Jahresrückblick 2011

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JAHRESBERICHT 2011 4/5

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RÜCKBLICK 2011 Im vergangenen Jahr gingen die Bemühungen zur Besetzung des verwaisten Präsidiums intensiv weiter. Workshops, Taskforce und viele Gespräche brachten schliesslich eine gute Lösung, so dass wir davon ausgehen können, dass mit der GV 2012 die führungslose Zeit unseres Vereins zu Ende gehen wird – hoffentlich ohne, dass dadurch grösserer Schaden entstanden wäre.

Vom Turnerischen und Kameradschaftlichen her war sicherlich das kantonale Turnfest in Brugg der Höhepunkt. Das beste Resultat erzielten aber unsere Pink Ladys mit dem 2. Rang an den Schweizermeisterschaften in Bern. Auch die Korbballerinnen vermochten wiederum mit etlichen guten Resultaten zu überzeugen.

Ede

PERSONELLES Für die Zusammensetzung des Vorstandes und die Besetzung der weiteren Ämter im Vereinsjahr 2011 verweisen wir auf den Protokollauszug der GV 2011.

Riegen Turner Turnerinnen Team-Aerobic Männer Frauen Jugi klein Jugi mittel Jugi gross Geräteriege Fit Hit Korbball Damen Kinderturnen Total

Aktiv 49 48 5 24 23 40 20 10 21 18 258

Am TA auf der Bühne 21 +6 Lüpuer 10 4 8 0 12 11 16 20 — — 18 120


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VERMÄHLUNGEN Wir gratulieren unserem frischvermählten Turner und seiner ehemaligen Freundin herzlich zur Vermählung. 09.07.11

Elin & Daniel Sinniger-Solheim (kirchliche Trauung in Arendal, Norwegen)

GEBURTEN Zum freudigen Ereignis gratulieren wir: •

04.01.11 Moana Stadler, Tochter von Simone + Marco Stadler

14.01.11 Valentina Widmer, Tochter von Isabella + Tom Widmer

17.04.11 Romina Fuchs, Tochter von Sabrina + Christian Fuchs

24.08.11 Gian Hess, Sohn von Claudia + Florian Hess

RUNDE GEBURTSTAGE Folgende Mitglieder durften im Vereinsjahr 2010 einen runden Geburtstag feiern. Wir gratulieren nochmals recht herzlich:

60 Jahre

Anton Weber

70 Jahre

Ulrich Müller

75 Jahre

Rudolf Berner

85 Jahre

Marie Widmer

TODESFÄLLE Wir mussten von folgenden Mitglieder für immer Abschied nehmen:

Anita Schmidlin (Kassierin) Walter Kern (Ehrenmitglied)

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TURNERABEND «KULM UNTER...» 7./8. JANUAR Motto:

Kulm unter...

Halle:

Freitag gut besetzt / Samstag ausverkauft

Regie:

Urs Walti

Teilnehmer: Damenriege, Team Aerobic, Männerriege, Mädchenriegen mittel und klein, Jugendriegen mixed und klein, Geräteriege, Kinderturnen, Turnverein Tanzmusik: „Benny“ „Kulm unter“ – eine Wortspielerei, die viele Interpretationen (von „Down under“ bis „Überflutung von Unterkulm“) zu liess. Unsere Auslegung des Mottos befasste sich mit einem „Dammbruch“ im oberen Wynental und der Überflutung von Unterkulm. So begann die Rahmengeschichte, die mit gefilmten Szenen (Flucht vor der Flut in die sichere Unterkulmer Turnhalle) begann. Dazwischen fanden aber auch die traditionellen Sketches, die von und mit Martin Hofmann gestaltet wurden, ihren Platz. Allen Beteiligten (Martin Hofmann, Alain Marti, Benny Wagner, Lukas Gloor und v.a.m.), die an diesem abwechslungsreichen und aufwändigen Rahmenprogramm mitgearbeitet haben, herzlichen Dank! Auch Heidi Baumann, die einmal mehr für die Gestaltung des Bühnenbildes zuständig war, schöpfte aus dem Vollen. Ziel: Unterkulm „musste im Wasser versinken“. Das Bühnenbild zeigte das Zentrum von Unterkulm mit der Kirche und Gemeindehaus – ein bekanntes Sujet. Mit blauem, halb transparentem Stoff, den die Regie während der Vorstellung langsam hochziehen konnte, simulierten wir das Hochwasser – und am Ende der Vorstellung war Unterkulm „Kulm unter“ und – bis auf die Kirchenspitze - im Wasser versunken. Die Dekoration von Pamela Berner drehte sich ebenfalls rund ums Wasser. Wir hängten das grosse Netz auf, wo wir (aufblasbare) Wassertiere hineinlegten und auch den Wänden entlang wurden verschieden Wassertiere aufgehängt. Zum ersten Mal haben wir die Wandlampen vom Rock’n Roll Club

montiert, die ein sehr dezentes Licht abgeben und für eine entsprechend gediegene Stimmung sorgen. Die ursprünglich als Schiffsrümpfe gedachten aus Holz geschreinerten Holzklötzchen liessen sich aufstellen und als Kirchtürme einsetzen… Die Darbietungen drehten sich natürlich auch rund ums Wasser. Mit dem gemischten Gerätereigen (DR/TV/GT) eröffneten die als Piraten kostümierten Turner/innen das Programm. Da gab es aber auch die Turner, die sich in FrauenBadekleidern zu „I’m your Venus“ auf Liegestühlen räkelten. „An der Nordseeküste“ war das passende Lied für die Jüngsten vom Ki-Tu. Die kleinen JugiMädchen stellten „Regentröpfchen“ dar. Die Damenriege versuchte etwas Neues: Sie setzten bei Ihrem „Hasenreigen“ zwei Rhönräder ein. Was einfacher aussieht als es ist, hatten die Turnerinnen dank intensivem Üben bestens im Griff. Zur Musik „Splish, splash“ und dem „knallroten Gummiboot“ brachten die Männerturner in rot/weiss gestreiften Badeanzügen, mit Flossen und Taucherbrille bewehrt, das Publikum zum Lachen, wobei das Schlauchboot selbstverständlich nicht fehlen durfte. Eine sehr spezielle Darbietung mit UV-Licht haben Simon Berner und Röbi Bär mit den Turnern zusammengestellt. Die ganze Bühne war schwarz und zu sehen waren nur 3 weiss geklei-


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dete Turner im UV-Licht, die spezielle, zum Teil „schwebende“ Übungen machten, mit Hilfe von vielen, schwarz gekleideten Turnern, von denen nichts zu sehen war. Die turnerischen Darbietungen kamen dieses Jahr beim Publikum sehr gut an. So mussten die Turner ihre Barrensektion ein zweites Mal zeigen. Aber auch die Darbietung des Aerobic-Teams von Pamela Berner wollte das Publikum ein zweites Mal sehen. Bei der Schlussnummer standen alle passend zum Motto in Gummistiefeln auf der Bühne. Einmal mehr ein überaus gelungener Unterhaltungsabend. Dank dem Einsatz und der Fantasie der Riegenleiter/innen und Reigenverantwortlichen konnten wir unserem Publikum wieder unterhaltsame, lustige und turnerische Darbietungen präsentieren. Auch hinter den Kulissen, sei es in der Regie, Küche oder Bar, wurde viel und gut gearbeitet. Für einen er-

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folgreichen Turnerabend braucht es sowohl gute Darbietungen auf der Bühne mit dem entsprechenden Umfeld (Rahmenprogramm, Bühnenbild, Dekoration) wie auch eine gut funktionierende Infrastruktur (Wirtschaft, Bar usw.). Wenn es den Besuchern gefällt und sie sich wohl fühlen und vergnügen, dann haben wir unser Ziel erreicht. Ein herzlicher Dank an alle, die dazu beigetragen haben, dieses Ziel zu erreichen!

Urs Walti

SKI-WEEKEND AROSA Bereits zum zweiten Mal reiste die Volleyballriege nach Arosa ins Skiweekend. Fürs letzte März-Wochenende holten alle ihre Ski- bzw. Snowboardausrüstung nochmals hervor. Ausser Füstu, welcher sich lieber seinen Wetterballonen widmete, war unsere Gruppe komplett. Die Ziele für dieses Wochenende wurden zuvor in einem strikten Dienstbefehl aufgezeigt.

stätte einen Stopp ein. Kein Öl mehr, schlechte Benzinzufuhr etc. spekulierten sämtliche Automechaniker über die Ursache des Problems. Zum Glück hatten wir noch Beni dabei, welcher beim Öffnen der Motorhaube sofort bemerkte, dass eine Zündkerze nicht mehr richtig angeschlossen war. Nach der Reparatur ging es weiter in Richtung Schnee.

Die erste Delegation traf sich am Freitagmorgen um den Weg nach Arosa einzuschlagen. Unser Gefährt geriet jedoch schon bald ins Stottern und die Ungewissheit ob wir unser Ziel je erreichen stieg pro gefahrenem Meter. Gezwungener Massen legten wir bei einer Autobahnrast-

In Arosa waren die Skier schnell angezogen und die Billete gelöst. Die ersten Kurven führten uns in die Hörnlihütte, wo wir unseren Hunger und Durst bei einem „Hauben Coola“ und „Kacktem mit Hörnli“ stillten. Gleichzeitig fand in Arosa noch das FIS Weltcup Finale Snowboard statt. Am Freitagnachmittag war das Finale des Snowboardcross angesetzt, welches wir live verfolgen durften. Eindrücklich wie die Athleten die Piste runterrasten. Den Freitag liessen wir auf der Piste und anschliessend im Après-Ski ausklingen. Danach erwarteten wir die zweite Delegation, welche unser Team komplettierte. Nach einem kurzen Aufenthalt im Nachtleben von Arosa suchten wir unsere Betten auf. Am Samstag lag das Hauptaugenmerk wiederum auf dem Weltcup Finale. Auf der Halfpipe flogen die Athle-


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ten, begleitet von einem Hupkonzert, über unsere Köpfe. Und auch beim Parallelslalom unterstützten wir die Schweizer Boarder. Alle freuten sich auf das anstehende Bier in der Glasbar bei der Tschuggenhütte. Nachdem das eine oder andere Bier noch dazugekommen war, begaben wir uns zur nächsten Après-Ski-Destination, dem Brüggli. Simi konnte leider bei dieser Abfahrt einem unvermittelt auftauchenden Hindernis nicht mehr ausweichen. Zum Glück kam er mit dem Schrecken davon. Nach dem obligaten Hamburger-Aufenthalt bei Erwin zogen wir uns kurz zurück in unsere Unterkunft. Da der Stöpsel fehlte und kein angemessener Ersatzgegenstand ausfindig gemacht werden konnte, mussten wir auf ein gemeinsames Bad verzichten. Ein Rennen im Gepäckwagen blieb uns auch verwehrt. Dafür wurde der Rekord im Aussteigen aus dem Gepäckwagen durch Wäudu aufgestellt.

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beleidigen, Jugendliche Verbrecher jagen, Polizeinotruf wählen, give me some nuts!, der mit dem Schal tanzt, Englischunterricht mit Röbi, das mit dem Englisch hätte man besser sein lassen, lange Reise durch den Wald, etc… Trotz einigen spektakulären Szenarios befanden wir uns am Sonntagmorgen bereits wieder auf der Piste und genossen den letzten Tag im Schnee. Wohlbehalten und mit vollem Sehvermögen kamen alle zuhause an. Röbi verewigte sich sogar noch bei Toms neuem Haus. Arosa! Wir kommen wieder….. Fluri

Ein kleiner Einblick in den anstehenden Ausgang in Stichworten: Captain Morgan treffen, ins Halli Galli kommen, nicht mehr ins Halli Galli kommen, Türsteher

TURNFEST BRUGG / WINDISCH 22.-26. JUNI Vom 22. – 26. Juni 2011 fand in Brugg/ Windisch das Kantonale Turnfest statt. Unser 3-teiliger Vereinswettkampf der Aktiven war auf den Freitagnachmittag angesetzt. Leider mussten wir bereits im Vorfeld erste verletzungsbedingten Ausfälle beklagen, was uns nicht vom Ziel abhielt, möglichst gut abzuschneiden. Um 14:30 Uhr starteten wir im ersten Wettkampfteil mit der Pendelstafette und dem Team Aerobic. Somit verpassten die Läufer leider den Auftritt des Aerobics, welches mit einer Grossgruppe an den Start ging. Mit einem einmal mehr souveränen Auftritt wurden sie von den Wertungsrichtern mit einer tollen Note von 9.40 belohnt. In der Pendelstafette lief es weniger nach Plan. Nachdem ich mit einer Zerrung ins Ziel stolperte, war schon einige Zeit verloren. Weiter kamen noch zwei Wechselfehler dazu, was uns lediglich eine Note von 7.13 bescherte. Beim zweiten Wettkampfteil, dem Fachtest Allround, mussten wir verletzungsbedingt, noch einige Rochaden machen, was sicher kein Vorteil war. Dass sich alle Mühe gaben war klar, aber leider hatten wir vereinzelt auch ein bisschen Mühe und suchten nach der einen oder anderen Ausrede, wieso es nicht so gut funktionierte wie im Training. Die Note 8.09 war das Ziel. Wenn man bedenkt, dass wir im regnerischen, sumpftie-

fen Staffelbach besser abgeschnitten hatten, hätte wohl ein besseres Ergebnis resultieren müssen. Der letzte Wettkampfteil setzte sich aus Steinheben und Wurf zusammen. Beide Male wurden gute Ergebnisse erzielt. Die Werfer erreichten ein 8.54 und die Heber ein 8.88. Das gemeinsame Abendessen war dann leider der letzte Teil, den wir als Verein am Turnfest zusammen erleben durften. Da die einen zuerst die Übernachtungsdestination aufsuchten, die anderen bereits ein Bier tranken und wieder andere bereits den Nachhauseweg anstrebten, war kein gemeinsames Feiern mehr möglich. Aufgrund der Tatsache, dass die neuen Ausgangs-Shirts getragen wurden und einen guten Anklang fanden, sah man sich zwischendurch wieder. Eine kleine Schar aus jungen Turnerinnen und Turner blieb am Samstag noch in Brugg/ Windisch. Beim Fest am Abend hatten sie, gemäss Augenzeugenberichten, viel zu lachen. Das diesjährige Turnfest verlief nicht optimal. Einige Ausfälle waren zu beklagen, es reichte „nur“ zu einem durchschnittlichen Schlussresultat von 24.94 und das gemeinsame Feiern blieb mehr oder weniger aus. Fluri


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ENDTURNEN 25. SEPTEMBER 2011 Organisation: Urs Walti Teilnehmer:

DR TV Mädchen Knaben Geräteriege TOTAL

7 9 14 4 11 45

Wirtschaft: Beat Aerni

Zum Abschluss der Sommersaison konnte der Turnverein Unterkulm sein traditionelles Endturnen bei besten Bedingungen durchführen. Etwas später als üblich, da an den gewohnten Daten Anfang/Mitte September die KorbballSchlussrunde der Kant. Meisterschaften in Unterkulm stattfanden. Wegen diesem späten Termin fehlten leider einige Jügeler, die eine Woche vor den Herbstferien bereits in Projektwochen usw. waren. Umso erfreulicher, dass auch wieder 7 Turnerinnen und 9 Turner am Sonntag Morgen den Weg auf den FärberackerSportplatz fanden. Wie üblich, wurden am Morgen die Leichtathletik-Disziplinen ausgetragen. Jugendriegen und Turner nahmen ihren Wettkampf auf dem Sportplatz in Angriff. Die Geräteturnerinnen bestritten ihren 4teiligen Wettkampf in der Turnhalle unter den strengen Blicken der Wertungsrichter. Für ihre konzentriert und gekonnt vorgeführten Übungen wurden sie mit dem Applaus der Zuschauer belohnt. Die Turnerinnen hielten an ihrem letztjährigen Konzept fest und bestritten wiederum einen Wettkampf, der grösstenteils aus Plausch- und Spieldisziplinen bestand. Siegerin bei den Turnerinnen wurde Anja Kolly, auf Rang 2 folgte die letztjährige Siegerin, Anna Döbeli und Rang 3 belegte, wie schon letztes Jahr, Tanja Voramwald. Dank der jungen Turner, die ab Herbst frisch in den Turnverein übergetreten waren, haben 9 Turner am 11-teiligen

„Multi“-Wettkampf teilgenommen. Der Zeitplan wurde etwas angepasst, so dass auch die Turner nicht schon um 8 Uhr sondern auch erst um 9 Uhr beginnen mussten. Die Ausgangslage war offen. Entsprechend knapp fiel auch die Entscheidung aus. Der letztjährige Sieger, Lukas Voramwald, verpasste die Verteidigung des Titels knapp. Als Sieger mit zwei Punkten Vorsprung konnte sich Thomas Widmer feiern lassen. Auf Rang 2 folgte Lukas Voramwald. Mit nur einem Punkt Rückstand auf den Zweiten gewann Simon Berner mit dem 3. Rang zum dritten Mal in Folge den Juniorenpokal. Nach der Mittagspause hatten die Jugileiterinnen in bewährter Manier einen Spielwettkampf zusammengestellt, bei dem sich die Jügeler noch einmal so richtig austoben konnten und an dem sie sichtlich Spass hatten. Den zahlreichen Helferinnen und Helfer ein herzliches Dankeschön! Es ist erfreulich, dass sie sich alle Jahre wieder als Kampfrichter/innen oder in der Wirtschaft zur Verfügung stellen und mithelfen, dass dieser Anlass mühelos durchgeführt und die Anlagen am Abend in einwandfreiem Zustand abgegeben werden können. Nächstes Jahr findet das Endturnen wieder früher statt. Hoffen wir, dass dann wieder mehr Jügeler teilnehmen und der Aufwärtstrend bei den Aktiven anhält, damit sich der Aufwand, den wir für diesen Anlass betreiben, auch lohnt.

Urs Walti


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RANGLISTEN ENDTURNEN TURNVEREIN 1. Widmer Thomas 2. Voramwald Lukas

3. Berner Simon 68 Punkte (Gewinner des Juniorenpokals)

JUGI KNABEN GROSS (JG. 96 - 00) 1. Kevin Berner 2. Dominik Grott 3. Mizgin Baran 3. Julien Hammer

4. 5. 6. 7. 8. 9.

JUGI GERÄTERIEGE: Test K1: 1. Katarina Komatovic 2. Janis Kaspar 3. Nadine Beer 4. Sina Hunziker

Hess Florian Hediger Daniel Bircher Dominik Wagner Beni Müller Thomas Riesen Ruedi

71 Punkte 69 Punkte

61 59 48 42 40 37

Punkte Punkte Punkte Punkte Punkte Punkte

DAMENRIEGE 1. Anja Kolly 2. Anna Döbeli 3. Tanja Voramwald 4. Nicole Suter 5. Heidi Baumann 6. Angela Suter 7. Denise Bachmann JUGI MÄDCHEN MITTEL (JG. 98 - 01) 1. Christiana Hammer 2. Amna Habibija 3. Fernanda Schneeberger 4. Lara Zimmermann 4. Patricia Oehrli 6. Flavia Hächler 7. Isabel Ackermann 8. Jasmin Bircher 9. Angelina Gut 10. Michelle Stücheli JUGIMÄDCHEN KLEIN (JG. 02 - 05) 1. Sarina Rosenkranz 2. Jil-Vivien Harta 3. Andrea Schneeberger 4. Julia Braunschweiler

Test K2: 1. 2. 3. 4. 5. 6.

Seraina Kohler Tanisha Kaspar Stella Favi Tabea Rosenkranz Anja Müller Carmen Weber

Test K3: 1. Andrina Eichenberger


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JAHRESBERICHT FIT-HIT Das Jahr begann für uns wie gewohnt mit dem Turnerabend, bei dem wir im Service mithalfen.

Natürlich wurde auch fleissig geturnt, wenn die Halle frei war.

In den Turnstunden, jeweils am Freitagabend jagte uns Sonja, oder bei ihrer Abwesenheit Gaby oder Kornelia durch die Turnhalle. Ob bei einem Circuit, einer Stafette, Koordinationsübungen oder einem Spiel, schwitzen war immer angesagt.

Im August fand unsere alljährliche Reise statt. Diesmal führte sie uns ins wunderbare Toggenburg. Super Wetter war uns beschert, wie jedes Jahr. („Ist halt so, wenn Engel reisen“). Danke, Daniela, für deine super Organisation.

Da wir die Halle oft am Freitagabend nicht nutzen können, waren immer wieder Alternativprogramme gefragt. Kegeln ist ja auch ein Sport, sagten wir uns, und fuhren in die Linde nach Mühlethal. Unsere Männer nahmen wir mit, damit auch sie sich sportlich betätigen konnten. Im Aquarena in Schinznach liessen wir es uns auch mal gut gehen. Ist ja auch eine Art von Fitness. Ebenso wurde die Badi Unterkulm berücksichtigt. Den Vita-Parcours in Oberkulm, haben wir auch schon öfters absolviert, obwohl der Start nicht Jederfrau’s Sache ist. Minigolf ist genauso eine unserer Alternativ-Sportart, bei der trotz voller Körperkonzentration, dennoch nicht immer alle Löcher so getroffen wurden, wie wir es uns gewünscht haben.

Im Dezember gönnten wir uns, das zur Tradition gewordene Weihnachtsessen. Die Bahn fuhr uns nach Reinach, wo wir nach kurzem Fussmarsch im Restaurant Züribeck erwartet wurden. Nach einem ausgezeichnetem Essen und einem gemütlichen Abend brachte uns die Aarbahn wieder ins mittlere Wynental zurück. An dieser Stelle bedanken wir uns beim STV ganz herzlich, dass wir unter seinem Namen die Turnhalle benützen können. Therese Läubli


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JAHRESBERICHT TEAM AEROBIC TEAM AEROBIC SAISON 2011 Nach dem hervorragenden VizeSchweizermeistertitel 2010 sind wir hungrig nach mehr. Nach dem Turnerabend im Januar wurden wir von neuen Mitgliedern überrennt. Mit zusätzlich 4 Damen und 1 Herr starteten wir mit einem neuen Programm ins Jahr 2011. Es stand sofort fest, dass wir am Turnfest als grosses Team starten werden. Wir haben viel geübt, da die Ansprüche der Leiterinnen nicht kleiner wurden. Neue komplizierte Akrobatik, die man in einem Film gesehen hatte, wurde eingeübt. Viele verschiedene Positionen und und und…. wurden geübt und geübt. Wir konnten im Mai ein Probewettkampf abhalten, der uns zeigte, was noch fehlt oder noch besser gemacht werden konnte und so wurden bis zum Turnfest noch kleinere Anpassungen gemacht.

TURNFEST Der erste Wettkampf für uns alle in diesem grossen Team, 8 Damen und 1 Herr. Die Wärme machte uns ein wenig zu schaffen, doch mit der Unterstützung unserer Fans konnten wir auf dem Teppich alles geben und es klappte auch fast alles. Die Note bestätigte unsere Leistung 9.40, das war super.

Nach dem Turnfest hatten wir eine Abwechslung verdient. Die letzten paar Wochen waren anstrengend. So konnten sich die einen, die noch nicht die Ferien genossen, eine Yogastunde bei Marlies Mauchle gönnen. Viel Neues haben wir kennengelernt, das wir auch umsetzen können in unseren Team Aerobic Stunden. Danke Marlies! Vor den Sommerferien haben wir das Training schon wieder aufgenommen,

denn es wurde von 9 Personen auf 4 Personen umgestellt, denn das nächste grosse Ziel war die Schweizermeisterschaft in Bern. Dies haben wir unseren neuen Team-Mitgliedern beim Start in diese Saison mitgeteilt, da wir einfach nochmals die Chance haben möchten ganz oben zu stehen.

ZUGERAEROBIC CUP Als erster Vorbereitungswettkampf stand der Zuger Aerobic Cup auf unserer Liste. Leider mussten wir 2 Wochen vor dem Wettkampf unfallbedingt auf eine Person verzichten, was die Situation änderte und sofort von 4 auf 3 Positionen umgestellt werden musste. Schliesslich kam es so, wie es kommen musste: Eine weitere Person hatte sich verletzt und so konnten wir den Start am Zugercup ganz sausen lassen.

NWS (NORDWESTSCHWEIZER VEREINSWETTKAMPF IN LAUFEN BL) Kurz vor dem NWS waren alle wieder einigermassen fit und so fuhren wir nach Laufen, um uns im kleinen Team bewerten zu lassen. Wir waren sehr nervös, da es unser erster Wettkampf zu viert war. Das Anfangsakro hatte gut funktioniert und so konnten wir beruhigt und mit Freude unser Programm zeigen. Leider kam es nicht so, wie wir uns das vorgestellt haben. Der Körper eines Teammitgliedes spielte nicht ganz mit. Nach der Aufführung wurde sie ins Spital gebracht, um abzuklären, was dahinter steckt, da die Schmerzen leider nicht nachlassen wollten. Die anderen Teammitglieder blieben in der Halle und versuchten sich mit den gezeigten


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Vorführungen abzulenken. Wir waren immer auf dem Laufenden und waren froh, dass wir sie am Abend wieder mit nach Hause nehmen konnten.

dern an Chablais. Wow, das war eine riesige Überraschung! Man hörte und sah es uns an, dass wir überrascht und glücklich waren.

Wieso sind wir vom Pech verfolgt?

Jetzt hat der Kampf begonnen und der Titel stand nahe.

Das nächste Ziel hiess Stauseecup und dort waren die Top-Mannschaften anwesend. So konnten wir uns miteinander messen und abschätzen, was noch zu tun war bis zur SM. Weil unsere Anfangsakro nicht immer richtig funktionierte, haben wir Sondertrainings eingelegt, welche uns dann immer sicherer auftreten liessen.

STAUSEECUP IN KLEINDÖTTINGEN Am Samstagmorgen haben wir uns in der Halle getroffen, um nochmals das Programm durchzugehen und uns mental auf den Wettkampf vorzubereiten. Auch dieses Mal haben Fans den Weg nach Kleindöttingen gefunden. Vielen Dank! Wir waren sehr nervös. Es ging los. Kaum das Handzeichen gegeben, fing die Musik schon an zu spielen. Leider hat die Anfangsakro nicht geklappt. Doch wir haben unser Programm ohne weiteren Fehler gezeigt und waren einigermassen zufrieden mit unserer Leistung. Da wir das letzte von nur 4 Teams waren, fand das Rangverlesen unmittelbar nach unserer Vorführung statt. Wir waren gespannt. Die erste von 4 Noten wurde bekannt gegeben: 9.13 ertönte aus dem Mikrofon, "oh nei ned mer" erklang es von uns. "Puuhh, wir waren es nicht". Die 2. Note, das Zittern begann von vorne: 9.39: "gut, aber noch nicht top". Doch wieder erklang nicht unser Vereinsname. "Gut, wir sind zweiter, ist auch okey". Die 3. Note und somit Zweitplatzierter mit 9.45, "okey das ist gut, wird akzeptiert und wir werden noch an unserem Programm arbeiten" rauschte es durch den Kopf der Leiterin. Der zweite Platz ging aber nicht an uns, son-

So trainierten wir jeweils 3x wöchentlich in den letzten 3 Wochen. Es war hart, aber wir wollten noch einen „drauf legen“. Die Technik wurde immer besser, so wie auch die Ausführung der Arme.

SCHWEIZERMEISTERSCHAFT IN BERN Am Samstagmorgen besammelten wir uns in der Turnhalle, um unser Programm nochmals zu tanzen und die möglichen Knackpunkte anzuschauen. Gut vorbereitet und in unseren Wettkampfkleidern begaben wir uns zu Ramona Buchser, welche uns auch dieses Jahr wieder tolle Frisuren gemacht hat. Anschliessend fuhren wir, mehr oder weniger aufgeregt, nach Bern. Dort angekommen, Garderobe bezogen und sofort den Wettkampfplatz unter die Lupe genommen. Die Aufregung stieg von Minute zu Minute und von Fan zu Fan. Viele waren wegen uns gekommen. So, jetzt nochmals aufwärmen, unser Programm durchtanzen und dann gilt es ernst. Die Vorstellungsrunde hat begonnen. So viele Zuschauer und siehe da: Für uns wurde ein Plakat entworfen und die Kuhglocken erklangen. Schön, dass man so unterstützt wird. Danke vielmals!!!


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Unser Programm haben wir gut gezeigt. Ein, zwei „Wackler“ aber ansonsten klappte alles. Gespanntes Warten auf die Note ... 9.15, die Enttäuschung war gross! Das reicht nicht, um ins Finale zu kommen, nie und nimmer. Okey, es kam alles anders als gedacht. Nur Chablais war noch besser als wir mit 9.32. Die Noten für die 3er - 5er Teams waren sehr, sehr tief. Na gut, wir sind Zweiter zurzeit und können morgen noch „einen auspacken“. So haben wir es auch getan. Mit noch mehr Fans haben wir nochmals Vollgas gegeben. Doch die Programmnote war uns zum Verhängnis geworden. Genau die 0.2 Punkte haben uns gefehlt, denn in der Technik waren wir besser, als der amtierende Schweizermeister. Wir waren zufrieden, da wir uns stark verbessert haben. Aber es war nicht unsere SM. Doch die Freude über den zweiten Rang war auch gross, denn in der Garderobe wurde laut Musik gehört und Champagner getrunken. Anschliessend durften wir viele Fans in der Linde in Gränichen nochmals zur obligaten Pizza nach der SM begrüssen. Es war wieder einmal ein anstrengendes, jedoch ein super tolles Jahr, auch wenn es nicht ganz bis nach oben gereicht hat. Unser Teamgeist ist einfach spitze.

DANKE Danke an alle Fans, die uns an die verschiedenen Wettkämpfe begleitet haben. Danke an unseren Sponsor Ramona, welche uns immer wieder tolle Frisuren macht und einen ganz grossen Dank an Ariane & André Neuhaus sowie Corinne & Bruno Berner, welche uns einen schönen Bericht mit Foto im Kulmer Blättli drucken liessen. Vielen Dank!

Auf eine weitere tolle Saison im Jahr 2012 Die Pink Ladies

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JAHRESBERICHT DAMENRIEGE Das vergangene Jahr fiel bei der Damenriege eher in die Kategorie „ruhig“. Eines der Highlights war sicher die Teilnahme am Kantonalen Turnfest in Brugg – Windisch, wo wir mit Ausfällen wegen Verletzungen starten mussten. „Unterstützt“ wurden wir dieses Mal zum Ersten Mal von zwei Damen aus dem Turnverein Lüpu. Nach den Sommerferien fand dann wieder einmal der KreisSpieltag statt. Wir starteten mit einer Volley-Mannschaft. Zwar nicht sehr erfolgreich, aber wir dürfen sicher auf unseren Teamgeist stolz sein. Trotz Niederlagen verloren wir nie die Lust am Spielen und amüsierten uns bei herrlichem Wetter. Wenige Wochen später folgte die Turnfahrt, an der die Damenriege gut vertreten war. Wir hatten ein Riesengaudi beim Bierbaden und abends an der Bar sowieso. Da ich in Zukunft andere Aufgaben im Verein übernehmen werde, schaue ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge zurück und in die Zukunft.

Ich war immer sehr stolz auf „meine Damenriege“ und es hat mir Spass gemacht, die Oberturnerin von euch zu sein. Ich werde das Leiten sicherlich vermissen, freue mich aber auf meine neue Tätigkeit zusammen mit Madeleine. Freut euch nicht zu früh, ganz los werdet ihr mich nicht, ich stehe weiterhin mit euch in der Halle und werde ab und zu auch mal leiten. Ich danke euch herzlich für die Unterstützung während meiner Zeit als Oberturnerin! Heidi Baumann


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TURNFAHRT FRAUEN IM SEPTEMBER AUF DEM BRIENZER ROTHORN Bereits auf der Anfahrt nach Sörenberg konnten sich die 15 Turnerinnen auf unsere Bergwanderung einstimmen. Eindrücklich zeigten sich die Berge und das Wetter von der besten Seite.

(724 Höhenmeter) erreichten wir den Eisee auf 1953 m. Nach kurzer Rast erklommen wir den Rest, Brienzer Rothorn 2350 m, und alle genossen den überwältigende Blick auf See, Viertausender usw.

Für den Freitag wählte unsere Wanderleiterin eine gemütliche Route im Gebiet Rossweid –

Alles Schöne geht zu Ende und schon bald befanden wir uns auf dem Heimweg, mit dem Zügli nach Brienz, weiter mit dem Schiff nach Interlaken und den Rest mit der SBB. Was unterwegs alles so liegen blieb (Stock) oder geöffnet wurde (BH), bleibt vereinsintern. Mit vielen Lachern über die Ereignisse blicken wir zurück auf unsere Reise. Herzlichen Dank für die Organisation dieser Turnfahrt. rh

Salwideli. Die liebliche Landschaft einerseits und die schroffe Schrattenfluh andererseits faszinierte alle, und unsere Seelen baumelten schon bald in diesem kleinen Paradies. Immer wieder schweiften unsere Blicke hoch zum Brienzer Rothorn, das wir morgen besteigen wollen. Ein gewisser Respekt davor war deutlich zu spüren. Mit diesem Bewusstsein übertat sich niemand. Auch abends bei einem feinen Nachtessen im überaus gemütlichen Hotel Crystal, und nach dem alle wussten was ein „Ramazotti“ ist (nein, kein Eros!), begaben wir uns brav, relativ früh in unsere Betten. Gut durchdacht von Vreni Santschi, starteten wir in zwei Gruppen unserem Tagesziel entgegen. Ein kleines Grüppchen bevorzugte, die kürzere Wanderung zur Talstation, um danach mit der Bahn emporzuschweben. Mit dem „ominösen“ Rucksack, den sie mit schleppen mussten, erbrachten auch sie eine beachtliche Leistung! Die steigfreudigen Frauen bewegten sich unterdessen entschlossen den Berg hinauf. Durch eine absteigende Schafherde wurden wir vom Aufstieg etwas abgelenkt, und einigen pochte der Puls gar etwas mehr als beim eigentlichen Aufstieg. Nach weiteren happigen Steigungen


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JAHRESBERICHT FRAUENRIEGE Ende Juni reiste ein Gruppe bestehend aus – Männlein und Weiblein - ans Kant. Turnfest nach Brugg. Wir starteten im Wettkampf Fit und Fun. Dank intensiven Trainings war unser Mitmachen ein toller Erfolg, belegten wir in der Endabrechnung den guten 20. Rang von 57 teilnehmenden Riegen.

Am 5. Dezember war „Chlousabe“ angesagt. Nach eintreffen aller Frauen gab Bea das Startzeichen zum Abmarsch, aber siehe da, nach 3 Min. hatten wir schon einen Boxenstopp. Auf dem Sportplatz durften wir uns im „Ballon steigen lassen“ üben.

Es war so eine gute, friedliche Stimmung den Ballonen nachzuschauen, wie sie immer höher und weiter in den Nachthimmel stiegen. Nun folgte ein kurzer Marsch zur „Höhli“. Wir liessen uns im warmen und gemütlichen Höhliruum nieder, aber schon bald lockte uns Bea wieder ins Freie. Wir deckten uns mit Brot und langen Fonduegabeln ein und durften genüsslich im Fonduekessi rühren. Mmmmh, isch das guet gsi!! Dir Bea ganz ä härzliche Dank für die gueti Idee.

Nun möchten wir Ursula und Bea für ihre abwechslungsreichen und fröhlichen Turnstunden herzlich danken. Es sind ja nicht nur die 90 Min. in der Halle,- sondern die vielen Vorbereitungsstunden neben bei - die sie für uns leisten. Daaaaaaaaaaaaanke!!


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TURNFAHRT MÄNNERRIEGE 09./10. SEPTEMBER 2011, ZIEL: LENZERHEIDE

Organisation: Paul Voramwald Reiseleitung Wanderer: Werner Döbeli Acht Wanderer und elf Biker im Bündnerfleisch– und Calandaland „Abwechslung macht das Leben süss“, sagt ein Sprichwort und nach diesem Motto leben auch die Turnfahrten der Männerriege Unterkulm. Mal Schwarzwald oder Berner Oberland, mal Graubünden, mal Regen dann traumhaftes Wetter. Mal zur Abwechslung nicht am Freitag, sondern schon am Donnerstag Abend erreichte unser Bus und der Wagen mit den Bikes die Lenzerheide. Die Zimmer im „Sanaspans“ konnten wir gleich belegen und zum Nachtessen gehen. Für die Meisten war frühe Nachtruhe angesagt, denn das morgige Programm verlangte frische Kräfte. Die Wanderer begannen den Tag gemütlich, noch im Schatten leicht ansteigend Richtung Sanaspans-Alp, die Sicht über das Tal und die gegenüberliegenden Berge hätte schöner und klarer nicht sein können. Auf der Alp da „gabs koa Sünd“ nur die verdiente Rast und genügend Flüssiges um den Wasserhaushalt wieder ins Lot zu bringen. Der härtere Teil der Wanderung begann mit dem Abstieg zum Wasserfall. Über hohe Stufen an steilen Flanken entlang. Beim Rastplatz schloss ein Pärchen Mountainbiker über den selben, halsbrecherischen Weg, zu uns auf. (Die spinnen, die Biker!) Dann gings eben aus, später steil hinab zur Talstation der Rothornbahn. Die Kniegelenke mussten hier einiges aushalten. Unsere Biker radelten zu dieser Zeit auf der Albulatour. Die Route führte bergab Richtung Tiefencastel und der Albula entlang, fast ausschliesslich auf Naturwegen und Trails, die für Biker markiert sind. Nicht schlecht staunten wir, als jedem bei der Mittagsrast in Filisur ein "Trölholz" in die Finger gegeben wurde. Hintergrund: die Speisekarte war darauf zu lesen. Die Rückfahrt nach

Lenzerheide gestaltete sich nicht für jeden Teilnehmer gleich anstrengend, es waren immerhin ca. 55 Kilometer und 1'200 Höhenmeter zu bewältigen, aber wir kamen gemeinsam zurück. Am Abend informierten wir uns über die Produktion des Bü..Bü.. Bündnerfleisches. Die Führung durch den Familienbetrieb Brügger in Parpan gab uns einen Einblick in ein altes „Handwerk“. Hier wird auch heute noch, im Gegensatz zu den grossen Produzenten, alles manuell gesteuert. Selbst die „Klimaanlage“ funktioniert so, je nach Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Windrichtung werden die Fenster entweder im Süden, im Norden oder gegen den Bach hin geöffnet. Ab Ende Sommer bis in den April hinein wird rund um die Uhr und jeden Tag gearbeitet. Das Resultat konnten wir im Anschluss an die Besichtigung reichlich geniessen, herrlich im Geschmack und erst noch gesund. Am Samstag wieder wolkenloser Himmel über dem Tal. Dem Wanderziel Dreibündenstein schwebten wir das erste Stück mit dem Sessellift entgegen. Entlang des Wegs konnten wir viele Murmeli beobachten, bevor es dann steil über Wiesen anstieg zu einer schönen Hochebene die mit kleinen Seen und Tümpeln durchsetzt


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und mit Alpenrosen, Wacholder und Heidekraut bewachsen war. Eine einmalige Rundsicht zum Calanda, der Bündner Herrschaft oder der Rheinschlucht und zur Surselva belohnte uns. Beim Abstieg zurück zur Bergstation Praschadier machte uns die Hitze sogar auf 1800 Metern zu schaffen. Als Abschluss und Höhepunkt, stand nun noch die Fahrt auf der „längsten Rodelbahn der Welt“ auf dem Programm. 3100 Meter mit 31 Kurven und einem Höhenunterschied von 480 Meter hinab nach Churwalden. Auf den Piz Scalottas (Bikertour Nr. 603, danach Nr. 612) wagte sich unsere Bikergruppe. Im Gegensatz zum Vortag waren die Höhenmeter gleich zu Tourbeginn zu leisten. Es ging relativ steil zum Gipfel empor. Oben angekommen wurde zuerst einmal die Aussicht genossen. Der zweite Teil war weniger anstrengend, jedoch gute Fahrkünste und eine ehrliche Selbsteinschätzung waren gefragt, denn Bergab- und Querfahrten auf den "SingleTrails" sind nicht ohne Risiken. Umso vernünftiger, wenn man bei heiklen Passagen abstieg und diese zu Fuss meisterte. Wanderer waren auf den extra markierten Biker-Wegen nicht auszumachen - logisch, die spinnen ja meistens nicht! Die Biker konnten ihre Leidenschaft auf der langen Abfahrt bis nach Churwalden aus-

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leben. Pünktlich um 19 Uhr fuhren wir wieder auf den Schulhausplatz Unterkulm, nur noch zwei Ziele vor Augen – die Dusche und einen bequemen Sessel! Hansruedi Schwammberger

Die Riege der Männer innerhalb des Turnvereins ist eine pflegeleichte Abteilung. Sie sind da wenn man sie braucht. So auch im vergangenen Jahr. Einige Fähige unter der Leitung von Edi Wehrli machten am Turnerabend mit. Der Applaus war an beiden Abenden so laut und lang, dass die Nummer ein zweites Mal gezeigt werden durfte. Mit dem Frauenturnverein zusammen nahmen ein halbes Duzend am Kant. Turnfest in Brugg teil. Der Erfolg war, dank intensiver Vorbereitung, fantastisch. Belegten wir doch in unserer Stärkeklasse den 20. Rang von 57 teilnehmenden Riegen. Hier dankt die Männerriege Ursula Bösiger für ihren unermüdlichen Einsatz. Die Volleyball-Begeisterten und das sind praktisch alle, haben an den beiden Turnieren in Oberkulm teilgenommen. Der Erfolg oder die Erfolge hielten sich in Grenzen. Für die Geselligkeit ist aber allemal gesorgt. Im September folgte unsere Turnfahrt nach Lenzerheide. Danken möchten die Teilnehmer Paul Voramwald für die Gesamtorganisation, Werner Döbeli als Wanderleiter und allen Andern die zum guten Gelingen dieses Anlasses beigetragen haben. Zum Schluss zum wichtigsten Teil: Unsere Turnstunden! Wegen Thomas und Edi mit ihren abwechslungsreichen Trainings ist unsere Riege erstens sehr fit und zweitens kameradschaftlich toll aufgestellt. Wir danken den Beiden herzlich für ihren Einsatz. Hans Santschi

TURNFAHRT TURNVEREIN, DAMENRIEGE & FEUERWEHR AM

27./28. AUGUST 2011

Reiseleitung: Heidi Baumann Pünktlich um sieben Uhr starteten 24 Turnerinnen, Turner und eine „handverlesene“ Auswahl der Feuerwehr auf dem Schulhausplatz Unterkulm. Am Steuer das Cars unser „Vereins-Chauffeur“ Walter Lehner, auf dem Beifahrersitz die Profi-Reiseleiterin Heidi Baumann und als „Ladung“ eine gutgelaunte Schar Passagiere (und irgendwo noch ein „Feldschlösschen“) – die besten Vorzeichen für eine erfolgreiche Turnfahrt. Nur das Wetter spielte nicht mit. Es war verhangen und regnerisch. Aber wir waren ja im Trockenen! Die Fahrt ging via Zürich, Walensee Richtung Oesterreich. Auch der Kaffeehalt bremste uns nicht gross. Eigentlich wollte uns der Chauffeur via Montafon, Bielerhöhe ins Tirol fahren. Diesem Unterfangen bereitete das Schild „Schneeketten obligatorisch“ allerdings ein schnelles Ende. Dem Entscheid der Reiseleitung, via Arlberg-

pass ins Tirol zu gelangen, widersprach niemand. Schon bald konnten wir uns mit eigenen Augen überzeugen, dass das Schneekettenobligatorium Ende August kein Scherz war. Der Regen ging in Schnee über und die Hänge waren leicht überzuckert. In einem gemütlichen Restaurant kurz nach Landeck stärkten wir uns mit einem österreichischen Mittagessen (Wienerschnitzel und Co. lassen grüssen). Danach machten wir uns auf zu unserem Hauptziel des ersten Tages: Die Bierbrauerei „Starkenberg“ im Schloss Tarrenz, inkl. Bierbad. Zuerst gab’s eine Führung durch die alten Gemäuer der Bierbrauerei, wobei wir – als fachkundiges Publikum – feststellen konnten, dass die Tiroler das Bier gleich wie wir herstellen. Viel gespannter waren aber alle auf das Bierbad. Bevor wir aber im Bier abtauchten, genossen wir noch das eine oder andere Bier auf traditionelle Art im Rittersaal. Im Bierbad trafen wir dann grosse Stahlbottiche an, gefüllt mit einer


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Lösung aus Wasser, Hopfen und Malz – richtiges Bier war es nun doch nicht. Na ja, und ganz so „anmächelich“ sah diese braune, leicht schäumende Brühe auch nicht aus. Doch die Neugier war gross und alle stürzten sich ins Nass und hatten ihren Plausch. Der Zapfhahn für richtiges Bier war in der Nähe, so dass wir eine komplette äusserliche und innerliche „Bierkur“ (soll gesund sein und ewige Jugend verleihen… ) über uns ergehen lassen konnten. Nach diesem einzigartigen und speziellen Erlebnis ging es weiter nach Nassereith, wo wir das Hotel für die Nacht bezogen. Nach dem Nachtessen bediente uns der Chef persönlich an der Bar. Er gewöhnte sich schnell an unsere Sprache (und Sprüche) und teilte im gleichen Stil aus – auch die Gläser blieben jeweils nicht lange leer. Im Übrigen verlief die Nacht – ausser einigen (Staubsauger-) Nebengeräuschen – ruhig. Beim Morgenessen hatten alle die Chance, sich wieder zu stärken und mit Kalorien für den Tag zu versorgen. Da sich das Wetter immer noch von seiner eher bewölkten und nebelverhangenen Seite zeigte, bestiegen wir bald unseren Bus und liessen uns wieder Richtung Heimat chauffieren. Doch schon nach einigen Kilometern lichteten sich die Wolken und Nebel, die ersten Sonnenstrahlen blendeten uns und der schönste, blaue Himmel kam zum Vorschein. Mit der Sonne kamen auch die Lebensgeister wieder in den Bus zurück, hatte doch vorher noch ein Grossteil der Passagiere vor sich hin ge-

döst/geträumt. Dem Vorschlag des Chauffeurs, die Heimreise via Landeck, Galtür, Bielerhöhe, Partenen zu gestalten, wurde von allen mit Begeisterung zugestimmt. Und tatsächlich, es wurde eine herrliche Fahrt über die frisch verschneite Bielerhöhe. Der blaue Himmel, die Sonne und die klare Sicht trugen noch das ihre zu dieser einmaligen Fahrt bei. In der „Winterresidenz“ des Turnvereins – in der „Sonne“ in Partenen - machten wir einen Zwischenhalt. In der Gartenwirtschaft liessen wir es uns bei Speis und Trank gut gehen. Die Familie Berger und ihr Team freuten sich an unserem Besuch und da es so schön und gemütlich war, wurde aus dem Zwischenhalt eine längere Mittagspause. Nach dem obligatorischen „Abschieds-Willi“ für alle (ausser für den Chauffeur) nahmen wir noch den Rest der Heimreise unter die Räder. Via Walensee, Hirzel – ausser für einen Kaffeehalt reichte die Zeit nicht mehr - erreichten wir alle gesund und unbeschadet Unterkulm. Dass das Bierbad ewig jung halten soll, entspricht wahrscheinlich nicht ganz der Wahrheit – einige der Teilnehmer sahen nach dieser 2-tägigen unterhaltsamen und vergnüglichen Turnfahrt nicht mehr ganz so „taufrisch“ aus… Herzlichen Dank an Heidi Baumann für die Organisation dieser einzigartigen Turnfahrt und an Walter Lehner für die sichere Fahrt. Urs Walti

JAHRESBERICHT KORBBALL DAMEN DAS VERGANGENE JAHR WAR....... ……ein erfolgreiches Jahr, wie wir es eigentlich gewohnt sind. Unsere sportlichen Ziele haben wir erreicht. Wir sind mit der nötigen sportlichen Geduld und dem nötigen Fleiss auf die Erfolgsstrasse zurück gekommen und haben den sofortigen Wiederaufstieg in die 1. Liga geschafft. Ich als Trainer möchte mich bei allen bedanken die in irgendeiner Form, mit ihrem persönlichen Einsatz etwas zum guten Gelingen der vergangenen Saison beigetragen haben. Besonders möchte ich mich bei den Leiterinnen - und Leitern bedanken. Ohne ihr Engagement wäre so ein Betrieb nicht praktizierbar. Vor allem sind jene Leiterinnen zu erwähnen die in der Jugendabteilung einen ausserordentlichen „Superjob“ machen und daher sicherstellen, dass wir auch zukünftig in Unterkulm Korbball spielen werden. Ich kann hier, so denke ich sagen, dass wir die beste Jugendabteilung weitherum haben.

INTERVERBANDSMEISTERSCHAFT LU/OW/NW/ZG/UR/SZ 2010/11 An dieser Hallen-Meisterschaft nehmen sehr viele Korbball-Teams aus der ganzen Innerschweiz teil. Es ist für uns toll, auch einmal gegen andere Mannschaften anzutreten. Unterkulm ist bereits die achte Saison mit von der Partie. Nach dem Aufstieg in die 1. Liga war die Devise des Fanionteams, nicht abzusteigen. Starke Mannschaften machten uns aber das Leben von Beginn weg schwer. Wir konnten uns, trotz unermüdlich - sportlichem Einsatz nie aus den Niederungen der Tabelle lösen. So kam es, dass wir in einer zusätzl. Auf-Abstiegsrunde noch einmal „ran“ mussten. Das Glück war leider nicht auf unserer Seite. Nach einer Saison in der höchsten Spielklasse sagten wir bereits wieder „adieu“. Wir spielen diese Saison in der 2. Liga, mit Erfolg. Aktuelle Ranglisten sind unter www.Turnverband.ch ersichtlich.


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TURNIER WOLHUSEN Im Rahmen der Vorbereitung auf die Kant. Sommermeisterschaft hin nahmen wir am Korbballturnier Wolhusen teil. In der Kat. B spielten wir ein ansprechendes Turnier. Am Schluss resultierte der sehr gute 2. Platz. Div. Spielerinnen kamen zum Einsatz und konnten weitere, wichtige Erfahrungen sammeln. Zeitgleich mit den Aktiven waren auch 2 Jugendmannschaften in der U-14 Kategorie im Einsatz. Dort konnte sogar der Turniersieg erspielt werden. Rangliste: 1. Küsnacht / 2. Unterkulm / 3. Arth / 4. Willisau / 5. Wolhusen 2 / 6. Wolhusen 1 / 7. Schötz / 8. Wolhusen 3 / 9. Buochs / 10. Schüpfheim 2 / 11. Schüpfheim 1 / 12. Santenberg 1 / 13. Santenberg 1 / 14. Santenberg 2 / 15. Escholzmatt / 16. Ettingen / 17. Lotzwil

TURNIER FI-GÖ Auch dieses Turnier war als Vorbereitung auf die Sommermeisterschaft hin gedacht. Es war ein herrlicher warmer Sonntag, mit vielen heissen Impressionen. Die Temperatur war dementsprechend…..und der Hautton der meisten Spielerinnen leicht rötlich. Beim Bräteln in Seengen konnten wir uns alle im Schatten erholen. Rangliste: 1. Rickenbach / 2. Fi-Gö / 3. Rohrdorf / 4. Gipf-Oberfrick 2 / 5. Säuliamt / 6. Dottikon / 7. Brunnen / 8. Unterkulm / 9. Mülligen / 10. Fulenbach / 11. Sulz / 12. Obermumpf / 13. Bachs / 14. Gipf-Oberfrick 1 / 15. Wil / 16. Gais

KANT. SOMMERMEISTERSCHAFT 2011 Im 2011 waren wir bei den Aktiven mit 1 Team in der Kant. Korbballmeisterschaft vertreten. Nach dem Abstieg in die 2. Liga ein Jahr zuvor war die Devise alles daran zu setzen, den sofortigen Wiederaufstieg zu schaffen. Die Mannschaft konnte sich von Beginn weg in der breiten Spitze festsetzen. Mit ansprechenden Leistungen an 7 Abendrunden (Mai – August) und der Schluss-

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runde in Unterkulm (Anfang September) konnte der Aufstieg erreicht werden. Vor der Schlussrunde waren die drei erst platzierten Mannschaften nur gerade 3 Punkte auseinander. Wir waren auf dem dritten Platz in „Lauer Position“. Bereits im Startspiel mussten wir gegen Gipf-Oberfrick 1 ran, die vor uns auf dem 2. Platz lagen. Die Mannschaft spielte von Beginn weg konzentriert und mit der nötigen „Coolness“. Wir waren „der Chef“ auf dem Platz. In dieser vorentscheidenden Partie konnten wir uns klar mit 9 : 3 Körben durchsetzen. Die drei restlichen Partien waren „Formsache“. Der aufstiegsberechtigte 2. Platz gaben wir nicht mehr aus der Hand. Der Aufstieg war Tatsache. Während der gesamten Sommermeisterschaft durften wir insgesamt 18 Partien bestreiten. Aus diesen Partien resultierten am Ende 30 Punkte. Insgesamt konnten wir 166 Körbe erzielen, was so viel heisst, pro Spiel erzielen wir durchschnittlich 9,2 Körbe. In 79 Versuchen waren unsere Gegnerinnen erfolgreich, was so viel heisst, pro Spiel erhalten wir im Durchschnitt von 4,3 Körbe. Der höchste Sieg wurde an der Schlussrunde erzielt, gegen Gipf-Oberfrick 2 siegten wir mit 15 : 0. Rangliste: 1. Bötzberg / 2. Unterkulm / 3. Gipf-Oberfrick 1 / 4. Murgental / 5. Mülligen / 6. Mandach / 7. Möhlin / 8. Will / 9. Sulz-Obermumpf 2 / 10. GipfOberfrick 2

HALLEN-TURNIERE BUOCHS, BAAR, RUSWIL Diese drei Hallen-Turniere dienten als Vorbereitung für die Wintermeisterschaft. An allen 3 Turnieren konnten wir uns gegen starke Mannschaften messen, wobei zu erwähnen ist, dass wir das Turnier in Ruswil sogar gewinnen konnten.


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Rangliste Buochs : 1. Wolfenschiessen / 2. Wettingen / 3. Unterkulm / 4. Buochs / 5. Arth / 6. Riggisberg Rangliste Baar : 1. Sulz / 2. Dottikon / 3. Pfäffikon / 4. Unterkulm / 5. Tegerfelden / 6. Wikon / 7. Schötz Rangliste Ruswil : 1. Unterkulm 2. Grosswangen / 3. Wolhusen 4. Schüpfheim / 5. Willisau

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AUSBLICK INS JAHR 2012 Der Saisonhöhepunkt wird wiederum die Kant. Sommer-Meisterschaft sein. Wir werden in der kommenden Freiluftsaison bei den Aktiven mit 1 Mannschaft an den

Start gehen. Das Ziel heisst Ligaerhalt. Es sollen jene Spielerinnen zum Zuge kommen, die auch regelmässig im Training mit von der Partie sind. Es ist zu erwähnen, wenn die Trainings zu 100 % besucht werden und wir an den Meisterschaftsrunden in Topbesetzung antreten können, das angestrebte Saisonziel locker zu schaffen ist. Packen wir es an …..we can !! Chose Wasser

JAHRESBERICHT JUGENDKORBBALL U 16 TEAM GEHÖRT ZU DEN BESTEN IM LANDE!!!! In all den Jahren als Coach habe ich mit einem U16 Team noch nie eine so geniale Saison erlebt. Meist war es das U14 Team welches vorab spielte. Doch dieses Jahr war vieles anders. Kurz vor Saisonstart zur Sommermeisterschaft sah es fast danach aus, als ob wir unser Team zurück ziehen mussten. Nach zwei spontanen Abgängen waren es plötzlich nur noch 5 U16 Spielerinnen, klar hätten wir mit U14 Spielerinnen aufstocken können, doch dies wollten wir nicht und so suchten wir wieder einmal motivierte Spielerinnen und fanden auch 2. Mit wenig Trainings absolvierten wir das Turnier in Figö: Platz 1 der Start in die Freiluftsaison war gelungen. Bereits eine Woche später erfolgte der Start in die erste kantonale Meisterschaftsrunde in Dottikon. Mit 6 Spielerinnen und Aushilfspielerinnen vom U14 Team spielten die jungen Frauen phantastisch auf und liessen den Gegnerinnen keinen Raum irgendwie auch nur gefährlich zu werden. Das gleiche Bild zwei Wochen später in Unterkulm, das Team spielte einfach genial, obwohl einige Spielerinnen die Trainings nur unregelmässig besuchen konnten. Nach diesen 2 Runden war die Teilnahme an der Schweizer Meisterschaften Ende August in Ammriswil Tatsache. Es war ein Traumtag, einfach alles ( aus-

ser die Hinfahrt ) verlief zu Gunsten von Unterkulm. Die Spielerinnen zeigten ihr je best gespieltes Korbball, versteckten sich nicht vor körperlich klar überlegenen Gegnerinnen und mussten am Schluss mit dem undankbaren 4 Schlussrang vorlieb nehmen. Die Enttäuschung war am Anfang riesig, die Medaillie war in Reichweite, aber es reichte nicht, der Gegner war einfach besser. Unterkulm spielte an seiner Grenze mehr lag nicht drin. Was nur, wenn diese Spielerinnen regelmässiger trainiert hätten???????? Es waren die zwei einzigen Niederlagen an diesem Tag, welches dieses Dreamteam in der ganzen Saison hinnehmen musste!!! Eine Woche zuvor gewannen sie hoch überlegen die Sommermeisterschaft: 18 Spiele,18 Siege,164 Treffer, 26 Gegentreffer 15 Punkte Vorsprung auf den 2.plazierten!!!, Weitere Siege folgten: Im Oktober das Turnier in Baar und im November das U20 Turnier in Ruswil und die kantonalen Wintermeisterschaften. Diese Erfolge zeigen klar: nicht nur die spielerischen Fähigkeiten verhelfen zum Erfolg gerade so wichtig oder eben noch wichtiger ist die Chemie innerhalb des Teams und genau dies war in dieser Saison unsere Stärke. Es wird kaum möglich sein, diese Resultate zu übertrumpfen, geniessen wir sie einfach und lassen uns von der neuen Saison mit neuen U 16 Spielerinnen überraschen!!!


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U14 TEAM ZUM 7.MAL IN SERIE KANTONALER WINTERMEISTER!!! Mit gemischten Gefühlen starteten wir dieses Jahr in die Freiluftsaison mit unserem U14 Team. Auf der einen Seite sind wir in der glücklichen Lage mehr als genug Spielerinnen zu haben, auf der anderen Seite hatten wir einige neue unerfahrene Spielerinnen welche unbedingt Spielpraxis brauchten. Aus Erfahrung der letzten Jahre wussten wir aber auch, dass es ungünstig ist mit 10 und mehr Spielerinnen aufzuspielen. Die Konzentration lässt zu wünschen übrig und die vielen Wechsel bringen immer wieder Unruhe ins Spiel und der Coach beschäftigt sich zu viel mit dem Wechsel , wer mit wem, wann, warum……..So war klar, wer nicht im Training ist, spielt weniger, doch da standen immer noch 9 Spielerinnen…….. Der Start in Figö verlief hoffnungsvoll, Platz 2 hinter unserem U16 Team, doch reicht dies für den Gewinn des kantonalen Titels??? Erste Station war Dottikon und die Kulmerinnen zeigten sich von ihrer besseren Seite und verliessen den Platz jedesmal als Sieger, doch Möhlin und Bözberg waren in Lauerstellung und die Siege zum teilweise sehr knapp. Es musste eine Steigerung her. In Unterkulm verlief der Start ganz schlecht und mit viel Glück erspielten wir gegen Bözberg ein Unentschieden, war dies der Weckruf ????? Denn nachdem wir den Spielerinnen ganz klar gesagt hatten, was unser Ziel ist und wie wir dies erreichen wollen kam Bewegung in das Team. Es schien als stand eine andere Mannschaft auf dem Platz, plötzlich wollten alle gewinnen, die Unterstützung untereinander kam ins Rollen und die restlichen Spiele konnten klar gewonnen werden. Somit hatte sich auch dieses Team für die SM qualifiziert. Das Ziel an der SM war es in die Finalrunde zu kommen, d.h. in die ersten 8 Ränge, was sehr realistisch gewesen wäre. Doch es sollte anders kommen, zu nervös, zu ängstlich, zu müde ??? Was auch immer, nichts passte mehr zusammen, es blieb ein enttäuschender 13. Schlussrang. Klar wurden wir in eine starke Gruppe eingeteilt, doch wer vorne mitspielen will muss genau diese Vorrun-

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denspiele gewinnen. Sichere Korbwerferinnen verfehlten den Korb, den Gegner liess man einfach machen, schaute lieber zu, schade, schade, aber wir packen die nächste Chance und die kommt bestimmt !!! Doch den Sommertitel gaben wir nicht mehr aus der Hand: 18 Spiele, 17 Siege, 35 Punkte, 83 Treffer, 12!!!! Gegentreffer, 9 Punkte Vorsprung auf Möhlin: super, genial!!! Es folgte Turniersieg U14 in Baar und ein 2.Platz in Buochs mit U16. Und im November spielten wir in Frick mit 2 Mannschaften in der U14 Kategorie : Platz 1 & 4 toll gemacht!! Seit gut einem Jahr können die Spielerinnen von zwei Trainings profitieren, was einige auch machen und die Fortschritte sind klar ersichtlich. Doch auch für Spielerinnen welche am Montag nicht regelmässig kommen, hat sich das Freitagstraining bewährt, vor allem auch, weil die Aktiven mit trainieren und die Spielerinnen dadurch auch stärker gefordert werden. Nun stehen wir vor einer neuen Saison mit einigen personellen Wechseln innerhalb der Teams. Was es bringen wird wissen wir natürlich nicht, aber wir werden alles daran setzen, dass wir 2 spielstarke Teams auf die Beine stellen können. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön unserem Vorstand für die Unterstützung, den Leitern Andrea, Chose (auch Schiri), Bea, Martina und Nicole für die verschiedenen Trainings und Betreuungen. Vreni Wasser


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JAHRESBERICHT GERÄTERIEGE Schon seit 8 Jahren turnen wir mit einer aufgestellten Schar von 12 - 20 Kindern und 4 - 6 LeiterInnen. In den ersten Jahren trainierten auch immer zwei bis drei Knaben in der Riege mit. Damals begleitete mindestens ein Turner die Jungs am Barren und die Leiterinnen die Mädchen am Stufenbarren. In den letzten Jahren turnen wir jedoch mit einer reinen Mädchenriege. Dies vereinfacht uns das Training wesentlich.

TURNERABEND Die Turnerabende 2011 waren für die Mädchen ein wichtiger Höhepunkt, da sie das erste Mal die glitzernden neuen Turnkleider anziehen durften. Die Freude am Turndress war riesig. Ein grosses Dankeschön an den STV Unterkulm.

PLAUSCHWETTKAMPF Nach dem Turnerabend blieben uns nur sechs Trainings bis zum Plauschwettkampf vom 5. März 2011 in Meisterschwanden. Acht Turnerinnen bestritten den Einzelwettkampf an drei vorgeschriebenen Geräten mit sechs Turnelementen. Die insgesamt 60 Teilnehmerinnen wurden in 7 Alterskategorien eingeteilt. Unsere Rangliste war vielseitig bestückt. Mit zwei Siegen, einem zweitplazierten und einem drittplazierten Rang in verschiedenen Kategorien, durften vier Turnerinnen eine Medaille nach Hause tragen. Nach dem Plauschwettkampf bis zum Endturnen konnten wir mit der Riege gute Aufbauarbeiten an den Geräten leisten. Zeit für Spiel und Spass war natürlich auch immer wieder dabei.

ENDTURNEN Mit 11 Turnerinnen starteten wir am Endturnen vom 25. Sept. 2011 in der MZH. Die Kinder turnten an den Geräten: Reck,

Ring, Boden und Sprung. Zwei auswärtige Wertungsrichterinnen benoteten unsere Riege im Testturnen 1 - 3. Für uns LeiterInnen und Turnerinnen war dies ein guter Massstab zur Verbesserung unserer Übungen. Dank den Vorbereitungen der Leiterinnen konnten wir schon vor den Herbstferien einzelne Elemente für den Turnerabend 2012 üben. Mit Neuzugängen und Verabschiedungen hat sich unsere Riege allgemein verjüngert. Der Riegenbetrieb ist gut aufgebaut und strukturiert. Dies bestätigt uns auch die Vollständigkeit der Riege in den Trainings. So dürfen wir mit gutem Gefühl und voller Motivation in das Jahr 2012 einsteigen. Am Ende dieses Turnjahres möchte ich mich noch beim aufgestellten Leiterteam mit Antonia, Marianne, Nicole, Franziska und Bruno für die tolle Zusammenarbeit bedanken. Hauptleiter, Markus Lehner


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JAHRESBERICHT JUGI Dieses Jahr stand die Jugi unter dem Stern der Veränderungen. Bereits im Januar wurden die ersten Vorkehrungen getroffen, damit unsere Kinder in neuem Glanz erstrahlen können. Anfangs Mai war es dann endlich soweit. Unsere neuen Jugi T-Shirts konnten verteilt werden und wurden dann bereits eine Woche später an der Jugireise eingeweiht. Diese stand unter dem dem Motto „Finde den Fuchs“. In einer Art Schnitzeljagd haben unsere Kinder in sieben Gruppen den Foxtrail in Luzern absolviert. Je nachdem wohin uns die Fährte des Fuchses geführt hat waren wir unterwegs mit Schiff, Bus oder zu Fuss. Vom Verkehrshaus zur Réception eines 4-Sterne Hotels, durch Wälder und Seitengassen, bei Sonnenschein und Regen, wir hatten von Allem ein wenig dabei. Am Ende des Tages haben alle Kinder den Fuchs gefunden und hatten sich viel von ihren Erlebnissen zu erzählen. Wir Leiter waren auf jeden Fall fix und fertig. Im Sommer gab es dann einige personelle Änderungen. Tanja hat die Hauptleitung der gesamten Jugi übernommen. Sie koordiniert seither alles und ist Ansprechperson für die Eltern, Kinder und auch für uns Leiter. Alain musste aus beruflichen Gründen nach 9 Jahren das Leiten aufgeben. Leider musste auch Lukas Gloor bereits nach kurzer Leitertätigkeit sein Amt wieder aufgeben. Durch die Änderungen beim Leiterteam waren wir gezwungen unser Angebot zu kürzen. Die Riege Jugi Knaben klein, wurde nach den Sommerferien aufgelöst. Die bisherigen Knaben wurden bereits etwas früher zu der Jugi mixed geschickt. Auch bei den Mädchen gab es einige Änderungen. Seit dem September turnen die kleinen Mädchen am Dienstag von 18.00 - 19.30 Uhr. Die Grossen turnen wie bisher am Donnerstag. Leider haben nach den Sommerferien nicht nur Leiter aufgehört, sondern auch Jugikinder. Viele nutzen seit dem Sommer das neue Angebot des Schulsports und kommen deshalb nicht mehr in die Jugi. Dennoch konnten wir erfreulicherweise 5 Kinder aus dem KITU übernehmen. Nach dem ganzen Hin und Her mit Wechsel, Aufhören, etc. konnten wir

anfangs September mit einer kleinen Schar von Jugimädchen am diesjährigen Jugitag in Buchs teilnehmen. Da wir nur mit einer Mannschaft am Start waren, hatten es unsere Girls recht streng. Sie haben den Tag aber super gemeistert. Die Pendelstafette ist leider dem Regen zum Opfer gefallen. Ende September stand dann bereits das Endturnen auf dem Plan. Die Jugi mixed konnte dieses Jahr leider nur mit sehr wenigen Teilnehmern mitmachen, da der Rest bereits in einem Lager war. Von den Mädchen waren fast alle anwesend. Besonders auf unsere Kleinsten sind wir sehr stolz. Obwohl sie erst 2 Wochen zu uns in die Turnstunden kamen, haben sie die Disziplinen am Morgen gut gemeistert. Am Nachmittag wurde in verschiedenen Teams ein Plauschwettkampf durchgeführt. Nach den Herbstferien ging es dann wieder etwas ernster zu und her. Wir begannen mit dem Training für den Turnerabend. Anfangs Dezember stand unser letzter Anlass auf dem Programm. Den diesjährigen Chlausplausch haben wir an der Nachmittagsvorstellung des STV Oberkulm verbracht. Auf dem Nachhauseweg kamen sogar noch Samichlaus und ein Schmutzli vorbei und gaben den Kindern ein Chlaussäckli. Nun sind wir am Ende unseres turbulenten Jahres angelangt. An dieser Stelle noch ein riesen Dankeschön an alle.


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DIE ZUKUNFT Unser Jahresbericht zeigt eindeutig, dass die Jugendriege immer kleiner wird. Vor 3-4 Jahren waren wir noch mit 30 Kindern und mehr am Jugitag. Dieses Jahr waren es gerade noch 8. In letzter Zeit mussten immer mehr Anlässe aus unserem Jahresprogramm gestrichen werden, weil wir zu wenig Kinder oder Leiter hatten. Woran liegt es , dass die Kinder wieder aufhören? Diese Frage haben wir uns schon oft gestellt. Die Antwort liegt irgendwo zwischen zu vielen Hausaufgaben, zu vielseitigem Angebot rund um den Turnverein und zu wenig attraktiven Angeboten innerhalb der Jugi. Die Jugend ist unsere Zukunft und für unsere Zukunft müssen wir etwas tun. Wir suchen deshalb dringend motivierte Leute die gerne mit Kindern zusammenarbeiten und die Jugendriege unterstützen möchten. Sei dies als Leiter, Hilfsleiter oder auch als Helfer bei den Anlässen. Falls ihr selbst Zeit und Lust habt oder allenfalls jemanden kennt meldet euch doch bitte bei Tanja. Natürlich nützt uns eine Schar motivierter Leiter nichts ohne Kinder. Deshalb su-

JAHRESBERICHT KITU Kaum haben wir mit dem KiTu gestartet – genauer gesagt am 19. Oktober – muss (darf) ich schon einen Bericht samt Fotos abliefern. Da ich die extrem Schreibfreudige bin, fällt mir dazu gar nicht viel ein! Also am 19. Oktober fanden genau 9 Kinder den Weg in die Färberackerturnhalle. Nicht gerade übertrieben viele Kinder, wenn man bedenkt, dass es in den 3 Kindergärten ca. 60 Kinder hat. Die ersten Turnstunden nutzten wir dazu, um uns zu beschnuppern. Damit die Kids am Turnerabend die Heupürzel gekonnt hinkriegen, fingen wir schon in den darauf folgenden Stunden mit dem Üben an. Wie sich aber herausstellte, war das gar nicht so einfach, wie wir uns das in etwa vorgestellt haben. Deshalb hiess es immer wieder üben, üben und nochmals üben.

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chen wir auch dringend Kinder. Vor allem bei den Knaben wäre es schön, wenn wieder eine Abteilung Knaben klein entstehen würde. Erzählt doch mal in der Nachbarschaft von unserem Angebot. Jeder ist herzlich willkommen. Wir hoffen auf ein erfolgreiches 2012 mit vielen neuen Gesichtern. Das Leiterteam


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Da es diesen Winter Frau Holle noch nicht sehr gut mit uns meinte, verlegten wir halt unser Skirennen in die Halle. Mit Mütze, Handschuhe und Schal warm eingepackt, wedelten sie dann gekonnt mit Teppichfliesen unter den Füssen um die Stangen, wobei die Kinder einen riesigen Spass hatten. So, nun war es endlich soweit – Turnerabend, welch eine Aufregung! Nach dem Motto: Weiss ich noch, wo ich durchfahren muss. Wann müssen wir die Heupürzel machen, wo müssen wir parkieren und wann wieder winken. Doch die kleinen Rocker rockten so gekonnt über die Bühne als würden sie dies ständig machen. Sandro meinte danach sogar, es sei gar niemand da, das seien alle seine Fans ☺. Wir turnen jetzt noch bis zu den Frühlingsferien und wir freuen uns darauf, denn bis dahin werden wir bestimmt noch viel Spass miteinander haben. So, das war`s von der Abteilung KiTu. Barbara Kaspar und Annerös Baumann

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BESUCH IM WALDSEILGARTEN RÜTIHOF Am 17.06.2011 versuchte sich eine kleine Truppe aus Turnern und Volleyballern in den hohen Gefiedern des Waldes auf dem Rütihof. Zuerst legten die Verantwortlichen uns ein Schreiben vor, welches den Waldseilgarten vor jeglichen Verpflichtungen und Haftungen befreit. Widerwillig unterzeichneten wir dies. Beim Anziehen des „Gstelltlis“ und des Helmes stand uns Brünu grosszügigerweise als Modell zur Verfügung. Mit mehr oder weniger Mühe waren schliesslich alle für die 6 verschiedenen Parcours ausgerüstet. Nach einem kurzen Einsatztest musste zuerst der Parcours 1 absolviert werden. Trotz geringem Schwierigkeitsgrad blieb doch schon einer hangen, worauf er sich aber selber aus der misslichen Lage befreien konnte. Da auf dem zweiten Parcours Rettungshunde am Seil baumelten, begaben wir uns direkt zu den schwierigeren Aufgaben. Es galt diverse Prüfungen zu bestehen. Allseits beliebt waren die Pneus, die in verschiedensten Positionen angebracht werden. Auf den langen Hängepartien konnte man sich zwischendurch wieder erholen und die Finger ein bisschen schonen. Der höchste Parcours führte bei einigen zu Beginn für Nervenflattern. Schlussendlich konnten sich aber alle dazu überwinden in schwindelerregender Höhe von Baum zu Baum zu klettern. Begleitet wurde unser Besuch von stetigem Regen, was aber für eine gute Abkühlung sorgte. Nach dem Klettern fanden sich noch andere Anwendungsmöglichkeiten für das „Gstelltli“, was in einem Gruppenfoto endete.

Im Restaurant Rütihof beendeten wir die Veranstaltung bei einem feinen Essen und einem erfrischenden Bier. Fluri


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VOLLEYBALLSAISON 2010 / 2011 In der diesjährigen Volleyballsaison starteten wir in der Meisterschaft des Aargauer Turnverbandes wiederum bei den Aktiven B. Da sich in dieser Kategorie 8 Mannschaften befanden, teilten wir uns in einer Vorrunde in zwei Gruppen auf. Als stärkste Mannschaft in unserer 4er-Gruppe erwies sich Seon. Dahinter konnten wir uns auf dem 2. Rang platzieren, was uns einen „HalbfinalPlatz“ garantierte. In diesem Spiel trafen wir auf den Sieger der anderen Gruppe, nämlich die Sing-und Spruch-Gruppe Besenbüren. In einem spannenden

Match punkteten wir schliesslich ein paar Bälle weniger und mussten uns knapp geschlagen geben. Im Spiel um Platz 3 zeigten wir unser Können gegen Hottwil, was dazu führte, dass uns der Gegner fast ein bisschen leid tat und wir einen 3:0 Sieg einfuhren. Das Finale, Besenbüren gegen Seon, entschied Besenbüren für sich, was den Aufstieg in die Kategorie A mit sich brachte. Fluri


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AUSBLICK 2012 Mit einem gelungenen Turnerabend unter dem Motto „em Himmel esch d’Höll los!“ haben wir bereits einen guten Start für ein erfolgreiches Vereinsjahr gelegt.

Der neue Vorstand mit Doppel-Spitze, neuem Kassier & Aktuar wird sicherlich etwas Zeit brauchen, um sich in der neuen Besetzung einzuspielen. Mit der Erfahrung der wiedergewählten Vorstandsmitglieder und der Unterstützung durch den ganzen Verein steht aber dank der Verjüngung der Vereinsspitze einer erfolgreichen Zukunft des Vereins nichts im Wege.

Zu wünschen wäre sicherlich, dass auch die Jugendriegen wieder etwas erstarken würden. Vielleicht helfen ja die Erfahrungen als Jugileiterinnen der neugewählten Präsidentinnen in diesem Bereich Fortschritte zu erzielen. Zumindest bei den „Jungmitgliedern“ in den Aktivriegen sieht es zur Zeit wieder besser aus, als auch schon in den letzten Jahren.

Ede

DANK DES VORSTANDES Allen Mitgliedern und Sympathisanten, welche uns im abgelaufenen Jahr aktiv unterstützt haben, danken wir für ihren Beitrag zu einem weiteren gelungen und erfolgreichen Vereinsjahr und hoffe auch in Zukunft auf alle zählen zu können.

Dem Gemeinderat und der Schulpflege Unterkulm, den weiteren Behörden, den Schulhausabwarten sowie der Bevölkerung von Unterkulm danken wir im Namen des ganzen Vereins für die gute Zusammenarbeit und das Verständnis, welches sie unseren Anliegen entgegenbringen. Bedanken möchten wir uns ferner bei allen Passivmitgliedern, Spendern und Gönnern, welche uns auch im vergangenen Jahr finanziell, ideell oder in anderer Form unterstützt haben.

Turnverein STV Unterkulm, der Vorstand


DU FINDEST UNS IM WEB UNTER

STV Unterkulm

WWW.STVUNTERKULM.CH

Allg. Kontaktadresse Silvia Kolly Meierhofstr. 20 5726 Unterkulm Telefon: 062 776 14 58 E-Mail: kolly@zik5726.ch

Bliib fit, mach mit!!!

DEINE PERSÖNLICHEN KONTAKTADRESSEN 2012 INTERESSIERT DICH UNSER VEREIN NÄHER? In unseren verschiedenen Riegen bieten wir für alle, vom Kinderturnen bis zur Männerriege, eine sportliche, dem Alter angepasste Betätigung an, bei der auch die Kameradschaft und zwischenmenschliche Kontakte gepflegt werden. Wende dich an unsere Riegenverantwortlichen, eine Turnerin oder einen Turner aus deinem Bekanntenkreis.

UNSERE RIEGEN UND VERANTWORTLICHE Kinderturnen

Mi

16.30 - 17.30 Uhr

Barbara Kaspar

079 369 69 49

Jugi klein

Di

18.00 - 19.30 Uhr

Denise Bachmann 079 231 50 42

Jugi mittel

Do

18.00 - 19.30 Uhr

Anja Kolly

076 479 04 09

Jugi gross

Fr

18.00 - 19.30 Uhr

Nadja Bögli

078 654 05 27

Geräteriege gemischt

Mo

18.15 - 19.55 Uhr

Markus Lehner

062 776 11 44

Team Aerobic

Mo

20.00 - 22.00 Uhr

Pamela Berner

079 717 67 78

Turnerinnen

Mi

20.00 - 21.30 Uhr

Heidi Baumann

079 614 55 90

Turner

Di

19.30 - 22.00 Uhr

Florian Hess

062 534 06 08

Frauen

Mo

20.00 - 21.45 Uhr

Ursula Bösiger

062 776 33 43

Männer

Do

20.15 - 21.45 Uhr

Thomas Mauchle 062 776 36 61

Fit-Hit

Fr

18.30 - 19.30 Uhr

Sonja Berner

062 776 35 82

Korbball Aktive

Mo

20.00 - 22.00 Uhr

Stefan Wasser

062 777 37 82

Korbball Juniorinnen

Mo

18.30 - 20.00 Uhr

Andrea Maurer

078 645 92 33

Fr

18.30 - 20.00 Uhr

Volleyball Turner

Fr

19.45 - 21.30 Uhr

Florian Hess

062 534 06 08

Volleyball Frauen/Männer

Fr

20.00 - 22.00 Uhr

Edi Wehrli

062 776 02 37


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