OSTPOST 41

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DAS MAGAZIN FÜR DIE ÖSTLICHE

A LT S TA D T R O S T O C K S

Nr. 41 Eine Flucht um die Welt Hoffnungsläuten in Corona-Zeiten Altstadt-Anekdoten Der Büchertausch am Wendländer Schilde Die Beleuchtung der Petrikirche Das Atelier „Blau-Orange“ Heilung erfahren im Gestalten mit Ton Das Chaos-Varieté

Herbst, Winter 2020 / 2021 Verein zur Förderung der Östlichen Altstadt e.V.

2,- Euro


Der KlangKokon ... KlangFülle & Stille.

In den KlangRäumen direkt gegenüber der Nikolaikirche biete ich entspannende & gesundheitsfördernde Klangmassagen, KlangReiki, KlangReisen und Meditation an. Das „ Lädchen der schönen Klänge“ des Klangkokons mit vielseitiger Auswahl an Klangschalen, Koshis, Sansula, Gongs, Meditationszubehör und Gutscheinen für Klangerleben hat montags von 15.00 bis 18.00 Uhr, samstags von 10.30 bis 12.30 Uhr und auch gerne nach persönlicher Absprache für Sie geöffnet. Sie sind herzlich willkommen ! Ich freue mich, mit Ihnen die Klangfarben zum Leuchten zu bringen und Klang-Wohl zu tun . Ihre Claudia Patz


INHALT

Liebe Leserinnen und Leser der OSTPOST!

Eine Flucht um die Welt

S. 4

Altstadt-Anekdoten

S. 6

Hoffnungsläuten in Corona-Zeiten

S. 6

Altstadtgalerie

S. 7

Der Büchertausch

S. 8

Die Beleuchtung der Petrikirche

S.9

Das Atelier „Blau-Orange“

S. 12

Heilung erfahren im Gestalten mit Ton S. 14 Das Chaos-Varieté

S. 15

Märkte in der Altstadt

S. 16

Termine

S. 18

OSTPOST – Das Magazin für die Östliche Altstadt Rostocks HERAUSGEBER Verein zur Förderung der Östlichen Altstadt e.V. (V.i.S.d.P.) Bei der Nikolaikirche 5 18055 Rostock · Tel.: 0381-12765821 E-Mail: verein@oestliche-altstadt.de Internet: www.oestliche-altstadt.de

REDAKTION Hinrich Bentzien, Sebastian Bielke, Jürgen Möller

HERSTELLUNG, BILDER & HISTORISCHE FOTOS Hinrich Bentzien Rembrandtstr. 4, 18057 Rostock Tel.: 0381-2006987 E-Mail: hinrichbentzien@web.de Internet: www.hinrichbentzien.de

Da waren wir im Frühjahr bereit und startklar für unser Jubiläumshalbjahr: Die Ausgabe 40 der Ostpost war fertiggestellt, die 20. Ausgabe der Rostocker KUNSTNACHT stand an und noch vieles mehr - aber wie alle wissen kam es anders. Nun ist bereits Herbst und lange stand gar nicht fest, ob wir überhaupt an der Ihnen hier vorliegenden Nr. 41 arbeiten werden. Doch es geht immer irgendwie weiter. Stolz möchten wir Ihnen unsere neue Ausgabe präsentieren: Es ist uns wieder gelungen, sie mit den beliebten historischen Bildern auszustatten, Artikel über historische Ereignisse und aktuelle Begebenheiten zu recherchieren und zu schreiben. Die neue Ostpost soll auch wieder ein Spiegel der Arbeit des Vereins zur Förderung der Östlichen Altstadt sein. Unser Leitartikel beschäftigt sich ausführlich mit den Söhnen der jüdischen Familie Gimpel aus der Altstadt und ihrer Flucht um die Welt nach Shanghai. Bekannt von historischen Postkarten und Fotos sind die 1930 abgebrannten Giebel am Wendländer Schilde mit einer Aufschrift der Firma Arthur Gimpels. Der Rostocker Sven Tetzlaff, selbst seit mehr als zehn Jahren in China lebend, gab den Anstoß zu diesem Artikel und auch das Max-Samuel-Haus Rostock und das Stadtarchiv unterstützten die Recherche. Vielleicht ist es Ihnen schon aufgefallen: Die Östliche Altstadt bietet Reize für alle Sinne. Ganz besondere Licht-

Verein zur Förderung der Östlichen Altstadt e.V.

und Tonreize warten neuerdings auf Besucher und Anwohner. Vom Turm der N ­ ikolaikirche erklingt ein Hoffnungsläuten zu Corona-Zeiten und die Petrikirchen-Beleuchtung hat sich deutlich ver­ bessert. So kommen dort jetzt die von innen mit LED-Licht angestrahlten schönen farbigen Kirchenfenster von Lothar Mannewitz besser zur Geltung. Und mit der Vollendung des Vereins-Projektes Bücherzelle erhält die Östliche Altstadt mit dem Tauschen und Lesen von Büchern noch eine weitere Sinneserfahrung bereit. Schauen Sie, liebe Leser, doch einfach mal am Wendländer Schilde vorbei und stöbern Sie in den Büchern - Es lohnt sich. Nehmen Sie gerne etwas mit oder stellen Sie eigene Bücher dazu, wenn etwas Platz im Regal ist. Veranstaltungen finden in diesen besonderen Zeiten trotzdem statt. Wir freuen uns auf einen Martinsmarkt und einen Weihnachtsmarkt in der Nikolaikirche. Welche Verhaltensregeln beachtet werden müssen, finden sich aktuell im Internet unter

www.oestliche-altstadt.de und bei Facebook unter

www.facebook.com/Oestliche.Altstadt Genießen Sie den goldenen Herbst und den Winter in der Altstadt und vor allem: Bleiben sie gesund und entspannt! Ihre Redaktion

VERTRIEB & ANZEIGEN n:da – nordpower design agentur Tel.: 0381-1274931 E-Mail: info@nordpower.de Internet: www.nordpower.de

BILDINDEX Titel: Petrikirche mit Petritor vom Warnowufer (Grafik um 1920 von Arthur Eulert) · S. 3: Beim Katharinenstift um 1985 (Foto: H.- O. Möller) Mittelblatt: Grundriss der Stadt Rostock von A. A. C. Tischbein, 1814 (Sammlung H.- O. Möller)


Eine Flucht um die Welt Die Gebrüder Gimpel und die jüdische Emigration in Shanghai

I

n Bürgersteige eingelassene Stolpersteine erinnern uns an ermordete Rostocker Bürger jüdischer Herkunft. Auch in den Straßen der Östlichen Altstadt - in der Altschmiedestraße, der Fischbank, der Wendenstraße, der Krämerstraße und der Weißgerberstraße finden wir solche mit Namen und Lebensdaten versehenen Erinnerungsmale. Auf die Ermordung in einem Vernichtungslager weist oft der Zusatz „Vergast in Auschwitz“ hin. Doch nicht alle Rostocker Juden erlitten dieses Schicksal. Manchen gelang bis 1941 die Flucht ins Ausland. Ziele waren u.a. die USA, Großbritannien, Südafrika, Palästina oder Shanghai. Es kann jedoch keine Rede davon sein, dass die Welt Flüchtlinge aus Deutschland mit offenen Armen empfing: Im Gegenteil - nahezu überall gab es Einwanderungs-Stopps oder Quoten. Zusätzlich waren oft viel Geld, Beziehungen oder Glück von Nöten. Da klang der Name „Shanghai“ fast wie ein Zauberwort oder erschien als letzter Rettungsring für alle, die die Hoffnung auf Flucht schon aufgegeben hatten. Für eine Einreise nach Shanghai war es leicht, ein Visum zu bekommen. So mancher blieb aber auch in der Heimat und entschied sich bewusst gegen eine Flucht ins Ungewisse. Ein Massenmord an jüdischen Menschen in Deutschland war nicht vorstellbar - ähnlich wie das Geschehene uns Nachgeborenen kaum begreiflich ist.

Der Bund - die berühmte Uferstraße Shanghais (Foto: Claus Bünnagel / pixelio.de)

Unter den Tausenden, die sich alleine 1939 per Schiff auf den Weg nach Shanghai machten, w ­ aren auch drei junge Rostocker - die Brüder Walter, Günter und Hans-Joachim Gimpel. Für zwei von ihnen ist eine Überfahrt mit dem deutschen Schiff „Gneisenau II“ des Norddeutschen Lloyd am 13.7. ab Bremerhafen belegt. Bruder Günter hatte schon eine Woche vorher abgelegt. Die Reise führte sie den langen Weg um Afrika herum, weil das Deutsche Reich keine Devisen für den Suez-Kanal ausgeben wollte. Sie waren Söhne des Kaufmanns Arthur Gimpel, früher Inhaber der Firma „J. Gimpel & Söhne Producten-Geschäft“ Am Wendländer Schilde 5 (heute Cafe Arebours), wohnhaft mit seiner Familie in der gleichen Straße in der Nr. 10. Die Giebelhäuser Am Wendländer Schilde 5/6 waren bis 1930 eine häufig abgebildete Sehenswürdigkeit. Sie finden sich mit dem Namenszug der Gimpelschen Firma als Foto- und Postkartenmotiv in wohl jeder Rostock-Sammlung. Auch nach dem großen Brand am Wendländer Schilde am 1. März 1930

Das Shanghai Jewish Refugees Museum in Shanghai (Foto: wikipedia.com by Difference engine)

und der Neugestaltung im Bauhausstil gehörte das neu errichtete Gebäude zu den auffälligen in der Östlichen Altstadt. Was der Großbrand für die Firma J. Gimpel am Beginn der Weltwirtschaftskrise bedeutete ist, nicht belegt. Sie zog laut Adressbuch von 1931 über den Hof in die Wollenweberstraße 63 und wurde 1938 aus dem Handelsregister gelöscht, nachdem geschäftliche Aktivitäten für Juden durch die nationalsozialistische Gesetzgebung unmöglich geworden waren. Als späterer Wohnsitz von Arthur Gimpel und Familie ist die Strandstraße 86 bekannt. Shanghai, damals die fünftgrößte Stadt der Welt, hat 1938-41 etwa 20 000 jüdische Flüchtlinge aus Europa, hauptsächlich aus Deutschland und Österreich, aufgenommen. Erschwert wurde die Situation durch den ein Jahr zuvor ausgebrochenen 2. Japanisch-Chinesischen Krieg, welcher 1937 auch in Shanghai ausgetragen wurde und zu starken Zerstörungen sowie einer japanischen Besetzung führte. Zunächst achtete Japan nach seinem lokalen militärischen Sieg die seit etwa hundert Jahren bestehenden territorialen Sonderrechte der Mächte des Westens wie Großbritannien, USA und Frankreich. Diese hatten nach mehreren Kriegen in den „Ungleichen Verträgen“ die Öffnung Chinas und die Abtretung von Territorien erzwungen. Shanghai war am Vorabend des Zweiten Weltkrieges ein brodelnder Schmelztiegel westlicher und östlicher Kulturen, Schauplatz von Spionage-Thrillern, voller unvorstellbarer Armut, mondänem Reichtum und Schauplatz des Ringens imperialistischer Mächte. Seine Prachtstraße „Bund“ zeugt bis heute von einer aufregenden Zeit und der kolonialen Vergangenheit. Hier, am wichtigsten Handelsplatz Asiens, standen die höchsten Wolkenkratzer außerhalb der USA und lebten wenige Straßen weiter Menschen in Enge und Armut. Shanghai besaß schon vor der Ankunft der europäischen Flüchtlinge eine große jüdische Gemeinde. Sie bestand aus orientalischen Juden, die vorwiegend aus dem Irak stammten und über Indien nach China gelangt waren. Es waren zum Teil reiche, berühmte und einflussreiche Händlerfamilien, welche oft die britische Staatsangehörigkeit besaßen. Dazu kamen aus Russland vor Pogromen und vor der Revolution geflohene aschkenasische Juden. Diese kamen in größerer Zahl, waren aber sehr viel weniger wohlhabend. Mit der Hilfe der beiden Gruppen sowie der Unterstützung jüdischer Hilfsorganisationen aus den USA und der Schweiz gelang ein Überleben der Neuankömmlinge. Die Shanghaier Flüchtlinge hatten ihr Leben in der Fremde gut organisiert: Sie verfügten über eigene Schulen, Kindergärten und Sportvereine und gründeten mühsam neue Existenzen. Es entstanden Bäckereien, Kaffeehäuser und Dienstleistungsbetriebe. Der Neubeginn in China war schwer, denn die Nazis hatten die Mehrzahl gründlich ausgeraubt und ihnen bei ihrer Ausreise nur 10 Reichsmark gelassen. Besser hatten es diejenigen, die wenigstens etwas finanzielle Unterstützung von Verwandten erhalten konnten. Andererseits war das Leben in Shanghai sehr billig, sodass ein paar Dollar eine Weile das Überleben sicherten. Auch die noch bestehende Selbstverwaltung der westlichen Community Shanghais und die Unterstützung durch die Kolonialmächte half den Menschen. Eine Herausforderung für die Einwanderer waren die ungewohnten klima-

Der Firmensitz von J. Gimpel & Söhne bis 1930 (Foto: Sammlung H. Bentzien)

Wollenweberstr. 63 - Firmensitz von J. Gimpel & Söhne ab 1930 (Foto: H. Bentzien)


Shanghai 1937 mit der Lage des Ghettos (Bild: wikipedia.com)

tischen ­Bedingungen, die feucht-heißen Sommer und kühlen Winter, grassierende Krankheiten und die schlechten sanitären Verhältnisse. Noch viel schlechter als sie selbst waren oft die chinesischen Einwohner der halb zerstörten Stadt gestellt, die auch den Terror der japanischen Besatzung und einen Bürgerkrieg zu erdulden hatten und zum Teil selbst Flüchtlinge waren. In Shanghai sollte sich die Situation der jüdischen Flüchtlinge im Jahre 1941 zuspitzen. Mit dem überraschenden Angriff auf Pearl Harbour befanden sich die Schutzmächte der International Settlements, Großbritannien und die USA, mit Japan im Kriegszustand. Die großzügige Unterstützung der reichen Shanghaier Juden endete plötzlich, da diese als britische Staatsbürger zusammen mit großen Teilen des westlichen Personals interniert wurden. Und auch die Hilfen der US-amerikanischen jüdischen Hilfsorganisationen versiegten. In geringem Maß konnte die alteingesessene ostjüdische Gemeinschaft ab dem Kriegsbeginn die entfallenen Hilfen ersetzen. Gefahr für die jüdischen Emigranten drohte bald von deutscher Seite. Die Machthaber in Deutschland gaben sich nicht mit einer Vertreibung zufrieden, sondern trachteten den Flüchtlingen nach dem Leben. Sie sandten den berüchtigten Gestapo-Offizier Josef Meisinger in den fernen Osten. Dieser hatte sich durch Skrupellosigkeit, intriganten Charakter und Brutalität bereits in Polen und anderswo einen Namen gemacht. Er gehörte zu den Teilnehmern des Münchner Hitler-Putsches von 1923 und war einer Hinrichtung wegen mehrfacher Verfehlungen nur durch Fürsprache höchster Stellen entgangen. In Shanghai versuchte er die japanische Besatzungsmacht dazu zu bewegen, die jüdischen Flüchtlinge zu verfolgen

In der Östlichen Altstadt findet sich der Name ­„Gimpel“ ein weiteres Mal. Es ist die 1868 von Meyer Gimpel, einem Onkel Arthur Gimpels, gegründete gleichnamige Produktenhandlung. Sie hatte ihren Sitz in dem Doppelgrundstück Altschmiedestraße 26 / Lohgerber Straße 11. Seit der Jahrhundertwende wurde sie von Phillipp Hirsch, später von seinem Sohn Willy Hirsch geführt. Das Haus in der Altschmiedestraße wurde zu einem „Judenhaus“ erklärt einem Zwangsquartier der Rostocker Juden. Von hier aus schickte man neun Menschen nach Ausch­witz in den Tod. Es waren Ossi Steinfeld, Hans Hirsch, Ruth Zuckermann, Inge Hirsch, Perle Zuckermann, Inge Hochfelsen, Jenny Steinfeldt sowie Willy und Meta Hirsch. Ihnen sind in der Altschmiedestraße Stolpersteine gewidmet. Zum Gedächtnis an den Kaufmann Arthur Gimpel ist ein Stolperstein geplant. Text: Hinrich Bentzien · Quellen: wikipedia, Sven Tetzlaff: umlauts are overestimated, Sonja Muehlberger, Max-­Samuel-Haus Rostock: Führer zu Orten Jüdischer Geschichte in Rostock, Michael Buddrus, Sigrid Fritzlar: Juden in Mecklenburg 18451945; Vielen Dank an das Max-Samuel-Haus Rostock und Sven Tetzlaff für die Unterstützung.

designated area

Die Familie Gimpel Arthur Gimpel (1881 in Rostock - 1942 ermordet Auschwitz) verheiratet mit der konvertierten Alma Gimpel war Kaufmann, Inhaber einer Woll-,­Lumpen- und Produktenhandlung; nach der Pogromnacht 1938 drei Wochen im Zuchthaus Alt-Strelitz inhaftiert; Sommer 1942 wahrscheinlich wegen einer Ordnungswidrigkeit in Ludwigslust inhaftiert; wenig später Deportation nach Auschwitz und Ermordung Alma Gimpel, geb. Pott (1889 in Borgfeld/Meckl. - 1969 in Rostock) Ehefrau und Witwe von Arthur Gimpel, nichtjüdischer Herkunft; trat bei Heirat zum Judentum über, spätestens 1936 wieder evangelisch, spätestens 1948 wieder zum Judentum konvertiert Walter Gimpel (1910 in Rostock - 1995 in Hamburg) kaufmännischer Angestellter; 1937 wegen angeblichen Verstoßes gegen § 175 StGB zu fünf Monaten Gefängnis verurteilt, Verbüßung in Bad Doberan; ab Sommer 1938 einjährige KZ-Haft in Sachsenhausen; 1939 Ausreise nach Shangahi mit Bruder Hans-Joachim; 1947 Rückkehr nach Deutschland; 1947 kam es bei einem Rostock-Besuch in einer Bar zu einem antisemitischen Vorfall. Erich Gimpel (1912 in Rostock - 2001 Fort Lauderadale/USA) Kaufmann; 1939 dreimonatige Haft im Zuchthaus ­Alt-Strelitz; Ausreise nach Großbritannien; 1947 Auswanderung in die USA Günter Gimpel (1914 in Rostock - 1991 in Los Angeles/USA) Kaufmann, Expedient; wie seine Brüder Erich und Hans-Joachim nach Progromnacht 1938 über vier Monate im Zuchthaus Alt-Strelitz inhaftiert; 1939 Ausreise nach Shanghai; 1948 Auswanderung in die USA Hans-Joachim Gimpel (1919 in Rostock - 2006 in Sausalito/USA), Handlungsgehilfe; wie seine Brüder Günther und Erich nach Pogromnacht 1938 über vier Monate im Zuchthaus Alt-Strelitz inhaftiert; 1939 Ausreise mit Bruder Walter nach Shanghai; war tätig als Police Officer der Shanghai Municipal Police; 1947 Auswanderung in die USA Der Rostocker Sven Tetzlaff, selbst seit mehr als 10 Jahren in China lebend, gab den Anstoß zu diesem Artikel. Er hatte von der Geschichte der Shanghai-Flüchtlinge gehört und an einer Tagesführung des Jewish Refugees Museum teilgenommen. In einem Shanghaier Adressbuch dieser Zeit stieß er überraschend auf Personen mit Rostocker Herkunft. Neben den drei Brüdern aus der Familie Gimpel finden sich sieben weitere Rostocker Namen. Es sind Herbert Blach, Hans Kragenheim, Alma Ehrenbaum, David Hes, Richard Lieberman, Erich Rosenthal und Adolf Samuel.

Adressbuch der jüdischen Emigranten Shanghais (Bild: Shanghai Jewish Refugees Museum)

Hans-Joachim Gimpel 1939 (Foto: Stadtarchiv Rostock)

und zu töten. Er hatte die schaurigen Details dafür auch schon selbst erdacht. Letztendlich gelang es ihm 1943, die Japaner zu einer Internierung der Flüchtlinge im Shanghaier Stadtteil Hongkou zu bewegen (Maisinger wurde 1945 von US-Truppen in Tokyo verhaftet und 1947 in Warschau wegen Kriegsverbrechen hingerichtet). Die Internierung im Ghetto verschlechterte die Situation der jüdischen Flüchtlinge ein weiteres Mal. Viele mussten Wohnungen, eigenes Gewerbe und Arbeitsstellen aufgeben und in ein zum Teil zerstörtes und dicht bevölkertes Viertel ziehen. Hier betrug ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung etwa 10 %. Von da an war es sehr schwierig für sie, den für sie bestimmten Bereich zu verlassen. Hinzu kamen verstärkte Kriegseinwirkungen durch US-amerikanische Bombenangriffe auf Shanghai, die viele Opfer unter Chinesen und Flüchtlingen forderten. Insgesamt schätzt man die jüdischen Opfer in Shanghai durch Entbehrung, Krankheit und Bombardements auf etwa 2000. Das Jahr 1945 brachte auch für die Shanghaier Juden die langersehnte Befreiung durch Amerikaner und Nationalchinesen. Den meisten gelang eine schnelle Ausreise in Länder wie die USA, Kanada oder Australien, andere mussten noch jahrelang in Shanghai ausharren. Die Situation änderte sich 1949 nach dem Sieg von Mao Zedongs Kommunisten über die Nationalchinesen Tschiang Kai-Tscheks. Die westlichen Mächte hatten bereits während des Krieges auf ihre Vorrechte in China verzichtet. Viele der alteingesessenen Shanghaier Juden verließen wie die Bürger westlicher Länder die Stadt und verloren häufig ihren Besitz.


Altstadt-Anekdoten (I)

Hoffnungsläuten in Corona-Zeiten

Kugelporsche mit Überlänge

Henry Lohse (Pastor im Ruhestand) berichtet

In dieser neuen Rubrik will die OSTPOST alten Geschichten einen Platz geben, die sonst nur unter Freunden, in Familie oder unter Einwirkung von berauschenden Getränken am Stammtisch aufgewärmt werden. Durch den zeitlichen Abstand zu den Ereignissen braucht das Erzählte nicht so ernst genommen werden.

Z

u den Tugenden vieler DDR-Bürger gehörte es, aus nahezu NICHTS etwas Brauchbares zu erschaffen oder scheinbar Schrottreifes funktionstüchtig zu halten. Heute ganz alltägliche Einrichtungen und Hilfsmittel waren damals knapp oder gar nicht vorhanden. In der Östlichen Altstadt bemühten sich einige Rostocker darum, für sich und ihre Familie ein Heim zu schaffen und dabei auch historisch wertvolle oder denkmalgeschützte Bausubstanz zu bewahren. Wohnungsnot war allgegenwärtig, während in der Altstadt historische Bausubstanz verfiel. In der Strandstraße, gegenüber dem heutigen Hafenhaus, war ein verlassenes vierstöckiges Wohnhaus zur Materialgewinnung freigegeben worden. Möglicherweise sah es auch nur unbewohnt oder ruinös aus und zog sehr schnell Verwerter von dringend benötigtem Baumaterial an. Baumärkte, wie sie heute an jeder Ecke zu finden sind, existierten nicht. Es gab nur eine schlecht bestückte staatliche Baustoffversorgung, zu der Privatpersonen nur begrenzten oder gar keinen Zugang hatten. Beziehungen waren gefragt und Risikobereitschaft. Vor fast 40 Jahren baute der Altstadtbewohner Herr X mit eigenen Kräften ein Haus aus. Für den Ausbau des Obergeschosses wurden mehrere große Balken benötigt, die er in dem Haus in der Strandstraße fand. Mit einem Helfer, dem Altstadtbewohner Herrn Z, gelang es, die vier etwa sechs Meter langen Balken zu sichern und durch ein Fenster in den Hof hinunter zu werfen. Dort bohrten sie sich so tief in den Boden, dass sie nur mit Mühe wieder herauszuziehen waren. Auf der benachbarten Strandstraße wurden die schweren Balken in einen Kleinwagen Trabant 600 - im Volksmund auch „Kugelporsche“ genannt - verladen (dieser ist heute noch in Familienbesitz und wieder fahrtüchtig, war aber eigentlich 1990 schrottreif ). Zwar konnte das Schwerlast-Gut bis zum Armaturenbrett vorgeschoben werden - es schaute dennoch weit mehr als die Hälfte seiner Länge aus dem Kofferraum heraus. Das Gewicht des Holzes hob die Nase des Fahrzeuges so nach oben, dass die Vorderräder keine ausreichende Reibung auf der Fahrbahn hatten. Um das Gewicht etwas auszugleichen, setzte sich Herr Z auf die Motorhaube und man schwenkte in einem günstigen Moment mit starker Überlänge auf die Strandstraße ein. Nach ein paar Hundert Metern - noch immer mit menschlichem Ballast auf der Haube - musste dann der richtige Moment für ein Einbiegen in die Slüterstraße, unterhalb der Petrikirche, gefunden werden. Die Straße Am Strande war auch schon damals eine der am stärksten Befahrenen der Stadt, es gelangen aber das Abbiege-Manöver und auch die Auffahrt zur steilen Slüterstraße. Die Balken müssen mit Ballast wohlbehalten durch den ganzen Stadtteil gerollt sein, denn sie sind noch heute Teil eines Altstadt-Hauses. Und auch den beteiligten Personen geht es so weit ganz gut.

„Wieso läuten jetzt so oft die Glocken?“ – ­Diese Frage wurde in den zurückliegenden Monaten von Bewohnerinnen und Bewohnern der Östlichen Altstadt öfter gestellt – mal per Telefonanruf oder per E-Mail an das Büro der Nikolaikirche, mal auf der Straße an jemanden, die oder der bei der Kirchgemeinde tätig ist. Denn das Geläut der Glocken ist bekanntlich kaum zu überhören. Als wegen der Corona-Pandemie in Deutschland der lockdown – die Einschränkung der Bewegungsfreiheit – erfolgte, haben die Kirchenleitungen empfohlen, allabendlich die Glocken zu läuten. Dieses sollte ein unüberhörbares Zeichen in mehrfacher Hinsicht sein: Den Erkrankten soll das Geläut verdeutlichen: Wir denken an Euch und begleiten Euch mit ­unseren Gedanken und guten Wünschen. Denen, die als medizinisches und Pflegepersonal darum ringen, die Krankheit einzudämmen, soll akustisch Anerkennung und Wertschätzung entgegengebracht werden. Den älteren Menschen und denen, die auf Grund von Vorerkrankungen zur sogenannten Risikogruppe gehören, soll gezeigt werden: Ihr seid nicht vergessen, auch wenn wir Euch gegenwärtig nicht unmittelbar begegnen können. Denen, die Corona in eine wirtschaftliche oder persönliche Notlage gebracht hat, soll zugerufen werden: Lasst Euch nicht entmutigen und haltet Ausschau nach neuen, vielleicht auch ungewohnten Wegen. Und alle anderen sollen daran erinnert werden: Seid sorgsam im Umgang miteinander in dieser herausfordernden Zeit. Das Leben hat sich nun hier bei uns in so manchen Bereichen wieder normalisiert. So ist in ­vielen Gemeinden das regelmäßige Abendläuten wieder aufgegeben worden. Das Team, das sich um das abendliche Geläut vom Turm der Rostocker ­Nikolaikirche kümmert, möchte aber vorerst daran festhalten. Der Klang der Glocken soll ­daran erinnern: Die Pandemie ist noch nicht vorbei, aber es ist gut, hoffnungsvoll und zuversichtlich zu b­ leiben. Glockengeläut hat seit Jahrhunderten besondere Ereignisse im Leben der Menschen begleitet. Es hat zu Gebet und Gottesdienst gerufen, auf Freude und Trauer aufmerksam gemacht oder nach leidvollen Kriegen den Frieden eingeläutet. So auch die Glocken der Nikolaikirche. Da diese Glocken – anders als die der Petrikirche – „versteckt“ im Turm hängen, sollen diese Klangkörper hier näher vorgestellt werden. Wichtige Informationen und Hinweise verdanken wir dabei dem früheren Leiter der kirchlichen Baudienststelle in Rostock und späterem Kirchenoberbaurat Gisbert Wolf in Schwerin. Zunächst muss vorausgeschickt werden, dass der zweite Weltkrieg die Glockenlandschaft überall in Deutschland so auch in Rostock entscheidend verändert hat. Viele Glocken wurden aus den Kirchtürmen geholt, zerschlagen und zu Rüstungszwecken eingeschmolzen. Nicht wenige Glocken entgingen allerdings diesem Schicksal und befanden sich bei Kriegsende 1945 auf dem

sogenannten Glockenfriedhof in Hamburg-Veddel. So auch zwei Bronzeglocken der Rostocker Nikolaikirche. Es handelte sich um die sogenannte Silvesterglocke von 1726 mit einem Durchmesser von 1,12 m und einem Gewicht von 880 kg sowie um die sogenannte Kinderglocke aus der Zeit um 1400 (Durchmesser 0,62 m, Gewicht 200 kg). Diese beiden Glocken kamen in der Nachkriegszeit zurück nach Rostock. Da der Turm wie die Nikolaikirche überhaupt durch die Bombenangriffe im April 1942 weitgehend zerstört war, konnten die Glocken nicht wieder in Gebrauch genommen werden. Als der Turm wiederhergerichtet war, entschloss sich die Kirchgemeinde St. Nikolai, vier neue Stahlglocken anzuschaffen. In die Finanzierung floss neben Spenden auch der Erlös vom Verkauf der beiden alten Bronzeglocken ein. Die Silvesterglocke wurde an die Güstrower Domgemeinde, die Kinderglocke an die katholische Gemeinde in Neukloster verkauft. 1962 wurden dann in der Glockengießerei Schilling im thüringischen Apolda die vier Stahlglocken gegossen, die heute im Turm der Nikolaikirche hängen. Jede dieser Glocken ist im oberen Bereich mit einer Umschrift versehen. Es sind sognannte „Ich-bin-Worte“ Jesu aus dem Neuen Testament der Bibel: Erste Glocke „Christus spricht: Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben“ (Durchmesser 1,19 m, Gewicht 650 kg) Zweite Glocke „Christus spricht: Ich bin die Auferstehung und das Leben“ (Durchmesser 1,36 m, Gewicht 950 kg) Dritte Glocke „Christus spricht: Ich bin das Licht der Welt“ (Durchmesser 1,53 m, Gewicht 1.500 kg) Vierte Glocke „Christus spricht: Ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende“ (Durchmesser 1,84 m, Gewicht 2.500 kg) Beim Hoffnungsläuten ist von montags bis sonnabends die zweite Glocke ab 18.00 Uhr fünf Minuten lang zu hören, sonntags erklingen zur gleichen Zeit alle vier Glocken.

Blick vom Turm der Nikolaikirche auf Lohgerber Straße und Gerberbruch (Foto: H. Bentzien)


ALTSTADTGALERIE

Fotos aus der Ă–stlichen Altstadt und ihrer Umgebung von Hinrich Bentzien

Blick vom Turm der Nikolaikirche auf die Petrikirche

Die Glocken der Nikolaikirche

Eine Schallluke der Nikolaikirche


Schau rein - lass was hier - nimm was mit!

Der Büchertausch am Wendländer Schilde ist fertig.

Fotos: Jürgen Möller, Hinrich Bentzien


Die Beleuchtung der Petrikirche

D

ie Beleuchtung der Ostseite der Petrikirche hat sich in diesem Frühjahr deutlich verbessert. Sicher bemerken viele erst jetzt, wenn es wieder früher am Abend dunkel wird, dass der blendende Bodenstrahler zwischen Petrikirche und Stadtmauer verschwunden ist. Er wurde durch zwei neue, nicht mehr blendende LED-Strahler ersetzt, die jetzt die beiden kleinen hübschen Türmchen an der Ostseite der Kirche anstrahlen. Durch diese Erneuerung kommen jetzt auch die von innen mit LED-Licht angestrahlten schönen farbigen Kirchenfenster von Lothar Mannewitz besser zur Geltung. Die Ende der 90er Jahre installierte Außenanstrahlung der Petrikirche wurde damals von der Hansestadt Rostock bezahlt. Die Kosten für die aktuelle Verbesserung der Beleuchtung haben sich, nach jahrelangen Bemühungen, das Tiefbauamt und der Ortsbeirat Mitte über das Ortsamtsbudget geteilt. Wer in der dunkleren Jahreszeit von Osten über die Vorpommernbrücke fährt, kann jetzt einen erfreulichen Blick auf den Eingang zur Östlichen Altstadt mit der beleuchteten Stadtmauer und Petrikirche mit den farbigen Ostfenstern werfen. Zur Vervollständigung der schönen Silhouette fehlt nur noch das Petritor.

Der lebendige Adventskalender fällt leider aus

D

er Lebendige Adventskalender in der Altstadt kann in diesem Jahr leider nicht in gewohnter Weise stattfinden, da die Begegnungen einer vorher nicht festgelegten Gruppe auf oft engem Raum nicht in diese Zeit passen. Wir bedauern dies sehr und haben uns die Entscheidung nicht leichtgemacht. Wir hoffen, dass dafür im nächsten Jahr viele Mitstreiter und Mitgestalter dabei sind, die ihre Türen öffnen und/oder uns auf unseren allabendlichen Wegen durch die Altstadt begleiten! Für dieses Jahr arbeiten wir noch an einem Konzept für ein alternatives Arrangement. Das Team vom Lebendigen Adventskalender

Die neuen LED-Strahler an der Petrikirche

· Törtcheneck-Schwesterherz Große Wasserstraße 1 · Keramikatelier Feuermale Fischerbruch 23

· Hugendubel, Kröpeliner Straße 41 · Altstadt-Kaufeck Hoàng Long Weißgerberstr. 6

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· Café A Rebours Am Wendländer Schilde 5

· EDEKA Holzhalbinsel · Mediationsstelle Rostock im Kuhtor, Hinter der Mauer 2

· Grubenbäckerei Grubenstraße 38 · Rosenrot Wohnen - Schenken - Dekorieren Lange Straße 5 · Grüne Kombüse, Grubenstraße 47

· Waterstradt-Optik Grubenstraße 49 · Petrikirche, Alter Markt · Tourist-Information Rostock Universitätsplatz 6

Gerne können Sie die OSTPOST auch innerhalb Rostocks bestellen, telefonisch unter: 0381/127 49 31 oder Sie schreiben uns einfach Ihren Bestellwunsch als E-Mail an die Adresse: verein@oestliche-altstadt.de Die OSTPOST erhält man ebenfalls im Rahmen der verschiedensten Veranstaltungen in der Nikolaikirche (u.a. Ostermarkt, Kunstmarkt, Martinsmarkt, Weihnachtsmarkt), während des großen Töpfermarktes auf dem Neuen Markt, zur KUNSTNACHT und zum Altstadtfest. Möchten Sie ebenfalls eine Verkaufsstelle des Altstadtmagazins OSTPOST werden? Schreiben Sie uns einfach!

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· BioBalsam, Große Wasserstraße 6


Verein zur FĂśrderung der Ă–stlichen Altstadt e.V.



Neue Akzente setzen - Das Atelier „Blau Orange“

D

as Atelier „Blau Orange“, Lohgerberstraße 30 in Rostock, lädt kunstinteressierte R ­ ostocker und Gäste der Stadt ein, Kunst in entspannter Atmosphäre zu erleben, ins Gespräch zu kommen und sich inspirieren zu lassen. Das Haus in der Östlichen Altstadt bietet Axel Korschewski die Möglichkeit, einen lang gehegten Wunsch in die Tat umzusetzen und mit seinem Freund, dem Künstler Matthias Gerlach und dessen Frau Jana Raschke-Gerlach, eine Atelier­ausstellung ins Leben zu rufen. Mit „Kunst ­Offen“ zu Pfingsten 2020 eröffnete das Atelier „Blau Orange“. Gezeigt werden neben Malerei zum Thema „Dachlandschaften“ auch Skulpturen, R ­ eliefs und Assemblagen und andere künstlerische Objekte des Künstlerpaares. Die Gestaltung der Ausstellung in interessan-

ten Räumlichkeiten, die so nach langem Leerstand eine neue Nutzung erhielten, war und ist für alle Beteiligten eine große Herausforderung. Es wurde, angeregt durch den ungewöhnlichen Ort, eine Atelierausstellung mit spannender Atmosphäre geschaffen, die bereits jetzt zu vielen anregenden, intensiven und angenehmen Gesprächen geführt hat und hoffentlich noch führen wird. Sowohl die Räumlichkeiten als auch die ausgestellten Objekte sollen einer ständigen Entwicklung und Wandlung unterliegen. Viele Ideen zur Weiterentwicklung sind schon im Kopf der Macher und wollen umgesetzt werden. Aber auch das Ergebnis der bisherigen Arbeit kann sich durchaus sehen lassen und sollte einen Besuch lohnen. Neue temporäre Projekte sind geplant, nach Möglichkeit auch in Zusammenarbeit mit weiteren

Künstlern und Künstlerinnen, so dass es immer wieder spannend bleibt. Dieser Ort der Kunst, der Begegnung, der Gespräche ist offen für jedwede Anregung, Bereitschaft sich einzubringen, um den Charakter des Hauses weiter zu formen und weiter zu entwickeln. Wer von der Wirkung der ausgestellten Kunstobjekte angetan und verzaubert ist, kann selbstverständlich jedes Kunstwerk auch käuflich erwerben. Das Atelier hat keine festen Öffnungszeiten, sondern ist nach vorheriger telefonischen Abstimmung für Besucher geöffnet, oder einfach an der Haustür klingeln ….

Kontakt : Axel Korschewski Tel. 0176 - 81915044


Historische Werbungen aus der Altstadt und Umgebung (Sammlung H. Bentzien)


Heilung erfahren im Gestalten mit Ton Feuer - Wasser - Erde - Luft

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iese vier Elemente, miteinander verbunden, erzeugen in mir eine unbändige Faszination. Der Ton, einer der ärmsten und doch so reichen Werkstoffe, ist meine „Heilerde“. Es begeistert mich immer wieder neu, aus einem Stück gestaltloser, plastischer Masse Formen und Objekte in so großer Vielfalt entstehen zu lassen, um damit etwas auszudrücken und mitteilen zu können.

meinen Sohn Tom oder die keramische Urne für meine geliebte Großmutter brachten mich vor 30 Jahren auf die Idee, meine Erfahrungen auch anderen Menschen zugänglich zu machen. Beim Institut für Trauerabeit in Hamburg absolvierte ich berufsbegleitend eine intensive Ausbildung zur Trauerbegleiterin. So führe ich seit vielen Jahren Kinder, Jugendliche und Erwachsene durch kreative Gestaltungs- und Heilungsprozesse mit Ton und anderen Materialien. Immer wieder war und bin ich tief berührt von dem, was die entstandenen Objekte erzählen. Es spielt dabei keine Rolle, ob Menschen bereits Erfahrungen mit Ton gemacht haben. In uns allen schlummert so viel kreatives Potential, häufig ist es nur verschüttet oder überlagert durch die Herausforderungen des alltäglichen Lebens. Ich bin glücklich über die leuchtenden Augen meiner Workshop-TeilnehmerInnen, wenn sie stolz ihre fertigen Objekte in den Händen halten. „Das habe ICH gestaltet“, „Meine Seele hat ein Zuhause gefunden“, „Ich hätte nie gedacht, dass ich SO etwas aus mir heraus erzählen kann“.... Solche Zitate berühren mich.

Ich spiele beim Gestalten mit Strukturen, Oberflächen und Farbgebungen. Leidenschaftlich kombiniere ich den Ton mit anderen Materialien, Fundstücken und Erinnerungen aus meinem Leben. Angeregt durch meine eigene Biographie, die Begegnung mit anderen Menschen, Natur - oder Kulturerfahrungen, entstehen künstlerische Werke, die zum Austausch einladen. Das Feuer verleiht meinen Stücken eine zeitlose Gestalt. Mit meinen Arbeiten möchte ich Neugier, Phantasie und Gefühle anregen. Der Ton begleitet mein wechselreiches, immer wieder herausforderndes Leben seit meiner Kindheit. Neben der Tätigkeit als diplomierte Keramikerin wurde kreative Trauerbegleitung zu meiner Berufung. Um Abschiede und Verluste zu verarbeiten, gestaltete ich Objekte der Erinnerung und „Be - Sinn - ung“. Die Gefühle und Gedanken fließen dabei durchs Herz und die Hände in den erdenden Ton. Es ist heilsame Prozessarbeit ohne viele Worte. Mein eigener „Lebensturm“, mein „Seelenhaus“, das persönlich gestaltete Grabzeichen für

Die bewusste Auseinandersetzung mit dem Leben und seiner Vergänglichkeit geben mir und den Menschen, die zu mir kommen, immer wieder Trost, Kraft und Mut. So kann Erdung geschehen, Neues entstehen und Frieden im Kleinen und Großen wachsen. Fühlen auch Sie sich eingeladen zum kreativen heilsamen Gestalten. Gern begleite ich Sie dabei. Andrea Schürgut leidenschaftliche Keramikerin und erfahrene Lebensbegleiterin

www.feuermale-schuergut.de


Neuer Rektor der hmt Rostock liebt das Orgelspiel hochschulen die Hochschule näher kennengelernt hatte. Damals schon fasste er den Entschluss, an die Rostocker Hochschule zu wechseln, wenn es sich irgendwie ergeben sollte. Heute sagt er: „Es ist ein Geschenk für mich, dass es hier geklappt hat.“ Seine Kolleginnen und K ­ ollegen sowie die Studierenden beschreibt er als herzlich und zuvorkommend. Im Hause fühlt er sich sehr willkommen. Für die hmt Professor Dr. Reinhard Schäfertöns ist der neue Rektor der hmt Rostock. Foto: Mirco Dalchow Rostock sieht er viel Potential zur Weiterentwicklung, eine interessante ie Hochschule für Musik und Theater Aufgabe, die er anpacken möchte. Rostock hat seit dem 1. September 2020 ei Die aktuelle, durch Corona erschwerte Situatinen neuen Rektor. Prof. Dr. Reinhard Schäfertöns on stellt eine besondere Herausforderung dar, vor war einer von 16 Bewerberinnen und Bewerbern allem für die Studierenden. Der 54-jährige Berfür dieses Amt und konnte die Gremien von sich liner kann sich gut in die Lage der jungen Talente überzeugen. Doch nicht nur die Mitglieder der hineinversetzen. Er möchte den jungen KünstleHochschule waren überzeugt von ihm, sondern rinnen und Künstlern bestmögliche Studien- und auch er von seinem neuen Karriereschritt. Auftrittsbedingungen bieten. Schäfertöns war zu Über drei Jahre ist es her, als er als Teilnehmer letzt Professor an der Universität der Künste Berder Rektorenkonferenz der deutschen Musik-

Der Altstadtverein sagt willkommen. Wir freuen uns auf gemeinsame Projekte in unserer Östlichen Altstadt Hintergrund: Schäfertöns folgt als hmt-Rektor auf Frau Prof. Dr. Susanne Winnacker, die sieben Jahre lang dieses Amt innehatte. Die Funktion musste vorzeitig ausgeschrieben werden, da Frau Winnacker nach siebenjähriger Amtszeit zum 1. November 2019 als Vize-Intendantin an das Schauspielhaus Bochum wechselte. Für das höchste Leitungsamt der Hochschule gab es insgesamt 16 Bewerbungen. Alle Bewerbungen kamen „von außen“ und keine aus den Reihen der hmt. Zwei Kandidatinnen und drei Kandidaten stellten sich der öffentlichen Anhörung am 9. Januar 2020.

www.hmt-rostock.de

Fotos: Roland Hartig

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lin und Dekan an der dortigen Fakultät Musik. Er studierte an der Berliner Kirchenmusikschule und der Hochschule für Musik Berlin sowie Musikwissenschaften und Philosophie an der Technischen Universität Berlin. Seine Dissertation verfasste er über die Norddeutsche Orgelmusik. Dazu passt es, dass er leidenschaftlich Orgel spielt. Und auch dazu bietet ihm die hmt beste Möglichkeiten. Die belgische Schumacher-Orgel im Orgelsaal konnte er bereits a­ usprobieren.

Arne Livson (alias Feuerschlund) war am 4. 9. mit seinem Chaos Varieté auf Einladung des Altstadtvereins auf dem Alten Markt zu Gast.


Martinsmarkt in der Rostocker Nikolaikirche vom 15. bis 17. Oktober 2020 Schmuck korrespondiert mit erstmalig in der Nikolaikirche gezeigten Stiftkreationen. Tiroler Spezialitäten vervollkommnen das ­Besuchserlebnis. Allerdings müssen jetzt alle Liebhaber des selbstgebackenen Kuchens ganz stark sein. In diesem Jahr können leider keine Speisen, also auch kein Kuchen, zum Martinsmarkt angeboten werden. Vielleicht können Kaffee und Punsch und andere Getränke zur Stärkung beitragen. Es ist eben vieles anders dieses Mal. Der Martinsmarkt findet am Donnerstag von 12.00 Uhr bis 18.00 Uhr statt, am Freitag von 10.00 bis 18.00 Uhr sowie am Samstag von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr. Der Eintritt bleibt wie immer frei.

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an kann es sich vorstellen, vieles musste neu geplant, durchdacht und angepasst werden, um den traditionellen Martinsmarkt auch in diesem Jahr stattfinden zu lassen. Manches Liebgewordene, wie Kinderbasteln oder der Laternenumzug müssen dieses Mal entfallen, aber, und das ist die gute Nachricht, über 30 Kunsthandwerker werden den Rostocker Martinsmarkt drei Tage lang, vom 15. bis 17. Oktober, zu einem tollen Einstieg in die anbrechende

Jahreszeit werden lassen. Bei der Zusammenstellung wurde seitens der Organisatoren wiederum viel Wert auf ein sehr abwechslungsreiches und möglichst umfassendes Angebot gelegt. Hier eine kleine „Kostprobe“ der versammelten Handwerkskunst: Neben schönen und seltenen Glasarbeiten, warten schöne Bilder eines Rostocker Künstlers auf ihre neuen Besitzer. Ein riesiges Sortiment an handgefertigten Bürsten, selbstgestrickten Herbstmoden oder hochwertigem

Weihnachtsmarkt in der Nikolaikirche vom 26. bis 28. November 2020

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enn es um die Vorbereitung der Weihnachtszeit geht, ist die Nikolaikirche, im Herzen der Rostocker Altstadt gelegen, ein fester Bestandteil der Bräuche und Rituale vieler Rostocker und Besucher unserer schönen Stadt. Neben Konzerten, ob modern oder klassisch, ist der große Kunsthandwerker Weihnachtsmarkt für Manchen der Beginn der anstehenden Adventszeit. Und um es schon vorwegzunehmen - ja, es „weihnachtet“ auch in diesem Jahr wieder in der Rostocker Nikolaikirche. Wenn auch nicht ganz in der liebgewonnenen Form. Das allgemein so beliebte Weihnachtsprogramm des „Kinderhauses-Fischbank“ muss in diesem Jahr pausieren und auch die Orgel bekommt eine kleine Auszeit. Die geschmückten Emporen, die festliche Beleuchtung der schönen Altstadtkirche, der traditionelle Weihnachtsstern und natürlich die zahlreichen, schön geschmückten Stände der über 30 Kunsthandwerker werden für weihnachtliche Vorfreude sorgen und laden herzlich zu einem Besuch des Adventsmarktes ein. Zu dem sorgsam ausgesuchten und fachkundig präsentiertem Sortiment gehören u.a. duftende Seifen, vielfältige Keramik oder beeindruckende Glasveredelungen. Individuelle Schmuckkreationen oder kunstvolle Holzarbeiten bieten sich

als kleine Weihnachtsgeschenke an. Da auch das kommende Jahr bereits an die Tür klopft, sind an gleich drei Ständen selbst gestaltete Kalender für 2021 erhältlich. Der Kunsthandwerker Weihnachtsmarkt ist am Donnerstag von 12.00 bis 18.00 Uhr, sowie am Freitag und Samstag von 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist auch in diesem Jahr ­kostenfrei.


BEHANDLUNGEN Körperenthaarung Maniküre Pediküre OPI ® GelColor Beauty Hills Behandlungen Brow Lifting Wimpernlifting Henna Brows Seit fast 5 Jahren gibt es in der Grubenstraße 39 den Wax Tempel. Inhaberin Romina Schenkel freut sich schon darauf, am 27.2.2021 mit allen Stammkunden und Interessierten das Jubiläum zu feiern. Besonders beliebt bei der Kundschaft sind zur Zeit das Wimpernlifting, das Brow Lifting und die Henna Brows.

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Programm Herbst / Winter 2020 / 21

(Auszug)

Happy Birthday, Mr. Beethoven! Kammermusikfest an der Hochschule für Musik und Theater Rostock „Happy Birthday, Mr. Beethoven!“ heißt es beim Kammermusikfest zu Semesterbeginn an der Hochschule für Musik und Theater Rostock. Vom 19. bis 22. Oktober 2020 finden acht Konzerte an vier Tagen statt, in denen das kammermusikalische Schaffen Ludwig van Beethovens beleuchtet wird. Anlass dazu gibt das diesjährige Jubiläum zum 250. Geburtstag des bahnbrechenden Komponisten. Das Publikum erwartet ein abwechslungsreiches Programm, das von hervorragenden Künstlern dargeboten wird. Viele der Interpreten unterrichten an der hmt Rostock. Die künstlerische Leitung hat der Pianist und Kammermusikdozent Endri Nini. Beim Eröffnungskonzert am Montag, dem 19. Oktober, um 18.30 Uhr erklingen Beethovens Das Junge Rostocker Nonett · Foto: Nonett

Matthias Kirschnereit · Foto: Maike Helbig

Natalie Clein © Neda Navaee

Klaviertrio c-Moll op. 1 Nr. 3 und das Klaviertrio H-Dur op. 8 von Brahms. Letzteres wird von der Konzertmeisterin der NDR Radiophilharmonie Friederike Starkloff, der international befragten Cellistin Natalie Clein und dem Pianisten Bernd Zack gespielt. Am gleichen Abend um 20.30 Uhr folgt die Aufführung der „Neunten“, jedoch nicht in der symphonischen Orchesterbesetzung, sondern in einer Bearbeitung für zwei Klaviere und Schlagzeug von Liszt mit dem Klavierduo Olha Chipak und Oleksiy Kushnir sowie dem Schlagzeuger Francisco Anguas Rodriguez. Mit „Freude Schnurren Partyfunkeln“ geht es am nächsten Tag, dem 20. Oktober, um 19.00 Uhr weiter. Zu hören sind das „Gassenhauer“-Trio op.

11 und das Quintett op. 16, prominent besetzt u. a. mit dem Pianisten Matthias Kirschnereit und der Cellistin Antoaneta Emanuilova. Dieses Konzert wird in der Reihe „hmt on air!“ auch als Live­ stream auf www.hmt-rostock.de übertragen. Konzertbesucher, die es jazzig mögen, sind am 20. Oktober um 21 Uhr richtig. Unter dem Titel „What did Beethoven think about Jazz?“ wird der Bogen von der Klaviersonate op. 111 zu Jazz-Improvisationen gespannt. Beim Pop Up Konzert am Mittwoch, dem 21. Oktober, um 18.30 Uhr wird es mit Beethovens Violinsonate Nr. 1 op. 12 und Variationen über Mozarts Melodie „Bei Männern, welche Liebe fühlen“ besonders innig und gefühlvoll. Um 20.30 Uhr geht es weiter u. a. mit dem Klavierduo Sakamoto und den Variationen von Saint-Saëns über ein Thema von Beethoven. Der Lieber, Arien und Ensembles aus der Oper „Fidelio“ stehen am Donnerstag, dem 22. Oktober, ab 19 Uhr im Mittelpunkt. Es wirken sowohl Professoren der hmt als auch Studierende mit, begleitet von Karola Theill am Klavier. Mit dem After Party Concert und der Aufführung der Klaviersonaten „Mondschein“ und „Der Sturm“ am 22. Oktober um 21 Uhr endet das Kammermusikfest. Die Konzerte finden im ­Katharinensaal statt. „hmt on air!“ – Live im Saal und via Internet zu Hause Mit der neuen Konzertreihe „hmt on air“ bietet die hmt Rostock beides: das Liveerlebnis im Saal und den Livestream über die hmt-Website. Zunächst werden die etwa einstündigen „hmt on air!“-Konzerte immer dienstags um 19.30 Uhr aus dem Katharinensaal übertragen. Alle, die die Veranstaltungen der Reihe „hmt on air!“ als ­Livestream mitverfolgen möchten, öffnen einfach www.hmt-rostock.de/veranstaltungen/hmton-air/ mit einem Internetbrowser ihrer Wahl und ­klicken auf den Livestream, der gerade angezeigt wird. Kein Einloggen und auch kein spezielles Programm erforderlich. Die nächsten Termine: 13.10., 20.10., 27.10., 03.11., 10.11., 17.11., 24.11., 01.12., 08.12.2020.

Oboissimo live im Saal und im Internet „Oboissimo – von Bach bis Jazz“ lautet der Titel des Konzerts am Dienstag, dem 6. Oktober 2020, um 19.30 Uhr in der hmt Rostock. Studierende der Oboenklassen spielen Werke für Doppelrohrblattensemble von Bach, Mozart und Raschke. Konzert mit dem Jungen Rostocker Nonett Das Junge Rostocker Nonett konzertiert am Dienstag, dem 27. Oktober, um 19.30 Uhr im Katharinensaal der hmt Rostock. Auf dem Programm stehen die Serenade d- Moll op. 44 von Antonín Dvořák, Till Eulenspiegel - Einmal Anders! Grotesque musicale von Richard Strauss und „Even Nine“ von Augustin Lehfuss, bei dem es sich um ein Auftragswerk handelt. Internationales Pianistenforum Das Internationale Pianistenforum im Barocksaal Rostock präsentiert seit 2014 herausragende Pianistinnen und Pianisten. Am Samstag, dem 12. Dezember 2020, ist Bernd Goetzke zu Gast. In der Lesung mit Musik dreht sich alles um den Komponisten Claude Debussy. Bernd Goetzke ist Professor an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover und zählt zu den führenden und gefragtesten Klavierpädagogen. Er studierte bei Karl-Heinz Kämmerling, hatte Verbindung zu Wilhelm Kempff und Claudio Arrau und arbeitete mit Arturo Benedetti Michelangeli zusammen.

Bernd Goetzke · Foto: privat


Ausbildungen: · Aufbaukurs zur Mediationsausbildung Kurs A: 24.10. und 6.11.2020 Kurs B: 27.10. und 5.11.2020 · Berufskurs zur Mediationsausbildung ab 7. 11. (freitags/samstags) · Grundkurs zur Mediationsausbildung ab 28.1.2021 (8 Donnerstage, jeweils 16.00-21.00 Uhr) · Moderationsausbildung - Prozesse moderieren (Profikurs) vom 23. bis 27.11.2020 Mo: 9.00-13.00 Uhr, Di-Do: 9.00-17.00 Uhr, Fr: 9.00-15.00 Uhr

Fortbildungen: · Methoden für schwierige Gespräche - Gemeinsam konstruktiv werden 9.11. und 30.11., jeweils 9.00-16.00 Uhr · Feedbackkultur entwickeln - Produktive Unterstützung geben 12.11., 11.15-18.00 Uhr

· Bedürfnisorientierung in Beratung, Führung, Erziehung 16. und 17.11., jeweils 10.00-17.00 Uhr · Regeltransformation - Selbstbetsimmt leben können 18.11., 9.00-13.00 Uhr · Ressourcenorientierung - Aus dem Problem eine Lösung machen 18.11., 13.30-17.30 Uhr · Bedürftigkeit? Traumatisierung? - Die Rückkehr zur Selbstmächtigkeit 19.11. 9.00-13.00 Uhr · Informationsabend Mediation - Prinzip, Verfahren und Einsatzgebiete der Konfliktmediation und Informationen zu unseren Mediationsausbildungen 23.11., 9.12. und 14.12.2020, jeweils 19.30 Uhr, am 8.1., 13.1. und 21.1.2021, jeweils 19.30 Uhr · Informationsabend Beratung ... - Prinzip, Verfahren und Einsatzgebiete systemisch-transformativer Problemlösung (Beratung, Therapie, Coaching, Supervision, ...) sowie Informationen zu unserer Therapieausbildung 28.10. und 26.11., jeweils 19.30 Uhr nähere Informationen unter

www.straube-mb.de oder per E-Mail an info@straube-mb.de oder telefonisch unter 0381 - 2038 99 04

Cafe – Restaurant – Bar feinstes Frühstück französisch süß oder hanseatisch deftig

Nikolaikirche Rostock (Programm-Auszug)

18.10.2020 17.00 Uhr Bachtage Rostock Akademie für Alte Musik Berlin Carl Philipp Emanuel Bach: Sinfonie in C-Dur Johann Sebastian Bach: Oboenkonzert g-moll BWV 1056R Violinkonzert E-Dur BWV 1042 Doppelkonzert c-moll BWV 1060 für Oboe, Violine, Streicher und Basso continuo 23.10.2020 20.00 Uhr 54. Rostocker Stummfilmnacht

24.10.2020 19.30 Uhr Jüdische Gemeinde Rostock & Literaturhaus Rostock e.V. Buchhandlung Hugendubel Lesung: Ada von Christian Berkel im Rahmen der 5. Jüdischen Kulturtage 31.10.2020 ab 11.00 Uhr Reformationsgottesdienst der Kirchengemeinden in der Region Rostock

www.nikolaikirche-rostock.de

Kaffee- & Kuchenspezialitäten selbst gebackene Torten feinste Teesorten Tapas & Wein Longdrinks

Rostocker Termine für 2021 · 11. - 13.3.2021 Ostermarkt in der Nikolaikirche · 28. - 30.5.2021 Kunstmarkt in der Nikolaikirche · 8. - 10.7.2021 Töpfermarkt auf dem Neuen Markt · 14. - 16.10.2021 Martinsmarkt in der Nikolaikirche

Familien- & Betriebsfeiern Buffets raffinierte Tagesgerichte individuelle Menüs

· 25. - 27.11.2021 Ostermarkt in der Nikolaikirche

www.cityagentur-schumann.de

Am Wendländer Schilde 5 18055 Rostock (bei der Nikolaikirche)