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Österreichische Post AG MZ14Z039972M Universitätszahnklinik Wien, Sensengasse 2a, 1090 Wien

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Bisphenol A in dentalen Kompositmaterialien – 4 Lebensqualitätsforschung in der Kinderheilkunde – 8 Fallstudie aus der Notfallambulanz – 10

Das Journal der Universitätszahnklinik Wien

DIGITALER WORKFLOW Digitale Prozessoptimierung in der Traumaversorgung


Sehr geehrte LeserInnen!

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n unserem Journal DentUnique berichten wir über aktuelle Forschungserkenntnisse, schildern PatientInnenfälle und informieren über die zahlreichen Weiterbildungsmöglichkeiten an der Universitätszahnklinik Wien. Seit den 1960er-Jahren ist Bisphenol A (BPA) in vielen Kunststoffprodukten und Lebensmittelverpackungen enthalten. In geringem Maße kommt es auch in dentalen Kompositmaterialien vor. Der Großteil der wissenschaftlichen Studien aus den vergangenen 15 Jahren zeigt aber, dass die Höhe der BPA-Exposition durch dentale Restaurationsmaterialien keine Gesundheitsgefährdung darstellt.

Univ.-Prof. DDr. Andreas Moritz, Vorstand

In der Notfallambulanz an der Universitätszahnklinik Wien werden von unseren ExpertInnen durchschnittlich ein bis drei Zahntraumata pro Tag behandelt. In dieser Ausgabe berichtet eine Patientin über ihre unfallbedingte Traumabehandlung. Nach der Erstversorgung von TraumapatientInnen nach Zahnunfällen, die in der hauseigenen Notfallambulanz behandelt werden, kommt das Team der Zahntechnik zum Einsatz, das mit modernsten Techniken arbeitet. Wir möchten Sie mit dem Journal DentUnique an unserem klinischen Alltag teilhaben lassen und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit mit Ihnen – zum Wohle der ­PatientInnen!

Impressum: Medieninhaber/Herausgeber: Universitätszahnklinik Wien GmbH, 1090 Wien, Sensengasse 2a, Tel.: +43 1/400 70, Fax: +43 1/400 70-3039, E-Mail: office-zmk@meduniwien.ac.at, www.unizahnklinik-wien.at Herausgeber: Geschäftsführer Univ.-Prof. DDr. Andreas Moritz und Thomas Stock Erscheinungsort: Wien Auflage: 4.000 Verlag: Albatros Media GmbH, Grüngasse 16, 1050 Wien, office@albatros-media.at, www.albatros-media.at Redaktion: Mag. Marianne Kitzler (Leitung), Barbara Duras, Mag. Sabine Karrer, Mag. Daniela Purer Grafik & Produktion: Julia Proyer Verlagsleitung: Otto Koller Designkonzept: Julia Proyer Lektorat: Mag. Eva Kainrad Coverfoto: Universitätszahnklinik Wien/Fuchs Fotos: Falls nicht anders angegeben: Universitätszahnklinik Wien Druck: Druckerei Janetschek GmbH, 3860 Heidenreichstein Offenlegung gemäß § 25 Mediengesetz Die Universitätszahnklinik Wien GmbH ist eine 100%-Tochtergesellschaft der Medizinischen Universität Wien, www.meduniwien.ac.at/homepage/info/impressum. Grundlegende Richtung des Magazins: DentUnique informiert Zahnärztinnen, Zahnärzte, Studierende und MitarbeiterInnen der Universitätszahnklinik Wien über Forschung, Fallstudien, Weiterbildungsangebote und die Tätigkeiten der Institution.

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In den Kalender Zum 5. Mal: Universitätslehrgang Parodontologie: Parodontologisches Spezialwissen und klinische Fertigkeiten

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Kursleitung: Dr.in Corinna Bruckmann, MSc Beginn: Herbst 2019 Ort: Universitätszahnklinik Wien, Sensengasse 2a, 1090 Wien Anmeldung: www.meduniwien.ac.at/paromaster

Weiterbildung zur Prophylaxeassistenz

Inhalt 04

Kursleitung: Dr. Michael Müller Datum: September 2019 bis April 2020 Ort: Universitätszahnklinik Wien, Sensengasse 2a, 1090 Wien Information: Hedwig Rutschek, +43 1/400 70-4577 www.unizahnklinik-wien.at/studium-ausweiterbildung/weiterbildung-zur-prophylaxeassistenz/ Anmeldung: pass-unizahnklinik@meduniwien.ac.at

Bisphenol A in Dentalmaterialien – eine Risikoabschätzung

07 Damals: Bohrmaschine „Erado“ von George Fellows Harrington (1812–1895) 08

Hat Milchzahnkaries einen Einfluss auf die Lebensqualität bei Kleinkindern?

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Fallstudie aus der Notfallambulanz: Behandlung eines Zahntraumas nach modernsten Standards

14 Zahntechnische Traumaversorgung mithilfe neuester Technologien 16

Laufen für die Krebsforschung am 5. Oktober 2019

Distalisation und Expansion in Zeiten digitaler Fallplanung (Hands-on Course) Kursleitung: Univ.-Prof. DDr. Erwin Jonke Datum: 16. November 2019, 9–17 Uhr Ort: Großer Hörsaal der Universitätszahnklinik Wien, Sensengasse 2a, 1090 Wien Information: Maria Strobl, +43 1/400 70-4301 Anmeldung: www.kfo-wien.at ZFP-Fortbildung: 9 Punkte

21 Follow us! Die Unizahnklinik Wien informiert auf Social Media-Kanälen 22

Zwischen Labor und Lichtspielen: Manuela Pensch im Porträt

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Bisphenol A in Dentalmaterialien – eine Risikoabschätzung Bisphenol A kommt in vielen Kunststoffprodukten, Lebensmittelverpackungen und in geringerem Maße auch in dentalen Kompositmaterialien vor.

B

isphenol-A (BPA) ist seit den 1960er-Jahren in vielen Kunststoffprodukten und Lebensmittelverpackungen enthalten1 und wird zum Beispiel bei der Herstellung von Hartplastikflaschen und der Beschichtung von Metalldosen, zur Verpackung von Lebensmitteln und Getränken verwendet. BPA ist auch in vielen anderen Hartkunststoffprodukten

wie zum Beispiel Spielzeug und Plastikgeschirr enthalten. Auch Industrie- und Haushaltsabfälle können BPA freisetzen, wodurch es in die Umwelt gelangt. In geringerem Maße können dentale Kompositmaterialien (Füllungsmaterialien und Fissurenversiegler) für einige Stunden nach der Platzierung zu einer sehr geringen BPA-Belastung beitragen2, 3, 4.

Bestimmung der BPA Harn-Konzentration nach Zahnbehandlung mit Kompositmaterialien In einem Review wurden Studien zusammengefasst, welche die Harnkonzentration von BPA nach der Zahnbehandlung mit dentalen Kompositen und Fissurenversieglern bestimmten. Es wurde festgestellt, dass die BPA-Konzentration

Literatur: 1. Bisphenol A (BPA). U.S. Food and Drug Administration. http://www.fda.gov/NewsEvents/PublicHealthFocus/ucm064437.htm accessed January 11, 2013. 2. Joskow R, Boyd Barr D, Barr JR, Calafat AM, Needham LL, Rubin C. Exposure to bisphenol A from bis-glycidyl dimethacrylate-based dental sealants. J Am Dent Assoc 2006; 137: 353–62. 3. Fleisch AF, Sheffield PE, Chinn C, Edelstein BL, and Landrigan PJ (2010). Bisphenol A and related compounds in dental materials. Pediatrics 2010; 126: 760–768. 4. Kingman A, Hyman J, Masten SA, Jayaram B, Smith C, Eichmiller F, Arnold MC, Wong PA, Schaeffer JM, Solanki S, Dunn WJ. Bisphenol A and other compounds in human saliva and urine associated the placement of composite restorations. J Am Dent Assoc 2012; 143: 1292–1302.

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im Harn 24 h nach den Zahnbehandlungen zunahm. Diese Ergebnisse wurden dahingehend relativiert, dass aufgrund methodischer Schwächen der meisten Studien kein eindeutiger Zusammenhang des Ansteigens der BPA-Harnkonzentration mit der erfolgten Zahnbehandlung nachweisbar war5. Abschätzung des PatientInnenrisikos von BPA in dentalen Kompositen Laut Herstellern ist BPA kein Zusatzstoff in dentalen Kompositen, die derzeit auf dem Markt sind. Der Hauptbestandteil der am häufigsten verwendeten Komposite ist Bis-GMA, das sich als stabil im Mundbereich erwiesen hat und nicht im Laufe der Zeit in BPA zerfällt. Spuren von BPA, die im Rohmaterial Bis-GMA enthalten sind, sind ein Rest des Herstellungsprozesses. Einige Produkte enthalten zugesetztes Bis-DMA als Viskositätsmodifikator. Bis-DMA ist dafür bekannt, dass es sich in Gegenwart von Speichelsäureesterasen (Enzyme) zu BPA zersetzt. Viele gängige Kompositmaterialien schränken jedoch die Verwendung von Bis-DMAs stark ein und eliminieren sie aus ihren Formulierungen. Obwohl Spuren von BPA in Dentalprodukten nachgewiesen werden können, die BisGMA enthalten, ist die potenzielle Expositionsgrenze mindestens 100.000 Mal niedriger als die aktuellen Expositionsgrenzwerte. Die BPA-Exposition durch Dentalmaterialien hält wahrscheinlich nur wenige Stunden nach der Behandlung an. Daher ist jede BPA-Exposition

kurz und vorübergehend6, 7. Von der „European Food Safety Authority“ (EFSA) wurde der Beitrag der dentalen Fissurenversiegler zur gesamten BPA-Exposition von allen Quellen auf 0,001 % geschätzt8. Dieser Betrag liegt deutlich unter den von staatlichen Stellen weltweit festgelegten sicheren Aufnahmegrenzwerten. Dies entspricht auch der offiziellen Aussage der American Dental Association (ADA), dass es keinen Grund für Bedenken für BPAExposition durch moderne Dentalmaterialien gebe9. Ähnliche Schlussfolgerungen wurden auch vom „Wissenschaftlichen Ausschuss für neu auftretende und neu identifizierte Gesundheitsrisiken“ der EU (SCENIHR)10 gezogen, da die Exposition gegenüber BPA aus Dentalmaterialien unter der neuen temporären tolerierbaren Tagesaufnahme (t-TDI) von 4 mg pro kg Körpergewicht lag8. Somit zeigt der Großteil der wissenschaftlichen Daten der vergangenen 15 Jahre, dass die Höhe der BPA-Exposition durch dentale Restaurationsmaterialien keine Gesundheitsgefährdung darstellt6, 7, in Relation zur gesamten BPA-Exposition höchstwahrscheinlich vernachlässigbar ist und vor allem durch den Nutzen dieser Materialien im Rahmen von Zahnbehandlungen in den Schatten gestellt wird11. Biokompatibilität von Dentalmaterialien Wir suchen unsere Füllungsmaterialien nicht nur nach der Abwesenheit eines potenziell gefährlichen Stoffes in seiner

Formulierung aus, sondern betrachten die gesamte Zusammensetzung des Produktes und vor allem die optimale Funktion eines Produktes in seiner vorgesehenen Verwendung. Biokompatibilität ist die Fähigkeit eines Materials, seine Funktion in einer spezifischen Situation gemeinsam mit einer angemessenen Wirtsreaktion zu erfüllen12. ‣

Kompetenzzentrum für Dentalmaterialien an der Universitätszahnklinik Wien Ein Forschungsschwerpunkt des Kompetenzzentrums für Dentalmaterialien ist die Entwicklung von präklinischen Testverfahren zur Abschätzung des PatientInnenrisikos durch Dentalmaterialien. Das Kompetenzzentrum für Dentalmaterialien ist als Prüfstelle (ld. Nr. 231) gemäß Akkreditierungsgesetz akkreditiert und entspricht den Anforderungen der ÖVE/ÖNORM EN ISO/IEC 17025. Unsere akkreditierten Zytotoxizitätstests können im Rahmen der Produktentwicklung und der Zulassung (CE-Kennzeichnung) neuer dentaler Werkstoffe eingesetzt werden.

5. Marzouk T, Sathyanarayana S, Kim AS, Seminario AL, McKinney CM. A systematic review of exposure to BPA from dental treatment. JDR Clin Trans Res 2019; 4: 106-115. 6. Gruninger SE, Tiba A, Koziol N (2013) Update: bisphenol A in dental materials. ADA Prof Prod Rev 8(1): 2–5. 7. Lewis J. BPA and Dental Materials. In: Eliades T and Eliades G. (eds) Plastics in Dentistry and Estrogenicity, Springer, 2014. 8. EFSA Panel on Food Contact Materials, Enzymes, Flavourings and Processing Aids. (CEF). Scientific Opinion on the risks to public health related to the presence of bisphenol A (BPA) in foodstuffs: Executive summary. EFSA Journal 2015; 13: 3978. 9. Bisphenol A. ADA Statement on Bisphenol A and Dental Materials, 2013. 10. SCENIHR, The safety of the use of bisphenol A in medical devices, 18 February 2015, ISBN 978-92-79- 30133-9. 11. Becher R, Wellendorf H, Kaur Sakhib A, Samuelsen JT, Thomsen C, Kocbach Bølling A, Kopperud HM. Presence and leaching of bisphenol a (BPA) from dental materials. Acta Biomater Odontol Scand 2018, 4: 56–62. 12. Schedle A, Örtengren U, Eidler N, Gabauer M, Hensten A. Do adverse effects of dental materials exist? What are the consequences, and how can they be diagnosed and treated? Clin Oral Implants Res 2007; 18 Suppl 3: 232–56.

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Für die Auswahl eines Kompositmaterials für den Seitenzahnbereich sind daher unter anderem folgende Punkte entscheidend: • Dichter Verschluss der Kavität • Mechanische Belastbarkeit • Langlebigkeit • Ästhetisches Erscheinungsbild Auch haben wir uns bereits 2003 mit der Bestimmung von aus Kompositmateriali-

en herauslösbaren Substanzen13 und mit der Toxizitätstestung von BPA-hältigen und BPA-freien Materialien beschäftigt und festgestellt, dass ein BPA-freies Produkt im Vergleich zu den anderen getesteten Produkten besonders zytotoxisch war14. Das heißt, die Abwesenheit von BPA in einem Produkt bedeutet nicht automatisch, dass dieses Produkt anderen vorzuziehen ist. •

13. Schedle A, Ivanova M, Kenndler E. Determination of ethoxylated bisphenol A dimethacrylate monomers in dental composites by micellar electrokinetic chromatography. J Chormatogr A 990: 231–237, 2003. 14. Franz A, König F, Anglmayer M, RauschFan X, Gille G, Rausch W, Lucas T, Sperr W, Schedle A. Cytotoxic effects of packable and nonpackable dental composites. Dent Mater 19: 382–392, 2003.

Das Team Univ.-Prof. DDr. Andreas Moritz, Klinikvorstand und Leiter des Fachbereichs Zahnerhaltung & Parodontologie Univ.-Prof. DDr. Andreas Schedle, Leiter des Kompetenzzentrums für Dentalmaterialien

BEHANDLER

8. – 9. NOV. 2019 UNIVERSITÄTSZAHNKLINIK WIEN

E ONLIN T Z T E J LDEN ANME I2019.ORG

PATIENT

RISK MANAGEMENT 2020

OEG WWW.

CHERU B H Ü FR BIS BONUS 9 1.7.201

ÖGI KONGRESS 2019

RISK MANAGEMENT 2020

RISIKEN ERKENNEN – ERFOLGREICH MINIMIEREN

MATERIAL GIORGIO TABANELLA (I) ANDREAS STAVROPOULOS (S) NORBERT CIONCA (CH) CHRISTIAN WALTER (D)


Osteology Barcelona Vom 25. bis zum 29. April 2019 fand das „International Osteology Symposium“ in Barcelona statt. Unter dem Motto „THE NEXT reGENERATION” besuchten fast 3000 TeilnehmerInnen Vorträge, Workshops und Seminare mit dem Schwerpunkt der „Oralen Geweberegeneration“. Die Wiener Universitätszahnklinik war auf dem alle drei Jahre stattfindenden Kongress mit wissenschaftlichen Beiträgen vertreten.

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assend zum Thema „Regeneration“ standen die klinischen Vorträge beim „International Osteology Symposium“ im Zeichen der neuen Entwicklungen in der Implantologie und rekonstruktiven Chirurgie. Während in der sogenannten „Update Session“ die Fortschritte im Bereich der Implantologie erörtert wurden, so drehte sich in den Hauptvorträgen alles um heikle Fälle in der Hart- und Weichgewebsaugmentation und deren Langzeitbehandlung, die eindrücklich von bekannten Sprechern wie Prof. Buser (Schweiz), Prof. AlNawas (Deutschland) und Prof. Urban (Ungarn) dargestellt wurden. Prof. Dr. Gruber hielt einen Vortrag über den aktuellen Stand der Anwendung von Platelet-Rich Fibrin und stellte eigene Forschungsergebnisse zur Diskussion. Alle Sprecher betonten, dass der Fortschritt auf dem Gebiet der

Geweberegeneration auf biologischen und technischen Grundlagen beruht und demnach für den klinischen Erfolg in der täglichen Praxis entscheidend ist. Im Wettbewerb für „Basic Science“, den Prof. Dr. Gruber als Gutachter im Vorfeld und Moderator beim Symposium leitete, zeigten sich das hohe Niveau der aktuellen zahnmedizinischen Forschung und die Vielfalt der Technologien, die die orale Geweberegeneration in den kommenden Jahren voranbringen werden. Parallel zu den Hauptvorträgen fanden Vorträge für junge KollegInnen statt, die gezielt den Einstieg in die orale Implantologie und Geweberegeneration anschaulich und praktisch beleuchteten, und auch das interaktive Format des Fallwettbewerbs kam bei ihnen gut an. Es bestand dabei die Möglichkeit, klinische Fälle mit dem Publikum zu teilen. Für die Studierenden war es lehrreich, die zahl-

reichen Aspekte der oralen Regeneration, insbesondere der klinischen Anwendungen neuester Technologien, präsentiert zu bekommen. Die Teilnahme von 13 Personen in der Arbeitsgruppe von Prof. Gruber, darunter Studierende, DoktorandInnen und Visiting Scholars, verdeutlichen das internationale Niveau der Universitätszahnklinik Wien. Die präsentierten Arbeiten spannten einen Rahmen von in vitro und präklinischen Themen bis hin zu klinischer Forschung. Das Symposium zeigte deutlich, dass auch die jungen Studierenden der Universitätszahnklinik Wien, also THE NEXT reGENERATION, von internationalen Kongressen profitieren und neu erworbenes Wissen in die Ausbildung einfließt – zum Wohle der PatientInnen. (Die Teilnahme der Arbeitsgruppe an der Veranstaltung wurde von Dentspy Sirona unterstützt.) •

Das Team Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. nat. techn. Reinhard Gruber, Professor für Orale Biologie Assoc.-Prof.in Priv.-Doz.in Dr.in Dr.in Ulrike Kuchler, Fachbereich Orale Chirurgie

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Hat Milchzahnkaries einen Einfluss auf die Lebensqualität bei Kleinkindern? In der Zahnmedizin hat sich der Begriff der Lebensqualität mittlerweile als wichtiger Gradmesser etabliert. In der Kinderzahnheilkunde ist die Lebensqualitätsforschung noch ein relativ junges Gebiet.

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Abb. 1: Frühkindliche Karies bei einem 3-jährigen Kind

Antworten werden anschließend Punktwerte zugeordnet. Von einem kleinen Summenwert lässt sich eine subjektiv positiv erlebte mundgesundheitsbezogene Lebensqualität mit wenigen Einschränkungen ableiten, während ein hoher Wert für eine stark beeinträchtigte Lebensqualität im Mundbereich steht. Für die Studie wurden 241 Kleinkinder mit ihren Eltern aus der Sprechstunde des Fachbereichs Kinderzahnheilkunde rekrutiert. Alle Eltern füllten die deutschspra-

Abb. 2: Durchschnittlich berichtete Problempunkte bei kariesfreien Kindern und solchen mit mindestens einem kariösen Zahn.

Foto: Kartin Bekes

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m Rahmen einer Studie im Fachbereich Kinderzahnheilkunde an der Universitätszahnklinik Wien konnte erstmals ein deutschsprachiger Fragebogen zur Messung der (mundgesundheitsbezogenen) Lebensqualität für Kleinkinder im Alter von 0 bis 5 Jahren entwickelt werden. Der Begriff Lebensqualität fokussiert dabei darauf, welchen Einfluss orale Erkrankungen auf funktionelle, psychische und soziale Parameter haben. Die sogenannte „Early Childhood Oral Health Impact Scale“ (ECOHIS) wurde im Vorfeld aus dem Englischen übersetzt und auf ihre psychometrischen Eigenschaften überprüft. In diesem Übersichtsartikel werden das Instrument und seine Anwendungsmöglichkeiten dargestellt: Der zweiteilige Fragebogen setzt sich aus 13 Fragen zusammen, welche von den Eltern zu beantworten sind. Teil 1 umfasst Fragen zu den Auswirkungen der Mundgesundheit auf das Kind („Child impacts“), Teil 2 fokussiert auf Auswirkungen auf die Familie („Family impacts“) selbst. Der erste Teil unterteilt sich in vier weitere inhaltliche Abschnitte: Symptome des Kindes, Funktionen des Kindes, Psyche des Kindes, Selbstbild des Kindes und soziale Interaktion. Teil 2 gliedert sich in zwei Bereiche: Leiden der Eltern und Funktion der Familie. Die Antwortmöglichkeiten werden auf einer Mehrstufenskala angegeben, welche folgende Abstufungen umfasst: „nie“, „kaum“, „ab und zu“, „oft“, „sehr oft“ und „weiß nicht“. Den


chige Version des Fragebogens aus. Die Kinder wurden zahnärztlich untersucht. Für die Untersuchung der Validität des Fragebogens wurde die Gruppe der rekrutierten Kinder (mittleres Alter 3,7 Jahre) in „kariesfrei“ und „kariesbefallen“ unterteilt (Abb. 1). 46,9 % (N = 113) der Kleinkinder waren kariesfrei und wiesen einen dmft von 0 auf. Im Durchschnitt berichteten die Eltern dieser Kinder von

3,3 Problempunkten. Beim Vorliegen von bereits mindestens einem kariösen Zahn (dmft ≥ 1) erhöhte sich dieser Punktwert auf 8,6 Punkte, d. h., die Lebensqualität verschlechterte sich um das 2,6-Fache (Abb. 2). Diese Verschlechterung war in allen Fragenkategorien konstant. Die Fragen mit der höchsten Anzahl von Antworten, die aus Sicht der Eltern Einfluss auf die Lebensqualität der Kinder hatten,

Zur Person Univ.-Prof.in Dr.in Katrin Bekes, MME Leiterin des Fachbereichs Kinderzahnheilkunde

waren: „Schmerzen an den Zähnen, im Mund oder im Kiefer” (Child impact) und „sich schuldig gefühlt” (Family impact). Die Ergebnisse lassen schlussfolgern, dass Milchzahnkaries ein ernst zu nehmendes Problem darstellt. Betroffene Kinder weisen eine eingeschränktere Lebensqualität mit mehr Problemen auf. Damit konnte auch die Validität des Fragebogens nachgewiesen werden. Mit der Entwicklung des neuen Fragebogens kann zukünftig auch der Einfluss anderer oraler Krankheitsbilder auf die Lebensqualität bei Kleinkindern standardisiert gemessen werden. Eine Aufschlüsselung der Ergebnisse kann in der kürzlich veröffentlichten Publikation nachgelesen werden: Bekes K, Omara M, Safar S, Stamm T: The German version of Early Childhood Oral Health Impact Scale (ECOHIS-G): translation, reliability, and validity. Clin Oral Investig. 2019 Apr 16. doi: 10.1007/s00784-01902893-1. [Epub ahead of print]. •

Deutsche Gesellschaft für Kinderzahnheilkunde

Jahrestagung 26. – 28.09.2019

WIEN

Palais Ferstel Themen: Early Childhood Caries – Immer noch ungelöst? Lebensqualität in der (Zahn-)Medizin – Wie nehmen Kinder und Eltern Gesundheit wahr? Interdisziplinäre Aspekte in der Kinder- und Jugendzahnheilkunde – Logopädie und Kieferorthopädie

Informationen und Anmeldung unter

www.dgkiz-wien2019.de


Fallstudie aus der Notfallambulanz: Behandlung eines Zahntraumas TraumapatientInnen, die durch einen Unfall an- bzw. ausgeschlagene oder gebrochene Zähne davongetragen haben, werden in der Wiener Universitätszahnklinik nach modernsten Standards behandelt.

Abb. 1: Ausgangssituation: Kronenfraktur dreier Schneidezähne

Abb. 4: Auch die Nahaufnahme zeigt ein perfektes Ergebnis.

F

ür TraumapatientInnen mit Zahnfrakturen und ähnlichen Verletzungen, die zu uns in die Notfallambulanz kommen, stehen meist weniger die Schmerzen im Vordergrund. Die

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Abb. 2: Von der Ausgangssituation wird ein kontaktloser, digitaler Mundscan angefertigt (siehe auch Seite 14).

Abb. 3: Veronika Eberts Gebiss nach dem Anbringen der am Computer modellierten und aus Keramik gefrästen Kronen

Abb. 5: Wenige Stunden nach dem Unfall, der drei gebrochene Frontzähne und massive Weichteilverletzungen zur Folge hatte

Abb. 6: Bei der ersten Kontrolluntersuchung zeigt sich ein makelloser ästhetischer Eindruck.

Sorge um die Ästhetik ist das zentrale Thema, das vor allem auch das Trauma bedingt“, sagt DDr. Robert Mallinger. Als Leiter der Notfallambulanz mit Traumaversorgung an der Universitätszahn-

klinik Wien behandelt er gemeinsam mit seinem Team durchschnittlich ein bis drei Zahntraumen pro Tag – Tendenz steigend. „Zu uns kommen Menschen aller Altersgruppen und Gesellschafts-


schichten. Wir behandeln Frontalzahntraumen aus Skaterparks, Erlebnisbädern u. v. m.“, erklärt er. Ist ein Zahn, meist infolge eines Unfalls, angeschlagen, verschoben, ausgeschlagen oder gebrochen, spricht man von ebendiesem Zahntrauma. Betroffen sind davon meist die Vorder- bzw. Schneidezähne. So hat es auch Patientin Dr.in Veronika Ebert erlebt, die bei einer Radtour in Klosterneuburg eine Bodenschwelle am Donauradweg übersehen hat und Kopf voran auf ihr Gesicht gestürzt ist. Die unschönen Folgen waren, neben schmerzhaften Schürfwunden und Prellungen an Oberlippe und Kinn, eine Kronenfraktur dreier Schneidezähne. (Abb. 1 und Abb. 2) Führend in Europa Dr.in Ebert hatte das Glück, von ihrer ersten Anlaufstelle, dem Landesklinikum Klosterneuburg, sofort der Universitätszahnklinik Wien zugewiesen zu werden. „Wir verfügen über eine große Expertise

in der Versorgung von Frontzahntraumen und sind damit wohl jedenfalls in Europa führend. Einerseits weil hier erfahrene ExpertInnen arbeiten und andererseits weil wir über das technische Equipment verfügen, um die Versorgung best- und schnellstmöglich durchführen zu können“, erklärt DDr. Mallinger. Neben Dr.in Ivana Buchmayer, die sich auf Traumabehandlungen spezialisiert hat, sorgt der erfahrene Leiter der Radiologie, Ao. Univ.-Prof. Dr. André Gahleitner dafür, dass die Röntgenbilder der Zahnverletzungen korrekt beurteilt werden. „Ich habe mich jedenfalls pünktlich um viertel vor acht Uhr morgens bei der zentralen Aufnahme der Universitätszahnklinik Wien angemeldet“, erzählt die Patientin Dr.in Veronika Ebert. Sie unterrichtet Biochemie und Molekularbiologie an der HBLVA für chemische Industrie und ist daher auf ein intaktes Sprachorgan angewiesen. „So wie ich ausgesehen habe, hätte ich unmöglich unterrichten können. Außerdem hatte

ich Angst davor, mich an den abgebrochenen, scharfen Kanten beim Sprechen selbst zu verletzten“, beschreibt sie. Die Erstversorgung Im Rahmen der Erstversorgung von TraumapatientInnen wird nach eingehender Anamnese im zweiten Schritt, je nach Verletzungsgrad und Bedarf, ein Schmerzmittel verabreicht oder eine Lokalanästhesie vorgenommen. „Schmerzen sind aber selten ein Problem, denn diese treten bei den meist unter Schock stehenden Patienten sowieso infolge des Unfalls auf. Bei der Behandlung werden sie dank modernster Technik nicht verstärkt“, erklärt DDr. Mallinger. Er beobachtet, dass sich der Altersdurchschnitt von TraumapatientInnen über die Jahre nach oben verschoben hat. Insbesondere durch die immer größere Beliebtheit des Fahrradfahrens, auch mit motorbetriebener Unterstützung für ältere Semester, und den Elektro-RollerTrend bei Erwachsenen. ‣

Erste Hilfe Checkliste der Universitätszahnklinik Wien zur Akutversorgung bei Zahnunfällen •

Ist die verletzte Person bei Bewusstsein? In jedem Fall Hilfe holen und leisten.

Gibt es Blutungen aus dem Mund? Unbedingt die Mundhöhle auf eventuelle Zahnverletzungen untersuchen!

Gibt es lose im Mund liegende Zähne oder „verlorene“ Zähne bzw. Bruchstücke? Hier gilt es, lose Zähne aus der Mundhöhle zu entfernen und nicht auffindbare Zahnstücke umgehend an der Unfallstelle zu suchen.

Idealerweise die Zähne bzw. Bruchstücke in Zahnrettungsbox legen, damit sie nicht austrocknen.

Sollte keine Zahnrettungsbox verfügbar sein, müssen die Zähne bzw. Bruchstücke unbedingt in einem physiologischen Medium aufbewahrt werden, das verhindert, dass der Zahn austrocknet. Das Überleben der Zellen auf der Wurzeloberfläche wird so unterstützt. Neben dem Nährmedium der Zahnrettungsbox können auch kalte, ultrahoch erhitzte Milch, sterile und isotone Kochsalzlösung, Speichel und notfalls Wasser für den Transport herangezogen werden.

Bei einer Trockenlagerungszeit von 15 bis 60 Minuten sind die PDL-Zellen bereits geschädigt, jedoch noch vital. Wird der Zahn hingegen über 60 Minuten lang trocken gelagert, sind die PDL-Zellen avital.

Bei einem ausgeschlagenen Zahn ist die Prognose von der Überlebensrate der Desmodontalzellen auf der Wurzeloberfläche abhängig.

Bis zur Wiedereinpflanzung eines Zahns sollten maximal 30 Minuten vergehen.

Ist dies nicht möglich, so verlängert eine Zahnrettungsbox die „Überlebenszeit“.

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Abb. 7: Fallbeispiel mit zwei ausgeschlagenen Schneidezähnen

Abb. 8: Die reimplantierten Zähne werden mit einer Schiene fixiert.

„Dadurch verunfallen unsere PatientInnen mit höheren Geschwindigkeiten. Die Zähne sind im Ernstfall meistens ungeschützt“, erklärt der Leiter der Notfallambulanz. Nach der Begutachtung des Gesichts, der Weichteile und der Reinigung werden die betroffene Zahnhartsubstanz und eine etwaige Pulpeneröffnung begutachtet. Ob auch eine antibiotische Abschirmung verabreicht werden muss, hängt vom Verletzungsgrad ab. Die Tetanusimpfung wird in der Regel standardmäßig aufgefrischt, so auch beim Fall der Patientin Dr.in Veronika Ebert. Wie alle PatientInnen der Universitätszahnklinik Wien profitierte auch sie schon bei der Diagnostik von den fortschrittlichen technischen Möglichkeiten, die die Notfallambulanz zur Versorgung von Traumen bietet. Die Diagnostik Nachdem routinemäßig radiologische Untersuchungen (DVT, OPTG, KB) und

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ein Computertomografie-Scan gemacht wurden, um weitere Verletzungen wie beispielsweise einen Kieferbruch auszuschließen, kann ein digitaler Mundscan durchgeführt werden, was dem neuesten Stand der Technik entspricht. „Die digitale Abformung ermöglicht es uns, Abdrücke zu machen, ohne ein weiteres Trauma zu setzen. Abdruckmassen aus Silikon sind dadurch nicht mehr nötig“, betont DDr. Mallinger. Durch diesen rein optischen Abdruck des Gebisses kann das Trauma erneut psychologisch abgefangen werden, da ohne Berührung auch keine zusätzlichen Schmerzen entstehen. Zu diesem Zeitpunkt steht auch bereits fest, ob die betroffenen Zähne mit Kompositmaterialien repariert werden können, reimplantiert werden müssen oder mit Schienen wieder fixiert und in Position gebracht werden können. „Das alles ist bereits am Vormittag geschehen und ich war aufgrund meines Zustandes sehr froh, dass schnell etwas passiert ist. Meine Verletzungen im Gesicht waren schmerzhaft, aber erträglich, da mein Cortisolspiegel vermutlich noch erhöht war. Das Team vor Ort war aber so nett zu mir, da habe mich trotzdem wohlgefühlt“, so Dr.in Ebert zufrieden. Gegen 12 Uhr mittags war der optische Scan der Patientin des vorliegenden Fallbeispiels bereits erledigt. Die Rekonstruktion Die Daten aus dem Scanner, wobei es sich im Grunde um eine spezielle Kamera handelt, die die Zähne aufnimmt, werden anschließend über das hausinterne Netzwerk an Zahntechnikmeister Tom Vaskovich und sein kompetentes Zahntechniklabor-Team gesendet. Dort wird von einer speziellen Software ein 3D-Modell errechnet und simuliert. Aufgrund dieser Daten kann einerseits ein physisches Modell des Gebisses vom 3D-Drucker erstellt werden. Andererseits können bereits am PC und rein digital die benötigten Ersatzteile bzw. Kronen konstruiert werden. Zudem wird mit modernsten Verfahren auch die exakte Farbe der erforderlichen Zahnrekonstruktion ermittelt. Sobald die betreffenden Ersatzteile fertig modelliert sind, kommt die Fräse zum Einsatz. Aus

hochwertigen Keramikblöcken können alle Rekonstruktionen exakt nach dem zuvor erstellten 3D-Modell herausgefräst werden. „In der Anfangsphase können wir aufgrund der Zusammenarbeit mit dem Zahnlabor und der freundlichen Unterstützung von Leiter Tom Vascovic solche Sofortversorgungen durchführen, ohne dass der finanzielle Aspekt eine Rolle spielt. Aber auch in Zukunft soll die schnelle und hochwertige Versorgung von Frontzahntraumen keine Frage des Geldes sein und sich in etwa im Rahmen einer konventionellen Versorgung bewegen. Viele hier behandelte Fälle sind als Unfälle ohnehin von Versicherungen gedeckt. Auf die Gesamtversorgung eines Zahntraumas berechnet kommt es durch die Zeitersparnis, das Wegfallen von vielen Zwischenschritten, das oftmalige Anfertigen von Provisorien und nicht zuletzt die Verkürzung von Krankenständen zu einer Verringerung der Kosten“, erklärt DDr. Mallinger. Gegen 14 Uhr waren auch die drei Zahnkronen für die Behandlung von Dr. Ebertin fertig. „Es ist so zügig vorangegangen. Ich war ganz begeistert, dass die gesamte Verletzung am selben Tag versorgt wurde“, sagt sie. Sollte keine Nachversorgung mehr nötig sein, können TraumapatientInnen nach der Erstversorgung durch die Notfallambulanz der Wiener Universitätszahnklinik mit den erfolgten Rekonstruktionen der Zähne wieder in ihren Alltag entlassen werden. Die Reimplantation Dr.in Veronika Ebert ist eine Reimplantation der betroffenen Zähne zum Glück erspart geblieben. Jedoch bei jedem Zahnunfall, bei dem ein oder mehrere Zähne beschädigt bzw. ausgeschlagen werden, ist es sehr wichtig, „den Zahn bzw. die Bruchstücke feucht aufzubewahren und so schnell wie möglich in die Zahnklinik zu fahren“, betont die Zahntraumaspezialistin Dr.in Buchmayer (siehe Kasten „Checkliste zur Akutversorgung“ auf Seite 11). „Man hat 15 bis maximal 30 Minuten Zeit, um einen Zahn ohne Komplikationen zu reimplantieren“, betont sie. Zur Prävention von Zahnunfällen empfiehlt die Expertin, bei Risikosportarten eine Sportschutzschiene zu tragen,


da die Zähne ansonsten schutzlos sind. „Bei Kindern ist wichtig, dass die Schiene alle sechs Monate neu angefertigt wird, da ansonsten das Wachstum des Kiefers gehemmt wird“, erklärt sie. Neue Möglichkeiten „Zusammen mit ZTM Vaskovich (mehr dazu auf Seite 14) haben wir einen Behandlungsablauf entwickelt, der es

uns ermöglicht, TraumapatientInnen mit Zahnfrakturen am selben Tag zu versorgen und, was die Zähne betrifft, mit einem ästhetisch hochwertigen Ergebnis zu entlassen“, so DDr. Mallinger. Dr.in Veronika Ebert fehlt nun nur noch ein relativ schmerzfreies Anbringen der vollautomatisch gefrästen Kronen mit einem speziellen Keramikkleber (Abb. 3 bis 6.) „Optisch ist das Ergebnis perfekt.

Es ist noch niemandem aufgefallen, da auch die Zahnfarbe perfekt angepasst wurde. Ich glaube, meine Zähne sind jetzt schöner als vorher“, sagt die zufriedene Patientin. DDr. Robert Mallinger und sein Team sind Vorreiter auf ihrem Gebiet. „Wir können das aktuell besser als erhofft, da die digitale Zahnheilkunde auf dem Gebiet der Traumatologie völlig neue Möglichkeiten bietet.“•

Das Team DDr. Robert Mallinger, Leiter der Notfallambulanz mit Traumaversorgung Dr.in Ivana Buchmayer, Allgemeine Ambulanz

GMT 60782 DE © Nobel Biocare Services AG, 2019. Alle Rechte vorbehalten. Nobel Biocare, das Nobel Biocare Logo und alle sonstigen Marken sind, sofern nicht anderweitig angegeben oder aus dem Kontext ersichtlich, Marken der Nobel Biocare Gruppe. Weitere Informationen �inden Sie unter www.nobelbiocare.com/trademarks. Die Produktabbildungen sind nicht notwendigerweise maßstabsgetreu. Haftungsausschluss: Einige Produkte sind unter Umständen nicht in allen Märkten �ür den Verkauf zugelassen. Bitte wenden Sie sich an Ihre Nobel Biocare Vertriebsniederlassung, um aktuelle Informationen zur Produktpalette und Ver�ügbarkeit zu erhalten. Gemäß US-Bundesgesetz darf dieses Produkt nur an Zahnärzte oder auf deren Anordnung verkauft werden. Für die vollständigen Informationen zur Verschreibung, einschließlich Indikationen, Gegenanzeigen, Warnungen und Vorsichtsmaßnahmen ziehen Sie die Gebrauchsanweisung zu Rate.

Univ.-Prof. Dr. André Gahleitner, Leiter des Fachbereichs Radiologie

Zellen und Ober�läche – hier stimmt die Chemie! Xeal und TiUltra: zwei neue bahnbrechende Ober�lächen, in deren Entwicklung unser jahrzehntelang erworbenes Wissen zum Thema Anodisierung ge�lossen ist. Wir haben die Ober�lächenchemie und Topogra�ie vom Abutment bis zur Implantatspitze neu konzipiert, um auf jedem Niveau eine optimale Gewebeintegration zu erreichen. Damit starten wir nun in die Ära der Mucointegration™.

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Zahntechnische Traumaversorgung Das Zahntechniklabor der Wiener Universitätszahnklinik hat sich auf die Erstellung von Zahnersatz, mithilfe neuester Technologien, spezialisiert. Kein Zahnersatz, der hier modelliert wird, gleicht dem anderen.

Abb. 1: Digitaler Abdruck, der vom Scanner in der Notfallambulanz erstellt wird

Abb. 2: Am Rechner generiertes 3DModell von bei einem Fahrradunfall abgebrochenen Schneidezähnen

Abb. 3: Keramikrohlinge, die entsprechend dem 3D-Modell von der Maschine gefräst werden

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ehlt ein Zahn, so mindert das nicht nur die Schönheit des Gebisses, sondern vor allem auch seine Funktionalität. „Wir Zahntechniker arbeiten an der Schnittstelle von Medizin, modernster Technologie und Handwerk“, sagt Zahntechnikmeister Tom Vaskovich, Leiter des zahntechnischen Labors der Universitätszahnklinik Wien. Nach der Erstversorgung von TraumapatientInnen nach Zahnunfällen, die in der hauseigenen Notfallambulanz behandelt werden, kommt das Team der Zahntechnik zum Einsatz. Durch Forschungstätigkeit und Weiterbildungen ist es stets mit den neuesten wissenschaftlichen Erkennt-

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nissen vertraut und erfüllt somit höchste technische und ästhetische Ansprüche. Alles in 3D Dank modernster Technik, die hier zur Traumaversorgung zum Einsatz kommt, ist eine kontaktlose, digitale Abformung der Zähne möglich. Es wird dabei von einem speziellen Scanner ein dreidimensionales Bild aufgenommen und in ein 3D-Modell umgerechnet (Abb. 1 und 2). Außerdem wird die Farbe des zu rekonstruierenden Zahnmaterials ermittelt bzw. gemessen. Diese wertvollen Daten werden anschließend über das hausinterne Netzwerk an ZTM Vaskovich und sein Team übermit-

telt. „Dieser Vorgang muss schnell gehen, denn die Traumaversorgung muss sofort erfolgen“, betont der Leiter des Zahntechniklabors. Im Zahnlabor werden die Informationen digital verarbeitet und anhand eines 3D-Modells, direkt am PC, der Zahnersatz rekonstruiert. Das spezielle Softwareprogramm leitet im Anschluss die Parameter der digital modellierten Modelle an die Hightech-Fräse bzw. den 3D-Drucker weiter. „Als moderner zahntechnischer Betrieb investieren wir laufend in moderne Technologien. Wenn möglich arbeiten wir mit Produkten, die in Österreich entwickelt und vertrieben werden", so Vaskovich.


stellen bzw. neu fräsen“, betont er. Wenn es darauf ankommt, dauert die komplett Traumaversorgung nur rund 1,5 Stunden, bis der Patient/die Patientin wieder entlassen wird.

Abb. 4: Zahnmodell mit angepassten, fertig gefrästen Keramik-Kronen

Abb. 5: Die geschliffenen und polierten Keramik-Kronen sind bereit und können dem Patienten/der Patientin angepasst werden.

Materialien Es gibt eine Vielzahl von Materialien zur Versorgung beschädigter Zähne. Durch die richtige Auswahl können Zahnfrakturen schonend behandelt werden. Kunststoffe werden im fortschrittlichen zahntechnischen Labor der Universitätszahnklinik Wien sehr weitreichend und zu Testzwecken eingesetzt. Zahnfarbige Kunststoffe sowie Komposite (hochfeste Kunststoffe mit Keramikbestandteilen) dienen zur provisorischen Versorgung. Auch hochwertige Keramiken, aus denen Zahnersatzteile zur definitiven Versorgung gefertigt werden, können von der Fräse vollautomatisch in Form gebracht werden. Sogar Schienen aus Titan, die zur Stabilisierung lockerer oder reim-

plantierter Zähne dienen, werden hier gefräst. „Nachdem das 3D-Modell am Bildschirm fertig ist, sucht man sich den entsprechenden Rohling (Abb. 3) aus, spannt ihn in die Fräsmaschine ein und in kurzer Zeit ist der benötigte Zahnersatz fertig“, erklärt Vaskovich. Ein Keramikrohling, der einen der Natur nachgeahmten Farbverlauf aufweist, wird beispielsweise je nach Farbwunsch entsprechend in der Maschine positioniert. Bis eine Krone fertig gefräst ist, dauert es meist nur 13 bis 20 Minuten. Die Fertigung einer Schiene kann jedoch bis zu zwei Stunden dauern. „Wenn man einmal so einen digitalen Abdruck von PatientInnen gemacht hat, kann unser Labor das jeweilige Ersatzteil im Bedarfsfall übrigens immer wieder her-

Zur Person ZTM Tom Vaskovich, Leiter des Zahntechnischen Labors

Automatisierter Fertigungsprozess „Damit wir optimale Ergebnisse erzielen, ist es äußerst wichtig, dass die TraumapatientInnen möglichst unverzüglich in die Notambulanz kommen“, betont Vaskovich. Ein rein digitaler Workflow macht es den Traumatologie-ExpertInnen heute möglich, eine besonders rasche und schmerzfreie Erstversorgung zu gewährleisten. Das Zahntechniklabor an der Universitätszahnklinik Wien übernimmt dabei die umfassende Versorgung aller technischen Arbeiten, um die Ästhetik und Funktionalität des Gebisses der PatientInnen wiederherzustellen. Der hochmoderne, automatisierte Fertigungsprozess bedient sich einer CAD-Software, die es erst möglich macht, 3D-Konstruktionen und -Modelle am Rechner zu erstellen. Wie auf Abbildung 2 gut erkennbar, sind die Frakturen der einzelnen Zähne der betreffenden Patientin bis ins kleinste Detail digitalisiert. Der so erstellte SDL-Datensatz kann im Anschluss an jede beliebige Fertigungseinheit gesendet werden. „Der 3D-Drucker kann im Prinzip alles drucken“, erklärt der Zahntechnikmeister. Traumaversorgung an einem Tag Sobald der jeweilige Zahnersatzteil fertig gefräst wurde, muss er noch manuell geschliffen, nachbearbeitet, poliert und an das Zahnmodell des Patienten/der Patientin angepasst werden, das ebenfalls vollautomatisch aus dem 3D-Drucker kommt. „Man kann sich das im vorliegenden Fall wie Schalen vorstellen, die die gesamten abgebrochenen Zähne umschließen, sodass vom Schaden nichts mehr zu sehen ist“, erklärt ZTM Vaskovich abschließend. Das interdisziplinäre Ziel des Zahntechniklabors, in Zusammenarbeit mit der Notfallambulanz, ist eine hochwertige Traumaversorgung an nur einem Tag. Denn ein Zahn, der schnell wieder vollständig rekonstruiert ist, ist auch für die weitere Therapie wesentlich wertvoller.•

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Laufen für die Krebsforschung Am 5. Oktober findet wieder der Krebsforschungslauf am Unicampus Altes AKH und der Universitätszahnklinik Wien statt. Dabei steht nicht Gewinnen, sondern Teamwork im ­Vordergrund, denn für jede gelaufene Meile fließt Geld in die Krebsforschung.

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eim mittlerweile 13. Krebsforschungslauf der MedUni Wien treten FreundInnen, KollegInnen und sogar ganze Familien und Firmenteams an. Allen geht es darum, einfach dabei zu sein und sich in entspannter und fröhlicher Atmosphäre gemeinsam für einen guten Zweck zu engagieren. Im vergangenen Jahr absolvierten 3.695 LäuferInnen, davon 2.351 in 98 Firmenteams, insgesamt 20.064 Meilen und erliefen so über 200.000 Euro für die Krebsforschung. Mit den eingenommenen Spenden werden aktuell zehn Projekte gefördert, deren Auswahl durch eine international besetzte ExpertInnenjury erfolgte. Beworben hatten sich mehr als 80 Projekte.

Wer wieder oder auch zum ersten Mal mitlaufen oder mitwalken möchte, kann sich am 5. Oktober ab 9 Uhr beim Start/ Ziel am Unicampus Altes AKH eine persönliche Startnummer abholen. Die Mindestspende dafür beträgt 20 Euro. Von 10 bis 14 Uhr ist der Rundkurs (eine Meile = 1.609 Meter) an diesem Tag geöffnet, das heißt, die Teilnehmenden können jederzeit starten, Pause machen und den Lauf beenden. Wie viele Runden sie drehen, entscheiden sie jeweils selbst. Chillen und plaudern können LäuferInnen und Publikum am besten im Start- und-ZielAreal, wo die Radio-Wien-DJane Jassy Field für gute Stimmung sorgt, sie sich verpflegen können und am Ende die Urkunden übergeben werden. •

Alle Infos zur Teilnahme und zu den geförderten Projekten gibt es unter www.meduniwien.ac.at/ krebsforschungslauf beziehungsweise www.facebook.com/krebsforschungslauf

Sommeruni für Kids und Herbstkonzert

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it dem Schwerpunkt „Gene“ und 96 Veranstaltungen zu unterschiedlichen Themen findet die KinderuniMedizin vom 15. bis 19. Juli im Hörsaalzentrum der MedUni Wien im AKH Wien statt. Kids von sieben bis zwölf Jahren entdecken ihre Freude an medizinischer Wissenschaft und Forschung, selbstverständlich auch im Bereich Zahnmedizin. Die KinderuniMedizin ist zum 17. Mal Teil der KinderuniWien (vom

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8. bis 20. Juli). Programm und Anmeldung bis 4. Juli unter www.kinderuni.at. Ein weiteres Highlight ist das SemesterEröffnungskonzert am 30. September um 18.30 Uhr im Van Swieten Saal der MedUni Wien mit dem akademischen Symphonieorchester Sinfonia Academica. Karten kosten 25 Euro bzw. für AlumniClub-Mitglieder und Studierende 10 Euro. Erhältlich u. a. im MedUni Shop und unter www.alumni-club.meduniwien.ac.at. •

Fotos: MedUni Wien/Kovic, KinderuniWien

Wie sehen Gene unter der Lupe aus? Warum gibt es Menschen mit sechs F­ ingern? Die KinderuniMedizin macht spielerisch Lust auf Wissenschaft und Forschung.


Bohrmaschine „Erado“ von George Fellows Harrington (1812–1895)

Foto: INTERFOTO/Alamy Stock Foto

Wer von uns hat nicht als Kind gerne mit Schuco-Autos gespielt? Aber wer von uns hat jemals daran gedacht, dass diese Art der aufziehbaren Mechanik zum Bohren an Zähnen verwendet werden könnte? Auf diese Idee kam George Fellows Harrington (1812–1895), der 1864 eine Bohrmaschine mit Uhrwerkmotor – er nannte sie „Erado“ – vorstellte. Im darauffolgenden Jahr erweiterte er diese Vorrichtung um einen Winkelkopf mit austauschbarem Bohrer, was die Zugänglichkeit zum hinteren Bereich der Zähne entsprechend erhöhen sollte. Ob diese mehr an eine Spieldose als an ein Bohrgerät erinnernde Erfindung mit ihren scharrenden Geräuschen den PatientInnen weniger Pein verursachte als die damals verwendeten martialischen Bohrbehelfe, mag dahingestellt sein. Jedenfalls war die mit überaus kunstvollen Verzierungen versehene Bohrmaschine aus Silber, die in einer kunstvollen, mit Samt ausgeschlagenen, walnussfurnierten Kassette für nur sechs Guinees lieferbar war, sicher mehr Attraktion für das Auge als für die zahnärztliche Arbeit. Zwar gönnten die oftmaligen Unterbrechungen des Zahnbohrens den PatientInnen so manche Atempause – schließlich musste man das Uhrwerk alle zwei Minuten aufziehen –, was für diese nicht unattraktiv gewesen sein mag. Immerhin war dies die erste Bohrmaschine, die mit nur einer Hand bedient werden konnte. Dennoch weiß jede/ jeder heutige ZahnbehandlerIn, wie mühsam solche Behandlungspausen für den raschen Ablauf einer Zahnbehandlung gewesen sein dürften, was sicher letztlich dazu führte, dass sich diese Art des Bohrens im Zahn nicht durchsetzen konnte.

Für den Start einer lebenslangen, gesunden Mundhygiene. Die frühzeitige Gewöhnung an die tägliche Mundpflegeroutine bei Babys ist sehr wichtig, stellt aber auch oft eine Herausforderung dar. Aus diesem Grund hat MAM mit mehr als 20 medizinischen ExpertInnen ein neues Mundpflege-Sortiment entwickelt. Damit wird das Zähneputzen zu einer sicheren und angenehmen Erfahrung für Kinder und Eltern. ZÄHNEPUTZEN MACHT SPASS! Brushy der Bär liebt das Zähneputzen! Die entzückende Geschichte dazu auf www.mambaby.com oder der Gratis-App MAM Brushy Time!

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DDr. Johannes Kirchner, Kustos des Zahnmuseums Wien

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Erfolgreich beim VCM Dieses Jahr starteten insgesamt 20 LäuferInnen mit fünf Staffeln der Universitätszahnklinik Wien beim Wien-Marathon.

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ereits zum vierten Mal nahmen StudentInnen und ÄrztInnen der Universitätszahnklinik Wien erfolgreich am Vienna-City-Marathon teil. Die Teilnahmegebühren übernahmen die Sponsoren Pluradent und VDW. Sponsoring kam auch von der Universitätszahnklinik Wien. Die Ergebnisse der insgesamt fünf Staffeln zu je vier LäuferInnen konnten sich sehen lassen. So erzielte die/der erste unter den StudentInnen den Gesamtrang 48 und den Mixed-Rang 18. Das Training dafür fand individuell statt. Manche TeilnehmerInnen befinden sich regelmäßig im Training, andere haben sich speziell für den Marathon vorbereitet. 2015 hat Organisator Ing. DDr. Michael Edelmayer mit einer Staffel begonnen, nach und nach kamen einzelne Halbarathon-LäuferInnen hinzu, bis 2019 das Maximum mit 20 LäuferInnen erreicht wurde! •

Die TeilnehmerInnen des Vienna-City-Marathons

Univ.-Prof. DDr. Erwin Jonke Fachbereich Kieferorthopädie Universitätszahnklinik Wien www.unizahnklinik-wien.at

Hands on course • Hands on course • Hands on course • Hands on course • Hands on course

16.11.2019 (9 – 17 Uhr) Dr. Heinz Winsauer

Distalisation und Expansion in Zeiten digitaler Fallplanung Die Verwendung von Minischrauben im vorderen Gaumen hat die kieferorthopädische Behandlung grundlegend verändert. Neue innovative Geräte werden am Behandlungsplatz ohne Abdruck und ohne Labor direkt eingesetzt. Sie ermöglichen bei Bedarf eine gleichzeitige Erweiterung und Distalisierung. Technologische Neuerungen wie Oralscanner und -drucker, digitale Volumentomographie (DVT), und entsprechende Fallplanungssoftware bieten der Kieferorthopädin/dem Kieferorthopäden heute eine bessere Kontrolle der Minischraubenposition und damit mehr Sicherheit bei der Erstellung von Behandlungsgeräten.

Kursinhalt: • Erlernen der genauen anatomischen Verhältnisse • Durchführen einer schmerzfreien lokalen Betäubung • Auswahl der richtigen Minischrauben, deren korrekte Handhabung sowie die Insertion im Mund • Schritt für Schritt Einbau des TopJets und des MICRO2 Expanders sowie wiederholtes Üben am Typodont ermöglichen ein sofortiges und sicheres Anwenden dieser Techniken in der eigenen Praxis • Demonstration der Möglichkeiten digitaler Planung anhand von Fallbeispielen

Kursort:

Kurssprache: Deutsch

Informationen:

Universitätszahnklinik Wien Sensengasse 2a, 1090 Wien www.unizahnklinik-wien.at

Teilnahmegebühr: EUR 450,– pro Teilnehmer

Maria Strobl, Tel.: +43 1 40 070-4301 maria.strobl@meduniwien.ac.at

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(inkl. 10 % MwSt.)

Online-Registrierung: www.kfo-wien.at

Der Kurs ist mit 9 Fortbildungspunkten der Österreichischen Zahnärztekammer approbiert.


Kluge Köpfe Hier stellen wir Ihnen einige MitarbeiterIn­nen der Universitäts­zahnklinik Wien vor:

Dr.in med. dent. Jelena Simatovic Dr.in med. dent. Jelena Simatovic absolvierte 2016 das Studium der Zahnmedizin an der Universität Wien. Seither arbeitet sie als Assistenzzahnärztin im Fachbereich Prothetik der Universitätszahnklinik Wien. Ihre Schwerpunkte liegen in der Zahnerhaltung, der ästhetischen Zahnheilkunde und der abnehmbaren, fest sitzenden und implantatgetragenen Prothetik. Neben ihrer Lehrtätigkeit in der studentischen Ausbildung (vorklinische Praktika, Diplomarbeitsbetreuung) ist Dr.in Simatovic sowohl in der prothetischen Ambulanz als auch in der Spezialambulanz für Funktionsstörungen involviert. Im Jahr 2017 absolvierte sie das Curriculum für mikroskopische Endodontie der österreichischen Gesellschaft für Endodontie.

Mag. Hassan ShokoohiTabrizi Mag. Hassan Shokoohi-Tabrizi ist seit Jänner 2016 an der Universitätszahnklinik Wien beschäftigt. Allerdings arbeitete er bereits im Jahr 1997 für verschiedene Projekte mit der Universitätszahnklinik Wien zusammen. Zurzeit leitet Mag. Shokoohi-Tabrizi den Bereich Core Facility Applied Physics, Laser and CAD/CAM Technology. Dabei handelt es sich um Grundlagenforschung, Materialforschung sowie elektronenmikroskopische Untersuchungen. Mag. Shokoohi ist zudem stellvertretender Leiter für Qualitätsmanagement an der Universitätszahnklinik Wien, besitzt eine Zertifizierung nach ISO-Normen und ist als Laserschutzbeauftragter verantwortlich für alle technischen und Sicherheitsbelange.

Mag.a Barbara Schädl

Agata Grubac

Frau Mag.a Barbara Schädl ist seit Oktober 2013 im Zuge einer Kooperation zwischen der Universitätszahnklinik Wien und dem Ludwig-BoltzmannInstitut im histologischen Labor tätig. Sie kümmert sich um die histologische Aufarbeitung von Proben sowie um deren Einbettung, Färbung und um das Schneiden der Proben. Mag.a Schädl hat an der Universität Wien Biologie und Zoologie studiert. In ihrer Magisterarbeit beschäftigte sie sich mit dem Thema der abdominalen Muskulatur von Proturen. Mag.a Schädl war bereits mehrfach als Co-Autorin tätig. Das Spannende an ihrem Beruf ist vor allem die Forschung, denn das Feld der Geweberegeneration ist breit aufgebaut.

Seit 2008 arbeitet die diplomierte Gesundheits- und Krankenschwester Frau Agata Grubac in der Universitätszahnklinik Wien als Operationsschwester und als stellvertretende leitende Schwester im OP. Ihre Aufgabengebiete erstrecken sich von der Organisation und Koordination bis hin zur Aufsicht über die StudentInnen und Lehrlinge. Sie legt besonderes Augenmerk auf ein steriles und hygienisches Arbeitsumfeld. Frau Grubac instrumentiert bei chirurgischen Eingriffen im Operationssaal. Diese Tätigkeit bereitet ihr am meisten Freude. Frau Grubac liebt Herausforderungen und hat immer ein offenes Ohr für die Anliegen ihrer KollegInnen.

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Gut zu wissen Universitätszahnklinik Wien, Sensengasse 2a, 1090 Wien

ANFAHRT: Öffentliche Verkehrsmittel: • 37/38/40/41/42 von Schottentor – Haltestelle: Schwarzspanierstraße • 40/41/42 von Währinger Straße – Volksoper – Haltestelle: Sensengasse • 5/33 Haltestelle: Lazarettgasse • 43/44 Haltestelle: Lange Gasse (kurzer Fußmarsch durch das Alte AKH) Mit dem Auto: Gebührenpflichtige BOE-Parkgarage in der Sensengasse 3. Beachten Sie die Kurzparkzone im gesamten 9. Bezirk! FACHBEREICHE: • Zahnerhaltung und Parodontologie • Unit – Zahnärztliche Ausbildung • Kieferorthopädie • Orale Chirurgie • Prothetik • Radiologie • Kinderzahnheilkunde SPEZIALAMBULANZEN: • Spezialambulanz Ästhetische Zahnheilkunde Ansprechpartnerin: Monika Dangl Tel.: +43 1/400 70-2323 • Spezialambulanz Bulimie Ansprechpartnerin: Kerstin Geister Tel.: +43 1/400 70-2323 • Spezialambulanz Endodontie Ansprechpartnerin: Selma Sulejmanovic Tel.: +43 1/400 70-2145 • Spezialambulanz Funktionsstörungen Ansprechpartnerin: Alexandra Wolfer Tel.: +43 1/400 70-4930 • Spezialambulanz Implantologie Ansprechpartnerinnen: Maja Strainovic, Janina Moisl Tel.: +43 1/400 70-4121

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• Spezialambulanz Laserzahnheilkunde Ansprechpartnerin: Monika Dangl Tel.: +43 1/400 70-2323 • Spezialambulanz Mund- und Schleimhauterkrankungen Ansprechpartnerin: Maja Strainovic Tel.: +43 1/400 70-4121 ANSPRECHPARTNERINNEN – KONTAKTE: Zentrale Aufnahme Natascha Fuchs, Agnes Font, Helga Brixa, Bettina Lackner, Monika Saffer, Katharina Celar-Vojtechovsky, Mirija Tosuni, Yusuf Günes Tel.: +43 1/400 70-2000 E-Mail: aufnahme-unizahnklinik@ meduniwien.ac.at Allgemeine Ambulanz Gabriele Pleininger, Karoline Schweinberger Tel.: +43 1/400 70-2020 E-Mail: notfallambulanz-unizahnklinik@meduniwien.ac.at Klinische Bereiche • Zahnerhaltung und Parodontologie Sekretariat: Nina Filzwieser Tel.: +43 1/400 70-4720 E-Mail: zahnerhaltung-unizahn klinik@meduniwien.ac.at • Parodontologische Ambulanzen Leitstelle: Nina Filzwieser Tel.: +43 1/400 70-4720 E-Mail: parodontologie-unizahn klinik@meduniwien.ac.at • Prophylaxe-Center Leitstelle: Tamara Hauptmann Tel.: +43 1/400 70-4725 E-Mail: prophylaxecenter-unizahn klinik@meduniwien.ac.at • Kieferorthopädie Leitstelle: Barbara Lembachner

Tel.: +43 1/400 70-4321 Sekretariat: Maria Strobl Tel.: +43 1/400 70-4301 E-Mail: kfo-unizahnklinik@ meduniwien.ac.at • Orale Chirurgie Leitstelle, OP-Organisation: Maja Strainovic, Janina Moisl Tel.: +43 1/400 70-4121 Sekretariat: Brigitte Kneidinger Tel.: +43 1/400 70-4101 E-Mail: oralechirurgie-unizahn klinik@meduniwien.ac.at • Prothetik Sekretariat: Bettina Haruksteiner Tel.: +43 1/400 70-4901 E-Mail: prothetik-unizahnklinik@ meduniwien.ac.at • Radiologie Leitstelle: Christine Niziolek Tel.: +43 1/400 70-2420 E-Mail: radiologie-unizahnklinik@ meduniwien.ac.at • Kinderzahnheilkunde Leitstelle Tel.: +43 1/400 70-2820 Organisation: Susanne Preis Tel.: +43 1/400 70-2825 E-Mail: kinder-unizahnklinik@ meduniwien.ac.at ÖFFNUNGSZEITEN: Immer nach Terminvereinbarung! • Aufnahme von PatientInnen Zentrale Aufnahme: Montag–Donnerstag 7.30–17 Uhr, Freitag 7.30–15.30 Uhr • Notambulanz mit Trauma versorgung: Montag–Sonntag 8–13 Uhr, • Kieferorthopädie: Montag–Donnerstag 8–17 Uhr, Freitag 8–12 Uhr nach Termin vereinbarung


Follow us! Als innovative Institution öffnet sich die Universitätszahnklinik Wien mit eigenen Kanälen auf Instagram und YouTube den modernen Medien.

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https://www.youtube.com/channel/ UC1zOeryAPGLTH3Dm7Zis7hA

www.instagram.com/ universitätszahnklinikwien/

it den neuen Kanälen auf YouTube und Instagram spricht die Universitätszahnklinik Wien vor allem Studierende und PatientInnen an. Ein Redaktionsteam betreut die beiden sozialen Medien in Absprache mit der Geschäftsführung. Auf Instagram werden beispielsweise Fotos der Architektur der Gebäude und Bilder von Events und Partys geteilt. Der YouTube-Kanal zeigt u. a. Filme vom Tag der offenen Tür oder Vorträge für die Öffentlichkeit. Künftig wird die Universitätszahnklinik Wien auch auf Twitter und Facebook vertreten sein. Während auf Twitter hauptsächlich Publikationen, Forschungsergebnisse und die Ankündigung wissenschaftlicher Events zu sehen sein werden, werden auf Facebook Inhalte, die die Klinik betreffen, gepostet. •

Weiterbildung zur Prophylaxeassistenz Unter der Leitung von Dr. Michael Müller

Ort und Zeit:

Information und Anmeldung:

September 2019 bis April 2020 Universitätszahnklinik, Sensengasse 2a, 1090 Wien

pass-unizahnklinik@meduniwien.ac.at oder telefonisch unter 01 / 40070 – 4577 (Fr. Rutschek) www.unizahnklinik-wien.at/studium-aus-weiterbildung/ weiterbildung-zur-prophylaxeassistenz/

Kosten: € 4.290,– inklusive Instrumentenset und Lernunterlagen € 220,– Prüfungsgebühren (alle Preisangaben inkl. 10% MwSt.)

Begrenzte Teilnehmerzahl!


Zwischen Forschung und Lichtspielen Die Kindheit von Manuela Pensch war geprägt von der Faszination des Kinos. Ihre ­berufliche Leidenschaft fand sie später in der Forschung der Universitätszahnklinik Wien, doch ganz ließ sie ihre ­frühere Leidenschaft nie los. Als sich die Gelegenheit bot, nutzte sie diese und belebte 2017 die einst von ihren Großeltern gegründeten Lichtspiele in Gföhl wieder.

A

n der Universitätszahnklinik Wien ist Manuela Pensch seit Langem in der Forschung tätig. 1983 startete die heute 56-Jährige ihre Karriere an der Medizinischen Universität Wien, wo sie zu Beginn vor allem in der Anatomie arbeitete. Vor fast 30 Jahren wechselte sie schließlich an die Universitätszahnklinik Wien und ist dort heute für das Labormanagement im „Competence Center Tissue Engineering and Cell-Based Therapies“ zuständig. „Meine Leidenschaft hat schon immer der Forschung gegolten“, erklärt Pensch, weshalb sie sich dort genau in diesem Bereich bestens aufgehoben fühlt. „Ich mag vor allem das Bunte an der Forschung, das Internationale. Es gibt immer was Neues, es wird nie langweilig, man hat ständig mit verschiedenen Menschen zu tun und dabei auch sehr viel mit jungen Studierenden.“ Zudem sei ihr Forschungsgebiet in der Zellkultur auch

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noch einer ihrer liebsten Bereiche. Dabei hat sich im Laufe der Jahre und Jahrzehnte vieles geändert, allem voran die verwendeten Instrumente und Apparaturen. Wobei die gebürtige Niederösterreicherin betont, dass im Labor weiterhin kompetente Handarbeit wichtig ist und die elektronische Unterstützung die Arbeit erleichtert und auch sicherer macht. Primär ist die zunehmende Schnelllebigkeit eine Herausforderung geworden, welche durch den weltweiten Konkurrenzdruck verstärkt wurde. Kindheit im Kino Neben der Forschung hat Manuela Pensch aber noch eine zweite große Leidenschaft. Dieser widmet sie sich in ihrer Freizeit und auch dabei hat sie viel mit Menschen zu tun. Gemeinsam mit anderen in einem Verein betreibt sie seit wenigen Jahren die Lichtspiele Gföhl und

belebt damit eine Institution wieder, die 1923 eröffnet wurde und als ältestes Kino im Waldviertel gilt. Dabei verbindet Manuela Pensch ihre eigene Familiengeschichte mit dem Kinobetrieb. Pensch wuchs als Kind intensiv mit dem Kino auf („Manche Filme habe ich auch acht Mal gesehen“) und war immer mit involviert. Die Lichtspiele Gföhl sind seit jeher im Besitz ihrer Familie, wurden einst durch ihre Großeltern Franz und Maria Karch erbaut und betrieben und später von ihren Eltern weitergeführt und beim Tod der Mutter geschlossen. Danach stand das Schmuckstück im Stadtkern von Gföhl zehn Jahre lang leer – bis einige GföhlerInnen an Pensch herantraten und fragten, ob man das Kino nicht wieder bespielen könnte. Also wurde ein Verein zur Wiedereröffnung und Erhaltung des Gföhler Kinos gegründet, der nicht nur für die Wieder-

Fotos: privat, Ingrid Oentrich

1923 eröffnete das Ehepaar Karch (re.), die Großeltern von Manuela Pensch, die Lichtspiele Gföhl (li.); nicht nur die 35-mm-Filmrollen für die alten Vorführapparate (Mitte) zeugen von den frühen Jahren des Kinos.


auflebung des Kinos sorgt, sondern dabei auch ein besonderes Augenmerk auf die alten, noch vorhandenen Projektoren legt und darauf, dass das Wissen über diese Technik nicht verloren geht. Schwerpunkt österreichischer Film Nach der Wiedereröffnung der Lichtspiele Gföhl 2017 entstand eine spannende Mischung aus der Vorführung alter und neuer Filme, wobei das Hauptaugenmerk vor allem dem österreichischen Film gilt. Ein bis zwei Mal im Monat ist der Saal mit rund 100 Sitzplätzen gut gefüllt, wenn wieder ein neuer Film gezeigt wird. Und an Sonntagnachmittagen kommen die Kinder in eigenen Kindervorstellungen voll auf ihre Kosten. Außerdem kann das Kino auch für Veranstaltungen aller Art gemietet werden. Dabei wollen die Lichtspiele Gföhl nicht einfach nur Kino sein, sondern dezidiert auch ein Ort für Begegnungen ohne

viel Glitzer und Glamour – ein bisschen also wie früher, nur moderner. Ein Ort, an dem die Menschen einander treffen und nach dem Film noch darüber plaudern können, sagt Pensch. Mit den großen Kinocentern kann und will man gar nicht mithalten und vielleicht gerade deshalb wird das Angebot vor allem von den GföhlerInnen, aber auch von anderen Menschen aus der Umgebung sehr gerne angenommen. Vor allem die Anwesenheit von SchauspielerInnen und RegisseurInnen bei den Vorführungen mit anschließender Publikumsdiskussion im fast schon familiären Rahmen lockt viele Filmbegeisterte an. So war vor dem Sommer etwa Regisseur Rupert Henning bei der Vorführung seines Films „Wie ich lernte, bei mir selbst Kind zu sein“, zu Gast. Der erste Ehrengast nach der Eröffnung 2017 in Gföhl war der heimische Regisseur und Drehbuchautor Götz Spielmann bei der Vorführung

Seit der Wiedereröffnung 2017 waren in den Lichtspielen Gföhl auch zahlreiche Stars der heimischen Filmszene zu Gast, unter anderem Erni Mangold und Christian Frosch (li. oben), Nina Proll und Gregor Bloéb (li. unten) und Reinhold Bilgeri (re. unten).

seines sogar für einen Oscar nominierten Films „Revanche“ aus dem Jahr 2008. Mit Freude erinnert sich Pensch an diesen Abend genauso wie an weitere Abende mit spannenden Gästen aus österreichischen Filmen wie Ernie Mangold, Reinhold Bilgeri oder Nina Proll und Gregor Bloéb im Vorjahr. Historisches Ambiente Die gelungene Wiederbelebung der Lichtspiele ist für Manuela Pensch, die sich selbst wenig überraschend als großen Kinofan bezeichnet, natürlich auch eine sehr persönliche Angelegenheit. Wenngleich dahinter sehr viel Arbeit steckt und das engste Team fieberhaft nach noch mehr aktiven Mitgliedern sucht. Denn die Revitalisierung tut nicht nur der Stadt und den am Kino interessierten Menschen gut, sie dient nicht zuletzt auch der langfristigen Erhaltung des historischen Gebäudes und seiner Einrichtung. Mit den Einnahmen aus den Veranstaltungen wird das alte Kino nämlich weiter Stück für Stück renoviert. Noch in diesem Jahr soll etwa der Balkon erneuert werden, von dem aus das Kinopublikum von oben auf die Leinwand schauen kann. Die Lichtspiele Gföhl schaffen auch mit dem historischen Holzboden und den bestehenden 35-Millimeter-Filmprojektoren eine einmalige Kinoatmosphäre, welche heutzutage kaum noch zu finden ist. Specials im Herbst Ein ganz besonderes Schmankerl österreichischer Filmgeschichte erwartet BesucherInnen im Herbst. Am 27. September steht auf dem Programm der Lichtspiele Gföhl der 80er-Jahre-Publikumshit „Müllers Büro“. Zur anschließenden Publikumsdiskussion zum Gedenken an den Kult-Regisseur Niki List werden unter anderem die Darsteller Andreas Vitásek (Larry Lipinsky) und Christian Schmidt (Max Müller) erwartet. Und für den 26. Oktober bereitet der Verein rund um Kinoinhaberin Manuela Pensch ein Konzert mit Filmmusik vor. Am 31. Oktober gibt es das jährliche Halloween Special mit der Rocky Horror Picture Show zum Mitmachen. • Mehr Infos: www.lichtspiele-gfoehl.at Facebook: Lichtspiele Gföhl

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