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VIRTUS INFORM 1/2017

TEAM AEROBIC Rückblick und Vorschau

Das Aerobic hat die Herbstsaison hinter sich gebracht und steckt in der Vorbereitung für die Frühlingswettkämpfe.

Seiten 2 bis 5

UNIHOCKEY Rückblick und Vorschau

Die verschiedenen Teams des Virtus Wohlen sind in den letzten Spielen der Meisterschaft 2016/2017. Die Berichte und Daten.

Seiten 6 bis 17

Chlaushock 2016

Der Chlaushock 2016 des Virtus Wohlen ist Geschichte. Was das Motto war und was es zu essen gab, das alles erfährt ihr in diesem Heft.

Seite 19

…und vieles mehr! Virtus Wohlen Box 1094 5610 Wohlen www.virtuswohlen.ch


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offizieller AusrĂźster


Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis - Ausgabe #1, 2017 Seiten

Team Aerobic Aktive „Rückblick Herbstsaison“ „Neue Mitglieder“

2-3

Team Aerobic Jugend „Fleissiges Vorbereiten und grosse Fortschritte“

4-5

Unihockey Herren I „Saisonverlauf Herren I“ „Scorrerliste + Spielplan“

6-9

Unihockey Junioren C1 „Starker Start, mässiges Ende“ „Teamfoto“

10-11

Unihockey Junioren C2 „Aufschwung in der 2. Saisonhälfte“

12

Unihockey Junioren D „Zwischenbericht“

13

Unihockey Senioren „Goalie-Manko ist eventuell gelöst“ „Teilnahmehäufigkeit“

14-15

Chlaushock

"o zapft is" Unihockey WM „Der Virtus zu Besuch an der Unihockey WM“ Holzers Freischlag „Acht witzige Regeländerungen für eine strahlende Zukunft“ Rätsel / Lösung „Sudoku mit Lösung“

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16-18 19-22 23-25 26-27


Team Aerobic Aktive Rückblick Herbstsaison 2016, neue Frühlingssaison 2017

(lvdw)

Zufrieden konnte das junge Aktiv-Team die Saison 2016 und somit auch die alte Choreografie abschliessen. Die Schweizer Meisterschaften 2016 waren ein persönlicher Erfolg und dieser konnte von allen gefeiert werden. Mit der Note 8.73 wurde die Saison 2016 abgeschlossen. Das Team startet die Herbstsaison mit dem Ziel die Note 9 an einem Wettkampf zu erreichen. Dieses Ziel wurde am Gym Day (9.03) in der Frühlingssaison 2016 zuletzt erreicht und konnte leider nicht wieder realisiert werden. Der Zugercup musste sogar kurzfristig ganz abgesagt werden. Beim Abschluss bei den Schweizermeisterschaften zeigte das Team trotzdem eine motivierende und energievolle Aufführung.

Schweizermeisterschaft Team Aerobic, Pfäffikon 26./27. November 2016

Zufrieden mit der Durchführung begab sich das Team ins Alpamare. Da der Wettkampf in Pfäffikon SZ stattfand, war es naheliegend, dass der Saisonabschluss eine tolle Rutschpartie wurde.

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Team Aerobic Aktive Das Team schrumpfte leider wegen Verletzungen, Schule und persönlich motivierten Austritte. Dies bedeutet zwar eine Umstrukturierung des Teams, nicht aber den definitiven Abschwung unserer Leistungen und Trainings. Die neue Saison 2017, die im Mai beginnt, startet mit einer neuen Choreografie und neuer Musik. Die beiden Trainerinnen versuchen die Kombi nicht isoliert alleine zu schreiben, sondern versuchen auf Wünsche und Ideen des Teams einzugehen und diese aufzunehmen. Ein Klima des Gemeinsamen kann so geschaffen werden. Weiter begrüsst das Team zwei neue Turnerinnen: Jaqueline und Claudia.

vlnr: Jaqueline und Claudia Claudia, die seit 2008 aktives Mitglied im Virtus Wohlen ist, jedoch nicht mehr aktiv mitgeturnt hat, hat sich erneut dem Wettkampfsteam gewidmet und steht wieder voller Motivation auf dem Feld. Jaqueline ist ganz neu dabei und begeistert vom Team Aerobic. Sie ist bei der Vorbereitung der neuen Wettkampfsaison aktiv dabei. Der nächste Wettkampf ist der Freiämtercup am 21.05.2017 in Niederwil. Das Aktiv 2 Team trifft sich nach wie vor jeweils donnerstags in der Halle um die Grundfitness und das Zusammenkommen in der Gruppe nicht aus den Augen zu verlieren. Rahel erwartet im April ihr zweites Kind und wir freuen uns riesig ein neues Mitglied in unserer Mitte begrüssen zu dürfen. Mit dieser Freude wird jedoch das Leiten der Aktiv 2 donnerstags mit etwas mehr Effort verbunden und die Trainings werden nun hauptsächlich von Davina übernommen. Danke Davina 

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Team Aerobic Jugend Fleissiges Vorbereiten und grosse Fortschritte

(fh)

Die Trainerinnen des Virtus Wohlen konnte wieder eine neue Jugendgruppe auf die Beine stellen. Seit einem Jahr besteht die neue Jugend des Aerobics. Die Mädchen haben seither einen gewaltigen Fortschritt an den Tag gelegt. Nach rund einem Jahr beherrschen die Mädchen nun die meisten Low und High Grundschritte. Gewisse Schritte bereiten zwar immer noch Mühe, aber es wird dennoch weitegeübt und der Spass geht dabei nie verloren. Besonders beliebt sind im Einwärmen kleine Choreografien. Deshalbist es wenig überraschend, dass die Mädchen mit vollem Einsatz und lobenswerter Motivation die neue Choreografie für die kommende Wettkampfsaison erlernen. Da es ihr erstes Mal im Aerobic ist, braucht es einige Wiederholungen, bis kleine Schrittabfolgen sitzen. Insbesondere braucht es (aus Sicht der Leiterinnen) viel Geduld und Verständnis, denn nicht alle können die Schrittabfolgen gleich gut und schnell umsetzen. So kann es deshalb vorkommen, dass in einem Training Schritte erlernt werden und diese am Ende des Trainings auch ziemlich gut sitzen, jedoch im nächsten Training nicht mehr bzw. kaum beherrscht werden. Dies stellt immer wieder eine neue und interessante Herausforderung für die Leiterinnen dar. Diese Herausforderung hat allerdings zur Folge, dass sie viel Zeit beansprucht und der Zeitplan immer wieder etwas angepasst werden muss. Mit den Schrittabfolgen zwingendermassen verbunden sind auch Formationen. Dabei geht es darum, bei welchem Schritt man welche Position einnehmen muss. Dies ist gar nicht so einfach umzusetzen, denn einerseits müssen die Schritte dabei richtig ausgeführt werden und andererseits muss man sich im Feld orientieren, wo man stehen sollte. Die verschiedenen Formationen haben zur Folge, dass zu Beginn selbst simple Schrittabfolgen schwierig sein können. Eine weitere Herausforderung ist das Ausführen der Choreografie zur passenden Musik. Als die Mädchen das erste Mal einen Teil der Choreografie zur Musik ausführten, waren sie ziemlich überrascht, denn die Musik ist ein Vielfaches schneller als die Leiterinnen bisher im Training gezählt haben. Dennoch ist es für die Leiterinnen sehr schön zu sehen, dass die Mädchen diese Herausforderungen mit links bewältigen und am Ende des Trainings immer noch ein Lachen im Gesicht haben.

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Team Aerobic Jugend Das neue Jugendteam

Hinten vlnr: Laura, Shanja, Anja, Albina, Shefkije Vorne vlnr: Soraya, Nadine, Sharon, Céline, Lara, Sanja Es fehlt: Amélie

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Unihockey Herren I Saisonverlauf Herren 1

(mk)

In der neu organisierten dritte Liga brauchte der Virtus einen Moment um sich zurecht zu finden. Nach ein wenig Eingewöhnungszeit kann man sagen, dass die Spiele ausgeglichener wurden und die Liga um Einiges interessanter ist. Saisonverlauf Der Virtus startete mit einer 0:3 Niederlage gegen Winterthur in die Saison, dennoch war das Team optimistisch für die nächsten Partien, da die Niederlage mehr an der Abschlussschwäche an diesem Sonntag geschuldet war. In der Folge konnte der Virtus gegen Münchenstein den ersten Dreier einfahren. Im folgenden Spiel gegen Ettingen musste der Virtus nach einem turbulenten Spiel, in dem sich die Schiedsrichter vor allem zu präsentieren wussten, mit 5:6 in der Verlängerung als Verlierer vom Platz. Auch an der nächsten Runde musste der Virtus eine bittere Niederlage hinnehmen, 3:6 verlor man gegen Riehen. Nun war der Kampfgeist aber geweckt, gegen die beiden Tabellenführer Zürisee und Crusaders konnte jeweils ein Sieg gefeiert werden. Den Sieg gegen die Crusaders konnte sogar im heimischen Junkholz gefeiert werden. Die beiden Siege reichten für den Virtus aus um den vierten Platz zum Abschluss der Vorrunde einzunehmen. Leider startete die Rückrunde mit Niederlagen gegen Winterthur und Münchenstein sehr schlecht. Der Virtus war bereits wieder im Abstiegskampf. Gegen den neuen Leader, Innebandy, konnte aber ein Sieg in der Verlängerung gefeiert werden, im Anschluss konnte gegen die Squirrels sogar der zweite Sieg in Serie gefeiert werden. Der Virtus geht momentan mit grossen Schritten auf den Klassenerhalt zu. Am 19 .Februar steigt nochmals eine Heimrunde in Lenzburg im Angelrain, über zahlreiches Erscheinen würde sich die Mannschaft sehr freuen.

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Unihockey Herren I Tabellensituation

Die Tabelle ist sehr ausgeglichen und ein spannende Ausgangslage ist fĂźr die letzten Partien vorprogrammiert. Wichtig zu wissen ist, dass der letzte direkt absteigt. Dies will das Herren I um jeden Preis verhindern. In den letzten beiden Partien geht es nun darum noch einmal zu Punkten um den Klassenerhalt in trockene TĂźcher zu bringen.

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Unihockey Herren I Scorrerliste

Momentan führt in der internen Scorrerwertung, Stefan Horber neu im Virtus seit diesem Jahr, vor Jimmy und Kafi. Die Ausgangslager für das Top Trio sieht schon mal gut aus im Kampf um den goldenen Helm, aber wer weiss ob nicht noch Altmeister Gisler von hinten zum überholen ansetzt.

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Unihockey Herren I Spielplan - Unihockey Herren Aktive GF 3. Liga 13. Runde

19. Februar 2017 14:30 Uhr

Abschluss

05. März 2016 12:15 Uhr

Angelrain, Lenzburg Zürisee Unihockey ZKH II vs Virtus Wohlen Möslibachhalle, Ettingen Crusaders 95 Zürich vs Virtus Wohlen

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Unihockey Junioren C1 Starker Start, mässiges Ende

(jm)

Am Anfang sah es so aus, als würden die Juniore C1 diese Saison einen Podest-Platz ergattern. Dieser Eindruck wurde dann doch nicht ganz bestätigt. Dennoch werden die letzten beiden Begegnungen interessant. Die erste Runde der Junioren C1 war eine wahre Sensation. In Bonstetten wurde gegen UHC Üdiker Lions und White Indians Inwil-Baar II gespielt, beide Male war es ein deutlicher Sieg. So konnte Wohlen nach diesem Tag bereits vier Punkte und eine Tordifferenz von +24 verbuchen. In den folgenden Spielen sah es dann aber nicht mehr so gut aus. Jedoch hat es gereicht, um in die obere Tabellenhälfte zu kommen. Im weiteren Verlauf hat die Mannschaft zwar gut Leistungen gezeigt. Doch man hatte immer wieder das Problem, dass die Gegner einfach zahlenmässig überlegen waren. Unabhängig davon konnten unsere Spieler Fortschritte machen und es hat allen Spass gemacht. Eine besondere Freude war es, dem Tabellenersten UHC Mutschellen I den einzigen Punkt abzuluchsen.

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Unihockey Junioren C1

Die Junioren C1 inklusive Trainer, an einer gut besuchten Runde Zurzeit befinden wir uns auf dem fünften Platz. Dies wird vermutlich auch so bleiben. Trotzdem wir es im März noch einmal spannend. Dort haben wir nämlich nochmal die Möglichkeit zwei Kontrahenten ins Schwitzen zu bringen.

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Unihockey Junioren C2 Aufschwung in der 2. Saisonhälfte

(ds)

Nach einer durchzogenen Leistung in der ersten Saisonhälfte zeigen die Junioren C2 in der zweiten Saisonhälfte nochmals, was sie können. Mit drei Siegen aus den letzten vier Spielen konnten sich die Junioren C2 kurz vor Ende der Saison auf dem 8. Zwischenrang positionieren. Mit nur fünf Punkten Rückstand auf die direkten Konkurrenten liegt sogar der 6. Rang noch in Greifweite.

Hinten v.l.n.r: Cyril, Pascal, Justin, Raphael, Saimon, David Mitte v.l.n.r: Felix, Jan, Jan, Vivien Liegend: Florian Abwesend: Michael, Aaron, Tobias Diese Erfolge sind nicht nur einer ausserordentlich starken Teamleistung, sondern auch verblüffenden Einzelleistungen zu verdanken. Nicht zu Letzt muss man sich auch bei den Junioren D bedanken, welche stehst bereit sind an den Spielen auszuhelfen. Wie es in dieser Saison weiter geht steht noch in den Sternen, aber wenn das Team so weiter macht wie bis jetzt, dann wird es eine gute Saison.

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Unihockey Junioren D Zwischenbericht von 2016 / 2017

(ms)

Die D-Junioren konnten sich in die obere H채lfte der Tabelle k채mpfen und starten jetzt im 2017 unter den Top 5. Das Saisonziel wurde erreicht!

Spielplan - Unihockey Junioren D Regional 8. Runde

18. M채rz 2017 09:00 Uhr 11:45 Uhr

9. Runde

1. April 2017 15:25 Uhr 15:25 Uhr

Berufsfachschule BBB, Martinsberg Virtus Wohlen vs Grasshopper Club Z체rich 1 Stadel-Niederhasli vs Virtus Wohlen Kleine Kreuzzelg, Mellingen UHC Wehntal Regensdorf vs Virtus Wohlen Virtus Wohlen vs UHC Obersiggenthal

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Unihockey Senioren Goalie-Manko ist evenutell gelöst

(ab)

Dank Sportferien schon wieder Pause Wie spannend: Die Senioren konnten die zwei letzten Dezember-Trainings wirklich geniessen. Das erste Mal seit August waren beide Seiten des Spielfelds mit echten Goalies bestückt… Dies war nur möglich, weil Lea - Tochter der offiziellen Senioren-Torhüterin Nadja - überraschend mit Goalie-Ausrüstung ihres Bruders Dave (Ex-Goalie Virtus und aktueller Goalie UAU U18) im Training auftauchte. Sie zeigte extrem guten Einsatz und absolvierte die beiden Trainings mit Bravour. Es ist unübersehbar, das GoalieTalent liegt eindeutig in der Familie. Nach den Weihnachtsferien durfte die Seniorenmannschaft nochmals drei Trainings absolvieren. Aber kaum ist der Rhythmus nun wieder da, bleibt die Halle infolge Sportferien schon wieder zwei Wochen geschlossen.

Beim Senioren-Training werden Goalis wie Götter behandelt…

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Unihockey Senioren Dank Benzo und seinem Talent als VirtusRekrutierungskraft haben sich wieder neue Spieler für das Training entschieden. Einer davon ist sogar Goali. Er hat bisher erst zwei Trainings absolviert, hat die Mannschaft mit seinem exzellenten Einsatz aber bereits voll überzeugt. Spieler in dieser Funktion sind so selten und gefragt, dass sie vom Team wie Götter behandelt werden…. Es ist gut, dass neue Mittglieder auftauchen, denn regelmässig melden sich Spieler aufgrund von Verletzungen ab. Manchmal sind sie nur 2-3 Wochen abwesend, manchmal kann es aber auch mehrere Monate dauern. Gute Besserung an alle Betroffenen, die sich schon jetzt ungeduldig darauf freuen, endlich wieder mit den Senioren trainieren zu dürfen. Seit November sind die zwei Junioren-C1 Trainer vom Virtus regelmässig mit dabei: Stocki und Janik. Die beiden bringen nicht nur gute Laune, sondern auch Tempo und Technik mit, was sich nur positiv aufs Training auswirkt. Im Gegenzug lernen sie auch so manche Senioren-Trick wie Stockschläge, Kopfbälle usw… und können dies wiederum ihren Junioren weitergeben. Oder vielleicht doch lieber nicht, der Virtus hätte wohl keine Zukunft mehr in dieser Disziplin…

Aus Respekt, dass niemand merkt, wie oft sie abwesend sind, bleiben die Namen von Andreoli und Benzo versteckt 

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Chlaushock 2016 Chlaushock wiederum mit Mottoparty kombiniert

(ag)

Bei vielen Mitgliedern darf der Chlaushock im Veranstaltungskalender vom Virtus nicht mehr fehlen. Denn seit ein paar Jahren wird der traditionelle Chlausanlass mit einem Motto verbunden.

Letzten Dezember war er bayrisch angehaucht, es hiess "o zapft is" und der Anlass startete um 18 Uhr. Als das OK die Türe der Waldhütte öffnete, warteten bereits diverse Junioren um möglichst schnell Einlass zu finden. Im Inneren traf man eine weiss/blau geschmückte Dekoration an, ganz getreu dem Motto und diverse Mitglieder wurden mit Lederhosen oder Dirndl gesichtet. Dies freute das OK sehr, denn es gab der Deko zusätzlichen Glanz… Wie jedes Jahr sass man an die Tische oder unterhielt sich im Stehen. Vor allem die Jüngeren sorgten dafür, dass man bereits am Waldrand hörte wo die Chlausparty steigt. Befand man sich kurz nach 19 Uhr ausserhalb des Gebäudes, so stimmte einem eine plötzlich einkehrende Stille eventuell skeptisch. Nein, es war nicht der Chlaus gekommen, sondern es gab Essen und die Junioren verstummten für kurze Zeit. Getreu dem gewählten Motto gab es "Hendl und Brezn" sowie Salate zur Stärkung für den weiteren Verlauf des Abends. Das OK zeigte sich zudem lernfähig, so wurden nicht ganze Hendl sondern bereits halbierte bestellt. Dies unterstützte die schnelle Ausgabe, verminderte das Verteilen vom Fett und vereinfachte das

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Chlaushock 2016 Aufräumen bzw. die Einnahme vom Nachtsnack. Als das Essen vorbei war, stieg der Akustikpegel wieder an, um kurz danach ein weiteres Mal etwas zu verstummen. Dieses Mal war es der Samichlaus mit seinem Begleiter dem Schmutzli. Und dieser hatte viel zu erzählen, was er alles im Jahr gesehen hat. Es ist immer wieder interessant, welche Personen dann plötzlich im Hintergrund stehen und etwas ruhiger werden. Die Mitglieder vom Virtus hatten aber Glück, alle kamen relativ gut weg und keiner bekam die Rute zu spüren. Die Kleinen bekamen sogar noch ein Säckli gefüllt mit verschiedenen Leckereien.

Die Junioren hören gespannt zu.

Als sich der Samichlaus verabschiedete gab es noch Dessert und kurz danach mussten die jüngsten Virtus-Mitglieder nach Hause. Nun war es an den älteren sich die Zeit weiter zu vertreiben und etwas Wiesn im Wohler Wald zu veranstalten. Entgegen den letzten Jahren verzichtet das OK (Zeller & Gigii) dieses Jahr auf Gruppenspiele. Man eröffnete dafür die Bar, spielte Musik ab und trug die Bartische hinein. Auf diesen wurden dann aber trotzdem paar Spiele verteilt, wo sich die Mitglieder verweilen konnten. So sah man plötzlich fischende Unihockeyaner bzw. Aerobicianerinnen, welche den schmerzenden Zahn beim Krokodil suchten. Natürlich forderte man sich gegenseitig heraus, ein gemütlicher Abend konnte starten.

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Chlaushock 2016 Einige stellten fest wie schnell die Zeit doch vorbeigehen kann und bereuten dies vielleicht später etwas. Andere waren zuvorkommend, begleiteten daher Mitglieder nach Hause um dann selbst nochmals aufzutauchen. Wieder andere mussten merken, dass man (wieder) bei den Letzten ist ohne wirklich zu wollen / realisieren. All dies zeigte jedoch wie gemütlich es wieder war und bei einigen sicherlich wieder mal in Erinnerung kommen wird. Als es dann gegen den Morgen ging, musste man leider wieder aufräumen und alles säubern. Gemeinsam schaffte man es auch dieses Jahr wieder alles zeitgerecht zu erledigen und ohne Zusatzausgaben die Waldhütte abzugeben.

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Unihockey-WM Unihockey-WM in Riga 2016

(mw)

Vom 3. bis zum 11. Dezember fand in Riga (Lettland) die Herren Weltmeisterschaft im Unihockey statt. Sportlich hat es aus unserem Verein zwar niemand an die Weltmeisterschaft geschafft, trotzdem besuchten wir als Zuschauer die Finalspiele der Unihockey Weltmeisterschaften. Wie bereits vor zwei Jahren in Göteborg wollten wir auch im 2016 die Entscheidung um den Unihockey-Weltmeistertitel live mitverfolgen. Da ich mit meiner Frau bereits am Donnerstag Nachmittag die Stadt besichtigen wollte, wählten wir den Flieger früh am Morgen. Gemäss Flugplan sollten wir nach einem einstündigen Zwischenstopp in Wien kurz nach Mittag in Riga landen. Jedoch konnte der österreichische Flieger in Zürich wegen des Nebels erst mit einer Verspätung von ca. einer halben Stunde starten. Kurz vor der Landung in Wien hiess es über die Lautsprecher: „Wir entschuldigen uns für die Verspätung, jedoch sollten alle Anschlussflüge ohne Probleme erreicht werden.“ Doch prompt war unser Abflugsgate als wir es erreichten bereits geschlossen. Zusammen mit zwei weiteren WM-Gänger wurden wir via Helsinki nach Riga umgebucht. Um ca. 7 Uhr sind wir dann endlich in Riga gelandet, kurz bevor auch Horber in Riga eintraf. Horber wählte die gemütlichere Variante mit dem Direktflug um 2 Uhr. Wie befürchtet konnte aber unser Gepäck dieser Odyssee nicht folgen. Es stand immer noch in Wien und wartete auf den nächsten Flieger nach Riga. Na ja, viel brauchen wir ja nicht, jedoch waren alle unsere Fanutensilien im Koffer. Zum Glück wurde dieser aber am nächsten Morgen in unser Hotel gebracht so dass wir ab Freitag die Schweizer Nati tatkräftig unterstützen konnten.

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Unihockey-WM

Das Schwarzhäupterhaus ist wohl eines der Berühmtesten Häuser in Riga. Da aus der Stadtbesichtigung am Donnerstag nichts geworden ist, entschieden wir uns zuerst an einer Free Walking Tour durch die Altstadt teilzunehmen. Riga hat eine sehr niedliche und schöne Altstadt. Aufgrund der kleinen Grösse kann man gut die ganze Altstadt zu Fuss besichtigen. Am Nachmittag ging es dann zum Stadion um die Nati im Viertelfinal gegen Norwegen zu unterstützen. Die Zutrittskontrolle war trotz relativ geringer Besucherzahl sehr rigoros. Für Kuhglocken wurde eine Unterschrift eingefordert, die Luftballone wurden kontrolliert, Konfettikanonen und Lufthörner wurden eingesammelt. Da aber nur männliches Personal beim Eingang stand, beschränkten sich die Kontrollen auf uns Männer. Bei den Frauen wurden praktisch keine Kontrollen durchgeführt. Diese sehen wohl nicht so gefährlich aus wie wir. Manche Schweizer Fans waren noch gezeichnet vom gestrigen Besuch in der Hotelbar, doch auch so überstanden die Schweizer das Viertelfinale souverän und am Abend konnte der Halbfinal Einzug gefeiert werden. Zum ersten Mal gab es an der WM ein House Of Switzerland organsiert. Dieses befand sich direkt beim Eingang in die Fussgängerzone der Altstadt. So machten wir uns direkt nach dem Match, noch voll in Fanmontur, auf den Weg zum House of Switzerland um dort auf den Sieg anzustossen. Voller Vorfreude sind wir den Haupteingang rein. Doch kaum drinnen, stand sehr schnell fest, dass wir falsch waren. Hier wurde wohl eine Hochzeit gefeiert, weshalb wir mit unseren Fanshirts gar nicht ins Bild passten. Wieder draussen haben wir dann neben dem Raclette-Stand den kleinen Seiteneingang entdeckt.

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Unihockey-WM

Dieser führte die Treppe runter in den Club. Hier konnte gebührend zu Schweizer Musik getanzt und gefeiert werden. Der Clubbetreiber hat aber wohl nicht mit so trinkfreudigen Schweizern gerechnet, denn bereits um elf Uhr war das Bier alle und wir mussten auf andere (härtere) Getränke umsteigen. Am Samstag stand das Halbfinale gegen Schweden an. Trotz einer guten Leistung konnten die Schweden wieder nicht bezwungen werden. So musste am Sonntag gegen Tschechien um die Bronzemedaille gekämpft werden. Nach dem Spiel zogen wir noch durch die kleinen Weihnachtsmärkte, welche in der Altstadt verteilt waren. Der Glühwein mundet auch in Riga und wärmt bei kalten Temperaturen sehr schön auf. Als Highlight entdeckten wir auf dem Weihnachtsmarkt ein Lettisches Karussell. Dieses wurde mit reiner Muskelkraft in Schwung gesetzt. Aus Rücksicht auf den armen Karussellführer verzichteten wir aber auf eine Fahrt. Den Abend liessen wir in einem keltischen Bierkeller mit Live Musik und einer riesigen Bierauswahl ausklingen. Der Finaltag startete mit dem Spiel um Platz 3 zwischen der Schweiz und Tschechien. Schliesslich konnten wir dank dem Sieg über Tschechien die Bronzemedaille feiern. Das Finale Schweden gegen Finnland bot noch einmal Unihockey auf höchstem Niveau und wurde mit der Entscheidung im Penaltyschiessen gekrönt. Da uns Jimmy Tickets mitten im Schwedensektor gekauft hat, mussten wir nach dem Spiel zuerst die enttäuschten Schweden Fans trösten, bevor wir nochmals weiter ins House of Switzerland zogen. Hier fand auch der Empfang der Schweizer Nati statt. Im Stadion waren die Konfettikanonen ja verboten, so hatten Horber und seine Kollegen noch einige Konfettikanonen. Diese konnten bei dem Empfang der Mannschaft mitten im Club gezündet werden. Anschliessend konnten wir mit den Schweizer Spielern feiern und auf die Bronzemedaille anstossen. Die Stimmung im House of Switzerland war ausgelassen und es wurde zusammen mit den Natispielern kräftig getrunken und „gschöttlet“. Die Rückreise am Montag verlief zum Glück ohne Probleme. Vor dem Abflug trafen wir am Flughafen Riga noch auf die Finnische Nationalmannschaft, erstaunlicherweise waren die Spieler nur leicht gezeichnet vom nächtlichen Feiern des Weltmeistertitels. Dies sah bei vielen Schweizer Fans doch noch etwas anders aus.

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Unihockey-WM

Die Virtus Delegation gibt vollen Einsatz fĂźr die Nati!

Mäse mit dem WM-Pokal und Mika Moilanen

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Holzers Freischlag Acht witzige Regeländerungen für eine strahlende Zukunft

(tm)

Es ist wie immer: Die Schweizer Unihockey-Nationalmannschaft schlägt sich wacker bei der WM (mit all der Bronze könnte man mittlerweile ganze Statuen schmieden) und gerade einmal 107 Menschen schweizweit wissen davon (abgesehen von all jenen, die den Sport selbst ausüben). Der Grund: Dem Unihockey fehlt es einfach an breiter Popularität. Doch mit acht klitzekleinen Regeländerungen könnte dem Unihockey-Sport hierzulande eine gloriose Zukunft winken. 1. Rasen statt Halle Unihockey findet in der Regel in muffigen Hallen auf Kunststoffboden statt (das 7eck-Turnier in Arosa, das jährlich auf Kunstrasen (bisweilen auch auf Wasser oder gar Schnee) ausgetragen wird, ist dabei eine Ausnahme). Die Folgen: grässlich quietschende Schuhe, fiese Schürfwunden wenn man hinfällt, Hallenkoller. Wieviel schöner wäre Unihockey, wenn man auf einer echten Wiese spielen würde? An der frischen Luft macht es Spielern und Zuschauern doch gleich doppelt Spass! 2. Grössere Tore Bisher wird Unihockey mit speziellen Toren gespielt, die in etwa der Grösse eines handelsüblichen Schuhkartons entsprechen. Grössere Tore ermöglichen auch Treffer aus grösserer Distanz und zwingen den Torhüter dazu endlich auch ein bisschen aktiver am Spiel teilzunehmen. 3. Grösseres Spielfeld Im Unihockey herrscht immer ein heilloses Durcheinander. Das liegt daran, dass ein Spieler meist nur einige Sekunden braucht, um das Spielfeld in seiner vollen Länge zu überqueren. Eine Vergrösserung der Spielfläche dagegen entzerrt den Spielablauf und sorgt dafür, dass die Zuschauer auch einmal Zeit zum Durchatmen haben. Und wenn die Banden als leidige Sichtblockaden auch noch weggeräumt werden könnten, das wäre klasse.

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Holzers Freischlag 4. Weg mit den Schlägern Einen Schläger in die Hand nehmen und damit Bälle durch die Gegend dreschen, das kann ja jeder. Richtig interessant wird es erst, wenn der Ball mit den Füssen gespielt wird. Da trennt sich die Spreu vom Weizen. Es weiss ja jeder, dass es so am meisten Spass macht und am schönsten anzusehen ist. Zudem sind Stöcke teuer und gefährlich (schon einmal gesehen wie Fabian Gürber das Teil schwingt?), also weg damit. 5. Grösserer Ball Wenn der Ball vermehrt mit den Füssen gespielt wird, dann muss er auch nicht mehr so lächerlich klein sein. Je grösser der Ball, desto besser können ihn die Zuschauer sehen. Wenn man das Ding zudem aus Leder anfertigen würde, dann hätte das bestimmt auch positive Eigenschaften auf die Aerodynamik der Kugel. 6. 11 Spieler pro Team Die zuvor schon vorgeschlagene Vergrösserung des Spielfelds bringt einen weiteren Vorteil mit sich: Endlich sind mehr Spieler einsetzbar. Grössere Kader, weniger 'Auf-der-Bank-Sitzen', Förderung des Zusammenspiels und von Kombinationen (da man nicht immer nur mit denselben vier Knilchen (plus Torhüter) auf dem Platz steht). 7. 90 Minuten Spieldauer Ein Unihockey-Spiel (zumindest ab einer gewissen Stufe) dauert dreimal 20 Minuten bislang hat damit niemand ein Problem. Aber nachdem Unihockey mit den zuvor vorgeschlagenen Regeländerungen endlich ein attraktiverer Sport geworden ist, kann man ruhig ein wenig länger spielen, oder? Sind 90 Minuten okay?

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Holzers Freischlag

8. Namen ändern Unihockey… Das klingt schon so elitär, etwa wie Universitäts-Hockey. Damit zieht man natürlich auch keine Massen an. Mit all den Regeländerungen könnte man doch auch bei der Namensgebung etwas tun. Ballsportarten sind cool und da nun ohne Stöcke, sondern hauptsächlich mit den Füssen gespielt wird, da wäre doch ein Name wie 'Fussball' naheliegend. Voilà! Eine neue Topsportart ist geboren.

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Rätsel Denksport Hier gibt es mehrere Denksportaufgaben, damit ihr nicht nur körperlich in Topform seid  Die Lösungen findet ihr auf der Rückseite. 1) Nach einer Sauftour findet ein Unihockeyaner des Virtus eine 100-er Note auf dem Weg und hebt sie auf. Obwohl weder Mond noch Sterne am Himmel waren und auch keine Strassenbeleuchtung an war, hatte er die Note schon von weitem gesehen. Wie ist das möglich? 2) In einem Hafen hatten vier Schiffe festgemacht. Am Mittag des 2. Januar 1953 verlieen sie gleichzeitig den Hafen. Es ist bekannt, dass das erste Schiff alle 4 Wochen in diesen Hafen zurückkehrte, das zweite Schiff alle 8 Wochen, das dritte alle 12 Wochen und das vierte alle 16 Wochen. Wann trafen alle Schiffe das erste Mal wieder in diesem Hafen zusammen? 3) Wie kann man die Zahl 666 um die Hälfte vergrößern, ohne sie durch eine Rechenoperation zu verändern? 4) Michèle trifft Naomi bei einer eigenartigen Arbeit: Sie locht mit einem Locher buntes Papier. Was sie denn da mache, wollte Michèle wissen. Konfetti für die Fasnacht, sagte Naomi. Aber das sei doch wohl eine recht mühsame Sache, meinte Michèle. Nein, nein, widersprach Naomi, sie falte ja das Papier dreimal und hätte so die dreifache Menge. Das leuchtete Michèle ein, aber nach kurzem Überlegen sagt sie, Naomi müsste sogar die sechsfache Menge erhalten. Wer von den beiden hat Recht?

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Rätsel / Lösung Lösungen 1) Es ist hellichter Tag. 2) Nach 48 Wochen treffen alle 4 Schiffe wieder zusammen in den Hafen ein (04.12.1953). 3) Indem man die Zahl umdreht = 999 4) Keiner. Nach dreimal Falten hat sie 8 Lagen Papier und kommt somit auf die achtfache Menge.

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Impressum - Ausgabe #1, 2017

Autorennachweis

Arnaud Bouilloux (ab) Fabienne Hard (fh) Markus Kuhn (mk)) Janik Meyer (jm) Thomas MĂźller (tm) Marc Sennrich (ms) David Stalder (ds) Lize van der Walt (lvdw) Marcel Wey (mw)

Ansprechpartner

Sabrina LĂźthy sabrina_luethy@hotmail.com 076 406 69 93


www.virtuswohlen.ch

www.facebook.com/virtuswohlen

Virtus inForm 1/2017  
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