Die Wirtschaft - Nr. 12-13, 25. März 2016

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Die Wirtschaft Nr. 12-13 · 25. März 2016

Foto: Thinkstock

Die Zeitung der Wirtschaftskammer Vorarlberg · 71. Jahrgang

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Baustoff-Recycling-Verordnung zeigt, dass Bürokratieabbau kein Projekt, sondern ein permanenter Prozess ist. Seite 8 www.abwassertechnik-ruef.at

Im „DIWI“-Gespräch

Weckruf ernst nehmen

Spartenobmann Gerhard Berkmann über die aktuellen Herausforderungen in Mobilität und Verkehr.

EZB greift wegen trüber Wachstumsaussichten und Deflationsgefahr zu drastischen Mitteln.

Seite 4-5

Seite 6

Wir sind auf der SCHAU!

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Magazin Themen der Woche

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Komplexe Anforderungen. Bei Verpackungen sind Recycling und Entsorgung von immer größerer Bedeutung. Der Verpackungsmarkt ist aber über komplexe Anforderungen und Verpflichtungen geregelt. 10 Crowdinvesting. Im Interview spricht Dieter Bitschnau, SO Information und Consulting, unter anderem über das alternative Finanzierungsinstrument Crowdinvesting. 12

Unternehmensgeschichte. Der Tag der Unternehmensgeschichte - Österreichs zweitgrößte Archivtagung - findet am 5. April in der Wirtschaftskammer Vorarlberg statt. 23

 Impressum Herausgeber und Medieninhaber: Wirtschaftskammer Vorarlberg – Herstellung: „Die Wirtschaft“ Betrieb gewerblicher Art, beide 6800 Feldkirch, Wichnergasse 9, T 05522/305 – 382, F 05522/305 – 100, E presse@wkv.at, W www.wko.at/vlbg Redaktion: Mag. Herbert Motter, Leiter Abteilung Presse (moh, DW 380), Sabine Barbisch, BA (ba, DW 383), Peter Freiberger (pf, DW 381), Mag. Julia Schmid (ju, DW 496), Mag. Andreas Dünser (ad, DW 387). Redaktionsassistenz: Elke Blecha (DW 382). E-Mail: nachname. vorname@wkv.at Änderung der Zustelladresse: DW 206 Verlagsagenden – Anzeigenannahme: Media Team Kommunikationsberatung Gesellschaft m.b.H., 6832 Röthis, Interpark FOCUS 3, T 05523/52392-0, F 05523/52392-9, E office@media-team.at, W www.media-team.at – Anzeigenleiterin: Ing. Lydia Mathis, T 05523/52392-11, E lydia.mathis@media-team.at Anzeigentarif Nr. 38, gültig ab 1.1.2013. Hersteller: Russmedia Verlag GmbH, Gutenbergstraße 1, 6858 Schwarzach. Jahresbezugspreis: € 27,30. Für Mitglieder der Wirtschaftskammer kostenlos. Nachdruck nur bei voller Quellenangabe gestattet. Offenlegung: Grundlegende Richtung: Wahrnehmung der gemeinsamen Interessen aller Mitglieder der Wirtschaftskammer Vorarlberg. Offenlegung der Eigentumsverhältnisse nach § 25 Mediengesetz: Wirtschaftskammer Vorarlberg, Wichnergasse 9, 6800 Feldkirch. Siehe auch: wko.at/vlbg/offenlegung Druckauflage: 21.535 – (2. Halbjahr 2015) Fotos ohne Bildnachweis stammen aus unserem Archiv. Alle verwendeten geschlechtsspezifischen Formulierungen meinen die weibliche und männliche Form.

 In eigener Sache Wiederholt gute Reichweitenerfolge der Wirtschaftskammer-Wochenzeitungen In dem am 10. März 2016 veröffentlichten Ergebnis der LAE – Leseranalyse der Entscheidungsträger 2015 – weisen die Kammermedien mit großem Abstand zu anderen Wochenformaten mit 23,8 Prozent die höchste Reichweite bei den „Entscheidern“ in der heimischen Wirtschaft auf.

in Bezug auf die relevanten B2B-Zielgruppen der wirtschaftlichen Entscheidungsträger Österreichs. Sie wird im Zwei-Jahres-Rhythmus vom IFES-Institut durchgeführt. 4000 Unternehmer, Geschäftsführer und leitende Angestellte in Wirtschaft und Verwaltung wurden österreichweit befragt.

Die Zeitungen der Wirtschaftskammern werden überdurchschnittlich von der 1. Managementebene (28,4 Prozent) und da vermehrt von Firmeninhabern (34,2 Prozent) gelesen. Bei den Funktionen sticht besonders der Bereich der Finanzentscheider (Alleinentscheider) mit 32,7 Prozent hervor. In diesem Segment sind die Zeitungen der Wirtschaftskammern (Ringwert) unter allen Tages-, Wochen- und Monatszeitungen die klare Nummer eins und liegen mit diesem Wert sogar vor Magazinen wie Gewinn, Trend, Profil oder News. Die LAE – Leseranalyse Entscheidungsträger gibt Auskunft über die aktuellen Medien-Leistungsdaten

Sehr erfreulich ist das Resultat von „Die Wirtschaft“- Zeitung der Wirtschaftskammer Vorarlberg. Trotz der Umstellung von einem wöchentlichen Erscheinungsrhythmus auf eine Frequenz „zweimal im Monat“ liegt die Vorarlberger WK-Zeitung mit 27,5 Prozent Lesern pro Ausgabe deutlich über dem Österreichschnitt. Ein VergleichzufrüherenErgebnissen(etwazu2014) ist nur bedingt aussagekräftig, da es in der Methodik eine Änderung gab. Neu ermittelt wurde hingegen der Gesamtwert von Printprodukt und Onlineprodukt. „Die Wirtschaft“ erreicht dabei mit jeder Ausgabe 32,9 Prozent aller Entscheidungsträger in Vorarlberg. 

 Foto der Woche

Foto: ORF

 Inhalt

Die Faszination für Hand-Gemachtes, für eine natürliche Verarbeitung von natürlichen Materialien, ist ungebrochen. Marion Flatz-Mäser lässt in ihrer feinfühligen TV-Dokumentation „Mit Hand und Herz – der hohe Wert der Hand-Arbeit“ (Ostersonntag, 27. März 2016, 17.05 Uhr, ORF 2) Menschen in Vorarlberg zu Wort kommen, die sich hochwertiger HandArbeit verschrieben haben. Auch auf den therapeutischen Aspekt der Hand-Arbeit legt die spannende Dokumentation einen wesentlichen Fokus.


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· Magazin · 3

 Zahl der Woche

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Vollsperren des Arlbergstraßentunnels in der Nacht zwischen 22 und 5 Uhr wird es 2016 geben. Während der Sperren darf der LkwVerkehr wieder über die Arlbergpassstraße ausweichen.

Registrierkassen: Bedauerliche VfGH-Erkenntnis Die Registrierkassenpflicht ist nicht verfassungswidrig, urteilten die Höchstrichter. Im Urteil stecken aber trotzdem Klarstellungen.

Keine Rückwirkung Die Verpflichtung zur Verwendung der Kasse gilt frühestens ab dem 1. Mai dieses Jahres. Nach Ansicht des Höchstgerichts ist es nämlich nicht so, dass sich die Registrierkassenpflicht aus den Umsätzen des Jahres 2015 ergibt. Das Überschreiten der Umsatzgrenzen im Jahr 2015 spielt für die

Frage der Registrierkassenpflicht keine Rolle. Eine „Rückwirkung“ gibt es nicht. Erst der Umsatz ab dem 1. Jänner 2016 ist für die Frage der Registrierkassenpflicht maßgeblich. Die Entscheidung sei, so René Tritscher, Geschäftsführer der Bundessparte Handel der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), bedauerlich, dennoch konnten bereits während des Gesetzwerdungsprozesses in Verhandlungen mit dem Finanzministerium Erleichterungen vor allem für Handelsbetriebe erreicht werden: etwa bei der Angabe der handelsüblichen Warenbezeichnung am Beleg für Unternehmen, die keine EDV-basierten Warensysteme oder artikelgenaue Produktkataloge im Einsatz haben. Darüber hinaus wurden die Regelungen zu Registrierkassen

für Onlineshops, den Verkauf auf Messen sowie für Automaten praxisgerechter ausgestaltet. „Weiters konnte die Wirtschaftskammer erreichen, dass Strafen für Unternehmen, die Registrierkassen brauchen, aber nicht termingerecht zum Einsatz bringen können, für das erste Halbjahr 2016 ausgesetzt werden. Dem hat nun in gewisser Weise auch der Verfassungsgerichtshof Rechnung getragen. Der spätere Geltungsbeginn hilft auch, Lieferengpässe zu entschärfen, die es sowohl bei Anschaffung als auch Implementierung gibt. Die Umsatzgrenze von 15.000 Euro wird weiter kritisch gesehen. Daher wird noch einmal an die Bundesregierung appelliert, „die Umsatzgrenze bis zum tatsächlichen Inkrafttreten Anfang Mai noch  einmal zu überdenken“. Foto: VfGH/Bieniek

Drei steirische Unternehmen - ein Tischler, ein Taxler und eine nebenberufliche Schmuckdesignerin haben sich – unterstützt von der steirischen Wirtschaftskammer – an das Höchstgericht gewandt. Sie hielten den durch die Registrierkassen verursachten Aufwand für unverhältnismäßig hoch und damit verfassungswidrig. Die Richter sehen allerdings „keinen unverhältnismäßigen Eingriff in die Freiheit der Erwerbstätigkeit“. Die Registrierkassenpflicht sei dazu geeignet, Manipulati-

onsmöglichkeiten zu reduzieren und damit Steuerhinterziehung zu vermeiden – damit liege sie im öffentlichen Interesse. Sie bewirke auch bei Kleinunternehmen „keinen unverhältnismäßigen Eingriff in die Freiheit der Erwerbsbetätigung“. Abgeblitzt auf ganzer Linie? So sehen es die Kläger nicht. Tatsächlich finden sich im Urteil wesentliche Klarstellungen.

Jawohl!

Nein danke!

Geschichte lebendig gehalten

Essen im Dienst

Wirtschaft ist spannend. Spannend auch, wenn man zurückblickt. Die alten, aufgelassenen Fabrikshallen beispielsweise haben packende Geschichten zu erzählen. Kein Wunder, dass man sie heute für andere Zwecke weiter nutzt. Vorarlberg hat gleichzeitig eine besonders interessante und umfassende Historie in Sachen Wirtschaft. In diesem Zusammenhang ist es wiederum kein Wunder, dass es eine Einrichtung wie das Wirtschaftsarchiv braucht. Dieses 1983 ins Leben gerufene Gemein-

Der Verwaltungsgerichtshof hat jüngst bestätigt, dass Bundesbeamte ihre Mittagspause in der Dienstzeit konsumieren können und damit bezahlt bekommen. Im Gegensatz zu Arbeitnehmern in der Privatwirtschaft, für die die gesetzlich vorgeschriebene Ruhepause unbezahlte Freizeit ist, ist ein Bundesbeamter also auch beim Essen im Dienst. Ärgern bringt da gar nichts, weil nur bleibt, was schon war: Das Höchstgericht teilte mit, dass dies keine neue Erkenntnis sei, sondern lediglich die Bestätigung

schaftsprojekt der Vorarlberger Wirtschaft dokumentiert die Geschichte des Landes. Dokumentieren - das klingt auf den ersten Blick wenig spannend. Wenn man freilich die zahlreichen AktivitätenundVeranstaltungen hernimmt, die das Wirtschaftsarchiv auf seine Fahnen heften darf, wird (die) Geschichte lebendig. Von verstaubt kann da keine Rede sein. Für das Engagement, Geschichte lebendig zu erhalten, gebührt den Verantwortlichen ein: Daumen nach oben! (p.f.)

einer jahrelang als rechtmäßig anerkannten geübten Praxis. Heißt übersetzt: Der Steuerzahler hat den Bundesbeamten bisher schon die Mittagspausen finanziert. Neu ist, dass der Steuerzahler das jetzt auch weiß. Dazu passt ein alter Witz, wonach ein Beamter einen Amtskollegen zur Mittagspause wecken will und zur Antwort bekommt: „Lass mich, ich arbeite heute durch.“ Ob das Ganze nach der Entscheidung des VwGH noch als Witz durchgeht, ist fraglich.  Daumen nach unten!


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Thema „Die Transportvolumina werden in der Zukunft laufend zunehmen“ Eine gesicherte Zukunft sieht Gerhard Berkmann, Spartenobmann Transport und Verkehr in der WKV, für die Transportwirtschaft. Die Pläne für eine „Mega-Maut“ hält er für „kompletten Unsinn“. Interview: Peter Freiberger

Dies widerspricht der Freiheit des Warenverkehrs und stellt eine massive Störung des Nord-Süd- sowie des Ost-West-Verkehrs dar. Es gibt schon deshalb keine Rechtfertigung, weil bestes Lkw-Material eingesetzt wird. Massive Umwege und Verteuerungen sind die Folge. Aber es werden bestimmt wieder Klagen dagegen eingebracht. Kann der Verkehr nicht auf die Schiene verlagert werden? Grundsätzlich halte ich die Bahn für einen wichtigen Verkehrsträger, besonders für den Transport von Massengütern. Der Bahnanteil beim Gütertransport zwischen Vorarlberg und den anderen österreichischen Bundesländern liegt freilich bereits bei über 60 Prozent. Dazu stellt der Arlberg ein Nadelöhr dar, man befindet sich an der Grenze der Kapazitäten.AußerdemkanndieBahnnichtin die Tiefe gehen. Für die Versorgung der Talschaften wird der Lkw immer der dominierende Verkehrsträger bleiben. Die Bahn ist nicht nur Partner, sondern Konkurrent der Transportwirtschaft. Wir würden erwarten, dass die Rail Cargo Austria uns gegenüber als

Fotos: Martin Mischkulnig

Der Branche werden einige Steine in den Weg gelegt. Unter anderem hat Tirol - wieder einmal - das sektorale Fahrverbot beschlossen.

SO Gerhard Berkmann: „Alle Bereiche der Sparte müssen 365 Tage im Jahr funktionieren.“

Serviceunternehmen auftritt. Leider bewegt sie sich - anders als vergleichbare Unternehmen in anderen Ländern - auch selbst im Stückgutgeschäft und konkurriert daher mit der Transportwirtschaft. Dieses Geschäft verstehen die heimischen Spediteure und Transporteure aber viel besser. Es gibt eine bemerkenswerte Diskrepanz: Wir sind Kunde der Bahn, gleichzeitig tritt sie als unser Konkurrent auf - eine ungute Situation. Stellt die sogenannte „Rollende Landstraße“ in Vorarlberg ein Thema dar? Nein, denn es gibt dafür keine Verladestationen. Abgesehen davon halte ich es - mit Ausnahme einiger Teilbereiche - für unsinnig, ein Verkehrsmittel auf ein anderes auzuladen. Sinn machen würde der Containerverkehr. Doch der rechnet sich erst ab einer Strecke von rund 300 Kilometern. Leider distanziert sich die Rail Cargo davon und tendiert zum Umverladen. Deshalb hat sie die Kosten für den Containertransport ins Unermessliche gesteigert. Derzeit wird intensiv die Ein-

führung einer flächendeckenden Lkw-Maut, vielfach als Mega-Maut bezeichnet, diskutiert. Was halten Sie davon? Die entsprechenden Pläne halte ich für einen kompletten Unsinn. Sie stammen noch aus der Zeit, als der derzeitige Bundeskanzler Faymann Verkehrsminister war, inzwischen hat Salzburg wieder einen entsprechenden Vorstoß unternommen und den Stein erneut ins Rollen gebracht. Fakt ist: Die Einführung einer flächendeckenden Maut in Österreich, die unter anderem die Lkw auf die Autobahnen zwingen soll, verhindert keinen Fernverkehr. Die Lkw befahren ohnehin die Autobahnen und nicht das niederrangige Straßennetz. Außerdem bestehen auf den Landesund Bundesstraßen unzählige Fahrverbote , sodass eine Mautflucht von der Autobahn auf die niederrangigen Straßen schon aus diesem Grund gar nicht möglich ist. Auch das Argument, eine solche Maut würde die Bahn beflügeln, kann ich nicht nachvollziehen. Ja mehr noch - das halte ich für völlig absurd. Wie sollte denn das geschehen, zumal man viele Nebenbahnen in Österreich eingestellt

hat. In Vorarlberg denke ich da an die Nebenbahn im Bregenzerwald. Wie wirkt sich eine MegaMaut auf den Endverbraucher aus? Die Kosten würden bis zum Endverbraucher, dem Konsumenten, durchdringen. Und ich sehe die Gefahr, dass die Nahversorgung in entlegeneren Regionen in Gefahr wäre. Der Lebensmittelhandel würde sich wohl überlegen, ob er unter diesen Voraussetzungen in entfernte Orte wie beispielsweise Gaschurn fährt. Wem würde die flächendeckende Maut dann nützen? Ich sehe in ihr eine reine Geldbeschaffungsaktion für die Bundesländer. Dabei stammen 33 Milliarden Euro pro Jahr ohnehin bereits aus Steuern, die die Verkehrswirtschaft erbringt. Demnächst werden wohl an den österreichischen Grenzen die Grenzkontrollen wieder eingeführt. Welche Folgen befürchten Sie?


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· Interview · 5

n Zitat

„Die Kosten der Mega-Maut würden bis zum Endverbraucher, dem Konsumenten, durchdringen. Und ich sehe die Gefahr, dass die Nahversorgung in entlegeneren Regionen in Gefahr wäre. Der Lebensmittelhandel würde sich wohl überlegen, ob er unter diesen Voraussetzungen noch in entfernte Orte fährt.“ Gerhard Berkmann

Was das bedeutet, haben wir in Vor-EU-Zeiten gesehen. Ich rechne mit enormen Wartezeiten. Einerseits geht dann die ganze Planungssicherheit verloren. Andererseits fallen viele Fahrten aus, weil die Lkw ja an den Grenzen stundenlang stehen. Da werden Einsatzzeiten vernichtet. Kritisch sehe ich die Kontrollen auch im Zusammenhang mit den Lenkund Ruhezeiten der Fahrer, die ohnehin extrem eng gesteckt sind. Bei den einzuhaltenden Zeiten besteht leider null Toleranz, bei kleinsten Verstößen im Ausmaß von wenigen Minuten setzt es gleich hohe Strafen. Hier braucht es dringend Toleranzregelungen. Es sind Korridore im Gespräch, in denen die Lkw an den Staus vorbeigeschleust werden sollen. Ich kenne diese Überlegungen. Aber deren Umsetzung ist wieder etwas anderes. Schlepperei kann ja mit Lkw stattfinden. Daher rechne ich nicht mit kompletten Ausnahmen für den Schwerverkehr bei den Kontrollen. Stichwort „Flüchtlinge“. Es herrscht große Nachfrage nach Lkw-Fahrern. Können Sie sich Migranten in diesem Beruf vorstellen?

Wir sind seit Jahrzehnten auf ausländische Lkw-Fahrer angewiesen. Zunächst waren es Fahrer aus dem ehemaligen Jugoslawien, dann aus der Türkei und später aus Ländern wie Rumänien oder Ungarn. Unter den Flüchtlingen befinden sich bestimmt solche, die sich für diesen Beruf eignen. Voraussetzung muss freilich das Beherrschen der deutschen Sprache sein. Dies halte ich für ein Muss. Warum herrscht ein dermaßen großer Mangel an qualifizierten Berufskraftfahrern? Dieser Lehrberuf leidet in der öffentlichen Wahrnehmung leider unter einem schlechten Image. Er wird völlig ungerechtfertigterweise in ziemlich schlechtes Licht gestellt. Schuld daran hat der Lkw, den viele fälschlicherweise in erster Linie als Hindernis auf den Straßen sehen. Man spricht vielfach ja von rollenden Bomben. Aber das ist ein völlig unangebrachter Vergleich. Eine Bombe wird gebaut, um etwas zu zerstören. All diese Vorurteile schlagen sich insgesamt sehr auf das Bild des spannenden und abwechslungsreichen Berufs nieder. Trotzdem ist es uns in den vergangenen Jahren gelungen, das Image zu verbessern.

Welche sind die Vorzüge? Berufskraftfahrer genießen weitgehende Freiheiten. Sie können vollkommen autark arbeiten und befinden sich nicht laufend unter der Kontrolle von Vorarbeitern. Sie sehen viele Länder und müssen nicht zu vorgeschriebenen Zeiten in einer Fabrikshalle stehen. Auch die moderne Fahrzeugtechnik stellt eine spannende Facette des Berufs dar. Außerdem versuchen wir, die Fahrer möglichst gut zu bezahlen. Die Transportwirtschaft kämpft gegen viele Hindernisse. Hat die Branche überhaupt eine Zukunft? Absolut. Wir gehen davon aus, dass die Transportvolumina laufend zunehmen. Der Grund liegt darin, dass die Arbeitsteilung weiter fortschreiten wird. Ich sehe auch deshalb keine Gefahr für die Transportwirtschaft, weil man zwar im Internet alles bestellt, irgendjemand muss die Waren dann freilich liefern. Und da kommt erneut der Lkw ins Spiel. Ohne die Transportleistung des Lkw wäre außerdem die Lebensmittelversorgung nicht möglich. Rechnen Sie mit weiteren Verbesserungen bei den

Schadstoffemissionen der Fahrzeuge? Wir sind inzwischen bei den EURO6-Fahrzeugen angelangt. Es ist Aufgabe der Hersteller, hier weitere Optimierungen zu entwickeln. Womit ich sicher rechne, sind Verkehrslenkungen über die Maut. Dies wird bewirken, dass die Lkw in der Zukunft zu jenen Zeiten unterwegs sein werden, zu denen sie nicht auf Pkw-Verkehr treffen. Denn das Straßennetz lässt sich nicht mehr vergrößern. Insgesamt muss die Devise lauten, alle vorhandenen Verkehrsträger bestmöglich auszunutzen. Welche Herausforderungen sehen Sie für die Sparte Transport und Verkehr? Alle Bereiche der Sparte müssen 365 Tage im Jahr funktionieren wie ein Spital. Dann funktioniert das große Ganze. Sie leiten als Geschäftsführer die Berkmann Transporte + Logistik GmbH. Ich bin 1969 nach der Matura in die Firma eingetaucht und Schritt für Schritt hineingewachsen. 1975, habe ich dann die Geschäftsführung n übernommen.

n Zur Person GERHARD BERKMANN Geboren: 1950 in Höchst Ausbildung: Matura an der HAK in Bregenz 1969 nach der Matura Einstieg in das von Vater Walter ursprünglich bereits 1941 gegründete Familienunternehmen Seit 1975 Geschäftsführer der Berkmann Transporte + Logistik GmbH mit Stammsitz in Höchst und Niederlassungen in Wien und in der Schweiz Spartenobmann Transport und Verkehr seit 2005 Verheiratet, Vater einer Tochter Hobbys: Skifahren, Aktivitäten am Bodensee, klassische Musik


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Österreich Politik muss EZB-Weckruf ernst nehmen Beschlossen haben die Zentralbanker letzte Woche auch die Aufstockung des Anleihekaufprogramms ab April. Statt bisher 60 Milliarden pumpt die EZB nun für mindestens ein Jahr 80 Milliarden Euro in den Markt. Dafür kauft die Notenbank nicht nur - wie bisher - Staatsanleihen der Euroländer, sondern auch Unternehmensanleihen. Außerdem wird der Strafzins (Negativzins) für kurzfristige Bankeinlagen von 0,3 auf 0,4 Prozent erhöht. Das bedeutet, Banken können sich kurzfristig Mittel bei der EZB borgen, für die sie weniger zurückzahlen müssen.

Wegen trüber Wachstumsaussichten und Deflationsgefahr greift die EZB zu drastischen Mitteln. „Dieser Weckruf der Europäischen Zentralbank muss ernst genommen werden – dies umso mehr, als die Null- bzw. Negativzinspolitik eine große Belastung für den Finanzsektor ist. Die EZB agiert als Krisenmanager, jetzt ist die nationale Politik gefordert, ihr endlich beizuspringen“, betont WKÖ-Präsident Christoph Leitl. Jetzt gehe es darum, alle zur Verfügung stehenden Mittel auszuschöpfen, um die europäische Wirtschaft wieder auf Wachstumskurs zu bringen. Die nun beschlossenen Maßnahmen der EZB haben das Ziel, die Kreditvergabe zu beleben, die durch schwache Investitionen gedämpft ist. Dafür sinkt der Leitzinssatz, der regelt, zu welchen Preisen die Banken bei der Zentralbank Geld ausleihen oder hinterlegen können, erstmals auf null Prozent.

Die EZB will die Inflation in Richtung zwei Prozent heben.

Foto: WKÖ

n Kreditklemme verhindern Die EZB greift zu unkonventionellen Mitteln, um Liquiditätsengpässe zu vermeiden und das Wachstum in der Eurozone anzukurbeln. Neben dem Leitzinssatz von null Prozent, den Anleihekäufen und dem negativen Einlagesatz gibt es auch

langfristige Geldspritzen: Für eine Laufzeit von bis zu vier Jahren bekommen Banken extrem billige beziehungsweise zinsenfreie Darlehen, die sie für Kredite an Betriebe und Private weitergeben sollen. Das soll vor allem schwächelnden Regionen helfen.

Diese „sehr deutlichen Schritte“ zeigen die schwierige Situation, in der sich die europäische Wirtschaft im achten Jahr nach Ausbruch der Finanz- und Wirtschaftskrise nach wie vor befindet. So wird die Inflation im Euroraum nach Einschätzung der EZB heuer mit 0,1 Prozent (statt 1,0 Prozent) deutlich schwächer ausfallen als zuletzt erwartet. Zudem haben sich die Konjunkturaussichten n weiter eingetrübt.

Graz hofft auf die Berufs-EM 2020 Die Wirtschaftskammer hat eine emotionale Bewerbung für die „Euroskills 2020“ abgegeben. Vergabeentscheidung ist am 20. April. Alles begann im Sommer 2015: Damals begleitete eine Delegation der Wirtschaftskammer das österreichische „WorldSkills“-Team zur Berufs-Weltmeisterschaft nach Sao Paolo. Die emotionalen Momente in Brasilien mit fünf Gold-, zwei Silber- und einer Bronzemedaille sowie 16 Auszeichnungen für „Exzellenz“ ließen den Entschluss reifen: Österreich braucht so eine

Großveranstaltung. Schließlich ist es unser Land, das historisch betrachtet bei Welt- und Europameisterschaften am erfolgreichsten abschneidet – und bisher lediglich einmal, Linz 1983, Schauplatz eines solchen Großereignisses. Da brauchte es kein langes Überzeugen: Der Schulterschluss mit der WKÖ und allen Landeskam-

mern war rasch gefällt, die Politik signalisierte Unterstützung. Mit Graz – die Steiermark unter Präsident Josef Herk hat sich besonders engagiert – wolle man ins Rennen gehen. Im Jänner besuchte eine Delegation des austra-

genden Verbandes „World Skills Europe“ die Steiermark und nahm sowohl die Bewerbung als auch die Wettkampfstätten unter die Lupe. Der Präsident des Verbandes, Hubert Romer, zeigte sich dabei beeindruckt vom Enthusiasmus, der Infrastruktur und dem nachhaltigen Konzept dieser Bewerbung. Nun fiebert alles der Vergabeentscheidung am 20. April entgegen. Dann entscheidet sich, ob Graz seinen letzten verbliebenen Konkurrenten Helsinki ausste■ chen kann.


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Zitat der Woche

„Wir fordern faire Rahmenbedingungen: Wer etwas leistet, verdient Belohnung. Niemand soll dafür bestraft werden, dass er länger im Berufsleben bleibt oder den Weg in die Selbstständigkeit wählt.“ WKÖ-Präsident Christoph Leitl

Pensionen: Anreize statt Strafen Wer zwar das Regelpensionsalter erreicht hat, aber dennoch erwerbstätig sein möchte, sollte dafür belohnt, nicht bestraft werden. Die Erwerbsquote älterer Personen ist in Österreich im internationalen Vergleich immer noch sehr niedrig, und die Anhebung des faktischen Pensionsalters dringend notwendig, wenn das Pensionssystem nachhaltig aufgestellt werden soll. „Leistung und Eigeninitiative müssen sich lohnen. Das gilt selbstverständlich auch für jene, die nach Erreichen des gesetzlichen Pensionsalters noch selbstständig oder unselbstständig tätig sein wollen“, betont WKÖ-Präsident Christoph Leitl in Bezug auf aktuelle Pläne der Politik, Pensionen neben einer Erwerbstätigkeit zu beschränken. Derzeit kann neben dem Bezug

einer Alterspension unbegrenzt dazuverdient werden. Jetzt gibt es aber Pläne, wonach aktiven Pensionisten für drei Jahre nach Erreichen des Regelpensionsalters die Pension um die Hälfte des Betrages gekürzt wird, um den der Verdienst über dem Ausgleichszulagenrichtsatz liegt. Gestrichen werden sollen maximal 50 Prozent, die Hälfte der Pension bleibt also in jedem Fall. Danach kann wie bisher bereits ab 60/65 ohne Abschläge unbegrenzt dazuverdient werden.

„Wenn jemand sein Erwerbsleben lang in das System einzahlt, soll er auch Anspruch auf die volle Pension haben. Alles andere wäre eine Bestrafung statt eines Anreizes und daher kontraproduktiv“, unterstreicht Leitl. Es sei zu befürchten, dass für viele aktive Pensionisten kein Anreiz mehr besteht, neben der Pension aktiv zu bleiben und somit Arbeitsplätze, Steuereinnahmen und Wertschöpfung verloren gehen.

Das Engagement von Älteren, die freiwillig länger im Erwerbsleben bleiben, muss honoriert werden.

Wirtschaftskammer interveniert erfolgreich Daher kritisierten die Wirtschaftskammer und Seniorenvertreter das geplante Modell und sprachen sich deutlich gegen diese Beschränkung der Verdienstmöglichkeiten für Pensionisten aus. Aufgrund dieses Einsatzes wird von Teilen der Politik bereits Entgegenkommen signalisiert und in Aussicht gestellt, dass das Modell in dieser Form nicht umgesetzt werden wird. Die Wirtschaftskammer setzt stattdessen vielmehr auf Anreizmodelle, die längeres Arbeiten spürbar belohnen. „Auch der konsequente Ausbau der Grundsätze Prävention, Rehabilitation und Erwerbsintegration vor Pension bringt uns auf den richtigen Weg“, so der WKÖ-Präsident mit Verweis auf die SVA, die in ihren Programmen schon erfolgreich auf diese Säulen n setzt.

Absage an flächendeckende Maut Die Initiative der Wirtschaftskammerorganisation gegen eine Maut auf Landes- und Gemeindestraßen erhält immer mehr Rückenwind. Neben Landeshauptmann Markus Wallner aus Vorarlberg und Landeshauptmann Günther Platter aus Tirol haben sich auch Niederösterreichs Landeshauptmann Erwin Pröll und Salzburgs Landeshauptmann Wilfried Haslauer gegen eine solche Maut ausgesprochen. Auch Gemeindebund-Präsident Helmut Mödlhammer hat den Maut-Plänen eine Abfuhr erteilt: „Die Versorgung der ländlichen Regionen mit dringenden Gütern des Alltags würde sich durch eine solche

Maßnahme deutlich verteuern, das kann nicht im Sinne der kleinen Gemeinden sein.“ Einige Landespolitiker haben Pläne aufgebracht, wonach jedes Fahrzeug über 3,5 Tonnen eine Mautabgabe auf dem niederrangigen Straßennetz zahlen sollte. Ende April soll auf Ebene der Landespolitiker darüber entschieden werden, ob die Bundesländer ihre Mautpläne weiterfolgen oder nicht. Mautbefürworter meinen, es brauche eine solche Abgabe, um den Erhalt und Ausbau

der Straßen zu finanzieren. Dass dies aber so gar nicht stimmt, zeigt ein Blick auf die Zahlen: Die Einnahmen der Länder aus Steuern für den Straßenverkehr sind von 2003 bis 2014 um 131 Prozent gestiegen - während die Ausgaben für den Straßenbau um sechs Prozent sanken. Um rechtzeitig die Nachteile und negativen Auswirkungen einer solche Belastung auf den gesamten Wirtschaftsstandort, aber auch die Konsumenten aufzuzeigen, haben alle zehn Präsidenten der Wirtschaftskammern Anfang März

gemeinsam die Kampagne „MegaMaut? Nein danke!“ gestartet. Klare Botschaft: Man muss keinen Lkw besitzen, um die Lkw-Maut mitzuzahlen. Denn gerade kleine Betriebe, ganz besonders in strukturschwachen Regionen, könnten eine Zusatzbelastung durch eine Maut auf Dauer nicht schlucken, Preiserhöhungen wären die zwangsläufige Folge. „Eine flächendeckende Maut für alle Fahrzeuge über 3,5 Tonnen wäre ein Abschlag von einem möglichen Wirtschaftswachstum, ein Anschlag auf die Kaufkraft und ein Rückschlag für strukturschwache Regionen, die wir erst mit öffentlichen Mitteln gestützt haben“, so WKÖ-Präsident Christoph Leitl. n Mautkampagne der WKO: www.megamautneindanke.at


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8 · Bürokratieabbau · Die Wirtschaft

Kampf gegen Bürokratie geht weiter: Recyclingbaustoff-Verordnung vor Novellierung Die Recyclingbaustoff-Verordnung regelt den umweltschonenden Abbruch von Bauwerken und die ressourcenschonende Wiederverwertung von Bau- und Abbruchabfällen. In der Praxis bereitet dies jedoch weiter einige Probleme. Auf Druck der Wirtschaftskammer soll eine baldige Novellierung kommen. Seit 1. Jänner diesen Jahres soll über die Recyclingbaustoff-Verordnung ein umwelt- und ressourcenschonender Abbruch von Gebäuden sichergestellt werden. Gleichzeitig wird der Wiedereinsatz rezyklierter Baustoffe geregelt. Doch obwohl die Verordnung erst seit wenigen Wochen in Kraft ist, zeigten sich in der Praxis bereits erhebliche Umsetzungsprobleme. Deshalb wurden über die erläuternden Bemerkungen auch bereits erste Anpassungen vorgenommen. Jetzt denkt das Umweltministerium auf Initiative der Wirtschaftskammer Vorarlberg über eine baldige Novellierung der umstrittenen Verordnung nach.

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Eine exakte Erhebung von Schad- und Störstoffen ist derzeit bereits ab 100 Tonnen Abbruchmaterial vorgesehen. Die Wirtschaftskammer fordert eine deutliche Anhebung dieser Schwelle. Das soll wichtige Erleichterungen für den ohnehin bereits unter enormem Kostendruck stehenden Wohnbau bringen. Zudem sollte es zu einer Reduzierung diverser Parameter für die Analytik von RecyclingBaustoffen sowie einer Anpassung einzelner Grenzwerte kommen, was sich ebenfalls positiv auf die Kosten auswirken würde. Den Bürokratie-Aufwand zusätzlich eingrenzen sollen Vereinfachungen bei diversen Dokumentations- und Berichtspflichten. Zudem sind Klarstellungen bzw. Streichungen für die Einsatzbereiche verschiedener Baustoff-Klassen wünschenswert.

Ein zentrales Anliegen der Wirtschaft besteht in der Forderung, dass bei bestimmten durchzuführenden Untersuchungen nicht zwingend auf externe Experten und Fachanstalten zurückgegriffen werden muss! Sofern das nötige Know-how im Unternehmen vorhanden ist, sollten bestimmte Prüfungen selbstverständlich durch eigene Mitarbeiter möglich und erlaubt sein.

Für einen vertretbaren Aufwand „Ein klares Ja zu Recyclingprozessen, aber mit einem vertretbaren Aufwand. Das Beispiel dieser Verordnung zeigt einmal mehr, dass Bürokratieabbau und Deregulierung keine Projekte sind, sondern ein permanenter Prozess, dem wir uns weiter intensiv stellen“, erklärt Manfred Rein, Präsident der Wirtschaftskamn mer Vorarlberg.

Mehrere Druckpunkte „Bereits erste Rückmeldungen aus der Praxis zeigten, dass insbesondere bei der Verwendung rezyklierter Baustoffe einige Problembereiche bestehen“, betont Marco Tittler, Leiter der Wirtschaftspolitischen Abteilung in der WKV. Mag. Marco Tittler Aus Sicht der Vorarlberger Bauwirtschaft besonders kritisch stellte sich der sogenannte HGW100 (statistisches höchstes hundertjähriges Grundwasser) heraus, der ein Verwendungsverbot für Produkte aus RecyclingBaustoffen vorsieht. Aufgrund des hohen Grundwasserstands im Rheintal wäre deren sinnvoller Einsatz quasi unmöglich gewesen. Durch intensive Bemühungen der Wirtschaftskammer und der Vorarlberger Landesabfallwirtschafts-Abteilung konnte aber über die kürzlich erschienenen erläuternden Bemerkungen eine Entschärfung des betreffenden Paragraphen erwirkt werden. Tittler: „Dennoch bestehen weiterhin mehrere Problemfelder, die Aufwand und Kosten für die Unternehmen unverhältnismäßig erhöhen. Diese sollen in einer baldigen Novelle aufgegriffen werden. Hierzu hat die Wirtschaftskammer Vorarlberg bereits letzte Woche Verbesserungs- und Abänderungsvorschläge in Wien deponiert.“

Die Wirtschaftskammer Vorarlberg fordert die Aufhebung der Anwendungsbeschränkung für UA Produkte, Vereinfachungen diverser Melde- und Dokumentationspflichten sowie eine Veränderung der Schwellwerte beim Abbruchmaterial.


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n Factbox Programm Infoabend FH Vorarlberg 17.00 – 20.00 Uhr: Präsentation ALLER Studiengänge der FH Vorarlberg mit laufenden Präsentationen im Foyer 17.30 Uhr : Führung durch den Hochschul-Campus 18.00 Uhr: Studiengangspräsentation Energietechnik und Energiewirtschaft mit anschließender Führung durch die Energie-Labore (Raum W2 06) 18.00 Uhr : Studiengangspräsentation der betriebswirschaftlichen Bachelor- und Masterstudiengänge (Raum W2 11/12) 18.15 Uhr : Führung durch die technischen Labore 19.00 Uhr: Studiengangspräsentation Wirtschaftsingenieurwesen (Raum W2 06) 19.00 Uhr: Studiengangspräsentation InterMedia, Bachelorund Masterstudiengang (Raum W2 11/12) 19.00 Uhr: Führung durch den Hochschul-Campus Anmeldung: infoabend@fhv.at

Anmeldung Sie erhalten vor Ort eine personalisierte Informationsmappe. Zur Vorbereitung bitten wir Sie deshalb um Anmeldung bis spätestens 4. April 2016 mit Bekanntgabe des oder der für Sie interessanten Studienganges/ Studiengänge online unter info– abend@fhv.at.

n Facts Sie erfahren alles über: f die verschiedenen Studienmöglichkeiten f wie sich das jeweilige Studium aufbaut f die verschiedenen Zugangsmöglichkeiten und -voraussetzungen f die Anforderungen im jeweiligen Studium f die Karrierechancen nach dem Studium f das Thema „berufsbegleitend studieren“

n Infoabend der FHV 5. April 2016, 17.00 bis 20.00 Uhr Hochschulstraße 1, Dornbirn www.fhv.at

Termin eintragen! Lassen Sie sich diese Chance nicht entgehen. Erfahren Sie vor Ort, wie Sie Ihre Zukunft mit einem Studium entscheidend verändern können! Kommen Sie am 5. April zwischen 17.00 und 20.00 Uhr an die FH Vorarlberg nach Dornbirn. Besuchen Sie die Veranstaltungsseite auf Facebook und laden Sie Ihre Freunde & Bekannten zum Infoabend ein!

Bewerbung Die Online-Bewerbung zu allen Studiengängen an der FH Vorarlberg ist unter http://www.fhv.at/ online-bewerbung bereits geöffnet! Bewerbungen sind bis 15. Mai möglich! Promotion


Nr. 12-13 · 25. März 2016

10 · Abfallwirtschaft · Die Wirtschaft

Der richtige Umgang mit Verpackungen

Verpackungen setzen Produkte in Szene und sorgen für sicheren Transport. Dabei sind auch Recycling und Entsorgung von immer größerer Bedeutung. Der Österreichische Verpackungsmarkt ist aber über komplexe Anforderungen und Verpflichtungen geregelt. Das Abfallwirtschaftsgesetz (AWG) ist bekanntermaßen ein an Komplexität kaum zu überbietendes Konglomerat an Verpflichtungen und Bestimmungen. Besonders relevant, aber auch besonders undurchsichtig für Unternehmen, ist der darin geregelte Bereich der Verpackungen. Denn für Sammlung, Entsorgung und Verwertung von Verpackungen entstehen Kosten, deren Zusammensetzung oft nur schwer nachvollziehbar sind. Deshalb lohnt ein Blick ins Innere der Schachtel des österreichischen Verpackungsrechts.

Verschiedene Bestimmungen Das AWG als Grundlage sämtlicher verpackungsrelevanter Rechtstexte trifft neben grund-sätzlichen Definitionen die Unterscheidung zwischen Gewerbe- und Haushaltsverpackungen. Es wird beschrieben wer „primärverpflichtet“ ist und für Sammlung und Verwertung der jeweiligen Verpackungen aufkommen muss. Dies sind eigentlich alle Hersteller und Verpacker von Service-

verpackungen, Abpacker, Importeure und Versandhändler (auch ausländische). Für den nötigen „Feinschliff“ sorgt dabei die sogenannte Verpackungsverord-nung. Sie regelt Rücknahmeverpflichtungen, Wiederverwendung, Verwertung und Meldung von Verkaufs-, Um- und Transportverpackungen im Detail. Ihr zufolge ist die Teilnahme an einem Sammel- und Verwertungssystem für Haushaltsverpackungen verpflichtend, wenn dies nicht in einer vor- oder nachgelagerten Vertriebsstufe passiert. Bis zur Marktöffnung 2015 war die Systemteilnahme ausschließlich über die „Altstoff Recycling Austria“ (ARA) möglich. Mittlerweile haben sich aber einige andere Anbieter am Markt etabliert.

Sammel- & Verwertungssysteme Im Gegensatz dazu besteht für gewerbliche Verpackungen – sofern sie nicht von einem Letztvertreiber abgesetzt werden - auch die Möglichkeit der Selbsterfüllung. Wird sie gewählt, sind Unternehmen verpflichtet, die von ihnen in Verkehr gesetzten gewerblichen Verpackungen zurückzunehmen und selbst für deren Verwertung zu sorgen, sowie dies dem Umweltministerium über ein Register zu melden. Die Sammel- und Verwertungssysteme wiederum übernehmen gegen eine Gebühr diese Verpflichtungen der Unternehmen. Doch wie entsteht diese Gebühr?

Detaillierte Regelung für 47 Produktgruppen Dies regelt die Verpackungsabgrenzungsverordnung. Hinter dem hölzernen Begriff versteckt sich ein kompliziertes System an Kategorien und Quoten für insgesamt 47 Produktgruppen (z.B. Serviceverpackungen, Backwaren, Baustoffe etc.). Darüber werden die jeweiligen Packmittel – z.B. Glas, Papier, Kunststoff, Metall etc. - möglichst verursachungsgerecht umgelegt und anteilsmäßig den Haushalts- bzw. Gewerbeverpackungen zugeordnet. So lässt sich anschließend der spezifische Tarif für das jeweilige Packmittel errechnen. Die Quoten basieren dabei auf umfassenden Studien zu Produktgruppen und Packmittel. Die festgesetzten Quoten für einige Produktgruppen scheinen aber das tatsächliche Anfallen der Verpackungen nicht korrekt widerzuspiegeln. Die Wirtschaftskammmer ist daher ständig bemüht, Verbesserungen im Sinne einer verursachungsgerechteren Zuordnung für die Betriebe zu erwirken. Auch bei zukünftigen Verhandlungen wird diese Position weiter eingebracht. Zur Orientierung und Unterstützung im abfallrechtlichen Dschungel bietet die Wirtschaftskammer Vorarlberg zudem Interessierten ein individuelles Beratungsangebot. n Ansprechpartner WKV-Umweltservice: Mag. Thomas Mitterlechner, mitterlechner. thomas@wkv.at, 05522/305/356 f Lukas Fleisch, MA Bsc, fleisch.lukas@wkv. at 05522/305/357 f


Nr. 12-13 · 25. März 2016 Die Wirtschaft

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12 · Interview ·

Nr. 12-13 · 25. März 2016 Die Wirtschaft

Foto: Bernhard Eder, CONDA

Mit erfolgreichen CrowdinvestingProjekten anderen Mut machen

Bei der Start-up Show „2 Minuten 2 Millionen“ konnte das Vorarlberger Unternehmen „Upsynth“ die prominenten Business Angels Haselsteiner, Hillinger, Ametsreiter und Prokop überzeugen. Über die zweite Schiene, eine CrowdinvestingKampagne auf der Plattform CONDA, investierten Kleinanleger bis jetzt über 115.900 Euro - siehe Screenshot rechts.

Im Interview mit „Die Wirtschaft“ spricht der Obmann der Sparte Information und Consulting, Dieter Bitschnau, über das alternative Finanzierungsinstrument Crowdinvesting, wichtige Pilotprojekte und das wachsende Interesse an Start-ups. Interview: Sabine Barbisch Für welche Unternehmen eignet sich Crowdinvesting als Finanzierungsalternative? Gerade Start-ups, die etwas Besonderes auf den Weg bringen wollen, setzen auf Crowdinvesting. Das Thema nimmt aber immer mehr Branchen ein. Es gibt z.B. eigene Plattformen für Immobilien- oder Tourismusinvestitionen, diese Spezialisierungen werden noch zunehmen. Firmen, die Crowdinvesting nutzen, sind sehr heterogen: Es gibt welche die einen Prototyp ihres Produkts (weiter-)entwickeln wollen, um auf einen Markt zu kommen, aber auch Unternehmen, die diesen Prozess schon hinter sich haben, und das Investment für die Expansion brauchen. Welche Projekte bevorzugen die Investoren? Gerade bei Kleinanlegern und Privatinvestoren ist der B2CBereich gefragt. Dazu haben die

Leute mehr Affinität. Das ist ohne Zweifel bei sehr innovativen, aber hochkomplexen Produkten schwieriger, weil die Distanz viel größer ist. Welche Vorteile bietet Crowdinvesting über das Beschaffen von Kapital hinaus? Der Marketingschub für das Unternehmen ist enorm, weil mit den Finanzierungsrunden eine Kampagne auf der Plattform einhergeht. Das erhöht den Bekanntheitsgrad - was gerade für Start-ups wichtig ist. Darüber hinaus lohnt es sich für die Firmen, wenn Prototypen an die ersten Investoren geschickt werden und diese Feedback für die Weiterentwicklung geben. Wie steht es um eine Beteiligungsmentalität im Land? Die digitalen Möglichkeiten des Crowdinvesting fördern die Neugierde an Start-ups und eine gewisse Beteiligungsmentalität wird etabliert. So haben Interessierte schnell und niederschwellig die Möglichkeit in Unternehmen zu investieren. Durch einschlägige Investitionsshows, in denen Unternehmen um die Gunst der Investoren kämpfen, wird dieses Thema in einer neuen spannenden Form an die Zuseher herangetragen. Durch ausgereifte digitale Marktplätze ist die Schwarmfinanzierungen übers Internet überhaupt möglich, denn jeder hat die Möglichkeit, zu investieren. Früher

war das nur großen institutionellen Investoren vorenthalten, heute kann man sich selbst direkt an der Entwicklung an einem heimischen Unternehmen in einem

aus einem Kundenbedürfnis einen Trend zu kreieren. In diesem Fall ist das mit den verwendeten Kräutern der Trend zur Regionaliät und zu natürlichen Rohstoffen; und das verpackt in besonders ansprechendes Design und eine funktionierende Marketingmaschinerie. Hier lässt sich der Nutzen eines tollen Designs erkennen - als Beispiel für die Leistungen der heimischen Kreativwirtschaft.

frühen Stadium beteiligen. Das begeistert die Menschen.

Abgesehen von diesem Beispiel - wie entwickelt sich Crowdinvesting in Vorarlberg? Crowdinvesting ist ein Thema, das sich in vielen Ländern schon länger entwickelt hat, aber auch bei uns beginnt es Fuß zu fassen. Dafür braucht man erfolgreiche Projekte, die zeigen, wie es geht. „Sentitec“ und „Upsynth“ sind Pilotprojekte, die anderen Mut machen, diesen Weg zu gehen.

„Upsynth“ hat Business-Angels in einer TV-Show und Kleinanleger in kürzester Zeit überzeugt. Was macht das Unternehmen richtig? Bei „Upsynth“ kommen mehrere Faktoren zusammen: Es ist ein erfahrener Unternehmer, das schafft Vertrauen. Es ist ein Start-up, hat aber schon über 200.000 Euro Umsatz gemacht. Damit ist bewiesen, dass nicht nur das Produkt gut ist, sondern dass sie in der Lage sind, Vertriebskanäle zu erschließen. Die Geschichte von „Upsynth“ zeigt außerdem, wie es gelingt,

Was sind die nächsten Schritte und Ziele der Sparte in diesem Zusammenhang? Das Gründerservice der WKV plant Sprechstunden für Gründer und Start-ups rund um dieses Thema. Außerdem arbeiten wir eine Checkliste für an Crowdinvesting interessierte Unternehmen aus. Im Herbst 2016 veranstalten wir einen Crowd Day - als Plattform zum Erfahrungsaustausch zwischen den Unternehmen, die schon Projekte auf diese Art erfolgreich finanziert haben oder das planen und auch für potenn zielle Investoren.

„Im Herbst 2016 gibt es einen Crowd-Day als Plattform für Informationen & Erfahrungsaustausch.“ Spartenobmann Dieter Bitschnau


Nr. 12-13 · 25. März 2016 Die Wirtschaft

· Junge Wirtschaft/Werbung · 13

Junge Wirtschaft: Always On Veranstaltung der Jungen Wirtschaft Vorarlberg am 4. April 2016 im Raiffeisenforum Dornbirn gibt Einblick in die Zukunft von Social-Media. Zwei Milliarden Menschen können nicht irren: Facebook, Twitter, Instagram, XING und LinkedIn bieten viele Möglichkeiten und Vorteile sein Unternehmen zu positionieren, die Bekanntheit zu steigern und seine Kunden dort zu finden wo sie täglich sind: Im Social Web. An Social Media führt also kein Weg vorbei! Aber worauf kommt es wirklich an, und muss man überall aktiv sein? Collin Croome gibt Antworten, zeigt wie es richtig geht und gibt einen Ausblick in die Zukunft der Kommunikation…

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Zur Person Collin Croome ist Experte für Social-Media-Marketing und Spezialist für strategische Markenführung und Image-Bildung im Internet. Er machte sich mit 19 Jahren selbstständig und hat die digitale Revolution Anfang der 90er-Jahre aktiv mitgestaltet. Bereits 1991 entwickelte er interaktive Multimedia-Anwendungen auf CD-ROM und programmierte 1996 u.a. die Website von Apple Live. Seit 1997 ist er Inhaber der Agentur „coma2 e-branding Agentur für digitale Markenführung“ und realisiert dort anspruchsvolle Online-Marketing-Lösungen sowie Social-Media-Kampagnen für

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Nr. 12-13 · 25. März 2016

14 · Handel/Immobilien Forum West · Die Wirtschaft

Wer wird Junior Sales Champion 2016? Der Vorarlberger Handel sucht die besten Verkaufstalente - den Junior Sales Champion 2016. Gemeinsam mit den kaufmännischen Berufsschulen in Vorarlberg sucht die Sparte Handel am 30. Mai 2016 wieder den Junior Sales Champion Vorarlberg. Dabei messen die Handelslehrlinge im 2. Lehrjahr ihr Können im spannenden Verkaufsgespräch und üben ganz nebenbei auch schon für die Lehrabschlussprüfung.

Qualifikation durch Ausscheidung an Berufsschule Qualifizieren können sich die Handelslehrlinge im Rahmen der Schulausscheidungen im April und Mai an ihrer Berufsschule. Jeweils die oder der Erst- und Zweitplatzierte aus allen vier Vorarlberger Berufsschulen treten dann im großen Landesfinale

im WIFI Dornbirn gegeneinander an und zeigen, was sie in Schule und Betrieb schon gelernt haben. Dabei stellen sie sich einer fachkundigen Jury aus Vorarlberger Händlern und Berufsschullehrern. Der Wettbewerb beginnt um 18 Uhr im „Saal der Wirtschaft“ im WIFI Dornbirn. ShoppingGutscheine in der Gesamthöhe von 1.100 Euro warten auf die Teilnehmer!

Sieger fahren zum österreichweiten Wettbewerb Die beiden besten Vorarlberger Verkaufstalente können es sogar noch weiter schaffen, denn die Landessieger qualifizieren sich automatisch für die Teilnahme am bundesweiten Wettbewerb in Salzburg. Wer auch auf Österreich-Ebene erfolgreich ist, kann anschließend sogar im internationalen Wettbewerb gegen die besten Verkaufstalente aus Bayern, Südtirol und der Schweiz antreten.

Eine gute Platzierung ehrt den Lehrbetrieb Die erfolgreiche Teilnahme an den Schulausscheidungen sowie am Landeswettbewerb ehrt auch alle Ausbildungsbetriebe, die ihren Lehrlingen mit Rat und Tat zur Seite stehen und praktisches Wissen rund um die Arbeit im Handel vermitteln.

Die Teilnahme des eigenen Lehrlings wird daher mit wichtigen Punkten für die Zertifizierung als Ausgezeichneter Lehrbetrieb belohnt. Die Pressearbeit rund um den Wettbewerb bringt außerdem positive Aufmerksamkeit, besonders für die Lehrbetriebe der Sieger. n

n Facts Infos und Anmeldung Bregenz 3 - Petra Rissi-Raich Dornbirn 2 - Daniel Benzer Feldkirch - Wilfried Schweiger Bludenz - Evelyn Batlogg Vorausscheidungen Im April und Mai 2016 an den kaufmännischen Berufsschulen in Vorarlberg Landeswettbewerb am 30. Mai 2016, 18:00 Uhr im Saal der Wirtschaft/ WIFI

Dornbirn; Shopping-Gutscheine in Höhe von gesamt 1.100 Euro erwarten die Teilnehmer Kontakt Sparte Handel, E seidel.maria@ wkv.at, T 05522/305-346 Rückblick Das war der Junior Sales Champion 2015

n Immobilien Forum West 2016

Günstiger Wohnraum dringend gesucht! Wie relevant konkrete Lösungsansätze aus Raumplanung, Immobilienwirtschaft und Architektur aktuell sind, zeigte sich erneut beim 8. Immobilien Forum West, im Festspielhaus Bregenz. Starkes Wachstum im Rheintal Wie viel Wohnraum braucht die Bevölkerung? „In den nächsten 20 Jahren werden alleine im Rheintal rund 33.000 zusätzliche Wohnungen benötigt“, verdeutlicht DI Christoph Schremmer vom Österreichischen Institut für Raumplanung. Mit der Wohnbedarfsprognose zeigte er eindrücklich auf, dass Vorarlberg das höchste Bevölkerungswachstum aller Bundesländer außer Wien hat. Dieses konzentriert sich besonders stark im Rheintal. Zukünftig gelte es, die Zweitwohnsitze einzugrenzen, da der Wohnraum beschränkt ist. In dieselbe Kerbe schlägt Univ.-Prof. DI Dr. Arthur Kanonier. Der Raumplanungsexperte der Technischen Universität Wien lieferte Lösungsvorschläge wie gewidmetes, aber nicht bebautes Bauland mobilisiert werden kann: „Die anhaltend hohe Nachfrage bei gleichzeitiger Hortung von Bauland erfordern verstärkt raumplanerische, bodenpolitische und fiskalische Maßnahmen.“

ken, als auch bei der Ausstattung und dem Wohnen sehr hoch“, so Rüdisser. Er plädierte dafür, diese konsequent zu hinterfragen und Kosteneinsparungspotenziale zu nutzen. Einerseits soll mit Förderungen der Weg zum Eigentum unterstützt werden, andererseits legt das Land den Fokus verstärkt auf den gemeinnützigen Wohnbau. Veranstalter und Kooperationspartner Rund 160 Interessierte nahmen am 8. Immobilien Forum „Am diesjährigen Immobilien Foto: wikopreventk Forum West sind sich alle AnweWest im Festspielhaus Bregenz teil. senden in einem Punkt einig: Nur Neben der Hortung von Bauland sind auch die wenn alle Akteure an einem Strang ziehen, können wir Kosten reduzieren und günstigeren strengen Bauvorschriften ein Grund für die Kostensteigerung. Aus diesem Grund wurden die Wohnraum ermöglichen“, resümiert Dieter BitOIB-Richtlinien überarbeitet. Darüber hinaus schnau, GF des Veranstalters, der Kommunisieht die Vorarlberger Bautechnikverordnung wei- kationsberatung wikopreventk. Kooperationstere Erleichterungen in gewissen Bereichen vor, partner des Immobilien Forum West 2016 sind das Land, die Wirtschaftskammer, die Hypo betonte Landesstatthalter Mag. Karlheinz RüdisVorarlberg, die Vorarlberger Eigentümervereiser. Dennoch muss auch die Bevölkerung in die nigung sowie die Kammer der Architekten und Pflicht genommen werden. „Die Ansprüche an den Komfort sind sowohl bei den GrundstükIngenieurkonsulenten für Tirol und Vorarlberg.


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Nr. 12-13 · 25. März 2016

16 · Branchen · Die Wirtschaft

 Kurz notiert

Eins und eins ergibt mehr als nur zwei, wenn Kreative am Werk sind. Das ist der Kreativwirtschaftseffekt und der macht die Kreativwirtschaft zu einem der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren Österreichs und der EU. Grund genug für die Kreativwirtschaft Austria (KAT), ab sofort wieder die beste Kreativwirtschaftsgeschichte 2016 zu suchen. Mit einem professionellen Imagefilm als Hauptpreis, zeigten die Sieger aus Vorarlberg im Vorjahr wie Tischlerhandwerk und Kommunikationsarbeit im Rahmen von „Die Koje“ zusammen Erfolgsgeschichten schreiben.

Neuer Wettbewerb startet jetzt! Die Kreativwirtschaftsgeschichten, das sind vor allem Geschichten die Kreativschaffende mit ihren Kunden aus der Privatwirtschaft gemeinsam geschrieben und so Mehrwert und Umsatz geschaffen haben. Einreichen können sowohl Auftraggebende als auch Beauftragte von 21. März bis 30. September 2016. Eine Jury wird im Herbst die beste Geschichte auswählen. Die Teilnahme ist kostenlos, über die beste Geschichte wird ein Film gedreht, und die guten Geschichten werden auf kreativwirtschaft.at erzählt. f

Weitere Informationen und Unterlagen unter: www.kreativwirtschaft.at/kreativwirtschaftseffekt

Ladies Lounge im Casino Bregenz Frau in der W Wirtschaft h ft und das Casino Breder genz richten wied gemeinsam die Ladies Loungee aus und laden alle weiblichen Führungskräfte und Unternehmerinnen zu ein nem spannenden nd Networking Aben ins neue Cloud Restaurant Falstaff ein.

Hochkarätiges Interview Mag. Bettina Glatz-Kremsner, Vorstandsdirektorin von Casinos Austria und den Österreichischen Lotterien wird Talkmasterin und ORF-Publikumsliebling Dr. med. Vera Russwurm zum Interview bitten. Die beiden erfolgreichen Damen erzählen über ihren eigenen Werdegang, sprechen über Hürden und Erfolge sowie ihre aktuellen Pläne und geben den einen oder anderen Einblick ins Pri-

vatleben. D l b Die Popularität von TV-Moderatorin T Veraa Russwurm istt ungebrochen. A Als TV-Persönl lichkeit hat sie s sich von der u unbekümmert ten TV-Jugendliichen über die Sh how-Präsentatorin n zur journalistisch anFoto: Manfred spruchsvolBaumann len Talkmasterin entwickelt. Die dreifache Mutter wurde, neben anderen bedeutsamen Auszeichnungen, dreimal mit dem österreichischen Publikumspreis „ROMY“  ausgezeichnet. f f f f

Anmeldungen bis 18. April 2016 http://www.wkv.at/event/ LadiesLounge Die Teilnahme ist kostenlos. Infos: E furtner.karin@wkv.at T +43 (0)5522 305 452

Saubere Umwelt braucht dich!

Foto: ORF

Beste Kreativwirtschaftsgeschichte 2016 gesucht

V.l.: Christian Böhler (FGO Entsorgungs- und Ressourcen-Management), Johannes Rauch (Umwelt-Landesrat), Bgm. Rainer Siegele (Obmann des Umweltverbandes), Markus Klement (Landesdirektor ORF Vorarlberg) und Wilfried Ammann (Bauhofleiter der Marktgemeinde Rankweil).

Zwischen Mitte März und Ende April 2016 sind wieder tausende Menschen in Vorarlberg unterwegs und räumen aus unserer Umwelt weg, was dort gar nicht sein dürfte. Denn noch immer landen viel zu viele Abfälle auf Straßen und Plätzen, in Wiesen, Gärten und Gewässern statt im Abfallkübel oder im Altstoffbehälter. Achtlos weggeworfener Abfall belastet nicht nur Umwelt

und Mensch, sondern es gehen auch wertvolle Ressourcen, sprich Sekundärrohstoffe verloren. Denn: „Was nicht richtig entsorgt wird, kann nicht wiederverwertet werden“, erklärt Christian Böhler, Obmann der Fachgruppe Entsorgungs- und Ressourcen-Management in der Wirtschaftskammer. „Aus dem, was auf den ersten Blick Abfall ist, lässt  sich viel herausholen.“

Constantinus: Einreichfrist für Österreichs Top-Berater-Award bis 4. April verlängert Der Constantinus Award, Österreichs Top-Auszeichnung für Unternehmensberaterinnen und -berater und IT-Dienstleisterinnen und -Dienstleister sowie deren Kundinnen und Kunden, verlängert seine Einreichfrist: Bis zum 4. April können innovative Projekte online auf constantinus.net eingereicht werden. „ErstklassigeBeratungleistetin allen Phasen der Unternehmensentwicklung einen Beitrag für Wachstum und Wertschöpfung – vom Start-up bis zum Leitbetrieb. Unsere Beraterinnen und Berater haben die Qualität, auf die es ankommt“, betont Christian Bickel, UBIT-Fachgruppenobmann.

„Personal & Training“ und „Standardsoftware & Cloud Services“ gibt es heuer die neue Kategorie „Industrie 4.0/Internet der Dinge“. Eine hochkarätige Fachjury entscheidet nach intensiver Vorbereitung am 11. Mai, welche Projekte am meisten überzeugen konnten und wer die heurigen Awards gewinnen wird. Die begehrten Trophäen werden im Rahmen der Consultants Night am 9. Juni im Design-Center Linz vergeben.

Neue Kategorie Zusätzlich zu den Kategorien „Informationstechnologie“, „Internationale Projekte“, „Management Consulting“, „Mobile Apps“,

FGO Christian Bickel.


Nr. 12-13 · 25. März 2016 Die Wirtschaft

· Branchen · 17

 Kurz notiert

Egon Reiner und Hans-Karl Walser zu Laienrichtern im Landesgericht Feldkirch bestellt Egon Reiner und Hans-Karl Walser wurden von Justizminister Wolfgang Brandstetter im Einvernehmen mit Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner für die Dauer von fünf Jahren zu fachmännischen Laienrichtern aus dem Handelsstand beim Landesgericht Feldkirch bestellt. Während dieser Verwendung füh-

ren Reiner und Walser den Titel Kommerzialrat.

Hans-Karl Walser Hans-Karl Walser ist der geschäftsführende Gesellschafter der Mitgliedsfirmen der WALSER Immobilien- und Beteiligungs GmbH und seit 2015 Obmann der Fachgruppe Außenhandel in der WKV. Davor war Walser ObmannStellvertreter.

Egon Reiner HansKarl Walser.

Egon Reiner ist der geschäftsführende Gesellschafter der ESW

Für eine Geldkultur auf Augenhöhe „Über Geld spricht man nicht. Frau schon“ - das was das übergreifende Thema eines Vortragsabends von Frau in der Wirtschaft und der FH Vorarlberg. Sabine Krusch, Gründerin und Geschäftsführerin des Instituts für Geldkultur in Goldach (CH), betonte: „Eine Geldkultur auf Augenhöhe beginnt mit einem guten Verhältnis zu sich selbst, dem Leben und den eigenen Finanzen.“ Das persönliche Geldverhalten präge das Leben des Individuums, und der Gesellschaft - und zwar heute und morgen, so Krusch. FiW-Vorsitzende Evelyn Dorn er-

gänzte: „Jede unserer rund 4.300 Unternehmerinnen im Land ist mit dem Thema Geld bestens vertraut. Die selbstständigen Frauen verdienen ihr eigenes Geld und sind folglich selbst für ihre Finanzen zuständig. Sie zeigen damit Verantwortung, wissen, was in ihren Bilanzen steht, investieren und refinanzieren. Somit haben die heimischen Unternehmerinnen Krusch‘s abschließenden Impuls schon verinnerlicht: „Gehen Sie die eigenen Geldthemen mutig und eigenver antwortlich an!“

Egon Reiner.

Reiner Logistik in Höchst. Das Familienunternehmen wurde 1920 gegründet und ist im Mineralölhandel tätig. Reiner wurde 2015 als Fachgruppenobmann des Vorarlberger Energiehandels bestätigt und kann damit auf eine lange Funktionärstätigkeit zurückblicken: Seit 1993 engagiert er sich in der WKV.

Ferienjobs im aha melden Unter ferienjob.aha.or.at hat das aha eine Ferienjobbörse für Jugendliche eingerichtet, die einen Job suchen bzw. für Unternehmen, die Jobs anbieten. Der Ablauf ist unkompliziert und verursacht keinerlei Kosten: Unternehmen haben die Möglichkeit, freie Ferienjobs selbst in die Online-Börse einzutragen oder die Stellen telefonisch oder per E-Mail im aha zu melden. f f f

ferienjob.aha.or.at T 05574-52212 E aha.bregenz@aha.or.at

In der Online-Börse sind die aktuellen Angebote für Anbietende und Suchende dann einsehbar. 

„Unternehmerprüfung“ am Bundesgymnasium Dornbirn

Absolventen des Unternehmerführerscheins haben in der Wirtschaft und am Arbeitsmarkt gegenüber anderen einen Vorsprung.

Podiumsdiskussion (v.l.): FiW-Vorsitzende Evelyn Dorn, Serpil Dogan (Rechtsanwältin), Sabine Krusch (Institut für Geldkultur), Petra Stieger (CFP® Leitung Private Banking Volksbank) und Birgit Blenke (Gleichbehandlungsbeauftragte FH Vorarlberg). Nicht im Bild: Martina Draxl (Personalleitung Elb Form GmbH) und Tanja Eiselen (FH–Vizerektorin).

Das Bundesgymnasium Dornbirn bietet seinen Schülern eine kaufmännische Zusatzausbildung an. Im Rahmen des Unternehmerführerscheines, bestehend aus vier Modulen, sind kürzlich acht Schüler zum letzten Modul „Unternehmerprüfung“ angetreten. Diese Prüfung wird von der Meisterprüfungsstelle der WKV abgenommen. Günter Kenner-

knecht, Leiter der Prüfungsstelle, zeigte sich über das Ergebnis erfreut: „Drei Schüler haben mit Auszeichnung und vier mit gutem Erfolg bestanden.“ Die Zertifikate sind eine Bestätigung für hohes Engagement, besseres Wirtschaftsverständnis sowie die Auseinandersetzung mit grundlegenden volks- und betriebswirtschaftlichen Zusammenhängen.


18 · Branchen ·

Nr. 12-13 · 25. März 2016 Die Wirtschaft

 Lehrlingswettbewerbe

Konditorlehrlinge im 3. Lehrjahr zeigten Topleistungen

V.l.: Julia Tichy, Magdalena Matt und Ronald Mündle.

Die Konditorlehrlinge des dritten Lehrjahres stellten ihr großes Können beim diesjährigen Landeslehrlingswettbewerb eindrucksvoll unter Beweis. Das Niveau war erfreulich hoch, konnten doch die drei Erstplatzierten für die hervorragenden Konditorarbeiten jeweils eine Auszeichnung in Gold erringen. Aber auch die Leistungen der übrigen Lehrlinge waren sehr erfreulich.

Den ersten Rang belegte Magdalena Matt aus Laterns, Platz zwei erreichte Ronald Mündle aus Feldkirch (beide Lehrbetrieb: Konditorei Schokomus, Feldkirch) und Julia Tichy aus Feldkirch (Lehrbetrieb: Konditorei Obwegeser Gerd, Hohenems) wurde Dritte. Matt und Mündle sind nun zur Teilnahme am Bundeslehrlingswettbewerb berechtigt, der am 23. Juni 2016 in Vorarlberg stattfinden wird.

Großes Können der Konditoren im 2. Lehrjahr

Die Verzierungen, Garnierungen und Marzipanfiguren waren bereits von hohem Niveau, was von einer guten Lehrlingsausbildung in den Betrieben zeugt.

v.l.: Hasret Gülmedi (zweiter Platz), Sophie Szuks (Siegerin), Iskender Ahmedi (dritter Platz).

Die Vorarlberger Maler- und Beschichtungstechnikerlehrlinge im dritten Lehrjahr kämpften am WIFI Hohenems um den Sieg beim Landeslehrlingswettbewerb. 15 Lehrlinge – darunter sechs Mädchen – nahmen teil. Die angehenden Facharbeiter mussten innerhalb einer gewissen Zeit ein selbst entworfenes Motiv malen und ein eige-

Ergebnisse Landeslehrlingswettbewerb der Konditoren: f 1. Rang: Andre` Vergeiner (Lehrbetrieb Konditorei Frederic Martin Senn, Schruns) f 2. Rang: Angelina Stranegger (Lehrbetrieb Konditorei Schallert, Höchst) f 3. Rang: Katharina Nußbaumer (Lehrbetrieb Hotel Hirschen, Hittisau)

nes Farbkonzept erarbeiten. Die Technik war jedem freigestellt. Den Sieg holte sich Sophie Szuks (Lehrbetrieb Fetz Malerei GmbH, Alberschwende) vor Hasret Gülmedi (Ausbildungszentrum Hohenems) und Iskender Ahmedi (Ausbildungszentrum Hohenems). Die beiden Ersten vertreten Vorarlberg beim Bundeslehrlingswettbewerb.

Floristen zeigten viel Kreativität bei ihren Wettbewerbsarbeiten In der Landesberufsschule Feldkirch ging der Landeslehrlingswettbewerb der Floristen im dritten Lehrjahr über die Bühne. Der Wettbewerb stand diesmal unter dem Motto „Emotionen“. Den ersten Platz holte sich Leyla Koc (Blumen-Kopf Gesellschaft m.b.H. & Co. KG, Frastanz). Auf Platz zwei landete Vanessa Micheluzzi („Der Grüne“, Kurt Micheluzzi GmbH + Co. KG, Bregenz). Dritte

Die drei Erstplatzierten mit ihrer Wettbewerbsarbeit: Nußbaumer, Vergeiner, Straneggger (v.l.).

Welch großes handwerkliche Geschick sie im zweiten Ausbildungsjahr bereits besitzen, zeigten die Konditorlehrlinge beim Landeslehrlingswettbewerb.

Maler, Beschichtungstechniker: Lehrlinge kämpften um Titel

V.l.: Vanessa Micheluzzi (Zweite), Leyla Koc (Siegerin), Katharina Fink (Dritte).

wurde Katharina Fink (Lenz Elisabeth Maria, Dornbirn). Innungsmeister-Stellvertreterin Barbara Schallert freute sich über die phantasievollen Kreationen und gratulierte den Gewinnerinnen. Die Werkstücke konnten dann noch abends im Rahmen einer Ausstellung besichtigt werden. Die drei Erstplatzierten qualifizierten sich für den Bundeslehrlingswettbewerb im Juni.


Nr. 12-13 · 25. März 2016 Die Wirtschaft

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Gelbe Seiten n Termine Dienstag, 29. März 2016 13.30 – 16.30 Uhr, Wirtschaftskammer Vorarlberg. Gründerworkshop. Sie haben eine konkrete Geschäftsidee und möchten diese nebenberuflich umsetzen bzw. sind in Karenz, Hausfrau/ Hausmann. Sie gründen als Einzelperson. Im Workshop erhalten Sie die rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Basisinformationen für Ihren Schritt in die Selbstständigkeit und wissen, auf was Sie achten sollten. Inhalte: Persönliche Voraussetzungen, Schritte der Gründung, Gewerberecht, Sozialversicherung, Finanzamt, mögliche Stolpersteine, Kosten, Finanzierung, Serviceleistungen… Fragen der Teilnehmer. Anmeldung: Gründerservice der WKV, T 05522-305-1144 Donnerstag, 31. März 2016 17.00 – 19.00 Uhr, CAMPUS Dornbirn, Hintere Achmühlerstraße 1, Patentsprechtag der Wirtschafts-Standort Vorarlberg GmbH. Die Patentanwälte Dr. Ralf Hofmann bzw. Dr. Thomas Fechner informieren Sie unentgeltlich über das Patent-, Marken-, Gebrauchsmuster- und Musterwesen. Um eine telefonische Anmeldung unter T 05572/55252-18 wird gebeten. Informationen unter: T 05572/55252–0, E wisto@wisto.at, W www.wisto.at Donnerstag, 14. April 2016 WISTO, Hintere Achmühlerstrasse 1, Dornbirn. FFG Beratungstag. Die FFG ist die zentrale Organisation für die Förderung technischer Innovationen von Österreichischen Unternehmen, sie unterstützt Ihre F&E-Projekte mit einer breiten Palette an Förderungen und Dienstleistungen. Informieren Sie sich individuell und unentgeltlich bei Herrn Dr. Reiterer über die Möglichkeiten für Ihr Unternehmen und Ihre Vorhaben. Vereinbaren Sie Ihren persönlichen Gesprächstermin unter: daniela.auer@wisto.at oder telefonisch 05572 55252. Der Beratungstag ist kostenlos und findet im Büro der WISTO statt.

Firmenbuch Neueintragungen MOOSBRUGGER MUXEL BAU GmbH, Unterdorf 371, 6886 Schoppernau; GESCHÄFTSZWEIG: Ausübung des Baugewerbes; Kapital: € 35.000; GesV vom 04.12.2015; GF: (A) Manuel Moosbrugger (26.01.1992); vertritt seit 18.12.2015 selbstständig; (B) Andreas Muxel (20.07.1980); vertritt seit 18.12.2015 selbstständig; GS: (A) Manuel Moosbrugger (26.01.1992); Einlage € 17.850; geleistet € 17.850; (B) Andreas Muxel (20.07.1980); Einlage € 17.150; geleistet € 17.150; – LG Feldkirch, 17.12.2015 – FN 444282g. G & T Vermietungs GmbH, Bahnhofstraße 26, 6710 Nenzing; GESCHÄFTSZWEIG: Immobilienvermietung; Kapital: € 36.500; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 15.12.2015; GF: (A) DI Philipp Tomaselli (11.10.1972); vertritt seit 18.12.2015 selbstständig; GS: (B) Tomaselli-Gabriel Privatstiftung; Einlage € 36.500; geleistet € 36.500; – LG Feldkirch, 17.12.2015 – FN 444743i. U. Janschek Beteiligungen GmbH, Ludwig-Kofler-Straße 1, 6850 Dornbirn; GESCHÄFTSZWEIG: Beteiligungen; Kapital: € 35.000; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 18.12.2015; GF: (A) Ulrike Janschek (09.08.1939); vertritt seit 19.12.2015 selbstständig; (B) Mag Karin Seyfried (31.12.1966); vertritt seit 19.12.2015 selbstständig; GS: (A) Ulrike Janschek (09.08.1939); Einlage € 35.000; geleistet € 35.000; – LG Feldkirch, 18.12.2015 – FN 444951s. MRM GmbH, Brauentinweg 6, 6713 Ludesch; GESCHÄFTSZWEIG: Handel mit Aufbewahrungs- und Depotsystemen sowie Handel mit Waren aller Art; Kapital: € 35.000; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 14.12.2015; GF: (A) Günter Schwarzmann (29.11.1977); vertritt seit 19.12.2015 selbstständig; GS: (A) Günter Schwarzmann (29.11.1977); Einlage € 35.000; geleistet € 35.000; – LG Feldkirch, 18.12.2015 – FN 444782t. Familie Fritz Immobilienverwaltungs GmbH, Nr. 55, 6787 Gargellen; GESCHÄFTSZWEIG: Verwaltung von Immobilien; Kapital: € 35.000; GesV vom 27.11.2015; GF: (A) Mag Daniel Fritz (27.07.1978); vertritt seit 19.12.2015 selbstständig; (B) Mag Alexander Fritz (21.11.1982); vertritt seit 19.12.2015 selbstständig; GS: (C) Fritz Holding GmbH; Einlage € 35.000; geleistet € 35.000; – LG Feldkirch, 18.12.2015 – FN 444248g. Knecht Vermietung KG, Köhlerstraße 11, 6830 Rankweil; GESCHÄFTSZWEIG: Vermietung und Verpachtung von Liegenschaften und beweglichen Gegenständen aller Art; GesV vom 01.10.2015; GS: (A) Michael Knecht (09.03.1967); vertritt seit 19.12.2015 selbstständig; KOMMANDITIST/IN: (B) Philipp Knecht (10.08.2000); Haftsumme € 6.000; (C) Lena Knecht (25.08.2001); Haftsumme € 6.000; – LG Feldkirch, 18.12.2015 – FN 443585g. H&H Immo GmbH, Oberschwende 122, 6858 Bildstein; Kapital: € 35.000; GesV vom 14.12.2015;

GF: (A) Helmut Lenz (23.09.1963); vertritt seit 15.12.2015 selbstständig; (B) Helmut Gstöhl (08.05.1962); vertritt seit 15.12.2015 selbstständig; GS: (A) Helmut Lenz (23.09.1963); Einlage € 17.850; geleistet € 17.850; (B) Helmut Gstöhl (08.05.1962); Einlage € 17.150; geleistet € 17.150; – LG Feldkirch, 14.12.2015 – FN 444567a. Werbeleuten e.U., Badgasse 59/2, 6850 Dornbirn; GESCHÄFTSZWEIG: Werbeagentur; INHABER/IN: (A) Fabienne Bereuter (04.09.1983); eingetragen; – LG Feldkirch, 17.12.2015 – FN 443846s. AM KNIE Dornbirn Projekt-GmbH, JohannSchertler-Straße 1, 6923 Lauterach; GESCHÄFTSZWEIG: Erwerb und Veräußerung von Liegenschaften, Projektentwicklung, Bauträger; Kapital: € 35.000; GesV vom 04.12.2015; GF: (A) Mag (FH) Alexander Stuchly (30.07.1969); vertritt seit 12.12.2015 gemeinsam mit einem/einer weiteren Geschäftsführer/in oder Person D; (B) Ing Harald Gruber (10.01.1957); vertritt seit 12.12.2015 gemeinsam mit einem/einer weiteren Geschäftsführer/in oder Person C; PR: (C) Reinold Meusburger (14.02.1970); vertritt seit 12.12.2015 gemeinsam mit einer/einem weiteren Prokuristin/Prokuristen oder Person B; (D) Ing Mag Harald Summer (29.04.1971); vertritt seit 12.12.2015 gemeinsam mit einer/einem weiteren Prokuristin/Prokuristen oder Person A; GS: (E) i+R Wohnbau GmbH; Einlage € 17.500; geleistet € 17.500; (F) Hinteregger project GmbH; Einlage € 17.500; geleistet € 17.500; – LG Feldkirch, 11.12.2015 – FN 444249h. gapro trading ag, Winterthurerstrasse 4/6, CH-8360 Eschlikon; GESCHÄFTSZWEIG: Einkauf, Handel und Vertrieb von Food- und Non-FoodProdukten; Kapital: CHF 100.000; Satzung vom 27.11.2012 samt Nachtrag vom 12.12.2012; STÄNDIGER VERTRETER: (A) Günter Sandholzer (21.03.1957); vertritt seit 17.12.2015 selbstständig; VORSTAND: (B) Andreas Gabathuler (07.05.1958); Mitglied; vertritt seit 14.12.2012 selbstständig; (C) Louis Fiabane (08.08.1966); Mitglied; vertritt seit 14.12.2012 gemeinsam mit einem weiteren Vorstandsmitglied; INLÄNDISCHE ZWEIGNIEDERLASSUNG: gapro trading ag Zweigniederlassung Altach; SITZ: Grosse Wies 23, 6844 Altach; – LG Feldkirch, 16.12.2015 – FN 444217k. Gipetto Handels GmbH, Maihofstraße 12, 6912 Hörbranz; GESCHÄFTSZWEIG: Handelsgewerbe; Kapital: € 35.000; GesV vom 23.10.2015 samt Nachtrag vom 14.12.2015; GF: (A) Björn Haid (03.08.1977); vertritt seit 17.12.2015 selbstständig; (B) DI Marcel Fleisch (28.05.1975); vertritt seit 17.12.2015 selbstständig; GS: (A) Björn Haid (03.08.1977); Einlage € 13.650; geleistet € 6.825; (B) DI Marcel Fleisch (28.05.1975); Einlage € 13.650; geleistet € 6.825; (C) Andreas Johann De Gaspari (25.04.1965); Einlage € 2.800; geleistet € 1.400; (D) Petra Maria Schneider-De Gaspari (23.10.1966); Einlage € 2.100; geleistet € 1.050; (E) Esther Mäder (14.04.1975); Einlage € 2.100; geleistet € 1.050; (F) Mag Mag Simon Vettori (08.12.1982); Einlage € 700; geleistet € 350; – LG Feldkirch, 16.12.2015 – FN 443532d.


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n Termine 31. März – 3. April 2016 Messe Dornbirn GmbH, Messeplatz 1, Dornbirn. SCHAU! Informationen: Dornbirner Messe GmbH, T 05572/305-0, E service@ messedornbirn.at, www.messedornbirn.at Dienstag, 5. April 2016 9.30 – 11.30 Uhr in Bregenz, Sprechtag der Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft. Vorarlberger Gebietskrankenkasse, Heldendankstraße 10 13.45 – 15.15 Uhr in Lustenau, Sprechtag der Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft. Rathausstraße 1/ Zi. 106

Fachgruppentagung Innung der Tischler und der Holzgestalter Freitag, 22. April 2016, 18.00 Uhr IZM Vandans Tagesordnung 1. Begrüßung, Feststellung der Beschlussfähigkeit und Genehmigung des Protokolls der letzten Fachgruppentagung vom 20.02.2015 2. Innungsmeisterbericht 3. Bericht des Lehrlingswartes 4. Bericht über die finanzielle Gebarung 5. Neues aus der Branche und Ausblick 2016 6. Allfälliges und Mitgliederanfragen Bei uns zu Gast: Architekt Univ.-Prof. DI Hermann Kaufmann Impulsvortrag: „Holz im IZM“ Anschließend: Siegerehrung Designwettbewerb

Bundesgesetzblätter Mittwoch, 6. April 2016 9.30 – 11.30 Uhr, in Schruns, Sprechtag der Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft. Vorarlberger Gebietskrankenkasse, Veltlinerweg 5 13.30 – 15.00 Uhr in Bludenz, Sprechtag der Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft. Vorarlberger Gebietskrankenkasse, Bahnhofstraße 12 Sie haben Fragen zu Ihren SVA-Beiträgen oder der Kranken- bzw. Pensionsversicherung nach dem Gewerblichen Sozialversicherungsgesetz? Sie wollen einen Pensionsantrag stellen oder Rechnungen zur Vergütung einreichen? Dann besuchen Sie einen unserer Sprechtage! Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, bitte bringen Sie aber allenfalls notwendige Unterlagen und Nachweise mit. Informationen: Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft, 6800 Feldkirch, Schloßgraben 14, T 050805-9970, F 050808-9919, E Direktion.VBG@svagw.at, www. svagw.at Donnerstag, 2. Juni 2016 Messe Dornbirn GmbH, Messeplatz 1, Dornbirn. Vier-Länder Lieferantenbörse Informationen: Dornbirner Messe GmbH, T 05572/305-0, E service@ messedornbirn.at, www.messedornbirn.at

BGBl. II Nr. 59/2016 vom 09.03.2016 Duale Druckgeräteverordnung – DDGV BGBl. I Nr. 5/2016 vom 26.02.2016 Polizeiliches Staatsschutzgesetz - PStSG sowie Änderung des Sicherheitspolizeigesetzes Infos dazu siehe HELP/USP BGBl. I Nr. 6/2016 vom 26.02.2016 Änderung des Telekommunikationsgesetzes 2003 BGBl. I Nr. 7/2016 vom 26.02.2016 Änderung des Bundesvergabegesetzes 2006 und des Bundesvergabegesetzes Verteidigung und Sicherheit 2012 Infos dazu siehe HELP/USP BGBl. I Nr. 8/2016 vom 26.02.2016 1. EU-Berufsanerkennungsgesetz Gesundheitsberufe 2016 – 1. EU-BAG-GB 2016 (UA: Medizinischer Masseur - und Heilmasseurgesetz) BGBl. I Nr. 12/2016 vom 21.03.2016 2. Mietrechtliches Inflationslinderungsgesetz – 2. MILG Infos dazu siehe HELP/USP Die österreichischen Gesetze in den aktuellen oder historischen Fassungen oder einzelne Bundesgesetzblätter können unter www.ris.bka.gv.at kostenfrei eingesehen oder heruntergeladen werden.

Firmenbuch Löschungen HLSE-GmbH, Bundesstraße 63, 6973 Höchst; FIRMA gelöscht; Firma gelöscht gemäß § 40 FBG; – LG Feldkirch, 19.01.2016 – FN 358653g.

Schnäppchen-Markt Onlineshop e.U., Poller 85c, 6752 Dalaas; FIRMA gelöscht; – LG Feldkirch, 14.01.2016 – FN 343389i. Hajek Gesellschaft m.b.H. in Liqu., Achsiedlungsstraße 1, 6900 Bregenz; FIRMA gelöscht; Löschung infolge beendeter Liquidation; – LG Feldkirch, 13.01.2016 – FN 65095d. Zhang KG, Liechtensteinerstraße 106, 6800 Feldkirch; FIRMA gelöscht; Die Gesellschaft ist aufgelöst und gelöscht; – LG Feldkirch, 13.01.2016 – FN 302447a. „calimax“ Energietechnik GmbH in Liqu., Schweizerstrasse 37, 6844 Altach; FIRMA gelöscht; Löschung infolge beendeter Liquidation; – LG Feldkirch, 13.01.2016 – FN 263377w. TEAM AGENTUR Walter Raid – Johannes Schenkenbach GmbH in Liqu., Bildgasse 18a, 6850 Dornbirn; FIRMA gelöscht; Löschung infolge beendeter Liquidation; – LG Feldkirch, 28.01.2016 – FN 70651z. Ritter Kran Logistik GmbH, pA Scheffknecht Autokran GmbH, Hagstraße 28, 6890 Lustenau; FIRMA gelöscht; Firma gelöscht gemäß § 40 FBG; – LG Feldkirch, 28.01.2016 – FN 395585v. Moritz & Moritz OHG, Schwabenweg 13a, 6912 Hörbranz; FIRMA gelöscht; Vermögensübernahme gemäß § 142 UGB durch Harald Moritz (17.01.1973); Die Gesellschaft ist aufgelöst und gelöscht; – LG Feldkirch, 26.01.2016 – FN 174987i. Rigo KEG, Reichsstraße 4, 6800 Feldkirch; FIRMA gelöscht; Vermögensübernahme gemäß § 142 UGB durch Karin Rigo (17.07.1963); Die Gesellschaft ist aufgelöst; – LG Feldkirch, 26.01.2016 – FN 193774m. Tadic Traunig Gastronomie KG, Inatschina 10, 6710 Nenzing; FIRMA gelöscht; Die Gesellschaft ist aufgelöst und gelöscht; – LG Feldkirch, 26.01.2016 – FN 239585g. Gmeiner & Klotz OG, Achrain 8, 6850 Dornbirn; FIRMA gelöscht; Vermögensübernahme gemäß § 142 UGB durch Sylvia Klotz (03.12.1977); Die Gesellschaft ist aufgelöst; – LG Feldkirch, 21.01.2016 – FN 336771b. GLOBO-MEDICA Handels GmbH in Liqu., Bahnhofstraße 21, 6830 Rankweil; FIRMA gelöscht; Löschung infolge beendeter Liquidation; – LG Feldkirch, 21.01.2016 – FN 397778v. Elmar Fink GmbH, Forachstraße 59, 6850 Dornbirn; FIRMA gelöscht; Firma gelöscht gemäß § 40 FBG infolge Vermögenslosigkeit; – LG Feldkirch, 03.02.2016 – FN 410494v. Bayer Heinz e.U., Am Tannenbach 19, 6900 Bregenz; FIRMA gelöscht; – LG Feldkirch, 29.01.2016 – FN 415700z. PUBLI trading GmbH in Liqu., Schlossgraben 10, 6800 Feldkirch; FIRMA gelöscht; Löschung infolge beendeter Liquidation; – LG Feldkirch, 11.02.2016 – FN 226719k. conelly Beteiligungs- und Verwaltungs GmbH in Liqu., Batloggstraße 95, 6780 Schruns; FIRMA gelöscht; Löschung infolge beendeter Liquidation; – LG Feldkirch, 10.02.2016 – FN 270039t.

ITC Handels GmbH, Holzriedstraße 33, 6960 Wolfurt; FIRMA gelöscht; Firma gelöscht gemäß § 40 FBG; – LG Feldkirch, 19.01.2016 – FN 395134f.

conelly Cocktail GmbH & Co KG in Liqu., Batloggstraße 95, 6780 Schruns; FIRMA gelöscht; Löschung infolge beendeter Liquidation; – LG Feldkirch, 10.02.2016 – FN 270040v.

DGJ CONSULTING LTD, Carpenter Court, 1 Maple Road, Bramhall, Stockport, SK27DH Cheshire, Großbritannien; FIRMA gelöscht; Die Gesellschaft ist aufgelöst und gelöscht; – LG Feldkirch, 19.01.2016 – FN 397408z.

Hagen – Huster Statik-Ziviltechniker-GmbH in Liqu., Weiherstrasse 3/3, 6900 Bregenz; FIRMA gelöscht; Löschung infolge beendeter Liquidation; – LG Feldkirch, 09.02.2016 – FN 234501f.


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Indexzahlen Jänner – Februar 2016 Berechnete und verkettete Indices der Verbraucherpreise VERBRAUCHERPREISINDEX (VPI) 2015

Veränderung gegenüber 2015 in %

Jänner Februar*

1,2 1,0

VPI 2015 2015=100

VPI 2010 2010=100

99,8 99,9*

VPI 2005 2005=100

110,5 110,6*

121,0 121,1*

VPI 2000 2000=100

VPI 1996 1996=100

133,7 133,9*

140,7 140,9*

VPI 1986 1986=100

VPI 1976 1976=100

184,0 184,2*

VPI 1966 1966=100

286,0 286,3*

502,0 502,5*

VORARLBERGER LEBENSHALTUNGSKOSTENINDEX 2015

Veränderung gegenüber 2015 in %

Jänner Februar*

VLHKI 2000

1,2 1,1

VLHKI 1996

133,6 133,8*

VLHKI 1986

VLHKI 1976

VLHKI 1966

185,5 185,7*

290,0 290,3*

506,2 506,7*

142,2 142,4*

GROSSHANDELSPREISINDEX 2015

Veränderung gegenüber 2015 in %

Jänner Februar*

-2,3 -5,3

GHPI 2015=100

GHPI 2010=100

GHPI 2005=100

GHPI 2000=100

GHPI 1996=100

GHPI 1986=100

GHPI 1976=100

GHPI 1964=100

95,7 94,9*

99,1 98,3*

109,9 108,9*

121,0 120,0*

124,6 123,6*

130,0 128,9*

173,0 171,6*

288,1 285,6*

BAUKOSTENINDEX FÜR WOHNUNGSBAU 2015

Veränderung gegenüber 2015 in %

Jänner* Februar*

-0,1 -0,2

BKI 2015=100

BKI 2010=100

BKI 2005=100

BKI 2000=100

BKI 1990=100

BKI 1945=100 (Maculan)

99,4 99,2*

108,6 108,4*

129,6 129,4*

148,2 147,9*

202,6 202,2*

19527 19487*

Quelle: Statistik Austria, Land Vorarlberg

* vorläufige Werte ** Großhandelspreisindex Basisjahr 1938 über Statistik Austria einsehbar.

Mit Jänner 2006 wurde die Berechnung eines eigenen Vorarlberger Lebenshaltungskostenindex durch das Amt der Vorarlberger Landesregierung eingestellt. Um eine Kontinuität bei der Wertsicherung von vertraglich vereinbarten Beträgen zu gewährleisten, wird der Vorarlberger Lebenshaltungskostenindex ab Jänner 2006 mit dem Österreichischen Verbraucherpreisindex verkettet und weitergeführt. Weitere Auskünfte: Thomas Mitterlechner T 05522/305 (DW 356), E mitterlechner.thomas@wkv.at. Im Internet finden Sie uns unter: wkv.at/statistik

Firmenbuch Neueintragungen SIBERCON GMBH, Kaiser-Franz-Josef-Straße 61, 6845 Hohenems; GESCHÄFTSZWEIG: - Betrieb einer Online Marketing Agentur – Beratung zu Suchmaschinenoptimierung (SEO) und Suchmaschinenmarketing (SEM) – Social Media Marketing (SMM) – Usability- und Conversion-Optimierung – Entwicklung und Betrieb von Mobile-Apps – Webdesign und Webseitenerstellung – Betrieb von Online-Blogs, Webshops und Informationsseiten im Internet; Kapital: € 35.000 Gründungsprivilegierung; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 12.11.2015; GF: (A) Simon Bertsch (07.06.1982); vertritt seit 05.12.2015 selbstständig; GS: (A) Simon Bertsch (07.06.1982); Einlage € 35.000; privilegierte Einlage € 10.000; geleistet € 5.000; – LG Feldkirch, 04.12.2015 – FN 443381g. Tesoro Immobilien KG, Steinlochstraße 4, 6971 Hard; GESCHÄFTSZWEIG: Halten und Verwalten von Liegenschaften; GesV vom 05.10.2011; GS: (A) Siegbert Wiehl (13.03.1952); vertritt seit 05.12.2015 selbstständig; KOMMANDITIST/IN: (B)

Julian Wiehl (03.10.1982); Haftsumme € 1.000; (C) Emanuel Wiehl (21.05.1984); Haftsumme € 1.000; – LG Feldkirch, 04.12.2015 – FN 443816x. EDRO GmbH, Bundesstraße 73, 6923 Lauterach; GESCHÄFTSZWEIG: Hausbesorgungstätigkeiten und Reinigungstätigkeiten sowie Verwaltungsleistungen für Immobilien; Kapital: € 35.000 Gründungsprivilegierung; GesV vom 06.11.2015 samt Nachtrag vom 03.12.2015; GF: (A) Mag Burkhard Doblander (03.05.1959); vertritt seit 05.12.2015 selbstständig; GS: (B) Caroline Barbara Drobez (08.01.1985); Einlage € 17.500; privilegierte Einlage € 5.000; geleistet € 2.500; (C) Christina Gerzabek-Drobez (21.06.1987); Einlage € 17.500; privilegierte Einlage € 5.000; geleistet € 2.500; – LG Feldkirch, 04.12.2015 – FN 442944p. TBT Betriebs GmbH, Werdenbergerstraße 53, 6700 Bludenz; GESCHÄFTSZWEIG: Bowlinganlagen- und Gastronomiebetrieb; Kapital: € 35.000; GesV vom 09.11.2015; GF: (A) Mario Wilfinger (11.10.1972); vertritt seit 05.12.2015 selbstständig; GS: (A) Mario Wilfinger (11.10.1972); Einlage € 14.000; geleistet € 7.000; (B) Martin Wilfinger

(15.01.1974); Einlage € 10.500; geleistet € 5.250; (C) Bernd Wilfinger (06.02.1980); Einlage € 10.500; geleistet € 5.250; – LG Feldkirch, 04.12.2015 – FN 443316k. Ecaffe GmbH, Rathausstraße 11, 6900 Bregenz; GESCHÄFTSZWEIG: Handelsgewerbe; Kapital: € 35.000; GesV vom 17.11.2015; GF: (C) Klaus Dotter (16.02.1950); vertritt seit 08.12.2015 selbstständig; GS: (A) Klaus Dotter GmbH; Einlage € 28.000; geleistet € 28.000; (B) Andrea Dotter (09.10.1959); Einlage € 7.000; geleistet € 7.000; – LG Feldkirch, 07.12.2015 – FN 443658p. WIESBURS LTD, Carpenter Court, 1 Maple Road, Bramhall, Stockport, GBR-SK72DH Cheshire; GESCHÄFTSZWEIG: Gastronomie/Events; Kapital: € 1.000; GesV vom 25.02.2015; GF: (A) Markus Ender (14.01.1988); vertritt seit 26.02.2015 selbstständig; INLÄNDISCHE ZWEIGNIEDERLASSUNG: WIESBURS LTD Zweigniederlassung Österreich; SITZ: Kreuzen 4, 6850 Dornbirn; TÄTIGKEIT: Gastronomie/Events; – LG Feldkirch, 07.12.2015 – FN 442811v.


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Technik Der Abfallbeauftragte Dornbirn, 29.3. – 10.6.2016, Temine lt. Stundenplan, € 890,-; K.Nr. 63901.03 WIG/MAG-Schweißen für Lehrlinge Dornbirn, 30.3. – 21.4.2016, Mo - Do 18:00 – 21:20 Uhr, € 640,-; K.Nr. 39909.03 AutoCAD 3 (3D) Hohenems, 5. – 28.4.2016, Di + Do 18:00 – 22:00 Uhr, € 773,-; K.Nr. 32932.03 IFS-Manager Dornbirn, 6.4. – 17.6.2016, Termine lt. Stundenplan, € 2.380,-; K.Nr. 64908.03 Upgrade IFS Manager Dornbirn, 8.4.2016, 8:00 – 17:00 Uhr, € 290,-; K.Nr. 64909.03

K.Nr. 83911.03 Industrial Engineering Dornbirn, 14.6.2016, Di 18:00 – 20:00 Uhr; K.Nr. 62950.03

Vorbereitung Blechschweißerprüfung im Schweißverfahren „MAG/MIG“ oder „E“ Dornbirn, 11. – 19.4.2016, Mo – Fr 7:45 – 16:45 Uhr, Prüfung: 19.4.2016, Di 13:00 – 16:45 Uhr, € 855,+ Prüfungsgebühr; K.Nr. 39916.03 Hartlöterprüfung mit Zertifizierung nach ÖNORM EN ISO 13585 Dornbirn, 13.4.2016, Mi 8:00 – 17:00 Uhr, Prüfung: 14.4.2016, Do 8:00 – 12:00 Uhr, € 550,- (inkl. Lehrunterlagen + Prüfungsgebühr); K.Nr. 39922.03 Hochspannungsanlagen Hohenems, 21. + 22.4.2016, Do 8:00 – 17:00 Uhr, Fr 8:00 – 13:00 Uhr, € 408,-; K.Nr. 50966.03 Vorkurs Werkmeisterschule für Bio- und Lebensmitteltechnologie Dornbirn, 27.4. – 20.6.2016, Termine lt. Stundenplan, € 710,-; K.Nr. 68900.03

Gewerbe / Handwerk / Tourismus / Verkehr Damen Schnitttechnik am Modell Dornbirn, 5. – 13.4.2016, Di + Mi 19:00 – 21:30 Uhr, € 170,-; K.Nr. 48904.03 Ordinationsassistenz 6 Dornbirn, 6.4. – 3.12.2016, Mi + Fr 18:30 – 21:45, Sa 8:15 – 15:45 Uhr, 325 Trainingseinheiten, € 3.490,-; K.Nr. 43950.03 Meine Rolle als Führungskraft in der Lehrlingsausbildung Dornbirn, 6.4.2016, Mi 8:30 – 17:00 Uhr, € 198,-; K.Nr. 42955.03 Herrenverlauftechnik Vorbereitung LAP Dornbirn, 19. + 20.4.2016, Di + Mi 19:00 – 22:00 Uhr, € 125,-; K.Nr. 48906.03 Unternehmer-Training –„INTENSIV“ Dornbirn, 21.4. – 4.10.2016, Termine laut Stundenplan, € 1.190,-; K.Nr. 40975.03 Liegenschaftsbewertung Hohenems,10.5.2016, Di 9:00 – 17:00 Uhr, € 228,-; K.Nr. 772916.03

Wellness / Gesundheit / Wiedereinstieg Spezialqualifikation Basismobilisation Hohenems, 2. – 29.4.2016, Fr 13:00 – 22:00, Sa 8:30 – 17:00 Uhr, € 680,-; K.Nr. 76910.03

WIFI Vorarlberg


Nr. 12-13 · 25. März 2016 Die Wirtschaft

· Wirtschaftsarchiv · 23

Historisches Geschäftsbuch eines Vorarlberger Unternehmens aus dem 19. Jahrhundert. Foto: Mario Debortoli / Wirtschaftsarchiv Vorarlberg

Die Bedeutung des Archivs für Unternehmen Bereits zum 5. Mal organisiert Archiversum den Tag der Unternehmensgeschichte. Erstmals findet die Tagung am 5. April 2016 in Kooperation mit dem Wirtschaftsarchiv Vorarlberg im Ländle statt. „Wo ist der Vertrag von 1973? Wie wurden unsere Produkte 1930, 1960 und 1990 beworben? Wie viele Mitarbeiter wurden vor 50 Jahren beschäftigt?“ Diese und ähnliche Fragen tauchen immer wieder in Unternehmen auf. Oft führt dies dann zu einer hektischen Suche. Ein Unternehmensarchiv bewahrt die wichtigen und rechtsrelevanten Dokumente so auf, dass sie zeitgerecht gefunden werden können. Die Aufgaben des Archivs müssen dabei die aktuellen Ziele des Unternehmens unterstützen. Das Archiv ist ein Garant für Rechtssicherheit, Kontinuität und Vertrauen. Als Experte für Aufbewahrungsfristen sichert das Archiv Dokumente für den jeweils richti-

gen Zeitraum. Gleichzeitig bewahrt es die soziale, unternehmerische und industrielle Geschichte eines Unternehmens auf. Es sammelt die Dokumente aus und über den Betrieb. Diese werden durch die Aufzeichnung der mündlich überlieferten Geschichten ergänzt. Das Archiv kann so die wirtschaftliche Geschichte mit einer persönlichen, menschlichen Seite ergänzen. Für Firmenjubiläen und zur Erstellung einer Firmengeschichte entsteht so die unverzichtbare Basis.

Gelebte Werte Das Archiv hilft auch, die langfristigen, gelebten Werte eines Unternehmens zu dokumentieren. Für ein glaubwürdiges Auftreten muss eine kontinuierliche Kommunikationsstrategie auf einer gesicherten Wissensbasis ansetzen. Das Archiv ist der Experte für diese Fragen und arbeitet Hand in Hand mit dem Marketing zusammen. Durch einen kontinuierlichen Aufbau der Sammlung mit professioneller Betreuung schafft man erst die Grundlage, um im Bedarfsfall schnell und n adäquat reagieren zu können.

n Tag der Unternehmensgeschichte Tag der Unternehmensgeschichte am 5. April 2016 in Feldkirch Nutzen Sie Österreichs zweitgrößte Archivtagung, um sich über ein Thema zu informieren, das nie die erste Geige spielt, aber im Konzert der Aufgaben eines Unternehmens einen wichtigen Beitrag leistet. Rund 50 Teilnehmer aus unterschiedlichen Bereichen beteiligen sich am Ideen- und Gedankenaustausch. Dabei werden Erfahrungen bestehender Unternehmensarchive ebenso präsentiert wie die Schwierigkeiten beim Aufbau derselben. Der 5. Tag der Unternehmensgeschichte findet am Dienstag, 5. April 2016, von 10:00 bis 16:00 Uhr im Saal der Wirtschaftskammer Vorarlberg in Feldkirch statt. Anmeldung ist bis 31. März 2016 möglich. Ausführliche Informationen über Teilnahme und Programm finden

Sie im Internet unter www.archiversum.com und www.wirtschaftsarchiv-v.at oder direkt bei den beiden Einrichtungen: Archiversum, Albertgasse 33/17, 1080 Wien T +43(0)664/4153317 Wirtschaftsarchiv Vorarlberg, Schlossergasse 8, 6800 Feldkirch T+43(0)680/4053311


24 · WIFI ·

Nr. 12-13 · 25. März 2016 Die Wirtschaft

Das kleine Einmaleins der Fotografie Natürlich wendet sich der 72 Trainingseinheiten umfassende Lehr-

„Der Basislehrgang bietet die tolle Möglichkeit, unterschiedliche Fotografie-Richtungen kennenzulernen.“ Victoria Rüf, Absolventin gang nicht nur an Personen, die Fotografen werden wollen. Auch Privatpersonen, die generell an digitaler Fotografie interessiert sind und

n WIFI Star im Mai f

„FISCH! Ein ungewöhnlicher Motivationsvortrag“ Michael Ehlers geht als Fischverkäufer Hein Hansen der Frage nach, wie die Fischverkäufer des Hamburger Fischmarktes sich täglich neu motivieren. Rhetorik-Trainer und Top-Speaker Ehlers ist Bestsellerautor als auch Dozent am Management Institut St. Gallen und an der Boston Business School.

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Termin: 18.05.2016, 19-21 Uhr, WIFI Dornbirn

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Anmeldung: Beate Amann amann.beate@vlbg.wifi.at T 05572/3894-473

lernen wollen, wie sie ihre kreativen Ideen in anspruchsvolle Bilder umsetzen, sind im Basislehrgang am richtigen Ort. Sie erhalten fundierte Kenntnisse rund um das Thema digitale Fotografie und schulen gleichzeitig ihr „fotografisches Auge“. „Der Unterricht ist ein Mix aus theoretischem Input und Praxisübungen. Um das Gelernte zu festigen, bekommen die Teilnehmer Fotografie-Aufgaben, die sie zwischen den Kursblöcken eigenständig umsetzen dürfen“, erklärt Thomas Giselbrecht, der im WIFI für die Fotografie-Lehrgänge zuständig ist. Abgeschlossen wird der Basislehrgang mit einer theoretischen sowie einer praktischen Prüfung.

Foto: Thinkstock

Viele Wege führen zum Beruf des Fotografen. Einer von ihnen ist der „Basislehrgang Digitale Fotografie“ im WIFI Dornbirn. Er startet am 29. März 2016 und gilt als Vorbereitungskurs für die Masterclass Photography.

Der Basislehrgang Fotografie wendet sich alle, die sich generell für Fotografie interessieren.

Gleichzeitig entsteht im Rahmen des Unterrichts ein Portfolio, das anschließend für die Bewerbung für den Lehrgang „Masterclass Photography“ verwendet werden kann!

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Beratung & Anmeldung: Rosi Brändle T 05572/3894-463 E braendle.rosi@vlbg.wifi.at www.vlbg.wifi.at

Vom Makel zur Marke Mit Saliya Kahawatte ist am 13. April der nächste WIFI Star zu Gast in Dornbin. Wenige Plätze sind noch frei. Business-Coach Saliya Kahawatte animiert im vierten WIFI Stars Vortrag seine Zuhörer dazu, nicht nur ihre Kreativität beruflich stärker zu integrieren, sondern auch auf ihre innere Stimme zu hören und so aktiver in den Entscheidungsprozess einzubeziehen. „Nur so kann es gelingen, sich von Mitbewerbern abzusetzen und innovativ zu sein“, erklärt der erfolgreiche Business-Coach, Unternehmensberater und Buchau-

WIFI Vorarlberg

nismus zu lösen und unerwartete Ergebnisse als Erfahrungsgewinn und nicht etwa als Misserfolg zu betrachten. Sein Vortrag ist ein bereichernder Input für Menschen, die auf der Suche nach innovativen Vermarktungsansätzen für sich oder ihre Produkte und Dienstleistungen sind. Lassen Sie sich inspirieren! f

Saliya Kahawatte: Mit 15 verliert er sein Augenlicht. Heute berät er Manager.

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tor. Dieser Ansatz erfordert neben Mut auch die Bereitschaft, neu zu denken. Etwa, sich vom Perfektio-

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„Der Makel der Marke“ Saliya Kahawatte Termin: 13.04.2016, 19-21 Uhr Ort: Saal der Wirtschaft, WIFI Dornbirn Beitrag: 55 Euro Anmeldung: T 05572/3894-473 E amann.beate@vlbg.wifi.at

www.vlbg.wifi.at


Nr. 12-13 · 25. März 2016 Die Wirtschaft

· Berufsorientierung · 25

Berufsorientierung für START-Stipendiaten mit den Vorarlberger Rotary Clubs Beim „Karriere-NetzwerkTreffen“ profitierten die START-Stipendiaten Vorarlbergs vom Wissen und den Erfahrungen der Rotary Club Mitglieder. Vor Kurzem trafen sich 14 Rotarier der sechs Vorarlberger Rotary Clubs, zwölf START-Stipendiaten und zwei START-Alumni im Hotel Krone in Dornbirn zu einer Berufsorientierungsveranstaltung der besonderen Art. START-Gründer William Dearstyne ist sich sicher, dass die Veranstaltung den Stipendiaten geholfen hat, ihren Weg nach der erfolgreichen Absolvierung der Matura zu finden: „Solche Treffen sind die beste Gelegenheit, mit Leuten aus den verschiedensten Branchen ins Gespräch zu kommen und wichtige Kontakte

o Ceroris gic, HTL Dornbirn: „Ich habe mich r Informatio onen über verschiedene Wirtschaftszweige interessiert und das Gespräch mit unterschiedlichen Personen aus der Wirtschaft gesucht, weil ich mich für deren Aufgaben und Arbeitsweise interessiere und so eine Orientierungshilfe bekommen habe.“

Regine Maglantay, BG Gallusstraße Bregenz: „Die Veranstaltung hat uns Jugendlichen einen Einblick zum Beispiel in das Leben von Medizinern gegeben. Mich interessierten besonders die Berufsschancen, weil ich selbst ein Medizin-Studium anstrebe.“

zu knüpfen.“ Dearstyne sieht das „Karriere-Netzwerk-Treffen“ als perfekten Rahmen sich über die genauen Inhalte bestimmter Berufe zu informieren und Wissenswertes über Studienfächer, Berufszweige und Karrieremöglichkeiten aus erster Hand zu erhalten. „Es geht hier nicht um Theorie, sondern um Praxis“, so Dearstyne.

Reger Austausch

die Erstellung des Lebenslaufs, Bewerbungsgespräche und zum persönlichen Auftritt im Berufsleben mit auf den Weg. Die STARTStipendiaten nutzten dann die Gelegenheit, mit den Rotariern aus den unterschiedlichsten Berufsfeldern ins Gespräch zu kommen und tauschten sich rege mit ihren beruflichen Vorbildern aus.

START Vorarlberg

Nach den einleitenden Worten durch START-Landeskoordinatorin Mag. Sandra Haid, gab Dr. Brigitte Birnleitner, Personalreferentin bei Doppelmayr und verantwortlich für das Personalwesen der zahlreichen Mitarbeiter, einen Einblick in ihren Berufsalltag. Mit ihrem reichen Erfahrungsschatz und Wissen, gab sie den Stipendiaten wertvolle Tipps für

START Vorarlberg fördert in ideeler und finanzieller Hinsicht engagierte Jugendliche mit Migrationshintergrund auf dem Weg zur Matura. Derzeit befinden sich 24 Stipendiaten aus acht Nationen im Programm. 37 Stipendiaten konnten bereits erfolgreich die Matura beenden und bereichern START jetzt als Alumni. (ba)n f www.start-stipendium.at

Ursu ula Ender, Architektin und Baumeisterrin: „Ich nehme bereits zum dritten Mal an dieser Veranstaltung von START und den Rotary-Clubs teil. Die Jugendlichen, d die sich hier zusammenfinden, sind sehr d außergewöhnlich: Sie sind wissbegierig a und überdurchschnittlich interessiert. Diee Architektur hat einen großen Stellenwert in der Gesellschaft, das will ich schon vermitteln. Mir gefällt es, wenn in den Gespräfrüh vermittel chen der Funke überspringt und das Interesse an Architektur, Technik und Design entflammt.“

Melis Oguzhan, Studentin an der Univ versität Innsbruck & START-Alumna: „Ich studiere im vierten Semester Wirtschaftsrecht in Innsbruck und interessiere mich besonders für die Tätigkeit im Personalwesen. Weil in meinem Studium bald die Vertiefungsphase beginnt, habe ich die Gelegenheit genutzt, um mit den Rotariern darüber ins Gespräch zu kommeen.“

Michael Rüscher, Physiotherapeut: „Ich „ sehe das „Karriere-Netzwerk-Treffen“ auch als Chance für die Betriebe sich zu präsentieren - denn es gibt überall Talente. Ich habe den Jugendlichen Informationen gegeben, die gerne c mit m Menschen arbeiten und sich für einen sozialen Beruf interessieren.“

Ursula Dunzinger-Präg, GF Präg & Assistent Governor für die Vorarlberger Rotary Clubs: „Alle Vorarlberger Rotary Clubs sind bei dieser Initiative seit einigen Jahren dabei. Es ist eine wichtige Plattform, auf der sich die Stipendiaten mit erfolgreichen Menschen aus Wirtschaft und Gesellschaft auf Augenhöhe begegnen und Raum für viele Fragen und Diskussionen ist. Die Vernetzung mit den Rotariern ist wichtig, weil sie neben viel Wissen und Erfahrung im einen oder anderen Fall auch mit einem Praktikumsplatz zur Seite stehen können.“

Cemil Kiraz, BORG Dornbirn: „Mich interessierten die unterschiedlichen Werdegänge der d Rotarier und wie es ist, in den jeweiligen Berufen zu arbeiten. Außerdem habe ich gefragt, welche Tipps und Empfehlungen es von ihnen zur Wahl des Studienortes gibt.“

Samet Meseli, BORG DornbirnSchoren: „Ich möchte Medizin studieren, weiß aber noch nicht so viel über das Studium. Die Veranstaltung war eine tolle Gelegenheit, die Rotarier zu fragen, warum sie sich für eine bestimmte stimmt Studienrichtunng entschiede haben und welche Universitäten sie empfehlen würden.“


26 · International ·

Nr. 12-13 · 25. März 2016 Die Wirtschaft

International Export-Splitter

Schwerpunkte und Veranstaltungen ...für Investoren und (Neu) Exporteure

Außenwirtschaftstagung: Treffen Sie die österreichischen Wirtschaftsdelegierten aus Russland, Kasachstan, der Ukraine, der Türkei und dem Iran. Klagenfurt, 11.4. / Graz, 12.4. / St. Pölten, 13.4. / Linz, 14.4.2016. Deutschland: Seminar „Unterschiede im österreichischen und deutschen Arbeitsrecht“. Laufen, 14.4.2016. ...für branchenspezifisch Interessierte

Schweiz: Branchenforum „Chancen für österreichische MedTech Unternehmen in der Schweiz“. Graz, 5.4. / Wien, 6.4.2016. Griechenland: Beteiligen Sie sich an einer Katalogausstellung auf einer der größten internationalen Schifffahrtsmessen, der POSIDONIA 2016. Athen, 6.-10.6.2016. Russland: Forum „Wirtschafts- und Investitionspotential in Moskau“. Wien, 27.4.2016. ...für Fernmärkte

China: Branchenforum „Wie Sie von Chinas Milliardeninvestitionen in Umwelttechnik profitieren können“. Graz, 20.4. / Wien, 21.4.2016. Infos zu allen Veranstaltungen: wko.at/aussenwirtschaft/ veranstaltungen Tel. 0800-397678

USA-BizAward 2016: Die Sieger EV Group, STEYR MOTORS und SKIDATA sind die Gewinner des WirtschaftsOskar 2016 für österreichische Spitzenleistungen am US-Markt. Bereits zum sechsten Mal wurde der USA-BizAward, der sogenannte WirtschaftsOskar für Spitzenleistungen österreichischer Unternehmen in den USA vom WKÖ-Wirtschaftsdelegierten in Los Angeles, Rudolf Thaler, in drei Kategorien vergeben. „Wir holen mit dieser Auszeichnung die herausragenden und vielfach unbekannten Leistungen heimischer Unternehmen am US-Markt auf den roten Teppich. Die Gewinner sind Botschafter der Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit der österreichischen Wirtschaft“, sagte Thaler bei der Preisverleihung. Sieger Kategorie Spektakuläres: STEYR MOTORS GmbH für

Wirtschaftsdelegierter Thaler mit zwei WirtschaftsOskarGewinnern. Foto: WKÖ

einen Auftrag zur Ausrüstung von Patrouillenbooten der U.S. Navy mit Dieselmotoren. Weiters nominiert: HEAD Sport GmbH. Sieger Kategorie Innovation: EV Group für die Auszeichnung als „Supplier of the Year“ in Kalifornien beim MEMS & Sensors Innovation Award. Weiters nomi-

EXPO 2017: Ideen gesucht! Österreich beteiligt sich 2017 an der Weltausstellung in Kasachstan. Für das Gesamtgestaltungskonzept wird ein interdisziplinäres Team gesucht. Für die Österreich-Beteiligung an der EXPO in Kasachstan (10.6. bis 10.9.2017) läuft zurzeit die Ausschreibung für den zweistufigen Gestaltungswettbewerb. Abgabeschluss ist der 15.4.2016. Gesucht wird ein wirtschaftlich realisierbares und auf das Leitthema der EXPO, „FUTURE ENERGY“, eingehendes Konzept. Ziel des zweistufigen Gestaltungswettbewerbs ist, ein gesamtheitliches Konzept für die Gestaltung des Österreich-Auftritts bei der EXPO zu erhalten. Der Ideen-

wettbewerb wendet sich an Personen und Teams aus unterschiedlichen Bereichen wie z.B. Szenografie, Design, Architektur, aber auch Experten aus dem Energiebereich, Wissenschaft und Forschung, die sich zu einem interdisziplinären Projektteam zusammenschließen. Die Arbeitsgemeinschaften müssen sowohl die vollumfängliche Umsetzungskompetenz als auch die künstlerische Annäherung in den betroffenen Fachgebieten n abbilden.

Anmeldung und Infos: Abgabeschluss: 15.4.2016. Jury-Sitzung 1. Stufe: 29.4.2016. Jury-Sitzung 2. Stufe: 31.5.2016. www.expoaustria.at/wettbewerb

niert: ams AG und samXtec animal care sales GmbH. Sieger Kategorie Marktdurchdringung: SKIDATA AG als die Nr.1 in den USA für Zugangssysteme (u.a. bei Flughäfen, der NHL, NFL und NBA). Weiters nominiert: Bachmann electronic GmbH und Hans Künz GmbH. n

Go Silicon Valley

Start-ups in die USA Seit 2010 bietet das GoSiliconValley-Programm von „gointernational“ IKT-Startups einen bis zu dreimonatigen „Inkubatorplatz“ im Silicon Valley. Folgende Firmen wurden am jetzt von einer interwnationalen Jury für das nächste Programm ausgewählt: AR4 GmbH, B&G Consulting & Commerce GmbH, CrossCloud GmbH, CyberTrap Software GmbH, FT Software Solutions GmbH, IndiValue GmbH, ISU GmbH, Locca lost & found services GmbH, Schmutterer & Partner Information Technology GmbH, Scinteco GmbH, Smart Engine GmbH, Venuzle.com OG, Vipr Tec GmbH.


Nr. 12-13 · 25. März 2016 Die Wirtschaft

· Außenwirtschaft Vorarlberg · 27

Energieeffizienz Frankreich 2016

Großes Interesse bei der AW-Informationsveranstaltung zum Zollkodex.

Zollkodex der Union ab 1. Mai 2016 Über 100 Interessierte bei einer Infoveranstaltung der Außenwirtschaft Vorarlberg zur Erneuerung des Zollrechts. Seit geraumer Zeit gibt es Bestrebungen, das derzeit geltende Zollrecht der Union zu erneuern. Die Zollverfahren sollten gestrafft, transparenter und wirtschaftsfreundlicher werden. Im Oktober 2013 war es dann soweit: Der Zollkodex der Union (UZK) wurde im Amtsblatt der EU veröffentlicht. Nunmehr sind auch die entsprechenden Durchführungsbestimmungen verfügbar und das neue Zollrecht wird ab 1. Mai zur Anwendung kommen. Im Rahmen einer von der Außenwirtschaft Vorarlberg organisierten Infoveranstaltung Anfang März 2016 gab Referent Heinrich Vonbun vom Zollamt Feldkirch Wolfurt einen Überblick

Über 280 Teilnehmer aus 41 Ländern sind bereits gemeldet. Zielgruppe der Veranstaltung: f Bau- und Baunebengewerbe

Das AußenwirtschaftsCenter Paris organisiert vom 19.5. - 20.5.2016 den Austria Showcase Energieeffizienz Frankreich 2016 in Paris. Diese Veranstaltung bietet Ihnen die Chance, von ausgewählten Experten Insiderinformationen zu den neuesten Entwicklungen in Sachen Energieeffizienz in Frankreich zu erhalten. Die Veranstaltung ist auch der ideale Treffpunkt, um sich in vororganisierten B2B-

Gesprächen über branchenspezifische Chancen auszutauschen. Des Weiteren wird das zweitägige Programm durch den Besuch mehrerer Showrooms der französischen Technologieführer ENGIE, Schneider Electric und ERDF abgerundet. Diese Besichtigungen bieten Einblick in ein Smart-Grids Innovationslabor und in die neuesten Entwicklungen von Smart Homes und Smart Industries. Holen Sie sich Infomationen aus erster Hand zu Technologien der Energiewende und führen Sie B2BGespräche. Infos und Kontakt AußenwirtschaftsCenter Paris Ansprechperson: Astrid Houssay T +33 1 53 23 05 14 E paris@wko.at wko.at/aussenwirtschaft/FR

n Information Referent Heinrich Vonbun.

über die wichtigsten inhaltlichen Änderungen und Neuerungen des Unionszollkodex sowie über die rechtlichen und technischen Übergangsbestimmungen. f

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Wenn Sie Interesse an den detaillierten Seminarunterlagen haben, melden Sie sich bitte bei: Ulrike Gabriel gabriel.ulrike@wkv.at 05522 305 227

Fachkongress „Future of Building“ Am 18./19. April findet in Wien ein internationaler Fachkongress und eine b2b Kooperationsbörse zum Thema „The Future of Building“ statt. Die wichtigsten Details finden Sie im Überblick in der Anlage bzw. unter www. b2match.eu/building2016

Im Juni 2015 wurde in Paris Europas fortschrittlichstes Energiewende-Gesetz verabschiedet: La loi sur la Transition énergétique pour la croissance verte. Das Thema Energieeffizienz in den Bereichen Bau, Stadtentwicklung, Transport und Industrie ist in Frankreich daher von großer Aktualität.

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Baustoffe und Komponentenhersteller Ingenieur- und Planungswesen/Architektur und baunahe Dienstleistungen Erneuerbare Energien, Klimaund Gebäudetechnik

Anmeldeschluss ist der 4. April. Rückfragen: Mag. Christina Marent Leiterin Außenwirtschaft Wirtschaftskammer Vorarlberg 05522 305 250 marent.christina@wkv.at

Geschäftsvisamodell für Bona Fide-Geschäftsleute Ausweitung auf Geschäftsreisende aus Russland, der Türkei, Thailand und Südafrika Eine Initiative der Wirtschaftskammer Österreich, gemeinsam mit dem Außenministerium und dem Innenministerium, soll für Geschäftsreisende aus bestimmten Ländern eine Erleichterung des Verfahrens zur Erlangung eines Geschäftsvisums bewirken. Nach einer Testphase für die Länder China, Indien und Indonesien wurde das Programm am 1.2.2016 auch auf die Länder Russland, Türkei, Thailand und Südafrika ausgeweitet. Die Initiative unter dem Namen „Red White Red Carpet“ soll vor allem die Vorlage notwendiger Dokumente vereinfachen, die Dauer des Visaverfahrens beschleunigen sowie die Gültigkeitsdauer der Sichtvermerke verlängern oder auch eine Mehrfacheinreise ermöglichen. Bei der Beurteilung

der Wirtschaftstreibenden unterstützen die AußenwirtschaftsCenter der Wirtschaftskammer Österreich. Das sind die Eckpunkte des RedWhite-Red-Carpet-Visamodells: f Anders als bisher können Reisende ab sofort bereits beim Erstantrag ein Visum für sechs Monate beantragen, in weiterer Folge für bis zu fünf Jahre. Damit wird es für Geschäftsleute aus diesen Ländern leichter, öfter persönlich nach Österreich zu reisen, ohne jedes Mal ein neues Visum beantragen zu müssen. f Auch Mehrfachvisa sind künftig erstmals möglich, um mehrmals einreisen zu können. f Verkürzte Bearbeitungsdauer: Die Wartezeit für einen Termin beträgt maximal fünf Tage und die Bearbeitung maximal drei Tage. Die AußenwirtschaftsCenter bestätigen die Glaubwürdigkeit der Antragsteller.


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28 · Die Wirtschaft

Unternehmen n Personalia Foto: Lukas Hämmerle

Millennium Park „2016 plus“

Das geplante Investitionsvolumen für den Millennium Park „2016 plus“ beträgt rund 20 Millionen Euro.

Masterplan für den Millennium Park bringt mehr Kreativwirtschaft, Coworking, Start-ups, Kulturangebote, Nahversorgung und Wohnen, ein Außenraumkonzept mit neuen Plätzen, eine Grünachse und den Millennium See. Lustenaus Bürgermeister Dr. Kurt Fischer, der Vorstand der PRISMA Unternehmensgruppe, DI Bernhard Ölz, der Geschäftsführer der Metzler Immobilien, Dipl.-Phys. Hans-Peter Metzler und der Geschäftsführer der ZIMM Maschinenelemente, Gunther Zimmermann haben einen Masterplan für die zukünftige

Ausrichtung und Weiterentwicklung des Millennium Park präsentiert. In den kommenden Jahren soll der Standort um zahlreiche ergänzende Angebote erweitert und als führender Arbeits- und Lebensraum in der Bodenseeregion gestärkt werden. Das geplante Investitionsvolumen beträgt rund 20 Millionen Euro. Die Lustenauer Gemeindevertretung befürwortet den Masterplan und hat in ihrer letzten Sitzung den Verkauf einer ca. 10.400 m2 großen Fläche einstimmig beschlossen. Diese Fläche im mittleren Bereich des Millennium Park wird für die bauliche und inhaltliche Erweiterung und zur langfristigen Absicherung des Wachstums der Unternehmen vor Ort genutzt. n

160 Jahre Pfanner: Umsatz auf 252 Millionen Euro gesteigert Der Fruchtsaft- und Eisteehersteller Pfanner blickt auf das bislang zweiterfolgreichste Geschäftsjahr zurück. Aufgrund eines heißen Sommers und innovativer Neuprodukte konnte Pfanner 2015 einen Umsatz von 252 Millionen Euro erwirtschaften und verzeichnete damit ein Umsatzplus von 2,4 Prozent gegenüber 2014 (246 Millionen). Starke Zuwächse konnten vor allem im Kernmarkt Deutschland erzielt werden, wodurch die Marktführerschaft im Lebensmittelhandel ohne Diskont weiter ausgebaut werden konnte. Der Fruchtsaftabsatz war trotz des allgemein schwierigen Marktumfeldes stabil – insgesamt lag das mengenmäßige Plus bei ca. 5 Prozent. Während die Entwicklung im österreichischen und italienischen Markt konstant war, freute man sich seit vielen Jahren erstmalig wieder über ein Wachstum auf breiter Front in den östlichen EU-Staaten. Die Kehr-

seite des heißen Sommers bekam der Fruchtsafthersteller im Herbst bei der Obstverarbeitung zu spüren. Zwar konnten viele heimische Obstsorten beste Qualitäten aufzeigen, dies jedoch zu deutlich höheren Preisen. Ebenso gab es teilweise bei exotischen Früchten Preissteigerungen, welche zusätzlich durch die Peter Pfanner. Euroabwertung gegenüber dem US-Dollar verschärft wurden. Das Hauptinvestitionsprojekt für 2016 befindet sich momentan am Stammsitz in Lauterach in Umsetzung. Die Inbetriebnahme des vollautomatischen Hochregallagers mit 9.000 Stellplätzen ist für den Sommer 2016 geplant. n

Sommer Messtechnik erweitert Geschäftsleitung Christoph Sommer (32; siehe Bild) verstärkt als zusätzlicher Geschäftsführer die Firmenleitung bei Sommer Messtechnik in Koblach. Gemeinsam mit seinem Vater und Firmengründer Wolfram Sommer garantiert das GF-Duo damit Kontinuität und Eigenständigkeit als erfolgreicher, heimischer Familienbetrieb im Bereich der Entwicklung und Fertigung innovativer Umweltmesstechnik.

n Neue Biersorte Mohren Pale Ale Die neue Biersorte der Mohrenbrauerei wird ganz nach dem englischen Stil von Hand gebraut und schmeckt frisch und harmonisch, mit einer ausgewogenen Bittere. Das Pale Ale ist ab dem Osterwochenende im Vorarlberger Handel erhältlich und wird auf der „Schau“ präsentiert und verköstigt. „Wir sind davon überzeugt, dass diese Spezialität rasch ein fixer Bestandteil im Kühlschrank der Vorarlberger Bierliebhaber wird“, so Heinz Huber, Geschäftsführer der Mohrenbrauerei.


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Getzner Werkstoffe wächst Schwingungsschutzlösungen von Getzner sind weltweit im Einsatz: Die Produktion in Bürs war aufgrund der guten Auftragslage auch 2015 bestens ausgelastet. Foto: Getzner Werkstoffe

Getzner, einer der führenden Experten für Schwingungs- und Erschütterungsschutz, blickt auf ein positives Geschäftsjahr 2015 zurück: Mit einem Gesamtumsatz von 77,9 Millionen Euro – das sind gut 11 Prozent mehr als im Vorjahr – setzt das Unternehmen seinen Wachstumskurs von 2014 fort. „Wir haben unsere Marktpräsenz in einigen Ländern gezielt verstärkt, so haben wir beispielsweise 2015 einen neuen Standort in Frankreich eröffnet. Auch den amerikanischen

Markt bearbeiten wir intensiv von den USA aus. Einige Projekte, wie beispielsweise der Schwingungsschutz für eine Bahnstrecke entlang der Weston GO Station in Ontario/Kanada, haben wir bereits erfolgreich umgesetzt“, berichtet Jürgen Rainalter, Geschäftsführer von Getzner Werkstoffe. Rund 2,5 Millionen Euro investierte Getzner im vergangenen Jahr in die Forschung und Entwicklung sowie in den Ausbau des n Unternehmens.

n Neuer Shop Ströhle eröffnete fünfte Filiale

Nach den Filialen in Bregenz, Messepark Dornbirn, Feldkirch und Rankweil eröffnete vor Kurzem das Vorarlberger Familienunternehmen Ströhle taschen & mehr die fünfte Filiale in Vorarlberg im Zimbapark Bürs. Center Manager Walter Simma eröffnete gemeinsam mit den Geschäftsführern Christian Ströhle und Conny Domig-Ströhle die Filiale feierlich mit einer „Band-Durchschneidung“. Im Bild: Conny Domig-Ströhle, Christian Ströhle, Bettina Hartmann, Sabrina Dingler, Herlinde Tscholl und Silke Nessler. Foto: Ströhle

Autotage bei Mercedes Schneider Anlässlich der Vorarlberger Autotage besuchte Landesobmann KommR Manfred Ellensohn auch die Firma Mercedes Schneider in Dornbirn. Im Bild v.l.: Verkaufsleiter Werner Metzler, GF Mag. Karin Seyfried, Seniorchefin Ulrike Janschek und Manfred Ellensohn.

· Unternehmen · 29

n News ALPLA gibt Joint Venture mit Taba bekannt Die ALPLA Gruppe und die ägyptische Taba-Gruppe haben eine Partnerschaftsvereinbarung in Form eines Joint Ventures unterzeichnet. ALPLA übernimmt damit die Mehrheitsanteile an dem Unternehmen, das in Zukunft unter der Firmenbezeichnung ALPLA TABA auftreten wird. Das Unternehmen stellt Kunststoffflaschen und Verschlüsse Taba wurde im Jahr 1988 in Ägypfür internationale Kunden aus den ten gegründet und hat zwei StandBereichen Pharmazie, Haushalt orte in El Obour nahe Kairo. Foto: ALPLA und Körperpflege sowie Getränke und Nahrungsmittel her. Es ist in weiten Teilen Afrikas sowie im Nahen Osten aktiv. „Diese Partnerschaft ist für ALPLA ein weiterer vielversprechender Schritt zum Ausbau unserer Marktpräsenz in Afrika und im Mittleren Osten“, betont ALPLA Regional Manager Africa, Middle East & Turkey, Christoph Riedlsperger.

Bosch Sensortec setzt auf Kreativschmiede die3 Auf dem Mobile World Congress in Barcelona präsentierte Bosch Sensortec den neuen Bosch Vital Sensor Hub. Die crossmediale Kampagne dafür stammt aus der Feder von die3. Das Team der Dornbirner Agentur zeichnete nicht nur für die Konzeption, sondern auch für die gesamte Ausarbeitung und Begleitung der Umsetzung verantwortlich. Die Inhalte wur-

den für Social Media, die Unternehmenswebsite und speziell für die Produktvorstellung auf der wichtigsten Mobilfunk-Messe Europas aufbereitet. Herzstück der Kampagne ist ein zweieinhalb Minuten langes Video. „Besonders bei crossmedialen Kampagnen ist Bewegtbild ein fixer Bestandteil“, betont Mario Lorenz, Kreativdirekn tor bei die3.

Die neuen Sensoren BHV250 und BHV160 sind besonders gut für tragbare Anwendungen geeignet. Foto: die3

n Light + Building 2016 Zumtobel Group auf der größten Lichtfachmesse Als internationaler Lichtkonzern bietet die Zumtobel Group ihren Kunden in aller Welt ein umfassendes Produkt- und Serviceangebot. Das stellte die Unternehmensgruppe auf der Light + Building 2016, der Weltleitmesse für Licht und Gebäudetechnik, eindrücklich unter Beweis: Mit ihren fünf starken Marken Thorn, Tridonic, Zum-

tobel, acdc und Reiss präsentierte sich die Zumtobel Group auf einem 1.280 Quadratmeter großen Stand erstmals gemeinsam in der Festhalle in Frankfurt. „Für unsere Kunden wurde so das einzigartige Ökosystem unserer Marken und die Vorteile der Mehrmarkenstrategie erlebbar“, so Ulrich Schumacher, CEO Zumtobel Group.


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Film ab! für ein halbes Jahrhundert Hehle-Reisen

n Investition

GIKO braucht mehr Platz Mit einem symbolischen Spatenstich gaben Firmenleitung und Mitarbeiter den Startschuss zu den Bauarbeiten des neuen GIKO Verwaltungsgebäudes. Auf dem Werkgelände des Vorarlberger Verpackungsspezialis-ten in Weiler entsteht ein moderner Bürobau. In das neue Gebäude mit insgesamt 680 Quadratmeter Nutzfläche werden die Mitarbeiter aus dem Unternehmensbereich Verwaltung einziehen.

V.l.: Elke BereuterHehle, Marlis Hehle und Konrad Bereuter.

Nachdem Hehle-Reisen mit 600 Kunden sein 50-jähriges Bestehen Anfang März bereits bei Jubiläumsausfahrten gefeiert hatte, luden die Lochauer Busunternehmer Elke und Konrad Bereuter sowie Marlis Hehle ihre Mitarbeiter, langjährige Partner sowie treue Firmenkunden und Vereinsobleute zu einer Jubiläumsfeier mit Filmpräsentation in den Leiblachtalsaal nach Hörbranz ein. Durch den Abend führten die beiden Reiseleiter Karin Fetz und Roland Knünz. Höhepunkt waren die Ehrung der Seniorchefin Hildegard Hehle für ihr Lebenswerk und die Präsentation des Jubiläums-Films. Als

wahrer Schatz entpuppten sich dabei die wiederentdeckten Super8Aufnahmen, die Unternehmensgründer Wolfgang Hehle zwischen 1977 und 1985 während seiner Reisen gedreht hatte. Sie waren die Grundlage des Jubiläums-Films, den Friederike Hehle von der Geschichts-Agentur „historizing“ für Hehle-Reisen entwickelte. „Es war sehr schön, die starke Verbundenheit unserer Partner und Kunden zu unserem Familienunternehmen beim Jubiläumsabend zu spüren. Ohne ihre Treue stände unser Betrieb heute nicht da, wo er ist“, freute sich auch Seniorchefin Hildegard Hehle. n

GIKO investiert rund 1,5 Millionen Euro in das dreigeschossige Gebäude, das Platz für 22 Mitarbeiter bietet und im Frühjahr 2017 bezugsfertig sein wird.

Gebrüder Weiss zieht positive Jahresbilanz Mit einem Plus von drei Prozent erwirtschaftete Gebrüder Weiss 2015 einen vorläufigen Nettoumsatz von 1,28 Milliarden Euro.

n Neue Unternehmenszentrale i+R übergibt Schlüssel im Frühsommer an Cofely Refrigeration Die Arbeiten an der neuen Unternehmenszentrale von Cofely Refrigeration in Lindau sind beinahe abgeschlossen. Aktuell erhalten die Außenanlagen unter der Federführung des Bauherrn, der i+R Dietrich Wohnbau – einem hundertprozentigen Unternehmen der Lauteracher i+R Gruppe – noch den letzten Schliff. Das Verwaltungsgebäude ist fast fertiggestellt. An den Produktionshallen werden in den kommenden Wochen noch finale Arbeiten durchgeführt, dann ist die neue Unternehmenszentrale von Cofely Refrigeration schlüsselfertig. „Wir alle freuen uns bereits sehr auf den Tag des Einzugs. Er markiert für uns ein wichtiges Datum in der Geschichte des Unternehmens und ist der Ausgangspunkt für unser geplantes Wachstum“, sagt Jochen Hornung, Geschäftsführer von Cofely Refrigeration.

Produktion, Verwaltung, Ausbildungszentrum – die neue UnternehmensFoto: i +R zentrale der Cofely Refrigeration ist alles in einem.

Foto: Gebrüder Weiss

Das internationale Transport- und Logistikunternehmen übertraf im Geschäftsjahr 2015 das Ergebnis des Vorjahres und baute seine Position in mehreren Wachstumsmärkten und -branchen erfolgreich aus. Mit einem Plus von drei Prozent erwirtschaftete der Konzern einen vorläufigen Nettoumsatz von 1,28 Milliarden Euro (2014: 1,24 Milliarden Euro). „Trotz der angespannten Wirtschaftslage in Europa haben wir mit Investitionen in Anlagen, Produkte und Personal die solide Entwicklung der vergangenen Jahre fortgesetzt und durch intelligente Logistiklösungen Mehrwert für unsere Kunden geschaffen.

Mit dem Ergebnis sind wir sehr zufrieden“, bilanziert Wolfgang Niessner, Vorstandsvorsitzender von Gebrüder Weiss. Insgesamt belief sich das Investitionsvolumen 2015 auf 53,75 Millionen Euro (2014: 56,4 Millionen Euro). Neben Standorterweiterungen in Zentral- und Osteuropa baute Gebrüder Weiss sein Betätigungsfeld in Asien aus und festigte damit seine Position als internationaler Logistiker. In 2016 möchte Gebrüder Weiss seine Spitzenposition in Zentralund Osteuropa weiter ausbauen, ebenso entlang der ehemaligen Seidenstraße Richtung China und in anderen Überseemärkten. n


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Service Vorsteuer aus EU-Land zurückholen Wie kann ich um Erstattung der Vorsteuerbeträge in anderen EU-Mitgliedsstaaten ansuchen? Österreichische Unternehmer, die zum Vorsteuerabzug berechtigt sind, können sich Vorsteuern, die in einem anderen EU-Land angefallen sind, erstatten lassen. Abgewickelt wird das Ganze elektronisch über FinanzOnline. Eine Übermittlung der einzelnen Papierrechnungen und Einzeldokumente ist nicht nötig. Auch die Vorlage einer Unternehmerbescheinigung (U 70) ist nicht mehr nötig, da bereits bei Antragstellung im Ansässigkeitsstaat des Antrag stellenden Unternehmers die Prüfung auf Zulässigkeit und Vollständigkeit erfolgt. Der Erstattungsmitgliedsstaat kann jedoch bei Rechnungen über 1000 Euro – beziehungsweise bei Kraftstoffrechnungen über 250 Euro – die Vorlage einer Kopie verlangen.

Jährlicher Mindestbetrag für Antrag nötig Damit ein Antrag gestellt werden kann, muss ein gewisser jährlicher Mindestbetrag erreicht worden sein. Dieser hängt auch vom jeweiligen Zeitrahmen ab: Bezieht sich der Erstattungsantrag auf einen Erstattungszeit-

Vorsteuerbeträge aus anderen EU-Mitgliedsstaaten können über das österreichische Finanz-Online-Portal abgewickelt werden.

raum von weniger als einem Kalenderjahr, aber auf mindestens drei Monate, muss der Erstattungsbetrag zumindest 400 Euro betragen. Bezieht sich der Erstattungsantrag auf einen Erstattungszeitraum von einem Kalenderjahr oder den Rest eines Kalenderjahres, darf der Mindesterstattungsbetrag nicht niedriger als 50 Euro

n Hintergrund Der Antrag zur Rückerstattung von Vorsteuerbeträgen aus EU-Mitgliedsländern für 2015 ist bis spätestens 30. September 2016 zu stellen. Achtung: Für die Vorsteuerrückerstattung aus Drittländern endet die Frist am 30. Juni 2016. Tipp: Warten Sie mit dem Einreichen nicht bis zum letzten Tag! Fehler werden vom Finanzamt mitunter erst nach drei Wochen gemeldet. Das könnte die fristgerechte Einreichung des Antrages gefährden.

sein. Zum weiteren Ablauf nach der elektronischen Übermittlung der Datensätze: Der Antragsteller erhält danach eine erste elektronische Bestätigung und eine weitere, nachdem der Antrag im Erstattungsmitgliedstaat eingelangt ist. Der Erstattungsmitgliedstaat übermittelt dann den Bescheid elektronisch an den Antragsteller und das Finanzamt des Ansässigkeitsstaates.

nahme gilt für die letzten Monate eines Kalenderjahres. Hier kann der Erstattungszeitraum kürzer sein (beispielsweise November und Dezember oder nur Dezember). Als Erstattungszeiträume kommen nur volle Kalendermonate in Betracht. Eine tageweise Abgrenzung des Erstattungsverfahrens ist nicht vorgesehen. n

Weitere Infos

Mindestens drei Monate, maximal ein Jahr Der Unternehmer kann den Erstattungszeitraum selbst bestimmen. Der Erstattungszeitraum muss aber mindestens drei aufeinander folgende Kalendermonate (zum Beispiel von Jänner bis März) in einem Kalenderjahr umfassen und darf höchstens ein Kalenderjahr betragen. Eine Aus-

WKV-Steuerservice Mag. Markus Pickl T 05522/305/310


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Rat & Tat: Praxistipps für Unternehmen

Wie oft man befristen darf Ist ein Kettendienstvertrag, also die Aneinanderreihung von mehreren befristeten Dienstverträgen, erlaubt? Befristete Dienstverträge sind in der Praxis weit verbreitet. Wird ein Dienstnehmer eingestellt, wird mit ihm oftmals nach der Probezeit ein Dienstverhältnis für eine bestimmte Dauer abgeschlossen. Unmittelbar oder

Weitere Infos

Christl Marte-Sandholzer WKV-Rechtsservice T 05522/305/323

in geringem zeitlichen Abstand aufeinanderfolgende befristete Dienstverhältnisse (Kettendienstverträge) sind bei Arbeitsverhältnissen aber nur dann zulässig, wenn die mehrfache Befristung aufgrund besonderer wirtschaftlicher oder sozialer Gründe sachlich gerechtfertigt ist. Diese Gründe hat der Arbeitgeber zu beweisen. Sachlich nicht gerechtfertigte Kettendienstverträge sind hinsichtlich der vereinbarten Befristung teilnichtig und gelten daher als ein zusammenhängendes unbefristetes Dienstverhältnis. Je öfter die Aneinanderreihung erfolgt, desto strenger sind die inhaltlichen Anforderungen an die Rechtfertigungsgründe. Auch die Dauer der Befristung und die Art der Arbeitsleistung sind in die Überlegungen einzubeziehen. Zulässige Kettenbefristungen sind beispielsweise bei Saisonbetrieben oder um dem Dienstnehmer nach einer schlechten Arbeitsleistung eine weitere

...Mietwagenkosten nach einem Verkehrsunfall von der Versicherung in der Regel nicht zu ersetzen sind? In den allermeisten Versicherungsverträgen wird nämlich vorab auf den Ersatz der Mietwagenkosten verzichtet. ...jeder Gewerbetreibende auch mit Waren handeln darf?

Eine mehrmalige Befristung des Dienstverhältnisses ist nur in Ausnahmefällen möglich.

Chance zu geben, möglich. Konjunkturschwankungen und eine schwache Auftragslage sind keine sachlich gerechtfertigten Gründe für weitere Befristungen.

Dafür ist keine gesonderte Handelsberechtigung erforderlich, solange der wirtschaftliche Schwerpunkt und die Eigenart des Betriebs gewahrt bleiben. Ausgenommen von diesem Nebenrecht sind lediglich pyrotechnische Artikel, Medizinprodukte und außerdem noch Waffen.

Öffentliche Aufträge an den Besten Die Neuregelung der Vergaberechtsnovelle bringt Stärkung des Bestbieterprinzips und mehr Transparenz bei Subaufträgen. Dem Lohn- und Sozialdumping wird der Kampf angesagt. Die Novelle gilt seit 1. März 2016 und ist das Ergebnis eineinhalbjähriger Verhandlungen. Die Politik erhofft sich positive Auswirkungen für die regionale Wirtschaft und rechnet mittelfristig sogar mit Einsparungen. Außerdem soll bei Beschaffungen der öffentlichen Hand künftig die Nachhaltigkeit eine größere Rolle spielen. Nach der neuen Rechtslage müssen öffentliche Auftraggeber verstärkt das sog. Bestbieterprinzip anwenden. Das bedeutet, dass zur Ermittlung des „Gewinners“

einer öffentlichen Ausschreibung nicht nur der Preis, sondern auch weitere Kriterien, wie etwa die Qualität oder Nachhaltigkeit des angebotenen Produkts oder die Beschäftigung von Lehrlingen herangezogen werden müssen. In insgesamt neun Fällen ist künftig das Bestbieterprinzip zwingend anzuwenden.

gabe prüfen, ob die Bieter in der Vergangenheit wegen Lohn- und Sozialdumping bestraft wurden. Dies geschieht durch die Abfrage einer zentralen Datenbank, in der solche Strafen erfasst sind. Bieter, bei denen die Registerabfrage Bestrafungen wegen Lohn- und Sozialdumping ergibt, sind aus dem Vergabeverfahren auszuscheiden.

Dazu zählen: Aufträge über geistige Dienstleistungen Bauaufträge über eine Million Euro Aufträge, bei denen Folgekosten (z.B. Betriebs- oder Erhaltungsarbeiten etc.) eine Rolle spielen die Beschaffung bestimmter Lebensmittel (Fleisch-, Milchprodukte, Eier, Gemüse, Obst)

Bisher konnten Auftragnehmer im Grunde 99,9 % des Auftrages an Subunternehmer weitergeben. Die Novelle soll nun in diesem Bereich mehr Transparenz bringen. Subunternehmerleistungen müssen künftig bereits im Angebot angeführt werden. Ein „Nachschieben“ von Subunternehmern nach Zuschlagserteilung ist damit nicht mehr möglich. Ein nachträglicher Wechsel der Subunternehmer muss dem Auftraggeber mitgeteilt werden. Im Angebot nicht angeführte Subunterneh-

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Öffentliche Auftraggeber müssen nun vor jeder Auftragsver-

mer dürfen nachträglich nur mit Zustimmung des Auftraggebers eingesetzt werden. Bei Bau- oder Dienstleistungsaufträgen, sowie bei Verlege- oder Installationsarbeiten im Zusammenhang mit einem Lieferauftrag kann der Auftraggeber außerdem vorschreiben, dass bestimmte „Kernleistungen“ vom Bieter selbst ausgeführt n werden müssen.

Weitere Infos

Mag. Sebastian Sturn-Knall WKV-Rechtsservice T 05522/305/291


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Extra

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Mobilität - Fuhrpark

Spannende und abwechslungsreiche Lehrberufe mit viel Zukunftspotenzial Jugendliche, die sich für den Lehrberuf des KFZoder Karosseriebautechnikers entscheiden, stehen viele Karrieremöglichkeiten offen. Aktuell gibt es mehr als 420 Lehrlinge, die sich in Vorarlberg in Ausbildung im Bereich der Fahrzeugtechnik befinden. Sie finden in 150 Lehrbetrieben erklassige Voraussetzungen für eine qualitativ hochwertige Ausbildung. Die ist auch notwendig, zumal die technische Entwicklung rasant voranschreitet und Anforderungen an die Lehrlinge und die Ausbilder täglich steigen. „Hauptgrund dafür ist, dass elektronische Systeme zunehmend mechanische Systeme ersetzen“, sagt Ing. Gottfried Koch, Innungsmeister der Kraftfahrzeugtechniker in der WKV.

Weniger Bewerber bei den Betrieben Die Lehrberufe im Bereich der Fahrzeugtechnik erfreuen sich immer noch großer Beliebtheit. Kurios freilich: Trotzdem sinkt die Zahl der Bewerber bei den Betrieben. IM Koch bricht eine Lanze für den Berufszweig: „Aufgrund der rasanten technischen Entwicklung erwartet die Lehrlinge viel Abwechslung. Außerdem sind die Aufgaben äußerst vielseitig, die Aufstiegsmöglichkeiten ausgezeichnet.“ Der Vorarlberger Autohandel erlebt ein hervorragendes erstes Quartal 2016, in den ersten Monaten verzeichnete man ein zweistelliges Wachstum. Dies

Großer Andrang herrschte bei den PS-Tagen in Bregenz und Bludenz.

verdeutlicht einmal mehr, dass es sich um eine krisensichere Branche handelt. Entsprechend krisensicher sind auch die Lehrberufe. Nicht allein die 150 Lehrbetriebe im Land stehen für eine qualitativ hochwertige Ausbildung. Die Berufsschulen in Bludenz und Bregenz, wo die angehenden Fachkräfte die Möglichkeit besitzen, in modernsten KFZ-Werkstätten zu

„Die Aufgaben sind vielseitig, die Aufstiegsmöglichkeiten ausgezeichnet.“ Ing. Gottfried Koch, Innungsmeister Kraftahrzeugtechnik, WKV

lernen, ergänzen das Angebot. Ein Highlight, was die Zusammenarbeit zwischen den Betrieben und den Berufsschulen betrifft, sind die PS-Tage, die heuer schon zum zweiten Mal in den Werkstätten der Landesberufsschulen Bregenz und Bludenz stattfanden.

Technik einmal hautnah erleben Dabei haben interessierte Jugendliche und deren Eltern die Gelegenheit, die Lehrberufe im Bereich Fahrzeugtechnik hautnah zu erleben. Von der Fahrzeugdiagnose über Achsvermessung und Räderwechsel bis hin zum Leistungsprüfstand gibt es modernste Technik zum Anfassen, tolle Autos und natürlich alle Infos rund um eine Karriere mit Lehre in der Branche. Mehr als 400 Schüler nahmen kürzlich an den PS-Tagen 2016 teil und zeigten sich begeistert von der modernen Technik und den Fahrzeugen.

Auch bei den Vorarlberger Autotagen, bei denen kürzlich 24 heimische Autohäuser ihre Pforten öffneten, nutzten viele Besucher die Chance, sich über das Thema Ausbildung im Bereich der Fahrzeugtechnik zu informieren.

Studium oder eigenes Unternehmen Nach der erfolgreichen Lehrabschlussprüfung ist für Facharbeiter in Sachen Karriere natürlich noch lange nicht Schluss. Mit einer begleitenden Matura oder Meisterprüfung stehen vom Studium bis zum Führen eines selbstständigen Unternehmens sehr viele berufliche Wege offen. Weitere Infos: Unter dem Link https://lehrbetriebsuebersicht.wko.at/ findet man alle Betriebe, die Lehrlinge im Bereich Fahrzeugtechnik ausn bilden.


Nr. 12-13 ¡ 25. März 2016

34 ¡ Mobilität - Fuhrpark ¡ Die Wirtschaft

n Jeckel Nutzfahrzeuge Lustenau

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Starker ProďŹ am Bau: Der Daily von Iveco

Auch in seiner neuen Evolutionsstufe bewahrt der Neue Daily seine Werte. Stärke, Zuverlässigkeit, Verfßgbarkeit. Das sind auch weiterhin seine unverkennbaren Charaktereigenschaften, die jetzt durch neue Motorkennlinien mit hÜherer Leistung und noch fßlligerem Drehmoment ergänzt werden. Und das bei gesteigerter Wirtschaftlichkeit und noch mehr Umweltverträglichkeit. Als Kipper zeigt der Daily, was er so richtig draufhat. In Verbindung mit seinem stabilen Leiterrahmen, dem traktionsstarken Heckantrieb fßr jedes Gelände und der hohen Nutzlast durch Leichtbauweise ist er der ideale Transporter, der Wirtschaftlichkeit und Produktivität in

einzigartiger Weise miteinander verbindet. Zwei Varianten sind mĂśglich: einmal die starke und robuste Bauweise als Nebenabtriebskipper oder die leichtere und gĂźnstigere mit elektrohydraulischem Antrieb. Vor allem aber ist er mit einer mechanischen, 100%-igen Dierenzialsperre an der Hinterachse lieferbar. Oder auch der Daily mit Mannschaftskabine, der Platz fĂźr 7 ausgewachsene Personen bietet. Da dieser hinten beidseitig TĂźren hat, kĂśnnen hier die Fondspassagiere sehr viel leichter und schneller ausund einsteigen, als bei Fahrzeugen mit nur einer TĂźre. Clever genutzt ist auch der Raum unter der Sitzbank, die hochklappbar ist und den darunter liegenden Stauraum freigibt. Alle diese Eigenschaften machen den Daily von IVECO zur ersten Wahl fĂźr die ProďŹ s am Bau. Weitere Informationen bei Jeckel Ges.m.b.H. & CO KG, Hagstrasse 6, 6890Lustenau,Tel.0557784625-0 oder unter www.jeckel.at

,,, * ' - .* ' $ / 0011-23450 - 6 7 0011-2345088

Gespanntes Warten auf den Ampera-e Opels nächster Stromer lässt die Vorarlberger Händler hoen. Opels fĂźr 2017 angekĂźndigtes Batteriefahrzeug Ampera-e elektrisiert die Opel-Händler und lässt Konkurrenten aufhorchen. Der kompakte FĂźnfsitzer und -tĂźrer soll lt. Opel Ăźber eine grĂśĂ&#x;ere Reichweite als die anderen Elektroautos verfĂźgen und zu einem erschwinglichen Preis angeboten werden.

Mehr Reichweite Konkrete Zahlen nennen die RĂźsselsheimer nicht. Doch fĂźr den technisch verwandten Chevrolet Bolt stellt die Konzernmutter General Motors eine Reichweite von 320 Kilometern und einen Preis von umgerechnet ca. 27.000 Euro in Aussicht.

GrĂśĂ&#x;ere Reichweite und erschwinglicher Preis beim neuen Ampera-e

Mit dem Ampera-e wird es uns gelingen, jĂźngere, technikaďŹƒne und umweltorientierte Kunden in die Schauräume zu locken, so Georg Kirchberger, Auto Gerster. Schon beim Vorgänger Ampera war das Interesse sehr groĂ&#x;.

Bei einem so ansprechenden Preis-Nutzen-Verhältnis, wie es sich nun abzeichnet, werden mit dem neuen Ampera-e auch etliche Neukunden erobert, fßr die die Marke Opel bisher noch nicht in Betracht kam.

n Info AUTO GERSTER GMBH DORNBIRN TEL. 05572 3751-0 www.autogerster.at


Nr. 12-13 · 25. März 2016 Die Wirtschaft

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Nr. 12-13 · 25. März 2016

36 · Werbung/Unternehmen · Die Wirtschaft

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Tomaselli Gabriel Bau beteiligt sich an Summer Sanitär- und Heizungstechnik „Bauen und Haustechnik wachsen immer mehr zusammen“, ist der Geschäftsführer von Tomaselli Gabriel Bau, Philipp Tomaselli, überzeugt. „Die Haustechnik wird immer komplexer, ihr Anteil an Bauprojekten immer größer.“ Das Bauunternehmen mit derzeit rund 200 Mitarbeitern hat deshalb 50 Prozent der Anteile an der Summer Sanitär- und Heizungstechnik GmbH erworben. Der Frastanzer Installateurbetrieb ist für Industrie- und Gewerbebetriebe ebenso tätig wie für Private. Stefan Summer hat das Unternehmen 1995 gegründet und bisher allein geführt. Er beschäftigt derzeit zwölf Mitarbeiter. Mit der Beteiligung wird die langjährige Zusammenarbeit mit Tomaselli Gabriel Bau weiter vertieft. Die Zusammenarbeit ist „klar auf Expansion ausgerichtet“, betont Stefan Summer. „Gemeinsam können wir Gesamtpakete aus

Foto: Dietmar Mathis

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Stefan Summer (links) und Philipp Tomaselli wollen mit einer noch engeren Zusammenarbeit neue Kunden gewinnen. Bauleistungen und Haustechnik noch besser anbieten, die immer öfter von den Kunden nachgefragt werden.“ Für bestehende Kunden der Summer Sanitär- und Heizungstechnik GmbH ergibt sich durch die Beteiligung keine Änderung: Der Firmensitz in Frastanz bleibt bestehen. Beide Unternehmen werden wie bisher  eigenständig geführt.

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Nr. 12-13 · 25. März 2016 Die Wirtschaft

Extra

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SCHAU!

Die Vorarlberger Frühlingsausstellung SCHAU! Zum dritten Mal eröffnet die Nachfolgerin der Frühjahrsmesse von 31. März bis 3. April 2016 ihre Pforten. „Die SCHAU! knüpft direkt an die com:bau an, die Anfang März mit einem Besucherrekord über die Bühne ging. Wo es bei der com:bau um die Errichtung, die Sanierung oder den Kauf des Eigenheims ging, findet man auf der SCHAU! die dazu passende Einrichtung“, erklärt Messe-Geschäftsführer Daniel Mutschlechner. „Auf 40.000 Quadratmetern werden Möbel, Betten, Küchen oder Haushaltsgeräte genauso vorgestellt wie die komplette Gartengestaltung und –ein-

richtung.“ Die Bandbreite des Gärtnerns hat sich in den vergangenen Jahren stark erweitert. Wo es früher vorwiegend große Privatgärten gab, wächst heute die Bedeutung von kleineren Gärten, Terrassen oder Balkonen. Bekannt unter dem Begriff „Urban Gardening“ geht die Obst- und Gartenkultur Vorarlberg beim Stand im Haus der Messe auf diesen Trend näher ein. Beim SCHAUplatz Garten präsentieren Gärtner und Landschaftsbauer ihre Ideen für die Gestaltung der Außenbereiche.

„Food Waste“: Verwenden statt verschwenden Die Statistik spricht eine deutliche Sprache. 30 Prozent der welt-

weit produzierten Nahrungsmittel werden nicht gegessen. Allein in Österreich landen jährlich rund eine Million Tonnen im Abfall, 300.000 Tonnen davon schmeißen die Haushalte weg. „Viele Lebensmittel, die auf den ersten Blick nicht mehr ‚frisch‘ aussehen, können noch zu hervorragenden Speisen verarbeitet werden“, erklärt der Koch Jens Schönegge, der sich auf der Kochbühne der SCHAU! dem brisanten Thema „Food Waste“ widmet. Daneben finden die Besucher im SCHAUplatz Genuss wieder zahlreiche regionale Aussteller, die Ländle Halle, Delikatessen- und Weinhändler, Honigprodukte, Käse- und Wurstwaren oder hochwertige Öle zum Verkosten und Erwerben.

Mehr Spaß und Sicherheit mit dem richtigen Rad In keinem anderen Österreichischen Bundesland gibt es so viele Radbegeisterte wie in Vorarlberg. Bereits rund 15 Prozent der Einwohner legen ihre Wege mit dem Rad zurück, bis 2020 sollen es 20 Prozent sein. Dieser Umstand spiegelt sich auch an der Zahl der Fahrräder wider. Auf 1000 Einwohner kommen stattliche 820 Drahtesel. Einen regelrechten Boom erleben derzeit elektrobetriebene Räder, sogenannte EBikes. Besonders Senioren steigen gerne auf die stromunterstützte Alternative um, da sie auf einfache Art zu mehr Mobilität und Eigenn ständigkeit verhelfen.


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38 · SCHAU! Messe · Die Wirtschaft

Bank Austria: Jetzt Liquidität sichern und durchstarten Die Konjunktur hellt sich langsam auf - Unternehmen verspüren langsam wieder Appetit auf mehr. Worauf kleinere als auch größere Betriebe jetzt achten sollten, erklärt Hans Winter, Leiter Firmenkunden Vorarlberg.

Warum ist Liquidität für Unternehmen so wichtig? Liquidität ist ein optimiertes Wechselspiel mit den dominierenden Einflussgrößen Eigenund Fremdkapital, Forderungen, Verbindlichkeiten und Vorräten. Liquiditätsmanagement und integrierte Finanzplanung sind entscheidende Erfolgsfaktoren für ein Unternehmen. Viele Unternehmer orientieren sich noch zu einseitig an der Erfolgsrechnung

 Informationen

Hans Winter, Leiter Firmenkunden Vorarlberg

Weitere Informationen zu den Service-Tools der Bank Austria erhalten Sie bei Hans Winter, Leiter Firmenkunden Vorarlberg unter der Tel.Nr. +43 (0)5 05 05 – 68111 bzw. per E-Mail an hans. winter@unicreditgroup.at bzw. in Form von eigenen Video-Lessons und Broschüren online unter www.servicetools.bankaustria.at

Mit Hilfe der Bank Austria Service-Tools bieten wir unseren Kunden betriebswirtschaftliche Analyse und Beratung für ein professionelles Liquiditätsmanagement.

und verlieren dabei die Finanzund Vermögensentwicklung aus den Augen. Dabei sollte man nicht vergessen: Eine funktionierende Finanz- und Liquiditätsplanung kann sich auf das Rating auswirken und Finanzierungskosten senken und damit die langfristige Bereitstellung von Fremdkapital sichern. Somit ist ein professionelles Liquiditätsmanagement der Schlüssel zu Aufrechterhaltung und insbesondere zur Schaffung von neuen Innen- und Außenfinanzierungsquellen und somit ein Stützpfeiler für unternehmerisches Wachstum. Wie unterstützt die Bank Austria in Fragen der Liquiditätssicherung? Die Bank Austria ist schon seit Jahren führend bei innovativen Lösungen für Unternehmen. Mit speziellen Tools bieten wir Unternehmern die Möglichkeit, ihre Potenziale zu erkennen, eventuelle Schwachstellen zu identifizieren und gemeinsam mit unseren Betreuern optimale Lösungsstrategien und Planungsszenarien zu erarbeiten. In den letzten Jahren haben wir unsere breite Palette

Fotos: Bank Austria

Wie sehen die wirtschaftlichen Perspektiven aus? Die Stimmung in der heimischen Wirtschaft hat sich deutlich verbessert. Geschäftschancen wird offensiver begegnet als zuletzt, Unternehmen denken wieder daran zu investieren. Hauptthema bleibt aber nach wie vor die Liquidität.

an Service-Tools kontinuierlich erweitert und auch an die Bedürfnisse von KMUs und kleineren Unternehmen angepasst. Mit Hilfe der Bank Austria ServiceTools bieten wir unseren Kunden betriebswirtschaftliche Analyse und Beratung für ein professionelles Liquiditätsmanagement. Unsere bisherige Erfahrung zeigt ganz klar, dass in vielen Unternehmen verborgene Liquiditätspotenziale schlummern. Oft sind bereits die optimierte Nutzung von Zahlungszielen oder eine verkürzte Lagerumschlagszeit entscheidende Stellschrauben für eine verbesserte Liquidität. Darüber hinaus bieten wir Finanzplanungs-Tools, die für mehr Transparenz und Effizienz in den Planungsprozessen sowie ein optimiertes Berichtswesen sorgen. Dieser Service geht weit über die übliche Leistungspalette einer Bank hinaus ... Wir sind eben kein reiner Kreditgeber, sondern DER Finanzpartner für kleinere und größere Unternehmen und haben dabei stets die Zukunftsthemen unserer Promotion Kunden im Blick.

 Facts Die Service-Tools für Liquiditätsoptimierung und -planung: f

Der kostenlose WorkingCapitalCheck bringt Liquiditätspotenziale ans Licht und unterstützt Unternehmen bei der Suche nach gebundenem Kapital.

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Der BusinessPlanner ist eine Controlling- und Finanzplanungs-Software, die für mehr Effizienz, Flexibilität und Transparenz in den Planungsprozessen von Unternehmen sorgt.

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Mit dem PlanungsWorkshop vermitteln wir wichtige Kenntnisse rund um die professionelle Finanzplanung.

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Das QuartalsReporting erleichtert die Finanzplanung durch einen automatisierten und gecoachten Budgetierungsprozess.


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· SCHAU! Messe · 39

Frühlingserwachen am Messegelände Die vier großen SCHAUplätze Garten, Freizeit, Wohnen und Genuss, die Junge Halle mit dem Schwerpunkt „Menschen auf der Flucht“, ein Kräuter-Setzling-Markt, Baustellen-Führungen, die ModeSCHAU, eine Yoga-Bühne, die Kochbühne unter dem Motto „Food Waste“ und vieles mehr erwartet die Besucher der 3. SCHAU! Mit der SCHAU! erwacht Ende März der Frühling im Ländle. Rund 450 Aussteller präsentieren an den vier Messetagen die neuestenTrendsundProdukte.Daneben sorgen zahlreiche Highlights und eine abwechslungsreiche Gastronomie für erlebnisreiche Tage am Messegelände in Dornbirn. Neben dem Einkaufserlebnis, das die SCHAU! für Jung und Alt bietet, ist sie auch eine der bedeutendsten gesellschaftlichen Plattformen der Vier-Länder-Region.

Ab in die Natur Kaum eine Jahreszeit sehnen die Menschen unserer Region mehr herbei als den Frühling. Mit dem Ende der kalten Tage und dem Sprießen der ersten Frühjahrsboten erwacht die Leidenschaft der

SCHAUhalle stattfindet. Nicht den Bekleidungs- dafür aber den Wohntrends widmet sich der SCHAUplatz Wohnen. Internationale Aussteller stellen die neuesten Möbel, Wohnwelten, Küchenlandschaften, Heimtextilien, Bettsysteme, Wohnaccessoires, Beleuchtungs- und Multimediakonzepte und vieles mehr vor.

Die Kochbühne auf der SCHAU! behandelt das Thema „Food Waste“.

Garten- und Naturfreunde. Alles für die kommende Gartensaison finden die Besucher im Haus der Messe und im Freigelände. Gärtner, Landschaftsbauer oder Anbieter von neuesten Grill-Modellen sind im SCHAUplatz Garten ebenso zu finden wie Outdoormöbel und –pools. Unter dem Motto „Grillen around the world“ zeigen Grill-Profis, wie schmackhafte Gerichte aus aller Welt auf einem Holzkohle-, Gas- oder Elektrogrill zubereitet werden können. Ein Kräuter-Setzling-Markt sowie die Präsentation der Obst- und Gartenkultur Vorarlberg komplettieren das Angebot im SCHAUplatz Garten.

Publikumsmagnet Genuss Nachhaltigkeit ist das dominierende Schlagwort im Genussbereich. Die Frage nach der

Herkunft der Lebensmittel oder nach den Anbaubedingungen ist für viele moderne Konsumenten kaufentscheidend. Der SCHAUplatz Genuss geht auf genau diese Anforderungen ein. Hier finden die Besucher handgemachte Aufstriche, regionale Honigprodukte, Gewürzmischungen, Käse- und Wurstwaren oder hochwertige Öle. In der Ländle-Halle können heimische Speisen und Getränke direkt konsumiert werden und auf der Kochbühne, in der Halle 3, wird das brisante Thema „Food Waste“ aufgegriffen.

Die Junge Halle mit dem Schwerpunkt „Menschen auf der Flucht“, der SCHAUplatz Freizeit mit den angesagtesten Urlaubsdestinationen, die Haushaltshalle oder ein umfangreiches Kinderprogramm sind weitere Highlights der 3. SCHAU! in Dornbirn.

n Facts

Mode- und Wohntrends Rosé und hellblau sind die Trendfarben 2016. Die aktuellsten Modeneuheiten, Schnitte, Frisuren und Accessoires werden bei der ModeSCHAU präsentiert, die viermal täglich in der Hypo-

3. SCHAU! Die Vorarlberger Frühlingsausstellung 31. März bis 03. April 2016 SCHAUplätze: Freizeit, Garten, Genuss und Wohnen; Highlights: Junge Halle, Kinderprogramm, Kräuter-Setzling-Markt, Kochbühne „Food Waste“, ModeSCHAU, Haushaltshalle, GrillArena, u.v.m. f f

Öffnungszeiten: täglich, von 10 bis 18 Uhr Alle Infos zur SCHAU!: http://schau.messedornbirn.at

täglich v 10 – 18 on Uhr

Die Vorarlberger Frühlingsausstellung 31. März bis 3. April 2016, Messe Dornbirn Die Nachfolgerin der Frühjahrsmesse präsentiert die vier großen SCHAUplätze – Garten, Wohnen, Freizeit und Genuss sowie die Junge Halle. Ein „Best of“ von echten Frühlingsangeboten sozusagen!

www.messedornbirn.at/schau, www.facebook.com/messedornbirn


MEGA-MAUT!

Nein zur Mega-Maut auf allen Straßen. Wenn die geplante Mega-Maut für Fahrzeuge über 3,5 t kommt, leidet nicht nur die heimische Wirtschaft darunter. Denn die verteuerten Transporte führen zwangsläufig zu höheren Preisen. Das schwächt die regionale Wirtschaft und gefährdet zahlreiche Arbeitsplätze. Mehr Infos: megamautneindanke.at

P. b. b. 02Z031953 M Wirtschaftskammer Vorarlberg, Wichnergasse 9, 6800 Feldkirch

DÜSTERE AUSSICHTEN FÜR VIELE REGIONEN.