Die Wirtschaft - Nr. 17 und 18, 29. April 2016

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Die Wirtschaft Die Zeitung der Wirtschaftskammer Vorarlberg 路 71. Jahrgang

Nr. 17-18 路 29. April 2016




Thema Stabil und überwiegend positiv wird laut Konjunkturumfrage in der Vorarlberger Industrie die aktuelle Geschäftslage (1. Quartal 2016) beurteilt. Beim Beschäftigtenstand geht der Trend beachtlich nach oben. „Die aktuelle Entwicklung ist erfreulich robust. Ungünstig ist allerdings weiterhin die Situation in Hinblick auf die Verkaufspreise. Dem kann nur mit Innovationen und Produktivitätssteigerungen begegnet werden. Und dazu braucht es nicht zuletzt gut qualifizierte Mitarbeiter. Aus diesem Grund intensivieren wir die Zusammenarbeit mit den drei Vorarlberger HTLs deutlich“, erklärt Mag. Michael Amann, Spartengeschäftsführer der Vorarlberger Industrie.

Gute Geschäftslage Der „Geschäftsklima-Index“ der Vorarlberger Industrie – das ist der Mittelwert aus der aktuellen Geschäftslage und der Einschät-

zung der Geschäftslage in sechs Monaten - hat sich gegenüber dem 4. Quartal 2015 von +28,30 auf +38,50%-Punkte weiter verbessert. Mit gut bewerten 65 Prozent der befragten Unternehmen ihre aktuelle Geschäftslage, für drei Prozent ist sie derzeit schlecht. Auch die Erwartungen für das nächste halbe Jahr sind überwiegend positiv. 18 Prozent der Befragten erwarten eine günstigere Geschäftslage in sechs Monaten. Nur bei 3 Prozent wird sie sich voraussichtlich verschlechtern. Stark unter Druck sind weiterhin die Verkaufspreise. Während nur ein Prozent der Unternehmen mit ansteigenden Verkaufspreisen rechnet, erwarten 33 Prozent ein weiteres Absinken. Erfreulich günstig wirkt sich die aktuelle Konjunktur auf die Beschäftigung aus. 42 Prozent der befragten Industrieunternehmen, verteilt über alle Branchen, wollen ihren Mitarbeiterstand in den nächsten drei Monaten

erhöhen, von 54 Prozent soll er gehalten werden (Verbesserung des Saldowertes um +39%-Punkte!). Insbesondere die Maschinen- und Metallindustrie sendet hier sehr positive Signale aus.

Intensive Kooperation Industrie und HTLs Gut ausgebildete Schul- und Lehrabsolventen sind künftig noch stärker nachgefragt und ohne eine echte Bildungsoffensive werden diese immer mehr zur Mangelware. „Die aktuell gute Geschäftslage erlaubt es den Betrieben, zusätzliche Mitarbeiter einzustellen, was in Zeiten von steigender Arbeitslosigkeit dringend notwendig ist. Auf positiv wirkende Reformen der Bundesregierung in Sachen Bildung zu warten, scheint wenig erfolgversprechend zu sein. Daher müssen wir im Land selbst aktiv werden“, erklärt IndustrieSpartengeschäftsführer Michael Amann. Neben der bedeutenden und bewährten Schiene der dualen

Ausbildung, setzt die Vorarlberger Industrie weiter auf das „Erfolgsmodell HTL“. Die Kooperation der Vorarlberger Industrie mit den drei Höheren Technischen Lehranstalten Vorarlbergs ist traditionellerweise eine sehr gute und intensive. „HTL-Absolventen der allermeisten Fachrichtungen sind in unseren Betrieben heiß begehrt und erfüllen wichtige Schlüsselfunktionen. Sie sind wesentlich für den Erfolg unserer Unternehmen mitverantwortlich“, betont Amann. Die Zusammenarbeit zwischen den Höheren Technischen Lehranstalten und der Vorarlberger Industrie soll in den kommenden Monaten noch weiter intensiviert und um einen gemeinsamen Strategieprozess ergänzt werden. moh(n)

An der aktuellen Umfrage von der Sparte Industrie der Wirtschaftskammer und Industriellenvereinigung haben sich 43 Unternehmen mit insgesamt 21.604 Beschäftigten beteiligt.

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Unternehmen stiften Zukunft V WKÖ-P C L Auch heuer stellen wir am 30. April wieder die Frage „Was wäre der Tag der Arbeit ohne Arbeitgeber?“ Denn am 1. Mai vergisst man gern auf diejenigen, die es erst möglich machen, dass es in Österreich so viele Jobs wie noch nie gibt – nämlich Sie, geschätzte Arbeitgeber!

Sie sind es, die in Österreich ‣ 2,5 Millionen Arbeitsplätze schaffen ‣ 111 Milliarden Euro an Löhnen und Gehältern zahlen ‣ 180 Milliarden Euro an Waren und Dienstleistungen in 220 Länder exportieren ‣ 100.000 Lehrlinge europaweit am besten ausbilden. Sie sind es, die für Einkommen, Wachstum, Wohlstand und so-

ziale Sicherheit sorgen. Deshalb möchten wir Sie an diesem Tag der Arbeitgeber vor den Vorhang holen und ein großes Dankeschön sagen! Am Tag der Arbeitgeber soll die Arbeit des Unternehmers rund ums Jahr im Vordergrund stehen. Immer wieder kommen neue Belastungsideen für die Wirtschaft auf, die es abzuwehren gilt – Stichworte: 6. Urlaubswoche, Arbeitszeitverkürzung.

Dazu ein klares Wort: Wer unsere Betriebe belastet, bremst das Wirtschaftswachstum und verhindert Jobs und Wohlstand. Wir fordern einen Belastungsstopp für die Wirtschaft! Wir fordern Verwaltungsvereinfachungen. Und wir fordern eine große Portion öffentliche Wertschätzung für SIE und IHRE Leistungen! Herzlichst, Ihr


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Saisonkontingent Sommer: Fallstrick statt Hausverstand

· Tourismus · 5

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„Der Hausverstand fehlt!“ So beurteilen die heimischen Touristiker die Kontingentregelung für Arbeitskräfte für die Sommersaison 2016. Insgesamt 92 statt der geforderten 100 Fachkräfte aus Drittstaaten hat Sozialminister Alois Stöger den Vorarlberger Touristikern für die kommende Sommersaison 2016 genehmigt. „Ursprünglich hätte es überhaupt kein Kontingent geben sollen“, schüttelt Harald Furtner, Geschäftsführer der Sparte Tourismus in der WKV, ungläubig den Kopf. „In direkten Verhandlungen vor Ort im Ministerium, bei denen uns sogar die Gewerkschaftsspitze in unserem Anliegen unterstützt hat, konnten wir diese Nulllösung letztlich aber abwenden“, informiert Harald Furtner.

Zwei Sommersaisonen Freilich - das vom Ministerium schließlich genehmigte Kontingent beinhaltet einen Fallstrick: Es muss sich um Saisoniers handeln, die mindestens in den beiden vorangegangenen Sommersaisonen auch schon im Land gearbeiet haben. „Diese Einschränkung ist absurd und sachlich nicht zu argumentieren“, ärgert sich Furtner. „Es ist kein Wunder, dass diese Regierung bei den Wahlen laufend Debakel erlebt.“

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Energietechnik mit Zukunft Das Sommerkontingent für Saisonfachkräfte wurde gekürzt.

„Hier fehlt ganz einfach der Hausverstand, dagegen wächst leider kein Kraut“, fügt Spartenobmann Hans-Peter Metzler noch hinzu.

Beispiele aus der Praxis Die beiden führen zwei praktische Beispiele an, die die Absurdität der Regelung deutlich veranschaulichen. Furtner: „Ein Hotelier am Arlberg konnte auf einen Mitarbeiter bauen, der sich in zehn Wintersaisonen bewährt hat. Nun hatte er ihn überzeugt, erstmals auch im Sommer zu ihm zu kommen. Das fällt jetzt freilich ins Wasser, weil die Sommervorsaisonen fehlen.“

In einem anderen Fall habe ein ebenfalls bewährter und langjähriger Mitarbeiter die vorjährige Sommersaison ausgelassen mit der Konsequenz, dass er nunmehr nicht zur Verfügung steht. Die Touristiker müssen sich jetzt alternativ im EU-Raum nach Arbeitskräften umsehen, oder sich rasch an das AMS wenden. Furtner hält die Einschränkung schon deshalb für nicht nachvollziehbar, da die Saisoniers das Sozialsystem nicht belasten. „Im Gegenteil, sie füllen die sozialen Töpfe.“ Für den Winter 2016/2017 hofft Spartenobmann Metzler jedenfalls auf eine „Lösung mit Hausverstand“. (p.f.).n

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n I Herausgeber und Medieninhaber: Wirtschaftskammer Vorarlberg – Herstellung: „Die Wirtschaft“ Betrieb gewerblicher Art, beide 6800 Feldkirch, Wichnergasse 9, T 05522/305 – 382, F 05522/305 – 100, E presse@wkv.at, W www.wko.at/vlbg Redaktion: Mag. Herbert Motter, Leiter Abteilung Presse (moh, DW 380), Sabine Barbisch, BA (ba, DW 383), Peter Freiberger (pf, DW 381), Mag. Julia Schmid (ju, DW 496), Mag. Andreas Dünser (ad, DW 387). Redaktionsassistenz: Elke Blecha (DW 382). E-Mail: nachname. vorname@wkv.at Änderung der Zustelladresse: DW 206

Verlagsagenden – Anzeigenannahme: Media Team Kommunikationsberatung Gesellschaft m.b.H., 6832 Röthis, Interpark FOCUS 3, T 05523/52392-0, F 05523/52392-9, E office@media-team.at, W www.mediateam.at – Anzeigenleiterin: Ing. Lydia Mathis, T 05523/52392-11, E lydia.mathis@ media-team.at Anzeigentarif Nr. 38, gültig ab 1.1.2013. Hersteller: Russmedia Verlag GmbH, Gutenbergstraße 1, 6858 Schwarzach. Jahresbezugspreis: € 27,30. Für Mitglieder der Wirtschaftskammer kostenlos. Nachdruck nur bei voller Quellenangabe

gestattet. Offenlegung: Grundlegende Richtung: Wahrnehmung der gemeinsamen Interessen aller Mitglieder der Wirtschaftskammer Vorarlberg. Offenlegung der Eigentumsverhältnisse nach § 25 Mediengesetz: Wirtschaftskammer Vorarlberg, Wichnergasse 9, 6800 Feldkirch. Siehe auch: wko.at/vlbg/offenlegung Druckauflage: 21.535 – (2. Halbjahr 2015) Fotos ohne Bildnachweis stammen aus unserem Archiv. Alle verwendeten geschlechtsspezifischen Formulierungen meinen die weibliche und männliche Form.

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Österreich Danke, liebe Ausbilder!  WKÖ-P C L Großartig: Ein tolles Zeugnis, das uns unsere Lehrlinge ausstellen! Damit ist der Beweis erbracht: Wir sind nicht nur in europäischen und internationalen Berufswettbewerben Spitze (sogar regierender Europameister!), sondern auch in der breiten Basis. „Ein so überaus hohes Maß an Zustimmung findet man in der Meinungsforschung äußerst selten“, meinte Dr. Pfarrhofer, Leiter des Market-Instituts, das eine umfassende Befragung der Lehrlinge durchgeführt hat. Damit kann man nicht nur den (ohnedies selten gewordenen) Kritikern an unserem Lehrlingssystem die Fakten unter die Nase halten. Wir alle können zu Recht stolz sein, dass die österreichischen Betriebe eine ganz besonders wichtige gesamtgesellschaftliche Verantwortung vorbildlich erfüllen: Die der Vermittlung von Ausbildung und beruflicher Qualifikation und damit von Lebenssinn und Lebensinhalt! Allen Mitwirkenden sei dafür besonders herzlich gedankt, sie erfüllen damit den wahrscheinlich wertvollsten Dienst für die Zukunft unseres Landes! Herzlichst, Ihr

Die Lehre ist ein Erfolgsmodell Notenverteilung einmal anders herum: Unsere Lehrlinge stellen ihren Ausbildungsbetrieben ein ausgezeichnetes Zeugnis aus, belegt eine aktuelle Markt-Umfrage. Für diesen Stimmungscheck im Auftrag der WKÖ wurden österreichweit rund 1.000 Lehrlinge interviewt. „Klares Fazit aus der Sicht der Jugendlichen: Die Lehre hat Zukunft! Unsere Lehrlinge sind nicht nur durchwegs sehr zufrieden mit ihrer Entscheidung für ihre Ausbildung, sondern auch mit ihren Ausbildern im Betrieb“,

erläutert WKÖ-Präsident Christoph Leitl. Bei nach dem Schulnotensystem abgefragten Punkten wie etwa der Zufriedenheit mit dem eigenen Arbeitsplatz, mit der Wahl des konkreten Lehrberufes und den Zukunftsaussichten im eigenen Beruf griff die überwiegende Mehrzahl zum „Sehr Gut“. „Damit spüren wir ein hohes Ausmaß an Begeisterung für die Lehrstelle“, erläuterte Studienleiter David Pfarrhofer von Market bei der Studienpräsentation. Zudem zeigt sich eine sehr hohe Weiterempfehlungsquote: 92 Prozent würden Freunden und Bekannten ihren Arbeitgeber als Lehrbetrieb weiterempfehlen. Als besonders

erfreulich beurteilten die Befragten das Verhältnis zu den anderen Mitarbeitern in der Abteilung (94 Prozent geben dafür „Sehr Gut“ oder „Gut“), die Sicherheit am Arbeitsplatz (ebenso 94 Prozent) und ihr Verhältnis zum Chef/der Chefin (91 Prozent geben dafür ein „Sehr Gut oder „Gut“). Am Arbeitsplatz schätzen die Lehrlinge das Klima (94 Prozent geben 1 oder 2), aber auch die fachliche Kompetenz (95 Prozent) und das Engagement der AusbilderInnen (92 Prozent). Einzige Einschränkung bei der Bewertung auf sehr hohem Niveau: „Die Berufsschule wird zwar auch gut bewertet, erreicht aber nicht ganz das Begeisterungs-

 M-S: S   L Zufriedenheit mit der Ausbildung am Arbeitsplatz

Quelle: market-Institut

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· Österreich · 7

„Mit einer Lehre legen Jugendliche den Grundstein für ihren Karriereweg. Unsere Betriebe begleiten sie bestmöglich und höchst erfolgreich dabei.“ WKÖ-Präsident Christoph Leitl

Die gastgewerblichen Betriebe leiden besonders unter dem Lehrlingsmangel: So kommen auf 100 offene Restaurantfachmann-Lehrstellen in Tirol nur sieben Fotos (2): WKÖ Lehrstellensuchende.

niveau im Betrieb.“ Selbst hier würden aber, das „Sehr Gut“ und „Gut“ zusammengerechnet, Werte von zwei Drittel und darüber erreichen, so Pfarrhofer.

Weniger Lehrlinge = Fachkräftemangel! Es ist ein demografisches und ein gesellschaftliches Problem: Die Tatsache, dass immer weniger Jugendliche den Weg in die Lehre einschlagen und somit Österreich bald unter einem verschärften Fachkräftemangel leiden wird. Der Anteil der 15-Jährigen an der österreichischen Bevölkerung nimmt seit dem Jahr 2008 kontinuierlich ab. 2008 gab es 99.608 15-Jährige in Österreich, 2015 waren es nur mehr 85.490. Bis 2025 wird sich nach derzeitigen Prognosen die Anzahl zwischen 85.000 und 86.000 einpendeln, wobei zu beachten ist, dass in allen Bundesländern, außer in Wien, Rückgänge zu erwarten sind. Dass sich die Alterspyramide umkehrt, ist aber nur ein Grund. Ein weiterer: Viele Jugendliche werden nach dem Ende der Pflichtschule von ihren Eltern immer stärker weg von der Lehre, hin in weiterbildende Schulformen

(AHS, BHS) gedrängt. Vor allem im städtischen Raum bleiben dann oft nur noch jene Jugendlichen über, die mangelnde Grundkenntnisse aus dem schulischen Bereich mitbringen. Wenn es so weitergeht, wird bis zum Jahr 2020 der Anteil der 15-Jährigen, die eine Lehre beginnen, von derzeit über 30.000 auf 24.000 bis 25.000 sinken. Leitl: „Es ist 5 vor 12, und wir müssen handeln, damit der schon zum Teil vorhandene Fachkräftemangel in Zukunft in Österreich nicht noch größer wird.“

WKÖ-Forderung: Schulpflicht neu definieren Die WKÖ fordert daher eine Ausweitung der Berufsorientierung, mehr Durchlässigkeit des Bildungssystems und eine Neudefinition der Schulpflicht, damit alle Kinder und Jugendlichen mit Mindeststandards aus den Schulen kommen. Um die Fähigkeiten und Talente von Jugendlichen besser festzustellen, investiert die WKÖ in Talentechecks: 10 Millionen, die durch Synergieeffekte in der Organisation frei wurden, werden n dafür verwendet.

n D U  Z

98 %

der Lehrlinge stufen die Lehre als empfehlenswerte Ausbildung ein.

70 %

sagen, die Ausbildung am Arbeitsplatz funktioniert sehr gut, weitere 22% beurteilen ihre Ausbildung mit einem „Gut“ nach Schulnotensystem.

9 von 10

Lehrlingen würden sich wieder für den von ihnen gewählten Lehrberuf entscheiden.

92 %

würden den Arbeitgeber als Lehrbetrieb an Freunde oder Bekannte weiterempfehlen.

96 %

sind der Meinung: Auch nach einer Lehre kann man, wenn man will, weitere Ausbildungen wie zum Beispiel Meisterprüfung, Matura oder Studium machen.


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6. Fohrenburger Brauerreifest Die Fohrenburg mit ihrem Einhorn feiert den 135. Geburtstag – sagenhaft! Dieses Jubiläum wird von 29. April bis 1. Mai 2016 in der Fohrenburg mit Kunden, Freunden und Fans des „Einhorns“ wieder groß gefeiert! Das schon traditionelle Fohrenburger Brauereifest im großen Festzelt im Brauereihof findet heuer bereits zum 6. Mal statt. Heuer feiert die Fohrenburg zudem ein Jubiläum: 135 Jahre Brautradition in Bludenz! Dieses Jubiläum wird in der Fohrenburg wieder mit allen Freunden des „Einhorns“ zünftig und „sagenhaft“ gefeiert. Für das Festprogramm zum Jubiläumsfest haben sich die Fohrenburger Mitarbeiter viele Highlights einfallen lassen, angestoßen wird natürlich mit dem Fohrenburger „Jubiläum“ Spezialbier und allen Bierspezialitäten der Brauerei – ganz unter dem Motto „ein sagenhaftes Fest im Zeichen des Einhorns“.

Einhorn – Party am Freitag, 29. April Das Einhorn ist der Mittelpunkt des ersten Abends. Unter dem Motto „Horn to be wild“ wird mit coolem DJ Sound und der Partyband Saitensprung sagenhaft gefeiert. Saitensprung - die Partyband aus Bludenz, mitten im

Sonntag, 1. Mai ORF Frühschoppen und Harry Prünster: Zum traditionellen Frühschoppen mit Fassanstich spielen heuer die Bürgermusik Gaschurn-Partenen sowie die Scherzachtaler Musikanten auf. Harry Prünster führt mit viel Witz und Charme durch das Festprogramm des Frühschoppens. Am Nachmittag sorgt das Linher Trio aus Feldkirch für die richtige Stimmung im Festzelt.

Am Sonntag ist traditioneller Frühschoppen mit Fassanstich.

schönen Vorarlberger Oberland. Sie sind seit etwa 12 Jahren im Dreiländereck unterwegs, und heizen so manches Festzelt mit ihrem Repertoire aus Oldies über Schlager, Country, Pop, ChartHits, Blues, Rock, Hardrock quer Beet kräftig ein.

Festeröffnung mit Blasmusik und Fassanstich Am Samstag, 30. April spielen bereits insgesamt 4 Musikkapellen zum Tag der Blasmusik im Festzelt der Brauerei auf. Die Stadtmusik Bludenz, der Musikverein Braz und die Harmoniemusik Nüziders werden am Samstag in einem Sternmarsch in das Festzelt der Fohrenburg einmarschieren und für beste musikalische Unterhaltung für alle Freunde der Blasmusik sorgen. Als Gastkapelle werden anschließend die Oberneufnacher Musikanten die Stimmung anheizen.

Die Brauerei Fohrenburg ist ab 11 Uhr für alle Interessierten geöffnet. Bei einem Rundgang durch die Brauerei können die Besucher erleben, wie das Fohrenburger Bier gebraut wird, und was es alles braucht, bis das „Einhorn“, in Flaschen und Bierfässern ist. Für die kleinen Besucher gibt es wieder die Diezano Kinderwelt (Samstag und Sonntag ab 11 Uhr) mit Zauberei, Schminken, Hüpfburgen, etc. und natürlich Diezano Limonaden.

Samstagabend: Die Partyband Dreirad Sie spielen jährlich auf dem größten Volksfest der Welt, dem Oktoberfest in München. Natürlich im Promizelt, in “Käfer‘s Wies’nschänke“, wo täglich bis an die 5000 Menschen gerockt werden. Ein richtiges Dreirad ist die Band allerdings nicht mehr, denn komplettiert mit 2 stimmgewaltigen Sängerinnen besteht Dreirad seit 2011 gleich aus fünf Rädern.

Brauereierlebnis und Rundgänge Die Brauerei ist am Samstag, 30. April sowie Sonntag, 1. Mai jeweils von 11 bis 17 Uhr für Rundgänge und Führungen geöffnet, jeder Gast und Besucher ist herzlichst dazu eingeladen. Das gesamte Festprogramm mit allen Details ist auf www.fohrenburg. at/brauereifest.

Ticketvorverkauf und gratis Anreise Am besten jetzt schon den Ticket-Eintritt für die Abende sichern! Entweder auf www. fohrenburger.at im Onlineshop oder direkt in der Brauerei Fohrenburg in Bludenz. Für die gratis Anreise einfach persönliches Ticket für Bus und Bahn aus dem ganzen Land unter www.vmobil./ Bus&Bahn/Veranstaltungstickets downloaden oder direkt auf www. fohrenburger.at


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6. Fohrenburger genhaff t. Sag

29. April – 1.Mai 2016

Festprogramm F Freitag, 29. April 2016

Samstag, 30. April 2016

Sonntag, 01. Mai 2016

Einhorn Party

12.00 Uhr • Sternmarsch ins Festzelt der Blasmusikgruppen - Stadtmusik Bludenz - Harmoniemusik Nüziders - Musikverein Braz

09.00 Uhr • Einlass ins Festzelt

a 20.00 Uhr ab • DJ Sound a 22.00 Uhr ab • Partyband „SAITENSPRUNG“

• Fassanstich und offizielle Eröffnung Konzert der Blasmusikgruppen ab 16.00 Uhr • „Die OBERNEUFNACHER“, Allgäu ab 21.00 Uhr • Partyband „DREIRAD“ EIRAD

10.00 bis 12.00 Uhr • ORF Frühschoppen mit Harry Prünster • Bürgermusik Gaschurn-Partenen urn Partenen • Scherzachtaler Musikanten 13.00 bis 17.00 Uhr • LINHER TRIO

Eintrittspreise: Vorverkauf Abendkasse Kombiticket

€ 12,00 € 14,00 € 24,00

Mehr Infos und Tickets auf www.fohrenburg.at

Programmänderungen vorbehalten

9.00 Uhr • Einlass ins Festzelt

Samstag und Sonntag von 11.000 bis 17 17.00 00 Uh Uhr B Brauereirundgänge i d ä und Führungen

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10 · Gewerbe und Handwerk ·

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Erfolg für die Wirtschaft: Handwerkerbonus neu aufgelegt Ein erfolgreiches Förderinstrument geht in die Verlängerung: Die Wirtschaftskammer konnte sich mit ihrer Forderung nach einer Neuauflage des Handwerkerbonus durchsetzen. Bilder: WKÖ

Die Neudotierung des Handwerkerbonus mit 40 Millionen Euro für 2016 und 2017 ist ein großer Erfolg für die Wirtschaft. „Ich freue mich, dass die Bundesregierung in Sachen Konjunkturmaßnahmen die Schalter umlegt und mit der Neudotierung des Handwerkerbonus den heimischen Gewerbe- und Handwerks-

betrieben ein wichtiges Signal aussendet. Denn damit kommt eine Konjunkturstütze wieder in Umsetzung, die sich in den Vorjahren bewährt hat und von der gerade Klein- und Mittelbetriebe in dieser schwierigen Zeit profitieren werden“, betonen WKÖPräsident Christoph Leitl und Gewerbe und Handwerks-Obfrau Renate Scheichelbauer-Schuster. Nach den 30 Millionen Euro der Förderperiode 2014/15 stehen nun insgesamt 40 Millionen Euro für heuer und 2017 (jeweils 20 Millionen Euro pro Jahr) ab 1.7.2016 zur Verfügung.

Bis zu 600 Euro pro Wohnobjekt gefördert

„Der Handwerkerbonus ist ein probates Mittel, um Aufträge zu generieren, Beschäftigung zu stabilisieren und Wachstum anzukurbeln.“ WKÖ-Präsident Christoph Leitl

Privatpersonen können sich für Wohnraumrenovierungen Geld zurückholen, wenn die Arbeiten von einem Handwerker durchgeführt werden. Sie erhalten 20 Prozent des Rechnungsbetrags, aber maximal 600 Euro jährlich pro Wohnobjekt. Nicht gefördert werden unter anderem Materialund Entsorgungskosten, Arbeitsleistungen zur Neuschaffung und Erweiterung von Wohnraum oder Arbeitsleistungen außerhalb des eigentlichen Wohnobjekts.

Damit werden Arbeitsleistungen von 200 Euro bis höchstens 3.000 Euro (ohne Mehrwertsteuer) gefördert. Einen Rechtsanspruch gibt es nicht. Es gilt wie zuvor das Prinzip „First come first serve“, also die Deckelung des Handwerkerbonus. Abgewickelt wird der Handwerkerbonus wie gehabt von den Bausparkassen.

dieser für den Arbeitsmarkt so schwierigen Lage, Beschäftigung zu halten oder sogar auszubauen“, so Leitl.

Die WKÖ hat sich vehement für eine Fortführung dieser 2014 eingeführten Maßnahme stark gemacht, weil sie sich als großer Erfolg erwiesen hat. Mehr als 60.000 Österreicher haben den Handwerkerbonus in seiner ersten Auflage in Anspruch genommen.

„Unsere Fachkräfte sind das Kapital unserer Betriebe. Gerade für Klein- und Mittelbetriebe bedeutet jeder zusätzliche Auftrag oftmals eine Entscheidung darüber, ob ein qualifizierter Mitarbeiter weiter beschäftigt werden kann“, betonte die Obfrau der Bundessparte Gewerbe und Handwerk in der WKÖ, Renate ScheichelbauerSchuster. Analysen der KMU Forschung Austria haben gezeigt, dass im Zeitraum der Gewährung des Handwerkerbonus 2014/15 die Zahl der Arbeitsplätze in den betroffenen Branchen um rund 2.800 gestiegen ist.

„Im Vordergrund steht, dass wir das Wachstum am Standort Österreich ankurbeln. Es ist daher zu begrüßen, dass sich Vizekanzler Mitterlehner und Finanzminister Schelling hier eingesetzt haben, um eine vernünftige und zielführende Förderung in die Verlängerung zu schicken“, unterstreicht Leitl. Der nun neu aufgelegte Handwerkerbonus werde zudem ein taugliches Mittel sein, „in

Die Wirtschaft habe sich vehement für eine Fortsetzung dieser Maßnahmen ausgesprochen, weil der Handwerkerbonus eine Positivsituation für Auftraggeber wie Auftragnehmer schaffe, erklärt Scheichelbauer-Schuster. Zudem haben Studien gezeigt, dass der Handwerkerbonus ein wirksames Instrument ist, Schwarzarbeit einzudämmen und damit Aufträge in den Betrieben zu halten. n

Konjunkturimpuls und Stütze für Arbeitsmarkt


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Aufrichtig trauern wir um

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Wohlbefinden am Arbeitsplatz

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Manfred Rein

Präsident der Wirtschaftskammer Vorarlberg der am 22. April 2016 plötzlich und unerwartet von uns gegangen ist. Die österreichische Wirtschaftskammerorganisation verliert eine herausragende Unternehmerpersönlichkeit sowie einen höchst engagierten Interessenvertreter.

Sein stets liebenswürdiger, von wirtschaftlicher und sozialer Verantwortung geprägter Umgang mit den Menschen war und bleibt uns ein großes Vorbild. Wir werden seiner in Dankbarkeit gedenken.

WIRTSCHAFTSKAMMER ÖSTERREICH Dr. Christoph Leitl Präsident

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Manfred Rein ließ es sich nicht nehmen, für die Anliegen der Unternehmerinnen und Unternehmer des Landes konsequent einzutreten und hat maßgeblich zur Stärkung des Wirtschaftsstandortes Vorarlberg beigetragen.

Mit A1-Lösungen Zeit und Aufwand sparen

Die Anforderung und die Lösung Die Direktorin der Volksschule Viehdorf in Niederösterreich wollte an beiden Standorten unter einer Nummer erreichbar sein. Um ein rasches Eingreifen im Falle kleinerer technischer Probleme zu ermöglichen, sollte dies auch für den Schulwart möglich sein. Gewünscht war auch eine neue, möglichst einfache Gesamtlösung für Festnetz, Mobilfunk, Internet und Fax für beide Standorte. A1 Business Network kombiniert Festnetz- und Mobilkommunikation und erfüllt

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Foto: A1

Die Zusammenlegung von Schulen stellt Lehrbetrieb, Direktionen und Lehrpersonal vor Herausforderungen. Immer öfter sind Direktoren und Schulwarte für zwei oder mehr Standorte verantwortlich – so auch im Falle der Volksschule Viehdorf. Sie setzt deshalb bei ihrer Kommunikationsausstattung auf Lösungen von A1.

A1 Business Network erfüllt die Anforderungen der Volksschule Viehdorf auf optimale Weise. damit die Anforderungen der Volksschule Viehdorf auf optimale Weise. Die von A1 implementierte Gesamtlösung ist kostengünstig, sicher, zuverlässig und zukunftssicher. A1 übernahm die Verkabelung und die Einbindung in das bestehende Netzwerk des Kunden. Das A1 Gesamtpaket mit Internet, Festnetz- und Mobilkommunikation spart Zeit und Aufwand in der Schuladministration und im Beschaffungsprozess.

Die Business Kombi für Ihren Erfolg – die A1 Shops beraten Sie gerne. Erreichbarkeit ist ein wesentlicher Bestandteil des Geschäftserfolgs. Mit den Business Kombis bietet A1 das richtige Paket für jede Anforderung – für jedes Unternehmen. Egal, ob sie nur Internet und Festnetz-Telefonie benötigen, zusätzlich noch mobile Telefonie brauchen oder ob sie hohe Anforderungen an die Sicherheit ihrer Unternehmensdaten haben. Als Business-Kunde genießen Sie auf alle Fälle das Business-Service und jetzt auch einen beachtlichen Preisvorteil für die ersten 6 Monate. Informieren Sie sich bei unseren Business-Profis im nächstgelegenen A1 Shop. Alles für Ihr Business – jetzt um 19,90 pro Monat* Die beliebtesten A1 Business Produkte zum Aktionspreis für die ersten 6 Monate: • Glasfaserschnelles Internet inkl. Webspace, Domain und E-Mail • Mobil- und Festnetztelefonie • Professionelles Business Service • Jetzt 3 Monate gratis A1 Business Glasfaser Power mit Download bis zu 100 Mbit/s Weitere Informationen im A1 Shop oder beim A1 Business Service Team unter 0800 664 800 und auf a1.net/businessaktion * Preis gültig für die ersten 6 Monate. Gültig bei Bestellung innerhalb des Aktionszeitraumes bis 30.06.2016 für A1 Business Kombi, A1 Festnetz-Internet Business, A1 Business Network. SIM-Pauschale € 16,58 jährlich. Aktion gültig nur für Neukunden. Alle Entgelte exkl. USt.


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12 · Handel · Die Wirtschaft

Interview mit Siegwald Feuersinger, Berufsgruppensprecher des Vorarlberger Einrichtungsfachhandels

Feuersinger: „Ausbildung, Beratung und Service - das sind die Steckenpferde des Einrichtungsfachhandels“ Was hat es mit dem Ausbildungssraum Einrichtungsberatung an der LBS Bregenz auf sich? Seit vier Jahren gibt es den Schwerpunkt Einrichtungsberatung an der LBS Bregenz, bis dahin fand der Unterricht für die Lehrlinge in den regulären kaufmännischen Berufsschulen statt. Diese Fokussierung auf die Einrichtungsberatung in der Ausbildung des Branchennachwuchses haben wir zum Anlass genommen, einen speziellen Unterrichtsraum zu gestalten. Der Vorteil ist, dass sehr realitätsnah und praxisbezogen verschiedene Matratzen, Bodenbeläge, Teppiche, Küchen, Elektrogeräte und vieles mehr, was man für die Einrichtung von Wohn- und Lebensräumen braucht, erleben und erfahren kann. Wie kann man sich das in der Praxis vorstellen? Im Rahmen der Ausbildung werden beispielsweise Verkaufsgespräche simuliert - das gelingt im topausgestatteten Ausbildungsraum na-

türlich besonders gut. Aber auch der Austausch mit Firmenvertretern, welche die angehenden Einrichtungsberater über spezielle Produkte in Form von Vorträgen informieren, tragen dazu bei, dass unsere Lehrlinge immer am neuesten Stand der Dinge sind. Was tut sich in der Branche in Sachen Ausbildung? Die „Qualitätsoffensive Handelslehre“ beinhaltet u.a. eine erweiterte Berufsschulzeit von 180 Stunden - das entspricht zwanzig Schultagen. Weil der Beruf des Einrichtungsberaters sehr vielfältig ist und zahlreiche unterschiedliche Warengruppen und eine breite Produktpalette beinhaltet - von Accessoires bis zum HightechEquipment - freuen wir uns als Be-

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rufsgruppe sehr über die zusätzlichen Unterrichtsstunden. Es werden dazu zehn Schultage im zweiten Semester des zweiten Lehrjahres und weitere zehn im ersten Semester des dritten Jahres eingesetzt. Darüber hinaus findet die Vorbereitung zur Lehrabschlussprüfung auch an der Berufsschule statt. Welchen Stellenwert hat die Einrichtungsberatung im Land und wie wichtig sind qualifizierte Mitarbeiter? In Vorarlberg wird viel gebaut, das Eigenheim hat einen hohen Stellenwert, zeitversetzt spüren wir diesen Trend natürlich auch im Einrichtungsfachhandel - denn die passende Einrichtung macht das Heim erst komplett. Um auf die individuellen KunSiegwald Feuersinger.

denwünsche und Anforderungen optimal eingehen zu können, ist das Fachwissen der Einrichtungsberater essenziell. Welche Karrierechancen eröffnen sich nach der Lehre? Die Lehre zum Einrichtungsberater ist sehr spezifisch. Lehrabsolventen haben anschließend die Möglichkeit, die Einrichtungsberaterschule in Kuchl zu besuchen. Sei es als einjährige Ausbildung nach der abgeschlossenen Lehre oder in Kursform - in Kuchl wird das während der Lehre erworbene Wissen vertieft und perfektioniert. In weiterer Folge ist alles möglich - von einer leitenden Tätigkeit bis hin zur Selbstständigkeit. Der Vorarlberger Einrichtungsfachhandel auf einen Blick... Rund 100 Mitgliedsbetriebe bilden etwa 50 Lehrlinge aus. Auf www. einrichtung-vorarlberg.at finden Sie alles zur Branche und deren Leistungen. (Interview: ba)n

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Dekorationswettbewerb der Handelslehrlinge

Foto: istock.com/Christine Glade

Die kaufmännischen Lehrlinge aus dem Vorarlberger Handel treten unter dem Motto „Green Shopping“ zum diesjährigen Dekorationswettbewerb „Junior Sales ART DECO“ im Landhaus in Bregenz an. Um sich für den Wettbewerb zu qualifizieren, haben die Schüler der kaufmännischen Berufsschulen in Vorarlberg Entwürfe zum diesjährigen Motto kreiert. Die besten acht Lehrlinge dürfen ihre Schaufenster-Dekorationen unter Wettbewerbsbedingungen im Landhaus Bregenz umsetzen. Am Montag, den 2. Mai 2016, werden die Sieger ab 16:30 Uhr geehrt; direkt im Anschluss eröffnet Landesstatthalter Mag. Karlheinz Rüdisser die ART DECO-Ausstellung im Foyer des Landhaus Bregenz.

Die Teilnehmer mit Bildungssprecher Christian Gut (links im Bild) und GF Michael Hollersbacher (rechts im Bild).

Lehrlingsworkshop Elektrohandelsprofi Unter dem Titel „Komm ins HANDELn!“ absolvierten die Elektrofachhandelslehrlinge des zweiten Lehrjahrs einen eintägigen Lehrlingsworkshop. Junge Menschen in der Entwicklung ihrer Persönlichkeit zu stärken und sie so fit für ein erfolgreiches Handeln zu machen, war Ziel dieses Tages. In einem interaktiven Workshop wurde mit zahlreichen Übungssequenzen an der Selbstreflexion und Selbsterkenntnis gearbeitet. Die Tagesergebnisse der motivierten Teilnehmer wurden ausgewertet und die drei Gewinner freuten sich über Einkaufsgutscheine und Teilnahmebestätigungen: Bianca Burtscher (Media Markt Bürs), vor Steven Fischer (Elektro-Kühne Feldkirch) und Nikolai Schott (Media Markt Feldkirch).


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· Fokus auf Innovation · 13

Von Digitalisierung, Technologietransfer und Netzwerkenn Fokus

Foto: Reinhard Fasching

Das seit 2015 aktive Netzwerk ist eine Initiative des Landes Vorarlberg, der IV, der WKV und der WISTO. Die Projektträger haben es sich zur Aufgabe gemacht, Unternehmen beim Zugang und bei der Umsetzung neuester Technologien zu unterstützen. „Die Digitalisierung, bei Unternehmen auch unter dem Schlagwort Industrie 4.0 bekannt, beschäftigt Vorarlberger Betriebe bereits heute in vielen Bereichen. Den damit verbundenen Chancen und Herausforderungen soll in maßgeschneiderten Veranstaltungen und Aktivitäten wertfrei begegnet wer-

den“, erklärt WISTO-Geschäftsführer Dr. Joachim Heinzl.

Für Geschäftsführer und Techniker Ziel der Aktivitäten des V-Netzwerks ist es, Geschäftsführern,Innovationsmanagern, Technikern, Produktions- und Entwicklungsingenieuren sowie IT-Verantwortlichen Einblicke in innovative Technologien zu geben und diese branchenspezifisch zu diskutieren. Events rund ums Thema Industrie 4.0 fördern den regelmäßigen Austausch und vernetzen auch verschiedene Branchen miteinander. Angeboten werden Themenworkshops, Exkursionen, Weiterbildungsmöglichkeiten und ein bonifizierter Zugang zu Universitäten und Forschungszentren.

Gelebter Technologietransfer Im Herbst gab es bereits Themenworkshops zu den Themen Additive Fertigung (3D-Druck) und Industrie 4.0 in Mittelstand und Logistik.

auf Innovation

Anfang März konnten Exkursionsteilnehmer bei IBM Research in Zürich-Rüschlikon die neuesten Innovationen des IT-Giganten rund um Big Data,, Cloud Security und Cognitiv ve Computing erfahren. Im Mai fo olgt der nächste Themenworkshop zzum Thema (Digitale) Assistenzsysteme eme in Produktion und Intralogistik. Als Gastgeber und Referent lädt Christian Beer, Geschäftsführer der Heron Gruppe, an den Firmensitz in Dornbirn. Als externer Referent wird Dr. Christian Kittl vom Grazer Forschungszentrum evolaris den Teilnehmern über neueste Forschungsprojekte im Bereich digitaler Assistenzsysteme in Produktionsumgebungen berichten. Interessierte können sich bei der WISTO zur Veranstaltung anmelden (siehe Kontakt). Eine Teilnahme ist kostenfrei möglich. Die verfügbaren Plätze sind begrenzt. Weitere Events und Angebote für Vorarlberger Unternehmen sind in der Planungsumsetzung und werden zeitnah kommuniziert.

Die Serie

n K Foto: Walser

Wie wird in Vorarlberg Technologietransfer zwischen Unternehmen und Wissenschaft gefördert? Welche Unterstützung gibt es für Fragestellungen der Unternehmen zur Digitalisierung? Das V-Netzwerk Intelligente Produktion ist ein gelebtes Beispiel.

Sie sind interessiert an Digitalisierung und neuen Technologien? Informieren Sie sich unverbindlich und kostenfrei über das V-Netzwerk Intelligente Produktion. Oder planen Sie bereits eigene F&E-Projekte? Dann nutzen Sie die vertraulichen WISTO-Dienstleistungen im Bereich Förderberatung. Wirtschafts-Standort Vorarlberg GmbH (WISTO) Hintere Achmühlerstraße 1 6850 Dornbirn Mag. Mathias Bertsch 05572 552 52 15 Mathias.bertsch@wisto.at

Eine Serie von

n T

Der nächste Themenworkshop des V-Netzwerks findet am 19. Mai 2016 ab 16 Uhr bei der Heron Gruppe in Dornbirn statt. f

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Thema „Digitale Assistenzsysteme für die Industrie sowie neue technische Lösungen in der Intralogistik“ Fachvorträge, Diskussion und Austausch Kurzvorstellung des neuen Technologiekatalogs Details und Anmeldung unter www.wisto.at/de/events/themenworkshop-produktion/ oder telefonisch per 05572 552 52 0.


14 · Gelbe Seiten ·

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Gelbe Seiten n T

Dienstag, 10. Mai 2016

13.30 – 16.30 Uhr, Wirtschaftskammer Vorarlberg. Gründerworkshop. Sie haben eine konkrete Geschäftsidee und möchten diese nebenberuflich umsetzen bzw. sind in Karenz, Hausfrau/Hausmann. Sie gründen als Einzelperson. Im Workshop erhalten Sie die rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Basisinformationen für Ihren Schritt in die Selbstständigkeit und wissen, auf was Sie achten sollten. Inhalte: Persönliche Voraussetzungen, Schritte der Gründung, Gewerberecht, Sozialversicherung, Finanzamt, mögliche Stolpersteine, Kosten, Finanzierung, Serviceleistungen… Fragen der Teilnehmer. Anmeldung: Gründerservice der WKV, T 05522-305-1144 Dienstag, 17. Mai 2016 19.00 Uhr, W2 11/12, FH Vorarlberg, Hochschulstraße 1, Dornbirn UMMA HÜSLA HACKATHON EXTENDED. Internet of Things. Infos unter: http://uh.digitaleinitiativen.at/veranstaltungen/konferenz/ Donnerstag, 19. Mai 2016 17.00 – 19.00 Uhr, CAMPUS Dornbirn, Hintere Achmühlerstraße 1, Patentsprechtag der Wirtschafts-Standort Vorarlberg GmbH. Die Patentanwälte Dr. Ralf Hofmann bzw. Dr. Thomas Fechner informieren Sie unentgeltlich über das Patent-, Marken-, Gebrauchsmuster- und Musterwesen. Um eine telefonische Anmeldung unter T 05572/55252-18 wird gebeten. Informationen unter: T 05572/55252–0, E wisto@wisto.at, W www.wisto.at Dienstag, 31. Mai 2016 19.00 Uhr, designforum, CAMPUS V, Hintere Achmühlerstraße 1, Dornbirn OPEN IDEA Vortragsreihe des Studiengangs InterMedia „Braucht Gestaltung Mut?“ Experimentelle Wege zu flexiblen Identitäten. Referent: Eike König

F N T.A.U. GmbH, Millennium Park 20, 6890 Lustenau; GESCHÄFTSZWEIG: Ingenieurbüro für technische Physik; Kapital: € 35.000; GesV vom 19.11.2015; GF: (A) DI Dr Peter Stefan Widerin (15.06.1971); vertritt seit 09.01.2016 selbstständig; GS: (A) DI Dr Peter Stefan Widerin (15.06.1971); Einlage € 17.500; geleistet € 17.500; (B) 2226 AG; Einlage € 7.000; geleistet € 7.000; (C) be architects Holding AG; Einlage € 3.500; geleistet € 3.500; (D) Albert Rüf (01.11.1968); Einlage € 7.000; geleistet € 7.000; – LG Feldkirch, 08.01.2016 – FN 444889z. Fenkart Beteiligungen GmbH, Riedstraße 17, 6845 Hohenems; GESCHÄFTSZWEIG: Transporte und Erdbewegungen, Immobilien, Beteiligungen aller Art; Kapital: € 35.000; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 21.12.2015; Einbringungsvertrag vom 21.12.2015; Einbringung des nicht protokollierten Einzelunternehmens „Hansjörg Fenkart“, Riedstraße 17, 6845 Hohenems; GF: (A) Hansjörg Fenkart (25.02.1963); vertritt seit 09.01.2016 selbstständig; GS: (A) Hansjörg Fenkart (25.02.1963); Einlage € 35.000; geleistet € 35.000; – LG Feldkirch, 08.01.2016 – FN 445179a. FAB GmbH, Kammern Nr. 172, 6863 Egg; GESCHÄFTSZWEIG: Liegenschaftsentwicklung; Kapital: € 35.000; GesV vom 09.12.2015; GF: (A) Jodok Fetz (15.09.1955); vertritt seit 08.01.2016 selbstständig; (B) Gerold Berthold (29.06.1969); vertritt seit 08.01.2016 selbstständig; GS: (B) Gerold Berthold (29.06.1969); Einlage € 8.750; geleistet € 8.750; (C) Fetz Immobilien GmbH; Einlage € 17.500; geleistet € 17.500; (D) Mag Kilian Albrecht (13.04.1973); Einlage € 8.750; geleistet € 8.750; – LG Feldkirch, 07.01.2016 – FN 444420i. TYPICO Holding GmbH & Co KG, Typico Platz 1, 6911 Lochau; GESCHÄFTSZWEIG: Beteiligungen; GesV vom 11.12.2015; Umwandlungsvertrag vom 11.12.2015; Die Gesellschaft ist durch Umwandlung gemäß §§ 1 ff UmwG aus der TYPICO Holding GmbH (FN 256126g) hervorgegangen; GS: (C) TYPICO GmbH; vertritt seit 05.01.2016 selbstständig; KOMMANDITIST/IN: (A) Markus Graz (13.05.1959); Haftsumme € 17.500; (B) Ing Walter Klocker (26.12.1958); Haftsumme € 17.500; – LG Feldkirch, 04.01.2016 – FN 444975a. Vögele Verwaltungs GmbH, Färbergasse 13, 6850 Dornbirn; GESCHÄFTSZWEIG: die Erbringung von Verwaltungsdienstleistungen und der Erwerb, das Halten und die Verwaltung von Beteiligungen; Kapital: € 35.000; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 02.12.2015; GF: (A) Martin Stadler (09.04.1968); vertritt seit 09.01.2016 gemeinsam mit einem weiteren Geschäftsführer oder einem Prokuristen; (B) Max Bertschinger (11.10.1959); vertritt seit 09.01.2016 gemeinsam mit einem weiteren Geschäftsführer oder einem Prokuristen; PR: (C) Roland Mark (21.06.1964); vertritt seit 09.01.2016 gemeinsam mit einem Geschäftsführer; GS: (D) Karl Vögele AG; Einlage € 35.000; geleistet € 17.500; – LG Feldkirch, 08.01.2016 – FN 444603d.

n T

Dienstag, 3. Mai 2016

9.30 – 11.30 Uhr in Bregenz, Sprechtag der Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft. Vorarlberger Gebietskrankenkasse, Heldendankstraße 10 13.45 – 15.15 Uhr in Lustenau, Sprechtag der Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft. Rathausstraße 1/Zi. 106 Mittwoch, 4. Mai 2016 9.30 – 11.30 Uhr, in Schruns, Sprechtag der Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft. Vorarlberger Gebietskrankenkasse, Veltlinerweg 5 13.30 – 15.00 Uhr in Bludenz, Sprechtag der Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft. Vorarlberger Gebietskrankenkasse, Bahnhofstraße 12 Dienstag, 10. Mai 2016 9.30 – 11.30 Uhr in Egg, Sprechtag der Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft. Vorarlberger Gebietskrankenkasse, Bundesstraße 1039 13.30 – 15.00 Uhr in Dornbirn, Sprechtag der Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft. WIFI, Bahnhofstraße 24 Sie haben Fragen zu Ihren SVA-Beiträgen oder der Kranken- bzw. Pensionsversicherung nach dem Gewerblichen Sozialversicherungsgesetz? Sie wollen einen Pensionsantrag stellen oder Rechnungen zur Vergütung einreichen? Dann besuchen Sie einen unserer Sprechtage! Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, bitte bringen Sie aber allenfalls notwendige Unterlagen und Nachweise mit. Informationen: Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft, 6800 Feldkirch, Schloßgraben 14, T 0508059970, F 050808-9919, E Direktion. VBG@svagw.at, www.svagw.at Donnerstag, 2. Juni 2016 Messe Dornbirn GmbH, Messeplatz 1, Dornbirn. Vier-Länder Lieferantenbörse Informationen: Dornbirner Messe GmbH, T 05572/305-0, E service@ messedornbirn.at, www.messedornbirn.at


Nr. 17-18 · 29. April 2016 Die Wirtschaft

· Gelbe Seiten · 15

G  A  V G   01. M 2016 Die Entschädigungen sind in Brutto angegeben. Sie gelten für eine Normalarbeitzeit von 40 Stunden/Woche. Die wöchentliche Normalarbeitszeit ist auf fünf Tage aufzuteilen. Beschäftigungsgruppe

Erläuterung

Monatslohn

ab dem 6. DJ

ab dem 11. DJ

ab dem 16. DJ

ab dem 21. Jahr

0

Angestellte, die mit der Geschäftsführung betraut sind

Geschäftsführung, Geschäftsführer(in), Hoteldirektor(in)

€ 2.197,00

€ 2.251,90

€ 2.306,90

€ 2.361,80

€ 2.416,70

1

Angestellte mit großem Verantwortungsbereich

Abteilungsleitung wie zB Bilanzbuchhalter(in), Empfangschef(in), Hauptkassier(in), Lagerverwalter(in) mit Einkaufsberechtigung, Restaurantleiter(in), Sales- und Marketingmanager(in), Personaldirektor(in), Chefsteward(ess), Food and Beverage Manager(in)

€ 1.873,00

€ 1.919,80

€ 1.966,70

€ 2.013,50

€ 2.060,30

2

Angestellte mit erweitertem Verantwortungsbereich

Abteilungsleiter-Stellvertretung und sonstige wichtige Positionen, Abteilungsleiter-Stellvertreter(in)

€ 1.671,00

€ 1.712,80

€ 1.754,60

€ 1.796,30

€ 1.838,10

3

Angestellte mit abgeschlossener Berufsausbildung in berufseinschlägigem Aufgabengebiet

(Abteilungsleiter-Stellvertretung) und sonstige wichtige Positionen, Buchhalter(in), Sekretär(in), Rezeptionist(in), Kassier(in), Reservierungsangestellte/r, Sales- und Marketingassistent(in) Nightauditor(in), Konferenz-, Seminar- und Bankettbetreuer(in), Hotelassistent(in), Food and Beverage Assistent(in)

€ 1.640,00

€ 1.681,00

€ 1.722,00

€ 1.763,00

€ 1.804,00

4

Angestellte nach der Auslehre bzw. nach Schulabschluss im 1. und 2. Anstellungsjahr

Hotel- und Gastgewerbeassistent(in) mit LAP während der Behaltefrist sofern keine andere Verwendung

€ 1.468,00

5

Angestellte ohne abgeschlossene facheinschlägige Ausbildung

Sonstige Büro- und Kommunikationstätigkeit, Korrespondent(in), Hilfsbuchhalter(in), Telefonist(in), Stenotypist(in), Bürohilfskräfte und sonstige Hilfskräfte im Angestelltenverhältnis

€ 1.420,00

€ 1.455,50

€ 1.491,00

€ 1.526,50

€ 1.562,00

L

kaufmännische Lehrlinge im Hotel- und Gastgewerbe und Hotel- und Gastgewerbeassistent

Dienstkleiderpauschale für Lehrlinge: Dienstkleiderpauschale beim Gastronomiefachmann(-frau): Fremdsprachenzulage: Nachtarbeitszuschlag: Fehlgeldentschädigung:

€ € € € €

35,20 52,80 30,00 21,00 31,00

1. Lehrjahr

2. Lehrjahr

3. Lehrjahr

€ 645,00

€ 715,00

€ 850,00

4. Lehrjahr und Doppellehre € 935,00


16 · Gelbe Seiten ·

Nr. 17-18 · 29. April 2016 Die Wirtschaft

L   B  A  V G   01. M 2016 Die Entschädigungen sind in Brutto angegeben. Sie gelten für eine Normalarbeitzeit von 40 Stunden/Woche. Die wöchentliche Normalarbeitszeit ist auf fünf Tage aufzuteilen.

L

S

1.1. Mâitre d‘hôtel, Oberkellner mit mindestens 5 Servierkräften 1.2. Mâitre d‘hôtel-Stellvertreter, Oberkellner mit weniger als 5 Servierkräften, Barchef 1.3. Chef de rang, Abteilungschef, Chef d‘etage, Etagenchef, Barmixer, Sommelier (Weinkellner mit LAP im Lehrberuf Restaurantfachmann) 1.4. Demi-Chef, Chef de rang-Stellvertreter, Restaurantfachmann mit LAP, Systemgastronom mit LAP, Gastronomiefachmann mit LAP 1.5. Kellner/in (Servierkraft) ohne LAP

Garantielohn Monatslohn bis zum 4. - 6. 3. Dj. Jahr

7. - 9. Jahr

10. - 12. Jahr

13. - 15. Jahr

16. - 18. Jahr

19. - 21. Jahr

22. - 24. Jahr

1.703,00

1.728,55

1.754,09

1.779,64

1.805,18

1.830,73

1.856,27

1.881,82

1.571,00

1.594,57

1.618,13

1.641,70

1.665,26

1.688,83

1.712,39

1.735,96

1.449,00

1.470,74

1.492,47

1.514,21

1.535,94

1.557,68

1.579,41

1.601,15

1.429,00 1.420,00

1.450,44 1.441,30

1.471,87 1.462,60

1.493,31 1.483,90

1.514,74 1.505,20

1.536,18 1.526,50

1.557,61 1.547,80

1.579,05 1.569,10

Festlohn Monatslohn bis zum 4. - 6. 3. Dj. Jahr

7. - 9. Jahr

10. - 12. Jahr

13. - 15. Jahr

16. - 18. Jahr

19. - 21. Jahr

22. - 24. Jahr

1.905,00

1.933,58

1.962,15

1.990,73

2.019,30

2.047,88

2.076,45

2.105,03

1.794,00

1.820,91

1.847,82

1.874,73

1.901,64

1.928,55

1.955,46

1.982,37

1.622,00

1.646,33

1.670,66

1.694,99

1.719,32

1.743,65

1.767,98

1.792,31

1.571,00

1.594,57

1.618,13

1.641,70

1.665,26

1.688,83

1.712,39

1.735,96

1.432,00

1.453,48

1.474,96

1.496,44

1.517,92

1.539,40

1.560,88

1.582,36

2.068,00

2.099,02

2.130,04

2.161,06

2.192,08

2.223,10

2.254,12

2.285,14

1.961,00 1.794,00 1.748,00

1.990,42 1.820,91 1.774,22

2.019,83 1.847,82 1.800,44

2.049,25 1.874,73 1.826,66

2.078,66 1.901,64 1.852,88

2.108,08 1.928,55 1.879,10

2.137,49 1.955,46 1.905,32

2.166,91 1.982,37 1.931,54

1.662,00

1.686,93

1.711,86

1.736,79

1.761,72

1.786,65

1.811,58

1.836,51

1.510,00 1.420,00

1.532,65 1.441,30

1.555,30 1.462,20

1.577,95 1.483,90

1.600,60 1.505,20

1.623,25 1.526,50

1.645,90 1.547,80

1.668,55 1.569,10

S 1.1. Mâitre d‘hôtel, Oberkellner mit mindestens 5 Servierkräften 1.2. Mâitre d‘hôtel-Stellvertreter, Oberkellner mit weniger als 5 Servierkräften, Barchef 1.3. Chef de rang, Abteilungschef, Chef d‘etage, Etagenchef, Barmixer, Sommelier (Weinkellner mit LAP im Lehrberuf Restaurantfachmann) 1.4. Demi-Chef, Chef de rang-Stellvertreter, Restaurantfachmann mit LAP, Systemgastronom mit LAP, Gastronomiefachmann mit LAP 1.5. Kellner (Servierkraft) ohne LAP, nach 2 Jahren fachlich einschlägiger Praxis mit/ohne Inkasso 1.6. Kellner (Servierkraft) ohne LAP, bis 2 Jahre fachlich einschlägiger Praxis mit/ohne Inkasso

1.420,00

K 2.1. Chef de cuisine, Küchenchef mit mindestens 5 Küchen(Koch-, Kochvorbereitungs-)kräften*, Küchenleiter 2.2. Küchenchef mit weniger als 5 Küchen (Koch-, Kochvorbereitungs-)kräften* 2.3. Souschef, Küchenchefstellvertreter 2.4. Chef de partie, Chefpatissier, Tournant 2.5. Abteilungskoch, Gardemanager, Entremetier, Rôtisseur, Saucier, Patissier, Grillkoch, Diätkoch, Koch für ausländische Spezialitäten, Alleinkoch, Gastronomiefachmann, Küchenfleischer, Bäcker, Konditor (alle mit einschlägiger Praxis) Küchenwirtschafter 2.6. Koch und Gastronomiefachmann mit LAP, 2. Fleischer, 2. Bäcker, 2. Konditor m.einschl. LAP 2.7. Koch /Köchin ohne LAP

* Keine Küchenkräfte sind Lehrlinge, Abwäscher und Reinigungskräfte

LAP = Lehrabschlussprüfung Stundenlohn = Monatslohn : 173 Überstundenzuschlag generell 50 %


Nr. 17-18 · 29. April 2016 Die Wirtschaft

B

3.1. 3.2. 3.3. 3.4.

Chefportier (Chefrezeptionist) Alleinportier, Tag- und Nachtportier Portiergehilfe (Rezeptionsgehilfe), Lohndiener Zimmerdienst

· Gelbe Seiten · 17

Monatslohn bis zum 4. - 6. 3. Dj. Jahr

7. - 9. Jahr

10. - 12. Jahr

13. - 15. Jahr

16. - 18. Jahr

19. - 21. Jahr

22. - 24. Jahr

1.845,00 1.576,00 1.421,00 1.420,00

1.872,68 1.599,64 1.442,32 1.441,30

1.900,35 1.623,28 1.463,63 1.462,60

1.928,03 1.646,92 1.484,95 1.483,90

1.955,70 1.670,56 1.506,26 1.505,20

1.983,38 1.694,20 1.527,58 1.526,50

2.011,05 1.717,84 1.548,89 1.547,80

2.038,73 1.741,48 1.570,21 1.569,10

1.642,00

1.666,63

1.691,26

1.715,89

1.740,52

1.765,15

1.789,78

1.814,41

1.622,00 1.606,00

1.646,33 1.630,09

1.670,66 1.654,18

1.694,99 1.678,27

1.719,32 1.702,36

1.743,65 1.726,45

1.767,98 1.750,54

1.792,31 1.774,63

1.420,00

1.441,30

1.462,60

1.483,90

1.505,20

1.526,50

1.547,80

1.569,10

1.420,00

1.441,30

1.462,60

1.483,90

1.505,20

1.526,50

1.547,80

1.569,10

1.420,00

1.441,30

1.462,60

1.483,90

1.505,20

1.526,50

1.547,80

1.569,10

A T 4.1. Gouvernante, Hausdame 4.2. Animateur (Freizeitbetreuer) mit Fachausbildung, Kinderbetreuer mit Fachausbildung, geprüfter Bademeister, Sicherheitsdienst (Security) mit Fachausbildung, Abfallbewirtschafter mit Fachausbildung, Näherin mit einschlägiger LAP 4.3. Beschließerin (Hotel/Wäsche) 4.4. Animateur (Freizeitbetreuer) ohne Fachausbildung, Kinderbetreuer ohne Fachausbildung, Sicherheitsdienst (Security) ohne Fachausbildung, Wagenmeister mit Führerschein, Speisenzusteller mit Führerschein, Keller-, Schank-, Buffethilfe mit Inkasso, Schank-, Buffetkassier, Restaurantkassier, Selbstbedienungskassier, Küchenkassier, Kaffeehauskassier, Bad-, Saunakassier 4.5. Keller-, Schank-, Buffethilfe ohne Inkasso, Wäscherin, Büglerin, Näherin, Badewart ohne Bademeisterprüfung, Saunawart, Abfallbewirtschafter ohne Fachausbildung, Speisenzusteller ohne Führerschein 4.6. Hilfskräfte in allen Bereichen z.B. Küchenhilfe, Abwäscher, Abräumer, Lagergehilfe, Raumpfleger, Garderobier, Toilettendienst, Türsteher, Parkplatzwächter, MitarbeiterInnen in der Systemgastronomie ungelernt

L

Koch, Restaurantfachmann/-frau, Systemgastronomie, Doppellehre Koch/Restaurantfachmann/-frau bzw. 4-jähriger Lehrberuf Gastronomiefachmann/-frau Zulagen: Dienstkleidungspauschale für Lehrlinge (Koch, Restaurantfachmann, Systemgastronom, HGA)

35,20

beim Gastronomiefachmann (Doppellehre)

52,80

Nachtarbeitszuschlag

21,00

Fremdsprachenzulage

30,00

1. Lehrjahr

2. Lehrjahr

3. Lehrjahr

4. Lehrjahr

645,00

715,00

850,00

935,00

Teilzeitbeschäftigung: (zu Punkt 6 Kollektivvertrag) Werden Arbeitnehmer kürzer als die tägliche oder wöchentliche Normalarbeitszeit beschäftigt, liegt Teilzeitbeschäftigung vor. Der Mindestlohn für fallweise Beschäftigte i.S. des § 471 b ASVG beträgt 120 % des kollektivvertraglichen Mindestlohnes für die entsprechende Beschäftigungsgruppe. Im Falle einer Teilzeitbeschäftigung bleibt die Anwendung des von den kollektivvertragsschließenden Parteien jeweils vereinbarten Lohnabkommens jedenfalls unberührt. Während der Zeit der Weiterverwendung von ausgelernten Lehrlingen im Sinne des Berufsausbildungsgesetzes 1969 (BAG), BABl 1969/142 idF BGBl I 79/2003, ist Teilzeitbeschäftigung nicht zulässig.

LAP = Lehrabschlussprüfung Stundenlohn = Monatslohn : 173 Überstundenzuschlag generell 50 %


Wir bringen Sie auf Kurs. Wissen Ist Für Immer. Deutsch B1 für Gesundheitsund Pflegeberufe In diesem Kurs erwerben Sie berufsbezogene Deutschkenntnisse im Bereich Pflege. Dazu gehören Basiswissen für die verschiedenen Bereiche der Pflege, berufsrelevanter Wortschatz und wichtige Redemittel. Trainiert wird die alltägliche Kommunikation am Arbeitsplatz mit den Pflegebedürftigen, Angehörigen, Kollegen und Vorgesetzten. Inhalt n Aufnahme, Erstgespräch, Anamnese n Orientierung im Pflegeheim, Gegenstände und Hilfsmittel n Der Köper innen und außen, Bewegung n Krankheiten: häufige Krankheiten, körperliche Beschwerden, Symptome beobachten und besprechen, Arztbesuch n Ernährung: Essen im Krankenhaus, Pflegeheim, Kost- und Diätformen n Alltag in einer Pflegeeinrichtung: Tätigkeitsbereiche, Tagesablauf, Dienstübergabe, Dienstzeiten und Dienstpläne n Messen und Medikamente n Körperpflege n Berichtwesen: Dokumentation, Pflegeplanung, Pflegebericht n Kommunikation mit Pflegebedürftigen und deren Angehörigen, Kollegen, Ärzten und anderen Berufsgruppen n Allgemeines über Leben und Arbeiten in Vorarlberg n Am Ende des Kurses steht ein Test (BULATS), mit dem der Kenntnisstand dokumentiert wird. Voraussetzungen Sprachlevel A2. Einstufungstest unter www.wifi.at/sprachentests Trainingseinheiten: 80 Beitrag: € 550,- inkl. Buch Das Buch erhalten Sie am 1. Kurstag. Teilzahlung möglich. Ort: WIFI Dornbirn

Industrial Engineering

Universitätslehrgang in Kooperation mit der TU Wien Teilnehmer Der Lehrgang ist berufsbegleitend konzipiert und richtet sich an Mitarbeiter, die Erfahrung in der Fertigung oder in fertigungsnahen Bereichen haben, und über eine allgemeine Universitätsreife oder eine vergleichbare Qualifikation verfügen. Zulassung zum Lehrgang In den Lehrgang werden Personen aufgenommen, die über eine der folgenden Qualifikationen verfügen: n Absolvierung einer Werkmeisterschule (Metall) mit 3 Jahren Praxis n Meister- oder Befähigungsprüfung (Metall) mit 3 Jahren Praxis n Absolvierung einer technischen Fachakademie mit 3 Jahren Praxis n Technische Berufsausbildung (Lehre oder Fachschule) mit Studienberechtigungs- oder Berufsreifeprüfung mit 5 Jahren Praxis n Absolventen des REFA-Lehrganges „Seminar Industrial Engineering“ Inhalt 1. Semester n Konstruktionslehre n Fertigungstechnik, Informatik n Kommunikations- und Präsentationstechnik, Informationsbeschaffung 2. Semester n Kostenrechnung, Werkstoffkunde n Projektmanagement, Messtechnik n Qualitätsmanagement I n Angewandte Statistik 3. Semester n Produktions- und Montagetechnik n Arbeitsvorbereitung, Controlling n Prozessanalyse und -modellierung n Investitionsrechnung 4. Semester n Wartung und Instandhaltung n Simulation, Produktionslogistik n Qualitätsmanagement II n Human Resource Management n Industrielle Kommunikation n Abschlussarbeit, Zeugnis

Mentaltraining

Gewonnen wird im Kopf Ziel Dieses Seminar ist der ideale Start, um Ihre beruflichen und persönlichen Ziele mit Begeisterung und Zielstrebigkeit zu erreichen. Erhöhen Sie Ihre geistige und körperliche Fitness in persönlicher und beruflicher Hinsicht. Inhalt n Mentale Grundregeln für ein erfolgreiches Leben n Aufbau der menschlichen Psyche n Innere Bilder und deren Wirkungsweise n Potenziale erkennen und ausschöpfen n Ziele setzen und erreichen n Anti-Ärger-Technik n Erfolgreicher Umgang mit anderen n Positive Selbstmotivation Trainer: Clemens Maria Mohr, Diplom-Sportwissenschaftler und Persönlichkeitstrainer Trainingseinheiten: 16 Beitrag: € 425,Ort: WIFI Dornbirn Termin 9. + 10.6.2016 Do + Fr 9:00 – 17:00 Uhr Kursnummer: 10902.03 Persönliche Beratung Marzellina Feurstein T 05572/3894-459 E feurstein.marzellina@vlbg.wifi.at

Trainingseinheiten: ca. 480 (4 Semester) Beitrag: € 2.975,- pro Semester Ort: WIFI Dornbirn

Termin 2.5. – 22.06.2016 Mo, Mi, Fr 8:00 – 12:00 Uhr Kursnummer: 18942.03

Termine Kostenloser Info-Abend: 14.6.2016 Di 18:00 – 20:00 Uhr Kursnummer: 62950.03 Start Lehrgang: Herbst 2016 Termine lt. Stundenplan

Persönliche Beratung Carmen Holzer T 05572/3894-446 E holzer.carmen@vlbg.wifi.at

Persönliche Beratung Ingrid Rehm T 05572/3894-453 E rehm.ingrid@vlbg.wifi.at

Buchhaltung am PC

So haben Sie Ihre Buchhaltung im Griff! Buchhaltung leicht gemacht! Welches Unternehmen wünscht sich das nicht? Eine gut organisierte Buchhaltung, mit der Sie jederzeit informiert sind, wie Ihr Unternehmen läuft. Dieser Kurs ist für Personen gedacht, die eine solide Buchhaltungsgrundausbildung abgeschlossen haben und daran denken, ihre erworbenen Qualifikationen in der Praxis beruflich umzusetzen. Teilnehmer Teilnehmer der Kurse Buchhaltung I und II, Buchhalter, Freiberufler, Selbstständig sowie Privatpersonen, die ihr Wissen in Bezug auf FIBU erweitern möchten. Ziel Sie aktualisieren Ihre Kenntnisse in der FIBU, lernen die Software rza®fibu und EAR (Einnahmen-/ Ausgaben-Rechnung), sowie die Leistungsübersicht, Änderungen, Funktionalität und Module kennen. Inhalt n Vorstellung von Fallbeispielen n Änderungen n Monatliche Auswertungen (Betriebserfolg/Budgetierung) n Laufende Auswertungen/ OP-Zession n Unternehmensanalysen n Kostenstellen n Kostenträger n Datenaustausch Trainingseinheiten: 12 Beitrag: € 280,Ort: WIFI Dornbirn Termin 1., 15. + 22.6.2016 Mi 18:00 – 22:00 Uhr Kursnummer: 21912.03 Persönliche Beratung Beate Amann T 05572/3894-473 E amann.beate@vlbg.wifi.at

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WIFI Vorarlberg


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· Wirtschaft MOBIL · 19

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Wirtschaft MOBIL

Das Mobilitätsteam der Zumtobel Group - v.l.n.r.: Robert Hasler, Marlies Moosbrugger, Anna Sutter, Mario Wintschnig.

Wirtschaft MOBIL

E-Mobility – sanfte Mobilität auf zwei Rädern Zur Arbeit ohne Schweiß und ohne Stau und dazu noch ganz schnell und umweltbewusst – das E-Bike macht’s möglich! Mit diesem Motto bewirbt die Zumtobel Group ihr E-Bike-Fördermodell. In Zusammenarbeit mit Rainis Bikeshop in Lustenau bietet das Unternehmen seinen Mitarbeitern die Möglichkeit, ein Elektrofahrrad in Form eines „Mietkaufmodells“ zu erwerben. „Der Bund fördert ein E-Bike mit 200 Euro. Die restlichen Kosten zahlt der

Mitarbeiter mit einer monatlichen Leasingrate innerhalb von vier Jahren ab“, erklärt Marlies Moosbrugger, Mobilitätsverantwortliche der Zumtobel Group. An der Aktion nehmen zur Zeit 110 Mitarbeiter teil – Tendenz steigend. „Viele Mitarbeiter kommen bereits mit dem Elektrorad zur Arbeit. Zusätzlich stellen wir an unseren Dornbirner Standorten in der Schweizer Straße, Höchster Straße, Färbergasse und Schmelzhütter Straße zwölf E-Bikes zur Verfügung, damit die Kolleginnen und Kollegen umweltfreundlich

hin und her pendeln können“, informiert Moosbrugger. Ladestationen gibt es zur Zeit in der Färbergasse - alle anderen Standorte werden demnächst noch entsprechend aufgerüstet. Der sichere Umgang mit dem E-Bike will gelernt sein. Hierzu werden im Unternehmen regelmäßige Sicherheitsschulungen und Helmaktionen angeboten. Außerdem können die Mitarbeiter in kleinen Kurseinheiten lernen, wie man sein Fahrrad richtig putzt und die eine oder andere Reparatur mühelos selbst machen kann. n

Wirtschaft MOBIL schließt sieben Unternehmen aus Vorarlberg und Liechtenstein zusammen, um sie bei ihren Herausforderungen im Zusammenhang mit betrieblicher Mobilität zu unterstützen. Ziel des Netzwerks ist es, sich bei einer nachhaltigen Abwicklung der betrieblichen Mobilitätsaktivitäten zu unterstützen. Die Arbeit der Mobilitätsbeauftragten aus den Unternehmen basiert auf drei Säulen: a) Ideen- und Erfahrungsaustausch, um persönliche Kompetenzen zu stärken. b) Umsetzung gemeinsamer Mobilitätsprojekte, um inhaltliche Fortschritte zu erzielen. c) Unterstützung in der externen und internen Kommunikationsarbeit, um Erfolge zu vermitteln. Fachlich und inhaltlich wird das Netzwerk durch das Energieinstitut Vorarlberg betreut. Weitere Informationen auf www.energieinstitut.at

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Wie wird das Fahrradfördermodell von den Mitarbeitern angenommen? Die Resonanz war toll! Viele Kollegen sagen: „Die Firma tut etwas für uns und sorgt dafür, dass wir stress- und staufrei zur Arbeit kommen können.“ Das fördert in gewisser Weise auch die Loyalität gegenüber dem Unternehmen. Wie groß sind die Entfernungen, die mit dem Fahrrad zurückgelegt werden? Zwischen 2 und 3 Kilometer. Das E-Bike wird auch verstärkt für den Kombi-Verkehr verwendet. Wir haben beispielsweise eine Fahrgemeinschaft im Bregenzerwald. Da fährt

ein Kollege mit dem Fahrrad zum anderen Kollegen und lässt es dort stehen. Gemeinsam fahren sie dann mit dem Auto weiter. Gibt es eine nette Anekdote zu dieser Aktion? Ja (lacht). Bei der Auftaktveranstaltung vor zwei Jahren konnten sich interessierte Mitarbeiter ein Fahrrad aussuchen, das dann für sie bestellt wurde. Einige waren so begeistert, dass sie sich am liebsten gleich draufgesetzt hätten und losgefahren wären. Mittlerweile hat sich eine richtige E-Bike-Community gebildet. Dabei schaut man auch gerne mal drauf, wer das beste und schickste Fahrrad hat.


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20 · Die Wirtschaft

International E-S

Schwerpunkte und Veranstaltungen ...für Investoren und (Neu)Exporteure Russland: Forum und B2BPlattform mit dem Präsidenten der Republik Tatarstan. Wien, 12.5.2016. Italien: AUSTRIA CONNECT Italia 2016. B2B Networking-Event für österreichische Unternehmen in Italien. Mailand, 9.-10.6.2016. ...für branchenspezifisch Interessierte Finnland: Marktsondierungsreise „Forschungs- und Wissenskooperation mit Finnland“. Helsinki, Tampere, 30.5.-3.6.2016. ...für Fernmärkte Indien: Forum zu Marktund Geschäftschancen für österreichische Unternehmen in Indien. Wien, 2.5.; Graz, 3.5.2016. China: Forum „China im Zeichen der Neuen Normalität - Verringerung des Wachstums oder neue Geschäftschancen?“. Wien, 3.5.2016. Südafrika: Austria Show-case zum Thema „Gesundheit und Medizintechnik in Südafrika“ im Rahmen der AFRICA HEALTH 2016. Präsentationen und B2B-Meetings. Johannesburg, 6.6.-11.6.2016. Infos zu allen Veranstaltungen: wko.at/aussenwirtschaft/ veranstaltungen Tel. 0800-397678

Exporttag 2016 Treffen Sie die Welt - am 21. Juni beim Exporttag 2016 in der WKÖ in Wien. Krönender Abschluss ist die Exportpreisverleihung im Wiener MuseumsQuartier. Am 21. Juni ist die Welt zu Gast beim 14. Österreichischen Exporttag in der Wirtschaftskammer Österreich. „An diesem Tag trifft sich alles, was in der österreichischen Exportwirtschaft Rang und Namen hat. Am Abend bei der „Exporters´Nite“ im Museumsquartier in Wien, bei der Verleihung des Österreichischen Exportpreises, findet der Tag seinen krönenden Ausklang“, so Walter Koren, Leiter der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA.

Beratungsgespräche von Experten Alle 71 österreichischen Wirtschaftsdelegierten aus der ganzen Welt werden für individuelle Beratungsgespräche zur Verfügung stehen. Zahlreiche Podiumsdiskussionen und eine Exportmesse mit 30 Informationsständen von exportnahen Dienstleistern zählen zu den weiteren Highlights. Koren: „Wir möchten mit dem

Exporttag zeigen, dass österreichische Unternehmen bei der Bearbeitung von Auslandsmärkten nicht alleine sind, sondern von erfahrenen Dienstleistern sowie unseren Experten begleitet werden. Österreichs größte Export-Informationsveranstaltung ist ideal für Unternehmen, um ihr internationales Netzwerk zu erweitern – und das kompakt, effin zient, an einem Tag!“

AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA www.exporttag.at T +43 (0)5 90 900 4405 E exporttag@wko.at

„Nutzen Sie das Knowhow der AUSSENWIRTSCHAFT für Ihren weltweiten Geschäftserfolg und kommen Sie zum Exporttag 2016 .“ Walter Koren, Leiter der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA

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AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA goes Social Media Die AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA verstärkt kontinuierlich ihre Präsenz in den Sozialen Medien. Was Sie schon immer über internationale Zielmärkte wissen wollten, finden Sie auf Twitter, Facebook, LinkedIn, YouTube, Flickr, der ExportService-App oder im ‚Internationalen Blog der Wirtschaftsdelegierten‘. Nutzen Sie das weltweite Service der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA - jetzt noch einfacher und rascher mit unseren Social Media-Auftritten.

Die Social Media-Plattformen der AUSSENWIRTSCHAFT: f Twitter: www.twitter.com/wko_aw f LinkedIn: www.linkedin.com/company/aussenwirtschaft-austria f Facebook: www.facebook.com/aussenwirtschaft f YouTube: www.youtube.com/aussenwirtschaft f Flickr: www.flickr.com/photos/aussenwirtschaftaustria/albums f ExportService-App: www.exportservice-app.at f Internationaler Blog der AUSSENWIRTSCHAFT: www.austria-ist-ueberall.at


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· EPU/Mentoring · 21

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Mentoring für MigrantInnen Ein weiterer Durchgang des Projektes „Mentoring für MigrantInnen“ wurde jetzt erfolgreich abgeschlossen. Das Programm „Mentoring für MigrantInnen“, ein Projekt der Wirtschaftskammern Österreich, des Österreichischen IntegrationsfondsunddesArbeitsmarktservice, unterstützt qualifizierte Personen mit Migrationshintergrund beim Einstieg in den österreichischen Arbeitsmarkt. Für die Dauer von sechs Monaten standen ihnen erfahrene MentorInnen bei der Arbeitssuche bzw. beim Aufbau eines beruflichen Netzwerkes zur Seite. Kürzlich fand die Abschlussveranstaltung des Projekts im WIFI Hohenems statt. Auf Wunsch aller TeilnehmerInnen wurde nochmals gemeinsam gekocht. Denn gemeinsames Kochen verbindet – es wird geschält, geschnitten und

gerührt, und man kommt miteinander ins Gespräch. Während der vergangenen sechs Monate gab es tolle Veranstaltungen. So wurde unter anderem eine Exkursion unter dem Motto „Kultur erleben“ zum Islamischen Friedhof in Altach sowie zum Jüdischen Friedhof in Hohenems unternommen, es fand eine Betriebsbesichtigung bei „Vorarlberg Milch“ statt, es gab interkulturelle Trainings u.ä. Eine Reflexion zeigte, dass auf eine sehr intensive Zeit zurückgeblickt werden kann, in der man Freundschaften knüpfte, neue Erfahrungen sammelte und persönliche Netzwerke ausbaute. Nicht nur die Mentees, sondern auch die teilnehmenden Mentoren profitierten von dem spannenden Programm. Im Herbst soll es voraussichtlich einen weiteren Durchgang geben. Nähere Infos: Mag. Carolin Grabher, WKV T 05522/305/324 E grabher.carolin@wkv.at

Bei der Abschlussveranstaltung im WIFI stand gemeinsames Kochen auf dem Programm, ehe die Mentees und Mentoren schließlich für das Abschlussfoto Aufstellung nahmen.


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22 · Gründerservice/Bergbahnen Vorarlberg · Die Wirtschaft

Erfolgreiche Unternehmensnachfolge: Was es alles zu beachten gilt In Vorarlberg werden jährlich rund 260 Betriebe in andere Hände übergeben. Das Gründerservice der WKV bietet zum Thema „Erfolgreiche Unternehmensnachfolge“ eine Infoveranstaltung an. Aus unterschiedlichen Gründen suchen die Betriebsinhaber Nachfolger. Meist steht der Gang in die Pension bevor, aber auch gesundheitliche, private oder finanzielle Überlegungen sind mit im Spiel. Das Thema „Betriebsnachfolge“ ist oft komplexer als gedacht. Es gibt eine Fülle von Fragen, die geklärt werden müssen. So können beispielsweise Haftungen für Abfertigungsansprüche, Verbindlichkeiten oder Garantieleistungen zu unerwartet hohen Belastungen führen. Auch steuerlich sind zahlreiche Punkte zu überlegen. So müssen etwa bei einem Verkauf zum Marktwert anfallende stille Reserven versteuert werden. Hier gilt es, steuerschonende Gestaltungsmöglichkeiten auszuloten. Bei Übergaben innerhalb der Familie muss man meist schon erbrecht-

Seit 2005 setzt daher die Wirtschaftskammer wichtige Akzente durch Sensibilisierung, Information, Beratung und einem Netzwerk an Partnern (Vorarlberger Unternehmensberater, Notare, Kammer der Wirtschaftstreuhänder, SVA). Die Infoveranstaltung „Erfolgreiche Unternehmensnachfolge“ ist Teil dieser Initiative.

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„Erfolgreiche Unternehmensnachfolge“

Wer seinen Betrieb übergeben will, muss zuvor viele Fragen klären.

liche Überlegungen anstellen, auch wenn der Übergeber/die Übergeberin sich damit vielleicht noch nicht wirklich auseinandersetzen will. Bei einer Übernahme durch Mitarbeiter oder Betriebsfremde wird man sich auf einen Firmenwert einigen müssen, was meist Gegenstand langer Verhandlungen sein kann. Fehlen beispielsweise beim Nachfolger die gewerberechtlichen Voraussetzungen zur Weiterführung des Betriebs oder die finanziellen Mittel, gilt

es auch hier Lösungen zu suchen. Eventuell ist die Gründung einer Gesellschaft zu überlegen. Eine größere Hürde kann weiters die Finanzierung darstellen. Es sind daher frühzeitig Gespräche mit der Bank zu führen und entsprechende Konzepte vorzulegen. Wichtig ist insgesamt jedenfalls, sich frühzeitig einen Überblick über mögliche Fallstricke zu verschaffen und sich an einem roten Faden für die Nachfolgeregelung zu orientieren.

Nachfolge-Infoabend Mittwoch, 1. Juni 2016, 18.30 Uhr Vinomnasaal Rankweil Experten informieren über die Kernfragen einer erfolgreichen Unternehmensnachfolge. Nachfolge-Sprechtag Mittwoch, 8. Juni 2016, Beginn 13.30 Uhr Wirtschaftskammer Feldkirch Einzelberatung mit Experten Info und Anmeldung: T 05522/305/457 Internet: www.wkv.at/events/ unternehmensnachfolge

Die Schüler/innen der 1cKlasse des BG Dornbirn gewannen beim Schulskitage-Gewinnspiel der Bergbahnen Vorarlberg eine Skiwoche für die ganze Klasse am Bewegungsberg Golm. Zum Beginn der Schulskitage „Auf die Piste, fertig, los!“ im Jänner 2016, bei denen rund 3.500 Kinder und deren Begleitpersonen kostenlose Skikarten, Verpflegung und Leihausrüstung erhielten, war auch das Gewinnspiel der Vorarlberger Bergbahnen gestartet. Bis März 2016 nahmen ins-

gesamt 36 Klassen der 5. und 6. Schulstufen teil. Gewonnen haben schließlich die Schüler/innen der 1c-Klasse des BG Dornbirn: Sie verbringen mit ihren Lehr- und Begleitpersonen vom 19. bis 23. Dezember 2016 eine Skiwoche inklusive Verpflegung, Übernachtung und Skipässen im Skigebiet Golm. Anfang Jänner 2016 hatten die Vorarlberger Bergbahnen Poster mit den Gewinnspiel-Fragen zum Thema Sicherheit an 160 Vorarlberger Schulklassen verschickt. Um teilnehmen zu können, mussten sich die Klassen vorab aktiv mit den Pistenregeln auseinandersetzen.

Foto: Alexandra Serra

Freude über eine Gratisskiwoche am Golm

Die 1c-Klasse des BG Dornbirn siegte beim Schulskitage-Gewinnspiel.


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· Branchen · 23

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TV-Publikumsliebling Vera Russwurm zu Gast bei Frau in der Wirtschaft

V.l.: Bettina Glatz-Kremsner, Karin Furtner, Evelyn Dorn und Vera Russwurm bei der Ladies Lounge.

Auf eine restlos ausgebuchte Ladies Lounge konnten die Gastgeberinnen von Frau in der Wirtschaft, Vorsitzende Evelyn Dorn und Geschäftsführerin Karin Furtner, gemeinsam mit Casino-Direktor Bernd Moosbrugger und Casino-Marketingleiter Marc Isele zurückblicken. Mit der sympathischen ORF-Moderatorin, Journalistin und Medizinerin Dr. Vera Russwurm, die von Casinos Austria Vorstandsdirektorin Mag. Bettina Glatz-Kremsner zum Interview ge- Über 150 Gäste kamen ins Cloud beten wurde, florierte der Abend zu Restaurant Falstaff ins Casino Fotos: Udo Mittelberger einem vollen Erfolg. Bregenz.

Vier Vorarlberger Kurzfilme für die ALPINALE nominiert Bei der Vorarlberger Kurzfilmnacht im vorarlberg museum wurden aus 19 Kurzfilmen zwischen 15 Sekunden und 15 Minuten vier Filme für die v-shorts Kategorie für das ALPINALE Kurzfilmfestival durch Jury und Publikum nominiert. Das Spektrum der gezeigten Filme reichte von kurzen Animationen und Musikvideos über Reportagen und kurze Dokumentationen bis hin zu Spielfilmen. In der Jury vertreten waren Gastgeber und Kulturfachmann Manfred Welte, die Mediengestalterin und Filmemacherin Renate Djukic, sowie Regisseurin, Dramaturgin und Theatermacherin Brigitta Soraperra. Sie gaben den Filmschaffenden ein Feedback und wählten gemeinsam mit dem Publikum die vier Lokalfavoriten aus, die beim 31. ALPINALE Kurzfilmfestival vom 9. bis 13. August 2016 in Nenzing gezeigt werden. Die vier nominierten Filme sind: „Ghörig“ (Regie: Florian Bayer), „Det et her“ (Moritz Sonntag), Yachay (Anne Zwiener) und „Neujohr” (Felix Kalaivanan).

V.l.: Renate Djukic, Brigitta Soraperra und Manfred Welte. Foto: Rebecca Tsukalas/ALPINALE

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Foto: adidas eyewear

Auch beim Sport ist es wichtig, auf die richtige Brille zu achten.


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24 · Die Wirtschaft

Unternehmen Vorarlberger Sparkassen mit dem Geschäftsjahr 2015 zufrieden Die Vorarlberger Sparkassen blieben auch 2015 auf stabilem Kurs. Das anhaltend niedrige Zinsniveau und die beträchtlichen Zusatzkosten als Folge der stark gestiegenen regulatorischen Anforderungen forderten das klassische Geschäftsmodell der Regionalbanken enorm heraus. Dennoch konnten die Sparkassen diesen Belastungen mit konsequentem Zins- und Konditionenmanagement sowie hoher Kostendisziplin begegnen und die betriebswirtschaftlichen Ergebnisse in etwa auf Vorjahresniveau halten: Das Betriebsergebnis 2015 lag mit 35,7 Millionen Euro knapp unter dem Ergebnis des guten Jahres 2014. Die kumulierte Bilanzsumme der Vorarlberger Sparkassen stieg um 3,6 Prozent und überschritt damit wieder die Fünf-Milliarden-

Grenze, was in erster Linie auf Zuwächse beim Kundengeschäft zurückzuführen war. Die Vorarlberger Sparkassen legten auch im Jahr 2015 ihren Fokus auf die Erhaltung und den Ausbau der Kundenbeziehungen, was erfreuliche Steigerungen sowohl im Einlagen- als auch im Kreditgeschäft zur Folge hatte. Insgesamt

verwalteten die Sparkassen im Jahr 2015 rund 4,5 Milliarden Euro an Kundengeldern (Wertpapiere und Primärmittel), was einem Zuwachs von 3,3 Prozent zum Vorjahr entspricht. Besonders beachtlich ist die Entwicklung im Kreditgeschäft: Hier konnte ein Wachstum von fünf Prozent auf 3,8 Milliarden Euro verzeichnet werden. n

V.l.: Martin Jäger (Sparkasse Bregenz Bank AG), Werner Böhler (Dornbirner Sparkasse Bank AG), Christian Ertl (Sparkasse Bludenz Bank AG), Anton Steinberger (Sparkasse der Stadt Feldkirch), Hermann Bachmann (Sparkasse der Gemeinde Egg).

Umfirmierung und neuer Miteigentümer bei AMACO Der Spezialist für Druckund Codiergeräte AMACO Ing. Vonach GmbH hat seinen Firmennamen in AMACO GmbH geändert. Neuer Miteigentümer und zusätzlicher Geschäftsführer ist Matthias Klaudrat. Josef Vonach, der vor 34 Jahren das Unternehmen AMACO Ing. Vonach GmbH gegründet hat, stellt die Weichen für eine zukunftsorientierte Weiterentwicklung seines Unternehmens. Das Unternehmen wurde mit 1. April diesen Jahres in AMACO GmbH umbenannt. Firmengründer Josef Vonach will sich künftig auf die

Betreuung der Kunden v.a. im asiatischen Raum konzentrieren. Mit Matthias Klaudrat kann sich der anerkannte Spezialist für Druck- und Codiergeräte auf einen in Führung und Leitung international erfahrenen neuen Miteigentümer und zusätzlichen Geschäftsführer stützen. Christoph Lajda, eine langjährige Stütze des Unternehmens, hat die weltweite Verkaufsleitung von AMACO übernommen. Er ist seit über zwanzig Jahren beim Unternehmen und wird das Team im Verkauf weiter auf- und ausbauen. „Unser Erfolg basiert auf der kundenorientierten Zusammenarbeit unseres starken Teams. Wir wollen auch künftig im wirtschaft-

Klaudrat (links) und Vonach. Foto: Amaco/Ellensohn

lichen Wettbewerb ganz vorne mit dabei sein und sind überzeugt, dass wir mit dem neuen Management eine solide Basis für eine weiterhin erfolgreiche Entwicklung und Zukunft von AMACO gelegt haben“, sagt Vonach. n

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11 x Gold für Bäckerei Mangold

Beim 17. Internationalen Brotwettbewerb in Linz heimste Vorarlbergs bekannteste Handwerksbäckerei gleich 11 Goldmedaillen ein. Geschäftsführer Egon Haag: „Wir haben 25 Produkte zum Wettbewerb nach Oberösterreich eingesandt. 23 unserer Produkte wurden mit Preisen ausgezeichnet. Das ist ein überragender Erfolg und die Bestätigung unserer hohen Qualität.“ Neben den Goldmedaillen freut man sich bei Mangold außerdem über elf Silber- und eine Bronzemedaillen. Bäckermeister Kurt Hintermeier ist Leiter der Produktion. Er sagt: „Als traditionelle Handwerksbäcker sind wir unserer Tradition, tagtäglich nur beste Qualität zu produzieren, besonders verpflichtet. Wenn daher nicht nur unsere Kunden, sondern auch eine internationale

Das Kartoffelbrot mit Nuss von der Bäckerei Mangold.

Jury unsere Produkte auszeichnet, dann ist das für uns eine zusätzliche Motivation, dieses hohe Qualitätslevel zu halten und wo möglich noch weiter auszubauen.“ Regionalität wo immer möglich, Handwerk und eigene Rezepte – das ist das „Geheimnis“ des Erfolges von Mangold. Wolfgang Kühne ist seit April verantwortlich für die Produktqualität. Ihm fällt – gemeinsam mit Geschäftsführung und dem Leiter der Backstube - die Überwachung der hohen Qualitätsansprüche bei Mangold zu. „Mangold zählt mit diesem herausragenden Ergebnis zu den 10 besten Bäckereien Österreichs. Darauf sind wir besonders stolz.“


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· Unternehmen · 25

Eventagentur (f)acts: Auszeichnung mit n N dem renommierten ECC-Award 2015 Opel Gerster: Gute Entwicklung Einen „Fleggy“ in Silber nahmen (f)acts-GF Wolfgang Schwarzmann (links) und Martin Selinger, Therapeutic Area Head Alpine (CNS/ Diabetes/Immunology) bei Janssen-Cilag Pharma GmbH, entgegen. Foto: Symbiosis

Der European Change Communications Award (ECC-Award) würdigt herausragende Projekte im Bereich Strategie- und Veränderungskommunikation. Auftraggeber der in diesem Jahr ausgezeichneten Agentur (f)acts war die Janssen-Cilag Pharma GmbH, unterstützt wurde die Eventagentur vom Projektpartner Northern Lights Communications aus Wien.

„Diese Auszeichnung freut uns sehr, vor allem weil sie uns in unserer Philosophie bestätigt“, betont (f)acts-Geschäftsführer Wolfgang Schwarzmann und ergänzt: „Menschen müssen Sachverhalte oder Prozesse verstehen. Sie müssen sie aber auch auf einer emotionalen Ebene erleben, um dann tatsächlich ins Tun zu kommen – ganz nach dem Motto Hirn, Herz, Hand.“

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Änderung in Geschäftsführung und Aufsichtsrat Die Silvretta Montafon GmbH startet in eine neue Ära: LangzeitAufsichtsratspräsident Peter Gaugg wird Geschäftsführer und führt damit gemeinsam mit Peter Marko das größte Tourismusunternehmen des Landes. Gerhard Burtscher, seit 1. Jänner 2016 BTV-Vorstandsvorsitzender, übernimmt das AufsichtsV.l.: Geschäftsführer-Duo Marko ratspräsidium. „Ich kenne kaum Foto: Kothner einen Seilbahner, der so tief im und Gaugg. Kerngeschäft drinnen ist wie Peter Gaugg. Im Tourismus sind wir viel mit dem Tagesgeschäft beschäftigt – er fordert, die Zukunft mitzudenken“, attestiert Peter Marko dem neuen Geschäftsführer an seiner Seite. So verantwortet Marko weiterhin das operative Geschäft, Gaugg übernimmt alle strategischen Aufgaben.

Die von Auto Gerster in Vorarlberg vertretenen Marken Opel, Ford und Suzuki konnten im ersten Quartal 2016 im Verhältnis zum Vorjahr um 33 Prozent zulegen. So wurden heuer bereits 318 (Vj 239) Opel neu zum Verkehr zugelassen. Bei Ford waren es 121 (83) Neuwagen und Suzuki konnte 113 (93) Stück absetzen. In diesen Zahlen sind die Nutzfahrzeuge und Leicht-Lkw noch nicht enthalten. Hier sind weitere 60 Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert worden, betont Georg Kirschberger, zuständig für den Gesamtverkauf für Vorarlberg. Den Verlauf im Geschäftsfeld Aftersales (Kundendienst und Teileverkauf) bezeichnet Alois Schwendinger ebenfalls als sehr zufriedenstellend. Das Lack- und Karosseriezentrum mit Standorten in Dornbirn und Bludenz konnte ebenfalls um 14 Prozent zulegen. „Das Wachstum von 9,8 auf heuer 12,7 Millionen Euro

Der neue Opel Astra - „Car of the year 2016“.

ist auf die konsequente Umsetzung der Geschäftspolitik, das besondere Team, die hervorragende Produktpalette und den Fokus auf perfekte Qualität für den Kunden zurückzuführen. Die Leistung wird getragen von den Teams in Bludenz, Koblach und Dornbirn und den 10 Geschäftspartnern in Vorarlberg. Dem Wachstum entsprechend werden laufend neue Mitarbeiter eingestellt und die Betriebsanlagen erweitert und angepasst“, berichtet Geschäftsführer Christoph Gerster.

all about automation - am 7. und 8. Juni 2016 in Friedrichshafen Automatisierungsanwender aller Industriezweige können sich auf dem Gelände der Messe Friedrichshafen im Rahmen der all about automation individuell und kompetent von Herstellern, Händlern, Distributoren und Dienstleistern industrieller Automatisierungstechnik beraten lassen. Im dritten Veranstaltungsjahr gewinnt die Messe weiter an Beliebtheit bei Ausstellern und Besuchern. Über 120 Unternehmen werden als Aussteller vertreten sein. Die all about automation findet in der Halle A2 der Messe Friedrichshafen statt und ist am 7. und 8. Juni 2016 von 9 bis 16 Uhr geöffnet. Zum Messekonzept der all about automation gehört ein umfangreiches Serviceangebot für die Besucher. f Alle Informationen unter: www.allaboutautomation.de

Im Rahmen der Vorbereitungsarbeiten für den Bau des Seequartiers Bregenz finden ab Kalenderwoche 17 für die Dauer von zirka zwei Wochen auf dem Areal zwischen Bahnhof und Quellenviertel Bohrungen statt. „An insgesamt 36 Stellen nehmen wir bis zu einer Tiefe von zirka zehn Metern Probebohrungen auf dem gesamten Seequartier-Areal vor. Wir sammeln Informationen über die Bodenbeschaffenheit und die Grundwasserverhältnisse.

Die Ergebnisse sind die Grundlage für die weitere Planung sowie Ausführung der späteren Bautätigkeiten auf dem Areal. Aufgrund der Erkenntnisse werden wir Rückschlüsse für die weiteren Detailplanungen ziehen“, informiert Hubert Rhomberg, Sprecher der Seequartier Projekt GmbH. Durch die Bohrungen entstehen sowohl für Anrainer/-innen als auch für Verkehrsteilnehmer/-innen keine Behinderungen.

Foto: SPAR

Seequartier: Erkundungsbohrungen n SPAR-L S Vor Kurzem waren die „Lauteracher Wif-zacks“ – eine Initiative der Lauteracher Handwerksbetriebe – im SPAR-Supermarkt Lauterach, Lerchenauerstraße unterwegs. Die Kinder waren sehr engagiert und hatten jede Menge Spaß. Das Projekt ermöglicht Kindern den Einblick in die Arbeitswelt verschiedenster Lauteracher Betriebe; sie können dabei die Mitarbeiter bei ihren Aufgaben begleiten und bei gewissen Tätigkeiten mitwirken oder sie selbst übernehmen.


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Service Foto: WKO

ei Endet das Dienstverhältnis automatisch, wenn die Dienstnehmerin am ersten Tag nach Ende der Eltern-Karenz nicht zur Arbeit kommt?

hältnisses. Die Dienstnehmerin muss schriftlich aufgefordert werden, die Arbeit anzutreten oder den Grund für ihr Fernbleiben bekanntzugeben. Entgeltpflicht besteht für die Dauer des Fernbleibens nicht.

Kündigungs- und Entlassungsschutz zu beachten. Während dieser Zeit ist die Kündigung durch den Arbeitgeber sowie eine eventuelle Entlassung lediglich mit Zustimmung des Gerichts möglich.

Ist die Eltern-Karenz abgelaufen, hat die Dienstnehmerin die Arbeit unaufgefordert wieder aufzunehmen. Tut sie das nicht, bewirkt dies jedoch nicht automatisch die Beendigung des Dienstver-

Die einvernehmliche Auflösung im Zusammenhang mit der Eltern-Karenz hat schriftlich zu erfolgen. Ist eine einvernehmliche Lösung nicht möglich, hat der Dienstgeber den vierwöchigen

W I Dr. Markus Kecht WKV-Rechtsservice T 05522/305/321

...es sich bei einer geringfügigen Beschäftigung um eine Teilzeitbeschäftigung handelt? Arbeitsrechtlich stehen daher der kollektivvertragliche Mindestlohn, Sonderzahlungen, Entgeltfortzahlung im Krankenstand, Urlaub, etc. zu. Sozialversicherungsrechtlich sind geringfügig Beschäftigte nur unfallversichert. ...bei einem Krankenstand der Urlaubsanspruch weiterläuft? Auch wenn keine Entgeltfortzahlung mehr gebührt, steht dem Dienstnehmer - solange das Dienstverhältnis aufrecht ist - ein Urlaubsanspruch auch für diesen Zeitraum zu. Ob Sonderzahlungen für den Zeitraum ohne Entgelt gebühren, hängt vom Kollektivvertrag ab.

Krankenstände dürfen nicht ins Dienstzeugnis Ein Mitarbeiter war zwar lange bei uns angestellt, er war aber oft krank. Darf ich diese Zeiten im Dienstzeugnis detailliert anführen? Nein. Der Dienstgeber darf im Dienstzeugnis keine Angaben darüber machen, die geeignet wären, dem Dienstnehmer das Erlangen einer neuen Dienststelle zu erschweren. Deshalb dürfen nur der Beginn und das Ende des Dienstverhältnisses genannt werden. Karenzen und Krankenstände dürfen ebenso wenig erwähnt werden wie die Zeiten einer Urlaubsersatzleistung oder einer Kündigungsentschädigung. Grundsätzlich ist der Dienst-

geber ist auf Verlangen des Dienstnehmers verpflichtet, ein Dienstzeugnis auszustellen. Mit dem Dienstzeugnis bestätigt der Dienstgeber im Wesentlichen die Dauer des Dienstverhältnisses und beschreibt, welche Funktion der Dienstnehmer im Betrieb hatte und welche Tätigkeiten dabei ausgeübt wurden. Die Tätigkeit muss so beschrieben werden, dass sich ein potenzieller neuer Dienstgeber ein Bild machen kann. Weiters ist ein Hinweis auf die Art der Auflösung grundsätzlich zu unterlassen, es sei denn, der Arbeitnehmer besteht ausdrücklich darauf. Dies darf jedoch nur ein objektiv nicht vorwerfbarer Grund sein. Achtung: Gegen versteckte Zeugniscodes (wie „erledigte die Arbeiten zu unserer Zufrieden-

heit“) könnte der Dienstnehmer auf Unterlassung klagen. Hat das Arbeitsverhältnis nicht harmonisch geendet, sollte ein einfaches Dienstzeugnis ausgestellt werden – und zwar unverzüglich bei Beendigung des Dienstverhältnisses. Zu beachten ist, dass es sich dabei um eine

W I

Andrea Fend WKV-Rechtsservice T 05522/305/322

Holschuld handelt: Der Dienstnehmer hat keinen Rechtsanspruch auf Zusendung. Außerdem wird empfohlen, die Zeugnisabholung vom Dienstnehmer bestätigen zu lassen. Laut Rechtsprechung ist auf einem Dienstzeugnis das tatsächliche Ausstellungsdatum anzuführen, also jener Tag, an welchem das Dienstzeugnis ausgestellt wird, da es dem Grundsatz der Zeugniswahrheit entsprechen muss. Wird das Dienstzeugnis vom Dienstnehmer erst Jahre nach dem Ausscheiden erstmalig begehrt, besteht kein Rechtsanspruch, dass es mit dem seinerzeitigen Austrittsdatum versehen wird. Es ist jenes Datum anzuführen, an dem das Zeugnis tatsächn lich ausgestellt wird.


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Seit dem Start der Crowdinvesting-Kampagne vor acht Wochen hat sich beim Getränkehersteller Upsynth viel bewegt. „Die Schwarmfinanzierung und unser erfolgreicher Auftritt bei der Puls4 Start-up Show ‚2 Minuten 2 Millionen‘ hat uns einer breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht und unseren Vertriebsaufbau unterstützt“, erzählt Geschäftsführer Christian Greber. Denn seit Anfang April verkauft das Unternehmen seine Produkte in knapp 700 Filialen seiner Vertriebspartner in der DACH-Region. Zudem konnte Upsynth auch neue Märkte wie China und Japan erschließen. Neben dem interna-

tionalen Erfolg darf sich Upsynth über das anhaltende Interesse an seiner Crowdinvesting-Kampagne freuen: Da das anvisierte Investitionsvolumen von 250.000 Euro bereits überschritten wurde, wird die Kampagne um weitere vier Wochen bis 18. Mai verlängert.

GF Christian Greber.

Foto: Upsynth

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RTG ist „Steuerberater des Jahres 2016“

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Die Dornbirner Steuerberatungskanzlei RTG wurde zum „Steuerberater des Jahres 2016“ für Vorarlberg ausgezeichnet. Die Verleihung dieses Publikum-Awards erfolgte im Beisein von Finanzminister Dr. Hans Jörg Schelling und Kammerpräsident Klaus Hübner in einem feierlichen Festakt in den Sophiensälen in Wien. Der Preis beruht auf einem reinen Klientenvoting und wurde von Alfred Geismayr, Peter Kögl und Manfred Rümme-

le persönlich entgegengenommen. „Wir sind stolz auf unsere hoch qualifizierten und engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich täglich bemühen, den ersten Preis für unsere Klienten zu holen“, freuen sich die Partner über diese Auszeichnung. RTG beschäftigt an ihren derzeitigen Standorten Dornbirn, Riezlern und Mittelberg über 65 Mitarbeiter und zählt zu den führenden Steuerberatungsgesellschaften Westösterreichs.

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RTG-Partner Alfred Geismayr, Peter Kögl und Manfred Rümmele bei der Preisverleihung. Foto: ifa AG


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28 · Die Wirtschaft

Extra

Garten- und Landschaftspflege

Gartenoasen - vom Profi gestaltet Mit der Planung von Gärten entstehen Freiräume für die ganze Familie. Planung und Umsetzung gilt es den Profis zu überlassen. Es entsteht Raum, der bespielt werden kann in den verschiedenen Tonarten persönlicher, beruflicher und familiärer Entwicklung. Vom Schwimmteich bis hin zur Spalierobstreihe – all die Äußerungen von Persönlichkeit gilt es im Gesamtkonzept des Gartens einzubetten. „Unter Berücksichtigung der vorhandenen Gegebenheiten wie Gebäude, Gelände, Umgebung und Ausrichtung konzipiert der

Gartenplaner die Nutzung des Grundstücks“, sagt Reinhard Brunner, Innungsmeister der Gärtner und Floristen in der WKV. Eine Aufnahme der Ausgangssituation ist dazu unumgänglich. Der Gartengestalter schafft eine Brücke zwischen Architektur und Landschaft, die Funktionalität der Planung dabei immer im Auge behaltend. Aus der Sammlung der Benutzerwünsche und unter Berücksichtigung der vorhandenen Zeit für die Pflege der Anlage, entwickeln sich verschiedene Entwürfe und Skizzen, die zwischen Planung und Benutzer abgestimmt werden. Gute Entwürfe berücksichtigen die kontinuierlichen Veränderungen von Bewohnern

und Flora und lassen Spielraum für notwendige Anpassung über die Jahre. Ist die Planung abgeschlossen, geht es an die Umsetzung. Ausführender und Pflegender müssen geschlossen hinter dem Entwurf stehen. Das harmonische Zusammenspiel aller Beteiligten garantiert ein gelungenes Ganzes. So wird der Freiraum eine traumhafte Oase, die Raum und Zeit für individuelle Erholung und Entspannung bietet. Gartenprofis - das sind Gartenarchitekten in der Konzeption, Gartengestalter in der Ausführung sowie der Anlage- und Gartenpfleger in der nachhaltigen Betreuung. So entsteht Hand in Hand ein Traumgarten.

Wer seinen Traumgarten plant, sollte dafür fachlichen Rat bei den Profis holen.

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Garten Brunner, Bruggerstr 24, 6973 Höchst T. +43 (0) 5578 75268, M. +43 664 50 340 79 www.garten-brunner.at, info@garten-brunner.at

Wer heute erfolgreich sein will, muss schön sein. Daher gehen wir regelmäßig zum Friseur, hin und wieder zur Maniküre, pflegen unseren Körper mit Cremes und Sälbchen, damit wir jederzeit frisch und gepflegt aussehen. Wie steht es aber um die Pflanzenpflege in und um unsere Bürogebäude oder Produktionshallen? Ein gepflegtes Grün im Business ist die Visitenkarte für Ihr Unternehmen. Gartenbau Brunner bietet Industriebetrieben, Kommunen, Bauträgern und Architekten den Komplettservice von der Bepflanzung bis zur Instandhaltung aller Grünflächen. Gesunde Pflanzen, gepflegte Rasenflächen, und eine vitale Innenraumbegrünung sorgen für einen positiven Eindruck bei allen Kunden, Lieferanten und Geschäftspartnern. Es gibt viele Vorteile für ein Outsourcing der Pflanzenpflege.

Zum Beispiel die Ressourcenschonung bei hauseigenen MitarbeiterInnen, denen so mehr Zeit für übergeordnete Arbeiten bleibt. Sie haben einen kompetenten Ansprechpartner mit entsprechendem Know-how und der Erfahrung für die richtige Auswahl bei Pflanzen, Düngung und den richtigen Pflegeintervallen. Darüber hinaus sparen Sie durch den fachgerechten Pflanzenservice auch echtes Geld, da Ihre gepflegten Pflanzen länger leben und ein Ersetzen in längeren Intervallen notwendig ist. Brunner Pflanzenpflege: Verwelkte Blätter und Blüten entfernen, regelmäßige Bewässerung und Düngung, wenn nötig Pflanzen umtopfen, Rückschnitt, Schädlingsbekämpfung, Rasenpflege inklusive mähen, düngen, vertikutieren sowie Nachsaat wenn nötig. Brunner Pflanzenkonzepte: Planung, Innen- & Außenbegrünung Gründächer, Living Walls, Bewässerungssysteme, Leihpflanzen für Messestände oder Kundenevents.


Nr. 17-18 · 29. April 2016 Die Wirtschaft

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· Garten- und Landschaftspflege · 29

Dauerhafte Gestaltungsideen, faszinierende Welt der Steine Alle Steine rund ums Haus. Ihr Generalunternehmen. Alles aus einer Hand - vom Unterbau bis zur Fertiggestaltung. Durch freundliche Beratung und fachgerechte Ausführung der Arbeit, werden diese Ziele beim Familienunternehmen Brugger erreicht. Spezialisiert hat sich der Meisterbetrieb auf anspruchsvolle und kreative Gestaltungen mit Stein rund um das Haus, im Garten sowie in öffentlichen Bereichen. Besonders beliebt sind die Natursteinbrunnen und -skulpturen, antike Brunnen, Zimmerbrunnen, Wasserspiele – nostalgische, rustikale oder moderne Wasserhähne, Figuren und Skulpturen aus Bronze und Zementguss. Überzeugen Sie sich von der kompetenten Arbeit dieses Pflaster- und Steinmetzbetriebes. Einfahrten, Hauseingänge,Terrassen,Garten-undGehwege, Vorplätze, Mauern und Stiegen aus Stein in allen Farben. Zierkies in verschiedenen Größen, farbig oder weiß, zu sehr günstigen Preisen.

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30 · Garten- und Landschaftspflege · Die Wirtschaft

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Wenn Moosbrugger Hörbranz plant, blüht der Garten auf Als Landschaftsplaner und Gestalter setzt er Akzente. Ing. Anton Moosbrugger arbeitet mit Farben und Formen von Pflanzen, Wasser, Steinen und Licht, weil er natürlichen Lebensraum schafft. Die optimalen Garten- bzw. Landschaftskonzepte entstehen im Kopf und sind das Ergebnis von intensiven Gesprächen mit dem Kunden (Private, Architekten, Siedlungsgesellschaften, Kommunen....). Das ist genau der

Punkt, durch den sich der 1985 gegründete Betrieb von anderen unterscheidet: Moosbrugger „gestaltet“, bringt neue Ideen ein, erstellt ein kreatives Konzept, das er mit seinem Team und seinen innovativen Betriebsmitteln professionell umsetzt.

Visitenkarte Garten „Sag mir wie Du bist und wie Du wohnst, und ich zeige Dir, wie Dein Garten aussehen soll“ – nach diesem Leitsatz werden individuelle Gartenvorschläge erarbeitet, denn, so Ing. Moosbrugger „Der

Garten ist die Visitenkarte des Hauses“. Der Hörbranzer Gartenfachmann bietet in seinem Leistungspaket selbstverständlich auch die Sanierung und Pflege von Gartenanlagen, sowie die Prüfung der Bodenqualität an. Eigenschaften, die ihn zu einem gesuchten und gefragten Experten machen.

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· Garten- und Landschaftspflege · 31

Naturnahes Gestalten Gärtnerei RASEN MATT, Göfis

Gärten sind magische Orte, die Schönheit, Ruhe und Erholung erfahrbar machen. Als Quelle der Entspannung und Besinnung bilden sie sowohl im privaten als auch im öffentlich-wirtschaftlichen Bereich Oasen der Ruhe, die heute – als wichtiger Teil des architektonischen Gesamtkonzepts – von Unternehmen als harmonisch gestaltete, naturnahe Freiräume zur Steigerung des Wohlbefindens sowie der Motivation ihrer Mitarbeiter eingesetzt werden. Meister dieser gesamtheitlichen Gartenkomposition, bei der alle Einzelelemente – einschließlich des Umfeldes – zu einer in sich stimmigen Einheit zusammengefasst werden, ist die Gärtnerei RASEN MATT in Göfis. Der Gärtnermeister- und Pflasterbetrieb gestaltet ebenso Neuanlagen nach Kundenwunsch wie auch bestehende Gärten nach frischen Ideen. Ferner werden Terrassen und Vorplätze attraktiviert und Gartengeräte angeboten bzw. repariert. Was der Gärtnerei RASEN MATT ein Herzensanliegen ist, dokumentierte sie im Zuge des Projektes „Naturnahes Gestalten des Betriebsgeländes“ der Wolfurter Firma Haberkorn. Im Mittelpunkt stand dabei der Gedanke, auf dem Firmenareal ein Pausen-Refugium für die Mitarbeiter – als wichtigstes Betriebskapital – zu kreieren, das dicht gepflanzte heimische Bäume, Sträucher und blühende Wildstauden rund um einen Naturteich umfasst. Zugleich wollte das Unternehmen damit der Umwelt ein Stück Natur zurückgeben und einen Beitrag zum Erhalt der Vorarlberger Artenvielfalt leisten. Im Zuge der Realisierung setzte RASEN MATT als Initialbepflanzung rund 1.000 Wildstauden von 60 unterschiedlichen Arten ein. Auf der zum Ensemble gehörenden Magerblumenwiese wurden sodann 40 verschiedene Samenarten aus der Region eingesät. Diese naturnahe Begrünung lockt nun Insekten – in erster Linie Nützlinge – an. Ferner bietet das Feuchtbiotop einer Vielzahl von Tieren, wie etwa Vögeln und Amphibien, einen Rückzugs-, Nahrungs- und Lebensraum. Last but not least begrünte der Gartenspezialist aus Göfis die benachbarten Dächer mit Blumen und Kräutern, wodurch auch diese in den naturnahen Kontext einbezogen wurden. – ufo –

Ihr Gärtnermeister- u. Pflastererbetrieb Rasenmäher und Gartengeräte mit Reparaturwerkstätte 6811 Göfis · Römerstraße 37 Telefon 0 55 22 / 7 33 23 · Telefax 05522 / 7 94 66 E-Mail: rasen.matt@aon.at www.rasen-matt.at


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32 路 Wirtschaftskammer 路 Die Wirtschaft

P.b.b. 16Z040716 W Wirtschaftskammer Vorarlberg, Wichnergasse 9, 6800 Feldkirch

Was w盲re der Tag der Arbeit ohne Arbeit-


Nr. 17-18路 29. April 2016

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32 路 Wirtschaftskammer 路 Die Wirtschaft

Was w盲re der Tag der Arbeit ohne Arbeit-