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2015/16

CULINARISCH!

Reportagen, Spezialit채ten aus der Region und vieles mehr . . .

GENUSS AUS DER REGION


Liebe Geniesserinnen, liebe Geniesser Oft sind es die kleinen Dinge, die das Besondere ausmachen und letztlich auch den Erfolg. Bei den Culinarium-Partnern sind es die Ideen, das strahlende Gesicht der Gastgeber, kleine Bemerkungen, das verschmitzte Lachen, die den Funken vom Gastgeber und Anbieter zum Gast und Kunden springen lassen – unser Leben bereichern. Geniessen heisst, wissen woher Immer mehr Menschen legen Wert darauf, dass ihre Lebensmittel aus der Region stammen. Hand in Hand damit geht die Saisonalität, denn trotz moderner Anbaumethoden sind gewisse Produkte nur in bestimmten Monaten erhältlich. Umso wichtiger ist, dass Sie, liebe Leserin, lieber Leser, sich beim Einkaufen auf eine leicht verständliche, eindeutige Kennzeichnung verlassen können. Mit der gelben Krone, dem Gütesiegel Culinarium, zeigen immer mehr Hersteller, dass sie ihre Produkte nach den Culinarium-Richtlinien herstellen und zertifizieren lassen. Was technisch klingt, sorgt auf der Zunge für doppelten Genuss: Mit einem Culinarium-zertifizierten Produkt kaufen Sie nicht nur ein wertvolles Lebensmittel, sondern auch kurze Transportwege, Arbeitsplätze in der Region und in weiterer Folge auch den Erhalt unserer Landschaft, wie wir sie heute kennen und lieben. Mit Ihrer täglichen Entscheidung, wo Sie einkaufen und zu welchen Lebensmitteln Sie greifen, können Sie dazu beitragen. IMPRESSUM Herausgeber: Trägerverein Culinarium, Rheinhofstrasse 11, 9465 Salez Telefon 058 228 24 60, www.culinarium.ch Redaktion: Trägerverein Culinarium Redaktionsteam: Ulrike Zdralek-Grimm, Jürg Bühler, Rosalie Manser; Gastautoren: Marja Keller, Heide Ilka-Weber Layout: René Zürcher Titelbild: Daniel Luther Fotos: Stephan Bösch, Jolanda Spengler, Daniel Ammann, Trägerverein Culinarium, zur Verfügung gestellt Druck: Rüesch Druck AG, Rheineck Auflage: 27 000 Exemplare

15 Jahre für Regionalgenuss – und die Partner werden mehr Culinarium setzt sich seit 15 Jahren für qualitativ hochwertige Lebensmittel aus der Ostschweiz ein. Seit der Gründung im Jahr 2000 ist der Trägerverein stetig gewachsen. Das freut uns natürlich, wir ruhen uns jedoch nicht auf den Lorbeeren aus und fragen uns deshalb: Warum ist Culinarium so erfolgreich? Es sind nicht nur die Ideen, das Team, die Partner, sondern vor allem die Wünsche unserer Partner und Kunden. Sie spornen uns an, Neues zu wagen und das Alte zu pflegen. Das macht uns einmalig und erfolgreich. Lesend von der Regionalität begeistert Mit dem vorliegenden Magazin möchten wir Sie für Lebensmittel aus der Ostschweiz begeistern. Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen der Herstellerbetriebe! So erfahren Sie, wie eine kolumbianische Spezialität aus der Ostschweiz kommen kann, was das St. Galler Handbürli so besonders macht oder wie der Vollmond in die Flasche kommt. Diese und noch viele weitere Geschichten warten auf Sie in der achten Ausgabe des Magazins «culinarisch!». Viel Spass beim Lesen!

Die Wiedergabe von Artikeln und Bildern, auch auszugsweise oder in Ausschnitten, ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Redaktion gestattet.

Walter Müller, Nationalrat Präsident Trägerverein Culinarium Werden Sie Fan von Culinarium: www.facebook.com/Culinarium.GenussausderRegion

klimaneutral gedruckt Nr.: OAK-ER-11924-01546 www.oak-schwyz.ch/nummer

2 | EDITORIAL


GENUSS AUS DER REGION 2

GENUSS AUS DER REGION

Editorial / Impressum

FLEISCH 4 10

Gekrönte Appenzeller Feinkost Und Finger weg von der Bratpfanne!

GEFLÜGEL 14

Geflügelfleisch ist Vertrauenssache

MILCH & KÄSE 17

Käsenamen – nur Schall und Rauch?

GASTRONOMIE 32 38

Kulinarische Genüsse gepaart mit regionaler Kultur Culinarium-Krone für Klinik St. Pirminsberg

FERTIGGERICHTE 44

«Culinarischer» Austausch mit Kolumbien

CULINARIUM UND AUSGEZEICHNETES 46 Immer und überall verfügbar? 48 Veranstaltungen 55 Medaillen und Auszeichnungen WEIN 56 62

Weine – gehaltvoll wie das Tal Vielversprechender St. Galler Wein 2014

GETRÄNKE 64 68

Vollmond in der Flasche Der einzigartige Apfelsaft mit Mehrwert

HANDEL 72

Regionalität am Puls der Zeit

FRÜCHTE & GEMÜSE 74

Ein Leben mit Gemüse und Laden

GETREIDE & MEHL 78

St. Galler Bürli – ein knusprig-culinarischer Genuss

LANDWIRTSCHAFT 80 81 86

Vom Bauernhof direkt auf den Markt Landwirtschaft im Rheintal hautnah erleben «Vo Puur zu Puur» jetzt auch in St. Gallen

GESCHENKIDEEN 82 Feines aus einheimischen Wildfrüchten 88 Culinarium-Genusspakete SERVICE 90

Adressverzeichnis aller Culinarium-Partner INHALT | 3


Gekrönte Appenzeller Feinkost Seit acht Jahren führt Philip Fässler zusammen mit seiner Frau Rosmarie in vierter Generation die «appenzeller fleisch und feinkost ag» in Steinegg. Gemeinsam mit seinem Team setzt Philip Fässler auf Regionalität und auf Produkte, die bereits sein Grossvater herstellte. Er richtet aber den Blick auch nach vorne mit immer wieder neuen, innovativen Ideen. Diese Geschäftsphilosophie ist inzwischen nicht nur von Erfolg, sondern auch mit der Culinarium-Krone 2015 gekrönt.

A

ppenzell Innerrhoden ist eine Metzgerei-Hochburg: Auf knapp 16 000 Einwohner zählt man aktuell fünf gewerbliche Metzgereien im Halbkanton. Ob dieser Tatsache ist es unabdingbar, dass sich jeder einzelne Betrieb spezialisiert und seine eigene Nische findet. Philip Fässler, Geschäftsführer der Appenzeller Fleisch und Feinkost AG in Steinegg, hat sich die hundertprozentige Wertschöpfung aus der Region auf die Fahne geschrieben. «Uns ist es äusserst wichtig, dass die Tiere einen möglichst kurzen, stressfreien Transportweg zu unserer Schlachterei in Unterschlatt haben», betont Fässler, der den elterlichen Betrieb in vierter Generation führt. Die Produzenten, die allesamt aus Appenzell Ausser- oder Innerrhoden stammen, kennt Philip Fässler persönlich und weiss deshalb um die vorzügliche Haltung «seiner» Tiere. Die Schlachterei in Unterschlatt, die 2009 von der Appenzeller Fleischgenossenschaft zur Appenzeller Fleisch und Feinkost AG überging, ist die einzige ihrer Art in Innerrhoden; daher wird auch für andere Metzgereien und für Selbstvermarkter im Lohnauftrag geschlachtet und das Fleisch veredelt. 4 | FLEISCH

Von vier auf zwanzig Mitarbeiter Rund dreissig Prozent des Umsatzes der Appenzeller Fleisch und Feinkost AG werden über Gastronomiebetriebe und Detaillisten generiert. Rund die Hälfte der siebzig Tonnen Fleisch, die jährlich in der betriebseigenen Schlachterei gewonnen werden, gelangt in den Verkauf im Geschäft in Steinegg. «Unser Laden ist unsere Visitenkarte», hält Philip Fässler fest. In Steinegg befinden sich auch die Produktionsräumlichkei-

ten, die inzwischen aus allen Nähten platzen. Der Geschäftsführer hat die Fühler für einen Neubau mit Gewinnungs- und Produktionsräumlichkeiten ausgestreckt, ein spruchreifes Projekt liegt aber noch nicht vor. Als Philip Fässler vor acht Jahren den Betrieb von seinen Eltern Agnes und Albert übernahm, zählte das Unternehmen vier Mitarbeiter. Heute sorgt ein zwanzigköpfiges Team für die Umsetzung der Geschäftsphilosophie. Diese bein-

Spezialitäten aus einheimischem Kaninchenfleisch: Ein Beispiel für die zahlreichen innovativen Produkte der «appenzeller fleisch und feinkost ag».


GENUSS AUS DER REGION GENUSS AUS DER REGION

Hinter Philip Fässler (mit Krone) steht ein engagiertes Team. Gemeinsam wurde im November 2014 der Gewinn der Culinarium-Krone gefeiert.

haltet, dass alles – von der Gewinnung des Fleisches bis zur Veredelung – betriebsintern erfolgt und damit eine hundertprozentige regionale Wertschöpfung garantiert wird. Aufgrund dessen zählt die Appenzeller Fleisch und Feinkost AG zu den wenigen Culinarium-Partnern, deren gesamtes Sortiment Culinarium-zertifiziert ist. Grosse Freude über Titelgewinn «Ich stelle fest, dass die Konsumenten immer mehr Wert auf Regionalität legen. Unsere Kunden möchten wissen, wo ihr Fleisch her kommt und dass die Tiere zu Lebzeiten eine artgerechte Haltung geniessen durften», so Philip Fässler. Dieser Marktentwicklung kommt die Ideologie der Appenzeller Fleisch und Feinkost AG entsprechend entgegen. Ergänzt wird die Geschäftsphilosophie mit der Besinnung auf typisch (fleischige) appenzellische Traditionen und innovativen Ideen. All diese Faktoren führten

schliesslich zum Gewinn des Titels «Culinarium-König 2015». «Unser ganzes Team hat sich riesig über diese Auszeichnung gefreut. Dieser Titel

«Unsere Kunden möchten wissen, wo ihr Fleisch her kommt und dass die Tiere zu Lebzeiten eine artgerechte Haltung geniessen durften». drückt für uns auch die Wertschätzung für unsere Branche aus, die nach wie vor mit Berufsnachwuchsproblemen zu kämpfen hat», betont der 38-jährige Geschäftsführer der Appenzeller Fleisch und Feinkost AG. Im Betrieb von Philip und Rosmarie Fässler werden aktuell sieben Lernende ausgebildet.

Trend hin zur Endveredelung Die Geschmäcker der Konsumenten unterliegen einem steten Wandel. Deshalb passt sich das Sortiment von Philip Fässlers Unternehmen den sich ändernden Kundenwünschen permanent an. «Auch wenn typische Appenzeller Spezialitäten wie der Pantli oder das Mostbröckli in unserer Verkaufstheke auf keinen Fall fehlen dürfen, geht der Trend auch in unserer ländlichen Region immer mehr hin zu endveredelten Produkten. Meist ist dieses Phänomen auf Zeitmangel der Kunden, teils aber auch auf mangelnde Kochkenntnisse zurückzuführen», weiss Philip Fässler. Deshalb sind bei der Appenzeller Fleisch und Feinkost AG beispielsweise fixfertige Eintöpfe oder Mittagsmenus erhältlich. Der hausinterne Cateringservice rundet das Angebot des Betriebes ab, wo nicht nur der Kunde König ist, sondern dieses Jahr auch das Unternehmen eine (Culinarium-)Krone trägt. FLEISCH | 5


Die Produkte der «appenzeller fleisch und feinkost ag» sind von bester Qualität.

Willi Götzl (rechts) mit dem neuen Geschäftsführer der Metzgerei Götzl, Markus Zinniel.

appenzeller fleisch und feinkost ag

Rauchfleisch-Spezialitäten aus Brunnadern

Die «appenzeller fleisch und feinkost ag» umfasst die Metzgerei Fässler in Appenzell/Steinegg mit dem Verkaufsladen und dem Schlachtbetrieb in Appenzell/ Unterschlatt. Unter dem Motto «persönlich – traditionell – professionell» verarbeitet das Unternehmen Fleisch aus der Region – von der Schlachtung bis zur Veredelung. Die Spezialitäten werden in den zwei eigenen Läden oder an Detaillisten und Gastronomen verkauft. Zum Sortiment gehören vor allem Fleischspezialitäten aus dem Appenzellerland und viele weitere Fleischprodukte.

Die Götzl Spezialitätenmetzg hat mit Markus Zinniel seit Anfang 2014 einen neuen Geschäftsführer. Die Nahversorgung mit Fleisch bleibt dem Tal also erhalten. Willi Götzl, der die Metzgerei 40 Jahre geführt hat, wird seinem Nachfolger beratend zur Seite stehen. Rauchspezialitäten wie beispielsweise Mostbröckli, Bauernspeck, Bauernschüblig und viele weitere sind ebenso im Angebot wie luftgetrocknetes Fleisch. Daneben bietet die Metzgerei Rindfleisch, Speck und diverse Schinkensorten an. Auch Frischfleisch und St. Galler Wurstspezialitäten sind in der Metzgerei Götzl erhältlich. Die Götzl Spezialitätenmetzg schlachtet die Tiere aus Toggenburger Ställen selbst und veredelt das Fleisch zu einzigartigen Spezialitäten.

Metzgerei Fässler Steinegg appenzeller fleisch und feinkost ag Weissbadstrasse 86 9050 Appenzell Tel. 071 787 36 35 Fax 071 787 36 34 info@appenzellerfleisch.ch www.appenzellerfleisch.ch

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Götzl Spezialitätenmetzg Dorfstrasse 31 9125 Brunnadern Tel. 071 374 11 33 Fax 071 374 11 58 willigoetzl@bluewin.ch


GENUSS AUS DER REGION GENUSS AUS DER REGION

Die legendäre St. Galler Bratwurst der Gebrüder Gröbli aus Dietfurt.

Die Bernecker Marc-Wurst – eine Spezialität der Metzgerei Küttel.

Martin Rubli mit seinem beliebten Rauchfleisch aus dem Wyland.

St. Galler Fleischspezialitäten

Metzgerei Küttel AG

Rubli Marthalen

Die Metzgerei «zum Ochsen» der Gebrüder Gröbli verwöhnt ihre Kunden nicht nur mit der legendären St. Galler Bratwurst, sondern auch mit St. Galler Schüblig, St. Galler Stumpen und anderen Fleisch-Delikatessen aus der Region.

Im Metzgereifachgeschäft in Berneck steht täglich eine reichhaltige Palette an hochwertigem Frischfleisch und Wurstwaren zur Auswahl. Zu den Spezialitäten des Hauses gehören Bauerngeräuchertes, Mostbröckli, Vesperspeck, heiss geräucherte Rippli, Hauspantli – und natürlich der Verkaufshit Knabberfleisch. Für ihre Produkte hat die Metzgerei an Metzger-Fachausstellungen verschiedene Auszeichnungen erhalten.

Entsprechend der über 100-jährigen Firmentradition und seiner Spezialisierung konzentriert sich das Marthaler Familienunternehmen Rubli Marthalen auf die Herstellung von Rauch-Spezialitäten aus Schweinefleisch. Die Wyländer Rauchfleisch-Produkte sind wegen ihres typischen Geschmacks über die Region hinaus bekannt. Zu den Abnehmern zählen Verteilerorganisationen im Gross- und Detailhandel, Metzgereien, Gastronomiebetriebe und Privatkunden.

Metzgerei zum Ochsen Gebrüder Gröbli Bahnhofstrasse 2 9615 Dietfurt Tel. 071 983 15 87 Fax 071 983 10 30

Metzgerei Küttel AG Neugass 14 9442 Berneck Tel. 071 744 15 04 Fax 071 744 05 04 info@metzgerei-kuettel.ch www.metzgerei-kuettel.ch

Rubli Marthalen Wyländer Rauchfleisch-Spezialitäten Alte Rudolfingerstrasse 26 8460 Marthalen Tel. 052 319 10 49 Fax 052 319 42 03 info@rubli-marthalen.ch www.rubli-marthalen.ch

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Rudolf Schär AG Seit über 60 Jahren stellt die Rudolf Schär AG schmackhafte Fleisch- und Wurstspezialitäten aus der Region Säntis-Bodensee her. Im modern eingerichteten Produktionsbetrieb in Thal (SG) wird täglich mit rund 90 Mitarbeitenden bestes Rohmaterial zu einer breiten Palette an regionalen Fleischprodukten verarbeitet. Diese umfasst Appenzeller Spezialitäten wie Mostbröckli, Pantli und Siedwurst, Rohwurstspezialitäten wie das RauchKnebeli, die bekannten St. Galler Wurstwaren sowie feine Schinken- und Speckprodukte. Der Vertrieb erfolgt über Grossverteiler, Grossisten, Detaillisten, Privatmetzgereien und über das eigene Fachgeschäft in St. Gallen-St. Fiden.

Die Rudolf Schär AG ist ein moderner Produktionsbetrieb und bietet Konsumenten verschiedenste regionale Fleischspezialitäten.

Rudolf Schär AG Fleischwarenfabrik Aegetli 1 9425 Thal Tel. 071 886 41 41 Fax 071 886 41 51 schaer@schaer-thal.ch www.schaer-thal.ch

Verkaufsgeschäft: Metzgerei Schär Rorschacherstrasse 114 9000 St. Gallen Tel. 071 244 52 55 Fax 071 244 52 50 www.schaer-metzgerei.ch

Ospelt Metzgerei AG und Ospelt Spar Gourmet Am Lindaplatz, im Zentrum von Schaan, befindet sich die Ospelt Metzgerei mit dem Spar Gourmet Markt. Der Kunde findet hier regionale Produkte von herausragender Qualität. In der traditionsbehafteten Metzgerei – sie besteht seit 1893 – wird das Metzgerhandwerk hoch geschrieben. Die Verkaufstheke bringt eine grosse Vielfalt an Wurst- und Fleischspezialitäten. Ergänzt wird das Sortiment von saisonalen Spezialitäten aus der Region. «Regional – persönlich – genussvoll»: Das sind die Werte, die sich die Ospelt Metzgerei auf die Fahnen geschrieben hat. Hierbei werden keine Kompromisse gemacht. Das Geschäft präsentiert sich seit 2010 auf 500 Quadratmetern als grosses Geniesserparadies mit Metzgerei, Fischabteilung, Früchten, Gemüse, einem gut bestückten Weinkeller, einer Käsetheke mit über 160 Sorten (regionale und internationale) und einem Imbiss & Take Away. Die persönliche Beratung durch das Fachpersonal wird an allen Verkaufstheken garantiert. Auf dass der Einkauf ein Genuss für Auge und Gaumen wird!

Albert Ospelt legt Wert auf bestes Metzgerhandwerk. Würste sind eine Spezialität des Hauses.

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Ospelt Metzgerei AG / Ospelt Spar Gourmet Landstrasse 6 FL-9494 Schaan Tel. 00423 377 88 88 ospelt@ospelt-ag.li www.ospelt-ag.li


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Die Wiederkehr einer grossartigen Delikatesse! Lange Zeit war Schweinefleisch das günstige, von grossen und guten Köchen vernachlässigte Produkt. Jetzt kehrt es mit Juuza wieder zu alten Glanzzeiten zurück. Dafür sorgen die beiden Familien Mittelholzer und Huber aus dem Appen­ zellerland. Für besseres Fleisch müssen wichtige Punkte in der Aufzucht beachtet werden: – Juuza-Jungschweine bekommen nur hochwertige Nahrung mit 100  % Inlandgetreide und 100 % Inland-Eiweissträgern (Leinsamen). Das ist einmalig in der Schweiz. – Leinsamen als Omega-3-Fettsäuren-Lieferanten – angereichert mit Vitamin E – das Ganze versetzt mit auserlesenen Kräutern – Sauberkeit & Hygiene in den Ställen – stressfreie Haltung, zusammen in kleinen Gruppen mit Auslauf – Juuza–Jungschweine erreichen mit 45-50 kg ihr Endgewicht. Deshalb ist das Fleisch ausgesprochen zart, weniger fett und viel bekömmlicher.

Appenzeller Choscht AG Bleichelistrasse 22 9055 Bühler www.juuza .ch info@juuza.ch Tel. 079 787 30 22 oder Tel. 076 535 97 8

Tradition mit Innovation Das Bewährte beibehalten, jedoch trotzdem etwas Neues wagen: Dies ist das Motto der Metzgerei Ochsen Schönengrund. Es widerspiegelt sich in der Auslage im Ladengeschäft, wo sich vom währschaften «Brocken Fleisch» und vom urchigen «Schöblig» bis zu den neuesten kochfertigen Traiteurspezialitäten viel Köstliches findet. Es widerspiegelt sich gleichermassen im Angebot im Restaurant – wo das Fleisch selbstverständlich ebenfalls Berg- und Culinariumzertifiziert ist. Die Berg- und Culinarium-zertifizierten Produkte in der Metzgerei Ochsen stammen nicht nur aus eigener Produktion, sondern es wird sogar hausintern geschlachtet. Dadurch ist höchste Qualität bei allen Verarbeitungsschritten gewährleistet. Besonders kreativ kommen die Wurststräusse und Geschenkbrettli daher, die mit viel Liebe zusammengestellt werden.

Ochsen Schönengrund Restaurant und Metzgerei Restaurant und Metzgerei Ochsen 9105Peter Schönengrund + Fränzi Signer-Frick Peter +Unterdorf Fränzi Signer-Frick 20 Telefon Restaurant und Metzgerei 071 361 11 04 9105 Schönengrund Telefon Ladengeschäft 071 361 11 02 Tel. 071 361 11Landi 04 info@ochsen-signer.ch info@ochsen-signer.ch www.ochsen-signer.ch www.ochsen-signer.ch

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Und Finger weg von der Bratpfanne! Finger weg von der Bratpfanne – und vom Senf. Senf und Bratpfannen gehen gar nicht. Ketchup, Mayo oder ähnliches genauso wenig. Eine richtige St. Galler «Brodworscht» wird auf einem Grill zubereitet und mit einem Bürli gegessen. Da sind sich die «Freunde der St. Galler Bratwurst» einig.

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in Grummeln geht durch die Runde der Bratwurstprofis auf die Frage: «Aber was ist, wenn man auf die Sauce nicht verzichten möchte? Welche wäre am ehesten erlaubt?». Aus einer Ecke tönt es: «Wenn es denn unbedingt sein muss, dann mit Zwiebelsauce». Als Frischling unter gestandenen Wurst-

kennern und einzige Vertreterin der weiblichen Geschmacksknospen wird der Autorin die beinahe blasphemische Frage gutmütig verziehen. Aber: Was die Zubereitung und der Genuss einer St. Galler Bratwurst angeht, haben die Produzenten und Branchenkenner klare Vorstellungen.

Die echte St.Galler Bratwurst: Die ideale Bräune erhält sie am besten auf dem Grill.

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Hier geht's um die Wurst Die Profidegustation der Sortenorganisation St. Galler Bratwurst IGP ist nämlich eine ernste Sache. Hier werden insgesamt zehn Sorten von Metzgereien aus den Kantonen St. Gallen, Appenzell und Thurgau getestet. Anonym natürlich. Das heisst, niemand weiss, von welchem Hersteller die Würste sind. Ausgerüstet mit Wertetabelle und Checkliste beurteilen die Degustatoren die Fleischerzeugnisse in rohem und zubereitetem Zustand. Auf einmal erscheint das Probeessen als eine halbe Wissenschaft. Ein Blick auf die Wertetabelle klärt auch Laien auf: Bewertet werden nämlich nicht nur Geruch und Geschmack, sondern auch die Konsistenz und die Farbe vom Äusseren und Inneren der Wurst. Zu den verschiedenen Kriterien sollen die Kostenden Punkte nach einer Skala von eins bis vier verteilen, wobei «vier die beste und eins die schlechteste Benotung ist», erklärt Urs Bolliger, der Geschäftsleiter der Sortenorganisation. Wie Wein degustieren Im Degustationsraum herrscht andachtsvolle Stille. Die Tester wurden instruiert und das Probekosten hat begonnen. Die Stille wird nur hie und da von einem Schmatzen oder einem geflüsterten Kommentar durchbrochen.


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An den zu testenden Wursträdli wird geschnuppert und herumgedrückt: Vergleichende Degustation verschiedener St. Galler Bratwürste.

An den vorbereiteten «Rädli» wird geschnuppert und herumgedrückt. Sie wer­­den angefasst und ins Licht gehalten. «Eine Bratwurst darf keinen Fettaustritt aufweisen, sie muss trocken sein», erklärt Andreas Brand von Micarna und drückt seinen Schnitz probeweise zusammen. Die Oberfläche des Schnitzes bleibt trocken. Test bestanden! Am anderen Ende des Tisches trifft man auf einen Geniesser: Martin Thoma, Mitglied der Sortenkommission, kostet seinen Happen geduldig aus und spürt den verschiedenen Geschmacksnoten nach. «Das ist eigentlich wie Wein degustieren, was im Mund zurückbleibt ist entscheidend», erläutert er sein Vorgehen. Wer hat genügend Biss? Ausgerüstet mit den ersten Tipps von Seiten der Profis versucht sich nun auch der Gast selbst an einem Bissen. Kon-

zentriert zu kauen ist allerdings noch etwas ungewohnt und so ist das Stück schon in den Magen gewandert, bevor sie auf die Beschaffenheit der Wurst achten konnte. Und während die Laiin noch dem Geschmack der ersten Probe nachspürt, dreht sich die Diskussion

«Eine St. Galler Bratwurst degustiert man eigentlich wie Wein: Was im Mund zurück bleibt, ist entscheidend.» der Fleischgourmets bereits um den Nachgeschmack der Wurst Nummer drei. «Die müsste ich also nicht roh essen», beschwert sich einer der Degustatoren. «Nein, die hat keinen sauberen

Nachgeschmack, die fettelt», gibt ihm ein zweiter Recht. «Aber Biss hat sie!», wirft ein dritter ein. Zum «Gralshüter» Urs Bolliger, der sich selbst auch gern «Gralshüter der St. Galler Bratwurst» nennt, schreibt sich die Kommentare seiner Kollegen auf. Denn Ziel der jährlich durchgeführten Profidegustation ist es, die Produzenten auf allfällige Mängel aufmerksam zu machen und so die Herstellung der beliebten St. Gallerin weiter zu verfeinern. Ein Beispiel eines besonders schönen und feinen Exemplars ist die Probe Nummer fünf: «Sie hat ein extrem feines Brät» begründet Urs Bolliger und meint: «Die Struktur des Fleisches ist ebenmässig, man findet wenig Luftlöcher. Ausserdem zeichnet sich Nummer fünf durch eine helle Farbe aus, sie ist nicht zu grau oder gelblich.» FLEISCH | 11


Und so wird die Königin der Würste charakterisiert: Aussehen Äusseres, roh Wünschenswert ist eine helle Farbe. Grauschattierungen werden als minderwertig empfunden und lassen Rückschlüsse auf die Kalbfleischqualität zu. Gallertaustritt ist hingegen kein Zeichen von Minderwertigkeit sondern ein Hinweis, dass die Wurst pasteurisiert wurde. Aussehen Äusseres, zubereitet Optimal ist eine gleichmässige braune Färbung ohne grösseren Fett- und Wasseraustritt. Dies lässt sich durch das Zusammenpressen eines «Wursträdlis» leicht erkennen. Aussehen Inneres Gleichmässiges, fein zerkleinertes Brät ist ein Muss; es sollten keine groben Stücke sichtbar sein, grosse Lufteinschlüsse sind ebenfalls nicht erwünscht. Konsistenz Kompakter, fester Biss; am Gaumen weder griesig noch klebrig. Geruch Harmonischer, aromatischer und nicht säuerlicher Geruch. Geschmack Mazis und Pfeffer erkennbar, angenehmer Salzgehalt, nicht säuerlich.

«Jeses, die Farbe spielt auch eine ­ olle?» Tatsächlich, ein Blick auf die R Checkliste erinnert daran: Für die Kategorie «Aussehen Inneres» sollten nur vier Punkte vergeben werden, wenn die Bratwurst eine gleichmässige weisse Farbe aufweist. Der Geschmack ist nicht wurst Damit die Wurst auch im zubereiteten Zustand eine tolle Farbe behält, empfiehlt Thomas Scherraus, Gastrofachmann bei Culinarium und gelernter Koch: «Ran an den Grill und weg von der Bratpfanne». Der Grill erzeuge das bessere Röstaroma, heisst es. Ohne Senf, aber mit Grill. Wird gemacht. Der Geschmack ist den Konsumenten ja nicht wurst! Bericht von Mirja Keller, erstmals erschienen im Werdenberger&Obertoggenburger am 6. Dezember 2014

AOP Spezialitäten mit Ursprungsgarantie

IGP Spezialitäten mit Tradition

21 Produkte sind AOP (Appellation d'Origine Protégée)registriert. Diese Produkte tragen die geschützte Ursprungsbezeichnung und garantieren somit, dass von den Rohstoffen bis zur Produktion alles aus einer klar eingegrenzten Ursprungsregion stammt. Der Rheintaler Ribelmais AOP zum Beispiel ist eine alte Maissorte, die nur in den St. Galler Bezirken Rheintal, Werdenberg, Sargans, in einigen Bündner Gemeinden sowie im Fürstentum Liechtenstein angebaut wird. Ein weiteres AOP-Produkt aus der Ostschweiz ist der Bloderkäse und Sauerkäse AOP. Hergestellt wird er im Toggenburg, Werdenberg und Fürstentum Liechtenstein. Und im Glarnerland wird Glarner Alpkäse AOP produziert.

Das IGP (Indication Géographique Protégée)-Zeichen steht für Produkte mit einer geschützten geographischen Angabe. Bisher sind neun Spezialitäten als IGP in das Bundesregister der AOP-IGP eingetragen. Diese Spezialitäten werden im Herkunftsort entweder erzeugt, verarbeitet oder veredelt. Beispielsweise stammt das Fleisch der St. Galler Bratwurst IGP wohl aus der Schweiz, aber nicht zwingend aus dem Kanton St. Gallen.

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GENUSS AUS DER REGION GENUSS AUS DER REGION

Der Rheintaler Ribelmais

: Markterfolg mit Ursprungssorte

Der Ribel gehört zum Rheintal wie die Olma-Bratwurst zu St. Gallen. So sind weitläufige Maisfelder ein für die Region typisches Bild. Das traditionsreiche Gericht «Ribel» mit einer über 300-jährigen Geschichte entstand im Rheintal. Der Mais aus der alten Landsorte wird ausschliesslich in seinem Ursprungsgebiet angebaut. Im Verlauf des 20. Jahrhunderts geriet der Ribel fast in Vergessenheit. Mit der Gründung des Vereins Rheintaler Ribelmais wurde 1998 eine Institution geschaffen, die dieses wichtige Kulturerbe nachhaltig bewahrt und den Anbau dieser regionalen Spezialität wieder auf grossen Flächen sicherstellt. Ein Grossteil der Ernte wird heute in der ausschliesslich auf Maisvermahlung spezialisierten Meyerhans Mühlen AG in Rheineck verarbeitet. Seit der Gründung des Vereins Rheintaler Ribelmais wurden traditionelle Rezepte wiederentdeckt und wiederbelebt. Innovative Köchinnen und Köche entwickelten zudem eine Vielzahl neuer Rezepte, die optimal den Trends der heutigen Ernährung entsprechen und so die moderne Küche bereichern. Dank der grossen Nachfrage ist Rheintaler Ribelmais heute wieder bei vielen Detaillisten und in den meisten Grossverteilern der Ostschweiz erhältlich.

Weitere Informationen, Hintergrundgeschichten und eine grosse Zahl an Rezepten finden Sie auf www.ribelmais.ch. Verein Rheintaler Ribelmais Rheinhofstrasse 11 9465 Salez Tel. 058 228 24 22 www.ribelmais.ch

13. 14. 15. 16. 17. 18. 19. 20.

Stand Februar 2015

1. 2. 3. 4. 5. 6.

7. L'Etivaz AOP 8. Rheintaler Ribelmais AOP 9. Tête de Moine AOP 10. Gruyère AOP Eau de vie de poire du Valais AOP 11. 12. Sbrinz AOP

Formaggio d'alpe ticinese AOP Abricotine AOP Vacherin Mont-d'Or AOP Cardon épineux genevois AOP Walliser Roggenbrot AOP Berner Alpkäse AOP Berner Hobelkäse AOP

21. 22. 23. 24. 25. 26. 27. 28. 29. 30.

Munder Safran AOP Vacherin fribourgeois AOP Emmentaler AOP Poire à Botzi AOP Walliser Raclette AOP Werdenberger Sauerkäse AOP Liechtensteiner Sauerkäse AOP Bloderkäse AOP Damassine AOP Zuger Kirsch AOP Rigi Kirsch AOP Glarner Alpkäse AOP Bündnerfleisch IGP Saucisse d'Ajoie IGP Walliser Trockenfleisch IGP Saucisson neuchâtelois IGP Saucisson vaudois IGP Saucisse aux choux vaudoise IGP St. Galler Bratwurst IGP St. Galler Kalbsbratwurst IGP St. Galler Olma-Bratwurst IGP Longeole IGP Glarner Kalberwurst IGP MILCH & KÄSE | 13


Geflügelfleisch ist Vertrauenssache Seit mehr als 25 Jahren produziert die frifag märwil ag allerbestes Geflügelfleisch. Die Poulets und Truten wachsen auf ausgewählten Schweizer Bauernhöfen auf. Im Verarbeitungsbetrieb in Märwil TG wird hochwertiges Schweizer Qualitäts-Geflügelfleisch gewonnen. Eine gesunde Vielfalt für jeden Geschmack.

Ob ein Festmahl für die Familie oder für Gäste: Mit der Produktvielfalt der frifag märwil ag ist für jeden Geschmack etwas dabei.

D

ie frifag märwil ag setzt als drittgrösster Pouletfleisch-Produzent und als grösster Schweizer Trutenfleisch-Anbieter alles daran, dass man Geflügelfleisch aus der Schweiz herzhaft geniessen kann. So veranschaulicht Geschäftsleiter Andi Schmal: «Die Wertschöpfungskette in den eigenen Händen zu halten, ist eine von vielen Massnahmen, wo Konsumentenvertrauen gegenüber unseren Produkten entsteht.»

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Das Innen-Aussen-Konzept Gesunde Tiere züchtet nur, wer ihre natürlichen Verhaltensweisen respektiert und an das Tier angepassten Auslauf bietet. Dieser ist garantiert, denn im BTS-Konzept (Besonders tierfreundliche Stallhaltungssysteme) können die Poulets vom lichtdurchfluteten Stall direkt in den grosszügigen gedeckten Aussenbereich gelangen. Die Truten werden nach dem Konzept «Raus» – regelmässiger Auslauf im Freien –

aufgezogen. Kurz: Sie verbringen den ganzen Tag frei auf einer Naturwiese und die Nacht geschützt in einem geräumigen Stall. Die Kombination macht’s Die Haltung allein reicht allerdings nicht aus. Sie ist nur einer von vielen Faktoren, welche die Qualität des Geflügelfleisches beeinflussen. Denn das ausgewogene, sorgfältig zusammengestellte Futter ist ein weiterer Grund für das


GENUSS AUS DER REGION GENUSS AUS DER REGION

vorzüglich fettarme und aromatische Fleisch der frifag märwil ag. Bestes Futter fürs Geflügel bedeutet wiederum, dass das Fleisch ausgesprochen gesund für uns Menschen ist, was Gourmets ebenso freut wie aktive Menschen, die Wert auf bekömmliche Nahrung legen. Vielfalt zum Geniessen Die Produktvielfalt lässt keine Wünsche offen. Vom klassischen ganzen Poulet bis hin zum feinen Poulet-Aileron sind die verschiedenen Produkte in ausgesuchten Fleischtheken erhältlich. Eine «gluschtige» Produkteübersicht wird auf www.frifag.ch gezeigt. Auch im Trutenfleisch-Bereich is(s)t man variantenreich. Ob der ganze Truthahn auf den Tisch kommt, wenn Familie und Gäste erwartet werden, oder das feine Geschnetzelte, wenn es mal einfacher und schneller gehen soll, Trutenfleisch ist Abwechslung pur. Eines bleibt: vollkommener Geschmack und gesunde Ernährung.

Qualität mit Garantie-Label Die frifag märwil ag steht mit dem Label «Suisse Garantie», das auf sämtlichen Erzeugnissen angebracht ist, für garantierte Qualität – dank steter Kontrolle vom Stall bis in die Ladentheke. Alle Produkte, die in der Ostschweiz produziert werden, tragen darüber hinaus das Ostschweizer Gütesiegel «Culinarium», das ebenfalls nur für beste Produkte vergeben wird. «Unser oberstes Gebot ist das Vertrauen der Konsumentinnen und Konsumenten. Nur so können wir erfolgreich sein», beschreibt Andi Schmal den Grundgedanken der frifag märwil ag. frifag märwil ag Hauptstrasse 11 9562 Märwil Tel. 071 654 65 00 Fax 071 654 65 09 info@frifag.ch www.frifag.ch

Besonders tierfreundlich: Die Poulets wachsen in grosszügigen, lichtdurchfluteten Ställen mit viel Tageslicht und Auslauf auf.

Feines Jägersteak. Ein Produkt aus dem grossen frifag-Sortiment.

Rezeptvorschlag: Pouletbrüstchen im Blätterteig-Mantel Zutaten für 4 Personen 4 Ostschweizer Poulet brüstchen 2 EL Olivenöl 50 g Schinken 2 EL gehackte Zwiebeln 70 g grüne Oliven (ohne Stein) 100 g «Le Parfait» 2 EL Rahm 1 EL Cognac Salz Pfeffer aus der Mühle 400 g Blätterteig

Zubereitung • Die Pouletbrustfilets rasch in Olivenöl anbraten, herausnehmen und mit Salz und Pfeffer würzen. • Den Schinken in kleine Würfel schneiden und zusammen mit den Zwiebeln im Bratenfond anziehen lassen. • Die Oliven fein hacken. Zwiebel, Schinken, Oliven und «Le Parfait» in eine Schüssel geben. • Mit Rahm, Cognac, wenig Salz und Pfeffer würzen. • Den Blätterteig 3 mm dick ausrollen und in vier Rechtecke schneiden. Auf jedes Rechteck etwas Füllung geben, die Pouletbrustfilets darauf legen und mit der restlichen Füllung bedecken. In den Teig einpacken und die Enden gut verschliessen. Mit Eigelb bestreichen und den Teig mehrmals mit der Gabel ein stechen. Bei 220° C ca. 12 – 15 Minuten backen. • Zusammen mit Salat oder Gemüse (Zucchetti, eingelegten Tomaten oder Gemüse nach Belieben) ein ideales Gericht, um auch Gäste zu verwöhnen.



Weitere Rezepte auf www.frifag.ch/genuss/rezepte

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Ribelmais-Poularden der Geflügel Gourmet AG Laut Zeitzeugen wurde schon früh der Mahlabgang des Rheintaler Ribelmaises an die Hühner verfüttert. Mit dem Gedanken, diese in Vergessenheit geratene Fütterungsmethode wieder anzuwenden, rannte der Trägerverein Culinarium vor acht Jahren bei den Gebrüdern Geisser in Mörschwil offene Türen ein – und lancierte so das Projekt RibelmaisPoularde. Bis zu jenem Zeitpunkt wurde in der Schweiz lediglich hochwertiges konventionelles Geflügel gezüchtet. Die teuren Geflügelspezialitäten stammten hingegen meist aus Frankreich. Für das Projekt wurde eine robuste und langsam wachsende Geflügelrasse ausgewählt, und bald darauf wurden die ersten Poularden mit Futter aus Rheintaler Ribelmais AOP aufgezogen. Durch das langsame Wachstum entsteht mehr intramuskuläres Fett und damit ein äusserst schmackhaftes Fleisch. Die Idee einer exquisiten regional verwurzelten Poularde stiess bei den Produzenten und Culinarium-Gastronomen auf grosses Interesse. Längst hat sich die Ribelmais-Poularde in edlen Restaurants weit über die Ostschweiz etabliert. Der Erfolg dieser Poularde spornte die Gebrüder Geisser dazu an, ihre Produktepalette mit anderem edlen Geflügel zu erweitern. Inzwischen sind auch Ribelmais-Perlhühner oder Ribelmais-Kapaun erhältlich. Und auf dem Gehrenhof in Lüchingen läuft ein Versuch, Gänse direkt in einem Ribelmaisfeld aufzuziehen. 16 | GEFLÜGEL

Geflügel Gourmet AG St. Gallerstrasse 9 9402 Mörschwil Tel. 071 866 12 00 robin@gefluegelgourmet.ch www.gefluegelgourmet.ch


GENUSS AUS DER REGION GENUSS AUS DER REGION

Käsenamen – nur Schall und Rauch? Die Ostschweiz ist eine Region mit vielen Käsespezialitäten. Sie alle erfolgreich zu vermarkten ist nicht immer ganz einfach, gross ist doch die Auswahl an guten Käsesorten. Die Wahl eines zügigen Markennamens ist Pflicht und ein wichtiges Stellungsmerkmal auf dem Käsemarkt. Auf den Spuren von Käsenamen, hinter denen sich nicht selten spannende Geschichten verbergen.

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er «Scharfe Maxx» und der «Alte Schweizer» sind zwei Käsespezialitäten mit einprägsamen Namen der Käserei Studer in Hatswil/Amriswil. «Der Scharfe Maxx», erinnert sich die Marketingverantwortliche Maria Wick, «ist in einer heiteren Runde ganz spontan entstanden. Schliesslich einigte man sich aus verschiedenen Varianten auf den Scharfen Maxx». Der würzigrahmige Halbhart­ käse kam vor gut zwölf Jahren auf den Markt. Im Laufe der Zeit wurde er erwachsen. «Er verkaufte sich von Jahr zu Jahr besser und wurde auch als Marke bekannter, womit er sich ein zweites X verdient hatte». Ganz anders die Geschichte des «Alten Schweizers». Seine Grundlage bildet ein ursprüngliches Käserezept aus dem Mittelalter. Über die Jahre hinweg hat die Käserei Studer die Rezeptur verfeinert und ihm den passenden Namen «Alter Schweizer» verliehen. «Seine harmo­nische Würze und sein abgerundeter Geschmack sind der Beweis, dass das Alter auch sein Gutes hat», schmunzelt Maria Wick. Namen mit Geschichte «Gertauer Fährymaa», «Bischofszeller Nachtwächter» und «Thurgauer Rosenkäse» heissen drei Käsespezialitäten der Käserei Oberegg in Bischofszell. «Die Namen dieser drei Rohmilchkäse

Die Käseauswahl in der Ostschweiz ist in den letzten Jahren äusserst vielfältig geworden. Umso wichtiger sind aussagekräftige Namen, die im Gedächtnis bleiben.

unterstreichen die Regionalität unserer Produkte», sagt Käsermeister Hans Eberle. Er hat im Jahre 1987 den Betrieb von seinen Eltern übernommen und seither kontinuierlich ausgebaut. «Der Thurgauer Rosenkäse erhält sein blu­ m iges Bouquet durch die Bei­ mischung von Blütenblättern und stellt damit den Bezug zur Rosenstadt Bischofszell zwischen Sitter und Thur her», erzählt der Käsermeister. Der «Gertauer Fährymaa» erinnere an ein

Stück Flussromantik, sei doch die Fähre über die Sitter beim Hof Gertau die letzte im Thurgau, die von Frühling bis Herbst regelmässig Passagiere transportiere. «Der Bischofszeller Nachtwächter ist eine Hommage an die Nachtwächterzunft der Stadt Bischofszell», sagt Hans Eberle. Der «Gertauer Fährymaa» ist dank spezieller Rotweinhefe besonders würzig und der «Bischofszeller Nachtwächter» erhält seine dunkle Farbe durch das Einreiben mit einer speziMILCH & KÄSE | 17


GENUSS AUS DER REGION GENUSS AUS DER REGION

ellen Nachtwächter-Rezeptur. «Die­ser Käse wird heute noch genauso hergestellt wie dies bereits mein Grossvater getan hat», ergänzt Hans Eberle. «Kurz-Lätz» ist zum einen der am meisten angewandte Schwung im Sägemehlring. Zum andern ist «Kurz-Lätz» aber auch der Name einer Käsespezialität der Käserei Tannen der Gebrüder Martin und Fredi Kurmann im sanktgallischen Gähwil. «Seit 2012 unterstützen wir den Toggenburger Spitzenschwinger Daniel Bösch. Dieses Engagement war auch ausschlaggebend für die Lancierung des Kurz-Lätz vor drei Jahren», weiss Martin Kurmann.

Auch Ostschweizer Käse kann gebrochen werden, zum Beispiel der Alte Schweizer oder wie hier der Urnäscher Brauchtumskäse.

Der Schwinger aus dem Nachbardorf Kirchberg ziert die Etikette auf dem Käselaib und ist Aushängeschild und Markenbotschafter der Käserei Tannen geworden. Martin und Fredi Kurmann sind dem Schwingsport aber nicht nur 18 | MILCH & KÄSE

über Daniel Bösch verbunden, die beiden waren bis vor zehn Jahren selber regelmässig im Sägemehlring anzutreffen. «Aber nicht ganz so erfolgreich wie unser Markenbotschafter», blickt Martin Kurmann auf seine Aktivzeit zurück. Der Schwingerkäse «Kurz-Lätz» ist ein vollfetter Halbhartkäse, gut gereift aber von mildem Geschmack. Er hat an der Käsiade 2012 in Tirol mit dem «Peak of Quality» die höchste Qualitätsauszeichnung erhalten. Nomen est Omen Keine grosse Geschichte verbirgt sich hinter den beiden Weichschimmelkäsespezialitäten «Heisser Knaller» und «Edelweiss» der Käserei Preisig in der Gemeinde Bauma im Zürcher Oberland. «Der Name Heisser Knaller spricht für sich selber: Er ist paniert und gewürzt und wird auf dem Grill wie ein Stück Fleisch erhitzt», sagt Urs Preisig, «dazu passen Kartoffeln oder auch Teigwaren». Genauso einleuchtend auch seine Erklärung zum «Edelweiss»: Dieser Käse ist weiss geschimmelt und edel im Genuss, eben «Edelweiss». Die Käserei Preisig wird von Urs Preisig in zweiter Generation geführt und gehörte bis vor wenigen Mo­naten zur höchstgelegenen Zürcher Gemeinde Sternenberg, die sich je­ doch am 1. Januar 2015 der Nachbargemeinde Bauma angeschlossen hat. «Die Namen der Käsespezialitäten sind wichtig für den Verkauf, aber die dahinterstehende Geschichte muss stimmig und echt sein», ist Michael Koller überzeugt. Er ist bei der vor sieben Jahren von 36 einheimischen Bauernfamilien gegründeten Urnäscher Milchspezialitäten AG zuständig für Marketing und Verkauf. «Hornkuhkäse», «Holzfasskäse» und «Schwarzkäse» sind drei Käsespezialitäten aus Urnäsch, deren Namen für sich sprechen. «Für den Urnäscher Hornkuhkäse wird ausschliesslich Milch verwendet, die von behornten Kühen stammt. Von

den Hörnern schmeckt man zwar nichts, aber die Kühe sehen schöner aus», schmunzelt Michael Koller. Anders beim «Urnäscher Holzfasskäse»: Diesem wird bei der Herstellung schmackhaftes Holzfassbier aus der Brauerei Locher in Appenzell beigemischt, und den «Bier-Gout» schmeckt man beim Essen. Beim «Urnäscher Schwarzkäse» war es das Aussehen, das dem Käse den Namen gegeben hat. «Der Schwarzkäse ist ein Bergkäse, der durch die einjährige Lagerung eine

«Die Namen der Käsespezialitäten sind wichtig für den Verkauf, aber die dahinterstehende Geschichte muss stimmig und echt sein.» schwarze Rinde bekommt», erklärt Michael Koller. Er ist überzeugt, dass neben der Qualität auch die Namen zum guten Absatz der Käsespezialitäten beitragen. Klangfarbe und Könige Die Chäsi Chlibäretswil im Zürcher Oberland liegt auf 917 Meter über Meer, und dank der Höhenlage erfüllen die dort produzierten Produkte die Voraussetzungen für Berg- und Alp­ käse. Käsespezialitäten bilden das wirtschaftliche Fundament des Familienbetriebs, der seit sechs Jahren von Dominik Schmidt in zweiter Generation geführt wird. «Waldmeister und Bergwaldmelodie sind zwei unserer Spezialitäten; die Namen deuten auf die Herstellungsart bzw. das Produktionsgebiet hin», sagt Käsermeister Dominik Schmidt. Der «Waldmeister» werde während der rund viermonatigen Reifezeit im Käsekeller wöchentlich einbis zweimal mit einem Tannenschössli-


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und Kräuterextrakt geschmiert. «Er erhält dadurch ein ganzes besonderes Aroma, und auch die schwarze Rinde ist für den Waldmeister charakteristisch». «Bergwaldmelodie» sei hingegen ein cremiger geschmackvoller Weichkäse, «der das ganze Jahr einen Hauch Frühling vermittelt, und dies kommt auch im Namen zum Ausdruck». Und da wäre noch der Hartkäse «Bäretswiler Tötzli», der in der Chäsi Chlibäretswil während zehn bis vierzehn Monaten seine volle Reife erhält. Dominik Schmidt: «Wie es der Name sagt, ist dieser Käse sehr würzig und erinnert wegen seiner Härte an einen Schitter-Totz». «Ziegenkönig», «Firstkönig» und «Roter Teufel» heissen drei beliebte Käsespezialitäten der Bütschwil Käse ­ AG der Familie Güntensperger. «Unse-

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Der «Scharfe Maxx» der Käserei Studer hat sich sein zweites X im Namen inzwischen verdient.

Mit dem «Kurz-Lätz» holte sich die Käserei Kurmann in Gähwil an der Käsiade, der Käse-EM, 2012 den begehrten Haupreis «Peak of Quality».

re Käserei ist im Toggenburg beheimatet, und das Toggenburg ist als das Tal der (Schwinger)-Könige bekannt. Daran haben wir uns bei der Suche nach den Käsenamen orientiert», erzählt Reto Güntensperger, der vor zwei Jahren die Geschäftsführung von seinem Vater übernommen hat. Für den «Ziegenkönig» wird ausschliesslich Ziegenmilch aus der Region verwendet, und auf der Etikette prangt eine fröhliche Ziege mit Krone. Dem «Firstkönig» standen bei der Namensgebung die Churfirsten Pate. «Weil Churfirstenkönig etwas gar ungelenk tönt, haben wird daraus den Firstkönig gemacht. Diese Etikette zieren Berge mit einer Königskrone», sagt Reto Güntensperger und betont, wie wichtig ein einprägsamer Name und eine entsprechende Etikette

für den Verkaufserfolg seien. Wie der «Firstkönig» ist auch der «Rote Teufel» ein Halbhartkäse, allerdings im Gegensatz zum ersteren ein sehr würziger. «Eigentlich sollte der Rote Teufel unter dem Namen Teufelskönig auf den Markt kommen, doch kurz vor der Lancierung erfuhren wir, dass dieser Name bereits besetzt war», erzählt der Bütschwiler Käsermeister. So machte man daraus kurzerhand den «Roten Teufel», was auch sehr gut passt. «Dieser Käse verdient den Namen, weil er durch die lange Reifezeit ein Teufelskerl wird, der im Geschmack sehr rezent ist». Namen sind also mehr als Schall und Rauch. Ein geschickt gewählter Name macht neugierig und informiert zugleich. Auf dass der Käse auf möglichst vielen Zungen zergehen kann. MILCH & KÄSE | 19


Zahner Fischhandel Ihr Comestibles-Spezialist seit 1985. Tagtäglich werden in Gommiswald frische Fische aus dem Zürich- und Bodensee sowie aus einer regionalen Fischzucht verarbeitet. Als lokale Spezialitäten gelten die sauber filetierten Felchenfilets, die geräucherten Felchenfilets, die grätenfreien Hechtfilets sowie der Felchen- und Hechtcaviar. In der eigenen Produktion werden auch Felchenknusperli in verschiedenen Culinarium-Bierteigen produziert. Nebst diesen regionalen Produkten handelt der Comestibles-Spezialist mit einem grossen Sortiment an zertifizierten Meeresfischen, Culinarium-Geflügel, Culinarium-Wild und verschiedenen Fleischdelikatessen.

Zahner Fischhandel AG Hof 15 8737 Gommiswald Tel. 055 280 17 55 info@frisch-fisch.ch www.frisch-fisch.ch

Liechtensteiner Milchhof Der Liechtensteiner Milchhof macht seit Jahren mit hervorragenden Produkten auf sich aufmerksam. Im September 2012 begeisterte die frische Milchmanufaktur aus Liechtenstein mit der Lancierung eines neuen Verpackungskonzepts, das den frischen und natürlichen Geschmack der Milchprodukte unterstreicht. Daneben stellt der Milchhof regionale Produkte für den Einzelhandel, wie z.B. Migros, Coop und Spar her.

Milchhof AG Scanastrasse 12 FL-9494 Schaan Tel. 00423 237 04 04 Fax 00423 237 04 40 info@milchhof.li www.milchhof.li

20 | MILCH & KÄSE

Frische pur – natürlicher und regionaler Genuss vom «Nachbuur».


GENUSS AUS DER REGION GENUSS AUS DER REGION

Die Produkte der Manser Molki sind einfach «choge guet».

Einer der Fuchs-Jogurt-Fans

Manser Molki

Molkerei Fuchs

Nur beste Milch aus Mörschwil und Umgebung – eben ganz aus der Nähe – verwendet die Manser Molki für ihre bekannten Jogurts, die frische Pastmilch, die geschmacklich edlen Rahmprodukte: Vollrahm, Halbrahm, Kaffeerahm und Sauerhalbrahm. Etliche Jogurtsorten werden traditionell ohne Aromazusatz, einzig mit vielen Früchten und mässig Zucker zubereitet, damit der natürliche Fruchtgeschmack zusammen mit dem feinen, crèmigen Jogurt zum Genuss wird – «choge guet»!

Fuchs verarbeitet als regionales Familienunternehmen mit über 130-jähriger Geschichte täglich frische Milch aus der Region, die von Bauern aus 20 km Umkreis um Rorschach stammt. Daraus werden regionale, natürliche Produkte hergestellt und im Raum Ostschweiz/Bodensee verkauft. So gelingt es Fuchs, kurze Transportwege einzuhalten und die Produkte so frisch wie möglich zu verarbeiten. Fuchs produziert verschiedene Milchprodukte, darunter Butter, Jogurts, Milch, Molke-Drinks, Buttermilch, Quark und Rahm. Des Weiteren bietet die Molkerei Fuchs einen attraktiven Lieferservice für den regionalen Detailhandel und die Gastronomie an, der auch über die Eigenprodukte hinausgeht und ein breites Sortiment an Milch, Convenience Food und Käseprodukten abdeckt.

Manser Molki AG St. Gallerstrasse 15 9402 Mörschwil Tel. 071 868 79 19 Fax 071 868 79 10 info@manser-molki.ch www.manser-molki.ch

Molkerei Fuchs + Co AG Greinastrasse 10 9400 Rorschach Tel. 071 846 81 80 info@fuchsmilch.ch www.fuchsmilch.ch

MILCH & KÄSE | 21


Bündner Hobelkäse aus Sertiger Alpenmilch.

Goldmedaille für den Bloderkäse von Jakob Knaus aus Unterwasser.

In den Farben des Kantons: Unverkennbarer Müller-Thurgau-Halbhartkäse.

Bündner Hobelkäse – die ausgereifte Innovation

Käserei-Sennerei Knaus

Käserei Müller-Thurgau

In den Filialen der Migros Ostschweiz ist der in der Molkerei Davos hergestellte «Bündner Hobelkäse» exklusiv erhältlich. Für den Hobelkäse wird feinste Rohmilch aus dem Alpgebiet verwendet. Und zwar stammt diese von der Alp Sertig, einer Alp in einem Davoser Seitental. Der Hobelkäse wird dünn gerollt angeboten, so dass sein breites Aroma perfekt zur Geltung kommt.

In der traditionellen Toggenburger Käserei und Sennerei von Jakob Knaus wird noch mit Holz gefeuert. Hier finden sich urige Bergromantik für Touristen und Wanderer, aber auch moderne Qualitätskonzepte in der Käseproduktion. Mit seinem Alpkäse jedenfalls hat Jakob Knaus im Herbst 2008 die Jury der Swiss Cheese Awards überzeugt und wurde mit einem Diplom ausgezeichnet. In der Kategorie «Sauerkäse/ Bloderkäse» gewann er gleich zwei Goldmedaillen.

Die Müller-Thurgau-Käsereien in Hagenwil, Siebenhausen und Riesershaus sind unter der Handelsfirma Käse Thurgau AG zusammengefasst. Aus silofreier Rohmilch aus der Region entsteht eine breite Produktepalette verschiedener Käsesorten und Spezialitäten. Kreativ ist die Käsesorte Müller-Thurgau, die seit dem Jahre 2000 als eingetragene Marke geschützt ist. Dank ihres aromatischen, vollmundigen Geschmacks erfeut sich diese Spezialität wachsender Beliebtheit. Der MüllerThurgau ist ein Halbhartkäse und in den Sorten mild, würzig und rezent erhältlich.

Molkerei Davos Tobelmühlestrasse 6 7270 Davos Platz Tel. 081 410 03 40 info@molkereidavos.ch www.molkereidavos.ch

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Käserei-Sennerei Knaus Jakob und Rösli Knaus Nesselhalden 9657 Unterwasser Tel. 071 999 14 02 Fax 071 999 19 03 info@sennerei-knaus.ch www.sennerei-knaus.ch

Käse Thurgau AG Landstrasse 9 8580 Hagenwil bei Amriswil Tel. 071 411 15 59 Fax 071 411 25 42 info@kaesethurgau.ch www.mueller-thurgau.ch


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Auch optisch ein Genuss: Der Helvetikuss der Käserei Neuwies.

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27.10.2008 14:07:20 Uhr

Glarner Alpkäse ist geschützt.

Seit 1990 verarbeitet die Käserei Koster Schafmilch zu echten Köstlichkeiten.

Käserei Neuwies Lütisburg-Station

Echter Glarner Alpkäse

Käsespezialitäten aus dem Zürcher Oberland

Auf 610 Metern über Meer führt Käsermeister Philipp Müller mit seiner Frau Sandra die Käserei Neuwies. Dies so erfolgreich, dass sie schon diverse Preise mit ihren Käsesorten Bio-Rahmtilsiter, Helvetikuss, Wiesenzauber und Swiss Flower gewonnen haben. Alle Käsespezialitäten haben einen Platz in einer grossen Lebensmittelkette gefunden und sind dort erhältlich. Gerne stellt Sandra Müller zudem auf ihre Kundschaft zugeschnittene Käseplatten und Käsegeschenke her. Ihre drei Kinder Sophie, Carla und Moritz bereichern den Familien- und Geschäftsalltag der Familie Müller jeden Tag aufs Neue.

Reine Luft, zurückhaltende, nachhaltige Nutzung der Natur, reiche Vegetation, gesunde Tiere: Diese Voraussetzungen sind die Grundlage für den echten, unverkennbaren Glarner Alpkäse! Die Auszeichnung AOP (Appellation d’Origine Protégée) beweist die Einmaligkeit dieser Käsespezialität, die ausschliesslich im Sommer direkt auf den aktuellen Alpbetrieben im Kanton Glarus von geschulten Sennen hergestellt wird. Bereits Ende Juli kommen die ersten Laibe des Glarner Alpkäses in den Verkauf.

Die Schafmilchkäserei Koster liegt 900 Meter über Meer. Im Familienbetrieb steht die handwerkliche Produktion im Vordergrund. Die Grundsätze: Es wird nur so viel hergestellt, wie vermarktet werden kann, und dies in stets hoher Qualität. Der Betrieb wurde 1990 gegründet und seither stetig ausgebaut. Derzeit werden rund 270 000 kg Schafmilch, 30 000 kg Bio-Kuhmilch, Jerseyund Büffelmilch verarbeitet. Zum Produktesortiment gehören Blauschimmel-, Frisch- und Weichkäse, Pecoretta (Salzlakenkäse), Francesco (Halbhartkäse), Schafmilchraclette, Büffelcamembert, Jersey Brie in Bioqualität, Jersey Camembert, Jogurt, Roh- und Pastmilch.

Käserei Neuwies Sandra und Philipp Müller 9601 Lütisburg-Station Tel. 071 980 09 08 Fax 071 980 09 06 info@kaeserei-neuwies.ch www.kaeserei-neuwies.ch

Alpkäse-Pool GmbH Ursi und Heiri Marti Dorfstrasse 77 8766 Matt Tel. 076 580 14 92 Fax 055 642 14 92 info@glarneralpkaese.ch www.glarneralpkaese.ch

Schafmilchkäserei Koster Hittenbergstrasse 50 8636 Wald ZH/Faltigberg Tel. 055 256 63 46 Fax 055 246 57 00 info@schafmilchkaeserei.ch www.schafmilchkaeserei.ch

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Käsegenuss aus dem Land des Säntis Mit Liebe und viel Handarbeit – sei es ein herzhafter Nusskäse oder ein gefüllter Brie, für die Gebrüder Eberle ist die Veredelung von Käse (Käse-Affinage) Leidenschaft pur. In ihrer Käsekonditorei in Gossau SG zaubern sie zusammen mit ihren rund 50 Mitarbeitenden Käsevariationen für unvergessliche Genusserlebnisse. Speziell zu empfehlen ist der Früchtekäse. Er eignet sich zur Vorspeise wie auch zum Abschluss eines feinen Essens hervorragend. Alle Früchte sind handverlesen und verleihen dem Käse eine frische und fruchtige Note. Eine weitere Besonderheit der Gebrüder Eberle ist ihr gefüllter Brie. Er ist in verschiedenen Aromen wie zum Beispiel Chili oder Trüffel erhältlich. Der gefüllte Brie passt ausgezeichnet zu «Geschwelti» oder einfach zu dunklem Brot. Gebrüder Eberle AG Kühlhausstrasse 10 9200 Gossau Tel. 071 385 75 66 Fax 071 385 76 30 info@eberle.ch www.eberle.ch

Frischkäsespezialitäten aus der Käsekonditorei in Gossau.

St. Galler Klosterkäse Der St. Galler Klosterkäse ist eine Spezialität, die durch das unverwechselbare, volle Aroma und die weichschnittige Konsistenz überzeugt. Der Käse eignet sich hervorragend als kleiner Genuss zwischendurch, als Bereicherung jeder Käseplatte oder als Beilage zu geschwellten Kartoffeln. Der St. Galler Klosterkäse ist ein Käse mit Tradition. In Dokumenten aus dem Jahr 1565 ist nachzulesen, dass speziell ausgebildete Klostersennen einen Käse nach den strengen Vorgaben des Klosters herstellten und pflegten. Sie machten das anscheinend so gut, dass der Klosterkäse schon damals weitherum als Delikatesse bekannt war. So wie wir den St. Galler Klosterkäse heute kennen, wurde er im Jahr 1980 mit angepasster Rezeptur und Herstellungsweise neu lanciert. Mit grossem Erfolg, wie sich heute zeigt!

St. Galler Klosterkäse, produziert in den Kantonen St. Gallen und Appenzell.

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Emmi Käse AG Industriestrasse 135 9201 Gossau Tel. 071 388 34 12 Fax 071 388 34 14 info@emmi.ch


GENUSS AUS DER REGION GENUSS AUS DER REGION

Spezialitätenbetrieb – Käserei Studer AG Moderne Ausrichtung, Innovation, Nachhaltigkeit, Regionalität und Produktequalität sind bei der Käserei Studer AG nicht nur Worte, sondern gelebte Werte. Die Heu- und Grasmilch wird bei den Milchlieferanten täglich abgeholt und zu 15 verschiedenen Käsespezialitäten verarbeitet. Im modernen Käselager werden diese Spezialitäten bis zu 15 Monate gepflegt und gereift. Den schonenden Umgang mit den Ressourcen unterstreichen die Fotovoltaik-Anlage auf dem Dach der Käseproduktionshalle und die Holzschnitzelheizung. «Der scharfe Maxx», «Alter Schweizer», «Maxx 365» und «Wällechäs» ‒ lassen Sie sich auf den Käsegenuss aus dem Hause Studer ein! «Der scharfe Maxx» ist eine von mehreren Spezialitäten aus der Käserei Studer AG im thurgauischen Hatswil.

Käserei Studer AG Romanshornerstrasse 253 8580 Hatswil Tel. 071 414 54 04 Fax 071 414 54 05 info@kaeserei-studer.ch www.kaeserei-studer.ch

Käserei Preisig Sind Sie auf der Suche nach unverwechselbaren Käsespezialitäten? Ob rund, oval oder eckig, klein oder gross, weich, halbhart oder hart, bei der Käserei Preisig sind Sie genau richtig. Der Betrieb ist ein innovativer verlässlicher Partner. Von der Milchsammlung bei den regionalen Milchlieferanten, der Verarbeitung, der Reifung und Pflege im Lager bis hin zur Vorverpackung für die Selbstbedienung finden alle Arbeitsschritte vor Ort statt. Der perfekte Käsegenuss ist damit garantiert. Die Produkte werden auch Sie begeistern! Der Favorit: Sternenberger in verschiedenen Reifegraden, Sternenberger Raclette in sechs Varianten, Brie vom Sternenberg und Heisser Knaller.

Käserei Preisig Rietwies 81 8499 Sternenberg Tel. 052 386 12 76 Fax 052 386 22 42 info@kaeserei-preisig.ch www.kaeserei-preisig.ch

Die Ladenöffnungszeiten: Montag, Mittwoch bis Freitag, 8–12 Uhr, 13.30–18 Uhr Samstag, 8–16 Uhr durchgehend Dienstag und Sonntag geschlossen

Produktevielfalt der Käserei Preisig aus Sternenberg.

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80 Jahre Strähl-Käse:

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Die Hochmoor-Käse mit dem herbwürzigen Geschmack.

Die Käserei Dietfurt von Thomas und Maya Hungerbühler feiert ihr 150-jähriges Bestehen.

Die mehrfach ausgezeichneten Gähwiler Bergkäse und Schwingerkäse Kurz-Lätz.

Käserei Liechti

Käserei Dietfurt

Käserei Tannen

Die Geschichte der Käserei Liechti geht zurück ins Jahr 1904. Sie ist eng mit der Verkehrsgeschichte am Rickenpass verbunden. Die Käserei hat nämlich noch heute ihren Sitz im Dorf Ricken. Damals beste Voraussetzungen um die örtliche Milch zu verarbeiten und den regionalen Käse an die Post​ kut­​ schenReisenden zu verkaufen. Seit 1939 und drei Generationen ist die Käserei im Besitze der Familie Liechti. Markus Liechti freut sich, die neue, weltweit einmalige und geschmackvolle Käsespezialität, den Hochmoor-Chäs, vorzustellen. Die einzigartige Pflanzenund Kräuterwelt des Ricken Hochmoores, welches 800 Meter über Meer liegt, gibt dem Käse seinen besonderen, herb-würzigen Geschmack

1864 wurde im Wohngebäude der heutigen Käserei Dietfurt erstmals Käse hergestellt. Carl Ebnöter produzierte damals Emmentaler. Nach weiteren zwei Generationen Ebnöter wurde der Betrieb von Armin Keller übernommen. Seit 16 Jahren sind nun Thomas und Maya Hungerbühler für die Käserei Dietfurt verantwortlich. Jährlich werden 2,1 Millionen Liter silofreie Milch so schonend wie möglich zu Appenzellerkäse und anderen Hausspezialitäten verarbeitet. Bei der Herstellung kommt nach altbewährter Tradition Fettsirtenmagenlab zur Anwendung. Ein aromatisches und unvergleichbares Naturprodukt ist das Resultat. Mit dem «Chäs-Trückli» verfügt die Käserei auch über einen Verkaufsladen.

Seit 150 Jahren gibt es die Käserei Tannen in Gähwil, seit 45 Jahren wird sie von der Familie Kurmann geleitet. Die Gebrüder Fredi und Martin Kurmann führen den Familienbetrieb in der zweiten Generation und beschäftigen drei Vollzeit- und drei Teilzeitangestellte. Täglich werden in der Käserei 18 000 Liter Milch angeliefert. Davon werden jährlich rund 40 Prozent zu Schwingerkäse Kurz-Lätz und Gähwiler Bergkäse verarbeitet. Die Bergmilch für den Gähwiler Bergkäse stammt ausschliesslich von Bauern aus der Region Toggenburg. Beide Käse haben an verschiedenen Käsewettbewerben schon etliche Auszeichnungen errungen, was für die hochstehende Qualität der beiden Produkte spricht.

Käserei Liechti Berkäserei Markus Liechti Waldestrasse 3 8726 Ricken Tel. 055 284 51 11 email@liechti-kaese.ch www.liechti-kaese.ch

Käserei und Chäs-Trückli Dietfurt Thomas und Maya Hungerbühler Landstrasse 11 9615 Dietfurt Tel. 071 983 17 86 info@chaes-trueckli.ch www.chaes-trueckli.ch

A. & M. Kurmann AG 9534 Gähwil Tel. 071 931 12 58 Fax 071 931 43 36 kurmann_martin@bluewin.ch

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Käserei Stofel Unterwasser In der Käserei Stofel im toggenburgischen Unterwasser wird mit Liebe und Leidenschaft gekäst. Thomas Stadelmann tüftelt laufend an neuen Spezialitäten, sei es mit weissem oder blauem Schimmel, mit Rotschmierkultur, mit feinen Holzspänen oder Heublumen. Die Toggenburger Käsekreationen tragen die Handschrift von bestem handwerklichen Können und Käsetradition. Regelmässige Medaillen bei Prämierungen überraschen deshalb nicht. Saftige Wiesen und Bio-Bergbauern Vor acht Jahren hat Thomas Stadelmann die Käserei von seinem Vater übernommen und ihr seither seinen ganz persönlichen Stempel aufgedrückt. Mit einem Erweiterungsbau im Jahr 2007 wurden die internen Abläufe optimiert und mehr Platz in der Produktion und im Käsekeller geschaffen. Jährlich werden im Stofel rund 1,2 Millionen Kilogramm Milch zu Pastmilch, Rahm, Jogurt, Quark und Käse verarbeitet. Die Milch kommt vollumfänglich aus der näheren Umgebung, von Bio-Bauernhöfen, die in der Bergzone liegen. Die Tiere weiden auf Berg- und Alpwiesen, entsprechend würzig ist ihre Milch.

Käserei Stofel AG Hauptstrasse 9657 Unterwasser Tel. 071 999 11 40 info@bergmilch.ch www.bergmilch.ch

28 | MILCH & KÄSE

Bergmilchprodukte aus Leidenschaft Die Liste an Spezialitäten aus dem Hause Stofel ist lang und reicht von Produkten aus Kuhmilch bis hin zu solchen aus Schaf- und Ziegenmilch. Von den 30 Eigenkreationen sind die meisten auf dem Markt bestens etabliert. Der Käse reift je nach Sorte während Tagen, Wochen und mehreren Monaten, bis er konsumreif ist. Je jünger der Käse, desto milder der Geschmack. Erst der ausgereifte Käse entfaltet das ganze Aroma. Die Produkte werden im eigenen Laden verkauft und über den Gross- und Detailhandel in die ganze Welt vertrieben.


GENUSS AUS DER REGION GENUSS AUS DER REGION

Bündner Bergkäse aus 100% reiner Bündner Bio-Bergmilch Der beliebte Bündner Bergkäse mit dem Steinbock in seinem Label ist das Produkt der Sortenorganisation Bündnerkäse (SOBK) mit Sitz in Chur. Verteilt über die gesamte Region Graubünden befinden sich die neun Sennereien der Sortenorganisation in den Dörfern Andeer, Bever, Brigels, Lumbrein, Müstair, Nufenen, Splügen, Sufers und Vals. Der Bündner Bergkäse ist ein urchig-natürliches Original, das nach altbewährtem Rezept auf über 1000 Höhenmetern von Hand gekäst wird, aber erst nach der Fahrt ins Tal und einer Reifezeit von bis zu neun Monaten seinen erstklassigen Charakter entfaltet. Im Bündner Bergkäse ist drin, was in Graubündens Höhenlagen nur einmal pro Jahr wächst und von mehr als 100 traditionellen Kleinbetrieben aus den weitverstreuten Tälern beigesteuert wird. Sortenorganisation Bündnerkäse Quaderstrasse 8 Postfach 191 7002 Chur Tel. 081 258 36 14 Fax 081 258 36 01 info@buendnerkaese.ch

Verteilt über die gesamte Region Graubünden wird in neun Sennereien Bündner Bergkäse produziert.

Berg-Käserei Gais Die Berg-Käserei Gais liegt auf 950 Metern über Meer, eingebettet im hügeligen Appenzellerland zwischen Bodensee und Säntis. Andreas Hinterberger und seine Mitarbeiter sind stolz auf die Appenzeller Tradition und bringen sie in Einklang mit einer fortschrittlichen Produktion. Täglich werden bis zu 35 000 kg Bergmilch aus der Region Gais/Appenzell zu verschiedenen Halbhartkäse- und Bergkäse-Spezialitäten sowie zu Raclettekäse verarbeitet. Den Rohstoff dazu liefern rund 60 Bauernfamilien aus dem Appenzellerland, mit denen enger Kontakt gepflegt wird. Ihre Betriebe liegen im Berggebiet, wo jede Kuh noch ihren Namen und täglich Weideauslauf hat. Berg-Käserei Gais Andreas Hinterberger Zwislenstrasse 40 9056 Gais Tel. 071 793 37 33 Fax 071 793 37 83 gais@bergkaeserei.ch www.bergkaeserei.ch

Appenzeller Käsetradition im Einklang mit fortschrittlicher Verarbeitung.

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Urnäscher Käse – «de vo öös» Die Urnäscher Milchspezialitäten AG ist eine Gemeinschaft von 36 Bauernfamilien, welche die Verarbeitung ihrer Milch in die eigenen Hände genommen haben. Im Jahr 2009 konnten sie in Urnäsch ihre topmoderne Käserei einweihen und mit der Produktion beginnen. Ziel ist es, die eigene Milch ohne grosse Umwege direkt in Urnäsch zu hochwertigen Käsespezialitäten zu veredeln. Mittlerweile ist das Sortiment auf eine stattliche Anzahl von über zehn verschiedenen Käsesorten angewachsen. Neben einem Rahmweichkäse, verschiedenen Halbhartkäse-Spezialitäten oder dem Urnäscher Hornkuhkäse aus Milch von behornten Kühen ist mit dem Urnäscher Holzfasskäse sogar ein Bierkäse im Angebot zu finden. Diesem weltweit einzigartigen Käse wird Appenzeller Holzfassbier bereits während der Produktion in die Milch gegeben. Dabei entsteht ein Käse, der schon mehrfach an nationalen und internationalen Wettbewerben mit Goldmedaillen ausgezeichnet wurde.

Rezeptvorschlag: Käse-Burger

Urnäscher Milchspezialitäten AG Herisauerstrasse 32 9107 Urnäsch Tel. 071 364 27 10 info@urnaescherkaese.ch www.urnaescherkaese.ch

Zubereitungszeit: 15 Minuten Backblech und Backpapier Zutaten für 4 Personen 4 flache Vollkorn-Kernenbrötli z. B. Kürbiskern 2 Schweizer Rahmweichkäse, je ca. 150 g 30 g Baumnusskerne, gehackt 4 bis 6 grosse Radicchioblätter, in feine Streifen geschnitten 1-2 reife Birnen, Kerngehäuse entfernt, in dünne Scheiben geschnitten Zubereitung • Brötli quer halbieren. • Käse je quer halbieren und mit der Schnittfläche nach oben auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Baumnüsse neben den Käse auf das Blech legen. In der Mitte des auf 220 °C vorgeheizten Ofens während 1 bis 2 Minuten Käse leicht schmelzen und Nüsse leicht rösten lassen. • Käse auf die Böden der Brötli stürzen, mit Radicchio, Birnen und Nüssen belegen. Deckel aufsetzen und sofort geniessen.

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Dieses Rezept wurde vom Schweizer Kochmagazin LE MENU zur Verfügung gestellt.


GENUSS AUS DER REGION GENUSS AUS DER REGION

Käse-Spezialitäten aus der Kartause Ittingen.

Roland Gantenbein und Kurt Noichl

Bio-Käse vom Berghof: Voll- oder ¼-fett oder mit Zutaten wie Pfeffer oder Alpenkräuter.

Bio-Käse vom Berghof

Kartause Ittingen

Molkerei Grabs

Ob jung und mild oder länger gelagert, der würzige Bio-Berghof-Käse entsteht aus feinster Bio-Milch von gesunden Bio-Kühen, die in nächster Nähe des Berghofes weiden. Ganz einfach: Diese voll- oder ¼-fetten Halbhartkäse, natur oder mit Zutaten wie beispielsweise Pfeffer oder Alpenkräuter überzeugen jeden Geniesser. Zum Betrieb Restaurant-Käserei Berghof gehören eine Bergkäserei zur Produktion von Bio-Bergkäse und anderen Spezialitäten sowie ein Panorama-Restaurant, eine «Deguschüür», ein Kinderspielplatz und eine schöne Gartenwirtschaft mit wunderbarem Ausblick ins Toggenburg.

Die ehemalige Klosteranlage liegt eingebettet in die idyllische Thurlandschaft nur einige Minuten von Frauenfeld oder dem Bodensee entfernt. Die Stiftung Kartause Ittingen führt ein modernes Kultur- und Seminarzentrum mit Hotel und Gastwirtschaft, einem Gutsbetrieb sowie einem Heim und Werkbetrieb für psychisch oder geistig beeinträchtigte Menschen. Nebst vielen anderen Produkten aus eigenem Anbau wie Wein, Edelbränden, Getreide, Obst, Gemüse oder vielfältigsten Kräuter- und Teesorten sind die acht verschiedenen Käse ein einzigartiger Genuss. Hergestellt wird diese Sortenvielfalt mit viel Handarbeit ausschliesslich aus der hofeigenen, silofreien Milch von 60 Kühen.

Die Molkerei gehört der Milchgenossenschaft Grabs. Sie wurde am 1. Januar 2014 vom ehemaligen Betriebsleiter Roland Gantenbein gepachtet und wird nun durch ihn geführt. Ab Mai 2015 unterstützt ihn Kurt Noichl. In der Molkerei mit Dorfladen werden Sauerkäse AOP, Bloderkäse AOP, Jogurt, Butter, Rahm und Buttermilch hergestellt. Durch den Betrieb der Alp Höhi wird neu der eigene Alpkäse zum Verkauf angeboten. Die heimelige «Chällerstube» lädt zu einem Raclette- oder Fondueplausch für Firmen- oder private Anlässe ein. Insgesamt hat die Molkerei 42 Milchlieferanten, die jährlich rund 4 Mio. Liter Milch produzieren. Die Milch wird täglich morgens und abends frisch angeliefert, damit einwandfreie Produkte hergestellt werden können.

Melchior und Vreni Schoch Restaurant-Käserei Berghof Aewil 9608 Ganterschwil Tel. 071 983 15 72 Fax 071 983 35 45 info@berghof-ag.ch www.berghof-ag.ch

Stiftung Kartause Ittingen 8532 Warth Tel. 052 748 44 11 Fax 052 748 44 55 info@kartause.ch www.kartause.ch

Molkerei Grabs Roland Gantenbein Dorfstrasse 10 9472 Grabs Tel. 081 771 38 28 molkerei.grabs@bluewin.ch www.molkereigrabs.ch

MILCH & KÄSE | 31


Kulinarische Genüsse gepaart mit regionaler Kultur Kulinarische Genüsse mit regionaler Kultur und Geschichte verbinden, das ist der Anspruch der fünf «Culinarischen Führungen» in der Stadt St. Gallen. Die in enger Partnerschaft mit St. Gallen-Bodensee Tourismus angebotenen Führungen erfreuen sich seit einigen Jahren grosser Beliebtheit, zu der auch die beteiligten Gastronomiebetriebe mit ihrem Engagement beitragen.

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nsgesamt fünf «Culinarische Füh­ rungen» mit ganz unterschiedlichen Schwerpunkten bietet Culinarium interessierten Besucherinnen und Besuchern in der Stadt St. Gallen an. Nicht nur Auswärtige, sondern auch Ein­ heimische lernen die Stadt unter kundiger Führung von einer anderen Seite kennen. «Wir möchten Ansässige und Feriengäste zum einen für regionale und lokale Genüsse sensibilisieren, zum andern aber auch Interessantes über regionale Produkte erzählen und geschichtliche Hintergründe aufzeigen», sagt Claudia Macht, die im Auftrag von Culinarium für die Culinarischen Essgeschichten verantwortlich ist und sie zum Teil auch selber führt. «Lassen Sie sich begeistern und die Tour wird zum Erlebnis!» Drei Probiererli-Touren Die drei unterschiedlichen Probiererli-Touren haben verschiedene Schwerpunkte. Sie finden zu vorgegebenen Daten statt, können aber von Gruppen mit mindestens zehn Personen jederzeit separat gebucht werden. Die Probiererli-Tour bringt Historisches und Kulinarisches aus St. Gallen 32 | GASTRONOMIE

miteinander in Verbindung. So erfährt man viel über die beliebte Bratwurst, die Schokolade oder die Brauereien des früheren St.  Galler Benediktinerklosters. Gespickt ist diese Fülle an Information mit Kostproben von typischen Spezialitäten. Die «Edle Probiererli-Tour mit Stickereigeschichte» ist eine erlesene ­ Variante der Probiererli-Tour. Die Entdeckungsreise durch die Altstadt be­ inhaltet neben ausgewählten Spezialitäten wie zum Beispiel «Cüpli» auch interessante Informationen zur weltberühmten St.  Galler Stickerei. Dabei werde deutlich, dass zu feinem regionalen Essensgenuss auch ein schön gedeckter Tisch gehöre, sagt die Culina­ rium-Mitarbeiterin auf die Frage, was Essen mit Stickerei zu tun habe – denn das Auge isst mit! Bei der weihnachtlichen ProbiererliTour an zwei Terminen im Dezember stehen Geschichten über allerlei Weihnachtsgebäck und weihnachtliche Bräuche im Vordergrund. Zur Führung gehört neben ­süssen Kostproben auch ein Rundgang auf dem Weihnachtsmarkt in der St. Galler Innenstadt.

Mittelalter- und Stadtwanderung Faszinierende Einblicke in die Gebräuche und Gepflogenheiten des Mittelalters gibt die Stadtführung unter dem Motto «Speisen wie zu Gallus‘ Zeiten». Zwischen den einzelnen Gängen in einem oder drei verschiedenen Restaurant erfahren die Teilnehmenden Unterhaltsames und Spannendes über das Leben in der Stadt im Mittelalter. Welche Essensgewohnheiten kannte man? Warum waren damals Bier und Wein gesünder als Wasser? Auch das mittelalterliche Tischritual inklusive Tischgebet ist Teil dieser ganz

Stadtführerin Claudia Macht weiss viel über historische Gebäude und Gerichte zu erzählen.


GENUSS AUS DER REGION GENUSS AUS DER REGION

Die «Culinarischen Stadtführungen» führen unter anderem in historische Gaststätten wie das Restaurant Papagei in der Hinterlauben.

speziellen Führung. «Auf dieser Tour sind Gäste in mittelalterlicher Kleidung sehr willkommen und alle können sich auf Spass und Aha-Erlebnisse freuen», verspricht Claudia Macht.

auch der Unterschied zwischen einer St. Galler Bratwurst und einer Kalbsbratwurst erklärt. Diese Touren können für Gruppen von mindestesn zehn Personen gebucht werden.

«Das Verbinden spannender Stadtführungen mit regionalen kulinarischen Genüssen kommt bei den Gästen gut an.»

Für Gastronomen «eine gute Sache» Die «Culinarischen Stadtführungen» finden auch bei den beteiligten Gastronomiebetrieben ein gutes Echo. «Sie sind für uns eine Chance zu zeigen, dass regionale Produkte auch in der Spitzengastronomie ihren Platz haben», ist Stefan Flatt, Food & Beverage-Manager im Einstein St. Gallen überzeugt. Die Führungen böten dem Einstein zudem eine gute Gelegenheit, bei den Gästen auch eine mögliche Schwellenangst abzubauen, und so neue Gäste ins Haus zu bringen. René Rechsteiner vom Restaurant Bierfalken in der Spisergasse ist seit der Gründung von Culinarium aktiv dabei, «weil ich die Philosophie der Wertschätzung regionaler Produkte gerade auch in der Gastronomie richtig

Auf der «Culinarischen Stadtwanderung» vereinen sich historische und bauliche Geschichten mit alten St. Galler Spezialitäten. Auf dem Weg zu einem oder auch zu drei verschiedenen Restaurants, wird unter anderem erzählt, wie die Multergasse zu ihrem Namen kam und welche bekannte Persönlichkeit vier Jahre lang in der Gaststube zum weissen Rössli lebte. Neben der Herkunft des St. Galler Bibers wird

finde und mit meinen Betrieb unterstütze», sagt er. Er hat das Projekt der «Culinarischen Stadtführungen» mitentwickelt und steht noch heute hinter der Idee. «Das Verbinden spannender und informativer Stadtführungen mit regionalen kulinarischen Genüssen ergibt Sinn und kommt bei den Gästen entsprechend gut an.» Dass die Teilnehmenden an den «Culinarischen Stadtführungen» auch im «Bierfalken» vorbeikommen, hat für René Rechsteiner zusätzlich noch den Nebeneffekt, «dass die Leute den Bierfalken kennen lernen und, wer weiss, vielleicht später wieder einmal vorbeikommen.» Neben Bierfalken und Einstein beteiligen sich noch die folgenden Gastronomiebetriebe an den kulinarischen Stadtführungen: Drahtseilbahn, Papagei, Walhalla und Restaurant Dufour St. Gallen. Bei den Probiererli-Touren beteiligen sich die Chocolaterie, Chäslaube Kündig und Metzgerei Gemperli.

GASTRONOMIE | 33


Kartause Ittingen – Restaurant Mühle

BEST WESTERN Hotel Walhalla, St. Gallen

Restaurant Kreuz Zuzwil

Das Restaurant Mühle mit dem über hundert Jahre alten Mühlrad sorgt für einen angenehmen Aufenthalt. Die Küchencrew unter der Leitung von Jürgen Stöckel verwöhnt die Gäste mit gesunden und mit grosser Sorgfalt zubereiteten, saisonalen Gerichten. Dabei richtet sich das Angebot, ganz im Sinne der klösterlichen Tradition der Selbstversorgung, auch nach dem Angebot aus dem eigenen Gutsbetrieb, der Käserei, Metzgerei, Bäckerei, Fischzucht und Gärtnerei. Alles, was nicht selbst produziert werden kann, besorgt die Kartause Ittingen von Betrieben der Region. Ruhetage: keine

Im Restaurant Walhalla werden die Gäste mit schnörkelloser italienischer Küche verwöhnt, zubereitet aus vorwiegend einheimischen Spezialitäten, mit passenden Weinen und exquisitem Service. Die Brasserie zählt zu den In-Kneipen der Stadt! Hier werden regionale Schweizer Gerichte gekocht. Abends läuft guter Sound und viel Sport auf zwei Grossleinwänden. Die Küche ist mit 13 Gault-Millau Punkten ausgezeichnet.

Das gemütliche Restaurant mitten im Dorf verwöhnt seine Gäste mit saisonalen Produkten aus der Region. So stammen die Fleisch-Spezialitäten von Tieren aus Zuzwiler Ställen und den umliegenden Jagdrevieren. Ein Geheimtipp sind die heimelige «Schüür», wo Gäste ausgelassene Feste feiern können, sowie im Sommer der schöne Garten.

Walhalla: Samstagmittag geschlossen Brasserie: keine Ruhetage

Ruhetage: Montag und Dienstag

Stiftung Kartause Ittingen 8532 Warth Tel. 052 748 44 11 Fax 052 748 44 55 info@kartause.ch www.kartause.ch

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BEST WESTERN Hotel Urs Majer, Gastgeber Bahnhofplatz / Poststrasse 27 9001 St. Gallen Tel. 071 228 28 00 Fax 071 228 28 90 info@hotelwalhalla.ch www.hotelwalhalla.ch

Restaurant Kreuz Familie Patrick Züger Oberdorfstrasse 16 9524 Zuzwil Tel. 071 944 15 21 info@kreuz-zuzwil.ch www.kreuz-zuzwil.ch


GENUSS AUS DER REGION GENUSS AUS DER REGION

Landgasthof Rössli Tufertschwil

Krone Mosnang

Stump's Alpenrose Wildhaus

Im Hotel Landgasthof Rössli Tufertschwil vereint sich Aktuelles mit Verwurzeltem: Modern das Hotel und die Seminarräume, traditionsreich der Land­gasthof. Genuss schreiben die Gastgeber Esther und Magnus Thalmann gross: In den gemütlichen Stuben des Landgasthofs Rössli werden die Gäste mit einer marktfrischen, regionalen Küche verwöhnt. Für Feste, Hochzeiten und Firmenevents stehen passende Räume zur Verfügung. Und die kleinen Gäste erfreut ein grosser Kinderspielplatz. Rund um Tufertschwil finden Sie eine grosse Auswahl an Wanderwegen.

Im Frühjahr 2014 durfte die Krone ihren neuen «Auftritt» präsentieren. Die Krone ist ein Treffpunkt im Dorf sowie auch in der Region. Der neue Wind ist auch im neu gestalteten Restaurant, dem Herzstück der Krone, ersichtlich. Das seit zwei Jahren erfolgreiche 6-Gang-Menü mit regionalen Produkten wird laufend der Saison angepasst. Die Krone bezieht möglichst viele Lebensmittel von Produzenten aus der Gemeinde Mosnang und setzt so die Culinarium-Philosophie um.

«Toggenburger Eigenart», auf vielfältige Weise. Das Team von Stump's Alpenrose empfängt die Gäste in Räumen, die mit einheimischen Hölzern liebevoll gestaltet sind. Küchenchef Erich Roten bereitet alles frisch und hausgemacht zu, vom Wildbret aus eigener Jagd bis zu phantasievollen vegetarischen Kreationen. Und all das wird mit herzlicher Toggenburger Gastfreundschaft serviert.

Ruhetage: keine

Ruhetage: Montag und Dienstag

Ruhetage: keine

Hotel Rössli Tufertschwil Esther und Magnus Thalmann Tufertschwil 20 9604 Lütisburg Tel. 071 932 01 00 Fax 071 932 01 13 kontakt@roessli-tufertschwil.ch www.roessli-tufertschwil.ch

Krone Mosnang Familie Schneider Unterdorf 20 9607 Mosnang Tel. 071 983 28 47 Fax 071 983 50 47 info@kronemosnang.ch www.kronemosnang.ch

Stump’s Alpenrose Roland Stump Am Schwendisee 9658 Wildhaus Tel. 071 998 52 52 Fax 071 998 52 53 info@stumps-alpenrose.ch www.stumps-alpenrose.ch

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«Treffpunkt Adler» Geniessen an der RHEMA

Genuss mit Tradition

Restaurant Papagei

Von Mittwoch, 29. April bis Sonntag, 3. Mai 2015 wird in Altstätten zur neuen RHEMA geladen. Der Trägerverein Culinarium fungiert als offizieller Partner und macht im «Treffpunkt Adler» auf die hervorragenden regionalen Produkte und die hohe Qualität hiesiger Herstellung aufmerksam. Im Restaurant werden die Messebesucher mit regionalen Genüssen verwöhnt. Gleichzeitig besteht die Möglichkeit bei einem Gewinnspiel tolle Preise zu gewinnen.

Eine einzigartige Atmosphäre umgibt den Gast im Restaurant Frauenhof, wo sich neuzeitliche Gastronomie aufs Beste mit überlieferter Tradition verbindet. Die würdevolle Ausstrahlung verdankt das 500-jährige Gebäude der früheren Nutzung als kirchliche Amtsresidenz und später als Gerichtsgebäude. Heute treffen sich hier anspruchsvolle Geniesser. Mittags werden auserlesene À-la-carte-Gerichte, ausserdem günstige Tagesmenüs sowie ein exquisiter Business-Lunch serviert. Am Abend stehen saisonale Spezialitäten auf der Karte, verfeinert mit Kräutern aus dem eigenen Garten. Der hohen Qualität der Küche angepasst ist der Weinkeller. Ob im Restaurant mit dem sehenswerten Holztäfer (50 Pl.), im Fürstensaal oder der Äbtestube (70 Pl.), ihr Anlass wird zu einem unvergesslichen Fest. Das Gartenrestaurant (60 Pl.), umrahmt von Kapelle, Restaurant und Kastanienbäumen, gilt als Perle der Altstadt. Ruhetage: Sonntag und Montag.

Wo’s einfach gemütlich ist. Nehmen Sie Platz in der erstmals 1879 erwähnten Gaststube im Haus Papagei und lehnen Sie sich erwartungsvoll zurück! Mitten im Klosterviertel an der historischen Hinterlauben, dem Geburtsort des weltberühmten Reformators Vadian, kochen Stefan Pintaric und sein Team mit Leidenschaft und Handwerkskunst. Es erwartet Sie eine gutbürgerliche Küche, liebevoll zubereitet aus marktfrischen und regionalen Produkten. Der herzliche Service und das familiäre Umfeld schaffen eine angenehme Atmosphäre, in der man sich rundum wohlfühlt. Ob für ein feines Mittagsessen, ein privates Fest oder einen gesellschaftlichen Anlass – das Restaurant Papagei bietet Platz für bis zu 90 Personen.

«Treffpunkt Adler» Messerestaurant RHEMA Allmendplatz 9450 Altstätten www.rhema.ch

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Restaurant Frauenhof Sabrina Signer und Michael Batt Marktgasse 56 9450 Altstätten Tel. 071 755 16 37 info@restaurant-frauenhof.ch www.restaurant-frauenhof.ch

Ruhetag: Sonntag Restaurant Papagei Stefan Pintaric Hinterlauben 4 9000 St. Gallen Tel. 071 222 24 66 info@papagei-sg.ch www.papagei-sg.ch


GENUSS AUS DER REGION GENUSS AUS DER REGION

Die Essenz des Lebens

Einstein St. Gallen Restaurants & Bar Berneggstrasse 2 9000 St. Gallen Tel. 071 227 55 55 hotel@einstein.ch www.einstein.ch

Das Einstein in St. Gallen ist mehr als ein Hotel – es ist eine Institution. Als erstes Haus am Platz bietet es erlesene Zimmer und Suiten, ein hoteleigenes Kongresszentrum, einen topmodernen Fitnesspark sowie kulinarische Abwechslung in zwei Restaurants und kultivierte Unterhaltung in einer Bar mit Cigar Lounge. Die Einstein Philosophie lautet: Die besten saisonalen Grundprodukte der Ostschweiz, Fischdelikatessen aus dem Bodensee, Fleischspezialitäten aus hiesiger Jagd oder von Züchtern aus der Region vereint, um die Gaumen der Gäste zu verzaubern. Ob gediegen und fein oder regional und leicht: Genuss wird im Einstein St. Gallen auf hohem Niveau zelebriert. Schauen Sie rein – das Einstein-Team freut sich auf Sie!

SMART Cuisine: Essen für Körper, Geist und Seele

OBERWAID – Kurhaus & Medical Center Rorschacher Strasse 311 9016 St. Gallen Tel. 071 282 00 00 Fax 071 282 00 01 info@oberwaid.ch www.oberwaid.ch

Exquisit speisen, geniessen und dabei ein neues Ernährungsbewusstsein entwickeln – das ist der hohe Anspruch der SMART Cuisine in der Oberwaid. Basis des einzigartigen kulinarischen Konzepts ist die Verbindung von modernster Ernährungsmedizin mit altem Wissen über die Heil­wirkung von Lebensmitteln. Alle Menüs sind so komponiert, dass Körper, Geist und Seele «satt» werden: Wichtige Nährstoffe, natürliche Stimmungsaufheller (soul food), Mineralien und Spurenelemente für den Hirnstoffwechsel (brain food), alles frisch und vitaminschonend zubereitet aus regionalen Zutaten ausgesuchter Anbieter – das ist SMART Cuisine. Im besonderen Ambiente der Oberwaid Restaurants sind auch externe Gourmets willkommen, die SMART Cuisine kennen lernen möchten.

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Culinarium-Krone für Klinik St. Pirminsberg Die Hotellerie der Klinik St. Pirminsberg in Pfäfers hat in der Kategorie Gastronomie die Culinarium-Krone 2015 gewonnen. Das Team um Alfred Kral und Küchenchef Patrick Schwendener ist damit für sein engagiertes Bemühen um die Verwendung von frischen saisonalen Produkten aus der Region verdientermassen belohnt worden.

H

ier wohnt der Culinarium-König 2015» heisst es auf der Tafel am Ortseingang von Pfäfers. Damit wird deutlich, wie gross die Freude bei den Verantwortlichen der Klinik St.  Pirminsberg über die Auszeichnung ist. «Die Verwendung regionaler Produkte ist uns ein grosses Anliegen, und die Verleihung der Culinarium-Krone in der Kategorie Gemeinschaftsgastronomie unterstreicht, dass wir auf dem richtigen Weg sind», erläutert Alfred Kral, gelernter Koch und seit 2006 Leiter Hotellerie der Klinik St. Pirminsberg in Pfäfers im Taminatal. Die Klinik ist Teil der St. Gallischen Psychiatrischen Dienste Süd, zu deren Aufgaben die psychiatrisch-psychotherapeutische und psychosoziale Beratung, Behandlung und Betreuung psychisch kranker und behinderter Menschen gehört. In der Küche in Pfäfers werden Tag für Tag bis zu 300 Mittagessen für Patientinnen und Patienten, aber auch für Mitarbeitende und Gäste zubereitet. Ganzheitliche Betrachtung Von Beginn weg setzte sich Alfred Kral in Übereinstimmung mit seinen Vorgesetzen für eine grundlegende Umstellung in der Küche der Klinik St. Pirminsberg ein. Als kantonaler Betrieb habe die Klinik auch die Verpflichtung, zur regionalen Wertschöpfung beizutra38 | GASTRONOMIE

gen, ist der Leiter Hotellerie überzeugt. Klar war aber auch: Qualitativ dürfen keinerlei Abstriche gemacht werden – ganz im Gegenteil. Zwar verlangte die neue Philosophie ein Umdenken auf der ganzen Linie, aber bereits 2008 erhielt die Klinikküche das Culinarium-Zertifikat für Gemeinschaftsgastronomie. In der Folge wuchs der Anteil Culinariumzertifizierter Produkte beim Gemüse, bei Milchprodukten, beim Fleisch und bei den Getränken stetig. «Heute stammen gegen 60 Prozent unser Lebensmit-

«Bis zur Auszeichnung mit der Culinarium-Krone 2015 war es ein langer Weg, aber das Engagement hat sich mehr als gelohnt.» tel aus regionaler Produktion», sagt Alfred Kral mit berechtigtem Stolz. Vor zwei Jahren erhielt die Klink St. Pirminsberg den Zusatz «natürlich & ausgewogen» zum Culinarium-Zertifikat. Dieser bestätigt, dass in der Küche Zusatzstoffe so weit wie möglich vermieden und der Anteil an Zucker und Fett reduziert wird. Für die Patientinnen und Patienten sowie die Gäste in der Klinik-Cafeteria bedeutet dies, dass sie

nicht nur regionale Produkte geniessen, sondern auch ausgewogen und natürlich essen. «Damit tragen wir einer ganzheitlichen Betrachtung im Sinne der Nachhaltigkeit Rechnung», sagt Alfred Kral und zeigt auf das Buffet in der Cafeteria, wo Snacks mit der Culinarum-Krone präsentiert werden. Es war ein langer Weg «Bis zur Auszeichnung mit der Culinarium-Krone 2015 war es ein langer Weg», blickt Alfred Kral zurück, «aber das Engagement für Regionalität in der Küche hat sich mehr als gelohnt.» Obwohl Patrick Schwendener, seit bald dreizehn Jahren Küchenchef in der St. Pirminsberg-Küche, anfänglich eher skeptisch war, ist er heute überzeugt, dass sich die Umstellung in jeder Hinsicht gelohnt hat: «Regionale Produkte fördern die Kreativität bei der Menüplanung, und das ist gut so. Es entstehen immer wieder neue Gerichte». In einer ersten Phase sei es vor allem darum gegangen, Produzenten und Lieferanten mit Culinarium-zertifizierten Produkten zu finden. Im Laufe der Zeit ist die Liste der Lieferanten immer länger geworden und diese haben ihr Angebot zusammen mit Patrick Schwendener auch weiterentwickelt. Das begehrte Culinarum-Zertifikat sei inzwischen für die Produzenten zu einem Gütesiegel geworden, mit dem sie zusätzlichen Ab-


GENUSS AUS DER REGION GENUSS AUS DER REGION

Gemeinsam mit ihrem Team haben sie für die Culinarium-Krone gekämpft: Leiter Hotellerie Alfred Kral (rechts) und Küchenchef Patrick Schwendener.

Mitarbeiter wie Diätköchin Nicole Näf legten sich für die Krone ins Zeug.

satz generieren könnten. Culinarium hat Produzenten und Kunden ausserdem näher zusammengebracht.

dung regionaler Produkte eine Herzensangelegenheit geworden ist. Darum nimmt er es auch gerne in Kauf, dass bei der Menüzusammenstellung fast ausschliesslich saisonale Produkte berücksichtigt werden müssen. «Weil Regionalität eben auch bedeutet, auf gewisse landwirtschaftliche Produkte in den Wintermonaten zu verzichten. Aber es gibt auch gutes, schmackhaftes und vor allem gesundes Wintergemüse», weiss Patrick Schwendener.

Auch Lernende miteinbeziehen In der Küche der Klinik St. Pirminsberg arbeiten neben Küchenchef Patrick Schwendener fünf Köche, davon zwei Diätköche, sowie vier Hilfskräfte und insgesamt fünf Lernende. Auch diesen kommt das Culinarium-Engagement ihres Arbeitgebers zugute. «Die jungen

Berufsleute erhalten dank dem engen Kontakt, den wir zu unseren regionalen Lieferanten pflegen, immer wieder Gelegenheit, die Herkunft der Produkte vertieft kennen zu lernen. So gehen wir zum Beispiel regelmässig gemeinsam auf den Böschnihof in Sevelen zum Spargelstechen oder zu unserem Fleischlieferanten», erzählt Patrick Schwendener. Nach anfänglicher Zurückhaltung ist der Küchenchef ein regelrechter «CulinariumFan» geworden, für den die Verwen-

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Diese Unternehmen setzen in ihren Gemeinschaftsküchen auf saisonale Produkte aus regionaler Produktion:

Kantonsspital St. Gallen

Spitalverbund Appenzell Ausserrhoden

Psychiatrische Klinik Wil

Zum Unternehmen Kantonsspital St. Gallen gehören die Spitäler St. Gallen, Rorschach und Flawil. Zusammen gewährleisten sie die medizinische Grund- und Spezialversorgung in der Ostschweiz. Das Kantonsspital St. Gallen legt Wert auf eine qualitativ hochstehende Behandlung, Pflege und Betreuung seiner Patientinnen und Patienten. Dazu gehört auch eine kulinarische Verpflegung mit frischen, saisonalen Produkten aus der Region.

Der Spitalverbund Appenzell Ausser­ rhoden ist ein Zusammenschluss aus den Spitälern Heiden und Herisau sowie des Psychiatrischen Zentrums Appenzell Ausserrhoden. An seinen drei Standorten beschäftigt er über 1 000 Mitarbeitende, davon mehr als 130 Lernende und ist damit einer der grössten Arbeitgeber und Ausbildner im Kanton AR. Die Gesundheit und das Wohl der Patientinnen stehen im Zentrum der Arbeit. An allen drei Standorten wird eine ganzheitliche und qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung angeboten. Dazu gehört auch die Verpflegung, denn das Essen leistet einen wichtigen Beitrag zur Genesung der Patientinnen und Patienten. Besucher sind in den drei öffentlichen Restaurants herzlich willkommen.

Das Personalrestaurant der Klinik Wil ist an sieben Tagen pro Woche geöffnet. Zum einen offeriert es Patienten und Mitarbeitenden ein ausgewogenes Essensangebot – täglich werden bis zu 1 200 Mahlzeiten zubereitet. Zum anderen ist das Restaurant öffentlich und verwöhnt Besucher mit saisonalen Produkten aus der Region – unter anderem mit Gemüse und Obst aus der eigenen biozertifizierten Gärtnerei. Im Restaurant und in der dazugehörigen stimmungsvollen Eventhalle werden regelmässig Bankette mit bis zu 350 Personen organisiert. Die Klinik Wil gehört zusammen mit den Psychiatrischen Zentren St. Gallen, Rorschach und Wattwil zu den St. Gallischen Kantonalen Psychiatrischen Diensten – Sektor Nord.

Kantonsspital St. Gallen Gastronomie Rorschacherstrasse 95 9007 St. Gallen Tel. 071 494 27 97 kontakt@kssg.ch www.kssg.ch

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Spitalverbund Appenzell Ausserrhoden Krombach 3 9100 Herisau Tel. 071 353 81 11 kommunikation@svar.ch www.spitalverbund.ch

Kantonale Psychiatrische Dienste Sektor Nord, Klinik Wil Zürcherstrasse 30 9500 Wil Tel. 071 913 16 41 www.psychiatrie-nord.ch


GENUSS AUS DER REGION GENUSS AUS DER REGION

Regionales Seniorenzentrum Solino, Bütschwil

Klinik St. Pirminsberg Pfäfers

haus vorderdorf Trogen

Das Seniorenzentrum Solino bietet älteren oder pflegebedürftigen Menschen in zeitgemässer Infrastruktur und herzlicher Atmosphäre sämtliche Dienstleistungen aus einer Hand – vom stationären Tages- über Ferien- oder Daueraufenthalt mit Pflege, Betreuung und Vollpension bis hin zu individuellen Service-Dienstleistungen. Das Solino ist das Zuhause von 100 Bewohnenden und der Arbeitsplatz von 120 Mitarbeitenden. Ein Qualitätsmerkmal des Solino ist die Gastronomie. Das grosszügige, täglich geöffnete Bistro mit dem interessanten Angebot ist ein beliebter Treffpunkt aller Generationen. Bewohnende und Gäste lassen sich im SolinoBistro gerne kulinarisch verwöhnen.

«Ein gesunder Geist in einem gesunden Körper.» Das lateinische Sprichwort wird in der Klinik St. Pirminsberg in Pfäfers hoch gehalten. Hier werden erwachsene Menschen mit psychischen und psychosomatischen Störungen aus dem Süden des Kantons St. Gallen behandelt und betreut. Neben der hochkarätigen fachlichen Betreuung wird auf eine ausgewogene Ernährung mit Zutaten aus der Region grosser Wert gelegt. Nicht umsonst setzt sich das HotellerieTeam für eine zwar fett- und zuckerreduzierte jedoch äusserst schmackhafte Kost ein – und wurde neben den Zertifikaten Culinarium und «natürlich und ausgewogen», 2015 zusätzlich mit der Culinarium-Krone ausgezeichnet.

Das «haus vorderdorf» in Trogen ist ein Alterswohnort voller Lebensenergie. Im Haus werden unterschiedliche Lebensund Wohnformen samt Pflegediensten angeboten. Auch dank verschiedener Aktivitäten über Generationen hinweg wird die Kultur des Älterwerdens und Altseins individuell gelebt. Zentraler Treffpunkt ist die Cafeteria. Tagtäglich werden hier die Gäste mit regionalen und qualitativ hochstehenden Spezialitäten gesund bekocht. Die Cafeteria bietet tägliche Menüs und bedient auch den regionalen Spitex-Mahlzeitendienst.

Solino Das Seniorenzentrum im Toggenburg Kreuzrain 1 9606 Bütschwil Tel. 071 982 82 52 Fax 071 982 82 50 info@seniorenzentrum-solino.ch www.seniorenzentrum-solino.ch

Klinik St. Pirminsberg Psychiatrie, Psychotherapie, Suchtbehandlung Klosterweg 7312 Pfäfers Tel. 081 303 60 60 Fax 081 303 69 70 klinik@psych.ch, www.psych.ch

haus vorderdorf Alters- und Pflegeheim Wäldlerstrasse 4 9043 Trogen Tel. 071 343 82 82 Fax 071 343 82 83 sekretariat@hausvorderdorf.ch www.hausvorderdorf.ch

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SeniorenZentrum Uzwil – Ein gutes Gefühl von Geborgenheit! Mit den beiden Häusern Sonnmatt und Marienfried bietet das SeniorenZentrum Uzwil Betagten ein Maximum an Geborgenheit, Selbstbestimmung und Lebensqualität. Sie werden bei ihrem Eintritt und danach in ihrem Alltag in jeder Hinsicht unterstützt; ihre Achtung und Würde sind eine tägliche Herausforderung und Verpflichtung. Die Gebäude und ihre Umgebung bieten ein harmonisches Erscheinungsbild und sind ganz auf die Bedürfnisse der Bewohnerinnen und Bewohner ausgerichtet. Die Cafeteria Sonnmatt und das Kafi Marienfried sind täglich offen. In der warmen Jahreszeit laden die schönen und sonnigen Terrassen zum Verweilen ein. Die Restaurants können auch für Anlässe und Feiern reserviert werden.

SeniorenZentrum Uzwil Flawilerstrasse 11 9244 Niederuzwil Tel. 071 955 61 61 seniorenzentrum@uzwil.ch www.seniorenzentrum-uzwil.ch

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Naturliebhaber, Familien, Biker und Reiter: macht mal Pause! Inmitten eines wunderschönen Wander-, Velo- und Reitgebietes liegt «das café» Littenheid und verwöhnt Sie mit frisch zubereiteten Speisen, herzhaften Snacks, einem reichhaltigen Kaffee- und Kuchenangebot sowie einem köstlichen Schlemmer-Brunch jeden letzten Sonntag im Monat. Auf Ihre Kinder wartet ein abenteuerlicher Spielplatz und für Ihr Pferd gibt es eine Tränke. Geniessen Sie kulinarische Leckerbissen und die herrliche Umgebung. Das café-Team freut sich auf Sie! das café Littenheid Clienia Privatklinik Littenheid AG Privatklinik für Psychiatrie und Psychotherapie 9573 Littenheid Telefon 071 929 62 62 info@das-cafe.ch www.das-cafe.ch


GENUSS AUS DER REGION GENUSS AUS DER REGION

Rezeptvorschlag Gitzivoressen nach Wildhauser Art

Zutaten 800 g Voressen (Gitzi) 4 Rüebli 3 Zwiebeln 2 Knoblauchzehen 1 EL Maizena 1 TL Tomatenpüree 1 dl Rotwein 1.6 l Kalbsfond 2 Lorbeerblätter 2 Nelken 2 Wacholderbeeren Zubereitung • Rüebli, Zwiebeln und Knoblauch schälen, schneiden. • Fleisch gut würzen, mit Mehl bestäuben und im heissen Öl kräftig anbraten, überschüssiges Öl abgiessen. • Zwiebeln, Knoblauch und Rüebli beigeben und andünsten. Tomatenpüree kurz mitdünsten. • Mit Rotwein ablöschen und leicht einkochen. Mit Fond auffüllen, bis das Fleisch knapp bedeckt ist. • Zugedeckt 1.5 bis 2 Stunden schmoren.

Rheintaler Ribelmais oder Kartoffelstock

«Geissen, Gitzi, Gaumenkitzel» bestellen

Bitte senden Sie den Talon an: Trägerverein Culinarium Rheinhofstr. 11, 9465 Salez oder geben Sie uns per Mail Bescheid an info@culinarium.ch

Herausgeber: Toggenburger Verlag ISBN: 978-3-908166-56-6 erhältlich beim Trägerverein Culinarium mit dem Bestelltalon, unter Telefon 058 228 24 60 oder über info@culinarium.ch www.culinarium.ch

Beilage

«Geissen, Gitzi, Gaumenkitzel − das Kochbuch mit Hintergrund» geht dem Ursprung der Ziege auf den Grund und spannt den Bogen in die Gegenwart. Das Buch umfasst 38 Rezepte zu Gitzifleisch, Ziegenmilch und Geisskäse.

Rezept aus dem Buch «Geissen, Gitzi, Gaumenkitzel Das Kochbuch mit Hintergrund»

Geissen    Gitzi Gaumenkitzel

Bitte senden Sie mir das Buch «Geissen Gitzi Gaumenkitzel» zum Preis von CHF 38.- zzgl. Versandkosten CHF 7.-

Das Kochbuch mit Hintergrund

Name, Vorname: Adresse: PLZ/Ort: Telefon: Unterschrift: | 43


«Culinarischer» Austausch mit Kolumbien Vor sieben Jahren ist Raul Osorio aus Kolumbien in die Schweiz gekommen. Heute stellt er in einer Zivilschutzanlage in Rorschach kolumbianische Empanadas her. Weil der immer fröhliche und optimistische Kolumbianer bei der Herstellung der gefüllten Teigtaschen auf die Verwendung von Zutaten aus der Region achtet, sind einige auch Culinarium-zertifiziert.

A

ls Raul Osorio der Liebe wegen in die Schweiz kam, lernte er zuerst mit grossem Eifer Deutsch. «Keine einfache Sache», erinnert er sich an die​ ersten Monate. Nach verschiedenen anderen Tätigkeiten absolvierte er die Hotelfachschule im Bündnerland. Nachdem er seine Empanadas anfänglich in der eigenen Küche herstellte, dienen ihm seit Februar 2014 die Räumlichkeiten einer Zivilschutzanlage in Rorschach als Produktionsort. Mit dem Geschäftsgang ist der Kolumbianer zufrieden, beliefert er doch verschiedene Gastronomiebetriebe in der Region. Zu seinen Abnehmern zählt unter anderem das Einstein in St. Gallen. Privatkunden können die Empanadas von Raul Osorio bei Comestibles Zellweger in Staad beziehen. Zusammenarbeit mit Culinarium «Ich will den kulturellen Austausch zwischen der Schweiz und Kolumbien durch kulinarischen Genuss fördern», sagt Raul Osorio, während er eine frische Empanadasfüllung probiert. «Es ist wichtig, dass die Zutaten im Gaumen erlebbar sind, darum verwende ich keinerlei Geschmacksverstärker oder künstliche Farbstoffe.» Empanadas sind in der Heimat von Raul Oso44 | FERTIGGERICHTE

rio weit verbreitet und werden fast an jeder Strassenecke verkauft. Die dort mit Rindfleisch, Käse oder Poulet gefüllten Teigtaschen sind aus Maismehl und werden im heissen Öl knusprig gebraten. «Im Gegensatz zu den Empanadas in Kolumbien, die recht fettig sind, sind meine Empanadas leichte Kost», erklärt der Kolumbianer. Den Kontakt zu Culinarium habe er gesucht, weil ihm die Verwendung regionaler Rohstoffe wichtig sei und er sich Synergien verspreche. «Fünf Sorten Empanadas – mit Poulet, Käse, Champignons, Karotten und Felchen – sind Culinarum-zertifiziert, andere nicht, weil die Zutaten in der Region nicht

Bunte Vielfalt: Empanadas, gefüllte kolumbianische Teigtaschen aus Ostschweizer Zutaten

Im ehemaligen Zivilschutzkeller bereitet Raul Osorio seine Teigtaschen zu.

ausreichend erhältlich sind». Raul Osorio achtet auf frische Rohstoffe und auch die Saisonalität der Zutaten für die Empanadas-Füllungen ist ihm wichtig. «Ausser Thon kommt bei mir nichts aus der Büchse», betont er. Produktion im Zivilschutzkeller Aussen macht nur ein kleines Schild «Empanadas & Co.» darauf aufmerksam, dass die ausgediente Zivilschutzanlage in Rorschach einen eher ungewöhnlichen Verwendungszweck gefunden hat. Durch dicke Türen und über eine schmale Treppe geht’s hinauf in die sauber geputzte Küche. Dahinter befindet sich eine kleine Vorratskammer.


GENUSS AUS DER REGION GENUSS AUS DER REGION

Gelebte Begegnung der Kulturen oder «Cross Over Kitchen»: Raul Osorio bereitet traditionelle Teigtaschen aus seiner Heimat Kolumbien mit Ostschweizer Zutaten zu – weil er die Verbundenheit zu seiner Wahlheimat zeigen will.

In einem weiteren Raum, links und rechts Stahlrohr-Etagenbetten, lagern in mehreren Kühltruhen hunderte von Teigtaschen, oder eben Empanadas, mit ganz verschiedenen Füllungen. In einer Pfanne in der Küche köchelt eine Füllung aus Champignons, Petersilie und Gewürzen vor sich hin. Daneben wartet der fertige Teig aus Rheintaler Ribelmais auf die Weiterverarbeitung. Details zur Teigherstellung will er nicht erzählen. «Was ich dazu noch verwende und in welchen Mengen bleibt mein

Geheimnis», sagt Raul Osorio mit einem Schmunzeln. Bei der Herstellung der Spezialität aus Kolumbien ist Handarbeit angesagt: «Der Teig wird ausgewallt, dann kommt die Füllung dazu und schliesslich werden die Teigtaschen vorgegart und tiefgekühlt», erklärt der Kolumbianer den Herstellungsprozess. Meistens arbeitet er alleine in der Produktion. Bei grosser Nachfrage kann er auf die Unterstützung seiner Frau Sonja und auf zuverlässige Aushilfen zählen.

Immer neue Füllungen entwickeln Zurzeit bietet Raul Osorio Empanadas mit mehr als einem Dutzend verschiedenen Füllungen an: Poulet, Käse, Champignons, glasierte Karotten, Kürbis und Felchenfilet sind Culinariumzertifiziert. Weitere Variationen enthalten Rindfleisch, Thunfisch, Spinat, rote Bohnen, Kichererbsen, Aubergine mit reifer Kochbanane, Linsen mit Curry und grüne Erbsen mit Pfefferminze. «Ich koche mit Leidenschaft und probiere daher immer wieder neue Füllungen aus». Die Teigtaschen von Empanadas & Co. gibt es in den drei Grössen 20, 30 und 80 Gramm. Variabel sind auch die Zubereitungsarten: Die tiefgefrorenen Empanadas können ohne grossen Aufwand in wenigen Minuten frittiert, im Dampf erwärmt, im Ofen gebacken oder grilliert werden. Die Empanadas aus Rorschach sind äussert schmackhaft und gesund. Das bestätigt auch die Ernährungsberaterin Annelies Scheifele, die Raul Osorio bei den Rezepturen kompetent berät. «Empanadas sind fettarm und in der Zusammensetzung sehr ausgewogen. Positiv ist auch der Verzicht auf Konservierungsmittel und auf künstliche Farbstoffe», erklärt sie die Vorteile. Die Empanadas tragen damit den heutigen Ernährungsgewohnheiten Rechnung. FERTIGGERICHTE | 45


Immer und überall verfügbar? Heutzutage gibt es immer alles. Für andere Konsumgüter mag das normal sein. Aber soll das auch für unsere Nahrung, unsere Lebensmittel gelten? Müssen wir zu Weihnachten Erdbeeren und den ersten Spargel im Februar essen?

S

pätestens, wenn Fleisch durch die halbe Welt gekarrt, vermischt, umgepackt und falsch deklariert wird, sodass am Schluss nicht einmal mehr verantwortungsvolle Verarbeiter nachvollziehen können, welches Tier in ihrer Wurst steckt, läuten bei den Konsumenten die Alarmglocken und die Medien haben wieder einen Skandal, mit dem sich Auflagen stärken lassen. Wo die gelbe Krone drauf ist, steckt ein Stück Region drin. Der Trägerverein Culinarium möchte Einheimische und Gäste für regionale Produkte aus der Ostschweiz und lokale Gerichte begeistern und das Bewusstsein für eine Ernährung im einklang mit dem Lauf der Jahreszeiten wiedererwecken. Er setzt sich für die Verwendung regional erzeugter Produkte in Gastronomie und Privatküche ein. Hinter dem Gütesiegel «Culinarium» stehen mehr als 500 Hersteller, Gastronomiebetriebe und Händler, die mehr als 1 000 verschiedene regionale Produkte und Spezialitäten herstellen. Von der hohen Qualität der Produkte zeugen zahlreiche Auszeichnungen an nationalen und internationalen Prämierungen für Käse, Fleisch, Wein, Bier, Öl und regionale Produkte. Geniessen heisst, wissen woher Immer mehr Menschen legen Wert darauf, dass das, was bei ihnen auf den

Tisch kommt, aus der Region stammt. Die wenigsten von uns haben jedoch die Möglichkeit, sich beim Direktvermarkter um die Ecke mit frischem Obst und Gemüse, Milch, Fleisch und Käse vom eigenen Hof einzudecken. Umso wichtiger ist, dass man sich beim Einkaufen auf eine leicht verständliche, eindeutige Kennzeichnung verlassen kann. Die gelbe Krone, das Gütesiegel des Trägervereins Culinarium, auf einem Produkt zeigt, dass es nach den Richtlinien für Regionalprodukte hergestellt wurde. Das bedeutet, dass man mit einem Culinarium-zertifizierten Produkt nicht nur ein wertvolles Lebensmittel kauft, sondern auch kurze Transportwege, Arbeitsplätze für die Menschen, die Nahrung in der Nähe herstellen, und in weiterer Folge auch den Erhalt unserer Landschaft, wie wir

Werden Sie Fan von Culinarium: www.facebook.com/Culinarium.GenussausderRegion

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sie heute kennen. Denn die Landschaft, in der wir leben dürfen und um die uns viele beneiden, ist über Jahrhunderte weg durch die Landwirtschaft entstanden. Sie kann nur erhalten werden, wenn Landwirtschaft und Tradition weiterleben. Jeder und jede kann also mit der täglichen Entscheidung, wo man welche Lebensmittel einkauft dazu beitragen.

Die gelbe Krone garantiert: • hochwertige landwirtschaftliche Erzeugnisse aus der Region, • gesicherte Wertschöpfung und Arbeitsplätze in der Region, • kurze Transportwege, • unabhängige Kontrollen und Produktezertifizierung und dass • mindestens 75% der Zutaten aus der Region stammen.


GENUSS AUS DER REGION GENUSS AUS DER REGION

Culinarium-Club Sie möchten wissen, wo Ihr Essen herkommt? Sie begeistern sich für regionale Lebensmittel und möchten mehr über Genuss mit dem Lauf der Jahreszeiten erfahren? Sie sind neugierig auf die Geschmacksvielfalt und die Eigenwilligkeit der Ostschweizer Regionen? Dann sind Sie im Culinarium-Club genau richtig! Mit einer Mitgliedschaft im Culinarium-Club blicken Sie exklusiv hinter die Kulissen regionaler Produkte. Die Clubtreffen bei Produzenten geben die

Möglichkeit, nicht nur die Herstellungsprozesse, sondern auch den Menschen hinter dem Produkt kennen zu lernen. Für 2015 sind zwei Clubtreffen geplant (siehe unten). Werden Sie Clubmitglied! Einzelmitgliedschaft Fr. 90.-/ Jahr Familien: Fr. 150.-/ Jahr (2 im selben Haushalt lebende Personen) Firmen: Fr. 500.-/Jahr (4 in der Firma beschäftigte Personen)

Information und Anmeldung: www.culinarium.ch Telefon 058 228 24 60 macht@culinarium.ch

Mehr Info zu Culinarium inklusive «Probiererli» kann bestellt werden mit dem Talon auf Seite 81.

Club-Treffen in Wil Bienen und Bienenzucht in der Wiler Stadtimkerei In den letzten Jahren sind Bienen ins Gespräch gekommen. Zurecht! Denn ohne sie gäbe es viele unserer Lebensmittel nicht. Sie bestäuben unsere Obstbäume und andere Blüten. Beim Clubtreffen in der Wiler Stadt­ imkerei erleben Sie diese faszinierenden Tiere direkt in ihrer «Wohnung», dem Bienenstadt Boxloo. Der Wiler Stadtimker Daniel Grob zeigt in seiner Imkerei die Schritte nach der Honigentnahme aus dem Bienenstock. Und natürlich dürfen ein Honig-Zmorge und eine Degustation mit rund 50 ver-

schiedenen Honigsorten nicht fehlen! Wie es möglich ist, sortenreinen Honig zu bekommen? Seien Sie unser Gast beim Culinarium-Clubtreffen und erfahren Sie es! Details Samstag, 16. Mai 2015 9.00 bis 12.00 Uhr Treffpunkt: Auf dem grossen Parkplatz Wiler Stadtimkerei Boxloo 465 9512 Rossrüti Kosten: Für Culinarium-Clubmitglieder gratis, für Nichtmitglieder Fr. 30.www.wilerstadtimkerei.ch

Club-Treffen in Berneck Erleben Sie im Weingut Stegeler einen vielfältigen Rebberg! Elisabeth Federer Heule und Jakob Federer-Aepli führen Sie durch ihren Rebberg und erzählen Ihnen über die Arbeit im Lauf des Jahres. Im Herbst ist Erntezeit und die Trauben sind reif. Neben sieben Traubensorten, die zu Wein gekeltert werden, lernen Sie den Sortengarten mit 38 verschiedenen Traubensorten kennen. Dort haben Sie das Vergnügen, Traubensorten zu kosten, die man sonst nur als Wein kennt.

Aber natürlich darf die Weindegustation der Stegeler-Weine gemeinsam mit einem «Plättli» nicht fehlen! Details Samstag, 17. Oktober 2015, 13.30 bis 17.00 Uhr Weingut Stegeler, 9442 Berneck Treffpunkt: Bushaltestelle Rathaus Berneck, Parkplätze vorhanden Kosten: Für Culinarium-Clubmitglieder gratis, für Nichtmitglieder Fr. 30.www.stegeler.ch CULINARIUM | 47


Culinarische Wochen Mit den «Culinarischen Wochen» entführt der Trägerverein Culinarium neugierige Geniesser auf eine geschmackvolle Entdeckungsreise mit dem Lauf der Jahreszeiten und in verschiedene Regionen. Während der «Culinarischen Wochen» führen Gastronomiebetriebe, Metzgereien, Käsereien und Lebensmittelfachgeschäfte die saisonalen Produkte zum aktuellen Genussthema auf der Karte und im Sortiment. Selbstverständlich dürfen als perfekte Begleiter die frischen Gemüse und der einheimische Wein nicht fehlen! «Culinarischer» Streifzug durch die Ostschweiz Den Anfang machen die «Culinarischen Frühlingswochen» vom 16. März bis zum 12. April. Die Restaurants laden zu einem Streifzug durch frühlingsfrische Genüsse ein, denn typische Ostergerichte werden mit Lamm, Gitzi oder Kaninchen zubereitet. Der heimische Fisch steht gemeinsam mit frischem regionalen Spargel vom 11. Mai bis zum 7. Juni im Mittelpunkt der «Culinarischen Fischwochen». Dabei können sich Geniesserinnen und Geniesser darauf verlassen, dass der Fisch aus nachhaltigem Fischfang in unseren Seen oder von verantwortungsvollen Züchtern aus der Region stammt. Die eigene Region «culinarisch» erleben Während der regionalen «Culinarischen Wochen» lassen die Teilnehmer typische Produkte und Gerichte aus ihrer eigenen Region hochleben. Das Rheintal macht hier vom 1. bis zum 24. Mai den Anfang, dabei wird der Rheintaler Wein selbstverständlich eine grosse Rolle spielen, ebenso der Ribelmais. Im September geht es dann hoch her: «St. Galler Herbstwochen rund um den St. Galler Genusstag», «Werdenberger» und die «Heidiland-Wochen» vom 7. bis zum 27. und zu guter Letzt die «Culinarischen Genusswochen in der Region ZürichseeLinth» vom 11. September bis zum 10. Oktober. Es gibt also keine Ausrede mehr, im Restaurant und beim Einkaufen nicht auf die Herkunft der Zutaten zu achten. Regionaler Genuss ist doppelter Genuss! Alle Betriebe finden Sie beim jeweiligen Thema auf www.culinarium.ch ➔ erleben & schmecken.

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Culinarische Wochen zu Genussthemen • Culinarische Frühlingswochen: 16. März bis 12. April 2015 • Culinarische Fischwochen: 11. Mai bis 7. Juni 2015

Die Region «culinarisch» erleben • Culinarische Rheintaler Wochen: 1.–24. Mai 2015 • St.  Galler Herbstwochen rund um den St. Galler Genusstag: 7.–27. September 2015 • Culinarische Werdenberger Wochen: 7.–27. September 2015 • Culinarische Heidiland-Wochen: 7.–27. September 2015 • Culinarische Genusswochen in der Region ZürichseeLinth: 11. September bis 10. Oktober 2015


GENUSS AUS DER REGION

Culinarische Erlebniswanderungen

GENUSS AUS DER REGION

Wandern, schlemmen und geniessen Einmal ohne Rucksack und Proviant loswandern! Geniessen Sie eine Culinarische Erlebniswanderung in der Region Zürichsee. Am 30. Mai 2015 wird die Region rund um Tuggen erkundet und am 24. Oktober 2015 die Umgebung Eschenbach. Bei den Culinarischen Erlebniswanderungen werden einzelne Stationen besucht. Vom Zmorge über den Apéro bis hin zum

Mittagessen und Dessert werden die Teilnehmer mit regionalen Köstlichkeiten verwöhnt. Die Erlebniswanderung wird bei jeder Witterung durchgeführt. Termine: Samstag, 30. Mai 2015, Region Tuggen Samstag, 24. Oktober 2015, Region Eschenbach

Information und Anmeldung Zürichsee Tourismus Tel. 055 220 57 53 zuerichsee@culinarium.ch www.zuerich.com

Culinarium-Weihnachtsmarkt Regionalprodukte zum Verschenken St. Gallen wird im Advent zur Sternenstadt. Am 3. Dezemberwochenende öffnet in diesem Rahmen auch der Culinarium-Weihnachtsmarkt wieder seine Pforten im 1. Stock des Waaghauses am Bohl. In einem natürlichen, festlichen Ambiente bieten regionale Produzenten ein Sortiment aus leckeren Spezialitäten an, das sich bestens zum Verschenken eignet. Ausserdem zeigen Handwerker

ihre Berufe und führen traditionelles Handwerk vor. Der Culinarium-Weihnachtsmarkt – der ideale Ort für ein kurzes Verschnaufen vom Trubel der Vorweihnachtszeit und für ein Aufwärmen nach dem Besuch des Weihnachtsmarktes in der Stadt, denn: Der Saal im ersten Stock des Waaghauses ist beheizt.

Culinarium-Weihnachtsmarkt Do bis So, 10. bis 13. Dezember 2015 (inkl. Sonntagsverkauf) Waaghaus am Bohl, St. Gallen Information www.culinarium.ch

Genussakademie und «St. Galler Weinspitzen» Entdecken, degustieren und geniessen Zum 12. Mal lädt der Trägerverein Culinarium zu einem genussreichen Nachmittag und Abend in die Olma-Hallen St. Gallen ein. Erleben Sie die Vielfalt und Qualität regionaler Produkte und Spezialitäten! In Seminaren und Vorträgen geht es um Sensorik, Produkte und Vermarktung. An einem «Marktplatz» können Ostschweizer Produkte und Spezialitäten degustiert werden, und während des Galadiners werden die Cu-

linarium-Könige 2016 in den Kategorien Produkt und Gastronomie gekürt. St. Galler Weinspitzen Neu dabei ist die erste Austragung der «St. Galler Weinspitzen» mit den St. Galler Winzern: Von 16 bis 18 Uhr schenken sie an der Tischmesse nicht nur Flaschenweine, sondern auch Fassproben der St. Galler Weinernte 2015 zur Verkostung aus.

Culinarium-Genussakademie 12. Januar 2016 Olma- Hallen 3.1 und 9, St. Gallen Information und Anmeldung: Trägerverein Culinarium

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Culinarische Stadtführungen St. Gallen Culinarische Essgeschichten Themen-Rundgang zur kulinarischen Geschichte der Gallusstadt. Die drei Gänge des Menüs werden zwischen den einzelnen Teilen der Führung serviert. Führung mit 3-Gang-Menü in einem oder verschiedenen Restaurants Dauer: 4 Stunden, Kosten Fr. 89.-/Person exkl. Getränke Buchbar für Gruppen ab 10 Personen, Januar bis November, Mo-Fr

Mittelalter-Führung «Speisen wie zu Gallus' Zeiten» Stadtführung zur mittelalterlichen Kochkunst, Geschichten und Anekdoten aus dem 5. bis 16. Jahrhundert. Führer in mittelalterlicher Kleidung. Führung mit 3-Gang-Menü in einem oder verschiedenen Restaurants Dauer: 4 Stunden, Kosten Fr. 89.-/Person exkl. Getränke, inkl. persönl. Holzlöffel Buchbar für Gruppen ab 10 Personen, Mai bis Oktober, Mo-Fr

Probiererli-Tour Rundgang zur kulinarischen Geschichte St. Gallens mit Degustation von typischen Spezialitäten (Bratwurst, Käse, Biber, Schokolade und Bier). Führung mit kleinen Kostproben Dauer: 21/2 Stunden, Kosten Fr. 47.–/Person, Kinder (6–16J.) Fr. 39.– Buchbar für Gruppen ab 10 Personen*

Edle Probiererli-Tour mit Stickereigeschichte Rundgang mit ausgesuchten Spezialitäten und St. Galler Textilgeschichte, denn «das Auge isst mit». Inkl. textiler Überraschung und Cüpli. Führung mit kleinen Kostproben Dauer: 21/2 Stunden (ausser Mo), Kosten Fr. 52.–/Person Buchbar für Gruppen ab 10 Personen*

Weihnachtliche Probiererli-Tour Führung mit Geschichten rund um weihnachtliche Genüsse und Bräuche, über die Herkunft von Weihnachtsgebäck und Getränken, inkl. Weihnachtsmarkt. Führung mit kleinen Kostproben Dauer: 2 Stunden (ausser Mo), Kosten Fr. 39.–/Person, Kinder (6-16J.) Fr. 30.– Buchbar für Gruppen ab 10 Personen*

Information und Anmeldung Trägerverein Culinarium Tel. 058 228 24 63 fuehrungen@culinarium.ch www.culinarium.ch

Öffentliche Führungen 2015 * für Einzelpersonen oder Kleingruppen 18. April Probiererli-Tour 16. Mai Edle Probiererli-Tour 20. Juni Probiererli-Tour 29. August Probiererli-Tour 24. Oktober Probiererli-Tour 28. November Edle Probiererli-Tour 50 | VERANSTALTUNGEN

9. Dezember Weihnachtliche Probiererli-Tour, 16–18 Uhr (Mittwoch) 19. Dezember Weihnachtliche Probiererli-Tour, 15–17 Uhr

Zeit: Sa, 13 bis 15.30 Uhr (wenn nicht anders vermerkt) Treffpunkt: St. Gallen-Bodensee Tourismus, Bankgasse 9 Anmeldung: Tel. 058 228 24 63, fuehrungen@culinarium.ch


GENUSS AUS DER REGION GENUSS AUS DER REGION

Wil Culinarische Probiererli-Tour Führung mit kulinarischen Geschichten von Wil und Degustation regionaler Spezialitäten wie Käse, Bier, Wein, Süssigkeiten und anderes. Führung mit kleinen Kostproben Dauer: 2 Stunden, Kosten Fr. 33.–/Person Buchbar für Gruppen ab 10 Personen zu den Geschäftsöffnungszeiten, Mindestpreis Fr. 330.–, jede weitere Person Fr. 25.–, max. 20 Personen

Öffentliche Touren 2015 für Einzelpersonen und Kleingruppen mind. 6 Personen, Anmeldung erforderlich bis min. 2 Tage vor dem Termin Samstags, 13.30 bis 15.30 Uhr: 30. Mai | 19. September

Information und Anmeldung: Tourist Info Wil, Tel. 071 913 53 00 touristinfo@stadtwil.ch www.wiltourismus.ch

Rapperswil Probiererli-Tour durch die Rosenstadt Führung auf der Spur des guten Geschmacks durch die Rapperswiler Altstadt mit Kostproben von Linthmais-Chips, Faltigberger Schafkäse und anderen regionalen Spezialitäten. Führung mit kleinen Kostproben Dauer: 11/2 Stunden, Kosten Fr. 20.–/Person Buchbar für Gruppen bis max. 20 Personen, Fixpreis Fr. 270.–

Öffentliche Touren 2015 für Einzelpersonen und Kleingruppen

Information und Anmeldung: Verkehrsverein Rapperswil-Jona Tel. 055 220 57 57 info@vvrj.ch, www.vvrj.ch

Anmeldung bis eine Stunde vor Führungsbeginn möglich. Samstags, 14–15.30 Uhr: 25. April | 20. Juni | 29. August | 3. Oktober

Gutscheine für öffentliche Touren in St. Gallen erhältlich bei: Trägerverein Culinarium, Tel. 058 228 24 60, info@culinarium.ch Chocolaterie am Klosterplatz, Gallusstrasse 20, Tel. 071 222 57 70 St. Gallen-Bodensee Tourismus, Bankgasse 9, Tel. 071 227 37 37 VERANSTALTUNGEN | 51


Offene Weinkeller Deutschschweiz 2015 Deutschschweizer Winzer öffnen ihre Weinkeller Die ersten Maitage stehen in der Deutschschweiz ganz im Zeichen des einheimischen Weines! An diesen Tagen öffnen die Weinproduzenten ihre Keller und laden zur Degustation ihrer neuesten Jahrgänge ein. Der Anlass steht unter dem Patronat des Branchenverbandes Deutschschweizer Wein. Für die Organisation im Kanton St. Gallen ist der Trägerverein Culinarium verantwortlich.

Offene Weinkeller Deutschschweiz Erste Maitage 2015 ausführliche Information und die Liste der teilnehmenden Weinkellereien finden Sie auf www.culinarium.ch und www.offeneweinkeller.ch.

«worscht chäs fescht» Toggenburg Fleisch- und Käsespezialitäten degustieren und kaufen In der Markthalle Toggenburg in Wattwil werden am Wochenende des 25. und 26. April 2015 jeweils von 10 bis 17 Uhr verschiedene Fleisch- und Käsespezialitäten präsentiert. Neben der Degustation und dem Verkauf der Köstlichkeiten gibt es eine zum Thema passende Festwirtschaft, ein Rahmenprogramm und verschiedene weitere Attraktionen. Rund 20 regionale Aussteller rund ums Toggenburg stehen für die Leistungsstärke des hiesigen Bau-

ernstandes und der weiterverarbeitenden Metzgerei- und Käsereibetriebe. Die traditionellen Käsetage Toggenburg bilden einen integrierten Bestandteil des «worscht chäs feschts». worscht chäs fescht 25. und 26. April 2015 Ausführliche Information auf www.culinarium.ch oder www.worschtchaes.ch.

Tag der offenen Alpkäserei Besuch beim Alpkäser im Alpstein Diverse Sennen zeigen am Sonntag, 26. Juli 2015 die Alpkäseproduktion in ihren Hütten und laden die Besucherinnen und Besucher herzlich ein, mehr über das Leben auf der Alp zu erfahren und die Alperzeugnisse vor Ort zu degustieren. Eine Wanderung im Alpsteingebiet und eine Einkehr in einem der zahlreichen Berggasthäuser runden 52 | VERANSTALTUNGEN

den einmaligen Alpsteintag ab. Chönd go luege! Tag der offenen Alpkäserei Ausführliche Information und die Liste der teilnehmenden Alpkäsereien finden Sie auf www.appenzell.ch/de/aktivitaetenerlebnisse/landwirtschaft.html


GENUSS AUS DER REGION GENUSS AUS DER REGION

St. Galler Genusstag Erleben, degustieren, geniessen Der St. Galler Genusstag am Samstag, 19. September 2015 von 9 bis 17 Uhr, lässt die Ostschweiz als kulturelle und vielseitige Region hochleben. Regionale Spezialitäten und kulturelle Traditionen sind Grundlagen für eine Vielfalt, die die Ostschweiz zur Genussregion machen. Wiederum verwandelt sich die St. Galler Altstadt in ein Schlaraffenland. Ein vielseitiges Programm erwartet die Besucherinnen und Besucher. Bereits am Freitagabend wird ein kulinarisches Erlebnis am Genussdinner geboten. St. Galler Genusstag Samstag, 19. September 2015, 9 bis 17 Uhr Weitere Information: www.stgaller-genusstag.ch

10. Nationale Geissenshow Geissenshow mit Culinarium-Markt An der Geissenshow in der Wattwiler Markthalle dreht sich Ende März alles um die Ziege. Mit rund 700 Ziegen von 150 Ausstellern aus der ganzen Schweiz gehört sie zur landesweit grössten Veranstaltung dieser Art. Festwirtschaft und Marktstände mit Culinarium-zertifizierten Produkten. Besucherdegustation mit Publikumssieger in den Sparten Käse und Fleisch. 10. Nationale Geissenshow in Wattwil Samstag, 28. März 2015 Information www.geissenshow.ch

Messen mit Culinarium-Produkten Culinarium-Produzenten präsentieren sich An verschiedenen Messen können Köstlichkeiten von Culinarium-Produzenten degustiert und gekauft werden. Im Frühjahr ist die Offa mit der Genussinsel Anziehungspunkt für Geniesser regionaler Spezialitäten. An der Olma im Herbst laden Culinarium-Betriebe zum Entdecken, Geniessen und Kaufen ein. In Zürich sind Culinarium-Betriebe mit einem Gemeinschaftsstand am Slow Food Market im November vertreten.

Offa: 15. bis 19. April 2015, St. Gallen, Halle 9.1.2 Olma: 8. bis 18. Okt. 2015, Halle 9.1 und Halle 6 Slow Food Market: 13. bis 15. Nov. 2015, Messe Zürich

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Die Seelinie verbindet die touristischen Highlights zwischen Bodensee und Rhein. Planen Sie Ihren nächsten Ausflug mit dem neuen «Bodensee Magazin Schweiz». freizeit-erlebnisse.com/seelinie

Der Reiseführer für die Seelinie


Medaillen und Auszeichnungen Culinarium-König 2015

Käsiade 2014

appenzeller fleisch und feinkost ag, Appenzell Krone in der Kategorie Produzenten

A. + M. Kurmann AG, Käserei Tannen, Gähwil Appenzeller classic Gähwiler Bergkäse Helvetia Käse

Hotellerie der Klinik St. Pirminsberg, Pfäfers Krone in der Kategorie Gastronomie

Swiss Cheese Awards 2014 Alpschaukäserei Schwägalp, Urnäsch Schwägalpkäse Käserei Stofel AG, Unterwasser Bloderkäse AOP Strähl Käse AG, Siegershausen Farmer Käserei Studer AG, Amriswil Le Baron Urnäscher Milchspezialitäten AG, Urnäsch Urnäscher Edelweiss mit Knoblauch Urnäscher Holzfasskäse H. + R. Habegger AG, Käserei Dammi, Neu St. Johann Tilsiter Hardegger Käse, Jonschwil Appenzeller Städtlichäsi Lichtensteig GmbH, Lichtenstieg Jersey Blue

Olma-Alpkäse-Prämierung 2014 Alpschaukäserei Schwägalp, Urnäsch Schwägalpkäse

Käserei Kaufmann AG, Mosnang Judith's Kräutertraum Urnäscher Milchspezialitäten AG, Urnäsch Urnäscher Hornkuhkäse Alpschaukäserei Schwägalp, Urnäsch Schwägalpkäse Käserei Preisig, Bauma/Sternenberg Oberländer Gold Sternenberger reif Käserei Stadelmann, Ganterschwil Bergsonnen Bio-Appenzeller

7. Ostschweizer Edelbrandprämierung Matthias und Claudia Bannwart, Berg Zwetschge: Gruppensieger Mosterei Kobelt, Marbach Malt & Barley, Whisky: Gruppensieger

DGF: Deutsche Gesellschaft für Fettwissenschaften St. Gallische Saatzucht, Flawil Rapsöl kaltgepresst: DGF-Rapsölmedaille

Altenalp, Schwende Alpkäse (Schaf/Ziege)

Swiss Bakery Trophy 2014

Alp Branggis-Lasa, Valens Mutschli

Genussbäckerei Lichtensteiger, Flawil St. Galler Handbürli Culinarium

Für die Vollständigkeit der Auflistung wird keine Gewähr übernommen.

AUSGEZEICHNETES | 55


Weine – gehaltvoll wie das Tal Vier Weinregionen produzieren im Kanton St. Gallen ausgezeichnete Weine, eine davon ist das St. Galler Rheintal. Wie ein grosser Bogen spannen sich die Weingemeinden vom Bodensee ins St. Galler Rheintal hinein bis nach Oberriet – alte Weinorte wie Thal, Berneck, Balgach, Heerbrugg, Rebstein, Marbach und Altstätten.

E

s lohnt sich, die Autobahn bei Rheineck oder Au zu verlassen und auf der Nationalstrasse Nr. 13 Weingüter und Weine aufzuspüren. Beispielsweise den «Wein einer Nacht» von der Weinbaugenossenschaft Berneck (kurz: Wein Berneck). Dieser Weissherbst bezieht seinen sensationellen Beerengeschmack daraus, dass er eine Nacht auf der (Pinot-noir-) Maische gelegen hat. Besonders gern wird er in der zum Weingut gehörenden urgemütlichen Apérobar «Hirschen» am Rathausplatz in Berneck getrunken. Flottes Gespann: Wein und Jazz Besonders beschwingt wird der Weingenuss im Winterhalbjahr, wenn an den «Beflügelten Freitagen» von November bis März internationale und Schweizer Jazz- und Blues-Grössen im Hirschen aufspielen. Wein und Musik – das ist eine wundervoll stimmige Liaison. Das finden auch Christoph Rutishauser und Junior Roman, der 2015 das Weingut am Steinig Tisch in Thal vom Vater übernimmt. Der junge Winzermeister ist für die Kelterung und Produktion verantwortlich und darf stolz sein, denn der Barrique-gereifte Rutishauser Pinot noir Spätlese mit dem klingenden Namen «Sinfonie» wurde als einer von insgesamt drei Weinen 2013 beim Grand Prix du Vin Suisse mit Gold ausgezeichnet. 56 | WEIN

Die besondere Rheintaler-Note Bei den meisten Winzern des Rheintals stehen die Reben auf extrem steilen Hängen, die deshalb oft nur aufwendig von Hand bearbeitet werden können. Das ist Fluch und Segen zugleich. «Denn die steilen Südlagen der Rebberge sind für die Sonneneinstrahlung optimal», sagt Ralph Heule, Oenologe bei Wein Berneck. Einer der drei Faktoren, die die Weine zwischen Thal und Oberriet zu etwas ganz Besonderem machen. Nummer 2 ist der Föhn – hier auch «Traubenkocher» genannt. Er braust vor allem im Herbst von den Alpen herunter und heizt die Rebberge auf, sodass die Weintrauben in Ruhe ausreifen können. Faktor 3 sind die unterschiedlichen Terroirs der stark differierenden Höhenlagen im Rheintal. Deshalb gedeiht hier eine aussergewöhnliche Bandbreite an Rebsorten. «Und selbst dieselben Traubensorten unterscheiden sich je nach Lage durch vielfältige Nuancen in den Aromen», sagt Eduard Tanner von der Weinkellerei Haubensak in Altstätten. 300 Weine von 25 Winzern Aus über 40 Rebsorten keltern die 25 Rheintaler Weingüter rund 300 Weine, darunter klassische Rebsortenweine wie Blauburgunder/Pinot noir, Cabernet Sauvignon, Merlot, Müller-Thurgau/ Riesling-Silvaner, Chardonnay, Grauburgunder/Pinot gris und Sauvignon blanc, ferner typische Deutschschwei-

zer Weine wie die autochthone Rebsorte Räuschling vom Zürichsee, aber auch neue pilzresistente Rebsorten wie Johanniter, Solaris, Léon Millot und Maréchal Foch sowie markante rote und weisse Cuvées. Ein stattlicher Ausschnitt dieser Vielfalt findet sich in der Vinothek der über 100 Jahre alten Weinkellerei Haubensak, die seit 2013 als Altstätter Reben und Wein AG firmiert. 28 Weine umfasst das Sortiment aus ganz verschiedenen Lagen.

Die meisten Reben im Rheintal stehen auf extrem steilen Hängen. Das ist Fluch und Segen zugleich. Vielfältig ist auch das Angebot in der Vinothek der Schmidt Wetli AG in Berneck. Sechs Familienmitglieder der «gut gelaunten Winzerfamilie» sind in den Weinbetrieb eingebunden. Und die Zahl 6 findet sich auch in der von Junior Kaspar Wetli kreierten Premiumlinie «6TUS» wieder, steht dort allerdings auch für den sechsten Sinn, der dem jungen Önologen für exzellente Weine zugeschrieben wird. Vermählung von Wein und Architektur Schon die Auffahrt zum traditionsreichen Weingut Schmidheiny in Heerbrugg vermittelt den Eindruck einer


GENUSS AUS DER REGION GENUSS AUS DER REGION

Das Rheintal: Eine Weinregion geprägt von Steilhängen und dem Föhn.

gelungenen Vermählung von Wein und Architektur. Der visionäre Neubau des Weinkellers ist von magischer Symbolkraft. Fast jedes Detail reflektiert ein Element aus der lokalen Weinproduktion, angefangen beim Aussenbereich mit den stilisierten Rebstocksäulen aus Beton bis hin zum gläsernen Barrique«Keller» mitten im lichtdurchfluteten Degustierraum, den man für Veranstaltungen in Verbindung mit Wein mieten kann. Mit dem Neubau der Kellerei wollte Unternehmer Thomas Schmidheiny, dem auch Weingüter in Übersee und am Zürichsee gehören, seiner Heimat etwas zurückgeben. Mit Herzblut arbeitet Önologe Andreas Stössel an der Ausweitung des Sortiments. Nur zu gern lässt man sich am fünf Meter langen und 700 kg schweren Birnbaumtisch nieder, um Weine der Höcklistein-Lagen um RapperswilJona am Zürichsee bzw. exzellente Schmidheiny-Lagen aus dem Rheintal zu degustieren, beispielsweise «Hermes», einen vollen würzigen Rotwein mit Kirschnote, der aus der pilzresis-

tenten Rebsorte Léon-Millot gekeltert wird. Bio-Weine seit 30 Jahren Ausschliesslich Bioweine in vorzüglicher Qualität gibt es bei Bio-Weinbau Geiger in Thal. Winzer Edy Geiger liess seinen Betrieb bereits 1985 nach BioRichtlinien zertifizieren und fand in Piwi-Rebsorten eine sinnvolle Alternative zu den für Pilzkrankheiten anfälligen klassischen europäischen Traubensorten. Als Gründungsmitglieder der internationalen Vereinigung für pilzwiderstandsfähige Traubensorten (PIWI) testet er, aus welchen Traubensorten sich ohne Pflanzenschutz hochwertige und bekömmliche Weine erzeugen lassen; mehr als 50 wachsen heute auf seinem Rebberg. Deshalb findet man in Edy Geigers kleinem Verkaufs- und Degustierraum in Thal auch Weinspezialitäten, die man nirgendwo anders bekommt, meist echte Raritäten, da von allen Weinen nur eine geringe Anzahl von Flaschen abgefüllt wird. Mehrfach prämiert wurde beispielswei-

se sein gehaltvoller «Maréchal Foch Barrique» mit intensivem Duft von Kirschen, Brombeeren und Erdbeeren, er erhielt auf der Düsseldorfer Messe Prowein 2013 Grosses Gold. «Rheintaler» – ein Markenzeichen Weine aus dem St. Galler Rheintal haben in den letzten Jahren ein beachtliches Qualitätsniveau erreicht. Weinfreunden bieten sich manche genüssliche Überraschungen, auch bei den oben nicht beschriebenen Kellereien wie «Tobias Schmid & Sohn» oder «Weingut Stegeler» in Berneck, «Nüesch Weine» in Balgach und einigen mehr (siehe Adressteil im hinteren Teil dieses Heftes). Gelegenheit, die «Rheintaler» zu degustieren bietet sich bei diversen Wein-Events und (Wein-) Messen und natürlich am Tag der Offenen Weinkeller in den ersten Mai­ tagen. www.offeneweinkeller.ch. Text von Heide-Ilka Weber, zur Verfügung gestellt von akzent-Verlag, Seezunge, Konstanz.

WEIN | 57


DUETT, TERZETT... Weingut Stegeler AG An bester Lage in Berneck gedeihen die Trauben für die schon beinahe musikalischen Weine der Weingut Stegeler AG. Elisabeth Federer Heule schuf gemeinsam mit ihrem Bruder Jakob FedererAepli aus dem elterlichen Rebberg ein Bijoux in der Rheintaler Weinlandschaft. Mutig pflanzten sie neben traditionellen europäischen Rebsorten auch neue pilzwiderstandsfähige Stöcke an. Die Weine können sich durchwegs sehen lassen. Seit sie 2009 ihre ersten Weine kelterten, wurden die Gewächse schon mehrfach national und international ausgezeichnet. Einzigartig ist auch der umfangreiche Sortengarten, welchen sie in ihren Rebberg integrierten. So gibt es neben sieben verschiedenen Weinen im Herbst zusätzlich rund vierzig Traubensorten zu degustieren. Weingut Stegeler AG Blumenstrasse 4 9442 Berneck Tel. 071 744 27 09 wein@stegeler.ch www.stegeler.ch

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Helios Diese attraktive Cuvée blanche ist der einzige Weisswein, der im Weingut Schmidheiny im Barrique ausgebaut wird. Das verleiht ihm seine intensive und harmonische Struktur und Nachhaltigkeit. Zartes Gelb. Duft nach Rosen, exotischen Früchten und einem Hauch Vanille. Weicher Auftakt begleitet von einer schönen Säurestruktur. Anhaltender Abgang nach Rosen, Früchten und Röstaromen. Ein wunderbarer Weisswein passend zu Terrinen, Fisch, Geflügel, Spargeln. Ebenso gefällig als Apéritifwein.

Schmidheiny Weingut im Rheintal Andreas Stössel Schlossstrasse 210 9435 Heerbrugg Tel. 071 722 82 13 Fax 071 722 76 53 wein@schmidheiny.ch www.schmidheiny.ch


GENUSS AUS DER REGION GENUSS AUS DER REGION

Melser Rathauskeller – Weinbaugenossenschaft Mels Die 1938 gegründete WBG Mels zählt heute 55 Mitglieder, die mit Leidenschaft 9 Hektaren bewirtschaften. Bei Toni Bardellini, seit dem Jahr 2000 Kellermeister, laufen alle Fäden zusammen. Er empfiehlt hier, berät dort und sorgt unter anderem dafür, dass Mitte Mai die Anzahl Triebe begrenzt wird, damit im Herbst auch die Traubenqualität seinen Anforderungen entspricht. Rund acht Hektaren sind mit Pinot noir bepflanzt. Der Rest verteilt sich auf Müller-Thurgau (Riesling-Silvaner), Char­ donnay, Sauvignon Blanc und Regent und Gamaret. Öffnungszeiten Degustation: freitags 14.00–18.00, samstags, 9.00–12.00 oder nach telefonischer Vereinbarung.

Weinbaugenossenschaft Mels Rathauskeller 8887 Mels Tel. 081 723 52 49 Fax 081 710 50 75 kellermeister@wbgmels.ch www.wbgmels.ch

Ein Geschenk des Himmels

Weinvielfalt aus der Kartause Ittingen

Sonnendurchtränkt und durch einen ruhigen Talwinkel geschützt schmiegt sich der Weinberg des Winzerbetriebes Schmid Wetli an einen der zahlreichen Südhänge von Berneck und blickt hinab auf die weite Ebene des St. Galler Rheintals. Mit fast schon entschlossener Leidenschaft betreibt die Winzerfamilie Wetli auf 18 Hektar modernen Rebbau und trägt damit auch wesentlich zur Pflege der Weinbaukultur bei. Eine Kultur, die Berneck seit über 1 000 Jahren prägt und zu einer weithin bekannten und überaus geschätzten Weinbaugemeinde macht. Eine Kultur, die Jahrgang für Jahrgang eine Vielfalt an herrlichen Weinen von höchster Qualität hervorbringt. Eine Kultur, der sich die Familie Wetli ganz und gar verschrieben hat. Das Winzerleben ist ein Glück.

Der Weinbau in der Kartause Ittingen hat eine lange Tradition, denn schon die Kartäusermönche kelterten hier Wein im grossen Stil. Heute werden auf acht Hektaren Land acht verschiedene Rebsorten gepflegt. Diese Sortenvielfalt ermöglicht es, für den Aperitif zwischen einem Müller-Thurgau, Sauvignon Blanc oder Federweiss, zum Fisch zwischen einem Seyval Blanc und einem Pinot gris oder auch einem fruchtigen Blauburgunder Stiftungswein zu wählen. Zum Festessen stehen wahlweise eine Komposition von verschiedenen roten Traubensorten oder auch ein reinsortiger Blauburgunder aus steilster Lage aus dem Eichenfass oder gar aus dem Ittinger Barrique bereit.

SCHMID WETLI AG Tramstrasse 23 9442 Berneck Tel. 071 747 90 90 Fax 071 747 90 99 office@schmidwetli.ch www.schmidwetli.ch

Stiftung Kartause Ittingen 8532 Warth Tel. 052 748 44 11 Fax 052 748 44 55 info@kartause.ch www.kartause.ch

WEIN | 59


Melser Steinersteg Blauburgunder Barrique

Corason, Cuvée Mels AOC St. Gallen

Kerner

Optimal ausgereifte Trauben, die sorgfältig geerntet werden, sind die Grundlage für diesen hervorragenden Tropfen. Sein mildes Röstaroma und die fruchtige Note von Brombeeren entwickelt der Wein nach rund zwölf Monaten Ausbau im Eichenfass.

Die Trauben für die Cuvée Corason werden in Heiligkreuz angebaut. Bei optimalem Reifegrad werden die Merlot und Cabernet-Sauvignon geerntet, zusammen vergoren und anschliessend im Tank vinifiziert. Nach der Assemblage mit Gamaret und im Barrique ausgebautem Pinot noir erfolgt die rund 12-monatige Reifezeit im Fass. Der kräftige, kirschrote Corason ist ein idealer Begleiter zum Essen. «Corason» ist eine freie Ableitung und meint «von Herzen».

Die Traubensorte Kerner gedeiht exklusiv im Weingut von Christoph Rutishauser. Hohes Volumen, mineralische Aromatik in ausgewogener Säurebalance und Duft von Stachelbeere zeichnen den Kerner aus. Der kräftige und doch filigrane Weisswein geniesst überregionale Bedeutung.

Weingut Steinersteg Christian Müller Staatsstrasse 163 8888 Heiligkreuz Tel. 081 723 71 40 Fax 081 710 50 54 info@muellerwein.ch www.muellerwein.ch

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Bärtsch Weine Felix u. Eugen Bärtsch Grofstrasse 11 8887 Mels Tel. 081 723 10 33 Fax 081 723 67 33 wylade@baertsch-weine.ch www.baertsch-weine.ch

Christoph Rutishauser Weingut am Steinig Tisch Dorfstrasse 17 9425 Thal Tel. 071 888 17 33 Fax 071 888 02 33 chr.rutishauser@bluewin.ch www.rutishauser-weingut.ch


GENUSS AUS DER REGION GENUSS AUS DER REGION

Für echte Geniesser und kluge Gastgeber – Quintessenz, WeinMusik und edle Brände Rheintaler Wein aus dem Weingut – damit teilen Sie am besten die Freude am Leben mit Ihren Freunden und Gästen. Lassen Sie sich vom weingewordenen Gaumentraum Quintessenz ein genüssliches Lächeln auf Ihre weinbenetzten Lippen zaubern. Begeistern Sie Ihre Freunde mit der Vielfalt der 14 Musik-Weine! Die Auswahl geht vom beschwingten Riesling-Sylvaner grazioso, dem zarten Pinot noir bianca delicata über die kräftigen Merlot Solo pieno oder Concerto (g)rosso bis zum Dessertwein Pinot noir Esprit vivace. Erfreuen Sie die frohe Runde Ihrer Gäste mit dem traditionsreichen St. Gall- oder dem beliebten Rhein-Wein. Setzen Sie dem geselligen Beisammensein das Krönchen auf mit den edlen Bränden aus dem Weingut. Weingut Tobias Schmid & Sohn Hinterburgstrasse 24 9442 Berneck Tel. 071 726 10 10 Fax 071 726 10 20 weingut@tobiasschmid.ch www.tobiasschmid.ch

Nüesch Weine, Balgach An den Hängen des St. Galler Rheintals gedeihen die eigenen Rebstöcke. Dort sind die Wurzeln der Pflanzen und auch die der Menschen bei Nüesch. Mit Leidenschaft, Begeisterung und Fachwissen widmet sich die Weinkellerei Nüesch seit 1834 der Zubereitung des edlen Getränks. Das macht die Charakteristik und Qualität der Nüesch-Weine so unverwechselbar. Das Vinorama bietet gemütliche Räumlichkeiten für Anlässe aller Art bis max. 70 Personen. Kellerführungen und Degustationen werden gerne auf Voranmeldung angeboten.

Emil Nüesch AG Weinkellerei Hauptstrasse 71 9436 Balgach Tel. 071 722 22 22 Fax 071 722 45 94 contact@nuesch-weine.ch www.nuesch-weine.ch

WEIN | 61


Vielversprechender St. Galler Wein 2014 Das Beste kommt zum Schluss: Nach einem nassen Sommer und einer äusserst arbeitsintensiven Weinlese dürfen die St. Galler Winzer insgesamt recht zufrieden sein, denn der überaus sonnige Oktober brachte gemeinsam mit dem Föhn eine qualitativ sehr gute Weinernte.

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er Winter 2013/2014 setzte weitgehend aus, bis auf einen kurzen, schweren Schneefall im Oktober und einer kurzen Kälteperiode Anfang Dezember. Seit 126 Jahren wurde gemäss Meteo Schweiz kein so warmer Winter gemessen. Der Frühling zeigte sich ungewöhnlich warm und trocken, dadurch begann der Austrieb der Reben rund drei Wochen früher als üblich. Kurze, aber wunderschöne Blüte Der nasse Mai liess die jungen Triebe ungewöhnlich kräftig wachsen und sie gingen gut in die Blüte. Reben blühen sehr unauffällig, weil sie für die Bestäubung nicht auf Insekten angewiesen sind. Den feinen Blütenduft, der an Lindenblüten erinnert, kann man jedoch bei einem Spaziergang durch den Rebberg gut wahrnehmen. Die Hauptblütezeit dauerte bei herrlichem Sommerwetter ungewöhnlich kurz nur rund eine Woche im Juni. Ab Ende des Monats überwog regnerisches, kühles Wetter und der Vegetationsvorsprung schmolz dahin. Der Juli erreichte noch die Durchschnittstemperatur, der August war mit einem Grad weniger als üblich der kälteste seit dreissig Jahren. Reife Trauben und ihre Liebhaber Der nasse August verlangsamte die Reife enorm, die Beeren schwollen wegen des guten Wasserangebots jedoch stark an, was die Gefahr der Fäulnis erhöht. Und dann hielt mit der Kirsch­ essigfliege eine lang erwartete Bedrohung Einzug in die Rebberge. Dieser aus dem fernen Osten eingeschleppte 62 | WEIN

Eine kleine, aber gute Ernte 2014 verspricht einen gehaltvollen Jahrgang 2014 im Kanton St. Gallen.

Schädling hatte zuvor Beeren und Kirschen stark geschädigt. Der sonst eher ruhige September wurde zur Nervenbelastung für Winzer und Winzerinnen. In mühsamer Handarbeit wurden be­fallene Beeren oder Traubenpartien weggeschnitten, Fallen aufgehängt und erneuert und als letzte unangenehme Massnahme musste vereinzelt auch gespritzt werden, um nicht im letzten Augenblick noch die ganze Ernte zu verlieren. Zu guter Letzt konnten jedoch die St. Galler Winzer nach einer aufwendigen Lese eine kleine, aber qualitativ sehr gute Traubenernte einfahren. Dies ist vor allem dem strahlend schönen Oktober und dem Traubenkocher, dem Föhn, zu verdanken.

Wie wird der Jahrgang 2014? Die Jungweine reifen in rund 25 Weinkellereien im Kanton St. Gallen heran. Die Weine werden je nach Sorten, Qualitätsstufe und Verwendungszweck im Stahltank, im grossen Holzfass oder im kleinen Holzfass, dem Barrique, ausgebaut. Die Weissweine zeigten bereits im November 2014 fruchtig-frische Aromen. Sie dürften etwas leichter werden als 2013. Die Rotweine, sowohl die Hauptsorte Pinot noir als auch die Spezialitäten überzeugen einmal mehr mit intensiv roten Farbtönen und einer schönen Fülle. Die Tannine sind aufgrund des sonnigen Herbstes samtig und eher weich. Es wird ein ausgewogener Wein erwartet.


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Prämierte St. Galler Weine An insgesamt fünf Degustationswettbewerben holten die folgenden St. Galler Kelterungsbetriebe Gold- oder Silbermedaillen: Grosser Preis des Schweizer Weins Grand Prix du Vin Suisse 2014

Weine aus der ganzen Schweiz, alle Weinsorten

• Weingut am Steinig Tisch, Thal

Grandezza 2011 • Schmid Wetli AG, Berneck Burgwein 2011 • Weingut Tobias Schmid & Sohn, Berneck

Pinot noir bianca delicata 2013 • Weingut Stegeler, Berneck

Duett 2013 • Weinbaugenossenschaft Mels

Rathauskeller Riesling-Sylvaner 2013 • Weingut Gonzen, Sargans

Portaser Pfäfers 2013 • Höcklistein – Weingut am Zürichsee

Räuschling 2013 Chardonnay 2012

Expovina, Internationale Weinprämierung Zürich 2014 Weine aus der ganzen Welt, alle Weinsorten

• Weingut am Steinig Tisch, Thal

Riesling-Sylvaner 2013 • Schmid Wetli AG, Berneck Innerrhoderwy 2013

Burgwein 2013 Sélection 2011

• Weingut Stegeler, Berneck

Duett 2013 • Weingut Schmidheiny, Heerbrugg Helios 2011

Johann 2013

Mondial du Pinot noir / Vinea 2014 Blauburgunderweine aus der ganzen Welt

• Weingut am Steinig Tisch, Thal

Rubato 2011 • Schmid Wetli AG, Berneck

Spätburgunder 2012 6TUS Pinot noir 2012 • Weingut Schmidheiny, Heerbrugg Perseus Balgach 2011 • Nüesch Weine AG, Balgach Schloss Grünenstein 2011 • Weingut Gonzen, Sargans Tradition Sargans 2013

Gonzen Pinot noir Barrique 2012

• Bärtsch Weine, Mels

Sansara Pinot noir 2011 Nidberg Pinot noir 2012

Internationaler PIWI-Weinpreis 2014 Weine aus pilzwiderstandsfähigen Rebsorten

• Bio-Weinbau Edy Geiger, Thal Regent 2013

Bio-Cuvée Jana 2013 Maréchal Foch Barrique 2013

• Weingut am Steinig Tisch, Thal

Cuvée R, Burg Rheineck 2011

Internationaler Bioweinpreis • Bio-Weinbau Edy Geiger, Thal Blauburgunder 2013

• Höcklistein – Weingut am Zürichsee

Räuschling 2013 Chardonnay 2012 WEIN | 63


Vollmond in der Flasche Seit über zwanzig Jahren braut die Brauerei Locher Appenzell in den Vollmondnächten einen ganz besonderen Gerstensaft: das «Appenzeller Vollmond Bier». Speziell dabei sind nicht nur der Brauzyklus, sondern auch die Rohstoffe. Sowohl der Biohopfen als auch die Gerste stammen aus Ostschweizer Anbau, weshalb dieses Spezialbier nebst dem BioKnospen-Label auch das Gütesiegel Culinarium trägt.

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ährend der Vollmondnacht wird in den Tanks der Brauerei Locher das Appenzeller Vollmond Bier hergestellt. Dieses trägt die kraftvoll mystische Energie des Vollmonds in sich und wird zudem mit Gerste und Biohopfen aus der Ostschweiz hergestellt. Da die Nachfrage bei Gerste und Hopfen aus schweizerischem Anbau grösser ist als das Angebot, ist das Vollmond Bier das einzige Produkt aus dem Hause Locher, das die Culinarium-Auflagen erfüllt und somit zertifiziert ist.

Schweizer Gersten- und Hopfenanbau Die Appenzeller Brauerei holte 1996 den kommerziellen Anbau von Braugerste in die Schweiz zurück. Andere Brauereien zogen in der Zwischenzeit nach, die Brauerei Locher ist aber nach wie vor mit vierzig Landwirten als Lieferanten die grösste Abnehmerin von Schweizer Braugerste. «Wie bei jedem Naturprodukt ist die Ernte stark witterungsabhängig und folglich gibt es sowohl bei der Gersten- als auch bei der Hopfenernte qualitativ und quantitativ

So kommt der Vollmond in die Flasche. Mit regionalen Zutaten, garantiert und zertifiziert.

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immer wieder grössere Schwankungen», erläutert Karl Locher, Mitinhaber und Delegierter der Geschäftsleitung des gleichnamigen Unternehmens. Aus diesem Grund muss die Brauerei gezwungenermassen auch mal auf Rohstoffe aus dem Ausland zurückgreifen. «Obschon es zu unseren verkaufsstärksten Produkten zählt, haben wir immer genug regionale Gerste und Hopfen für unser Vollmond Bier zur Verfügung, um der Nachfrage gerecht zu werden», betont Locher. Dieses Engagement für die einheimische Rohstoffproduktion brachte die Brauerei Locher schliesslich ins Finale bei der Wahl zum Culinarium-König 2015. Fester Bestandteil Schweizer Brauereikultur Die Brauerei Locher ist vor allem für ihre breite Produktepalette bekannt. Über zwanzig Spezialbiere zählen zum Sortiment. Sei es das beliebte Lagerbier «Quöllfrisch», das kürzlich lancierte «Mielfiore» (Honigbier) oder das «Birra da Ris» (Reisbier) – das Familienunternehmen bietet für jeden Geschmack das passende Bier. Nicht zuletzt diesem Ideenreichtum ist es zu verdanken, dass sich die Appenzeller Brauerei im hart umkämpften Markt nach wie vor behaupten kann. Mit einem Marktanteil von rund 4,5 Prozent am Schweizer


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Karl Locher (links) und Ruedi Signer stossen an. Mit dem Vollmondbier haben sie zwar die Culinarium-Krone nicht gewonnen, sind aber ins Finale gekommen.

Gesamtausstoss, ist die Brauerei Locher eine der kleineren, aber auch eine der erfolgreichsten (Familien-)Betriebe in der Braubranche.

Die Appenzeller Brauerei holte 1996 den kommerziellen Anbau von Braugerste in die Schweiz zurück. Prosperierendes Unternehmen Die Brauerei Locher prosperiert von Jahr zu Jahr und zählt mit rund hundert Vollzeitmitarbeitern zu den zehn grössten Arbeitgebern in Appenzell Innerrhoden. Bis 2018 investiert die Appenzeller Brauerei massiv in den

Aus- und Neubau ihrer Produktionsräumlichkeiten an der Industriestrasse in Appenzell. «Die alten Gebäude beim Brauereiplatz sind teilweise über 200 Jahre alt, aus Holz und entsprechen nicht mehr den Anforderungen der Lebensmittelindustrie», hält Karl Locher fest. Deshalb bestehe akuter Handlungsbedarf. Pioniergeist bei Bier und Whisky Die Ausstrahlung der Marke Appenzeller Bier geht weit über die Ostschweiz hinaus. Gerade mit Spezialbieren wie dem Kastanienbier «Castégna» oder dem Weizenbier «Calvinus» wird die Brauerei den regionalen Geschmäckern erfolgreich gerecht und ist schweizweit vertreten. Ebenfalls Pioniergeist zeigte die Brauerei Locher 2002, als sie mit den ersten Single-

Malt-Produkten auf den Markt kam und als Vorreiter der Schweizer Whiskyproduktion in die Geschichtsbücher einging. Der Appenzeller Säntis Malt in all seinen Variationen erhält in über 120-jährigen Eichenholz-Bierfässern seine im wahrsten Sinne des Wortes ausgezeichneten Aromen. Die Säntis Malt Edition «Dreifaltigkeit» wurde gar 2010 vom Whisky-Papst Jim Murray zum «European Whisky of the Year» gekürt.

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Rheintaler Bier-Spezialitäten Die Sonnenbräu ist eine Spezialitäten-Brauerei, die eng mit ihrer Heimat, dem Rheintal, verbunden ist. So verwendet sie seit vielen Jahren einheimische Rohstoffe wie etwa den Rheintaler Ribelmais und Rheintaler Braugerste zur Herstellung ihrer Biere. Ihre bekannteste Spezialität ist das Culinarium-Maisbier «Ribelgold». Aber auch andere innovative Produkte wie «Ice Beer» und Zwickelgold sind in der Ostschweiz bestens bekannt. Trotz wirtschaftlichen Aufschwungs und technischer Entwicklung hat die Sonnenbräu den Charakter einer unabhängigen Kleinbrauerei beibehalten. Dem Rheintaler sein Bier zu brauen, mit einem Höchstmass an Qualität, bleibt für die Sonnenbräu die schönste und wichtigste Aufgabe.

Die Rheintaler Sonnenbräu AG verwendet seit vielen Jahren einheimische Rohstoffe für ihre Biere.

Sonnenbräu AG Alte Landstrasse 36 9445 Rebstein Tel. 071 775 81 11 Fax 071 775 81 12 info@sonnenbraeu.ch www.sonnenbraeu.ch

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Die Braugerste für das St. Galler Landbier kommt vom Gutsbetrieb Schloss Watt in Mörschwil.

St. Galler Landbier – eine herrliche Bierspezialität Das St. Galler Landbier gehört wie das St. Galler Klosterbräu, der Weisse Engel, der Schwarze Bär und das Gallus 612 in das Spezialitätenbier-Sortiment der ältesten Brauerei der Schweiz. Da es neben Gerste auch Weizen und Mais enthält, verfügt St. Galler Landbier über eine hell-goldene Farbe und ein einmaliges samtig-bieriges Aroma, weswegen Braumeister Züger rasch ins Schwärmen gerät: «Unser Landbier wird besonders von Bierkennern, die ein mildes und frisches Bier schätzen, sehr gerne getrunken.» Aufgrund des Produktionsprozesses wird das jeweils im August geerntete Getreide ab dem Spätherbst in vergorener Form in den Regalen und in der Gastronomie verfügbar sein – wie gewohnt versehen mit der Culinarium-Zertifizierung, die hochwertige Produkte aus der Ostschweiz kennzeichnet.

Brauerei Schützengarten AG St. Jakob-Strasse 37 9004 St. Gallen Tel. 071 243 43 43 Fax 071 243 43 44 info@schuetzengarten.ch www.schuetzengarten.ch

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Der einzigartige Apfelsaft mit Mehrwert Zwei sportliche Wirtschaftsstudenten entdecken ihre soziale Ader? Weit gefehlt! Beide haben vor ihrem Studium an der Universität St. Gallen Erfahrung im Sozialbereich gemacht und nutzen ihr Wissen und ihren Ideenreichtum für ein einzigartiges Projekt: Gartengold.

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ie Idee entstand beim wöchentlichen Joggen. Albert Gebhardt und Leonard Wilhelmi fielen die zahlreichen reich behangenen Apfelbäume entlang des Weges in Gärten und auf Wiesen auf. Sie wollten einen Weg finden, diese Äpfel zu nutzen, diesen Schatz aus den Gärten zu heben. Die Idee «Gartengold» war geboren. Im Sommer 2013 entwickelten sie in rund zwei Monaten einen Businessplan.

Ökologie und soziales Engagement Neben dem ökologischen Aspekt, wertvolle Lebensmittel nicht verkommen zu lassen, sollte das Projekt auch eine soziale Komponente haben. So entstand die Idee, Institutionen, die Menschen mit Behinderung beschäftigen, zur Kooperation anzufragen. Für Thomas Bichsel, Leiter Gartenpflege bei Valida in St. Gallen ist Gartengold ein Paradebeispiel, wie Behindertenarbeit funktionieren kann: «Die Arbeit von Menschen mit Behinderung ist zwar billiger, aber es geht nicht darum allein. Klar, müsste man die Arbeitsstunden normal bezahlen, liesse sich der Apfelsaft nicht verkaufen. Doch schlussendlich geht es um die Idee selber, Menschen mit Behinderung eine sinnvolle Tätigkeit zu geben», ist Thomas Bichsel überzeugt. Rund 20 Menschen mit Behinderung haben im Herbst 2014 für das Projekt Äpfel geerntet und dabei eine sinnvolle Aufgabe gefunden, die ihnen Spass macht. Für die kommende Ernte soll auch in anderen Regionen gesammelt werden. 68 | GETRÄNKE

Baumspender gesucht Doch wie kommen die zwei findigen Jungunternehmer an den Rohstoff für ihr Gartengold? Baumspende heisst das Zauberwort. Denn vielen Garten- und Baumbesitzern ist die Ernte zu mühsam, die Äpfel verfaulen in der Wiese oder werden zeitraubend beseitigt. Sie können Gartengold ihre Äpfel spenden. So ist allen geholfen. Und ganz nebenbei werden Begegnungen geschaffen und Hemmschwellen abgebaut. «Durch unser Projekt treffen Leute aufeinander, die sonst niemals zusammen kommen würden. Die Be-

hinderten gehen in die Gärten, ernten, treffen dort auf die Gartenbesitzer. Dadurch entstehen Begegnungen, spontane Kaffeepausen oder Einladungen zum Abendessen. Die Leute begegnen sich einfach, und das ist schön», freut

«Durch unser Projekt treffen Menschen aufeinander, die sonst niemals zusammen kommen würden. Es entstehen Begegnungen, und das ist schön» sich Leonard Wilhelmi, einer der beiden Gartengold-Gründer.

Beim Joggen fielen Leonard Wilhelmi und Albert Gebhardt die vielen ungenutzten Äpfel auf.

Verarbeitung beim Mostprofi Für die Saftgewinnung hat Gartengold mit der Mosterei Kobelt in Marbach einen kompetenten Partner gefunden. Ruedi Kobelt, der die Mosterei in dritter Generation führt, findet jede Lieferung spannend, denn jeder Saft schmeckt anders. «Gartengold bringt Obst aus einer grösseren Region als beispielsweise nur dem Rheintal. Ausserdem kommen auch alte Apfelsorten in die Mischung. Gemeinsam mit dem ideellen Grundgedanken ergibt das jedes Mal eine spezielle Mischung», schmunzelt er. Die Zusammenarbeit mit einer Mosterei garantiert die hohe Qualität des reinen naturtrüben Apfelsaftes, auf die Albert Gebhardt und Leonard Wilhelmi grossen Wert legen,


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Menschen mit Behinderung ernten ungenutztes Obst für den besonderen Apfelsaft von Gartengold.

das Culinarium-Zertifikat besiegelt die regionale Herkunft und Verarbeitung. Saft mit Mehrwert und Geschichte Qualität ist eine unumstrittene Voraussetzung, um auf dem Markt bestehen zu können. Doch den Mehrwert macht die Geschichte dahinter aus. Das Projekt möchte die Menschen in der Region für den Erhalt und Pflege der wertvollen Ressourcen in ihren eigenen Gärten und Wiesen aufmerksam machen. So sollen neben der Schaffung von sinnvoller Arbeit für Menschen mit Behinderung auch die das Landschaftsbild prägenden Hochstammbäume vor der Rodung bewahrt werden. Die Idee ist aufgegangen. Einerseits hat das Un-

ternehmen bereits im ersten Jahr seines Bestehens kostendeckend gearbeitet und es konnten zahlreiche renommierte Unternehmen in der Region St. Gallen als Kunden gewonnen werden. Andererseits wurden die Werte und die Innovationskraft darin erkannt und mit mehreren Auszeichnungen honoriert, zuletzt mit dem 1. IBK-Nachhaltigkeitspreis 2014 der Internationalen Bodensee Konferenz. Künftig möchten die beiden Firmengründer den Apfelsaft vermehrt auch in Gastronomiebetriebe und im Handel vertreiben.

sion in weitere Kantone geplant. Und weil regionales Obst von regionalen Menschen geerntet werden soll, haben Leonard Wilhelmi und Albert Gebhardt bereits mit entsprechenden Institutionen in den Kantonen Zürich, Aargau und Luzern aufgenommen. Gartengold wird damit wohl nicht nur ein Studentenprojekt bleiben, und die beiden Gründer haben wohl nicht nur für Menschen mit Behinderung, sondern auch für sich selbst Arbeit mit Sinn und Mehrwert geschaffen.

Expansion mit Inklusion Gute Ideen sollen Früchte tragen und so ist für 2015 bereits die Expan-

www.gartengold.ch GETRÄNKE | 69


Coole Durstlöscher: Flauder «Das Original», «Quitten & Rhabarber», «Holunderbeeren» und das Goba Cola.

Spezialitäten der Goba AG, Mineralquelle und Manufaktur Die Goba AG ist eine der kleinsten Mineralwasserproduzentinnen der Schweiz. Mit dem Team von rund 40 Mitarbeitenden werden bekannte und beliebte Produkte wie Appenzell Flauder «Das Original», Appenzell Bio-Iisfee und Appenzell Mineral laut, leise und still, produziert. Und natürlich die ganz neuen wie der «Chalt Kafi», welcher auch ganz schön wach macht, oder das Goba Cola – bärenstark, würzig und prickelnd. Dank Steviol-Glykosiden aus der Stevia-Pflanze und wenig Schweizer Rübenzucker haben die Produkte weniger Kalorien als herkömmliche Süssgetränke. Auserlesene Kräuter und Blütenextrakte aus dem Säntisgebiet sorgen für die appenzellische Unverkennbarkeit und für einen Schluck Lebensfreude.

Goba AG Mineralquelle und Manufaktur Gontenstrasse 51 9108 Gontenbad Tel. 071 795 30 30 Fax 071 795 30 39 info@mineralquelle.ch www.mineralquelle.ch

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Goba AG Ladengeschäft Flauderei Hauptgasse 21 9050 Appenzell Tel. 071 795 30 58


GENUSS AUS DER REGION GENUSS AUS DER REGION

Säfte aus dem Familienbetrieb Die Mosterei Möhl AG ist ein regionaler Familienbetrieb, der schon 1895 gegründet wurde. Mit Äpfeln und Birnen aus der Region stellt die Mosterei feinste Getränke wie Shorley, Saft vom Fass mit und ohne Alkohol oder Swizly her.

Der Familienbetrieb der Mosterei Möhl AG besteht bereits seit 1895.

Mosterei Möhl AG St. Gallerstrasse 213 9320 Arbon Tel. 071 447 40 74 Fax 071 447 70 75 moehlsaft@moehl.ch www.moehl.ch

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Regionalität am Puls der Zeit Regionale Produkte erfreuen sich in der Ostschweiz enormer Beliebtheit. Dies zeigt sich auch am Erfolg des Programms «Aus der Region. Für die Region.» (AdR) der Migros Ostschweiz. Seit Herbst 2014 finden Interessierte das Label auch auf Facebook.

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ie jüngsten AdR-Verkaufszahlen sprechen eine unmissverständliche Sprache: Im Jahr 2014 erreichte die Migros Ostschweiz mit AdR-Produkten einen Umsatz von rund 217 Millionen Franken – ein Plus von 6,7 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert. Ein Anteil von 13,7 Prozent des Gesamtumsatzes aus den Nahrungsmittel- und Frischesortimenten entfällt auf Produkte, die das AdR-Label tragen – Tendenz weiterhin steigend. Was 1999 in der Genossenschaft Migros Luzern begann, erfreut sich seit mittlerweile zwölf Jahren auch im Wirtschaftsgebiet der Genossenschaft Migros Ostschweiz stetig wachsender Beliebtheit. Für den Erfolg des AdRLabels sind mehrere Faktoren verantwortlich. Einerseits bringt der Kunde einem Artikel, der in unmittelbarer Nähe produziert wurde, grundsätzlich grösseres Vertrauen entgegen. Andererseits kann der Konsument mit dem Kauf regionaler Produkte dazu beitragen, die Wertschöpfung in der Region zu halten und so Arbeitsplätze zu sichern. Auch die kürzeren Transportwege sprechen für zahlreiche Kundinnen und Kunden dafür, sich für regionale Produkte zu entscheiden. Ausserdem stachelt das AdR-Programm den Innovationsgeist der Produzenten an und erlaubt ihnen, Investitionen zu tätigen, wovon schliesslich alle Seiten profitieren.

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Noch wichtiger als Bio Neue Studien belegen sogar, dass Kundinnen und Kunden im gesamten deutschsprachigen Raum Regionalität höher gewichten als beispielsweise die biologische Produktion. Zu diesem Ergebnis kommt etwa die «LebensmittelTrendstudie 2013» von A.T. Kearney. Eine Folgeuntersuchung desselben Unternehmens aus dem Sommer 2014 stützt die im Vorjahr gewonnenen Erkenntnisse. Zudem kommt diese Erhebung zum Schluss, dass die Nachfrage nach einem noch breiteren Sortiment an regionalen Produkten durchaus vorhanden ist. Dem trägt die Migros Ostschweiz Rechnung, indem sie laufend – nach sorgfältiger Prüfung – weitere Produkte aus ihrem Wirtschaftsgebiet in ihr AdR-Sortiment aufnimmt. So ergänzen jedes Jahr ausgewählte neue Produkte die beliebten Klassiker wie etwa Kartoffeln, Äpfel, Eier, Milch oder Pouletspezialitäten. Zu den AdR-Neuheiten des Jahres 2014 zählen beispielsweise die Bio-Weide-Beef-Artikel, diverse Lammprodukte, Pommes frites, Appenzeller Frischfondue sowie diverse Käse und Jogurts. Klare Richtlinien und regelmässige Kontrollen Derweil bleiben die Anforderungen an AdR-Produkte unverändert: Nicht zusammengesetzte Produkte wie etwa

Früchte und Gemüse oder Milch müssen zu 100 Prozent aus der Region stammen. Bei zusammengesetzten Produkten muss der Hauptbestandteil zu 100 Prozent aus der Region kommen,

Das Label «Aus der Region. Für die Region.» wurde 1999 von der Genossenschaft Migros Luzern lanciert. Seit 2003 finden «AdR»Produkte auch bei Migros-Kunden in der Ostschweiz stetig wachsenden Anklang. Basis für den Erfolg des Labels bilden die rund 1500 «AdR»-Produkte – und damit über 3500 Bauernfamilien, Produzenten und Lieferanten aus der Region, die mit Leib und Seele hinter diesen Produkten stehen. Durch den Kauf von «AdR»-Produkten unterstützt der Konsument unmittelbar die heimische Wirtschaft und hilft mit, Arbeitsplätze zu erhalten.


GENUSS AUS DER REGION GENUSS AUS DER REGION

Eine bunte Vielfalt: AdR-Produkte aus unterschiedlichen Sortimenten.

das gesamte Produkt zu mindestens 75 Prozent. Nur Zutaten, die in der Region nicht erhältlich sind, dürfen von ausserhalb der Region stammen. Ein AdR-Himbeerjogurt etwa besteht aus Beeren und Milch aus der Region, der Zucker kommt aus der Schweiz. Die Einhaltung des AdR-Reglements wird regelmässig streng kontrolliert – nicht nur durch die eigene Qualitätssicherung, sondern auch durch eine unabhängige externe Zertifizierungsstelle.

I like AdR! Seit Herbst 2014 ist AdR in einer zusätzlichen Dimension erlebbar. Seither hat das Label nämlich auch in den sozialen Medien seinen Platz: Die AdRFacebook-Seite soll eine Plattform für alle Interessierten bieten. Hier sind Hintergrundinformationen verfügbar, Neuheiten lassen sich entdecken, Produzenten kommen zu Wort und ermöglichen so einen Blick hinter die Kulissen. AdR-Fans können sich aus-

tauschen, sie können Inhalte bewerten, teilen und kommentieren. Zu finden ist das AdR-Programm der Migros Ostschweiz unter www.facebook.com/MigrosOstschweiz.AdR

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Ein Leben mit Gemüse und Laden Wohlüberlegt war der Entscheid der Familie Rohner, auf zehn Hektaren Gemüse für verschiedene Verkaufskanäle zu produzieren. Nach 25 Jahren sind weder die Arbeit noch die Ideen ausgegangen. Ein Besuch bei einer zufriedenen Gemüsebäuerin mit vielen Talenten.

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obald sich die Tür einen Spalt öffnet, dringt einem der Duft frisch gebackenen Brotes in die Nase. Es ist 15 Uhr, Rohner’s Hofladen in Haag im Rheintal ist bereit zum Öffnen. Nur wenige hundert Meter entfernt von einem Einkaufszentrum befindet sich der zehn Hektaren grosse Gemüsebaubetrieb von Beatrice und Hansjörg Rohner. Warum sie trotz der übermächtigen Konkurrenz in einen Hofladen investiert haben? «Unser Betrieb wird dieses Jahr 25 Jahre alt. Wir haben schon von Beginn an auch direkt vermarktet. Aber wenn, dann soll man die Dinge recht machen. Und so haben wir uns entschieden, die Vermarktung ab Hof professionell zu betreiben und 2012 den Laden und einen Verarbeitungsraum gebaut», erzählt Beatrice Rohner. Mit einem ausgewogenen Sortiment regionaler Produkte möchten Rohners bewusst Lebensmittel für den täglichen Gebrauch anbieten, die es nicht überall zu kaufen gibt. Gut überlegt gestartet Den Hof konnten Rohners 1990 von Hansjörgs Mutter übernehmen. Dafür musste er jedoch eine ganze Familie tragen können. So kam das Paar nach ausführlicher Marktforschung und Verhandlungen mit möglichen Geschäftspartnern auf den Erwerbsgemüsebau. Von Anfang an setzten sie dabei auf mehrere Standbeine, die sie bis heute in mehr oder weniger grosser

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Variation beibehalten haben. Im Freiland und unter Glas werden Gemüsesorten wie verschiedene Kohlarten, Nüsslisalat oder Gurken für den Verkauf an Grossverteiler angebaut. Daneben wurde aber immer auch direkt vermarktet. In den 1990er Jahren spielte die Vermarktung auf Wochenmärkten eine wichtige Rolle, damals war das Sortiment weit gefächert und den jeweiligen Trends angepasst, 70 bis 80 verschiedene Gemüse-, Kräuter- und Beerensorten wurden kultiviert. Zu Spitzenzeiten fuhren Rohners und ihre Gehilfen samstags zu sieben Märkten gleichzeitig. «Das war sehr spannend und bereichernd, aber auch äusserst arbeitsintensiv», erinnert sich Beatrice Rohner.

Einkaufstrends ausnutzen Die Bedürfnisse der Familie, aber auch die der Kunden haben sich geändert. Und so möchten Rohners heute mit dem Hofladen, der direkt an der Hauptstrasse am Dorfausgang liegt, die Menschen im Feierabendverkehr abholen. Ofenfrisches Brot von 15.30 bis 19.00 Uhr, dazu frisches Gemüse, Milchprodukte, Käse, Fleisch, Öle, Teigwaren und noch vieles mehr. Sorgfältig ausgewählt wirkt das Sortiment in Rohner’s Hofladen, obwohl der Gemüsebetrieb stark verändert wurde. Bewusst haben sie sich dazu entschieden, keine Sonderkulturen in kleinen Mengen für den Hofladen zu produzieren, sondern von spezialisierten Berufskollegen zuzukaufen. Denn jede Kultur, ja

Nüsslisalaternte im Februar: Das Folienhaus kann fast das ganze Jahr über genutzt werden. Im Sommer wachsen hier Gurken und Auberginen.


GENUSS AUS DER REGION GENUSS AUS DER REGION

Die ganze Familie steht stolz hinter dem vielseitigen Gemüsebautetrieb: Beatice Rohner (2. von rechts) mit Ehemann Hansjörg und den drei Kindern.

sogar jede einzelne Sorte braucht eine spezielle Behandlung, zum Beispiel müssen die Triebe jeder Tomatensorte anders geschnitten werden. Dafür ist viel Erfahrung und Fachwissen notwendig, das saisonale Hilfskräfte in den seltensten Fällen haben. Und die braucht es, denn im Winter machen Beatrice und Hansjörg Rohner vieles allein, ansonsten arbeiten jedoch bis zu ein Dutzend Leute auf dem Betrieb. Bunte Kundschaft Fingerspitzen- und ein gutes Bauchgefühl braucht es auch für die Bestellung und Produktion. Die Kundschaft ist sehr sprunghaft, an einem Tag geben sich die Leute die Tür in die Hand, an einem anderen bleiben frisches Brot und Gemüse im Regal liegen. Allgemein habe sich aber die Art einzukaufen geändert, Vorratshaltung sei nicht mehr üblich, meint Beatrice Rohner. «In den 90er Jahren haben die Frauen ganze Harassen gekauft, vor allem wenn die Ware wegen des grossen Angebots günstig war, und sie eingemacht

oder eingefroren. Heute kaufen manche Leute schon den Znüni und die Sachen für das Mittagessen getrennt.» Andererseits besuchen in letzter Zeit auffällig viele jüngere Menschen beiden

«Wir haben schon von Beginn an direkt vermarktet. Aber wenn, dann soll man die Dinge recht machen.» Geschlechts, auch Singles, den Laden und decken sich regelmässig mit den frischen Produkten direkt vom Erzeuger ein. Eine weitere wichtige Kundengruppe sind deutsche Einwanderer; für sie sei das Einkaufen ab Hof eine Selbstverständlichkeit, denn in Deutschland sei diese Art der Vermarktung viel stärker verbreitet als in der Schweiz. Diese Kundschaft scheint den bewussten Entschluss der Familie Rohner zu honorieren, von Berufskollegen in der Region

und gezielt Culinarium-Produkte zuzukaufen. Jeder darf machen, was er möchte Apropos Familie: Die drei Kinder arbeiten alle bei Bedarf und gerne im Betrieb, vor allem im Laden und in der Backstube mit. Doch sie haben alle drei andere Berufe ergriffen. «Es muss für die Zeit stimmen, in der man eine Sache macht. Aber es ist nicht gesagt, dass es für die Kinder auch noch passt», sagt Beatrice Rohner. Sie und ihr Mann seien jung genug, den Betrieb noch zehn bis 15 Jahre zu bewirtschaften. Bis dahin entscheidet sich vielleicht eines der Kinder für die Weiterführung. Und wenn nicht, dann hatte die Familie trotzdem viele schöne Jahre auf einem vielseitigen Betrieb. Noch ist aber an alles andere zu denken als ans Aufhören. Denn neben dem Hofladen in Haag haben Rohners im Dezember 2014 noch einen zweiten Hofladen in Vaduz FL übernommen. Viel Arbeit, die aber offensichtlich mit viel Freude getan wird. FRÜCHTE & GEMÜSE | 75


Wie in der guten alten Zeit – nur besser! Alles etwas selten geworden in diesen Tagen: das wohltuend Entschleunigte, das echt Natürliche, längst vergessen Geglaubte. Aber halt, es ist noch da, wenn auch etwas verborgen. Auf der Öpfelfarm mitten in Mostindien, abseits der Alltagshektik und doch nicht weit weg. Da ist der Hofladen der Familie Kauderer. Voller unverfälschter Produkte, auf ursprüngliche Art und mit viel Liebe produziert. Klingt paradiesisch? Lassen Sie sich überraschen. Mehr zur Öpfelfarm, dem Hofladen und auch Online einkaufen können Sie unter www.oepfelfarm.ch. Öffnungszeiten Hofladen: Mi 13-19 Uhr, Sa 08-17 Uhr oder nach telefonischer Anmeldung. Öpfelfarm Roland und Monika Kauderer Olmishausen 18 9314 Steinebrunn Tel. 071 470 01 23 Fax 071 470 01 24 kauderer@oepfelfarm.ch www.oepfelfarm.ch

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Hofstadl Gossau

«Frisch & naturnöch im Hofladä ichaufä»

«Hohe Qualität in allen Bereichen, Frohmut und Herzlichkeit» hat sich das Team um Christoph Koch auf sein Banner geschrieben. Die Schätze des Bodens begeistern die Gäste von renommierten Gastronomiebetrieben. Während der Saison wird der berühmte Albertschwiler Spargel täglich frisch gestochen, vom Feld beinahe direkt auf den Teller – himmlischer, natürlicher Hofgenuss.

Erntefrische, knackige Produkte – wie selbst gepflückt. Hausgemachtes Brot und Gebäck sowie ein breites Sortiment von sorgfältig ausgesuchten Partnerprodukten sowie täglich frische Smoothies erwarten Sie in Rohner’s Hofladen. Mit den Geschenkkörben aus Rohner’s Hofladen ist naturnahes, geschmackvolles Schenken leicht gemacht – gestaltet ganz nach Ihren Wünschen.

Hofstadl Familie Koch Albertschwil 585 9200 Gossau Tel. 071 385 82 01 Fax 071 385 82 72

Rohner’s Hofladen Hiltisau 1, 9469 Haag Zollstrasse 27, 9490 Vaduz Telefon 079 256 41 28 Rohners-hofladen.ch www.rohners-hofladen.ch


GENUSS AUS DER REGION GENUSS AUS DER REGION

KADI terroir Ostschwiizer Frites Lokale Nähe schafft Vertrauen. Aus diesem Grund setzt KADI terroir auf Produkte aus der Region. Denn immer mehr Gästen ist es wichtig, zu wissen, was sie essen und woher ein Produkt kommt. KADI terroir kommt genau diesem Bedürfnis nach und bietet die beliebteste Beilage der Schweiz als regionales Produkt an. Bei der Herstellung der Ostschwiizer Frites wird kompromisslos auf Qualität gesetzt: angefangen bei der Auswahl der KADI terroir-Bauern über die strikte Waren-

flusstrennung bis zur Verarbeitung mit reinem, hochwertigem Schweizer Sonnenblumenöl. Mit viel Hingabe hegen und pflegen die KADI terroir-Bauern 120 Tage lang die hochwertigen Ostschwiizer Kartoffeln. Bodenbeschaffenheit und Klima ihrer Terroirs sind so ideal, dass die ganze Kartoffel samt Schale verarbeitet werden kann. Die Ostschwiizer Frites sind in ausgewählten Restaurants erhältlich.

Andrea Laim, Cazis GR

Urs Hutter, Kriessern SG

Andreas Uhlmann, Bonau TG

«Unsere gesamte Produktion ist auf regionale Nachhaltigkeit ausgelegt.»

«KADI terroir hilft, das Image der Landwirtschaft auf positive Art zu beeinflussen.»

«Ich trage gerne dazu bei, dass das Vertrauen in die Qualität der Nahrungsmittel wächst.»

Der Gutsbetrieb wandelt anfallende organische Überreste in der dazugehörenden Biogasanlage in wertvollen Hofdünger und Energie um. Diese wiederum werden für die Bewirtschaftung der 6,5 Hektar grossen Kartoffelanbaufläche eingesetzt.

Urs Hutter und seine Frau Gabriela durften den Betrieb von seinem Grossvater übernehmen. Mit viel Herzblut versorgt das Paar 35 Milchkühe und bewirtschaftet 28 Hektar Land. Davon sind zwei Hektar Kartoffeln für die Ostschwiizer Frites reserviert.

Inmitten der sanften Hügel des Thurgaus liegt der Lindenhof von Andreas Uhlmann. Dort gedeihen neben den namensgebenden Bäumen auf 16 Hektar verschiedene Gemüsesorten und auf vier Hektar Kartoffeln für die feinen Ostschwiizer Frites von KADI terroir.

KADI AG Kühl- und Tiefkühlprodukte Thunstettenstrasse 27 4901 Langenthal Tel. 062 916 05 00 Fax 062 916 06 80 terroir@kadi.ch www.kaditerroir.ch

FRÜCHTE & GEMÜSE | 77


St. Galler Bürli – ein knusprig-culinarischer Genuss Die St. Galler Handbürli der Genussbäckerei Lichtensteiger in Flawil/ St. Gallen sind ein knuspriger und schmackhafter Genuss. Weil dafür ausschliesslich natürliche Zutaten aus der Region verwendet werden, ist es das einzige Bürli mit dem Culinarium-Zertifikat und war auch Kandidat für die begehrte Auszeichnung Culinarium-König 2015.

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ir machen aus Lebensmitteln feinste Genussmittel», sagt Urs Lichtensteiger, Inhaber der Genussbäckerei Lichtensteiger mit Läden in Flawil, Gossau, Oberuzwil, Waldkirch, Hauptwil und im Neumarkt St. Gallen. Ein wirklicher Genuss ist für ihn auch das St.  Galler Handbürli, dem der Bäckermeister ganz besonders zugetan ist. Urs Lichtensteiger hat die elterliche Bäckerei im Jahr 2006 in zweiter Generation übernommen. Seit gut zwei Jahren gehört auch die Al Forno Bäckerei zum Familienunternehmen, das mittlerweile über 70 Mitarbeitende beschäftigt. Wertschätzung durch Culinarium Bedingt durch die Grösse des Betriebs arbeitet Urs Lichteinsteiger mittlerweile nicht mehr allzu häufig selber in der Backstube mit. Trotzdem sagt er mit Überzeugung, «Backen ist noch immer meine Leidenschaft und macht Freude». Ganz wichtig ist dem 42-jährigen Bäckermeister die Zusammenarbeit mit Culinarium. «Weil das St. Galler Handbürli für uns ein Leaderprodukt ist, war uns die vor zwei Jahren erfolgte Zertifizierung durch Culinarium ein Anliegen», betont Urs Lichtensteiger, «unser St. Galler Bürli ist ein ehrliches 78 | GETREIDE & MEHL

Produkt aus regionalen Rohstoffen und verdient darum die gebührende Wertschätzung und für diese steht Culinarium». Die verwendete Mehlmischung wird bei der Willi Grüninger AG Mühlen in Flums aus Weizen, Dinkel und Gerste speziell für die Handbürli zusammengestellt und ist für die Qualität mitentscheidend. «Diese drei Getreidesorten sind Culinarium-zertifiziert», sagt Martina Grüninger, die in der elterlichen

« Unser St. Galler Bürli ist ein ehrliches Produkt aus regionalen Rohstoffen und verdient deshalb die gebührende Wertschätzung, und für diese steht Culinarium. » Firma für die Qualitätssicherung verantwortlich ist. Gegen 70 verschiedene Back- und Spezialmehle werden in Flums produziert. Seit längerem verfügen verschiedene Mehle über das Culinarium-Zertifikat. Dies ist auch auf Wunsch der Kunden, die Wert auf qua-

litativ hochwertige Produkte mit klarem regionalem Bezug legen. Die im Jahre 1936 gegründete Mühle im St. Galler Oberland beschäftigt gegen 70 Mitarbeitende und wird als Familienbetrieb in dritter Generation von den beiden Brüdern Willi M. Grüninger und Christoph Grüninger sowie ihrer Schwester Helen Grüninger Lüchinger geführt. Sowohl die Lieferanten der verschiedenen Getreidesorten als auch die Abnehmer der Basismehle und der zahlreichen Mehlmischungen sind fast ausschliesslich in der Region Ostschweiz beheimatet. «Wir sind sehr regional ausgerichtet und beliefern neben der gewerblichen Bäckereikundschaft auch industriell ausgerichtete Produzenten mit unserem Mehl», weiss Martina Grüninger. Handbürli braucht viel Zeit Am frühen Morgen herrscht in der Backstube in St. Gallen-Bruggen reger Betrieb. Der Duft von feinen Backwaren empfängt den Besucher. «Unser Handbürli braucht neben guten Rohstoffen vor allem viel Zeit», sagt Urs Lichtensteiger und zeigt auf den Vorteig, den sogenannten Hebel, der bereits am Vortag entstanden ist. Dieser erhält durch die Lagerung und die sanf-


GENUSS AUS DER REGION GENUSS AUS DER REGION

Die Genussbäckerei Lichtensteiger hat mehr als 70 Mitarbeiter, da bleibt Patron Urs Lichtensteiger nicht mehr viel Zeit für die Backstube. Für sein St.Galler Handbürli ist er aber immer noch so oft wie möglich dort.

te Kühlung die erforderliche Reife und Festigkeit. Der eigentliche Teig für das Handbürli entsteht am frühen Morgen unter Zugabe von Mehl, Wasser, Hefe und Salz zum Vorteig. «Zweieinhalb Stunden ruht der Teig dann in der Wanne, bevor die St. Galler Bürli von Hand aus dem Teig gebrochen und zu Zweierpaaren geformt werden», schildert Urs Lichtensteiger das weitere Vorgehen. Es braucht dafür schon eine gewisse Routine, müssen die Bürli doch alle gleich gross sein. Weil der Teig sehr empfindlich ist, kann diese Arbeit nicht maschinell erledigt werden. Die Handbürli werden in den auf 250 Grad vorgeheizten Ofen geschoben und sind nach 45 Minuten fertig gebacken: Schön braun, so richtig knusprig und innen noch feucht, das sind die Eigenschaften der St. Galler Handbürli der Genussbäckerei Lichtensteiger. Täglich werden 800 bis 1 000 Stück gebacken, nach dem Auskühlen in die eigenen La-

dengeschäfte verteilt und an verschiedene Gastronomiebetriebe und Metzgereien ausgeliefert. Etwas mehr als 24 Stunden dauert es vom Hebeln des Vorteigs, bis dann am frühen Morgen die knusprigen Handbürli aus dem Ofen kommen. «Die Bürliherstellung braucht Zeit; das Bürli beeindruckt durch seine Einfachheit, ist gut und

ehrlich», sagt Urs Lichtensteiger. Ihm ist es ein Anliegen, den Stellenwert der feinen Handbürli zu steigern «Nicht nur die St. Galler Bratwurst ist etwas Spezielles, auch das St. Galler Handbürli gehört dazu».

Ein Kleinbrot aus der Ostschweiz Das Bürli ist ein Kleinbrot mit einer jahrhundertelangen Tradition, das bereits im frühen 18. Jahrhundert erstmals schriftlich erwähnt wird. Es war damals kein überall verbreitetes Hausbrot, sondern galt eher als Luxusgebäck, das sich auch für den Verzehr im Wirtshaus eignete. Die Karte der Kleingebäcke im Atlas der schweizerischen Volkskunde zeigt, dass die Kleinbrote in der Schweiz vor allem an verkehrsnahen, städtisch beeinflussten, eher wohlhabenden Gegenden verbreitet waren. Das galt auch für das Bürli. Sicher ist auch, dass das Bürli, oder eben das St. Galler Handbürli, seinen Ursprung in der Ostschweiz hat und sich erst ab den 1950er Jahren auch in der Westschweiz verbreitet hat.

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Vom Bauernhof direkt auf den Markt Wochenmärkte sind beliebt. Der direkte Kontakt zwischen Produzent und Konsument schafft Transparenz und Vertrauen. Und garantiert kurze Transportwege. Aufgrund der Globalisierung ist längst nicht mehr selbstverständlich, dass in den Verkaufsregalen Früchte und Gemüse aus heimischer Produktion angeboten werden. Auch nicht im Sommer und Herbst, wenn auf Schweizer Feldern eine Vielfalt an Gemüse-, Obst- und Beerensorten wächst. Entsprechend kann der Weg der Lebensmittel vom Produzenten bis in die Küche kurz oder lang sein. Am kürzesten ist er dort, wo der Produzent direkt zum Konsumenten kommt – oder sie treffen sich sozusagen auf halbem Wege, zum Beispiel auf einem Wochen- oder Bauernmarkt. Zahlreiche Bauernmärkte in der Region laden zum direkten Einkaufserlebnis ein. Die Marktfahrer geben gerne Auskunft zur Produktion und Verarbeitung der Lebensmittel – und stehen damit für eine grösstmögliche Transparenz.

Bauernmärkte in der Region • Altstätten: Marktgasse, Samstag 8.30 bis 12 Uhr, April bis Oktober • Bad Ragaz: Rathausplatz, Donnerstag 8.30 bis 11.30 Uhr, Mai bis Oktober • Balzers: Gemeindehaus, Donnerstag 8.30 bis 11.30 Uhr, April bis Oktober • Buchs: Parkplatz Alvier, Freitag 8.30 bis 11.30 Uhr, April bis Dezember

• Mels: Dorfplatz, Samstag 8.15 bis 11.15 Uhr, April bis Oktober

• Flawil: Bahnhofstrasse, Freitag 8.30 bis 18.00 Uhr, ganzjährig

• Oberuzwil: Dorfplatz, Samstag 8 bis 12 Uhr, ganzjährig

• Flums: Lindenplatz, Freitag 8.30 bis 11 Uhr, Mai bis Oktober

• Rapperswil: Hauptplatz, Freitag 7.30 bis 11 Uhr, März bis November

• Goldach: Hauptstrasse 10, Montag und Freitag 8.30 bis 12 Uhr, April bis Dezember

• Schaan: Lindahof, Dienstag 9 bis 11.30 Uhr, April bis November

• Gossau: Markthalle, Donnerstag und Samstag 8.30 bis 11.30 Uhr, April bis Dezember

• St. Gallen: Marktplatz beim Vadiandenkmal, Freitag 7 bis 13 Uhr, April bis November

• Grabs: Marktplatz, 1. Samstag im Monat 8.30 bis 12 Uhr, Juni bis Dezember

• Uzwil: Zentrum, Freitag 8.30 bis 11.30 Uhr, April bis November

• Heiden: Kirchplatz, Samstag 8.30 bis 12 Uhr, Juni bis November

• Vilters-Wangs: Kirche beim Brunnen, Donnerstag 9 bis 11 Uhr, Mai bis Oktober

• Lichtensteig: Rathaus, Mittwoch 9 bis 12 Uhr, April bis November

• Walenstadt: Lindenplatz, Samstag 8.30 bis 11.30 Uhr, Mai bis Oktober

• Lichtensteig: Rathaus, Samstag 8 bis 13 Uhr, ganzjährig

• Wattwil: bei Thurbrücke, Samstag 8.30 bis 12 Uhr, ganzjährig

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GENUSS AUS DER REGION GENUSS AUS DER REGION

Landwirtschaft im Rheintal hautnah erleben Wollen Sie sich in den Ferien auf Land, Leute und kulinarische Genüsse einlassen? Dann sind Sie auf einem agrotouristisch ausgerichteten Bauernhof genau richtig. Die Landwirtschaft ist Teil der Kultur und des Brauchtums des ländlich geprägten Rheintals. Mit agrotouristischen Angeboten auf ihrem Hof geben vier Bauernfamilien Interessierten die Möglichkeit, sich hautnah auf den arbeitsintensiven Alltag eines Landwirtes einzulassen. Kühe, Rinder, Kälber, Ziegen, Katzen, Enten, Hunde; zum Bauernhoferlebnis trägt auch eine Vielzahl von Tieren bei. Wer dem Bauern beim Kühemelken über die Schultern schauen oder bei der Obsternte mithelfen will, der ist herzlich willkommen. Und nach einer Nacht im Stroh weiss der Gast definitiv, wie sich Landwirtschaft anfühlt und wie sie riecht. Am Morgen bringt ein währschaftes Frühstück mit regionalen Produkten (Culinarium-zertifiziert) Energie für den Tag. Damit sind die Gäste bestens gerüstet für sportliche Frei­ zeitaktivitäten wie Schlauchbootfahren, Velo- oder Elek­ tro-Trotti-Touren oder eine ausgiebige Bergwanderung. Zurück auf dem Hof, wartet ein Zvieriplättli oder ein feines Nachtessen. Übrigens: Produkte direkt vom Bauernhof eignen sich hervorragend als Mitbringsel für die Zuhause­ gebliebenen. Vor der Heimreise lohnt sich also ein Besuch im Hofladen. • Steigmatt, 9462 Montlingen, www.steigmatt.ch • Heiterhof, 9453 Eichberg, www.heiterhof.ch • Ribelhof, 9450 Lüchingen, www.ribelhof.ch • Rosentürmli, 9425 Thal, www.rosentuermli.ch

Information: Trägerverein Culinarium, Daniel Fürst Rheinhofstrasse 11, 9465 Salez Tel. 058 228 24 60 www.culinarium.ch

Newsletter und «Gwunderbox» Immer «culinarisch» informiert Sie möchten mehr über die Arbeit des Trägervereins Culinarium erfahren und Neuigkeiten rund um den regionalen Genuss erhalten? Gerne schicken wir Ihnen unseren Newsletter per E-Mail zu oder schenken Ihnen ein kleines regionales «Probiererli» in unserer «Gwunderbox».

 Ich bestelle die kostenlose «Gwunderbox» mit Informationen

zum Trägerverein Culinarium und einem «Probiererli»

 Ich möchte den regelmässigen E-Mail-Newsletter erhalten,

und zwar an diese Mailadresse:

Name, Vorname: Adresse: PLZ/Ort: Telefon: Bitte senden Sie den Talon an: Trägerverein Culinarium, Rheinhofstr. 11, 9465 Salez oder geben Sie uns per Mail Bescheid an info@culinarium.ch

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Feines aus einheimischen Wildfrüchten In der Manufaktur der Heimstätten Wil werden einheimische Wildfrüchte von eigenen Hecken zu Culinarium-zertifizierten Köstlich­keiten. Die hochwertigen Produkte werden von Menschen mit einer geistigen oder psychischen Beeinträchtigung hergestellt. Diesen wird damit eine sinnvolle Arbeit in einem geschützten Rahmen ermöglicht.

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ine Frau steht am Herd und rührt mit einer Kelle in einer Pfanne eine dunkelrote Masse. Auf dem Tisch daneben stehen kleine Gläser in Reih und Glied zum Abfüllen bereit. Eine zweite Frau giesst aus einem Krug eine dickflüssige Masse in die bereitgestellten Gläser und schraubt dann den weissen Blechdeckel zu. Ein süsslicher Duft liegt in der Luft. In der Küche der Manufaktur der Heimstätten Wil läuft die Produktion von Aroniagelee extra. Aus dem Saft der zuvor gepressten Aroniabeere wird unter Zumischung von Zucker, Geliermittel, Zitrone und Zimt ein gefragter Brotaufstrich. «Die Nachfrage ist gross», sagt Bettina Züger, die zuständige Produktemanagerin für Culinarium-Produkte bei den Heimstätten Wil, «aber die Menge der verfügbaren Aroniabeeren ist zurzeit noch beschränkt. Deshalb befassen wir uns derzeit intensiv mit der Anpflanzung von zusätzlichen Aroniasträuchern.» Geschenkset für Wildfruchtkonfitüre In den Heimstätten werden seit vielen Jahren Lebensmittelprodukte hergestellt. «Wir bieten damit unseren Klientinnen und Klienten eine ihren Möglichkeiten angepasste Arbeit», erklärt Gruppenleiter Heinz Walti. Seit 82 | GESCHENKIDEEN

2011 sind diese Lebensmittelprodukte mit dem Zertifikat «Culinarium – Genuss aus der Region» versehen. Die Palette der Produkte ist im Laufe der Zeit immer breiter geworden. «Wobei wir aber sehr darauf achten, dass die Herstellung vielfältige Arbeitsformen ermöglicht, damit wir den uns anvertrauten Menschen eine wirklich sinnvolle Arbeit bieten können.» Im Vordergrund stehen für die Verantwortlichen der Heimstätten Wil darum auch nicht eine möglichst grosse und effiziente Produktion, sondern ganzheitliche Arbeitsmöglichkeiten für Frauen und Männer mit unterschiedlich einge-

Aroniagelee ist eine Vitaminbombe, liebevoll hergestellt von Klienten in den Heimstätten Wil.

schränkten Fähigkeiten. Das Angebot an Wildfrüchtekonfitüre umfasst neben dem Aroniagelee auch Hagenbuttenkonfitüre, Kornelkirschengelee und Mispelgelee. Nicht nur die Konfitüren sind speziell, auch das Geschenkset mit allen vier Wildfruchtprodukten ist apart. «Wir achten beim Geschenkset neben der attraktiven Gestaltung inklusive Aufdruck auch darauf, dass wir die Verpackung selber herstellen können, denn auch darin stecken interessante Arbeitsschritte für unsere Klientinnen und Klienten», betont Bettina Züger. Ein breites Culinarium-Angebot Neben den Wildfrüchtenkonfitüren umfasst das Angebot an Lebensmitteln noch zahlreiche weitere Produkte, die ebenfalls Culinarium-zertifiziert sind. Zu erwähnen sind etwa die Apfelmussorten in attraktiven Weckgläsern, verschiedene Sirup- und Punschsorten in Glasbügelflaschen und schliesslich noch gedörrte Apfel-, Birnen- und Zwetschgenschnitze. Noch immer im Angebot sind verschiedene Pestos, die vor einigen Jahren als erste Culina­ rium-Produkte der Heimstätten Wil zertifiziert worden sind. «Die der Culinarium-Philosophie zugrunde liegende Regionalität der Produkte ist uns ein


GENUSS AUS DER REGION GENUSS AUS DER REGION

Heinz Walti und Bettina Züger engagieren sich für die Verwendung von Wildobst in der Manufaktur der Heimstätten Wil.

Anliegen. Dies auch darum, weil in unserer unmittelbaren Umgebung eine Vielzahl von landwirtschaftlichen Rohstoffen gedeiht, die wir ideal verwer­‑ ten können», sagt Bettina Züger. Die

«Wir achten darauf, dass die Herstellung vielfältige Arbeitsformen ermöglicht.» Pflege und Ernte dieser Produkte wiederum bieten geschützte Arbeitsplätze mit unterschiedlichen Anforderungen. Erst kürzlich wurde eine neue Wildhecke mit Hagenbutten, Mispeln und Holun­ der gepflanzt. Sie bietet auch

Vögeln und Kleintieren einen idealen Lebensraum. Die Heimstätten Wil 1994 wurden die Heimstätten Wil als eigenständige soziale Institution des Kantons St.  Gallen gegründet. Die Wohnhäuser und die meisten Arbeitsplätze der Werkstätten sind auf dem Areal der Psychiatrischen Klinik Wil zu finden. Dieses Jahr, nach 20-jährigem Bestehen, sind die Heimstätten nun in der Rechtsform einer unabhängigen Stiftung tätig. Gegen 220 Frauen und Männer mit einer psychischen oder geistigen Beeinträchtigung arbeiten dort; knapp ein Viertel der Beschäftigten wohnen auch in den Heimstätten. Neben Lebensmittelprodukten werden

ausserdem hochwertige Produkte aus Holz und Papier hergestellt. Daneben werden auf Kundenwunsch Einzelanfertigungen ausgeführt und Gross­ serien für Firmenkunden übernommen. «Wichtig ist bei allen Produkten immer, dass die bei uns arbeitenden Menschen eine sinnvolle Arbeit übernehmen können und dass diese auch eine Wertschätzung erfährt», unterstreicht Gruppenleiter Heinz Walti. Er erklärt dies am Beispiel des Geschenksets «Öpfelmus gusto»: «Die Äpfel stammen aus eigenem Anbau, werden selber zu feinem Mus verarbeitet, gelangen dann in die Gläser, die selber bedruckt werden und präsentieren sich auf einen Holzbrett aus unserer Schreinerei.» GESCHENKIDEEN | 83


Rezeptvorschlag Heidelbeergelee mit Jogurtcrème

Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten Auskühlen lassen: ca. 30 Minuten Zutaten für 8 Personen Gelee: 500 g Heidelbeeren 100 g Zucker 1 Pk Vanillezucker 1 EL Zitronensaft Wasser, nach Bedarf 1 TL Agar-Agar Crème: 250 g Jogurt nature 50 g Zucker 1 Zitrone abgeriebene Schale 2,5 dl Rahm, steif geschlagen Garnitur: Heidelbeeren, gezuckert Minze Zubereitung • Für das Gelee Heidelbeeren mit Zucker, Vanillezucker und Zitronensaft mischen, etwas ziehen lassen. Aufkochen, 3-5 Minuten sprudelnd kochen. Auskühlen lassen. • Heidelbeeren durch ein Sieb streichen, mit Wasser auf 500 g ergänzen. Agar-Agar beifügen, unter ständigem Rühren 2-3 Minuten kochen. In Gläser verteilen, im Kühlschrank ca. 30 Minuten auskühlen lassen. • Für die Crème Jogurt mit Zucker und Zitronenschale gut verrühren. Rahm sorgfältig darunterziehen. • Die Jogurtcrème auf dem Gelee verteilen, kühl stellen. Vor dem Servieren mit Heidelbeeren und Minze garnieren. Tipp: Agar-Agar wird je nach Hersteller unterschiedlich dosiert, Angaben auf der Packung beachten. Dieses Rezept wurde vom Schweizer Kochmagazin LE MENU zur Verfügung gestellt.

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Kräutergenuss vom Hof Baldenwil Der würzige Duft von frisch geernteten Kräutern liegt im Sommer über dem Hof Baldenwil. Diese Kräuter bieten aber nicht nur ein Erlebnis für die Nase, sondern sprechen alle Sinne an. Im Sommer ein Feld voller blühender Korn- und Ringelblumen zu sehen, ist ein bleibendes Erlebnis. Die aroma-​ tischen Kräutertees sind geschmackliche Aufsteller vom Morgen bis zum Abend. Sie können zudem warm und kalt genossen werden. Am Hof Baldenwil dreht sich alles um Kräuter und den guten Geschmack, ob in den Kräutersalzen, Kräuterschokoladen oder auch in der neusten Kreation, einem Weinsalz. Ausserdem finden auf dem Hof Baldenwil Menschen mit einer Beeinträchtigung spannende und erfüllende Arbeitsplätze. Lassen Sie sich von der Qualität der Produkte überzeugen und besuchen Sie im Sommer den Hof Baldenwil.

Hof Baldenwil Baldenwil 2599 9112 Schachen bei Herisau Tel. 071 370 04 11 Fax 071 370 04 12 www.hofbaldenwil.ch


GENUSS AUS DER REGION GENUSS AUS DER REGION

Genussvolles vom Nef naturBuur-Hof

Gutes aus dem Thurgau

Familienspass – unterwegs im «Thurbo-Land»

Den herrlichen Duft von frischen Erdbeeren, den saftigen Geschmack einer Birne, den fruchtigen Genuss von frisch gepflückten Kirschen: Genau diese Sinneseindrücke vermittelt Nef naturBuur mit seinen hausgemachten und mit Sorgfalt hergestellten Produkten. Dafür wurde das Hofteam auch schon mehrfach mit Auszeichnungen belohnt. Sei es einer der fünf reinen Edelbrände, einer der neun natürlich hergestellten Liköre, seien es getrocknete Apfelringli oder Konfi aus verschiedenen extrareifen Früchten, lassen Sie sich von den naturBuur-Produkten verführen. In der heimeligen Remise kann sich der Gast in speziellem Rahmen bewirten und verwöhnen lassen. Geniessen Sie ohne Stress das tolle Ambiente und unvergessliche Momente. Egal ob mit der Familie, mit Freunden, Bekannten oder mit der Firma, bringen Sie für das Fest Ihre persönlichen Wünsche ein.

Kaltgepresste Öle aus Raps- und Sonnenblumenkernen oder Leinsamen, «Thurgauer Kaviar» – geröstete Rapskerne, Apfelbalsam: Die Naturoel AG, geführt von den zwei Familien Kressibucher, stellt wertvolle Naturöle und ergänzende Produkte her. Die Zutaten stammen weitgehend aus eigener Produktion, die ansprechend aufgemachten Produkte können im ausgewählten Fachhandel sowie im hofeigenen Laden «zur Rapsodie» gekauft werden.

Die Regionalbahn Thurbo hat Familien viel zu bieten: Reisespass, gute Stimmung und eine tolle Aussicht. Ein neues Booklet für Kinder animiert jetzt zum gemeinsamen Familienausflug. Das attraktive Buch «Familienspass» zeigt, was Thurbo auf rund 640 Kilometern Schienennetz tagtäglich bietet: Gemeinsamkeit und Freude. Die vielen Ideen für interessante Ausflüge werden die Eltern begeistern und für die Kinder hält es lustige Zeichnungen zum Ausmalen und viele spannende Rätsel bereit. Als Höhepunkt wartet in der Mitte des Heftes ein attraktiver Malwettbewerb. Der Preis: Ein Thurbo-Zug wird nach der Gewinnerfamilie benannt. Wäre das nicht «cool»? Die Regionalbahn Thurbo wünscht allen eine gute Fahrt im Thurbo, erlebnisreiche Augenblicke bei Ausflügen und viel Kreativität beim Ausmalen der Zeichnungen.

Nef naturBuur Petra & Hans Nef-Minikus Neuhus 5 8618 Oetwil am See Tel. 043 844 96 33 info@nef-naturbuur.ch www.nef-naturbuur.ch

Naturoel AG Im Sulz 186 8506 Lanzenneunform Tel. 052 747 13 33 Fax 052 747 17 66 info@naturoel.ch www.naturoel.ch

Regionalbahn Thurbo Bahnhofstrasse 31 Postfach 8280 Kreuzlingen Tel. 051 223 49 00 www.thurbo.ch www.facebook.com/thurbo.ch www.freizeit-erlebnisse.com/familien

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«Vo Puur zu Puur» jetzt auch in St. Gallen Was grössere Städte mit ihrer Museumsnacht bereits seit mehreren Jahren kennen, kommt nun mit dem Projekt «Vo Puur zu Puur» auch aufs Land. Obwohl die Bauernhöfe den Tag nicht zur Nacht machen, bleibt der Grundgedanke derselbe.

I

n der Region St. Gallen-Gossau öffnen sechs innovative Bauernfamilien ihre Türen und laden die Besucher ein, den Ort ihrer täglichen Arbeit persönlich kennenzulernen, vorhandene Hemmschwellen zu überwinden und Neues zu entdecken. Die Besucher können dabei kulinarische Spezialitäten geniessen, an Hofführungen teilnehmen und mit ihren Kindern an verschiedenen Aktivitäten mitmachen. Schliesslich bieten sich auch zahlreiche Gelegenheiten, um selber Hand anzulegen, aktiv zu erleben und hautnah zu fühlen, wie es im Kuhstall oder auf dem Feld zu und her geht. Wie funktioniert das schon wieder mit dem Melken oder der Biodiversität? Fragen über Fragen, die von fachkundigen Menschen gerne beantwortet werden. Ein Vorbeischauen lohnt sich auf alle Fälle. Die teilnehmenden Betriebe freuen sich auf Ihren Besuch.

Teilnehmende Betriebe • Silvia & Ivo Sager, Lömmenschwil • Christoph Koch, Gossau • Ursi & Albert Forster, Gossau • Erika & Hansjörg Mannale, Wittenbach • Monika & Hansjörg Meier, Waldkirch • Sandra & Armin Hardegger, Gossau

Regionale Geschenkkörbe mit Culinarium-zertifizierten Zutaten • «Ludihof-Kistli», 8717 Benken • «Betti-Kistli», 9240 Niederglatt

• «Grabser Gschengg-Trüggli» 9472 Grabserberg

• «Rhintaler Schollatrucka» 9436 Balgach

• «Gluschtiges vom Leuberg» 9523 Züberwangen

• «Werdenberger Tasche» Chäs Egga GmbH, 9470 Buchs

• «Toggenburger Buurechoscht» 9652 Neu St. Johann

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Datum: 20. September 2015 (Eidg. Dank-, Buss- und Bettag) Zeit: 10 bis 17 Uhr Kostenloser Shuttlebus www.vopuurzupuur-sg.ch


GENUSS AUS DER REGION GENUSS AUS DER REGION

Chocolaterie am Klosterplatz

Edle Brände – Inter­ nationales aus der Region

LE MENU So kocht die Schweiz

Hier lässt es sich mit Blick auf den neu gestalteten Klosterplatz gemütlich sitzen. Ob hochwertiger Kaffee, erfrischende Milchshakes, edle Trinkschokolade oder ausgesuchte, regionale Teespezialitäten – im grossen Angebot ist für jeden Geschmack und «Gluscht» etwas dabei. Der Laden ist ein Paradies für Schokoladenliebhaber. Die Chocolaterie bietet eine wachsende Anzahl an Spezialitäten aus der Region an. Hineinschauen und stöbern ist ausdrücklich erwünscht. Das Chocolaterie-Team freut sich auf Ihren Besuch!

Was 2006 als «Laune der Natur» begann, hat sich zu einem Geheimtipp weit über die Region hinaus ent­ wickelt. Vollreif geerntete Früchte sind verantwortlich für den natür­lichen Geschmack dr Säntisbklick-Edelbrände und -Liköre wie unter anderem Gin, Whisky, Zwetschge, Vieille Prune und Vieille Poire. So stammen auch alle reifen Sauer­kirschen für den pfiffigen Sauerkirsch­ likör vom eigenen Obstbaubetrieb, der an sonniger Lage zwischen Säntis und Bodensee liegt. Der 2011 eröffnete Degustations- und Brennraum mit der neuen Brennerei lädt zum Degustieren und Verweilen ein. Warum nicht mit Freunden oder Geschäftspartnern ein eigenes Fass Whisky brennen? Oder Ihre Gäste mit einem feinen Fläschchen aus der Region überraschen? Hier verwirklichen Sie Ihre Schnapsideen!

Genuss pur – das ist die Philosophie des Kochmagazins LE MENU. In 10 Ausgaben pro Jahr werden Ihnen für nur CHF 68.- über 400 Köstlichkeiten serviert: saisongerechte und ausgewogene Alltagsrezepte mit Gelinggarantie, raffinierte Menüs und vegetarische Leckereien, hergestellt mit Schweizer Produkten. Praktische Küchen- und Kochtipps, aktuelle Erkenntnisse aus der Ernährungslehre und wunderbare Berichte runden das Angebot ab. Ob Apéro, Vorspeise, Hauptgang, Dessert oder Weinempfehlung – LE MENU präsentiert Unkompliziertes und Raffiniertes aus Küche und Keller. LE MENU unternimmt kulinarische Streifzüge durch das Land und präsentiert bewährte und neue Köstlichkeiten. Durch Bestellen eines Abos kommen Sie in den Genuss dieser einzigartigen Vielfalt.

Chocolaterie am Klosterplatz Gallusstrasse 20 9000 St. Gallen Tel. 071 222 57 70 s.kurz@chocolateriesg.ch Online-Shop: www.chocolaterisg.ch

Säntisblick Destillerie Ltd. Bruno Eschmann Geisberg 9246 Niederbüren Tel. 071 422 23 20 info@saentisblick-destillerie.ch www.saentisblick-destillerie.ch

LE MENU Schweizer Milchproduzenten SMP Weststrasse 10 3000 Bern 6 Tel. 031 359 57 70 verlag@lemenu.ch www.lemenu.ch

GESCHENKIDEEN | 87


Verschenken Sie ein Stück Ostschweiz! Entdecken Sie mit den Culinarium-Genusspaketen die kulinarische Ostschweiz. Ein einzigartiges Geschenk für Freunde, Bekannte und für Sie selbst.

Süsser Dreiklang Frischschokolade, Kornelkirschenkonfi und Sauerkirschlikör. Art-Nr. 155010, CHF 49.50*

Süsser Zweiklang Wahlweise Sauerkirschlikör oder Gelbmöstler, dazu passende Frischschokolade. Art-Nr. 155011, CHF 26.50*

Süsser Zweiklang (Weihnachtsausgabe) Schokoladensterne und wahlweise Sauerkirschlikör oder Gelbmöstler. Art-Nr. 155012, CHF 25.50*

Schöne Produkte und feine Spezialitäten aus der Region! Gönnen Sie sich auserlesene Besonderheiten aus der Region und geniessen Sie Ostschweizer Spezialitäten, schön verpackt. Profitieren Sie davon, zu Hause bequem online rundum die Uhr auf www.fineselection.ch das vielfältige Angebot zu durchstöbern und entdecken Sie immer wieder Neuheiten, die durch Innovationskraft und Geschmack überzeugen. Und das zu absolut marktüblichen und fairen Preisen. Sie finden von Butter, Konfitüre über Honig und Latwerge in verschiedenen Aromen bis hin zu Fleisch, Salatsaucen, Dips, Chutneys und Beilagen, sowie erlesene Spirituosen und alkoholfreie Erfrischungsgetränke, eine grosse Auswahl an Frischkäse, Fondue bis hin zu zartem Gebäck und feiner Schokolade. Wir versichern Ihnen, ausschliesslich frische Produkte auszuliefern. Gerade Frischprodukte werden just-in-time für Sie produziert. Alle Produkte sind aus rein natürlichen Rohstoffen, meist in aufwändiger Handarbeit hergestellt – Natur pur, so wie wir es am liebsten mögen!

Sie haben eine Einladung oder möchten sich bei Ihren Kunden bedanken und suchen das perfekte Geschenk? Da sind Sie bei fineselection richtig. In besonderer Aufmachung wird eine Auswahl an Spezialitäten kombiniert, die überzeugt. Punkten Sie mit leckeren Schweizer Spezialitäten aus der Region und verschenken Sie genussreiche Momente, zum Beispiel ein Genusspaket von Culinarium! * Alle Preise inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten für Porto/Verpackung gemäss Angaben im eShop auf www. fineselection.ch.

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GENUSS AUS DER REGION GENUSS AUS DER REGION

Genuss aus dem Kräutergarten Chrüterschnaps, Kräuteressig, Kräutersenf, Kräutertee und Kräutersirup. Art-Nr. 155013, CHF 49.50*

Klösterliche Aromen Quittenkonfitüre, Blauburgundersirup oder Kräuteröl und Tee aus der Kartause Ittingen. Art-Nr. 155014, CHF 39.50*

«Firobig-Gnuss» Rindsknabberli, Linthmais-Tortillachips, saisonales Chutney, Rheintaler Ribelmaisbier. Art-Nr. 155007, CHF 41.50*

Käse und Wein Top of Maréchal Foch (Dessertwein), Thurgauer Blau, Melser Bergkäse, Mühlistein, Öpfelringli. Art-Nr. 155016, CHF 84.50*

«Z'Väsper» Stegeler Weissherbst, Alp Oberbüz-Käse, Stockbergspeck. Art-Nr. 155017, CHF 53.50*

Geselliges Geschmackserlebnis Drei Weine des Weinguts Florin kombiniert mit drei ausgewählten Käsesorten. Art-Nr. 155018, CHF 76.00*

GESCHENKIDEEN | 89


ALLE CULINARIUM-PARTNERBETRIEBE Toggenburg

Käserei Stofel AG, Hauptstrasse, 9657 Unterwasser, Tel. 071 999 11 40 Käserei-Sennerei Knaus, Nesselhalden, 9657 Unterwasser, Tel. 071 999 14 02

GASTRONOMIE Panoramarestaurant Säntisgipfel Markus Strässle, Säntis Schwebebahn AG, 9107 Schwägalp, Tel. 071 277 99 55 Hotel Rössli Tufertschwil Magnus & Esther Thalmann Tufertschwil 20, 9604 Lütisburg, Tel. 071 932 01 00 Solino – Das Seniorenzentrum im Toggenburg Kreuzrain 1, 9606 Bütschwil, Tel. 071 982 82 52 Restaurant Krone Bruno & Rita Schneider, Unterdorf 20, 9607 Mosnang, Tel. 071 983 28 47 Restaurant-Käserei Berghof Melch & Vreni Schoch, Aewil, 9608 Ganterschwil, Tel. 071 983 15 72 Gasthaus Rössli Claudio & Tina Brupbacher, Dorf 140, 9622 Krinau, Tel. 071 988 57 66 Johanneum 9652 Neu St. Johann, Tel. 071 995 51 51 Hotel-Restaurant Sonne Petra Federer-Beutler, Passhöhe, 9658 Wildhaus, Tel. 071 999 23 33 Stump’s Alpenrose Roland Stump, Am Schwendisee, 9658 Wildhaus, Tel. 071 998 52 52

FLEISCH Götzl Spezialitätenmetzg Dorfstrasse 31, 9125 Brunnadern, Tel. 071 374 11 33 Suttero Ernst Sutter AG, Neue Industriestr. 60, 9602 Bazenheid, Tel. 071 313 33 33 Micarna SA, Wilerstrasse 40, 9602 Bazenheid, Tel. 071 932 77 77 NÄF-metzg, Bütschwilerstrasse 2, 9607 Mosnang, Tel. 071 983 15 04 Metzgerei zum Ochsen, Gebrüder Gröbli, Fleisch- und Wurstspezialitäten Bahnhofstrasse 2, 9615 Dietfurt, Tel. 071 983 15 87 Metzgerei Metzger AG, Filiale Ebnaterstrasse 30, 9642 Ebnat-Kappel, Tel. 071 993 19 65 Metzgerei Metzger AG, Hauptstrasse 11, 9650 Nesslau, Tel. 071 994 18 16 Metzgerei Scheiwiller Sidwaldstrasse 26, 9652 Neu St. Johann, Tel. 071 994 24 51 Metzgerei Metzger AG, Filiale, Dorf, 9655 Stein, Tel. 071 994 13 86

WEIN UND EDELBRÄNDE Weinhof Tschirky, Im Hof 5, 9604 Lütisburg, Tel. 071 931 14 60

FRÜCHTE UND GEMÜSE Burelade Familie Schilliger, Häuslen, 9240 Niederglatt, Tel. 071 393 10 17

MILCHPRODUKTE Bergkäserei Liechti, Waldestrasse 3, 8726 Ricken, Tel. 055 284 51 11 Käserei Tschumper GmbH, Ifang, 9113 Degersheim, Tel. 071 371 54 31 Käserei Schönenbüel, 9127 St. Peterzell, Tel. 071 377 11 41 Hardegger-Käse, Poststrasse 2, 9243 Jonschwil, Tel. 071 923 26 26 A. & M. Kurmann AG, Tannen, 9534 Gähwil, Tel. 071 931 12 58 Käserei Eggsteig, Eggsteig, 9534 Gähwil, Tel. 071 931 10 74 Käserei Neuwies, Neuwies, 9601 Lütisburg-Station, Tel. 071 980 09 08 Käserei Tufertschwil, Tufertschwil 63, 9604 Lütisburg, Tel. 071 931 30 77 Bütschwil Käse AG, Hofstrasse 9, 9606 Bütschwil, Tel. 078 802 24 52 Käserei Kaufmann AG, Oberdorfstrasse 5, 9607 Mosnang, Tel. 071 983 15 44 Käserei Stadelmann, Grundstrasse 2, 9608 Ganterschwil, Tel. 071 983 32 30 Restaurant-Käserei Berghof, Aewil, 9608 Ganterschwil, Tel. 071 983 15 72 Bütschwil Käse AG, Bodmen 1706, 9612 Dreien, Tel. 071 983 16 23 Käserei Künzle, Dorf 2, 9613 Mühlrüti, Tel. 071 983 36 77 Städtlichäsi Lichtensteig, Farbgasse 3, 9620 Lichtensteig, Tel. 071 994 32 86 H & R Habegger AG, Käserei, 9652 Neu St. Johann, Tel. 071 944 11 70

90 | SERVICE

Massnahmenzentrum Bitzi, 9607 Mosnang, Tel. 071 982 85 85 GESCHENKARTIKEL, TEE, SIRUP, PUNSCH UND APÉRO Apéro aus der Bauernküche Vreni Hüberli, Obern, 9651 Ennetbühl, Tel. 071 994 29 10 Toggenburger Buurechoscht, 9652 Neu St. Johann, Tel. 071 994 29 47 Abderhalden Christian & Schläpfer Manuela Säss 62, 9656 Alt. St.Johann, Tel. 071 999 19 43 DETAILLISTEN mit Culinarium-Produkten Käserei Kaufmann AG Bruno & Judith Kaufmann, Oberdorfstrasse 5, 9607 Mosnang, Tel. 071 983 15 44 Chäs-Trückli Dietfurt, Landstrasse 11, 9615 Dietfurt, Tel. 071 983 17 86 Chäs bei Gabi Döbeli, Hauptgasse 17, 9620 Lichtensteig, Tel. 071 988 15 17 Milchzentrale Ennetbühl, Dorf, 9651 Ennetbühl, Tel. 071 994 17 48 murer, Metzgerei und Spar Supermarkt Hauptstrasse, 9656 Alt St. Johann, Tel. 071 999 11 66 Spar Supermarkt, Dorf, 9658 Wildhaus, Tel. 071 999 31 66


GENUSS AUS DER REGION GENUSS AUS DER REGION

Regio Wil GASTRONOMIE Hotel Uzwil/UZE AG Bahnhofstrasse 67, 9240 Uzwil, Tel. 071 955 70 70 Seniorenzentrum Uzwil Flawilerstrasse 11, 9244 Niederuzwil, Tel. 071 955 61 61 Kant. Psychiatrische Dienste Sektor Nord, Klinik Wil Zürcherstrasse 30, 9500 Wil, Tel. 071 913 16 41

BLUMEN, PFLANZEN UND KRÄUTER Rutishauser AG Blumen – Pflanzen – Kulturen, 9523 Züberwangen, Tel. 071 945 80 20 FERTIGGERICHTE Domino Food AG, Herbergstrasse 29, 9524 Zuzwil, Tel. 071 944 18 33

St. Gallen-Bodensee

Hotel Schwanen Wil AG Sven Ottiger, Obere Bahnhofstrasse 21, 9500 Wil, Tel. 071 913 05 10

GASTRONOMIE

IGP Sportpark Bergholz Feldstrasse 40, 9500 Wil, Tel. 071 914 47 77

Kurhaus Oberwaid AG Rorschacherstrasse 311, 9000 St. Gallen, Tel. 071 282 04 70

Restaurant Kreuz Familie Patrick Züger, Oberdorfstrasse 16, 9524 Zuzwil, Tel. 071 944 15 21

Restaurant Bierfalken René Rechsteiner, Spisergasse 9a, 9000 St. Gallen, Tel. 071 222 75 46

Clienia Privatklinik Littenheid 9573 Littenheid, Tel. 071 929 62 60

Einstein St. Gallen Berneggstrasse 2, 9000 St. Gallen, Tel. 071 227 55 55

GETRÄNKE

Restaurant Blume Familie Koltan, Brauerstrasse 27, 9000 St. Gallen, Tel. 071 245 19 10

Holderhof Produkte AG, Ufhofen, 9203 Niederwil, Tel. 071 387 40 40

Restaurant Papagei Stefan Pintaric, Hinterlauben 4, 9000 St. Gallen, Telefon 071 222 24 66

MILCHPRODUKTE

Best Western Hotel, Restaurant Walhalla Urs Majer, Bahnhofplatz, Poststrasse 27, 9001 St. Gallen, Tel. 071 228 28 00

Emmi Frisch-Service AG Toggenburgerstrasse 23, 9230 Flawil, Tel. 071 944 13 44

Kantonsspital St. Gallen, Gastronomie Rorschacherstrasse 95, 9007 St. Gallen, Tel . 071 494 25 03

Hardegger-Käse, Poststrasse 2, 9243 Jonschwil, Tel. 071 923 26 26

Säntis Gastronomie AG St. Jakob-Strasse 87, 9008 St. Gallen, Tel. 071 242 03 55

Züger Frischkäse AG, Industrie Haslen 9a, 9245 Oberbüren, Tel. 071 955 98 77

Altersheim Rotmonten Kirchlistrasse 14, 9010 St. Gallen, Tel. 071 243 41 41

Käserei Gabriel, Schollrüti, 9245 Oberbüren, Tel. 071 951 77 40

Spital Flawil Krankenhausstrasse 23, 9230 Flawil, Tel. 071 394 73 03

Appenzellerkäserei Hans Näf, Staatsstrasse 52, 9246 Niederbüren, Tel. 071 422 16 53

Spital Rorschach Heidenstrasse 11, 9400 Rorschach, Tel. 071 858 15 02

Käserei Oberli Rislen AG, Rislen, 9512 Rossrüti, Tel. 071 911 14 22

Restaurant Jägerhaus Christoph & Rita Baumgartner Hafenstrasse 10, 9423 Altenrhein, Tel. 071 855 17 77

FLEISCH

AGROTOURISMUS

Keller Metzg AG, Wilenstrasse 29, 9500 Wil, Tel. 071 923 20 80

Rosentürmli, Antonia Messmer an der Rebenstrasse 4, 9425 Thal, Tel. 071 888 67 93

Metzgerei Schmid AG, Toggenburgerstrasse 55, 9500 Wil, Tel. 071 912 29 20

WEIN UND EDELBRÄNDE

Möfag Mösli Fleischwaren AG, Industriestrasse, 9524 Zuzwil, Tel. 071 944 11 11

LZSG Flawil, Mattenweg 11, 9230 Flawil, Tel. 058 228 24 70

FRÜCHTE UND GEMÜSE

Säntis Destillerie Ltd., Geisberg, 9246 Niederbüren, Tel. 076 393 88 45

Braun Früchte und Gemüse AG Industriestrasse 21, 9552 Bronschhofen, Tel. 071 913 85 00

Matthias & Claudia Bannwart-Heeb, Bannwil, 9305 Berg, Tel. 071 455 12 09

GEBÄCK

Edy Geiger, Bio-Weinbau, Tobelmüli 926, 9425 Thal, Tel. 071 888 38 72

Genussbäckerei Lichtensteiger, Filiale Flawilerstrasse 17, 9242 Oberuzwil, Tel. 071 950 26 26

Ochsentorkel Weinbau AG, Dorfstrasse 7, 9425 Thal, Tel. 071 888 57 52

HONIG Wiler Stadtimkerei, Thurausstrasse 12b, 9500 Wil, Tel. 076 375 14 85

Weinbau Willi Tobler, Kreienhalde 1, 9425 Thal, Tel. 071 888 37 36 Weingut am Steinig Tisch, Dorfstrasse 17, 9425 Thal, Tel. 071 888 17 33

TEE UND GESCHENKARTIKEL

GETRÄNKE

Heimstätten Wil, Zürcherstrasse 30, 9501 Wil, Tel. 071 913 19 04

Brauerei Schützengarten AG St. Jakob-Strasse 37, 9004 St. Gallen, Tel. 071 243 43 43

August & Cécile Brunner, Weieren 46a, 9523 Züberwangen, Tel. 071 944 19 12

Gartengold GmbH, Postfach 2242, 9001 St. Gallen, Tel. 076 327 19 44

Burelade Familie Schilliger, Häuslen, 9240 Niederglatt, Tel. 071 393 10 17

Spar Handels AG, Schlachthofstrasse 12, 9015 St. Gallen, Tel. 071 313 66 38

SERVICE | 91


TopCC AG, Schlachthofstrasse 12, 9015 St. Gallen, Tel. 071 313 66 38

Prodega Cash+Carry, Schuppistrasse 11, 9016 St. Gallen, Tel. 071 272 07 07

Prodega Cash+Carry, Schuppistrasse 11, 9016 St. Gallen, Tel. 071 272 07 07

Ochsen-Metzg AG, St. Gallerstrasse 31, 9200 Gossau, Tel. 071 385 16 12

Saviva AG, Geschäftsbereich CCA Angehrn, Mooswiesstrasse 42, 9201 Gossau, Tel. 071 388 13 00

Saviva AG, Geschäftsbereich CCA Angehrn Mooswiesstrasse 42, 9201 Gossau, Tel. 071 388 13 00, www.cca-angehrn.ch

Migros Ostschweiz Aus der Region. Für die Region., 9201 Gossau, Tel. 071 493 21 11

Migros Ostschweiz Aus der Region. Für die Region., 9201 Gossau, Tel. 071 493 21 11

MILCHPRODUKTE

Fleischfachgeschäft Fürer AG, St. Gallerstrasse 4, 9230 Flawil, Tel. 071 393 16 30

Spar Handels AG, Schlachthofstrasse 12, 9015 St. Gallen, Tel. 071 313 66 38

Sutter Delikatessen + Catering AG Signalstrasse 20, 9400 Rorschach, Tel. 071 333 15 20

TopCC AG, Schlachthofstrasse 12, 9015 St. Gallen, Tel. 071 313 66 38

Rudolf Schär AG, Fleischwarenfabrik, Aegetli 1, 9425 Thal, Tel. 071 886 41 41

Prodega Cash+Carry, Schuppistrasse 11, 9016 St. Gallen, Tel. 071 272 07 07

Mérat & Cie AG, Wilerstrasse, 9602 Bazenheid, Tel. 058 575 00 22

St. Galler Klosterkäse, Emmi Industriestrasse 135, 9200 Gossau, Tel. 071 388 34 12

FISCH UND GEFLÜGEL

Gebrüder Eberle AG, Kühlhausstrasse 10, 9200 Gossau, Tel. 071 385 75 66

Degonda Delikatessen GmbH Industriestrasse 135, 9200 Gossau, Tel. 071 890 05 66

Käserei Niederdorf, Flawilerstrasse 90, 9200 Gossau, Tel. 071 385 50 19

Saviva AG, Geschäftsbereich CCA Angehrn Mooswiesstrasse 42, 9201 Gossau, Tel. 071 388 13 00

Saviva AG, Geschäftsbereich CCA Angehrn, Mooswiesstrasse 42, 9201 Gossau, Tel. 071 388 13 00

Geflügel Gourmet AG, St. Gallerstrasse 9, 9402 Mörschwil, Tel. 071 866 12 00

Migros Ostschweiz Aus der Region. Für die Region., 9201 Gossau, Tel. 071 493 21 11

Bianchi’s Fisch- und Delikatessen GmbH Rietli, Postfach 80, 9422 Staad, Tel. 071 855 21 21

Käserei Otmarsegg, Augartenstrasse 26, 9204 Andwil, Tel. 071 385 25 63

FRÜCHTE UND GEMÜSE

Näf Hans, Appenzellerkäserei, Staatsstrasse 52, 9246 Niederbüren Tel. 071 422 16 53

Erich Berner AG Walenbüchelstrasse 21, 9000 St.Gallen, www.erichberner-ag.ch

Käserei Germann, Feldstrasse 1, 9249 Niederstetten, Tel. 071 393 86 32

Koch Christoph Hofstadl, Albertswil 585, 9200 Gossau, Tel. 071 385 82 01

Mifroma SA, Industriestrasse 4, 9300 Wittenbach, Tel. 071 290 15 18

Saviva AG, Geschäftsbereich CCA Angehrn, Mooswiesstrasse 42, 9201 Gossau, Tel. 071 388 13 00

Säntis Spezialitäten Käserei Linden, Linden 4, 9300 Wittenbach, Tel. 071 298 34 43

Migros Ostschweiz Aus der Region. Für die Region., 9201 Gossau, Tel. 071 493 21 11

Käserei Bregensdorf, Bregensdorf 240, 9313 Muolen, Tel. 071 411 23 28

Mazenauer Flawil, Früchte & Gemüse GmbH, 9230 Flawil, 071 393 21 42

Molkerei Fuchs, Greinastrasse 10, 9400 Rorschach, Tel. 071 846 81 80

GEBÄCK UND MEHL

Manser Molki AG, St. Gallerstrasse 15, 9402 Mörschwil, Tel. 071 868 79 19

Al Forno, Filiale Vadian im Neumarkt 4, Vadianstrasse 25, 9000 St. Gallen, Tel. 071 223 51 11

EIER

Al Forno, Filiale Spisermarkt Spisergasse 15, 9000 St. Gallen, Tel. 071 222 76 67

Eier Hungerbühler AG Toggenburgerstrasse 23, 9230 Flawil, Tel. 071 394 12 12

Al Forno, Filiale Espresso im Neumarkt 4, bei Bushaltestelle Bleiche, 9000 St. Gallen, Tel. 071 220 84 60

FLEISCH

Café Gschwend AG, Goliathgasse 7, 9004 St. Gallen, Tel. 071 228 66 77

Metzgerei Gemperli AG, Schmiedgasse 34, 9000 St. Gallen, Tel. 071 222 37 23

Al Forno, Filiale Galeria Stockberstrasse 3, 9014 St. Gallen, Tel. 071 244 60 88

Metzgerei Schär, Rorschacherstrasse 114, 9000 St. Gallen, Tel. 071 244 52 55

Genussbäckerei Lichtensteiger, Filiale Bischofszellerstrasse 39, 9200 Gossau, Tel. 071 383 32 32

Metzgerei Schmid AG, St. Jakobstrasse 48, 9000 St. Gallen, Tel. 071 244 81 32

Stadtbühlbeck, Herisauerstrasse 48, 9200 Gossau, Tel. 071 385 12 56

Metzgerei Schmid AG, Zürcherstrasse 36, 9000 St. Gallen, Tel. 071 278 24 86

Jowa AG, Regionalbäckerei, 9200 Gossau, Tel. 071 388 55 88

Metzgerei Wegmann, Hagenbuchstrasse 10, 9000 St. Gallen, Tel. 071 244 69 78

Genussbäckerei Lichtensteiger, Hauptgeschäft Oberdorfstrasse 20, 9230 Flawil, Tel. 071 393 16 24

Gemperli-Ernst Sutter AG, Schlachthofstrasse 5, 9015 St. Gallen, Tel. 071 313 72 72

Genussbäckerei Lichtensteiger, mocafe Magdenauerstrasse 1, 9230 Flawil, Tel. 071 393 27 27

Spar Handels AG, Schlachthofstrasse 12, 9015 St. Gallen, Tel. 071 313 66 38

Genussbäckerei Lichtensteiger, Filiale Wilerstrasse 204, 9230 Flawil, Tel. 071 393 50 40

TopCC AG, Schlachthofstrasse 12, 9015 St. Gallen, Tel. 071 313 66 38

Bruggmühle Goldach AG, 9403 Goldach, Tel. 071 841 13 12

Suttero Ernst Sutter AG, Schlachthofstrasse 20, 9201 Gossau Tel. 071 313 71 71

92 | SERVICE


GENUSS AUS DER REGION GENUSS AUS DER REGION

ÖLE UND SALATSAUCEN

Rheintal

Bufis AG, Industriestrasse 135, 9200 Gossau, Tel. 071 387 40 60 St.Gallische Saatzuchtgenossenschaft Mattenweg 11, 9230 Flawil, Tel. 071 394 53 00

GASTRONOMIE

HONIG

Drehrestaurant Hoher Kasten Urs Brülisauer, Dorf 22, 9058 Brülisau, Tel. 071 799 11 17

Hug Hans, Dorfstrasse 20, 9313 Muolen, Tel. 071 411 43 25

Restaurant Jägerhaus Christoph & Rita Baumgartner, Hafenstrasse 10, 9423 Altenrhein, Tel. 071 855 17 77

TEE, GESCHENKARTIKEL

Rössli Balgach Lea Brunner & Doris Breu, Steigstrasse 1, 9436 Balgach, Tel. 071 722 22 16

Hof Baldenwil Baldenwil 2599, 9112 Schachen bei Herisau, Tel. 071 370 04 11

Casa Nero Michaela Ritter, Staatsstrasse 12, 9437 Marbach, Tel. 071 770 09 03

LZSG Flawil, Mattenweg 11, 9230 Flawil, Tel. 058 228 24 70

Restaurant Frauenhof Michael Batt & Sabrina Signer, Marktgasse 56, 9450 Altstätten, Tel. 071 755 16 37

DETAILLISTEN mit Culinarium-Produkten Chocolaterie am Klosterplatz Gallusstrasse 20, 9000 St. Gallen, Tel. 071 222 57 70

Speiserestaurant Adler Daniel & Melanie Wildhaber, Staatsstrasse 68, 9463 Oberriet, Tel. 071 761 11 48 AGROTOURISMUS

Kündig Chäslaube, Webergasse 19, 9000 St. Gallen, Tel. 071 222 28 59

Ribelhof Gastronomie Gmbh, Rietstrasse 52, 9450 Lüchingen Tel. 071 755 52 82

Müller Detailhandel, Guisanstrasse 95, 9010 St. Gallen, Tel. 071 244 66 23

Heiterhof, Heidi & Walter Freund, 9453 Eichberg, Tel. 071 755 52 59

Rechsteiner Milchprodukte, Lukasstrasse 61, 9016 St. Gallen, Tel. 071 288 13 30

Steigmatt, Sonja Fritsche, 9462 Montlingen, Tel. 071 755 22 01

Spar-Markt Engelburg Breitschachenstrasse 8, 9032 Engelburg, Tel. 071 260 18 48

WEIN UND EDELBRÄNDE

Koch Christoph Hofstadl, Albertswil 585, 9200 Gossau, Tel. 071 385 82 01

Edy Geiger, Bio-Weinbau, Tobelmüli 926, 9425 Thal, Tel. 071 888 38 72

Stadtbühlbeck, Herisauerstrasse 48, 9200 Gossau, Tel. 071 385 12 56

Ochsentorkel Weinbau AG, Dorfstrasse 7, 9425 Thal, Tel. 071 888 57 52

Dorfladen Egger GmbH, Arneggerstrasse 11, 9204 Andwil, Tel. 071 385 17 12

Weingut am Steinig Tisch, Dorfstrasse 17, 9425 Thal, Tel. 071 888 17 33

Kündig Chäslaube, am Marktplatz 6, 9400 Rorschach, Tel. 071 841 17 75

Weinbau Willi Tobler, Kreienhalde 1, 9425 Thal, Tel. 071 888 37 36

Manser Molki AG, St. Gallerstrasse 15, 9402 Mörschwil, Tel. 071 868 79 19

Schmidheiny Weingut im Rheintal Schlossstrasse 210, 9435 Heerbrugg, Tel. 071 722 82 13

Sennhütte, Dorfstrasse 4, 9425 Thal, Tel. 071 888 29 53

Nüesch Weine, Weinkellerei Hauptstrasse 71, 9436 Balgach, Tel. 071 722 22 22

Molkerei Florian Caviezel Grenzstrasse 8, 9430 St. Margrethen, Tel. 071 744 13 87

Reb- und Weingut Maienhalde, 9442 Berneck, Tel. 071 744 12 46

FERTIGGERICHTE

Wein Berneck Rathausplatz 7a, 9442 Berneck, Tel. 071 744 24 13

Empanadas & Co, Promenadenstrasse 87, 9400 Rorschach , Tel. 078 662 12 02

Weingut Schmid Wetli AG Tramstrasse 23, 9442 Berneck, Tel. 071 747 90 90

Ostschwiizer Frites, KADI AG, Kühl- und Tiefkühlprodukte Thunstettenstrasse 27, 4901 Langenthal, Tel. 062 916 05 00

Weingut Stegeler AG Blumenstrasse 4, 9442 Berneck, Tel. 071 744 27 09 Weingut Tobias Schmid & Sohn Hinterburgstrasse 24, 9442 Berneck, Tel. 071 726 10 10 Haubensak Weine, Altstätter Reben und Wein AG Rorschacherstrasse 22, 9450 Altstätten, Tel. 071 755 14 09 Ernst Gschwend, Hueb 11, 9463 Oberriet, Tel. 071 761 19 43 GETRÄNKE Mosterei Kobelt & Co., Staatsstrasse 21, 9437 Marbach, Tel. 071 777 12 20 Sonnenbräu AG, Alte Landstrasse 36, 9445 Rebstein, Tel. 071 775 81 11 MILCHPRODUKTE Dorfkäserei Kurmann, Altstätterstrasse 3, 9451 Kriessern, Tel. 071 755 68 53 Alp Kienberg Ortsgemeinde, Thomas Wüst, Möösliweg 2b, 9463 Oberriet, Tel. 071 760 00 12

SERVICE | 93


FLEISCH

WEIN UND EDELBRÄNDE

Verein Rhyboot Wyden Bodenstrasse 52, 9436 Balgach, Tel. 071 727 10 30

Staatswingert Frümsen, Landw. Zentrum SG Rheinhofstrasse 11, 9465 Salez, Tel. 058 228 24 00

Gustav Spiess AG, Qualitäts-Fleischprodukte, 9442 Berneck, Tel. 071 747 40 50

Weinkellerei Arnold Graf AG, Karmaad 34, 9473 Gams, Tel. 081 771 44 54

Metzgerei Küttel AG, Neugass 14, 9442 Berneck, Tel. 071 744 15 04

MILCHPRODUKTE

Büchel Silvan & Nadja, Falsenhof, Leuestrasse 7, 9464 Rüthi, Tel. 071 766 18 60

Verein Alpkäseproduzenten Richard Schwendener, Rheinhofstrasse 11, 9465 Salez, Tel. 058 228 24 20

FRÜCHTE UND GEMÜSE

Verein Ziegenfreunde Sven Baumgartner, Rheinhofstrasse 11, 9465 Salez, Tel. 058 228 24 59

Rohner's Hoflädeli, Krummensee, 9436 Balgach, Tel. 071 722 39 57

Käserei Sax, Bernhard Gehri, 9468 Sax, Tel. 081 757 19 58

Fahrmaadhof, Stefan & Brigitte Britschgi, 9444 Diepoldsau, Tel. 071 733 25 92

Molkerei Grabs, Dorfstrasse 10, 9472 Grabs, Tel. 081 771 38 28

Minog AG, Balgacherstrasse 6, 9445 Rebstein, Tel. 071 775 91 90

Molkerei Sevelen, Bahnhofstrasse 65, 9475 Sevelen, Tel. 081 785 11 79

ProVerda AG, Balgacherstrasse 6, 9445 Rebstein, Tel. 071 775 96 96

Bangshof, Norman Hasler, FL-9491 Ruggell, Tel. 00423 373 49 30

Segmüller Gregor, Gemüsebau Rietstrasse 34, 9450 Lüchingen, Tel. 071 755 27 25

Milchhof AG Scanastrasse 12, FL-9494 Schaan, Tel. 00423 237 04 04

SALONET AG, Kindergartenstrasse 19, 9462 Montlingen, Tel. 071 760 05 01 BACKWAREN, RHEINTALER RIBELMAIS

FLEISCH Saxa-top, Metzgerei des Gutsbetriebs Saxerriet, 9465 Salez, Tel. 081 758 16 65

Meyerhans Mühlen, Langenhagstrasse 6, 9424 Rheineck, Tel. 071 888 27 27

Dorfmetzg FleischReich, Dorfschulweg 8, 9472 Grabs, Tel. 081 771 26 62

Magenbrot Rohner AG, Rietstrasse 10, 9445 Rebstein, Tel. 071 777 11 11

Herbert Ospelt Anstalt Malbuner Spezialitäten, FL- 9487 Bendern, Tel. 00423 377 41 41

Verein Rheintaler Ribelmais, Rheinhofstrasse 11, 9465 Salez, Tel. 058 228 24 00

Ospelt Metzgerei AG, Ospelt Spar Gourmet Landstrasse 6, FL-9494 Schaan, Tel. 00423 377 88 00

ÖL, TEE, SIRUP, GESCHENKARTIKEL, APÉRO, VERSCHIEDENES

FRÜCHTE UND GEMÜSE

Rhintaler Schollatrucka, Roswitha Rohner, 9436 Balgach, Tel. 071 722 39 57

Eichenberger Gemüse GmbH, Schuemachersguet, 9465 Salez, Tel. 081 757 11 65

Heiterhof, Heidi & Walter Freund, 9453 Eichberg, Tel. 071 755 52 59

Verdunova AG, Simon-Frick-Strasse 22, 9466 Sennwald, Tel. 081 740 33 40

Rhintaler Bürinna Kuchi Doris Gschwend, Hub 3, 9463 Oberriet, Tel. 071 761 32 75

Hansjörg Rohner Gemüsebau, 9469 Haag, Tel. 081 771 53 31

DETAILLISTEN mit Culinarium-Produkten

Rohrer Gemüsebau, Stöck, 9470 Buchs, Tel. 078 699 75 78

Molkerei Florian Caviezel, Grenzstrasse 8, 9430 St. Margrethen, Tel. 071 744 13 87

Kesseli AG, Breiten, 9473 Gams, Tel. 081 750 30 80

Chäsi Manser Gertrud und Stefan Manser, Obergasse 9, 9450 Altstätten, Tel. 071 755 17 53

Böschnihof, Daniel & Dorli Seifert, 9475 Sevelen, Tel. 081 785 13 88

Segmüller Früchte und Gemüse Obergasse 17, 9450 Altstätten, Tel. 071 755 88 00

Müller Azmoos AG, Plattis 5, 9476 Weite, Tel. 081 785 32 62 GEBÄCK, MEHL UND MAIS

Werdenberg, Fürstentum Liechtenstein

Verein Rheintaler Ribelmais Rheinhofstrasse 11, 9465 Salez, Tel. 058 228 24 21 Ländle-Bäckerei und Konditorei St. Martinsring 3, FL-9492 Eschen, Tel. 00423 375 02 02

GASTRONOMIE

TEE, SIRUP, GESCHENKARTIKEL UND APÉRO

Landwirtschaftliches Zentrum SG Rheinhofstrasse 11, 9465 Salez, Tel. 058 228 24 00

Grabser Gschengg-Trüggli Bea Zogg, Winnenwies, 9472 Grabserberg, www.grabser-gschengg-trueggli.ch

Restaurant Bahnhöfli – Fein essen am Golfplatz Werner & Luzia Schöb, Gamserstrasse, 9469 Haag, Tel. 081 771 11 83

Werdenberger Bäuerinnen-Apéro Barbara Dürr-Bruhin, 9473 Gams, Tel. 081 771 46 20

Restaurant Öpfelbom Familie Gabathuler-Steiner, Unterstüdtlisrasse 16, 9470 Buchs, Tel. 081 740 58 18

DETAILLISTEN mit Culinarium-Produkten

Stütlihus – Wohnen im Alter Leo Schranzer, Stütlistrasse 23, 9472 Grabs, Tel. 081 750 38 48

Rohners Hofladen, 9469 Haag, Tel. 081 771 53 31

Restaurant Mühle Familie Birchmeyer, Grossbünt 2, 9479 Oberschan, Tel. 081 783 19 04

Chäs Egga GmbH, Käsespezialitäten Kreuzgasse 10a, 9470 Buchs, Tel. 081 740 01 01

94 | SERVICE


GENUSS AUS DER REGION GENUSS AUS DER REGION

Sarganserland und Graubünden

FISCH UND GEFLÜGEL Ospelt food AG, 7320 Sargans, Tel. 081 725 34 34

GASTRONOMIE Klinik St.  Pirminsberg Klosterweg, 7312 Pfäfers, Tel. 081 303 60 60 Landgasthof Linde Michael & Karin Vetsch, Unterdorfstrasse, 8892 Berschis, Tel. 081 733 22 21 WEIN UND EDELBRÄNDE Jürg Obrecht, Weinbau und Weinhandel Ausserdorf 14, 7307 Jenins, Tel. 081 302 26 80

Forellenzucht Schwendi Weisstannenstrasse 147, 7325 Schwendi, Tel. 081 723 54 22 FRÜCHTE UND GEMÜSE ISEPPI Frutta SA, Via Cantonale 229a, 7748 Campascio, Tel. 081 839 21 18 E. Hermann AG, Heulöser, 7310 Bad Ragaz, Tel. 081 302 11 89 Ecco-Jäger Früchte & Gemüse Chriesilöserstrasse 65, 7310 Bad Ragaz, Tel. 081 303 84 84

Weingut der Eisenbergwerk Gonzen AG St. Gallerstrasse 75/72, 7320 Sargans, Tel. 081 723 16 15

MEHL UND TEIGWAREN

CasaNova Wein Pur Seestrasse 43 , 8880 Walenstadt, Tel. 079 218 91 38

Bio Pasta Bonetti, Elestastrasse 8, 7310 Bad Ragaz, Tel. 081 302 76 01

Meinrad & Sonja Ramer, Valungen, 8881 Tscherlach, Tel. 071 735 11 91

Willi Grüniger AG, Mühlen, Büntenriet, 8890 Flums, Tel. 081 720 19 19

Bärtsch Weine, Grofstrasse 11, 8887 Mels, Tel. 081 723 10 33 Weinbaugenossenschaft Mels Rathauskeller, 8887 Mels, Tel. 081 723 52 49

HONIG Imkerhof Imkereibedarf GmbH Oberalpstrasse 32, 7000 Chur, Tel. 081 284 66 77

Weingut Steinersteg Staatsstrasse 163, 8888 Heiligkreuz, Tel. 081 723 71 40

BLUMEN, PFLANZEN UND KRÄUTER

GETRÄNKE

Gensetter Topfpflanzen AG Obermühleweg 1, 7302 Landquart, Tel. 081 307 21 35

Allegra Passugger Mineralquellen AG Hauptstrasse 1, 7062 Passugg, Tel. 081 256 50 50

DETAILLISTEN mit Culinarium-Produkten

MILCHPRODUKTE

Milchzentrale Bad Ragaz Maienfelderstrasse 3, 7310 Bad Ragaz, Tel. 081 302 11 52

Sortenorganisation Bündner Bergkäse Quaderstrasse 8, Postfach 191, 7002 Chur, Tel. 081 258 36 14

FERTIGGERICHTE

Molkerei Davos, Tobelmühlestrasse 6, 7270 Davos Platz, Tel. 081 413 51 42

Ostschwiizer Frites, KADI AG, Kühl- und Tiefkühlprodukte Thunstettenstrasse 27, 4901 Langenthal, Tel. 062 916 05 00

steinkeller + hunger lebensmittel AG Gewerbezone, 7307 Jenins, Tel. 081 303 70 00

La Pasteria Fattoria AG, Riedlöserstrasse 7, 7302 Landquart, Tel. 081 300 63 63

Milchzentrale Bad Ragaz, 7310 Bad Ragaz, Tel. 081 302 11 52

steinkeller + hunger lebensmittel AG Gewerbezone, 7307 Jenins, Tel. 081 303 70 00

Bergsenn AG, Caschareia, 7460 Savognin, Tel. 081 659 11 22 Lataria Engiadinaisa SA, Charels Snot 70, 7502 Bever, Tel. 081 852 45 45 Bergkäserei Mädris AG, 8886 Mädris-Vermol, Tel. 081 723 80 32

Zürichsee, Zürich und Glarnerland

Alpkäse-Pool GmbH Sarganserländer Alpkäse, Industriestrasse 2, 9050 Appenzell, Tel. 055 642 14 92

GASTRONOMIE

EIER

Spital Linth Gasterstrasse 25, 8730 Uznach, Tel. 055 285 41 11

ei-color ag Chriesilöserstrasse 61, 7310 Bad Ragaz, Tel. 081 330 74 77

Restaurant Le Muh im Swissôtel Zürich Michael Kuhlmey, Schulstrasse 44, 8050 Zürich, Tel. 044 317 31 75

FLEISCH

Restaurant zur Sonne Urs Benz, Marktgasse 13-15, 8400 Winterthur, Tel. 052 213 00 50

Metzgerei und Fleischtrocknerei Lozza Hauptstrasse 21, 7180 Disentis, Tel. 081 947 51 05

WEIN UND EDELBRÄNDE

Albert Spiess AG, Hauptstrasse, 7220 Schiers, Tel. 081 308 03 08

Zweifel GD AG, Regensdorferstrasse 20, 8049 Zürich, Tel. 044 344 22 11

Fleischtrocknerei Churwalden AG, GRISCHUNA Riedlöserstrasse 11, 7302 Landquart, Tel. 081 307 87 87

Zahner Weinbau, Rebgut Bächi, 8467 Truttikon, Tel. 052 317 19 49

Fleischhandel Crüzer AG, 7302 Landquart, Tel. 081 300 04 04

Keller-Weinbau, Hauptstrasse 2, 8468 Waltalingen, Tel. 052 745 14 97

steinkeller + hunger lebensmittel AG Gewerbezone, 7307 Jenins, Tel. 081 303 70 00

Nef naturBuur, Neuhus 5, 8618 Oetwil am See, Tel. 043 844 96 33

Metzgerei Kalberer AG, Dorfzentrum, 7323 Wangs, Tel. 081 723 13 69

Höcklistein-Weingut am Zürichsee Zürcherstrasse 156, 8645 Rapperswil-Jona, Tel. 055 222 87 90

SERVICE | 95


Weinbau Schwarzenbach, Seestrasse 867, 8706 Meilen, Tel. 044 923 01 25

Lötterle Tösstaler Schinkenräucherei AG Oberzelgstrasse 2, 8493 Saland, Tel. 052 386 24 20

Müli Zürisee Weinbau, Mühlerain 4, 8712 Stäfa, Tel. 044 926 20 30

Metzgerei Jud, Zürcherstrasse 53, 8730 Uznach, Tel. 055 280 22 10

Gebrüder Kümin Weinbau & Weinhandel AG Oechsli 1, 8807 Freienbach, Tel. 055 417 40 20

Hösli Metzg Oswald Heer-Strasse 13, 8750 Glarus, Tel. 055 640 19 67

GETRÄNKE

Menzi Metzgerei Partyservice GmbH Hauptstrasse 31, 8756 Mitlödi, Tel. 055 644 12 31

Mineralquellen Elm AG, Wiese, 8767 Elm, Tel. 055 642 60 00

Gattiker, Ernst Sutter AG Schwerzistrasse 34, 8807 Freienbach, Tel. 055 416 41 11

MILCHPRODUKTE

FISCH UND GEFLÜGEL

Genossenschaft Migros Zürich Aus der Region. Für die Region., 8005 Zürich, Tel. 044 278 51 11

G. Bianchi AG, Allmendweg 6, 5621 Zufikon, Tel. 056 649 28 28

Käserei Rüegg, Neueggstrasse 2, 8340 Hinwil, Tel. 044 937 47 46

Micarna SA, Seafood, Pfingstweidstrasse 101, 8021 Zürich, Tel. 071 932 77 66

Schupplis Geisse-Chäsi, Höhenstrasse 102A, 8340 Hinwil, Tel. 044 937 11 90

Fischerei A. Gerny GmbH, Seestrasse 559, 8038 Zürich, Tel. 079 472 76 09

Käserei Thysenwaldsberg, Höhenstrasse 41, 8344 Bäretswil, Tel. 044 939 24 86

Fischerei Pfister, Rietwis 3, 8634 Hombrechtikon, Tel. 079 421 13 86

Käserei Bettswil, Bettswilerstrasse 61, 8344 Bäretswil, Tel. 044 939 11 28

Zahner Fischhandel AG, Hof 15, 8737 Gommiswald, Tel. 055 280 17 55

Wyland Chäsi, F. & A. Sommer GmbH, 8444 Henggart, Tel. 052 316 15 55

EIER

Käserei Wildberg, Rikonerstrasse 2, 8489 Wildberg, Tel. 052 385 50 05

Lüchinger & Schmid AG, Steinackerstrasse 35, 8302 Kloten, Tel. 044 800 88 14

Käserei Camenzind GmbH Lammetstrasse 4, 8492 Schalchen-Wila, Tel. 052 385 42 40

Geflügelhof Felmis Jürg & Marlen Hintermann-Stockli, 8494 Bauma, Tel. 052 386 18 32

natürli zürioberland ag, Frauwiesstrasse 8, 8493 Saland, Tel. 052 766 06 06

hosberg AG, Neuhofstrasse, 12, 8630 Rüti, Tel. 055 251 00 20

Käserei Niederhaus, Eggstrasse 113, 8498 Gibswil-Ried, Tel. 055 245 17 06

Fritz & Erika Dörflinger, Herrenweg 127, 8706 Meilen, Tel. 044 923 52 24

Käserei Preisig, Rietwies 81, 8499 Sternenberg, Tel. 052 386 12 76

Hansruedi & Elisabeth Schnyder Schnyderhof, Wiesenstrasse 15, 8865 Bilten, Tel. 055 615 27 19

Käserei Herschmettlen, Herschmettlen, 8626 Ottikon, Tel. 044 935 12 35

FRÜCHTE UND GEMÜSE

Molkerei Neff, Bachtelstrasse 22, 8636 Wald, Tel. 055 246 11 17

Kuhn Champignon AG, Häldelistrasse, 5324 Full-Reuenthal, Tel. 056 267 57 57

Schafmilchkäserei Koster Hittenbergstrasse 50, 8636 Wald ZH / Faltigberg, Tel. 055 256 63 46

Agrofrucht-Inn AG, Feldstrasse 71, 5634 Merenschwand, Tel. 056 664 90 22

Käserei Egligen, Hintergoldingerstrasse 4, 8638 Goldingen, Tel. 055 284 11 67

Genossenschaft Migros Zürich Aus der Region. Für die Region., 8005 Zürich, Tel. 044 278 51 11

Käserei Rossfallen, Chammstrasse 2, 8638 Goldingen, Tel. 055 284 11 26

Agroform AG, Aargauerstrasse 1, 8048 Zürich, Tel. 044 333 39 90

Bergkäserei Liechti, Waldestrasse 3, 8726 Ricken, Tel. 055 284 51 11

FreshAG.ch, Untere Bergstrasse 5, 8105 Unterengstringen, Tel. 043 455 20 70

Milchmanufaktur Einsiedeln AG Reckholdern 6, 8846 Willerzell, Tel. 055 412 68 83

eisberg Schweiz AG, Feldstrasse 12, 8114 Dänikon, Tel. 044 847 34 00

Keller-Käse GmbH, Tiergartenstrasse 6, 8852 Altendorf, Tel. 055 442 40 51

Gebr. Meier AG, Erlenhof, 8108 Dällikon, Tel. 043 411 61 00

Emmi Frisch-Service AG Gaswerkstrasse 6/8, 8952 Schlieren, Tel. 058 227 25 25

Heinz & Dominik Schibli, Näppbrunnenhof, 8112 Otelfingen, Tel. 044 844 43 23

FLEISCH

Leuenberger Gemüsekulturen AG Fallwiesenweg 2, 8114 Dänikon, Tel. 044 847 50 30

Metzgerei Angst AG, Herdernstrasse 61, 8004 Zürich, Tel. 044 497 96 96

Gemüseverarbeitung Imhof AG, 8115 Hüttikon, Tel. 044 847 50 20

Genossenschaft Migros Zürich Aus der Region. Für die Region., 8005 Zürich, Tel. 044 278 51 11

Huber Gemüse, Neubrunnenstrasse 12, 8162 Sünikon, Tel. 044 854 80 80

Ziegler delikat essen AG, Welchogasse 5, 8050 Zürich, Tel. 043 288 40 89

BioLand Agrarprodukte AG, Hauptstrasse 56, 8162 Steinmaur, Tel. 044 854 05 04

Lucarna Macana AG, Wildbachstrasse 20, 8340 Hinwil, Tel. 043 888 30 20

Landi Winkel-Rüti, Seebnerstrasse 12, 8185 Winkel, Tel. 044 860 12 86

Metzgerei Würmli AG, Kirchgasse 7, 8353 Elgg, Tel. 052 369 25 25

Eymann Gemüse & Co, Bitzibergstrasse 2, 8185 Winkel, Tel. 044 860 14 09

Rubli Marthalen Wyländer, Rauchfleisch-Spezialitäten Alte Rudolfingerstrasse 26, 8460 Marthalen, Tel. 052 319 10 49

Gerber Gemüsebau, Rütihof, 8320 Fehraltorf, Tel. 044 954 80 25

96 | SERVICE


GENUSS AUS DER REGION GENUSS AUS DER REGION

Gerber Bio Greens AG, Rütihof, 8320 Fehraltorf, Tel. 044 954 80 25 Tenti AG, Sulzer-Allee 50, 8404 Winterthur, Tel. 052 235 18 28

Imhof Flora AG Eichhof, 8603 Schwerzenbach, Tel. 043 355 30 00 DETAILLISTEN mit Culinarium-Produkten

Keller Früchte und Gemüse, Tössstrasse 2, 8427 Rorbas, Tel. 044 865 41 80

Berg und Tal, Markthallen Im Viadukt 50, Limmatstrasse 231, 8005 Zürich, Tel. 044 271 21 61

Korrodi-Gemüse, Weidler 432, 8478 Thalheim, Tel. 052 336 12 83

Käserei Rüegg, Walderstrasse 4, 8340 Hinwil, Tel. 044 937 32 13

purnatur ag Neue Horgenbachstrasse 2-4, 8548 Ellikon an der Thur, Tel. 052 725 00 00

Beck Schneider, Hauptstrasse 20, 8416 Flaach, Tel. 052 318 11 60

Beerstecher AG, Hochbordstrasse 15, 8600 Dübendorf, Tel. 044 823 10 00

Chäs-Glogge, Molkereistrasse, 8, 8645 Jona, Tel. 055 212 38 71

Imhofbio AG, Eichhof, 8603 Schwerzenbach, Tel. 043 355 30 00

Salzer Weine GmbH, Dorfplatz 2, 8737 Gommiswald, Tel. 055 280 58 70

Auhof, Petra & Martin Krucker, Austrasse 66, 8646 Wagen, Tel. 055 212 46 24

Denner Satellit, E. Keller-Kubli, Dorfplatz 2, 8852 Altendorf, Tel. 055 442 35 79

Früchte Bamert AG, Zürcherstrasse, 8856 Tuggen, Tel. 055 465 65 65

Chäs Bannwart GmbH Haldenstrasse 2, 8942 Oberrieden, Tel. 044 720 09 47

SGG Waser AG, Turmstrasse 1, 8952 Schlieren, Tel. 044 755 77 22

FERTIGGERICHTE

Ch. Füglister AG, Fruit Marketing & Logistics Hagackerstrasse 9, 8953 Dietikon, Tel. 044 746 56 56

kellermann.ch ag, ultrafrische Convenience-Produkte Neue Horgenbachstrasse 2-4, 8548 Ellikon an der Thur, Tel. 052 725 00 00

GEBÄCK, MEHL UND TEIGWAREN

Panetta SA, Steinhaldenstr. 14, 8954 Geroldswil, Tel. 044 749 33 22

Mühlebach AG, Mühleweg 3, 5303 Würenlingen, Tel. 056 297 10 40 Capo Ernesto GmbH, Riedackerstrasse 6, 8153 Rümlang, Tel. 044 817 38 38 Jowa AG, Erlenwiesenstrasse 9, 8604, Volketswil, Tel. 044 947 91 11 Midor AG, Bruechstr. 70, 8706 Meilen, Tel. 044 925 83 48 Franz & Monika Schuler, Ludihof 4, 8717 Benken, Tel. 055 283 15 84

Appenzellerland

Bruhin Mühle, Mühle, 8856 Tuggen, Tel. 055 445 23 75 HONIG

GASTRONOMIE

Imkerei Knobel, Grosstein, 8756 Mitlödi, Tel. 055 644 41 59

haus vorderdorf Wäldlerstrasse 4, 9034 Trogen, Tel. 071 343 82 82

GESCHENKARTIKEL

Restaurant Sonne Katharina Schläpfer, Nasen 6, 9038 Rehetobel, Tel. 071 877 11 70

Nef naturBuur, Neuhus 5, 8618 Oetwil am See, Tel. 043 844 96 33

Drehrestaurant Hoher Kasten Urs Brülisauer, Dorf 22, 9058 Brülisau, Tel. 071 799 11 17

Franz & Monika Schuler, Ludihof 4, 8717 Benken, Tel. 055 283 15 84

Psychiatrisches Zentrum Appenzell Ausserrhoden Krombach, 9100 Herisau, Tel. 071 353 81 11

BLUMEN, PFLANZEN UND KRÄUTER

Spital Herisau Spitalstrasse 6, 9100 Herisau, Tel. 071 353 21 11

Hermann Schmid Sonnenblumen Langacher, 8113 Boppelsen, Tel. 044 845 00 23

Café-Restaurant dreischiibe Gossauerstrasse 91, 9100 Herisau, Tel. 071 353 80 70

Heinz Schlatter Kräutergärtnerei, Otelfingerstrasse 18, 8113 Boppelsen, Tel. 044 844 33 13

Betreuungszentrum RISI Risi 376, 9103 Schwellbrunn, Tel. 071 354 53 88

Agroservice GmbH, Birmensdorferstrasse 170, 8902 Urdorf, Tel. 044 491 60 42

Panoramarestaurant Säntisgipfel Markus Strässle, Säntis Schwebebahn AG, 9107 Schwägalp, Tel. 071 277 99 55

Lamprecht Pflanzen AG, Gärtnerei, 8308 Horben-Illnau, Tel. 052 355 20 20

Spital Heiden Werdstrasse 1a, 9410 Heiden, Tel. 071 898 61 11

Max Senn Gärtnerei, Sunnmattstrasse 4, 8330 Pfäffikon, Tel. 044 950 14 57

GETRÄNKE

Stefan Isler Schnittblumenkulturen, Obermoos, 8332 Russikon, Tel. 044 954 29 56

Brauerei Locher AG, Brauereiplatz 1, 9050 Appenzell, Tel. 071 788 01 40

Gärtnerei Meier AG, Dättlikonerstrasse 3, 8413 Neftenbach, Tel. 052 315 16 84

Goba AG – Mineralquelle und Manufaktur Gontenstrasse 51, 9108 Gontenbad, Tel. 071 795 30 30

Fischer Adrian, Pflanzenkulturen, Roswies 617, 8602 Wangen, Tel. 044 833 04 30 Meyer Pflanzenkulturen AG, Roswies, 8602 Wangen, Tel. 044 833 24 01

MILCHPRODUKTE Käserei Graf, Riemen, 9035 Grub, Tel. 071 877 11 85

SERVICE | 97


Appenzeller Milch AG, Mettlenstrasse 4, 9050 Appenzell, Tel. 071 787 88 88 Seealpkäserei, Leimensteigstrasse 31, 9054 Haslen, Tel. 071 333 21 17

Thurgau und Schaffhausen GASTRONOMIE

Berg-Käserei Gais, Zwislenstrasse 40, 9056 Gais, Tel. 071 793 37 33

Kundelfingerhof AG, Restaurant 8252 Schlatt, Tel. 052 657 11 22

Alp Rainhütte, Pfannenstielstrasse 23, 9058 Brülisau, Tel. 071 799 14 90

Stiftung Kartause Ittingen, Restaurant Mühle 8532 Warth, Tel. 052 748 44 11

Molkerei Forster AG, Windegg 2, 9100 Herisau, Tel. 071 351 18 47

Gasthaus zum Trauben Jürg & Olivia Langer, Rathausstrasse 1, 8570 Weinfelden, Tel. 071 622 44 44

Appenzeller Milchspezialitäten AG Hauptstrasse 48, Wald, 9105 Schönengrund, Tel. 071 788 50 80

Restaurant Schloss Hagenwil Andreas Angehrn, Hagenwil 1, 8580 Amriswil, Tel. 071 411 19 13

Genossenschaft Alpmilchverwertung Schwägalp 9107 Urnäsch, Tel. 071 364 18 66

Kantonsschule Romanshorn, Mensa Weitenzelgstrasse 12, 8590 Romanshorn, Tel. 071 627 62 62

Urnäscher Milchspezialitäten AG Herisauerstrasse 32, 9107 Urnäsch, Tel. 071 364 27 10

Clienia Privatklinik Littenheid 9573 Littenheid, Tel. 071 929 62 60

Dörig Käsehandel AG, Unterdorfstrasse 26, 9107 Urnäsch, Tel. 071 364 11 04

WEIN UND EDELBRÄNDE

Appenzeller Ziegenprodukte AG Jakobsbadstrasse 14b, 9108 Gonten, Tel. 071 794 12 74

aagne Familie Gysel, Atlingerstrasse 27, 8215 Hallau, Tel. 052 681 38 10

FLEISCH

Regli Weine GmbH, Selmattenstrasse 30, 8215 Hallau, Tel. 052 681 29 21

Spycher Spezialitäten Metzg, Dorf 5, 9042 Speicher, Tel. 071 344 14 64

Weinkellerei Rahm AG, Dickistrasse 1, 8215 Hallau, Tel. 052 687 37 37

Metzgerei Franz Fässler, Rinkenbach 33, 9050 Appenzell, Tel. 071 787 18 73

Weingut Florin, Fronhof 26, 8260 Stein am Rhein, Tel. 079 784 97 46

appenzeller fleisch und feinkost ag Weissbadstrasse 86, 9050 Appenzell, Tel. 071 787 36 35

Stiftung Kartause Ittingen, Weinbau, Warth, 8532 Warth, Tel. 052 748 44 11

Breitenmoser Fleischspezialitäten AG, 9050 Appenzell, Tel. 071 780 08 01

Broger Weinbau, Schnellberg 1, 8561 Ottoberg, Tel. 071 620 18 48

Breitenmoser Fleischspezialitäten AG, Filiale, 9053 Teufen, Tel. 071 333 27 55

Weingut Burkhart, Hagholzstrasse 5, 8570 Weinfelden, Tel. 071 622 47 79

Appenzeller Choscht AG, Bleichelistrasse 22, 9055 Bühler, Tel. 076 535 97 80

Rutishauser Weinkellerei AG Dorfstrasse 40, 8596 Scherzingen, Tel. 071 686 88 88

Breitenmoser Fleischspezialitäten AG, Filiale, 9056 Gais, Tel. 071 790 04 26

GETRÄNKE

Metzgerei Ueli Zeller, Buchenstrasse 18, 9100 Herisau, Tel. 071 351 70 10

Biotta AG, Pflanzbergstrasse 8, 8274 Tägerwilen, Tel. 071 666 80 80

Ochsen Metzgerei Restaurant, 9103 Schwellbrunn, Tel. 071 351 32 32

Mosterei Möhl AG, St. Gallerstrasse 213, 9320 Arbon, Tel. 071 447 40 74

Sturzenegger Metzgerei, Filiale der Ochsen Metzgerei Schwellbrunn 9104 Waldstatt, Tel. 071 351 22 33

MILCHPRODUKTE

Ochsen Schönengrund Metzgerei und Restaurant Unterdorf 20, 9105 Schönengrund, Tel. 071 361 11 04

Näf Bernhard, Käserei, 8357 Guntershausen, Tel. 052 365 20 20

EIER

Käserei Hug Fischingerstrasse 5, 8372 Wiezikon b. Sirnach, Tel. 071 977 13 71

Rütihof Geflügel GmbH, Rolf Inauen, 9054 Haslen, Tel. 071 333 22 46

Chäsi Pfyn, Hauptstrasse 4, 8505 Pfyn, Tel. 052 765 12 74

FRÜCHTE UND GEMÜSE

Dorfkäserei Thundorf, Käsereistrasse 5, 8512 Thundorf, Tel. 052 376 31 88

Kuhn Champignon AG, Alpsteinstrasse 56, 9100 Herisau, Tel. 071 353 77 77

Stiftung Kartause Ittingen, Käserei, 8532 Warth, Tel. 052 748 44 11

TEE, SALZ, ÖLE, SALATSAUCEN UND GESCHENKARTIKEL

Strähl Käse AG, Bahnhofstrasse 1, 8573 Siegershausen, Tel. 071 678 11 11

Klosterküche GmbH, Blattenstrasse 32, 9052 Niederteufen, Tel. 079 642 20 23

Käse Thurgau AG, Landstrasse 9, 8580 Hagenwil bei Amriswil , Tel. 071 411 15 59

Hof Baldenwil, Baldenwil 2599, 9112 Schachen bei Herisau, Tel. 071 370 04 11

Studer AG Romanshornerstrasse 253, 8580 Hatswil, Tel. 071 414 54 04

DETAILLISTEN mit Culinarium-Produkten

Käserei Dozwil, Käsereistrasse 6, 8582 Dozwil, Tel. 071 411 36 66

Appenzeller Schaukäserei, 9063 Stein, Tel. 071 368 50 70

Käserei Oberegg, 9220 Bischofszell, Tel. 071 422 12 41

R. & K. Oettli, Dorflade, Dorf 5, 9103 Schwellbrunn, Tel. 071 351 70 07

Molkerei Biedermann AG Schützengütlistrasse 2, 9220 Bischofszell, Tel. 071 424 22 66

Urnäscher Milchspezialitäten AG Herisauerstrasse 32, 9107 Urnäsch, Tel. 071 364 27 10

Sprenger Fine Foods AG Birnstielstrasse 5, 9225 Wilen Gottshausen, Tel. 071 422 59 35

98 | SERVICE


GENUSS AUS DER REGION GENUSS AUS DER REGION

Käserei Wüthrich AG Amriswilerstrasse 80, 9314 Steinebrunn, Tel. 071 477 20 80

Pasta Premium AG Breitenstrasse 2, 8501 Frauenfeld, Tel. 052 723 31 11

Caviezel-Giovanettoni AG, Tiefkühlprodukte-Frischgemüse-Milchprodukte, Schöntalstrasse 31, 9320 Arbon, Tel. 071 447 11 00

Meyerhans Mühlen AG, Industriestrasse 55, 8570 Weinfelden, Tel. 071 626 35 35

Käserei Koller, Mezikonerstr. 51, 9543 St. Margarethen, Tel. 071 966 29 07

Bischofszell Nahrungsmittel AG Industriestrasse 1, 9220 Bischofszell, www.bina.ch

FLEISCH

HONIG, ÖLE UND ESSIG

Metzgerei Hälg AG, Bahnhofstrasse 75, 9315 Neukirch, Tel. 071 477 13 09

Keller Hans, Büfelderstr. 10h, 8360 Eschlikon, Tel. 071 791 24 79

Wick AG, Juchstrasse 29, 8500 Frauenfeld, Tel. 052 744 55 66

Naturoel GmbH, Im Sulz 186, 8506 Lanzenneunforn, Tel. 052 747 13 33

Levi‘s Dorfmetzg, Hauptstrasse 11, 8536 Hüttwilen, Tel. 052 747 16 47

Fischbacher-Weine, Gasse 4, 8555 Müllheim, Tel. 052 763 33 29

FISCH UND GEFLÜGEL

BLUMEN, PFLANZEN UND KRÄUTER

Kundelfingerhof AG, Fischzucht 8252 Schlatt, Tel. 052 657 11 22

Weber Gärtnerei, Oberhof 14, 8242 Hofen, Tel. 052 649 33 94

Carna Gallo AG, Steinacker 19, 9556 Affeltrangen, Tel. 071 918 84 00

Spirig AG Bürglenstrasse 33, 8570 Weinfelden, Tel. 071 626 23 40

frifag märwil ag, Hauptstrasse 11, 9562 Märwil, Tel. 071 654 65 00

Josef Kressibucher AG, Forstbaumschule Ast 2, 8572 Berg, Tel. 071 636 11 90

FRÜCHTE UND GEMÜSE Cortesi AG, Schneckenackerstrasse 8, 8200 Schaffhausen, Tel. 052 643 33 60 GVS Landi AG, Gennersbrunnerstrasse 61, 8207 Schaffhausen, Tel. 052 631 17 77 Ott Gemüsekulturen, Hansrorenstrasse 6, 8254 Basadingen, Tel. 052 657 39 39

Gärtnerei Kipper AG, Stäge, 8594 Güttingen, Tel. 071 695 21 65 FERTIGGERICHTE Ostschwiizer Frites, KADI AG, Kühl- und Tiefkühlprodukte Thunstettenstrasse 27, 4901 Langenthal, Tel. 062 916 05 00 DETAILLISTEN mit Culinarium-Produkten

Grob Gemüse- und Landbau Im Bodenacker, 8255 Schlattingen, Tel. 052 646 40 00

Chäs Graf beim Rathaus, Oberstadt 1, 8260 Stein am Rhein, Tel. 052 741 22 61

Gemüsezentrale Tägerwilen AG Konstanzerstrasse 54, 8274 Tägerwilen, Tel. 071 666 62 82

Metzgerei Martin Schwarz, Hauptstrasse 64, 8274 Tägerwilen, Tel. 071 669 11 33

Rathgeb BioLog AG, Rohräcker, 8476 Unterstammheim, Tel. 052 744 00 00

Metzgerei Bolliger, Schlemmerzentrum Hauptstrasse 60, 8280 Kreuzlingen, Tel. 071 672 41 12

Gunterswiler AG, Lindenstrasse 22, 8500 Frauenfeld, Tel. 052 723 30 30

Molkerei Peter Kaufmann Sonnhaldenstrasse 5, 8370 Sirnach, Tel. 071 966 11 04

Steffen-Ris Fenaco Genossenschaft, Oberwiesenstrasse 126, 8500 Frauenfeld, Tel. 052 725 25 00

Chäsi Pfyn, Hauptstrasse 4, 8505 Pfyn, Tel. 052 765 12 74

Landi Hüttwilen, Im Winkel 4, 8536 Hüttwilen, Tel. 052 748 00 44

Schlaraffenland, Zürcherstrasse 203, 8500 Frauenfeld, Tel. 052 722 21 11

Egger Gemüsebau, Wertbühl 6, 8575 Bürglen, Tel. 071 633 15 37

Chäsgnuss und meh, Bahnhofstr. 25, 8580 Amriswil, Tel. 071 411 55 75

René Meier, Obst und Gemüse Amriswilerstrasse 36, 8589 Sitterdorf, Tel. 071 422 15 16

Chäs Renz, Rathausstrasse 10, 8570 Weinfelden, Tel. 071 622 24 93

Peter Knup AG, Obst- & Beerenhandel, 8593 Kesswil, Tel. 071 463 17 24

Gourmet Helg, Alleestrasse 52, 8590 Romanshorn, Tel. 071 463 13 61

Tobi Seeobst AG, Ibergstrasse 28, 9220 Bischofszell, Tel. 071 424 72 27 Öpfelfarm, Monika & Roland Kauderer Olmishausen 18, 9314 Steinebrunn, Tel. 071 470 01 23 Stüdle Gemüsekulturen, Staubishub 5, 9315 Winden, Tel. 071 477 21 02

SYMBOLERKLÄRUNGEN

Gamper Gemüsekulturen, Hauptstrasse 4, 9507 Stettfurt, Tel. 052 376 12 57

kleines Angebot in der Gastronomie

EIER

mittleres Angebot in der Gastronomie

Eugster Eier AG, Schulstrasse 11A, 8362 Balterswil, Tel. 079 404 82 35

grosses Angebot in der Gastronomie

Stephan Beutter, Unt. Birnstiel, 9225 Wilen-Gottshaus, Tel. 071 422 52 31

Gemeinschaftsgastronomie

GEBÄCK, MEHL, SPÄTZLI UND TEIGWAREN Bonvita AG, Hofwisenstrasse 15, 8260 Stein am Rhein, Tel. 071 846 85 13

natürlich & ausgewogen (weniger Fett, Salz, Zusatzstoffe) Gewinner der Culinarium-Krone 2015

SERVICE | 99


Tr채gerverein Culinarium Rheinhofstrasse 11 CH-9465 Salez Tel. +41 (0)58 228 24 60 info@culinarium.ch www.culinarium.ch

GENIESSEN HEISST, WISSEN WOHER.

GENUSS AUS DER REGION

Culinarisch! 2015/16  
Culinarisch! 2015/16  

Das Magazin Culinarisch! wird jährlich vom Trägerverein Culinarium herausgegeben. Es enthält Reportagen und Informationen über zahlreiche re...

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