Die Wirtschaft, Nr. 13, 26. Juni 2020

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FOTO: DIETMAR MATHIS

Die Zeitung der Wirtschaftskammer Vorarlberg

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75. Jahrgang • 26. Juni 2020 • Nr. 13


NR. 13 • JUNI 2020 • DIE WIRTSCHAFT | 2

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KLAR UND DEUTLICH

TRANSPORT UND VERKEHR

Wir brauchen konkrete Verkehrslösungen, und zwar jetzt. I

mmer wiederkehrende Staus und Verkehrsüberlastung an neuralgischen Punkte wie jenen im Umfeld der Zollstelle Wolfurt, dem Kreisverkehr Dornbirn-Nord oder der Bärenkreuzung sprechen inzwischen eine sehr deutliche Sprache. Einmal mehr möchte ich betonen: Ein zukunftsfitter Verkehrsinfrastrukturausbau auf allen Ebenen lässt sich nicht weiter hinausschieben. Im Mobilitätskonzept des Landes, das klar die Handschrift der heimischen Wirtschaft trägt, sind zahlreiche wichtige Infrastrukturprojekte verankert. Ein klares Bekenntnis zu diesen und derWille zur konsequenten Zusammenarbeit haben sich bei den kürzlich geführten intensiven Spartengesprächen mit dem Land deutlich gezeigt. Jetzt müssen aber auchTaten folgen: Für die Bevölkerung und für den starken und zukunftsfähigen Wirtschaftsstandort.Wir sind bereit und bringen uns weiterhin ein, wo es nur geht.

FOTO: WKV/FREDERICK SAMS

Zukunftsfit. „Unsere Mobilitätsziele lassen sich nur durch ein konstruktives Denken in komplexeren Zusammenhängen und den Willen dazu umsetzen“, sagt Michael Zimmermann, Spartenobmann Transport und Verkehr.

Die Notwendigkeit eines zeitgemäßen Zoll- und Grenzmanagements durch moderne Verfahren und ausreichendes Personal zur effizienten und raschen Abfertigung lässt sich nicht mehr hinausschieben.

Auf allen Ebenen. Ob Straßen- und Schienenausbau oder „Nebenprojekte“ wie die Modernisierung der Zollstelle Wolfurt, die demAnsturm des internationalen Transitverkehrs längst nicht mehr gewachsen ist: Auf allen Ebenen müssen Lösungen und Umsetzungen möglichst rasch dazu beitragen, dass sich die Verkehrssituation für alle Akteure im Land und am stark exportorientierten Wirtschaftsstandort zum Besten entwickelt. Es gilt, projektübergreifend und zusammenhängend zu denken, zu planen und auch umzusetzen, damit wir zukunftsfit bleiben. Die Zusammenarbeit mit dem Land hat sich dahingehend in den vergangenen Jahren sehr positiv und vor allem sehr konstruktiv gestaltet. Große Erwartungen habe ich in diesem Zusammenhang auch in das Güterverkehrs- und Logistikkonzept, das noch diesen Sommer in Angriff genommen werden soll.


TOP-LEISTUNG

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I+R GRUPPE

Unternehmertum auf VORARLBERGER ART

i+R Fensterbau hat eine weitere Sicherheitsinnovation auf den Markt gebracht: Das Holz-AluFenster der Sicherheitsklasse BR6 NS / FB6 gibt es als Festverglasung und eignet sich für öffentliche und private Gebäude mit höchstem Sicherheitsbedarf. Bei der Prüfung wurde das Fenster über dreißigmal an kritischen Stellen mit Munition des Kalibers 7,62 x 51 beschossen und erfolgreich zertifiziert. „Die Neuentwicklung deckt höchsten Sicherheitsbedarf und hält nicht nur Handwerkzeugen stand, sondern auch Sturmgewehren“, erläutert Geschäftsführer Thorsten Hölzlsauer. Die Neuentwicklung ist als Festverglasung – also ohne Flügel – in Holz-Alu erhältlich. Das Fenster ist dreifach schusshemmend verglast und erfüllt durch den minimalen Wärmeverlust den Passivhausstandard. www.ir-gruppe.com

FOTO: I+R FENSTERBAU/PETRA RAINER.

Durchschusshemmendes Fenster von i+R


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INHALT

Schwerpunkte dieser Ausgabe: 6

THEMA. Stab der Vorarlberger Wirtschaft: Auf Einladung von Präsident Hans Peter Metzler formierte sich kürzlich der neue Expertenstab der Wirtschaftskammer Vorarlberg.

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Unternehmertum auf Vorarlberger Art: Das Harder Stahlbauunternehmen Chrysanth Thaler steuert für den Neubau eines Bodensee-Fährschiffs den kompletten Deckaufbau bei.

20

Bestätigt: Die neu- bzw. wiedergewählten WKV-Funktionäre im Überblick.

36

Extra. Die Vorarlberger Druck- und Verpackungsbranche ist nicht nur äußerst dynamisch, sondern erkennt vor allem auch die Trends in Sachen Nachhaltigkeit.

KOMMENTAR

Gemeinsam, regelmäßig und koordiniert!

FOTO: STUDIO FASCHING

Hans Peter Metzler WKV-Präsident

„Jetzt heißt es strukturiert vorgehen. Dazu nutzen wir auch die unternehmerische Kraft, die Vorarlberg auszeichnet.“

Liebe Unternehmerin, lieber Unternehmer, Sie alle haben die beste Unterstützung verdient. Zurecht, denn in diesen aktuell herausfordenden Zeiten gilt das mehr denn je. Genau deswegen habe ich den „Stab der Vorarlberger Wirtschaft“ ins Leben gerufen, um strukturiert, anhand von validen Daten und in einem gegenseitigen, verbindlichen Schulterschluss aller relevanten Player in diesem Land die Maßnahmen zu ergreifen, die für den Standort notwendig sind. Mit dem neuen Expertenstab sind wir in der Lage, regelmäßig die Systempartner so zu vernetzen, dass wir gemeinsam aus den Erkenntnissen der Situation Schritte zu einer Lösung setzen können. Auch in wissenschaftlicher und fachspezifischer Begleitung sowie mit der unternehmerischen Kraft aus den Betrieben. Ein Land wie Vorarlberg ist ja geradezu prädestiniert, dies auf kurzem Wege und in koordinierter Art und Weise zu tun. Auch wenn wir Signale für eine medizinische Bewältung der Krise haben, hätte eine zweite Welle der Corona-Pandemie und ein weiterer Lockdown für die Wirtschaft fatale Folgen. Wir sind also gut beraten, zusammenzuhalten und gemeinsam für die Wirtschaft und die Menschen an einem Strang zu ziehen. Strukturiert und verbindlich! Das muss unser aller Ziel sein.


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thema „Stab der Vorarlberger Wirtschaft“ konstituiert

Expertenstab. Auf Einladung von WKV-Präsident Hans Peter Metzler formierte sich vergangenen Montag erstmals – im Beisein von Landesrat Marco Tittler – der neue Expertenstab der Wirtschaftskammer und des Landes. Dieser verbindet unternehmerische Kraft mit systemrelevanten Partnerschaften der Wirtschaft. „Wir als Systempartner müssen gerade jetzt - in Zeiten des Aufbruchs - der Wirtschaft mit geballter Kraft und Kompetenz unter die Arme greifen“, betont Initiator WKV-Präsident Metzler.

Z WirtschaftskammerPräsident Hans Peter Metzler plädiert für eine gemeinsame, koordinierte und regelmäßige Vorgehensweise für die Vorarlberger Wirtschaft.

iel des von Präsident Metzler initiierten Expertenstabes ist es, gemeinsam den Blick auf die aktuellen Entwicklungen zu intensivieren, die Koordination untereinander auszubauen und letztendlich verbindlich vorzugehen. Unter Einbindung der Fachorganisationen, Sparten und Branchen sollen Problemfelder und Herausforderungen identifiziert und gemeinsam mit den System- und Sozialpartnern sowie dem Land konkrete Lösungsmaßnahmen umgesetzt werden. Regelmäßige Treffen Die Einrichtung des neuen Expertenstabes für die Wirtschaft inVorarlberg erfolgte heute im Rahmen einer konstituierenden Sitzung in der Wirtschaftskammer. Alle 14 Tage werden die Teilnehmer/-innen zusammentreffen, sich über die aktuelle Lage austauschen und entsprechende Maßnahmen für die Vorarlberger Wirtschaft setzen. Ein laufendes Monitoring und wissenschaftliche Begleitung sind Teil der Strategie dieses neuen Gremiums.

„Wir setzen damit ein weiteres klares Zeichen zur Unterstützung der Vorarlberger Wirtschaft, die zurecht Hilfe durch eine geballte Wirtschaftskompetenz erwartet“, erklärt WKV-Präsident Hans Peter Metzler und ergänzt: „Unsere Branchen haben ihre Kernanliegen definiert, jetzt müssen wir strukturiert vorgehen und die Synergien sowie kurzen Wege im Land nutzen.“ Landesrat MarcoTittler sieht im „Stab der VorarlbergerWirtschaft“ ein wichtiges Signal im Zusammenspiel der Kräfte im Land. „Die Branchengespräche der vergangenen Woche dienen uns als Grundlage für ein Impulsprogramm, in dem der Wiederaufschwung der Wirtschaft und die Sicherung des Arbeitsmarktes zentrale Bereiche darstellen. Es sind zum einen flankierende Maßnahmen zu den Bundesprogrammen und zum anderen Impulse auf Landesebene, wie das Hochhalten der Bauprogramme des Landes.“ Thema Lehre und Ausbildung – weitere Themen folgen Der „Stab der Vorarlberg Wirtschaft“ wird auch die Expertise der verschiedenen Branchen, der Wissenschaft und weiterer fachlicher Experten einholen. Heute geschehen beim Thema „Lehre“ und Ausbildung in Zusammenarbeit mit AK-Präsident Hubert Hämmerle, dem AMS-Chef Bernhard Bereuter und BIFO-Geschäftsführer Andreas Pichler. Neben einem regelmäßigen Monitoring über offene Lehrstellen und mögliche Lücken in der Ausbildung werden Lösungen für die Lehre in Vorarlberg erarbeitet. Unterschiedliche Themensetzung Metzler: „Der Expertenstab wird regelmäßig und mit verschiedenenThemensetzungen tagen, auch über die Sommermonate hinweg.“ Die strategische Leitung im „Stab der Wirtschaft“ wird von WKV-Präsident Hans Peter Metzler und Wirtschaftslandesrat Marco Tittler übernommen. Für die operative Umsetzung der Maßnahmen sind einerseits Christoph Jenny (WKV-Direktor), Harald Moosbrugger (Vorstand der Wirtschaftsabteilung des Landes) und Joachim Heinzl (WISTO-Geschäftsführer) betraut, andererseits werden themenbezogene Expertinnen und Experten aus der Sozialpartnerschaft oder den Gebietskörperschaften, vor allem aber aus den Unternehmen des Landes, zu Rate gezogen.


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THEMA

„Wir setzen damit ein klares Zeichen zur Unterstützung der Vorarlberger Wirtschaft, die zurecht Hilfe durch eine geballte Wirtschaftskompetenz erwartet.“

FOTOS: DIETMAR MATHIS

Hans Peter Metzler WKV-Präsident

Strategische und operative Leitung des „Stab der Vorarlberger Wirtschaft“. Oben: Konstituierende Sitzung in der Wirtschaftskammer. Unten: Bernhard Bereuter und Christoph Jenny.

Beim ersten Treffen ffen des „Stab der Wirtschaft“ stand ff neben dem Schwerpunktthema Lehre auch die aktuelle Situation der Wirtschaft im Vordergrund. Laut dem BIP-Indikator der OeNN ist die wirtschaftliche Aktivität nach einer wochenlangen Seitwärtsbewegung nun wieder leicht angestiegen. An der Aufwärtsbewegung hatte der private Konsum den größten Anteil, gefolgt von den Exporten. Auch vom Tourismus kamen schwach positive Signale. Der wöchentliche BIP-Indikator der Österreichischen Nationalbank zeigtt ffür die vergangene Kalenderwoche noch einen Rückstand von 10,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Gemäß der Zahlen des Bundesministeriums für Arbeit, Familie und Jugend erreichte die Kurzarbeit mit 125.275 Anträgen zum Stand vom 14. Juni einen neuen Höchststand. Für 1,45 Mio. Beschäfti eschäf gte wurde Kurzareschäfti beit beantragt. Die in der Herstellung von Waren tätigen Unternehmen nutzen das Instrument am stärksten mit rund 386.000 Beschäftigt schäf schäftigt en, für die Kurzarbeit beantragt wurde, gefolgt vom Handel (314.000), dem Bau (153.000) sowie der Beherbergung und Gastronomie (115.000). In Vorarlberg wurden rund 6.000 Förderanträge auf Kurzarbeit gestellt, fast 600 davon wurden bereits verlängert und damit sind/waren rund 51.600 Beschäftigte in Kurzarbeit. Bernhard Bereuter, AMSChef, informierte auch über die lehrstellensuchenden Chef Jugendlichen. Mit Mai 2o20 sind es 462 Lehrstellensuchend, ein Jahr davor waren 225.

„Primäres Ziel ist es, die Jugendlichen in eine betriebliche Ausbildung zu bringen und Anreize für Firmen zu schaffen, ffen, die noch hinsichtlich einer Aufnahme ff von Lehrlingen schwanken“, sagte Bereuter. Dem schloss sich auch AK-Präsident Hubert Hämmerle an, der in Sachen Lehre von einer sehr guten Kooperation im Land sprach. Die Arbeitslosenzahlen sind, vom Höchststand Mitte April aus betrachtet, bereits um 19 Prozent zurückgegangen. Berücksichtigt man die Schulungsteilnehmer, sind es 18 Prozent. Mit Stand vom 15. Juni waren 434.553Personen (in Vorarlberg 16.700) arbeitslos und weitere 46.343 in Schulungen. Die Lkw-Fahrleistung, die als Indikator für die Güterexporte dient, liegt derzeit um 10,6 Prozent unter dem Vorjahreswert. Schrittweise steigt die Fahrleistung, von einem kleinen Rückschlag Anfang Juni abgesehen, an und signalisiert damit wieder eine positiveTendenz bei den Güterexporten. Im Einzelhandel (ohne Lebensmittel) und im Freizeitbereich, zu dem auch die Gastronomie gezählt wird, lag die Besuchsfrequenz zuletzt nur mehr um elf Prozent unter dem Vorkrisenwert. Im Lebensmittelhandel sowie in Drogerien und Apotheken ist die Frequenz bereits seit einigen Wochen n ffast gleich hoch wie in den ersten Wochen des Jahres. Herbert Motter

„Stab der Vorarlberger Wirtschaft“ Expertenstab der Vorarlberger Wirtschaft. Initiiert von WKV-Präsident Hans Peter Metzler. Konstituierung 22. Juni 2020. Idee und Funktion: - Zusammenarbeit auf Vorarlberger Art: strukturiert & verbindlich - strukturiertes Vorgehen, Branchen und Systempartner vernetzen - aufgrund des aktuellen Lagebildes Maßnahmen gezielt setzen, Größe des Landes zur Vernetzung nutzen


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MAGAZIN

DATEN & FAKTEN

Zahlen spiel „Auf gutem Weg aus der Krise“ Die Corona-Krise sorgte für einen spürbaren Negativtrend in Sachen Auftragseingänge, generell zeigt sich jedoch in einer aktuellen Sondererhebung der KMU Forschung Austria zum zweiten Quartal 2020, dass die Situation im Vorarlberger Gewerbe und Handwerk deutlich besser ist als im Österreichschnitt:

Strategien/Maßnahmen der Betriebe des Gewerbe und Handwerks

die Hälfte

drei

Knapp (48 Prozent) führte das Kurzarbeitsmodell ein (österreichweit: 47 Prozent).

Nur Prozent der Betriebe musste (vorübergehende) Kündigungen in Erwägung ziehen, während dies bundesweit 18 Prozent waren.

Kein Vorarlberger Betrieb rechnet mit einer dauerhaften Schließung.

44 % setzten auf den Abbau von Urlaub und Überstun-

den (österreichweit: 50 Prozent).

Inanspruchnahme von Sofort- und Überbrückungsmaßnahmen (Prozent der Betriebe)

49

COVID-19-Kurzarbeit: ng von Steuervorauszahlungen etc.

Steuern: Stundungen, Herabsetzu

30 25

Härtefall-Fonds (HFF) für Selbstständige

Erwartung der Rückkehr auf ein Auftrags- bzw. Umsatzniveau wie vor der Coronavirus-Pandemie (Prozent der Betriebe)

18 %

erwarten keine Rückgänge bei den Aufträgen.

aktuell

22 %

rechnen damit, bereits im Zeitraum September bis November dieses Niveau wieder zu erreichen.

September - November 2020

24 12 %

werden sich dahingehend auf den Zeitraum März bis Mai 2021 „gedulden“.

März bis Mai 2021

FOTOS: ISTOCK; QUELLEN: KMU FORSCHUNG AUSTRIA/WKV

en etc.

ndungen, Ratenzahlung

Sozialversicherung: Stu


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magazin RHESI

WORKSHOP „IM GRÜNEN“

Naturnahe Betriebsflächen Am Dienstag, den 7. Juli 2020 (Ersatztermin bei Regenwetter: 14.7.2020) veranstaltet Ökoprofit Vorarlberg von 15:00 bis 17:00 Uhr einen Workshop im „Grünen“ auf dem Areal der Firma NIGGBUS in Rankweil: Landschaftsplaner, Biologen und Natur-Planer wie Conrad Amber, Katrin Löning und Simone Kern informieren und beraten zur Planung von Naturflächen auf dem eigenen Betriebsareal. Es werden Informationen zu heimischer Bepflanzung und konkret erste Beratungen für Naturflächen im Betriebsareal angeboten. Anmeldung bis 1.7.2020, verena. laesser-kemple@vorarlberg.at, t 05574/511 26121

1. HALBJAHR 2020

Firmeninsolvenzen sind um 24 Prozent gesunken Trotz des massiven Konjunktureinbruchs im Zuge der Corona-Pandemie ist die Zahl der Insolvenzen bislang nicht gestiegen: Im 1. Halbjahr 2020 verringerte sich die Zahl der Unternehmensinsolvenzen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 24 Prozent auf 2.012 Fälle. Gerhard M. Weinhofer, Creditreform: „Die Bundesregierung hat mit der Einführung der Kurzarbeit, der Hilfspakete und Kreditbürgschaften schnell und richtig reagiert. Durch die Verlängerung bzw. das Aussetzen der Insolvenzantragspflicht und dem Moratorium hinsichtlich der Insolvenzanträge durch die ÖGK und die Finanzämter sind trotz der allgemeinen Wirtschaftskrise die Firmeninsolvenzen stark gesunken.“

Wissenschaftliche Modellversuche In der wasserbaulichen Modellversuchshalle in Dornbirn wurde das rund 100 Meter lange Modell des Rheins umgebaut. Neu zeigt es erstmals den Abschnitt zwischen Widnau und Höchst nach Umsetzung des Projekts Rhesi. „Im Modell in Dornbirn werden vor allem die Entwicklungen der Flusssohle des Rheins, die Belastungen der Uferböschung sowie die Veränderungen der Kiesbänke und Eintiefungen untersucht“, erklärte Gesamtprojektleiter Markus Mähr. Ende 2020 wird das Modell auf den Abschnitt Oberriet – Koblach umgebaut. rhesi.org

„Wir unterstützen die Aktion ‚Abstand macht sicher‘ und appellieren an alle VerkehrsteilnehmerInnen, Rücksicht zu nehmen und Sicherheitsabstände einzuhalten.“ Martin Pfanner Kuratorium für Verkehrssicherheit

FOTOS: MARKUS GMEINER/INTERNATIONALE RHEINREGULIERUNG/KFV

Jawohl! Nein danke! Innovation ist unser Spezialgebiet: Darauf lässt sich stets aufbauen. Österreichs Unternehmen sind in Sachen Innovation im Spitzenfeld aufgestellt. Eine aktuelle Erhebung der Statistik Austria zeigt, dass Österreichs Innovationssystem Stärken wie auch Nachholbedarf hat, aber vor allem auch, dass die Zahl der heimischen innovationsaktiven Unternehmen mit 63 Prozent stabil geblieben ist. Damit liegen wir über dem vorliegenden EU-Durchschnitt (2014-2016) von 50 Prozent. Auch „European Innovation Scoreboard“ rankt Österreich heuer auf Platz acht unter allen EU-Staaten. Mit dieser eindrücklichen Leistungsbilanz im Gepäck und dem Ziel, weiter zu den Innovation Leadern zu gehören, wird die Wirtschaft getreu dem Motto „Wo gehobelt wird, fallen Späne“ auch weiterhin beste Rahmenbedingungen einfordern. (gsi)

Lockerungen nicht als Freibrief verstehen Die Corona-Krise hatte für alle Bereiche unseres Lebens Entbehrungen zur Folge. Und hat sie noch. Nun werden die Schutzmaßnahmen sukzessive gelockert. Wegen sinkender Corona-Infektionszahlen in fast allen Gebieten Österreichs hat das Bundeskanzleramt weitere Vereinfachungen der Corona-Regeln präsentiert. Richtigerweise, denn wegen Corona dürfen das Leben jedes Einzelnen und die Geschäftsgrundlagen der Wirtschaft nicht überreguliert werden. Aber dies ist auch mit Vorsicht zu genießen. Diesen Lockerungen gilt es in hoher Eigenverantwortung und mit einer gehörigen Portion Hausverstand zu begegnen. Jetzt blindlings alle Corona-Regeln über Bord zu werfen, könnte fatale Folgen haben und bisher Erreichtes schnell zunichte machen. Eine zweite Welle braucht niemand! (moh)


MAGAZIN

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INFORMATION UND CONSULTING

Unternehmenshilfe mit dem UBITBeratungsscheck DieThemen im Überblick: • Liquidität und Finanzierung • Personalmanagement und Leadership • IT und digitaler Arbeitsplatz • Online Marketing und Kundengewinnung • Strategie und Geschäftsmodelle • Prozesse und Logistik

I

n Zeiten großer Unsicherheit ist es von besonderer Bedeutung, unternehmerische Entscheidungen gut vorzubereiten und Kräfte gezielt zu bündeln. Es gilt, schrittweise den Weg aus der Krise zu finden und die Chancen konsequent zu nutzen, die sich nun am Markt ergeben“, erläutert Unternehmensberater und WKVVizepräsident Stefan Hagen. Erfahrungsgemäß gelingt dies mit einem externen Sparringspartner an der Seite oft leichter. Der neue UBIT-Beratungsscheck ermöglicht es Unternehmerinnen und Unternehmern, unkompliziert und zu einem geringen Selbstbehalt qualifizierte Beraterinnen bzw. Berater zu suchen und zu engagieren. Blick von außen. Auch Benedicte Hämmerle, Obfrau der Fachgruppe UBIT Vorarlberg, ist davon überzeugt, dass Unternehmen jetzt besonders gefordert sind und ein Blick von außen bei der Bewältigung dieser Herausforderung hilfreich sein kann.Aktuellwurden bereits 156 Beratungsschecks ausgestellt. NachgefragteThemenkomplexe. Die Erfahrungen an der Hotline der Wirtschaftskammer haben gezeigt, dass vor allem sechs Themenkomplexe stark nachgefragt werden. Im Pool des Beratungsschecks stehen Expertinnen und Experten genau für diese Fragestellungen zur Verfügung – siehe Factbox links.

Beratung auf Augenhöhe. Um Unternehmen in der aktuell herausfordernden Situation zu unterstützen, hat die Fachgruppe UBIT einen Beratungsscheck ins Leben gerufen.

Funktionsweise und Ablauf. WKV-Mitglieder können eine Beratungseinheit zwei Stunden) zu einem reduzierten Kostenbeitrag bei Vorarlberger Beratungsunternehmen zu den genannten Themen in Anspruch nehmen. Der Beratungsscheck kann auf derWebsite oder im Fachgruppenbüro der UBIT angefordert und dann bei den Expertinnen und Experten eingelöst werden. Pro Unternehmen stehen bis zu drei Beratungsschecks zur Verfügung. AusführlicheInfoszumBeratungsscheckfindenSieauf wkv.at/ubit-unternehmenshilfe

4. TEIL DER IT-SERIE

Sind Sie sicher? Kennen Sie diese Aussage: „Ich brauche keine Firewall, ich habe nichts zu verbergen, bei mir findet ein Hacker eh nichts Interessantes.“

W

elche Daten für einen Datendieb interessant sind, ist schwierig zu beurteilen. Oft will er sie gar nicht stehlen, sondern nur Geld erpressen. Betrachten wir Browserverlauf, Telefonbuch, Steuererklärung oder Bankkonto, fangen doch manche an nachzudenken. Dazu kommen noch andere wichtige Daten, die geheim bleiben sollten, Passwörter etwa oder Fingerabdrücke. Wenn jemand nichts zu schützen hat, sind Passwörter unnötig. Schauen wir mal den Laptop durch, was wir da noch finden: E-Mails, die sollen schon geheim bleiben. Und die Urlaubsfotos, die gehen auch nicht jeden etwas an. Der Browser füllt außerdem alle Passwörter automatisch ein, weil das bequem ist. Auch den MS-Teams Login, auf dem man alle Chat-Protokolle und sogar einige Dateien der Firma sehen kann. Demokratisches Grundrecht. Jeder hat also durch-

DI Roland Schaffer, IT Security Expert

schaffer-se.at

aus Daten auf dem PC, die privat bleiben sollen. In Österreich darf man seine Daten schützen, wenn man will. In manchen Ländern, die sind gar nicht soweit weg, geht das nicht. Die Aussage „Ich habe nichts zu verbergen!“ ist eine schlechte Ausrede, um auf Datenschutz zu verzichten. Private Daten haben zu dürfen ist ein demokratisches Grundrecht.


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MAGAZIN/PROMOTION

MINT-STRATEGIE

Förderwettbewerb für MINT-Bereich Auf Grundlage einer im September 2019 vorgestellten MINT-Strategie schreiben Landesregierung, Bildungsdirektion und Wirtschaftskammer Vorarlberg einen mit 32.000 Euro dotierten Förderwettbewerb aus. Wenn es um Vorarlbergs hohe Wettbewerbsfähigkeit geht, sind qualifizierte Fachkräfte aus den MINT-Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik ein zentraler Schlüssel. Die Präsentation der Vorarlberger MINT-Förderstrategie im Herbst 2019 stellte diesbezüglich einen bedeutsamen Schritt dar, bekräftigt Landesrat Marco Tittler: „Die verschiedenen Initiativen im Lande werden so optimal aufeinander abgestimmt und der Fokus liegt auf der gesamten Bildungskette.“ Im Rahmen des Förderwettbewerbs würden innovative Projekte aus dem MINT-Bereich gesucht, die Neugier und Begeisterung wecken. Für Aufbruch entscheidend. Für WKV-Präsident Hans Peter Metzler ist der Bereich der Bildung „ganz entscheidend für den gestarteten Aufbruch, um noch schneller aus der Krise herauszukommen. Bereits in unserem breit angelegten Strategieprozess haben wir den Bereich Bildung als zentrales Zukunftsthema definiert“, betont Metzler und führt aus: „Der Erfolg im globalen Wettbewerb wird künftig noch stärker davon abhängen, ob und wie viele qualifizierte Fachkräfte zur Verfügung stehen.“ Das treffe ffe auf Berufe in MINT-Fächern besonff

Einreichungen sind bis Samstag, 15. August 2020, bei der landesweiten MINT-Koordinationsstelle im BIFO möglich.

ders zu, weswegen Zukunftskompetenzen gestärkt und der hohe Bedarf an Fachkräften gedeckt werden muss. „Es wäre fatal, wenn durch fehlende Fachkräfte die Wachstumschancen der heimischen Betriebe dauerhaft eingeschränkt würden.“ Durchgeführt wird der mit insgesamt 32.000 Euro dotierte Wettbewerb unter dem Titel „MINT Regionen 2020“. Bewerben können sich Betriebe aus Vorarlberg, Bildungseinrichtungen, Vereine und Gemeinden mit Simon Groß innovativen MINT-Projekten.

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MAGAZIN

UMWELTMANAGEMENT

ÖkoprofitZertifikat 2020 für 177 Betriebe

Zertifiziert. Trotz Auditphase mitten in der Corona-Zeit haben auch heuer wieder 177 Betriebe das Programm für Umweltmanagement erfolgreich absolviert und wurden mit dem Zertifikat „Ökoprofit Betrieb 2020“ ausgezeichnet.

er Klimawandel und Fragen der Ressourcen- und Energieeffizienz sind zentrale Themen unserer Zeit. Wirtschaftslandesrat MarcoTittler erklärt: „Wirwollen es schaffen,Wirtschaf ffen,Wirtschaf ffen,Wirtschaf en,Wirtschaftt und Um Umwelt bei dieser Herausforderung zusammenzuspannen.Vorarlberg sehe ich dabei als Modellregion, in der sich intakte Natur und leistungsfähige Wirtschaft zu höchster Lebensqualität verbinden sollen.“ Dass umweltfreundliches und nachhaltigesWirtschaften auch in Zeiten von Corona weitergeht, zeigt die Bilanz von Ökoprofit 2020: Trotz Auditphase mitten in derCorona-Zeit haben auch heuerwieder 177 Betriebe das Programm für Um Umweltmanagement in Vorarlberg erfolgreich absolviert undwurden mit dem Zertifikat „Ökoprofit Betrieb 2020“ ausgezeichnet. Erstmalig zertifizierte Betriebe und „Jubilare“ Erstmals zertifiziert wurden dieses Jahr sieben Betriebe: Das Textilservice-Unternehmen Schweighofer in Rankweil, das Metalltechnik-Unternehmen MUZ in Hittisau, das Installations-Unternehmen Bechter in Bregenz, der erste landwirtschaftliche Betrieb mit Flatz Naturprodukten in Hard, die Straßenmeisterei Schoppernau, das Altstoffsa ff mmelzentrum Hofsteig und die Wirtschaftsffsa af aftskammer in Feldkirch mit den WIFIs Dornbirn und Hohenems. Viele Betriebe absolvieren das Programm schon seit vielen Jahren – zwei Betriebe feiern ihr 20-jähriges Jubiläum und sechs Betriebe ihr 10-jähriges Jubiläum. Zusatzprogramm „Ökoprofit Plus“ Einige langjährige Ökoprofit-Betriebe werden über

FOTO: ÖKOPROFIT VORARLBERG

D

Die gute Umweltperformance der ÖkoprofitBetriebe findet auch bei Kunden Anklang: Vielfach wird das „Ökoprofit-Zertifikat“ auch international bei Ausschreibungen und Kunden als Umweltmanagement anerkannt.

INFO

die Jahre zu echten Öko-Pionieren. Manche dieser Betriebe haben mittlerweile auch das Zusatz-Programm „Ökoprofit Plus“ durchlaufen – das Zusatztool von Ökoprofit für nachhaltiges Wirtschaften, bei dem neben Umweltauswirkungen auch die gesellschaftlichen und ökonomischen Auswirkungen des Unternehmens unter die Lupe genommen werden. Die Firmen 11er, Haberkorn, Offen ff e Jugendarbeit Dornbirn, Offsetdruckerei ffen ff ffsetdruckerei , Pratopac und Sodexo haben diese Zertifizierung auch heuer wieder erhalten. Die Feierlichkeiten im Rahmen der traditionellen Auszeichnungsveranstaltung, die heuer im Mai bereits zum 24. Mal ausgetragen worden wäre, wurde auf Herbst verschoben.

Am 16.9.2020 startet das Ökoprofit Basisprogramm 2020/21. Es gibt noch freie Plätze! Kontakt Ökoprofit Vorarlberg: oekoprofit@vorarlberg.at vorarlberg.at/ oekoprofit

ÖKOPROFIT-ZERTIFIZIERUNG

Die Wirtschaftskammer Vorarlberg ist seit Kurzem ein zertifizierter Ökoprofit-Betrieb. Seit über 20 Jahren ist in Vorarlberg mit Ökoprofit ein regional stark verankertes und anerkanntes Umweltmanagementsystem etabliert. Ökoprofit ist ein Netzwerk, über das nachhaltiges Umweltmanagement breitenwirksam forciert werden soll. Die WKV unterstützt und begleitet Ökoprofit seit vielen Jahren als Träger, ist maßgeblich an der Ent-

wicklung des Nachhaltigkeitsmoduls „Ökoprofit-Plus“ beteiligt und seit Kurzem selbst, mit dem WKV-Standort in Feldkirch und den WIFIs in Dornbirn und Hohenems, zertifizierter Ökoprofit-Betrieb. WKV-Präsident Hans Peter Metzler betont: „Nachhaltigkeit ist für uns nicht nur ein kurzlebiges Trendthema – weil wir gemeinsam die Verantwortung für

das große Ganze tragen müssen, ist es für uns von zentraler Bedeutung, in Sachen Energie und Umweltschutz auch im eigenen Haus einen ambitionierten Umgang zu pflegen. Die Ökoprofit-Zertifizierung ermöglicht es, unseren Mitgliedern hier mit gutem Beispiel voranzugehen und zu hinterfragen, was wir an unseren Standorten verbessern können.“

FOTO: FREDERICK SAMS

„Für das große Ganze einstehen – auch im eigenen Haus“

Hans Peter Metzler: „Die Ökoprofit-Zertifizierung der WKV ermöglicht es, unseren Mitgliedern mit gutem Beispiel voranzugehen.“


13 | NR. 13 • JUNI 2020 • DIE WIRTSCHAFT

PROMOTION

MERCEDES-BENZ

Es ist Zeit, wieder einen Gang rauf zu schalten

Mit der neuen „Durchstarter-Rate“ für Vito und Sprinter Kastenwagen unterstützt Mercedes-Benz die heimische Wirtschaft und leistet im wahrsten Sinne des Wortes Start-Hilfe für Österreichs Unternehmen.

H

arte Monate liegen hinter uns, doch nun stehen Österreichs KMU’s wieder in der Pole-Position und sind bereit mit ihrem Business richtig Gas zu geben. Für den richtigen Fahrtwind möchte dabei Mercedes-Benz Vans sorgen und hat gleich zwei attraktive Service-Leasing-Angebote im Gepäck: DenVitoWORKER Kastenwagen 110CDI gibt es bereits ab € 249,– monatlich bei € 990,– Anzahlung.

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Schneider Automobil GmbH Autorisierter Mercedes-Benz

Vertriebs- und Servicepartner, Nutzfahrzeugcenter 6840 Götzis, Lastenstraße 57, Tel. 0 55 23/57 5 50, 6850 Dornbirn, Ludwig-Kofler-Str.1, Tel. 0 55 72/22 1 60-0, www.mbschneider.at


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Die Vorteile der kurzen Distanz zwischen Produktionsstätte und Endfertigung in der Werft in Fußach liegen auf der Hand. Der Transportpartner befindet sich zudem direkt neben dem Stahlbaubetrieb in Hard.

GEWERBE UND HANDWERK

Eindrucksvoll: Für den Neubau eines Fährschiffs, das künftig zwischen Konstanz und Meersburg verkehren wird, hat das Harder Stahlbauunternehmen Chrysanth Thaler den kompletten Deck-Aufbau beigesteuert. „Herausfordernd, aber äußerst interessant“, sagt Geschäftsführer Christian Thaler.

36.000 Teile. Keine Schrauben. Alles geschweißt.

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or etwa 50 Jahren hat Chrysanth Thaler, Großvater der heutigen Geschäftsführer Christian undThomas Thaler, das letzte Kiesschiff gebaut. Zu dieser Zeit waren vor allem Kiesschiffe, ffe, aber auch Bagger, Förderantriebe ff und Förderbänder sehr gefragt, und zwar nicht nur am Bodensee, sondern bei Kieswerken im ganzen Land und über die Grenzen hinaus. In den vergangenen 50 Jahren hat sich das renommierte Familienunternehmen aus Hard vor allem im Bereich Stahlhallen, Gebäude- und Anlagenbau, aber auch mit klassischer Schlosserarbeit einen Namen gemacht. Auch größere Aufträge waren immer wieder dabei, etwa für ein Projekt der Brauerei Gösser. Im Frühjahr 2019 bahnte sich dann erneut einAuftrag an, der sich nicht nur in puncto Auftragsvolumen – wir sprechen über einen siebenstelligen Betrag – äußerst interessant anhörte: Die Stadtwerke Konstanz hatten bei der Pellasietas-Werft in Hamburg den Neubau eines Fährschiffss ffür die Verbindung Konstanz-Meersburg in Auftrag gegeben, das eine auszumusternde Fähre ersetzen wird. Thaler sollte dazu das komplette 52 Meter lange, elf Meter hohe und schlussendlich 160 Tonnen schwere Aufbaudeck beisteuern. „Ursprünglich hätte man in der Werft in Hamburg einzelne Teilabschnitte gefertigt, von dort her transportiert und dann zusammengeschweißt. Aus wirtschaftlichen Gründen fiel

Bei Schönwetter wurde das Dach des Endfertigungszelts in Fußach entfernt, um die Einzelteile per Kran auf Position zu bringen, wo sie schließlich zusammengeschweißt wurden.


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FOTOS: FREDERICK SAMS/WKV/CHRYSANTH THALER

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Unternehmertum auf VORARLBERGER ART

Der komplette Aufbau auf dem Schiffsrumpf, der aus 36.000 Einzelteilen und 26 Baugruppen besteht, wurde von Chrysanth Thaler Stahlbau in Hard und Fußach realisiert.

dann aber die Entscheidung, regional zu produzieren“, sagt Geschäftsführer Christian Thaler. Im Frühjahr 2019 kam man auf ihn und seinen Bruder Thomas zu, gemeinsam führen sie das Unternehmen in dritter Generation. „Die Werft hat einen Partner aus der Region gesucht, der sich das Ganze auch zutraut. Direkt im Erstgespräch haben wir dann gesagt: ‚Ja, kein Problem. Wir machen das!‘ Eswar uns aber auch klar, dass das kein Projekt wird, das zum Standard gehört“, gehört“, erinnert erinnert sich Thomas Thaler. Die definitive Auftragsvergabe kam dann im September 2019, der Projektstart war bereits im Oktober 2019: „Stahlbauprojekte werden oft sehr kurzfristig umgesetzt. Ein bis zwei Monate sind – zumindest für uns – völlig im Rahmen“, sagt Christian Thaler. Für den raschen Produktionsbeginn im Dezember einigte man sich darauf, dass das Layout von derWerft kommen und die Detail- und Fertigungsplanung von Chrysanth Thaler übernommen werden sollte. „Wir wollten mit solchen Plänen undAbläufen arbeiten, die wir auch kennen“, erzählt Projektleiter Oliver Thaler – der Sohn von Thomas Thaler. Sie erinnern sich: Wir sprechen von einem Familienunternehmen. Von Hard nach Fußach In Kürzewird das Schiff in Fußach zuWasse uW uWasse r gelassen. Die Konstruktion, auf der es nach erfolgter Endmontage gerade den letzten Schliff erhält, stammt übrigens ebenfalls von Thaler und wurde für die Sonnenkönigin konzipiert. Ein halbes Jahr ist seit Produktionsbeginn vergangen, knapp 160 Tonnen Schiffsbaustahl – immerhin müssen EU-Schiffsbaunormen ffsbaunormen erfülltwerden – und über ff 10.000 Arbeitsstunden bei Tag und Nacht sind in den Deckaufbau geflossen. „In der Nacht oft deswegen, weil die riesigen Teile in der Halle bewegt und dabei keine

Mitarbeiter gefährdet werden sollten. Denn parallel haben wir in Hard das Alltagsgeschäft im klassischen Stahlbau weitergeführt. Mit dem Platz wurde es hier und da ziemlich eng, weshalb wir kurzerhand sogar das Hallentor erweitern mussten. „Wenn man vor dem nun abgedeckten Schiff steht, „W sieht man erst, welche Massen hier bewegt wurden und was alles nötig war, um diesen Koloss aufzustellen. Und manche mögen sich sicherlich die Frage stellen, wie das alles überhaupt überWasser bleibt. Ich kann beruhigen, es funktioniert!“, sagt Christian Thaler und führt aus: „Für uns war es eine Herausforderung, aber insgesamt ein sehr schönes und spannendes Projekt, bei dem wir viel gelernt haben und an das wir uns sicher oft erinnern werden. Und wer weiß, vielleicht braucht es ja wieder einmal eine neue Fähre. Wir sind jedenfalls bereit!“ Simon Groß

Das größte der 26 Segmente misst 13x10 Meter. Das Hallentor musste mit dem Schneidbrenner „erweitert“ werden, damit manche Einzelteile auf den Schwertransporter gehievt werden konnten.

„Das ist ein Projekt, das natürlich nicht zum Standard wird. Es war sowohl in Sachen Planung als auch Ausführung zwar eine Herausforderung, aber gleichzeitig eine sehr interessante Aufgabe – wir haben jedenfalls viel gelernt.“ Christian Thaler Geschäftsführer Chrysanth Thaler Stahlbau

Factbox Bauherr: Stadtwerke Konstanz Gesamtauftragnehmer: Pellasietas Werft, Hamburg Gesamtschiffslänge: 85 Meter Breite: 16 Meter Gesamtgewicht: 800 Tonnen Maße Aufbaudeck: 52 Meter lang, elf Meter hoch und ca. 14 Meter breit. Stahlblechkonstruktion aus ca. 36.000 Einzelteilen, die von Thaler zu 26 Teilsegmenten zusammengeschweißt und in Fußach am Schiff endmontiert wurden. Für den Aufbau wurden ca. 160 Tonnen Stahl verarbeitet. Auftragsvergabe: September 2019 Montageende: Mai 2020 Probebetrieb geplant: Anfang 2021


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#URLAUBDAHEIM

„Konsum-, Freizeit& Reiseverhalten eiseverhalten in Zeiten von Corona“

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ie beiden Institute, das Marktforschungsinstitut Dr. Auer – IMM (Lustenau) und Mediawerkstatt (Wien), haben in einer repräsentativen Studie evaluiert, wie sich das Einkaufs-, Freizeit- und Reiseverhalten, in Zeitenvon Corona, innerhalb einer bestimmten Zielgruppe verändert hat. Die Ergebnisse sprechen eine deutliche Sprache und zeigen, dass die bestehenden Unsicherheiten und Planungsschwierigkeiten zu Änderungen der Konsum-, Freizeit- und Reisegewohnheiten führen. So haben sieben von zehn der Befragten in Zeiten des Lockdown ihre Konsumgewohnheiten verändert und vermehrt auf regionale Produkte gesetzt.Während ältere Bevölkerungsgruppen die regionalen Angebote auch künftig intensiver nutzen wollen, ist die Produktherkunft für jüngere Zielgruppen eher sekundär. Wie die beiden Institute betonen, ist auf diesen Umstand besonderes Augenmerk zu legen, hängen doch die Wirtschaftsleistung einer Region und die SicherheitvonArbeitsplätzen unmittelbar mit der Attraktivität regionaler Produkte und Angebote zusammen. Mehr als die Hälfte der Befragten (51 Prozent) haben ihren Sommer- bzw. Herbsturlaub für heuer schon gebucht oder planen diesen noch anzutreten. Nur rund jede(r) Vierte (26 Prozent) ist noch unsicher und weiß nicht, ob er dieses Jahr noch auf Urlaub fährt. Jede(r) Sechste (17 Prozent) plant, seinen Urlaub zuhause zu verbringen. Der Rest (6 Prozent) verzichtet auf einen Urlaub. Aber jede(r) Zweite (50 Prozent) gibt an, zudem noch einen Kurzurlaub über das Wochenende durchzu-

FOTO: AUER-IMM & MEDIENWERKSTATT

Sechs von zehn Befragten werden heuer den Sommerurlaub in Österreich verbringen.

Studie. Urlaub wird trotz Corona geplant und gebucht, das Bewusstsein für „Regionales“ ist gestiegen und der „gute Zusammenhalt in der Gesellschaft“ sowie „die Entschleunigung“ wurden als positive Erfahrungen aus der Krise mitgenommen.

führen. Auf die Frage, wohin der beabsichtigte Sommerurlaub gehen soll, geben 60 Prozent an, in Österreich bleiben zu wollen. Jeder Sechste von diesen will dabei in Vorarlberg Urlaub machen. Zusätzlich ist sehr erfreulich, dass über 60 Prozent der Befragten inVorarlberg vermehrtTagesausflüge machen wollen, um noch unbekannte Flecken und Attraktionen des Landes zu erkunden. Während der Rotstift für Investitionen in den Bereichen „Kunst“ und „Schmuck“ sehr deutlich ausfällt, sind die Personen aus der befragten Zielgruppe in anderen Bereichen nicht so sparsam. Wenn es um „Gut Essen gehen“, „Outfit“, „Ausgaben für Garten oder Balkon“, die Anschaffung ffung von „Fahrrädern“ oder „Sportgeräten“ ff geht, ändert etwa nur jeder Fünfte seine ursprüngliche Planung. Bei der „Neuanschaffung ffung von Pkws“, dem „Reff novieren des Eigenheimes“, aber auch der „persönlichen Fortbildung“ verschieben oder verzichten rund 3 von 10 Befragten auf Ausgaben in diesen Bereichen. Bei der offenen ffenen Frage „W ff „Welche persönlichen Erfahrungen aus der Corona-Krise mitgenommen werden?“, kamen häufig Antworten wie „die Entschleunigung tut gut“, „dieWertigkeitvon Familie und der Zusammenhalt in der Gesellschaft sind gestiegen“ sowie die Erkenntnis, dass „Gesundheit und ein funktionierendes Gesundheitssystem sehr wichtig sind“. Beanstandet wurde unter anderem, dass „das Land schlecht auf derartige Katastrophen vorbereitet ist“, „sich ein Denunziantentum erstaunlich rasch ausbreitet“ und „die unkritische Haltung von Medien gegenüber Regierungsmaßnahmen“.

#schaffenwir Echt cool, dass uns das Land Vorarlberg durch das 15 Millionen-Hilfspaket eine echte Chance gibt, wieder durchzustarten.

Emanuel Moosbrugger Biohotel Schwanen


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WKV-KAMPAGNE

#eslebe: Vorarlberg „lebt auf“ Vorarlberg „macht auf“, „sperrt auf“, „lebt auf“: Handel, Gastronomie, Hotellerie, Gewerbe und Handwerk sind endlich wieder am Start – nicht nur als Arbeitsplatz, als Treffpunkt mit Freunden oder als Einkaufs- und Genussziel:

Wolfang Fitz, Schwanenbäckerei Fitz: „#eslebe ist eine sehr gute Kampagne, die zeigt, wie froh die Leute sind, dass es wieder Normalität beim Einkaufserlebnis gibt. Die Kunden sind auch dankbar, dass die Versorgung mit Lebensmitteln während der Krise gewährleistet wurde.“

Birgit Thurnwalder, Paolini Tischkultur: „Viele Kunden konnten sich zu Hause wieder auf Qualität und auf die schönen Dinge am Tisch besinnen. Umso mehr Freude war beim Bummeln und beim Beraten dabei. Es ist schön, Teil dieser Kampagne zu sein und zu sehen, wie sich die Menschen über das Aufleben freuen.“ (Im Bild: Tochter Alessa Thurnwalder)

Claudia Giesinger und Verena Karlinger, Königstöchter Fashion: „Die WKV-Impuls-Kampagne #eslebe sorgt für eine gute Stimmung bei Mitarbeitern und Kunden. Es ist schön, dass wir einen starken Rückhalt unserer Kunden zu spüren bekommen und die Regionalität mehr denn je in den Mittelpunkt rückt. Vorarlberg hat vieles zu bieten und die Menschen in der Region halten zusammen.“

Anton Markus Hase, Hase & Kramer Möbelmanufaktur: „Bei uns ist alles gut weitergelaufen, von schlechter Stimmung fehlt jede Spur. Zusammenhalt Motivation und Ideenreichtum zahlen sich letztendlich aus. Wir klopfen auf Holz und hoffen, dass es so weitergeht.“

Günther Plaickner, Intercoiffeur Plaickner: „Nach sieben Wochen Zwangsschließung haben wir die Wiedereröffnung stark ersehnt und sind gegenüber der #eslebe-Kampagne sehr positiv eingestellt und dankbar. Wir Friseure durften auch mit Unterstützung solcher Kampagnen und unseren voll motivierten Mitarbeitern einen tollen Start erleben und freuen uns, dass wir wieder für unsere Kunden da sein können.“

Denise Amann, Restaurant mizzitant: „Die Kampagne ist gut gemacht und schön gestaltet. Aus meiner Sicht sind alle Schritte richtig, um den Menschen die Angst zu nehmen und sie mit positiven Botschaften wieder Genuss- und Lebensfreude verspüren zu lassen. Erst, wenn sich die Leute wieder sicher fühlen, gehen sie fein essen. Und davon profitieren wir.“ FOTOS: MICHAEL KREYER FOTOGRAFIE/ALEXANDER AU YEONG


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#zäm: Eisschlecken ist systemrelevant Eis in Vorarlberg. Das dachten sich auch die Betreiber der zwei größten Eismanufakturen im Ländle, Andrew Nussbaumer (Dolce Vita, Hohenems) und Kati Rankovic (Kolibri, Wolfurt). Die beiden machten aus der Not eine Tugend und versüßten ihrer Kundschaft die Krisenzeit mit flugs eingerichteten Liefer- und Abholservices.

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Serie - Teil

2

aum hatte die Frühlingssonne Anfang März die Eisdielen aus dem Winterschlaf geweckt, mussten sie schon wieder die Läden runterlassen. „Der Shutdown war ein riesiger Schock“, erzählt Andrew Nussbaumer. Die Kühlhäuser am Hauptsitz in Hohenems waren bis unter die Decke gefüllt mit Eiswannen, bereit, um in die neue Saison zu starten. „Um nicht auf diesen Vorräten sitzenzubleiben, haben wir ganz schnell einen eigenen Lieferservice organisiert.“ Und als Branchensprecher der handwerklichen Eiserzeuger der Wirtschaftskammer Österreich habe er sich vehement dafür eingesetzt, dass Eissalons den Konditoreien gleichgesetzt werden und schnellstmöglich wieder öffnen dürfen. Mit Erfolg: Mitte April konnten die Eisdielen für den Gassenverkauf österreichweit wieder aufsperren. Darüber freuten sich natürlich auch Kati Rankovic und ihre Mitarbeiter, die alle gerade hochmotiviert in die neue Eissaison starten wollten, als sievom Shutdown jäh ausgebremstwurden.

„Kunden haben sich gefreut, dass sie heimische Betriebe unterstützen konnten.“ „Alle meine Mitarbeiter wollten nach der Winterpause unbedingt wieder arbeiten, darum haben wir quasi aus dem Stand einen Lieferservice aufgezogen.Wir wollten alle beschäftigen, wenn auch nur in Kurzarbeit.“ Das Schöne: Sehr viele Menschen hätten sich solidarisch gezeigt. „Kunden haben sich gefreut, dass sie heimische Betriebe unterstützen konnten. Man hat gemerkt, dass es vielen wichtig ist, bewusst bei Produzenten aus dem Ländle zu kaufen.“ Das helfe auch ein bisschen über den Schmerz hinweg, dass die vier mobilen Kolibri-Eiswagen, die sonst permanent auf verschiedensten Events

unterwegs sind,weiter auf ihren Einsatz warten müssen, bis Veranstaltungen wieder erlaubt sind. Kati ist berühmt für ihre spektakulären Eiskreationen, in die sie immer wieder auch Ideen und Wünsche ihrer Kunden mit einfließen lässt.

„Durch das Verwenden von frischen, regionalen Zutaten heben wir uns von industriellen Mitbewerbern ab.“ Von ihrem Hauptsitz in Wolfurt aus versorgt die gebürtige Altacherin weitere Kolibri-Filialen in Feldkirch, Frastanz, seit Neuestem in Bregenz und mit einer Niederlassung in Widnau den Ostschweizer Raum. Außerdem gibt es eine Auswahl ihrer Kreationen im Bio-Kartonbecher in über 60 Vorarlberger Sparmärkten. Ob sie plane, mit dem Eishandel österreichweit zu expandieren? „Nein. Dann müssten wir große Abstriche in der Qualität machen. Wo immer möglich, verwenden wir Früchte, Beeren, Kräuter, Milch und auch Gemüse aus der Region. Da ist das Angebot automatisch limitiert.“ Der gleichen Meinung ist auch Andrew, der mit sieben Sorten „Ländle Eis-Genuss“ bei Sutterlüty vertreten ist. „Wir heben uns ja gerade durch dasVerwendenvon hochwertigsten, frischen Zutaten von unseren industriellen Mitbewerbern ab. Es ist uns wichtig, heimische Produzenten zu unterstützen und deshalb bleiben wir bewusst im regionalen Lieferkreislauf.“ Vorarlberger Eispioniere Mit Fug und Recht kann man Andrew, der bekanntermaßen auch die Hohenemser Palastgastronomie betreibt, alsVorarlberger Eispionier bezeichnen. 1983 legte er mit Nussi‘s Eisdiele im Hohenemser Herrenried den Grundstein für sein Eissalon-Imperium namens „Dolce Vita“. Für den Absolventen der Hotelfachschule Villa Blanka sei immer schon klar gewesen, dass er unternehmerisch tätig sein wollte. Die Passion fürs Gefrorene habe er von seiner Großmutter, die den Eispavillion in den Bregenzer Seeanlagen aufgebaut hatte. Dort habe er als Kind viele Sommertage verbracht und Mitte der 90er-Jahre auch zwei Jahre als Betreiber gearbeitet. Heute finden sich Dolce Vita-Eisdielen im Dornbirner Messepark, in Rankweil, Vaduz, Buchs, St. Gallen und Chur. Zahlreiche Hotel- und Gastronomiebetriebe zählen ebenfalls zur Stammkundschaft. Kati kam, im Gegensatz zu Andrew, über Umwege ins Eisgeschäft. Die ausgebildete Mittelschullehrerin sei auf der Suche nach Abwechslung gewesen, als ihr zufällig zu Ohren gekommen sei, dass die Eisdiele Kolibri in Wolfurt Ausschau nach einem Nachfolger hielt.

„Jeder hat seinen eigenen Stil und jeder Stil ist gefragt.“ Und da sie immer schon sehr experimentierfreudig und offen für Neues gewesen sei, habe sie das Kolibri 2013 kurzerhand übernommen.Anfangs noch neben der Lehrtätigkeit. „Aber wir hatten so viel positive Resonanz und es machte so viel Spaß, dass es ein logischer Schritt war, mich voll und ganz auf die Eismanufaktur zu kon-


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„Der Shutdown war ein riesiger Schock. Um nicht auf diesen Vorräten sitzenzubleiben, haben wir ganz schnell einen eigenen Lieferservice organisiert.“

FOTOS: MARKUS GMEINER

Andrew Nussbaumer Dolce Vita Hohenems

zentrieren.“ Mitbewerb belebe, sind sich beide einig, und sporne an, dranzubleiben und sich ständig zu verbessern. „Jeder hat seinen eigenen Stil und jeder Stil ist gefragt. Die meisten Menschen lieben Eis, ob groß oder klein.“ Verbinde doch so ziemlich jeder wunderbare Kindheitserinnerungen mit dem kugeligsüß Gefrorenen. Genießen und dem Alltag für ein Weilchen entfliehen, das kann gerade in Krisenzeiten nicht schaden. So gesehen ist Eisschlecken wirklich systemrelevant. Mehrwert Wenn sich ein Besuch in der Eisdiele einmal nicht ausgeht oder man alle Sorten schon durch hat: Hier sind einfache Rezepte, wie Sie im Handumdrehen selbst Ihre Eiskreationen zaubern können. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt und experimentieren mit diversen Zutaten wie Gewürzen, Kräutern, Nüssen, Trockenobst usw. ist ausdrücklich erlaubt! Sie können die Eismassen entweder mit der Eismaschine weiterverarbeiten oder in einen tiefkühlgeeigneten Behälter füllen und ca. 4 Stunden imTiefkühlschrank gefrieren lassen. Wichtig: Um das Bilden von Eiskristallen zu vermeiden, sollten sie den Behälter ca. alle 30 Minuten herausnehmen und mit einer Gabel kräftig durchrühren. Gutes Gelingen!

Cremiges Schokoladen-Eis Zutaten • 310 g gezuckerte Kondensmilch • 250 g Mascarpone • 5 g Kakaopulver • 3 EL Schokoladensplitter • Schokoraspel für die Deko Zubereitung: Mascarpone, Kondensmilch und Kakao mit dem Schneebesen zu einer cremigen Masse glattrühren. Schokoladensplitter unterrühren und die Eismasse in kleine Silikon-Muffinförmchen füllen. Ca. 4 Stunden im Tiefkühlschrank gefrieren lassen. Vor dem Genießen aus den Förmchen stürzen, mit Schokoraspel bestreuen. Statt der Muffinförmchen kann auch ein größerer Gefrierbehälter verwendet werden. Veganes Heidelbeer-Kokoseis Zutaten • 720 ml Kokosmilch • 200 g Heidelbeeren • 120 ml Ahornsirup • Saft einer halben Zitrone • 1 TL Vanilleextrakt Zubereitung: Einfacher geht’s nicht: Alle Zutaten in einen Standmixer geben und cremig pürieren. Weiterverarbeiten mit einer Eismaschine oder in einen Gefrierbehälter füllen.

„Eis des Jahres“ 2020 Andrew Nussbaumer und Luca Alberti, Repräsentanten der handwerklichen Eismacher in Österreich, haben am Mittwoch das österreichische „Eis des Jahres“ 2020 präsentiert: „Für die heurige Saison haben sich die österreichischen Eissalons eine spezielle Eissorte ausgewählt, die besonders hervorgehoben wird: Es ist Mohn in allen Variationen. Speisen mit Mohn, aber auch Eiskreationen aus Mohn haben in Österreich eine lange Tradition“, erläutern sie. Europäisches „Eis des Jahres“ 2020 ist übrigens Erdbeerjoghurt: Dabei wird Joghurteis mit einer Erdbeersauce verstrudelt.


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WIRTSCHAFTSKAMMER

Obleute in der WKV gewählt Bestätigt. Die neu- bzw. wiedergewählten Funktionäre der Wirtschaftskammer Vorarlberg im Überblick:

Hans Bitschnau (Vitalcenter Bitschnau, Götzis) ist bisheriger und neuer Obmann der Fachgruppe der Freizeit- und Sportbetriebe. Zur neuen Obmann-Stellvertreterin wurde Juanita Hieble-Tomio (Tanzschule Hieble, Dornbirn) gewählt und folgt damit auf Renate Heiler, die seit 2010 als Ausschussmitglied tätig war. Als Stellvertreter neuerlich bestätigt wurde Manfred Scheel (Life Fitness Wellness, Feldkirch-Gisingen). Scheel ist seit 2005 Mitglied im Ausschuss und bekleidet seit 2010 das Amt des Obmann-Stellvertreters.

Günther Ammann wurde zum Fachgruppenobmann der Immobilien- und Vermögenstreuhänder wiedergewählt. Ihm stehen neuerlich Ambros Hiller und Armin Nesler als Obmann-Stellvertreter zur Seite. Ammann hat nach dem Betriebswirtschaftsstudium in Innsbruck etliche Jahre in der ZIMA GmbH Erfahrungen im Immobilienbereich gesammelt, bevor er als Geschäftsführer und Miteigentümer die Firma Dobler Bau in Röthis am Interpark Focus leitete. Seit der Firmengründung von Panorama Wohnbau GmbH ist er als Immobilientreuhänder, Bauträger und Sachverständiger tätig.

Dr. Peter Girardi (SMO Neurologische Rehabilitation GmbH) wurde in seiner Funktion als Obmann der Vorarlberger Gesundheitsbetriebe, die er bereits seit 2010 ausübt, wiedergewählt. Dabei darf sich Girardi wieder auf ein starkes und gut eingespieltes Team verlassen: Ebenfalls wiedergewählt wurden seine Obmann-Stellvertreter Klaus Müller (Liebenau Österreich gemeinnützige GmbH) und Ewald Petritsch (Erholungszentrum Rheinauen; Bädersprecher).

Klaus Herburger (Herburger Reisen GmbH) wurde neuerlich als Fachgruppenobmann der Vorarlberger Reisebüros bestätigt. Er ist seit 2000 im Ausschuss der Reisebüros tätig und erfüllte zwischen 2006 und 2010 die Aufgaben des Obmann-Stv. in der Fachgruppe. 2010 wurde Herburger erstmals zum Fachgruppenobmann gewählt. Sein bisheriger Stellvertreter seit 2010, Michael Nachbaur (High Life Reisen GmbH), wurde ebenfalls wiedergewählt und ist seit 2000 im Ausschuss engagiert. Neu im Bunde ist Obmann-Stv. Ralf Loacker (Loacker Tours GmbH).

Bernhard Drexel löst KommR Anton Gantner als Obmann der Fachgruppe Personenbeförderung mit Pkw ab. Gantner wechselt als Obmann-Stv. ins Team. Obmann Bernhard Drexel (WEST Personenbeförderung & Handel GmbH) kann sich bei seinem Vorgänger Anton Gantner – sein Unternehmen ist bekannt für Fahrten in den Nenzinger Himmel – und den neu gewählten Obmann-Stv. Mario Mainetti (Transportbegleitungen Mietwagen Mainetti OG) auf tatkräftige Unterstützung verlassen.

Baumeister Peter Keckeis wurde im Rahmen der konstituierenden Fachgruppensitzung neuerlich zum Innungsmeister gewählt. Seine Stellvertreter bleiben Johannes Wilhelm für den Bereich Wohnbau und Alexander Stroppa für den gewerblichen und öffentlichen Hoch- und Tiefbau. In der Bauinnung war Peter Keckeis in den vergangenen 15 Jahren als Mitglied der Baumeisterprüfungskommission aktiv, seine Schwerpunkte lagen vor allem im Bereich Aus- und Weiterbildung.

Michael Zimmermann wurde erneut als Obmann des Güterbeförderungsgewerbes bestätigt. Dem Geschäftsführer von Otto Bischof Transport-Gesellschaft m.b.H. werden zudem auch die bisherigen Stellvertreter Andreas Natter (Transkona Logistik, Dornbirn) Ulrich Lins (Burtscher GmbH) wieder zur Seite stehen.

Michael Wieser (Kino Bludenz und Dornbirn) übernimmt als Vorsitzender der Fachvertretung die Geschicke von Peter Pienz, der zuvor 30 Jahre lang diese Funktion ausübte. Die Fachvertretung wurde im Rahmen der konstituierenden Sitzung neu aufgestellt. Zusammen mit dem ebenfalls neu gewählten Vorsitzenden-Stv. Dieter Heidegger (Homunculus Figurentheater) übernimmt Peter Pienz (Metro Lichtspiele KG A. Erath & Co) nun die Funktion des Stellvertreters von Michael Wieser.


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Alexander Kappaurer (Sutterlüty Handels GmbH) hat als Obmann die Leitung der Fachgruppe des Lebensmittelhandels in der WKV von Dietmar Brunner übernommen. Im Ausschuss des Vorarlberger Lebensmittelhandels werden Günter Kaufmann (SPAR Zentrale) und Klaus Kramer (SPAR-Kaufmann in Doren) mitarbeiten.

Benedicte Hämmerle ( imPlus Unternehmensentwicklung GmbH) ist die neue Obfrau der Fachgruppe Unternehmensberatung, Buchhaltung und IT. Sie folgt in dieser Funktion auf Christian Bickel, der sich zwölf Jahre lang als Fachgruppenobmann engagierte. Dietmar Walser (Ordino e.U.) und Herby Tessadri (crossbase media solution GmbH) wurden als Stellvertreter gewählt.

Bertold Bischof (Geschäftsführer der Rueff Textil GmbH, Muntlix) wurde in der Fachgruppe der Textil-, Bekleidungs-, Schuh- und Lederindustrie zum neuen Obmann gewählt. Er folgt DI Georg Comploj nach. Kathrin Ludescher (Allsport OG, Weiler) und Markus Riedmann (Riedmann Markus GmbH, Lustenau) wurden vom Fachgruppenausschuss zur Stellvertreterin bzw. zum Stellvertreter bestellt.

Gerhard Ritter (Juwelier Eugen Ritter) führt die Innung der Vorarlberger Kunsthandwerke weiterhin als Innungsmeister an. Als Stellvertreter unterstützen ihn der neu gewählte Wendelin Eberle (Rieger Orgelbau, GmbH) und der wiedergewählte Matthias Präg (Präg GmbH).

Christian Böhler (Böhler Abfall, Feldkirch) wurde als Obmann der Fachgruppe Entsorgungs- und Ressourcenmanagement in der Wirtschaftskammer Vorarlberg bestätigt. Böhler ist seit 2015 Obmann der Fachgruppe und Mitglied im Fachverband. Christof Branner (Branner, Klaus) und Josef Helbok (Helbok, Lustenau) wurden als Obmann-Stellvertreter für die neue Funktionsperiode ebenfalls wieder bestätigt.

Alexander Schnetzer wurde als Fachgruppenobmann der Vorarlberger Versicherungsagenten bestätigt. Er betreibt eine VLV Generalagentur in Sulz. Als Stellvertreter wurden Markus Schneider, Allianz Agentur Nüziders, und Stefan Lampert, DVAG Altach, gewählt.

Karl-Heinz Milz (Vorarlberger Verlagsanstalt, Dornbirn) wurde als Obmann der Fachgruppe Druck in der Wirtschaftskammer Vorarlberg bestätigt. Milz ist seit 2010 Obmann der Fachgruppe und Mitglied im Fachverband. Christine SchwarzFuchs (Buchdruckerei Lustenau) und Christof Mayr (Mayr Record Scan, Wolfurt) wurden als Obmann-Stellvertreter/-in für die neue Funktionsperiode ebenfalls wieder bestätigt.

Michael Selb (Valenz Versicherungs und Finanzdienstleistung OG) folgt dem langjährigen Fachgruppenobmann Gerhard Veits (Veits & Wolf – Versicherungsmakler GmbH, 6700 Bludenz) in dieser Funktion nach. Als Selbs Stellvertreter engagieren sich Andreas Walser (Walser & Partner Versicherungsmakler GmbH, Feldkirch) und Gerhard Veits.

FOTOS: PANORAMA WOHNBAU/BAUINNUNG VORARLBERG/ FREDERICK SAMS/ROBERT PAULITSCH/HERBURGER/ CHRISTIAN KERBER//WKV/BEIGESTELLT


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IntervIew

JoacHiM ErHart

„Der Schlüssel liegt im koordinierten Rundholz-Angebot“ Holz. Säger Joachim Erhart im Gespräch über die ursprünglich geplante verpflichtende Abnahme von Schadholz durch die Sägeindustrie, deren Verhältnis zum Vorarlberger Forst und ein mögliches Synergieprojekt für Vorarlberg.

fotos: MagDaleNa türtscher

Die was besagt? Sie besagt, wenn die Nutzfunktion Holz erfüllt wird, dass dann auch die anderen positiven Waldwirkungen wie etwa Schutz, Erholung,Trinkwasserspeicher automatisch miterfüllt werden. In dieser Form stimmt das aber nicht. Es muss gelingen, dass andere Gesellschaftsgruppen, die vom Forst profitieren, auch ihren Beitrag dazu leisten, damit der heimischen Forstvernünftig naturnah Forstwirtschaft betreiben kann. Diesen angesprochenen Faktoren muss unbedingt ein Marktwert zugeordnet werden.

Zur Person Joachim Erhart betreibt mit seinem Bruder ignaz das Sägewerk erhart Holz in Sonntag und ist Ausschussmitglied des vorarlberger waldvereins zur Förderung einer positiven waldgesinnung. erhart-holz.at

Herr Erhart, wie sehen Sie eine verpflichtende abnahme von Schadholz durch die Sägeindustrie, die eben wieder verworfen wurde? Was ursprünglich in der Forstgesetznovelle vorgesehen war, wäre ein zu starker Eingriff in die freie Marktwirtschaft. Wir sind der Meinung, dass Angebot und Nachfrage auf dem Markt zueinander finden sollten. Das Verhältnis zwischen Forst und Säge wurde in ein eher schlechtes Licht gerückt. gilt das auch für Vorarlberg? In Vorarlberg heben wir uns deutlich von Zuständen in Ostösterreich ab. Wir haben eine sehr vertrauensvolle Beziehung zum Vorarlberger Forst. Im Osten des Landes sind die Verhältnisse teilweise sehr zerrüttet. Die Situation ist aufgrund des Borkenkäfers und großer Konkurrenz durch große Holzmengen aus dem benachbarten Ausland - Stichwort Tschechien - äußerst herausfordernd. Das heißt, in Vorarlberg ist das Verhältnis ein gutes. Ja, das würde ich so sagen.Wir müssen aber weiterhin die Beziehungen neben den ausländischen Rundholzlieferanten auch zum heimischen Forst hegen und pflegen. Und es muss auf lange Sicht so sein, dass der heimische Forstvon seinen Einnahmen leben kann. Jahrzehntelang wurde die Kielwassertheorie gepredigt.

Die heimische Sägeindustrie möchte den Vorarlberger Holzanteil erhöhen. geht das überhaupt? Unsere Sägeindustrie bezieht 46 Prozent des Materials aus dem heimischen Forst. Mittelfristig wird es so sein, dass regionale Kreisläufe, sprich die Rundholzversorgung vor Ort, an Bedeutung gewinnen wird. Was macht Sie da sicher? Die Transporte werden teurer. Rundholz ist nun mal ein Gut, das nicht über hunderte Kilometer transportiert werden kann. Das macht ökologisch und wirtschaftlich keinen Sinn. Daher müssen der heimische Forst und die Sägeindustrie noch stärker zueinander finden.Wenn derzeit gut die Hälfte des Rundholzes aus dem angrenzenden Ausland kommt und mehr als die Hälfte des nachhaltig anfallenden Nutzholzes aus denVorarlberger Forsten hinter denArlberg bzw. insAusland exportiert werden, dann habenwir Handlungsbedarf. Das gilt es inArbeitsgruppen und direktenGesprächen zuverbessern.Aber mit der Keule irgendetwas anzudrohen, wäre der falsche Weg. Was sind die gründe für den hohen Exportanteil? Die Vorarlberger Sägeindustrie ist sehr starkholzlastig. UnserAlleinstellungsmerkmal in ganz Mitteleuropa ist die enorm große Nachfrage nach Starkholz. Eigentlich beschäftigt sich kein Betrieb in Vorarlberg rein mit Schwachholz. Die Durchmessergrenze liegt bei 40 cm. Die Vorarlberger Säger verarbeiten großteils nur Holz über 40 cm Durchmesser. Es fällt aber natürlich Holz in allen Durchmessern an, das ist der Hauptgrund. Das Vorarlberger Angebot und die Vorarlberger Nachfrage haben sich auseinanderentwickelt. Im Gegensatz zu den großen Spaner-Sägewerken Österreichs sind wir in einer speziellen Nische tätig.


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TOURISMUS

Neue Lockerungen im Gastrobereich

Erschwert das die Zusammenarbeit mit dem Forst? Zumindest erkennen die Forstbetriebe, dass Großsägewerke nie so eine intensive Partnerschaft leben können wie wir kleinstrukturierten Starkholzsägewerke. Bei uns sind Einkäufer und Geschäftsleiter oft dieselbe Person, dadurch wird die Nachhaltigkeit auch im Einkauf gelebt, während die Großsägewerke sich in den vergangenen Jahrzehnten von Familienbetrieben zu industriellen Großkonzerne entwickelt haben. Dort wird eher auf den kurzfristig besten Preis geschaut.

Kommen wir nochmals auf das Schadholz zu sprechen. Wie stellt sich die Situation in Vorarlberg dar? Wir haben versucht, im Rahmen unserer Möglichkeiten so viel Schadholz wie möglich abzunehmen, zu deutlich höheren Preisen wie es im Ausland verfügbar wäre. Diese mittelfristige Partnerschaft sehen wir nicht nur als Lippenbekenntnis. Heuer ist wieder so ein Jahr, in dem die Sägeindustrie dem Forst die Hand reichen muss, weil wir sonst in Zeiten der Holzknappheit nicht verlangen können, vorrangig versorgt zu werden.

„An vertrauensvollen Beziehungen muss man arbeiten. Das versuchen wir zu tun.“

foto: i-stock

Das heißt, man müsste sich dem Thema Schwachholz in Vorarlberg künftig stärker widmen? Richtig! Die Zielsetzung muss sein, dass man auch in den Schwachholzsortimenten ein kontinuierlicher Partner ist und miteinander versucht, die Ausreißer in der Preisentwicklung in den Griff zu bekommen.

Die Kritik der Gastronomie und Hotellerie an der aktuellen Maskenpflicht trägt Früchte.

Ein Ende der Maskenpflicht in der Gastronomie kommt im Juli.

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Joachim Erhart Erhart Holz GmbH

Was wär eine denkbare Lösung? Den heimischen Sägern würde eine garantierte Lieferverlässlichkeit sehr helfen. Jeder Forstbetrieb sieht sich einer Mengevon limitierenden Faktoren gegenüber, wieso er nicht Holz machen kann: Im Gebirge ist es der Schnee, die Witterung im Allgemeinen, die Befahrbarkeit von Forststraßen aufgrund zu starker Nässe,Weidebetrieb auf den Almen, die Jagd im Herbst oder die Verfügbarkeit von Holzarbeitern. Ich plädiere für eine Angebots-/Nachfrage-Plattform der Forstbetriebe und des Waldverbandes als Vertreter der Privatforste. Damit könnten Unregelmäßigkeiten, denen ein einzelner Forstbetrieb gegenübersteht, wieder ausgeglichen werden. Mit einem solch‘ spezifischen Vorarlberger Projekt könnte die Versorgung im Land stabilisiert werden. Interview: Herbert Motter

Vielen Dank für das Gespräch!

foto: freDerick sams

Der Schlüssel liegt also in einer kontinuierlichen Rundholzversorgung? Vereinbarte Mengen in der vereinbarten Zeit sind entscheidend. Da sind uns die umliegenden Regionen einen Schritt voraus. Dort wurde in die koordinierte Holzbündelung investiert. In Vorarlberg fahren wir stattdessen auch in normalen Zeiten mit einem sehr hohen Lagerstand, um nicht in die Gefahr zu kommen „trocken zu laufen“.

ein Verständnis für die Maskenpflicht in der Gastronomie und Hotellerie äußerte Markus Kegele, Obmann der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft, vergangeneWoche: „Für dieAtmosphäre und dasAmbiente, die die Hotellerie und Gastronomie vermitteln möchten, ist die Maskenpflicht generell eine große Erschwernis. Gastfreundschaft ist unter diesenUmständen nur schwer möglich. Insbesondere bei den sommerlichen Temperaturen ist der Entfall der Maskenpflicht eine große Erleichterung für die Mitarbeiterinnen und nd Mitarbeiter. Es ffreut uns, dass die aktuellen Fallzahlen eine Umsetzung dieser Branchenforderung zulassen.“ Die österreichweiten Hilfruf Hilfrufe der Branche wurden damitvon der Politik gehört.Vergangenen .Vergangenen Mittwoch hat die .V Regierung am Mittwoch nach dem Ministerrat weitere Lockerungen der Coronamaßnahmen bekanntgeben. So soll die Maskenpflichtt ffür Kellner/-innen noch im Juli fallen. Zudem fällt die Sperrstundee ffür geschlossene V Veranstaltungen bis zu 100 Personen - also beispielsweise für Hochzeitsfeiern. Spartenobmann Kegele: „Die weiteren Lockerungen sind ein weiterer Schritt zur Normalität und helfen der Branche.“ Damitwerden die coronabedingten Einschränkungen in der Gastronomie auf die Einhaltung des Mindestabstan„Der Wegfall der des zwischen Gästegruppen Maskenpflicht für und besondere VorsichtsmaßMitarbeiterinnen nahmen im Zusammenhang und Mitarbeiter und mit Buffets ffets reduziert. In einem ff Ausweitung der nächsten Schritt brauche es nun Sperrstunden sind dringend Konzeptee ffür die bewichtige Schritte für sonders unter den EinschränGastronomie und kungen betroffene ffene Nachtgastroff Hotellerie.“ nomie. Markus Kegele Spartenobmann


NR. 13 • JUNI 2020 • DIE WIRTSCHAFT | 24

markt FIRMENBUCH NEUEINTRAGUNGEN

PUR IMMO FLORA GmbH & Co KG, Rautenastraße 59, 6832 Röthis; Geschäftszweig: Erwerb, Verwaltung und Veräußerung von Immobilien sowie das Bauträgergewerbe; GesV vom 28.05.2020; GS: (A) PUR IMMO GmbH; vertritt seit 04.06.2020 selbstständig; Kommanditist: (B) PUR PZP GMBH; Haftsumme € 1; (C) Zolotas Tino, DI, geb. 10.04.1968; Haftsumme € 33; (D) Puzio Sven, geb. 28.06.1971; Haftsumme € 33; (E) Penhofer Roland, geb. 18.06.1974; Haftsumme € 33; – LG Feldkirch, 03.06.2020 – FN 533641t. MH DIREKT Immobilien GmbH, Reitschulstraße 7, 6923 Lauterach; Geschäftszweig: Liegenschaftsverwaltung; Kapital € 35.000; GesV vom 12.03.2020; GF: (A) Schindler Hanns, DI, geb. 23.08.1941; vertritt seit 04.06.2020 selbstständig; (B) Schindler-Greiter Monika, geb. 14.07.1949; vertritt seit 04.06.2020 selbstständig; GS: (A) Schindler Hanns, DI, geb. 23.08.1941; Einlage € 17.500; geleistet € 17.500; (B) Schindler-Greiter Monika, geb. 14.07.1949; Einlage € 17.500; geleistet € 17.500; – LG Feldkirch, 03.06.2020 – FN 533166v. Geisinger Kapfturm GmbH, Steinbruchgasse 9, 6800 Feldkirch; Geschäftszweig: Erwerb, Verwaltung, Vermietung und Verkauf von Immobilien; Kapital € 35.000; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 18.05.2020; GF: (A) Geisinger Alfred, geb. 26.10.1988; vertritt seit 04.06.2020 selbstständig; GS: (B) Geisinger Immobilien GmbH; Einlage € 35.000; geleistet € 17.500; – LG Feldkirch, 03.06.2020 – FN 533755i.

MD Vertriebs OG, Im Hag 56, 6714 Nüziders; Geschäftszweig: Handel und Vertrieb; GesV vom 27.04.2020; GS: (A) Ender Daniel, geb. 21.11.1996; vertritt seit 04.06.2020 selbstständig; (B) Kasseroler Michael, geb. 09.12.1997; vertritt seit 04.06.2020 selbstständig; – LG Feldkirch, 03.06.2020 – FN 533670i. Hausmeister-Service Hörburger e.U., Achgasse 45, 6900 Bregenz; Geschäftszweig: Hausmeister; Inhaber: (A) Hörburger Christian, geb. 28.09.1986; eingetragen; – LG Feldkirch, 03.06.2020 – FN 533488t. Canal & Flatz OG, Pfänder 31, 6911 Lochau; Geschäftszweig: Gastronomie; GesV vom 27.05.2020; GS: (A) Canal Otto, geb. 06.08.1969; vertritt seit 05.06.2020 gemeinsam mit einem/einer weiteren unbeschränkt haftenden Gesellschafter/in; (B) Flatz Katrin, geb. 19.06.1981; vertritt seit 05.06.2020 gemeinsam mit einem/einer weiteren unbeschränkt haftenden Gesellschafter/in; – LG Feldkirch, 04.06.2020 – FN 533657s. Nerz KG, Steinbach 7, 6850 Dornbirn; Geschäftszweig: Gastronomie; GesV vom 26.05.2020; GS: (A) Nerz Ulrike, geb. 25.02.1964; vertritt seit 05.06.2020 selbstständig; PR: (B) Nerz Dominik, geb. 25.08.1989; vertritt seit 05.06.2020 selbstständig; Kommanditist: (B) Nerz Dominik, geb. 25.08.1989; Haftsumme € 5.000; – LG Feldkirch, 04.06.2020 – FN 533577y.

BUNDESGESETZBLÄTTER BGBl. I Nr. 48/2020 vom 17. Juni 2020 19. COVID-19-Gesetz (EStG, UStG, SchaumweinStG) BGBl. I Nr. 54/2020 vom 17. Juni 2020 Änderung des Bundesgesetzes über die Prüfung lohnabhängiger Abgaben und Beiträge, des Einkommensteuergesetzes 1988, des Kommunalsteuergesetzes 1993, des Allgemeinen Sozialversicherungsgesetzes, des Bauarbeiter-Urlaubs- und Abfertigungsgesetzes und des Lohn- und Sozialdumping-Bekämpfungsgesetzes BGBl. II Nr. 261/2020 vom 10. Juni 2020 Verlängerung eines Zeitraumes für Beitragserleichterungen (ASVG) BGBl. II Nr. 262/2020 vom 10. Juni 2020 Änderung der Verordnung über das Landeverbot für Luftfahrzeuge aus SARS-CoV-2 Risikogebieten BGBl. II Nr. 263/2020 vom 11. Juni 2020 Verordnung über die Einreise nach Österreich in Zusammenhang mit der Eindämmung von SARS-CoV-2 BGBl. II Nr. 265/2020 vom 13. Juni 2020 1. COVID-19-Verordnung – Schifffahrt BGBl. II Nr. 266/2020 vom 13. Juni 2020 Änderung der COVID-19-Lockerungsverordnung (5. COVID-19-LV-Novelle)

Die österreichischen Gesetze in den aktuellen oder historischen Fassungen oder einzelne Bundesgesetzblätter können unter www.ris.bka.gv.at kostenfrei eingesehen oder heruntergeladen werden.

TERMIN Donnerstag, 2. Juli 2020 09.00 – 12.00 Uhr, Wirtschaftskammer Vorarlberg Montag, 13. Juli 2020 13.30 – 16.30 Uhr, Wirtschaftskammer Vorarlberg Gründerworkshop Sie haben eine konkrete Geschäftsidee und möchten diese nebenberuflich umsetzen bzw. sind in Karenz, Hausfrau/Hausmann. Sie gründen als Einzelperson. Im Workshop erhalten Sie die rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Basisinformationen für Ihren Schritt in die Selbstständigkeit und wissen, auf was Sie achten sollten. Inhalte: Persönliche Voraussetzungen, Schritte der Gründung, Gewerberecht, Sozialversicherung, Finanzamt, mögliche Stolpersteine, Kosten, Finanzierung, Serviceleistungen… Fragen der Teilnehmer. Anmeldung: Gründerservice der WKV, t 05522 305-1144 news.wko.at

TERMINE Dienstag, 30. Juni 2020 09.00 – 11.00 Uhr, Egg, Gemeindeamt Egg, Loco 873 13.45 – 15.15 Uhr, Lustenau, Rathaus, Rathausstr. 1 Donnerstag, 2. Juli 2020 10.00 – 11.30 Uhr, Dornbirn, WIFI Vorarlberg, Bahnhofstr. 24 13.30 – 14.30 Uhr, Bezau, Gemeindeamt Bezau, Platz 375 Dienstag, 7. Juli 2020 10.00 – 11.00 Uhr, Krumbach, Marktstr. 17 13.30 – 14.30 Uhr, Schoppernau, Gemeindeamt Schoppernau, Unterdorf 2a Donnerstag, 9. Juli 2020 10.00 – 11.30 Uhr, Schruns, Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) Schruns, Veltlinerweg 5 13.30 – 15.00 Uhr, Bludenz, Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) Bludenz, Bahnhofstr. 12 Sie haben Fragen zu Ihren Sozialversicherungs-Beiträgen und zur Kranken-, Pensions- oder Unfallversicherung in der Selbständigen-Sozialversicherung? Dann besuchen Sie einen unserer Beratungstage! Bitte beachten Sie, dass eine Beratung nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich ist. Nehmen Sie zur Beratung die Terminbestätigung (Ausdruck oder am Smartphone), Ihre e-card, einen Lichtbildausweis bzw. eine aktuelle Vollmacht (bei einer Beratung für Dritte) mit. Informationen: Sozialversicherung der Selbständigen (SVS), 6800 Feldkirch, Schloßgraben 14, t 050808-9911, f 050808-9919, Direktion. VBG@svs.at svs.at Mittwoch, 1. Juli 2020 17.00 – 19.00 Uhr, CAMPUS V, Hintere Achmühlerstraße 1, Dornbirn Patentsprechtag der Wirtschafts-Standort Vorarlberg GmbH Patentanwalt Dr. Ralf Hofmann oder Dr. Thomas Fechner informieren Sie beim monatlichen Patentsprechtag in einem persönlichen Gespräch kostenlos über Patent-, Marken-, Gebrauchs- und Musterwesen. Anmeldung: Es ist vorab eine telefonische Anmeldung zum Sprechtag erforderlich! t 05572 55252-18, wisto@wisto.at wisto.at

HECKENSCHNITT


Lern, die Zukunft zu gestalten. Kostenlose Info-Abende

Wissen Ist Für Immer.

MANAGEMENT UNTERNEHMENSFÜHRUNG

Change Management Dornbirn, 30.6., 1. + 2.7.2020, Di, Mi, Do 9:00 – 17:00 Uhr, 24 Trainingseinheiten, € 650,-; K.Nr. 12730.15 Industrievorarbeiter Lehrgang Dornbirn, Start 7.9.2020, Termine lt. Stundenplan, 108 Trainingseinheiten, € 1.975,-; K.Nr. 128252.15 Gründer-Training (Fit für die Selbstständigkeit) Dornbirn, 9.9. – 5.10.2020, Mi + Mo 18:00 – 22:00 Uhr, € 510,- (50% Förderzuschuss für Gründer und Jungunternehmer bis 3 Jahre gemäß JU-Förderrichtlinien von Wirtschaftskammer und Land Vorarlberg); K.Nr. 40880.15 Vom Kollegen zur Führungskraft Dornbirn, 7., 8. + 22.10.2020, Mi, Do, Do 9:00 – 17:00 Uhr, 24 Trainingseinheiten, € 680,-; K.Nr. 12820.15 WIFI-Führungskompetenztraining Dornbirn, Start 16.10.2020, Termine lt. Stundenplan, 80 Trainingseinheiten, € 2.250,-; K.Nr. 12825.15 Führungstraining – führen leicht gemacht Dornbirn, 25., 26.11. + 10.12.2020, Mi, Do, Do 9:00 – 17:00 Uhr, 24 Trainingseinheiten, € 680,-; K.Nr.12821.15 PERSÖNLICHKEIT

Rhetorik – Freies Sprechen I Dornbirn, 3. – 11.7.2020, Fr 14:00 – 20:00 Uhr, Sa 8:00 – 16:00 Uhr, 28 Trainingseinheiten, € 465,-; K.Nr. 10721.15 Rhetorik – Freies Sprechen II Dornbirn, 3. + 4.7.2020, Fr + Sa 8:00 – 17:00 Uhr, 18 Trainingseinheiten, € 365,-; K.Nr. 10722.15 Gewaltfreie Kommunikation nach M. Rosenberg© Dornbirn, 10. – 12.9.2020, Do 13:00 – 17:00 Uhr, Fr + Sa 9:00 – 17:00 Uhr, 20 Trainingseinheiten, € 445,-; K.Nr. 10832.15 SPRACHEN

Französisch A1/A2 Intensiv Dornbirn, 6. – 10.7.2020, Mo – Fr 8:30 – 12:30 Uhr, 30 Trainingseinheiten, € 399,-; K.Nr. 16716.15 Deutsch B2.1 Vormittagskurs (Fortgeschrittenes Niveau) Dornbirn, 13.7. – 18.8.2020, Mo – Fr 8:00 – 12:00 Uhr, 108 Trainingseinheiten, € 765,-; K.Nr. 18765.15 Deutsch B2.2 Vormittagskurs (Fortgeschrittenes Niveau) Dornbirn, 13.7. – 18.8.2020, Mo – Fr 8:00 – 12:00 Uhr, 108 Trainingseinheiten, € 765,-; K.Nr. 18799.15 Deutsch C1 Vormittagskurs (Sehr fortgeschrittenes Niveau) Dornbirn, 13.7. – 11.8.2020, Mo – Fr 8:00 – 12:00 Uhr, 88 Trainingseinheiten, € 671,-; K.Nr. 18785.15

Mediation & Konfliktmanagement Dornbirn, 15.9.2020, Di 17:30 – 19:00 Uhr; K.Nr. 13802.15 Rhetorik Akademie Dornbirn, 17.9.2020, Do 18:00 – 19:30 Uhr; K.Nr. 10825.15

BETRIEBSWIRTSCHAFT

Storytelling zum Kunden Dornbirn, 24. + 25.9.2020, Do 18:00 – 22:00 Uhr, Fr 9:00 – 17:00 Uhr, 12 Trainingseinheiten, € 420,-; K.Nr. 23815.15 Einnahmen-Ausgaben-Rechnung Basis Dornbirn, 2.10.2020, Fr 9:00 – 17:00 Uhr, 8 Trainingseinheiten, € 295,-; K.Nr. 28825.15 Einnahmen-Ausgaben-Rechnung Aufbau Dornbirn, 3.10.2020, Sa 9:00 – 17:00 Uhr, 8 Trainingseinheiten, € 295,-; K.Nr. 28829.15 Auffrischungskurs für Bilanzbuchhalter Dornbirn, 9. + 10.10.2020, Fr + Sa 9:00 – 17:00 Uhr, 16 Trainingseinheiten, € 520,-; K.Nr. 21816.15 Erfolgreiches Verhandeln im Verkauf Dornbirn, 13. + 14.10.2020, Fr 9:00 – 17:00 Uhr, 16 Trainingseinheiten, € 495,-; K.Nr. 23851.15 Wirkungsvoller Schriftverkehr Dornbirn, 13. – 29.10.2020, Di + Do, 18:00 – 22:00 Uhr, 20 Trainingseinheiten, € 495,-; K.Nr. 29824.15 EDV / INFORMATIK

Adobe Illustrator Einführung Dornbirn, 7. – 24.9.2020, Mo + Do 18:00 – 22:00 Uhr, 24 Trainingseinheiten, € 425,-; K.Nr. 80853.15 Adobe InDesign Einführung Dornbirn, 8. – 25.9.2020, Di + Fr 13:00 – 17:00 Uhr, 24 Trainingseinheiten, € 425,-; K.Nr. 80849.15 Coding Grundlagen Dornbirn, 8. – 24.9.2020, Di + Do 18:00 – 22:00 Uhr, 24 Trainingseinheiten, € 490,-; K.Nr. 80887.15 Digitale Fotografie – der Einstieg Dornbirn, 12.9. – 3.10.2020, Sa 9:00 – 15:00 Uhr, 24 Trainingseinheiten, € 415,-; K.Nr. 80858.15 Word, Excel & Co Dornbirn, 14.9. – 5.10.2020, Mo + Do 13:00 – 17:00 Uhr, 28 Trainingseinheiten, € 405,-; K.Nr. 80835.15 Der Europäische Computerführerschein – Standard Dornbirn, 15.9. – 29.10.2020, Di + Do 8:00 – 16:00 Uhr, 112 Trainingseinheiten, € 1.550,-; K.Nr. 80810.15 TECHNIK

Visuelle Bewertung (VT) von Schweißnähten Dornbirn, 8.7.2020, Mi 16:00 – 21:00 Uhr, € 195,-; K.Nr. 39715.15 Perfektionstage mit Zyklendrehmaschinen Dornbirn, 25. – 26.8.2020, Di – Mi 8:00 – 16:00 Uhr, € 460,-; K.Nr. 38830.15 Dreh- und Fräskurs Dornbirn, 26. – 28.8.2020, Mi – Fr 8:00 – 16:00 Uhr, € 560,-; K.Nr. 38810.15

Information und Anmeldung: 05572 3894-424, Anmeldung@vlbg.wifi.at oder über Internet

Internationale Sprachzertifikate Dornbirn, Mittwoch 9.9.2020, 17:30 – 19:00 Uhr; K.Nr. 15899.15

CNC-Einstiegskurs Dornbirn, 27.8. – 4.9.2020, Mo – Fr 8:00 – 17:15 Uhr, € 1.520,-; K.Nr. 38850.15 CNC-Fachmann Dornbirn, 27.8. – 9.12.2020, Termine lt. Stundenplan, € 2.730,- zzgl. € 430,- Prüfungsgebühren; K.Nr. 38870.15 Maschinen-Einführungstag Dornbirn, 31.8.2020, Mo 8:00 – 16:00 Uhr, € 230,-; K.Nr. 38820.15 Vorkurs Werkmeisterschule Bio- und Lebensmitteltechnologie Dornbirn, 1. – 10.9.2020, Termine lt. Stundenplan, € 380,-; K.Nr. 68800.15 MAG-Schweißen I (Grundkurs) Dornbirn, 28.9. – 2.10.2020, Mo – Do 7:45 – 16:45 Uhr, Fr 7:45 – 11:45 Uhr, € 795,-; K.Nr. 39804.15 REFA Grundausbildung 4.0 Dornbirn, 12.10.2020 – 29.5.2021, Termine lt. Stundenplan, € 3.590,-; K.Nr. 37811.15 Technische Grundlagen Dornbirn, 2.11.2020 – 1.3.2021, Termine lt. Stundenplan, € 1.820,-; K.Nr. 62870.15 WIG/MAG-Schweißen für Lehrlinge Dornbirn, 3.11. – 4.12.2020, Di 18:00 – 22:00 Uhr, Fr 14:00 – 18:00 Uhr, Sa 7:45 – 11:45 Uhr, € 840,-; K.Nr. 39811.15 GEWERBE / HANDWERK / TOURISMUS / VERKEHR

Unternehmer-Training „KOMPAKT“ (Vorbereitungskurs auf die Unternehmerprüfung) Dornbirn, 18.8. – 21.10.2020, Termine laut Stundenplan, € 1.590,-; K.Nr. 40872.15 Allergenkennzeichnung Dornbirn, 1.9.2020, Di 14:30 – 16:30 Uhr, € 45,-; K.Nr. 77810.15 Dipl. Manager Live Communication & Events Dornbirn, 25.9.2020 – 3.9.2021, Termine lt. Stundenplan; K.Nr. 79810.15 Mindful Leadership Dornbirn, 28.9.2020, Mo 8:30 – 17:00 Uhr, € 250,-; K.Nr. 42856.15 WELLNESS / GESUNDHEIT / WIEDEREINSTIEG

Ordinationsassistenz Dornbirn, Start: 30.9.2020, Termine lt. Stundenplan, € 3.490,-; K.Nr. 43870.15 Massage-Grundausbildung Hohenems, Start: 16.10.2020, Termine lt. Stundenplan, € 5.690,-; K.Nr. 76800.15

WIFI Vorarlberg wifi.at/vlbg


Lern, die Zukunft zu gestalten. Wissen Ist Für Immer. BETRIEBSWIRTSCHAFT

SPRACHEN

TECHNIK

BRANCHEN

Diplom-Lehrgang Marktkommunikation und PR

Lehrgang DaF/ DaZ-Trainer

Gasschmelzschweißen

Unternehmer-Training „KOMPAKT“

inkl. analoger und digitaler Medienkompetenz

Professionelle interne und externe Kommunikation ist heutzutage auch für kleine und mittlere Unternehmen sowie Non Profit Organisationen ein Muss. In diesem Lehrgang erwerben Sie das Handwerkszeug, um Marken, Produkte und Projekte bekannt zu machen und durch spannende Geschichten optimal in den unterschiedlichen Märkten zu positionieren, letztlich zu vermarkten. Nutzen Sie die Chance, dafür analoge und digitale Medienkompetenz zu erwerben: Von der internen Kommunikation angefangen über Presse- und Medienarbeit bis hin zu Corporate Publishing oder professioneller Online-Kommunikation! Inhalt l Grundlagen der Unternehmenskommunikation/PR l Die strategische Unternehmenskommunikation l Die wichtigsten Instrumente interner und externer Kommunikation l Analoge & digitale Medienkompetenz l Planung und Organisation von PR Lehrgangsleitung: Univ.-Lekt. MMag. Dr. Peter Vogler akkreditierter Wirtschaftstrainer, PR-Experte, Unternehmens- & Kommunikationsberater Trainingseinheiten: 110 Beitrag: € 2.195,Ort: WIFI Dornbirn TERMIN Kostenloser Info-Abend: 1.9.2020 Do 18:00 – ca. 19:30 Uhr Kursnummer: 23809.15 Start Lehrgang: 9.10.2020 Termine lt. Stundenplan Kursnummer: 23808.15 Persönliche Beratung Margreth Amann t 05572 3894-475 amann.margreth@vlbg.wifi.at

Inhalt In diesem Basislehrgang erwerben Sie Kenntnisse und Fertigkeiten, die Sie für das Unterrichten von Deutsch als Fremdsprache sowie Deutsch als Zweitsprache in unterschiedlichen Bildungseinrichtungen qualifizieren. l Kategorisierung von Sprachniveaus anhand des „Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen“ l Unterrichtsplanung und Gestaltung von Lernsequenzen l Steuerung von Lernprozessen l Lehr- und Lernsituationen l Voraussetzungen für erfolgreiches Lernen in Bezug auf Vorwissen, Lernerfahrungen oder Erwartungen der Lernenden l Lern- und Spracherwerbstheorien und Lernpsychologie l Strategien für die Thematisierung von Themen, Texten und Fachinhalten im Kontext von Sprachlernaufgaben l Analyse von Lernschwierigkeiten und deren Behebung l Analyse verschiedener Lehrwerke l Möglichkeiten der Sprachstandserhebung, Erstellung und Auswertung von Tests l Grundstrukturen der deutschen Sprache und Strategien zu ihrer Vermittlung l Selbsterfahrung, Reflexion des eigenen Spracherwerbs l Unterrichtspraxis, Reflexion des eigenen Unterrichtsstils und Trainerpersönlichkeit

Voraussetzungen l Studienberechtigung (Matura) l Deutsch als Muttersprache oder Deutschkenntnisse auf mind. Sprachlevel C1 (Zertifikat nicht älter als 3 Jahre) l Aufnahmegespräch l Voraussetzungen für ÖIF-Zertifizierung: Abgeschlossenes Studium und mind. 450 TE Unterrichtspraxis

Vorbereitung auf die Lehrabschlussprüfung

Teilnehmer Lehrlinge aus den Bereichen Gas-, Sanitär- und Heizungstechnik Ziel Sie erlernen die erforderlichen schweißtechnischen Grundlagen der Autogentechnik, das Hartlöten und die Bearbeitung von Rohren, die bei der Lehrabschlussprüfung relevant sind. Inhalt l Sicherheit und Unfallverhütung l Inbetriebnahme der Autogenanlage l Schweiß- und Biegearbeiten von Rohren l Hartlöten von Kupferrohren Trainingseinheiten: 16 Beitrag: € 340,Ort: WIFI Dornbirn TERMINE 31.8. + 1.9.2020 Mo + Di 7:45 – 16:45 Uhr Kursnummer: 39802.15 2. + 3.9.2020 Mi + Do 7:45 – 16:45 Uhr Kursnummer: 39820.15 Persönliche Beratung Caroline Bitschnau t 05572 3894-468 bitschnau.caroline@vlbg.wifi.at

Trainingseinheiten: 200 Beitrag: € 2.570,- inkl. Unterlagen Ort: WIFI Dornbirn TERMINE Kostenloser Info-Abend: Dienstag, 8.9.2020 18:30 – ca. 20:00 Uhr Kursnummer: 18898.15 Start Lehrgang: 9.10.2020 Termine lt. Stundenplan Kursnummer: 18899.15

Vorbereitungskurse auf die Unternehmerprüfung Modul 5 der Meisterprüfung Sie wollen sich optimal auf die von der Gewerbeordnung verlangte Unternehmerprüfung vorbereiten oder Ihr betriebswirtschaftliches Wissen sinnvoll ergänzen? Das WIFI Unternehmer-Training ist dank seiner Tiefe und seines Praxisbezugs die beste Vorbereitung auf die Unternehmerprüfung und Ihre unternehmerische Tätigkeit. Teilnehmer Personen, die sich auf die Unternehmerprüfung vorbereiten möchten, Unternehmensgründer und -übernehmer, interessierte Personen. Inhalt l Rechnungswesen l Marketing l Rechtskunde l Organisation l Kommunikation l Mitarbeiterführung Prüfung Die Prüfung wird vom Prüfungsservice der Wirtschaftskammer Vorarlberg abgenommen und besteht aus einem schriftlichen und einem mündlichen Teil. Die Unternehmerprüfung beinhaltet die Ausbilderprüfung. Die Prüfungsgebühr wird vom Prüfungsservice der Wirtschaftskammer Vorarlberg separat verrechnet und beträgt ca. € 316,-. Trainingseinheiten: 94 Beitrag: € 1.590,Ort: WIFI Dornbirn TERMIN 18.8. – 21.10.2020 Mo, Di + Do 18:00 – 22:00 Uhr Sa 8:00 – 14:00 Uhr Kursnummer: 40872.15 Persönliche Beratung Caroline Bitschnau t 05572 3894-468 bitschnau.caroline@vlbg.wifi.at

Persönliche Beratung Carmen Holzer t 05572 3894-446 holzer.carmen@vlbg.wifi.at

Information und Anmeldung: 05572 3894-424, Anmeldung@vlbg.wifi.at oder über Internet

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27 | NR. 13 • JUNI 2020 • DIE WIRTSCHAFT

WIFI

DISTANCE-LEARNING

Der Wissenstransfer ist trotz der Pandemie sichergestellt

ALPLA. Weiterentwicklung der Mitarbeiter ist bei ALPLA Teil der Unternehmenskultur. Das gilt auch in Zeiten einer Pandemie. Welche Erfahrungen das Unternehmen mit Distance-LearningAngeboten hat, erklärt HR-Spezialistin Viktoria Martin im Interview.

Viktoria Martin ist Corporate Training Manager bei der Firma ALPLA.

INFO

OnlineTrainings mit demWIFI Haben Sie Interesse an einem Online Training? Dann kontaktieren Sie uns oder stöbern Sie online in unserem Programm. Wir bieten auch Firmen Intern Trainings in dieser Form an. Ansprechpartner WIFI Info-Center t +43 5572 3894-425 info@vlbg.wifi.at wifi.at/vlbg

Frau Martin, inwieweit ist Distance-Learning ein Thema in Ihrem Unternehmen? Wir haben ein breites Spektrum von Trainings in unserem Portfol ortf io, das gilt sowohl für Präsenzschulungen ortfol als auch fürWebin rW rWebin are und eLearnings. Bereits seit einigen Jahren konzentrieren wir uns zusätzlich auf eLearnings und sehen hier eine hohe Nachfrage in unserem Unternehmen.Als international tätigesUnternehmen ist es für uns normal, dass einGroßteil der Kommunikation online stattfindet. Im Zuge der Corona-Krise haben wir schnell reagiert und das Portfolio mit weiteren Webinaren und Online- ainings ergänzt, wie beispielsweise den Excel Online-Tr Basic- und Advanced-Kursen. Warum haben Sie sich entschieden, diese Kurse online zu buchen? Trotz der Pandemie möchten wir sicherstellen, dass wir unseren Kollegen den notwendigen otwendigen Wissenstransf Wissenstransfer anbieten können. Dies betrifft fft nicht nur neue Mitarbeiter, ff sondern auch bestehende, die tiefer in Themen eintauchen und sich weiterentwickeln wollen. Die Agilität und Flexibilität, sich schnell an neue Situationen anpassen zu können, ist ein essentieller Teil unserer ALPLA Kultur. Welches Feedback haben Sie von Ihren Mitarbeitern zum Distance-Learning-Angebot des WIFI Vorarlberg bekommen?

FOTO: ALPLA

Die Umsetzung des Online Angebots des WIFI Vorarlberg ist bei unseren Mitarbeitenden sehr gut angekommen. Die technische Lösung des WIFI ermöglicht einen unkomplizierten und weiterhin interaktiven Wissenstransfer sf . Wir waren von der schnellen Reaktion und sfer Umsetzung begeistert. Welche Vorteile bietet diese Art des Kursbesuchs Ihrer Meinung nach? Das Distance-Learning benötigt eine Verhaltensumstellung sowohl beimTrainer als auch bei den Lernenden: Die Lernenden sind eventuell häufiger mit Störungen und Ablenkungen konfrontiert und müssen noch mehr Selbstdisziplin an den Tag legen. Der Trainer muss vermehrt sicherstellen, dass die Lernenden noch „dabei“ sind, ohne sich auf deren Mimik und Körpersprache verlassen zu können.Wir sehen jedoch in der Flexibilität des Distance-Learning einen großen Vorteil. Zum einen ist man in der Anzahl der Teilnehmer weniger beschränkt, zum anderen kann man Mitarbeitende auf der ganzen Welt erreichen. Zudem ist man zeitlich etwas flexibler als bei Präsenzkursen. Außerdem sind speziell die technischen Vort V eile wie das Aufzeichnen von Kursen und das Teilen von Unterlagen einfacher und nachhaltiger. Welche Herausforderungen sehen Sie, wenn Kurse rein über Online-Plattformen durchgeführt werden? Ein Pluspunkt von Präsenzschulungen ist der persönliche Kontakt akt und der gemeinsame LernraumvorOrt. Das ak gibt die Möglichkeit, Kontakte zu anderen Kolleginnen und Kollegen zu pflegen, sich mit diesen intensiv auszutauschen undVertrauen aufzubauen. Das geschieht nicht nur während den Seminaren, sondern vor allem auch davor, danach und in den Pausen. Diese Punkte muss man in Webinaren berücksichtigen und entsprechende Methoden finden, den persönlichen Bezug zwischen den Kolleginnen und Kollegen auch online herzustellen. Wie ist Ihre Einschätzung: Wird es in Zukunft ganz normal sein, Kurse vermehrt über Online-Plattformen laufen zu lassen? Ja,wir sind der Meinung, dass derzeit eineTransformation in unserer Denkweise zu diesem Thema stattfindet. Ich sehe, dass die Neugier und Offenheit ffenheit da ist. Das spieff gelt zudem unsere Unternehmenskultur wider, dass wir auch mutige Schritte aus der Komfortzone wagen. Interview: Julia Schmid


NR. 13 • JUNI 2020 • DIE WIRTSCHAFT | 28

SERVICE

Betrieb außen kennzeichnen Müssen Betriebsstätten von außen gekennzeichnet werden?

Ja. Immer wieder müssen Gewerbetreibende Verwaltungsstrafen bis zu 1090 Euro bezahlen, weil ihre Betriebsstätte nicht ausreichend gekennzeichnet ist. Die Verpflichtung zur äußeren Kennzeichnung der Betriebsstätte trifft jeden Gewerbetreibenden. Das gilt auch für Betriebsstätten, in welchen nur eine vorübergehende Gewerbeausübung erfolgt (auch für Baustellen). Es genügt nicht, nur den Stammbetrieb mit einer äußeren Geschäftsbezeichnung zu versehen, sondern auch jede weitere Betriebsstätte muss gekennzeichnet sein. Eine weitere Betriebsstätte ist auch dann gegeben, wenn an einer „standortgebundenen Einrichtung“ nur eine Teiltätigkeit des Gewerbes ausgeübt wird.

RAT & TAT: TIPPS FÜR UNTERNEHMEN

Nicht bei SVS versichert Härtefallfonds: Ich bin Kleinunternehmer und nicht bei der Sozialversicherung der Selbstständigen (SVS) pflichtversichert. Kann ich trotzdem einen Antrag stellen?

J

a. Zwar muss auch in Phase 2 des Härtefallfonds das Kriterium der Pflichtversicherung vorliegen. Die Pflichtversicherung muss allerdings nicht zwingend durch die selbstständige Tätigkeit begründet sein. Liegt keine Pflichtversicherung aufgrund der selbstständigen Tätigkeit vor, ist eine Förderung unter gewissen Voraussetzungen möglich: – ZumAntragszeitpunkt muss eine aufrechte Pflichtversicherung aufgrund eigener Tätigkeit (zum Beispiel aufgrund eines Arbeitsverhältnisses) bestehen oder – eine freiwillige Versicherung in der gesetzlichen Sozialversicherung aufgrund eigener Tätigkeit (beispielsweise freiwilliges Opting-In). Liegt nur eine Mitversicherung als Angehöriger vor, ist das nicht ausreichend und berechtigt nicht zur Antragstellung. Eine Pflichtversicherung aufgrund einer Eigenpension aufgrund eigener Tätigkeit (zum Beispiel: Alterspension oder Berufsunfähigkeitspension) oder eine Witwenpension erfüllt die Voraussetzung ebenso wie Versicherungen entsprechender Einrichtungen der freien Berufe.

RAT & TAT: TIPPS FÜR UNTERNEHMEN

Evaluierung psychischer Belastungen wird gefördert Seit Beginn des Jahres 2020 wird die Beratung von Unternehmen zur Umsetzung der Evaluierung psychischer Belastungen wieder gefördert. Allgemeines Das ArbeitnehmerInnenschutzgesetz (ASchG) sieht unter anderem die Verpflichtung zur Evaluierung von Arbeitsplätzen vor. Darunter versteht man die Ermittlung und Beurteilung von Gefahren durch den Arbeitgeber sowie die Festlegung von Maßnahmen zu ihrer Vermeidung. Aufgabe der Betriebe Der Arbeitgeber hat - wie bisher schon - im Zuge der Evaluierung sowohl arbeitsbedingte physische als auch psychische Belastungen, die zu Fehlbeanspruchungen führen, zu ermitteln. Arbeitsbedingte psychische Belastungen sind alle Einflüsse, die von außen auf den Men-

schen psychisch einwirken. Von psychischen Fehlbelastungenwird u.a. gesprochen,wennArbeitsbedingungen vorliegen, die erfahrungsgemäß zu Störungen des körperlichen und geistigenWohlbefindens führen können. Förderung Zur Evaluierung kann ein externer Berater beigezogen werden. Die Unterstützung durch diese Experten wird unter bestimmten Voraussetzungen gefördert. Die Förderung beträgt 75 Prozent der Nettoberatungskosten, maximal 750 Euro. Gerne erhalten Sie weitere Details zur Förderung sowie eine aktuelle Beraterliste auf Anfrage.

KONTAKT WKVRechtservice Nina Finzgar t 05522 305-311 finzgar.nina@ wkv.at wko.at


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österreich HANDEL

Der Einzelhandel kämpft mit den Folgen der Corona-Krise

„Corona hinterlässt in fast allen Bereichen des österreichischen Einzelhandels deutliche Spuren, in manchen Bereichen wie zum Beispiel den modischen Branchen sehr tiefe Furchen“, sagt Peter Buchmüller, Obmann der WKÖ-Bundessparte Handel, zur Umsatzentwicklung im Einzelhandel in Österreich, die auf den monatlichen Konjunkturerhebungen der KMU Forschung Austria basiert. Umsatzrückgang um 2,5 Prozent Die Konjunkturbeobachtung im stationären Einzelhandel zeigt, dass es im ersten Quartal 2020 – nach einem langen Zeitraum mit Umsatzzuwächsen – zu einem Umsatzrückgang gekommen ist. Das Minus ist mit 2,5 Prozent deshalb nicht noch höher ausgefallen, weil die ersten beiden Monate des Jahres deutlich positiv verlaufen sind und der umsatzstarke Lebensmitteleinzelhandel ein zweistelliges Wachstum erzielt hat. Dieser hat die Entwicklung im März 2020 mit einem zweistelligen Plus

positiv beeinflusst, während es in den modischen Branchen (Bekleidungseinzelhandel, Schuh- und Lederwareneinzelhandel) zu dramatischen Umsatzrückgängen gekommen ist - im April waren es gar minus 70,9 Prozent. „Vielen Händlerinnen und Händlern geht es sehr schlecht“, berichtet Handelsobmann Buchmüller. Deshalb lautet sein Appell: „Kauft in Österreich! Das sichert Arbeitsplätze und die Vielfalt der Handelslandschaft in unserem Land.“ Hohe Umsatzrückgänge verzeichneten im März 2020 auch der Einzelhandel mit Uhren und Schmuck sowie der Sportartikeleinzelhandel mit einem Minus von mehr als 50 Prozent. Am anderen Ende der Skala hat der Einzelhandel mit Lebensmitteln im März 2020 ein nominelles Umsatzwachstum von fast 17 Prozent gegenüber März 2019 erzielt. Aber auch in der Lebensmittelbranche gibt es neben Licht auch Schatten: Aufgrund fehlender Umsätze in Gastronomie und Hotellerie haben der Lebensmittelgroßhandel und kleine Lebensmitteleinzelhändler schwer zu kämpfen. Die Konjunktur spiegelt sich auch mit einem Minus bei der Beschäftigtenzahl von 4,9 Prozent - das sind 16.3000

Beschäftigte weniger im österreichischen Einzelhandel – wider. Internet-Einzelhandel ist deutlicher Gewinner Iris Thalbauer, Geschäftsführerin der Bundessparte Handel, beleuchtete die Entwicklung des österreichischen Internet-Einzelhandels: Der konnte im März 2020 von der Situation profitieren und – ausgehend von einem vergleichsweise geringen Niveau – ein Umsatzplus von rund 50 Prozent erzielen. „Digitalisierungsfit zu sein zahlt sich aus“, kommentierte Thalbauer diese Entwicklung. Unerlässlich dafür ist die Weiterführung österreichischer Digitalisierungsoffensiven wie KMU Digital. Buchmüller und Thalbauer sprachen sich auch gegen weitere Belastungen für den Handel aus. Als „überfällig“ bezeichneten sie die Einführung einer digitalen Betriebsstätte zur Schaffung von Wettbewerbsgleichheit im internationalen Online-Handel.

AUSSENWIRTSCHAFT

Der Exporttag 2020 im virtuellen Gewand Der Exporttag der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA wird heuer erstmals in den virtuellen Raum verlegt und findet am 30. Juni online statt. Im Zentrum steht dabei der Neustart des heimischen Exportmotors nach der Corona-Krise. Die 70 WKÖ-Wirtschaftsdelegierten, die über die aktuelle Situation in Auslandsmärkten bestens informiert sind, stehen in persönlichen – dieses Mal digitalen – Beratungsgesprächen zur Verfügung. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldung und weitere Informationen unter: exporttag.at

FOTO: WILKE

Der Lockdown während der Corona-Krise hatte massive Auswirkungen auf den Handel. Die Mode-Branchen brachen ein, während im Lebensmittelhandel mitunter satte Zuwächse verzeichnet wurden.

„Kauft in Österreich! Das sichert Arbeitsplätze und die Vielfalt der Handelslandschaft in unserem Land.“ Peter Buchmüller Obmann der WKÖBundessparte Handel

Zahl der Woche

7,1

Tonnen noch funktionstüchtiger Haushaltsgegenstände wurden im Rahmen Re-Use-Tage bei den teilnehmenden Vorarlberger ASZ und Bauhöfen abgegeben.


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PROMOTION

EBOXX® SYSTEM: DESIGN, TECHNIK, SEO - ALLES AUS EINER HAND

Ihr digitaler Auftritt auf „Vorarlberger Art“ Basierend auf langjährigem Experten-Wissen im Bereich digitaler Medien hat xoo design ein professionelles Web- und Shop-System entwickelt, das für mobile-friendly Websites und Onlineshops als technisch ebenbürtige Alternative zu Wordpress, Joomla, Typo3 sowie Magento, Shopware & Co eingesetzt werden kann. Mit dem großen Unterschied, dass Datenhoheit, Wertschöpfung und Support zur Gänze im Land bleiben.

D

as eboxx® System ist eine 100%ige Eigenentwicklung „made in Vorarlberg” und gleichzeitig Österreichs professionellste all-in-one Enterprise-Lösung für sämtliche kleinen und großen Web- & Shop-Projekte. Digitale Sichtbarkeit - der Schlüssel für nachhaltige Online-Kommunikation AufGrundlage des intuitiven eboxx® Redaktionssystems (CMS) können unterschiedlichste Online-Projekte zentral verwaltet werden: • eboxx® Compact für responsive Websites mit automatischer Smartphone-Optimierung (mobile-friendly). • eboxx® Compact Plus für Websites mit implementierten eboxx® Datenbanken für Produkte, Adressen, Jobs, Events, Kfz, Immobilien und/oder Schnittstellen zu externen Datenbanken. • eboxx® Enterprise für mehrere Websites mit zentraler CMS Verwaltung (Multi-Page System).

Die Alternative zu Wordpress, Typo3, Joomla, Magento, Shopware & Co: eboxx®, das Web- & Shopsystem, das zu 100% in Vorarlberg entwickelt wurde (https://eboxx.at).

• eboxx® E-Commerce: Systemkompatibles, modulares Plug-in für Onlineshops bis hin zur Multi-MandantenLösung mit API zu CRM/ERP Systemen. • eboxx® Infoletter für responsive Newsletter, die im zentralen CMS verwaltet werden. • eboxx® Intranet mit manueller Login-Freigabe und frei definierbarenUsergruppen für unterschiedliche Seiteninhalte.

INFOS https://eboxx.at

Das eboxx® System ist eine technisch ausgereifte, onlinebasierende Software mit Top-Referenzen von Kunden aus den unterschiedlichsten Anwendungs-Bereichen.

Anwender aus der Praxis über ihre Erfahrungen mit dem eboxx® Web- & Shopsystem

„Aktuell eines der besten Web- & Shopsysteme im Markt” „Das eboxx® System ist äusserst flexibel, intuitiv und bietet unzählige Möglichkeiten. Auch die Verwaltung von mehreren Websites ist für ein kampagnenlastiges Unternehmen wie localsearch mit sehr vielen Landingpages ein absolutes Plus. Sowohl für kleinere als auch für grosse, komplexe Unternehmen empfehle ich eboxx® uneingeschränkt weiter.” Pascal Robache, localsearch Swisscom Directories AG Head of Marketing „Das eboxx® CMS ist um einiges einfacher als in Wordpress zu bedienen und es stehen viel mehr technische Möglichkeiten zur Verfügung.” Nina Junker, People’s Air Group

„Magento bietet über das Admin-Panel keine einfache Möglichkeit, Seiten frei zu gestalten – deshalb nutzen wir eboxx® und freuen uns gleichzeitig über viel geringere Update-Kosten.”

„Am eboxx® System schätze ich vor allem dessen einfache Bedienung und Flexibilität sowie die überdurchschnittlich gute Betreuung durch das eboxx® Team.”

Michael Madlener MSc, Paterno Bürowelt GmbH & Co KG

Christina Plank, MA, BAUR GMBH Head of Marketing Communication

„Die eboxx® hat uns überzeugt, weil sie sehr übersichtlich, einfach in der Handhabung, dabei sehr individuell und auf unsere Bedürfnisse abgestimmt gestaltbar ist. Das Entwickler-Team von xoo design ist sehr professionell und die Zusammenarbeit macht einfach Spaß.” Alessio Monehar Tourismusverband St. Anton am Arlberg Leitung Web Technologies & Social Media

Infos und Live-Demos über das eboxx® Web- & Shopsystem: xoo design gmbh Montfortgasse 9 6800 Feldkirch T: +43 5522 75572 E: office@xoo.cc I: https://eboxx.at


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unternehmen SOMMERAKTION

FESTIVAL 2020

Mohren wirbt für „Urlaub dahuom“

Poolbar: Nischen & Pop im Park

Die Mohrenbrauerei unterstützt mit einer Sommeraktion den durch die Corona-Pandemie angeschlagenen Tourismus in Vorarlberg. Acht Millionen Flaschen Mohren Spezial im Vintage-Look zeigen Tipps für den „Urlaub dahuom“. Die Brauerei stellt Gastronomie und Hotellerie ihre Social-Media-Kanäle für eigene Aktionen zur Verfügung. Flankierend gibt es für die Community spezielle Packages und Gewinnspiele. mohrenbrauerei.at

„Das poolbar-Festival erfindet sich jährlich neu“ – dieser Satz begleitet das Festival ebenfalls seit Jahrzehnten. Und nie war er passender als in diesem Jahr: Im poolbar-Generator wurden Designs für das poolbar-Festival auf vielen Ebenen entwickelt, vieles wurde nochmals überarbeitet und angepasst. Der das Hallenbad umgebende Reichenfeldpark wird zum Hauptschauplatz des poolbar-Festivals 2020, das vom 23. Juli bis 30. August (jede Woche von Mittwoch bis Sonntag)

stattfindet. Geplant sind Freibadkonzerte lokaler und nationaler Bands, die sonntäglichen Jazzfrühstücke mit Livemusik und anschließenden DJ-Sets zum gechillten Sonntanz. Highlights sind unter anderem die Konzerte der österreichischen Headliner Lou Asril, Oehl und Manu Delago Ensemble. Hinzu kommen Poetry Slam, Tagebuch Slam und der Auftritt der Kabarettgrößen Maschek. poolbar.at

Reichenfeldpark wird zum Hauptschauplatz des poolbar-Festivals 2020, das vom 23. Juli bis 30. August stattfindet.

GOLDBECK RHOMBERG

Umsatzmarke von 200 Mio geknackt Strahlende Gesichter bei den Verantwortlichen von Goldbeck Rhomberg in Wolfurt: Das Wirtschaftsjahr 2019/2020 war für den 2001 gegründeten Industriebauspezialisten das bislang erfolgreichste seiner Unternehmensgeschichte. Von April 2019 bis März 2020 setzte die auf elementiertes Bauen mit System spezialisierte Baufirma mit ihren 150 Mitarbeitenden glatt 200 Mio. Euro um, ein Plus von rund 14,2 Prozent. goldbeck-rhomberg.com

FOTO: VORARLBERG TOURISMUS / DARKO TODOROVIC, MATTHIAS RHOMBERG,GOLDBECK RHOMBERG

BETEILIGUNG

Getzner Werkstoffe steigt bei Vibration Solutions ein Die Getzner Werkstoffe GmbH beteiligt sich am australischen Vertriebspartner Vibration Solutions Pty Ltd mit Sitz in Melbourne. Ziel ist, die Position als führender Anbieter für Schwingungsschutz in Australien und Südostasien zu stärken.

Das Geschäft mit dem Schwingungsschutz wird internationaler, denn mit zunehmender Urbanisierung scheint auch der Wunsch der Menschen nach Ruhe und Ungestörtheit stärker zu werden. Um den damit verbundenen Marktanforderungen gerecht zu werden, erweitert Getzner die Marktbearbeitung mit dem Einstieg beim australischen Vertriebspartner. Tim Scully, CEO von Vibration Solutions: „Wir freuen uns, dass wir mit Getzner einen langjährigen Partner

gewonnen haben, um mit dieser starken Brand den Marktanforderungen im Bereich der Schwingungsisolierung gerecht zu werden.“ Auch Thomas Dorfner, Regional Sales Director für die Region Asia Pacific bei Getzner zeigt sich erfreut: „Mit Vibration Solutions können wir auf langjähriges Know-how zurückgreifen und unsere hocheffizienten Lösungen zur Schwingungsisolierung in den Bereichen Bau und Industrie noch besser platzieren.“ getzner.com


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UNTERNEHMEN

FÖRDERBOX

AB 1. JULI 2020

ikp Vorarlberg, MASSIVE ART und veicus starten Förderinitiative

Neue Geschäftsführerin Judith Grass übernimmt Marketing, Vertrieb, Digitalisierung, Finanzen und Controlling.

Die heimischen Klein- und Mittelbetriebe für den digitalen Wettbewerb zu stärken ist das Ziel der Initiative „Förderbox.at“. ie neu gegründete Initiative „Förderbox.at“ unterstützt regionale Klein- und Mittelbetriebe (KMU) bei der Digitalisierung ihrer Unternehmen. Unter dem gemeinsamen Dach der Förderbox arbeiten die drei Agenturen ikp Vorarlberg, MASSIVE ART und veicus gemeinsam daran, Vorarlberger KMU fit für die digitale Zukunft zu machen. „Die Förderbox unterstützt Digitalprojekte von heimischen Unternehmen, die das Potenzial der digitalenTransformation für einen nachhaltigen Unternehmenserfolg erkannt haben“, erklärt Bernd Hepberger, Geschäftsführer der Digitalagentur MASSIVE ART. Die Förderbox mit einem Gesamtvolumen von 500.000 Euro verfolgt das Ziel, die digitaleWettbewerbsfähigkeit der Vorarlberger Wirtschaft zu stärken. Gemeinsam in die digitale Zukunft starten Die Initiative soll mit einem gezielten und übergreifenden Serviceangebot den heimischen KMU auf dem Weg in die Digitalisierung helfen. „Dabei unterstützt die Förderbox kleine und mittlere Unternehmen bei der Umsetzung von Digitalprojekten ab einemAuftragswert von 25.000 Euro in den vier Bereichen Digitale Strategie, Website, E-Commerce und Software“, erklärt Peter Flatscher,Geschäftsführervonveicus, dieVorgehensweise der Förderbox. Projektewerden mit einem maximalen Zuschuss von 25.000 Euro in Form von ergänzenden Dienstleistungen gefördert. „Gerade jetzt ist dasThema der digitalen Transformation in aller Munde. Die aktuelle Wirtschaftskrise umfasst nicht nur einzelne Unternehmenszweige, sondern betrifft fft uns alle. Vielen KMU ff fehlt es oft an Know-how Know-how, internen Ressourcen und finanziellen Mitteln um langfristig erfolgreiche Digital-

FOTO: MARCEL MAYER

D

V.l.: Martin Dechant (ikp), Peter Flatscher (veicus) und Bernd Hepberger (MASSIVE ART).

projekte auf die Beine zu stellen“, begründet Martin Dechant, Geschäftsführer der Kommunikationsagentur ikp Vorarlberg, die Entscheidung für das Förderprogramm und führt weiter aus. „Unsere gemeinsame Expertise sorgt für einen echten Mehrwert und eröffnet ffnet die ff Möglichkeit, schnell Maßnahmen auf die Beine zu stellen.” Digitalisierung als Motor für eine nachhaltige Unternehmensentwicklung Die Förderbox plant, Projekte ab einem Auftragswert von 25.000 Euro mit einem maximalen Förderungsbetrag von bis zu 25.000 Euro zu unterstützen. Die Vorarlberger Unternehmen können die Projekte in den vier Bereichen Digitale Strategie, Website, E-Commerce und Software über ein Online-Formular einreichen. Innerhalb von sieben Tagen trifft fft das Förderbox-Te ff x- am die x-Te Entscheidung, ob der Antrag den Rahmenbedingungen der Initiative entspricht. Nach dieser Phase folgt die Umsetzung, welche unter anderem mit einem Potenzial-Workshop und einer Roadmap beginnen soll.

Judith Grass

I

m Geschäftsfeld äf äftsfeld Tourismus der illwerke vkw stehen große Projekte an. Um diese Ausbaustrategie bestmöglich zu unterstützen, wird Mag. Judith Grass ab Juli zur Geschäftsführerin der Golm Silvretta LünerseeTourismus GmbH bestellt. Neben Marketing,Vertrieb und Digitalisierung wird sie die Bereiche Finanzen und Controlling verantworten. Ing. Markus Burtscher bleibt als Geschäftsführer für die Bereiche Infrastruktur, Betrieb, Personal und für die Entwicklung von Projekten verantwortlich.

THÜRINGEN

Spatenstich für Erweiterung bei LUF Mit einem symbolischen Spatenstich haben bei der LUF GmbH in Thüringen die Bauarbeiten für eine weitere Produktionshalle begonnen.

V

or 20 Jahren startete Bruno Walter die serienmäßige Produktion des Lösch-Unterstützungs-Fahrzeuges „LUF 60“. Mit dem fernsteuerbaren Gerät, das eine effektive ffektive Brandbekämpfung in ff Tunneln, Tiefgaragen, U-Bahnen sowie bei allen Feuersbrünsten mit extremer Hitzeentwicklung ermöglicht, ist die LUF GmbH seither international erfolgreich. Daneben sorgte die Vorarlberger Firma mit dem „Bushfighter“ oder mit mobilen Hochleistungspumpen für die Wasserversorgung in Krisenzeiten und den Einsatz bei Hochwasserkatastrophen für weltweites Aufsehen. Mit dem Erfolg stieg auch

der Platzbedarf am Firmenstandort in der Thüringer Werkstraße. Betriebserweiterung Vor Kurzem wurde in Anwesenheit von Wirtschafts-Landesrat MarcoTittler und Bürgermeister Harald Witwer der Baubeginn für den Bau einer neuen Halle gefeiert. Bruno Walter bedankte sich bei dieser Gelegenheit bei der Gemeinde, dem Land, derAgrargemeinschaft Thüringen und den Nachbarn für die korrekte Abwicklung des Bauverfahrens. Rund 2,5 Millionen Euro investiert die LUF GmbH in die Erweiterung.


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KMU-PREIS

Weiter Hürden für KMU abbbauen!

KMU 2020. Mit ihrer Mittelstandsinitiative „Vorarlbergs beste Klein- und Mittelbetriebe – KMU 2020“ machen die VN und die Wirtschaftskammer Vorarlberg auch heuer wieder einer breiten Öffentlichkeit die herausragende Bedeutung der Klein- und Mittelbetriebe (KMU) für die Vorarlberger Wirtschaft bewusst.

U

Nah bei den Unternehmen. Wirtschaftskammerpräsident Hans Peter Metzler besucht viele KMU im Land, wie hier die Tischlerei Stuchly in Thüringen.

FOTO: WKV/MATHS

nsere KMU spielen eine tragende Rolle in der Unternehmenslandschaft, sie sind aber durch ihre Unternehmensgrößestrukturellbedingtauchstärkervonadministrativen Belastungen betroffen. ffen. Das Ziel einer ff KMU-gerechten Wirtschaftspolitik muss es daher sein, kontinuierlich daran zu arbeiten, Hürden abzubauen und KMU sowie Unternehmertum insgesamt zu fördern. Eine Top-Lehrlingsausbildung, Innovationskraft, ein offener ff ffener Blick über dieGrenzen und Fleiß sind nur einigeAttribute, die Tag g ffür Tag in den Spitzenleistungen der heimischen KMU ihren Niederschlag finden. Das alles wird durch die Corona-Krise gerade auf eine harte Probe gestellt. Speziell für die kleinen und mittleren Betriebe wurde einbemerkenswertesHilfspaketaufdieBeinegestellt.„Leider hat sich dabei aber auch die Bürokratie in Österreich gezeigt. Das Tempo der Maßnahmen und die Treffsicherff ffsicherheit waren nicht optimal! Hier gibt es nach wie vor klaren Verbesserungsbedarf“, sagt WKV-Präsident Hans Peter Metzler. Trotz laufender Änderungen durch die Bundesregierung ist die Wirtschaftskammer bemüht, ihre Mitglieder so umfassend sowie korrekt wie möglich zu informieren und sie bestmöglich finanziell zu unterstützen. Metzler: „Daneben widmen wir uns jetzt ganz bewusst dem Aufbruch, dem Wiederhochfahren der Wirtschaft und der gesellschaftlichenStimmunginunseremLand!“Dazuhatdie WirtschaftskammergemeinsammitdemLanddieImpulskampagne #eslebe für die heimische Wirtschaft mit einer klaren Botschaft geschaffen: ff Konsumieren schafft ffen: fft Arbeit. ff Jeder und jede kann durch Konsum und insbesondere durch Einkaufen bei unseren Unternehmen einen Beitrag für den Weg aus der Krise leisten. Was im Land selbst möglich ist, bewiesen die eingeforderten Branchengespräche mit der Spitze des Landes und die daraus resultierende Sonderförderung für den Vorarlberger Tourismus. „Sie ist einzigartig und hat Vorbildwirkung für ganzÖsterreich“, betontWirtschaftskammer-Präsident Metzler. Diese Wiederaufbauhilfe als Ergänzung zu den Unterstützungsleistungen des Bundes sei eine wichtige Hilfe zur Liquiditätssicherung undwerde durchweitereDominoeffekt ff eauchanderenBranchenzugutekommen. ffekt Besonders in der aktuellen Situation gelte es den Stellenwert der Vorarlberger KMU für Wirtschaft und Gesellschaft unseres Landes der breiten Öffentlichkeit ffentlichkeit deutlich ff vor Augen führen. Mit dieser Plattform geschehe das seit 2009 ganz bewusst. „Daher sind wir unserem Partner, den Vorarlberger Nachrichten, dankbar, dass dieser Preis zum 12.Mal vergeben wird und auch eine entsprechende medialeAufmerksamkeitbekommt“,erklärtHansPeterMetzler.

Vorarlbergs beste Klein- und Mittelbetriebe

KMU2020 Die KMU sind diejenigen, die einen großen Teil des Steueraufkommens erwirtschaften. Mit einer hohen Ausbildungsqualität zeigen sie viel Verantwortung für ihre Mitarbeiter. Hans Peter Metzler, Präsident WKV

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13. Juli 2020

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DIE KOMMENDEN AUSGABEN

10. Juli 2020 • Standort Vorarlberg • Bildung: Wie geht es weiter? • Gewerbeflächen & Gewerbeparks

28. August 2020 • Weihnachtsfeiern • Wirtschaftsrecht • Wirtschaftstreuhänder • Notare


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extra

„Printprodukte sind starke, physisch präsente Werbemittel – gerade auch in Krisenzeiten.“ Karl-Heinz Milz Obmann der Fachgruppe Druck

DRUCK UND VERPACKUNG

Innovation und Nachhaltigkeit

Die Druck- und Verpackungsbranche in Vorarlberg ist von einer großen Dynamik geprägt. „Insgesamt geht der Trend in Richtung Nachhaltigkeit“, weiß Karl-Heinz Milz, Obmann der Fachgruppe Druck in der WKV.

Die Corona-Krise und deren Konsequenzen waren und sind auch in der Druck- und Verpackungsbranche zu spüren, wie der wiedergewählte Obmann der Fachgruppe Druck in der Wirtschaftskammer Vorarlberg (WKV), Karl-Heinz Milz, erklärt: „Die Branche ist unterschiedlich betroffen, so waren die Verpacker weniger berührt als etwa die Akzidenzdrucker (Produktion von Verkaufsliteratur). Weil ganze Branchen (Veranstalter, Hotellerie etc.) ihre Werbeausgaben massiv zurückgefahren haben, musste unsere Branche von Mitte März bis Ende Mai starke Rückgänge hinnehmen.“ Milz betont in diesem Zusammenhang, dass „Printprodukte nach wie vor starke, physisch präsente Werbemedien sind und gerade in Krisenzeiten, in denen zum Beispiel viele Messen abgesagt werden, besonders wichtig sind – jetzt auf Werbung zu verzichten wäre fatal.“ Wichtige Partner der Vorarlberger Wirtschaft Die Betriebe der Druck- und Verpackungsbranche sind insgesamt ein bedeutender Faktor und wichtiger Partner der Vorarlberger Wirtschaft. „Sie sind neben ihrem unternehmerischen Engagement in der Region auch stark international ausgerichtet und erfolgreich im Export tätig. Für das Bestehen im internationalen Wettbewerb sind Innovationen besonders wichtig für die heimischen Unternehmen“, erklärt Milz. Speziell gilt das in kundennahen Bereichen. Die Betriebe der Vorarlberger Druck- und Verpackungsbranche sind sich der Notwendigkeit der ständigen Weiterentwicklung ihrer Produkte bewusst und Innovationsaktivitäten haben auch einen hohen Stellenwert in der Branche. Deshalb werden

die Produkte und Dienstleistungen der Vorarlberger Druck- und Verpackungsunternehmen auch in Zukunft gefragt sein, denn sie haben einen ausgezeichneten Ruf bei den – internationalen – Kunden. Diese schätzen die hohe Qualität der Produkte und die starke Service- und Kundenorientierung der heimischen Unternehmen. Branche setzt auf Nachhaltigkeit Fachgruppenobmann Karl-Heinz Milz erklärt: „Nachhaltigkeit hat sich in den vergangenen Jahren als einer der stärksten Trends in der Branche herauskristallisiert. Für den Konsumenten werden in Zukunft Umweltverträglichkeit und z.B. die Mehrzwecktauglichkeit der Verpackung wichtige Kauffaktoren sein. Ein weiterer Trend liegt im Bereich der Produkt- und Lebensmittelsicherheit.“ Auch die mobile Revolution ist in diesem Bereich nicht aufzuhalten: Neue Technologien ermöglichen es dem Kunden, Informationen, wie etwa die Herkunft des Produkts, mit dem Smartphone abzurufen und gleich mit dem Hersteller oder verarbeitenden Unternehmen in direkten Kontakt zu treten. Der Markt gibt den Unternehmen also viele Möglichkeiten, um mit Innovation, Veränderungsbereitschaft, hoher Kundenorientierung und unternehmerischem Gespür für neue Geschäftsmodelle wirtschaftlich auch weiterhin höchst erfolgreich zu sein.


EXTRA

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Einmal zum Mitnehmen bitte aber nachhaltig! Mit einem breiten Sortiment an Take-away-Verpackungen bietet der Vorarlberger Verpackungsspezialist Meier Verpackungen der Systemgastronomie, Cateringunternehmen, Imbissen, Restaurants und Lieferdiensten optimale Lösungen.

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uf der Suche nach ökologischem Einweggeschirr springt die neue „Fairpac“-Serie ins Auge, die mit dem Fokus auf Nachhaltigkeit entwickelt wurde.

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NR. 13 • JUNI 2020 • DIE WIRTSCHAFT | 38

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Thurnher druckt in Rankweil Johannes Thurnher, Geschäftsführer Thurnher Druckerei: „Damit das Mögliche entsteht, muss immer das Unmögliche versucht werden. Das Zitat von Hermann Hesse bringt es auf den Punkt. Wir sind in den letzten Jahren stark gewachsen und haben bewiesen, was alles möglich ist, wenn man es nur versucht.“

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Digitaler Offsetdruck mit modernster Technik auf der HP Indigo 12000

KONTAKT Thurnher Druckerei GmbH Grundweg 4 6830 Rankweil www.dth.at

ieThurnher Druckereiwuchs rasant und beweist,was alles möglich ist. Ganz offen ffen gesagt: Jede Druckerei ff kann Aufträge erfüllen – mehr oder weniger gut. Der Erfolg derThurnher Druckerei beruht zu einem großenTeil darauf, dass sie mehr leistet, als nur Farbe auf Papier zu drucken. Das Team berät seine Kunden, gibt ihnen Tipps und Ideen, wie ihre Druckerzeugnisse besser, schneller oder günstiger werden können. Das kann nicht jede Druckerei. Moderne Digitaldrucktechnik macht möglich,wovon man noch vor einigen Jahren nur träumen konnte: qualitativ hochwertige Offset-Druckerzeugnisse ffset-Druckerzeugnisse in gerinff gen Auflagen. Sie macht es auch möglich, das Angebot für die Kunden zu verbessern. Daher setzt das Unternehmen auch mit der „Indigo 12000“ von HP ganz bewusst auf Hightech im Digitaldruck. So kann der Druckbedarf genau so schnell und individuell ndividuell gedeck gedeckt werden, wie es der schnelllebige Mark Marktt ffordert. ordert. Selbstverständlich produziert die Thurnher Druckerei auch in allen Bereichen des Offsetdrucks ff ffsetdrucks .Von derVisiten.V karte, der kompletten Geschäfts äf ausstattung, Plakaten, äfts Mailings über Preislisten, Prospekte, Maturazeitungen, Broschüren, Kataloge und Bücher, als Soft- oder Hardcover, sind auch Speziallösungen imVersand- und Verpackungsbereich möglich. Aus kleinen Anfängen ist über die Jahrzehnte das entstanden, was Thurnher heute ausmacht: ein modernes Unternehmen, das all die Bedürfnisse der Kunden in Sachen Druck bestens erfüllen kann. Dabei bedeutet Qualität nicht nur die handwerklich korrekteAusführungvon Druckerzeugnissen nach höchsten

Geschäftsführer Johannes Thurnher bei der Druckabstimmung.

ISO-Normen, sondern beginnt beim Angebot und endet mit der zeit- und budgetgerechten Lieferung. Lettershop – so nenntThurnher das komplette Dienstleistungspaket für Mailings – rund um Druck und Versand. Die Kunden liefern die Druckdaten und eine Adressliste, Thurnher kümmert sich um den Rest inkl. Portooptimierung, Terminisierung und Postaufgabe. Das ist wirklich so einfach, wie es sich liest. Nachhaltigkeit kein Fremdwort Sehr wichtig für das Familienunternehmen ist es,Verantwortung für die Zukunft zu übernehmen. Dies gibt der Thurnher Druckerei auch den Mut, mit Zuversicht durch die Corona-Krise zu gehen. Der Betrieb arbeitet soweit wie möglich ressourcenschonend und kümmert sich als familienfreundlicher Betrieb auch um das Wohl der Menschen, mit denen sie zusammenarbeiten. Das Team ist davon überzeugt, dass diese Haltung einer der Gründe ist, warum viele Mitarbeiter und Kunden dem Betrieb langfristig dieTreue halten – natürlich spielt auch Erfahrung eine große Rolle. „Großvater Otto gab seine Erfahrung an meinen Vater Gerhard weiter, dieser lehrte mich schon als Kind alles über die Druckerei“, erzählt Johannes Thurnher.


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Thurnher Druckerei GmbH A 6830 Rank weil

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BUCHER DRUCK GMBH

FRISCH GEDRUCKT, FEIN GEFALZT UND SCHÖN VERPACKT Von der Konzeption bis zum Druck realisiert BUCHER Druck individuelle Faltschachteln und edle Verpackungen für jedes Produkt.

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UCHER Druck steht synonym für hochwertige Druckerzeugnisse, die nachhaltig, regional und mit fundiertem Know-how produziert werden. Seit 1966 zeugen zufriedene, langjährige Kunden sowie zahlreiche Preise und Auszeichnungen vom Erfolg der Hohenemser Druckerei. Neben der klassischen Medienpalette (Broschüren, Magazine, Briefpapiere und Werbemittel aller Art), werden individuelle Verpackungen und ansprechende Faltschachteln mit hoher Sorgfalt und in vielseitigen Ausführungen hergestellt. EffektvolleVeredelungen mit Heißfolienprägungen oder Transparentfolien machen jedes Produkt zu einem einzigartigen und hochwertigen Kommunikationsmittel. Kleinauflagen sind dabei bereits ab 100 Exemplaren erhältlich und Mutationen kostengünstig möglich. Alle Aufträge werden bei BUCHER Druck zu 100 % an österreichische Betriebe vergeben. Die Unterstützung heimischer Unternehmen ist dabei nicht nur in schwierigen Zeiten wie der Corona-Krise notwendig, sondern si-

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chert auch längerfristigArbeitsplätze und schafft Kundennähe. Weil so Wirtschaftskraft und Wertschöpfung in Österreich bleiben, wurde BUCHER Druck bereits im Jahr 2019 als erste inländische Druckerei mit dem „Printed in Austria“ Gütesiegel ausgezeichnet. DasTeam von BUCHER Druck berät Sie gerne persönlich in allen grafischen und technischen Belangen rund um die Durchführung Ihres Druckproduktes.

KONTAKT BUCHER Druck GmbH Diepoldsauer Straße 41 6845 Hohenems T 05576 7118 0 office@quintessence.at www.quintessence.at

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RONDO GANAHL AG

Nachhaltige und maßgeschneiderte Verpackungslösungen mit Mehrwert Leicht und stabil, vielseitig einsetzbar und umweltverträglich. Diese Eigenschaften machen Wellpappe zu DEM Multitalent unter den Verpackungsmaterialien.

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ank dem vollen Spektrum an Bedruckmöglichkeiten sind Wellpappe-Ve pappe- rpackungen von Rondo zudem ein pappe-Ve aufmerksamkeitsstarkes Kommunikationsmittel, daWeraW aWerbebotschaften maßgeschneidert platziert werden.

Der modernee W Warenverkehr wäre ohnee V Verpackungen ausWellpappe nicht denkbar, über zwei Drittel aller in Österreich hergestellten Produkte gehen in Wellpappe auf Reisen. Eine Wellpappe-Ve llpappe- rpackung erfüllt aber nicht nur llpappe-Ve höchste Anforderungen an Transportschutz, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit, sie übernimmt auch eine wichtige Aufgabe in der Markenkommunikation. Um die Verpackung ideal als Informations- und Werbeträger zu gestalten, bietet Rondo das komplette Spektrum an Druckverfahren: den ökonomischen Flexodruck, die Offff ffsetkaschierung, den brillanten Offsetdirekt ff ffsetdirekt druck sowie den präzisen Digitaldruck. Je nach Bedarf wird die individuell beste Kombination aus Bedruckstoff und Bedruckart für jedeVerpackungslösung gefunden – ffür eine qualitativ

Mehrfach prämiert: Die Verpackungsentwickler von Rondo freuen sich u.a. über den WorldStar Award 2020.

hochwertige, maßgeschneiderte Lösung, die wirtschaftlich genau auf den nV Verwendungszweck abgestimmt ist. Wellpappe von Rondo alsTeil der Kreislaufwirtschaft Wellpappe ist ökologisch, sie besteht aus nachwachsenden Rohstoffen ffen und hat eine sehr gute Recyclingfähigff keit. Im ÖkoÖko-Vergleich mit anderen Materialien schneidet sie daher ausgezeichnet ab. Bei Rondo in Frastanzwerden umweltfreundlicheundmaßgeschneiderteWellpappe-Ve llpappe- rllpappe-Ve packungen, die zu 80% aus Recyclingmaterialien bestehen, mittels modernster Produktionstechnologie hergestellt. Die natürlichen Ressourcenwerden hocheffizient und mit geringstmöglichen Emissionenverarbeitet und alsTeil der Kreislaufwirtschaft bis zu 25 Mal wiederverwendet.

Effizientes Design und nachhaltige Funktion der GeberitSystemverpackung von Rondo überzeugten die Jury.

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OFFSETDRUCKEREI SCHWARZACH

Von der Idee bis zur fertigen Verpackung Schon vor über 50 Jahren begann beim 1913 gegründeten Unternehmen eine Spezialisierung auf den Bereich Faltschachteln aus Karton. Über die Jahrzehnte hat die Offsetdruckerei Schwarzach den Wandel an vorderster Front mitgetragen, konnte sich eine Menge an Know-how erarbeiten und sich als innovatives Unternehmen auf dem Markt etablieren.

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ie Offsetdruckerei Schwarzach bietet ihren Kunden Services entlang des gesamten Packaging-Workflows: von der Konstruktion und dem Prototyping über Druck, Veredelung und Weiterverarbeitung bis hin zur Logistik. Dabei wird kontinuierlich in modernste Technologien investiert, um den steigenden Qualitätsansprüchen gerecht zu werden und Kapazitäten optimal zu nutzen.

Einem anderenTrend in Richtung kleiner und mittlerer Auflagen mit schneller Verfügbarkeit wird die OffsetdruckereiSchwarzachmitihremOnlineshopdi ff ffsetdruckereiSchwarzachmitihremOnlineshopdi e-verpackungs-druckerei.at gerecht. Kunden können aus einer Vielzahl an Verpackungstypen wählen, diese millimetergenau konfigurieren und individuell bedrucken lassen.

Von der mittelständischen Verpackungsdruckerei hat sich die Offsetdruckerei Schwarzach in den letzten Jahrzehnten zum exportorientierten europäischen Industrieunternehmen mit rund 400 Beschäftigten entwickelt.

Engagement für Nachhaltigkeit in allen Bereichen Auf ökologische Nachhaltigkeit bedachte Beratung, klimaneutral gedruckte Produkte, zertifizierte Materialien und optimaler Einsatz von Rohstoffen ff bei der Konstrukffen tion und Produktion –die Offsetdruckerei ffsetdruckerei Schwarzach ff bietet ihren Kunden eineVielzahl an umweltverträglichen Lösungen. Das Unternehmen hat im Bereich Ökologie einee V Vorreiterrolle inne. Der komplette Energiebedarf istt ffossilfrei; seit 2012 ist das Unternehmen klimaneutral. Gemeinsam mit Kunden setzt man auf den Nachhaltigkeitsansatz „Vermeidung, Reduktion, Ausgleich“. „V

KONTAKT www.offset.at Webshop: die-verpackungs-druckerei. com


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AMSA Verpackung vergrößert Firmensitz in Altach

Nach 22 erfolgreichen Jahren in der Verpackungsbranche erfolgte der Zubau eines Hochregallagers mit 1000 Palettenplätzen, dadurch kann AMSA noch schneller und flexibler handeln. Im Zuge des Neubaus wurde die Produktion um eine Digitaldruckmaschine und einen Schneideplotter erweitert. AMSA Verpackung ist für ihre Kunden der Ansprechpartner, wenn es um individuelle Verpackungslösungen geht. Klicken Sie sich einfach durch. Wir haben sicher auch etwas für Sie in unserer Produkt-Palette.

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PRINTASTIC

Schlaue Lösungen für Druck- & Werbetechnik Präsentieren Sie Ihr Unternehmen professionell mit unseren Werbeanlagen wie Banner, Planen, Rollups, Leuchtkasten, Werbetafeln oder Aufklebern. Unser Ziel ist es, mit unseren Produkten bei Ihren Kunden einen starken Eindruck zu hinterlassen, indem Ihre Werbung „ins Auge sticht“. Printastic plant, gestaltet und produziert für Sie Ihre individuelleWerbung und begleitet Sie auch gerne als kompetenter Montagepartner, damit für Sie der ganze Prozess reibungslos und stressfrei abläuft. Wenn es schnell gehen muss, ist der Digitaldruck die optimale Lösung! Mit unseren modernen Maschinen & dem dazugehörigen Know-how können wir die wichtigsten Werbematerialien für Sie fotorealistisch bedrucken.Angefangen beiGiveaways wie Kalender, Preislisten, Speisekarten, Postkarten, Gutscheinen, Visitenkarten bis hin zu kompletten Messeständen ist alles möglich. Sie profitieren bei unseren Digitaldruck-Lösungen bei Kleinauflagen an geringeren Kosten imVergleich zumOffset-Druck, ff ffset-Druck, der Personalisierung der Drucksorten sowie kurzen Produktions-& Lieferzeiten. Werbetextilien von Printastic sind eine hervorragende Möglichkeit, Ihrerr W Werbebotschaft Ausdruck zu verleihen

Besuchen Sie unseren Showroom in der Marktstrasse Dornbirn. Geschäftszeiten: Mo bis Fr 08:30 - 12.00 & 13.30 - 17.30 Uhr

und den direkten Kontakt zu Ihren Kunden zu schaffen. ff ffen. Ihnen steht eineVielzahl anVeredelungs nV nVeredelungs möglichkeiten für Textilien zurVerfügung.Vom hochwertigenTextildruck bis zum kostengünstigen Transferdruck oder auch exklusive Stickereien. Steigern Sie mit Ihrer Marke den Stolz und das Zusammengehörigkeitsgefühlvon Mitarbeitern und erfreuen Sie Ihre Kunden mit sinnvollen Werbegeschenken, damit Ihr Logo in diee W Welt hinausgetragen wird. Wir sind Ihr Partner fürr W Werbemittel-Komplettservice. Egal ob Einzelstück oder Klein- bis Großserien – der Druck bei Printastic erfolgt nach Kundenwunsch. Spezialisten beraten Sie und erstellen gemeinsam mit Ihnen ein Konzept.

KONTAKT Printastic e.U. Marktstrasse 61 6850 Dornbirn T 05572 890046 www.printastic.at


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43 | NR. 13 • JUNI 2020 • DIE WIRTSCHAFT

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BHM INGENIEURE

Zeitgemäße Fabriksplanung

Sinnvollerweise starten Projekte mit der Werksentwicklung. Dabei werden die aktuellen Projektanforderungen sowie die zukünftigen Entwicklungsoptionen durchdacht und alle Optionen geprüft. In der nächsten Phase geht es bei BHM an die Detail- und Ausführungsplanung.

Verpackung ist überall dort wichtig, wo Güter transportiert werden.

Mithilfe integraler Planung werden alle erforderlichen Fachbereiche rechtzeitig ins Projekt einbezogen. Architekten, Bauingenieure, Statiker, Haus- und Elektrotechniker sowie Infrastrukturplaner erstellen unter Führung eines BIM-Koordinators ein digitales Modell der gesamten Fabrik.

KONTAKT BHM INGENIEURE – Engineering & Consulting GmbH Runastraße 90 6800 Feldkirch www.bhm-ing.com

Die virtuelle Vernetzung aller BHM Fachbereiche ermöglicht diese Arbeitsweise, Entwurfs- und Planungsleistungen kommen aus den Köpfen unserer Fachplaner. Auf dieser Basis arbeiten Bau- und Prozessplaner sowie Anlagenbauer gleichzeitig und minimieren Qualitäts-, Kosten- und Terminrisiken. Damit ist vor Baubeginn sichtbar,wie die Fabrik nach Baufertigstellung seinwird.

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inen großen Anteil an Verpackung hat Karton, in unterschiedlichster Qualität und Design. Für die Herstellung von Karton bzw. deren Roh- und Fertigpapiere bedarf es komplizierter Produktionsanlagen samt Energieversorgung und Logistiksystem. Meist sind dies heute Papierfabriken mit integrierter Rohstoffaufbereitung.

Durch eine detaillierte Terminplanung werden alle erforderlichen Leistungen überwacht. Dabei sind dem Auftraggeber sämtliche Zeitfenster für seine internen Prozess- und Anlagenbestellungen ersichtlich. Mit einer BHM Bauüberwachung werden alle Aktivitäten vor Ort sowie die Kosten laufend gesteuert.

BHM INGENIEURE realisiert seit 30 Jahren als Gesamtplaner in Europa und Übersee Projekte in der Papier- und Verpackungsindustrie.

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BHM INGENIEURE - Engineering & Consulting GmbH, office@bhm-ing.com, www.bhm.ing.com

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FIRMENPORTRAIT

Produktschutz mit innovativen Verpackungslösungen n Europa erleiden vier Prozent der transportiertenWaren Transportschäden und werden dadurch unverkäuflich. Häufigste Ursache: Unzureichende Transportverpackung bzw. Ladungssicherung. Das muss nicht sein. Transportverpackung schont die Umwelt Seit 1998 unterstützen die Verpackungsspezialisten von TRENDPACK Kunden im D-A-CH-Raum mit innovativen und kundenspezifischen Verpackungslösungen dabei, Ware unter minimalem Materialeinsatz optimal zu schützen.Als Systemanbieter vonVerpackungsmaterial und Verpackungsmaschinen inkl. Wartung und Service hat TRENDPACK dafür alles im Programm. Die Stärken des Altacher Unternehmens liegen in den Anwendungen Stretchwickeln, Umreifen, Polstern & Füllen sowie Kleben. Besonderes Augenmerk legt TRENDPACK auf Stretchhalbautomaten und Stretchfolien. Für ein optimales Ergebnis müssen Wickler und Folie aufeinander abgestimmt sein. Dafür analysieren die Spezialisten den Verpackungsprozess und Materialverbrauch beim Kunden und optimieren beides. Ein Hightech-Stretchwickler bei TRENDPACK simuliert den Wickler des Kunden. An Musterpaletten führt TRENDPACK die Verpackungsoptimierung im eigenen Haus

durch. Aus dem gut sortierten Lager mit über 1.000 Palettenplätzen wird dabei die passende Stretchfolie gewählt. Falls erforderlich, werden Antirutschprodukte und Kantenschutz ergänzt. Die Versuche werden dokumentiert und die Ergebnisse beim Kunden präsentiert. Anschließend werden die Wickler des Kunden auf die neue Folie eingestellt und die Mitarbeiter eingeschult. Dieses Vorgehen reduziert die Störung des laufenden Betriebes beim Kunden und gibt TRENDPACK die Möglichkeit, das Optimum für den Kunden zu erarbeiten. Die Kunden von TRENDPACK profitieren regelmäßig von Kosteneinsparung und Produktivitätsgewinnen. Häufig finanziert die Einsparung innerhalb kurzer Zeit den Invest für zukunftsfähige Stretchwickler, die auch künftige, nochmals verbesserte Stretchfolien mit Dehnbarkeit bis 400 Prozent und weiterem Einsparpotenzial verarbeiten können.

KONTAKT Trendpack GmbH Große Wies 25 6844 Altach t +43 5576 78000 office@trendpack.com trendpack.com

Alles aus einer Hand Auch für die Anwendungen Umreifen, Polstern & Füllen sowie Kleben ist TRENDPACK der richtige Ansprechpartner. Die Spezialisten sind immer auf dem neuesten Stand und entwickeln gemeinsam mit den Kunden optimale Lösungen.

Das Team von Trendpack begeistert seine Kunden aus dem In- und Ausland mit individuellen Verpackungslösungen.

Maschinen & Geräte • Stretchhalbautomaten • Luftpolstersysteme • Umreifungsautomaten • Bandspanner • Papier-Polstersystem • Papier-Füllsysteme • Schrumpfpistolen • KlebeverschlussAutomaten

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Ressourcenschonung: Die Trendpack GmbH optimiert Verpackung, Materialverbrauch und Verpackungsprozesse ihrer Kunden.

Verpackungsmaterial • Maschinen-/ Hand-Stretchfolie • Luftpolster- & Schaumfolien • Umreifungs- & Schwerlastband • Polster- & Füllpapier • Schrumpf-, Abdeck- & Flachfolien • Kantenschutz & Antirutsch • Klebebänder • Dokumentenschutztaschen


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LR MEDIENWERKSTATT GMBH

Mehrwert schaffen mit intelligenten Informationssystemen Seit der vergangenen Skisaison verfügen die Bergbahnen Gargellen über ein innovatives Pistenleit- und Warnsystem.

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ls 1. Skigebiet in Vorarlberg verfügt Gargellen über ein durchgängiges Informationssystem welches auch an kritischen Stellen mittels Solarbetrieb und 4G Funk protokolliert, überwacht und zeitnah über den aktuellen Status oder Gefahren informiert. In enger Zusammenarbeit zwischen der LR medienwerkstatt GmbH und den Bergbahnen Gargellen wurde ein neuartiges, flexibles Informationssystem installiert, welches einfach mittels PC Netzwerk sowie Handy App zu bedienen ist und höchstmögliche Sicherheit für einen 24/7 Betrieb bei extremen Witterungsbedingungen ermöglicht. Wir erkennen Probleme und entwickeln maßgeschneiderte Lösungen für unsere Kunden Unser Ziel ist es, Anzeigen- und Signalsysteme zu entwickeln, die individuell auf die Bedürfnisse unserer Kunden abgestimmt und gleichzeitig einfach zu handhaben sind – in Einklang mit den höchsten Sicherheitsstandards.

Leitsysteme, Signaletik, LED-Wall Indoor & Outdoor, mobile & stationäre Informationssysteme, LED-Wall Verleih, Touch Systeme, Monitore

Unser Team konnte erstmals stationäre und mobile Informations- und Warnsysteme im Markt einführen, welche mit zusätzlichen Radar Aktoren ausgestattet sind. Diese können z.B. für netzunabhängige Straßen-, Überflutungs- und Lawinensperren genausowie für Leitsysteme eingesetzt werden. Neben unseren Anzeigen- und Signalsystemen entwickeln wir auch LED-Walls, die für eine Vielzahl von Anwendungsbereichen angefertigt werden können: Werbezwecke, Parkplatzbewirtschaftung,Visualisierung mittels Großmonitoren im Produktionsbereich oder auch als Verkehrsleitsysteme für den Verkehrsfluss im Betriebsgelände, sind nur wenige Beispiele für unsere flexiblen Lösungen.

KONTAKT

LR medienwerkstatt GmbH Rote Au Weg 1 6800 Feldkirch T +43 664 24 64 462 office@lr-media.at digital-alpin.com

JECKEL NUTZFAHRZEUGE LUSTENAU

Robust, zuverlässig und vielseitig. Dafür steht der Iveco Daily, der seit mehr als 40 Jahren Millionen von Kunden auf der ganzen Welt begeistert. Ein Transporter der in Sachen Design, Komfort und Wirtschaftlichkeit Maßstäbe setzt. Lernen Sie ihn jetzt bei einer Probefahrt kennen.

Hubraum ist nur durch eines zu ersetzen: durch noch mehr Hubraum! 2018

Innovation und Fortschritt. Der Daily von Iveco.

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Der Daily von Iveco ist das einzige leichte Nutzfahrzeug, der mit einem 3-Liter-Motor lieferbar ist. Ein Nutzfahrzeug muss, vor allem im Betrieb mit Anhänger, aus dem tiefsten Drehzahlkeller sein Drehmoment zur Verfügung stellen können.

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chte Profis wissen, dass die Leistung nicht das entscheidende Kriterium in einer gebirgigen Topografie ist. Am Berg ist der Hubraum entscheidend. In Kombination mit der Vollautomatik „Hi-Matic“ der neuesten Generation bietet der Daily ein einzigartig breites Spektrum an Leistungsstufen und setzt mit dem neuen intelligenten EcoSwitch PRO-System neue Maßstäbe in puncto Kraftstoffff ffeffizienz. Das herausragende Merkmal des Daily ist nach wie vor sein bewährter und robuster Leiterrahmen. Diese Rahmenbauart ermöglicht kürzere Radstände und somit einen wesentlich kleineren Wendekreis im Vergleich zu den Wettbewerbern. Der Daily ist Klassenbester in dieser Disziplin! Beim Daily steht selbstverständlich auch der Fahrer im Vordergrund. Er kombiniert seine natürliche Berufung für Transportaufgaben mit einem Maximum an Komfort, Funktionalität und Fahrgefühl. Die Auswahl an Assistenzsystemen ist beeindruckend, so sorgt die City Brake Pro für Sicherheit für Fußgänger, der Seitenwindassistent für perfekte Spurtreue, der proaktive Lane Keeping Assist dafür, dass das Fahrzeug die Straße nicht verlässt oder der Queue Assist dass der Sicherheitsabstand zum vorderen Fahrzeug überwacht wird, um nur einige zu nennen. Dank herausragender Qualität und ergonomischer Anordnung der Bedienelemente sind Sie bequemer unterwegs denn je. Jeckel Ges.m.b.H. & CO KG, Tel. 05577/84625-0, www.jeckel.at


MAGAZIN

NR. 13 • JUNI 2020 • DIE WIRTSCHAFT | 46

Kurz notiert FOTO: VITALAKADEMIE

Gute Neuigkeiten für den Badespaß: Corona-Maßnahmen in Bädern wurden gelockert Der Sommer ist da – „Dazu passend gibt es positive Änderungen bei den Corona-Maßnahmen in den heimischen Bädern“, sagt Bädersprecher Ewald Petritsch. In den Badeanlagen gilt nun nur noch die Einhaltung des Mindestabstandes, die ursprüngliche Bemessungsgrundlage für die Zugangsbeschränkung von zehn Quadratmetern pro Badegast gilt nicht mehr. Zudem ist auch in den Innenbereichen kein Mund-Nasen-Schutz mehr nötig. Der grundsätzliche Sicherheitsabstand von einem Meter zu jenen Gästen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, bleibt aber aufrecht. Das gilt selbstverständlich auch im Wasser.

Erfolgreicher Neustart der Vitalakademie Vorarlberg Die Vitalakademie in Vorarlberg ist nach schwierigen Monaten erfolgreich mit den Präsenzkursen gestartet. Der Bildungshunger ist groß, bereits der 1. Kurs zum Diplomierten Mentaltrainer war mit insgesamt 18 Teilnehmern restlos ausgebucht. Standortleiterin Nina Nachbaur freute sich, die Kursteilnehmer am Veranstaltungsort im Jugend- und Bildungshaus St. Arbogast in Götzis persönlich begrüßen zu dürfen: „Besser hätte es zum Neustart nicht laufen können. Wir sind froh, dass die Ausbildungen endlich regulär stattfinden können.“ vitalakademie.at

Newsportal aus der Wirtschaft für die Wirtschaft

Konjunkturbericht Gewerbe und Handwerk: Trotz Krise auf gutem Weg Trotz spürbarem Negativtrend in Sachen Auftragseingänge zeigt sich generell jedoch laut einer aktuellen Sondererhebung der KMU Forschung Austria, dass die Situation im Vorarlberger Gewerbe und Handwerk deutlich besser ist als im Österreichschnitt. „Wir sind auf einem guten Weg in die Normalität nach der Krise. Der Neustart lässt viele Betriebe aufleben und das wird sich auch in den Auftragsbüchern wieder zeigen“, sagt Spartenobmann Bernhard Feigl und stellt klar: „Auf die zahlreichen Betriebe im heimischen Gewerbe und Handwerk ist Verlass, vor allem aber haben sie während der Krise die richtigen Strategien und Maßnahmen verfolgt.“ » Details zur aktuellen Erhebung zum zweiten Quartal 2020 finden Sie im Zahlenspiel auf Seite 8.

news.wko.at ist das Newsportal der Wirtschaftskammer Vorarlberg für die Unternehmer/-innen und Wirtschaftsinteressierte in Vorarlberg. Dort ist von aktuellen Branchengeschichten über Berichte aus den Unternehmen bis hin zu Kommentaren, Interviews und interessen- und standortpolitischen Forderungen viel Wissenswertes zu finden. Für News aus der Vorarlberger Wirtschaft lohnt sich ein Besuch auf dem Newsportal news.wko.at


47 | NR. 13 • JUNI 2020 • DIE WIRTSCHAFT

DIE VORLETZTE

apropos BLICKPUNKT

ZU GUTER LETZT

Alles im Blick...

FOTO: WKV

Krisen zeigen immer Besserungsmöglichkeiten und Potenziale auf. Dabei soll der Klimaschutz nicht auf der Strecke bleiben.

Das gemeinsame Zielbild, die Wirkung der Kuratorien weiter zu steigern, wurde im Rahmen eines Treffens mit Hans Peter Metzler in der Postgarage Dornbirn definiert. Dazu gilt es, mehr Wissen über Wirtschaft und Unternehmertum an die Schulen zu bringen. Gelingen soll das durch die Ausarbeitung konkreter Handlungsempfehlungen, besseres Datenmaterial, die verstärkte Einbindung der Direktoren und einen regelmäßigen Austausch.

FOTO: KATRIN PREUSS/VORARLBERG TOURISMUS

NEUES EVENTFORMAT FÜR DEN SOMMER 2020

„Vorarlberger Kulturpicknick“ Mit dem „Vorarlberger Kulturpicknick“ schafft Bodensee-Vorarlberg Tourismus ein neues Format für Freiluftveranstaltungen, das CoronaAuflagen berücksichtigt. Die „Vorarlberger Kulturpicknicks“ sollen Künstler/-innen aus dem Bodenseeraum eine Bühne geben und Tourismusbetrieben oder Veranstaltern die Möglichkeit, Einheimischen und Gästen ein Kulturprogramm anzubieten. Gemeinsam mit Vorarlberg Tourismus und der Plattform Kultur & Tourismus bietet das Unternehmen ein Gesamtpaket, das lokale Veranstalter übernehmen können, dazu gehören Picknickdecken von David Fussenegger Textil, Proviant von Dietrich Kostbarkeiten und die neue „Events Vorarlberg App“ zur Anmeldung und Kommunikation mit Besuchern. Bodensee-Vorarlberg selbst veranstaltet im Juli und August insgesamt drei Kulturpicknicks. Infos unter kulturimjetzt.at

Lockdown, Quarantäne und Stillstand. Der Wirtschaft und der Gesellschaft hat die Corona-Krise einiges beschert. Grundbedürfnisse wie Kontaktpflege und Freizeitbeschäftigung, ja selbst simple Alltäglichkeiten wie ein kurzer Spaziergang mit Kind und Kegel arteten zu regelrechten Spießrutenläufen unter Denunziantenparanoia aus. In Bezug auf die unscharfe „Auslegung“ dessen, was nun eigentlich rechtens war, hätte etwas mehr Transparenz vonseiten der Politik gegenüber den Bürgern nicht geschadet. Die Bundesregierung hätte sich den Unmut der Bevölkerung (bezeichnen wir diesen als bundesweite Sammlung an „Nachbesserungsvorschlägen“) erspart. Weniger Potenzial scheint derweil in Sachen Klimaschutz genützt worden zu sein, dabei sind Politik und Gesellschaft gleichermaßen gemeint: So wurde der Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs – mit Ausnahme des 1-2-3-Tickets, das wir in Vorarlberg ohnehin schon haben – nur wenig forciert und attraktiviert. Aber die potenziellen ÖPNV-Nutzer (zugegebenermaßen war der Öffi-Betrieb zwar reduziert, jedoch nicht stillgelegt) haben es vor lauter Ansteckungsangst und verführt von den „niedrigen“ Spritpreisen auch nicht geschafft, einfach auf das Auto zu verzichten – nur um sich dann angesichts des allgegenwärtigen Nachhaltigkeitstrends einzureden, dass die paar Mal mit dem Auto „eh ned so schlimm“ sind. Diese Verdrängungstaktik und der niedrige Spritpreis können allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Sache mit den fossilen Brennstoffen problematischer wird. Vielleicht wären mehr Umstiegs-Anreize und Infrastruktur hilfreich – samt Entscheidern, die diese nicht nur ankündigen, sondern auch anpacken und das Thema weiterhin genauso penibel im Blick behalten wie alles andere. Simon Groß, Redakteur

Impressum Herausgeber und Medieninhaber: Wirtschaftskammer Vorarlberg – Herstellung: „Die Wirtschaft“ Betrieb gewerblicher Art, beide 6800 Feldkirch, Wichnergasse 9, t 05522 305–382, presse@wkv.at, wko.at/vlbg Redaktion: Mag. Herbert Motter, Leiter Abteilung Presse (moh, DW 380), Sabine Barbisch, BA (ba, DW 383), Simon Groß, BA (gsi, DW 381), Mag. Julia Schmid (ju, DW 496), Mag. Andreas Dünser (ad, DW 387). Redaktionsassistenz: Elke Blecha (DW 382). E-Mail: nachname.vorname@wkv.at, Änderung der Zustelladresse: DW 206 Verlagsagenden – Anzeigenannahme: Media Team Kommunikationsberatung Gesellschaft m.b.H., 6832 Röthis, InterparkFOCUS3, t 05523 52392-0, office@media-team.at, media-team.at – Anzeigenleiter: Markus Steurer, t 05523 52392-11, +43 664 88234240, markus.steurer@media-team.at Anzeigentarif Nr. 1/2019 vom 12.10.2018. Hersteller: Russmedia Verlag GmbH, Gutenbergstraße 1, 6858 Schwarzach. Jahresbezugspreis: € 28,-. Für Mitglieder der Wirtschaftskammer kostenlos. Nachdruck nur bei voller Quellenangabe gestattet. Offenlegung: Grundlegende Richtung: Wahrnehmung der gemeinsamen Interessen aller Mitglieder der Wirtschaftskammer Vorarlberg. Offenlegung der Eigentumsverhältnisse nach § 25 Mediengesetz: Wirtschaftskammer Vorarlberg, Wichnergasse 9, 6800 Feldkirch. Siehe auch: wko.at/vlbg/offenlegung. Druckauflage: 20.606 (2. Halbjahr 2019). Fotos ohne Bildnachweis stammen aus unserem Archiv oder istockphoto.com. Alle verwendeten geschlechtsspezifischen Formulierungen meinen die weibliche und männliche Form.


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NR. 12 • JUNI 2020 • DIE WIRTSCHAFT | 48

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