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Ausgabe 7 - 8 / 2010 Magazin der Freien Christengemeinde Ă–sterreich

Gesellschaftsrelevante Gemeinde

Den BedĂźrfnissen und Fragen der Menschen begegnen

Gemeindefreizeit XL Seite 3

Das Wunder von Braunau Seite 7

Termine Seite 18


imPuls

Editorial

leitArtikel Welche Relevanz hat die Gemeinde Christi in der Gesellschaft? Das Thema dieser imPULS- Ausgabe ist „Gesellschaftsrelevante Gemeinde“. Da stellt sich natürlich die Frage, was genau das bedeutet, bzw. bedeuten sollte. Die Bandbreite möglicher Interpretationen reicht von Unsicherheiten über die Verständlichkeit von Begriffen bis hin zu Diskussionen darüber, worüber man im Lobpreis singen darf und was man besser ungesungen lässt, weil es doch den Durchschnittsösterreicher verschreckt. Wobei sich in meiner Erfahrung „Max und Maria Mustermann“ dann doch wider Erwarten als relativ strapazierfähig herausstellen. Pastoren überall in Österreich stellen sich selbst in Frage: Was darf ich in m meiner Predigt ansprechen, was n nicht? Gebrauche ich zu viele altb backene Worte? Und wie steht’s m mit meinem Outfit? D Das gesellschaftliche Umfeld, in welches wir hinein geboren werden, können wir uns genauw so wenig aussuchen wie unsere Familie. Aber iinwiefern wir ein Teil des Familienlebens F ili Ab i f sind, bleibt uns überlassen. Ob es uns betroffen macht, wenn die Tante Mitzi im Krankenhaus ist, oder wenn der Onkel Egon delogiert wird, spricht sich in der Familie schnell herum. Ich glaube, genau darum geht es beim Thema „Gesellschaftsrelevanz“. Wo bringen wir uns ein, was können wir geben? Wo können wir für jemand anderen nützlich sein, der gerade dringend Hilfe braucht? Beim Thema „Persönliche Evangelisation“ verstehen wir, wie wichtig es ist, für jemanden da zu sein, Kontakte zu pflegen, Beziehungen zu bauen. Komischerweise fällt uns das manchmal als Gemeinde sehr viel schwerer. Ich meine, dass es letztendlich die helfend ausgestreckte Hand ist, die uns als Leib Christi gesellschaftsrelevant macht, egal ob sie Talar trägt oder Prada. Viel Freude beim Lesen und einen gesegneten, gesellschaftsrelevanten Sommer wünscht für die Redaktion, Steve Wildman

in dieser Ausgabe

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Zum zweiten Mal verheiratet durch die Gnade Gottes Gemeinde in Verantwortung

Staatskrise: Griechen denken mehr über Gott nach Dürfen Christen meditieren? Karin Ebert

impressum imPULS Nr. 07-08 / Juli 2010 | 63. Jahrgang (vormals Lebensbotschaft) Magazin der Freien Christengemeinde Österreich Herausgeber: Freie Christengemeinde / Pfingstgemeinde Vogelweiderstraße 78 A-5020 Salzburg Tel + Fax: 0662-871244 Redaktion: Anton Bergmair, Richard Griesfelder, Riku Turunen, Steve Wildman Konzeption und Gestaltung: wildmanDesign, David Wildman Redaktionsadresse: imPULS eMail: redaktion@fcgoe.at

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Missions- und Kulturreise nach Chile und Peru AMPuls

Inserate: Bei Bedarf senden wir euch eine Liste mit Formaten und Preisen zu. Redaktionsschluss: Ein Monat vor Erscheinen Druck: Gutenberg, Linz Internet: www.fcgoe.at Abo-Bestellung: imPULS c/o FCG, Reuchlinstr. 32 A-4020 Linz redaktion@fcgoe.at

Jahresabonnement 20,00 € (Österreich) inkl. Porto 25,00 € (Europa) inkl. Porto Spendenkonto: Empfänger: FCGÖ Volksbank Oberndorf BLZ 44480 Kontonummer: 48380 Vermerk: ZK imPULS Das Titelbild: Riku Turunen


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Gemeindefreizeit BEGEISTERUNG EXTRA LARGE AUF ALLEN EBENEN

XL von Sigrid Brunner

Erstmals machten sich alle acht Gemeinden des Zweiges Vision für Österreich der Freien Christengemeinde auf den Weg nach Wagrain zur gemeinsamen „Extra Large (XL) Gemeindefreizeit“. 360 Menschen jeden Alters aus dem von Gianni und Angela Gaeta gegründeten Netzwerk von Kärntner und Steirer Gemeinden sowie der City Church Wien folgten von 2. bis 6. Juni 2010 dem Motto „Die Generationen kommen zusammen“ in die malerische Umgebung des Markushofs. Gianni, Hauptpastor der City Church Wien und Leiter von Vision für Österreich, ließ erkennen, dass er sich unter den Herausforderungen eines Großevents erst so richtig in seinem Element fühlt. Er erinnerte daran, dass die Gemeinde der Apostelgeschichte unsere Herkunft sei. Wie diese sollen wir geistliche Kraft durch das powervolle Gebet der versammelten Gemeinde haben und uns täglich und überall nach Übernatürlichkeit ausstrecken. Gleichzeitig müssen wir handeln, wenn sich die erbetenen Türen öffnen, und durch

soziales Engagement die Aufmerksamkeit der Welt auf uns lenken.„Gott bringt seine Gemeinde auf die Bühne und wird die Scheinwerfer einschalten“, so Gianni. „Er bereitet sie vor für ihren Auftritt auf dieser Welt.“ Und jeder Einzelne trage seinen persönlichen Auftrag immer schon in sich. Einzige Voraussetzung für dessen Erfüllung sei es, für die immer wieder erforderliche Veränderung durch Gott bereit zu sein. Gowan Wheeler, Pastor der City Church Wien und verantwortlich für die Jugendarbeit von Vision für Österreich, sprach vom aktuellen Motto als dem eigentlichen ZWECK des Zusammenkommens und forderte die gesamte Gemeinde auf, die Herzensverbindung zur Jugend

Gianni Gaeta in seinem Element

durch Echtheit und Vorbildsein aufrechtzuerhalten. Nur so können wir all unser Wissen über Christus an die nächste Generation weitergeben und müsse diese nicht bei Null beginnen, sondern könne sie vielmehr den Lauf schneller laufen als wir. Und wir sollten sicherstellen, dass die Jugend nicht einfach vom Lobpreis beeindruckt ist, sondern dass wir mit ihr nach Psalm 127 einen Köcher voller Pfeile haben, die bereit sind für das, was Gott tun will. Nach Gowans kraftwollem Wort erklärten sich viele Jugendliche spontan bereit, für die Intensivierung der Herzensverbindung seitens der Erwachsenen zu beten. Im wahrsten Sinne des Wortes in die Herzen brannte sich der mit Spannung erwartete erste Abend mit m dem ebenso leidenschaftlichen wie w humorvollen Evangelisten Mark Ritchie aus Schottland, dem Gott R aufs Herz gelegt hatte, für ein Feuer a in den Teilnehmern zu beten, das niemand mehr löschen könne und das m die d Nation verzehren werde. So viele Christen würden die Glut in ihrem C Herzen - wie so Vieles in ihrem Leben H - stets schön unter Kontrolle halten wollen und ihre sündhafte irdische w Natur „managen“, anstatt sie aushunN gern und zerbrechen zu lassen und g

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Reportage Rudi Triebnik, Paan ihrer Stelle R stor des Life Centers beständig den Wolfsberg, veranstalgeistlichen MenWolf schen zu einem tete ein dreiteiliges prophetisches Seunbezwingbaren pro minar mit anschauWesen heranzu-min licher Lehre und nähren. So forder-lich zahlreichen prakte uns Mark auf,f, zah tischen Übungen, das Schutzgitter er tisc dessen Beliebtheit vor unseren Herrde und schöne Erfolgszen zu entfernen n un erlebnisse ihn nicht und Gott zu erlauuer nur bei den Semiben oder vielmehr hr nu narbesuchern zum anzuflehen, in unnna „Prophetic Rudi“ serem Leben etwas as „P . machten. Alle Prezu tun, das unseren en m d zur Freude MEKMc hat Grun digten des Events Verstand sprenge. ge. d Vorträge sind übrigens Und die Umsetetz u n g sowie Rudis Vorträ bedeute, uns mit den Menschen aus über die City Church Wien erhältlich. der Gesellschaft, die wir „nach Hause Großes Interesse bestand an der begleiten“, auf eine persönliche Rei- Vorstellung des Programms SaveOne se von individueller Länge und mit zur Heilung der seelischen Wunden dem jeweils passenden Schuhwerk nach einer Abtreibung, das die Österzu begeben. „Diese Bewegung wird reichische Leder Gemeinde gut tun“, so Mark. Es bensbewegung reiche nicht, den Menschen den Weg seit zwei Jahren zum Ziel zu beschreiben, sondern wir anbietet und für müssen diesen mit ihnen gemein- das diese das sam gehen. Leitertraining für Bunte Programmvielfalt Für die Kids bis zwölf gab es vormittags Kinderdienst in zwei Altersstufen in der KidsFunZone und sogar eine Betreuung am Abend. Rund 40 Erwachsene haben sich darin eingebracht; so versäumte niemand viel von seinem Programm. Und die monatelangen Vorbereitungen durch die Leiterinnen Heide Grollitsch und Sieglinde Regittnig aus Hermagor haben bei den Kleinen vollen Zuspruch gefunden.„Sehr berührt hat mich die enorme Motivation wirklich aller Betreuer. Es war möglich, den Kids tatsächlich etwas zu bieten“, berichtet Heide voller Freude. „Sie waren nicht nur einfach mit dabei. Sie haben ihre ganz eigene Gemeindefreizeit erlebt.“

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Gott erhaltenen Eindrücke zu Papier brachten.„Trotz der Anstrengung, die der zusätzliche musikalische Einsatz an den Nachmittagen bedeutete, haben wir uns bewusst für Live-Improvisation in Gesang und Musik anstatt für Musik von CD entschieden“, erinnert sich Slavka Bartalska. „Denn auch die Musik selbst sollte bereits von Gott inspiriert sein.“ Ein Abend, der von den Stühlen fegte Gott wirkte, Beziehungen wurden aufgebaut, und viel Raum fanden Sport und Spaß. Darbietungen einer unerwarteten Dimension erlebten die Gäste schließlich im Varieté des letzten Abends. Das grandiose Spektrum der in der „Familie“ von Vision für Österreich vorhandenen Begabungen überraschte wohl jeden einzelnen Besucher. Moderiert wurde der Abend souverän und erfrischend

den Raum Europa innehat.„Es waren zwei bewegende Lebensberichte von persönlich betroffenen FrauBei Mark Ritchie ging es feurig zu. en zu hören. Und ein besonders schöner Erfolg für uns ist es, dass sich von der Pastorin der Christlichen Inhier in Wagrain erstmals auch Män- itiative Leoben, Petra Plonner. ner für das Programm interessiert Nach Tänzen und einem Breakhaben. Denn sie sind ja gleicherma- dance-Feuerwerk der Kids verwanßen betroffen“, erzählt die Geschäfts- delte sich die Bühne in einen Catwalk: führerin der Lebensbewegung, Sonja Aus den jüngsten Mädchen waren Horswell aus Wien (Infos unter www. Girlies geworden, als sie ihre selbstlebensbewegung.at). designte Mode aus Abfall (!) präsenReger Beliebtheit erfreute sich das „Prophetic Painting“ mit Renate Ritscher aus Wien, bei dem die Teilnehmer zu Anbetungsmusik ihre von

tierten. Diese Vielfalt alleine im Detail zu bestaunen, wäre bereits abendfüllend gewesen. Kati Hoffmann aus Wien, die Klassik-Gourmets bereits


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Die Begeisterung war immer und überall zu spüren.

Reportage Sehr bereichernd erlebten die XL-Besucher die musikalische VielX falt fa durch die unterschiedlichen Lobpreis-Stile auf einem einzigen L Event. „Und die Teilnehmer hatten E so viel Gelegenheit, die Musik und die d Gegenwart Gottes ohne Zeitdruck zu genießen, sei es in den d Open-End-Abendveranstaltungen O oder beim Prophetic Painting“, freut o sich Teresa Adler aus Wien, die trotz s kurz bevorstehender Babyankunft k die Verantwortung für den gesamten Lobpreis übernommen hatte.

Kabarettist in Hiphop-Sänger und Songwriter MEKMc aus Klagenfurt steckt, der Einblick in seine jungen Zurückblickend auf das beweWerke gab, als das Essen noch sehr wichtig und das Leben wahrlich hart gende Event ist „Hausherr“ Gianni war. Ihm öffnete sich übbrigens gerade die Tür zu u einem halbstündigen Aufftritt auf der FM4-Bühne dess Wiener Donauinselfestes!! Einfach so zwischendurch h überraschte Pastor Gian-ni mit einem fulminanten Beatbox-Auftritt, bevor schließlich der PremieThomas Klein brachte renauftritt von Andi Zöttl die Halle in Schwung. alias „Mista Trumpet“ das Haus endgültig zum Pulinsbesondere „berührt sieren brachte.| i b d b üh von der d enormen Begeisterung der Leute, bei Alt Die aus Venezuela stammende Begeisterung für Gott bei Groß und und Jung gleichermaßen. Mehr als Endrina Rosales aus Leoben drückte Klein 100 haben am letzten Tag sofort ihre mit Latino-Eigenkomposition und JA-Stimme zu einer weiteren XL-GeAm letzten Tag brachte KinderStimme von Weltformat aus, was es heißt, die Ankunft seines Kindes liebling Thomas Klein aus Deutsch- meindefreizeit abgegeben. Für vieherbeizusehnen. Und vermutlich land in einer gemeinsamen Lobpreis- le mit Kindern hat es einen großen war vielen vorher unbekannt, welch Veranstaltung die Generationen in Einsatz bedeutet teilzunehmen, aber Schwung und vermittelte alle würden wiederkommen.“ Und S nicht nur den Kids, wie man dass eine etwas leidenschaftlichen Jesus mit Begeisterung an- re „Dosierung“ gefragt ist, bestätigt Je beten kann. An der Selbst- auch Kerstin aus Linz, die auf der Geb verständlichkeit, mit der meindefreizeit ihren ersten freikirchv sich selbst die Kleinsten am lichen Gottesdienst erlebte, und die si Ende vor der versammelten bei allen Veranstaltungen mitmachte. E Halle beim Herrn für Kebab, Wesentlich ist, dass Menschen Gottes H und was die Welt sonst noch Gegenwart spüren. u schön macht, bedankten, könsc nen n wir Großen uns darüber Weitere Bilder vom Event finden sich Manche wollten auf XL hoch hinaus. hinaus etwas abschauen. h unter www.acz-vision.at durch das Ensemble Suono Vero kennen, begeisterte mit exklusiven Kostproben auf der Violine. Slavka Bartalska und Theresa Driza vertrieben sich die Wartezeit „im Regen“ mit einem Duett ihrer anmutigen Stimmen und boten einen hinreißenden Anblick, während sie nicht abgeholt wurden – vom BUS, versteht sich. Melanie und Andreas Zöttl hatten ihre Liebe zu gemeinsamen Auftritten entdeckt und entführten das Publikum mit Gesang, Klavier und Trompete in den Jazz-Himmel. Franz Guzelnig alias Da Guzi von der Christlichen Initiative Villach, der in Kärnten bereits als „der singende Pastor“ bekannt ist, machte neugierig auf seine im Sommer erscheinende neue Austropop-CD.

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News

Missions- und Kulturreise nach Chile und Peru Großes Musikfest in Bürmoos Am letzten Wochenende im Mai 2010 feierte die Trachtenmusikkapelle Bürmoos ihr 125-jähriges Jubiläum. Im Rahmen dieses Festes wurden zwei ökumenische Gottesdienste abgehalten. Am Samstag fanden sich 35 und am Sonntag 30 Kapellen aus dem umliegenden Salzburgerland, aus Oberösterreich und aus Bayern ein. Am Sportplatz bzw. am Sonntag wegen beginnenden Regens im Festzelt bildete man einen Gesamtmusikchor, der den

Gottesdienst umrahmte. Es war schon sehr berührend und verursachte fast eine Gänsehaut, als 1000 Musikanten „Großer Gott, wir loben dich“, Choräle oder das „Vater unser“ spielten. Die Gottesdienste wurden vom katholischen und vom evangelischen Pfarrer sowie von mir als Pastor der Freien Christengemeinde gestaltet. Am Sonntagvormittag konnte ich vor mehr als 2000 Gästen auch eine Kurzbotschaft übermitteln. Ich machte den Menschen Mut, Gott und die Bibel ernst zu nehmen und in das alltägliche Leben einzubeziehen. Oskar Kaufmann

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Anfang November 2009 habe ich mich für die Gruppenreise nach Südamerika angemeldet. Nun bin ich wieder zurück und voll von wunderbaren Eindrücken. Am 19. März ging unsere Reise los, von Salzburg nach München, weiter nach Madrid und über Santiago in Chile nach Temuco, unser erstes Ziel. Als wir in Temuco ankamen, war ich ca. 29 Stunden auf Reisen gewesen. Wir wurden von der Familie Stranz liebevoll in ihrem Haus aufgenommen. Sie sind mit ihren drei Kindern als Misssionare im Raum Temuco unter den Mapuche Indianern, den UreinwohM nern Chiles, tätig. Es war für mich eine n große Freude, ein Missionarsleben so g hautnah erleben zu können. h Wir besuchten Gottesdienste in verschiedenen Gemeinden und feiv erten mit ihnen ein Erntedankfest, da e iin Chile Herbstbeginn war. Wir fuhren auch mit Hilfspaketen ins Erdbebena gebiet. Es war erschütternd zu sehen, g welchen Schaden vor allem die Flutwelle angerichtet hatte. Einen Tag verbrachten wir in den Bergen und

trafen dort lebende Mapuchen. Sie sind die Ärmsten der Armen und werden regelmäßig von den Missionaren besucht. Am 25.03. ging es dann weiter nach Ilo, einer Wüstenstadt in Peru, die direkt am Pazifik liegt. Frank Fröschle, der dort als Missionar mit seiner Fami-

lie lebt, gründete vor 14 Jahren eine Schule. Es ist ein wunderbares und großes Projekt. Wir lernten Schule und Schüler kennen, und ein spezielles Willkommen wurde für uns organisiert. Wir erlebten einen evangelistischen Einsatz, einen Jesus-Marsch durch die Pampa, den oberen Teil der Stadt, und besuchten die dort täglich stattfindenden Gottesdienste. Es war für uns alle sehr berührend, mit wie viel Mühe und Liebe die Geschwister uns mit ihren Tänzen, Darbietungen, Essen und Geschenken erfreuten!

Auch von Ilo hieß es nach einigen Tagen Abschied nehmen, und es ging zu unserem kulturellen Ausklang nach Arequipa und danach weiter nach Cusco, das bereits ca. 3.400 m hoch in den Anden liegt. Von hier aus machten wir noch als Abschluss unserer Reise einen Ausflug nach Machu Picchu, einer gut erhaltenen Ruinenstadt der Inka, n die seit 1983 Weltkulturerd be ist. b Wir erlebten so viel Schönes, aber bekamen S auch einen kleinen Einblick a in so manche Schwierigkeiten und Kämpfe, mit denen te die Missionare konfrontiert sind. Anfechtungen kommen, wenn man an der Front steht. Wir können für unsere Missionare beten! Ich bin tief beeindruckt von dem, was ich alles erlebt habe. Für mich wird diese Reise unvergessen bleiben! Erika Stieb, Regau


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News Das Wunder von Braunau Dreißig Jahre nach der Gemeindegründung durfte die Freie Christengemeinde Braunau einen der bedeutendsten Tage ihrer Geschichte feiern – am 6. Juni 2010 wurde die Eröffnung des ersten Teils des Neubaus feierlich mit Prominenz der Stadtgemeinde Braunau unter der Leitung von Herrn Bürgermeister Gerhard Skiba und zahlreichen Geschwistern aus dem In- und Ausland gefeiert.

Das,was die Gemeinde in Braunau geleistet hat, lässt sich sehen. Nach mittlerweile fast 3 Jahren intensiver Bauzeit und ca. 30.000 freiwilligen Arbeitsstunden konnte der Neubau jetzt teilweise in Betrieb genommen werden. Im Erdgeschoß befinden sich der vorläufige Gottesdienstraum, das Foyer, die Küche und der Technikraum. Im ersten Obergeschoß sind weitere Räume für Versammlungen, Ergotherapie, Kinderdienst, Küche und Büros untergebracht. Das Untergeschoß ist ausschließlich für die Jugend der Gemeinde und Stadtgemeinde mit Räumen für Musik, Sport & Spiele reserviert.

Ein Ziel der Gemeinde war, ein schönes, modernes und zweckmäßiges Gemeindehaus zu errichten, das offen und einladend für Außenstehende ist. Ein weiteres Ziel war, ein Bauobjekt zu haben, das leicht zu erweiBürgermeister Gerhard Skiba, Pastor Kent Andersen und tern ist. Beide Ziele wurden Vorsitzender Edi Griesfelder. Fotos: Fou Farah erreicht. Bei den Eröffnungsfeierlichkeiten sind HunderSaal für 500 Personen übergehen. te von Menschen gekommen und Alle Baupläne und Genehmigungen haben die Gegenwart Gottes erleben sind bereits vorhanden. dürfen. Wenn der erste Bauabschnitt Mit diesem Bauprojekt ist die mit 1300 Quadratmetern zu eng wird, Freie Christengemeinde Braunau gekann man mit fließendem Übergang rüstet, die fast 100.000 Einwohner im zum zweiten Bauabschnitt mit einem Bezirk zu erreichen. Riku Turunen

Neuer Sprecher bei charismatischem „D-Netz“ Peter Wenz ist Nachfolger von Wolfhard Margies Stuttgart (idea) – Das Leitungsteam des charismatischen „D-Netzes“ hat einen neuen Sprecher: den Stuttgarter Pastor Peter Wenz (51). Der lose Zusammenschluss von rund 500 Pastoren aus unabhängigen Gemeinden in Deutschland und anderen mitteleuropäischen Ländern versteht sich als Freundeskreis zur gegenseitigen Orientierung, Ermutigung und Zurüstung. Dabei steht „D“ für Deutschland, Demut und Dienstgaben. Wenz löst Wolfhard Margies (72) ab, der das D-Netz vor 25 Jahren mitgründete. Er ist Pastor einer der größten freien charismatischen Gemeinden Deutschlands, der „Gemeinde auf dem Weg“ in Berlin mit rund 700 Mitgliedern. Wenz leitet seit 1984 die Biblische Glaubensgemeinde (BGG) in Stuttgart. Sie hat knapp 3.000 Mitglieder und

an Wochenenden rund 4.000 Gottesdienstbesucher. Der erst jetzt bekannt gewordene Wechsel beim D-Netz vollzog sich bei der jährlichen Pastoren- und Leiterkonferenz Ende April in Stuttgart. Laut Wenz befasste sich die Tagung mit der Frage, wie geistliche Leiter den Heiligen Geist im Gemeindealltag erleben können. Ein weiterer Schwerpunkt seien Überlegungen gewesen, wie sich neutestamentliche Berichte über Gemeindebau „alltagsrelevant und effektiv in die Gesellschaft des 21. Jahrhunderts“ umsetzen lassen. idea

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Im März wurden einige GeschwiGemeinde FCG Klagenfurt treuung, da wenig Familien mit Kindern da waren. Nun gibt es wieder ster getauft! Das war ein wunderbalebt auf “Wes das Herz voll ist, des geht der Mund über!” Weil das bei mir zutrifft, möchte ich euch Anteil haben lassen an dem pulsierenden Leben in unserer Gemeinde, der FCG Klagenfurt: Bei einem Heilungsgottesdienst mit Erwin Fillafer im Frühjahr wurde meine Schilddrüse geheilt! Nach einer Zeit der immensen Überfunktion, dann wieder Unterfunktion, 3-wöchentlichen Blutkontrolle, immer neuer Medikamenteneinstellungen hat Jesus Christus diese Funktion wieder in seine göttliche Ordnung gebracht! Welche Erlösung! Nun kann ich ein Leben ohne hormonelles Auf und Ab führen - eine neue Lebensqualität! Durch Handauflegung und ein Gebet des Glaubens von unserem Pastor gehören meine (schon ewigen) Knieschmerzen der Vergangenheit an! GOTT TUT WUNDER, die in den letzten Tagen zunehmen werden! Gottfried Knirsch, unser Pastor, kam vorigen Sommer mit seiner wunderbaren Frau Sibylle und 5 aufgeweckten Kindern in unsere Gemeinde. Die Kinderarbeit lag bis dato brach - es gab nur Kleinkindbe-

„In dieser Gemeinde fühle ich mich wie zuhause“ Unsere halbjährlich stattfindende „biblische Glaubenstaufe“ mit anschließender kulinarischer Gemeinschaft und herzlicher Atmosphäre im sonnigen Freien, ist ein beliebter Fixpunkt unserer Gemeindeaktivitäten, weil die Erfahrungsberichte der Täuflinge unsere Herzen immer sehr berühren. Eine alteingesessene Salzburgerin fühlt sich wie in Afrika, als sie zum ersten Mal die Schwelle der Pfingstgemeinde betritt. Die gehobenen Hände, das freie Gebet,

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Kinderstunden, bei denen durchschnittlich 8-12 Kinder im Alter von 2 bis 12 Jahren begeistert mitmachen! Im Garten steht ein großes Trampolin, woran sich nicht nur die Kinder freuen. Die Jugendlichen treffen sich wöchentlich und bringen Freunde mit, unternehmen Verschiedenes und sind voll in der Gemeinde integriert und engagiert, wie z.B. Lobpreiser oder Technikbetreuer. Ihr müsst wissen, dass es vorher gar keine Jugendarbeit gegeben hat.

Der Gemeinde wurde die Genehmigung erteilt, im Sommer regelmäßig in der Fußgängerzone Musik zu machen, zu evangelisieren. Gott schenkt sooooo viele Möglichkeiten, die frohe Botschaft „an den Mann“ zu bringen.

die rhythmischen Lieder und die lebendige Predigt sind doch sehr ungewohnt. In ihrem Taufzeugnis sagt sie dann: „Weil ich so herzlich in der Pfingstgemeinde aufgenommen wurde und dort meine Gefühle und meine Schwächen ehrlich zeigen darf, möchte ich Gemeindemitglied werden.“ Die vor zwei Jahren erstmals auf Besuch im Gottesdienst gewesene Josefine K. fügt dann noch hinzu: „Das Wort Gottes

res Ereignis und Fest! Das Schöne daran war, dass der Taufgottesdienst und die anschließende Feier in der Rumänischen Pfingstkirche, die über einen großzügigen Gottesdienstraum verfügt, stattgefunden haben. Es waren auch Täuflinge mit ihren Geschwistern und Angehörigen von anderen Gemeinden in Kärnten dabei - EINHEIT unter Glaubensgeschwistern wurde praktiziert! Ich (wie sicher viele Andere) wünsche mir und bete darum, dass dieses Zusammenfinden und Zusammenrükken unter uns in Zukunft unser Anliegen und unsere SehnA sucht werden. su Das Allerschönste und Heiligste erleben wir im Lobpreis. li Ob im Gottesdienst oder jeden O 2. Freitag - Gottes Gegenwart ist 2 spürbar. In dieser Anbetungssp zeit verändert uns der Heilige ze Geist, er zieht uns zu Jesus. Sein G Heil wird sichtbar: Depression H verwandelt sich in Freude, Angst in Gelassenheit und Frieden.

Hannelore Weitensfelder

ist so lebendig und Christus ist einfach im Zentrum. Ich lasse mich taufen, weil ich an Jesus Christus glaube, ein neues Leben mit Jesus begann und er mein persönlicher Retter wurde!“ Unsere Herzen jubilieren aus Dankbarkeit und viele Tränen fließen in der Gemeinde. Vor allem die Frau-


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en vom Women´s Meeting schätzen ihre Courage, Sachen zu hinterfragen, ihre Neugier, mehr von Jesus zu erfahren, und ihre fröhliche, fürsorgliche Art. Auch eine nigerianische Biologiestudentin begründet ihr öffentliches Bekenntnis zu Jesus Christus und ihre Wertschätzung zur Gemeinde vor sehr vielen mitgebrachten Familienangehörigen und Freunden. Zu unserer Überraschung hatten wir mit einigen sehr netten Moslems aus einer benachbarten islamischen Kultusgemeinde, die der Taufe und dem Fest als eingeladene Gäste wie selbstverständlich beiwohnten, herzliche Gemeinschaft und eine besondere Wertschätzung gegenüber unserem Glauben und Interesse an unserer Gemeinde erlebt! Überhaupt waren es die Begegnungen mit über 25 Erstbesuchern, die das Tauffest so interessant werden ließen. Ob die Gespräche mit einem Psychologen, der religiösen Erfahrungen zunehmend auch aus wissenschaftlicher Sicht eine große therapeutische Wirkung zumisst, einem UNO-Mitarbeiter, oder ob es Menschen sind, die seit ihrer Kindheit erstmals wieder die Pfingstgemeinde betreten, sie alle lauschen voller Neugier und Interesse TopeTemite´s Zeugnis: „Weil ich mein Leben lang mit Gott gehen möchte, mit ihm leben und ihm dienen will, lasse ich mich taufen. Die Vielfalt der verschiedenen Menschen, die in die Gemeinde kommen gefällt mir sehr.

News Die verschieDi denen Fähigde keiten und Gake ben, ihre Hilfsbe bereitschaf t, be Freundlichkeit Fre förderten in fö mir, dass ich m mich wie zum hause fühle, ha wenn ich in we die Gemeinde komme. Daher wurde ich Mitglied, weil ich zu dieser Familie ganz gehören will!“ Die Hälfte unserer Gemeinde stammt mittlerweile ursprünglich nicht aus Österreich, sondern aus 20 unterschiedlichen europäischen, südamerikanischen, asiatischen und nun auch, wie Temite-Tope, aus afrikanischen Ländern. Das ist unser Schatz als Pfingstgemeinde in Salzburg: Wunderbare Vielfalt vereint in einer geistlichen Familie! Je mehr Unterschiede, Generationen, Gesellschaftsschichten, Nationen und Sprachen sich innerhalb einer Gemeinde miteinander „versöhnen“, desto mehr gewinnt das Gemeindeleben an geistlicher Qualität im Bezug auf ihren Bekenntnischarakter vor der sichtbaren und unsichtbaren Welt: „Jesus ist wirklich die Wahrheit!“ Wer sonst kann solche Gegensätze miteinander in einer einzigen Gemeinschaft vereinen, außer dem Sohn Gottes, Jesus Christus?! So erklärt auch die rumänischstämmige Schülerin Christine N. aus Hallein ihren Gehorsamsschritt Gott gegenüber folgendermaßen: „Besonders die Freundlichkeit und Offen-

heit in der Gemeinde sprechen mich sehr an. Aber ich mag auch euren Einsatz für das Reich Gottes, ob im Lobpreisteam, in der Predigt oder im Gemeindecafé! Und weil sich Jesus gehorsam taufen ließ und ich ihm nachfolgen will, habe ich mich freiwillig dafür entschieden, mich heute im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes taufen zu lassen, um Glied an seinem Leib zu werden.“ Auch Marianne N. sagt bei ihrer Mitgliedschaftsaufnahme aus ganzem Herzen:„In dieser Gemeinde fühle ich mich wie zuhause!“ Ebenso bestätigt dies die frisch aufgenommene auszzubildende Krankenschwester Andrea S. sc aus Bayern, der an der a Pfingstgemeinde ihre P Offenheit und der O Zusammenhalt unZ tereinander gefallen. te Sie meint:„Ich möchte S Mitglied werden, weil M ich es wichtig finde, ic in Einheit vor Gott zu stehen und ihm dast durch Ehre zu geben.“ d Ob jung oder alt, arm O oder reich, Österreio ccher oder Zuwandeu durch Jesus (dem rer haben wir uns Haupt) miteinander als Glieder am Leib verbinden lassen. Ganz entgegen dem Zeitgeist der Unverbindlichkeit und des überzogenen Individualismus übernehmen nun fünf neue Geschwister Verantwortung für die Gemeinde. Privates führt jetzt ins Miteinander, Gnadenempfang drängt in den Dienst, Verborgenes tritt an die Öffentlichkeit, aus Erkenntnis wird Bekenntnis, und Anfängliches wird nun verbindlich. Als Gemeinde freuen wir uns schon jetzt auf die nächste Taufe und Gemeindeaufnahme im Herbst! Immanuel Fiausch, Pastor www.pfingstgemeinde-salzburg.at

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Hans und Ellen Drescher

Zum zweiten Mal verheiratet durch die Gnade Gottes Wie wir alle wissen, ist die Scheidungsrate auch unter den Christen leider beachtlich gestiegen gestiegen, denn der Teufel versucht alles, um die Familien und Gottes Ordnungen zu zerstören. Wenn jedoch eine Ehe wieder hergestellt wird, ist das ein Sieg des Reiches Gottes über die Finsternis. So war es auch bei mir und meinem Mann Hans. Wir haben uns damals in den 80-er Jahren in Ungarn kennen gelernt. Ich kam aus der DDR, und er aus dem schönen Land Österreich. Wir kannten uns noch nicht sehr lange, als Hans mir einen Heiratsantrag machte. Da ich damals in der DDR wohnte, war es gar nicht so einfach zu heiraten, da der Staat immer alles überprüfte, und man erst nach einer Genehmigung heiraten durfte! Geheiratet wurde in Ost-Berlin, und nach einigen bürokratischen Anstrengungen durfte ich dann auch nach Österreich. Bisher hatte ich mit dem Christentum nicht viel zu tun gehabt, da ich in einem Land aufwuchs, das

eher die kommunistischen Werte verbreitete. Aber meine Suche nach einem lebendigen Gott hatte schon begonnen, da ich eine große Sündenerkenntnis bekam. Was ich nur nicht so richtig wusste war, wie mir vergeben werden konnten. Ein paar kleine Informationen aus verschiedenen Richtungen hatte ich schon bekommen. Zwei Jahre waren mein Mann und ich schon verheiratet, und mein Drang den wahren Gott zu finden, wurde immer größer. Ich schrie: „Gott, wenn es dich gibt, dann möchte ich unter Wasser getauft werden.“ Wie man sehen kann, hatte ich schon ein bisschen dazu gelernt und wusste schon von einer Taufe unter Wasser, um Gott näher zu kommen. Diesen Schrei tat ich zwei Mal innerhalb von einem halben Jahr, und dann kam die Antwort. Ich lernte eine Missionarin aus Australien kennen. Sie gab mir ein Blatt mit vielen Antworten auf meine Fragen, vor allem aber die Errettungsbotschaft. Kurze Zeit darauf ließen mein Mann und ich uns

taufen, taten Buße und empfingen die Gabe des Heiligen Geistes, wie es geschrieben steht in der ApoApo stelgeschichte 2,38. Gott sei Lob und Dank dafür!!! Am Anfang war alles ganz toll, und wir wuchsen im Herrn. Jedoch bemerkte mein Mann in der Gemeinde, in der wir waren, Heuchelei und Korruption. Was mir aber leider nicht so bewusst war. Wir bekamen dadurch sehr große Probleme in unserer Ehe und vernachlässigten uns gegenseitig. Ich ging immer zu den christlichen Treffen, aber mein Mann blieb zu Hause. Es kam oft zu Streit, und ich fand in ihm nicht mehr den Schutz und die Liebe die am Anfang da gewesen war, die ich brauchte. Was dann leider dazu führte, dass ich mich in einen jüngeren Mann verliebte. Somit war der Weg mit Gott auch von meiner Seite aus blockiert. Aber ich konnte der neuen Liebe nicht widerstehen und ließ mich von meinem Mann scheiden. Ich wusste, es war falsch, aber ich konnte und wollte nicht mehr!


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Während dieser Zeit sackte ich voll ab, wurde depressiv und musste in die Psychiatrie! Ich hatte immer Angst. So fing ich wieder an zu beten und um die Gnade Gottes zu bitten. Nach zwei Jahren trennte ich mich von diesem Mann und zog weit weg, um von diesen falschen Gefühlen weg zu kommen. Ich ging wieder in meine ehemalige Gemeinde zurück und wurde dann auch für drei Jahre als Missionarin in Russland eingesetzt. Diese Zeit war sehr turbulent, da der Pastor der russischen Gemeinde sich als alles andere als „wiedergeboren” herausstellte. Es gab Einiges im sexuellen und finanziellen Bereich, wo er stark sündigte, sich aber nicht helfen ließ. Ich wurde zu dieser Zeit sehr schwer krank und konnte

Portrait

zu einer Freundin nach Österreich kommen. Dort konnte ich mich einer schweren Operation unterziehen, die mir das Leben rettete! Der Arzt bestätigte meine Vermutung: Wenn ich nicht nach Österreich gekommen wäre, hätte ich nicht überlebt. Ich war auf der Suche nach einer neuen Gemeinde, die ich mit Gottes Hilfe auch fand, und wo ich sehr herzlich aufgenommen wurde! Seit meiner Scheidung damals waren 12 Jahre vergangen und ich erfuhr, dass mein Exmann ebenfalls auf der Suche nach einer neuen Beziehung und Ehefrau war.Bis dahin hatte er kein E Glück gehabt, eine Beziehung koG stete ihn sogar fast das Leben! st Gemeinsame Freunde aus dem Ort O meines Mannes luden mich ein, und ich hörte, dass meine ehemau lige Schwiegermutter im Heim ist. li Es E kam, wie es kommen musste, ich traf tr Hans dort wiederholt bei Besuchen im Heim. c Nun, bei Gott gibt es keine Zufälle, fä und er hat immer einen Plan. Er E kann aus Kohle wunderschöne Diamanten machen und aus einer D zerrütteten oder geschiedenen ze Ehe E wieder eine glückliche Ehe. In meinen Gedanken war da keine m Möglichkeit, und ich dachte auch M

mit keiner Silbe daran, aber bei Gott ist nichts unmöglich. Eines Tages fing ich an, Gottes Stimme immer wieder zu hören:„Geh zu deinem Mann zurück“. Erst dachte ich, ich höre falsch. Nein Herr, das kann ich nicht! Aber er wiederholte es immer wieder und benutzte dann auch meine beste Freundin. Sie sagte zu mir: „Ellen ich glaube du kommst wieder mit Hans zusammen“. Ich konnte und wollte Hans nicht darauf ansprechen, Gott musste es tun. Als wir uns wieder trafen, gab es so etwas wie eine Sprachverwirrung. Aber im nächsten Moment waren die Worte gefallen und es war für uns beide klar! Wir möchten den Weg wieder miteinander gehen!

Wir haben wieder geheiratet, und dieses Mal war es uns in einer christlichen Gemeinde in Österreich gegönnt! Gott hat wieder den Sieg davongetragen, und wir konnten zurückkehren auf den Heilsweg. Wir gehen nun beide den Weg des Herrn. Gott hat uns ein Vielfaches von dem Segen wiedergegeben, da wir nun in seinen Willen zurückgekehrt sind. Wir beide, Hans und Ellen, wünschen jedem Paar eine gesegnete Ehe, die auch vor Gott Bestand hat. Alle Dinge sind bei Gott möglich, auch wenn der Mensch oft anders denkt.

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Gesellsch Hast du dich schon einmal gefragt, was den Menschen in deiner Stadt fehlen würde, wenn es euch als Gemeinde nicht gäbe? Genau dies ist die Frage, die wir uns stellen müssen, wenn wir überlegen, wie gesellschaftsrelevant wir als Gemeinde sind. Zu oft und zu schnell reduzieren wir das Wort „gesellschaftsrelevant“ auf die Facette „modern und zeitgemäß“. Dies entspricht jedoch nicht der eigentlichen Wortbedeutung. Relevant meint viel mehr all das, was von B e d e u t u n g, , er nd Ki Wichtigk eit ei verheiratet, zw oder Belang lksmission ist Pastor der Vo ist. Das heißt, gun Yo n vo r ite wir sind als Nördlingen, Le im d Gemeinde lie Mission und Mitg in all jenen lksmission. Vorstand der Vo Bereichen relevant, wo unsere Angebote für die Menschen in unserer Stadt wichtig - im besten Fall sogar unverzichtbar - sind. Viel zu schnell ha-

Stefan Striefler,

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ben wir beim Versuch, relevant zu sein, nur noch von der Verpackung gesprochen. Unsere Gottesdienste sollten modern und zeitgemäß sein: rockiger Lobpreis, ordentliches Bühnenlicht und ein Funkmikrofon. Auch das Liedgut musste moderner werden, die Moderation einen Schuss professioneller. All dies mag gut und richtig sein, aber es muss nicht zwingend relevanter machen. „Was habe ich davon?“ Der sicherste Weg, eine gesellschaftsrelevante Gemeinde zu sein, ist vielmehr der, den Bedürfnissen, Fragen und Nöten der Menschen zu begegnen! Denn die grundlegende Frage, die sich Menschen stellen, wenn sie unsere Veranstaltungen besuchen, ist: „Was habe ich davon? Inwiefern hilft mir diese Predigt oder dieses Programm, mit den Herausforderungen meines Lebens fertig zu werden? Ist das, was hier geschieht, für mein Leben von Bedeutung?“ Jesus hatte dies verstanden. Er war zwar ein brillanter Redner. Seine Art war aber anders als die der Schriftgelehrten. Aber was die Menschen

an Jesus faszinierte, war nicht die Verpackung, sondern der Inhalt. Jesus begegnete den Bedürfnissen, den Fragen und den Nöten der Menschen. Und genau das war es, was Jesus „gesellschaftsrelevant“ machte. Bedürfnisse In Matthäus 25, 35 - 36 heißt es: „Ich war hungrig gewesen, und ihr habt mir zu essen gegeben; Ich bin durstig gewesen, und ihr habt mir zu trinken gegeben; Ich bin ein Fremder gewesen, und ihr habt mich aufgenommen; Ich bin nackt gewesen, und ihr habt mich gekleidet; Ich bin krank gewesen, und ihr habt mich besucht; Ich bin im Gefängnis gewesen und ihr seid zu mir gekommen.“ Ich glaube kaum, dass es etwas Gesellschaftsrelevanteres gibt, als das eben Beschriebene. Und genau das war es auch, was uns Jesus vorlebte: „Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch erquicken.“ Das ist gesellschaftsrelevant! Und eben dies wünscht sich Jesus von seiner Gemeinde: Dass sie anfängt, den Bedürfnissen der Menschen zu begegnen.


imPuls

Lehrartikel

aftsrelevante Gemeinde: Den

Bedürfnissen und Fragen der Menschen begegnen Fragen Zu wissen, was die Fragen der Menschen sind, ist ein weiterer Schlüssel auf dem Weg zur relevanten Gemeinde. Wer ständig Fragen beantwortet, die keiner gestellt hat, wird auf Dauer an Bedeutung verlieren. Leider fallen einige unserer Predigten in diese Kategorie. Von Jesus lesen wir jedoch: Er „wusste genau, was sie dachten, und sagte deshalb …“ (Lukas 11, 17) Ähnliches lesen wir von Charles Finney.„Ich gehe raus unter die Leute und lerne etwas über ihre Wünsche, und dann wähle ich mit Hilfe des Heiligen Geistes ein Thema, wovon ich denke, dass es ihre aktuellen Bedürfnisse trifft, ich denke darüber nach und bete viel über dieses Thema, und dann serviere ich es am Sonntagmorgen.“ Es ist nicht der Videoclip, der unsere Predigt gesellschaftsrelevant macht. Es ist viel mehr die Tatsache, dass die Predigt Antworten auf die Fragen und Interessen der Menschen liefert. Dies ist es auch, was Billy Graham 1949 in Los Angeles erlebte. Nach über sechs Wochen Evangelisation war sein Vorrat an Predigten längst aufgebraucht, und er musste jeden Tag eine neue Predigt vorbereiten. Es fiel ihm

immer schwerer, gute Illustrationen zu finden, als ein bekannter Schauspieler auf ihn zukam und sagte: „Billy, in Sachen Unterhaltung kannst du es mit uns nicht aufnehmen. Wir kennen alle Tricks. Aber wenn du dich da vorne hinstellst und predigst, was in der Bibel steht, dann bin ich jeden Abend dabei.“ Die Bibel ist heute noch genauso gesellschaftsrelevant und aktuell wie eh und je. Alles, was es braucht, ist, den Menschen den Bezug zu ihrem Leben und zu ihren Fragen aufzuzeigen. Nöte Der Dienst Jesus unterschied sich von dem der Schriftgelehrten jedoch nicht nur bezüglich seiner Orientierung an den Fragen der Menschen. Viel mehr staunten die Menschen sehr über seine Lehre, denn er „lehrte sie wie einer, der Vollmacht hat und nicht nur wie die Schriftgelehrten.“ (Markus 1, 22) Jesus hatte nämlich nicht nur ein tolle Rhetorik, sondern auch einen explosiven Inhalt! Mehr noch als über die geübte Redekunst und die bildhafte Sprache waren die Menschen von der Kraft seiner Worte und der Vollmacht seines Handelns be-

eindruckt. Bis heute ist das Wort Gottes überall dort von Bedeutung, wo es mit Vollmacht gepredigt wird. Gemeinde Jesu ist immer dann für die Menschen der Gesellschaft relevant, wenn Leben verändert, Ehen gerettet, Menschen geheilt und Gefangene befreit werden. Ob das Gemeindehaus modern und die Lobpreisband gut sind, ist dann nicht mehr wichtig. Denn noch mehr als nach modernen Lichtund Tonanlagen sehnen sich Menschen nach einem übernatürlichen Eingreifen Gottes in ihrem Leben. Gott Raum zu schaffen, Menschen übernatürlich zu begegnen, muss deshalb fester Bestandteil einer gesellschaftsrelevanten Gemeinde sein. Jesus folgte „eine große Volksmenge, weil sie die Zeichen sahen, die er an den Kranken tat.“ Ich glaube fest, dass überall dort, wo Gemeinden den Bedürfnissen, Fragen und Nöten von Menschen begegnen, die Menschen Schlange stehen, um Teil dieser Gemeinde zu sein. Denn nichts ist gesellschaftsrelevanter als eben dies: den Bedürfnissen, Fragen und Nöten der Menschen zu begegnen.

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GEMEINDE IN VERANTWORTUNG „Ich will meine Gemeinde bauen, und die Pforten der Hölle werden sie nicht überwinden“ - diese Worte Jesu an Petrus in Matthäus 16,18 schmücken so manch ein Gemeindehaus. Jesus will unsere Gemeinde bauen. Er selbst, der Kranke heilte, Tote auferweckte, aus Wasser Wein machte und übers Wasser ging, will sie bauen!

Prof. Dr. Johannes Reimer, verheiratet, drei Kinder, ist 1955 in der ehemaligen Sowjetunion geboren. Er erlebte eine dramatische Hinwendung zum Glauben an Jesus Christus. Zahlreiche Bücher zeugen von seiner missionarischen Leidenschaft. Heute ist er Professor für Missionswissenschaften an der Universität von Südafrika und Dozent für Missiologie am Theologischen Seminar des Bundes Freier Evangelischer Gemeinden in Ewersbach. »www.reimer-ministries.com«

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Eine gewaltige Verheißung! Wie herrlich müssten Gemeinden aussehen, die Jesus baut! Paulus bezeichnet eine Gemeinde, deren Haupt Jesus ist, als „die Fülle dessen, der alles in allem erfüllt“ (Epheser 1, 23). Wer vermag das zu verstehen! Da kann einem nur die Sprache wegbleiben. Uns bleibt sie eher weg, wenn wir das Gemeindebild im Neuen Testament mit der realen Gestalt unserer Gemeinden vor Ort vergleichen. Wo bleiben all die neutestamentliche Schönheit, Kraft und Fülle in unseren Gemeinden? Es kann doch nicht wirklich sein, dass Jesus nur das zu bauen vermag, was wir bei uns vorfinden? Irgend etwas scheint da gehörig fehl zu laufen. Was machen wir falsch, dass unser auferstandener Herr seine Gemeinde nicht so baut, wie er in der Schrift verheißen hat? Oder stellt das, was wir in unseren Gemeinden vorfinden, nur unser eigenes kümmerliches Handwerk dar?

Die Ekklesia Gottes Diese Fragen haben mich im Laufe der Jahre zu der Entdeckung geführt, dass Jesus keine beliebige, sondern eine ganz bestimmte Gestalt meint, wenn er von der Gemeinde spricht, die er aufbauen will: Es geht um die Ekklesia. Dieses Wort ist deshalb bezeichnend, weil es in der Antike in der Regel nur für soziale und politische Menschenversammlungen gebraucht wurde, für die Versammlung der wahlberechtigten Bürger einer griechischen Stadt, die zu einer besonderen Bürgerversammlung aus ihrem Alltag herausgerufen wurden, um Entscheidungen für das Wohl der Stadt zu treffen. Daher auch der Begriff, der aus zwei Worten zusammengesetzt ist: ek für heraus und kaleo für rufen. Die „ekklesia“ war also eine Versammlung von Menschen, die herausgerufen wurde, um Verantwortung für das Wohl der Stadt zu übernehmen. Nicht eine religiöse, sondern eine soziale und politische


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Lehrartikel

Versam Versammlung! Konsequenterweise übersetzten die Übersetzer des Alüberse ten Testaments Tes die zur Entscheidung zusam zusammengerufene Versammlung des Volkes Vo Israel, kahal genannt, mit ekkles ekklesia. Wenn Israel zusammenkam, um Be Belange der Stämme, zum Beispiel in i Kriegssituationen, zu klären, dann kam k kahal zusammen.

ganzen Volkes, einer Gesellschaft. Eine Gemeinde, die einen solchen Missionsauftrag auf sich nehmen muss, kann nur eine zur Verantwortung für die Welt herausgerufene Gemeinde sein! Und das ist die Ekklesia Gottes - Licht für die Welt und Salz für die Erde.

Di Diesen Begriff benutzt Jesus in Matthäus 16,18. Er will eine aus der Masse der Menschen herausgerufene Versammlung bauen, die zusammenkommt, um für diese Menschen Verantwortung zu übernehmen. Einer solchen Versammlung sagt er zu, dass da, wo er sie bauen wird, ihre „Pforte“ nicht von der Hölle überwunden wird. Die Pforte - das war in der antiken Stadt der Platz, an dem Recht und Gericht gesprochen wurde. Hier wurden Entscheidungen für das Wohl der Bürger getroffen. Jesus sagt somit, wenn er seine ekklesia bauen wird, dann wird die Hölle in der Stadt nicht siegen. Warum? Weil seine ekklesia die Verantwortung für die Menschen vor Ort übernommen hat und somit Licht der Welt und Salz der Erde geworden ist. Ihre guten Werke sehen die Menschen und preisen deshalb den Vater im Himmel (Matthäus 5, 13 - 15). Und dort, wo Gott gepriesen wird, hat der Teufel nichts mehr zu sagen.

Botschafter der Versöhnung

Vor diesem Hintergrund wird verständlich, was Jesus gemeint haben muss, als er seine Jünger aussandte, alle Völker zu Jüngern zu machen, sie zu taufen und zu lehren, alles zu behalten, was er ihnen anbefohlen hatte (Matthäus 29,19ff ). Wenn Völker zu Jüngern gemacht werden, dann geht es eben doch mehr als nur um die Bekehrung von einzelnen Menschen. Nicht, dass ich missverstanden werde: Es geht auch um die Bekehrung von Einzelnen, aber viel mehr als das – es geht um die Umgestaltung eines

Paulus bringt diesen umfassenden Auftrag auf den Punkt: „Ist nun jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur. Das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden. Das alles aber kommt von Gott, der uns mit sich selbst versöhnt hat durch Jesus Christus und uns den Dienst der Versöhnung gegeben hat, weil nämlich Gott in Christus war und die Welt mit sich selbst versöhnt hat, in dem er ihnen ihre Sünden nicht anrechnete und das Wort der Versöhnung in uns legte. So sind wir nun Botschafter für Christus, und zwar so, dass Gott selbst durch uns ermahnt; so bitten wir nun stellvertretend für Christus: Lasst euch versöhnen mit Gott! Denn er hat den, der von keiner Sünde wusste, für uns zur Sünde gemacht, damit wir in ihm zur Gerechtigkeit Gottes würden“ (2. Korinther 5, 17 - 21). Nach Paulus ist die Gemeinde Gottes Botschafter der Versöhnung, gesandt zur Welt, damit diese von ihr das Wort der Versöhnung hört und in ihr die mit Gott versöhnte Menschheit sieht. Es ist schon enorm, wenn Gott in der Gemeinde jene Gerechtigkeit verwirklicht, die vor ihm gilt!

Schieflage Es bedarf keiner großen Kunst zu sehen, wie radikal sich das oben skizzierte Bild der Gemeinde von der Realität unserer Gemeinden unterscheidet. Was ist da schief gelaufen? Was fehlt uns an Wissen? Eines steht

fest: Wann und wo immer wir uns vom Leben aus Gott entfernen, liegt es entweder an mangelndem Wissen und Erkenntnis oder an der Verstokkung des Herzens (Epheser 4, 17 - 18). Im ersten Fall sind wir falsch oder gar nicht informiert, im zweiten wollen wir uns von geliebten Formen und Normen trotz besseren Wissens nicht trennen. In der Tat finde ich heute beide Grundhaltungen in den Gemeinden unseres Landes. Seit dem frühen Täufertum herrscht in vielen Gemeinden die Vorstellung vor, dass ekklesia eine aus der Welt herausgerufene Versammlung meint. Es geht nicht um einen Ruf zur Verantwortung, sondern einen Ruf zur kompromisslosen Trennung von der Welt. Gerne zitiert man in diesem Zusammenhang Worte wie 1. Johannes 2, 15: „Habt nicht lieb die Welt noch was in der Welt ist“, oder 2. Petrus 1, 4: „… fliehet die vergängliche Lust der Welt“. Hier wird die Welt als Verführung und Gefährdung des Glaubens gesehen. Freundschaft mit der Welt ist Feindschaft mit Gott (Jakobus 4, 4). Konsequenterweise gilt es, die Gemeinde und ihre Mitglieder von dieser Gefahr zu isolieren. Was folgt, sind Regeln und Normen, die jedes Engagement des Christen in der Welt auf das Minimalste beschränken. Mission wird hier als Rettungs-Aufgabe verstanden. Menschen müssen aus der Welt herausgerufen werden. Statt in alle Welt als Botschafter der Versöhnung Gottes mit der Welt zu gehen, ruft man die Menschen auf, konsequent die Welt zu verlassen, weil diese ein Ort der satanischen Verführung darstellt. Wer so denkt, kann und wird nicht Verantwortung für die Welt übernehmen wollen. Statt sich für die Belange der Welt einzusetzen, wird man sich weitgehend aus der Welt zurück ziehen und die Pforte

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imPuls

Lehrartikel dem Teufel überlassen. Das Ergebnis ist dann schnell zur Hand: Die Gesellschaft wird von dämonischen Kräften überrannt. All die oben zitierten Stellen stehen im Neuen Testament. Es wäre fatal, sie zu übersehen. Nein, die Welt, in der der Fürst dieser Welt herrscht (Epheser 2, 1 - 2), ist in der Tat ein geistlich unbequemer Platz. Mehr noch - sie ist ein Kampffeld. Und ein Kampffeld zu verharmlosen, kann lebensgefährlich werden. Die Frage ist nur, wer die Welt mehr verharmlost, derjenige, der für sie Verantwortung übernimmt und offenen Auges in den Kampf für ihre Erneuerung ins Feld zieht, oder derjenige, der sich ihr entzieht, die Augen für sie verschließt und hofft, möglichst unbeschadet sein irdisches Dasein zu überleben. Gott liebt die Welt und deshalb sendet er seinen geliebten Sohn in diese Welt (Johannes 3, 16). Gott liebt die Welt, und deshalb stattet er seine Gemeinde mit der gleichen Mission aus (Johannes 20, 21). Nicht um weltlich

Staatskrise: Griechen denken mehr über Gott nach Leiter der Radiomission TWR: Chance zum Gespräch über den christlichen Glauben Wetzlar/Athen (idea) – Die dramatische Finanzkrise Griechenlands führt in der Bevölkerung zu einem neuen Nachdenken über religiöse Fragen. Diese Beobachtung macht der Leiter der Radiomission Trans World Radio (TWR) Griechenland, Theodore Kalogeropoulos (Athen). „Menschen fangen wieder an, über echtes Leben und gesunde Beziehungen zu sprechen“, sagte er in einem am 7. Mai veröffentlichten Interview mit ERF.de (EvangeliumsRundfunk/Wetzlar). Die Krisensitua-

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zu werden, sondern um in der Welt das Licht Gottes leuchten zu lassen. Viele in unseren Gemeinden haben erkannt, dass Weltflucht falsch ist. Sie birgt potenziell den Ungehorsam dem Missionsbefehlt gegenüber in sich. Der innenfokussierte Gemeindebau erweist sich früher oder später als missionarisch ineffektiv und problematisch. Aber das Wissen um die Schieflage führt nur selten zur Aktion. Die Angst davor, als gemeindepolitisch unkorrekt angesehen zu werden, lähmt. So erstarrt man in untätiger Erwartung. Leider! Paulus macht deutlich, man kann dem Leben aus Gott entfernt werden, weil man sein Herz durch Untätigkeit verstocken ließ (Epheser 4, 18).

In der Welt und doch nicht von der Welt … Keine Frage, die Spannung zwischen der Verantwortung für die Welt und dem Kampf gegen die vom Teufel korrumpierte Welt ist nicht tion lasse unter den Griechen die Bereitschaft wachsen, über Gott nachzudenken und anderen Werten als dem Materialismus Raum zu geben. Christen hätten nun eine Chance, „über ewig-gültige Tatsachen zu reden“. Gründe für die Krise – Neuanfang nötig Kalogeropoulos ging auch auf die Gründe der Finanzkrise ein, die Griechenland nur dank eines Kreditpakets der Europäischen Union und des Internationalen Währungsfonds in Höhe von 110 Milliarden Euro vor dem Staatsbankrott bewahrt. So hätten Politiker Wählern auf deren Wunsch hin Posten im öffentlichen Sektor besorgt und dadurch die staatlichen Kassen immer mehr be-

einfach zu lösen. Sie wird unser Gemeindeleben, so lange wir auf der Erde sind, begleiten. Das Recht, deshalb aus der Welt zu fliehen, haben wir nicht. Jesus selbst betet zu seinem Vater:„Ich bitte nicht, dass du sie aus der Welt nimmst, sondern dass du sie bewahrst vor dem Bösen. Sie sind nicht von der Welt, gleich wie auch ich nicht von der Welt bin. Heilige sie in deiner Wahrheit. Dein Wort ist die Wahrheit. Gleich wie du mich in die Welt gesandt hast, so sende ich sie in die Welt … damit die Welt glaube, dass du mich gesandt hast“ (Johannes 17,15-21). Die Gemeinde muss sich nicht um sich selbst sorgen. Die Heiligung der Gemeinde hat der Herr übernommen. Aber ihren missionarischen Auftrag, den kann sie niemandem sonst überlassen. An diesem Auftrag hängt ihre Daseinsberechtigung. Und nimmt sie die Verantwortung auf sich, baut Jesus mit - und dann werden die Kräfte der Finsternis die Pforte nicht überwinden!

lastet. Ein weiterer Grund für die Misere seien die Steuerhinterziehung und Regelungen, die schon einen Einstieg in die Rente ab 50 Jahren ermöglicht hätten. Kalogeropoulos zufolge braucht Griechenland einen Neuanfang. Ziel müsse es sein, die Korruption im öffentlichen Sektor zu überwinden. Der Leiter der Radiomission äußerte sich zuversichtlich, „dass Gott uns helfen wird, die Situation positiv zu verändern“.

Von den 11,2 Millionen Einwohnern Griechenlands sind 97 Prozent griechisch-orthodox. Die Zahl der römisch-katholischen Christen liegt bei 120.000. Die etwa 30.000 Protestanten sind meist evangelikal geprägt. idea


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News

Leserbrief Haiti, ein Gericht Gottes? Ich komme mir vor wie der jüngste der Freunde Hiobs, nachdem bereits mehrere Leserbriefe und Stellungnahmen zu dem Thema veröffentlicht wurden. Wenn wir von Gericht sprechen, denken wir an Vergeltung, an Strafe, an Rache. Wir erinnern uns an die Zeitgenossen Noahs, an Sodom und Gomorrha, und an die sieben Völker, die Israel vernichten hätten sollen. Die waren allesamt so verderbt, dass Gott beschlossen hat, sie zur Schadensbegrenzung vom Erdboden zu entfernen, ähnlich wie ein Krebsgeschwür entfernt werden muss. Auch die Reaktion der Jünger fällt uns ein, als Jesus mit seinen Jüngern kein Hotelzimmer gekriegt hat, nur weil sie Ausländer waren. Die Bibel bringt uns - lange bevor irgendwelche Humanisten das Thema erarbeitet haben - einen neuen Aspekt in die Diskussion: 1. Korinther 11,32: „Wenn wir aber von dem Herrn gerichtet werden, so werden wir gezüchtigt, damit wir nicht samt der Welt verdammt werden.“ Parallel der humanistische Ansatz: «In § 2 Satz 1 StVollzG ist als Vollzugsziel die Resozialisierung festgeschrieben. Darüber hinaus gehört zu den weiteren Aufgaben des Strafvollzugs der Schutz der Bevölkerung vor weiteren Straftaten..» (aus Wikipedia) Freilich kann beim biblischen Ansatz eingewendet werden, dass dies in erster Linie für die Gemeinde gilt, weil ja ausdrücklich von der Welt unterschieden wird. Allerdings beschreibt Jesus die Trübsalszeit als eine Zeit, in welcher Kriege, Krankheiten, Erdbeben und andere Naturkatastrophen auf die Menschheit herein brechen. Diese wird so intensiv werden, dass Jesus sagt, dass die Zeit ausdrücklich um der Auserwählten willen verkürzt werden wird (Matthäus 24,22). Die Zielrichtung ist eine interessante: Die Menschen sollen gleichsam zur Umkehr gezwungen werden. „Offenbarung 9,20: Und die übrigen Leute, die nicht getötet wurden von diesen Plagen, bekehrten sich doch nicht von den Werken ihrer Hände ... . Ähnlich wie eine moderne Waschmaschine die Drehzahl steigert, um beim Schleudern noch das Letzte heraus zu holen, was die Wäsche her gibt, so steigert sich die Intensität des Gerichtes (Zornschalen, Siegel), vor allem, um jene zu retten, die sich bei normaler Biographie erst nach der festgesetzten Zeit bekehrt hätten. In diesem Sinne sehe ich das „Gericht Gottes” als einen Schuss vor den Bug der Überlebenden, sich auf bleibende Werte zu besinnen. Jedenfalls steht zu befürchten, dass die Nachhaltigkeit gering ist ähnlich wie bei Elia nach dem Event mit den Baalspriestern oder die Zeit nach dem 11. September. Für jene, welche umkehren, ist es jedenfalls eine Form von Gnade. Freilich gilt eines: Bevor wir uns entspannt mit einer angemessenen Portion Selbstgerechtigkeit zurück lehnen und sagen, es ist halt so, sollten wir uns als Gemeinde dringend selbstkritisch hinterfragen, ob wir nicht zumindest mit schuldig sind daran, dass Gott ein solches Gericht senden musste. Möglicherweise sind die missionarischen Anstrengungen zu wenig intensiv. Seit Jona wissen wir, dass Gott ein längst beschlossenes Gericht im letzten Moment abwendet, wenn sich zumindest einer aufmacht, um zur Umkehr zu rufen. Jakob Haselauer

Christen haben etwas zu verschenken Pfingstgemeinde in Bremen hilft bedürftigen Familien Bremen (idea) – Mit einer regelmäßigen „Verschenke Aktion“ will die Freie Christengemeinde Bremen die Not bedürftiger Menschen lindern. Dabei werden Kinder- und Babybekleidung sowie Spielzeuge kostenlos abgegeben. Zu der letzten Aktion kamen rund 270 Erwachsene und 100 Kinder am 1. Mai in das Gemeindezentrum im Stadtteil Kattenturm. Die nächste Verschenke Aktion Bremen soll am 28. August stattfinden. Wie Co-Leiter Johannes Stephens mitteilt, werden Kleidung und Spielzeug von den über 600 Ausstellern des Gebrauchtwarenmarkts Piccolino gespendet, der mehrfach im Jahr in den Messehallen der Stadthalle stattfinde. Zusätzlich spendeten die mehr als 500 Mitglieder der Gemeinde, die zum Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden (BFP) gehört, Herren- und Damenbekleidung. Man verzichte bewusst auf eine „Kontrolle der Bedürftigkeit“. In Zeiten der Wirtschaftskrise sei Bedürftigkeit zu vielseitig, als dass sie an einem Ausweis zu messen wäre. Die Christengemeinde verfolge seit dem Jahr 2004 das Ziel, den Menschen in Bremen im Geiste der Nächstenliebe in ihren alltäglichen Nöten zu begegnen. Der Stadtteil Kattenturm, in der sich die Gemeinde befindet, zähle zu den Problemvierteln der Hansestadt. Fast jeder zweite Einwohner komme aus Zuwandererfamilien. Über 90 Nationalitäten seien vertreten. Jeder vierte Bewohner beziehe Sozialhilfe. 26 Prozent seien Kinder. Der BFP ist die am stärksten wachsende Freikirche in Deutschland. In den vergangenen 15 Jahren stieg die Mitgliederzahl von rund 26.000 auf 45.000; die Zahl der Gemeinden wuchs von 351 auf 751. idea

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imPuls

Kolumne

Der Unterschied V einigen Vor i i Jahren J h brachte b ht iich h „meinen“ i “ Ob Oberbürgermeister in Bad Reichenhall für einen kurzen Moment in Verlegenheit, als ich ihm die Frage stellte: „Herr Oberbürgermeister, können sie mir ein mehrheitlich orthodoxes Land nennen, dem es gut geht; oder können sie mir ein mehrheitlich evangelisches Land nennen, dem es schlecht geht? Mit dieser - zugegeben - zugespitzten Überlegung wollte ich illustrieren, dass der religiöse Einfluss auf die Gesellschaft grundsätzlich von Relevanz ist und nicht zuletzt eine evangelisch, charismatische Freikirche in einer Stadt ein besonderer Segen wäre, und es politisch angesagt sein könnte, sie zu fördern. Auf dem Nachhauseweg dachte ich intensiver über meine eigene Frage nach, und mir kamen Zweifel, da es in Europa doch ein Land gibt, das mehrheitlich orthodox ist und dem es gut geht: Griechenland - wie erwähnt, das war vor einigen Jahren. Vor dem Hintergrund der christlichen Geschichte unserer Länder in Europa verstehe ich nicht, wenn Religionen, wie etwa der Buddhismus, immer populärer werden aber christliche Werte verschwinden. Will denn einer der neuen Gurus wirklich dort leben, wo seinesgleichen an der Macht ist?

Anton Bergmair Gerne lebt G l b man in Segnungen einer Gesellschaft mit christlichem Hintergrund und genießt selbstverständlich deren Frieden und Freiheit, erträgt jedoch den Anblick eines Kreuzess nicht mehr in der Schule. Schule Das stört ernst gläubige Moslems noch am wenigsten. Sie haben allemal Verständnis dafür, dass jemand seinen Glauben ernst nimmt und in die Gesellschaft trägt. Haben sie das bereits den Christen voraus, die sich ihrer Überzeugung schämen und unsicher geworden sind ob dem Wert ihres Einflusses auf die Gesellschaft? Wir haben eine bewährte Botschaft zum Segen aller Menschen. Dafür müssen wir uns nicht entschuldigen. Den Beweis können wir jederzeit liefern: Geschichtlich, global und lokal - selbst auch in Bezug auf ein einziges persönliches Schicksal: Zeige mir einen Menschen, der Gottes Wort ernst nimmt und ich zeige dir einen, dessen Leben gelingt (Psalm 1, 3b) - nicht zuletzt zum Vorteil aller, die mit ihm zu tun haben.

termine 08. 07. 2010

Parkfest in Linz

26. 07. 2010

Linz

www.fcgoe.at/mittendrin

Neue Entscheidungen – neues Leben

Salzburg

www.ffoe.at

01. 08. 2010

Teens Camp

1 - 7. 08.

Wagrain

www.fcgoe.at/mittendrin

02.08.2010

Sommerbibelwoche

2. 08. - 6. 08.

Wels

www.fcg-wels.at

05. 08. 2010

Konzert mit Word of Life aus Schweden

Braunau

www.fcgoe.at/braunau

08. 08. 2010

Mini Camp

Gusental

www.fcgoe.at/mittendrin

14. 08. 2010

Preeteens Kunst Camp 14 - 21. 08.

Gusental

www.fcgoe.at/mittendrin

15. 08. 2010

Extreme Jugendevent 15. - 20. 08.

Wagrain

www.extreme-events.at

21. 08. 2010

Midi Camp

Gusental

www.fcgoe.at/mittendrin

25. 08. 2010

Pentecostal World Conference 2010

Stockholm

www.pef.net

28. 08. 2010

Preteens Camp

Gusental

www.fcgoe.at/mittendrin

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8. - 10. 07.

8 - 13. 08.

21 -28. 08 28. 08. - 4. 09.


imPuls Dürfen Christen meditieren? Ist Meditation nicht Teil fernöstlicher Religionen oder gibt es auch christliche Meditation? Das lateinische Wort „meditatio“ heißt Ausrichtung zur Mitte und hat die Bedeutung des „Nachsinnens“ über etwas. Die Meditation an sich ist also eine Form der konzentrierten Beschäftigung mit einem zentralen Thema und damit grundsätzlich neutral. Der Unterschied zwischen christlicher und fernöstlicher Meditation besteht in ihrem jeweiligen Inhalt und Ziel. Im Gegensatz zur östlichen Meditation, wo es um ein Sich-Trennen, Sich-Entleeren, ein Auflösen im Nichts geht (Nirwana), dreht sich die christliche Meditation um das Entdecken und Erleben des Ewigen Gottes. Die Kirchenväter verbanden mit dem Wort meditieren auch das Wort „contemplatio“ (lat.), „das Anschauen“,„das Betrachten“; Versunkenheit in Werk und Wort Gottes oder einer Gottheit; beschauliches Nachdenken und geistiges Sich-Versenken in etwas. Biblische Ausdrücke dafür sind Begriffe wie: „auf Gott harren“, auf Gott warten“,„ihn anschauen“,„über ihn nachsinnen“, „im Geist sein“ - als Formen der intensiven Gebetsbeziehung. So wurde Paulus z.B. „in den dritten Himmel entrückt“. Viele Psalmen und Bilder illust-

Kolumne rieren meditative Gebete, indem sie die Beziehung zwischen Gott und Mensch in anschaulichen Bildern wie Hirte und Schaf, Burg und Zufluchtsort, Henne und Küken etc. schildern. Im Nachsinnen über solche Bilder wird unser Herz mit hineingenommen in die Begegnung mit dem ewigen Gott und Vater: 2.Korinther 3,18: „Im Anschauen seines Bildes werden wir verwandelt in sein Bild“ „Die Beschauung des Heiligen wird durch die Liebe zum Beschauten, durch die Liebe zu Gott entfacht“ (Albert der Große) Das Anschauen Gottes, ein imaginatives Erleben des unsichtbaren, transzendenten Ewigen, öffnet das Herz für die Realität Gottes. Schon Oswald Chambers hat gesagt: “Die Verkümmerung der Vorstellungskraft ist eine der Hauptquellen der Erschöpfung und Ermattung eines Arbeiters für Gott. Wenn du deine Vorstellungskraft noch nie benutzt hast, um dich vor Gott zu stellen, dann fange jetzt damit an… Die Vorstellungskraft ist die größte Gabe, die Gott uns verliehen hat, und wir sollen sie ganz ihm weihen. („Mein Äußerstes für Sein Höchstes“ von O. Chambers) Ich vergleiche es mit dem Intimleben einer Ehe. Eine Ehe hat viele offene Teile - Zeiten der Gemeinschaft mit anderen, der Familie - aber das

Herzstück der Ehe besteht aus tiefer innerer Kommunikation und der Sexualität. Beides braucht einen geschützten Rahmen und Zeit, damit es erfüllt, lebendig und innig bleibt. Je geübter die Kommunikation, umso eher auch mal eine tiefe Begegnung. Aber auf Dauer stehlen zu viele flüchtige Begegnungen die Innigkeit. Karin Ebert Ähnlich verhält es sich mit der Gottesbeziehung: sie braucht einen intimen, geschützten Raum und regelmäßige, tiefe, innige Begegnungen. „…dass wir in ihm ruhen sollen, den wir gefunden haben, der uns liebt, der uns nahe ist und der zu uns kommt, um uns an sich zu ziehen“. Durch diese Herzensbegegnungen mit dem Ewigen Gott wird unser Inneres verwandelt werden und aus dieser Herzensveränderung entsteht die Tat, das Engagement, das Erbarmen, das Zeugnis, das „Licht-sein“, das Dienen. Deshalb ist die Meditation eigentlich die praktischste aller Übungen!

Bibel TV: Zuschauer finanzie- 32.000 Personen im vorigen Jahr sie Das sei auf die wachsende Beliebtheit 5,8 Millionen Euro; das waren rund und die technische Reichweitensteiren „ihr“ Fernsehen 32.000 Spender kommen für 87 Prozent des Jahresetats auf

Hamburg (idea) – Die Zuschauer des Hamburger Familiensenders Bibel TV lassen sich ihr Fernsehen etwas kosten. Freiwillig spendeten

87 Prozent des Umsatzes von annähernd 6,7 Millionen Euro. Dies zeige, dass die Zuschauer Bibel TV für unverzichtbar hielten, teilte der Sender am 9. Juni aus Anlass der Gesellschafterversammlung mit. Trotz der Finanzkrise steigen die Spenden im laufenden Jahr um etwa 20 Prozent.

gerung von Bibel TV zurückzuführen, erklärte Geschäftsführer Henning Röhl. Die meisten Spender kommen aus deutschsprachigen Ländern; die Zuschauer in Österreich und der Schweiz finanzieren etwa zehn Prozent des Gesamtetats. idea

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Sommercamps 2010 KUNSTCAMP für 10 bis 12 Jährige, 14. – 21.8.2010 Das Kunstcamp verspricht eine Woche voll von Musik, Tanz, Theater, Malerei und jede Menge Spiel & Spaß. Nach vielen Abenteuern mit einem Held der Bibel wird unter der Leitung von Richard Griesfelder und Hanna Vuorinen am Ende der Woche ein Musical auf die Bühne gebracht.

MIDICAMP für 8 bis 10 Jährige, 21.–28.8.2010

PRETEENSCAMP für 10 bis 12 Jährige, 28.8–4.9.2010

Bist du bereit die Waffenrüstung Gottes anzuziehen? Du beginnst das Lager als Knappe und im Laufe der Woche wirst du zum „Ritter“ oder „Ritterfräulein“ ausgebildet. Zusammen mit Birgit Berchtold und ihrem Team wirst du viel Spaß und Action erleben. Natürlich gehören Turniere und Ritterspiele dazu!

Mit dem coolen Lagerteam unter der Leitung von Nathanja Riem und Matthäus Fellinger wirst du einen supercoolen Held der Bibel kennenlernen. Dich erwarten jede Menge Spiel, Sport und Spaß! Du wirst neue Freundschaften schließen und Gott erleben.

TEENSCAMP MINICAMP

für 12 bis 14 Jährige, 1.–7.8.2010

für 7 bis 9 Jährige, 8.–13.8.2010

Anmeldung ist noch möglich. www.fcgoe.at/mittendrin mittendrin@crossnet.at Tel. 0676/89693501 (Hanna)

Werbung

Das Teenscamp wird eine aufregende Zeit, voll Spaß, neuen Freundschaften und Begegnungen mit Gott! Der Special Guest Jason Alvarado, ein christlicher Evangelist und Trickkünstler, wird dich mit unglaublichen Illusionen inspirieren und begeistern. Du wirst tolle Aktivitäten mit Jeff Staudte und seinem Team unternehmen.

© Tiipi Jokinen

Gott hat für dich einen wertvollen Schatz vorbereitet! Hanna Vuorinen und ihr mutiges Team sind schon bereit, gemeinsam mit dir auf die Schatzsuche zu gehen. Die Campwoche wird voll von Abenteuern und netten Überraschungen sein.


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