppensieger wird. Im letzten Spiel gegen Hausen a. A. konnten die jungen Spielerinnen aufspielen und Erfahrungen sammeln, denn dieses Spiel hatte keinen Einfluss mehr auf die Platzierung. Unterkulm gewann die Meisterschaft vor Menznau und Schwyz. Ab März wurde nur noch auf dem Sportplatz trainiert, was uns vielleicht die nötige Härte abverlangte um kantonal aufzutrumpfen. Sowohl die Mädchen U16 wie auch die Knaben U16 konnten sich über den kantonalen Meistertitel freuen. Zum ersten Mal wurde die Meisterschaft zusammen mit den Innerschweizer Teams ausgetragen, was ganz klar das Niveau anhob.

Deshalb war es umso erfreulicher, dass die Jungs bei ihrem ersten Sommermeistertitel das Team aus Menznau hinter sich liess und sehr verdient den Meisterpokal entgegen nehmen konnte. Mit diesen Erfolgen qualifizierten sich beide Teams direkt für die Schweizer Meisterschaften Ende August in Brugg. Als Vorbereitung stand dieses Jahr nur das Auffahrtsturnier in Grafstal auf dem Programm, welches zum ersten Mal wetterbedingt in der Halle ausgetragen werden musste. Am Start standen aus Unterkulm die Knaben U16 und die Mädchen U14. Ein dritter Platz der Jungs und ein 2. Platz der Mädchen waren ein toller Erfolg. Nach den Sommerferien lag der Fokus ganz auf den Schweizer Meisterschaften. Es war allen klar, dass es für die Jungs ganz ganz schwer wird, viel zu bewegen, aber immerhin hatten sie die Quali geschafft, was schon ein Erfolg war. An den Meisterschaften bekamen sie personelle Unterstützung von Boswil, aber auch so mussten sie viel viel Lehrgeld bezahlen und erreichten den 12. Schlussrang (es sind nur 12 Teams zugelassen). Besser lief es den Mädchen, auch wenn sie im Abschluss haderten und viele sichere Korbwürfe nicht im Korb landeten, sondern


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knapp daneben, gewannen und verloren sie alle Spiele sehr knapp, was schlussendlich zum neunten Schlussrang reichte, sie konnten mithalten aber es fehlte der nötige Kick um ganz vorne mitzuspielen. Unsere Bilanz wir waren an der SM dabei, haben viele neue Erfahrungen gesammelt, aber um vorne mitzuspielen reicht es momentan nicht, aber wir haben zusammen einen unvergesslichen Tag verbracht mit Abschluss, für einmal nicht im Mac, sondern im Burger King. Zum sportlichen Jahresabschluss zählt ganz klar der dreifach Erfolg an den kantonalen Hallenmeisterschaften Mitte November in Frick. Am Samstag legten die U14 Spielerinnen vor und gewannen mit sechs Siegen aus sechs Spielen den Meisterpokal. Die Jungs starteten mit einem Unentschieden gegen Boswil am Sonntag und bekamen gleich darauf den ersten Dämpfer gegen Menznau. Neu spielen die Luzernen Teams auch mit, um die Attraktivität hoch zu halten. Wollten die Kulmer den Pokal dieses Jahr nach Hause holen, musste am Nachmittag ein Sieg her gegen Boswil, schliesslich musste man genau gegen dieses Team, letztes Jahr den Pokal abgeben. So nutzten die Jungs die Mittagspause für ein Wurftraining, welches seine Wirkung zeigte, Unterkulm gewann das Spiel. Leider folgte darauf ein sehr schwach gespieltes Spiel gegen Menznau, somit gewann Menznau die Kategorie Knaben U16, doch Unterkulm war kantonaler Meister mit der silbernen Auszeichnung. Die Mädchen der U16 Kategorie spielten sehr konsequent und konzentriert Richtung Meistertitel. Einzig gegen Grosswangen hatten sie zu Beginn etwas Mühe den Rhythmus zu finden, doch schlussendlich wurde auch das dritte Unterkulmer Team mit vier Punkten Vorsprung auf Grosswangen mit dem Meister Pokal belohnt.

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Was die Zukunft bringt steht noch in den Sternen. Noch weiss niemand, ob Kantonal nächstes Jahr noch gespielt wird. Das heisst wir werden bestimmt die Innerschweizermeisterschaften spielen, Turniere besuchen und unsere Freude am Korbball spielen weiter geben. Ein grosses Dankeschön für die Unterstützung geht an den Vorstand, an die Abwarte, an die Eltern aber auch an die Kreisverantwortlichen von Aarau/Kulm welche unsere zwei SM Jugendteams mit einem wundervollen Essenskorb geehrt und damit auch überrascht haben. Danke Chose für die Schiedsrichterarbeit, Danke Martina für deine 150% Unterstützung Danke allen Aktivspielerinnen, dass ihr unser Jugendteam so grossartig im Training unterstützt. für die JugendkorbballerInnen Vreni Wasser


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Ausblick 2019 Das Jahr startete mit unserem beliebten Turnerabend im Januar. Unter dem Motto «Schiff Ahoi» brachten wir wieder viele, wunderbare Nummern auf die Bühne. Im Juni steht dann das absolute Highlight auf dem Programm: Das Eidgenössische Turnfest in Aarau, wo wir neben dem Turnen auch am Festumzug als Helfer im Einsatz stehen werden. Präsidentin Heidi

Dank des Vorstandes Wir bedanken uns bei allen Mitgliedern und Sympathisanten, welche uns im 2018 aktiv unterstützt haben, für ihren Beitrag zu einem weiteren gelungenen und erfolgreichen Vereinsjahr und hoffen, auch in Zukunft auf sie zählen zu dürfen. Dem Gemeinderat und der Schulpflege Unterkulm, den weiteren Behörden, den Schulhausabwarten sowie der Bevölkerung von Unterkulm danken wir im Namen des ganzen Vereins für die gute Zusammenarbeit und das Verständnis, welches sie unseren Anliegen entgegenbringen. Bedanken möchten wir uns auch bei unseren Passivmitgliedern, Spendern und Gönnern, welche uns auch im vergangenen Jahr finanziell, ideell oder in anderer Form unterstütz haben. Turnverein STV Unterkulm, der Vorstand


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STV Unterkulm Allgemeine Kontaktadresse Silvia Kolly Meierhofstrasse 20 5726 Unterkulm Telefon: 062 776 14 58 E-Mail: kolly@zik5726.ch

Du findest uns im Web unter www.stvunterkulm.ch

Deine persönlichen Kontaktadressen INTERESSIERT DICH UNSER VEREIN NÄHER? In unseren verschiedenen Riegen bieten wir für alle, vom Kinderturnen bis zur Männerriege, eine sportliche, dem Alter angepasste Betätigung an, bei der auch die Kameradschaft und zwischenmenschliche Kontakte gepflegt werden. Wende dich an unsere Riegenverantwortlichen, eine Turnerin oder einen Turner aus deinem Bekanntenkreis. UNSERE RIEGEN UND VERANTWORTLICHE Riege MuKi/VaKi Turnen Kinderturnen Jugi Klein mixed Jugi Mittel mixed Jugi Gross mixed Geräteturnen Jugend Vereinsgeräteturnen Aktive Turnerinnen Turner Frauen Männer Korbball Aktive Korbball Jugend mixed Volleyball Turner Volleyball Frauen/Männer

Tag Sa Mi Do Di Fr Do Mo Mi Di Mo Do Mo Fr Mi Mi Fr Fr Fr

Zeit 09.00 – 10.00 Uhr 16.00 – 17.00 Uhr 18.00 – 19.30 Uhr 18.15 – 19.30 Uhr 18.00 – 19.30 Uhr 18.00 – 19.45 Uhr 20.00 – 22.00 Uhr 20.00 – 21.30 Uhr 20.00 – 22.00 Uhr 20.00 – 21.45 Uhr 20.15 – 21.45 Uhr 19.30 – 21.30 Uhr 19.00 – 20.30 Uhr 19.00 – 20.30 Uhr 17.30 – 19.00 Uhr 18.30 – 20.00 Uhr 20.00 – 22.00 Uhr 20.00 – 22.00 Uhr

Verantwortliche Petra de Almeida Barbara Kaspar Patricia Oehrli Michelle Lienhard Roman Holenstein Lukas Voramwald Helene Abbühl Pamela Wehrli Lukas Voramwald Ursula Bösiger Paul Voramwald Stefan Wasser

Telefon 052 534 70 84 079 369 69 49 076 567 34 02 079 357 59 53 079 707 09 54 079 283 41 45 079 598 69 59 079 717 67 78 079 283 41 45 062 776 33 43 062 776 27 79 062 777 37 82

Vreni Wasser Vreni/Martina Vreni/Martina Stefan Wirz Silvia Kolly

062 777 37 82 079 485 43 54 062 776 14 58

Profile for Alexandra Berner

Jahresrückblick 2018  

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