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Ausgabe 5 – Mai 2016

«Lesen öffnetWelten»

lautet die Botschaft von Kantonsbibliothekar Bernhard Bertelmann, denn durch Lesen kann man den Zugang zu einer neuen Welt entdecken. S. 4

Tag der offenenWeinkeller

Feuer und Flamme sein

Am 1. Mai öffnen viele Thurgauer Winzer ihre Weinkeller und laden zum Degustieren des Spitzenweins aus dem Vorjahr ein. S. 6

Von der Begeisterung lassen wir uns gern anstecken: Lachen,Jubeln, Klatschen, Mitsingen, «Fanen». Sogar wir nüchternen Schweizer wollen nicht immer nur ernst sein.

Ein Umdenken drängt sich auf

PETER VOGELSANGER

Ist die Altersguillotine für politische und öffentliche Ämter noch sinnvoll angesichts der Tatsache, dass sich immer weniger Leute für solche Ämter interessieren? S. 20

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S

o stelle ich mir das Pfingstereignis damals in Jerusalem vor. Die Jesus-Anhänger hatten sich noch einmal zu einem «debriefing» getroffen. Die Ereignisse der letzten Tage gingen tief: der öffentliche Foltertod von Jesus, der Verrat aus den eigenen Reihen, die Ohnmacht. Dann aber auch das Verschwinden des Leichnams und die Erscheinungen des Auferstandenen, von denen so viele berichteten.

Feuer und Flamme sein

In der Bibel lesen wir, in dieser Situation sei «der Geist auf sie herunter gekommen». Die Leute waren in einem Raum versammelt und erlebten eine kollektive «Be-Geisterung». Das Ereignis wird mit Feuerzungen beschrieben, die sich auf die Köpfe

niederliessen. Vielleicht eine Art Aura. Vielleicht kommt von diesem Ereignis die Redewendung «Feuer und Flamme sein». Die Begeisterung hatte zunächst eine ganz konkrete erste Folgeerscheinung: Die Leute begannen in ihren jeweiligen Muttersprachen zu reden. Und wurden verstanden, obwohl es sehr viele verschiedene Sprachen waren. Wenn Sprachen nur so einfach zu lernen wären! Ein paar Aussenstehende meinten allerdings, die Leute hätten zu tief ins Glas geschaut. Diese Skeptiker erlebten keine Begeisterung und kein Pfingsten.

Die Geburtsstunde der Kirche

Es ist ein bisschen wie in der Nähe eines Fussballstadions. Manche Leute können nicht nachvollziehen, warum

das Publikum tobt, bloss weil ein Ball in ein Netz geflogen ist. Das damalige Pfingstereignis hatte noch viel weitreichendere Folgen als nur das Sprachwunder. Es ist die Geburtsstunde der Kirche. Es blieb nicht bei der Begeisterung, es wurde eine erste Gemeinde im Namen von Jesus Christus gegründet. Von nun an wurde regelmässig zusammen gebetet, gesungen, über das Evangelium nachgedacht – und materiell geteilt. Das war weniger Kommunismus im Stil von Lenin und Mao als mehr eine Art Genossenschaft oder «sharing community». Die Begeisterung war sehr nachhaltig. Und ist es bis heute noch. Auf der ganzen Welt feiern die Christen Pfingsten: das Geburtstagsfest der Kirchen.

Lassen wir uns begeistern

Lassen wir uns begeistern! Feuer und Flamme sein. Das ist kein Selbstzweck, sonst ebbt es wieder ab. Begeistern möchten wir uns für all das, wofür Jesus Christus gelebt hat, gestorben und auferstanden ist. n

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Weinfelder POST - Mai 2016  

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