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auf die Monate Januar, Februar, März und April 2009 Gegründet bei der Eröffnung des Schnuggebock im März 2001

AR/AI

Hauszeitschrift für Erlebnis Waldegg 9. Jahrgang, Nummer 30

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Traditionelle appenzellische Gastfreundlichkeit. Am Stammtisch. Im Restaurant. In eleganten Sälen. Tête-à-têtes. Geschäftsessen. Bankette. Vom Vesperplättli bis zum Gourmet-Menü. Panoramagarten. Kinderspielplatz. Rollstuhlgängig.

Grosis Bauernhaus als nostalgisches Erlebnis, in Stube, Stall, Küche, Mägde-, Knechtechammer und Keller. Zu zweit. Familien für sich. Gruppen im Schloff. Währschaftes vom Puur, saisonal, einheimisch. Wald-WC, Alpkäserei, Heustock und Tierlistall.

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Das Stübli im original appenzellischen Spezerei-Lädeli. Kulinarische Überraschungen in urchigem Ambiente. Alte Tafelfreuden und Koketterie mit der Geschichte.

Spitzbübische Schulstunde in nostalgischer Stube. Kulinarische Überraschungen statt Znünibrot.

Reservationen: 071 333 12 30 «Tante Emmas Ladebeizli»

Gruppen-Reservationen: 071 333 12 30 «Tintelompe»

Neu: Gesamtes Erlebnis Waldegg jeden Montag geschlossen


Hauszeitschrift mit

Willkommen Grüezi mitenand! Kommen Sie mit uns auf Reisen! Wie wäre es mit einem mehrtägigen Ausflug in norddeutsche Lande zu den Heidschnucken (Seite 4,11)? Oder mit einer nostalgischen Fahrt mit dem Gääser Bähnli (Seite 12), einem Abstecher ins Innerrhodische zum Bären Schlatt (Seite 20)? Oder machen Sie mit uns einen Trip über den Ärmelkanal zurück in die Vergangenheit (Seite 27). Falls Sie aber eher zu den

Schnuggebock Speisekarte

und das Erlebnis Waldegg-Team Schneehasen gehören, schnallen Sie doch die Bretter an. Gleich hier bei uns im Erlebnis Waldegg (Seite 31)! Wenn Sie zu uns kommen, machen Sie ja auch ein kleines Reislein, hinauf zum Eggen Höhenweg. Dann können Sie immer etwas erleben. Eines ist sicher, wenn Sie bei uns eintreten: Sie sind bei uns jederzeit herzlich willkommen! Familie Anita und Chläus Dörig

in der Heftmitte Inhaltsverzeichnis 3 4 11 12

Willkommen Schuggebock und Schnuckenbock Reise zum Schnuckenbocktag in der Lüneburger Heide Nostalgische Bahnfahrt St. Gallen-Teufen-Waldegg

16 18

Schnuggebock-Speisekarte Schnuggebock-Getränkekarte

19 20 23 27

Mitarbeiter-Seite Gasthaus Bären Schlatt Weihnachtskrippe 2008 Eichholzer & Son, Clockmakers Skigebiet Waldegg

31

Impressum Herausgeber: Erlebnis Waldegg, Familie Anita und Chläus Dörig Redaktion, Bilder, Texte: Roland Kink, Teufen Gestaltung, Bildbearbeitung DTP: Kuhn Grafik&Werbung,Teufen Druck: Appenzeller Medienhaus, Herisau

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Schnuggebock und Schnuckenbock Der Schnuggebock (mit "gg" geschrieben) ist den Lesern mittlerweile bestens bekannt. Er ist gar zum (registrierten) Markenzeichen geworden. Als im Jahre 2001 der Neubau auf der Waldegg, Grosis Bauerhaus als nostalgisches Erlebnis, gebaut war, brauchte er einen zündenen Namen. "Gaden", "Kuhstallbeiz" oder

Rioja helfen. Viele Namen wurden genannt und ebenso schnell wieder verworfen. Da schlug einer vor, doch zuerst nach einem Wappentier zu suchen. Chläus Dörig nannte sofort seine Lieblingstiere, die Heidschnucken. Und diese Schafe haben natürlich auch ihre Böcke, die Schnuckenböcke eben. Der Begriff passte!

Cartoonist Alibert sah im Lahr 2000 den leicht erotischen Inhalt des neuen Schnuggebock-Namens. Der Entwurf zum Logo wurde dann durch den heute gebräuchlichen übertrumpft.

"Puurestobe" erschienen nicht gerade als der Originalität letzter Schluss. Guter Rat war teuer. Da musste den um den Stammtisch versammelten Gehirnen ein guter Tropfen

Den Schnuggebock, den kennen Sie, liebe Gäste. Aber kennen Sie auch den Schnuckenbock, den, der sich mit ck schreibt? Möchten Sie den etwas genauer kennen lernen? -4-

Mufflon und Schnucke Die Heidschnucke stammt aller Wahrscheinlichkeit nach von den vor allem auf Sardinien und Korsika lebenden wilden Mufflons ab. Allerdings streiten sich die Gelehrten noch darüber. Der europäische Mufflon ist nach Meinung mancher Zoologen kein echtes Wildschaf, sondern ein Nachfahre einer sehr ursprünglichen Hausschafrasse. Es gibt Anzeichen dafür, dass sie erst vor 7000 Jahren als Begleiter frühsteinzeitlicher Menschen nach Korsika und Sardinien kamen. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde er als Park- und Jagdwild nach Deutschland eingeführt. Dadurch konnte er sich auch nach Frankreich, Österreich, der Slowakei, Ungarn und Kroatien ausbreiten. Anfang der 1980er Jahre wanderte er gar in die Schweiz ein. Im Kanton Wallis bestehen heute zwei Kolonien von Mufflons mit zusammen rund 200 Tieren.


Auf dem linken Bild ein männliches europäisches Mufflon mit Hörnern nahezu wie ein Steinbock. Rechts der momentane Schnuggebock. Es ist Waldemar, der Chef der Heidschnuckenherde vom Erlebnis Waldegg. Seine Hörner sind deutich stärker gebogen. Die Foto stammt aus der Zeit, bevor Waldemar auf die Waldegg kam.

Wie sich die Entwicklung vom Mufflon hin zur Nordischen Kurzschwänzigen Heiderasse, zu denen die Heidschnucke gehört, verlief, ist heute nicht nachvollziehbar. Ebensowenig, wieso die Lüneburger Heide zum Zentrum, zur heutigen Heimat der Heidschnucke wurde. Sie ist es jedoch so sehr, dass sie fast immer gleichzeitig mit der Lüneburger Heide genannt wird. Inzwischen wird jedoch die Graue Gehörnte Heidschnucke, wie sie genau heisst, wegen ihrer relativ anspruchslosen Haltung und dem feinfaserigen Fleisch mit leichtem Wildbretgeschmack in ganz Europa geschätzt. Neben

der Grauen Gehörnten Heidschnucke, die den grössten Teil der Population der Heiderassen bildet, gehören dazu auch noch die Weisse Hornlose Heidschnucke (Moorschnucke), die Weisse Gehörnte Heidschnucke, die Skudden (Restbestände in Deutschland), das Quessant-Schaf (in Frankreich), das Gotland- und das Gotlandpelzschaf (in Schweden) und das Soayschaf (auf der Insel Soay westlich von Schottland, der so genannten Schafsinsel). Das Soayschaf war zeitweise fast nur noch in ausgewilderten Beständen vorhanden und gleicht auch heute noch auffallend dem Mufflon. -5-

Lüneburger Heide Die Lüneburger Heide ist die charakteristischste historische Kulturlandschaft Norddeutschlands. Sie liegt im Nordosten Niedersachsens im Einzugsgebiet der Städte Hamburg, Bremen und Hannover. Mit jährlich über 4 Millionen Besuchern ist sie heute auch ein bedeutendes Tourismuszentrum. Die einzigartige Landschaft ist geprägt durch weiträumige Weideflächen, lichte Traubeneichen- und dichte Fichtenwälder, Moore, wellig bis sanft hügelige Sanderflächen und Berge (bis 170 m.ü.M.) in der Hohen Heide.


Ein grosser Teil ist als 1'130 km2 grosser Naturpark ausgeschieden, in dessen Zentrum das 234 km2 grosse Naturschutzgebiet Lüneburger Heide liegt. Bereits in der Jungsteinzeit wurden die damals dichten Wälder durch übermässige Beweidung durch das Vieh nomadisierender Bauern zurückgedrängt und es entstanden offene Flächen. Darauf siedelte sich das heute noch vorhandene Heidekraut (die Besenheide) an. Die Böden verarmten jedoch und die Heideflächen schlossen sich zur Zeit der Völkerwanderung wieder. Erst ab dem Jahr 1000 kam es wieder zu einem Rückgang des Waldes und einem weiteren Vormarsch der Heidegebiete. Dies wird darauf zurückgeführt, dass die Bauern nun ansässig geworden waren und eine für die Gegend typische Landwirtschaft begründeten: Aufgrund der armen Böden mussten die wenigen Nährstoffe eines grossen Gebiets auf kleine Äcker konzentriert werden, damit überhaupt noch Getreide angebaut wer-

den konnte. Dies geschah durch regelmässige Abtragung der obersten Humusschicht, die dann in die Ställe der Heidschnucken eingestreut wurde. Diese Einstreu wurde danach – angereichert durch Kot und Harn der Schnucken – als Dünger auf die kleinen Äcker ausgebracht. Die Lüneburger Heide ist also keine urtümliche Natur-, sondern eine vom Menschen gestaltete Kulturlandschaft.

Landschaftspflege, bei der Erhaltung der Heide zu. Die heute vorhandenen Heideflächen werden hauptsächlich durch die Beweidung mit Heidschnucken offen gehalten. Dies geschieht in Hüteoder Koppelhaltung. Bei der ersten Variante werden die Heidschnucken jeden Tag in Herden bis zu 2000 Tieren auf die Heide getrieben und von einem Schäfer mit Hund behütet. Abends treibt sie dieser in einen grossen Kaltstall.

Heidschnucken Heimat "Griese Heidsnucken mit Höörn sünd Schaap in de Lüümborger Heid, de wenig bruukt un veel afkönnt. Se laat sik eenfach holen. Wenn de holen weert, denn gifft dat dor Toschüss vun de EU för". Nun wissen Sie’s, liebe Gäste, auch auf Plattdüütsch. Aber die EU-Subventionen sind beileibe nicht der Grund für die grosse Beliebtheit der Schnucken in der Lüneburger Heide. Heute kommt der Grauen Gehörnten Heidschnucke nebst ihrer Bedeutung als Fleischlieferant eine wichtige Funktion bei der –6–

Bei der Koppelhaltung beiben die Tiere ganzjährig im Freien. Einzig ein vor Nässe und Schatten schützender Unterstand muss auf der Koppel (eingezäunte Weide) vorhanden sein. So werden auch die Heidschnucken in der Schweiz fast ausschliesslich gehalten. Denn inzwischen erfreuen sie sich auch hierzulande einer grossen und stets noch zunehmenden Beliebtheit. Der Schnuggebock ist sicher die einzige Puurebeiz dieses Namens, doch Schnuckenböcke gibt es unterdessen auch bei


Eine grosse Herde in der charakteristischen Landschaft der Südheide. Sie besteht ausschliesslich aus Schnucken. Beim weissen Tier im Vordergrund handelt es sich allerdings um eine Moor- und nicht um eine Heidschnucke.

uns viele. Seit es den Schnuggebock im Erlebnis Waldegg gibt, existiert auch der "Ver-

ein Schweizer Heidschnucken Halter". Sein Ziel ist die jährliche Durchführung eines

Heidschnucken Markts, um eine gute Auswahl von Heidschnuckenböcken zum Kauf,

www.waldegg.ch Das Erlebnis Waldegg hat eine neue Website. Schauen Sie bitte rein! Wir glauben, dass Sie eine ganze lange Weile bei uns surfen können. Die Freunde des Waldegg Kalenders finden in unserem neuen Internetauftritt auch alle alten Nummern des Kalenders. www.waldegg.ch: Die zweitbeste Sache der Gastro-Welt nach selbst auf der Waldegg höcklen! –7–


Verkauf oder Tausch anbieten zu können. Der anschliessende Höck dient dem Erfahrungsaustausch und informiert über die Aktivitäten des Vereins. Schnuckenbocktag in Müden an der Örtze Ein Heidschnucken Markt, ein eigentlicher "Tag der Heidschnucke" gibt es natürlich auch in der engeren Heimat der Tiere. Jeden zweiten Donnerstag im Juli findet er

Da die Heidschnucken bestimmte Pflanzen nicht wie gewünscht abfressen, etwa Birkenschösslinge, werden sie zur Offenhaltung der Lünenburger Heide zusammen mit anderen Tieren in einer Herde gehalten. Die Ziegen fressen wiederum andere Pflanzen wie die Heidschnucken, beispielsweise eben junge Birken.

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Züchter, Schnuckenböcke und Richter am Heidschnuckentag 2007 in Müden an der Örtze.

in Müden an der Örtze, der "Perle der Südheide", einem Stadtteil von Fassberg in Niedersachsen statt. Alles dreht sich um die Schnucken. Die Züchter präsentieren ihre schönsten Jungtiere den Richtern und Zuschauern an der

Heidschnuckenbockauktion, die Gastronomie offeriert die feinsten Schnuckengerichte. Der Heidschnuckenbock ist in Müden sozusagen das inoffizielle Wappentier. So wie es der Schnuggebock auf der Waldegg offiziell für Grosis

Bauerhaus als nostalgisches Erlebnis ist. Liebe Gäste, möchten Sie noch mehr über die Heidschnucken erfahren, die Lüneburger Heide kennen lernen? Dann kommen Sie doch mit dem Schnuggebock mit an den Müdener Heidschnuckentag 2009. Die Ausschreibung dazu finden sie auf der nächsten Seite. Heidschnucken im Internet schnuggebock.ch heidschnucke.ch heidschnuckenverband.de

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Schnuggebock-Reise 2009 zum Heidschnuckentag in Münden an der Örtze Mittwoch, 8. Juli bis Sonntag, 12.Juli 2009 Wir bringen den Müdener Schuckenböcken ein feines Appenzeller Schnuggebock Bier!"

Provisorisches Programm Mittwoch, 8. Juli Fahrt mit modernem Luxuscar in die Lüneburger Heide. Unterwegs Mittagessen in Autobahnraststätte. Einchecken und Abendessen im Hotel Landhaus Haverbeckhof in Bispingen. Donnerstag, 9. Juli Besuch des Heidschnuckenbockmarktes in Müden/Örtze. Mittagessen auf dem Markt. Nachmittags Kutschenfahrt durch die Südheide. Abendessen und Übernachtung im Haverbeckhof.

Freitag, 10. Juli Ausflug in die Hansestadt Hamburg. Besuch im Miniatur Wunderland (grösste Modellbahnanlage der Welt), Hafenrundfahrt. Abendessen und Übernachtung im Haverbeckhof. Samstag, 11. Juli Besuch im Heidepark Soltau (Safari Park), Abendessen und Übernachtung im Haverbeckhof. Oder Fahrt mit der Dampfeisenbahn von Wernigerode nach Quedlinburg mit Abendessen und Übernachtung im Raum Quedlinburg. Sonntag, 12. Juli Rückreise in die Schweiz. Das Reiseprogramm kann noch geändert werden (Programm Samstag). Durchführung und Preis hängt von der Anzahl Teilnehmer ab. Bei 30 Teilnehmern wird die Reise pro Person im Doppelzimmer circa 700 Franken kosten. Inbegriffen: Car– 11 –

fahrt, Hotelunterkunft mit Halbpension im Doppelzimmer, Ausflüge gemäss Programm. Nicht inbegriffen: Mittagessen, Getränke, allfälliger Einzelzimmerzuschlag, Versicherungen. Provisorische Anmeldung per E-Mail ab sofort und bis Ende März 2009 an: roland.kink@bluewin.ch oder Telefon 079 428 28 88. Die Anmeldung wird erst nach Festlegung des detaillierten Reiseprogramms, des definitiven Preises und der direkten Bekanntmachung an die provisorisch Angemeldeten verbindlich. Schäferhaus (Unterkunft) im Landhaus Haverbeckhof in Bispingen.


Nostalgische Bahnreise St. Gallen–Waldegg Die Zahnraddampflok Nummer 3 "Bühler" der A.St. (Appenzeller Strassenbahn) steht in den 1890er Jahren vor dem ersten Bahnhof St. Gallen bereit zur Reise nach Teufen und Gais. Ihr kompliziertes und vielteiliges KloseLenktriebwerk dient der radialen Einstellung des vordersten und hintersten Triebradsatzes. Eine störanfällige Konstruktion, die mit Hinblick auf die Ruckhalde gewählt wurde.

Dampfzug in der Ruckhaldenkurve in den 1910/20er Jahren. Zusammen mit der Gaiser Bahnhofskurve noch heute die engste Bahnkurve Europas, zudem in einer Steigung von 90 o/oo. Die 4 Dreiund die 2 Vierachser bedeuten Volllast. Maximal konnte dieser Zug 260 Personen befördern. Die Reisezeit St. GallenTeufen betrug damals 34 Minuten (heute 16, mit der Pferdepost vor 1887 60 Minuten).

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Der alte Bahnhof Teufen (erbaut 1889, im Dienst bis 1909), heute Teufner Gemeindebibliothek. Im Bild berittene Artillerie, die wohl gerade im 1853-55 erbauten Teufner (Artillerie-) Zeughaus mobil gemacht hatte. Heute bildet das Trassee von der Bibliothek hinunter bis zum Ochsen einen Fussweg. Diese Strecke war während des Dampfbetriebs mit einer kurzen Zahnstange (86 m) versehen. Postkarte von 1904.

Der 1907-09 erbaute neue, noch heute benutzte Bahnhof Teufen während der Dampfzeit (1889-1931). Gerade ist ein Zug aus Appenzell angekommen. Es führt eine der 1904 anlässlich der Verlängerung der A.St. von Gais nach Appenzell beschafften "modernen" Dampfloks Nummer 5-8. Sie trugen die Namen "Appenzell", "Säntis", "Gäbris" und "Fröhlichsegg".

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Der Bahnhof Teufen nach der Elektrifizierung von 1931. Allerdings führt bereits ein Triebwagen ABDe 4/4 der Nummern 6-8, die 1953 beschafft wurden. Mit Aufnahme des elektrischen Betriebs wurde der Name der A.St. geändert in "Elektrische Bahn St. Gallen-GaisAppenzell", 1948, bei der Fusion mit der Altstätten-Gais Bahn, wurde das "Gääser Bähnli" zur "St. Gallen-Gais-AppenzellAlststätten-Bahn SGA".

Noch ein Bild vom alten Teufner Bahnhof. Gut zu erkennen ist das spitze Haus der heutigen Gemeindebibliothek.

Herzlichen Dank an Gemeindehistoriker Werner Holderegger, der dem Waldegg Kalender diese herrlichen alten Ansichten überliess. Als ehemaligem Kondukteur des Gääser Bähnlis sind Bilder der SGA sein liebstes Sammelgebiet.

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Fertig mit der Nostalgie! Dieses Bild zeigt den fahrplanmässigen Betrieb am 12. Dezember 2008, aufgenommen aus dem Nebenstübli des Restaurants Blume. Velounterstand und Werbeplakate behindern den Blick auf den Zug. Die fehlende Dampfromantik ist aber kein Grund, heutzutage nicht mit der Bahn auf die Waldegg zu reisen (Nez Rouge lässt grüssen), denn, steigen die Reisenden in Teufen aus dem Zug .....

..... steht für sie der Waldegg Bus schon bereit. Liebe Gäste, lassen Sie Ihr Motorvehikel doch für einmal zu Hause und benutzen sie den Öffentlichen Verkehr. Bitte vergessen Sie aber nicht, den Waldegg Bus frühzeitig zu bestellen!

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Speise Vorspeisen Bauernsalat

Fr. 8.50

Kleingeschnittenes Frischkäsli mit Maries’s eingemachtem Essiggemüse

Fr. 11.50

aus unserer Hauskäserei

Würziger Gemüsefladen

Fr. 8.—

Hauptspeisen Appenzeller Schmaus

Fr. 38.50

Chäshörnli, Siedwurst, Appenzeller Schnitzel, Pouletbrüstchen, Beinschinken und Epfelmues

Appenzeller Schnitzel mit Chäshörnli und Epfelmues

Fr. 31.50

gefüllt mit Siedwurstbrät und Mostbröckli

Appenzeller Siedwurst

Fr. 26.50

mit Chäshörnli und Epfelmues

Appenzeller Chäshörnli mit gehacktem Rindfleisch

Fr. 26.50

und Epfelmues

Grosis Kalbs-Rahmgulasch

Fr. 34.50

mit Spätzli und Tagesgemüse

Grossvaters Schweinssteak an Morchelsauce

Fr. 33.50

mit Nudeln und Tagesgemüse

Uelis Heidschnuckenbraten (aus eigener Zucht)

Fr. 36.50

mit Kartoffelstock und Tagesgemüse

Kutteln in Tomatensauce mitSalzkartoffeln so wie es Vater liebt

Fr. 26.50

Bauernpfanne mit Salat

Fr. 29.50

Bratkartoffeln, in Würfel geschnittenes Kalbfleisch, Schweinswürstchen, Schweinefleisch, Zwiebeln, gebratenes Ei und Gemüse – 16 –


Öffnungszeiten: Montag geschlossen Dienstag bis Freitag 11.30 – 15.00 17.30 – 24.00 Samstag / Sonntag 11.30 – 16.00 17.30 – 24.00

karte Grosis fleischlose Gerichte Gebratene Forellenfilets

Fr. 31.50

mit Zitronenbutter, Pilawreis und Tagesgemüse

Zischgeli’s Gemüse-Nudelauflauf

Fr. 26.50

Appenzeller Chäshörnli

Fr. 23.50

Seniorenteller Kalbs-Rahmgulasch

Fr. 29.50

Appenzeller Schnitzel

Fr. 26.50

mit Chäshörnli und Epfelmues

mit Spätzli und Tagesgemüse

Desserts Grosis luftige Apfelcrème Fr. 7.50

Apfelstrudel

Fr. 8.50

mit Vanillesauce

Ueli’s Ananasringe

Fr. 8.50

Vrenis Schoggischaum

Fr. 8.50

Appenzeller Dörrbirnenfladen

Fr. 6.—

mit Kirsch

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Getränkekarte Flaschenwein im Schnuggebock Stünde im Schnuggebock eine Stüva Grischuna statt einer Appenzeller Stube, befände sich beim Abgang zu Toilette, Keller und Alpkäserei natürlich ein Stägafässli. Neben dem offenen Wein, der im Schnuggebock an den Tisch gebracht wird, birgt sein Keller auch ohne Stägafässli einige Flaschen, für die es sich lohnt, dort hinunter zu steigen. Allerdings stammen diese wie früher aus der europäischen Nachbarschaft und nicht aus Übersee, denn Weine von so weit her zu holen, war in den Jahren, in denen der Schnuggebock „spielt“, nicht üblich. Suchen Sie, verehrter Gast, Ihren Flaschenwein selbst aus dem Kellerregal und stärken Sie sich fürs Treppensteigen mit einem Glas Most vom Fass. Oben angelangt übergeben Sie bitte Ihre Flasche Ihrer Serviertochter oder Ihrem Kellner. Man wird sie gerne für Sie öffnen und Ihnen den feinen Tropfen kredenzen. Prosit! Wohl bekomms!

Offenausschank

2dl

Weisswein Fendant

8.—

20.—

Rotwein Bernecker Blauburgunder

8.—

20.—

Appenzeller Mineral Halb - Halb (Fruchtgetränk) Citro Süssmost Orangensaft Saft vom Fass Naturtrüb Quöllfrisch Schnuggebock Bier

3dl

5dl

3.60 3.80 3.80 3.80

5.20 5.40 5.40 5.40

3.90 3.90 4.—

5.60 5.60 5.70

1l

8.80 9.— 9.— 9.—

4.30

2 cl Appenzeller Alpenbitter, Cynar, Campari, Martini weiss

Noch em Esse es Abihäberli Appenzeller Malz-Schnaps Dörrbirnen-Schnaps aus dem Eichenfass

4 cl 6.20

4.80 5.50

8.— 9.— 10.—

Fraue-Kafi Manne-Kafi Schnuggebock-Kafi Biberflade-Kafi

3.80 5.50 8.50 8.50

Ovo / Schokolade Schwarztee, Pfefferminztee, Hagebuttentee, Lindenblütentee, Kamillentee

3.80

– 18 –

3.80


Auf dieser Seite werden traditionell Mitglieder des Waldegg-Teams vorgestellt. Dies symbolisch als Dank von Anita und Chläus Dörig an alle, die durch ihren Einsatz den Erfolg vom ERLEBNIS WALDEGG erst möglich machen. Hier kommt der Nachwuchsförderung grosser Wert zu, jedes Jahr werden mehrere Lehrlinge ausgebildet. In diesem Heft zeugen gleich drei Erstjahr-Stifte davon.

Petra Wetter

Andreas Fuster

Anja Zünd

schnupperte im letzten Schuljahr bei einer Coiffeuse, als Pflegerin und im Service. Dort hatte sie in den Ferien schon oft ausgeholfen. Als ihr Bruder Marcel, der hier Koch gelernt hatte, ihr die Waldegg vorschlug, wars um sie geschehen. Denn die Waldegg "ist ein so grosser Betrieb, dass er mir alle Möglichkeiten bietet." In der Freizeit nimmt die Gontnerin ihre geliebten Boards hervor: Das Keyboard für drinnen und das Snowboard für draussen.

möchte gerne kreativ sein, keine Grenzen kennen. Deshalb entschied er sich nach der Schule in Eggerstanden und Appenzell für die dreijährige Kochlehre. "Als grosses Ziel möchte ich Küchenchef werden, aber das wird noch dauern. Dann kann ich in fremde Länder gehen und Sprachen lernen." Jetzt bleibt ihm keine Zeit mehr, als Tambour in der Harmonie Appenzell zu trommeln. Aber fürs Töfflifahren reicht sie noch. Und ab und zu für den Ausgang.

servierte schon während der Sek im Ruhsitz ob Brülisau als Ferienaushilfe. Obwohl sie in diversen Berufen geschnuppert hatte, entschied sie sich dann doch wieder für das Gastgewerbe. "Weil man immer Kontakt mit Menschen hat. Ich weiss nicht mehr genau, wie es passierte: Plötzlich war ich auf der Waldegg! Und das ist gut so!" Ihre Freizeit ist voller Musik: Sie spielt Trompete im Musikverein Eichberg, ihrem Wohnort, und hört gerne allen Stilen zu.

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Gasthaus Bären Schlatt

Manche sagen, das Appenzellerland wäre wie eine Modell-

eisenbahn. Hier ein Häuschen, dort eins, da ein Ställeli.

Oder ein ganzes Dörfli. So wie Schlatt auf der Sonnenterrasse oberhalb des Dorfes Appenzell. Eine Kirche, ein paar Häuschen, eine Schule, ein Gasthaus. Aber was für eines! Der Bären! Die Kirche etwas zu gross, die Häuschen putzig aneinandergereiht, das Gasthaus mit Gartenwirtschaft und ein paar Figürchen drin. Das perfekte Arrangement. Hier wirten Sonja und Walter Rechsteiner-Schenk. Die Aus-

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sicht ist mehr als spektakulär. Die ganze Alpsteinkette steht so nahe vor der Tür, als hätte sie einen Riesendurst und wollte gerade im Bären einkehren. Das Gasthaus ist etwas bescheidener. Aber ohalätz! Das alte Haus ist auch an jedem Werktag festlich herausgeputzt, jedes Detail liebevoll zurechtgezupft, die Tische in Stube und Stübli einladend gedeckt. Im Saal wartet das Klavier auf den Pianisten, die Tanzfläche

glänzt, die Tische sind für gut 50 Personen geschmückt. Bereits 1856 hatten Walter Rechsteiners Ur-Urgrosseltern den Bären gekauft. Seither hat sich der Kubus des Gasthauses nicht wesentlich verändert. Doch nach und nach wurde

jeder Raum renoviert, die Haustechnik auf den neuesten Stand gebracht. "Bei uns muss alles aufeinander abgestimmt sein, alles muss zusammenpassen. Unser Betrieb wurde nie revolutioniert, doch er hat sich dauernd weiter entwickelt. Früher hatten wir auch noch eine Bäckerei im unteren Stock, die nach der Stilllegung des Backofens 1990 noch drei Jahre als Tante Emma Laden weiter existierte. Wie auf der Waldegg. Aber nun sind wir ein kleines, feines Gasthaus mit vier hübschen Doppelzimmern und einer klassischen französischen Küche, durch die ab und zu auch ein Hauch von Appenzell weht". Der Wirt in fünfter Generation ist stolz auf sein Gesamtkunstwerk. 1988 zog die ursprünglich aus Oberegg stammende Sonja Schenk mit ihrem damaligen Schatz und heutigem Ehemann von Herisau in den Schlatter Bären. Auch sie hat die Gastronomie im Blut: Ihre Mutter Ella wurde kürzlich in der Appenzeller Lokalpresse für ihr 35jähriges Jubiläum als Wirtin im Restaurant Grütli – 21 –

Oberegg gefeiert. Während ihr Mann Walter als Küchenchef zusammen mit zwei Lehrlingen für die leckeren Speisen besorgt ist, betreut sie die Gäste und sorgt für eine piekfeine Gemütlichkeit. Das Ehepaar Rechsteiner-Schenk feierte 2008 seinerseits das 20jährige Bärenjubiläum. Es sind aber überhaupt keine Anzeichen von Müdigkeit bemerkbar, die Freude am eigenen Gasthaus spürt noch immer jeder Gast.

Gasthaus Bären Schlatt Das familiäre Kleinhotel mit ausgezeichneter Küche in wunderbarer Umgebung, 5 Autominuten von Appenzell www.baeren-schlatt.ch (mit Webcam)


Ihr Hotel mit allem Komfort auch für Anlässe in der Waldegg Konsequente Bio Küche. Restaurant ab 17.00 Uhr geöffnet. Dienstag Ruhetag. Eigene Ayurvedapraxis im Haus Laure & Herbert Sidler, CH-9042 Speicher, Tel. 071 344 13 21, Fax 071 344 10 38, info@appenzellerhof.ch www.appenzellerhof.ch

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Das Christkind im Waldegg-Stall Während der Adventszeit 2008 wurde der Waldegg-Stall einmal mehr zu einem prächtigen Weihnachtskrippen-Arrangement. Beim Eintritt

grüss-ten die Heiligen Drei Könige, hinten links standen die Hirten und rechts Maria und Josef mit dem Christkind.

Das ganz Spezielle an dieser Krippe waren aber die lebenden Tiere. Bei den Hirten die drei Ochsen, zwischen ihnen und dem Christkind die Eselin mit ihrem Fohlen und rechts, bei den drei Königen, die Heidschnucken und ihr Bock. Zwischen den liebevoll gestalteten lebensgrossen Figuren und den lebenden Tieren war genügend Platz für manch einen Weihnachtsapéro. Die Sterne im warmen Licht funkelten mit dem Glühwein in den Gläsern und den Augen

der Besucher um die Wette. Der Apéro beim Christkind diente nicht nur der Freude der Gäste, sondern auch einem guten Zweck. 10% der

Einnahmen gingen aufgerundet an die Aktion OHO 2008 (Ostschweizer helfen Ostschweizern). Es kam ein schöner Batzen zusammen! Herzlichen Dank allen, die mitgemacht haben. – 23 –


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Eichholzer & Son, Clockmakers Das Marktgässli verbindet im Erlebnis Waldegg das Höhenrestaurant mit den drei anderen Betrieben, dem Schnuggebock, Tante Emmas Ladebeizli und dem Tintelompe. Hier sollen die alten Gewerbe der Umgebung in nostalgischer Form wieder aufleben. Nun prangt gar eine typisch britisch gemalte Tafel mit der Aufschrift "Eichholzer & Son. Fine clocks always wanted" an der Wand der alten Uhrmacherei. Hält Neudeutsch nun auch im Marktgässli Einzug? Wö gaad no fähle! Keineswegs! So kam es zur fremdländischen Beschriftung: In einer Privatsammlung alter Holzräder-Uhren in St. Gallen befindet sich ein seltenes Stück mit der Signatur "Emanuel Brugger Teufen 1780". Es steht somit sicher fest, dass es im Dorf Teufen ganz früher einen Uhrmacher gab, mehr noch, einen handwerklichen Uhren-Hersteller. Im letzten Jahrhundert befand sich zudem in der ehemaligen Wirtschaft – 27 –


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zur Post (aktuell das Haus mit dem Claro Laden) am Unterrain die Uhrmacherei von Alfred Bauer. Ein Uhrmacher-Arbeitsplatz hat also seine gute Berechtigung im Teufner Waldegg-Marktgässli! Im Wissen um die Holzräder-Uhr von Emanuel Brugger schlug Jörg Steiger schon vor einigen Jahren Chläus Dörig die Einrichtung der Uhrmacher-Ecke beim Tintelompe vor. Steiger betreibt als klassisch aus- und weitergebildeter Uhrmacher seit 2005 im St. Galler Krontal seine Einmannfirma "Timeless, Uhren-Reparatur-Service". Zeit seines Lebens war der gebürtige St. Fidler freundschaftlich mit der Familie Eichholzer verbunden. Werner senior, später Werner junior (Eichholzer & Son!) haben zusammengenommen bis 2007 während fast 80 Jahren in St. Gallen ein Uhrmachergeschäft betrieben. Der junge Werner war zu seiner Lehrzeit bei der Firma Studer Unterstift von Jörg Steiger. Als Werner junior und Jörg nach ihren Wanderjahren beide wieder in St. Gallen

Fuss gefasst hatten (Werner führte am Schluss das vom Vater übernommene Geschäft an der unteren Goliathgasse), fachsimpelten die beiden oft zusammen über alte Zeiten, Uhren und Reparaturkünste. Als Werner Eichholzer dann im November 2007 unverhofft und allein stehend verstarb, half Jörg Steiger dessen Schwester Ursula bei der Liquidation des Eichholzer’schen Uhren-Geschäfts. In all den Jahren hatten sich bei Eichholzer & Son, die immer der alten mechanischen Uhrmacherkunst die Treue hielten, eine Unmenge alter Uhren, Ersatzteile und Werkzeuge und Werktische angesammelt. Ein Teil davon bietet nun im WaldeggMarktgässli einen Einblick in eben diese alte traditionelle Uhrmacherkunst. Und, ja, liebe Gäste, Sie haben es erraten: Die englische Reklametafel stammt aus den erwähnten Wanderjahren von Werner junior, die ihn für einige Zeit auch ins englische Königreich geführt hatte. Dort liess er die Tafeln herstellen, weil ihm der nostal– 29 –

gische Stil so gut gefiel, und er hing die kunstvolle Tafel über sein Geschäft an der Goliathgasse. They do look sweet in the WaldeggMarktgässli, don’t they?

Timeless Uhren-Reparatur-Service Jörg Steiger Roschacherstrasse 173a, 9000 St. Gallen 071 244 91 61 www.timeless-uhren.ch


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Skigebiet Waldegg Noch nie lag im Dezember in der Schweiz soviel Schnee wie in diesem Winter. Auch im Gartenrestaurant vom Erlebnis Waldegg hatten die Tische die ganz dicken schneeweissen Wintermützen aufgesetzt. Ein Blick hinüber zur Hohen Buche weckte nostalgische Erinnerungen. Nicht nur zwei Spuren im Schnee, sondern erstaunlich viele waren dort zu sehen. Wie früher, als die Waldegg mitten in einem der beliebtesten Skigebiete für Sankt

che fuhr und dann runter zum Pfauen sauste. Dort gabs eine

Der Bahnhof Teufen im Winterkleid

Galler und Appenzeller lag: Als man mit dem Dampfbähnli von der Stadt bis nach Gais hochfuhr, auf den Gäbris stieg, hinüber zur Hohen Bu-

erste Einkehr (oder wars nach dem Gäbris schon die zweite?) Die Leute standen für einen Tee und einen Nussgipfel Schlange! Dann der erneute – 31 –

Aufstieg zur Waldegg. Oben angekommen setzte man sich gerne zu einer Suppe nieder, um anschliessend wieder mit Schuss nach Santjörgen hinunter zu wedeln, nein, elegant im Telemarkstil die Kurven zu ziehen. Die Waldegg mitten im Skigebiet! Haben Sie, liebe Gäste, in diesem Winter diese Tour auch schon versucht, statt sich profan mit einem Bügel am Füdli entlang einer top präparierten Riffelpiste hinaufschleppen zu lassen? Wenn nicht: Auf der Waldegg hätte es in jedem Fall noch mehr als einen Teller feine Suppe für Sie vorrätig!


Finden Sie zur Erlebnisegge des Appenzellerlandes! Mit dem Auto A1-Ausfahrt Nr. 81 SG-Kreuzbleiche Richtung Appenzell. Ende Umfahrung Teufen, beim zweiten Kreisel, Richtung Speicher. 3.2 km bis zur Abzweigung Waldegg (weisser Wegweiser am rechten Strassenrand).

Mit der Bahn Appenzeller Bahn ab St. Galler Hauptbahnhof bis Teufen. Von dort zu Fuss oder per Waldegg-Bus-Abholdienst (auf Bestellung).

Zu Fuss auf dem Eggen HÜhenweg: Ab Lustmßhle ßber Schäflisegg (80 Minuten). Ab Teufen Bahnhof ßber Schäflisegg (60 Minuten) oder ßber Gählern (50 Minuten). Ab Speicher ßber Birt - Oberhorst (60 Minuten).

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www.waldegg.ch Gesamtes Erlebnis Waldegg jeden Montag geschlossen

Waldegg Kalender 30/09  

Hauszeitschrift für das Erlebnis Waldegg auf die Monate Januar, Februar, März und April 2009

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