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73. Jahrgang · Herausgeber Marktgemeinde Mayrhofen · Jahresabo € 35,- · Einzelpreis € 1,- · erscheint wöchentlich · 22. März 2019 · Nr. 12

RIED IM ZILLERTAL

Lebenshilfe im Dorf zeigt Herz Seite 33

DIESE WOCHE

ASCHAU GRATULIERT

KULTUR IN ALLEN FACETTEN

Bürgermeister Andreas Egger feierte runden Geburtstag

Theaterfestival "SteudlTenn" bietet wieder Top-Programm

Seite 24-25

Seite 35

SCHWERPUNKT RIED

Österreichische Post AG | WZ 02Z031716 W | nicht retournieren Marktgemeinde Mayrhofen, Hauptstraße 409, 6290 Mayrhofen

Seite 26-33

Nächster Schwerpunkt in der KW 14 BRANDBERG


SEITENBLICKE

12 | 2019 Fotos: Hubert Aschenwald

IMPRESSUM Zillertaler Heimatstimme Amtsblatt der Marktgemeinde Mayrhofen

Hersteller Satzarbeit: die praxis, Werbeagentur 6290 Mayrhofen, Schmiedwiese 173 Druck: Athesia Druck GmbH Innsbruck/Bozen Redaktion und Anzeigenannahme die praxis, Werbeagentur, Mayrhofen T 05285 62000 22 | F 05285 62000 40 redaktion@zillertalerheimatstimme.at anzeigen@zillertalerheimatstimme.at Mo-Fr 09-12 Uhr und Di-Do 14-17 Uhr Annahmeschluss in der betreffenden Erscheinungswoche REDAKTION: Montag 10.00 Uhr ANZEIGEN: Montag 12.00 Uhr Namentlich oder mit Kürzel gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion oder des Herausgebers wieder und sind von der Redaktion nicht in allen Einzelheiten des Inhalts und der Tendenz überprüfbar. Für unverlangte Manuskripte übernimmt die Schriftleitung keine Verantwortung. Nachdruck ausschließlich mit schriftlicher Erlaubnis der Redaktion. P.b.b. Erscheinungs- und Verlagspostamt 6290 Mayrhofen. Copyright Um urheberrechtliche Unannehmlichkeiten zu vermeiden, weisen wir darauf hin, dass der Auftraggeber bzw. Überbringer von Unterlagen für Inserate und Textbeiträge das Urheberrecht für überlassene Fotos, Vorlagen udgl. haben muss, und somit der Hersteller und Herausgeber der Zillertaler Heimatstimme schad- und klaglos gehalten wird.

Die Zillertaler Heimatstimme gratuliert Rosal

vom Weiherwirt

zum 95. Geburtstag

Tolle Einkehr im Gasthof Berghof in Schwendberg

Foto: Michaela Oberlechner

Verleger und Herausgeber Marktgemeinde Mayrhofen 6290 Mayrhofen, Hauptstraße 409 T 05285 64000 | F 05285 64000 34 Chefredakteurin: Gerda Gratz

© manfredhaun.com

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Geschäftsbedingungen Es gelten die Bestimmungen der „Allgemeinen Geschäftsbedingungen“ der Zillertaler Heimatstimme. Die jeweils aktuelle Ausgabe ist beim Herausgeber oder unter www.zillertalerheimatstimme.at einsehbar. Gender-Hinweis Aus Gründen der besseren Lesbarkeit werden in der Zillertaler Heimatstimme zum Teil Begriffe wie z.B. „Mitarbeiter“ in der maskulinen Schreibweise verwendet. Grundsätzlich beziehen sich diese Begriffe immer auf beide Geschlechter. Kürzung von Texten Die Redaktion behält sich vor, gegebenenfalls bei redaktionellen Beiträgen und Leserbriefen Kürzungen vorzunehmen oder diese auch ganz wegzulassen. Die Platzierung und Anordnung von Texten und Fotos ist allein der Redaktion vorbehalten. Bei mehreren Fotos zu einem Text werden diese nur berücksichtigt, wenn genügend Platz vorhanden ist. Nach Redaktionsschluss eingelangte Beiträge können erst in der darauffolgenden Woche berücksichtigt werden. Titelbild:

© Wörgötter&friends

Große Tierfreundin: Jasmin aus Stumm mit ihrem Schützling Charly ZILLERTALER HEIMATSTIMME


AUFBLATTL´T

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Wo die Zillertaler Heimatstimme gelesen wird

Medienarbeit als Basis für einen guten Journalismus Wäre ich vor einem Jahr gefragt worden, ob ich die Zillertaler Heimatstimme kenne, so hätte ich, ehrlich gesagt, passen müssen. Als Inntalerin, ohne Zillertaler Wurzeln, kannte ich die Zeitung nicht. Geschweige denn, ob ich meine mittlerweile liebgewonnene „Grande Dame“ des Zillertals, wie ich sie zwischenzeitlich gerne bezeichne, überhaupt mit der Bezeichnung für eine Wochenzeitung in Verbindung gebracht hätte; vielmehr hätte ich die Zillertaler Heimatstimme als eine Bezeichnung für ein Ensemble oder einen Chor gesehen. In meiner beruflichen Vergangenheit hatte ich als PR-Assistentin eines Tiroler Wirtschaftsunternehmens tagtäglich Kontakt zu den ganz großen österreichischen Tageszeitungen, und dabei stand es auf der Tagesordnung, für ein auf dem europäischen Markt agierendes Unternehmen, mit Presseanfragen verschiedenster Art konfrontiert zu werden. Für den Pressesprecher und mich war unsere Arbeit eine Gratwanderung zwischen dem Innen- und Außenkontext des Unternehmens; das Wording, die Frage nach dem Wie und Was kommuniziere ich, war dabei immer das Um und Auf; die Übereinstimmung mit der Unternehmensführung unverzichtbar. Da ging es nicht um gute Geschichten, um Storytelling, sondern beinhart um Zahlen und Fakten. Da es sich bei meinem Arbeitgeber um ein Tiroler Flugunternehmen handelte, mit mehr als 1.440 Flügen pro Woche zu 46 Destinationen in ganz Europa, hieß es auch, als Mitarbeiterin in der Pressestelle beinahe rund um

Die aktuellen Top 10 Länder in denen die Zillertaler Heimatstimme online abgerufen wird die Uhr erreichbar zu sein; für den Fall von Vorkommnissen im Flugbetrieb, die ein sogenanntes „offizielles Statement“ als Medieninformation erforderlich machten. Wie wichtig die Kommunikation, die Medienarbeit eines Unternehmens ist, erklärt sich aus der Tatsache, dass eine ehrliche, qualitätsund niveauvolle Berichterstattung zu einer allgemeinen Relevanz, zu einer Medienbotschaft für den Empfänger und Journalisten zu führen hat. Als Instrumente in der Medienarbeit dienen Pressekonferenzen, Presseeinladungen und Pressemitteilungen, die „Nahrung“ für den Journalismus, damit dieser wiederum in seinem Medium berichten kann. Die Zillertaler Heimatstimme ist "ein kleiner Fisch" in der österreichischen Medienlandschaft, ein wöchentliches Regionalmedium, mit einem großen Auftrag, nämlich die

Leserschaft über das lokale Geschehen einer Region zu informieren. Als Abonnementen-Zeitung ist die Zillertaler Heimatstimme auch überregional als Print- und Online-Ausgabe zu finden und zu lesen. Zu den zehn Top-Staaten unserer weltweiten Leser zählen Österreich, Deutschland, Niederlande, Schweiz, Ungarn, Italien, Großbritannien, Belgien, Frankreich und die Vereinigten Staaten. Darüber hinaus wird die Zillertaler Heimatstimme in Südafrika genauso gelesen wie in Australien, in Japan und in Kanada. Das bestätigt uns in unserem Tun, in unserer Medienarbeit, die Zillertaler Heimatstimme wird auch weiterhin ein Produkt sein, das auf seine Leserschaft hin gebaut sein wird. Mit einer offenen, ehrlichen und niveauvollen Kommunikation, die wir als unseren Auftrag sehen, möchten wir Ihnen, werte Leser, regional und überregional eine gute Arbeit liefern. Lesen Sie wei-

ZILLERTALER HEIMATSTIMME

terhin fleißig die Zillertaler Heimatstimme, ein Stück Zillertaler Heimat, die hinauswächst in die ganze Welt! Tragen Sie mit uns diese Mission in eine neue Woche mit der Zillertaler Heimatstimme! Foto: Toni Anzenberger

12 | 2019

Gerda Gratz Chefredaktion


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ÄRZTE- UND APOTHEKENDIENST IM ZILLERTAL

12 | 2019

TUX

MAYRHOFEN

ZELL/ZILLER

STUMM/FÜGEN

ZAHNARZT

APOTHEKEN

Sa 23.3.

Dr. Peter Peer Juns 592 05287 86180 10.00 bis 11.00 16.00 bis 17.00

Dr. Vladan Gergely Ärztehaus Ramsau Ramsau i.Z. 160 05282 50991 10.00 bis 12.00 16.00 bis 17.00

Dr. Christoph Streli Gerlosstraße 5a 05282 3232 10.00 bis 11.00 17.00 bis 18.00

Dr. Franz Josef Welsch SCHLITTERS 52a 05288 72311 10.00 bis 11.00 17.00 bis 18.00

DDr. Robert Altrichter RAMSAU Ramsau i.Z. 160 05282 4090 09.00 bis 11.00

Dorf-Apotheke FÜGEN 05288 63818 Europa Apotheke RAMSAU I. Z. 05282 2189 16.00 bis 18.00

So 24.3.

Dr. Peter Peer Juns 592 05287 86180 10.00 bis 11.00 16.00 bis 17.00

Dr. Vladan Gergely Ärztehaus Ramsau Ramsau i.Z. 160 05282 50991 10.00 bis 12.00 16.00 bis 17.00

Dr. Christoph Streli Gerlosstraße 5a 05282 3232 10.00 bis 11.00 17.00 bis 18.00

Dr. Franz Josef Welsch SCHLITTERS 52a 05288 72311 10.00 bis 11.00 17.00 bis 18.00

DDr. Robert Altrichter RAMSAU Ramsau i.Z. 160 05282 4090 09.00 bis 11.00

Dorf-Apotheke FÜGEN 05288 63818 Europa Apotheke RAMSAU I. Z. 05282 2189 10.00 bis 12.00 16.00 bis 18.00

Außerhalb der Öffnungszeiten ist die Dorf Apotheke in Fügen von Sa., 23.3., bis Fr., 29.3., für Notfälle erreichbar.

NOTRUFNUMMERN NOTRUFNUMMERN Euro-Notruf

112

(im Ausland und vom Handy) Rettung-Notruf-Notarzt 144 Polizei (Notruf) 133 Feuerwehr (Notruf) 122

Wasserrettung 144 Flugrettung 144 Bergrettung/Alpinnotruf 140 Hausärztlicher Nachtbereitschaftsdienst 141

SOZIALSPRENGEL: MO-FR

BKH Schwaz 05242 600 Vorbestellung Krankentransport 14844 Krankentaxi 0800 808 144 Diensth. Apotheke 1455 Telefon-Seelsorge 142 Opfer-Notruf: 0800 112112 Gasnotruf 128 (bei Gasgeruch)

Frauen-Notruf

01 717 19

Sozialsprengel Mayrhofen (Mo bis Fr) 05285 63304-418

Zillertaler Heimatstimme, Ausgabe 14/2019 - 05.04.

Sozialsprengel Stumm 05283 2020

SCHWERPUNKT

(Mo bis Fr)

Sozialsprengel Zell (Mo bis Fr) 05282 2222-20 Sozialsprengel Vorderes Zillertal (Mo bis Fr) 05288 63337

WELTGESUNDHEITSTAG Eine ideale Plattform für Ihre Inseratschaltung.

BILD DER WOCHE

Mittagspause in der Frühlingssonne

© Paul, paul.wechselberger@aon.at

ZILLERTALER HEIMATSTIMME


AKTUELL IM ZILLERTAL

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Ramsau im Zillertal

Eltern-Kind-Zentrum Zillertal

Empfang Philipp Aschenwald

Im Eltern-Kind-Zentrum ist bis zum Sommer noch einiges los! KINDERNOTFALLKURS: 8 Stunden Kursleiterin: Birgit Schuster Termine: Di., 26.3. und Mi., 27.3. von 18.00 - 22.00 Uhr Anmeldung: 05288/63848 (Mo. – Do. 8.00 bis 11.30 Uhr) oder ekiz.zillertal@dibk.at Kosten: 47 Euro pro Teilnehmer - für fördernde Mitglieder des Österreichischen Roten Kreuzes (Bezirksstelle Schwaz) ist der Kurs kostenlos. Kursort: Schulungsraum Rotes Kreuz, Kaltenbach TROTZ, LASS NACH! Vortrag mit Kinderbetreuung. „Ich will es haben und zwar jetzt! Und wenn du es mir nicht gibst, dann schreie ich!“ Wann kann und soll ich meinem Kind seinen Willen lassen? Und wann braucht es ein klares „Nein!“? Kursleiterin: Karin Hofbauer, Elternbildnerin Termine: Dienstag, 26.3. und Mittwoch, 10.4. um 14.30 Uhr Anmeldung: 05288/63848 (Mo. – Do. 8.00 bis 11.30 Uhr) oder ekiz.zillertal@dibk.at Kosten: freiwillige Spenden Kursort: EKiZ im Caritas-Zentrum Zillertal Uderns

Die Computeria Zillertal

Interessante Apps für Senioren Die Computeria Zillertal lädt kostenlos zu einem Informationsnachmittag mit Café und Kuchen. Wann und wo?: Am 28. März, um 15.00 Uhr im gepflegten Wohnen (Altenwohnheim, Festsaal) Zell am Ziller. Wir freuen uns auf dich. Infos unter 0664/2111734 (Uschi Langesee)

Blutspendeaktion in der VS-Tux Am Dienstag, den 26. März, findet in der Volksschule Tux von 16 bis 20 Uhr eine Blutspendeaktion statt.

Am Samstag, 30. März, 19.00 Uhr, bereiten die Gemeinde Ramsau sowie der Tourismusverband Mayrhofen-Hippach beim Musikpavillon ihrem erfolgreichen Skispringer, dem zweifachen Silbermedaillengewinner Philipp Aschenwald, einen großen Empfang.

herzlich eingeladen, dem erfolgreichen WM-Teilnehmer die Ehre zu erweisen. Foto: TGEPA-pictures

Kindernotfallkurs und Vortrag © Caritas Tirol

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Alle Ramsauerinnen und Ramsauer, Gäste sowie Sportfreunde aus nah und fern sind

TANZKURS

Die Polizei bittet um Mithilfe In der Nacht von 6. bis 7. März haben derzeit unbekannte Täter einen Waggon der Zillertalbahn in Mayrhofen mit einem Graffiti beschmiert. Bereits im Vorjahr, ebenfalls im Frühjahr, ist dieselbe Tat festgestellt worden. Aufgrund der aktuellen Aufschrift "TCMOB" besteht der vage Verdacht, dass es sich um Schüler der High School "TC Roberson High School" in North Carolina handeln könnte. Vielleicht wäre es Vermietern möglich, Urlaubsgäste aus North Carolina herauszufiltern, die im Tatzeitraum in Mayrhofen genächtigt haben?

Tanzkurs der LJ Mayrhofen mit Burgi Huber Ort: Widum Mayrhofen  Termine: Fr. 26. April Fr. 3. Mai  Fr. 10. Mai  Beginn: 20.00 Uhr  Anmeldungen unter: 0664 5646711 bei Obmann Andreas Eberl

Landespolizeidirektion Tirol Polizeiinspektion Mayrhofen 6290 Mayrhofen, Hauptstraße 450 Tel: +43 (0)59133/7254 laura.walcher@polizei.gv PI-T-Mayrhofen@polizei.gv.at

Sprechtage Der Sprechtag der Sozialversicherungsanstalt der Bauern findet am Donnerstag, den 28. März, von 14.00 bis 16.00 Uhr im Marktgemeindeamt Zell am Ziller statt.

ZILLERTALER HEIMATSTIMME


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VERANSTALTUNGSÜBERSICHT Samstag, 23.03. TUX Blaulicht-Party der Bergrettung Tux und der Freiwilligen Feuerwehr Tux, HexenKessl Vorderlanersbach, ab 21.00 Uhr, Eintritt frei

SONNTAG, 24.03. FÜGENBERG Toni-Flörl-Gedenkrennen, Pfaffenbühel III Hochfügen, ab 10.00 Uhr

MONTAG, 25.03. STUMM Vortrag "Schenken und Vererben", Notar Dr. Andreas Falkner informiert über Testament, Erbrecht, Pflichtteil, Übergabe und die Verwaltungspraxis zum Pflegeregress, NMS, 19.00 Uhr, Eintritt frei, Anmeldung: 0681/102 848 04, stumm@erwachsenenschule.at

DIENSTAG, 26.03. SCHWAZ Vortrag „Krampfadern“ von Mag. Dr. Rüdiger Seiler, BKH, Beginn: 19.00 Uhr

DONNERSTAG, 28.03. MAYRHOFEN Konzertabend der LMS Zillertal, Europahaus, 19.30 Uhr STUMM Kursstart "Sicherheitstraining für Mädchen und Frauen", NMS, 18.00 Uhr, Anm.: 0681/102 848 04, stumm@erwachsenenschule.at

FREITAG, 29.03. FÜGEN Jimmy Schlager & Band, SichtBar, 20.00 Uhr

VORSCHAU ZELL/ZILLER, Donnerstag, 28.03. Informationsnachmittag Computeria Zillertal, Wohn- und Pflegeheim Zillertal, 15.00 Uhr, weitere Informationen: 0664 / 2111734 FÜGENBERG, Sonntag, 31.03. Kinderseilrennen, Skigebiet Hochfügen, 11.00 Uhr ZELL/ZILLER, Samstag, 30.03. 5. Wein- und Brassfest, Jogglkessl, Rohr, ab 14.00 Uhr, Einritt frei

12 | 2019

RAMSAU, Samstag, 30.03. Empfang Philipp Aschenwald, Musikpavillon, 19.00 Uhr

FÜGEN HolzErlebnisWelt – Führungen Montag bis Freitag um 9.00, 11.00, 13.00 und 15.00 Uhr

TUX, Freitag, 05.04. „Tuxer Måcht“ mit heimischen Produkten, Mehlerhaus Madseit, 15.00 bis 17.00 Uhr

HIPPACH Heimatmuseum „Strasserhäusl", frühere Heimat der "Geschwister Strasser", die das Lied "Stille Nacht, heilige Nacht" erstmals im Ausland sangen, Anmeldung: 0676 / 3225522

FÜGENBERG, Freitag, 05.04. Premiere „Die Perle Anna“, Komödie von Marc Camoletti, Gasthaus Goglhof, 20.00 Uhr, weitere Aufführungen: 12., 19., 25., 26.04. 20.00 Uhr, 14., 21., 28.04. 18.00 Uhr, KVV: TVB Fügen 05288 / 62262, Theaterkasse eine Stunde vor Beginn: 0676 / 3559833 RAMSAU, Samstag, 30.03. Empfang Philipp Aschenwald, Musikpavillon, 19.00 Uhr TUX, Freitag, 05.04. „Tuxer Måcht“ mit heimischen Produkten und heimischer Handwerkskunst, Mehlerhaus Madseit, 15.00 bis 17.00 Uhr ZELL/ZILLER, Samstag, 06.04. "stimmig & vielsaitig" - Lions-Club Zillertal präsentiert junge, musikalische Talente aus Tirol, NMS, 20.00 Uhr, Reservierung: 0676 / 3580020 UDERNS, Samstag, 06.04. Premiere "An der Arche um Acht", KIndertheater ab sechs Jahren, SteudlTenn, 14.00 Uhr, weitere Vorstellungen: 8. bis 12. April, jeweils 9.00 und 11.00 Uhr, Tickets: 0650 / 2727054, office@steudltenn.com

TÄGLICH MAYRHOFEN Besichtigung ErlebnisSennerei Zillertal und SchauBauernhof von 9.00 – 17.00 Uhr GINZLING „Gletscher.Welten" im Naturparkhaus, Ausstellung wird auf Anfrage geöffnet, 05286 / 5218-1 HINTERTUX Führung durch den „Natur Eis Palast“ mit Bootsfahrt, Infos unter Tel: 0676 / 30 70 000

WÖCHENTLICH MAYRHOFEN Pokerturnier in der Edelweiss-Lounge, jeden Montag ab 20.30 Uhr

FÜGEN Schaukäserei Fügen, Mo. Fr. 8.00 - 18.00, Sa. 8.00 - 14.00 Uhr, Führungen Mo. - Fr. 10.00 u. 11.00 Uhr mit Käseverkostung, Gruppen auf Vorbestellung TUX Sagenstunde, Jöchlhaus/Madseit, jeden Do. 16.30 Uhr; Führungen durch die Ausstellung mittwochs 15.00 Uhr, donnerstags 10.30 Uhr, spontane Führungen: 05287 / 87668 ZELL/ZILLER Kurs "Fit und gesund durchs ganze Jahr mit dem Dyna-Band, VS, jeden Montag 19.00 Uhr ZELL/ZILLER Zillertaler Regionalmuseum, Gruppenführungen - Tel.: 0664 / 1313787 od. 05282 / 4408 TUX Sportschießen am Schießstand der Schützengilde, jeden Mo., VS Lanersbach, 19.00 Uhr ZELL/ZILLER Computeria - jeden Donnerstag im Wohn- und Pflegeheim von 15.00 bis 17.00 Uhr UDERNS EKiZ-Café für Eltern mit ihren Kindern (0 – 4 Jahre) mit Kursleiterin Evelin Margreiter jeden 1. und 3. Dienstag im Monat bis 2. Juli (Ausnahme Feiertage und Schulferien), Caritas-Zentrum Zillertal, weitere Infos: 05288 / 63848 oder ekiz.zillertal@dibk.at TUX "Holz schnitzen" - Bildhauer Leonhard Tipotsch zusehen, Lanersbach vis-à-vis Musikpavillon, Mo. 10.00 11.00 Uhr, Fr. 16.00 - 17.00 Uhr FÜGEN Ausstellungen, Museum in der Widumspfiste, Mo. 18.00 21.00 Uhr, Mi. 9.00 – 12.00 Uhr, Fr. 16.00 – 19.00 Uhr (letzte Einlässe 45 min. vor Öffnungsende), Voranmeldung: 0650 / 2448028, TVB 05288 / 62262

ZILLERTALER HEIMATSTIMME

UDERNS "Stilltreff" mit den Kursleitern Helene Hanser und Bernadette Gerber-Wechselberger jeden ersten Donnerstag bis 4. Juli von 14.00 bis 16.00 Uhr im Caritas-Zentrum Zillertal, weitere Informationen: 05288 / 63848 oder ekiz.zillertal@dibk.at, es werden Fragen und Anliegen zu den Themen: Stillen, Bindung, Beikost, Schlaf uvm. besprochen FÜGEN Eisdisco, jeden Freitag bis 29.03. am Eislaufplatz bei der Therme, 17.00 bis 20.00 Uhr TUX Heimatmuseum, Ausstellung „150 Jahre Erstbesteigung Olperer“, Dauerausstellung „Magnesitwerk Tux“, Tux früher und heute, Mehlerhaus Madseit, jeden Freitag bis 26.04. von 13.00 bis 18.00 Uhr; jeden 1. und 3. Freitag „Tuxer Måcht“ 15.00 bis 17.00 Uhr

Sicherheitstraining

für Mädchen & Frauen Kursstart Do., 28. März, NMS Stumm, 18.00 Uhr Anmeldung: 0681/102 848 04

SEMPRE CAOZ presents

THE FRENCH REUNION SELFHELP - Garage Punk (UK) Arena Night Club Mayrhofen 29. März, ab 22.30 Uhr

Kino Mayrhofen aktuelles Kinoprogramm unter: www.movie-mayrhofen.at

Zillertal TV TV-PROGRAMM 22.03. - 28.03.2019 Zillertal Aktuell Hollenzer Faschingsumzug 2019 Wochenmagazin Floite


AKTUELL IM ZILLERTAL

Die richtige Pflege garantiert optimale Qualität und einen guten Ertrag. Der Obst- und Gartenbauverein Hippach-Ramsau-Schwendau hat sich heuer wieder ein anspruchsvolles Programm mit Vorträgen, Schulungen und Exkursionen vorgenommen. Gestartet wird am Samstag, 23. März, mit einem Winterschnittkurs für verschiedene Obstbäume.

Die ausgebildeten Baumwärter des Vereins zeigen in der Praxis die notwendigen Schnittmaßnahmen. Nur wer die Grundsätze des Schnittes kennt, erzielt regelmäßige Erträge bei optimaler Fruchtqualität. Außerdem erfahren die Teilnehmer/-innen alles über Schnittführung, Werkzeug, Sicherheit beim Baumschnitt und den richtigen Zeitpunkt des Schnitts.

Die Teilnahme ist für Vereinsmitglieder kostenlos, Nicht-Mitglieder bezahlen einen Unkostenbeitrag von 5 Euro. Eine Voranmeldung ist nicht notwendig, nähere Auskünfte erhalten Sie gerne unter Tel.: 0664/9242606, Obmann und Baumwärter Hannes Sporer

Treffpunkt ist um 13.00 Uhr im Widumgarten Schwendau, voraussichtliche Dauer bis ca. 16.00 Uhr. Bei jeder Witterung!

Erwachsenenschule Zell am Ziller

EIN HOCH AUF … 50 Jahre Penkentenne

Inspirationen aus Italien Termin: Mittwoch, 27. März, 18.00 Uhr Ort: NMS Zell am Ziller Leitung: Manuel Koller, Koch und Kochlehrer Kursgebühr: € 25,- und € 10,- Materialkosten

am Sonntag, 31. März.

„Der Spaß an der Linie“ Zeichenkurs für Anfänger und Fortgeschrittene Termin: Donnerstag, 28. März, 19.00 – 21.30 Uhr Ort: NMS Zell am Ziller Leitung: Carolin Steiner, Kunstpädagogin Kursgebühr: € 90,Italienisch für Wieder-Einsteiger Beginn: Dienstag, 26. März, 19.00 – 20.15 Uhr Dauer: 8 Abende Ort: NMS Zell am Ziller Leitung: Mag. Maria Schwetz Kursgebühr: € 96,Anmeldungen & Info unter: www.erwachsenenschulen.at/Zell-am-Ziller E-Mail: es-zell@tsn.at oder • Tel.: 0650/3925041 oder 0664/9351849

„HOCH DIE HÄNDE - PENKENTENNE!“ heißt es am Sonntag, 31. März. Kaum zu glauben, 50 Jahre (seit 1969) gibt es schon das Parade-Restaurant der Familie Huber am Penken. Zum gut Essen, zum Feiern, auf an Huagacht … Die Penkentenne gehört zu einem schönen Tag am Penken einfach dazu! Die gemütliche Gaststube, immer liebevoll und modern dekoriert, und die Herzlichkeit, mit der man begrüßt wird - das macht die Penkentenne zum Lokal, in dem man sich wohlfühlt. Bewährt seit 50 Jahren, neu jedoch jeden Tag. Die Zeit bleibt nicht stehen, dass wissen Petra und Hermann mit ihren drei Kindern genau, und so lassen sie sich immer wieder etwas Neues für ihre Gäste einfallen. DAS WIRD GEFEIERT! Seid dabei am Sonntag, 31. März. „Die drei Ginzlinger“ (Martin Pecar, Alfred Geisler - Schwarzenstein, Ulli Huber - Hegl) spielen ab 12 Uhr auf. Es wird ein unvergessliches Fest mit vielen lieben Freunden – das ist jetzt schon sicher!

Konzertabend der Landesmusikschule Zillertal

Foto: Hruschka

Schnittkurs für Obstbäume

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Motto: Swing-Jazz-Pop-Rock mit Big-Band-Sound und dem „Sasso Nero Orchestra“ Donnerstag, den 28. März

Foto: privat

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Beginn 19.30 Uhr Europahaus Mayrhofen Wir freuen uns auf deinen Besuch!

ZILLERTALER HEIMATSTIMME


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GLAUBENSNACHRICHTEN

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RÖM. KATH. PFARRAMT MAYRHOFEN - 22.03. – 31.03.2019 Freitag, 22.03. 19.00 Uhr Aussetzung des Allerheiligsten und stille Anbetung, Beichtgelegenheit 19.30 Uhr Abendmesse f. Friedl Dornauer/f. Rosina u. Heinrich Sporer/f. Robert Daxgabler/f. Franz u. Irma Fankhauser/f. Pfister Martin u. Kreidl Maria Samstag, 23.03. 19.30 Uhr Vorabendmesse f. Walburga Geisler u. Ang./f. Stefan Hundsbichler/f. Alfred Egger u. verst. der Fam./f. Johann Kröll, Millner/f. Karl Innerbichler/f. Konrad Kröll Sonntag, 24.03. - 3. Fasten-Sonntag 10.00 Uhr Pfarrgottesdienst Montag, 25.03. - Hochfest der Verkündigung des Herrn 19.00 Uhr Kreuzwegandacht 19.30 Uhr festliche Abendmesse Hansjörg Kröll, Kramer/f. Theresia u. Georg Hundsbichler u. Eltern Dienstag, 26.03 10.30 Uhr Messe im Sozialzentrum f. Anna u. Johann Wechselberger, Burgstall Mittwoch, 27.03. 7.00 Uhr Frühmesse 14.00 Uhr Feier der Krankensalbung in der Pfarrkirche, anschließend Seniorenrastl im Pfarrzentrum Freitag, 29.03. 19.00 Uhr Aussetzung des Allerheiligsten und stille Anbetung, Beichtgelegenheit 19.30 Uhr Abendmesse f. Antonia Brunner u. Elisabeth Wechselberger/f. Manfred u. Katharina Wechselberger u. Ang./f. Gisela Eberharter/für alle armen Seelen Samstag, 30.03. 19.30 Uhr Vorabendmesse f. Hermann u. Helmut Kröll/f. Franz Kröll, Altbgm./f. Anton Außerlechner/f. Josef u. Hansjörg Schösser/f. Maria u. Josef Steiner/f. Maria Neuner, Aloisia u. Franz Scheriau Sonntag, 31.03. - 4. Fasten-Sonntag 10.00 Uhr Pfarrgottesdienst www.pfarremayrhofen.at, pfarre.mayrhofen@pfarre.kirchen.net RÖM. KATH. SEELSORGERAUM UDERNS - 22.03. – 28.03.2019 Freitag, 22.03. 18.30 Uhr Kreuzweg in der Pfarrkirche Gestaltung: Schützenkompanie Uderns Samstag, 23.03. 18.30 Uhr Heilige Messe nach Meinung, Gestaltung: Bläsergruppe der BMK Uderns, von 18.00 – 19.15 Uhr Beichtgelegenheit (auch während der Messe) Sonntag, 24.03. - 3. Fastensonntag 10.00 Uhr Heilige Messe für die Pfarrgemeinde 13.00 – 18.00 Uhr Eheseminar für alle Brautpaare unseres Seelsorgeraums im Pfarrheim Ried Das ewige Licht brennt v. 24.03. - 30.03. f. Traudl Fritzl/f. Franz und Maria Taxacher Dienstag, 26.03. 10.00 Uhr Schulmesse der Volksschule Uderns Donnerstag, 28.03. - Hauskrankenkommunion in Uderns 18.30 Uhr Rosenkranz Gottesdienste im Seelsorgeraum Uderns: SA 18.30 und SO 10.00 Uhr www.seelsorgeraum.uderns.at RÖM. KATH. SEELSORGERAUM STUMM/HART - 23.03. – 29.03.2019 Samstag, 23.03. 19.30 Uhr Vorabendmesse (Orgel Hannes Apfolterer) Sonntag, 24.03. - 3. Fastensonntag Hart: 08.30 Uhr Pfarrgottesdienst, anschließend Fastensuppenessen

19.30 Uhr Hl. Messe, anschl. Fastensuppenessen Stumm: 10.00 Uhr Hl. Amt (Orgel Hannes Apfolterer) Das ewige Licht brennt in Hart f. Marianne Peter in Stumm f.Viktoria u. Karl Riedl/f. Maria u. Josef Brugger Dienstag, 26.03. Stumm: 18.30 – 19.30 Uhr Anbetung 19.30 Uhr Hl. Messe Mittwoch, 27.03. Hart: 19.00 Uhr Kreuzwegandacht mit VS Hart Donnerstag, 28.03. 18.30 – 19.30 Uhr Anbetung 19.30 Uhr Hl. Messe 20.00 Uhr Pfarrhof: Exerzitien im Alltag mit Diakon Dr. Anton Angerer Freitag, 29.03. Hart: 7.30 Uhr Rosenkranz, 8.00 Uhr Hl. Messe Stumm: 19.30 Uhr Kreuzwegandacht RÖM. KATH. SELLSORGERAUM RIED-KALTENBACH –23.03. – 28.03.2019 Samstag, 23.03. 17.00 Uhr Kreuzweg in der Pfarrkirche Sonntag, 24.03. - 3. Fastensonntag – Beichtsonntag 8.30 Uhr Heilige Messe für die armen Seelen 13.00 – 18.00 Uhr Eheseminar für alle Brautpaare unseres Seelsorgeraums im Pfarrheim Ried 19.00 Uhr Hl. Messe für die Pfarrgemeinde, Gestaltung: Bläsergruppe der BMK Ried-Kaltenbach von 18.30 – 20.00 Uhr Beichtgelegenheit (auch während der Messe) Das ewige Licht brennt von 24.03. –30.03. in Ried f. Hans Flörl und Angehörige, Anna und Ludwig Bliem/f. Anna und Gottfried Hanser/f. Anna Bliem, Maria Sporer und verstorbene Angehörige in Kaltenbach f. Rosa und Hans Auer/f. Herbert, Friedl und Gertraud Brindlinger Donnerstag, 28.03. Hauskrankenkommunion in Ried und Kaltenbach 19.00 Uhr Aussetzung des Allerheiligsten und Anbetung 19.30 Uhr Heilige Messe für die armen Seelen Gottesdienste im Seelsorgeraum Ried: SO 8.30 und 19.00 Uhr www.seelsorgeraum.ried-kaltenbach.at RÖM. KATH. SEELSORGERAUM FÜGEN - 23.03. – 27.03.2019 Hauskrankenkommunion am 25.04., bitte um Anmeldung im Pfarramt Samstag, 23.03. 19.30 Uhr Hl. Amt Sonntag, 24.03. - 3. Fastensonntag 10.00 Uhr Hl. Amt Eheseminar in Ried 13.00 – 18.00 Uhr Dienstag, 26.03. 19.30 Uhr Elternabend der Erstkommunikanten in der Dekanatspfarrkirche Mittwoch, 27.03. 16.00 Uhr Hl. Messe im Franziskusheim Gottesdienste im Seelsorgeraum Fügen: SA 19.30 und SO 10.00 Uhr CHRISTLICHE GEMEINDE Pastor Detlef Kohl, Tel. 0676 / 91 64 289 Gottesdienste finden in der Polytechnischen Schule Mayrhofen statt. Sonntag: 10.30 Uhr in Englisch und 17.30 Uhr in Deutsch. Diese Gottesdienste falls nötig auch bilingual. Freitag: 19.30 Uhr Bibelstunde in Deutsch und Englisch. Aktuelle Informationen auf www.christliche-gemeinde-mayrhofen.at

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GLAUBENSNACHRICHTEN

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EVANGELISCHE PFARRGEMEINDE JENBACH/ZILLERTAL Martin-Luther-Platz 1, 6200 Jenbach, Tel/Fax 05244 / 62448 E-Mail: jenbach@evang.at, www.evangelisch-jenbach.at Wir laden herzlich ein, am Sonntag, 24.03. um 10.00 Uhr zum Gottesdienst in der Christuskirche in Wattens

Ein Gedanke zur dritten Fastenwoche

NEUAPOSTOLISCHER GOTTESDIENST Sonntag, 31.03. um 9.30 Uhr im Europahaus in Mayrhofen JEHOVAS ZEUGEN Biblischer Vortrag am Sonntag: 18.00 Uhr "Sei mutig und vertraue auf Jehova!" Königreichssaal Uderns, Dorfstraße 20 Alle Zusammenkünfte sind öffentlich und kostenlos. E-Mail: max.tinello@gmx.at, www.jw.org Bilder, in der Kirche in Schlitters, die mich innehalten lassen. Ich stehe davor. Was machen diese Kreuzwegstationen mit mir? Warum halte ich gerade vor diesen beiden an?

Fastensuppenessen im Pfarrhof in Mayrhofen. Der Pfarrgemeinderat und viele freiwillige Helfer engagieren sich ehrenamtlich

Die Vroni (l.), Helga und Erni freuen sich beim Fastensuppenessen – frei nach dem Motto: Suppe essen und den Wert von einem Schnitzel in die Spendenbox geben

Ans Kreuz genagelt zu werden oder gar zu sterben … Wo bleibe ich haften? Festgenagelt? Auf die Abbildung schauend, schaue ich und schaue doch nicht. Meine Gedanken kreisen um die Fragen: Wer oder was durchbohrt mich? Was bereitet mir Schmerzen? Viele Fragen, die sich gerade in der Fastenzeit aufdrängen. Und sie sind nicht belanglos. Sie bewegen mich, sie machen mich nachdenklich, sie führen zu einer Veränderung. Nur das intensive Nachfragen bringt eine Veränderung, gibt Antworten. Die dritte Fastenwoche soll uns eine Woche des Fragens sein. Stellen wir uns den Fragen. Die Bilanz dieser Prüfung kann durchaus positiv werden ...

Wir gedenken unserer Verstorbenen Anna Wechselberger geb. Sporer „Eggerhäusl Anna“ 84. Lj. 13. März 2019 Schwendau Elisabeth Schweninger geb. Klocker „Leg Lisl“ 92. Lj. 13. März 2019 Ried i. Z. Regina Auer 83. Lj. 15. März 2019 Zell am Ziller Rosa Rahm geb. Pfister 97. Lj. 15. März 2019 Brandberg Maria Seekirchner geb. Heim „Honser Moidal“ 90. Lj. 17. März 2019 Brandberg

Wer stark, gesund und jung bleiben will, sei mäßig, übe den Körper, atme reine Luft und heile sein Weh eher durch Fasten als durch Medikamente. Hippokrates von Kos (460 bis etwa 377 v. Chr.), griechischer Arzt und Vater der Heilkunde

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Einen besonderen Zugang zur Natur und zum Lebensraum Wald erleben

Die Waldkinder Zillertal werden Mitglieder beim Klimabündnis Tirol Fotos: Waldkinder Zillertal

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Libelle aus Ahornflugsamen

Hennen aus Joghurtkübeln

Die Sonne schenkt uns die ersten warmen Tage, ein paar Frühblüher recken ihre Köpfe aus der Erde, und ab und an fliegen bereits Bienen und suchen die ersten Palmkätzchen. Schon bald erstrahlt der ganze Wald wieder in seinem Glanz und beschenkt uns jeden Tag mit seinen Gaben.

zu sensibilisieren. Der Verein Waldpädagogik beschreibt auf seiner homepage www.waldpaedagogik.at (8.9.2014) die Grundzüge so:

Ob Brote mit Bachlkresse, Löwenzahnhonig, Fichtennadelhonig, Holundersirup, Bärlauch oder kleine, süße Walderdbeeren ... wir freuen uns schon auf die neue Jahreszeit. Ganz im Sinne Ernest Hemingways, der sagte: „Die Welt ist so schön und wert, dass man um sie kämpft.“, können wir erkennen, wie reich und wertvoll der Wald ist und wie wichtig es ist, auf unseren Lebensraum zu achten und ihn zu beschützen. Eines unserer pädagogischen Ziele für die Arbeit im Verein Waldkinder Zillertal ist es, dass die Kinder einen besonderen Zugang zur Natur und dem Lebensraum Wald haben und das Prinzip der Nachhaltigkeit in seinen Grundzügen verstehen. Wir versuchen, dieses Ziel auf verschiedenen Ebenen mit den Kindern zu erarbeiten: 1. Waldpädagogik Die Waldpädagogik zielt darauf ab, den Menschen wieder mit der Natur in Verbindung zu bringen. Im Waldkindergarten ist ein Schwerpunkt natürlich, die Kinder für ihre Umwelt, für ihren Lebensraum

"Im Wald vom Wald lernen", lautet das Motto der Waldpädagogik. ... auf spielerische Weise sollen die Kinder den Wald erforschen und die Zusammenhänge in der Natur selbst entdecken. Eine wirkungsvolle Umwelterziehung kann am besten durch unmittelbares Erleben und eigenes Entdecken erfolgen. Durch diese unmittelbare Begegnung mit dem Wald soll auch das Verständnis für seinen Schutz und seine Pflege gefördert werden. Denn die Nähe zum Wald erweckt in den Kindern die Liebe zur Umwelt und Achtung vor ihr. Während es auf der einen Seite zwar ein steigendes Umweltbewusstsein gibt, nimmt auf der anderen Seite die Naturkenntnis ab. Naturkontakte sind aber eine wichtige Voraussetzung für eine gesunde seelische Entwicklung von Kindern. Eine natürliche Umgebung verleiht den Kindern das Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit. Die Kinder werden ruhiger und entwickeln mehr Gemeinschaftssinn. In der freien Natur können sie ihrer Phantasie freien Lauf lassen. Heute wissen wir, dass kopflastige Information zu wenig ist, um einen positiven Zugang zum Wald, zur Natur und zur Umwelt herzustellen. Durch die Waldpädagogik können Kin-

Kinderhand mit Schnecke der Wissen auf einfache Weise erlernen, indem sie befähigt werden, ihre Sinnesorgane einzusetzen. Der Wald wird mit allen Sinnen erfahren: Das Holz wird ertastet, der Waldboden wird barfuß erfühlt, den Vogelstimmen wird gelauscht, Waldkräuter werden gekostet, es wird mit der Lupe unter die Baumrinde geschaut und Baumharz gerochen. (©Verein Waldpädagogik 2014)

2. Upcycling Unter dem Begriff Upcycling versteht man die Wiederverwendung von scheinbar nutzlosen Stoffen und Abfallprodukten, die in neue Sachen umgewandelt werden und somit wieder einen Wert bekommen. Gemeinsam mit unseren Kindern zaubern wir aus alten Sachen die schönsten Bastelarbeiten. Aus alten Joghurtkübeln werden Osterhennen, aus alten Milchpackungen die Martinslaternen. Unser Adventkalender ist aus Nussschalen, und aus Stoffresten und Stöcken aus dem Wald basteln wir Puppen für ein Theater. 3. Klimabündnis Tirol Um das Thema noch mehr zu vertiefen wurde der Verein Waldkinder Zillertal heuer Mitglied beim Klimabündnis Tirol. Das Klimabündnis Tirol betreut, berät und begleitet Bildungseinrichtungen und Gemeinden in ihrer lokalen Klimaschutzarbeit. Das Klimabündnis wurde vor 20 Jahren gegründet und ist mitt-

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lerweile das größte kommunale Klimaschutz-Netzwerk Europas. Die globale Partnerschaft verbindet mehr als 1700 Gemeinden aus 20 Ländern in Europa mit indigen Völkern des Regenwaldes. Das gemeinsame Ziel ist die Reduktion von klimaschädlichen Treibhausgas-Emissionen und der Schutz des Regenwaldes. Die Klimabündnis-Kindergärten und Kinderkrippen haben sich zum Ziel gesetzt, Kindern die Möglichkeit zu geben, aktives klimagerechtes Verhalten und die Natur und die Umwelt kennenzulernen. Durch die Integration des Themas im Kindergartenalltag können die Kinder durch engagiertes Handeln selbst zu Vorbildern werden. Zum Schluss möchte ich ein Zitat der Klimaaktivistin Greta Thunberg mitgeben. Mit ihren erst 16 Jahren wurde sie innerhalb kürzester Zeit zur Symbolfigur im Kampf gegen den Klimawandel und zum Vorbild für viele Kinder und Jugendliche: „Ich habe gelernt, dass man nie zu klein ist, einen Unterschied zu machen.“ Bis bald im Wald! Das Team der Waldkinder Zillertal

Kontakt: Waldkindergarten Zwergohreulen: Johanna Schweinberger, Tel.: 0664/1109237 Waldkinderkrippe Waldwichtel: Michaela Hönig, Tel.: 0676 5112265 www.waldkinder-zillertal.at


UNSER NACHWUCHS

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„Die goldene Honigwabe 2019“

Zillertaler freut sich über den Preis Die Imker sind ein unverzichtbarer Teil der „AB HOF“ und nicht mehr wegzudenken. Unter anderem werden hier im Rahmen der Prämierung „Die goldene Honigwabe“ die besten Honige und Honigprodukte Österreichs prämiert und präsentiert. Im Zillertal darf sich heuer Walter Leo, „Cremehonig Stilluptal“, aus Zellberg über diese Auszeichnung freuen. Im Jahr 2001 mit 162 Proben gestartet, sind 18 Jahre später exakt 1.000 Proben mehr zu dieser Verkostung eingesendet worden. Zusätzlich zu den 1.162 Honigen und Honigprodukten sind noch 46 Met bewertet worden. Ein Zeichen der enormen Akzeptanz und des hohen Nutzungsgrades der Imker. Die Wichtigkeit der einzigen österreichweiten Honigprämierung spiegelt sich ebenso in der Herkunft der teilnehmenden Imker wider. Einsendungen aus allen Bun-

desländern Österreichs zeugen von der hohen Qualität und Wertigkeit dieses Wettbewerbes. Am 8. März sind wieder die besten Produkte der einzelnen Kategorien im Rahmen der Eröffnungfeier der „AB HOF“ ausgezeichnet worden. Knapp 40 top ausgebildete Honigsensoriker aus ganz Österreich, die mit Herz, Leidenschaft, Konzentration und Ausdauer ihre Arbeit verrichteten, konnten innerhalb von drei Tagen dieses stolze Ergebnis erzielen. Die Honige und Honigprodukte werden dabei

in die Kategorien „Blütenhonig“, „Blütenhonig reinsortig“, „Akazienhonig“, „Alpenrosenhonig“, „Kastanienhonig“, „Cremehonig“, „Blüten- mit Waldhonig“, „Waldhonig“, „Spezialitäten mit Honig“ und „Honigwein“ unterteilt. Insgesamt wurde heuer 13-mal die Auszeichnung „Die Goldene Honigwabe“ vergeben. Teilnehmer mit zumindest drei Produkten in drei verschiedenen Kategorien nehmen automatisch an der Prämierung zum „Imker des Jahres“ teil. Diesmal ging der Preis nach Graz.

Foto: Veranstalter

MIRIAM ELISABETH SCHMID SCHWAZ geboren am 07.03.2019 um 13.23 Uhr, 3200g/51cm Alexandra Schmid und Andreas Atzl

ROMAN UNTERHOFER TUX geboren am 07.03.2019 um 13.09 Uhr, 3260g/52cm Margit Unterhofer und Benjamin Stock mit Valentina

Bienenzuchtverein Stumm-Stummerberg/Kaltenbach/Ried

Bienenquiz an den Schulen Der Landesverband für Bienenzucht in Tirol organisiert alljährlich für Schüler der Volksschulen ein Quiz mit dem Thema „Bedeutung der Biene und der Bienenzucht für unsere Natur“. Auch im Zillertal hat es wieder junge Teilnehmer aus den 1. bis 4. Klassen der Volksschulen gegeben. Für alle Schulen und Schultypen besteht die Möglichkeit, einen der örtlichen Imker zu einem aufklä-

renden Referat in die jeweilige Schule einzuladen und die Zusammenhänge der Bienenzucht für unsere Umwelt umfassend erklärt zu bekommen. Dazu werden Unterlagen samt entsprechendem Anschauungsmaterial beigestellt. Einer der Preisträger kommt aus der Volksschule Stummerberg. Jakob G., schon Preisträger beim letztjährigen Bienenquiz, ist ebenfalls in diesem Jahr der Glücksengel

hold gewesen. Er freut sich über den Preis aus der Hand von Bienenzuchtvereinsobmann Imker Stefan Binder. Von diesem können von interessierten Schulleitern und Lehrpersonen bereits Unterlagen für das im heurigen Jahr stattfindende Bienenquiz angefordert werden: Imker-stefan.ried@gmx.at Auf diesem Weg gratuliert der Bienenzuchtverein nochmals dem jungen Preisträger.

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Foto: privat

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Bienenquiz-Preisträger Jakob G. mit Imker Stefan Binder

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Heumilch, ein regionales Zillertaler Qualitätsprodukt

Nachgefragt bei den Heumilch-Pionieren der ErlebnisSennerei Zillertal Fotos: ErlebnisSennerei Zillertal

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Herkunft schafft Vertrauen – seit 1954 und in dritter Generation

Die Marke Heumilch ist eine rot-weiß-rote Erfolgsgeschichte und zeigt einmal mehr, wie wichtig eine transparente Qualitäts- und Herkunftskennzeichnung ist. Kürzlich stand Alpbach ganz im Zeichen von 15 Jahre ARGE Heumilch. Die ARGE Heumilch Tirol, eine Initiative, im Herbst 2003 ins Leben gerufen, gilt als Vorreiter in Sachen silofreier, zertifizierter Milchprodukte. Ich habe in der Geschäftsführung der ErlebnisSennerei Zillertal nachgefragt und wollte wissen, wie das Zillertal zu diesem Thema, zu Wertschöpfung, Absatz und Bekanntheit der Heumilchprodukte steht. Eine Erfolgsstory, bei der die ErlebnisSennerei Zillertal, mit den Familien Kröll und ihren Bergbauern, als ein wesentlicher Impulsgeber gilt. Innovativ und der Tradition verhaftet, zwei Schlagworte, die mit den Heumilch-Produkten der ErlebnisSennerei Zillertal in untrennbarer Verbindung stehen. Heu-

milch ist Milch aus silofreier Fütterung, die ursprünglichste Form der Fütterung der Milchkühe. Als Basis dienen frisches, kräuterreiches Gras in den Sommermonaten, Heu im Winter. Seit 2016 besitzt die Heumilch als einziges österreichisches Produkt das EU-Gütesiegel g.t.S – garantiert traditionelle Spezialität – und ist somit Vorbild für viele Regionen. Heinz Kröll, Seniorchef der ErlebnisSennerei Zillertal, machte sich bereits 1995 mit dem EU-Betritt Österreichs Gedanken über eine zukunftsweisende Positionierung seines Unternehmens. Was lag dabei näher, als auf den Grundvoraussetzungen der Region Zillertal, mit seinen Bergbauern als Wahrer der traditionellen Milchwirtschaft zu bauen? Warum in die Ferne schweifen, auch bei der Produktion und Veredelung heimischer Lebensmittel liegt das Gute doch so nah! Mitte der 90er-Jahre hat Heinz Kröll begonnen, Überzeugungsarbeit zum

Thema Heumilch bei den Bergbauern zu leisten. In der ErlebnisSennerei Zillertal ist man stolz darauf, der erste Betrieb gewesen zu sein, der silofreie Milchprodukte auf den Tisch der Konsumenten brachte. Heute erobern Heumilchprodukte weitere Marktanteile, und der Bekanntheitsgrad steht für eine Marke im steten Wachstum. Um den zukünftigen Anforderungen in der Lebensmittelerzeugung gerecht zu werden, liegt die Führung des Sennereibetriebes seit 2018 in der Kompetenz von den Söhnen Christian und Heinrich Kröll. Die beiden sind es auch, die an der Entwicklung und am Bau der seit 2000 bestehenden ErlebnisSennerei Zillertal – maßgeblich geprägt durch den Einsatz der Familien Kröll – beteiligt waren. Heute führen sie den Betrieb. Einigkeit signalisieren Christian und Heinrich ebenfalls mit ihrem Statement für einen zukunftsweisenden Weg. „Die Heumilchgeschichte

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zeigt, dass nachhaltige Berglandwirtschaft im Zillertal mit der industriellen Milchwirtschaft nicht vergleichbar ist. Ein wesentlicher Schritt war, die ErlebnisSennerei als Schaubetrieb auszubauen, um dem Besucher und Konsumenten Einblicke in die kleinstrukturierte Landwirtschaft der Tiroler Berg- und Almwirtschaft sowie in die Produktionsabläufe zu geben. Der 2014 hinzugekommene SchauBauernhof ist ein wesentlicher Impulsgeber in der Region. Die Besucherzahlen sprechen für sich, so sind jährlich 70.000 Besucher in der ErlebnisSennerei Zillertal eine Bestätigung für den richtigen Weg, für die Sensibilisierung auf das Thema Heumilch.“ Die Unternehmenshardware setzt für die Erzeugung von Qualitätsprodukten einen hohen technischen Anspruch voraus. In den vergangenen drei Jahren wurde deshalb die komplette Abfüll- und Käsereitechnik auf den modernsten Stand gebracht. Die


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Infrastruktur garantiert eine zertifizierte Veredelung der Milchprodukte im zukunftsweisenden Produktionsweg, 50 % Erzeugnisse aus Milch, Joghurt und Sauermilchprodukten und 50 % aus der Käseerzeugung. Höchster Qualitätsanspruch sind bei Heumilch und Bio-Heumilch aus der ErlebnisSennerei Zillertal ein Selbstverständnis! Anlieferung, Produktion, Reifung sowie Verpackung werden dem Nachhaltigkeitsindikator, als Bild für den Ressourcenverbrauch der Region Zillertal, gerecht. Der ökologische Fußabdruck im Zillertal entspricht dabei einer Wertschöpfung von 100 Prozent und gibt dem Zillertaler Berg- und Almbauern eine besondere Heimat in der Milchwirtschaft. Eine Heimat, die ehrlich und nachhaltig, dem Begriff

Foto: ARGE Heumilch

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Bundesministerin Elisabeth Köstinger gratuliert ARGE-Heumilch-Obmann Karl Neuhofer (l.) und Koordinator Andreas Geisler zum 15-jährigen Jubiläum der ARGE Heumilch

der Regionalität einen unverkennbaren Geschmack verleiht. Der Bergbauer ist wichtiger Partner und ein Garant für die Erfolgsstory, die Heumilch heißt, und

dem Konsumenten ganzjährig höchste regionale Qualität liefert. Nicht zuletzt leistet der Berg- und Almbauer mit der Bewirtschaftung der Weideflächen einen maßgeb-

lichen Beitrag zur Biodiversität, der biologischen Vielfalt. So ist der Berg- und Almbauer ein wichtiger Bewahrer der heimischen Natur- und Kulturlandschaft. GG

ZAHLEN / FAKTEN Milchanlieferung jährlich: 22 Millionen Liter Milch von Kuh, Ziege und Schaf Einzugsgebiet: Mittleres bis Hinteres Zillertal bis Höhenlagen unterhalb der Gletscher Produktpalette: Frischmilch und Sauermilchprodukte, Käse; rund 60 veredelte Produktvariationen Mitarbeiter: 90 bei einem bis zu 7-Tage-Betrieb Vertrieb: Österreich, Deutschland, Italien/Südtirol

Heinrich Kröll bei der Qualitätskontrolle in der "Schatzkammer" der ErlebnisSennerei Zillertal

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Christian Kröll mit den Heumilchkäseköstlichkeiten von Kuh, Schaf und Ziege


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„Inside Brüssel“

Alpeuregio Summer School 2019 Bereits zum neunten Mal haben 30 Studierende und Hochschulabsolventen aus der Europaregion Tirol, Südtirol und dem Trentino, deren Studium oder Teile davon einen eindeutigen Europabezug aufweisen, die Möglichkeit, Europas „Hauptstadt“ auf eine einzigartige Weise kennenzulernen. Im Rahmen der neuntägigen „Alpeuregio Summer School“ besuchen die Teilnehmer/-in-

nen spannende Vorträge, interaktive Vorlesungen sowie die EU- und in Brüssel ansässigen UN-Institutionen, wie z. B. die Internationale Organisation für Migration (IOM). „Angebote wie die Alpeuregio Summer School tragen entscheidend dazu bei, dass junge Tirolerinnen und Tiroler ein besseres Verständnis dafür bekommen, wie die EU funktioniert. Vor Ort können sie erleben, wie es ist, an ei-

nem der wohl bedeutendsten Friedensprojekte der Gegenwart mitzuarbeiten. In Brüssel ist das gemeinsame Europa durchwegs zu spüren“, erklärt LH Günther Platter. „Zudem ist die Summer School eine tolle Gelegenheit, sich mit anderen jungen Gleichgesinnten zu vernetzen.“ Die in englischer Sprache abgehaltene „Alpeuregio Summer School“ wird vom gemeinsamen Büro der Eu-

regio in Brüssel organisiert und findet von 24. Juni bis 4. Juli statt. Die Teilnahme ist kostenlos, nur die Reise- und Aufenthaltskosten müssen selbst getragen werden – die Bewerbungsfrist endet am 6. Mai. Weitere Informationen sowie das Antragsformular finden sich auf der Webseite der Alpeuregio: alpeuregio.org/index.php/de/alpeuregio-summer-school-de

Was bei der Fahrt in den Urlaub ins Auto gehört:

Warnweste, Feuerlöscher & Co. Während in österreichischen Autos Warnweste, Warndreieck und Autoapotheke zur Pflichtausstattung gehören, sind im europäischen Ausland teils andere Utensilien vorgeschrieben. "Ist die Pflichtausstattung nicht komplett, drohen teils empfindliche Strafen", warnt ÖAMTC-Touristikerin Maria Renner. "Daher sollte man sich rechtzeitig erkundigen, was genau an Bord sein muss. In manchen Ländern sind die Mitführpflichten kurios und man muss die Utensilien erst im Fachhandel besorgen." Die Expertin weiß, was in welchem Land im Auto liegen muss: • Warnweste: Es wird zwischen Mitführpflicht und Tragepflicht unterschieden. Bei der Mitführpflicht ist der Fahrer verpflichtet, eine Warnweste im Auto mitzuführen. Die Tragepflicht besagt, dass der Fahrer bzw. die Insassen bei Unfall oder Panne verpflichtet sind, außerhalb des Fahrzeugs eine

Warnweste zu tragen. Diese Tragepflicht besteht in den meisten europäischen Ländern (darunter z. B. Italien, Kroatien, Polen und Ungarn), ist jedoch nicht zwingend an eine Mitführpflicht gekoppelt. • Warndreieck: "Fast überall in Europa gilt eine Warndreieck-Pflicht", sagt die Expertin des Mobilitätsclubs. "In einigen Ländern, wie in der Türkei und Zypern, müssen sogar zwei Warndreiecke mitgeführt werden." In Kroatien, Mazedonien, Montenegro, Serbien und Slowenien gilt diese "2er"-Regel nur für Lenker von Gespannen – und in Spanien wiederum nur für im Land gemeldete Pkw, also auch für Mietwagen. • Ersatzlampenset: In Tschechien, Kroatien, Serbien und Montenegro ist das Mitführen von Leuchtmitteln, die man selbst tauschen kann, vorgeschrieben. Fahrzeuge mit Xenon- oder LED-Leuchten benötigen

demnach keine Ersatzlampen für diese Lampenart, jedoch für Bremsleuchten, Blinkerleuchten usw. "Auch in Ländern, in denen Licht am Tag gesetzlich vorgeschrieben oder empfohlen ist, wie z. B. in Slowenien, raten wir zur Mitnahme eines Ersatzlampensets", berichtet die ÖAMTC-Expertin. • Ersatzreifen: Ist man in der Slowakei, in Tschechien, Ungarn, Montenegro, Serbien oder Spanien unterwegs, muss ein Ersatzreifen im Auto parat sein. Ist dieser nicht serienmäßig vorhanden, gehört stattdessen ein Reparaturset oder -spray zur Grundausstattung. • Feuerlöscher: "Im Baltikum, in Bulgarien, Griechenland, Montenegro, Polen, Rumänien, Russland und in der Türkei gehört der Feuerlöscher zum verpflichtenden Repertoire", so die ÖAMTC-Expertin. In Belgien müssen nur im Land gemeldete Pkw einen Feuerlöscher mitführen.

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Die Mitführpflichten eines Landes gelten auch für Mietautos. "Die korrekte Ausstattung prüft man am besten direkt bei der Fahrzeugübernahme. Denn im Falle einer Verkehrskontrolle haftet der jeweilige Lenker", informiert Renner. Sämtliche Mitführpflichten für 37 europäische Länder sind ebenfalls in der Neuauflage der "ÖAMTC Reise-Info"-Broschüren zu finden – hilfreich zur Reisevorbereitung für das jeweilige Land und kostenlos für Mitglieder an allen ÖAMTC-Stützpunkten erhältlich. Dort gibt es gleichfalls die nötigen Utensilien wie Warndreieck, Warnweste oder Feuerlöscher. Quelle: oeamtc.at Foto: ÖAMTC

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GESUNDHEIT

WK-Schwaz

Regional vergeben heißt die Region beleben Foto: WK-Schwaz

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Frühjahrsputz von innen: ENTSCHLACKEN mit der neuen Sonnenmoor Trinkkur

Regionale Aufträge beleben den ländlichen Raum. WK-Schwaz GF Stefan Bletzacher hat stellvertretend an Bürgermeister Andreas Haas von Gerlos ein Vergabe-Handbuch übergeben Die Tiroler Gemeinden als Auftraggeber sind ein wichtiger Faktor für die heimischen Betriebe. Die Wirtschaftskammer unterstützt die öffentliche Hand tatkräftig dabei, die legalen Spielräume bei Vergaben auszuschöpfen. Als praktische Hilfestellung hat die WK Tirol ein Vergabe-Handbuch herausgegeben und steht ergänzend mit ihrem Online-Vergabe-Ratgeber sowie Beratungen durch ihre Experten zur Verfügung. Die mittlerweile vierte aktualisierte Auflage des Vergabe-Handbuchs dient allen Gemeinden im Bezirk Schwaz als praxisorientierter Wegweiser. Das Handbuch geht auf viele Themenbereiche im Zusammenhang mit öffentlichen Ausschreibungen ein – von der E-Vergabe über die Wahl des Vergabeverfahrens, die Vergabe in einzelnen Losen und Ge-

werken bis hin zum Bestbieterprinzip und der Direktvergabe. Wertvolle Tipps für öffentliche Auftraggeber wie Bestbieterkriterien, die grafische Aufbereitung von Abläufen der gängigsten Vergabeverfahren sowie diverse Musterschreiben sind ebenfalls enthalten. WK-Schwaz GF Stefan Bletzacher betont: „Die regionalen Wirtschaftskreisläufe sind uns wichtig. Wenn es gelingt, dass vermehrt heimische Kleinund Mittelunternehmen an öffentlichen Ausschreibungen teilnehmen, bleibt die Wertschöpfung in den Kommunen und Bezirken.“ Denn regionale Aufträge beleben den ländlichen Raum, stärken mittelständische Betriebe und sicheren Arbeitsplätze vor Ort. „Das Handbuch sollte in keiner Gemeinde fehlen“, rät Präsident Christoph Walser aus eigener Erfahrung als Bürgermeister von Thaur.

SPAR-Zentrale ist „GESUNDER ARBEITGEBER“ Mit 3.435 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zählt SPAR zu den größten Arbeitgebern in Tirol. Ein gesundes Arbeitsumfeld ist dem Unternehmen dabei ein wichtiges Anliegen. Von gesunden Ernährungsangeboten in der Betriebskantine bis zum Rückentraining mit professioneller Trainerin wurden zahlreiche Maßnahmen umgesetzt. Dafür wurde SPAR jetzt mit dem österreichischen „Gütesiegel Betriebliche Gesundheitsförderung“ ausgezeichnet. „Neben regelmäßigen Bewegungsund Entspannungseinheiten liegt ein großer Schwerpunkt auf optimalen Bedingungen am Arbeitsplatz“, erklärt SPAR-Geschäftsführer Dr. pr Christof Rissbacher.

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Die kalte Jahreszeit verabschiedet sich, der Frühling hält Einzug. Wir bringen unsere Wohnungen beim jährlichen Frühjahrsputz auf Vordermann. Also warum nicht auch unseren Körper? Im Laufe der Zeit sammeln sich in jedem Körper Gifte aus der Umwelt, dem Essen oder Medikamenten an. Entschlacken entlastet den Körper und mobilisiert die Selbstheilungskräfte, außerdem kann es für die Seele und den inneren Frieden eine sehr positive Wirkung haben. Entschlacken und entgiften ist wohltuend für Körper und Geist, vermittelt ein besseres Körpergefühl und verschafft eine positive Ausstrahlung. Für die Entschlackung gibt es verschiedene Methoden. Eine davon ist die neue All in one-Trinkkur „So gut wie Neu“ der Firma Sonnenmoor. Die spezielle Zusammensetzung aus Kräutern und Moor aktiviert und entlastet, wirkt befreiend, harmonisierend und regenerierend. Der Stoffwechsel kommt wieder so richtig in Schwung. Die Reinigungskur, einfach anzuwenden in 20 Tagen, sorgt für ein neues, vitales Gefühl. Ganz natürlich, ganz gesund. Einfach wohltuend. www.rieser-malzer.at facebook.com/RieserMalzer

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G'FREIDIG G'SUND

Fotos: Hubert Aschenwald

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Vanessa Hofreiter mit Pferd Eros in Schlitters

Digitaler Stress Natürlich hat die IT-Technik viele positive Seiten. „Digitaler Stress“ gilt jedoch als Killer der Gesundheit und Produktivität. Kürzlich lud die Wirtschaftskammer Tirol zum Schwerpunkt „Gesund bleiben in sich wandelnden Zeiten“ ein. Der Thematik „Digitaler Stress“ nahmen sich die Spezialisten Prof. Dr. René Riedl und Dr. Sabine Schonert-Hirz (Dr. Stress) an. Dr. Riedl berichtete von zahlreichen Studien. Unsere Arbeit, unser Leben wird ständig durch die Smartphone-Benutzung gestört. Der durchschnittliche Konsument schaut 88 x am Tag auf den Bildschirm. Jüngere User noch öfter. Es ist erwiesen, dass stundenlange, andauernde Benutzung von PC und Handy unseren Stress-Level erhöhen. Die Stress-Hormone Adrenalin, Noradrenalin und Kortisol haben eine signifikante Erhöhung. Außerdem steigen Blutdruck und Herzschlagrate. Software-Probleme, monotone Aufgaben am PC, Computerabstürze und ständige Unterbrechungen sind besonders belastend.

Spaß beim Zipfelbobrennen in Gerlos

Digitaler Stress wird auch mit nach Hause genommen. Dort arbeiten wir oft noch mit Handy oder PC weiter. Das heißt, wir kommen von diesem Stress-Level von selbst nicht mehr runter. Haben wir das W-Lan in der Nacht ausgeschalten? Frauenpower und Siegerlaune beim Zipfelbobrennen

Für unsere Gesundheit (Herz-Kreislauf, Diabetes, Schilddrüse) ist es wesentlich, den Stress in unserem Körper wieder abzubauen. Studien beweisen, dass dies mit Entspannungs-Techniken gelingt. Konkret z. B. mit Tai Chi – 1 x wöchentlich über drei Monate und der Körper ist wieder in der Lage, sich positiv zu regulieren. Genauso helfen regelmäßige Atemübungen, Yoga, Bewegung in Natur und im Wald. Für den Alltag ist es zielführend, bei ständiger Computer-Arbeit regelmäßig Pausen einzulegen. Vormittags alle 50 Min. ca. 7 - 8 Min. und nachmittags alle 100 Min. ca. 15 Min. Pause! Mehr Infos und zehn Gebote für die E-Mails-Flut bitte auf www.genussvollgesund.com nachlesen.

Luis aus Südtirol im ausverkauften Europahaus, bestens betreut vom Serviceteam (Mary & Jasmin)

Gabriela Gasser, Gesundheitsberaterin GGB, www.genussvollgesund.com, 0664 – 249 28 29

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ZILLERTALER GEMEINDEGESCHEHEN

GRATULATION

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Volksschule Finkenberg

Besuch der Ausstellung im „Mehlerhaus“ Am 7. März fuhren die zweite, dritte und vierte Schulstufe gemeinsam nach Tux, um die Ausstellung des Magnesitwerks im „Mehlerhaus“ zu besichtigen. Ilse Wechselberger führte uns durch das ca. 300 Jahre alte Gebäude und erzählte uns über das Leben als Bergwerksarbeiter. Da man derzeit in anderen Räumen des Museums die Ausstellung über die „150 Jahre Erstbesteigung Olperer“ sehen kann, entschlossen wir uns, auch diesen Teil zu besichtigen. Bei einer Hausrallye

konnten die Kinder Fragen rund um das Bergsteigen, das Berufsbild des Bergführers und die Ausrüstung beantworten.

Foto: VS Finkenberg

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Beeindruckt vom Gebäude, von den tollen Ausstellungsstücken, vom Hörbuch, Film und von den vielen Informationen von Ilse, waren sich alle einig: Diesen Tag im „Mehlerhaus“ werden wir so schnell nicht vergessen! Herzlichen Dank für diesen lehrreichen Vormittag, sagen die Schüler und Lehrpersonen der Volksschule Finkenberg

Ginzling

Neue Konzertstühle für BMK Es ist schon ein „Zeitl“ her. Im Dezember machten sich wieder die Ginzlinger Klöpfelsinger „die Grantinas“ auf den Weg durch den Ort und noch weiter darüber hinaus. Vom Erlös kauften sie gemeinsam mit der Ortsvorstehung Ginzling Konzertstühle für die Musikkapelle Ginzling. Diese

wurden in den letzten Tagen übergeben. Die Klöpfelsinger bedanken sich auf diesem Wege auch noch bei Hauser Markus vom Borleitenhof am Ramsberg für die schönen Hüte und ein "Vergelt's Gott" auch an Annemarie Wechselberger für die schönen selbstgestrickten Mappen.

BAUERNWEISHEITEN

Fürchte nicht den Schnee im März, drunter schläft ein warmes Herz.

BRANDBERG GRATULIERT Die Gemeinde Brandberg gratuliert: Frau Tasser Elisabeth, Windhag 122, 6290 Brandberg, zur Vollendung des 88. Lebensjahres am 25. März. Herzlichen Glückwunsch! Der Bürgermeister

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ZILLERTALER GEMEINDEGESCHEHEN – EIN RUNDBLICK VON TUX BIS STRASS

Mayrhofen

Rückblick auf das Faschingstreiben im Sozialzentrum

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TAFEL MAYRHOFEN Ausgabeöffnungszeiten jeden Freitag von 14.00 bis 15.00 Uhr im „Alten Schulhaus“, 1. Stock, in Mayrhofen. Fällt der Freitag auf einen Feiertag, findet die Ausgabe bereits am Donnerstag statt. Informationen unter: Helene Partoll 0664 5784104 und Maria Rauch   0664 2141984

SENIORENRASCHTL MAYRHOFEN Das nächste Seniorenraschtl findet am 27. März statt.

Auch im Sozialzentrum hielt die fünfte Jahreszeit Einzug, und so wurde der Fasching ausgiebig gefeiert. Am Unsinnigen Donnerstag fand die große Faschings- und Geburtstagsfeier statt, bei welcher man die Feber-Geburtstagskinder hochleben ließ. Die „Heimwerker“ des Hauses organisierten diesen lustigen Nachmittag unter dem Motto „Hüte verändern uns Menschen“. Natürlich durfte da eine passende Showeinlage von Hildegard, Anni und Rosi nicht fehlen. Ein besonderes Highlight war der Überraschungsauftritt der Zeller Mädchen-Faschingsgarde, welche für ordentlich Stimmung im Saal sorgte. Natürlich war ebenso für das leiblich Wohl bestens gesorgt,

die vielen maskierten Gäste durften sich über frische Faschingskrapfen, schmackhafte Kuchen und herzhafte Brötchen freuen. Für beste Unterhaltung sorgten die vier Musikanten vom Quartett „Kreuz & Fidel“. Romana, Anni, Franz und Hubert spielten schneidig auf - die Tänzer ließen nicht lange auf sich warten. Auch Geschenke wurden verteilt, über welche sich die Jubilar/-innen freuen durften. Es war wieder ein rundum gelungener Nachmittag mit viel Spaß und Gelächter. Ein herzliches "Vergelt’s Gott" an die Heimwerkerinnen, die Musikanten von „Kreuz & Fidel“, an Hildegard, Anni und Rosi sowie alle Mitarbeiter/-innen, die zum Gelingen dieser Feier beigetragen haben.

Treffpunkt: 14 Uhr in der Kirche mit einer kurzen Andacht und danach Krankensalbung (für alle, die Zeit oder Bedürfnis haben). Anschließend wieder gemütliches Plaudern im Widum mit Kaffee, Kuchen usw. Maria mit Team

DIE SCHÜTZENKOMPANIE MAYRHOFEN DANKT

Danke für Skitag Für den gelungenen Skitag am Sonntag, den 17. März, möchten wir uns beim Team vom Alpengasthaus Bergrast, Fam. Geisler, für die gute und nette Bewirtung sowie bei den Mayrhofner Bergbahnen für die gute Zusammenarbeit während des ganzen Jahres recht herzlich bedanken. Schützenkompanie Mayrhofen - Simon Schneeberger

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NMS Mayrhofen

Exkursion zur Gedenkstätte Mauthausen Fotos: NMS Mayrhofen

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Am 6. März besuchten 35 Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen der Neuen Mittelschule Mayrhofen im Rahmen einer freiwilligen Geschichte-Exkursion das ehemalige Konzentrationslager Mauthausen in Oberösterreich. Im Konzentrationslager Mauthausen mussten mindestens 90 000 Menschen während des Zweiten Weltkrieges auf grausame Art und Weise ihr Leben lassen. Die Baracken, in denen die Inhaftierten unter menschunwürdigen Bedingungen leben mussten, die Tötungsräume, das Krematorium sowie die (derzeit gesperrte) Todesstiege mahnten die Jugendlichen, welche Folgen eine menschenverachtende Ideologie, die Missachtung der Menschenrechte und mangelndes Demokratieverständnis haben können. Dass der Besuch der Gedenkstätte diesbezüglich seine Wirkung erzielte, beweisen die Reflexionen, die von den Schülerinnen und Schülern im Geschichte-Unterricht verfasst wurden:

hört und eine Internetrecherche zu Mauthausen durchgeführt haben. Ohne Vorbereitung würde ich ein solches Lager nicht besuchen. Als wir angekommen waren, war der erste Moment ein Schock-Moment, denn diese Mauern, die gesamte Anlage, war noch viel größer und unmenschlicher als auf jedem Foto oder Video. Mit meinen Kollegen bin ich das ganze Lager abgegangen, und wenn man sich vorgestellt hat, wie es damals war, überkam einem in jedem Raum, den man betreten hatte, ein sehr trauriges und zugleich wütendes Gefühl. Als Lagerinsasse, so denke ich, musste man immer davon ausgehen, dass man jeden Augenblick sterben könnte. Dieses Gefühl muss unbeschreiblich demütigend und belastend gewesen sein. Man lernt bei so einem Besuch so vieles dazu, man sieht, wie ein Konzentrationslager wirklich ausgesehen hat, man erfährt, wie die Menschen heute in Mauthausen

mit ihrer Vergangenheit umgehen. Für mich war es wichtig, dass man nicht „einfach so“ durchgegangen ist, sondern sich dabei etwas gedacht hat. Es ist einfach auch wichtig, dass man gesehen hat, welches Leid die Menschen damals ertragen mussten. Ich habe gesehen, dass Mauthausen ein Ort des Schreckens war und dass eigentlich überall Menschen getötet worden sind. Ich denke, wenn Menschen durch das ehemalige KZ gehen, sind sie sich bewusst, dass so etwas nie wieder geschehen darf.“ Lorenz Hauser, 4b

„Nach intensiven Vorbereitungen im Geschichte-Unterricht sind wir am 6. März zum ehemaligen Konzentrationslager Mauthausen gefahren. Im Geschichte-Unterricht haben wir uns sehr gut vorbereitet und ein solides Grundwissen zu dem Lager aufgebaut. Wir

„Am Mittwoch, den 6. März, haben wir uns auf den Weg gemacht, um das ehemalige KZ-Mauthausen zu besichtigen. Intensiv haben wir uns im Geschichte-Unterricht darauf vorbereitet, indem wir Allgemeines zum Zweiten Weltkrieg und zur Judenverfolgung ge-

haben beispielsweise den Film „Hasenjagd“ angesehen und analysiert, ein Graphic Novel zum Holocaust („Die Suche“) gelesen und eine Internetrecherche zu Mauthausen durchgeführt. Tage zuvor hatten wir uns alle eine App namens „Mauthausen Audioguide“ heruntergeladen, so konnten wir uns Audios anhören und Texte zu den jeweiligen Stationen lesen. 2 ½ Stunden hatten wir Zeit, uns die Gedenkstätte genauer anzusehen. Wir sind sofort zu den Baracken gegangen. Wenn man weiß, was das für ein Ort ist und was dort geschehen ist, fühlt man sich schrecklich. Ich hatte die ganze Zeit ein schlechtes Gewissen und ich habe viel weniger als sonst geredet. Die KZ-Häftlinge fühlten sich, so denke ich, schrecklich, sie wurden nicht behandelt wie Menschen. Sie wurden niedergemacht, geschlagen und gedemütigt, ehe sie getötet wurden. Ich finde so etwas unmenschlich, ungerecht und einfach nur schlimm. Es war für mich wichtig, einmal zu sehen, wie es solchen Menschen ergangen ist und was sie durchgemacht haben. Die Todesstiege war leider gesperrt. Die Exkursion war aber dennoch sinnvoll, weil man erfährt, wie es den Menschen damals ergangen ist und dass wir eine Wiederholung dieser Verbrechen zu verhindern haben.“ Madlen Wegscheider, 4b

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ZILLERTALER GEMEINDEGESCHEHEN – EIN RUNDBLICK VON TUX BIS STRASS

Mayrhofen

Neues aus dem Gemeindeamt

Das alltägliche "Gemeindegeschäft" zu bewältigen, den verwaltungstechnischen Herausforderungen die Stirn zu bieten, in den Ausschüssen für die Öffentlichkeit gute Arbeit zu leisten und Gemeinderatsbeschlüsse zu fassen, gehören zu den wichtigsten kommunalen Aufgaben. Ein verantwortungsvoller Umgang mit den wertvollen Steuergeldern ist hierbei von ganz besonderer Bedeutung. Einnahmen

€ 17.423.423,-

Ausgaben

€ 15.786.647,-

Überschuss € 1.636.775,-

Deshalb einige detaillierte Informationen zum Jahresabschluss 2018: In der Marktgemeinde Mayrhofen sind wir in der glücklichen Lage, ausreichend finanzielle Mittel für die verschiedensten Maßnahmen und Entschlüsse zu haben. Deshalb danke ich eingangs allen Wirtschaftsbetrieben und deren fleißigen Mitarbeitern, die wesentlich für die gute Finanzlage sind!

davon Ginzling: € 190.673,davon werden € 400.000,- rückgestellt

Lieber Rudi Klausner, dir als Fraktionsvorsteher sage ich an dieser Stelle „Vergelt's Gott“ für deinen Einsatz rund um die Belange von Ginzling! Große Ausgaben-Bereiche: Unterricht, Erziehung und Sport € 2.380.000,Allgemeine Verwaltung

€ 2.237.000,-

Straßen-/Wasserbau, Verkehr

€ 1.830.000,-

Ausgaben unter anderem für

Breitbandausbau, neue Parkscheinautomaten, Fertigstellung Recyclinghof, Schneeräumung, Schützen-Alpenregionstreffen, Ratenzahlungen Tiefgarage, Sanierung Gemeindewohnung etc.

Der Verschuldungsgrad beträgt derzeit knapp 15 % (Durchschnitt der Tiroler Gemeinden 30 %). Damit es in Mayrhofen auch in Zukunft eine Selbstverständlichkeit ist, sich auf eine gute kommunale Finanzpolitik verlassen zu können, dafür hat die Gemeinde Sorge zu tragen. Deshalb ergeht in diesem Zusammenhang der nicht mindere Dank an die Gemeindegremien und an die beiden Kassendamen, Manuela und Linda. Ich danke euch allen für die gute konstruktive Arbeit! Trotz der guten finanziellen Situation können wir nicht alle Notwendigkeiten und Wünsche auf einmal erledigen, sondern nur Schritt für Schritt. Damit erfüllen wir die Grundsätze der Tiroler Gemeindeordnung: Zweckmäßig, sparsam und verantwortungsvoll mit den finanziellen Ressourcen umzugehen. Leider wurde mir bzw. meiner Arbeit als Bürgermeisterin in der letzten GR-Sitzung von den beiden Oppositionsparteien Liste 1 (Moigg - Gemeinsam für Mayrhofen) und Liste 2 (Eberharter - Team Eberharter) die Entlastung verwehrt. Gründe dafür waren: Die neue Heimatstimme: Im Zuge der Neuausrichtung mit Ausschreibung gemäß Bundesvergabegesetz, Neuvergabe von Grafik und Druck sowie Anstellung einer hauptamtlichen Redaktionsleiterin seien zu hohe Kosten angefallen. Planungsarbeiten Verbau Eckartaubach (€ 47.000,-): Diese Arbeiten wurden von mir - nach Rücksprache mit den Behörden - eigenständig vergeben, da eine Sanierung dringend notwendig ist, um Schäden von der Bevölkerung fernzuhalten. Rechtsanwalts- und Beratunskosten (gut € 40.000,-): Alleine die RA-Kosten beim Bau des Recyclinghofes - in Verantwortung von VBM Eberharter - beliefen sich auf rund € 5.800,-. Sponsoring Rise & Fall 2018 (€ 2.000,-): Diese Unterstützung erfolgte in meiner Verantwortung als Bürgermeisterin. Die erstgenannten drei Themenbereiche sind deshalb als sehr befremdlich anzusehen, da die dazu

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12 | 2019 erforderlichen Schritte im Einvernehmen mit dem gesamten Gemeinderat erfolgten. Auch im Gemeindevorstand, in dem die Jahresrechnung jährlich vorbereitet wird, wurden diesbezüglich keine Beanstandungen kundgetan. Umso überraschender für mich daher das Ergebnis dieses Punktes der Tagesordnung. Die Nicht-Entlastung bedeutet gemäß Tiroler Gemeindeordnung, dass die Jahresrechnung jetzt zur Prüfung der Bezirkshauptmannschaft vorgelegt wird. Daneben werde ich in der kommenden Gemeinderatssitzung zu jenen Bedenken, die gegen mich gehegt werden, Stellung nehmen. Keine Einigung gab es auch beim Tagesordnungspunkt „Anstellung eines weiteren Gemeindepolizisten". Mir war und ist es ein großes Anliegen, speziell nach dem stattgefundenen „Sicherheitsfrühstück“ den Aspekt „Mehr Präsenz von Security oder Polizei auf den Straßen“ noch einmal zu thematisieren und mehr Kontrolle zu gewährleisten. Der Rat hat in diesem Punkt eine Neuanstellung eines dritten Gemeindepolizisten mehrheitlich abgelehnt. Sollten Anregungen, Beschwerden, Hinweise etc. vorliegen bzw. zum Ausdruck gebracht werden wollen - sendet eine E-Mail an die Marktgemeinde. Auch unsere Gemeindehomepage www.mayrhofen.tirol.gv.at gibt Auskunft über kommunale Fragestellungen. Die nächste öffentliche Gemeinderatssitzung findet am Mittwoch, den 10.04.2019 um 19:30 Uhr im Gemeindesitzungssaal statt, und ich lade ein, von diesem Angebot Gebrauch zu machen. Abschließend und mitten in der Fastenzeit wünsche ich uns allen, dass wir es wieder schaffen, Momente für uns selber zu finden, damit die Arbeit für die Bevölkerung weitergehen und ein konstruktives Miteinander möglich gemacht werden kann … Ein Blinzeln in die Frühlingssonne kann uns dabei helfen. Eure Bürgermeisterin, Monika Wechselberger


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GRATULATIONEN

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HERZLICHE GRATULATION HOTTER FABIAN sowie SPORER JAKOB zur bestandenen Lehrabschlussprüfung zum Elektrotechniker

GRUBER FABIAN zum Silbernen Leistungsabzeichen beim Lehrlingswettbewerb Elektrotechnik im 2. Lehrjahr

EBERHARTER LUKAS zum Abschluss der 2. Fachklasse mit ausgezeichnetem Erfolg sowie zum Goldenen Leistungsabzeichen beim Lehrlingswettbewerb Elektrotechnik im 2. Lehrjahr

Bravo Jungs, weiter so. Andreas Sporer Elektrotechnik Sporer GmbH bez. Anzeige

SCHWENDAU GRATULIERT Am 6. März konnte Frau Paula Hauser von der JohannSponring-Straße 80, mittlerweile wohnhaft im Sozialzentrum Mayrhofen, ihren 92. Geburtstag feiern.

Weiters konnte Frau Annemarie Kröll, Dorf 181, am 8. März bei guter Gesundheit die Vollendung ihres 75. Lebensjahres feiern.

Als Gratulanten der beiden Jubilare stellten sich Bürgermeister Franz Hauser und Seniorenclubobmann Thomas Monai ein und überbrachten die herzlichsten Glückwünsche von Gemeinde Schwendau und Seniorenclub.

Herr Franz Wechselberger, Dorf 149, feierte am 10. März seinen 91. Geburtstag. Vizebürgermeisterin Theresia Rauch und Seniorenclubobmann Thomas Monai überbrachten die herzlichsten Glückwünsche der Gemeinde Schwendau. Auf diesem Wege den Jubilaren noch einmal alles Gute, Gesundheit und weiterhin Gottes Segen.

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ZILLERTALER GEMEINDEGESCHEHEN

GRATULATIONEN

Zell am Ziller

HIPPACH GRATULIERT Gratulationen in der Gemeinde Hippach Herr Spitaler Josef, Schwendberg 402, Rieser, feierte am 8. März seinen 80er im Gasthof Berghof. Eine Abordnung des Rentnerund Pensionistenverbandes Hippach überbrachte ihm ihre Glückwünsche. Am 10. März konnte Frau Hundsbichler Rosa, Laimach 118, Brunnhof, ihren 93er begehen. Gefeiert wurde im Familienund Freundeskreis im Gasthof Metzgerwirt.

Rosenheimer Schüler in der Zillertal Arena

Als Gratulanten der Gemeinde Hippach stellten sich neben Bgm. Gerhard Hundsbichler ebenso Vize Matthias Geisler sowie GR Armin Sporer ein. Die Gemeinde Hippach wünscht den Jubilaren auf diesem Wege nochmals alles Gute, verbunden mit bester Gesundheit und viel Freude auf dem weiteren Lebensweg.

Spitaler Josef 80

Hundsbichler Rosa 93

PVÖ ZELL AM ZILLER GRATULIERT Am 11. März konnte Obmann Platzer Karl mit einer großen Abordnung der noch sehr rüstigen Frau Meindl Helene, Stumm Obisdorfweg, die Ihren 75. Geburtstag feierte, herzlich gratulieren und ihr noch viele schöne und besonders gesunde Jahre im Kreise ihrer Familie und unseres Vereins wünschen.

Seit dem Jahre 2007 erfolgen gegenseitige Einladungen der Stadt Rosenheim sowie des Hauptschulverbandes Zell am Ziller und Umgebung mit dem Zweck, Schülern der jeweiligen Bildungsstätten kulturelle Aspekte sowie solche des Wintersports näherzubringen. Nachdem im Herbst des Vorjahres Zeller Hauptschüler in das Innschifffahrtsmuseum eingeladen worden waren, erfolgte in der Vorwoche der Besuch von 46 Rosenheimer Schülern und ihrer Pädagogen in der Zillertal Arena und führte diese – wie schon seit Anbeginn – auf die Zeller Skipisten. Während die Schüler dem Pistenspaß frönten, wur-

de im Bergrestaurant „Simons Skistadl“ zwischen den Bürgermeistern des Hauptschulverbandes und den Rosenheimer Initiatoren – 2. Bgm. Anton Heindl, Frank Leistner von der Stadtverwaltung Rosenheim, Auer-Bräu-Wirt Toni Sket - und dem „Urvater“ dieser Aktion, KR Walter Amor, ein reger Erfahrungsaustausch gepflegt. Dank ergeht in diesem Zusammenhang an die Zeller Bergbahnen, Simon Kröll vom „Simon´s Skistadl“ und der Familie Eberharter von der Arena-Skischule, die diese Aktion seit Jahren nicht nur tatkräftig, sondern auch wohlwollend unterstützen.

PVÖ ZELL AM ZILLER GRATULIERT Am 5. März konnten Obmann Platzer Karl, Obmann-Stv. Weichselbaumer Manfred und einige Vereinsmitglieder verspätet, aber doch, den Jubilaren Hollaus Franz, Stummerberg, und Nothegger Max, Zell, welche beide am 18. Februar ihren 75er feierten, herzlich gratulieren und ihnen noch viele Schöne und besonders gesunde Jahre in unserem Verein wünschen.

SPRUCH DER WOCHE

Liebe ist immer noch die anständigste Entschuldigung für Dummheiten. Horst Wolfram Geißler dt. Schriftsteller

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Foto: Marktgemeinde Zell am Ziller

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Obmann-Stv. Weichselbaumer Manfred, Obmann Patzer Karl sowie die Jubilare Hollaus Franz und Nothegger Max

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GRATULATIONEN

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Zell am Ziller

Sperre der Friedhofszufahrt Auf dem Areal der Liegenschaft „Rohrerstraße 5“ verläuft ein Strang der öffentlichen Abwasserbeseitigungsanlage, welcher künftigen Baumaßnahmen hinderlich und aus diesem Grunde aus dem Baugrundstück zu verlegen ist. Die dabei erforderlichen Maßnahmen sind unter gleichzeitiger Einbringung einer Wasserleitung der Firma Hochtief übertragen worden. Diese hat mit den Bauarbeiten, welche voraussichtlich bis 5. April andauern werden, am 18. März begonnen.

Während des oben genannten Zeitraumes wird die nordost-

seitige Zufahrt zum Gemeindefriedhof und zur Leichen-

Foto: Marktgemeinde Zell am Ziller

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halle für Kraftfahrzeuge nicht möglich sein. Ostseitig der Bahntrasse erfolgt dabei eine Abplankung, sodass Fahrzeuge nicht in den Baustellenbereich gelangen können. Für Fußgänger und Radfahrer ist der Zugang zum Friedhof jedoch ungehindert gegeben. Es wird gebeten, im Baustellenbereich entsprechende Vorsicht walten zu lassen und in diesen keineswegs mit privaten Kraftfahrzeugen einzufahren, sollte die oben erwähnte Abplankung kurzfristig zwecks Einfahrt von Baufahrzeugen geöffnet werden.

HAINZENBERG GRATULIERT Gleich zwei runde Geburtstage gab es in der letzten Woche in der Gemeinde Hainzenberg zu feiern. Am Dienstag, den 12. März, konnte Frau Margit Anibas, Lindenhöhe 611/3, den 85. Geburtstag feiern. Bürgermeister Georg Wartelsteiner

Margit Anibas mit Tochter Andrea

überbrachte dazu die besten Glückwünsche der Gemeinde. Margit geht es gesundheitlich sehr gut, jedoch vermisst sie an solchen Tagen ihren vor zwei Jahren verstorbenen Mann ganz besonders. Da ist es sehr gut, dass sich Tochter Andrea sehr liebevoll um sie kümmert.

Am gleichen Tag konnte auch Frau Anna Pfister, Unterberg 84, ihren 75. Geburtstag im Kreise ihrer Familie feiern. Bürgermeister Georg Wartelsteiner und Vizebürgermeister Hansjörg Kreidl überbrachten dazu ebenfalls die besten Wünsche. Neben der eigenen Familie besuch-

ten auch wieder viele Freunde und Bekannte die rüstige Jubilarin, die wegen ihrer herzlichen Art in der ganzen Nachbarschaft außerordentlich beliebt ist. Wir gratulieren den Jubilarinnen auf diesem Wege noch einmal ganz herzlich und wünschen weiterhin viel Gesundheit.

Bürgermeister Georg Wartelsteiner, die Jubilarin Anna Pfister und Vize-Bgm. Hansjörg Kreidl (v. l.)

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GRATULATION

Aschau feiert den 50er ihres Bürgermeisters

Happy Birthday lieber Andreas! Eine Menge an Glückwünschen und Gratulationen ereilte zu Recht den charmanten beliebten Bürgermeister, der sich bereits über Jahrzehnte – anfänglich als Gemeinderat – für die Belange seines Dorfes, für das Wohlergehen vieler Vereine und der Bürger und Bürgerinnen von Aschau einsetzt. Auch für die Pfarre hat er immer ein offenes Ohr. Viele haben ihn als stets besorgten Bürgermeister kennen- und schätzen gelernt. Somit war die große Zahl der Feiergäste nicht verwunderlich. Planungsverbandsobmann Hansjörg Jäger und Landeshauptmann-Stellvertreter Josef Geisler nahmen den Ehrentag zum Anlass und waren sich einig: „Lieber Andreas, deine Arbeit im kommunalen Bereich ist eine absolute Bereicherung für die ganze Tal-

schaft, deine uneigennützigen Tätigkeiten leisten einen sehr wertvollen, gesellschaftlichen Beitrag. Und dafür sagen wir ein herzliches Vergelt’s Gott!“ Schmunzelnd überreichte Hansjörg dem sympathischen Jubilar eine schön verpackte Weinkiste mit den Worten: „Für an Glühwein hent de Flaschn aft zu schåd!“ So trug jeder gerne zu angenehmen Feierstunden im gemütlichen freundlichen Cafe Hoadacher bei. Die Zillertaler Heimatstimme schließt sich den Beglückwünschungen herzlich an und wünscht dem Jubilar weiterhin viel Gesundheit, Kraft und Gottes Segen, damit sein verdienstvolles Wirken für das schöne Aschau weitergehen kann. Alles Gute! Die Redaktion

Zahlreiche Familienmitglieder gratulierten dem Jubilar, unter anderem Hans, Mario und Irmi

Viel Verbindung hat der Bürgermeister zur Landwirtschaft – links im Bild die Wirtsleute der Maxhütte

Die Mitarbeiterinnen des Bürgermeisters, alle im feschen Dirndl, brachten eine lustige musikalische Einlage

Eine Vielzahl an Bürgermeistern des Tales stellten sich ein, um ihrem Kollegen zu gratulieren

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GRATULATIONEN

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Die Gemeinde Aschau gratuliert

STUMM GRATULIERT

Bgm. Andreas Egger - ein 50er Der Aschauer Bürgermeister Andreas Egger feierte am Samstag, den 16. März 2019 seinen 50. Geburtstag.

Auf diesem Wege nochmals herzlichen Glückwünsch und Gesundheit wünscht der Gemeinderat und die Gemeindebediensteten.

KALTENBACH GRATULIERT Franz Heim feierte im Wohnheim Zell am Ziller am 12. März seinen 91. Geburtstag im Kreis der Familie und Freunden! Selbstverständlich vergisst die Gemeinde Kaltenbach seine Bürger/-innen nicht, und so gratulierte Bürgermeister Klaus Gasteiger im Namen der Gemeinde. Franz Heim ist einer der letzten wenigen Kriegsteilnehmer in der Gemeinde, deshalb kamen auch Sepp Margreiter und Engelbert Klocker von den Heimkehrern, um zu gratulieren. Allen Gratulanten wünschten dem Jubilar Gesundheit, Harmonie und Glück für die Zukunft!

© Gemeinde Kaltenbach

Als Gratulanten stellten sich der Gemeinderat, die Mitarbeiter der Gemeinde Aschau sowie Abordnungen der Schützenkompanie, der Musikkapelle, der Feuerwehr und der Veteraner ein. Auch Pfar-

rer Christoph Frischmann und die BürgermeisterIn des Zillertals mit LHStv. Josef Geisler an der Spitze gratulierten Bgm. Andreas Egger zu seinem runden Geburtstag.

Geburtstag in Stumm Frau Rosa Schwaninger feierte ihren 85. Geburtstag. Die Gemeinde Stumm gratuliert auf diesem Wege und wünscht viel Glück und Gesundheit.

KALTENBACH GRATULIERT © Gemeinde Kaltenbach

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TAFEL UDERNS Ausgabeöffnungszeiten jeden Freitag von 15.00 bis 17.00 Uhr Tafel Uderns im Caritas-Zentrum Zillertal Fällt der Freitag auf einen Feiertag, findet die Ausgabe bereits am Donnerstag statt.

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Die Gemeinde Kaltenbach gratuliert Frau Anna Neussl zum Geburtstag Am 15. März feierte Frau Anna Neussl den 80. Geburtstag im Kreis der großen Familie und Freunden im Hotel Post. Auch Bürgermeister Klaus Gasteiger war unter den Gratulanten, und überbrachte Anna die besten Wünsche anlässlich des Jubiläums, wünschte Glück, Gesundheit und Harmonie für die Zukunft.


RIED – EIN BLICK IN DIE GEMEINDE

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RIED in Zahlen Foto: Wörgötter&friends

26

9,42 km2

198.601

ist die Gemeindefläche von Ried

Nächtigungen 2018

2.442 m ü. A.

30 landwirtschaftliche Betriebe

der Wimbachkopf, höchster Punkt der Gemeinde Ried

6 im Vollerwerb 24 im Nebenerwerb

1.422 Einwohner 1289 mit Hauptwohnsitz 133 mit Nebenwohnsitz

8 über 90-Jährige 5 Frauen und 3 Männer

5 Nachbargemeinden

16 Vereine

Fügenberg, Kaltenbach, Stumm, Uderns, Zellberg

laden zur Kameradschaft ein

1.580

10 Gaststätten

Gästebetten

davon 7 Hotels ZILLERTALER HEIMATSTIMME


RIED – EIN BLICK IN DIE GEMEINDE

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Anno dazumal

Zur Geschichte des Ortes Fotos: Gemeindechronik

Die Bezeichnung des Ortes Ried geht auf die Zeit der bayrischen Landnahme zurück und hängt mit „roden“ zusammen. 1150 erstmals urkundlich erwähnt, ist davon auszugehen, dass Ried im 10. Jahrhundert entstanden ist. Ried gehörte mit Uderns zum Tiroler Teil des Zillertales, während die anderen Gemeinden zu Salzburg gehörten. 1805 wurde Ried dem Landgericht Rattenberg, 1817 dem Landgericht Fügen und seit 1923 dem Bezirksgericht Zell am Ziller zugeteilt. Eine ständige Bedrohung für den Ort waren Vermurungen durch den Riedbach.

Ried 1937

Fotos: Stadtarchiv Schwaz, Sammlung Georg Angerer

Ried 1935

Ried 1963

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RIED – EIN BLICK IN DIE GEMEINDE

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Einer, der sich als Zillertaler im Europa des 18. Jahrhunderts einen Namen machte

Fotos: Gemeindechronik

Peter Prosch vulgo Taxach Grafl

Als einen der ersten Fremdenverkehrstiroler kann man wohl den einstigen Rieder Gemeindebürger Peter Prosch bezeichnen. Peter Prosch kam 1744 als zwölftes und jüngstes Kind einer Häuslerfamilie im Ortsteil Taxach zur Welt. Seine Kindheit war geprägt von Entbehrungen.

So arbeitete er im Sommer als Schafhirte und war im Winter als Bettelkind unterwegs. Ein Traum führte ihn im wahren Leben zu Kaiserin Maria Theresia, das erträumte Branntweinhäusl und ein Hut voll Geld wurden Wirklichkeit. Später, auf Wanderschaft, verschaffte sich Peter Prosch Zutritt zu diversen Fürstenhäusern.

Am urwüchsigen Tyroler Naturkind, das den Narren spielte und sich traktieren ließ, Gefallen findend, erlangte Prosch zusehends Bekanntheit und wurde als letzter Hofnarr herumgereicht und gefeiert. Zusehens wohlhabend, mit eigener Landwirtschaft und Gasthaus, das einstige Jochler Wirtshaus, ging es mit dem Menschen Pe-

ter Prosch allerdings abwärts. Eine gespaltene Identität, ein Selbstmordversuch, eine abzusitzende Haftstrafe nagten an seiner Persönlichkeit. An Europas Fürstenhöfen den Deppen spielend, im Zillertal den erfolgreichen, salonfähigen Wanderhändler. 1804 verstarb "Taxach Grafl" Peter Prosch, ein auf seine Art begabter Zillertaler.

Interview

Fünf Fragen an Martina Keiler

Foto: Volksbühne Aschau

Autorin und Regisseurin des Bühnenstückes „Der Zillertaler“ Peter Prosch vulgo Taxach Grafl, Rieder Gemeindebürger des 18. Jhdt., Handschuhhändler und findiger Fremdenverkehrstiroler, „Hoftyroler“ und Hofnarr, ein Mann mit vielen Eigenschaften. Das Leben von Taxach Grafl als Grundlage für das 2017 sehr erfolgreiche inszenierte Bühnenstück „der Zillertaler“. Eine kritische Auseinandersetzung mit der heutigen zeitoptimierten Person des „Zillertalers“.

Gerda Gratz: Wie sieht Martina Keiler als Autorin und Regisseurin des Bühnenstücks „der Zillertaler“ die Figur des „Zillertalers“ in einem Spannungsfeld der ständigen Selbstoptimierung auf der einen, und dem Erhalt von Werten und Traditionen auf der anderen Seite? Martina Keiler: Die Frage beinhaltet bereits eine Antwort: Der Zillertaler ist eine gespaltene

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Persönlichkeit: Er ist einerseits geschäftstüchtig, auf Fortschritt bedacht, profitorientiert, strebt nach Erfolg und Wohlstand. Vor allem definiert er sich über den „Fleiß“. Andererseits sehnt er sich nach dem „Früher“, als es noch ruhiger und gemütlicher war, als man noch Zeit für Familie und Freunde hatte und als man noch auf einen „Huagacht“ ging. Der Zillertaler will den Wohlstand, den wirtschaftlichen Fortschritt – gleichzeitig


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GG: Der Tourismus, die daraus resultierende Freude, aber auch das Leid, erfordert eine Gratwanderung aller Beteiligten. Es geht um den Schutz der Keimzelle Familie, der Heimat als solcher, aber ebenso um die ständige Selbstoptimierung, nach dem Motto schneller, besser, weiter. Das macht auch vor der Person des „Zillertalers“ nicht Halt. Wie siehst du als Kulturschaffende ein mögliches Zukunftsszenario für den Tourismus im Zillertal? MK: Ich glaube, der Zillertaler muss sich bewusst werden, dass die landschaftliche Schönheit durch die massiven Umwelteingriffe vergänglich ist. Unser Kapital – unsere Landschaft – ist gefährdet, und es braucht einen Stopp – in jeglicher Hinsicht: bei Skigebietserweiterungen, bei Neuerschließungen, beim Bettenausbau, beim Billigtourismus. Vor allem braucht es auch Weitsicht in der Raumordnungsfrage. Genug ist genug! Wir beginnen das Maß zu verlieren, in vielen Bereichen haben wir es bereits verloren! Setzen wir doch mehr auf Qualitäts- statt Quantitätstourismus!

niemals nie! Jedenfalls ist ein neues Stück in Arbeit! GG: Im Theater an der Josefstadt wurde vor Kurzem mit großem Erfolg Karl Schönherrs Stück „Glaube und Heimat“ unter der Regie von Stephanie Mohr uraufgeführt. Ein altes Stück mit dem Inhalt der Vertreibung der Zillertaler Protestanten. Wer dem lutherischen Irrglauben nicht abschwört, muss Haus und Hof verlassen und außer Landes gehen. Fragen wie: Gibt es ein Leben im falschen Bekennen? Ein neues Nachdenken zu Themen wie religiöse Intoleranz und Ausgrenzung im Hier und Jetzt. Ein völlig anderes Thema als der Stoff des Zillertalers, doch gleichfalls ein brennendes Thema unserer Zeit. Der tourismusmüde Zillertaler, auch irgendwann ein Vertriebener in seiner Heimat?

GG: Wird es eine Fortsetzung des „der Zillertaler“ geben?

MK: Ein interessanter Gedankenansatz! Ich hoffe, dass der Zillertaler mündig genug ist, um zu wissen, dass Ausgrenzung nicht zum Ziel führt. Er wird erkennen, dass dem kritisch denkenden Menschen – der gegen den Mainstream agiert – ein Platz in der Gesellschaft gehört. Das wäre mein positiver Ansatz zu dieser interessanten und provokanten Fragestellung. Ich kann mir aber durchaus vorstellen, dass der tourismusgesteuerte Mensch müde wird, dass er aus dem Strudel des „Getriebenwerdens“ ausbrechen möchte und dieses Leben so nicht mehr führen will, dass er sich wieder auf die lebensbejahenden Werte besinnt: Der Zillertaler, der nicht – „mehr-weiter-besser“ – als seinen Lebensgrundsatz sieht. Ich hoffe, er wird kein Vertriebener, sondern ein Vorbild für jenen denkenden Menschen, der sich auf Werte wie Familie, Natur und Umwelt besinnt, der sich immer wieder die Frage stellt, was macht mich glücklich und zufrieden?

MK: Ich lebe das Motto: Sag

Vielen Dank für das Interview!

GG: Welches Entwicklungspotenzial hat „der Zillertaler“? MK: Der Zillertaler ist ein innovativer, auch experimentierfreudiger Mensch! Ich glaube, dass es genug Zillertaler gebe, die sich für eine Neuorientierung in der Tourismusbranche aussprechen würden und die zukunftsorientierte Ideen hätten. Vielleicht wird diesen Menschen vonseiten der Politik und Wirtschaft zu wenig Gehör geschenkt.

Zeitgemäße Bauvorhaben

Gemeindeagenda Ried 2019 • Um- und Anbau des Gemeindeamtes mit Bürgerservice und Gästeinfo, acht barrierefreien Wohnungen, Nachmittagsbetreuung und Hort, SB-Bereich der Raiffeisenbank Ried, bezugsfertig Herbst 2019

• Bauvorhaben Riedbachverbauung in Kooperation mit der Gemeinde Kaltenbach, Abschnitt 7

• Neubau der Hochbehälter

• Glasfaserausbau

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Taxach (Fertigstellung Herbst 2019) und Großried mit Fertigstellung im Herbst 2020

Fotos: Gemeindearchiv

bedauert er seine oft auch negativen Auswirkungen auf sein Leben.

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Gemeindeagenda

Fotos: Gemeindearchiv

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Neubau Hochbehälter Taxach und Großried Trinkwasser gilt als eines der wichtigsten und wertvollsten Lebensmittel. Dadurch liegt zu Grunde, dass die Versorgung der Bevölkerung mit einwandfreiem Trinkwasser einen hohen Stellenwert in der Gesellschaft einnimmt. Die Gemeinde Ried im Zillertal sorgt mit dem Neubau der beiden Hochbehälter Taxach und Großried nachhaltig für den Erhalt und die Verbesserung der hohen Trinkwasserqualität im Versorgungsgebiet. Durch das stetige Wachstum der Gemeinde ist eine Vergrößerung der Wasserbevorratung für die Sicherstellung des zukünftigen Wasserbedarf notwendig. Die neuen Trinkwasserspeicherbauwerke wurden durch die Beratenden Ingenieure AEP Planung und Beratung GmbH mit äußerstem Bedacht auf hygienische Standards ausgelegt, wodurch nicht nur die Trinkwasserversorgung, sondern auch die Löschwasserabdeckung der Gemeinde langfristig sichergestellt werden kann. Dazu

Hochbehälter Großried

müssen viele Komponenten wie zum Bespiel die Betonbeschaffenheit individuell auf die Quellwässer der Gemeinde Ried angepasst werden. Durch den Einsatz von neuster Steuer- und Regelungstechnik in Kombination mit der 2018 in Betrieb genommen Anbindung an den Wasserverband Mittleres Zillertal, kann eine maximale Versorgungssicherheit gewährleistet werden. Die Gemeinde Ried im Zillertal investiert 2019 und 2020 rund netto 2,1 Millionen Euro in die Trinkwasserversorgung. Bauherr: Gemeinde Ried im Zillertal Planung und Bauaufsicht: Beratenden Ingenieure AEP Planung und Beratung GmbH Ausführende Firma Baumeister: Rieder GmbH & Co KG Ausführende Firma EMSRTechnik: Schubert Elektroanlagen GmbH Bauabschnitt 01: Während der Bauphase, Start

März 2019, des Hochbehälters Taxach wird die Wasserversorgung über einen provisorischen Behelfsspeicher sichergestellt. Der bestehende Hochbehälter Taxach wird zur Gänze abgebrochen und an derselben Stelle durch den 400 m³ fassenden neuen Hochbehälter Taxach ersetzt. Die Fertigstellung und Inbetriebnahme des neuen Hochbehälters Taxach ist im Herbst 2019 geplant. Bauabschnitt 02: Im zweiten Bauabschnitt, Baubeginn Frühjahr 2020, erfolgt der Abbruch des bestehenden Hochbehälters Großried bzw. der Neubau des Hochbehälters, Speichervolumen 250 m³, sowie die Neufassung der Erlenquelle entsprechend dem Stand der Technik. Die Trinkwasserversorgung kann über den Bauzeitraum bereits über den neuen Hochbehälter Taxach sichergestellt werden, wodurch keine Einschränkungen der Bevölkerung der Gemeinde Ried entstehen. AEP Planung und Beratung GmbH/Schwaz

Hochbehälter Taxach ZILLERTALER HEIMATSTIMME


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Wettbewerb

Foto: Gemeindearchiv

Gemeindezentrum Neu in Ried im Zillertal

Erscheinungsbild: Der neue Gemeindesaal bekommt durch Material und architektonische Ausbildung eine besondere Bedeutung. Die öffentliche Nutzung des Gebäudes wird dadurch klar erkennbar und es entsteht ein spannender Dialog zwischen zwei unterschiedlichen Baukörpern, die durch eine gläserne Fuge verbunden werden. Diese Fuge wird mit der neuen Freitreppe zum Gemeindesaal das neue repräsentative Foyer der Gemeinde. Der Bestandsbaukörper mit überwiegender Wohnnutzung erhält eine Holzfassade, die eine wohnliche Atmosphäre für die zurückspringenden Balkonbereiche schafft. Konstruktive Maßnahmen: Das Satteldach wird angehoben, so dass traufseitig eine lichte Raumhöhe von 2,40 erreicht wird. Die Dachneigung wird etwas verringert, um Kubatur zu sparen. Die Hauptachsen der tragenden Wände bleiben erhal-

ten, so dass die statischen Maßnahmen begrenzt bleiben. Neu errichtet wird der Gemeindesaal auf der Feuerwehrzentrale und der Raum unter der nordseitigen Auskragung wird geschlossen Gemeindeamt: Das Gemeindeamt wird erdgeschossig in den ehemaligen Räumlichkeiten von TVB und Bank untergebracht. Das EG wird um den Bereich unter der nordwestseitigen Auskragung erweitert. Der Gemeindesaal wird neu im 1. OG auf dem Feuerwehranbau errichtet. Das Gebäude erhält hierdurch ein besonderes, repräsentatives Kennzeichen. Dieser wichtige Raum wird durch eine hochwertige Metallfassade und eine betonte Auskragung hervorgehoben. Der Goldton der Fassade nimmt Bezug auf die drei Goldenen Handschuhe im Rieder Gemeindewappen. Gleichzeitig dient der Saal als Überdachung für den neuen Eingangsbereich samt Freitreppe.

Wohnungen: Das 2. Obergeschoss wird durch Anhebung des Dachstuhls vollständig für Wohnungen nutzbar. Es entstehen vier neue Wohnungen im 1. und 2. Obergeschoss. Insgesamt gibt es fünf 2-Zimmer-, drei 3-Zimmer- und eine 4-Zimmerwohnung. Alle Wohnungen erhalten einen Balkon und sind vollständig barrierefrei angelegt. Nachmittagsbetreuung: Der Hort wird im Erdgeschoss ostseitig untergebracht. Die Erschließung erfolgt über das interne Treppenhaus. Auf eine zusätzliche außenliegende Treppe wird verzichtet, diese kann aber optional errichtet werden. Sanitäranlagen Bewegungsraum: Die Sanitäranlagen werden so erweitert, dass nach Geschlechtern getrennte Anlagen und eine ausreichend große Garderobe zu Verfügung gestellt werden können. Ein vollständig barrierefreier Um-

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bau des Bewegungsraums ist nur mit erheblichem Aufwand möglich, deshalb ist mittelfristig eine Auslagerung zu überdenken. Thermische Sanierung: Das Gebäude erhält eine neue Fassade mit zusätzlicher Wärmedämmung und neue 3-fach verglaste Fenster. Es werden nachhaltige, natürliche Baustoffe verwendet: Holzfenster, Holzfassade, ökologische Dämmstoffe. Barrierefreiheit: Neben dem bestehenden Treppenhaus wird ein Aufzug errichtet, der alle Geschosse und Nutzungen barrierefrei erschließt. Die Gemeinde wird im Erdgeschoss über eine durch die Balkone überdachte Rampe mit dem Vorplatz verbunden. Der Gemeindesaal wird über den gemeinsamen Aufzug barrierefrei erschlossen. Alle Wohnungen erhalten barrierefreie Duschbäder und WCs.


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Traditon pflegen und Feste feiern - Keine Langeweile im Mittleren Zillertal

Gemeindeübergreifendes Vereinsleben Das Vereinsleben ist in Ried ein sehr vielseitiges, und die sozialen Kontakte werden gemeindeübergreifend gepflegt. Von der Bundesmusikkapelle Ried-Kaltenbach bis hin zum Wintersportverein Kaltenbach-Ried ist die Auswahl für die Freizeitgestaltung groß. Bundesmusikkapelle Ried-Kaltenbach Schützenkompanie Ried-Kaltenbach Schützengilde Kaltenbach-Ried Landjugend Ried-Kaltenbach Theaterspielgruppe Ried-Kaltenbach Kirchenchor Ried-Kaltenbach Weinfreunde Zillertal Krippenverein Zillertal Videoclub Zillertal Seniorenbund Kaltenbach-Ried Pensionistenverband Ried-Kaltenbach Sportverein SV Ried-Kaltenbach Tennisclub TC Ried-Kaltenbach Wintersportverein Kaltenbach-Ried Freiwillige Feuerwehr Ried im Zillertal Bergrettung Kaltenbach

Anno dazumal: Bericht von 1978 in der Zillertaler Heimatstimme Fotos: Geisler Siegfried

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Feuerwehr

BMK

Prozession

Schützen

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Gemeindeüberschreitendes soziales Engagement

Lebenshilfe im Dorf – Herz zeigen für den Mitmenschen

„Lebenshilfe im Dorf “ ist eine Initiative in der Gemeinde Ried, welche, stark in Frauenhand, ein sehr großes Herz für die betroffenen Mitmenschen zeigt. Theresia Kainer, Veronika Kainer und Elke Klocker tragen mit sehr viel Liebe und Einsatz die Idee des Dienstes am Mitmenschen weiter. Vorzeigedamen in unserer Gesellschaft, die einmal mehr Herz zeigen. Sind doch die finanziellen Belastungen bei Schicksalsschlägen und Krankheiten für die Betroffenen und deren Angehörigen selbst in unserer heutigen Wohlstands-

gesellschaft oft sehr groß, und da ist es gut und wichtig, wenn rasch und unbürokratisch geholfen werden kann. Mit der „Lebenshilfe im Dorf “ wird gemeindeüberschreitend Gutes getan, und die Initiative darf als liebgewordene Einrichtung gesehen werden, die dankbar für jede noch so kleine Geldspende ist, um diese wieder weitergeben zu können, für diejenigen, die sich mit Sachspenden den Alltag ein wenig leichter gestalten können. „Am Berührendsten sind immer die ganz besonderen Härtefälle und wenn beispielsweise Kinder großes Leid in ihrem Leben erfahren müssen, diese schwer erkrankt sind.“ Darüber sind sich Resi, Veronika und Elke einig. Eine liebgewordene Tradition ist die alle zwei Jahre stattfindende Veranstaltung der Zillertaler

Weinfreunde, die mit ihrer Spendenfreudigkeit der „Lebenshilfe im Dorf “ immer sehr unter die Arme greifen. So gibt es auch viele andere Gönner, die ungenannt bleiben sollen, jedoch eine unverzichtbare und wertvolle Unterstützung mit ihren Geldspenden sind. Aber nicht nur mit viel Engagement für die Initiative „Lebenshilfe im Dorf “ sind die drei Damen im Einsatz, die sehr oft akkurate Mithilfe durch Familie, Nachbarn und Freunde erfahren, sondern ebenso als sogenannte „Weihnachtsengel“, wenn sie sich alljährlich bei den 85-Jährigen und älteren in der Gemeinde ein Stelldichein geben, und mit einem netten „Huagacht“ bei Kaffee und Kuchen oder einem Glaserl Wein in der Weihnachtszeit das Herz des anderen berüh-

ren. Seit 2005 wird dieses Miteinander im Dorf gepflegt, und frau ist immer freudig erwartet sowie gerne willkommen. An dieser Stelle möchten sich Theresia Kainer, Veronika Kainer und Elke Klocker bei ihren Unterstützern und Gönnern recht herzlich bedanken. Denn so viel Herz für den Mitmenschen kann andere Herzen öffnen. Unsere Gesellschaft braucht eine Kultur des Herzens, die Fähigkeit zum Ergriffensein. Es braucht Menschen, die der Logik des Herzens folgen, anderen ihre Hilfe anbieten und sich für ein gutes Miteinander einsetzen. Wie sagte Bischof Stecher einst: „Irgendwann und irgendwo vernimmt doch jeder mitten im Gekreisch und Lärm der Tage eine leise Melodie des Guten und Hellen im Hintergrund.“

Foto: Zillertaler Heimatstimme

Es war einmal eine rührige Rieder Gemeindebürgerin, die in den frühen 1980er-Jahren den Erlös des Weiberfasching-Balls einem guten Zweck zuführte. Die gute Seele hieß Judith Geisler, die Idee, die daraus geboren wurde, nennt sich seither „Lebenshilfe im Dorf “, die als „Sozialfeuerwehr mit Herz" gesehen werden kann. Rasch und unbürokratisch wird geholfen, wo es brennt. Und es brennt sehr oft in unserer Gesellschaft, ohne dass dabei großes Aufsehen gemacht wird und gemacht werden möchte. Schicksalsschläge, wie der Verlust eines Partners oder eine schwere Erkrankung, sind Ereignisse im Leben eines Menschen, die einen wie ein Blitz aus heiterem Himmel treffen kann. Gut, wenn es dann eine Unterstützung in Form von Sachspenden gibt!

Lebenshilfe im Dorf – Veronika, Theresia und Elke

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SPORT

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Schützengilde Zell am Ziller

Tolle Erfolge bei der Tiroler Meisterschaft Riesenerfolg für Martin Baumann von der SG Zell am Ziller. Mit einem minimalen Rückstand von 0,3 Ringen auf den für die SG Breitenbach startenden Raimund Felderer konnte sich Martin über den Tiroler Vizemeister in der Klasse sitzend frei Herren sichtlich freuen. Auch unser Senioren-3-Schütze Heinz Höllwarth erkämpf-

te sich einen Stockerlplatz, Bronze im Einzel. Unsere drei Schützen Heinz Höllwarth, Andrea Tipotsch und Martin Baumann konnten sich ebenfalls über einen Tiroler Vizemeistertitel mit der Mannschaft freuen. Weiters gratulieren wir unserer Schützin Andrea Tipotsch zur Bezirksmeisterin bzw. zum Meister aller Klassen auf Bezirksebene.

Lanersbach

Tuxer Langlaufmeisterschaft 2019

Zwergerlmeister Mario Kurz Am Freitag, den 8.3.2019 wurde in Lanersbach die diesjährige Tuxer Langlaufmeisterschaft ausgetragen. Bei schwierigen Loipenverhältnissen kämpften 55 be-

geisterte Langläufer auf den verschiedenen Strecken zwischen Neurautfeld und Vorderlanersbach um die Tuxer Meistertitel. Viele Kinder, Hobbysportler und Volksläufer reihten sich am Start ein. Man konnte bei diesem Rennen noch einmal kräfteraubende Positionskämpfe von den Zwergerlklassen bis hin zu den älteren Semestern sehen. Anschließend fand die Preisverteilung in der NMS

Tux statt, wo viele tolle Preise an die Teilnehmer und Familienteams überreicht wurden. Hier die einzelnen Tuxer Meister: Zwergerlmeisterin Leni Bidner Zwergerlmeister Mario Kurz Kindermeisterin Lena Tipotsch Kindermeister Felix Geisler Schülermeisterin Anna Peer Schülermeister Adrian Erler

Die Zillertaler Heimatstimme gratuliert

Zillertaler Fußballer in Deutschland geehrt Ob jemand selbst begeistert Fußball spielt oder lieber live ein Spiel schaut oder im Fernsehen ein aufregendes Match verfolgt – Fußball gehört zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen. Auch bei uns im Tal.

und sich dort bereits in seinen sehr jungen Jahren einen Namen gemacht hat, wird vom Oberbürgermeister der Stadt Augsburg, Dr. Kurt Gribl, für hervorragende sportliche Leistungen gewürdigt. Wer ist nun dieser junge Mann?

schweißtreibenden Wettbewerben mit anderen jungen Spielern messen.

Umso stolzer macht uns, dass kürzlich eine Nachricht ins Zillertal eilte: Ein Jungstar, aufgewachsen in Mayrhofen, der nun in Augsburg spielt

Franjo Ivanovic, 15 Jahre alt – er trainiert in Augsburg, hat seine Familie mitgenommen und wird dort hart weiter üben und sich in vielen

Die Zillertaler Heimatstimme wünscht dir weiterhin vor allem viel Gesundheit und Motivation für die nötigen Höchstleistungen. Alles Gute!

Somit präsentiert der junge sympathische Zillertaler in Deutschland seine Heimat. Wir sind stolz auf dich!

ZILLERTALER HEIMATSTIMME

Tuxer Meisterin Isabella Bidner Tuxer Meister Alfred Bidner Vielen Dank nochmals allen Teilnehmern, Helfern und Sponsoren (Gemeinde Tux, TVB Tux/Finkenberg mit Loipenfahrer Hubi, Zeitnehmer Ali Erler, Sport Nenner, Insider, verlockend-Sandra Erler, Spar Markt Wechselberger, Bergasthaus Eggalm, Hotel Bergland). Ergebnisliste und Fotos unter www.wsvtux.at


SPORT

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Österreichs bester Catchdriver trabt von Erfolg zu Erfolg

Christoph Fischer in der Krieau geehrt

Christoph Fischer, Enkel von Mayrhofens Pferdesporverein-Obmann Adolf Fischer, wurde die Liebe zu Pferden bereits in seinem Heimatort Mayrhofen in die Wiege gelegt. Bei Ausbilder Gerhard Mayr, dem vielfachen österreichischen Champion, durfte er den Trabrennsport von Grund auf kennenlernen. Nach etlichen Rennerfolgen errang Christoph Fischer

schließlich 2017 erstmals mit 35 Siegen das Berufsfahrerchampionat der Wiener Hauptstadt-Trabrennbahn Krieau und konnte diesen Titel letztes Jahr mit 27 Siegen verteidigen. Im österreichischen Gesamtklassement belegte der Berufsfahrer – wie schon im Jahr 2017 – hinter Goldhelm Gerhard Mayr und Hubert Brandstätter junior den dritten Rang. Ebenso in der Krieau entschied Christoph Fischer im September 2018 unter anderem das „KR Hermann Waldbaur Gedenkrennen“ für sich. Sehr zur Freude von Österreichs „Trainerchampion 2018“ Gregor Krenmayr, zu dessen Stall im oberösterrei-

chischen Hörsching Fischer vor einigen Jahren stieß. Mittlerweile wird Christoph Fischer auch gerne von anderen Trainern und Besitzern als Steuermann verpflichtet und

ist nicht nur in Österreich, sondern ebenso auf Bayerns Trabrennbahnen anzutreffen. So holte er sich unter anderem 2016 in Straubing das Bahn-Championat. Foto: Eduard Risavy

Im Trabrennpark in der Wiener Krieau fanden am 3. März im Rahmen des Renntags die Championats-Ehrungen für 2018 statt. Unter den Geehrten, Trabrennfahrer Christoph Fischer.

Sieger Gesamtklassement: Hubert Brandstätter jun., Gerhard Mayr, Christoph Fischer mit Dr. Peter Truzla (l.) und Michael Hinger (r.)

WSV Hippach

Kinder des WSV Hippach in Zell am Ziller sehr erfolgreich Letztes Wochenende fanden am Samstag zwei Läufe zum Bezirkscup und am Sonntag das Internationale Kinderrennen in "Schi Zell" statt. Es konnten sehr gute Ergebnisse für den WSV Hippach verzeichnet werden. Bei den Bezirkscups haben Fankhauser Greta (U8) 2 x 2., Mitterer Simon (U8) 2 x 2., Fankhauser Theresa (U11) 2., Fankhauser Paul (U11) 2. + 3., Komutzki Milena (U12) Sieg + 2. Plätze erreicht. Beim darauffolgenden Internationalen konnten folgende Platzierungen in den jeweiligen Klassen herausgefahren werden: Fankhauser Greta 2., Mitterer Simon 3., Stöffler Lara-Maria 2., Fankhauser Theresa 3. und Fankhauser Paul 3. Der WSV Raiffeisen Lagerhaus Hippach gratuliert seinen Kinderläufern zu den sehr guten Ergebnissen.

Fotos: WSV Hippach

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Fankhauser Greta (U8)

Mitterer Simon (U8)

Stöffler Lara-Maria (U10)

Fankhauser Paul (U11)

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SPORT

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SV Aschau – Sektion Rodeln

Ausgezeichnete Erfolge im Winter 2018/19 Für unsere Rodler war der vergangene Winter wieder mit vielen ausgezeichneten Erfolgen gekrönt! Mit vier Einsitzern, bestehend aus Elias Semler (Schüler II männl.), Franz-Josef Keiler (Masters II Herren), Stefan Keiler (Masters I Herren) und Alois Wechselberger (Herren Allgemeine), sowie zwei Doppelsitzern mit Alois Wechselberger/Franz-Josef Keiler und Stefan Keiler/Peter Misslinger gingen unsere Sportler in die Wintersaison. Die Rodelsaison begann mit der Österreichischen Meisterschaft am 29. und 30.12.2018 in Bach im Lechtal. Bei diesem Rennen waren wir mit einem Doppelsitzer und vier Einsitzern am Start. Im Doppelsitzer konnten sich Alois Wechselberger und Franz-Josef Keiler den 3. Platz und somit die Bronzemedaille sichern. Elias Semler sicherte sich mit zwei tollen Fahrten den Sieg in seiner Klasse sowie den Titel des Österreichischen Schülermeisters. Franz-Josef Keiler belegte außerdem den 2. Platz in der Klasse Herren Masters II. und errang in der Gesamtwertung der Masters die Bronzemedaille. Stefan Keiler belegte in der Klasse Herren Masters I den 4. Platz. Alois Wechselberger siegte in der Allgemeinen Herrenklasse und konnte sich somit den österreichischen Meistertitel der Allgemeinen Klasse sichern. Bei den vier Austriacuprennen (2 x Ried i. O. und 2 x Obdach in der Stmk.) waren wir gesamt 20-mal am Start und konnten sagenhafte 19 Stockerlplätze sowie einen 4. Platz mit nach Hause nehmen. Von den 19 Stockerlplätzen waren zwölf Klassensiege, fünf zweite Plätze und zwei dritte Plätze dabei.

Aufgrund der ausgezeichneten Leistungen konnten sich drei unserer Sportler im Einzel und zwei im Doppel für den großen Preis von Europa, den Europameisterschaften, die von 8. bis 10. Februar in La Val Longiarü (Südtirol) durchgeführt worden waren, qualifizieren. Bei diesem Topereignis hatten unsere Fahrer leider ein wenig Pech. Im Doppelsitzer erreich-

ten Alois Wechselberger und Franz-Josef Keiler, nach Platz 3 im 1. Lauf, den 4. Platz, geschlagen lediglich um 0,22 sec. Stefan Keiler mit Partner Peter Misslinger belegte den 11. Platz. Im Einsitzer belegten Franz-Josef Keiler in der Klasse Herren Masters II den 7. Platz, Stefan Keiler in der Klasse Herren Masters I den 6. Platz und Alois Wechselberger, der nach

Fotos: SV Aschau / grubertechnik.com

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ausgezeichneter letzten Zwischenzeit leider in der letzten Kurve schwer eingeschlagen war und sich dabei verletzt hatte, trotzdem noch den ausgezeichneten 7. Platz in der allgemeinen Herrenklasse (ohne diesen Einschlag wäre es wohl ein Stockerlplatz geworden). Zum Abschluss der Veranstaltung konnten Alois Wechselberger und Franz-Josef Keiler noch an der Europameisterschaft teilnehmen bzw. sich eben für diese qualifizieren. Gehandicapt von seiner Verletzung, war für Alois leider nicht das Maximum möglich und so mussten sich Alois und Franz-Josef im Doppelsitzer mit Platz 6 und im Einsitzer mit Platz 9 durch Alois und Platz 20 durch Franz-Josef zufriedengeben. Am 16. Februar fand dann noch die Tiroler Meisterschaft in Trins statt. Auch hier waren unsere Sportler wieder sehr erfolgreich. Im Doppelsitzer sicherten sich Alois Wechselberger und Franz-Josef Keiler den 2. Platz und somit die Silbermedaille. Stefan Keiler und Peter Misslinger belegten den 4. Platz. Elias Semler konnte die Klasse Schüler II männl. souverän für sich entscheiden und sicherte sich somit ebenso den Tiroler Schülermeistertitel! Franz-Josef Keiler gewann die Klasse Herren Masters II und sicherte sich damit in der Gesamtwertung der Masters die Silbermedaille. Stefan Keiler belegte in der Klasse Herren Masters I den 4. Platz. Alois Wechselberger belegte in der allgemeinen Herrenklasse den 2. Platz und errang somit auch hier die Silbermedaille.

Team SV Aschau II

Elias Semler

Alois Wechselberger

Franz-Josef Keiler

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Der SV Aschau – Sektion Rodeln gratuliert seinen Sportlern recht herzlich zu diesen ausgezeichneten Erfolgen!


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GOLF IM ZILLERTAL

GOLFLEXIKON

Golfclub Zillertal Uderns

Foto: Golfclub Zillertal/Becknaphoto

Inzwischen auch im Zillertal ein Breitensport DIE GESCHICHTE DES GOLFSPORTES Golf ist eine Ballsportart mit dem Ziel, einen Ball mit möglichst wenigen Schlägen vom Abschlag in ein weit entferntes kleines Loch zu spielen, wobei verschiedene Golfschläger zum Einsatz kommen. Eine Golfrunde besteht in der Regel aus neun oder 18 Spielbahnen, die nacheinander bespielt werden. Die wunderschöne Anlage des Golfclubs Zillertal Uderns

»Golf ist ein Spiel, bei dem man einen zu kleinen Ball in ein noch kleineres Loch schlagen muss und das mit Geräten, die für diesen Zweck denkbar ungeeignet sind«, so Winston Churchill. Um das Golfspiel ranken sich allerlei Klischees, doch gerade der Werdegang des Golfclubs im Zillertal zeigt, dass es die Leidenschaft für dieses schöne Spiel war, die aus einer ersten Idee über viele Jahre einen wunderbaren Golfplatz hat werden lassen. 1988 Fam. Brigitte und Peppi Kröll bauten neben ihrem Hotel in Hippach ein Puttinggreen (einen kleinen Übungsplatz). So entstand eine kleine Gruppe von ersten Golffreunden. 1995 wurde im Hotel Stefanie in Hippach der 1. Golfclub Zillertal gegründet. Das Interesse war groß, 140 Tiroler nahmen daran teil. 1996 Helmut Stock setzte in Stumm den Bau einer Driving-Ranch behördlich durch. 2002 Sagenhafte 800 Mitglieder unterstützten den Golfclub, der bereits alles hatte – nur keinen Golfplatz …, denn dafür waren etwa 65 Hektar Grund erforderlich. 2007 Die Zillertaler Unterneh-

merfamilie Schultz griff diese Idee auf und übernahm die professionelle Planung und Umsetzung. 2012 Spatenstich zum Golfplatz, wie er heute in Uderns steht. 2014 Inoffizielle Eröffnung, inzwischen etwa 750 Mitglieder. 2015 Eröffnungsturnier - am 8. Mai 2015. Für die musikalische Umrahmung sorgten eine Blasmusikkapelle und die Zillertaler Schützen. Die Liste der Ehrengäste war lang, stellvertretend hervorzuheben sind der damalige Finanzminister Dr. Hans Jörg Schelling, Landeshauptmann Günther Platter, Alfred Eberharter (Schürzenjäger), die Zillertaler Skilegenden Stephan Eberharter und Leonhard Stock sowie natürlich die Hausherren Heinz Schultz mit Gattin, die diesen Platz mit dem exklusiven Hotel- und Restaurant-Neubau erst wahr werden ließen. Der Andrang beim Turnier war so groß, dass die 180 Teilnehmer über zwei Tage hinweg spielen mussten. So also wurde im Verlauf von 26 Jahren aus einer ersten Idee ein traumhaft schöner und gepflegter Golfplatz mit einem 4*s Hotel und Restaurant, was in der

Summe Golfbegeisterte von nah und fern anzieht. Für die vielen Mitglieder wird am 23. März nun schon die 5. Saison eröffnet, dann wird es auf dem Platz und nach dem Spiel wieder fröhlich zugehen. Wenn es einmal nicht so gut läuft auf den 18 Löchern, tröstet man sich auf der Terrasse (das berühmte Loch 19) damit, dass sich morgen ganz gewiss der Erfolg einstellen wird … oder vielleicht übermorgen ... Auf jeden Fall wird viel gelacht und gehoagaschtet, denn bei aller Freude, allem Ehrgeiz und vielleicht auch gesellschaftlicher Bedeutung, ist Golf doch nur ein Spiel – aber ein sehr schönes. Als Ergänzung zum Spielbetrieb finden pro Jahr 60 bis 70 Turniere statt, die meisten regelmäßig wiederkehrend jedes Jahr. Anmerkung: Seit 2014 können Schüler der Zillertaler Tourismusschulen Golf als Wahlfach belegen. So erhalten sie unter professioneller Anleitung eines Trainers am Ende sogar die Platzreife und können auf ihrem späteren Berufsweg die touristischen Chancen des Golfspiels besser einschätzen. WTI/ARI

ZILLERTALER HEIMATSTIMME

Als Erfinder des Sportes gelten die Schotten, was aber umstritten ist. Jedenfalls wurde aber der erste offizielle Golfclub in Schottland gegründet. Da von Grafschaft zu Grafschaft mit unterschiedlichen Regeln gespielt wurde, musste für Turniere das erste Regelwerk, der «Edinburgh Golfers», erstellt werden. Darauf basierend wurde das erste Turnier der «St. Andrews Society of Golfers» abgehalten. Der erste berühmte Pro (Professional) war Tom Morris Mitte des 19. Jahrhunderts. Golf entwickelte sich in der Folge in vielen Ländern zum Breitensport und bestimmt das tägliche Leben, so wie bei uns der Skisport. Es ist in England, Schottland, Irland und vor allem auch in den USA normal, regelmäßig schnell eine Runde Golf im privaten Club oder auf der öffentlichen Anlage zu spielen. Spieler wie Ben Hogan, Jack Nicklaus, Gary Player, Tom Watson wurden verehrt wie bei uns ein Toni Sailer, später Faldo, Sandy Lyle oder Ballesteros und natürlich Tiger Woods. Inzwischen ist der Golfsport auch bei uns angelangt und einem breiten Publikum - jung oder alt - zugänglich. (nächste Woche: Basics des Spiels)

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KULTUR UND MUSIK

BLECHLAWINE 2019

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Junge Talente musizieren in Zell am Ziller 1. Open Air der Blasmusik im Zillertal:

BLECHLAWINE 2019 Wenn Musikerinnen und Musiker aus den verschiedensten Musik- und Himmelsrichtungen zusammenkommen, um gemeinsam ihrer Leidenschaft, der Blasmusik, zu frönen, dann werden diese Tage von 30. Mai bis 2. Juni für jeden Besucher zum absoluten Highlight. Hier erfolgt die nächste Vorstellung einer Gruppe, die beim Blasmusik-Festival 2019 dabei sein wird:

Konzert "stimmig und vielsaitig" Der Lionsclub Zillertal hat wieder ein interessantes Konzert auf dem Programm. Nach den beiden Vorjahren präsentiert er heuer bereits zum dritten Mal junge musikalische Talente aus Tirol. Das Konzert findet am Samstag, 6. April, um 20.00 Uhr in der Neuen Mittelschule Zell statt. Schon der Titel "stimmig und vielsaitig" verrät, worum es in diesem Konzert geht: um Gesang und Saitenmusik. Dabei verspricht die Besetzung - Sopran, Tenor, Violine, Cello und Klavier - ein abwechslungsreiches Programm der Klassik und Romantik. Die jungen Musikerinnen und Musiker, Elisabeth Reheis aus Innsbruck, Oliver Sailer aus Hall i. T., Magdalena Waldauf aus Schwaz und Rahel Rupprechter aus Brixlegg (begleitet am Klavier von Alexander Ringler), präsentieren Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Robert Schumann, Richard Strauss, Robert Stolz, Franz Lehár u. a. Trotz ihrer Jugend musizieren sie alle bereits auf einem hohen musikalischen Niveau, was eine interessante weitere Entwick-

lung ihres Könnens erwarten lässt. Der Lionsclub möchte mit diesem Konzert vielversprechenden musikalischen Talenten aus Tirol die Möglichkeit bieten, ihr Können vor Publikum zu präsentieren - und damit zeigen, welch großartige junge Menschen in unserer Region beheimatet sind. Das Publikum unterstützt mit seinem Konzertbesuch darüber hinaus die primäre Aufgabe des Lionsclubs, unverschuldet in Not geratenen Menschen im Zillertal ein wenig helfen zu können. An dieser Stelle sei auch den zahlreichen Sponsoren für ihre finanziellen Beiträge gedankt. Der Erlös dieser Veranstaltung kommt ausschließlich wohltätigen Zwecken zugute. Konzert "stimmig & vielsaitig" Sa., 6. April, 20.00 Uhr Aula der NM-Zell am Ziller Eintritt € 15.Reservierungen unter: Tel. 0676/3580020 Vorverkauf in allen Volksbank-Filialen im Bezirk Schwaz

ALPENOBERKRAINER Ihren Werdegang begannen die Alpenoberkrainer im Jahre 1966 mit ihrem ersten Auftritt in Kranj. Schon bald kam das erste Engagemant aus dem Ausland, man lud sie ein ins Elsass. Nach ersten Erfolgen in Frankreich wurden sie auch bald in Österreich, Deutschland und in der Schweiz sehr bekannt und beliebt. Trotz zahlreicher Auftritte in ganz Europa haben sie ihre Heimat – Slowenien – nicht vernachlässigt und auch dort ihr Publikum begeistert. Die Alpenoberkrainer spielen beim 1. Open Air der Blasmusik im Zillertal am Samstag, den 1. Juni um 16.30 Uhr.

Fotos vom vorjährigen Konzert "stimmig & vielsaitig": Laura-Maria Waldauf, Alexander Ringler, Sophia Keiler, David Kerber, Antonia Neussl (v. l.)

ACHTUNG! Beschränkte Besucheranzahl. Jetzt gleich Tickets für die Blechlawine sichern! Vorverkauf: bei allen Ö-Ticket-Vorverkaufsstellen, in den Büros des Tourismusverbandes Mayrhofen- Hippach sowie online unter Ö-Ticket!

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Fotos: Lionsclub Zillertal

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KULTUR UND MUSIK

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Theater, Kabarett, Puppenspiel, Lesungen, Konzerte, Workshops und vieles mehr

Theaterfestival SteudlTenn Uderns wird wieder kulturell bunt Die Dualität der Dinge sowie das Göttliche in seiner Vielfalt stehen im Zentrum der "SteudlTenn"-Theaterfestivalzeit von 4. April bis 6. Juli. Das Team rund um Bernadette Abendstein und Hakon Hirzenberger hat auch im neunten Festivaljahr wieder ein Kulturprogramm der Superlative auf die Beine gestellt. Zog schon vor Jahrhunderten das Prinzip von Licht und Schatten Universalgelehrten Leonardo da Vinci in seinen Bann, so fesselt die ewige Zweiheit gleichfalls heute noch mit ihrer Faszination der Schönheit und des Sichtbaren, der Dunkelheit des Unterbewusstseins und des Ungreifbaren. Im heurigen "SteudlTenn"-Jahr werden philosophische Fragen aufgeworfen, großen Mysterien nachgegangen und verborgene Geschichten ans Licht gebracht. "Kunst ist ein Spiegel dessen, wie sehr wir uns in der Dualität befinden, ein Spiegel der Bandbreite an Möglichkeiten, eine Balance zu finden, den Weg da irgendwie durchzugehen", verlautet Hakon Hirzenberger. Themenvielfalt Als Hauptproduktion steht der Komödienklassiker "Boeing Boeing" von Marc Camoletti auf dem Programm, jedoch in einer neuen Fassung von Robert Kolar, in der mit viel weiblichem Charme und Esprit ganz zeitgemäß die Männerwelt ins Wanken gerät. In der Tragikomödie "Der Panther" von Felix Mitterer, unter der Regie von Hakon Hirzenberger, geht es um das Altern und den langsamen Abschied vom Leben. Mitterers modernes Mysterienspiel "Krach im Hause Gott" wiederum wird von Klaus Rohrmoser als Open-Air in 1500 Meter Höhe in Hochfügen inszeniert. Die Verweigerung der Rech-

Foto: Gabriele Maricic-Kaiblinger

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Leben die Kultur: Barbara Kainzner-Abendstein, Bgm. Josef Bucher, Bernadette Abendstein, Hans Abendstein, Schauspieler und Regisseur Klaus Rohrmoser, Hakon Hirzenberger, Regisseurin Verena Schopper, Bühnenbildner Gerhard Kainzner (v. l.) te zur Aufführung von Thomas Bernhards "Der Theatermacher" macht Carlo Tomaso Bernhardi zum Protagonisten des Stücks "Der Theatermacher, der zwar sein Lebtag lang Theater macht, aber nicht den Theatermacher machen darf " von Charly Rabanser, der ganz in Bernhardscher Manier die österreichische Kulturgesellschaft in die Mangel nimmt. Eine Reminiszenz zum 30. Todestag des großen Schriftstellers. Weitere Highlights und ein breitgefächertes Rahmenprogramm runden das Angebot ab. Nachwuchs ganz groß Tierische Abenteuer, kindlicher Mut, schauerliche Märchen, die Frage des Erwachsenwerdens und die Erinnerungen zweier Fliegen prägen die diesjährigen Kinder- und Jugendvorstellungen. "Wichtig ist es für uns, dass wir uns an alle Generationen wenden", erklärt Hakon Hirzenberger. So wird im Rahmen des Steudltenn-Kinder- und Jugendtheaterprojekts U21 mit 27 theaterbegeisterten

"Powergirls" Michael Endes Geschichte "Momo", bearbeitet von Vita Huber, auf die Bühne gebracht. Eine weitere Eigenproduktion ist "Der Grüffelo" nach dem Weltbestseller und Kinderbuchklassiker von Julia Donaldson und unter der Regie von Verena Schopper. "An der Arche um acht" verabredet sich von 4. bis 12. April die Taube mit zwei Pinguinen. "Parzival" entdeckt auf seiner Suche nach dem Gral seinen eigenen Weg jenseits von Gewalt und Regeln. Um zwei sehr alte Fliegen, die schon bei der Geburt von Jesus dabei gewesen sind, geht's im Kindermusical "Fanny und der himmlische Hit". Einmal mehr mit dabei ist der "Original Wiener Praterkasperl", und die Gartenkinder begeben sich auf die Spur des Gemüses. "Grünes" Festival "Wir beachten in der Planung und Ausführung unseres Theaterfestivals die vier Säulen der Nachhaltigkeit – Kultur, Soziales, Ökologie und Ökonomie",

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so die Veranstalter. Für diese Haltung ist das Theaterfestival bereits vor zwei Jahren als "Green Event Tirol" ausgezeichnet und heuer die Auszeichnung auf "Green Event Tirol Star" erweitert worden. Für zusätzliche Punkte wie eine "kluge Wasserstation", einen "Grüne-Bücher-Fensterladen", ein "Mini-Magazin" und einiges mehr. Nachhaltigkeit in Kunst und Kultur mit beleuchtbaren Installationen des Architektur-Kollektivs "Krater Fajan" wird beim Symposium "Lichtergarten" präsentiert, Ausstellungseröffnung ist am Freitag, 26. April, um 21 Uhr. Der Eintritt ist frei, um Anmeldung wird gebeten. An den drei "Marktagen beim Steudler" werden wieder regionale Produkte angeboten. Bürgermeister Josef Bucher sieht im Theaterfestival SteudlTenn eine aussagekräftige Vielseitigkeit. "Ich freue mich, wenn ihr diese Entwicklung weitergeht und auf viele schöne Veranstaltungen." gm


KULTUR INSERATEUND MUSIK

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Frech, frei, laut:

Tanja trotzte ganz cool Lachsalven waren vorprogrammiert, als Tanja Ghetta letzte Woche Donnerstag in der SichtBar Fügen mit "Gott" im kabarettistischen Gepäck die unterschiedlichsten "Trotzphasen" ihres Lebens präsentierte, dabei so manche Lebensweisheiten preisgab und politisch-gesellschaftliche Missstände unter die Lupe nahm: tiefschürfend, kritisch, zynisch, herausfordernd und vor allem durch und durch humorvoll. Einen Tag vor ihrem Auftritt im Zillertal feierte die Kabarettistin in Leutasch mit "Trotzphase junior" Premiere. gm

Fotos: Gabriele Maricic-Kaiblinger

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ist es uns ein großes Bedürfnis, allen Verwandten, Freunden, Nachbarn und Bekannten ein herzliches „Vergelt’s Gott“ zu sagen. Unser besonderer Dank gilt: - Herrn Pfarrer Mag. Christoph Frischmann für die würdevolle Gestaltung des Gottesdienstes - den Mesnern, Ministranten und dem Vorbeter Lois - dem Kirchenchor, der Organistin, dem Bläserkreis und Elisabeth an der Harfe - den Grabmachern und Sargträgern, sowie dem Kreuzlträger Clemens - dem Hausarzt Herrn Dr. Peer und Team für die jahrelange hervorragende Betreuung - dem Sozial- und Gesundheitssprengel Mayrhofen und Umgebung, besonders Heidi - dem Roten Kreuz Tux - der Bestattung Kröll - der Gärtnerei Kröll - allen für die persönlichen und schriftlichen Beileidsbezeugungen, für Blumen, Kerzen und Geldspenden sowie für das Entzünden der vielen Gedenkkerzen

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