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ui 105 | 07.13

ui-Interview

das Akkordeon gelernt. Wir sind acht Kinder, jedes davon, bis auf das kleinste, spielt ein Instrument. Ich habe schon als Kind gewusst, dass ich später Musik machen will. Wenn es klappt, auch beruflich. Und so ist es dann auch gekommen. Ich beherrsche auch noch Geige und Klavier. Die Tuba ist als letztes Instrument dazugekommen.

Wie sieht dein Leben als freiberufliche Musikerin aus? Wie ist deine Blechbläserinnen-Gruppe entstanden?

Ich bin mit den verschiedensten Ensembles

Tuba

Hier bläst die mal nicht da Huaba!

Christina Maria Schauer tritt mit dem Blechbläserinnen-Quintett »Brassessoires« bei den Kulturwochen auf

und Orchestern unterwegs. Und ich gebe Musikunterricht, zum Beispiel an der Regensburger Musikschule, aber auch privat. Die Gruppe »Brassessoires« ist aus einer Schnapsidee heraus entstanden. Ich war mit einer Freundin, die auch in der Gruppe mitspielt, auf dem »1. Woodstock der Blasmusik« in Kopfing. Dann stellten wir fest, dass eigentlich wenig Mädels auf der Bühne stehen, dass Blasmusik zu sehr »männerlastig« ist. Um 2 Uhr nachts haben wir dann beschlossen, dass wir ein Jahr drauf als Frauengruppe auf dem »Woodstock« spielen wollen. Dann haben wir potenzielle Mä-

Anna Veit. Klaus Wegerbauer. Konrad

Gründungsmitglied des Blechbläserinnen-

dels gefragt, die wir vom Studium her kann-

Peschl. Was wären die Hauzenberger Kul-

Quintetts (2011). Das Frauenensemble will

ten. Und dann sind wir auch wirklich

turwochen ohne ihren Hauzenberger Ta-

die weiblichen Aspekte von Tuba, Posaune,

aufgetreten. Wir haben an einem Video-

lenten. Mit Christina Maria Schauer, gebür-

Trompete und Horn betonen und hat sich

wettbewerb teilgenommen und durften

tige Renftingerin, ist in der 41. Auflage eine

in die Männerdomäne »Blasmusik« erfolg-

dann auf dem Festival spielen. Zuvor hatten

weitere regionale Größe dazugekommen.

reich eingenistet. Wir haben mit der 30-Jäh-

wir aber schon unser erstes Konzert. Im

Die in Regensburg wohnende Tubistin, die

rigen gesprochen:

Mai letzten Jahres spielten wir ein Mutter-

in die Talentbörse des Österreichischen Rundfunks (ORF) aufgenommen wurde, tritt mit der Gruppe »Brassessoires« am Freitag, 12. Juli, um 19.30 Uhr im Waldbau-

Wie bist du zur Musik, wie bist du zum Gesang gekommen?

Mir ist die Musik schon in die Wiege gelegt

tags-Konzert in der Nähe von Linz.

Wer steckt hinter »Brassessoires«?

Wir sind fünf Frauen, die Tuba, Trompete,

er-Stadl in Haag auf. Die Freiberuflerin, die

worden. Wir haben daheim immer Musik

Posaune oder Horn spielen. Vier Österrei-

Schulmusik, Alte Musik, Tuba und Gesang

gemacht und gesungen. Ich wurde vom Va-

cherinnen und ich. Das führt natürlich auch

in Regensburg und Linz studiert hat, ist

ter gefördert. Bei ihm habe ich mit 5 Jahren

gerne mal zu Frotzeleien, was das Verhält-

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ui 105/07.13  

ui Ausgabe Juli 2013 – Da ist Musik drin!

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