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2017/18

CULINARISCH! DAS MAGAZIN FÃœR REGIONALEN GENUSS

GENUSS AUS DER REGION


Liebe Geniesserinnen, liebe Geniesser Nachhaltigkeit? Als mir das CULINARIUM-Team zuerst das Leitthema für dieses Magazin vorschlug, war ich überrascht und ganz ehrlich gesagt etwas enttäuscht. Nachhaltigkeit ist in den letzten Jahren zu einer ziemlich beliebigen Worthülse geworden. Im Gegensatz dazu ist für mich die Regionalität, für die unser Trägerverein CULINARIUM steht und seit 17 Jahren arbeitet, viel lebendiger und auch wirkungsvoller: Sie schafft Wertschöpfung, dort wo das Produkt herkommt, sie ermöglicht kurze Transportwege und sie steht für überzeugende Qualität, die man gerne kauft und weiterempfiehlt. Das alles erzeugt ein starkes Gefühl der Identität – falls das, was man hier konsumiert auch richtig gut ist.

IMPRESSUM Herausgeber: Trägerverein Culinarium, Rheinhofstrasse 11, 9465 Salez Telefon 071 552 13 30 www.culinarium.ch Redaktion: Daniel Luther, Urs Bolliger Freie Journalistin: Cécile Alge Layout: Daniel Luther Titelbild: Daniel Luther Fotos: Daniel Luther, fotolia.de, Cécile Alge Archiv Trägerverein Culinarium, Druck: Rüesch Druck AG, Rheineck Auflage: 27 000 Exemplare Die Wiedergabe von Artikeln und Bildern, auch auszugsweise oder in Ausschnitten, ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Redaktion gestattet.

Regionalität ist nachhaltig Wenn man sich ernsthaft mit dem Begriff Nachhaltigkeit auseinandersetzt, wird einem klar, dass Regionalität viele der Forderungen für nachhaltiges Handeln in einer sehr konkreten Art und Weise umsetzt. Uns allen, die wir das Privileg haben auf dem Land zu leben, ist aus persönlicher Erfahrung bewusst, dass man nur ernten kann, wenn man sät, und dass ein Obstgarten, ein Weinberg oder eine Alp nur möglich sind, wenn genügend Menschen nicht nur für sich schauen, sondern auch für die zukünftigen Generationen. Die ursprüngliche Definition von Nachhaltigkeit ist einfach: Wir alle handeln und entscheiden so, dass auch unsere Nachkommen dieselben Ressourcen und Perspektiven für ein gutes Leben haben, wie wir. Das klingt vernünftig und eigentlich unverhandelbar, doch allzu viele Akteure und Aspekte des heutigen Lebens halten sich nicht mehr an diesen Vertrag zwischen den Generationen. Deshalb spüren immer mehr Menschen ein wachsendes Unbehagen über das kurzsichtige Verhalten ihrer Zeitgenossen. Sie stellen sich die ungewisse Frage: In was für einer Welt werden unsere Kinder und Enkel leben müssen? Von der Idee zur Wirkung Regionalität, wie sie der Trägerverein CULINARIUM mit viel Arbeit und optimistischem Engagement fördert und ermöglicht, macht aus der abstrakten Idee der Nachhaltigkeit einen mit allen Sinnen erfahrbaren Wert. Regionale Produkte riechen gut, schmecken gut und sie sind die vernünftigste Wahl. Wenn wir es auch 2017 schaffen, die Konsumentinnen und Konsumenten quasi beim ersten Biss mit Genuss aus der Region zu überzeugen, dann lohnt sich der enorme Aufwand für Qualitätssicherung, Zertifikate, Öffentlichkeitsarbeit und kulinarische Angebote, die geschätzt und genutzt werden. So wird unsere Arbeit umso sinnvoller und nachhaltiger. Ich wünsche Ihnen spannende Einsichten und viel Vergnügen beim Anschauen und Lesen.

Walter Müller, Nationalrat Präsident Trägerverein Culinarium

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GENUSS AUS DER REGION 2

Editorial & Impressum

GENUSS AUS DER REGION

CULINARIUM 4 8 12 16 20 22 23

Die CULINARIUM-Idee ist nachhaltig! Vier Beispiele aus dem CULINARIUM-Land AOP & IGP – Starke Marken für wertvolle Vielfalt Veranstaltungen rund um regionalen Genuss Raul Osorio – CULINARIUM-König 2017 Probiererli-Touren in Rapperswil und Wil Culinarische Wochen

BIER 24 Regionalbier hat Zukunft! FLEISCH & GEFLÜGEL 26 36

Fleisch nachhaltiger nutzen Innere Werte: Wie die Bratwurst gewürzt wird

MILCH & KÄSE 38

Milchkrise – Die Chancen der Ostschweiz

GASTRONOMIE 50

CULINARIUM-König 2017 – Burg in Au

LAND & LEUTE 62

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Aus der Region – für die Region: Ein Gespräch mit Regionalpionier Lorenz Kreis Portrait: Genussfee Ewa Kressibucher Ausgezeichnete CULINARIUM-Produzenten Nachhaltiges Einkaufsvergnügen: Regionale Märkte «Vo Puur zu Puur»/Ferien auf dem Bauernhof

WEIN 74 Nachhaltiger Weinbau mit PIWI-Weinen 78 Portrait: Weinhandwerker Ralph Heule 84 Es regnet Medaillen ! Prämierte St. Galler Weine GETRÄNKE 85 Regionaler Trinkgenuss SERVICE 88 98

Adressverzeichnis aller CULINARIUM-Partner Willkommen im CULINARIUM-Club!

Werden Sie Fan von CULINARIUM www.facebook.com/Culinarium.GenussausderRegion

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NACHHALTIGKEIT

Regional, saisonal, ganz normal CULINARIUM startete im Jahr 2000 mit einer einfachen Idee: Lebensmittel, die vor unserer Haustür produziert werden, haben viele wertvolle Vorteile, aber sie werden zu wenig geschätzt. Es soll wieder ganz normal werden, dass man saisonal und regional einkauft. 17 Jahre später ist Regionalität eines der wichtigsten Argumente im Detailhandel und in der Gastronomie.

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pätestens Ende der 1990er-Jahre erkannten immer mehr weitsichtige Menschen aus der Ostschweizer Landwirtschaft, Gastronomie, Verwaltung und Politik die Risiken der Marktöffnung und Globalisierung, insbesondere nahe der Grenze und in den wirtschaftlichen Randregionen. Fallende Zollschranken, internationale Freihandelsabkommen und dadurch immer billigere Importe entwickelten sich zu einer existenzbedrohenden Konkurrenz von regionalen Produzenten und allen Branchen, die damit verbunden sind. Vom kleinen Alpbetrieb bis zur Grosskäserei. Es war höchste Zeit für mehr Wertschätzung und Wertschöpfung in der heimischen Landwirtschaft. Probleme, aber auch Chancen! Die CULINARIUM-Gründer erkannten in diesen Veränderungen von Anfang an auch Chancen. Sie formulierten eine Aufgabe und ein Ziel: Der Trägerverein CULINARIUM begeistert die einheimische Bevölkerung und Gäste für regionale Produkte, eine bewusste saisonale Ernährung im Einklang mit den Jahreszeiten und die kulinarischen Traditionen und Spezialitäten der Ostschweiz. Was heutzutage als Idee ganz selbstverständlich scheint, wirkte damals als Zielsetzung für viele idealistisch und wurde sogar als unrealistisch oder utopisch kritisiert.

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Erfolgreiche Arbeit Im Jahr 2017 ist der Trägerverein mit seiner nachhaltigen Philosophie eine erfolgreiche Bewegung mit über fünfhundert Mitgliedern aus Landwirtschaft, Lebensmittelproduktion, Gastronomie und Tourismus. Sie alle profitieren nicht nur vom bekannten und vertrauenswürdigen Gütesiegel mit der goldgelben Krone, sondern auch von einem vitalen und weitgespannten Netzwerk, das ihre Informations- und Lieferwege stark verkürzt und vereinfacht. Heute bietet CULINARIUM seinen Mitgliedern zunehmend professionelle Unterstützung bei Marketing, Medien-

arbeit und Online-Präsenz. Der Trägerverein entwickelt sich konsequent zur spezialisierten Multimedia-Agentur, weiter, welche die Bedürfnisse ihrer Kunden von Grund auf kennt und entsprechend massgeschneiderte Lösungen anbieten kann. Profil & Vertrauen Entscheidend zum Erfolg der Idee trug der sorgfältige Aufbau eines starken Labels mit unverwechselbarem Profil bei. Die goldgelbe Krone schafft nachhaltig Vertrauen und funktioniert offensichtlich als wirkungsvolles Argument für die Konsumentinnen und Konsumenten. Von Anfang an war allen klar: Ver-

Regionalität in einer überzeugenden Form: Überlegt zubereitet und beeindruckend stilvoll angerichtet an der CULINARIUM-Genussakademie 2017.


GENUSS AUS DER REGION GENUSS AUS DER REGION

Wir ermöglichen nachhaltige Wertschöpfung für Produkte aus der Region. Ein prominentes Beispiel ist Rheintaler Ribelmais.

lässlichkeit und Vertrauen sind entscheidend für den Erfolg. Das blumigs­­te Marketing bringt beim Thema Genuss nichts, wenn das Produkt nicht überzeugt. Deshalb ist es für den Trägerverein CULINARIUM eine zentrale Aufgabe, eine professionelle Infrastruktur für die vertrauenswürdige Zertifizierung von Produkten und Dienstleistungen aufzubauen. Unser umfassendes und anspruchsvolles Programm lässt sich heute auf praktisch alle Lebensmittelkategorien anwenden. Das Spektrum der mit der Krone ausgezeichneten Regionalspezialitäten umfasst Käse, diverse Milchprodukte (z.B. Rahm, Butter, Jogurt), Fleisch und Fleischprodukte, Geflügel, Fisch (Wildfang und Zucht), Mehle, Teig- und Backwaren, Gemüse und Früchte, Eier, Honig, Pflanzenöle, ­Sirup, Konfitüre, Teemischungen, Mineralwasser, Wein, Bier, Most, Edel­ brände, sowie Geschenkkörbe und vielfältige Gastronomie-Angebote.

Ein starkes Indiz für die hohe Qualität dieser regionalen Erzeugnisse sind die vielen Auszeichnungen, mit denen CULINARIUM-Betriebe und ihre Produkte Furore machen. Auch 2017 regnete es geradezu Preise und Medaillen an nationalen und internationalen

«Wir setzen uns ein für regionale Produkte, saisonale Ernährung und die wunderbare Vielfalt der Ostschweizer Kulinarik!» Wettbewerben für Käse, Fleisch, Naturöl, Brände oder Wein (Seite 68 und 84). Regionalmarken geniessen Vertrauen Eine repräsentative Umfrage des Schweizer Bundesamts für Landwirtschaft hat 2015 ergeben, dass Regionalmarken einen hohen Bekanntheits-

grad geniessen und bestätigt, dass die intensive Öffentlichkeitsarbeit des Trägervereins CULINARIUM Früchte trägt. Immerhin 62 Prozent der befragten Ostschweizer Konsumenten kennen die goldgelbe Krone. Damit erreicht CULINARIUM sogar eine noch höhere Bekanntheit als andere Regionallabels. Die erfolgreichste Regionalmarke in der Schweiz ist das MIGROS-Programm Aus der Region. Für die Region (AdR). Sage und schreibe 97 Prozent der Befragten kennen und schätzen diese Marke. Der Trägerverein CULINARIUM kooperiert seit 2003 mit der Genossenschaft MIGROS Ostschweiz und seit 2006 mit der Genossenschaft MIGROS Zürich. Heute sind alle Produkte in Ostschweizer und Zürcher Filia­len, die das AdR-Label tragen, von CULINARIUM zertifiziert. Diese vertrauensvolle Aufgabe erfüllt für uns die unabhängige Firma ProCert AG mit Sitz in Bern. | 5


Wildromantisch, aber keine Wildnis mehr: Viele der einzgartigen Landschaften der Ostschweiz sind geprägt von der regionaltypischen Bewirtschaftung.

Regionalität muss einfach gut sein Im Rückblick erkennen wir, dass unsere Anliegen vor allem dann wahrgenommen wurden, wenn sie mit überzeugenden Beispielen erklärt wurden – oder noch besser, wenn diese Beispiele gut schmecken. CULINARIUM setzt sich deshalb ein für ein möglichst vielfältiges und professionelles Angebot von Produkten und Dienstleistungen rund um Kulinarik, Gastronomie und Tourismus. Die wichtigsten sind: • Culinarische Wochen, z.B. Frühlings- oder Herbstwochen in diversen Ostschweizer Regionen (Seite 23) • Kulinarische Veranstaltungen, wie die Genussakademie in St. Gallen, St. Galler Weinspitzen, Regionalmärkte und Club-Event • Mit der CULINARIUM-Seite für Geniesser im TAGBLATT-Regionalzeitungsverbund, die im wirkungsvollen Panoramaformat erscheint, erreichen 6 |

wir monatlich fast 270000 Leserinnen und Leser mit unseren Ideen und Informationen rund um das Thema Regionaler Genuss. Die Kombination aus Öffentlichkeitsarbeit, stimmungsvollen Anlässen und überzeugenden kulinarischen Erlebnissen – beispielsweise als Teilnehmer an der Genussakademie oder beim CULINARIUM-Club – entwickelte spürbare Wirkung. Das Thema Regionalität etablierte sich nachhaltig in der Ostschweiz und bekam eine genussvolle Bedeutung für die Menschen. Neue Aufgaben Vieles hat sich seit der Gründung des Trägervereins vorteilhaft entwickelt: Landwirte und Produzenten profitieren vom wachsenden Bewusstsein der Kunden und der steigenden Nachfrage für Regionalprodukte. Für die Grossverteiler gehört dieser Sektor seit einigen Jahren zu den wichtigsten Wachstumsbereichen und ihr Engagement wird zusätzlich belohnt durch eine positive Wahrnehmung bei der Kundschaft. Ein guter Gradmesser

dafür sind die auflagenstarken Wochenzeitungen der beiden grössten Detailhändler. Stimmungsvolle und appetitliche Geschichten rund um

«Wenn das Produkt, das Essen oder der Service nicht überzeugt, nützen auch goldgelbe Krönchen nichts! Die CULINARIUMIdee lebt nur, wenn die Qualität der Angebote stimmt und das ernsthafte Engagement der Beteiligten spürbar bleibt » regionale Produzenten, Produkte, Traditionen und Spezialitäten dürfen in keiner Ausgabe fehlen. Wir finden das wunderbar! Auch unsere Partner in der Gastronomie freuen sich über eine zunehmend besser informierte Kundschaft, die Saisonalität und Regionalität schätzt, und


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GENUSS AUS DER REGION

Unser Herz schlägt für Regionalität!

auch bereit ist, den Mehrwert zu bezahlen, wenn er qualitativ überzeugt. Doch bei allem Wohlwollen und Interesse der Menschen ist etwas ganz klar: Wenn das Produkt, das Essen oder der Service nicht überzeugt, nützen auch goldgelbe Krönchen nichts! Die CULINARIUM-Idee lebt nur, wenn die Qualität der Angebote stimmt und das ernsthafte Engagement aller Beteiligten spürbar bleibt. Regionalität ist nachhaltig Viele Menschen machen sich heute Gedanken über eine erstrebenswerte Zukunft und vernünftige Wege dorthin. Ein Schlüsselwort in diesem Zusammenhang ist Nachhaltigkeit. Dieser Begriff wird heute oft leichtfertig verwendet. Die Bedeutung des Begriffs war ursprünglich keineswegs beliebig: Nachhaltiges Handeln bedeutet, dass die nächsten Generationen mindestens dieselben Grundlagen und Perspektiven wie wir haben! Das klingt zwar selbstverständlich, aber Tatsache ist, dass in vielen Bereichen die Ressourcen unvernünftig ver-

schwendet werden. Wir haben erkannt, dass sich der Begriff Nachhaltigkeit wie ein roter Faden durch unsere Arbeit zieht. Wir sind überzeugt, dass konsequente Regionalität ein wichtiger Schritt in eine nachhaltigere Zukunft ist. Kurze Transportwege und damit verbunden frische, reife und geschmackvolle Produkte sind nicht nur energetisch, sondern auch kulinarisch ein starkes Argument für die Region. Dazu kommt die Wertschöpfung, also Arbeitsplätze und Verdienstmöglichkeiten. Es schafft Vertrauen, wenn die Pflanzen und Tiere, die wir essen, vor unserer Haustüre produziert werden. Nachhaltigkeit funktioniert nicht ohne Vertrauen – vom Konsumenten zum Produzenten oder Gastgeber, aber auch umgekehrt. Denn wenn nachhaltiges Verhalten vom Konsumenten nicht belohnt wird, lohnt es sich nicht. Der Trägerverein CULINARIUM setzt sich dafür ein, dass sich die kulinarische Ostschweiz zu einem Vorbild für den nachhaltigen Umgang mit Ressourcen entwickelt.

Der Trägerverein CULINARIUM begeistert Einheimische und Gäste für regionale Produkte, und schafft das Bewusstsein für eine gesunde und genussvolle Ernährung im Einklang mit den Jahreszeiten. Wir setzen uns aus tiefer Überzeugung und mit Erfolg für die Wertschätzung regionaler Produkte in Gastronomie und Haushalt ein. CULINARIUM ist ein vom Bund anerkanntes Gütesiegel, hinter dem heute über 500 Gastronomen und Produzenten stehen, die zusammen mehr als 2000 regionale Produkte herstellen und anbieten. Was die Krone bedeutet Wer sich heute im Laden, auf dem Markt oder im Restaurant für CULINARIUM-Produkte ent­scheidet, dem garantiert die goldgelbe Krone: • hochwertige landwirtschaftliche Produkte aus der Region • Wertschöpfung und Arbeitsplätze in der Region • kurze Transportwege mit allen Vorteilen für Frische, Qualität und Genuss. • unabhängige Kontrollen und seriöse Produktezertifizierung • dass mindestens 80 Prozent der Zutaten aus der Region stammen.

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NACHHALTIGKEIT

Vier Beispiele für nachhaltiges Handeln im CULINARIUM-Land Nachhaltigkeit ist eine wichtige, aber eben auch eine abstrakte Idee. Man kann sie leicht ignorieren oder abwerten. «Beliebig, unklar, ausgelutscht», sind typische Ausreden, um sich nicht näher damit zu beschäftigen. Wir stellen deshalb konkrete Beispiele aus dem CULINARIUM-Land vor, die zeigen, wie nachhaltiges Denken und Handeln in der Ostschweiz aussieht.

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er Trägerverein CULINARIUM setzt sich seit seiner Gründung im Jahr 2000 mit leidenschaftlicher Überzeugung dafür ein, dass das Bewusstsein wächst, wie hochwertig und vielfältig die Nahrungsmittel sind, die in der Ostschweiz produziert werden und wie wichtig es ist, dass wir der Wertschöpfung vor unserer Haustür Sorge tragen. Was uns seit einiger Zeit zusätzlich beflügelt ist eine Einsicht weit über die Region hinaus: Denn konsequente Regionalität ist einer der vernünftigen Wege für den nachhaltigen Umgang mit den begrenzten Ressourcen dieser Welt. Dass immer mehr Menschen in der Schweiz diese Sicht teilen und auch entsprechend wählen und handeln, wenn Ihnen qualitativ überzegende und vertrauenswürdige Angebote gemacht werden, zeigt eine aktuelle Studie der Hochschule St. Gallen (HSG) mit dem Titel Was ist Herkunft wert? Die Autoren kommen zum Schluss: Regionalprodukten wird heute eine hohe Wertschätzung und viel Vertrauen entgegen gebracht. Über 80 Prozent der Befragten beurteilen Regionalprodukte positiv. Die Schweizer Konsumenten seien bereit, 20 bis 30 Prozent mehr zu bezahlen als für vergleichbare Produkte ohne regionalen Bezug. Regionalität schafft Möglichkeiten für 8 |

nachhaltiges Handeln auf allen Ebenen. Dafür gibt es bereits heute viele starke Beispiele, die uns oft gar nicht bewusst sind. Im CULINARIUMLand wird schon eine ganze Weile nachhaltig gedacht und gehandelt. Rüeblireich: St. Galler Rheintal Die Entwicklung von der wirtschaftlich benachteiligten Randregion zu einem der wichtigsten Gemüseanbaugebiete der Schweiz ist eine regionale Erfolgsgeschichte. Die natürlichen Bedingungen waren seit jeher vorteilhaft.

Das Schwemmland des Alpenrheins und seiner Zuflüsse ist fruchtbar, das föhnige Voralpenklima mild und wüchsig. Diese glückliche Fügung wurde über Jahrhunderte genutzt für den Anbau von Wein, Obst, Getreide und Gemüse. Genug für die Selbstversorgung, aber in der Regel zu wenig für Wohlstand. Die Milchkrise in den 1920er-Jahren zwang viele Familien und Betriebe zu einer Neuorientierung. Man begann den Wert der fruchtbaren Böden mit anderen Augen zu sehen.

Rüebli für die Schweiz. Weitsichtige Landwirte haben viel Wertschöpfung ins Rheintal geholt.


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Alles richtig gemacht! Durch geschickte Planung entstand in der Region Werdenberg mehr natürlicher Lebensraum und mehr Kulturland.

Konservenhersteller entdeckten das Rheintal als ideales Anbaugebiet. Erbsen (poisverts/«Poawärli») und Bohnen wurden für Unternehmen wie Hero, Roco und Bischofszell (Bina) angebaut. In den 1960er-Jahren änderte sich die Ausgangslage erneut. Die internationale Konkurrenz verschärfte sich, der Anbau musste optimiert werden. Im Rheintal probierte und perfektionierte man die Mechanisierung der Ernte und aus purer Notwendigkeit auch die Bündelung der Kräfte. Ein nachhaltig erfolgreiches Beispiel dafür sind die VertragsproduzentenGemeinschaft VPG und die Müller Azmoos AG in der Gemeinde Wartau, die im Lauf der letzten Jahrzehnte gewaltige Lagerräume und ein ausgefeiltes Logistikkonzept für rund 120 Produzenten aus dem Rheintal geschaffen haben. Die natürlichen Ressourcen der Region werden hier gebündelt und erfolgreich auf den Markt gebracht: Hauptsächlich Karotten, Kartoffeln,

Spinat und Chicorée. Daneben natürlich auch die traditionellen Spargeln. Auf den Dächern der riesigen Lagerhäuser produziert zudem seit 2013 eine der grössten Solaranlagen der Ostschweiz Strom für 250 Haushalte. Dieses kommerziell erfolgreiche Projekt entspricht vielleicht gefühlsmässig nicht den Klischeevorstellungen für Regionalität, aber es ist ein funktionierendes Beispiel für nachhaltige Wertschöpfung in der Region. Die wunderbar aromatischen Kartoffeln und Spargeln aus den reichen Sandböden des Alpenrheintals sind in der ganzen Schweiz erhältlich im Detailhandel und zum Glück für Gourmets auch in den diversen Hofläden zwischen Sargans und St. Margrethen sowie bei zahlreichen qualitätsbewussten Gastronomen. Beispielhafte Renaturierung Die Renaturierung von Fliessgewässern und die Interessen der Landwirt-

schaft haben sich in der Schweiz zu einem scheinbar unvereinbaren Gegensatz hochgeschaukelt. Eine Renaturierung bedeutet nämlich grundsätzlich mehr Platz für das Gewässer, damit es gewappnet ist für die massiven Hochwasser, die sich als Folge der Klimaerwärmung in Zukunft wahrscheinlich häufiger ereignen werden. Darüber hinaus kann ein Fliessgewässer mit mehr Lebensraum seine ökologischen Funktionen wieder besser erfüllen. Die damit verbundenen Aufweitungen beanspruchen unter den beengten Schweizer Raumverhältnissen in der Regel Kulturland. Konflikte sind damit vorprogrammiert! Die Renaturierung des Werdenberger Binnenkanals ist ein wegweisendes Beispiel dafür, wie sich die Ansprüche von Ökologie und zeitgemässer Landwirtschaft auf konstruktive Weise vereinbaren lassen. Auf rund einem Kilometer Länge wurde der schnurgerade, durchschnittlich zehn Meter breite | 9


Aus ungenutzten Äpfeln entsteht dank zwei engagierten jungen Männern ein hochwertiges regionales Produkt mit einer inspirierenden Geschichte.

Werdenberger Binnenkanal zwischen der ARA Buchs und dem Ochsensand zurückgebaut. Die Aufschüttung ergibt rund zwei Hektar hochwertiges Kulturland, das wieder landwirtschaftlich genutzt werden kann. Im angrenzenden Auwald entstand hingegen ein natürlich anmutender Flusslauf mit ausgedehnten Flachufern. An manchen Stellen ist der neue Bach üppige 60 Meter breit. Der ökologische Mehrwert gegenüber dem monotonen Kanal ist auch für Laien leicht nachvollziehbar. Nicht nur für Marc Mächler, Baudirektor des Kantons St. Gallen, ist diese Renaturierung ein Vorzeigeprojekt für die ganze Ostschweiz. Durch umsichtige Planung ist nachhaltiger Mehrwert auf mehreren Ebenen gelungen und ein Interessenkonflikt liess sich vorbildlich lösen. Projekt Gartengold Leonhard Wilhelmi und Albert Gebhardt hatten ihre nachhaltige Idee beim Joggen. Überall in der Stadt St. Gallen lagen im Spätsommer reife 10 |

Äpfel auf dem Boden, und niemand schien sich darum zu kümmern. Diese unverständliche Verschwendung irritierte die beiden Wirtschaftsstudenten von der Hochschule St. Gallen sehr! Es musste doch einen lohnenden Weg geben, all diese wunderbaren Äpfel zu verwerten! Leonhard und Albert liessen diese Herausforderung gedanklich reifen und entwickelten daraus schliesslich ein regionales und kulinarisches Projekt mit einer starken sozialen Komponente. 2013 gründeten sie Gartengold. Ihre Unternehmensidee lässt sich in drei Punkten zusammenfassen: 1. Ungenutztes Obst aus privaten Gärten wird geerntet und verwertet. 2. Für Menschen mit Handicap ergibt sich eine fair bezahlte und sinnvolle Arbeit. Natürliche Partner sind soziale Unternehmen wie die Valida in St. Gallen oder der HPV in Rorschach. 3. Apfelsaft with a mission ist dank Zusammenarbeit mit Profis wie die Mosterei Kobelt in Marbach ein hochwertiges regionales Produkt.

Die professionelle Umsetzung als Marke Gartengold ist ein inspirierendes Beispiel, wie sich soziales Engagement und Wertschätzung für die natürlichen Ressourcen der Region als ökonomisch funktionierendes Projekt umsetzen lassen. Dass eine so runde Idee auch noch gut aussieht und hervorragend schmeckt, macht Gartengold zu einem glänzenden Lehrbeispiel für nachhaltiges Denken. Auf www.gartengold.ch werden übrigens auch 2017 so genannte Baumspender gesucht. Der Beelong-Indikator Die Idee schwirrte schon länger herum, doch die Hotelfachschule Lausanne (EHL) hat sie auf den Punkt gebracht, ihr Flügel verliehen und einen einprägsamen Namen gegeben: Das Projekt heisst Beelong und ist ein ökologischer Indikator für Lebensmittel. Das Logo ist eine farbige Biene, die man bald häufiger sehen wird in der Schweizer Gastronomie. Zur Motivation ihres Unternehmens, das aus einer Studienarbeit an der EHL.


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Die Biene ist ein starkes Symbol für nachhaltiges Verhalten: In der Gastronomie gibt es viele Ebenen und Chancen, um nachhaltiger zu handeln.

entstand, schreiben die Gründer Charlotte de La Baume und Mathias Faigaux: «Im Jahr 2050 werden wir fast 10 Milliarden Menschen auf dem Planeten sein, die es zu ernähren gilt. Die Art und Weise, wie wir heute die natürlichen Ressourcen der Erde nutzen und gefährden, stellt dieses Ziel in Frage. Ob Produktion, Verarbeitung oder Transport, die ökologischen Auswirkungen von Lebensmitteln sind noch wichtiger als die des Verkehrs. Wir müssen also durch nachhaltigeren Konsum handeln!» Die jungen Gastronomen haben rasch erkannt, dass es bei ihren Kolleginnen und Kollegen in der Regel nicht am Problembewusstsein oder am Willen fehlt, sondern an der Information. Die Herausforderung besteht darin, die wesentlichen Informationen über den ökologischen Fussabdruck eines Lebensmittels zu definieren und die Kriterien festzulegen, die dafür sinnvoll, mess- und vergleichbar sind. Man orientierte sich dabei an den Bewertungssystemen für Ernährung und Energieverbrauch.

Der Beelong-Indikator beurteilt die den «Fussabdruck» von Lebensmitteln in fünf Kategorien und mit sieben Noten von A (hervorragend) bis G (katastrophal). Mit diesem Raster lassen sich einzelne Lebensmittel, ein Gericht oder sogar der ganze Einkauf eines Restaurants beurteilen. Was gibt gute Noten? Herkunft: Möglichst lokale oder regionale Produkte. Jahreszeit: Bewusste Nutzung des saisonalen Angebots.

Produktion: Nachhaltige, umweltfreundliche und sozial verträgliche Produktionsweisen. Anerkannte Label erleichtern die Bewertung. Klimat/Ressourcen: Verzicht auf CO2intensive Produktionsweisen und problematische Produkte (z.B. Palmöl), reduzierter Konsum tierischer Proteine. Verarbeitung: Die virtuose Verwendung frischer, roher und vernünftig verpackter Produkte, Sparsamkeit, minimaler Abfall, gute Vorratshaltung. Alle Details auf www.beelong.ch

Der Beelong-Indikator beurteilt fünf Kategorien.

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NACHHALTIGKEIT

AOP/IGP: Vielfältige Chancen für nachhaltige Entwicklung Die Qualitätszeichen AOP (Appellation d'origine protégée) und IGP (Indication géographique protégée) sind nachhaltige Errungenschaften für Landwirtschaft, Gastronomie und Tourismus. Herkunftsgeschützte Produkte ermöglichen existenzsichernde Wertschöpfung in wirtschaftlichen Randregionen, erhalten Traditionen und Kulturlandschaften und damit auch jene Vielfalt, die die Schweiz so lebenswert und attraktiv macht.

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er an einem schönen Frühlingstag auf einem Bänkli unter einem alten Kirschbaum sitzt, zufrieden in den blauen Himmel blinzelt und sich über die Blütenpracht freut, der erlebt die vielleicht schönste Seite von nachhaltigem Denken. Vor achtzig Jahren hat jemand diesen Baum gepflanzt und ihn über viele Jahre gehegt. Wohl im Bewusstsein, dass er auch noch lange nach seinem Tod jemandem Schatten spenden und eine Ernte ermöglichen wird. Auf diese Idee kam der freundliche Vorfahre ziemlich wahr-

scheinlich durch die Erfahrung eines blühenden alten Kirschbaums, den wiederum seine nachhaltig denkenden Ahnen gepflanzt hatten. Ein Kirschbaum ist – wie jeder Baum – ein starkes Bild für Nachhaltigkeit. Wer einen Baum pflanzt, kann nicht damit rechnen, dereinst seine Früchte zu ernten oder mit seinem Holz zu heizen. In einer Gemeinschaft, die über Generationen in einer Region lebt, ist es vernünftig, diesen Beitrag für seine Nachkommen zu leisten, so wie es unsere Vorfahren für uns getan haben.

Starke geschützte Marken wie Sbrinz AOP sind wertvolle Wirtschaftsfaktoren für Randregionen.

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Weshalb Bäume pflanzen? Doch diese grundlegende menschliche Erfahrung ist heute in vielen Teilen der Welt nicht mehr selbstverständlich. Je mobiler, städtischer und internationaler die Menschen leben, desto weniger wichtig wird nachhaltiges Verhalten. Wenn man es sich leisten kann, ist heute fast alles fast jederzeit verfügbar. Wie und wo man es produziert, verliert hingegen an Bedeutung. Wenn man alle paar Jahre von einer Metropole in die andere zieht, wie das heute Millionen von Wirtschaftsnomaden tun, dann verliert man den Sinn für das Pflanzen von Bäumen. Für wen? Weshalb? Dieser moderne, entwurzelte Lebensstil stellt nachhaltiges Denken stark in Frage, aber er hat gleichzeitig auch das Bewusstsein dafür geschärft. Die nüchterne Einsicht in die Konsequenzen der Industrialisierung und der Globalisierung für viele landwirtschaftlich geprägte Regionen spielte eine wichtige Rolle bei den Anfängen von geografischen Herkunftsbezeichnungen und Garantien. Das begann schon erstaunlich früh. Herkunft und Traditionen schützen Die Geschichte des ersten Produkts mit einer regionalen Schutzbestimmung begann schon Anfang des 15. Jahrhun-


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Ohne nachhaltiges Denken gäbe es keine Kirschbaumgärten, keine Weinberge, keine Alpweiden und viel weniger Genuss!

derts. Damals erteilte der französische König Karl VI. ein Monopol für die Produktion des beliebten und vielfach kopierten Roquefort-Käses. Schon damals war die Motivation für ein vertrauenswürdiges Siegel, die traditionellen Produzenten vor Nachahmern zu schützen und damit ihren Lebensunterhalt und damit ein ganzes regionales Wirtschaftssystem nachhaltig zu sichern. Ein zweites Anliegen, das heute noch wichtiger geworden ist, war die Gewährleistung von Qualität. 1925 wurde Roquefort das erste Produkt mit einer AOC (Appellation d’origine contrôlée). Im 20. Jahrhundert wurde dieses Konzept zuerst auf den florierenden französischen Weinbau übertragen und 1990 schliesslich auf alle landwirtschaftlichen Produkte. Die EU übernahm diese französische Errungenschaft bereits 1992 als Verordnung zum Schutz von geografischen Angaben und Ursprungsbezeichnungen für Agrarerzeugnisse und Lebensmittel. Seit 1997

gibt es auch in der Schweiz eine AOP/ IGP-Verordnung, die sich stark daran orientiert. Seit 2011 sind Schweizer AOP- und IGP-Produkte in der EU geschützt. AOP/IGP – ein nationales Bedürfnis Die Schweizerische Vereinigung der AOP/IGP wurde 1999 gegründet. Die Vereinigung wird zur Hauptsache von den Branchenorganisationen (z.B. Walliser Raclette AOP oder St. Galler Bratwurst IGP) finanziert, welche ein eingetragenes AOP- oder IGP-Produkt besitzen. Einen Teil der Promotionsaktivitäten finanziert die Eidgenossenschaft im Rahmen der Absatzförderung der Landwirtschaft. Die Gesuche zur Anerkennung als AOP oder IGP bearbeitet das Bundesamt für Landwirtschaft. Die geschützte Ursprungsbezeichnung AOP verlangt, dass Erzeugung und Verarbeitung eines Produkts ausschliesslich in einem präzise definierten

geographischen Gebiet nach einem anerkannten und festgelegten Verfahren stattfinden. Die Qualitätszeichen AOP oder IGP stehen für landwirtschaftliche Erzeugnisse mit einer engen und traditionellen Verbindung zu ihrem Ursprungsgebiet. Es wird also nie Design-Appellationen geben wie eine Olympia-Wurst oder ein Walliser FIFA-Fondue… Wieso nachhaltig? Die Vorteile des Schutzes durch dieQualitätszeichen AOP und IGP werden auf verschiedenen Ebenen wirksam. Diese Label wirken nachhaltig, weil sie den Wert von regionalen Produkten und den Strukturen, die damit verbunden sind, unterstützen, fördern und langfristig sichern. Im besten Fall entsteht dadurch sogar eine Plattform für wirtschaftlichen Erfolg, der weit über die Region hinausreicht. Bestes Beispiel dafür ist Le Gruyère AOP. | 13


33 Schweizer Regionalspezialitäten 1. 2. 3. 4. 5.

L'Etivaz AOP Rheintaler Ribelmais AOP Tête de Moine AOP Gruyère AOP Eau de vie de poire du Valais AOP 6. Sbrinz AOP 7. Formaggio d'alpe ticinese AOP 8. Abricotine AOP 9. Vacherin Mont-d'Or AOP 10. Cardon épineux genevois AOP 11. Walliser Roggenbrot AOP 12. Berner Alpkäse AOP Berner Hobelkäse AOP 13. Munder Safran AOP 14. Vacherin fribourgeois AOP 15. Emmentaler AOP 16. Poire à Botzi AOP 17. Walliser Raclette AOP 18. Werdenberger Sauerkäse AOP Liechtensteiner Sauerkäse AOP Bloderkäse AOP 19. Damassine AOP 20. Zuger Kirsch AOP Rigi Kirsch AOP 21. Glarner Alpkäse AOP 22. Bündnerfleisch IGP 23. Saucisse d'Ajoie IGP 24. Walliser Trockenfleisch IGP 25. Saucisson neuchâtelois IGP 26. Saucisson vaudois IGP 27. Saucisse aux choux vaudoise IGP 28. St.Galler Bratwurst IGP St.Galler OLMA-Bratwurst St.Galler Kalbsbratwurst IGP 29. Longeole IGP 30. Glarner Kalberwurst IGP 31. Zuger Kirschtorte IGP 32. Walliser Rohschinken IGP 33. Walliser Trockenspeck IGP

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Wirtschaftliche Nachhaltigkeit Eine starke, bekannte und qualitativ verlässliche Marke ermöglicht mehr Umsatz und bessere Preise. Das verbessert das Einkommen der Produzenten, Verarbeiter und Dienstleister. Auch die positiven Effekte für die Ausstrahlung, die Wertschätzung und den Tourismus einer Region darf man als ökonomische Vorteile mitrechnen. Soziale Nachhaltigkeit Die strikten Vorgaben zu den Standorten von Produktion und Verarbeitung erhalten und schaffen Arbeitsplätze sowie interessante Nischen für Zulieferer und Dienstleister - und das oft in wirtschaftlichen Randregionen! Nicht zu unterschätzen: Ein verlässliches Angebot von interessanten Lehrstellen und Berufsperspektiven macht eine Region deutlich vitaler. Ökologische Nachhaltigkeit Durch die Konzentration von Produktion und Verarbeitung in einem überschaubaren Gebiet sind die Transportwege kurz. Das bedeutet eine exzellente Energiebilanz und klare Vorteile für die Qualität der Rohstoffe. Der Schutz traditioneller Haltungs- und Anbaumethoden unterstützt zudem die ErhalUnsere Alpen sind eine Kulturlandschaft, die es ohne Milch- und Käseproduktion in dieser Form nicht gäbe.

tung von Kulturlandschaften, die seit Jahrhunderten unser Land prägen und eine wichtige Rolle spielen als Lebensräume für viele Tier- und Pflanzenarten. Das gilt vor allem für Alpweiden, die es ohne Milchwirtschaft und Käseproduktion längst nicht mehr gäbe.


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rum von Festen oder prägen lokale Märkte. Wenn sie über die Region hinaus geschätzt werden, stärkt das auch das Selbstvertrauen in der Region. Einige AOP/IGP-Produkte verlangen traditionelle Anbausorten (z.B. Rheintaler Ribelmais AOP) oder eine spezifische Verarbeitung (z.B. Bloderkäse AOP), die auf diese Weise dank der wieder belebten wirtschaftlichen Relevanz nicht nur in Museen erhalten bleiben, sondern weiterhin zum kulturellen Leben in der Region gehören.

Kulturelle Nachhaltigkeit Manche Lebensmittel sind noch wichtiger für die Identität einer Region als ein schöner Berg oder See. Sie spielen eine zentrale Rolle in Traditionen wie dem Alpabzug oder der Hülschete des Rheintaler Ribelmais, stehen im Zent-

Qualitative Nachhaltigkeit Die hohen Ansprüche für die Erlangung eines zertifizierten Labels führen zu besserer Produktequalität. Da AOP/IGP-Produkte auch als Souvenir oder Geschenk gekauft werden und dadurch eine starke emotionale Bedeutung erhalten, tragen diese Produkte massgeblich zum ausgezeichneten Image von Schweizer Lebensmitteln ausserhalb der Schweiz bei. AOP-Produkte wie Gruyère oder Emmentaler gehören ohnehin zu den wichtigsten Lebensmittelexporten unseres Landes. Das Konzept ist nicht nur nachhaltig, sondern erfolgreich.

AOP: Spezialitäten mit Ursprungsgarantie

21 Produkte sind AOP (Appellation d'Origine Protégée)-registriert. Diese Produkte tragen die geschützte Ursprungsbezeichnung und garantieren somit, dass von den Rohstoffen bis zur Produktion alles aus einer klar eingegrenzten Ursprungsregion stammt. Der Rheintaler Ribelmais AOP zum Beispiel ist eine alte Maissorte, die nur in den St. Galler Bezirken Rheintal, Werdenberg, Sargans, in einigen Bündner Gemeinden sowie im Fürstentum Liechtenstein angebaut wird. Ein weiteres AOPProdukt aus der Ostschweiz ist der Bloderkäse und Sauerkäse AOP. Hergestellt wird er im Toggenburg, Werdenberg und Fürstentum Liechtenstein.

IGP: Spezialitäten mit Tradition

Das IGP (Indication Géographique Protégée)-Zeichen steht für Produkte mit einer geschützten geographischen Angabe. Bisher sind 12 Spezialitäten als IGP in das Bundesregister der AOPIGP eingetragen. Diese Spezialitäten werden im Herkunftsort entweder erzeugt, verarbeitet oder veredelt. Beispielsweise stammt das Fleisch der St. Galler Bratwurst IGP wohl aus der Schweiz, aber nicht zwingend aus dem Kanton St. Gallen.

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CULINARIUM

Genuss-Agenda 2017/2018 Wer sich interessiert für Ostschweizer Kulinarik in all ihren Facetten, auf den wartet in nächster Zeit eine wunderbare Auswahl von Veranstaltungen und Begegnungen.

14. Genussakademie mit Fachseminaren, regionalem Marktplatz und festlichem Gala-Abend Falls Sie für das fast unerschöpfliche Thema Regionalgenuss nur einen Termin frei haben: Reservieren Sie sich den 9. Januar 2018! Der Trägerverein lädt an diesem Tag ein zu einer der wichtigsten kulinarischen Veranstaltungen der Ostschweiz. Es erwarten Sie Innovationsgeist, Genuss und Inspiration in den traditionsreichen Hallen der St. Galler OLMA. Profitieren Sie von unseren Fachseminaren und besuchen Sie den prominent besetzten Marktplatz mit seiner faszinierenden Vielfalt von Produkten und Spezialitäten.

Am stilvollen Galadiner dürfen Sie sich freuen auf viele interessante Menschen und ein regionales Festessen mit exzellenten Vorspeisen- und Dessertbuffets. Die Wahl der CULINARIUM-Könige setzt dem stimmungsvollen und emotionsgeladenen Abend die Krone auf. Nicht verpassen! 14. Genussakademie Dienstag, 9. Januar 2018 Weitere Information auf: www.culinarium.ch

3. St. Galler Weinspitzen Als Parallelveranstaltung der stark besuchten Genussakademie richtet sich diese Produkteschau an Gastronomen, Fachjournalisten und alle Geniesserinnen und Geniesser mit Interesse an St. Galler Wein. In Kooperation mit dem renommierten St. Galler Textilhaus Bischoff präsentiert der Branchenverband St. Galler Wein das hochprofessionelle Schaffen seiner Mitglieder zwischen Bodensee und Zürichsee. Wer die viel versprechende Entwicklung der Schweizer Weinkultur miterleben will, ist hier zur richtigen Zeit am richtigen Ort. 16 |

St. Galler Weinspitzen Dienstag, 9. Januar 2018 Weitere Information auf: www.culinarium.ch


GENUSS AUS DER REGION GENUSS AUS DER REGION

St. Galler Genusstag 2017 Die Ostschweiz ist eine kulinarische Hochburg mit einer Vielfalt an Produzenten, Produkten, Spezialitäten und Traditionen. An diesem Festtag für Regionalgourmets können Sie nicht nur Ihren kulinarischen Horizont erweitern, sondern auch die Menschen kennenlernen, die mit ihrem Idealismus und ihrer Tatkraft das kräftig schlagende Herz der Regionalbewegung sind. Am 16. September verwandelt sich die St. Galler Altstadt in ein Schlaraffenland der Regionalprodukte. Der Frei-

tagabend beginnt mit dem legendären Genussdinner. Am Samstag wartet dann im Herzen der Altstadt ein reichhaltiger Regionalmarkt mit tausend Produkten und feinen Ideen für Ihre Küche – ein Muss für Foodies, entdeckungsfreudige Gourmets und alle, die Freude haben am Geniessen. St. Galler Genusstag 16. September 2017 9 bis 17 Uhr Weitere Information auf: www.stgaller-genusstag.ch

OFFA, OLMA, & Slow Food Market Die CULINARIUM-Produzenten zeigen sich und ihr vielseitiges Angebot an den wichtigsten Food- & Genuss-Messen der Schweiz! An Ständen, auf Marktplätzen und bei Koch-Demos gibt es köstliche Regionalität zum Probieren. Im Frühling bietet die OFFA mit der populären Genussinsel und der Ostschweizer Showküche Gaumenfreuden und Inspiration für alle, die Freude am Kochen und Geniessen haben. An der OLMA wartet der traditionelle

grosse Stand der CULINARIUM-Partner auf Ihren Besuch. Auch am trendigen Slow Food Market in Zürich ist der Trägerverein mit einem attraktiven Gemeinschaftsstand vertreten. 41. OFFA: 19. bis 23. April 2017, St. Gallen 75. OLMA: 12. bis 22. Oktober 2017, St. Gallen Slow Food Market: 10. bis 12. November 2017, Zürich

Tag der offenen Weinkeller Vom 29. April bis am 1. Mai 2017 wird in der Ostschweiz der regionale Wein öffentlichkeitswirksam zum Thema gemacht. An diesem Wochenende öffnen engagierte Weinproduzenten ihre Keller und laden ein zur Degustation ihrer neuesten Jahrgänge. Der Anlass steht unter dem Patronat des Branchenverbandes Deutschschweizer Wein. Für die Organisation im Kanton St. Gallen ist der Branchenverband St. Galler Wein verantwortlich.

Tag der offenen Weinkeller Alle wichtigen Informationen und die Liste aller teilnehmenden Betriebe finden Sie auf: www.offeneweinkeller.ch

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Tag der offenen Alpkäserei Verschiedene Sennereien im Alpstein zeigen am Sonntag, 30. Juli 2017, die Herstellung von Alpkäse und laden die Besucherinnen und Besucher herzlich ein, mehr über das schöne und harte Leben auf der Alp zu erfahren und die Früchte der strengen Sennenarbeit zu probieren. Eine Wanderung im einzigartigen Alpstein und eine Einkehr in einem der zahlreichen Berggasthäuser runden den einmaligen Alpsteintag ab.

Tag der offenen Alpkäserei Sonntag, 30. Juli 2017 Ausführliche Information und die Liste der teilnehmenden Alpkäsereien finden Sie auf: www.appenzell.info

Geführte Bratwurst-Degustationen Nutzen Sie die Chance und lernen Sie die feinste Bratwurst der Welt unter kundiger Anleitung kennen. Für viele St. Galler hat dieses Thema eine fast religiöse Bedeutung. Im Rahmen dieser Veranstaltung haben Sie die einmalige Chance, vier verschiedene St. Galler Bratwürste nach allen Regeln der Kunst zu degustieren. Sozusagen als Beilage erwarten Sie Einsichten in die Geschichte, Zutaten, Rezepte und die Produktion dieser kulinarischen Ikone.

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Geführte Bratwurst-Degustation in St. Gallen zwei Stunden, ganzjährig Detaillierte Information und Buchung auf: www.sg-bratwurst.ch


GENUSS AUS DER REGION GENUSS AUS DER REGION

Textilland Explorer Tour mit Regionalmenü Die Grand Tour of Switzerland von Schweiz Tourismus ist nicht nur bei ausländischen Gästen, sondern auch in der Schweiz auf grosses Echo gestossen. Das hat mehrere Organisationen in der Ostschweiz dazu inspiriert, zwei regionale Anschlussrouten rund um das Thema Textilgeschichte zu kreieren. Entlang dieser Route bieten vier ausgesuchte Gastronomiebetriebe ein spezielles Textilmenü an.

Die Gastronomen haben sich von der international beachteten St. Galler Mode inspirieren lassen und die sprichwörtliche «Spitzenqualität» virtuos auf ihre bewusst regional geprägten Speisekarten übertragen. Information und Buchung auf: www.textilland.ch

5. CULINARIUM-Weihnachtsmarkt St. Gallen Bereiten Sie Freude mit Geschenken aus der Region. Ausgewählte Hersteller und innovative Händler bieten im gemütlich beheizten ersten Stock des ehrwürdigen St. Galler Waaghauses schöne Dinge und kulinarische Köstlichkeiten an. Kunsthandwerker imponieren mit kreativem Geschick und gehen auch gern auf individuelle Wünsche ein. Der CULINARIUM-Weihnachtsmarkt ist in St. Gallen eine empfehlenswerte Adresse für schöne Geschenke.

CULINARIUM-Weihnachtsmarkt Donnerstag bis Sonntag, 7. bis 10. Dezember 2017 Waaghaus am Bohl, St.Gallen Detaillierte Öffnungszeiten: www.culinarium.ch

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CULINARIUM-KÖNIG

Empanadas&CO:Regionale Qualität & kolumbianische Leidenschaft Raul Osorio ist der erste CULINARIUM-König mit Wurzeln ausserhalb der Ostschweiz. Sein Erfolgsrezept: Mit Zutaten aus unserer Region stellt er Empanadas her. In seine knusprigen Teigtaschen hüllt er Qualität, Frische, Herzblut und Leidenschaft. Buen provecho! Der frisch gekürte CULINARIUMKönig empfängt uns in seinem Betrieb an der Industriestrasse 7 in St. Margrethen. Dort befinden sich Küche, Produktionsraum und Kühllager - alles hygienisch sauber getrennt. Es ist Mittagszeit, der Chef steht im gestärkten Kochhemd und mit Haarnetz am Herd und rührt in einer riesigen Pfanne. Darin köchelt gemütlich ein würziger Linseneintopf mit Gemüse und Curry. Der köstliche Duft erfüllt den Raum und bietet einen Vorgeschmack auf die Empanadas, die Raul Osorio später servieren wird. Südamerikanische Leichtigkeit Doch zuerst erzählt der 33-jährige Kolumbianer, wie es dazu kam, dass er heute im Rheintal CULINARIUMzertifizierte Empanadas für die Gastronomie produziert. Es ist ein querbeet geführtes, sympathisches Gespräch über Glück, Investitionen, Herzblut, Nachhaltigkeit sowie über die Leidenschaft fürs Kochen und Experimentieren mit Zutaten, Gewürzen und Rezepturen. Es ist auch ein Bekenntnis zur Nachhaltigkeit und zur Verwendung regionaler Produkte. Und ja, es war die Liebe, die Raul Osorio vor acht Jahren in die Schweiz führte. Die liess ihn zwar auf Wolke 7 schweben, verlangte ihm aber auch vieles ab. Denn er hatte konkrete berufliche Pläne, musste dafür aber zuerst Deutsch lernen. Das tat er im Schnellzugtempo, absolvierte 20 |

danach die Hotelfachschule SSTH in Passugg und gründete danach sein Unternehmen Empanadas&CO.

Kulinarischer Brückenschlag Wenn Raul Osorio arbeitet, paart sich südamerikanische Lockerheit mit Schweizer Tugend. So startete er sein Unternehmen ohne konkreten Businessplan, dafür mit klaren, hochgesteckten Zielen: Er wollte ein Produkt auf den Markt bringen, das frisch, gesund und innovativ ist, aus regionalen Produkten besteht, qualitativ hochstehend und trotzdem bezahlbar, sowie nachhaltig produziert wird. Im besten Fall sollen seine Empanadas eine kulinarisch-kulturelle Brücke schlagen zwischen seiner alten und neuen Heimat – zwischen Kolumbien und der Schweiz. Das gelingt Raul Osorio ausgezeichnet, die Produkte von Empanadas&CO überzeugen immer mehr Profis und

Kunden. Das bestätigen beispielsweise die beiden prominenten Schweizer Spitzenköche Thomas Bissegger und Stefan Burkhard, die als kulinarische Produkte-Botschafter auch Rezepte mitentwickelt haben. Ohne künstliche Zusatzstoffe «In unseren Empanadas vereinen sich die kolumbianische Kultur und Schweizer Qualitätsprodukte», erklärt Raul und strahlt. Deshalb schmecken die Rheintaler Empanadas auch etwas anders als die frittierten Teigtaschen, die in seiner Heimat an jeder Strassenecke verkauft werden. Die Varianten von Empanadas&CO sind fettarm und in der Zusammensetzung sehr ausgewogen. Die Füllungen sind vielfältig, reichen von würzigen Curry-Linsen bis zu regionalem Rindfleisch Der Trägerverein CULINARIUM zertifiziert Empanadas, die sich aus regionalen Produkten zusammensetzen: beispielsweise aus Champignons, Käse, Spinat, Ribelmais-Poularde, oder Apfel-Chutney mit Appenzeller Käse. Raul Osorio präzisiert: «Bei der Produktion verzichten wir komplett auf den Einsatz von Konservierungsmitteln, Zusatzstoffen und künstlichen Farbstoffen. Auf Anfrage produziere ich alle Sorten auch glutenfrei». Der Zubereitung seiner Köstlichkeiten sind grundsätzlich keine Grenzen gesetzt: Man kann sie fünf Minuten lang backen, man kann sie dämpfen, po-


GENUSS AUS DER REGION GENUSS AUS DER REGION

chieren, anbraten oder in heissem Öl goldbraun frittieren. Dazu meint der innovative Jungunternehmer: «Meine Empanadas passen ideal zu den heutigen Ernährungsgewohnheiten und können variantenreich serviert werden». Dieser Punkt ist Raul Osorio besonders wichtig. Er lässt sich darum bei der Produkteentwicklung von einer diplomierten Ernährungsberaterin unterstützen. Auch die beiden Produktebotschafter liefern als Spitzenköche wertvolle Inputs. Neue Maschine entwickelt Für die Produktion vertraut der CULINARIUM-König auf seine eigens für die Empanadas-Produktion hergestellte Maschine, die den Namen seiner Grossmutter trägt: Candelaria. Und dann dampft es an der Industriestrasse 7 in St.Margrethen wieder über den grossen Töpfen und die Maschine läuft auf Hochtouren. 30 Kilogramm Empanadas werden in der Regel in einer Stunde produziert – 80 Prozent davon ist liebevolle Handarbeit Für Gaumen und Auge Als sich unser Treffen dem Ende zuneigt, tischt Raul Osorio wie versprochen ein paar Kostproben seiner Empanadas auf. Zusammen mit einem Salat und frittierten Kochbananen sind all die Empanadas-Varianten ein kulinarisches Gedicht. Es ist eine Mischung, die den Gaumen und das Auge gleichermassen verwöhnt. Die geschmacklich und farblich sorgfältig komponierten Füllungen in sattem Orange, zartem Violett oder cremigem Braun werden von einem zarten Teig aus Rheintaler Weizen- oder Maismehl ummantelt. Seeeeeehr leeeeeeecker! Müsste man diesen Genuss mit südamerikanischen Worten beschreiben: Das ist Leidenschaft in Teig! Die Poesie von Teig Empanadas stammen ursprünglich aus Nordspanien. Der Begriff bedeutet ganz einfach gefüllte Teigtaschen. Mit

Raul Osorio liebt seinen Job und seine selbst entwickelte Empanadas-Maschine Candelaria. Empanadas lassen sich auch in der gehobenen Gastronomie vielseitig einsetzen.

der Ankunft der Spanier in Südamerika und Asien ist diese Zubereitung in die regionale Gastronomie eingeflossen und seither in Ländern wie Kolumbien, Chile, Argentinien oder den Philippinen nicht mehr wegzudenken. Empanadas gehören dort zur Kultur und werden in Massen und mit grossem Genuss konsumiert. Raul Osorio und sein Unternehmen Empanadas&CO bringen diesen südamerikanischen Streetfoodklassiker neu interpretiert in die Ostschweiz.

Mit diversen Sorten, die alle Ansprüche abdecken von strik vegan bis supergourmet. Empanadas sind in der Küche vielseitig! Man geniesst sie ohne Beilagen als Snack, als Teil eines Gerichts oder als gehaltvolle Hauptspeise!

Detaillierte Informationen über alle Produkte und Bestellungen auf www.empanadasundco.ch | 21


CULINARIUM

Auf den kulinarischen Spuren Rapperswils Tauchen Sie ein in die kulinarische Geschichte Rapperswils. Die beliebte Probiererli-Tour können Sie auch 2017 an diversen Daten miterleben und geniessen. In Zusammenarbeit mit dem Trägerverein CULINARIUM organisiert Rapperswil Zürichsee Tourismus seit Jahren kulinarische Entdeckungstouren für Einheimische und Feriengäste. Auf den so genannten Probiererli-Touren können die Teilnehmer die Region und die geschichtsträchtige Stadt Rapperswil kennenlernen und dabei regionale Produkte und lokale Gerichte kennenlernen. Auf einem gemütlichen Rundgang durch die Gassen Rapperswils probieren Sie Linthmais-Chips mit passender Dippsauce aus Tuggen, Kräutertee von den Toggenburger

Kräuterfrauen, lokale ZürichseeFischchnusperli, feine SchokoladenSpezialitäten und wunderbar aromatischen Käse von der Schafmilchkäserei Koster Faltigberg. Unkompliziert und günstig! Der Start ist jeweils um 14 Uhr bei der Tourist Information am Fischmarktplatz direkt am Rapperswiler Hafen. Die Kosten pro Person betragen 25 Franken. Eine Anmeldung ist bis eine Stunde vor Führungsbeginn erforderlich und verbindlich. Eine kulinarische Tour dauert rund anderthalb Stunden.

Kulinarische Probiererli-Tour in Wil Entdecken Sie die kulinarische Seite der Stadt Wil auf einer gluschtigen «Probiererli-Tour» – machen Sie Halt an diversen Stationen, probieren Sie regionale Spezialitäten und erfahren Sie geschichtliche Hintergründe. Preis: Fr. 29.- pro Person Dauer: 2 Stunden Buchbar für Gruppen ab zehn Personen zu den Geschäftsöffnungszeiten, Mindestpreis Fr. 330.-, jede weitere Person Fr. 25.Information über feststehende Termine und Anmeldung: Tourist Info Wil, Tel. 071 913 53 53, touristinfo@stadtwil.ch und www.wiltourismus.ch 22 |

Anmeldung und Informationen Die Probiererli-Touren finden 2017 an folgenden Daten statt: Samstag, 22. April Samstag, 24. Juni Samstag, 26. August Samstag, 21. Oktober Anmeldungen nimmt die Tourist Information Rapperswil Zürichsee Tourismus entgegen unter 055 225 77 00 oder per Mail auf info@rzst.ch Mehr Information über diese vielfältige und kulturell reiche Region finden Sie auf www.rapperswil-zuerichsee.ch


GENUSS AUS DER REGION GENUSS AUS DER REGION

Culinarische Wochen - Entdeckungen garantiert! Für Geniesser, die 2017 ihren Horizont geschmackvoll erweitern wollen! Die Ostschweiz bietet auf kleinem Raum eine faszinierende Der kulinarisch ergiebigste Monat in der Ostschweiz ist wohl Fülle von Landschaften: Vom mediterranen Flair der üppi- der September. Dann ist die Vielfalt an regionalen Produkten gen Gärten und Weinberge am Walensee oder Bodensee bis am grössten! Davon können und sollten Sie sich während der hinauf in die karge Einsamkeit oberhalb der Baumgrenze. regionalen Genusswochen im Linthgebiet, im Heidiland In den fruchtbaren Flussebenen von Rhein, Thur, Seez oder und im Werdenberg überzeugen. Linth gedeiht Gemüse und Getreide und der Föhn lässt Premiere für die Culinariauch Obst und Reben wunsche Sommerfrische Rheintaler Wochen: 3. bis 28. Mai derbar reifen. Die Wälder Bis jetzt fehlte in unserem liefern Pilze und Wild, die Culinarische Sommerfrische: 12. Juni bis 2. Juli Strauss der kulinarischen ErAlpen bereichern das Menü Werdenberger Wochen: 12. September bis 9. Oktober lebnisse eine Sommerblume. mit feiner Milch, aromati- Heidiland Wochen: 12. September bis 9. Oktober Dabei bieten Juni und Julischem Käse und hochwerti- Zürichsee-Linth-Wochen: Herbst 2017 nicht nur ideales Gartentergem Fleisch. rassenwetter, sondern auch Während der Culinarischen Wochen bieten Ihnen Restau- wunderbare Möglichkeiten für die Küche ihre Gäste zu verrants, Metzgereien, Käsereien, Molkereien und Lebensmit- wöhnen. Der Trägerverein CULINARIUM lädt Sie 2017 telgeschäfte eine gehaltvolle Auswahl an regionalen und sai- ein, die frühsommerliche Vielfalt der Ostschweizer Gastrosonalen Produkte auf der Karte oder im Sortiment. nomie zu entdecken– vom Zürichsee über das Toggenburg via Wil und St. Gallen bis hinauf ins Appenzellerland und Entdeckungen vor der Haustüre hinaus in den Thurgau. Den Anfang macht im Mai das Rheintal. Dabei spielt der Es erwarten Sie sommerlich frische Menüs mit knackigem Rheintaler Wein eine Hauptrolle, zusammen mit der reichen Salat, feinem Marktgemüse, frischen Beeren, Kaninchen, Ernte aus einem der wichtigsten Gemüseanbaugebiete der Geflügel, Lamm, Kalb, Rind und Fisch aus der Region. Ein Schweiz. Ob Spargeln, Spinat, Rüebli oder Kartoffeln, alles Fest für die Sinne und eine Chance neue Restaurants und die wächst hier in bester Qualität! Ostschweiz kennen zu lernen. En guete!

Culinarische Wochen 2017

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PR REGIONALBIER

Rheintaler Regionalbiere aus Rebstein Die Sonnenbräu AG ist eine Spezialitäten-Brauerei, die eng mit ihrer Heimat, dem Rheintal, verbunden ist. So verwendet sie seit vielen Jahren einheimische Rohstoffe wie etwa den Rheintaler Ribelmais und Rheintaler Braugerste zur Herstellung ihrer Biere. Ihre bekannteste Spezialität ist das Culinarium-Maisbier «Ribelgold». Aber auch andere innovative Produkte wie «Ice Beer» und Zwickelgold sind in der Ostschweiz bestens bekannt. Trotz wirtschaftlichen Aufschwungs und technischer Entwicklung hat die Sonnenbräu den Charakter einer unabhängigen Kleinbrauerei beibehalten. Dem Rheintaler sein Bier zu brauen, mit einem Höchstmass an Qualität, bleibt für die Sonnenbräu die schönste und wichtigste Aufgabe. Sonnenbräu AG Alte Landstrasse 36 9445 Rebstein Tel. 071 775 81 11 Fax 071 775 81 12 info@sonnenbraeu.ch www.sonnenbraeu.ch

Die Rheintaler Sonnenbräu AG verwendet seit vielen Jahren einheimische Rohstoffe für ihre Biere.

Biersuppe Zutaten (für 4 Personen) 4 dl blondes Bier und 5 dl Milch 1 EL Maisstärke (Maizena) 1 El Butter 3-4 EL Zucker 3/4 TL Zimtpulver 2 dl Vollrahm 2 Eigelb 4 Dörrpflaumen entsteint und in Streifen geschnitten 2 Scheiben helles Brot in kleine Würfel geschnitten

Zu diesem währschaften Gericht passt knuspriges Brot und ein knackiger grüner Salat.

Ein feines Regionalbier ist die geschmackvolle Grundlage für eine Suppe, die glücklich macht. Zubereitung • Maisstärke in wenig Milch auflösen, mit restlicher Milch, Bier, Salz, Zucker und Zimt unter Rühren aufkochen. • Rahm mit Eigelb verrühren, unter Rühren zur Suppe geben, nicht mehr kochen. Dörrpflaumen dazugeben. • Brotwürfel in Butter knusprig braten • Suppe in vorgewärmten Suppentellern verteilen, Brotwürfel darauf verteilen, nach Belieben mit Zimt bestäuben. Dieses Rezept wurde uns freundlicherweise von SWISSMILK www.swissmilk.ch zur Verfügung gestellt.


GENUSS AUS DER REGION GENUSS AUS DER REGION

St. Galler Landbier – eine herrliche Bierspezialität! Das St. Galler Landbier gehört wie das St. Galler Klosterbräu, der Weisse Engel, der Schwarze Bär und das Gallus 612 in das Spezialitätenbier-Sortiment der ältesten Brauerei der Schweiz. Da es neben Gerste auch Weizen und Mais Galler Landbier enthält, verfügt St.  über eine hell-goldene Farbe und ein einmaliges samtig-bieriges Aroma, weswegen Braumeister Züger rasch ins Schwärmen gerät: «Unser Landbier wird besonders von Bierkennern, die ein mildes und frisches Bier schätzen, sehr gerne getrunken.» Aufgrund des Produktionsprozesses wird das jeweils im August geerntete Getreide ab dem Spätherbst in vergorener Form in den Regalen und in der Gastronomie verfügbar sein – wie gewohnt versehen mit der Culinarium-Zertifizierung, die hochwertige Produkte aus der Ostschweiz kennzeichnet. Brauerei Schützengarten AG St. Jakob-Strasse 37 9004 St. Gallen Tel. 071 243 43 43 Fax 071 243 43 44 info@schuetzengarten.ch www.schuetzengarten.ch

Braugerste für das St. Galler Landbier kommt vom Gutsbetrieb Schloss Watt in Mörschwil.

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FLEISCH & GEFLÜGEL

Mehr Respekt, mehr Genuss & mehr Gewinn Küchenchef Philipp Schneider freut sich über den Trend zu Nose to Tail. Und auch wenn er den englischen Namen unnötig findet, die Richtung entspricht ganz seinem Geschmack als passionierter Koch, als ehrgeiziger Ausbildner und als geschäftstüchtiger Gastronom. Wir haben ihn in der Krone Mosnang besucht, wo er in fünfter Generation kocht.

Was früher schlicht und einfach eine Frage der Vernunft war, gilt seit einigen Jahren als kulinarischer Trend. Er nennt sich hip & englisch nose to tail – frei übersetzt vom Schnörrli bis zum Schwänzli. Gemeint ist damit die bewusste, möglichst vollständige Nutzung eines geschlachteten Tiers von A wie Aorta bis Z wie Zunge. Vollblut-Metzger und gut ausgebildete, experimentierfreudige Köche freuen sich über das neue Bewusstsein für den Mehrwert eines Tiers und das wieder erwachte Interesse an vergessenen und verdrängten Fleischstücken und Eingeweiden. Die erste Reaktion fast aller CULINARIUM-Metzger und -Gastronomen, die wir darauf an-

gesprochen haben: Es macht den Berufsalltag interessanter und eröffnet unternehmerisch interessante neue Chancen. Erfreuliche Entwicklung Was uns von CULINARIUM besonders gefällt: Die umfassende Verwertung jedes Tiers verbessert auch die Nachhaltigkeit von regional erzeugtem Fleisch. Das Aufziehen, Füttern, Verarbeiten, Transportieren und Zubereiten verbraucht nennenswerte Ressourcen wie Wasser, Futter, Energie und Arbeitszeit. Je mehr von einem geschlachteten Tier in der Küche genutzt wird, desto mehr hat sich dieser Aufwand gelohnt. Lassen sich allerdings von

Lamm, Kalb, Rind oder Schwein nur noch Filet und Plätzli verkaufen und der Rest muss als Tierfutter oder sogar Industrierohstoffen verramscht werden, sieht die Nachhaltigkeitsbilanz miserabel aus, von der ethischen «Bilanz» ganz zu schweigen. Für einen leidenschaftlichen Küchenchef wie Philipp Schneider, der sich stark in der Nachwuchsförderung engagiert, ist ein weiterer Aspekt wichtig: «Wer seiner Kundschaft Nose to tail überzeugend anbieten will, muss sein Handwerk beherrschen. Das gilt für Metzger und noch mehr für Köche. Zarte, magere Stücke schnell anbraten ist einfach. Für die Zubereitung der meisten anderen Fleischstücke braucht An der CULINARIUM-Genussakademie servierte das ArtSkillsTeam mit Coach Philipp Schneider Nose to tail-Klassiker wie diese geschmorte Kalbsbrust.

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GENUSS AUS DER REGION GENUSS AUS DER REGION

Philipp Schneider mit einer Lammschulter: Kein schnelles Gericht - aber mit Geduld und Know-how wunderbar geschmackvoll!

es Planung, Vorbereitung, Geduld, und oft auch mehr Wissen und handwerkliches Können. Für mich als Koch ist das zwar mehr Aufwand, aber eben auch eine Aufwertung des Berufs und eine Chance den Gästen etwas Aussergewöhnliches zu bieten. Als Ausbilder bin ich froh, wenn die Jungen von sich aus wieder Interesse zeigen an Tradition und solidem Handwerk. Was nicht mehr gebraucht wird, geht irgendwann verloren.» Die Sicht des Profis Möglicherweise ist es an einem Ort wie Mosnang ja leichter die neue und gleichzeitig uralte Idee von nose to tail zu verstehen. Im Herzen des Toggenburgs ist die landwirtschaftliche Produktion fast allgegenwärtig. Man sieht die Viecher täglich, die man isst. Das hält kulinarische Traditionen am Leben. Die Metzgete – der Inbegriff von Nose to tail – ist hier noch ein

selbstverständlicher Teil des Dorflebens. Philipp Schneider schmunzelt über diesen Gedanken und hängt ein: «Wer als Gastronom möglichst viel von einem Tier nutzen kann, hat auch klare ökonomische Vorteile. Die Marge ist für viele so genannt minderwertige Stücke, deutlich besser. Ihre Zubereitung braucht zwar mehr Zeit, aber dank moderner Küchentechnik ist das heute kein Problem mehr. Vor allem das sous vide-Verfahren, bei dem man das Fleisch in einem geschlossenen Beutel bei niederen Temperaturen teilweise tagelang gart, eröffnet viele interessante Möglichkeiten. Und man muss halt besser planen! Zum Beispiel machen wir hier in der Krone ein Mal in der Woche unsere eigene Bouillon. Wir rösten die Knochen, etwas Gemüse dazu, und dann köchelt das im Topf und am Abend haben wir einen wunderbaren Fonds für die ganze Woche.»

Nachhaltigkeit in der Küche Zum Schluss unseres Gesprächs wird Philipp Schneider noch einmal ganz ernst: «Mit dem Beispiel Fleisch leuchtet diese Philosophie den meisten Menschen ein – etwas töten, und es dann nicht verwerten, das will ja niemand, wenn man ihn damit konfrontiert. Aber Nachhaltigkeit in der Küche geht viel weiter! Das fängt für mich schon beim sparsamen Gemüserüsten an. Die bewusstere Nutzung der Rohstoffe macht die ganze Küchenbrigade besser und den Betrieb profitabler. Wenn man das gut erklärt und vorlebt, ziehen nach meiner Erfahrung alle mit. Es ist doch ein gutes Gefühl, wenn wir etwas Sinnvolles tun und alle davon profitieren: der Betrieb, der Gast und unsere Umwelt.»

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PR FLEISCH

Ospelt Metzgerei AG und Ospelt Spar Gourmet Am Lindaplatz, im Zentrum von Schaan, befindet sich die Ospelt Metzgerei mit dem Spar Gourmet Markt. Der Kunde findet hier regionale Produkte von herausragender Qualität. In der traditionsreichen Metzgerei – sie besteht seit 1893 – wird das Metzgerhandwerk hoch geschrieben. Die Verkaufstheke bringt eine grosse Vielfalt an Wurst- und Fleischspezialitäten. Ergänzt wird das Sortiment von saisonalen Spezialitäten aus der Region. «Regional – persönlich – genussvoll»: Das sind die Werte, die sich die Ospelt Metzgerei auf die Fahnen geschrieben hat. Hierbei werden keine Kompromisse gemacht. Das Geschäft präsentiert sich seit 2010 auf 500 Quadratmetern als grosses Geniesserparadies mit Metzgerei, Fischabteilung, Früchten, Gemüse, einem gut bestückten Weinkeller, einer Käsetheke mit über 160 Sorten (regionale und internationale) und einem Imbiss & Take Away. Die persönliche Beratung durch das Fachpersonal wird an allen Verkaufstheken garantiert. Auf dass der Einkauf ein Genuss für Auge und Gaumen wird!

Albert Ospelt legt Wert auf bestes Metzgerhandwerk. Würste sind eine Spezialität des Hauses.

Ospelt Metzgerei AG / Ospelt Spar Gourmet Landstrasse 6 FL-9494 Schaan Tel. 00423 377 88 88 ospelt@ospelt-ag.li www.ospelt-ag.li

Schweinskoteletten mit knuspriger Kruste vom Alp- oder Bergkäse Zutaten (für 4 Personen) 4 Schweinskoteletten 1 TL Bratbutter Salz & Pfeffer Für die Käsekruste 150 Gramm Alp- oder Bergkäse 1 Ei & 1 Eigelb & 1 Eiweiss geschlagen 1 TL Senf 1 TL fein gehackter Rosmarin Paprika, Salz & Pfeffer nach Belieben Das aromatische Schweinefleisch harmoniert wunderbar mit dem kräftigen Geschmack von rezentem Alp- oder Bergkäse.

Zubereitung • Koteletten salzen und in der Bratbutter beidseitig kräftig anbraten. Aus der Pfanne nehmen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. • Für die Käsekruste Käse, Ei, Eigelb und Senf vermischen, mit Paprika, Rosmarin, Salz und Pfeffer würzen. Am Schluss das Eiweiss unterziehen. • Koteletten mit der Käsemasse bestreichen und im Ofen bei grosser Oberhitze etwa 10 Minuten überbacken. 28 |Dieses Rezept wurde uns freundlicherweise von SWISSMILK www.swissmilk.ch zur Verfügung gestellt.


GENUSS AUS DER REGION

Rudolf Schär AG

GENUSS AUS DER REGION

Seit 70 Jahren stellt die Rudolf Schär AG schmackhafte Fleisch- und Wurstspezialitäten aus der Region Säntis-Bodensee her. Im modern eingerichteten Produktionsbetrieb in Thal (SG) wird täglich mit rund 90 Mitarbeitenden bestes Rohmaterial zu einer breiten Palette an regionalen Fleischprodukten verarbeitet. Diese umfasst Appenzeller Spezialitäten wie Mostbröckli, Pantli und Siedwurst, Rohwurstspezialitäten wie das RauchKnebeli, die bekannten St. Galler Wurstwaren sowie feine Schinken- und Speckprodukte. Der Vertrieb erfolgt über Grossverteiler, Grossisten, Detaillisten, Privatmetzgereien und über das eigene Fachgeschäft in St. Gallen St. Fiden.

Die Rudolf Schär AG ist ein moderner Produktionsbetrieb und bietet Konsumenten verschiedenste regionale Fleischspezialitäten.

Rudolf Schär AG Fleischwarenfabrik Aegetli 1 9425 Thal Tel. 071 886 41 41 Fax 071 886 41 51 schaer@schaer-thal.ch www.schaer-thal.ch

Verkaufsgeschäft: Metzgerei Schär Rorschacherstrasse 114 9000 St. Gallen Tel. 071 244 52 55 Fax 071 244 52 50 www.schaer-metzgerei.ch

Genuss aus der Region bei CCA Angehrn szeiten Uhr Öffnung 0 – 19.00 .3 6 0 r F Mo – .00 Uhr 6.30 – 16 0 Sa

«Regionalität praktisch und frisch – an einem Ort.» Martin Angehrn, h CCA Angehrn Leiter Geschäftsbereic

www.cca-angehrn.ch/culinarium

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PR FLEISCH

Die Bernecker Marc-Wurst – eine Spezialität der Metzgerei Küttel.

Rubli Schinken-Speck ist eine Spezialität mit einer über 100-jährigen Tradition.

Zur Metzgerei zum Ochsen in Dietfurt pilgern Wurstliebhaber von weither.

Metzgerei Küttel AG

Rubli Marthalen AG

Metzgerei zum Ochsen Gebrüder Gröbli

Im Metzgereifachgeschäft in Berneck steht täglich eine reichhaltige Palette an hochwertigem Frischfleisch und Wurstwaren zur Auswahl. Zu den Spezialitäten des Hauses gehören Bauerngeräuchertes, Mostbröckli, Vesperspeck, heiss geräucherte Rippli, Hauspantli – und natürlich der Verkaufshit Knabberfleisch. Für ihre Produkte hat die Metzgerei an Metzger-Fachausstellungen verschiedene Auszeichnungen erhalten.

Entsprechend unserer Familientradition dreht sich alles um diese SchinkenSpeck-Spezialitäten. Bei uns findet sich für jeden Geschmack etwas: Von aromatischen Schnittstückli über Geschenksideen bis hin zum frisch, hauchdünn aufgeschnittenem Schinken. Ob Coppa, Landrauchschinken, Buurespeck, Pantli und Rohwurstwaren: Die Liebe zu UrRauch Spezialitäten geht durch den Magen! Genauso wie wir unsere Kunden und deren Wünsche kennen, wissen wir woher unsere Produkte stammen und wie sie hergestellt werden. Im Fokus stehen die UrRauch Schinken-Speck-Spezialitäten des Familienunternehmens Rubli Marthalen AG.

Metzgerei Küttel AG Neugass 14 9442 Berneck Tel. 071 744 15 04 Fax 071 744 05 04 info@metzgerei-kuettel.ch www.metzgerei-kuettel.ch

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Rubli Marthalen AG Wyländer RauchfleischSpezialitäten Alte Rudolfingerstrasse 26 8460 Marthalen Tel. 052 319 10 49 Fax 052 319 42 03 info@rubli-marthalen.ch www.rubli-marthalen.ch

Das vielfältige Wurstangebot der Gebrüder Gröbli umfasst Klassiker wie den St. Galler Stumpen und die OlmaBratwurst, aber auch Kreationen wie das exotisch gewürzte Hongkongerli. Die beiden passionierten Metzgermeister wurden von Gastrojournalisten auch schon als Wurstologen oder Schüblig-Gurus bezeichnet. Die Gröblis nehmen diese Wertschätzung unaufgeregt zur Kenntnis. Sie wissen schon, was sie können. Der schöne Laden hängt voller Goldmedaillen des Fachverbands. Doch die entscheidende Auszeichnung ist für Bruno und Emil Gröbli das Vertrauen ihrer grossen treuen Stammkundschaft und der lokalen Gastronomie. Für Gröblis gibt es keine Geheimnisse für den guten Geschmack ihrer Würste. «Dafür braucht es erstklassige Zutaten, handwerkliche Sorgfalt, Sauberkeit und Frische».

Metzgerei zum Ochsen Gebrüder Gröbli Bahnhofstrasse 2 9615 Dietfurt Tel. 071 983 15 87 Fax 071 983 10 30


GENUSS AUS DER REGION

PR GEFLÜGEL

GENUSS AUS DER REGION

Robin Geisser Geflügel Gourmet AG, Mörschwil frisch verkauft, doch der Anteil von weiter verarbeiteten Delikatessen wie geräucherte Entenbrust oder Entenleber-Mousse nimmt zu».

Der CULINARIUM-König 2016 beflügelt die Kulinarik der Ostschweiz mit seinen hochwertigen Ostschweizer Geflügelprodukten. Gourmet-Küchenchefs, die auf Regionalität setzen, haben diese neue Perspektive begeistert in ihr Repertoire aufgenommen. Auch Hobbyköche schätzen das geschmackvolle Fleisch aus regionaler Produktion. Und schliesslich bereichern die Spezialitäten von Robin Geissers Geflügel Gourmet AG seit einiger Zeit auch die Märkte in Altstätten und St. Gallen. Die Nr. 1 in Bezug auf Umsatz und Bekanntheitsgrad sind die RibelmaisPoularden, die 2008 in Zusammenarbeit mit CULINARIUM lanciert wurden und für viele Regionalküchen

eine wichtige Lücke geschlossen haben. Mittlerweile sind auch die erstklassigen Festtags-Truten, Perlhühner, Enten, Gänse- und Alp-Gänse so begehrt, dass die Nachfrage das Angebot übersteigt. Robin Geisser positioniert das Familienunternehmen so: «Wir bieten mit grosser Innovationskraft und breitem Wissen über Zucht, Aufzucht und Verarbeitung von Geflügel frische, exquisite und von CULINARIUM zertifizierte Spezialitäten an. Wir pflegen beste Beziehungen zu unseren Bauern, die das Geflügel artgerecht im Freiland, auf der Weide oder sogar auf der Alp halten und nur beste Futtermittel einsetzen. In Staad schlachten und verarbeiten wir dieses Geflügel in unserer eigenen Produktionsanlage. Der grösste Teil wird

Projekt Ribelstall im Rheintal Das neue Projekt Ribelstall ist eine weitere Innovation, dank der die Regionalbewegung in der Ostschweiz einen wichtigen Schritt in eine nachhaltigere Zukunft machen wird. Die Hühner werden inmitten der Ribelmais-Felder gehalten und mit Ribelmais gefüttert. Dank mobilen Ställen und ausgeklügelter Planung mit sechs wechselnden Standplätzen lässt sich die Geflügelaufzucht in die natürliche Fruchtfolge einbauen. Die Hühner düngen den Boden und werden ernährt mit Mais, der nicht energie- und kostenintensiv hertransportiert wurde. Ein weiterer feiner Beweis, das Nachhaltigkeit und Genuss Hand in Hand gehen, wenn fähige Menschen überlegt und konsequent handeln.»

Geflügel Gourmet AG St. Gallerstrasse 9 9402 Mörschwil, Tel. 071 866 12 00 www.gefluegelgourmet.ch

Futter Mobilstall

Dünger

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PR GEFLÜGEL

Nachhaltig produziert für unbeschwerten Genuss Seit rund 30 Jahren produziert die frifag märwil ag allerbestes Geflügelfleisch. Die Poulets und Truten wachsen auf ausgewählten Schweizer Bauernhöfen auf. Im Verarbeitungsbetrieb in Märwil TG wird hochwertiges, schweizer Qualitäts-Geflügelfleisch gewonnen. Eine gesunde Vielfalt für jeden Geschmack.

D

ie frifag märwil ag setzt als drittgrösster Pouletfleisch-Produzent und als grösster Schweizer TrutenfleischAnbieter alles daran, dass man Geflügelfleisch aus der Schweiz herzhaft geniessen kann. So veranschaulicht Geschäftsleiter Andi Schmal: «Die Wertschöpfungskette komplett in den eigenen Händen zu halten und dafür die Verantwortung zu übernehmen, ist eine von vielen Massnahmen, wo wir Nachhaltigkeit leben.» Nachhaltig denken und handeln Das Wort «nachhaltig» liest man heute oft im Zusammenhang mit Unternehmen. Produziert man Lebensmittel, bekommt die Nachhaltigkeit ganz eine andere Bedeutung. Bei der frifag märwil ag ist Nachhaltigkeit mit einer grossen Beständigkeit und Kontinuität verbunden. Angefangen von der ganzen Wertschöpfungskette, die in den eigenen Händen liegt, über die Prozesse in der Verarbeitung bis hin zur Zusammenarbeit mit unseren Bauern und anderen Partnern, wo Kontinuität der Schlüssel zum Erfolg ist. «Wir setzen auf längerfristige Partnerschaften in allen Geschäftsbereichen. Auch bei den Mitarbeitenden», betont Andi Schmal. Er ist überzeugt, dass dieser 32 |

Grundgedanke im Unternehmen die Basis ist, um jeden Tag bestes Geflügelfleisch zu produzieren. Das Innen-Aussen-Konzept Gesunde Tiere züchtet nur, wer ihre natürlichen Verhaltensweisen respektiert und auf das Tier angepassten Auslauf bietet. Dieser ist garantiert, denn im BTSKonzept (Besonders tierfreundliche Stallhaltungssysteme) können die Poulets vom lichtdurchfluteten Stall direkt in den grosszügigen, gedeckten Aussenbereich gelangen. Die Truten werden nach dem Konzept «Raus» – regelmässiger Auslauf im Freien – aufgezogen. Kurz: Sie verbringen den ganzen Tag frei auf einer Naturwiese und die Nacht geschützt in einem geräumigen Stall. Die Kombination macht’s Die Haltung allein reicht allerdings nicht aus. Sie ist nur einer vieler Faktoren, welche die Qualität des Geflügelfleisches beeinflussen. Das ausgewogene, sorgfältig zusammengestellte Futter aus der eigenen Mühle ist ein weiterer Grund für das vorzüglich fettarme und aromatische Fleisch der frifag märwil ag. Bestes Futter fürs Geflügel bedeutet wiederum, dass das

Fleisch ausgesprochen gesund für uns Menschen ist, was Gourmets ebenso freut wie aktive Menschen, die Wert auf gesunde Ernährung legen. Vielfalt zum Geniessen Die Produktvielfalt lässt keine Wünsche offen. Vom klassischen ganzen Poulet bis hin zum feinen Poulet-Aileron sind die verschiedenen Produkte in ausgesuchten Fleischtheken erhältlich. Eine «gluschtige» Produkteübersicht wird auf www.frifag.ch gezeigt. Auch im Trutenfleisch-Bereich is(s)t man variantenreich. Ob der ganze Truthahn auf den Tisch kommt, wenn Familie und Gäste erwartet werden, oder das feine Geschnetzelte, wenn es mal einfacher und schneller gehen soll, Trutenfleisch ist Abwechslung pur. Eines bleibt: vollkommener Geschmack und gesunde Ernährung. frifag märwil ag Hauptstrasse 11 9562 Märwil Tel. 071 654 65 00 Fax 071 654 65 09 info@frifag.ch www.frifag.ch


GENUSS AUS DER REGION GENUSS AUS DER REGION

Mit der Produktvielfalt der frifag märwil ag ist für jeden Geschmack etwas dabei. Zum Beispiel als Trutenbrust-Spiessli – zartes Fleisch am Holzspiessli.

frifag-Tipp: Pouletbrust supréme mit Pappardelle und Rosapfeffer-Sauce Zutaten für vier Personen Pouletbrüstli Supréme 4 Pouletbrüstli Supréme 1 EL Olivenöl 3 Zweige Zitronenthymian 1 TL Butter etwas Salz, Pfeffer aus der Mühle

Bestes Puletfleisch goldbraun und knusprig gebraten: Ein Festessen!

Rosapfeffer-Sauce 1 Eschalotte 1 EL Butter 2 TL eingelegte Rosapfefferkörner 0,5 dl weisser Portwein 2 dl Geflügelfond (Hühnersuppe) 1 dl Vollrahm Zubereitung • Backofen auf 160 Grad vorheizen. In einer backofenfesten Pfanne Olivenöl erhitzen, die Pouletbrüstli auf der Hautseite in die Pfanne legen und bei mittlerer Hitze schön knusprig anbraten. Die Brüstli wenden, vom Feuer nehmen, Thymian und Butter zufügen, danach 12 Minuten im Ofen garen. • Für die Rosafeffer-Sauce die Eschalotte in feine Würfel schneiden und mit Butter in einem Topf anschwitzen. Pfefferkörner hinzugeben, mit Portwein ablöschen. Flüssigkeit einkochen lassen und mit Geflügelfond auffüllen. Vollrahm hinzugeben, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Sauce durch ein Sieb passieren. • Auf jeden Teller in der Mitte einen Pfeffersaucen-Spiegel machen, die al dente gekochten Pappardelle darauf anrichten. Die Pouletbrust fächerartig aufschneiden und auf die Pasta legen. Mit Zitronenthymian garnieren. | 33


PR FLEISCH

Othmar Murer bleibt seinen Wurzeln als Metzger treu.

Reto und Silvia Rust setzen voll auf Regionalität.

Die Familie Sturzenegger hat mit ihrem Fernsehauftritt viele Sympathien gewonnen.

Othmar Murer –Toggenburg von vorne bis hinten!

Metzgerei Rust in Neu St. Johann

Metzgerei Ochsen SRF bi de Metzger

Qualität, Reinheit, Transparenz, Regionalität sind für Reto Rust und sein Team mehr als schöne Worte. In Neu St. Johann bekommen diese Begriffe Tag für Tag eine konkrete Bedeutung für Lieferanten und Kunden. Die Viehlieferanten wählt der überzeugte Regionalmetzger bewusst aus der nächsten Umgebung (max. 12 km). Er und seine hervorragend ausgebildeten Mitarbeiter schlachten selber. Das hochwertige Fleisch verarbeiten und veredeln sie zu wunderbaren Spezialitäten. Der junge Patron, der die ehemalige Metzgerei Scheiwiller am 1. August 2015 übernehmen durfte, hat schon früh erkannt: Neue Ideen und spannende Kreationen umzusetzen macht die Mitarbeiter zufriedener und das Unternehmen erfolgreicher. Das Resultat sind erstklassige Produkte wie Kalbskotelett und Kalbssteak am Knochen gereift, der kalt geräucherte Lutertalerspeck, luftgetrockneter Alpstein-Rohschinken, St. Galler Bratwurst IGP oder das Alpstein-Tatar. Begehrt ist auch der exzellente Partyservice.

Das Ehepaar Sturzenegger hat die Filmarbeiten von SRF bi de Lüt hautnah miterlebt. Ein Filmteam war auf dem Weg nach Urnäsch zum Mittagessen im «Ochsen» eingekehrt. Die Fernsehleute waren so angetan vom Dorf und vom Ochsen, dass sie Schwellbrunn spontan zum Drehort für eine neue Staffel von «SRF bi de Lüt – Unser Dorf» erkoren. Durch die Dreharbeiten hat sich zwischen den Fernsehleuten und dem Wirtepaar Annelies und Peter Sturzenegger eine freundschaftliche Beziehung entwickelt. «Sie wollten das ganz normale Alltagsleben der Leute hier im Dorf zeigen», erzählt Peter Sturzenegger. Die viel beachteten Video-Beiträge sind auf der Webseite des «Ochsen» verlinkt.

Othmar Murer versteht seinen Laden ganz selbstverständlich als Schaufenster für das Tal, in dem er aufgewachsen ist. Der ausgebildete Metzger mit Detailhandelsdiplom hat aus der traditionsreichen Metzgerei im Herzen von Alt St. Johann einen lebendigen Dorfladen für Einheimische und Touristen geschaffen. Als CULINARIUM-Mitglied der ersten Stunde setzt er mit viel Herzblut auf Toggenburger Produkte. Wichtige Schritte zum heutigen Erfolgsmodell waren die grosszügige Erweiterung des Geschäfts und die Partnerschaft mit der SPAR-Gruppe, die Murers Begeisterung für Regionalprodukte nicht nur toleriert, sondern unterstützt. In seiner Metzgerei finden die Kunden Frischfleisch aus der Region sowie diverse Spezialitäten von Wurstwaren, Charcuterie und Trockenfleisch. Dazu bietet er Molkerei-, Früchte- & Gemüse- und vieles weitere CULINARIUM-Produkte an. Überzeugen Sie sich selbst von der Vielfalt der regionalen Spezialitäten. Othmar Murer SPAR-Markt Dorfstrasse 4, 9656 Alt St. Johann* Tel. 071 999 11 66 info@murer-toggenburg.ch www.murer-toggenburg.ch *Filiale in Wildhaus

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Metzgerei Rust GmbH Sidwaldstrasse 26 9652 Neu St. Johann Tel. 071 994 24 51 Fax 071 983 24 55 info@metzgerei-rust.ch www.metzgerei-rust.ch

Gasthaus und Metzgerei Ochsen 9103 Schwellbrunn Tel. 071 351 32 32 9104 Waldstatt Tel. 071 351 22 33 info@sturzenegger-metzgerei.ch www.sturzenegger-metzgerei.ch


GENUSS AUS DER REGION GENUSS AUS DER REGION

Das Team der Näf-metzg stellt sich vor.

Yves Reich hat Erfolg mit seinen Spezialitäten und seinen Dienstleistungen.

Die Spezialitätenmetzg Götzl in Brunnadern ist weit übers Tal hinaus bekannt.

Näf-metzg Die Party-Profis

Dorfmetzg FleischReich in Grabs

Götzl Spezialitätenmetzg: Delikates vom Neckertal

Das Stammsortiment der Näf-metzg umfasst eine reiche Palette an hochwertigem Frischfleisch, Charcuterie-Produkten und Wurstwaren. Im modern eingerichteten Betrieb schlachtet und zerlegt das Fachpersonal Tiere aus der Region. In der hauseigenen Wursterei und Räucherei entstehen Toggenburger Spezialitäten. Mit culinarischen Produkten ist der Familienbetrieb auch weit herum bekannt für kleine und grössere Feste.

Für Yves Reich und sein Team – 15 Angestellte, davon drei Lehrlinge – steht Service an erster Stelle. So hat der gebürtige Sennwalder die ehemalige Dorfmetzg Tobler am Dorfschulweg 8 in Grabs zu einer weit übers Dorf hinaus beliebten Adresse für Fleisch aus der Region gemacht. Mit seinen Freilandsauen, die er öffentlichkeitswirksam im Grabser Riet aufzieht, begeistert er die Leute ebenso für hochwertiges Schweinefleisch wie mit den zertifizierten Alpsauen vom Grabserberg. Das Rindfleisch stammt von Bauernhöfen aus der Nachbarschaft, das Lamm von der Alp Brisi. Aus dem erstklassigen Rohmaterial entstehen bei FleischReich auch feinste Wurst- und Pökelwaren. In seiner topmodernen Anlage bietet Yves Reich zudem Lohnschlachtung und Fleischverarbeitung, was von Bauern und Selbstvermarktern intensiv genutzt wird. Immer beliebter wird der CateringService: Einheimische Spezialitäten von Meisterhand gegrillt!

Die traditionsreiche Metzgerei in Brunnadern ist über das Neckertal hinaus bekannt für ihre Spezialitäten aus einheimischem Fleisch. Zum Sortiment gehören altbewährte Produkte und neu kreierte Köstlichkeiten. Viele Stammkunden schätzen die hervorragende Qualität von Klassikern wie OLMA-Bratwurst, St. Galler Schüblig oder Cervelat. Einen erstklassigen Ruf geniesst Götzl für seine Delikatessen aus dem Rauch: Aus dem Fleisch entstehen hier wunderbare Mostbröckli, aromatischer Bauernspeck und Schüblig oder feinster Toggenburger Rauchschinken. Eine Exklusivität sind die Produkte rund um das Schottische Hochlandrind. Schlachtung, Zerlegung und Reifung – all das geschieht mit Sorgfalt und Leidenschaft. Entsprechend hochwertig sind das Frischfleisch und Produkte wie Mostbröckli, Schottensalami oder Highlander-Würstli. Die Spezialitätenmetzgerei Götzl überzeugt auch als Catering-Partner mit Rundum-Service für Anlässe aller Art.

Näf-metzg Party-Service Bütschwilerstrasse 2 9607 Mosnang Tel. 071 983 15 04 Fax 071 983 53 04 info@naef-metzg.ch www.naef-metzg.ch

Dorfmetzg FleischReich Dorfschulweg 8 9472 Grabs Tel. 081 771 26 62 info@fleischreich.ch www.fleischreich.ch

Götzl Spezialitätenmetzg Dorfstrasse 31 9125 Brunnadern Tel. 071 374 11 33 Fax 071 374 11 58 willigoetzl@bluewin.ch www.metzgerei-goetzl.ch

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FLEISCH

Das Geheimnis ihres Wohlgeschmacks

Die St. Galler Bratwurst IGP ist kulinarisches Erbe der Ostschweiz mit geschützter geografischer Herkunft. Für ihre Zutaten und die Herstellung gelten strenge Regeln. Doch trotz detaillierter Vorgaben freuen sich Kenner und Liebhaber über eine erstaunliche Geschmacksvielfalt bei den Bratwürsten der rund 40 zertifizierten Produzenten. Bei den Grundzutaten einer St. Galler Bratwurst gibt es auch für kreative Metzgermeister nicht allzu viel Spielraum: Die Anteile von Kalb- und Schweinefleisch, von Speck, Kalbskopf und Schwarte sind klar vorgegeben. In Sachen Fleisch gibt sich kein zertifizierter Produzent eine Blösse: Denn die Qualität des Rohmaterials bestimmt nachhaltig den Geschmack der Wurst. Ein Fehlgeschmack lässt sich auch mit den besten Gewürzen nicht kaschieren. Blitzartig fein! All diese Zutaten werden im so genannten Blitz, einem schnellen, feinen Cutter zu Brät verarbeitet. Für dessen perfekte Konsistenz braucht es Erfahrung und Fingerspitzengefühl. Damit die Fleischmasse bei der Verarbeitung nicht zu heiss wird und sich geschmacklich verändert, fügt der Wurster Eis oder kaltes Wasser und Milch hinzu. Im Metzgerjargon nennt man das die Schüttung. Die Milch trägt bei zur edlen Blässe der St. Galler Bratwurst, und sobald der Milchzucker beim Erhitzen karamelisiert wird, entstehen wichtige Aromen. Die Zugabe von Milch oder Rahm in Wurstwaren ist übrigens eine Schweizer Spezialität. Raffinierte Würzung Zum unverwechselbaren Geschmack jeder guten Bratwurst trägt aber nicht nur hochwertiges Fleisch aus der Region bei, sondern auch die kunstvolle 36 |

Verwendung von Gewürzen. Wer erst einmal die Raffinesse der verschiedenen Meisterrezepte entdeckt und schätzen gelernt hat, versteht auch, weshalb Senf oder Ketchup für den Kenner kein Thema sind. Die starken Aromen überdecken plump den liebevoll sortierten Strauss von Gewürzen, der das appetitliche helle Brät der St. Galler Bratwurst zur unverwechselbaren Delikatesse macht. Was obligatorisch in dieses Bouquet gehört, und welche Variationsmöglichkeiten es gibt, ist präzis im Pflichtenheft der Sortenorganisation St. Galler Bratwurst IGP geregelt. Pflicht & Kür Die geschmackliche Basis bildet Kochsalz und nicht wie bei vielen Wurstwaren Nitritpökelsalz, welches das Fleisch rötlich färbt, wie beispielsweise beim Schüblig. Das ist ein weiterer Grund für das charakteristische, edle Weiss der St. Galler Bratwurst. Dazu kommen folgende Gewürze: Weisser Pfeffer Im Mittelalter war Pfeffer teurer Luxus und ein Statussymbol. In der Bratwurst regelmässig verwendet wurde das scharfe Gewürz deshalb erst, als der Anbau auch ausserhalb Indiens gelang und der weltweite Schiffshandel die Preise purzeln liess. Pfeffer gewinnt man aus den Beeren einer immergrünen Kletterpflanze, die heute nicht nur in ihrer Heimat Indien, sondern in einer Reihe tropi-

scher Länder angepflanzt wird. Für weissen Pfeffer trocknet man die reifen roten Pfefferbeeren, die dabei gelbweiss werden. Weisser Pfeffer ist milder und geschmacklich vielschichtiger als die dunklen Pfeffersorten aus unreifen Beeren. Vor allem aber fällt er nicht auf im hellen, feinen Brät. Zitronenschale Die Säure aus der geriebenen Zironenschale harmoniert ausgezeichnet mit den Fett- und Fleischaromen des Bratwurstbräts. Wie stark der Kontrast sein darf, ist Geschmacksache. Einige der beliebtesten St. Galler Bratwürste haben eine deutliche Zitrusnote – viele Metzger verzichten aber auch ganz bewusst auf diese Note. Manche Metzger intensivieren Schärfe und Säure des Bräts zusätzlich mit Ingwer. Zwiebel & Lauch «Bölle» sind nicht nur eine klassische Beilage zur Bratwurst, sondern ihr unverkennbares Aroma verleiht auch dem Brät einen unverwechselbaren Wohlgeschmack. Zwiebeln werden frisch oder getrocknet verwendet. In einigen Rezepten findet man auch Lauch. Knoblauch oder Bärlauch haben hingegen in einer IGP-Bratwurst nichts verloren! Muskat & Macis Ursprünglich wuchs der bis zu 15 Meter hohe Muskatbaum nur auf Neuguinea und benachbarten Inseln.


GENUSS AUS DER REGION GENUSS AUS DER REGION

Neben erstklassigem Fleisch prägen Aromen wie Zitrone, Pfeffer, Zwiebel, Macis und diverse Gewürze den Geschmack einer sorgfältig und mit Raffinesse hergestellten St. Galler Bratwurst IGP.

Heute wird Muskat in vielen tropischen Ländern angebaut. Die Muskatnuss ist der Kern einer Frucht, die an eine Aprikose erinnert. Macis oder Muskatblüte ist die rote Umhüllung der Muskatnuss. Nach dem Trocknen ist sie je nach Herkunft gelb oder orange. Der Kenner schätzt ihre feinere, ausgewogenere Würze. Koriander Dieses prägnante Küchenkraut wird in Südeuropa und dem nahen Osten schon seit Jahrtausenden kultiviert. Für das Würzen der Bratwurst verwendet man die fein gemahlenen Samen mit ihrem nussigen und reizvoll exotischen Aroma. Mit Koriander würzt man in unseren Breiten auch Weihnachtsgebäck, Früchtebrot und Liköre. Sellerie Die kleinen braunen Samen des bekannten Suppen- und Salatgemüses

sind ein uraltes Gewürz, das schon im Mittelalter für Würste und Pasteten verwendet wurde. Seit damals schätzt man die Kombination aus milder Schärfe und Bitterkeit. Kardamom Schon die alten Ägypter kannten diese schilfartige Pflanze, deren Samenkapseln einen hohen Gehalt an ätherischen Ölen aufweisen. Diese fördern die Verdauung und verleihen Backund Wurstwaren auch in Europa schon seit Jahrhunderten aromatische Tiefe und eine Prise Fernweh.

Werden Sie Mitglied beim Verein der Freunde der St. Galler Bratwurst Olympiamedaille? Ehrendoktor oder gar Oscar? Das ist bei uns keine Bedingung für eine Mitgliedschaft. Im Club der Freunde der St.Galler Bratwurst geht es um Freude an einem wichtigen Stück Kulturgut und um bewussten Genuss! Für 50 Franken im Jahr sind Sie dabei! Und damit in bester Gesellschaft von Liebhabern und Liebhaberinnen eines kulinarischen Monuments, wie es in der Schweiz nur wenige gibt. Auf www.sg-bratwurst.ch können Sie sich ganz einfach anmelden! Auch bei facebook (@SGBratwurst) finden Sie uns.

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MILCH & KÄSE

«Ostschweizer Milch hat Perspektiven» Die Genossenschaft der Ostschweizer Milchverarbeiter (OMV) ist ein neues gewichtiges CULINARIUM-Mitglied. Vizepräsident Andreas Hinterberger erklärt, wieso er trotz Preiskrise optimistisch ist für die Zukunft von Ostschweizer Milch und Käse und dass die Basis dafür ein gesundes Gleichgewicht zwischen Bauern und Käsereien ist. Die Kühe wissen von nichts, sonst würden sie wohl nicht so unbekümmert wiederkäuen auf der grünen Weide. Ganz so idyllisch und sorglos wie in der Käsewerbung ist das Landleben schon eine Weile nicht mehr. 2016 haben erneut fast 1000 Landwirtschaftsbetriebe die Milchproduktion aufgegeben. Der Milchpreis ist mit durchschnittlich 65 Rappen pro Liter auf einem Stand wie zuletzt in den 1970er-Jahren. Der Schweizer Milchmarkt erlebt schon seit Jahren einen starken Strukturwandel, der zu einer regelrechten Krise herangewachsen ist. Verschärft wurde die Situation durch die Weltwirtschaftskrise seit 2008, die Aufhebung des EuroMindestkurses am 15. Januar 2015 und die definitive Abschaffung der EUMilchkontingente per 1. April 2015. Dadurch ist die Nachfrage im Ausland gesunken und der Preisdruck auf den Schweizer Markt gestiegen. Beide Entwicklungen verringern die Möglichkeiten der Wertschöpfung in einem Markt, der ohnehin schon unter mageren Margen litt. Eine Herausforderung für alle Akteure vom Landwirt bis zum Käser. Vertretung der Ostschweizer Familien- und Kleinbetriebe Mittendrin in diesem Spannungsfeld ist die Genossenschaft Ostschweizer Milchverarbeiter (OMV), die rund 120 Molkereien und Käsereien in beiden Appenzell, in Graubünden, St. Gallen und Thurgau vertritt. Der Fokus liegt dabei auf Familienunternehmen und Gewerbebetrieben bis zu einer Verarbei38 |

tungsmenge von 10 Millionen Liter Milch pro Jahr. Eine prominente Ausnahme ist die Strähl Käse AG in Siegerhausen, die täglich bis zu 160000 Liter verarbeitet, aber trotz seiner Grösse sehr bewusst die nachhaltige Struktur eines Familienunternehmens pflegt und damit Vorbildfunktion hat. Mitreden und beraten Der OMV vertritt diese Betriebe bei den Dachverbänden, in den Sortenorganisationen (z.B. Appenzeller, Tilsiter oder Emmentaler), aber auch bei Vernehmlassungen zu kantonaler oder nationaler Politik, bei der Milchprodukte betroffen sind. Ein typischer Mitgliederbetrieb verarbeitet etwa 2 Millionen Liter Milch im Jahr (das ist die Produktion von etwa 3000 Kühen) und hat einen Mastbetrieb mit einigen hundert Schweinen, um die Molke zu nutzen. Seit Anfang 2017 ist der OMV auch Mitglied beim Trägerverein CULINARIUM. Vizepräsident Andreas Hinterberger nennt die Gründe für diese Entscheidung: «Der Vorstand ist überzeugt von den Vorteilen eines starken, bekannten Regionallabels. 21 OMV-Mitglieder sind ja bereits dabei und nutzen die Vorteile. Jenen, die den Schritt zur Zertifikation noch nicht gewagt haben, geben wir so ein ermutigendes Signal. «Wir dürfen in unsere Stärken vertrauen!» Für Andreas Hinterberger ist die Entwicklung des Milchmarkts in den letzten Jahren ohne Wenn und Aber «ein

Debakel», dennoch strahlt der Vizepräsident des Ostschweizer Milchverarbeiterverbands (OMV) im Gespräch Ruhe und sogar Zuversicht aus: «Trotz wirklich schwieriger Rahmenbedingungen haben sich die meisten unserer Betriebe mit der anspruchsvollen Situation arrangiert und sich mehr auf ihre Stärken fokussiert, was man eigentlich auch ohne Krise regelmässig tun sollte. Als Verband waren wir ein zuverlässiger Partner und haben auch mitten in den Turbulenzen ein vernünftiges Milchpreisniveau geboten. Trotzdem wurde geschimpft und gejammert. Da habe ich Mühe. Mittlerweile sollte allen Beteiligten klar sein, dass die Schweiz keine Insel mehr ist. Die Zeiten der geschützten Werkstatt sind vorbei. Wir alle sind einem intensiven internationalen Wettbewerb ausgesetzt.» Starke Marken sind nachhaltig Weiter argumentiert der erfolgreiche Käsermeister aus Gais: «Wir sehen jetzt, dass uns in der Ostschweiz der relativ hohe Anteil an Weiterverarbeitung und starke Marken wie Appenzeller®, Schweizer Tilsiter und Emmentaler AOP vor einem allzu starken Preiszerfall bewahrt haben. Wichtig ist auch, dass viele unserer Mitgliederbetriebe eigene, attraktive Sorten entwickeln und darin investieren. Damit sind sie nun auch bei MIGROS Aus der Region. Für die Region und anderen Regionalprogrammen präsent. Das war offensichtlich eine nachhaltige Strategie, von der wir jetzt in problematischen Zeiten profitieren.


GENUSS AUS DER REGION GENUSS AUS DER REGION

Andreas Hinterberger, Inhaber der Berg-Käserei Gais und Vizepräsident der Ostschweizer Milchverarbeiter kennt das Thema Milch auf allen Stufen.

Wir dürfen da auch Vertrauen in unsere Konsumenten haben Trotz Grenztourismus wird unser Käse weiterhin gekauft. Es gibt in der Ostschweiz eindeutig ein Qualitätsbewusstsein und einen persönlichen Bezug, und der ist scheinbar wichtiger als der Preis.» Gute Qualität, gute Namen, gute Geschichten Auf die Frage nach dem Erfolgsrezept einer Käsemarke, muss Hinterberger nicht lange überlegen: «Zuerst kommt die Qualität und der Geschmack! Unser Käse muss die Kunden einfach überzeugen. Wenn das Produkt stimmt, muss man sich gut überlegen, wie man es erfolgreich bewirbt. Da würde ich nach meiner Erfahrung stark auf den Bezug zur Region setzen. Das fängt schon beim Namen an. Viele Menschen schätzen heute beim Genuss Orientierung und Identität. Regionalität ist ein wichtiges Entscheidungskriterium geworden. Allerdings wird diese Nische heutzutage schon von diversen Anbietern mit richtig guten

Produkten genutzt. Das sieht man ja auch, wenn man dieses Magazin durchblättert. Ich habe den Eindruck, dass der Markt in dieser Hinsicht schon ziemlich gesättigt ist.» Professioneller vermarkten Andreas Hinterberger wird nachdenklich: «Wo wir alle, und damit meine ich auch die ganz grossen Sortenorganisationen, noch besser werden können, ist die Vermarktung. Wenn ich jeweils sehe, was für gewaltige Messeauftritte die Österreicher hinlegen oder wie überzeugend das im Netz daherkommt, dann sind die uns klar eine Nasenlänge voraus. Die Vorarberger, Tiroler und Kärntner geben sich bewusst sehr bodenständig und emotional – wir Schweizer wirken da im Vergleich oft zu perfektionistisch oder zu distanziert. Wir können noch dazulernen. Ich nehme mich da nicht aus!» Region ist ein gemeinsames Projekt Auf die Frage, wem er im Rahmen des Magazins noch etwas mit auf den ge-

meinsamen CULINARIUM-Weg geben möchte, zögert Andreas Hinterberger nicht lange: «Ich würde mir mehr Gastronomen wünschen, denen die Bedeutung von regionalen Produkten und die Rolle von uns Produzenten und Verarbeitern wirklich bewusst und wichtig ist. Wenn ich als Käser Anfragen lese, wo es hauptsächlich um möglichst günstige Konditionen geht, bin ich erstaunt, wie wenig Bewusstsein für die Bedeutung der Milchwirtschaft vorhanden ist. Besonders dort, wo die Wirtschaft vom Tourismus profitiert, würde ich mir noch mehr Wertschätzung erhoffen. Und auch einen gewissen Gemeinschaftssinn. Beispielsweise bei uns im schönen Appenzell: Die einmalige Landschaft und viel von der Kultur und Folklore sind geprägt von der Tierhaltung, von Kühen, Geissen, Weiden, Ställen und Traditionen wie dem Alpabzug. Es wäre wichtig, wenn das noch mehr Leute als zusammenhängendes System erkennen würden, und dass es dafür Zusammenarbeit braucht.» | 39


PR MILCH & KÄSE

Regionale Milch und Jogurt von der Manser Molki Nur beste Milch aus Mörschwil und Umgebung – eben ganz aus der Nähe – verwendet die Manser Molki für ihre bekannten Jogurts, die frische Pastmilch, die geschmacklich edlen Rahmprodukte: Vollrahm, Halbrahm, Kaffeerahm und Sauerhalbrahm. Etliche Joghurtsorten werden traditionell ohne Aromazusatz, einzig mit vielen Früchten und mässig Zucker zubereitet, damit der natürliche Fruchtgeschmack zusammen mit dem feinen, crèmigen Jogurt zum Genuss wird – «choge guet»!

Manser Molki AG St. Gallerstrasse 15 9402 Mörschwil Tel. 071 868 79 19 Fax 071 868 79 10 info@manser-molki.ch www.manser-molki.ch

Die Produkte von der Manser Molki sind scho choge guet!

Das Beste aus Appenzeller Milch Chäserei Wald-Schönengrund Die Milchprodukte aus der Chäserei in Wald-Schönengrund haben alle eines gemeinsam: sie werden aus feinster Bergmilch und mit grösster Sorgfalt hergestellt. So entstehen regionale Spezialitäten wie Appenzeller Käse, Bergkäse, Raclette oder Fondue. Die cremigen Joghurts und die fruchtig leichten Molkedrinks vervollständigen das Sortiment der Appenzeller Milchspezialitäten AG – ein wahrer Genuss!

Zeitgemässes Marketing, traditionsbewusstes Spitzenhandwerk!

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Appenzeller Milchspezialitäten AG Hauptstrasse 48 9105 Schönengrund Tel. 071 360 02 11 Fax 071 360 02 68 www.chaeserei.ch info@chaeserei.ch


GENUSS AUS DER REGION GENUSS AUS DER REGION

Frischeste Milch aus nächster Umgebung Milchhof AG – die frische Milchmanufaktur in Ihrer Nachbarschaft! Als Fundament für unsere hochwertigen Milchprodukte kommt einzig die frischeste Milch aus nächster Umgebung zum Einsatz. So holen wir all unsere Milch bei unseren Milchbauern im Umkreis von nicht mehr als 15 km ab. Unsere frische Milch wird nach der hauseigenen Rezeptur zu einem einzigartigen, cremigen Joghurt oder Quark veredelt. Unsere Produktqualität wird regelmässig von unabhängigen Profis beurteilt und mit goldenen Auszeichnungen gekürt. Neu bieten wir Ihnen mit unserer aussergewöhnlichen Käsekunst fürstlichen Genuss. Unser Käse wird nach traditioneller Käsekunst auf Liechtensteiner Fichtenholz naturgereift. Ihren Gaumen verwöhnen unsere Hartkäse mit den Geschmacksrichtungen nussig, herzhaft und würzig. Nicht umsonst ist Liechtenstein ein Land mit über 300 Jahren Käsetradition. Das verpflichtet.

Frische pur – natürlicher und regionaler Genuss vom «Nachbuur».

Milchhof AG Scanastrasse 12 FL-9494 Schaan Tel. +423 237 04 04 Fax +423 237 04 40 info@milchhof.li www.milchhof.li

genuss@kaese.li www.kaese.li

Molkerei Neff Die Molkerei Neff AG ist ein Familienunternehmen. Im Jahr 1984 fingen Albert und Margrith Neff ganz klein in Wald ZH an, in dem sie Milch und Milchprodukte im Dorf verteilten. Mit viel Herzblut und einzigartigen Produkten entwickelte sich der Lieferdienst zu einer regionalen Molkerei. Mit Thomas Neff, der 2014 die Meisterprüfung ablegte, ist auch die nächste Generation gesichert. Heute verarbeitet der moderne Betrieb mit 17 Mitarbeitern die Milch von 26 Milchbauern aus der Region. Daraus entstehen die feinen Joghurts, Pastmilch, Rahm, Butter, Sauerrahm, Quark und Trinkmolke. Verschiedene Detailhändler wie z.B. Volg, führen die hochwertigen Neff-Produkte in ihrem Sortiment. Ein grosser Teil des Sortiments geht auch unter dem AdR Label «Aus der Region für die Region» an die Migros Zürich. Alle diese Leckereien gibt es auch im gemütlichen Molkereiladen an der Bachtelstrasse 22 zu kaufen. Und natürlich findet findet man hier auch die legendäre Neff-FondueMischung sowie über 100 Sorten Schnittkäse und weitere regionale Spezialitäten. Ein Besuch lohnt sich.

Regionale Milchprodukte aus dem Züri-Oberland.

Molkerei Neff AG Bachtelstrasse 22 8636 Wald Tel. 055 246 11 17 info@molkerei-neff.ch www.molkerei-neff.ch

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Appenzeller Käsetradition im Einklang mit fortschrittlicher Verarbeitung.

Berg-Käserei Gais Die Berg-Käserei Gais liegt auf 950 Metern über Meer, eingebettet im hügeligen Appenzellerland zwischen Bodensee und Säntis. Andreas Hinterberger und seine Mitarbeiter sind stolz auf die Appenzeller Tradition und bringen sie in Einklang mit einer fortschrittlichen Produktion. Täglich werden bis zu 35 000 Kilogramm Bergmilch aus der Region Gais/Appenzell zu verschiedenen Halbhartkäse- und Bergkäse-Spezialitäten sowie zu Raclettekäse verarbeitet. Den Rohstoff dazu liefern rund 60 Bauernfamilien aus dem Appenzellerland, mit denen enger Kontakt gepflegt wird. Ihre Betriebe liegen im Berggebiet, wo jede Kuh noch ihren Namen und täglich Weideauslauf hat. Natürliche und qualitativ hochstehende Produkte aus einer sehr traditionsreichen Region herzustellen, dies ist das Anliegen von Käserei-Inhaber Andreas Hinterberger und seinem Mitarbeiter-Team. Stück für Stück ein Stück Natur aus dem Appenzellerland!

CYMK

Berg-Käserei Gais Andreas Hinterberger Zwislenstrasse 40 9056 Gais Tel. 071 793 37 33 Fax 071 793 37 83 gais@bergkaeserei.ch www.bergkaeserei.ch

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GENUSS AUS DER REGION GENUSS AUS DER REGION

Urnäscher Käse – «de vo öös» Die Urnäscher Milchspezialitäten AG ist eine Gemeinschaft von 36 Bauernfamilien, welche die Verarbeitung ihrer Milch in die eigenen Hände genommen haben. Im Jahr 2009 konnten sie in Urnäsch ihre topmoderne Käserei einweihen und mit der Produktion beginnen. Ziel ist es, die eigene Milch ohne grosse Umwege direkt in Urnäsch zu hochwertigen Käsespezialitäten zu veredeln. Mittlerweile ist das Sortiment auf eine stattliche Anzahl von über zehn verschiedenen Käsesorten angewachsen. Neben Rahmweichkäse, Halbhartkäse-Spezialitäten und dem Urnäscher Hornkuhkäse aus Milch von behornten Kühen ist mit dem Urnäscher Holzfasskäse sogar ein Bierkäse im Angebot zu finden. Für diesen weltweit einzigartigen Käse wird Appenzeller Holzfassbier bereits während der Produktion in die Milch gegeben. Dabei entsteht ein Käse, der schon mehrfach an nationalen und internationalen Wettbewerben mit Goldmedaillen ausgezeichnet wurde.

Urnäscher Milchspezialitäten AG Herisauerstrasse 32 9107 Urnäsch Tel. 071 364 27 10 info@urnaescherkaese.ch www.urnaescherkaese.ch

Käsetruffes Zutaten (für 4 Personen) 100 Gramm Halbhartkäse, gerieben 50 Gramm Butter, weich 1 TL Haselnussöl Salz, Pfeffer, Muskat 2 EL Haselnüsse gerieben Marinade 2 EL Haselnussöl 1 TL Zitronensaft 8 Scheiben Halbhartkäse (je 20 g) 2 Frühlingszwiebeln in feine Scheiben geschnitten als Garnitur Mit diesen raffinierten Käsetruffes überraschen Sie auch anspruchsvolle Geniesser. Zubereitung • Für die Truffemasse Emmentaler, Butter, Öl und Gewürze im Mixer pürieren, kühl stellen. • Aus der Masse 8 Truffes formen, in den geriebenen Haselnüssen wenden und wieder kühl stellen. • Für die Marinade Haselnussöl und Zitronensaft mischen. • Käsescheiben auf Tellern anrichten, mit der Marinade beträufeln, pfeffern,und die äsetruffes dazulegen. Mit Bundzwiebeln garnieren. Dazu passen optisch auch Wiesenblumen oder Bärlauchblüten. Dieses Rezept wurde uns freundlicherweise von SWISSMILK www.swissmilk.ch zur Verfügung gestellt.

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PR MILCH & KÄSE

Spezialitätenbetrieb – Käserei Studer AG

Unsere Qualität, Ihr Genuss

www.derscharfemaxx.ch

«Der scharfe Maxx» ist eine von mehreren überregional bekannten Spezialitäten aus der Käserei Studer AG im thurgauischen Hatswil.

Moderne Ausrichtung, Innovation, Nachhaltigkeit, Regionalität und Produktequalität sind bei der Käserei Studer AG nicht nur Worte, sondern gelebte Werte. Die Heu- und Grasmilch wird bei den Milchlieferanten täglich abgeholt und zu 15 verschiedenen Käsespezialitäten verarbeitet. Im modernen Käselager werden diese Spezialitäten bis zu 15 Monate gepflegt und gereift. Den schonenden Umgang mit den Ressourcen unterstreichen die Fotovoltaik-Anlage auf dem Dach der Käseproduktionshalle und die Holzschnitzelheizung. «Der scharfe Maxx», «Alter Schweizer», «Maxx 365» und «Wällechäs» ‒ lassen Sie sich auf den Käsegenuss aus dem Hause Studer ein!

Käserei Studer AG Romanshornerstrasse 253 8580 Hatswil Tel. 071 414 54 04 Fax 071 414 54 05 info@kaeserei-studer.ch www.kaeserei-studer.ch

Käserei Preisig Sind Sie auf der Suche nach unverwechselbaren Käsespezialitäten? Ob rund, oval oder eckig, klein oder gross, weich, halbhart oder hart, bei der Käserei Preisig sind Sie genau richtig. Der Betrieb ist ein innovativer, verlässlicher Partner. Von der Milchsammlung bei den regionalen Milchlieferanten, der Verarbeitung, der Reifung und Pflege im Lager bis hin zur Vorverpackung für die Selbstbedienung finden alle Arbeitsschritte vor Ort statt. Der perfekte Käsegenuss ist damit garantiert. Die Produkte werden auch Sie begeistern! Die Favoriten? Sternenberger in verschiedenen Reifegraden, Sternenberger Raclette in sechs Varianten, Brie vom Sternenberg und Heisser Knaller!

Käserei Preisig Rietwies 81 8499 Sternenberg Tel. 052 386 12 76 Fax 052 386 22 42 info@kaeserei-preisig.ch www.kaeserei-preisig.ch

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Ladenöffnungszeiten: Montag, Mittwoch bis Freitag, 8–12 Uhr, 13.30–18 Uhr Samstag, 8–16 Uhr durchgehend Dienstag und Sonntag geschlossen

Produktevielfalt der Käserei Preisig aus Sternenberg.


GENUSS AUS DER REGION

St. Galler Klosterkäse

GENUSS AUS DER REGION

Der St. Galler Klosterkäse ist eine Spezialität, die durch das unverwechselbare, volle Aroma und die weichschnittige Konsistenz überzeugt. Der Käse eignet sich hervorragend als kleiner Genuss zwischendurch, als Bereicherung jeder Käseplatte oder als Beilage zu geschwellten Kartoffeln. Der St. Galler Klosterkäse ist ein Käse mit Tradition. In Dokumenten aus dem Jahr 1565 ist nachzulesen, dass speziell ausgebildete Klostersennen einen Käse nach den strengen Vorgaben des Klosters herstellten und pflegten. Sie machten das anscheinend so gut, dass der Klosterkäse schon damals weitherum als Delikatesse bekannt war. So wie wir den St. Galler Klosterkäse heute kennen, wurde er im Jahr 1980 mit angepasster Rezeptur und Herstellungsweise neu lanciert. Mit grossem Erfolg, wie sich heute zeigt!

St. Galler Klosterkäse, produziert in den Kantonen St. Gallen und Appenzell.

Emmi Industriestrasse 135 9201 Gossau Tel. 071 388 34 12 Fax 071 388 34 14 info@emmi.com www.emmi.com

Bündner Bergkäse Bio aus 100% reiner Bündner Bio-Bergheumilch Der beliebte Bündner Bergkäse Bio mit dem Steinbock in seinem Label ist das Produkt der Sortenorganisation Bündnerkäse (SOBK) mit Sitz in Chur. Verteilt über die gesamte Region Graubünden befinden sich die neun Sennereien der Sortenorganisation in den Dörfern Andeer, Bever, Brigels, Lumbrein, Müstair, Nufenen, Splügen, Sufers und Vals. Der Bündner Bergkäse ist ein urchig-natürliches Original, das nach altbewährtem Rezept auf über 1000 Höhenmetern von Hand gekäst wird, aber erst nach der Fahrt ins Tal und einer Reifezeit von bis zu neun Monaten seinen erstklassigen Charakter entfaltet. Im Bündner Bergkäse ist drin, was in Graubündens Höhenlagen nur einmal pro Jahr wächst und von mehr als 100 traditionellen Kleinbetrieben aus den weitverstreuten Tälern beigesteuert wird. Sortenorganisation Bündnerkäse Quaderstrasse 8 Postfach 191 7001 Chur Tel. 081 258 36 14 info@buendnerkaese.ch buendnerkaese.ch

Verteilt über die gesamte Region Graubünden wird in neun Sennereien der feine Bündner Bergkäse Bio produziert.

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PR MILCH & KÄSE

Die Hochmoor-Käse mit dem herbwürzigen Geschmack.

Ziegenmilch, Ziegenweich- und -frischkäse Nature / Kräuter und Ziegen-Bergkäse Mutschli.

Schwägalpkäse ist nicht nur im Schauladen, sondern auch bei vielen Grossverteilern erhältlich.

Käserei Liechti Ricken

Appenzeller Ziegenprodukte

Alpschaukäserei Schwägalp

Die Geschichte der Käserei Liechti geht zurück ins Jahr 1904. Sie ist eng mit der Verkehrsgeschichte am Rickenpass verbunden. Die Käserei hat nämlich noch heute ihren Sitz im Dorf Ricken. Damals beste Voraussetzungen, um die örtliche Milch zu verarbeiten und den regionalen Käse an die Post​kut­​schenReisenden zu verkaufen. Seit 1939 und drei Generationen ist die Käserei im Besitz der Familie Liechti. Markus Liechti freut sich, die neue, weltweit einmalige und geschmackvolle Käsespezialität, den HochmoorChäs, vorzustellen. Die einzigartige Pflanzen- und Kräuterwelt des Ricken Hochmoors, das auf 800 Meter über Meer liegt, verleiht dem Käse seinen ganz unverwechselbaren, herb-würzigen Geschmack.

Die sorgfältig hergestellten Ziegenmilchprodukte sind seit 1974 auf dem Markt erhältlich. Die Grundlage dieser natürlichen Produkte bildet die vorzüglich veredelte Milch der Ziegen. Dabei wird dem Naturfutterbau und der Tradition und Kultur der Ziege höchste Aufmerksamkeit geschenkt. Es liegt der Familie Koch und dem Team am Herzen, diese Tradition durch das Angebot von Ziegenmilchprodukten zu erhalten. Durch den Verkauf eines Pro Specie Rara Produktes wird auch die Landwirtschaft unterstützt. Im Jahr 2010 wurde eine neue Käserei in Betrieb genommen. Ein Schaubetrieb mit der Möglichkeit Ziegenprodukte kennenzulernen ist für Interessierte offen. Das Highlight einer Führung bietet ein abschliessender Apéro mit Ziegenprodukten in gemütlicher Atmosphäre.

Die Alpschaukäserei steht am Fuss des Säntismassivs auf der Schwägalp bei der Talstation der Säntisbahn. Die genossenschaftliche Alpschaukäserei stellt grösstenteils den feinen Schwägalpkäse her. Aber auch Raclette-Käse, Butter, Mutschli und Ziegenkäse runden das Angebot ab. Besuchen Sie die Alpschaukäserei und geniessen Sie die herrlichen Produkte direkt vor Ort. Die Käserei kann individuell oder geführt besichtigt werden. Für eine Besichtigung, vorzugsweise am Morgen während der Verkäsungvon Mai bis September, können Sie sich bei der Talstation der Säntisbahn oder unter der Nummer 071 365 65 65 anmelden. Ladenöffnungszeiten von Mai bis Oktober und im November bei schönem Wetter. Dauer der Führung ungefähr 1 Stunde, Gruppen von 8 bis 30 Personen.

Käserei Liechti Bergkäserei Markus Liechti Waldestrasse 3 8726 Ricken Tel. 055 284 51 11 email@liechti-kaese.ch www.liechti-kaese.ch

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Appenzeller Ziegenprodukte AG Jakobsbadstrasse 14B CH-9108 Gonten Tel. 071 794 12 74 Fax 071 794 16 74 info@ziegenprodukte.ch www.ziegenprodukte.ch

Alpschaukäserei Schwägalp 9107 Schwägalp Tel. 071 364 12 20 (Käserei) Tel. 079 256 77 39 Fax 071 364 12 40 www.alpschaukaesereischwaegalp.ch www.saentisbahn.ch


GENUSS AUS DER REGION GENUSS AUS DER REGION

Auch optisch ein Genuss: Der Helvetikuss der Käserei Neuwies.

In den Farben des Kantons: Unverkennbarer Müller-Thurgau-Halbhartkäse.

Seit 1990 verarbeitet die Käserei Koster Milch zu unverwechselbaren Köstlichkeiten.

Käserei Neuwies Lütisburg-Station

Käserei Müller-Thurgau

Käsespezialitäten aus dem Zürcher Oberland

Philipp und Sandra Müller betreiben die Landkäserei zwischen Wil und Wattwil inmitten saftig grüner Wiesen. Sie verarbeiten täglich bis zu 4000 Liter silofreie Milch aus der Region. Rahmtilsiter, Mutschli, Waldmeister, Helvetikuss oder Wiesenzauber – im Angebot der Käserei Neuwies ist für jeden Geschmack etwas dabei. Philipp Müller erklärt seine Unternehmensvision so: «Mit viel Leidenschaft und grossem Fachwissen geben wir unser Bestes, um Spitzenkäse herzustellen. Zuoberst stehen bei uns die Wünsche und die Zufriedenheit unserer Kunden. In unserem Familienbetrieb verbinden wir traditionelles Käsereihandwerk mit modernster Technik. Für alle unsere Käsesorten verwenden wir die qualitativ besten Rohstoffe aus unserer Region. Wir liefern zudem grosszügig und liebevoll gestaltete Käseplatten oder Käsegeschenke nach Ihren Wünschen.» Käserei Neuwies Sandra und Philipp Müller 9601 Lütisburg-Station Tel. 071 980 09 08 Fax 071 980 09 06 info@kaeserei-neuwies.ch www.kaeserei-neuwies.ch

Die Müller-Thurgau-Käsereien in Hagenwil, Siebenhausen und Riesershaus sind unter der Handelsfirma Käse Thurgau AG zusammengefasst. Aus silofreier Rohmilch aus der Region entsteht eine breite Produktepalette verschiedener Käsesorten und Spezialitäten. Kreativ ist die Käsesorte Müller-Thurgau, die seit dem Jahre 2000 als eingetragene Marke geschützt ist. Dank ihres aromatischen, vollmundigen Geschmacks erfeut sich diese Spezialität wachsender Beliebtheit. Der MüllerThurgau ist ein Halbhartkäse und in den Sorten mild, würzig und rezent erhältlich.

Käse Thurgau AG Landstrasse 9 8580 Hagenwil bei Amriswil Tel. 071 411 15 59 Fax 071 411 25 42 info@kaesethurgau.ch www.mueller-thurgau.ch

Die Schafmilchkäserei Koster liegt 900 M.ü.M. Im Familienbetrieb steht die handwerkliche Produktion im Vordergrund. Die Grundsätze sind: Es wird nur so viel hergestellt, wie vermarktet werden kann und dies stets in hoher Qualität. Seit der Neugründung 1990 wurde der Betrieb stetig ausgebaut. 2009 wurde die Produktion modernisiert. Derzeit werden rund 200'000 kg Schafmilch, 30'000 kg Bio Kuh- und Jerseymilch und 20'000 kg Bio Büffelmilch verarbeitet. Zum interessanten Produktesortiment, das auch Käseliebhaber in Übersee begeistert, gehören Blau- und Edelschimmelkäse aus Schafmilch, Pecoretta (Salzlakenkäse) Francesco (Halbhart­ käse), Schafmilchraclette, Bio Büffelmilchcamembert, Bio Jersey-Brie und -Camembert sowie Roh- und Pastmilch vom Schaf. Schafmilchkäserei Koster Hittenbergstrasse 50/51 8636 Wald ZH/Faltigberg Tel. 055 246 34 27/28 Fax 055 246 34 92 info@schafmilchkaeserei.ch www.schafmilchkaeserei.ch

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Die mehrfach ausgezeichneten Gähwiler Bergkäse und Schwingerkäse Kurz-Lätz.

Käse-Spezialitäten der Kartause Ittingen.

Käserei Tannen

Kartause Ittingen

Bio-Käse vom Berghof

Seit 150 Jahren gibt es die Käserei Tannen in Gähwil, seit 45 Jahren wird sie von der Familie Kurmann geleitet. Die Gebrüder Fredi und Martin Kurmann führen den Familienbetrieb in der zweiten Generation und beschäftigen drei Vollzeit- und drei Teilzeitangestellte. Täglich werden in der Käserei 18 000 Liter Milch angeliefert. Davon werden jährlich rund 40 Prozent zu Schwingerkäse Kurz-Lätz und Gähwiler Bergkäse verarbeitet. Die Bergmilch für den Gähwiler Bergkäse stammt ausschliesslich von Bauern aus der Region Toggenburg. Beide Käse haben an verschiedenen Käsewettbewerben schon etliche Auszeichnungen errungen, was für die hochstehende Qualität der beiden Produkte zeugt.

Die ehemalige Klosteranlage liegt eingebettet in die idyllische Thurlandschaft nur einige Minuten von Frauenfeld oder dem Bodensee entfernt. Die Stiftung Kartause Ittingen führt ein modernes Kultur- und Seminarzentrum mit Hotel und Gastwirtschaft, einem Gutsbetrieb sowie einem Heim und Werkbetrieb für psychisch oder geistig beeinträchtigte Menschen. Nebst vielen anderen Produkten aus eigenem Anbau wie Wein, Edelbränden, Getreide, Obst, Gemüse oder vielfältigsten Kräuter- und Teesorten sind die acht verschiedenen Käse ein einzigartiger Genuss. Hergestellt wird diese Sortenvielfalt mit viel Handarbeit ausschliesslich aus der hofeigenen, silofreien Milch von 60 Kühen.

Ob jung und mild oder länger gelagert, der würzige Bio-Berghof-Käse entsteht aus feinster Bio-Milch von gesunden Bio-Kühen, die in nächster Nähe des Berghofes weiden. Ganz einfach: Diese voll- oder ¼-fetten Halbhartkäse, natur oder mit Zutaten wie beispielsweise Pfeffer oder Alpenkräutern überzeugen jeden Geniesser! Zum Betrieb Restaurant-Käserei Berghof in Ganterschwil gehören eine Bergkäserei zur Produktion von Bio-Bergkäse und anderen Spezialitäten sowie ein Panorama-Restaurant, eine «Deguschüür», ein Kinderspielplatz und eine schöne Gartenwirtschaft mit wunderbarem Ausblick ins Toggenburg.

A. & M. Kurmann AG 9534 Gähwil Tel. 071 931 12 58 Fax 071 931 43 36 kurmann_martin@bluewin.ch

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Stiftung Kartause Ittingen 8532 Warth Tel. 052 748 44 11 Fax 052 748 44 55 info@kartause.ch www.kartause.ch

Bio-Käsevielfalt vom Berghof.

Melchior und Vreni Schoch Restaurant-Käserei Berghof Aewil 9608 Ganterschwil Tel. 071 983 15 72 Fax 071 983 35 45 info@berghof-ag.ch www.berghof-ag.ch


GENUSS AUS DER REGION

Käserei Stofel Unterwasser

GENUSS AUS DER REGION

In der Käserei Stofel im toggenburgischen Unterwasser wird mit Liebe und Leidenschaft gekäst. Thomas Stadelmann tüftelt laufend an neuen Spezialitäten, sei es mit weissem oder blauem Schimmel, mit Rotschmierkultur, mit feinen Holzspänen oder Heublumen. Die Toggenburger Käsekreationen tragen die Handschrift von bestem handwerklichen Können und Käsetradition. Regelmässige Medaillen bei Prämierungen überraschen deshalb nicht: Swiss Cheese Awards 2012, 2014 und 2016 für den besten Bloderkäse AOP Saftige Wiesen und Bio-Bergbauern Vor acht Jahren hat Thomas Stadelmann die Käserei von seinem Vater übernommen und ihr seither seinen ganz persönlichen Stempel aufgedrückt. Mit einem Erweiterungsbau im Jahr 2007 wurden die internen Abläufe optimiert und mehr Platz in der Produktion und im Käsekeller geschaffen. Jährlich werden im Stofel rund 1,2 Millionen Kilogramm Milch zu Pastmilch, Rahm, Jogurt, Quark und Käse verarbeitet. Die Milch kommt vollumfänglich aus der näheren Umgebung, von Bio-Bauernhöfen, die in der Bergzone liegen. Die Tiere weiden auf Berg- und Alpwiesen, entsprechend würzig ist ihre Milch. Bergmilchprodukte aus Leidenschaft Die Liste an Spezialitäten aus dem Hause Stofel ist lang und reicht von Produkten aus Kuhmilch bis hin zu solchen aus Schaf- und Ziegenmilch. Von den 30 Eigenkreationen sind die meisten auf dem Markt bestens etabliert. Der Käse reift je nach Sorte während Tagen, Wochen und mehreren Monaten, bis er konsumreif ist. Je jünger der Käse, desto milder der Geschmack. Erst der ausgereifte Käse entfaltet sein volles Aroma. Die Produkte werden im eigenen Laden verkauft und über den Gross- und Detailhandel in die ganze Welt vertrieben.

Käserei Stofel AG Hauptstrasse 9657 Unterwasser Tel. 071 999 11 40 info@bergmilch.ch www.bergmilch.ch

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GASTRONOMIE

Glückliche Gäste beim König Alexandra Schilken-Beilke und Sascha Beilke holen die CULINARIUMKrone ins altehrwürdige Restaurant Burg in Au. Die Basis der feinen und kreativen Küche sind hochwertige, regionale und saisonale Produkte. Das Wirtepaar überrascht mit neu interpretierten Klassikern und macht damit seine Gäste glücklich. Sascha Beilke, im 2016 waren Sie Drittplatzierter des Best of Swiss Gastro Awards in der Kategorie Klassik, nun wurden Sie von einer anspruchsvollen Fachjury zum CULINARIUM-König 2017 gekrönt. Herzliche Gratulation zu dieser Auszeichnung! Was bedeutet sie Ihnen? Vielen Dank, ich freue mich wirklich riesig darüber. Es ist mir eine grosse Ehre. Gleichzeitig ist es auch ein Ansporn, meine Küchen-Philosophie weiter zu vertiefen. Nämlich qualitativ hochstehende, frische, regionale und saisonale Produkte zu verarbeiten und mit feinen und schönen Kreationen unsere Gäste glücklich zu machen. Was können Sie denn besser als die anderen Ostschweizer Köche? Das ist eine ziemlich unfaire Frage und schwer zu beantworten. Ich mache das, wovon ich überzeugt bin, mit Vollgas. Mir ist es auch wichtig, dass ich niemanden kopiere, sondern meinen eigenen Stil habe und weiterentwickle. Eine eindeutige Leidenschaft von mir ist es, kulinarische Klassiker neu und überraschend zu interpretieren.

Kritik und versuche sie stets konstruktiv umzusetzen. Sie kommen ja aus Bonn und mussten die Rheintaler erst kennenlernen. (lachend) Ich bin dem Rhein ja treu gelieben, denn Bonn liegt auch am Rhein, einfach 600 Kilometer weiter unten. Aber es stimmt schon, man muss die Gäste und ihre Wünsche kennenlernen. Wir haben gelernt, dass man sich manchmal anpassen und dabei auch mal vom geplanten Konzept abweichen muss. Aber wenn man offen und flexibel ist, gelingt das, ohne dass man sich dabei verbiegt. Sie kochen seit 2014 in der «Burg». Wie sind Sie auf dieses Restaurant aufmerksam geworden? Meine Frau Alexandra und ich haben schon vorher in der Schweiz gearbeitet. Als wir beschlossen haben, selbständig zu werden, machten wir uns auf die Su-

che nach einem besonderen Lokal. Zu jener Zeit suchte die Ortsgemeinde Au einen neuen Pächter für das Restaurant Burg. So haben sich zwei Suchende gefunden. Es war ein schöner Zufall. Sind Sie zufrieden? Ja, wir sind zufrieden! Die Gastronomie ist eine harte Branche, in der es immer auf und ab geht, daher ist es wichtig, dass man im Gespräch bleibt und immer das Beste gibt. Was ist in der Küche eigentlich wichtiger: Die Zutaten, das Können oder die Kreativität? Alles zusammen. Ich würde sagen, die hochwertigen Produkte und das Können bilden die Basis. Auf diesem Fundament baut man dann auf. Und wenn das Selbstvertrauen da ist, wird man ruhiger und mit der Zeit und der Erfahrung kann sich schliesslich die Kreativität entfalten.

Ein Beispiel? Das Cordon-bleu. Wir servieren es als Roll-bleu, also gerollt. Oder den Ribel. Den gibt es bei uns als Ravioli oder als Crêpe. Mutig! Und vertragen das die hartgesottenen Rheintaler? Nicht immer. Aber ich schätze ehrliche 50 |

Mit dem exquisiten Buffet der Genussakademie 2017 demonstrierte Sascha Beilke seine Kunst.


GENUSS AUS DER REGION GENUSS AUS DER REGION

Gibt es Zutaten oder Gerichte, bei denen Sie sagen: «Nein Danke»? Ja. Ich verarbeite keine Produkte aus der Massentierhaltung. Billige Produkte sind für mich ein No-Go, viel wichtiger sind mir Regionalität, Qualität und Nachhaltigkeit. Man sieht es auf Ihrer Karte, im Restaurant und im Netz: Sie legen viel Wert auf die Zusammenarbeit mit CULINARIUM. Warum? Für mich war rasch klar, dass ich da mitmachen will. Das schafft einen persönlichen Bezug beim Essen und Trinken und das ist Gold wert! Ausserdem profitiere ich ganz bewusst von diesem hervorragenden Netzwerk. Als NichtRheintaler ist das besonders wertvoll. Aber auch sonst sehe ich es als Luxus, wenn man die Produzenten aus der Region persönlich kennt und sich mit ihnen austauschen kann. Es vereinfacht vieles! Haben Sie ein Koch-Vorbild? Ja. Peter Wälte, den ich im Militärdienst kennengelernt habe. Ich kam damals als gelernter Bäcker zu ihm in die Militärküche. Er entzündete bei mir die Flamme für das wunderbare Handwerk. Wann ist für Sie ein Essen gelungen? Wenn alles gut zusammenpasst, toll aussieht und wenn der Gast beim Essen Freude hat. Mein Credo in der Küche: Den Teller immer so rausgeben, wie ich ihn selber gerne bekäme. Haben Sie ein Lieblingsessen? Nein, ich mag alles und esse gerne nach Saison. Wir haben ja hier in dieser Hinsicht eine reichhaltige Auswahl. Koch sein ist ein stressiger Beruf. Wie können Sie sich entspannen? Koch sein ist mein Traumberuf. Man muss sich gut organisieren, dann ist es weniger stressig. Ich halte meine freien Tage ein, treibe Sport oder vertiefe mich

Sascha Beilke und seine Partnerin Alexandra Schilken-Beilke bei der «Krönung».

in Kochbücher. Da kann ich in der Regel richtig runterfahren. Beim Kochen gibt es ja auch immer Trends. Bilden Sie sich weiter, um am Puls zu bleiben? Ich schaue schon, was andere machen und was angesagt ist. Aber ich bleibe auch bewusst meiner Linie treu. Dass man sich weiterbildet, gehört dazu. Ich habe soeben die Ausbildung zum Biersommelier abgeschlossen und ich liebäugle mit dem Master of Beer. Haben Sie sonst noch Ziele? Viele Gäste glücklich zu machen und

unseren Erfolg zu festigen. Ausserdem möchten wir im Sommer erstmals eine Lehrstelle besetzen. Alexandra Schilken-Beilke und Sascha Beilke führen seit 2014 das Restaurant Burg in Au. Die gebürtigen Bonner sind leidenschaftliche Gastgeber mit Berufserfahrung in Hotellerie, Küche und Catering. Alexandra Beilke ist gelernte Hotelfachfrau und Betriebswirtin. Sascha Beilke ist gelernter Bäcker/Konditor, Koch sowie Absolvent der Hotelfachschule. Information und Reservation unter www.burg-au.ch oder 071 536 22 95. | 51


PR GASTRONOMIE

Kartause Ittingen – Restaurant Mühle

«Mühle» zwischen Tradition und Moderne

Bahnhöfli – Fein essen am Golfplatz

Das Restaurant Mühle mit dem über hundert Jahre alten Mühlrad sorgt für einen angenehmen Aufenthalt. Die Küchencrew unter der Leitung von Jürgen Stöckel verwöhnt die Gäste mit gesunden und mit grosser Sorgfalt zubereiteten, saisonalen Gerichten. Dabei richtet sich das Angebot, ganz im Sinne der klösterlichen Tradition der Selbstversorgung, auch nach dem Angebot aus dem eigenen Gutsbetrieb, der Käserei, Metzgerei, Bäckerei, Fischzucht und Gärtnerei. Alles, was nicht selbst produziert werden kann, besorgt die Kartause Ittingen von Betrieben der Region.

Der Wintergarten hat sich in der stattlichen, 500-jahrigen «Mühle» als Entdeckung zwischen Tradition und Moderne integriert. Diese Pole zu versöhnen findet in Christian Birchmeiers Küche seine Fortsetzung. Jeder Gast soll auf seinen Genuss kommen. In der Mühle wird Wert auf eine saisonale Küche gelegt. Alles ist aus frischen Produkten zubereitet, vom Brot bis zum Dessert. Reichhaltig präsentiert sich die Weinkarte, eine Bereicherung sind auch die Räumlichkeiten, etwa der Weinkeller für Apéros oder die Lounge, wo man ein feines Destillat oder eine gute Zigarre geniesst. Für spezielle Anlässe wie Hochzeiten, Geburtstage oder Firmenessen bieten sich das Mühlestübli oder die Gaststube an.

Das «Bahnhöfli», zwischen den Dörfern Haag und Gams gelegen, ist ein Ausflugsrestaurant im Tal. Mit seiner einmaligen Panorama-Terrasse und der Gartenlounge bietet sich den Gästen eine fantastische Weitsicht auf die Kreuzberge und in Richtung Toggenburg. Bereits in vierter Generation verwöhnt die Wirtefamilie Schöb zusammen mit ihrem Team die Gäste von nah und fern. Die Küche begeistert durch ihren individuellen Stil, welche einerseits von den regionalen Gerichten geprägt ist, andererseits mit saisonalen, hochwertigen Grundprodukten punktet. Ein Hole-in-one der Gaumenfreuden und gelebten Gastlichkeit sozusagen.

Ruhetage: keine

Öffnungszeiten Mittwoch bis Freitag von 10.30 Uhr bis 14.30 Uhr, ab 17 Uhr Samstag von 10.30 Uhr bis 15.30 Uhr, ab 17 Uhr Sonntag ab 10.30 Uhr durchgehend

Stiftung Kartause Ittingen 8532 Warth Tel. 052 748 44 11 Fax 052 748 44 55 info@kartause.ch www.kartause.ch

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Restaurant Mühle Marianne, Katrin und Christian Birchmeier Grossbünt 2 9479 Oberschan Tel. 081 783 19 04 birchmeier@restaurantmuehle.ch www.restaurantmuehle.ch

Restaurant Bahnhöfli Fam. Werner und Luzia Schöb Gamserstrasse Postfach 48 9469 Haag Tel. 081 771 11 83 info@bahnhoefli-haag.ch www.bahnhoefli-haag.ch


GENUSS AUS DER REGION GENUSS AUS DER REGION

5 Generationen Genuss Krone Mosnang

Seminarhotel Idyll, Gais

Restaurant Papagei St. Gallen

Die Familie Schneider hat sich schon vor Jahren für die Mitgliedschaft bei CULINARIUM entschieden. Das passte ganz natürlich zur tief in der Region verwurzelten Tradition des Hauses, das 1891 in den Familienbesitz kam. Was mit Alois begann, von Bernhard über Jakob zu Bruno und Rita führte, wird von Philipp und seiner Frau Astrid in der fünften Generation erfolgreich weitergepflegt. Dank grossem Können und leidenschaftlicher Freude am Kochen und Bewirten gehört die Krone zu den kulinarischen Leuchttürmen im Toggenburg. Das legendäre 6-Gang-Menü mit regionalen Produkten und immer perfekt saisonal ist ein Dauerbrenner und ein delikates Musterbeispiel, wie gut die Culinarium-Philosophie schmecken kann.

Inmitten der einzigartigen Appenzeller Kulturlandschaft liegt diese Oase der Ruhe, die gleichzeitig ein Leuchtturm für bewusst gelebte Regionalität ist: «Wir laden Sie herzlich ein, sich für Neues zu öffnen. Authentizität und Nachhaltigkeit zeichnen unser Haus aus. In unserem rund 300-jährigen Appenzellerhaus tauchen Sie in eine entschleunigte Welt ein. Die lichtdurchfluteten Seminarräume erweitern Ihren Blick und inspirieren zu neuen Ideen und Visionen. In den heimeligen Zimmern und Stuben fühlen Sie sich wie in einer anderen Welt. Auch für Familien- und Hochzeitsfeiern bieten wir den passenden Rahmen.» In der Hotelküche kreiert Sandro Vladani mit seinem Team feine Menüs mit regionalen Produkten. Saison, Herkunft und Qualität spielen dabei die Hauptrolle. Vor dem Hotel führen Wanderwege und eine Langlaufloipe vorbei, daneben beginnt ein ausgedehntes Naturschutzgebiet. Drinnen erwartet die Gäste ein kleines motiviertes Team.

Wo's einfach gemütlich ist! Nehmen Sie Platz in der erstmals 1879 erwähnten Gaststube im Haus Papagei und lehnen Sie sich erwartungsvoll zurück! Mitten in der Altstadt an der historischen Hinterlauben, dem Geburtsort des weltberühmten Reformators Vadian, kochen Stefan Pintaric und sein Team mit Leidenschaft und Handwerkskunst. Es erwartet Sie eine gutbürgerliche Küche, liebevoll zubereitet aus markfrischen und regionalen Produkten. Der herzliche Service und das familiäre Umfeld schaffen eine angenehme Atmosphäre, in der man sich rundum wohlfühlt. Ob für ein feines Mittagsessen, ein privates Fest oder einen gesellschaftlichen Anlass – das Restaurant Papagei bietet Platz für bis zu 90 Personen.

Ruhetage: Montag und Dienstag

Krone Mosnang Unterdorf 20 9607 Mosnang Tel. 071 983 28 47 Fax 071 983 50 47 info@kronemosnang.ch www.kronemosnang.ch

Seminar- und Ferienhotel Idyll Möser 4 9056 Gais Tel. 071 793 11 45 info@idyll-gais.ch www.idyll-gais.ch

Ruhetag: Sonntag

Restaurant Papagei Stefan Pintaric Hinterlauben 4 9000 St. Gallen Tel. 071 222 24 66 info@papagei-sg.ch www.papagei-sg.ch

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PR GASTRONOMIE

Restaurant – Hotel Rössli Kirchberg

Hotel Schwanen Wil

Restaurant Riet Balzers

Denkmalgeschützte Tische, Butzenscheiben, Holzboden und mittendrin ein modernes Buffet – die Rösslistube hat besonderen Charme. Ideal für ein gemütliches Essen im kleinen Kreis. Grosse Feste lassen sich in der Ritterstube oder im Minnesängersaal feiern. Kulinarisch ist jeder Tag ein Fest im Rössli – dafür steht Küchenchef Willi Ammann, dem Genuss aus der Region sehr am Herzen liegt. Jeden Mittag kocht er ein Culinarium-Menu. Die liebevoll gestaltete Schiefertafel, auf der das viergängige Schlemmermenu jede Woche neu vorgestellt wird, lässt Feinschmecker weit über das untere Toggenburg hinaus träumen. Auf der schönen Website schreibt Gastgeberin Rosmarie Kläger: «Lassen Sie sich aus dem Alltag entführen und entspannen Sie sich bei uns. An kühlen Abenden am wärmenden Kaminfeuer in der Ritterstube oder beim heimeligen Kachelofen in der Rösslistube.»

Kreative, regionale und saisonale Küche, das ist das Credo von Küchenchef Sven Ottiger. Im weit über die Stadt Wil hinaus bekannten Restaurant SWAN21 mit Veranda, Lounge & Bar erlebt man seine kulinarische Philosophie auf jedem Teller: Sämtliche Gerichte werden in der Schwanen-Küche hergestellt, und dazu werden Produkte bester Qualität bevorzugt. Für Sven Ottiger bedeutet das regionale Herkunft, ökologische Produktion und der Verzicht auf Zusatzstoffe. Die Karte besticht mit einer appetitanregenden Mischung aus Schweizer Klassikern und zeitgemässer internationaler Küche mit Aromen und Zubereitungen rund um den Globus. Der ausgezeichnet bestückte Weinkeller und der aufmerksame, freundliche Service sind das i-Tüpfelchen auf dem Genuss.

Im Restaurant Riet in Balzers darf man sich vertrauensvoll auf die saisonale und regionale Kochkunst von Küchenchef Peter Büchel freuen, die Herz, Kopf und Gaumen zufrieden macht. Das Riet ist im oberen Rheintal schon seit Jahren ein fester Wert und gehört zu den begehrten Adressen für festliche Anlässe im geschäftlichen und familiären Rahmen. Ein sympathischer Grund dafür ist die Gastgeberin Ruth Büchel, der es mit Tiroler Charme und einem feinen Gespür für Stil und Atmosphäre gelingt, dass man sich im Riet rundum wohl und willkommen fühlt. Diese ungezwungene Gemütlichkeit ist die ideale Voraussetzung, um das kulinarische Können von Peter Büchel vom ersten Bissen an zu geniessen. Am Mittag schätzen viele Gäste die abwechslungsreichen Tagesmenüs – von schmackhafter Hausmannskost bis zum gediegenen Business-Lunch. Regionalgeniesser kommen mit der saisonal wechselnden Abendkarte voll auf ihre Kosten.

Restaurant – Hotel Rössli Neudorfstrasse 3 9533 Kirchberg SG Tel. 071 931 31 31 info@roessli-kirchberg.ch www.roessli-kirchberg.ch

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Hotel Schwanen Wil AG Obere Bahnhofstrasse 21 9500 Wil Tel. 071 913 05 10 Fax 071 913 05 13 reception@hotel-schwanen.ch www.hotel-schwanen.ch

Restaurant Riet Rietstrasse 5 9496 Balzers Tel. +423 384 44 80 Fax +423 384 44 81 info@riet.li www.riet.li


GENUSS AUS DER REGION GENUSS AUS DER REGION

Landgasthof Rössli Tufertschwil

Stump's Alpenrose Wildhaus

Restaurant Kreuz Zuzwil

Im Hotel Landgasthof Rössli Tufertschwil vereint sich Aktuelles mit Verwurzeltem: Modern das Hotel und die Seminarräume, traditionsreich der Land­gasthof. Genuss schreiben die Gastgeber Esther und Magnus Thalmann gross: In den gemütlichen Stuben des Landgasthofs Rössli werden die Gäste mit einer marktfrischen, regionalen Küche verwöhnt. Für Feste, Hochzeiten und Firmenevents stehen passende Räume zur Verfügung. Und die kleinen Gäste erfreut ein grosser Kinderspielplatz. Rund um Tufertschwil finden Sie eine grosse Auswahl an Wanderwegen.

Der natürliche und kulturelle Reichtum des Toggenburgs fasziniert Roland Stump. In seinem stilvoll-gemütlichen Hotel wird Regionalität überzeugt gelebt. Heimische Hölzer und Kunst prägen das Haus. Küchenchef Stefan Radzuweit steht für frische, saisonale Küche mit Fantasie und Raffinesse. Die Produkte bezieht er aus der Nachbarschaft und dem nahen Rheintal. Fast alles ist hausgemacht bis hin zum Brot und vielen Wildspezialitäten. Der passionierte Waidmann Stump bietet rund ums Jahr Wild aus eigener Jagd: Neben Reh und Hirsch findet man ganz nach Jagdglück auch Wildschwein, Gämse, Steinbock und sogar Murmeltier auf der Karte. Der Weinkenner Stump hat auch ideale Begleiter dafür im stilsicher assortierten Keller. Gastgeberin Cindy Stump umsorgt die Gäste mit Herz und Charme. Als Regionalgeniesser ist man hier definitiv am richtigen Ort.

Das gemütliche Restaurant mitten im Dorf verwöhnt seine Gäste mit saisonalen Produkten aus der Region. So stammen die Fleisch-Spezialitäten von Tieren aus Zuzwiler Ställen und den umliegenden Jagdrevieren. Ein Geheimtipp sind die heimelige «Schüür», wo Gäste ausgelassene Feste feiern können, sowie im Sommer der schöne Garten.

Hotel Rössli Tufertschwil Esther und Magnus Thalmann Tufertschwil 20 9604 Lütisburg Tel. 071 932 01 00 Fax 071 932 01 13 kontakt@roessli-tufertschwil.ch www.roessli-tufertschwil.ch

Stump’s Alpenrose Roland Stump Vordere Schwendistrasse 62 9658 Wildhaus Tel. 071 998 52 52 Fax 071 998 52 53 info@stumps-alpenrose.ch www.stumps-alpenrose.ch

Ruhetage: Montag und Dienstag

Restaurant Kreuz Familie Patrick Züger Oberdorfstrasse 16 9524 Zuzwil Tel. 071 944 15 21 info@kreuz-zuzwil.ch www.kreuz-zuzwil.ch

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Restaurant Burg in Au – königliches Genussprogramm Das Restaurant Burg ist ein altehrwürdiger Riegelbau aus dem Jahr 1619 umgeben von Rebbergen mit märchenhafter Aussicht auf das Rheintal. In der Küche haben für Chef Sascha Beilke die Produkte aus dem Rheintal höchste Priorität. Der leidenschaftliche Koch aus Bonn im Rheinland ist seit seiner Ankunft rund 500 Kilometer südlicher begeistert von der Vielfalt und Qualität der Produkte, mit denen er im Rheintal arbeiten kann. Enthusiasmus und grosses Talent waren wegbereitend für den Titel CULINARIUM-König 2017. Zusammen mit Partnerin Alexandra SchilkenBeilke hat er ein attraktives Jahresprogramm geplant, um den Titel mit Aktionen und Veranstaltungen zu feiern, z.B. Open Air Cycling Marathon, Königswochen im Juli mit Königsfeier und GrillBrunch oder dem Culinarischen Burgmarkt am 26. August. Dazu kommen Angebote wie der Sonntags-Brunch mit Buffet oder das Food & Beer-Menü, bei dem der diplomierte Biersommelier Sascha Beilke vier verschiedene Biere kredenzt.

Chefkoch Sascha Beilke und Gastgeberin Alexandra Schilken-Beilke.

Restaurant Burg Beilke & Co. Walzenhauserstrasse 100 9434 Au SG Tel. 071 536 22 95 info@burg-au.ch www.burg-au.ch

Gute Aussichten in der WaldRose Rossrüti bei Wil Wer die knapp zwei Kilometer von Wil hoch zur WaldRose unter die Füsse nimmt oder fährt – wird üppig belohnt: Mit wunderbarer Aussicht auf Säntis & Co. und mit feinem Essen. Mit den Worten von Gastgeberin Karin MüllerMäder: «Ich liebe klassische Küche, ehrliche Hausmannkost und möglichst frische Zutaten aus der Umgebung. Ich möchte, dass unsere Menüs so saisonal und regional wie möglich sind. Deshalb sind wir auch bei CULINARIUM dabei! Unser beliebtestes Gericht ist der Braten mit frischem Gemüse und Härdöpfelschtock. Wir haben auch immer etwas ausgesucht Feines für Vegetarier parat, plus ein, zwei spontane Menüs, je nach Saison und regionalem Angebot.» Vom Frühling bis Herbst lädt die Terrasse mit ihrer prächtigen Aussicht zum Verweilen. Im Winter wärmt die holzgetäferte Gaststube Herz und Gemüt. Drinnen wie draussen bietet die WaldRose rund 35 Personen Platz. «Nichts Unnötiges lenkt vom Wesentlichen ab», sagt Karin Müller-Mäder, und genauso fühlt man sich hier als Gast. 56 |

Gastgeberin Karin Müller-Mäder in der gemütlich getäferten Gaststube.

Restaurant WaldRose Boxloo 564 9512 Rossrüti Wil Tel. 071 565 19 20 kontakt@waldrose.ch www.waldrose.ch


GENUSS AUS DER REGION GENUSS AUS DER REGION

«Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen.» Dieses Sprichwort hat eine grosse Bedeutung im Alltag der Rheinburg-Klinik in Walzenhausen. Hier werden Menschen mit neurologischen und / oder muskuloskelettalen Erkrankungen betreut und behandelt. So sind es nicht nur beste medizinische Betreuung, Therapie und Pflege, die zur Genesung jedes Einzelnen beitragen, sondern auch die gute, regionale Küche. Mit viel Liebe und grossem Können zaubert Küchenchef Martin Zeller mit seinem Team ausgewogene und frisch zubereitete Menüs. Auch Patienten mit Schluckstörungen werden hier ebenso mit feinen Gerichten verwöhnt, wie jene mit Spezialkost oder Diät. Die wunderschöne Aussicht über das gesamte Dreiländereck, das freundliche Servicepersonal und die familiäre Atmosphäre tragen weiters zum Wohlbefinden und zum Rehabilitationserfolg bei.

Rheinburg-Klinik AG Dorf 9428 Walzenhausen Tel. 071 886 11 11 info@rheinburg.ch www.rheinburg.ch

Gesundheit und Genuss – das ist die regionale Küche in der Oberwaid Am Rande von St. Gallen ist die Oberwaid ein Ort zum Wohlfühlen und Geniessen. Gönnen Sie sich eine wertvolle Auszeit unter dem Motto «Gesund bleiben – Gesund werden»! Hier ge-niessen Sie kulinarische Spezialitäten mit Produkten aus der Region. Sei es mit Panoramablick auf unseren wunderschön gestalteten Park oder mit Blick auf den Bodensee. Abwechslungsreiche Mittagsmenüs, feine À-la-carte-Gerichte, hausgemachte Patisserie in der Lobby und jeden Sonntag, Omas Sonntagsmenü. OBERWAID Rorschacher Strasse 311 9016 St. Gallen Tel. 071 282 00 00 Fax 071 282 00 01 info@oberwaid.ch www.oberwaid.ch

Wir heissen Sie herzlich willkommen und freuen uns auf Sie!

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PR GEMEINSCHAFTSGASTRONOMIE

Gemeinschaftsgastronomie bei CULINARIUM Alle diese CULINARIUM-Unternehmen setzen in ihren Gemeinschaftsküchen auf saisonale Produkte aus regionaler Produktion.

Kantonsspital St. Gallen

Spitalverbund Appenzell Ausserrhoden

Psychiatrische Klinik Wil

Zum Unternehmen Kantonsspital St. Gallen gehören die Spitäler St. Gallen, Rorschach und Flawil. Zusammen gewährleisten sie die medizinische Grund- und Spezialversorgung in der Ostschweiz. Das Kantonsspital St. Gallen legt Wert auf eine qualitativ hochstehende Behandlung, Pflege und Betreuung seiner Patientinnen und Patienten. Dazu gehört auch eine kulinarische Verpflegung mit frischen, saisonalen Produkten aus der Region.

Der Spitalverbund Appenzell Ausser­ rhoden ist ein Zusammenschluss aus den Spitälern Heiden und Herisau sowie des Psychiatrischen Zentrums Appenzell Ausserrhoden. An seinen drei Standorten beschäftigt er über 1 100 Mitarbeitende, davon mehr als 140 Lernende und ist damit einer der grössten Arbeitgeber und Ausbildner im Kanton AR. Die Gesundheit und das Wohl der Patientinnen stehen im Zentrum der Arbeit. An allen drei Standorten wird eine ganzheitliche und qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung angeboten. Dazu gehört auch die Verpflegung, denn das Essen leistet einen wichtigen Beitrag zur Genesung der Patientinnen und Patienten. Besucher sind in den drei öffentlichen Restaurants herzlich willkommen.

Das Personalrestaurant der Klinik Wil ist an sieben Tagen pro Woche geöffnet. Zum einen offeriert es Patienten und Mitarbeitenden ein ausgewogenes Essensangebot – täglich werden bis zu 1 200 Mahlzeiten zubereitet. Zum anderen ist das Restaurant öffentlich und verwöhnt Besucher mit saisonalen Produkten aus der Region – unter anderem mit Gemüse und Obst aus der eigenen biozertifizierten Gärtnerei. Im Restaurant und in der dazugehörigen stimmungsvollen Eventhalle werden regelmässig Bankette mit bis zu 350 Personen organisiert. Die Klinik Wil gehört zusammen mit den Psychiatrischen Zentren St. Gallen, Rorschach und Wattwil zu den St. Gallischen Kantonalen Psychiatrischen Diensten Sektor Nord.

Kantonsspital St. Gallen Gastronomie Rorschacherstrasse 95 9007 St. Gallen Tel. 071 494 27 97 kontakt@kssg.ch www.kssg.ch

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Spitalverbund Appenzell Ausserrhoden Krombach 3 9100 Herisau Tel. 071 353 81 11 kommunikation@svar.ch www.spitalverbund.ch

Kantonale Psychiatrische Dienste Sektor Nord, Klinik Wil Zürcherstrasse 30 9500 Wil Tel. 071 913 16 41 www.psychiatrie-nord.ch


GENUSS AUS DER REGION GENUSS AUS DER REGION

Seniorenzentrum Solino Das Seniorenzentrum Solino bietet älteren oder pflegebedürftigen Menschen in zeitgemässer Infrastruktur und herzlicher Atmosphäre sämtliche Dienstleistungen aus einer Hand – vom stationären Tages- über Ferien- oder Daueraufenthalt mit Pflege, Betreuung und Vollpension bis hin zu individuellen Service-Dienstleistungen. Das Solino ist das Zuhause von 100 Bewohnenden und der Arbeitsplatz von 120 Mitarbeitenden. Ein Qualitätsmerkmal des Solino ist die Gastronomie. Das grosszügige, täglich geöffnete Bistro mit dem interessanten Angebot ist ein beliebter Treffpunkt aller Generationen. Bewohnende und Gäste lassen sich im SolinoBistro gerne kulinarisch verwöhnen. Solino Das Seniorenzentrum im Toggenburg Kreuzrain 1 9606 Bütschwil Tel. 071 982 82 52 Fax 071 982 82 50 info@seniorenzentrum-solino.ch www.seniorenzentrum-solino

SeniorenZentrum Uzwil Ein gutes Gefühl von Geborgenheit

Mit den beiden Häusern Sonnmatt und Marienfried bietet das SeniorenZentrum Uzwil Betagten ein Maximum an Geborgenheit, Selbstbestimmung und Lebensqualität. Sie werden bei ihrem Eintritt und danach in ihrem Alltag in jeder Hinsicht unterstützt; ihre Achtung und Würde sind eine tägliche Herausforderung und Verpflichtung. Die Gebäude und ihre Umgebung bieten ein harmonisches Erscheinungsbild und sind ganz auf die Bedürfnisse der Bewohnerinnen und Bewohner ausgerichtet. Die Cafeteria Sonnmatt und das Kafi Marienfried sind täglich offen. In der warmen Jahreszeit laden die schönen und sonnigen Terrassen zum Verweilen ein. Die Restaurants können auch für Anlässe und Feiern reserviert werden. SeniorenZentrum Uzwil Flawilerstrasse 11 9244 Niederuzwil Tel. 071 955 61 61 seniorenzentrum@uzwil.ch www.seniorenzentrum-uzwil.ch

Klinik St. Pirminsberg Pfäfers «Ein gesunder Geist in einem gesunden Körper.» Das lateinische Sprichwort wird in der Klinik St. Pirminsberg in Pfäfers hoch gehalten. Hier werden erwachsene Menschen mit psychischen und psychosomatischen Störungen aus dem Süden des Kantons St. Gallen behandelt und betreut. Neben der hochkarätigen fachlichen Betreuung wird auf eine ausgewogene Ernährung mit Zutaten aus der Region grosser Wert gelegt. Nicht umsonst setzt sich das HotellerieTeam für eine zwar fett- und zuckerreduzierte jedoch äusserst schmackhafte Kost ein – und wurde neben den Zertifikaten CULINARIUM und «natürlich und ausgewogen», 2015 zusätzlich sogar mit der CULINARIUM-Krone ausgezeichnet. Klinik St. Pirminsberg Psychiatrie, Psychotherapie, Suchtbehandlung Klosterweg 7312 Pfäfers Tel. 081 303 60 60 Fax 081 303 69 70 klinik@psych.ch, www.psych.ch

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An alle Naturliebhaber, Familien, Biker, Reiter & Co. - Macht mal Pause! Inmitten eines wunderschönen Wander-, Velo- und Reitgebietes liegt «das café» Littenheid und verwöhnt Sie mit frisch zubereiteten Speisen, herzhaften Snacks, einem reichhaltigen Kaffeeund Kuchenangebot sowie einem köstlichen Schlemmer-Brunch jeden letzten Sonntag im Monat. Auf Ihre Kinder wartet ein abenteuerlicher Spielplatz und für Ihr Pferd gibt es eine Tränke. Geniessen Sie kulinarische Leckerbissen und die herrliche Umgebung. Das Team von «das café» freut sich auf Sie! das café Littenheid Clienia Privatklinik Littenheid AG Privatklinik für Psychiatrie und Psychotherapie 9573 Littenheid Telefon 071 929 62 62 info@das-cafe.ch www.das-cafe.ch

Stiftung Kronbühl – Qualität und Genuss In der Stiftung Kronbühl in Wittenbach werden Kinder, Jugendliche und erwachsene Menschen mit einer schweren körperlichen und geistigen Behinderung mit viel Engagement individuell gefördert und betreut. Dabei stehen eine selbstbestimmte aktive Lebensgestaltung und ein unterstützender Lebensraum im Vordergrund. «Qualität und Genuss stehen bei uns an erster Stelle», sagt Küchenchefin, Slavica Cacic, überzeugt. «Wir erfahren tagtäglich, dass eine hochwertige Ernährung einen wesentlichen Beitrag zum Wohlbefinden und zur Gesundheit unserer Schülerinnen und Bewohnerinnen leistet.Wir legen daher besonderen Wert auf eine vielseitige, saisonale Küche und die Verwendung hochwertiger, regionaler Produkte. Das CULINARIUM-Label hilft uns dabei Produzenten zu finden, die unsere Philosphie teilen. Wir freuen uns sehr, dass wir nun ebenfalls dieses Label tragen dürfen. Für uns ist das ein zusätzlicher Ansporn, unser Angebot laufend zu verbessern.» 60 |

Die Stiftung Kronbühl in Wittenbach ist umgeben von wunderschönen Erlebnisgärten.

Stiftung Kronbühl Ringstrasse 13 9300 Wittenbach Telefon 071 292 19 21 Fax 071 292 19 19 www.sh-k.ch info@sh-k.ch


GENUSS AUS DER REGION

PR FISCH

GENUSS AUS DER REGION

Genuss aus einheimischen Gewässer– Zahner Fischhandel Ihr Comestibles-Spezialist seit 1985. Tagtäglich werden in Gommiswald frische Fische aus dem Zürich- und Bodensee sowie aus einer regionalen Fischzucht verarbeitet. Als lokale Spezialitäten gelten die sauber filetierten Felchenfilets, die geräucherten Felchenfilets, die grätenfreien Hechtfilets sowie der Felchen- und Hechtcaviar. In unserer Produktion stellen wir Felchenknusperli in verschiedenen CULINARIUMBierteigen her. Nebst diesen regionalen Produkten handelt der ComestiblesSpezialist mit einem grossen Sortiment an zertifizierten Meeresfischen, Culinarium-Geflügel, Culinarium-Wild und verschiedenen Fleischdelikatessen.

Zahner Fischhandel AG Hof 15 8737 Gommiswald Tel. 055 280 17 55 info@frisch-fisch.ch www.frisch-fisch.ch

Tafelgesellschaft zum Goldenen Fisch Die gastronomisch-kulinarische Gesellschaft wurde 1969 von passionierten Freunden der gepflegten regionalen Fischküche gegründet. Seither ist die Organisation in allen Landesteilen und neuerdings auch im benachbarten Ausland stetig erfreulich gewachsen. Sie setzt sich heute aus rund 2000 Fischliebhabern als Gesellschafter/innen sowie aus rund 110 ausgezeichneten Restaurants, mit örtlichen Berufsfischern als Lieferanten, zusammen. Wer kann Mitglied werden? Mitglied in der Tafelgesellschaft zum Goldenen Fisch kann jeder werden, der die gepflegte Fischkochkunst zu schätzen und zu geniessen weiss. Die Mitgliedschaft berechtigt zur Teilnahme an den sogenannten Netztreffen, das sind organisierte Fischessen mit netten Gesellschaftern. Der Jahresbeitrag beträgt nur Fr. 100.- pro Haushalt (2 Personen). Wie kann ich Mitglied werden? Nehmen Sie ganz unverbindlich teil an einem Netztreffen oder melden Sie sich ganz einfach beim Netzmeister in Ihrer Region. Mehr Infos unter www.goldenerfisch.ch

Die Netzmeister Erwin Vogel (links) und Markus Krüger.

Netzmeister St. Gallen Erwin Vogel Schönbüelpark 14 9016 St. Gallen Tel. 079 818 83 17 ervo@bluewin.ch

Netzmeister Rheintal Markus Krüger Schlipfweg 10 9467 Frümsen Tel. 078 703 54 17 markus@markuskrueger.ch

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PR

Keine Kompromisse, wenn AdR drauf steht Seit 14 Jahren begeistert das AdR-Programm die Ostschweizerinnen und Ostschweizer. Was es braucht, damit das Label seine Glaubwürdigkeit behält und wie die Qualität der Produkte sichergestellt wird, erzählt Lorenz Kreis, Qualitätsverantwortlicher der Migros Ostschweiz. Welche Kriterien muss ein Produzent erfüllen, um das AdR-Label zu bekommen? Grundsätzlich muss er seinen Produktionssitz in der Region haben. Lebensmittel-Verarbeiter und Händler, wie beispielsweise die Tobi Seeobst AG in Bischofszell, die von vielen Produzenten auch ausserhalb der Region Ostschweiz beliefert wird, dürfen logischerweise nur die Produkte aus der Region als AdR verkaufen. Der Rohstoff muss in der Region wachsen und verarbeitet werden. Begründete Ausnahmen werden sehr restriktiv und nur befristet erteilt.

Wie muss man sich die Umstellung auf AdR-Produktion vorstellen? Nehmen wir als Beispiel die von der Migros produzierte AdR-Olma-Bratwurst. Der Verarbeitungsbetrieb, unsere eigene Metzgerei, befindet sich in Gossau und somit in der Region. Dieser Punkt ist zu 100 Prozent erfüllt. Stammte das Fleisch der Olma-Bratwurst bisher aus der ganzen Schweiz, so muss es nun aus der Region kommen. So erhöht sich der Aufwand in der Beschaffung, da die Verfügbarkeit der regionalen Rohstoffe das ganze Jahr über sichergestellt werden muss.

Wo finden Produzenten, die sich für eine Umstellung auf AdR interessieren, Unterstützung? Grundsätzlich muss ein Produzent ein neues AdR-Produkt selbständig entwickeln. Dabei gibt es einfachere Produkte. Verwendet ein Käser beispielsweise sowieso nur die Milch der umliegenden Bauern, so produziert er bereits nach AdR-Standard. Bei kleineren Lieferanten kommt es eher vor, dass sie eine Beratung in Anspruch nehmen, wenn es z.B. um Etikettentexte geht. Die Migros- und die AdR-Richtlinien geben vor, wie Label und Etikette aussehen müssen. Die Glaubwürdigkeit des AdR-Labels hat oberste Priorität. Wie funktionieren die Kontrollmechanismen? Unsere strengen Richtlinien bilden die Basis. Alle, die uns Waren verkaufen, sind zertifiziert und werden entsprechend kontrolliert. Einerseits gibt es Kontrollen, während denen die Warenflüsse gerechnet werden. Dies wird die quantitative Rückverfolgbarkeit genannt. Bleiben wir beim Beispiel der AdR-Olma-Bratwurst. Bei einer bestimmten Anzahl hergestellter Würste muss ein Produzent nachweisen können, dass er die entsprechenden Mengen regionales Fleisch eingekauft hat. Andererseits wird die qualitative Rückverfolgbarkeit geprüft. Hier geht es darum, dass beispielsweise Rohstoffe und Gebinde korrekt beschriftet sind, damit in die AdR-Bratwurst auch tatsächlich AdR-Fleisch kommt. Diese zwei Punkte werden bei einem Audit angeschaut.

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GENUSS AUS DER REGION GENUSS AUS DER REGION

Wer führt die Kontrollen durch? Bei jedem Betrieb gibt es einen Kontrolleur vor Ort. Die AdR-Zertifizierung übernimmt die ProCert AG. Diese Kontrollen finden angemeldet statt. Beim Audit werden verschiedene Stichproben gemacht, wo beispielsweise die Hygiene angeschaut wird. Stösst man auf Unregelmässigkeiten, können unangemeldete Kontrollen folgen. Die Idee hinter den tiefer reichenden angekündigten Audits ist, dass man den Geschäftsleiter, den Qualitätsverantwortlichen und eventuell auch den Betriebsleiter vor Ort haben will. Die unangekündigten Kontrollen werden als Intervention bei Abweichungen durchgeführt. Die Marke AdR findet sich auch in Kombination mit anderen Labels wie Bio. Was gilt es zu beachten, damit die einzelnen Labels nicht verwässert werden? Da die beiden Labels sehr unterschiedlich sind, kann man sie kaum verwechseln. AdR ist ein Herkunftslabel, Bio beurteilt die Herstellungsqualität. Oft ist dies auch eine Frage, was der Einkäufer bei einem Artikel lieber will. In vielen

Fällen haben wir beides, zum Beispiel bei Bio-Weide-Beef und bei Früchten und Gemüsen. Wie hat sich das Qualitätsverständnis der Migros seit der Gründung des AdR-Labels im Jahr 1999 verändert? Migros steht seit jeher für Qualität. Die Migros Ostschweiz macht beim AdR seit 2003 mit. Wir waren die erste Genossenschaft, die das Thema Qualität mit Kontrollen der Lieferanten und Zertifizierungen systematisch angegangen ist. Dies wurde zum gesamtschweizerischen Standard. Ich denke nicht, dass es bei der Qualität Veränderungen gegeben hat, da wir keine Kompromisse machen, wenn AdR drauf steht. Zuoberst steht immer die Qualität des Produkts und dann das Label. Das Qualitätsverständnis im Allgemeinen hat sich schon verändert. Die gesetzlichen Vorgaben sind strenger geworden, beispielsweise was Rückstände, Mikrobiologie oder Täuschungsschutz betrifft. Mit AdR haben wir den Bonus, dass das Label regional und damit näher beim Produzenten ist. www.ausderregion.ch

Was ist AdR? Das Label Aus der Region. Für die Region wurde 1999 von der Genossenschaft Migros Luzern lanciert. Seit 2003 finden AdRProdukte auch bei Migros-Kunden in der Ostschweiz stetig wachsenden Anklang. Basis für den Erfolg des Labels bilden die über 1500 AdR-Produkte – und damit die mehr als 3500 Bauernfamilien, Produzenten und Lieferanten aus der Region, die mit Leib und Seele hinter diesen Produkten stehen. Durch den Kauf von AdR-Produkten unterstützt der Konsument unmittelbar die heimische Wirtschaft und hilft mit, Arbeitsplätze zu erhalten und zu schaffen.

MGB www.migros.ch

Wir geben alles für regionale Produkte.

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Mein Stück Heimat. ––––––––––––––––––––––––––––––––––––

www.ausderregion.ch

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PR

Ein Paradies für Feinschmecker Der Rhein, die Reben und der Randen, das sind die Hauptattribute des Regionalen Naturparks Schaffhausen. Wer Natur, Kultur und Kulinarik liebt, ist hier bestens aufgehoben. Ein ansehnlicher Teil des Kantons Schaffhausen und – das ist einmalig in der Schweizer Pärkelandschaft – die deutschen Gemeinden Jestetten und Lottstetten gehören zum Regionalen Naturpark Schaffhausen. Der Naturpark entwickelt und fördert Projekte in den Bereichen Landwirtschaft, Gewerbe, Tourismus, Natur, Kultur und Bildung. Seit er 2014 in die Errichtungsphase trat, konnten schon über 50 Projekte realisiert werden. Die Projektinitianten sind Akteure aus verschiedensten Branchen. Ein schöner Teil der Projekte entstammt der Landwirtschaft – sie zeigen die kulinarische Vielfalt und Regionalprodukte werden mit dem Label «Schaffhauser Regioprodukte» vermarktet. © Renato Bagattini

Süsses, Saures oder Salziges?

Der Regionale Naturpark Schaffhausen ist immer wieder eine Reise wert. Informationen gibt es hier: www.schaffhauser-regioprodukte.ch

Es gibt für alle Gelüste etwas. Schon eine kleine Auswahl lässt einem das Wasser im Mund zusammenlaufen. Die Bienen scheinen im Parkgebiet besonders gute Bedingungen vorzufinden. Sie

liefern Geri Bollinger in Beringen den delikaten Naturpark-Honig. Die Parkweine im Coop-Sortiment finden einen guten Absatz, auch alle anderen Weine des Schaffhauser Blauburgunderlands geniessen einen vorzüglichen Ruf. Eine besondere Spezialität ist das Kürbiskernöl der Familie Brütsch auf dem Griesbachhof in Schaffhausen, dem einzigen Schweizer Produzenten. Und der Biohof Tappolet in Wilchingen baut als grösster Produzent der Schweiz schmackhafte Linsen an. Schliesslich

© Elge Kenneweg

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gibt es auch eine «Parkwurst» – die Breu Metzg in Neunkirch hat den Chläggi-Salami kreiert. Die Ingredienzen stammen selbstverständlich aus dem Naturparkgebiet. Regionaler Naturpark Schaffhausen Hauptstrasse 50 8217 Wilchingen Tel. 052 533 27 07 info@naturpark-schaffhausen.ch www.naturpark-schaffhausen.ch


Ausfliegen und geniessen! freizeit-erlebnisse.com

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Natur-Öle für Gaumen und Herz Die Thurgauer Produkte der Familien Kressibucher und ihrer Naturoel AG begeistern Feinschmecker und Geniesser – und das weit über die Region hinaus. Ihre innovativen und nachhaltig produzierten Spezialitäten wurden bereits vielfach ausgezeichnet. Auch die CULINARIUMKrone 2017 wäre hochverdient gewesen. Wer die Kressibuchers besucht, kommt an einen Ort im Thurgau, wo die Natur zu Hause und die Welt noch in Ordnung ist. In Lanzenneunforn in der Gemeinde Herdern, geniesst man nicht nur einen prächtigen Ausblick auf die südliche Bergkette, sondern auch auf die wunderschöne Landschaft, in der je nach Jahreszeit Weizen-, Gersten-, Hafer- und Maisfelder gedeihen oder üppige Raps- und Sonnenblumenfelder blühen. Hier führen die beiden Familien Ewa und Thomas sowie Veronika und Daniel Kressibucher einen grossen Landwirtschafsbetrieb, wo man gemeinsam vieles angepackt, Ideen kreativ umsetzt, und aneinander zu Spitzenleistungen antreibt. Dazu gehört die Firma NaturoelAG, die die Kressibuchers mittlerweile seit

vielen Jahren mit grossem Engagement betreiben. Ihr Credo: eigenes, nachhaltig und hochwertig produziertes Rapsund Sonnenblumenöl herzustellen und zu vermarkten. Ewa Kressibucher erinnert sich: «Die ersten Pressversuche liegen nun schon bald zwanzig Jahre zurück. Damals suchte mein Schwager Daniel Kressibucher nach einem neuen Geschäftszweig, weil er mit meinem Mann Thomas den elterlichen Hof übernommen hatte und der Betrieb neu für zwei Familien als Existenzgrundlage diente“, erzählt Ewa Kressibucher, Geschäftsführerin der Naturoel AG. Er tüftelte, probierte, steckte Misserfolge ein, machte trotzdem weiter und optimierte laufend das Verfahren. Als die Ölproduktion glatt lief, kam die

Lancierung des Apfelbalsamicos hinzu, der aus hofeigenen Hochstammäpfeln produziert wird. Eine Erfolgsgeschichte Heute ist die NaturoelAG ein perfektes Beispiel dafür, wie Beharrlichkeit, Gespür, Fachwissen und hohe Ansprüche an die Qualität zu einer Erfolgsgeschichte führen können. Denn die Spezialitäten von Kressibuchers sind Schweizer Qualitätsprodukte, die zwar kein Biolabel tragen, aber trotzdem nicht mit Pestiziden belastet sind. Ausserdem sind ihre Premium-Produkte bereits weit über die Region hinaus bekannt und beliebt. Sie machen nicht nur Feinschmecker und Geniesser glücklich, sondern überzeugen auch die Fachwelt. Beim renommierten Schweizer Wettbewerb der Regionalprodukte im Jura wurden die Kressibuchers als Produzent des Jahres 2015/16 ausgezeichnet. Auch das internationale Zeichen des Feinschmeckers schmückt den Hofladen. Es wird von der Deutschen Gesellschaft für Fettwissenschaften (DGF) jährlich an der Internationalen Grünen Woche in Berlin verliehen. «Solche Auszeichnungen machen uns schon stolz, denn sie belegen, dass wir Topqualität produzieren und international konkurrenzfähig sind», freut sich Ewa Kressibucher. Kreative Palette Vertrieben werden die KressibucherProdukte über Wiederverkäufer, im In-

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GENUSS AUS DER REGION GENUSS AUS DER REGION

In den Produkten ihrer Firma steckt viel Lebensfreude und Liebe zur Thurgauer Landschaft.

ternet sowie an Messen und Märkten. «Und natürlich verkaufen wir sie in unserem schönen Hofladen», betont die Geschäftsführerin. Für diesen wurde vor ein paar Jahren die einstige alte Garage wachgeküsst und unter dem zum Rapsöl passenden Namen Hofladen zur Rapsodie eröffnet. Dort wird die gesamte Palette der hochwertigen, kreativen Kressibucher-Produkte angeboten: kaltgepresste Delikatess-Öle, naturbelassene Balsam-Essige, pikante DipSaucen oder hausgemachte Kernmischungen. Kurzum: Premium-Produkte für Gaumen und Herz. Diese dürfen vor dem Kauf übrigens probiert werden. «Das schätzen die Kunden, denn viele von ihnen wollen wissen, wie unsere Produkte schmecken und wie sie hergestellt wurden», erzählt Ewa Kressibucher. Immer viel zu tun Das Geschäft läuft, die Firma Naturöl AG wächst. «Das freut uns alle sehr,

fordert uns aber auch, denn es gibt immer viel zu tun», sagt die Geschäftsführerin, die zudem Mutter von vier Kindern ist. Aber die Herausforderung ein Unternehmen zu führen, das selbständige Arbeiten und die grosse Freude an der Herstellung und der Vermarktung der hofeigenen Produkte motivieren sie täglich, so Ewa Kressibucher. Wenn sie dabei auf zufriedene Kunden blicken könne und auch in der Familie alles rund laufe, sei ihr Glück perfekt. Hinter die Kulissen schauen Als Gruppe ab 14 Personen kann man hinter die Kulissen der Naturoel AG schauen. Wer gerne mehr über gesunde Speiseöle wissen möchte, und/oder auf der Suche nach einem speziellen Firmen- oder Vereinsausflug ist, für den bietet sich eine Hofführung bei Kressibuchers an. Die Führung wird von Ewa Kressibucher persönlich geleitet, die die Besucherinnen und Besucher mit viel Charme und Wissen in die Welt der

Naturoel AG entführt. Zur Führung gehört die Degustation der gesamten Produktpalette. Darauf folgt eine Führung durch die Produktion, gefolgt von einem leckeren salzig/süssen Apéro. Als Abschluss kann man sich gestärkt zurücklehnen und sich über die ntstehung der Naturoel-Produkte informieren lassen und im Hofladen einkaufen. Ein Bijou von einem Hofladen Im Hofladen findet man die gesamte kreative Produktauswahl von Kressibuchers Schaffen. Der Hofladen wechselt zu jeder Jahreszeit sein Gewand und erfreut damit auch die Stammkundschaft. Das Personal hat Pfiff und ist kompetent – Zahlung in bar, mit Karte oder auf Rechnung ist möglich. Die Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 8.30 bis 12 Uhr, Samstag 9 bis 12 Uhr. Auch Besuche ausserhalb der Öffnungszeiten lassen sich arrangieren unter 052 747 13 33 oder www.naturoel.ch | 67


Medaillen und Auszeichnungen 2016 Swiss Cheese Awards, Goldmedaille Gebrüder Eberle AG, Gossau (SG) Käsechips nature Käserei Graf, Grub (AR) Appenzeller Käserei Oberli, Rossrüti (SG) Nieselbergerin (Halbhartkäse ohne aromatisierende Zusätze) Käserei Oberli, Rossrüti (SG) Schweizer Gold (Übrige Halbhartkäse) Käserei Stofel AG, Unterwasser (SG) Bloderkäse AOP Sennereigenossenschaft Nufenen, Nufenen (GR) Bündner Bergkäse

Swiss Cheese Awards, Silbermedaille Gebrüder Eberle AG, Gossau (SG) Käsechips Zwiebel Molkerei Grabs, Grabs (SG) Bloderkäse AOP

Swiss Cheese Awards, Bronzemedaille Gebrüder Eberle AG, Gossau (SG) Käsechips Chili Käserei Niederdorf, Gossau (SG) Appenzeller

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Käserei Dozwil, Dozwil (TG) Rohmilch-Tilsiter Käserei Herschmettlen, Ottikon (ZH) Züri Grand-Cru (Hartkäse)

OLMA-Alpkäseprämierung Halbhartkäse Alp Gamperdon, Quarten (SG) Alpkäse 2016 Alp Kloster, Mels (SG) Sarganserländer Alpkäse 2016 Alp Mädems, Mels (SG) Alpkäse 2016 Alp Pradamee, Triesenberg (FL) Malbuner Alpkäse 2016 Alp Siez, Mels (SG) Siezer Alpkäse 2016

8. Ostschweizer Edelbrand-Prämierung Mosterei Kobelt & Co., Marbach (SG) Williams – Bester Brand der Gruppe Birne Geoffrey's Gin – Bester Brand der Gruppe Gin Stiftung Kartause Ittingen, Warth (TG) Ettlin Jonas David – Bester Brand der Gruppe Trester

DGF-Rapsöl-Medaille St. Gallische Saatzucht, Flawil (SG) St. Galler Rapsöl kaltgepresst


GENUSS AUS DER REGION

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GENUSS AUS DER REGION

Hofstadl Gossau – natürlicher Hofgenuss

Wie in der guten alten Zeit – nur besser! Alles etwas selten geworden in diesen Tagen: das wohltuend Entschleunigte, das echt Natürliche, längst vergessen Geglaubte. Aber halt, es ist noch da, wenn auch etwas verborgen. Auf der Öpfelfarm mitten in Mostindien, abseits der Alltagshektik und doch nicht weit weg. Da ist der Hofladen der Familie Kauderer. Voller unverfälschter Produkte, auf ursprüngliche Art und mit viel Liebe produziert. Klingt paradiesisch? Lassen Sie sich überraschen. Mehr zur Öpfelfarm, dem Hofladen und auch Online einkaufen können Sie unter www.oepfelfarm.ch. Öffnungszeiten Hofladen: Mi & Fr 13.30-17.30 Uhr, Sa 08-12 Uhr oder nach telefonischer Anmeldung. Öpfelfarm Roland und Monika Kauderer Olmishausen 18 9314 Steinebrunn Tel. 071 470 01 23 Fax 071 470 01 24 kauderer@oepfelfarm.ch www.oepfelfarm.ch

Christoph Koch ist zu Recht stolz auf die wunderschönen Räumlichkeiten auf dem Hof im Weiler Albertschwil bei Gossau. Das professionelle gastronomische Angebot wird rege genutzt für Firmenanlässe und private Feiern. Die Gäste schätzen die starke regionale Verwurzelung, die sich als roter Faden durch das kulinarische Angebot zieht. Bei Metzgete, Brunch oder Spargelschmaus, Familie Koch setzte von Anfang an mit Erfolg auf Zutaten von den eigenen Feldern und aus der Nachbarschaft. Auch Fleisch, Gemüse, Kräuter oder Obst stammen, wenn möglich, direkt vom Hof. Eine wachsende Stammkundschaft schätzt auch das frische Angebot im Hofladen, zu dem auch eine eigene Hofbäckerei und Konditorei gehört. Das schmackhafte Bauernbrot oder der feine Butterzopf sind begehrt frisch aus dem Ofen. Schöne Geschenkideen waren von Anfang an ein Trumpf des Hofstadls: Die liebevoll verpackten Spezialitäten sind mittlerweile an rund 20 Verkaufsstellen in der Ostschweiz erhältlich. Hofstadl Albertschwil 585 9200 Gossau Tel. 071 385 82 01 info@hofstadl.ch www.hofstadl.ch

Gourmet-Öle, BalsamEssige, Delikatessen Die Naturoel AG wurde 1998 als reiner Familienbetrieb gegründet, mit dem Ziel die selbst angebauten Ölsaaten auf dem Hof zu schmackhaften, kaltgepressten Speiseölen zu pressen, diese abzufüllen und zu vermarkten. Der Hof befindet sich auf dem schönen Thurgauer Seerücken in Lanzenneunforn, Gemeinde Herdern. Schon der Ausblick auf die südliche Bergkette ist einen Ausflug wert. Gerne zeigen wir Ihnen die wunderschöne Landschaft, beraten Sie in unserem Hofladen oder informieren Sie über unsere Hofführungen. Besuchen Sie unseren ONLINE HOFLADEN und erfahren Sie mehr über hochwertige Öle, sämige Balsamicos, schmackhafte Dipsaucen und Pestos, sowie unsere knusprigen Kern- und Gewürzmischungen. Naturoel AG Familie Kressibucher Im Sulz 185 8506 Lanzenneunforn Tel. 052 747 13 33 info@naturoel.ch www.naturoel.ch

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LAND & LEUTE

Genussfrisch und ausgereift vom Bauern Mehr und mehr Menschen kaufen am liebsten auf dem Markt ein. Der persönliche Kontakt zwischen Produzent und Konsument schafft Vertrauen, und dank der kurzen Anfahrtswege wird dem Geniesser optimale Qualität geboten.

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n unserer globalisierten Welt ist es keineswegs selbstverständlich, dass man in den üppig gefüllten Regalen der Einkaufscenter Obst oder Gemüse aus regionaler Produktion findet. Nicht einmal im Sommer und Herbst, wenn auf Schweizer Feldern eine wunderbare Fülle von Gemüse-, Obst- und Beerensorten gedeiht.

Bauernmärkte in der Region Altstätten: Marktgasse, Samstag 8.30 bis 12 Uhr, April bis Oktober Bad Ragaz: Rathausplatz, Donnerstag, 8.30 bis 11.30 Uhr, Mai bis Oktober Balzers: Gemeindehaus, Donnerstag 8.30 bis 11.30 Uhr, April bis Oktober Buchs: Parkplatz Alvier, Freitag 8.30 bis 11.30 Uhr, April bis November Flawil: Bahnhofplatz, Samstag 8.30 bis 12 Uhr, ganzes Jahr Flums: Lindenplatz, Freitag 9 bis 11 Uhr, Mai bis Oktober Goldach: Hauptstrasse 10, Montag und Freitag, 8.30 bis 11.30 Uhr, April bis Dezember Gossau: Markthalle, Donnerstag und Samstag, 8.30 bis 12 Uhr, April bis Dezember Grabs: Marktplatz, Samstag 8.30 bis 12 Uhr, jeden ersten Sams tag von Juni bis November

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Heiden: Kirchplatz, Samstag 8.30 bis 12 Uhr, Juni bis November Lichtensteig: Rathaus, Mittwoch 8.30 bis 11.15 Uhr, April bis November Mels: Dorfplatz, Samstag 8.15 bis 11.15 Uhr, Mai bis Oktober Oberuzwil: Dorfplatz, Samstag 8.15 bis 12 Uhr, ganzes Jahr Rapperswil: Hauptplatz, Freitag 7.30 bis 11 Uhr, März bis November St. Gallen: Marktplatz beim Vadian Denkmal, Freitag 7.30 bis 13 Uhr, April bis November Uzwil: Zentrum, Freitag, 8.30 bis 11.30 Uhr, 21. April bis 10. November Vilters: Ort der Begegnung unterhalb der Kirche, Donnerstag, 9 bis 11 Uhr, Mai bis Oktober Walenstadt: Lindenplatz, Samstag 8.30 bis 11.30 Uhr, Mai bis Oktober Wattwil: Thurbrücke, Samstag 8.30 bis 12 Uhr, ganzes Jahr

Weitgereistes Im Gegensatz dazu haben manche Exoten einen Weg um die halbe Welt hinter sich, bis sie in unserem Einkaufskorb landen. Das gilt mittlerweile für so gewöhnliche Produkte wie Äpfel oder Trauben. Wer als Vernunftmensch und Geniesser regionale Produkte bevorzugt, für den ist so ein Bauernmarkt ein Schlaraffenland! Das Angebot der Händler und Kleinproduzenten weckt die Lust zum Ausprobieren. Der Besuch auf dem Markt schärft das Bewusstsein für die Jahreszeiten. Das bedeutet für den Regionalgeniesser ja nicht eine Einschränkung, sondern eine Quelle von Inspiration und Bewusstsein für das Leben in der Region. Auf dem Markt wird einem mit allen Sinnen auch der Vorteil kurzer Transportwege klar. Die Ware ist frischer, reifer und hochwertiger! Reiche Auswahl In der Ostschweiz und im Liechtenstein findet man diverse gut sortierte Bauernmärkte. Hier lässt sich viel über Landwirtschaft, Produkte und Kulinarik lernen. Die Marktfahrer geben gerne und kompetent Auskunft und liefern Ideen für die Küche. Und mit ein wenig Glück schöne Geschichten für Ihre Gäste.


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GENUSS AUS DER REGION GENUSS AUS DER REGION

Vor der Haustür – Rohners Hofladen Was vor über 25 Jahren mit dem Verkauf von selbst angebautem Gemüse in der Scheune begann, hat sich zu einem vielfältigen Sortiment in zwei modern gestalteten Hofläden in Haag und Vaduz erweitert. «Regionale Produkte sind uns sehr wichtig und wir legen grossen Wert auf ein breites Angebot. Was nicht vom eigenen Betrieb stammt, wird aus der Region zugekauft.» Ins Auge stechen nebst den kulinarischen Köstlichkeiten, wie frisch geerntete Salate, Gemüse und Früchte, hausgemachtes Brot, auch die liebevoll ausgewählten Geschenkartikel. Diese stammen meist von Werkstätten mit geschützten Arbeitsplätzen für Menschen mit Handicap. Beatrice Rohner bekräftigt: «Uns liegt auch der soziale Aspekt am Herzen». Mit Rohners Genusskörben, auf Wunsch individuell zusammengestellt aus dem breiten Sortiment von regionalen Köstlichkeiten und Geschenkideen, wird nachhaltiges und geschmackvolles Schenken ganz leicht! Neu lässt sich das Rohner-Sortiment auch online bestellen. Die Bestellung wird in vielen Regionen marktfrisch vor die Haustür geliefert – inklusive Salate, Obst und Gemüse. «Für uns ist es selbstverständlich die Bedürfnisse unserer Kundschaft zu erfüllen!», betont Beatrice Rohner.

Familie Rohner und Team freuen sich auf Ihren Besuch!

Rohners Hofladen Hiltisau 1, 9469 Haag Zollstrasse 27, 9490 Vaduz Telefon 079 256 41 28 info@rohners-hofladen.ch www.rohners-hofladen.ch

Kräutergenuss vom Hof Baldenwil Der würzige Duft von frisch geernteten Kräutern liegt im Sommer über dem Hof Baldenwil. Diese Kräuter bieten aber nicht nur ein Erlebnis für die Nase, sondern sprechen alle Sinne an. Im Sommer ein Feld voller blühender Korn- und Ringelblumen zu sehen, ist ein bleibendes Erlebnis. Die aromatischen Kräutertees sind geschmackliche Aufsteller vom Morgen bis zum Abend. Sie können zudem warm und kalt genossen werden. Auf dem Hof Baldenwil dreht sich alles um Kräuter und den guten Geschmack, ob in den Kräutersalzen, Kräuterschokoladen oder auch in der neusten Kreation, einem Weinsalz. Ausserdem finden auf dem Hof Baldenwil Menschen mit einer Beeinträchtigung spannende und erfüllende Arbeitsplätze. Lassen Sie sich von der Qualität der Produkte überzeugen und besuchen Sie im Sommer den Hof Baldenwil. Hof Baldenwil Baldenwil 2599 9112 Schachen bei Herisau Tel. 071 370 04 11 Fax 071 370 04 12 www.hofbaldenwil.ch

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LAND & LEUTE

«Vo Puur zu Puur» 2017 Am Sonntag, 17. September, öffnen in der Region Rorschach fünf vielseitige Landwirtschaftsbetriebe ihre Stalltüren und heissen die Besucherinnen und Besucher auf ihren Höfen herzlich willkommen. Mit viel Unternehmergeist, Innovation und Herzblut haben unsere Landwirte ihre Betriebe zu dem gemacht, was sie heute sind. Neue Betriebszweige wurden geschaffen oder ausgebaut, Absatzkanäle definiert, neues Wissen angeeignet, interessante Marktlücken gefunden und Bewirtschaftungsmöglichkeiten geprüft. Die Landwirtschaft ist heute sehr vielfältig! Am Bettag öffnen fünf Betriebe zwischen 10 bis17 Uhr ihre Stalltüren und bieten der Bevölkerung die Möglichkeit, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Die Besucher können bei den Hofführungen kulinarische Spezialitäten geniessen und mit ihren Kindern an verschiedenen Aktivitäten mitmachen. Tiere können gestreichelt werden, Kinder können sich auf der Strohburg vergnügen oder sich beim Melken versuchen. Nutzen Sie die Chance den bäuerlichen Alltag hautnah zu erleben. Fragen rund um die

Landwirtschaft werden Ihnen gerne von fachkundigen Bäuerinnen und Bauern beantwortet. Alle fünf teilnehmenden Betriebe und die wichtigen Details finden Sie auf www.vopuurzupuur-sg.ch

Tag der offenen Stalltür 17. September 2017 (eidg. Dank-, Buss- und Bettag) Zeit: 10 bis 17 Uhr kostenloser Shuttlebus

Zu Gast bei Rheintaler Landwirten Der vorbildlich organisierte Agrotourismus im St. Galler Rheintal bietet Ihnen die Chance auf einzigartige Wochenend- oder Ferienerlebnisse. Die Landwirtschaft ist Teil der Kultur und des Brauchtums des heute noch bäuerlich geprägten Rheintals. Mit agrotouristischen Angeboten auf ihrem Hof eröffnen Bauernfamilien interessierten Gästen einen echten Einblick in ihren arbeitsintensiven Alltag. Darin dreht sich vieles um Tiere: Um Kühe, Kälber, Ziegen, Katzen, Kaninchen, Hunde und Hühner. Wer mithelfen will, ist herzlich willkommen, doch na72 |

türlich ist auch möglich, die Atmosphäre als stiller Beobachter zu geniessen. Nach einem Tag auf dem Hof und einer Nacht im Stroh, verändert sich bei den meisten ihr Bild von der Landwirtschaft: Sie bekommt mehr Facetten, sie riecht, sie tönt, sie weckt Gefühle! Der Morgen beginnt mit einem währschaften Frühstück – selbstverständlich mit regionalen oder sogar hofeigenen Produkten. Für aktive Freizeitgestaltung bietet das Rheintal ein ausgedehntes Netz an Velo-, Skater- und Wanderwegen. Im Sommer ist es nicht weit

zum Boden- oder Walensee oder einem der idyllischen Badeseen. Zurück auf dem Hof wartet ein feines Zvieriplättli oder ein zünftiges Nachtessen. Und das stimmige oder feine Souvenir findet man meist im Hofladen. Steigmatt, 9462 Montlingen, www.steigmatt.ch Heiterhof, 9453 Eichberg, www.heiterhof.ch Ribelhof, 9450 Lüchingen, www.ribelhof.ch Rosentürmli, 9425 Thal, www.rosentuermli.ch


GENUSS AUS DER REGION

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GENUSS AUS DER REGION

«Naturnahes Schenken aus Schuler's Hofladen leicht gemacht» Die Freilandeier in Schuler‘s Hofladen stammen allesamt von den eigenen Hühnern. Die geschmackvollen Eier werden zu delikaten FrischeiTeigwaren weiterverarbeitet. Das Herz eines jeden Pastaliebhabers schlägt höher bei der breiten Auswahl an Formen und Aromen. Doch Schuler’s Hofladen in Benken hat noch viel mehr zu bieten. In liebevoller Handarbeit werden Obst und Gemüse zu Köstlichkeiten verarbeitet. Für Schleckmäuler empfehlen sich die gedörrten Apfelringli mit oder ohne Schokoladenüberzug und natürlich die eingemachten Konfitüren. Auch hausgemachte Tomaten-Sugo und herzhafte Wurstwaren von den eigenen Kühen findet man im Angebot von Schuler’s Hofladen: Natürlich herzhafte Produkte frei von Konservierungs- und Aromastoffen mit viel Liebe zum Detail in originellen Geschenktüten oder als Geschenkkörbe verpackt.

Schuler's Hofladen Ludihof 4 8717 Benken Telefon 055 283 15 84 schuler.mettler@bluewin.ch www.ludihof.ch

Segmüllers Genüsslichkeiten in Altstätten Früchte und Gemüse sind die Leidenschaft der Familie Segmüller. Auf dem Familienbetrieb in Lüchingen bauen sie auf rund zehn Hektaren Gemüse und Beeren an, einen Teil davon in Gewächshäusern und Folientunnels. Die wichtigsten Kulturen sind Gurken, Tomaten, Rettich, Radieschen, diverse Saisonsalate sowie Erdbeeren. Dieses Sortiment wird erntefrisch verkauft im Ladengeschäft Segmüllers Genüsslichkeiten im Herzen von Altstätten. Dazu kommen weitere Rheintaler Produkte, wie selbst produzierte Tomatensaucen und Konfitüren sowie interessante Spezialitäten aus Südeuropa. Der liebevoll eingerichtete Laden weckt Freude am Kochen und Geniessen. Neben regionalen Köstlichkeiten wie Käse, Fleisch oder Wein findet man eine vielseitige Auswahl von italienischen und spanischen Regionalspezialitäten. Viele Kunden schätzen den Laden wegen der vielen attraktiven Geschenkideen. Viele verlassen sich auf die Stilsicherheit und Kreativität von Erika Segmüller bei der Zusammenstellung von Geschenkkörben.

Segmüllers Genüsslichkeiten Marktgasse 13 9450 Altstätten Tel. 071 755 88 00 segmueller-gemuese@bluewin.ch www.segmueller-genuss.ch

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WEIN

Pilzwiderstandsfähige Weine machen den Weinbau nachhaltiger Für weise Winzer war nachhaltiges Denken und Handeln seit jeher das Rezept für Erfolg. Jede Rebe braucht gute Pflege und Zeit, bis sie Früchte trägt, und ein Weinberg liefert seinen besten Wein nur im Einklang mit den natürlichen Rahmenbedingungen. Diese uralte Weisheit geriet zwischenzeitlich in Vergessenheit – mit dem Siegeszug der PIWIS erleben wir ihre Renaissance.

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m Ursprung der Idee für PIWIS steht eine ökologische Katastrophe, die vor etwa 150 Jahren den Weinbau in Europa massiv in Bedrängnis brachte. Europäische Auswanderer, die ihr Glück in Nordamerika suchten, entdeckten dort auch Reben. Doch der Wein aus den amerikanischen Trauben

war trotz aller professioneller Bemühungen kein Genuss. Auch der Versuch mit aufwändig importierten Reben aus der Alten Welt scheiterte. Die Siedler mussten zusehen, wie Chardonnayoder Pinot-Noir-Reben abstarben, bevor sie ihren ersten Ertrag lieferten. Die Gründe verstand damals niemand, und

das machte eine der ersten und folgenreichsten ökologischen Katastrophen aus Menschenhand erst möglich. Katastrophe aus Menschenhand In naiver Neugier brachte man amerikanische Reben nach Europa und schleppte damit drei verheerende Re-

Ungewohnter Blick über den winterlichen Weinberg am Steinig Tisch in Thal, passend zu den noch ungewohnten PIWI-Weinen.

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GENUSS AUS DER REGION GENUSS AUS DER REGION

Bei den roten Sorten liegt die geschmackliche Hürde für die PIWIS hoch – die Pinot Noirs sind im Rheintal sehr beliebt.

benschädlinge ein: Die Reblaus, den Echten und den Falschen Mehltau. Innerhalb weniger Jahre standen einige der wichtigsten Weinbauregionen Europas vor dem ökonomischen Ruin. Selbst Frankreich, die Weinbaunation Nr.1, wankte. Als zwischen 1850 und 1900 fast die Hälfte der Produktion ausfiel, schwächte das die französische Wirtschaft möglicherweise geschichtsentscheidend. Auch in der Schweiz waren die Auswirkungen massiv. In manchen Regionen wurden bis zu 90 Prozent der Rebberge aufgegeben. Schock & Innovation Auf diesen Schock folgte eine starke Reaktion. Durch das Aufpfropfen der europäischen Traditionsreben auf amerikanische Stöcke, die seit Jahrtausenden resistent sind gegen Reblaus-Befall, liess sich immerhin dieser Schädling ausschalten, weil er vor allem auf den Wurzeln parasitiert. Doch die beiden eingeschleppten Mehltau-Pilze, die ebenfalls das Potenzial haben, ganze Ernten zu vernichten, sind widerspens-

tiger. Sie müssen seither zeitintensiv und teuer mit Chemie bekämpft werden. Das hat unerwünschte Nebenwirkungen für das fragile Ökosystem im Weinberg, und es bedeutet massiv mehr Aufwand für den Winzer. Im Extremfall bis zu zehn Mal pro Saison müssen sie die Reben mit kostspieligen Pflanzenschutzmitteln behandeln. Bei Kosten von bis zu 3500 Franken pro Hektare ist das eine schmerzhafte Belastung. Dieser Leidensdruck inspirierte eine neue Stossrichtung im Weinbau. Idealistische Forscher und weitsichtige Winzer begannen schon Anfang des 20. Jahrhunderts Sorten zu züchten, die widerstandsfähiger sind gegen Pilzbefall. In den 1960er-Jahren ging es auf breiter Front los, wobei deutsche und Schweizer Züchter (z.B. Valentin Blattner) wegweisende Pionierarbeit geleistet haben. Das Resultat ihrer aufwändigen Arbeit nennt man heute PIWI oder pilzwiderstandsfähige Sorte. PIWISorten verringern den Bedarf nach Pflanzenschutzmitteln eindrücklich. Je

nach Sorte, lokalem Klima und Wetter reichen null bis vier Behandlungen, um einen guten Ertrag zu gewährleisten. PIWI & IP Das PIWI-Konzept harmoniert mit den Anforderungen der Integrierten Produktion (IP), deren Ideen sich seit Mitte der 1980er-Jahre im St. Galler Weinbau durchsetzen. Das Ziel von IP ist es, die natürlichen Ressourcen so vernünftig zu nutzen, dass man langfristig auf sie (an)bauen kann. Dieser Wandel ist keineswegs selbstverständlich: Über Jahrhunderte hatte sich in den Weinbergen die so genannte Hackkultur als optimale Bewirtschaftungsform durchgesetzt. Der Boden rund um die Reben wurde aufwändig gejätet, um die Reben vor jeglicher Konkurrenz um Licht und Nährstoffe zu bewahren. Die so eingesparte Energie sollte stattdessen in die Trauben fliessen und bessere Weine liefern. Heute weiss man, dass dieser Eingriff die Vitalität des Bodens vermindert und diverse Pflanzen, die man rabiat aus dem | 75


Im Staatswingert des Kantons St. Gallen in Frümsen werden viele praktische Versuche mit naturnahem Weinbau durchgeführt.

Weinberg drängte, ihre wichtige ökologische Funktion nicht mehr erfüllen konnten. Man schadete den Reben – mit den besten Absichten zwar, aber ohne Einsicht in die Zusammenhänge. Mehr wissen, besser winzern Zeitgemässer Weinbau beruht in der Schweiz zunehmend auch auf besserem Wissen über die Natur. Seit man versteht, wie entscheidend eine intakte, ungestörte Bodenfauna für das Gedeihen der Reben und die Qualität des Weins ist, hat man beispielsweise die Erdbewegungen stark reduziert. Wichtig war auch die Einsicht, dass eine möglichst grosse Artenvielfalt im Weinberg zu einem wertvollen Gleichgewicht führt, das viele kostspielige Massnahmen überflüssig macht. Es gibt nämlich eine Vielzahl von Nützlingen, die Rebschädlinge wie Spinnmilben fressen. Viele dieser Arten sind in ihrem Lebenszyklus angewiesen auf Pflanzen, die früher als Unkräuter bekämpft wurden. Auf eine stark verkürz76 |

te Formel gebracht: Je mehr es kreucht, fleucht und blüht im Weinberg, desto besserer Wein kann hier heranreifen. Neue Erfahrungen Von Anfang an war den PIWI-Züchtern klar, dass die Kreuzung von amerikanischen und europäischen Sorten den Geschmack der Trauben und der daraus gekelterten Weine verändern würde. Das muss kein Nachteil sein, aber es verlangt erstens Mut vom Winzer und zweitens Offenheit und Neugier von den Kunden. Im Moment ist die Ostschweiz beim Thema PIWI noch in der Entdeckungsphase. Weisse PIWI-Sorten wie Johanniter, Seyval blanc oder Souvignier gris haben bereits viele Weinfreunde überzeugt, doch bei den Rotweinen liegt die Hürde höher. Es gibt Liebhaber, die Sorten wie Cabernet Jura, Cabernet Cortis oder auch die alte Elsässer PIWI-Legende Maréchal Foch schätzen gelernt haben. Doch die exzellenten Blauburgunder sind für die Region so

prägend, dass es eine zünftige Herausforderung ist, andere Geschmacksrichtungen zu etablieren. Einen idealistischen Pionier wie Edy Geiger in Thal hält das nicht davon ab, voll auf die Karte PIWI und Bioweinbau zu setzen. Mit schönem Erfolg, wie zahlreiche Top-Prämierungen und die lange Warteliste seiner Kunden in der ganzen Schweiz belegen. Dass einer wie Edy Geiger längst kein einsamer Idealist mehr ist, zeigt das Engagement von grossen Weingütern wie Schmidheiny, Schmid-Wetli oder Rutishauser, die seit einigen Jahren sehr ernsthaft auf PIWISorten setzen. Erfolgreich mit PIWIS ist auch das Bioweingut Bosshart + Grimm in Berschis. Bruno Bosshart vertritt die Schweiz seit Jahren im Vorstand der Arbeitsgemeinschaft PIWI International. Alle diese erfahrenen Experten und engagierten Weinliebhaber trauen ihrer Kundschaft zu, dass sie eher früher als später auf den Geschmack der nachhaltigen neuen Sorten kommt.


DIE WIRKLICH FEINEN GOLDRESERVEN KOMMEN AUS DEN KELLERN IM THURGAU.

Thurgauer Rahmkäse Der feincrèmige Thurgauer Rahmkäse besticht mit seinem unverkennbaren zarten Aroma. Die Spezialität aus dem Familienbetrieb in Siegershausen wird bereits seit 1964 nach bewährtem Rezept aus reiner Thurgauer Kuhmilch hergestellt. Das Fabriklädeli führt noch viele andere Käsesorten – direkt aus dem Käsekeller. Das Lädeli, im Originalzustand von 1954, ist geöffnet am Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag von 07.30 – 11.30 h / 13.30 – 17.00 h. Am Mittwoch und Samstag nur morgens von 07.30 – 11.30 h.

Strähl Käse AG Bahnhofstrasse 1 8573 Siegershausen Tel. 071 678 11 11 Fax 071 678 11 12 www.straehl.ch

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WEIN

Ralph Heule setzt in Berneck auf nachhaltigen Weinbau ohne Kunstdünger und Pestizide. Und er führt eine gemütliche Weinbar, das WeinBerneck.

Besuch beim Weinhandwerker Winzer Ralph Heule gehörte an der Genussakademie 2017 zu den drei Finalisten, die nach der CULINARIUM-Königskrone griffen. Ralph Heule, erzählen Sie, wie kommt ein kaufmännischer Angestellter mit Zweitweg-Matura dazu, Önologe zu werden? Ich habe immer gerne gute Weine getrunken, bin einige Zeit in Bordeaux gewesen und habe auch ein paar Weine von dort mit nach Hause genommen. Während ich die Zweitweg-Matura in St. Gallen absolvierte, befasste ich mich auch mit meiner beruflichen Zukunft. Und da hatte ich quasi ein Schlüsselerlebnis. Das mag jetzt vielleicht seltsam klingen, aber ich erinnere mich genau – es war am Tag der Sonnenfinsternis im August 1999. Danach wusste ich, dass ich Önologe werden will. Nach einem tollen Praktikum beim Weingut 78 |

Schmidheiny in Heerbrugg war ich mir meiner Sache ganz sicher. Eine Fügung, die Ihnen nicht nur Freude, sondern auch Erfolg gebracht hat. Sie konnten das Geschäft der Weinbaugenossenschaft Berneck übernehmen und führen es nun unter dem Namen Wein Berneck GmbH. Was ist das besondere an ihrem Betrieb? Er ist klein, aber fein. Aber das schönste ist die Vielseitigkeit und dass ich nun mit meiner Wein Berneck GmbH endlich selbständiger Unternehmer sein kann. Ich habe Reben, Weinkeller und eine wunderschöne Weinbar, in der Konzerte stattfinden – dieser Mix, diese

Abwechslung machen sehr viel Spass Ein Traumjob also? Absolut! Man hört oft von der «neuen Winzergeneration», die Schwung in die Branche bringt. Sie zählt man auch dazu. Was macht diese «neue Generation» denn anders? Es wird weniger Wein produziert als früher. Aber die Weine, die gemacht werden, sind von sehr viel höherer Qualität. Es findet auch ein Umdenken in Bezug auf die Bewirtschaftung der Rebberge statt. Zudem fliesst der ökologische Gedanke viel mehr in den Produktionsprozess ein als früher.


GENUSS AUS DER REGION GENUSS AUS DER REGION

In Berneck hat es gleich mehrere Kelter-Betriebe. Wie ist das Verhältnis untereinander? Ich würde es als konstruktive Konkurrenz bezeichnen. Konkurrenz muss nichts Schlechtes bedeuten, da es das Geschäft belebt und die Produkte-Qualität steigert Kann da jeder Betrieb überleben? Wir machen in Berneck zum Glück alle gute Weine und sitzen im selben Boot zusammen. Ob alle Überleben können, kann ich nicht beurteilen, da ich keine Zahlen kenne – ich denke aber schon. Auffallend ist, dass in den letzten Jahren ganz andere Traubensorten angebaut werden als früher. Ja, zum Beispiel qualitativ hochstehende Merlot-Trauben, die zu einem exzellenten Wein gekeltert werden. Früher konnte man davon nur träumen. Wie ist das denn möglich geworden? Früher war es verboten, etwas anderes als Pinot Noir oder Riesling-Sylvaner anzupflanzen. Heute ist jede Traubensorte erlaubt. Zudem haben wir ein milderes Klima, dieses lässt Königs-Sorten wie Merlot bei uns reifen. Sie sind ein Verfechter der Biodiversität und bekannt dafür, dass in Ihren Rebbergen keine Unkrautvernichtungsmittel eingesetzt werden. Und trotzdem ernten Sie Spitzenqualität. Was machen Sie anders? Ich kann keine Herbizide einsetzen, weil ich es nicht mitansehen kann, wenn die Pflanzen unter den Reben abgestorben sind. Wenn man eine Blume beobachtet, die vergiftet wird, sieht man folgendes: Sie wird zuerst blass, dann senkt sie den Kopf und verdorrt. Schrecklich. Da mähe ich lieber alle Rebberge von Hand. Das ist zwar etwas aufwändiger, aber man kann ja dabei sogar Geld sparen. Ich treibe Sport und muss keine Herbizide kaufen.

Und der Boden rund um die Reben bleibt gesund? Genau. Dieser Effekt auf die Rebe und die Wurzel ist gross, denn die gesunde Erde ist viel belebter. Zudem kommen die Mykorrhizapilze, die der Rebenwurzel helfen die Nährstoffe auszunehmen, in grösserer Zahl vor als bei einem weniger belebten Boden. Sie erhoffen sich, dass immer mehr Leute im Rheintal die Weinkultur kennen und schätzen lernen? Ja. Ich denke sogar, das kommt automatisch, weil wir hier wirklich schon sehr schöne Weine keltern. Sind denn die Rheintaler nicht eher ein Volk von Biertrinkern? Ich denke nicht – die Rheintaler trinken vor allem gerne (lacht). Und es muss gut schmecken...

«Ich versuche immer den besten Wein zu machen. Die Natur macht mir da manchmal einen Strich durch die Rechnung – aber damit zu leben ist auch spannend.» Was ist Ihnen bei Ihrer Arbeit wichtig? Das wichtigste ist die Freude. Das Leben ist zu kurz, um jeden Tag etwas zu machen, das einen langweilt. Und ich möchte selber der Handwerker sein und viel bei der Weinproduktion selber machen. Viele Branchen haben sich in den letzten Jahren verändert, können manchmal mit dem Fortschritt und der Konkurrenz aus dem Ausland nicht mehr mithalten. Wie sieht das im Weinbau aus? Im Weinbau liegt noch viel Potenzial,

und das will ich ausschöpfen. Kurz gesagt: unsere Weine sollen die Natur pur im Glas widerspiegeln. Was bedeutet für Sie persönlich Wein? Wein ist jedes Jahr eine neue Herausforderung. Man strebt immer danach, den besten Wein zu machen. Die Natur macht einem manchmal einen Strich durch die Rechnung – aber damit zu leben ist eigentlich spannend. Haben Sie einen Lieblingswein? Nein, eher Lieblingsweinmacher. Ich trinke gerne Weine von Schweizer Kollegen. So kann ich mich auch vergleichen. Die machen allerdings auch nicht jedes Jahr denselben Wein. Ich kann aber sagen, dass ich die Traubensorte Merlot sehr mag und auch Pinot Noir. Welches ist Ihr schönstes Erlebnis in Zusammenhang mit Wein? Die Natur in den Rebbergen, die gefühlte Freiheit. Zum Schluss ein Ausblick? Welches berufliche Ziel haben Sie im Visier? Ich möchte Weine machen, die ich selber mit Genuss trinke und in ein paar Jahren nach biodynamischen Grundsätzen produzieren. Ralph Heule (44) ist in Balgach aufgewachsen. Nach einer KV-­ Lehre und der Maturitätsschule für Erwachsene begann er als 28-Jähriger das Önologie-Studium. Danach folgten Auslandaufenthalte in Argentinien und Italien. Vor seinem Wechsel nach Berneck führte er einen renommierten Weinbetrieb in Wilchingen (SH). Nun lebt er mit seiner Familie in Berneck. Die Wein Berneck GmbH produziert jedes Jahr und 40000 Flaschen Wein. Vor allem die Sorten Pinot Noir, Riesling-Sylvaner, Merlot und Scheurebe. www.wein-berneck.ch | 79


Melser Rathauskeller – Weinbaugenossenschaft Mels

Ein Geschenk des Himmels

Handwerk und Tradition seit 1834

Die 1938 gegründete WBG Mels zählt heute 55 Mitglieder, die mit Leidenschaft 9 Hektaren bewirtschaften. Bei Toni Bardellini, seit dem Jahr 2000 Kellermeister, laufen alle Fäden zusammen. Er empfiehlt hier, berät dort und sorgt unter anderem dafür, dass Mitte Mai die Anzahl Triebe konsequent begrenzt wird, damit im Herbst auch die Traubenqualität seinen hohen Anforderungen entspricht. Rund acht Hektaren sind mit Pinot noir bepflanzt. Der Rest verteilt sich auf Müller-Thurgau (Riesling-Silvaner), Char­ donnay, Sauvignon Blanc, Regent und Gamaret. Öffnungszeiten Degustation: freitags 14 bis 18 Uhr, samstags, 9 bis 12 Uhr oder nach telefonischer Vereinbarung.

Sonnendurchtränkt und durch einen ruhigen Talwinkel geschützt schmiegt sich der Weinberg des Winzerbetriebes Schmid Wetli an einen der zahlreichen Südhänge von Berneck und blickt hinab auf die weite Ebene des St. Galler Rheintals. Mit fast schon entschlossener Leidenschaft betreibt die Winzerfamilie Wetli auf 18 Hektar modernen Rebbau und trägt damit auch wesentlich zur Pflege der Weinbaukultur bei. Eine Kultur, die Berneck seit über 1 000 Jahren prägt und zu einer weithin bekannten und überaus geschätzten Weinbaugemeinde macht. Eine Kultur, die Jahrgang für Jahrgang eine Vielfalt an herrlichen Weinen von höchster Qualität hervorbringt. Eine Kultur, der sich die Familie Wetli ganz und gar verschrieben hat. Das Winzerleben ist ein Glück.

Wein ist ein Kulturgut, das seit vielen Generationen eng mit der Geschichte der Weinkellerei Nüesch verbunden ist. Wie bei einem Cuvée kommt es auch im Weinbau auf die ausgewogene Balance zwischen Tradition und modernem Knowhow an. Nüesch stellt dabei sein meisterhaftes Können unter Beweis. Neben den eigenen Weinbergen im St. Galler und Bündner Rheintal darf das Unternehmen auch stolz auf die Spitzenqualität der Weine aus dem eigenen Weingut in der Toskana sein. Qualität bedeutet für Nüesch vor allem auch die tiefe Verbundenheit mit der Natur und der handwerklichen Tradition des Weinbaus. Wir leben diese Philosophie an 365 Tagen im Jahr – bei der Arbeit in den Steilhängen Balgachs, wo wir jeden einzelnen Rebstock zur Reife pflegen.

Weinbaugenossenschaft Mels Rathauskeller 8887 Mels Tel. 081 723 52 49 Fax 081 710 50 75 kellermeister@wbgmels.ch www.wbgmels.ch

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SCHMID WETLI AG Tramstrasse 23 9442 Berneck Tel. 071 747 90 90 Fax 071 747 90 99 susanne@schmidwetli.ch www.schmidwetli.ch

Emil Nüesch AG Weinkellerei Hauptstrasse 71 9436 Balgach Tel. 071 722 22 22 Fax 071 722 45 94 contact@nuesch-weine.ch www.nuesch-weine.ch


GENUSS AUS DER REGION GENUSS AUS DER REGION

tobias wein.gut. Berneck

Weingut Steinersteg Heiligkreuz

Weingut Gonzen Sargans

1866 gründete Tobias Schmid im Winzerdorf Berneck den Familienbetrieb, der heute in der fünften Generation von Christoph Schmid geführt wird. Zusammen mit seinem Bruder Tobias wagt er einen bewusst neuen Auftritt des traditionsreichen Rheintaler Weinguts. Mit zeitgemässen Produkten, die dank modernen Kelterungsmethoden und dem exzellenten Know-how im Haus möglich sind, will Christoph Schmid neue Kunden gewinnen. Der neue G5 ist dafür das perfekte Beispiel. Diesen Pinot Noir aus sorgfältig ausgelesenen Trauben von den sonnenverwöhnten Bernecker Steillagen lassen die Schmids zwei Jahre im Eichenfass reifen. Mit der tobias Blanc Cuvée aus Johanniter, Müller-Thurgau und Federweissem beeindruckte das «tobias wein.gut.» im Rahmen des SWISS-Programms Taste of Switzerland übrigens Fluggäste aus aller Welt.

Das vier Hektar umfassende Weingut wird von der Familie Müller gemeinschaftlich bewirtschaftet. Es besteht aus einem Mosaik von mehreren kleinen, südlagigen, exzellenten und mit kalkhaltigem Böden bevorteilten Flächen. Dabei lautet die seit Generationen bewährte Steinersteg Formel: Naturnaher Anbau, behutsame Ernte und Achtung vor der Pflanze im Kreislauf der Natur. Der Melser Pinot Noir Barrique ist eine ausgewogene und feine Selektion edler, handverlesener Trauben, der durch seine dunkelrote Farbe besticht. Der fruchtige Duft nach dunklen Früchten, die prägnante Barriquenote und sein langer Abgang haben ihn bereits zum Lieblingswein vieler Kenner werden lassen. Das Stelldichein der feinkörnigen Tannine ist in Kombination mit seinem kraftvollen Körper ein gelungenes Meisterwerk der Vinifizierung.

Am Fusse des Gonzen in Sargans besitzt die Eisenbergwerk Gonzen AG seit 1919 Rebberge. An den südlichen Hängen finden die Reben ideale Voraussetzungen für hochwertige Weine. Anita und Stefan Hörner bewirtschaften das Weingut seit über 20 Jahren und setzen seither besonders auf Pinot noir. Doch auch die weissen Sorten Pinot gris, Sauvignon blanc sowie exzellente Assemblagen haben in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen und Ihre Verehrer gefunden. Weingenuss aus Leidenschaft ist der Leitspruch des Weingutes und unterstreicht die Philosophie der Hörners sehr treffend.

tobias wein.gut. Tobias Schmid & Sohn AG Hinterburgstrasse 24 9442 Berneck Tel. 071 726 10 10 info@tobias-weingut.ch www.tobias-weingut.ch

Weingut Steinersteg Staatsstrasse 163 8888 Heiligkreuz (Mels) Tel. 081 723 71 40 info@muellerwein.ch www.muellerwein.ch

Weingut der Eisenbergwerk Gonzen AG Familie Hörner St.Gallerstrasse 75/72 9320 Sargans Tel. 081 723 16 15 info@weingut-gonzen.ch www.weingut-gonzen.ch

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PR WEIN & GENUSS

ROMAN RUTISHAUSER WEINGUT AM STEINIG TISCH

THAL

35 Jahre nachdem ich den Betrieb von meinen Eltern übernommen habe, steht der nächste Generationenwechsel an. Heidi und ich geben nun das Weingut an unseren Sohn Roman weiter mit der festen Überzeugung, dass unsere Weinphilosophie in der kommenden Winzergeneration weiterlebt und gepflegt wird. Wir bedanken uns herzlich bei Ihnen für die langjährige Treue zu uns und unseren Weinen und freuen uns, wenn Sie Vertrauen in die 3. Generation Rutishauser haben und die Weine von Roman Rutishauser, Weingut am Steinig Tisch, geniessen.

Heidi und Christoph Rutishauser

Feiern Sie mit uns! 15 Jahre Thurbo

Roman Rutishauser: Traditionell – innovativ – naturnah

Weinvielfalt aus der Kartause Ittingen

Thurbo freut sich sehr darauf, 2017 mit Ihnen zusammen den 15. Geburtstag zu feiern. Aus diesem Anlass werden auf thurbo.ch/15jahre übers ganze Jahr verteilt 15-mal 15 attraktive Preise verlost. Schauen Sie vorbei und machen Sie mit! Seit anderthalb Jahrzehnten bringt Thurbo Pendlerinnen und Pendler sowie Freizeitreisende pünktlich und zuverlässig an ihr Ziel. Die Erfolgsgeschichte der Ostschweizer Regionalbahn begann Ende 2002. Heute fährt Thurbo regelmässig auf rund 640 km Schienen, bringt Sie bequem an Ihr Ziel und holt Sie wieder ab. Setzen Sie sich in einen der modernen Züge, entspannen Sie sich und genies-sen Sie die Panoramaaussicht.

Der Buchberg ist ein steiler Hügelzug mit einem aussergewöhnlich milden Mikroklima. Dieser letzte Ausläufer des Appenzellerlandes prägt die Landschaft. Dazu passen die unverwechselbaren Weine, welche die Winzerfamilie Rutishauser hier mit viel Fachkenntnis und Passion auf den kargen, tonigen Lehmböden produziert. Roman Rutishauser, der das Weingut am Steinig Tisch in Thal in dritter Generation leitet, erzählt: «Mein Grossvater August Rutishauser machte 1970 sein Hobby zum Beruf, mein Vater Christoph professionalisierte den Betrieb 1981 nachhaltig und erweiterte den Weinberg auf 6 Hektaren.

Der Weinbau in der Kartause Ittingen hat eine lange Tradition, denn schon die Kartäusermönche kelterten hier Wein im grossen Stil. Heute werden auf acht Hektaren Land acht verschiedene Rebsorten gepflegt. Diese Sortenvielfalt ermöglicht es, für den Aperitif zwischen einem Müller-Thurgau, Sauvignon Blanc oder Federweiss, zum Fisch zwischen einem Seyval Blanc und einem Pinot gris oder auch einem fruchtigen Blauburgunder Stiftungswein zu wählen. Zum Festessen stehen wahlweise eine Komposition von verschiedenen roten Traubensorten oder auch ein reinsortiger Blauburgunder aus steilster Lage aus dem Eichenfass oder gar aus dem Ittinger Barrique bereit.

Thurbo wünscht Ihnen viel Spass und gute Fahrt! Thurbo AG Bahnhofstrasse 31 Postfach 2272 CH-8280 Kreuzlingen T +41 071 554 00 00 hallo@thurbo.ch thurbo.ch/15jahre facebook.com/thurbo.ch

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Roman Rutishauser Weingut am Steinig Tisch Dorfstrasse 17 9425 Thal Tel. 071 888 17 33 Fax 071 888 02 33 info@rutishauser-weingut.ch www.rutishauser-weingut.ch

Stiftung Kartause Ittingen 8532 Warth Tel. 052 748 44 11 Fax 052 748 44 55 info@kartause.ch www.kartause.ch


GENUSS AUS DER REGION GENUSS AUS DER REGION

Cabernet Jura, Cabernet Cortis, Johanniter…

Schmidheiny Weingut im Rheintal

Frigaliment – Food and Event

So heissen die pilzwiderstandsfähigen Traubensorten (PIWI), die im Winzerdorf Berneck an steilster Lage im Stegeler Rebberg wachsen. Die Geschwister Elisabeth Federer Heule und Jakob Federer-Aepli haben 2006 und 2007 den Rebberg ihrer Eltern neu terrassiert und mit mutigem Weitblick mehr als die Hälfte der anderthalb Hektaren Rebland mit PIWI-Traubensorten bepflanzt. Daneben gedeihen auch traditionelle Sorten wie Rheinriesling, Merlot, Pinot-Noir und Diolinoir. Stegeler Spitzenweine wurden und werden regelmässig an nationalen und internationalen Wettbewerben ausgezeichnet. Die sorgfältig und mit viel Leidenschaft produzierten Weine sind weit über das Rheintal hinaus begehrt. Einzigartig ist auch der umfangreiche Sortengarten, mit über 40 Traubensorten. Im Herbst nutzen von Jahr zu Jahr mehr Gruppen die Chance, diese faszinierende Vielfalt unter kundiger Führung zu bestaunen und zu degustieren.

Die Fassade des Keller- und Degustationsgebäudes ist ein Kunstwerk für sich. Die verwinkelten Betonstützen des Vordaches sind abstrahierte Hommagen an die eigenwillige Form der Rebstöcke.

Im Jahr 1937 wurde die Frigaliment gegründet und begann mit dem Import, Export und Handel von Geflügel und Wild. Das Unternehmen hat sich stets nach den Bedürfnissen der Kunden weiterentwickelt. So sind wir heute ein Full-Service Dienstleister mit dem Hauptaugenmerk auf den Handel und Vertrieb von Frisch- und Tiefkühlprodukten für die Gastronomen in der ganzen Deutsch-Schweiz. Der hohe Qualitätsanspruch und eine flexible, schnelle Abwicklung sind ein prägendes Merkmal der modernen Gastronomie. Regionale Hersteller sind bei uns eingemietet und nutzen die optimale Struktur. Als Spezialitäten aus regionaler Herstellung führen wir heute unter anderem Fischchnusperli, Capuns und natürlich auch die Olma-Bratwurst. Die Beherbergung des Culinarium-Königs 2017 und die Vermarktung seiner bei uns hergestellten Empanadas freut uns besonders.

Weingut Stegeler AG Blumenstrasse 4 9442 Berneck Tel. 071 744 27 09 wein@stegeler.ch www.stegeler.ch

Der Önologe Andreas Stössel und sein Team loten im Rebberg mit verschiedenen Erträgen und unterschiedlichem Blattmanagement die Qualitäten der einzelnen Traubensorten aus. Die Resultate sind eindrücklich, überzeugen die Fachwelt und erfreuen Weinliebhaber. Bei Kellerführungen und Degustationen erfahren die Besucher viel Wissenswertes aus erster Hand.

Schmidheiny Weingut im Rheintal Andreas Stössel Schlossstrasse 210 9435 Heerbrugg Tel. 071 722 82 13 Fax 071 722 76 53 wein@schmidheiny.ch www.schmidheiny.ch

Frigaliment Import GmbH Industriestrasse 7 9430 St. Margrethen Tel. 071 747 30 20 Fax 071 744 62 08 info@frigaliment.ch www.frigaliment.ch

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Prämierte Weine 2016 aus dem Kanton St. Gallen GRAND PRIX DU VIN SUISSE 2016 Gold Schmid Wetli AG, Berneck Weingut am Steinig Tisch, Thal

6TUS Pinot Noir 2013 Riesling - Sylvaner 2015

Silber Eisenbergwerk Gonzen AG, Sargans Höcklistein - Weingut am Zürichsee, Jona Schmid Wetli AG, Berneck Weingut Schmidheiny, Heerbrugg Weingut Schmidheiny, Heerbrugg Weingut Steinersteg, Mels

SAX Assemblage blanc 2015 Chardonnay Höcklistein 2014 Bernecker Weissherbst 2015 Cuvée blanc Schmidheiny 2013 Johann FR 117-68 Schmidheiny 2015 Pinot Noir Barrique 2013

INTERNATIONALE WEINPRÄMIERUNG ZÜRICH 2016 Gold Weingut am Steinig Tisch, Thal Schmid Wetli AG, Berneck

Violine 2015 Riesling-Sylvaner Langmoos 2015

Silber wein tobias. gut. Tobias Schmid & Sohn AG, Berneck Weinbaugenossenschaft, Mels Höcklistein - Weingut am Zürichsee, Jona Weingut Schmidheiny, Heerbrugg

Tobias RIVANER 2015 Melser Rathauskeller Pinot Noir 2014 Pinot Noir Höcklistein 2013 Pinot Noir Schmidheiny 2013

MONDIAL DES PINOTS 2016 Silber Eisenbergwerk Gonzen AG, Sargans Eisenbergwerk Gonzen AG, Sargans Schmid Wetli AG, Berneck Schmid Wetli AG, Berneck Weinbaugenossenschaft, Mels Weingut Schmidheiny, Heerbrugg Weingut Stegeler AG, Berneck

Gonzen Pinot Gris 2015 Gonzen Pinot Noir Barrique 2014 Bärenmandli Pinot Gris 2015 Spätburgunder 2014 Melser Rathauskeller Pinot Noir Barrique 2014 Pinot Noir Schmidheiny 2013 Solo Pinot Reserve 2014

INTERNATIONALER PIWI-PREIS 2016 Grosses Gold Weingut am Steinig Tisch, Thal Weingut am Steinig Tisch, Thal Gold Bio-Weinbau Geiger, Thal Weingut Stegeler AG, Berneck Bio-Weinbau Geiger, Thal Silber Bio-Weinbau Geiger, Thal Bio-Weinbau Geiger, Thal Bio-Weinbau Geiger, Thal

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Burg Rheineck 2013 Violine 2015 Maréchal Foch Barrique 2015 Cabernet Jura 2014 Cabernet Jura 2015 BIO-Cuvée Lisa 2015 BIO-Cuvée Jana 2015 Top of Maréchal Foch 2014


GENUSS AUS DER REGION

PR GETRÄNKE

GENUSS AUS DER REGION

ELMER Citro und ELMER Mineral Schroffe Felslandschaften, grüne Wiesen, sauberes Wasser. Das erfrischende ELMER Citro und ELMER Mineral entspringt in einer herrlichen und eindrucksvollen Landschaftkulisse. Nicht umsonst heisst der Slogan «Echt bergfrisch». Auf 1200 Höhenmetern über dem Meer sprudelt das ELMER Wasser aus dem Berginnern, fernab der industriellen und landwirtschaftlich genutzten

Gebiete. Das durch zahlreiche Gesteinsschichten gereinigte und mineralisierte Quellwasser aus dem engen ­Gebirgstal ist frei von Nitraten und natriumarm. Die Schweizer Traditionsmarke weist 90 Jahre Erfahrung aus und hütet seit Geburtsstunde die Rezeptur von ELMER Citro als wohlgehütetes Geheimnis.

Soviel sei aber verraten: Aus dem Öl der Zitronenschale wird die Essenz gewonnen und verleiht dem ELMER Citro seinen einzigartigen Geschmack. Angereichert mit dem frischen Quellwasser aus den St. Martinsquellen in Elm garantiert Ihnen ELMER Citro die echte Bergfrische.

RAMSEIER Suisse AG Wiese 8767 Elm Tel. +41 58 434 44 00 Fax +41 58 434 44 04 info@ramseier.ch www.elmercitro.ch www.elmermineral.ch

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PR GETRÄNKE

Coole Durstlöscher: Flauder «Das Original», Flauder «Minz», Bio-Flauder «iisfee», Flauder «Holder» und die «Limonadenklassiker».

Spezialitäten der Goba AG, Mineralquelle und Manufaktur Die Goba AG Mineralquelle und Manufaktur ist eine der kleinsten Mineralwasser­ produzentinnen der Schweiz. Mit dem Team von rund 60 Mitarbeitenden produzieren wir beliebte regionale Produkte wie Flauder Original, Flauder Minz, Bio-Flauder iisfee, Flauder Holder und Appenzell Mineral laut, leise und still. Auserlesene Kräuter und Blütenextrakte aus dem Säntisgebiet sorgen für die appenzellische Unverkennbarkeit und für einen Schluck Lebensfreude. Im Frühling 2017 lüften wir den Vorhang für die neuen Etiketten unserer Limonadenklassiker wie Citro, Orange, Grapefruit und Cola.

Goba AG Mineralquelle und Manufaktur Gontenstrasse 51 9108 Gontenbad Tel. 071 795 30 30 Fax 071 795 30 39 info@mineralquelle.ch www.mineralquelle.ch

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Goba AG Flauderei Hauptgasse 21 9050 Appenzell Tel. 071 795 30 58 info@flauderei.ch www.flauderei.ch


GENUSS AUS DER REGION GENUSS AUS DER REGION

Spezialitäten aus dem Hause Möhl: Saft vom Fass trüb ohne Alkohol, Apfelwein klar mit Alkohol, Shorley mit Passugger Mineralwasser, Bio Shorle naturtrüb und unser Kultgetränk Swizly Swiss Cider.

Apfelsaft-Spezialitäten der Mosterei Möhl AG Bereits seit fünf Generationen stellt die Mosterei Möhl naturreine Apfelsaftgetränke nach alter Familientradition her. Seit 1895 holen wir in unserem Familienbetrieb das Beste aus dem Apfel: nämlich köstliche Möhl-Apfelsaftgetränke für den nachhaltigen Genuss. Unser erfrischendes Shorley mit Passugger Mineralwasser, unser Saft vom Fass mit und ohne Alkohol direkt aus dem Eichenfass, unser neues Bio Shorle und unser angesagter Swizly

Swiss Cider bieten Ihnen traditionellen Ostschweizer Trinkgenuss. Alle MöhlApfelsaftgetränke sind glutenfrei und für Veganer geeignet. Unser innovatives Unternehmen beschäftigt heute 70 Mitarbeitende. Der ökologische Anbau in nächster Nähe, die schnelle Verarbeitung und die kurzen Transportwege schaffen Vertrauen bei unseren Kunden. Möhl Apfelsaftgetränke sind eine regionale Spezialität, ein natürlich erfrischender Trinkgenuss.

Mosterei Möhl AG St. Gallerstrasse 213 9320 Arbon Tel. 071 447 40 74 Fax 071 447 70 75 moehlsaft@moehl.ch www.moehl.ch

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CULINARIUM-PARTNERBETRIEBE Aufsteigend nach Postleitzahl innerhalb Rubrik sortiert

Stand März 2017

Hansjörg Rohner Gemüsebau Hiltisau 1, 9469 Haag (Rheintal), Tel. 081 771 53 31

AGROTOURISMUS

Böschni Hof, Ranser Rheinweg 2470, 9475 Sevelen, Tel. 081 785 13 88

Rosentürmli, Rebenstrasse 4, 9425 Thal, Tel. 071 888 67 93

RUTISHAUSER AG Blumen. Pflanzen. Kulturen. Unterdorf 6, 9523 Züberwangen, Tel. 071 555 33 00

Ribelhof Gastronomie Gmbh Rietstrasse 52, 9450 Lüchingen, Tel. 071 755 52 82

Massnahmenzentrum Bitzi Bitzi 1682, 9607 Mosnang, Tel. 071 982 85 67

Walter Freund, Heiterhof, 9453 Eichberg, Tel. 071 755 52 59

DETAILLISTEN mit Culinarium-Produkten

Martin & Sonja Fritsche, Steigmatt, 9462 Montlingen, Tel. 071 755 22 01

Milchzentrale Bad Ragaz AG Maienfelderstrasse 3, 7310 Bad Ragaz, Tel. 081 302 11 52

BLUMEN, PFLANZEN UND KRÄUTER

Berg und Tal Marktladen AG, Limmatstrasse 231, 8005 Zürich, Tel. 044 271 21 61

Gensetter Topfpflanzen AG Obermühleweg 1, 7302 Landquart, Tel. 081 307 21 31

Chäs Graf, Oberstadt 1, 8260 Stein am Rhein, Tel. 052 741 22 61

Huber Frischgemüse Trübenbachweg 135, 8107 Buchs ZH, Tel. 044 844 01 26

Bulant Käsespezialitäten GmbH Obertorstrasse, 9266 Steckborn, Tel. 052 761 23 81

Heinz Schlatter Kräutergärtnerei Otelfingerstrasse 18, 8113 Boppelsen, Tel. 044 844 33 13

Metzgerei Schwarz, Hauptstrasse 64, 8274 Tägerwilen, Tel. 071 669 11 33

Hermann Schmid, Langacher, 8113 Boppelsen, Tel. 044 845 00 23

Schlemmerzentrum AG, Hauptstrasse 60, 8280 Kreuzlingen, Tel. 071 672 41 12

Gemüseverarbeitung Imhof AG Poststrasse 13, 8115 Hüttikon, Tel. 044 847 50 20

Molkerei Rüegg, Walderstrasse 4, 8340 Hinwil, Tel. 044 937 32 13

Huber Gemüse Neubrunnenstrasse 12, 8162 Sünikon, Tel. 044 854 80 80

Molkerei Kaufmann, Sonnhaldenstrasse 5, 8370 Sirnach, Tel. 071 966 11 04

H. Eymann Gemüse & Co., Bitzibergstrasse 2, 8185 Winkel, Tel. 044 860 14 09

Bäckerei Schneider, Hauptstrasse 20, 8416 Flaach, Tel. 052 318 11 60

Gärtnerei Weber, Oberhof 14, 8242 Hofen, Tel. 052 649 33 94

Schlaraffenland, Zürcherstrasse 203, 8500 Frauenfeld, Tel. 052 722 21 11

Lamprecht Pflanzen AG Hirschacherstrasse 10, 8308 Horben-Illnau, Tel. 052 355 20 20

Chäsi Pfyn, Hauptstrasse 4, 8505 Pfyn, Tel. 052 765 12 74

Senn Gärtnerei, Sunnmattstrasse 4, 8330 Pfäffikon, Tel. 044 950 14 57

Chäs Paradies GmbH, Dorfstrasse 17, 8532 Weiningen, Tel. 052 722 21 11

Stefan Isler Schnittblumenkulturen Obermoosstrasse 32, 8332 Russikon, Tel. 044 954 29 56

Chäs Renz, Rathausstrasse 10, 8570 Weinfelden, Tel. 071 622 24 93

Gärtnerei Meier AG, Dättlikonstrasse 3, 8413 Neftenbach, Tel. 052 315 16 84

Schlemmerzentrum AG, Hauptstrasse 46, 8572 Berg TG, Tel. 071 636 13 44

Rathgeb BioLog AG, Rohräcker, 8476 Unterstammheim, Tel. 052 744 00 00

Chäsgnuss und meh, Bahnhofstr. 25, 8580 Amriswil, Tel. 071 411 55 75

Spirig AG, Bürglenstrasse 33, 8570 Weinfelden, Tel. 071 626 23 40

Gourmet-Helg, Alleestrasse 52, 8590 Romanshorn, Tel. 071 463 13 61

Josef Kressibucher AG, Ast 2, 8572 Berg, Tel. 071 636 11 90

Gourmelino Gabriel GmbH Alpenstrasse 3, 8640 Rapperswil SG, Tel. 055 210 60 76

Peter Knup AG, Dozwilerstrasse 46, 8593 Kesswil, Tel. 071 463 17 24

Chäs-Glogge, Molkereistrasse 8, 8645 Jona, Tel. 055 212 38 71

Gärtnerei Kipper AG, Stäge, 8594 Güttingen, Tel. 071 695 21 65

Salzer Weine GmbH, Dorfplatz 2, 8737 Gommiswald, Tel. 055 280 58 70

Fischer Pflanzenkulturen AG Roswis 4, 8602 Wangen b. Dübendorf, Tel. 044 833 04 30

Denner Satellit, Dorfplatz 2, 8852 Altendorf, Tel. 055 442 35 79

Meyer Orchideen AG, Roswies 14, 8602 Wangen b. Dübendorf, Tel. 044 833 24 01

Bannwart's Käsespezialitäten GmbH Haldenstrasse 2, 8942 Oberrieden, Tel. 044 720 09 47

Imhof Flora AG, Eichhof, 8603 Schwerzenbach, Tel. 043 355 30 00

Kündig Chäslaube AG, Webergasse 19, 9000 St. Gallen, Tel. 071 222 28 59

Imhofbio AG, Eichhof, 8603 Schwerzenbach, Tel. 043 355 30 00

müller – lebe deinen genuss Guisanstrasse 95, 9010 St. Gallen, Tel. 071 244 66 23

Agroservice GmbH, Birmensdorferstrasse 170, 8902 Urdorf, Tel. 044 491 60 42

Wiederkehr Getränke AG Fürstenlandstrasse 115, 9014 St.Gallen, Tel. 071 277 32 44

SGG Waser AG, Turmstrasse 1, 8952 Schlieren, Tel. 044 755 77 22

Rechsteiner Milchprodukte, Lukasstrasse 61, 9016 St. Gallen, Tel. 071 288 13 30

Koch Christoph Hofstadl, Altbertschwil 585, 9200 Gossau, Tel. 071 385 82 01

Spar-Markt Engelburg Breitschachenstrasse 8, 9032 Engelburg, Tel. 071 260 18 48

ProVerda AG, Balgacherstrasse 6, 9445 Rebstein, Tel. 071 775 96 96

Appenzeller Schaukäserei AG, Dorf 711, 9063 Stein, Tel. 071 368 50 70

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GENUSS AUS DER REGION GENUSS AUS DER REGION

Dorflade Schwellbrunn, Dorf 5, 9103 Schwellbrunn, Tel. 071 351 70 07

Eugster Eier AG, Schulstrasse 11A, 8362 Balterswil, Tel. 079 404 82 35

Urnäscher Milchspezialitäten AG Herisauerstrasse 32, 9107 Urnäsch, Tel. 071 364 27 10

Tenti AG, Sulzer-Allee 50, 8404 Winterthur, 052 235 18 28

Koch Christoph Hofstadl, Albertswil 585, 9200 Gossau, Tel. 071 385 82 01 SPAR Supermarkt, Arneggerstrasse 11, 9204 Andwil, Tel. 071 385 17 12

Eiertom Handel GmbH Oberlangenhard, 8486 Rikon im Tösstal, Tel. 052 383 21 11 Stöckli-Eier Felmisstrasse 29, 8494 Bauma, Tel. 052 386 18 32

Kündig Chäslaube AG, am Marktplatz 6, 9400 Rorschach, Tel. 071 841 17 75

hosberg AG, Neuhofstrasse 12, 8630 Rüti, Tel. 055 251 00 20

Manser Molki AG, St. Gallerstrasse 15, 9402 Mörschwil, Tel. 071 868 79 19

Fritz Dörflinger, Herrenweg 127, 8706 Meilen, Tel. 044 923 52 24

Dorfladen Altenrhein, Dorstrasse 12, 9423 Altenrhein, Tel. 071 855 86 04

Schuler's Hofladen, Ludihof 4, 8717 Benken SG, Tel. 055 283 15 84

Sennhütte Familie Fuhrer, Dorfstrasse 4, 9425 Thal, Tel. 071 888 29 53

Schnyderhof, Wiesenstrasse 15, 8865 Bilten, Tel. 055 615 27 19

Dorf-Molki Enzler, Dorf 85, 9428 Walzenhausen, Tel. 071 888 28 47

TopCC AG, Schlachthofstrasse 12, 9015 St. Gallen, Tel. 071 313 66 38

Caviezel Molkerei und Mosterei Grenzstrasse 8, 9430 St. Margrethen, Tel. 071 744 13 87

Rütihof Geflügel GmbH, Vorderhaslen 33, 9054 Haslen, Tel. 071 333 22 46

Heidi's Dorfmolki, Berneckerstrasse 20, 9435 Heerbrugg, Tel. 071 722 23 25

Genossenschaft Migros Ostschweiz Industriestrasse 47, 9200 Gossau SG, Tel. 071 493 21 11

Rohner's Hoflädeli, Krummensee, 9436 Balgach, Tel. 071 722 39 57

CCA Angehrn Mooswiesstrasse 42, 9200 Gossau SG, Tel. 071 388 13 00

Dorfladen Dintheer, Staatsstrasse 32, 9437 Marbach, Tel. 071 777 13 61

Beutter Freilandeier Birnstielstrasse 8, 9225 Wilen-Gottshaus, Tel. 071 42252 31

Go Poschta GmbH, Poststrasse 3, 9443 Widnau, Tel. 071 722 21 91

Lüchinger + Schmid AG Toggenburgerstrasse 23, 9230 Flawil, Tel. 071 394 12 120

Rhy-Chäsi GmbH, Mitteldorfstrasse 5, 9444 Diepoldsau, Tel. 071 733 12 37

caviezel giovanettoni ag, Schöntalstrasse 31, 9320 Arbon,Tel. 071 447 11 00

Chäsi Manser, Obergasse 9, 9450 Altstätten, Tel. 071 755 17 53

Manser Molki AG, St. Gallerstrasse 15, 9402 Mörschwil, Tel. 071 868 79 19

Segmüller Genüsslichkeiten Marktgasse 13, 9450 Altstätten, Tel. 071 755 88 00

Rohner's Hoflädeli, Krummensee, 9436 Balgach, Tel 071 722 39 57

Molkerei Montlingen, Oberrieterstrasse 42, 9462 Montlingen, Tel. 071 761 15 20

Walter Freund, Heiterhof, 9453 Eichberg, Tel. 071 755 52 59

Rohner's Hofladen, Hiltisau 1, 9469 Haag, Tel. 081 771 53 31

Böschni Hof, Ranser Rheinweg 2470, 9475 Sevelen, Tel. 081 785 13 88

Werdenberger Bäuerinnen-Apéro Karmaad 1924, 9473 Gams, Tel. 081 771 46 20

Bangshof Familie Hasler, Fallagass 41, 9491 Ruggell, Tel. +423 373 49 30

Käserei Kaufmann AG, Oberdorfstrasse 5, 9607 Mosnang, Tel. 071 983 15 44

Bienen Brunner, Weieren 46a, 9523 Züberwangen, Tel. 071 944 19 12

Massnahmenzentrum Bitzi, Bitzi 1682, 9607 Mosnang, Tel. 071 982 85 67

Braun Früchte und Gemüse AG, Industriestrasse 21, 9552 Bronschhofen, Tel. 071 913 85 00

Chäs-Trückli Dietfurt, Landstrasse 11, 9615 Dietfurt, Tel. 071 983 17 86

Christian Abderhalden, Säss 62, 9656 Alt St. Johann, Tel. 071 999 19 43

CHÄS bei Gabi Döbeli, Hauptgasse 17, 9620 Lichtensteig, Tel. 071 988 15 17

Käserei Stofel AG, Hauptstrasse, 9657 Unterwasser, Tel. 071 999 11 40

Milchzentrale Ennetbühl, Dorf 1341, 9651 Ennetbühl, Tel. 071 994 17 48

FISCH UND GEFLÜGEL

Verein Toggenburger Buurechoscht Sidwald, 9652 Neu St. Johann, Tel. 071 994 29 47

Micarna SA Werk B, Rte de l'Industrie 25, 1784 Courtepin, Tel. 026 684 91 11

murer, Metzgerei + SPAR Supermarkt Dorfstrassse 4, 9656 Alt St. Johann, Tel. 071 999 11 66

G. Bianchi AG, Allmendweg 6, 5621 Zufikon, Tel. 056 649 28 28

murer, Metzgerei + SPAR Supermarkt, Dorf 3, 9658 Wildhaus, Tel. 071 999 31 66

ecco-Jäger Früchte + Gemüse AG Chriesilöserstrasse 65, 7310 Bad Ragaz, Tel. 081 303 84 84

EIER

Ospelt food AG, Tiefrietstrasse 7, 7320 Sargans, Tel. 058 377 30 00

steinkeller & hunger lebensmittel AG Gewerbezone, 7307 Jenins, Tel. 081 303 70 00

Forellenzucht Schwendi Weisstannenstrasse 147, 7325 Schwendi, Tel. 081 723 54 22

ei-color ag, Chriesilöserstrasse 61, 7310 Bad Ragaz, Tel. 081 330 74 77

Genossenschaft Migros Zürich, Pfingstweidstrasse 101, 8005 Zürich

Genossenschaft Migros Zürich, Pfingstweidstrasse 101, 8005 Zürich,

Micarna SA, Seafood, Pfingstweidstrasse 101, 8021 Zürich, Tel. 071 932 77 77

Lüchinger + Schmid AG, Steinackerstrasse 35, 8302 Kloten, Tel. 044 800 88 14

Fischerei A. Gerny GmbH, Seestrasse 559, 8038 Zürich, Tel. 079 472 76 09

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Kundelfingerhof AG, Diessenhofen, 8252 Schlatt, Tel. 052 657 11 22

Lucarna Macana AG, Wildbachstrasse 20, 8340 Hinwil, Tel. 043 888 30 20

Fischerei Pfister, Rietwis 3, 8634 Hombrechtikon, Tel. 079 421 13 86

Rubli Marthalen AG, Alte Rudolfingerstrasse 26, 8460 Marthalen, Tel. 052 319 10 49

Zahner Fischhandel AG, Hof 15, 8737 Gommiswald, Tel. 055 280 17 55

Lötterle Tösstaler Schinkenräucherei AG Oberzelgstrasse 2, 8493 Saland, Tel. 052 386 24 20

Menzi Metzgerei Partyservice GmbH Hauptstrasse 31, 8756 Mitlödi, Tel 055 644 12 31

Wick AG, Juchstrasse 29, 8500 Frauenfeld, Tel. 052 744 55 66

Metzgerei Gemperli AG, Schmiedgasse 34, 9000 St. Gallen, Tel. 071 222 37 23

Levi‘s Dorfmetzg, Hauptstrasse 11, 8536 Hüttwilen, Tel. 052 747 16 47

Metzgerei Schmid AG, St. Jakobstrasse 48, 9000 St. Gallen, Tel. 071 244 81 32

Metzgerei Würmli AG, Püntstrasse 35, 8543 Gundetswil, Tel. 052 369 25 25

SPAR HANDELS AG, Schlachthofstrasse 12, 9015 St. Gallen, Tel. 071 313 66 38

Minnig Metzgerei AG, Industriestrasse 2, 8608 Bubikon, Tel. 055 246 62 57

TopCC AG, Schlachthofstrasse 12, 9015 St. Gallen, Tel. 071 313 66 68

Schuler's Hofladen, Ludihof 4, 8717 Benken SG, Tel. 055 283 15 84

Breitenmoser Fleischspezialitäten AG Sägehüslistrasse 12, 9050 Appenzell Steinegg, Tel . 071 788 02 80

Jud Metzgerei AG, Zürcherstrasse 53, 8730 Uznach, Tel. 055 280 22 10

Metzgerei Ueli Zeller, Buchstrasse 18, 9100 Herisau, Tel. 071 351 70 10

Zahner Fischhandel AG, Hof 15, 8737 Gommiswald, Tel. 055 28017 55

Sturzenegger Metzgerei, Egg 59, 9103 Schwellbrunn, 071 351 32 32

Hösli Metzg AG Oswald Heer-Strasse 13, 8750 Glarus, Tel. 055 640 19 67

Götzl Metzgerei GmbH, Dorfstrasse 31, 9125 Brunnadern, Tel 071 374 11 33

Menzi Metzgerei Partyservice GmbH Hauptstrasse 31, 8756 Mitlödi, Tel. 055 644 12 31

Genossenschaft Migros Ostschweiz Industriestrasse 47, 9200 Gossau, Tel. 071 493 21 11

Geiser AG, Rietbachstrasse 11, 8952 Schlieren, Tel. 044 738 11 11

CCA Angehrn Mooswiesstrasse 42, 9200 Gossau, Tel. 071 388 13 00

Metzgerei Gemperli AG, Schmiedgasse 34, 9000 St. Gallen, Tel. 071 222 37 23

Metzgerei Hälg, Bahnhofstrasse 75, 9315 Neukirch (Egnach), Tel. 071 477 13 09

Metzgerei Schmid AG, St. Jakobstrasse 48, 9000 St. Gallen, Tel. 071 244 81 32

Geflügel Gourmet AG, St. Gallerstrasse 9, 9402 Mörschwil, Tel. 071 866 12 00

Metzgerei Wegmann, Hagenbuchstrasse 10, 9000 St. Gallen, Tel. 071 244 69 78

Bianchi Geflügel AG, Mühltobel 895, 9427 Wolfhalden, Tel. 071 866 72 00

Gemperli-Ernst Sutter AG, Schlachthofstrasse 5, 9015 St. Gallen, Tel. 071 313 72 72

Metzgerei Küttel AG, Neugass 14, 9442 Berneck, Tel. 071 744 15 04

Spar Handels AG, Schlachthofstrasse 12, 9015 St. Gallen, Tel. 071 313 66 38

Keller Metzg AG, Wilenstrasse 29, 9500 Wil SG, Tel. 071 923 20 80

TopCC AG, Schlachthofstrasse 12, 9015 St. Gallen, Tel. 071 313 66 38

Carna Gallo AG, Steinacker 19, 9556 Affeltrangen, Tel. 071 918 84 00

Spycher Spezialitäten Metzgerei GmbH Dorf 5, 9042 Speicher, Tel. 071 344 14 64

Carna Holding AG, Gewerbestrasse 2, 9562 Märwil, Tel. 071 655 16 40

appenzeller fleisch und feinkost ag Weissbadstrasse 86, 9050 Appenzell, Tel. 071 787 36 35

frifrag märwil ag, Hauptstrasse 11, 9562 Märwil, Tel. 071 654 65 00

Breitenmoser Fleischspezialitäten AG Sägehüslistrasse 12, 9050 Appenzell, Tel. 071 788 02 80

Metzgerei Rust GmbH Sidwaldstrasse 26, 9652 Neu St. Johann, Tel. 071 994 24 51

Metzgerei Franz Fässler, Rinkenbach 33, 9050 Appenzell, Tel. 071 787 18 73

FLEISCH

Metzgerei Ueli Zeller, Buchenstrasse 18, 9100 Herisau, Tel. 071 351 70 10

Metzgerei und Fleischtrocknerei Lozza AG Hauptstrasse 21, 7180 Disentis/Mustér, Tel. 081 947 51 05

Sturzenegger Metzgerei, Egg 59, 9103 Schwellbrunn, Tel. 071 351 32 32

Albert Spiess AG, Dorfstrasse 64, 7220 Schiers, Tel. 081 308 03 08

Metzgerei Ochsen, Unterdorf 20, 9105 Schönengrund, Tel. 071 361 11 04

Fleischtrocknerei Churwalden AG Riedlöserstrasse 11, 7302 Landquart, Tel. 081 307 87 87

Götzl Metzgerei GmbH, Dorfstrasse 31, 9125 Brunnadern, Tel. 071 374 11 33

Fleischhandel Crüzer AG Riedlöserstrasse 2, 7302 Landquart, Tel. 081 300 04 04

Ochsen Metzg AG, St. Gallerstrasse 31, 9200 Gossau, Tel. 071 385 16 12

steinkeller & hunger lebensmittel AG Gewerbezone, 7307 Jenins, Tel. 081 303 70 00

Genossenschaft Migros Ostschweiz, Aus der Region. Für die Region. Industriestrasse 47, 9200 Gossau, Tel. 071 493 21 11

Metzgerei Kalberer AG, Dorfstrasse 26, 7323 Wangs, Tel. 081 723 13 69

Suttero Ernst Sutter AG, Schlachthofstrasse 20, 9201 Gossau Tel. 071 313 71 71

Metzgerei Angst AG, Herdernstrasse 61, 8004 Zürich, Tel. 044 497 96 96

CCA Angehrn Mooswiesstrasse 42, 9201 Gossau, Tel. 071 388 13 00

Genossenschaft Migros Zürich, Aus der Region. Für die Region. Pfingstweidstrasse 101, 8021 Zürich, Tel. 044 278 51 11

Fleischfachgeschäft Fürer AG, St. Gallerstrasse 4, 9230 Flawil, Tel. 071 393 16 30

Ziegler delikat essen AG, Welchogasse 5, 8050 Zürich, Tel. 043 288 40 89

Metzgerei Hälg AG Bahnhofstrasse 75, 9315 Neukirch (Egnach), Tel. 071 477 13 09

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GENUSS AUS DER REGION GENUSS AUS DER REGION

Rudolf Schär AG, Aegetli 1, 9425 Thal, Tel. 071 886 41 41

Gebr. Meier Agrohandel AG, Erlenhof, 8108 Dällikon, Tel. 043 411 61 00

Rohner's Hoflädeli, Krummensee, 9436 Balgach, Tel.071 722 39 57

Schibli Beeren Näppbrunnenhof, Landstrasse 22, 8112 Otelfingen, Tel. 044 844 43 23

Verein Rhyboot Wyden Bodenstrasse 52, 9436 Balgach, Tel. 071 727 10 30

Leuenberger Gemüsekulturen AG Fallwiesenweg 2, 8114 Dänikon ZH, Tel. 044 847 50 30

Gustav Spiess AG, Musterplatzstrasse 2, 9442 Berneck, Tel. 071 747 40 50

Gemüseverarbeitung Imhof AG Poststrasse 13, 8115 Hüttikon, Tel. 044 847 50 20

Metzgerei Küttel AG, Neugass 14, 9442 Berneck, Tel. 071 744 15 04

Huber Gemüse, Neubrunnenstrasse 12, 8162 Sünikon, Tel. 044 854 80 80

Falsenhof, Leuestrasse 7, 9464 Rüthi, Tel. 071 766 18 60

BioLand Agrarprodukte AG, Hauptstrasse 56, 8162 Steinmaur, Tel. 044 854 05 04

SAXA-top, Metzgerei Gutsbetrieb Saxerriet, Saxerrieterstrasse 1, 9465 Salez, Tel. 058 228 29 50

Schärer Gemüsebau, Dorfstrasse 1, 8165 Oberweningen, Tel. 044 856 03 47

Dorfmetzg FleischReich, Dorfschulweg 8, 9472 Grabs, Tel. 081 771 26 62

LANDI Züri Unterland, Genossenschaft Seebnerstrasse 12, 8185 Winkel, Tel. 044 860 12 86

Werdenberger Bäuerinnen-Apéro Karmaad 1924, 9473 Gams, Tel 081 771 46 20

H. Eymann Gemüse & Co, Bitzibergstrasse 2, 8185 Winkel, Tel. 044 860 14 09

Böschni Hof, Ranser Rheinweg 2470, 9475 Sevelen, Tel 081 785 13 88

Cortesi AG Früchte und Gemüse Schneckenackerstrasse 8, 8200 Schaffhausen, Tel. 052 643 33 60

Herbert Ospelt Anstalt Schaanerstrasse 29, FL-9487 Bendern, Tel. 058 377 10 00

Eichenberger Obst, Im Brand 1, 8248 Uhwiesen, Tel. 052 659 14 96

Ospelt Metzgerei AG, Landstrasse 6, FL-9494 Schaan, Tel. 00423 377 88 00

Ott Gemüse Hansrorenstrasse 6, 8254 Basadingen, Tel. 052 657 39 39

Keller Metzg AG, Wilenstrasse 29, 9500 Wil, Tel. 071 923 20 80

Grob Gemüse und Landbau, Bodenacker, 8255 Schlattingen, Tel. 052 646 40 00

Metzgerei Schmid AG, Toggenburger Strasse 55, 9500 Wil, Tel. 071 912 29 20

Gemüsezentrale Tägerwilen AG Konstanzerstrasse 54, 8274 Tägerwilen, Tel. 071 666 62 82

MÖFAG, Mösli Fleischwaren AG Industriestrasse 9, 9524 Zuzwil, Tel. 071 944 11 11

Brunner KA-GE AG, Zürichstrasse 70, 8303 Bassersdorf, Tel. 044 809 88 88

Carna Holding AG, Gewerbestrasse 2, 9562 Märwil, Tel. 071 655 16 40

Gerber Gemüsebau, Rütihof, 8320 Fehraltorf, Tel. 044 954 80 00

Mérat & Cie, AG, Wilerstrasse, 9602 Bazenheid, Tel. 058 575 00 22

Gerber BioGreens AG, Rütihof, 8320 Fehraltorf, Tel. 044 954 80 25

Micarna SA, Neue Industriestrasse 10, 9602 Bazenheid, Tel. 058 571 41 11

Tenti AG, Sulzer-Allee 50, 8404 Winterthur, Tel. 052 235 18 28

Suttero Ernst Sutter AG Neue Industriestr. 60, 9602 Bazenheid, Tel. 071 313 33 33

Rathgeb BioLog AG, Rohräcker 414, 8476 Unterstammheim, Tel. 052 744 00 00

Massnahmenzentrum Bitzi, Bitzi 1682, 9607 Mosnang, Tel. 071 982 85 67

Korrodi Gemüse, Weidler 1, 8478 Thalheim, Tel. 052 336 12 83

NÄF-metzg AG, Bütschwilerstrasse 2, 9607 Mosnang, Tel. 071 983 15 04

Gunterswiler AG, Lindenstrasse 22, 8500 Frauenfeld, Tel. 052 723 30 30

Gebrüder Gröbli Metzgerei, Bahnhofstrasse 2, 9615 Dietfurt, Tel. 071 983 15 87

Steffen-Ris fenaco Genossenschaft Oberwiesenstrasse 126, 8500 Frauenfeld, Tel. 052 725 25 00

Metzgerei Rust GmbH Sidwaldstrasse 26, 9652 Neu St. Johann, Tel. 071 994 24 51

Landi Hüttwilen, Im Winkel 4, 8536 Hüttwilen, Tel. 052 748 00 44

Verein Toggenburger Buurechoscht Sidwald, 9652 Neu St. Johann, Tel. 071 994 29 47

kellermann.ch ag Neue Horgenbachstrasse 2, 8548 Ellikon an der Thur, Tel. 052 725 00 00

FRÜCHTE UND GEMÜSE

purnatur ag Neue Horgenbachstrasse 2-4, 8548 Ellikon an der Thur, Tel. 052 725 00 00

steinkeller & hunger lebensmittel ag Gewerbezone, 7307 Jenins, Tel. 081 303 70 00

Egger Gemüsebau AG, Wertbühl 6, 8575 Bürglen, Tel. 071 633 15 37

E. Hermann AG, Heulöser 1, 7310 Bad Ragaz, Tel. 081 302 11 89

Meier René, Gemüse en Gros Amriswilerstrasse 36, 8589 Sitterdorf, Tel. 071 422 15 16

ecco-jäger Früchte + Gemüse AG Chriesilöserstrasse 65, 7310 Bad Ragaz, Tel. 081 303 84 84

Peter Knup AG Dozwilerstrtasse 46, 8593 Kesswil, Tel. 071 463 17 24

ISEPPI Frutta SA, Via Cantonale 229a, 7748 Campascio, Tel. 081 839 21 18

Beerstecher AG, Hochbordstrasse 15, 8600 Dübendorf, Tel. 044 823 10 00

Kellenberger Frisch-Service frigemo AG Pfingstweidstrasse 105, 8005 Zürich, Tel. 043 444 46 66

Imhofbio AG, Eichhof, 8603 Schwerzenbach, Tel. 043 355 30 00

Genossenschaft Migros Zürich, Aus der Region. Für die Region. Pfingstweidstrasse 101, 8021 Zürich, Tel. 044 278 51 11

Schuler's Hofladen, Ludihof 4, 8717 Benken SG, Tel. 055 283 15 84

FRESH AG.ch, Untere Bergstrasse 5, 8103 Unterengstringen, Tel. 043 455 20 70

Früchte Bamert AG, Zürcherstrasse 34, 8856 Tuggen, Tel. 055 465 65 65

Huber Frischgemüse, Trübenbachweg 135, 8107 Buchs ZH, Tel. 044 844 01 26

SGG Waser AG, Turmstrasse 1, 8952 Schlieren, Tel. 044 755 77 22

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Erich Berner AG Walenbüchelstrasse 21, 9000 St.Gallen, Tel. 071 278 68 61

Heimstätten Wil, Zürcherstrasse 30, 9500 Wil SG, Tel. 071 913 17 17

Kuhn Champignon AG, Alpsteinstrasse 56, 9100 Herisau, Tel. 071 353 77 77

Gamper BioChicorée AG, Hauptstrasse 7, 9507 Stettfurt, Tel. 052 376 12 57

Koch Christoph Hofstadl, Albertswil 585, 9200 Gossau, Tel. 071 385 82 01

Gamper Gemüsekulturen, Hauptstrasse 4, 9507 Stettfurt, Tel. 052 376 12 57

CCA Angehrn, Mooswiesstrasse 42, 9201 Gossau, Tel. 071 388 13 00

Bienen Brunner, Weieren 46a, 9523 Züberwagen, Tel. 071 944 19 12

Bischofszell Nahrungsmittel AG Industriestrasse 20, 9220 Bischofszell, Tel. 071 424 91 11

Braun Früchte und Gemüse AG Industriestrasse 21, 9552 Bronschofen, Tel. 071 913 85 00

Molkerei Biedermann AG Steigstrasse 2, 9220 Bischofszell, Tel 058 227 56 56

Massnahmenzentrum Bitzi, Bitzi 1682, 9607 Mosnang, Tel. 071 982 85 67

Genossenschaft Migros Ostschweiz, Aus der Region. Für die Region. Industriestrasse 47, 9200 Gossau, Tel. 071 493 21 11

Verein Toggenburger Buurechoscht Sidwald, 9652 Neu St. Johann, Tel. 071 994 29 47

Tobi Seeobst AG, Ibergstrasse 28, 9220 Bischofszell, Tel. 071 424 72 88

GASTRONOMIE

Mazenauer Flawil - Früchte und Gemüse - GmbH Oberdorfstrasse 31, 9230 Flawil, 071 393 21 42

Klinik St.  Pirminsberg Klosterweg2, 7312 Pfäfers, Tel. 081 303 60 60

St. Gallische Saatzuchtgenossenschaft Mattenweg 11, 9230 Flawil, Tel. 071 394 53 00

Restaurant Kiesfang Aeulistrasse 8, 7324 Vilters, Tel. 081 725 52 10

Burelade Familie Schilliger, Häuslen, 9240 Niederglatt SG, Tel. 071 393 10 17

Kundelfingerhof AG Diessenhofen, 8252 Schlatt, Tel. 052 657 11 22

Öpfelfarm Olmishausen 18, 9314 Steinebrunn, Tel. 071 470 01 23

Strickhof Lindau Eschikon 21, 8315 Lindau, Tel. 058 105 98 00

Stüdle Gemüsekulturen Staubishub 5, 9315 Neukirch (Egnach), Tel. 071 477 21 02

Strickhof Winterthur-Wülflingen Riedhofstrasse 62, 8408 Winterhur, Tel. 058 105 91 00

caviezel giovanettoni ag Schöntalstrasse 31, 9320 Arbon, Tel. 071 447 11 00

Stiftung Kartause Ittingen, Restaurant Mühle 8532 Warth, Tel. 052 748 44 11

Mosterei Möhl AG, St. Gallerstrasse 213, 9320 Arbon, Tel. 071 447 40 74

Gasthaus zum Trauben Rathausstrasse 1, 8570 Weinfelden, Tel. 071 622 44 44

Rohner's Hoflädeli, Krummensee, 9436 Balgach, Tel. 071 722 39 57

Wasserschloss Hagenwil Schloss-Strasse 1, 8580 Amriswil, Tel. 071 411 19 13

Verein Rhyboot Wyden, Bodenstrasse 52, 9436 Balgach, Tel. 071 727 10 30

Mensa Kantonsschule Romanshorn Weitenzelgstrasse 12, 8590 Romanshorn, Tel. 058 345 58 58

Britschgi Gemüsebau, Fahrmaadstrasse 16, 9444 Diepoldsau, Tel. 071 733 25 92

Spital Linth Gasterstrasse 25, 8730 Uznach, Tel. 055 285 40 24

Bodensee Rhein Gemüse AG, Balgacherstrasse 9, 9445 Rebstein, Tel. 071 775 96 50

Landgasthof Linde Lindengasse 1, 8892 Berschis, Tel. 081 733 22 21

MINOG AG, Balgacherstrasse 6, 9445 Rebstein, Tel. 071 775 91 91

Restaurant Bierfalken Spisergasse 9a, 9000 St. Gallen, Tel. 071 222 75 46

ProVerda AG, Balgacherstrasse 6, 9445 Rebstein, Tel. 071 775 96 96

Restaurant Blume Brauerstrasse 27, 9000 St. Gallen, Tel. 071 245 19 10

Gemüsebau Segmüller, Rietstrasse 34, 9450 Lüchingen, Tel. 071 755 27 25

Restaurant Papagei Hinterlauben 4, 9000 St. Gallen, Telefon 071 222 24 66

Walter Freund, Heiterhof, 9453 Eichberg, Tel. 071 755 52 59

Staatskeller Staatskanzlei St. Gallen Klosterhof 3, 9000 St.Gallen, 071 229 33 30

SALONET AG, Kindergartenstrasse 19, 9462 Montlingen, Tel. 071 760 05 01

Kantonsspital St. Gallen Rorschacherstrasse 95, 9000 St. Gallen, Tel . 071 494 25 03

Eichenberger Gemüse GmbH Schuemachersguet 2, 9465 Salez, Tel. 081 757 11 65

Säntis Gastronomie AG St. Jakob-Strasse 87, 9008 St. Gallen, Tel. 071 242 03 60

Verdunova AG, Simon-Frick-Strasse 22, 9466 Sennwald, Tel. 081 750 75 00

Altersheim Rotmonten Kirchlistrasse 14, 9010 St. Gallen, Tel. 071 243 41 41

Hansjörg Rohner Gemüsebau, Hittisau 1, 9469 Haag, Tel. 081 771 53 31

Oberwaid AG – Kurhotel & Privatklinik Rorschacherstrasse 311, 9016 St. Gallen, Tel. 071 282 00 00

Rohrer Gemüsebau, Stöck, 9470 Buchs, Tel. 078 699 75 78

haus vorderdorf Wäldlerstrasse 4, 9043 Trogen, Tel. 071 343 82 82

Kesseli AG, Breiten 3, 9473 Gams, Tel. 081 750 30 80

Restaurant Sonne Nasen 6, 9038 Rehetobel, Tel. 071 877 11 70

Werdenberger Bäuerinnen-Apéro, Karmaad 1924, 9473 Gams, Tel. 081 771 46 20

Mensa Kantonsschule Trogen Kantonsschulstrasse 26, 9043 Trogen, Tel. 071 343 61 64

Böschnihof, Ranser Rheinweg 2470, 9475 Sevelen, Tel. 081 785 13 88

Idyll Gais Seminar- und Ferienhotel Möser 4, 9056 Gais, Tel. 071 793 11 45

müller azmoos aG, Plattis 5, 9476 Weite, Tel. 081 785 32 62

Hoher Kasten Drehrestaurant und Seilbahn AG Dorf 22, 9058 Brülisau, Tel. 071 799 11 17

Hilcona Agrar AG, Bendererstrasse 21, 9494 Schaan FL, Tel. 058 895 95 95

Psychiatrisches Zentrum Appenzell Ausserrhoden Krombach, 9100 Herisau, Tel. 071 353 81 11

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GENUSS AUS DER REGION GENUSS AUS DER REGION

Spital Herisau Spitalstrasse 6, 9100 Herisau, Tel. 071 353 21 11

Restaurant-Käserei Berghof Aewil 487, 9608 Ganterschwil, Tel. 071 983 15 72

Café Restaurant dreischiibe Gossauerstrasse 91, 9100 Herisau, Tel. 071 353 80 70

Bed & Breakfast Laui Lauistrasse 782, 9651 Ennetbühl, Tel. 076 369 00 09

Betreuungszentrum Risi Risi 376, 9103 Schwellbrunn, Tel. 071 354 53 88

Johanneum Johanneumstrasse 3, 9652 Neu St. Johann, Tel. 071 995 51 24

Panorama Restaurant Säntisgipfel Säntis Schwebebahn AG, 9107 Urnäsch, Tel. 071 277 99 55

Hotel Sonne Wildhaus AG Passhöhe, 9658 Wildhaus, Tel. 071 999 23 33

Kantonsspital St.Gallen Krankenhausstrasse 23, 9230 Flawil, Tel. 071 394 73 03

Stump’s Alpenrose AG Vordere Schwendistrasse 62, 9658 Wildhaus, Tel. 071 998 52 52

Hotel Uzwil Bahnhofstrasse 67, 9240 Uzwil, Tel. 071 955 70 70

GEBÄCK, MEHL, MAIS UND TEIGWAREN

SeniorenZentrum Uzwil Flawilerstrasse 11, 9244 Niederuzwil, Tel. 071 955 61 61

Mühlebach AG, Mühleweg 3, 5303 Würenlingen, Tel. 056 297 10 40

Stiftung Kronbühl Ringstrasse 13, 9300 Wittenbach, Tel. 071 282 19 21

Frostag Food-Centrum AG Riedlöserstrasse 7, 7302 Landquart, Tel. 081 300 63 63

Kantonspital St. Gallen Heidenerstrasse 11, 9400 Rorschach, Tel. 071 858 15 02

steinkeller & hunger lebensmittel AG Gewerbezone, 7307 Jenins, Tel. 081 303 70 00

Spital Heiden Werdstrasse 1a, 9410 Heiden, Tel. 071 898 61 11

Bio Pasta Bonetti, Elestastrasse 8, 7310 Bad Ragaz, Tel. 081 302 76 01

Restaurant Jägerhaus Hafenstrasse 10, 9423 Altenrhein, Tel. 071 855 17 77

ecco-jäger Früchte + Gemüse AG Chriesilöserstrasse 65, 7310 Bad Ragaz, Tel. 01 303 84 84

Rheinburg Klinik AG Dorf 113, 9428 Walzenhausen, Tel 071 886 11 11

Swissmill Division der Coop Genossenschaft Sihlquai 306, 8005 Zürich, Tel. 044 447 25 25

Restaurant Burg Walzenhauserstrasse 100, 9434 Au/SG, Tel. 071 536 22 95

Capo Ernesto GmbH, Riedackerstrasse 6, 8153 Rümlang, Tel. 044 817 38 38

Rössli Balgach Steigstrasse 1, 9436 Balgach, Tel. 071 722 22 16

Bonvita AG, Hofwisenstrasse 15, 8260 Stein am Rhein, Tel. 052 740 31 00

Schloss Weinstein Weinsteingasse 219, 9437 Marbach, Tel. 071 777 11 07

Pasta Premium AG Breitenstrasse 2c, 8500 Frauenfeld, Tel. 052 723 31 11

Landgasthof Hölzlisberg Hölzlisbergstrasse 110, 9453 Eichberg, Tel. 071 755 38 38

Naturoel AG, Im Sulz 186, 8506 Lanzenneunforn, Tel. 052 74713 33

Speiserestaurant Adler Staatsstrasse 68, 9463 Oberriet, Tel. 071 761 11 48

Meyerhans Mühlen AG, Industriestrasse 55, 8570 Weinfelden, Tel. 071 626 35 35

Landwirtschaftliches Zentrum SG Rheinhofstrasse 11, 9465 Salez, Tel. 058 228 24 00

JOWA AG, Erlenwiesenstrasse 9, 8604, Volketswil, Tel. 044 947 91 11

Restaurant Bahnhof Gamserstrasse, 9469 Haag, Tel. 081 771 11 83

MIDOR AG, Bruechstrasse 70, 8706 Meilen, Tel. 044 925 83 48

Restaurant Öpfelbom Unterstüdtlisrasse 16, 9470 Buchs, Tel. 081 740 58 18

Schuler's Hofladen, Ludihof 4, 8717 Benken, Tel. 055 283 15 84

Stütlihus «Wohnen im Alter» Stütlistrasse 23, 9472 Grabs, Tel. 081 750 38 48

MiAdelita GmbH, Steinacherstrasse 105, 8804 Au, Tel. 044 781 40 46

Restaurant Mühle Grossbünt 2, 9479 Oberschan, Tel. 081 783 19 04

Kern & Sammet AG, Seestrasse 26, 8820 Wädenswil, Tel. 044 789 82 82

Restaurant Riet Rietstrasse 5, FL-9496 Balzers, Tel. 00423 384 44 80

Bruhin Mühle, Mühle, 8856 Tuggen, Tel. 055 445 23 75

Kant. Psychiatrische Dienste - Sektor Nord Zürcherstrasse 30, 9500 Wil, Tel. 071 913 16 41

Willi Grüninger AG, Büntenriet, 8890 Flums, Tel. 081 720 19 19

Hotel Schwanen Wil AG Obere Bahnhofstrasse 21, 9500 Wil, Tel. 071 913 05 10

Panetta SA, Steinhaldenstrasse 14, 8954 Geroldswil, Tel. 044 749 33 22

IGP Sportpark Bergholz Feldstrasse 40, 9500 Wil, Tel. 071 914 47 77

Al Forno, Filiale Espresso im Neumarkt 4, bei Bushaltestelle Bleiche, 9000 St. Gallen, Tel. 071 220 84 60

Restaurant Waldrose Boxloo 564, 9512 Rossrüti, Tel. 071 565 19 20

Café Gschwend AG, Goliathgasse 7, 9004 St. Gallen, Tel. 071 228 66 77

Restaurant Kreuz Oberdorfstrasse 16, 9524 Zuzwil, Tel. 071 944 15 21

Al Forno, Filiale Vadian Neumarkt 4, Vadianstrasse 25, 9000 St. Gallen, Tel. 071 223 51 11

Restaurant-Hotel Rössli Neudorfstrasse 3, 9533 Kirchberg, Tel. 071 931 31 31

Al Forno, Filiale Galeria Stockberstrasse 3, 9014 St. Gallen, Tel. 071 244 60 88

Clienia Littenheid AG Littenheidstrasse, 9573 Littenheid, Tel. 071 929 60 60

TopCC AG, Schlachthofstrasse, 9015 St. Gallen, Tel. 071 313 66 38

Hotel Rössli Tufertschwil AG Tufertschwil 20, 9604 Lütisburg, Tel. 071 932 01 00

JOWA AG, Industriestrasse 71, 9200 Gossau, Tel. 071 388 55 88

Seniorenzentrum Solino Kreuzrain 1, 9606 Bütschwil, Tel. 071 982 82 52

Genossenschaft Migros Ostschweiz Industriestrasse 47, 9200 Gossau, Tel. 071 493 21 11

Krone Mosnang AG Unterdorf 20, 9607 Mosnang, Tel. 071 983 28 47

CCA Angehrn Mooswiesstrasse 42, 9200 Gossau, Tel. 071 388 13 00

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Lichtensteiger AG Bäckerei, Filiale Bischofszellerstrasse 39, 9200 Gossau, Tel. 071 383 32 32

Heimstätten Wil, Zürcherstrasse 30, 9501 Wil, Tel. 071 913 17 17

Lichtensteiger AG Bäckerei, Filiale Bernhardzellerstrasse 5, 9205 Waldkirch, Tel. 071 433 11 60

Bienen Brunner, Weieren 46a, 9523 Züberwangen, Tel. 071 944 19 12

Lichtensteiger AG Bäckerei, Filiale Sornthalstrasse 3, 9213 Hauptwil, Tel. 071 422 13 59

Massnahmenzentrum Bitzi, Bitzi 1682, 9607 Mosnang, Tel. 071 982 85 67

Bischofszell Nahrungsmittel AG Industriestrasse 1, 9220 Bischofszell, Tel. 071 424 91 11

Verein Toggenburger Buurechoscht Sidwald, 9652 Neu St. Johann, Tel. 071 994 29 47

Lichtensteiger AG Bäckerei, Hauptgeschäft Oberdorfstrasse 20, 9230 Flawil, Tel. 071 245 45 15

GETRÄNKE

Lichtensteiger AG Bäckerei, mocafe Magdenauerstrasse 1, 9230 Flawil, Tel. 071 393 37 27

Biotta AG, Pflanzbergstrasse 8, 8274 Tägerwilen, Tel. 071 666 80 80

Lichtensteiger AG Bäckerei, Filiale Wilerstrasse 204, 9230 Flawil, Tel. 071 393 50 40

RAMSEIER Suisse AG, Wiese, 8767 Elm, Tel. 058 434 45 68

Lichtensteiger AG Bäckerei, Filiale Flawilerstrasse 17, 9242 Oberuzwil, Tel. 071 950 26 26

Guldenberg AG Guldenbergstrasse 120, 8424 Embrach

Empanadas&CO Industriestrasse 7, 9430 St. Margethen, Tel. 078 662 12 02

Stiftung Kartause Ittingen, 8532 Warth, Tel 052 748 44 11

Bruggmühle Goldach AG, St. Gallerstrasse 117, 9403 Goldach, Tel. 071 841 13 12

Brauerei Schützengarten AG St. Jakob-Strasse 37, 9000 St. Gallen, Tel. 071 243 43 43

Meyerhans Mühlen, Langenhagstrasse 6, 9424 Rheineck, Tel. 071 888 27 27

Gartengold GmbH, Lehnstrasse 88, 9014 St. Gallen, Tel. 076 327 19 44

Rohner's Hoflädeli, Krummensee, 9436 Balgach, Tel. 071 722 39 57

SPAR HANDELS AG, Schlachthofstrasse 12, 9015 St. Gallen, Tel. 071 313 66 38

Magenbrot Rohner AG, Rietstrasse 10, 9445 Rebstein, Tel. 071 777 11 11

TopCC AG, Schlachthofstrasse 12, 9015 St. Gallen, Tel. 071 313 66 38

Sonnenbräu AG, Alte Landstrasse 36, 9445 Rebstein, Tel. 071 775 81 11

Brauerei Locher AG, Industriestrasse 12, 9050 Appenzell, Tel. 071 788 01 40

Verein Rheintaler Ribelmais Rheinhofstrasse 11, 9465 Salez, Tel. 058 228 24 21

Goba AG Gontenstrasse 51, 9108 Gontenbad, Tel. 071 795 30 30

Georg AG St.  Martins-Ring 3, FL-9492 Eschen, Tel. 00423 375 02 12

CCA Angehrn, Mooswiesstrasse 42, 9201 Gossau, Tel. 071 388 13 00

Domino Food AG Herbergstrasse 29, 9524 Zuzwil SG, Tel. 071 944 18 33

Holderhof Produkte AG, Ufhofen, 9203 Niederwil, Tel. 071 387 40 40

ÖLE, TEE, SIRUP, GESCHENKARTIKEL, APÉRO, VERSCHIEDENES

Öpfelfarm, Olmishausen 18, 9314 Steinebrunn, Tel. 071 470 01 23

Naturoel AG, Im Sulz 186, 8506 Lanzenneunforn, Tel. 071

Mosterei Möhl AG, St. Gallerstrasse 213, 9320 Arbon, Tel. 071 447 40 74

Klosterküche GmbH, Blattenstrasse 32, 9052 Niederteufen, Tel. 079 642 20 23

Rohner's Hoflädeli, Krummensee, 9436 Balgach, Tel. 071 722 39 57

Hof Baldenwil, Baldenwil 2599, 9112 Schachen bei Herisau, Tel. 071 370 04 11

Verein Rhyboot Wyden, Bodenstrasse 52, 9436 Balgach, Tel. 071 727 10 30

Bufis AG, Industriestrasse 135, 9200 Gossau, Tel. 071 387 40 60

Mosterei Kobelt & Co, Staatsstrasse 21, 9437 Marbach, Tel. 071 777 12 20

CCA Angehrn Mooswiesstrasse 42, 9200 Gossau, Tel. 071 388 13 00

Sonnenbräu AG, Alte Landstrasse 36, 9445 Rebstein, Tel. 071 775 81 11

Bischofszell Nahrungsmittel AG Industriestrasse 1, 9220 Bischofszell, Tel. 071 424 91 11

Walter Freund, Heiterhof, 9453 Eichberg, Tel. 071 755 52 59

St. Gallische Saatzuchtgenossenschaft Mattenweg 11, 9230 Flawil, Tel. 071 394 53 00

Werdenberger Bäuerinnen-Apéro Karmaad 1924, 9473 Gams, Tel. 081 771 46 20

Burelade Familie Schilliger, Häuslen, 9240 Niederglatt, Tel. 071 393 10 17

Böschni Hof, Ranser Rheinweg 2470, 9475 Sevelen, 081 785 13 88

Öpfelfarm, Olmishausen 18, 9314 Steinebrunn, Tel. 071 470 01 23

Heimstätten Wil, Zürcherstrasse 30, 9500 Wil, 071 913 17 17

Rohner's Hoflädeli, Krummensee, 9436 Balgach, Tel. 071 722 39 57

Verein Toggenburger Buurechoscht Sidwald, 9652 Neu St. Johann, Tel. 071 994 29 47

Verein Rhyboot Wyden, Bodenstrasse 52, 9436 Balgach, Tel. 071 727 10 30

HONIG UND ESSIG

Metzgerei Küttel AG, Neugass 14, 9442 Berneck, Tel. 071 744 15 04

Imkerhof Imkereibedarf GmbH Untere Industrie 11, 7304 Maienfeld, Tel. 081 284 66 77

Walter Freund, Heiterhof, 9453 Eichberg, Tel. 071 755 52 59

Imkerei Heidi Meyer, Buchenloo 10, 8196 Wil, Tel. 044 869 30 15

Werdenberger Bäuerinnen-Apéro Karmaad 1924, 9473 Gams, Tel. 081 771 46 20

Imkerei Knobel GmbH, Grosstein, 8756 Mitlödi, Tel. 055 644 41 59

Böschni Hof, Ranser Rheinweg 2470, 9475 Sevelen, Tel. 081 785 13 88

Hans Hug, Dorfstrasse 20, 9313 Muolen, Tel. 071 411 43 25

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GENUSS AUS DER REGION GENUSS AUS DER REGION

Wiler Stadtimkerei, Thurausstrasse 12b, 9500 Wil, Tel. 076 375 14 85

Tenti AG, Sulzer-Allee 50, 8404 Winterthur, Tel. 052 235 18 28

Bienen Brunner, Weieren 46a, 9523 Züberwangen, Tel. 071 944 19 12

Guldenberg AG, Guldenbergstrasse 120, 8424 Embrach, Tel. 044 865 23 46

MILCHPRODUKTE

F. & A. Sommer GmbH, Rebbergstrasse 6, 8444 Henggart, Tel. 052 316 15 55

Baumann Käse AG, Zürichstrasse 9, 3052 Zollikofen, Tel. 058 227 28 28

Käserei Wildberg, Rikonerstrasse 2, 8489 Wildberg, Tel. 052 385 50 05

Schwyzer Milchhuus AG, Schützenstrasse 7, 6430 Schwyz, Tel. 041 819 30 50

Käserei Camenzind GmbH Lammetstrasse 4, 8492 Wila, Tel. 052 385 42 40

Cascharia Breil/Brigels GmbH, Via Pundual 3, 7165 Brigels, Tel. 081 941 15 15

natürli zürioberland AG, Frauwiesstrasse 8, 8493 Saland, Tel. 052 766 06 06

Malanser Alp Calfeisen, 7208 Malans GR

Käserei Niederhaus, Eggstrasse 113, 8498 Gibswil-Ried, Tel. 055 245 17 06

Molkerei Davos Betriebs AG Tobelmühlestrasse 6, 7270 Davos Platz, Tel. 081 413 03 40

Käserei Preisig, Höchstöckstrasse 7, 8499 Sternenberg, Tel. 052 386 12 76

Emmi Schweiz AG, Mühlestrasse 2, 7302 Landquart, Tel 081 300 64 60

Chäsi Pfyn, Hauptstrasse 4, 8505 Pfyn, Tel. 052 765 12 74

Alp Pardiel/Halde, Föhrenhof, 7310 Bad Ragaz, Tel. 081 302 45 72

Dorfkäserei Thundorf, Käsereistrasse 5, 8512 Thundorf, Tel. 052 376 31 88

Steinkeller & Hunger Lebensmittel AG Gewerbezone, 7307 Jenins, Tel. 081 303 70 00

Stiftung Kartause Ittingen, 8532 Warth, Tel. 052 748 44 11

Milchzentrale Bad Ragaz AG Maienfelderstrasse 3, 7310 Bad Ragaz, Tel. 081 302 11 52

Strähl Käse AG, Bahnhofstrasse 1, 8573 Siegershausen, Tel. 071 678 11 11

Alp Findels, Plattenstrasse 7, 7312 Pfäfers

Käse Thurgau AG, Landstrasse 9, 8580 Hagenwil bei Amriswil , Tel. 071 411 15 59

Alp Ladils, Platz 5, 7315 Vättis

Käserei Studer AG Romanshornerstrasse 253, 8580 Hefenhofen, Tel. 071 414 54 04

Alp Branggis Lasa, Böden 1, 7317 Valens

Käserei Dozwil, Käsereistrasse 6, 8582 Dozwil, Tel. 071 411 36 66

Alp Tamons, Fedhof, 7320 Sargans, Tel. 81 723 48 42

Käserei Herschmettlen, Dürntenstrasse 15, 8626 Ottikon, Tel. 044 935 12 35

Alp Vermie, Quadererstrasse 14, 7323 Wangs, Tel. 081 723 36 92

Molkerei Neff AG, Bachtelstrasse 22, 8636 Wald, Tel. 055 246 11 17

Alp Kloster, Weisstannenstrasse 249, 7326 Weisstannen

Schafmilchkäserei Koster Hittenbergstrasse 50, 8636 Wald ZH, Tel. 055 246 57 00

Sennereigenossenschaft Nufenen Oberhäusern, 7437 Nufenen, Tel. 081 664 10 24

Käserei Egligen, Hintergoldingerstrasse 4, 8638 Goldingen, Tel. 055 284 11 67

Bergsenn AG, Via Lucmagn 33, 7180 Disentis, Tel. 081 936 48 03

Käserei Rossfallen, Chammstrasse 2, 8638 Goldingen, Tel. 055 284 11 26

LESA Lataria Engiadinaisa SA Via Charels Suot 18, 7502 Bever, Tel. 081 852 45 45

Bio Käserei Maseltrangen, Maseltrangen, 8723 Rufi, Tel. 055 615 11 52

Chascharia Val Müstair, Plaz d'Immez 43, 7537 Müstair, Tel 081 858 54 29

Bergkäserei Liechti, Waldestrasse 3, 8726 Ricken, Tel. 055 284 51 11

Chascharia Ftan, Jordan, 7551 Ftan, Tel. 081 864 94 75

Alpkäse-Pool GmbH Dorfstrasse 77, 8766 Matt, Tel. 055 642 14 92

Chäs-Vreneli AG, Münsterhof 7, 8001 Zürich, Tel. 044 221 32 81

Milchmanufaktur Einsiedeln AG Alpstrasse 6, 8840 Schwyz, Tel. 055 412 68 83

Genossenschaft Migros Zürich, Pfingstweidstrasse 101, 8005 Zürich

Keller-Käse GmbH, Tiergartenstrasse 6, 8852 Altendorf, Tel. 055 442 40 51

Kellenberger Frisch Service frigemo AG, Pfingstweidstrasse 105, 8005 Zürich

Alp Oberbüz, Hüttli 493, 8873 Amden, Tel. 055 611 16 09

mooh Genossenschaft, Bernerstrasse Süd 167, 8048Zürich, Tel. 058 22034 00

Alp Schwaldis, Bergstrasse 151, 8881 Waldenstadtberg, Tel 081 735 16 96

Käserei Rüegg GmbH, Neueggstrasse 2, 8340 Hinwil, Tel. 044 937 47 46

Alp Gamperdon, Bergbodenstrasse 4, 8882 Unterterzen, Tel. 081 738 17 28

Schupplis Geisse-Chäsi, Höhenstrasse 102, 8340 Hinwil, Tel. 044 937 11 90

Alp Walabütz, Meilenstrasse 20, 8886 Mädris-Vermol, Tel. 081 723 80 32

Käserei Thysenwaldsberg, Höhenstrasse 41, 8344 Bäretswil, Tel. 044 939 24 86

Bergkäserei Mädris AG Meilenstrasse 16, 8886 Mädris-Vermol, Tel. 081 710 09 93

Peter Schneider Käserei Bettswil Bettswilerstrasse 61, 8344 Bäretswil, Tel. 044 939 11 28

Alp Siez, Baltschanastrasse 20, 8877 Mels, Tel. 081 723 17 48

Näf Käserei, Kleinbasel 24, 8357 Guntershausen b. Aaddorf, Tel. 052 365 20 20

Alpkorporation Kohlschlag Kohlschlagerstrasse 2, 8887 Mels, Tel. 081 723 48 71

Käserei Fischingen, Chäsegge Hauptstrasse 17, 8376 Fischingen, Tel. 071 977 15 20

Alp Mädems, Jörigweg 7, 8888 Heiligkreuz (Mels)

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Alp Precht Schwarzenberg, Reschusstrasse 11, 8888 Heiligkreuz (Mels)

Züger Frischkäse AG, Industrie Haslen 9a, 9245 Oberbüren, Tel. 071 955 98 77

Alp Malun, Oberdorf, 8892 Berschis, Te. 081 733 36 40

Käserei Gabriel, Schollrüti, 9245 Oberbüren, Tel. 071 951 77 40

Alp Neunasarina-Fursch, Feldstrasse, 8893 Flums Hochwiese

Käserei Niederbühren H. + N. Näf Staatsstrasse 52, 9246 Niederbüren,,Tel. 071 422 16 53

Alp Wildenberg, Chutz, 8895 Flumserberg Portels, Tel. 081 733 28 75

Käserei Germann, Feldstrasse 1, 9249 Niederstetten, Tel. 071 393 86 32

Alp Lauiboden-Matosa, Schnäls, 8896 Flumserberg Bergheim

Mifroma SA, Industriestrasse 4, 9300 Wittenbach, Tel. 071 290 15 18

Alp Tannenboden, Ackerwiese, 8896 Flumserberg Bergheim

Säntis Genossenschaft Linden 4, 9300 Wittenbach, Tel. 071 298 34 43

Alp Wiese, Ruobistrasse 2, 8896 Flumserberg Bergheim

Käserei Bregensdorf, Bregensdorf 240, 9313 Muolen, Tel. 071 411 23 28

Emmi Frisch-Service AG Gaswerkstrasse 6/8, 8952 Schlieren, Tel. 058 227 25 25

Käserei Wüthrich AG Amriswilerstrasse 80, 9314 Steinebrunn, Tel. 071 477 20 80

Spar Handels AG, Schlachthofstrasse 12, 9015 St. Gallen, Tel. 071 313 66 38

caviezel-giovanettoni ag Schöntalstrasse 31, 9320 Arbon, Tel. 071 447 11 00

TopCC AG, Schlachthofstrasse 12, 9015 St. Gallen, Tel. 071 313 66 38

Fuchs + Co. AG, Greinastrasse 10, 9400 Rorschach, Tel. 071 846 81 80

Käserei Graf AG, Riemen 139, 9035 Grub, Tel. 071 877 11 85

Manser Molki AG, St. Gallerstrasse 15, 9402 Mörschwil, Tel. 071 868 79 19

Appenzeller Milch AG, Mettlenstrasse 4, 9050 Appenzell, Tel. 071 787 88 88

Alp Schrina, Wüschbach, 9427 Wolfhalden

Dörig Käsehandel AG, Rütistrasse 2, 9050 Appenzell, Tel. 071 364 11 04

Rohner's Hoflädeli, Krummensee 9436 Balgach, Tel. 071 722 39 57

Seealp, Spitzig Stein, Leimensteigstrasse 31, 9054 Haslen, Tel. 071 333 21 17

Verein Rhyboot Wyden, Bodenstrasse 52, 9436 Balgach, Tel. 071 727 10 30

Berg-Käserei Gais, Zwislenstrasse 40, 9056 Gais, Tel. 071 793 37 33

Walter Freund, Heiterhof, 9453 Eichberg, Tel. 071 755 52 59

Alp Rainhütte, Strubenböhl, 9058 Brülisau, Tel. 071 799 14 90

Alp Kienberg Möösliweg 2b, 9463 Oberriet, Tel. 071 760 00 12

Molkerei Forster AG, Windegg 2, 9100 Herisau, Tel. 071 351 18 47

Alp Eidenen, Im Hof 2, 9465 Salez

Appenzeller Milchspezialitäten AG Hauptstrasse 48, 9105 Schönengrund, Tel. 071 788 50 80

Ziegen Malschüel Rheinhofstrasse 11, 9465 Salez, Tel. 058 228 24 59

Alpschaukäserei Schwägalp Genossenschaft 9107 Urnäsch, Tel. 071 364 12 20

Frümsneralp, Wase 1, 9468 Sax, Tel. 081 757 21 71

Urnäscher Milchspezialitäten AG Herisauerstrasse 32, 9107 Urnäsch, Tel. 071 364 27 10

Käserei Sax GmbH, Käsereistrasse 1, 9468 Sax, Tel. 081 757 20 49

Alois Koch AG, Rüeggerstrasse 6, Tel. 071 794 11 80

Alp Malbun Buchserberg, Umenstrasse 2, 9470 Buchs, Tel. 071 999 20 92

Appenzeller Ziegenprodukte AG Jakobsbadstrasse 14b, 9108 Gonten, Tel. 071 794 12 74

Alp Camperfin, Mafun, 0472 Grabs, Tel. 081 772 33 19

Tschumper GmbH, Käserei Ifang, 9113 Degersheim, Tel. 071 371 54 31

Alptgenossenschaft Höhi, Matnän, 9472 Grabs

Gebrüder Eberle AG, Kühlhausstrasse 10, 9200 Gossau, Tel. 071 385 75 66

Molkerei Grabs, Dorfstrasse 10, 9472 Grabs, Tel. 081 771 38 28

Genossenschweiz Migros Ostschweiz Industriestrasse 47, 9200 Gossau, 071 493 21 11

Alp Tesel, Bödeli 2426, 9473 Gams, Tel. 081 771 13 64

Käserei Niederdorf, Flawilerstrasse 90, 9200 Gossau, Tel. 071 385 50 19

Werdenberger Bäuerinnen Apéro Karmaad 1924, 9473 Gams, Tel. 081 771 46 20

CCA Angehrn Mooswiesstrasse 42, 9200 Gossau, Tel. 071 388 13 00

Molkerei Sevelen, Bahnhofstrasse 65, 9475 Sevelen, Tel. 081 785 11 79

Emmi Schweiz AG Industriestrasse 135, 9200 Gossau, Tel. 071 388 34 12

Alpgenossenschaft Riet, Matug, 9478 Azmoos, Tel. 081 783 20 32

Käserei Otmarsegg, Augartenstrasse 26, 9204 Andwil, Tel. 071 385 25 63

Alp Schaner Berg, Langfuri, 9479 Oberschan

Käserei Oberegg, Oberegg 435, 9220 Bischofszell, Tel. 071 422 12 41

Bangshof Familie Hasler, Fallagass 41, FL-9491 Ruggell, Tel. 00423 373 49 30

Molkerei Biedermann AG Steigstrasse 2, 9220 Bischofszell, Tel. 058 227 56 56

Milchhof AG Scanastrasse 12, FL-9494 Schaan, Tel. 00423 237 04 04

Sprenger Fine Foods AG Birnstielstrasse 5, 9225 Wilen-Gottshausen, Tel. 071 422 59 35

Alpgenossenschaft Triesenberg, 9497 Triesenberg

Hardegger Käse AG, Poststrasse 2, 9243 Jonschwil, Tel. 071 923 26 26

Käserei Oberli Rislen AG, Rislen, 9512 Rossrüti, Tel. 071 911 14 22

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GENUSS AUS DER REGION GENUSS AUS DER REGION

Bienen Brunner, Weieren 46a, 9523 Züberwangen, Tel. 071 944 19 12

Schwarzenbach Weinbau, Seestrasse 867, 8706 Meilen, Tel. 044 923 01 25

A. & M. Kurmann AG, Käserei Tannen, 9534 Gähwil, Tel. 071 931 12 58

Gebrüder Kümin Weinbau und Weinhandel AG Oechsli 1, 8807 Freienbach, Tel. 055 417 40 20

Käserei Eggsteig, Eggsteig 1938, 9534 Gähwil, Tel. 071 931 10 74

CasaNova Wein Pur Seestrasse 43 , 8880 Walenstadt, Tel. 079 218 91 38

Käserei Koller, Mezikonerstr. 51, 9543 St. Margarethen, Tel. 071 966 29 07

Bärtsch Weine, Grofstrasse 11, 8887 Mels, Tel. 081 723 10 33

Braun Früchte und Gemüse AG, Industriestrasse 21, 9552 Bronschhofen, Tel. 071 913 85 00

Weinbaugenossenschaft Mels Platz 2, 8887 Mels, Tel. 081 723 52 49

Käserei Trungen, Mörikerstrasse 1, 9552 Bronschhofen, Tel. 071 911 16 57

Weingut Steinersteg Staatsstrasse 163, 8888 Heiligkreuz, Tel. 081 723 71 40

Käserei Neuwies, Neuwies, 9601 Lütisburg-Station, Tel. 071 980 09 08

SPAR HANDELS AG, Schlachthofstrasse 12, 9015 St. Gallen, Tel. 071 313 66 38

Käserei Hungerbühler, Oberrindal 57, 9604 Oberrindal, Tel. 071 385 15 68

TopCC AG, Schlachthofstrasse 12 9015 St. Gallen, Tel. 071 313 66 38

Käserei Tufertschwil, Tufertschwil 63, 9604 Lütisburg, Tel. 071 931 30 77

Säntisblick Destillerie Ltd., Geisberg, 9246 Niederbüren, Tel. 076 393 88 45

Bütschwil Käse AG, Hofstrasse 9, 9606 Bütschwil, Tel. 078 802 24 52

BIO-Weinbau Geiger, Tobelmüli 926, 9425 Thal, Tel. 071 888 48 28

Käserei Kaufmann AG, Oberdorfstrasse 5, 9607 Mosnang, Tel. 071 983 15 44

Öpfelfarm, Olmishausen 18, 9314 Steinebrunn, Tel. 071 470 01 23

Restaurant-Käserei Berghof, Aewil 487, 9608 Ganterschwil, Tel. 071 983 15 72

Mosterei Möhl AG, St. Gallerstrasse 213, 9320 Arbon , Tel. 071 447 40 74

Toni Gübeli Käserei GmbH, Müselbachstrasse 6, 9612 Dreien, Tel. 071 983 16 14

Ochsentorkel Weinbau AG, Dorfstrasse 7, 9425 Thal, Tel. 071 888 57 52

Bergkäserei Mühlrüti, Dorf 2, 9613 Mühlrüti, Tel. 071 983 36 77

Weinbau Tobler, Kreienhalde 1, 9425 Thal, Tel. 071 888 34 36

Käserei Dietfurt, Landstrasse 11, 9615 Dietfurt, Tel. 071 983 17 86

Weingut am Steinig Tisch Dorfstrasse 17, 9425 Thal, Tel. 071 888 17 33

Städtlichäsi Lichtensteig GmbH Uttenwilerstrasse 2, 9620 Lichtensteig, Tel. 071 994 32 86

Schmidheiny - Weingut im Rheintal Schlossstrasse 210, 9435 Heerbrugg, Tel. 071 722 82 13

H & R Habegger AG, Käserei Dammi, 9652 Neu St. Johann, Tel. 071 944 11 70

Nüesch Weine, Hauptstrasse 71, 9436 Balgach, Tel. 071 722 22 22

Verein Toggenburger Burechoscht, Sidwald,9652 Neu St. Johann

Rohner's Hoflädeli, Krummensee, 9436 Balgach, Tel. 071 722 39 57

Käserei Stofel AG, Hauptstrasse, 9657 Unterwasser, Tel. 071 999 11 40

Verein Rhyboot Wyden, Bodenstrasse 52, 9436 Balgach, Tel. 071 727 10 30

Sennerei Knaus, Nesselhalden, 9657 Unterwasser, Tel. 071 999 14 02

Mosterei Kobelt & Co, Staatsstrasse 21, 9437 Marbach, Tel 071 777 12 20

WEIN UND EDELBRÄNDE

Reb- und Weingut Maienhalde Obereggerstrasse, 9442 Berneck, Tel. 071 744 12 46

Jürg Obrecht Weinbau und Weinhandel Ausserdorf 14, 7307 Jenins, Tel. 081 302 26 80

Wein Berneck GmbH Rathausplatz 7a, 9442 Berneck, Tel. 071 744 24 13

Weingut Gonzen St. Gallerstrasse 75, 7320 Sargans, Tel. 081 723 16 15

SCHMID WETLI AG, Tramstrasse 23, 9442 Berneck, Tel. 071 747 90 90

Zweifel Weine, Regensdorferstrasse 20, 8049 Zürich, Tel. 044 344 22 11

Weingut Stegeler AG Blumenstrasse 4, 9442 Berneck, Tel. 071 744 27 09

aagne Familie Gysel, Atlingerstrasse 27, 8215 Hallau, Tel. 052 681 38 10

tobias wein.gut. Tobias Schmid & Sohn AG Hinterburgstrasse 24, 9442 Berneck, Tel. 071 726 10 10

Regli Weine GmbH, Selmattenstrasse 30, 8215 Hallau, Tel. 052 681 29 21

Weinkellerei Haubensak Rorschacherstrasse 22, 9450 Altstätten, Tel. 071 755 14 09

Eugster Eier AG, Schulstrasse 11A, 8362 Balterswil, Tel. 079404 82 35

Walter Freund, Heiterhof, 9453 Eichberg, Tel. 071 755 52 59

Weingut Familie Zahner, ImBächi 67, 8467 Truttikon, Tel. 052 317 19 49

Weingut am Huberberg, Hueb 11, 9463 Oberriet, Tel. 071 761 19 43

Stiftung Kartause Ittingen, Warth, 8532 Warth, Tel. 052 748 44 11

Landwirtschaftliches Zentrum SG Rheinhofstrasse 11, 9465 Salez, Tel. 058 228 24 00

Broger Weinbau, Schnellberg 1, 8561 Ottoberg, Tel. 071 620 18 48

Weinkellerei Arnold Graf AG, Karmaad 34, 9473 Gams, Tel. 081 771 44 54

Weingut Burkhart, Hagholzstrasse 5, 8570 Weinfelden, Tel. 071 622 47 79

Werdenberger Bäuerinnen-Apéro Karmaad 1924, 9473 Gams, Tel. 081 771 46 20

Rutishauser Weinkellerei AG Dorfstrasse 40, 8596 Scherzingen, Tel. 071 686 88 88

Weinhof Tschirky, Im Hof 5, 9604 Lütisburg, Tel. 071 931 14 60

Höcklistein-Weingut am Zürichsee Zürcherstrasse 156, 8645 Jona, Tel. 055 222 87 30

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SERVICE

Willkommen im CULINARIUM-Club! Sie interessieren sich für Essen über den Tellerrand hinaus und geniessen einen feinen Tropfen umso mehr, wenn Sie wissen, woher er kommt und wer ihn mit Leidenschaft gekeltert hat? Dann sind Sie bei uns in bester Gesellschaft!

D

er Trägerverein CULINARIUM versteht sich von Anfang an als Motor einer Bewegung. Darum haben wir ein Gefäss geschaffen für Menschen, die sich ebenfalls für Regionalität begeistern und ihre Ideen mit Gleichgesinnten teilen und austauschen wollen. Als Mitglied im CULINARIUM-Club erhalten Sie mehrmals im Jahr spannende Gelegenheiten, um Ihren kulinarischen Horizont zu erweitern. Dank unseres hervorragenden Beziehungsnetzes eröffnen sich Ihnen Chancen für einzigartige Erfahrungen: Führungen mit Fachleuten, Besichtigungen,

ungewöhnliche Degustationen, Apéros und Picknicks an überraschenden und wunderschönen Orten. Zufriedener Rückblick Die beiden Treffen im letzten Jahr sind gute Beispiele für die Vielfalt der Themen und die exklusiven Erlebnisse und Begegnungen, die der Club möglich macht. Im Mai 2016 erwartete die Teilnehmer ein Rendezvous mit einem echten St. Galler Ölbaron. Christoph Gämperli ist Geschäftsführer der St. Galler Saatzucht. Die hoch innovative Genossen-

schaft aus Flawil gewinnt mit ihren erstklassigen Ölen reihenweise Medaillen und Preise. 14 Clubmitglieder liessen sich in die faszinierende Vielfalt der heimischen Ölpflanzen einweihen. Christoph Gämperli führte die Gäste mit ansteckender Begeisterung zu Feldern mit ungewohnten Kulturpflanzen und erwies sich als unerschöpfliche Quelle für kulinarisches und botanisches Wissen. Im Lauf dieses Morgens wurde klar: Vor unserer Haustür gedeiht eine überraschende Vielfalt von Pflanzen, aus denen sich feine und gesunde Öle gewinnen lassen.

Erleben Sie die faszinierende Vielfalt von Regionalität und die spannenden Menschen, die sie möglich machen. Im Bild der St. Galler Ölbaron Christoph Gämperli mit dem Leindotter, einer lang vergessenen Ölpflanze, mit der in Flawil exquisites und gesundes Öl gepresst wird.

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GENUSS AUS DER REGION GENUSS AUS DER REGION

Im letzten November drehte sich dann im Toggenburg alles um die St. Galler Bratwurst. In der Metzgerei Rust in Neu St. Johann ging es um regionale Fleischeslust. Am Morgen erlebte man die Produktion einer echten St. Galler Kultwurst und konnte auch selber das anspruchsvolle Handwerk ausprobieren. Fleischsommelier Josef Niedermann zeigte die reizvolle Vielfalt von Rezepten, die mit Bratwurst oder Bratwurstbrät möglich sind. Eine fröhliche Stimmung und viele aussergewöhnliche Geschmackserlebnisse prägten diesen Tag. Programm 2017 Es erwarten Sie mindestens zwei spannende Expeditionen ins Reich des Regionalgenusses. Am 8. Juli gehts auf die Alp Schrina, wo man noch ganz traditionell feinen Alpkäse und weitere Köstlichkeiten herstellt. Für den Herbst planen wir auf vielfachen Wunsch unserer

Mitglieder eine Besichtigung bei einem der grossen Gemüseverarbeiter der Ostschweiz. Wie wird aus erntefrischem Grünzeug ein attraktives Tiefkühlprodukt. Ein faszinierender Blick hinter die Kulissen einer weitgehend unbekannten Facette der modernen Kulinarik. Das ist noch nicht alles! Als Mitglied erhalten Sie drei Mal jährlich ein Genusspaket mit Probiererli von regionalen Spezialitäten und exklusiven Neuheiten, seien es Gewürze, Trockenfrüchte, Nüsse, Käse, Fleischprodukte, Öl, Tee oder etwas feines Hochprozentiges. Lassen Sie sich von uns geschmackvoll überraschen! Ihre Mitgliedschaft beschert Ihnen zudem kostenlose Eintritte für die St. Galler Frühlingsmesse OFFA mit der wunderbaren Genussinsel und die legendäre Landwirtschaftschau OLMA. Und noch ein Saison-Höhepunkt! Als Mitglied können Sie an unserer renom-

mierten Genussakademie mit Fachseminaren und Marktplatz teilnehmen. So werden Sie Mitglied! Melden Sie sich an und Sie erhalten zur Begrüssung eine «Gwunderbox» samt Probiererli und Informationen zum Trägerverein und zum CULINARIUMClub. Eine Jahresmitgliedschaft kostet für Einzelpersonen 90 Franken, für Paare oder Familien 150 Franken (2 Teilnehmer pro Anlass) und für Firmen oder Behörden 500 Franken (4 Teilnehmer pro Anlass).

Information und Anmeldung Trägerverein CULINARIUM Rheinhofstrasse 11, 9465 Salez, Tel. 071 552 13 30, Fax 071 552 13 49 manuel.geisser@culinarium.ch www.culinarium.ch

Ja, ich interessiere mich für Genuss aus der Region! o Ich interessiere mich für eine Club-Mitgliedschaft

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