youandme-Magazin_10-2025

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auSSTellunG: Die Grabschätze von Tutanchamun sind extrem

eXPeDITIOn WelTMeere: Diese ausstellung ist beeindruckend und CaValluna : auch die neue Show ist wieder

OKTOBER 2025

unbezahlbar!

www.youandme.de

260.000 begeisterte Besucher – das ist die sensationelle Bilanz von ‚Titanic: Eine Immersive Reise‘ in Köln. Jetzt läuft am Standort in der OskarJäger-Straße 99 bereits das nächste Blockbuster-Projekt: In ‚Tutanchamun: Ein Immersives Abenteuer‘ erwacht das alte Ägypten zu neuem Leben und eine der atemberaubendsten archäologischen Entdeckungen der Geschichte entfaltet sich in all ihrer Pracht. Dank modernster Technologie und detailgetreuer Rekonstruktionen wird die sagenumwobene Welt und die schimmernde Schatzkammer des legendären Pharao Tutanchamun lebendig. Ein Erlebnis, das unter die Haut geht. Tickets gibt es unter www. tut-ausstellung.com.

Die neue Blockbuster-Ausstellung in Köln: Tutanchamun: Ein Immersives Abenteuer

‚Tutanchamun: Ein Immersives Abenteuer‘ sprengt die Grenzen des klassischen Museumsbesuchs und ermöglicht ein vollumfängliches Erlebnis der sagenumwobenen Geschichte des alten Ägypten. Die akribisch nachgebildete Grabkammer Tutanchamuns, kombiniert mit einer immersiven Erfahrung und fesselnden Soundlandschaften, katapultiert den Besucher direkt in die Vergangenheit, in eine Zeit legendärer ägyptischer Mythen. So nah war man der Entdeckung noch nie.

Im Jahr 1332 oder 1333 v. Chr. bestieg Tutanchamun im Alter von nur neun Jahren als einer der letzten Herrscher der 18. Dynastie den ägyptischen Thron. Sein Vater, der als Ketzerkönig bekannte Echnaton, führte tiefgreifende religiöse Reformen ein, die das Reich ins Wanken brachten – eine Entwicklung, der Tutanchamun in seiner Regierungszeit entgegenwirkte. Wie seine Mutter hieß, bleibt bis heute ein Rätsel. Nach nur neun Jahren auf dem Thron verstarb Tutanchamun.

Die Entdeckung von König Tutanchamuns Grab zählt zu den spannendsten historischen Ereignissen der Weltgeschichte. Als der Archäologe Howard Carter 1922 das Grab öffnete, entdeckte er eine unvergleichliche Schatzkammer: glänzender königlicher Schmuck, heilige Artefakte, alte Waffen, Musikinstrumente und die weltberühmte Goldene Maske. ‚Tutanchamun: Ein Immersives Abenteuer‘ erhält dieses einzigartige kulturelle Erbe durch fachmännisch gefertigte Replikate aufrecht. Die Ausstellung bietet die einmalige Gelegenheit, die Schätze des Pharaos in ihrer ursprünglichen Form zu erleben, genau wie sie bei ihrer Entdeckung vor über einem Jahrhundert vorgefunden wurden. Auf einer immersiven Zeitreise, die im historischen Old Cataract Hotel in Aswan beginnt, reisen die Besucher entlang des Nil-Ufers bis ins Tal der Könige, wo sie die berühmte Ausgrabung von König Tuts Grab durch Howard Carter miterleben, bevor sie die lebhaften Straßen von Kairo und den geschäftigen Basar erreichen.

Durch modernste 360°-Technologie erleben Besucher die Mythologie des alten Ägypten und folgen dem König über die Grenzen des Lebens hinaus, erleben seine Reise ins Leben nach dem Tod und werden Zeuge seiner Verwandlung vom sterblichen Herrscher zum ewigen Sonnengott.

‚Tutanchamun: Ein Immersives Abenteuer‘ vereint wissenschaftliche Präzision mit moderner Geschichtenerzählung und entführt auf diese Weise in das Alte Ägypten. Das Multimedia-Erlebnis wird durch einen filmischen Soundtrack ergänzt, der vom Emmy-prämierten Kollektiv ‚Bleeding Fingers‘ komponiert wurde. Tickets & alle weitere Infos unter www.tut-ausstellung.com.

Ein Ausdruck universeller Individualität

Zwischen 1967 und 1977 fand im Süden Irans das Shiraz Festival statt. Es hat die Präsentationsformen von Kunstwerken im Spiegelbild des Kalten Krieges und der politischen Verhältnisse im Iran neu erdacht. Die Festivalmacher wollten den vorherrschenden konservativen Einstellungen und kulturellen Gewohnheiten sowie Einflüssen der Live-Kunst entgegenwirken. Die Programmgestaltung basiert auf der interkulturellen Begegnung, abseits von Zugehörigkeit, Rasse und Nation. Armin Hokmi hat in Anlehnung an das frühere Festival seine Choreografie ‚Shiraz‘ entworfen und stellt durch Verortung in der Gegenwart eine Verbindung her. Die Performance für sieben Tänzer und Tänzerinnen verflechtet Bewegungen, Haltungen und Gesten, die sich aus der fortwährenden Energie, den Momenten des Zusammentreffens und einer Erkundung von Ausdrucksformen und Koordinaten ergeben. Armin Homki begann seine Ausbildung als freier Performer 2009 im Iran und wechselte später nach Oslo und Berlin. Er wirkt derzeit als Künstler bei Montpellier Danse. Das Tanzhaus NRW führt das Stück am 24. und 25. Oktober auf. [MN]

Die digitale Auferstehung von Falco ‚Er war ein Superstar, er war so populär, er war so exaltiert, because er hatte Flair, er war ein Virtuose, war ein Rockidol, und alles rief: come on Rock Me Amadeus‘. Diese Song-Zeilen passen genauso gut zu Falco, der mit diesem Hit ‚Rock Me Amadeus‘ sogar die Charts in den USA & Großbritannien eroberte. Er schrieb damit Musikgeschichte, denn es ist bis heute der erste und einzige deutschsprachige Song, der diese Spitzenpositionen erreichte. Nun – fast 40 Jahre später – wird dieses Ereignis mit einer ganz besonderen Konzerttournee gebührend gefeiert. Mit Originalaufnahmen aus der Karriere von Falco bringt seine Original-Band in diesem Herbst, gemeinsam mit heimischen Star-Solisten, den Original-Sound auf die Bühnen in Österreich und Deutschland. Und Falco wird dabei auf einer Riesen-LED-Wand in OriginalAufnahmen ‚live dabei sein‘. Bandleader Thomas Rabitsch verspricht: „Das Konzept geht auf! Die Kraft der ureigenen Interpretationen der Live-Künstler gemeinsam mit Falco in virtuellen Duetten werden das Publikum begeistern und eine perfekte Illusion erzeugen.“ Am 30. Oktober gastiert dieses Spektakel in der Düsseldorfer Mitsubishi Electric Halle. 4 verlost 3x2 Freikarten. Wer gewinnen möchte, sendet eine E-Mail mit dem Betreff ‚Falco‘ an verlosung@youandme.de. [MW]

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manche Trends

sind nur schwer zu verstehen

Liebe Leserinnen & Leser, ich war im letzten Monat für ein paar Tage in London. Und als ich am Flughafen erfuhr, dass die U-Bahn für ein paar Tage streikt, bekam ich erstmal einen großen Schrecken, denn dieses Verkehrsmittel transportiert satte 4-5 Millionen Fahrgäste pro Tag. Für mich war klar: Das gibt das komplette Verkehrschaos. Denkste!!! Auch ohne die Underground war es völlig easy, die 14-Millionen Einwohnerstadt zu erkunden. Man gab sein Ziel bei Google Maps an und bekam dann unterschiedliche Buslinien vorgeschlagen. Es wurde einem sogar mitgeteilt, wenn ein Bus mal drei Minuten Verspätung hatte und wie voll dieser Bus ist. Klasse!!! Ich war extrem beeindruckt und eigentlich sollte man die hauptverantwortliche Person direkt mit einem 20 Millionen Jahresgehalt zur Deutsche Bahn locken, damit dort endlich mal etwas klappt. Apropos Deutsche Bahn: Auf einer Party erzählte mir ein Engländer, dass er im letzten Jahr bei der Fußball-Europameisterschaft war und wollte wissen, wieso die Deutsche Bahn dieses Sportereignis boykottiert hat? Ich musste beschämt lachen und erklärte ihm, dass es keinen Boykott gab. Im Gegenteil: Die Bahn war sogar Sponsor der EM, allerdings schaffen sie es einfach nicht, einen vernünftigen Job abzuliefern. In London habe ich dann irgendwann auch einen niemals erwarteten neuen Trend entdeckt. Sie kennen sicher noch die Passbild-Automaten-Kabinen, die früher in Bahnhöfen & Kaufhäusern zu finden waren. Man verschwand hinter einem Vorhang, hat ewig an dem Hockersitz gedreht, bis man endlich die richtige Höhe eingestellt hatte, warf eine Münze ein und zitterte, dass man nicht zu doof in die Kamera schaut. Das Ergebnis sah man erst fünf Minuten später, wenn die vier Passfotos ins Ausgabefach rutschten. Da inzwischen nur noch biometrische Passfotos erlaubt sind, haben diese Kabinen ausgedient und man sieht sie hierzulande kaum noch. Ganz anders in London: In vielen Clubs & Kneipen, aber auch in größeren Modehäusern erfreuen sich diese Foto-Kabinen wieder ganz neuer Beliebtheit. Nicht für Passfotos, sondern meist geht man zu zweit dort hinein und gönnt sich vier Fotos, auf denen man herumalbert.

Manche Trends kann man schwer verstehen: Da geben sich die HandyHersteller die größte Mühe, um die Kameras immer besser zu machen. Und nicht selten werden diese Kameras auch ausschweifend für Selfies genutzt. Aber trotzdem krabbeln die Teens & Twens plötzlich wieder in altmodische Foto-Kabinen, um für fünf Pfund einen Schnappschuss zu erstellen... :-)

Ein weiterer unverständlicher Trend ist sicherlich der Hype um diese hässlichen Labubu-Puppen. Das ist in London nicht anders. Irgendwann sahen wir eine lange Schlange vor einem Geschäft und siehe da: Die britischen Kinder sind genauso seltsam wie unsere... :-) Wir wünschen Ihnen viel Spaß mit unserer Oktober-Ausgabe.

Marcuß Westphal & das 4 -Team

Impressum

erscheinungsweise:

Monatlich jeweils zum Ende des Vormonats herausgeber und Verlag: you+me-Verlag Marcuß Westphal

Stintenberger Straße 52 40822 Mettmann

Tel.: 02104 - 12345

e-Mail: hallo@youandme.de

Internet-Adresse: www.youandme.de

Chef-Redakteur & Verlagsleiter (V.i.S.d.P.):

Marcuß Westphal

Anzeigen: uschi Schumacher hall of Fame: Andreas Ebeling (R.I.P.), Uwe Rauen

Mitarbeiter dieser ausgabe:

Marcus Nowotzin (Redaktion), Jürgen Tauchert (DTP), Monika Guschmann, Oscar Böttinger. bildnachweis: Alle Fotos ohne nähere Angaben sind dem Verlag zur Verfügung gestellte Pressefotos. Die november-ausgabe erscheint am 30. Oktober

3 0.10 . – 8.11. 2 5

30.10. Rex-Kino

Yazz Ahmed Quartett

Jörg Schippa‘s UnbedingT

31.10. Bandfabrik

Protschka‘s Organic Universe

präsentiert von: & jazzmeeting-wuppertal.de multiphonics-festival.com in Kooperation mit:

1.11. Glashalle der Sparkasse Wuppertal

Uri Caine Trio

Johanna Summer solo

2.11. Pina Bausch Zentrum

G. Doronzo, J. Westerhof, H. Drake

Ingen Navn Trio

3.11. Pina Bausch Zentrum

Ballett trifft Jazz – Die Frage der Zeit

5.11. Insel

Stockhausen, Puntin, Weber

Felix Hauptmann 4tet

6.11. Forum Knipex

Gewinnerband WildCardContest openSky Hip Fellows

7.11. Insel

Yom x Ceccaldi

Naïssam Jalal

8.11. Loch

Robinson Khoury & MŸA

OFFEN:BAR mit DJ OSE

IngenNavn Trio © YannickMayntz Tickets:

Unsterbliche Swing-Klassiker

Glenn Miller hat zahlreiche Evergreens für die Ewigkeit hinterlassen. Seine Popularität wirkt bis heute nach – ob in Tanzkursen oder als Big-Band-Sound. The World Famous Glenn Miller Orchestra directed by Uli Plettendorff – the licensed Orchestra for Europe hat sich dem musikalischen Erbe des USamerikanischen Musikers und Arrangeurs im besten Sinne verpflichtet. Das 17-köpfige Orchester wird am 5. November in der Historischen Stadthalle Wuppertal sowie einen Tag später in der Düsseldorfer Tonhalle das Programm ‚Swing Forever‘ aufführen. Das Konzert beinhaltet die instrumentalen Gassenhauer, aber auch die vokalen Stücke des grandiosen Bandleaders. Eine talentierte Sängerin sowie die fünfstimmige Vocalgroup ‚Moonlight Serenaders‘ stimmen die Hits aus der goldenen Ära an. Ihr Auftritt weckt Erinnerungen an die legendäre Vokalformation The Modernaires von Glenn Miller. In mehr als 40 Jahren trat das Orchester in 2103 Städten auf. Das weitreichende Repertoire besteht aus 166 Songs. Pro Auftritt werden rund 30 Titel gespielt, die an die Glanzzeiten von Glenn Miller erinnern. Infos und Tickets unter www.glenn-miller.de/. [MN]

Wahre Naturschönheiten

Seit Entstehung der Erdgeschichte sind über 5000 Mineralien entstanden. Die Naturprodukte bilden ein spannendes Zeugnis dieser Entwicklung. Ein glitzernder Edelstein oder Versteinerungen erfreuen sich generationsübergreifend großer Beliebtheit. Davon zeugt das Interesse an Mineralien- und Edelsteinbörsen. Die Edelsteintage am 18. und 19. Oktober in Halle 2 der Dortmunder Messe bieten eine große Auswahl. Etwa 100 internationale Aussteller stellen eine große Vielfalt an alten Fossilien, Rohsteinen, seltenen Mineralien, Bergkristallen, großen Amethysten, kostbaren Kleinoden sowie edlen Steinen und Perlen aus. Schmuckliebhaber können bezahlbaren Silberschmuck oder außergewöhnliche Kreationen erwerben. Auf Kinder wartet das Angebot des Geodenknackens. Beim Öffnen einer verschlossenen Geode kommt eine verborgene Kristallschönheit zum Vorschein. Zum ersten Mal kann das Publikum einem Aussteller aus Idar-Oberstein bei einer Schleifvorführung über die Schulter schauen. Zusätzlich besteht die Möglichkeit einer kostenlosen Edelsteinbestimmung. Der Eintritt beläuft sich auf 10 Euro (Kinder bis 14 Jahre haben freien Eintritt). Öffnungszeiten von 11 bis 18 Uhr. Tickets unter www.edelsteintage-dortmund.de. Weiterer Termin am 15. und 16. November im Kölner Gürzenich. [MN]

Licht aus – Ilja rein!

Wer in den Siebziger Jahren aufgewachsen war, kam an Ilja Richters ‚Disco‘ nicht vorbei. Die Größen der Rock- und Popwelt sorgten für hohe Einschaltquoten an den TV-Apparaten. Der Moderator, Schauspieler, Sänger, Autor und Regisseur stellt am 13. Oktober im Theater an der Kö unter dem Titel ‚Disco mal anders‘ seine Lieblingslieder vor. Die Präsentation der Favoriten geht einher mit persönlichen Geschichten über Begegnungen mit Menschen und Eckpfeilern seines Lebens. Es ist ein ironisch-melancholischer Rückblick mit Bodenhaftung in der Gegenwart. Der Künstler greift seine Lieblingsmelodien von Kreisler, Knef, Krug, Udo Jürgens, Michael Legrand, Abba, Slade oder Frank Sinatra auf. Oder er spannt den Bogen von Pop zu Klassik, von bekannten Schlagern zu unbekannten Liedern namhafter Musiker. Eigentümliche Interpretationen, etwa eines Glenn Miller-Evergreens im 70er-Jahre-Stil, einer Franz Schubert-Komposition in der ‚Blowin‘ In The Wind‘-Version, sind Teil des Programms. Herry Ermer agiert als musikalischer Begleiter am Klavier.[MN]

Conni feiert Geburtstag

Ein Kindergeburtstag ist immer mit bunten Überraschungen und viel Spaß verbunden. Conni ist ganz aufgeregt und kann ihren Ehrentag kaum erwarten. Sie freut sich gemeinsam mit ihrer Familie, Mama und Papa Klawitter und ihrem Bruder, sowie den Freunden auf ein schönes Fest. Ihr Teddy und Kater Mau dürfen nicht fehlen. Spielen, Tanzen, Singen, Toben, aber auch die weltbeste Schokotorte ‚Conni-Super-Selber-Spezial‘ gemeinsam backen – so soll die Feier gelingen. Doch läuft alles nach Plan? Die MitmachMusicalproduktion ‚Conni – Das Musical‘ ist für Kinder ab 3 Jahren geeignet. Gemäß dem Motto Mitmachen, Mitlachen und Miterleben – so haben bisher 800.000 Kinder und Erwachsene an den Bühnenmusicals von Cocomico ihre Freude gehabt. Tickets unter www.cocomico-theater.de. Termine am 27.9. Velbert (Forum), 08.11. Köln (Theater am Tanzbrunnen), 21.11. Neuss (Stadthalle), 29.11. Oer-Erkenschwick (Stadthalle), 20.12. Düsseldorf (Club im Capitol), 2.1.2026 Hagen (Kongress- und Eventpark Stadthalle), 4.1.26 Wuppertal (Historische Stadthalle), 14.3.26 Oberhausen (Luise-Albertz-Halle). 4 verlost 3x2 Freikarten für das Gastspiel in Neuss. Wer gewinnen möchte, sendet eine E-Mail mit dem Betreff ‚Conni‘ an verlosung@youandme.de. [MN]

musikfestival setzt neue Akzente

Die Düsseldorfer Altstadt war einst ein Hotspot für Livemusik zwischen Jazz, Rock, Blues und Pop. Wo einst eine lebendige Musikszene herrschte, haben sich Trinkhallen und Gastroketten breitgemacht. Das Ausgehviertel könnte frischen Wind gebrauchen. Mit der Premiere des Festivals ‚Altstadt Live‘ vom 8. bis 11. Oktober soll ein Zeichen gesetzt werden. Das Ziel besteht aus einer besseren Vernetzung zwischen Künstlern, Clubs und Programmmachern sowie einem Kreativlabor zur Stärkung der regionalen Musikszene. Als Veranstalter zeichnet der Verein Music Düsseldorf verantwortlich. Nach der Gründung im letzten Jahr haben sich die Mitglieder zur Aufgabe gemacht, als Sprachrohr und Initiativzünder für die regionale Musikwirtschaft zu fungieren und neue Akzente zur Belebung der Musikkultur zu schaffen. Der Verein gehört dem internationalen Music Cities Network an. Das Festival lockt mit elf Veranstaltungen in zehn Bars und Clubs quer durch die Musikstile. Mit dabei sind Cosey Müller (Synth-Wave), Vavunettha (Fem-Pop), Mark William Lewis (Dream Pop, Indie-Rock, Jazz, Folk und experimentelle Musik), Koda-Kosmos (Electronic) und das Maya Fadeeva Trio (Foto). Infos unter www. music-duesseldorf.de. [MN]

Wuppertal hat sich in den letzten 20 Jahren als lebendiger Hotspot der Jazzszene entwickelt. Der Veranstalter openSky e.V. hat daran einen großen Anteil. Dieser ist federführend für die Programmplanung im Café ADA und für das JazzMeeting Wuppertal. Das erfolgreiche Konzept des Festivals basiert auch auf der Zusammenarbeit mit dem Multiphonics Festival und in Kooperation mit dem Pina Bausch-Zentrum. Bei der diesjährigen Ausgabe vom 30. Oktober bis zum 8. November kommen die Zuschauer wieder in den Genuss einer vielseitigen Programmgestaltung mit international bekannten Acts und außergewöhnlichen Musikern. Gleich zum Auftakt wartet das Festival mit einem Höhepunkt auf. Die aus Bahrain stammende Musikerin (Trompete, Flügelhorn) und Komponistin Yazz Ahmed entführt das Publikum am 30.10. ab 19.30 Uhr im Rex-Kino in atmosphärische Klangwelten. Das neue Album ‚A Paradise In The Hold‘ ist eine Art Selbstfindung und erinnert an die Perlentaucher Bahrains oder an feierliche Frauentrommelkreise zwischen traditionellen orientalischen Klängen und Rhythmen sowie jazzigen Elementen. Das Doppelkonzert wird von Jörg Schippa´s ‚UnbedingT‘ ergänzt. Protschka‘s Organic Universe ist eine Orgelband mit zwei Bläsern. Trompeter Peter Protschka, Johann Hörlen (Saxofon) sowie Clemens Orth (Ham-

Ein Klangkosmos aus Jazz und anderen Stilen

musikfestivals mit nachhaltigem Effekt

Als vor 13 Jahren die Erstausgabe des New Fall Festivals aus der Taufe gehoben wurde, war die Vorstellung damit verbunden, hochwertige Acts aus der internationalen Musikszene in einem Konzertsaal mit Sitzplätzen zu präsentieren. Das Konzept wurde in den letzten Jahren angepasst – so auch die Auswahl der Veranstaltungsorte. Die Gastspiele finden vom 29. Oktober bis zum 2. November in der Rheinterrasse, im Robert-Schumann-Saal, im Schauspielhaus sowie im Pong vom NRW-Forum statt. Als Höhepunkte gelten die Auftritte von Samy Deluxe am 29.10. (fast ausverkauft), von Roísín Murphy (Foto) am 30.10. und Yann Tiersen am 01.11. (beide ausverkauft). Besonders empfehlenswert sind die Gastspiele von Perfect Genius (01.11.) sowie von Betterov und Charlie Cunningham (02.11.). Alle Infos unter www. new-fall-festival.de.

Die micro pop week wird von einzelnen Akteuren der Düsseldorfer DIY-Szene unabhängig veranstaltet. Seit Jahren ist so ein experimentierfreudiger Mikrokosmos aus Konzerten, Lesungen, Kinoabenden, Ausstellungen und interaktiven Formaten abseits des Mainstreams an ungewöhnlichen Orten entstanden. Der Spielplan vom 1. bis 12. Oktober beinhaltet 29 Veranstaltungen mit etablierten Acts und Newcomern. Mehr unter www.micropopweek.org. [MN]

mond-B3-Orgel) und Dominik Raab (Drums) schaffen am 31.10. in der Bandfabrik eine komplexe Mischung aus groovigen und farbfreudigen Songs oder auch Balladen. Bei der Pianonacht am 1. November in der Glashalle der Sparkasse setzt die junge Klavierkünstlerin Johanna Summer sowohl klassische als auch jazzige Akzente. Der Auftritt des New Yorker Uri Caine Trios verspricht mit funkigen Grooves und modernen klassischen Streifzügen von Bach bis Mahler einen weiteren Glanzpunkt. Wenn das Markus Stockhausen Trio am 5. November in der Insel auftritt, eröffnet sich ein improvisierter Klangkosmos hin zum Jazz. Die französische Komponistin und Flötistin Naïssam Jalal unternimmt an der Seite ihrer Begleitmusiker mit dem Projekt ‚Landscapes of Eternity‘ einen musikalischen Trip zwischen Jazz und nordindischen Musiktraditionen. Yom X Ceccaldi bewegt sich am 7.11. in der Insel mit dem neuen Album ‚Le Rythme du Silence‘ zwischen Klezmer, Klassik, Americana, Rock und Elektronik. Zum Ausklang des Festivals erzeugen Robinson Khoury & MŸA am 8.11. im Loch eine elektro-akustische Melange mit Bezügen zu nahöstlichen Einflüssen und zeitgenössischer Jazzstilistik. Den kompletten Spielplan findet man unter www.opensky-ev.de. [MN]

Warnung vor den Zeitdieben

Die Bundesbürger verbringen rund 72 Stunden pro Woche im Internet, besagt die aktuelle Postbank Digital Studie – ein Großteil davon in den ‚Sozialen‘ Netzwerken oder auf Shoppingseiten. Die Plattformen sind die modernen Zeitdiebe. Sie halten uns bisweilen von echten Begegnungen oder einer sinnvolleren Beschäftigung ab. Michael Ende hat mit seinem poetischen Roman ‚Momo‘ eine Parabel über den Umgang mit der Zeit, mit Einsamkeit und Entfremdung geschaffen. Das berührende Werk wird vom Marionettentheater Düsseldorf noch bis zum 25. Oktober aufgeführt. Das kleine Mädchen Momo lebt in einer alten Ruine eines Amphitheaters. Es hat viele Freunde im Ort wie Beppo und Gigi, denn sie nimmt sich Zeit für das Zuhören und den echten Austausch. Als eines Tages die Zeitdiebe in ihren grauen Anzügen immer mehr Menschen dazu anhalten, ihre Zeit zu sparen, verändert sich auch das Verhalten des persönlichen Umfelds. Plötzlich kommen ihre Vertrauten nicht mehr vorbei. Gemeinsam mit der Schildkröte Kasseiopeia und dem Verwalter der Zeit, Meister Hora, wollen sie dem Geheimnis der Zeit auf den Grund gehen und die Menschen von der Kostbarkeit des Augenblicks überzeugen. [MN]

GERMAN BRASS

„It´s Christmas Time“

Die schönste Weihnachts-Musik von Bach bis „White Christmas“

Mo. 8.12.2025 I 20 Uhr

Tonhalle, Düsseldorf

BRASS BAND BERLIN

Neujahrskonzert

„Spass mit Brass“

Mo. 12.1.2026 I 20 Uhr

Kölner

Philharmonie

Ulrich Tukur

Die Rhythmus Boys

30 Jahre „Die Jubiläums-Tournee“

Das brandneue Programm: Tohuwabohu!

Mi. 14.1.2026 I 20 Uhr Lichtburg, Essen

Plácido Domingo „Opern Gala“

Es erklingen die schönsten Arien und Duette aus Oper und Zarzuela

So. 22.3.2026 I 18 Uhr

Konzerthaus, Dortmund

Plácido Domingo

„Opern Gala“

Es erklingen die schönsten Arien und Duette aus Oper und Zarzuela

Fr. 1.5.2026 I 20 Uhr

Tonhalle, Düsseldorf

Ulrich Tukur

Die Rhythmus Boys

30 Jahre „Die Jubiläums-Tournee“ Das brandneue Programm: Tohuwabohu!

So. 11.1.2026 I 18 Uhr

Rudolf-Oetker-Halle, Bielefeld

BRASS BAND BERLIN

Neujahrskonzert

„Spass mit Brass“

Di. 13.1.2026 I 20 Uhr

Philharmonie Essen

Lars Eidinger

George Kranz, Schlagzeug

Thomas Brasch: Gedichte

„Das Unvereinbare in ein Gedicht“

So. 8.2.2026 I 18 Uhr

Konzerthaus, Dortmund

Jonathan Tetelman

„Opern Gala“

Tenor-Arien von GiuseppeVerdi u. Giacomo Puccini

Sa. 11.4.2026 I 20 Uhr

Kölner Philharmonie

Senta Berger

Friedrich von Thun

Loriot „Szenen einer Ehe“

Maria Reiter, Akkordeon

Mo. 4.5.2026 I 20 Uhr

Kölner Philharmonie

Karten erhalten Sie an allen bekannten Vorverkaufsstellen, und auf www.westticket.de sowie unter der Hotline 02 11 - 27 40 00

Weitere Infos auf: www.Hanseatische-Konzertdirektion.de

Faszination meer

Der Ursprung allen Lebens basiert auf den Weltmeeren. Rund 70% der Oberfläche unseres Planeten bestehen aus Wasser, davon 96,5% Meerwasser. Die Ozeane beeinflussen das Weltklima und das Wetter sowie unsere Sauerstoffzufuhr. Lediglich 5% der Tiefsee wurden bislang erforscht. Immer wieder werden unbekannte Lebewesen entdeckt, von denen es geschätzt rund 2 Millionen Arten gibt. Die Unterwasserwelten machen die Weltmeere zu einem unerschöpflichen Raum für Erkundungen. Das Meer bildet die Lebensgrundlage für Millionen von Menschen. Transportwege und Kommunikationsverbindungen (Datenkabel) bilden das Rückgrat eines global umspannenden wirtschaftlichen Netzwerkes. Die Ausbeutung von Rohstoffen, die Vernichtung von Ökosystemen, die Vermüllung der Ozeane sowie die Abwasserrückstände sind die Schattenseiten. Die Bundeskunsthalle eröffnet

am 2. Oktober die Ausstellung ‚Expedition Weltmeere‘. Sie ist als eine immersive und kulturhistorische Sonderschau angelegt. Damit soll die Aufmerksamkeit auf das lustvolle Erforschen und Erkunden verschiedenster Aspekte der maritimen Welten und deren Transformationsprozesse gelenkt werden. Die Exposition unterteilt sich in drei Themenbereiche. So wird der Tiefsee mit ihren geheimnisvollen Erscheinungen und dem zerbrechlichen Ökosystem ein besonderer Schwerpunkt gewidmet. Die Weltmeere als konkurrierender Wirtschaftsraum und Grundlage der Globalisierung rücken ebenso in den Mittelpunkt. Die Ozeane als Sehnsuchtsorte und als Transferraum für Menschen und Ideen kommen ebenfalls zur Geltung. Schließlich gelten die Meere als Inspirationsquelle für Fantasie und Kreativität. Die Ausstellung beinhaltet Originalobjekte aus Natur, Wissenschaft und Technik sowie historische Kunstwerke. Aktuelle Standpunkte hinterfragen die Beziehungen des Menschen im Umgang mit der bedrohten Unterwasserwelt. Die Sichtweisen regen eine Auseinandersetzung mit unseren Einstellungen an. An zwei immersiven Stationen gelangt man auf den Grund des Mariannengrabens in elf Kilometer Tiefe. Beeinflusst von Jules Vernes Unterwasserboot Nautilus erlebt man in einer retrofuturistischen Kabine die Tiefsee mit leuchtenden Quallen, einem Kolossalkalmar und transparenten Tintenfischen hautnah. Mittels Virtual-Reality-Technologie wird das Leben in der Dunkelheit der Ozeane erfahrbar. Der Tauchgang zum Wrack der HMS Endurance in 3000 Meter Tiefe ist der Höhepunkt der immersiven Erlebniswelt. Die Ausstellung dauert bis zum 6. April 2026. Infos unter: https://www.bundeskunsthalle. de/weltmeere [MN]

Schöne neue Show

Gerade noch die Apokalypse überlebt, finden wir uns wieder in Paul Panzers „Schöne neue Welt“, dem brandneuen Abenteuer vom Meister des feinsinnigen Humors. Paul wäre nicht Paul, würde er nicht die Fassaden des Scheinbaren einreißen, um uns zu zeigen, wo wir als Menschheit wirklich stehen: ... willkommen in der Hölle. Der große äußere Reichtum einerseits und eine um sich greifende innere Leere, künstliche Intelligenz, Kryptowelten, virtuelle Partnersuche und der unstillbare Hunger menschlicher Bedürfnisse, machen Herrn Panzer einmal mehr zum Sisyphos der modernen Welt. Für unseren Paul das Dilemma seines Lebens, für die Zuschauer…ein Riesenspaß. Die nächsten Termine in unserer Region: 11.+12.10. Duisburg, 16.10. Hagen, 15.+16.11. Dortmund, 22.11. Bochum und 4.12. Wuppertal.

Senkrechtstarter der Klassik

Seit dem vergangenen Jahr erlebte Louis Philippson einen Höhenflug. Er wurde vom britischen Sender ‚Classic FM‘ in die Top 30 der jungen Künstler aufgenommen. Der Pianist, TV-Moderator der Kindersendung ‚Toggo‘ und Klassik-Influencer spricht mit seinen Klavierinterpretationen vor allem auch ein junges Publikum an. Bereits als Achtjähriger wurde der in Mülheim lebende Musiker in der Robert Schumann-Musikhochschule als Jungstudent aufgenommen. Ähnlich wie David Garrett verbindet der 22-Jährige Klassik mit Pop. Nach der Veröffentlichung des Debütalbums ‚Expositions‘ folgte eine ausverkaufte 12-Städte-Tour. Inzwischen hat der gebürtige Berliner gemeinsam mit dem MDR-Sinfonieorchester das neue Werk ‚My Way‘ eingespielt. In dieser Zusammenstellung finden sich Variationen von Originalkompositionen von Mozart, Beethoven, Vivaldi und Neuinterpretationen bekannter Hits wie ‚Hit The Road Jack‘, ‚The Winner Takes It All‘, ‚Dancing Bee‘ als auch Soundtrackmelodien (Cornfield Chase) aus ‚Interstellar‘ sowie eigene Stücke wie ‚Paulette‘ und ‚Supernova‘. Louis Philippson konzertiert mit Ensemble am 15. Oktober in der Tonhalle. [MN]

Ein Zeichen gegen das Clubsterben

Die Clublandschaft hat sich immens gewandelt. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie, hohe Mieten, Gentrifizierung und das veränderte Ausgehverhalten haben viele Betreiber zur Aufgabe oder zur Veränderung ihres Konzepts gezwungen. In Düsseldorf ist diese Entwicklung allerdings schon vorher eingetreten. Spätestens seit Ende der 2000er Jahre hat die Landeshauptstadt deutlich an Anziehung verloren. Jüngst haben drei Clubs wie das ‚Gate‘, das ‚Schickimicki‘ und das ‚Cube‘ dichtgemacht. Aber es gibt auch erfreuliche Nachrichten. Der ‚Graf‘ auf der Graf-Adolf-Straße 39 hat jüngst seine Türen geöffnet. Der Club versteht sich am Samstag als Treffpunkt für die House- und Technomusikszene und unter der Woche als Kulturzentrum für Konzerte, Lesungen und andere Performances. Infos unter: www.facebook.com/kulturgraf39.

Stefan Prill als Betreiber vom Stahlwerk eröffnet am 3. Oktober mit dem Auftritt des Hamburger Rappers Kwam.E den Ampere Club an der Ronsdorfer Straße 134. DJ-Acts und Konzerte bilden das Grundgerüst. Ab März kommenden Jahres soll sich die Location als eine experimentierfreudige Plattform auch für Lesungen, Comedy und andere Formate etablieren. The Düsseldorf Düsterboys (Foto) geben am 7. Oktober ein Konzert. Näheres unter www.ampere-club.de [MN]

Ein Holländer auf Abwegen

Das Verhältnis der Niederländer und Deutschen war früher teilweise geprägt von gegenseitiger Abneigung. Längst hat sich die Stimmung zum Positiven gewandelt. Die Rivalität zeigt sich vor allem auf sportlicher Ebene. Einst galt der kleine Nachbar als Kifferparadies, heute kreisen legal die Joints im Land der Teutonen. Patrick Nederkoorn hat in seinem ersten Kabarett-Programm ‚Die orangene Gefahr‘ ein Zukunftsszenario entworfen und den Exodus der Klimaflüchtlinge aus dem Grachtenland auf die Schippe genommen. Der gebürtige Amsterdamer überlegt in seinem zweiten Solostück ‚Der fliehende Holländer‘ am 12. Oktober in der Mettmanner Kulturvilla, ob er sich auf der deutschen oder niederländischen Seite der Grenze niederlässt. Inhaltlich bewegt sich der Künstler zwischen Liebe, Flucht, Grenze, Familie und Steuer. Er verbindet persönliche Geschichten mit aktuellen Ereignissen. Mit einer lockeren und heiteren Mischung aus Satire und Musik vergleicht der Entertainer die Unterschiede beider Länder und ihre charakteristischen Eigenarten. Er behandelt etwa die Bürokratie am Beispiel von Finanzbehörden und im Umgang mit Elster. Weitere Termine am 4. und 5. Dezember im Kom(m) ödchen. Foto: ©Nico Brons[MN]

So ist das mit der Liebe

Die einen führen eine erfüllende Partnerschaft mit und ohne Kinder, die anderen hadern mit ihrer Beziehung, ihrer Kinderlosigkeit oder dem Alleinsein. Doch so einfach ist es nicht. Die Bestsellerautorin Ildikó von Kürthy hat unter dem Titel ‚Liebeslügen - oder: Treue ist auch keine Lösung‘ eine amoralische und warmherzige Frauenkomödie entworfen. Darin tauschen sich drei Freundinnen über ihren Beziehungsfrust aus. Julia hat durch den stressigen Alltag mit Familie und Beruf keine Lust aufs Sexleben. Dagegen hat Birgit nach drei Fehlgeburten und fehlgeschlagenen künstlichen Befruchtungen die Hoffnung auf eigenen Nachwuchs verloren. Nathalie findet nicht den richtigen Mann fürs Leben und stürzt sich in eine Affäre mit einem Familienvater. Diese Erfahrungen werfen Fragen auf, ob man sich zwischen Lust und Liebe, Abenteuer und Sicherheit zu entscheiden hat. Sind lange Beziehungen ohne Fremdgehen möglich? Stellt Treue eine Grundvoraussetzung dar oder trennt man sich eher von den Idealen als vom Partner? Das Theater an der Luegallee führt die Komödie vom 9. bis 12 Oktober sowie vom 16. bis 19.10. auf. [MN]

männer sind nichts ohne

die Frauen

Mario Barth erzählt in „Männer sind nichts ohne die Frauen“ seine neuen komischen Geschichten aus dem Beziehungsalltag. Seine Analysen über den ganz normalen Wahnsinn zwischen Mann und Frau produzieren so manchen Lachanfall – etwa, wenn seine Frau ihn mit einem einfachen Einkaufszettel – Butter und Tomaten – zum Supermarkt schickt. Daraus entwickelt sich ein aberwitziger Schlagabtausch, den Mario Barth mit überzogener Gestik und unverwechselbarer Mimik wiedergibt.

Mario Barth geht fundamentalen Fragen des Zusammenlebens auf den Grund und kommt zu der Erkenntnis: Frauen können nicht nichts sagen. Und wenn sie nichts sagen, kommunizieren sie mit der Atmung. Frauen haben mehr Fragen als Männer Antworten – nicht, weil Männer keine Lust haben zu antworten, sondern weil es schlicht keine Antworten gibt. Auch hierzu hat Mario Barth köstliche Beispiele parat.

Die nächsten Termine: 13.11. Düren, 20.11. Bochum, 28.11. Essen sowie weitere Zusatzshows in 2026.

Die Agentur Sensitive Colours betreut und organisiert verschiedenste Kultur- und Musikprojekte. Dazu zählt das Oberhausener Jazzfestival ‚HÖMMA‘ als Aushängeschild.

Die neunte Ausgabe lädt vom 17. bis 19. Oktober an verschiedenen Spielorten in der Stadt mit einem besonderen Line-up ein. Das Tania Giannouli Trio gestaltet am 17.10. das Auftaktkonzert im Ebertbad. Das Spiel der griechischen Pianistin, Komponistin und Bandleaderin basiert auf Improvisationen und kreativen Jazzelementen zwischen poetischer bis träumerischer Ausstrahlung und einer globalen Stiloffenheit.

Viele wissen nicht, dass Udo Jürgens seine Wurzeln im Jazz hatte. Davon zeugen etliche Aufnahmen aus den sechziger und siebziger Jahren, aber auch die jahrzehntelange Zusammenarbeit mit der Pepe Lienhard Big Band. Jörg Seidel stellt in der Jazzhommage ‚Die andere Seite‘ das künstlerische Schaffen der verstorbenen österreichischen Musiklegende heraus. Er stellt zusammen mit seiner dreiköpfigen Begleitband am 18. Oktober um 18 Uhr im K14 die Neuinterpretation der Originalstücke vor, die klar vom Jazz beeinflusst wurden. Darunter finden sich Titel wie ‚Right Or Wrong‘ von Sarah Vaughn, die englische Version des Ireen Sheer-Songs ‚Sonntag‘ oder das Lied ‚Mein erster Weg‘ aus 1967.

Die macht der künstlichen Intelligenz

Das Theaterstück 'Der Fall McNeal' von Regisseur Philipp Rosendahl befasst sich am 5. Oktober um 18 Uhr im Schauspielhaus mit den Auswirkungen der KI auf das Kunstverständnis. Der US-amerikanische Dramatiker Ayad Akhtar beschreibt das doppelbödige Psychogramm eines narzisstischen Künstlertypus, der den Erfolg über seine Prinzipien stellt. Einst war Jacob McNeal ein erfolgreicher Bestsellerautor. Seine Bücher waren bekannter als er selbst. Bis heute träumt der Schriftsteller vom Nobelpreis. Nachdem seine Frau verstorben ist und sein Leben von Krankheit, Alkoholsucht, Einsamkeit und Schreibblockaden gezeichnet ist, wagt er mithilfe der KI einen Neuanfang. Die Tagebücher seiner Frau und die privaten Erfahrungen des Sohnes sollen als Grundlage für einen Roman herhalten, den er mittels Chatbot schreiben lässt. Der Erfolg lässt nicht lange auf sich warten. Doch hinter der persönlichen Geschichte warten die Fallstricke aus Eitelkeit und Geltungssucht. Das Theaterstück feierte in 2024 die Uraufführung am New Yorker Broadway und ist am Wiener Burgtheater im Spielplan. Weitere Termine am 16.10., 24.10. sowie am 12. November. Foto: Thomas Rabsch [MN]

Eine Entdeckungsreise durch die Jazzlandschaft

Morley bestreiten am 18. Oktober um 19.30 Uhr ein Konzert in der Christuskirche. Das Trio aus Lydia Schiller (Gesang, Gitarre, Ukulele), Melissa Muther (Gesang, Gitarre) und Rose Kemp (Gesang, Bass) reichert seine mehrstimmigen Gesangsharmonien zwischen Singer/ Songwriter und Pop mit feinsinnigen Jazzanleihen an. Die Newcomerband Work in Progress befindet sich in Gründung. Sie verbreitet am 18.10. ab 21 Uhr im Leerstand im Hauptbahnhof eine tanzfreudige Mischung aus Soul, Jazz und HipHop. Der Sound mit treibenden Rhythmen, warmen Harmonien und Improvisationen erinnert an den Musikstil der Jazzkantine. Das Transorient Orchestra (Foto) ist längst ein Begriff. Die vielköpfige Formation aus Dortmund wurde 2003 von Andreas Heuser gegründet. Die Mitglieder haben ihre kulturellen Wurzeln in Deutschland, Tunesien, der Türkei, im Iran und im Irak. Entsprechend trifft ein bunter Klangkosmos aus orientalischen Melodien auf westliche Harmonik und jazzige Improvisationen. Der Auftritt am 19. Oktober um 19.30 Uhr im Theater Oberhausen bildet den transkulturellen Soundtrack der Metropole Ruhr ab. Weitere Infos unter www.jazz-in-oberhausen.de. [MN]

Eine mystische Reise mit ‚Cavalluna – Tor zur Anderswelt‘

Seit diesem Monat präsentiert Cavalluna eine spektakuläre neue Show, die das Publikum in geheimnisvolle Welten eintauchen lässt und eine magisch-fantastische Geschichte erzählt. Die rund 500.000 Zuschauer, die auf der achtmonatigen Tour erwartet werden, dürfen sich auf grandiose Showeffekte, mitreißende Choreografien und vor allem 56 wunderschöne Pferde freuen. Jung & Alt werden für zwei Stunden von überirdischen Wesen und einem herzergreifenden Abenteuer verzaubert.

Erzählt wird in ‚Tor zur Anderswelt‘ die mystische Geschichte der jungen Zauberin Meerin, die über die magische Gabe verfügt, ihre Zeichnungen Wirklichkeit werden zu lassen und mit ihnen Gutes zu tun. Ihr Schicksal wendet sich jedoch, als sie aus ihrem Heimatdorf als Hexe verbannt wird und sich auf die abenteuerliche Reise in eine fremde Welt begeben muss. Dort gerät sie in die Fänge eines heimtückischen Hexenmeisters, der den düsteren Plan verfolgt, Meerin für seine Zwecke zu missbrauchen. Auf ihrem Weg muss die junge Zauberin nicht nur gegen die dunklen Mächte, sondern vor allem auch gegen ihre inneren Schatten kämpfen – denn nur das Vertrauen in sich selbst kann ihr ihre verloren geglaubte Magie zurückbringen. Dabei beginnen die Grenzen zwischen

den Welten, zwischen Gut und Böse, zwischen Misstrauen und Hoffnung zu verschwimmen. Wird Meerin es schaffen, das Schicksal noch einmal zu wenden?

„Cavalluna – Tor zur Anderswelt“ ist nicht nur eine Pferdeshow, sondern ein schönes Erlebnis für die ganze Familie, das mit einer interessanten Geschichte, mitreißender Musik und einem beeindruckenden Bühnenbild aufwartet. Ein internationales Tanzensemble komplettiert die imposanten Schaubilder der talentierten Pferde und Reiter, die aus ganz Europa stammen. Mit an Bord sind unter anderem stolze Lusitanos aus Portugal und zuckersüße Miniponys von der Insel Ischia. Eine spektakuläre Ungarische Post, waghalsiges Trickreiten und berührende Freiheitsdressuren runden das Programm ab. Bekannte Publikumslieblinge wie Bartolo Messina und Kenzie Dysli beeindrucken ebenso wie neue Gesichter – zum Beispiel das Ausnahmetalent Rudj Bellini aus Italien. Die Tour gastiert auch dreimal in unserer Region: Westfalenhalle Dortmund (20.12.2025, 14 Uhr + 19 Uhr, 21.12.2025, 13 Uhr), Lanxess-Arena Köln (2.5.2026, 14 Uhr + 19 Uhr, 3.5.2026, 13 Uhr), PSD BANK DOME Düsseldorf (9.5.2026, 14 Uhr + 19 Uhr, 10.5.2026, 13 Uhr). Weitere Infos & Tickets unter www.cavalluna.com.

Männer sind nichts ohne die Frauen

13.12.25 OBERHAUSEN

31.01. + 01.02.26 DÜSSELDORF 21. + 22.02.26 KÖLN 14. + 15.03.26 OBERHAUSEN

31.10. + 01.11.25 ESSEN 27. + 28.03.26 OBERHAUSEN 05. - 07.11.26 KÖLN

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