Die Wirtschaft Nr. 4, 21. Februar 2020

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Die Zeitung der Wirtschaftskammer Vorarlberg

75. Jahrgang • 21. Februar 2020 • Nr. 04

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Ihre Stimme zählt!

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NR. 04 • FEBRUAR 2020 • DIE WIRTSCHAFT | 2

DER NEUE ŠKODA

SUPERB iV

Sparen Sie mit der Business-Prämie 4.300,– Euro. Das Beste aus zwei Welten – der ŠKODA SUPERB iV. Die Kombination der Vorteile eines elektrischund benzinbetriebenen Fahrzeugs bietet Ihnen auf jeder Fahrt das perfekte Antriebssystem. Als erster ŠKODA mit Plug-in-Hybridantrieb ist der SUPERB iV auf Strecken bis zu 57 Kilometer rein elektrisch und überaus sparsam unterwegs. Die Gesamtreichweite liegt bei bis zu 930 Kilometer. Besonders interessant für Unternehmer: fragen Sie bei Ihrem ŠKODA Betrieb nach der attraktiven ŠKODA Wirtschaftsförderung. Symbolfoto. Stand 10.01.2020. Alle angegebenen Preise sind unverb., nicht kart. Richtpreise inkl. NoVA und 20% MwSt. Business-Prämie: Gültig ab Kaufvertrags-/Antragsdatum 2.12.2019 bis 30.6.2020 bzw. solange der Vorrat reicht. Die 4.300,– Euro Business-Prämie wird vom Listenpreis des Neuwagens abgezogen und kann pro Kauf nur einmal in Anspruch genommen werden (keine Barablöse möglich). Details bei Ihrem ŠKODA Berater.

Verbrauch: 1,4–1,9 l/100 km. CO2-Emission: 31–42,4 g/km. skoda.at

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KLAR UND DEUTLICH

WETTBEWERBSGLEICHHEIT

Schlupflöcher schließen: Handel braucht dringend Steuerfairness R

und 58 Prozent bzw. rund 4,4 Millionen Konsumenten (ab 15 Jahre) kaufen Einzelhandelswaren in Online-Shops bzw. über Online-Plattformen ein. 2019 erzielte der heimische Einzelhandel ein Online-Wachstum von sechs Prozent. In Summe ist der Jahresumsatz 2019 im österreichischen Internet-Einzelhandel auf rund 3,5 Milliarden Euro (brutto) gestiegen. „Das sind 4,6 Prozent des gesamten Einzelhandelsvolumens in Österreich", zitiert Handelsobfrau KommR Theresia Föwis eine Erhebung der KMU Forschung Austria dazu. „Die gesamten Ausgaben der Österreicher im Internethandel sind aber weitaus höher! Denn weit mehr als die Hälfte der Online-Bestellungen gehen ins Ausland, das sind rund 4,2 Milliarden

FOTO: MIRO KUZMANOVIC

Faire Bedingungen. 4,4 Millionen Österreicher shoppen online. Weniger als die Hälfte dieser Ausgaben fließt in den österreichischen Onlinehandel, der Rest in den ausländischen. Problematisch sind dabei die ungleichen Bedingungen im Steuerund Abgabenrecht.

KommR Theresia Fröwis, Obfrau der Sparte Handel in der WKV, plädiert für faire Wettbewerbsbedingungen für den in- und ausländischen Onlinehandel.

Euro", informiert Fröwis weiter. Laut der Spartenobfrau herrschen hier jedoch ungleiche Wettbewerbsbedingungen im Steuer- und Abgabenrecht. Steuerfairness. Als Beispiel führt sie die 22-Euro-Freigenze für Kleinsendungen aus Nicht-EU-Staaten an: Kleinsendungen aus Nicht-EU-Staaten, deren Gesamtwert nicht höher als 22 Euro beträgt, sind einfuhrabgabenfrei. Spartenobfrau Fröwis: „Zum Vergleich: Kleinsendungen zwischen zwei EU-Mitgliedstaaten sind ab dem ersten Cent an umsatzsteuerpflichtig. Nach Schätzungen der EU-Kommission werden ca. 150 Millionen Kleinsendungen aus den Drittstaaten mehrwertsteuerfrei in die EU importiert. Den Mitgliedstaaten entgehen jährlich eine Milliarde Euro!" Um Wettbewerbsgleichheit zu schaffen, soll die Freigrenze von 22 Euro für Kleinsendungen aus Nicht-EU-Staaten EU-weit ab 2021 abgeschafft werden. Fröwis: „Damit wäre ein Steuerschlupfloch für ausländische Onlinehandelsgiganten geschlossen. Daher plädieren wir als Sparte Handel für eine schnellstmögliche Abschaffung der 22-Euro-Freigrenze."


TOP-LEISTUNG

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SENSEFORCE

Unternehmertum auf VORARLBERGER ART

Senseforce hat in den vergangenen Jahren eine Industrial IoT-Lösung für den Mittelstand entwickelt und setzt damit neue Standards in der Maschinenindustrie. „Von fertigen Daten-Applikationen bis hin zu flexiblen Tools zur selbstständigen Entwicklung von Apps bietet Senseforce alles was mittelständische Unternehmen benötigen, um Industrie 4.0 Realität werden zu lassen", erklärt Michael Breidenbrücker, Senseforce-CEO. Anfang Februar hat er das Industrial IoT-Start-up Senseforce einer Jury aus Silicon Valley- und Technologieexperten präsentiert und dabei ein Ticket für das dreimonatige „GoSiliconValley“ Programm der Außenwirtschaft Österreich gewonnen. Die Reise soll helfen, den Markteintritt in den USA zu unterstützen und Beziehungen zu US-Investoren aufzubauen. senseforce.io

FOTO: DARKO TODOROVIC

Senseforce – vom Ländle ins Silicon Valley


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INHALT

Schwerpunkte dieser Ausgabe: 6

THEMA. Zertifiziert. Die Wirtschaftskammer Vorarlberg ist ein zertifizierter ÖkoprofitBetrieb und in Sachen Energie und Umweltschutz auch im eigenen Haus sehr ambitioniert.

12

Dis.Kurs Zukunft. Einblicke in die Projekte Duale Akademie Vorarlberg und WKV on Tour.

16

Interview. Spartenobmann Dieter Bitschnau über die WK-Wahl, die Schwerpunkte der Branche Information und Consulting und das Thema Krankenzusatzversicherung.

57

EXTRA: Sondermaschinenbau. Entwicklung, Konstruktion und Umsetzung - die Vorarlberger Experten für Sondermaschinenbau haben eine Lösung für jede Anforderung.

KOMMENTAR

Die Stimme der Wirtschaft wird in Vorarlberg gehört!

Hans Peter Metzler WKV-Präsident

FOTO: STUDIO FASCHING

„Ich bin vor mehr als drei Jahren nicht als Präsident angetreten, um zu repräsentieren, sondern um Projekte anzustoßen und umzusetzen.“

Es wird schwieriger werden, darauf werden wir uns alle einstellen müssen. Die internationalen Entwicklungen werden unwägbarer, der Wettbewerbsdruck wächst. Gleichzeitig sind die Chancen für zukunftsorientierte Unternehmen, in Österreich, in Europa und auf internationalen Märkten neue Erfolgsgeschichten zu schreiben, so groß wie nie zuvor. Uns als Interessenvertretung der heimischen Unternehmerinnen und Unternehmer kommt in dieser Situation eine besondere Rolle zu: Einerseits arbeiten wir konsequent daran, für Sie als Unternehmerin und Unternehmer die bestmöglichen Rahmenbedingungen durchzusetzen. Andererseits unterstützen wir Sie mit umfassendem Service darin, ihre Chancen wahrzunehmen. Auch dabei sind wir nicht nur im Inland, sondern – etwa mit unseren Export- und Innovationsservices – weltweit im Einsatz. Ihre Wünsche sind auch der Maßstab für die Serviceleistungen der Wirtschaftskammer. Daran orientieren wir uns permanent. Ich bin vor mehr als drei Jahren nicht als Präsident angetreten, um zu repräsentieren, sondern um Projekte anzustoßen und umzusetzen. Mit dem Strategieprozess Dis.Kurs Zukunft beweisen wir, dass wir es können. Wir haben zudem wichtige Standortpartnerschaften ins Leben gerufen und uns mit vielen Initiativen im Land Gehör verschafft. Dass nicht nur geredet wird, wenn es etwa um das Thema Nachhaltigkeit geht, sondern wir als Wirtschaftskammer mit gutem Beispiel vorangehen, wird durch die aktuelle Ökoprofit-Zertifizierung aller unserer WIFI-Standorte und der Wirtschaftskammer in Feldkirch deutlich. Gerade beim Thema Nachhaltigkeit haben wir noch einiges vor! Die Wirtschaft braucht eine starke Stimme, um Sie bei den kommenden Herausforderungen kompetent begleiten zu können. Das wird uns dann gelingen, wenn wir auch in Zukunft mit den besten Köpfen Ihre Interessen vertreten. Ich bitte Sie daher: Nehmen Sie von Ihrem Wahlrecht Gebrauch. Es ist Ihre Stimme, die zählt!


thema Für das große Ganze einstehen auch im „eigenen Haus“

Standortfaktor Umwelt & Energie Die Rahmenbedingungen für einen erfolgreichen, zukunftsfähigen und starken Wirtschaftsstandort werden immer schwieriger. Umweltpolitik ist eines der zahlreichen wichtigen Themenfelder, mit denen sich die Wirtschaftskammer gemeinsam mit den heimischen Unternehmen intensiv auseinandersetzt.

Zertifiziert. Die Wirtschaftskammer Vorarlberg ist seit Kurzem ein zertifizierter Ökoprofit-Betrieb. In Sachen Energie und Umweltschutz wollen wir auch im eigenen Haus einen ambitionierten Umgang pflegen.

S

eit über 20 Jahren ist in Vorarlberg mit Ökoprofit ein regional stark verankertes und anerkanntes Umweltmanagementsystem etabliert. Über 170 Betriebe sind heuteTeil dieses Netzwerkes. Über die Zertifizierung soll nachhaltiges Umweltmanagement forciert werden. Die WKV unterstützt und begleitet Ökoprofit seit vielen Jahren als Träger, ist maßgeblich an der Entwicklung des Nachhaltigkeitsmoduls ÖKOPROFIT Plus beteiligt und seit Kurzem selbst ein zertifizierter Ökoprofit-Betrieb. Ein nachhaltigerUmgang mit Energie und Ressourcen ist eine Grundbedingung einer hohen Lebensqualität, aber vor allem auch ein zentrales Standortkriterium für die Vorarlberger Wirtschaft und somit die Basis für die zukunftsfähige Entwicklung der gesamten Region. „Weil wir gemeinsam die Verantwortung für das große Ganze tragen müssen, ist es für die Wirtschaftskammer Vorarl-

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berg von zentraler Bedeutung, in Sachen Energie und Umweltschutz auch im eigenen Haus einen ambitionierten Umgang zu pflegen“, sagtWKV-Präsident Hans Peter Metzler. Klimaschutz auf Vorarlberger Art In der intensiven Debatte um den Klimawandel sollte nicht gering geschätztwerden,was dieVorarlbergerWirtschaft und Gesellschaft gleichermaßen bereits leistet. Die Vielzahl von Initiativen im Land zu Umwelt- und Klimathemen im Wirtschaftsbereich zeigen das sehr eindrücklich. Ein Beispiel? Im Land konnte der Einsatz des Energieträgers Öl zwischen 2005 auf 2017 halbiertwerden – nur einer der zahlreichen Aspekte, die den besonderen Hang der Vorarlberger zu Umwelt, Nachhaltigkeit, Klima und Naturschutz verdeutlichen. Unter konsequenten Bemühungen auf meist freiwilliger Basis haben sich die heimischen Betriebe mit kreativen und innovativen Ansätzen zu einer Modellregion entwickelt.Vorarlberg kann heute vorzeigen, dass man ökologisch und ökonomisch erfolgreich sein kann. „UnsereUnternehmen haben nicht nur das Potenzial, gleichermaßen marktfähige wie auch nachhaltige und klimafreundliche Prozesse, Produkte oder Dienstleistungen nach außen zu tragen. Auch von innenwird der nachhaltige Umgang aufverschiedensten Ebenen gelebt. Dass wir hier längst eine Vorreiterrolle eingenommen haben, zeigt vor allem auch die beeindruckende Bilanz von Ökoprofit“, führt Metzler aus. Ökoprofit: Mit gutem Beispiel voran Bereits über 300 heimische Betriebe haben das Zertifizierungsprogramm schon durchlaufen. Ökoprofit setzt auf kontinuierliche Optimierung, betriebsübergreifende Lernprozesse und gemeinsame Umsetzung: Jedes Jahr werden etwa die Ressourcenverbräuche gemessen, evaluiert und Maßnahmen erstellt oder angepasst – dieVoraussetzung für eine erfolgreiche Zertifizierung. Durch diese soll nachhaltiges Umweltmanagement breit in der


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THEMA

FOTO: MARCEL HAGEN

MEINUNGEN

„Als Multiplikator haben wir enormes Potenzial, in Vorarlberg vieles im Umweltbereich zu bewirken.“

Vorarlberger Wirtschaft forciert werden: Verstärkt wird dieser Potenzierungseffekt zusätzlich durch gemeinsame Netzwerk-Veranstaltungen, Stammtische und Arbeitsgruppen. „Nachhaltigkeit ist einer der Schwerpunkte unseres Strategieprozesses Dis.Kurs Zukunft. Unsere Zertifizierung ermöglicht es, unseren Mitgliedern hier mit gutem Beispiel voranzugehen und zu hinterfragen, was wir selber noch an unseren Standorten verbessern können“, sagt Metzler. Dadurch könne die WKV auch selbst praxisorientierte Expertise zurweiterenAusgestaltung der Inhalte des Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagements beisteuern – „weil wir nicht nur mitreden, sondern auch wissen, um was es geht“, führtWKV-Direktor Chrisoph Jenny aus. Aktuell wird ein Contracting mit den illwerke vkw ausgearbeitet, das die Bereitstsellung bzw. Errichtung einer Photovoltaik-Anlage auf dem rund 1.200 Quadratmeter großen Dach am WIFI-Standort in Dornbirn vorsieht, berichtet Jenny. Ambitionierter Umgang „Wir bekennen uns zu unserer gesellschaftspolitischenVerantwortung für die Unternehmen und die Menschen im Land gleichermaßen. Darunter verstehen wir den sparsamen Umgang mit Rohstoffen und Ressourcen sowie die Vermeidung von Abfällen und deren Rückführung in den Stoffkreislauf, den bevorzugten Einsatz umweltfreundlicher Produkte, die Einhaltung der gesetzlichen Sicherheits- und Umweltbestimmungen, die Förderung einer umweltbewussten Mobilität und im Besonderen auch die Schaffung eines ökologischen Bewusstseins bei Mitarbeitenden und Partnern“, beschreibt Metzler die Eckpunkte der ambitioniertenUmweltpolitik der Wirtschaftskammer Vorarlberg. Weitere Informationen zu Ökoprofit: vorarlberg.at/oekoprofit

WKV ist zertifizierter ÖKOPROFIT-Betrieb! Der Weg zur Zertifizierung: • Acht gemeinsame, branchenübergreifende Workshops zu Themen wie betriebliche Umweltvorsorge, Abfallmanagement, Energiemanagement oder Mobilität mit Fachvorträgen von Experten. • Besichtigung aller drei Standorte (WKV Feldkirch, WIFI Dornbirn und Hohenems) durch unseren Ökoprofitbetreuer nach dem ersten Workshop: Inputs zu Optimierungsmöglichkeiten und dringenden Handlungsfeldern. • Erstellung eines Umweltberichtes, eines Abfallwirtschaftskonzeptes sowie einer Energiebuchhaltung für alle drei Standorte sowie deren Besichtigung durch Auditorenteam samt Besprechung der eingereichten Unterlagen. Maßnahmen der WKV: • CO2-Reduzierung: Kostenlose ÖPNV-Tickets für Mitarbeitende (Maximo-Jahreskarte) sowie das WIFI-Mobilitätsticket (Teilnehmer und Kursleiter reisen am Kurstag ebenfalls kostenlos mit den ÖPNV) und die Bereitstellung von zwei Parkplätzen für e-Tankstellen. • Energieeinsparung: Beleuchtungsumrüstung auf LED, Einbau von Bewegungsmeldern • Erneuerbare Energie: Errichtung einer Photovoltaik-Anlage am Dach des WIFI-Standorts in Dornbirn und ab 2020 Fernwärme-Heizung. • Reduzierung Plastik- und Restmüll: Umstellung von Plastikauf Papierbecher (80.000 Stück) sowie die Optimierung des Abfalltrennsystems, Neuorganisation der Abfallentsorgung, Bewusstseinsbildung für Abfalltrennung („Abfallfibel“) • Reduzierung des Papierverbrauchs: Umstellung auf Umweltschutzpapier, vermehrt digitaler Zugang zu Printmedien, Standardeinstellung Doppelseitendruck, Umrüstung von Flipcharts auf Whiteboards.

Simon Groß

„Nachhaltigkeit muss auf allen Ebenen gefördert werden – auch, indem wir selbst dazu beitragen.“ Christoph Jenny WKV-Direktor

FOTO: BEIGESTELLT

FOTO: WKÖ/ÖKOPROFIT

FOTO: DIETMAR WALSER

Hans Peter Metzler WKV-Präsident

„Ambitioniert mit drei Standorten gleichzeitig bei Ökoprofit einzusteigen ist ein starker Start. Wir gratulieren sehr herzlich zur Zertifizierung.“ Verena Lässer-Kemple ÖKOPROFIT-Koordinatorin für Vorarlberg

Lesen Sie mehr zum Klimawandel in Thema Vorarlberg: bit.ly/gretas_traum


MAGAZIN

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DATEN & FAKTEN

Zahlen spiel In der ersten Märzwoche 2020 finden in der Wirtschaftskammer Vorarlberg die Wahlen für die Fachgruppen-Ausschüsse (Innungen/Gremien) statt. In diesen werden Ihre unternehmerischen Interessen vertreten.

Von insgesamt

22.984 Mitgliedern in der Wirtschaftskammer Vorarlberg sind 18.746

in den 39 wählenden Fachgruppen wahlberechtigt.

2. März und 5. März: Vier Wahllokale Wahltage

An den beiden Wahltagen haben vier Wahllokale in den Bezirkshauptstädten geöffnet:

801 Ausschussmitglieder sind in den Fachgruppen zu wählen.

in Bregenz in der Raiffeisenzentrale in Dornbirn im WIFI in Feldkirch in der Wirtschaftskammer in Bludenz im Rathaus In

52 Fachgruppen

1.080 Kandidat/-innen stellen sich insgesamt der Wahl.

gibt es nur einen Wahlvorschlag, der damit für gewählt gilt.

6. März

Die Ergebnisermittlung findet am 6. März statt.

6 Wählergruppen treten zur Wahl an: » Vorarlberger Wirtschaft – Team Hans Peter Metzler (91*) » Sozialdemokratischer Wirtschaftsverband (6) » Grüne Wirtschaft (32) » UNOS – Unternehmerbewegung NEOS (9) » UWF – Unabhängiges Wirtschaftsforum (4) » FreeMarkets.at – parteiunabhängige Interessensvertretung für Unternehmer und Manager (1) *in so vielen Fachgruppen treten die Listen jeweils an. QUELLE: WKV; GRAFIK: SIMON GROSS/ISTOCK


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magazin NETZWERKEN

COM:BAU

Gemeinsam mit den Digitalen Perspektiven lädt Startupland zum Frühstücken und Netzwerken in Bludenz ein: Es wartet wieder ein erstklassiger Austausch samt Erfahrungsbericht aus erster Hand mit David Schmidmayr, Gründer und CEO vom Bludenzer Start-up Sanlight. Das Start-up hat sich 2011 zum Ziel gesetzt, LED-Lichtlösungen für die Pflanzenbelichtung zu professionalisieren. Mit Erfolg: 2016 konnte Sanlight sich den „Born Global Champion Award“ sichern. Wann: 3. März, 08:00 Uhr Wo: Hotel das Tschofen in Bludenz Ticket: startupland.at/termin

VERANSTALTUNG

Ideas to Business: Infoabend in der Postgarage Am 10. März geht ab 19:00 Uhr in der Postgarage am Campus V in Dornbirn der Informationsabend „Der Weg in die Selbständigkeit“ über die Bühne. Dabei erhalten die TeilnehmerInnen einen ersten Einblick in das Thema Selbstständigkeit in Form von einem Impulsvortrag und einem Erfahrungsbericht eines Jungunternehmers. Zudem lernt das Publikum die Unterstützungsmöglichkeiten von i2b Vorarlberg sowie die drei besten Ländle-Businesspläne 2019 kennen. Wann: 10. März, 19:00 Uhr Wo: Postgarage Dornbirn Info: i2b-vorarlberg.at

Größte Baumesse der Bodenseeregion

Am Freitag, den 28. Februar, eröffnet die com:bau im Messequartier Dornbirn bereits zum siebten Mal ihre Tore. Die überregional bekannte Messe für Architektur, Bauhandwerk, Energie und Immobilien wird den interessierten Besuchern auch heuer wieder ein spannendes wie auch vielfältiges Rahmenprogramm bieten, das aktuelle Themen behandelt, neue Trends vorstellt und zu einem Dialog mit den Experten aus acht Ausstellungsbereichen einlädt.

FOTOS: STARTUPLAND/UDO MITTELBERGER/WKÖ

Startupland-Frühstück in Bludenz

„Es sind unsere Betriebe, die mit ihren Leistungen den Wohlstand in unserem Land sichern, sie garantieren Wachstum, Beschäftigung und soziale Sicherheit.“ Karlheinz Kopf WKÖ-Generalsekretär

Jawohl! Nein danke! Ein Sprungbrett in die innovativste Region der Welt Digitalisierung, Zukunftstechnologien, Fortschritt, ... das Silicon Valley in Kalifornien ist die einflussreichste Innovationsregion der Welt, Standort zahlreicher Start-ups, (digitaler) Weltkonzerne, Forschungseinrichtungen sowie Universitäten und damit das Ziel vieler Unternehmen auch aus Österreich. Seit zehn Jahren gibt es im Rahmen der Internationalisierungsoffensive go-international das Programm „GoSilicon Valley“. Damit können Start-ups ihre Businesspläne und -modelle verfeinern und sich mit strategischen Partnern, potenziellen Kunden und Investoren vernetzen. Seit 2010 haben rund 150 österreichischen Unternehmen dieses Sprungbrett ins Silicon Valley genutzt, heuer wurde Senseforce aus Dornbirn für die „GoSilicon Valley“-Technologieoffensive ausgewählt. (ba)

20 Jahre, verschlungene Milliarden und unzählige Untersuchungen später... Das wars? Geben wir sie jetzt einfach so zurück? Da drängt sich die Frage auf, warum jetzt noch untersucht, geprüft und angeschuldigt wird. Es war sowieso von Anfang an klar, dass der Eurofighter nicht nur in der Luft teuer sein wird, sondern auch während der verhältnismäßig vielen Standzeiten am Boden Unmengen an Geld kostet. Auch der Budgetstrategie und der gleichzeitig einfältigen Prestigesucht gilt hier größter Dank. In Anbetracht der geografischen und politisch-gesellschaftlichen Situation Österreichs fristet der militärische Anstandswauwau Österreichs ein ärmliches Dasein – obwohl, als Kind der ersten Tranche (und dennoch zweiter Wahl) kann er vielleicht wenigstens noch als Ersatzteilspender anderer Betreiberstaaten unseren Stolz gewinnen. Auch wenn er nur selten Gassi gehen darf. (gsi)


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RHOMBERG BAU

Wohn-Innovation auf der com:bau

A

ls Komplettanbieter Bau hat die Rhomberg Bau GmbH ihr Leistungs- und Lösungspaket auf alle Phasen im Lebenszyklus von Gebäuden ausgelegt. Das macht den Familienbetrieb sowohl für private Häuslebauer, für Wohnungssuchende als auch für Eigentümer mit Sanierungsbedarf zum kompetentenAnsprechpartner. Deshalb gibt es am Rhomberg Stand 14 in Halle 11 auf der com:bau auch für alle etwas!

Rhomberg Bau präsentiert heuer das neue Wohnkonzept DAVID.

Highlight des Auftritts 2020 wird aber sicher die völlig neue Micro-Wohnung DAVID by Rhomberg Bau. ImGegensatz zu konventionellen Wohnungen begnügt sich das clevere Wohnkonzept mit wenigen Quadratmetern – und vereint als kompakte1-Zimmer-WohneinheitdennochdieMöglichkeiten und den Komfort von mindestens 60 m2 in sich. Eine beeindruckende Antwort auf die Problematik von Grundstücksmangel, steigenden Baukosten und leistbarem Wohnen. Die Innovation ist mit Hilfe einer „Virtual Reality“-Vorführung auf der Messe sogar hautnah erlebbar: Mit 3D-Brille ausgestattet tauchen die Besucher in das fertige Micro-Apartment ein, können Schubladen, Schränke und Türen öffnen, Materialien und Oberflächen verändern und sich so mit eigenen Augen von der Geräumigkeit und dem Komfort des Grundrisses überzeugen. GrunddafüristeineklugeGrundrissplanungsowiedieKonzentration aufs Wesentliche. Das eigentlich Besondere an DAVID ist allerdings, dass die Apartments komplett möbliert, bis hin zum letzten Kaffeelöffel voll ausgestattet sind und daneben sogar noch ein umfassendes Servicepaket – vom Carsharing bis hin zur Reinigung – bieten. Und das alles absolut preiswert.

„P Persönlichk ö li hkeitsgestalter“ önlichk keitsgestalte Darauf bauen wir. w

h ist unser stärkstes Der Mensch Fundamentt. Dafür liefern unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbe eiter den besten Beweis. Ihre Visione en bilden den Grundstein für einzigartige Projekte, die mit Weitblick geplant und mit Leidenschaft realisiert werden.

Ihre individuelle Erfahrung, ihr fachliches Wissen und ihr Engagement machen uns zu dem, was wir sind. Als Unternehmen ist es unsere Aufgabe, ihnen die besten Rahmenbedingungen für ihr Schaffen zu bieten. Denn nur, wer sich wohl fühlt, kann sich frei entfalten – für großartige Ideen, die bestehen.

Rhomberg Bau GmbH • Mariahilfstraße 29 • 6900 Bregenz/Österreich • www.rhomberg.com

Ideen, die bestehen.


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MAGAZIN

GEWERBE UND HANDWERK

Lehrlingsprojekt „Brotbackofen“. Das aktuelle Lehrlingsprojekt „Brotbackofen“ der Innung der Hafner, Plattenund Fliesenleger und Keramiker verdeutlicht, wie abwechslungsreich, innovativ, kreativ und technisch anspruchsvoll der Hafnerberuf ist.

B

rot aus dem Holzofen hat Tradition und erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit. Bei Holzbacköfen mit moderner Verbrennungstechnologie gibt es im Land eine sehr starke Nachfrage – vor allem deshalb, weil auch die Anforderungen in Feinstaubemissionen immer strenger werden.VorKurzemhatdieLandesinnungderHafner,Platten- und Fliesenleger und Keramiker Vorarlberg in Kooperation mit dem Österreichischen Kachelofenverband und dessen Versuchsanstalt eine Verbrennungstechnologie entwickelt, die perfektes Holzofenbrot bei niedrigsten Schadstoffemissionengelingenlässt.DazuwurdedieTechnologie moderner Kachelöfen, die mit dem ÖsterreichischenUmweltzeichen ausgestattet sind, auf Brotbacköfen adaptiert.

FOTOS: DIETMAR MATHIS

Vorzeigeprojekt Im Rahmen eines Lehrlingsprojekts wurde ein solcher Ofen nun in einer Koblacher Bäckerei errichtet, die bis vor Kurzem kein Holzofenbrot mehr backen konnte. Der alte Ofen entsprach nicht mehr den heutigen Anforderungen, weswegen die Entscheidung fiel, diesen aufzugeben. Mit dem Ofenbauprojekt konnte die Innung der Hafner, Platten- und Fliesenleger und Keramiker nun nicht nur einem heimischen Betrieb bei der Errichtung eines modernen Ofens unter die Arme greifen: „Das Projekt ist auch eine ideale Möglichkeit, die langjährige Erfahrung und dasWissenimOfenbauandiejungenHafnerweiterzugeben.Unser

Nicht altbacken: Innovatives Hafner-Handwerk Handwerk muss permanent weiterentwickelt werden, damit auch Lösungen für die heutigen Anforderungen, gerade auch in Bezug auf Feinstaubemissionen, angeboten werden können“, sagt Innungsmeister Hubert Ratz. Der Ofen hält, was das abwechslungsreiche und innovative Handwerkverspricht:DieEmissionenwerdenumdasFünfzehnfache verbessert, während sich die Lebensdauer verdoppelt und der Holzverbrauch deutlich geringer wird. „Hier kann man tatsächlich vonAmortisierung sprechen“, führt Ratz aus. Nachwuchsarbeit Im Rahmen des Projekts wurde nicht nur wertvolles Praxiswissen von erfahrenen Hafnern an die beteiligten Lehrlinge weitergegeben. Bei einem nicht alltäglichen Ofenbau mitzuwirken, zeigt den Nachwuchshandwerkern auch, dass der Traditionsberuf in vielen Gesichtspunkten abwechslungsreich ist, wie Lehrling Pius Plank (viertes Lehrjahr) berichtet: „Ein Gewölbe mit dieser Dimension mauert man selten und bei diesem Projekt dabei sein zu dürfen, ist echt eine coole Sache. Dabei waren wir von der Planung über die Realisierung bis zur Inbetriebnahme des Ofens eingebunden und bei allen Schritten live dabei und haben dadurch neue Arbeitsweisen und Techniken kennengelernt. Auch mit Lehrlingen aus anderen Betrieben zusammenzuarbeiten war sehr lehr- und abwechslungsSimon Groß reich“, erzählt Plank.

Innungsmeister Hubert Ratz (ganz links) mit den teilnehmenden Lehrlingen und Ofenbauer Markus Neyer bei der Inbetriebnahme.


MAGAZIN

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DIS.KURS ZUKUNFT

MEINUNGEN

Richard Dür, illwerke vkw AG

„Die Duale Akademie ist eine große Chance für Maturanten und für Unternehmen. Das technisch innovative Arbeitsumfeld am Zumtobel Group Standort Dornbirn bedingt den Einsatz von sehr gut ausgebildeten Fachkräften. Teilnehmern der Dualen Akademie stehen somit vielseitige Karrierewege offen.“ Thomas Kresser, Zumtobel Group

lern entwickelt wurde. Das Angebot ist in dieser Form einzigartig und richtet sich speziell an Maturanten, aber auch an Studierende bzw. Studienabbrecher. Das innovative Ausbildungsformat spricht junge Menschen an und eröffnet ihnen interessante berufliche Perspektiven: Damit soll eine weitere Ausbildungsschiene für topqualifizierte Mitarbeiter der Zukunft geschaffen werden. Moderne Berufsbilderwerden in einerAusbildungsdauer von zwei bis maximal drei Jahren vermittelt. Die DualeAkademie startet mit den Schwerpunkten Mechatronik und Applikationsentwicklung-Coding.

FOTOS: ISTOCK/STUDIO22, MARCEL HAGEN/LISA MATHIS

„Die Duale Akademie bietet die Möglichkeit, nach der Matura in kurzer Zeit eine praktische Ausbildung oben drauf zu setzen. Es werden Selbst- und Sozialsowie Digitalkompetenzen in Form von Seminaren und Workshops vermittelt; auch ein Auslandspraktikum ist vorgesehen. Die Duale Akademie kombiniert somit eine gute Allgemeinbildung mit einer praktischen Ausbildung und einem Bündel Zukunftskompetenzen zu einem attraktiven Gesamtpaket.“

NEU: Duale Akademie Vorarlberg

Ausbildung. Die Duale Akademie ebnet Maturanten, die nicht sofort ein Studium anstreben, aber auch Studierenden ohne Studienabschluss oder Berufsumsteigern neue Wege in eine erfolgreiche berufliche Zukunft.

Das neue Traineeprogramm, die Duale Akademie, bietet Maturanten, aber auch Studierenden ohne Studienabschluss, eine komplett neue Form der Ausbildung.

D

er Fachkräftemangel ist eine der großen Herausforderungen für die Wirtschaft. Parallel dazu wird der Anteil der Maturanten in Zukunft österreichweit tendenziell weiter steigen. Und: Maturanten sind derzeit in der Lehre unterrepräsentiert. Soweit zur Ausgangslage. Im Rahmen des Dis.Kurs Zukunft, dem größten Strategieprozess derWirtschaftskammerVorarlberg , wurde im Themenbereich Bildung die dualeAusbildung weitergedacht: Ein Ergebnis ist die Duale Akadamie, ein innovatives Ausbildungsformat, das junge Menschen, die bereits die Matura oder ein nicht abgeschlossenes Studium haben, ansprechen soll. „AlsWirtschaftskammerVorarlberg leisten wir hier einen wichtigen Beitrag gegen den Fachkräftemangel, indem wir mit dem Angebot der DualenAkademie eineWin-win-Situation schaffen, die dem ganzen Standort Vorarlberg zugutekommt", erklärt WKV-Direktor Christoph Jenny und führt aus: „Die Maturanten profitieren, da sie für eine profunde Berufsausbildung nicht zwingend an Universitäten oder an einer FH weiterstudieren müssen, sondern sofort nach der Matura Geld verdienen und zusätzlich eine wertvolle, praxisgerechte Ausbildung bekommen. Die Unternehmen profitieren, weil ihnen eine weitere Zielgruppe zur dualen Ausbildung zur Verfügung stehen wird. Neue Ausbildungsschiene Die Duale Akademie ist eine neue Ausbildung, die in enger Abstimmung zwischen der Wirtschaft und Schü-

Vorteile der Dualen Akademie • Attraktive Alternative zu einem Studium an einer Universität oder Fachhochschule • Neue Form einer dualen Ausbildung – ausgerichtet an den Bedürfnissen von Maturanten und dem Arbeitsmarkt von morgen • Hohe Praxisorientierung • Inhaltlich, methodisch und didaktisch modern • Ausbildung in attraktiven Partnerunternehmen • Maximale Durchlässigkeit • Gesamthafter Bildungsansatz – Vermittlung von Fach- und Zukunftskompetenzen Unternehmen profitieren von neuem Angebot Die DualeAkademie bietet der heimischenWirtschaft zahlreiche Vorteile: • Maturanten als Fachkräfte bzw. künftige Führungskräfte • NeuesAusbildungsangebot zur Fachkräfteentwicklung • Qualifizierung künftiger Mitarbeiter in sozialen, digitalen und internationalen Kompetenzen • Positionierung des Unternehmens als attraktiver Dienstgeber • Attraktive Fördermöglichkeiten Sabine Barbisch

INFO

Duale Akademie Vorarlberg Interessierte Ausbildungsbetriebe können sich bei der WKV melden: t 05522 305-1155 dualeakademie@wkv.at wkv.at/dualeakademie


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MAGAZIN

DIS.KURS ZUKUNFT

Zuhören, aufnehmen, informieren.

„WKV on Tour“ ist eine Besuchstour mit dem Ziel, als starke Interessenvertretung mit effizienten und kundenorientierten Serviceleistungen für die Mitgliedsbetriebe in der Region aufzutreten.

FOTOS: WKV-GARTMANN

Das Erfolgsrezept von Dorfelektriker Mittelberger: Lehre + Mut + Engagement + Spaß an der Arbeit! Für Geschäftsführer Herbert Mittelberger ist das keine Floskel. Mit der Einstellung „mit Herz agieren und ghörig macha“ gründete Mittelberger 1982 das Unternehmen EPM Elektroplanung Mittelberger. Im Privatwohnhaus wurde kurzerhand das Wohnzimmer zum Büro und die Garage zum Lager umfunktioniert. Gleichzeitig wurde die ganze Familie ins Unternehmen integriert. Heute gehören 76 Mitarbeiter – davon 16 Lehrlinge – zum Team. Neben dem Erfolg des eigenen Betriebes zählt für Herbert Mittelberger vor allem, Verantwortung für die Mitarbeiter, die Gemeinde, die Bevölkerung und die Umwelt zu übernehmen.

Zu Besuch bei der Tischlerei Längle in Götzis: Der Urgroßvater der Geschäftsführerin, Gabriele Längle, hat sich 1874 die erste Bandsäge (Antrieb mit Kurbel und Treter) in Vorarlberg selbst gebaut und damit einen Grundstein zur Betriebsgründung gelegt. Gabriele Längle führt das Familienunternehmen seit 32 Jahren in vierter Generation. Im auf Fenster- und Möbelbau spezialisierten Unternehmen arbeiten acht Mitarbeiter, davon aktuell drei Lehrlinge. Bei der Tischlerei Längle wird hauptsächlich für den Vorarlberger Markt produziert – Aufträge kommen aber auch aus dem Ausland, speziell dem Fürstentum Liechtenstein, Wien oder sogar aus Japan. Etwa 40 Prozent entfallen auf den Fensterbau: „Das Fenstergeschäft ist ein sehr hartes Business. Es erfordert hohe Investitionen in Maschinen und auch in die Mitarbeiterausbildung“, sagt Längle.


MAGAZIN

NR. 04 • FEBRUAR 2020 • DIE WIRTSCHAFT | 14

WAHL 2020 AM 2. UND 5. MÄRZ

WK-Wahl. Am 2. und 5. März wählen die Vorarlberger Unternehmerinnen und Unternehmer ihre Berufsvertretung. Um gültig mit Wahlkarte zu wählen, muss diese bis zum 28. Februar 2020 (16.00 Uhr!) bei der Hauptwahlkommission in der Wirtschaftskammer eingelangt sein.

Bitte die Wahlkarten unterschrieben zurücksenden

I

nsgesamt treten sechsWählergruppen zurWirtschaftskammer-Wahl am 2. und 5. März 2020 an: • Vorarlberger Wirtschaft – Team Hans Peter Metzler • Sozialdemokratischer Wirtschaftsverband • Grüne Wirtschaft • NEOS – unternehmerisches Vorarlberg (UNOS) • UWF – Unabhängiges Wirtschaftsforum • FreeMarkets.at – parteiunabhängige Interessensvertretung für Unternehmer und Manager

Nur die Liste „Vorarlberger Wirtschaft – Team Hans Peter Metzler“ tritt in allen 91 Fachgruppen an, die Grüne Wirtschaft in 32, die UNOS in neun, der Sozialdemokratische Wirtschaftsverband in sechs, das UWF in vier und FreeMarkets.at in einer Fachgruppe. Mittels Wahlkarte oder direkt im Wahllokal „Richtig“ gewählt wird nur in 39 der 91 Fachgruppen, weil nur dort mindestens zwei wahlwerbende Gruppen anreten. Wo nur eine Liste zur Wahl antritt, gilt diese automatisch als gewählt. Wahlkarten können noch bis zum 25. Februar 2020 unter wahlkartenantrag.wko.at beantragt werden. Bis zum 28. Februar müssen diese bei der Hauptwahlkommission in der Wirtschaftskammer

Mitglieds-Nr.: XXX WKANr.:: XXX WKANr

Vorarlberg unterschrieben eingelangt sein, damit die abgegebene Stimme als gültig gewertet werden kann. Bitte den Postweg beachten - mindestens zwei Tage. Auch der Einwurf im Postfach der Wirtschaftskammer ist bis zur Frist möglich. Wer seine Stimme in einem Wahllokal abgeben möchte, kann dies an den beiden Wahltagen in den vierWahllokalen in Bludenz, Bregenz, Dornbirn und Feldkirch tun (siehe gegenüberliegende Seite). Laufende Infos zu den Wahlen 2020 unter: wkv.at/wahl

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Bitte hier unterschreiben! Ohne Ihre Unterschrift ist Ihre Stimme nicht gültig!


15 | NR. 04 • FEBRUAR 2020 • DIE WIRTSCHAFT

MAGAZIN

WAHLLOKALE Wahltage 02. und 05. März 2020 MÄRZ

2

Montag

MÄRZ

5

Donnerstag

WAHLLOKAL BLUDENZ Rathaus Werdenbergerstraße 42 6700 Bludenz

ÖFFNUNGSZEITEN 08.30 Uhr - 18.00 Uhr

ÖFFNUNGSZEITEN 08.30 Uhr - 18.00 Uhr

WAHLLOKAL BREGENZ Raiffeisenlandesbank Vorarlberg Rheinstraße 11 6900 Bregenz

ÖFFNUNGSZEITEN 08.30 Uhr - 12.30 Uhr 13.45 Uhr - 16.00 Uhr

ÖFFNUNGSZEITEN 08.30 Uhr - 12.30 Uhr 13.45 Uhr - 16.00 Uhr

WAHLLOKAL DORNBIRN WIFI Dornbirn Bahnhofstraße 24 6850 Dornbirn

ÖFFNUNGSZEITEN 08.30 Uhr - 18.00 Uhr

ÖFFNUNGSZEITEN 08.30 Uhr - 18.00 Uhr

WAHLLOKAL FELDKIRCH Wirtschaftskammer Vorarlberg Wichnergasse 9 6800 Feldkirch

ÖFFNUNGSZEITEN 08.30 Uhr - 18.00 Uhr

ÖFFNUNGSZEITEN 08.30 Uhr - 18.00 Uhr

Sie können ausschließlich in Ihrem Wahllokal wählen - welches das ist, entnehmen Sie bitte Ihrem Wahlausweis!


MAGAZIN

NR. 04 • FEBRUAR 2020 • DIE WIRTSCHAFT | 16

INTERVIEW

DIETER BITSCHNAU

„Wir sind die Treiber der digitalen Transformation“ Im Gespräch. Seit neun Jahren steht der Kommunikationsexperte Dieter Bitschnau als Spartenobmann an der Spitze der rund 3.700 aktiven Informations- und Consultingdienstleister in Vorarlberg. Im Interview mit „Die Wirtschaft“ spricht er über die anstehende WK-Wahl, die Schwerpunkte seiner Branche und das wichtige Thema Krankenzusatzversicherung.

FOTOS: CLAVIS

essen dürfen nicht im Vordergrund stehen. Deswegen schätze ich auch unseren Präsidenten Hans Peter Metzler, der mit seinemAnsatz „Unternehmertum aufVorarlberger Art“, die Richtung vorgibt und stets das große Ganze im Blick hat.

Rund 3.700 aktive Consulting-, IT- und Kommunikationsdienstleister aus der Sparte Information und Consulting haben bei der Wirtschaftskammer-Wahl 2020 die Möglichkeit, ihre interessenpolitische Vertretung für die kommenden fünf Jahre zu wählen. Alle Informationen dazu finden Sie online unter: wkv.at/wahl

Wie geht es den wissensbasierten Dienstleistern? Unsere Unternehmen konnten in den vergangenen Jahren laufend Umsatzzuwächse verbuchen und die Stimmung ist weiterhin gut. Ende März werden wir das Geschäftsjahr 2019 bilanzieren, aber ich rechne mit weiterem Umsatzwachstum und einer positiven Aussicht auf das aktuelle Geschäftsjahr. In wenigen Tagen wählen die Vorarlberger Gewerbetreibenden bei der Wirtschaftskammerwahl ihre Branchenvertretungen für die nächsten fünf Jahre neu. Was erwarten Sie von der Wahl? Jede Stimme ist wichtig, ich hoffe auf eine hoheWahlbeteiligung.Wesentlich ist, dass sich qualifizierte Unternehmerinnen und Unternehmer der Wahl stellen, um ihre jeweilige Branche mitzugestalten und weiterzuentwickeln. Eine Solidargemeinschaft wie die Wirtschaftskammer stellt sicher, dass Interessenvertretung, Service und Weiterbildung für alle Betriebe zugänglich sind – egal, ob Ein-Personen-Unternehmen, Klein-, Mittel- oder Großunternehmen. Deshalb muss der Fokus auch künftig auf der Sacharbeit, den Anliegen der Mitglieder und der Zukunft der Branche liegen; parteipolitische Inter-

Auf welche Themen setzt die Sparte Information und Consulting? Die Digitalisierung wird wesentlich durch unsere Branche vorangetrieben, wissensbasierte Dienstleister sind die Treiber der digitalen Transformation und entwickeln stetig neue Anwendungen und Dienstleistungen. Es ist wichtig, dass wir diese Beratungs- und Umsetzungskompetenz sichtbar machen und allen Mitgliedsbetrieben der WKV zugänglich machen. Wir schauen stets über den eigenen Tellerrand und haben den Blick für das Gesamte: Über zahlreiche Workshops, Veranstaltungen und innovative Formate gelingt es uns, auch die Unternehmen aus anderen Branchen für die Digitalisierungsthemen zu sensibilisieren, Bewusstsein zu schaffen und Wissen zu vermitteln. Ist auch die Kreativwirtschaft ein Treiber für Innovation? Die Kreativwirtschaft hat in den vergangenen Jahren massiv an Bedeutung gewonnen, gerade bei potenziellen Auftraggebern: Kommunikationsaufgaben sind nicht nur „nice to have“, sondern mittlerweile ein entscheidender Wettbewerbsvorteil. Ich möchte die Kooperation zwischen der Kreativwirtschaft und anderen Branchen weiterentwickeln. In diesem Zusammenhang hat sich das designforum gut etabliert, aber es gilt auch hier in die Zukunft zu denken: Kooperationen mit der Kreativwirtschaft müssen forciert und initiiert werden und auch die Vernetzung der Akteure innerhalb der Kreativwirtschaft wollen wir über das Design hinaus vorantreiben. Können Sie ein Beispiel nennen? Ein sehr spannendes und innovatives Format gab es bei der Ausschreibung des Corporate Design für die Marke Vorarlberg: Ein Kreativtag anstelle klassischer Agenturpitches. 39 Teams mit über 100 Personen kamen zum Kreativtag und erarbeiteten tolle Entwürfe für das Coporate Design der Marke Vorarlberg. Diese geballte Vielfalt an unterschiedlichen Unternehmen und die zahlreichen


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MAGAZIN

ÜBERSICHT

Aviso 2020 Von Kreativität bis Krankenzusatzversicherung die Sparte Information und Consulting bietet den Unternehmen auch 2020 ein informatives Service- und Veranstaltungsangebot.

hervorragenden Ideen waren ein starkes Zeichen der Vorarlberger Kreativwirtschaft! Auch beim Thema Cybercrime sind Sie engagiert... Zum einen können sich Unternehmen, die Opfer einer Cyberattackewurden, jederzeit an dieCyber-Security-Hotline wenden. Zum anderen sind präventive Unterstützungsangebote wichtig: Dazu schnüren wir aktuell mit Branchenkollegen ein Beratungspaket für alle WKV-Mitglieder, bei dem sich Firmen einem IT-Security-Check unterziehen. Es wird anhand simulierter Angriffe getestet, ob die IT-Sicherheit funktioniert und analysiert, wo es potenzielle Sicherheitslücken gibt. Wurde ein Unternehmen bereitsOpfer eines Hackerangriffs, sind Prozesse und Produktion oft lahmgelegt, was einen enormen Umsatzverlust bedeuten kann. Zusätzliche Kosten fallen zum Beispiel durch die Datenwiederherstellung an. Hier entwickeln wir aktuell eine Idee für eine "Cybercrime-Versicherung", denn die Chancen der Digitalisierung sind riesig, aber auch das Risiko ist groß. Speziell im Bereich derCybersicherheit haben die Betriebe in unserer Branche hervorragendes Expertenwissen, das wir zum Nutzen aller Unternehmen sichtbar machen wollen. Stichwort „Versicherung": Der Sparte Information und Consulting ist es gelungen, mit einem Versicherungsunternehmen ein sehr attraktives Paket für eine Krankenzusatzversicherung zu schnüren... Wir bauen in der Interessenvertretung einerseits auf ein dichtes Netz der sozialen Absicherung im Falle einer Krankheit oder eines Unfalls. Mittelfristig sollte die Sozialversicherungsanstalt der Selbständigen (SVS) daher auch das Krankengeld für Selbständige an das tatsächliche Einkommen anpassen,wobei für Unternehmer, die auf Basis der Mindestbeitragsgrundlagen eingestuft sind, natürlich der bestehende Mindestbetrag an Krankengeld beibehalten werden muss. Ergänzend zur gesetzlichen Absicherung macht es Sinn, die Menge von rund 130.000 Informations- und Consultingunternehmen in Österreich in die Waagschale zu werfen, um besonders attraktive Konditionen für eine Krankenzusatzversicherung zu verhandeln. Vielen Dank für das Gespräch! Interview: Sabine Barbisch

„Bei der Wahl 2020 ist jede Stimme wichtig, um die eigene Branche in den nächsten fünf Jahren mitzugestalten.“ Dieter Bitschnau Obmann der Sparte Information und Consulting in der WKV

Kranken-Gruppenversicherung Günstige Startaktion bis 31. März 2020 verlängert: Krankenzusatzversicherung mit attraktiven Prämien – exklusiv für Mitgliedsunternehmen der Sparte Information und Consulting.

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Sprechtag: Finanzierung – alternativ 28. April 2020, 13.30 – 17.30 Uhr, Feldkirch,Wirtschaftskammer: Crowdinvesting, Leasing, Venture Capital, Factoring, Finetrading & Co. Welche Finanzierung ist für mein Investitionsvorhaben optimal? wkv.at/event/2268

Think outside the frame 28. Mai 2020, 9 – 17 Uhr, Dornbirn, WIFI: Kreativität neu strukturieren mit der Kreativitätstechnik Framing. wkv.at/event/2300

Digital Megatrends of the 20's 25. Juni 2020, 17 Uhr, Dornbirn,WIFI: First Party Daten sind das neue Gold im Internet, denn kaum ein Prozess wird nicht auf einAI trainiert. Privacy wird wichtiger, die Personalisierung von Angeboten jedoch auch. wkv.at/event/2301


MAGAZIN

NR. 04 • FEBRUAR 2020 • DIE WIRTSCHAFT | 18

SCHULE UND WIRTSCHAFT

1000. Unternehmerführerschein am BG Dornbirn

Verleihung. Anfang Feburar überreichte Dr. Christoph Jenny, Direktor der Wirtschaftskammer Vorarlberg, im Festsaal des Bundesgymnasiums Dornbirn das eintausendste Modulzertifikat im Rahmen des Unternehmerführerscheins.

er Direktor der Wirtschaftskammer Vorarlbergs, Dr. Christoph Jenny, nahm die feierlicheVerleihungvon insgesamt 111 Unternehmerführerschein-Modulzertifikaten am BG Dornbirn vor. Das Überschreiten der 1.000 Marke war Anlass für eine Feier. Der Unternehmerführerschein ist eine Initiative der Wirtschaftskammer Österreich und leistet damit einen erheblichen Beitrag zur Förderung von Unternehmergeist und Wirtschaftswissen an Österreichs Schulen. Er wird als Zusatzqualifikation ab der achten Schulstufe angeboten.

Im Schuljahr 2009/10 wurde am BG Dornbirn der neue Zweig „Realgymnasium für Kultur und Ökonomie“ als Schulversuch eingeführt, welcher sich ausgezeichnet entwickelt hat. Neben zahlreichen Exkursionen zu Vorarlberger Betrieben, Gastreferent/-innen aus der Wirtschaft im Unterricht, sowie dem Besuch von diversen Veranstaltungen, die den Praxisbezug zur Wirtschaft fördern, stellt dieAbsolvierung des Unternehmerführerscheins einen Eckpfeiler dar. Am 17. 11. 2009 legten insgesamt 15 Schüler/-innen die erste ModulA Prüfung ab und nach zirka zwei Jahren am fand erstmals eine Unternehmerprüfung am BG Dornbirn statt, die vier Schüler/-innen erfolgreich absolvierten. Mittlerweile haben die BGD-Schüler/-innen 1.035 Modulzertifikate erworben und 187 Unternehmerprüfungen bei der Meisterprüfungsstelle der WKV erfolgreich abgelegt. Für die Vorbereitung der Schüler/-innen zeichnet die Wirtschaftspädagogin und promovierte

FOTO: BG DORNBIRN

D

Betriebswirtin, Dr. Erika Schuster verantwortlich, die die Wirtschaftsfächer am Gymnasium unterrichtet. Aufgrund ihrer internationalen Erfahrungen kann sie diese authentisch in den Unterricht einfließen lassen und Querverbindungen praxisnah aufzeigen. Seit 2011 coacht sie die Jugendlichen erfolgreich und motiviert sie, in der letzten Ferienwoche zum Intensivkurs täglich von 7:45 bis 17:30 Uhr in die Schule zu kommen. Die Anstrengungen machen sich bezahlt, denn bisher haben alle Kandidat/-innen die Unternehmerprüfung beim erstenAntritt geschafft, viele davon mit Auszeichnung oder gutem Erfolg. In seiner Ansprache unterstrich Dr. Jenny die Wichtigkeit von Wirtschaftskompetenz und gratulierte den ehrgeizigen Schüler/-innen zu ihren Erfolgen.

23 angehende Maturant/-innen der 8AR konnten voller Stolz das Modul UP-Zertifikat entgegennehmen, welches den Abschluss des Unternehmerführerscheins darstellt. Daneben erhielten Schüler/-innen der 6. Klassen die Modul A Zertifikate und Schüler/-innen der 7AR Klasse die Modul B und C Zertifikate.

MEINUNG

Wirtschaftkompetenzen stärken Wer Österreichs Landeshauptstädte und deren Wahrzeichen aufzählen kann, soll auch darüber Bescheid wissen, wie Wirtschaft funktioniert und über die passenden Antworten zu Fragen verfügen wie: Was ist der Unterschied zwischen Brutto und Netto? Was ist eigentlich eine Umsatzsteuer? Und wie beeinflusst die Inflation meinen Kredit? Und:

Österreichs Schüler sollen darüber Bescheid wissen, was es mit unternehmerischer Verantwortung auf sich hat und was es bedeutet, Arbeitgeber zu sein. Es ist daher höchste Zeit, diese Mängel in den Lehrplänen zu beheben. Denn wer schon in der Schule die Grundlage für unternehmerisches Denken und technisches Verständnis legt, der

kann im späteren Leben auf diese Fähigkeiten bauen und lernt das Unternehmertum schon als Schüler/-in wertzuschätzen. Die Bundesgymnasien Dornbirn und Bludenz nehmen eine Vorbildstellung ein. Sie fördern mit dem Angebot des Unternehmerführerscheins Wirtschaftskompetenz und unternehmerisches Denken. Dafür vielen Dank!

FOTO: STUDIO FASCHING

Mehr Wissensvermittlung über wirtschaftliche Zusammenhänge in den Schulen täte gut.

WKV-Direktor Christoph Jenny.


19 | NR. 04 • FEBRUAR 2020 • DIE WIRTSCHAFT

MAGAZIN/PROMOTION

BÜROKRATIE

Kriegsopferabgabe vor dem Aus: „Endlich!“

Hintergrund

WKV-Präsident Hans Peter Metzler ist erfreut über die Ankündigung von Landeshauptmann Wallner, das Kriegsopferabgabengesetz aufheben zu wollen.

M

it der Streichung der Kriegsopferabgabe wird eine langjährige Forderung der Wirtschaft umgesetzt. Dieses Relikt aus dem Jahre 1947, bei dem der bürokratische Verwaltungsaufwand wohl höher ist als die tatsächlichen Einnahmen, soll nun endgültig beseitigt werden. Damit werden nun Veranstalter wie Verwaltung entlastet, schließlich sind mehrere Stellen involviert, ehe die Abgabe – oder das, was übrig bleibt – schließlich bei den Betroffenen ankommt. „Die Abgabe hat lange Zeit ihren Zweck erfüllt, aufgrund der geänderten Situation und des großen Bürokratieaufwandes ist die Abschaffung nun eine längst überfällige Maßnahme. Andere Bundesländer haben diese nicht mehr zeitgemäße Landesabgabe längst abgeschafft“, sagt Wirtschaftskammer-Präsident Hans Peter Metzler. Weitere Bagatellsteuern streichen Es gelte auch über die Streichung weiterer Bagatellsteuern, wie etwa die Vergnügungssteuer, nachzudenken. „Ausgerechnet die BundeshauptstadtWien,von der man immer behauptet, dass dort der Amtsschimmel besonders laut wiehert, hat diese Steuer schon vor vier

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Jahren gestrichen“, betont Metzler. Die Zahl der Personen, die 74 Jahre nach Kriegsende aus dem Landeskriegsopferfonds Unterstützung erhalten, fällt kaum mehr ins Gewicht. Mit Jahresbeginn 2020 waren es landesweit 326 Begünstigte (104 Kriegsopfer und 222 Hinterbliebene). Nicht nur in Anbetracht der rückläufigen Zahl von Begünstigten, sondern auch im Sinn einer weiteren Verwaltungsstraffung und -vereinfachung habe man sich für ein Ende des Fonds entschieden. Metzler: „Endlich, kann man da nur sagen.“

Landeskriegsopferfonds. Die Geschichte: Eingeführt wurde die Kriegsopferabgabe nach dem Zweiten Weltkrieg im Jahr 1947. Hintergrund: Wer vollumfänglich in das gesellschaftliche Leben integriert ist und damit auch Vergnügungen in Anspruch nehmen kann, sollte einen Beitrag leisten für jene, die im Krieg verletzt wurden und damit eingeschränkt waren. Einnahmen aus der Kriegsopferabgabe von im Land stattfindenden gesellschaftlichen Veranstaltungen haben den Fonds damit gespeist. Der Veranstalter hatte auf das Eintrittsgeld zehn Prozent aufzuschlagen und an die zuständige Gemeinde abzuführen.

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21 | NR. 04 • FEBRUAR 2020 • DIE WIRTSCHAFT

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Zubehör; Kapital € 35.000; GesV vom 10.12.2019; GF: (A) Wintersteiger Markus, geb. 27.04.1985; vertritt seit 08.01.2020 selbstständig; (B) Forte Enrico Emanuel, geb. 06.09.1977; vertritt seit 08.01.2020 selbstständig; GS: (A) Wintersteiger Markus, geb. 27.04.1985; Einlage € 17.850; geleistet € 8.925; (B) Forte Enrico Emanuel, geb. 06.09.1977; Einlage € 17.150; geleistet € 8.575; – LG Feldkirch, 07.01.2020 – FN 526047z. Schelling Peter Elektrotechnik e.U., Dammstraße 5, 6858 Schwarzach; Geschäftszweig: Elektrotechnik; Inhaber: (A) Schelling Peter, geb. 06.02.1955; eingetragen; – LG Feldkirch, 03.01.2020 – FN 525773x. enjoyment Gastro- und Eventmanagement OG, Hofsteigstraße 54, 6890 Lustenau; Geschäftszweig: Gastronomie und Eventmanagement; GesV vom 02.12.2019; GS: (A) Konstatzky Nikolas, geb. 21.02.1975; vertritt seit 08.01.2020 selbstständig; (B) Fidan Seyitveli, geb. 06.03.1979; vertritt seit 08.01.2020 selbstständig; – LG Feldkirch, 07.01.2020 – FN 525644g.

TERMINE 28. Februar – 1. März 2020 Messequartier Dornbirn com:bau Die Messe für Architektur, Bauhandwerk, Energie und Immobilien combau.messedornbirn.at Mittwoch, 18. März 2020 17.00 – 19.00 Uhr, CAMPUS V, Hintere Achmühlerstraße 1, Dornbirn Patentsprechtag der Wirtschafts-Standort Vorarlberg GmbH Die Patentanwälte Dr. Ralf Hofmann bzw. Dr. Thomas Fechner informieren Sie unentgeltlich über das Patent-, Marken-, Gebrauchsmuster- und Musterwesen. Um eine telefonische Anmeldung unter t 05572 55252-18 wird gebeten. Informationen unter: t 05572 55252–0, wisto@wisto.at wisto.at

TERMINE Mittwoch, 26. Februar 2020 09.30 – 11.00 Uhr, Riezlern, Gemeindeamt Riezlern, Walserstr. 52 Donnerstag, 27. Februar 2020 10.00 – 11.00 Uhr, Blons, Gemeindeamt Blons, Blons 95 13.30 – 14.30 Uhr, Frastanz, Gemeindeamt Frastanz, Sägenplatz 1 Beratungstag der SVS – Sozialversicherung der Selbständigen Sie haben Fragen zu Ihren Sozialversicherungs-Beiträgen und zur Kranken-, Pensions- oder Unfallversicherung in der Selbständigen-Sozialversicherung? Dann besuchen Sie einen unserer Beratungstage! Eine kurze vorherige Kontaktaufnahme mit unserer Landesstelle (t 050808-9911) oder Direktion.VBG@svs.at ist von Vorteil. Es ist zu empfehlen, allfällige Unterlagen und Nachweise mitzubringen. Informationen: Sozialversicherung der Selbständigen (SVS), 6800 Feldkirch, Schloßgraben 14, t 050808-9911, f 050808-9919, Direktion. VBG@svs.at svs.at Donnerstag, 27. Februar 2020 13.30 – 16.30 Uhr, Wirtschaftskammer Vorarlberg Gründerworkshop Sie haben eine konkrete Geschäftsidee und möchten diese nebenberuflich umsetzen bzw. sind in Karenz, Hausfrau/Hausmann. Sie gründen als Einzelperson. Im Workshop erhalten Sie die rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Basisinformationen für Ihren Schritt in die Selbstständigkeit und wissen, auf was Sie achten sollten. Inhalte: Persönliche Voraussetzungen, Schritte der Gründung, Gewerberecht, Sozialversicherung, Finanzamt, mögliche Stolpersteine, Kosten, Finanzierung, Serviceleistungen… Fragen der Teilnehmer. Anmeldung: Gründerservice der WKV, t 05522 305-1144 wko.at

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Gründer-Training (Fit für die Selbstständigkeit) Dornbirn, 23.3. – 20.4.2020, Mo + Mi 18:00 – 22:00 Uhr, 32 Trainingseinheiten, € 510,- (50 % Förderzuschuss für Gründer und Jungunternehmer bis 3 Jahre gemäß JU-Förderrichtlinien von Wirtschaftskammer und Land Vorarlberg); K.Nr. 40782.15 Personalmanagement für KMU Dornbirn, 25. + 26.3.2020, Mi + Do 9:00 – 17:00 Uhr, 16 Trainingseinheiten, € 445,-; K.Nr. 12772.15 Human Resource Management Professional Dornbirn, 27.3. – 2.10.2020, Fr 13:00 – 21:00 Uhr, Sa 9:00 – 17:00 Uhr, 120 Trainingseinheiten, € 3.590,-; K.Nr. 12771.15 PERSÖNLICHKEIT

Soft Skills Akademie Dornbirn, 6.3. - 10.10.2020, Fr 14:00 – 22:00 Uhr, Sa 9:00 – 17:00 Uhr, 112 Trainingseinheiten, € 2.775,-; K.Nr. 10702.15 Gedächtnis- und Konzentrationstraining Dornbirn, 6. + 13.3.2020, Do + Fr 8:30 – 16:30 Uhr, 16 Trainingseinheiten, € 445,-; K.Nr. 11701.15 Coaching-Kompetenztraining Kloster Viktorsberg, 11.3. – 3.7.2020, Termine lt. Stundenplan, 112 Trainingseinheiten, € 2.585,-; K.Nr. 13702.15 Statements to go Dornbirn, 13.3.2020, Fr 13:00 – 17:00 Uhr, 4 Trainingseinheiten, € 95,-; K.Nr. 10726.15 Lern-Soforthilfe nach Klipp & Klar Dornbirn, 27.3. – 25.4.2020, Termine lt. Stundenplan, 42,5 Trainingseinheiten, € 750,-; K.Nr. 13705.15 Rhetorik – Freies Sprechen I Dornbirn, 3. – 18.4.2020, Fr 14:00 – 20:00 Uhr, Sa 8:00 – 16:00 Uhr, 28 Trainingseinheiten, € 465,-; K.Nr. 10720.15 Achtsamkeitstraining Dornbirn, 6. – 9.5.2020, Mi – Sa 9:00 – 17:00 Uhr, 32 Trainingseinheiten, € 665,-; K.Nr. 10704.15 SPRACHEN

Deutsch C1 Vormittagskurs (Sehr fortgeschrittenes Niveau) Dornbirn, 25.2. – 15.4.2020, Di, Mi, Fr 8:00 – 12:00 Uhr, 88 Trainingseinheiten, € 671,-; K.Nr. 18784.15 Deutsch C1 Abendkurs (Sehr fortgeschrittenes Niveau) Dornbirn, 10.3. – 30.6.2020, Di/Do 18:30 – 21:30 Uhr, 87 Trainingseinheiten, € 664,-; K.Nr. 18786.15 Arabisch 1 Dornbirn, 3.3. – 12.5.2020, Di 18:30 – 21:30 Uhr, 30 Trainingseinheiten, € 252,-; K.Nr. 16785.15 Portugiesisch 1 Dornbirn, 3.3. – 12.5.2020, Di 18:30 – 21:30 Uhr, 30 Trainingseinheiten, € 252,-; K.Nr. 16770.15

Industrial Engineering Dornbirn, 16.6.2020, Di 18:00 – 20:00 Uhr; K.Nr. 62750.15

Japanisch 1 Kleingruppenkurs Dornbirn, 3.3. – 12.5.2020, Di 18:30 – 21:30 Uhr, 30 Trainingseinheiten, € 425,-; K.Nr. 16792.15 BETRIEBSWIRTSCHAFT

Verkaufsstarke Texte für Werbebriefe, Newsletter und Social Media Dornbirn, 5. + 6.3.2020, Do 18:00 – 22:00 Uhr, Fr 9:00 – 17:00 Uhr, 12 Trainingseinheiten, € 395,-; K.Nr. 23703.15 Vorbereitungskurs Lehrabschlussprüfung Einzelhandel Dornbirn, 9.3. – 15.6.2020, Termine lt. Stundenplan, 52 Trainingseinheiten, € 830,-; K.Nr. 29720.15 Digital Office Dornbirn, 12. + 13.3.2020, Do + Fr 9:00 – 17:00 Uhr, 16 Trainingseinheiten, € 510,-; K.Nr. 29713.15 Logistik kompakt Dornbirn, 13., 14., 27., + 28.3.2020, Fr 14:30 – 22:00 Uhr, Sa 9:00 – 16:00 Uhr, 29 Trainingseinheiten, € 730,-; K.Nr. 22709.15 Effiziente Chefentlastung Dornbirn, 14. – 17.3.2020, Sa 9:00 – 17:00 Uhr, Di 18:00 – 22:00 Uhr, 12 Trainingseinheiten, € 375,-; K.Nr. 29704.15 Praxisworkshop für Projektmanager Dornbirn, 18. + 19.3.2020, Mi 18:00 – 22:00 Uhr, Do 9:00 – 17:00 Uhr, 12 Trainingseinheiten, € 395,-; K.Nr. 23706.15

REFA-Grundwissen Dornbirn, 2. – 6.3.2020, Mo – Fr 9:00 – 17:00 Uhr, € 1.350,-; K.Nr. 37716.15 WIG-Schweißen I (Grundkurs) Dornbirn, 2. – 25.3.2020, Mo, Mi, Do 18:00 – 21:20 Uhr, € 830,-; K.Nr. 39708.15 Six Sigma Yellow Belt Dornbirn, 6.3.2020, Fr 8:00 – 16:30 Uhr, € 420,-; K.Nr. 64705.15 Montage und Service Dornbirn, 25. – 27.3.2020, Mi 18:00 – 22:00 Uhr, Do + Fr 8:30 – 17:00 Uhr, € 550,-; K.Nr. 64715.15 Allround-Schweißkurs für Einsteiger Dornbirn, 20. – 30.4.2020, Mo, Mi, Do 18:00 – 21:20 Uhr, € 460,-; K.Nr. 39721.15 Visuelle Bewertung (VT) von Schweißnähten Dornbirn, 13.5.2020, Mi 16:00 – 21:00 Uhr, € 195,-; K.Nr. 39715.15 CNC-Maschinenbediener Dornbirn, 23.3. – 28.5.2020, Termine lt. Stundenplan, € 2.350,- zzgl. € 280,- Prüfungsgebühren; K.Nr. 38761.15 Optimaler Einsatz von Zerspanungswerkzeugen Dornbirn, 17.4.2020, Fr 14:00 – 22:00 Uhr, € 220,-; K.Nr. 38775.15 Vorkurs Werkmeisterschule Bio- und Lebensmitteltechnologie Dornbirn, 6.5. – 25.6.2020, Termine lt. Stundenplan, € 820,-; K.Nr. 68700.15 GEWERBE / HANDWERK / TOURISMUS / VERKEHR

EDV / INFORMATIK

Mein Fotobuch – schnell & einfach Dornbirn, 26.2. – 11.3.2020, Mi 13:00 – 16:00 Uhr, € 135,-; K.Nr. 81703.15 PC-Einsteiger (ECDL-Modul) Dornbirn, 27.2. – 17.3.2020, Do + Di 18:00 – 21:30 Uhr, € 225,-; K.Nr. 80757.15 Makros für Word & Excel - Einführung Dornbirn, 27.2. – 5.3.2020, Do + Di 13:00 – 17:00 Uhr, € 199,-; K.Nr. 80787.15 Netzwerktechnik - Einführung Dornbirn, 29.2. – 21.3.2020, Sa 8:00 – 13:00 Uhr, € 370,-; K.Nr. 80771.15 Adobe Illustrator Einführung Dornbirn, 2. – 18.3.2020, Mo + Mi 13:00 – 17:00 Uhr, € 425,-; K.Nr. 80743.15 SAP Grundlagen Dornbirn, 2. + 3.3.2020, Mo + Di 9:00 – 17:00 Uhr, € 850,-; K.Nr. 83700.15 TECHNIK

Instandhaltungsmanager Dornbirn, 21.2. – 14.3.2020, Termine lt. Stundenplan, € 2.290,-; K.Nr. 62741.15

Information und Anmeldung: 05572 3894-424, Anmeldung@vlbg.wifi.at oder über Internet

Nonverbale Führung Dornbirn, 12.3.2020, Do 8:30 – 17:00 Uhr, € 245,-; K.Nr. 42753.15 Elektrisches Feilen / Nageldesign Hohenems, 13.3.2020, Fr 8:00 – 12:00 Uhr, € 95,-; K.Nr. 47702.15 Nail-Art / Nageldesign Hohenems, 13.3.2020, Fr 13:00 – 17:00 Uhr, € 95,-; K.Nr. 47703.15 Fußfrench / Nageldesign Hohenems, 14.3.2020, Sa 8:00 – 12:00 Uhr, € 95,-; K.Nr. 47704.15 Wie bring ich es rüber Dornbirn, 19.3.2020, Do 8:30 – 17:00 Uhr, € 245,-; K.Nr. 42754.15 Unternehmer-Training „KOMPAKT“ Dornbirn, 8.6. – 7.10.2020, Mo + Mi 18:00 – 22:00 Uhr, € 1.560,-; K.Nr. 40776.15 WELLNESS / GESUNDHEIT / WIEDEREINSTIEG

Badewart Großbecken Hohenems, 2. – 26.3.2020, Mo + Mi 8:00 – 17:00 Uhr, € 595,-; K.Nr. 75720.15 Saunawart Hohenems, 2. – 26.3.2020, Mo + Mi 8:00 – 17:00 Uhr, € 320,-; K.Nr. 75721.15

WIFI Vorarlberg wifi.at/vlbg


23 | NR. 04 • FEBRUAR 2020 • DIE WIRTSCHAFT

PROMOTION

FH VORARLBERG

Netzentlastung durch autonome Energiespeicher

Die FH Vorarlberg entwickelt Algorithmen, um Energiespeicher optimal zu be- und entladen.

FOTO: ISTOCK

und in Kooperation mit dem Partnerunternehmen Vorarlberger Kraftwerke AG auf einem realen Testsystem umgesetzt. Mittels Simulationen wurden die Auswirkungen der Algorithmen auf die elektrischen Niederspannungsnetze untersucht. Die Ergebnisse konnten die enormen Nachteilevon autonomen Systemen bei ungünstigerWahlvonAnreizfunktionen aufzeigen. So konnten überregionale Preise als nachteilig für die Netzinfrastruktur identifiziert werden. Diese Erkenntnis bestätigte sich ebenso beim Ladelastmanagement von Elektrofahrzeugen als dritten Anwendungsfall. Als mögliche Alternative zu Preissignalen wurde fortan die Möglichkeit untersucht, einemvorgegebenen Lastsignal möglichst optimal zu folgen. Der Vorteil gegenüber der Kostenoptimierung liegt dabei in der vollen Ausschöpfung der zur Verfügung stehenden Speicherflexibilität. Autonomes Lastmanagement als mittelfristige Lösung zur Verbraucherflexibilisierung auf dem Weg zum Smart Grid.

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n den vergangenen Wochen konnte die FH Vorarlberg ein fünfjähriges Forschungsprojekt erfolgreich abschließen. In diesen fünf Jahren arbeiteten die Forscherinnen und Forscher an Lösungen, die energie- und kosteneffiziente Systembetriebe für zukünftige Anforderungen unterstützen.

Eines dervierTeilprojekte, die „Energiemodellbibliothek“ hatte sich unter der Leitungvon Dr. Peter Kepplinger zurAufgabe gemacht, autonome Regelalgorithmen für dezentrale Speichersysteme zu entwickeln. Der dabei verfolgteAnsatzwird als autonomes Lastmanagement (ALM) bezeichnet, bei dem basierend auf einer Anreizfunktion die Energiespeicherbewirtschaftung autonom vom Gerät optimiert wird.

KONTAKT FH Vorarlberg Mag. Dr. Peter Kepplinger T +43 5572 792 3805 peter.kepplinger@fhv.at

Elektrische Warmwasserspeicher boten als erste Anwendung die Blaupause zur Entwicklung der Methode. Eine zentraleAufgabe war es, im Labor mittels reduzierter Messtechnik und Rechenkapazitäten den aktuellen Systemzustand zu schätzen. Nur dadurchwird es möglich, den Speicher auch durch Nachrüsten für die optimale Einsatzplanung mittels ALM in wirtschaftlicher Weise zu ertüchtigen. Stationäre Batteriespeicher stellen durch ihre rasant zunehmende Verbreitung ein wachsendes Potenzial für Lastverschiebung dar. Als zweiter betrachteter Anwendungsfall wurden sie als Second-Use-Case für ausgemusterte Batterien aus Elektrofahrzeugen untersucht.Algorithmen zur Einsatzoptimierung anhand von Marktpreisen wurden entwickelt

In allen Speicher-Anwendungen hat sich gezeigt, dass einfache Modelle für die Lastplanung bei geschickter Nutzung der Sensordaten bereits ausreichend genau für eine verbesserte Planung sein können. Dies begünstigt einen wirtschaftlichen Einsatz von ALM auf Mikrocontrollern und positioniert autonomes Lastmanagement damit als mittelfristige Lösung zurVerbraucherflexibilisierung auf demWeg zum Smart Grid.

INFO Josef Ressel Zentrum für angewandtes wissenschaftliches Rechnen in Energie, Finanzwirtschaft und Logistik an der FH Vorarlberg (2015 – 2020) Das Josef Ressel Zentrum für angewandtes wissenschaftliches Rechnen in Energie, Finanzwirtschaft und Logistik war ein von der Christian Doppler Gesellschaft gefördertes Forschungsprojekt (2015 - 2020) an der FH Vorarlberg, indem die Forschungszentren Energie und Business Informatics mit Industriepartnern kooperativ Lösungen für komplexe Problemstellungen entwickelt haben. Die Industriepartner waren Gebrüder Weiss, Hypo Vorarlberg Bank AG, infeo, myPEX, Vorarlberger Kraftwerke AG und Vorarlberger Landesversicherung. Es wurde an (1) der Entwicklung einer IT-Umgebung für paralleles und verteiltes Rechnen und an (2) anwendungsbezogenen Verfahren zur Simulation und Optimierung geforscht. Unter der Leitung von Dr. Jörg Petrasch (bis 2017) und Dr.-Ing. Steffen Finck (ab 2017) haben 20 (internationale) ForscherInnen Problemstellungen aus den Anwendungsbereichen Energie, Finanz und Logistik behandelt.


NR. 04 • FEBRUAR 2020 • DIE WIRTSCHAFT | 24

service RAT & TAT: PRAXISTIPPS FÜR UNTERNEHMEN

Zu spät abgemeldet

FOTO: WKO

Welche Folgen hat eine verspätete Abmeldung von Dienstnehmern bei der Sozialversicherung?

KONTAKT WKV-Rechtservice Mag. Carolin Grabher t 05522 305-324 grabher. carolin@ wkv.at wko.at

Dienstgeber müssen jede von ihnen beschäftigte pflichtversicherte Person (Vollversicherte und Teilversicherte) binnen sieben Tagen nach dem Ende der Pflichtversicherung abmelden. Auch eine Änderung des Entgelts – wie beispielsweise eine Herabsetzung – ist dem Krankenversicherungsträger innerhalb von sieben Tagen zu melden.

Auch ein Abzugsrecht des Dienstgebers hinsichtlich des Beitragsanteiles des Versicherten besteht nicht. Aber: Der Versicherungsträger, bei dem die Beiträge einzuzahlen sind, kann auf die Weiterentrichtung der Beiträge über das Ende der Versicherung hinaus oder auf die Entrichtung der bisherigen Beiträge verzichten und bereits entrichtete Beiträge dieser Art zurückerstatten.

Wenn nicht rechtzeitig abgemeldet wird Für Versicherte, die vom Dienstgeber nicht oder nicht rechtzeitig abgemeldet werden, sind allgemeine Beiträge bis zum Zeitpunkt der schriftlichen Abmeldung durch den Dienstgeber, längstens aber für die Dauer von drei Monaten nach dem Ende der Versicherung weiter zu entrichten. Wird die Herabsetzung des Entgeltes vom Dienstgeber nicht oder nicht rechtzeitig gemeldet, sind die allgemeinen Beiträge bis zum Zeitpunkt der Meldung oder der sonstigen Feststellung aufgrund der bisherigen Beitragsgrundlage zu entrichten. Bei der Auferlegung der Weiterzahlung der Beiträge handelt es sich um eine gegen den Dienstgeber gerichtete Sanktion (Ordnungsbeiträge) zur Erzwingung der Einhaltung der Meldevorschriften. Diese Sanktion besteht in der Verpflichtung zur Entrichtung von Beiträgen ohne Vorliegen eines versicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnisses. Durch diese Beiträge werden daher auch keine Versicherungszeiten erworben.

Kriterien für Verzicht auf Beitragszahlung Der Verwaltungsgerichtshof hat ausgehend von der Judikatur des Verfassungsgerichtshofes folgende Kriterien für einen möglichen Verzicht oder eine Rückerstattung der Beiträge entwickelt: Zu berücksichtigen sind – jedenfalls bei Erstattung eines entsprechenden Vorbringens im Verwaltungsverfahren – die wirtschaftlichen Verhältnisse des Beitragsschuldners sowie die Dauer des Verzugs. Im Hinblick auf einen möglichen teilweisen Verzicht ist die Art des Meldeverstoßes oder die regelmäßige Erfüllung der Meldepflichten zu berücksichtigen. Der Versicherungsträger ist auf Antrag verpflichtet, die Rechte und Pflichten der Versicherten und der Dienstgeber mit Bescheid festzustellen.


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SERVICE

WEBINAR-REIHE 2020

Know-how-Vorsprung aus erster Hand Die WKO-Webinar-Serie „Künstliche Intelligenz“ wird fortgesetzt.

ie ersteWKO-Webinar-Serie – ein gemeinsames Projekt aller neuen WKO-Landeskammern - zum Megathema „Künstliche Intelligenz“ (KI) hat letztes Jahr voll eingeschlagen. Insgesamt über 800 Teilnehmerinnen und Teilnehmer informierten sich in zehn Folgen ganz bequem online aus erster Hand über Best-Practice-Beispiele,Tops und Flops sowie aktuelle Entwicklungen der KI. Außerdem erzielten die Episoden auf YouTube mehrere tausend Views. Aufgrund des großen Erfolgs wird die Reihe heuer mit neun weiteren Folgen fortgesetzt. Interessierte erhalten damit auch im Jahr 2020 spannende Insider-Informationen von KI-Technologieanbietern, Unternehmerinnen und Unternehmern, die in diesem Zukunftsfeld bereits aktiv sind. Interaktive Wissensvermittlung DieVortragenden werden in den neun Episoden unter anderem folgende Fragen detailliert beantworten: Wie weit ist die Entwicklung der Künstlichen Intelligenz tatsächlich fortgeschritten? Was steckt hinter dem Hype? Warum wurde Künstliche Intelligenz bei einem konkreten Projekt eingesetzt? Welche Erwartungen gab es im Vorfeld? Und wurden diese erfüllt? Die Webinare sind

FOTO: GETTY IMAGES

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dabei keineswegs als starreVorträge konzipiert, sondern haben interaktiven Charakter. Bei allen Terminen können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer via Chat Fragen an die Vortragenden richten und damit klären, welche KI-Projekte für ihr Unternehmen sinnvoll sind. DieWebinare finden jeweils am dritten Mittwoch des Monats zwischen 14:00 und 15:00 Uhr statt. Weitere Informationen über dieVeranstaltungen und die Anmeldung sind hier verfügbar: wko.at/ki

SERVICE FÜR EPU

Kostenlose Webinare für Ein-Personen-Unternehmen Auch 2020 bieten die Wirtschaftskammern wieder österreichweit kostenlose Webinare an.

FOTO: WKO

E Jährlich nutzen rund 2.000 Personen dieses Service und unterstreichen damit deutlich das große Interesse an diesem Angebot.

in-Personen-Unternehmen (EPU) können an diesen Online-Seminaren unkompliziert zu Hause oder vom Büro aus am PC teilnehmen. Der Ablauf: Experten präsentieren live die wichtigsten Inhalte zum jeweiligen Thema in Form einer Interviewsituation. Mittels Chat hat jeder Teilnehmer die Möglichkeit, Fragen zu stellen oder Feedback zu geben. Die Antwort des Vortragenden erfolgt live. Zusätzlich kommen Videos, Simulationen und Folien zum Einsatz, um die Inhalte zu veranschaulichen. Mittels Online-Votingwählten die EPU Ende 2019 ihrevier Favoriten aus zehn von der Wirtschaftskammer vorgeschlagenen möglichen Webinarthemen. Das Interesse war groß: Mit 2.500 Abstimmungsteilnehmern wurde ein neuer Rekordwert erreicht. FolgendevierWunschthemen stehen nun für heuer auf dem Programm

• 5 clevere Marketing-Strategien für mehr Sichtbarkeit/Mag. Ulrike Anderwald (12.3.2020, 10.00 – 11.00 h; 19.3.2020, 19.00 – 20.00 Uhr) • Die Macht der Worte – Markenstärkung durch Corporate Wording/Karin Wöhrer, MBA (28.5.2020, 10.00 – 11.00 h; 4.6.2020, 19.00 – 20.00 Uhr) • DigitaleKundengewinnung / Mag. Livia Rainsberger (10.9.2020, 10.00 – 11.00 h; Do, 17.9.2020, 19.00 – 20.00Uhr) • In 30 Tagen zum Spitzenverkäufer/Hannes Katzenbeisser (19.11.2020, 10.00 – 11.00 h; 26.11.2020, 19.00 – 20.00 Uhr) Informationen und Anmeldung zu den Webinaren für EPU finden Sie unter epu.wko.at/webinare


NR. 04 • FEBRUAR 2020 • DIE WIRTSCHAFT | 26

österreich LEISTUNGSBILANZ

Erfolge für heimische Betriebe

Steuern senken, Bürokratie abbauen, Bildung verbessern und vieles mehr: Die Wirtschaftskammer Österreich legt ihre Leistungsbilanz der Jahre 2015 bis 2020 vor.

Zahl der Woche

Die konjunkturelle Entwicklung hat sich eingetrübt. Internationale Entwicklungen werden unwägbarer. Der Wettbewerbsdruck wächst. Gleichzeitig sind die Chancen für zukunftsorientierte Unternehmen, in Österreich, in Europa und auf internationalen Märkten neue Erfolgsgeschichten zu schreiben, so groß wie nie zuvor.

Entlastung bei Steuern und Bürokratie zentral Der Wirtschaftskammer als Interessenvertretung der heimischen Unternehmerinnen und Unternehmer kommt in dieser Situation eine besondere Rolle zu: Einerseits arbeiten wir konsequent daran, für unsere Unternehmen die bestmöglichen Rahmenbedingungen durchzusetzen. Entlastung bei Steuern und Bürokratie ist dabei zentral. Dafür setzen wir uns nicht nur in Österreich, sondern verstärkt auch in Brüssel ein. Andererseits unterstützen wir unsere Unternehmen mit umfas-

sendem Service darin, ihre Chancen wahrzunehmen. Auch dabei sind wir nicht nur im Inland, sondern – etwa mit unseren Export- und Innovationsservices – weltweit für unsere Mitglieder im Einsatz. Die vorliegende Leistungsbilanz soll zeigen, - was wir in letzter Zeit für unsere Mitglieder erreicht haben und welche Maßnahmen wir im neuen Regierungsprogramm verankern konnten, - mit welchen Services wir unternehmerischen Erfolg unterstützen - und wie wir dabei als Interessenvertretung durch konsequente Reformen ein optimales Preis-Leistungs-Verhältnis sichern.

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Prozent der Lehrabsolventen sind mit dem erlernten Beruf zufrieden. Das belegt eine aktuelle Untersuchung des Instituts für Bildungsforschung der Wirtschaft (IBW).

FOTO: WKO

Die Bilanz der vergangenen Jahre kann sich sehen lassen. Unter wko.at/erfolge zeigen wir, was wir in letzter Zeit für unsere Mitglieder, ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – und damit für den Wirtschaftsstandort Österreich erreicht haben und welche Maßnahmen wir im neuen Regierungsprogramm verankern konnten.

CORONAVIRUS

Wirtschaftskammer als Anlaufstelle für Unternehmen Infopoint für betroffene Firmen: wko.at/coronavirus Für Unternehmen, die Fragen im Zusammenhang mit dem Coronavirus haben, hat die AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA der Wirtschaftskammer Österreich eine zentrale Ansprechstelle in Wien eingerichtet. Im „Coronavirus Infopoint“ laufen sämtliche Informationen aus dem In- und Ausland zu diesem Thema zusammen. Die Experten der WKÖ stehen täglich im Austausch mit betroffenen österreichischen Firmen sowie den sechs AußenwirtschaftsCentern in China und halten engen Kontakt zum Bundesministerium für Europäische und internationale Angelegenheiten. Besonders betroffen vom Coronavirus ist die Tourismuswirtschaft.

Auf der Service-Webseite sind daher auch Informationen zur rechtlichen Situation bei Stornierungen, über notwendige Schutzmaßnahmen, etc. zu finden. Die weitere Entwicklung der Epidemie ist noch nicht abzusehen, es sind allerdings Auswirkungen auf die bilateralen Wirtschaftsbeziehungen zwischen Österreich und China zu erwarten. wko.at/coronavirus

Es gibt knapp 1.000 Niederlassungen österreichischer Unternehmen in China.


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ÖSTERREICH

DUALE AUSBILDUNG

15.000 Lehrlinge profitieren vom neuen Lehrberufspaket

Lehre. Das neue Lehrberufspaket, das letzte Woche im Ministerrat beschlossen wurde, umfasst insgesamt 31 neue bzw. überarbeitete Lehrberufe und schafft eine moderne Ausbildung am Puls der Zeit für rund 15.000 Jugendliche.

as erste Lehrberufspaket des neuen Jahres soll am 1. Mai 2020 in Kraft treten, damit interessierte Lehrlinge und Betriebe mit der neuen Ausbildung ab dem kommenden Ausbildungsjahr 2020/2021 voll durchstarten können. Insgesamt werden 31 neue und modernisierte Ausbildungsvorschriften, vor allem für die kaufmännisch-administrativen Lehrberufe, umgesetzt. Neben den überarbeiteten Lehrberufen wurden zusätzlich die Lehrberufe „Assistent/-in in der Sicherheitsverwaltung“ und „Eventkaufmann/-frau“ neu geschaffen. Digitale Skills sowie unternehmerisches Denken und nachhaltiges Wirtschaften werden verstärkt in die Ausbildung integriert. „Die digitale Transformation verändert auch den Arbeitsalltag. Gerade in der Verwaltung zeigt sich die Digitalisierung sehr deutlich. Mit den adaptierten Berufsbildern machen wir die jungen Fachkräfte fit für die Zukunft. Über 15.000 Lehrlinge werden im konkreten Fall von den gesetzten Maßnahmen profitieren“, betont WKÖ-Präsident Harald Mahrer.

Neuer Lehrberuf Eventkaufmann/Eventkauffrau Der neue Lehrberuf Eventkaufmann/Eventkauffrau ist für Gerhard Span, Obmann des Fachverbandes Freizeit- und Sportbetriebe, ein „weiterer Meilenstein auf dem Weg zur fortschreitenden Professionalisierung der Eventbranche“. Die dreijährige praxisnahe Ausbildung umfasst sämtliche für ein erfolgreiches Veranstaltungsmanagement erforderlichen Bereiche und gibt zukünftigen Lehrlingen in der Veranstaltungsbranche das nötige Rüstzeug für einen guten Einstieg in eine erfolgreiche Karriere. Auch der Fachverband Hotellerie begrüßt die modernen, praxisorientierten Berufsbilder des Lehrberufspakets. Betriebe ohne Restaurant können künftig zum einen den Lehrberuf Hotelkaufmann - bei demTätigkeiten an der Rezeption mit Tätigkeiten im Facility Manage-

FOTO: WKO

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Der Lehrberuf Eventkaufmann/ Eventkauffrau wird neu geschaffen.

ment und Housekeeping kombiniert werden - anbieten. Zum anderen werden beim Lehrberuf Hotel- und Gastgewerbeassistent auch geringfügig Servicekenntnisse vermittelt, sodass die klassischen Bereiche Frühstücks-, aber auch Seminarservice vom neuen Berufsbild umfasst sind. In Hotels, die auch ein Restaurant betreiben, können zusätzlich zu diesen zwei Lehrberufen auch Hotel- und Restaurantfachleute ausgebildet werden. Diese neue Doppellehre verbindet Rezeption und Service. „Zukünftige Absolventen dieses Lehrberufs werden national und international sehr gefragt sein“, zeigt sich Susanne Kraus-Winkler, Obfrau der Hotellerie, überzeugt.


PROMOTION

NR. 04 • FEBRUAR 2020 • DIE WIRTSCHAFT | 28

FH VORARLBERG

Tag der offenen Tür an der FH Vorarlberg

Information und persönliche Beratung zu allen Studienmöglichkeiten an der FH Vorarlberg.

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iele junge Menschen vor der Matura müssen sich jetzt entscheiden, ob und was sie im Herbst studieren. Auch Berufstätige, die in ihrem Job vorankommen wollen, suchen jetzt nach passenden Studiengängen. Für sie alle sind gute Informationen wichtig. Deshalb veranstaltet die FH Vorarlberg jedes Jahr einen Tag der offenen Tür. Im Gespräch mit den Mitarbeitenden der verschiedenen Studienrichtungen können die BesucherInnen individuelle Fragen stellen. Sie erfahren, wie sich das Studium aufbaut, welche Anforderungen gestellt werden und welche beruflichen Möglichkeiten ihnen nach dem Studium offenstehen. Studierende berichten Einen authentischen Einblick in das Studium geben auch die Berichte der Studierenden. Sie zeigen ihre Semesterprojekte und erzählen von ihren Erfahrungen. Wer das Studieren schon vorab ausprobieren möchte,

kann an Schnuppervorlesungen und an verschiedenen Workshops teilnehmen. Auch zu allen Fragen rund um dasThema berufsbegleitend studieren und zumAufnahmeverfahren gibt es viele hilfreiche Informationen. Vorbeikommen lohnt sich! Detailliertes Programm auf www.fhv.at/fhoffen

Tag der offenen Tür an der FH Vorarlberg

6. März 2020 14 — 19 Uhr

fhv.at/fhoffen

KONTAKT FH Vorarlberg Hochschulstraße 1 6850 Dornbirn www.fhv.at/fhoffen

FOTO: FH OFFEN©MATTHIAS RHOMBERG

„FH OFFEN“ heißt es wieder am 6. März, von 14.00 – 19.00 Uhr. Alle, die sich für ein Studium interessieren, können vorbeikommen und die FH Vorarlberg in Dornbirn live erleben.


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MAGAZIN

AUSSENWIRTSCHAFT

Recruiting-Chancen in Südost- und Zentraleuropa Events zum Thema Fachkräfte und Recruiting • 7.-8.4.: Workshop Recruiting in Rumänien, Wien • 30.9.: Webinar Employment Segmentation • 15.10.: Recruiting-Messe für Saison-Fachkräfte im Tourismus – Wintersaison 20/21, Zagreb • 4.11.: Karrieremesse an der TU Bratislava

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mmer mehrVorarlberger Unternehmen haben Probleme bei der Suche von Fachkräften. Können Betriebe ihren Bedarf an qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nicht im Inland stillen, müssen sie auf Personen aus dem Ausland zugreifen können. Die AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA unterstützt Unternehmen bei der Rekrutierung internationaler Fachkräfte in allen Branchen. Dafür wurden verschiedene Formate an Zielmärkte angepasst, das Angebot reicht von klassischen Job- und Karrieremessen über Unterstützungsmaßnahmen für individuelle Firmen bis hin zur Organisation von 24h-Hackathons und interaktiven Workshops.

Export. Am 16. März 2020 wird’s im WIFI Dornbirn international: Die Abteilung Außenwirtschaft in der WKV lädt zum WirtschaftsdelegiertenSprechtag Südost- und Zentraleuropa. Wirtschaftsdelegierten-Sprechtag 12 Wirtschaftsdelegierte aus Südost- und Zentraleuropa sind am 16. März 2020, ab 9 Uhr im WIFI Dornbirn zu Gast und stehen für direkte Einzelgespräche zur Verfügung. Anmeldung unter wkevents.at/v/WDS16032020 wko.at/aussenwirtschaft

Wir haben vier unserer Wirtschaftsdelegierten in den südost- und zentraleuropäischen AussenwirtschaftsCentern aus den für Vorarlberg interessanten Märkten für die Fachkräfte-Rekrutierung gesprochen und sie zur aktuellen Lage befragt:

Gerd DückelmannDublany, Athen

Jürgen Schreder, Budapest

Ulrike Straka, Sofia

Konstantin Bekos, Warschau

Griechenland und Zypern verfügen über ein exzellentes Humankapital an IT-Spezialisten. Die junge Generation griechischer und zypriotischer MINT-Fachkräfte ist darauf eingestellt, schnell, flexibel und effektiv zu arbeiten. Durch die verinnerlichte EU-Kultur sind die meisten sehr anpassungsfähig und verfügen standardgemäß über sehr gute Englischkenntnisse. Die Bereitschaft langfristig in Österreich zu arbeiten und die deutsche Sprache zu erlernen, ist sehr hoch. Ein erfolgreiches Recruiting muss aber rechtzeitig einsetzen, denn fertig ausgebildete IT-Spezialisten werden auch in Griechenland und Zypern knapp. Das AußenwirtschaftsCenter Athen unterstützt Vorarlberger Unternehmen in Form von „Challange & Fun Events“, wie beispielsweise 24h-Hackathons oder interaktive Workshops in Kooperation mit technischen Universitäten.

Arbeiten im Ausland ist vor allem wegen dem vergleichsweise geringen ungarischen Lohnniveau branchenübergreifend eine attraktive Option für ungarische Arbeitnehmer. Durch diese Abwanderung leidet Ungarn mittlerweile selbst an einem Fachkräftemangel. Obwohl der Mindestlohn seit 2018 jährlich um 8% angehoben wurde, sind immer noch viele Ungarn auf der Suche nach besser bezahlten Jobs im Ausland. Ungarische Fachkräfte mit Diplomabschluss sind hauptsächlich an Arbeitsstellen im Ingenieurwesen, bei technischen und IT-Firmen sowie im Wirtschaftsbereich interessiert. Facharbeiter suchen auch nach Jobangeboten im Tourismus und Gastgewerbe sowie in der Bauindustrie. Das AussenwirtschaftsCenter Budapest bietet eine Vielzahl an Services in diesem Bereich an!

Bulgarische Arbeitskräfte sind sehr mobil und gehen gern in andere Länder arbeiten: In Österreich leben derzeit etwa 45.000 Bulgarinnen und Bulgaren. Gleichzeitig gibt es im Land aber einen Mangel an Fachkräften sowohl im Tourismus als auch in der Bekleidungsindustrie, Metallverarbeitung, IT-Branche und in technischen Berufen. Ob ein Recruiting in Bulgarien für Vorarlberger Unternehmen sinnvoll ist, muss jeweils individuell mit dem Unternehmen ausgearbeitet werden. Das AussenwirtschaftsCenter Sofia steht Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite: Im Tourismus auf Wunsch auch in Kooperation mit bulgarischen Tourismusunternehmen, die vor allem für den Sommer Fachkräfte brauchen.

Polen war vor über einem Jahrzehnt noch Emigrationsland. Mit dem Beitritt zur EU, dem Aufbau demokratischer Strukturen und einem vorbildlichen Wirtschaftswachstumskurs hat das Land einen Wandel zu einem erfolgreichen europäischen Wirtschaftsstandort mit allen Vor- und Nachteilen erfahren. Diese sind Wohlstand, partiell gute Infrastruktur und Vollbeschäftigung aber auch Überalterung, Stagnation des Bevölkerungswachstums und steigende Abhängigkeit von Gastarbeitern. Wenn polnische Staatsbürger dennoch das Land verlassen, basiert dies oft auf politischen Einstellungen, dem Wunsch nach einer stabileren Gesundheits- und Altersvorsorge oder den besseren Ausbildungsmöglichkeiten für ihre Kinder.


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unternehmen LOCHAU

Andrea Oberjörg ist neue Leiterin

Ölmühle Sailer belebt altes Wirtshaus neu

Andrea Oberjörg (34) übernimmt mit Anfang Februar die Leitung der Abteilung Werbung & Kommunikation bei der Messe Dornbirn GmbH. Die in Fußach wohnhafte und gebürtige Schlinserin zeigt sich für die Bereiche Public Relations bei allen Messen und der Dachmarke sowie für die Bewerbung der beiden großen Publikumsmessen SCHAU! und Herbstmesse verantwortlich.

Seit Anfang November 2019 wird das leerstehende Gasthaus Messmer in Lochau neu belebt: Mit der Ölmühle Sailer, die seit zehn Jahren in Lochau hochwertige Öle produziert, wird dem alten Traditionshaus frischer Wind eingehaucht. Neben der Ölproduktion mit Schaupressung und dem Verkauf der hausgemachten Produkte, hat die Familie Sailer im Winter- und

Gastgarten „das Mühlencafé“ neu eröffnet. In diesem gemütlichen Café gibt es hausgemachte Kuchen aus mühlenfrischen Nussmehlen, pikante Kleinigkeiten, eine kleine besondere Frühstücksauswahl sowie verschiedenste Heiß- und Kaltgetränke. Auch vegane und glutenfreie Kuchen stehen zur Auswahl. Die gemütliche Einrichtung und eine Kinderecke laden zum Verweilen ein. Der Gründerin Barbara Sailer sind mittlerweile alle ihre Töchter gefolgt, sodass der Familienbetrieb nun von ihr und ihren vier Töchtern gemeinsam geführt und betrieben wird.

WEIDER WÄRMEPUMPEN

iF Design Award gewonnen

Weider Wärmepumpen hat den diesjährigen, weltweit renommierten IF DESIGN AWARD gewonnen. Das Produkt Weitrona, die neue Generation von Erdwärmepumpen, wurde in der Disziplin Produkt, Kategorie Haustechnik prämiert. Der IF DESIGN AWARD wird einmal im Jahr von der weltweit ältesten unabhängigen Designinstitution, der iF International Forum Design GmbH in Hannover, vergeben.

Neu in der Ölmühle Sailer gibt es alle Samen, Nüsse, Kerne, Nussmehle sowie eine Auswahl an Ölen auch offen zum Abfüllen in mitgebrachte Gefäße.

GÜTESIEGEL

ORF Vorarlberg ist „Ausgezeichneter familienfreundlicher Betrieb“ Alle zwei Jahre stellt das Land Vorarlberg Unternehmen in den Mittelpunkt, die ihren Mitarbeitern familienbewusste Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf bieten. Der ORF Vorarlberg hat erstmalig eingereicht und wurde in der Kategorie „öffentlich-rechtliche Unternehmen“ ausgezeichnet. ORF-Landesdirektor Markus Klement: „Die Auszeichnung ‚Ausgezeichneter familienfreundlicher

Betrieb 2020-2021‘ zeigt, dass wir uns auf dem richtigen Weg befinden. Wir wollen unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Möglichkeit geben, ihr Berufs- mit ihrem Familienleben und Lifestyle zu vereinbaren und werden auch in Zukunft neue familienfreundliche Maßnahmen integrieren. Ich danke hier speziell unserem Team vom Betriebsrat für die gute Zusammenarbeit!"

FOTOS: WERNER MICHELI/MESSE DORNBIRN/WEIDER

WERBUNG & KOMMUNIKATION


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UNTERNEHMEN

AWARDS

Neue Kampagne der Mohrenbrauerei krönt Vorarlberger Bierfans

Awardtriple für Andreas Haselwanter FOTO: MARCEL HAGEN

KAMPAGNE

Mit der neuen Kampagne #MeinSpezial setzt die Vorarlberger Traditionsmarke 111 Fans die Krone auf: Ihre Profilbilder werden mindestens sieben Millionen Kronkorken zieren.

D

F Mit der Kampagne #MeinSpezial bringt die Mohrenbrauerei die Profilbilder von 111 Fans auf mindestens sieben Millionen Kronkorken.

Neue Mohren-App „Unsere Kunden identifizieren sich sehr mit ihrem Lieblingsbier“, schildert Bernd Marte, Marketingleiter der Dornbirner Traditionsbrauerei. „Nun haben sie die einmalige Chance, das neue Gesicht des Mohren Spezial zuwerden.“ Das Mitmachen ist ganz einfach:Ab Sonntag ist eine neue Version der Mohren-App im Apple Store und im Google Play Store verfügbar. Damit können die Fans Fotos vom Profil ihres Gesichts aufnehmen. Die Gesichter werden von derApp automatisch schwarz eingefärbt und freigestellt, sodass – analog zum traditionellen Logo der Mohrenbrauerei – nur mehr die Konturen zu sehen sind.

Events und den Storymodus. „Wir kennen natürlich die Diskussion um das traditionelle Mohren-Logo, das auf manche Menschen befremdlich wirkt. Gleichzeitig wissen wir aus Umfragen, wie sehr sich unsere Kunden sowohl mit ihrem Bier als auch mit dem Erscheinungsbild der Marke identifizieren“, schildert Marketingleiter Marte. „Damit spielt unsere neue Kampagne ganz bewusst und auch mit einem kleinen Augenzwinkern: Wir machen unsere Fans zu den Köpfen unseres beliebtesten Biers.“

Fans sind die Stars Ihr Lieblings-Foto können die Nutzer bis 5. April direkt in der App auswählen. Anschließend werden die Fotos geprüft und die 111 Gewinner ausgelost. Neben der Teilnahme am Gewinnspiel bietet die App zahlreiche weitere und neue Funktionen, unter anderem News,

Mohrenbrauerei Vertriebs KG • Gründung: 1834 • Geschäftsführer: Heinz Huber, Mag. Thomas Pachole • Mitarbeiter/innen: 127 • Umsatz 2018: 23 Millionen Euro • Marktanteil Vorarlberg: 46,9 Prozent

FOTO: MOHRENBRAUEREI

ie Mohrenbrauerei ist Marktführer unterVorarlbergs Brauereien, das Mohren Spezial gilt mit 27,4 Prozent Marktanteil (laut AC Nielsen) als das Lieblingsbier der Vorarlberger. Nun haben 111 bekennende Fans die Chance auf eine besondere Auszeichnung: Ihr Profilbild wird ab Juni auf mindestens sieben Millionen Kronenkorken zu sehen sein. Nötig dafür ist lediglich die neue Version der Mohren-App, die ab 16. Februar verfügbar sein wird.

ür eine für den Messebauer Vorsprung Messebau gestaltete Firmenbroschüre in besonderer Haptik gewann der Dornbirner Grafikdesigner Andreas Haselwanter neben dem Red Dot Award und dem Iconic Award nun im Jänner 2020 auch noch den German Design Award. Seit 1994 betreibt Andreas Haselwanter seine Design-Kreativagentur mit Sitz in Dornbirn und erarbeitet Kommunikations- und Gestaltungslösungen für nationale und internationale Kunden. Mit seinen hochwertigen Gestaltungen erringt er regelmäßig renommierte Design- und Kommunikationspreise.

PERSONALIA

Dornbirner Sparkasse regelt Pensionsnachfolge im Vorstand Der Vorstandsvorsitzende der Dornbirner Sparkasse, Werner Böhler (Jahrgang 1956), tritt mit Auslaufen der bestehenden Mandatsperiode Ende Februar 2021 seinen Ruhestand an.

A

b diesem Zeitpunkt übernimmt HaraldGiesinger (Jahrgang 1969), der die Geschicke der Regionalbank seit 2008 gemeinsam mit Böhler lenkt, den Vorstandsvorsitz. Zum Nachfolger von Böhler als Marktvorstand hat der Aufsichtsrat der Dornbirner Sparkasse den bisherigen Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Bregenz, Martin Jäger (Jahrgang 1969), ernannt. DieAuswahlvon Martin Jäger erfolgte in einem von einem Personalbüro begleiteten mehrstufigen Auswahlverfahren. „Martin Jäger ist – auch im Hinblick auf seine bisherigen Erfolge als Sparkassenvorstand – ein idealer Kandidat für uns. Er bringt neben

der sozialen Kompetenz die für die künftigen Aufgaben notwendige Erfahrung und fundiertes Know-how in den von ihm verantworteten Geschäftsbereichen mit. Diese Eigenschaften gewährleisten Kontinuität und sorgen für frische Impulse. Wir sind überzeugt, dass die Dornbirner Sparkasse mit ihm bestens für die Zukunft gerüstet ist und den erfolgreichenWegweiter beschreiten wird“, gibt Aufsichtsratsvorsitzender Peter Steiner Einblick in die Auswahlkriterien. Jäger ist seit 1994 im Bankbereich tätig und führt seit 2010 die Sparkasse Bregenz als Vorstandsmitglied, zuletzt als Vorsitzender des Vorstandes.


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NR. 04 • FEBRUAR 2020 • DIE WIRTSCHAFT | 32

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MAGAZIN

Kurz notiert VIELFALTEREI - bunte Vielfalt an Dienstleistungen

Das legendäre 14. Bretter-Renna der Vorarlberger Zimmerer fand im Skigebiet Vandans statt. Rund 280 Teilnehmer aus 27 Betrieben folgten der Einladung der Innung Holzbau. Nach dem Rennen begrüßte Bundesinnungsmeister KommR Siegfried Fritz alle Teilnehmer zur Siegerehrung mit Preisverleihung in der Halle von Holzbau Fritz. Der Mannschaftsstieg beim 14. Bretter-Renna ging an die Firma dr' Holzbauer Dietmar Berchtold GmbH. Die Tagesbestzeit in der Einzelwertung erreichte Andreatta Claudia (Sutter Holzbau GmbH).

Hochkarätige Preise des Juwelen- und Uhrenhandels Die Preisübergabe an die Gewinner des „Juwelen & Uhren Weihnachtsmagazins 2019" fand wie jedes Jahr im Restaurant Guth in Lauterach statt. „Insgesamt wurden zehn wertvolle Preise mit einem Gesamtwerk von 13.800 Euro verlost; darunter auch Einzelstücke, die von Vorarlberger Juwelieren gefertigt wurden", erklärte Uschi Dunzinger-Präg, Obfrau des Vorarlberger Juwelen- und Uhrenfachhandels.

FOTOS: NADJA ELLENSOHN/WKV

Anfang Februar sind rund 120 Teilnehmer/-innen zum Auftakt der VIELFALTEREI ins WIFI nach Dornbirn gekommen: Sie konnten sich bei den Expertinnen der Berufsgruppen Humanenergetik (Bachblüten, Cranio Sacral, Kinesiologie, Sanftes Auflegen der Hände, Klangschalenmassage, Ätherische Öle, Jin Shin Jyutsu), Farb-, Typ- und Stilberatung, Partnervermittlung und Tierbetreuung über die Vielfalt der unterschiedlichen Tätigkeiten informieren. Darüber hinaus konnte Dr. Franz Sperlich mit seinen zwei Vorträgen das Publikum begeistern. Nach dem gelungenen Auftakt wird das Veranstaltungsformat VIELFALTEREI weitergeführt.

Bretter-Renna der Zimmerer in Vandans

"Spot des Monats": Elektrofachhandel Der Radiospot des Vorarlberger Elektrofachhandels bei Antenne Vorarlberg wurde zum "Spot des Monats" (Dezember 2019) gewählt. Christine Dünser von den Firma "Die Venstermacher" hat den Spot zum Beispiel mit folgender Begründung gewählt: „Nur der Einkauf im Ländle sichert Arbeitsplätze in unseren Ortschaften! Toll, dass die persönliche Beratung im Fachgeschäft zum Thema gemacht wird.“ Im Bild: Fachgruppenobmann Reinhard Linder (rechts) und Alexander Waldorf von Antenne Vorarlberg.

Anton Gantner mit dem Titel Kommerzialrat ausgezeichnet Der Obmann der Fachgruppe für die Personenbeförderungsgewerbe mit Pkw, Anton Gantner, wurde in Würdigung seiner Verdienste um die Vorarlberger Wirtschaft mit dem Berufstitel „Kommerzialrat“ ausgezeichnet. Die feierliche Überreichung des vom Bundeskanzler verliehenen Titels der Wirtschaftskurie erfolgte kürzlich durch Wirtschaftskammer-Präsident Hans Peter Metzler. „Anton Gantner ist ein Funktionär mit Leib und Seele, der sich mit vollem Engagement für seine Branche und seine Berufskolleg/-innen einsetzt. Vorbildlich!“, hielt der Wirtschaftskammer-Präsident Hans Peter Metzler in seiner Laudatio fest.

WKV-Ehrenmedaille für Heinz Hämmerle Auszeichnung: Anlässlich der jüngsten Spartenkonferenz Industrie bei der Offsetdruckerei in Schwarzach wurde Kommerzialrat Heinz Hämmerle von Spartenobmann Georg Comploj und WKV-Vizepräsident Eduard Fischer mit der Ehrenmedaille der Wirtschaftskammer Vorarlberg für besondere Verdienste um die Gewerbliche Wirtschaft geehrt. Der langjährige Stickereiunternehmer und Inhaber des Gesundheitshotels Rickatschwende wurde mit großem Dank für sein jahrzehntelanges Engagement aus dem Leitgremium der Vorarlberger Industrie verabschiedet.


extra

NR. 04 • FEBRUAR 2020 • DIE WIRTSCHAFT | 34

SONDERMASCHINENBAU Entwicklung, Konstruktion und Umsetzung - die Vorarlberger Experten für Sondermaschinenbau haben eine Lösung für jede Anforderung.

Innovationskraft und Perfektion

Eine hohe Innovationskraft, große Flexibilität und Perfektion in der Umsetzung, das zeichnet die Sondermaschinenbauer im Land aus. Deshalb sind ihre Produkte weltweit gefragt.

Die Experten für Sondermaschinenbau in Vorarlberg entwickeln, konstruieren und fertigen für individuelle und spezielle Kundenwünsche in den vielfältigsten Einsatzgebieten, wenn das Angebot von der Stange nicht (mehr) ausreicht: Von der Pipeline- oder Schienenlegemaschine über Pressen und Greifer, Förderanlagen, Hebe- und Arbeitsbühnen bis hin zu Bau- und Fertigungsmaschinen samt Spezialzubehör und -apparaten. Durch eine hohe Innovationskraft, große Flexibilität, jahrelange Erfahrung und Perfektion in der Umsetzung sind sie den vielfältigen Herausforderungen bestens gewachsen. Dabei werden sowohl komplett neue Maschinen und ganze Anlagen-Cluster entwickelt als auch kundenspezifische Anpassungen an bestehenden Maschinen vorgenommen: Eben maßgeschneiderte Lösungen für jede Herausforderung. Dadurch, dass die Fertigung von Speziallösungen zudem darauf optimiert ist, nahezu alle Teile im Haus zu produzieren, können sich Kunden auf das übersichtliche und effiziente „Alles aus einer Hand-Prinzip“ verlassen.

Weltweit gefragt Die in Vorarlberg auf den Sondermaschinenbau spezialisierten Unternehmen statten mit ihren Speziallösungen internationale Top-Player genauso aus, wie innovative Nischenunternehmen mit ihren Einzel- oder Kleinserienanfertigungen. Dabei werden die Projekte von der Idee über die akribische Detailplanung bis hin zur perfekten Umsetzung und Einrichtung begleitet. Mit der Implementierung ist es aber noch nicht getan: Bestens ausgebildete Monteure und Servicetechniker sind auch in Sachen Wartung, Servicierung und Instandhaltung komplexer Sondermaschinen und Sonderanlagen vor Ort verlässliche Ansprechpartner.


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EXTRA PROMOTION

REISCH MASCHINENBAU

REISCH ist einzigartig und innovativ – seit 96 Jahren

M

it Know-how, Präzision und Leidenschaft realisiert REISCH Projekte für renommierte Unternehmen in Vorarlberg und über die Grenzen hinaus. Für Meusburger etwa entwickeln und produzieren die leidenschaftlichen Tüftler seit mehreren Jahren Vorrichtungen, um die Produktion zu erleichtern. Der Seilbahnhersteller Doppelmayr profitiert von exklusiv konstruierten Bergefahrzeugen, die weltweit zum Einsatz kommen. Für ‚Rigoletto‘ bei den Bregenzer Festspielen wurden mittels einer ausgeklügelten Mechanik dieAugen des Harlekin zum Leben erweckt. In der Lohnfertigung zählt Blum zu den größten Kunden. Auch Getzner Werkstoffe, Hydro Aluminium, Vorarlberger Illwerke, Erne Fittings und Mahle-König verlassen sich auf die fachliche Kompetenz, hochpräzise Arbeitsweise und Diskretion des REISCH-Teams.

FOTO: MEUSBURGER

Was 1924 als kleine Werkstätte begonnen hat, ist heute ein international tätiges Unternehmen für komplexe Sonderlösungen im Maschinenbau. Der Schwerpunkt des Familienunternehmens liegt im Entwickeln und Realisieren maßgefertigter Anlagen nach individuellen Kundenwünschen. Diese werden in den modernen Produktionshallen in Frastanz gefertigt und in Folge vor Ort montiert und in Betrieb genommen.

(Teil-)automatisierte Vorrichtungen für die Produktion bei Meusburger.

Das Menschliche zählt, auch in der Technik Arno Reisch ist begeistert von den Menschen, mit denen er täglich arbeitet. „Von den Konstrukteuren über das Büro-Team bis zu den Umsetzern in der Produktion – ich bin stolz auf die Verlässlichkeit und das motivierte Miteinander aller Mitarbeiter. Auch die oft langjährige vertrauensvolle Beziehung zu den Kunden ist uns sehr wichtig. Sie bestärkt uns darin, jeden Tag unser Bestes zu geben.“

Bestechende Sonderlösungen Sondermaschinen, Lohnfertigung und Strangpressausrüstungen von Reisch bieten die individuell perfekte Lösung.

A-6820 Frastanz | T +43 5522 51710-0 | www.reisch.at

Maßgeschneiderte Lösungen aus einer Hand • Inhouse Ideenschmiede mit Konstruktionsexperten • Inhouse Produktion, auf Sonderlösungen und Kleinserien optimiert • Inhouse Montage und Warten komplexer Sondermaschinen und -anlagen


EXTRA

NR. 04 • FEBRUAR 2020 • DIE WIRTSCHAFT | 36

PROMOTION

SCHMID ANLAGENBAU GMBH

Die Vielfalt des Sondermaschinenbaus Leidenschaft, andere Wege zu gehen. Leidenschaft, die Messlatte höher zu setzen. Leidenschaft, das Individuelle zu fertigen.

A

Von Bäckersemmeln bis zu schweren Aluminiumblöcken – es wird von A nach B befördert, egal wie viele Ecken oder Kurven.VonAutos bis hin zu Flugzeugen – es wird in die richtigePositiongehobenundbewegt,egalwieschweroderhoch. Das Unternehmen sieht es als Herausforderung, DIE Lösung für jede Anforderung zu finden und gemeinsam mit ihren Kunden zu entwickeln. Kunden aus aller Welt greifen auf das Fachwissen von SCHIMD zurück, aber auch namenhafte UnternehmenausdemLändle,wiezumBeispieldieFirmaBlum, setzen auf das traditionelle Unternehmen aus Göfis. Der Sondermaschinenbau ist vielfältig und die Maschinen undAnlagenvon SCHMIDwerdenvon Kunden in unterschiedlichen Anwendungsbereichen eingesetzt - sei es bei der automatisierten Prüfung und Messung von Paletten, beimAussortieren von gebrauchten Kleidungsstücken oder

FOTO: SCHMID ANLAGENBAU

NDERS aus Leidenschaft – das ist die Philosophie von der Firma SCHMID Anlagenbau. Der Anlagenbauer ist der Spezialist aus dem Ländle für den Sondermaschinenbau in den Bereichen Fördertechnik und Hebetechnik. Dochwas bedeutet das genau?

bei der richtigen Beförderung von Schokolade - die Einsatzmöglichkeiten der Maschinen und Anlagen sind endlos. „Deshalb ist es wichtig zu wissen, was man kann“, erklärt Geschäftsführer Stephan Schmid, „vor allem in der Fördertechnik und Hebetechnik kennen wir uns aus und hier können wir mit unserem Know-how und unserer Innovationsfähigkeit bei Kunden punkten.“ Im Jahr 2019wurde der Fokus verstärkt auf Anwendungen im Lebensmittelbereich gelegt – mit der rostfreien Fördertechnik und den leicht zu reinigenden Lebensmittelbändern können Kunden aus der Lebensmittelindustrie und Landwirtschaft profitieren.

FÖRDER- & HEBETECHNIK | SONDERMASCHINENBAU SCHMID Anlagenbau GmbH | Römerstraße 84 | 6811 Göfis | info@schmidgroup.at | www.schmidgroup.at

Vielfältige Einsatzmöglichkeiten der Anlagen und Maschinen von SCHMID.

KONTAKT SCHMID Anlagenbau Römerstraße 84 6811 Göfis +43 5522 72814 info@schmidgroup.at www.schmidgroup.at


37 | NR. 04 • FEBRUAR 2020 • DIE WIRTSCHAFT

EXTRA PROMOTION

MEW MASCHINENELEMENTE GMBH

MEW wächst weiter Die MEW Maschinenelemente GmbH baut ihre Herstellerkompetenz aus und verstärkt die Zusammenarbeit mit NSK.

MEW Gewindetriebe-Sortiment: Gewinderollenschraub-, Kugelgewinde- und Planetenwälzgewindetriebe.

S

eit der Gründung im Jahr 1989 ist MEW einer der führenden österreichischen Full-Service-Spezialisten für Lineartechnik. Durch den Zusammenschluss im Jahr 2002 mit dem deutschen Familienunternehmen LTK Lineartechnik Korb GmbH hat MEW schon früh die Weichen auf stetiges und nachhaltiges Wachstum gesetzt. Das Angebot erstreckt sich von qualitativ hochwertiger Handelsware renommierter Marken über innovative Eigenprodukte bis hin zu allen nutzenrelevanten Dienstleistungen in den Bereichen Engineering Services, Prozessoptimierung, Bauteilemanagement und After Sales Services.

KONTAKT MEW Maschinenelemente GmbH Montfortstraße 21 6850 Dornbirn Tel. +43 5572 34286-0 info@mew.at www.mew.at

Wachsende Produktvielfalt DieMEWMaschinenelementeGmbHbietetihrenKunden ein umfassendes Sortiment an Komponenten, Modulen sowie Baugruppen für Führungs-, Antriebs- und Handhabungstechnik. Das Produktportfolio beinhaltet aktuell über 65.000 Standardartikel führender Hersteller undwird sukzessive ausgebaut. Neben der Handelsware, die je nach Applikation flexibel angepasst wird, produziert MEW zusammen mit LTK schon seit vielen Jahren auch eigene Produktlinien, beispielsweise Kreuztische, Positioniereinheiten und Linearachsen. Erweitert wurde das Sortiment im letzten Jahr durch Inhouse-produzierte Planetenwälzgewindetriebe. „Durch die eigene PWG-Herstellung profitiert der Kunde natürlich von sehr kurzen Liefer- und Wiederbeschaffungszeiten. Zudem können wir PWGs nicht nur im gängigen Durchmesserbereich von 16 bis 100 Millimeter anbieten, sondern jetzt auch Sonderbauformen als Standard“, freut sich MEW-Geschäftsführer Ewald Theissl.

WachsendeVertriebspartnerschaften Bereits seit vielen Jahren ist MEW Vertriebspartner von NSK, TBI Motion und Nexen u. a. und übernimmt für die Unternehmen den Vertrieb, die Lagervorhaltung und kundenspezifische Anpassungen von zahlreichen Produkten. Neu hinzugekommen ist die Intensivierung der Zusammenarbeit mit NSK. Seit 2019 sind MEW und LTK die ersten zertifizierten NSK-Partner Europas auf dem Gebiet der Spindelbearbeitung. Als „NSK Certified Workshop“ sind beide Unternehmen für die Abwicklung spezieller NSK-Kundenaufträge verantwortlich.

MEW-Geschäftsführer Ewald Theissl im Kundengespräch.

WachsendesTeam Für denAusbau derVertriebsmannschaft sucht MEW derzeit einen neuen Mitarbeiter. „Wir benötigen einen Gebietsvertriebsleiter, der insbesondere zwei Dinge mitbringt: Anwendungs-Know-how und die Motivation, sich mit anspruchsvollen Kundenthemen auseinandersetzen zu wollen. Unsere Kunden wollen Ansprechpartner auf Augenhöhe, die ihre Bedarfe verstehen und Lösungen anbieten können. Ich freu mich über jede Bewerbung“, so Theissl.


EXTRA/MAGAZIN

NR. 04 • FEBRUAR 2020 • DIE WIRTSCHAFT | 38

PROMOTION

KUGELFINK GMBH

KUGELFINK erweitert Produktsortiment Das technische Handelsunternehmen mit Sitz in Lustenau punktet bei seinen Kunden aus Industrie und Gewerbe als Spezialist für Wälzlager, Antriebstechnik und Linearsysteme. Mit der Erweiterung des Produktsortiments durch hochwertige Greifer sowie Klemmelemente des renommierten Unternehmens ZIMMER Group wird dasAngebot um weitere Qualitätsprodukte bereichert.

Im Fokus steht für KUGELFINK dabei seine Kunden weiter bei der Erhöhung der Produktivität sowie dem Automatisierungsgrad von Maschinen und Anlagen zu unterstützen. Mit Produkten der Handhabungstechnik wie den Greifern wird die Verbindung zwischen Werkstück und Maschine hergestellt. Sie ergreifen und halten Teile und lassen sie nach gewünschter Bewegung wieder los. Durch

Greifer

Klemmelement

Klemm- und Bremselemente können Bearbeitungsvorgänge von Maschinen angehalten oder gebremst werden. Überzeugen Sie sich auf der TECH.Con am 28.05.2020 im Dornbirner Messegelände von der Produktvielfalt und dem Leistungsspektrum des Traditionsunternehmens Kugelfink. Gezeigt werden neben Produkten auch moderne Dienstleistungen, wie die Zustandsüberwachung von Maschinen für die proaktive Instandhaltung.

KONTAKT Kugelfink GmbH Millennium Park 24 6890 Lustenau Tel. +43 5577 20 555 office@kugelfink.at www.kugelfink.at

DIGITALE PERSPEKTIVEN: ABWECHSLUNGSREICHES FRÜHJAHRSPROGRAMM 2020

Start-up-Erfahrungen & neue Ansätze in der Immobilienbranche Die Digitalen Perspektiven – eine Initiative der Wirtschaftskammer – lädt mit den Digitalen Stammtischen und den Digitalen Werkstattgesprächen erneut zu Veranstaltungen rund um die Digitalisierung ein.

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ie Serviceinitative der Wirtschaftskammer Vorarlberg bietet ab März 2020 wieder Digitale Stammtische und Werkstattgespräche für ihre Mitglieder und deren Mitarbeiter an. Die kostenlosen Veranstaltungen finden in verschiedenen Vorarlberger Betrieben statt und bieten Informationen und Know-how im Umgang mit neuen Medien und Technologien, die direkt aus der Praxis stammen. "das Tschofen". David Schmidmayr, CEO des europaweit führenden Anbieters für LED-Lichtlösungen SANlight aus Bludenz, bildet mit dem Startupland-Frühstück am 3. März den Auftakt. Er gibt im Hotel „das Tschofen“ Einblicke in die Entstehungsgeschichte des erfolgreichen Startups, das er gemeinsam mit Martin Anker 2013 gründete. Beim Digitalen Stammtisch Ende April spricht PhilippTschol, Geschäftsführer von Silberball Digital, über die Wichtigkeit, Digital-Know-how in die Betriebe zu holen. AJASImmobilien.Julia Längle,Geschäftsführerin der AJAS Immo GmbH, stellt bei den DigitalenWerkstattgesprächen ihrenAnsatz einer neuen „Miet-Kultur“ vor. Sie kümmert sich darum, dass Mieten auch unbeschwert,

Frühjahrsprogramm 2020 problemfrei und sicher geht. Gemeinsam mit einer IT-Firma hat sie für alle Mieter derAJAS Immobilien eine App entwickelt, die sie bei alltäglichen Abläufen unterstützt. Plattform. Auf der Website und über den Newsletter informieren die Digitalen Perspektiven ihre Mitglieder und Interessierte regelmäßig über Veranstaltungen, Brancheninfos, Services sowie spannende Blogbeiträge zu digitalenTrends und Entwicklungen.Wer noch nichts von TikTok gehört hat, mehr darüber wissen möchte oder nicht glaubt, dass Podcasts längst auf der Überholspur sind, findet alles unter digitale-perspektiven.at

Startupland-Frühstück: Wo? Hotel das Tschofen, Rathausgasse 2, 6700 Bludenz Wann? 3. März 2020, 8 bis 10 Uhr Digitaler Stammtisch: Mit? Philipp Tschol von Silberball Digital Wann? 28. April 2020, 18:30 Uhr Digitales Werkstattgespräch: Mit? AJAS Immo GmbH aus Götzis Wann? 15. Juni 2020, 18:30 Uhr Anmeldung: info@ digitale-perspektiven.at


39 | NR. 04 • FEBRUAR 2020 • DIE WIRTSCHAFT

DIE VORLETZTE

apropos BLICKPUNKT

Fachkräfte der Zukunft

FOTO: WKÖ/SKILLSAUSTRIA

Über die Hälfte der 15-Jährigen hat sich 2019 in Vorarlberg für eine Lehre entschieden. Damit das so bleibt, braucht es moderne Berufsbilder, ein durchlässiges Bildungssystem und neue Angebote.

Daumen drücken für „Team Austria“: Vom 16. bis 20. September 2020 finden die 7. Berufseuropameisterschaften EuroSkills in Graz und damit erstmals in Österreich statt. Rund 650 Teilnehmende aus 30 Mitgliedsländern kämpfen bei diesem internationalen Leistungsvergleich in rund 45 Bewerben um die begehrten Europameistertitel. Voraussichtlich 52 österreichische Teilnehmer/-innen werden nach Graz entsendet.

GEMEINSCHAFTSPROJEKT

„Spannende Berufswelt – Meine Berufe“ FOTO: BIFO

BIFO und AMS bringen durch ein gemeinsames Projekt Schüler/-innen die unzähligen Berufe und Ausbildungswege in Vorarlberg näher. „Spannende Berufswelt – Meine Berufe“ richtet sich an die 3. und 4. Klassen der Mittelschulen im Bezirk Bludenz.

Als Pilotversuch findet die Zusammenarbeit im Bezirk Bludenz statt. Aufbauend auf den BIFO-Workshop „Spannende Berufswelt – Interessen und Fähigkeiten“ beschäftigen sich die Schüler/-innen anschließend mit speziell auf die Interessen abgestimmten Berufsbilder. Unterstützt werden sie dabei von Fachleuten aus dem BIZ, dem Berufsinformationszentrum Bludenz. „Wir freuen uns den Schüler/-innen dieses besondere Format anzubieten“, zeigt sich Projektleiterin Heidi Schobel begeistert. Dem stimmt auch Stefan Vögel vom AMS zu: „Die Verknüpfung der beiden Formate ist sehr gewinnbringend und ermöglicht es den Jugendlichen die vielen verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten und die persönlichen Chancen kennen zu lernen.“

Die Wege zum beruflichen Erfolg sind vielfältig. Besonders erfreulich ist, dass das Bildungssystem durchlässiger wird und damit auch unkonventionelle Karrieren ermöglicht werden. Die Lehre, wie sie hier in Vorarlberg gelebt wird, ist eine perfekte Basis dafür und ein wichtiger Standortfaktor: Ende 2019 standen 7.115 Lehrlinge in Ausbildung – allesamt dringend gesuchte Fachkräfte der Zukunft. Damit Vorarlberg die höchste Lehrlingsquote Österreichs weiter ausbauen kann – über die Hälfte der 15-Jährigen entschied sich 2019 für eine duale Ausbildung – müssen zum Teil noch kursierende alte Bilder und Stereotype aufgebrochen werden. Das gelingt durch die engagierte Arbeit von Ausbildungsbetrieben und Berufsschulen, aber eben auch durch strukturelle Neuerungen: Vor Kurzem wurde ein zweites Lehrberufspaket im Ministerrat verabschiedet, das zum einen die Modernisierung traditioneller Lehrberufe und zum anderen die Etablierung neuer Berufsbilder beinhaltet. Spannend sind auch komplett neue Angebote wie das Traineeprogamm Duale Akademie: Maturanten oder Schulabbrecher können auf verkürztem Weg eine anspruchsvolle und sehr gefragte Berufsausbildung machen. Was neben einer fundieerten praktischen und theoretischen Ausbildung in eine moderne (Lehrlings-) Ausbildung gehört? Digitaale Skills, unternehmerischess Denken und nachhaltiges Wirtschaften. Sabine Barbisch, Redakteurin „Die Wirtschaft“

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