Die Wirtschaft - Nr. 16, 22. April 2016

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Die Wirtschaft D

Nr. 16 · 22. April 2016

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Zusammenrücken

Wachstumsbranche

Die Vorarlberger Industrie und die drei HTLs des Landes wollen ihre Zusammenarbeit intensivieren.

Ausgezeichnete Umsatzentwicklung für die Sparte Information und Consulting.

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2 · Die Wirtschaft

Magazin  Inhalt Themen der Woche

8 - 12

Zufrieden mit KV-Abschluss. Die Löhne und Gehälter der Beschäftigten im Hotel- und Gastgewerbe steigen zwischen 1,35 und 1,50 Prozent. Die Vertreter des heimischen Tourismus sprechen von einem guten Abschluss.  8 Strukturerhebung. Die Standorte und Verkaufsflächen im heimischen Lebensmitteleinzelhandel sind weiter stabil. Dieses Ergebnis brachte die aktuelle Strukturerhebung.  10

Millionenschaden. Helmut Napetschnig vom Landeskriminalamt im Interview über die Wirtschaftskriminalität im Land. 2015 gab es einen Schaden im zweistelligen Millionenbereich.  12

 Impressum Herausgeber und Medieninhaber: Wirtschaftskammer Vorarlberg – Herstellung: „Die Wirtschaft“ Betrieb gewerblicher Art, beide 6800 Feldkirch, Wichnergasse 9, T 05522/305 – 382, F 05522/305 – 100, E presse@wkv.at, W www.wko.at/vlbg Redaktion: Mag. Herbert Motter, Leiter Abteilung Presse (moh, DW 380), Sabine Barbisch, BA (ba, DW 383), Peter Freiberger (pf, DW 381), Mag. Julia Schmid (ju, DW 496), Mag. Andreas Dünser (ad, DW 387). Redaktionsassistenz: Elke Blecha (DW 382). E-Mail: nachname. vorname@wkv.at Änderung der Zustelladresse: DW 206 Verlagsagenden – Anzeigenannahme: Media Team Kommunikationsberatung Gesellschaft m.b.H., 6832 Röthis, Interpark FOCUS 3, T 05523/52392-0, F 05523/52392-9, E office@media-team.at, W www.media-team.at – Anzeigenleiterin: Ing. Lydia Mathis, T 05523/52392-11, E lydia.mathis@media-team.at Anzeigentarif Nr. 38, gültig ab 1.1.2013. Hersteller: Russmedia Verlag GmbH, Gutenbergstraße 1, 6858 Schwarzach. Jahresbezugspreis: € 27,30. Für Mitglieder der Wirtschaftskammer kostenlos. Nachdruck nur bei voller Quellenangabe gestattet. Offenlegung: Grundlegende Richtung: Wahrnehmung der gemeinsamen Interessen aller Mitglieder der Wirtschaftskammer Vorarlberg. Offenlegung der Eigentumsverhältnisse nach § 25 Mediengesetz: Wirtschaftskammer Vorarlberg, Wichnergasse 9, 6800 Feldkirch. Siehe auch: wko.at/vlbg/offenlegung Druckauflage: 21.535 – (2. Halbjahr 2015) Fotos ohne Bildnachweis stammen aus unserem Archiv. Alle verwendeten geschlechtsspezifischen Formulierungen meinen die weibliche und männliche Form.

EuroSkills: Die Berufs-EM geht 2020 in Graz über die Bühne Graz hat sich gegen Helsinki durchgesetzt: Erstmals in der Geschichte geht damit eine Berufs-EM in Österreich über die Bühne. In Graz werden sich bei den „EuroSkills 2020“ die besten 500 Jungfacharbeiter Europas um Medaillen matchen. „Das ist ein großartiger Erfolg für die Steiermark im Speziellen und für Österreich im Ganzen“, freut sich Christoph Leitl, Präsident der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), über die Bekanntgabe durch die EuroSkills-Organisation. „Die Austragung der BerufsEuropameisterschaften ist einerseits Auszeichnung für Österreich und unser Du-

Die mitgereiste Delegation darf sich freuen.

ales Ausbildungssystem und andererseits wird dadurch auch das bisherige hervorragende Abschneiden der österreichischen Teilnehmer bei vergangenen internationalen Berufswettkämpfen honoriert - schließlich ist Österreich amtierender Europameister.“ Das Grazer

Organisationsteam rund um den steirischen WK-Präsidenten Josef Herk konnte die finale Entscheidung gegen die Hauptstadt der Top-PISANation Finnland, Helsinki, gewinnen und holt somit erstmals seit 1983 wieder einen internationalen Berufswettbewerb nach Österreich.

 Fot0 der Woche

Kampf gegen „Lohn- und Sozialdumping“. Allein in Vorarlberg wurden aufgrund von Schwerpunktaktionen der Finanzpolizei bei 22 kontrollierten ausländischen Betrieben und 45 kontrollierten Personen 35 Übertretungen festgestellt. Wirtschaftskammer-Präsident Manfred Rein begrüßt das rigorose Vorgehen der Finanzpolizei gegen illegale ausländische Firmen: „Uns geht es um Fairness. Dem Staat gehen Millionen an Steuergeldern verloren und vor allem Betriebe, aber auch Arbeits- und Lehrplätze sind durch dieses Lohn- und Sozialdumping massiv bedroht. Der Schutz der heimischen Wirtschaft steht für uns ganz klar im Vordergrund.“


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· Magazin · 3

Zahl der Woche

161.000

So viele unselbstständig Beschäftigte gibt es 2016 in Vorarlberg - die größte je gemessene Zahl. Ein Verdienst der Unternehmen, die mit ihrem Engagement den sozialen Wohlstand im Land sichern.

n Innovationspreis

Ausweichroute über den Pass

Innovation ist Zukunft

An den restlichen Tagen kommt es weiter zu abwechselnden Anhaltungen an den Tunnelportalen mit maximalen Wartezeiten von 30 Minuten. Die nächste Vollsperre des Arlbergtunnels ist ab dem 18. April 2017 planmäßig vorgesehen. Die Nachtsperren finden in der Zeit von 20 bis 5 Uhr statt. Während dieser Zeit ist der Arlbergpass die regionale Ausweichroute für alle Fahrzeuge. In Abstimmung mit den Behörden wird das gültige Anhängerfahrverbot über die Passstrecke auf der Bundesstraße/Landesstraße L 197 ausgesetzt. Somit können für die Zeit

Foto: ASFINAG

Für die weitere Sanierung des Arlbergstraßentunnels durch die ASFINAG sind in diesem Jahr 168 Nachtsperren zwischen dem 25. April und 31. Oktober 2016 notwendig.

Der Arlbergstraßentunnel wird weiter saniert und in der Nacht gesperrt.

der Nachtsperren alle Fahrzeuge den Arlbergpass als Umleitung nützen. Der Arlbergpass hat sich bereits bei der ersten Vollsperre als Ausweichroute bewährt. Dazu kommt, dass es in der Zeit von 20 bis 5 Uhr hier deutlich weniger Verkehr gibt. An Tagen, an denen Wintereinbrüche am Arlbergpass prognos-

tiziert werden, wird es übrigens keine Nachtsperren des Tunnels geben. Auf die Witterungsbedingungen wird dann seitens der ASFINAG frühzeitig Rücksicht genommen – der Arlbergtunnel würde in diesen Fällen mit abwechselnden Anhaltungen an den Portalen auch in den Nachtstunden befahrbar bleiben. n

Jawohl!

Alle Betriebe der gewerblichen Wirtschaft Vorarlbergs, die ein innovatives Produkt, ein neues Verfahren oder eine besondere Dienstleistung entwickelt haben, können sich um den Innovationspreis 2016 bewerben. Die Einreichunterlagen sind erhältlich bei der Wirtschaftskammer Vorarlberg (T 05522/305/385, E: marketing@wkv.at), Einreichfrist ist der 3. Juni 2016. Die Preisverleihung findet am 29. September in Feldkirch statt.

Nein danke!

Tolle wirtschaftliche Performance

Verbote und Zwangskeulen

Die Vorarlberger Wirtschaft ist im Vorjahr nicht nur am stärksten gewachsen, zum ersten Mal wies unser Bundesland auch das höchste Pro-Kopf-Einkommen aller österreichischen Bundesländer auf. Einen weiteren Spitzenplatz belegte unser Bundesland mit einem Plus von 3,8 Prozent beim Bruttoregionalprodukt. Dieser erfreuliche Kurs setzt sich in einer aktuellen Erhebung der GfK-Marktforscher fort: Vorarlberg wird bundesweit die zweithöchste Kaufkraft bescheinigt.

Ab 2020 sollen keine Benzin- und Dieselfahrzeuge mehr verkauft werden, sondern nur mehr Elektrofahrzeuge. Das vom Umweltbundesamt eben erst veröffentlichte Papier zur Energiewende sorgt für Kopfschütteln.

Die monatliche Kaufkraft der Erwerbsfähigen von rund 1.900 Euro ist zum einen eine Folge des hohen Lohnniveaus im Land, das durch die allgemein gute wirtschaftliche Performance möglich ist. Die hohe Beschäftigungsquote - die heuer erstmalig die Rekordmarke von über 160.000 knackte - trägt ebenfalls dazu bei. Aber auch die insgesamt 16.000 Pendler, die im Ausland arbeiten, beeinflussen die Kaufkraft im Land positiv. Daumen nach oben! (ba)n

Die Versuchen eine Verbotsgesellschaft zu etablieren, sind damit um eine utopische Facette reicher. CO2Emissionen auf dem Papier zu senken ist einfach, wenn man alle anderen Belange außer Acht lässt. Viele Haushalte und

Unternehmen benötigen Autos, können sich aber keine Elektroautos anschaffen, gleiches gilt für Haushalte und Betriebe, die auf ihre Gas- oder Ölheizung angewiesen sind. Wir erleben einmal mehr, dass fragwürdige Studien ohne Berücksichtigungen der Wechselwirkungen zwischen den Sektoren oder von wirtschaftlichen und sozialen Aspekten das Licht der Öffentlichkeit erblicken. Unrealistisch, teuer und wirkungslos. Daumen nach unten! (moh)n


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4 · Die Wirtschaft

n Kontakt

Thema

WKV-Lehrlingstelle T 05522/305-1155, E lehrlinge@wkv.at, W www.wko.at/vlbg/lehrling

Lehrlingsausbildung: Neue Kooperationen notwendig - mehr Engagement zahlt sich aus Die Zahl der Lehrbetriebe geht zurück. Dennoch konnte die Lehrlingsquote seit Jahren konstant hoch gehalten werden. Den Betrieben steht ein umfangreiches Serviceangebot zur Verfügung. Der Umstand, dass der Anteil der Lehreintritte an den 15-Jährigen über all die Jahre mit etwa 50 % konstant geblieben ist, zeigt, dass die Entwicklung der Lehrlingszahlen ihren Grund im – demografisch bedingten – Rückgang der Zahl der Jugendlichen hat. Das trifft besonders kleinere und mittlere Unternehmen, die über zu wenige geeignete Lehrkandidaten klagen. „Zu erwarten, dass bei dieser Entwicklung – insgesamt deutlich weniger Lehrlinge und gleichzeitig mehr Lehrlinge in der Industrie – die Zahl der Ausbildungsbetriebe konstant bleiben oder sogar gesteigert werden soll, ist wohl

etwas verwegen. Das kann sich realistisch nicht ausgehen“, betont Christoph Jenny, Stv.-Direktor der Wirtschaftskammer Vorarlberg. Die Entwicklung der Ausbildungsbetriebe und deren Struktur – fast die Hälfte der Betriebe bilden überhaupt nur einen Lehrling aus – zeigen, dass sich vor allem kleine Ausbildungsbetriebe schwer tun und aus der Lehrlingsausbildung herausfallen.

„Es gibt viele Lehrlingsförderungen. Man muss sie nur abholen.“ Stv.-Dir. Christoph Jenny

Große Verantwortung Ausbildungsbetriebe übernehmen heute mit der Ausbildung von Lehrlingen eine große Verantwortung für die Jugendlichen, den Wirtschaftsstandort und die Gesellschaft. „An diesem Bewusstsein gilt es bei vielen, vor allem den kleinen Ausbildungsbetrieben zu „arbeiten“, erklärt Jenny. Die Wirtschaft wird künftig nur auf die Fachkräfte bauen können, die sie selbst ausbildet. Die Ausbildungsbetriebe sind gefordert, durch neue Wege und innovative Ausbildungskonzepte den Fokus auf die Qualität und die Attraktivität der Lehrlingsausbildung zu legen und das auch „sichtbar“ zu machen – Ausbildungsverbünde, attraktive Zusatzausbildungen und eine noch stärkere Unterstützung schwächerer Jugendlicher sind Ansätze, die in Zukunft noch stärker verfolgt werden müssen. Christoph Jenny: „Dazu braucht es gezielte Unterstützung, zusätzli-

che Ressourcen, mehr Vernetzung und neue Kooperationen bei der Zusammenarbeit zur Lehrlingsausbildung. Über die Lehrstellenförderungen werden in Vorarlberg jährlich mehr als zehn Mio. Euro an die Ausbildungsbetriebe ausgeschüttet. Aufgebracht werden diese finanziellen Mittel über den Insolvenz-Ausfallgeld-Fonds letztlich von allen Unternehmen. Ausbildungsverbünde sowie Weiterbildungsangebote für Lehrlinge und Ausbilder werden ebenso großzügig unterstützt, wie Unterstützungsangebote für schwächere Lehrlinge. Hier steckt noch viel Potenzial gerade für kleine ausbildungswillige Betriebe. Die Wirtschaftskammer Vorarlberg bietet dazu ein umfassendes Servicepakte (siehe unten). „Letztlich wird aber Qualität der Lehrlingsausbildung und damit ein Stück weit auch die Attraktivität eines Ausbildungsbetriebes vom Engagement der handelnden Personen bestimmt“, so Jenny. (moh)n

n WKV-Serviceangebote für Ausbildungsbetriebe Ausbildungsverbund Gerne beraten wir Sie, welche Kurse bzw. Ausbildungsverbünde für Ihre Lehrlinge empfehlenswert sind und wie diese gefördert werden. Die Beratung ist kostenlos, unverbindlich und individuell auf die Situation Ihres Lehrbetriebes abgestimmt. T +43 5522 305 - 316 oder 318 Ausbilder-Akademie Mit der Ausbilder-Akademie bietet die Wirtschaftskammer eine moderne Ausbildung für LehrlingsausbilderInnen an, mit der die Herausforderung der Lehrausbildung optimal gemeistert werden kann. Sie bietet

praxisorientierte Seminare und verstärkte Unterstützung bei der Erarbeitung der gestellten Aufgaben. T+43 5522 305 – 263 oder 264 Ausbilder-Prüfung Wir beraten Sie umfassend zu allen Aspekten der Prüfung und begleiten Sie auf Ihrem Weg zum Ausbildner! T+43 5522 305 – 262 Beratung Lehrbetriebsförderungen Wir beraten Sie gerne und umfassend über Fördervoraussetzungen, Einreichfristen und Serviceangebote Ihrer Wirtschaftskammer. T +43 5522 305 – 318

Unterstützung bei der Lehrlingsauswahl Keine einfache Sache, die Auswahl des passenden Lehrlings! Wir haben einen speziell entwickelten Test. Neben dem Interessenprofil werten wir gemeinsam mit Ihnen die Stärken und Schwächen der Bewerber/innen aus. Bei einem persönlichen Gespräch zeigen wir Ihnen gerne unser Angebot. T +43 5522 305 - 262 Beratung Lehrlingsausbildung Die Lehrstellenberater der Wirtschaftskammer informieren und beraten Sie rasch, einfach und kostenlos! Von der Rechtsberatung zu

Beginn und Ende eines Lehrverhältnisses bis zu Firmenübernahmen und integrativen Berufsausbildung - bei uns sind Sie richtig. Gerne helfen wir Ihnen auch bei Fragen zur Lehre mit Matura oder der Modularisierung von Lehrberufen. T+43 5522 305 – 262 Dazu kommen spezielle Angebote wie das Lehrlingscoaching und die Ausbildungsberatung durch die Lehrlingsstelle: WKV Lehrlingsstelle T +43 5522 305 1155 E lehrlinge@wkv.at http://wko.at/vlbg/ba


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· Industrie · 5

Podiumsdiskussion: v.l. Moderatorin Diana Panzirsch, Dir. Thomas Achammer (HTL Dornbirn), Dir. Gerhard Wimmer (HTL Rankweil), Dir. Claudia Vögel (HTL Bregenz), Industrie-Bildungssprecher Christoph Hinteregger und IV-Präsident Martin Ohneberg.

Vorarlberger Industrie und die HTLs – gemeinsam zur Exzellenz Was braucht der Standort Vorarlberg und wie können die Industrie und die Höheren Technischen Lehranstalten des Landes gemeinsam ihren Beitrag dazu leisten? Diese Fragen standen vergangene Woche im Mittelpunkt der Veranstaltung „Vorarlberger Industrie und die HTLs – gemeinsam zur Exzellenz“. Wirtschaftskammer Vorarlberg, die Sparte Industrie und die Industriellenvereinigung Vorarlberg luden Pädagoginnen und Pädagogen der HTLs zu einem Dialog über die Entwicklungen und Anforderungen einer zukunftsorientierten Ausbildung des Techniknachwuchses. Rund 130 Lehrpersonen und die HTL-Führungsebene von Bregenz, Rankweil und Dornbirn sowie Vertreter aus den Unternehmen und Personalverantwortliche folgten der Einladung in die Otten Gravour nach Hohenems. Die Kooperation der Vorarlberger Industrie mit den Höheren Technischen Lehranstalten Vorarlbergs ist traditionellerweise eine sehr intensive und erfolgreiche. „HTL-Absolventen sind in unseren

Spartenobmann G. Comploj.

Bildungssprecher Ch. Hinteregger.

IV-Präsident Martin Ohneberg.

Seite“, signalisierten Spartenobmann Georg Comploj, Bildungssprecher Christoph Hinteregger und IV-Präsident Martin Ohneberg weitere Unterstützung der Industrie für diesen speziellen Schultypus.

Industrie und die HTLs stellen Weichen für intensivere Zusammenarbeit.

Betrieben heiß begehrt und erfüllen wichtige Schlüsselfunktionen. Sie sind wesentlich für den Erfolg unserer Unternehmen mitverantwortlich. Daher verfolgen wir alle ein gemeinsames Ziel: Gut ausgebildete und motivierte junge Fachkräfte“,

dankte Industrie-Bildungssprecher DI Christoph Hinteregger den Lehrpersonen ausdrücklich für ihr Engagement. Die HTLs müssen sich permanent neuen infrastrukturellen und pädagogischen Gegebenheiten anpassen. „Wir stehen helfend zur

In der anschließenden Podiumsdiskussion kamen Themen wie Schulautonomie im Speziellen bei Personalfragen, Weiterbildungsmöglichkeiten der Lehrer, Ferialpraxis, bessere Vernetzung mit Personen aus dem unternehmerischen Umfeld, fehlende Belohnungssysteme sowie die Bildungsbürokratie an sich zu Sprache. Die Veranstaltung bildete den Auftakt für eine noch intensivere Zusammenarbeit zwischen den Höheren Technischen Lehranstalten und der Vorarlberger Industrie. (moh)n


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Österreich n Die Vorarlberger

Die Entscheidung ist gefallen: 35 junge Fachkräfte werden Österreich bei den Berufseuropameisterschaften EuroSkills 2016 in Schweden vertreten. In 29 unterschiedlichen Berufen tritt Österreich heuer mit einem 35-köpfigen Team bei den Berufseuropameisterschaften EuroSkills 2016 von 30. November bis 4. Dezember in Göteborg/Schweden an. Ausgewählt wurden die Teilnehmer in den letzten Monaten bei den Staatsmeisterschaften im jeweiligen Beruf. Die Berufseuropameisterschaften EuroSkills finden heuer erstmals in Skandinavien statt, wo rund 500 Teilnehmer aus 26 verschiedenen Ländern ihre beruflichen Fertigkeiten unter Beweis stellen werden. Bis zum Bewerb im Dezember wartet auf das österreichische Team noch eine inten-

Restaurantfachmann Christoph Schrottenbaum (22) aus Nenzing. Der gebürtige Bludenzer ist Schrottenbaum. seit August 2013 Chefkellner im „Dinner by Heston Blumenthal“in London. Zuvor hatte er unter anderem bereits in Österreich, Deutschland und Dänemark gearbeitet.

Das 35-köpfige Team Austria geht bei EuroSkills 2016 in Schweden als Fotos (2): WKÖ Titelverteidiger an den Start.

sive Vorbereitungszeit, die mit einem Teamseminar Anfang April in Oberösterreich begonnen hat. Finanziert wird die Entsendung des österreichischen Teams zu EuroSkills 2016 von den Wirt-

schaftskammern Österreichs, BM für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft sowie BM für Bildung und Frauen. n

Platten- und Fliesenleger Steven Aneter (21) aus Feldkirch. Aneter, der leidenschaftlich Krafttraining betreibt, lernte bei der Firma Fliesenpool in Götzis, wo er nach wie vor arbeitet. Aneter.

‣ www.skillsaustria.at

Quelle: Kurier

Kommentar

Helden unserer Zeit Von WKÖ-Präsident Christoph Leitl „Selbstständige, Gründer und Unternehmer sind die Helden unserer Zeit. Sie sichern die Zukunft unseres Landes.“ Aussagen wie diese sind selten. Man nimmt zwar als selbstverständlich zur Kenntnis, dass unsere Betriebe so viele Arbeitsplätze wie noch nie anbieten, so viel Steuern wie noch nie zahlen, das soziale Netz sichern und Menschen Zukunftsperspektiven geben. Aber Dank und Anerkennung? Aber wozu

denn? Ist doch selbstverständlich! Oder? Helden unserer Zeit. Das sagt niemand aus der Wirtschaftskammer, das schreibt der Kurier in einer Headline. Wir sind stolz auf unsere tollen und tüchtigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Aber wir freuen uns auch, wenn jemand diejenigen lobt, die an der Spitze stehen und mit Mut und Risiko Dinge bewegen, Wohlstand schaffen, Unternehmen weiterentwickeln, Produkte

und Dienstleistungen anbieten, die den Menschen nützen. Das Lob des „Kurier“ freut uns daher besonders! Ist es doch ein Zeichen der Wertschätzung für besondere Leistungen in einer schwierigen Zeit. Herzlichst, Ihr

Foto: Mensch im Tourismus

EuroSkills: Team Austria steht fest


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· Information & Consulting/Werbung · 7

 Wissensbasierte Dienstleister

Dienstleistungsbranche entwickelt sich ausgezeichnet Mit einem realen Umsatzwachstum von 5,5 Pro- men niederschlägt. Die fortschreitende Indivizent gegenüber 2014 haben die d rund ualisierunng verlange nach Spezialism und Netzwerkprofis. Zur 3.460 aktiven Mitgliedsunternnehentum men der Sparte Information und parte zählen neben UnternehConsulting in der Wirtschaftseens- und IT-Beratern auch „Kommunikation, ngenieurbüros, Werbe- und kammer Vorarlberg 2015 Information, Wissen und Kommunikationsdienstleisein weiteres erfolgreiches Netzwerke sind die Werkzeuge, ter, Finanz-, Immobilien- und Geschäftsjahr hinter sich. it denen die modernen Bran- Versicherungsberater sowie Sie liegen damit in der UmAbfallwirtschaftsunternehsatzentwicklung über dem chen der Sparte arbeiten.“ men, Telekommunikationsösterreichischen Durchschnitt (+ 5,1 Prozent) bzw. weit über SO Dieter Bitschnau ieenstleister, Drucker und die dem realen Bruttoinlandsprouchh- und Medienwirtschaft. dukt, das im Vergleichszeitraum um p tung im Spitzenfeld nur 0,9 Prozent gestiegen ist. BesonExportleist ders erfreulich ist die Umsatzentwicklung für die heimischen Ein-Personen-Unternehmen, die mit Deutlich über dem Österreichschnitt (14,2 Prozent) liegt weiterhin die Exportquote der 7,8 Prozent über dem Durchschnitt liegt. Vorarlberger Information- und Consultingunternehmen. Die Exportquote des DienstleistungsWachstumsbranche sektors in Vorarlberg lag 2015 bei 16,4 Prozent. „Die wissensbasierten Dienstleistungsunterneh- Exportspitzenreiter sind konstant die Vorarlberger Ingenieurbüros, die ein Viertel ihres men sind einmal mehr die Wachstumsbranche“, Umsatzes auf Auslandsmärkten erwirtschaften freut sich der Obmann der Sparte Information und die Unternehmens- bzw. IT-Berater, die und Consulting, Dieter Bitschnau, was sich auch immerhin jeden fünften Umsatzeuro im Export an in der Zahl der neu gegründeten Unterneh-

verdienen. Für das aktuelle Geschäftsjahr 2016 schätzt die Branche nach dem ersten Quartal 2016 die Auftragslage vorsichtig mit „eher gut“ ein und erwartet im laufenden Jahr ein Umsatzplus von 2,9 Prozent. Deutlich zuversichtlicher sind hier wiederum die Vorarlberger Unternehmensberater, Buchhalter und IT-Dienstleister, die heuer mit einem Umsatzzuwachs von immerhin 5,1 Prozent rechnen. Diese positive Grundhaltung schlägt sich auch in den Personalplänen der Unternehmen nieder. Laut Erhebung ist für 2016 mit einer Erhöhung des Beschäftigtenstandes um 3,1 Prozent zu rechnen. „Gerade die fortschreitende Digitalisierung wird neue Marktchancen durch Produkt- und Dienstleistungsinnovationen“ bieten, ist der Spartenobmann überzeugt.

Spartenobmann Dieter Bitschnau.

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Nr. 16 · 22. April 2016

8 · Tourismus/Wirtschaft MOBIL · Die Wirtschaft

Zufriedenheit über KV-Abschluss im Hotel- und Gastgewerbe Die Löhne und Gehälter der rund 200.000 Beschäftigten im Hotel- und Gastgewerbe in allen Bundesländern steigen zwischen 1,35 und 1,50 Prozent. Die Sozialpartner im Hotel- und Gastgewerbe, die Gewerkschaften vida und GPA-djp und die Fachverbände Gastronomie und Hotellerie in der Wirtschaftskammer Österreich haben die Lohn-und Gehaltsverhandlungen 2016 abgeschlossen. Der neue Mindestlohn bzw. das neue Mindestgehalt liegt bei 1420 Euro. Die neuen Lohn- und Gehaltstabellen gelten ab 1. Mai 2016. Ein deutliches Plus gibt es bei den Lehrlingsentschädigungen, die sich um durchschnittlich 2,96 Prozent erhöhen. „Der Abschluss unterstreicht die Wertschätzung für die Beschäftigten in den Branchen“,

betonen die Verhandlungsführer der Arbeitgeber, die beiden WKÖ-Obleute für Gastronomie und Hotellerie, Mario Pulker und Siegfried Egger. „Ein guter Abschluss, der diesmal für zwei Jahre gilt“, konstatiert auch Elmar Herburger, stellvertretender Spartenobmann Tourismus in der WKV.

Elmar Herburger.

n Fakten Wissenswertes zum betrieblichen Mobilitätsmanagement f f

f f

55 % aller Arbeitswege werden derzeit in Vorarlberg mit dem Pkw zurückgelegt 15 % der Arbeitswege werden mit Bus & Bahn, 16 % per Rad und 14 % mit sonstigen Verkehrsmitteln zurückgelegt 65 % der Vorarlberger Arbeitswege sind kürzer als 10 km 4 Tage muss eine Person in Vorarlberg arbeiten (statistischer Mittelwert), um eine Jahreskarte für Bus & Bahn bezahlen zu können

Betriebe können ihren Mitarbeitern f steuer- und sozialversicherungsfrei eine Jahreskarte für öffentliche Verkehrsmittel vom Wohn- zum Arbeitsort zur Verfügung stellen. f steuerfrei E-Autos und E-Bikes als Dienstfahrzeuge, die auch privat genutzt werden können, zur Verfügung stellen (diese Leistung muss nicht als Sachbezug versteuert werden).

n Workshop

„Eine größere Steigerung lässt die wirtschaftliche Situation bei den meisten Betrieben nicht zu“, betont Elmar Herburger. Als Novum wird außerdem der Kollektivvertrag in Westösterreich (Vorarlberg, Tirol, Salzburg plus Kärnten) in einem längeren Prozess über vier Jahre angeglichen - in Vorarlberg gibt es nach der Erhöhung um 1,35 Prozent 2016 eine Anpassung um durchschnittlich 0,8 Prozent pro Jahr. Mit der Angleichung wurde eine lange Forderung seitens der Wirtschaftskammer erfüllt. Positiv sieht Herburger auch, dass im Rahmen der Kollektivvertragsverhandlungen außerdem eine bessere Arbeitszeitregelung für die Nachtruhe erreicht worden ist. Die KV-Verhandlungen seien insgesamt auf einer sehr konstruktiven Ebene verlaufen, freut sich der stellvertretende Spartenobmann. (p.f.)n

Nachhaltigkeit im Tourismus Die Raiffeisenbank Lech lud mit der WKV Touristiker aus dem ganzen Land zu einem Nachhaltigkeits-Workshop nach Lech ein. Über 40 Personen kamen, um von den Referenten Günther Reifer (Terra Institute, Brixen, ITA) und Klaus Egger (GemeinwohlUnternehmer, Bozen, ITA) mehr über dieses oft kontrovers diskutierte Thema zu erfahren. HansPeter Metzler, Spartenobmann Tourismus in der WKV, stellte in seinem Vortrag die „Tourismusstrategie 2020“ vor, die stark auf Nachhaltigkeit setzt. „Allein die Tatsache, dass sich an den beiden Tagen eine Gruppe von zehn Betrieben gebildet hat, die sich aufmachen wollen, um den Weg in die Nachhaltigkeit zu gehen, zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, begeistert sich Georg Gundolf, Vorstand Raiffeisenbank Lech.

Wirtschaft MOBIL stellt sich vor Vorarlberger Unternehmensnetzwerk setzt auf aktives Mobilitätsmanagement. Mitarbeiter, die morgens im Stau stehen, überfüllte Parkplätze auf dem Betriebsgelände und genervte Anrainer sind kein unbekanntes Bild für die großen Arbeitgeber im Rheintal. Im Netzwerk Wirtschaft MOBIL engagieren sich die Betriebe Blum Haberkorn, Collini, illwerke vkw, Omicron, Zumtobel Group und Hilti (Schaan) für umweltfreundliche Mobilität und weniger Verkehrsbelastung.

Das Mobilitätsteam von Wirtschaft MOBIL mit Gerald Fitz (Vorstand Haberkorn), Johannes Collini (Vorstandsvorsitzender Collini), Martin Reis (Energieinstitut) und LR Johannes Rauch.

systematische Zusammenarbeit und den fachlichen Austausch unter den teilnehmenden Betrieben“, erklärt Koordinator Martin Reis.

Quellen: Mobilitätserhebung Vorarlberg 2013, Statistik Austria, Klima Aktiv

Wirtschaft MOBIL wird seit 2013 vom Energieinstitut Vorarlberg betreut und stellt eine Umsetzungsmaßnahme der Energieautonomie Vorarlberg dar. „Unser Netzwerk steht unter dem Motto ‚Gemeinsam mehr erreichen‘ und setzt auf die

Mobilitätsserie von April bis September Die Bandbreite der umgesetzten Mobilitätsmaßnahmen reicht vom Fahrradfördermodell über Mitarbeiterbefragung bis hin zu Eco-Points, Elektromobilität,

Fahrgemeinschaften, Radverkehrsförderung und ÖV-Schnuppertickets. In den nächsten Wochen werden die Unternehmen an dieser Stelle ihre NetzwerkProjekte vorstellen und zeigen, was aktives Mobilitätsmanagement für sie bedeutet und wie ihre Mitarbeiter davon profitieren. f Informationen DI Martin Reis, T 05572 - 31202-79, martin.reis@energieinstitut.at


Nr. 16 · 22. April 2016 Die Wirtschaft

DIE ZUKUNFT LÄSST SICH STEUERN

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Messe Wien, 10. – 13. Mai 2016

Zwei Fachmesse-Stars im Paarlauf Von 10. bis 12. Mai 2016 findet die „SMART Automation Austria“ in der Halle A der Messe Wien statt, von 10. bis 13. Mai gastiert die „Intertool“ in den Hallen A und B. Die „SMART“, ist Österreichs einzige Fachmesse für die industrielle Automatisierungstechnik und findet jährlich alternierend

zwischen Wien und Linz statt. Die intelligente Vernetzung industrieller Prozesse im Sinne von Industrie 4.0 bildet, neben anderen Themen, den inhaltlichen Schwerpunkt der „SMART 2016“. Rund 160 Aussteller sind vertreten. Die „Intertool“ ist Österreichs einzige Fertigungstechnik-Fachmesse für den metallverarbeitenden Bereich. Im Fokus stehen Neuheiten und Innovationen füh-

render Unternehmen. Rund 250 Aussteller sind angemeldet.

Rahmenprogramme Mehrere Content- und Rahmenprogrammpunkte finden statt. Darunter unter anderem die SMART Solutions – Internet of Things Conference, der Technology Park, das „AUSTRIAN 3D-PRINTING FORUM“, das 7. ÖGfZP Netzwerk ZfP und das Se-

minar ADVANCED MANUFACTURING im Maschinen- und Anlagenbau. Neu ist das kostenlose Ticket zur „SMART 2016“. Dieses kann man über eine Online-Registrierung unter www.smart-wien. at/besuchen/ticket beziehen.

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10 · Handel ·

Nr. 16 · 22. April 2016 Die Wirtschaft

Strukturerhebung des Lebensmitteleinzelhandels Die Standorte und Verkaufsflächen im heimischen Lebensmitteleinzelhandel (LEH) sind weiter stabil. Seit dem Beginn der Strukturanalyse im Jahr 1970 ist die Zahl der LEH-Geschäfte im Land von 578 auf 201 gesunken, während die Verkaufsfläche von 43.000 m2 auf 107.823 m2 gewachsen ist. „Der größte Strukturwandel fand zwischen 1970 und 1990 statt; in den vergangenen Jahren ist die Zahl der Standorte und Verkaufsflächen weitgehend stabil geblieben“, informiert Franz-Josef Gächter, Fachgruppenobmann des Vorarlberger LEH. Folgende Kernaussagen trifft Gächter in Hinblick auf die aktuelle Strukturerhebung: „Das Zusammenwachsen von Vollsortimentern und

Discountern setzt sich weiter fort und Tankstellenshops werden v.a. außerhalb der regulären Öffnungszeiten vermehrt als Nahversorgungsbetriebe wahrgenommen. In Ballungsgebieten entwickeln sich außerdem Geschäfte mit Fokus auf Bioprodukte, vegetarische oder vegane Kost, weg vom Nischendasein hin zu einem breiten Sortiment mit größeren Verkaufsflächen.“ Ein wichtiger Beitrag des Vorarlberger LEH ist die weitgehend flächendeckend funktionierende Nahversorgung mit Lebensmitteln und Gütern des täglichen Bedarfs. „Zum Stichtag waren nur neun kleine Gemeinden ohne Lebensmittelgeschäft; folglich haben 99 Prozent der Vorarlberger mindestens ein Geschäft mit Vollsortiment im Ort“, so Fachgruppenobmann Franz-Josef Gächter.

30 Discounter (17.6 600 m2)

231 LEHGeschäfte mit 125.000 m2

201 Geschäfte mit Vollsortiment Ethnisches Sortiment 26

(107.8 823 m2)

Tankstellenshops 60

Der Lebensmitteleinzelhandel ist einer der größten Arbeitgeber im Land:

Vollsortiment 201

5.5000 Mitarbeiter und 400 Lehrlinge

Quelle: Fachgruppe des Lebensmittelhandels 2016

Metzgereien 55

Discounter 30

Brotverkaufsstellen 154

Spezialitäten 54 Verkaufsflächenkonzentration Vollsortimenter (ohne Kleinwalsertal):

120

bis 69 m2

108

70-149 m2

150-399 m2

400-999 m2

ab 1.000 m2

94

100

89

87

80

67

67 62

60

56

52 47 41 34

40

22 14

20

24

23

22

16

14

18

0 1990

2000

2010

2016


Nr. 16 · 22. April 2016 Die Wirtschaft

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Nr. 16 · 22. April 2016

12 · Interview der Woche · Die Wirtschaft

„Wirtschaftskriminalität verursachte Schaden in zweistelliger Millionenhöhe“

Interview: Peter Freiberger Die Zahl der angezeigten Fälle von Wirtschaftskriminalität ist im Vorjahr um 6,6 Prozent gesunken. Was ist der Grund dafür?

besonders achten, um keinen Schaden durch Wirtschaftskriminelle zu erleiden? Eine sehr wichtige Vorbeugungsmaßnahme stellt die Einrichtung geeigneter Kontrollen im eigenen Betrieb dar. Je nach Betriebsgröße können dafür interne Kontrollinstanzen - wie beispielsweise die Unternehmensleitung, interne Revision, Risikomanagement, Corporate Governance, Controlling und

Als Wirtschaftskriminalität bzw. Wirtschaftsstrafsachen gelten Strafsachen mit voraussichtlich sehr großem Umfang wegen vermögensrechtlicher Schädigung im Zusammenhang mit unternehmerischer Tätigkeit. Die bedeutendsten Delikte sind: Veruntreuung, Betrug, betrügerischer Datenverarbeitungsmissbrauch, Untreue, Sozialbetrug, betrügerische Krida, grob fahrlässige Beeinträchtigung von Gläubigerinteressen, Geldwäscherei, Urkundendelikte, Korruptionsdelikte. Wie hoch ist die Aufklärungsquote - auch im Vergleich zu den letzten Jahren? Die Aufklärungsquote aller Delikte im Bereich Wirtschaftskriminalität im Jahr 2015 lag bei 62,6 Prozent. Sie ist damit im Vergleich zu den letzten Jahren relativ konstant geblieben. Worauf müssen Wirtschaftstreibende/Unternehmen

Welche Rolle spielt die organisierte Kriminalität? Auf Vorarlberg bezogen spielt die organisierte Kriminalität bei den Wirtschaftsdelikten eher eine untergeordnete Rolle. Jedoch gilt es auch hier zu unterscheiden, ob wir von ortsansässigen oder international agierenden Tätern sprechen.

Aus meiner Sicht gibt es dafür keinen speziellen Grund. Die Wirtschaftskriminalität hält sich in Vorarlberg im langjährigen Vergleich relativ konstant bei ungefähr 2000 Fällen im Jahr. Der Rückgang bewegt sich im Rahmen der üblichen Schwankungsbreite. Wenn man von Wirtschaftskriminalität spricht – um welche Delikte handelt es sich dabei konkret?

nalität stammen die Täter sowohl aus dem Inland als auch aus dem Ausland, wobei es sich bei den Wirtschaftsdelikten im engeren Bereich - wie etwa bei den Kridadelikten, bei Untreue etc. - naturgemäß eher um Inländer handelt und bei Delikten wie etwa Internetbetrug oder Geldwäscherei eher um Ausländer. Eine generelle Aussage darüber lässt sich jedoch nicht treffen.

Wie hoch war der verursachte Schaden durch Wirtschaftskriminalität im Vorjahr?

Chefinspektor Helmut Napetschnig.

Compliance-Beauftragte - sowie ein Kontrollumfeld bis hin zu externen Kontrollinstanzen eingerichtet werden.AufdieEinhaltungderSorgfaltspflichten eines ordentlichen Unternehmers ist ebenso zu achten, wobei sich die gebotene Sorgfalt nach den Fähigkeiten und Kenntnissen richtet, welche in der betreffenden Branche bzw. im Unternehmenszweig und nach Unternehmensgröße üblicherweise erwartet werden können. Ein gut funktionierendes internes Kontrollsystem verringert die Fehleranfälligkeit von Transaktionen im Unternehmen, hält die Möglichkeiten für Betrug gering, sichert die Wirtschaftlichkeit des unternehmerischen Handelns und verhindert unnötige Risiken.

Eine genaue Höhe kann ich nicht angeben, weil darüber keine Statistik geführt wird. Der Schaden bewegt sich aber sicher im unteren zweistelligen Millionenbereich. Welche Unternehmen in Vorarlberg sind am gefährdetsten – Kleinbetriebe oder Industriebetriebe? Zu den gefährdetsten Unternehmen gehören vermutlich nicht die

kleinsten und nicht die größten Unternehmen, sondern eher die mittleren Unternehmen. Warum? Die kleinsten Unternehmen sind für die Täter einfach zu uninteressant oder gestalten sich für einen Angriff eher schwierig, weil in so einem Betrieb jeder über alles Bescheid weiß. Bei einem großen Unternehmen stellen mitunter die eingerichteten Kontrollinstanzen ein unüberwindbares Hindernis dar. Jedoch kann auch hier keine generelle Aussage über eine größere Gefährdung getroffen werden. Verfügt das Landeskriminalamt Vorarlberg über ausreichend personelle Ressourcen zur effektiven Bekämpfung der Wirtschaftskriminalität? Die personelle Besetzung des Ermittlungsbereiches Wirtschaftskriminalität gestaltet sich äußerst schwierig und lässt immer Wünsche nach geeigneten Wirtschaftsermittlern offen. Die Schwierigkeit liegt darin, geeignete Mitarbeiter - im Idealfall mit einer entsprechenden wirtschaftlichen Vorbildung - zu finden und in weiterer Folge für die arbeits- und ausbildungsintensive Aufgabe als Wirtschaftsermittler zu begeistern und längerfristig zu binden. Auf den Punkt gebracht: Eine Verbesserung der Personalsituation ist immer gerne willkommen. Vielen Dank für das Gespräch!

Foto: Thinkstock

Chefinspektor Helmut Napetschnig, MSc, der Bereichsleiter Wirtschaftskriminalität im Landeskriminalamt Vorarlberg, über die Entwicklung der Wirtschaftskriminalität in den vergangenen Jahren. Der Schaden im Jahr 2015 lag im unteren zweistelligen Millionenbereich.

Woher stammen die Täter? Handelt es sich überwiegend um Einheimische oder mehrheitlich um Ausländer? Im Bereich der Wirtschaftskrimi-

Rund 2000 Fälle verzeichnen die Kriminalisten jedes Jahr.


Nr. 16 · 22. April 2016 Die Wirtschaft

· Werbung · 13

Hypo Unternehmer-Frühstück im neuen Harder Quartier

„Unternehmer und deren erfolgreiche Unternehmen sind die Grundlage für unseren Wohlstand. Darum braucht das Land mehr Unternehmergeist. Allerdings müssen den Wirtschaftstreibenden von der Politik auch die notwendigen Rahmenbedingungen geboten werden, um erfolgreich zu sein“, so die Forderung von DI Stefan Pierer, Eigentümer der KTM AG und Referent des Unternehmer-Frühstücks der Hypo Landesbank.

Fotos: Udo Mittelberger

Unternehmergeist braucht das Land

Über 300 Gäste folgten der Einladung zum Vortrag und gemeinsamen Frühstück.

Stefan Pierer hat Betriebs-und Energiewirtschaft an der Montanuni Leoben studiert. 1987 gründete er die Beteiligungsgesellschaft Cross Industries. Anfang der 90erJahre kaufte Pierer den insolventen Motorradhersteller KTM. Die Cross Industries erzielte 2015 einen Umsatz von EUR 1.223,6 Mio und beschäftigt zurzeit 4.550 Mitarbeiter weltweit, 76 % davon in Österreich. In seinem Vortrag betonte DI Stefan Pierer, dass Unternehmer und erfolgreiche Unternehmen die Grundlage für unseren Wohlstand sind. Der 59-Jährige kennt die Hürden des Unternehmertums und fordert die Politik auf, die notwendigen Rahmenbedingungen für Unternehmer zu schaffen. Er berichtete unter anderem von seiner erfolgreichen und gleichzeitig herausfordernden und aufwendigen Zusammenarbeit mit dem Indischen Großkonzern Bajaj, dem weltweit viertgrößten Hersteller von Zweiund Dreiradfahrzeugen.

Hypo-Vorstand Michel Haller, I+R Projektleiter Tobias Pernthaler.

Erfolgreiche Partnerschaft Eine ebenfalls sehr erfolgreiche, langjährige Partnerschaft verbindet die beiden Gastgeber des Hypo-Unternehmer-Frühstücks: I+R Gruppe und Hypo Landesbank Vorarlberg. „Wir sind froh, mit der Hypo eine

Vlnr: Hypo-Vorstand Johannes Hefel, Joachim Alge und Reinhard Schertler, Referent Stefan Pierer.

starke, verlässliche und unabhängige Hausbank zu haben. Für uns ist es sehr wichtig, dass wir auch in Zukunft auf diese Partnerschaft zählen können“, so DI Reinhard Schertler von der I+R Gruppe. Dr. Johannes Hefel bedankte sich bei den ca. 300 teilnehmenden Unternehmern für ihre zum Teil jahrzehntelange Treue und betonte, dass die Hypo Landesbank auch weiterhin auf bedarfsgerechte Lösungen setze, um die Unternehmen der Region ambitioniert und umfassend zu betreuen.

Unter den Gästen Neben den „Hausherren“ Reinhard Schertler und Joachim Alge zeigten sich auch die Hypo-Vorstände Johannes Hefel und Michel Haller vom Vortrag beeindruckt. Unter den Gästen sah man Günther Lehner und Manuela Lehner-Künz (Alpla), Bernhard Ölz (Bäckerei Ölz), Klaus Herburger (Herburger Reisen), Heinz und Trudi Hämmerle (Hämmerle & Vogel), Walter Deuring (Deurowood), Reinhard Johann Lutz (Rädler), Alexandro Rupp (Bodenseeschifffahrt), Helmut Feuerstein (Graf Elektronik), Hannes Hämmerle und Wolfgang Humml (1zu1 Prototypen), Frank Rudolf Obrist (Obrist Engineering), Andrea Längle (Längle Pulverbeschichtung) sowie Wolfgang Rohner (Schelling Anlagenbau). Promotion


Nr. 16 · 22. April 2016

14 · Exporttag · Die Wirtschaft

Workshops beim 2. Vorarlberger Exporttag Bei länderspezifischen und allgemeinen Export-Workshops erhalten Sie Export-Know-how aus Expertenhand. Informieren Sie sich über die Chancen und Herausforderungen in internationalen Wachstumsmärkten und diskutieren Sie mit den Referenten in diesen je einstündigen interaktiven Workshops beim 2. Vorarlberger Exporttag am 13. Juni 2016. EXPORT-WORKSHOPS f

Allgemein f Alle Workshops sind auf eine Stunde begrenzt f Vom Aufbau her werden sie sehr interaktiv gestaltet werden: kurze Impulsvorträge (10-15 Min. pro Referent) und dann Austausch/Fragerunde mit Publikum

Nutzen Sie diese einmalige Möglichkeit, Export-Wissen in geballter Form abzurufen und buchen Sie frühzeitig Ihre persönlichen Beratungsgespräche.

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AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA

Wirtschaftskammer Vorarlberg, Aussenwirtschaft T 05522 305-250 | E aussenwirtschaft@wkv.at | W wkv.at/exporttag

10:00-11:00 Uhr Boomregion ASEAN: Wer glaubt das noch? WD Volker Ammann, Singapur WD Günther Sucher, Bangkok f Die Region mit ihren 600 Mio. Einwohnern zählt nach wie vor zu den am schnellsten wachsenden Regionen der Welt. f Hier leben die „Kunden von morgen“ => Workshop wird sich insbesondere mit der Entwicklung des Mittelstandes in den ASEAN-Ländern befassen. 11:30-12:30 Uhr China versus Indien: Wettlauf zwischen Drache und Elefant? WD Martin Glatz, Peking WD Oskar Andesner, New Delhi f China meldet das niedrigste Wirtschaftswachstum seit einem Vierteljahrhundert; aber immer noch Wachstum von 6,5% prognostiziert. Chinesische Wirtschaft kämpft derzeit mit mehreren Problemen & Herausforderungen: Überkapazitäten und hohe Verschuldung in der Industrie, Abbau Arbeitsplätze, Entwicklung eines modernen Dienstleistungssektors etc. f Indien: keine Volkswirtschaft wächst derzeit schneller, für 2016 werden +7,7 w% prognostiziert. Man spricht bereits

vom „Indischen Jahrzehnt“. Schafft es die größte Demokratie der Erde endlich, ihre strukturellen Schwächen zu überwinden? Wie können Österreichs Unternehmen von dem angesagten Boom profitieren?

13:30-14:30 Uhr Marktöffnung im Iran: Chancen und Herausforderungen WDS Thomas Moschig, Teheran Markus Hoskovec, Oesterreichische Kontrollbank AG f Ein Markt mit 80 Mio. Menschen meldet sich als internationaler Handelspartner zurück. Nach fast 10 Jahren umfangreicher Handels- und Finanzembargos wurde nun ein Großteil der Sanktionen aufgehoben. f In vielen Branchen gibt es großen Nachholbedarf an wirtschaftlichem Know-how. Dies eröffnet Chancen für Vorarlberger Betriebe. f Zahlungsabwicklung und -absicherung im Iran-Geschäft. 15:00-16:00 Uhr Internationale Messeauftritte erfolgreich gestalten Franz Ernstbrunner, AUSSENWIRTSCHAFT Messen Irene Braunsteiner, AUSSENWIRTSCHAFT Messen f Internationale Messetrends f Do´s & Dont´s bei internationalen Messeauftritten f Vorstellung Messeangebot der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA

Anmeldung zum Exporttag: f www.wkv.at/exporttag


Nr. 16 · 22. April 2016 Die Wirtschaft

· Gewerbe und Handwerk · 15

Fast 1000 neue junge Facharbeiter 980 Prüflinge – darunter 218 Mädchen - aus 78 verschiedenen Lehrberufen des Vorarlberger Gewerbe und Handwerk haben im Vorjahr ihre Lehrabschlussprüfung bestanden. Die Sparte Gewerbe und Handwerk in der WKV lud daher ins Festspielhaus Bregenz zur Lehrabschlussfeier. Rund 600 Gäste folgten der Einladung. Die frischgebackenen Fachkräfte erlebten mit ihren Eltern und Vertretern ihrer Lehrbetriebe einen unterhaltsamen Abend. Auch Landesrätin Dr. Bernadette Mennel, WKV-Direktor-Stellvertreter Dr. Christoph

Jenny und Spartenobmann Ing. Bernhard Feigl waren gekommen. Jene 69 Kandidaten, die ihre Lehre mit Auszeichnung absolvierten, erhielten für ihre Leistung einen Ehrenpreis der Wirtschaftskammer. Nach den Ehrungen der ausgezeichneten Fachkräfte und dem traditionellen Freispruch aller Lehrlinge durch Spartenobmann Bernhard Feigl öffnete sich die Hauptbühne hinter der Saalbühne: Unter dem Motto „Mit der Lehre hoch hinaus“ wurde der zweite Teil der Feier auf der Bühne begangen. Trophäen für besonders erfolgreiche Prüflinge.

IM Günther Plaickner mit Team.

IM Klaus Ehgartner mit ausgezeichneten Elektrotechnikern.

Zurcaroh - akrobatische Einlagen.

SO Bernhard Feigl (l.) und Berufsgruppenobmann KommR Walter Eberle mit ausgezeichneten Absolventen.

Fotos: Eva Rauch

Die jungen Fachkräfte genossen die Feier.

Die Lehrabschlussfeier des Gewerbe und Handwerk ging im Festspielhaus Bregenz über die Bühne.


Nr. 16· 22. April 2016

16 · Junge Wirtschaft/Handel · Die Wirtschaft

n News Schulbuchhandel stellt E-Book vor Österreichs Schulbuchhändler bereiten sich auf ein Novum in der Tradition des Schulbuches vor. Ab dem Schuljahr 2016/2017 werden im Zuge der Initiative „DIGI4SCHOOL“ erstmals zu den konventionellen Schulbüchern auch E-Books für Schüler in Oberstufen zur Verfügung gestellt. Im Zuge einer Österreich-Tour bereiteten KommR Friedrich Hinterschweiger, Obmann des Fachverbandes Buch- und Medienwirtschaft, seine Branchenkollegen darauf vor. Das Vorhaben der Branche Rund 600 Schulbuchhändler sind es, die einen logistischen Mehraufwand auf sich nehmen, um Pädagogen und Schülern denselben Service wie bisher bieten zu können. „Der Schulbuchhändler soll auch im Zeitalter des E-Books der One-Stop-Shop bei der Bestellung von Schulbüchern bleiben“, argumentiert Friedrich Hinterschweiger die Initiative. Das heißt: Schulbuchhändler werden mit den gedruckten Büchern die individuellen Zugangscodes für die E-Books im „Doppelpack“ liefern. Diese Zugänge für EBooks bleiben für sieben Jahre offen. Verliert ein Schüler seinen Zugang zum E-Book, wird ein neuer je für ein Jahr ausgestellt – ebenfalls eine Serviceleistung, die von den Schulbuchhändlern durchgeführt wird. Keine Mehrkosten, hoher Gesamtnutzen Mit dem „Doppelpack“ von Buch und E-Book entstehen für Schüler, deren technische Ausstattung nicht auf dem letzten Stand ist, keine weiteren Kosten. Diese trägt das Bundesministerium für Familien & Jugend – 2016/2017 insgesamt 850.000 Euro.

Frühjahrsveranstaltung der Jungen Wirtschaft Vorarlberg

Von Misserfolgen profitieren: Scheitern als Chance Am Donnerstag, den 28. April 2016, lädt die Junge Wirtschaft Vorarlberg im Pförtnerhaus Feldkirch zur diesjährigen Frühjahrsveranstaltung unter dem Titel „Scheitern als Chance“. DiTech-Gründer und Autor Damian Izdebski sowie Professor Konrad Hilbers sprechen über ihre Erfahrungen mit Misserfolgen und erklären, warum Unternehmer/innen von Fehlern profitieren können. Der Grat zwischen Erfolg und Misserfolg ist oft schmal, denn nicht jede Idee kann erfolgreich sein. Unternehmer/innen können aber vom eigenen Scheitern und von Fehlern profitieren: Warum Misserfolge manchmal nötig sind, um den Aufgaben der Zukunft begegnen zu können, ist das Thema der diesjährigen Frühjahrsveranstaltung der Jungen Wirtschaft Vorarlberg. „Das Thema ‚Gründen & Selbstständigkeit’ ist einer der JWVSchwerpunkte im Jahr 2016. Unser klares Ziel: Wir wollen ein Land der Gründerinnen und Gründer, ein Land der Verlässlichkeit und ein Land der Eigenverantwortung. Mit dem Schwerpunkt „Scheitern als Chance“ sprechen wir ein Tabuthema an und wollen plakativ gesagt ‚Mut zum Scheitern’ machen. Denn: Wer keine Fehler macht, kann auch nicht daraus lernen.

Konrad Hilbers.

Unternehmergeist braucht Tatendrang und Innovation, aber auch Mut zum Risiko“, meint Alexander Abbrederis, neuer Vorsitzender der Jungen Wirtschaft Vorarlberg, und fügt hinzu: „Außerdem ist das Event jedes Jahr eine gute Gelegenheit zum Netzwerken. Der Austausch unter den Mitgliedern ist der Jungen Wirtschaft Vorarlberg besonders wichtig, mit unseren Veranstaltungen schaffen wir eine Plattform dafür.“

gründete kürzlich ein neues Startup. Warum Scheitern zum Unternehmertum dazugehört und wie man Misserfolge zu neuen Chancen macht, erklärt er in seinem Vortrag „#startupagain – Meine Besten Fehler“.

Scheitern gehört zum Unternehmertum Damian Izdebski erzählt bei der Frühjahrsveranstaltung von seinem eigenen Erfolg und Scheitern mit DiTech. Auf die staatliche Auszeichnung für den größten Online-Händler für Elektronik in Österreich folgte im Jahr 2014 die spektakuläre Pleite. Heute ist Damian Izdebski Buchautor und

Konrad Hilbers war bereits als Geschäftsführer mehrerer Startups und Unternehmen tätig – unter anderem AOL Europa, Biotech Startups, Napster Inc. und Quelle Versand. Derzeit arbeitet er vor allem im Private Equity Bereich, ist an mehreren Unternehmen beteiligt und lehrt als Honorarprofessor an der LMU München. In seinem Vortrag „Chancen und Risiken – die ständigen Begleiter im Unternehmertum“ berichtet er über seine Gründungs- und Insolvenzerfahrungen in Europa und den USA und erklärt, warum Chancen immer auch Risiken ben deuten – und umgekehrt.

n Frühjahrsveranstaltung Junge Wirtschaft

Scheitern als Chance Wann?

„Das ist ganz wesentlich für jene Schüler, die aus bildungsfernen und sozial schwächeren Familien kommen“, untermauert Obmann Hinterschweiger. Denn die Strategie der Doppel-Auslieferung sichert allen den Zugang zu Wissen.

Damian Izdebski.

Donnerstag, 28. April 2016 19:00 Uhr Wo? Pförtnerhaus Feldkirch Reichenfeldgasse 9, 6800 Feldkirch Kosten? 15 Euro für JWV-Mitglieder 35 Euro für Gäste 75 Euro Kombipreis für Mitgliedschaft und Veranstaltung

ANMELDUNG & KONTAKT Sabine Allgeier sabine.allgeier@jwv.at T +43 (0) 5522 305 269

Anmeldeschluss: 24. April 2016


Nr. 16 · 22. April 2016 Die Wirtschaft

· Umwelt/Versicherungsbranche · 17

Mehr Hausverstand wäre gefragt Eine Studie des Umweltbundesamtes (UBA) im Auftrag von Alternativenergie-Verbänden hat vergangene Woche für reichlich Diskussionen gesorgt. Geht es nach dieser Studie, sollen ab 2020 in Österreich keine Diesel- und Benzinfahrzeuge mehr verkauft werden, sondern nur mehr Elektrofahrzeuge. „Verbote, neue Steuern, hohe Ausgaben ohne konkrete Wirkungsanalyse und alles zusammen nicht auf die Bedürfnisse der Bevölkerung und Wirtschaft abgestellt, sondern lediglich auf die Bedürfnisse der Auftraggeber – des Biomasseverbandes und der IG Windkraft. Das sind die Ergebnisse einer Untersuchung, die das UBA am Mittwoch gemeinsam mit seinen Auftraggebern präsentierte. Da das Ganze zudem auch inhaltlich sehr ,dünn‘ ist, stellt sich die Frage, was politisch Verantwortliche jetzt damit machen sollen? Zumindest für Vorarlberg wäre das aus Sicht der Wirtschaftskammer sehr einfach zu beantworten: Bitte ignorieren und den erfolgreich eingeschlagenen Weg der Energiezukunft Vorarlberg

weiterverfolgen“, findet Marco Tittler, Leiter der wirtschaftspolitischen Abteilung, klare Worte. Es sei unumstritten wichtig, in Umwelt- und Klimafragen aktiv zu werden, aber immer unter einer realistischen Berücksichtung der Konsequenzen. Auch für Landesrat Erich Schwärzler macht es keinen Sinn, mit Utopien zu arbeiten. Er plädiert für mehr Hausverstand.

Laut ÖAMTC-Chef Bernhard Wiesinger sei davon auszugehen, dass batteriebetriebene Fahrzeuge auch 2020 noch nicht tauglich für den Massenmarkt sein werden. Hinzu kommt, dass die Umsetzung der Umweltbundesamt-Idee hinsichtlich der Entwicklung des

Klimawandels beinahe wirkungslos wäre. Wiesinger: „Selbst wenn von heute auf morgen kein einziges Auto mehr in Österreich fährt, würde das lediglich ein 28 Tausendstel der weltweiten Treibhausemissionen einsparen.“ „Vorarlberg hat in wesentlichen Bereichen bereits einen anderen Weg eingeschlagen und beispielsweise mit einem deutlichen Bekenntnis zur Wasserkraft die richtigen Akzente gesetzt. Auch mit der neuen Bautechnikverordnung und der Wohnbauförderung vertraut man hierzulande lieber den Experten, als dubiosen Studien“, betont Tittler. Und auch neue Formen der Mobilität werden kommen, das sei sicher. „Der Durchbruch dazu werde aber, so der Leiter der

Abteilung Wirtschaftpolitik in der Wirtschaftskammer Vorarlberg, von vielen Faktoren abhängen, die nicht von Österreich beeinflusst werden.

Kein weiteres Debakel „Daher heute Verbote einzufordern, die bereits in wenigen Jahren schlagend werden sollen, ist schlicht unseriös. Das UBA sollte vielmehr die Rolle eines unvoreingenommenen und unabhängigen Expertengremiums wahrnehmen und das Umweltministerium sowie den zuständigen Minister beraten. Sollte sich dieser darauf in Zukunft nicht mehr verlassen können, wäre er gut beraten, hier einzuschreiten. Ein weiteres Debakel, wie bei der Festlegung der Emissionsziele auf europäischer Ebene – wobei sich die Österreichischen Verantwortlichen, angeführt von Bundesminister Rupprechter, auf keine Ziele festlegen konnten und daraufhin von der Luxemburgischen Präsidentschaft Ziele vorgeschrieben bekommen haben - ist nicht zu dulden. Die heimische Politik wäre jedenfalls gut beraten, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen und derartige Studien zu ignorieren.“ 

 Fakten

Versicherungsmakler sagen schwarzen Schafen den Kampf an Um Konsument/innen vor unseriösen Vermittlern zu schützen, wurde vom Fachverband der Österreichischen Versicherungsmakler eine Rechts- und Disziplinarkommission ins Leben gerufen. Nach dem Motto „Klare Regeln für alle“ sollen Chancengleichheit in der Versicherungsbranche sowie mehr Transparenz für Versicherungsnehmer geschaffen und damit die Beratungsqualität weiter erhöht werden. Ein unabhängiger Versicherungsmakler ist Konsumentenschützer an vorderster Front und haftet, nach dem Maklergesetz, für die Qualität seiner Arbeit. Um diese Qualität auch in Zukunft zu gewährleisten und im Sinne der

Konsumentinnen und Konsumenten zu steigern, wurde vom Fachverband der Österreichischen Versicherungsmakler eine Rechts- und Disziplinarkommission (RDK) ins Leben gerufen. Im Rahmen seiner Road Show, die vergangenen Dienstag auch in Feldkirch Station machte, informiert der Fachverband in den einzelnen Bundesländern. Unter dem Vorsitz der ehemaligen OGHVizepräsidentin Dr. Ilse Huber werden künftig unter anderem Standesregeln statuiert, die Ausbildung und Weiterbildung für MaklerInnen gefördert und „schwarze Schafe“ der Branche zur Rechenschaft gezogen. Um die Konsument/ innen vor unseriösen Vermittlern zu schützen

wird die Rechts- und Disziplinarkommission dann aktiv, wenn sich beispielsweise Versicherungsagenten wettbewerbswidrig verhalten oder Banken unlauter agieren. Mit der Rechts- und Disziplinarkommission will der Fachverband nicht nur Chancengleichheit in der Versicherungsbranche, sondern auch mehr Transparenz für Versicherungsnehmer schaffen. Die Kommission kann einerseits auf Antrag von Versicherungsmaklern, von Gewerbebehörden, Versicherungsunternehmen, des Vereins für Konsumenteninformation oder der Arbeiterkammer aktiv werden. Nach dem Motto „Klare Regeln für alle“ soll die Beratungsqualität weiter erhöht und damit das Vertrauen der KonsumentInnen gestärkt werden.


18 · Gelbe Seiten ·

Nr. 16 · 22. April 2016 Die Wirtschaft

Gelbe Seiten n Termine Montag, 25. April 2016 13.30 – 16.30 Uhr, Wirtschaftskammer Vorarlberg. Gründerworkshop. Sie haben eine konkrete Geschäftsidee und möchten diese nebenberuflich umsetzen bzw. sind in Karenz, Hausfrau/Hausmann. Sie gründen als Einzelperson. Im Workshop erhalten Sie die rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Basisinformationen für Ihren Schritt in die Selbstständigkeit und wissen, auf was Sie achten sollten. Inhalte: Persönliche Voraussetzungen, Schritte der Gründung, Gewerberecht, Sozialversicherung, Finanzamt, mögliche Stolpersteine, Kosten, Finanzierung, Serviceleistungen… Fragen der Teilnehmer. Anmeldung: Gründerservice der WKV, T 05522-305-1144 Donnerstag, 28. April 2016 17.00 – 19.00 Uhr, CAMPUS Dornbirn, Hintere Achmühlerstraße 1, Patentsprechtag der Wirtschafts-Standort Vorarlberg GmbH. Die Patentanwälte Dr. Ralf Hofmann bzw. Dr. Thomas Fechner informieren Sie unentgeltlich über das Patent-, Marken-, Gebrauchsmuster- und Musterwesen. Um eine telefonische Anmeldung unter T 05572/55252-18 wird gebeten. Informationen unter: T 05572/55252–0, E wisto@wisto.at, W www.wisto.at Dienstag, 17. Mai 2016 19.00 Uhr, W2 11/12, FH Vorarlberg, Hochschulstraße 1, Dornbirn UMMA HÜSLA HACKATHON EXTENDED. Internet of Things. Infos unter: http://uh.digitaleinitiativen.at/veranstaltungen/konferenz/ Dienstag, 31. Mai 2016 19.00 Uhr, designforum, CAMPUS V, Hintere Achmühlerstraße 1, Dornbirn OPEN IDEA Vortragsreihe des Studiengangs InterMedia „Braucht Gestaltung Mut?“ Experimentelle Wege zu flexiblen Identitäten. Referent: Eike König

Firmenbuch Neueintragungen ALP GmbH, Kirchdorf 69, 6874 Bizau; GESCHÄFTSZWEIG: Erwerb, Errichtung, Entwicklung, Vermietung und Verpachtung von Immobilien; Kapital: € 36.000; GesV vom 19.11.2015; GF: (A) Dipl-BW (FH) Jörg Übelher (14.07.1974); vertritt seit 02.12.2015 selbstständig; GS: (A) Dipl-BW (FH) Jörg Übelher (14.07.1974); Einlage € 27.000; geleistet € 27.000; (B) Bettina Übelher (25.10.1980); Einlage € 9.000; geleistet € 9.000; – LG Feldkirch, 01.12.2015 – FN 443586h. Schwarzmann Vermietung GmbH, Nesslegg 36/2, 6888 Schröcken; GESCHÄFTSZWEIG: Vermietung von Ferienwohnungen und Ferienchalets; Kapital: € 36.000; GesV vom 15.10.2015 samt Nachtrag vom 26.11.2015; GF: (A) Michaela Schwarzmann (30.01.1973); vertritt seit 02.12.2015 selbstständig; PR: (B) Elmar Schwarzmann (08.04.1969); vertritt seit 02.12.2015 selbstständig; GS: (A) Michaela Schwarzmann (30.01.1973); Einlage € 9.000; geleistet € 9.000; (B) Elmar Schwarzmann (08.04.1969); Einlage € 27.000; geleistet € 27.000; – LG Feldkirch, 01.12.2015 – FN 442367s. AB Immo GmbH, Büngenstraße 17a, 6890 Lustenau; GESCHÄFTSZWEIG: Immobilien; Kapital: € 35.000; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 10.11.2015; GF: (A) Alexander Bayer (06.01.1965); vertritt seit 04.12.2015 selbstständig; PR: (B) Karin Bayer (03.08.1966); vertritt seit 04.12.2015 selbstständig; GS: (A) Alexander Bayer (06.01.1965); Einlage € 35.000; geleistet € 35.000; – LG Feldkirch, 03.12.2015 – FN 443171y. I&U Immo GmbH, Büngenstraße 17, 6890 Lustenau; GESCHÄFTSZWEIG: Immobilien; Kapital: € 35.000; GesV vom 10.11.2015; GF: (A) Irmtraud Bayer (23.08.1939); vertritt seit 04.12.2015 selbstständig; PR: (B) Ulrike Bayer (21.10.1962); vertritt seit 04.12.2015 selbstständig; GS: (A) Irmtraud Bayer (23.08.1939); Einlage € 32.900; geleistet € 32.900; (B) Ulrike Bayer (21.10.1962); Einlage € 2.100; geleistet € 2.100; – LG Feldkirch, 03.12.2015 – FN 443170x. Atzmüller GmbH, Sponnaweg 3, 6773 Vandans; GESCHÄFTSZWEIG: Ausübung des Baumeister- und Bauträgergewerbes; Kapital: € 35.000 Gründungsprivilegierung; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 22.10.2015 samt Nachtrag vom 03.12.2015; GF: (A) Jürgen Atzmüller (16.09.1961); vertritt seit 04.12.2015 selbstständig; GS: (A) Jürgen Atzmüller (16.09.1961); Einlage € 35.000; privilegierte Einlage € 10.000; geleistet € 5.000; – LG Feldkirch, 03.12.2015 – FN 442692v. ARLBERG ALPIN – Freeride & Outdoorcenter GmbH, Dorfstraße 58, 6762 Stuben am Arlberg; GESCHÄFTSZWEIG: Betrieb einer Schi-, Alpin- und Bergsteigerschule bzw. eines sogenannten Freeride- und Outdoorcenters; Kapital: € 35.000 Gründungsprivilegierung; GesV vom 18.11.2015; GF: (A) Stefan Bitriol (28.10.1981); vertritt seit 04.12.2015 selbstständig; (B) Harald Lohninger (13.10.1963);

vertritt seit 04.12.2015 selbstständig; GS: (A) Stefan Bitriol (28.10.1981); Einlage € 17.150; privilegierte Einlage € 4.900; geleistet € 2.450; (C) Anita Lohninger (12.01.1974); Einlage € 17.850; privilegierte Einlage € 5.100; geleistet € 2.550; ZWEIGNIEDERLASSUNG: ARLBERG ALPIN – Freeride & Outdoorcenter GmbH; SITZ: Oberlech 585/7, 6764 Lech; – LG Feldkirch, 03.12.2015 – FN 443519i. Apollo Immobilien GmbH, Fronhofer Straße 8, 6912 Hörbranz; GESCHÄFTSZWEIG: Immobilienverwaltung, Verwaltung eigenen Vermögens, Handel mit Waren aller Art; Kapital: € 35.000 Gründungsprivilegierung; GesV vom 11.11.2015; GF: (A) Richard Hutter (11.11.1961); vertritt seit 03.12.2015 selbstständig; GS: (A) Richard Hutter (11.11.1961); Einlage € 17.500; privilegierte Einlage € 5.000; geleistet € 2.500; (B) Christoph Huber (16.12.1962); Einlage € 17.500; privilegierte Einlage € 5.000; geleistet € 2.500; – LG Feldkirch, 02.12.2015 – FN 443169w. Böhler Forst- und Gartentechnik GmbH, Weidachstraße 6, 6858 Schwarzach; GESCHÄFTSZWEIG: Forst- und Gartentechnik; Kapital: € 35.000; GesV vom 16.12.2015; GF: (A) Werner Böhler (26.07.1977); vertritt seit 24.12.2015 selbstständig; (B) Patrick Böhler (20.03.1986); vertritt seit 24.12.2015 selbstständig; GS: (A) Werner Böhler (26.07.1977); Einlage € 17.500; geleistet € 17.500; (B) Patrick Böhler (20.03.1986); Einlage € 17.500; geleistet € 17.500; – LG Feldkirch, 23.12.2015 – FN 444974z. Allpaletty Palettenproduktion GmbH, Lustenauerstraße 3, 6971 Hard; Kapital: € 35.000; GesV vom 23.11.2015 samt Nachtrag vom 27.11.2015; GF: (A) Bekir Ulutürk (01.01.1966); vertritt seit 24.12.2015 selbstständig; (B) Aytac Ulutürk (01.01.1972); vertritt seit 24.12.2015 selbstständig; GS: (A) Bekir Ulutürk (01.01.1966); Einlage € 17.500; geleistet € 8.750; (B) Aytac Ulutürk (01.01.1972); Einlage € 17.500; geleistet € 8.750; – LG Feldkirch, 23.12.2015 – FN 444366f. Öffentlicher Notar Mag. Christoph Winsauer, MBL & Partner OG, Rathausstraße 2, 6900 Bregenz; GESCHÄFTSZWEIG: Ausübung einer Notarpartnerschaft gemäß §§ 22 ff NO; GesV vom 25.08.2015; GS: (A) Mag Christoph Winsauer, MBL (05.10.1976); vertritt seit 24.12.2015 selbstständig; (B) Dr Thomas Winsauer, MBL (10.02.1979); vertritt seit 24.12.2015 selbstständig; – LG Feldkirch, 23.12.2015 – FN 445177y. cosa OG, Hof 4, 6951 Lingenau; GESCHÄFTSZWEIG: Onlinehandel mit tierversuchsfreier Kosmetik; GesV vom 30.11.2015; GS: (A) Sarah Ranak (28.10.1988); vertritt seit 24.12.2015 selbstständig; (B) Corinna Schneider (01.05.1989); vertritt seit 24.12.2015 selbstständig; – LG Feldkirch, 23.12.2015 – FN 44084s. barho ecs e.U., Sonnenstraße 8, 6822 Satteins; GESCHÄFTSZWEIG: Software-Vertrieb, IT-Beratung und Dienstleistungen; INHABER/IN: (A) Frank Barho (28.05.1977); eingetragen; – LG Feldkirch, 30.12.2015 – FN 445517y.


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Firmenbuch Neueintragungen

Löschungen

DI Digital Instinct GmbH, Unterstein 210, 6941 Langenegg; GESCHÄFTSZWEIG: Entwicklung und Vertrieb von Software; Kapital: € 35.000 Gründungsprivilegierung; GesV vom 21.10.2015 mit einem Nachtrag vom 07.12.2015; GF: (A) Rainer Palleschitz (17.03.1975); vertritt seit 31.12.2015 selbstständig; (B) Thomas Konrad (06.04.1977); vertritt seit 31.12.2015 selbstständig; GS: (A) Rainer Palleschitz (17.03.1975); Einlage € 7.000; privilegierte Einlage € 2.000; geleistet € 2.000; (B) Thomas Konrad (06.04.1977); Einlage € 14.000; privilegierte Einlage € 4.000; geleistet € 4.000; (C) westacht productions GmbH; Einlage € 14.000; privilegierte Einlage € 4.000; geleistet € 4.000; – LG Feldkirch, 30.12.2015 – FN 442618i.

Fessler GmbH, Im Buch 2, 6840 Götzis; FIRMA gelöscht; GV vom 04.02.2016; Umwandlung gemäß §§ 2 ff UmwG durch Übertragung des Unternehmens auf den Gesellschafter Gert Fessler (23.06.1969); Die Gesellschaft ist aufgelöst und gelöscht; Fortführung als nicht protokolliertes Unternehmen; – LG Feldkirch, 09.02.2016 – FN 193776s.

Gohm Hiessberger Architekten ZT GmbH, Montfortgasse 1, 6800 Feldkirch; GESCHÄFTSZWEIG: Architektur; Kapital: € 35.000; GesV vom 17.11.2015; GF: (A) DI Markus Gohm (26.10.1955); vertritt seit 31.12.2015 selbstständig; (B) DI Arnulf Hiessberger (22.07.1958); vertritt seit 31.12.2015 selbstständig; GS: (A) DI Markus Gohm (26.10.1955); Einlage € 17.500; geleistet € 17.500; (B) DI Arnulf Hiessberger (22.07.1958); Einlage € 17.500; geleistet € 17.500; – LG Feldkirch, 30.12.2015 – FN 444645s.

WNF Holding GmbH, c/o co.working.lab, Reichsstraße 126, 6800 Feldkirch; FIRMA gelöscht; Firma gelöscht gemäß § 40 FBG; – LG Feldkirch, 09.02.2016 – FN 396692x.

B-L Personentransporte GmbH, Herrengutgasse 21, 6923 Lauterach; GESCHÄFTSZWEIG: Taxi- und Mietwagengewerbe; Kapital: € 35.000 Gründungsprivilegierung; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 18.11.2015; GF: (A) Jacqueline Seiser (11.01.1975); vertritt seit 30.12.2015 selbstständig; GS: (A) Jacqueline Seiser (11.01.1975); Einlage € 35.000; privilegierte Einlage € 10.000; geleistet € 5.000; – LG Feldkirch, 29.12.2015 – FN 443990b.

„Sägenvier“ Brändle, Ramoser, Scherling OG, Sägerstraße 4, 6850 Dornbirn; FIRMA gelöscht; Die Gesellschaft ist aufgelöst und gelöscht; – LG Feldkirch, 08.02.2016 – FN 133751v.

Nibelungen Apotheke Mag.pharm. Isabella Kirschner KG, Kaulbachstraße 5, 6845 Hohenems; GESCHÄFTSZWEIG: Betrieb einer öffentlichen Apotheke sowie einer Drogerie; GesV vom 04.12.2015; GS: (A) Mag pharm Isabella Kirschner (21.12.1974); vertritt seit 12.01.2016 selbstständig; KOMMANDITIST/IN: (B) Jacoby GM Beteiligungs GmbH; Haftsumme € 140; (C) Stöckler Beteiligungs GmbH; Haftsumme € 350; – LG Feldkirch, 11.01.2016 – FN 444421k. Marina-Café Gastronomiebetrieb OG, Am Kaiserstrand 2, 6911 Lochau; GESCHÄFTSZWEIG: Gastronomiebetrieb; GesV vom 14.12.2015; Die Gesellschaft ist durch Umwandlung gemäß §§ 1 ff UmwG aus der Marina-Cafe Gastronomiebetrieb GmbH (FN 419690t) hervorgegangen; GS: (A) Dieter Bitschnau MSc (28.09.1974); vertritt seit 12.01.2016 gemeinsam mit einem/einer weiteren unbeschränkt haftenden Gesellschafter/in; (B) Roland Pircher MSc (06.12.1956); vertritt seit 12.01.2016 gemeinsam mit einem/einer weiteren unbeschränkt haftenden Gesellschafter/in; – LG Feldkirch, 11.01.2016 – FN 445102m.

„Zum Pur“ Bauträger GmbH, Bauern 65, 6844 Altach; FIRMA gelöscht; Umwandlungsvertrag vom 28.01.2016; GV vom 28.01.2016; Umwandlung gemäß § 5 UmwG unter gleichzeitiger Errichtung der Personengesellschaft „Zum Pur“ Bauträger GmbH & Co KG (FN 447153d); Die Gesellschaft ist aufgelöst und gelöscht; – LG Feldkirch, 09.02.2016 – FN 373461h.

TAM-EUROPE LIMITED, 39-40 Calthorpe Road, B151TS Birmingham West Midlands, Großbritannien; FIRMA gelöscht; Die Gesellschaft ist aufgelöst und gelöscht; – LG Feldkirch, 08.02.2016 – FN 293342k.

„Explorer Hotel St. Johann GmbH & Co.KG“, Dorfstraße 127b, 6793 Gaschurn; FIRMA gelöscht; Vermögensübernahme gemäß § 142 UGB durch Explorer Hotels Austria Holding GmbH (FN 385783d); Die Gesellschaft ist aufgelöst und gelöscht; – LG Feldkirch, 08.02.2016 – FN 423775z. DCM e.U., Weppach 1c, 6850 Dornbirn; FIRMA gelöscht; – LG Feldkirch, 11.02.2016 – FN 429519x. Hämmerle Anlagenbau e.U., Haldenstraße 11, 6845 Hohenems; FIRMA gelöscht; – LG Feldkirch, 22.02.2016 – FN 386341z. Puppentheater Taubenschlag e.U., Felsenau 9, 6820 Frastanz; FIRMA gelöscht; – LG Feldkirch, 17.02.2016 – FN 411507h.

„EMACON“ Energy Management Consulting GmbH, Staldenstraße 38a, 6890 Lustenau; FIRMA gelöscht; Firma gelöscht gemäß § 40 FBG; – LG Feldkirch, 24.02.2016 – FN 234610s. Schobel Holding GmbH, Fichtenweg 10, 6973 Höchst; FIRMA gelöscht; Umwandlungsvertrag vom 05.02.2016; GV vom 05.02.2016; Umwandlung gemäß §§ 2 ff UmwG durch Übertragung des Unternehmens auf den Gesellschafter Günter Schobel (11.06.1961); Die Gesellschaft ist aufgelöst und gelöscht; – LG Feldkirch, 23.02.2016 – FN 277159m. MK Gebäudereinigung OG, Marktstraße 52, 6845 Hohenems; FIRMA gelöscht; Die Gesellschaft ist aufgelöst und gelöscht; – LG Feldkirch, 03.04.2016 – FN 446262v. Greußing Holzverarbeitungsgesellschaft mbH in Liqu., Oberdorf 278, 6874 Bizau; FIRMA gelöscht; Löschung infolge beendeter Liquidation; – LG Feldkirch, 25.02.2016 – FN 75526v. Manahl Handels GmbH, Belruptstraße 25, 6900 Bregenz; FIRMA gelöscht; Firma gelöscht gemäß § 40 FBG; – LG Feldkirch, 02.03.2016 – FN 423960x. RC Realconsult GmbH, Vorarlberger Wirtschaftspark, 6840 Götzis; FIRMA gelöscht; Firma gelöscht gemäß § 40 FBG; – LG Feldkirch, 01.03.2016 – FN 247249b. Seeverlag H. Schneider, Inhaber Gerhard Hiebeler, Dr. Schneider-Str. 6, 6973 Höchst; FIRMA gelöscht; – LG Feldkirch, 01.03.2016 – FN 11754k. Reutterer – Schuhe KG, Werdenbergerstraße 34, 6700 Bludenz; FIRMA gelöscht; Einbringungsvertrag vom 27.01.216; Vermögensübernahme gemäß § 142 UGB durch Reutterer Handelsgesellschaft m.b.H. (FN 177719b); Die Gesellschaft ist aufgelöst und gelöscht; – LG Feldkirch, 29.02.2016 – FN 231305f. Wohlgenannt Mechatronik GmbH in Liqu., Augartenweg 17, 6850 Dornbirn; FIRMA gelöscht; Löschung infolge beendeter Liquidation; – LG Feldkirch, 25.02.2016 – FN 358290y.

Bundesgesetzblätter

HAGEN Personalservice e.U., Krüzastraße 1, 6912 Hörbranz; FIRMA gelöscht; Zusammenschlussvertrag vom 05.02.2016; Übertragung des Betriebes in die Hagen Personalservice GmbH & Co KG (FN 447738p); – LG Feldkirch, 17.02.2016 – FN 351546f.

BGBl. II Nr. 77/2016 vom 07.04.2016 Deaktivierungsverordnung 2016 – DeaktV 2016

IMMOTEAM Sattleder KG, Mockenstrasse 65, 6971 Hard; FIRMA gelöscht; Die Gesellschaft ist aufgelöst und gelöscht; – LG Feldkirch, 24.02.2016 – FN 236474g.

Die österreichischen Gesetze in den aktuellen oder historischen Fassungen oder einzelne Bundesgesetzblätter können unter www.ris.bka.gv.at kostenfrei eingesehen oder heruntergeladen werden.

BGBl. II Nr. 78/2016 vom 07.04.2016 Kriegsmaterial-Deaktivierungsverordnung 2016 – KM-DeaktV 2016

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Extra

Bauen & Sanieren

Die Auftragslage am Bau ist gut, die Bürokratie macht der Bauwirtschaft und den Bauherrn aber das Leben schwer.

Kampf gegen unsinnige Normen Die heimische Bauwirtschaft freut sich zwar über eine gute Auftragslage, kämpft aber mit der täglich steigenden Zahl an Normen. Die Auftragslage befindet sich aktuell auf einem guten Niveau – vor allem durch den Wohnbau, der nach wie vor den Träger der Baukonjunktur darstellt. „Die schwierigen gesetzlichen Rahmenbedingungen lassen aber befürchten, dass es längerfristig zu einer Abflachung der Baukonjunktur kommt“, warnt Peter Keckeis, Innungsmeister Bau in der WKV. „Bauen wird tendenziell immer noch komplizierter und somit auch teurer. Das können sich die Menschen auf Dauer nicht leisten.“ Um auch in Zukunft sicherstellen zu können, dass die steigende Nachfrage nach Wohnraum bedient werden kann, sollten rasch entscheidende Maßnahmen

getroffen werden, fordert Karl Grabher, in der Bauinnung für Wohnbau zuständig: „Der Baugrund in Vorarlberg ist teuer und wird langsam aber sicher knapp. Wir müssen anfangen, den vorhandenen Boden besser zu nutzen und nachhaltig Wohnraum für Generationen zu schaffen, indem wir verdichteter bauen. Dazu muss allerdings die Baunutzungszahl

dringend erhöht werden. Hier sind alle Bürgermeister im Land gefordert.“ Die täglich steigende Zahl an Normen stellt ein Problem dar, mit dem sich die Bauinnung schon seit Langem beschäftigt – ein Ende ist derzeit aber nicht in Sicht. „Die zunehmende Normenflut nimmt Ausmaße an, die nicht mehr länger tragbar sind“, warnt IM Peter Keckeis. „Für die Bauherren steigen dadurch die Preise und für uns als Bauunternehmer ist es mittlerweile unmöglich, den Überblick zu bewahren. Hier muss sich dringend etwas ändern.“

nachteilig auf die Baunutzungszahl auswirken. Ebenso hat man durch Anpassung der Geschosshöhen Änderungen in der Geschosszahl vorgenommen. Zum einen sollen dadurch bessere Dämmungen nicht zur Erhöhung der Geschosszahl führen, zum anderen soll das oberste Geschoss besser ausgenutzt werden können.

Dialogforum Bau Aktuell wurde ein Dialogforum Bau vom ASI (Normungsinstitut) installiert, bei dem Normen kritisch hinterfragt und überarbeitet werden. In diesem Prozess ist Vorarlberg direkt miteingebunden.

Positives Signal

„Die zunehmende Normenflut nimmt untragbare Ausmaße an.“ Peter Keckeis, Innungsmeister Bau, WKV

Im Zusammenhang mit dem Wohnbau positiv bewertet werden die vom Land vorgenommenen Änderungen der Baubemessungsverordnung. So wurde mit der vorliegenden Adaptierung nun klargestellt, dass Privatstraßen, die der Erschließung anderer Grundstücke dienen, sich nicht

Solche Maßnahmen sind sehr wichtige Schritte, um Bauen - und damit auch Wohnen im Land nicht unnötig zu verteuern. Der Weg muss jedenfalls in Richtung Vereinfachungen führen, damit die Preise nicht unnötig steigen und um einer Abflachung der Baukonjunktur entgegenzuwirken. (p.f.) n


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Perfekte ökologische und ökonomische Lösungen Bereits seit über 40 Jahren zeichnet sich das Traditionsunternehmen Dorfinstallateur durch energieeffiziente und kostengünstige Lösungen in den Bereichen Heizung, Kälte und Sanitär aus. Gemeinsam mit dem Kunden wurde schon sehr früh erkannt: Gut durchdachte und vor allem innovative Baumaßnahmen in Industrie- und Gewerbebau sind vorbildhafte Investitionen in die Zukunft und in die Umwelt.

Projekte sprechen für sich Dass der Bauherr durch maßgeschneiderte Lösungen Geld und Energie sparen kann, zeigen innovative und ökologische Projekte im Industriebereich: Die Firma Grass beauftragte den Dorfinstallateur

der Planung und Installation von Heizung, Kälte und Sanitär auch um die gesamte Abwicklung der Wartungsarbeit, um eine langfristige Kundenzufriedenheit zu gewähren. Der Kernwert: Jeder Kunde soll zum Stammkunden werden.

Foto: Alexander Ess

Dorfinstallateur setzt Impulse in Gewerbe und Industrie.

n Fakten Erweiterungsarbeiten in der Kältezentrale bei Grass.

kürzlich mit der Erweiterung der Kältezentrale am Hauptstandort Höchst. Durch die Methode des Free-Coolings kann nun in den kälteren Jahreszeiten ohne Zusatzenergie Kälte erzeugt werden. Auch die Feinjersey Group setzte beim Erweiterungsbau von Büro und Produktion in Götzis auf das Know-how vom Dorfinstallateur.

Ein volles Leistungspaket wurde gemeinsam geschnürt: von der Ausführung der Haustechnik mit Heiz- und Kühldecken sowie Sanitärinstallationen über Druckluftleitungen bis zur Regelungstechnik.

Alles aus einer Hand Der Ökoprofit-zertifizierte Handwerksbetrieb kümmert sich neben

Dorfinstallateur f Standorte in Götzis, Feldkirch, Bludenz, Damüls und Wolfurt f 150 Mitarbeiter, davon 22 Lehrlinge f Experte in Sanitär-, Heizungs-, Lüftungs-, Kälte- und Klimatechnik, Solaranlagen, Sanitär- und Kesselservice, Planung, Steuer- und Regelungstechnik, Schwimmbadtechnik www.dorfinstallateur.at

Gute Verbindungen sind von Dauer. Mit unseren Kunden leben wir langjährige Partnerschaften, bei denen ein gemeinsames Qualitätsdenken ausschlaggebend ist. Lassen Sie sich von einem Auszug unserer Referenzen überzeugen: -

Weiler Möbel, Weiler Lercher Werkzeugbau, Klaus Loacker Recycling, Götzis 11er Nahrungsmittel, Frastanz Rexam Beverage Can, Widnau Kral, Lustenau Druckerei Thurnher, Rankweil Alge Elastic, Lustenau Meusburger, Wolfurt

Bernd Gölz

Adil Smajlovic

Gerd Lukas

Gern gmacht. Guat gmacht. Die Mitarbeiter des Dorfinstallateurs in Götzis, Feldkirch, Bludenz, Damüls und Wolfurt. T 05523 622 88, www.dorfinstallateur.at

Elvir Nikolic


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Gewerbebau mit System: wirtschaftlich, schnell, energieeffizient www.goldbeck-rhomberg.com

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„Rundum zufrieden“ Hölzlar-Hersteller Daniel Devich im Interview über die neue Firmenzentrale in Hittisau und die Zusammenarbeit mit Gewerbebauspezialist GOLDBECK RHOMBERG. Abschluss eines erfolgreichen Projekts: Im März hat Generalunternehmer GOLDBECK RHOMBERG die neue Firmenzentrale der Bregenzerwälder Devich Holzschuherzeugung GmbH an den Bauherren übergeben. Im Interview zieht Geschäftsführer Daniel Devich ein Fazit. In den vorangegangenen Monaten hat der Systembauspezialist auf dem 4.200 m2 großen Grundstück in Hittisau-Basen 425 m2 Verkaufsfläche, rund 1.050 m2 Fertigung, ein zirka 835 m2 großes Lager sowie gut 390 m2 für Bürobzw. Sozialräume realisiert. Bauzeit: acht Monate. Die Beheizung des Baus erfolgt über HackgutPellets-Kesselanlage und Betonkernaktivierung. Errichtet wurde das Gebäude in Mischbauweise aus Ortbeton, Fertigteilen, Stahl und Holz. Das gesamte Gebäude ist regionaltypisch mit einer Holzfassade versehen, der Haupteingang komplett in Weißtanne geschindelt.

Herr Devich, Ihr neues Betriebsgebäude in Hittisau-Basen steht seit März. Wie zufrieden sind Sie mit dem Ergebnis? Daniel Devich: Sehr zufrieden. Es hat alles super geklappt. Produktions-, Verkaufs- und Sozialräume sehen genau so aus und sind genau so, wie wir uns das vorgestellt haben und wie es auch besprochen wurde. Ich denke, wir werden uns hier sehr wohl fühlen. Wie fällt Ihr Fazit aus zur Zusammenarbeit mit GOLDBECK RHOMBERG? Daniel Devich: Ebenso gut! Von der ersten Kontaktaufnahme bis hin zur Übergabe war es eine per-

„Superergebnis“: Das neue Betriebsgebäude der Devich Holzschuherzeugung GmbH in Hittisau.

fekte Zusammenarbeit. Jede Zusage ist eingehalten worden. Sogar nicht vertraglich fixierte Punkte wurden kooperativ und ohne große Abstimmungen umgesetzt. Wir sind rundum zufrieden. Wie geht es jetzt bei Ihnen weiter? Daniel Devich: Die erste Maschine steht bereits in unseren neuen Räumlichkeiten, bis Ende des Monats wollen wir den Umzug unserer Produktion abgeschlossen haben und voll durchstarten. Anschließend ziehen wir mit dem Verkauf nach. Unsere Kunden werden das aber selbstverständlich rechtzeitig mitbekommen.

Über GOLDBECK RHOMBERG GOLDBECK RHOMBERG agiert als Spezialist für ökonomische, schnelle und flexible Lösungen im Industrie- und Gewerbebau. Das 2001 gegründete Unternehmen ist als General- und Totalunternehmer einer der Marktführer für die Produkte Bürogebäude und (Logistik-)Hallen in Österreich und der Schweiz. Im Bereich Parkhäuser ist GOLDBECK RHOMBERG in den genannten Ländern sogar klarer Branchenprimus. Die Kunden profitieren neben dieser starken Marktpräsenz von attraktiven Produkten und höchster Wirtschaftlichkeit. Sie sind von der Konzeptionsphase bis zur Fertigstellung bei dem Experten für elementiertes Bauen mit System rundum in kompetenten Händen. Der Hauptsitz von GOLDBECK RHOMBERG befindet sich in Vorarlberg. Weitere Niederlassungen und Geschäftsstellen gibt es in Wien, Salzburg, Linz und St. Gallen in der Schweiz. Zahlreiche Standorte des Mutterunternehmens GOLDBECK ergänzen das Netzwerk in ganz Europa. Weitere Informationen finden Sie unter www.goldbeck-rhomberg.com


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24 · Bauen & Sanieren · Die Wirtschaft

Präzisionsarbeit aus Klaus Das Betonfertigteilwerk von Wilhelm+Mayer ist bekannt für anspruchsvolle Fertigteillösungen und passgenaues Arbeiten. Mit der Erweiterung des Betonfertigteilwerkes und einer Erneuerung der Betonmischanlage reagiert man bei Wilhelm+Mayer auf Marktveränderungen im Fertigteilsektor. Beschäftigen sich viele Mitbewerber mit der Herstellung von standardisierten Fertigteilen, geht man in Klaus den Weg der Diversifizierung. Das heißt, man hat sich darauf spezialisiert Fertigteile herzustellen, die für eine Serienfertigung zu speziell sind oder über Eigenschaften verfügen, die sich nicht ohne Weiteres umsetzen lassen. Um in diesem Segment erfolgreich zu sein, muss man die Planung und Arbeitsvorbereitung besonders intensiv betreiben und über Schalungsbauer verfügen, die das Geplante entsprechend

In der Vielfalt der Formen sind verschiedenste Stiegenelemente, Balkonplatten, Fertigteile zur Außenraumgestaltung, Fassadenelemente, Träger- und Stützmauerteile gefragte Elemente. Hier sieht man sich im Werk in Klaus auch als anerkannten Regionalversorger, der kurzfristig und in hoher Qualität liefern kann.

Außergewöhnliche Formen Das Stahlskelett für ein Betonfertigteilelement wird in die Schalung gehoben.

umsetzen können. Beim Fertigungsteam von Wilhelm+Mayer spielen die Abläufe zusammen, so sind auch außergewöhnliche Aufgaben lösbar.

Vielfältige Wünsche an Fertigteiloberfläche Der Ausbau im Bereich der Oberflächenbehandlung (Sandstrahlhalle) bietet auch hier bessere Bedingungen, wetterunab-

hängig arbeiten zu können. Hier trägt man dem Umstand Rechnung, dass die bestellten Fertigteile heute auch in Richtung Design mehr können müssen. Sei es aus optischen Gründen oder aus sicherheitstechnischen Motiven, für eine rutschsichere, aufgeraute Oberfläche. Die Gestaltungsmöglichkeiten der Oberfläche bei Betonfertigteilen zählen heute zu den häufig gewünschten Eigenschaften des Metiers.

Die Fähigkeiten der Klauser Spezialisten sind damit nicht ausgeschöpft. Ob es sich um die Fertigung spezieller Lichtelemente für den Leuchtenkonzern Zumtobel oder Architekturmodelle aus Beton für marte.marte Architekten handelt, die Einzelsonderanfertigung eines Whirlpools aus Beton oder um die Nachbildung historischer Mauerteile für den jüdischen Friedhof in Hohenems, stets gilt das Bemühen, den Kunden eine einwandfreie Lösung zu bieten.


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· Bauen & Sanieren · 25

BETONFERTIGTEILE

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Die Gestaltungsmöglichkeiten von Form, Farbe und Oberfläche machen Betonfertigteillösungen für Architekten und Designer so attraktiv. Die Beherrschbarkeit eines künstlichen Steins birgt schöpferische Kraft und zieht die Blicke auf sich!

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Nr. 16 ¡ 22. April 2016

26 ¡ Bauen & Sanieren ¡ Die Wirtschaft

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Jeckel Nutzfahrzeuge in Lustenau Der Transporter mit dem Komfort einer OberklasseLimousine. FĂźr den IVECO Daily gibt es das Hi-Matic getaufte 8-GangWandler-Automatikgetriebe. Mit Schaltzeiten unter 200 Millisekunden ist praktisch keine Unterbrechung der Zugkraft spĂźrbar und damit wird eine vollkommen ruckfreie Beschleunigung ermĂśglicht. Durch die Betriebsmodi ECO oder POWER kann zwischen maximaler Leistung oder minimalem Kraftstoverbrauch gewählt werden, je nachdem, was gerade benĂśtigt wird - bergauf im Powermodus oder Ăœberland im Ecomodus. Mit diesem Automatikgetriebe lassen sich auĂ&#x;erdem noch Wartungskosten sparen, da es keine Kupplungsscheibe zum Tauschen gibt! Durch den Wandler wird ein äuĂ&#x;ert feinfĂźhliges Rangieren ermĂśglich, was gerade im Hängerbetrieb von groĂ&#x;em Vorteil ist. Der Daily ermĂśglicht Anhängelasten von 3.500 kg ohne zusätzliche MaĂ&#x;nahmen. Die LaderaumgrĂśĂ&#x;e reicht von 7 mÂł bis 20 mÂł in 9 verschiedenen Stufen (grĂśĂ&#x;tes Ladevolumen seiner Klasse).

Dank der neuen Bauweise mit längeren Radständen und einem kleineren hinteren Ăœberhang garantiert der neue Daily ausgezeichnete Fahreigenschaften, ohne seine Agilität auf engen Räumen einzubĂźĂ&#x;en. Mit 11,9 m Wendekreis ist der Daily seinen Mitbewerbern um einiges voraus (Bester seiner Klasse). Auch beim Eigengewicht ist der Daily Top. Mit einem Gewichtsvorteil von fast 100 kg zu seinen engsten Mitbewerbern ist er einer der Leichtesten seiner Klasse. Das neue Rahmenkonzept des Kastenwagens ermĂśglicht die niedrigste LadekantenhĂśhe fĂźr heckgetriebene Fahrzeuge. Die Fahrerkabine bietet viel Komfort und Platz mit zahlreichen Ablagen, um alles zu verstauen, was täglich zur Arbeit benĂśtigt wird. Die Hi-Matic gibt es natĂźrlich nicht nur im Kastenwagen, sondern auch in den vielen Varianten der Fahrgestelle mit Aufbauten. Der Daily ist in vielerlei Hinsicht der Beste seiner Klasse. Weitere Informationen bei Jeckel Ges.m.b.H. & CO KG, Hagstrasse 6, 6890 Lustenau, Tel. 05577 84625-0 oder unter www.jeckel.at

ď Ž Die Wirtschaft – nächster Termin zum Thema Bauen und Sanieren Erscheinungstermin: 26. August 2016 Anzeigenschluss: 16. August 2016

Anzeigenverwaltung: Media-Team GmbH Interpark Focus 3 6832 RĂśthis Telefon 05523 52392 oďŹƒce@media-team.at www.media-team.at

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Vor Neuauage des Handwerkerbonus Der Handwerkerbonus ist - gemäĂ&#x; dem Ăśsterreichweiten Trend - 2014 und 2015 auch in Vorarlberg voll ausgeschĂśpft worden. Jetzt soll er fĂźr 2016 neu aufgelegt werden. Mit dem sogenannten Handwerkerbonus erhielten Privatpersonen eine FĂśrderung von bis zu 600 Euro fĂźr die Renovierung, Erhaltung oder Modernisierung ihres Hauses oder ihrer Wohnung, wenn dabei Leistungen eines Handwerkers in Anspruch genommen worden sind. Der Bund hat diese MaĂ&#x;nahme gesetzt, um damit entsprechende konjunkturund wachstumsbelebende Impulse zu setzen.

„Die Vorarlberger BevĂślkerung hat den Handwerkerbonus sehr gut angenommen und die vorhandenen Mittel vollkommen ausgeschĂśpft“, sagt Thomas Peter, SpartengeschäftsfĂźhrer Gewerbe und Handwerk in der Wirtschaftskammer Vorarlberg. Insgesamt ungefähr drei Prozent der Ăśsterreichweit vorhandenen Mittel (2014: rund 10 Mio. Euro, 2015 rund 20 Mio. Euro) ossen nach Vorarlberg. Derzeit laufen auf Bundesebene intensive Verhandlungen mit dem Finanzministerium, den Handwerkerbonus auch 2016 wieder aufzulegen. „Wir hoen, dass bis Mai ein positives Ergebnis auf dem Tisch liegt“, sagt Thomas Peter. ď Ž


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· Bauen & Sanieren · 27

Erfolgreiche Unternehmen brauchen Raum für ihr Business und für neue Innovationen. Vor allem dann, wenn sich die Geschäfte entwickeln, die Zahl der Mitarbeiter steigt und der Betrieb gedeiht, können Kapazitätsgrenzen das Wachstum jedoch verzögern.

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Als Generalunternehmen behalten wir von Anfang an die Kosten von der Projektentwicklung über die Planung bis hin zur Ausführung im Auge. Somit machen Sie Ihr Business, wir Ihren Bau.

Kompetenz von Anfang an Eine gut durchdachte Sanierung senkt nicht nur die laufenden Energiekosten, es werden auch die Räumlichkeiten an die neuen Bedürfnisse angepasst und gezielt architektonische Akzente gesetzt.

Nach der Bestandsaufnahme zeigen wir Ihnen die Möglichkeiten auf, mit denen Sie Ihre Betriebskosten senken können, und eröffnen Ihnen durch intelligentes planerisches Vorgehen neue Nutzungsmöglichkeiten. Die Entscheidung, wie weit die Veränderung gehen soll, liegt dann bei Ihnen.

Auf der sicheren Seite Als Generalunternehmer übernehmen wir Ihr komplettes Projekt. Uns ist bewusst, wie wichtig

es ist, dass Ihre Produktion möglichst ungestört weiterläuft. Dabei profitieren Sie von unserer langjährigen Erfahrung im Bereich „Bauen im Bestand“.

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28 · Bauen & Sanieren · Die Wirtschaft

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Balkonverglasungen, Glasdächer und Wintergärten sind Energiespender mit Wohlfühlcharakter. Glasduschen, Glastüren, Glasverkleidungen, Glastrennwände u.v.m. sind weitere Einsatzgebiete des Werkstoffes Glas. Glas übernimmt immer mehr Funktionen am Bau. Lichteinfall, Wärmeschutz, Sonnenschutz, Schallschutz, Einbruchschutz, Brandschutz, Vogelschutz, Absturzsicherung, u.a. sind mit Glas optimal auszuführen. Beratung, Planung, Fertigung und Montage aus einer Hand vom OK-Glas-Team. Kontakt: OK Glasbau GmbH Schwefel 102 6850 Dornbirn Tel +43 5572 26341-0 www.okglas.at

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Nr. 16 · 22. April 2016 Die Wirtschaft

· Bauen & Sanieren · 29

Umfassende Erfahrung in vielen Sparten Die Vorarlberger i+R Industrie- und Gewerbebau GmbH bietet mit ihren drei Tochtergesellschaften haustechnische Gesamtlösungen an: Von Photovoltaiküber Erdwärmesondenanlagen bis hin zu Sanierungen von Einfamilienhäusern und Industriegebäuden. Neben dem Bereich Photovoltaik ist das Tochterunternehmen der i+R Industrie- & Gewerbebau, die i+R energie, auch im Bereich der Energie- & Gebäudetechnik tätig. Hauptaufgabe dabei ist es, die bestehenden Gebäude- und Haustechniksubstanzen zu analysieren sowie ein Gesamtkonzept der idealen Maßnahmen zu erarbeiten und umzusetzen. Dabei ist das Ziel stets, mit einer Betriebskostenersparnis die Umweltbilanz, Arbeitsqualität und Systemübersicht eines Unternehmens bzw.

eines Haushaltes maximal zu verbessern. Jüngstes Vorzeigeprojekt ist das Bauvorhaben der Fa. Schelling Anlagenbau GmbH in Schwarzach. Die i+R energie modernisierte die haustechnischen Anlagen des neu sanierten Firmengebäudes. Die alte Ölheizung wurde durch ein umweltfreundliches Hybridsystem ersetzt, das zugleich die gesamte Kühlung übernimmt. Außerdem wurde eine neue Regelungsanlage eingebaut. Die Gesamtinvestition betrug rund 2,5 Millionen Euro.

Wärme aus der Tiefe Mit der i+R geotech GmbH hat sich das Lauteracher Unternehmen auf Erdwärmesondenbohrungen bis 450 Meter Tiefe, Brunnenbohrungen bis maximal 8“ Durchmesser und die dazugehörigen Anbindungsarbeiten ins Gebäude spezialisiert. „In enger Zusammenarbeit mit Installateur und Planer

Auch Thermal Response Tests inklusive Auswertung führen die i+R geotech durch.

Bauherren in besten Händen

„Was bei Großprojekten zählt, ist auch bei kleineren Aufträgen wichtig: Hinsichtlich Planung, Ausführung und zeitlichem wie wirtschaftlichem Rahmen richten wir uns ganz nach den Vorstellungen unserer Kunden.“ Peter Mostögl, Geschäftsführung setzen wir saubere und sichere Bohrungen um und holen die erforderlichen wasserrechtlichen Bewilligungen für unsere Kunden ein“, so Geschäftsführer Peter Mostögl.

Mit der neuen Tochterfirma i+R sanieren & bauen übernimmt die i+R Industrie- & Gewerbebau neuerdings auch die Sanierung von in die Jahre gekommenen Betriebsgebäuden. Dieses Know-how können sich aber nicht nur gewerbliche Kunden, sondern auch private Bauherren zunutze machen. Die i+R sanieren & bauen bietet ein Rundum-sorglos-Paket für alle. „Was bei Großprojekten zählt, ist auch bei kleineren Aufträgen wichtig: Hinsichtlich Planung, Ausführung und zeitlichem wie wirtschaftlichem Rahmen richten wir uns ganz nach den Vorstellungen unserer Kunden“, so Peter Mostögl. Mehr Informationen unter www.ir-industrie-gewerbebau.at

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30 · Gelbe Seiten ·

Nr. 16 · 22. April 2016 Die Wirtschaft

Indexzahlen Jänner – März 2016 Berechnete und verkettete Indices der Verbraucherpreise VERBRAUCHERPREISINDEX (VPI) 2015

Veränderung gegenüber 2015 in %

Jänner Februar März*

1,2 1,0 0,7

VPI 2015 2015=100

VPI 2010 2010=100

99,8 99,9 100,7*

VPI 2005 2005=100

110,5 110,6 111,5*

121,0 121,1 122,0*

VPI 2000 2000=100

VPI 1996 1996=100

133,7 133,9 134,9*

140,7 140,9 142,0*

VPI 1986 1986=100

VPI 1976 1976=100

184,0 184,2 185,7*

VPI 1966 1966=100

286,0 286,3 288,6*

502,0 502,5 506,5*

VORARLBERGER LEBENSHALTUNGSKOSTENINDEX 2015

Veränderung gegenüber 2015 in %

Jänner Februar März*

VLHKI 2000

1,2 1,1 0,7

VLHKI 1996

133,6 133,8 134,8*

VLHKI 1986

VLHKI 1976

VLHKI 1966

185,5 185,7 187,2*

290,0 290,3 292,6*

506,2 506,7 510,8*

142,2 142,4 143,5*

GROSSHANDELSPREISINDEX 2015

Veränderung gegenüber 2015 in %

Jänner Februar März*

-2,3 -5,3 -4,9

GHPI 2015=100

GHPI 2010=100

GHPI 2005=100

GHPI 2000=100

GHPI 1996=100

GHPI 1986=100

GHPI 1976=100

GHPI 1964=100

95,7 94,9 95,9*

99,1 98,3 99,4*

109,9 108,9 110,1*

121,0 120,0 121,2*

124,6 123,6 124,9*

130,0 128,9 130,2*

173,0 171,6 173,4*

288,1 285,6 288,7*

BAUKOSTENINDEX FÜR WOHNUNGSBAU 2015

Veränderung gegenüber 2015 in %

Jänner Februar* März*

-0,1 -0,2 -0,2

BKI 2015=100

BKI 2010=100

BKI 2005=100

BKI 2000=100

BKI 1990=100

BKI 1945=100 (Maculan)

99,4 99,2 99,2*

108,6 108,4 108,4*

129,6 129,4 129,4*

148,2 147,9 147,9*

202,6 202,2 202,2*

19527 19487 19487*

Quelle: Statistik Austria, Land Vorarlberg

* vorläufige Werte ** Großhandelspreisindex Basisjahr 1938 über Statistik Austria einsehbar.

Mit Jänner 2006 wurde die Berechnung eines eigenen Vorarlberger Lebenshaltungskostenindex durch das Amt der Vorarlberger Landesregierung eingestellt. Um eine Kontinuität bei der Wertsicherung von vertraglich vereinbarten Beträgen zu gewährleisten, wird der Vorarlberger Lebenshaltungskostenindex ab Jänner 2006 mit dem Österreichischen Verbraucherpreisindex verkettet und weitergeführt. Weitere Auskünfte: Thomas Mitterlechner T 05522/305 (DW 356), E mitterlechner.thomas@wkv.at. Im Internet finden Sie uns unter: wkv.at/statistik

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gesellschaft AG; Einlage € 9.844; geleistet € 9.844; (D) Dr Matthias Donhauser (20.06.1958); Einlage € 3.500; geleistet € 3.500; – LG Feldkirch, 30.12.2015 – FN 444646t. NEWPOINT 77 LTD, Carpenter Court, 1 Maple Road, Bramhall, Stockport, GBR-SK72DH Cheshire; GESCHÄFTSZWEIG: Gastronomie, Internetcafe und Sportwetten; Kapital: € 1.000; GesV vom 05.10.2015; GF: (A) Cem Altas (01.11.1971); vertritt seit 05.10.2015 selbstständig; INLÄNDISCHE ZWEIGNIEDERLASSUNG: NEWPOINT 777 LTD Zweigniederlassung Österreich; SITZ: Hirschgraben 10/4, 6800 Feldkirch; TÄTIGKEIT: Gastronomie, Internetcafe und Sportwetten; – LG Feldkirch, 22.12.2015 – FN 444534b. SCHNEIDER LIEGENSCHAFTSVERWALTUNGS KG, Zug 309, 6764 Lech; GESCHÄFTSZWEIG: Vermietung und Verwaltung von Liegenschaften und Immobilien; GesV vom 07.12.2015; GS: (A) Maria Elisabeth Schneider (12.10.1960); vertritt seit 23.12.2015 selbstständig; KOMMANDITIST/IN: (B)

Markus Schneider (28.11.1964); Haftsumme € 1.000; (C) Alwin Schneider (02.12.1989); Haftsumme € 1.000; (D) Simone Schneider (22.01.1994); Haftsumme € 1.000; – LG Feldkirch, 22.12.2015 – FN 444364b. Stöckler Beteiligungs GmbH, Reichsstraße 3, 6900 Bregenz; GESCHÄFTSZWEIG: Unternehmensbeteiligung; Kapital: € 35.000; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 04.12.2015; GF: (A) Mag pharm Helen Stöckler (24.05.1955); vertritt seit 22.12.2015 selbstständig; GS: (A) Mag pharm Helen Stöckler (24.05.1955); Einlage € 35.000; geleistet € 17.500; – LG Feldkirch, 21.12.2015 – FN 444646t. Stereoblick 3D virtuelle Rundgänge Götze e.U., Unterer Porst 32a, 6850 Dornbirn; GESCHÄFTSZWEIG: Fotografie; INHABER/IN: (A) Thomas Götze (22.01.1979); eingetragen; – LG Feldkirch, 15.01.2016 – FN 445136m.


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 Kostenlose Info-Abende Systemisches Leadership Dornbirn, 6.6.2016, Mo 18:00 – ca. 19:30 Uhr; K.Nr. 12907.03 Berufsakademie Marketing & Verkauf Dornbirn, 1.6.2016, Mi 18:00 – ca. 19:30 Uhr; K.Nr. 23920.03 Kreativausbildungen im WIFI Dornbirn, 3.6.2016, Fr 14:00 – 16:30 Uhr; K.Nr. 83912.03

Betriebswirtschaft Wozu Kalkulation? - Markt bestimmt Preis Dornbirn, 20.5.2016, Fr 9:00 – 17:00 Uhr, € 290,-; K.Nr. 21928.03 Verhandlungstraining für Einkäufer Dornbirn, 20. + 21.5.2016, Fr + Sa 9:00 – 17:00 Uhr, € 495,-; K.Nr. 22907.03 Einführung in die Personalverrechnung Dornbirn, 7.6. – 5.7.2016, Di + Do 8:00 – 12:00 Uhr, 36 Trainingseinheiten, € 495,-; K.Nr. 21942.03 Betriebsnachfolge Dornbirn, 14. – 23.6.2016, Di + Do 13:00 – 17:00 Uhr, € 480,-; K.Nr. 28926.03

EDV/IT Ausbildungen im WIFI Dornbirn, 17.6.2016, Fr 14:00 – 16:30 Uhr; K.Nr. 83911.03 Industrial Engineering Dornbirn, 14.6.2016, Di 18:00 – 20:00 Uhr; K.Nr. 62950.03 Eventmanager Dornbirn, 14.6.2016, Di 18:00 – 20:00 Uhr, 2 Stunden; K.Nr. 79990.03

AutoCAD 4 (Systembetreuer) Hohenems, 17.5. – 9.6.2016, Di + Do 18:00 – 22:00 Uhr, € 741,-; K.Nr. 32941.03 AutoCAD 3 (3D) Hohenems, 1. – 27.6.2016, Mo + Mi 18:00 – 22:00 Uhr, € 773,-; K.Nr. 32933.03 Upgradeseminar Technischer Redakteur/CEProduktkoordinator Dornbirn, 8. – 9.6.2015, Do + Fr 8:00 – 16:00 Uhr, € 475,-; K.Nr. 62933.03 Interner Auditor Dornbirn, 8. – 23.6.2016, Termine lt. Stundenplan, € 630,-; K.Nr. 64914.03 Prüfung zum CAD-Techniker Hohenems, 18.6.2016, Sa 8:00 – 17:00 Uhr, € 198,-; K.Nr. 32951.03

EDV Das 10-Fingersystem – schnell & einfach Dornbirn, 25.4. + 2.5.2016, Mo 18:00 – 21:00 Uhr, € 95,-; K.Nr. 80931.03 Netzwerk-Administrator Dornbirn, 26.4. – 7.6.2016, Fr 8:00 – 16:00, Sa 8:00 – 12:00 Uhr, € 2.480,-; K.Nr. 81905.03 Programmieren mit C# Aufbau Dornbirn, 3.5. – 5.7.2016, Di 18:00 – 22:00 Uhr, € 690,-; K.Nr. 81922.03 Excel Aufbau (ECDL Advanced) Dornbirn, 9. – 23.5.2016, Mo + Do 18:00 – 22:00 Uhr, € 252,-; K.Nr. 80950.03 Excel – Aussagekräftige Diagramme gestalten Dornbirn, 9.5.2016, Mo 13:00 – 17:00 Uhr, € 75,-; K.Nr. 80953.03 Mein Fotobuch – schnell & einfach Dornbirn, 11. + 18.5.2016, Mi 13:00 – 16:30 Uhr, € 95,-; K.Nr. 80927.03

Technik AutoCAD 2 Aufbau Hohenems, 2. – 30.5.2016, Mo + Mi 18:00 – 22:00 Uhr, € 773,-; K.Nr. 32922.03 Brandschutzbeauftragter Hohenems, 9. – 30.5.2016, Termine lt. Stundenplan, € 590,-; K.Nr. 61902.03 Erste Hilfe Auffrischung Dornbirn, 10. – 12.5.2016, Di + Do 18:00 – 22:00 Uhr, € 115,-; K.Nr. 61909.03

Gewerbe / Handwerk / Tourismus / Verkehr Sicherheit für Lehrlingsausbilder Dornbirn, 29.4.2016, Fr 8:30 – 17:00 Uhr, 8 Trainingseinheiten, € 198,-; K.Nr. 42954.03 Ausbilder ärgere Dich nicht Dornbirn, 10.5.2016, Di 8:30 – 17:00 Uhr, 8 Trainingseinheiten, € 198,-; K.Nr. 42953.03 Präsentation und Rhetorik für Ausbilder Dornbirn, 16.6.2016, Do 8:30 – 17:00 Uhr, 8 Trainingseinheiten, € 198,-; K.Nr. 42956.03 Ausbildertraining Dornbirn, 21.6. – 5.7.2017, Di + Mi 8:00 – 17:00 Uhr, 40 Trainingseinheiten, € 485,-; K.Nr. 42907.03

Wellness / Gesundheit / Wiedereinstieg Lymphatisches Taping Hohenems, 13.5.2016, Fr 9:00 – 17:30 Uhr, € 250,-; K.Nr. 76901.03

WIFI Vorarlberg


Wir bringen Sie auf Kurs. Wissen Ist Für Immer. Industrial Engineering Universitätslehrgang in Kooperation mit der TU Wien Teilnehmer Der Lehrgang ist berufsbegleitend konzipiert und richtet sich an Mitarbeiter, die Erfahrung in der Fertigung oder in fertigungsnahen Bereichen haben, und über eine allgemeine Universitätsreife oder eine vergleichbare Qualifikation verfügen. Zulassung zum Lehrgang In den Lehrgang werden Personen aufgenommen, die über eine der folgenden Qualifikationen verfügen: n Absolvierung einer Werkmeisterschule (Metall) mit 3 Jahren Praxis n Meister- oder Befähigungsprüfung (Metall) mit 3 Jahren Praxis n Absolvierung einer technischen Fachakademie mit 3 Jahren Praxis n Technische Berufsausbildung (Lehre oder Fachschule) mit Studienberechtigungs- oder Berufsreifeprüfung mit 5 Jahren Praxis n Absolventen des REFA-Lehrganges „Seminar Industrial Engineering“ Inhalt 1. Semester n Konstruktionslehre n Fertigungstechnik, Informatik n Kommunikations- und Präsentationstechnik, Informationsbeschaffung 2. Semester n Kostenrechnung, Werkstoffkunde n Projektmanagement, Messtechnik n Qualitätsmanagement I n Angewandte Statistik 3. Semester n Produktions- und Montagetechnik n Arbeitsvorbereitung, Controlling n Prozessanalyse und -modellierung n Investitionsrechnung 4. Semester n Wartung und Instandhaltung n Simulation, Produktionslogistik n Qualitätsmanagement II n Human Resource Management n Industrielle Kommunikation n Abschlussarbeit, Zeugnis Trainingseinheiten: ca. 480 (4 Semester) Beitrag: € 2.975,- pro Semester Ort: WIFI Dornbirn Termine Kostenloser Info-Abend: 14.6.2016 Di 18:00 – 20:00 Uhr Kursnummer: 62950.03 Start Lehrgang: Herbst 2016 Termine lt. Stundenplan Persönliche Beratung Ingrid Rehm T 05572/3894-453 E rehm.ingrid@vlbg.wifi.at

Sprach- und Verhaltensmuster verstehen

Deutsch B1 für Gesundheitsund Pflegeberufe

Info-Abend Ausbildung zum Eventmanager

In diesem Kurs erwerben Sie berufsbezogene Deutschkenntnisse im Bereich Pflege. Dazu gehören Basiswissen für die verschiedenen Bereiche der Pflege, berufsrelevanter Wortschatz und wichtige Redemittel. Trainiert wird die alltägliche Kommunikation am Arbeitsplatz mit den Pflegebedürftigen, Angehörigen, Kollegen und Vorgesetzten.

Wer Gäste einlädt, muss heute mehr bieten als eine perfekte Organisation. Die Geladenen wollen unterhalten werden, Teil einer durchdachten Inszenierung sein und Emotionen erleben. Erfolgreiche Events zu gestalten, ist eine anspruchsvolle Aufgabe – das nötige Know-how kann man jetzt lernen: Beim WIFI-Lehrgang zum Eventmanager.

Inhalt n Aufnahme, Erstgespräch, Anamnese n Orientierung im Pflegeheim, Gegenstände und Hilfsmittel n Der Köper innen und außen, Bewegung n Krankheiten: häufige Krankheiten, körperliche Beschwerden, Symptome beobachten und besprechen, Arztbesuch n Ernährung: Essen im Krankenhaus, Pflegeheim, Kost- und Diätformen n Alltag in einer Pflegeeinrichtung: Tätigkeitsbereiche, Tagesablauf, Dienstübergabe, Dienstzeiten und Dienstpläne n Messen und Medikamente n Körperpflege n Berichtwesen: Dokumentation, Pflegeplanung, Pflegebericht n Kommunikation mit Pflegebedürftigen und deren Angehörigen, Kollegen, Ärzten und anderen Berufsgruppen n Allgemeines über Leben und Arbeiten in Vorarlberg n Am Ende des Kurses steht ein Test (BULATS), mit dem der Kenntnisstand dokumentiert wird.

Die Teilnehmer tauchen intensiv in die Planung und Durchführung von Kultur-, Sport-, Fun- und Marketingveranstaltungen sowie Kongressen ein und erfahren, wie man solche Events von der Konzeption bis zur Erfolgskontrolle professionell umsetzt. Sie erwerben damit eine fundierte Basisausbildung, die sie zum gefragten Experten in einer rasch wachsenden Zukunftsbranche macht.

mit den LAB-Profilen als Schlüssel Ziel n Sie erkennen die aus insgesamt 14 Kriterien zusammengesetzten Muster Ihres Gegenübers. n Sie lernen das Verhalten anderer - und auch Ihr eigenes - besser zu verstehen. n Sie können Ihre Mitmenschen effizienter motivieren und informieren. n Sie werden in Ihrer Kommunikation effizienter und vermeiden die Verschwendung von Zeit, Geld und Energie! Nutzen Marketing und Werbung - Sie lernen Ihre Kunden zielgenau anzusprechen. n Verkauf - Sie erfahren, wie Sie Ihre Abschlussquoten erhöhen. n Beratung, Training und Schulung Sie vermitteln Ihre Informationen effizienter. n Führung - Sie motivieren und leiten Ihre Mitarbeiter besser. n Personal - Sie wählen Ihr Personal effizienter aus. n

Inhalt Sie werden mit der Technik des LAB-Profile-Fragebogens vertraut. Sie erfahren, wie Sie mit ein paar einfachen Fragen die Sprache Ihres Gegenübers decodieren und Ihre Kommunikation ganz auf ihn einstellen können. n Sie werden zukünftig Kunden, Mitarbeiter etc. maßgeschneidert ansprechen und anschreiben. Sie vermitteln ihnen Informationen und motivieren sie zum Handeln. Die Ausbildung schließt mit einem internationalen Zertifikat ab. n

Trainerin: Mag. Andrea Köck Trainingseinheiten: 24 Beitrag: € 495,Ort: WIFI Dornbirn

Voraussetzungen Sprachlevel A2. Einstufungstest unter www.wifi.at/sprachentests Trainingseinheiten: 80 Beitrag: € 550,- inkl. Buch Das Buch erhalten Sie am 1. Kurstag. Teilzahlung möglich. Ort: WIFI Dornbirn

Termin 2. – 4.6.2016 Do 13:00 – 21:00 Uhr Fr + Sa 9:00 – 17:00 Uhr Kursnummer: 10928.03

Termin 2.5. – 22.06.2016 Mo, Mi, Fr 8:00 – 12:00 Uhr Kursnummer: 18942.03

Persönliche Beratung Marzellina Feurstein T 05572/3894-459 E feurstein.marzellina@vlbg.wifi.at

Persönliche Beratung Carmen Holzer T 05572/3894-446 E holzer.carmen@vlbg.wifi.at

Der Lehrgang umfasst 200 Lehreinheiten, die in Tages- und teilweise Abendseminaren zu absolvieren sind. Zusätzlich finden Exkursionen statt, die das Wissen betont praxisorientiert vertiefen. Teilnehmen können alle Personen, die sich in Unternehmen, Agenturen, Tourismus-, Kultur- und Sportorganisationen oder in der Verwaltung professionell mit Events beschäftigen möchten. Voraussetzung sind EDVAnwenderkenntnisse. Der Lehrgang schließt mit einer schriftlichen und einer mündlichen Prüfung sowie der Präsentation einer selbst erstellten Projektarbeit ab. Lehrgangsleitung: Mag. Dr. Wolfram Auer Ort: WIFI Dornbirn Termin Kostenloser Info-Abend 14.6.2016 Di 18:00 – 20:00 Uhr Kursnummer: 79990.03 Infos bei Sandra Geißinger T 05572/3894-467 E geissinger.sandra@vlbg.wifi.at

Information und Anmeldung: T 05572/3894-424, E Anmeldung@vlbg.wifi.at oder über Internet

www.wifi.at/vlbg

WIFI Vorarlberg


Nr. 16 · 22. April 2016 Die Wirtschaft

· Branchen · 33

 Kurz notiert „red summer night“ 2016 im Stuonobach f f f f

f

Die „red summer night“ der JGV findet am 6. Juni ab 19.00 Uhr im Restaurant Stuonobach (Steinebach 7, Dornbirn) statt. Dresscode: rot Eintritt: € 40,- für JGV-Mitglieder, € 50,- für Nichtmitglieder - inkl. Sommeraperitif, exquisites „Flying Buffet“ und Live Band Anmeldung: W www.wkv.at/ event/586, E info@jgv.at, T +43 5522 305 271 Bezahlung: erfolgt im Voraus. Gesamtbetrag auf das Konto bei der Raiffeisenbank Feldkirch: IBAN AT67 3742 2000 0006 9252

Muttertagsidee: Farb-, Typ- oder Stilberatung Der Muttertag ist die perfekte Gelegenheit um „Danke“ zu sagen. Eine tolle Möglichkeit Wertschätzung auszudrücken sind Gutscheine der Vorarlberger Farb-, Typ- und Stilberaterinnen. Sie wissen, wie das eigene Auftreten durch die perfekte Wahl von Kleidung, Stil und Farbe optimiert wird und die individuellen Vorzüge dadurch perfekt in Szene gesetzt werden. Denn nicht nur im Berufs-, auch im Privatleben sorgt der richtige Einsatz von Kleidung, Stil und Farbe für einen gelungenen Auftritt. f Alle Informationen: www.persönliche-dienstleister.at

JGV-Seminar: „So läuft‘s besser mit dem anderen“ - Erfolgreiche Kommunikation Was kann man tun, um das Miteinander zu verbessern? Wie schaffe ich eine bessere Beziehung zu den anderen? Wie gelingt eine harmonische Kommunikation? Antworten auf diese Fragen gibt das Seminar der JGV mit Clemens Maria Mohr - auf gewohnt humorvolle und interaktive Art. f Seminar „So läuft‘s besser mit dem anderen“ - Erfolgreiche Kommunikation in Beruf und Privatleben f 23. Mai 2016, 9.00 Uhr - 17.00 Uhr, Hotel Fritsch am Berg, Lochau f Preis pro Teilnehmer € 150,- inkl. Mittagslunch und Getränke, 20 % Ermäßigung für JGV-Mitglieder f Reservierungen bis 9. Mai 2016 unter www.wkv.at/event/598

Gutscheine für eine professionelle Beratung in Sachen Kleidung, Stil, Farbe und Make-up sind eine tolle Geschenksidee.

Landeslehrlingswettbewerb: Fleischerlehrlinge mit gutem Ausbildungsniveau Fleischverkauf Die Lehrlinge des Fleischerlehrberufs Fleischverkauf stellten ihr Können beim heurigen Lehrlingswettbewerb im WIFI Hohenems unter Beweis. Zu den Wettbewerbsaufgaben zählten die Erstellung von Platten wie Aufschnitt-, Schinken- oder Bratenplatte, Salate und das Herstellen von Fleischprodukten aus Schweinsfilet, Rinderschalendeckel, Rindernuss. Die Siegerin hat die Chance, sich für den Bundeslehrlingswettbewerb zu qualifizieren. Jasmine Rüdisser belegte den ersten Platz, ihre Kollegin Julia Farkasova - beide vom Lehrbetrieb Herbert Koch, Dorfmetzg Meiningen - wurde Zweite.

V.l.: Martin Hofer (Bester Praktiker), Rene Spieß (Bester in der Fachtheorie) und Konrad Schwärzler.

Beim diesjährigen Lehrlingswettbewerb des Lehrberufs Fleischverarbeiter konnten Innungsmeister Gerold Hosp und Lehrlingswart Gerd Schlierenzauer den Lehrlingen ein zufriedenstellendes Ausbildungsniveau bescheinigen. Für eine Spitzenplatzierung waren neben praktischen Fähigkeiten gute fachtheoretische Kenntnisse erforderlich. Den ersten Rang erreichte Rene Spieß (Lehrbetrieb Schlierenzauer, Lustenau), Konrad Schwärzler (Lehrbetrieb Kaspar Fetz, Andelsbuch) wurde Zweiter und Martin Hofer (Lehrbetrieb Franz Klopfer GmbH, Lauterach) landete auf dem dritten Rang.

Jasmine Rüdisser und Julia Farkasova.


Nr. 16 · 22. April 2016

34 · Schaffar-Tag · Die Wirtschaft

Schaffar-Tag 21. / 22. April 2016

Teilnehmende Schulen Bludenz • VS Außerbraz 3./4. • VS Bludenz Bings 3./4. • VS Bludenz Mitte 3./4. • VS Bludenz Sonnengarten 4. • VS Bürs 4. • VS Düns 3./4. • VS Fontanella 3./4. • VS Gaschurn 3./4. • VS Gortipohl 3./4. • VS Nenzig Halden 3./4. • VS Nenzing 4. • VS Röns 3./4. • VS Schlins 3./4. • VS Schnifis 4. • VS Silbertal 3./4. • VS Thüringerberg 3. • VS Tschagguns 3./4. • VS Vandans 3./4. Bregenz • VS Alberschwende Dresslen 3./4.

• VS Alberschwende Fischbach 3./4. • VS Alberschwende Müselbach 3./4. • VS Andelsbuch 3./4. • VS Andelsbuch Bersbuch 3./4. • VS Bildstein 3./4. • VS Bizau 3./4. • VS Bregenz Augasse 3./4. • VS Bregenz Schendlingen 4. • VS Doren 3./4. • VS Egg 3./4. • VS Egg Großdorf 3./4. • VS Eichenberg 3./4. • VS Gaißau 3./4. • VS Höchst Kirchdorf 3./4. • VS Hörbranz 3./4. • VS Kennelbach 4. • VS Krumbach 3./4. • VS Lingenau 3./4. • VS Mellau 3./4. • VS Mittelberg 3./4.

• • • • • •

VS Möggers 3./4. VS Reuthe 3./4. VS Schoppernau 3./4. VS Schröcken 3./4. VS Schwarzach 3./4. VS Wolfurt Bütze 3./4.

Dornbirn • Montessori-VS Heilgereuthe 4. • VS Altach 4. • VS Dornbirn Edlach 4. • VS Dornbirn Haselstauden 4. • VS Dornbirn Markt 4. • VS Dornbirn Watzenegg 4. • VS Dornbirn Winsau 3./4. • VS Hohenems Herrenried 4. • VS Hohenems Markt 4. • VS Hohenems Reute 4. • VS Koblach 4. • VS Lustenau Hasenfeld 4. • VS Lustenau Rheindorf 4.

Feldkirch • Praxisvolksschule Feldkirch 4. • VS Batschuns 4. • VS Feldkirch Gisingen 4. • VS Feldkirch Nofels 4. • VS Feldkirch Tosters 3./4. • VS Fellengatter 3./4. • VS Fraxern 4. • VS Göfis Agasella 3./4. • VS Göfis Kirchdorf 3./4. • VS Götzis Blattur 3./4. • VS Götzis Markt 4. • VS Koblach 4. • VS Laterns Thal 3./4. • VS Mäder 4. • VS Meiningen 3./4. • VS Rankweil Markt 4. • VS Rankweil Montfort 4. • VS Satteins 4. • VS Übersaxen 3./4. • VS Viktorsberg 3./4. • VS Weiler 4.


Nr. 16 · 22. April 2016 Die Wirtschaft

· Schaffar-Tag · 35

Teilnehmende Unternehmen Bludenz • Adolf Erhart • AMMANNBAU • Andreatta Gartabau • Autohaus Josef Bickel • Bäckerei Begle Wilfried • Bertsch Energy • biosphärenpark.haus • Black Coffee Stables • Explorer Hotel Montafon • Fliesenpool • Gantner Electronic • Geiger Technik • Getzner Textil • Günther Walch Hobelwerk • Hilti AG • McDonald‘s, Bürs • MK Installationen, Kuster Michael • Möbel Frick • Montafonerbahn AG • Montfort Garage • Preite Verputz & Trockenbau • Reha Klinik Montafon • Sutterlüty, Bludenz • Sutterlüty, Gais • Sutterlüty, Ludesch • Sutterlüty, Schruns • Tischlerei Albert Hartmann • Tischlerei Dünser Martin • Tischlerei Otto Neyer • VONIER heizung.sanitär • Vorarlberger Illwerke AG Bregenz • ADEG Markt Berlinger • Broger Fleischwaren • Cernenschek Walter • Dachdeckerei - Spenglerei Baldauf • Doppelmayr Seilbahnen • Dorner Electronic • Feldkircher Metallbau • Fidel Gmeiner • Gesundhotel Bad Reuthe • Glas Marte • Gorbach Installationen • Grabherr Ofenbau

• Haag Tankstellen • Haberkorn • Harder Sport- und Freizeitanlagen • HEFEL Textil • Hoeckle • Hubert Feldkircher • i+R Bau • Joachim Flatz Tischlerei • Kaufmann Zimmerei und Tischlerei • Kleinwalsertaler Bergbahn • Kulturcafe Kleinwalsertal • LIGHTup Consulting • Manu‘s Kreativbox • Meusburger Georg • Mianreiso • mprove • Offsetdruckerei • Panto Outdoor Sportbekleidung • Peter Brunold/Motorrad- u. Bootsmotorenmechaniker • Peter Felder, Spenglerei • Peter Huber Transport • PLANET PURE • Raiba Leiblachtal, Hörbranz • Raiffeisenlandesbank Vorarlberg • Rieger-Orgelbau • Sohm HolzBautechnik • Sparmarkt, Andelsbuch • Sparmarkt, Krumbach • Sternath Tischlerei • Sutterlüty, Bregenz • Sutterlüty, Egg • Sutterlüty, Hard • Sutterlüty, Hittisau • Sutterlüty, Lauterach • Sutterlüty, Lochau • Sutterlüty, Schwarzach • Thomas Uth • Tischlerei Herbert Feuerstein • Tischlerei Mohr • Tischlerei Oberhauser Manfred • Tischlerei Werner Übelher

• • • • •

Vitalhotel Quellengarten Vorarlberger Kraftwerke WALDNER-Schönes aus Holz Zimmermann Bau Zündel Kunststofftechnik

Dornbirn • Agotix e.U. - Cabriocenter • AMACO • Collini, Hohenems • Coratop Ilsanker • Dobler & Vetter • Dornbirner Sparkasse • EGD Installationen • Heron Sondermaschinen und Steuerungen • Jüdisches Museum • Julius Blum, Dornbirn • KFZ Technik Kevin Entlicher • Malermeister Ferhat ÖZ/ LBS Dornbirn • mama-bringt‘s Küche • McDonald‘s, Dornbirn • McDonald‘s, Hohenems • Mohren Produktions KG • Raiffeisenbank Hohenems • Rezi Microfaserprodukte • Ritsch Möbelhandwerk • Rückenbach Holzbau/ Thomas Kos Montagetischler • Strele Installationen • Sutterlüty, City Park • Sutterlüty, Hohenems • Sutterlüty, Kehlerpark • Sutterlüty, Lustenau • Sutterlüty, Rohrbach • TECTUM • Tischlerei Bösch • Ventilator Handels-GmbH • Vorarlberg die Greißlerei • Zahntechnik Fellinger Feldkirch • Amann Girrbach • Armin Keckeis Installationen • Auto Gerster • Autohaus Walter Malin

• Bäckerei Martin Waltner • Büchel Heinz SchlossereiMetallbau • Datenstrom IT Dienstleistungen • dobler Installationstechnik • Dorf-Elektriker Mittelberger • Dorf-Installationstechnik • Fahr.Werk Zweiradtechnik • Fliesenpool • Forstner Maschinenbau • Foto Hebenstreit • Gasthof Mohren • Gaulhofer Industrie-Holding • Glas Müller • Gottfried Koch • Herbert‘s Dorfmetzg • Hirschmann-Automotive • Hotel Gasthof Löwen • Hotel Weisses Kreuz • Jürgen SAT.TV • Kabel TV Lampert • Klohs • KM Kunst & Antiquitäten • Lingenhöle Technologie • Lins dach & fassade • Mahle König • McDonald‘s, Rankweil • Montfort Garage • MORSCHER Farben & Werkzeug • Nägele Hoch- und Tiefbau • Peter Stöger Vinothek • Rauch Fruchtsäfte • Reisch Maschinenbau • Rondo Ganahl • Schertlerbrot • Skinfit International • SOLA-Messwerkzeuge • Sutterlüty, Frastanz • Sutterlüty, Götzis • Sutterlüty, Rankweil • Sutterlüty, Weiler • Taxi Neier • Tonstudio Gernot Gögele

2.600 Kinder aus 185 Klassen sind bei 166 Firmen zu Besuch. Vielen Dank für die Teilnahme!


Nr. 16 · 22. April 2016

36 · Branchen · Die Wirtschaft

 Kurz notiert

„Kapital der Kreativen“ in vierter Auflage erschienen „Für die Umsetzung neuer Geschäftsideen brauchen Kreative nicht nur gute Ideen, sondern auch eine gute Finanzierung. Doch um Kapital für ihr Unternehmen zu bekommen, müssen heimische Kreative weiterhin hohe Hürden überwinden. Unkonventionelle Businessmodelle gehen oft nicht mit konventionellen Finanzierungsformen einher“, gibt Gerin Trautenberger, Vorsitzender der Kreativwirtschaft Austria (KAT), zu bedenken. Als hilfreicher Wegbegleiter und um neue Anreize zu schaffen, veröffentlicht die KAT die vierte Auflage des „Kapital der Kreativen“. In der neuen Auflage wurde neben praktischen Infos und Tipps zum Thema Finanzierung der Förderleitfaden mit österreichweiten Fördermöglichkeiten für

Weltfondstag Obwohl keine neue Anlageform, gewinnen Investmentfonds auch in Vorarlberg zusehends an Attraktivität, wie Markus Salzgeber, Obmann der Fachgruppe Finanzdienstleister, anlässlich des Weltfondstags am 19. April erklärte. Während das klassische Sparbuch aufgrund der anhaltenden Niedrigzinsphase keine oder kaum mehr Erträge verspricht, punkten Investmentfonds mit attraktiven Ertragschancen bei überschaubarem Risiko. Das anvisierte Sparziel spielt dabei nur eine untergeordnete Rolle. Denn: Flexibilität und Risikostreuung seien die zentralen Vorteile von Investmentfonds. Der Weltfondstag selbst geht auf den niederländischen Kaufmann Adriaan van Ketwich zurück. Dieser gründete 1774 das erste Gemeinschaftsvermögen „Eintracht macht stark“, sein Geburtstag – der 19. April 1744 – markiert den alljährlichen Weltfondstag.

Kreativschaffende nun auch um EU-Förderungen ergänzt. „Wir haben alle EU-Programme, aber auch EU-Förderungen aus den Regionalfördertöpfen, die national vergeben werden, für die Kreativwirtschaft durchleuchtet und transparent gemacht. ‚Das Kapital der Kreativen‘ erscheint digital und wird regelmäßig aktualisiert“, ergänzt Michaela Gutmann, Geschäftsführerin der Kreativwirtschaft Austria. f Interessierte können „Das Kapital der Kreativen“ unter www. kreativwirtschaft.at downloaden. Entstanden ist das Kreativwirtschaftshandbuch in Kooperation mit Erste Bank und Sparkasse im Rahmen der evolve-Strategie des BMWFW zur Förderung kreativwirtschaftsbasierter Innovationen.

Vorarlbergs Drogisten auf Exkursion

Martin Halbrainer (Bildmitte) empfing die Vorarlberger Drogisten in seinem Dornbirner Unternehmen.

Anlässlich der letzten Ausschusssitzung besuchten die Mitglieder der Fachgruppe der Drogisten den Reinigungsfachmarkt Halbrainer in Dornbirn. Martin Halbrainer präsentierte voller Freude sein Unternehmen mit angeschlossenem Schulungscenter. In diesem werden nicht nur sehr professionell Mitarbeiter geschult, sondern auch Lehrabschluss- und Meisterprüfungen abgehalten.

„ALLERHAND stellt us“ - Tag der offenen Betriebe in Alberschwende Am 30. April 2016 sind die Türen der Alberschwender Betriebe ab 10 Uhr für alle Interessierten geöffnet. Im Rahmen von „ALLERHAND stellt us“ werden 57 Alberschwender Betriebe - vom Handwerker über den Dienstleister bis zum Kleinunternehmer - ihrer Firmentore öffnen oder sich in Kooperationen an verschiedenen Standorten präsentieren. „Ich freue mich sehr, dass der Verein ‚Allerhand‘ große und kleine Betriebe unterstützt, ihre Türen zu öffnen. Das gemeinsame Ziel, aufzuzeigen, welche tollen Angebote es in Alberschwende gibt, ermöglicht ein erfolgreiches Miteinander - das ist gerade für uns EPU wichtig“, betont Karin Mattivi, sportwissenschaftliche Beraterin in Alberschwende. Schuhmacherin Ina Rüf ergänzt: „Das Gemeinschaftliche an

Die Vielfalt der Alberschwender Betriebe kann am 30. April 2016 im Foto: Lichthandwerk Fotografie/broell.cc ganzen Dorf bestaunt werden.

dieser Veranstaltung ist eine tolle Sache: Einerseits im Sinne der Kooperationen, die sich in der Unternehmerschaft gebildet haben, aber auch für die Region und die Bevölkerung ist es spannend zu sehen, welche Betriebe es in der Umgebung gibt, und was sich im eigenen Dorf alles tut.“ Auch Malermeister Manuel Bereuter ist beim Tag der offenen Betriebe dabei: „Gerade für mich als Jungunternehmer ist das eine

tolle Chance mich vorzustellen und mein Handwerk zu präsentieren.“ Ausgehend vom Dorfplatz werden am 30. April 2016 zwischen 10 und 17 Uhr sämtliche Betriebe mit vier verschiedenen Shuttle-BusLinien angefahren. Für kulinarische und musikalische Schmankerl ist ebenfalls gesorgt. f

Alle Informationen: allerhand.alberschwende.at


Nr. 16 · 22. April 2016 Die Wirtschaft

· Branchen · 37

 Kurz notiert

Europäische Metallunion kam zu einer länderübergreifenden Tagung nach Lustenau Lustenau war Schauplatz der Tagung der Europäischen Metall Union (EMU). Die Tagung wurde von der Landesinnung der Vorarlberger Metalltechniker unter Landesinnungsmeister Ing. Christian Thaler organisiert. Vertreten waren EMU-Mitglieder aus Holland, der Schweiz, Deutschland, Belgien, Dänemark, Schweden und Österreich, nach Lustenau gekommen ist auch EMU-Präsident Erwin Kostyra. „Im Vordergrund der Tagung stand ein länderübergreifender Austausch der gewerbetreibenden Metallbetriebe“, informiert IM Christian Thaler. Das Treffen drehte sich in erster Linie um Normen, technische Fragen und soziale Themen“, so der Innungs-

Die Tagungsteilnehmer besichtigten die KRAL AG.

meister weiter. Außerdem gab es eine Betriebsführung bei der KRAL AG. Dort zeigte Michael Hechenberger, der Leiter der Lehrlingsausbildung bei KRAL, den Tagungsteilnehmern den

Betrieb und die Lehrwerkstatt. Dies war vor allem für jene Tagungsteilnehmer interessant, in deren Ländern es derzeit keine innerbetriebliche Lehrlingsausbildung gibt.

Meisterfloristinnen zeigten nicht nur ihre Werke, sondern beantworteten außerdem Fragen der Gäste. „Menschen, die mit Blumen arbeiten, werden von diesen selbst inspiriert. Aus diesem unerschöpflichen Reichtum wird Kreativität geboren. Diese Kreativität zeigte sich in den Werkstücken, die bei der Ausstellung bewundert werden konnten“, so die stellvertretende Innungsmeisterin Barbara Schallert und Berufsschullehrerin Brunhilde Häusle.

Galerist Werner Böhler und Künstlerin Roswitha Buhmann anlässlich der ausgezeichnet besuchten Frühjahrsausstellung der ArtGalerie am Hofsteig. Unter den Vernissagebesuchern waren auch die Künstler Roland Heim, Armin Mangele und Erich Smodics.

Für den „salvus“ einreichen

Foto: Dietmar Mathis

Begeisterte Besucher bei der Ausstellung der Meisterfloristinnen.

Großen Andrang gab es beim Tagesworkshop zum Thema „Ausgewählte Kapitel der Schutztechnik in Niederspannungsanlagen“, den die Fachgruppe der Elektrotechniker kürzlich im WIFI Dornbirn veranstaltete. Als Vortragender konnte DI Alfred Mörx aus Wien gewonnen werden. Mörx ist Inhaber und Leiter eines Ingenieurbüros für Physik mit dem Arbeitsschwerpunkt Risikoanalyse und Schutztechnik in komplexen technischen Systemen. Unter anderem sprach er über gesetzliche Grundlagen der elektrotechnischen Sicherheit in Österreich und Europa und gab einen Überblick über das sichere Arbeiten in Niederspannungsanlagen.

Frühjahrsausstellung der Art-Galerie

Blume sucht Bewunderung: 800 Besucher bei Ausstellung Unter dem Motto „Blume sucht Bewunderung“ zeigten Vorarlbergs Meisterfloristinnen im Rahmen einer Ausstellung im Bildungshaus St. Arbogast in Götzis ihre außergewöhnlichen Fähigkeiten. Die Ausstellung der Arbeiten der Meisterfloristinnen war der Höhepunkt einer besonderen Seminarreihe. Insgesamt präsentierten 14 TopBetriebe aus Vorarlberg kreative florale Kunst. 800 begeisterte Besucher kamen zu der Schau, die

Elektrotechniker: Riesenandrang bei Workshop

Die Partner Wirtschaftskammer Vorarlberg, Vorarlberger Landesregierung, Arbeiterkammer und Gebietskrankenkasse zeichnen am 29. März 2017 zum dritten Mal Betriebe mit dem „salvus“, dem Vorarlberger Gesundheitsgütesiegel, aus, die sich nachhaltig um die Gesundheit am Arbeitsplatz verdient gemacht haben.

Schon jetzt besteht die Gelegenheit für Betriebe, ihre Gesundheitsstrategie zu präsentieren und sich für die Zertifizierung anzumelden. Bereits ausgezeichnete Unternehmen können das erworbene Zertifikat neu beantragen. Einreichschluss ist der 31. Jänner 2017. Alle Informationen zum salvus: www.salvus.at


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38 · Die Wirtschaft

Service

Praxistipps für Unternehmen

Frist bei einer Kündigung Müssen bei Angestellten zur Ermittlung der Dauer der Kündigungsfrist Dienstzeiten angerechnet werden?

anzurechnen sind. Beim Angestellten sind für die Dauer der Kündigungsfrist alle Zeiten einer ununterbrochenen Angestelltendienstzeit beim selben Arbeitgeber anzurechnen.

Die Kündigungsfristen von Angestellten sind im Angestelltengesetz geregelt. Im Gegensatz zu den Arbeitern – deren Kündigungsfristen regelt nämlich der Kollektivvertrag.

Das Angestelltengesetz enthält keine Anrechnungsbestimmung für Vordienstzeiten.

Dienstzeit im Betrieb Die genaue Dauer der Kündigungsfrist richtet sich grundsätzlich nach der Dauer der zurückgelegten Dienstzeit im Betrieb. Immer wieder stellt sich in dem Zusammenhang freilich die berechtigte Frage, welche Beschäftigungsverhältnisse auf die Dauer der Kündigungsfrist eigentlich

Sie im Arbeitsvertrag eine „Mindestbeschäftigungsdauer-Klausel“ vereinbaren. Das bedeutet konkret, dass die Anrechnung der Vordienstzeit erst nach einer bestimmten Beschäftigungsdauer erfolgt.

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KV-Bestimmungen beachten Auch Zeiten, in denen ein Angestellter zuvor als Arbeiter oder als Lehrling tätig war, sind nicht zwingend anzurechnen. Zu beachten sind etwaige Bestimmungen des Kollektivvertrags. Eine freiwillige Zeitenanrechnung ist natürlich immer möglich. Tipp: Möchten Sie freiwillig Vordienstzeiten von anderen Arbeitgebern anrechnen, können

Wie lang die Kündigungsfrist ist, hängt davon ab, wie lange der Angestellte im Unternehmen beschäftigt war.

Christl Marte-Sandholzer WKV-Rechtsservice T 05522/305/323

Beitragsgrundlage bei SVA senken Ich werde heuer weniger einnehmen als im Vorjahr. Kann ich meine SVA-Beitragszahlungen daran anpassen lassen? Unternehmer haben die Möglichkeit, die vorläufige Beitragsgrundlage vorübergehend abzusenken. Dafür muss bei der Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft (SVA) ein Antrag auf Herabsetzung der vorläufigen Beitragsgrundlage gestellt werden. Eine Senkung der Beitragsgrundlage ist dann möglich, wenn das Einkommen heuer voraussichtlich niedriger sein wird als die vorläufige Beitragsgrundlage. Zusätzlich gibt es die „SVAÜberbrückungshilfe“ für bei-

spielsweise durch lange Krankheit, Naturkatastrophen oder der Pleite eines Auftraggebers unverschuldet in Not geratene Selbstständige. Die Überbrückungshilfe beträgt 50 Prozent der vorgeschriebenen

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Dr. Markus Kecht WKV-Rechtsservice T 05522/305/321

Beiträge, die am Beitragskonto gutgeschrieben werden. Neu seit Jahresbeginn ist, dass Selbstständige auf Wunsch (wenn im laufenden Kalenderjahr höhere Einkünfte zu erwarten sind) die Beitragsgrundlage auch hinaufsetzen lassen können. Damit können hohe Beitragsnachzahlungen vermieden werden. Auch die Zahlung der Sozialversicherungsbeiträge ist seit heuer flexibler: Unternehmer können abweichend von der quartalsweisen Entrichtung der Sozialversicherungsbeiträge auf Wunsch ihre Quartalsbeträge in monatlichen Teilbeträgen einzahlen. Auch dabei handelt es sich um eine entlastende Maßnahme, um Engpässe bei anstehenden Quartalszahlungen hintanzuhalten.

...grundsätzlich ein Anspruch auf Karenz im Ausmaß von max. zwei Jahren besteht? Sollte sich die Dienstnehmerin nach der vereinbarten Karenzzeit nicht melden, sollte der Arbeitgeber die Dienstnehmerin auffordern, die Arbeit aufzunehmen. Reagiert der Arbeitgeber nicht, könnte davon ausgegangen werden, dass die Karenz freiwillig verlängert wurde. ...Karenzzeiten auch als Vordienstzeiten gelten können? Gesetzlich geregelt ist die Anrechnung von zehn Monaten für die Dauer der Kündigungsfrist, Entgeltfortzahlung im Krankheitsfalle und für das erhöhte Urlaubsausmaß. Darüber hinaus sind kollektivvertragliche Besserstellungen zu beachten.


Nr. 16 · 22. April 2016 Die Wirtschaft

· Service · 39

Fotos: WKO

Rat & Tat: Praxistipps für Unternehmen

Ware kann zurückbehalten werden Ich habe ein Fahrzeug repariert, aber der Kunde bezahlt die Rechnung dafür nicht. Kann ich das Fahrzeug zurückbehalten, bis die offene Rechnung beglichen wurde? Das Zurückbehaltungsrecht bewirkt, dass eine Sache nicht ausgefolgt werden muss, solange der darauf gemachte Aufwand nicht bezahlt wird. Häufig handelt es sich dabei um die Kosten einer Reparatur oder selten der durch sie erlittene Schaden. Man kann sich auf das Zurückbehaltungsrecht immer berufen, wenn es nicht vorher vertraglich ausgeschlossen worden ist. Es

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Mag. Sebastian Sturn-Knall WKV-Rechtsservice T 05522/305/291

ist nicht davon abhängig, ob im Unternehmen die Information ausgehängt ist, dass Reparaturen nur gegen Barzahlung erfolgen. Mit dem Recht zur Zurückbehaltung einer Sache, auf die ein Aufwand gemacht wurde (wie eine Reparatur) oder durch die ein Schaden entstanden ist, kann also der Zahlungseingang von fälligen Forderungen gegenüber dem Kunden gesichert werden.

Sicherstellung der Zahlung Dieses Zurückbehaltungsrecht hat lediglich den Zweck der Sicherstellung der Zahlung, daher kann zumindest die von Konsumentenkunden zurückbehaltene Sache nicht einfach verkauft und der die Forderung übersteigende Erlös ausgefolgt werden. Vielmehr ist gegenüber Konsumentenkunden die Einbringung einer Klage bei Gericht und nach Rechtskraft des Urteils der gerichtliche Verkauf oder die Versteigerung der Sache erforderlich. „Holt“ etwa der Eigentümer eines reparierten Pkw sein Fahrzeug mit dem Zweitschlüssel, obwohl ein Zurückbehaltungsrecht ausgeübt wurde, so begeht er meist eine Besitzstörung, die mit Klage bei Gericht (Einlangen

dort längstens binnen 30 Tagen) geahndet werden kann und die zu beträchtlichen Kostenfolgen beim Besitzstörer führen. Lediglich das Zurückbehaltungsrecht für Handels- oder Unternehmensgeschäfte zwischen Unternehmern oder Kaufleuten nach dem Unternehmensgesetzbuch umfasst zusätzlich ein Befriedigungsrecht, für welches

vorherige gerichtliche Klage und Exekution nicht erforderlich sind. Das Zurückbehaltungsrecht bei Geschäften unter Unternehmern kann auch wegen nicht fälliger Forderungen geltend gemacht werden, wenn über das Vermögen des Schuldners das Insolvenzverfahren eröffnet ist oder der Schuldner die Zahlungen eingestellt hat bzw. eine Zwangsvollstreckung erfolglos war.

 Zusätzlich bei Beherbergung Für Gastwirte mit Beherbergung besteht ein besonderes gesetzliches Zurückbehaltungs-, nicht aber Verwertungsrecht an den vom Gast im Beherbergungsbetrieb eingebrachten Sachen. Dabei kann es sich um Computer, Reisegepäck oder im Safe hinterlegten Schmuck oder Wertgegenstände handeln, die zur Sicherung der Forderungen aus der Beherbergung und Verpflegung sowie der Auslagen für Gäste zurückbehalten werden (keine Abschreibung über mehrere Jahre).


Nr. 16 · 22. April 2016

40 · Service · Die Wirtschaft

Vergütung von Arbeitszeiten: Eine Stunde ist nicht wie die andere Die Arbeitszeiten sind in Österreich sehr komplex geregelt. Wie viel Geld den Mitarbeitern zusteht, hängt nicht nur von individuellen Vereinbarungen ab, sondern auch davon, wann die Arbeit geleistet wird und wie hoch die Gesamtarbeitszeit pro Tag und Woche ist. Hier ein Überblick über die wichtigsten Regeln. Arbeitszeit und Vergütung hängen eng zusammen. Der vereinbarte Monatslohn beziehungsweise der im Kollektivvertrag (KV) vorgesehene Mindestlohn steht dem

n Serie, Teil 2 Arbeitszeiten: Vergütung Mitarbeiter für die wöchentliche Normalarbeitszeit zu. Diese beträgt je nach Kollektivvertrag 40 Stunden oder weniger. Arbeitet der Arbeitnehmer in Teilzeit, so

gebührt ihm der aliquote Teil. Ein Beispiel: f Für eine Kassiererin beträgt das monatliche Bruttogehalt laut KV für Handelsangestellte 2229 Euro. Dieses Gehalt gebührt für die Normalarbeitszeit von 38,5 Stunden. Das entspricht 167 Stunden pro Monat. Sind zum Beispiel nur 20 Stunden Normalarbeitszeit pro Woche vereinbart, gebührt zumindest der aliquote Anteil von 1158 Euro. Daraus ergibt sich ein normaler Stundenlohn von 13,35 Euro. Die korrekte Vergütung ist wesentlich! Auf Basis der geleisteten Arbeitszeit kann der Arbeitneh-

mer nämlich seine Ansprüche einklagen. Außerdem prüfen die Gebietskrankenkassen, ob f das zustehende Mindestentgelt f und die darauf entfallenden SVBeiträge und Lohnnebenkosten bezahlt wurden. Bei geringfügiger oder leicht fahrlässiger Unterentlohnung droht eine Nachzahlung. Bei sonstiger Unterentlohnung muss der Arbeitgeber mit einer Anzeige und Verwaltungsstrafe rechnen. Zum normalen Stunden bzw. Monatslohn kommen unter verschiedensten Voraussetzungen Zuschläge und Zulagen dazu (siehe Tabelle unten). Die entsprechenden Regelungen dafür sind im Arbeitszeitgesetz und in den Kollektivverträgen festgelegt. Wesentlich ist jedenfalls die Unterscheidung zwischen Überstunden und Mehrarbeit, weil diese Stunden unterschiedlich verrechnet werden müssen. Weiters sollte

Zuschläge im Überblick Überstunden

Mehrarbeit

Sonstige Zuschläge

SEGZulagen*

Wann?

An einem Tag werden mehr als acht oder neun Stunden bzw. in einer Woche mehr als 40 Stunden gearbeitet

Es wird mehr gearbeitet als vereinbart, aber es liegen noch keine Überstunden vor

Es wird zu besonderen Zeiten gearbeitet, z.B. in der Nacht, an Sonn- und Feiertagen, zu erweiterten Öffnungszeiten im Einzelhandel oder bei Schicht

Es wird unter erschwerten, gefährlichen oder verschmutzenden ingungen beitet

Wo steht’s?

Arbeitszeitgesetz, Kollektivvertrag (KV)

Arbeitszeitgesetz, KV

KV

Wie hoch?

50 Prozent, je nach KV höhere Zuschläge für qualifizierte Überstunden

25 Prozent bei Teilzeitarbeitnehmern; bei Vollzeitarbeitnehmern abhängig vom KV

- bei Gleitzeit - bei Viertagewoche Abhängig vom KV: - bei Zeitausgleich im Durchrechnungszeitraum (siehe KV) - bei Arbeitsbereitschaft - bei Schichtarbeit

- bei Gleitzeit - bei Zeitausgleich im Dreimonatszeitraum - KV

wkw/Fotolia

Ausnahmen

sich der Arbeitgeber vorab überlegen, wie die Arbeitszeit vergütet wird und eine entsprechende Vereinbarung mit dem Arbeitnehmer treffen. Dabei gibt es im Wesentlichen drei Möglichkeiten: Einzelverrechnung, Pauschalvereinbarung oder Zeitausgleich: f Einzelverrechnung: Der Vorteil liegt darin, dass das Entgelt tatsächlich der jeweiligen Leistung entspricht. Ein Nachteil ist aus Arbeitgebersicht, dass dieses System für den Arbeitnehmer einen Anreiz schafft, Überstunden zu leisten. f Pauschalvereinbarung: Bei Pauschalvereinbarungen wie Überstundenpauschale oder All-in-Vereinbarungen entsteht für den Arbeitgeber ein geringer Berechnungsaufwand und die Kosten bleiben stabil, weil das Entgelt immer gleich hoch ist. Der Arbeitnehmer hat keinen Anreiz, Überstunden zu machen, was für das Unternehmen mitunter auch ein Nachteil sein kann. f Zeitausgleich: Der Vorteil der Arbeitszeitregelung mit Zeitausgleich ist, dass diese Vereinbarung die Kosten niedrig hält. Der Nachteil: Es müssen genaue Zeitkonten geführt werden, was einen entsprechenden Aufwand verursacht. Außerdem können mit dem Zeitausgleich nur Überstunden und Mehrarbeit ausgeglichen werden. Sonstige Zuschläge und Zulagen muss der Arbeitgeber extra zahlen. n

Weitere Infos vo

Abhä vom

* SEG-Zulagen = Schmutz-, Erschwern s-

enzulagen

Andrea Natter WKV-Rechtsservice T 05522/305/325


Nr. 16 · 22. April 2016 Die Wirtschaft

· Unternehmen · 41

Unternehmen 1. METZLER-Innovationsforum Das 1. METZLER-Innovationsforum für Fertigungslösungen lockte unter dem Motto „Standortsicherung“ etwa 700 Fach- und Führungskräfte an zwei Tagen nach Spielberg. „Als auf Fertigung spezialisiertes Handels- und Serviceunternehmen haben wir das Wissen und die Kontakte in der metallbe- und -verarbeitenden Branche für solch ein Forum. Damit wollen wir dem Produktionsstandort Österreich starke Impulse für die Standortsicherung geben, Fach- und Führungskräfte vernetzen und Kenntnisse über technologische Entwicklungen weitergeben“, sagt Reinhard Metzler, Geschäftsführer der METZLER GmbH & Co. KG. „Die Rückmeldungen der Aussteller und Besucher

Geschäftsführer Reinhard Metzler eröffnete das 1. Innovationsforum in Spielberg.

waren äußerst positiv, sodass wir dieses Veranstaltungsformat nun mindestens alle zwei Jahre anbieten wollen.“

Innovative Impulse Die METZLER GmbH & Co KG selbst präsentierte in Spielberg innovative Werkzeug-, Maschinen-, Werkstätten- und Beschaffungslogistik-Lösungen. Sie sind allesamt darauf ausgerichtet, die Produktivität und damit den Er-

folg von produzierenden Betrieben zu steigern. Wertvolle Impulse zur Standortsicherung liefert auch der in Spielberg erstmals präsentierte Branchenbarometer Produktion. Demnach zählen dabei vor allem gute wirtschaftliche und politische Rahmenbedingungen mit weniger Bürokratie (35 Prozent), qualifizierte Mitarbeiter (34 Prozent), Know-how, F& E und Technologie (24 Prozent) sowie Kundennähe (7 Prozent). n

n MCV-Präsentation Neue Entscheidungen im Alten Landtag Zu einer exklusiven Buchpräsentation hat der Marketingclub nach Bregenz in den Alten Landtagssaal eingeladen. In diesem besonderen Raum fanden sechs Jahrzehnte lang die Sitzungen des Vorarlberger Landesparlaments statt. Wichtige und weitreichende Entscheidungen waren hier also schon immer ein Thema. In diesem Sinne ging es um „Die neue Lust am Entscheiden“ und darum, wie wir alle mit dem täglichen Überangebot an Möglichkeiten besser zurechtkommen. Antworten dazu gab Autor Wolfgang Frick. Der Markenspezialist und Vorstand der Spar-Gruppe Schweiz zeigt in seinem neuen Buch im ganz persönlichen Stil und pointiert die vielen mentalen Stolperfallen bei der Entscheidungsfindung. Dieser stimmungsvolle Vortrag über das Thema Entscheidungen

Loacker Recycling: Guter Geschäftsverlauf 2015 und Grundsteinlegung für Betriebsentwicklung Kürzlich wurde im Rahmen einer offiziellen Feier der Grundstein für die neue Zentrale der Loacker Gruppe in Götzis gelegt. Zuvor gab es ein Resümee zum vergangenen Geschäftsjahr. Loacker Recycling erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2015 einen Umsatz von rund 578 Millionen Euro und zählt mit Platz 8 zu den Top Ten-Unternehmen in Vorarlberg. Der Umsatz reduzierte sich um rund 32 Prozent (Umsatz 2014: 852 Mio. Euro) gegenüber dem Vorjahr. „Die aktuellen Umsatzzahlen sind unter anderem auf die massiven Preiseinbrüche bei Eisen- und Nicht-Eisenmetallen zurückzuführen. Die Preise sinken

seit Mitte 2015 kontinuierlich, was allerdings keinen direkten Einfluss auf die verarbeiteten Mengen hat – sie sind in etwa gleich geblieben“, erklärt Karl Loacker, Geschäftsführer von Loacker Recycling und weiter: „Wir haben schon in den guten Jahren wesentliche Schritte für eine konzernweite Optimierung unserer Prozesse eingeleitet. Außerdem achten wir bei unserem Wachstum stets auf die richtige Balance zwischen den Erfolgs-

V.l. Thomas Schäfer (Corp. Development & Services), Karl Loacker (GF), Gerald Engler (COO, Prokurist). Foto: Alexandra Serra

aussichten, den Risiken und den eigenen Möglichkeiten.“ In Götzis legten die Verantwortlichen im Rahmen einer offiziellen Feier den Grundstein für die neue Zentrale der Loacker Gruppe. Seit 2015 sind das neue Verwaltungsgebäude, die künftige Konzernzentrale der Recycling-Gruppe in Götzis, in der Platz für bis zu 140 Mitarbeiter sein wird, und das neue Betriebsgebäude mit integrierter n Werkstatt in Bau.

Buchautor Wolfgang Frick.

bot allen Gästen sehr viel Diskussionsstoff beim anschließenden persönlichen Gespräch am Buffet vom Cafe Börse. Über den zahlreichen Besuch aus ganz Vorarlberg, Bayern, Baden-Württemberg, Liechtenstein und der Ostschweiz im Alten Landtagssaal freute sich Familie Frick mit Barbara, Hannah und Felix. Ebenso der Marketingclub-Vorstand mit Karlheinz Kindler, Dieter Heidegger und Tibor Naphegyi sowie die „Hausherrin“ Angelika Rimmele (Hypo).


Nr. 16 · 22. April 2016

42 · Unternehmen · Die Wirtschaft

ALVÁRIS weiter auf Erfolgskurs n 2.035 Dienstjahre Das Jahr 2015 brachte für die ALVÁRIS Gruppe eine neuerliche Steigerung bei Umsatz und Ertrag. Der Umsatz konnte um 600.000 Euro auf 13,2 Millionen Euro gesteigert werden. Die Mitarbeiterzahl liegt derzeit bei 100 Mitarbeitern. Dazu gehören auch zwei Lehrlinge am Standort Rankweil-Brederis.

Der ALVÁRIS-Stand auf einer Messe in Warschau.

Den größten Anteil am Umsatzwachstum erreichte ALVÁRIS Tschechien mit 13 Prozent, gefolgt von ALVÁRIS Deutschland mit neun Prozent. Erfreulich ist auch die Entwicklung auf dem Absatzmarkt Polen, der derzeit von Tschechien aus bearbeitet wird. Wenn sich das Geschäft in Polen in ähnlichem Tempo weiterentwickelt, soll dort in ein bis zwei Jahren eine eigene Tochtergesellschaft gegründet werden. Die ALVÁRIS-Gruppe ist eine der technologisch führenden Anbieter von kundenspezifischen Anwendungen mit Aluminiumprofilen aus dem eigenen Baukastensystem. Mit drei Tochterunternehmen in Österreich, Deutschland und Tschechien ist ALVÁRIS teils direkt, teils über Händler auf den industriellen Märkten Europas aktiv.

SPAR ehrt langjährige Mitarbeiter

Die Otten Gravour in Hohenems bildete den festlichen Rahmen für die Auszeichnung von insgesamt 124 langjährigen SPAR-Mitarbeitern, die auf eine bis zu 40-jährige Karriere im bedeutenden österreichischen Lebensmittelkonzern zurückblicken. „Wir wissen, dass treue und engagierte Mitarbeiter der Schlüssel zum Erfolg sind“, meint Gerhard Ritter, Geschäftsführer SPAR Vorarlberg.

Grobner Consulting Jahresbericht 2015

n News hgi systems IT OG ist neuer SAP-Partner für Westösterreich Das Vorarlberger Unternehmen hgi systems IT OG ist seit Jahresbeginn Partner von SAP und wird für die neuen Cloud-Lösungen von SAP der erste Vertriebs- und Consultingpartner in Westösterreich. hgi systems erweitert damit ihr Leistungsportfolio um die hochprofessionellen Cloud-Lösungen von SAP und festigt ihre Stellung als regionaler ERP-/CRM-Experte für mittelständische Betriebe und Kleinunternehmen in Vorarlberg und Tirol. Mathias Humml, Geschäftsführer von hgi systems IT, Die GF der hgi systems IT zur Partnerschaft: „Die Cloud-Lösungen von OP: Mathias Humml (l.) SAP ergänzen das bestehende Produktportfolio und Patrick Bertsch. der hgi systems ideal. Jetzt ist es uns möglich, die unterschiedlichsten Anforderungen und Bedürfnisse der Unternehmen aus einer Hand abzudecken – flexibel, unbürokratisch und direkt vor Ort.“

Marianne Grobner informiert im Jahresbericht 2015 von Grobner Consulting: „Insgesamt waren wir 2015 in 29 Projekten tätig. Unser Haupteinsatzgebiet ist die DACHRegion. Der Schwerpunkt unserer Arbeit lag in der Organisationsentwicklung. Dazu zählen wir Strategieentwicklung und -umsetzung, Teamentwicklung und Begleitung von Veränderungsprojekten. Zusätzlich waren unsere Berater auch für drei Unternehmen in Osteuropa und für eines in Italien im Einsatz. Unsere Kunden sind in den verschiedensten Bereichen tätig: Industrie, Medien, Handel,

Dienstleistung, Öffentliche Verwaltung und Non-Profit-Bereich. Größtenteils ist die Zusammenarbeit eine langjährige, vertrauensvolle Partnerschaft: Mehr als die Hälfte unserer Kunden betreuen wir schon seit mehr als fünf Jahren. 2015 konnten wir sechs Neukunden gewinnen.“

Marianne Grobner.

n Investition Karren baut den Kundenservice weiter aus

Cree wählt BIMobject® als digitale Plattform Der Holz-Hybrid-Bauspezialist Cree hat die Hercules-Plattform von BIMobject® gewählt, um seine digitalen technischen Inhalte weltweit zu verwalten. Cree hat schon immer innovative Strategien gefördert, mit denen neue Initiativen und Ideen für

natürliche Baumethoden angeboten werden können. Nach der Entwicklung der völlig neuartigen Holz-Hybrid-Bauweise LCT macht das Unternehmen jetzt erste Schritte zu einem globalen Roll-out ihrer neuen BIM-Technologie. Unterstützt wird das Unternehmen dabei vom schwedischen Anbieter BIMobject und der Hercules-Plattform.

Zusammen mit dem Wetterring Vorarlberg und Foto-Webcam.eu wurde am Karren eine neue Hightech-Kamera mit einem bis dato einmaligen Weitwinkelobjektiv in Betrieb genommen. Die Kamera liefert hochauflösende 18 Megapixel-Standbilder, welche im 10-Minuten-Takt aufgenommen werden. Das Bildmaterial wird auf einem Server gespeichert, womit man Wettermomente auch im Nachhinein betrachten kann.

Die neue Foto-Webcam liefert hochauflösende Bilder vom Karren mit Blick nach Nordwesten zum Bodensee. DornbirnerSeilbahnGmbH


Nr. 16 · 22. April 2016 Die Wirtschaft

· Unternehmen · 43

1zu1 Prototypen im Jubiläumsjahr n Bilanz auf Wachstumskurs BTV Top-Kernkapitalquote bringt Kunden Sicherheit Auch im Jubiläumsjahr auf Erfolgskurs: Die beiden Gründer und Inhaber von 1zu1 Prototypen, Hannes Hämmerle (links) und Wolfgang Humml erwarten für 2016 neuerlich ein Umsatzplus. Copyright: Darko Todorovic

Zuwachs bei Umsatz und Mitarbeitern erwartet – Investitionen von einer Million Euro. 1zu1 Prototypen hat seinen Umsatz im vergangenen Jahr um acht Prozent auf rund 15 Millionen Euro gesteigert. Die Zahl der Beschäftigten wuchs auf 147. Das Dornbirner Hightech-Unternehmen erwartet auch zum 20-Jahr-Jubiläum 2016 ein Umsatzplus von sechs Prozent. Es investiert wieder rund eine Million Euro in neueste Technologien. Zuwächse gab es vor allem in den Bereichen Rapid Tooling und 3DDruck. Größte Investition war 2015 die Einrichtung eines Reinraums mit zwei gekapselten Spritzgussmaschinen. Dort können unter anderem Medizinprodukte hergestellt werden, die strengen hygienischen Anforderungen genügen. Allein dafür

investierte 1zu1 Prototypen im Jahr 2015 mehr als eine Million Euro.

Nachfrage ungebrochen Auch für 2016 ist der Hersteller von Prototypen und Kleinserien optimistisch: „Die Nachfrage ist ungebrochen gut“, freut sich Geschäftsführer Hannes Hämmerle. „3DDruck hält immer stärker Einzug in die Industrieproduktion.“ Digitale Wertschöpfungskette und Additive Fertigung machen die Herstellung kleiner Stückzahlen erschwinglich. „Industrie 4.0 ist schon heute unser Alltag“, betont auch der technische Geschäftsführer Wolfgang Humml. Die beiden Unternehmensgründer und Inhaber Hämmerle und Humml rechnen für das Jubiläumsjahr mit sechs Prozent mehr Umsatz. Die Zahl der Mitarbeiter soll auf knapp 160 steigen. Auch 2016 werden acht Lehrlinge in Kunststoff- und Metallberufen eingestellt.

Die BTV legt ihre Bilanz für 2015 vor. Das außergewöhnliche Ergebnis basiert einerseits auf ihrem grundsoliden Kundengeschäft in Österreich, Süddeutschland, der Schweiz und Norditalien. Und andererseits auf dem teilweisen Verkauf der im Eigenstand gehaltenen Wertpapiere. Mit der Neuorganisation ihres Wertpapiereigenstands durch die Realisierung stiller Reserven stärkte die BTV ihre Eigenmittelausstattung nachhaltig. Zudem platzierte die Bank 2015 erfolgreich eine Kapitalerhöhung. Mit diesen Maßnahmen stieg die harte Kernkapi-

Nina Irgang.

Nina Irgang ist neue Steuerberaterin bei SPT Die 32-jährige Nina Irgang zählt seit 2008 zum Team, nun als eine von insgesamt sieben angelobten Steuerberater/innen bei SPT. Ihr Betriebswirtschaftsstudium mit Schwerpunkt Steuerrecht absolvierte sie in Innsbruck. 2011 schloss sie bei der Kammer der Wirtschaftstreuhänder ihre Ausbildung zur Revisionsassistentin ab. Zu ihren Hauptaufgaben bei SPT zählt vor allem die Mandatsbetreuung.

Seit 1. April ist Carmen Moosbrugger neue General Managerin bei ediths. Die 24-jährige gebürtige Bezauerin nimmt ihre Aufgaben von einem zentralen Büro in Dornbirn aus wahr und ist somit für alle drei ediths-Geschäfte in Bizau, Dornbirn und Götzis verantwortlich. Die Nachfolgerin von Moosbrugger als Shopleiterin in Götzis ist Angelika Lässer.

Carmen Moosbrugger. Foto: ediths

V.l.: Mario Pabst, Vorstandsvorsitzender Gerhard Burtscher, Michael Perger.

Wachstumskurs mittelständischer, exportorientierter Unternehmen fördern“, erklärt BTV Vorstandsvorsitzender Gerhard Burtscher.

Neue Gesichter im Vorstand des PRVA Vorarlberg Die Landesorganisation des PRVA in Vorarlberg startet mit einem neuen Vorstandsteam ins Jahr 2016. Es setzt sich nun zusammen aus Martin Dechant (ikp), Heidi Kalb Vogel (iPUBLIC RELATIONS), Das neue PRVA-Team in Vorarlberg: Nata- neu Andreas Ganahl (Massive scha Soursos, Martin Dechant, Heidi Kalb Art Webservices) und Natascha Vogel und Andreas Ganahl (v.l.n.r.) Soursos (wikopreventk). Die Foto: Riedmann Photography Leitung bleibt bei Heidi Kalb Vogel. „Eine neue Zusammensetzung gibt immer einen Impuls für andere Blickwinkel und frische Ideen. Außerdem sprechen wir mit dem jüngeren Team den PR-Nachwuchs stärker an“, so Heidi Kalb Vogel.

n Personalia Karriere bei ediths

talquote auf 15,18 %. „Wir wollen auch in Zukunft eine der sichersten Banken des Landes bleiben und wie bisher den

Elena Wagner ist neu bei Baschnegger Ammann Partner

Strolz Leuchten in Mailand Anna Claudia Strolz. Foto:

Elena Wagner. Foto: Baschnegger Ammann Partner

Kundenberaterin Elena Wagner verstärkt das Team der Dornbirner Werbeagentur Baschnegger Ammann Partner. Die 30-jährige Lindauerin ist als Kundenberaterin für die Beratung und Betreuung der Kunden sowie das Projektmanagement verantwortlich.

Mosman

Die österreichische Designwelt präsentierte sich während des Salone del Mobile in Mailand zum siebten Mal mit einer Ausstellung einem internationalen Fachpublikum. Die Schau zeigte rund 75 Beiträge von heimischen Herstellern, Designbüros und Studierenden. Unter den aus 300 Einreichungen ausgewählten Exponaten ist auch die PONDUS Leuchten-Serie von Strolz Leuchten aus Vorarlberg.


Nr. 16 · 22. April 2016

44 · Werbung/Unternehmen · Die Wirtschaft

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Sie schildert Ihr spezielles Anliegen. Die Wortanzeige.

Reinigung

Das Ländle wird zum Treffpunkt der Welt. 2019 stellt die Weltgymnaestrada ihre Zelte in Vorarlberg auf. Sportler, Betreuer und Zuschauer aus 60 Ländern werden zusammenkommen und zwischen Bodensee und Piz Buin ein sportliches Fest feiern. Die Vorarlberger Raiffeisenbanken sind Exklusivpartner des Events. KommR Betriebsökonom Wilfried Hopfner, Vorstandvorsitzender der Raiffeisenlandesbank Vorarlberg, zeigt sich begeistert: „Die Gymnaestrada ist ein Fest für ganz Vorarlberg und darüber hinaus. Bei diesem großen Breitensportevent ist Raiffeisen gerne dabei.“ Dass die Verantwortlichen der Weltgymnaestrada sich für eine Unterstützung an Raiffeisen gewandt haben, ist kein Wunder: „Die Raiffeisenbanken sind im ganzen Land tief mit den Gemeinden verbunden. Bei der Gymnaestrada ist es nicht anders: Gemeinsam mit den Ver-

einen und Engagierten vor Ort veranstalten wir dieses Fest“, so Erwin Reis, Geschäftsführer der Weltgymnaestrada 2019, bei der Vertragsunterzeichnung der exklusiven Partnerschaft. Das sportliche Großereignis findet von 7. bis 13. Juli 2019 zum zweiten Mal in Vorarlberg statt. „Damit die Veranstaltung perfekt über die Bühne geht, arbeiten viele Freiwillige mit. Ihren Einsatz wollen wir erleichtern. Denn das Ehrenamt verdient höchste Anerkennung“, bekennt Wilfried Hopfner. Bei der Gymnaestrada 2019 gilt es zusammenzuhelfen – Freiwillige, die Vorarlberger Turnerschaften, die vielen Vereine allerorts sowie Unternehmen und Betriebe sind dazu aufgerufen. Vorarlberg wird 2019 zum Gastgeber für etwa 25.000 SportlerInnen und Betreuer aus 60 Nationen. Zugleich wird die heimische Bevölkerung auf den Beinen sein: Erwartet werden bei den Events in den Städten und Gemeinden über 100.000 Zun schauer.


Nr. 16 · 22. April 2016 Die Wirtschaft

Extra

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Gebäudereinigung

Eine Branche im Aufwind

Die Mitgliedsbetriebe der Innung der Vorarlberger Denkmal-, Fassaden- und Gebäudereiniger decken ein breites Spektrum an Leistungen ab.

Die Themen (Weiter-) Bildung und Qualitätssicherung stehen bei den heimischen Denkmal-, Fassaden- und Gebäudereinigern ganz oben auf der Agenda.

(Weiter-)Bildung der Mitgliedsbetriebe und deren Mitarbeiter ist uns als Innung der Denkmal-, Fassaden- und Gebäudereiniger vor allem auch die Sensibilisierung der Auftraggeber ein Anliegen“, berichtet Martin Halbrainer.

Und in erster Linie geht es auch hier um eine Sensibilisierung: Richtig Reinigen ist nicht leicht“, stellt Halbrainer klar.

Fibel für die Branche „Der Tätigkeitsbereich unserer Mitgliedsbetriebe als Dienstleister in der professionellen Denkmal-, Fassaden- und Gebäudereinigung ist sehr vielfältig“, betont Martin Halbrainer, InnungsmeisterStellvertreter und erklärt: „Der Bogen der Leistungen spannt sich von der Reinigung von Bürogebäuden über Krankenhäuser bis hin zu historischen Denkmälern. Je nach Anforderung beweisen unsere Betriebe Fachkompetenz bei der Reinigung von sämtlichen Boden-, Wand- und Deckenflächen im Innen- und Außenbereich.“ Im Vordergrund steht laut Halbrainer immer die Hygiene und die Werterhaltung, oder kurz gesagt: „Ohne Reinigung kann keiner überleben.“ Er selbst ist seit über zwanzig Jahren in der Branche aktiv und setzt sich vor allem für einheitliche Qualitätsstandards ein. „Neben der

Denn die Aufgabenfelder und Rechte von Denkmal-, Fassaden- und Gebäudereinigern unterscheiden sich beispielsweise stark von Hausmeistertätigkeiten - darüber gelte es gerade die Kunden umfassend zu informieren. In diesem Sinne arbeitet die Vorarlberger Innung aktuell an einer Fibel, die für Branchenkollegen und deren Mitarbeiter genauso informativ sein soll wie für die Kunden. Eine erste Vorstellung der Fibel-Inhalte ist noch in diesem Monat geplant, fertig sein soll sie bis Ende 2016. „Wir wollen alle Möglichkeiten nutzen, um alle relevanten Bereiche abzudecken.; neben einer umfassenden Information über die spezifischen Themen der Branche, soll die Fibel auch eine Absicherung bieten, wer was anbieten und anwenden darf.

das Wissen der Teilnehmer über chemische Vorgänge wird erweitert; aber auch professionelle Wischtechniken und ergonomisches Arbeiten werden vermittelt. Außerdem findet ab Herbst 2017 erstmals in Vorarlberg eine Ausbildung zur Lehrabschlussund zur Meisterprüfung statt.

Qualitätssicherung Martin Halbrainer, Innungsmeister-Stellvertreter der Denkmal-, Fassaden- und Gebäudereiniger

Wissen vermitteln Mit der „Clean Consulting Akademie“ in Dornbirn leistet Halbrainer selbst einen wichtigen Beitrag zur Qualitätssicherung in der Branche. „Hier bilden wir Leute für die unterschiedlichsten Aufgaben und Anforderungen, mit denen man im Berufsalltag konfrontiert ist, aus“, erklärt er. Dabei gibt es zahlreiche unterschiedliche Testflächen, auf denen die richtigen Reinigungsmittel ausprobiert werden können und

Als langfristiges Ziel der Innung der Denkmal-, Fassadenund Gebäudereiniger gilt die Sensibilisierung aller, dass es ohne Reinigung nicht geht - und dass diese komplexe und handwerklich professionelle Dienstleistung auch adäquat abgegolten wird. Eine perfekte Reinigungsdienstleistung bedingt den Einsatz modernster Arbeitsmittel in allen Unternehmensbereichen. Dazu gehören zeitgemäße Geräte und Maschinen, der Einsatz geprüfter und umweltschonender Reinigungsprodukte, aber auch eine sorgfältige Personalauswahl und die ständige Fortbildung der Mitarbeiter - damit gehört das „Fetzen- und Kübel-Image“ der n Vergangenheit an.


Nr. 16 · 22. April 2016

46 · Gebäudereinigung · Die Wirtschaft

FANTOM Gebäudereinigung GmbH konsolidiert

Keine FANTOMschmerzen mehr – jetzt herrscht wieder reinste Begeisterung FANTOM ist wieder da! Im November 2013 meldete die FANTOM Gebäudereinigung GmbH Insolvenz an, 300 Arbeitsplätze waren in akuter Gefahr. Heute, nach einer zweijährigen Sanierungszeit unter dem Dach von HERWA Multiclean, ist das Unternehmen stärker als je zuvor. Walter Stepar, Geschäftsführer von HERWA, über die Wiedergeburt des Vorarlberger Reinigungsriesen. Herr Stepar, was bewegte HERWA dazu, FANTOM zu übernehmen? Stepar: Unsere Zentrale ist in Graz, wir sind aber für viele Großkunden in ganz Österreich tätig. Aus diesem Grund war es schon länger geplant, eine Niederlassung der HERWA Multiclean GmbH im Westen Österreichs zu eröffnen. Als sich die Chance ergab, haben wir das etablierte Reinigungsunternehmen FANTOM erworben und saniert.

„Wir bieten unseren Kunden langfristige Lösungen, die zum Werterhalt ihres Bestandes beitragen.“ Walter Stepar, Geschäftsführer

Was waren die Herausforderungen in der Sanierungsphase? Stepar: Wir sind stolz, dass es uns möglich war, unter Mithilfe der äußerst treuen FANTOMKunden fast 90 % der 300 Arbeitsplätze in Vorarlberg zu erhalten und zu sichern. In der Konsolidierungsphase wurden einerseits wirtschaftlich untragbare Projekte eingestellt und andererseits Aufträge von sehr sozialen und loyalen Partnern auf eine gesunde Basis gestellt. Die Mentalität der Vorarlberger Wirtschaftstreibenden ist wirklich beeindruckend, was uns sehr geholfen hat. Unser Dank gilt den FANTOM-Kunden und den Mitarbeitern der HERWA Multiclean, die die anfängliche Doppelbelastung gemeistert haben.

Walter Stepar, Geschäftsführer von HERWA Multiclean, über die gelungene Fortführung und die Neupositionierung der FANTOM Gebäudereinigung.

Wird der Name FANTOM erhalten bleiben? Stepar: Die Marke FANTOM hat einen sehr hohen Bekanntheitsgrad im Westen Österreichs. HERWA wird unter diesem Namen in Vorarlberg, Tirol und der Schweiz tätig sein. FANTOMKunden profitieren von der österreichweiten Präsenz von HERWA Multiclean und dem Know-how, das wir als Meisterbetrieb mit über 30-jähriger Erfahrung einbringen. Was ändert sich in der Unternehmensphilosophie? Stepar: Die Qualität rückt noch mehr in den Mittelpunkt. Wir definieren uns nicht über den Preis, sondern bieten unseren Kunden langfristige Lösungen, die zum Werterhalt ihrer Betriebsanlagen beitragen. Wir sind zertifiziert nach sämtlichen Richtlinien hinsichtlich Umwelt, Qualität und Sicherheit

und investieren sehr viel in die Ausbildung unserer Mitarbeiter. Nur so ist es möglich, den ständig wachsenden Ansprüchen unserer Partner gerecht zu werden. Was sind die nächsten Ziele? Stepar: Getreu dem Motto „Totgesagte leben länger“ steht FANTOM wieder auf festen Beinen. Das positive Feedback der Kunden bestärkt uns, bestehende Projekte in der Industrie- und Büroreinigung sowie im Gesundheits- und Hygieneservice und im Kommunalservice zu intensivieren und neue Kunden zu akquirieren. In den nächsten Jahren wollen wir österreichweit und mit FANTOM auch grenzübergreifend in der Schweiz zum führenden Topunternehmen in der Reinigungsbranche heranwachsen. Promotion

n Infobox GEBÄUDEREINIGUNG GMBH

Unterhaltsreinigung, Fensterund Fassaden-, Grund- und Teppich-, Hygiene- und Sonderreinigung, Hausbesorgertätigkeiten, Bodensanierungen uvm. Reinigungspartner für: f Industrie f Kanzlei und Büro f Kommunen und Gemeinden f Gesundheitswesen

n Kontakt FANTOM Gebäudereinigung GmbH Regionalleiter: Philipp Frühwirt Haselstauderstraße 29B 6850 Dornbirn Tel +43 (0)5572 38 68 38 info@fantom.at


Nr. 16 · 22. April 2016 Die Wirtschaft

· Gebäudereinigung · 47

Qualitätsprodukte für die professionelle Gebäudereinigung. Wir feiern 60 Jahre Rala Hausmesse vom 06.-08. Oktober 2016

Reinigungsbedarf - hergestellt in Vorarlberg. Rala Lampert GesmbH | Eicheng. 22 | 6824 Schlins| www.rala.at

Majer Gebäudereinigung und der Klimaschutz Majer Gebäudereinigung engagiert sich im Brasilianischen Regenwald. Österreich ist vom Klimawandel besonders betroffen. Zwei Grad Erwärmung sind leider schon Realität. Nur konsequentes und verantwortungsbewusstes Handeln kann die weitere Klimaerwärmung noch stoppen. Die Majer Gebäudereinigung hat daher den Weg zum klimaneutralen Unternehmen eingeschlagen und dieses Ziel erreicht. Viele Einzelmaßnahmen wurden dazu umgesetzt: der Einsatz

EU-zertifizierter Ecolabel-Reinigungsmittel, die Verwendung von entmineralisiertem Wasser ohne Beigabe von chemischen Zusätzen speziell für die Glasreinigung, eine Steigerung der Energieeffizienz bei der Heizung und die Durchführung emissionsreduzierender Projekte. Der noch verbleibende CO2-Ausstoß wird über Aufforstungsprojekte im brasilianischen Regenwald kompensiert. Der Amazonas Regenwald gilt als eine der ganz großen CO2-Senken weltweit und hat deshalb eine entscheidende Rolle im Kampf gegen den Klimawandel. Umwelt-

Stefan Majer und Landeshauptmann Wallner bei der Ernennung zum „Ausgezeichneten Lehrbetrieb“.

und Klimaschutz gehören heute in den Verantwortungsbereich eines Unternehmens. Er beginnt im Betrieb und verfügt über eine globale Komponente, wie Majer mit seinem Klimaschutzprojekt in Brasilien zeigt.

Nach schwerem Start am Weg zum Traumberuf Der brasilianische Regenwald ist eine der größten CO2-Senken weltweit.

Arif K. hat mit der Ausbildung zum Reinigungstechniker seinen

Traumberuf gefunden. Nach zwei Tagen „schnuppern“ war für ihn alles klar. Der junge Mann konnte trotz seiner Lernschwäche schnell integriert werden. Ein Ergebnis der guten Zusammenarbeit mit dem Sozialwerk. Majer legt viel Wert darauf, ein ausgezeichneter Lehrbetrieb zu sein. Dabei gehen soziale Verantwortung und eine gewissenhafte Ausbildung Hand in Hand. Die Ergebnisse sprechen eine klare Sprache: Sieger im Bundeslehrlingswettbewerb, Staatsmeister und Vize-Europameister.

n Kontakt

Promotion

Hans Majer GmbH Brückenweg 5a 6922 Wolfurt Tel 0043 5574 75923 www.majer.cc

n Die Wirtschaft – Sonderthemen Nutzfahrzeuge & Kleintransporter

Banken & Versicherungen

Standort Vorarlberg

TischlereiZulieferanten

Erscheinungstermin: 13. Mai 2016

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Erscheinungstermin: 10. Juni 2016

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Anzeigenschluss: 3. Mai 2016

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Anzeigenschluss: 30. Mai 2016

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Nr. 16 · 22. April 2016

48 · Mega-Maut · Die Wirtschaft

MEGA-MAUT!

Nein zur Mega-Maut auf allen Straßen.

P.b.b. 16Z040716 W Wirtschaftskammer Vorarlberg, Wichnergasse 9, 6800 Feldkirch

BRINGT WENIGER KRÖTEN FÜR ALLE.