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VIRTUS INFORM TAe: Schweizer Meisterschaften Die Aktiv-, wie auch die Jugendabteilung des Virtus Wohlen trat an den Schweizer Meisterschaften in Willisau vor Jury und Fans auf. Der Bericht dazu im Virtus InForm. Seiten 2 bis 5

Unihockey Zwischenbilanzen Die Rückrunde ist für das Herren-, wie auch die Junioren-Teams fast vorüber. Zeit eine Zwischenbilanz zu ziehen und einen Blick auf das Restprogramm zu werfen. Seiten 9 bis 21

Chlaushock 2014 „Summer in the Snow“ war das Thema des diesjährigen Chlaushocks, zu dem Mitglieder des gesamten Vereins in die Waldhütte Chüestelihau pilgerten. Seiten 6 bis 8

…und vieles mehr!

Virtus Wohlen Box 1094 5610 Wohlen www.virtuswohlen.ch


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Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis Seiten

Team Aerobic Aktive „Saison 2014“

2-3

Team Aerobic Jugend „Saison 2014“

4-5

Chlaushock „Summer in the Snow“

6-8

Unihockey Herren I „Eine Zwischenbilanz die Erwartungen weckt“

9-11

Unihockey Junioren U21 „Potenzial noch nicht ausgenutzt“

12-15

Unihockey Junioren C „Altes Team, neue Liga“

16-18

Unihockey Junioren D „Ein Auf und Ab“

19-21

Unihockey Senioren „Sex, Drugs and Rollator … Oui, Monsieur!“

22-24

Rätsel „Rätsel“

25

6. Raiffeisen-Cup „Bericht in der Aargauer Zeitung vom 20. November 2014“

26-27

Unihockey Aargau United „UAU hat den Meisterschaftsbetrieb aufgenommen“

28-30

Zitatensammlung „Eine Adaption von Eishockey-Zitaten“

31

Holzers Freischlag „Willkommen in Dienstagstraining“

32-33

Nachschlag „Ritterliche Eventplanung“

34-39

zum Jahresende „Die besten Wünsche zum Jahresabschluss“

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Team Aerobic Aktive Saison 2014

(lvdw/sl)

Mit zwei Come-Back-Turnerinnen turnte das Aktivteam nun zu zehnt eine erfolgreiche Frühlingssaison 2014. Leider verliess uns bereits im Sommer ein Teammitglied wieder und zwang uns, die Choreo ein weiteres Mal anzupassen, was keine optimale Voraussetzung für die Herbstsaison war. Frühlingssaison: Mit grossem Bedenken und niedrigen Erwartungen fuhren die 10 Ladies nach Zuzwil. Mit einem überraschend guten Resultat (8.85) startete das Aktiv Team am Leubergcup in die Frühlingssaison. Motiviert und voller Hoffnung ging es weiter nach Niederwil. Das tolle Wetter, die vielen Fans und die super Stimmung trugen mit dazu bei, dass der Virtus Wohlen auf dem Podest landete. Nur knapp die Note 9 verpasst (8.95), reichte es für den 3. Platz. Mit gestärktem Selbstwertgefühl fuhren wir nach Gränichen an die Aargauer Meisterschaften. Dort erreichten wir die Note 8.83 und somit den 7. Platz. Ein guter Abschluss für die Frühlingssaison.

Lize und Naomi (hoher Gretsch), Fabienne, Davina, Lize, Ronja, Sabrina (Spagat)

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Team Aerobic Aktive Herbstsaison: Leider verliess im Sommer ein Mitglied das Team und die ganze Choreografie musste wieder der neuen Situation angepasst werden. Der Zugercup stand jedoch schon bald vor der Türe und deshalb wurde im Trainingsweekend hart gearbeitet und gefeilt. Das Festen wurde natürlich auch nicht ausgelassen ;-) Die Trainings waren leider eher schlecht besucht und deshalb konnten wir auch am Zugercup nicht überzeugen. Mit einer Note von 8.84 erreichten wir nur den 12. Rang von 15 Teams. Das war nicht wirklich aufbauend und die Motivation wurde damit auch nicht besser. Die NWS fand in Therwil (BL) statt. Die lange Fahrt zahlte sich leider überhaupt nicht aus. 3 Stürze, 2 Crashs und 1 Aussetzer sorgten für miese Laune und eine schlechte Note. Mit einem 8.60 fuhren wir den ganzen Weg wieder zurück in den Aargau. Am Stauseecup lief wieder alles rund, weder Stürze noch Crashs. Trotzdem war die Note nur wenig besser als bei der NWS (8.75). Dies führte zu einiger Verwirrung und verunsicherte uns sehr. Mit wenig Selbstvertrauen und Motivation ging es nach Willisau an die Schweizer Meisterschaften. Der Wettkampf war zwar super und jeder versuchte nochmals das Beste zu geben, denn es war der letzte Wettkampf im 2014. Leider nur mit mässigem Erfolg. Mit einer Note von 8.60 gingen wir etwas enttäuscht vom Platz. Wir freuen uns sehr auf die nächste Saison 2015 mit einer neuen Musik und Choreografie.

v.l.n.r.: Fabienne, Ronja, Lize, Naomi, Petra, Kathrin; vorne: Sabrina, Michèle

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Team Aerobic Jugend Saison 2014

(sl)

Diese Saison war für die sechs Turnerinnen sehr erfolgreich. Sie konnten an ihren bisherigen Erfolgen anknüpfen und steigerten sich von Training zu Training. Frühlingssaison: Unsere sechs Mädchen gingen motiviert an den Leubergcup in Zuzwil. Es war der erste Wettkampf in der neuen Saison und alle waren gespannt, ob sie sich gesteigert haben. Der letztjährige Cup war ja alles andere als ein Erfolg. Sie zeigten einen sehr guten Wettkampf und verpassten mit der Note 8.97 knapp das Podest. Nun wussten sie, dass sie mit gutem Gefühl an den Freiämtercup gehen konnten. Doch dort wartete eine grosse Herausforderung auf sie. Seit mehreren Jahren sind sie Titelverteidiger. Trotz vielen Fans und guter Stimmung reichte es nicht auf die oberste Stufe des Podests. Sie wurden mit einer Note von 8.93 Vize-Freiämtermeister. Die Enttäuschung war gross, obwohl sie alle auf ihre Leistungen stolz sein können. Vielleicht klappt es nächstes Mal wieder. Immer noch mit genügend Motivation ging es nach Gränichen an die AargauerMeisterschaften. Leider waren nur 5 Teams in der Kategorie Jugend anwesend. Doch immerhin war die Aussicht auf einen Podestplatz gut. Den erreichten sie auch knapp mit dem dritten Rang. Doch die Note war viel wichtiger, endlich reichte es für eine glatte 9.00! Das war Grund zum Feiern!

Die Team Aerobic Jugend an den kantonalen Vereinsmeisterschaften in Gränichen.

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Team Aerobic Jugend Herbstsaison: Leider verliess uns Cristina im Sommer, doch Nora war wieder zurück und konnte sie perfekt ersetzten. Somit wurde die Choreografie nicht gross angepasst, nur kleine Dinge wurden geändert. Der Zugercup stand auch schon bald vor der Türe und deshalb wurde am Jugendtag hart gearbeitet und gefeilt. Doch die Mädchen hatten danach trotzdem noch genügend Energie für eine Partie Unihockey gegen die Junioren. Die gute Vorarbeit zahlte sich in Zug aus. Mit einer guten Note von 8.94 erreichten sie den 7. Rang. Hier unter die Top-Ten zu kommen ist schon sehr gut. Die NWS fand in Therwil (BL) statt. Die lange Fahrt für 4 Teams war schon ein bisschen übertrieben. Trotzdem lohnte es sich, denn sie hatten wieder eine sehr gute Note (9.08) und landeten damit auf dem zweiten Rang. Dicht hinter Gränichen mit einer Note von 9.10. Am Stauseecup lief leider nicht alles wie gewollt und es war eine grössere Unsicherheit zu spüren. Ein Akro klappte auch nicht wirklich und jemand hat noch übertreten. Jedoch wissen wir nicht, ob das bemerkt wurde, denn die Note war trotz allem gut (8.87). Nach dieser erfolgreichen Saison wollten es die Mädchen auch noch an der Schweizer Meisterschaft in Willisau zeigen. Sie starteten kurz vor 18.00 Uhr, was eher spät ist für Wettkämpfe. Die Stimmung war super und die Mädchen waren sichtlich nervös. Sie zeigten einen sehr guten Wettkampf und erhielten die super Note 9.03! Damit erreichten Sie den 8. Rang und erhielten eine Auszeichnung! Wir hoffen, dass wir auch im nächsten Jahr mit der neuen Choreografie an die bisherige Leistung anknüpfen können und freuen uns auf die neue Saison.

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Chlaushock Summer in the Snow

(mk)

Am 21. November wurde der alljährliche Chlaushock des Virtus Wohlen durchgeführt. Dieses Jahr wiederum organisiert durch das geniale Trio Zeller, Kafi und Frenchcoach, sowie verstärkt durch Papa G und Kusi. Aufgrund des frühen Termins in diesem Jahr konnte der Samichlaus leider nicht selber anwesend sein. Aber aufgrund der guten Beziehungen von Papa G zum Chlaus konnte er trotzdem per Videobotschaften zugeschaltet werden und alle Mannschaften durften einige Fragen zu ihren Teamkameraden beantworten, was auch mehr oder weniger gut gelöst wurde. Insbesondere Jimmy bleibt nachhaltig in Erinnerung mit seiner Aussage: „da chund mer grad niemmert in Sinn“ auf die Frage, wer immer der letzte in der Kabine sei. Das Herren I konnte die Frage immerhin fast einstimmig lösen und nominierte Jimmy zum Gewinner. Vor der Videobotschaft durfte das Nachtessen natürlich nicht fehlen, in diesem Jahr wurden Burger serviert, welche sich vor allem aus putztechnischer Sicht als grosse Verbesserung zu den Poulets des Vorjahres erwiesen. Der Heisshunger unserer Mitglieder zeigte sich insbesondere so, dass schon in der Hälfte Mama G losgeschickt werden musste um neues Grünzeug zu besorgen. Dies führte insbesondere dazu, dass am Ende des Abends ca. sieben Liter Salatsauce unter den tapferen Helfern aufgeteilt werden konnten. Nach diesem offiziellen Teil wurde natürlich in die Nacht gestartet und die Chalet Bar wurde eröffnet (gesponsert von Zellers Holz-X-Box Manufaktur). Natürlich durften auch die Spiele von unserem Frenchcoach dabei nicht fehlen. Folgend noch einige Fotos und Impressionen zum Verlauf des Abends.

Junioren in Action

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Chlaushock

Geh weiter du Vogel!

Shake it Off! Das Motto „Summer in the Snow“ super umgesetzt

Games of Arnaud, Teil 1

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Chlaushock

Geh weiter du Vogel! Party, Party!

Geballtes Aerobic-L채cheln

Games of Arnaud, Teil 2 Games of Arnaud, Teil 3

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Unihockey Herren I Eine Zwischenbilanz die Erwartungen weckt

(tm)

(Fast) die Hälfte der Partien hat das Fanionteam in der laufenden Saison 2014/2015 bestritten und dabei einen durchwegs positiven Eindruck hinterlassen. Mit Zwischenrang vier macht auch der Blick auf die Tabelle wieder Freude. Nachdem die vergangene Spielzeit wohl als eine der Schlechtesten archiviert worden ist, hat die erste Mannschaft des Virtus Wohlen in der laufenden Meisterschaft wieder zum Siegen zurückgefunden. In der Gruppe 8 der 3. Liga steht Wohlen aktuell auf dem vierten Zwischenrang, wobei die Abstände zwischen den einzelnen Teams denkbar knapp sind. An der Heimrunde in der Wohler Junkholz-Turnhalle startete der Virtus mit einem Sieg in die neue Saison und bezwang THS Adliswil mit 3:0. Im darauffolgenden Kräftemässen mit den Buccaneers Sellenbüren resultierte ein 4:4-Unentschieden. Es folgte an der zweiten Meisterschaftsrunde ein weiteres Unentschieden gegen die zweite Equipe der Powermäuse Brugg (3:3) ehe der Virtus im Aufeinandertreffen mit dem Aufstiegsaspiranten, dem UHC Fricktal Stein II eine deutliche und diskussionslose Kanterniederlage verpasst bekam (0:7). Doch das Fanionteam des Virtus fing sich auf und liess an der dritten Runde drei weitere Punkte folgen. Das 2:2-Untentschieden im Derby gegen den UHC Mutschellen war dabei nur ein Vorgeschmack auf die sensationelle Mannschaftsleistung beim 3:2-Erfolg gegen den aktuellen Tabellenführer Baden-Birmenstorf II. Es ist bis dato auch der einzige Punktverlust, den der Leader in der Gruppe 8 hinnehmen musste. Nachdem Wohlen an der vorangegangenen Meisterschaftsrunde aus einem 0:2 noch ein 2:2 erzielen konnte, bot das Spiel gegen die zweite Mannschaft des UHC Lok Reinach am vierten Meisterschaftssonntag den gegenteiligen Spielverlauf. Das 2:2 bedeutete schon das vierte Unentschieden und damit den Spitzenwert in der Gruppe. Ein weiterer Sieg, das 4:2 über den UHC Dietlikon, bedeutet nun also nach acht gespielten Partien den vierten Zwischenrang in der Tabelle. Die Gruppe ist ausgeglichener als in vorangegangenen Jahren, was nicht nur die zahlreichen Unentschieden des Virtus, sondern auch die knappen Abstände zwischen den einzelnen Tabellenplätzen aufzeigen. Schon am 14. Dezember geht es für die Herren des Virtus Wohlen im Meisterschaftsbetrieb weiter. Die positiven Resultate aus den bisherigen Spielen wollen und sollen bestätigt werden. Eine erste Möglichkeit dafür bietet sich im erneuten Aufeinandertreffen mit THS Adliswil, ehe die chronologisch unsinnige Partie gegen Unihockey Limmattal II das Ende der Vorrunde markiert.

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Unihockey Herren I Die Jagd auf die verschollenen Trophäen

(tm)

In grauer Vorzeit, so scheint es, gab es beim Virtus Wohlen Trophäen, die dem Ansporn und der Abschreckung dienten. Der goldene Helm war demjenigen Spieler bestimmt, der die meisten Skorerpunkte sammelte und das goldene Strafbänkchen gab dem meistbestraftesten Spieler einen wichtigen Denkanstoss. Irgendwo sind diese Trophäen in den vergangenen Jahren verlorengegangen, dennoch kristallisieren sich erste Favoriten für die Rolle des Top-Scorers und des Strafenkönigs heraus: Nach 8 von 18 Spielen: Die Top-Torschützen: 1. 2. 3. 3. 3.

Kevin Fankhauser (9 Tore) Marco Zeller (4 Tore) Andreas Gisler (2 Tore) Ivan Struja (2 Tore) Michael Leuppi (2 Tore)

1. 2. 2. 3. 3.

Roland Müller (4 Assists) Ivan Struja (3 Assists) Severin Frey (3 Assists) Andi Meier (2 Assists) Fabian Gürber (2 Assists)

Die Top-Assistgeber:

Die Top-Scorer: 1. Kevin Fankhauser (9 Punkte (9+0)) 2. Marco Zeller (5 Punkte (4+1)) 3. Ivan Struja (5 Punkte (2+3)) Die Top-Sträflinge: 1. 1. 1. 1. 1. 1.

Andi Meier (2 Strafminuten) Andreas Gisler (2 Strafminuten) Marcel Wey (2 Strafminuten) Michael Meier (2 Strafminuten) Patrick Schweiger (2 Strafminuten) Roland Müller (2 Strafminuten)

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Unihockey Herren I Resultate - Herren Aktive GF 3. Liga Gruppe 8 1. Runde, 21. September 2014 2. Runde, 12. Oktober 2014 3. Runde, 2. November 2014 4. Runde, 16. November 2014

vs THS Adliswil vs Buccaneers Sellenbüren vs Powermäuse Brugg II vs UHC Fricktal Stein II vs UHC Mutschellen vs Baden-Birmenstorf vs UHC Lok Reinach II vs UHC Dietlikon

3:0 4:4 3:3 0:7 2:2 3:2 2:2 2:4

Zwischentabelle - Herren Aktive GF 3. Liga Gruppe 8 # 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10.

Team Baden-Birmenstorf II UHC Fricktal Stein II Unihockey Limmattal II Virtus Wohlen Buccaneers Sellenbüren UHC Mutschellen UHC Lok Reinach II UHC Dietlikon Powermäuse Brugg II THS Adliswil

Sp 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8

S 7 6 5 3 4 2 2 2 0 1

U 0 0 0 4 1 4 2 1 3 1

N 1 2 3 1 3 2 4 5 5 6

Tore 34:13 34:15 19:15 21:22 25:19 19:22 22:31 23:28 14:28 14:32

+/+21 +19 +4 -1 +6 -3 -9 -5 -14 -18

P 14 12 10 10 9 8 6 5 3 3

Ausstehende Spiele - Herren Aktive GF 3. Liga Gruppe 8 5. Runde, 14. Dezember 2014 6. Runde, 25. Januar 2015 7. Runde, 15. Februar 2015 8. Runde, 1. März 2015 9. Runde, 22. März 2015

vs THS Adliswil vs Unihockey Limmattal II vs Buccaneers Sellenbüren vs Unihockey Limmattal II vs UHC Fricktal Stein II vs Powermäuse Brugg II vs Baden-Birmenstorf II vs UHC Mutschellen vs UHC Lok Reinach II vs UHC Dietlikon

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10:50 Uhr 13:35 Uhr 14:30 Uhr 16:20 Uhr 09:55 Uhr 11:45 Uhr 09:00 Uhr 10:50 Uhr 09:00 Uhr 11:45 Uhr


Unihockey Junioren U21 Potenzial noch nicht ausgenutzt

(mm)

Die Hinrunde der Saison ist gespielt und das Team ist nach diversen Abwesenheiten wieder beinahe komplett. Mit dem bisher Geleisteten ist man mässig zufrieden, im Neuen Jahr sind noch viele offene Rechnungen zu begleichen. Viele Veränderungen gab es trotz der neuen Mannschaft des Unihockey Aargau United nicht. Gleich 3 Spieler aber tauschten diesen Sommer für 21 Wochen den Unihockeystock gegen ein Sturmgewehr, die Rekrutenschule „durfte“ absolviert werden. Zwar war dank Zuwachs aus der letztjährigen U18 und einem zusätzlich gewonnenen Unihockeyneuling das Team nur wenig kleiner, trotzdem merkte man die Abwesenheiten stark. In manchen Trainings musste bei zusätzlich fehlenden Spielern auf das Kleinfeld ausgewichen werden. Der Saisonstart begann durchaus erfolgreich. Mit einem Sieg im ersten Spiel war die Saison lanciert. Für weitere Punkte reichte es für die noch vom Vorabend ange-schlagene Mannschaft jedoch nicht. Besser ausgeruht und mit mehr Schlaf konnte die 2. Runde angegangen werden. Das Ziel war klar, die Leistung gegenüber der ersten Runde soll gesteigert und damit die nächsten Punkte abgeholt werden. Dies schien im ersten Spiel zu funktionieren, mit einem 0:1 gegen den Leader ging man in die Halbzeitpause. In der zweiten Halbzeit setzte sich allerdings der Tabellenführer durch und gewann das Spiel mit 4:1.

Die Defensive des Virtus kommt einen Schritt zu spät (Virtus vs Jump Dübendorf).

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Unihockey Junioren U21 Die Motivation und der Ansporn für einen Sieg im zweiten Spiel waren definitiv vorhanden, vielleicht war die Mannschaft jedoch zu übermütig. Es war ein Spiel mit vielen Torchancen auf beiden Seiten, leider fielen die Tore jedoch nur auf einer. Nach der ersten Halbzeit (0:3) funktionierte nichts mehr bei den Wohlern. Die eigenen Abschlüsse setzte man über oder neben das Tor, viele gespielte Fehlpässe und der einte oder andere Fehlgriff des Torhüters führten zum Endresultat 0:9. Trotz einer guten Leistung konnte die Mannschaft nicht mit Punkten belohnt werden.

Stefan Bracher

Izak Van der Walt

Bei der 3. Meisterschaftsrunde waren die U21-Junioren ohne Trainer unterwegs, da Severin Frey und Mario Moser gleichzeitig mit der 1. Mannschaft Runde hatten. Captain Luca Festini übernahm die Verantwortung. Mit einem 3:2 im zweiten Spiel konnte der zweite Sieg errungen und somit die nächsten Punkte geholt werden. Für einmal hatte man das gewisse Glück und die Hilfe des Schiedsrichters auf der eigenen Seite.

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Unihockey Junioren U21 An der 4. Runde wollten Mannschaft und Trainer den Platz in der Tabelle noch ein wenig verbessern. Da es bisher mit dem Tore schiessen nicht wirklich geklappt hatte, entschied man sich die Taktik auf eine offensivere Variante umzustellen. Leider konnte davon aber nicht viel Gebrauch gemacht werden, da beide Gegner enormen Druck auf das Wohler Tor gemacht haben und die Defensivarbeit Vorrang hatte. Bis zur Halbzeit war man zwar in beiden Spielen auf Kurs. Im Spiel gegen Bassersdorf – Nürensdorf ging man mit einer Führung in die Pause. Doch in der zweiten Halbzeit dominierten beide gegnerischen Mannschaften und beide Spiele wurden verloren.

Ab an die Heimrunde. Die U21-Junioren sind warmgeschossen. Das neue Jahr 2015 beginnt mit der Heimrunde. Die Ziele sind klar, mit grossem Einsatz und besserer Effizienz will man in der Tabelle ins Mittelfeld hochklettern. Das dazu nötige Potenzial sowie der Wille und Einsatz sind definitiv vorhanden.

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Unihockey Junioren U21 Resultate - Junioren U21 D Gruppe 2 1. Runde, 21. September 2014 2. Runde, 12. Oktober 2014 3. Runde, 2. November 2014 4. Runde, 30. November 2014

vs Unihockey Schüpfheim vs Baden-Birmenstorf vs SV Waldenburg Eagles vs Jump Dübendorf vs UHC W.W. Schüpfen-Busswil vs Black Creek Schwarzenbach vs Bassersdorf - Nürensdorf vs Team Aarau

2:1 2:4 1:4 0:9 1:10 3:2 1:6 3:8

Zwischentabelle - Junioren U21 D Gruppe 2 # 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10.

Team UHC W.W. Schüpfen-Busswil SV Waldenburg Eagles Bassersdorf - Nürensdorf Team Aarau Baden-Birmenstorf Jump Dübendorf Black Creek Schwarzenbach Unihockey Schüpfheim Virtus Wohlen Crusaders 95 Zürich II

Sp 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8

S 5 6 4 4 4 3 3 1 2 1

U 2 0 3 2 1 1 1 3 0 1

N 1 2 1 2 3 4 4 4 6 6

Tore 40:20 27:24 26:17 28:21 26:25 24:15 20:22 22:26 13:44 13:25

+/+20 +3 +9 +7 +1 +9 -2 -4 -31 -12

P 12 12 11 10 9 7 7 5 4 3

Ausstehende Spiele - Junioren U21 D Gruppe 2 5. Runde, 4. Januar 2015* 6. Runde, 25. Januar 2015 7. Runde, 8. Februar 2015 8. Runde, 22. Februar 2015 9. Runde, 15. März 2015

vs Unihockey Schüpfheim vs Crusaders 95 Zürich II vs Baden-Birmenstorf vs Crusaders 95 Zürich II vs Jump Dübendorf vs SV Waldenburg Eagles vs Black Creek Schwarzenbach vs UHC W.W. Schüpfen-Busswil vs Bassersdorf - Nürensdorf vs Team Aarau

10:50 Uhr 13:35 Uhr 14:30 Uhr 16:20 Uhr 09:55 Uhr 11:45 Uhr 09:00 Uhr 10:50 Uhr 09:00 Uhr 11:45 Uhr Heimrunde*

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Unihockey Junioren C Altes Team, neue Liga

(jm)

Trotz der neuen Altersliga ist sich die Mannschaft vertraut. Der Teamgeist sowie der Zusammenhalt ist wie eh und je. Doch entgegen dem, sind die Resultate bescheiden. Die Frage ist, wie lange das noch so bleibt. Wie in der Einleitung schon angetönt, waren praktisch alle Spielerinnen und Spieler letzte Saison bei den Junioren D. Aber man sollte das Team nicht als neu betrachten, sondern mehr als altbekanntes Team in einer neuen Liga. Des Weiteren sind sogar die Trainingszeiten beim alten geblieben. Die Kennenlernphase konnte also getrost übersprungen werden. Das Einzige, was wirklich geändert hat, ist das Trainergespann. Hier gab es einen kleinen Tausch und zwar ist Lukas Loosli für Janik Meyer eingesprungen, da dieser Militärdienst zu leisten hatte. Entgegen diesen beinahe perfekten Voraussetzungen lief die erste Runde relativ dürftig. Ganz abgesehen von den Spielständen waren die Wohler den anderen einfach auch körperlich nicht gewachsen. Es gab da eindrückliche Grössenunterschiede zu betrachten. Nichts desto trotz wurde auf dem Spielfeld bis zur Erschöpfung gekämpft. Der Lohn dafür war immerhin ein Unentschieden.

Hier erkennt man gut den nicht unerheblichen Grössenunterschied.

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Unihockey Junioren C Abgesehen von den ersten beiden Spielen gestaltete sich der Saisonstart auch eher schwierig. Denn leider galt es schon zu Anfang drei ausgefallene Unihockeyaner zu beklagen. Grund dafür waren einerseits Verletzungen aber auch fehlende Zeit wegen der Schule. Zudem galt es sich an die neuen Gegebenheiten zu gewöhnen. Da sind zum einen die „grösseren“ Tore, welche bei den D-Junioren noch durch eine Blache verkleinert wurden. Zum andern gab es auch Änderungen in den Regeln. Hier ist vor allem die Zwei-MinutenStrafe zu nennen, welche bei den Junioren D nicht angewendet wurde. So haben schon ein paar Spieler Bekanntschaft mit der Strafbank gemacht. Nach der mittlerweile vierten Runde kann man sagen, dass sich das Spielgeschehen noch nicht massgebend verändert hat. Die Tordifferenz ist immer noch stark im Minus. So ist die Stimmung mit Blick auf die Tabelle immer noch eher pessimistisch. Was aber am wichtigsten ist: der Spass an der Sache ist noch überhaupt nicht verloren gegangen. Das sieht man in jedem Training aufs Neue. Hinzu kommt, dass an vielen Orten auch deutliche Fortschritte zu sehen sind. So ist ans Aufgeben noch im Entferntesten nicht zu denken. So kann man doch sagen, dass optimistisch in die Zukunft geblickt wird, vor allem auf die zweite Saisonhälfte.

Ein Bild, wie es sich viel zu häufig zeigt: Der Ball im eigenen Tor.

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Unihockey Junioren C Resultate - Junioren C Regional Gruppe 15 1. Runde, 27. September 2014 2. Runde, 25. Oktober 2014 3. Runde, 15. November 2014 4. Runde, 29. November 2014

vs Blue Sharks Waltenschwil vs UHC Lenzburg vs Floorball Albis II vs White Indians Inwil-Baar II vs UHC Zugerland II vs Einhorn H체nenberg vs R.Z. Merenschwand vs Unihockey Luzern III

6:18 6:6 2:14 5:23 5:5 3:10 4:16 4:26

Zwischentabelle - Junioren C Regional Gruppe 15 # 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10.

Team Unihockey Luzern III White Indians Inwil-Baar II Floorball Albis II R.Z. Merenschwand Einhorn H체nenberg UHC Zugerland II Blue Sharks Waltenschwil UHC Lenzburg Virtus Wohlen UHC Bremgarten II

Sp 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8

S 7 6 6 5 5 3 3 2 0 0

U 1 0 0 1 0 1 0 1 2 0

N 0 2 2 2 3 4 5 5 6 8

Tore +/179:32 +147 105:43 +62 70:39 +31 64:30 +34 70:68 +2 46:85 -39 52:104 -52 38:87 -49 35:118 -83 32:85 -53

P 15 12 12 11 10 7 6 5 2 0

Ausstehende Spiele - Junioren C Regional Gruppe 15 5. Runde, 13. Dezember 2014

vs UHC Bremgarten II

11:45 Uhr

6. Runde, 10. Januar 2015 7. Runde, 24. Januar 2015 8. Runde, 21. Februar 2015 9. Runde, 14. M채rz 2015 Heimrunde*

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Unihockey Junioren D Ein Auf und Ab

(bp)

Sowohl die neuen Junioren, wie auch die etwas Erfahreneren waren motiviert für die kommende Meisterschaft. Mit je vier Siegen und vier Niederlagen befindet sich das Team in der Mitte der Tabelle. Die neue Saison startete am 20. September 2014 im heimischen Junkholz. Am Nachmittag standen mit Team Aarau I und UHC Lok Reinach I zwei starke Gegner auf dem Programm. Trotz der grossen Unterstützung des Publikums zeigten die Junioren eine mässige Leistung, was sich im Resultat zeigte. Ein 3:11 gegen Aarau sowie ein 3:16 gegen Lok Reinach. Nicht der Start, den sich das Team erhofft hatte. Nach der ersten Runde wurde das Training intensiviert, mit Erfolg. Bei den Spielen drei und vier konnten zwei Siege eingefahren werden. Beim Match gegen den STV Niedergösgen gaben die Junioren viel Einsatz und bewiesen ein flinkes Händchen. Auch die Defensivarbeit wurde nicht vernachlässigt und so resultierte ein erfreuliches 16:3. Dass das Team auch unter Druck ruhig auftreten kann, zeigten sie beim knappen 7:6 Erfolg gegen White Horse Lengnau I. Das Ziel für die nächsten Spiele war klar: am Erfolg anknüpfen. Dies gelang zu Beginn nicht schlecht, doch fehlte den Jungs und Mädels der Siegeswille. Immer einen Schritt zu spät, ein wenig zu langsam. Eine unangenehme Niederlage, waren doch einige Torchancen vorhanden. Trotz Pause, Tipps und dem obligaten Hot Dog änderte sich im zweiten Match kaum etwas. So mussten wir ohne Punktegewinn wieder nach Hause. Bereits die vierte Runde stand an. Mit nur fünf Feldspielern reisten wir nach Lengnau AG. Die Motivation war riesig, die Niederlagen der letzten Runde längst vergessen. Es war sicherlich gut, dass wir schon eineinhalb Stunden vor dem Match da waren, so konnten sich die übermotivierten Junioren ein wenig beruhigen. Dies zeigte sich in beiden Spielen. Sowohl die Freude am Spiel, wie auch die gegenseitige Unterstützung in Offensive und Defensive waren der Schlüssel zum Erfolg. Es war eine wahre Freude, den Junioren beim spielen zuzusehen. Sichtlich zufrieden zeigten sich auch Trainer und Eltern. Auf die Mitte der Saison hin ändert sich nun auch der Spielbetrieb. Dass heisst, dass nach der ersten Saisonhälfte, sprich während dem 5. Spieltag, die Tabelle in zwei Teile aufsplitten wird. Diese Leistungsaufteilung führt dazu, dass sich ab diesem Zeitpunkt nur noch die Teams der jeweiligen Tabellenhälfte gegenübertreten. Somit gibt es Ende Saison sowohl einen Gewinner in der oberen, als auch in der unteren Gruppe. Dies hat den Hintergedanken, dass die Teams vermehrt gleichstarke Gegner antreffen und so die Spannung erhalten bleibt. In welche Hälfte der Virtus Wohlen fallen wird, entscheidet sich am 20. Dezember 2014.

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Unihockey Junioren D Ob wir nun ins obere oder untere Feld fallen, einen Mitgliederzuwachs würden wir sehr begrüssen. Momentan lizenziert sind acht Feldspieler und ein Torwart, also knapp drei Blöcke. Da meistens ein/zwei Spieler krank oder weg sind, reicht es knapp für zwei Blöcke. Dies ist für die Junioren sehr anstrengend und das Training mit so wenig Leuten immer wieder eine Herausforderung. Sollte also einer von euch Lust haben, kann er/sie gerne vorbeikommen. Natürlich könnt ihr auch eure Freunde mitbringen.

Wer wir sind: Die Junioren D werden in der laufenden Saison von Elias Meier und Benjamin Peters gecoacht. Wir freuen uns, dass sich immer wieder Jugendliche ganz spontan bei uns melden um die ersten Versuche im Unihockey zu wagen. Hast auch du Lust diesen Sport auszuüben, so zögere nicht und schaue spontan vorbei. Du bist auch herzlich willkommen, wenn du noch keinen eigenen Schläger hast. Damit können wir dir gerne weiterhelfen. Die Hallen sind also auch für dich da. Wir freuen uns auf dich!

Jahrgänge: 2003-2006

Training: Mittwochs, 17:30 Uhr bis 19:00 Uhr in der Junkholz-Turnhalle Wohlen

Kontakt: Elias Meier Mobile: 079 361 09 17 E-Mail: elias.meier95@hotmail.com Zum Schluss möchten wir Trainer uns noch bei den Spielern für den Einsatz und den Eltern für die starke Unterstützung danken.

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Unihockey Junioren D Resultate - Junioren D Regional Gruppe 11 1. Runde, 20. September 2014 2. Runde, 18. Oktober 2014 3. Runde, 8. November 2014 4. Runde, 29. November 2014

vs Team Aarau I vs UHC Lok Reinach I vs STV Niedergösgen vs White Horse Lengnau I vs Blue Sharks Waltenschwil vs Olten Zofingen II vs STV Mellingen vs Powermäuse Brugg

3:11 3:16 16:3 7:6 7:15 9:12 8:5 9:5

Zwischentabelle - Junioren D Regional Gruppe 11 # 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10.

Team UHC Lok Reinach I Blue Sharks Waltenschwil Team Aarau I UHC Obersiggenthal II Powermäuse Brugg Virtus Wohlen Olten Zofingen II White Horse Lengnau I STV Mellingen STV Niedergösgen

Sp 8 8 8 8 8 8 8 8 8 8

S 8 6 5 4 5 4 3 3 0 0

U 0 0 1 2 0 0 1 0 0 0

N 0 2 2 2 3 4 4 5 8 8

Tore 121:29 89:57 93:53 64:44 59:65 62:73 52:57 62:52 40:121 28:119

+/+92 +32 +40 +20 -6 -11 -5 +10 -81 -91

P 16 12 11 10 10 8 7 6 0 0

Ausstehende Spiele - Junioren D Regional Gruppe 11 5. Runde, 20. Dezember 2014

vs UHC Obersiggenthal II

09:55 Uhr

6. Runde, 17. Januar 2015 7. Runde, 14. Februar 2015 8. Runde, 28. Februar 2015 9. Runde, 21. März 2015 Heimrunde*

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Unihockey Senioren Sex, Drugs and Rollator … Oui Monsieur!

(ab)

„Senioren Team“, das klingt für jeden Leser so, als würde vor dem UnihockeyTraining das Hörgerät und das Gebiss entfernt. Als würden die künstlichen Gelenke nochmals gut geschmiert, ehe sich Rollatoren und Veteranen im Schneckentempo in Richtung der Unihockeybälle bewegen. Aber die Realität sieht ein wenig anders aus… Das Senioren-Team, besser bekannt als Seni(l)oren-Team, hat sich langsam entwickelt und modernisiert. Hallenprobleme gibt es am Mittwochabend kaum noch. Im Sommer wird im Bünzmatt gespielt, in den Wintermonaten in der Halle der Kantonsschule. Einzig das Datum des genauen Wechsels muss klar definiert sein. Aber egal wo gespielt wird, die Kulturbeiz ist in der Nähe. An- und Abmeldungen werden per WhatsApp im Seni(l)oren-Chat kommuniziert und obwohl nicht alle ein Smartphone besitzen, klappt das irgendwie trotzdem. Das Team: Pro Training sind regelmässig zwischen acht und zwölf Spieler anwesend. Mittlerweile ist es ein Mixed-Team, da auch zwei Ladies regelmässig dabei sind. Bislang hat das Team keinen offiziellen Goalie und noch zu oft gibt es Trainings ohne Torhüter. Holzkästen und/oder die Torwand kommen dann zum Einsatz. Flavio Goldener (Goldi) kommt jedoch regelmässig zur Unterstützung. Danke Goldi! Und seit ein paar Wochen ist Neuling Nadja im Tor und auf dem besten Weg um Profi zu werden. Das Benz-Trio, Imperator Hilfiker, Captain Seiler, Taktiker Diotti und Kalkulator Eigenmann halten das Trainingsniveau hoch. Es sind auch neue Spieler hinzugekommen, wie Michi, der seine Frau als Goalie mitgebracht hat. Es scheint eine gute Lösung zu sein, die Eheprobleme auf dem Feld zu lösen! Ebenso Rico, der noch zu jung für eine offizielle Senioren-Lizenz ist und deshalb auch beim Herren I mittrainiert. Zwei Mitglieder des Seni(l)oren-Kaders sind frisch Vater geworden und das Training bietet eine gute Entschuldigung um den Pflichten mit vollen Pampers und dem Babygeschrei für einige Stunden zu entkommen. Das Training: Das inoffizielle technische Coaching-Duo Benzo & Albi ist regelmässig (zu Hause) anwesend und führt das Seni(l)oren-Team mit einer höchst konsequenten Disziplin. Oder zumindest probieren sie es. Es ist einfach hoffnungslos (französisch: öffnungslos)!

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Unihockey Senioren Die Seni(l)oren sind extrem seriös beim Aufwärmen und Auslaufen. Circa zehn Schüsse und schon sind alle spielbereit. Und die dem Training nachfolgenden Tage darf man dann die Schmerzen geniessen. Auslaufen, was schon negativ klingt, frisst nur fünf bis zehn Minuten der Spielzeit und ist darum unnötig. Der offizielle Teamchef (Ambrioli) bildet zwei Teams und schaut dabei natürlich immer, dass er mit den Besten spielen darf. Das ist immerhin das Privileg des Chefs. Dann endlich geht es los. Es wird gemäss den offiziellen Regeln gepfiffen, aber da die Seni(l)oren mit der Zeit etwas schwerhörig geworden sind, geht das Spiel ab und zu trotzdem weiter. Dafür sind sie mit Stockschlägen und hohen Stöcken weltmeisterlich. Strafen dafür gibt es jedoch nie. Ansonsten läuft alles wie in einem normalen Training: Laufen, Tricks mit dem Stock, Querpässe und Schüsse auf und neben das Tor. Ab und zu gibt es auch die eine oder andere Verletzung, aber das gehört nun mal dazu. Bilingue: Obwohl zwei Spieler Französisch ihre Muttersprache nennen, spürt man nichts vom so genannten Röstigraben. Klar, einer von denen, unser M. Lenovo, ist Hauptsponsor des Vereins. Und der andere versteht sowieso nicht was die anderen um ihn herum sagen. Um ein wenig Kultur ins Training zu bringen, ist es bald soweit und der Betrieb kann in zwei Sprachen (Deutsch und Französisch) aufgenommen werden. Hätte da jemand Interesse? Testspiel: Während den Herbstferien hatten die Herren VII (Herren 4. Liga Kleinfeld) aus Bremgarten keine Halle zur Verfügung und deshalb wurde das Seni(l)oren-Team für ein Testspiel angefragt. Zwar ging dieses mit 7:15 verloren, aber viel Spass hat es natürlich gemacht. RE-Spass: Im Sommer, nach einem gekürzten Training, hat Albi einen kleinen Imbiss bei Benzo organisiert um den Schweizer WM-Fussballmatch mitverfolgen zu können. Anfang Herbst hat sich nach dem Training die Hälfte des Teams bei Stefan für eine kleine Grill-Party getroffen. Jimmy hat seinen Job als Kellnerin sehr gut gemacht.

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Unihockey Senioren

Team Seni(l)oren: nicht mehr so jung, trotzdem immer noch sehr innovativ! Ziel: Das Ziel des Seni(l)oren-Trainings ist mit Bestimmtheit ein Testspiel Ende Saison gegen die Mannschaft des Herren I. Ob auf dem Grossfeld oder dem Kleinfeld, das ist im Moment noch offen. Zudem stellt sich natürlich auch die Frage, wie die Spieler des Herren I mit einem Sieg des hypermotivierten Seni(l)oren-Teams leben können… Das Seni(l)oren-Team ist und bleibt ein Plausch-Team. Power und Technik gehören zwar dazu, Hauptsache ist es aber Spass vor, während und nach dem Training zu haben.

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Rätsel Einsteiger-Level A) Warum trinken Mäuse keinen Alkohol? B) Welcher Berg war vor der Entdeckung des Mount Everest der Höchste? C) Was kann ein Stuhl mit drei Beinen nicht?

Fortgeschrittenen-Level D) Welches Schimpfwort ergibt sich wenn sich ein Uhu im Sand versteckt? E) Es hat keine Farbe, trotzdem sieht man es. Es wiegt nichts, trotzdem wird jeder Gegenstand damit leichter. Was ist das? F) Wie vergrössert man die Zahl 666 um die Hälfte, ohne zu rechnen?

Experten-Level G) Im Keller befinden sich drei Lichtschalter mit denen man drei Glühbirnen auf dem Estrich ein- und ausschalten kann. Alle Glühbirnen funktionieren und sind zu Beginn ausgeschaltet. Wie kann man die einzelnen Glühbirnen dem jeweiligen Schalter zuordnen wenn man nur einmal vom Keller bis in den Estrich steigt? - Natürlich kann man vom Keller aus nicht in den Estrich sehen und es hilft auch keine weitere Person mit.

Die Lösungen zu den Rätseln stehen im Impressum!

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6. Raiffeisen-Cup Bericht in der Aargauer Zeitung vom 20. November 2014

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(rb)


6. Raiffeisen-Cup Der 6. Raiffeisen-Cup in Bildern

(mb)

Rund 100 junge Sportlerinnen und Sportler haben am Raiffeisen-Cup teilgenommen.

Grosser Einsatz auf den Spielfeldern.

„Hoffentlich krieg ich noch Arbeit.“

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Unihockey Aargau United UAU hat den Meisterschaftsbetrieb aufgenommen

(mst)

Anfang dieses Jahres sagten die Mitglieder des Virtus Wohlen, des UHC Lenzburg und des UHC Bremgarten an ihren (ausserordentlichen) Generalversammlungen ja zum Dachverein Unihockey Aargau United. Nach einer intensiven Vorbereitungsphase sind die Teams im September in die erste Saison gestartet. Nun ist die Vorrunde beinahe durchgehend abgeschlossen. Die Teams haben erste Erfolge feiern können, mussten aber auch Rückschläge verkraften. Trikottaufe am Battle of Clubs Die Diskussion um das UAU-Dress wurde schon früh in Angriff genommen. Dennoch gestaltete sich die Materialbestellung schwieriger als gedacht. So mussten die Spieler sich etwas gedulden, bis sie in den neuen Trikots auflaufen konnten. Der Battle of Clubs bot aber die ideale Plattform, den Vereinsauftritt einen ganzen Tag lang zu präsentieren. Der UHC Lok Reinach hatte 2013 den Event initiiert und die Pilotteams des Projekts „Regionale Zusammenarbeit“ eingeladen. Im September 2014 revanchierte sich dafür. Alle UAUTeams, sowie die Kleinfeld-Teams des UHC Bremgarten, duellierten sich mit den Reinachern. Diese konnten sieben der neun Duelle für sich entscheiden. Einzig der U18C und der U16A gelang es, die Wynentaler zu besiegen.

Die 1. Mannschaft von Unihockey Aargau United im Einsatz.

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Unihockey Aargau United Durchzogene Vorrunde der 1. Mannschaft Im Frühjahr übernahmen die den Virtuslern bekannten Daniel Morf und Marco Staldegger zusammen mit Nicolas Emch vom UHCB das Fanionteam. Nach einer intensiven TeamBuilding-Phase startete das Team ambitioniert in die Saison. Dabei gelang es der Mannschaft, die ersten drei Startspiele auf unglaubliche Art und Weise für sich zu entscheiden. Danach musste das Herren I vier Niederlagen in Serie einstecken, bevor endlich wieder ein Sieg bejubelt werden konnte. Nach der Vorrunde liegt das Team auf dem fünften Tabellenrang. Will die 1.Mannschaft ihre hoch gesteckten Ziele erreichen, muss in der Rückrunde eine Leistungssteigerung her. Umbruch bei der U21, U18 auf Kurs Nach zwei hohen Niederlagen übernahm der damalige Sportchef Martin Müller die U21 von seinen Vorgängern. Das Team konnte drei Heimspiele in Serie für sich entscheiden und einen entscheidenden Sprung nach vorne machen. Den siegreichen Spielen stehen aber auch unnötige Niederlagen gegenüber, wie z.B. gegen das Tabellenschlusslicht aus Uri. Die positiven Signale überwiegen aber deutlich und so darf man auf die zweite Saisonhälfte gespannt sein. Die U18C strebt nach der verkorksten letzten Saison den sofortigen Wiederaufstieg an. Das Team von Philip Burch und Kilian Vallotton hat sechs Meisterschaftsspiele absolviert und steht ohne einen einzigen Verlustpunkt auf dem ersten Tabellenrang. Eindrücklich war v.a. die Vorstellung an der Heimrunde in Lenzburg, wo man die punktgleichen Gegner aus Frick und Reinach mit 2:0 und 4:0 nach Hause schickte.

Auch die U18-Mannschaft ist voll im Meisterschaftsbetrieb.

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Unihockey Aargau United Grosse Namen, vorne mitmischen und Grossfeldluft schnuppern In der Vorsaison feierte die U16 den sensationellen Aufstieg in die höchste Stärkeklasse. Diese Saison müssen sich die Akteure der U16A mit grossen Namen wie dem SV WilerErsigen, den Tigers Langnau oder Floorball Köniz. Obwohl die Mannschaft einige Gegner in den Spielen lange narren konnte, musste sie jeweils als Verlierer vom Feld. Dass sich die Spieler dadurch aber nicht beirren lassen, war spätestens im bisher einzigen Heimspiel gegen Unihockey Luzern ersichtlich, das mit 12:3 vom Platz gefegt wurde. Die U16C startete mit einer Heimrunde in die Meisterschaft, wo das Team angetrieben vom frenetischen Publikum gleich die volle Punktzahl einheimsen konnte. Aktuell rangiert die U16C noch immer unter den Top 3 der Gruppe. Die Junioren U14 spielen als gemeinsames Team der drei Gründervereine. Die Spieler sind gleichzeitig noch bei den Junioren C ihres jeweiligen Stammvereins aktiv. Die jüngsten Akteure von Unihockey Aargau United haben bisher vier Spiele absolviert, eines davon gewinnen können und rangiere zurzeit auf Rang 4. Die primären Ziele sind aber nicht erfolgsorientiert. Die Spieler sollen Grossfeldluft schnuppern und sich auch kennenlernen können.

Die U16-Junioren von UAU beim Feiern eines Torerfolgs.

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Zitatensammlung Eine Adaption von Eishockey-Zitaten

(tm)

Es mag manch einen der hinkende Vergleich zwischen Uni- und Eishockey stören. Trotzdem lassen sich einige Zitate von namhaften Grössen aus dem Eishockeysport perfekt auf dem Unihockeyfeld umsetzen. Beispielsweise über… …das Torhütersein:

„The goalie is like the guy on the minefield. He discovers the mines and destroys them. If you make a mistake, somebody gets blown up.“

Der Torhüter ist wie der Kerl im Minenfeld. Er entdeckt die Minen und entschärft sie. Wenn du einen Fehler machst fliegt jemand in die Luft. - Arturs Irbe …die Wichtigkeit des Zusammenspiels:

„You’ll never catch me bragging about goals, but I’ll talk all you want about my assists.“

Du wirst mich nie beim Angeben über Tore erwischen, aber ich spreche soviel du willst über meine Assists. - Wayne Gretzky …die Einstellung zum Sport:

„A complacent player is a lazy player, and a lazy player is a loser.“

Ein selbstgefälliger Spieler ist ein fauler Spieler und ein fauler Spieler ist ein Verlierer. - Darryl Sutter …das Gewinnen:

„Winning does solve everything.“ Gewinnen löst jedes Problem.

- Joe Sakic

…Torschüsse:

„You miss 100 percent of the shots you never take.“ Du verfehlst 100 Prozent der Schüsse, die du niemals abfeuerst.

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- Wayne Gretzky


Holzers Freischlag Willkommen im Dienstagstraining

(tm)

Die erste Mannschaft des Virtus Wohlen trainiert zweimal in der Woche. Das Haupttraining findet am Donnerstag statt, jedoch ist jeweils schon dienstags das „Chögele“ auf dem Kleinfeld angesagt. Nachfolgend ein Essay aus Wahrheiten, Halbwahrheiten und Unwahrheiten zum puren Amüsement. Hm, schon 19:15 Uhr und der verdammte Holzer ist immer noch nicht da. Die Feldspieler stehen sich die Beine in den Bauch und schiessen weiterhin auf den einen Torhüter der da ist und für den das Einschiessen langsam in Quälerei ausartet, oder auf das noch leere Tor, das trotzdem regelmässig deutlich verfehlt wird. Egal, macht ja nix. Aha, Holzer kommt doch noch. Die Feldspieler sehen sich gegenseitig an und erkennen an der jeweiligen Trikotfarbe wer mit ihnen und wer gegen sie spielt. Knapp die Hälfte der Anwesenden freut sich, dass Fäbsche in ihrer Mannschaft ist. Immerhin schiesst der jeweils einige Tore und das Spiel gegen ihn ist teils mühsam und teils gefährlich. Die Mannschaften sind gebildet und nach einem kurzen Grummeln aus der einen Ecke, der Ecke in der sich die Pfeife befindet (damit ist ausnahmsweise keine Person gemeint), folgt aus der entsprechenden Richtung auch der Anpfiff. In den ersten Spielminuten übt sich Kafi es auszuprobieren wie knapp er den Ball über das Tor schiessen kann. Im Rugby gäbe das Punkte, hier aber nicht. Gigii hat auch zu Zielübungen angesetzt und ist auf der Jagd nach Combo-Punkten für das möglichst häufige Treffen von Kusis rechter Hand. Sein Skore ist schon vor der Hälfte des Trainings für alle anderen uneinholbar, was er mit einem markerschütternden Schrei zelebriert. Jimmy spielt den Assistgeber und sorgt für Gefahr. Ob der Pass dabei zum Mitspieler oder Gegenspieler gelangt erscheint ihm nicht wichtig. Todespässe gibt es auch heutzutage noch. Aber auch Zeller macht seinem Übernahmen Propeller alle Ehre und dreht sich mit dem Ball an der Schaufel schon zum wiederholten Male. Eine grosse Freude ist es natürlich wenn ein arrivierter Spieler wie Dodo oder Fige zum Training vorbeikommt. Erstgenannter passt sich schnell dem Niveau an und verschleiert den Fakt, dass er ja eigentlich eine Liga höher spielt, gekonnt (oder ungewollt - die Mehrheit tippt auf ungewollt). Fige hebt sich da deutlicher ab. Obwohl es teilweise wirkt als hätte er die Handbremse nicht gelöst, tänzelt er sehenswert über das Spielfeld. Immer dicht gefolgt von Fäbsche, der durch den zusätzlichen Ansporn dermassen intensiv am Spiel teilnimmt, dass es verwundert, dass er nicht schon zu schäumen beginnt. Neuerdings ist auch Andii (auch bekannt als Alien) wieder in den Virtus-Trainings zu sehen. Seinem Fussballshirt macht er alle Ehre, indem er seine Kräfte deutlich nur auf die Offensive verschwendet und bei vergebenen Chancen lamentiert und die Hände verwirft.

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Holzers Freischlag Zur Pause wechselt die Pfeife dann die Mannschaft (und erneut ist damit keiner der Spieler gemeint). Holzer hat mittlerweile (zumeist indirekt - sprich: bei sich selbst) schon mehr Tore erzielt als Andi, der in Bezug auf vergebene Chancen auf dem Platz, mit sich selbst am härtesten ins Gericht geht. Auch von ihm ist hin und wieder Geschrei zu hören. Das scheint wohl ein Niederwiler Ding zu sein. Seve hat nun, da es dem Ende des Spiels entgegengeht, dem Passspiel abgeschworen und schiesst aus jeder Situation und Lage. Heimlich still und leise mausert sich dafür Luca zum konsequenten Torschützen, just in dem Moment als Zeller seine 38. Pirouette abschliesst und damit auch Stéphane Lambiel alt aussehen lassen würde. Gigii schreit immer noch, mittlerweile jedoch vor Erlösung, da er nun doch zum Toreschiessen zurückgefunden hat und dabei auch den einen oder anderen spektakulären Ball einnetzt. Nach dem Training sind alle mehr oder weniger zufrieden, Spass hat es bestimmt gemacht. Das letzte Dribbling des Tages gebührt Päde, der gekonnt die Dusche umläuft und den direkten Weg nach Hause vorzieht. Übrigens, diesbezüglich hier noch ein kleiner Abstecher in die Tiefen des Vereinsarchivs. Wir schreiben das Jahr 2004, als der Virtus noch einen Goldhelm besass (der Träger im Bild hat diesen wiederholte Male erworben) und das Duschen sogar bei Feierlichkeiten nicht fehlen durfte.

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Nachschlag Ritterliche Eventplanung

(rm/tm/ms/mst/mw)

Ein Blick zurück ins Frühjahr 2010, als fünf tapfere Virtus-Ritter einen Event, das gemeinsame Betrachten des Super Bowls, planten. Der zugehörige E-Mail-Verkehr steht auf den nachfolgenden Seiten und mag den einen oder anderen vielleicht in seinen Bann ziehen. Tafelritter Waldemar Jr.: Good morning. Der 44. Super Bowl steht vor der Türe. In der Nacht auf heute haben die Conference Finals stattgefunden. Nach Adam Riesling haben sich zwei Mannschaften durchsetzen können. Im LandShark Stadium – der Heimstätte der Miami Dolphins werden sich am 7. Februar 2010 die New Orleans Saints und die Indianapolis Colts um die 44. Superschüssel in der Geschichte der nationalen Fussball-Liga (kurz NFL) bekämpfen. @ Staldi: Ist der Grafensitz von und zu Staldegger an der Estrada del Rey als Gaststätte offen? @ alle: Habe ich irgendwelche Gäste vergessen?

Prinz Ferfried von Hohenzollern: Hallo Zäme! Der Grafensitz von und zu Staldegger steht uns selbstverständlich zur Verfügung. Dann stellt sich nur noch die Frage wer bringt was mit? Das wichtigste, das Bier werde ich kühl stellen. Gruss, Prinz Staldi

Holznarr zu Zwieback und Unterholz: Eure Durchlaucht Prinz Staldi und alle Lakaien seien gegrüsst! Meine bescheidene Wenigkeit könnte sicher Spirituosen, sofern diese von den Teilnehmern, wie auch vom Prinzen gewünscht oder genehmigt würden, mitbringen. Gruss, Hofnarr

Prinz Ferfried von Hohenzollern: Herr Hofnarr! Darf ich sie bitten den Begriff Spirituosen noch näher zu erklären. Fusel wird in meinen Palast nicht geduldet. Sonst muss ich meinen Knirps (Regenschirm) wieder aus dem Keller holen. Etwas zum futtern sollte es sicher auch noch geben. Was wäre hier von euch gewünscht? Gruss, Prinz Ernst (H)august von Hannover

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Nachschlag Junker Chueliker von Bauerntal am Schafsberg: Eure Durchlaucht Prinz Staldi und wackere Streitgenossen. Ich kann für das nötige Knabberzeugs (Chips, Salznüsse, Salzstängel etc.) sorgen. Hat nicht auch noch der Spielemann Jimmy seinen Besuch an der Supperschüssel angekündigt? Gruss, Junker Mäse aus Sarmi

Prinz Ferfried von Hohenzollern: Hallo ihr Untertanen! Das tönt sehr gut was uns der Hofnarr zu berichten weiss. Ich bitte dich die Besten Schätze deiner wahrlich beeindrucken Sammlung an diesem besagten Tage mit zu bringen. Beschränken wir uns beim Festmahl einmal auf des Knabberzeug. Wenn jemand dann Lust auf ein gehobeneres Festmahl hat, befindet sich in der Palastküche sicher noch die eine oder andere Pizza oder Gebäck aus der Jagd durch die Wälder von Sherwood Forest. Gruss, Prinz Staldinho

Tafelritter Waldemar Jr.: Blaublut Staldinho, Hofnarr, Junker. Nun, es ist dem werten Tafelritter Waldemar aufgefallen, dass in fernen Ländern, sprich den verheidnischten Staaten von Amerika tatsächlich Manifeste aufgestellt wurden, welche die Unterhaltung während eines solchen Anlasses doch tatsächlich noch zum Unermesslichen steigern sollen. Ich möchte Euch, werte Hoheit, und die Herren Holznarr und Chuenker bitten, dieses Manifest doch bei Gelegenheit gründlich zu prüfen. Es ist leider etwas unverständlich niedergeschrieben worden und so kann sich nicht einmal Waldemar ausrechnen, wie hoch der (Unterhaltungs-)Pegel tatsächlich steigen wird… Vielleicht ist das Manifest auf europäische (und christliche) Sitten anpassbar? Es nimmt den Hut für ein Mittagsmahl, Tafelritter Waldemar

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Nachschlag Holznarr zu Zwieback und Unterholz: Geschätzte Mitkämpfer in der Schlacht gegen den grausigen Fürsten der Nüchternheit. Mir scheint die Beimischung eines spielerischen Aspekts für erstrebenswert. Da meine Regelkenntnis in dieser merkwürdigen Art des Wettstreits jedoch nur von geringer Güte sind, male ich mir derzeit mit diesem Spiel ein "Sich-am-Bier-laben" von epischem Ausmass aus. Immer unter dem Aspekt nachzudenken und die wenigen Regeln im Gedächtnis zu sortieren, bevor diese im Verlaufe der Nacht davonschwimmen. Ich möchte an der Tafelrunde das Gesuch nach einem weniger regelbasierenden Spiel, oder einen Light-Version des erhaltenen Werkes einbringen. Es grüsst, der Holznarr zu Zwieback und Unterholz

Tafelritter Waldemar Jr.: Ehrenwerte Streitgenossen. Meiner einer möchte sich bei Holznarr zu Zwieback und Unterholz für seinen Vorschlag danken. Die Anpassung an hierzulande gebräuchliche Sitten lässt sich in der kurzen Zeit nur mit Hilfe aller verfügbaren Streitkräfte vollziehen. Waldemar hegt schon erste Ideen, die er nur zu gerne mit spannenden und ausgefallenen Floskeln ergänzen würde. Das Regelwerk soll sich meines Erachtens aber nicht allzu stark ausweiten. Dem hauseigenen Drucker Gutenberg geht auf Grund der Wirtschaftskrise – ja vielen Mitstreitern gehen die Konkubinen aus, die sie gegen ein Druckwerk eintauschen könnten – leider das Holz (als Druckunterlage) sowie Tintenfischpisse (als Druckfarbe) aus. Ideen aus der Feder Waldemars: Spieler ziehen 1. jedesmal wenn dieser in einer Graphik gezeigt oder sonstwie erwähnt wird (Shot) 2. Auswechslung (Shot) 3. Spieler verletzt (1 Trauer-Bier) Mannschaft wählen/ziehen: 1. Berühre-Unten (Touchdown) -> der gegnerischen Mannschaft (1/2 Bier) 2. Field-Goal der gegnerischen Mannschaft (1/2 Bier) 3. Field-Goal verpasst (1/2 Bier) Super-Bowl 1. Gewinner: 1 Drink 2. Verlierer: 1 Drink Werbeunterbrechung? Es grüsst, Waldemar, der helle Barde mit der Hellebarde

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Nachschlag Junker Chueliker von Bauerntal am Schafsberg: Geschätzte Mitkämpfer und ehrenwerter Prinz. beim Kampf gegen die Nüchternheit um die goldene Supperschüssel sollte unbedingt einen spielerischen Effekt beigemischt werden. Das von Tafelritter Waldemar vorgeschlagene Original-Superbowl Game ist zwar gut, aber wie schon unser Holznarr bemerkt hat, zu so später Stunde reichlich kompliziert. Hingegen die Vereinfachte Version, welche uns der helle Barde Waldemar vorgeschlagen hat, tönt da schon einiges klarer und einfacher. Ich möchte mich deshalb bei ihm Bedanken und schlage vor, diese Regeln zu akzeptieren. Für die Werbeunterbrechungen habe ich mangels Erfahrung noch keine schlaue Idee, aber wir werden diese sicher sinnvoll zu nutzen wissen. Mit freudigem Ausblich auf die bevorstehende Schlacht, wackerer Junker Chueliker von Bauerntal am Schafsberg

Prinz Ferfried von Hohenzollern: Hallo Untertanen! Ihr seid mir ja wackere Streitgenossen. Ich schliesse mich dem Votum vom Junker Chueliker vollumfänglich an. Möchte im gleichen Zug Waldemar für den sehr guten Vorschlag danksagen. Um ein Sauf oder Fressgelage wie im Mittelalter zu veranstalten fehlen uns so wie so die Weiber. Dann könnten wir wirklich die Puppen tanzen lassen wie es früher gemacht wurde. Freundlich Grüsst, Prinz ferfried von hohenzollern

Holznarr zu Zwieback und Unterholz: Genossen im Bunde. Auch mein Votum möchte ich zu Gunsten des vortrefflich vorgeschlagenen Vorschlags vorlegen. Möge das Spektakel ein unvergessliches werden, bei dem bei fortgeschrittener Nacht viel vergessen gehen könnte. Wenn ich mich nicht täusche, so hat keiner der geladenen Mitstreiter eine Konkubine, Maid, Prinzessin, Gräfin oder Vergleichbares vorzuweisen. So muss halt dem sportlichen und leiblichen Genuss der Vorzug vor dem Fleischlichen gegeben werden. Vielleicht verkleidet sich ja zur Belustigung bei noch ausstehender Teilnahme Jimmy von Röhrliberg als Cheerleaderin. Auf jeden Fall sei in der Vorfreude den regen Beiträgen gedankt und es grüsst Hofnarr Schunkel von Lindenrolle

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Nachschlag Tafelritter Waldemar Jr.: Ehrwürdige Brüder ohne Konkubinen Es ist eine Freude zu vernehmen, dass meine Kurzfassung allgemeine Zustimmung gefunden hat. Eure ehrlichen Voten sind für den geregelten aber nicht-regelwidrigen Ablauf des Superschüsseln-Montags von hoher Wichtigkeit. Was die fehlenden leiblichen Attraktionen betrifft bin ich natürlich wie Ihr alle zu Tode betrübt. Es ist aber zu vermerken, dass wir unser Augenmerk so vollumfänglich auf das Geschehen rund um die Suppenschüssel richten können. Was die Ansage einer möglichen Akquise von Lolita „Jimmy“ Buschädel (ein Spiel mit Worten) von Röhrliberg angeht, hege ich Bedenken, dass dies die allgemeine Stimmung weniger fördert als dessen schlichte Anwesenheit. Ist jemand von Euch im Bilde über den Verbleib von Troubadur Fabian aus dem Gürbertal? Ich möchte mitteilen, dass Waldemar der helle Barde schon in freudiger Vorfreude seine Hellebarde kreisen lässt!

Holznarr zu Zwieback und Unterholz: Brüder im Geiste. Über den Verbleib des angesprochenen Troubadours Fabian aus dem Gürbertal kann ich vielleicht etwas zur Aufklärung beitragen. Dieser hat nämlich vor einigen Wochen durch eine Nachricht mit seiner Brieftaube Essemmess seine Bereitschaft angekündigt diesem gloriosen Kampf beizuwohnen und ein Möglichstes beizutragen in der Vernichtung der bösen Gin-Geheuer, äh Ungeheuer... Mit einer Teilnahme der zittrigen Hand aus dem Whiskytal müsste eigentlich fast gerechnet werden. In diesem Sinne wende ich mein Schlachtross wieder dem Hofnarren-Tagesgeschäft hier in der Augsburger Puppenkiste zu Holznarr, die im Kreise drehende Leuchte in der finsteren Lindennacht

Spielemann vom Röhrliberg: An Eure Audienz und priviligiert behandelte Untertanen. Der Spielmann bedankt sich, dass im Nachhinein auch die missachtete Gruppe der Fahrenden für den Anlass eingeladen wurde. Sehr gerne verschiebe ich meine Zelte bis 7.Februar zur Burg Staldegg. Auf den Karren lade ich sicherlich ein Flasche roten Mets (Honigwein), für weitere Wünsche fände sich aber auch noch ein Plätzchen. Es grüsst Jimmy aus dem Wohler Walde

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Nachschlag Tafelritter Waldemar Jr.: Werter Monarch, geschätzte Mitstreiter, willkommen Schützenkönig. Es ist mit grosser Freude zu vernehmen, dass auch Spielemann Tschimmi Hendrikson vom Röhrliberg mit von der Suppertupperwareparty sein wird. Dass seine Jagd nach dem kräftigen Produkt der fleissigen Mayas rund um das Schloss Bienenstein von Erfolg gekrönt war und er seine Ausbeute mit uns wackeren Steinschleuderern teilen möchte, bringt die Stimmung rund um die Tafel wohl vollends zum kochen. In diesem Sinne: Frohe Jagd! Tafelritter Waldemar

Wer zudem erfahren möchte wie der entsprechende Abend dann tatsächlich geendet hat, der wendet sich entweder vertrauensvoll an einen der Protagonisten, oder wartet auf die Erscheinung des Virtus InForm 2049, Ausgabe 2 und den dort zu publizierenden Erfahrungsbericht in der Rubrik: „Was der Grossvater noch wusste“.

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zum Jahresende Die besten Wünsche zum Jahresabschluss

(tm)

Im Namen des gesamten Vorstandes darf ich an dieser Stelle Danksagen: Den Trainerinnen, Trainern, Co-Trainerinnen und Co-Trainern für ihren unermüdlichen Einsatz in den Hallen, in der Freizeit und im Wettkampfbetrieb. Den Mitgliedern der Jugendkommission für ihren Eifer und ihre Hingabe in der Realisierung der an Sie gestellten Anforderungen, wie auch der eigenen Ziele. Den Haupt-, Team-, Jugend- und Bandensponsoren, wie auch den Gönnern und Passivmitgliedern für die finanzielle Unterstützung, wie auch für die Wertschätzung gegenüber unserem Verein und all unseren Mitgliedern. Meinen Vorstandskollegen für die fleissige Arbeit im Auftrag, im Namen und im Sinne des Vereins. Sämtlichen Schiedsrichtern, Funktionären und sonstigen Helfern, die mit ihren Einsätzen den Betrieb unseres Vereins sicherstellen und damit ermöglichen das zu tun, was wir alle lieben. Vielen Dank! Und für das bevorstehende Jahresende, wie auch die Festtage, wünscht der Vorstand eine geruhsame Zeit, Besinnung, Spass, Freude, Glück und alles Gute! Und last but not least: einen guten Rutsch ins neue Jahr!

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Impressum Autorennachweis Ruedi Burkart - Aargauer Zeitung (rb) Arnaud Bouilloux (ab) Michael Benz (mb) Markus Kuhn (mk) Sabrina Lüthy (sl) Janik Meyer (jm) Mario Moser (mm) Roland Müller (rm) Thomas Müller (tm) Benjamin Peters (bp) Marco Staldegger (ms) Matthias Strebel (mst) Lize Van der Walt (lvdw) Marcel Wey (mw)

Ansprechpartner Thomas Müller thome_3@hotmail.com 079 232 74 61

Lösungswege zu den Rätseln A) Sie haben Angst vor dem Kater. B) Der höchste Berg war trotzdem der Mount Everest. C) Er kann nicht wackeln. D) Der SaUHUnd. E) Ein Loch. F) Man dreht die Zahl auf den Kopf. G) Schalter 1 nicht einschalten, Schalter 2 einschalten und fünf Minuten warten, dann wieder ausschalten und schnell Schalter 3 einschalten. Jetzt schnell hoch in den Estrich. Die eingeschaltete Glühbirne gehört zu Schalter 3, die ausgeschaltete und kalte Glühbirne zu Schalter 1 und die ausgeschaltete und warme Glühbirne zu Schalter 2.


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Virtus InForm 2014  

Das Virtus InForm berichtet aktuell und hintergründig über den Virtus, seine Teams und sämtliche Aktivitäten um und im Verein.

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