Jahresrückblick 2016

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Jahresbericht 2016 Inhaltsverzeichnis: Rückblick 2 Personelles 2 Runde Geburtstage 2 Turnshow 3–4 Jubiläumsfeier 150-Jahre 5 – 6 Turntag Niederwil 7–8 Turnfest Leerau 8–9 Auffahrtsmarsch 10 Endturnen 11 – 12 Geräteriege 13 – 14 Mu/Va-Ki Turnen 15 Sommerprogramm 16 Jugi 17 Team Aerobic 18 – 20 Kinder-Turnen 21 Damenriege 22 Kreisspieltag 23 Volleyball Herren 24 Skiweekend 25 Jubiläumsturnfahrt 26 – 28 Korbball Aktive 29 – 32 Korbball Jugend 33 – 34 Ausblick 35 Dank des Vorstandes 35 Kontaktadressen 36

www.stvunterkulm.ch


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Rückblick 2016

Turnshow 8./9. Januar 2016

Wieder schauen wir auf ein ereignisreiches Jubiläumsjahr zurück. Wir haben gemeinsam diverse Anlässe durchgeführt, darunter die GV vom TCS, der «Schnällscht Kulmer» mit anschliessendem Jubiläumsabend und das Endturnen. Wieder waren viele helfende Hände gefragt und wie immer, haben wir das zusammen gemeistert. Aber auch die geselligen Anlässe durften nicht fehlen. So war der Auffahrtsmarch und das anschliessende Bräteln bei der Fornach-Hütte auch 2016 sehr gut besucht. Sportlich gesehen starteten wir am Regionalturnfest TURN-Leerau. Im August am Kreisspieltag in Muhen durften wir dann sowohl die Herren auch als die Damen zuoberst vom Treppchen winken und die wohlverdienten Preise entgegen nehmen. Auch fürs Korbball war das 2016 wieder ein erfolgreiches Jahr und man konnte diverse Siege & Titel nach Hause bringen. Speziell zu erwähnen ist sicher der U16-Schweizermeister-Titel, der Ende August in Aarwangen BE geholt wurde, herzliche Gratulation! Im September machten wir uns auf nach Fügen zu unserer Jubiläumsreise. Wir verbrachten einige wunderschöne Tage miteinander. Im November stand dann wieder die Aerobic-Schweizermeisterschaft auf dem Programm. Unsere Pink Ladies holten auch in diesem Jahr wieder den Schweizer Meister Titel nach Unterkulm. Gratulation Ladies!

Motto: Halle: Regie: Teilnehmer: Tanzmusik:

Präsidentinnen Madeleine + Heidi

Personelles Für die Zusammensetzung des Vorstandes und die Besetzung der weiteren Ämter im Vereinsjahr 2016 verweisen wir auf den Protokollauszug der GV 2016. Riegen Turner/Volleyball Turnerinnen/Korbball/TeamAerobic Männer Frauen Jugi-Mädchen Jugi-Knaben Kinderturnen Mu/Va-Ki Turnen

Aktiv 34 51 34 20 53 12 15 17 Paare

Total

236

Runde Geburtstage Folgende Ehrenmitglieder durften im vergangenen Vereinsjahr einen runden Geburtstag feiern. Wir gratulieren recht herzlich: 65 Jahre

Toni Weber

75 Jahre

Ueli Müller

80 Jahre

Rudolf Berner

«Weisch no… 150 Jahre STV Unterkulm» Freitag gut besetzt/Samstag ausverkauft Urs Walti Damenriege, Team Aerobic, Kinderturnen, Mu/Va-Ki Turnen, Geräteriege, Jugendriegen mixed (3x), Turnverein, Frauenriege mit Verstärkung Männerriege Freitag und Samstag «Fäger Hampi»

Im 2016 konnte der Turnverein Unterkulm sein 150-jähriges Bestehen feiern. Aus diesem Grunde wollten wir Rückschau halten und die besten Darbietungen («Best off…») der letzten Jahre nochmals aufleben lassen. Das Motto «Weisch no… 150 Jahre STV Unterkulm» wurde unter vielen anderen als das passendste ausgewählt. Die ursprüngliche Idee, die Jubiläumsfeierlichkeiten im Turnerabend unterzubringen, mussten wir fallen lassen. Der Jubiläumsakt mit Ansprachen, geladenen Gästen usw. hätte den Rahmen gesprengt und der Turnerabend hätte komplett umgestaltet werden müssen. Man hat entschieden, den Turnerabend wie bisher als «Turnshow», aber doch mit klarem Bezug zum Jubiläum durchzuführen und das Jubiläum an einem separaten Anlass mit einer «Geburtstagsparty» mit al-

len Vereinsmitgliedern und geladenen Gästen zu feiern. Die Riegen- und Reigenverantwortlichen wurden im Archiv und durch Nachfragen bei Älteren bald fündig. Die meisten der Darbietungen waren dann tatsächlich Nummern der letzten 10 – 15 Jahre. Bei anderen passte nichts oder konnte man nichts Altes finden. So ergab sich ein guter Mix, bei dem auch Aktuelles nicht fehlte. Das Rahmenprogramm wurde im gleichen Sinne gestaltet. Man erweckte alte Sketches und ihre Figuren wieder zum Leben und – soweit möglich – mit den damaligen Darstellern. Das Bühnenbild von Heidi Baumann zeigte ein grosses Kuvert und Brief, Absender «ETV» an die «Geile Sieche in 5726» mit dem Poststempel 1866. Für die Deko im Saal haben Anna Döbeli und Nicole Suter alte Fotos kopiert und auf far-

bigen Kartons den Seitenwänden entlang aufgehängt, zusammen mit alten Turnfestkränzen. Die Fahne über dem Eingang und alle bisherigen Vereinstrainer rundeten die Hallendeko ab. Die Tischdeko war in beige/braunen Tönen gehalten, passend zum Bühnenbild. Auf den Tischen waren zudem in kleinen Kuverts verschiedene alte Fotos verteilt. Die Zuschauer konnten sich somit an diesen Erinnerungen erfreuen und wurden zu Gesprächen angeregt: «Weisch no…» (eine Superidee). Die Drucksachen (Plakate usw.) hat Alexandra Berner ebenfalls mit einem Fotobuch und altem Foto in diesen «vergilbten» Farben gestaltet. Unser Turnerabenderscheinungsbild war somit wieder perfekt und einheitlich «durchgestylt»! Die Leiter/innen hatten tatsächlich die besten Darbietungen von früher ausgewählt. Diese Nummern waren damals schon «Hits» und haben bis heute nichts an ihrer Attraktivität verloren. Deshalb mussten wir wohl so viele Darbietungen wiederholen wie noch nie, am Freitag 6 und am Samstag 7! Zu den Highlights gehörten «Besen Power» (DR) oder der gemischte Gerätereigen «James Bond» (DR/TV). Die «Wösch Wyber» der DR entzückten das


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Publikum wieder wie bereits 2001 und auch die Matrosen «In the Navy» (TV) rissen das Publikum wieder mit wie damals. Der «Nuscheli»-Reigen (MuVaKi) sowie der «PippiLangstrumpf»Reigen (KiTu) hatten nichts von ihrer damaligen Ausstrahlung verloren. Die Jugendriegen haben ebenfalls frühere Nummern ausgewählt: «Lyon King» (Jugi kl), «UFO» (Jugi mi), «From Zero to Hero» (Jugi gr) sah man auch nicht an, dass es alte Darbietungen waren. Die neuen Reigen passten bestens ins Programm und überraschten ebenfalls, so z.B. die rhythmische und farbige Darbietung der Frauenriege (mit Männerriege-Verstärkung). Dass die «Pink Ladies» als amtierende Schweizer Meisterinnen im Team-Aerobic wieder eine Klasse für sich waren, ist schon fast selbstverständlich. Die traditionelle Barrensektion der Turner durfte natürlich nicht fehlen und auch die Geräteriege entschied sich, einen neuen Reigen unter dem Titel «Girls in the 80s» zu kreieren. Aus dem modernisierten «Holzfäller»-Reigen wurde eine humorvolle Barren-/MinitrampSketch-Darbietung, die dem Publikum ebenfalls viele Lacher und Applaus entlockten. Dazwischen und zum Überbrücken der Umbauten auf der Bühne konnte man über Benni Wagner und Alain Martin in ihren «Fönsi»Sketches oder Antonia Kyburz und Hansruedi Berner als «Hannes und der Bürgermeister» lachen. Dann durfte natürlich der legendäre «RütihofWannenhof»-Sketch (mit den toten Pferden) nicht fehlen! Es hätte kein besseres und passenderes Lied für die Schlussnummer (Pamela Wehrli) als «Auf uns» zum Abschluss dieser super Turnshow gegeben. Küche und Bar haben wie immer ihr Bestes gegeben und einmal mehr einen grossen Beitrag zum guten Gelingen beigetragen. Brigitte und Beat Aerni amteten an diesem Turnerabend zum letzten Mal als Wirtschafts-Chefs. Ihnen gebührt ein spezieller und herzlicher Dank für all die Jahre, die sie dieses verantwortungsvolle Amt inne hatten. Dank ihrer Erfahrung und Zuverlässigkeit funktio-

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nierte die Wirtschaft immer «wie von selbst» und einwandfrei. Die Cüpli-Bar, die wir erst zum 2. Mal führten, konnte bereits eine Steigerung verzeichnen. Nicht zu vergessen die Tombola, die Jahr für Jahr einen schönen Betrag zum finanziellen Ergebnis beisteuert. Wie immer sorgten die «Logistiker und Handwerker» dass die Technik klappte und hinter und auf der Bühne alles reibungslos lief! Allen nochmals ein herzlicher Dank! Urs Walti

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Jubiläumsfeier 150-Jahre STV Unterkulm, 7. Mai Motto: Halle: Organisation: Teilnehmer auf der Bühne: Nach dem offiziellen Teil:

«Geburtstagsparty» nicht öffentlich, nur geladene Gäste und alle Vereinsmitglieder, Total ca.300 Urs Walti, Beat Aerni, Pamela Wehrli, Martin Widmer, Edi Schneeberger, Heidi Baumann, Florian Hess TV Leutwil (mit Christian Baumann, EM-Silbermedaille Kunstturnen) TV Teufental DR/TV Schmiedrued RR Club «Teddybären» «Pink Ladies» Team-Aerobic (Schweizer Meisterinnen) Musikgesellschaft Unterkulm/Teufenthal DJ «Bremse» (Stefan Voramwald)

Es gab viele Ideen und Möglichkeiten, unser 150-Jahr-Jubiläum zu feiern. Aber ein grosses Dorf- oder Beizlifest zu organisieren oder gar einen Turnanlass zu übernehmen wollte niemand. Die Vereinsmitglieder wollten den Geburtstag ihres Vereins nicht mit Arbeiten verbringen, sondern selber (mit)feiern können. Die Idee mit dem kleinsten Aufwand, die Jubiläumsfeierlichkeiten in den Turnerabend im Januar einzubauen, musste allerdings fallen gelassen werden. Der Turnerabend hätte nicht im üblichen Rahmen durchgeführt werden können und darauf wollte man nicht verzichten. So entschied man sich für einen separaten Jubiläumsabend für die Vereinsmitglieder, benachbarte Vereine, Behördenund Verbandsvertreter. Als Datum bot sich der 7. Mai an, im Anschluss den den «Schnällschte Kulmer». In einem adhoc zusammengestellten OK wurde ein Konzept erarbeitet. So entschied man sich, die benachbarten Turnvereine einzuladen und diese zu bitten, als «Geburtstagsgeschenk» eine Darbietung mitzubringen. Zur Umrandung durfte die Musikgesellschaft natürlich nicht fehlen. Für den Festakt stellte sich Martin Widmer als Festredner zur Verfügung und gleichzeitig konnte er Regierungsrat Alex Hürzeler als Gast gewinnen. Im Weiteren hatten wir von den Dorfvereinen Delegationen eingeladen und selbstverständlich waren auch die Behörden (Gemeinderat, Schulpflegen) und die Verbände (Kanton, Kreis) vertreten. Der STV war aus termingründen leider nicht vertreten. Dazu kamen alle Vereinsmitglieder (Aktive aller Riegen sowie die Ehren- u. Freimitglieder mit Begleitung). Mit all diesen eingeladenen Gästen nahmen knapp 300 Personen an unserer Geburtstagsparty teil. Bei der Verpflegung suchte man auch die Einfachheit: Salat, Ghackets ond Hörndli, Caramelköpfli – das war das Menü für das Bankett, das allen Gästen gratis offeriert wurde. Das Mineralwasser (1 ½ L. Flaschen auf den Tischen) war auch gratis – alle anderen Getränke mussten bezahlt werden. Im vorderen Teil der Turnhalle wurden die Tische/Stühle wie gewohnt aufgestellt. Im hinteren viertel vor der Sprossenwand wurden die Bar und das Podest für den DJ aufge-

stellt. Vor der Kletterstange wurde eine kleine Ausstellung aufgebaut mit Schaufensterpuppen, die mit den Vereinstrainern der vergangenen Jahre angezogen waren. Auf den Tischen daneben konnten alte Pokale bewundert werden und mit den 2 Blumenhörnern war das Ganze aufs schönste dekoriert. Dahinter wurde die älteste noch vorhandene Fahne aufgehängt, zusammen mit alten Fotos. Auf einem Stehtisch lag ein Fotoalbum auf, in dem rege geblättert – «weisch no…?» Das Bühnenbild hatten wir vom Turnerabend übernommen. An den Decken wurden die grossen Stoffbahnen stimmungsvoll aufgehängt. Die Tischdeko wurde ebenfalls ähnlich wie am Turnerabend, auch mit alten Fotos, gemacht. Die Vereinsdelegationen hatten ihre Fahnen mitgebracht. Die Fahnenburg mussten wir aus Platzgründen leider im Foyer statt in der Turnhalle aufstellen. Die Gäste wurden durch diese festliche Dekoration bereits im Eingang aufs Fest eingestimmt. Auf Anregung von Peter Kern wurden auch einige ältere, ehemalige Turner eingeladen, die Ende 60er/Anfang 70erJahre den Verein mitgeprägt hatten, aber von Unterkulm weggezogen sind und deshalb weder Ehren- noch Freimitglieder wurden. Für diese Turner sowie für alle anderen Interessierten wurde am späteren Nachmittag in der Aula eine Fotoshow aus der erwähnten Zeit gezeigt.


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Zum Auftakt des Jubiläumsabends wurde allen Gästen ein Apéro serviert, der durch die Musikgesellschaft musikalisch untermalt wurde. Anschliessend wurde das Essen serviert und dazwischen präsentierten die Gastvereine ihre hochstehenden Darbietungen. Umrahmt durch die Musikgesellschaft erfolgt dann der offizielle Festakt mit den Ansprachen von Martin Widmer, Regierungsrat Alex Hürzeler, dem Gemeinderat Emil Huber und anderen. Gleichzeitig wurde auch die neue Jubiläumsschrift präsentiert, die anschliessend allen Anwesenden verteilt wurde. Den Abschluss des offiziellen Teils machten die Rock’n‘Roller von den «Teddybären». Damit ging es nahtlos zur ausgelassenen «Geburtstagsparty» über. Stefan Voramwald amtete als «DJ Bremse», der es verstand, für alt und jung passende Musik abzuspielen und für feucht/fröhliche Geburtstagsstimmung (bis in die frühen Morgenstunden) zu sorgen. Das Echo bei den Gästen war überaus und von allen Seiten positiv. Es war ein kurzweiliger und unterhaltsamer Abend, bei dem der 150-jährige Geburtstag unseres Vereins würde gefeiert wurde und bei dem auch die «Party» und das Festen nicht zu kurz kamen. Ganz ohne Arbeiten kann man keinen Anlass organisieren. Deshalb ein grosser Dank allen Vereinsmitgliedern, die in der Küche, im Service oder an der Bar im Einsatz standen, die beim Auf-/Abbau und beim Dekorieren mitgeholfen haben. Ebenso danke ich den Mitgliedern des OK, die bei der Organisation und Planung mitgeholfen haben. Urs Walti

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Turntag Niederwil, Frauen + Männer Zu Besuch bei Irma… Premiere hatten dieses Jahr gleich zwei Disziplinen. Diese Herausforderung strapazierte unser Training. Abläufe und Optimierungsvorschläge sorgten manchmal für hitzige Diskussionen, aber am Wettkampf hatten ja gottseidank alle die gleiche Aufgabe. Unsere Leistungen waren solide, jedoch leider ohne Höhenflüge. Kleine Fehler, mangelnde Treffsicherheit und zu wenig «spritzig» sorgten nur für eine durchschnittliche Leistung. Auszug aus der Rangliste: Vereinswettkampf 3-teilig/2. Stärkeklasse Unterkulm Frauen/Männer Teil 1 Note 8.72 Teil 2 Note 8.79 Teil 3 Note 9.08 Gesamtnote: 26.59 Rang 7 von 18 Vereinen Da die bestplatzierten Vereine jeweils mindestens einen Wettkampfteil mit einer Disziplin absolvieren, für welche sie spezialisiert sind, z.B. Steinheben, Steinstossen, Wurf oder Lauf und damit meistens die Note 10 erreichen, ermuntert dies uns, im nächsten Sommer Neues auszuprobieren. Allen 13 Teilnehmer/innen herzlichen Dank fürs motivierte Mitmachen, sowie Hedy fürs Kampfrichtern und auch Ursula und Edi für die tolle Unterstützung. Bea Voramwald


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turnfest Leerau Vom 17.–19. Juni fand das Regionalturnfest Leerau statt. Am Freitagabend starteten die Pink Ladies im Einzelwettkampf Team Aerobic, wobei sie sich mit 9.50 Punkten, mehr als ein Punkt Vorsprung auf die Zweitplatzierten, souverän den Turnfestsieg holten. Unsere bewährte mobile Unterkunft wurde ebenfalls bereits am Freitagabend installiert. Somit machten sich einige Teilnehmer bereits am ersten Festabend vertraut mit den Unterhaltungsangeboten. Bereits jetzt war klar, dass das Organisationskomitee des Turnfests ganze Arbeit geleistet und eine super Infrastruktur errichtet hat. In den frühen Samstagmorgenstunden begannen die Vorbereitungen für den dreiteiligen Vereinswettkampf. Der erste Wettkampfteil begann schon kurz nach 8 Uhr mit den Disziplinen Team Aerobic und Barrenturnen. Die Damen konnten nicht ganz an die letztjährige Meiserleistung anknüpfen und bekamen von den strengen Wertungsrichter eine 8.37. Die 10 Barrenturner waren leider noch nicht alle ganz wach oder haben es am Vorabend übertrieben?!, was schliesslich dazu führte, dass wir leider nicht einmal die Note 8 erreichten. Zusätzlich wollte man unsere Darbietung sogar noch kürzen, da die Musikverantwortliche nicht genügend Geduld bewies bis zum Schluss der Nummer auszuharren. Ein wenig enttäuscht begaben wir uns in den 2. Wettkampfteil. Die Fachteste Allround und Volleyball standen auf dem Programm. Das Ziel der Volleyballer, unterstützt von Angie und Selina, erreichten die geforderte Note 9, dies trotz des strengen Blicks der Fachtestleitung! Beim Fachtest Allround lief leider nicht alles «round». Ein Grund dafür war sicherlich auch die etlichen personellen Änderungen und die teilweise dürftige Beteiligung an den Trainings. Dank einzelnen tollen Leistungen ergab dies eine Note von 8.22. Auch im dritten Wettkampfteil konnte unser Verein schon mehr Punkte einfahren. Beim Wurf ergab dies die Note 8.56. Beim Steinheben gab es leider einen kleinen Abzug, was die Note von 8.80 bedeutete. Der 800-Meterlauf musste aufgrund diversen Verletzungen schon frühzeitig vom Programm gestrichen werden. In der zweiten Stärkeklasse bedeutete dies mit einer Gesamtpunktzahl von 25.43 den 18. Rang von insgesamt 32 Vereinen. Bei den in den letzten Jahren geleisteten Wettkämpfen an den Turnfesten konnten wir uns immer ein bisschen steigern. Leider gab es in Leerau einen kleinen Dämpfer. Dies bedeutet, dass wir uns für nächstes Jahr wieder verbessern müssen, damit wir wieder eine Gesamtnote von 26 und mehr erreichen können, was durchaus machbar ist!

Die Disziplinen Barren und Fachtest Allround werden am nächsten Turnfest, Kantonalturnfest in Muri (Freiamt), nicht mehr durchgeführt. Neu hingegen macht erfreulicherweise die Korbballriege wieder mit im Fachtest Korbball. Weiter probieren wir unser Glück mit einer Gerätekombination, bestehend aus Barren, Stufenbarren und Boden. Der dritte Wettkampfteil wird mit dem Kugelstossen ergänzt. Wir werden sehen, was für Veränderungen diese Massnahmen mit sich bringen. Schon jetzt klar ist, dass es ohne Übung und Disziplin nicht gehen wird. Die Anmeldung fürs Kantonalturnfest ist bereits erfolgt. Wir werden im dreiteiligen Vereinswettkampf mit einer Gesamtschar von mehr als 40 Vereinsmitglieder am Start sein. Weiter finden am ersten Turnfestwochenende ein Spielturnier und die Einzelwettkämpfe statt. Mit zwei Volleyballteams, einem Korballteam und drei Startenden im Einzeln Leichtathletik werden wir unseren Verein vertreten. Natürlich wurde in Leerau auch gefeiert. Da unser Wettkampf bereits am Mittag beendet war, hatten wir genügend Zeit die sonnigen Stunden zu geniessen und bei den anderen Vereinen mit zu fiebern. Gegen den Abend drängten dann mehrheitlich dunkle Wolken aufs Festgelände und lösten ihr Wasser direkt über unseren Köpfen. Ein reissender Fluss bahnte sich schliesslich sogar einen Weg durchs Festzelt. Unserer Festlaune konnten diese abenteuerlichen Umstände aber nichts anhaben. Ein trockenes Bettchen, im Zelt, im Auto, im Stall oder wo auch immer fand schliesslich jeder. Am frühen Morgen trafen wir auf «ganz kaputte Menschen», die erst nach genauerem Hinschauen erkannt werden. Nach einem feinen Zmorge galt es das Zelt möglichst sauber zu versorgen und den Heimweg anzutreten. Etwas schadenfroh konnten wir dabei den einen oder anderen Motorfahrzeuglenker beobachten, der seine gute Mühe hatte den etwas matschigen Zeltplatz zu verlassen. Fluri


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Auffahrtsmarsch

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Endturnen, 11. September Organisation: Teilnehmer:

Urs Walti DR 4 TV 5 Jugi 18 Getu 16 TOTAL 43

Wirtschaft:

Roland Lüscher

So schön und warm war es wahrscheinlich noch an keinem Endturnen! Man konnte bereits am Morgen früh den Rasen betreten, ohne gleich «pflotschnasse» Füsse zu haben und die Sonne wärmte wie im Sommer. Trotz dieser hervorragenden Bedingungen mussten wir nach dem letztjährigen Hoffnungsschimmer wieder einen Rückgang bei den Teilnehmern hinnehmen. Gründe und Entschuldigungen für die Absenzen gibt es immer… hoffen wir wieder auf eine höhere Beteiligung nächstes Jahr! Der Vormittag stand wie üblich im Zeichen der Leichtathletik. Während dem die Jugendriegen, Turnerinnen und Turner ihren Mehrkampf auf dem Sportplatz in Angriff nahmen, bestritten die jugendlichen Geräteturnerinnen einen mehrteiligen Gerätewettkampf mit vorgegebenen Übungsteilen in der Mehrzweckhalle. Unter den strengen Blicken der Wertungsrichterinnen turnten die Mädchen gekonnt ihre Übungen. Erstmals wurden für die Zuschauer auf der Bühne Stühle aufgestellt. So konnten Sie wie von einer Tribüne aus das Geschehen in der Halle verfolgen. Auf dem Sportplatz herrschte nicht weniger emsiges Treiben und die Wettkämpfer lieferten sich spannende Duelle um Bestleistungen. Die beiden letztjährigen Sieger waren leider verhindert und konnten ihren Titel nicht verteidigen. Marco Marbacher nutzte die Chance und erkämpfte sich vor dem Oberturner, Florian Hess, den Sieg. Marco konnte somit als erster den neuen Wander-

pokal in Empfang nehmen, der vom «Seriensieger» Lukas Voramwald gespendet wurde – vielen Dank auch an dieser Stelle. Hinter Florian Hess auf dem 2. Platz platzierte sich Michael Riesen auf Rang 3, gefolgt von Dominik Bircher und Thomas Müller. Die Damenriege bestritt ebenso verschiedene Leichtathletikdisziplinen, gespickt mit ein paar Plauschdisziplinen. Gewonnen wurde dieser Wettkampf von Michelle Lienhard. Rang 2 erkämpfte sich Géraldine Wild und auf Rang 3 folgt Selina Basso. Auch bei der Damenriege fehlten die Bestplatzierten vom letzten Jahr, um ihre Titel zu verteidigen. Am Nachmittag vergnügten sich die Jugendriegen bei einem von den Leiterinnen abwechslungsreich und kurzweilig zusammengestellten Spielturnier, während dem sich die Zuschauer von der kleinen Festwirtschaft verwöhnen liessen und an der Sonne «schmorten»… An dieser Stelle herzlichen Dank allen Helfer/innen, Kampfrichter/innen, dem Wirtschaftsteam und all den «guten Seelen», die am Schluss noch schauen, dass wieder alles sauber und in Ordnung ist! Urs Walti

Rangliste Jugi Geräteriege Test 1: 1. Jamila Vogel 2. Leandra Steiner 3. Lea Fuchs 4. Leona Helfenstein 5. Kristella Ndue 6. Melina Vogel Test 2: 1. Dania Schmid 2. Nadia Rudolf 3. Melanie Ndue 4. Lea Rudolf 5. Anika Steiner Test 3: 1. Nadine Beer 2. Janis Kaspar Test 4: 1. Luna Vinci 2. Tanisha Kaspar Test 5: Chantal Christen


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Rangliste Endturnen

Jahresbericht Geräteriege

Turnverein 1. Marco Marbacher 2. Florian Hess 3. Michael Riesen 4. Dominik Bircher 5. Thomas Müller

Das Jahr begann wie immer mit einem hervorragenden Turnerabend. Dieses Jahr stand er unter dem Motto «Weisch no… 150 Jahre STV Unterkulm». Unsere Geräteriege als «Girls in the 80s» zeigten ihr Können am Barren und auf Matten zu bekannten Melodien aus Flashdance, von DJ Bobo und Michael Jackson.

79 Punkte 74 67 64 53

Damenriege 1. Michelle Lienhard 2. Géraldine Wild 3. Selina Basso 4. Bettina d‘Alonges

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Reck: An diesem Gerät waren je nach Einstufung folgende Teile zu erlernen. Felgaufzug, Mühlumschwung, Felge, etc. Ring: An den Ringen hiess es Sturzhang, halbe Drehung, Strecksturzhang, etc. Sprung: Hier hiess es Sprungrolle, Salto oder auch Strecksprung für die kleinsten. Boden: Dieses Gerät ist am Vielseitigsten. Hier können die Turnerinnen Rollen vorwärts, Handstand, Spagat, Bögli rückwärts, Sprungrolle, etc. All diese Teile und noch viele mehr, durften in den Trainingstagen erlernt und verbessert werden.

Jugi Mädchen klein Jg. 07 – 10 1. Rasema Hadzic 2. Tea Matejic Jugi Mädchen mittel Jg. 05 – 06 1. Salina Hell 2. Merisa Kestic 3. Anna Julia Neeser 4. Andrea Schneeberger 5. Alexandra Hauri 6. Patricia Bartulavic Jugi Mädchen gross Jg. 00 – 04 1. Hana Kestic 2. Lena Pfluger 3. Emina Mujic 4. Lamija Mujic Jugi Knaben klein Jg. 07 – 10 1. Mika Signer 2. Flavio Bühlmann 3. Benjamin Neeser 4. Luca Balli Jugi Knaben gross Jg. 00 – 04 1. Loris Hell 2. Colin Isch

Kurz zurück ins Jahr 2015 Wir möchten die Leitermutationen bekanntgeben. Im März stiess Sonja Christen als Mithilfe für’s Leiterteam dazu, nach den Sommerferien kam auch Valeria Vogel als vollmotivierte Hilfsleiterin zum Team dazu, auch Marc unterstützt uns in den Trainings tatkräftig. Marianne Müller verliess das Leiterteam aus beruflichen Gründen, wir bedanken uns auf diesem Wege noch einmal für Ihre langjährige tatkräftige Unterstützung. Somit starteten wir als vollzähliges Team ins Jahr 2016 mit unseren engagierten und motivierten Leiter: Antonia Kohler, Bruno Gloor, Franziska Lehner, Sonja Christen, Valeria Vogel, Marc Schmid und Markus Lehner (Administrator). Unsere Ziele für das Jahr 2016 besprachen wir bei einem gemütlichen Abendessen im Restaurant Wyna. An der GV im März wurden Sonja und Valeria als Leiterinnen der Geräteriege in den Verein aufgenommen. Chantal Christen und auch Seraina Kohler wurden als Aktivmitglieder in den Verein aufgenommen. Frühlingsferien… ja und nein Unsere Geräteriege hat abwechslungsreiche und trainingsintensive Tage verbracht vom 11. – 14.04.16 Am Montagmorgen pünktlich um neun trafen sich 14 Turnerinnen, 2 Leiterinnen und 1 Hilfsleiterin pünktlich in der Mehrzweckhalle in Unterkulm. Nach ersten Besprechungen und Einleitungen ging es dann schon los mit Aufwärmen und Dehnübungen. Die Geräte Ring, Boden, Reck und Sprung wurden danach zügig aufgestellt. Jetzt hiess es ab an die Geräte und turnen.

Nach den ersten beiden Tagen, mit ziemlich Muskelkater und ersten Müdigkeitserscheinungen, durften sie am Mittwochnachmittag neue Teile einüben. Es wurde ein spezieller Parcour für die einzelnen Teile zu erlernen aufgestellt. Salto, Auskugeln, Überschlag, Bögli rückwärts etc. Am letzten Tage gab es einen Einstufung Test für unsere Riege. Damit die Nervosität am Nachmittag nicht so stark war, wurde am Morgen ein Testdurchlauf ohne Wertung gestartet.

Sooooooo… Die Nervosität und der Wettkampf ist zu ende. Somit leider auch das Lager. Es war eine tolle und lehrreiche Zeit. Wir das Leiterteam wünschen den Turnerinnen noch schöne Frühlingsferien und bis bald wieder. Die Frühlingsferien


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sind schon wieder Vergangenheit. Die Geräteriege durfte sich der Jugendriegen Abteilung zur Jugireise anschliessen. Die Sommerferien stehen vor der Tür… SCHÖNE FERIEN!

08.08.2016 Die Schule beginnt wieder für die Kinder. Somit ist auch am Montag wieder das erste Training pünktlich um 18 Uhr gestartet. Erholte, entspannte, frisch gestärkte, eifrige… Turnerinnen erschienen in der Halle. Noch 6 bzw. 7 Trainings bis zum Endturnen bzw. Herbstcup. In dieser kurzen Zeit heisst es, Übungen turnen und so viel wie möglich noch verbessern. Nach den Sommerferien hat uns eine Leiterin aus gesundheitlichen Gründen leider nicht mehr unterstützen können. Antonia, wir wünschen Dir auf deinem weiteren Lebensweg alles Liebe und beste Gesundheit. Aus diesem Grunde haben wir entschieden das Training ein wenig zu ändern. Wir beginnen ab sofort schon ab 17 Uhr mit dem Training. Damit eine bessere Qualität der Turnerinnen möglich wird war dieser Schritt notwendig. Herzlich Willkommen… Divico Vogel du hast dich entschieden uns in Zukunft zu unterstützen. DANKE Am 11.09.2016 fand das alljährliche Endturnen statt In der heimischen Turnhalle in Unterkulm zeigten alle dem anwesenden Publikum und der beiden Wertungsrichterinnen Ihre erlernten Übungen.

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Am Nachmittag durften sie mit der Jugendriege zusammen am Spielnachmittag Ihre Leistungen messen. Für einige war dieser Wettkampftag die Hauptprobe für den Herbstcup am 18.09.2016. (Wir wünschen diesen Turnerinnen für den kommenden Wettkampf viel Spass und Freude, natürlich auch gute Leistungen.) Ja… Wir waren dieses Jahr am Herbstcup in Gränichen mit dabei. In der Früh zeigten unsere 2 Turnerinnen der Kategorie 4 und 5 ihre Übungen. Am Mittag konnten 2 der Kategorie 1 Ihre erlernten Übungen unter grossem Publikum zeigen. In dieser Kategorie war es der erste grosse Wettkampf. Sie haben sich sehr gut geschlagen, ihre Freude und ihr Spass an diesem Tage konnten sie gekonnt umsetzen. Am Nachmittag zeigten auch 3 Turnerinnen der Kategorie 2, und 2 Turnerinnen der Kategorie 3 ihre erlernten Übungen. Wir Leiter sind stolz auf Eure Leistungen!! BRAVO BRAVO BRAVO Die Herbstferien läuten ein… Wir sind trotzdem in der Halle und bereiten uns schon mal mental auf den Turnerabend vor. Üben, üben, üben… Der Turnerabend steht im Jahre 2017, somit wird der Turnerabend im nächsten Bericht erscheinen. Sonja Christen

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Jahresbericht Mu/Va-Ki Turnen Was für ein Ansturm dieses Jahr fürs MUKI/VAKI Turnen. Mit 16 Päärli starteten wir nach den Herbstferien in die Saison 2016/2017. Einfach herrlich so viele Kids in der Halle turnen zu sehen. Ganz speziell diese Saison ist der Coop Muki Hit. Neu unterstütz Coop das Muki Turnen vom Schweizerischen Turnverband. Zusammen haben sie viele tolle Lektionen mit verschiedenen Tieren und Utensilien zusammengestellt, z.B. bekamen alle Muki-Leiterinnen eine riesen Plache mit einem Leiterlispiel drauf. Im Kurs lernten wir diese kennen und umzusetzen. Für jedes Kind gibt es ein Pixiebüechli vom Coop Muki Hit, eine Trinkflasche, dazwischen ein Turnsäckli und am Schluss wenn es im Pixiebüechli ganz viele Bärlikleberli hat eine Teilnehmerkarte mit einem Lanyard. Wir bauen die Lektionen in unserem Turnen so ein das es von allem etwas hat unsere eigenen Ideen und Coop Muki Hit Ideen so kommt es sehr gut an. Auch sind wir wieder fleissig am üben für die Turnshow, zum Motto passend sind unsere Kids kleine «STARS». Sie sind schon sehr gespannt und freuen sich auf die Bühne. Petra de Almeida


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Sommerprogramm Kurz nach dem Turnfest folgte bereits die nächst sportliche Beteiligung. Unser zurückgekehrtes Vereinsmitglied Domi Grimm führte uns in die Welt des Kletterns ein. Zusammen mit seiner Freundin Patricia begrüsste er uns im Kraftreaktor Lenzburg. Nach einem kurzen Aufwärmen, welches bei einigen die Atemwege doch schon ziemlich beanspruchte, versuchten wir uns an den verschiedensten Routen und staunten über die Kletterer welche überhängend den Wänden entlang kletterten. Danach versuchten wir noch in der Boulder-Halle unser Glück, wo unsere letzten Kraftreserven aufgebraucht wurden. Danke vielmals an Domi für die Betreuung! Der geplante Besuch des Bikelehrpfads in Gränichen musste aufgrund mangelnder Beteiligung leider abgesagt werden. Es folgte der obligate Besuch in der Badi und Heidi lud zum Grillieren ein. Zwischendurch traf man sich jeweils immer wieder zum Volleyball spielen.

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Jahresbericht Jugi Zum Schluss des Sommerprogramms fuhren wir nach Oberkulm, wo wir trotz anfänglicher Schwierigkeiten doch noch eine Mixed-Mannschaft für das Volleyball-Turnier der Männerriege Oberkulm stellen konnten. Kurz vor Spielbeginn wurde der Spielplan bekannt gegeben und das Turnier startete in angenehmem Ambiente. Souverän holte unser Team einen Sieg nach dem anderen. Als Mannschaft voll mit Höflichkeit und Anstand überliessen wir schliesslich der ersten Mannschaft der Männerriege Oberkulm den Turniersieg. Sonst hätten wir wohl fürs nächste Turnier keine Einladung mehr erhalten :). Danach folgte eine Odyssee von TombolaZiehungen, wo die seltsamsten Gegenstände, wie z.B. ein ‘USB-Steak‘ verlost wurden. Der Abend fand schliesslich im gemütlichen Rahmen in der STV-Oberkulm-Bar sein Ende. Fluri

Begonnen hat das Jahr wie immer mit einem gelungenen Turnerabend unter dem Motto «Weisch no?». Während die kleine Jugi als Raubkatzen eine Darbietung auf der Bühne zeigten, zauberten sich die Mädchen der mittleren Jugi in die Herzen der Zuschauer. Zu «From zero to hero» gaben die «Grossen» einen Hip Hop-Tanz zum besten. Im Jahresprogramm stand dann die jährliche Jugireise an. Dieses Mal ging ein Spaziergang nach Oberkulm auf den Abenteuerbauernhof. Neben vielen Highlights, wie dem Ponyreiten, dem Gummistiefel-Weitwurf und dem Schwingen am Trapez, gab es nach erfolgreichem Absolvieren der Bauernhofolympiade ein Mittagessen am Lagerfeuer. Am Nachmittag konnten sich die Kinder noch bei verschiedenen Spielen in der Pferdekoppel austoben. Glücklicherweise zeigte sich das Wetter bis zum Rangverlesen von seiner besten Seite, danach regnete es wie aus Kübeln. Dies trübte die Stimmung der Kinder und Leiter jedoch überhaupt nicht. Mit dem Ende der Jugireise gehen auch die Jugileiterkarrieren von Nadja Voramwald und Tanja Wagner zu Ende, welche sich noch ein letztes Mal bei der Planung der Reise übertroffen haben. An dieser Stelle möchten wir uns nochmals herzlich bei ihnen bedanken. Ein weiterer Programmpunkt im Jugijahr 2016 war das Endturnen. Ein sonniger, heisser Tag ging verletzungsfrei über die Bühne. Die guten Leistungen wurden durch einen Überflieger gekrönt, der zum Teil bessere Ergebnisse erzielen konnte, als die Erwachsenen. Um die 30 Kinder waren auch am Nachmittag beim Spielturnier noch immer top motiviert.

Wenn die Tage kürzer werden und die Temperaturen sinken, ist es Zeit für den Chlausplausch. Nach einem weihnachtlichen Postenlauf durch Unter- und Oberkulm, trafen die Kinder in der Höhle ein. Dort besuchte sie ein vereinsinterner Samichlaus und sein Schmutzli. Neben Nüssli, Mandarindli und Schoggi, hatte der Samichlaus dieses Jahr auch eine Turnmatte dabei, worauf die Kinder ihr turnerisches Können unter Beweis stellen konnten. Einen Fackellauf im Mondschein beendete den diesjährigen Chlausplausch. Das Jahr 2016 war ein erfolgreiches in Hinsicht auf den Riegenzuwachs und das grosse Interesse an der Jugi. Es freut uns sehr, dass die Nachfrage im Gegensatz zu den letzten Jahren wieder grösser ist. Michelle Lienhard


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Jahresbericht Team Aerobic Pink Ladies Das Jahr 2016 begann wie jedes Jahr mit dem Turnerabend. Doch diesmal war er speziell. Mit «weisch no» haben wir alte Nummern von früher gezeigt. Mit dieser Vorgabe konnten wir nicht mithalten und waren mit unserem Schweizermeister-Programm 2015 aufgetreten. Zwei Wochenende später zeigten wir unser Programm am Turnerabend des TV Leutwil. Da gehören wir bald zum Inventar. Bei einem feinen Spaghetti-Abend bei Chanti zu Hause hatten wir zu viert besprochen, wie es mit uns weiter gehen sollte. Heiss wurde dafür und dagegen argumentiert. Doch entschieden hatten wir uns alle für ein weiteres Jahr. Kaum wurde dies entschlossen, wurde über die Musik und die Elemente im Ablauf diskutiert. Ein Training später wurden die ersten Musiklieder festgelegt und die ersten Schritte dazu geübt. Bald stand der Ablauf im grossen und ganzen fest, jedoch der Freestyle-Teil fehlte noch. Hip Hop soll es sein, doch wer schreibt diesen Teil? Helene fragte eine Arbeitskollegin, die sich in diesem Gebiet sehr gut auskennt. Wir gaben Gemma die Musik vor und sie schrieb für uns die Choreografie. Alles musste rasant gehen, da wir am 7. Mai 2016 auf der Bühne stehen wollten, um unser neues Programm vorzuführen. Der STV Unterkulm feierte sein 150 jähriges bestehen und da durften wir natürlich nicht fehlen. Um den geladenen Gästen ein gutes Programm zu zeigen, hatten wir viel geübt. Turnibutz in Vordemwald am 27. Mai 2016 Die Vorbereitungen liefen gut. Unser Programm wurde an diesem Wettkampf zum ersten Mal bewertet. Leider mussten wir unsere Vorführung in der kleinen Turnhalle abhalten, wo es für Zuschauer fast kein Platz hatte, doch unsere Ladies vom grossen Team und unsere Partner hatten uns lautstark unterstützt. Mit einer Note von 9.58 hatten wir den 1. Rang erreicht. Die Programmnote war nicht ganz zu unserer Zufriedenheit. Die Videoaufnahme studierten wir genau und passten unser Programm nochmals an. Denn das Turnfest in Kirchleerau war bereits in drei Wochen. Turnfest Turnleerau in Kirchleerau am 17. Juni 2016 Beim Betrachten der Bühne wurde es uns mulmig, denn der Teppich hat einige Rümpfe. Trotz des unebenen Bodens konnten wir eine gute Leistung abliefern, dieses Gefühl hatten wir jedenfalls. Die Note von 9.50 war für uns nicht berauschend und wir konnten wieder von vorne anfangen mit den Anpassungen.

Am selben Tag durften wir unser Programm am Abend bei der Rangverkündigung nochmals zeigen. Das war ein Highlight. Die Bühne war rutschig und uneben. Ade Helene ;-) Es war nicht die beste Leistung von uns, doch das Publikum hatte trotzdem Freude. Nach dem Showblock fand auch endlich das Rangverlesen für uns statt. Mit mehr als einem Punkt Vorsprung auf den 2. Rang haben wir das Kreisturnfest gewonnen. Am Montag danach wurden natürlich schon wieder Angleichungen am Programm gemacht, um die nächsten paar Monate bis zum NWS (Nordwestschweizerischer Vereinswettkampf) im Oktober eine bessere Programmnote zu erreichen. Der Sommer wurde genutzt, um die Kondition und Kraft mit speziellen Trainingseinheiten von Helene zu steigern. Natürlich konnten wir dies mit unseren Polar-Uhren gut optimieren. Die Trainings hatten wir auf Video aufgenommen und fortlaufend wieder analysiert. Im September hatten wir unser Training auf Hinsicht der baldigen Schweizermeisterschaft intensiviert. Das Programm wurde mehrmals komplett getanzt und der Ablauf der Trainingseinheit wurde angepasst, um unsere Kondition und Bewegungen zu verbessern. Nordwestschweizerischer Vereinswettkampf (NWS) in Gelterkinden BL am 16. Oktober 2016 Wie an jedem Wettkampf bereiteten wir uns gut vor. Das Warten am NWS nimmt immer einen grossen Teil in Anspruch, da wir bei Blockbeginn anwesend sein müssen und es nachher meist nicht mehr für eine weitere Vorbereitung reicht. Doch kaum auf dem Feld die Anfangsposition eingenommen, wurde schon wieder die Schlussposition gehalten. Im Gegenzug zum Warten war das Programm wie ein Schnellzug durch. Später durften wir unser Programm vor dem Rangverlesen

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nochmals ohne Druck den Zuschauern zeigen. Dies war für uns ein gutes Training. Das Notenblatt konnten wir vor dem Rangverlesen abholen und somit war die ganze Überraschung weg. Mit einer Note von 9.60 hatten wir unsere Kategorie überlegen gewonnen. Leider war die Programmnote wieder nicht wie gewünscht. Damit war jetzt Schluss. Das Programm wurde komplett hinterfragt und das Reglement nochmals genau gelesen, um es mit unserem geschriebenen Programm abzugleichen, denn nur wenige Trainings blieben uns bis zum Stauseecup im November. Stauseecup in Kleindöttingen am 5. November 2016 Die Nervosität war grösser als bei den letzten Wettkämpfen. Grund waren die unbekannten Gegner. Auf dem Teppich gab es einige schwabblige Knie. Das Eine oder Andere verlief nicht ganz wie gewünscht und beunruhigte uns natürlich. Doch die Note von 9.83 in der Vorrunde bestätigte unser hartes Training in den letzten Monaten. Mit dieser Note im Rücken konnten wir etwas beruhigter in den Final starten. Die Finalrunde verlief viel besser als die Vorrunde und dies wurde mit der Note von 9.87 auch bestätigt. Der Vorsprung auf das zweitplatzierte Team betrug über zwei Zentel. Es war schön zu sehen, dass unsere Vorbereitung Früchte trug. Jetzt galt es, die letzten

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drei Wochen nochmals das Beste herauszuholen. Dazu gehörte auch die Videoanalyse. Das Programm wurde natürlich nochmals angepasst, da wir mit der Programmnote immer noch nicht eine fünf erreichten. Die drei Wochen bis zur Schweizermeisterschaft vergingen wie im Flug. Die Nervosität stieg von Tag zu Tag. Leider verbreitete sich auch Angst. Angst vor dem Verlieren. Das letzte Mal möchte man nochmals zuoberst auf dem Podest stehen. Der Druck war gross und die mentale Stärke musste jetzt bewiesen werden. Mit einem tollen mentalen Abschluss, welche Helene für uns vorbereitet hatte, wussten wir, wir waren bereit für die Schweizermeisterschaft. Schweizermeisterschaft in Pfäffikon SZ am 26. und 27. November 2016 Der Ablauf von uns war wie jedes Jahr gleich. In der Halle in Unterkulm einwärmen, das Programm nochmals in Etappen tanzen und dann ab zu Coiffeur Ramona. Dieses Jahr hatte Ramona Hilfe von Sandra. Mit ihren geschickten Händen flechtete sie uns zwei Zöpfe und Ramona verpasste uns zum Abschluss ein Vogelnest. Frisiert, geschminkt und den Bauch voller Pasta fuhren wir nach Pfäffikon. In Pfäffikon angekommen, durften wir unsere Zimmer im Hotel beziehen. Kurz im Hotelzimmer eingerichtet machten wir uns auf die Suche nach der Wettkampfhalle. Viel zu früh waren wir, die Wettkämpfe hatten gar noch nicht begonnen. So

konnten wir in Ruhe die Wettkampffläche besichtigen und uns an die speziellen Positionen gewöhnen. Die Wertungsrichter sassen nicht wie üblich auf der Publikumsseite. Vor drei Jahren hatten wir dieselbe Situation am eidgenössischen Turnfest in Biel und da sind wir das Risiko eingegangen und haben unser Programm zum Publikum gezeigt, doch dieses Mal gingen wir kein Risiko ein. Die Vorbereitung in einem zu kleinen Saal war nicht optimal. Kurz vor der Vorrunde wurde nochmals eine kurze mentale Minute eingelegt. Dann nahmen wir die Anfangsposition auf dem Teppich ein und versuchten, unsere beste Leistung mit Hilfe des angereisten Publikums mit pinkigen Fähnchen abzurufen. Leider hatten sich einige Fehler eingeschlichen, die die erste Stimmung des Teams trübten. Danach hiess es abwarten und hoffen. Dann der Moment, mit der Note von 9.83 durften wir den 1. Rang in der Vorrunde sichern. Der 2. Platzierte lag mit einer Note von 9.65 zurück. Der Abstand war grösser als letztes Jahr. Die Anspannung liess etwas nach. Nach der Notenvergabe bereiteten wir uns auf den nächsten Tag vor. Auslaufen, ein feines Abendessen beim Italiener und dann ab ins Bett. Wer kann denn schon schlafen, wenn die Kleider noch gewaschen werden müssen. Mit einer kurzen Wäsche im Badezimmer und einer Fönattacke auf die Kleider mit


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anschliessendem Stromausfall, fielen dann alle müde ins Bett. Der nächste Tag durften wir mit einem grossen Frühstücksbuffet starten. Wir mussten uns stärken für einen aufregenden und anstrengenden Tag. Schminken, Frisur herrichten, anziehen und fertig packen, dann ab zur Wettkampfhalle. Nach einem langen hin und her mit dem Zeitpunkt des Einmarsches konnten wir uns nochmals im grossen Saal auf den Final vorbereiten. Mit einem kräftigen Schrei brüllten wir die Nervosität heraus. Das letzte Mal, ab aufs Feld, jetzt musste einfach alles klappen. Die Anfangsposition eingenommen, die Musik startete. Die Standwaage war 1A, das bestätigte unser Publikum lautstark, der nächste Knackpunkt vom vorherigen Tag, die Hebefigur war oben und stand felsenfest. Und jetzt Vollgas. Die Schlusspose eingenommen, fertig. Unser Programm wurde mit viel Applaus und den tollen Fähnchen gekürt. Schön war es. Kurze Showpause und schon begann das Rangverlesen der Paare, dann die 35+ Kategorie und dann wir, die 3er-5er Aerobic Teams. Die Spannung stieg von Minute zu Minute, 4. Platzierte, 3. Platzierte. Und dann: Wer war auf dem 2. Tang? Mit einer Note von 9.776 der TV Eien-Kleindöttingen. Der Sieg war unser, schön es war geschafft, aber STOP die Note bitte. Mit 9.903 hatten wir uns klar den Sieg geholt. Die Freude war riesig. Das letzte Mal nochmals zuoberst zu stehen und die Nationalhymne zu hören, das war wunderschön. Auch wunderschön war es, endlich zu unseren Fans gehen zu dürfen. Die vielen Glückwünsche und herzlichen Umarmungen waren einfach wunderbar. Vielen Dank an die vielen Fans, welche für uns nach Pfäffikon gereist waren. Am Abend durften wir ein feines Nachtessen im Frohsinn in Seon geniessen und unsere Saison mit den Fans abschliessen.

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Wir danken allen Personen, welche uns in den acht Jahren unterstützt hatten. Mit vier Schweizermeistertiteln und einem Eidgenössischen Turnfestsieg stellen wir die pinken Aerobic Schuhe in die Ecke. Vielen herzlichen Dank! Pink Ladies Helene Abbühl, Chantal Buchser, Marina Brugger, Pamela Wehrli

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Impressionen KiTu

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Jahresbericht Damenriege Das Jahr begann mit dem traditionellen Turnerabend. Und diesmal war er speziell, wir durften das 150-jährige Bestehen des Turnvereins einläuten. Unter dem Motto «weisch no» haben wir Reigen aus alten Zeiten ausgegraben. Für einmal war es nicht ganz so ein grosser Aufwand zum Schreiben, aber bis man den richtigen Reigen ausgesucht hatte, sprich die vielen Videos und DVDs der letzten Jahre durchzuschauen. Das brauchte einige Stunden vor dem Fernseher, aber es war amüsant und viele Erinnerungen lebten wieder hoch. Der Turnerabend war eine gelungene Sache. Nach dem schönen, aber anstrengenden Wochenende hatten wir uns eine Woche Ruhe gegönnt, um dann eine Woche später langsam wieder einzusteigen mit einem erholsamen Besuch im Schinznach Bad. Nach der Generalversammlung begann die Vorbereitung für das Turnfest in Kirchleerau. Das Team Aerobic wurde dieses Jahr von Heidi geleitet. Es war eine Herausforderung für sie, die sie gerne angenommen hat. Die Abteilung Allround wurde dieses Jahr von Sabrina geführt. Die Trainings waren intensiv, doch für ein gelungenes Turnfest musste man etwas schwitzen. Die Aerobic Trainings wurden ab und zu von Pamela besucht, natürlich um Heidi etwas zu entlasten. In der Turnfestphase hatten die Leiterinnen eine Auflockerung organisiert. Auflockerung? Mersida hatte von uns alles gefordert. Die Stunde auf dem Minitramp von bellicon Swissjump hat einen riesen Spass gemacht und einige Schweisstropfen gekostet. Das Team Aerobic stellte sich vor dem Turnfest am Turnibutz in Vordemwald das erste Mal den Wertungsrichtern. Mit einer Note von 8.18 wurden sie 7. Die Vorführung wurde gefilmt und anschliessend genau betrachtet, um sich gut für das Turnfest in Kirchleerau vorzubereiten und die Note zu steigern. Die Aktiven durften am Turnfest am Samstagmorgen an den Start und somit hatten einige in Kirchleerau übernachtet, denn die Team Aerobic Ladies mussten früh aus den Federn. Nach einem kurzen Frühstück wurde eingewärmt und schon bald mussten sie auf der Wettkampffläche sein. Sie waren die ersten an diesem Morgen. Mit einer Note von 8.37 konnten sie sich innerhalb von 3 Wochen steigern. Nach dem Turnfest wurde keine Pause eingelegt, nein wir übten fleissig Volleyball für den Kreisspieltag bis anfangs Juli. In den Sommerferien wurde das von Fluri zusammengestellte Sommerprogramm mit den Turnern durchgeführt. Nach den Sommerferien ging es bei uns fleissig weiter mit Volleyballspielen. Dieses Jahr konnten wir für den Kreisspieltag eine Damenmannschaft anmelden. Ohne grössere

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Kreisspieltag Muhen Erwartungen starteten wir die ersten Spiele. Es lief gar nicht so schlecht. Bald merkten wir, dass wir sehr gut im Rennen waren. Das letzte Spiel hatten wir sehr gekämpft und wir wurden belohnt. Die Damen sowie auch die Herren durften den riesen Früchtekorb für den Sieg entgegennehmen. Nach dem Kreisspieltag ging es Schlag auf Schlag weiter. Das Endturnen stand im September auf dem Programm. Dafür mussten wir natürlich üben, denn die Leichtathletikposten wurden dieses Jahr nicht sonderlich viel geübt. Steinstossen, Weitsprung und «Hüüliball» werfen standen auf dem Programm. Leider konnten sich nur vier Damen am Endturnen messen. Diese gaben aber alles. Auf dem 1. Rang war Michelle Lienhard, 2. Rang Géraldine Wild, 3. Rang Selina Basso und auf dem 4. Rang Bettina d’Alonges. Nach dem Endturnen steckten die Leiterinnen die Köpfe zusammen und fragten sich: «Was machen wir am Turnerabend?» Bis wir mit dem Üben angefangen hatten, hielten wir uns mit Spielen fit, wie z.B. American Baseball. Das war lustig, aber leider nicht ohne Unfall. Eine Turnerin konnte nach dem Üben beim Spiel nicht teilnehmen und musste aussetzen. Es wurde zuerst als nicht so schwer eingeschätzt, aber leider musste sie später das Knie operieren. Nach den Herbstferien begannen wir mit dem Einstudieren der Turnerabendnummern. Zum Thema Hollywood musste es passen. Darum hatten wir uns für einen Bollywood- und einen James Bond -Reigen entschieden. Das Aerobic vom Turnfest wurde mit dem Titel Eisköniginnen benannt. Für den Turnerabend im Januar 2017 wurde fleissig geübt. Auf ein weiteres Jahr freuen sich Heidi und Pamela.

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Jahresbericht Volleyball Herren Die Volleyballer starteten wiederum mit 2 Teams in die Saison 2015–2016. Die 1. Mannschaft spielte im Rahmen der EasyLeague bei den Aktiven A und die 2. Mannschaft bei den Aktiven C. Vorweg kann gesagt werden, dass die Saison für beide Mannschaften ziemlich durchzogen war. Unterkulm 1 begann stark, fiel dann aber ein bisschen in ein Tief und liess viele Punkte liegen. Gegen Ende Saison kniffen wir uns nochmals in den Allerwertesten und konnten im Heimspiel sogar den späteren Kantonalmeister aus Holderbank besiegen, welche ihre bereits geplante Meisterfeier nochmals verschieben mussten. Zum Saisonschluss fanden wir uns genau in der Mitte der Rangliste wieder, was den vierten Rang bedeutete. In der nächsten Saison dürfen wir uns seit langem wieder einmal auf ein Derby gegen das Team aus unserer Nachbars-Perle freuen, welchem der Aufstieg in die höchste Spielklasse gelang. Die zweite Mannschaft kämpfte in der Kategorie Aktive C, in welcher 9 Teams ihr Glück versuchten. Die hohe Anzahl Teams führte dazu, dass zum ersten Mal nicht gegen jeden Gegner zuhause und auswärts gespielt wurde. Auch Unterkulm 2 zeigte ganz starke, leider aber auch ziemlich schwache Partien. Am Schluss resultierte der vierte Rang. Das Ziel für die nächste Saison definiert sich mit dem Willen nach der Durchführung einer Aufstiegsfeier. Somit ist klar, dass

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Skiweekend Turner Ischgl, 8.–10. April es nichts anderes als der 1. Platz werden darf. Die Mannschaft aus Seon muss dabei als engster Gegner betrachtet werden. Hopp Choum!! Weiter zu erwähnen ist natürlich auch der Kreisspieltag, der dieses Jahr in Muhen stattfand. Einmal mehr gelang unserem Herren-Team die Titelverteidigung, wobei die Konkurrenz sicher stärker war, als die Jahre zuvor. Die Damen taten es den Herren gleich und landeten ebenfalls zuoberst auf dem Treppchen. Gratulation! Fluri

Fast schon im Hochsommer, Mitte April, fand das Skiweekend 2016 statt. Zum ersten Mal diesem Anlass beiwohnen durften auch diejenigen Turner, die nicht auf die Volleybälle eindreschen; sprich kräftige Barrenturner, flotte Tänzer und andere Akrobaten. Dabei bewies Dominik, dass man auch ohne Probleme per Anhalter im Österreichischen Hochgebirge landen kann. Spätestens kurz vor der Heimreise waren alle überrascht, welche Mannesstärke unsere Truppe aufwies. Skigefahren und gesnowboardet wurde aber davor auch noch. Die Befürchtung, die weisse Pracht nur als sogenannten «Schaum» geniessen zu können, verflüssigte sich schnell, da Frau Holle die herrlichen Pisten gut pflegte. Einen nicht ganz unbedeutenden Anteil daran lieferten aber sicher auch die zwei Schneekanonen, welche stramm am Pistenrand standen. Leider waren die Sichtverhältnisse nicht immer sehr gut, weshalb wir froh waren, dass unser guter Geruchssinn nach Hopfentee einwandfrei funktionierte und wir doch noch ab und zu in einer Skihütte landeten. Typisch Schweizerisch klopften wir, pünktlich zur Öffnungszeit der Schatzi Bar, an deren Türe und freuten uns auf die Bekanntschaft mit den eingeborenen Angestellten. Die letztjährig gewonnene Erfahrung vereinfachte auch die Kommunikation mit den Gästen aus Osteuropa, welche in ihren bewährten Outfits für Stimmung besorgt waren. Der langgediente Barkeeper, der vermutlich schon einiges erlebt hat, musste bei der Bestellung von Ruedi doch zwei Mal hinhören und nachfragen, was dieser «Russische Hirsch» wohl sein mag. Der Ruedische Drink schlug auf jeden Fall voll ein und wird seither vermutlich als Spezialität angeboten. Das Nachtessen in der Küche des Burger Kings darf auch noch erwähnt werden, da dies für einige aufgrund der gewählten Mahlzeit doch einiges teurer kam, als zunächst ge-

dacht. Füstu übrigens hatte Glück, da der Restaurantmanager ihn zunächst mit einem Unruhestifter verwechselte und ihm den Zugang zum kulinarischen Highlight verwehren wollte. Aufgrund der ausgeklügelten Argumentation von Füstu konnte er klar stellen, dass es sich dabei um einen Doppelgänger von ihm gehandelt haben muss. Tinu, der noch alte Bekannte aus dem Kloster traf, hatte zu diesem Zeitpunkt schon fertig gegessen. Andrin erkundigte sich noch mit vollem Mund bei Röbi, ob dessen Essen auch so fein rieche, wie das eigene, womit auch dieser Abend sein Ende fand. Vorläufig war dies der letzte Besuch in Ischgl durch die Unterkulmer Turnerschar. Beim nächsten Skiweekend weiss nur der Organisator Beni, wo uns die Reise hinführt. Der Rest der Turner lässt sich überraschen und der Rest des Turnvereins kann im Jahresbericht 2017 lesen, wo uns die Reise hingeführt hat. Danke herzlich an Beni! Fluri


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Jubiläumsturnfahrt ins Zillertal, 22.–25. September Organisation: Tourenleiter/innen: Teilnehmer:

Beat & Brigitte Aerni Urs Walti Vreni & Hans Santschi Irene Pfister Brigitte Aerni Florian Hess 70

Bereits vor etwa 4 Jahren an einer unserer ersten Sitzung zu unserem Jubiläumsjahr haben wir diskutiert, dass wir uns zu unserem Jubiläum etwas gönnen und für einmal nicht ein Fest organisieren und arbeiten sollten. Die Idee einer gemeinsamen Turnfahrt mit allen aktiv turnenden Riegen (ohne Jugi) entstand bereits damals! Um die Umsetzung hat sich wie so oft niemand gerissen. Beat Aerni machte dann an einer GV den Vorschlag einer Reise ins Zillertal nach Fügen. Die Reaktionen auf diesen Vorschlag waren positiv, aber nicht euphorisch – einige störten sich an der langen Reise. Nachdem aber keine anderen Vorschläge gemacht wurden und an einer weiteren GV das Interesse ausgelotet und provisorische Anmeldungen erhoben wurden, machten sich das Organisations-Trio ans Rekognoszieren, Offerten einholen, prov. Reservieren usw. Aus einer 2- bis 3tägigen Turnfahrt ergab sich dann – wegen der Distanz und des speziellen Angebots im Hotel – eine 4-tägige Reise. An der GV 16 konnten die definitiven Anmeldungen ver-

schickt werden und erfreulicherweise haben sich von den rund 140 eingeladenen, aktiv turnenden Mitgliedern 70 Personen angemeldet. Um die verschiedenen Interessen der Teilnehmer unter einen Hut zu bringen, wurden verschiedene Angebote geschaffen. Vreni Santschi mit Unterstützung von Irene Pfister planten die Wanderungen sowie ein Velotour für die weniger Ambitionierten. Während dem Hans Santschi Touren für die «Profi-Biker» zusammenstellte. Florian Hess war verantwortlich für die anspruchsvolleren Wanderungen und Brigitte Aerni kümmerte sich um die Gruppe der Spaziergänger und «Wellnesser» (das Hotel bot einen grossen Wellnessbereich inkl. Hallenbad an, alles im Preis inbegriffen). Für die Fahrt hatte Heidi Baumann bei Ihrem Arbeitgeber «EUROBUS» einen Doppeldecker inkl. Veloanhänger organisiert und dank eines Sonderrabattes und dem gesponserten Veloanhänger hielten sich auch die Kosten für die Carfahrt in Grenzen. Diese wurde aus der Vereinskasse bezahlt, so dass die Teilnehmer nur die Hotelkosten zu berappen hatten. Der nachstehende Bericht aus Stichwörtern, die Markus Müller von den Teilnehmern zusammengetragen hatte, sagt alles aus über diese einmalige Turnfahrt! Allen Organisatoren, Tourenleiter/innen und dem Verfasser des Berichts herzlichen Dank! Urs Walti

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Was für eine Jubiläumsturnfahrt!

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Die Gründer des Turnvereins wären mächtig stolz gewesen, hätten sie gewusst, dass 150 Jahre später sage und schreibe siebzig schöne und bestens gelaunte Mitglieder der Turnfamilie eine Reise ins Zillertal antreten werden. Vier Tage Turnfahrt ganz im Zeichen der körperlichen und geistigen Ertüchtigung. In Fügen haben die Reiseplaner Beat, Brigitte und Urs mit dem Hotel «Kohlerhof» den idealen Rahmen für das Grossvorhaben gefunden. Bei Kaiserwetter frönten wir dem Wandern, Biken, Schlemmen und Geniessen. Hier einige Stichworte aus dem 38-seitigen Protokoll der Turnfahrt vom 22.–25. September 2016: schönes Wetter/Fröhlichkeit und Lachen/Wanderungen/ Karli (der Kellner)/super Truppe/heute Ruhetag 24.9.2016/ schöne Frisuren/geili Sieche/tolle Bikergruppe/Musik/Jausebrettli/typisch österreichisch/Alp-Abtrieb (leider ohne uns)/Viel Holz vor der Hütte/auf und ab, immer wieder/ interessante Nachtwanderung/Sohle ab > Schuhe im Müll/ jung und alt eine Gemeinschaft/Erwin, das Zebra/guter Wein/Fussbad im Eiswasser/Schlummertrunk im PizzPub/ Paparazzis/Prinzessin/Eurobus/STV Unterkulm goes to Hollywood/Herzblut im Verein/«easy» Wanderung/Tischi ufe/ Magenfahrplan/Saufen/Samichlaus/Gayssen/Doofy/einfach genial/bitteeeee/Save/voller Whirlpool/nie an Wirtshaus vorbeilaufen/sechs in Vierergondel. Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei. Dieser Erkenntnis konnten auch wir uns nicht entziehen. Wohlbehalten, zufrieden und braungebrannt fuhren am Sonntag siebzig immer noch schöne Turnerinnen und Turner im Doppelstockcar der Heimat entgegen.

Das vergangene Jahr war… …wiederum ein sehr erfolgreiches Jahr. Die 3. Korbballsaison in der Nat. B war für alle herausfordernd, interessant und aufreibend zugleich. Das sportliche Ziel, ab durch die Mitte, rangmässige Orientierung nach vorne haben wir klar erreicht. Mit dem 4. Tabellenrang sind wir knapp am Podest vorbei geschrammt. Die Mannschaft konnte an Erfahrung zulegen. Es hat Spass gemacht, die Entwicklung einzelner Spielerinnen, bzw. der gesamten Mannschaft mit zu verfolgen. Insgesamt haben wir alle einen Schritt nach vorne gemacht. Ich als Trainer bedanke mich bei allen Spielerinnen die Freizeit, Schweissperlen, böse Blicke (ob vom Trainer – oder von den Gegnerinnen), Autokilometer, rote Köpfe usw. auf sich genommen haben, um dieser tollen Sportart nach zu frönen. Besonders möchte ich mich bei den Leiterinnen bedanken, die das einte oder andere Mal eingesprungen sind. Ohne ihr Engagement wäre so ein Betrieb nicht möglich. Vor allem sind auch jene Leiterinnen zu erwähnen die in der Jugendabteilung wiederum einen ausserordentlichen «Superjob» gemacht haben und sicherstellen, dass wir auch zukünftig in Unterkulm Korbball spielen werden. Weiter bedanke ich mich bei allen Fans, Car-Drivers, Spendern, Gebäudemanagern, Facebookers, Köchinnen, kleinen- und grossen Helferinnen und Helfern. Ein spezieller Dank an Wolfgang Rytz, der die Berichte über uns verfasst hat und somit sicherstellt, dass über’s Korbball in der regionalen Presse berichtet wird. Last but not least, natürlich auch beim Verein STV Unterkulm und allen Mitgliedern. Zusammen sind wir stark! Wir bleiben am (Korb)-Ball!

Markus Müller

Interverbandsmeisterschaft LU/OW/NW/ZG/UR/SZ 2016/17 Ab November spielen wir jeweils an

der IVK-Meisterschaft mit. In Luzern sind wir insgesamt an 6 Weekend’s in der DA1L vertreten. Es ist toll, gegen ausserkantonale Mannschaften zu spielen. Unterkulm ist bereits die 14te Saison mit von der Partie. Die 1.Liga ist gespickt mit Nat. A- und Nat. B-Teams. Es ist eine gute Vorbereitung auf die bevorstehende Sommersaison. Wir sind auf Kurs, auch hier das Ziel (Podest) zu erreichen. Neu in dieser Saison spielt eine weitere DamenMannschaft aus Unterkulm mit. Diese «rockt» die 3. Liga, was so viel heisst wie… Aufstiegsgefahr. Aktuelle Ranglisten sind unter www.Turnverband.ch ersichtlich.

Vorbereitungsturnier Urtenen-Schönbühl BE Im Rahmen der Vorbereitung auf die Freiluftsaison, nahmen wir Mitte April am Korbballturnier Urtenen-Schönbühl teil. Dieses Turnier ist ein wichtiger Bestandteil in der Vorbereitungsphase auf die nationale Meisterschaft hin. Am Turnier erreichten wir einen Tabellenplatz im hinteren Mittelfeld und konnten somit mit einer ansprechenden Leistung auf uns aufmerksam machen. Gegen starke Teams aus der ganzen Schweiz wurde der «Ernstfall» geprobt. Fazit, der Start war geglückt, da auch junge Spielerinnen eingesetzt werden konnten. Da weitere Turniere buchstäblich ins Wasser gefallen sind, haben wir uns vermehrt mit Trainingsspielen auf die Meisterschaft vorbereitet.

Sommermeisterschaft NAT. B 2016 1.Runde in Pieterlen BE. Zu Beginn im Bernbiet und gleich zum Start gegen Willisau. Bei heissen, äusseren Bedingungen gelingt uns das Auftaktspiel. Ein toller Fight, mit schnellen Spielzügen und taktischen Varianten, in dem sich kein Team entscheidend absetzen kann. Wir trennen uns mit einem Remis (8:8). Im zweiten Spiel gegen das ambitionierte Rudel aus Wolfenschiessen finden wir den Tritt nicht. Die Versuche, unser schnelles Spiel mit Gegenstössen über die Seiten in Fahrt zu bringen, werden immer sofort mit einem Foul unterbunden. Zudem werden Chancen zeitweise im Minutentakt nicht genützt. Das Resultat ist mit 7:10 ernüchternd. Das 3-te Spiel gegen die Nat. A-Absteigerinnen aus Grindel-Erschwil wird dann ein Spiel, ganz nach unserem Geschmack. Wir können die Gegnerinnen mit schnell ausgeführten Gegenstössen immer und immer wieder unter Druck setzen. Dem angeschlagenen Rhythmus unsererseits kann das gegnerische Team nicht folgen. Mit 10:6 Körben gehen wir als Siegerinnen vom Platz. Die ersten 3 Punkte sind im Trockenen. 2.Runde in Willisau LU. Zum Start gegen das eingespielte Team aus Brügg. Die Bernerinnen leisten lange Wiederstand. Nach gutem Start nützen wir im Mittelabschnitt die Chancen zu wenig. Die immer besser ins Spiel kommenden Seeländerinnen kommen uns bedrohlich nahe und schaffen fast noch den Ausgleich. Wir haben zum Schluss den längeren Atem und gewinnen das


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Spiel verdient mit 11:8 Körben. Die knackigen Gegnerinnen aus MadiswilAarwangen haben sich gut auf uns eingestellt. Ihnen gelingt alles und uns gelingt gar nichts. Die Schlappe (9:15) die wir einfahren nagt am Selbstvertrauen. Wir haben uns mehr erhofft. Im 3-ten Spiel dieser Runde treffen wir auf die Aufsteigerinnen aus Buchthalen. Wir kennen diese Mannschaft kaum. Ein kurzes Abtasten zu Beginn mit ein wenig hin und her, aber danach läuft das Spiel für uns. Immer wieder kommen wir über rechts zum gewünschten Erfolg. Die Ostschweizerinnen können uns nicht Paroli bieten und gehen mit 12:5 Körben unter. 4 Punkte mehr auf dem Konto. Wir sind auf Kurs. 3.Runde in Neukirch/Egnach TG. Die Vorrunde wird in der Bodenseeregion abgeschlossen. Zum Auftakt gegen Hausen a. A. Diese Mannschaft liegt uns. Wir überrennen die Gegnerinnen im Minutentakt. Sie haben zu diesem Zeitpunkt nicht die Mittel, sprich Spielerinnen in ihren Reihen, die dagegenhalten können. Wir gewinnen das Spiel mit 10 Körben Unterschied (16:6) klar. Nach der Mittagspause das Kantonsderby gegen Bözberg. Wir wollen den Drive aus dem 1. Spiel mitnehmen und gegen Bözberg endlich einmal punkten. Wir können das Spiel lange ausgeglichen gestalten. Zum Schluss setzen sich die Aufstiegsanwärterinnen trotz allem doch noch durch und gewinnen mit 10:7 Körben. Diese Niederlage schmerzt. Wir können nicht lange hadern, sondern müssen, wohl oder Übel akzeptieren, dass die Bözbergerinnen einmal mehr besser waren. Es gibt zum Glück noch eine Rückrunde. Im dritten Spiel treffen wir auf Arbon. Die Partie verläuft ähnlich wie das erste Spiel dieser Runde. Der Unterschied ist, dass wir die Gegnerinnen noch klarer dominieren. Mit 16:3 Körben holen wir die nächsten beiden Punkte und machen noch etwas für’s Korbverhältnis. Insgesamt eine gute Vorrunde. Wir orientieren uns nach vorne. 4.Runde in Erschwil SO. Nach den

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Sommerferien zu Gast im Solothurnischen. Zum Start wiederum gegen das erstarkte Team aus Willisau. Geschwindigkeitsalarm ist angesagt. Ein hart aber fair geführter Fight mit einem gerechten Ausgang (7:7). Einfach immer wieder geile Spiele gegen diese Mannschaft. Gegen das «Wolfsrudel aus Wolfenschiessen» haben wir noch eine Rechnung offen. Wir haben uns im Vorfeld besser auf die Gegnerinnen eingestellt und können dies auf dem Feld umsetzen. Der Spielaufbau läuft diesmal besser, d.h. wir nehmen Tempo auf und legen einen klassischen Steigerungslauf hin, mit dem schlussendlich besseren Ende für uns. Wir gewinnen das Spiel mit einer tollen Teamleistung schlussendlich knapp, aber verdient mit 8:7. Im 3. Spiel dieser Runde gegen Grindel-Erschwil wollen wir den Sieg aus der Vorrunde bestätigen. Es sieht auch lange danach aus. Die Gegnerinnen werden aber, je länger das Spiel dauert besser und holen Korb für Korb auf. Wir lassen uns zu stark beeinflussen durch Gehässigkeiten der gegnerischen Mannschaft und vom heimischen Publikum. Zu guter Letzt gehen wir doch noch als Siegerinnen vom Platz und gewinnen das Spiel mit 6:5 in extremis. 5.Runde in Brügg BE. Bei heissen äusseren Bedingungen starten wir gegen das einheimische Team aus Brügg mit der Absicht, von Beginn weg den Ton anzugeben. 2 Punkte sind budgetiert. Eventuell ist dies ein wenig zu überheblich, denn wir können uns während der ganzen Partie nicht entscheidend absetzen. Immer wieder können die erfahrenen Bernerinnen den Rückstand wettmachen und uns gegen den Schluss der Partie sogar überholen. Mit einem letzten Aufraffen gelingt uns in den Schlussminuten noch der Ausgleich zum 9:9. Wir sind mit einem blauen Auge davongekommen. Das Spiel gegen Madiswil-Aarwangen verläuft ähnlich harzig. Wir beissen uns an der agressiven Manndeckung fest. Trotz einigen erfolgreichen Abschlüssen unsererseits, können die Oberaargauerinnen immer wieder vorlegen.

Ein letzter Versuch gegen Ende des Spiels den Hebel noch herumzureissen ist nicht von Erfolg gekrönt. Wir verlieren das Spiel mit 7:9 Körben. Gegen das junge Team aus Buchthalen ist nun Schadensbegrenzung angesagt, um irgendwie den Anschluss an das Spitzentrio nicht ganz zu verlieren. Die Aufgabe wird ansprechend gelöst. Schon in den ersten 20 Minuten setzen wir uns entscheidend ab. Das Aufbäumen der Gegnerinnen ist nur von kurzer Dauer. Wir kontrollieren das Spiel und siegen schlussendlich verdient mit 16:10 Treffern. 6.Runde in Brugg AG. Zum Abschluss in der tollen Arena des Brugger-Schachens. Mit einem gelungenen Start wollten wir den Grundstein für einen erfolgreichen Abschluss der Saison legen. Gegen Hausen gelingt uns dies. In einem kontrollierten Spiel mit dem besseren Ende für uns, sorgen wir für die ersten beiden Punkte. Die Konzentration galt nun dem zweiten Spiel gegen Bözberg, wo wir noch eine Rechnung zu begleichen hatten. Das Spiel wogte hin und her. Die Chancenauswertungen auf beiden Seiten liessen zu wünschen übrig. Zur Pause stand es 3:2 für Bözberg. Auch zu Beginn der 2-ten Hälfte fand der Ball den Weg in den Korb nicht. Je länger das Spiel dauert, desto mehr kippte das Spiel auf unsere Seite. Wir spürten es förmlich, dass die Bözbergerinnen zu packen sind. Und wirklich, nach dem Ausgleich zum 3:3 erzielten wir den entscheidenden Korb zum 4:3 mit einem coolen Wurf aus der Distanz. Der Sieg war unser. Das dritte Spiel gegen Arbon war dann noch Formsache. Wie in der Vorrunde, dominierten wir von Beginn weg das Spiel und feierten zum Abschluss einen hohen Sieg mit 14:9 Körben. Eine 6-Punkte Runde zum Abschluss, nicht schlecht. Mit den 25 Punkten belegten wir in der Endabrechnung den tollen 4. Schlussrang. Der positive Trend konnten wir fortsetzen. Wir freuen uns schon auf die kommende Saison und hoffen wiederum Positives berichten zu können.

Jahresbericht 2016

Rangliste Damen Nati B Rang 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10.

Verein Wolfenschiessen NW** Bözberg AG** Madiswil-Aarwangen BE Unterkulm AG Willisau LU Grindel-Erschwil SO Buchthalen SH Hausen am Albis ZH Brügg BE Arbon TG

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Punkte 31 27 26 25 17 16 14 10 10 4

Kant. Meisterschaft AG Auch in der vergangenen Saison waren wir auf kantonaler Ebene mit einer Damen-Mannschaft mit von der Partie. Mit einem jungen Team versuchten wir an die Erfolge der vorigen Saison anzuknüpfen. Leider machte uns und der Korbball-Fachgruppe das schlechte Mai- und Juni-Wetter einen Strich durch die Rechnung. Es konnte fast keine Runde gespielt werden. Schlussendlich wurden wir analog der vorigen Saison eingeteilt. D.h. wir spielten um Platz 1-5 mit. Der angestrebte Podestplatz war unser Ziel. Diesen erreichten wir mit einer engagierten und tollen Mannschaftsleistung. Erstmals seit langem, waren wir auch wieder mit einem Herrenteam vertreten. 2-3 Turner aus Rickenbach unterstützten uns dabei. Ohne diese Unterstützung wären wir wahrscheinlich mit sehr kurzen Hosen dagestanden. In zwei Runden mussten wir sogar auf Nat.-B Damen zurückgreifen, was sich eher positiv auf das Spiel auswirkte. Langer Rede – kurzer Sinn, mit dem hervorragenden 3. Tabellenplatz erreichten wir das Maximum. Rangliste Damen 1. Liga Rang 1. 2. 3. 4. 5.

Verein Bözberg* Unterkulm Gipf-Oberfrick 1 Murgenthal Mellingen

Rangliste Herren 1. Liga Rang 1. 2. 3. 4. 5.

Verein Bözberg 1* Windisch Unterkulm Boswil Bözberg 2

Punkte 14 10 10 4 2

Punkte 16 9 7 5 3

Ausblick ins Jahr 2017 Eine Saison der Bestätigung. Das sportliche Ziel heisst Orientierung nach vorne. D.h. wir peilen einen Podestplatz an. Eine Medaille wäre halt schon schön. Mit einem eingespielten Team Akzente setzen. Die Vorbereitung wird enorm wichtig sein (Turniere – und Trainingsspiele). Nach der Saison ist vor der Saison. Schon früh werden wir die Schlagzahl erhöhen. Wiederum Einbau von jungen, hungrigen Spielerinnen. Eventuell wieder mit einer Damenmannschaft in der kantonalen Meisterschaft mitmischen. Zusammen können wir noch viel erreichen. Bei den Herren müssen wir über die Bücher gehen. Des Weiteren werden wir mit einer coolen Truppe den Verein am Turnfest unterstützen. Freude herrscht, packen wir es an… we can!! Stefan Wasser


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Korbball Herren

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Jahresbericht Korbball Jugend Ein Neuanfang bahnt sich an Mit viel Schwung und Elan haben die U16 Spielerinnen ihre Meisterschaft Anfang März in Luzern beendet und zum vierten Mal in Serie den Meistertitel nach Unterkulm geholt. In der Saison 16/17 findet ein harter Kampf um den Titel statt, wobei Schüpfheim vor Unterkulm liegt. Im Mai starteten drei Jugendteams in die Freiluftsaison, jedes Team mit einem anderen Ziel. Die Jungs spielten zum ersten Mal in der Sommermeisterschaft mit und mussten in der ersten Spielrunde in Unterkulm einiges an Lehrgeld bezahlen, doch sie lernten daraus, wurden besser und stärker und konnten am Ende der Saison die Silbermedaille – wie auch die Qualifikation für die Schweizer Meisterschaften entgegen nehmen. Zusammen mit einigen Jungs von Boswil wurde für die Herausforderung auf Schweizer Niveau trainiert. Rangmässig konnten die Jungs mit den besten der Schweiz nicht mithalten, doch abgefallen waren sie auch nicht, es fehlte Ihnen vor allem an Erfahrung und die nötige Geduld in heiklen Situationen. Die Mädchen des U14 Teams wollten den kantonalen Meistertitel gewinnen. Kein leichtes Unterfangen, waren doch vier Leistungsträgerinnen der letzten zwei Jahre in die U16 Kategorie aufgestiegen. Die Jungen Mädchen, fast alle können noch 2-3 Jahre in der U14 Kategorie spielen taten sich am Anfang recht schwer, doch das Glück stand so oft auf ihrer Seite und so führten sie die Rangliste ab der ersten Spielrunde an. Und diese Führung gaben sie bis Saisonende nicht mehr ab und durften den Meisterpokal nach Hause tragen. Auch sie Qualifizierten sich für die Schweizer Meisterschaften, wo sie den beachtlichen 14. Schlussrang erreichten. Könnte für die Zukunft ein

Versprechen sein, wenn diese Mädchen weiterhin zusammen bleiben. Das Team der U16 Mädchen hatte nur ein Ziel, sie wollten am 30. August in Aarwangen den Schweizer Meistertitel gewinnen, die ganze Saison war auf diesen Tag fokusiert. An diesem Tag musste das Team bereit sein für Topleistungen, sein bestes Korbball abrufen, im Kopf bereit sein alles zu geben. Die Gruppenauslosung sprach für Unterkulm, vier Spiele vier Siege. In der Zwischenrunde musste mindestens ein Sieg her, Unterkulm gewann beide Spiele klar. Zum dritten Mal in Serie stand das Team im Final, nur eine Spielerin war drei Mal dabei, drei zum ersten Mal und vier holten vor einem Jahr den Vicemeistertitel in einem hart umkämpften Spiel. Doch dieses Jahr gaben die Spielerinnen ab der ersten Minute bis zum Schlusspfiff alles, sie wollten die Pausenführung nicht mehr aus den Händen geben, spielten die Gegnerinnen aus Ziehlschlacht richtig gehend aus und siegten klar und überlegen. Die Spielerinnen, Coaches und die vielen Fans strahlten mit der Sonne um die Wette. 28 Spieler und Spielerinnen, 4 Coaches und ein Schiri feierten die Erfolge der drei Teams ausgiebig im MC Donald›s in Langenthal.


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Eine besondere Freude war es für uns, dass wir vom kantonalen Turnverband für unseren Meistertitel an den kantonalen Sportlerehrungen (wie so einige kantonale Spitzensportler und Teams) geehrt wurden. Solche Momente sind sehr speziell und werden wohl immer in guter Erinnerung bleiben. Kurz und bündig sind die Erfolge an den kantonalen Meisterschaften Mitte November in Gipf-Oberfrick erzählt. Fünf Teams waren am Start, wiederum 31 Spieler und Spielerinnen, 5 Coaches und unser bester Schiri Chose. Es wurde an zwei Tagen gespielt, vier Meistertitel gewonnen und unser mixed u14 Team ausser Konkurrenz rangiert!!! Mädchen U14, Mädchen U16, Damen U20 und Knaben U16 Pokale sind (wie 2015) für ein weiteres Jahr wieder zurück in Unterkulm. Für die Saison 2017 bahnt sich ein grosser Neuanfang an, viele Spielerinnen werden das U16 Team altershalber

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verlassen, Ziel ist es, die jungen Damen bei den Damenteams zu integrieren. Die Jungs werden nochmals die Sommer Meisterschaft bestreiten. Bei den Mädchen U16 fehlen leider die Spielerinnen, so dass die verbleibenden mit den Jungs mitspielen werden. Das junge U14 Team sollte den Schwung vom diesjährigen Jahr mitnehmen und sich schweizerisch in den ersten acht Finalplätzen durchsetzen, vor allem, da alle Spielerinnen dabei bleiben sollte dies möglich sein. Auf diesem Weg möchte ich mich bei unserem Vorstand ganz herzlich für ihre Arbeit bedanken, Chose ein grosses Dankeschön für die Schirieinsätze ohne diese wir gar nicht spielen könnten. Martina Gloor tausend Dank für deinen Einsatz; Roman, Cyrill, Alessio, Bea, Daria, Alexandra, Martina L., Angi euch allen vielen Dank für eure kurzfristigen Einsätze, allen Aktivspielerinnen Danke, dass ihr für unsere Jugend Vorbild seid und sie unterstützt und aufnehmt. «Jeder Neuanfang ist eine neue Chance» Zusammen können wir sie packen.

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Ausblick 2017 Das Jahr startete mit unserem beliebten Turnerabend im Januar. Unter dem Motto «Hollywood» holten wir den Glanz und Glamour der Schönen und Reichen ins Wynental. Am 1. August werden wir für die Gemeinde die 1. August-Feier durchführen. Präsidentinnen Madeleine + Heidi

Vreni Wasser

Dank des Vorstandes Wir bedanken uns bei allen Mitgliedern und Sympathisanten, welche uns im 2016 aktiv unterstützt haben, für ihren Beitrag zu einem weiteren gelungenen und erfolgreichem Vereinsjahr und hoffen, auch in Zukunft auf sie zählen zu dürfen. Dem Gemeinderat und der Schulpflege Unterkulm, den weiteren Behörden, den Schulhausabwarten sowie der Bevölkerung von Unterkulm danken wir im Namen des ganzen Vereins für die gute Zusammenarbeit und das Verständnis, welches sie unseren Anliegen entgegenbringen. Bedanken möchten wir uns auch bei unseren Passivmitgliedern, Spendern und Gönnern, welche uns auch im vergangenen Jahr finanziell, ideell oder in anderer Form unterstütz haben. Turnverein STV Unterkulm, der Vorstand


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STV Unterkulm Allgemeine Kontaktadresse Silvia Kolly Meierhofstrasse 20 5726 Unterkulm Telefon: 062 776 14 58 E-Mail: kolly@zik5726.ch

Du findest uns im Web unter www.stvunterkulm.ch

Deine persönlichen Kontaktadressen INTERESSIERT DICH UNSER VEREIN NÄHER? In unseren verschiedenen Riegen bieten wir für alle, vom Kinderturnen bis zur Männerriege, eine sportliche, dem Alter angepasste Betätigung an, bei der auch die Kameradschaft und zwischenmenschliche Kontakte gepflegt werden. Wende dich an unsere Riegenverantwortlichen, eine Turnerin oder einen Turner aus deinem Bekanntenkreis. UNSERE RIEGEN UND VERANTWORTLICHE Riege MuKi/VaKi Turnen Kinderturnen Jugi Klein mixed Jugi Mittel mixed Jugi Gross mixed Geräteriege Team Aerobic Turnerinnen Turner Frauen Männer Korbball Aktive mixed Korbball U20 mixed Korbball Jugend mixed Volleyball Turner Volleyball Frauen/Männer

Tag Zeit Sa 09.00 – 10.00 Uhr Mi 16.00 – 17.00 Uhr Di 18.15 – 19.30 Uhr Do 18.15 – 19.30 Uhr Fr 18.00 – 19.30 Uhr Mo 17.00 – 20.00 Uhr Mo 20.00 – 22.00 Uhr Fr 18.30 – 20.00 Uhr Mi 20.00 – 21.30 Uhr Di 19.30 – 22.00 Uhr Mo 20.00 – 21.45 Uhr Do 20.15 – 21.45 Uhr Mo 19.30 – 21.30 Uhr Fr 19.00 – 20.30 Uhr Mi 19.30 – 20.30 Uhr Mi 18.00 – 19.30 Uhr Fr 18.00 – 19.00 Uhr Fr 20.00 – 21.30 Uhr Fr 20.00 – 22.00 Uhr

Verantwortliche Petra de Almeida Barbara Kaspar Anja Kolly Michelle Lienhard Roman Holenstein Sonja Christen Pamela Wehrli

Telefon 052 534 70 84 079 369 69 49 076 479 04 09 079 357 59 53 079 707 09 54 078 727 19 88 079 717 67 78

Pamela Wehrli Florian Hess Ursula Bösiger Edi Wehrli Stefan Wasser

079 717 67 78 062 534 06 08 062 776 33 43 062 776 02 37 062 777 37 82

Vreni Wasser Vreni/Martina Martina Gloor Florian Hess Edi Wehrli

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