NE W S & HI GHL I GH T S
MAGISCH MELANGIERT Das feine, braun rhodinierte Silbercollier «Melange» der Schmuckmanufaktur «Gellner» vereint einen mit Roségold umrahmten Perlmutt-Anhänger, einen Einhänger aus elf Brillanten und eine handverlesene Tahiti-Zuchtperle. Zigerli+Iff, Spitalgasse 14, Bern. zigerli+iff.ch
Fr. 2110.–
AUSSTELLUNG: GUT GEBRÜHT, LÖWS! Liquide Löwenküsse machen Naschkatzen wild: Die Schwestern Fabia und Laura Löw aus Zürich haben sich auf eine süsse Safari ausserhalb ihres Schokoladen geheges gewagt und einen Likör kreiert, der ihren Kokos-Maracuja-Pralinen nachempfunden ist. loewdelights.com
WANDELN IM DIGI-TAL
Ausstellung «Information (Today)», bis 10. Oktober 2021, Kunsthalle Basel, Steinenberg 7, Basel. kunsthallebasel.ch
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3 · 2021 | mis-magazin.ch
Fr. 24.–
IN CASE OF… Im Falle, dass man zu den musikliebenden Vielverlierern zählt: AirPods-Etui aus Upcycling-Mikrofaser mit Öffnung zum Anschliessen des Ladegeräts und seitlichem Ring zur Befestigung an einer Tasche. lnelondon.com
Fr. 18.–
Fr. 338.– LUGEN WIE GEDRUCKT Nichts als die Wahrheit: Die Sonnenbrillen des Berner Labels «Lars» kommen aus dem 3D-Drucker! In vier Produktionsschritten entstehen aus pulverförmigem Ausgangsmaterial robuste Fassungen wie das Modell «Matter», das sich unbeschwert leicht trägt. larsbrillen.ch
WOLKENLEICHTE GEDANKEN Olaf Egner kreiert in seinem Studio in St. Gallen digital gedruckte Keramiken wie das Objekt «Cloud in the Head» (14.5 × 19 cm) aus seiner Serie «Moral Models», für die er sich mit Vergrösserungen von Internet-Fundstücken befasst hat. seremik.ch
Fr. 52.–
Foto: Michel Gilgen | Model: Barathy, Option Model Agency
Verschlüsselte Netze, digitale Währungen, künstliche Intelligenz und empfindsame Maschinen: Ob gewollt oder nicht, es gibt kein Entrinnen aus dem ungestümen Informationsfluss, der uns unablässig umströmt. Diesen Effekten widmet sich die Gruppenausstellung «Information (Today)» in der Kunsthalle Basel. Sechzehn internationale Kunstschaffende zeigen ihre Werke, die durch die Auseinander setzung mit Daten, Technik und Information entstanden sind. Doch um in die spielerische, materiell vielschichtige Ausstellung zu gelangen, müssen die Besucherinnen und Besucher zuerst die grimmigen, verchromten Sicherheitsabsperrungen der Künstlerin Marguerite Humeau passieren, die mit Laserleuchten und Lärm verdutzen. Schliesslich erforscht man vor Installationen, Gemälden, Videos und Performances, wie Information die «postfaktische» Ära charakterisiert. Beispielsweise beschäftigt sich die Skulptur «Gleichgewicht des Unsichtbaren und des Vorhersehbaren» von Gabriel Kuri, bestehend aus Kreditkarten-Logos und Schlafsäcken, mit der geplatzten Immobilienblase und der damit verbundenen Obdachlosigkeit. Über das Gemälde «Dein Bett ist ein magischer Ort, wo du dich an all das erinnerst, was du tagsüber vergessen hast / Deine Eitelkeit ist mächtig genug, um alles zu besiegen», das sich mit der vom Smartphone ausgehenden Texthysterie beschäftigt, hirnt man möglicherweise gerade dann, wenn man abends mit dem Handy unter die Decke kriecht …
NE W S & HI GHL I GH T S
NEUERÖFFNUNG:
VON «HUS» AUS
STILVOLL
HERBSTLICHE LICHTGRÜSSE
ABBLÄTTERN? Das tun diesen Herbst nur die Blätter der Bäume: Dank den langanhaltenden Nagellacken von «Kure Bazaar» in Nuancen wie «Bohemian», «Khol» und «Corso» mit veganen, zu 90 % natürlichen Inhaltsstoffen. pflegbar.ch
Studio Hus, Viktoriastrasse 70a, Bern. studiohus.ch
© leamoser.ch
Absenderin ist die gebürtige Zugerin Arienne Birchler, deren neue Kollektion man freundlichst kopfnickend zurückgrüsst. Geprägt von der Antwerper Modeakademie, sind die Kreationen der ausgezeichneten Designerin eine Liaison von Kunst und Mode mit avantgardistischer Attitüde. ariennebirchler.com
Wer kennt das nicht? Eigentlich will man nur eine neue Lampe, um die heimischen Lichtverhältnisse im anbrechenden Herbst zu verbessern. Eigentlich. Dann aber, kaum den Store betreten, verspürt man dieses (durch-) dringende Begehren, sogleich auch die Kissen und Keramiksachen, ja eigentlich sogar die Kellen in der Küche, auszutauschen. So ergeht es einem, wenn man durch den neuen «Concept Store» von Leila Arbia flaniert. Die Bernerin folgte damit ihren Leidenschaften für unkonventionelles Design und langlebiges Handwerk, die sich während ihrer 15-jährigen Tätigkeit bei verschiedenen Mode- und Textilunternehmen ausprägten. Nachdem sie 2015 ihre Geschäftsidee als fünfwöchiges Pop-up testete, ist sie nun in der «Feuerwehr Viktoria» sesshaft geworden. Hier kuratiert sie Alltagsgegenstände wie Körbe, Pflanzentöpfe oder Besteck, die nicht nur schön aussehen, sondern aus nachhaltigen (Recycling-)Materialien fair produziert sind. Getreu ihrem Verständnis von Nachhaltigkeit sammelt sie Kisten und Verpackungen, um sie möglichst mehrfach zu verwenden. Möglicherweise nimmt man die hölzerne Lampe im geometrischen BauhausStil sowieso unverpackt mit nach Hause – schliesslich kann man es kaum erwarten, diese von der eigenen Decke strahlen zu sehen.
Fr. 21.50 mis-magazin.ch | 3 · 2021
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NE W S & HI GHL I GH T S
FOTOWORKSHOP:
WHAT THE WALK! Noe Romano und Bruno Jost lotsen Fotofreudige mit eigener Kamera durch die herbstliche Welt der Bildgestaltung: Auf dem Weg vom Berner Hausberg Gurten bis ins Stadtzentrum zeigen die Foto-Profis buchstäblich Schritt für Schritt, worin das Geheimnis ausdrucksstarker Bilder liegt. Sie bringen gestalte rische Prinzipien näher und verraten technische Kniffe, sodass aus anfänglichem «Äh?» ein «Aha!» wird. «What the Walk», 30. Oktober (Start um 9 Uhr, Talstation Gurtenbahn), Infos und Anmeldung: noeromano.ch
BRILL-ANT! In Handarbeit kreiert Fabienne Wüthrich Schmuckstücke, die das Sehen verbessern: Mit der technischen Raffinesse einer Goldschmiedin und dem Know-how einer Produktdesignerin fertigt die Baselbieterin wertbeständige Unikate. atelieropak.ch
UM EINE ARMLÄNGE VORAUS «Woke up like this»? Nicht ganz, obwohl die Kollektion «Homeoffice» aus Baumwolle und Mohair, gestrickt in Huttwil, auch zum Schlafen kuschlig genug wäre. Machen muss man die Looks «selfverständlich» nicht selbst – das übernimmt das Basler Designer- Duo von «AWS». after-work-studio.com
CHAT-THEMA NUMMER EINS Wahrscheinlich fotografiert man die hand gefertige Umhängetasche «Miss Sophie» gleich, sendet das Bild in die Gruppe des guten Geschmacks und chattet über deren puris tische Form, das pflanzlich gegerbte Rindsleder und das schöne Olive-Grau … frei-form.ch
Fr. 490.–
KAMERAD FÜR DIE KAMERA Kaum verbunden, schon unzertrennlich: Mit dem klassischen, minimalistischen Riemen behält man seine Kamera an der 105 cm langen «Leine». Das natürlich gegerbte, zertifizierte Vollnarbenleder, das Marco Lazzaroni in seinem Atelier in Mendrisio traditionell von Hand verarbeitet, stammt aus der Toskana. Das Modell «Lian» mit Nickelringen ist in Schwarz und in verschiedenen Brauntönen auf Bestellung erhältlich (Fr. 39.–). vicuspelle.ch
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3 · 2021 | mis-magazin.ch
Fr. 28.– PLATZPROBLEME WEGSTECKEN Gerade feilt der Berner Produktdesigner am Flatpack-Regal «plug», das durch die Verbindung zweier Beinelemente mit einer Traverse entsteht. Die Höhe der Bretter ist dadurch spielend veränderbar. marcgerber.design STARKE SIGNALE Na, hat es schon gefunkt? Mit den handbestickten Broschen von «Macon & Lesquoy» (18 × 18 mm) erweitert man fast automatisch sein Netzwerk, denn am Pullover oder an der Jacke getragen geben sie zu reden! die-handlung.ch
WO MAN
KEINEN METER WEIT LÄUFT
Der zweitägige Laufmeter Mode-Salon holt einheimisches Modeschaffen aus den Ateliers auf den Schirm der Öffentlichkeit und lädt zu inspirierenden Zwischenhalten. TEXT DANIELA DAMBACH | FOTO ZVG
Stehenbleiben ist gemeinhin nichts, was man anstrebt: Ausser hier im «Laufmeter Mode-Salon», der am 29. Oktober seine Türen öffnet. Man kann gar nicht anders als stehenbleiben, um die Kreationen der Schweizer Labels näher zu betrachten. Als stoppen, um mit Endlich-sehe-ich-dichmal-wieder-Menschen einen giggelnden Gruss auszutauschen. Als innehalten, um die prickelnde Palette hiesigen Modeschaffens auf sich wirken zu lassen – und einen Schluck Prosecco auf sie zu trinken. Stehengeblieben sind indes die Designer selbst nicht: Von der Entwicklung ihrer neusten Kollektionen erzählen die Kreativen von sieben ausgewählten Labels an der moderierten Präsentation (Freitag, 19 Uhr) gleich selbst. Man hängt ihnen an den Lippen, wenn etwa Sabine Portenier ihre Inspirationsquellen preisgibt, Tabitha Wermuth von ihren kreativen Prozessen spricht oder Livia Naef erzählt, warum sie im Sommer 2020 ihr nachhaltiges Label lancierte. Der Nachhaltigkeit haben sich alle der 35 teilnehmenden Labels verschrieben, denn das ist, wofür «Laufmeter» seit 2013 steht. Das Herzstück der Institution, die sozial und ökologisch verträgliche Slow-Fashion sowohl analog wie auch digital mit eigenem Online-Shop in Schweizer Garderoben bringt,
ist die «Modeschau uf dr Gass». Wenn diese zum nächsten Mal im Mai 2022 in Bern und Luzern stattfindet, wird man nicht an Ort und Stelle verharren, sondern Altstadtgassen queren, um die Models möglichst mehrmals auf dem Frischluft-Runway zu erspähen. Bis es so weit ist, frönen Modebegeisterte dem Stop-and-go im Mode-Salon: Nach Zwischenstopps bei der Lederaccessoires-Kollektion des Zürcher Labels «Fin Projects», bei den minimalistischen Alltagsbegleitern von «J. Grubenmann» und bei den Kreationen von «Nom Commun», die für das Hier und Heute geschaffen sind, quietscht das gelbe Kleid mit Bindegürtel von «Manusha» vom Bügel: «Halt, Halt!». Vermutlich übersteigt die Tüte voller Schweizer Designs, mit denen man nach Hause läuft, das Mass von 1 × 1 Meter … Und sollte man, daheim angekommen, der einen Bluse oder der anderen Hose doch nachweinen, muss man sich keinen Meter rühren: Denn eine Auswahl an herbstlichen Looks ist auch im Online-Shop verfügbar.
Anhalten und anprobieren: Der Mode-Salon versammelt die neusten Mode- und Accessoires-Kollektionen von 35 Labels aus allen Ecken der Schweiz, darunter Claudia Güdel aus Basel und Tabitha Wermuth aus Bern.
Laufmeter Mode-Salon, Kornhausforum Bern; Freitag, 29. Oktober (19 bis 22 Uhr, Ticket für Präsentation erforderlich) und Samstag, 30. Oktober (10 bis 17 Uhr, Eintritt frei). laufmeter.ch
mis-magazin.ch | 3 · 2021
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M O D E S T REC K E
IM LAND DER
AUFGEHENDEN
WONNE
Inspiriert vom minimalistischen Stil Japans designt Carla Lehmann wonnige Alltagsstücke in einer Grösse, in welcher jede Sehnsucht nach Heimat aufgeht – wo auch immer diese unter der Herbstsonne zwischen Tokio und Thun liegen mag.
MODE SODE | FOTO CHRISTOPH WALTHER | MODEL CELIA PASCUAL LOCATIONS LA CHAUX-DE-FONDS; JURA | TEXT DANIELA DAMBACH
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3 · 2021 | mis-magazin.ch
M O D E S T REC K E
Strickkleid «Hikaru» mit Taschengürtel, aus 100% Merinowolle gestrickt in Huttwil (Fr. 460.–).
mis-magazin.ch | 3 · 2021
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M O D E S T REC K E
Kaum in die Mode von «Sode» hineingeschlüpft, stellt sich ein Gefühl des Angekommenseins ein – genau das bezweckt deren Schöpferin Carla Lehmann auch. Als «nobel und easy zu tragen» beschreibt sie ihre fliessenden Lagenlooks in erdigen Tönen wie Sand, Salbei, Waldgrün und Rost. Mit einer japanischen Schere, die gut in ihrer linken Hand liegt, entwirft sie Silhouetten, die nur aus den nötigsten Linien bestehen. Sie macht und tut, verwirft und beginnt von vorne, bis Schnitt und Stoff harmonieren – bis sie das Stück selbst gerne überstreift. Schneiderinnen der Tessiner Firma «Punto 310» und des «Nähwerk IDM» in Thun, dem Heimatort der Designerin, nähen ihre minimalistischen Kreationen vorwiegend aus Reststoffen, neuerdings auch aus Emmentaler Flachs. Für die Herbstkollektion hat sie zudem zu mulesingfreier Merinowolle gegriffen, die in Huttwil zu ihren typischen Oversize-Styles verstrickt wird. Transportwege kurz halten, lokal produzieren und gängige Modezyklen umkrempeln sind des jungen Labels Asse im Ärmel – letzteres bedeutete «Sode» auf Japanisch; weite Ärmel, in denen man wonnevoll die Welt umarmt. Alle Stücke der neuen Herbst-/ Winterkollektion sind in einer limitierten Auflage von 10 bis 20 Stück erhältlich. wear-sode.ch Waldgrünes Strick-Ensemble mit Cardigan «Botan» (Fr. 360.–). und Culotte «Sen» (Fr. 250.–); Mütze «Nao» (Fr. 79. –). Alles aus 100% Merinowolle gestrickt in Huttwil.
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3 · 2021 | mis-magazin.ch
M O D E S T REC K E
mis-magazin.ch | 3 · 2021
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DIE GRÖSSTE AUSWAHL AN HOCHWERTIGER LEDERMODE – OBERDIESSBACH.
neuenschwander.ch
M O D E & AC C E S S O IRE S
DIE DEHNUNG
DES DENKBAREN
Alle haben gesagt, das geht nicht. Doch Familie Wellendorff forschte unbeirrt weiter – bis es gelang, physikalische Grenzen zu verschieben und ein federndes Armband aus 18 Karat Gold zu erfinden. TEXT DANIELA DAMBACH | FOTO ZVG
Die Geschichte des Schmucks ist fast so alt wie die Menschheitsgeschichte selbst. Es scheint kaum vorstellbar, sie neu zu erfinden. Doch gerade diese Vorstellung des Machbaren kraft ihres Innovationsgeistes zu sprengen, treibt die Schmuckmanufaktur «Wellendorff» seit der Gründung im Jahr 1893 an. Mit den neuen Armbändern «Umarme mich» ist den Pforzheimern ein Coup gelungen, der sich in die Ikonen der Manufaktur einreiht: Das weichste Collier der Welt, der lebendigste Ring der Welt – und nun das elastischste Goldarmband der Welt. Wunder des Weglassens Nachdem die Goldschmiede ein Armband erfanden, dessen Faltschliesse aus Lamellen, filigranen Kufen und federndem Schloss nahezu unsichtbar ist, schien es nur noch eine
Krönung dessen zu geben: Ein Armband ohne Schloss, das sich ohne auf- und zumachen wie von selbst um das Handgelenk schmiegt, es umarmt. Aus der Überlegung, «dazu bräuchte es federndes Gold» machte die Manufaktur die Tatsache, «dazu gibt es federndes Gold aus 18 Karat Gold». Wissenschaftler waren überzeugt: Das ist unmöglich. Unbeirrt davon tüftelten die Goldschmiede siebzehn Jahre lang beharrlich weiter – bis sie es fertigbrachten, die physikalischen Grenzen der elastischen Verformbarkeit von Gold zu verschieben. Es hält oder bricht – so lautet ein Grund gesetz – dehnen liesse es sich allerdings nicht. Bis die Meister der Manufaktur mit geballtem Wissen von 128 Jahren Firmengeschichte dem dafür notwendigen Zusammenspiel von Legierung, Druck, Temperatur und Verformung auf die Schliche kamen. Es ist also keineswegs vermessen, hier von einem technischen (und handwerklichen) Wunderwerk zu sprechen. Doppelt so biegsam wie normales Gold, schmiegt sich die «Umarme mich»Krea tion um das Handgelenk, ohne seine Form einzubüssen. Legt man es an und ab, kehrt es sanft in seine kreisovale Ursprungsform zurück. Um das zu erreichen, fertigen die Schmuckspezialisten ein neues Innenleben voller Flexibilität und Spannkraft für die Gold-
kordel, die s ie als deren Seele bezeichnen. Bei jeder Bewegung d es Handgelenks, umarmt von zwei oder drei seidenweichen Goldsträngen, scheint diese Seele hervorzustrahlen … So spielend federleicht, dass sich kaum erahnen lässt, wie viel ausgereifte Technik darin steckt. Man habe sich dafür den Erkenntnissen der Medizin technik bedient. Mehr wollen die Wunderwahrmacher nicht verraten. Mehr will man auch nicht wissen: denn anders a ls die Technik ist die Magie gewiss nichts Ergründbares. Erhältlich bei Zigerli+Iff, Spitalgasse 14, Bern. zigerli-iff.ch
Schwere Aufgabe, federleichte Lösung: Gold, das sich sanft und sicher um das Handgelenk schmiegt, ist das Resultat von 17 Jahren Entwicklung. Die «Umarme mich»-Armbänder gibt es in fünf unterschiedlichen Designs vom pur gehaltenen Einzelstrang bis zum mehrreihigen, mit Diamanten besetzten Modell.
mis-magazin.ch | 3 · 2021
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M O D E & AC C E S S O IRE S
Fr. 15.90 Fr. 370.– GRAFIKKARTE Wer dieses Gemälde am Körper trägt, verrechnet sich optisch nie: Schal mit handgemaltem Print (35 × 200 cm) von Ginny Litscher, inspiriert vom histo rischen Interieur des Londoner Hotels «St. Pancras». ginnylitscher.com
PILZE AN DEN FÜSSEN … und dort gehören sie auch hin, dann hat man auch immer vor Augen, welche man nicht pflücken sollte: Nachhaltig produzierte Socken «Toxic Sand Shroom» aus Bio-Baumwolle, designt in Zürich. dillysocks.com
Fr. 449.–
FRAME REIMT SICH AUF … … fame! Wie passend, denn für ihre jüngste, limitierte Edition haben «Sol Sol Ito» mit der Schweizer Modelberühmtheit Tamy Glauser zusammengespannt. Das Modell «Abundance» ist in Bernstein, Blaugrün und Schwarz erhältlich. solsolito.com
PASSWORT: AWS … das steht für das Basler Label «After Work Studio», könnte aber geradesogut «alles wird schöner» bedeuten – mit dem Pullover aus feiner, norditalienischer Merinowolle, angefertigt im Emmental. aws247.ch
Fr. 429.–
Fr. 155.–
Fr. 6.85 HASHTAG AM WASCHTAG? #Moderetter! Während manche Filter fragwürdige Effekte haben, verbessert dieser das Resultat garantiert: Die Farb- und Schmutzfangtücher «Advanced» schützen das «Outfit of the day» mit Mikrofasern und Farbfangmolekülen zweifach gegen Verfärbungen. dr-beckmann.ch
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3 · 2021 | mis-magazin.ch
ANHANG ÖFFNEN … Und zum Vorschein kommt das Smartphone! Die Crossbody-Tasche «Pink Martina» mit pinkem Innenfutter und aufgenähter Schleife, zugunsten der Brutkrebs-Charity lanciert, ist in Ecuador handgefertigt aus Orlon, Leder und Baumwollfutter. avanzar-shop.ch
M O D E & AC C E S S O IRE S Fr. 83.–
FUNKTIONALER FOLLOWER Von der Handytasche «Sörenberg» wird man gerne «verfolgt», schliesslich hält man so das Smartphone stets griffbereit für Schnappschüsse der Herbst landschaft. Mit Innenfächern und Ring zur Befestigung an der Tasche oder am Gürtel. lnelondon.com
Fr. 3780.–
Fr. 119.90
… love! Wären die Gesichter jener, welche die neue Kollektion «Call it love» von LIDA NOBA betrachten, Emojis – es wären jene mit den herzförmigen Augen. Für ihre neusten Looks liess sich die Designerin von der Geschichte der Qajar-Dynastie in ihrem Heimatland Iran inspirieren. lidanoba.com
GUTE REICHWEITE Die schwarze Jeans mit ausgefranstem Saum erreicht all jene, die auf weites Bein, hohe Taille und Nachhaltigkeit stehen: Sandra Pinto, die es versteht, Dinge einfach zu halten, lässt ihre Mode fair in Portugal produzieren. shoplamarel.com
Foto: Alexander Palacios, Mode Suisse Edition 20, Zürich
MEGA, DIESE PIXEL! Mit dem Rotgold-Ring «Pixel» macht die Zürcher Künstlerin Bruna Hauert, die in ihrer Galerie «Friends of Carlotta» aussergewöhn lichen Schmuck aus aller Welt kuratiert, Bildzellen buchstäblich berührbar. foc.ch
CALL IT …
SOLIDES LAUFWERK Für Wechselträger, die guten Stil bis in die Zehen abgespeichert haben: Handgemachte Stiefel aus Leder (Absatzhöhe 8 cm) der Zürcher Designerin Maya Seyferth, deren Entwürfe von unterschiedlichen Kulturkreisen beeinflusst sind. mayaseyferth.com
Fr. 450.–
mis-magazin.ch | 3 · 2021
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Foto: Michèle Büschi
M O D E & AC C E S S O IRE S
PROGRAMMIERTE
PREZIOSEN
Einst Archäologin, versteht sich Consuelo Keller heute als digitale Handwerkerin: Sie formt auf der Spielwiese der Software skulp turalen Schmuck, 3D-gedruckt und handverfeinert. Gerade tüftelt sie mit Material, das von Hand schwer zu bearbeiten wäre. 32
3 · 2021 | mis-magazin.ch
TEXT DANIELA DAMBACH | FOTO ZVG
Im ersten Moment klingt es abwegig, dass Sie als Archäologin beim 3D-Schmuck design gelandet sind – und im zweiten? Als Archäologin beschäftigte ich mich intensiv mit der Kultur der Antike und rekonstruierte Geschichte; ich grub Menschen gemachte Artefakte aus der Erde aus, säuberte, vermass und beschrieb sie präzise. Daraus habe ich Erkenntnisse gewonnen über die Menschen, die sie getragen, getauscht oder in das Grab mitgenommen
haben. Computercodes sind eine sehr mächtige Sprache der Gegenwart. Um kulturelle Artefakte zu fertigen, welche die heutige Zeit repräsentieren, liegt es nahe, sich damit zu befassen. Was ist unter «digitale Handwerkerin» zu verstehen? Ich erkunde Gebiete wie kreatives Programmieren, parametrisches Design sowie digitale Herstellungstechniken. Diese Verfahren verbinde ich sowohl mit handwerklichen Techniken als auch mit traditionel-
M O D E & AC C E S S O IRE S
len Materialien. Daraus habe ich meinen Label-Namen abgeleitet: Eine Kombina tion des lateinischen Wortes «Digitus»; «Finger» – und des altgriechischen Wortes «Morphé»; «Form». Inwiefern setzt Ihnen die intelligente Technik kreative Grenzen? Die digitale Technik erweitert meinen Freiraum als Gestalterin um eine grosse Spielwiese, die ich mit Spass auskundschafte. Es ist spannend zu beobachten, wie aus exakten, unverrückbaren Aneinanderreihungen von digitalen Nullen und Einsen Materie entsteht. Ich habe die freie Wahl, welche vorhandenen Mittel ich nutze – wie seit jeher alle Künstler. Drohen Maschinen den designenden Menschen dereinst zu ersetzen? Technologien sind nicht per se «gut» oder «böse», es kommt auf deren Einsatz an. Ich erachte die digitalen Entwurfs- und Produktionswerkzeuge nicht als «bedrohlich», sondern lerne, sie zu verstehen und zu meinem Vorteil zu nutzen. Technologien
sind nur so gut, wie sie die Menschen zu kreieren und zu gebrauchen wissen. Durch parametrisches Arbeiten kann ich in kurzer Zeit eine grosse Anzahl Varianten entwerfen, verwerfen und testen. Was Handwerker bereits vor Jahrhunderten getan haben, tue ich auch, aber dank digitalen Tools umfassender, effizienter und facettenreicher. Wie viel «Mensch» und wie viel «Maschine» steckt in Ihren Designs? Es ist eine enge Zusammenarbeit, bei der die Maschine das übernimmt, was sie besser kann als der Mensch – und umgekehrt. Beispielsweise kann der Computer schnell rechnen, doch nur die Hand vermag zu beurteilen, ob eine Stelle zu rau ist. Ich steuere als Mensch jeden Schritt: Wie beim Zeichnen jeder Strich, ist auch beim Coding jede Zeile ein Gestaltungsentscheid. Wie einzigartig ist Schmuck überhaupt, der «beliebig» ausdruckbar ist? Auch konventionell gefertigter Schmuck ist im Grunde «beliebig» reproduzierbar, denkt man nur an die traditionelle Guss-
technik. Es entstehen Unikate, weil ich nach dem Druckprozess zig Schritte von Hand vollführe. Zudem lassen sich die Zugriffsrechte auf Vorlagen einschränken oder bewusst «Zufallsfehler» im FormCode einbauen. Inwiefern beeinflusst der technische Fortschritt Ihre Arbeit? Ein spannender, aber herausfordernder Aspekt ist, dass es gefühlt täglich neue Materialien, Maschinen und Softwares gibt. Einerseits will ich auf dem aktuellen Stand bleiben und Neues auszuprobieren, andererseits konzentriere ich mich auf ausgewählte Tools und Materialien, um mich darin zu vertiefen. Woran tüfteln Sie derzeit? Ich erforsche gerade den Direktdruck mit Titan, ein Werkstoff, der von Hand schwer zu bearbeiten ist, aber Eigenschaften wie Leichtigkeit und Formstabilität besitzt, die für Schmuck vorteilhaft sind. Ich plane, diesen Winter eine limitierte Kollektion aus diesem biokompatiblen Metall zu lancieren.
«MITTELS HANDWERK UND DIGITALEM WERKZEUG WIDME ICH MICH DER FORM.» Consuelo Keller
Aus Nullen und Einsen entsteht Schmuck: Consuelo Keller macht sich die Programmiersprache zunutze, um 3D-gedruckte Colliers, Armschmuck und Ohrringe aus unterschiedlichen Materialien zu kreieren. digimorphe.com mis-magazin.ch | 3 · 2021
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ME N ' S W O RL D
DIE STYLE-RETTUNG: NAHT! Betont, geziert und zum Anlehen wirkt die Schulterpartie dank den Steppnähten auf der körpernahen Racer- Jacke «Adkins» aus edlem Lammnappa mit Stehkragen und Reissverschlüssen. Ledermode Neuenschwander, Industriestrasse 4, Oberdiessbach.
Fr. 759.–
UHRENDESIGNS EINES LEGENDÄREN
ZEITGENOSSEN Zahlen sind ja auf Zifferblättern per se nichts Ungewöhnliches. Im Falle einer diskret integrierten «60» hingegen schon: Sie ziert die Sonderedition aus drei Modellen, welche die Schwarzwälder Manufaktur «Junghans» anlässlich des 60-Jahre-Jubiläums der Armbanduhren des Architekten und Künstlers Max Bill lanciert hat. «Ein einmaliges Detail, das die auf weltweit 1060 Exemplare begrenzten Modellen zu Sammlerstücken macht», freut sich Dominik Maegli, der in seinem Concept-Store «Konzept Uhrsachen» kuratierte Designikonen versammelt. Die limitierte Trilogie in Anthrazit, Beigebraun und Orange fügt sich nahtlos ein zwischen der variierenden Auslese an Wohn- und Zeitmessobjekten, in der Feierstätte des Faszinierenden, das funktioniert. Der Laden hält die ideellen Werte der Designschaffenden hoch, so auch der Antrieb Max Bills: Die perfekte Ablesbarkeit der Zeit. Vorlage der späteren Armbanduhren war die Küchenuhr von 1956, für deren Kreation «Junghans» den BauhausKünstler beauftragte. Er setzte dafür auf die gestalterischen Tugenden, welche funktionalistische Formsprache des Bauhaus forderte: Ein Gegenstand sollte so gestaltet sein, dass er seine Funktion optimal erfüllt. Obwohl seither sechs Jahrzehnte des klaren, puristischen Uhren designs vergangen sind, erweisen sich die Modelle als zeitlos – «so zeitlos, wie das eben gehen würde, ohne die Zeit zu vergessen.» Der Blick auf das puristische Zifferblatt, das von Designgeschichte zeugt, ruft in das Bewusstsein: Gestern ist heute längst nicht verstrichen. Die Edition mit den drei Modellen «Automatic», «Mega» und «Regulartor» ist erhältlich bei KONZEPT Uhrsachen, Kramgasse 21, Bern. uhrsachen.ch
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3 · 2021 | mis-magazin.ch
FÜR AUFBROWSER Hat man die Web-Programme geschlossen, verstaut man seinen Laptop in der Hülle von «Qwstion», welche diesen mit 100% natürlichem Bananatex®-Material und stossabsor bierendem Wollfilz vor Schmutz, Kratzern und aufbrausenden Mitmenschen schützt. qwstion.com
Fr. 130.–
Fr. 49.–
VÄTERCHEN ROST … … hat es nicht nötig, Märchen zu erzählen: Das T-Shirt «Kitumba», was auf Swahili «Baumwollknospe» bedeutet, besteht aus 100 % fair gehandelter «bioRe»-Baumwolle und ist mit «Cradle to Cradle»-Garn in St. Gallen bestickt. wearezrcl.com
BILLS IDOLE Die limitierte Jubiläumsedition, bestehend aus drei Automatik-Armbanduhren, vereint Designgeschichte mit moderner Technologie. Damit würdigt die Uhrenfabrik «Junghans« ihre Zusammenarbeit mit BauhausKünstler Max Bill, die 1956 begann.
ME N ' S W O RL D
Fr. 99.–
INSPEKTOR GADGET 2.0 Mit dem metallisch-kupferfar benen Lederetui des Zürcher Labels «Powch» hat man seine elektronischen Alltagsgadgets vom Kabel bis zum USB-Stick im Griff, selbst wenn man weltvergessen an den nächsten Business-Tatort eilt. powch.ch
KNIT
Fr. 54.–
RIDER
Fr. 42.–
BART DÉCO Wahrlich ein Stilbegriff für die Form gebung im Gestaltungsbereich der unteren Gesichtspartie: Der Rasier hobel aus beschichtetem Messing gleitet sanft über die Männerhaut, dank dem Rasieröl, das mit Mandel-, Traubenkern- und Arganöl pflegt. nabanskincare.com
Mit der neuen Unisex-Kollektion «Art and it’s Wardrobe» des Bieler Designers Luca Xavier Tanner – in der Schweiz und den Niederlanden hergestellt – cruist man souverän durch den Alltag, selbst wenn sich dessen Szenen zum Actionfilm verstricken. lxtanner.com
ZEIT ZUM ZAHLEN «SwatchPAY!» sieht aus wie eine typische Uhr, trägt aber Technologie in sich: An der Kasse hält man sie einfach an das Terminal und schon erfolgt die Zahlung bargeldlos. Dank dem NFC-Modul braucht «SwatchPAY!» keinen Akku, um zu funktionieren – nur eine virtuelle Zahlkarte, die mit einem Konto verknüpft ist. swatch.com Fr. 115.–
4X4 FÜR DIE FÜSSE Mit dem neuen «4x4»-Allrounderschuh des Schweizer Brands «Benci Brothers», der sich auf authentisches Handwerk und Lederprodukte fokussiert, hat man selbst in unwegsamem Gelände genügend (Allfuss-)Antrieb. In vier Farben erhältlich in den Stores in Zürich, Zug und Luzern. bencibrothers.com
Fr. 359.–
mis-magazin.ch | 3 · 2021
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SOFTE WARE Die Farben der Deckendesigns «Stain» und «Patchwork» des Schweizer Innenarchitekten Michele Rondelli fliessen so farbenfroh-lebendig ineinander, man könnte sie sich als Bildschirmschoner vorstellen. zigzagzurich.com
ab Fr. 149.–
Multikulturell Multikulturell Multifunktional Multifunktional
Multidimensional Multidimensional
SCHÖNE SUCHANFRAGEN Als mystisch-moderne Schatzkisten hat «De Castelli» die Kommodenserie «Pandora» aus Eisen, Messing oder Kupfer zum Aufbewahren – und damit zum Verstecken – aller Arten von Gegenständen kreiert. Erst durch «Suchanfragen» und damit dem Öffnen der bis zu sechs Schubladen werden diese sichtbar ... intraform, Rathausgasse 76 – 80, Bern.
Einzigartig Für jeden Anspruch die passende Form
RECHEN-ZENTRUM? Braucht man nicht! Denn die Blätter der Bouquets, welche die Zürcher Fotografin Isabel Rotzler auf ihre neuen Kissenkreationen druckt, fallen nicht einmal im Herbst … In verschiedenen Formaten und Farbkombi nationen erhältlich. isabelrotzler.com
intraform.ch Rathausgasse 76 · Bern Familienunternehmen seit 1962 40
3 · 2021 | mis-magazin.ch
ab Fr. 65.–
W O HNE N
IM RUHEMODUS Herunterfahren gelingt in grafisch-eleganten Farbwelten wie «Earthy Reds» wie auf Knopfdruck – und mit digitalen Unikaten: An der Schnittstelle von Tradition und Technologie druckt «Création Baumann» individuelle Dessins ab 25 Laufmetern auf funktionale Grundstoffe – von verdunkelnd oder transparent, bis hin zu raumteilend oder schallabsorbierend, damit einzig das Gefühl von Ruhe nachhallt. creationbaumann.com GEOTAGGING: ZWISCHEN WIEN UND VENEDIG Irgendwo dort bewegt sich die Formensprache des Designs «Acacia», die von klassischer Wiener Eleganz und von venezianischer Murano-Kunst geprägt ist. Um den Beistelltisch mit Glassockel und ledernen Auflagen aufzufinden, gleich im GPS eingeben: intraform, Rathausgasse 76-80, Bern.
ab Fr. 9382.–
Fr. 1100.– STÜRMISCHES GSPUSI Aus Ästen, die den Bäumen im Sturm wie Zacken aus der Krone brachen und vom Wasser fortgetragen wurden, fertigen Veronika Oberngruber und Christina Gierlinge Leuchten-Unikate wie das Modell «Gspusi» mit bronze farbenem Lampenschirm. lenzholz.ch
DESIGNHÖRIG Audiophile Designaffine verfallen Klang und Kleid des Standlautsprechers «W11» der Basler Manufaktur «Boenicke Audio», die in Handarbeit Hightech mit Massivholz wie Eiche, Nussbaum oder Esche ummantelt. boenicke-audio.ch
mis-magazin.ch | 3 · 2021
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T I T EL S TO RY
DIE HIGH-DEFINITION VON MAGIE
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Musik im Dunkeln hören? Eher nicht, denn das Design der Multimedia-Elektronik ist zu ästhetisch, um sie nicht dabei sehen zu wollen. Die Zauberformeln für solch technisch geschaffene Magie kennt das Familienunternehmen von Walter Tännler seit 30 Jahren: Vom Videorekorder zur Vision von «Smart Home». TEXT DANIELA DAMBACH FOTO ANDREA ABEGGLEN; BANG & OLUFSEN, ZVG
Es gab eine Zeit, da begriffen Maschinen nur zwei Wörter: «ein» und «aus». Heute verstehen sie weitaus mehr, sogar wortlos: Sie reagieren auf Fingertippen, die vage Wahrnehmung einer Geste, führen anmutige mechanische Kunststücke auf, kommunizieren untereinander, denken mit, berühren und wollen berührt sein. Im lichtdurchfluteten Laden von «Media-Line» sieht man sich umgeben von dieser Technologie. Man wähnt sich in einem Museum der «Modern Art», doch die TV-Geräte und Lautsprecher sind mehr als nüchterne Kunstwerke: sie tönten, sie hallen, sie schallen, sie bebildern – und unterhalten. Wenn hier Kundinnen und Kunden, aufund abgehen, ist das kein Akt des angespannten Wartens. Sie tun es, um zu versuchen, ihren gespitzten Ohren zu trauen, denn altbekannte Melodien in innovativen Modi wie «Narrow», «Wide» oder «Omni» durch Highend-Lautsprecher oder Kopfhörer wahrzunehmen, kommt einem neuem Hören gleich – eine Art «Überwältigungseffekt»: Der «BeoLab 90» beispielsweise ist einer der intelligentesten Lautsprecher, welche die Soundingenieure jemals für den Heimgebrauch entwickelten, denn dieser bietet ein Musikerlebnis, das sich Raum und Hörposition anpasst. Die Klangbühne ist da, wo man sie gerade haben will: Raumfüllend oder nur in der einen Lieblingsecke, wo die Couch steht – die neue Technologie kompensiert gar die Einflüsse des Zimmers oder der Möbel, um die Klänge fein darauf abzustimmen. Bewegt man sich frei durch die Wohnung – vielleicht schon im Partydress, aber mit Putzlappen in der Hand, weil gleich die Gäste klingen, – begleitet und trägt einen die Musik einfach, sodass man sich unter der Dunstabzugshaube nicht mehr fragen muss: Ist das jetzt Beethoven? Oder doch Beatles? In einem ausgeklügelten Messprozedere legt man
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1 Die Multimedia-Massschneider: Das «Media-Line»Team, angeführt von Rolf und Walter Tännler, bringt das Kino- und Konzerterlebnis nach Hause, von der Beratung bis zur Installation. 2 | 3 Guter Sound, der sehenswert ist: Wortwörtlich kreative Klangbilder schafft «Beosound Shape», dessen Töne auch das Wohnzimmer von Alex Brooker durchfluten.
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ausserdem die favorisierten Hörpositionen fest, sogenannte «Sweet Spots» – süsser die Glocken nie klingen. Die Geschichte von «Media-Line» ist auch die Geschichte der Unterhaltungselektronik –eine Geschichte voller Quantensprünge: von Tonbänder verschlingenden Apparaturen, meterweit verkabelten MonsterStereoanlagen, Langwellen-Radios für Kurz weile und zittrigen Röhrenmonitoren, deren Wuchtigkeit an Meteoriten erinnerte – hin zu slimfitten, drahtlosen Multiroom- Systemen mit zunehmend konvergierenden Technologien. Schlüsselerlebnis im Sommer 1972 Als Walter Tännler seinen ersten Fernsehmomente frönte, guckte er noch «in die Röhre». «Als Kind habe ich die bewegten Bilder regelrecht eingeatmet», erinnert sich der Geschäftsinhaber, der in Innertkirchen aufwuchs. Einmal pro Woche besuchte er seine Tante, um bei ihr den Dienstagskrimi zu schauen. Der Weg führte durch ein finsteres Gässchen, wo ihm seine älteren Schwestern Heidi und Ruth auflauerten, um ihn zu erschrecken. Manch eine Kindheitserinnerung mag sich um den eckigen Kasten drehen, der längst nicht selbstverständlich in jeder Stube stand und der zu klein war für all die grossen Augen, die sich davor drängten – für Walter Tännler aber war eine Begebenheit wegweisend. Während den Olympischen Spielen 1972 – rund vier Jahre, nachdem in der Schweiz die allererste reguläre Sendung in Farbe über die Mattscheiben ausstrahlte – stellte ein Geschäft aus Meiringen seiner Familie einen TV probeweise zur Verfügung. Unter den staunenden Augen von Walter Tännler, der das Treiben still beobachtete, sprang der Techniker um das ganze Haus herum, verschwand im Keller, tauchte wieder auf, verlegte Kabel und montierte eine Antenne, die Besteck aus dem Land der Giganten ähnelte. «Es hat mich schlicht und ergreifend fasziniert, dass er fähig war, einen Apparat in Betrieb zu setzen, mit dem man fernschauen konnte», erinnert er sich an sein Schlüsselerlebnis. Der damals 14-Jährige wusste: «Das will ich auch können». Nach einem Zwischenjahr an der Handelsschule in Thun, trat er seine Lehrstelle zum Radiound TV-Elektriker an. Seine Kenntnisse für Installationen und Reparaturen kann er nach wie vor einsetzen, wobei sich die Technologie grundlegend verändert hat. «Früher mass man jedes Einzelteil aus, um den Defekt festzustellen und die beschädigte Komponente auszuwechseln. Heute ersetzt man die gesamte Platine», veranschaulicht
er, «– sofern das Konstrukt dies überhaupt noch zulässt, bedingt durch die Komplexität der Technologie.» Eine Ausnahme ist der dänische Audio-Pionier «Bang & Olufsen», der nach wie vor mit einzelnen Elementen arbeitet, die ersetz- und erweiterbar sind – eine nachhaltigere Philosophie, die es überdies erlaubt, sich langsam mit der Technik vertraut zu machen und das System schrittweise auszubauen. So auch bei der jüngsten Multiroom-Lautsprecher-Kreation «Beosound Level», – das erste Produkt in der Unterhaltungselektronik, das mit der «Cradle to Cradle»-Zertifizierung ausgezeichnet ist: Der Schacht hinter der Schallabdeckung lässt sich öffnen, um beispielsweise die Elektronik-Platine für Upgrades auszutauschen. Der zierlich gebaute Speaker, den man wie eine schmucke Clutch unter den Arm klemmen kann, klingt grösser als er ist und vermag den Raum mit Rhythmus zu füllen – in allen erdenklichen Positionen: liegend wie ein tönendes Tablett, stehend wie ein basslastiges Buch oder an der Wand als beatendes Bild, dekoriert mit Rippen aus gemasertem Eichenholz. Visionär in der Videothek Weit vor solchen revolutionären Erfindungen, im Jahr 1985, absolvierte Walter Tännler den Abschluss zum technischen Leiter und beteiligte sich an einer Firma, für die er hauptsächlich Haushalte in der Region flächendeckend mit dem damals boomenden Kabelfernsehen ausstattete. Weil die Signale gut standen, wagte er mit 29 Jahren den Sprung in die Selbstständigkeit: 1990 startete er sein Business, gemeinsam mit seiner Frau Beatrice, in einem Nebenraum einer Videothek in Interlaken. Der Videothekar spielte im Laden die Blockbuster auf den neusten TVs ab, sodass die Leute vor lauter entzücktem Baffsein über die nie gesehene und gehörte Qualität nicht nur den Film ausliehen, sondern gleich noch das Gerät dazu begehrten.
«INTELLIGENZ ZIEHT ZUHAUSE EIN: GERÄTE KOMMUNI ZIEREN ZUNEHMEND AUTOMATISIERT UNTEREINANDER.» Rolf Tännler, Inhaber «Media-Line»
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Die einzige Konstante in der Welt der Technologie ist der Wandel – und «Media-Line», denn das Familienunternehmen von Walter, Beatrice und Rolf Tännler besteht seit 30 Jahren.
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«WIR GEHEN NICHT VOM GERÄT AUS, SONDERN VON GEWOHNHEITEN, WIE MAN MUSIK HÖRT ODER FERNSIEHT.» Walter Tännler, Inhaber «Media-Line» Dass sein Sohn Rolf früh mit Unterhaltungselektronik in Berührung kam, liegt nahe wie die Nadel auf den Rillen einer Schallplatte. «Mit dem grossen, drehbaren TV, den wir zuhause hatten – damals ein Novum – konnte man angeben im Freundeskreis, wenn man denn wollte», schmunzelt er. Aber nicht nur in den eigenen vier Wänden, sondern auch in fremden hatte er mit Systemen und Screens, deren Diagonalen man sonst von Parkfeldern kennt, zu tun. Während den Schulferien halft er im elterlichen Geschäft aus und ging mit auf Tour, wenn für Installationen starke Schultern und flinke Hände vonnöten waren. Doch seine Karriere im Familienbusiness war deshalb nicht etwa vorprogrammiert: Er erlernte den Beruf des Zimmermanns. Erst später reifte der Wunsch heran, die Multimedia-Luft tiefer zu inhalieren. «Ich mag meinen erlernten Beruf nach wie vor und könnte mir durchaus vorstellen, dereinst mit Hammer und Nagel auf dem Dach zu stehen», erzählt er. Aber als er einen Fuss durch die Schiebetür von «MediaLine» gesetzt hatte, zog es ihn ganz hinein bis auf die Führungsetage. Vom baulichen Beruf her brachte er eine Begabung für Montagen mit, gekrönt vom Wissen, das ihm sein Vater vermittelte sowie der Ausbildung zum ICT- und Netzwerktechniker. Damit entbrannte auch seine Begeisterung für Aufgaben wie den Service, die Beratung und die ikonischen Geräte selbst. «Ja, man muss von Leidenschaft sprechen: Wir haben B&O im Blut», drückt es Rolf Tännler aus. Dem pflichtet Walter Tännler bei und wirft ein: «Herzblut!». Hightech trifft Handwerkskunst Bereits 1989 bewarb sich Walter Tännler erfolgreich als «Bang & Olufsen»-Vertreter. Dies nicht zuletzt, weil sich der Hersteller seit jeher mit ebenso viel Hingabe dem Design widmet wie der Highend-Technologie. Die Ingenieure Peter Bang und Svend Olufsen trafen sich Anfang der 1920er-Jahre an der Elektrotechnischen Schule in Aarhus. Bereits ihre erste gemeinsame Erfindung
war bahnbrechend: Der «Eliminator», eine Komponente, um Radios netz- statt batteriebetrieben zu machen. Was am 17. November 1925 mit der Firmengründung in Jütland im Westen Dänemarks begann, sollte die Unterhaltungselektronik-Industrie ebenso prägen wie verändern – und tut es bis heute, denn das Erbgut der Marke, bestehend aus Design, Handwerk und Technologie, tragen Tausende Mitarbeitende weltweit seit 95 Jahren weiter. Als «magisch» beschreibt es Walter Tännler, wenn sich etwa beim «Beovision Harmony» das edelhölzerne Konstrukt schmetterlingshaft in Bewegung setzt, der Screen auf Augenhöhe hinan schwebt und sich die Flügel der Stereo-Lausprecher anmutig auffächern. Übersinnliche Kräfte vermutet auch, wer es nicht besser weiss, wenn die akustische Linse des «Beolab 50»-Lautsprechers majestätisch aufsteigt und sich zusammenzieht, um einen direkten Schallstrahl zu senden. Via Smartphone-App steuert man die Schallbündelbreite, wodurch der Klang einen vom Sessel aus in einen Konzertsaal versetzt, wo Violinen aufspielen, oder auf den Meeresgrund, wo Wale ihre Rufe entsenden. Klangingenieure und -designer erforschen die technologischen Grenzen, um die Töne ehrlich und originalgetreu wiederzugeben. Um die Hörerlebnisse wie im wirklichen Leben nachzubilden, testet «Bang & Olufsen» die Prototypen in seiner hochmodernen Forschungs einrich tung «The Cube», die vollständig von der Aussenwelt isoliert ist. Die würfelförmige Testkammer von 12 × 12 × 13 Metern, ein akustisches Ausnahmeambiente, das auch schon Walter Tännler auf sich wirken liess, ermöglicht Messungen unter simulierter Umgebung, wie sie in einem gewöhnlichen Zuhause besteht, um die bezauberndste Wiedergabe von Klangbalancen und Raum eindruck auszuloten. Magie, von der sich auch Rolf Tännler stets aufs Neue faszinieren lässt, obwohl ihm sein Sachverstand erlaubt, hinter den Zauber zu blicken. «Jeder Techniker im Raum dachte, er wisse alles über die Produkte, doch vermochten uns die mitreissenden Referenten abermals in Staunen zu versetzen», berichtet er lebhaft von Produktschulungen bei «Bang & Olufsen» in Bassersdorf. Selbst dreht er vor allem während dem Autofahren die Musik auf, wenn er unterwegs ist zu Kunden, zum Beispiel zu Alex Brooker nach Gerzensee. Der Coach für Profiathleten, der beim Vorbeifahren am Berner Flagship-Store auf «Media-Line» aufmerksam wurde, war auf der Suche nach einem Kunstwerk für die Wand und einem Soundsystem – mit «Beosound Shape» fand er beides in einem.
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1 Sound, Vision und Multimedia: Den ersten Laden eröffnete «Media-Line» im November 1990 in Interlaken, später kamen Standorte in Thun und Bern hinzu. 2 Von dezent bis auffällig: Hightech von «Bang & Olufsen» ist technisch wie optisch individualisierbar. 3 Beat vom Bücherregal oder vom Beistelltisch aus: Der Lautsprecher «Beosound Balance» bietet imposanten Klang bei kompakter Grösse.
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Mittendrin im Movie: Die Lautsprecher «Beolab 50» und «Beolab 90» arbeiten als vollständig integriertes Highend-System mit dem «Beovision Harmony»-TV zusammen, sodass man die Filmszenen nicht nur sieht und hört, sondern spürt.
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Sound in spektakulärer Optik Die wabenförmigen Lautsprecher-Elemente mit unterschiedlichen Texturen sind in vollkommen beliebiger Form anzuordnen, in Nuancen von Pariser Nachtblau bis brasilianischem Lehmgrau. Mit der klingende Kunstinstallation hört Alex Brooker Musik vom Morgengrauen bis zum Schlafgehen – «wenn wir überhaupt daran denken, sie auszuschalten», lacht er. Die Klangqualität habe seine Wertschätzung für Musik verändert und er lobt, wie einfach das System zu bedienen sei: Die «Smart Home»-Funktion verbindet alle Komponenten miteinander und ist via Smartphone zentral zu steuern. «Der Wahl der Ausstattung geht eine Auseinandersetzung mit den eigenen Bedürfnissen voraus: Wann schaue ich fern? Wie höre ich Musik?», erläutert Rolf Tännler, der sich auf «Smart Home» spezialisiert hat. Bei Luxushotels wie dem «Chalet Zermatt Peak» geht die komplexe Konfiguration weit über das Installieren von «Beovision Harmony»-4K-UHD-Fernsehern in den Galerie-Suiten mit Aussicht auf das Matterhorn hinaus: «Media-Line» massschneidert ganze Beschallungs- und Steuerungskonzepte für Gästezimmer, Wellnessbereiche oder Seminarräume, sodass Licht, Bild und Ton unsichtbar vernetzt sind – eben wie durch Zauberhand. «Denkbar ist jede technische Spielerei», führt der Multimedia-Experte aus, «doch zielt unsere Beratung darauf auf, jene Lösung zu entwerfen, die tatsächlich dienlich ist. Doch: die Home-Automation wird verstärkt einfliessen.» Es wird eine Zeit kommen, da werden Maschinen nicht nur Befehle verstehen, sondern Bedürfnisse – und das automatisch. Sobald man die Lider aufschlägt, ziehen sich die Samtvorhänge bedächtig auf, das Licht dimmt sich auf, das Lebensgeister weckende Lieblingslied erklingt und die App kommuniziert der Kaffeemaschine unmittelbar: «Brühe doch schon mal einen extrastarken Espresso!», worauf diese melodisch zu mahlen beginnt. Fehlte nur noch, dass ein Zerstäuber just in diesem Augenblick einen sinnlich-warmen Zedernholzduft in Richtung der ausgeruhten Nase entsendete…! «Das ist unser nächster Coup: Clevere Raumbeduftung», verrät Walter Tännler verschmitzt. Fortgeschrittene Technologie wird von Magie in Zukunft also noch weniger zu unterscheiden sein. Weitere Infos: Media-Line, Thun, Bern und Interlaken. media-line.ch
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1 | 2 Entertainment, das sich in edelste Umgebungen einfügt wie in das Luxushotel «Chalet Zermatt Peak», das «Media-Line» mit zugeschnittenen Systemen ausstattete.
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3 Bunteres Bunt dank OLED-Bildschirmtechnologie: «Beovision Eclipse» offenbart mit mehr als 8 Millionen selbstleuchtenden Pixeln ein TV-Erlebnis mit fast unwirklich scharfen Bildern.
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Der Kürbisversteher Spitzenkoch und Gastgeber Adrian Tschanz versteht etwas von Kürbisfesten, schliesslich wuchs er im Landwirtschaftsbetrieb «Brunnenhof» seines Vaters in Oppligen auf. Diesen verwandelt er während der Kürbissaison in «La Zuccaria», in der er eine ungeahnte Vielfalt aus den flaschenförmigen bis bauchigen Früchten herausschält. brunnenhof.ch
AUF ZUM KÜRBISFEST! Asiatischer Kürbissalat
Zubereitung Papaya und Kürbis in feine Streifen schneiden. Dazu am besten zuerst mit einem Sparschäler hauchdünne Blätter schälen und diese anschliessend mit einem scharfen Messer in feine Streifen schneiden. Die Gemüsestreifen in eine grosse Schüssel geben und mit Salz und Agavendicksaft während 30 Minuten marinieren. Die Chilischote halbieren und das Kerngehäuse entfernen, ebenfalls in feine Streifen schneiden und zum 28.08.15 16:16 Gemüse geben. Nun die restlichen Zutaten bis auf die Cashewkerne dazugeben und alles gut vermengen. Auf eine flache Schale anrichten und mit den gerösteten Kernen garnieren.
Zutaten 300 g grüne Gemüsepapya 300 g festkochender Kürbis (Sucrine du Berry oder Muskatkürbis) Inhalt_Tschanz_kocht_142_167_Kuerbis_RZ.indd 143 2 gepresste Knochblauchzehen 2 rote Chilischoten 50 g geröstete Cashwekerne 156 Tschanz kocht 2 EL Agavendicksaft 1 Limette, Saft und Schale Weitere Rezepte, Tipps und Trick bietet das Buch «Tschanz kocht!» 2 – 3 Spritzer Reisessig (Fr. 59.–). weberverlag.ch Inhalt_Tschanz_kocht_142_167_Kuerbis_RZ.indd 156
Abends im Tropenhaus:
Wo Papayas nur im Teller landen.
Exklusive Dinners in tropischem Ambiente für die kleinen Glücksmomente, die garantiert alle fünf Sinne anregen. tropenhaus-frutigen.ch
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GE NUS S & G A S T R O
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Jeden Pfifferling wert … … ist das Set, bestehend aus Pilzmesser aus der italienischen Messerschmiede «Maserin», Etui aus umweltfreundlichem «Ecopell»-Leder sowie Tasche aus Bio-Halbleinen (ca. 30 × 35 cm), handgefertigt von Menschen mit Beeinträchtigung in der Sarganser Stiftung «Arwole» (auf Vorbestellung). jaund.ch
Finderglück? Darauf ist man zum Glück nicht angewiesen: Denn der Familienbetrieb «Gotthard Pilze» züchtet in seiner Höhle in Stansstad seit 2016 BioEdelpilze wie Pleurotus oder Kräuterseitlinge unter Naturklima bei stetigem, sanftem Tropfen von der Felswand. gotthardbiopilze.ch
Marinierte Steinpilze
Salz und Biscotti machen Wangen rot Und nicht nur das – wie sich an der internationalen Design- und Shoppingmesse «BLICKFANG» zeigt, die vom 1. bis 3. Oktober in Basel (und vom 19. bis 21. November in Zürich) gastiert: Dort tut dies auch Gutgemachtes und Neugedachtes wie die hand gedrechselte Dose aus Schweizer Hainbuchenholz von Designerin Nicole Lehner von «Golden Biscotti». Diese sorgt nicht nur für freudiges Wangenrot, sondern für Verwendungsideen: Darin lassen sich sowohl Gewürze oder Salz als auch Schmuck aufbewahren. Designmesse «BLICKFANG», 1. – 3. Oktober, Messe Basel, Halle 3. blickfang.com
» «BLICK FA NG
1. – 3. OKTOBER
Fr. 85.–
Zutaten 9 Steinpilze, ganz frisch, klein und fest, in feine Lamellen geschnitten 2 EL Schalotten, in Würfel geschnitten ½ EL Petersilie, geschnitten ½ EL Schnittlauch, geschnitten 100 ml Olivenöl 20 – 30 ml Balsamico Fleur de Sel Pfeffer aus der Mühle Zubereitung Die geschnittenen Steinpilze in eine Schale geben, die Schalottenwürfel daraufstreuen und 1 – 2 Minuten in den Combisteamer geben. Sie sollten leicht angedämpft beziehungsweise noch halb roh sein. Wer keinen Combisteamer hat, kann die Pilze auf einen Teller geben und diesen in einem Locheinsatz über Dampf zugedeckt 5 – 6 Minuten garen. Die Pilze aus dem Steamer nehmen, Schnittlauch und Petersilie darüberstreuen, Olivenöl daraufträufeln, wenig Balsamico, Fleur de Sel und Pfeffer aus der Mühle zugeben. Mischen, abschmecken und sofort in einem tiefen Teller anrichten. Eventuell noch mit etwas Olivenöl beträufeln. Weitere Rezept-Inspirationen: Kochbuch «Rober Speth: Cuisine pure» (Fr. 88.–). weberverlag.ch
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NEW TOYOTA YARIS CROSS Den neuen 4x4-Hybrid-SUV ab August bei uns Probe fahren. Yaris Cross Premiere Edition, 1,5 HSD, 85 kW/116 PS, Verbr. 5,0 l/100 km*, CO₂ 112 g/km*, En.-Eff. A*. Zielwert. CO₂-Emission aller in der Schweiz immatrikulierten Fahrzeugmodelle 118 g/ km. Gemäss Prüfzyklus WLTP. * ProvisorischeDaten vor Homologation.
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TO O L S & T EC HNIK
KURZ UND GUT ÜBER LANGE SICHT
Der Mini-SUV «Yaris Cross» beweist sowohl im urbanen Strassenverkehr wie auch bei den umweltschonenden Eigenschaften Grösse, dank der vierten Generation der Hybridtechnologie. TEXT DANIELA DAMBACH | FOTO ZVG
Da! Da! Endlich eine Parklücke in der engen Tiefgarage oder vor der Lieblingsboutique in Sicht. Bei so manchen SUV flaut die Freude allerdings ab, ragt aus dem markierten Feld doch die Schnauze heraus – und der zirkelnde Lenker hat letztere ganz schön voll… Nicht so mit dem neuem Kompakt-SUV von «Toyota»: Mit einer Länge von 4,18 Metern ist der «Toyota Cross» kurz genug, um sich durch die Stadt zu schmiegen. Dennoch bietet das Modell mehr Platz als die meisten Autos der VierMeter-Klasse: Das «Big-small»-Raumdesign – dem «Yaris Hatchback» entliehen – gewährleistet trotz der kompakten Aussenmasse ein geräumiges Interieur mit variablem (Stau-)Raum, unter anderem mit einem blickgeschützten Unterbodenfach
oder herunterklappbaren Rücksitzen. Kehrt man vom Einkauf mit vollen Tüten in beiden Händen zum Parkplatz zurück, öffnet man die Hecktür praktischerweise per Knopfdruck. Der neue «kleine» SUV steht für die fortschrittliche Hybridtechnologie, in welche «Toyota» seit Jahren investiert und die eine aussergewöhnliche Leistungscharakteristik und Effizienz erreicht. Neben «Yaris» ist der «Yaris Cross» das erste Modell, das mit dem neusten, selbstaufladenden Hybridsystem der vierten Generation ausgestattet ist. Der 1,5-Liter-Hybridmotor mit 116 PS schaltet im richtigen Momente nahtlos von Benzin- auf Elektroantrieb, wodurch der SUV kraftvoll beschleunigt und zugleich sparsam im Verbrauch bleibt. Der HybridCoach, mit dem die «MyT»-App ausgestattet ist, unterstützt dabei, den Fahrstil dahingehend zu optimieren, dass der Treibstoffverbrauch weiter sinkt. Die Konnektivitätsservices erleichtern das bewegte Alltagsleben ausserdem mit bargeldlosem Bezahlen von Benzin oder bei der Parkplatzsuche. Das ist gut, doch am liebsten nur für kurz: Denn der «Toyota Yaris» macht so fahrlustig, dass man ihn kaum lange parkiert stehen lassen mag. Weitere Infos: Emil Frey, Milchstrasse 3, Bern-Ostermundigen. emilfrey.ch
«Apphabet» der E-Mobilität Ein Blick auf das bunte Smartphone-Display zeigt: Der Home-Bildschirm ist ganz schön überfüllt mit (ungenutzten) Apps! Es kommt daher wie gerufen, dass es für die E-Mobilität nur eine einzige braucht: «j+ pilot» bündelt nutzer freundlich alle relevanten Fahrzeug-, Fahr- und Ladedaten für E-Automobilisten zusammen. Die multifunktionale Web- und Smart phone-App von «Juice Technology», die Schweizer Herstellerin von Ladelösungen und -software für E-Fahrzeuge, dokumentiert unter anderem die wichtigsten Kennzahlen zum Energieverbrauch, wertet das Fahrverhalten aus, zeigt Ladevorgänge, Akkustand wie auch Kosten auf einen Blick und dient zugleich als steuerlich akzeptiertes Fahrtenbuch – die All-in-oneApp lehrt einem die Sprache der E-Mobilität von A bis Z. juice-world.com
Echt SUV, echt Hybrid: Der höher gesetzte Aufbau und der intelligente Allradantrieb «AWD-i» für bessere Stabilität unterstreichen den SUV-Charakter, dessen Dimensionen in die städtische Umgebung passen.
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EIN FÜR-IMMER-
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Im auf dem Bürgenberg thronenden Luxus-Resort zwischen See und Himmel, so blau wie das Kleid von «Alice im Wunderland», bekommt man eine Ahnung davon, wie lange «für immer» ist. TEXT DANIELA DAMBACH | FOTO ZVG
«Wie lange ist für immer?», wollte schon Alice im Wunderland vom weissen Hasen wissen. Um sich dieser Antwort anzunähern, muss man nicht in ein Erdloch hinabsteigen, sondern hinauf, auf den Bürgenberg: oberhalb des Vierwaldstättersees in der Nähe von Luzern thront das «Bürgenstock Resort Lake Lucerne». Auf die Frage, «wie es von unten aus weitergehen soll?» gibt es mehr Antworten als anderswo, doch die märchenhafteste lautet: Von Luzern aus via Shuttle-Schiff über den Vierwaldstättersee, vorbeigleitend an Villen, die Gipfel von Rigi, Titlis und Pilatus im Blickwinkel der vor Faszination weit geöffneten Augen. Nach rund einer halben Stunde an-
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gekommen an der schroffen Felswand des 500 Meter hohen Gebirgsstocks, der aus dem See ragt wie ein versteinertes Schloss aus einem Wunderland, geht es weiter mit der «Bürgenstock Bahn», leuchtend rot wie die Herzen auf Spielkarten. Ins Herz des Resorts befördert die nach dem histo rischen Vorbild originalgetreu nachgebaute Standsteilbahn die Besucherinnen und Besucher, wobei sich die Landschaft zwischen See und Hochgebirge in den Glasfassaden spiegelt. Über einen ganzen Kilometer erstreckt sich der architektonisch spannungsvolle Komplex des Hotel- und Restaurant-Juwels mit insgesamt dreissig denkmalge-
schützten Gebäuden, die nach neun Jahren Bauzeit polierter und geschliffener denn je in den Luzerner Himmel strahlen. Inmitten einer 60 Quadratmeter grossen Grüna nlage befinden sich vier Hotels, zehn Restaurants, Bars, Lounges und ein Dimensionen sprengendes «Alpine Spa». – Orte, an denen man freigeistig darüber philosophieren mag, was denn dieses «für immer» eigentlich sei … Der dreistöckige «Alpine Spa» ist ein Novum in diesen historischen Gefilden, über einen Skywalk mit dem Hotel verbunden: Der Innen- und Aussen-Spa dehnt sich über 10 000 Quadratmetern aus. In Dampfbädern, Panorama- und Aroma-Saunen,
AUS F LU G S T IPP S
1 | 2 Wellness inmitten von Wahrzeichen: Während man drinnen in der Spa-Landschaft auf 10 000 Quadratmetern oder an der frischen Luft im «Infinity Edge»-Pool in Leichtigkeit aufblüht, geniesst man die Weitsicht auf Vierwaldstättersee, Rigi und Pilatus. 3 Genuss als Teil des Gesamterlebnisses: Die Restaurants im «Bürgenstock Resort» warten mit feinen und fantasievollen bis hin zu exotischen und modernen Speisen auf. 4 Die Designmerkmale der 82 Zimmer und 20 Suiten, ausgestattet mit erlesenen Materialien wie Nussbaumholz, griechischem Quarz oder Arana-Marmor, sind Erker-Fenster, doppelseitige Kamine und Panorama-Badewannen. Weitere Infos und Buchung: burgenstockresort.com
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«STEHT MAN LEICHTEN BEINES UND HERZENS AUF DEM BÜRGENBERG, VERSTEHT MAN, WARUM AUDREY HEPBURN UND SOPHIA LOREN JAHRELANG HIER GELEBT HABEN.»
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Kneipp-Bädern und Erlebnisduschen sprudelt die Schwere des Alltags dahin. Sie schrumpft gar, als hätte man sie in einen Zaubertrunk eingelegt – man entlässt sie in die Ferne, und diese ist hier zwischen Wasser und Himmel weiter als gewohnt. Nicht zuletzt, wenn man im «Infinty Edge»-Aussenpool in 3 5 Grad warmem Wasser nahezu schwebt und sich der Mund vor Freude verbreitert, sodass er jenem der Grinsekatze ähnlich sieht. 500 Meter über dem Vierwaldstättersee ragt der Lförmige Pool über die Felsflanke des Bürgenbergs hinaus; L wie Liebe, Lebensgeister – und Lust auf Leckereien. Diese stillen Feinschmecker in zehn Restaurants, je nach dem, ob es sie gelüstet, die schweizerische, chinesische, indische, japanische oder thailändische Küche durchzukosten. Verbindend sind sowohl deren Ausblicke wie auch deren Auszeichnungen: Insgesamt zählen die Restaurants 57 «Gault & Millau»-Punkte.
Geniesst man beispielsweise im «Verbena»-Restaurant ein authentisches Dinner, das herbe Aromen aus dem Kräutergarten auf das weisse Porzellan bringt, unterstrichen von der uneingeschränkten Aussicht auf die Alpen, ist es gut möglich, dass man am Nebentisch jemanden gedankenversunken «pour toujours» oder «forever» murmeln hört. Die Gäste im «Bürgenstock Resort» sind seit jeher international – und illuster. Manche von ihnen wurden zu Legenden, wie das Gästebuch offenbart: Sowohl Charlie Chaplin, Sean Connery, Sophie Loren wie auch Audrey Hepburn nächtigten in den Suiten mit luxuriösem Interieur. Streckt man sich eines Morgens im Kingsize-Bett – die wohltuende Massage vom Vortag noch im Nacken –, und blinzelt verträumt dem See und der Rigi entgegen, kennt man die Antwort: Für immer – das ist exakt so lange, wie man hier verweilen möchte.
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DUBIDUUU STATT DRINGDRING «Digital Detox» lautet die Devise, wenn man einfach mal den Stecker zieht und in der Stille-Idylle der Natur seine inneren Akkus auflädt.
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Am Ruheort des Raschelns und Plätscherns Tritt man im Naturpark Thal in Solothurn, zwischen Herbetswil und Welschenrohr, über die kleine Brücke, taucht man ein in eine andere Welt: so anders still, so anders beruhigend. Der schummrige Wald erinnert an ein Elfenreich, dämmrig und dichtbewachsen schirmt er die Aussenwelt ab und es scheint, als bliebe die Zeit stehen ... Die schroffen Kalkfelsen laden ein, sich anzulehnen, innezuhalten und dabei Energie zu tanken. So ganz ohne Empfang und ohne WLAN konzentriert man sich auf die Natur statt zu scrollen. Verstärkt nimmt man die puren Geräusche des Waldes wahr: Die Blätter rascheln und der Bach plätschert. Bleibt man bewegungslos sitzen, traut sich vielleicht sogar ein Eichhörnchen vorbeizuhuschen, während der Specht schon mal den Takt von Thal klopft …
POETISCH LANGSAMER PULS Wer die Ruhe in verschwiegenen Wäldern und an träumenden Seen sucht, findet zahlreiche Inspirationen dafür in der dreiteiligen Bildbandserie «Stille Orte der Schweiz» von Heinz Storrer. weberverlag.ch
Fr. 69.–
Augenblicke der Achtsamkeit Das Oberengadin ist eine Region der Ruhe und der Kraft. Vor allem im Spätherbst, wenn die Mehrheit der Feriengäste abgereist ist und die Wälder sich in ein Farbenmeer verwandeln, dient die Gegend als Rückzugsort. Fernab von Hektik und Überfluss besinnt man sich auf das Wesentliche. Möglichkeiten zum entspannenden Entdecken bietet das Bündner Hochtal unzählige, wie Wanderungen und malerische Spaziergänge. Im Rosegtal führt der Weg durch lichte Wälder zum Morteratsch-Gletscher. Auf dem Panoramaweg zwischen der Alp Languard und der Alp Muottas Muragl erblickt man unterwegs vielleicht sogar einen Steinbock… Bei all der tiefatmigen Ablenkung fällt es leicht, das Smartphone daheim zu lassen und das Erlebte achtsam auf sich wirken zu lassen. Wer dennoch das eine oder andere Erinnerungsfoto möchte, könnte doch mal wieder zur «guten alten» Kamera greifen...
NATUR NÄHER RÜCKEN Baumstrunk oder Murmeltier? Das neue Fernglas «CL Curio 7x21» gibt Aufschluss darüber: Entworfen von Marc Newson, vereint das Leichtgewicht aussergewöhnliche optische Leistung mit formschönem Industriedesign. swarovskioptik.com
Fr. 810.–
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AUS F LU G S T IPP S AUS F LU G S T IPP S Fr. 470.–
IM HERZEN DES
Foto: Jurg Hunziker
BERGES
KLARES BAUCHGEFÜHL Schon beim Anblick der OhrhängerUnikate des Zürcher Labels «Elvetia» kribbelt es: Aus RecyclingSilber und naturbelassenem Nadelquarz aus dem Val Bedretto (inkl. passende Halskette). «Sasso San Gottardo»-Shop , elvetia.luxury
lebniswelt ist er als glänzendes Gefüge ausgestellt, so wie die Gänge der Alpen ihn schufen. In Jahrmillionen am PlangBESCHWINGT genstock herangewachsen, zirka 60 Me- TRINKEN ter im Berginnern, beförderte ihn Strah- Am Idaplatz in ler Franz von Arx mit seinem Partner Zürich fertigt Elio Müller ans Licht. Mit 1,5 Tonnen Glasbläser Gewicht und Spitzen, die bis zu einen Otmar Trost jede «Gigi»-Karaffe Meter in die Höhe ragen, ist der Schatz mit Einpassung an Format und Funkelkraft kaum zu für den Bergüberbieten. Während sich die flirrenden kristall – unter Obwohl die Festung «Sasso da Pigna» Facetten noch in den Pupillen spiegeln, anderem aus 2001 aus der strengen Geheimhaltung wartet die «Wunderkammer» mit sagen- dem Tessin – in Hier festigt sich die entlassen wurde, umgibt sie noch immer umwobenen Sachen und Sächelchen höchster Hand(Kinder-)Glück auf Geissenart werkskunst an. WER ES NICHT LASSEN KANN, … Faszination für die Vagheit des Verborgenen. Zwischen auf. Tief in den Kavernen versetzt einen «Sasso San … der schliesst sein Handy unterwegs 1941 und 1945 erbaut, zählt der 2,5Gstaad Kilo- Kurioses und an Kunsthandwerkliches in Gottardo»-Shop, Auf zwei neuen Erlebniswegen garantiert die Destination Funkelndes: Einstim «Saaniland» der Mini-Powerbank an. «toCharge», Spass für die ganze Familie, sodass die Kleinen nichtStollen schonzwischen nach gefühlten crystalsonicwater.com meter lange Airolodrei und Staunen, das vom Talent der einstigen auch kompatibel mit PDAs, Kameras eine Festung, Metern nölen: «Mami, Papi – wann gehen wir wiederzu nach Hause?». Durch die Andermatt den Denkmälern von Kristallschleifer zeugt: Kronleuchund anderen Geräten, bunkert das «Sassoentlang nationaler ist ja schliesslich abenteuerreichen Attraktionen der Trails vergessen die Kinder Bedeutung. Hinter die den ge- ter, Kerzenhalter und Kostbarals Stein getarnt! San Gottardo» dieSchrittchen Anstrengung und machen ihre grösser, um der kleinen, waltigen Felswänden erlebenfrechen Museums- keiten, die italienische Fürsten nubuc.ch Saane-Geiss «Saani» nachzujagen. Die lebhafte Leitfigur führt Familien flink besuchende Zeitgeschichte hautnah: zierten. Riesenkristalle vom durch die beiden Themenpfade: Bei «Saanis Klangerlebnis» zwischen Gstaad Kehrt man nach der ErkundungsBesichtigt man Mannschaftsräume, Fr. 350.– Planggenstock. und Saanen heisst es «Ohren spitzen», um sich spielerisch Geräuschen, be- tour ans Tageslicht zurück, ist es Waffenlager und mit Originalrelikte, Klängen und Musik zu beschäftigen. «Saanis Bergerlebnis» von Saanenmöser schleicht einen das Gefühl, die Soldaten schwer zu sagen, was einen mehr | FOTO nachTEXT Schönried trainiert Kondition sowie Koordination und lehrt spannende DANIELA DAMBACH ZVG könnten jeden Augenblick zurückkeh- blendet: Die Sonne oder doch die Fakten über lokale Flora und Fauna. Fürren mehr Weile ohneals Eile lässtesman sicherst am Schätze, die in Erinnerung wei– alles wirkt, wäre gerade Fr. 59.– besten in einem der ausgewählten Shops und Hotels einen…Picknickkorb packen. terstrahlen? verlassen worden So unterirdisch er ausgestellt ist, so über- Ab 6. Juni jeweils von 10.30 Uhr bis gstaad.ch/saaniland irdisch schön wirkt er: Der Riesenkris- 15 Uhr geöffnet (Eintritt ab Fr. 18.–). tall, der seinesgleichen sucht. In der Er- sasso-sangottardo.ch
Einkaufen und Recyceln ohne Schleppen? Collectors macht’s möglich: Mit unseren Cargo-Velos liefern wir Ihre Einkäufe nach Hause und entsorgen Ihre Leergüter fachgerecht. Collectors ist ein Sozialprojekt, das Ihren Alltag erleichtert. Perimeter: Stadt Thun (ohne Goldiwil), Steffisburg, Hilterfingen, Hünibach
www.collectors-thun.ch 72
1 · 2020 | mis-magazin.ch
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3 · 2021 | mis-magazin.ch
AUS F LU G S T IPP S
Unterwegs zu sich selbst Pilgern ist beliebt – kein Wunder, ohne Internet und Social Media kann man sich auf dem Jakobsweg ganz auf sich und die Umgebung konzentrieren. Auch im Berner Oberland liegen zahlreiche Etappen, wie beispielsweise zwischen Brienz und Interlaken. Hier geniesst man die Aussicht auf den türkisblauen Brienzersee und die (verschneiten) Berge im Hintergrund, kommt an charmanten Kirchen vorbei oder balanciert über eine Hängebrücke, was den Fokus auf das Selbst augenblicklich intensiviert. Info über den Schweizer Jakobsweg bietet das Buch «Pilgern auf dem Jakobsweg Schweiz und seinen Anschlusswegen» mit über 140 gedruckten Karten.
Ganz im Hier und Jetzt Die Region Viamala macht es einem leicht, einfach mal offline zu sein: Die Bündner Berge bieten spannende Zweitagesprogramme für alle, die sich auf das Hier und Jetzt einlassen wollen. Für wasserliebende Geniesser steht ein Besuch des «Mineralbad Andeer» auf dem Plan, wo man sich in zahlreichen Bädern und Saunas treiben lässt. Am zweiten Tag verspricht die Roffla schlucht mit Felsengalerie und Wasserfall echte Ein drücke. Verschiedene, ausgiebige Wanderungen führen durch die Natur – und noch weiter weg vom Alltag. Anreise: Per Postauto ab Thusis bis «Zillis, Viamala Schlucht». viamala.ch
Auf den Spuren der Goldwäscher Angekommen in Romoos, weiss man sich fernab von Strassenlärm und Alltagsstress und ist bereit, den Gipfel der Gelassenheit zu erklimmen: Hinauf auf den Napf kommt aber nur, wer die Puste raubende Anstrengung auf sich nimmt – eine Seilbahn fährt keine hoch. Belohnt wird man mit einer lauschigen Picknickwiese und einem wohltuenden Ausblick: Man gibt sich dem landschaftlichen Wechsel von dichtem Tannenwald und offenem Gelände hin. Die Gegend ist durchzogen von Bächen – die im wahrsten Sinne des Wortes «Gold wert» sind, denn das Entlebuch ist ein bekanntes Goldwäschegebiet. Anreise: Von Wolhusen mit dem Postauto nach Romoos. Ca. 6 Stunden Wanderung von Romoos bis nach Frankhaus. Von dort mit dem Bus retour nach Langnau. Tipp: Das bildstarke Buch «Naturparadiese Schweiz» führt in 40 Tagestouren durch urtümlich gebliebene Schweizer Landschaften wie Hochalpentäler, Nationalparks, Auenwälder oder Hochmoore (Fr. 39.–). weberverlag.ch
mis-magazin.ch | 3 · 2021
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E V E N T S & T E RMINE
16. OK T., 30. OK T., 20. NOV., 27. NOV.
21. B I S 24. O K TO B E R
24. O K TO B E R B IS 5. D E ZE MB E R
Freiraum für Kunst
Spielend in die Zukunft
Das Vorurteil, dass Mädchen nichts mit Technik am Hut haben, ist längst überholt: Eine App entwickeln, eine Animation kreieren oder einem Roboter programmieren – für all das bietet der «Coding Club for Girls» erste Grundlagen. In den kostenlosen Workshops der «EPFL Wissenschaftsförderung» schnuppern Mädchen von 11 bis 15 Jahren Luft in der Informatikwelt und lernen dabei, selbst Programme zu schreiben, eigene IT-Projekte durchzuführen – und können sich digital austoben.
Unter dem Motto «Wir spielen uns in eine gute Zukunft» zieht «PlayBern» in die «Grosse Halle». Gaming-Könige ebenso wie Experimentierfreudige sind eingeladen, zusammen zu spielen, zu diskutieren und zu programmieren. Während vier Tagen stehen unter dem Motto «Utopia!» ungewöhnliche Games und sperrige Ideen im Blickpunkt: Sämtliche Dystopien hinter sich lassen und sich in eine gute Zukunft spielen! Beispielsweise bauen Teilnehmende im Workshop «Make your own Experimental Hardware Game» ihr eigenes Spiel – ganz ohne programmieren. Nach dem Spiel ist vor dem Feiern: Denn nach der «Demonight», dem interaktiven Kugellabyrinth und Performances lässt man die Realität in der Game-Disco «endgültig» hinter sich, während man zu Game-Musik und 80er-Pop tanzt …
codingclub.ch
Bern, playbern.ch
B I S 2. D E ZE MB E R
5. N O V E MB E R
B IS 11. D E ZE MB E R
© Tobias Siebrecht
Clevere Codes
Diesen Sommer kamen die «Badi»-Besuche definitiv zu kurz. Umso intensiver lässt «Jetzt Kunst» mit der Ausstellung im Strandbad Thun die Sommergefühle noch einmal aufblühen. 24 Schweizer Kunstschaffende stellen in dieser frischluftigen Umgebung ihre Werke aus. Auf eindrückliche Weise nutzen sie den ungewohnten Freiraum für ihre Ausstellungsstücke von Skulpturen bis Video-Installationen. Thun, jetztkunst.ch
Fiktion oder Realität? Das Polit-Forum Bern präsentiert diverse Zukunftsszenarien: Mit einer App, welche die Schaukästen ergänzt, ist die Ausstellung «Digi tale Demokratie» eine spannende Mischung aus digital und analog, die auf eine interaktive Reise in die politische Zukunft führt. Die Szenografien regen zum verdichteten Nachdenken an: Futuristische Objekte oder sciencefictionartige Erzählungen ermuntern zum Austausch – und möglicherweise entbrennen (hitzige) Diskussionen! Bern, polit-forum-bern.ch JE W EIL S M O N TAGN AC HMI T TAG S
Gespenstische Stille
Ausgezeichnetes Schweizer Design
Fernab vom Alltagsstress und Social Media bietet der Wald einen stillen Rückzugsort und – angesichts von Halloween – rückt dessen schon fast gespenstische Seite in den (Kamera-)Fokus. Passend zur Jahreszeit setzt sich Ruedi Beutler mit totgeglaubten Bäumen auseinander. Auf faszinierende Weise fotografiert der Künstler den Wald aus einer neuen Perspektive, sodass man sich beim Beteten seiner Ausstellung «Waldgeister» in der «galerie p» beinahe ins mystische Blättermeer hineinteleportiert fühlt …
Bereits seit 30 Jahren würdigt der «Design Preis Schweiz» die Höchstleistungen der Schweizer Designszene. Dank einer unabhängigen, internationalen Jury bietet dieser Schweizer Designschaffenden ein international beachtetes Gütesiegel – auch, weil er ein beispielloses Netzwerk eröffnet. Die Jury vergibt Auszeichnungen für wertschöpfende Produkte, Projekte, Dienstleistungen und Konzepte aus allen Designdisziplinen. Ein Blick in die «Hall of Fame» offenbart dies: Zu den Preisgekrönten der letzten Jahre zählen beispielsweise der «Limbic Chair» – ein Sitzmöbel, das neuronale Aspekte berücksichtigt –, Taschen aus nachhaltigem Bananen-Leder des Labels «Qwestion» oder «Bolido Core», eine Armbanduhr mit zum Träger geneigtem Zifferblatt. Erstmals wurden die Nomina tionen dieses Jahr filmisch aufgezeichnet, um Innovation und Emotionalität der Designs zu veranschaulichen. Langenthal, designpreis.ch
Bern, fotogruppe-p.jimdosite.com/galerie-p
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3 · 2021 | mis-magazin.ch
Programmieren im Garten Der Rostgarten in Thun bietet Platz für allerlei kulturelle Happenings. Im gemütlichen Ambiente der alten Gärtnerei finden zum Beispiel jeden Montagnachmittag Programmierworkshops statt. Teilnehmende erhalten einen spannenden Einblick in die Robotik und erlernen selbst die Grundlagen dazu. Es lohnt sich durchaus, danach noch etwas zu verweilen, denn neben Pop-up-Bar und Foodtruck rundet Live-Musik den Abend ab. Thun, rostgarten.be/programm
E V E N T S & T E RMINE
B IS 10. O K TO B E R
Wer spielt mit wem? Spielen wir mit der Kamera oder spielt die Kamera letztlich mit uns? Frage stellungen wie dieser spürt die Gruppenausstellung «How to Win at Photo graphy – die Fotografie als Spiel» nach. Auf spielerische Weise zeigt das «Fotomuseum Winterthur» wie sich das Verhältnis zwischen Spiel und Bild entwickelt hat, wobei das Gegenspiel von Bildproduktion und Computerspiel im Mittelpunkt steht. Die multimedialen Installationen von vierzig Kunstschaffenden reichen von modernen, gesellschaftskritischen Werken bis hin zu historischen Bildern aus dem 20. Jahrhundert, welche die ungeahnten Facetten der Foto grafie widerspiegeln. Den krönenden Abschluss der Ausstellung markiert ein Spielturnier: Für einmal als «Sportkommentatoren» präsentieren die Kuratoren Matteo Bittani und Marco De Mutiis die Auslese der In-Game-Fotografie und beziehen das Publikum mit ein: Es entscheidet mit, welche Künstlerin oder welcher Künstler die (inoffizielle) Weltmeisterschaft der In-Game-Foto grafie gewinnt. Winterthur, fotomuseum.ch
4. B IS 7. N O V E MB E R
Nachhaltiges aus der Schweiz Im Herzen der Winterthurer Altstadt findet dieses Jahr zum zwölften Mal die Designmesse «Designgut» statt. Im Casinotheater und im Gewerbemu seum Winterthur entdecken Designliebende Werke von 80 Schweizer Labels, die ebenso viel Wert auf Nachhaltigkeit legen wie auf Ästhetik. Zudem führt ein DesignParcours durch die Gassen zu den Altstadtperlen der Kreativszene – und zu den Menschen dahinter, die Geschichten über ihr Schaffen und den Ort erzählen. Zwei weitere Highlights sind die Plattform für Jungdesign und die Modeschau, nicht zuletzt wegen der Live-Musik des «Musikkollegium Winterthur». Kaum vorstellbar, dass man von Mode, Accessoires und Möbeln von hier genug kriegt! – deshalb begibt man sich auf die «Design Prome nade», wo Schönes an jeder Ecke lauert … Bei allen Programmpunkten stehen Themen wie der schonende Umgang mit Ressourcen und lokale Produktion im Fokus, mit der Motivation, das hiesige Designschaffen zu fördern. Winterthur, designgut.ch/jungdesign-21
mis-magazin.ch | 3 · 2021
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W E T T B E W E RB E
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LESEN SIE
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Aus welchen Materialien besteht die Handytasche, kreiert im Zürcher Atelier «Avanzar»?
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Aus welchem 100% natürlichen Material ist die Laptop-Hülle von «Qwstion» aus Zürich gefertigt?
Für Designverliebte und Geniesser: Jahres-Abo lösen Als Inspirationsquelle stillt MIS MAGAZIN die Sehnsucht nach Schönem aus der Schweiz. Die Redaktion taucht nach den P erlen aus der Designwelt und schmiedet ein facettenreiches Bijou daraus. Nah am Puls der Kreativschaffenden, inspiriert MIS MAGAZIN mit zeitgeistigen Themenschwerpunkten, Reportagen und Insider-Tipps. Wer ein Abo verschenkt, bereitet Designverliebten und Geniessern Freude, die über ein Jahr anhält: Gleich ein Jahres-Abo für Fr. 48.– bestellen. mis-magazin.ch/abo
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Was kann man dank moderner Technologie mit «SwatchPAY!» tun, ausser die Zeit ablesen?
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Glückspilze aus der Ausgabe Nr. 2 Kerstin Röthlisberger aus Boll, Erica Gehri-Lanz aus Ostermundigen, Heike Kamieth aus Bern, Ruedi Bühlmann aus Oberhofen, Sabine Riedo aus Laupen.
Es wird Zeit …!
Bis zu welcher Tiefe ist das Outdoor-Modell «Coolpix W3000» wasserdicht?
WIN 1× gelbe Kompaktkamera «Coolpix W3000» von «Nikon» im Wert von Fr. 529.–
Man kann sie gewinnen, aber ebenso schnell verlieren, sie verfliegt oder bleibt scheinbar stehen, man kann sie messen und dabei in ästhetische Designformen bringen: die Zeit. Die Winterausgabe nimmt sich Zeit, sich mit der bestimmenden Grösse der Gegenwart zu beschäftigen. Wer hört das Ticken und Tacken? Nr. 4 erscheint am 24. November.
Mitmachen & gewinnen Beantworten Sie eine, zwei, drei oder alle vier Fragen. Senden Sie Ihre Antwort(en) an wettbewerb@mis-magazin.ch oder an die Adresse Redaktion MIS MAGAZIN, Gwattstrasse 144, 3645 Thun / Gwatt. Einsendeschluss ist der 31.10.2021. Viel Spass beim Rätseln!
mis-magazin.ch
Teilnahmebedingungen: Wir verlosen die Preise unter allen korrekten Einsendungen. Wir benachrichtigen die Gewinnerinnen und Gewinner persönlich. Keine Korrespondenz. Keine Barauszahlung.
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3 · 2021 | mis-magazin.ch
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