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ZILLERTALER GEMEINDEBLICK

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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

31 | 2020

74. Jahrgang · Herausgeber Marktgemeinde Mayrhofen · Jahresabo € 35,- · Einzelpreis € 1,- · erscheint wöchentlich · 31. Juli 2020 · Nr. 31

DIE BLECHLAWINE ROLLT AN

DAS Blasmusikfestival im Zillertal am 29. und 30. August Seite 5

HALB DREI IM ZILLERTAL

SCHLAGALM HOCHFÜGEN

Fruchtig-süße Gaumenfreuden aus heimischen Konditoreien

Traditionelle Almwirtschaft & Tierwohl leben und gestalten

Interview mit Ausnahmeathletin Kristin Berglund aus Schweden

Seite 11-13

Seite 18-19

Seite 26

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SICH TIROLS BERGE GEBEN

Österreichische Post AG | WZ 02Z031716 W | nicht retournieren Marktgemeinde Mayrhofen, Hauptstraße 409, 6290 Mayrhofen

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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

SEITENBLICKE

IMPRESSUM

Verleger und Herausgeber Marktgemeinde Mayrhofen 6290 Mayrhofen, Hauptstraße 409 T 05285 64000 | F 05285 64000 34 Chefredakteurin: Gerda Gratz Hersteller Satzarbeit: die praxis, Werbeagentur 6290 Mayrhofen, Schmiedwiese 173 Druck: Athesia Druck GmbH Innsbruck/Bozen Redaktion und Anzeigenannahme die praxis, Werbeagentur, Mayrhofen T 05285 62000 22 | F 05285 62000 40 redaktion@zillertalerheimatstimme.at anzeigen@zillertalerheimatstimme.at Mo-Fr 09-12 Uhr und Di-Do 14-17 Uhr Annahmeschluss in der betreffenden Erscheinungswoche REDAKTION: Montag 10.00 Uhr ANZEIGEN: Montag 12.00 Uhr Namentlich oder mit Kürzel gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion oder des Herausgebers wieder und sind von der Redaktion nicht in allen Einzelheiten des Inhalts und der Tendenz überprüfbar. Für unverlangte Manuskripte übernimmt die Schriftleitung keine Verantwortung. Nachdruck ausschließlich mit schriftlicher Erlaubnis der Redaktion. P.b.b. Erscheinungs- und Verlagspostamt 6290 Mayrhofen.

Von Sieg zu Sieg: Das Trabrennpferd Matrix Venus von Andreas Fischer siegte am 19. Juli in Wels sowie am 12. Juli auf der Trabrennbahn zu Baden mit Fahrer Christoph Fischer. siehe dazu auch Bericht St. 28

Erstes Platzkonzert der Musikkapelle Ginzling

Foto: Risavy

Amtsblatt der Marktgemeinde Mayrhofen

Die Zillertaler Heimatstimme gratuliert

Foto: Hubert Aschenwald

Zillertaler Heimatstimme

Copyright Um urheberrechtliche Unannehmlichkeiten zu vermeiden, weisen wir darauf hin, dass der Auftraggeber bzw. Überbringer von Unterlagen für Inserate und Textbeiträge das Urheberrecht für überlassene Fotos, Vorlagen udgl. haben muss, und somit der Hersteller und Herausgeber der Zillertaler Heimatstimme schad- und klaglos gehalten wird.

Kürzung von Texten Die Redaktion behält sich vor, gegebenenfalls bei redaktionellen Beiträgen und Leserbriefen Kürzungen vorzunehmen oder diese auch ganz wegzulassen. Die Platzierung und Anordnung von Texten und Fotos ist allein der Redaktion vorbehalten. Bei mehreren Fotos zu einem Text werden diese nur berücksichtigt, wenn genügend Platz vorhanden ist. Nach Redaktionsschluss eingelangte Beiträge können erst in der darauffolgenden Woche berücksichtigt werden. Abo-Service office@mayrhofen.tirol.gv.at Frau Anita Pfister-Kreidl T 05285/64000-11 Titelbild: © GMedia

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Die Heimatstimme wünscht viel Glück und Freude.

Foto: MW

Gender-Hinweis Aus Gründen der besseren Lesbarkeit werden in der Zillertaler Heimatstimme zum Teil Begriffe wie z.B. „Mitarbeiter“ in der maskulinen Schreibweise verwendet. Grundsätzlich beziehen sich diese Begriffe immer auf beide Geschlechter.

Das erste „SommertanzChallenge-Treffen“ in Mayrhofen.

Das belgische Damen-RadsportTeam Doltcini - Van Eyck Sport trainiert im Zillertal ... ... für die anstehenden UCI-Rennen (Rad-Weltverband). Darunter zwei Tirolerinnen: Die Schweinberger-Schwestern Christina und Kathrin aus Jenbach.

Foto: Doltcini - Van Eyck Sport

Geschäftsbedingungen Es gelten die Bestimmungen der „Allgemeinen Geschäftsbedingungen“ der Zillertaler Heimatstimme. Die jeweils aktuelle Ausgabe ist beim Herausgeber oder unter www.zillertalerheimatstimme.at einsehbar.

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AUFBLATT‘LT

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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

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Hochgebirgs-Naturpark Zillertaler Alpen

Naturschutz am Berg, auf den Almen und im Wald

„Seit der Naturparkerweiterung vor vier Jahren am Tuxer Hauptkamm um 42 km2 hat sich beim Bewusstsein für den Wert der Natur enorm viel getan. Die Sensibilisierung ist bei uns schon so gewachsen, dass sich die Tuxer Gedanken machen, wie sich das Tal entwickeln soll. Wir möchten schon wachsen, doch dabei stellt sich die Frage, wie weit greifen wir auf dieses wertvolle Gut, die Ressource Natur ein.“ Erfreut zeigt sich der Bürgermeister darüber, dass es in Tux keine für Konzerne erwerbbare Sonderflächen und Beherbergungs-Großflächen gibt, sondern die Familienbetriebe eine besondere Charaktereigenschaft des Hochtals sind. Gerade im Tuxertal zeigt sich, dass intensive Nutzungsformen wie Bergbahnen und extensiv genutzte Räume wie der Naturpark sich sehr gut ergänzen. Beim Thema Naturschutz sollen gemeinsam mit Partnern auch in den nächsten Jahren Akzente gesetzt werden. „Wir haben in den letzten Jahren stark auf Naturschutz gesetzt, im Bereich Forschung ist viel angedacht worden, und wir sind im Gespräch mit der Förderstelle, um ein weiteres Drei-Jahres-Projekt durchführen zu können“, erzählt Dipl.-Geogr. Willi Seifert. Der Geschäftsführer des Hochgebirgs-Naturpark Zillertaler Alpen spricht u.

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Foto: Gabriele Maricic-Kaiblinger

Regionalität und Naturschutz rücken immer mehr ins Bewusstsein der Menschen. Dies ortet ebenfalls der Tuxer Bürgermeister Simon Grubauer in seiner Gemeinde, wie er beim Pressegespräch vergangene Woche im „Mehlerhaus“ berichtet.

Im Einsatz für die Natur: Bgm. Simon Grubauer, MSc Palmira Deißenberger, Naturpark-GF Willi Seifert, Almbesitzer Michael Erler (v. l.). a. das Projekt „Naturschutzplan auf der Alm“ an, das Schneehuhn-Forschungsprojekt in Zusammenarbeit mit der Uni Innsbruck sowie die Freiwilligenprojekte, für die sich Ehrenamtliche zw. 1200 und 1400 Arbeitsstunden im Jahr engagieren und die weiterhin angeboten werden sollen. Heuer haben acht junge „Naturaktivisten“ auf der „Umweltbaustelle Löschbodenalm“ fleißig mitgeholfen. Auf dieser ist das Freiwilligenprojekt des Hochgebirgs-Naturparks und Österreichischen Alpenvereins bereits zum fünften Mal umgesetzt und die Alm rund um die Höllensteinhütte in Handarbeit revitalisiert sowie von Kleinsträuchern befreit worden. Durch diese Maßnahmen sind wertvolle Weideflächen wiederhergestellt und die 1 km lange Steinmauer saniert worden. „Der Bauer selbst hat nicht mehr Zeit, alle Arbeiten zu machen, deshalb sind diese Projekte wichtig für uns, die Almen wachsen uns sonst zu“, erklärt Michael Erler. Der Almbesitzer ist dankbar für die initiierte „Tourenlenkung“, die Sportbegeisterte durch die Natur, jedoch weg

vom Wildbestand zum Gipfel führt. Für Teilnehmerin Maria Vogel ist diese Arbeit „wunderschön und ziemlich anstrengend“ gewesen. „Da lernt man die Arbeit der Bergbauern noch mehr zu schätzen. Außerdem ist das Mitanpacken ein praktischer Ausgleich für mein Umweltpädagogik-Studium“, resümiert die Studentin, die gleichfalls als Pressereferentin des ÖAV im Einsatz ist. Jährlich finden österreichweit im Sommer unter dem Motto „Handeln, nicht nur reden!“ rd. 40 solcher Umweltbaustellen und Bergwaldprojekte für Leute zw. 16 und 30 Jahren statt. Frischen Wind und Artenvielfalt in den Zillertaler Alpen bringt zudem die aktuelle Naturschutzstrategie der Österreichischen Bundesforste (Öbf), die für das Revier Hinteres Zillertal eng mit dem HochgebirgsNaturpark zusammenarbeitet. Durch das Umsetzen von Schutzmaßnahmen für (Wald-)Vogelarten auf den Flächen der ÖBf sollen z. B. Lebensräume für seltene Arten wie den Raufußkauz, das Auerwild und den Dreizehenspecht gesichert werden.

„Da beinahe die Hälfte der österr. Waldvogelarten auf der Roten Liste vertreten und als gefährdet eingestuft sind, schaffen wir Biodiversitätsinseln, die den Bedürfnissen der Zielarten entsprechen. Ein wesentliches Merkmal sind dabei Alt- und Totholzbestände“, erörtert Palmira Deißenberger von den Öbf. Aufgrund einer 2019 im Revier Zillertal durchgeführten Erhebung ist ein für die nächsten zehn Jahre ausgelegtes Naturschutzkonzept erstellt worden. Ein vorbildhaftes, generationenübergreifendes Zusammenarbeiten von Fachkräften und Freiwilligen in Sachen Natur findet im Ho chgebirgs-Natur p ark Zillertaler Alpen statt. Und die Erhaltung und Pflege der Natur- und Kulturlandschaft kommt allen zugute. Im Naturpark werden bis in den Herbst verschiedene geführte Wanderungen und Touren für jede Altersgruppe, Ausstellungen und Veranstaltungen angeboten. Also – raus in die Natur und respektvoll genießen! Gabriele Maricic-Kaiblinger Redakteurin

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ÄRZTE- UND APOTHEKENDIENST IM ZILLERTAL

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TUX

MAYRHOFEN

ZELL/ZILLER

STUMM/FÜGEN

ZAHNARZT

APOTHEKEN

Sa 1.8.

Dr. Olga Shafe-Schimanek Hauptstraße 485 05285 63189 10.00 bis 11.30 17.00 bis 18.00

Dr. Olga Shafe-Schimanek Hauptstraße 485 05285 63189 10.00 bis 11.30 17.00 bis 18.00

Dr. Olga Shafe-Schimanek Hauptstraße 485 05285 63189 10.00 bis 11.30 17.00 bis 18.00

Dr. Christian Wimmer KALTENBACH Dorfstraße 4 05283 2858 10.00 bis 14.30

Dr. med. dent. Anna Telsnig-Jäger STUMM Ahrnbachstraße 1 05283 28874 09.00 bis 11.00

Steinbock Apotheke MAYRHOFEN 05285 62313 Rupertus Apotheke STUMM 05283 2627 16.00 bis 18.00

So 2.8.

Dr. Olga Shafe-Schimanek Hauptstraße 485 05285 63189 10.00 bis 11.30 17.00 bis 18.00

Dr. Olga Shafe-Schimanek Hauptstraße 485 05285 63189 10.00 bis 11.30 17.00 bis 18.00

Dr. Olga Shafe-Schimanek Hauptstraße 485 05285 63189 10.00 bis 11.30 17.00 bis 18.00

Dr. Christian Wimmer KALTENBACH Dorfstraße 4 05283 2858 10.00 bis 14.30

Dr. med. dent. Anna Telsnig-Jäger STUMM Ahrnbachstraße 1 05283 28874 09.00 bis 11.00

Steinbock Apotheke MAYRHOFEN 05285 62313 Rupertus Apotheke STUMM 05283 2627 10.00 bis 12.00 16.00 bis 18.00

Außerhalb der Öffnungszeiten ist die Steinbock Apotheke in Mayrhofen von Sa., 1.8., bis Fr., 7.8., für Notfälle erreichbar.

SOZIALSPRENGEL NOTRUFNUMMERN Sozialsprengel Mayrhofen 05285 63304-418

(Mo bis Fr)

Sozialsprengel Stumm 05283 2020

(Mo bis Fr)

Sozialsprengel Zell 05282 2222-20

(Mo bis Fr)

Sozialsprengel Vorderes Zillertal (Mo bis Fr) 05288 63337

ORDINATIONSGEMEINSCHAFT DR. STRELI

ORDINATIONSGEMEINSCHAFT DR. STRELI

Die Praxis bleibt am Freitag, 07.08.2020 GESCHLOSSEN.

Die Praxis bleibt am Dienstag, 11.08. vormittags und am Mittwoch, 12.08. nachmittags GESCHLOSSEN.

Ordinationsgemeinschaft Dr. Streli Ärzte für Allgemeinmedizin Gerlosstraße 5a | 6280 Zell a. Z.

Ordinationsgemeinschaft Dr. Streli Ärzte für Allgemeinmedizin Gerlosstraße 5a | 6280 Zell a. Z.

DR. MED. ALOIS DENGG AKUPUNKTUR - GERIATRIE - NEURALTHERAPIE

Unsere Ordination ist von Do., 06.08.2020 bis Fr., 14.08.2020 wegen Urlaub GESCHLOSSEN! Nächste Ordination: Mo., 17.08.2020 DR. MED. ALOIS DENGG Arzt für Allgemeinmedizin Hollenzen 100 | 6290 Mayrhofen Tel. 05285 / 62992

Foto: Paul, paul.wechselberger@aon.at

BILD DER WOCHE

Bodenalm

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AKTUELL IM ZILLERTAL

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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

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Achtung, die Blechlawine1.5 rollt an!

Das Blasmusik-Festival im Zillertal Kürzer, aber nicht minder musikalisch findet am 29. und 30. August die BLECHLAWINE1.5 am Waldfestplatz in Mayrhofen statt. Ein Festival mit Interpreten aus allen Stilrichtungen, die die Blasmusik zu bieten hat. Von Oberkrainer über Brass, von traditioneller Musik bis hin zu Hits aus den aktuellen Charts – und all das mit dem gebührenden Abstand! Bühne frei heißt es am 29. und 30. August für die Blechlawine1.5 in Mayrhofen. Das beliebte Blasmusikfestival präsentiert sich zwar kürzer, aber

KEIN bisschen leiser oder weniger musikalisch. Nachdem das große Festival, die Blechlawine2.0, nicht wie geplant im Mai stattfinden konnte, haben sich die Veranstalter für die Fans der Blasmusik und all jene, die es noch werden wollen, ein einmaliges Alternativprogramm einfallen lassen die Blechlawine.1.5. Die Musik der Blechlawine1.5 Der musikalische Bogen bietet einen Ohrenschmaus vom Feinsten. Die Besucher können sich über folgende Gruppen freuen: 6er Blas, Kaiser Musi-

16. Hotzone.tv Park Opening Hintertux

Mit ABSTAND die beste Location Der großzügige Waldfestplatz in Mayrhofen zeigte sich bereits für zahlreiche Veranstaltungen als DER Treffpunkt für Musikbegeisterte und Feierwütige und wird auch der BLECHLAWINE1.5 als Location zur Verfügung stehen. Aufgrund der besonderen Rahmenbedingun-

gen in diesem Sommer haben die Veranstalter die Besucherzahlen limitiert. Zudem wurde ein umfassendes Sicherheitskonzept ausgearbeitet, welches über den rechtlichen Rahmen hinaus die gesetzlichen Bedingungen erfüllt. Der Eintritt zur BLECHLAWINE Datum Vorverkauf Tageskasse 29. August € 25,- € 30,30. August € 15,- € 30,2-Tages-Karte € 35,- € 45,Neues Jahr, neues Glück Die Blechlawine2.0 findet von 3. bis 6. Juni 2021 statt und wird Jung und Alt begeistern.

MALEN IM FREIEN mit Carolin Steiner Wir experimentieren mit verschiedenen Materialeien, arbeiten im Sitzen, im Stehen, im Gehen und im Liegen und malen uns die Welt so, wie sie uns gefällt. Ob Anfänger, Profi, Klein oder Groß, alle sind willkommen. Freitag, 7. August - Waldfestplatz Mayrhofen 10.00 bis 12.00 Uhr - Kids ab sechs Jahren 14.00 bis 16.00 Uhr - Jugendliche ab elf Jahren Samstag, 8. August - Waldfestplatz Mayrhofen Tageskurs 10.00 bis 16.00 Uhr - Erwachsene Die Kurse finden bei jeder Witterung statt! Anmeldung erforderlich! Genaue Infos bei Carolin Steiner unter 0676/477 36 65

Foto: MonEpic

Traditioneller Start in Wintersaison

kanten, Franz Posch und seine Innbrüggler, Patscherkofelklang, Alpenblech und einige mehr. Das aktuelle Programm ist abrufbar auf www.blechlawine.at

Von 1. bis 4. Oktober kommt die Snowboard-Community zum traditionell ersten Opening der Saison, um offiziell in die neue Wintersaison zu starten. Der Betterpark am Hintertuxer Gletscher wird wie jedes Jahr der Treffpunkt für Snowboarder aus aller Herren Länder sein. Wille Kaufmann und sein Team der Firma Betterparks stellen sicher, dass sich der Park von seiner besten Seite zeigt. Ein motiviertes Team an Shapern startet Anfang September mit dem Parkbau, öffnet doch der

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Betterpark schon ab Mitte September als erster Snowpark in Europa seine Pforten. Wenig später, am ersten Oktoberwochenende, gastiert das „Who is Who“ der Snowboard-Szene in Hintertux beim legendären Hotzone.tv Park Opening. Details und Updates zum Hotzone.tv Park Opening: http://opening.hotzone.tv Facebook: https://www.facebook.com/HotzoneParkOpeningHintertux/ Instagram: @hotzoneopening, #hotzoneopening

Guinness-Weltrekordversuch Mission Vespa - Tarzan

Stuntman Guenter Schachermayr (42) aus Steyr startet mit einer Vespa

am Samstag, 1. August, 10.00 Uhr

an der Staumauer Schleigeis zum Guinness-Weltrekordversuch.

Blutspenden heißt Leben retten! SOMMER-Blutspendeaktion: MONTAG, 10. August, von 12.00-20.00 Uhr im Schulzentrum Mayrhofen

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FREITAG, 07.08.

RIED/ZILLERTAL „Die Blasmusik kommt“ – die BMK musiziert an versch. Plätzen, ab 20.00 Uhr

STUMM „Da Hochstandsjosef“ – Gasthaustheater, Tina’s Cafe am See, 20.15 Uhr, Res.: 05283 / 2218

UDERNS „Das Tagebuch der Anne Frank“ - Maddalena Hirschal zeichnet die Gedanken der Anne Frank nach, SteudlTenn, 20.00 Uhr

VORSCHAU

SAMSTAG, 01.08. UDERNS „Zum Weinen schön, zum Lachen bitter“ – Gesangs- und Rezitationsabend mit Andrea Eckert und Tommy Hojsa, SteudlTenn, 20.00 Uhr, Res.: 0650 / 2727054

STUMM, Samstag, 08.08. „Da Hochstandsjosef“ – Nudelbar „la pasta“, 20.15 Uhr, 05283 / 2218 UDERNS, Montag, 10.08. Gartenkinder IV – dem Gemüse auf der Spur sind Kids von 4 bis 10 J. beim Workshop auf dem SteudlTenn-Gelände, 15.00 – 17.00 Uhr, Anm.: office@steudltenn.com

TÄGLICH HINTERTUX „Natur Eis Palast“: Jubiläumstour, VIP-Tour mit Bootsfahrt, Erlebnistouren: 0676 / 3070000, info@natursport.at

Foto: Archiv Theater Akzent

FÜGENBERG Bogenpark in Hochfügen, ab 9.30 Uhr, Di. u. Do. 10.00 – 14.00 Uhr Schnupperbogenschießen, Anm.: 0650 / 4707386

TUX Eröffnungskonzert der BMK, Tux-Center Lanersbach, 20.15 Uhr, bei Schönwetter beim Musikpavillon mit Zillertaler Krapfen

DIENSTAG, 04.08. TUX Sommerkonzert der BMK, TuxCenter Lanersbach, 20.15 Uhr, bei Schönwetter beim Musikpavillon

DONNERSTAG, 06.08.

Foto:. Hartl-Gobl

UDERNS „Die Weinprobe“ – TirolPremiere von Stefan Vögels spritzig-süffiger Komödie, in der edle Tropfen mit gepantschten Gefühlen bezahlt werden, SteudlTenn, 20.00 Uhr, weitere Aufführungen: 7., 8., 9., 12., 13., 14., 15.08., Res.: 0650 / 2727054, office@steudltenn.com

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ASCHAU Holzschnitzerei & Mineralienschau Burgstaller, Gewerbepark, 0650 / 2661570, 05282 / 4799 MAYRHOFEN Besichtigung SchauSennerei und Schau-Bauernhof, Erlebnissennerei Zillertal, 9.00 – 17.00 Uhr, letzter Einlass 16.15 Uhr KALTENBACH Erlebnis-Abenteuerpark Zillertal: 10.00 – 18.00 Uhr; Freizeitzentrum KABOOOM: Mo., Mi., Do., Fr., Sa. 14.00 – 23.00 Uhr, Di. 14.00 – 21.00 Uhr, Sonn- und Feiertage 12.00 – 23.00 Uhr

WÖCHENTLICH FÜGEN HolzErlebnisWelt – Mo. - Fr. 9.00, 11.00, 13.00, 15.00 Uhr ZELL/ZILLER Zillertaler Regionalmuseum, Mo. bis Fr. 10.00 - 16.00 Uhr, 0664 / 1313787, 05282 / 4408 FÜGEN Schaukäserei und Museum, Zillertaler Heumilch-Sennerei, Mo. Fr. 8.00 - 18.00 Uhr, Sa. 8.00 - 14.00 Uhr, Führungen auf Anmeldung: 05388 / 62334, info@heumilch.tirol

TUX „Frauen in Tux & im Himalaya“; alte Geräteschaften uvm., Mehlerhaus Madseit, jeden Montag und Freitag 13.00 bis 18.00 Uhr

MAYRHOFEN Pokerturnier in der Edelweiss-Lounge, Mo. 20.30 Uhr FÜGEN Heimatmuseum in der Widumspfiste, Di. bis Fr., 14.00 – 17.00 Uhr, Gruppen: 0650 / 2448028 oder TVB 05288 / 6226 FINKENBERG Platzkonzert, jeden Do., Musikpavillon, 20.00 Uhr MAYRHOFEN Platzkonzert, jeden Do., Musikpavillon, 20.15 Uhr,

«à l’eau» - Aquarelle aus der Schweiz in Tux Auch diesen Sommer wird die «Ze Tux Gallery» in Vorderlanersbach wieder zum Kunstausstellungsraum, vor allem über die über 20 Jahre bestehenden Aquarell-Happenings. Diesmal hat der in Wien lebende Tuxer Künstler Christian Stock die Schweizer Kuratorin Sibylle Omlin eingeladen, Aquarelle aus ihrer Sammlung zu zeigen. Unter dem Titel «à l’eau» werden Malereien auf Papier von vorwiegend Schweizer Kunstschaffenden gezeigt, die in fast 30 Jahren durch kuratorische Arbeit und Ausstellungen zusammengekommen sind. Zudem stellt Christian Stock seine neuen, in Gmünd/Kärnten gemalte Aquarelle aus. Foto: privat

FREITAG, 31.07.

SCHWENDAU Intern. Sportstockturnier um den 35. Zillertaler Amethysten, Stocksportanlage beim Lindenstadion, Freitag 17.30 Uhr, Samstag, 1.08. ab 7.30 Uhr

WAS IST LOS IM ZILLERTAL?

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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

Foto: G. Maricic-Kaiblinger

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BRANDBERG Platzkonzert, jeden Dienstag, Musikpavillon, 20.15 Uhr RAMSAU Platzkonzerte, jeden So., Musikpavillon, 20.00 Uhr HIPPACH Marschmusik der BMK, jeweils Mi., 20.15 Uhr: 29.07. musik. Runde Laimach: Dorfaue – Hubertus – Dorfaue; musik. Runden durchs Dorf: 12.08., 2.09. FÜGEN Konzert mit „Original Ziller Musig“ und „Tyrol Music Project“, jeden Di., Festhalle, 20.30 Uhr TUX Ausstellung „Die Kristalle der Steinzeitjäger“, Altes Jöchlhaus Madseit, Führung jeden Do. 13.30 Uhr, Sagenstunde „Mythen der Alpen“ jeden Do. 16.30 Uhr

Christian Stock – Hommage à Josef Albers, 2020 Aquarell auf Papier, 32 x 24 cm

Die Ausstellung wird am Freitag, 31. Juli, 12.00 Uhr, eröffnet und ist bis 25. Oktober zu sehen.

KINO MAYRHOFEN aktuelles Kinoprogramm: www.movie-mayrhofen.at

GINZLING Platzkonzert der BMK, jeden Sonntag, Musikpavillon, 20.00 Uhr, Sa., 22.08. 19.00 Uhr, Sa., 12.09. 10.30 Uhr, Eintritt frei

TV-PROGRAMM

MAYRHOFEN Zillertaler Bauernmarkt - jeden Fr. am Josef-RiedlPlatz 9.00 - 13.00 Uhr (jeden 1. Freitag im Monat 16.00 bis 20.00 Uhr)

Immer zur vollen Stundel Stockanotti- Summer in the City: Musikvideo mit Aufnahmen vom hinteren Zillertal

ASCHAU Platzkonzert mit kleinen Bläsergruppen der BMK, jeden Mi., Musikpavillon, 20.15 Uhr

ZILLERTAL TV

Immer zur halben Stunde Rückblick - Bautagebuch Penkenbahn

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WAS IST LOS IM ZILLERTAL?

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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

Theaterverein Stumm

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UNSER NACHWUCHS

Dramatische Ereignisse am Hochstand Durch sieben Stummer Gasthäuser ziehen im August die Stummer Theaterspieler und trainieren mit Gerhard Loews Lustspiel „Da Hochstandsjosef “, umrahmt mit „bräuchlachen“ G’stanzln, die Lachmuskeln der Zuschauer.

danach: 8. Nudelbar „la pasta“, 14. GH Nester, 15. GH Neumeister, 19. GH Märzenklamm, 21. „Hotel zum Pinzger“, 22. Hotel Tipotsch. Beginn ist jeweils 20.15 Uhr, bei

Schlechtwetter wird im Theatersaal Tipotsch gespielt (beim „Nester“ im hauseigenen Saal). ALEX HOLLER GINZLING geboren am 18.07.2020 um 16.17 Uhr, 3140 g/51 cm Hajnalka und László Holler

Reservierungen: 05283/2218.

Foto: Theaterverein Stumm

Unter der Regie von Thomas Stiegler geben sich neun Darsteller im Garten oder auf der Terrasse des jeweiligen Gasthauses leidenschaftlich den sonderbaren wie rätselhaften Geschehnissen rund um Jäger und Bürgermeister Josef Xidinger hin. Los geht’s am 7. August in Tina’s Cafe am See,

Landespolizeidirektion Tirol

Ehrungsfeiern

Das „Silberne Verdienstzeichen der Republik Österreich“ erhielten auch zwei Zillertaler: ChefInsp. Christoph Schweinberger von der Landesverkehrsabteilung, wohnhaft in Uderns, und GrInsp. i. R. Werner Eberl, Polizeiinspektion Mayrhofen/ Polizeimusik, wohnhaft in Finkenberg.

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Kräuterführung im Mariengarten Am Dienstag, den 4. August, findet ab 9 Uhr im Mariengarten Schlitters eine Kräuterführung zum Thema „Küchenkräuter“ mit FNL-Kräuterexperten Richard Rieser statt. Anmeldungen bitte unter 0664/7314 5733. HR Dr. Edelbert Kohler, GrInsp. i. R. Werner Eberl, Dr. Wolfgang Löderle, Major Martin Waldner, GenMjr Johannes Strobl, BA (v. l.)

Fotos: Landespolizeidirektion Tirol

Am 16. und 17. Juli fanden in der Landespolizeidirektion Tirol die feierlichen Ausfolgungen von Bundesauszeichnungen sowie Dank- und Glückwunschdekreten durch Landespolizeidirektor HR Dr. Edelbert Kohler gemeinsam mit seinem Stellvertreter GenMjr Johannes Strobl BA statt. An der Veranstaltung nahmen zahlreiche Repräsentanten der Polizei sowie Bezirkshauptleute teil. Ein Blechbläserquartett der Polizeimusik Tirol umrahmte den Festakt.

ANDREAS KRÖLL HART IM ZILLERTAL geboren am 24.07.2020 um 08.08 Uhr, 2900 g/48 cm Barbara Kröll und Andreas Hafenscherer

HR Dr. Edelbert Kohler, ChefInsp. Christoph Schweinberger, Obst Markus Widmann und GenMjr Johannes Strobl, BA (v. l.)

Sprechtag der Sozialversicherungsanstalt der Selbstständigen (SVS) Donnerstag, den 6. August, von 14.00 - 16.00 Uhr im Marktgemeindeamt Zell am Ziller

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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

RÖM. KATH. PFARRAMT MAYRHOFEN - 31.07. – 09.08. Freitag, 31.07. - 19.00 Uhr Aussetzung des Allerheiligsten und stille Anbetung, Beichtgelegenheit, 19.30 Uhr Abendmesse f. Florian Hundsbichler/f. Maria u. Hansl Gredler/f. Albert Hundsbichler/f. Siegfried Walter u. Ang./f. Wolfi u. Midi Kranl Samstag, 01.08. - 19.30 Uhr Vorabendmesse f. Walter Hanzmann/f. Josef Eberharter, Beckn Sepp/f. Antonia, Hansl u. Friedl Wechselberger/f. Franz Eberl/f. Hermann Hotter u. Eltern/f. Verst. der Fam. Fritz u. Kröll, Laubichl/ f. Ferdinand Schwabl Sonntag, 02.08. – 18. So. im Jkr. - 8.00 Uhr Hl. Messe für Ludwig Kröll und Eltern, 10.15 Uhr Pfarrgottesdienst, 11.30 Uhr Häusling Maria Schnee, Patrozinium mit Prozession Montag, 03.08. - 19.30 Uhr Abendmesse in Häusling Maria Schnee Mittwoch, 05.08. - 7.00 Uhr Frühmesse Freitag, 07.08. - 19.00 Uhr Aussetzung des Allerheiligsten und stille Anbetung, Beichtgelegenheit, 19.30 Uhr Abendmesse f. Josef Müller/f. Friedl Dornauer u. Eltern/f. Tasser Maria, Franz und Sohn/f. Verst. der Fam. Heim/f. Josef u. Maria Steiner Samstag, 08.08. - 19.30 Uhr Vorabendmesse und Gedenkgottesdienst von Herrn Karl Falkner f. Anton u. Anna Eberharter/f. Thomas, Stefan u. Josef Sporer/f. Hansjörg u. Josef Schösser/f. Rosa, Franz u. Felix Kröll, Dornegg/ f. Hilda Resch/f. Anna Eberharter, Trummler Sonntag, 09.08. – 19. So. im Jkr. - 8.00 Uhr Hl. Messe, f. Georg Kröll 10.15 Uhr Pfarrgottesdienst, 15.00 Uhr Rosenkranzgebet www.pfarremayrhofen.at, pfarre.mayrhofen@pfarre.kirchen.net GOTTESDIENSTE IM SEELSORGERAUM DORNAUBERG – HIPPACH – ASCHAU Samstag, 01.08. - Hippach: 19.00 Uhr Hl. Messe mit Tauffeier Sonntag, 01.08. - Hippach: 9.00 Uhr Hl. Messe, Aschau: 10.15 Uhr Hl. Messe Dornauberg: 18.00 Uhr Hl. Messe RÖM. KATH. SEELSORGERAUM ZELL AM ZILLER v. 31.07. – 02.08. Freitag, 31.07. - Hl. Ignatius von Loyola, Priester, Ordensgründer, 18.00 Uhr Eucharistische Anbetung und Beichtgelegenheit, 19.00 Uhr Abendmesse Samstag, 01.08. - Hl. Alfons Mariavon Liguori, Ordensgründer, Bischof, Kirchenlehrer, 8.00 Uhr Wallfahrermesse in Maria Rast, 17.00 Uhr Rosenkranz in der Pfarrkirche Sonntag, 02.08. – 18. So. i. Jkr. - 6.30 Uhr Beichtgelegenheit, 7.00 Uhr Hl. Messe, 8.30 Uhr Beichtgelegenheit, 9.00 Uhr Pfarrgottesdienst, 10.00 Uhr Hl. Messe in Ramsau, 19.00 Uhr Abendmesse RÖM. KATH. SEELSORGERAUM RIED-KALTENBACH - 01.08. – 02.08. Samstag, 01.08. - 19.30 Uhr Rosenkranz in der Pfarrkirche Sonntag, 02.08. – 18. So. i. Jkr. - 8.30 Uhr Hl. Messe für die armen Selen, 19.00 Uhr Hl. Messe für die Pfarrgemeinde Das ewige Licht brennt von 02.08. – 08.08. in Ried f. Honis, Anna und Marianna Mair/f. Franz und Elisabeth Hörhager (Stummerberg) und verstorbene Angehörige/f. Franz und Nanne Klocker und verstorbene Angehörige in Kaltenbach f. Theresia Kerschdorfer/f. Theresia Eberharter www.seelsorgeraum.ried-kaltenbach.at RÖM. KATH. SEELSORGERAUM UDERNS - 01.08. Samstag, 01.08. - 18.30 Uhr Hl. Messe für Priester und Ordensberufe Das ewige Licht brennt von 2.8. – 8.8. f. Irma Bolego/f. Pater Hermann Gasser www.seelsorgeraum.uderns.at RÖM. KATH. SEELSORGERAUM STUMM/HART - 31.07. – 02.08. Freitag, 31.07. - Hart: 8.00 Uhr Hl. Messe Samstag, 01.08. - Stumm: 14.00 Uhr Taufe Theodor Kleiner, 19.30 Uhr Hl. Messe (Grantinas) Sonntag, 02.08. – 18. So. i. Jkr. - Hart: 8.30 Uhr Hl. Messe , 11.00 Uhr Taufe Leo Esterhammer (P. Erich), Stumm: 10.00 Uhr Hl. Messe (Zillertal Harmonie) Das ewige Licht brennt in Hart für Friedrich Widner, in Stumm für Juliane Kogler Die Hl. Messe wird heuer Juni – Ende August anstatt in der Antoniuskapelle in der Pfarrkirche Stumm gefeiert, jeweils Montag um 19.30 Uhr.

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KIRCHNBANK'L

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RÖM. KATH. SEELSORGERAUM FÜGEN - 02.08. Sonntag, 02.08. - 10.00 Uhr Hl. Amt in der Dekanatspfarrkirche CHRISTLICHE GEMEINDE PASTOR DETLEF KOHL, TEL. 0676 / 91 64 289 Gottesdienste finden in der Polytechnischen Schule Mayrhofen statt. Sonntag: 10.30 Uhr in Englisch und 17.30 Uhr in Deutsch. Diese Gottesdienste falls nötig auch bilingual. Freitag: 19.30 Uhr Bibelstunde in Deutsch und Englisch. www.christliche-gemeinde-mayrhofen.at EVANGELISCHE PFARRGEMEINDE JENBACH/ZILLERTAL Martin-Luther-Platz 1, 6200 Jenbach, Tel/Fax 05244 / 62448 E-Mail: jenbach@evang.at, www.evangelisch-jenbach.at Wir laden herzlich ein, zu den Gottesdiensten am Sonntag, 02. August, um 9.30 Uhr in der Pankrazkirche Fügen mit Pfarrer M. Kühn, um 10.00 Uhr in der Erlöserkirche Jenbach mit Pfarrer J. Becker sowie um 18.00 Uhr im Pfarrzentrum Mayrhofen (hinter der Kirche) mit Pfarrer M. Kühn. NEUAPOSTOLISCHER GOTTESDIENST Gottesdienste in Jenbach. Kontakt: Sieglstraße 19, 05244/6487811, nak.jenbach@speed.at

Gemeinde Stumm

KR GR Alois Leitner ist am 14.07.2020 verstorben Herr Alois Leitner, Dekan und Pfarrer i. R., Ehrenbürger der Gemeinden Stumm und Stummerberg, Ehrenkreuzträger der Gemeinde Hart im Zillertal, ist im 89. Lebensjahr und im 62. Priesterjahr am 14. Juli verstorben. Alois Leitner wurde am 12. Juli 1959 zum Priester geweiht. Er wirkte als Kooperator in Bad Gastein und Tamsweg, anschließend war er Pfarrer in Seetal und seit 1972 Pfarrer von Stumm mit den Gemeinden Stumm, Stummerberg und Aschau mit dem Ortsteil Distelberg. 1994 übernahm er zusätzlich die Seelsorge in der Pfarre Hart i. Z. In dieser Zeit war er auch 24 Jahre Dekan des Dekanates Zell am Ziller. Kurzzeitig betreute er ebenfalls die Pfarren Gerlos und Brandberg. In seiner priesterlichen Amtszeit wurde in den 80er-Jahren die Stummer Pfarrkirche renoviert, samt Trockenlegung der Grundmauern und Pflasterung der Zugangswege. Er leitete dies mit Augenmaß und Weitblick.

Foto: Angelika Schellhorn

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Pfarrer Alois Leitner, der versucht hat, sein priesterliches Amt mit bestem Wissen und Gewissen auszuüben ist nun im 89. Lebensjahr zu seinem Schöpfer heimgekehrt. In dankbarer Erinnerung - Ruhe in Frieden.

VERSTORBENE Anna Eberl geb. Klocker „Niesl Anni“ 70. Lj. 21. Juli 2020 Mayrhofen

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Katholische Frauenbewegung

Das Ziel unser jährlichen Fußwallfahrt war heuer die Wallfahrtskapelle Maria Tax oberhalb von Stans und dann weiter zum Georgenberg. Kurz vor unserer Abfahrt erreichte uns die traurige Nachricht vom Ableben unseres Altpfarrers von Stumm und Hart, KR GR Alois Leitner. Viele von den Teilnehmerinnen waren mit ihm ein Stück des Lebensweges gegangen, somit widmeten wir ihm diese Pilgerwanderung und schlossen ihn in unsere Gebete ein. Unsere Pilgerwanderung begann bei der Laurentiuskirche in Stans, dann „erklommen“ wir den alten Kreuzweg bis nach Maria Tax. Dort erwartete uns Hermann, der uns eine Führung durch diese wunderschöne kleine Kirche ermöglichte. Diese Wallfahrtsstätte soll auf eine Marienerscheinung im Jahre 1616 zurückgehen. Den herrlichen

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Barockaltar aus dem Jahre 1765 konnten wir bewundern, und die Fresken von Christoph Anton Mayr zeigen Szenen aus dem Marienleben. Auch eine Einsiedelei befindet sich in der Kapelle, wo uns Hermann eine kleine Jause auftischte. Nach einer kurzen Marienandacht setzten wir unsere Wanderung auf dem breiten Kreuzweg in Richtung St. Georgenberg fort. Bei einigen der modern gestalteten Stationen machten wir Halt, um zu beten. Beim Gasthaus am Georgenberg kam das leibliche Wohl nicht zu kurz. Den Abschluss bildete ein Segensgebet in der berühmten Wallfahrtskirche. Auf dem Rückweg erreichte uns der vorhergesagte Regen erst kurz vor Stans. Somit war es wieder eine sehr gelungene Pilgerwanderung, und die Frauen machten sich alle froh und gestärkt auf den Heimweg ... Angelika Schellhorn/kfb-Regionalleiterin

Foto: Angelika Schellhorn

Besinnliche Pilgerwanderung

... und immer, wenn wir von dir sprechen, fallen Sonnenstrahlen in unsere Herzen und halten dich fest umfangen, so, als wärst du nie gegangen.

Stefan Gruber ... und so gedenken wir deiner in Liebe und Dankbarkeit beim 1. Jahresgottesdienst am Freitag, 7. August, 19.00 Uhr in der Pfarrkirche Zell am Ziller. Allen, die daran teilnehmen und in liebevoller Erinnerung seiner gedenken, ein herzliches Vergelt‘s Gott.

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ANNO DAZUMAL

LEBEN UND GLAUBEN

Mieko In schwierigen Situationen schiebt man die Schuld leicht der Familie zu. Mieko, eine junge Japanerin, muss aber feststellen: Ich wuchs in einer normalen und problemlosen Familie auf. Das Problem lag immer bei mir, ausschließlich bei mir. Und sie erinnert sich an das Sprichwort: Es gibt eine Tür, durch die Glück und Unglück hereinkommen können; aber nur du selbst hast den Schlüssel. Und Mieko hat die Tür für alles Mögliche geöffnet. Sie musste wegen schlechten Benehmens die Schule verlassen. Zu Hause war sie unausstehlich, schrie genervt herum und ging, sobald es möglich war, mit ihren Freunden weg, die wie sie selbst auch dachten, dass weder Stehlen noch Drogen noch Abtreibungen schlimm wären. Ihre Haltung fasste sie so zusammen: Lebe schnell, stirb jung, so wirst du eine schöne Leiche sein. In der Situation sprach eine Freundin der Familie mit Mieko und den Eltern, dass sie vielleicht Arbeit für Mieko in einem Bildungszentrum finden könne, das Frauen vom Opus Dei führen. Als die Eltern von Mieko, die Buddhisten waren und nichts Konkretes vom katholischen Glauben wussten, hörten, dass ihre Tochter dort eine vernünftige Atmosphäre vorfinden könnte, machten sie Mieko den Vorschlag. Mieko – es ist seltsam, denn sie hätte protestieren können – sagte zu, ohne zu wissen, warum. Möglicherweise gefiel ihr die Gelegenheit, von zu Hause wegzukommen, einen Schritt in Richtung einer vollständigen Unabhängigkeit zu tun. In der ersten Arbeitswoche hatte ich nur im Sinn, so schnell wie möglich fertig zu werden. Bei dem zweiten Aufenthalt begann ich auf die Lebensweise dieser jungen Katholikinnen zu achten, die dort arbeiteten, und besonders derjenigen, die dem Opus Dei angehörten. Ich verstand nicht, wie Mädchen meines Alters ein so frohes Leben führen konnten. Denn wenn ich mit den Leuten meiner „Bande“ zusammen war, versuchte ich mich, um jeden Preis zu vergnügen, was mir aber selten gelang … Bei ihren Freunden stieß Mieko mit ihrer freudigen Haltung zum Leben auf Unverständnis. Sie sind wie ein Frosch, der in einem Brunnen lebte und glaubte, dass der Himmel nur die blaue Scheibe wäre, die er von unten sah. Die Freundschaft hört aber deswegen nicht auf. Mieko ermuntert sie, ihren Lebensstil zu ändern; aber diese Entscheidung können nur sie treffen: Denn es gibt eine Tür, durch die Glück und Unglück hereinkommen können …, aber nur du selbst hast den Schlüssel. Nach: Zur Zeit der Kirschblüte, fe-Medienverlag, 2019, 248ff. Dr. Bernhard Augustin

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ZILLERTALER NACHMITTAGS, GEMEINDEBLICK UM HALB 3 IM ZILLERTAL

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Bergsteigerdorf Dornauberg–Ginzling

Ein Ort zum Entspannen und Genießen Gerade in einer so schnelllebigen Zeit, in der das immer MEHR, GRÖSSER und SCHNELLER nahezu zum Wichtigsten geworden ist, braucht man einen Platz zum Endschleunigen und Sammeln. Entspannung für Körper, Geist & Seele ist von größter Bedeutung, die nicht zu kurz kommen soll. Der kleine, bescheidene, aber so idyllische Ort DornaubergGinzling ist genau die richtige Örtlichkeit dafür. Eine Umgebung, in der die Gastronomie immer weniger Beachtung findet. Man kann gemütlich bei einem Kaffee mit Kuchen oder einem mit viel Liebe angerichteten Eisbecher die Ruhe und Energie finden, um

seine Batterien wieder neu aufzuladen. Dieses Dorf hat auch so einiges für Familien zu bieten. Sei es beim wunderschön idyllischen Waldspielplatz, der mit viel Herzblut entstanden ist, oder bei einem Kneippgang im Zemmbach. Ein besonderes Erlebnis für Jung und Alt. Schwerpunktthema der Zillertaler Heimatstimme dieser Woche sind Konditoreien, und gerade deshalb möchten wir das Café Alpenland inmitten der paradiesische Bergkulisse beim Zemmbach erwähnen. Während sich die Kinder beim Sandspielen und Schwimmen austoben, können die Eltern gemütlich einen Kaffee genießen, eventuell ein

Ihr Nahversorger in Mayrhofen und Schwendau.

Buch auf der Sonnenterrasse des Cafés mitten im Dorf lesen und einfach die Seele baumeln lassen. Das Beste daran, man hat seine Kinder immer im Auge! Einen großen Genuss bereitet die Kuchenauswahl des Hauskonditors.

ler auf eine höhere Herzfrequenz und weiß, was er getan hat. Sich zwischendurch mit einem frischen Bierchen beim Gasthof Karlsteg stärken, das sich auf dem Weg ins Bergsteigerdorf befindet, gehört natürlich dazu.

„Ruhe liegt in der Luft“. Ganz nach diesem Motto spiegelt sich das kleine Dörflein wider. Auch für Sportbegeisterte wird so einiges geboten. Angefangen bei den ewigen Jagdgründen – die bei Kletterbegeisterten keinen Wunsch mehr offenlassen – bis zum Fliegenfischen im Zemmbach. Aber gleichfalls eine Radtour verlangt den Bikern so einiges ab. Durch die Steigungen kommt sogar der Hobbysport-

Bei den diversen Ausflugszielen wie Tristenbach, Breitlahner, Gamsgrube uvm. sich von der eindrucksvollen Bergkulisse des schönen Hinteren Zillertals beeindrucken lassen, entspannt ungemein. Für Wanderer ist das Fleckchen ein perfekter Ausgangspunkt. Sollte man Ruhe und Entspannung, verpackt mit Spaß suchen, ist dieses Fleckchen Erde genau richtig! HI

Kuchen und Torten für alle Anlässe, Partybrezen, kalte Platten, belegte Brötchen. Brötchendienst auch online www.bacherbrot.at

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Auf dieses kleine Küchlein bin ich im Fundus der Schwiegermutter gestoßen, weil ich ein Rezept für einen erfrischenden Blechkuchen gesucht habe. Dieser leicht säuerliche, fast kaum

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NACHMITTAGS, UM HALB 3 IM ZILLERTAL

Cafe Gredler

Esst mehr Obst! Diese Jahreszeit, wenn in den Gärten und am Wegesrand die schönsten Brombeeren und Himbeeren leuchten, die man sich vorstellen kann, und damit verbunden das Ernten der süßen saisonalen Früchte ansteht, transportiert auch eine vernünftige „Message“: Esst mehr Obst! Greift öfters zu Kirschen, Ribiseln oder Himbeeren! Ich habe das auch gemacht. Und ich habe nicht nur danach gegriffen und genascht, sondern gesammelt und so reicht‘s glatt noch für einen Kuchen. Es wird ein Ribiselkuchen.

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zu beschreibender Geschmack dieser kleinen Beeren ist ja wirklich was Besonderes, passt perfekt als sommerliche Nachmittagsjause und bringt eine heitere fruchtige Note in den insgesamt herrlichen Kuchen. Einfach nachmachen! Und so geht‘s: Die beschriebenen Zutaten verrühren, die frischen Ribisel drüberstreuen – man kann dazu auch jedes andere Obst verwenden – und ab in den Ofen (bei 175° ca. 30 min backen). Mit Staubzucker versüßen und nicht zu wenig frischen Schlagrahm dazu! Hmm, das schmeckt … vv

Unsere Zillertaler Konditormeister galten immer schon als arbeitsam. Auf der Suche nach einer hervorragenden Konditorei wird man im Zillertal mehr als fündig. In Zell, entlang der Zillerpromenade, gleich neben der Brücke, lädt eine Konditorei zum Verweilen ein. Cafe Conditorei Gredler steht auf dem Eingangsschild! Der Familienbetrieb, der seit 1860 in Familienbesitz ist und in vierter Generation weitergeführt wird, hat immer schon auf Qualität großen Wert gelegt! Hochqualifizierte Lehrlinge werden jedes Jahr hervorgebracht und stehen in der Liga ganz weit oben! Deshalb ist der Lehrplatz in der Konditorei Gredler sehr beliebt und heiß begehrt. Landessieger,

Bundessieger sowie Konditor des Jahres konnte man schon verzeichnen! Kuchen, Pralinen, Kaffee sowie Eisspezialitäten decken die komplette Palette der „Süßen Künste“ ab. Alles wird bei Gredler´s hausgemacht und nur regionale Produkte werden gekauft und verarbeitet. Das gemütliche Ambiente auf der Sonnenterrasse direkt neben dem Ziller gibt einem das Gefühl, dass man hier richtig ist. Verlockender Kaffeeduft, sonnige Sitzplätze und freundliches Personal runden das Ganze ab. Deshalb unser Tipp für diese Woche: Auszeit nehmen, mit Freunden aufs Fahrrad setzen oder einen Spaziergang zur nächsten Konditorei machen! Bitte ausprobieren!

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NACHMITTAGS, UM HALB 3 IM ZILLERTAL

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Leidenschaft für Süßes Die Café-Konditorei Kröll in Hippach hegt eine Leidenschaft für Süßes und Kaffee.

TORTEN DEN FÜR JE S ANLAS

Wir fertigen individuelle Hochzeitstorten und Torten für jeden Anlass, lieben es, mit Schokolade und Marzipan zu arbeiten, servieren Ihnen gerne ein Stück Torte aus unserer

täglichen Auswahl mit einer guten Tasse Alpenkaffee, Cappuccino, Latte macchiato ... oder, wenn gewünscht, doch lieber einen fruchtigen oder klassischen Eisbecher. Und für zu Hause gibt es noch verführerische Pralinen, süße Marmeladen, verschiedene Cookies und vieles mehr zum Mitnehmen.

Cafe-Konditorei Kröll | Hippach-Dorf 24 | +43 5282 36510 | www.konditorei-kroell.at

So schmeckt der Sommer!

Bioladen „DaHoam“

Montags bis samstags von 8.00 bis 22.00 Uhr sowie sonnund feiertags von 8.00 bis 18.00 Uhr wird geschmiedet. Frische Waffeln, hausgemachte Kuchen oder auch Freitag bis Sonntag, ab 8.30 Uhr, ein köstlicher Frühstücksbrunch. Dienstag Ruhetag!

Im Bioladen „DaHoam“ am Schmiedeplatz in Kaltenbach findet man neben einer bunten Vielfalt von Bioprodukten unter anderem das wechselnde Angebot von hausgemachten Kuchen (jede Woche dienstags und donnerstags), jedoch backen wir auch gerne unsere Torten auf Vorbestellung!

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VERKEHRSKONZEPT MAYRHOFEN

Visualisierung: Marktgemeinde Mayrhofen

Gemeinsam an den angepeilten Zielen arbeiten!

Wie oben die Abbildung – ein erster Abzug – zeigt, wird sich der Verkehrsteilnehmer leichter und deutlicher zu Recht finden. Die Tiefgarage als zentraler Punkt direkt an der Hauptstraße (Zugang neben der Apotheke) und mit der ersten Stunde Gratis-Parken sollte nun leichter gefunden und gerne benutzt werden. Von Einheimischen wie Gästen. Siehe dazu den neuen Überkopfwegweiser. An diesem Beispiel zeigen wir, dass Werbung und Hinweise schön aussehen können, ein einheitliches Bild abgeben und den brutalen aufdringlichen Schilderwald etwas hintanhalten wird. Apropos Parkgarage: Sie ist auch ein wichtiger Budgetposten im Ablauf eines Finanzjahres in unserer Marktgemeinde. Zur Verdeutlichung: Im Jahr 2019 standen rund 130.000,-

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- Euro an Einnahmen einem wesentlich höheren Betrag an Ausgaben von rund. 450.000,- Euro gegenüber. Das größte Manko ist derzeit die mangelnde Akzeptanz, auch oder gerade seitens der einheimischen Bevölkerung. Obwohl für die erste Stunde nichts bezahlt werden muss und „normale“ Einkäufe oder Besorgungen in diesem Zeitrahmen locker durchführbar sind, wird dies offensichtlich nicht entsprechend wahrgenommen. Nun, nachdem im Zuge der Coronahilfe sämtliche Parkgebühren in Mayrhofen ausgesetzt waren, werden wir dem öffentlichen Verkehr und dem Parkraum in der Marktgemeinde für die Zukunft ein wesentliches Augenmerk schenken. Die Marktgemeinde wird ab 01. August 2020 die Parkraumbewirtschaftung wie gewohnt wieder „hochfahren“. Mit diesem Zeitpunkt ist mit einer verschärften Überwachung zu rechnen. Die Polizei

ben. Hier danke ich dem Verkehrsausschuss für unzählige lange Sitzungen. Vergelts Gott Euch allen! Ihr alle könnt einen Teil dazu beitragen, dass wir auf diesem Wege gemeinsam an den angepeilten Zielen arbeiten und sie auch erreichen. Darum bitte ich! Eure Bürgermeisterin, Monika Wechselberger

Fotos: Marktgemeinde Mayrhofen

Im Zuge zur Fußgängerdiskussion wird es in Mayrhofen zu einem neuen Verkehrsleitsystem kommen.

wird angewiesen, mit Abmahnungen in der Übergangsphase Aufklärungsarbeit zu leisten, um dann ab 01. September 2020 verschärft vorzugehen (es wird bestraft!). Dies betrifft insbesondere das Parken auf Gehsteigen und im Bereich von Ladezonen. Das Ziel, so rasch als möglich eine Fußgängerzone in Mayrhofen zu etablieren - wie in praktisch allen wesentlichen Tourismusorten - bleibt aufrecht und wird vorangetrie-

EINLADUNG

Diskussionsrunde Fußgängerzone Mayrhofen In diesem Zusammenhang laden wir herzlich zur nächsten Gemeinderatssitzung ein: Donnerstag, 30. Juli, ab 19.30 Uhr im Europahaus, mit anschließender Diskussion über die Fußgängerzone. Bitte Termin vormerken, vorbeikommen und mitreden!

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ZILLERTALER GEMEINDEBLICK

Tiroler Seniorenbund Ortsgruppe Hippach

Huagacht beim Grillen Nach der langen Coronapause war die Sehnsucht für die Senioren der Ortsgruppe Hippach groß, wieder einmal zu einem Huagacht zusammenkommen zu können. Daher hatte sich der Ausschuss nach den aufgelockerten Bestimmungen entschlossen, anstelle von Ausflugsfahrten mit dem Bus, zum Grillen auf dem Festplatz in Laimach einzuladen. Bei idealen Witterungsbedingungen und Spezialitäten vom Grill war die Freude bei den vielen Teilnehmern groß, sich über die Bewältigung der Krisenzeit aus-

tauschen zu können. Für den unterhaltsamen Nachmittag trug ebenso die Teilnahme von Mitgliedern der Ortsgruppe Finkenberg/Tux bei. Nachstehenden Jubilaren konnten die Glückwünsche unserer Ortsgruppe überbracht werden: Schiestl Monika, Bair Rosina und Holzer Peter zum 80er Gredler Annelies zum 92er Hundsbichler Rosa zum 94er Schöser Elisabeth zum 95er Marianne & Vitus Staller zur Diamantenen Hochzeit

Pensionistenverein Zell am Ziller

Wandertag am 23. Juli Man staune, 45 Wanderfreudige trafen sich bei der Rosenalmbahn Rohrberg. Bei wunderschönem Wanderwetter fuhren wir mit der Rosenalmbahn zur Rosenalm, von da ging es zu Fuß zur Kreuzwiesenalm, wo alle, mehr oder weniger müde, Fußkranke mit dem Auto, um ca. 12.00 Uhr ankamen. Wir waren zu Mittag zum „Melchermuasessen“ eingeladen. Der Hun-

ger war groß, aber alle wurden reichlich mit guten „Melchermuas“ versorgt. Auf diesem Wege möchten wir uns nochmals ganz herzlich bei den Wirtsleuten Martin und Christine Heim von der Kreuzwiesenalm bedanken. Nach ein paar Musikeinlagen unserer Musikanten wurde es wieder Zeit, den Heimmarsch wieder anzutreten. Obmann Platzer Karl

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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

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Hausgemachtes Bauernbrot Zutaten für ca. vier Brotlaibe: 1 kg Roggenmehl, 1 kg Dinkelmehl, 1 Würfel Germ, 1 Handvoll Salz, 1 EL Anis, 1 EL Fenchel, 1 EL Koriander geschrotet, 1 EL Kümmel, Honig, lauwarmes Wasser nach Bedarf Zubereitung: Roggen- und Dinkelmehl in eine Schüssel geben. Die Hefe einbröseln und mit etwas lauwarmem Wasser (ca. 200 ml) anrühren und kurz gehen lassen. Die Gewürze (Anis, Fenchel, Koriander) und Salz zufügen und das restliche Wasser (ca. 500 ml) nach und nach eingießen. Solange kneten, bis ein feiner Teig entsteht, der sich von der Schüssel löst. Mit einem Tuch bedecken und ca. 60 min. ruhen lassen. Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche legen und ca. vier Laibe formen, nochmal 25 min. ruhen lassen. Den Backofen vorheizen, die Laibe auf das Backblech legen und bei 200 °C, Ober-Unterhitze, ca. 40 Min. backen.

Rezept und Fotos von Marianna Schweiberer, Gerlosberg (Schösserhof)

Olte Leute sein anders ... I hu festg‘stellt, dass olte Leute ganz selt‘n rear‘n, sie homm scho soviel erlebt, möcht‘n gar nimma aufbegeh‘rn. Sie kinnen Schmerz‘n hom oder nimma aus‘n Bett kemmen, dös kinnen sie alles guat annemmen. Aber wenn se von Kriag derzähl‘n, da geit‘s soviel Erinnerungen, dia schware Zeit ist so tiaf drinnen, da kinnen die Tränen rinnen. Wenn der Partner stirbt, mit dem se lange gelebt, da geit‘s Tränen ohne Ende, helf‘n kinnen nur mitfühlende Mensch‘n und Hände. Wenn die Kinder nimma auf B‘suach kemmen, wenn man ihnen die Enkl‘kinder nit zoagt, das tuat so weah, Tränen der Endtäuschung kemmen daher. Mir dent se so derbarmen, an lieabstn tat i a blearn. erna sch. Juli 20

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LEUTE VON HEUTE

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ZILLERTALER GEMEINDEBLICK

Nahversorgung im Zillertal

Alles neu bei SPAR Tschugg in Gerlos

„Liftila-Huagacht“ – Charly und Sepp

Hubert Aschenwald trifft auf der Platzlalm die weltbeste Skifahrerin der 60er-Jahre: Traudl Hecher.

Frisch und modern präsentiert sich der SPAR-Markt von Kaufmann Dietmar Tschugg in Gerlos. Der komplett modernisierte SPAR-Markt bietet auf 200 m² Verkaufsfläche neben einer attraktiven Auswahl an zahlreichen Produkten und einer großen Obst- und Gemüseabteilung alles für den täglichen Einkauf und für die Jause auf dem Berg. SPAR Gerlos unter langjähriger Führung Der SPAR-Markt in Gerlos wird von der Familie Tschugg bereits in der 4. Generation geführt. Kaufmann Dietmar Tschugg begann in seiner Jugend eine Lehre bei SPAR und ist seit 2010 Geschäftsführer. Nach einer kurzen Schließphase wegen Modernisierung wurde das Geschäft am Mittwoch, 15. Juli, wiedereröffnet. Der SPARMarkt wurde komplett modernisiert und auf den neuesten Stand der Technik gebracht: von der Erneuerung der Fassade sowie Lichtumstellung auf LED im gesamten Markt bis hin zu neuen Ladenbaumöbeln.

Fotos: Hubert Aschenwald

Eine große Auswahl und Frische Frisch duftendes Brot und Gebäck kommt täglich frisch von der Bäckerei Strasser aus Zell am Ziller sowie der Bäckerei Schroll

aus Wald im Pinzgau. Zusätzlich verfügt der Supermarkt über eine Backstation, in der mehrmals täglich frisch gebacken wird. Herzstück ist die Feinkostabteilung mit einer großen Auswahl an feinsten Wurst- und Käsespezialitäten. Regionale Schmankerl von Zillertaler BergSenn sowie der Sennerei Zillertal sind zusätzlich im modernisierten SPARMarkt in Gerlos zu finden. Kundenfreundliche Öffnungszeiten Das Team rund um Kaufmann Dietmar Tschugg besteht aus sechs Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die Öffnungszeiten sind nach der Modernisierung gleichgeblieben: Der SPAR-Markt ist von Montag bis Samstag von 7.00 – 12.00 Uhr sowie von 14.45 – 18.00 Uhr geöffnet. In den ersten Wochen warten zahlreiche Wieder-Eröffnungsangebote auf die Kundinnen und Kunden!

Foto: MW

Fotos: © SPAR

Zufälliges Treffen alter Schulfreunde - Helga und Hubert.

Johanna und Loise genießen die köstlichen Gaumenfreuden im Gasthof Linde in Stumm.

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SPAR Gerlos: SPAR-Kaufmann Dietmar Tschugg und das gesamte Team freuen sich über die gelungene Wiedereröffnung. bez. PR

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ZILLERTALER GEMEINDEBLICK

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ZILLERTALER HEIMATSTIMME

Entlastung für pflegende Angehörige:

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BUCHTIPP

Tagesbetreuung hat wieder geöffnet! Seit Anfang 2018 wird im Sozialzentrum in Mayrhofen eine Tagesbetreuung angeboten. Dieses Angebot richtet sich speziell an pflegende Angehörige, welche in ihrer anspruchsvollen Tätigkeit entlastet werden sollen. Die Tagesgäste werden von qualifizierten Mitarbeiter/-innen betreut und können an den vielen Haus-Aktivitäten wie Hl. Messen, Ausflüge, Singnachmittage, Kochen usw. teilnehmen. Es besteht die Möglichkeit, die Tagesbetreuung ganz- oder auch halbtags in Anspruch zu nehmen. Sollte der Transport nicht selbst durchgeführt werden können, kann unter bestimmten Voraussetzungen auch der Transportdienst des Roten Kreuzes in Anspruch genommen werden. Nachdem aufgrund der CoronaPandemie die Tagesbetreuung über Monate hinweg geschlossen

werden musste, durften wir Anfang Juni, unter Einhaltung verschiedener Auflagen, den Betrieb wieder aufnehmen. Damit die aktuellen Empfehlungen des Landes Tirol eingehalten werden, dürfen vorerst nur maximal fünf Gäste zeitgleich betreut werden. Da die Tagesbetreuung mittlerweile von Montag bis Freitag angeboten wird, können aktuell noch Gäste aufgenommen werden. Ein gratis Schnuppertag soll

dazu beitragen, dass Angebot kennenzulernen, um dieses dann bei Bedarf regelmäßig in Anspruch zu nehmen. Für sämtliche Auskünfte steht euch das Team des Sozialzentrums Mayrhofen gerne zur Verfügung. Kontakt: Telefon: 05285/63304, E-Mail: info@wphz.at Montag - Donnerstag 8.00 – 16.00 Uhr, Freitag 8.00 – 12.00 Uhr

„Es kann wieder gefeiert werden“

Bedingt durch die Covid19-Krise mussten die bei den Heimbewohnern so beliebten monatlichen Geburtstagsfeiern ausgesetzt werden. Evi hatte mit ihren Helferinnen Cilli, Viktoria und Anna im Festsaal des Heimes ein schönes Fest mit Kaffee und Kuchen ausgerichtet, galt es doch, den zwei Juligeborenen herzlich zu gratulieren, sie hochleben zu lassen und die besten Wünsche zu übermitteln. Angela und Hilda gratulierten den Jubilarinnen mit schönen Liedern und wer-

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F**k it!

Narzissmus, Burnout & Co. Nicht mehr mit mir! Ich lebe JETZT! „Ich erzähle authentisch und ungeschminkt meine Geschichte, da ich anderen Mut machen möchte, und ich weiß, dass es da draußen Menschen gibt, die nicht mehr an sich selbst glauben“, steht auf Angelika Lochners Buchrückseite.

Wohn- und Pflegeheim Zell am Ziller

Nach viermonatiger Pause konnte in der vergangenen Woche im Wohn- und Pflegeheim Zell wieder ordentlich Geburtstag gefeiert werden, natürlich mit Maske und dem nötigen Abstand.

Angelika Lochner:

teten damit die Geburtstagsfeier zusätzlich auf, zumal die anwesenden Heimbewohner bei so manchen bekannten Liedern und „Gstanzl‘n“ kräftig miteinstimmten. Alles in allem ein herzlicher und auch humorvoller Nachmittag, für die Bewohner sicherlich auch eine willkommene Abwechslung in ihrem Alltag.

Evi bedankt sich bei den beiden Sängerinnen und den freiwilligen Helferinnen für ihre uneigennützige Unterstützung und hofft, dass die monatlichen Geburtstagsfeiern im Wohn-und Pflegeheim in Zell bis zur Übersiedlung nach Mayrhofen in gewohnter Weise weitergeführt werden können. Die Heimbewohner wird‘s freuen. ek

„Dieses Buch soll Menschen Mut machen, sich aus vermeintlich ausweglosen Situationen zu befreien, sich aus ungesunden Beziehungen lösen zu dürfen und die Herausforderungen des Lebens mit Vertrauen in sich selbst zu meistern. Ich erzähle meine Geschichte, weil ich weiß, da draußen gibt es viele Menschen, die nicht mehr an sich glauben, die sich klein denken und klein halten lassen. Hinzuschauen und sich einzugestehen, dass es so, wie es ist, nicht gut und nicht richtig ist, ist eine große Herausforderung, und es erfordert enorm viel Mut, in die Veränderung zu gehen. Es ist möglich, wenn du beginnst, dich selbst zu lieben und dein Dasein wertzuschätzen. Die Türen öffnen sich, wenn du vertrauensvoll voran gehst“, erklärt die 42-jährige Autorin, die aus eigener Erfahrung weiß, worüber sie schreibt.

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Tierwohl auf der Schlagalm in Hochfügen

Traditionelle Almlandwirtschaft leben und gestalten

Ein ganz normaler Almtag Seit 37 Sommern ist Bauer Matthias Sprenger vom Greidlhof in Fügen, alle nennen ihn den Hias, jetzt schon auf der hofeigenen Schlagalm bei seinen Holstein-Kühen und -Kälbern, wobei ihn sein Bruder Raimund Dengg tatkräftig unterstützt. Hias sagt, er kenne das Almgebiet in- und auswendig. Immerhin sind es 200 ha Grund und Boden, davon gut 172 ha Weidefläche von der Alm hinauf zum Durjoch und weiter bis zum Hochleger auf über 2000 Meter Seehöhe. Heuer versorgen Matthias und Raimund wochentags 133 Stück Vieh. Übers Wochenende hilft die ganze Familie fleißig mit. Wunderschöne Almzeit „In meiner Jugendzeit war die Almzeit auf der Schlagalm zwar noch viel arbeitsintensiver, dennoch freuten wir uns immer wieder aufs ‚Almgehen‘. Wir hatten lange keinen Strom bei der Hütte. Die Kühe wurden per Hand im Freien gemolken und auf einem Fußweg vom Hochleger heruntertragen. In der Hütte wurde die frische Milch zu Butter und Käse verarbeitet. Heute werden die Kühe mit einer modernen Melkanlage gemolken und anschließend von der Genossenschafts-Sennerei Fügen abgeholt und verarbeitet. Viel Arbeit verlangt aber immer noch das Koppeln (Umsetzen der Zäune), das Schwenden, Auslichten, das Zusammentragen der Steine und im Herbst das ‚u-keatang‘, da wird ca. drei Wochen lang der Dung am Boden gleichmäßig verteilt, sodass

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Fotos: Walter Kraiger

Frisches Quellwasser, mehr als Hundert verschiedene Gräser und Almkräuter sind die Zutaten für außergewöhnliches Tierwohl und artgerechte Haltung auf der Schlagalm in Hochfügen.

im nächsten Jahr die Gräser und Kräuter wieder schön wachsen“, erzählt Matthias Sprenger. Landschaftlsjuwel am Durjoch Unter dem Wetterkreuz wird das Jungvieh nach alter Tradition gut drei Wochen lang „behirtet“. Hias zeigt mir bei der Auffahrt zum Durjoch seinen für ihn schönsten Platz im ganzen Tal und weist auf die alten Fußwege, die nur mehr im Ansatz zu erkennen sind. Hias sagt, die Fußwege, die man nicht dauernd lichtet, wachsen in einigen Jahren komplett zu. Oben am Plateau von Kaltbrunn angekommen, bietet sich eine grandiose Aussicht auf das Tal. Am kleinen See, der von drei Quellen gespeist wird, spiegeln sich die Kälber im Morgenlicht. Doch nicht die mit dem Almleben verbundene harte Arbeit macht diese Hochebene für Hias so bedeutsam, sondern es sind die besonderen Momente der Ruhe. Hias schaut dem Aufgehen der Sonne zu und lauscht den Schellen seiner Kälber, die um diese Zeit zum kleinen See kommen, um sich zu tränken.

Logenplatz auf über 1500 m Die Kühe bleiben wegen der Kalbenzeit und dem Melken immer am Niederleger. An Tagen, wo am späteren Nachmittag ein Gewitter angesagt ist, bleiben alle Kühe im Stall, um sie nicht nur von der Hitze, sondern auch vor den vielen Plagegeistern wie Stechmücken zu schützen. Wegen früher Abkalbungen und Vermarktung der Zuchttiere geht es für diese bereits Ende August wieder zurück in ihren Heimatstall nach Fügen. Das Jungvieh bleibt noch bis Anfang Oktober auf der Alm. Zauberwort Wertschätzung Die Bäuerin über die Corona-Zeit: „Wir hatten auch Einbußen, weil wir mit unseren Zuchttieren auf keine Versteigerungen fahren konnten.“ Anneliese meint, dass die CoronaZeit vielleicht etwas Positives mit sich bringen könne, denn es hat wieder mehr „gemenschelt“, die Leute haben sich auf das Wesentliche besonnen, mehr geredet und sind mehr zusammengerückt. „Ich bin schon der Meinung, dass für das allgemei-

ne Wohlgefühl das persönliche Miteinander sehr wichtig ist. Die Anonymität, die unseren Alltag ergriffen hat, ist merklich gewichen, und viele stellten sich die Frage, ob wirklich alles schneller, bequemer und allzeit verfügbar sein muss. Vielleicht besinnen sich jetzt die Menschen wieder mehr auf ein langfristiges und generationenübergreifendes Qualitätsdenken.“ Heimische Produkte „Unser morgendlicher Frühstückstisch beginnt bereits mit unserer Nachhaltigkeits-Philosophie basierenden Küche. Da findet man keine Südfrüchte und keinen Orangensaft, sondern der Jahreszeit entsprechendes Obst und erfrischende Varianten von meist selbst zubereiteten Säften. Im Winter gibt es Kompotte oder Eingemachtes. Die selbstgemachten sowie die Reduktion auf verfügbare Produkte aus unserer Region haben absolute Priorität. Jetzt ist gerade die Zeit, wo wir bei unserem ‚Obisanger‘ Kirschen und Johannisbeeren ernten. Alle Früchte werden ohne Pestizide oder Spritzmittel behandelt, schonend gepflückt und sogleich verarbeitet“, erklärt Bäuerin Anneliese. Unter dem Level „Annis“ vertreibt sie beim Greidlhof verschiedene selbstgemachte Marmeladen, Liköre aus Äpfel, Zimt und Williamsbirnen sowie Schnäpse, u.

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a. den begehrten und „gesunden“ Meisterwurzschnaps, bei dem die Wurzeln Ende September auf der Alm auf über 1800 m ausgegraben, gereinigt und getrocknet werden. Wohl der Kühe und Kälber Ein großes Anliegen der Bauernfamilie Anneliese und Matthias Sprenger ist eine verpflichtende Herkunftsbezeichnung aller Lebensmitteln, damit die Qualität sichtbar wird. „Dadurch können wir unsere heimische Landwirtschaft stärken, Arbeitsplätze werden geschaffen und Konsumenten wird mehr Transparenz beim Einkaufen geboten.“ Ein weiteres Anliegen ist an den Tourismus gerichtet, um eine bessere Zusammenarbeit zu gewährleisten, wo das Wort „Wertschätzung“ kein Fremdwort ist.

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Familien-Leidenschaften Die großen Leidenschaften des bald 85-jährigen Altbauers Georg Sprenger sind noch immer die Jagd und das von seiner Oma erlernte Schnapsbrennen. Veronika, die Tochter von Anneliese und Hias, besucht zurzeit die Fachschule für Haushalt und Betriebsmanagement in Rotholz. Sie ist bereits begeisterte Bäuerin, will aber später Kindergärtnerin werden. Als Hobbys gibt sie das „Behirten“ auf der Alm und das Stallgehen an. Sohn Matthias Junior hat in der LLA Rotholz den Landwirtschaftlichen Facharbeiter abgeschlossen, macht derzeit eine Lehre als Land- und Baumaschinenmechaniker im Lagerhaus Schlitters und will später in die Fußstapfen seines Vaters treten. kawa

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GARTENTIPP

Der Sommer ist die Hoch-Zeit der Kräuterbegeisterten! Im Juli entfaltet sich die Natur in voller Pracht. Geerntet wird bei schönem Wetter vormittags von nicht gedüngten Wiesen, die sich nicht neben der Straße befinden. Möglichkeiten, Kräuter haltbar zu machen, sind zum Beispiel: • Trocknen • Alkoholauszug für Tinkturen • Gewürzkräuter einfrieren • Kräuterwirkstoffe in Honig und Essig ausziehen für einen Hustensaft Eine andere Möglichkeit sind Kräuterölauszüge. Dafür wird ein Glas zu einem Drittel mit der gewünschten, zerkleinerten Pflanze befüllt und mit Olivenöl aufgegossen. Dieses Glas lässt man mit Datum versehen an einem warmen Ort für drei Wochen stehen. Außer dem Johanniskrautöl werden diese Öle vor der Sonne geschützt ausgezogen. Damit sich kein Schimmel bildet, das Glas jeden Tag einmal auf den Kopf stellen. Sinnvoll ist es auch, den Deckel täglich aufzuschrauben und angesammeltes Kondenswasser abzuwischen. Danach wird das Öl durch ein Sieb mit einem Geschirrtuch geleert, in dunkle Flaschen abgefüllt oder gleich zu einer Salbe weiterverarbeitet. SALBENGRUNDREZEPT: 100 ml Ölauszug, 15 g Bienenwachs (vom Imker oder aus der Apotheke), Ätherische Öle (5 Tropfen auf diese Menge - kann für besseren Duft verwendet werden – ist aber nicht unbedingt notwendig.) • • • • •

Das kleingeschnittene Wachs im Wasserbad schmelzen lassen. Den Ölauszug einrühren und erwärmen, bis wieder alles flüssig ist. Eventuell das ätherische Öl zufügen. Die Salbe heiß abfüllen und nach dem Auskühlen verschließen. Die Salbe beschriften – sie hält mindestens sechs Monate.

Eine bewährte Mischung für eine Heilsalbe: 100 ml Schafgarbenöl, 100 ml Kamillenöl, 100 ml Johanniskrautöl, 45 g Bienenwachs Im Umgang mit Heilkräutern gibt es ein paar Leitsprüche, die man beherzigen soll: - „Heilkräuter sind keine Feuerwehr!“ - „Die Dosis macht, dass ein Gift ein Gift ist.“

Foto: FSBM Rotholz

Viel Spaß im Umgang mit Kräutern wünschen der 3. Jahrgang der FSBM Rotholz und Dipl.-Päd. Rosi Schweiger!

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G'FREIDIG G'SUND

Vegetarische Grill-Schmankerl

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Mayrhofen - Speicherteich am Filzen

Noch mehr Schneesicherheit am Genießerberg Ahorn Die Mayrhofner Bergbahnen arbeiten in der aktuellen Sommersaison an der Errichtung des Speicherteichs Filzen am Genießerberg Ahorn.

Ein lauer Sommerabend, eine nette gesellige Runde, und es duftet verführerisch vom Grill - herrlich! Bei diesem Vergnügen kommen jedoch oft diejenigen zu kurz, die kein Fleisch essen möchten. Hier ein paar anregende Tipps für einen fleischlosen Genuss! Die Auswahl ist riesengroß: Zum Auftakt ein schöner, bunter Sommersalat mit gutem Olivenöl, evtl. mit Blüten von Kapuzinerkresse, Ringelblume, Borretsch etc. dekoriert; verschiedene Gemüse und Pilze in unzähligen Variationen, Grünkernlaibchen, Hirsepuffer, Hafer-Burger usw., dazu gegrillte Polenta, Folienkartoffeln, Dinkelvollkorn-Baguette oder Grillfladen und als Geschmacksbeigabe pikante Soßen und Buttermischungen. Wem läuft da nicht das Wasser im Mund zusammen? Dazu gute Musik und reichlich gekühlte Getränke, und der Abend wird zum Hit. Gemüse, die zum Grillen geeignet sind: Auberginen, Zucchini, Paprika, Tomaten, alle Pilzarten, ausgelöste Kürbishälften, Mangoldstiele, Pepperoni, Erbsen; leicht vorgedünstet auch: Fenchel, Rote Rüben, Karotten, alle Zwiebel, Rosenkohl, Blumenkohl, Zuckerschoten u. a. und natürlich Käse.

Der neue Speicherteich am Ahorn wird 55.000 m3 Wasser auf einer Fläche von 8.590 m2 fassen. Abhängig von den Wetterund Temperaturverhältnissen kann mit diesem Wasserspeicher künftig die notwendige Beschneiungszeit von bisher zwei Monaten auf nur zwei bis drei Wochen reduziert und damit können einhergehend Ressourcen eingespart werden. Gleichfalls wird mit der Errichtung des Speicherteichs Filzen ein wichtiger Impuls für die Schneesicherheit und -qualität gesetzt. Einige Vorarbeiten für die Errichtung des Speichersees sind bereits im Herbst 2019 verrichtet worden, beispielsweise Moore vorab an geeignete Bereiche verpflanzt. Die Fertigstellung des Speicher-

teichs Filzen ist für Ende Oktober geplant. Im Zuge der Bauarbeiten wird auch eine neue Pumpstation mit einer Pumpleistung von 195 Liter pro Sekunde errichtet. Die bisherige Pumpleistung am Ahorn beträgt 180 Liter und damit nur halb so viel wie zukünftig. Mit insgesamt 375 Liter in der Sekunde werden ab kommenden Winter 105 Schneekanonen und -lanzen für die Grundbeschneiung am Ahorn sorgen. Die Mayrhofner Bergbahnen sind mit diesen Investitionen auch am Genießerberg Ahorn optimal auf die Wintersaison vorbereitet und sorgen künftig für noch mehr Pistenspaß und Schneesicherheit von Dezember bis April. Zudem wird der Speichersee im Winter wie im Sommer als gemütlicher Rundwanderweg sowie als attraktiver Aussichts- und Rastplatz dienen und sich gleichzeitig perfekt in die Umgebung einbetten.

Visualisierung: Mayrhofner Bergbahnen

Damit das Gemüse beim Grillen nicht zu trocken wird, brauchen wir ein gutes Grillöl, wir legen es vorher 1 - 2 h in eine pikante Grillmarinade oder bestreichen es auf dem Grill immer wieder mit einer Glasur-Beize. Grill-Öl: Kaltgepresstes Olivenöl aromatisieren wir mit: Knoblauch, Kren, Chili, Basilikum, Rosmarin, Pfeffer, Koriander. Glasur-Beize: 1 EL Honig, evtl. 1 EL Marillenmarmelade (zuckerreduziert), 1 TL Zitronensaft, 1 TL Meersalz, 3 EL kaltgepresstes Öl, 1 EL Sojasauce, 1 Spritzer Tabasco, 1 zerdrückte Knoblauchzehe, etwas gemahlener Koriander sowie 1 MSP Nelkenpulver in einem Glas mit Deckel vermischen. Austernpilze vom Rost: 800 g möglichst größere Austernpilze putzen und mit reichlich Olivenöl, frisch gemahlenem Pfeffer, Rosmarin, ein paar halbierten Knoblauchzehen und Chilischoten 2 h marinieren. Während des Grillens mithilfe eines Rosmarinzweiges immer wieder ölen, häufig wenden. Gesalzen und mit Zitronensaft beträufelt servieren. Kräuter-Pfeffer-Butter: 125 g weiche Butter mit 1 - 2 TL gehacktem Estragon sowie Petersilie und/oder anderen Kräutern, ½ gehackten Zwiebel sowie grünen Pfefferkörnern mischen. Mit Kräutersalz und etwas Zitronensaft abschmecken. Ein bunter Obstsalat mit Ingwer-Sahne-Soße (Sahne, frisch geriebener Ingwer, etwas Honig und Natur-Vanille) kann ein feiner Abschluss sein. Weitere Rezepte findet ihr auf meiner Website. Einen gemütlichen Abend wünscht euch allen Gabriela Gasser, Gesundheitsberaterin GGB, 0664 – 249 28 29, www.genussvollgesund.com

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JOHANNES-MARCO EGGER BA MA Lieber Johannes, zu deinem hervorragenden Studienabschluss in Erziehungs- und Bildungswissenschaften und den Verleih des akademischen Grades „Master of Arts“ möchte ich dir von ganzem Herzen gratulieren! In Liebe, deine Mama bez. Anz.

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Steinschlag im Zemmgrund

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SCHWENDAU GRATULIERT Herr Felix Rauch, Dorf 122, feierte am 19. Juli im Kreise seiner Familie den 75. Geburtstag. Vizebürgermeister Hannes Emberger und Seniorenclubobfrau Martha Monai überbrachten dem Jubilar die herzlichsten Glückwünsche.

Danke an den Ginzlinger Feuerwehrkommandanten Markus Steindl und sein Team. Auch wenn man meinen möchte, dass das Bedrohungsszenario einer Steinmure ein bekanntes ist, dass es in unseren Seitentälern immer wieder zu Abbrüchen und Felsstürzen kommt, sollte man diese Situationen doch nicht unterschätzen. Besonders an Regentagen. Vergangene Woche kam es auf dem Weg in Richtung Berliner Hütte zu einem Abbruch von losem Steinmaterial. Nach dem Erkundungsflug mit unserem Landesgeologen Hans Schroll konnte der Weg wieder freigegeben werden. Dieses Beispiel hat gezeigt, dass die ausgezeichnete Zusammenarbeit zwischen Gemeinde, Journaldienst der Bezirkshauptmannschaft, der Bundespolizei und letztlich des Landes Tirol eine hervorragende ist, die beruhigt. Wir haben ein leistungsfähiges System, auf das wir uns verlassen können. Auf verschiedene akute Szenarien können

wir uns vorbereiten, aber nicht auf alle. Deshalb bin ich sehr froh, ein Team von Fachleuten – sei‘s von der Feuerwehr oder von anderen Blaulichtorganisationen – in unserer Ortschaft zu haben, auf die man sich voll verlassen und vertrauen kann. Dabei spielt die hohe Qualität des Ehrenamtes eine absolut wichtige Rolle.

Weiters konnte Herr Jakob Wechselberger, Mühlbach 288, am 23. Juli die Vollendung seines 75. Lebensjahres begehen. Als Gratulanten stellten sich Bürgermeister Franz Hauser und Seniorenclubobfrau Martha Monai ein und überbrachten dem Jubilar die herzlichsten Glückwünsche der Gemeinde Schwendau.

Deshalb an dieser Stelle ein aufrichtiges „Vergelt‘s Gott“ an alle, die sich für die Allgemeinheit einsetzen! Wir brauchen euch! Eure Bürgermeisterin, Monika Wechselberger

Auf diesem Wege wünschen wir den Jubilaren noch einmal alles Gute, Gesundheit und weiterhin Gottes Segen.

ZELLBERG GRATULIERT Landesgeologe Hans Schroll

Lengauer Michael – 75 Jahre Herr Lengauer Michael, Zellberg 116, feierte am 17. Juli die Vollendung seines 75. Lebensjahres.

GRATULATION! Wir gratulieren unserem RISSBACHER FABIAN recht herzlich zur mit ausgezeichnetem Erfolg abgeschlossenen 3. Fachklasse sowie zur bestandenen LAP im Beruf Tapezierer und Dekorateur. Wir wünschen dir auf diesem Wege weiterhin viel Erfolg! Raumausstattung Michael Dreier mit Team bez. Anz.

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Bürgermeister Fankhauser Andreas und Vizebürgermeister Eberharter Hanspeter überbrachten dem Jubilar die herzlichsten Glückwünsche der Gemeinde Zellberg. Auf diesem Wege wünscht die Gemeinde Zellberg noch einmal alles erdenklich Gute, viel Gesundheit und Glück für die Zukunft.

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Walter Egitz – ein 80er!

Eine Geburtstagsfeier in einem hübsch gepflegten Garten Lieber Walter: Deine 80 Jahre kennt man dir wirklich nicht an. Du bist braungebrannt, hast immer noch eine sportliche Figur, führst charmant Unterhaltungen … drausbringen lässt du dich nur von deinen süßen Enkelinnen. Auf jeden Fall wünsche ich dir im Namen der Marktgemeinde das Allerbeste, viel Vergnügen weiterhin mit deiner Familie, in deinem schönen Haus und vor allem in deinem sehr gepflegten satten Garten. Alles Gute und viel Gesundheit! Und deiner Gattin, der lieben Elfi, einen herzlichen Dank für die Gastfreundlichkeit! Eure Bürgermeisterin, Monika Wechselberger

WIR SAGEN DANKE - FINKENBERG Nachbarschaftshilfe in schwierigen Zeiten! Ich möchte mich im Namen meiner Eltern, Anita und Stefan Mitterer, bei Claudia und Richard Anfang sowie Bärbl und Josef Stock für ihr ganz besonderes Zeichen der Nachbarschaftshilfe bedanken. Schon seit Jahren haben Claudia und Richard meine Eltern in allen möglichen Lebenslagen unterstützt: Regelmäßig hat sie Claudia mit kulinarischen Köstlichkeiten verwöhnt, oder Richard hat im Winter das Schneeschaufeln übernommen. In den letzten Monaten waren sie auch regelmäßig Helfer in der Not, als mein Vater Probleme mit seinem niedrigen Blutdruck hatte! Für mich waren die beiden eine sehr große Unterstützung, speziell in der Zeit, als ich aufgrund der Corona-Quarantäne nicht nach Tirol kommen konnte. Dafür möchten wir uns auf diesem Weg ganz besonders bei ihnen bedanken! Aber es gibt auch noch Bärbl und Josef Stock, denen unser ganz besonderer Dank gilt. Als sich Josef bei meiner Mutter am Telefon meldete und ihr sagte, dass man ihnen die nächste Zeit unter der Woche ein Mittagessen ins Haus liefern würde, haben sich meine Eltern ganz besonders darüber gefreut. Diese Unterstützung hätte zu keinem besseren Zeitpunkt kommen können, da beide in den letzten Monaten gesundheitlich stark be-einträchtig waren. Meine Mutter litt unter starken Schmerzen, da ihre Knie-OP aufgrund von Corona verschoben worden war, und mein Vater musste aufgrund von Blutdruckproblemen immer wieder ins Krankenhaus. Zumindest über das tägliche Essen musste man sich keine Sorgen machen, da man mit Köstlichkeiten aus dem Hause Stock verwöhnt wurde! Auch all unseren anderen Nachbarn möchten wir auf diesem Wege für die gute Nachbarschaft in den letzten 55 Jahren ein herzliches „Vergelt‘s Gott“ Anita, Stefan, Frank Mitterer sagen!

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Gästeehrungen

TVB Mayrhofen-Hippach Aufgrund langjähriger Treue wurden am Donnerstag, 23. Juli, um 17.30 Uhr im Europahaus Mayrhofen folgende Gäste geehrt: Fotos: Melli’s by Photographie Hruschka

Eingehakt bei meiner Kollegin Ursula, die allerdings jetzt in den wohlverdienten Ruhestand eingetreten ist, stiegen wir über die Eingangstreppen hinauf, zur Haustüre der Familie Egitz am Waldrand von Mayrhofen, um dem Walter zu seinem 80er zu gratulieren. Am großen Tisch mitten im üppigen Grün durften wir Platz nehmen. Ich weiß gar nicht mehr, wann ich dem Jubilar das erste Mal begegnet bin. Walter war „ewig“ Standesbeamter in unserer Ortschaft. Auf jeden Fall hat er mich damals vor fast 33 Jahren getraut. Für mich war und ist er auf jeden Fall eine Institution. Der lachende Opa, der Schlagfertige, der Freundliche – eben einfach sympathisch.

Ehrung in Gold: Frau Colette und Herr Ellie Hoet mit Sohn Robin aus Belgien, zzt. Jagdhof Ligedl, Mayrhofen

Ehrung in Bronze: Frau Agnes und Herr Alfons Bekhuis aus den Niederlanden, zzt. Ferienwohnungen Egger, Mayrhofen

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Es wird spannend - die Blumenkommission ist wieder unterwegs! Am Dienstag, den 11. August, ist der besondere Tag der Bewertung im Ort Mayrhofen. Balkonblumen, Gärten, Terrassen, Vorplätze und Biotope werden zwischen 8.00 und 18.00 Uhr besichtigt und begutachtet.

Der Kulturausschuss der Marktgemeinde Mayrhofen

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„Auenland Sidan“ feierlich eingeweiht

Naturnahes Familienparadies auf 3.000 m² Fläche öffnete seine Pforten Nach fast dreimonatiger Bauzeit, war es am Freitag, 24. Juli, so weit: Das „Auenland Sidan“ öffnete seine Pforten und wurde durch Diakon Anton Höllwarth feierlich eingeweiht. Das gelungene Gemeinschaftsprojekt der Gemeinde Schwendau und des Tourismusverbandes Mayrhofen bietet damit einen neuen naturnahen Erholungs- und Begegnungsraum für die ganze Familie und dies mitten im Grünen sowie in unmittelbarer Nähe der Zillerpromenade. Wie der Name „Auenland“ schon verrät, ist das Gelände einer Au-ähnlichen Landschaft nachempfunden. Umgeben von heimischen Bäumen,

Sträuchern und Blumen lässt es sich hier herrlich Verstecken spielen und spannende Abenteuer erfinden. Das „Auenland Sidan“ soll jedem Alter jeder Generation gerecht werden und das gemeinsame Erlebnis in den Vordergrund rücken. Erreichbar ist das „Auenland Sidan“ zu Fuß über die Zillerpromenade oder mit dem Fahrrad über den ZillertalRadweg. Für alle, die nicht auf den Pkw verzichten können, ist der Parkplatz bei der Horbergbahn nur wenige Gehminuten entfernt. Alternativ empfiehlt sich eine gemütliche Fahrt mit der Zillertalbahn bis zur Haltestelle „Bichl“. Von dort sind es nur wenige Minuten zu Fuß.

Foto: Rauch Katrin

Die Kommission besteht - wie im letzten Jahr - aus Ing. Josef Stocker vom Tiroler Bildungsforum - Blühendes Tirol, dem ehemaligen Gemeindegärtner Hans Ostermann und dem Kulturausschuss der Marktgemeinde Mayrhofen.

Wir freuen uns schon auf zahlreiche schön geschmückte Häuser und Plätze, die nicht nur die Seele erfreuen und ein Lächeln ins Gesicht zaubern, sondern auch zu einem besonders schönen und gepflegten Ortsbild beitragen. Im Herbst dieses Jahres werden die Preisträger zu einem gemütlichen Beisammensein eingeladen. Der Termin hierzu wird noch rechtzeitig bekannt gegeben.

ZILLERTALER HEIMATSTIMME

KALTENBACH GRATULIERT Die Gemeinde Kaltenbach gratuliert zum 80. Geburtstag Frau Theissl Maria feierte am 26. Juli im Kreis der Familie den 80. Geburtstag. Bürgermeister Klaus Gasteiger überbrachte für die Gemeinde Kaltenbach kleine Präsente und wünschte der Jubilarin alles Gute, Gesundheit und Harmonie für die kommenden Jahre!

LESERBRIEF

Als Mitglied im Bergsportführerverband bin ich viel unterwegs, und mir ist aufgefallen, dass in diesen Bereichen die Lanzen der Beschneiungsanlagen über die Sommermonate abgebaut werden. Dadurch erfreut sich das Auge des Wanderers bedeutend mehr als in anderen Regionen, wo Lanzen der Beschneiungsanlagen stehen bleiben. Es wäre wünschenswert, wenn alle Liftbetreiber unsere schöne Landschaft mit denselben Augen sehen würden. Berg Heil! (Name der Redaktion bekannt)

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Foto: Gemeinde Kaltenbach

Großes Lob an die Betreiber der Liftanlagen im Tuxertal, von Finkenberg bis Hintertux!

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STUMM GRATULIERT GEBURTSTAGE IN STUMM

Peter Kerschdorfer, 80. Geburtstag

Josef Eberharter, 90. Geburtstag Als Gratulant stellte sich auch Bürgermeister Fritz Brandner ein und überbrachte den Jubilaren die besten Glückwünsche der Gemeinde Stumm. Es ist immer sehr interessant, wenn die „Geburtstagkinder“ Auszüge aus ihrem Leben erzählen. Peter und Sepp nochmals alles Gute, vor allem aber Gesundheit.

KULTUR IM ZILLERTAL

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10 Jahre Theaterfestival SteudlTenn Uderns

Freudig-berührendes Geburtstagsfest Das Wetter spielte mit letzten Samstag, sodass die Jubiläumsfeier auf dem für die heurige Spielsaison im „Paradiesgarten“ angelegten VeranstaltungsPlatz „über die eigens gebaute Bühne“ gehen konnte. Künstlerischer Leiter Hakon Hirzenberger verwies auf die Werke heimischer Künstler sowie des Architekturkollektivs Krater Fajan rund um dieses Zentrum, in dem „wir uns auch in Abstand nahekommen können.“ Zu Tränen gerührt zeigte sich Initiatorin Bernadette Abendstein, als sie ihrem Vater Hans Abendstein für die Hilfe und Unterstützung von Beginn an dankte. „Ohne ihn wäre alles nicht möglich gewesen.“ Auch Laudator Felix Mitterer huldigte der „guten Seele des Hauses und Festivals“ mit einem „irgendwie beginnt alles mit Hans Abendstein“ Respekt, war dieser dem Autor doch bereits 1987 u. a. bei der Verfilmung dessen

Stücks „Die wilde Frau“ organisatorisch zur Seite gestanden. Erfreut gleichfalls Beate Palfrader, dass „ihr trotz schwierigen Rahmenbedingungen das Festival durchgesetzt habt und euch das Publikum treu bleibt.“ Die Kulturlandesrätin wünschte den Betreibern, dass dieses Festival ebenso „zum guten Erfolg wird wie in den letzten zehn Jahren“. Bürgermeister Josef Bucher freute sich, dass nun „der kulturellen Armut ein Ende gesetzt und wieder voll durchgestartet wird.“ Visionär Heini Staudinger legte klar, dass „der Mensch nicht vom Brot allein lebt“. Mit ebenso ausdrucksvollen wie feinen Klängen umrahmte Komponist und Musiker Matthias Jakisic das Jubiläumsfest. Fernsehkoch und Kochbuch-Autor Alexander Fankhauser sowie Ernst Erlebach jun. sorgten mit g‘schmackigem Schwammerlgulasch für die kulinarische Verpflegung der Gäste. gm

FREIWILLIGE FEUERWEHR STUMM GRATULIERT Vergangene Woche durfte die Freiwillige Feuerwehr Stumm Herrn Josef Schiestl (Harland Seppal) zu seinem 80. Geburtstag recht herzlich gratulieren. Da der Jubilar schon seit vielen Jahren auf der „Triplonalm“ Melcher ist, ließen es sich die Kameraden nicht nehmen, auf 1850 m hinaufzufahren, um die Glückwünsche persönlich zu überbringen.

Frauenpower: LR Gabriele Fischer, Bernadette Abendstein, LR Beate Palfrader

Fotos: Gabriele Maricic-Kaiblinger

Die Kameraden wünschen ihrem Seppal weiterhin alles Gute und besonders viel Gesundheit!

Früchtetragende Zusammenarbeit: Dramatiker Felix Mitterer, Regisseur Hakon Hirzenberger.

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Wissen, was den Leuten mundet, die Köche Ernst Erlebach jun. und Alexander Fankhauser.

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SPORT IM ZILLERTAL

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SV Ried/Kaltenbach, gegründet 2007

Zillertaler Damenfußball auf Erfolgskurs

In der ersten Saison 2007/08 spielten die Mädchen in der Meisterschaft des Tiroler Fußballverbandes in der Gruppe U15. Ein Jahr später wurde mit den Mädchen aus Zell fusioniert und dann offiziell im Frauenfußball gespielt. Zu Beginn hatten einige eher Angst, von Zell nach Ried zu wechseln, was aber doch schnell zu Freundschaften führte, die heute immer noch Bestand haben. Bis 2012 war Manfred Plattner hauptverantwortlicher Trainer der Damen des SV Ried/ Kaltenbach. Im Sommer 2012 übernahm Jürgen „Juggi“ Flörl die Damen, der vorher schon knapp zwei Jahre als Co-Trainer tätig gewesen war. Aufstieg in die Tiroler Liga Wie das Sprichwort „ein neuer Besen kehrt gut“ schon sagt, konnten die Mädls des SV Ried/Kaltenbach mit dem neuen Trainer im Herbst 2012 den Aufstieg in die Tiroler Liga feiern und sich in dieser bis zum Sommer 2019 halten. „Es waren immer wieder spannende Meisterschaften, und wir konnten uns über die Jahre mit Teams wie Wacker Innsbruck, SVI, Schwoich, Brixlegg, Matrei, Haiming, Erl und vielen anderen Mannschaften messen.“ 10. Jahresjubiläum gefeiert Im Sommer 2017 konnte das zehnjährige Jubiläum mit einem Turnier und einem tollen Fest gebührend gefeiert werden. Die Spielerinnen des SV Ried/

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Foto: kawa

Bei einer Firmvorbereitung im Jahr 2007 hatten ein paar Mädchen die Idee, eine reine Fußball-Mädchenmannschaft zu gründen. Manfred Plattner, der Vater eines der Mädchen, wurde kurzum zum Trainer ernannt, und schon war der SVRK Damen geboren.

Kaltenbach erinnern sich noch gerne an das Trainingslager von 15. bis 18. März 2018 am Gardasee zurück, bei dem zwar vier Tage lang zweimal täglich hart trainiert wurde, aber durch das gemeinsame Frühstück, Mittag- und Abendessen sowie lustige Teamabende das „Wir-Gefühl“ noch enger erlebt werden konnte. Abstieg in die Landesliga Der Abstieg in der Saison 2018/19 in die Landesliga war anfangs zwar ein Schock für alle, aber im Nachhinein wurde dieser Schritt als eine Art Neubeginn angesehen. Beim Abbruch der diesjährigen Saison 2019/20 lagen die SVRKDamen punktegleich mit dem 1. Leogang auf Platz 2. Das Ziel ist des SV Ried/Kaltenbach ist ganz klar der Wiederaufstieg in die Tiroler Liga. Dafür trainieren die Damen das ganze Jahr über bis zu dreimal wöchentlich, und an den Wochenenden von Frühjahr bis Herbst finden die Spiele statt. Respekt und Freundschaften fürs Leben Das Team der Damen des SV Ried/Kaltenbach besteht derzeit aus 21 aktiven Spielerinnen und vielen ehemaligen Damen, die immer noch an verschiedenen Aktivitäten gerne teilnehmen. In einem Team mit über 20 Frauen treffen viele

Charaktere aufeinander, weshalb Fingerspitzengefühl und vieles mehr nötig ist, um alles am Laufen zu halten. Die Mädchen und Damen lernen nicht nur das Fußballspielen, sondern vor allem auch Zusammenhalt, soziales Verhalten, Respekt gegenüber den Mit- und Gegenspielern sowie den Schiedsrichtern. Dabei sind Freundschaften entstanden, die schon mehr als zehn Jahre Bestand haben und vielleicht ein Leben lang halten. So sehen die Mädels den Frauenfußball: Anna Schweiberer Ich bin 2009 mit einigen anderen Mädels von Zell nach Ried gekommen, anfangs etwas unsicher, sind wir dann aber schnell ein Team geworden. Inzwischen sind wir alles gute Freundinnen geworden. Am Fußball gefallen mir generell der Teamsport und die Kameradschaft, leider aber wird der Frauenfußball immer noch oft belächelt, wir haben gegen viele Vorurteile zu kämpfen, es wird besser, aber es gibt noch viel zu tun. Meine Ziele sind Meister zu werden bzw. den Aufstieg zu schaffen und weiterhin Freude am Sport zu haben. Verena Wildauer Als Mannschaft haben wir schon einige Höhen und Tie-

fen erlebt, aber der Zusammenhalt im Team war immer da. Nicht nur auf dem Platz, sondern auch außerhalb waren wir ständig in Kontakt. Teambuilding wird bei uns großgeschrieben, und das ist für einen Mannschaftssport extrem wichtig. In dieser Saison hat uns leider der Virus einen Strich durch die Rechnung gemacht, da wir eine sehr gute Ausgangslage für das Frühjahr gehabt hätten, um wieder in die Tiroler Liga aufzusteigen. Ein großes Ziel wäre natürlich der Wiederaufstieg in die Tiroler Liga und einmal als Cupsieger vom Platz zu gehen. Mein Lieblingsspruch: Kämpfe mit Leidenschaft, Siege mit Stolz, Verliere mit Respekt, aber gib niemals auf! Anna Troppmair Ein toller Ausgleich neben meinen Kindern, der natürlich ohne die Unterstützung meiner Familie nicht möglich wäre. Die Mannschaft in Ried, wo ich seit März 2019 bin, ist für mich der Hit, von unserem Trainer Juggi angefangen bis zu unseren „Krümel“ einfach ein toller Zusammenhalt und ein großer Spaß, ich bin froh, dass ich diesen Schritt gemacht habe und habe vor, noch ein bisschen zu spielen. kawa

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Kristin Berglund gibt sich Berge!

GG: Wie kommt eine Schwedin zu diesen Tiroler Höchstleistungen? Was war ausschlaggebend, sich den Berliner Höhenweg als Ziel zu setzen? Berglund: Ich bin schon recht lange in Tirol. Wohne in der Gegend von Kramsach, und da ist der Berliner Höhenweg ja schon fast vor der Haustüre! Ich trainiere sehr gerne auf dieser einzigartig faszinierenden Strecke, eine wirklich wunderschöne Runde ist das. Die 3000er mit ihren Gletschern, die tollen Hütten und der abwechslungsreiche Weg ließen dann irgendwann die Idee reifen, den ganzen Höhenweg non-stop zu laufen. GG: Die Bergwelt Tirols - eine besondere sportliche Heimat für eine schwedische Ausnahmeathletin? Gibt es in Schweden zu wenig sportliche Herausforderung, zu wenig Gipfel? Berglund: Ja, es ist schwierig, direkt in den Bergen Schwedens zu wohnen. In Nordschweden gibt es schon Berge, aber keine Infrastruktur. Die Alpen hingegen sind ein perfekter Lebensraum für die Ausübung von Bergsport, ohne weit fahren zu müssen. Meine Heimat Schweden ist wunderschön, ein tolles Land mit hoher Lebensqualität. Aber hier passt es mir einfach am besten. GG: Eine große Leidenschaft, die auch eine bewundernswerte Leidensfähigkeit und Ausdauer mit sich bringen muss. Wie leidensfähig, ausdauernd ist man als Frau?

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Berglund: Ich denke, die Leidensfähigkeit betrifft beide Geschlechter, ohne einen Unterschied zwischen Frau und Mann machen zu wollen. Es liegt in der Natur der Frau, dass wir sehr ausdauernd sind. Auch sehr stark im Kopf, nicht nur im Sport, sondern ebenso im wahren Leben. Eine große Leidenschaft, die man einfach mögen, lieben muss. Es ist ein Lebensstil. Mein Herz schlägt für die Natur! GG: Ein Fortbewegen unter extremen Bedingungen. Wie steht es bei solchen Strecken um Körper und Geist? Beide können zum größten Feind werden. Berglund: Ja, absolut. Das ist aber genau das, was ich so reizvoll und spannend finde. Spannend zu spüren, was im Kopf und im Körper passiert. Vorher, während der Aktivität, aber auch danach. Interessant ebenso, wie ich auf meine unterschiedlichen Gefühle, auf das Wetter, die besonderen Herausforderungen reagiere. Ich finde es faszinierend zu empfinden, was im Inneren bei einem Lauf geschieht. Die Welt des Körpers und die Welt des Geistes stehen in enger Kommunikation zueinander. Beeindruckend, wie der Körper arbeitet, sich ordnet, sich ausgleicht, reguliert und regeneriert. Der Geist tut es dem Körper gleich. Das ist sehr spannend für mich. GG: Ist der extreme Ausdauersport eine Frauensache? Jasmin Paris lässt als Läuferin im Ausdauersport ihre männlichen Mitstreiter verblassen. Was meint Kristin Berglund dazu? Berglund: Ja, Frauen sind schon sehr ausdauernd. Das zeigt sich immer wieder. Frauen sind physisch wie mental sehr stark! GG: Laufen, Schwimmen, Radfahren, Bergsteigen ... Sportarten, die längst von Frauen höchst

erfolgreich bestritten werden. Die Wissenschaft spricht von anders arbeitenden Muskelfasern bei Frauen als bei Männern. Langsamer kontrahierende Muskelfasern, die widerstandfähiger sind gegenüber Erschöpfung bei Ausdauerleistungen. Wie sieht das Kristin Berglund? Ist sie eine zähe Schwedin auf Tiroler Pfaden? Berglund: Ha, ha! (lacht) Ja, ich bin schon eine Zähe, wenn ich mag. Ich muss halt schon die Herausforderung reizvoll finden – der Wunsch, das Ziel zu erreichen, muss aus dem Herzen kommen. Das ist mein persönliches Ziel. Meine große Liebe ist eben die Bergwelt. Ich mag einfach gerne draußen sein. GG: Im „normalen“ Leben ist Kristin Berglund Physiotherapeutin und weiß über die Leistungsfähigkeit eines gesunden, funktionierenden Körpers. Möchte Kristin Berglund anderen Frauen Mut machen, im Ausdauersport es der Männerwelt zu zeigen? Berglund: Ja, ich freue mich über jede Frau, jedes Mädchen, die/das sich traut, dem Herzen zu folgen. Das zu machen, was frau will. Dabei steht im Vordergrund, es sich selbst zu zeigen und nicht den anderen. Es für sich selbst zu machen. Weil man Lust und Freude daran hat. Wenn ich persönlich anderen Frauen und Mädchen Mut machen und diese inspirieren kann, dann freut mich das riesig! GG: Im Spitzensport scheitert es oft noch an den gleichen Bedingungen für Frauen. Auch sind Preisgelder und Trophäen nicht ident mit denen der männlichen Athleten. Wie sieht das Kristin Berglund? Berglund: Ja, das stimmt leider. Das finde ich nicht gerecht. Es

sollte immer gleich sein! GG: Den „Berg“ im Familiennamen! Ein Zufall und Grund, weshalb es für Kristin so gut läuft? Ist es ein Getragensein von etwas, das verinnerlicht ist? Berglund: Ja, das ist schon witzig, den „Berg“ im Namen zu haben. Passt wohl perfekt zu mir. Das ist aber der reine Zufall! GG: Was ist ein nächstes Vorhaben? Berglund: Oh, das weiß ich noch nicht so genau. Mal schauen, was mir mein Kopf, Herz und Geist sagen. Vielleicht laufe ich den „Mayrhofen Ultraks“ im September. Aber ich werde sehen. Es gibt ja immer viel zu tun. Vorerst gilt: Erstmal rasten und ruhen! GG: Herzlichen Dank für das Gespräch! Auf, dass es weiterhin Gerda Gratz gut läuft!

Fotos: CrazyProjects / Philipp Reiter

Den Berliner Höhenweg auf einer Strecke von 90 Kilometern und 7.000 Höhenmetern in 23 Stunden und 57 Minuten zu laufen, ist eine vorerst einzigartige Leistung einer Frau. Ist die Athletin eine Ausnahmeerscheinung im Ausdauersport? Durchaus!

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Mayrhofen Ultraks Zillertal 2020

Nach der Verschiebung des Events von Mitte Juni auf 12. September arbeiten die Organisatoren um Renndirektor Markus Kröll intensiv an den Vorbereitungen zu den Mayrhofen Ultraks Zillertal. Bislang verzeichnen die Veranstalter trotz aller Schwierigkeiten mit 400 Anmeldungen einen sehr regen Zuspruch bei den Teilnehmerzahlen, 750 Starter beträgt das selbstgesteckte Teilnehmerlimit. Um neben den vielen nationalen und internationalen Läufern gerade den lokalen Sportlerinnen und Sportlern ein echtes Lauferlebnis zu bieten, haben die Organisatoren eine Reihe von Ideen für einheimische Läufer entwickelt: Neu im Programm in diesem Jahr ist die Ultra-Short-Stre-

cke über 7,1 km mit insgesamt nur 350 Höhenmetern Steigung. Markus Kröll: „Der Trail ist etwas für Einsteiger. Wer jetzt mit dem Training startet und das schöne Wetter laufend genießt, kann auch als Laufbeginner dieses Pensum locker absolvieren.“ Diese Traildistanz eignet sich außerdem für jugendliche Läufer ab 14 Jahren. Zudem gibt es auf allen Trailstrecken (Ultra Short, Short, Middle, Long) eine spezielle Wertung nur für Zillertaler. Kröll: „Wir wollen ein Laufevent für Jedermann sein und natürlich die Einheimischen ansprechen, deshalb auch die spezielle ‚Zillertaler‘-Wertung mit eigenem Ranking und Sachpreisen.“ „Last, but not least“, gibt es in diesem Jahr für die Kleinsten, Kleinen und die Jugendlichen

Fotos: Tom Klocker

Umfangreiches Angebot für große und kleine Lauffans

ein Kinderlaufprogramm mit Strecken über 600 m, 1,2 km und 2,4 km. Kröll: „Gerade in diesen Zeiten ist Bewegung wichtig, und ich kann nur sagen, dass man gar nicht früh genug mit dem Laufsport beginnen kann.“ Die Strecke wird mit kleinen Hindernissen versehen, um Spaß und Spannung zu garantieren.

Noch sind es mehr als acht Wochen bis zum Event, und die Anmeldungen sind weiter offen. Insofern freuen sich die Organisatoren über viele weitere Registrierungen, auch und gerade aus dem Zillertal. Aktuell haben sich Läufer aus 16 Nationen gemeldet.

Kinder-Golftraining in Uderns Kids dann auch schon Turniererfahrung sammeln – er begleitet die Youngsters zu den Turnieren des Österreichischen Schüler-Golf-Cups, nicht nur am Heimplatz, sondern auch auswärts.

Interessenten können jederzeit gerne vorbeikommen und Golfluft schnuppern. Gemeinsam mit dem Jugendreferenten und Vize-Präsidenten Tobias Stankus dürfen die

Alle Interessierten sind eingeladen, einmal ein Schnuppertraining zu besuchen und ihre ersten Schwünge zu machen. Bis dahin allen, wie im Golf üblich, „ein schönes Spiel“!

Callum Kightley, Hippach; Samuel Argus, Uderns; Jakob Knabl, Uderns; Anna Holzer, Kaltenbach

Fotos: kawa

Der Golfclub Zillertal/Uderns bietet auch Kindertraining – jeden Samstag kommen bis zu 70 Kids und Jugendliche, die gemeinsam mit den Golfpros trainieren und mit Spaß das Golfspiel erlernen.

Matthias Zisterer, Uderns; Lois Wildauer, Zell; Tobias Schneeberger, Burgstall; Laurin Ahrer, Uderns - mit Golfpro Dave Bright

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Anna Friedl, Kramsach, Trainer Rudi Knapp, Volders und Emma Hotter, Fügen

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DIE JUNGE SEITE DER ZILLERTALER HEIMATSTIMME

Unsere Rinder-Akademie Ich bin es, Zenzi, und ich habe wieder Neuigkeiten aus dem Museumsdorf. Im Moment kommt von den Schülern fast niemand mehr hierher, um Stalldienst zu machen, trotzdem besuchen einige wenige Goofy. Das kommt mir komisch vor, und deshalb mache ich mich auf den Weg zum Walddörfer Gymnasium. Ich finde heraus, dass viele der Schüler und Schülerinnen jetzt normalerweise Praktikum hätten. Wegen der Corona-Pandemie sind jedoch die Praktika von vielen Betrieben abgesagt worden. Deshalb arbeiten die Schüler in den kommenden Wochen an einem tollen Projekt. Sie nennen es die Goofy-Rinder-Akademie. Die Schüler erzählen mir, dass sie sich in Zweier- bis Dreiergruppen aufgeteilt haben und jede Gruppe sich ein Thema rund um Rinder, also zum Beispiel Tierethik, Tierhaltung oder Fleischkonsum ausgesucht hat. Es sind viele spannende Themen dabei, über welche sie forschen und recherchieren, wie zum Beispiel: das Sozialverhalten von Rindern, die Bindung von Kuh und Kalb, die Nachhaltigkeit veganer Ernährung und vieles mehr.

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Pferdesportverein Mayrhofen

Zillertaler Traber in Hochform Trotz unerwarteter Corona-Pause konnten die Mitglieder des Mayrhofner Pferdesportvereins ihre Traber auf Trab halten! Egel Greenwood im Besitz von Hermann Gruber konnte gleich dreimal in Folge den 2. Platz erreichen. Erfreulich für Hermann Gruber selbst, bei seiner 1. Jahresrennfahrt präsentierte er sich gleich als Sieger. Ebenso erfreulich lief es für den Stall Peter Kahn. Die dreijährige Stute Quality Control sicherte sich in München den 3. Platz. Blendend verlief auch der Sai-

Ein Thema, bei dem ich besonders gespannt zuhöre, dreht sich um die Ernährung der Zukunft, genauer gesagt, um künstlich hergestelltes Fleisch. Laborfleisch, auch In-vitro-Fleisch genannt, ist Fleisch, welches außerhalb des Körpers im Labor gezüchtet wird. Man erhofft sich, so komplett tierleidfreies Fleisch herstellen zu können und einen AusKONTAKTDATEN weg aus der Massentierhaltung zu gewähren. Momentan ist das Fleisch anzeigen@zillertalerheimatstimme.at mit neun Euro pro Burger noch relativ teuer. Aber Firmen wie Mosa Meat, eine niederländische In-vitro-Fleisch-Firma, arbeiten an weiterer Automatisierung, sodass In-vitro-Fleisch massentauglich wird. In ins-kontaktdaten 1-32.indd 1 27.02.18 einigen Jahren können wir eventuell auch Fleisch ohne Gewissensbisse im Discounter kaufen.

sonstart für die Traber aus dem Besitz von Franz und Andreas Fischer aus Mayrhofen. Der erst vierjährige Matrix Venus konnte sein Können umsetzten und erreichte gleich zwei Siege in einer Woche. Gefahren wurde er von Berufsfahrer Christoph Fischer. Auch das immer verlässliche Pferd Talk by Good Venus trabte gleich dreimal in Folge auf den jeweils hervorragenden 2. Platz ins Ziel, mit seinem Besitzer Franz Fischer im Sulky. Der Pferdesportverein Mayrhofen gratuliert recht herzlich.

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Die Schülerinnen sind richtig fleißig bei der Arbeit und schreiben lange Texte über ihre Themenschwerpunkte. Alles, was sie dazu lernen und recherchieren, wird dann zum Abschluss bei der Rinder-Akademie im Museumsdorf vorgestellt werden. Im Moment feilen noch alle an ihren Vorträgen, aber ich freue mich schon darauf, zu hören, was sie so zu erzählen haben. Nachdem ich jetzt herausgefunden habe, woran die Schüler alle arbeiten, mache ich mich auf den Rückweg ins Museumsdorf, um dort auf die Vorträge zu warten. Ich schicke euch Fotos, damit ihr euch selber einen Eindruck machen könnt! Euer Zenzi

Beitrag von Nils und Philipp

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Zillertaler Heimatstimme - Ausgabe 31 2020  

ePaper der Zillertaler Heimatstimme - Ausgabe 31 2020

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