Die Wirtschaft - Nr. 39-40, 25. September 2015

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Die Wirtschaft Foto:: fotolia

Die Zeitung der Wirtschaftskammer Vorarlberg · 70. Jahrgang

Nr. 39-40 · 25. September 2015

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Die nächste Ausgabe erscheint am 9. Oktober 2015

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Wirtschaftskammer Vorarlberg schlägt konkrete Maßnahmen zur Integration von Flüchtlingen vor.

Acht Sonderseiten bieten umfassende Informationen zum Behindertengleichstellungsgesetz.

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Seite 21-28


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2 · Die Wirtschaft

Magazin n I Themen der Woche

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Transportwirtschaft. WKV-Präsident Manfred Rein kritisiert Tiroler Maßnahmenpaket: „Die Maßnahme verfehlt das Ziel.“ 5

Foto: Jürgen Margreiter

Positive Bilanz. Die Vorarlberger Seilbahnen haben diesen Sommer ein zweistelliges Umsatzplus erwirtschaftet. Das gute Wetter und Investitionen sind die Gründe.  5

Registrierkassenpflicht. Theresia Fröwis, Obfrau der Sparte Handel in der WKV, fordert mehr Klarheit und weniger Bürokratie in Sachen Registrierkassenpflicht.  6

n I Herausgeber und Medieninhaber: Wirtschaftskammer Vorarlberg – Herstellung: „Die Wirtschaft“ Betrieb gewerblicher Art, beide 6800 Feldkirch, Wichnergasse 9, T 05522/305 – 382, F 05522/305 – 100, E presse@wkv.at, W www.wko.at/vlbg Redaktion: Mag. Herbert Motter, Leiter Abteilung Presse (moh, DW 380), Sabine Barbisch, BA (ba, DW 383), Peter Freiberger (pf, DW 381), Mag. Julia Schmid (ju, DW 496), Teresa Egle. Redaktionsassistenz: Elke Blecha (DW 382). E-Mail: nachname. vorname@wkv.at Änderung der Zustelladresse: DW 206 Verlagsagenden – Anzeigenannahme: Media Team Kommunikationsberatung Gesellschaft m.b.H., 6832 Röthis, Interpark FOCUS 3, T 05523/52392-0, F 05523/52392-9, E office@media-team.at, W www.media-team.at – Anzeigenleiterin: Ing. Lydia Mathis, T 05523/52392-11, E lydia.mathis@media-team.at Anzeigentarif Nr. 38, gültig ab 1.1.2013. Hersteller: Russmedia Verlag GmbH, Gutenbergstraße 1, 6858 Schwarzach. Jahresbezugspreis: € 27,30. Für Mitglieder der Wirtschaftskammer kostenlos. Nachdruck nur bei voller Quellenangabe gestattet. Offenlegung: Grundlegende Richtung: Wahrnehmung der gemeinsamen Interessen aller Mitglieder der Wirtschaftskammer Vorarlberg. Offenlegung der Eigentumsverhältnisse nach § 25 Mediengesetz: Wirtschaftskammer Vorarlberg, Wichnergasse 9, 6800 Feldkirch. Siehe auch: wko.at/vlbg/offenlegung Druckauflage: 21.355 (1. HJ 2015) Fotos ohne Bildnachweis stammen aus unserem Archiv. Alle verwendeten geschlechtsspezifischen Formulierungen meinen die weibliche und männliche Form.

WK-Erfolg! Errichtung von Stellplätzen entbürokratisiert Die Wirtschaftskammer Vorarlberg kann über die von ihr initiierte Deregulierungskomission einen wichtigen Erfolg verbuchen. Durch eine Änderung im Baugesetz haben Bauunternehmer nun Klarheit hinsichtlich der Errichtung von Stellplätzen. Die Landesregierung hatte erst vor Kurzem per Verordnung die Mindeststellplatzanzahl pro Wohnung auf 0,8 reduziert. Bei einer Überschreitung - auf etwa die vielfach ortsüblichen zwei Stellplätze pro Wohnung - drohte dem Unternehmen die Erbringung von schalltechnischen und auch medizinischen Gutachten. Nachbarn etwa konnten diese aufgrund möglicher Beeinträchtigungen über das ortsübliche Ausmaß hinaus einfordern.

Missstand aufgezeigt Für Unternehmen bedeutete dies einen enormen Zeitverlust und hohe Kosten, durch die Erstellung der Gutachten und den Pro-

jektstillstand während dieser Zeit. Jetzt wurde auf Intervention der Wirtschaftskammer im Baugesetz klargestellt, dass bei der Errichtung von höchtens zwei Stellplätzen pro Wohnung jedenfalls keine das orstübliche Ausmaß übersteigende Belastung zu erwarten ist. Damit entfälltdiesehraufwendigeGutachtungspflicht für den Bauunternehmer. Diese Rechtsklarheit stellt einen wichtiger Erfolg der Wirtschaftskammer Vorarlberg in ihrem Vorgehen gegen die überbordende Bürokratie dar. (moh)n

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Messe Dornbirn. Wenige Tage nach dem Ende der heurigen, positiv verlaufenen Dornbirner Herbstmesse, wurde in dieser Woche mit dem Abbruch der 40 Jahre alten Hallen 9 bis 12 im Messegelände in Dornbirn begonnen. Innerhalb gut eines Jahres entstehen auf der bestehenden Fläche neue Veranstaltungshallen, die den Anforderungen des Marktes entsprechen. Parallel zum Abbruch beginnt mit der Pilotierung in Teilbereichen des Baufeldes die eigentliche Bauphase und die anschließende Errichtung der neuen Veranstaltungshallen. Bereits im Herbst 2016 sollen die beiden großen Hallen benutzbar sein.


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2,48 Mio.

Auf rund 2,48 Millionen Euro schätzt die Bundessparte Transport und Verkehr jene Kosten, die der Branche derzeit täglich wegen Grenzkontrollen entstehen.

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Die Freude über die ORF-Sicherheitspakete war bei den Erstklässlern sehr groß.

ORF-Sicherheitspaket für alle Erstklässler Große Freude herrschte zum Schulbeginn bei den Erstklässlern der Volksschule Bütze in Wolfurt. Vertreter von ORF Vorarlberg, Land Vorarlberg, Vorarlberger Landesversicherung (VLV), Illwerke VKW und Wirtschaftskammer Vorarlberg haben die Schülerinnen und Schüler besucht, um ihnen ein kostenloses ORF-Sicherheitspaket - bestehend aus jeweils einem praktischen Turnbeutel in Neongelb, einer ebenfalls neongelben Kindersicherheitsweste und zwei silbernen Reflexarmbändern - zu

überreichen. Mit dieser besonderen Aktion möchten die beteiligten Unternehmen bzw. Organisationen einen aktiven Beitrag zur Sicherheit der schwächsten Verkehrsteilnehmer, nämlich der Kinder, leisten. ORF-Landesdirektor Markus Klement: „Mit der Initiative ‚Sicher unterwegs‘ sorgen wir gemeinsam mit unseren Partnern dafür, dass alle Erstklässler so sichtbar wie möglich in die Schule und zurück kommen. Wir möchten damit einen aktiven Beitrag zur Verkehrssicherheit in Vorarlberg leisten!“

n J Investition in die Zukunft Die Erweiterung und Modernisierung des Güterbahnhofs Wolfurt ist zweifellos eines der aktuell wichtigsten Infrastrukturprojekte in Vorarlberg. Nach dem Spatenstich Anfang dieses Jahres liegen die Arbeiten des Großprojekts absolut im Zeitplan. Bemerkenswert ist, dass der Vollbetrieb der anliegenden Unternehmen durch die Bauarbeiten nicht unterbrochen wird. Mit der Fertigstellung im Jahr 2018 wird der Güterbahnhof zu einem modernen, zukunftsträchtigen

Dreh- und Angelpunkt für die Wirtschaft. Für die langfristige Sicherung und weitere Attraktivierung des Wirtschaftsstandorts Vorarlberg ist das Projekt ein Meilenstein. Die Investition ist außerdem ein wichtiger Aspekt für Konjunktur und regionale Wertschöpfung. In insgesamt drei Bauetappen werden in das zukunftsträchtige Projekt in den kommenden drei Jahren knapp 70 Millionen Euro investiert. Daumen nach oben! (ba)n

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n N  Mit zweierlei Maß Gleich ist nicht immer gleich, das bekommen unsere Unternehmer immer wieder zu spüren. Beispiele gefällig? Nehmen wir das Thema Barrierefreiheit. Mit 1.1.2016 gilt das neue Behindertengleichstellungsgesetz, das den Betrieben vorschreibt, barrierefrei zu sein. Für die öffentliche Hand, aus deren Feder solche Regelungen üblicherweise ihren Ursprung haben, gilt das natürlich nicht. Sie setzt sich selbst längere Übergangsfristen und gibt sich damit mehr Zeit, um umrüsten zu können. Bleibt die Fra-

ge, womit das zu rechtfertigen ist? Beispiel zwei: Hinter den Kulissen wird an einer Erhöhung der Kündigungssteuer, der sogenannten Auflösungsabgabe, gebastelt. Ursprünglich im Tourismus und Bau eingeführt, um Kündigungen zu reduzieren, ist daraus längst eine allgemeine Steuer für die Wirtschaft geworden. Jetzt soll sie sogar noch weiter nach oben geschraubt werden. Und wer ist davon weiterhin ausgenommen? Richtig geraten! Die öffentlichen Unternehmen. Von wegen Gleichheitsgrundsatz. Daumen nach unten. (moh)n


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Thema WKV-Präsident Rein zum Flüchtlingsthema: „Chancen sehen und Potenziale nutzen“ Höchster Vertreter der Wirtschaftskammer Vorarlberg plädiert für offenen Zugang in der aktuellen Debatte um Flüchtlinge und schlägt konkrete Maßnahmen zur Integration vor. „Uns ist wichtig, dass der Zugang zur aktuellen Flüchtlingsthematik ein offener und humaner ist“, betont KommR Manfred Rein, Präsident der Wirtschaftskammer Vorarlberg. Rein sieht in der Zuwanderung Chancen für Österreich und den Arbeitsmarkt: „Es gibt viele Bereiche, in denen qualifizierte und motivierte Arbeitskräfte dringend benötigt werden. Wir fordern im Hinblick darauf schon lange, dass Asylwerber bereits nach einer bestimmten Zeit eine Arbeitsgenehmigung für jene Branchen bekommen, in denen auf dem heimischen Arbeitsmarkt eine Nachfrage besteht.“ „Es gibt“, so Manfred Rein, „nichts Schlimmeres als arbeiten zu wollen, aber nicht zu dürfen!“ Der WKV-Präsident fordert als ersten Schritt eine raschere Abwicklung der laufenden Asylverfahren. Das schnellstmögliche Erlernen unserer Sprache sieht er als weiteren wichtigen Schritt im Integrationsprozess: „Deutsch ist der wesentlichste Schlüssel einer gelungenenIntegrationundfolglich beruflichen Tätigkeit.“ Daher setzt die Wirtschaftskammer Vorarlberg folgende Maßnahmen, die im Präsidium vergangene Woche beschlossen wurden: f

Ashkan Sohvabo hat 2014 seine Lehre als Koch gestartet.

Über das WIFI wird die Wirtschaftskammer Vorarlberg kostenlose Deutschkurse für geflüchtete Menschen anbieten. Dieses Angebot soll sich an unbegleitete minderjährige Flüchtlinge und qualifizierte Flüchtlinge richten.

„Wir brauchen einen offenen Zugang zur Flüchtlingsthematik.“ KommR Manfred Rein f

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Gerade junge Flüchtlinge sollen gezielt als Lehrlinge angeworben werden. Weil es sich um eine Ausbildung handelt, besteht die Möglichkeit, eine Lehre zu absolvieren, bereits für jene jungen Flüchtlinge, deren Asylverfahren noch läuft. Vor allem durch Deutschkurse und allenfalls durch Mathematikkurse sollen die Jugendlichen im Vorfeld auf die Lehrstellen vorbereitet werden. Mit einer Kompetenzanalyse sollen die Fähigkeiten und Neigungen der Flüchtlinge aller Altersgruppen festgestellt werden, um entsprechende Angebote zu erstellen. Als ersten, relativ rasch umsetzbaren Schritt nennt Rein eine einheitliche „Kompetenzanalyse für jugendliche Flüchtlinge“, die von der WKO momentan erarbeitet wird und alsbald in Vorarlberg angeboten werden soll.

„Alle genannten Angebote und Maßnahmen werden in enger Abstimmung mit dem Land Vorarlberg, der AK, dem AMS und der Caritas erarbeitet und starten nach Abklärung mit diesen Partnern. So vermeiden wir Doppelgleisigkeiten und erhöhen die Effizienz der einzelnen Maßnahmen“, informiert WKV-Präsident Manfred Rein. n


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· Transport & Verkehr/Normen · 5

Tiroler Maßnahmenpaket verärgert Vorarlberger Transportwirtschaft Besonders das Verbot für den Tranport von bestimmten Gütern im Fernverkehr, das sogenannte sektorale Fahrverbot, stößt den heimischen Transportunternehmern massiv auf. Ab Juli bzw. Oktober 2016 gilt für bestimmte (bahnaffine und nicht terminsensible) Güter ein totales Fahrverbot auf der A 12 Inntalautobahn zwischen Langkampfen und Ampass. „Dieses Fahrverbot ist die massivste Einschränkung des vorliegenden MaßnahmenprogrammsIG-Luftder Tiroler Landesregierung. Unseres Erachtens verfehlt diese Maßnahme das gesteckte Ziel zur Vermeidung von Schadstoffimmissionen und belastet einzelne Wirtschaftszweige überproportional“, kritisiert Wirtschaftskammer-Präsident Manfred Rein. Aus einer Umfrage der Sparte Transport und Verkehr ging hervor, dass etwa 1.000 Fahrten pro Monat von diesem Fahrverbot betroffen

wären. Allein die Wahl von Alternativrouten überDeutschland, würden 50.000 Mehrkilometer bedeuten. Besonders betroffen wäre einmal mehr die Abfallwirtschaft. Gemäß Abfallverbringungsverordnung müssen grenzüberschreitende Abfalltransporte durch das Transitland notifiziert werden. Erfahrungsgemäß können in Deutschland die Verfahren zur Erlangung einer Notifizierung mindestens zwei Monate dauern und sind mit erheblichen Kosten verbunden.

Mit voller Härte Rein: „Uns als Tiroler Nachbar trifft es mit besonderer Härte. Es ist für uns gänzlich unverständlich und daher inakzeptabel, dass bayrische

Grenzregionen in die erweiterte Zone aufgenommen werden, während die Vorarlberger Wirtschaft gezwungen wird, große Umwege über deutsches Staatsgebiet in Kauf zu nehmen, betont Kammerpräsident Rein.

WKVForderungen Die Wirtschaftskammer fordert daher die Aufnahme Vorarlbergs in die erweiterte Zone für Ausnahmegenehmigungen, Ausnahmeregelungen von Fahrzeugen mit bester Emmisionstechnologie (EURO IV) und die Ausnahme von Teilladungen, wenn weniger als die Hälfte der transportierten Güter Verbotsgüter darstellen. (moh)n

Sommer 2015: Vorarlberger Seilbahnen mit zweistelligem Umsatzplus Die Steigerung von 20 Prozent ist auf das hervorragende Sommerwetter und Investitionen in Erlebnisangebote am Berg zurückzuführen. Eine Umfrage zu den Umsatzzahlen der Sommersaison 2015 machte die Fachgruppe der Vorarlberger Seilbahnen. Das Ergebnis: Die befragten Bahnbetreiber schätzen, dass sich der Umsatz – inklusive einer gleichbleibenden Entwicklung im Herbst – gegenüber dem Vorjahr um 20 Prozent steigert. Daraus ergibt sich das Ergebnis von rund 17 Millionen Euro Netto-Umsatz aus Personenbeförderung im Sommer.

Die Vorarlberger Seilbahnen blicken auf einen Sommer mit 20 Prozent Umsatzwachstum zurück. Foto: Jürgen Margreiter

Das Plus führen die Seilbahnbetreiber auf das konstante Schönwetter in diesem Sommer und die Investitionen in den Sommertourismus zurück. Von den 124 Seilund Sesselbahnen vorarlbergweit sind 37 auch in den Sommermonaten in Betrieb. „Viele Skigebiete in Vorarlberg haben – neben dem Tourismus im Winter – das Po-

tenzial für die warme Jahreszeit erkannt. Den Ganzjahres-Trend zu ‚Bewegung und Erlebnis am Berg’ spüren auch die Seilbahnen: Vor allem diejenigen Skigebiete, die in Sommer-Angebote investiert haben, verzeichnen ein deutliches Umsatzplus“, informiert Wolfgang Beck, Obmann der FG der Vorarlberger Seilbahnen.

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Erstattung der ASI-Teilnahmebeträge für 2015 WK erstattet auch 2015 die Teilnehmerbeiträge des Austrian Standards Institut (ASI). Einreichfrist endet am 30.9.2015 Viele Unternehmen leisten durch ihre Mitarbeit an der Normung einen wertvollen Beitrag für die österreichische Wirtschaft. Der Wirtschaftskammer ist es daher ein Anliegen, diese Unternehmen zu fördern und übernimmt - so wie im Vorjahr - auch heuer den ASITeilnahmebeitrag für das Jahr 2015 für einen Experten pro Mitgliedsunternehmen in voller Höhe von 450,- Euro exkl. USt. Damit wird es den Unternehmen ermöglicht, weiterhin aktiv an der Normung teilzunehmen. Die Antragstellung ist ab sofort mittels Online-Formular möglich, das nur für WKOMitglieder zugänglich ist. Dazu ist die Rechnung des ASI und die Zahlungsbestätigung hochzuladen. Für den Einstieg auf https:// apppool.wko.at/erstattungasi benötigen Sie Ihre Mitgliedsnummer und Ihren Pin-Code. Die Frist für eine mögliche Antragstellung endet am 30. September 2015. Anträge die später einlangen, können nicht mehr berücksichtigt werden. Kontakt für Rückfragen Erstattung-ASI@wko.at +43 5 90 900 / 3023


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6 · Handel · Die Wirtschaft

Mit 1. Jänner 2016 tritt die Registrierkassenpflicht in Kraft. Der WKO sind Verbesserungen der Regelung gelungen, es gibt aber noch Kritikpunkte. „Der Wirtschaftskammer ist es durch intensive Verhandlungen gelungen, bei der Einführung der Registrierkassenpflicht noch einige Verbesserungen und wichtige Entlastungen für die betroffenen Unternehmer zu erreichen“, betont Theresia Fröwis, Obfrau der Sparte Handel in der Wirtschaftskammer Vorarlberg. Die Kritik an der unpraktischen, bürokratischen und vor allem für die Betriebe teuren Regelung bleibe aber dennoch aufrecht, stellt Fröwis klar. Als Verhandlungserfolge nennt Spartenobfrau Fröwis exem-

plarisch folgende Beispiele: „Es gibt Entlastungen bei jenen Umsätzen, die im Rahmen von Webshops gemacht werden oder für Umsätze unter zwanzig Euro, die an Automaten (z.B. Getränke-, Snack- oder Zigarettenautomaten) gemacht werden. Zudem konnte der verpflichtende Abdruck eines QR-Codes auf jedem Beleg verhindert werden.“ Weitere Verhandlungserfolge sowie Forderungen der Wirtschaftskammer finden Sie in der Factbox.

Weitere Verhandlungen „Noch offen ist der Ausgang der Verhandlungen rund um das Thema Warenbezeichnung“, berichtet Fröwis und erläutert: „Die verpflichtende Angabe der handelsüblichen Bezeichnung auf dem Beleg würde für viele - vor allem für Klein- und Mittelbetriebe

Das hat die Wirtschaftskammer erreicht: f f f

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Leistungen außerhalb der Betriebsstätte müssen erst nach Rückkehr in der Registrierkasse erfasst werden. Signaturzertifikate müssen nicht alle drei Jahre erneuert werden. Geschlossene Gesamtkassensysteme können bereits ab 30 Registrierkassen zertifiziert werden. Ursprünglich waren 500 Registrierkassen vorgesehen. Die Verpflichtung zum Aufdruck eines QR-Codes auf dem Beleg entfällt. Umsätze von Webshops und Automaten mit Einzelumsätzen von 20 Euro werden von der Registrierkasse ausgenommen.

„Bis 1. Jänner 2016 muss alles gesetzeskonform umgesetzt sein. Es gilt, sich zu informieren. “ SO Theresia Fröwis

- heißen, dass sie jeden einzelnen Artikel händisch eingeben müssten. Das ist nich praxistauglich.“ Während einerseits die Verhandlungen für weitere Verbesserungen für die Unternehmen weiterlaufen, hat die Sparte Handel der Wirtschaftskammer

Vorarlberg eine InformationsOffensive für die von der Registrierkassenpflicht betroffenenen Unternehmen initiiert, „denn für die Umstellung bis zum 1. Jänner 2016 bleibt nicht mehr allzu viel Zeit“, gibt Spartenobfrau Fröwis zu bedenken und betont, wie wichtig es für die Unternehmer ist, „sich zeitnah über die individuelle Umstellung und Adaptierung in ihrem Betrieb zu informieren. Auch wenn es noch offene Fragen im Bezug auf die Registrierkassenpflicht gibt, informieren wir unsere Mitgliedsbetriebe bestmöglich, damit sie bis Jahresanfang gesetzeskonform unterwegs sind.“ Im Rahmen einer Roadshow zur Registrierkassenpflicht hat die Sparte Handel bereits 280 Vorarlberger Händler über die Neuerungen informiert. f

Weitere Informationen finden Sie online unter: www.wko.at/vlbg/handel

Das fordert die Wirtschaftskammer: f f f

Einen einheitlichen Termin für das Inkrafttreten der Verordnung und nicht wie bisher drei Einführungstermine. Die notwendigen Verwaltungsarbeiten auf ein vernünftiges Maß reduzieren. Die Verantwortlichkeit zwischen Softwareherstellern und Drittanbietern für das Sicherungssystem muss klar und unmissverständlich geregelt werden.


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Führungskompetenzen erfolgreich entfalten Das neue Führungskräfteseminar von Fischkom für Leadership und bessere Kommunikation zeigt praxisnah und ergebnisorientiert, wie Sie Ihre Führungsqualitäten optimieren. Führungskräfte fallen nicht vom Himmel. Oft werden Menschen jedoch aufgrund ihrer fachlichen Kompetenz und Qualifikation zu Führungskräften gemacht.

Dreitägiges Leadership-Seminar Das in Vorarlberg neue dreitägige Leadership-Seminar der Kommunikationsagentur Fischkom (PR, Kommunikation, Businesscoaching) zeigt ergebnisorientiert und praxisnah, wie Sie Ihr Potenzial als Führungskraft noch besser entfalten. Die TeilnehmerInnen lernen konkret ihren

im eigenen Betrieb. Start ist im Oktober 2015. Die Seminare können auch intern für Unternehmen gebucht werden.

Das Trainerteam: Kommunikationsexpertin Renate Fischer (Fischkom PR, Kommunikation) und Bruno Tschuppert (Unternehmer, TopTrainer CH): Erfolgreiches Führen ist lernbar!

Betrieb, ihre Abteilung nach erfolgreichen Prinzipien zu strukturieren sowie sämtliche Anforderungen mit den richtigen Tools wirksam zu kommunizieren.

professionell – erfolgsorientiert – praxisnah „Mit Hilfe von 7 erfolgreich angewendeten Führungsprinzipien und entsprechenden Tools erreichen Sie Ihre Ziele und prägen ein

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positives Miteinander in Ihrer Firma oder Abteilung“, schildert Renate Fischer die Quintessenz des mehrtägig gestaffelten Seminars. „Mitarbeiter sind keine Maschinen. Es kommt nicht nur darauf an, ob Sie etwas wissen oder tun, sondern WIE und WARUM Sie es tun.“ Großer Pluspunkt: Eine 100 % Zufriedenheitsgarantie sowie eine anschließende Beratungshotline über 3 Monate sichern den nachhaltigen Erfolg in der Umsetzung

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8 · Gründer- und Jungunternehmersymposium · Die Wirtschaft

n T 13.00 – 16.00 Uhr Check-in: Stellen Sie Ihr individuelles Programm zusammen 13.00 – 18.00 Uhr Infopoints im Foyer: Nutzen Sie die Gelegenheit, die wichtigsten Ansprechpartner zum Thema Unternehmensgründung unter einem Dach anzutreffen. Impulsvorträge 14.00 – 14.30 Uhr „Von der Idee zum Konzept“, Peter Flatscher, BA (WKV Gründerservice) ODER 14.00 – 14.30 Uhr „Crowdinvesting - ein neuer Weg zur Unternehmensfinanzierung“, Udo Oksakowski (CONDA Crowdinvesting) 14.45 – 15.15 Uhr „Online Marketing als Chance zum erfolgreichen Markteintritt“, Florian Wassel, BA (ToWa GmbH) ODER 14.45 – 15.15 Uhr „Zahlen im Griff“, Ing. Rudolf Köck (Unternehmensberater Innsbruck) Vorträge 16.00 - 16.20 Uhr „Unternehmerland Vorarlberg“: LSth. Mag. Karlheinz Rüdisser, WKVPräsident KommR Manfred Rein, BM Stadt Dornbirn Dipl.-Vw. Andrea Kaufmann, VDir. Raiffeisenlandesbank Dr. Johannes Ortner 16.20 - 17.15 Uhr „Fehler machen, aber richtig! Die Kunst schwere Entscheidungen zu treffen“, Peter Brandl (Managementberater und Autor) 17.15 – 17.25 Uhr „Jungunternehmerin im Fokus“: Mag. (FH) Vera Fechtig (Owlet Grafikdesign) 17.25 – 17.55 Uhr Pause 17.55 – 18.05 Uhr „Jungunternehmer im Fokus“: Ing. Daniel Leeb (Senitec GmbH) 18.05 – 19.00 Uhr „Vom Spinner zum Winner – Wie Sie mit dem Glauben an Ihre Ideen Berge versetzen können“, Johannes Gutmann (GF Sonnentor Kräuterhandels GmbH) 19.00 – 21.30 Uhr Unternehmer-Lounge, Austausch und Networking

Gründer- und Jungunternehmersymposium Foto: Fotolia

Das Event für Gründer und Jungunternehmer am 2. Oktober 2015 im Kulturhaus in Dornbirn. Sie haben Ihr Unternehmen bereits gegründet oder stehen kurz davor? Sie möchten sich über diverse Themen rund um die Selbstständigkeit informieren? Sie möchten neue Impulse erhalten und Gleichgesinnte treffen? Dann sind Sie beim Gründer- und Jungunternehmersymposium 2015 richtig. Dieses wird vom Gründerservice Vorarlberg, dem Land Vorarlberg und den Vorarlberger Raiffeisenbanken veranstaltet.

Expertenwissen In kurzen Impulsvorträgen erhalten Sie wichtige Informationen zur Unternehmensgründung und Selbstständigkeit. Zusätzlich können Sie sich an zahlreichen Informationsständen individuell informieren und beraten lassen. Die wichtigsten Ansprechpartner für Gründer und Jungunternehmer sind vor Ort.

Wichtige Impulse Neben Interviews erfolgreicher Jungunternehmer werden spannende Keynote-Vorträge von Peter Brandl, einem der gefragtesten

Redner am Markt und Johannes Gutmann, einer faszinierenden Unternehmerpersönlichkeit, zu hören sein.

Gründer- und Jungunternehmersymposium f f f f

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am 2. Oktober 2015 im Kulturhaus Dornbirn Tagungsbeitrag: 20 Euro inkl. Catering Infos und Anmeldung auf www.wkv.at/events/ symposium oder beim Gründerservice der WKV T 05522 305 1144 E gruenderservice@wkv.at

n K-V Peter Brandl, Managementberater und Autor

Johannes Gutmann, GF Sonnentor Kräuterhandels GmbH

„Fehler machen, aber richtig! Die Kunst schwere Entscheidungen zu treffen“. Mit über 3.000 Veranstaltungstagen in 13 Ländern und auf drei Kontinenten gehört der Berufspilot, Unternehmer, Fluglehrer und mehrfache Autor zu den unkonventionellsten und gefragtesten Rednern im Markt. Seine Erfahrungen aus der Fliegerei überträgt der Pilot auf Ihre Unternehmens- und Alltagssituationen.

„Vom Spinner zum Winner – Wie Sie mit dem Glauben an Ihre Ideen Berge versetzen können“. Vor über 25 Jahren wurde seine Idee, gemeinsam mit Bauern aus der Region biologische Produkte unter einem gemeinsamen Logo zu vermarkten, belächelt. Heute ist Johannes Gutmann mit seiner Sonnentor Kräuterhandels GmbH ein erfolgreicher Unternehmer. In seinem Vortrag gibt er überraschende Einblicke in seinen Werdegang.


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Erfolgreiche Vermittlung Wozabal Textilservice mit neuem Standort in Rankweil. Über eine Jobbörse des AMS wurde das Personal für den Betriebsstart gefunden. Die Reinigung und Aufbereitung von Miettextilien und Mietwäsche ist das Kerngeschäft der Wozabal Textilservice GmbH&CoKG. Das Linzer Unternehmen verarbeitet in seinen Betrieben rund 150 Tonnen Wäsche täglich. Seit Mai 2015 betreibt Wozabal auch eine Niederlassung in Rankweil und versorgt vor Ort Vorarlberger Unternehmen, vorrangig aus den Bereichen Gesundheits- und Sozialwesen, mit frischer Wäsche und Berufsbekleidung.

AMS Jobbörse Für einen gelungenen Start braucht es ein funktionierendes Team, das in wenigen Wochen ei-

Personalverantwortlicher Thorsten Hinz (links) und Mag. Simon Sparlinek.

nen reibungslosen Arbeitsablauf sicherstellt. Um die passenden Personen zu finden, wurde in Zusammenarbeit mit dem AMS eine Jobbörse organisiert, die in der regionalen Geschäftsstelle in

Feldkirch stattfand. „Wir waren überrascht, wie viele Personen zur Jobbörse gekommen sind. Es waren sicher an die 70 Interessenten“, erzählt Thorsten Hinz, Personalverantwortlicher bei Wozabal in Rankweil. Nach einer ersten Auswahl führten die Verantwortlichen drei Tage lang Bewerbungsgespräche und stellten Schritt für Schritt ihr neues Team zusammen. „Die Kooperation mit dem AMS klappt hervorragend. Von den derzeit 50 Beschäftigten haben wir fast alle vom AMS vermittelt bekommen“, so Thorsten Hinz. Das Berufsbild ist unspezifisch – relativ einfache Tätigkeiten, die aber doch ein gutes Verständnis der gesamten Abläufe erfordern. „Man muss mehr mitdenken, als man glaubt“, sagt Mag. Simon Sparlinek, stellvertretender Leiter der Region West bei Wozabal, „die Maschinen bedienen, die Logistik verstehen, Arbeitssicherheit und Hygieneanforderungen beachten.“

Altersstruktur Die neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind inzwischen gut eingearbeitet. Der jüngste ist 22, und es sind auch einige über 50jährige im Team. Sie zeichnen sich durch sehr hohe Verlässlichkeit, Pünktlichkeit und Lebenserfahrung aus. „Sie haben Freude an ihrem Job und eine ausgesprochen soziale Einstellung, sind sehr angenehm im Umgang und emotional stabil“, weiß Simon Sparlinek, „auch Arbeitsweise und Geschwindigkeit passen, da gibt es keine Probleme.“ Für Abwechslung sorgt ein Rotationsprinzip. Die Mitarbeitenden wechseln nach einem festgelegten zeitlichen Rhythmus den Arbeitsbereich, um monotone Abläufe zu durchbrechen. Promotion

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Nr. 39-40 · 25. September 2015 Die Wirtschaft

Österreich Millionenkosten durch Straßensperren Die aktuelle Flüchtlingskrise stellt die heimische Transportbranche vor große Herausforderungen. Durch Staus und Sperren entstehen Millionenkosten. Unternehmen in der Personenund Güterbeförderung sind derzeit massiv von Steh- und Wartezeiten an den Grenzen betroffen, woraus zwingend Verletzungen der EU-Sozialvorschriften resultieren. Bei außergewöhnlichen Situationen gibt es europarechtlich die Möglichkeit, die Lenk- und Ruhezeitenbestimmungen für Bus- und Lkw-Lenker temporär zu lockern - dies muss schnell und unbürokratisch erfolgen, fordert die Bundessparte Transport und Verkehr. Bundesspartenobmann Alexander Klacska rechnet vor: „Allein durch die Grenzkontrollen nach Deutschland in Suben, Kufstein und am Walserberg sowie in Nickelsdorf entstanden den betroffenen Unternehmungen rund 2,48 Millionen Euro täglich an Kosten. Mit der Einführung der Grenzkontrollen auch in Österreich werden sich diese Kosten

Nichts geht mehr: Grenzkontrollen führen zu extrem langen Wartezeiten für die Frächter. Foto: APA/ Herbert Oczeret

mindestens verdoppeln.“ Für jene Busunternehmen, die Flüchtlinge transportieren, hat das Verkehrsministerium bereits eine Ausnahmeregelung erlassen. Es gilt aber nun, diese Regelung generell für alle betroffenen Unternehmen in Güterbeförderung und Busverkehr auszudehnen. Um die Situation zu entschärfen, ist zudem eine vorübergehende Lockerung

im Wochenend- und Feiertagsfahrverbot sowie bei zahlreichen regionalen Fahrverboten auf dem niederrangigen Straßennetz notwendig. Als Ausgleich zu den massiven Kostensteigerungen und Produktivitätsverlusten sowie als Kostendämpfer für die durch die Wartezeiten steigenden Logistikkosten für die in Österreich so

wichtige Exportwirtschaft fordert die Wirtschaft daher eine sofortige Entlastung im Gebührenbereich durch Absenkung der aktuellen Mautsätze um 10 Prozent. Die dadurch entstehenden Mindereinnahmen des Bundes würden durch die Entlastung bei den Logistikdienstleistern und exportierenden Unternehmen jedoch kompensiert, betont Klacska. n

Metallindustrie: Startschuss der KV-Verhandlungen Gestern erfolgte der Startschuss zur Herbstlohnrunde der Metaller. Traditionellerweise begannen die Kollektivvertragsverhandlungen mit der Übergabe der Forderungen der Gewerkschaftsseite an die Arbeitgeber-Verhandler in der Wirtschaftskammer Österreich. Auch heuer verhandeln die sechs Arbeitgeber-Vertretungen wieder getrennt mit den ArbeitnehmerVertretern, um den speziellen Rahmenbedingungen in den ein-

Die Metallindustrie beschäftigt rund 180.000 Arbeitnehmer.

Maschinen- und Metallindustrie (FMMI), des mit Abstand größten der sechs Metaller-Fachverbände, zeichnet ein wenig optimistisches Bild der Branche: „Uns als Maschinen- und Metallwarenindustrie geht es schlecht, wir haben im letzten Jahr weniger verdient und müssen erstmals seit Jahren Mitarbeiter abbauen“, so Knill. Die Zahl der Beschäftigten im FMMI sank unter 120.000.

zelnen Bereichen der Metallindustrie zu entsprechen. Christian Knill, Obmann des Fachverbands

Die Auftragseingänge in der Maschinen- und Metallwarenindustrie sanken zuletzt um 3,7

Prozent, die Produktion ist um 3,5 Prozent rückläufig. Man spüre auch den Wegfall des wichtigen Exportmarkts Russland, das zu den zehn wichtigsten Abnehmerländern gehörte. Zugleich werde der internationale Preiskampf härter. Voriges Jahr hat man sich für die rund 180.000 Arbeitnehmer der 5 Fachverbände auf ein Plus der Mindest- sowie Ist-Löhne und -Gehälter um 2,1 Prozent geeinigt, wodurch der Mindestlohn auf n 1.724.17 Euro wuchs.


Nr. 39-40 · 25. September 2015 Die Wirtschaft

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12 · Information&Consulting/IT-Serie · Die Wirtschaft

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Teil 6 der IT-Serie: Cyberkriminalität Cyberkriminalität betrifft so gut wie jeden. Täglich werden Computer angegriffen und ihre Rechenleistung missbraucht oder ihre Daten gestohlen. Viele dieser Angriffe passieren unbemerkt und werden daher

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sobettrug oder das Deauch nicht angezeeigt. liktt „Störung der ffe Manche Angriff Fu werden bewusstt unktionsfähigkeit vertuscht, um den eines ComputerRuf des betrofsystems“, welches fenen Unternehim Zeitraum von exklusiv von den mens nicht zu ge2004 bis 2013 um IT-Security-Experts fährden und negaviertausend Pron zen tive Auswirkungen nt zugenommen hat. auf das Geschäft zu verhindern. Die Sensibilisierung für den Allein in Österreich wurden Schaden, der einem Unternehim Jahr 2013 laut Jahresbericht men durch Computerkriminalität des Bundeskriminalamtes fast zugefügt werden kann, ist immer zwölftausend Cybercrime-Delik- noch nicht stark genug ausgete zur Anzeige gebracht. Darun- prägt. Dementsprechend sind ter fallen Vergehen wie Phishing, auch die Schutzmaßnahmen oft Schaffung unberechtigter Zu- unzureichend. Zur Verhinderung gänge (Hacking), Bestellbetrug, eines Schadens, aber auch im Kreditkartenmissbrauch, Inkas- Schadensfall, ist es unerlässlich,

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Nr. 39-40 · 25. September 2015 Die Wirtschaft

· Arbeitsmarkt/Werbung · 13

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Präsident Rein: „Alles ist zu unterlassen, was Unternehmen zusätzlich unter Druck bringt“ Ein Bonus-Malus-Quotensystem ist der falsche Weg, so KommR Manfred Rein. Das schaffe nur mehr Bürokratie, aber keinen einzigen Arbeitsplatz und schränke unternehmerische Entscheidungen zu sehr ein. Wie absurd sich eine solche Quote für ältere Arbeitnehmer auswirken könnte, zeigt folgendes Beispiel: Vor Kurzem lösten drei ältere, gut bezahlte Führungskräfte von sich aus das Arbeitsverhältnis in einem mittelgroßen Vorarlberger Gewerbeunternehmen. In dieser Situation, für die der Unternehmer nichts kann und noch dazu diese

Arbeitskräfte dringend benötigt, wäre nun sofort eine Strafzahlung fällig geworden, weil die Quote nicht mehr erreicht wird. „Ist dies zu rechtfertigen? Nein, denn Arbeitsplätze schafft man, indem man Beschäftigung fördert und nicht durch Strafen. Abgesehen davon müssen Personalentscheidungen den Unternehmern vorbehalten bleiben. Eine Umkehrung dieses Prinzips wäre eine Abkehr in die Planwirtschaft“, betont Manfred Rein. Es geht vielmehr darum, die Betriebe jetzt zu entlasten und ihnen nicht durch staatliche Regelungen eine „ideale“ Mitarbeiter-Struktur vorzugeben. Wirtschaftskammer-Präsident Manf-

Wirtschaftskammer-Präsident KommR Manfred Rein: „Es kann nicht sein, dass ein Betrieb, der Arbeitsplätze schafft und sich tagtäglich bemüht, diese auch zu halten, dafür Strafen zahlen soll, dass seine Mitarbeiter im Schnitt zu jung sind, beziehungsweise ein vorgeschriebenes Alter nicht erreichen.“

red Rein lehnt weitere Eingriffe der Politik in unternehmerische Entscheidungen vehement ab. „Was kommt als nächstes? Eine Mindestanzahl von Jugendlichen im Unternehmen, von Frauen oder von gering Qualifizierten? Die Absicht, sich mit einer Quote den gewünschten Erfolg quasi herbeizustrafen, kann gesellschaftspolitische Versäumnisse nicht wettmachen.“ Man soll sich ein Beispiel an der Schweiz nehmen: Dort wird Leistung belohnt und nicht bestraft! Viel mehr Sinn macht ein Eingriff in die hohen Lohnnebenkosten. Zudem sollte das Pensionssystem endlich die steigende Lebenserwartung berücksichtigen. n

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14 · Frau in der Wirtschaft · Die Wirtschaft

8. Vorarlberger Unternehmerinnenforum Das 8. Vorarlberger Unternehmerinnenforum am 21. Oktober 2015 in der Kulturbühne AmBach Götzis steht ganz im Zeichen des Wissenstransfers und des Netzwerkens. Vorarlbergs Unternehmerinnen treffen sich zum Austausch und erhalten zugleich viele Inputs und Know-how aus den Fachvorträgen. Auch heuer präsentiert Frau in der Wirtschaft Vorarlberg wieder ein abwechslungsreiches Programm

mit Top-Rednern, die auf alle Fälle einen spannenden und interessanten Abend garantieren.

Die Details f f f f

21. Oktober 2015 Kulturbühne AmBach Götzis 17:00 Uhr Einlass 17:30 Uhr Begrüßung durch FiW Landesvorsitzende Evelyn Dorn

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17:45 Uhr Anitra Eggler „Vom Handy versklavt, von Emails getrieben“ 18:45 Uhr Mag. Hanni Rützler „Orientierung im Dschungel der Ernährungsideologien“ 19:30 Uhr Pause 19:45 Uhr Dr. Thomas Müller „Krisensituationen und deren psychologische Gesetze“ 20:45 Uhr Ende und Ausklang Moderation: Diana Panzirsch

Infos & Anmeldung f f f f

Verbindliche Anmeldung bis 16. Oktober 2015 www.wkv.at/events/Unternehmerinnenforum Tagungsbeitrag 40 Euro Kontakt und Infos: Karin Furtner, GF Frau in der Wirtschaft Vorarlberg E furtner.karin@wkv.at T 05522 305 452

Anitra Eggler, Digitaltherapeutin

„Vom Handy versklavt, von Emails getrieben“ Dieser Vortrag ist eine Blitz-Therapie und wirkt gegen die ruinösesten Krankheiten des gemeinen Büro-Kriegers: Email-Wahnsinn, Sinnlos-Surf-Syndrom, Meeting-Malaria und Präsentations-Pest, Sklaven-Phonitis und wie sie alle heißen. Natürlich sind davon nicht nur BüroKrieger betroffen, sondern auch Menschen wie Sie und ich.

Dr. Thomas Müller, Kriminalpsychologe Mag. Hanni Rützler, Food-Trendexpertin

„Orientierung im Dschungel der Ernährungsideologien“ Wie werden wir uns in Zukunft ernähren? Wie wird unsere Nahrung produziert und verarbeitet? Wie entwickeln sich urbane, globale, soziale Ernährungstrends? Hat „Bio“ eine Zukunft oder wird „Genfood“ einen späten Durchbruch erleben? Mit welchen Methoden kann die Menschheit in Zukunft ernährt werden? Folgen Sie Mag. Hanni Rützler bei ihrem Vortrag in die spannenden Einkaufs-, Genussund Esswelten von morgen.

„Krisensituationen und deren psychologische Gesetze“ Krisen und komplexe Herausforderungen, insbesondere wenn sie sich über längere Zeit erstrecken, besitzen ihre eigene Logistik. Wer sie erkennt und damit umgehen kann, hat die Möglichkeit, daran zu wachsen. Im Vortrag von Dr. Thomas Müller geht es darum, von jenen Menschen zu lernen, die sich immer wieder in Krisen bewährt haben, und die Fehler jener aufzuzeigen, die sich in der Krise vergessen haben.


Nr. 39-40 · 25. September 2015 Die Wirtschaft

Weltweit erfolgreich – mit der Bank Austria.

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Nr. 39-40 · 25. September 2015

16 · Holzindustrie/Tischler · Die Wirtschaft

Herausragende Leistungen der Vorarlberger Tischlerlehrlinge bei Schweizer Wettbewerb Teilnahme an Wettbewerb in der Schweiz im Zuge eines länderübergreifenden Austausches über die unterschiedlichen Ausbildungssysteme. Erstmals haben Vorarlberger Tischlerlehrlinge in der Schweiz an einem Wettbewerb teilgenommen - und dies mit Riesenerfolg. Den Sieg holtesichSimonMäser(Lehrbetrieb Tischlerei Hanno Bickel), fünf der insgesamt sieben Vorarlberger landeten bei den Sektionsmeisterschaften des Schreinerverbands Kanton St. Gallen unter den besten acht. Die Vorgeschichte: Neun Lehrlinge aus St. Gallen hatten heuer im Frühjahr an den Vorarlberger Landeslehrlingsmeisterschaften in Dornbirn teilgenommen. Mit nach Vorarlberg waren auch Schweizer Innungsmitglieder, Experten und Kursleiter gereist, die sich im Rahmen eines Forums mit ihren Vorarlberger Kollegen austauschten. „Anschließend erhielten wir die Einladung, an den Sektionsmeisterschaften von St. Gallen teilzunehmen“, sagt Karl Müller, stellvertretender Lehrlingswart der Tischler in Vorarlberg, und gleichzeitig für die

Organisation von Wettbewerben zuständig. Sieben Vorarlberger Tischlerlehrlinge im zweiten bzw. dritten Lehrjahr bereiteten sich daraufhin in intensiven Trainingseinheiten mit ihrem Trainer Josef Köss im WIFI auf den Wettbewerb vor, der nun in Heiden über die Bühne ging. Die Sektionsmeisterschaft bildet in der Schweiz einen Teil der Vorausscheidung für die WorldSkills in den Vereinigten Arabischen Emiraten.

Ungewohnte Aufgaben Die intensiven Vorbereitungen zeigten Früchte: Die heimischen Lehrlinge dominierten den Wettbewerb. Der Erfolg ist auch deshalb bemerkenswert, zumal die Vorarlberger Aufgaben zu bewältigen hatten, die es in dieser Form bei österreichischen Wettbewerben nicht gibt. So muss beispielsweise in der Kategorie „Powerschreinern“ innerhalb von 40 Minuten ein Werkstück (Massivholzfragment

Die Trainer Josef Köss (l.) und Thomas Vogler (Schweizer Nationalmannschaft) mit den erfolgreichen Vorarlberger Teilnehmern.

mit klassischer Holzverbindung) hergestellt werden. „Die Teilnahme stand im Zeichen des gegenseitigen Austausches über die beiden unterschiedlichen Ausbildungssysteme. Wir freuen uns auch deshalb ganz besonders über die Erfolge, zumal das Ausbildungsniveau nicht nur in Österreich, sondern auch in der Schweiz - wo die Lehrzeit sogar vier Jahre beträgt - hohes Ansehen genießt“, sagt Karl Müller. Die Vorarlberger und Schweizer Tischler wollen ihre Zusammenarbeit künftig fortsetzen. (pf)n

n V. E Platz 1 (Gold): Simon Mäser, (Tischlerei Hanno Bickel) Platz 3 (Gold): Andreas Erhart, (Tischlerei Albert Hartmann) Platz 4 (Silber): Jakob Bitschnau, (Kunsttischlerei Markus Juen) Platz 5 (Silber): Daniel Versluis, (Tischlerei Karl Müller) Platz 8 (Bronze): Thomas Fetz, (Tischlerei Andreas Flatz) Platz 13: Renato Burtscher, (Tischlermeister Bischof KG) Platz 20: Lukas Strasser, (Tischlerei Karl Müller)

n I T  H Aufwind für den Holzbau in Mitteleuropa nicht abflauen lassen Branchenvertreter der Holzindustrie aus der Schweiz, Baden-Württemberg, Westösterreich und dem Elsass trafen einander in Mellau zum jährlichen Austausch. Die Vorarlberger Holzindustrie hatte dazu eingeladen. Ein wichtiges Thema war die Werbung für den Baustoff Holz. Die Erfolge von proHolz, der Marketingplattform der Holzindustrie in Österreich und international zeigen, wie wichtig die gemeinsame Holzwerbung ist, um neue Märkte zu schaffen und bestehende weiter auszubauen. Der Holzbau verspürt in Mitteleuropa zurzeit viel Aufwind, der Aufwind müsse aber mit Werbung ständig forciert werden, so die einhellige Meinung der Bran-

Vertreter der Holzindustrie aus Westösterreich, der Schweiz, BadenWürttemberg und dem Elsass bei dem Treffen in Mellau.

chenvertreter. Die sichtbaren Erfolge der Werbung für den Baustoff der Zukunft sollten die Branche motivieren, weiter auf diese Schiene zu setzen. Als nicht weniger wichtig für die Sicherung und den Ausbau der

Absatzmärkte wird das Lobbying in Brüssel und die Arbeit in den Normierungs-Gremien betrachtet. Viel Präsenz, Ausdauer und eine verstärkte internationale Zusammenarbeit sei erforderlich, um die Rahmenbedingungen zur

Verwendung von Holz im urbanen Wohnbau zu verbessern. Die mitteleuropäische Schnittholzproduktion liegt im laufenden Jahr knapp unter Vorjahresniveau – höher einzig in Österreich. Die Rundholzversorgung wird sich nach den störenden Einflüssen des Sturms Niklas bald wieder normalisieren, die Restholzerlöse bleiben unbefriedigend. Ein seit Jahren nicht gelöstes Problem stellt die Rundholz-SchnittholzPreisschere dar. Seit 2010 können die Schnittholzpreise mit den gestiegenen Rundholzpreisen nicht mehr mithalten. Ein Ende dieser Entwicklung ist nicht in Sicht. Das nächste Vierländertreffen wird turnusmäßig 2016 in BadenWürttemberg stattfinden.


Nr. 39-40 · 25. September 2015 Die Wirtschaft

· Fachmesse für Holz und Handwerk · 17

Geballte Kompetenz in Sachen Holz Die Fachmesse für Holz und Handwerk: Innovativ, interregional, umfassend. Vom 6. bis 9. Oktober 2015 findet Österreichs führende Fachmesse für die Holzbearbeitung und Holzverarbeitung, die „BWS 2015“, im Messezentrum Salzburg statt. Alle 2 Jahre ist sie NeuheitenSchau sowie Kommunikationsund Informationsplattform für Tischler und Schreiner, Zimmerer, Holzbaubetriebe und den branchenspezifischen Fachhandel. Ein Messebesuch ist dann erfolgreich, wenn man auf die richtigen Ansprechpartner trifft, das passende Angebot findet und neue Anregungen und Ideen für das eigene berufliche Umfeld und die fachliche Weiterentwicklung mit nach Hause nimmt. Die BWS – Österreichs Fachmesse für Holz und Handwerk – garantiert Innovationen und Informationen aus erster Hand. Neben der modernen Multifunktionshalle 10 stehen die Hallen1,2und6imMessezentrum Salzburg für eine übersichtliche und kompakte Leistungsschau zur Verfügung. Messeleiter Ing. Andreas Wetzer gibt einen Überblick über den Fahrplan durch die Messe: „Materialien, Oberflächen, Holzwerkstoffe, Halbfertigprodukte und Fertigprodukte bilden

einen Schwerpunktbereich in der Halle 10. Werkzeuge, Eisenwaren und chemische Produkte wurden übersichtlich in den Hallen 2/6 gruppiert. Das Thema ‚HOLZBAU‘ kommt als neues Segment dazu und bildet in Halle 10 einen Themenschwerpunkt. Das EDV-Segment wurde zusammengefasst und neben dem ‚HOLZBAU‘ in der Halle 10 platziert.“ Alle Informationen zur Messe finden Sie unter www.bws-holzbau.at

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NEU: „HOLZBAU Messe+Kongress“ Zeit- und ortsgleich zur „BWS“ startet Reed Exhibitions eine neue Kongressmesse für Holzbau. Alle Detailinfos zur neuen „HOLZBAU Messe+Kongress“ mit dem detaillierten Kongressprogramm sind auf der Messewebseite zu finden: www.bws-holzbau.at/holzbau.

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Nr. 39-40 · 25. September 2015

18 · Kurzmeldungen · Die Wirtschaft

n K  Jetzt vormerken: EPU-Erfolgstag 2015 Freuen Sie sich bereits heute auf den EPU-Erfolgstag am 6. November 2015, von 13:30 bis 18:00 Uhr in der Kulturbühne AmBach, Götzis. Die Highlights: f

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„Das Prinzip Menschlichkeit oder wie gute Beziehungen den Geschäftserfolg nachhaltig beeinflussen“ - Beat Krippendorf veranschaulicht in seiner Keynote, welche Schlüsselkompetenzen und Schlüsselenergien es braucht, um das Vertrauen der Kunden zu gewinnen.

inspiriert in seinem Vortrag genau dazu. Erfahren Sie, was charismatische Menschen ausmacht, welche Eigenschaften und Fähigkeiten sie entwickelt haben. Und wie auch Sie Tag für Tag Ihr Charisma zum Strahlen bringen können, um andere zu begeistern. f

Rückfragen bzw. Auskünfte: WKV, Katharina Seidl, BA T 05522 305231 E seidl.katharina@wkv.at W epu.wko.at/vbg

„Charisma fällt nicht vom Himmel - wie Sie mit Charisma andere von sich begeistern!“ - Georg Wawschinek motiviert und

Lonely Bouquet Day 2016 Bei der letzten Berufsgruppensitzung der Vorarlberger Gärtner und Floristen wurde ein Projekt angesprochen, das 2016 umgesetzt werden soll - „The Lonely BouFoto: Thinkstock quet Day“.So funktionierts: f Binden Sie ein kleines Sträußchen aus Naturblumen. Stellen Sie dieses in ein Gefäß mit Wasser. f Befestigen Sie am Strauß ein Kärtchen auf dem „Nimm mich mit“ steht. Diese Karten werden wir von der WKV zur Verfügung stellen – sie müssen nur noch mit Ihrem Firmenstempel versehen werden. f Lassen Sie den Strauß an einer belebten Straße oder einem öffentlichen Platz stehen, wo ihn ein beliebiger Passant entdecken kann. f Der Lonely Bouquet Day findet am 29. Juni 2016 statt. f Mehr Informationen finden Sie auch unter www.fleuropean.com/international_ lonely_bouquet_day/

Erfolgreiche Lehrabschlussprüfung der jungen Floristen

Elf Nachwuchsfloristinnen und ein Jungflorist traten zur Lehrabschlussprüfung der Floristen an. Alle zwölf haben den praktischen Teil bestanden. Zur festlichen Ausstellungseröffnung am Abend wurde die Lehrabsolventen von der Sektkellerei Henkell und Co. mit einem Glas Mionetto Prosecco begrüßt. In diesem Rahmen fand auch die Ausstellungseröffnung der blumigen Kunstwerke mit rund 150 begeisterten Besuchern statt.

Erfolgreicher Messeauftritt der Vorarlberger Drogisten

V.r.n.l: Obmann KommR Dieter Lang und die Drogisten Bertram Müller, Irene Berchtold und Heide Albert.

Der Stand der Vorarlberger Drogisten auf der Dornbirner Herbstmesse war ein beliebter Treffpunkt und großer Gesundheitsmarktplatz. Die Drogisten standen persönlich mit ihrem fundierten Wissen zur Verfügung, hielten Vorträge, gaben Tipps und Infos zu Gesundheits- und Schönheitsfragen und begeisterten mit vielen Messeangeboten, dem hochwertigen Sortiment sowie zahlreichen Messeaktivitäten. Das große Interesse der Messebesucher und die ausgezeichnete Medienpräsenz brachten für die Vorarlberger Drogisten einen hohen Imagegewinn, so Obmann KommR Dieter Lang.

Veranstaltungstipp: Selbstständig und sicher Eine optimale soziale Absicherung ist gerade für Ein-PersonenUnternehmen und Kleinbetriebe eine Überlebensfrage. Erst ein tragfähiges soziales Netz macht den Kopf für erfolgreiches unternehmerisches Handeln wirklich frei. Doch wissen Sie, worauf Sie sich verlassen können und Anspruch haben? Die Mitglieder des Ausschusses für EPU stellen ihre Fragen Experten aus verschiedenen Bereichen: f Selbstständig und sicher soziale Absicherung für Unternehmer/-innen f 7. Oktober 2015, 18.30 Uhr f WIFI Dornbirn, Saal der Wirtschaft f Vertreter von SVA, AUVA, AMS, Versicherungsbranche und WKV stehen EPU Rede und Antwort f Infos auf epu.wko.at/vbg f Anmeldungen bis 4. Oktober 2015: www.wkv.at/event/384 f Die Teilnahme ist kostenlos.


Nr. 39-40 · 25. September 2015 Die Wirtschaft

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Gelbe Seiten n T

Dienstag, 29. September 2015 Dienstag, 13. Oktober 2015

13.30 – 16.30 Uhr, Wirtschaftskammer Vorarlberg. Gründerworkshop. Sie haben eine konkrete Geschäftsidee und möchten diese nebenberuflich umsetzen bzw. sind in Karenz, Hausfrau/Hausmann. Sie gründen als Einzelperson. Im Workshop erhalten Sie die rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Basisinformationen für Ihren Schritt in die Selbstständigkeit und wissen, auf was Sie achten sollten. Inhalte: Schritte der Gründung, Gewerberecht, Sozialversicherung, Finanzamt, Kosten, Finanzierung, Serviceleistungen… Fragen der Teilnehmer. Anmeldung: Gründerservice der WKV, T 05522-305-1144 Donnerstag, 1. Oktober 2015 WISTO, Hintere Achmühlerstraße 1, Dornbirn. FFG Beratungstag. Die FFG ist die Organisation für Förderung technischer Innovationen von Österreichischen Unternehmen, sie unterstützt Ihre F&E-Projekte an Förderungen und Dienstleistungen. Informieren Sie sich unentgeltlich bei Herrn Dr. Reiterer über Möglichkeiten für Ihr Unternehmen. Vereinbaren Sie Ihren persönlichen Gesprächstermin unter: daniela.auer@wisto.at oder telefonisch 05572/55252. Der Beratungstag ist kostenlos. Donnerstag, 8. Oktober 2015 17.00 – 19.00 Uhr, CAMPUS Dornbirn, Hintere Achmühlerstraße 1. Patentsprechtag der WirtschaftsStandort Vorarlberg GmbH. Die Patentanwälte Dr. Ralf Hofmann bzw. Dr. Thomas Fechner informieren Sie unentgeltlich über das Patent-, Marken-, Gebrauchsmuster- und Musterwesen. Um eine telefonische Anmeldung unter T 05572/55252-18 wird gebeten. Informationen unter: T 05572/55252–0, E wisto@wisto.at, W www.wisto.at

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exvor GmbH, Bregenzerstraße 51, 6911 Lochau; GESCHÄFTSZWEIG: Entwicklung, Bau und Vertrieb von Automationsanlagen und Komponenten für Fertigungsmaschinen in der Metallindustrie sowie die Vermittlung und Handel von Fremdprodukten für die Spannungstechnik in Fertigungsmaschinen; Kapital: € 35.000 Gründungsprivilegierung; GesV vom 21.03.2015; GF: (A) Günter Kobler (04.09.1955); vertritt seit 11.04.2015 selbstständig; GS: (A) Günter Kobler (04.09.1955); Einlage € 8.400; privilegierte Einlage € 2.400; geleistet € 1.200; (B) Ivan Kobler (10.07.1992); Einlage € 26.600; privilegierte Einlage € 7.600; geleistet € 3.800; – LG Feldkirch, 10.04.2015 – FN 432022b. Zimba MS immoinvest GmbH, Kirchplatz 24, 6780 Schruns; GESCHÄFTSZWEIG: An- und Verkauf von Immobilien sowie Vermietung und Verwaltung von eigenen Immobilien; Kapital: € 35.000 Gründungsprivilegierung; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 25.03.2015; GF: (A) Marc Schneider (21.02.1965); vertritt seit 09.04.2015 selbstständig; GS: (A) Marc Schneider (21.02.1965); Einlage € 35.000; privilegierte Einlage € 10.000; geleistet € 5.000; – LG Feldkirch, 08.04.2015 – FN 431864w. foryouandyourcustomers Feldkirch GmbH, Schloßgraben 8, 6800 Feldkirch; GESCHÄFTSZWEIG: Nutzung und Integration von Informationstechnologien um die Beziehung der Kunden mit ihren Kunden zu ermöglichen und integral weiter zu entwickeln, wofür die effiziente Handhabung von Produkt-, Kunden-, Lieferanten- und Prozessinformationen die Basis bildet, wobei die Gesellschaft auch die Entwicklung der beteiligten Menschen unterstützt; Kapital: € 50.000; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 25.03.2015; GF: (A) Robert Josef Stadler (20.07.1955); vertritt seit 09.04.2015 selbstständig; GS: (B) foryouandyourcustomers Holding AG; Einlage € 50.000; geleistet € 50.000; – LG Feldkirch, 08.04.2015 – FN 432018x. BMCC GmbH, Sägerstraße 100, 6890 Lustenau; GESCHÄFTSZWEIG: Handel mit Waren aller Art, Verpackung von Kaffee- und Teeprodukten; Kapital: € 35.000; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 24.03.2015; GF: (A) Peter Amann (13.12.1954); vertritt seit 08.04.2015 selbstständig; GS: (B) Amann Kaffee GmbH; Einlage € 35.000; geleistet € 35.000; – LG Feldkirch, 07.04.2015 – FN 432020z. Brenner Bauträger GmbH, Bregenzerwaldstraße 55, 6767 Warth; GESCHÄFTSZWEIG: Die Ausübung des Bauträgergewerbes und der Projektentwicklung; der Erwerb, Besitz und die Verwaltung von Beteiligungen an anderen Unternehmungen im Inland und im Ausland; die Geschäftsführung und Projektabwicklung für andere Unternehmen im Inland und Ausland; der Erwerb, Besitz und die Verwaltung von Liegenschaften; Kapital: € 35.000; GesV vom 05.03.2015; GF: (A) Martina Brenner (17.11.1980); vertritt seit 01.04.2015 selbstständig; GS: (A)

Das Landesgericht Feldkirch als Konkursgericht hat der Wirtschaftskammer bekannt gegeben, dass folgender Konkursantrag mangels hinreichenden Vermögens rechtskräftig abgewiesen wurde. Es handelt sich um den Konkursantrag gegen Gutekunst HSK GmbH in Liqu., Schwefel 91, 6850 Dornbirn Die aktuellen Insolvenzen können Sie auch der Homepage des Bundesministeriums für Justiz unter www.edikte1.justiz.gv.at entnehmen. Hier finden Sie die neuesten Eintragungen der Gerichte.

F S H F  E-  E Mittwoch, 14. Oktober 2015, 18.30 Uhr Wirtschaftskammer Feldkirch Tagesordnung 1. Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit 2. Genehmigung der Tagesordnung 3. Kurzberichte von FGO Reinhard Linder und BGO Siegwald Feuersinger 4. Delegierung der Beschlussfassung über Voranschlag und Rechnungsabschluss an den Fachgruppenausschuss gem. § 65 Abs. 1 WKG 5. Beschluss: Erhöhung bzw. Harmonisierung der derzeitigen Grundumlage ab 2016 auf einen einheitlichen Satz in Höhe von 120,Euro pro Berechtigung für die Fachgruppe des Elektrohandels und auf 190,- Euro pro Berechtigung für die Berufsgruppe des Einrichtungsfachhandels, Handel mit Möbeln, Büromöbeln, Raumausstattungswaren und Heimtextilien (für eingeschränkte und uneingeschränkte Handelsberechtigungen, einfacher Satz). Für ganzjährig ruhende Berechtigungen wird die Hälfte der Grundumlage gem. § 123 Abs. 14 WKG vorgeschrieben. Bericht über das Ergebnis der Meinungsbildung* zur geplanten Grundumlagenerhöhung. *Lt. WKG § 61 Abs. 2 besteht für die Mitglieder der Fachgruppe die Möglichkeit, zur geplanten Umlagenerhöhung schriftlich bis 07.10.2015 ihre Meinung abzugeben. Rückmeldungen bitte an die Geschäftsstelle per E-Mail: pfeifer.birgit@wkv.at oder Fax Nr. 05522/305-103.

6. Budgetvoranschlag 2016 - Beschlussfassung 7. Allfälliges


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20 · Gelbe Seiten · Die Wirtschaft

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Dienstag, 6. Oktober 2015

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9.30 – 11.30 Uhr in Bregenz, Sprechtag der Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft. Vorarlberger Gebietskrankenkasse, Heldendankstraße 10 13.45 – 15.15 Uhr in Lustenau, Sprechtag der Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft. Gemeindeamt, Rathausstraße 1/Zi. 106

I B Mittwoch, 07. Oktober 2015, 17.00 Uhr Bauakademie/WIFI Hohenems, Bahnhofstraße 27 (siehe Monitor)

Mittwoch, 7. Oktober 2015 9.30 – 11.30 Uhr, in Schruns, Sprechtag der Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft. Vorarlberger Gebietskrankenkasse, Veltlinerweg 5 13.30 – 15.00 Uhr in Bludenz, Sprechtag der Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft. Vorarlberger Gebietskrankenkasse, Bahnhofstraße 12 Dienstag, 13. Oktober 2015 9.30 – 11.30 Uhr in Egg, Sprechtag der Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft. Vorarlberger Gebietskrankenkasse, Bundesstraße 1039 13.30 – 15.00 Uhr in Dornbirn, Sprechtag der Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft. WIFI, Bahnhofstraße 24 Für Versicherte und Pensionisten besteht die Möglichkeit, allfällige Unklarheiten sowohl auf dem Beitragsals auch auf dem Pensionssektor zu besprechen und Anträge auf Pensionsleistungen zu stellen. Es können Auskünfte über die Krankenversicherung nach dem GSVG eingeholt sowie diesbezügliche Rechnungen zur Vergütung abgegeben werden. Anmeldung ist nicht erforderlich. Allfällige Unterlagen und Nachweise sowie die Versicherungsnummer sollten mitgebracht werden. Informationen: Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft, 6800 Feldkirch, Schloßgraben 14, T 050805-9970, F 050808-9919, E Direktion.VBG@ svagw.at, www.svagw.at 24. – 25. Oktober 2015 Messe Dornbirn, Messeplatz 1, Dornbirn. 3. Gustav Information: Dornbirner Messe GmbH, T 05572/305-0, E service@messedornbirn.at, www.messedornbirn.at

Tagesordnung 1. Eröffnung und Begrüßung durch den Innungsmeister Bmstr. Ing. Peter Keckeis Feststellung der Beschlussfähigkeit 2. Bericht des Innungsmeisters Bmstr. Ing. Peter Keckeis 3. Delegierungsbeschlüsse (Voranschlag, Rechnungsabschluss) 4. Dr. Angelika Götzl/Mediatorin Impulsvortrag zum Thema „Mediation im Baubereich“ 5. Überreichung der Baumeisternadel an die neuen Baumeisterkollegen 6. Allfälliges Aus organisatorischen Gründen bitten wir Sie um Anmeldung mittels E domig.sylvia@wkv.at oder T 05522/305 DW 246. I  C G   D-, F-  G Donnerstag, 22. Oktober 2015, 19.00 Uhr Flugplatz Hohenems Tagesordnung 1. Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit 2. Genehmigung des Protokolls der letzten Fachgruppentagung vom 16.10.2014 3. Bericht des Innungsmeisters Mag. Manfred Ruppert 4. Bericht über die finanzielle Gebarung 5. Delegierungsbeschluss für den Rechnungsabschluss und den Voranschlag gem. § 65 Abs. 4 WKG 6. Allfälliges und Mitgliederanfragen

S H F  L Dienstag, 13. Oktober 2015, 16.00 Uhr Wirtschaftskammer Feldkirch, Sitzungssaal Tagesordnung 1. Eröffnung und Feststellung der Beschlussfähigkeit 2. Beschluss: Delegierung der Beschlussfähigkeit über den Budgetvoranschlag und den Rechnungsabschluss an den Fachgruppenausschuss 3. Allfälliges F  B-, E-, H-  H Donnerstag, 15. Oktober 2015, 17.00 Uhr Wirtschaftskammer Feldkirch, SZ 104 Tagesordnung 1. Eröffnung und Feststellung der Beschlussfähigkeit 2. Beschluss: Delegierung der Beschlussfähigkeit über den Budgetvoranschlag und den Rechnungsabschluss an den Fachgruppenausschuss 3. Beschluss: (teilweise) Erhöhung der Grundumlage ab 1.1.2016 4. Allfälliges

Gemäß § 61 Abs. 2 WKG ist vor der Beschlussfassung über eine Erhöhung der Grundumlage die Meinung der grundsätzlich betroffenen Mitglieder auf geeignete Weise zu erkunden. Wir ersuchen Sie daher, uns gegebenenfalls bis Freitag, 9.10., schriftlich mitzuteilen, wie Sie über die geplante Maßnahme denken und dürfen von Ihrer grundsätzlichen Zustimmung ausgehen, sofern wir bis zum Stichtag keine Antwort von Ihnen erhalten. Rückmeldungen richten Sie bitte schriftlich an die Fachgruppe des Baustoff-, Eisen-, Hartwaren- und Holzhandels, Wichnergasse 9, 6800 Feldkirch oder per Fax 05522/305-103 oder per E-Mail an sturn.daniela@wkv.at

S T  V F  G Freitag, 09. Oktober 2015, 18.00 Uhr WIFI Hohenems Tagesordnung 1. Eröffnung und Begrüßung durch den FGObmann, Feststellung der Beschlussfähigkeit und Genehmigung des Protokolls der letzten Fachgruppentagung vom 08. November 2014 2. Fachreferat unseres Sponsors: Dir. Burkhard Berchtel, Wiener Städtische Versicherung 3. Finanzielle Angelegenheiten a) Haushaltsvoranschlag 2016 b) Beschlussfassung über die Delegierung der Rechnungsabschlüsse und Voranschläge an den Fachgruppenausschuss 4. Berichte des Obmanns und der Berufsgruppensprecher 5. Bericht aus dem Fachverband 6. Freie Aussprache

S I  C F  I-  V Donnerstag, 08. Oktober 2015, 17.00 Uhr Immobilienakademie/WIFI Hohenems, Bahnhofstraße 27 (Raum siehe Monitor) Tagesordnung 1. Eröffnung und Begrüßung durch den Fachgruppenobmann Mag. Günther Ammann Feststellung der Beschlussfähigkeit 2. Bericht des Fachgruppenobmannes 3. Delegierungsbeschlüsse (Voranschlag, Rechnungsabschluss) 4. Dr. Angelika Götzl/Mediatorin Impulsvortrag zum Thema „Mediation im Bereich der Immobilien und Vermögenstreuhänder“ 5. Diskussion und Allfälliges Aus organisatorischen Gründen bitten wir Sie um Anmeldung mittels E domig.sylvia@wkv.at oder T 05522/305-246.


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Foto: Christian Husar

Daten, Fakten, r die Tipps fü Praxis

Ab 1. Jänner 2016 ist es soweit: Barrierefreiheit als Chance und Herausforderung für Österreichs Betriebe


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II · Barriere : Frei! · Die Wirtschaft

BERICHT

Die Zukunft ist barrierefrei

Fast genau noch 100 Tage, dann gilt das Behindertengleichstellungsgesetz uneingeschränkt für alle Bereiche. Konkret bedeutet das: Bis spätestens 31. Dezember 2015 müssen alle Betriebe in Österreich barrierefrei sein. Im Idealfall sind Betriebe künftig so gestaltet, dass jeder Mensch ihre Leistungen ungehindert nutzen kann. So ist es auch im Gesetz vorgeschrieben: Allen Menschen – mit und ohne Behinderung – soll die uneingeschränkte Nut-

zung von Dienstleistungen, Informationen, Einrichtungen und Gegenständen im täglichen Leben möglich sein.

Im Praxischeck In der Praxis ist es für viele Unternehmen schwierig oder sogar unmöglich, diese Anforderungen zu erfüllen – beispielsweise wenn sie vor ihrem Geschäft keine Rampe errichten dürfen, weil sich dort öffentlicher Grund, der Gehsteig, befindet. Oder weil das Haus unter Denkmalschutz steht.

Was also tun?

as sind arrieren? Barrieren im Geschäftsleben sind Hindernisse, die verhindern, dass Menschen mit Behinderung sich selbstständig mit Waren und Informationen versoprgen oder Dienstleistungen in Anspruch nehmen können. Einige Beispiele: Ein Rollstuhlfahrer kann in einem Geschäft nicht einkaufen, weil Stufen zum Eingang führen und die Tür zu schmal ist. f Ein blinder oder sehbehinderter Mensch erfährt nichts über ein Angebot auf einer Internet-Seite, weil sie nicht barrierefrei programmiert wurde. f In einem Supermarkt gibt es ein Sonderangebot, das aber nur über Lautsprecher angeboten wird. Ein gehörloser Mensch erfährt nichts davon. f

Wird der Unternehmer in diesem Fall automatisch geklagt? Nein, sagt BarrierefreiheitExperte Klaus D. Tolliner: „Vor jeder Klage ist zwingend ein Schlichtungsverfahren vorge-

sehen. Kommt es dort zu keiner Einigung, kann der sich diskriminiert fühlende Mensch auf sein eigenes Risiko und seine eigenen Kosten zivilprozessmäßig klagen.“ Bisher konnten aber viele Beschwerden beim Schlichtungsverfahren aus dem Weg geräumt werden. Tolliner: „Hier ist es wie überall: Durchs Reden kommen die Leut‘ zamm. Nehmen Sie die Anliegen des behinderten Menschen ernst und tun Sie Ihr Bestes, um für ihn oder sie die Situation zu vereinfachen.“ Hier helfe service-orientiertes Denken, so der Experte, von dem auch andere Kundengruppen profitieren – auch Mütter und Väter von Kleinkindern mit Kinderwagen werden Bemühungen um Barrierefreiheit zu schätzen wissen. Gibt es auch Fälle, die schlecht ausgehen können? Tolliner: „Das Behindertengleichstellungsgesetz ist seit 2006 in Kraft. Wenn z.B. jemand 5 Mio. in Neu- oder Zubauten aus dem Eigenkap pital getätigt hat und Barrierefrreiheit ignoriert hat, wird er sich mit der Argumentation der unverhäältnismäßigen Belastung schwerttun.“ Gute Tipps, wie Sie Errleichterungen für behinderte Men-

as heißt Barrierefreiheit? Barrierefreiheit bedeutet, dass Gebäude, Geschäfte, Verkehrsmittel, Gebrauchsgegenstände, Dienstleistungen und IT-Systeme von Menschen mit Behinderungen ohne besondere Erschwernis und grundsätzlich ohne fremde Hilfe benutzt werden können.

Fotos: WKÖ

Ab 1. Jänner 2016 müssen alle Waren und Dienstleistungen, die für die Öffentlichkeit bestimmt sind, barrierefrei angeboten werden. Doch was bedeutet das konkret für die Betriebe?

schen mit einfachen Mitteln vornehmen können, finden Sie in unserer Reportage auf den Seiten 6 und 7.

arum Barrierefreiheit? Damit Menschen mit Behinderung nicht diskriminiert werden („DiskriminierungsSchutz“). Die 10-jährigen Übergangsbestimmungen des Bundesbehindertengleichstellungsgesetzes laufen mit 31.12.2015 aus. Ab 1.1.2016 müssen alle Betriebe barrierefrei sein, sofern die Beseitigung der Barrieren zumutbar ist (siehe S. 4).


KOMMENTAR

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Gemeinsam gut unterwegs

Barrierefreiheit bedeutet: Zugänglichkeit schaffen. Mit dieser Sonderbeilage, liebe Unternehmerin, lieber Unternehmer, möchte Sie die Wirtschaftskammerorganisation auf dem Weg in Richtung Barrierefreiheit begleiten. Das heißt: Physische Hindernisse beseitigen, sodass behinderte Menschen den gleichen Zugang zu Waren und Dienstleistung haben wie alle anderen auch. Wir wollen aber auch Barrieren für die Unternehmen auf dem Weg zur Barrierefreiheit beseitigen.

Mehr Infos im Internet: wko.at/ barrierefreiheit

er muss barrierefrei sein? Das Behindertengleichstellungsrecht gilt für alle Unternehmen, die Güter und Dienstleistungen anbieten, die der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen. Dazu zählen Banken, Handelsbetriebe, Hotels, Gastronomiebetriebe, Busunternehmer, Reisebüros, Kinos, Friseure und viele mehr.

· Barriere : Frei! · III

Während sich die öffentliche Hand selbst noch bis 2020 großzügig Zeit für Umrüstungen eingeräumt und eine Umstellungs-Frist bis 2020 gewährt hat, läuft diese Frist für die Wirtschaft zum Ende dieses Jahres ab. Das Bundes-Behinderten-Gleichstellungsgesetz wurde vor zehn Jahren erlassen, und seither haben unsere Betriebe schon sehr vieles getan, um ihre Verantwortung für Barrierefreiheit wahrzunehmen und den – nicht immer eiinfachen – Anforderungen zu entsprechen. Auch, wenn dies oft mit Herausforderungen und vielen offenen Fragen im Betrieb verbunden n ist. Sollte das auch bei Ihnen der Fall sein: Maachen Sie sich keine Sorgen. Dort, wo es fürr Betriebe behördliche, technische oder finan nzielle Probleme bei der Umsetzung gibt, do ort wird es Lösungen geben. Das Bekenntnis zu den Menschen mit Behinderungen muss auch von einem Bekenntnis zur Leistbarkeit von n entsprechenden Maßnahmen begleitet sein n. Dafür setzen wir uns ein. Um die letzte Phase der Übergangsfrisst so komplikationslos wie möglich zu halten, hat die Wirtschaftskammerorganisation Wiisd sen gebündelt und wertvolle Tipps und

F r wen gilt der DiskriminierungsSchutz? Maßnahmen zur Barrierefreiheit sollen Menschen mit Behinderungen und Personen in einem Naheverhältnis zu einer behinderten Person vor Diskriminierung schützen.

Infos zum Thema Barrierefreiheit zusammengetragen. Ergebnis ist dieser – wie ich meine – sehr gelungene Achtseiter, den Sie gerade in Händen halten. WKÖ-Präsident Diese Sonderbeilage erscheint österChristoph Leitl reichweit in unseren WK-Zeitungen und geht damit an 454.000 Mitglieder. Damit versuchen wir in bewährter Weise, unseren Mitgliedern mit Rat und Tat zur Seite zu stehen – wie wir es auch mit unseren umfassenden Service- und Beratungsangeboten im ganzen Land machen. Aus den vielen Gesprächen mit den Betrieben wissen wir genau, wo und wie Unterstützung gefragt ist. Wir haben uns aber auch in vielen Bereichen mit Behinderten-Organisationen, zum Beispiel dem ÖZIV, ausgetauscht, um die Argumente und Problematiken der behinderten Menschen in unserer Arbeit zu berücksichtig gen. So sind wir gemeinsam gut in Richtung Barrierefreiheit unterwegs.

as muss barrierefrei sein? Nach dem Behindertengleichstellungsrecht müssen Güter, Dienstleistungen und Informationen, die der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen, diskriminierungsfrei – also ohne Barrieren – angeboten werden. Im Geschäftsleben umfasst dies vor allem Verbrauchergeschäfte. Betroffen sind tägliche Einkäufe, Banken, Kinobesuche, Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln, der Arztbesuch oder das Essen in Restaurants und Hotels. Aber auch Freizeitaktivitäten wie Theater oder Schwimmbad gehören dazu.


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IV · Barriere : Frei! · Die Wirtschaft

INTERVIEW

…mit Behindertenanwalt Erwin Buchinger

„Ich glaube an keine Klagsflut" Behindertenanwalt Erwin Buchinger über den Grad der „barrierefreien“ Umsetzung in den Betrieben – inklusive Tipps für Unternehmer:

Wie barrierefrei sind Österreichs Betriebe? Erwin Buchinger: Viele Betriebe haben sich Zeit gelassen. Seit etwa eineinhalb Jahren ist aber eine deutliche Beschäftigung von Interessenvertretung und Unternehmen zu spüren. Was mich besonders freut: Die Barrierefreiheit wird von der Wirtschaftskammer höchst professionell begleitet.

Sehen Sie Bereiche, wo es aus Ihrer Sicht noch klaren Nachholbedarf gibt? Ich sehe die größten Schwächen im Bereich der Gastronomie – was ich aber teilweise auch verstehe, weil es gerade in der Gastronomie oft um besonders hohe Investitionen geht, etwa bei barrierefreien WCs. Ich habe da auch durchaus

I Österreich leben: f

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1,2 Million Menschen mit einer dauerhaften Bewegungseinschränkung. 300.000 Menschen mit einer Sehbehinderung. 200.000 Menschen mit Hörbehinderung. 200.000 Menschen mit seelischen oder nervlichen Problemen. Zum Beispiel Menschen mit Depressionen. 84.000 Menschen mit Lernschwierigkeiten.

Quelle: Statistik Austria

Erwin Buchinger rät Unternehmern, keine Angst vor Barrierefreiheit zu haben. Verständnis. Tatsache ist aber auch, dass ab 1. Jänner 2016 in jedem Einzelfall geprüft werden kann, ob eine solche Investition nicht doch zumutbar und verhältnismäßig ist. Zumutbar, verhälttnismäßig e Grauzone. – das ist rechtliche Droht uns eine Klagsflut? Das glaube ich nichtt. Ich rechne aber damit, dass sich die Zahl der n deutlich erSchlichtungsverfahren höhen wird. Prozessee vor Gericht fälle bleiben, werden aber Einzelfä weil auch das Klagsrisiko hoch ist. efürchten Unternehmer be he Position eine schwach hlichtungsvor der Sch Was sagen stelle. W enen? Sie de Dass das überpt nicht meihaup nen

Erfahrungen entspricht. Das Sozialministeriumsservice hat den klaren Auftrag, in diesen Verfahren neutral zu sein. Niemand muss befürchten, dass es zu Vorverurteilungen kommt. Nach unseren bisherigen Erfahrungen gehen von 120 Schlichtungsverfahren, in denen es keine Einigung gibt, lediglich ein bis drei vor Gericht. Wie erklären Sie einem Unternehmer, dass er jetzt barrierefrei sein muss, öffentliche Gebäude aber erst 2020? Ich halte das für eine Ungleichbehandlung und einen Sündenfall, der nicht legitimierbar ist. Zur Ehrenrettung der Bundesstellen kann man sagen, dass dies bisher kein Bundesministerium in Anspruch genommen hat – was nicht heißt, dass das nicht noch passiert. Ihre Botschaft an die Unternehmen? Nicht fürchten! Barrierefreiheit kann, wenn es baulich schwierig ist, sehr unterschiedlich aussehen – etwa eine Glocke beim Greissler, der nur über eine enge Stiege erreichbar wäre, wo man dem Rollstuhlfahrer die gewünschten Waren dann nach oben bringt. Oder kürzlich war ich in einem Gastlokal, wo es wirklich unmöglich war, dass man die Toiletten barrierefrei macht, wo das Restaurant aber vereinbart hat, dass die Behindertentoiletten bei einem benachbarten Museum genutzt werden können. Nicht optimal, aber in der Situation die bestmögliche Lösung! Was, wenn eine barrierefreie Lösung nicht möglich ist? Wichtig ist, dass man zeigt, dass

Wann ist die Beseitigung einer Barriere zumutbar?

Bei der Zumutbarkeitsprüfung wird zB der Aufwand für die Beseitigung, die Zeit, die seit Inkrafttreten des Gesetzes verstrichen ist oder die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Unternehmens betrachtet. Ob eine konkrete Investition zumutbar ist, kann verbindlich erst im Anlassfall durch das Gericht geklärt werden.

man das Thema ernst nimmt und versucht, eine Lösung zu finden. Und wenn trotz aller Bemühungen gar nichts geht, dann geht eben gar nichts. Dann sollte man das kommunizieren, etwa auf der Homepage darauf hinweisen, dass man sich zwar bemüht hat, aber keine barrierefreie Lösung geschafft hat. Haben Sie auch eine Botschaft an die Behindertenverbände?

W lche Rechtsfolgen hat eine Diskriminierung? Grundsätzlich besteht Anspruch auf Schadenersatz, dieser kann bei Gericht eingeklagt werden. Vor Einbringung der Klage ist ein Schlichtungsverfahren vor dem Sozialministeriums-Service (eh. Bundessozialamt) zwingend nötig.


Fotos: Marschik, Fotolia, Gabriele Moser

KOMMENTAR

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Ja, meine Botschaft lautet: Ab 1. Jänner 2016 die neue Rechtslage mitzuleben, aber nicht wie die Rauchersheriffs mit dem Fernglas zu suchen, wo man vielleicht – landläufig formuliert – „eine Laus finden“ kann. Wer als Konsument keine Barrierefreiheit findet, kann sich ruhig beschweren. Als Sheriff sollte aber niemand agieren.

· Barriere : Frei! · V

Bestmöglicher Zugang für alle

Der Countdown zur Barrierefreiheit läuft. Vieles ist in Vorarlbergs Unternehmen bereits geschehen, manches ist noch in der Erledigungsphase. Als Wirtschaftskammer Vorarlberg haben wir versucht, Sie in Kooperation mit dem Sozialministeriums-Service bestmöglich auf dem Weg zur Barrierefreiheit zu begleiten und zu unterstützen – etwa mit umfassenden Informationen oder einem Barrierefreiheits-Selbstcheck im Internet. Mit dieser Extra-Beilage soll diese Unterstützung auch im Endspurt nicht abreißen.

Wo bleibt hier der Gleichheitsgrundsatz? Denn mit der Barrierefreiheit ist es wie mit den Menschenrechten: Sie ist unteilbar. Wer hier zwischen Betrieben und öffentlichen Gebäuden einen UnWKV-Präsident terschied macht, steht KommR Manfred Rein nicht auf der richtigen Seite. Und übrigens darf unsere Politik auch gerne daran denken, dass auch in anderen Bereichen Barrieren dringend abgebaut werden müssten, Stichwort Bürokratie…

Dass Menschen mit Behinderungen nicht benachteiligt werden dürfen, ist eine Selbstverständlichkeit. Barrierefreiheit ist aber nicht gleich Barrierefreiheit. Nicht überall sind die gleichen Maßnahmen die besten. Nicht überall sind die gleichen Maßnahmen überhaupt möglich. Entscheidend heidend wird sein, dass mit Augenmaß und entsp prechend vernünftigen Ermessenspielräumeen vorgegangen wird. Überbordende Pflichtten sollten schließlich nicht für die Unternehm men zur Barriere werden.

Diese Beilage fasst für alle Unternehmerinnen und Unternehmer in übersichtlicher Weise wesentliche Infos und hilfreiche Tipps in Sachen Barrierefreiheit zusammen. Wir in der Wirtschaftskammer Vorarlberg sind Ihnen bei Fragen gerne behilflich. Zögern Sie nicht und rufen Sie uns an.

Dass es eine Selbstverständlichkeitt ist, Menschen mit Behinderungen nicht zu benachteiligen, gilt freilich nicht nur für unseere Betriebe, sondern grundsätzlich. Entsprecheend ist es in keiner Weise zu rechtfertigen, dasss sich die öffentliche Hand selbst eine längerre Übergangsfrist bis 2020 zugestanden haat.

WKV-Rechtsexperte Mag. Sebastian Sturn-Knall berät Sie gern: 05522/305291

as geschieht im Falle einer Diskriminieru g? Im Falle einer Diskriminierung kann es zuerst zu einem kostenlosen Schlichtungsverfahren kommen. Dieses Schlichtungsverfahren wird vom Sozialministerium-Service (eh. Bundessozialamt) organisiert. Beim Schlichtungsverfahren sollen alle beteiligten

Personen versuchen, sich ohne ein Gerichtsverfahren zu einigen. Wenn das Schlichtungsverfahren erfolglos ist, kann es zu einem Gerichtsverfahren kommen. Dabei gibt s immer eine Prüfung, ob es dem Unternehmen zumutbar ist, die Barrieren zu beseitigen.

Was ist eine Schlichtung? Vor der gerichtlichen Geltendmachung ist ein Schlichtungsverfahren beim Sozialministeriums-Service durchzuführen. Dabei wird auch die Möglichkeit des Einsatzes von Förderungen geprüft. Ein Schlichtungsverfahren bietet die beste Chance, schnell und kostensparend Lösungen zu erarbeiten, die für alle Beteiligten einen Gewinn darstellen. Durch gütliche Einigungen werden Gerichtsverfahren vermieden, deren Ausgang oft nicht vorhersehbar ist.


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REPORTAGE

VI · Barriere : Frei! · Die Wirtschaft

Das Miteinander macht’s Um zu erfahren, was „Barrierefreiheit“ im täglichen Unternehmerleben bedeutet, haben wir uns bei Geschäftsleuten im niederösterreichischen Leobersdorf umgehört und dabei hilfreiche Praxistipps erhalten. Mit dabei: Barrierefreiheit-Experte Klaus D. Tolliner.

„Sesam öffne dich“ heißt es beim Aufgang von der Tiefgarage ins Einkaufszentrum „Die Passage“ im Leobersdorfer Zentrum. Klaus D. Tolliner, seit einem Unfall beiderseits unterschenkel- und links oberarmamputiert, kann mit seinem Rollstuhl bequem durch die selbstöffnenden Türen zum Lift gelangen. Deren Einbau ist mit Kosten verbunden. Der ExpertenTipp dafür: „Die Schließkraft mechanischer Türschließer kann

ie baut man barrierefrei? Neben dem Behindertengleichstellungsgesetz regeln auch das Vorarlberger Baugesetz und die Vorarlberger Bautechnikverordnung die Barrierefreiheit. Sie regeln die notwendigen baurechtlichen Mindestanforderungen und sind für die Erlangung einer Baubewilligung einzuhalten. Daneben regeln die OIB-Richtlinie 4 sowie mehrere ÖNORMEN (z.B. ÖNORM B 1600), was bei der baulichen Umsetzung der Barrierefreiheit zu beachten ist.

variabel eingestellt werden. Der für das Öffnen aufgebrachte Kraftaufwand darf lt. ÖNORM 25 Newton (entspricht 2,5 kg) nicht überschreiten. Messen kann man den Türwiderstand mit einer Kofferwaage.“

Mobile Umkleidekabine Weiter zum Shopping in der Herrenmoden-Boutique „Giovanni Men Fashion“. Geschäft ftssführer Stephan Parzer berichtet: „Wir geben Kunden im Rollstuhl die Ware auch gerne gratis mit nachhause. Sie probieren sie dzuhause und kommen dann wieder her.“ Klaus D. Tolliner kann sich bequem im Geschäft umsehen: „Eine Breite von 90 cm zwischen den Kleiderständern ist ideal, um mit Rollstuhl gut durchzukommen.“ Auch die Um-

kleidekabine sei hier geräumig genug, so Tolliner, der einen Tipp für jene Boutiquen hat, in denen es platztechnisch schwierig ist: „Kaufen Sie sich eine oder zwei mobile Trennwände oder Paravents, dann können Sie den Umkleidebereich beliebig erweitern und haben ohne große Investition vielleicht eine neue Kundenschicht gewonnen. Solch positive Maßnahmen sprechen sich ja auch schnell herum.“ Und noch ein Tipp für die Umkleidekabine: Ein stabiler Sessel ist besser geeignet als ein kleiner Dreibeinhocker. „Da tun Sie auch korpulenteren Kunden, wie ich einer bin, einen Gefallen“, schmunzelt Klaus D. Tolliner.

Gefährliche Glasscheibe Die Glasfronten einer Boutique können übrigens zur Falle für sehbehinderte Menschen werden, wenn sie nicht gekennzeichnet sind. Tolliner: „Wenn der Kontrast ausreicht, kann im besten Falll das eigene Logo als Markierung der Glasflächen herangezogen werden. Wichtig ist, dass sowo ohl der Blick ins und aus dem Lokal bei unterschiedlichen

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Informieren Sie Ihre Kunden schon auf der Homepage darüber, was in Ihrem Geschäft bezüglich Barrierefreiheit „Sache“ ist: Die drei Stufen ins Geschäft können durch ein telefonisches Bestell- und Lieferservice wettgemacht werden. Bieten Sie Hausbesuche an. Wer mit dem Rollstuhl unterwegs ist, braucht einen gewissen Radius, um zB um

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Abholung der vorbestellten Ware. Lichtverhältnissen berücksichtigt wird. Solche Folien sollten bei jedem Beschrifter erhältlich sein.“ Menschen mit Sehbehinderung und blinde Menschen orientieren sich üblicherweise an Hausmauern oder an Kanten. Besonders fatal deshalb: Dreiecksständer oder Plakataufsteller, die im Gehbereich stehen. „Mit dem Langstock erfassen blinde Menschen Hindernisse, die am Boden tastbar sind“, so

Mehr Infos im Internet: wko.at/ barrierefreiheit

die Ecke oder durch eine Türe zu kommen. Vor oder hinter der Türe muss immer genug Platz zum Vor- oder Zurückfahren sein. Wenn Ihre WCs nicht behindertengerecht sind, können Ihre Kunden vielleicht auf ein nahegelegenes öffentliches WC ausweichen. Wenn Sie Kundenverkehr haben, verlagern Sie Ihre Beratungsräume ins Erdgeschoss.


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· Barriere : Frei! · VII

Fotos: Husar

Tolliner. Blindenleitsysteme (die fünf Rillen Linien am Boden, wie man sie von Bahnhöfen kennt), sollten niemals mit Gegenständen oder Fahrzeugen verstellt sein und immer so gestaltet werden, dass sie von blinden Menschen auch gefunden werden und nicht im „Nirgendwo“ beginnen oder enden.

Perfekt gepackt Doch zurück zu unserem „Reality Check“: In der

G zielte Informationen Auf der Homepageseite wko.at/barrierefreiheit bietet die Wirtschaftskammer gezielte Informationen (Broschüren) zum Thema und im Speziellen den Online Barriere-Check, mit dem Sie sich einen ersten Überblick über die Barrierefreiheit Ihres Unternehmens verschaffen können.

Kabinen mit großzügigem Platzangebot machen das Einkaufen leichter, Regale werden weggeräumt. Drogerie Lebenswert, unserer nächsten Station, punktet man mit telefonischem Bestellservice. Geschäftsführerin Kathrin Pichler: „Wir haben einige Kunden, auch ältere Menschen, die uns am Telefon durchgeben, was sie brauchen, und wir packen ihnen alles zusammen. Sie müssen es dann nur mehr abholen. Für eine Stammkundin im Rollstuhl haben wir die Bankomatkasse ganz nach unten gestellt, damit sie sie erreichen kann.“

Alles auf Rollen

in die Buchhandlung Hikade. Sofort eilt Robert S Stangl herbei und schiebt die Bücherregale B aus dem Weg: „Allee unsere Präsentationsflächen sind rollbar, so können unsere Kunden mit Rollator oder Rollsstuhl bequem gustieren.“ Die telefonischee Vorbestellung sei ohnehin Teil T des Kundenservice. Stangl: „Nicht jeder kommt mit dem Computer C so gut zurecht, da übeernehmen wir die Recherchee gleich während des Telefonats und können die Kun nden

Auf den ersten Blick etwas eng gestaltet sich die „Einfahrt“

Bar ierefreiheit ne Herausforderung und eine Chance für die Wirtschaft! Diese Informationsbroschüre soll Ihnen einen Überblick über das Thema Barrierefreiheit geben.

so auch zu den Büchern beraten.“ Dieses Service werde auch von Menschen mit Sehbehinderung gerne angenommen.

D e Einstellung macht‘s Tipps und Informationen für Unternehmen zum Behindertengleichstellungsrecht.


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VIII · Barriere : Frei! · Die Wirtschaft

arrierefreies Web Auch unternehmerische Websites sind für Menschen mit Behinderung zugänglich zu machen. Menschen mit Sehbehinderungen, Hörbehinderte oder Personen mit motorischen Einschränkungen müssen die Inhalte grundsätzlich ohne fremde Hilfe abrufen und nutzen können. Wie eine barrierefreie Website konkret auszusehen hat, ist allerdings im Gesetz nirgends geregelt. Selbst Betroffene räumen ein, dass es im Internet keine vollkommene Barrierefreiheit geben kann. Ziel muss allerdings eine größtmögliche Annäherung an diesen Zustand sein.

Zu beachten ist dabei, dass Menschen mit Behinderung im Internet einerseits auf Wahrnehmungsprobleme (z.B. ungenügende Farbkontraste, fehlende Skalierbarkeit, fehlende Textalternativen), andererseits auf Zugriffsprobleme (z.B. zu kurze Timeouts, keine Navigation mit der Tastatur) stoßen. Assistive Technologien (z.B. Bildschirmlupe, Braillezeile, Bildschirmtastatur etc.) erleichtern oder ermöglichen diesen Personengruppen den Zugang zu Webinhalten. Unverbindliche Empfehlungen für die Schaffung barrierefreier Webinhalte gibt es z.B. von der internationalen Vereinigung W3C (World Wide Web Consortium) unter http://www. w3.org/Translations/WCAG20-de/.

Maßnahmen für einen barrierefreien Webauftritt können mitunter ohne großen Aufwand getroffen werden. Ratsam ist, dies bereits bei der erstmaligen Erstellung der Website zu berücksichtigen. Die Kosten sind dann nämlich in der Regel deutlich niedriger, als wenn die Website erst nachträglich barrierefrei gemacht werden muss. Auch bei Maßnahmen zur Vermeidung bzw. Beseitigung von Barrieren im Internet gilt die Zumutbarkeitsgrenze. Was konkret (un)zumutbar ist lässt sich auch hier nicht generell, sondern immer nur anhand der Umstände des Einzelfalls sagen (siehe Seite 4).


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· 29

I J  A 2015 Berechnete und verkettete Indices der Verbraucherpreise VERBRAUCHERPREISINDEX (VPI) 2015 Jänner Februar März April Mai Juni Juli August

Veränderung gegenüber 2014 in % 0,7 0,8 1,0 1,0 1,0 1,0 1,2 1,0

VPI 2010 2010=100

VPI 2005 2005=100

VPI 2000 2000=100

VPI 1996 1996=100

VPI 1986 1986=100

119,5 119,8 121,2 121,3 121,7 121,8 121,3 121,1*

132,1 132,5 134,1 134,2 134,5 134,7 134,2 133,9*

139,0 139,4 141,0 141,2 141,5 141,7 141,2 140,9*

181,8 182,3 184,4 184,6 185,1 185,3 184,6 184,3*

109,1 109,4 110,7 110,8 111,1 111,2 110,8 110,6*

VPI 1976 1976=100 282,6 283,3 286,7 287,0 287,7 288,0 287,0 286,5*

VPI 1966 1966=100 495,9 497,2 503,1 503,6 504,9 505,4 503,6 502,7*

VORARLBERGER LEBENSHALTUNGSKOSTENINDEX 2015 Jänner Februar März April Mai Juni Juli August

Veränderung gegenüber 2014 in %

VLHKI 2000

0,8 0,8 1 1,1 1 1,1 1,2 1

132,0 132,4 133,9 134,1 134,4 134,6 134,1 133,8*

VLHKI 1996 140,5 140,9 142,6 142,7 143,1 143,2 142,7 142,5*

VLHKI 1986

VLHKI 1976

VLHKI 1966

183,0 183,8 186,0 186,1 186,6 186,8 186,1 185,8*

286,5 287,3 290,7 291,0 291,7 292,0 291,0 290,4*

500,0 501,4 507,3 507,8 509,2 509,6 507,8 506,9*

GROSSHANDELSPREISINDEX 2015 Jänner Februar März April Mai Juni Juli August

Veränderung gegenüber 2014 in % -6,3 -4,6 -3,2 -3 -2,3 -2,5 -3,1 -3,7

GHPI 2010=100

GHPI 2005=100

101,7 103,7 104,5 105,1 105,9 105,8 104,7 103,7*

112,7 114,9 115,8 116,5 117,3 117,2 116,0 114,9*

GHPI 2000=100 124,1 126,5 127,5 128,2 129,2 129,1 127,7 126,5*

GHPI 1996=100 127,7 130,2 131,3 132,0 133,0 132,9 131,5 130,2*

GHPI 1986=100

GHPI 1976=100

GHPI 1964=100

133,2 135,8 136,9 137,7 138,7 138,6 137,2 135,8*

177,4 180,9 182,2 183,3 184,7 184,5 182,6 180,9*

295,3 301,1 303,5 305,2 307,5 307,2 304,0 301,1*

GHPI 1938=100 2881,0 2937,6 2960,3 2977,3 2999,9 2997,1 2965,9 2937,6*

BAUKOSTENINDEX FÜR WOHNUNGSBAU 2015 Jänner Februar März April Mai Juni Juli* August*

Veränderung gegenüber 2014 in % 1,6 1,7 1,8 2,0 1,9 2,0 1,9 1,6

BKI 2010=100

BKI 2005=100

108,5 108,6 108,6 108,8 110,0 110,0 109,9 109,7*

129,4 129,6 129,6 129,8 131,2 131,2 131,1 130,9*

BKI 2000=100 148,0 148,1 148,1 148,4 150,0 150,0 149,9 149,6*

BKI 1990=100 202,4 202,5 202,5 202,9 205,2 205,2 205,0 204,6*

BKI 1945=100 (Maculan) 19.508 19.526 19.526 19.562 19.778 19.778 19.760 19724*

Quelle: Statistik Austria, Land Vorarlberg* vorläufige Werte Mit Jänner 2006 wurde die Berechnung eines eigenen Vorarlberger Lebenshaltungskostenindex durch das Amt der Vorarlberger Landesregierung eingestellt. Um eine Kontinuität bei der Wertsicherung von vertraglich vereinbarten Beträgen zu gewährleisten, wird der Vorarlberger Lebenshaltungskostenindex ab Jänner 2006 mit dem Österreichischen Verbraucherpreisindex verkettet und weitergeführt. Weitere Auskünfte: Thomas Mitterlechner T 05522/305 (DW 356), E mitterlechner.thomas@wkv.at Im Internet finden Sie uns unter: wkv.at/statistik


Wir bringen Sie auf Kurs. Wissen Ist Für Immer. Info-Abend: Technischer Redakteur

VBK Lehrabschlussprüfung Betriebslogistikkaufmann

§ 57a Grund- und Aufbauseminar Fahrzeugklassen bis 3,5 t

Die Berufsbezeichnung „Technischer Redakteur“ wurde im deutschsprachigen Raum für die in der Technischen Kommunikation tätigen Personen eingeführt. Im Lehrgang „Technische Dokumentation – Ausbildung zum Technischen Redakteur“ vermitteln Experten aus der Praxis das für das Tätigkeitsfeld der Technischen Kommunikation erforderliche Wissen und die Kompetenzen.

Teilnehmer Lagerarbeiter aus dem Einzel- oder Großhandel, aus Speditionen oder Produktions-, Gewerbe- bzw. Industriebetrieben, welche keine reguläre Lehrzeit absolviert haben und den nachträglichen Lehrabschluss anstreben.

Teilnehmer Meister, Facharbeiter und Kfz-Techniker, die um Ermächtigung als § 57a-Prüfer bei der Vorarlberger Landesregierung ansuchen.

Lehrgang Technische Dokumentation

Teilnehmer n Unternehmer und Führungskräfte aus produzierenden Unternehmen n Leiter der technischen Abteilungen und CE-Verantwortliche n Entwickler, Konstrukteure, Technische Zeichner n Technische Übersetzer n HTL-Absolventen n Fach- und Werkmeister n FH- und TU-Absolventen n Mitarbeiter, die für die Erstellung von Technischen Dokumentationen verantwortlich oder daran beteiligt sind Inhalt n EU-Richtlinien und deren Umsetzung in Österreich n Juristische und normative Anforderungen n Der Weg zum CE-konformen Produkt n Folgen fehlerhafter Dokumentation und CE-Kennzeichnung n Berufsbild „Technischer Redakteur“ n Aufgaben und Bedeutung der Technischen Dokumentation und CEKennzeichnung n Informationen zur Ausbildung (Aufbau, Inhalte, Abschluss) n Zertifizierung zum „Technischen Redakteur“

Vorbereitungskurs

Voraussetzungen n Vollendetes 18. Lebensjahr zum Zeitpunkt der Lehrabschlussprüfung n Nachweis einer mindestens zweijährigen einschlägigen beruflichen Praxis bei Vollzeitbeschäftigung n EDV-Grundkenntnisse Die Berufspraxis muss in Form von Dienstzeugnissen nachgewiesen werden, die die erforderlichen Fertigkeiten und Kenntnisse glaubhaft machen Ziel n Erfolgreiche Ablegung der Lehrabschlussprüfung im angestrebten Lehrberuf. n Erkundigen Sie sich rechtzeitig (vor Kursanmeldung) bei der Prüfungsstelle, wann die Prüfung stattfindet und ob Sie tatsächlich zur Prüfung zugelassen werden. n Bei Fragen bezüglich der Zulassung zur Lehrabschlussprüfung steht Ihnen die Lehrlingsstelle der Wirtschaftskammer, Herr Karl Scherer, T 05522/305261 gerne zur Verfügung. Inhalt n Fachlich - Lagerhaltung, Logistik und Lagerwirtschaft - Warenübernahme und Einlagerung - Lagerordnung und -organisation - Verbuchung von Bewegungen n Kaufmännisch - Rechnungswesen und Buchführung - Büro, Kommunikation, Organisation - Wirtschaftskunde und Verwaltung

Voraussetzungen Meisterprüfung bzw. Lehrabschlussprüfung mit einer 2-jährigen Praxis Zulassungsvoraussetzungen für Begutachter Informationen erhalten Sie beim Amt der Vlbg. Landesregierung, Landhaus, 6900 Bregenz (T 05574-511). Inhalt n Allgemeine Bestimmungen und rechtliche Grundlagen der wiederkehrenden Begutachtung n Elektronische Begutachtungsverwaltung „EBV“ n Aufbau und Systematik des Mängelkataloges n Einteilung der Mängelgruppen n Technische Besonderheiten n Fahrzeugprüfung n Praktische Unterweisung an den Prüfeinrichtungen n Kommentierung des Mängelkataloges n Anwendung in der Praxis n Ergänzende Erläuterungen und praktische Übungen zu Krafträdern - Klasse L sowie zu historischen Kraftfahrzeugen Trainer: Markus Eichhorner, Armin Dünser, Fredy Stückler, Helmut Hopfner, Christian Fetz Trainingseinheiten: 36 Beitrag: € 890,Ort: WIFI Hohenems

Business English B2 Kompaktkurse im Paket Business Englisch B2 - Kompaktkurs 1 - 3 an zwei Abenden pro Woche in nur einem Kursjahr. Günstig als Paket buchbar. Ein umfassender Business English Kurs auf intermediate Level. Sie erwerben neue Fertigkeiten und erweitern Ihre Englischkenntnisse, sodass Sie sich korrekt und präzise in der englischsprachigen Geschäftswelt bewegen können. Gleichzeitig bereiten Sie sich auf die Prüfung für das Business English Certificate (BEC) Vantage vor. International Certificate Themen Unternehmen, Führung, Strategie, Gehälter, Entwicklung, Marketing, Outsourcing, Finanzen, Personalbeschaffung, Fälschungen, Märkte, Lobbys, Kommunikation, Logistik, Innovation, BEC Vantage. Sprachliche Fertigkeiten Über die Arbeit sprechen, Aufgaben erledigen, kurze Präsentationen, Leistung beurteilen, Ursache und Wirkung aufzeigen, mit undeutlichen Situationen umgehen, Alternativen abwägen, Vorschläge machen und darauf reagieren, Präsentationen halten, Smalltalk, Gründe angeben, Gefühle zeigen, Angebote machen und darauf eingehen, eine Meinung vertreten, Zusammenfassen, mit Fragen umgehen, Leistungen beurteilen, BEC Vantage. Voraussetzungen Sprachlevel B1/B2, Einstufungstest unter www.wifi.at/sprachentests

Verschiedene Trainer Trainingseinheiten: 160 Beitrag: € 1.895,Ort: WIFI Dornbirn

Termin Herbst 2015 2. – 17.10.2015 Fr 18:00 – 22:00 Uhr Sa 8:00 – 17:00 Uhr Kursnummer: 54810.03

Trainer: Roger Shrubb Trainingseinheiten: 108 Beitrag: € 1.067,- + Bücher Die Bücher müssen selbst besorgt werden. Ort: WIFI Dornbirn

Termine 6.10.2015 Di 18:00 – 20:00 Uhr Kursnummer: 62830.03

Termin Start Lehrgang: 14.10.2015 Termine lt. Stundenplan Kursnummer: 22820.03

Termin Frühjahr 2016 4. – 19.3.2016 Fr 18:00 – 22:00 Uhr, Sa 8:00 – 17:00 Uhr Kursnummer: 54910.03

Termin 5.10.2015 – 25.5.2016 Mo + Mi 17:50 – 19:50 Uhr Kursnummer: 15852.03

Persönliche Beratung Martina Köb T 05572/3894-469 E koeb.martina@vlbg.wifi.at

Persönliche Beratung Carmen Loacker T 05572/3894-465 E loacker.carmen@vlbg.wifi.at

Persönliche Beratung Gerlinde Überbacher T 05572/3894-666 E ueberbacher.gerlinde@vlbg.wifi.at

Persönliche Beratung Jasmin Bilgeri T 05572/3894-472 E bilgeri.jasmin@vlbg.wifi.at

Trainer: Ing. Curt Schmidt, Geschäftsführer technics4users-TB, Präsident tekom Österreich Trainingseinheiten: 2 Beitrag: kostenlos Ort: WIFI Dornbirn

Information und Anmeldung: T 05572/3894-424, E Anmeldung@vlbg.wifi.at oder über Internet

www.wifi.at/vlbg

WIFI Vorarlberg


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· Lehre in Vorarlberg · 31

Startschuss bei Alpla Für 20 Jugendliche fiel am 1. September der Startschuss für eine spannende Ausbildungszeit bei ALPLA. Das Harder Unternehmen bildet seinen Nachwuchs in den technischen Lehrberufen Kunststoff-, Zerspanungs-, Elektro-, Konstruktions- und IT-Technik aus. Oben: Marc Asen, Dominik Pazal, Luca Kaufmann, Chris-

toph Inmann, Samuel Gutensohn, Maximilian Karg, Niels Hehle Mitte: Aaron Fleischhacker, Thomas Jäger, David Albertani, Jan Raffeiner, Raphael Longhi, Joshua Forster, Leon Kavalar Unten: David Felder, Lukas Fink, Lara Juriatti, Lisa Rutter, Tim Feldkircher, Fabian Bodemann

20 neue Lehrlinge bei der Zech Gruppe Anfang September starteten 20 neue Auszubildende in den fünf Standorten der ZECH Gruppe. Das Ausbildungsangebot umfasst fünf Lehrberufe, nämlich Tischler/in, Tischlertechnik/in, Bautechnischer Zeichner/in, Sonnenschutztechniker/in und

Foto: Haberkorn

 H Lehrlingsstart bei Haberkorn

Am 1. September haben 7 neue Lehrlinge mit ihrer Ausbildung bei Haberkorn, Österreichs größtem technischem Händler in Wolfurt gestartet. In Wolfurt

werden derzeit insgesamt 20 Lehrlinge in den Lehrberufen Großhandelskaufmann/-kauffrau, Betriebslogistikkaufmann/-kauffrau und IT-Technik ausgebildet.

Bürokauffrau/mann. „Ich gratuliere den aus 185 Bewerbern auserwählten Mitarbeitern zur Ihrem neuen Berufsleben in unserer Unternehmensgruppe. Nur Top Fachkräfte tragen zur Top Qualität unserer Produkte bei“, so Erwin Rauch, Personalleitung, ZECH Gruppe.

 GRASS Ausbildungsbeginn bei GRASS Am 1. September 2015 begann für elf Auszubildende der GRASS Gruppe, davon acht Jungen und drei Mädchen, in Vorarlberg der erste Arbeitstag. Das Unternehmen bildet in diesem Jahr in fünf Berufszweigen aus: Metalltechnik-Werkzeugbautechnik-Prozess- und Fertigungstechnik, Metalltechnik-Maschinenbautechnik-Automatisierungstechnik, Prozesstechnik, Oberflächentechnik sowie Informationstechnologie.

Neue Lehrlinge starten bei Rauch durch Neun neue Lehrlinge (im Bild mit Ausbildern und Lehrbeauftragten Marko Walz) haben ihre Lehre und somit ihre berufliche Karriere beim größten Fruchtsafthersteller Österreichs begonnen. Rauch Fruchtsäfte bildet zur Zeit 36 Lehrlinge in acht verschiedenen Berufen aus. Auch heuer sind es sechs Lebensmitteltechniker, ein Labortechniker, ein Betriebslagerlogistiker und ein Elektrotechniker. Gemeinsam gestartet wurde mit einem zweitägigen KennenLern-Tag auf der Heinrich Hueter Hütte.


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32 · Unternehmenskommunikation · Die Wirtschaft

Alpblogger bei Alma

Mit ediths.blog zum Erfolg

Mit dem „Alpblog“ startete Alma 2010 ein unkonventionelles Blog-Projekt: Mit witzigen Geschichten und Videos sollte eineer breiteren und vor allem jüngeren BeB näher völkerungsschicht das Alpleben n d gebracht werden. Mittels Casting wurden zehn junge Blogger ausgesucht, die unter schwierigsten Produktionsbedingungen einen Sommer lang über das Leben auf einer Sennalpe berichteten. Als größte Herausforderung für die Alpblogger sieht Werner Sommer, der das Projekt betreute, die Aktivierung der Fans: „Trotz der 5.000 Fans auf Facebook erfordert es viel kontinuierliche Arbeit, die Leser auf die Seite zu bringen.“ Aktuell hat Alma eine Art Revival des „Alpblogs“ gestartet, und die Blogger erzählen wieder von ihren Erlebnissen in den Bergen.

Edith Klinger, erfolgreiche Unternehmerin und Inhaberin der mittlerweile drei edith’s Filialen in Vorarlberg, nutzt das Medium Blog gleich in allen Varianten. Einerseits kooperiert sie mit diversen Vorarlberger Bloggerinnen, wie Jess Müller von „Eat Good G d Stay S y Fit“, die ihre Produkte für Fotoshootings aausleihen können. Andererseits schreibt ie sselbst an einem Blog über neue Produktee, Dekotrends und Bastelideen. Ziel des eediths-Blogs ist, dass ihre Kunden „einen Blick hinter die Kulissen von ediths werfen können“ und „sich mit den Produkten anfreunden“, wie Edith Klinger selbst sagt. „Gerade auch für einen Onliine-Shop“ - ein Thema, über das Klinger im mmer wieder nachdenkt, „wäre der Blog das optimale Kommunikationstool“.


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· Unternehmenskommunikation · 33

n

Themenblog als Marketing Projektmanager Stefan Hagen hat seinen Blog zum Thema or Projektmanagement vo nem neun Jahren aus rein Be Interesse gestartet. Zu Beginn verfolgte er mit dem Blog auch kein betriebswirtschaftliches Interesse. Im Laufe der Zeit stieg die Anzahl der Zugriffe auf seine Seite, was Hagen motivierte, mehr Energie in das Projekt zu stecken. Aktuell besuchen täglich zwischen 1.000 und 1.500 Personen seine Seite. Inzwischen wurde der Blog auch ein wichtiges Instrument für die Kundengenerierung für sein Unternehmen, Hagen Management in Dornbirn.

Internationale Plattform „Lightlive“ ist für die Marke Zumtobel das Zentrum der Online-Kommunikation. „Hier entsteht unser Content, den wir über die sozialen Medien wie LinkedIn, Twitter oder Google+ teilen“, erklärt Sophie Moser, Head of Brand Communications bei Zumtobel. Der Blog richtet ich haupttsächlich an ein architektur- und designnteresssiertes Publikum, bietet aber gleichzeiig M Mitarbeitern und externen Partnern eine laattform für vielfältige Themen. Ob intersssante Veranstaltungen oder spannende Architekturprojekte - das Themenspektrum ist breit gefächert. Eine Plattform wie „Lightlive“ ermöglicht zudem eine emotionalere Aufbereitung der Inhalte, ie beispielsweise durch Interviews mit essignern, Bildstrecken oder Animationsideos zu Technologien.


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34 · Die Wirtschaft

Service

Praxistipps für Unternehmen

UID-Nummer von Finanzamt Ich war bisher als Kleinunternehmer ohne UID-Nummer tätig. Nun will ich zur Umsatzsteuerpflicht optieren. Wie geht das? Kleinunternehmer sind unecht umsatzsteuerbefreit. Das bedeutet, sie müssen von den Einnahmen keine Umsatzsteuer an das Finanzamt bezahlen und dürfen von den Ausgaben keine Vorsteuer abziehen. Wählt ein Kleinunternehmer die Umsatzsteuerfreiheit, teilt das Finanzamt eine UIDNummer nur auf Antrag zu. Der Unternehmer muss dabei glaubhaft machen, warum er eine UID-Nummer braucht. Gründe dafür können sein, dass die Erwerbsschwelle überschritten wird oder weil Dienstleistungen von EU-Unternehmen bezogen werden, deren Leistungsort in Österreich liegt. Wird eine UIDNummer beantragt, gibt es die Verpflichtung zur Abgabe einer monatlichen beziehungsweise quartalsweisen Umsatzsteuervoranmeldung. Unternehmer sind außerdem dazu verpflichtet, nach Ende des Wirtschaftsjahres eine Steuererklärung abzugeben.

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3 Nächte 399 Euro um am Wörth direkt Schnell b ersee! www.hot uchen: elmaria. at

Der Verweis auf die Homepage für mehr Informationen reicht in Deutschland nicht aus!

Impressum in der Werbung Worauf muss ich bei der Impressumspflicht achten, wenn ich für mein Hotel Werbung in Deutschland mache? Nur weil er in einer Werbeeinschaltung vergessen hat, dem Firmennamen den Zusatz „GmbH“ hinzuzufügen, flatterte einem Kärntner Hotelier vor Kurzem ein Anwaltsbrief aus Deutschland ins Haus. Das Begehren: Unterlassungserklärung und Kostenersatz – oder Klage wegen Wettbewerbsverstoßes.

vor allem in Deutschland, die systematisch Inserate durchforsten und „Wettbewerbssünder“ kostenpflichtig abmahnen! Häufig werden Verstöße gegen deutsche Impressumsvorschriften geltend gemacht: Sobald das Angebot alle für eine Buchungsentscheidung relevanten Informationen enthält, muss laut deutschem Recht das vollständige Anzeigen-Impressum angegeben werden. Dieses enthält bei Printwerbung insbesondere auch

W I

Wettbewerbsrecht des jeweiligen Staates gilt

Mag. Markus Pickl WKV-Rechtsservice 05522/305-310

Foto: Shutterstock

Leider kein Einzelfall. Was die Wenigsten wissen: Wird im Ausland geworben, so gilt das Wettbewerbsrecht des Staates, auf dessen Markt der Unternehmer werblich in Erscheinung tritt („Marktortprinzip“). Ein gefundenes Fressen für sogenannte „Klagsvereine“

Mag. Sebastian Sturn-Knall WKV-Rechtsservice 05522/305-291

den vollständigen Firmennamen inklusive der Rechtsform gemäß Firmenbucheintragung. Achtung: Eine marktübliche Kurzbezeichnung reicht ebensowenig wie der Verweis auf eine Website!

Unbedingt innerhalb der Frist reagieren Noch weitreichender sind die deutschen Impressumsvorschriften bei Onlinewerbung. Wichtigste Zutat gegenüber der österreichischen Rechtslage: Bei juristischen Personen ist auch die vertretungsbefugte Person (Geschäftsführer) anzugeben. Tipp: Lassen Sie sich von Ihrer Agentur beziehungsweise dem Werbemedium vorweg bestätigen, dass das Wettbewerbsrecht des Ziellandes eingehalten wird. Und wenn trotzdem etwas passiert: Auf die Abmahnung sollte unbedingt innerhalb der gesetzten Frist reagiert werden, sonst kann es teuer werden.


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Besondere Verpflichtungen ab dem 25. Mitarbeiter

dann erfüllt, wenn dieser eine begünstigt behinderte Dienstnehmer in einem Teilzeitdienstverhältnis beschäftigt wäre.

Ohne Lehrlinge und freie Dienstnehmer

Randy Faris/Corbis

Sogenannte begünstigte Behinderte haben eine amtliche Bestätigung darüber, dass sie zu mindestens 50 Prozent behindert sind.

Arbeitgeber mit mehr als 25 Mitarbeitern müssen einen begünstigten behinderten Dienstnehmer beschäftigen oder eine Ausgleichstaxe zahlen. Unternehmen, die in Österreich 25 oder mehr Dienstnehmer beschäftigen, sind verpflichtet, auf je 25 nicht behinderte Dienstnehmer mindestens einen begünstigten behinderten Dienstnehmer einzustellen. Die Zahl 25 ist nicht pro Betriebsstätte oder Niederlassung zu sehen, sondern pro Arbeitgeber im gesamten Bundesgebiet. Ein begünstigter Behinderter verfügt über eine amtliche Bestätigung, aus der hervorgeht, dass er zumindest zu 50 Prozent oder mehr behindert ist. Werden weniger begünstigte behinderte Dienstnehmer beschäftigt, als es die gesetzliche Pflichtzahl erfordert, ist eine Ausgleichstaxe zu entrichten. Diese beträgt im Jahr 2015 für jeden zu wenig eingestellten begünstigten Behinderten f für Arbeitgeber mit 25 bis 99 Dienstnehmer monatlich 248 Euro,

f

f

für Arbeitgeber zwischen 100 und 399 Dienstnehmer monatlich 348 Euro für Arbeitgeber ab 400 oder mehr Dienstnehmern monatlich 370 Euro.

Teilzeitbeschäftigung ebenfalls möglich Ein Beispiel aus der Praxis: Eine Firma beschäftigt 50 Dienstnehmer, davon ist ein Dienstnehmer begünstigt behindert. Da der Dienstgeber, wie gesetzlich gefordert, für je 25 nicht behinderte Dienstnehmer einen begünstigt Behinderten beschäftigt, fällt keine Ausgleichstaxe an, da für die restlichen 24 nicht behinderten Dienstnehmer kein begünstigt Behinderter eingestellt werden muss. Die Pflichtzahl, also jene Zahl, die regelt, wie viele begünstigt Behinderte einzustellen wären, beträgt in diesem Beispiel eins. Da auch teilzeitbeschäftigte, nicht behinderte Dienstnehmer voll zu rechnen sind und nicht auf Vollzeitäquivalente umgerechnet werden dürfen, wäre in diesem Beispiel die Pflichtzahl eins auch

· 35

Für die Berechnung der Pflichtzahl ist jeweils der Erste eines jeden Kalendermonats maßgeblich. Es sind hierfür alle Dienstnehmer heranzuziehen – egal, ob es sich dabei um voll-, teilzeit- oder geringfügig Beschäftigte oder fallweise Dienstnehmer handelt. Auch ins Ausland entsendete Dienstnehmer oder Heimarbeiter sind für die maßgebliche Dienstnehmerzahl anzurechnen. Nicht zu berücksichtigen sind hingegen freie Dienstnehmer, Lehrlinge, begünstigte Behinderte, Inhaber von Amtsbescheinigungen und Opferausweisen sowie Dienstnehmer, die derzeit keinen Entgeltanspruch gegenüber dem Dienstgeber haben (wie unter anderem Wochengeld- und Krankengeldbezieher, Dienstnehmer in Elternkarenz sowie Präsenz- und Zivildiener). n

n F Bestimmte begünstigte Behinderte werden doppelt auf die Pflichtzahl angerechnet. Dazu zählen f f f

f

f f

Blinde, Behinderte vor Vollendung des 19. Lebensjahres, Behinderte für die Dauer eines Ausbildungsverhältnisses (auch nach Vollendung des 19. Lebensjahres), Behinderte nach Vollendung des 50. Lebensjahres, wenn und solange der Grad ihrer Behinderung mindestens 70 Prozent beträgt sowie Behinderte nach Vollendung des 55. Lebensjahres oder Behinderte, die einen Rollstuhl benutzen

n W I Dr. Markus Kecht WKV-Sozialrecht 05522/305-321

... eine Kündigung auch im Krankenstand möglich ist? Allerdings ist dabei zu beachten, dass der Anspruch auf Krankenentgelt - sollte er zum Zeitpunkt des Kündigungstermins noch bestehen - darüber hinaus bezahlt werden muss. Wichtig ist auch zu prüfen, wo sich der Arbeitnehmer im Krankenstand aufhält, da die Kündigung im Normalfall erst mit Entgegennahme durch den Arbeitnehmer gültig ist. ... es bei einem zweifelhaften Krankenstand möglich ist, eine Vorladung bei der GKK zu veranlassen? Erscheint Ihnen ein Krankenstand unglaubwürdig, kann dies der GKK gemeldet werden. Es erfolgt dann eine Überprüfung durch den Vertrauensarzt.


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36 · Die Wirtschaft

International E-S

Schwerpunkte und Veranstaltungen ...für Investoren und (Neu) Exporteure Außenwirtschaftstagung Zentraleuropa: Treffen Sie die Wirtschaftsdelegierten aus der Tschechischen Republik, der Slowakei, Ungarn, Polen, Bulgarien, Rumänien und dem Baltikum. Wien/ Salzburg/Innsbruck/Feldkirch, 5.-9.10.2015. Deutschland: Marktsondierungsreise zum Thema Vertriebspartnersuche. Handelsvertretermeetings in Bayern und Baden-Württemberg. Nürnberg/Villingen-Schwenningen, 19./20.10.2015. ...für branchenspezifisch Interessierte

go-international für KMU Die Exportoffensive „go-international“ wurde bis 2019 verlängert. In fünf Clustern werden umfangreiche Förderungen für den Schritt in neue Märkte geboten. An dieser Stelle werden die einzelnen Cluster vorgestellt. Heute: How to Do Business Abroad (Motivation von KMU zum Export). ‣ Consulting-Coaching: Die ersten vorbereitenden Schritte im Inland (Exportvorbereitung) werden durch erfahrene Exportstrategieberater unterstützt. ‣ Nachbarschaftsmessen: Durch gezielt angebotene Gruppenstände auf Nachbarschaftsmessen werden für Exporteure der Eintritt in einen neuen Nachbarschaftsmarkt und der Aufbau von Kontakten jenseits der Grenze inhaltlich und kostenseitig unterstützt. ‣ Hilfestellung für drittfinanzierte Projekte: Geförderte Beratungen

und Schulungen sollen die Beteiligung österreichischer Unternehmen an international ausgeschriebenen Projekten (Internationale Finanzinstitutionen, Europäische Union) erhöhen. ‣ Europa-Schecks für KMU: Europa-Schecks für KMU können von Unternehmen mit einer Exportquote von max. 10 Prozent („new to export“) in Anspruch genommen werden, die erstmalig oder mit einem neuen Produkt in einem europäischen Markt auftreten („new to market“). n

Deutschland: Gruppenausstellung auf der internationalen Hannover Messe Industrie 2016. Hannover, 25.-29.4.2016. ...für Fernmärkte Marokko: Forum zu Geschäfts- und Investitionsmöglichkeiten im stabilsten Land Nordafrikas. Wien, 7.10.2015. Infos zu allen Veranstaltungen: wko.at/aussenwirtschaft Tel. 0800-397678

Walter Koren Leiter der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA

I Außenwirtschafts-Experten in Ihrer Landeskammer oder Tel.: 0590900-60100 Web: go-international.at

Iran: Forum zum Thema Chancen auf dem iranischen Bildungsmarkt. Wien/Salzburg, 12./14.10.2015. Marketing: Forum zum Thema Luxus Marketing International / Strategien für den Luxussektor. Wien, 13.10.2015.

„Wir helfen österreichischen KMU bei den ersten Schritten in neue Märkte - unter anderem mit geförderten Beratungen und Schulungen sowie Messebeteiligungen.“

US-A-BA

„WirtschaftsOskar 2016“ - Bewerbungen ab sofort möglich Das Oscar-Rennen 2016 hat für Österreich mit der Nominierung des Films „Ich seh, ich seh (Goodnight Mommy)“ in der Kategorie „Best Foreign Language Film“ begonnen. Am 14. Jänner 2016 wird die Academy of Motion Picture Arts and Sciences die Nominierungen für die 88th Academy Awards bekannt geben, die Gewinner werden bei der Oscar Gala am 28. Februar geehrt. Parallel zu den Oscars wird vom AußenwirtschaftsCenter Los Angeles bereits zum sechsten Mal der US-A-BizAward

vergeben. Der US-A-BizAward ist der „WirtschaftsOskar“ für Spitzenleistungen österreichischer Unternehmen am US-Markt. „Die Gewinner des WirtschaftsOskar demonstrieren die Wettbewerbsstärke und Innovationskraft österreichischer Unternehmen in den USA“, so Rudolf Thaler, österreichischer Wirtschaftsdelegierter in Los Angeles. Ziel des WirtschaftsOskar ist es, die meist nur Brancheninsidern bekannten Erfolgsfirmen mit ihren herausragenden Leistungen am anspruchsvollsten Markt der Welt

auf den roten Teppich und in das mediale Rampenlicht zu holen. Gleichzeitig soll die Auszeichnung, die in sechs Kategorien vergeben wird, andere Unternehmen ermutigen, einen Schritt in Richtung USA zu wagen. Unternehmen präsentieren kurz das Herausragende ihrer Aktivitäten am US–Markt in einem E-Mail an das AußenwirtschaftsCenter Los Angeles der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA. Anmeldeschluss: 5.12.2015, Mitternacht, Hollywood Zeit. Mail: losangeles@wko.at


Nr. 39-40 · 25. September 2015 Die Wirtschaft

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Unternehmen Auszeichnung für Simplon GF Stefan Vollbach (Mitte) mit den Simplon-Eigentümern Christian (l.) und Andreas Hämmerle.

Der Vorarlberger Fahrradproduzent Simplon erhielt eine internationale Auszeichnung. Das auf hochwertige Mountainbikes, Renn- und Freizeiträder spezialisierte Unternehmen wurde im Rahmen des renommierten European Business Award als National Champion Austria ausgezeichnet und für die Endausscheidung des internationalen Awards nominiert. „Wir gehören damit europaweit zu den erfolgreichsten Firmen. Von 32.000 europäischen Bewerbern aus 33 Ländern wurden nur 678 Unternehmen für die nächste Runde des European Business Award

ausgewählt“, freut sich Simplon Geschäftsführer Stefan Vollbach, der das Unternehmen seit Anfang des Jahres gemeinsam mit dem geschäftsführenden Gesellschafter Christian Hämmerle leitet. Mit der Nominierung beginnen für Vollbach und sein Team nun die Vorbereitungen für die nächste Runde des internationalen Wettbewerbs. Sollten die Vorarlberger Fahrradschmiede auch in dieser Phase des Wettbewerbs erfolgreich sein, kann Simplon auf einen Award hoffen, der im Juni 2016 im Rahmen einer großen Gala in London vergeben wird.

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Meusburger bestellt Geschäftsleitung

Um die Weichen für den weiteren Expansionskurs zu stellen, bestellt Meusburger rückwirkend per 1. September 2015 eine neue Geschäftsleitung. Neben dem Geschäftsführer Guntram Meusburger werden Armin Chiesola, Daniel Fuchs, Roman Giesinger, Gerold Kaufmann und Hubert Weber die Fach-, Führungs- und Unternehmensverantwortung als Geschäftsleiter mittragen. „Unser Familienunternehmen wird bald 1.000 MitarbeiterInnen haben und die 200 Millionen Euro-

Umsatzmarke deutlich durchbrechen. In dieser Größe gilt es, sich noch kompetenter aufzustellen. Mit der erweiterten Geschäftsleitung bekommt Meusburger ein breiteres Fundament – Aufgaben und Verantwortungsbereiche sind dann noch klarer definiert. „Die neuen Geschäftsleiter haben mein vollstes Vertrauen. Es sind fast allesamt langjährige Mitarbeiter, die unser Unternehmen von Grund auf kennen“, erklärt Guntram Meusburger, der weiterhin alleiniger Geschäftsführer bleibt.

V.l.n.r.: Gerold Kaufmann, Hubert Weber, Armin Chiesola, Roman GieFoto: Marcel Hagen singer, Daniel Fuchs und Guntram Meusburger.

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Firstfeier: Bauarbeiten bei Mersen Neuer OMICRON Campus spiegelt in Hittisau im Zeitplan Unternehmenskultur wider

Die Unternehmenskultur von OMICRON zeichnet sich durch Transparenz und offene Kommunikation aus. Diese Philosophie spiegelt sich auch im Neubau wider. Drei Höfe gliedern und belichten den OMICRON Campus. Im Erdgeschoss befinden sich Besprechungs-, Lager- und Sonderräume. Die Büroräume in den beiden Obergeschossen lassen sich flexibel an die jeweiligen Teamgrößen anpassen und profitieren vom Blick nach draußen. Die Knotenpunkte des Gebäudes wurden als Kommunikations- und Begegnungszonen gestaltet, die den Austausch fördern und zu neuen Denkansätzen inspirieren sollen.

Im Dezember 2015 sind alle neuen Gebäude von Mersen – Teil eines international tätigen Unternehmens – bezugsfertig.

Foto: Mersen

Die Baufortschritte der Betriebsflächenerweiterung von Mersen verlaufen planmäßig: Anlässlich des fertigen Rohbaus der Produktionshalle richtete das Unternehmen kürzlich eine Firstfeier aus. Darüber hinaus ist das neue Bürogebäude bis Anfang Oktober bezugsbereit. Die schrittweise Inbetriebnahme der insgesamt 5.200 Quadratmeter großen Erweiterungsfläche ist mit Ende Dezember 2015 abgeschlossen. Ab sofort sucht der Betrieb im Bregenzerwald 60 zusätzliche Arbeitskräfte.


Nr. 39-40 · 25. September 2015

38 · Unternehmen · Die Wirtschaft

Schelling übernimmt IMA Der Technologieführer bei Plattenaufteilsägen Schelling übernimmt den Hersteller von Fertigungsstraßen IMA von der Adcuram aus München. Das österreichische Unternehmen Schelling Anlagenbau GmbH und die deutsche IMA Klessmann GmbH kooperieren schon seit 25 Jahren. Denn beide Industriebetriebe ergänzen sich ideal. Während Schelling weltweit zu den

Besten bei Plattenaufteilsägen und -anlagen für Holz und andere Werkstoffe zählt, ist IMA Technologieführer bei Maschinen und Fertigungsstraßen für die Möbelund Bauelementebranche. Schon bisher verwirklichte man auf Messen gemeinsame Auftritte. Zudem wurden zahlreiche Projekte, weltweit, Hand in Hand durchgeführt und gemanagt. Auch diese Form der Zusammenarbeit bekommt durch die Übernahme ihre logische Fortsetzung und Intensivierung.

Mit einem gemeinsamen Umsatz von rund einer Viertelmilliarde Euro und einem Personalstand von nahezu 1.400 Mitarbeitenden werden sich beide Unternehmen besser in dem anspruchsvollen globalen Marktumfeld behaupten.

n A Offsetdruckerei Schwarzach gewinnt bei Europas wichtigstem Verpackungspreis Jährlich wird mit dem Pro Carton ECMA Awards der wichtigste europäische Verpackungspreis für Kartonverpackungen in unterschiedlichen Kategorien verliehen. Dies geschah dieses Jahr am 10. September in festlichem Rahmen des ECMA-Kongresses in Bukarest. Die Offsetdruckerei Schwarzach war mit zwei Einreichungen unter den Finalisten vertreten. In der Königsklasse wurde eine davon unter hunderten Einreichungen von der hochkarätigen Jury zum „Carton of the Year“ gewählt. Es handelt sich beim Gewinner um das Packaging von „ambuja“ (siehe Bild rechts) aus dem Hause Pour Legart. Die Kosmetikverpackung wurde von Herwig Bischof (b.backaging) und Johannes Gautier entwickelt. Letzterer kümmerte sich auch um die gra-

Baubeginn für neue n N BTV in Dornbirn Projekterfolge für PROOX Nachdem die BTV nun die Baugenehmigung für ihre neue Bankfiliale sowie für ein fünfgeschossiges Geschäftsgebäude, einen attraktiven Vorplatz und eine großzügige Tiefgarage erhalten hat, ist es endlich soweit: Der Baubeginn steht unmittelbar bevor. Bald starten die Vorarbeiten für den Aushub, ab Sommer 2017 soll das Gebäudeensemble, mit dem die BTV kräftig in die Weiterentwicklung Dornbirns investiert, von Einheimischen und Gästen rege genutzt werden.

Die BTV Vorstände Gerhard Burtscher und Foto: R. R. Rumpler Peter Gaugg.

Auf ein erfolgreiches erstes Halbjahr kann das in Hard ansässige Jungunternehmen PROOX GmbH zurückblicken. Wie der geschäftsführende Gesellschafter Armin Degasperi (siehe Bild) mitteilt, wurde eine ganze Reihe an substantiellen ProjekFoto: PROOX GmbH ten umgesetzt. Der internationale Spezialist für architektonisch gestaltete Sanitärraum-Ausstattungen für den Verwaltungs- und halb-öffentlichen Bereich hat vor Kurzem in Aarhus in Dänemark die von Schmidt Hammer Lassen Architects entwickelte Bibliothek DOKK1 ausgestattet. Weitere Projekthighlights: Ein neues Verwaltungsgebäude von BASF in Ludwigshafen sowie die Deutschland-Zentrale des weltweit größten 3D-Drucker Herstellers Stratasys. Aber auch ein Vorarlberger Highlight konnte die PROOX GmbH für sich entscheiden. Der von Dietrich Untertrifaller entwickelte neue Bürotrakt von Omicron in Klaus wurde mit Papierhandtuchspendern, Seifenspendern bis hin zu WC-Rollenhaltern aus gebürstetem Edelstahl ausgestattet.

phische Gestaltung. Gedruckt, veredelt und konfektioniert wurde die Luxushülle bei der Offsetdrukkerei Schwarzach.

Der Pro Carton ECMA Award in der Königsklasse „Carton of the Year“ geht an die Faltschachtel „ambuja“, produziert von der Offsetdruckerei Schwarzach.

Neuer Event: Topping Deluxe Inspirierend, intensiv, innovativ und jederzeit für eine Überraschung gut – so stellt Sergej Kreibich, Initiator von Topping Deluxe, sich das neue Veranstaltungs-Format vor. Schon für die Premiere konnten drei renommierte Business-Innovatoren als Speaker gewonnen werden: Mario Berger (Head of Mid Market Google for Work DACH), Michael Breidenbrücker (Entrepreneur und StartUp-Spezialist) und Hubert Rhomberg (Unternehmer und Bau-Visionär). Mit ihren Kurzvorträgen zu branchenübergreifenden Aspekten der digitalen Transformation werden sie die auslösenden Impulse für den Abend setzen: f f

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30. September 2015 17 – 20 Uhr (Hauptprogramm), anschließend Diskussion, Drinks, Musik Conrad Sohm, Dornbirn Speaker: Mario Berger und Michael Breidenbrücker, Salzmann & Kreibich. Hubert Rhomberg Moderation: Sergej Kreibich und Florian Salzmann (go biq) Kosten: 45 Euro (35 Euro für Mitglieder des MCV und der JW, Studenten und Partner) Tickets: Online unter www.toppingdeluxe. com oder per Mail unter hello@gobiq.at


Nr. 39-40 · 25. September 2015 Die Wirtschaft

· Unternehmen · 39

CREATIVE COMMUNITY COACHING = C hoch 3 C hoch 3 ist ein Programm für Kreativunternehmer/innen aus Bereichen wie Design, Mode, Architektur, Multimedia, Software & Games, Video & Film, Werbung oder Personen, die sich in der Kreativwirtschaft selbstständig machen wollen.

Keynote-Speaker Michael Breidenbrücker teilte seine Erfahrungen als erfolgreicher Mehrfachgründer, der mittlerweile Partner bei speedinvest ist. Die Teilnehmer/-innen gaben interessante Einblicke in die entstandenen Kooperationsprojekte.

Das Coachingprogramm unterstützt dabei, ein solides Netzwerk aufzubauen, sich unternehmerisch zu professionalisieren und das eigene Unternehmensprofil zu schärfen. Das Programm läuft österreichweit und wird in Vorarlberg zum 5. Mal in Folge vom designforum Vorarlberg angeboten.

Der nächste C hoch 3 Durchgang in Vorarlberg startet im Jänner 2016. C hoch 3 setzt sich aus sechs Workshoptagen in einem Zeitraum von sechs Monaten (Jänner bis Juni 2016) und einem Kooperationsprojekt zusammen. C hoch 3 ist kostenlos, eine Bewerbung ist aber erforderlich. Die Bewerbungsfrist läuft ab sofort bis 1. Dezember 2015.

Dort fand kürzlich im Rahmen einer Feier die Zertifikatsverleihung an die Teilnehmer/-innen des aktuellen Jahrgangs statt.

Neuer Durchgang im Jänner 2016 - jetzt bewerben

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Alle Infos: www.creativwirtschaft.at/c-hoch-3

n T-S Yvonne Frölich, glückskinder: „Der Austausch mit Gleichgesinnten, die gerade ähnliche Fragen beschäftigen und die Sichtweisen der unterschiedlichen Disziplinen, die in unserer Gruppe vertreten waren, sind für mich sehr wertvoll.“

Jim von Hazendonk, Racoon Media: „Mit C hoch 3 bin ich in der Vorarlberger Kreativwirtschaft richtig angekommen. Es hat meiner Geschäftsentwicklung gutgetan - und meinem Deutsch.“

Isabella Sturn, die Nadelmanufaktur: „Bei C hoch 3 hat mir der Austausch mit anderen Kreativen extrem weitergeholfen, vor allem weil die Gruppe so vielfältig war.“

Matthias Burtscher, fusonic: „C hoch 3 bietet jedem wertvollen Input, auch wenn man - so wie ich – schon länger im Geschäft ist. Ich habe vom „frischen Blick“ der anderen auf meine Themen sehr profitiert.“

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Medienservice: der kurze Draht zu Auslandsmedien

Ausländische Märkte verändern sich ebenso rasant wie deren Medien. Unternehmen, die hier rechtzeitig neues Chancenpotenzial erkannten, zählen heute zu den langjährigen Kunden von Medienservice Roland Gojo in Bregenz und zu den Hauptgewinnern neuer Kaufkraftströme. Was viele nicht wissen: Vorarlberger Marketingexperten arbeiten längst mit wertvollen Entscheidungshilfen, die in Bregenz individuell für deren jeweilige Kommunikationsaufgaben erstellt werden. Dabei liegt der Focus klar auf Print- und Onlinemedien im Ausland. „Denn für die Wahl eines starken Inlands-

www.gojo.at

Ein Bregenzer ExpertInnenteam erschließt effiziente Kommunikationswege in wichtige Auslandsmärkte. Führende Print- und Onlinemedien setzen auf deren Medienkompetenz.

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mediums sind kaum große Detailkenntnisse nötig, das finde ich z.B. täglich in meinem Briefkasten“, so Roland Gojo, der sich schmunzelnd zu seinen innovativen Wurzeln in einem Vorarlberger Medienhaus bekennt. Ob Neue Zürcher Zeitung, St. Galler Tagblatt, Schwäbische Zeitung, Süddeutsche Zeitung - viele Verlage vertrauen seit Jahren der Kompetenz von „Medienservice“ und unterstützen gezielt den persönlichen Kundenservice vor Ort. Ländle-Unternehmen erhalten damit kostenlos und zeitsparend persönliche Beratung inkl. Mediaplanung, Buchungsservice,

Kampagnen- und Budgetüberwachung, Druckdatenmanagement, PR-Arbeit und Erscheinungskontrolle. Unterschiedlichste Unternehmen profitieren davon. Dazu zählen erfolgreiche Touristikunternehmen und StadtmarketingGesellschaften genauso wie renommierte Bankinstitute, große Bauunternehmen und dynamisch expandierende Handelsketten. „Verantwortungsvolle Werbeagenturen schützen ihre Kunden durch unsere Expertisen vor der Wahl suboptimaler und damit teurer Kommunikationslösungen“, erklärt Andrea Matt.

Ab Oktober 2015 leiten Andreas Schenk (oben) und Mathias Kempter (unten) gemeinsam das Kundenzentrum Dornbirn. Beide sind zertifizierte Anlageund Finanzierungsberater. Sie tragen somit gemeinsam die Verantwortung für ein insgesamt 32-köpfiges Team.

Hypo Landesbank In der Hauptversammlung der Hypo Landesbank Vorarlberg wurde ein neues Mitglied für den Aufsichtsrat bestellt. Astrid Bischof folgt auf Rechtsanwalt Dr. Christian Konzett, der sein Mandat zurückgelegte.


Nr. 39-40 · 25. September 2015

40 · Energieeffizienz im Betrieb · Die Wirtschaft

Der Anlage zur Wärmerückgewinnung liegt ein ausgeklügeltes Steuerungs- und Pumpensystem zugrunde.

Fotos: Markus Gmeiner

Energieeffizienz im Betrieb Das in nnovative System zur Wärmerückgewinnung wurde 2010 mit de em „Energy-Globe-Award“ ausgezeichnet.

Innovativ und effizient für die beste Qualität n F Maßnahmen: f

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Installation einer neuen Speichertechnik zur direkten Abwärmenutzung von Kälteanlagen Installation zusätzlicher Wärmerückgewinnungskomponenten und eine entsprechende Anlagenhydraulik Installation neuer Kälteaggregate

Vorarlberger Metzgerverband f Unternehmensname: Vorarlberger Metzgerverband reg. Gen.m.b.H. f Geschäftsfeld: Großhandel für die Fleischer-, Bäcker-, Gastro- und Lebensmittelbranche in Vorarlberg f Mitarbeiter: 18 f Umsatz 2013: 5,5 Millionen Euro f Gründungsjahr: 1898 f Verarbeitung Häute und Schlachtnebenprodukte: 370 Tonnen/ Jahr Partner f Jürg Hagleitner, Fa. Kiechel und Hagleitner f Max Forstner, Forstner Speichertechnik

Beim Vorarlberger Metzgerverband garantiert eine innovative Wärmerückgewinnungsanlage optimale Frische der Produkte, und das bei höchst effizienter Energienutzung. V L F Die Wahl der besten Zutaten sowie absolute Frische sind in der Fleisch- und Wurstwarenbranche entscheidend. Neben dem nötigten Knowhow ist dafür auch eine funktionierende Kühlkette unerlässlich. Naturgemäß resultiert dies in einem hohen Energieaufwand für Kühl- und Tiefkühlräume. Um den eigenen Qualitätsanspruch auch weiterhin gerecht und zu werden war deshalb beim Vorarlberger Metzgerverband klar: Die in die Jahre gekommenen Kälteaggregate müssen erneuert werden, inklusive der bereits vorhandenen Wärmerückgewinnungsanlage. Wie sich jedoch bald herausstellte, sollte aus dem Projekt weit mehr werden als eine simple Erneuerung. Zusammen mit den Projektpartnern wurde 2009 ein innovatives und preisgekröntes System mit Zukunft verwirklicht. „Wir müssen sparsam mit unseren Ressourcen umgehen, deshalb haben wir bewusst Mehrkosten in Kauf genommen und bereuen diese Entscheidung zu keiner Sekunde“,

betont Geschäftsführer Wolfgang Ochsenreiter. Dafür wurde das System 2010 auch mit dem EnergyGlobe-Award ausgezeichnet.

Effizienter als gedacht Weniger der Gewinn eines Preises, sondern vielmehr die Verwirklichung einer überschaubaren Anlagentechnik mit hohem Sicherheitsgrad, Einsatz hocheffi-

vollständige Trennung von Trinkwasser und Kältemitteln.

Enorme Einsparungen Die durch die umfangreichen Maßnahmen erzielte Energieeinsparung kann sich mehr als sehen lassen. So konnte der Gasverbrauch von ursprünglich 10.200 m³ auf 3.700 m³ pro Jahr verringert werden. Das entspricht einer Reduktion von

„Die Ziele wurden allesamt übertroffen. Wir sind hochzufrieden mit der Anlage.“ GF Wolfgang Ochsenreiter, Metzgerverband

zienter Komponenten, maximale Ausnutzung der Abwärme und nachhaltige Senkung des Erdgasund Stromverbrauchs, lautete das Ziel. „Zusätzlich dazu haben wir im Zuge der Generalsanierung des Verbandsgebäudes im gesamten Verwaltungstrakt neue Fenster mit einer Dreifach-Verglasung einbauen lassen“, erklärt Ochsenreiter. Entsteht im Gebäude Wärmebedarf, werden die kühlenden Außenkondensatoren hydraulisch umgangen. So gelangt die gesamte Abwärme in die Heiz- und Warmwasseraufbereitung. Die intelligente Speichertechnik ermöglicht zudem eine perfekte Schichtung, den Verzicht auf Ladepumpen und die

63 Prozent. Auch beim Stromverbrauch konnte einer Verringerung um 16 Prozent – von 153.500 kWh auf 129.400 kWh jährlich – erzielt werden. „Die zusätzliche Heizung wird erst unter einer Außentemperatur von 1 bis 2 Grad benötigt. Bis dahin reicht die Energie aus der Abwärme“, weiß Wolfgang Ochsenreiter. Für diese innovativen Schritte hat die Metzgerverband Mehrkosten von rund 25 Prozent auf sich genommen - eine Entscheidung die sich sichtlich lohnt. „Die Ziele wurden allesamt übertroffen. Wir sind hochzufrieden mit der Anlage“, freut sich der Geschäftsführer, der bereits neue Investitionen in Effizienzsteigerungen plant. n


Nr. 39-40 · 25. September 2015 Die Wirtschaft

Extra

Energieeffizienz & Umwelttechnik

Die grüne Seele der Firma

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Der Abfallbeauftragte f

Ökologisch verantwortliches Wirtschaften spielt eine immer wichtigere Rolle. Die nächste Ausbildung zum Umweltmanagementbeauftragten startet im WIFI am 2. Februar 2016.

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Foto: Thinkstock

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Die 88-stündige Ausbildung wendet sich an Abfallwirtschafts- bzw. Qualitätsbeauftragte aber auch an Arbeitssicherheits- und Gesundheitsmanager sowie an Personen, die ein Umweltmanagementsystem in ihrem Betrieb implementieren sollen. Die Teilnehmer erlernen das notwendige Wissen, um die ISO 14001 einführen und aufrechterhalten zu können. Die Inhalte der Normen werden im Rahmen der Ausbildung analysiert und bezüglich ihrer Umsetzung in der Praxis detailliert erläutert. Workshops und Fallbeispiele aus der Praxis geben Hilfestellung bei der Umsetzung.

Am 2. Februar 2016 startet im WIFI die Ausbildung zum Umweltmanagementbeauftragten.

Die Abschlussprüfung besteht aus einer theoretischen und einer praktischen Prüfung (Projektarbeit und Präsentation). Die Zertifizierung wird von der akkreditierten WIFI Zertifizierungsstelle nach den Anforderungen der EN/ ISO/IEC 17024 durchgeführt.

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Termin: 2.2.2016, 18 Uhr Ort: WIFI Dornbirn Anmeldung und Beratung: M. Köb, T 05572/3894-469 E koeb.martina@vlbg.wifi.at

Weitere WIFI-Kurse zum Thema Ausbildung zum Energieeffizienzbeauftragen: Die Teilnehmer lernen die Anforderungen an ein Energiemanagementsystem kennen. Dieses System versetzt ein Unternehmen in die Lage, seine energetische Leistung durch einen systematischen Ansatz kontinuierlich zu verbessern und dabei die gesetzlichen Anforderungen sowie anderweitige

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Teilnehmer: Abfallbeauftragte oder deren Stellvertreter. Ziel: Einblick in die wichtigsten gesetzlichen Bestimmungen des Abfallwirtschaftsgesetzes und Kennenlernen der Methoden, um ein eigenes Konzept zu erstellen. Inhalt: Recht, Abfallwirtschaftsgesetz und dazugehörende Verordnungen, Aufgaben und rechtliche Verantwortung des Abfallbeauftragten, Klassifizierung von Abfällen, gefährliche Abfälle und Altöle, chemische Grundlagen und biologische Zusammenhänge. Trainingseinheiten: 56 Beitrag: 890,- Euro Termin: 29.3. - 3.6.2016 Beratung: Martina Köb T 05572/3894-469 E koeb.martina@vlbg.wifi.at

n K

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Verpflichtungen für die Organisation zu berücksichtigen. Weitere Inhalte: Energieoptimierung, Energiedatenerfassung, Energiecontrolling, Energieausweis lesen und verstehen. Termin: 10. - 25.3.2016 Trainingseinheiten: 40 Beratung: Martina Köb, T 05572 / 3894-469

WIFI Vorarlberg

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Interner Energie-Auditor nach ISO 16247: Die Teilnehmer lernen die Anforderungen an ein EnergieeffizienzAudit nach EN 16247 „Energieaudits“ sowie dem Energieeffizienzgesetz (EEffG) Anhang 3 kennen. Termin: 1. - 2.10.2015 Beratung: Martina Köb, T 05572 / 3894-469

Umgang mit Giften f

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Für die Berechtigung zum Erwerb von Giften muss die Sachkenntnis im Umgang mit Giften nachgewiesen werden. In diesem Kurs wird die erforderliche Sachkenntnis erlangt. Trainingseinheiten: 20 Beitrag: 790,- Euro Termin: 10. - 27.11.2015 Beratung: Martina Köb T 05572/3894-469 E koeb.martina@vlbg.wifi.at

www.vlbg.wifi.at


Nr. 39-40 · 25. Sepember 2015

42 · Energieeffizienz & Umwelttechnik · Die Wirtschaft

www.energiasolar.at

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Nr. 39-40 · 25. September 2015 Die Wirtschaft

· Energieeffizienz & Umwelttechnik · 43

Zukunfts-Studium Energie Mit dem berufsbegleitenden Masterstudium Energietechnik und Energiewirtschaft in neuen Zukunftsberufen eine Karriere starten. Die Möglichkeiten, Energie erneuerbar zu erzeugen, werden immer vielfältiger: Wind- und Sonnenenergie, Wasserkraft und Biomasse, Wärmerückgewinnung etc. Parallel dazu ist das Thema effiziente Energienutzung, wie z.B. im Bereich LEDs, Passivhäuser oder Elektromobilität, in den vergangenen Jahren immer mehr in den Vordergrund gerückt. Dieser Umbruch im Energiebereich hat sowohl die Wirtschaft als auch die Politik und Gesellschaft vor neue Herausforderungen gestellt. Hier setzt der Studiengang Energietechnik und Energiewirtschaft an. Studiengangsleiter Dr. Klaus Rheinberger erklärt: „Für die Energieautonomie unserer Region, den Klimaschutz sowie die sozialen und wirtschaftlichen Herausforderungen der Zukunft spielen die Entwicklungen im Bereich Energie eine entscheidende Rolle. Das Studium Energietechnik und Energiewirtschaft bildet genau dafür aus. Es bereitet die Studierenden für all jene Berufe vor, die mit diesen Veränderungen entstanden sind.“

Hervorragender 15. Rang beim Shell Eco-marathon

Unternehmen suchen AbsolventInnen Für Mag. (FH) Werner Elender, Chief Operating Officer bei Bachmann electronic GmbH, sind zukünftige AbsolventInnen des Masterstudiengangs sehr gefragt: „Als Hersteller von Steuerungstechnik für Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien, trifft dieser Studiengang ideal unseren Bedarf an zukünftigen MitarbeiterInnen im Bereich Entwicklung und Produktmanagement.” Auch Unternehmen aus ganz anderen Bereichen halten Ausschau nach EnergieabsolventInnen. DI Thomas Schierle, Leiter Expansion und Projektentwicklung und Prokurist bei Sutterlüty Handels GmbH, erklärt warum: „Sutterlüty ist sich der Verantwortung als Energiever-

braucher bewusst. Deshalb sind AbsolventInnen, die sich nach einer intensiven technischen Grundlagenschulung auf den Bereich Energiewirtschaft konzentriert haben, auch für uns interessant.”

Neue Karriereperspektiven Dieses breite Spektrum macht das Studium Energietechnik und Energiewirtschaft auch für Dipl.Ing. (FH) David Barreto Moreira sehr interessant. Er kommt jedes Wochenende aus Kempten für sein Studium an die FH Vorarlberg: „Als Konstrukteur möchte ich meine Kompetenzen erweitern und meine berufliche Entwicklung voranbringen“, erklärt der 38-Jährige. Er hat bereits ein FH-Studium im Bereich „Maschinenbau - Regenerative Energiesysteme” abgeschlossen und

n F Masterstudium Energietechnik und Energiewirtschaft

Dr. Klaus Rheinberger

Mag. (FH) Werner Elender

Dauer: 4 Semester, berufsbegleitend (Berufstätigkeit nicht verpflichtend). Ab dem 2. Semester die Wahl zwischen den Vertiefungsrichtungen Energietechnik und Energiewirtschaft. Besonderes Element: In einem „Wettbewerbsprojekt“ über drei Semester entwickeln die Studierenden ein energietechnisches Produkt - von der Konzeption bis zum Prototypen. Präsenzzeiten: Freitag und Samstag Abschluss: Master of Science in Engineering (MSc)

DI Thomas Schierle

Dipl.-Ing. (FH) D. B. Moreira

Vielfältige Berufsfelder : Die beruflichen Tätigkeitsfelder zukünftiger AbsolventInnen umfassen vor allem die Entwicklung und Optimierung energierelevanter Produkte und Prozesse, Energieberatung, Durchführung von Audits, strategische Energieplanung in Unternehmen, Marktanalysen und Energiehandel.

n F Erfolgreiche Teilnahme am Shell Eco-marathon Studierende aus der ganzen Welt traten beim Shell Eco-marathon – einem internationalen Energieeffizienz-Wettbewerb – gegeneinander an. Erstmals war ein Team des Masterstudiengangs Energietechnik und Energiewirtschaft der FH Vorarlberg mit ihrem selbst entwickelten und selbst gebauten Elektrofahrzeug mit dabei. Die acht Studentinnen und Studenten belegten Rang 15. Für einen Erstantritt eine hervorragende Leistung. möchte in Zukunft in der Forschung tätig werden: „Das Studium vertieft meine Kenntnisse in der Ingenieurwissenschaft und gibt mir neue Entwicklungsmöglichkeiten sowie neue Karriereperspektiven.” Alle Info zum Masterstudiengang Energietechnik und Energiewirtschaft unter www.fhv.at/etw.

n K Birgit Berger Studiengangsadministration T +43 5572 792 5700 energie-master@fhv.at Dr. Klaus Rheinberger Studiengangsleitung T +43 5572 792 5701 klaus.rheinberger@fhv.at www.fhv.at/etw


Nr. 39-40 ¡ 25. Sepember 2015

44 ¡ EnergieeďŹƒzienz & Umwelttechnik ¡ Die Wirtschaft

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Jeckel Nutzfahrzeuge in Lustenau Der Daily von Iveco mit Mannschaftskabine. Der Daily mit Mannschaftskabine bietet Platz für sieben ausgewachsene Personen. Da dieser hinten beidseitig Türen hat, können hier die Fondspassagiere sehr viel leichter und schneller aus- und einsteigen, als bei Fahrzeugen mit nur einer Türe. Clever genutzt ist auch der Raum unter der Sitzbank, die hochklappbar ist und den darunter liegenden Stauraum freigibt. Sehr flexibel zeigen sich auch die 5 verschiedenen Pritschenlängen von 2.810 mm bis 4.500 mm.

Motorisierung und Hinterachsübersetzung Die Motorisierungen erstrecken sich von 106 PS bis 205 PS mit bis zu 470 Nm Drehmoment. Das serienmäßige 6-Gang-Getriebe kann auch durch ein 8-GangAutomatikgetriebe ersetzt werden. Die Hinterachsübersetzung kann ohne Aufpreis gewählt

Die Mannschaftskabine bietet Platz für sieben Personen.

werden, um den Daily perfekt an seinen Einsatz anzupassen. Kurze Achse im Bergeinsatz, Serienachse im Mischbetrieb oder lange Achse im Langstreckenbetrieb. Außerdem ist der Daily mit einer mechanischen, 100%-igen Differenzialsperre an der Hinterachse lieferbar.

Der Daily als perfekter Partner All diese Eigenschaften machen den Daily zum perfekten Partner für alle, die ihr Fahrzeug an ihre besonderen Bedürfnisse anpassen wollen. Die Charaktereigenschaften des neuen Daily sind weiterhin Stärke, Zuverlässigkeit, Verfügbarkeit, und das bei gesteigerter Wirtschaftlichkeit und noch mehr Umweltverträglichkeit. Weitere Informationen: Jeckel Ges.m.b.H. & CO KG, Hagstrasse 6, A-6890 Lustenau, Tel +43 (0)5577 84625-0 oder unter www.jeckel.at

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Nr. 39-40 · 25. September 2015

46 · Energieeffizienz & Umwelttechnik · Die Wirtschaft

ÖKOPROFIT® - praxisnahes Umweltmanagement für Unternehmen und mehr Seit 20 Jahren wird ÖKOPROFIT in Vorarlberg praktiziert. Das Umweltmanagementsystem wurde von der Stadt Graz Anfang der 1990er Jahre entwickelt. Es wird in mehreren europäischen Ländern, aber auch außerhalb Europas, umgesetzt. ÖKOPROFIT ist ein praxisfreundliches Programm für ein in den betrieblichen Alltag integriertes Umweltmanagement. Es ist ein Instrumentarium, das alle umweltrelevanten Bereiche eines Betriebes durchleuchtet und jene Maßnahmen ausfindig macht, die ökologisch und ökonomisch Sinn geben. Auch ist es ein ideales Instrument dafür, den Herausforderungen der Zukunft zu begegnen, die sich bereits klar abzeichnen. Klimawandel, steigende Rohstoff- und Energiepreise machen immer stärker deutlich, dass Umweltmanagement auch ein wirtschaftliches Thema ist.

Nutzen für Unternehmen Wer sich länger mit ÖKOPROFIT befasst, merkt, dass es tatsächlich Sinn macht, systematisch und regelmäßig bestimmte Daten zu erheben und Umweltschutz im betrieblichen Alltag immer mitzudenken. Was sich heute noch nicht rechnet, kann in zwei Jahren schon eine wirtschaftliche Maßnahme sein, je nachdem, wie sich Preise und Kosten entwickeln. Wer den Überblick hat, kann rascher handeln. Das gilt für die großen Industriebetriebe genauso wie für kleine Handwerks-

betriebe. ÖKOPROFIT ist für alle Betriebsgrößen und Branchen ein nützliches Instrument. Es ist flexibel genug, dass es für jeden Betrieb sinnvoll angewendet werden kann. Mit zunehmendem Maß gewinnt dieses Umweltmanagementsystem auch bei öffentlichen Aufträgen an Bedeutung.

ÖKOPROFIT-Netzwerk:

Wolfgang Natter und LSth. Karlheinz Rüdisser mit der Urkunde für 20 Jahre ÖKOPROFIT.

Der Umweltbeauftragte Wolfgang Natter (Zumtobel Lighting) hat mit uns über den Beitritt gesprochen. Das große Unternehmen gehört zu den Vorarlberger ÖKOPROFITPionieren und wurde im Frühling für 20 Jahre Zertifizierung geehrt. „Den Impuls für den Beitritt zu ÖKOPROFIT bekamen wir vor über 20 Jahren vom damaligen Dornbirner Umweltstadtrat Herrn Walter Hagen. Wir hatten Kontakt mit dieser ursprünglich Grazer Initiative und mit der Stadt Dornbirn aufgenommen. Vom Großunternehmen wie Zumtobel Lighting bis hin zum Kleinstunternehmen wurde in mehreren Schritten aufgezeigt, wie mit Umweltschutz Geld gespart werden kann! Mit sinnvollen Erneuerungen über die-

n ÖKOPROFIT®-Z So gehts: 1. Acht gemeinsame Workshops und individuelle Beratung in Ihrem Unternehmen. 2. Erstellung des Umweltberichtes. 3. Abschluss-Audit durch unabhängige Prüfer. 4. Gemeinsame ÖKOPROFIT®– Zertifikatsverleihung

se Jahrzehnte haben wir mit einem eigenen Abfallwirtschafts-Management gelernt mit den Stoffströmen umzugehen und dabei den Materialstrom zu beachten. Weiters haben wir begonnen das Material effizienter einzusetzen - Maschinen fortlaufend gerüstet und erneuert. Denn für uns ist Abfall „ein Rohstoff am falschen Ort“ und kostet den Unternehmer viel Geld. Vor 20 Jahren, als die tiefere Auseinandersetzung mit dem Abfall seinen Anfang nahm, hatten wir ca. 2400 t Abfall verursacht. Warum diese Menge? Dies wurde damals und wird heute noch tiefer ergründet. Mit ÖKOPROFIT lernten wir eine neue Denkweise kennen und haben für unser Unternehmen eine sehr brauchbare Lösung für die Wiederverwertung gefunden.“

Zertifikatsgültigkeit: 1 Jahr Kosten: € 5.200,00 exkl. MwSt., Förderungen durch das Land Vorarlberg und in den meisten Fällen auch durch die Standortgemeinde stehen zur Verfügung. Weitere Informationen und alle Kontakt auf www.oekoprofit-vorarlberg.at

Derzeit gibt es über 160 aktive ÖKOPROFIT-Betriebe, von großen Industrie- über Dienstleistungs- bis zukleinenHandwerksbetrieben.DIn diesem Netzwerk ist inzwischen ein sehr reicher Wissens- und Erfahrungsschatz zu den unterschiedlichsten Themen vorhanden, der ganz unkompliziert genutzt werden kann. Und es gibt immer mehr Kooperationen zwischen einzelnen Betrieben - man kennt sich, tauscht sich aus und entdeckt Bereiche, in denen Zusammenarbeit Sinn macht. Mit dem Netzwerk hat Wolfgang Natter auch schon Erfahrung gemacht: „Beim ständigen Kontakt mit der Plattform können wir Informationen, Verbesserungen und Antworten weitergeben, die den Betrieben sehr hilfreich sind. Schon allein der Umgang mit dem zu verarbeitenden Material kann schlussendlich ein ´Umweltschutz im eigenen Nutz´ sein.“ Es finden mehrmals jährlich ÖKOPROFIT-Veranstaltungen statt, damit die zertifizierten Betriebe sich besser kennen lernen und im Gespräch austauschen können. ÖKOPROFIT-Betriebe werden besucht, und bei Exkursionen und organisierten Vorträgen wird der Horizont erweitert. n

n ÖKOPROFIT®-V Aufgaben des Vereins: Netzwerk- und Öffentlichkeitsarbeit für ÖKOPROFIT und seine Betriebe Wer kann Mitglied werden?: Alle ÖKOPROFIT-Betriebe und all jene, die sich für das Thema interessieren Kosten: f für Betriebe: € 100,00 (exkl. 20% MwSt) f für Privatpersonen: € 40,00 (exkl. 20% MwSt) f für Schüler/Studenten: kostenlos Website: www.oekoprofit-vorarlberg.at


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Nr. 39-40 · 25. September 2015

48 · Aus Bildung wird Erfolg · Die Wirtschaft

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„Wie Schule wirklich gelingen kann“ WANN / WO: 11. November 2015 | 14.00 - 19.00 Uhr Werkstattbühne im Festspielhaus Bregenz REFERENTEN: Richard David Precht, Hans Klaffl Markus Hengstschläger, Martin Korte

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P. b. b. 02Z031953 M Wirtschaftskammer Vorarlberg, Wichnergasse 9, 6800 Feldkirch

ONLINE-ANMELDUNG BIS 06.11.2015: www.wkv.at/bildungsforum


Nr. 39-40 · 25. September 2015

48 · Aus Bildung wird Erfolg · Die Wirtschaft

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