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Am Bodensee soll mit umstrittener Methode Gas gefördert werden.

Bild: zVg

Ausgabe 2 – Februar 2013

Thomas Ankele, Uesslingen

Der gelernte Metzger hat nach 20jähriger Tätigkeit den Beruf gewechselt. Der Beratertätigkeit ist er treu geblieben. Er iat vom Fleisch auf das Auto umgestiegen. S. 13

Gasalarm am Bodensee

DasVolk hat das letzteWort

Nach jahrelangem Hin und Her kommt die «Abzocker»-Initiative am 3. März doch noch zur Abstimmung. «POST» Politique beleuchtet in einer Serie die Hintergründe und den intensiven Abstimmungskampf S. 5

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Sie ragt wie eine Halbinsel in den Kanton Zürich. Kooperationen mit Zürcher Gemeinden sind daher für sie selbstverständlich geworden. S. 20

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In der Schweiz und in Süddeutschland werden grosse Mengen in Schiefer eingebundenes Erdgas vermutet. Britische Firmen wollen nun auf deutschem Gebiet Probebohrungen durchführen. AloS SchwAGEr

G

rosss Gasvorkommen in der Region ist doch gerade in einer Zeit, in der man möglichst rasch von der Kernenergie wegkommen will, eine erfreuliche Meldung! Warum dann diese Überschrift, werden sich viele fragen. Nicht die Tatsache, dass Gas im Untergrund vorhanden ist, löst Alarm aus, sondern dass es in Schiefer eingebunden ist und nur mit einer umstrittenen Methode, dem so genannten «Fracking» zutage gefördert werden kann. Eine Methode, die in einem sensiblen Gebiet wie dem Bodenseeraum, der rund fünf Millionen Menschen als Trinkwasserspeicher dient, zu unabsehbaren Schäden führen kann.

Was ist Fracking?

Fracking ist eine Kurzform für «Hydraulic Fracturing». Deutsche Experten

sprechen auch von «hydraulischer Lagerstättenstimulation». Dabei wird ein Mix aus Wasser, Sand und Chemikalien mit Hochdruck durch Bohrlöcher in den Untergrund gepresst, um Erdgasvorräte freizusetzen, die in bis zu 2500 Metern Tiefe im Schiefer ruhen und sonst nicht erreichbar sind. Die Flüssigkeit bricht die Gesteinsschichten auf, der Sand füllt die Zwischenräume und das Gas kann dadurch entströmen. Über horizontale Bohrungen kann eine einzige Förderstelle, wie ein Rad mit Speichen, weite Flächen erreichen..

Warum ist Fracking umstritten?

Die Rohre werden mit unterirdischen Explosionen perforiert, um das Gas aufnehmen zu können. Kritiker fürchten, dass Fracking Erdbeben auslösen könnte. Auch ist die genaue Zusammensetzung

der Bohrmischung unklar. Energiefirmen nennen bis zu 750 Additive, Umweltschützer haben unter anderem Chlorwasserstoffsäure und Methanol identifiziert. Studien zufolge kann Fracking das Trinkwasser kontaminieren durch giftige Abwässer, Chemikalien und radioaktive Stoffe. Es könne zu Explosionen, Methangas-Emissionen und langfristigen Gesundheitsschäden führen.

Der Widerstand formiert sich

Aus den USA, wo diese Methode bereits breitflächig angewandt wird, sind mehrere Fälle bekannt, wo das hochgiftige Fracking-Gemisch aus Wasser, Sand und Chemikalien durch Risse in der Erdschicht ins Grundwasser gesickert ist und dieses vergiftet hat. Das darf in einem so hochsensiblen Gebiet wie dem Bodensee unter keinen Umständen passieren. Darum beginnt sich nun in der Bodenseeregion der Widerstand zu formieren. So hat sich beispielsweise die Internationale Bodensee Konferenz (IBK) bereits klar dagegen ausgesprochen. ■


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«POST» Region

Februar 2013

Ausgabe 2 | 3

«Safety first» muss die Devise lauten Es besteht die Gefahr, dass im Streit um die Fluglärmbelastung die sichersteVariante aus politischen Gründen keine Chance hat. Dabei muss vor allem hier die Losung gelten «Sicherheit über alles».

D

er ehemalige deutsche Bundesminister des Auswärtigen und Stellvertreter des Bundeskanzlers (1998–2005), Joschka Fischer, brachte es beim Neujahrsapéro der Thurgauer Kantonalbank auf den Punkt: «Der Fluglärmstreit ist ein regionales und kein zwischenstaatliches Problem!» Bereits in Stuttgart schere sich – ausser in Wahlkampfzeiten – niemand mehr um den Fluglärm, verursacht durch den Zürcher Flughafen. Darum müsse man es auch als regionales Problem begreifen, angehen und lösen. Eines ist unbestritten: Der Flughafen braucht ein neues Betriebssystem, unabhängig davon, ob nun der umstrittene Staatsvertrag mit Deutschland zustande kommt oder nicht.

Sicherheit hat Vorrang

Der Fokus darf dabei aber nicht einseitig auf den Fluglärm gerichtet werden. Noch sind alle sechs möglichen Flugregimes, die der Bund im Oktober in die

Vernehmlassung geschickt hat, in Diskussion. Wie nun aber der Tages Anzeiger am 8. Dezember in einem Artikel aufgedeckt hat, wird aus politischen Gründen die sicherste Betriebsvariante aus politischen Günden nicht berücksichtigt. Für Sicherheitsexperten sind sich kreuzende Pisten der grösste Gefahrenherd auf Flughäfen. In Zürich starten drei von vier Flugzeugen auf sich kreuzenden Pisten. Im Fokus stehen dabei die Rollbahnen 28 und 16. Zürich ist mit seinen Pistenkreuzen zwar kein Einzelfall.

Kreuzungen als Gefahrenherde

In ihrem jüngsten Bericht vergleicht die Unfalluntersuchungsstelle (Sust) die Situation in Kloten mit anderen europäischen Flughäfen.Darin hält sie fest, dass die Flugleiter nirgendwo so viele Flugzeuge auf sich kreuzenden Pisten starten und landen lassen wie in Kloten. Innerhalb der letzten zehn Jahre ist es wegen des oft kritisierten Zürcher Pistenkreu-

Die grössten Gefahrenherde auf der Piste, sind sich querende Flugzeuge.

Flughafen Zürich AG

zes zehnmal zu gefährlichen Zwischenfällen gekommen. So wäre es beispielsweise im März 2011 um ein Haar zu einer Katastrophe gekommen, als zwei Swiss-Airbusse gleichzeitig starteten. Ein Crash konnte im letzten Augenblick nur verhindert werden, weil einer der Piloten die Gefahr erkannte. Das Büro für Fluguntersuchungen (BFU) unterstützt diese Einschätzung der Sust. Sie hält in einem Bericht fest, dass der Flughafen Zürich eine nur geringe Fehlertoleranz anfweise. Ein Grund dafür sei das Pistenkreuz. Hinzu kommen komplexe Betriebsverfahren, die mehrmals täglich wechselten. Das heisst, dass aus Sicherheitsgründen auch hinter das Rotationsprinzip ein Fragezeichen gesetzt werden muss.

Südkonzept am sichersten

Wenn man die vorgeschlagenen Varianten unter dem Blickwinkel der querenden Rollwege betrachtet, so weist das Südkonzept eindeutig am wenigsten Gefahrenherde auf: hier entsteht lediglich ein Kreuzungspunkt. Er tritt ein, wenn Flugzeuge auf der Piste 32 starten und eine Maschine auf der Piste 34 durchstarten muss. Demgegenüber weist, wie der Tagesanzeiger feststellt, das Nordkonzept sieben und das vom Flughafen und der Zürcher Regierung aus Lärmschutzgründen forcierte Ostkonzept sogar acht Risiken auf. Zürich und der Flughafen lehnen die sicherste Betriebsvariante weiterhin kategorisch ab und favorisieren nach wie vor die risikoreichste Variante, das Ostkonzept. Sie begründen ihre Haltung damit, dass dadurch in der Summe am wenigsten Menschen mit Fluglärm belastet würden. Fluglärm hat bei ihnen also die höhee Priorität als Sicherheit. Sie setzen sich damit in Gegensatz zur Schweizer Verkehrsministerin Doris Leuthard, die in letzter Zeit mehrfach betont hat, Flie-

Liebe Leserinnen, liebe Leser In der heutigen Ausgabe haben wir Themen angeschnitten, die uns noch mindestens das ganze Jahr über begleiten werden. Die Diskussionen über die Energiewende ist in vollem Gange. Es ist bei weitem noch nicht geklärt, wie der Atomausstieg innert nützlicher Frist zu bewerkstelligen ist. Die Diskussion um die Erschliessung der im Schiefergestein eingeschlossenen Gasvorkommen mittels Fracking muss in der Schweiz (und in Europa) noch geführt werden. Hier wie auch in der Frage des besten Flugregimes muss aber die Devise gelten: «Sicherheit über alles!« Viel Vergnügen beim Lesen wünscht Ihnen Alois Schwager Chefredaktor «POST»

ger auch über die südlichen Regionen zu schicken. Es scheint sich in Bern ein Umdenken abzuzeichnen. ■ Anzeige

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«POST» Recherche

4 | Ausgabe 2

Februar 2013

Die Geldinstitute im Fokus der Unternehmer

Die Zeiten, in denen Unternehmenskredite problemlos vergeben wurden, sind vorbei. Seit der Kreditpolitikveränderung durch die Banken sind die Anforderungen an KMU beträchtlich gewachsen.

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MArcel TreSch

in wichtiges Element für den Erfolg einer Firma ist die Finanzierung und gehört zu den wesentlichen Unternehmeraufgaben. Bund und Kantone konzentrieren ihre Anstrengungen auf Rahmenbedingungen und können deshalb, wenn überhaupt, nur unterstützend bei der Unternehmungsfinanzierung eingreifen. Was die Eigenmittel angeht, interveniert die öffentliche Hand erst gar nicht, denn sie investiert nicht direkt in das Unternehmerkapital. Sie könnten jedoch, wenn sie wollte, Massnahmen ergreifen, um eine Finanzbeschaffung zu begünstigen. Und auch bei der Fremdfinanzierung intervenieren sie nicht direkt, schliesslich gibt es keine KMU-Staatsbank. Sie bieten höchstens – erneut: wenn überhaupt – unter gewissen Umständen den Banken Garantien. Eine solche Hilfe ist aber auf bestimmte Wirtschaftsgebiete oder -regionen beschränkt. Damit sind die KMU auf den Goodwill der Banken und somit in einem gewissen Sinn auch deren Willkür ausgeliefert.

Zeiten des Geldflusses ist das Verhältnis oder die eingegangene Partnerschaft zwischen Bank und Unternehmer meist ungetrübt. Werden sie aber durch immer wieder mögliche Krisen sowie auch Skandale gebeutelt, wie es momentan wieder mal der Fall ist, können die KMU Gefahr laufen, einseitig in den Sog des Sicherheitsmanagements, obwohl sie für den Schlamassel nichts können, zu geraten. Da und dort heisst das nichts anderes, als dass zusätzliche Sicherheiten und/oder wie aus heiterem Himmel unverhältnismässig höhere Rückzahlungen zur Risikoabdeckung geleistet werden müssen. Selbst dann, wenn die bisher so problemlose Partnerschaft bereits während Jahren oder gar Jahrzehnte angedauert hat. Und gerade in Phasen, wenn es in der nationalen oder globalen Wirtschaft nicht rund läuft (wann ist das überhaupt der Fall?), geraten die Unternehmer zusätzlich unter Druck, womit auch die Klagen wieder lauter werden.

Die Klagen werden lauter

In der Schweiz haben die Konkurse im abgelaufenen Jahr mit der Zunahme von 8,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr einen neuen Höchststand erreicht. Nicht weniger als 13'412 Privatpersonen und Firmen wurden 2012 als zahlungsunfähig gemeldet. Vor allem Firmenkonkurspublikationen mit Organisationsmängeln zeigten einen erneut starken Anstieg von plus 18,5 Prozent, denn seit 2008 haben die Handelsregister die Möglichkeit, solche Unternehmen mittels Konkursverfahren zu liquidieren. Bei den Unternehmensinsolvenzen wur-

In wirtschaftlich guten und aus Sicht der Geldinstitute vor allem problemlosen

Ihre Meinung ist gefragt Die «POST» Medien greifen mit der «POST» Recherche in loser Reihenfolge immer brandaktuelle Themen auf, die nicht nur auf Gegenliebe stossen und da und dort unter den Nägeln brennen. Interessiert Sie das angesprochene Thema, dann teilen Sie uns Ihre Meinung unter info@postmedien.ch.

Konkurse 2012 angestiegen

In schweren Zeiten sind KMU-Banken-Partnerschaften oft am Kriseln. de jedoch ein Rückgang um 3,9 Prozent verzeichnet. Dennoch läuten da und dort bei den Geldinstituten die Alarmglocken, womit den zum Teil unverhältnismässigen Überreaktionen Tür und Tor geöffnet werden können. Entsprechend ist es möglich, dass Unternehmern zum Beispiel überraschend Kredite aufgekündigt oder sie zu ebensolchen erhöhten Rückzahlungsleistungen innert Minimalfristen aufgefordert werden, obwohl für das betreffende KMU kein erhöhtes Risiko als bisher besteht.

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grüssen) zusätzlich unter Beschuss. Die Betroffenen müssen sich deshalb die – aus eigener Sicht zu überprüfende – Frage stellen, ob sie mit ihrer Werbung nur eine Lockvogelpolitik betreiben, um solvente KMU anzulocken und diese dann nach den geringsten Anzeichen eines vermeintlichen Risikos einfach fallen zu lassen. ■

Nur eine Lockvogelpolitik?

Davon betroffen sind auch Unternehmungen, die vor Jahren oder vor Jahrzehnten mit einer Bank eine Partnerschaft eingegangen sind und für die geldgebende Institute dank geleisteter Sicherheiten (Liegenschaften, Lebensversicherungen usw.) keinerlei Risiken bestehen oder sie Gefahr vor Verlusten laufen. Damit geraten Banken, die zwar via Werbung lauthals die «Unterstützung der KMU» anpreisen, aber anders handeln als sie versprechen, neben den bisherigen Skandalen (die USA lässt

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Bilder Marcel Tresch/zvG

Wenn der Franken fliesst, ist alles in Ordnung.


«POST» Politique

Februar 2013

Ausgabe 2 | 5

Abzockerei: Initiative versus Gegenvorschlag

Der Abstimmungskampf um die «Abzocker»-Initiative nimmt immer mehr Fahrt auf. Doch worüber wird am 3. März an der Urne überhaupt entschieden? «POST» Politique bringt Licht ins Dunkel. OLIver SchMID

E

s ist unbestritten, dass sich Aktionäre und Bevölkerung seit Jahren über die nicht leistungsbezogenen Managerentschädigungen in Millionenhöhe empören. Diesem Gebaren börsenkotierter Schweizer Unternehmen soll mit der Initiative «gegen die Abzockerei», die am 3. März zur Abstimmung kommt, ein Riegel geschoben werden. Sagt das Volk Nein, tritt der vom Parlament ausgearbeitete indirekte Gegenvorschlag in Kraft, wenn nach der Beachtunge einer 100-tägigen Frist kein Referendum ergriffen wird. Erfolgt kein Referendum, gewährt der Gegenvorschlag den Unternehmen eine zweijährige Übergangsfrist zur Umsetzung der neuen Gesetzgebung.

Mehr als David gegen Goliath

Ganz so einfach ist es indes nicht. Zwar kommt der Abstimmungskampf so langsam in die heisse Phase und wird vor allem als personalisierter Kampf David gegen Goliath wahrgenommen: Der Schaffhauser Unternehmer Thomas Minder als eine Art Robin Hood, der für den «Normalbürger» gegen die gross

Thomas Minder ist überzeugt, dass die Verhältnisse vom Volk an der Urne zurechtBild: Marcel Tresch gerückt werden.

angelegte Kampagne des Wirtschaftsverbands Economiesuisse kämpft. Dass bei solch populären Themen gerne auf Mann gespielt wird, ist nichts Neues. Viel wichtiger wird in den kommenden Wochen aber sein, dass sich die Stimmbürger mit dem sehr trockenen Inhalt von Initiative und Gegenvorschlag auseinandersetzen, um an der Urne die für sie richtige Entscheidung treffen zu können.

Unverhältnismässig gefüllten Manager-Taschen wird der Kampf angesagt. ●

Pro und Contra

Die Initiative selbst umfasst insgesamt 24 Forderungen, die das Schweizer Aktienrecht so umformen, dass die Aktionäre entscheiden können, wie viel Geld ihnen die Führungskräfte wert sind. Der indirekte Gegenvorschlag des Parlaments will dies grundsätzlich auch, weicht aber in einigen Punkten von der Initiative ab. Wir beleuchten an dieser Stelle die wichtigsten Argumente für und gegen die Initiative. Die Befürworter sagen: ● Die Initiative verbietet unter anderem Vorauszahlungen oder Abgangentschädigungen und Prämien bei Firmenkäufen und -verkäufen. Gerade bei diesen werden Millionen abgezockt. ● Die Initiative sorgt für markant verbesserte Aktionärsdemokratie und -rechte. Konsultative Umfragen zu den Entschädigungen bewirkten bisher zuwenig oder gar nichts. ● Die Initiative stärkt den Standort Schweiz: Seit der Lancierung der Initiative haben viele internationale Firmen ihren Hauptsitz in die Schweiz verlegt und neue Arbeitsplätze geschaffen. ● Die Volksinitiative kann schnell umgesetzt werden: Der Bundesrat muss innerhalb eines Jahres die entsprechenden Ausführungsbestimmungen erlassen.

Beim Gegenvorschlag bleiben Hintertüren, da nur rund 40 Prozent der Initiativ-Forderungen übernommen wurden. Das Obligationenrecht wird mehrmals jährlich revidiert, sodass der Gegenvorschlag rasch wieder geändert und noch mehr verwässert werden könnte. Einige zentrale Artikel des Gegenvorschlags stammen von Lobbyisten der Economiesuisse und somit von den Abzockern selbst.

Das sind die Argumente der Gegner: ● Die Initiative gefährdet das Erfolgsmodell Schweiz und setzt daher Arbeitsplätze aufs Spiel. ● Die Initiative erhöht zwar die Kosten und die Bürokratie für unsere Unternehmen, überrissene Löhne oder Boni verhindert sie jedoch nicht. ● Die Initiative schränkt die Unternehmer in ihrer Handlungsfähigkeit viel zu stark ein. ● Die Initiative schiesst punkto Regulierung des Aktienrechts weit übers Ziel hinaus und macht aus dem Schweizer Aktienrecht das starrste der Welt. ● Die Initiative trifft auch die KMU. Zwar gilt sie formal nur für die börsenkotierten Unternehmen, aber in der Schweiz sind Grosse und Kleine eng miteinander verbunden. ● Die Initiative bringt eine teure und unsinnige Bürokratie für Pensions-

Symbolbild: pixelio.de

kassen. Dieses Geld fehlt dann bei unseren Renten. Nur bei einem Nein zur Initiative tritt der Gegenvorschlag, der das Ziel erreicht und schneller gegen Abzockerei wirkt, in Kraft.

Umsetzung spätestens 2014

Eines ist schon vor dem Abstimmungsergebnis gewiss: Die gesetzliche Umsetzung aller Forderungen dauert noch eine Weile. Nach einer Annahme der Initiative hat der Bundesrat zwölf Monate Zeit, um die erforderlichen Ausführungsbestimmungen zu erlassen, das heisst bis am 3. März 2014. Dies allerdings nur, sollte das Parlament die Umsetzung der Initiative in Gesetzesform nicht bereits verabschiedet haben. ■

News und Ausblick

An ihrer Delegiertenversammlung von Mitte Januar hat die Zürcher SVP Ja zur «Abzocker»Initiative gesagt. Dies obwohl sich Christoph Blocher nach anfänglicher Unterstützung für Initiant Thomas Minder wieder auf die Gegenseite geschlagen hat. Der Abstimmungskampf um die «Abzocker»Initiative wird mit harten Bandagen geführt. Dass dabei die Möglichkeiten bis zum Äussersten ausgereizt und dabei auch Grenzen überschritten werden (Stichwort «gekaufte Onlinekommentare), beleuchten wir in der nächsten Ausgabe von «POST» Politique.

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Montag 4. Februar 2013, 19 Uhr Stadttheater Schaffhausen

Galakonzert

Werke von Schumann, Ginastera, Milhaud (Scaramouche) und Franck (Klavierquintett)

zur Eröffnung der 9. Schaffhauser Meisterkurse zu Beginn Verleihung des

Ein Engagement der

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Sport «POST»

Februar 2013

Ausgabe 2 | 7

Rolf Sommer: Die gute Seele im Hintergrund Rolf Sommer betreibt bereits die zwölfte Saison das Restaurant Eisbahn und sorgt so für das leiblicheWohl von Spielern und Besuchern. Daneben ist er ein stiller Gönner des EHC Frauenfeld.

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ALOIS SCHWAGER

olf Sommer pflegt zu den Vereinen, die in der Eishalle ihr Domizil haben, ein freundschaftliches Verhältnis und leistet ihnen vielfältige Unterstützung. Er betrachtet sie quasi als «seine» Vereine. So sponsort er beispielsweise die Trikots des Nachwuchs und der 1. Liga-Mannschaft des EHC Frauenfeld. Bei Bedarf ist er auch bereit, von Zeit zu Zeit die Kasse etwas aufzubessern. Er ist ferner dafür besorgt, dass

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bei allen Heimspielen immer genügend Tee zur Verfügung steht. Bei Auswärtsspielen gibt er den Clubs auf Wunsch hin das Essen zu speziellen Konditionen in Kochkisten mit. So sorgt er liebevoll für das leibliche Wohl «seiner» Sportlerinnen und Sportler und ihrer Betreuer. Für ihn ist dieser Service ein Geben und Nehmen, profitiert er doch immer wieder, vor allem bei Heimspielen, vom Publikumsaufmarsch. Der EHC Frauenfeld hat ihn für seinen grossen Einsatz im Hintergrund zum Ehrenmitglied ernannt. Darauf ist er sehr stolz.

Ein «Clublokal» mit Mittagessen

Rolf Sommer ist nun bereits die zwölfte Saison auf dem Restaurant Eisbahn, das er jeweils von Ende August bis Ende März betreibt. Es ist werktags jeweils ab 10.30 Uhr und am Wochenende bereits ab 8 Uhr morgens geöffnet. Wenn Trai-

Die erfolgreichen Bambinis des EHC Frauenfeld am Xmas-Cup in Kloten.

zVg

ninglager, Trainerkurse des Fussballverbandes oder J+S-Kurse anstehen, öffnet Sommer das Lokal auch im Sommer, um die Sportler kulinarisch zu verwöhnen. Daneben betreibt Das Restaurant Eisbahn wird ausser über Mittag in erster Linie von den Nutzern der Eisbahn besucht. Über Mittag nutzen Mitarbeiter umliegenden Firmen als Speiselokal. In der übrigen Zeit ist es quasi das Clublokal der Frauenfelder Eissportler (Hockeyspieler, Eisläufer und Eisstockspieler), namentlich des EHC, der am meisten Mitglieder und vor allem sehr viel Nachwuchs aufweist und dessen Spiele die grösste Anzahl Besucher anlockt, die dann auch vom Ångebot des Restaurants profitieren können. Besonders am Herzen liegt Sommer der Nachwuchs, die Jugendförderung.

Heimspiele als Highlight

Heimspiele sind für Sommer und seine Crew immer Höhepunkte. Dann kann er sein ganzes Können zeigen. Beliebt sind besonders bei den Jungen neben Sandwiches vor allem die speziell gewürzten Pommes Frites und die Schnitzelbrote. In der ganzen Ostschweiz bekannt sind Sommers Käseschnitten. Man sagt, dass es Besucher gebe, die eigens wegen dieser Schnitten einen Match in Frauenfeld besuchen. Er und seine Crew verwöhnen die Gäste an solchen Anlässen zusätzlich mit Grilladen. Zu den starken Tagen gehören auch die Tagesturniere mit bis zu 150 Mittagessen. – Bekannt sind auch seine Pastabuffets und die GesellschaftAnzeige

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Erfolgreiche Bambinis Die Bambinis des EHC Frauenfeld erreichten am 29. Dezember beim stark besetzten XmasCup 2012 in Kloten den tollen fünften Schlussrang unmittelbar hinter dem EHC Uzwil und noch vor dem EHC Chur. Im Halbfinal besiegten sie die Altersgenossen des EHC Biel mit 3:2 Toren. Sie erhielten einen schönen Glaspokal für die Sammlung, der sie noch lange an das erfolgreiche Turnier erinnern wird. Noch erfreulicher ist die Tatsache, dass alle Spieler gut zusammengespielt und miteinander gelitten und gefeiert haben. Erwähnenswert ist auch, dass die Frauenfelder Anhängerschaft von der Turnierleitung als lauteste mitfiebernde Fans ausgerufen wurden. gbesson@postmedien.ch sessen: Fleisch- und Käsefondue, Raclette oder Tischgrill. Beim Senioren-Tagesturnier des EHC hat er, um ein Beispiel zu nennen, für den reibungslosen Ablauf des gemütlichen Teils gesorgt und Raclettes für rund 60 Personen bereitgestellt. Für die Kinder und alle, die keinen Käse mögen, hat er seine berühmten Pommes mit Wienerli aufgetischt. Es gab mehr als genug. Keiner musste mit knurrendem Magen nach Hause gehen. Beim jährlichen Eisgaudi spendet er übrigens jeweils ein reichhaltiges Frühstück. Er erweist sich wirklich als die gute Seele im Hintergrund. ■

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Jugend «POST»

8 | Ausgabe 2

Februar 2013

Die «Spendenkette» ist bestens gestartet

Patricia Greminger und Xena Metzger haben eine ausgeprägte soziale Ader und helfen gerne. LetzteWoche starteten sie ihr Schulprojekt «Spendenkette» und sammeln für Kinder aus Rumänien.

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MARceL TReSch

iel des Vereins «Schritte der Hoffnung» ist es, das Kinderheim im rumänischen Daia vollständig durch Patenschaften zu betreiben. So hoffen die Initianten, in Zukunft bis gegen 30 Kindern eine Familie geben zu können. Weiter ist es der Wunsch, die Knaben und Mädchen, unabhängig vom Alter, in der Institution behalten zu können, bis sie selbstständig sind und ihr Leben alleine führen wollen und vor allem auch können. Normalerweise werden in Rumänien Heimkinder am 18. Geburtstag entlassen. Ganz egal ob die Schule oder die Ausbildung abgeschlossen ist. Aber die Patenschaften reichen derzeit noch nicht aus, wodurch der Verein «Schritte der Hoffnung» weiterhin von Spendengeldern abhängig ist.

Eine eigene «Spendenkette»

Vor diesem Hintergrund und dem Wunsch, auf irgend eine Weise den Kindern helfen zu können, haben sich Patricia Greminger und Xena Metzger dazu entschlossen, beim letzte Woche gestartetet Schulprojekt eine eigene «Spendenkette» zu lancieren. Schon Monate zu-

vor, bevor die eigentliche Arbeit in der Schule begann, haben die Sekundarschülerinnen aus Unterstammheim zusammen mit anderen gebastelt, gewerkelt und die selbstgemachten Produkte verkauft. Ihr Wunsch ist es, bis die Arbeit vor den Sommerferien in der Schule präsentiert wird, mindestens 2000 Franken zusammenzubringen, die sie dann an den Verein überweisen können. «Wir wollen unseren Beitrag leisten, dass es anderen Kindern, die nicht wie wir auf der Sonnenseite des Lebens stehen, etwas besser geht», ist eine der Motivationen für die Hilfsbereitschaft der beiden.

Deutlich mehr eingenommen

Einen zusätzlichen Schub, mit noch mehr Begeisterung hinter dem eigenen Projekt zu stehen, haben die beiden 15-Jährigen mit dem bisher Geleisteten erfahren. Der Startschuss erfolgte mit dem Adventsmarkt im eigenen Dorf und der Öffentlichkeitsarbeit. Zudem wurde bei der Leihkasse Stammheim AG ein Spendenkonto eröffnet (siehe Box), auf das beispielsweise auch die Leser dieser Jugend «POST» mit einem Obolus ihren

In Rumänien ist die Armut oft grenzenlos. persönlichen Beitrag leisten können. Als Projekt-«Götti» amtet der Bankfachmann Michael Tanner, der natürlich den beiden die Daumen drückt, dass so viele Spenden wie nur möglich für das Projekt überwiesen werden. Erhofft haben sich die beiden Teenager mit ihren ersten Aktionen einen Reinerlös von 400 Franken. Dank der Grosszügigkeit der Adventsmarktbesucher und der «POST»-Medien-Leser sind es derzeit rund 750 Franken, die auf dem Konto gutgeschrieben wurden.

dürfen.» Nach diesem gelungenen Startschuss des eigenen Schulprojektes sind die beiden Mädchen in ihrer Freizeit wieder voll an der Arbeit. Dazu gehört unter anderem das Gestalten und Aufschalten einer eigenen Homepage.

Schon viel durchgemacht

Zurzeit leben rund 20 Kinder im Kinderheim im rumänischen Daia. Viele von ihnen werden durch das Jugendschutzamt in Obhut gegeben. Beinahe alle leben hier zusammen mit einem Geschwisterteil. Viele haben keinen Lehrerin aus Unterstammheim Kontakt mehr zu ihrer Familie. GemeinEinen weiteren Höhepunkt in Sachen sam haben alle, dass sie in ihrem jungen Freude erlebten Patricia Greminger und Leben schon zu viel durchgemacht haXena Metzger nach der stundenlangen ben. Dennoch sind es fröhliche, ausgeMithilfe beim Markt vor dem Volg-Laden lassene Kinder, die zu einer Art Grossfain Unterstammheim. Durch Erika Gut milie zusammengewachsen sind. Dass es haben die Mädchen überhaupt vom Ver- an Mitteln fehlt ist schon fast logisch. ein «Schritte der Hoffnung» erfahren. «Diesen Kindern muss doch geholfen Einerseits kennt die Unternehmerin die werden», sind sich Patricia und Xena eiaus Unterstammheim stammende ehe- nig. Mit weiteren Aktionen wollen sie ■ malige Lehrerin und jetztige Vereinsmit- dazu persönliche Hilfe leisten. arbeiterin Iris Moser persönlich, womit sichergestellt ist, dass die Spendengelder am richtigen Ort eingesetzt werden. Helfen auch Sie mit, dass Kinderaugen in Daia Eigene Homepage realisieren ebenfalls strahlen. Spenden können Sie bitte Andererseits hat Erika Gut kürzlich wierichten an: Leihkasse Stammheim AG, Hauptderum 2000 Franken direkt an die strasse 6, 8477 Oberstammheim, Kontonum«Schritte der Hoffnung überwiesen. «Für mer CH80 0687 5700 0068 1509 0, PC-Konto uns ist es schön», ist Xena Metzger be30-38125-0. geistert, «so etwas direkt miterleben zu

Ihr Spenden-Konto

Iris Moser aus Unterstammheim mit zwei Schützlingen aus dem Kinderheim in Daia. Anzeige

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NOSUF «POST»

Februar 2013

Ausgabe 2 | 9

Swiss Marketing: Von Jägern und Treibern Der Schweizerische Marketing-Tag in Luzern wartet mit einem in- halb der nächsten fünf bis sechs Jahre teressantenThema auf. Zum nationalen Anlass sind auch NOSUF- von 4000 auf 7 bis 8000 zu erhöhen. Mitglieder eingeladen, von denVorträgen zu profitieren. 1+1=3

BerNhArD C. BärTSChi

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enn Uwe Tännler, Präsident Zentralvorstand Swiss Marketing, am 5. März 2013 den Schweizerischen Marketing-Tag 2013 im KKL Luzern eröffnen wird, heisst es von «Von Jägern und Treibern» – oder wie Verkauf und Marketing gemeinsam zum Blattschuss kommen. «Was ist wichtiger, Marketing oder Verkauf?» «Was verbindet und was unterscheidet die beiden Themen?» Wenn Marketing als Begriff auf den Ursprung «bring to market» zurückgeht, dann wäre der Verkauf so etwas wie ein «sale on the market». Es sind also durchaus zwei verschiedene Tätigkeiten, die aber eng verknüpft sind und der Frage folgen: «Wie ticken Käufer?» Wer verkaufen will, muss sich fragen: «Warum kaufen wir, und wann kaufen wir tatsächlich?» Marketing öffnet die Märkte, bereitet den Boden vor, auf dem der Verkauf dann erfolgreich arbeiten kann. Für den Erfolg bedarf es also der Interaktion zwischen Verkauf und Marketing. Und vor dem Zugreifen der Kunden steht demnach der Pakt Marketing und Verkauf

des Bundes mit den Schweizer Marketing- und Verkaufsausbildungen, wie zum Beispiel Marketingleiter oder Verkaufsleiter, das duale Bildungssystem weiter zu stärken. Landesweit werden jährlich rund 4000 Prüfungen in den Bereichen Marketing und Verkauf (Marketing- und Verkaufsfachleute, Marketing- und Verkaufsleiter) durch Swiss Marketing organisiert und abgenommen. Der Verband wurde 1956 unter der Bezeichnung Schweizerischer Marketing Club von Gaston Friedländer gegründet. Die Schwerpunkte von Swiss Marketing liegen heute vor allem im Networking, Clubleben und in der dualen Bildung. Ziel ist es, die heutige Mitgliederzahl inner-

Uwe Tännler blickt stolz auf die letzten sieben Jahre zurück. Der Schwerpunkt in seiner ersten Amtsperiode betraf den Turnaround von Swiss Marketing, in der zweiten den Mitgliedern den Mehrwert des Verbandes aufzuzeigen, und in der dritten steht nun das duale Bildungssystem im Mittelpunkt. Für ihn ist es bedauerlich, dass selbst Führungskräfte ständig «gestossen» und motiviert werden müssen. Viele sind überfordert, Prioritäten zu setzen, zu strukturieren und zu delegieren. «Es wäre toll, wenn mich auch mal jemand ziehen würde.» Er freut sich über die neue Zusammenarbeit von Swiss Marketing (SMC) und dem Nordostschweizer Unternehmer Forum (NOSUF) nach seinem langjährigen Motto «1+1=3». Somit könnten alle Swiss-Marketing-Mitglieder vom NOSUF profitie-

Bernhard C. Bärtschi bernhard.baertschi@postmedien.ch

ren und umgekehrt. Für ihn ist es entsprechend wichtig, dass Kräfte gebündelt werden und der Netzwerk-Gedanke aktiv gelebt wird, denn so könne auch die Wirtschaft nachhaltig gestärkt werden. Dank der neuen Partnerschaft profitieren die NOSUF-Mitglieder von den gleichen Konditionen wie die Mitglieder von Swiss Marketing. Der Schweizerische Marketing-Tag im KKL Luzern wartet wie gewohnt mit vielen Überraschungen und tollen Innovationen auf. Jetzt anmelden unter: www.marketingtag.ch ■

Mitgliederzahl erhöhen

Swiss Marketing ist der Berufs- und Fachverband für Verkaufs- und Marketing-Experten. In ihm bündelt sich das Fachwissen von rund 4000 Fach- und Führungskräften aus den verschiedensten Branchen. Er organisiert zudem die Berufs- und höheren Fachprüfungen in Marketing und Verkauf und ist Träger des Schweizerischen Marketing-Tages mit Verleihung der Marketing-Trophy. Im Weiteren hat er den Bildungsauftrag

Swiss Marketing, der Berufs- und Fachverband für MarketingExperten, ist sowohl die Nummer eins in Sachen Netzwerk wie auch in Fachwissen und Ausbildung. Er ist in 35 regionale Klubs aufgeteilt und damit landesweit breit vertreten und fest verankert. In den Regionen und gesamtschweizerisch findet Erfahrungs- undWissenstransfer statt. Die Klubs organisierenVeranstaltungen zu aktuellen Marketingfragen. Swiss Marketing ist zudem Träger des Schweizerische Marketing-Tags, der jeweils im März stattfindet. Der Berufs- und Fachverband engagiert sich dafür, dass Wissen und Erfahrung gefördert werden und arbeitet mit allen staatlichen Stellen sowie öffentlichen und privaten Organisationen partnerschaftlich zusammen. Im Weiteren gestaltet er Berufsbilder aktiv mit, schafft neue Bildungswege und nimmt Einfluss auf einen hohen Ausbildungsstandard.

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Uwe Tännler und Susanne Wille in Aktion.

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10 | Ausgabe 2

Februar 2013

Jubiläum – 30 Jahre Bütikofer Automobile Mit 20 Jahren eröffnete Ruedi Bütikofer in einfachen Räumlichkeiten sein erstes Geschäft. Heute leitet er eine ganze Gruppe von Garagen inklusive Carrosserie Zentrum.

D

irekt nach der AutomechanikerLehre beschloss der damals noch nicht 20-jährige Ruedi Bütikofer im Jahre 1983, eine eigene Garage zu eröffnen. Topmotiviert mietete er einfache Räumlichkeiten und kaufte Werkzeug. Freunde, Kollegen und Bekannte brachten ihre Autos zur Reparatur und zum Service. Zusäzlich rüstete der junge Unternehmer günstig Occasionen auf und verkaufte diese. Nach zwei Jahren jedoch wurden ihm die Räumlichkeiten gekündigt.

rial leisten. 1988 konnte er endlich neue Räume beziehen. Die Firma Bürgi Landmaschinen AG gab ihm die Möglichkeit, in Gachnang seine Firma aufzubauen. Nun konnte er seine Kundschaft in einer angenehmen Umgebung bedienen. Zwei dazu gekaufte gebrauchte Lifte erleichterten die Arbeit. 1989 stellte er seinen ersten Mitarbeiter ein: Urs Steinacher, der heute Betriebsleiter in Winterthur ist. In den folgenden Jahren wuchs das Team um weitere fünf Mitarbeiter an.

Scheune diente als Garage

1993, rechtzeitig zum 10-Jahr-Jubiläum, übernahm Ruedi Bütikofer die FordVertretung. Dank seriöser Arbeit und Mund-zu-Mund-Propagnda gewann das Team Bütikofer immer neue Kunden hinzu. Langsam wurde es eng in den gemieteten Räumlichkeiten. So beschloss Bütikofer 1994, in Gachnang eine eigene Garage mit Carrosserie- und Spritzwerk zu bauen. Dank dem Neubau war das junge Team nun in der Lage, den Ansprüchen der wachsenden Kundschaft mit

Mangels besserer Angebote musste während dreier Jahre eine einfache Scheune in eine Reparaturwerkstatt umgewandelt werden. Dies war ein Härtetest für Ruedi Bütikofer, denn die Scheune war nicht heizbar und in Ermangelung eines Autolifts, musste er die Autos mittels Wagenheber hochheben. Auf einem Liegebrett hat er unter den Autos gearbeitet. Das Geschäft lief jedoch gut und so konnte er sich immer besseres Mate-

Bütikofer wird Ford-Vertreter

Die Ford- und Honda-Garage Bütikofer Automobile AG in Frauenfeld.

as

Betriebsleiter Raymond Bossuge und Verkaufberater Wilhelm Traber (im Auto). neuster Technologie und modernster Infrastruktur gerecht zu werden.

Honda kommt dazu

1999 erstellte Ruedi Bütikofer an verkehrstechnisch idealer Lage in Frauenfeld eine weitere Garage. Die Leitung übertrug er einem erfahrenen Mitarbeiterteam. Er selbst blieb in Gachnang, um dort seine treue Kundschaft zu bedienen. Mit der neuen Garage konnten zahlreiche Kundinnen und Kunden dazugewonnen werden. Die Beschäftigtenzahl stieg in der Folge auf 27 Personen an. Zwei Jahre später übernahm Bütikofer neben der Ford- auch die HondaHaupt-Terminal-Vertretung für den Thurgau. Mit dieser neuen Marke stiegen die Raumbedürfnisse. So machte man sich daran, an den Garagenneubau in Frauenfeld einen komplett neuen Komplex mit Werkstatt, Tiefgarage und zweistöckigem Showroom anzubauen. Dem Betrieb in Gachnang wurde ebenfalls ein Facelifting verpasst. Für die Marke Honda richtete man hier im Nebengebäude einen eigenen Showroom und Verkaufsbüros ein. 2005 expandierte Bütikofer Automobile AG in die Region Winterthur. Sie betreut dort seither weitere fünf Lokalhändler. In Oberwin-

as

terthur wurde ein bestehendes Gewerbegebäude in eine Werkstatt mit grosser Waschbox umgebaut und um zwei Showräume für Ford und Honda erweitert. Diese dritte Filiale wurde am 29. Oktober feierlich eröffnet. Ein wichtiges Jahr für den Ausbau der Büttikofergruppe war 2009, konnte doch die Schlossgarage Frauenfeld mit den Marken Fiat, Alfa Romeo und Lancia übernommen werden. Sie wurde in Bütikofer Autoitalia AG umbenannt. Im gleichen Jahr wurde nach dem tragischen Tod von Flavio Trevisan auch die Garage Trevisan AG in Neftenbach übernommen. Ergänzt wurden die Garagen durch den Bau eines Carrosserie Zentrums in Frauenfeld. Im Jahr 2010 stiess man noch weiter in den Westen vor und erwarb die Garage Müliholz AG in Uster. powered by car4you ■

Die Bütikofergruppe

Zur Bütikofergruppe gehören die Bütikofer Automobile AG Frauenfeld, Gachnang und Winterthur, Autoitalia AG Frauenfeld und Weinfelden, Carrosserie Zentrum AG sowie die Garagen Mühliholz AG und Trevisan AG.

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«POST» Fahrzeugmarkt

Februar 2013

I

Ausgabe 2 | 11

Ford Kuga: Dynamisches Raumwunder mit Pfiff

m Frühjahr 2013 kommt die zweite Generation des Ford-Bestsellers Kuga auch in der Schweiz auf den Markt. Mit seinem erfolgreichen Vorgänger hat der neue Kuga allerdings wenig gemein. Er ist bei unverändertem Radstand nicht nur acht Zentimeter länger, sondern auch flacher und schmaler. So tritt er nun deutlich schnittiger und dynamischer auf. Auch der Kofferraum hat von 410 auf 481 Liter (je nach Lehnenstellung) und maximal 1653 Liter zugelegt.

Technische Daten

Das komplett neu gestaltete Cockpit des Ford Kuga präsentiert sich deutlich hochwertiger als zuvor. Glanzlack und eine schwungvoll designte Landschaft sind zeitgemäss. Der Innenraum ist deutlich gewachsen, wovon vor allem die Fond-Passagiere profitieren. Neu ist zudem das weitgehend sprachgesteuerte Entertainment-System «SYNC», mit dem sich Telefon, Navigation und auch die Klimasteuerung befehligen lassen. Motorisch muss man sich zumindest beim Diesel nicht umgewöhnen, die be-

kannte Duratorq-Maschine mit 140 oder 163 PS kommt weiterhin zum Einsatz. Der grosse Diesel bietet tadellosen Durchzug und läuft angenehm ruhig. Das neue Allradsystem wird über ein elektromagnetisches Mitteldifferenzial geregelt, welches das Drehmoment nach Bedarf zwischen Vorder- und Hinterachse verteilt. Gerade mit dem Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe eine tolle Kombination. Erhältlich ist der neue Ford Kuga im März 2013 bei der Bütikofer Automobile AG in Frauenfeld. os ■

Der neue Ford Kuga tritt ab März als kräftiger Allradler im umkämpften SUV-Markt an.

Motorisierung:Vierzylinder-Dieselmotor, Turboaufladung, 1997 cm3, 120 kW (163 PS) bei 3750 U/min, max. Drehmoment: 340 Nm ab 2000 U/min, Allradantrieb und 6-StufenAutomat (auch handgeschaltet erhältlich).

Trend zu 4x4-Fahrzeugen

Bild: zVg

Früher setzte man Allradantriebe hauptsächlich ein, um die Geländetauglichkeit des Fahrzeuges zu steigern. Heute bedeutet 4x4 hauptsächlich mehr Sicherheit auf den Strassen, mehr Komfort und sorgloseres Fahren bei jedem Wetter. Das Fahrzeug ist einfacher zu beherrschen, stabiler und die Motorleistung kann auf 4 anstatt 2 Räder übertragen werden. Obwohl heute auch Front- und Heckantriebe dank ESPTechnik den Sicherheitsrückstand gegenüber dem Allrad bedeutend verringert haben, wird jedes dritte, neuzugelassene Fahrzeug mit 4x4-Technik ausgestattet. Salvatore Manoiero Verkaufsleiter car4you (Schweiz) AG smanoiero@postmedien.ch Anzeige

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12 | Ausgabe 2

Februar 2013

InhalteaufIhrerWebsitewerdeneminentwichtig Früher genügte es, mehr oder weniger sinnvolleTexte auf ihrerWebsite zu veröffentlichen. Diese Zeiten sind vorbei. Das magischeWort heisst «STORYTELLING».

N

Der Inhalt der Website muss spannend, unterhaltsam und informativ sein.

Bild zVg

ROGER KLEIN

utzer wollen unterhalten werden und das Ziel doch so rasch wie möglich erreichen. Dies

Das aktuelle Angebot Hochwertiger Content macht sich immer bezahlt. Einerseits wird die eigene Seite im Web leichter gefunden werden – sie steigt im Ranking der Suchmaschinen. Andererseits animiert Content von hoher Qualität die Nutzer dazu, der Webseite treu zu bleiben. Und nicht minder wichtig ist schliesslich der positive Imagetransfer auf die Märkte. Was besonders, nicht alltäglich oder nützlich ist, bleibt im Gedächtnis haften! Content Marketing ist die Zukunft – und diese startet in diesem Jahr, auch mit verursacht durch den Druck von Google. Wir begleiten Sie an die Spitze.

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wird massive Auswirkungen haben auf die Suchmaschinenoptimierung. Weil Google immer besser wird, müssen auch die einzelnen Seiten nachziehen. Justfor-fun bringt keinen Gewinn! Der Anspruch an die Betreiber einer Website wird anspruchsvoller. Früher genügte es, eine Website zu haben und mit wenigen Tricks war diese bei der Suchmaschine in vorderster Positionen zu finden. Heute sind die Suchmaschinen «intelligenter» geworden. Sie lassen sich nicht so einfach übertölpeln. Entsprechend wichtig ist der Inhalt (Content) geworden. Nutzer wollen zwar immer mehr unterhalten werden, sich unterhalten und vor allem eines: Sie wollen nicht gelangweilt werden. Wer die Nutzerinnen und Nutzer nicht möglichst schnell an das gewünschte Ziel führt, wird langsam Probleme erhalten. Vor allem im Bereich Suchmaschinenoptimierung wird das massiv zu spüren sein, da etwa Google seit den letzten Updates gezielter auf Content zurückgreift und damit die Erwartungen der User erfüllt. Und jetzt müssen dies auch die Websites können!

Interessant und relevant

Mit Content-Marketing versuchen Unternehmen und Organisationen Kunden zu gewinnen und zu halten, indem sie regelmässig Inhalte kreieren, die für ihre Kunden von besonderem Wert und Relevanz sind. Content Marketing hat einige ganz spezielle Eigenschaften. Wichtig ist es, mit den Kunden in Kontakt zu kommen, ohne diese gleich zum Kauf aufzufordern. Es geht also nicht um billige

Banner oder Werbung, als vielmehr darum, dem Nutzer das Gefühl zu vermitteln, dass er auf der richtigen Website angekommen ist und ihm dort etwas Einzigartiges geboten wird. Er soll gleichsam beim Konsumieren des Contents «hängen bleiben». So könnten Sie sich einmal ganz ehrlich fragen: Sind meine Informationen für die Besucher meiner Website genügend spannend, unterhaltsam, informativ? Oder lohnt sich ein Update in dieser Richtung vielleicht auch einmal? Ohne positiven Imagetransfer wird es heute immer schwieriger, mit Kunden erfolgreich in Kontakt zu treten.

Immer wichtiger − die Gründe

Dass die Bedeutung von Content Marketing stetig wächst, hat verschiedene Gründe: Content ist seit den letzten Google-Updates noch entscheidender geworden, weil Konsumenten die «Bombardierung» mit Werbebotschaften satt haben und vermehrt auf Inhalte setzen. Zudem erhöht Content den Traffic, und bekanntlich schafft Traffic auch Verkäu-

fe. Reputation schafft eine Firma, indem sie ihre eigenen Geschichten zu ihrer Marke erzählt - das ist Content Marketing pur. Es ist auch die wachsende Akzeptanz der Social Media - im vergangenen Jahr hat der Anteil der über 30ährigen und älteren Menschen massiv zugenommen – nur guter Content wird erfahrungsgemäss dort geteilt oder geliked.

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Und schliesslich lässt sich mit einem gezielten Content Marketing auch Kosten sparen, weil gezieltes Content Marketing kosteneffizienter wirkt als herkömmliches Marketing. Kunden bedienen sich ohnehin immer häufiger des Internets, um Informationen über Produkte zu erhalten. Sie werden daher über klassische Werbebotschaften auch immer weniger erreicht. Daher versucht Content Marketing, mit Produktinformationen und relevanten Inhalten dort in Erscheinung zu treten, wo sich Kunden auf ihrer Suche befinden. Diese Art des Marketings ist speziell für kleine Unternehmen und Firmen sinnvoll. ■

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Februar 2013

Ausgabe 2 | 13

Thomas Ankele: ein Verkäufer mit Leib und Seele

Früher waren es Fleisch undWurstwaren die er anbot, heute berät er Kunden beim Kauf eines Autos. In seiner Beratertätigkeit steht nicht das Produkt, sondern stets der Kunde im Zentrum.

T

AloIs schWAger

homas Ankele entstammt einer Metzgerfamilie. Sein Vater und dessen Brüder haben diesen Beruf erlernt und ausgeübt. Er ist in der Metzgerei Ankele in Frauenfeld aufgewachsen. So ist er also seit früher Kindheit im Umgang mit Lebensmitteln, speziell mit Fleisch, vertraut. Darum ist es denn auch nicht verwunderlich, dass sowohl er wie auch alle seine Brüder der Familientradition gefolgt sind und den Metzgerberuf erlernt haben. Unser Gast war anschliessend rund 20 Jahre bei Coop Ostschweiz als Chefmetzger tätig, bis er als Verkäufer in ein anderes Berufsfeld gewechselt hat. In dieser Funktion hatte er täglich Kontakt mit zahlreichen Kunden. Den hat er immer sehr geschätzt.

Thomas Ankele, Uesslingen Geboren und aufgewachsen ist der heutige Autoverkäufer in Frauenfeld. Hier hat der nunmehr 43-Jährige auch die Schulen besucht und bis vor rund eineinhalb Jahren gelebt. Seither wohnt er mit seiner Partnerin und ihrer behinderten Tochter in Uesslingen. Nach einer Metzgerlehre war er während rund 20 Jahren bei Coop Ostschweiz als Chefmetzger tätig. Zum Ausgleich machte er aktiv in der Frauenfelder Feuerwehr mit, spielte Eishockey und betätigte sich als Schiedsrichter. Vor zwei Jahren erhielt er die Chance, bei der Garage Thomi in Frauenfeld als Quereinsteiger in den Autoverkauf einzusteigen.

Zeitintensive Hobbies

Als er noch bei Coop arbeitete, hat er zeitintensive Hobbies gepflegt. So war er während rund 20 Jahren ein sehr aktives Mitglied der Feuerwehr Frauenfeld. Hier hat er sich bis zum Offizier beim Pikettzug 1 hochgearbeitet. Es waren sehr intensive Jahre mit bis zu 42 Übungen und diversen Einsätzen pro Jahr. Heute trifft er sich noch ein bis zweimal pro Jahr im Zeichen der Freundschaftspflege mit seinen ehemaligen Kollegen. Mit dem Wegzug von Frauenfeld wurde dieses Engagement automatisch beendet. Sehr intensiv hat er auch den EishockeySport betrieben. Ein Hüftleiden zwang ihn zur Aufgabe dieser Freizeitbeschäftigung. Nach einer erfolgreichen Operation könnte er diesen Sport zwar wieder problemlos betreiben. Die Interessen haben sich aber in der Zwischenzeit verlagert. Heute stehen Familie, Eigenheim und die Pflege von Freundschaften

Thomas Ankele auf einem Waldspaziergang mit dem Irish Setter Timmy im Zentrum. Den Schiedsrichterdienst, den er ebenfalls mit Freude und Engagement leistete, hat er als erstes wieder aufgegeben, weil dieser sich auf die Dauer mit Beruf und Familie nur mehr schwer vereinbaren liess.

Familie heute im Zentrum

Seit dem Stellenwechsel und dem Umzug nach Uesslingen stehen wie bereits angetönt Beruf und Familie im Zent-

Alle zwei Jahre zieht es ihn mit Partnerin und Tochter an die Wärme

Bilder zVg

rum. Er lässt es in der Freizeit ruhiger angehen. Die behinderte Tochter seiner Partnerin, der Hund Timmy, ein Irish Setter, und das Eigenheim füllen ihn voll aus. Die verbleibende Freizeit geniesst er und seine Partnerin gerne mit Freunden. So treffen sie sich jede Woche mit den ehemaligen Nachbarn zu einem Jass. Sobald die Jasskasse gefüllt ist, gönnen sie sich damit ein gemütliches Wochenende im Südtirol. Damit er in seinem angestammten Beruf nicht ganz aus der Übung kommt, hilft er, wenn ein -Event ansteht, in der Uesslinger Dorfmetzgerei Liechti mit grillieren aus. Der Tochter können sie keine grössere Freude bereiten, als mit dem Besuch eines Volksfestes, wie dem Iselisberger Sommernachtsfest. Sie sei, so Ankele, eine richtige «Festnudel». Die Ferien verbringen sie gerne zu Hause. Alle zwei Jahre zieht es ihn und seine Partnerin mit Tochter an die Wärme, beispielsweise in die Karibik. Die Skiferien verbringen sie im Tirol. Für die Zukunft wünscht er sich Gesundheit, ein harmonisches Familienleben und Erfolg im Beruf. ■

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km 127 000 km 48 000 km 72 000 km 50 km 101 000 km 100 km 50 km 100 km 100 km 123 000 km 108 000 km

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14 | Ausgabe 2

Februar 2013

Wie viel Erde braucht der Mensch

Die Fastenopferaktion Brot für alle/Fastenopfer 2013 steht unter dem Motto «Ohne Land kein Brot». Der Erlös der Aktion in Frauenfeld wird in zwei Projekten in Kolumbien eingesetzt. ALOis schwAgEr

A

uch 2013 organisiert die ökumenische Arbeitsgruppe Brot für alle/Fastenopfer in Frauenfeld wiederum eine gemeinsame Kampagne gegen Armut und Hunger in der Welt. Mit dem Erlös der diesjährigen Aktion unterstützt sie zwei Projekte in Kolumbien, die sich beide in Anlehnung an das diesjährige Motto «Ohne Land kein Brot» mit dem Thema Landwirtschaft, Umwelt und Ernährung befassen.

Ländliche Entwicklung fördern

Brot für alle unterstützt ein Projekt im Norden Kolumbiens, einer Region mit rund 200 000 Einwohnern, wovon viele unter der Armutsgrenze leben. Es fehlen Abwasser- und Trinkwassersysteme. Die Ernährungssicherheit ist nicht garantiert. Ziel der Hilfe ist es, die Lebenssituation der Familien zu verbessern. Ein Schwerpunkt des Projekts ist die Fortbildung und Beratung von Familien in nachhaltiger Landwirtschaft und in der Produktion von traditionellem Saatgut, Getreide, Gemüse und Früchten. Dadurch werden sie in die Lage versetzt, ihre Ernährungssituation zu verbessern.

Ergänzend soll auch die Kleintierzucht gefördert werden.

Im Einklang mit der Natur

Ernährung im Einklang mit der Natur lautet das Projekt des Fastenopfers im Südwesten Kolumbiens. Es setzt sich für das Recht auf eine gesunde und der Umwelt angepasste Ernährung ein und kommt rund 45 Familien zugute. Den Menschen in dieser Region wird aufgezeigt, wie schädlich sich manche landwirtschaftlichen Methoden auf Umwelt und Klima auswirken können. Sie lernen, wie sie Böden behandeln müssen, damit möglichst wenig Treibhausgase entstehen. Zudem wird der Einsatz von biologischem Dünger gefördert.

Unter die Lupe genommen

Mit einem ökumenischen Eröffnungsgottesdienst für Familien wird die Fastenaktion am 17. Februar in der Stadtkirche St. Nikolaus eröffnet.Geleitet wird er von Christine Demel zusammen mit den beiden Pfarrherren Samuel Kienast und Stephan Koch. Die beiden Kirchenchöre unter Leitung von Tabea Schöll und Ale-

Das ökumenische Team hat wieder ein vielfältiges Programm zusammengestellt. xandra Schmid wirken ebenfalls mit. Er wird unter das Motto «Unter die Lupe genommen» gestellt.

Die traditionellen Suppentage

Im Zentrum der Fastenaktion stehen traditionsgemäss drei Suppentage im Klösterli (2., 9. und 16.3.). Wie in früheren Jahren erwartet die Besucher neben einer währschaften Suppe ein reichhaltiges Kuchenbuffet. Kuchenspenden werden dankbar entgegen genommen. – Mit folgenden weiteren Veranstaltungen werden die Fastenaktionen unterstützt: Am Sonntag, 24. Februar, um 17 Uhr im Evangelischen Kirchgemeidehaus mit einem Benefiz-Konzert von Laurenz Kuster; am Donnerstag, 21. März, um 19.30 Uhr, mit der Schweizer Erstaufführung des Stücks «Das Kind von Noah» durch das Theater58 im Klösterli, und am 28. April, 19 Uhr, durch ein Benefiz-Konzert der Gospel-Friends in der Evang. Stadtkirche.

Neu mit Stationenweg

Aktion 160000 Rosen: Am 9. März werden Rosen zugunsten der Fastenaktion verkauft. Bild zVg

Neben den täglichen Kurzandachten (ausser Sonntag) um 10 Uhr in der Stadtkirche St. Nikolaus und dem «Inne-

Bild: as

halten in der Mitte des Tages» montags 12.15 Uhr in der Evang. Stadtkirche wird neu ein Stationenweg eingerichtet zum Thema «Erde, die trägt und nährt – Ein Stadtspaziergang, der bewegt.» Ab 2. März steht dieser Spaziergan mit Tiefgang bereit. Eine in den Kirchen aufgelegte Broschüre führt Interessierte vom Ausgangspunkt Klösterli durch die Stadt. An verschiedenen Orten wird eingeladen, innezuhalten und sich mit vorgegebenen Texten und Fragen Gedanken über das Verhältnis zur Erde, Land und Heimat zu machen. Das letzte Stück führt in die Evang. Stadtkirche, wo sich weitere von den Kindern im Religionsunterricht zum Thema gestaltete Stationen finden. Öffentliche Führung: 16.3.,11 Uhr beim Klösterli. ■

Globaler Hunger

Lokales Brot gegen globalen Hunger – Unter diesem Titel unterstützen die Bäckerei Stähli und der sonne-beck die Fastenopferaktion wieder mit einem speziellen Brot. Von jedem verkauften Brot kommen 50 Rappen der Aktion «Brot für alle/Fastenopfer» zugute.

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16 | Ausgabe 2

Februar 2013

Gasthof Eisenbahn in Weinfelden: F

Der Gasthof Eisenbahn beim Bahnhof inWeinfelden ist ein sympathischer Familienbetrieb mit eigener Forellenzucht, der konsequent auf Qualität und einheimische Produkte setzt.

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ALOIS SCHWAGER

er Gasthof Eisenbahn in Weinfelden ist ein typischer Familienbetrieb. Zwei Generationen arbeiten Hand in Hand. 1982 haben Werner und Therese Lüchinger den Betrieb beim Bahnhof in Weinfelden erworben. Zuvor führten sie das Hotel Wallberg in Volketswil. Anfang 2009 hat mit Reto und Sybille Lüchinger die nächste Generation die Leitung des Gasthofs übernommen. Werner und Therese Lüchinger helfen weiterhin im Betrieb mit. Unterstützt werden sie durch zehn Festangestellte, davon zwei Lehrlinge. Mit allen Aushilfen sind insgesamt 27 Personen im Betrieb tätig.

Die Gastzimmer im Gasthof Eisenbahn Im «Isebähnli» in Weinfelden kann auch übernachtet werden. Angeboten werden insgesamt sieben Hotelzimmer: drei helle, gemütliche Einzelzimmer sowie vier freundlich eingerichtete Doppelzimmer mit Frühstück. Anzeige

Mit eigener Forellenzucht

Von der Küche, die von Reto Lüchinger persönlich geleitet wird, und vom Raumangebot her ist der Gasthof Eisenbahn für Gesellschaften bis zu 80 Personen bestens gerüstet. So viele Personen fasst der unterteilbare Saal. Das Restaurant kann weitere 45 Gäste aufnehmen. Im Sommer steht zudem eine Gartenterrasse mit 50 Sitzplätzen zur Verfügung. Der Familienbetrieb eignet sich also bestens für Familienfeste und Firmenessen verschiedener Grössen. In der Küche werden nur frische regionale Produkte verarbeitet. Das ist im «Isebähnli», wie der Gasthof liebevoll genannt wird, kein reines Schlagwort. «Wir leben den Thurgau!» meint Lüchinger zu diesem Thema. So stammten die Erdbeeren nicht aus Spanien oder Maroko. Man warte, bis die Einheimischen reif zur Ernte seien. Es sei nicht immer einfach, das den Gästen zu erklären. Die Fische, die im Restaurant angeboten werden stammen ausschliesslich aus der eigenen Forellenzucht, die aus zwei Fischweihern besteht. Die Kartoffeln werden auf einem Weinfelder Bauernhof gekauft.

Der Gasthof Eisenbahn in Weinfelden ist ein Familiebetrieb mit idealem Raumangebot für Bankette verschie Das Gemüse stammt aus der nächsten Umgebung. Rund 65 Prozent der konsumierten Weine stammen aus Weinfelder Rebbergen. Das Fleisch wird in einer kleineren Thurgauer Metzgerei bezogen. Das Wild, das während der Wildwochen

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angeboten wird, liefern fünf regionale Jagdgesellschaften. «Was Thurgauer Erde und Sonne uns saisonal schenken, erfreut Gaumen und Gemüt. Gekonnt und mit Liebe zubereitet, nach einheimischen Rezepten (bis zur selber gemachAus der Region

Schaffhauserstrasse 20 CH - 8524 Uesslingen Tel. 052 740 41 67

Metzgete

Mittwoch, 23. Januar 2013 bis und mit Samstag, 26. Januar 2013 jeweils 11.30 - 13.30 Uhr 17.00 - 22.30 Uhr „es het solangs het“ am Donnerstag sorgen die Stadtjodler Heimelig für Unterhaltung

Wir freuen uns auf Ihren Besuch Conny&Christof Kunz mit Team

Schlaraffenland-Mitgliederbetriebe begeistern Gäste und Einheimische für regionale Produkte und einheimische Gerichte. Das Label garantiert: • hochwertige Erzeugnisse aus dem Thurgau • regionale, marktfrische Produkte in der Gastronomie • Verbundenheit mit der Region • Schonung der Umwelt durch kurze Transportwege • regionale Wertschöpfung

Wir machen Betriebsferien vom 27. Januar bis 14. Februar 2013 Am 26. Januar schliessen wir unseren Betrieb um 12.00 Uhr. Voranzeige: Kalbsmetzgete am 22. + 23. Februar 2013. 8512 Thundorf, Ruedi und Erika Weber Telefon 052 376 31 20, Fax 052 376 38 28, www.harmonie-thundorf.ch


Februar 2013

Gourmet «POST»

Ausgabe 2 | 17

Familienqualität mit Herz und Seele Forellen stünden insgesamt während rund neun Monaten zur Verfügung, so Lüchinger. Eine grosse Spezialität sind im Herbst die Wildgerichte. Von den Speisen, die während des ganzen Jahres angeboten werden, sind nach Auskunft die Kalbsleber und das Rindsfilet Stroganoff sehr begehrt. Der monatliche Themenwechsel hat sich gut eingespielt. Als Themenwochen neben den Wildwochen gilt es die Forellenkarte um den Karfreitag herum, die jeweils auf grosse Resonanz stösst und im Frühsommer die ebenfalls beliebten Frühjahrs-Themenwochen zu erwähnen. Besonderes geschätzt wird, dass sämtliche Desserts auch in kleinen Portionen, quasi als «Versuecherli�� angeboten werden, um den Gluscht zu stillen.

Jeder soll sich Zuhause fühlen

edener Grössen und einigen freundlichen Hotelzimmern

Bilder zVg

ten Konfitüre).» Das ist der Leitspruch des Gasthofs Eisenbahn. So ist er denn auch ein «Thurgau Schlaraffenland»Mitgliedbetrieb. Dieses Label garantiert hochwertige Erzeugnisse aus dem Thurgau, regional marktfrische Produkte, Verbundenheit mit der Region, Schonung der Umwelt durch kurze Transportwege und regionale Wertschöpfung.

men. – Am 1. Januar 2010 ist Reto Lüchinger in die Gilde etablierter Schweizer Gastronomen, einer Fachvereinigung von ausgewiesenen Köchen, die zugleich Inhaber eines gastronomischen Betriebs sind, aufgenommen worden. Die Gilde bürgt für Qualität, Kreativität und Gastlichkeit.

Ein eingespieltes Team

Die Zubereitungsart nennt Küchenchef Reto Lüchinger modern, gut bürgerlich. Die bestens bewährte Küchencrew setzt sich neben dem Chefkoch aus dem Tamilen Ragunan, der sich in den letzten 23 Jahren vom Küchengehilfen zum Stellvertreter hochgearbeitet hat, aus zwei Lehrlingen und einem Jungkoch zusamAnzeige

Spezialitäten und Spezialitätenwochen

Bekannt ist das «Isebähnli» für seine frischen Forellen. Sie werden von der Familie persönlich über ein Jahr gehegt und gepflegt und nach Bedarf gefischt. Wenn einmal keine zur Verfügung stünden, weil sie noch zu klein seien, würden die Fischgerichte aus der Karte entfernt. Es werden also keine Fische zugekauft.

Das Motto des Gasthofs Eisenbahn lautet: «Jeder Gast soll sich bei uns wie in der eigenen Stube fühlen!» meint Reto Lüchinger, ob er nun am Morgen zu einem Kaffee oder einem «Znüni», am Mittag zum Lunch oder am Abend zu einem Feierabendbier oder zum Nachtessen im «Isebähnli» einkehrt. So sind beispielsweise auch Jasser jederzeit willkommen.

Weitere Dienstleistungen im Angebot

Im Gasthof Eisenbahn kann nicht nur konsumiert werden. Der Betrieb bietet auch sieben freundlich eingerichtete Gastzimmer, drei Einzel und vier Doppelzimmer mit Frühstück an. Wer nach einem Dinner nicht mehr heimfahren will, kann hier also auch übernachten. Angeboten wird auch ein Party-Service für kleine oder grössere Anlässe. Sie werden alle individuell gestaltet, indem auch auf die Wünsche der Gäste eingegangen wird. n

GourmetWettbewerb Wettbewerbsfragen 1) Wie heisst der Chefkoch im Gasthof Eisenbahn? ___________________________ 2) Wie viele Lehrlinge werden in der Küche des Gasthof Eisenbahn ausgebildet? ___________________________ 3) Was wird beim Dessertangebot besonders geschätzt? __________________________ Einsenden bis spätestens 11. Februar 2013 an folgende Mail-Adresse: gourmetpost@wypag.ch, oder per Post an: WYPAG AG, «POST» Medien, Iselisbergerstr. 4, 8524 Uesslingen Zu gewinnen gibt es: Ein Nachtessen für zwei Personen im Gasthaus Eisenbahn Weinfelden im Wert von 150 Franken

Informieren Sie sich: GasthofEisenbahn Sybille und Reto Lüchinger Bahnhofstrasse 2 8570 Weinfelden Telefon: 071 622 10 60 Fax: 071 622 79 86 www.gasthof-eisenbahn.ch info@gasthof-eisenbahn.ch


18 | Ausgabe 2

«POST» Region

Februar 2013

Boxenstopp

DerVersöhnungsweg Wenn wir Fastenzeit hören, denken wir zunächst an Verzicht: dass wir weniger essen oder uns einschränken sollen bei Genussmitteln und Vergnügungen. Mit Fastenzeit verbinden wir aber auch mehr Beten und Spenden für soziale Nöte. Die österliche Busszeit meint vor allem unsere Besserung. Wir sollen an unserer Entwicklung zum Besseren weiterarbeiten. Auch jene sind angesprochen, die sich nichts Schwerwiegendes haben zu Schulden kommen lassen. Zwischen gut und gut, Christ und Christ, Christus und uns Christen gibt es grosse Unterschiede. Je mehr wir uns damit befassen, umso deutlicher fällt dies auf. Rücken wir beispielsweise einen Gegenstand nahe ans Licht, so können wir Feinheiten, Abweichungen, kleine Beschädigungen, Abnützungen und winzige Risse erkennen. Das heisst übersetzt für unsere Erneuerung in der vorösterlichen Zeit: Unser Leben näher ins Licht des Beispiels Jesu zu rücken; unser Tun und Lassen immer konsequenter mit dem Verhalten Jesu zu vergleichen. Von seinem Massstab und Vorbild her erkennen wir, was uns weiterbringt. Im Licht der Heiligkeit Jesu fallen unsere Dunkelstellen auf. Je mehr wir sein Gutsein betrachten, umso deutlicher wird uns unsere Mittelmässigkeit. – Die Fastenzeit gibt uns Gelegenheit, unsere je eigene Mittelmässigkeit ins Zentrum der Betrachtung zu stellen. Deshalb gibt der Versöhnungsweg der Pfarrei St. Anna Frauenfeld jeder und jedem Gelegenheit, sein eigenes Leben zu reflektieren. Der Versöhnungsweg kann vom 14. bis 27.Februar im Klösterli gemacht werden. Er ist montags bis freitags von 8 bis 20, samstags von 8 bis 15 und sonntags von 14 bis 20 Uhr geöffnet.

Gesehen

Das Verhältnis Schweiz/Deutschland stand im Fokus des Thurgauer Neujahrs-Apéros. Der Politiker und alt Vizekanzler Joschka Fischer analysierte das Politgeschehen in Deutschland und Europa und unterstrich die Gemeinsamkeiten mit der Schweiz. Die Thurgauer Kantonalbank führte zum dritten Mal den beliebten Anlass durch, wozu Bankpräsident René Bock über 300 Gäste begrüsste.

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«POST» Region

Februar 2013

Ausgabe 2 | 19

FrauenfelderFasnacht:«erundiSach» So lautet das Moto der närrischenTage vom 7. bis 12. Februar 2013 in Frauenfeld. Die dreiVereine Murganesen, Murgratze und Rungglä-Süüder spannen zusammen für eine Fasnacht.

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AloiS SchwAgeR

om 7. bis 12. Februar übernehmen die Narren wieder das Szepter in Frauenfeld. Es soll gemäss Motto «E rundi Sach» werden. Eine besondere Bedeutung für die diesjährige Fasnacht hat, gemäss Ivan Gubler, Präsi-

Programm 2013 Donnerstag, 7.2.,19.13 Uhr: Stadtübernahme beim Rathaus Freitag, 8.2., 20.13 Uhr: Narrenkongress, Festhalle Rüegerholz Samstag, 9.2., 14.13 Uhr: Grosser Kinderfasnachtsumzug, Altstadt. 20 Uhr: Alkazüül, Festhalle Rüegerholz Sonntag, 10.2., 13.13 Uhr: Internationaler Fasnachtsumzug, Innenstadt Dienstag, 12.2., 19.13 Uhr: Stadtrückgabe, beim Rathaus

dent der Narrengesellschaft Murganesen, die Zahl 13. Sie stehe einmal für die Jahrzahl. Dann aber setze sie sich aus den Zahlen 1 und 3 zusammen: Drei Vereine – eine Fasnacht. Die drei Frauenfelder Fasnachtsvereine, die Narrengesellschaft Murganesen, Murgratze und Guggemusig Rungglä-Süüder zögen gemeinsam am gleichen Strick und wollen der Thurgauer Metropole eine tolle Fasnacht mit vielen Höhepunkten bieten.

Die Höhepunkte 2013

Ein erster Höhepunkt findet am Schmutzigen Donnerstag, 7. Februar, um 19.13 Uhr vor dem Rathaus statt. Die Närrinnen und Narren stürmen das Rathaus, vertreiben den Stadtrat, hissen die Narrenfahne, übernehmen die Stadt und stellen den neuen Obernarren bzw. die Obernärrin vor, welche(r) die Stadt durch die närrischen Tage führt. Der

Die Präsidenten der drei Frauenfelder Fasnachtsvereine bringen die Kugel ins Spiel.

Bild as

Nachfolger oder die Nachfolgerin von Geog Berdux präsentiert sich den Frauenfelder Närrinnen und Narren und stellt die Stadtordnung für die «fünfte Jahreszeit» vor. Im Anschluss daran herrscht fasnächtliches Treiben in den Frauenfelder Restaurants. Auf Freitagabend, 20.13 Uhr, laden die Murganesen mit ihrem Obernarren zum traditionellen Narrenkongress in die Festhalle Rüegerholz ein. Die Besucherinnen und Besucher erwartet auch dieses Jahr wieder ein abwechslungsreiches fasnächtliches Programm mit vielen Überraschungen. Mit von der Partie ist unter anderem der Judoclub der Partnerstadt Kufstein mit der Faschingsgruppe «Weckauf». Als Musiker konnte das «Naturtalent» gewonnen werden. Sein Motto lautet: «Nicht laut sondern gut!» Als «Erfolgskomiker tritt «dr Hugi» aus dem Baselbiet auf.

Ein Highlight für Guggenfans

Am Samstagabend, 20 Uhr, tritt die «Guggemusig Rungglä-Süüder» (www. grsf.ch) als Organisator auf den Plan. Sie laden zu «Alkazüül '13», der «ultimativen Guggenparty» in die Festhalle Rüegerholz. Als «Special Guest» treten «the duschvorhang» auf. Weitere Akteure sind Guggesound Gugge Freiamt, Panik Orchester Ermatingen, FUNatikerBasel, IGLA-Gugge Igis-Landquart, X-Treme Konstanz, Runggle Ruesser Horgen, Glaibasler Schränzer Basel und Möttelisounders Untereggen.

Mit zwei Fasnachtsumzügen

Der Samstagnachmittag ist wie in den Vorjahren wiederum den Kindern gewidmet. Die Organisatoren der Frauenfelder Fasnacht organisieren für sie einen grossen Kinderfasnachtsumzug durch die Frauenfelder Altstadt. Über die Region hinaus bekannt ist der internationale Fasnachtsumzug durch die Frauenfelder Innenstadt. Erwartet werden wieder rund 60 Fuss-, Masken- und Wagengruppen, Guggenmusiken, Garden und Fanfarenzüge aus der weiteren Umgebung, aber auch Gruppen aus

Rexers

«RexoRzISmuS»

Hurra wir leben noch! Vielleicht kennen Sie den Titel noch. Mein Freund Klaus Doldinger hatte diesen einmal für den damals noch «Grand Prix Eurovision de la Chanson» heissenden Song-Contest komponiert. Es ist 2013! Und wo ist jetzt die Eiszeit? Also laut neuem Maya Kalender ist der Weltuntergang erst 2060. Nun gut, bis dahin haben wir ja noch ein wenig Zeit. Und Sie dürfen noch ein paar Ausgaben der «POST» lesen. Insofern sie sich nicht aus Verzweiflung irgendeiner Selbstmordsekte angeschlossen haben. Also ich habe als erstes am 22.12. eine Sendung mit der Scheiss Diva – Verzeihung Mike Shiva – gesehen. Sorry Mike, aber Du warst mein Held, ehrlich. Du wusstest es immer: Positiv denken. Da kommt mir immer der schöne Witz in den Sinn, wie der Arzt zum Künstler sagt: «Gratuliere Herr Burgschauspieler, sie haben noch mindestens 20 Jahre zu leben.» Und der Schauspieler antwortet mit: «Ja von was denn?» Aber jetzt wollen wir es so richtig krachen lassen. Bis 2060 ist ja noch Zeit, Carpe Diem voll auszuleben. Ich bereite erstmal das erste Tatort-Dinner im Wasserschloss Hagenwil vor. Und dann machen wir wieder eine Comedy-Hochzeit. Das soll der Event des Jahres 2013 werden. Im Hofstadl in Gossau. Also wer überlebt hat: Alle Angaben auf www.rexer.ch, mindestens online bis 2060! In diesem Sinne. Schluss mit dem Rexorzismus. Positiv denken! Ihr Schwabe Florian Rexer Deutschland und Österreich (Kufstein) sind mit von der Partie. Allein aus Urdorf kommen 120 Personen mit drei Wagen. Insgesamt 14 Guggenmusiken sorgen für ausgelassene Stimmung. ■

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«POST» Region

20 | Ausgabe 2

Februar 2013

Neunforn: Thurgauer Halbinsel im Kanton Zürich

Neunforn ist eine idyllische, vom Rebbau geprägte Landgemeinde mit fantastischer Sicht, die vom Säntis bis in die Berner Alpen reicht, ein Ort zumWandern, Schwimmen und Geniessen.

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ALOiS SchWAGeR

ie Politische Gemeinde Neunforn ragt einem Zipfel gleich in den Kanton Zürich hinein. Südlich bildet die Thur die Grenze, westlich und nördlich verläuft diese über Moränenhügel durch eine verträumte Landschaft und kleinere Wälder. Sie umfasst noch heute exakt das ursprünglich zur Herrschaft Neunforn gehörende Gebiet.

Geschichtsträchtige Region

Dass die Grenzen so auffallend weit und halbinselartig in den Kanton Zürich hineinragen, ist auf die Zeiten der Eroberung des Thurgaus durch die Eidgenossen (1460) zurückzuführen. Denn auch die Städte Zürich und Schaffhausen hatten reges Interesse an dieser Gegend. In der Mitte zwischen Frauenfeld und Schaffhausen gelegen und durchzogen von der Landstrasse, die den Sitz des eidgenössischen Landvogtes im Thurgau mit der Reichsstadt am Rhein verband, kam ihr einiges an Bedeutung zu. Diese Lage ist denn auch ausschlaggebend für die heute noch enge Verflechtung mit dem Nachbarkanton. In Wilen verläuft die Kantonsgrenze mitten durchs Dorf. Die ersten geschichtlichen Spuren einer Ansiedlung in dieser Gegend stammen

aus der Zeit der Römer. Ober- und Niederneunforn dürften im 5. Jahrhundert entstanden sein. Zu dieser Zeit wanderten die Alemannen friedlich in diese Region ein und liessen sich häuslich nieder. Die erste bekannte Erwähnung geht auf das Jahr 962 zurück. Im Mittelalter spielten verschiedene am Rhein und Bodensee gelegene Klöster als Landbesitzer eine wichtige Rolle. So das Kloster Allerheiligen, das Agnesenkloster zu Schaffhausen, das Kloster Paradies, das Kloster Reichenau sowie das Domstift Konstanz. Das Frauenkloster Töss übte ebenfalls bedeutenden Einfluss aus. Nach zahlreichen Besitzerwechseln kam Neunforn 1544 in den Besitz des Schaffhauser Patrizier Benedikt Stockar. Mit ihm zogen etliche höhere Gerichtsherren in die Gegend, die höchstwahrscheinlich das Schloss zu Neunforn in Oberneunforn erbauten.

Der Rebbau prägt die Gemeinde

Wilen und Oberneunforn liegen zusammen in einem Paralleltal der Thur, Niederneunforn am Südhang des Thurtals. Auf diesen Abhängen gedeiht ein süffiger, eher herber Wein. Neunforn ist gemäss Vizeammann Felix Gredig die

Eine idyllische Landschaft mit dem Wilemersee (im Bild) oder dem Barchetsee zweitgrösste Weinbaugemeinde im Kanton. Fruchtbarer Boden und relativ wenig Niederschlag erlauben eine intensive Landwirtschaft. Das Gewerbe, in erster Linie Kleingewerbe, hat sich in den letzten Jahren erfreulich entwickelt. Die Zwirnerei Bächi-Cord AG ist die grösste Arbeitgeberin. Die meisten Bewohner arbeiten jedoch auswärts. Dennoch ist Neunforn keine typische Schlafgemeinde, verfügt sie doch über ein überaus aktives Vereinsleben. So engagieren sich beispielsweise die beiden Neunforner Schützenvereine als Trägervereine am 69. Thurgauer Schützenfest mit, das im Sommer im Unterthurgau stattfindet. Der Neunforner Gemeindeammann, Benjamin Gentsch, amtet als OK-Präsident. Gredig schildert Neunforn als ländliche Gemeinde mit tiefem Steuerfuss und guter Anbindung an den öffentlichen Verkehr und Autobahnzubringer. Speziell weist er auf die fantastische Wohnlage und die günstigen Landpreise hin. Die Bewohner schildert er als sehr freundlich und offen für Neues. «Hier kennt man einander noch und redet miteinander.»

Grenzenlose Zusammenarbeit

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Die enge Verflechtung mit dem Kanton Zürich zeigt sich insbesondere im Schulwesen. Die Primarschule besuchen die Kids von Neunforn im zentral gelegenen Schulhaus Rietacker, während die Teenager die Oberstufe in Ossingen oder Stammheim besuchen. Daneben bestehen verschiedene Zweckverbände mit Zürcher Gemeinden, so etwa auf dem Gebiet der Abwasserreinigungsanlagen. Seit dem vergangenen Jahr ist auch die früher eigenständige Feuerwehr in die Feuerwehr Weinland integriert worden. Neunforn gehört auch zur Regio Frauen-

Bilder zVg

feld. In diesem Gremium gibt man sich jedoch gemäss Gredig relativ zurückhaltend. «Wir machen wohl mit, sagen aber nicht zu allem Ja und Amen.» Für den Anschluss an die weite Welt sorgt die Postautolinie nach Frauenfeld und die Verfügbarkeit des Publicars Iselisberg sowie der Anschluss an den Zürcher Verkehrsverbund mit Postauto ab Oberneunforn. Die Politische Gemeinde ist also nach allen Richtungen günstig gelegen, sind es doch nur wenige Autominuten nach Frauenfeld, Winterthur und Schaffhausen. Herrliche Wanderungen durch die Rebberge lassen an schönen Föhntagen die Alpenkette vom Säntis bis zu den Berner Alpen in ihrer ganzen Pracht erscheinen. Ein besonderes Schmuckstück befindet sich im westlichsten Teil der Gemeinde Neunforn: der Barchetsee, umgeben von einer unvergleichlichen Moorlandschaft mit einer wunderschönen Fauna und Flora.

Die Aufgaben gemacht

Wie Felix Gredig bestätigt, ist die Gemeinde sehr gut aufgestellt. In den letzten 20 Jahren wurde regelmässig in die Infrastruktur investiert.«Wir sind nach mit den Sanierungen.» Ein Dorn im Auge ist Gredig die Baulandhortung. Er ruft darum alle Baulandbesitzer auf, das Land selber zu überbauen oder es an Bauwillige zu veräussern. ■

Nur im Nebenamt

Die Politische Gemeinde Neunforn mit ihren rund 960 Einwohnern ist die einzige Gemeinde im Kanton, die kein Anstellungsverhältnis kennt. Sämtliche Gemeinderäte inklusive Gemeindeammann sind im Nebenamt tätig.


NOSUF «POST»

Februar 2013

Ausgabe 2 | 21

100 Tage Nordostschweizer Unternehmer Forum Das Nordostschweizer Unternehmer Forum (NOSUF) – die Wirtschaftsplattform von Unternehmern für Unternehmer – kann nach den ersten 100Tagen bereits auf 60 Mitglieder zählen. AlOiS SchWAger

N

OSUF ist auf Kurs! Dieses Fazit zog Präsident Bernhard C. Bärtschi, Weinfelden, anlässlich des Neujahrlunchs im Restaurant Lion d'Or des Wellnesshotels Golfpanorama in Lipperswil. Nach rund 100 Tagen zähle das Nordostschweizer Unternehmer Forum bereits rund 60 Mitglieder mit steigender Tendenz. Zusätzlich habe man zahlreiche strategische Partner gewinnen können. Neuester Zugang ist der Verband Swiss Marketing. Mit diesen Partnerschaften möchte man einen Mehrwert für die Mitglieder generieren. Bis 2015 will der Verein 1000 Mitglieder gewinnen.

Ziel und Zweck

Als Hauptziele dieser neuen Wirtschaftsplattform zwischen Zürich- und Bodensee nannte er das Vernetzen von

Unternehmern und Unternehmen aus der Region, Gedankenaustausch und das Vermitteln von Wissen. Diesem Zweck dienen namentlich die monatlichen Wissenslunches, das sind monatliche Treffen über Mittag mit einem kurzen Referat eines Unternehmers. Ort dieser Treffen ist ab diesem Jahr das Wellnesshotel Golfpanorama. Ferdinand Thoma, der das Konzept für diese einzigartige Anlage erstellt hat, stellte am ersten Lunch des Jahres das Konzept des Wellnesshotels vor. In Zukunft sollen neben den regionalen KMUs auch multinationale Unternehmen gefördert werden. Dazu dienen Veranstaltungen wie die Zusammenkunft (Seminar) mit der Lateinamerikanischen Handelskammer in der Schweiz zusammen mit dem Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) am 14. März im Rathaus St. Gallen. Die Veranstaltung steht unter dem Patronat des St. Galler Stadtpräsidenten und richtet sich in erster Linie an multinational tätige KMUs. Es wird unter anderm auf die Frage eingegangen: «Wie können Nordostschweizer Unternehmer vom Freihandelsabkommen zwischen der Schweiz, Kolumbien, Chile und Peru profitieren?»

Ausbau der strategischen Partnerschaften

Präsident Bernhard C. Bärtschi Anzeige

Ein weiteres Ziel ist der Ausbau der strategischen Partnerschaften. Die Zusammenarbeit mit dem SECO läuf bereits. Jetzt will man sie auch auf die Wirtschaftsförderungen herunterbrechen. Zur Wirtschaftsförderung des Kantons Thurgau bestehen bereits Kontakte. Sie wird den Wissenslunch

Der monatliche Lunch im Lion d'Or eignet sich hervorragend, Networking zu betreiben vom 7. März bestreiten. Auch mit den Handelskammern werden Kontakte geknüpft, um sich weiter zu vernetzen und Synergien zu schaffen.

Arbeit der ersten drei Monate

Die Projektphase, die im vergangenen Sommer begann, war gemäss Bärtschi sehr intensiv. Am 1. Oktober konnte die Homepage aufgeschaltet werden. Sie ist auf ein grosses Echo gestossen. Die Gründungsversammlung erfolgte bereits am 15. August. Im November und Dezember konnten bereits die ersten beiden Wissenslunchs durchgeführt werden. Sie waren den Themen «Wie finde ich das richtige Personal?» und «AdWords Gefahren und Chancen» gewidmet. Es wurden allgemein beste Voraussetzungen für ein erfolgreiches 2013 geschaffen. Die beiden Hauptstossrichtungen für dieses Jahr sind weiteres Vernetzen und Wissensvermittlung zu verstärken. Dazu dienen die monatlichen Wissensllunches. Sie sind bereits für das ganze Jahr fixiert. Der nächste findet am 7. Februar statt. Das Thema

Bilder as

lautet «Logistiklösungen für KMU». «Wirtschaftsförderung für Nordostschweizer Unternehmer» steht am 7. März auf dem Programm. Die weiteren Themen und Daten können unter www. nosuf.ch/Veranstaltungen eingesehen werden. n

Referent Ferdinand Thoma


«POST» Immobilienmarkt

22 | Ausgabe 2

Februar 2013

Die Energie, die aus der Tiefe kommt

Erdwärme bietet eine nachhaltige Energiequelle sowohl zur Wärme- als auch zur Stromerzeugung. Ihr grosserVorteil: sie ist von Klima,Tages- und Jahreszeit völlig unabhängig.

Dieser Bohrturm soll noch im Februar in St. Gallen für Probebohrungen errichtet werden.

AloIS SchWAgEr

G

eothermische Energie ist die unterhalb der Oberfläche der festen Erde gespeicherte Wärme. Die Wärme stammt aus dem Zerfall natürlicher Rodioisotope im Gestein der Erdkruste sowie aus dem Wärmeaustausch mit dem tieferen Erdinnern. Die Nutzung der Erdwärme wird Geothermie genannt. Geothermie ist eine erneuerbare, ständig verfügbare, emmissionsfreie und vor Ort nutzbare Energiequelle. Sie zeichnet sich insbesonders durch ihre Doppelfunktion als Quelle und Speicher für Niedertemperatur, Heiz- und Kühlsysteme aus. Sie erzeugt weder Luftschadstoffe noch CO2. Der Platzbedarf für die Anlage ist zudem gering. Für die Wärmegewinnung aus geringen Tiefen sind aber Wärmepumpen und somit zusätzlich Strom nötig. Darum ist eine Kombination mit einer Solaranlage sinnvoll.

Dreiviertel der Erdwärme wird mit Hilfe von Erdsonden gewonnen. Häufig nutzen Einfamilien- und Mehrfamilienhäuser diese Technologie, um umweltfreundlich und günstig zu heizen. Wer ein Haus saniert, sollte allerdings im ersten Schritt in die Wärmedämmung investieren. Das umfasst beispielsweise die Dach- und/oder die Aussenwandisolation oder den Austausch von Fenstern. Damit wird der Heizbedarf eines Gebäudes massgeblich gesenkt, was dabei hilft, die Erdsonden und Erdwärmepumpen richtig zu dimensionieren. Viele energieeffiziente Neubauten planen von Anfang an, eine Erdwärmepumpe für Heizung und Kühlung zu nutzen.

Geothermie zu nutzen, bedarf es daher einer kantonalen Bewilligung. Dafür ist unter anderm ein professionelles Gutachten über die Bodenbeschaffenheit und Machbarkeit grundlegend. Es gibt Erdenergie gehört dem Kanton Einschränkungen, die sich durch den Der Kanton hat ein Regal auf das Erd- Grundwasserschutz oder Bodenbeschafreich unter dem Kantonsgebiet, so auch fenheit einstellen. auf die daraus gewonnene Energie. Um

Die dem Boden entzogene Wärme dient zur Heizung von Gebäuden

Grosses Potenzial vorhanden

Bild: Maison développement durable

Die im Jahr 2009 erarbeitete «Geothermie-Potenzialstudie Thurgau-Schaffhausen» weist für den Kanton Thurgau ein grosses technisches und wirtschaftliches Potenzial für die Untiefe Geothermie sowie mittelfristig ein mittleres bis grosses Potenzial für die Tiefe Geothermie auf, welches sich im Laufe der zu-

Geothermiekonzept

Der Kanton Thurgau will in der Geothermie schweizweit eine Vorreiterrolle spielen. Am 7. November hat der Grosse Rat grünes Licht für das Geothermiekonzept des Regierungsrates gegeben. Danach soll bis 2022 ein Geothermiekraftwerk realisiert werden.

künftigen Technologieentwicklung zu einem grossen Potenzial entwickeln könnte. Im Dreieck Bischofszell‚ Arbon‚ Amriswil gibt es in 5000 Metern Tiefe wasserführende Schichten. Das Wasser ist in diesen Bereichen bis zu 140 Grad heiss. Mit diesen Temperaturen können in einem Kraftwerk Dampfturbinen betrieben werden.

Bohrtermin rückt näher

Bereits relativ weit gediehen ist das Erdwärmeprojekt St. Gallen. Im Februar ist es voraussichtlich so weit, dass die oben abgebildete 58 Meter hohe Bohranlage mit allem Zubehör mit rund 100 Lastwagentransporten vom norddeutschen Kecklingen nach St. Gallen transportiert und hier aufgebaut wird. 20 bis 30 Monteure sind dann rund vier Wochen lang mit dem Aufbau im Sittertobel beschäftigt, bis der erste Meisselschlag erfolgen kann. In der Zwischenzeit treffen die St. Galler Stadtwerke die letzten Vorbereitungen. So wird die Bohrplanung verfeinert, noch offene Ausschreibungen abgeschlossen und Anpassungen am Bohrplatz vorgenommen. ■

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«POST» Immobilienmarkt

Februar 2013

Ausgabe 2 | 23

Das Traumhaus gefunden

«Wir haben unserTraumhaus gefunden», strahlt Peter Kohler aus Uesslingen. Seine Frau Manuela pflichtet ihm bei: «Wir geniessen den grosszügigen Landhausstil und den Blick in die Alpen.»

M

anuela und Peter Kohler schätzen es, wenn sie viel Raum zum Leben haben, der sozusagen nahtlos in die Natur übergeht. So machten sie sich auf die Suche nach einer neuen Liegenschaft, die ihnen und ihren beiden Söhnen im Teenageralter mehr Platz verschaffte.

Bewusst gekauft, statt gebaut

Ihr Blick musste nicht weit schweifen. Denn vom früheren Haus im Frauenfelder Erzenholz nach Uesslingen war es nur ein Katzensprung – in Sachen Wohneigentum hingegen ein Quantensprung: Kohlers wechselten das Reihenhaus mit einer minimalen Grundstückfläche von nicht einmal 250 Quadratmetern gegen ein repräsentatives Landhaus auf einer Parzelle von rund 1000 Quadratmetern. Die Familie hat sich bewusst nach einem bestehenden Haus umgesehen, um sich nicht mit intensiven Bauabklärungen befassen zu müssen.

Geistig schon gekauft, aber…

Peter Kohler, der bei einer Bank in Zürich arbeitet und keinen längeren Arbeitsweg in Kauf nehmen wollte, erinnert sich: «Wir haben recherchiert, das Haus im Internet gesehen, nahmen einen Augenschein vor Ort – geistig haben wir es da schon gekauft.» Doch so einfach war es dann auch wieder nicht, denn in das Uesslinger Landhaus mit Weitblick über das Thurtal bis in die Glarner und Berner Alpen hatten sich noch andere Bieter verliebt. Deshalb war Manuela Kohler froh, dass sie sich nicht auch noch um all die Formalitäten und Details kümmern musste: «Wir hatten ohne Zögern beschlossen, dass wir beim Kauf der neuen und dem Verkauf der alten Liegenschaft eine professionelle Begleitung brauchen. Von Sabina Quinz wurden wir denn auch gut beraten.»

SabinaQuinz(links)begleitetePeterundManuelaKohlerbeidenLiegenschafts-Transaktionen.

Dank der Unterstützung der Liegenschafts-Expertin der Fleischmann Immobilien AG ging der ganze Prozess

des Partners für die beiden Liegenschafts-Geschäfte habe ihn deshalb nicht getäuscht: «Wir sind im Internet Fachkundig und angenehm auf die Fleischmann Immobilien AG Die Abwicklung sei in der Sache sehr aufmerksam geworden. Es war uns fachkundig und in der Art äusserst an- wichtig, dass unser altes Haus in einer genehm verlaufen, erzählt Peter Kohler. Dokumentation präsentiert wurde, die Sabina Quinz habe alles übernommen uns passte.» Die Dokumentationen der – von der Schätzung des realistischen Fleischmann Immobilien AG seien Marktpreises und der Ausschreibung ihnen sofort ins Auge gestochen, sagt oder der Dokumentation über die Be- Peter Kohler: «Fleischmann hebt sich sichtigungen bis hin zu den Kontakten damit und mit dem ganzen Rundummit dem Grundbuchamt und allen an- Service positiv von den Mitbewerbern ■ deren Beteiligten. Der erste Eindruck ab.»

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«POST» News

24 | Ausgabe 2

Einzigartige und süsse Geschenke zumValentinstag Der 14. Februar ein ganz besonderes Datum – es ist Valentinstag, also der Tag der Liebenden. Verliebte Paare bedanken sich mit kleinen Geschenken, die zum Ausdruck bringen sollen:

«Schatz, Du bist einmalig. Ich liebe dich.» Ein Klassiker unter den Geschenken sind dabei Pralinen. Bei Confiseur by Testa in Frauenfeld finden sie einzigartige Praliné-Kreationen wie zum Beispiel handgemachte Schoko-Tassen gefüllt mit den edelsten Truffes. Gerne können Sie sich für individuelle Geschenke aus Schokolade auch persönlich beraten lassen – der Fantasie sind fast keine Grenzen gesetzt.

Moosspaziergänge, Schneckenfahrten – im Naturmuseum Die neue Kabinettausstellung vom 22.12.12 bis 30.6.13 ist Olga Mötteli gewidmet. Von 1936 bis 1944 stand sie dem Naturmuseum Thurgau vor. Sie war die erste Frau in der Schweiz, die ein Na-

Confiseur by Testa Höhenweg 2, 8500 Frauenfeld Telefon 076 561 29 40 www.confiseurbytesta.com

Bluest-Velotour für Geniesser Das Schlaraffenland Thurgau lädt Sie herzlich zu einer kulinarischen Entdeckungsreise auf zwei Rädern ein. Die Rundtour führt durch die schönsten Plätze im Thurgau während der Frühlingsblüte. Am Start in Altnau haben Sie

Februar 2013

turmuseum leitete. Unterschiedlichste Belege, Skizzen und Texte in unseren Sammlungen zeugen von ihrer Leidenschaft für die Naturforschung. In der Kabinettausstellung können Neugierige in ihren Skizzenheften blättern oder über die sorgfältig gestalteten Moos- und Herbarbögen, die säuberlich beschrifteten Schächtelchen mit Schneckenhäuschen und die mit Farbstiften kolorierten Blumenbilder staunen. Naturmuseum Thurgau Freie Strasse 24, 8500 Frauenfeld Telelfon 052 724 29 49 www.naturmuseum.tg.ch

die Möglichkeit ein Velo oder E-Bike zu mieten. Dann geht die kulinarische Tour durch den Thurgau los… Die Bluest-Velotour ist der ideale Event für Velofans, Naturfreunde, Familien und Geniesser! Geniesser-Menu: Entlang einer atemberaubenden Velostrecke von rund 40 km Länge befinden sich 3 Genuss-Stationen. An jedem Ort wird Ihnen ein Thurgauer Gericht und zwei nichtalkoholische Getränke der Mosterei Möhl serviert. Preis: Erw. CHF 60.–, Kinder: CHF 18.– (6–14 J.) Anmeldeschluss: 12. April 2013 Online-Anmeldung möglich unter: www.thurgau-tourismus.ch/bluest

Frauenfelder Fasnacht 2013: «E RUNDI SACH»

Luzia Kollektionen

Die vierte Jahreszeit steht vor derTür

Dies ist das Motto der diesjährigen Fasnacht. Mit dem Kauf unserer beliebten Plakette unterstützen sie die verschiedenen Anlässe der

Fasnacht 2013 die am 7. Februar mit der Stadtübernahme beginnt. Für ihre Fasnachtstreue bedanken wir uns mit einem dreifachen Ho Narro.

Narrengesellschaft Murganesen Postfach 668 8501 Frauenfeld Telefon +41 (0) 79 653 86 07 info@murganesen.ch www.murganesen.ch

Das trendige Modehaus an der Rheinstrasse in Frauenfeld. Exklusiv auf den Valentinstag: verschiedene Herzen. Entwürfe, kreiert vom Künstler Thomas Hoffmann. Das non plus Ultra für Verliebte. Auf Ihren Besuch freut sich Erika und Personal Lucia Kollektionen Rheinstrasse 12, 8500 Frauenfeld Telefon 052 720 65 63. www.luziakollektionen.ch Anzeige

Coiffeur Im Park

natürlich schön – schön natürlich Kennenlern-Angebot bei unserer neuen «Jung»-Coiffeuse Frau Sen Duygu: bis Ende Februar erhalten Sie bei ihr auf allen Dienstleistungen 20% Beispielsweise: • Damen Waschen/Schneiden/Föhnen für Fr. 56.00 statt Fr. 72.00 • Herren Fr. 36.00 statt Fr. 45.00

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Für eine gelungene Fasnachtsmaskierung empfiehlt es sich, im Zweithaarstudio Dieckmann an der Rheinstrasse (Frauenfeld) hinein zu schauen.

Die neue Haarkollektion speziell für die Fasnacht ist soeben eingetroffen. Lassen Sie sich überraschen, wie Sie Ihr Aussehen mit lustigen, bunten Frisuren verändern können. Ich freue mich auf ihren Besuch. Zweithaarstudio Stefanie Dieckmann Rheinstrasse 12. 8500 Frauenfeld www.zweithaarstudio.ch


Kino «POST»

Februar 2013

Ausgabe 2 | 25

Django Unchained

QuentinTarantinos lang erwartetesWestern-Epos über einen ehemaligen Sklaven, der sich auf einen blutigen Rachefeldzug begibt. Amriswilerstrasse 106b 8570 Weinfelden Hotline: 071 622 00 33 www.kino-tg.ch

Kino-Charts

Die zehn erfolgreichsten Filme imThurgau vom 15.12.12. bis 15.1.13 1. Der Hobbit (3D) 2. Pitch Perfect 3. Jack Reacher 4. Life of Pi (3D) 5. Die Hüter des Lichts (3D) 6. Der Hobbit (2D) 7. James Bond: Skyfall 8. More than Honey 9. Sammy 2 (2D) 10. Das Geheimnis der Feenflügel

U

m den berüchtigten BrittleBrüdern auf die Spur zu kommen, befreit der als Zahnarzt getarnte Kopfgeldjäger Dr. King Schultz einen Sklaven, der ihm den Weg weisen kann: Die Brüder hatten ihm einst seine Frau Broomhilda entrissen und verschleppt. Schultz nimmt den Sklaven unter seine Fittiche, gibt ihm den Namen Django und bringt ihm den Umgang mit Waffen bei. Nachdem Django seinem Mentor geholfen hat, machen sie sich gemeinsam auf die Suche nach Broomhilda. Die Fährte führt in die Südstaaten, auf die Plantage Candyland, wo Calvin Candie mit Hilfe seines väterlichen Adlatus Stephen eine regelrechte Schreckensherrschaft ausübt.

Nach «Inglourious Basterds» serviert Quentin Tarantino eine weitere Geschichtsstunde, in der er mit Hilfe der Mittel des Exploitationkinos Historie neu schreibt: Formal eine Verbeugung vor dem Genre des Spaghetti-Western – inklusive zahlreicher Verweise auf das Blaxploitationkino – zeichnet er ein schonungslos realistisches Bild der Sklaverei kurz vor Ausbruch des Bürgerkriegs - ohne jemals auf die für ihn typischen Dialoge und harte Action zu verzichten. Neben den Tarantino-Regulars Christoph Waltz und Samuel L. Jackson machen in den eigentlichen Hauptrollen Jamie Foxx und Leonardo DiCaprio als Todfeinde eine blendende Figur. Blickpunkt: Film ■

Django Unchained Silver Linings

24. 1.

Lincol Gangster Squand

Quartet

Quartet 31. 1.

Fünf Freunde Last Stand

7. 2.

Kokowääh Parker

14. 2.

Stirb langsam 5 Findet Nemo (3D)

Verlosungen Gratis in Frauenfeld oder Weinfelden ins Kino?

Wir machen es möglich. Die «POST»-Medien verlosen jeden Monat 5 × 2 Freikarten für das Schlosskino Frauenfeld oder das Liberty Cinema in Weinfelden. Klicken Sie im Internet unter www.postmedien.ch einfach auf die entsprechende Verlosung und mit etwas Glück gehören Sie zu den Gewinnern!

Neu im Kino 17. 1.

Schlossmühlestrasse 1 8500 Frauenfeld Hotline: 052 720 35 35 www.kino-tg.ch

Das Regiedebüt von Dustin Hoffman: eine Komödie um die Bewohner eines britischen Alterswohnsitzes für Opernsänger. Nach Ronald HarwoodsTheaterstück.

B

eecham House ist eine Seniorenresidenz für Orchestermusiker, Sänger und Operndiven, deren Herz immer noch für die Musik schlägt.

Die fragile Harmonie wird gestört, als die einstige Primadonna und Ex-Gattin eines dort lebenden berühmten Tenors auftaucht und Wunden der Vergangen-

heit wieder aufreisst. Als sie sich weigert, bei der jährlichen Verdi-Gala für Sponsoren im Rigoletto-Quartett mitzusingen, steht die Zukunft des Hauses auf dem Spiel. Erst in letzter Minute raufen sich die Vier zum gemeinsamen Auftritt zusammen. Dustin Hoffmans Regiedebut feiert nach Ronald Harwoods Bühnenerfolg «Quartett» die unsterbliche Musik Giuseppe Verdis und die Lust am Leben, unterstützt von einer Traum-Besetzung. Der im Grunde sehr romantische Film über das Wiederfinden der Liebe macht rundum glücklich mit subtilem Humor, pointierten Dialogen und scharfsinnigem Witz. Und die Original-Arien von internationalen Operngrössen sollten nicht nur Freunde der klassischen Musik begeistern. Blickpunkt: Film ■


«POST» Kalender

26 | Ausgabe 2

Musik/Konzerte

Impressum «Frauenfelder POST» Bannhaldenstrasse 19, CH-8500 Frauenfeld www.frauenfelderpost.ch Telefon +41 52 721 05 05. Telefax +41 52 721 05 06

Donnerstag, 24.1., 19 h

Jugendmusikschule Frauenfeld Schülerkonzert Klarinette und Saxophon Klasse Roland A. Huber

WYPAG AG «POST» Medien Iselisbergstrasse 4, CH-8524 Uesslingen info@postmedien.ch, www.postmedien.ch Telefon +41 52 740 54 40. Telefax +41 52 740 54 41

Donnerstag, 24.1., 20 h

Kulturbeiz Kaff Frauenfeld Youtube! Videos und mehr

Geschäftsleiter und Herausgeber: Felix Walder, fwalder@postmedien.ch Chefredaktor: Dr. Alois Schwager (as), aschwager@postmedien.ch

Donnerstag, 24.1., 20.15 h

Verlagsleiter: Oliver Schmid (os), oschmid@postmedien.ch

Eisenwerk Frauenfeld Andrina

Freitag, 25.1., 19.30 h

Festhalle Rüegerholz Frauenfeld Thurgauer Country-Festival

Freitag, 25.1., 21 h

Felben-Wellhausen bar@ohre bye bye bar@ohre IX

V O L K S H O C H S C H U L E VHS-Anlässe im Februar 2013 8. Syrien: Vom Volksaufstand zum Flächenbrand 11. „Ein amerikanisches Doppelduell“ 18. Agrarzyklus: Migros im Spannungsfeld Einkaufstourismus/ Schweizerischer Landwirtschaft 20.04.Kunstfahrt nach St. Gallen Anmeldung erforderlich W

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Pianobar Frauenfeld All Styles Classics Sound mit diversen DJs

Samstag, 26.1., 20 h

Kulturbeiz Kaff Frauenfeld Dä Labrador im DUBlabor Party (Dub)

Samstag, 26.1., 22 h

Pianobar Frauenfeld Music Box All Styles mit DJ Don Philippo

Montag, 28.1., 20.15 h

Eisenwerk Frauenfeld jaz:now: Gran Pianomarax Jazz:now meets Poetry

Freitag, 1.2., 20 h

Kulturbeiz Kaff Frauenfeld Good Vibez Special

Dienstag, 5.2., 20 h

Casino Frauenfeld I Virtuosi di Paganini IngolfTurban, Leitung undVioline; Matthias Kirschnereit, Klavier Kloster Fischingen Vokalensemble Corund Werke vonThomas Corund

«Ausschnitte – Papierarbeiten», unter diesemTitel stellt der Kunstverein im Bernerhaus FrauenfeldWerke von Susanne Kiebler und Ede Mayer aus,Vernissage, 16. Februar, 17.30 Uhr – DieWerke der Konstanzer Künstlerinnen Susanne Kiebler und Ede Mayer verbindet das Arbeiten mit dem Medium Papier als Ausgangspunkt für unterschiedliche künstlerische Positionen. Eine weitere Gemeinsamkeit ist das Prinzip des ausschnitthaften Gestaltens. So werden bei Susanne Kiebler bemalte und bezeichnete Papierbahnen collageartig gerissen und ausschnittartig zusammengefügt. Abstrakte Kompositionen mit minimalistischer Zeichnung entstehen. Mal mit nahem Blick oder flüchtiger Distanz malt Ede Mayer Landschaftsstücke auf verschieden grosse Papierformate und setzt sie in spielerischer Anordnung zusammen. Farbe trifft auf Linie auf Fläche auf Raum.

Theater/Tanz Donnerstag, 24.1., 20 h

Freitag, 25.1., 22 h

Sonntag, 17.2., 16 h

Februar 2013

Casino Frauenfeld Der blaue Engel Schauspiel von PeterTurrini nach «Professor Unrat» von Heinrich Mann

Sonntag, 3.2., 14.30 h

Casino Frauenfeld «Endlich selbstständig» und «Hoorscharf unschuldig» Lustspiele der Seniorenbühne Frauenfeld

Sonntag, 3.2., 17 h

Gasthof zum Goldenen Kreuz Frauenfeld DinnerKrimi: Zu Tode gewürzt Comedy und Kulinarik

Donnerstag, 7.2., 20 h

Casino Frauenfeld Das Gespenst von Canterville Satire nach der Novelle von OscarWilde Der grüneWagen,Wien

Donnerstag,7.2.,20.15h

TheaterhausWeinfelden Ergötzlichs am Donnerstag

Donnerstag, 7.2., 20.15 h

PhönixTheater 81 Steckborn Love, Marilyn EinTheaterstück zum 50.Todestag von Marilyn Monroe

Freitag, 8.2., 20 h

Eisenwerk Frauenfeld Jens Nielsen: «Niagara – ein Mann fährt auf Hochzeitsreise»

Samstag, 9.2., 20 h

Trotte Pfyn Opera Piccola – Die Opernprobe Musikalische Komödie von Albert Lortzing 14.2. 18 bis 21 h, 15.2., 16 bis 19 h Eisenwerk Frauenfeld Glauser Quintett: «Knarrende Schuhe»

Samstag, 16.2., 15 h

Eisenwerk Frauenfeld Fährbetrieb: «Rotkäppchen» Kindertheater

Mittwoch, 20.2., 14.30 h

Pfarreisaal Kath. Kirche Diessenhofen Mondmusik Theater der Zwergebühne für Kinder ab 4 Jahren

Literatur/Vorträge Donnerstag, 24. 1., 20 h

Hubschulhaus Steckborn 700 Jahrfeier, Steckborn – Stadt oder Dorf? Vortrag von Dr. Alfons Raimann, Frauenfeld

Freitag, 25. 1., 20.15 h

Modelhof Müllheim Dorf Bildung als Wagnis Vortrag von UrsWilly

Mittwoch, 30.1., 14.20 h

Kronenhof Berlingen Vortrag der Seniorenakademie Berlingen «Der Schreibtisch vonThomas Mann», von Dr. phil. Inge Jens

Redaktionsleiter: Marcel Tresch (mt), mtresch@postmedien.ch Autoren: Bernhard C. Bärtschi, bbaertschi@postmedien.ch; Ralph Bauert, rbauert@postmedien.ch; Guy Besson, gbesson@postmedien.ch; Roger Klein, rklein@postmedien.ch; René Künzli, rkuenzli@postmedien.ch Jürgen Kupferschmid, jkupferschmid@postmedien.ch; Salvatore Manoiero, smanoiero@postmedien.ch Josef Mattle, jmattle@postmedien.ch; Dr. Tomas Meyer, tmeyer@postmedien.ch Florian Rexer, frexer@postmedien.ch; Karl Svec, ksvec@postmedien.ch Online: Alex Birchler, abirchler@postmedien.ch Anzeigenverkauf: Manuela Doster, mdoster@postmedien; Emanuel Inäbnit, einaebnit@postmedien.ch Produktion: Bachmann Printservice. Inhaber: Samuel Bachmann Seestrasse 86, CH-8712 Stäfa Telefon +41 44 796 14 44. Telefax +41 44 796 14 43 www.bachmann-printservice.ch info@bachmann-printservice.ch Druck: Tamedia AG Druckzentrum. Bubenbergstrasse 1 CH-8045 Zürich. Telefon +41 44 248 61 60. tamedia-druckzentrum.ch Vertrieb: APZ Direct AG. Ernst Müller-Str. 8, 8207 Schaffhausen Telefon +41 52 632 31 30. Telefax +41 52 632 31 90 www.apz.ch Druckauflage: 36 000 Exemplare Verteilung: Die «Frauenfelder POST» wird einmal monatlich mit einer Auflage von 33 719 Exemplaren kostenlos in alle Haushaltungen (inkl. Postfächer) im gesamten Bezirk verteilt. Zusätzlich erfolgt der Vertrieb von 2500 Exemplaren an ausgewählten POS. Abonnemente: Fr. 30.– pro Jahr (inkl. MwSt.). Telefon +41 52 740 54 40

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«POST» Kalender

Februar 2013 Donnerstag, 31.1., 20 h

Kino/Film

Gemeindehaus Steckborn Pflanzenwelt am See – Wanderausstellung Vortrag vom M. Dienst, Arbeitsgruppe Bodenseeufer, Konstanz

Donnerstag, 24.1.19.30 h

Cinema Luna Frauenfeld Oh Boy Regie: Jan Ole Gerster WeitereTermine: 25.-30.1., 1930 h

Mittwoch, 6.2., 14.20 h

Kronenhof Berlingen Vortrag Seniorenakademie Berlingen Religion und Ironie inThomas Manns Werken – «Joseph und seine Brüder» und «Doktor Faustus», von Pfr. Dr. theol. Niklaus Peter

Dienstag, 12.2., 19 h

Konvikthalle Frauenfeld Das Kalb vor der Gotthardpost Ein Abend über Literatur, Kultur, Geschichte und Mentalität der Schweiz mit Peter Matt, Moderation Hansrudolf Frey

Dienstag, 14.2., 20 h

Hubschulhaus Steckborn Die Höri – ein Land der Maler und Dichter Bildvortrag von Helga Sandl, Literaturund Kunstwissenschaftlerin, Konstanz

Dienstag, 19.2., 20.15 h

Kantonsschulhaus Frauenfeld TNG-Vortrag «Die Kraft der Gedanken – Lähmungen überwinden dank Hirn-ComputerSchnittstelle», von Prof. Dr. Roger Gassert Offizielles Publikationsorgan vom

Donnerstan, 24.1., 20 h

Cinema Luna Frauenfeld Broken Regie Rufus Morris WeitereTermine: 25.-28.1., 20 h; 26./27.1., 17.30 h

Samstag, 26.1., 17 h Schaffhauser Meisterkurse 5. bis 9. Februar – Eröffnungskonzert, Montag, 4. Februar, ab 19 Uhr im Schaffhauser Stadttheater mit den Dozenten und Mikhail Pochekin (Violine) undWendy Chanpney (Bratsche). Die Schaffhauser Meisterkurse bilden auch dieses Jahr einen fulminanten Auftakt zu den kulturellen Höhepunkten in der Region. Die Meisterkurse finden vom 5. bis 9. Februar ab 9.30 Uhr in den Unterrichtsräumen Kirche St. Johann, Rathauslaube und Musikschule statt. Interessenten können als Zuhörer dabei sein. Das grosse Finale als Abschlusskonzert mit ausgewählten Kursteilnehmern wird am Samstag, 9. Februar in der Rathauslaube durchgeführt. Ein detaillierter Unterrichtsplan ist ab 29. Januar bei der Musikschule Schaffhausen, SchaffhauserlandTourismus und Stadttheater Schaffhausen erhältlich.

Hubschulhaus Steckborn Die Höri – ein Land der Maler und Dichter Vortrag mitTexten und Bildern von Helga Sandl, Literatur- und Kunstwissenschaftlerin, Konstanz

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Cinema Luna Frauenfeld Bollywood – The Greatest Love Story Ever Regie:Rakeysh Omprakash Mehra, Jeff Zimbalist WeitereTerrmine: 27.1., 17 h

Montag, 4.2., 19.30 h

Cinema Luna Frauenfeld Courage Regie: Greg Zglinski WeitereTermine: 5./6./11.2., 19.30 h

Dienstag, 12.2., 19.30 h Donnerstag, 21.2., 20 Uhr

Kantonsspital Frauenfeld Öffentlicher Chefarztvortrag «Rückenschmerzen: Kann eine Entzündung die Ursache sein?, von PD Dr. med. Stefan Duewell und Dr. med Adrian Forster

Kunst/Museum Bis 20.5.2013

Donnerstag, 21.2., 20 h

Ausgabe 2 | 27

Ittinger Museum Kartause Ittingen Die Welt im Kästchen. Klosterarbeiten als Objekte der Andacht

Bis 31.3.2013

KunstmuseumThurgau Kartause Willi Oertig – Wenn ich etwas bin, dann bin ich ein Indianer

Sonntag, 17.2.,15 h

KunstmuseumThurgau Kartause Willi Oertig – Wenn ich etwas bin, dann bin ich ein Indianer Führung durch die Ausstellung

Bis 21.5.2013

Museum für ArchäologieTG Frauenfeld Römer, Alamannen, Christen Frühmittelalter am Bodensee

Samstag, 9.2., 10.30 h

Museum für ArchäologieTG Frauenfeld Römer, Alamannen, Christen Führung durch die Ausstellung

Bis 17.3.2013

Galerie Kunst-Transfer Frauenfeld Kunstvariationen im Ostpark Frauenfeld

Cinema Luna Frauenfeld Die Girls vom Shopping Center Regie: Katarzyna Roslaniec WeitereTermine: 13.2., 19.30 h

Diverses Donnerstag, 7.2., 19.13 h

Steckborn Fasnacht – Hemdglonggerumzug Anschliessend Beizenfasnacht

Samstag, 9.2.,19.31 h

Mehrzweckhalle Mammern Fasnacht – Narrenhock MitTanz und Unterhaltung, Guggen und Schnitzelbank

Samstag, 9.2., 20.13 h

Werkhof Steckborn Fasnacht – Maskenball im Narrenschopf


terz «POST»

28 | Ausgabe 2

Februar 2013

Hilfe für demenzkranke Menschen

Die terzStiftung setzt sich tätig dafür ein, dass Menschen, die an einer beginnenden Demenz erkrankt sind, möglichst lange sicher in ihren eigenenWohnungen leben können.

A

Hinter dieser intelligenten Fassade verbirgt sich das Forschungslabor iHomeLab in Luzern.

Dr. ThoMaS Meyer

ls Interessenvertreter der erfahreneren Generationen setzt die terzStiftung sich tätig dafür ein, dass auch Menschen, die an einer beginnenden Demenz erkrankt sind, möglichst lange sicher in ihren eigenen Wohnungen leben können. Vier Schweizer Partner und sechs aus Österreich,

Selbstständig bleiben mit soviel Hilfe wie nötig Die Mehrheit der Älteren und selbst der Hochbetagten in der Schweiz möchte selbst darüber bestimmen, auf welchem Feld des Alltagslebens, in welchem Umfang und wie lange ihr geholfen wird. Die Verantwortung für ihren Alltag möchten sich die Wenigsten im dritten oder vierten Lebensabschnitt abnehmen lassen. Viele Ältere tun viel dafür, bis zuletzt unabhängig von fremder Hilfe zu bleiben. Es ist eine eigene Art von Lernen, sich die Kompetenz zu erhalten oder zu erwerben, den eigenen Alltag zu bewältigen: die Alltagskompetenz. Die Betroffenen selbst und diejenigen, die sie im täglichen Leben unterstützen, müssen sich jeweils überlegen, welche Hilfestellung förderlich ist und welche nur neue Abhängigkeiten schafft. Neue Abhängigkeiten erleichtern womöglich den Helfenden die Versorgung, aber helfen nicht der abhängigen Person, grössere Selbstständigkeit zu erlangen. René Künzli Präsident der terzStiftung

Rumänien und den Niederlanden arbeiten gemeinsam an einem Forschungsprojekt mit einem Budget von 2,8 Millionen Euro. Ziel ist es, ein Assistenzsystem für Menschen zu entwickeln, die an einer beginnenden Demenz erkrankt sind. Den Alltag zu meistern und selbstständig zu leben wird mit fortschreitender Erkrankung für die Betroffenen immer schwieriger. Das Assistenzsystem mit Namen «Confidence» wird ihnen ermöglichen, länger mobil und aktiv zu bleiben.

Mögliche Funktionen

In der Schweiz sind es neben dem iHomeLab der Hochschule Luzern und der terzStiftung Swisscom Participations Ltd. und Ralph Eichenberger Szenographie, die an dem Projekt mitarbeiten. Das Gerät, das in Gemeinschaftsarbeit entwickelt wird, könnte eine Art Smartphone sein, das den Benutzer z.B. an die Medikamenteneinnahme erinnert, eine Notruffunktion hat, um Betreuer oder Verwandte zu benachrichtigen, das es aber auch erlaubt, sich selbst räumlich zu orientieren und anderen anzuzeigen, wo man sich befindet. Im Spätsommer haben 67 terzExperten, also reife Personen, die ihre Erfahrungen der terzStiftung zur Verfügung stellen, an einem Fragebogen gearbeitet, mit dem ermittelt werden sollte, wer Erfahrungen mit beginnender Demenz im Bekannten- oder Verwandtenkreis hatte und welche Merkmale ihm oder ihr besonders eindrücklich für eine beginnende Demenz erschienen. Fast 50 Teilnehmende haben persönliche Kommentare

abgegeben, um beim Projekt Confidence mitzuhelfen. Im Spätherbst befragten die Wissenschaftler des iHomeLab und der terzStiftung dann Schweizer Spezialisten für Demenzerkrankungen, darunter der Basler Geriater Prof. Dr. Hannes B. Stähelin, der Leiter des Zentrums für Gerontologie an der Universität Zürich, Hans Rudolf Schelling, Carsten Niebergall, Maria Koch Schildknecht vom Zentrum für Demenzkranke und ihre Angehörigen «Roter Faden» in Luzern und Mitarbeitende der Alzheimervereinigung in Yverdon. Auch die Fachleute gaben Hinweise, welche Funktionen des Confidence-Geräts besonders hilfreich und welche abzulehnen sind.

Zuhause wohnen solang es geht

Das iHomeLab der Hochschule Luzern versteht sich als Schweizer Denkfabrik und Forschungslabor für Gebäudeintelligenz. Schlüsselthemen sind Energieeffizienz, Komfort und Sicherheit. Besondere Aufmerksamkeit erhält das Thema «Wohnen in den eigenen vier Wänden bis ins hohe Alter». In ihrer Funktion als Interessenvertreter für erfahrene Men-

schen beschäftigt sich mit dieser Frage auch die terzStiftung aus Überzeugung. Als Netzwerk-Plattform mit internationaler Ausstrahlung werden im iHomeLab die neuesten Forschungsprojekte präsentiert und diskutiert. Die terzStiftung und das iHomeLab arbeiten bereits in mehreren Projekten partnerschaftlich zusammen. Mit steigender Lebenserwartung erhöht sich auch das Risiko einer Demenzerkrankung. Aktuellen Schätzungen zufolge leben heute mehr als hunderttausend Menschen in der Schweiz mit Demenz. Der Anfang der Erkrankung geschieht oft schleichend. Nicht selten sind die Betroffenen im Alltag verunsichert, verängstigt durch die zunehmende Orientierungslosigkeit und verlieren dadurch zunehmend ihre Selbstständigkeit und Mobilität. «Doch nicht nur für den Betroffenen ist dies sehr schwierig, auch für Angehörige kann diese Situation sehr belastend sein. Informationstechnologien können hier Unterstützung und Hilfestellung bieten», weiss Prof. Alexander Klapproth, Leiter des iHomeLab. tmeyer@postmedien.ch ■

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Auskunft und Anmeldung: Pro Senectute Thurgau, Rathausstrasse 17, 8570 Weinfelden Telefon 071 626 10 80, info@tg.pro-senectute.ch, www.tg.pro-senectute.ch


«POST» Ratgeber

Februar 2013

Ausgabe 2 | 29

Traumhaus finanzieren

Unsere Partner

Träumen Sie vom eigenen Haus oder der eigenenWohnung? Dann Wie lassen sich Vorsorgegelder nutzen? stehen Ihre Chancen jetzt gut, dass IhrTraum wahr wird. Denn die Für eine solide Finanzierung benötigen Zinssätze für Hypotheken sind immer noch so tief wie nie. Sie mindestens 20 Prozent Eigenmittel.

E

ine Eigentumswohnung im Wert von 500000 Franken für unter 700 Franken Hypothekarzins im Monat? Eine Millionenvilla für unter 1400 Franken? Solche Preise waren vor zehn Jahren noch Wunschträume. Heute sind sie Realität. Dank historisch tiefen Zinssätzen ist die Finanzierung von Wohneigentum so günstig wie noch nie.

Doch aufgepasst

Nebst dem Hypothekarzins müssen auch Unterhalt, Nebenkosten und allenfalls die Amortisation der Hypothek berücksichtigt werden. Beim Erwerb von Wohneigentum sind zudem viele weitere Faktoren wichtig. Stimmen Standort und Lage? Ist das Grundstück genug gross? Gibt es in der Nähe Schulen und Läden? Wie ist die Anbindung an den öffentlichen Verkehr? Gibt es störende Lärmquellen in

der Nähe? Erfüllt das Traumobjekt alle Wünsche, stellt sich die zentrale Frage: Wie finanziere ich mein Haus auf solide und möglichst günstige Art?

Finanzierungen genau prüfen

Wenn Sie sich auf lange Sicht tiefe Zinsen sichern wollen, vergleichen Sie am besten die Zinssätze von verschiedenen Banken und Versicherungen. Ein Preisvergleich lohnt sich. Denn schon geringe Zinsdifferenzen fallen ins Gewicht: Bei einer Hypothek von 500000 Franken macht ein tieferer Zins von einem Viertelprozent jährlich 1250 Franken aus. Genug für einen wertvollen Beitrag an den Unterhalt von Haus oder Garten. Wenn Sie das so Ersparte zehn Jahre auf die Seite legen, haben Sie sogar bereits den Grundstein für die Erneuerung von Badezimmer oder Küche gelegt.

Das können Ihre Ersparnisse auf dem Konto, ein Bezug der 2. Säule oder die Ersparnisse in der 3. Säule sein. Wobei seit neuster Gesetzeslage nur die Hälfte der Eigenmittel aus der Pensionskasse stammen dürfen. Welche Finanzierungsvariante die für Sie am optimalsten ist, besprechen Sie am besten mit einem Fachmann. Dann müssen Sie sich auch bei steigenden Zinsen keine Sorgen machen.

Absicherung der ungewissen Zukunft

Menschen, die Wohneigentum erwerben, sind Optimisten und glauben an die Zukunft. Trotzdem schadet es nicht, wenn der Optimismus mit einer Prise Pragmatismus ergänzt wird. Denn niemand kann alle Risiken ausschliessen. Was ist, wenn jemand plötzlich erwerbsunfähig wird? Oder wenn der Hauptverdiener der Familie stirbt? Mit der richtigen Beratung zum richtigen Zeitpunkt

ERA Immobilien Frauenfeld Der Kauf oder Verkauf einer Immobilie ist sicherlich eine der wichtigsten finanziellen Entscheidungen im Leben. Dabei hilft Ihnen die ERA Immobilien Frauenfeld durch besondere Service-Angebote, prozessorientierte Zuverlässigkeit und persönlicher Beratung. «Das Ziel unserer Dienstleistungen ist Ihre Zufriedenheit.» ERA Immobilien Frauenfeld Frau Monika Zehnder Zürcherstrasse 120. 8500 Frauenfeld Tel.: 052 721 57 30. Fax: 052 721 57 28 frauenfeld@erasuisse.ch www.erafrauenfeld.ch

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Und das Fazit?

Beim Erwerb eines Eigenheims sind umsichtige Abklärungen geboten.

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Wer ein Eigenheim kauft, muss viele Faktoren berücksichtigen: Die Vermögenssituation, die Finanzierung, die Absicherung von Risiken, die Altersvorsorge usw. Eine umsichtige und umfassende Abklärung aller Fragen zahlt sich aus. bettlin@postmeterz_dien.ch ■

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«POST» Leserreise

30 | Ausgabe 2

Februar 2013

LeserreiseindenWinterzauber «Wintermärchen im Schwarzwald» Geniessen Sie mit der Frauenfelder «POST» einen Kurzurlaub im Bio- undWellnesshotel Alpenblick in Höchenschwand, Südschwarzwald, zu einem sensationellen Sonderpreis. AlOiS ScHWAGer

U

nser Bio- und Wellnesshotel Alpenblick liegt in Höchenschwand im südlichen Hochschwarzwald (es wurde in der letzten Ausgabe eingehend vorgestellt). Höchenschwand ist ein bekannter Kur- und Ferienort im Naturpark Südschwarzwald. Er ist der höchstgelegene «heilklimatische» Kurort in Deutschland (1015 m) und liegt auf einem weiten Hochplateau. Das Hotel Alpenblick, von dem aus sich ein grossartiges Alpen-

Unser Angebot

«Wintermärchen» buchbar ab sofort bis 21. März 2013 mit drei Übernachtungen und Verwöhnpension zum einmaligen Preis von 345 € bei Anreise von Sonntag bis Dienstag und 355 € bei Anreise von Mittwoch bis Samstag. Anreise individuell. Im Rahmen der Leserreise erhalten unsere Leserinnen und Leser zusätzlich einen Wertgutschein von 35 € pro Person, der bei der Buchung von Anwendungen gutgeschrieben wird. Reservierungen bitte telefonisch oder per Email mit dem Stichwort «POST-Leserreise Wintermärchen»an folgende Adresse: Bio & Wellnesshotel Alpenblick **** St.-Georg-Strasse 9 79862 Höchenschwand Tel.: +49 (0)7672-418-0 hotel@alpenblick-hotel.de www.alpenblick-hotel.de

panorama öffnet, das vom Säntis bis zum Mont Blanc reicht, liegt im Herzen des Ortes, der von ausgedehnten Wäldern und Wiesen umgeben ist, die zum Langlaufen und Winterwandern geradezu einladen. Diese ruhige Lage bietet den richtigen Rahmen für gute Erholung.

Winterwanderwege und Loipen animieren im Naturpark Südschwarzwald zu Aktivferien.

Schneevergnügen pur

Verzauberte Winterlandschaft, reine Luft, verschneite Tannen, strahlend blauer Himmel, herrlicher Sonnenschein, auf schmalen Brettern durch den glitzernden Schnee gleiten, das alles bietet Höchenschwand. Hier gibt es eine ganze Anzahl der Sonne zugewandter Loipen (total 34 km), die aufs Beste für Langläufer präpariert werden. Die herrliche Fernsicht auf die Alpenkette ist gratis zu haben. Erleben Sie den Zauber des SchwarzwaldWinters in reiner, klarer Winterluft. Eine grosse Anzahl geräumter Spazier-und Winterwander-wege (30 km) ist für Winterwanderer die ideale Einladung direkt von der Haustür in die freie Landschaft.

Alpenblick-inklusiv

Im Angebot sind stets folgende Hotelund Weltness-Leistungen inbegriffen: ● Begrüssungsgetränk. ● Freie Nutzung der Badewelt mit Solebecken 32°C mit Sprudelliegen, Subaquasound und Farblicht. ● Saunalandschaft mit Finnischer Sauna 90°C, Sanarium 55°C und Dampfbad 48°C.

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Wellness-Badetasche mit Bademantel, Kuschelkissen, Bade-/Saunatuch stehen für Sie im Zimmer für die Dauer Ihres Aufenthaltes bereit. Teilnahme am Wellness-Aktiv-Programm für Bewegung und Entspannung mit ausgebildeten Wellnesstrainerinnen an allen Wochentagen (z.B. Aqua-Fit, Wassergymnastik, Yoga, Stretch und Relax, Bauch-Beine-PoGymnastik, Wirbelsäulengymnastik, progressive Muskelentspannung, Fantasiereisen); geführte Wanderungen, Vorträge. Parkplatzbenutzung unentgeltlich. Täglich geführte Nordic-WalkingTouren für Anfänger und Fort-geschrittene inklusive Stock- und Pulsuhrverleih. Sportbekleidung nicht vergessen!

Fitnessraum (Cardio- und Kraftgeräte von TechnoGym) mit täglicher Geräteeinweisung (ab 18 Jahre) Wellness-Vital-Küche mit Verwöhnpension für ganztägig gesundes Essvergnügen! Reichhaltiges Frühstücksbuffet, täglich ab 7.30 bis 11 Uhr; 12 bis 14 Uhr WellnessLunchbuffet mit Suppe, Salaten, leichtenvegetarischenGerichtenund Obst; nachmittags von 14 bis 17 Uhr Kaffee und Kuchen; abends ab 18.30 Uhr 5-Gang-Wahlmenüs oder Themen-Buffet (Freitag Fischbuffet, Samstag Gala-Dinner). Alkoholfreie Getränke (Kaffee, Tee, Wasser) ganztags vom Büffel und Wasserstation (wasser- nanodynamisch behandelt nach Hacheney) ■

«POST»Leserreise Ja, ich buche die Leserreise zum «POST»-Vorzugspreis € 345.- bzw. € 355.- je nach Anreisetag (Spezialrabatt bereits abgezogen). Als POST-Leserin/Leser erhalte ich zusätzlich einenWertgutschein von € 35.– , gutgeschrieben bei der Buchung von Anwendungen. Name:

Vorname:

Adresse: PLZ:

Ort:

Geburtsdatum: Telefon (tagsüber): Ort, Datum:

Unterschrift:

DIE «POST» Leserreise ist ab sofort bis 21. März 2013 buchbar. DerVeranstalter wird sich für die definitve Buchung mit Ihnen direkt inVerbindung setzen. Den vollständigenTalon bitte einsenden an: Das Bio & Wellnesshotel Alpenblick in Höchenschwand in weihnächtlichem Gewand.

WYPAG AG, «POST» Medien, Iselisbergstrasse 4, 8524 Uesslingen


DER NEUE RANGE ROVER

AB 31.1.2013 ZUR PROBEFAHRT BEREIT.

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bis bald – bei baldinger

Garage Baldinger AG

Gennersbrunnerstrasse 58 · 8207 Schaffhausen Telefon 052 632 02 02 · Telefax 052 632 02 01 garage@baldingerag.ch · www.baldingerag.ch



Frauenfelder POST - Februar 2013