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Spitäler vor dem Kollaps?

Insektensterben: wenn nichts mehr krabbelt

2019 NR. 7 • 19./20. April

tirol

Orlando Bloom

Andrea Berg: die herzkönigin Hautnah

Katy Perry

STAR Talk

Lady Gaga

Wenn Stars ihr hab & Gut versteigern

Das Kreuz mit der Kirche

unter dem hammer


WMF Headquarter • Standort: Langer Weg 28, 6020 Innsbruck • Architekt: DI Martin Aufschnaiter • Gesamtfläche: über 1700 m2 • Büros für rund 40 Mitarbeiter • 3 Besprechungszimmer • 450 m2 großer Showroom • topmodernes Schulungszentrum • innovative Gebäudestruktur


Bilder: © fotoschmiede - kreativ.studio by janus&goodlight

Alles neu bei WMF Österreich Von Profis geplant und für Kunden gemacht. Neue Dimensionen Ende letzten Jahres zog WMF Österreich in die neue Firmenzentrale in Innsbruck und trug damit nach vierzig Jahren dem personellen Wachstum Rechnung. Das neue Headquarter bietet nun allen Mitarbeitern einen modernen Arbeitsplatz am neuesten Stand der Technik und bündelt alle vier Geschäftsbereiche – Kaffeemaschinen, Hotel, Service und Consumer – an nur einem Standort. Daneben verfügt der Gebäudekomplex über großzügige Besprechungszimmer, ein topmodernes Schulungszentrum für Servicetechniker und Außendienstmitarbeiter sowie einen eindrucksvollen Showroom zur individuellen Produktpräsentation.

www.wmf.com

Feierliche Showroom Eröffnung für geladene Gäste am 6. Mai 2019

„Ich bin mir sicher, WMF schlägt mit der neuen Firmenzentrale ein Kapitel von völlig neuer Dimension auf.“ Manuel R. Harnischmacher, MBA Geschäftsführer WMF Österreich


Tickets für Mineralheilbad St. Margrethen

weekend.at

Entspannen Sie in natürlichem Mineralwasser, das auf 36 Grad erwärmt wird. Wir verlosen 20 x 2 Tagestickets für die Bade- und Saunawelt in der Ostschweiz.

Die

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Neuer Zaun oder Balkon von GUARDI

Kein Rosten mehr und 15 Jahre Garantie: Die aus Aluminium gefertigten Anlagen bestechen durch Design und Qualität. Zaun oder Balkon – Sie haben die Wahl!

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VIP-Package für Musical-Frühling Erleben Sie mit Ihrer Begleitung den Weltbestseller „Doktor Schiwago“ als Musical am 3. Mai in Gmunden mit anschließender Übernachtung im Seehotel Schwan.

Gewinnspiele

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Spontaner Kurzurlaub auf der Insel Rab

VIP-Pakete für die Salzwelten

Hobbits KeksPackage von Bahlsen

Kroatien für Kurzentschlossene: Zwei Übernachtungen für zwei Personen im Valamar Collection Imperial Hotel 4* – einlösbar zwischen 10. und 23. Mai 2019.

Faszinierende Einblicke bieten die Salzwelten Hallein, Hallstatt und Altaussee. Unser Preis: Eine Führung durch eine Salzwelt Ihrer Wahl plus Geschenkbox.

Schokolade kombiniert mit Haferflocken – bei Bahlsen Hobbits ist kerniger Naschspaß garantiert. Zum Keks-Set gibt’s eine Kaffeepadmaschine von Senseo dazu.

Preis im wert von EUR 300,–

Genuss-Gutschein von Bschoad Binkerl Decken Sie sich mit Köstlichkeiten und Mitbringseln für den Muttertag mit unserem Gutschein ein – einlösbar wahlweise im Geschäft in Schlierbach oder online.

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Jagua-Tattoo von Mehenna für Sie

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Alle Gewinnspiele auf www.weekend.at/gewinnspiele |

6    Weekend Magazin

Fotos: Guardi, Mineralheilbad St. Margrethen CH/Christian Holzknecht, Rudi Gigler, Valamar Collection Imperial Hotel, Bahlsen/PR, Salzwelten/Bergauer, Bschoad Binkerl, Flora Fellner, razoon racing COVERFOTOS (VON L.N.R. ABSTEIGEND): WAVEBREAKMEDIA/ISTOCK/GETTY IMAGES, DAVID CLODE/UNSPLASH, FRANZISKA KRUG/GERMAN SELECT/GETTY IMAGES, AURORE MARECHAL/ABACAPRESS.COM/VIENNAREPORT, A-WAY!/ALLPHOTO/VIENNAREPORT, HG: COLOURBOX.DE, FRANCO ORIGLIA/GETTY IMAGES

Preise im wert von EUR 2.500,–


Abendshopping in SchwazShoppen, flanieren und genießen

Ganz Schwaz in Einkaufslaune! Von der Schwazer Altstadt bis hin zum Einkaufszentrum Stadtgalerien haben am 3. Mai rund 70 Geschäfte für ihre Kunden bis 22.00 Uhr geöffnet. Neben tollen Angeboten in den Geschäften wird das Shoppen mit einem bunten Rahmenprogramm zu einem besonderen Erlebnis für die ganze Familie. Unter dem Motto „Italian Night“ lädt die Schwazer Innenstadt zum nächtlichen Einkaufvergnügen. Insgesamt 4 Live-Bands sorgen für die musikalische Unterhaltung und auch für die Kleinen gib es einige Highlights wie z.B. die Kinderschminkstation. Die Tanzgruppen Caramba und DanceArt werden mit ihren Performances für Überraschungsmomente sorgen. Casanovas erobern die Herzen der Damen

und Mafiosi werben mit Taschentricks. Die Schwazer Gastronomielokale sowie der Food Truck Mad Mäx verblüffen mit kulinarischen Köstlichkeiten für die perfekte Stärkung. Das Cafe del Mundo in der Innsbrucker Str. sorgt mit bio-zertifiziertem Rotwein und Tartufi-Pralinen aus Italien für eine gemütliche Lounge Atmosphäre. Beim Italian Clubbing in der Andreas-Hofer-Str. erwarten die Besucher neben Club Sound kühle Drinks und Cocktails. Genießen Sie das angenehme Shopping-Flair in

der Schwazer Altstadt.

Den Frühling in Schwaz genießen Es ist wieder soweit, die Sonne lacht vom Himmel und das traumhafte Wetter lockt viele nach Draußen. Doch die Frühlings- und Sommermonate bringen nicht nur angenehme Temperaturen, sondern bieten Veranstaltungen am laufenden Band. Da ist bestimmt für jeden etwas dabei. Kulturliebhaber und Genießer kommen in der Silberstadt nicht zu kurz! Unter dem Motto „Schwaz kocht auf“ verwöhnen die Altstadtbetriebe ab Mai jeden Donnerstag mit köstlichen Spezialitäten. Am 28. und 29. Juni steht Schwaz ganz im Zeichen der Kulinarik und des Genusses, wenn das Weinfest über die Bühne geht. Das traditionelle Schwazer Stadtfest wird am 3. August die gesamte Altstadt mit einem

bunten Programm für die ganze Familie füllen. Die Silberstadt präsentiert auch dieses Jahr wieder einen Musiksommer der Superlative mit dem Outreach-Festival im August und den Klangspuren im September. Weiters steigt am 7. September die legendäre „Lange Nacht der Musik“ mit zahlreichen musikalischen Höhepunkten in den verschiedensten Lokalen, Bars und Restaurants in Schwaz.

Alle Veranstaltungstermine finden Sie unter www.schwaz.at/kalender/ auf einen Blick.

Das Freiluftspektakel in Schwaz Silberberg – Das Schwazer Knappenspiel, ein Stück von Felix Mitterer. Vor dem beeindruckenden Kirchenportal der größten, spätgotischen Hallenkirche Tirols erzählt das Stück die konfliktreiche Geschichte des Schwazer Silbersegens und seines Niedergangs mit allen Folgen und Konsequenzen für die Menschen der damaligen Zeit. Silberberg, in der Inszenierung von Markus Plattner. Werden auch Sie Teil dieses Freiluftspektakels. Termine: 14.8., 16.8., 17.8., 22.8., 23.8., 24.8.,29.8., 30.8. und 31.8. jeweils um 20:30 Uhr. Tickets: Lindner Music.


H i g h l i g h ts

Der Weerberger Maler mit Südtiroler Wurzeln Robert Siller stellt in den Sommermonaten in der Galerie im FeuerWerk bei Binderholz in Fügen aus. Seine Bilder bestechen durch perfekte Licht-Schattenspiele. Er erlernte die Maltechnik als Autodidakt. www.binderholz-feuerwerk.com

Emotionen pur

Im Bildband „Seefeld 2019 – Hand in Hand“ hat das Gepa-Pictures-Team die Nordische Skiweltmeisterschaft Seefeld/Innsbruck 2019 auf 168 Seiten bildlich festgehalten. Der Bildband ist mit einer Auflage von nur 4.000 Stück im Handel. Zu bestellen unter: backoffice@gepa-pictures.com

VERLOSUNG auf

weekend.at/gewinnspiele

High

LIGHTS VERLOSUNG auf

weekend.at/gewinnspiele

Lenny Kravitz. Ein absoluter Megastar rockt die Idalp-

Bühne auf 2.320 Metern Höhe beim legendären „Top of the Mountain Closing Concert“ am 30. April: Lenny Kravitz! Im Gepäck hat er all seine Klassiker wie „Are You Gonna Go My Way“, „It Ain’t Over Til It’s Over“ und „Fly Away“. Konzertticket ist im Skipass zum Sondertarif inkludiert. www.ischgl.com

Lange nacht in Hall

Unter dem Motto „Platzlsingen und Einkaufen“ feiert die Haller Altstadt am 30. April mit einer Langen Einkaufsnacht „716 Jahre Stadt Hall“. Was die Besucher erwartet: Sieben Chöre singen auf sieben Plätzen, bis Mitternacht sind über 70 Shops und Lokale geöffnet und am Oberen Stadtplatz ist ab 17 Uhr der Nachtmarkt zu finden. www.hall-in-tirol.at

Stars of Tomorrow-Gala in Innsbruck Erleben Sie am 2. Juli im Congress Innsbruck wieder die Stars of Tomorrow-Gala, die bunte Tanzshow junger Nachwuchstalente aus Innsbruck und den USA – von Ballett bis Step, von Musical bis Hip-Hop ist alles dabei. Besonderes Highlight: Enrique Gasa Valga, umjubelter Chef der Tanzcompany des Tiroler Landestheaters, choreographiert im Auftrag der Stars of Tomorrow ein Stück mit und für jugendliche Flüchtlinge und Tirolerinnen. Karten zwischen 5 und 10 Euro. Jetzt sichern unter www.stars-of-tomorrow.at! Und für tanzbegeisterte Jugendliche: Stars of Tomorrow Camp in Innsbruck vom 8. bis 12. Juli. Mehr Infos: www.stars-of-tomorrow.at

Fotos: stadtmarketing hall, Robert Siller, Almut Schobesberger, Mathieu Bitton, GEPA-pictures

Almen und mehr . . .


MARY’S CHAT

BONUSPROGRAMM

GUTHABEN ABFRAGE

SHOP ÜBERSICHT

KAbaredisteln im Treibhaus Unter dem klingenden Namen „Die Kabaredisteln“ fordern fünf der besten Tiroler Kabarettisten die Lachmuskeln des Publikums. So sorgen der politischste Kabarettist Markus Koschuh, der bestgekleidetste Daniel Lenz, der größte Josef Holzknecht (1,92 Meter), der charmanteste Lukas Schmied und die hübscheste Kabarettistin Tanja Ghetta für einen wundervoll humorvollen Abend – am 25. April im Treibhaus. www.treibhaus.at

Legendäres Gauder fest

Es ist wieder soweit, Bierkönig Gambrinus ruft auf zum größten Frühlings- und Trachtenfest im Alpenraum: vom 2. bis 5. Mai findet das Gauder Fest in Zell am Ziller im Zillertal statt! Tausende Trachtenfans aus dem In- und Ausland werden erwartet, auf dem Programm stehen u. a. Livebands, das traditionelle „Ranggeln“, tollkühne Fahrgeschäfte, Trachtenumzüge und kulinarische Schmankerln rund um den Zillertal Gauder Bock. www.gauderfest.at

Fotos: Patrick Säly Photography, kabaredisteln, Zillertal Bier

Legendär: Der WeiSSe Rausch Am 21. April bildet die 22. Auflage des Kultrennens „Der Weisse Rausch“ den krönenden Abschluss der Wintersaison in St. Anton am Arlberg. Das auf 555 Teilnehmer limitierte Jedermann-Spektakel bietet auch Hobby-Rennfahrern die Chance, sich für einige Minuten wie ein Profi zu fühlen – und zu verausgaben. Denn die neun Kilometer lange Strecke bringt die Athleten an ihre mentale und körperliche Grenze. www.arlbergadler.eu

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H i g h l i g h ts

Lesespektakel Die achensee.literatour lädt vom 9. bis 12. Mai zum achten Mal an den Achensee. Autoren wie Doris Knecht, Tanja Maljartschuk, Daniel Wisser, Bernhard Aichner oder Nicola Förg lesen auf Schiffen, der Erfurter Hütte oder im Widum aus ihren neuestenWerken. www.achensee-literatour.at

„Udo Jürgens – die Story! Sein Leben, seine Liebe, seine Musik!“ heißt es am 10. Mai im SZentrum in Schwaz. Der Musiker und Pianist Alex Parker singt Udo Jürgens größte Hits, während Schauspielerin Gabriela Benesch Geschichten und Anekdoten des Stars erzählt. www.beneschfurrer.com

VERLOSUNG auf

weekend.at/gewinnspiele

Banff Film Festival.

Die Banff Film Festival World Tour legt am 24. April ihren traditionellen Tourstopp im Innsbrucker Metropolkino ein. Auf dem Programm stehen Filme und Dokus aus den verschiedensten Disziplinen des Outdoorsports – dem Zuschauer werden spektakuläre, adrenalingeladene, unglaubliche Momente geboten (Foto: Eis & Palmen). www.banff-tour.de

Kulinaria in Kufstein Vom 10. bis 12. Mai geht das KUlinaria Genussfestival im Kufsteinerland über die Bühne. Neben kulinarischen Leckerbissen beim Street Food Markt in Kufstein stehen auch Workshops und Events (z. B. Food Sharing im Hotel „Der Unterwirt“, Ebbs) auf dem Programm. Tipp: Im Kultur Quartier in Kufstein findet ein Designmarkt statt. www.kufstein.com

Innsbruckathlon in den Startlöchern Am 25. Mai steht Innsbruck ganz im Zeichen von Hindernislauf und körperlichen Bestleistungen – mit dem „Innsbruckathlon“ kommt die härteste Sightseeingtour in die Landeshauptstadt! Ob Profiathlet oder Hobbysportler, alle sind eingeladen, am Rennen über 11 knallharte Kilometer quer durch die Innsbrucker Innenstadt teilzunehmen. Highlight sind die 15 außergewöhnlichen Hindernisse, die es zu bewältigen gilt. Anmeldung ist bis 19. Mai möglich (Nachnennung bei der Startnummernausgabe am Rennwochenende, sofern noch Startplätze verfügbar sind). www.innsbruckathlon.at

Fotos: Lisa Shelton, Philipp Becker, GEPA Pictures companyCode, achensee.literatour, COFO Entertainment

Udo Jürgens-Abend


OeNB: Ausblick auf das Wirtschaftsjahr 2019 Univ.-Prof. Dr. Ewald Nowotny, Gouverneur der Oesterreichischen Nationalbank

Die aktuellen Wirtschaftsprognosen lassen eine Abschwächung der Weltkonjunktur 2019 erwarten. Handelskonflikte, der Brexit sowie Probleme in einigen Schwellen- und Industriestaaten dämpfen die Wachstumsaussichten. „Auch im Euroraum wird sich das Wachstum“, so Gouverneur Nowotny, „deutlich verlangsamen. In Österreich bremst sich der Wachstumspfad aus derzeitiger Sicht auf jeweils rund 1,5 % für 2019 und 2020 ein.“ Vor diesem eingetrübten Konjunkturbild und der Gefahr, keine weitere Annäherung der Teuerungsrate an das Inflationsziel für den Euroraum zu erreichen, hat der EZB-Rat in seiner Sitzung am 7. März 2019 die weitere geldpolitische Ausrichtung beschlossen. Die Leitzinsen werden mindestens über das Ende 2019 hinaus auf ihrem aktuellen Niveau konstant gehalten. Zudem werden von September 2019 bis März 2021 in vierteljährlichem Takt neue gezielte längerfristige Refinanzierungsgeschäfte (TLTROs III) mit jeweils zweijähriger Laufzeit angeboten.

20 Jahre Euro – eine Erfolgsgeschichte 20 Jahre nach seiner Einführung ist der Euro heute alltäglich, viele seiner Vorteile werden als selbstverständlich angenommen. Gerade Österreich gehört als Gründungsmitglied des Euroraums zu den Hauptgewinnern der Gemeinschaftswährung. Die Umstellungskosten schlugen einmalig zu Buche, während die Kosten für die Absicherung gegen Wechselkursrisiken dauerhaft entfallen sind. Als das vorrangige Ziel der gemeinsamen Geldpolitik wurde im EU-Vertrag die Wahrung der Preisstabilität festgeschrieben, definiert als HVPI-Inflationsrate von unter, aber nahe 2 %. In Österreich betrug die HVPI-Inflationsrate im Zeitraum 1999 bis 2018 1,8 % und lag damit unter der HVPIInflation des Euroraums. Die Teuerung fiel damit geringer aus als in den beiden Jahrzehnten davor.

Inflation in Österreich und im Euroraum Veränderung des VPI bzw. des HVPI (ab 1988) zum Vorjahr in % 8 Ø 1979–1988: 3,8 %

Euro-Einführung

7 6 Ø 1989–1998: 2,2 %

5

Ø 1999–2008: 1,9 %

Ø 2009–2018: 1,8 %

4 3 2 1 0 –1 1979

1984 VPI Österreich

1989 HVPI Österreich

1994

1999

2004

2009

2014

HVPI Euroraum

Quelle: Statistik Austria, Eurostat. Anmerkung: 10-Jahresdurchschnitte beziehen sich auf Österreich.

Neue 100- und 200-Euro-Banknote ab Ende Mai im Umlauf Am 17. September 2018 präsentierte die OeNB mit der 100- und 200-Euro-Banknote die letzten beiden Denominationen der neuen Europa-Serie, die am 28. Mai 2019 ausgegeben werden. Damit ist die Europa-Serie, die beginnend mit der 5-Euro-Banknote im Jahr 2013 schrittweise eingeführt wurde, vollständig. Um die einfache Unterscheidung der beiden Serien zu gewährleisten, wurden – wie schon bei den in Umlauf befindlichen Banknoten der Europa-Serie – die Farben leicht angepasst und ein modernes Design entwickelt. Das Format der beiden neuen Banknoten wurde abgeändert und sie haben nun die gleiche Höhe wie die 50-Euro-Banknote. Das Relief an beiden Rändern ist bei der 100-Euro-Banknote einmal und bei der 200-Euro-Banknote zweimal unterbrochen. Weitere Neuerungen finden sich bei der Smaragdzahl: Auf beiden Banknoten sind auf der Smaragdzahl €-Symbole zu erkennen. Darüber hinaus zeigt der Folienstreifen im rechten Teil beider Banknoten das neue Satelliten-Hologramm, bei dem sich durch Kippen der Banknote die €-Symbole um die Wertzahl bewegen, das Porträt-Fenster mit der mythologischen Gestalt Europa, das Hauptmotiv der Banknote, und das große €-Symbol.

Weitere Informationen zum Thema unter: OeNB-Info-Center: T: (+43-1) 404 20 6666, E-Mail: oenb.info@oenb.at www.oenb.at, Twitter: @OeNB, YouTube: OeNB, Instagram: oesterreichische_nationalbank

2018


t i ro l i n s i d e

Tirol

inside

Alexandra Nagiller Chefredakteurin

kommentar

Hass im Netz

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12    Weekend Magazin

Gletscherbericht. Bittere Bilanz: 89 der vom ÖAV-

Messteam untersuchten heimischen Gletscher zogen sich zurück, nur vier blieben stationär. Der mittlere Rückzug der 76 vor Ort vermessenen Gletscher betrug seit dem Vorjahr 17,2 Meter. Der größte Längenverlust wurde mit 128 Metern beim Viltragenkeeses (Venedigergruppe, Osttirol) dokumentiert.

Spielzeit 2019/20 Das Tiroler Landestheater präsentierte das Programm der neuen Spielzeit – die diesmal unter dem Motto „Die Kunst hat kein Vaterland“ steht. Dementsprechend erwartet das Publikum ein internationales und sehr vielseitiges Programm. Der Vorverkauf startet am 4. Juni. Innungsmeister Anton Rieder, Landesbaudirektor Robert Müller und Manfred Lechner (Sprecher der Tiroler Bauindustrie, v.l.).

Bauvorschau 2018 hat sich das Tiroler Baubudget auf knapp 1,8 Milliarden Euro belaufen, für 2019 wird eine Steigerung von 7,5 Prozent auf 1,93 Milliarden prognostiziert. Dementsprechend gut ist die aktuelle Stimmungslage unter den Betrieben. Einziges Manko: der Fachkräftemangel.

Am Tanzprogramm stehen The Tempest, Wolfgang Amadeus und Frieda Kahlo (Bild).

Fotos: Weekend Magazin/Nagiller, Rupert Larl, proHolz Tirol, Flughafen Innsbruck, QHT, J. Bodenbender

Sind auch Sie in den sozialen Netzwerken aktiv? Mit hoher Wahrscheinlichkeit. Und wurden auch Sie dort schon einmal verbal angegriffen? Falls ja, sind Sie nicht allein: In Österreich ist das z.B. schon jeder dritten Frau passiert. Meist sind es Beschimpfungen und sexuell anzügliche Mitteilungen, die durch die Anonymität im Netz besonders leicht passieren. Das soll sich hierzulande nun ändern – durch eine Registrierungspflicht für Nutzer von Onlineforen. Postings können dann zwar weiterhin unter Pseudonymen verfasst werden. Ab 2020 sollen Behörden aber beispielsweise bei Hasspostings die Möglichkeit haben, auf die Daten der Nutzer zuzugreifen. Problem also gelöst. Oder doch nicht? Denn seien wir mal ehrlich: Bereits jetzt werden viele Hasspostings unter dem tatsächlichen Namen des Users veröffentlicht. Hinzu kommt der rechtliche Aspekt: Eine anlasslose Speicherung mit dem potenziell ständigen Zugriff darauf könnte als Vorratsdatenspeicherung gesehen werden – diese ist laut Europäischem Gerichtshof und Verfassungsgerichtshof unrechtmäßig. Und dass Facebook das Registrierungssystem am österreichischen Recht ausrichten müsste, dürfte gegen die E-Commerce-Richtlinien der EU verstoßen. Ganz abgesehen davon ist wohl weniger die Anonymität, sondern eher ein fehlendes Unrechtsbewusstsein Kern des Problems. Umso wichtiger wäre es daher, die Rolle der Justiz zu stärken und Gesetzeslücken zu schließen – was zudem auch noch ein einfacheres Vorhaben sein sollte.


t i ro l i n s i d e

Reisesommer 2019

neuer Obmann

Die Tiroler sind reisefreudig – trotz des starken Vorjahres verzeichnet TUI ein Plus von sieben Prozent. Das Flugangebot ab Innsbruck wird aufgestockt: Die Mallorca-Flüge werden ausgebaut, neu ist ein Flug nach Antalya. Die Auswirkungen der insolventen Germania wurden abgefedert.

Mehr als 250 Mitgliedsbetriebe im ganzen Land zählt der Verein „Qualitäts-Handwerk Tirol“ mittlerweile. Nun wurde bei der QHT-Generalversammlung Georg Steixner in die QHT-Pension verabschiedet und übergab das Obmann-Amt an seinen neugewählten Nachfolger Franz Jirka.

Es dauerte etwas bis die Schüler den Teufelsknoten ohne Anleitung durchschaut hatten.

Alles Rund um Holz

Lisa Weddig (Geschäftsführerin TUI Österreich) und Marco Pernetta (Geschäftsführer Flughafen Innsbruck).

Das Vorjahr war ein voller Erfolg. Daher organisierte der Verein proHolz erneut im Tiroler Oberland einen Holztag für rund 200 Tiroler Schüler der dritten Klassen der Neuen Mittelschulen. Die Jugendlichen konnten an 15 Stationen kräftig sägen, schleifen, tüfteln und handwerken.

Der Kunde ist König In vielen Köpfen ist noch verankert, dass man am Taxistandplatz immer das erste Fahrzeug nehmen muss. FALSCH - nicht das erste, sondern das beste Taxi soll der Kunde nehmen! Jeder Kunde hat andere Ansprüche und für alle gibt es das geeignete Taxi. Ob Großraumtaxi für bis zu acht Fahrgäste, Allradfahrzeug oder Taxi mit Ski- oder Radträger. Die Tiroler Taxi- und Mietwagenbranche bietet für jeden Kunden das entsprechende Fahrzeug. Mit der TaxiAPP Tirol finden Sie dieses auch sehr schnell und einfach. ­

Gemeinsam mit LR Patrizia ZollerFrischauf (li.) und WK-Präsident Christoph Walser (re.) bedankte sich NeoObmann Franz Jirka bei Ehrenobmann Georg Steixner.

TaxiAPP Tirol Sie haben hohe Ansprüche und suchen ein ganz spezielles Taxi! Die App hilft Ihnen dabei! Jetzt kostenlos in Ihrem App-Store downloaden.

Ihre Tiroler Taxi- und Mietwagenunternehmen |

Weekend Magazin   13


Sommer Laune Urlaubsreif. Warme Temperaturen, Sonne und Urlaubsgefühle sind in greifbarer Nähe, denn traumhafte Urlaubsziele sind nur einen Flug entfernt. Mit einem Abflug ab Innsbruck beginnt die Erholung bereits am Flughafen.

D

er Sommerflugplan des Innsbrucker Flughafens steht 2019 ganz im Zeichen von traumhaften Mittelmeerdestinationen, die nur wenige Flugstunden entfernt sind.

Berlin ist ganzjährig mit Direktflügen von Innsbruck aus erreichbar.

Mittelmeer-Traumziele. Zurück im Flugplan ist die Sonnendestination Antalya in der Türkei, welche ab Ende Mai wieder aufgenommen wird. Das Angebot nach Griechenland ist auch im Sommer 2019 sehr stark. Chalkidiki, Kalamata, Kefalonia, Kreta und Preveza/Lefkas werden zwei Mal pro Woche angeflogen. Je einen wöchentlichen

Flug gibt es nach Korfu, Kos und Rhodos. In Italien steht der Süden mit Kalabrien und Sardinien je einmal pro Woche hoch im Kurs. Die Insel Brac in Kroatien wird ebenso einmal pro Woche angesteu-

ert. Die spanische Insel Mallorca wird zwei Mal, die Inselschwester Menorca einmal pro Woche angeflogen.

Städte erkunden. Von Innsbruck geht es direkt

nach Amsterdam, was von Transavia zwei Mal pro Woche angeflogen wird. Ab diesem Sommer bietet easyJet drei wöchentliche Flüge in die Trendmetropole Berlin. Zusätzlich steuert easyJet London Gatwick bis zu vier Mal pro Woche an. British Airways fliegt drei Mal pro Woche nach London Heathrow. Frankfurt (mit Lufthansa) und Wien (mit Austrian) werden sogar mehrmals täglich angesteuert. Helsinki steht bei Finnair zwischen Mitte Juni und Mitte August einmal pro Woche auf dem Plan. Infos: www. innsbruck-airport.com.

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Anzeige

Ein stets beliebtes Reiseziel ist Menorca, die kleinere Inselschwester Mallorcas.

Fotos: pixabay, Peter Norz

Gelegen an der Ostküste Spaniens sind die Balearen für ihre malerischen Küsten bekannt.


Ab in den

Süden

SOMMER 2019

GANZJÄHRIGE DIREKTFLÜGE

Antalya, Brac, Chalkidiki/Thessaloniki, Helsinki, Kalabrien, Kalamata, Kefalonia, Korfu, Kos, Kreta, Mallorca, Menorca, Preveza/Lefkas, Rhodos, Sardinien

Amsterdam, Berlin, Frankfurt, London Gatwick, London Heathrow, Wien

www.innsbruck-airport.com

transavia.com, easyjet.com, lufthansa.com, ba.com, austrian.com


T i ro l i n s i d e

Am Puls der Zeit Kaufhaus Tyrol. 2020 steht das 10-Jahres-Jubiläum des Kaufhauses Tyrol bevor. Bereits heuer tut sich dort aber einiges an spannenden Innovationen – denn die Branche entwickelt sich rasant, wie Centermanager Sebastian Schneemann ausführt. Von A. Nagiller

„Der Handel wird immer schnelllebiger. Die Kernfrage ist: Was wünscht der Kunde? Mit der App oder der China-PayInitiative setzen wir heuer Akzente.“ Sebastian Schneemann, Centermanager Kaufhaus Tyrol

weekend: Wo sehen Sie noch Potential? Sebastian Schneemann: Potential gibt es sicherlich noch bei der Aufenthaltsqualität. Daher werden noch heuer die Sitzgelegenheiten im Untergeschoss neu gestaltet, damit diese vermehrt zum Verweilen einladen.

Markt. Denn Tirol hat nach Wien die meisten Besucher aus China. Gäste aus China verwenden jedoch keine Kreditkarten, sondern sind es gewohnt, mittels App am Smartphone zu bezahlen. Es ist belegt, dass knapp 800 Mio. dieses Zahlungsmittel nutzen. Bis Sommer wollen wir daher bei der ChinaPay-Initiative mit so vielen Shops wie möglich dabei sein und damit in der Bezahl-App zu finden sein.

weekend: Tourismus spielt also eine wichtige Rolle. Wo geht hier die Reise hin? Sebastian Schneemann: China ist ein sehr wichtiger

weekend: Handel ist Wandel. Welche Trends erkennen Sie außerdem? Sebastian Schneemann: Der Handel wird immer schnell-

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16    Weekend Magazin

lebiger. Ein Trend ist daher durchaus zu Pop-up-Stores zu erkennen – aus diesen können sich dann ja langjährige Partner entwickeln, so wie in unserem Fall mit Rebekka Ruétz. Kleinere Flächen sind ebenfalls angesagt, ebenso wie interaktive Kommunikation mit dem Kunden, dass also z.B. ein Beratungstermin online vorbestellt wird. Ich sehe es so, dass sich der stationäre Handel und Online gut ergänzen und auch überschneiden. Denn der Kunde wünscht – selbst wenn er sich online informiert – auch weiterhin den direkten, persönlichen Kontakt.

weekend: Apropos Online: Das Kaufhaus Tyrol punktet seit Anfang April mit der neuen App. Sebastian Schneemann: Genau! Wir haben uns Gedanken zum Konsumverhalten gemacht und in der App einige spannende Ideen integriert: „Mary‘s Chat“ etwa funktioniert wie ein Messenger-Service, bei dem man interaktiv Kontakt mit den Shops aufnehmen kann. Stolz bin ich auch auf unser Treueprogramm. Denn das funktioniert unkompliziert und ohne extra Kundenkarte: Auf jeder Rechnung ist ein QR-Code gedruckt. Diesen einfach mit dem Smartphone scannen und Punkte sammeln. Diese können für einen Espresso, ein Frühstück oder eine Kinokarte eingetauscht werden. Umso mehr Punkte man sammelt, desto größer ist der Preis, wir haben z.B. Hotelaufenthalte oder Wellnessgutscheine im Angebot. 

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Zahlen & Fakten Mit 50 Shops auf sechs Ebenen und über 700 Mitarbeitern verzeichnet das Kaufhaus Tyrol täglich 19.500 Besucher – pro Jahr sind es 5,9 Mio. Besucher. Der Touristenanteil beträgt 25 Prozent. www.kaufhaus-tyrol.at

Foto: Kaufhaus Tyrol

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eekend: Nächstes Jahr steht das 10-Jahres-Jubiläum des Kaufhauses Tyrol an. Zeit für einen kurzen Rückblick: Wie zufrieden sind Sie mit der bisherigen Entwicklung? Sebastian Schneemann: Das Kaufhaus Tyrol ist bei den Tirolern ganz klar angekommen – auch weil das alte Kaufhaus Tyrol bereits einen guten Ruf hatte. Zudem haben wir in Sachen Tourismus in den vergangenen drei bis vier Jahren einen großen Schritt gemacht. Der Sommer ist bei uns mittlerweile fast wie eine zweite Vorweihnachtszeit. Stolz bin ich aber auch auf unsere hohe Zahl an Stammkunden. Gestartet sind wir mit 4,3 Mio. Besuchern, nun liegen wir bei knapp sechs Mio. – das ist eine tolle Entwicklung.


TOTAL-AUSVERKAUF GESCHÄFTSAUFGABE bei Avanti in Innsbruck!

INNSBRUCK. Der bekannte Avanti-Mitnahmemarkt in Innsbruck schließt seine Pforten. Im Total-Ausverkauf wegen Geschäftsaufgabe am Standort wird der gesamte, vorhandene Warenbestand zu Räumungstiefpreisen abverkauft! ALLES MUSS RAUS!

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„Schweren Herzens haben wir uns nach vielen erfolgreichen Jahrzehnten im Möbelhandel dazu entschlossen, unseren Avanti-Mitnahmemarkt in Innsbruck zu schließen. Für diesen Standort sind weitreichende Umstrukturierungsmaßnahmen geplant“, so der Geschäftsleiter Klaus Schweiger. „Aus diesem Grund muss der gesamte, vorhandene Warenbestand im Wert von mehreren Millionen Euro komplett geräumt werden!“

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zusätzlich auf alle reduzierten Ausstellungsküchen sowie frei geplante Küchen!

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RÄUMUNGS-BONI!* „ZUSÄTZLICH gibt‘s einen Möbel-Räumungsbonus in Höhe von 150 € * auf alle bereits im Preis reduzierten Ausstellungsmöbel. Satte 500€* Küchen-Räumungsbonus winken auf alle bereits im Preis reduzierten Ausstellungsküchen sowie auf frei geplante Küchen!“, betont Klaus Schweiger.

10% EXTRA-RABATT!1) „Wer in der Ausstellung nicht fündig werden sollte, profitiert von 10 % EXTRA-RABATT1) auf

alle Möbel-Neubestellungen“, so der Geschäftsführer.

KISTE BIER GRATIS! „Ab einem Einkaufswert von 1.000€ erhält jeder Kunde bei Selbstabholung eine Kiste Zipfer Bier GRATIS dazu – solange der Vorrat reicht!“, fügt Klaus Schweiger hinzu.

2 ZUM PREIS VON 1! Beim Kauf einer neuen Matratze oder eines Lattenrosts aus einem ausgesuchten RäumungsSortiment gibt‘s die 2. Matratze bzw. den 2. Lattenrost GRATIS dazu. Achtung: Nur solange der Vorrat reicht!

0% FINANZIERUNG!2) Damit die Traumeinrichtung auch Wirklichkeit wird, können alle Kunden eine 0 ,Nix% SonderFinanzierung2) (eff. Jahreszins) mit bis zu 36 Monaten Laufzeit in Anspruch nehmen!

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storys

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das z u e kr er d t i m Vertrauenskrise. Weltweit bringen die Missbrauchsskandale die katholische Kirche unter Druck. Wird es Franziskus gelingen, den schwerfälligen Dampfer auf Reformkurs zu bringen?

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18    Weekend Magazin

Von Gert Damberger


e h c r i

Sechs Jahre muss der 77-jährige Kleriker, der stets seine Unschuld beteuert hatte, hinter Gitter, wenn es seinen Anwälten nicht gelingt, eine Revision des Urteils zu erreichen.

Hat er oder hat er nicht? Das frag-

te sich auch das Kirchenvolk in Österreich in Bezug auf Alois Schwarz, den ehemaligen Bischof der Diözese Gurk-Klagenfurt. Bei dem im Vorjahr nach Niederösterreich (straf )versetzten Kirchenmann steht allerdings kein Sexualverbrechen im Raum, sondern nur der Bruch des Zölibats. Schwarz, der 17 Jahre lang die Diözese in Kärnten leitete, wird ein zu nahes Verhältnis zu einer Erwachsenenbildnerin aus Salzburg nachgesagt. Kirchenintern wurde sie „Frau Bischof“ genannt und auch von einem „Küchenkabinett“ war die Rede. In einem offenen Brief forderte Gerda Schaffelhofer, langjährige Präsidentin der „Katholischen Aktion“, ihren ehemaligen Studienkollegen Alois Schwarz auf, Farbe zu bekennen. „Wenn du ihr wirklich

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Fotos: JOHNY007PAN/ISTOCK/GETTY IMAGES, PPART/ISTOCK/GETTY IMAGES, KOKOPHOTO/ISTOCK/GETTY IMAGES

H

at er oder hat er nicht? Ganz Australien diskutierte leidenschaftlich über diese Frage. Die Geschworenen des Gerichts in Melbourne befanden, er hat – und sprachen Kurienkardinal George Pell einstimmig des Kindesmissbrauchs schuldig. Pell, der bis vor dem Prozess als Finanzchef des Vatikans die Nummer drei der Weltkirche war, soll 1996 in einer Kammer der Kathedrale in Melbourne zwei Chorbuben sexuell missbraucht haben.


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gehörst, wäre es anständig und angebracht, die Konsequenzen aus dieser Liebe zu ziehen“, schrieb die honorige Theologin. Schwarz betont, den Zölibat stets respektiert zu haben.

Papst entscheidet. Die

Causa Schwarz liegt nun in Form eines nicht für die Öffentlichkeit bestimmten Prüfberichts auf einem Schreibtisch im Vatikan und wird dem Papst vorgelegt werden. Der muss dann entscheiden, ob der Kirchenmann weiterhin als Bischof in St. Pölten tragbar ist oder auf einen Posten gehievt wird, auf dem er nicht wieder seine Mitarbeiter auf die Barrikaden

fast nicht, sieht man von den 35 Sängerknaben des Chors der Sixtinischen Kapelle ab.

bringt. Der Fall, alles in allem mehr eine Pfarrer-­ Soap als ein düsterer Kriminalfall, ist für die Kirchenleitung in Rom nicht angenehm, aber eher Peanuts im Vergleich zur Zwangslage, in die sie die vielen Missbrauchsfälle der Vergangenheit bringen.

Missbrauchsgipfel. Erst ein paar Wochen ist es her, dass Franziskus die Leiter der Bischofskonferenzen zu einem großen Antimissbrauchsgipfel nach Rom zitierte. Es ging darum, eine Krise zu managen, die von der Kirche bisher weitgehend verleugnet wurde. Und um ein Phänomen, dessen schieres Ausmaß erschreckend ist. Allein in den USA, das haben die dortigen Oberen zugegeben, haben seit den Fünfzigerjahren fast 7.000 Priester Kinder missbraucht, das sind sechs Prozent aller US-Kleriker. Walter Robinson, Investigativjournalist beim „Boston Globe“, der mit seinem Reporterteam Anfang der Nullerjahre Tausende Missbrauchsfälle an Kindern aufdeckte, bezeichnet die pädophilen Klerikerkreise mittlerweile als „internationale kriminelle Verschwörung, die ihresgleichen sucht. Mit Metastasen überall.“ Die Causa Alois Schwarz liegt als geheimes Dossier auf dem Schreibtisch des Papstes.

„Werkzeug Satans“. Auch

George Pell ist der ranghöchste Kirchenmann, der je von einem weltlichen Gericht verurteilt wurde.

Strenge Regeln. Das Ergeb-

nis der Kinderschutz-Konferenz blieb vage. Zwar kündigte der Pontifex strenge Maßnahmen an, die tatsächlich sofort in Dekrete gegossen wurden. So muss im Vatikan hinkünftig schon der Verdacht auf einen Missbrauch angezeigt werden (wobei allerdings das Beichtgeheimnis nicht verletzt werden darf). Aber andererseits gelten diese neuen Regeln nur für den Kirchenstaat und seine 800 Einwohner. Minderjährige gibt es in dem Ministaat eigentlich

wenn diese Bestimmungen nach Möglichkeit als „Best Practice“ von den Ortskirchen übernommen werden sollen, die Opferschutzorganisationen zeigten sich von Franziskus enttäuscht. Zu viel Reue, Beteuerungen und Ankündigungen und zu wenig Konkretes, so lautete der Tenor. In seiner Schlussrede kam der Papst auf „das Böse“ zu sprechen. „Die gottgeweihte Person (damit meint er die Kleriker) lässt sich von menschlicher Schwäche oder Krankheit versklaven und wird so zu einem Werkzeug Satans.“ Es gebe letztlich keine ausreichenden Erklärungen für Pädophilie, meinte Franziskus.

Abschaffung des Zölibats. Den Teufel zu bemühen, heiße bloß, dem Problem auszuweichen, wenden die kritischen Katholiken ein. Sie halten die klerikale, rein männliche Sonderwelt und die verstockte Sexualmoral für den Nährboden, auf dem ein Phänomen wie Kindesmissbrauch

„Wenn die Kirche nicht bald die notwendigen Weichenstellungen vornimmt, werden sich keine Laien mehr finden, die sich in den Pfarren engagieren wollen.“ Helmut Schüller Sprecher der Pfarrer-Initiative

Fotos: INAKI ANTONANA PLAZA/GETTY IMAGES, GREGORIO BORGIA/AP/PICTUREDESK.COM, HANS PUNZ/APA/PICTUREDESK.COM, HELMUT FOHRINGER/APA/PICTUREDESK.COM

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Austritte nach Diözesen 2018 Feldkirch

2.981

+4,3%

Linz

St. Pölten

+10,4%

-4,5%

9.714

4.573

Short

+14,1%

Talk

Innsbruck

3.614

+9,6%

Eisenstadt

Salzburg

1.299

4.864

+0,7% Foto: colourbox.de

Graz-Seckau

+16,8% regelrecht gezüchtet wird. Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken – es repräsentiert 24 Millionen Laien – forderte nach Erscheinen der Missbrauchsstudie der katholischen deutschen Bischofskonferenz eine völlige Gleichstellung von Männern und Frauen in allen kirchlichen Ämtern und ein Ende des Pflichtzölibats. In der Studie wurde nämlich nachgewiesen, dass zölibatäre Priester fünfmal häufiger Sexualdelikte begehen als die verheirateten Diakone.

Kirchenreform gefordert. Auch die österreichische Plattform „Wir sind Kirche“ erneuerte in einer Stellungnahme zum Missbrauchs­ skandal ihre Forderung nach Abschaffung des Zölibats. Die

+8,3%

„Gefahr reduzieren“

10.440

Gurk-Klagenfurt

+7,7%

3.526

Fotos: WILLIAM WEST/AFP/PICTUREDESK.COM, privat

Wien

17.367

Quelle: APA/Kathpress

Steigerung Rückgang

Laienorganisation geht auf das Personenkomitee zurück, das 1995 als Reaktion auf den Missbrauchsskandal um den Wiener Kardinal Hans Hermann Groer das „Kirchenvolksbegehren“ initiierte, das von über 500.000 Katholiken unterschrieben wurde. Martha Heizer von „Wir sind Kirche“, aber auch Helmut Schüller, Sprecher der re­ form­orientierten Pfarrer-­ Initiative, und Herbert Bartl, Obmann der verheirateten „Priester ohne Amt“, sprachen sich in einer gemeinsamen Erklärung für eine große Kirchenreform aus, für ein „Recht der Basis auf Kontrolle der Mächtigen“ und eine Gewaltenteilung.

mer wieder als „Reformpapst“ tituliert wird, den Pflichtzölibat abschaffen und damit den Klerus auslüften? Natürlich weiß er, dass er mit einer Protestantisierung der katholischen Kirche eine Kirchenspaltung riskieren würde, also ist er sehr vorsichtig und betont immer wieder, dass eine radikale Abkehr vom Pflichtzölibat nicht infrage komme. Andererseits weiß er um die Gefahren der Erstarrung und den galoppierenden Schwund an Gläubigen in den wohlhabenden Ländern. „Klerikalismus“ ist regelrecht ein Schimpfwort für ihn – einmalig für den obersten aller Kleriker.

„Klerikalismus“. Kann Jor-

kankenner halten ihn für einen listigen Fuchs. Er könnte die Amazonas-Synode am Ende des Jahres nutzen, um mit Verweis auf den besonders großen Priestermangel in dieser Region eine territorial begrenzte Lockerung des Pflichtzölibats durchzusetzen. Die freie Wahl der Lebensform könnte dann nach und nach eines Tages auch in Kärnten oder Niederösterreich ankommen. Übrigens: Bischof Alois gilt als „Progressiver“, der sich Priester mit Ehering ganz gut vorstellen kann.

ge Mario Bergoglio, der im-

Proteste gegen verbrecherische Kleriker mehren sich weltweit.

Lockerung in Sicht? Vati-

V

Herbert Bartl Obmann „Priester ohne Amt“ Wie viele Priester leben in Österreich geheim in einer Beziehung? Das kann man nicht genau beziffern, aber ich möchte auf eine Umfrage des Pastoraltheologen Paul Zulehner unter österreichischen Priestern zum Thema Zölibat verweisen. Das Ergebnis war, diplomatisch formuliert, dass „60 Prozent eine Lösung gefunden haben, die sie mit ihrem Gewissen vereinbaren können.“ Gäbe es weniger Fälle von Kindesmissbrauch, wenn Weltpriester heiraten dürften? Es gibt sicher einen hohen Anteil an Pädophilen, die sich unter dem Schutz des Zölibats und des spirituell überhöhten Priesteramts ausleben. Ein vernünftiger Umgang mit der Sexualität und eine realistische Sicht auf das Priesteramt würden die Gefahr etwas reduzieren, dass sich derartige Leute einschleichen, aber völlig verhindern kann man das wohl nicht. Das größte Problem in Sachen Missbrauchsfälle ist der interne Umgang damit. Im Klerus glaubt man, mit der Beichte eines Sexualdelikts ist alles wieder leiwand, weil es bereut wurde. Dem ist aber nicht so.

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Weekend Magazin   21


Sto rys

Spitäler

funken

SOS

Notfall. Überfüllte Warteräume, randalierende Patienten – Ausnahmezustand an den österreichischen Spitälern. Ein Lokalaugenschein in der Notaufnahme – und ein Blick darauf, wie in Tirol mit der Situation umgegangen wird. Von M. Stoimaier und A. Nagiller runter in einen der Schockräume zur Erstbehandlung. „Der Mann hat sich bei Forstarbeiten schwer am Unterschenkel verletzt – die Kollegen klären nun die weitere Vorgehensweise ab, müssen im Fall der Fälle einen Operationssaal frei bekommen, schauen, ob genügend Personal zur Verfügung steht und so weiter“, klärt

Meniskus-Operation unausweichlich: Oberarzt Stephan Schwarz mit schlechten Nachrichten für Rupert Hopfer.

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22    Weekend Magazin

Plecko im Laufschritt in Richtung Fahrstuhl auf. „Business as usual“ eben – so wie in jeder anderen Notaufnahme in Österreich auch.

Erstversorgung. „Tagsüber versehen bei uns fünf Ärzte in der Notaufnahme Dienst – in der Nacht ist es einer weniger“, klärt Stephan Schwarz, der an

diesem Tag leitende Oberarzt auf. An die 300 Menschen werden am UKH Graz täglich erstversorgt – „dazu kommen noch 300 bis 400 ambulante Patienten zur Nachbehandlung. Richtig ruhig ist’s nie“, lächelt Schwarz. Bei 5.200 Operationen, die hier pro Jahr durchgeführt werden, ist das auch durchaus zu glauben.

Pro Jahr werden mehr als 1,1 Mio. ambulante Patienten in den Tirol Kliniken versorgt.

Fotos: Elisabeth Stolzer, Land Tirol/ Berger, Tirol Kliniken

S

ie bringen den Unterschenkel?“ Small Talk am Dach des Grazer Unfallkrankenhauses – die Crew von Christophorus 12, angeführt von Pilot Peter Fleischhacker, hat gerade einen Schwerverletzten eingeflogen. Nach der „Begrüßung“ durch Primarius Michael Plecko geht’s per Lift


Short

Talk

Effizienter dank Reform

Bernhard Tilg Gesundheits-Landesrat Warum ist eine Spitalreform nötig? Es gibt Fachgebiete mit zunehmendem Bedarf sowie Bereiche mit abnehmendem Bedarf. Außerdem hat sich die stationäre Patientenversorgung in Tirol in den letzten Jahren weg von der Bettenorientierung hin zur Leistungsorientierung entwickelt. Durch die Bündelung der Versorgungsprozesse in Richtung tages-, wochenklinische und ambulante Leistungserbringung unterliegen die bettenführenden Organisationseinheiten in allen Krankenhäusern einem weiteren Umstrukturierungsbedarf. Anpassungen in der Organisation und in den Versorgungsformen sollen zudem mittelfristig zu einer Entlastung des Personals führen. Welche Kosten entstehen derzeit? Wir reden in Tirol von öffentlichen Gesundheitsausgaben von mittlerweile jährlich über einer Milliarde Euro bei den neun landesfondsfinanzierten Krankenanstalten.

Wartezeit. Bei unserem Lo-

kalaugenschein in Graz-Eggenberg ist der Wartebereich vor den drei Behandlungskojen der Notaufnahme ungefähr zur Hälfte gefüllt. „Am Wochenende ist bestimmt mehr los“, murmelt man vor sich hin. „Das ist ein alter Mythos, der so einfach nicht stimmt“, hakt Plecko gleich ein. „Am Wochenende ist allerdings nur die Notfallmannschaft da – es heißt ja schließlich auch Notaufnahme.

Die Herausforderungen sind groß im Klinikalltag: Michael Plecko im Gespräch mit Marcus Stoimaier (Weekend).

Wie schaut der weitere Zeitplan aus? Die Vorschläge sind am Tisch, wir haben auch schon Rückmeldungen der Krankenhäuser. Im Mai finden weitere Häuserrunden statt und im Juni eine Konferenz mit breiter Einbindung. Bis Mitte des heurigen Jahres soll das Konzept der Zielsteuerungskommission zur Beschlussfassung vorliegen.

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Sto rys

Eskalation. Was für die meisten Menschen hoffentlich

nal sowie ein Notfallknopf mit direkter Verbindung zur Polizei sind deshalb heute in jedem Krankenhaus Standard.

Gegenmaßnahmen. In Inns-

nachvollziehbar klingt, stößt aber immer wieder auf Unverständnis. „Unsere Gesellschaft wird einfach immer ichbezogener, dazu kommt, dass auch der Respekt vor der Institution Spital und Ärzten dramatisch gesunken ist. So kommt es vor, dass Leute zu toben beginnen, weil wir ihnen einen Schwerverletzten vorziehen – dazu kommt das Problem mit Drogen und Alkohol. Bei uns haben Patienten schon die komplette Wundversorgung zerstört“, erinnert sich Schwarz,

Alltag in der Notaufnahme: Oberarzt Aurel Krauss erklärt ­einem Patienten, wie es mit ihm weitergeht.

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24    Weekend Magazin

der als ehemaliger Eishockeyspieler und imposante Erscheinung eigentlich nicht in die Kategorie schreckhaft fällt. Dass der Gewaltanstieg auf die Flüchtlingswelle im Jahr 2015 zurückzuführen ist, will man in Graz nicht unterschreiben. „Zweifellos gründen diese Zwischenfälle hin und wieder auf kulturellen Unterschieden – doch die Hemmschwelle ist auch bei Inländern dramatisch gesunken“, stellt Plecko klar. Gewaltschutztrainings für Mitarbeiter, Sicherheitsperso-

bruck wurde zudem sehr erfolgreich ein eigenes Deeskalationstraining ins Leben gerufen. Das Ergebnis: „Wir können bis zu 90 Prozent potentiell eskalierender Situationen lösen. Es ist verständlich, dass ein Patient angespannt ist, weil er Angst hat, Schmerzen o.ä. Hier lernen die Mitarbeiter Strategien, damit umzugehen. Das funktioniert so gut, dass wir das Programm noch weiter ausbauen werden“, so Johannes Schwamberger. Allheilmittel ist das dennoch keines, wie er bestätigt: „Die Zahl der Übergriffe hat in den letzten Jahren nicht zugenommen, sehr wohl aber die Intensität: Wo früher geschrien wurde, wird heute gewatscht, wo früher gewatscht wurde kommt nun die Faust zum Einsatz, wo es früher die Faust war ist es nun das Messer.“ Durchaus eine schwierige Situation, nicht nur für die Mediziner. 

Bitte, Geduld: Lange Wartezeiten in der Notaufnahme sorgen für erhöhtes Aggressionspotenzial.

V

Fotos: Elisabeth Stolzer, EunikaSopotnicka /istoc/gettyimages

Das Problem dabei ist, dass es halt relativ ist, was jemand als Notfall empfindet“, weiß der ärztliche Leiter des größten steirischen Trauma-Spitals, worauf man hinaus will. Die Reihung der Patienten erfolgt übrigens in jeder Notaufnahme nach einem internationalen Bewertungssystem. „Bei einer schweren Verletzung kommt man natürlich unmittelbar zu einem Arzt – wird man mit niedriger Priorität bewertet, wird man immer nach hinten gereiht, wodurch lange Wartezeiten entstehen.“ In Innsbruck hat man eine Möglichkeit gefunden, die Situation zu entschärfen, wie Tirol Kliniken-Pressesprecher Johannes Schwamberger erläutert: „Wir haben ja drei Notaufnahmen: Die Unfallchirurgie, die Kindernotaufnahme und die Notaufnahme der Inneren Medizin. Bei letzterer haben wir eine Erstversorgungseinheit mit Allgemeinmedizinern eingeführt, die klärt, ob jemand ein absoluter Notfall ist oder in die entsprechende Abteilung weitervermittelt und dort behandelt werden kann. Das hat viel Druck rausgenommen.“

Routinearbeit: Gerhard Fasching arbeitet seit 25 Jahren als Gipsassistent im Grazer UKH. „Manchmal realisieren die Leute erst bei mir, was ihnen passiert ist.“


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Sto rys

70 Jahre im Einsatz Thema der Woche. 1949 von Hermann Gmeiner in Tirol gegründet, geben die SOS-

E

s sind oft schwere Rucksäcke, die Kinder und Jugendliche ins SOS-Kinderdorf mitbringen. Mit entsprechender Unterstützung schaffen es die meisten einen guten Weg einzuschlagen. So wie die 16-jährige Marlen. Nach einigen Jahren im SOS-Kinderdorf wurde sie dort zur Kinderparlamentssprecherin gewählt und kümmerte sich um Themen wie Ausgehzeiten oder vernünftige Handynutzung. Vor kurzem hatte Marlen einen großen Auftritt in Berlin: Die selbstbewusste junge Frau hielt im Rahmen der Verlei-

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26    Weekend Magazin

SOS-Kinderdorf In den vergangenen 70 Jahren hat SOS-Kinderdorf in Österreich rund 12.000 Kindern und Jugendlichen ein sicheres Zuhause gegeben, weltweit waren es 280.000. Zudem wurden alleine in Österreich tausende junge Menschen und ihre Familien mobil und ambulant unterstützt. 2018 wurden österreichweit mehr als 1.800 Kinder und Jugendliche in Familien und Wohngruppen betreut, in Tirol waren es fast 700. Rund 1.300 wurden mobil unterstützt und 2.500 kamen in die ambulante Beratung.

hung eines deutschen Friedenspreises eine Rede. Marco, ein junger Mann aus einem Tiroler SOS Kinderdorf, hat dank liebevoller und kompetenter Begleitung auch seine Berufung gefunden. Um sein künstlerisches Talent zu fördern, wurde für ihn sogar eine kleine Werkstatt eingerichtet. Und Marco nutzte die Chance: Heute besucht er eine Schnitzschule in Gröden und zeigt seine Werke bereits in ersten Ausstellungen.

Im Wandel. Das sind nur zwei Erfolgsgeschichten. Denn die Anfänge von SOSKinderdorf waren hart: Es

Fotos: SOS Kinderdorf Archiv, SOS Kinderdorf

Kinderdörfer heute Kindern in 135 Ländern der Welt ein liebevolles Zuhause. Ein Blick auf die Arbeit und die Erfolgsgeschichte des Tiroler Projektes. Von Conny Pipal


herrschte bittere Not, als Hermann Gmeiner am 25. April 1949 mit einer Gruppe engagierter Frauen und Männer die Idee ins Leben rief. Wurden Waisen und unerwünschte Kinder damals in Heimen und Erziehungsanstalten mehr verwahrt als betreut, erfuhren sie nun Schutz im Umfeld einer SOS-Kinderdorf-Familie. Gmeiner bekam keine Unterstützung durch die öffentliche Hand, doch er öffnete mit seiner Idee die Herzen der Menschen: Er bat um einen Schilling im Monat und trotz großer Armut folgten viele seinem Spendenaufruf, sodass er noch im selben Jahr mit dem Bau des ersten

Das Osttiroler SOS-Kinderdorf in Nussdorf-Debant – hier wohnte auch Marco.

SOS-Kinderdorfes in Imst beginnen konnte.

Im Wandel. Kinder, die heu-

te in einem Kinderdorf leben, sind keine Waisen, sondern haben Eltern, die aus verschiedensten Gründen in einer schwierigen Situation sind und es alleine nicht

mehr schaffen, für ihre Kinder zu sorgen. Daher bietet SOS-Kinderdorf heute auch mobile und ambulante Hilfen an oder Projekte wie das Eltern- Kind-Wohnen, wo meist alleinerziehende Frauen mit Kindern aufgenommen werden, bis ein eigenständiges Leben wieder möglich ist.

70 Jahre Erfolg. 2018 hat

SOS-Kinderdorf in Tirol fast 700 Kinder und Jugendliche betreut und unterstützt: 171 in SOS-Familien und Wohngruppen und 451 mobil in ihren eigenen Familien. Ziel der „Ambulanten Familienarbeit Tirol“ von SOS-Kinderdorf ist es, dass die jungen Menschen in ihrer Familie

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Helmut Kutin (von 1986 bis 2012 SOS-Kinderdorf-Präsident, Mitte) und Kinderdorf-Gründer Hermann Gmeiner besuchten 1978 Mutter Teresa in Kalkutta.

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Bauarbeiten in Imst: Das erste SOS-Kinderdorf weltweit entsteht.

Titelsujet: terrestrischer Laserscan - ./studio3 - Institut für Experimentelle Architektur

bleiben können. Ist dies nicht möglich, gibt es auch kurzund mittelfristige Krisenplätze und Wohngruppen. Die Palette an Problemen, die Familien an die Grenzen und zu Überforderung führen, sind vielschichtig: Krankheit, Arbeitslosigkeit, Trennung, finanzielle Lasten sind nur einige der Schwierigkeiten. Ein weiteres

Standbein: Seit 2014 ist SOS-Kinderdorf zudem Träger der Hotline „Rat auf Draht“, die Kindern und Jugendlichen österreichweit anonym und kostenlos rund um die Uhr zur Verfügung steht. Alleine im vergangenen Jahr wurden 80.000 Anrufe und über eine Million Zugriffe auf die Homepage gezählt.

Zukunft bauen. Ein Fokus

im heurigen Jubiläumsjahr liegt übrigens auf dem weiteren Ausbau: In Tirol, wo für SOS-Kinderdorf vor 70 Jahren alles begonnen hat, werden fünf neue Wohngruppen gebaut: zwei in Imst, zwei in Osttirol und erstmals eine in Absam. Das Ziel: Mit diesen zukunfts-

weisenden Projekten auch den kommenden Generationen von Kindern bestmögliche Betreuung zu gewährleisten – und die Hoffnung, wie damals zur Zeit der Gründung, dass auch künftig viele Menschen in Tirol und darüber hinaus die Idee von SOS-Kinderdorf unterstützen.

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Stihl Tirol wächst weiter chance. In Langkampfen wurde kräftig ausgebaut – 150 neue Arbeitsplätze entstanden.

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er Tiroler Standort der STIHL Gruppe weihte kürzlich einen großen Erweiterungsbau ein. Realisiert wurde das Bauprojekt des Gartengeräte-Herstellers in nur 16 Monaten. Mit einem Investitionsvolumen von 22,8 Millionen Euro handelte es sich um die bislang höchste Einzelinvestition von STIHL Tirol (ehemals VIKING).

Ausbau. Auf insgesamt 20.000 m² Nutzfläche entstanden auch rund 150 neue Arbeitsplätze. Davon konnten bereits 65 zum Jahreswechsel besetzt werden, wodurch sich der Mitarbeiterstand kürzlich

ven STIHL Gartengeräte. Was auch dringend nötig ist. Gesucht werden derzeit Mitarbeiter vorrangig für die Bereiche Produktion, Logistik, Qualitätsmanagement, Technischer Einkauf und Produktentwicklung.

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STIHL Tirol sucht derzeit auch stark nach Personal für die Produktion seiner Gartengeräte.

auf über 600 erhöhte. Kräftig ausgebaut wurden u.a. die Produktion der Rasenmäher sowie anderer bodengeführter Gartengeräte von STIHL und die Entwicklung.

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Große Freude herrschte bei den fünf Erstplatzierten! 3. Lehrjahr (v. li.): Larissa Radowski (4. Platz), Ailine Rabanser-Berger (2. Platz), Siegerin Theresa Speckner, Sarah Fagschlunger (3. Platz), Jasmin Plankensteinger (5. Platz). 2. Lehrjahr (v. li.): Fabienne Kirchebner (4. Platz), Patricia Egger (2. Platz), Siegerin Andjela Jevtic, Janine Hausegger (3. Platz), Laura Jarolin (5. Platz).

Künftige Top-Stylisten tyrolskills der friseure. Die Wirtschaftskammer Tirol lud wieder zu den Tyrol-

kreatives Potenzial, Können und Fachwissen unter Beweis.

nen, Schneiden und Stylen, Themenstyling „Charleston 20/30er Jahre“ (2. Lehrjahr), Modehaarschnitt und „Abend Make-up mit Hochsteckfrisur“ (3. Lehrjahr). Eine besondere Herausforderung war der Sonderbewerb für alle Lehrjahre „Du wirst Trendsetter 2019“. Dabei war alles erlaubt, und es kam auf die originelle Idee, Kreativität und die perfekte Umsetzung an.

Kreative Aufgaben. Auf

dem Wettbewerbsprogramm standen je nach Lehrjahr Aufgaben wie „lockig flockig“ (1. Lehrjahr), Trendstyle für Damen und Herren inklusive Föh-

„Den Lehrlingen gebührt neben Respekt für ihre top Leistungen auch großer Dank: Ohne sie könnten Tirols Friseure nicht so erfolgreich arbeiten.”

Landessiegerin Theresa Speckner (Mitte) freut sich über den Hauptpreis, eine Toyota Aygo gratis für ein Jahr, gemeinsam mit (v. li.): Landesinnungsmeister Clemens Happ, Spartenobmann Franz Jirka, Salon Looksus-Chefin Martha Norz, Innungs-GF Michael Niedertscheider, TyrolSkills-Leiterin Carmen Gstrein und Moderator David Narr.

Clemens Happ Landesinnungsmeister Friseure, WK Tirol

Entgeltliche einschaltung

E

s wurde geschnitten und geföhnt, gefärbt, geschminkt, gesteckt und gestylt – der TyrolSkills Landeslehrlingswettbewerb der Friseure ging im Kurhaus Hall über die Bühne. Die Teilnehmer aller drei Lehrjahre stellten ihr

Fotos: Die fotografen

Skills der Friseure. Teilnehmer aller drei Lehrjahre stellten ihr Können unter Beweis – das Ergebnis: tolle Stylings, kreative Frisuren, modische Schnitte und perfektes Make-up.


Short

Talk

Dreifache Landessiegerin

Michael Niedertscheider, Franz Jirka, Carmen Gstrein und Clemens Happ gratulierten auch den fünf Erstplatzierten des 1. Lehrjahres (v. li.): Fabienne Grießer (4. Platz), Fiknete Zeqiri (2. Platz), Siegerin Vanessa Ortner, Sophia Treichl (3. Platz) und Sandra Pale (5. Platz).

Was bedeutet dir der Landessieg? Dieses Jahr besonders viel! Ich habe nun nämlich zum dritten Mal in Folge den Landessieg erreicht, also in allen drei Lehrjahren. Dadurch bin ich top-motiviert, auch an weiteren Wettbewerben teilzunehmen. Und es ist eine Bestätigung, dass es der richtige Beruf für mich ist.

entgeltliche einschaltung

Fotos: die fotografen, weekend magazin/Hörmann

Siegerfreuden. Neben der

kreativen Umsetzung legte die Jury besonderes Augenmerk auf sauberes, präzises und rasches Arbeiten nach Zeitvorgabe. Im 3. Lehrjahr hat Theresa Speckner überzeugt, vor Ailine Rabanser-Berger (beide Salon Looksus, Innsbruck) und Sarah Fagschlunger (Friseur Hofer, Innsbruck). Im 2. Lehrjahr gingen Andjela Jevtic (Salon Looksus, Innsbruck), Patricia Egger (dm friseurstudio, Kitzbühel) und Janine Hausegger (dm friseurstudio, Imst) siegreich hervor. Im 1. Lehrjahr standen Vanessa Ortner (Salon Haarscharf, Sillian), Fiknete Zeqiri (dm friseurstudio, Völs) und Sophia Treichl (Styling Salon Nicola, Ellmau) auf dem Siegertrepp-

Theresa Speckner Landesiegerin, 3. Lehrjahr

chen. Den Sonderbewerb konnte Natalie Haller (Friseur Hofer, Innsbruck) für sich entscheiden. Neben TyrolSkillsPokalen freuten sich die Teilnehmer über wertvolle Warengutscheine. Zudem haben sich die Erst- und Zweitplatzierten aller drei Lehrjahre für den Bundeslehrlingswettbewerb im Mai in Niederösterreich qualfiziert.

V

„Beim Wettbewerb zeigen die Lehrlinge ihr hohes Niveau an Können und Kreativität. Gleichzeitig wird auch der Friseur-Beruf vor den Vorhang geholt.” Carmen Gstrein Leiterin TyrolSkills WK Tirol

Wie hast du dich speziell auf diesen Wettbewerb vorbereitet? Trainieren, trainieren, trainieren! Die Unterstützung ist auch ein großes Thema, und ich möchte mich bei meiner Chefin Martha Norz, Christina Hofer & Aline Egg herzlich bedanken – für das viele Training und die Bereitstellung der Materialien.

Kontakt Lehrlingswettbewerb Wirtschaftskammer Tirol Carmen Gstrein Tel.: 05 90 90 5-7314 carmen.gstrein@wktirol.at www.tyrolskills.at

Würdest du die Teilnahme an den TyrolSkills weiterempfehlen? Auf jeden Fall, man kann sehr viel Erfahrung sammeln. Auch für die Lehrabschlussprüfung sind sie ein gutes Training. Was liebst du an deinem Beruf? Dass er so kreativ ist und man viel mit Schnitten und Farbe ausprobieren und umstylen kann. Das Schönste aber ist, wenn man Kunden glücklich macht.

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Weekend Magazin   31


Lebensart

Das große

insekten sterben Ausgekrabbelt. Sie sorgen für Landschaftspflege, Schädlingsbekämpfung, Bestäubung und video Ich bin SCANDRA. Deine Augmented Reality APP. Lade mich gratis herunter und erwecke diesen Inhalt zum Leben.

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32    Weekend Magazin

Nahrung. Verschwinden die Insekten, geht es auch uns an den Kragen.

V Von Stefanie Hermann


l e b e n sart

Rund

700

41

Wildbienenarten leben in Mitteleuropa.

Die

Hälfte aller Insektenarten könnte in den nächsten 50 Jahren verschwinden.

37.600

Insektenarten sind in Österreich heimisch.

14.000 davon nehmen im Bestand ab.

Die Bestäubungsleistung von Bienen liegt in Österreich zwischen

300 900 Millionen

Insekt des Jahres ist die

Rote Mauerbiene Schirmherrin ist die Bundesministerin für Nachhaltigkeit und Tourismus, Elisabeth Köstinger.

(Schätzung Bundesamt) und

Euro (Schätzung Imker Salzburg).

Prozent aller Insektenarten weltweit sind gefährdet.

Ein Pkw kollidiert pro Kilometer mit bis zu

3.000 Insekten.

Zur Schädlingsbekämpfung leisten Insekten in Österreich einen Beitrag im Wert von

250 Millionen

80

Prozent aller Kulturpflanzenund Wildblumenarten sind von Bestäubung abhängig.

Euro.

Fotos: David Clode / Unsplash

S

ie sind die geheimen Herrscher über die Erde. Keine andere Tierklasse ist so artenreich, keine andere bringt eine solch gewaltige Biomasse auf die Waage. Ohne sie gäbe es keine Bestäubung, keine Blüten – kurz keine Nahrung: Insekten. Umso schockierender, zu welchem Befund die beiden Wissenschaftler Francisco Sánchez-Bayo und Kris Wyckhuys in ihrer aktuellen Studie kommen: Insekten befinden sich weltweit auf dem Weg in die Auslöschung. 40 Prozent aller Arten sind ­bereits heute vom Untergang

bedroht. Und das große Sterben macht auch vor unserer Tür nicht Halt.

Hausgemachtes Problem. Nicht nur invasive fremde Arten und Klimawandel machen heimischen Arten den Garaus. Etliche Ursachen sind hausgemacht. Der übermä­ ßige Einsatz von Pestiziden, intensiver Ackerbau, PkwNutzung, Verbauung und insektenfeindliche Lichtquellen: All das raubt Käfern, Faltern und Co. Lebensräume und Nahrungsgrundlagen. Ebenfalls problematisch: „Landwirte düngen ungewollt die

gesamte Landschaft und unsere Gewässer mit“, erklärt Prof. Dr. Johannes Gepp, Insektenforscher und Präsident des steirischen Naturschutzbundes. „Das Überangebot an Nährstoffen ist für viele Pflanzen- und Tierarten Gift.“

Gewinner und Verlierer. Aber nicht alle Insekten zählen zu den Verlierern. Gelsen, Motten und Schaben fühlen sich in Städten pudelwohl. Auch Einwanderer wie die Amerikanische Kiefernwanze oder der Asiatische Laubholzbockkäfer, der in den Medien nicht umsonst als

„Turboschädling“ bezeichnet wird, vermehren sich rasant. Ihnen kommt zugute, dass sie hierzulande keine natürlichen Feinde haben. Das Verschwinden einiger Arten bedeutet also nicht, dass die Biomasse der Tierklasse kleiner wird. „Vielmehr erwarten wir eine Zunahme von Schadinsekten“, sagt Gepp. Mit verheerenden Konsequenzen für Forst- und Landwirtschaft.

Politische Agenda. „Die Folgen des Insektensterbens sind nicht nur aus ökologischer, sondern auch aus ökonomischer Sicht dra-

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l e b e n sart

Insektenhilfe Sie haben Flip, Maja und Co. schon länger nicht mehr in Ihrem Garten gesehen? Folgendes können Sie tun:

Insekten wie die Rostrote Mauerbiene (rechts) sind auf Hilfe angewiesen. Mit bereits kleinen Maßnahmen kann man sie unterstützen.

n Auf heimische Hecken statt Thujen und Bambus setzen: Schmetterlinge etwa lieben den Roten Hartriegel. n Balkonbuffet: Exotische Blumenzüchtungen bieten selten Nahrung. Blühende Alternativen sind Kräuter wie Lavendel, Thymian und Co.

n Licht aus: Straßen, Fassaden- und Gartenbeleuchtungen ziehen einige Arten magisch an. Sie werden leichte Beute oder umkreisen die Quelle, bis sie aus Erschöpfung sterben.

matisch“, bestätigt das Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus. Bei der Neuausrichtung der gemeinsamen Agrarpolitik der EU soll die Förderung von Insekten und Biodiversität im Fokus stehen, so das Ministerium auf Anfrage von Weekend. Wer seine Flächen insektenfreundlich bewirtschaftet, soll für möglicherweise niedrigere Erträge entsprechend entschädigt werden. Heißt: Insekten sollen quasi subventioniert werden. Die Folgen des Insekten- und Bienensterbens: In Sichuan, China, bestäuben Bauern ihre Birnbäume per Hand.

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Wirtschaftsfaktor. Alleine Bienen erbringen eine Bestäubungsleistung von ca. 300 bis 900 Millionen Euro pro Jahr. Bestäubung, Schädlingsbekämpfung durch Insekten, die sich von jenen Artge-

nossen ernähren, die unsere Nutzpflanzen befallen, sowie Abbauprozesse wie die Beseitigung von gefallenem Laub: „Bisher von Mutter Natur kostenfrei angebotene Systemleistungen werden zunehmend fehlen“, so Gepp. Die wirtschaftlichen Schä-

den, die durch das Insektensterben drohen, sind kaum abzuschätzen. Verschwinden die natürlichen Helferlein, sinkt der Ertrag und die Preise steigen. In China schwärmen mittlerweile Menschen in Scharen aus, um Obstbäume per Hand zu bestäuben.

Totaler Kollaps. Ohne In-

sekten würden nicht nur unsere Lebensmittel knapp werden. Die Tiere mit dem Chitinpanzer bilden die Nahrungsgrundlage für zahlreiche heimische Amphibien, Reptilien, Spinnen, Vögel und Säugetiere. Im schlimmsten Fall droht dem Ökosystem der Kollaps. „Die Politik sollte die Artenverarmung als Alarmsignal werten“, sagt Gepp, der vor dystopischen Zuständen warnt. „Wenn die Ökosystemleistungen fallen, werden sie künstlich und teuer zu ersetzen sein – sofern das überhaupt möglich ist.“

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Fotos: BILDVERLAG BAHNMÜLLER/IMAGEBROKER/GETTY IMAGES, JIE ZHAO/CORBIS NEWS/GETTY IMAGES, Alfred Schauhuber / imageBROKER / picturedesk.com, Wolfgang Hasselmann / Unsplash

n Blumenwiese statt englischem Rasen: Hier finden Insekten und Bienen Futter und Lebensraum.


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Fremdgehen ohne Konsequenzen Seitensprung. Der Betrug war schon immer in Mode. Auch unsere Antwor-

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uerst war da Leidenschaft, dann Liebe. Traute Zweisamkeit, der Traum vom Traualtar. Und dann: nackte Tatsachen. Der Partner – ein Betrüger. Plötzlich ein Fremder, weil er fremdgegangen ist. Sie kennen das Gefühl? Fühlen plötzlich nichts mehr ... Auch wenn es hart klingen mag: Um das Ganze muss aus Sicht der Statistik keine große Affäre gemacht werden. Studien zeigen, dass rund ein Drittel der befragten Männer

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dazu steht, in fremden Betten gewildert zu haben. Bei den Frauen sind es um die 20 Prozent, die den Mann an ihrer Seite schon mal links liegen lassen. „Über die Jahre lässt sich aber beobachten, dass sich die Geschlechter in ihren Angaben langsam annähern“, weiß die Grazer Psychotherapeutin Anja Gutmann zu berichten. Ein Befund, den ihr Wiener Kollege Daniel Hitschmann, der seit 20 Jahren im Beziehungsgeschäft ist, teilt: „Die Affäre ist lange Jahre eine Männer-

Foto: Colourbox.de

ten aufs Fremdgehen spiegeln den Zeitgeist wider: Warum eine Affäre heute nicht unbedingt das Beziehungs-Aus bedeuten muss – und wann das kleine Verhältnis zum großen Verhängnis wird. Von Rudolf Grüner

Spitzenreiter Platz 1 der Untreue: Dänemark (Un)Glück. Die zufriedensten Menschen der Welt? Eine Studie aus 2016 findet diese in Dänemark. Ein Jahr zuvor schafften es die Skandinavier im internationalen Untreue-Report immerhin auf Platz zwei. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt! Ist da etwas faul im Staate Dänemark?


Top

5

Jobs mit SeitensprungPotenzial

Quelle: eine Umfrage der Dating-Seite Ashley Madison (www.ashleymadison.com)

ModelFoto: Colourbox.de

Branche macht Betrug? Männer: Top 5 1. Baugewerbe  2. Informatik  3. Start-up 4. Einzelhandel/Hotellerie 5. Finanzwesen Frauen: Top 5 1. Medizin 2. Bildung 3. Start-up 4. Finanzwesen 5. Sozialarbeit

domäne gewesen.“ Doch die Frauen seien „im Kommen“.

Betrugsmasche. Je größer

der Ballungsraum, desto größer auch die Betrugsquote, die sich laut Forschung in Wien beispielsweise schon an die 40-Prozent-Marke annähern soll. Seitensprung and the City also. Auch scheint die berufliche Laufbahn auf die Libido durchzuschlagen: Das eigene Kompetenzfeld wird so zur koitalen Spielwiese.

Triebfeder. „Vor nicht allzu

langer Zeit hatte man den ersten Sex in der Ehe, heutzutage hört man ab der Ehe auf, Sex mit anderen zu haben. Das frustriert manche von uns“, sagt Beziehungs-

Josef Lindner, Gärtner aus Siezenheim

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schau drauf, dass Sie bei mir immer gut beraten sind.

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L e b e n sart

Uma Thurman & Ethan Hawke Nach sechs Jahren Ehe war Schluss: Gerüchten zufolge stand auch hier das Kindermädchen dem Glück des Schauspielerpaares (er 48, sie 49) im Weg.

Dass man dafür im Umfeld auf Unverständnis stößt – mitleidige Blicke erntet oder gar als beschränkt bezeichnet wird –, thematisiert auch die belgische Expertin Esther Perel. Der Betrug als kleiner Betriebsunfall? Begleit- oder gleich Totalschaden? Dominik Borde ist sich sicher: „Heute ist das Bleiben die neue Schande.“ 

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Robert Pattinson & Kristen Stewart Sie waren das Teenie-Traumpaar: Dann küsste sie (29) erst fremd – dann Frauen. Nach einer Beziehungsflaute ist auch er (32) wieder fix vergeben.

Jude Law & Sienna Miller Er (46) betrog sie (37) mit dem Kindermädchen. Beide probierten es noch einmal, bis Sienna ihm endgültig den Laufpass gab.

Sylvie Meis & Rafael van der Vaart Der Fußballer (36) und die Moderatorin (41) führten lange Zeit eine perfekte Ehe. 2013 endete diese in einer schmutzigen Schlammschlacht. Grund: eine neue Spielerin am Beziehungsfeld.

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Matthew Broderick & Sarah Jessica Parker Trotz zu viel Sex in the City: Der Serienstar SJP (54) verzieh ihrem untreuen Mann (57) die Affäre zu einer jüngeren Frau. Die Familie lebt mit drei Kindern in NYC.

Fotos:Doug Peters/PA/picturedesk.com, Marius Becker/dpa/icturedesk.com, Mark Makela/Zuma/picturedesk.com, Dennis Van Tine/Zuma/picturedesk.com, STEVE GRANITZ/WIREIMAGE/GETTY IMAGES

Auswärtsspiel nicht unbedingt den letzten Akt im Beziehungsdrama einläuten muss, bestätigt Gutmann. Auch Hitschmann registriert dieses Wachrütteln: Wenn es schon vorher suboptimal gelaufen ist, kann der Betrug hilfreich für einen Neuanfang sein. „Vorausgesetzt, man sieht die Schuld nicht allein beim Fremdgehenden.“


Nicht vergessen! DiE innovAtion. Die Österreicher sorgen sich vor altersbedingter Vergesslichkeit. Ein neuer pflanzlicher Wirkstoff hilft dem Gedächtnis auf die Sprünge.

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Fotos: ApomedicA, LightFieLdstudios/istock/getty imAges

er Verlust der geistigen Leistungsfähigkeit betrifft weltweit rund 45 Millionen Menschen – und jedes Jahr kommen über 300.000 dazu. Erste Anzeichen einer Vergesslichkeit zeigen sich oft schon bei ganz banalen Dingen wie dem Verlegen von Schlüssel oder Brille sowie dem Vergessen von Produkten im Einkaufskorb.

medica. Vor kurzem hat das Unternehmen aus Graz eine zukunftsweisende Innovation für die Aufrechterhaltung der Gedächtnisleistung und die gesunde Gehirnalterung auf den Markt gebracht: Dr. Böhm® Gedächtnis aktiv.

Rechtzeitig handeln. Gerade für die gesunde Gehirnalterung ist rechtzeitiges Handeln angesagt, wie Dr. Albert Kompek, Leiter Forschung und Entwicklung von Apomedica betont: „Schon 20 Jahre bevor kognitive Defizite wie zum Beispiel häufi-

Die Pflanzliche Lösung. Die größte gesundheitliche Sorge der österreichischen Bevölkerung über 50 ist jene vor akuter Vergesslichkeit. Deshalb ist es auch nicht überraschend, dass über 30 Prozent der Österreicher Interesse an einem Nahrungsergänzungsmittel haben, das die Gedächtnisleistung unterstützt. Ein solch innovatives Produkt präsentiert nun die führende Apotheken-Marke Dr. Böhm® aus dem Hause Apo-

Apomedica-Unternehmensleiterin Ruth Fischer mit Albert Kompek, Leiter der Forschung und Entwicklung.

ge Vergesslichkeit auftreten, können Ablagerungen (Beta-Amyloid-Plaques) im Gehirn auftreten. Diese Plaques können die gesunde Gehirnfunktion beeinträchtigen. Daher ist es wichtig, den Beta-Amyloid-Spiegel im Blut so früh wie möglich möglichst niedrig zu halten, um eine gesunde Gehirnalterung zu erreichen.“

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Zahngesundheit. Wer herzlich lacht, zeigt Zähne. ­ amit das strahlende Lächeln von gesunden und schönen D Zähnen begleitet wird, ist die Vorsorge und Pflege der Zähne besonders wichtig. Von Esther Vogel

Zahnpflege. Dass sich hinter einem strahlenden Lächeln ein großer Aufwand verbirgt, lässt sich nicht leugnen. Er ist es aber auch wert. Und so geht’s: 1. Putzen Sie morgens und abends mindestens zwei Minuten lang die Zähne. Verwenden Sie Zahnseide und eine weiche bis mittelfeste Zahnbürste. Schrubben Sie nicht zu stark, das macht die Zähne und das Zahnfleisch kaputt. Entfernen Sie Zungenbelag sanft, beispielsweise mit einem Zungenschaber, denn auf der Zunge sammeln sich viele Bakterien. 2. Gönnen Sie sich ein-­bis zweimal im Jahr eine professionelle Zahnrei-

nigung und lassen Sie dabei vom Zahnarzt den Status Ihrer Zahnsubstanz erheben. Grundsätzlich gilt: Wer erst bei Schmerzen zum Zahn­arzt geht, ist zu spät dran. In solchen Fällen wurde durch Karies schon viel wertvolle Zahnsubstanz zerstört.­

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er erwachsene Mensch hat im Normalfall 32 Zähne. Umgeben ist jeder Zahn von Zahnschmelz, der härtesten Substanz in unserem Körper. Doch auch diese Schutzbarriere ist nicht unangreifbar. Mangelnde Mundhygiene, zu viel Zucker und Bakterien machen ihr zu schaffen. Richtige Vorsorge ist das Um und Auf. Denn nur so lassen sich Schmerzen und Schäden an Zähnen und Zahnfleisch sowie unschöne Verfärbungen vermeiden.

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Fit für den Sommer Fitness & Ernährung. Der Sommer naht

und mit ihm der Wunsch nach einem fitteren Körper – wer richtig isst, kommt schneller in Form. Über die richtige Ernährung, um Muskeln aufzubauen, die Figur zu straffen und länger Power zu haben.

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model Foto: colourbox.de

hne Training können Sie nicht nahtlos an ihre Leistungen vom Vorjahr anknüpfen. Zudem hat Ihr Körper nach monatelanger Trainingspause an Kraft und Ausdauer eingebüßt. Deshalb ist es ratsam, langsam wieder anzufangen und sich Schritt für Schritt zu steigern.

Vor dem Sport. Wichtig ist, dass Sie

schon am Abend vor dem Training ­Ihren Kohlenhydratspeicher auffüllen. Sportgerechte Mahlzeiten sind z. B. fett­arme Nudel- oder Reisgerichte mit

Für entspannte Muskeln

Gemüse. Zwei bis drei Stunden vor der Belastung sollte die letzte große Mahlzeit gegessen werden. Je knapper Sie vor dem Training essen, desto leichter verdaulich sollte die Nahrung sein.

Während des Sports. Zu Anfang gilt: nicht zu intensiv und nicht zu lange. Übermut verbrennt nicht Fett, sondern Kohlenhydrate in den Muskeln. Bei vollem Kohlenhydratdepot ist es aber möglich, Belastungen von bis zu einer Stunde durchzuhalten. Nach dem Sport. Nach dem Training

ist es sinnvoll, gegen Muskelverkürzungen zu dehnen und einige Aufbauübungen für Bauch- und Rückenmuskeln zu machen. So beugt man auch Muskelkater vor. Zudem sollten Sie dafür sorgen, dass Ihr Körper wieder mit genügend Flüssigkeit und den wichtigsten Mineralstoffen wie Magnesium versorgt ist. Auch Ihr Kohlenhydratspeicher ist wieder leer und sollte schnell wieder aufgefüllt werden. Mit Fruchtsaft oder Obst zum Beispiel. Das Abendessen sollte dann ebenfalls aus Kohlenhydraten bestehen, aber trotzdem leicht verdaulich und fettarm sein. 

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Die richtige Ernährung rund um das Training ist wichtig.

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model Foto: colourbox.de

Für welche Grillmethode Sie sich auch entscheiden: Das Wichtigste ist, dass es schmeckt.

Grillduell Am Prüfstand. Zu Beginn der Grillsaison haben wir die drei gängigsten Grillmethoden mal genauer unter die Lupe genommen. Von Esther Vogel

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Foto: Weber Stephen Österreich GmbH

en richtigen Grill auszuwählen ist keine leichte Aufgabe – schließlich setzt sie voraus, dass man weiß, was mit dem Gerät

möglich ist. Wichtige Faktoren, mit deren Hilfe man sein bevorzugtes Modell aus dem breiten Angebot im Grillsortiment herausfiltern kann, sind Ausstattung, Größe, Brennmaterial und auch der Preis. Daher kann der ideale Grill ganz unterschiedlich ausgeführt sein: Handliche Holzkohlegrills sind beispielsweise praktisch für unterwegs. Die mit Gas befeuerte Außenküche kann hingegen nicht so einfach mal ins Auto gepackt werden, eignet sich jedoch besser für die Zubereitung von aufwendigen Gerichten.

Praktischer Helfer. Das Grillprofis setzen beim Anfeuern des Holzkohlegrills auf Anzündkamine.

Grillen mit Holzkohle hat in Österreich die Nase nach wie

vor vorne. Das Feuer, die Funken, der Rauch und das beruhigende Knistern wecken scheinbar Urinstinkte in uns. Beim Anzünden der Holzkohle gibt es viele Möglichkeiten. Profigriller setzen gerne auf Anzündkamine. Dabei wird das zylinderförmige Metallgefäß mit Grillkohle befüllt, Luftlöcher von unten schaffen die nötige Luftzufuhr, und durch den Ka­ min­effekt wird die Kohle im Inneren zum Glühen geAnspruchslos: Grillgemüse und Würstchen gelingen auch tadellos am Elektrogrill.

bracht. Ist die Kohle komplett durchgeglüht, kann man den Inhalt in den Grill schütten und eigentlich sofort loslegen.

Kein Rauch. Was den Anzündprozess angeht, verspricht das Grillen mit Gas eine einfachere Handhabe:


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pro und Contra

Foto: colourbox.de

Holzkohle + Das Feuermachen – wie es unsere Vorfahren schon getan haben – macht einfach Spaß. – Es dauert relativ lange, bis die richtige „Betriebstempe ratur“ erreicht ist. + Bei gekonnter Anwendung entsteht dieser unvergleich liche Rauchgeschmack. – Nicht jedem liegt der Umgang mit Feuer und Glut! Die Reinigung des Geräts und die Entsorgung der Asche bedeuten mehr Aufwand. Gas + Das Grillgut wird schonender zubereitet – vor allem Gemüse und Fisch. – Gaskartuschen sind nicht an jeder Ecke erhältlich und manchmal nicht ganz einfach im Umgang. + Gasgriller können aufgrund der geringen Rauchentwicklung auch auf Balkonen und in der Stadt verwendet werden (Haus- oder Gemeindeordnung). – Leere Gaskartuschen müssen im Handel eingetauscht oder entsorgt werden. + Die Reinigung ist einfacher. Elektro + Schnell einsatzbereit, unkomplizierte Handhabung, einfache Reinigung. – Elektrogriller haben mit dem ursprünglichen Grillen nichts mehr zu tun. + Aufgrund der geringen Rauchentwicklung überall einsetzbar. – Sehr hohe Temperaturen sind nicht möglich. + Plug & Play: Einstecken und los geht’s! Keine Kohle und kein Gas notwendig! – Nicht überall gibt es eine Steckdose!

Gasflasche aufdrehen, Regler auf Maximum, Zündung und fertig. Nach wenigen Minuten hat der Grillrost die richtige Temperatur und das Grillgut kann platziert werden. Kein Rauch, keine fliegenden Funken – warum Gasgrills auch gut in Gemeindegebieten am Balkon verwendet werden können, sofern es laut Hausordnung oder Gemeindeverordnung nicht verboten ist. Das Grillen selbst ist mit der Gasmethode komfortabler als mit Kohle, denn über die Regler kann die Temperatur beinahe exakt eingestellt werden. Was mancher jedoch vermisst, ist der „typisch holzige Grillgeschmack“. Eher unpraktisch ist der Gasgrill,

wenn es um das Grillen in freier Natur geht – schließlich bringt allein die Gasflasche stolze elf Kilo auf die Waage.

Mit Kabel. Vergleichbares und einfacheres Grillen versprechen Elektrogrills: Keine Sorge wegen Rauch, Funkenflug oder der passenden Gasflasche – einfach bei der Steckdose andocken und los geht’s. Sofern eine Steckdose in der Nähe ist! Zudem fällt es dem Elektrogrill - trotz Thermostat - schwer, die Temperatur zu halten. Gasgrills hingegen können eine feste Temperatur mehrere Stunden halten. Und schließlich fehlt auch beim Elektrogrill das Raucharoma.

Foto: colourbox.de

Schmecken muss es! Sie

sehen, jede Grillart hat ihre Daseinsberechtigung, ihre Fans und auch Kritiker. Puristen schwören auf Holzkohle und nehmen dafür das eher aufwendige Anzünden, den Rauch und Funkenflug gerne in Kauf. Der Gasliebhaber kann seine Urinstinkte bedenkenlos zur Seite schieben. Er steht auf das Saubere und Unkomplizierte und die vie-

len Grillmöglichkeiten, die das Gerät bietet. Tiefer in die Tasche greifen – vor allem bei der Anschaffung – muss er aber auch. Ganz schlicht schätzt es der Elektrogriller, der nur schnell mal ein paar Würstchen oder Gemüse auf den Rost schmeißen will – große kulinarische Meisterwerke hat er niemals geplant. Egal! Die Hauptsache ist doch, dass es schmeckt!

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rustvergrößerungen zählen zu den häufigsten Schönheits-OPs bei Frauen. Dr. Kurt Öhler weiß, dass sich Frauen mit kleiner Brust oft wenig weiblich fühlen und darunter leiden. Diesen Patientinnen sowie jenen, denen nach einer Brustkrebsbehandlung eine Brust rekonstruiert werden muss, bieten die neuen B-Lite Implantate ein neues Lebensgefühl.

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tate. Möglich wird diese Reduktion durch eine neuartige Technologie zur Herstellung des Füllmaterials. Die Füllung besteht aus speziellem auslaufsicheren Kohäsiv-Gel mit eingearbeiteten Luftblasen.

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reduktion wird das Bindegewebe der Brust weniger belastet, die operierte Brust bleibt länger straff und die Wirbelsäule trägt weniger Gewicht.

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Weekend Magazin   51


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52    Weekend Magazin


L e b e n sa rt Maximum an Tageslicht: XL-Fenster und gläserne Terrassenzugänge holen die Natur quasi direkt in den Wohnraum (Actual).

Hightech-Gläser Smart Living. Fenster öffnen auf Knopfdruck, Verdunkelung der Scheiben via

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atürliches Licht steigert die Leistungs-, Konzen­ trations- und Reaktionsfähigkeit – das bestätigen Wohnpsychologen. Zudem werden dem Tageslicht positive Auswirkungen auf die Gemütsverfassung bescheinigt: Man ist glückli-

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54    Weekend Magazin

cher. Die schlechte Nachricht: Eine aktuelle Studie des Dachfensterherstellers Velux belegt nun schwarz auf weiß, dass die heutige sogenannte „Indoorgeneration“ tatsächlich rund 90 Prozent ihrer Zeit in Innenräumen verbringt – das sind täglich bis zu 22 Stunden! Daher ist es

umso wichtiger, dass in den eigenen vier Wänden das optimale Wohlfühlklima herrscht, sei es hinsichtlich Lichtbedingungen und Beschattung sowie Frisch­ luftzufuhr. So kommt es Herrn und Frau Österreicher mehr als gelegen, dass findige Hersteller smarte

Technolo­gien auch für Fenster laufend verbessern, womit die Bedienung ohne den geringsten Aufwand bzw. überhaupt automatisch möglich ist.

Komfortzone. Moderne,

mit entsprechenden Motoren ausgestattete Fenster

Fotos: actual, EControl-Glas GmbH, internorm

Sprachbefehl, bei Regen schließen Dachfenster dank Sensoren automatisch – smarte Technologien haben auch Fenster und Terrassentüren erreicht. Von Manuela Fritz


L e b e n sa rt

Gemäß dem Motto „Die schönsten Fenster sieht man nicht“ liegen nahezu rahmenlose XL-Fenster im Trend (Internorm).

lassen sich heute bequem per Fingertipp am Bedienpaneel öffnen oder schließen. Noch angenehmer wird es dank entsprechender Vernetzung mit Smartphone oder Tablet – dann kann man überhaupt auch von unterwegs für Frisch­ luft sorgen. Besonders viel Sinn macht smarte Bedie-

nung bei Dachfenstern, die schwer zu erreichen sind.

Sensortechnik. Vollkom-

men automatisch öffnen und schließen sich Fenster, die mit entsprechenden Sensoren ausgestattet sind – damit gehören stickige Luft und Schimmelbildung endgültig der Vergangenheit an. Senso-

Dimmbares Glas kann stufenlos verdunkelt werden – einfach per Fingertipp am Tablet oder gar per Sprachsteuerung (EControl-Glas GmbH).

ren messen die Luftfeuchtigkeit – sind die Werte zu hoch, öffnet sich das Fenster von selbst, und zwar nur so

lange wie unbedingt nötig, damit nicht zu viel Wärme verloren geht. Überaus praktisch sind auch mit Re-

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L e b e n sa rt Moderne Technik: Auf das Minimum reduzierte Rahmenprofile ermöglichen noch größere Glasfronten – die zudem barrierefrei sind und auch über Ecken geöffnet werden können (Keller Minimal windows®, gesehen bei Thielmann).

gensensoren ausgestattete Fenster: Schon beim ersten Tropfen schließen sie sich von selbst – auch wenn man nicht zu Hause ist, muss man sich damit keine Sorgen mehr vor unerwarteten Regengüssen machen.

Schattenreich. Auch in puncto Beschattung übernehmen smarte Technolo­ gien heute sämtliche Handgriffe. Thermochromes Glas zum Beispiel macht seine Lichtdurchlässigkeit automatisch von der Scheibentemperatur abhängig: je intensiver die Sonneneinstrahlung, desto mehr verdunkelt sich das Glas automatisch. Möchte man den Raum auch unabhängig von der Sonneneinstrahlung verdunkeln, genügt bei dimmbarem Glas mit entsprechender Ausstattung

Mit Falttüren lässt sich nahezu die gesamte Breite der Fensterfront öffnen (Solarlux).

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56    Weekend Magazin

ein Fingertipp auf dem Tablet oder Smartphone – gerne kümmern sich auch Alexa oder Siri darum, sofern sie vernetzt wurden.

Unsichtbar. Bei all der innovativen Technologie in Sa-

chen Fenster darf natürlich auch Design nicht vernachlässigt werden. Gemäß dem Motto „Die schönsten Fenster sieht man nicht“ liegt der Trend derzeit bei rahmenlosen Fenstern. Am besten eignen sich dafür Hebeschie-

betüren: Dabei werden die Führungsschienen an drei Seiten in Wände und Boden eingelassen und sind somit quasi unsichtbar. Weitere Vorteile: Da das Glas im Boden verankert ist, wird zusätzlicher Einbruchschutz


Fotos: solarlux, sunshine, velux, KELLER Minimal windows® (Willy Bogner Chalet, Bergdorf Priesteregg, Leogang)

L e b e n sa rt

Besonders praktisch ist Sensorsteuerung bei Dachfenstern: Ob seitliche oder vertikale Schieberichtung, Panorama-Dachschiebefenster und -türen bringen maximale Öffnung des Wohn- Ist die Luft stickig, öffnet sich das Fenster, fällt der erste Regentropfen, schließt es sich wieder (Velux). raums – auf Wunsch auch per App steuerbar (Sunshine).

geboten. Zudem bieten sie damit weitgehend barrierefreien Zugang auf Balkon oder Terrasse.

Faltbar. Fast grenzenlos öff-

net sich der Wohnraum mit Falttüren: Die einzelnen Elemente lassen sich platzspa-

rend zu den Wänden hin zusammenfalten, auf Wunsch außen oder innen – eine Glasfaltwand von fünf Me-

tern Breite lässt sich beispielsweise auf ein rund 50 Zentimeter breites Flügelpaket zusammenfalten. 

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Fertighaus des österreichischen Marktführers Elk. Der Haustyp Bungalow ist stark im Kommen.

Wege zum Traumhaus Fertighäuser. Vom Klein-Bungalow bis zur mehrgeschossigen Villa –

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oll es ein Bungalow mit Pool werden? Eine „Villa Rustica“ oder ein minimalistisches Reihenhaus? Ein Passivhaus mit eigener Stromerzeugung? Soll es ein Flachdach haben oder ein Steildach? Der Fertighaustyp, die Größe der Nutzfläche und die haustechnische Ausstattung entscheiden klarerweise über den Preis. Die günstigste Variante eines Fertighauses ist somit der nicht unterkellerte

Bungalow mit Flachdach und einer nicht allzu großen Grundfläche. Da beginnen die Preise schon bei etwa 90.000 Euro für ein einfaches Modell mit etwa 75 m2. Ist man in der Lage, selbst Hand anzulegen, kommt man unter Umständen noch günstiger weg.

Schlüsselfertig. Nach wie vor ist etwa jedes dritte neue Einfamiliendomizil in Österreich ein Fertighaus. Es gibt einen Trend zu hochwertige-

Schon etwas aufwändiger ist dieses Fertighaus des Anbieters Magnum.

ren, sofort bezugsfertigen Ausführungen. Etwa die Hälfte der Käufer entscheidet sich für die schlüsselfertige und rund 40 Prozent für die „belagsfertige“ Variante. Letzteres heißt, dass Heizung, Estrich, Elektro- und Sanitärinstallation vom Hausanbieter übernommen werden und sich der Bauherr um den Rest kümmert.

Preisgarantie. Grundsätzlich sind Fertighäuser günsti-

ger als vergleichbare gemauerte Häuser. Der Grund sind die Vorfertigung im Werk und die rasche Bauzeit. Trocknungszeiten und Baustopps fallen weg. Treten Mängel auf, ist nur ein einziges Unternehmen in der Gewährleistung. Im Vertrag mit dem Hausanbieter kann der Preis fixiert werden, sodass gestiegene Materialpreise nicht zu Überraschungen führen. Bei den Mitgliedern des Österreichischen Fertighausverbands ist festgelegt, dass der Vertrag für das vereinbarte Leistungspaket eine Fixpreisgarantie für eine Dauer von zwölf Monaten vorsieht. Auf eine derartige Regelung sollte man auch dann bestehen, wenn man eine Firma beauftragt, die nicht Mitglied des Verbands ist.

Überwiegend Niedrigenergie. Die energetische Optimierung ist typisch für das Produkt Fer-

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60    Weekend Magazin

Fotos: fertighausanbieter

die Bandbreite der Lösungen ist groß. Von Gert Damberger


www.eisenkies.at

Die kompakte, kubische Form spart Bau- und Heizkosten: Einfamilienhaus von Vario Bau.

tighaus. Durchgesetzt hat sich nämlich zum Großteil die Holzrahmenbauweise. Dabei werden die vorgefertigten Rahmen mit Mineralwolle gefüllt und mit Holz- und Gipstafeln beplankt. Holz als Baustoff bietet an sich schon hervorragend dämmende Eigenschaften, dazu kommt noch die Konstruktion der Wände. Da die Dämmstoffe nicht einfach auf die Außenwand geklebt werden, sondern sich

mehrschichtig im Inneren der Wände befinden, werden mögliche Wärmeverluste durch die Gebäudehülle zusätzlich reduziert. Die Verblendungen der Außenseite können übrigens von klassischem Putz über Mauerklinker bis hin zu Glas- und Metallfassaden reichen. Dadurch ist ein Fertighaus letztlich nicht mehr von einem „herkömmlichen“ Haus unterscheidbar. 

HAUSTÜREN

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ausbauvarianten Österreich ist das einzige Land, in dem es eine Fertighaus-Norm gibt - die ÖNORM B 2310. Wesentlich an der Definition dieses Standards war der „Österreichische Fertighausverband“ beteiligt, ein Zusammenschluss einer Reihe von heimischen Fertighausanbietern. Die ÖNORM regelt auch, was unter „Ausbauhaus“ als „belagsfertiges“ und als „schlüsselfertiges“ Haus zu verstehen ist und regelt den Mindestleistungsumfang. Diese Aufstellungen sollen Preisvergleiche unter den Anbietern ermöglichen. EISENKIES GmbH & Co KG | 6050 Hall in Tirol, Austria Schlöglstraße 55 | T +43 5223 510 | office@eisenkies.at


Einen Rimac C1 zerstörte Top Gear und Grand-Tour-Star Richard Hammond bei einer Bergrallye. Da das Auto damals Feuer fing, ist im C2 ein Feuerlöscher Serie.

Motor

Der E-Sportler aus Kroatien hat einen Elektromotor an jedem Rad – zusammen leisten diese 1.914 PS. Ab 2020 um rund 1,7 Millionen Euro das Stück erhältlich.

RIMAC C2

Scharf wie Chili

Exklusive SuperSportwagen In den würden sicher viele James-BondGadgets reinpassen. Der wohl sportlichste „Kombi“ der Welt kommt als Zweisitzer mit 592 PS aus einem V12. Er ist außerdem auf 99 Stück limitiert.

Aston Martin Vanquish Zagato SB Der Shooting Brake wurde von Zagato designt, einer legendären Designerschmiede aus Italien, die auch für Alfa Romeo, Ferrari, Porsche und Lamborghini gezaubert hat.

Stark und Teuer. Als die EAV im Jahr 1994 von 300 PS sang, gab es solche Autos jenseits 1.000 PS noch nicht! Jetzt schon und sie sind einfach geil.

V Von Lukas Steinberger

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„Das schwarze Auto“, so heißt dieses Einzelstück von Bugatti. Gebaut, um heuer 110 Jahre Bugatti zu feiern. Mit elf Millionen Euro ist er der teuerste Neuwagen der Welt. Sollten sie das Scheckbuch jetzt bereits zücken – leider schon verkauft!

Bugatti La Voiture Noire

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enseits der 1.000 PS gab es auch heuer wieder einiges am Autosalon in Genf zu sehen. Highlight war sicher der Bugatti „La Voiture Noire“, der zwar mit 1.500 Pferdestärken nicht das Leistungsmaximum darstellte, allerdings der aktuell teuerste Neuwagen der Welt ist. Ein Fan der Marke hat nämlich elf Millionen Euro für den exklusiven Supersportler hingeblättert. Da ist dann ein kombinierter Normverbrauch von 22 Litern auch schon egal. Der Wagen ist übrigens eine Reminiszenz an den Bugatti Type 57 SC Atlantic und soll das 110-jährige Jubiläum der Marke zelebrieren. Auch abseits von diesem Highlight war viel los. Koenigsegg ließ den 1.600 PS starken Jesko vom Stapel und Aston Martin zeigte den stylischen Vanquish Zagato Shooting Brake.

Elektro ist Trumpf. Wer den Benzinbrüdern nicht viel abgewinnen kann, darf auch E-Supersportler erwerben. Der Pininfarina Battista ist so einer. Reichweite rund 450 Kilometer und 1.900 PS starker Motor. Oder wie wäre es mit einem RIMAC C2? Die relativ neuen Autobauer aus Kroatien ließen schon mit dem C1 aufhorchen – und nicht nur weil dieser von TV-Star Richard Hammond zu Schrott gefahren wurde. Der C2 ist eine Weiterentwicklung und kommt rund 650 Kilometer weit. Dank Steuerbegünstigung für E-Autos sind auch die laufenden Kosten des 1.914-PS-Wagens überschaubar. Allerdings kostet er neu rund 1,7 Millionen Euro. 

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Pininfarina Battista

Der E-Supersportler aus Italien beschleunigt in zwölf Sekunden von 0 auf 300 km/h – auf 100 Sachen ist er in unter zwei Sekunden. Dafür sorgt der 1.900 PS starke Elektromotor. Limitiert auf 150 Stück.

Fotos: Hersteller

Koenigsegg Jesko Alter Schwede! Dieses Hypercar des Kleinserienbauers aus dem hohen Norden lässt 1.600 Pferde (oder Elche) gleichzeitig losschnauben. 125 Stück sollen gebaut werden – Preis pro Auto rund 3 Mio. Euro.

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Mit einer speziellen Komfortfederung knüpft der C5 Aicross an die frühere „hydropneumatische“ Federung von DS und Co. an.

Dicke Schnauze Bunt.

Als Mauerblümchen würden wir den C5 Aircross nicht gerade bezeichnen. Er ist schon auffällig – allerdings gerade deswegen eine Wohltat, denn am Automarkt gibt es viel Langweiliges zu entdecken. Eine Testfahrt mit dem „fliegenden Teppich“. Von Werner Christl

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ezentes, braves Design sieht anders aus. Der Citroën C5 Aircross gibt sich exzentrisch und farbenfroh. Das gilt auch für das Cockpit. Ein SUV, das dort fährt, wo ein Tiguan oder Kuga unterwegs sind – nur halt weniger brav. Da

hätten wir die dicke Schnauze und die in diesem Fall roten Kringel am Blechkleid. Die Lichter scheinen sich über die ganze Front zu ziehen. Auch in Sachen Fahrwerk gibt sich Citroën erfinderisch. Die Advanced-Comfort-Federung soll das SUV zu einem fliegenden Teppich

machen. Nachdem wir noch nie einen fliegenden Teppich getestet haben, können wir zwar nicht sagen, ob das so ist, aber Bremsschwellen auf der Straße bügelt der Franzose extrem gut weg. Überhaupt ein außergewöhnlich komfortbetontes Fahrwerk, das ein entspanntes Cruisen

erlaubt. Bis auf böse Schlaglöcher lässt das Fahrwerk kaum Stöße durch. Nur bei zu schnellen Kurvenfahrten fühlt man sich nicht ganz so wohl. Das mag auch mit der wenig direkten Lenkung zusammenhängen. Punkto Platz gibt es gute Noten: Im Kofferraum verschwinden

CitroËn C5 Aircross 180 Leistung: 180 PS Verbrauch laut Werk/im Test: 5,7/7,5 Liter Motor: 1.997 ccm Benziner Kofferraum: 580–1.630 Liter 0–100 km/h: 9,4 Sekunden

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M oto r

Werner Christl Ressortleiter Motor

kommentar

Brief ans E-Auto

580 bis 1.630 Liter! Wobei das SUV zwar wuchtig wirkt, aber nur 4,5 Meter lang ist, was das Einparken erleichtert. Allerdings haben die Fondpassagiere etwas wenig Beinfreiheit.

Cockpit. Hier wurde wirk-

Fotos: Werner Chrslt

lich hochwertig gearbeitet. Viel weicher Kunststoff und ansehnliche Materialien. Generell wirkt alles super aufgeräumt – einen Knöpfedschungel gibt es nicht. Wobei dadurch eben auch viel über den Screen im Bereich der Mittelkonsole ablaufen muss. Heißt: Alles von Klima bis Radio wird über den Bildschirm gesteuert. Zwei zusätzliche Bedienungsleisten sollen das vereinfachen. Wobei eine von diesen schwer zu

erreichen ist und die andere (Touchbuttons) etwas langsam reagiert. Vorbildlich sind die Assis­ tenten. Sogar ein Highway-­Driver-Assist ist zu haben, der teilautonomes Fahren erlaubt. Was uns noch aufgefallen ist: Der 180-PS-Benziner passt gut zum Auto, gibt sich nur beim Beschleunigen etwas lauter. Die Automatik ist vielleicht nicht die allerschnellste, aber schaltet ruckfrei. Beim Verbrauch gibt Citroën 5,7 Liter an – im Test lagen wir bei 7,5 Litern. Zu haben ist der C5 Aircross, den es übrigens nicht mit Allradantrieb gibt, ab EUR 25.490,– als 130-PS-Benziner. Ab 27.790,– dieselt es und die getestete 180-PS-Version kostet ab EUR 33.490,–.

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Allrad gibt es keinen – dafür eine Grip-Control, die hier notfalls Abhilfe schaffen soll.

Viel Komfort, viel Design und viel Platz – so kann man den C5 Aircross ­beschreiben.

Liebes E-Auto! Es tut mir leid, dass du immer wieder als sinnlos bezeichnet wirst. Angeblich ist nirgends eine Tankstelle, du bist zu teuer und überhaupt sind deine Batterien in etwa so schädlich für die Umwelt wie ein nuklearer Supergau. Ganz zu schweigen davon, dass man mit dir auf einen schnellen Kaffee in Venedig verzichten muss, da deine Ausdauer ein Witz ist. Aber Kopf hoch! Vor über 100 Jahren gab es da eine Erfindung, auf die so mancher Zeitgenosse mit der Mistgabel losgegangen ist. Irgendein Wahnsinniger hat damals gemeint, dass Pferdefuhrwerke ein Schmarrn sind, und versuchte lärmende, luftverschmutzende Dinger auf vier Rädern den Menschen schmackhaft zu machen. Diese Stinkkutschen fraßen keinen Hafer, sondern irgendeine stinkende Ölbrühe, die man nur in Apotheken kaufen konnte. Während Pferde eine unendliche Reichweite hatten und nur durch den Tod oder Hunger aufgehalten wurden, hatte dieses neue System nur wenige Kilometer Reichweite. Und überhaupt: Was würde passieren, wenn plötzlich alle mit solchen Kisten fahren? Woher den Treibstoff nehmen, was wird aus der Pferdeindustrie? Der damalige deutsche Kaiser meinte in etwa: „Das wird sich nie durchsetzen – das Pferd ist die Zukunft.“ Herr Benz hat sich mit seiner Idee durchgesetzt und heute fahren über eine Milliarde Benzinkutschen herum. Also, Kopf hoch, liebes E-Auto! Du bist zwar vielleicht nicht der Weisheit letzter Schluss, aber irgendwann stehst du und nicht die alten Ölgäule im „Stall“ des jeweiligen Besitzers.

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society Alis Boxhandschuhe 1971 trat Boxlegende Muhammad Ali (74 †) im Duell der bislang unge­ schlagenen Giganten gegen Joe Frazier (67 †) an. Die Boxhandschuhe, die er im „Kampf des Jahrhunderts“ trug, wurden 2014 für 344.000 Euro versteigert.

Was Promis versteigern Ein Stück vom Star.

Absolut absurd!!

Ihren Helden so nah wie möglich zu sein – nichts Joplins Flitzer „My friends all drive Porsches“ sang die Sängerin einst: Janis Joplins (27 †) psychedelischer Porsche 356 SC ist gleich aus mehreren Gründen etwas für Liebhaber. Das spiegelt sich auch im Auktionspreis 2015 wider: 1,56 Mio.Euro.

wünschen sich echte Fans mehr. Kein Wunder, dass auch größte Kuriositäten auf Auktionen landen …

V Von Stefanie Hermann

Suris 1. Geschäft Der Hype um Suri (12), Tochter des mittlerweile getrennten Promipaares Tom Cruise (56) und Katie Holmes (40), kannte 2006 keine Grenzen. Ein Künstler goss ihr erstes Häufchen in Bronze. Kolportierter Versteigerungswert: bis zu 30.000 Dollar.


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Ku Echt schräg –

Foto: Colourbox.de

Fot o: C olo

Elvis’ Unterhose

Britneys Kaugummi

Shatners NIerensteine

Lady Gagas Fingernagel

(K)Ein Fall für die Waschmaschine: Der getragene Schlüpfer des King of Rock ’n’ Roll (42 †) brachte einen Zuschlag von 7.150 Euro.

Britney Spears (37) war der Popstar der frühen 0er-Jahre. Ein ausgespuckter Kaugummi der Sängerin wurde 2004 für 12.700 Euro ersteigert.

William Shatner (88) macht zu Geld, was er sowieso loswerden wollte: einen Nierenstein. Der Störenfried brachte ihm 22.700 Euro ein.

2012 verlor die Popikone (33) bei einem Konzert einen Acryl-Nagel. Der glückliche Finder machte damit einen Gewinn von 11.500 Euro.

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Russell Crowe (55) nahm seine Scheidung zum Anlass, mal richtig auszumisten. 227 Gegenstände kamen unter den Hammer. Der Brustpanzer aus „Gladiator“ erzielte 78.000 Euro.

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Rockys KultJacke

Biebers Baby-Boa

Perrys Herzblatt

Rambo und Rocky: Das waren Sylvester Stallones (72) Paraderollen. 2015 trennte sich der Schauspieler von 60 Erinnerungsstücken an seine Glanzzeit. Die Lederjacke aus Rocky (1976) wechselte für 135.100 Euro den Besitzer.

Nicht was Sie vielleicht denken … Zu den MTV Music Video Awards 2011 erschien Justin Bieber (25) mit Mini-Boa Johnson als Begleitung. Für einen guten Zweck versteigerte er sie für 900 Euro. Johnson wohnt heute im Zoo.

Katy Perry (34) versteigerte bei einer Charity-Auktion ein Date mit Lebensgefährten Orlando Bloom (42). Am Ende überbot sie aber die höchstbietende Frau im Saal: 44.000 Euro war ihr das Date mit ihrem Liebsten wert.

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Soci e ty

Herzdame Mut-macherin. Mit „Mosaik“ hat Andrea Berg ihr

mittlerweile 17. Album veröffentlicht. Im sehr persönlichen Weekend-Talk spricht die Chartstürmerin über die Botschaft, die in ihren Schlagern steckt, was sie bewegt und was sie Kraft schöpfen lässt. Von Rudolf Grüner

W

eekend: Frau Berg, Ihr neues Album ist gerade auf den Markt gekommen: Nervös, die Erwartungen zu erfüllen? Andrea Berg: Diese Spannung ist ja immer ein Fluch des Erfolges. Aber ich versuche mich davon völlig frei zu machen. Kaum landet ein Song an der

neue Idee, ein Mensch, der dich beflügelt, ist plötzlich da. Damit setze ich mich dann auseinander.

runde Sache geworden, zu der ich voll und ganz stehen kann.

weekend: Das darf dauern? Andrea Berg: Für „Mosaik“ sind zweieinhalb Jahre ins Land gezogen. Insgesamt haben wir uns 200 Melodien an-

weekend: Welche Wurzeln halten Sie in stürmischen Zeiten aufrecht? Andrea Berg: In erster Linie mein Background. Der Glaube, meine Familie: meine Mama, die Hausfrau. Mein Papa, der Feuerwehrmann. Von ihm habe ich gelernt, dass man nie weiß, ob es für einen selbst einen neuen Morgen geben wird. Deshalb muss man vor Sonnenuntergang immer Frieden machen. Ich weiß, das ist manchmal schwer – aber wichtig und tröstlich. Diese Einstellung hat mich auch ruhiger werden lassen.

„Nach Konzerten gehe ich hinaus zu den Fans, mache Selfies, nehme sie in den Arm. Lasse mir erzählen, was ihnen am besten gefallen hat – das berührt mich und ist Energie pur.“ Andrea Berg, Schlager-Ikone

Spitze, werde ich gefragt: Wie willst du das noch toppen? Meine Antwort: Gar nicht, weil ich es nicht muss! Aber plötzlich macht es Klick – und eine neue Inspiration, eine

Die Schlagerqueen im Gespräch mit Weekend Magazin.

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68    Weekend Magazin

gehört. Mit 25 Songs habe ich mich beschäftigt. Jetzt sind unterm Strich 15 übrig geblieben. Über Leidenschaft und Liebe, aber auch den Schmerz und das Scheitern. Es ist eine

weekend: Das Leben ist … Andrea Berg: … schön und wertvoll. Ein Geschenk, das genossen werden will. Auch die dunklen Steine – schmerzliche Erfahrungen und Verluste – sind wichtig, für unser ganz persönliches Mosaik des Lebens. Wir brauchen sie für den Kontrast. Ich bin ja auch in der deutschen Hospiz- und Palliativarbeit engagiert. Dort wurde der Satz geprägt: „Man kann dem Leben nicht mehr Tage geben, aber den Tagen mehr Le-


Soci e ty

Fotos: FM Ferbermarketing GmbH/Sebastian Gehring, Eibner/EXPA/picturedesk.com, Sandra Ludewig/Bergrecords THÜRINGEN PRESS_Action Press_picturedesk.com

ben.“ Von dieser Philosophie steckt auch sehr viel im neuen Album. Auch bei meinen Konzerten sage ich immer: Freut euch über jeden tollen Moment, haltet ihn fest! Ich will keinesfalls belehren, aber die Menschen zumindest ein kleines bisschen anstupsen. weekend: Für das Album sind Sie auch nach Afrika gereist: Warum gerade dorthin? Andrea Berg: Ich werde immer wieder auf „Kilimandscharo“, ein Song aus meinem ersten Album, angesprochen. Zum Teil mit einer emotionalen Intensität, die ich bis dato noch nicht nachvollziehen konnte. Also war es Zeit, dorthin aufzubrechen. Gemeinsam mit meiner Tochter Lena habe ich mich dann auf eine Abenteuersafari eingelassen. weekend: Eine Mutter-Tochter-Reise, die wahrscheinlich ihre prägenden Momente hatte … Andrea Berg: Uns verbindet die Liebe zu Tieren. Neun Tage lang haben wir Giraffen, Zebras, Gnus und Hyänen beobachtet, sind stundenlang gesessen – in dieser Stille, in dieser Gemeinsamkeit. Das Faszinierendste war aber nicht der Löwe oder der Elefant, sondern eine große Eule. Ein Uhu, der uns beide in seinen Bann gezogen und nicht mehr losgelassen hat. Aus dieser Begegnung ist der Song „Geh deinen Weg“ entstanden, der mich ewig mit meiner Tochter

verbinden wird. Das sind kostbare Momente, die mir zufliegen – und für die ich Danke sage. weekend: Wie war die Stimmung im Studio? Andrea Berg: Das Album ist in wunderbarer Zusammenarbeit mit 32 Komponisten und acht Produzenten entstanden; darunter Xavier Naidoo, DJ Bobo, Dieter Bohlen und Felix Gauder. Jeder hat sich auf seine Weise eingebracht. Der Titel Mosaik war der letzte Song, den ich geschrieben habe – eigentlich nachdem das Album bereits fertig war. Ursprünglich hätte es „Träumer“ heißen sollen. Aber mein Bauchgefühl sagte mir, es fehlt noch etwas. Ein musikalischer Schlüssel, der die einzelnen Fragmente zu einem passenden Bild zusammenfügt – zu einem Mosaik eben. Damit war es perfekt!

Andrea Berg: Die Begegnung mit den Menschen. Nach Konzerten gehe ich hinaus zu den Fans, mache Selfies, nehme sie in den Arm. Lasse mir erzählen, was ihnen am besten gefallen hat. Da bin ich locker bis zu zwei Stunden auf Tour. Es berührt mich, wenn

Menschen mir erzählen, wie ihnen meine Lieder Mut gemacht haben. Ich erinnere mich an ein schwules Paar, dem mein Song „Ja, ich will“ die Kraft gegeben hat, sich nach 30 Jahren zu outen. Jetzt wollen sie heiraten. Das ist für mich pure Energie. 

V

Neues Album, neue Tour Album Nummer 17: Seit Anfang April ist „Mosaik“ am Markt. Unter den 15 Songs: auch ein Duett mit Xavier Naidoo. Die Mosaik-Live-ArenaTour macht 2020 auch in Österreich Station. Die Termine: Salzburg (13.02.), Graz (14.02.), Wien (15.02), Linz (16.02) und Innsbruck (06.03.)

weekend: Im Herbst geht es auf große Tour. Hat das Bühnenbild schon Formen angenommen? Andrea Berg: Das Rohkonzept haben wir an einem Kraftplatz in Key Largo in Florida gemeinsam mit dem kompletten Team entwickelt: Wir wissen schon, was passiert, wenn das Licht angeht, wichtige Mo­ saik­steinchen sind gesetzt – daran arbeiten wir weiter. weekend: Sie sind seit Jahren an der Spitze des Schlagers. Was treibt Sie noch an?

Rekordhalterin Andrea Berg ist die deutsche Sängerin mit den meisten Nummer-eins-Alben. Ihr „Best Of“ war 349 Wochen in den Offiziellen Deutschen Charts platziert.

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Weekend Magazin   69


Peter Trost (Spartengeschäftsführer Tourismus, WK Tirol), Xenia und Christian Casazza und Josef Hackl (Spartenobmann Gastronomie, WK Tirol) freuen sich über die Eröffnung (v. li.).

Casazza Fashion-Boutique

Eröffnung KEINE ARBEIT - VIEL GELD EIN ANRUF GENÜGT Wir bezahlen für Ihre Immobilienvermittlung bzw. empfehlung im Erfolgsfall eine attraktive Tippgeberprovision.

Während im ganzen Land der „Tirolerin Shopping Day“ über die Bühne ging, hat sich Xenia Casazza mit der Eröffnung ihrer Fashion-Boutique „Casazza“ in der Innsbrucker Altstadt einen großen Traum erfüllt. Ein Pre-Opening-Buffet unterstrich den Lifestyle der neuen Mode-Adresse in Innsbruck. TOP: Derzeit gibt es bei „Casazza“ die aktuellen Trends der Spring- & Summer-Kollektion von angesagten Modelabels wie Jones, Marc Aurel, Bleifrei und JcSophie.

Wir freuen uns auf Ihren Anruf unter der Telefonnummer:

0676-97 047 33 Sabrina Gassner (Pressesprecherin MPreis), Erwin Seidemann, Heinz Gstir (Bioalpin-Obmann) und Björn Rasmus (Geschäftsführer Bio vom Berg) gehen den Weg der reinen Natur (v. li.).

Bio vom Berg

IMMOBILIENMANAGEMENT JENEWEIN GmbH Eduard-Bodem-Gasse 8, 6020 Innsbruck Tel. 0512/26 82 82 E-Mail: office@immobilien-jenewein.at www.immobilien-jenewein.at

Draußen wartet der Frühling und der Garten will im Wortsinn gepflanzt werden. Die „Basics“ dafür liefert Tirols Bio-Erzeugermarke Bio vom Berg: Zahlreiche Sorten Bio-Jungpflanzen aus dem Hause der Biogärtnerei Seidemann in Völs sind ab sofort bei MPreis erhältlich. Das Gütesiegel „Qualität Tirol“ bürgt für den Tiroler Ursprung. TOP: Als Dünger für die Bio-Pflanzen kommen Tiroler Schofwollpellets mit hohem Wasserspeichervermögen zum Einsatz.

Fotos: Montoya, Bio vom berg

Qualität ist ihre Natur


ansichts

sache Der schöne Schein Moderator Bernhard Hochreiter, Markus Juen (TINETZ), Josef Paul (VÖSI), BFI Tirol-GF Karin Klocker, Josef Kurzthaler (Arbeitsinspektorat), Wolfgang Mosch (Porr), Othmar Tamerl (BFI Tirol).

BFI Tirol

Kongress für Arbeitssicherheit Vor kurzem fand die 15. Auflage des Sicherheitsfachkrafttages des BFI Tirol in der Messe Innsbruck statt. Über 130 Sicherheitsfachkräfte und Sicherheitsvertrauenspersonen aus ganz Tirol, die in ihren Betrieben die Unternehmensleitung in Fragen des Arbeitsschutzes und der Arbeitssicherheit beraten, tauschten sich aus und lauschten den acht interessanten Fachvorträgen. TOP: Die Referenten informierten u. a. über neue Erkenntnisse beim Hantieren mit gefährlichen Arbeitsstoffen, aktuelle Zahlen und Daten bezüglich Ablenkungen im Werkverkehr, sicheres Arbeiten in Höhen oder Inkrafttreten neuer Verordnungen.

Martin Tschoner (TVB Achensee), Martin Klingler (DAKA), Heinz Gstir (Bio vom Berg), Hermann Nagiller (Sparkassen Landesverband für Tirol und Vorarlberg), Daniel Rudolf (Salewa), Anton Heufelder (Naturpark Karwendel) und Elias Walser (Olympiaregion Seefeld, v. li.).

11. Karwendelmarsch

Fotos: BFI Tirol, Karwendelmarsch

Plastikfreies Top-Event Am 31. August ist es wieder soweit, der Karwendelmarsch geht zum elften Mal über die Bühne. TOP: Die Organisatoren präsentierten schon vorab die wichtigsten Eckdaten zum diesjährigen Event. So findet z. B. das diesjährige Karwendelmarsch-Camp, bei dem auch jene, die nicht am Marsch teilnehmen, das „Karwendelmarsch-Feeling“ erleben können, in Seefeld statt. Neu heuer ist die Umsetzung eines oft geäußerten Wunsches: an den Labestationen sollen ausschließlich recyclingfähige Pappbecher verwendet werden. Ermöglicht wird das vom Tiroler Entsorgungs-Profi DAKA.

Claudia Isaza-Montoya PR-Profi und Society-Insiderin Ein edler Brunch in Berlins Nobeladresse Adlon, ein Lunch in der feinen Hotel-Sacher-Suite, ein Besuch in der eleganten Wiener Staatsoper – man glaubt es kaum, wo ein bekannter Tiroler Adabei an einem Weekend so überall herum kommt. Dokumentiert wird das Jet-Set-Leben auf Instagram und Facebook. Wie beneidenswert! Oder nimmt es da jemand mit der Wahrheit nicht allzu genau? Am Opernball wurde eine Dame der Gesellschaft erstmals misstrauisch. Da postete er live vor Ort und kommentierte gewohnt sarkastisch die Roben der Damen. „ Wie wäre es mit einem Glas Champagner in unserer Loge?“ flötete die Dame in Erwartung einer spritzig-witzigen Unterhaltung mit dem gewandten Charmeur in einer SMS. Keine Antwort folgte – und plötzlich war er offline. Am Ende war der elegante Herr vielleicht gar nicht in Wien am Ball der Bälle sondern saß zuhause vor dem Bildschirm und verfolgte die Opernball-Übertragung des ORF? Wir werden die Wahrheit wohl nie erfahren. Vor allem, weil ihm so manche Dame Narrenfreiheit gewährt: „ Es ist halt so unterhaltsam mit ihm und gepflegt ist er auch.“ Wer wird es da also mit der Wahrheit allzu genau nehmen? Und wenn Instagram & Co geradezu nach dem perfekten Leben verlangen, wer will da „nur“ ein normales Leben zu bieten haben?

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Weekend Magazin   71


Soci e ty Frühlingskonzert in Nauders

„Cordula Grün“ im Schnee Ganz in Grün tauchten viele Sport- und Musikfans beim Frühlingskonzert auf der Bergstation der Bergkastelbahn in Nauders auf – auf der Bühne rockte der österreichische Sänger Josh. TOP: Rund 2.000 Fans genossen das Konzert bei strahlendem Frühlingswetter. Musikalisches Highlight war natürlich sein Megahit „Cordula Grün“. Bei so viel Stimmung wurde schließlich auch die berühmte Songzeile „ich hab´ dich tanzen gesehen“ in die Tat umgesetzt.

Gremialobmann Peter Zelger und Gremial-GF Karolina Holaus konnten „Influencer“-Expertin Viktoria Egger (Mitte) als Referentin gewinnen.

Tiroler moderund

Karl Folie (li.) und Georg Schöpf (beide Nauderer Bergbahnen) freuten sich über den Auftritt von Josh (Mitte) mit seiner Cordula Grün.

Das Landesgremium des Handels mit Mode und Freizeitartikeln lud zur „56. Tiroler Moderunde“ in die Wirtschaftskammer. TOP: „Mit der Moderunde bieten wir unseren Mitgliedern und ihren Mitarbeitern regelmäßig eine Info-Plattform, bei der ihnen Experten aktuelle Handels-Entwicklungen und Trends näher bringen“, erklärt Obmann Peter Zelger. Diesmal drehte sich alles um „Influencer“ – mittlerweile setzen viele Unternehmen auf sie, um Bekanntheit und Absatz zu steigern.

Fotos: montoya, WKT/Die Fotografen

Influencer im Fokus

VON CHRONOGRAPHEN, KILOMETERN UND UNENDLICHER HINGABE.


Soci e ty Goldenes Verdienstzeichen

Fotos: BMDW/Hartberger, vivea gesundheitshotels

Feierliche Übergabe Im Rahmen einer feierlichen Zeremonie überreichte Bundesministerin Margarete Schramböck der Tiroler Unternehmerin Ingeborg Freudenthaler das durch den Bundespräsidenten verliehene Goldene Verdienstzeichen der Republik Österreich. Ingeborg Freudenthaler leitet seit 1991 als Geschäftsführerin die Geschicke des Entsorgers Freudenthaler GmbH & Co KG. TOP: Als Gründerin des Vereins „Lichtblicke – Demenzhilfe Tirol“ engagiert sich die Unternehmerin seit 2007 außerdem dafür, erkrankten Bundesministerin Margarete Schramböck überreichte Menschen ein würdiges Ingeborg Freudenthaler die und selbstbestimmtes Auszeichnung (v. li.). Leben zu ermöglichen.

Barbara Schwaighofer (Abgeordnete Tiroler Landtag), Michaela Rupp (Therapieleitung), Caroline Schöpf (Direktionsassistentin) und Günther Wurm (Geschäftsführung Business Pool, v. li.).

Vivea Gesunheitshotels

Top Company Award Den Tiroler Vivea Gesundheitshotels in Bad Häring und Umhausen im Ötztal wurde in diesem Jahr der Arbeitgeber-Qualitätspreis Top Company Award verliehen. Auch fünf weitere Vivea Gesundheitshotels in Ober- und Niederösterreich sowie in Kärnten durften diese Auszeichnung entgegennehmen. TOP: Die Vivea Gesundheitshotels zählen damit zu jenen Unternehmen, in denen die Mitarbeiterzufriedenheit besonders hoch ist.

w w w. u n i o n - g l a s h u e t t e . c o m

BELISAR CHRONOGRAPH MONDPHASE


Werner Ferrari (Sales Director Austria PVH), Martin Resch (2brands), Centermanager Stadtgalerien Schwaz Florian Prodinger, Claudia Berghofer (Eigentümerin Stadtgalerien) und Anna Spirk (v.li.).

2brands

Das 2brands Team freute sich über die gelungene Eröffnung: Erika, Belma, Vanessa und Anna (v.li).

Unter einem Dach Tommy Jeans & Calvin Klein Jeans unter einem Dach – mit diesem Zwei-Marken-Shopkonzept eröffnete nun „2brands“ in den Stadtgalerien Schwaz. TOP: Inhaber Martin Resch konnte zahlreiche Gäste begrüßen, die bei der Eröffnung in den Regalen der Premiun-Denimmarken stöberten. Fazit: Ganz egal ob man nach einem glamourösen Abendoutfit, einem Festival-Look oder dem Richtigen Modell für eine lange Party-Nacht sucht, im 2Brands-Store wird man garantiert fündig.

Fotos: Weekend Magazin/Auer

Ließen sich inspirieren: Karin Struz, Alexander Menghin und Daniela Wagner (alle PVH, v.li.).

Juan Knapp (IMEDIA), Gabi Resch, Martin Resch und Eveline Spirk (v.li.).

Thomas Held (Hypo Tirol), Martin Resch und Martin Kelmer (J. Lindbergs, v.li.).

Gutscheinübergabe Landesfinale Gewinnerinnen: Bianca Csasar (Tourismusschulen Zell am Ziller), Sarah Sailer (Fachberufsschule für Tourismus Absam), Nina Klötzel (Tourismuskolleg Innsbruck, v. li.)

Reisegewinnspiel Die glückliche Gewinnerin des Dietrich Touristik Reise-Gewinnspiels heißt Gabriela Egger. Kürzlich fand die Übergabe statt: Die Innsbruckerin darf sich über den Hauptpreis, eine Drei-Tages-Städtereise nach Prag im bequemen Komfortreisebus von Dietrich Touristik, freuen. TOP: Im Gewinn inkludiert sind der Aufenthalt in einem Erstklasshotel mit Vollpension, eine Stadtbesichtigung sowie ein Besuch der Bierstadt Pilsen und der Burgstadt Krumau.

Auszeichnung Für den heimischen Gastronomienachwuchs hat sich Zipfer etwas Besonderes für das Jahr 2019 einfallen lassen: Die Zipfer Zapf-Masters krönen den besten Nachwuchszapfer des Landes. Es gilt, das perfekte Glas Zipfer mit der schönsten Schaumkrone zu zapfen.TOP: Kürzlich ging das Landesfinale in der Fachberufsschule für Tourismus in Absam über die Bühne. Das Bundesfinale findet vom 24. bis 25. April in der Brauerei Zipf in Oberösterreich statt.

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74    Weekend Magazin

Oliver Lair (Betriebsleiter Dietrich Touristik), Gewinnerin Gabriela Egger und Katarina Gabric (Rezeptionistin Dietrich Touristik) bei der Gewinnübergabe in der Dietrich Touristik-Zentrale in Telfs (v. li.).

Fotos: Zeitungsfoto.at, Dietrich Touristik

Zipfer Zapf-Masters


Sondermünze und -Briefmarke

Im Zeichen Maximilians Die Münze Österreich und die Österreichische Post präsentierten zum Jubiläumsjahr zwei besondere Produkte – und zwar eine 10-Euro-Münze der Serie „Mit Kettenhemd und Schwert“ mit Maximilian als Hauptmotiv sowie eine Briefmarke mit dem Titel „500. Todestag Kaiser Maximilian I.“. TOP: Anlässlich der Präsentation gab es einen Sonderverkauf der Münzen, zudem wurde ein Sonderpostamt eingerichtet.

Matthias Pöschl (GF Agrarmarketing Tirol), Josef Hechenberger (Präsident LK Tirol), Thomas Knittl (Küchenchef „Das Schindler“) und Michael Wurzrainer (Vorstand Rinderzucht Tirol, v. li.).

Kulinarisches Highlight

Fotos: Weekend Magazin/Nagiller

Festmahl zur Osterzeit Die Nachfrage nach Kitzfleisch wächst. Kein Wunder – ist das Fleisch doch eine willkommene Abwechslung am österlichen Speiseplan. Das Ziegenkitzfleisch ist zudem fettarm, sehr zart und enthält wenige Kalorien, dafür aber umso mehr wertvolle Inhaltsstoffe. TOP: Das Kitzei mit dem Gütesiegel „Qualität Tirol“ gibt es zu Ostern bei Spar, Hörtnagl und MPreis.Zudem verwöhnen Sie rund um Ostern 17 Gastronomiebetriebe mit herrlichen Gerichten.

Armin Schneider (Direktor OeNB Tirol), Martina Prinz (Leitung Philatelie Österreichische Post) und Andrea Lang (OeNB, v. li.).

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Soci e ty offenes Werkstor

„Ihre Boardingkarte bitte“ – mit diesem Einstieg startete für 600 Besucher ein ganz besonderer Abend: Zum vierten Mal luden zwölf Firmen in Hall und Innsbruck Besucher in ihre Räumlichkeiten – das Offene Werkstor ging über die Bühne. TOP: Überaus begeistert zeigten sich die Besucher besonders vom Brenner Basistunnel: Andreas Ambrosi und Andrea Lussu vom BBT führten die Teilnehmer in ein Teilstück des zukünftig längsten Tunnels der Welt.

Sillpark-Centermanager Markus Siedl (li.), IVB-Geschäftsführer Martin Baltes und Uschi Schwarzl freuen sich über den Lastenrad-Zuwachs.

IVB Lastenrad beim Sillpark

Lastenrad-Zuwachs

Anny Franzelin (Stadmarketing Hall in Tirol), Andreas Ambrosi (BBT), Michael Gsaller (Stadtmarketing Hall in Tirol), Andrea Lussu (BBT) und Petra Pöschl (Stadtmarketing Hall in Tirol, v. li.).

Die Stadtrad-Flotte der IVB wird verstärkt: Ab sofort steht neben dem zweispurigen Lastenrad am Bozner Platz nun ein einspuriges Lastenfahrrad beim Sillpark für den Transport von Einkäufen bereit. TOP: „Das Lastenrad ist ein Beitrag für eine klimafreundlichere Stadt. In Kopenhagen z. B. besitzt jede vierte Familie bereits ein Lastenrad, quasi als Ersatz für das Auto“, so Mobilitätsstadträtin Uschi Schwarzl. Das Lastenrad beim Sillpark kann mit bis zu 75 Kilogramm beladen werden.

Fotos: Stadtmarketing Hall in Tirol/Gerhard Berger, IVB/Berger, progress werbung

Ungewohnte Einblicke

Licht ins Dunkel

Spendenerfolg Eine spezielle Licht ins Dunkel-Spendenaktion war im vergangenen Winter erstmals auf einer IVB-Tram und einem VVT-Bus in Innsbruck und Umgebung zu sehen. Dabei wurde eine Spendensumme in Höhe von 14.878,18 Euro erzielt, die dem Projekt „Mitten im Leben“ des slw Innsbruck der Sozialen Dienste der Kapuziner zugute kommt. TOP: „Wir sind stolz, dass wir einen Teil zum Erfolg beitragen konnten und freuen uns sehr, dass unser öffentlicher Appell so tatkräftig unterstützt wurde. Wir sind überwältigt und bedanken uns ganz herzlich bei jedem einzelnen Spender“, so die Unterstützer unisono.

Freuten sich über die erfolgreiche Spendenaktion (v. li.): Fred Kendlbacher, Dominik Sobota, Peter Buglas (alle drei Progress Werbung) und Bernhard Triendl von Licht ins Dunkel . . .

. . . sowie Thomas Bonora und Martin Baltes (beide IVB), Eva Radinger (Licht ins Dunkel), Harald Biedner (slw), Zivildiener Jakob Hussl, Andreas Glätzle (Tiroler Sparkasse), Manuel Tommasi (Weekend Magazin) und Kristin Vavtar (slw, v. li.).

Impressum: Medieninhaber & Herausgeber: Weekend Magazin Tirol GmbH, Brunecker Straße 3, 6020 Innsbruck. Redaktion Tirol: Brunecker Straße 3, 6020 Innsbruck, Tel. 0512/353 888-0, E-Mail: redaktiontirol@weekend.at. Redaktion Oberösterreich: Zamenhofstraße 9, 4020 Linz, Tel. 0732/69 64-0, E-Mail: redaktionooe@weekend.at. Redaktion Wien: Gumpendorfer Straße 19, 1060 Wien, Tel. 01/60 60 360-0, E-Mail: redaktionwien@weekend.at. Redaktion Salzburg: Rottweg 66, 5020 Salzburg, Tel. 0662/44 86-0, E-Mail: redak­tionsbg@weekend.at. Redaktion Vorarlberg: Quellenstraße 16, 6900 Bregenz, Tel. 05574/200 10-0, vorarlberg@weekend.at. Redaktion Steiermark: Bahnhofgürtel 59, 8020 Graz, Tel. 0316/766 066, E-Mail: redaktionstmk@weekend.at. Redaktion Kärnten: Völkermarkter Ring 1, 9020 Klagenfurt, Tel. 0463/511 200-0, E-Mail: redaktionkaernten@weekend.at. Redaktion Burgenland: Hauptstraße 33, 7210 Mattersburg. Geschäftsführung: Mag. Manuel Tommasi. Verlagsanzeigenleitung: Günter Payrhuber. Chefredaktion Tirol: Mag. Alexandra Nagiller. Redaktion: Andrea Schröder, Mag. Brigitte Biedermann, Dr. Isabella Palfy, Rudolf Grüner, Stefanie Hermann, Tamara Schögl, Gerhard Gall, Werner Christl, Volker Angerer, Philipp Eitzinger, Lukas Steinberger, Conny Engl, Mag. Gert Damberger, Mag. Simone Reitmeier, Mag. Manuela Fritz, Marcus Stoimaier, Patrick Deutsch, Elisabeth Stolzer, Katharina Pecnik, Mag. Melanie Lipic-Tscheppe, Esther Elisabeth Vogel. Layout & Produktion: Zielgruppen-Zeitungsverlags GmbH. Vertrieb Tirol: Österr. Post AG / Tirol Logistik. Erscheinungsweise: 14-täglich. Druck: NP Druck Gesellschaft m.b.H., Gutenbergstraße 12 A-3100 St. Pölten. Im redaktionellen Teil stehende entgeltliche Veröffentlichungen sind mit ANZEIGE gekennzeichnet. Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos sowie Satz- und Druckfehler übernehmen wir keine Haftung. Alle Rechte, auch die Übernahme von Beiträgen nach § 44 Abs. 1 und 2 Urheberrechtsgesetz, sind vorbehalten. Derzeit gilt Preisliste 2019. Informationen zur Offenlegung gemäß § 25 MedienG können unter www.weekend.at abgerufen werden.

Weekend Magazin erscheint im

VERLAG


Ganz vorne mit dabei war Stephan Eberharter mit seinem Team.

56. Seilrennen Hochfügen

Skisport-Legenden

Ein Spaß für Groß und Klein: Für die jungen Rennfahrer gab es am Sonntag das Kinderseilrennen.

Fotos: Skilifte Hochfügen

Am Abend spielten die Jungen Zillertaler auf. Hier im Bild mit Ski-Legende Michaela Dorfmeister.

Kürzlich fand sich das Who-is-Who des Skisports in Hochfügen ein. Unter dem Motto „The Legends are back“ knoteten sich Michaela Dorfmeister, Stephan Eberharter, Katharina Gutensohn, Martina Ertl-Renz uvm. beim 56. Seilrennen zusammen. Mit reichlich Teamwork und der richtigen Taktik fuhren sie in Dreier-Teams fest verknotet ins Zielgelände. TOP: Nach dem erfolgreichen Riesentorlauf verwöhnte Haubenkoch Alexander Fankhauser die Gäste und Skifahrer am Talboden.

Die Gewinner der Legendenklasse: Stephan Eberharter, Michaelda Dorfmeister, Martina Ertl-Renz (v. li.).

Landeshauptmann Günther Platter, Mike Mohring, Landeshauptmann Stellvertreter Josef Geisler und Alexander Fankhauser (v. li.).

20 Jahre „Schule am Bauernhof“

Hautnah erleben

Halls Bürgermeisterin Eva Posch mit den Ehrenzeichenträgern (v. li.) Rektor Gernot Brauchle (Pädagogische Hochschule Vorarlberg), Bernd Seeberger und Bildunsgdirektor Paul Gappmair

Seit mittlerweile 20 Jahren besteht das LFI-Projekt „Schule am Bauernhof“. 42 Betriebe machen in Tirol mittlerweile mit, alleine im Vorjahr wurden 181 Hofbesuche und 14 „Bauernhof Wochen“ durchgeführt. TOP: Das Klassenzimmer gegen den Acker, die Wiese oder den Stall zu tauschen und so das Verständnis der Schüler zu schärfen kommt gut an: Insgesamt besuchten bisher über 3.000 Kinder die unterschiedlichen Bauernhöfe und schnupperten dabei in die Welt der Landwirtschaft.

Fotos: UMIT, P8, Weekend Magazin/Nagiller

UMIT-Ehrungen

Hochkarätige Ehrung Im Rahmen des vierten „Dies Academicus“ an der Tiroler Privatuniversität UMIT wurden Persönlichkeiten, die sich um die UMIT verdient gemacht haben, ausgezeichnet. TOP: Beim anschließenden Empfang erzählten Alt-Landeshauptmann Wendelin Weingartner, die Haller Bürgermeisterin Eva Posch, Tirol Kliniken Vorstand Stefan Deflorian und Landesrat Bernhard Tilg die eine oder andere Anektote aus der 17-jährigen Geschichte der Universität.

Lokalaugenschaein am Max‘nhof: LFI Obfrau Resi Schiffmann, Max‘nhof-Bäuerin Karin Stern, LFI-GF Evelyn Darmann und Landwirtschaftskammer-Präs. Josef Hechenberger (v. li.)

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Weekend Magazin   77


Brigitte Pließnig mit Sohn Marco Pließnig und Markus Steirer (Hypo Tirol Bank, re.)

Unternehmerin Ingeborg Freudenthaler und Andreas Zorn (Hypo Tirol Bank).

Hypo Tirol Event

Christian Schwaiger, Alexander Angerer und Klaus Unterberger (Hypo Tirol Bank, v. li.).

Motiviert ans Limit Die Hypo Tirol Bank hat zu einem spannend-ungewöhnlichen Abend mit Profi-Motorradfahrer Matthias Walkner geladen, der 2018 Sieger und 2019 Zweiter bei der Motorrad Rallye Dakar geworden ist. TOP: Authentisch erzählte er über Selbstmotivation, persönliches Leistungslimit, mentale Stärke und Erwartungshaltung. Hypo-Vorstand Johannes Haid zog daraufhin spannende Parallelen zwischen Wirtschaft, einer Bank und dem Extremsport – und wie wichtig Vertrauen, Motivation und Vorbildfunktionen für die Zielerreichung sind.

Fotos: Hypo Tirol Bank

Gabriele und Michael Schauer mit Thomas Held (Hypo Tirol Bank, re.).

Hypo Tirol-Vorstand Johannes Haid (li.) mit Profi-Fahrer Matthias Walkner.

Erste Gastro-challenge

Kulinarische Hochgenüsse

Bergbahnen Ellmau-Going Geschäftsführer Klaus Exenberger, Hoteldirektor Maik Roebekamp, Bergbahnen Ellmau-Going Prokurist Johannes Winkler (v. li.).

Tirol lodge Hotel Ellmau

„Tag der offenen Lodge“

Das Team der TFBS Absam holte sich den Sieg bei der ersten Gastro-Challenge.

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Das seit Dezember 2018 geöffnete Urlaubsparadies Tirol Lodge direkt an der Talstation Hartkaiser Gondelbahn in Ellmau lud zum „Tag der offenen Lodge“. TOP: Beinahe alle Türen standen den zahlreichen Besuchern offen und sie konnten das Angebot der Tirol Lodge nach Herzenlust testen und genießen, ob eine begleitete Führung durch die Unterkunft, ein Getränk an den Bars, eine Segway-Fahrt auf dem Außengelände oder Entspannen im beheizten Außenpool.

Fotos: WKT/Die Fotografen, Bergbahnen Ellmau-Going

Unter dem Motto „In der Schürze liegt die Würze“ haben Schüler aus sechs Tiroler Tourismusschulen bei der Premiere der „Gastro-Challenge“ im Tourismuskolleg Innsbruck um die Wette gekocht und serviert. TOP: Beim Wettbewerb galt es, schmackhafte Gerichte aus vom Tiroler Agrarhandel zur Verfügung gestellten Zutaten zu zaubern, diese geladenen Gästen aus Politik und Wirtschaft zu servieren und vor allem die fachkundige Jury zu überzeugen.


aufreger der woche Elisabetta Canalis

Mehr als nur „die Ex“ Als Schönheit an der Seite von George Clooney wurde Elisabetta Canalis weltberühmt. Doch das Glück hielt nur zwei Jahre. Mittlerweile ist die Italienerin mit einem Chirurgen verheiratet. 2015 wurde mit der Geburt von Tochter Skyler Eva das Familienglück komplettiert. Ebenso erfolgreich ist die 40-Jährige beruflich – als Model, Moderatorin und Schauspielerin. Zu ihren vielen Talenten zählt auch das Tanzen. FOTOGALERIE

Fotos: Lormar/Photo supplied by Insight Media/Viennareport

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Der neue T-Cross. Auf jede Art besonders. Sie können jeden Tag auf die besten Momente warten – oder ihnen im neuen T-Cross einfach Entgegenfahren. Denn mit seinem umklappbaren Beifahrersitz, der verschiebbaren Rücksitzbank und mit einem Kofferraum von bis zu 455 Litern ist er flexibel genug für fast alles, was Sie planen – oder eben nicht planen. Jetzt bei Ihrem Volkswagen Partner. Verbrauch: 4,9 – 5,1 l/100 km. CO₂-Emission: 111 – 115 g/km. Symbolfoto. Stand 04/2019.

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Weekend Tirol KW16/2019  

Weekend Tirol KW16/2019  

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