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2016/17

CULINARISCH!

REPORTAGEN, PORTRAITS, VERANSTALTUNGEN & ADRESSEN

GENUSS AUS DER REGION


Liebe Geniesserinnen, liebe Geniesser Unsere Welt ist so klein wie nie zuvor. Innert 24 Stunden erreicht man fast jeden Ort auf dieser Erde. Und genauso schnell werden wir aus der ganzenWelt erreicht – seien es Nahrungsmittel oder Besucher. Als erfreuliche Reaktion auf diese rasante Entwicklung hat die Bedeutung und Wertschätzung für Regionalität in den letzten Jahren stark zugenommen. Diesen Trend haben die Mitglieder des Trägervereins CULINARIUM frühzeitig erkannt und als Herausforderung für die gesamte Nahrungsmittelbranche - von der Landwirtschaft bis auf den Teller angenommen. Zum Glück traf auch die erhoffte Gegenreaktion ein, das Interesse und die Lust an regionalen Produkten hat sich am Markt bestätigt. Je weiter unsere Welt wird, desto mehr wächst auch das Bedürfnis nach Übersicht, nach persönlichem Bezug und gerechtfertigtem Vertrauen. Besonders beim Essen und Trinken! CULINARIUM hat diesem tief verwurzelten Bedürfnis nach Heimat von Beginn weg eine Stimme gegeben, die immer besser gehört und verstanden wird. Regionalität und Saisonalität gehören mittlerweile zu den wichtigsten kulinarischen Trends.

IMPRESSUM Herausgeber: Trägerverein Culinarium, Rheinhofstrasse 11, 9465 Salez Telefon 071 552 13 30 www.culinarium.ch Redaktion: Daniel Luther Layout: Daniel Luther Titelbild: Daniel Luther Fotos: Daniel Luther, fotolia.de, Archiv Trägerverein Culinarium, Druck: Rüesch Druck AG, Rheineck Auflage: 27 000 Exemplare Die Wiedergabe von Artikeln und Bildern, auch auszugsweise oder in Ausschnitten, ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Redaktion gestattet.

Regional allein genügt nicht Das Risiko eines Trends ist, dass er zur Bequemlichkeit verleitet und Trittbrettfahrer anlockt. Sobald Regionalität zur leichtfertigen Marketingmasche wird, steht das Vertrauen der Konsumenten auf dem Spiel. Damit der Begriff regional auch in Zukunft als attraktiv, hochwertig und vertrauenswürdig wahrgenommen wird, braucht es unser Engagement auf allen Stufen. Wichtigste Grundlage ist kompromisslose Qualität. Wir werden die Entwicklung zum professionellen Dienstleister konsequent weiterverfolgen. Einerseits unterstützen wir so unsere Mitglieder bei ihren Zielsetzungen, anderseits schaffen wir durch überzeugende Öffentlichkeitsarbeit noch mehr Vertrauen in die Marke CULINARIUM und das Bewusstsein für den Mehrwert von Regionalität. Dazu gehören Themen wie Ökologie, Wertschöpfung, Gesundheit, der Erhalt der Kulturlandschaft und Tourismus. Mehr wissen, mehr geniessen! In diesem Magazin begeistern wir Sie einmal mehr für regionalen Genuss aus der Ostschweiz. Erfahren Sie mehr über die wahren Helden der Region, die innovativen Produzenten und leidenschaftlichen Küchenchefs. Wir erzählen ihre Geschichten. Es sind die Geschichten, die CULINARIUM von Anfang an beflügelt und erfolgreich gemacht haben. Einen Schwerpunkt legen wir in dieser Ausgabe auf die wichtige Verbindung zwischen regionaler Kulinarik und Tourismus. Ich wünsche Ihnen spannende Einblicke und viel Vergnügen bei der Lektüre.

Walter Müller, Nationalrat Präsident Trägerverein Culinarium

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GENUSS AUS DER REGION 2

Editorial & Impressum

GENUSS AUS DER REGION

LEITTHEMA TOURISMUS 4 8 12 16 20 21

Die CULINARIUM-Idee Neue Chancen für die Regionen im Tourismus AOP & IGP – Zwei Label für eine schönere Schweiz Veranstaltungen rund um regionalen Genuss Kulinarische Stadtführungen Culinarische Regional- und Themenwochen

GETRÄNKE 22

Stichwort Hochstamm: Vom Apfelsaft zur Landschaft

FLEISCH & GEFLÜGEL 26 28 34

CULINARIUM-König 2016 – Robin Geisser Neue Nische: Wasserbüffel im Rheintal Innovation: Bratwurst daheim degustieren!

MILCH & KÄSE 40 44 55

Käser mit Laib und Seele Mehr als Show – Erfolgsmodell Schwägalpkäse Spitzenkäse und ausgezeichnete Regionalprodukte

GASTRONOMIE 56

CULINARIUM-König 2016 – Kurhotel Oberwaid

FISCH 66

Neue Perspektiven in der Fischzucht

LANDWIRTSCHAFT 70 72 73

Aus der Region – für die Region! Es funktioniert. «Vo Puur zu Puur»/Ferien auf dem Bauernhof Regionale Märkte

WEIN 78 80

Vom Zweierli zum Spitzenwein Medaillenernte: Prämierte St. Galler Weine

SERVICE 90 98

Adressverzeichnis aller CULINARIUM-Partner Willkommen im Club!

Werden Sie Fan von Culinarium: www.facebook.com/Culinarium.GenussausderRegion

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LEITTHEMA TOURISMUS

Die Reize der Region Seit der Gründung des Trägervereins CULINARIUM vor 16 Jahren hat das Thema Regionalität enorm an Bedeutung gewonnen. Unser Credo «Genuss aus der Region» trifft heute den Nerv der Zeit und hat mehr Zukunft denn je! Nicht nur bei den Menschen aus der Region, sondern mehr und mehr auch bei den Gästen.

Als der Trägerverein CULINARIUM gegründet wurde, ging es zuerst einmal darum herauszufinden, wie sich die Vorteile von Regionalität verständlich und überzeugend erklären lassen. Das ist gelungen! Um die Jahrtausendwende erkannten weitsichtige Menschen aus Politik, Verwaltung, Landwirtschaft und Gastronomie die Risiken und Herausforderungen der raschen Globalisierung für viele Lebensbereiche der Ostschweiz. Erfolgreich Position bezogen Unsere Gründer und ersten Förderer sahen in der Bedrohung durch fallende Zollschranken und immer billigere Importe aber auch eine Chance. Die Zeit war definitiv gekommen für mehr Wertschätzung und Wertschöpfung der heimischen Landwirtschaft. Was heute ganz selbstverständlich scheint, klang damals als Zielsetzung ziemlich idealistisch: Der Trägerverein CULINARIUM begeistert heimische Bevölkerung und auswärtige Besucher für regionale Produkte, lokale Küche und eine Ernährung im Einklang mit dem Lauf der Jahreszeiten. Das war zu Beginn teilweise hartes Brot, doch es hat sich gelohnt! 2016 ist der Trägerverein eine erfolgreiche Dienstleistungsorganisation mit über 500 Mitgliedern aus Landwirtschaft, Lebensmittelproduktion, Gast4 |

ronomie und Tourismus. Sie alle profitieren nicht nur vom populären und vertrauenswürdigen Gütesiegel mit der goldgelben Krone, sondern auch von einem vitalen Netzwerk, das ihre Informations- und Lieferwege stark verkürzt und vereinfacht. Heute bietet CULINARIUM seinen Mitgliedern zunehmend professionelle Unterstützung bei Marketing, Medienarbeit und Online-Präsenz. Der Trägerverein entwickelt sich bedürfnisgerecht zur spezialisierten Multimedia-Agentur. Zum Erfolg der Idee trug insbesondere auch der Aufbau eines profilierten Labels bei, das nachhaltig Vertrauen schafft und als wirkungsvolles Werbe-

argument für alle Nutzer wirkt. Verlässlichkeit ist der harte Kern unserer Botschaft! Eine zentrale Aufgabe für CULINARIUM ist deshalb eine professionelle Infrastruktur für die vertrauenswürdige Zertifizierung von Produkten und Dienstleistungen rund um Regionalität. Unser anspruchsvolles Programm lässt sich auf praktisch alle Lebensmittelkategorien anwenden. Das Spektrum der mit der Krone ausgezeichneten Regionalspezialitäten umfasst zur Zeit Käse, diverse Milchprodukte (z.B. Rahm, Butter, Jogurt), Fleisch und Fleischprodukte, Fisch (Wildfang und Zucht), Mehle, Teig- und Backwaren,

Beispiel Spargel & Fisch: Wieso aus Mexiko und Vietnam, wenn es doch frisch und fein vor der Haustür heranreift? Halt nicht rund ums Jahr, aber das ist ja genau der Reiz von bewusstem Genuss!


GENUSS AUS DER REGION GENUSS AUS DER REGION

Was vor Jahren noch ein ganz schmaler Grat war, hat sich zum gangbaren Weg mit lohnendem Ziel entwickelt.

Gemüse und Früchte, Eier, Honig, Pflanzenöle, Sirup, Konfitüre, Teemischungen, Wein, Bier sowie Geschenkkörbe und vielfältige Gastronomie-Angebote. Ein erfreuliches Indiz für die durchgehend hohe Qualität dieser regionalen Erzeugnisse: Auffällig viele CULINARIUM-Betriebe gewinnen Preise und Medaillen an nationalen und internationalen Wettbewerben für Käse, Fleisch, Öle, Bier oder Wein (siehe Seite 46 und 80). Bekannt und vertrauenswürdig Das Schweizer Bundesamt für Landwirtschaft hat im Juli 2015 eine Umfrage veröffentlicht, die auf über 1000 Interviews mit Deutschschweizern und Romands ab 15 Jahre beruht. Sie zeigt, dass Regionallabels einen erfreulich hohen Bekanntheitsgrad erreicht haben und bestätigt, dass die ntensive Öffentlichkeitsarbeit des Trägervereins CULINARIUM Früchte

trägt. Immerhin 62 Prozent der befragten Ostschweizer Konsumenten kennen die goldgelbe Krone Damit erreicht CULINARIUM eine deutlich höhere Bekanntheit als andere Regionallabels.

«CULINARIUM begeistert für regionale Produkte, lokale Küche und eine Ernährung im Einklang mit den Jahreszeiten.» Schweizweit die erfolgreichste Regionalmarke ist allerdings das MIGROSProgramm Aus der Region - für die Region (AdR). Sage und schreibe 97 Prozent der Befragten kennen und schätzen diese Marke. CULINARIUM kooperiert seit 2003 mit der Genossenschaft MIGROS Ostschweiz und seit 2006 mit der Genossenschaft MI-

GROS Zürich. Heute sind alle Produkte in Ostschweizer und Zürcher Filialen, welche das AdR-Label tragen, gleichzeitig auch von CULINARIUM zertifiziert. Diese verantwortungsvolle Aufgabe obliegt übrigens dem Zertifizierungsunternehmen ProCert. Vielfältiges Angebot Zusätzlich bietet CULINARIUM auch selbständig Dienstleistungen und Produkte an rund um Kulinarik, Gastronomie und Tourismus: • Kulinarische Führungen in St. Gallen, Wil und Rapperswil • Genusspakete mit regionalen Produkten • Gastronomische Regional- und Themenwochen (z.B. Fischwochen an Boden-, Walen- und Zürichsee, Herbstwochen in diversen Ostschweizer Regionen) • Kulinarische Veranstaltungen, wie die Genussakademie in St. Gallen, | 5


Auf der Textilland Explorer Tour, die durch Teile des CULINARIUM-Lands führt, spielt regionale Kulinarik eine wichtige Rolle.

St. Galler Weinspitzen, Tage der offenen Weinkeller, öffentliche Bratwurst-Degustationen u.a.m. Culinarische Perspektiven Im Rückblick erkennen wir, dass unsere Anliegen vor allem dann wahrgenommen wurden, wenn sie mit überzeugenden Beispielen erklärt wurden – oder noch besser, wenn diese Beispiele gut schmecken. Die Kombination aus intensiver Öffentlichkeitsarbeit, stimmungsvollen Anlässen und überzeugenden kulinarischen Erlebnissen – beispielsweise als Gast in einem CULINARIUM-Restaurant – brachte den Erfolg. Das Thema Regionalität blühte auf in der Ostschweiz und bekam eine Bedeutung für die Menschen. Seit einiger Zeit gibt es für uns gar nicht mehr so viel zu erklären. Wofür wir uns so lange eingesetzt haben, ist nun hip und angesagt. Regionalität und Saisonalität avancieren zu kulinarischen Trends und Lifestyle-Magazine, Kochsendungen und Foodblogger 6 |

sind voll auf den Zug aufgesprungen. Einiges hat sich in den 16 Jahren seit der Gründung des Trägervereins vorteilhaft enzwickelt: Landwirte und Produzenten profitieren von einer erfreulichen Nachfrage bei Regionalprodukten. Für die Grossverteiler gehört diese ehemalige Nische zu den interessantesten Wachstumsbereichen und ist gleichzeitig vorteilhaft für die öffentliche Wahrnehmung. Auch viele unserer Partner in der Gastronomie freuen sich über eine gut informierte Kundschaft, die Saisonalität und Regionalität schätzt und sogar bereit ist, den Mehrwert angemessen zu berappen. Regionalität 2.0 Wir werden sicher nicht auf den Lorbeeren einnicken, denn es gibt weiterhin viel zu tun und diverse Bereiche, in denen Regionalität in Zukunft eine wichtigere Rolle spielen wird wie Gesundheit, Schule oder grenzüberschreitende Zusammenarbeit. Ein Thema, in dem wir besonders viel Potenzial

und Verdienstmöglichkeiten für unsere Mitglieder erkennen, ist der Tourismus.

«Reisende zeigen vermehrt Interesse an den kulinarischen Eigenheiten und Spezialitäten eines Landes und seiner Regionen.» Reisende zeigen zunehmend Interesse an den kulinarischen Eigenheiten und Spezialitäten eines Landes und insbesondere seiner Regionen. Es gibt heute einen eigentlichen Kulinariktourismus, angefangen bei Weinreisen bis hin zu geführten Marktbesuchen, Ferienkochkursen und Sensorikseminaren. Hier spielt auch das stark gestiegene Interesse für Foodwissen mit hinein. Die Tourismusbranche und geschäftstüchtige Gastronomen reagieren mit entsprechenden Angeboten.


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Foto: appenzell.ch

GENUSS AUS DER REGION

Unser Herz schlägt für Regionalität!

Die intensivere Zusammenarbeit mit dem Tourismus ist aus diesem Grund das Leitthema in diesem Magazin. Geschmackvolle Beispiele In einigen europäischen Ländern setzt man schon seit Jahrzehnten auf Essen und Trinken als Verkaufsargument. Als Paradebeispiel gilt Italien, wo die Aussicht auf feines, landestypisches Essen (Pasta, Pizza, Gelato) und guten Wein zu den entscheidenden Reisemotiven gehört. Einige Regionen, wie Piemont, Chianti oder Südtirol haben sich sogar als explizit kulinarische Destinationen etabliert, wo Gourmets hinpilgern, um die typischen Spezialitäten in authentischer Umgebung zu geniessen und einzukaufen. Vergleichbare Beispiele findet man auch in Frankreich, Spanien oder Österreich. Unweit der Grenze ist im Vorarlberg die Käsestrasse Bregenzerwald ein erfolgreiches regionales Vorbild. In der Schweiz gelten der Arc lémanique (Genferseeregion), Wallis und Tessin als Destinationen mit etabliertem kuli-

narischem «Beigeschmack». Es tellt sich jetzt die Frage, ob die Ostschweiz in diesem aktuell aufblühenden Markt mithalten kann und will. Ohne gezielte Investitionen und konkurrenzfähige Leistungen ist es wie im Spitzenfussball unrealistisch in der Champions League mitzuspielen. Erste Schritte in diese Richtung sieht man auch im CULINARIUM-Land: Die Tourismusregion Heidiland experimentert erfolgreich mit kulinarischen Wander- und Velotouren und die Textilland Explorer Tour schliesst die Ostschweiz auf attraktive Weise an die Grand Tour of Switzerland an. Zum Erfolg der Grand Tour wird auch das regionalkulinarische Angebot beitragen. CULINARIUM setzt sich ein, dass sich die Ostschweiz zu einem gesuchten Ziel für kulinarisch interessierte Touristen entwickeln kann.

Der Trägerverein CULINARIUM begeistert Einheimische und Gäste für regionale Produkte, und schafft das Bewusstsein für eine gesunde und genussvolle Ernährung im Einklang mit den Jahreszeiten. Wir setzen uns aus tiefer Überzeugung und mit Erfolg für die Wertschätzung regionaler Produkte in Gastronomie und Haushalt ein. Culinarium ist ein vom Bund anerkanntes Gütesiegel, hinter dem heute über 500 Gastronomen und Produzenten stehen, die zusammen mehr als 2000 regionale Produkte herstellen und anbieten. Was die Krone bedeutet Wer sich heute im Laden, auf dem Markt oder im Restaurant für Culinarium-Produkte entscheidet, dem garantiert die goldgelbe Krone: • hochwertige landwirtschaftliche Produkte aus der Region • Wertschöpfung und wichtige Arbeitsplätze in der Region • kurze Transportwege mit allen Vorteilen für Frische, Qualität und Genuss • unabhängige Kontrollen und seriöse Produktezertifizierung • dass mindestens 80 Prozent der Zutaten aus der Region stammen.

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LEITTHEMA TOURISMUS

«Die Schweiz hat sehr viel mehr zu bieten als Fondue und Schoggi!» Für Samuel Zuberbühler, Marketing Manager bei Schweiz Tourismus, bietet regionale Kulinarik eine interessante Perspektive, weil immer mehr Menschen auf ihren Reisen authentische Erfahrungen suchen. Wir trafen ihn in St. Gallen, wo er als Schüler regelmässig in einer stadtbekannten Metzgerei aushalf. Damals wurde ihm bewusst, wie stark Essen und Trinken unser Bild von einem Ort prägen. Das gilt nicht nur für unsere Heimat, sondern auch für unsere Reiseziele.

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pielt es für Gäste wirklich eine Rolle, ob sie hier in St. Gallen eine Bratwurst essen oder irgend einen Hamburger? Wenn Sie mich so fragen: Nein! Wenn ihnen nicht bewusst ist, was sie verpassen, weil sie die St. Galler Bratwurst gar nicht kennen, dann nicht. Unsere Aufgabe ist es, dass die Gäste wissen, dass es in jeder Stadt und in jeder Region einzigartige Spezialitäten gibt und sie ihnen schmackhaft zu machen. Wenn sie die Wurst, von der sie gelessen oder gehört haben, dann bewusst probieren, kann das ihr Erlebnis enorm vertiefen. Da bekommt die Stadt einen Geruch und einen Geschmack. Interessieren sich ausländische Gäste denn überhaupt für das Essen in der Schweiz? Auf jeden Fall! Viele Besucherinnen und Besucher unseres Landes sind begeistert von Fondue und Raclette, von Rösti und natürlich von Schweizer Schoggi. Natürlich gibt es auch Menschen, denen unser traditionelles Essen – insbesondere die vielen Milchprodukte – zu exotisch ist, und die auch unterwegs die vertraute Küche aus ihrer Heimat bevorzugen. Das ist aber eine Minderheit.

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Wo wir sicher noch viel Luft nach oben haben, ist die Differenzierung des kulinarischen Angebots nach Regionen. Die Schweiz hat ja so viel mehr zu bieten als Fondue! Unsere Vielfalt auf engem Raum ist touristisch ein wertvoller Vorteil – und den können wir in Bezug auf Essen und Trinken sicher noch besser verkaufen. Wenn ich mir die Trends im Tourismus anschaue, erkenne ich da interessante Perspektiven für mehr Regionalität.

Geben Sie uns bitte ein Beispiel! Ein Trend, der viele spannende Chancen eröffnet, ist das wachsende Bedürfnis nach authentischen Erlebnissen und persönlichen Begegnungen. Viele Reisende suchen Kontakte mit Einheimischen, sei es als Gast, als Teilnehmer von geführten Touren oder Kursen. Man möchte nicht mehr nur in malerischen Kulisssen unterwegs sein, sondern etwas von der Lebenswirklichkeit des Reiselands erleben. Die Herausfor-

Prägende Ferienerinnerung - ein feines Zvieriplättli an der frischen Bergluft!


GENUSS AUS DER REGION GENUSS AUS DER REGION

Zu den wichtigsten Reisemotiven für Gäste aus dem Ausland gehören laut Umfragen Landschaft, Natur und Berge, Wandern und Spazieren.

derung für uns Touristiker ist es, in den geeigneten Regionen entsprechende attraktive Angebote zu entwickeln und sie wirksam zu vermarkten. Wer sich intensiv mit den aktuell erfolgreichen Produkten in diesem Bereich beschäftigt, erkennt, dass die Kulinarik immer eine zentrale Rolle spielt. Ein Beispiel: Wenn der Wanderführer in der Pause auf dem Weg zum Gipfel einen duftenden Alpkäse, knuspriges Brot aus dem Tal und vielleicht noch einen feinen Tropfen vom Weinberg des Nachbars auspackt, dann ist das ein einzigartiger Moment. So ein kulinarisches Erlebnis macht die Reiserfahrung vollständig und bringt sie auf eine sinnliche, emotionale Ebene. Das führt zu einer nachhaltigeren Zufriedenheit der Gäste. Wenn wir es so schaffen, die Menschen für einen nächsten Besuch zu begeistern oder dass sie in ihrem Um-

feld positiv über die Schweiz als Reiseziel erzählen, dann haben wir schon sehr viel erreicht. Wie wissen Sie denn, was sich Gäste von der Schweiz erhoffen? Seit einigen Jahren befragen wir die Gäste im grossen Stil. 2013 waren das 14000 Menschen! Das Projekt nennt sich Tourismus-Monitor Schweiz. Die Auswertung zeigt uns präzis, was wir als Gastgeber gut machen, wo es noch Nachholbedarf gibt und welches die wichtigsten Reisemotive und Wünsche sind. Natürlich gibt es da zum Teil grosse Unterschiede zwischen den Altersklassen oder Herkunftsländern, aber einige Schlüsselthemen kristallieren sich ganz deutlich heraus. Die grundlegend wichtigsten Motive die Schweiz zu bereisen, lassen sich vereinfacht zusammenfassen mit Landschaft, Natur und Berge. Und damit

verbunden die Aktivitäten Spazieren und Wandern. Daran orientieren sich unsere Slogans ganz natürlich und get natural. Im Tourismus bewerben wir Zielgruppen. Zwei der wichtigsten für uns sind die Naturliebhaber und die OutdoorEnthusiasten. Auf sie fokussieren wir uns zur Zeit. Für 2017 schaffen wir in Kooperation mit Partnern in den Regionen zwei neue Produkte. Für beide entstehen Online-Plattformen mit zentral buchbaren Angeboten, das haben wir als wichtiges Bedürfnis erkannt. Unter dem Namen Wildlife Watching bieten wir geführte «Safaris» mit Wildtierexperten an, beispielsweise im Schweizer Nationalpark. Viel Potenzial sehen wir auch für unser Alphütten-Portal, wo man sich einfach eine urchige Unterkunft für ein Wochenende oder auch einen ganzen Sommer mieten kann. | 9


SWISS TAVOLATA Die Erfinderinnen von SWISS TAVOLATA nutzten den Erfolg der populären TV-Sendung Landfrauenküche und schufen ein Angebot, das Gästen authentische kulinarische Erfahrungen der Schweizer Küche ermöglicht. Auf der stimmungsvoll bebilderten Homepage findet man die Portraits von Bäuerinnen und Landfrauen, die Gäste zu sich nach Hause einladen. Dort kochen und servieren sie individuell und abhängig von Jahreszeit in der Küche, im Esszimmer oder draussen im Garten oder sogar auf der Alp, im Tenn oder unten im alten Gewölbekeller. Auf den Tisch kommen Gerichte aus einheimischen Produkten, vom eigenen Hof oder benachbarten Produzenten und Lieferanten aus der Region. Dazu wird Wein aus der Umgebung, in einigen Fällen sogar aus dem eigenen Weinberg, aufgetischt. Für ausländische Gäste ist SWISS TAVOLATA eine aussergewöhnliche Chance authentische Regionalküche kennenzulernen. Das entspricht einem internationalen Trend im Individualtourismus. Viele Reisende freuen sich über die Chance, Einheimische kennenzulernen und einen Blick hinter die malerischen Kulissen zu werfen. Das Angebot gilt auch bei vielen Schweizer Geniesserinnen und Geniessern als Geheimtipp. Schauen Sie sich die märchenhaften Heimetli, Höfe und Rustici einmal in Musse an – und Sie werden es verstehen... www.swisstavolata.ch

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Die profilierteste Genussregion der Schweiz ist das Weinbaugebiet Lavaux am Genfersee.

Zurück zur Kulinarik: Wo kann sich der Schweizer Tourismus noch verbessern? Die Schweiz wird heute nicht als kulinarisches Ziel wahrgenommen, wie manche Regionen in Italien, Frankreich oder Spanien. Ins Piemont oder ins Burgund reisen Menschen, die ganz bewusst das kulinarische und gastronomische Angebot erleben möchten. So weit sind wir noch nicht. Grundsätzlich erkenne ich aber auch in der Schweiz grosses Potenzial. Wir haben in vielen Regionen alle Voraussetzungen für kulinarischen Tourismus, wir müssen sie in Zukunft einfach besser nutzen. Erkennen Sie dafür ein Rezept? Was sicher hilft ist eine charakteristische, idyllische Landschaft, mehrere hochwertige und möglichst einzigartige Produkte und Spezialitäten sowie eine gut entwickelte touristische Infrastruktur mit einigen «Leuchtürmen» in Form von Spitzenrestaurants und TopHotels. Das finden wir heute schon in

diversen Regionen der Schweiz. Was es vermehrt braucht, um eine international sichtbare Marke daraus zu machen, ist umfassende Zusammenarbeit und eine professionelle Umsetzung. Entscheidend sind genügend attraktive Angebote, die leicht verständlich und mühelos buchbar sind. Auch dafür ist enge Zusammenarbeit unverzichtbar. Wenn man die erfolgreichen Destinationen bei unseren Nachbarn anschaut fällt auf, dass es eigentlich immer der Wein ist, der eine kulinarische Region definiert und für die erste Aufmerksamkeit sorgt. Das Muster erkennt man auch in der Schweiz: Die weltweit bekannteste kulinarische Region der Schweiz sind die Weinberge des Lavaux aam Genfersee. Was tut Tourismus Schweiz, um das kulinarische Image der Schweiz zu stärken? Im besten Fall entwickeln wir gemeinsam mit jeder Tourismusregion eine passende Strategie. Wenn immer möglich geht es darum mit den lokalen


GENUSS AUS DER REGION GENUSS AUS DER REGION

GRAND TOUR of SWITZERLAND Ihre Vorbilder sind die Route 66 oder der Ring of Kerry in Irland. Seit 2015 bietet auch die Schweiz eine perfekt dokumentierte Rundreise an, die mit grossem Budget international beworben wird.

Kräften Angebote in der Region zu entwickeln. Entscheidend ist dabei die aktuelle, zuverlässige, attraktive und gut zugängliche Information über die Angebote, also Broschüren, Flyer, Kundenmagazine, eine gut gemachte Webseite und vielleicht eine coole App. Auf diesem Gebiet können wir viel Know-how bieten. Wir freuen uns sehr darüber, dass 2015 der Verein der Schweizer Regionalmarken gegründet wurde. Das wird diese anspruchsvolle Aufbauarbeit wesentlich erleichtern. Dabei geht es vor allem um Wissen. Wer macht die regionalen Spezialitäten in bester Qualität? Wo isst man gut und authentisch? Wer bietet kulinarische Erlebnisse vor Ort? Ein etabliertes, regional stabil verankertes Label wie CULINARIUM ist dafür der richtige Partner. Wichtige Informationen sind gebündelt und zuverlässig verfügbar, wertvolle Kommunikationsarbeit ist bereits geleistet. Ich freue mich auf diese Zusammenarbeit und gehe davon aus, dass die Bedeutung der Regionallabels durch den Tourismus weiter zunimmt.

Von palmengesäumten Seen zu grandiosen Gletscherlandschaften, von malerischen Dörfern zu pulsierenden Städten – die Grand Tour of Switzerland inszeniert den ungewöhnlichen Reichtum der Schweizer Naturund Kulturlandschaften als grossartige Rundfahrt aufgeteilt in durchdachte Etappen und ergänzt durch lohnende Abstecher. Ganz bewusst lässt sich die Grand Tour nach persönlicher Vorliebe mit öffentlichen Verkehrsmitteln, im Reisecar oder individuell mit dem Auto oder sogar auf zwei Rädern unternehmen. Für viele Gäste ist die Vielfalt und Qualität der Transportmittel einer der stärksten Eindrücke, den sie aus der Schweiz mitnehmen. Stellen Sie sich vor, sie fahren zum ersten Mal im Leben mit einem Sessellift… Natürlich führt die Tour zu populären Sehenswürdigkeiten wie Matterhorn, Luzern oder Rheinfall, aber sie eröffnet dem interessierten Gast auch überraschende, ungewohnte Facetten der Schweiz und bringt ihn an Orte, von denen er vorher noch nie gehört hat – aber nach dem Besuch möglicherweise nie mehr vergessen wird. Insgesamt 44 Zielpunkte bietet die Basis-Route an – in vollem Umfang ist das ein Reiseprogramm für mehrere Wochen. Eine wichtige Rolle spielt für die Baumeister der Grand Tour die Kulinarik. Die Gäste sollen die diversen Regionen der Schweiz mit allen Sinnen erleben – und starke Eindrücke mit nach Hause nehmen. Auch in dieser Hinsicht hat die Schweiz eine wunderbare Vielfalt zu bieten. Zur Zeit wird im Einzugsgebiet der Tour ein Netz von rund 150 Restaurants geknüpft, welches das bereits üppige Informationsangebot gastronomisch erweitern wird. In Zusammenarbeit mit lokalen Experten werden Gastgeber ausgewählt, die regionaltypische Küche und eine einzigartige Ambience zu bieten haben. Dafür ist die Anerkennung durch ein anerkanntes Regional-Label sicher kein Nachteil! Es ist geplant entlang der Route regionalspezifische Snack-Boxen mit typischen Produkten anzubieten. Die Auswahl der Anbieter und ihrer Spezialitäten hat bereits begonnen. In einem nächsten Schritt beabsichtigt Schweiz Tourismus die Grand Tour lokal durch lohnende Zusatzschleifen zu ergänzen. Die entsprechenden Angebote werden zur Zeit in Kooperation mit regionalen Anbietern entwickelt. Dazu gehört auch der Trägerverein CULINARIUM, der mitwirkt bei der Textilland Explorer Tour, die ins Umland von St. Gallen führt (siehe Seite 19).

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LEITTHEMA TOURISMUS

Das kulinarische Gesicht der Schweiz bewahren und vermarkten Die Schweiz hat ein einmaliges kulinarisches Gesicht. Die Labels AOP (Appelation d'Origine protegée) und IGP (Indication geographique protegée) tragen dazu bei, dass dieses Gesicht echt und attraktiv bleibt. Herkunftsgeschützte Produkte erhalten und fördern Tradition, Handwerk, Gewerbe und im Idealfall auch die Kulturlandschaften einer Region.

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ür viele Touristen, nicht nur für Gourmetreisende, gehören authentische kulinarische Erlebnisse zu den entscheidenden Faktoren für die Bewertung ihres Besuchs. Essen und Trinken sind eine wichtige Visitenkarte für die Schweiz. Die entsprechenden Szenen tauchen spontan auf vor unserem innern Auge: Ein feines Zvieriplättli mit Käse und Wurst und ein Schnaps dazu auf der Sonnenterrasse des Bergrestaurants oder das gemütliche Fondue im Chalet Das ist kulinarische Swissness! Doch die Zusammenhänge sind tiefgründiger, als man auf den ersten Blick denkt und die Bedeutung der Labels geht viel weiter! Die Ziele von AOP/IGP AOP und IGP – auf Deutsch nennt man sie geschützte Herkunftsbezeichnungen – wurden 1997 geschaffen. Dank ihnen konnten wichtige regionale Spezialitäten geschützt, gestärkt und erhalten werden. Das war und ist eine weitsichtige Investition in unser Land – auch touristisch, denn Kulinarik hat sich in den letzten Jahren zu einem der Megatrends im Tourismus entwickelt. Das ursprüngliche Ziel von AOP und IGP war, den Namen einer Region ex12 |

klusiv für jene Produkte zu reservieren, aus der diese tatsächlich stammen. Das fördert die Wettbewerbsfähigkeit der Regionen und der gesamten schweizerischen Land- und Ernährungswirtschaft. Die Labels erfüllen die steigenden Erwartungen der Konsumenten bezüglich Qualität und Echtheit. Abgesichert durch Kontrollen und Zertifizierung bürgen sie als Qualitätslabel für hochwertige Erzeugnisse aus der angegebenen Region. Ein weiteres Ziel ist die Erhaltung von kulinarischen Tradi-

tionen und des damit verbundenen handwerklichen Know-hows. Damit tragen sie zum Schutz eines kulturellen und geschichtlichen Erbes bei, das sonst vielleicht verloren ginge. Weil die AOP und IGP aus Prinzip in einer bestimmten Region verankert sind, können die mit ihr verbundenen wertschöpfenden Tätigkeiten nicht in ein Gebiet verlegt werden, wo sie einfacher oder kostengünstiger durchzuführen wären. Bauern und Gewerbetreibende werden so ermutigt, ihre Le Gruyère AOP gehört zu den bekanntesten kulinarischen Marken der Schweiz.


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Die traditionelle Schweizer Küche ist stark geprägt von Käse. Fondue gehört zum Image der Schweiz wie Uhren, Banken und Schoggi.

Tätigkeit in benachteiligten Gebieten (beispielsweise in Bergregionen) aufrecht zu erhalten. Die Labels leisten so auch einen Beitrag dazu, die Kulturlandschaft zu pflegen und zu erhalten. Chancen für die Gastronomie Einige der AOP/IGP-Produkte wie Le Gruyère, Emmentaler oder Walliser Raclette sind weltbekannt und damit geschmackvolle Werbung für die Schweiz im Wortsinn. In Regionen mit herkunftsgeschütztenProdukten nutzen smarte Gastronomen die Bekanntheit der regionalen Spezialitäten. Auf ihren Speisekarten findet man Gerichte oder sogar ganze Menüs, die sich auf den einzigartigen Geschmack der Region fokussieren. Im besten Fall organisieren sie Thementage oder -wochen, an denen sie ihren Gästen ganz bewusst die Vorzüge der Region auf dem Silbertablett servieren. Ein gutes Beispiel ist das Restaurant Lötschberg in Bern, das erfolgreich auf Label-Produkte setzt. Allein zehn AOP-Käsesorten und vier IGP-Fleisch-

spezialitäten stehen auf der Karte. Dazu eine riesige Auswahl an Schweizer Weinen. Mit diesem Konzept ist das Lokal zum Geheimtipp in vielen Reiseführern avanciert – dazu kommt seine treue Schweizer Stammkundschaft. Ein schönes Beispiel in der Ostschweiz ist das Revival des Rheintaler Ribelmais AOP. Er steht heute bei vielen St. Galler Restaurants ganz selbstverständlich auf der Speisekarte, weil er gern bestellt wird und hervorragend schmeckt. Souvenirs & Klischees Eine wichtige Rolle spielen kulinarische Produkte auch als geschätztes Geschenk oder Mitbringsel. Starke, vertrauenswürdige Marken und Labels erleichtern dabei dem Besucher die Wahl – insbesondere, wenn er Wert auf Qualität und Authentizität legt. Für die Attraktivität eines Reiselandes sind qualitativ hochwertige Souvenirs vorzugsweise kombiniert mit einer schönen Geschichte nicht zu unterschätzen. Ob man nun Freude hat an Klischees oder nicht, sie sind unvermeidlich, und

die Schweiz gehört in dieser Beziehung eindeutig zu den glücklichen Nationen. Käseparadies Schweiz Ein grosser Teil der Welt verbindet die Schweiz mit intakter Natur, Sauberkeit, Gesundheit, Vertrauen, Sicherheit, Sorgfalt und vorbildlich bewahrter Tradition. Zu dieser Wertschätzung gehört auch das feine und im Idealfall unvergleichliche Essen in der Schweiz. Ein prägendes Element der Schweizer Küche ist Käse. Käseherstellung hat in der Schweiz jahrhundertelange Tradition und war in einigen Regionen schon im Mittelalter ein wichtiger Wirtschaftszweig. Der Gruyère AOP und der Emmentaler AOP haben sogar die Käseherstellung rund um den Globus beeinflusst. Schweizer Käser gehörten und gehören seit jeher zu den innovativsten und handwerklich besten der Welt. Heute werden in der Schweiz über 450 Käsesorten hergestellt, einige der bekanntesten tragen das Gütesiegel AOP. | 13


33 Schweizer Regionalspezialitäten 1. 2. 3. 4. 5.

L'Etivaz AOP Rheintaler Ribelmais AOP Tête de Moine AOP Gruyère AOP Eau de vie de poire du Valais AOP 6. Sbrinz AOP 7. Formaggio d'alpe ticinese AOP 8. Abricotine AOP 9. Vacherin Mont-d'Or AOP 10. Cardon épineux genevois AOP 11. Walliser Roggenbrot AOP 12. Berner Alpkäse AOP Berner Hobelkäse AOP 13. Munder Safran AOP 14. Vacherin fribourgeois AOP 15. Emmentaler AOP 16. Poire à Botzi AOP 17. Walliser Raclette AOP 18. Werdenberger Sauerkäse AOP Liechtensteiner Sauerkäse AOP Bloderkäse AOP 19. Damassine AOP 20. Zuger Kirsch AOP Rigi Kirsch AOP 21. Glarner Alpkäse AOP 22. Bündnerfleisch IGP 23. Saucisse d'Ajoie IGP 24. Walliser Trockenfleisch IGP 25. Saucisson neuchâtelois IGP 26. Saucisson vaudois IGP 27. Saucisse aux choux vaudoise IGP 28. St.Galler Bratwurst IGP St.Galler OLMA-Bratwurst St.Galler Kalbsbratwurst IGP 29. Longeole IGP 30. Glarner Kalberwurst IGP 31. Zuger Kirschtorte IGP 32. Walliser Rohschinken IGP 33. Walliser Trockenspeck IGP

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Bei AOP-Käse stammt die Milch aus einer klar definierten Region. Die Milch muss auch in dieser Region verkäst und der Käselaib bis zur abgeschlossenen Reife des Produkts dort gepflegt werden. In der Schweiz tragen derzeit 14 Käsesorten ein AOP-Qualitätszeichen. Die CULINARIUM-Region ist in dieser illustren Liste vertreten mit Bloderund Sauerkäse AOP, einer urtümlichen Spezialität, die noch an jene Zeiten erinnert, bevor auf unseren Alpen das Kälberlab zur Gerinnung der Milch verwendet wurde. Label schützt Landschaft Mit vielen kulinarischen Traditionen und Produkten sind typische Kulturlandschaften entstanden, seien es Rebberge, Obstplantagen oder Ackerterrassen. Käse ist auch in diesem Fall ein starkes Beispiel: Die heutige Schweiz sähe merklich anders aus ohne Käse und sehr wahrscheinlich weniger attraktiv! Ein urschweizerisches Beispiel für eine von Kulinarik geprägte Kulturlandschaft sind die idyllischen Alpweiden, auf denen friedlich Kühe und Ziegen grasen – dahinter schneebedeckte Gipfel und tiefblauer Himmel. All die Heidi-Romantik und Maiensäss-Idylle unserer Alpen ist eine Folge der Nutzung des ehemals bewaldeten oder steinigen Schweizer Alpenidylle sähe ohne Milch- und Käseproduktion ziemlich anders aus.

Terrains für die Milchproduktion. In vielen Bergregionen die einzige Möglichkeit die Ernährung zu sichern, weil Ackerbau unmöglich war. Ohne regelmässige Bewirtschaftung durch Beweidung oder Mähen würden die sattgrünen Alpweiden und mit ihnen Enzian und Silberdistel rasch überwuchert durch Sträucher, Gebüsch und


GENUSS AUS DER REGION

rer. Der Käse als eines der Hauptprodukte der Berglandwirtschaft stillt also nicht nur als Fondue oder auf einem Zvieriplättli den Erlebnishunger der Gäste, er trägt indirekt auch dazu bei, dass die touristisch attraktive Berglandschaft erhalten bleibt. Umgekehrt kann eine starke kulinarische Marke auch Schutz bieten für Kulturlandschaften, die sonst in Gefahr wären als Bau- oder Gewerbeland verloren zu gehen. Zuger und Rigi Kirsch AOP tragen beispielsweise dazu bei, dass die wunderschönen Chriesibaumgärten rund um den Zugersee eine erfreulich gute Perspektive haben. AOP und IGP erhöhen auf diese Weise die Attraktivität der Schweiz als Reiseziel und tragen gleichzeitig zum Schutz und Erhalt wertvoller Lebensräume bei.

schliesslich Wald. Ohne Kühe, Ziegen und Schafe wären grosse Teile der Alpen längst wieder eine dicht bewachsene Wildnis. Nicht zu unterschätzen: Alleine die tausenden von Bergbauernhöfe und Alphütten samt ihren Zufahrtssträsschen und Wegen sind eine wertvolle Infrastruktur für Spaziergänger und Wande-

GENUSS AUS DER REGION

AOP: Spezialitäten mit Ursprungsgarantie

21 Produkte sind AOP (Appellation d'Origine Protégée)-registriert. Diese Produkte tragen die geschützte Ursprungsbezeichnung und garantieren somit, dass von den Rohstoffen bis zur Produktion alles aus einer klar eingegrenzten Ursprungsregion stammt. Der Rheintaler Ribelmais AOP zum Beispiel ist eine alte Maissorte, die nur in den St. Galler Bezirken Rheintal, Werdenberg, Sargans, in einigen Bündner Gemeinden sowie im Fürstentum Liechtenstein angebaut wird. Ein weiteres AOPProdukt aus der Ostschweiz ist der Bloderkäse und Sauerkäse AOP. Hergestellt wird er im Toggenburg, Werdenberg und Fürstentum Liechtenstein.

IGP: Spezialitäten mit Tradition

Das IGP (Indication Géographique Protégée)-Zeichen steht für Produkte mit einer geschützten geographischen Angabe. Bisher sind 12 Spezialitäten als IGP in das Bundesregister der AOPIGP eingetragen. Diese Spezialitäten werden im Herkunftsort entweder erzeugt, verarbeitet oder veredelt. Beispielsweise stammt das Fleisch der St. Galler Bratwurst IGP wohl aus der Schweiz, aber nicht zwingend aus dem Kanton St. Gallen.

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LEITTHEMA TOURISMUS

Kulinarik & Genuss-Agenda Wer sich interessiert für die regionalen Gaumenfreuden der Ostschweiz, auf den wartet in nächster Zeit eine wunderbare Auswahl von Veranstaltungen und Gelegenheiten. 13. Genussakademie mit Fachseminaren und festlichem Gala-Abend Der Trägerverein Culinarium lädt Sie am 10. Januar 2017 ein zu einem der kulinarischen Top-Events der Ostschweiz. Es erwarten Sie Innovation, Esprit und Genuss à discretion in den traditionsreichen Hallen der OLMA St. Gallen. Entdecken Sie die Vielfalt und Qualität regionaler Produkte unter kundiger Führung! In den exklusiven Fachseminaren geht es um Aromen, Gerüche, regionale Produkte, ihre Zubereitung, sinnvolle Vermarktung und nachhaltigen Genuss!

Auf dem prominent besetzten Marktplatz können Sie die beeindruckende Vielfalt der Ostschweizer Produkte und Spezialitäten degustieren und die inspirierten und inspirierenden Menschen dahinter kennenlernen. Am festlichen Galadiner dürfen Sie sich freuen auf viele interessante Menschen und ein regionales Festessen mit den einzigartigen Vorspeisen- und Dessertbuffets der Finalisten in der Kategorie Gastronomie. Es lohnt sich definitiv dabei zu sein!

2. St. Galler Weinspitzen Die Premiere dieser weit über die Region hinaus beachteten Veranstaltung an der CULINARIUM-Genussakademie war ein durchschlagender Erfolg! Diese Veranstaltung hat eindeutig Kult-Potenzial! In Kooperation mit dem renommierten St. Galler Textilhaus Bischoff präsentierte der Branchenverband St. Galler Wein die international absolut konkurrenzfähige Produktepalette seiner Mitglieder zwischen Bodensee und Zürichsee. So stilvoll und sinnlich hat man die St. Galler Weine bisher noch nie wahrgenommen. Die Reaktionen der anwesenden Gastronomen und Fachjournalisten reichten entsprechend von positiv über16 |

rascht bis total euphorisch. Eines ist heute schon klar: Die Neuauflage wird die Premiere in vielerlei Hinsicht übertreffen! Wer diese Gelegenheit verpasst, dem entgeht ziemlich sicher ein wegweisendes Stück aktueller Schweizer Weinkultur!

St. Galler Weinspitzen Dienstag, 10. Januar 2017 Weitere Information: www.culinarium.ch


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St. Galler Genusstag 2016 Der St. Galler Genusstag wurde ins Leben gerufen, um die Ostschweiz als kulinarische Hochburg zu zelebrieren. Lernen Sie die vielfältigen regionalen Spezialitäten und Traditionen aus erster Hand kennen. Am Samstag, 17. September wird sich die St. Galler Altstadt einmal mehr in ein regionales Schlaraffenland verwandeln – verpassen Sie auf keinen Fall diese einzigartige Gelegenheit! Besucherinnen und Besucher erwartet ein absolut attraktives Programm. Der Freitagabend beginnt mit einem exklusiven Genussdi-

ner. Der Samstag steht dann ganz im Zeichen von regionalen Produkten und ihrer kreativen Verwendung in der Küche. Diese stimmungsvolle Veranstaltung ist ein feiner Tipp für begeisterte Foodies, entdeckungsfreudige Gourmets und Ostschweizer Regionalgeniesser. St. Galler Genusstag Samstag, 17. September 2016 9 bis 17 Uhr Weitere Information auf www.stgaller-genusstag.ch

OFFA, OLMA, & Slow Food Market Diverse CULINARIUM-Produzenten präsentieren sich an den wichtigsten Food- & Genuss-Messen der Schweiz! An Ständen, Marktplätzen und gastronomischen Demos können regionale Köstlichkeiten degustiert und erworben werden. Im Frühjahr ist die OFFA mit der viel beachteten Genussinsel Anziehungspunkt für bewusste Geniesser regionaler Spezialitäten. An der OLMA laden erneut diverse CULINARIUM-Partner zum Entdecken,

Geniessen und zum messegünstigen Einkaufen ein. Am Slow Food Market in Zürich sind wir mit einem attraktiven Gemeinschaftsstand vertreten. 40. OFFA: 13. bis 17. April 2016, St. Gallen 74. OLMA: 13. bis 23. Oktober 2016, St. Gallen Slow Food Market: 18. bis 20. November 2016, Zürich

Tag der offenen Weinkeller Der 30. April und 1. Mai 2016 stehen in der Ostschweiz ganz im Zeichen des einheimischen Weines! An diesem Wochenende öffnen die Weinproduzenten ihre Keller und laden zur Degustation ihrer neuesten Jahrgänge ein. Der Anlass steht unter dem Patronat des Branchenverbandes Deutschschweizer Wein. Für die Organisation im Kanton St. Gallen zeichnet dieses Jahr exklusiv der Branchenverband St. Galler Wein verantwortlich.

Tag der offenen Weinkeller Ausführliche Information und die Liste der teilnehmenden Betriebe finden Sie auf www.offeneweinkeller.ch

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Tag der offenen Alpkäserei Diverse Sennen zeigen am Sonntag, 31. Juli 2016, die Herstellung von Alpkäse in ihren Hütten und laden die Besucherinnen und Besucher herzlich ein, mehr über das Leben auf der Alp zu erfahren und die Alperzeugnisse vor Ort zu probieren. Eine Wanderung im Alpsteingebiet und eine Einkehr in einem der zahlreichen gemütlichen Berggasthäuser runden den einmaligen Alpsteintag ab. Chönd go luege!

Tag der offenen Alpkäserei Sonntag, 31. Juli 2016 Ausführliche Information und die Liste der teilnehmenden Alpkäsereien finden Sie auf www.appenzell.info

Geführte Bratwurst-Degustationen Das Motto dieser Veranstaltung lautet: Mehr wissen, mehr geniessen! Nutzen Sie die Chance und lernen Sie die feinste Bratwurst der Welt unter kundiger Anleitung kennen. Für viele St. Galler hat dieses Thema eine fast religiöse Bedeutung. In einem traditionsreichen Haus – dem Restaurant Dufour im Herzen der Stadt – haben Sie die einmalige Chance vier verschiedene St. Galler Bratwürste nach allen Regeln der Kunst zu degustieren. Dabei gewinnen Sie

Der Chäserrugg im Obertoggenburg: Im CULINARIUM-Land trägt sogar die Landschaft appetitliche Namen!

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Einsichten in die Geschichte, die Zutaten und die Produktion dieser kulinarischen Ikone.

Geführte Bratwurst-Degustation in St. Gallen zwei Stunden, ganzjährig Detaillierte Information und Buchung auf www.sg-bratwurst.ch


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Textilland Explorer Tour mit Themenmenü Eine lang ersehnte Premiere feiert diesen Frühling die Textilland Explorer Tour durch die einstige und aktuelle Modehochburg Ostschweiz. Angeregt durch die erfolgreiche Grand Tour of Switzerland von Schweiz Tourismus (Seite 6) haben verschiedene Ostschweizer Organisationen zwei regionale Vertiefungsrouten rund um das Thema Textilgeschichte ins Leben gerufen. Kulinarisch spannend ist, dass auf die-

ser Tour vier ausgesuchte Gastronomiebetriebe ein spezielles Textilmenü anbieten. Die Gastronomen haben sich von der international beachteten St.Galler Mode inpirieren lassen und die sprichwörtliche «Spitzenqualität» virtuos auf die Speisekarte übertragen. Information und Buchung auf www.textilland.ch

4. CULINARIUM-Weihnachtsmarkt St. Gallen Bereiten Sie Freude mit Geschenken aus der Region! Ausgewählte Hersteller und innovative Händler bieten im gemütlich beheizten ersten Stock des ehrwürdigen St. Galler Waaghauses schöne Dinge und kulinarische Köstlichkeiten an. Kunsthandwerker zeigen ihre Geschicklichkeit und gehen auf individuelle Wünsch ein. Der St. Galler Weihnachtsmarkt ist ein Geheimtipp für geschmackvolle Geschenkideen im besten Sinn des Wortes.

CULINARIUM-Weihnachtsmarkt Donnerstag bis Sonntag, 8. bis 11. Dezember 2016 Waaghaus am Bohl, St.Gallen Detaillierte Öffnungszeiten: www.culinarium.ch

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LEITTHEMA TOURISMUS

Kulinarische Führungen in St.Gallen Erkundungstouren durch Bauch und Herz einer traditionsreichen Genussstadt. Probiererli-Tour* Bei dieser Führung erfahren Sie viel über die spannende kulinarische Geschichte St.Gallens und können an verschiedenen Stationen die typischen Spezialitäten probieren, darunter die legendäre St.Galler Bratwurst, Käse, Biber, Schokolade und Bier. Preis: Fr. 49.- pro Person, Kinder (6 bis 16 Jahre) Fr. 39.Dauer: 2,5 Stunden *für Gruppen ab 10 Personen.

Edle Probiererli-Tour mit Stickereigeschichte* Diese Entdeckungstour durch St.Gallens historische Altstadt kombiniert geschickt edle gastronomische Kostproben mit Informationen zur weltberühmten St.Galler Stickerei. Inklusive feinem Geschenk, Wein und Cüpli. Preis: Fr. 57.- pro Person (ab 16 Jahren) Dauer: 2,5 Stunden *für Gruppen ab 10 Personen.

Weihnachtliche Probiererli-Tour* Stimmen Sie sich ein auf die besinnliche Advents- und Weihnachtszeit mit einem kulinarischen Stadtspaziergang. Lauschen Sie den schönen Geschichten rund um den weihnachtlichen Genuss und alte Bräuche sowie die Herkunft verschiedener Weihnachtsgebäcke und Getränke. (inkl. Glühwein) Preis: Fr. 43.- pro Person, Kinder (6 bis 16 Jahre) Fr. 30.– Dauer: 2 Stunden *für Gruppen ab 10 Personen.

Öffentliche Führungen für Einzelpersonen oder Kleingruppen 30. April Probiererli-Tour 28. Mai Edle Probiererli-Tour 25. Juni Probiererli-Tour 27. August Probiererli-Tour 29. Oktober Probiererli-Tour 26. Nov. Edle Probiererli-Tour

3.Dezember Weihnachtliche Probiererli-Tour, 15 bis 17 Uhr (Mittwoch) 17.Dezember Weihnachtliche Probiererli-Tour, 15 bis 17 Uhr

Kulinarische Probiererli-Tour in Wil Appetitanregende Führung mit kulinarischen Geschichten aus und um Wil sowie Degustation regionaler Spezialitäten wie Käse, Bier, Wein, Süssigkeiten u.a. Preis: Fr. 33.- pro Person Dauer: 2 Stunden Buchbar für Gruppen ab 10 Personen zu den Geschäftsöffnungszeiten, Mindestpreis Fr. 330.-, jede weitere Person Fr. 25.Information und Anmeldung: Tourist Info Wil, Tel. 071 913 53 00, touristinfo@stadtwil.ch und www.wiltourismus.ch 20 |

Zeit: Samstag, 13 bis 15.30 Uhr (ausser Weinhachten) Anmeldung & Treffpunkt St. Gallen-Bodensee Tourismus, Bankgasse 9, 9001 St. Gallen Tel. 071 227 37 37


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Culinarische Themen- und Regionalwochen Für alle Geniesser, die 2016 Ihren Horizont geschmackvoll erweitern wollen! Die Ostschweiz bietet auf kleinem Raum eine faszinierende regionalen Produkten am grössten! Davon können Sie sich Fülle von Landschaften: Vom mediterranen Flair der üppi- während der diversen Genusswochen überzeugen. gen Gärten und Weinberge am Walensee oder Bodensee bis hinauf in die karge Einsamkeit oberhalb der Baumgrenze. Culinarische Fischwochen In den fruchtbaren Flussebenen von Rhein, Thur, Seez oder Fisch ist gesund, Fisch ist fein, doch Fisch ist leider auch eine Linth gedeiht Gemüse und Getreide und der Föhn lässt auch problematische Ressource geworden. Wildfang im Meer und Obst und Reben wunderbar Farmzucht sind vielerorts reifen. Die Wälder liefern Culinarische Wochen 2016 nicht nachhaltig! Pilze und Wild, die Alpen Rheintaler Wochen: 2. bis 22. Mai Der Trägerverein CULIbereichern das Menü mit feiNARIUM ist überzeugt, Fischwochen: 2. Mai bis 29. Mai ner Milch, aromatischem dass Fisch aus der Region Genusswochen See & Gaster: 12. September bis 9. Oktober Käse und hochwertigem eine grosse Zukunft vor Werdenberger Wochen: 12. September bis 9. Oktober Fleisch. sich hat. Enorme FortWährend der Culinarischen Heidiland Wochen: 12. September bis 9. Oktober schritte bei der Aquakultur Wochen bieten Ihnen Restau- Herbstwochen rund um den St. Galler Genusstag und innovative Betriebe in rants, Metzgereien, Käserei- 12. September bis 9. Oktober der Region versprechen en, Molkereien und Lebensschon in naher Zukunft ein mittelgeschäfte eine üppige Auswahl an regionalen und deutlich grösseres und vielfältigeres Angebot. Ein gutes Beisaisonalen Produkte auf der Karte oder im Sortiment. spiel ist die Tilapia-Zucht der ecco jäger AG in Bad Ragaz (siehe Seite 64). Entdeckungen vor der Haustüre Die Teilnehmer an unseren Fischwochen setzen bewusst auf Den Anfang macht im Mai das Rheintal. Dabei wird selbst- einheimischen Fisch vom Berufsfischer oder von verantworverständlich der Rheintaler Wein eine grosse Rolle spielen, tungsbewussten Zuchtbetrieben aus der Region stammt. ebenso wie die frische Ernte aus der Gemüseregion Nr. 1 des Kantons und natürlich der Ribelmais. Kulinarische Höhe- Alle teilnehmenden Betriebe finden Sie rechtzeitig auf punkte verspricht der September. Dann ist die Vielfalt an www.culinarium.ch (Rubrik ERLEBEN) | 21


GETRÄNKE

Landschaft dank Apfelsaft? Ein Prost auf die natürliche Schönheit der Schweiz! HochstammBäume gehören in vielen Gegenden unseres Landes zum vertrauten Landschaftsbild. Sie formen eine jahrhundertealte Kulturlandschaft und stehen für eine lebenswerte Heimat.

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m frühen Mittelalter erblühten nördlich der Alpen die ersten grossen Obstgärten. In der Regel war der nächste Kirchturm nicht weit. Denn damals waren es vor allem die Klöster, die Obst anbauten und die Landwirtschaft weiter entwickelten. Sie bewahrten und erweiterten das Wissen, das die Römer in unser Land gebracht hatten. Wo es Klima und Gelände zuliessen, legten die Mönche und Nonnen in der Umgebung von Klöstern und Klostergütern Baumgärten an und erweiterten damit ihren eintönigen Speisezettel mit frischem Obst und wertvollen Konserven. Gleichzeitig entstand innerhalb der Klostermauern wichtiges kulinarisches Know-how, das bis heute überliefert wird. Eine Kulturlandschaft entsteht… Bis ins 17. Jahrhundert fand man Obstgärten hauptsächlich in der Nähe von Gebäuden und Siedlungen. Doch nach und nach begann man damit Obstbäume in die freie Landschaft zu pflanzen: auf den Allmenden und entlang von Strassen und Wegen. Es entstanden die Streuobstlandschaften, die heute noch viele ländliche Regionen der Schweiz prägen. Sie tragen auf vielseitige Art bei zur Lebensqualität. Auf dem Land, aber auch am Stadtrand, wurde Obst zu einem wichtigen Bestandteil der Selbstversorgung. Man pflanzte bewusst Sorten an, die sich für die Konservierung eignen. Daraus entwickelte sich eine enorme Vielfalt an Sorten für Dörrobst, Most und Obstbrände. 22 |

In der Schweiz erlebte der Anbau von Hochstammbäumen zur Obstproduktion seine Blütezeit von 1850 bis 1950. Auf dem Höhepunkt gab es in der Schweiz rund 15 Millionen Obstbäume – ein überwältigender Anblick im vollen Frühlingsblühen. …und verschwindet In den letzten 50 Jahren sind über 80 Prozent der Hochstammobstbäume verschwunden. Der heutige Bestand wird noch auf 2.3 Millionen Hochstammbäume geschätzt. Auch in anderen europäischen Ländern nimmt ihre Zahl ab. Neben dem Landschaftsverlust ist es vor allem der landwirtschaftliche Strukturwandel, der diesen bedauerlichen Rückgang forciert hat. Mit den so genannten Niederstammanla-

gen, die dichte, geschlossene Pflanzungen ermöglichen, lässt sich der Ertrag auf derselben Fläche vervielfachen und der Ernteaufwand verringern. Als Hochstammbäume gelten Obstbäume, die einen gut sichtbaren Stamm und ausladende Kronen bilden. Bei den Früchten unterscheidet man zwischen Kernobst wie Äpfel, Birnen und Steinobst, in der Ostschweiz vor allem Kirschen und Zwetschgen. Als Hochstämmer gelten aber auch Nuss- und Kastanienbäume.   Das Label Hochstamm Suisse Das Label zeichnet Produkte aus, die zu 100% aus Schweizer HochstammObstgärten stammen. Es wird an Produzenten und Verarbeiter vergeben, die sich an Qualitätsanforderungen und

Mit unserem Konsum beeinflussen wir unsere Umwelt: Ein Beispiel vor der Haustüre ist Apfelsaft.


Hochstamm-Wiese: Im 18. Jahrhundert drangen die Hochstammbäume vermehrt ins offene Kulturland vor. Der locker angeordnete Bestand erlaubte eine Doppelnutzung von Obst mit anderen Kulturen, meist Wiesen und Weiden. So entstanden die typischen Streuobstwiesen, die auch verschiedene Regionen im CULINARIUM-Land prägen.

Richtlinien halten. Dies wird wie bei CULINARIUM mit regelmässigen Kontrollen von unabhängigen Inspektionstellen garantiert. Die Ernte von Hochstamm-Obst ist zeitaufwändig und mit viel Handarbeit verbunden. Der Ertrag ist geringer als in Niederstammanlagen und zudem stark abhängig von der Witterung. Es braucht viel Herzblut und Engagement, um diesen Mehraufwand und die Risiken auf sich zu nehmen. Hochstamm Suisse, der Bund und die Kantone zahlen deshalb Baum-Prämien. Sie unterstützen auch Baumpflanzungen. Die Hochstamm Suisse-Partner in der Verarbeitung verpflichten sich, den Produzenten für ihr Hochstammobst einen fairen Preis zu zahlen. All diese Bemühungen haben es ermöglicht, dass die Zahl an Hochstamm-

Bäumen seit einigen Jahren wieder zunimmt. Ein Gewinn für die Schweiz in vielerlei Hinsicht! Bäume mit «Benefits» • Landschaftsbild & Erholungsraum: Streuobstwiesen, aber auch einzelne Hochstammbäume beleben und prägen die Region und tragen so zu einem vielfältigen Landschaftsbild bei. Das Blütenmeer im Frühling, der Überfluss der reifenden Früchte, das leuchtende Laub im Herbst... • Ökologie Richtig bewirtschaftete Streuobstwiesen und Hochstammgärten sind wertvoller Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten. • Kultur & Tradition Hochstammbäume sind ein wichtiger Teil unserer Geschichte und unserer kulturellen Identität.

• Kulinarischer Reichtum Die Vielfalt der Sorten ist eine ergiebige Quelle von Düften, Aromen und sogar Heilstoffen. Mit vielen Sorten sind auch kulinarische Traditionen und Techniken verbunden. • Genetische Vielfalt Das enorme Genreservoir alter Sorten ist ein wichtiges Erbe der Menschheit und eine wertvolle Grundlage für den Obstbau der Zukunft. Landschaft dank Apfelsaft? Wer Apfelsaft aus Hochstamm-Gärten wählt – und die entsprechenden Produkte gibt es heute von allen namhaften Schweizer Mostereien – der tut nicht nur etwas gegen seinen Durst, sondern etwas Wertvolles für Landschaft und Lebensqualität.

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Coole Durstlöscher: Flauder «Das Original», «Das neue Flauder», Bio-Eistee «iisfee» und das Goba Cola.

Spezialitäten der Goba AG, Mineralquelle und Manufaktur Die Goba AG Mineralquelle und Manufaktur ist eine der kleinsten Mineralwasserproduzentinnen der Schweiz. Mit dem Team von rund 55 Mitarbeitenden produzieren wir beliebte regionale Produkte wie Flauder, Bio-Eistee iisfee, Goba Cola und Appenzell Mineral laut, leise und still. Auserlesene Kräuter und Blütenextrakte aus dem Säntisgebiet sorgen für die appenzellische Unverkennbarkeit und für einen Schluck Lebensfreude. Im Frühling 2016 lüften wir den Vorhang für ein neues Flauder. Etwas sei bereits verraten: Es wird taufrisch! Und natürlich leicht, wie wir uns das von Flauder gewohnt sind..

Goba AG Mineralquelle und Manufaktur Gontenstrasse 51 9108 Gontenbad Tel. 071 795 30 30 Fax 071 795 30 39 info@mineralquelle.ch www.mineralquelle.ch

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Goba AG Flauderei Hauptgasse 21 9050 Appenzell Tel. 071 795 30 58 info@flauderei.ch www.flauderei.ch


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Mosterei Möhl AG Ernst und Markus Möhl führen die Mosterei Möhl mit 66 Mitarbeitern in der 4. Generation. Die Mosterei Möhl ist spezialisiert auf Schweizer Apfelsäfte und Apfelweine. Seit 1895 produziert die Möhl AG qualitativ hochwertige Produkte aus Äpfeln und Birnen. Saft-Herstellung und Vermarktung hat bei der Mosterei Möhl eine grosse Tradition. Der Betrieb achtet auf kurze Wege der Rohstoffe, gute Kontakte zu den Landwirten und Kunden. Shorley, Saft vom Fass oder Swizly sind nur ein paar Produkte die auch überregional bekannt sind. Die Mosterei Möhl AG besitzt ein gutes Vertriebsnetz über Getränkefachhandel, Gastronomie und Detailhandel. Zudem werden auch Konzentrate für andere Abfüllbetriebe hergestellt.

Mosterei Möhl AG St. Gallerstrasse 213 9320 Arbon Tel. 071 447 40 74 Fax 071 447 70 75 moehlsaft@moehl.ch www.moehl.ch

Holzfässer der Küferei Thurnheer für die Lagerung von Saft vom Fass.

Der Familienbetrieb der Mosterei Möhl AG besteht bereits seit 1895.

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FLEISCH & GEFLÜGEL

Höhenflug zum Hochgenuss Die CULINARIUM-Krone krönt dieses Jahr einen sympathischen und erfolgreichen Visionär, der mit grosser Innovationskraft regionales Geflügel in bester Qualität salonfähig macht. Robin Geisser und seine Geflügel Gourmet AG verleihen dem Regionalgenuss Flügel!

Robin Geisser ist ein Glücksfall für den Trägerverein Culinarium und alle Regionalgeniesserinnen und -geniesser in der Ostschweiz! Seine Krone als aussergewöhnlicher Regionalproduzent hat er sich mit einer visionären und gleichzeitig erfolgreichen Geschäftsidee verdient: Er verbindet konsequente Regionalität mit kulinarischem Hochgenuss auf internationalem Gourmet-Niveau. Dank Robin Geissers Geflügel-Gourmet AG und seinem Streben nach höchster Qualität eröffnen sich innovativen Küchenchefs seit einigen Jahren wunderbare Möglichkeiten für regionale Geflügelgerichte auf Sterneniveau. Und sie werden genutzt! Auch qualitätsbewusste Hobbygourmets schätzen mittlerweile das einzigartige Angebot aus Mörschwil und sind dankbar für Robin Geissers Horizont erweiternden Blick weit über den Ostschweizer Tellerrand hinaus. In die Wiege gelegt Der noch nicht einmal 30 Jahre alte Jungunternehmer hatte zugegeben gute Voraussetzungen für seinen aussergewöhnlichen Werdegang. Robin wuchs als Sohn eines leidenschaftlichen Geflügelzüchters auf und spürte die Begeisterung fürs Federvieh schon als kleiner Bub – und konnte sie daheim im Betrieb ausleben! Die «logische» Ausbildung zum Geflügelzüchter an der Berufsfachschule Avi26 |

forum im Bernischen Zollikofen genügte seinem Wissensdurst noch lange nicht. Im Gespräch verrät er: «Als ich dort für meine berufliche Zukunft lernte, ging es in der Schweiz noch hauptsächlich um Eierproduktion. Schon ein ganz gewöhnliches Poulet war damals noch eine Nischengeschichte.» Robin Geisser wollte viel mehr wissen – und ging konsequenterweise nach Frankreich. Er arbeitete und lernte mit offenen Augen. Aus dieser Zeit brachte er wertvolles kulinarisches Know-how mit in die Ostschweiz. In der Auvergne hat der bekennende Geniesser auch seinen anspruchsvollen Geschmack für hochwertiges Geflügel entwickelt – diese Leidenschaft für diesen Genuss kommt heute auch seiner Kundschaft zugute. Bei Robin Geissers Projekten geht es um erkennbar mehr als ums Geschäft, es geht um Esskultur und Geschmack. Dass so ein Konzept auch in der Ostschweiz kommerziell erfolgreich sein kann, ist bereits eine königswürdige Leistung. Dass er damit auch neue, aufregende Perspektiven für die regionale Küche schafft, ist für CULINARIUM ein Volltreffer. Inspiriert von CULINARIUM Ein entscheidendes Jahr war 2008. Gerade erst war die Geflügel Gourmet AG gegründet worden, da kontaktierte der

Trägerverein CULINARIUM die Familie Geisser mit einer spannenden Idee. War es möglich, ein Huhn mit Rheintaler Ribelmais zu einer kulinarisch hochwertigen Maispoularde zu mästen? Und liess sich so ein Produkt auch verkaufen? In seinem Herzen war Robin Geisser schon damals ein Pionier, und er nahm die Herausforderung an. Es stellte sich heraus, dass das eine gute Idee war. Heute gehören die Ribelmais-Poularden zu den erfolgreichsten Produkten im Sortiment. Weitere delikate Ideen aus der Region kamen dazu, beispielsweise Alpgänse vom Sevelerberg, Weide- und Ribelmais-Gänse aus dem Tal, Appenzeller Enten, exklusive Perlhühner und prächtige Festtags-Truthähne. Allesamt aus der Region und eine kulinarische Bereicherung für die Ostschweiz! Der wichtigste Absatzkanal mit rund 80 Prozent des Umsatzes sind grosse Comestibles-Händler wie Bianchi oder Zellweger. Dank ihrer Top-Logistik erhalten heute auch die anspruchsvollen Kunden im Wallis oder im Engadin die Ostschweizer Geflügelspezialitäten innert kürzester Zeit. Edelgeflügel aus einheimischer Produktion hat viel Marktpotenzial. Robin Geisser hat diese Nische nach seinen Erfahrungen in Frankreich und anderen Ländern früh erkannt und gehört zu den wenigen Schweizer Betrieben,


GENUSS AUS DER REGION GENUSS AUS DER REGION

Robin Geisser hat eine ganz besondere Beziehung zu gefiederten Wesen.

die das wachsende Bedürfnis nach solchen Produkten mit Top-Qualität und erst noch regional zertifiziert abdecken können. Eine weitere Investition macht Robin Geisser noch konkurrenzfähiger: 2015 hat er den Schlachthof in Staad nach EU Richtlinien ausgebaut. Die modernen Anlagen erlauben nun auch eine weitgehend automatische Zerlegung und Verpackung, was die Absatzoptionen deutlich erweitert. Apropos Poulet Nur knapp mehr als die Hälfte des Pouletfleisches, das in unserem Land gegessen wird, stammt aus der Schweiz. In der Schweiz gibt es rund tausend Betriebe, die Poulets mästen. In der Mehrheit sind das bäuerliche Familienbetriebe, die in Hallen einige Tausend Tiere halten. Diese Dimensionen sind wesentlich vernünftiger als in Ländern wie Ungarn, China oder Brasilien, wo manche Mastbetriebe Kapazitäten für über 100000 Vögel haben. In der Schweiz gilt eine gesetzliche Maximalzahl von 12000 Tieren. Moderne Geflügelrassen wachsen verblüffend schnell und brauchen dafür sehr wenig Futter: Ein Küken wächst heute innerhalb von 40 Tagen zu einem zwei Kilogramm schweren Poulet heran. Für ein Kilogramm Schlachtgewicht benötigt ein Mastpoulet etwa 1,8 Kilogramm Futter. In der Regel besteht es aus Maisschrot, Weizen und Hirse und Eiweiss aus Soja. Angereichert werden die Pellets mit allen essentiellen Mineralsalzen, Vitaminen und Spurenelementen.

Für seine Ribelmais-Poularden verwendet Robin Geisser eine so genannte Label Rouge-Rasse aus Frankreich. Label Rouge ist ein Gütesiegel des französischen Landwirtschaftsministeriums, das 1965 geschaffen wurde zur Förderung traditioneller Rassen und naturnaher Tierhaltung. Nur langsam wachsende Geflügelrassen mit qualitativ hochwertigem Fleisch dürfen es tragen. Auffällig ist der markant höhere intramuskuläre Fettanteil, der das Fleisch bei richtiger Zubereitung (Geduld!) saftiger und aromatischer macht. CULINARIUM-König 2016 Robin Geisser selbst meint zur wichtigen Auszeichnung: «Wir sind sehr stolz auf die Krone, sie bestätigt unsere Philosophie und ehrt unsere Arbeit. Während unseres Amtsjahrs werden wir das Konzept der Regionalität mit Überzeugung weiterverbreiten. Dank unseren tollen Kunden und all den Top-Köchen, die an uns glauben, werden wir es schaffen, CULINARIUM und seine Ideen in der Schweiz weiter bekannt zu machen. Und mithilfe unserer überzeugten Kunden im Catering von Fluggesellschaften wie Edelweiss auch in der ganzen Welt!»

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FLEISCH & GEFLÜGEL

Seveler Wasserbüffel Am Ortsausgang von Sevelen halten regelmässig Autos an. Menschen steigen aus, um sich die schwarzen Tiere mit den mächtigen Hörnern genauer anzuschauen. Die Wasserbüffelherde auf dem Hof von Karin Ackermann und Christian Litscher ist ein ungewöhnlicher Anblick. Aber so wie es aussieht, einer, der Zukunft hat in der Region.

Die grossen, dunklen Augen mustern mich neugierig. Ein ungewohnter süsslicher Duft liegt in der Luft. Es büffelt ­unverwechselbar ­aber keineswegs unangenehm. Beeindruckt tätschle ich die mächtigen Hörner von «Madame Julie», der Chefin der Herde. Sie beäugt mich, schnuppert und dann schüttelt sie ihren mächtigen Schädel mit Urgewalt. Zum Glück bin ich darauf vorbereitet und weiche einen Schritt zurück. Christian Litscher hatte mich gewarnt: «Büffel sind zwar neugierig, aber auch schreckhaft. Neue Gesichter und Gerüche machen sie nervös. Im Stall und auf der Weide haben sie es gern ruhig und vertraut.» Uraltes Haustier Wasserbüffel stammen ursprünglich aus Ostasien. Dort wurden sie schon vor mindestens 8000 Jahren domestiziert. Im Vergleich mit den hochgezüchteten Milch- und Fleischrassen unseres Hausrinds sind Wasserbüffel und ihre Zuchtforemen immer noch sehr ursprünglich. Alexander der Grosse brachte die ersten Wasserbüffel vor über 2000 Jahren nach Europa. In die Schweiz gelangte die Art vergleichsweise spät, obwohl sie unser Klima gut verträgt. Die ersten 15 Tiere wurden 1996 aus Rumänien ins Berner Emmental gebracht. Heute leben rund 1000 Wasserbüffel 28 |

in der Schweiz. Weltweit sind es mehr als 150 Millionen Stück, die meisten davon in Asien. Und wie kamen sie ins Rheintal? Christian Litscher erzählt: «Angefangen hat unsere Büffelgeschichte im Jahr 2009. Damals planten wir den Neubau des Laufstalls. Ob Zufall oder nicht, das Thema Wasserbüffel stand plötzlich im Raum, und wir erkannten die Chance für eine interessante Nische im

umkämpften Milchmarkt. Damals suchte die Züger Frischkäse AG in Oberbüren regionale Lieferanten von Wasserbüffelmilch für die Produktion von Mozzarella. Heute gehören wir zur Handvoll St. Galler Betriebe, die Züger beliefern.» Der Stall wurde im Sommer 2010 gebaut. Im Januar 2011 zogen die ersten 20 Wasserbüffel auf dem Hof in der weitläufigen Flussebene ein. Heute lebt hier eine Herde von 34 Wassebüffeln,­

Die Familie Litscher-Ackermann aus Sevelen setzt mit Erfolg auf Wasserbüffel.


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Wasserbüffel sind ein exotischer Anblick im CULINARIUM-Land, doch die Chancen stehen gut, dass künftig mehr Landwirte auf die besonderen Qualitäten dieser urtümlichen Verwandten unserer Hausrinder setzen.

das jüngste Kalb ist im Januar geboren. Die erwachsenen Büffelkühe und der heranwachsende Stier Dino von Wattenwil teilen sich den geräumigen Stall mit 16 Brown Swiss-Milchkühen. Das Zusammenleben ist zumeist friedlich. Trotz ihrer grossen Hörner und ihrer respektablen Grösse haben die Büffel in der Regel Respekt vor den temperamentvollen Kühen und gehen ihnen in Konkurrenzsituationen aus dem Weg. Untereinander halten sie sich an eine ausgeprägte Rangordnung, so dass es kaum einmal zu Auseinandersetzungen kommt. Weniger ist mehr Die einträglichste Nutzung ist die Produktion von Büffelmilch. In den letzten Jahren ist der Bedarf deutlich gestiegen, hauptsächlich für die Produktion von Mozzarella bufala, einer italienischen Spezialität, die heute in ganz Europa populär geworden ist. Kein Wunder! Büffelmozzarella hat ei-

nen delikaten Eigengeschmack, er wirkt im Gaumen rahmig, fein und üppig. Möglich macht es der hohe Gehalt an Fett (8 Prozent) und Eiweiss (4,5 Prozent) - deutlich mehr als bei Kuhmilch. Die tägliche Milchleistung liegt hingegen deutlich tiefer als bei einer Hochleistungskuh: An guten Tagen sind es acht Liter. Die Seveler Herde liefert etwa 40000 Liter im Jahr. Aus der eiweiss- und fettreichen Milch machen innovative Molkereibetriebe neben Mozzarella auch feinstes Jogurt, nahrhaften Quark und spannende Käsespezialitäten. Das Potenzial für Produkte aus regionaler Büffelmilch wird noch wenig ausgeschöpft. Geschmackvoll und gesund Vom Jahr für Jahr zunehmenden Nachwuchs werden die vitalsten Tiere zur Weiterzucht ausgewählt. Sie wachsen in einem Betrieb am Gamserberg auf. Viel versprechende Jungkühe bleiben bei der Herde. Die Stierkälber haben

ein gemütliches Zuhause im umgebauten alten Stall, den sie mit Katzen, Hühnern, Kaninchen und einem Hund teilen. Dort wachsen sie heran, bis sie mit etwa 200 Kilogramm schlachtreif sind. Ist es soweit, informiert Christian Litscher seine Kundschaft darüber, dass kulinarische Festtage bevorstehen und nimmt die Bestellungen entgegen. Was anfangs problematisch war, entwickelt sich zum interessanten Zusatzverdienst. Wenn jemand das Fleisch erst einmal probiert hat, braucht es kein aufwändiges Marketing mehr: Die Qualität spricht für sich! Büffelfleisch ist magerer und dunkler als Rindfleisch. Das typische Aroma kommt besonders bei Kurzgebratenem, aber auch bei geräuchtem Fleisch zur Geltung. Die Tiere werden bei der Regionalmetzg FleischReich in Grabs fachgerecht geschlachtet und dann ab Hof an die Kundschaft verkauft. Regionale Restaurants wie der Adler in | 29


Am Gala-Abend der Genussakademie 2016 in St. Gallen wurde Seveler Wasserbüffel als hocharomatisches Ragout aufgetischt und überzeugte das fachkundige Publikum.

Fläsch (www.adlerflaesch.ch), die Burg in Au (www.burg-au.ch) oder das Riet in Balzers (www.riet.li) haben das Fleisch auf der Karte. Die Bestelladresse für vakuumverpacktes Büffelfleisch,Würste und Möckli ist www.seveler-büffel.ch. Der Reiz der Nische Auch unerwartete zusätzliche Verdienstmöglichkeiten haben sich erge-

ben. Die mächtigen Schädel mit den beeindruckenden Hörnern sind begehrte Dekorationsobjekte. Christian Litscher hat schon mehrere abgekochte Schädel verkauft. Ein weiteres spannendes Thema ist die Verwendung des massiven Gehörns für Kunsthandwerk und für Brillengestelle. Die Entscheidung für das Abenteuer Wasserbüffel war nicht einfach – und die Zweifel zu Beginn gross. Mittler-

Boeuf bourguignon

weile möchte das optimistische Landwirtepaar den Weg nicht mehr missen, den sie mit ihren Wasserbüffeln zusammen gehen. Ihr ehrgeiziges Ziel von 50 Tieren werden sie schon bald erreichen. Selbst skeptische Bauernkollegen anerkennen heute, dass der Wasserbüffel am richtigen Ort und mit den passenden Partnern eine viel versprechende Bereicherung für die Region ist.

Zutaten (für 4 Personen) 1 kg Rinds- oder Büffelvoressen Bratbutter 2 Zwiebeln & 2 Knoblauchzehen, fein gehackt 2 Rüebli & 1 Stück Sellerie in kleinen Würfeln 10 Champignons 1 Stange Lauch als Julienne (feine Streifen) 2 EL Tomatenpürée & 3 EL Cognac 7,5 dl Pinot noir Zu diesem klassischen gehaltvollen Eintopf passen Spätzli, Polenta Zubereitung oder ein ofenfrisches Brot und Salat. • Fleisch portionenweise in der Bratpfanne anbraten, in einen Schmortopf geben. Zwiebeln einige Minuten goldbraun dünsten, Knoblauch, Rüebli, Sellerie und Lauch beigeben und etwas weiter dünsten. Tomatenpüree beigeben und ebenfalls andünsten. Mit Cognac und 3 dl Rotwein ablöschen, aufkochen und die Flüssigkeit einkochen. Restlichen Rotwein der Fleischbouillon zugeben, dann würzen und etwa zwei Stunden auf kleinem Feuer schmoren lassen. • Unterdessen Speck in einer beschichteten Bratpfanne knusprig braten, auf Dieses Rezept wurde vom Schweizer Küchenpapier abtropfen lassen. Kochmagazin LE MENU zur Verfügung gestellt. • Champignons und Zwiebeln separat in wenig Bratbutter goldbraun braten. • Kurz vor Ende der Schmorzeit Champignons und Saucenzwiebeln zum Fleisch geben.

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GENUSS AUS DER REGION

PR FLEISCH

GENUSS AUS DER REGION

Tradition mit Innovation Das Bewährte beibehalten, jedoch trotzdem etwas Neues wagen: Dies ist das Motto der Metzgerei Ochsen Schönengrund. Es widerspiegelt sich in der Auslage im Ladengeschäft, wo sich vom währschaften «Brocken Fleisch» und vom urchigen «Schöblig» bis zu den neuesten kochfertigen Traiteurspezialitäten viel Köstliches findet. Es widerspiegelt sich gleichermassen im Angebot im Restaurant – wo das Fleisch selbstverständlich ebenfalls Berg- und CULINARIUM-zertifiziert ist. Die Berg- und CULINARIUM-zertifizierten Produkte in der Metzgerei Ochsen stammen nicht nur aus eigener Produktion, sondern es wird sogar hausintern geschlachtet. Dadurch ist höchste Qualität bei allen Verarbeitungsschritten Ochsen Schönengrund gewährleistet. Besonders kreativ kommen die Wurststräusse Restaurant und Metzgerei und Geschenkbrettli daher, die mit viel Liebe zusammengeRestaurant und Metzgerei Ochsen + Fränzi Signer-Frick stellt werden. 9105Peter Schönengrund Unterdorf 20

Peter + Fränzi Signer-Frick 9105 Schönengrund Telefon Restaurant und Metzgerei 071 361 11 04 Tel. 071 361 11Landi 04 Telefon Ladengeschäft 071 361 11 02 info@ochsen-signer.ch info@ochsen-signer.ch www.ochsen-signer.ch www.ochsen-signer.ch

Genuss aus der Region bei CCA Angehrn BESTE ÖFFNU

«Regionalität praktisch und frisch – an einem Ort.»

Martin Angehrn, ch CCA Angehrn Leiter Geschäftsberei

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Uhr 06.30 – 18.00 Uhr 0 .0 20 – 0 .3 06 Uhr 0 .0 06.30 – 16

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PR FLEISCH

Rudolf Schär AG Seit 70 Jahren stellt die Rudolf Schär AG schmackhafte Fleisch- und Wurstspezialitäten aus der Region Säntis-Bodensee her. Im modern eingerichteten Produktionsbetrieb in Thal (SG) wird täglich mit rund 90 Mitarbeitenden bestes Rohmaterial zu einer breiten Palette an regionalen Fleischprodukten verarbeitet. Diese umfasst Appenzeller Spezialitäten wie Mostbröckli, Pantli und Siedwurst, Rohwurstspezialitäten wie das RauchKnebeli, die bekannten St. Galler Wurstwaren sowie feine Schinken- und Speckprodukte. Der Vertrieb erfolgt über Grossverteiler, Grossisten, Detaillisten, Privatmetzgereien und über das eigene Fachgeschäft in St. Gallen St. Fiden.

Die Rudolf Schär AG ist ein moderner Produktionsbetrieb und bietet Konsumenten verschiedenste regionale Fleischspezialitäten.

Rudolf Schär AG Fleischwarenfabrik Aegetli 1 9425 Thal Tel. 071 886 41 41 Fax 071 886 41 51 schaer@schaer-thal.ch www.schaer-thal.ch

Verkaufsgeschäft: Metzgerei Schär Rorschacherstrasse 114 9000 St. Gallen Tel. 071 244 52 55 Fax 071 244 52 50 www.schaer-metzgerei.ch

Ospelt Metzgerei AG und Ospelt Spar Gourmet Am Lindaplatz, im Zentrum von Schaan, befindet sich die Ospelt Metzgerei mit dem Spar Gourmet Markt. Der Kunde findet hier regionale Produkte von herausragender Qualität. In der traditionsreichen Metzgerei – sie besteht seit 1893 – wird das Metzgerhandwerk hoch geschrieben. Die Verkaufstheke bringt eine grosse Vielfalt an Wurst- und Fleischspezialitäten. Ergänzt wird das Sortiment von saisonalen Spezialitäten aus der Region. «Regional – persönlich – genussvoll»: Das sind die Werte, die sich die Ospelt Metzgerei auf die Fahnen geschrieben hat. Hierbei werden keine Kompromisse gemacht. Das Geschäft präsentiert sich seit 2010 auf 500 Quadratmetern als grosses Geniesserparadies mit Metzgerei, Fischabteilung, Früchten, Gemüse, einem gut bestückten Weinkeller, einer Käsetheke mit über 160 Sorten (regionale und internationale) und einem Imbiss & Take Away. Die persönliche Beratung durch das Fachpersonal wird an allen Verkaufstheken garantiert. Auf dass der Einkauf ein Genuss für Auge und Gaumen wird! Albert Ospelt legt Wert auf bestes Metzgerhandwerk. Würste sind eine Spezialität des Hauses.

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Ospelt Metzgerei AG / Ospelt Spar Gourmet Landstrasse 6 FL-9494 Schaan Tel. 00423 377 88 88 ospelt@ospelt-ag.li www.ospelt-ag.li


GENUSS AUS DER REGION GENUSS AUS DER REGION

Die Bernecker Marc-Wurst – eine Spezialität der Metzgerei Küttel.

Verwöhnen Sie Ihren Gaumen mit auserlesenen Spezialitäten aus dem Hause Rubli Marthalen.

Zur Metzgerei zum Ochsen in Dietfurt pilgern Wurstliebhaber von weither.

Metzgerei Küttel AG

Rubli Marthalen

Metzgerei zum Ochsen Gebrüder Gröbli

Im Metzgereifachgeschäft in Berneck steht täglich eine reichhaltige Palette an hochwertigem Frischfleisch und Wurstwaren zur Auswahl. Zu den Spezialitäten des Hauses gehören Bauerngeräuchertes, Mostbröckli, Vesperspeck, heiss geräucherte Rippli, Hauspantli – und natürlich der Verkaufshit Knabberfleisch. Für ihre Produkte hat die Metzgerei an Metzger-Fachausstellungen verschiedene Auszeichnungen erhalten.

Entsprechend der über 100-jährigen Firmentradition und seiner Speziali­ sierung konzentriert sich das Familienunternehmen Rubli Marthalen auf die Herstellung von Rauch-Spezialitäten. Die Wyländer Rauchfleisch-Produkte sind wegen ihres typischen Geschmacks über die Region hinaus bekannt. Zu den Abnehmern zählen Metzgereien, Verteilerorganisationen im Gross- und Detailhandel, Gastronomiebetriebe und Privatkunden.

Metzgerei Küttel AG Neugass 14 9442 Berneck Tel. 071 744 15 04 Fax 071 744 05 04 info@metzgerei-kuettel.ch www.metzgerei-kuettel.ch

Rubli Marthalen AG Wyländer RauchfleischSpezialitäten Alte Rudolfingerstrasse 26 8460 Marthalen Tel. 052 319 10 49 Fax 052 319 42 03 info@rubli-marthalen.ch www.rubli-marthalen.ch

Das vielfältige Wurstangebot der Gebrüder Gröbli umfasst Klassiker wie den St. Galler Stumpen und die OlmaBratwurst, aber auch Kreationen wie das exotisch gewürzte Hongkongerli. Die beiden passionierten Metzgermeister wurden von Gastrojournalisten auch schon als Wurstologen oder Schüblig-Gurus bezeichnet. Die Gröblis nehmen diese Wertschätzung unaufgeregt zur Kenntnis. Sie wissen schon, was sie können. Der schöne Laden hängt voller Goldmedaillen des Fachverbands. Doch die entscheidende Auszeichnung ist für Bruno und Emil Gröbli das Vertrauen ihrer grossen treuen Stammkundschaft und der lokalen Gastronomie. Für Gröblis gibt es keine Geheimnisse für den guten Geschmack ihrer Würste. «Dafür braucht es erstklassige Zutaten, handwerkliche Sorgfalt, Sauberkeit und Frische».

Metzgerei zum Ochsen Gebrüder Gröbli Bahnhofstrasse 2 9615 Dietfurt Tel. 071 983 15 87 Fax 071 983 10 30

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PR GEFLÜGEL

Trutenfestival à la carte Trutenfleisch aus der Schweiz ist eine abwechslungsreiche Alternative für die gesunde Küche. Geschmackvoll, leicht und bekömmlich lassen sich mit ausgesuchtem Trutenfleisch Gerichte für den Alltag aber auch für festliche Tafelrunden zubereiten. Die frifag märwil ag aus der Ostschweiz bietet Schweizer Qualitätstrutenfleisch erster Güte an.

Mit der Produktvielfalt der frifag märwil ag ist für jeden Geschmack etwas dabei. Zum Beispiel als Trutenbrust-Spiessli – zartes Fleisch am Holzspiessli.

D

ie frifag märwil ag setzt als grösster Produzent von Schweizer Trutenfleisch und drittgrösster Anbieter von einheimischem Pouletfleisch alles daran, dass man dieses schmackhafte Naturprodukt aus unserem Land herzhaft geniessen kann. «Uns ist das Vertrauen der Konsumenten enorm wichtig. Darum haben wir uns entschieden, die ganze Wertschöpfungskette in den eigenen Händen zu halten», so Geschäftsleiter Andi Schmal. Das heisst vom Futter aus der eigenen Futtermühle, über die Schweizer Bauern, die die Tiere streng kontrolliert aufziehen, bis hin zum hochmodernen Verarbeitungsbetrieb im thurgauischen Märwil wird alles von den Geflügelspezialisten kontrolliert. Haltungskonzept RAUS Einer der wichtigsten Bestandteile im ganzen Produktionsprozess findet bei den 34 |

frifag-Bauern statt, die ausschliesslich in der Schweiz zuhause sind. Sie ziehen die Tiere nach streng vorgegebenen Konzepten auf. Zum einen im BTS-System (Besonders tierfreundliches Stallhaltungssystem), das lichtdurchflutete, grosszügig bemessene Ställe bietet. Weiter kommt bei den Trutentieren das Konzept RAUS (regelmässiger Auslauf im Freien) zur Anwendung. Dabei verbringen die Truten den ganzen Tag auf einer grossen Naturwiese und die Nacht zum Schutze vor anderen Tieren im geräumigen Stall. Bestes Futter Neben den Haltungskonzepten und den regelmässigen Kontrollen der Tiere durch den eigenen Tierarzt und externe Fachleute ist das Futter sehr entscheidend für das gesunde Wachstum. Die sorgfältig zusammengestellte Futtermischung sorgt

für vorzügliches, fettarmes und aromatisches Fleisch. Bestes Futter für die Tiere bedeutet wiederum, dass das Fleisch für uns Menschen ausgesprochen gesund ist. Das schätzen Gourmets wie auch aktive Menschen gleichermassen. In der Pfanne und auf dem Grill Die frifag märwil ag bietet zahlreiche Trutenprodukte an. Vom Geschnetzelten, über Trutenbrust oder -schnitzel bis hin zum Ragout – alles von Schweizer Truten. Ob in der Pfanne oder auf dem Grill – Trutenfleisch lässt sich in verschiedenen Variationen zu einem feinen Zmittag oder Znacht auftischen. Möglichkeiten, wie man Trutenfleisch zubereiten kann, finden Sie in der ergiebigen Rezeptsammlung auf www.frifag.ch. Natürlich sind auch Ihren eigenen kreativen Ideen keine Grenzen gesetzt!


GENUSS AUS DER REGION GENUSS AUS DER REGION

Garantierte Qualität Die frifag märwil ag steht mit dem Label «Suisse Garantie», das auf sämtlichen Erzeugnissen angebracht ist, für garantierte Qualität – dank strikter Kontrollen vom Stall bis zur Ladentheke. Alle Produkte, die in der Ostschweiz produziert werden, tragen überdies das Ostschweizer Gütesiegel CULINARIUM, das ebenfalls nur für beste Naturprodukte vergeben wird. Andi Schmal betont: «Unser oberstes Gebot sind zufriedene Kundinnen und Kunden.» frifag märwil ag Hauptstrasse 11 9562 Märwil Tel. 071 654 65 00 Fax 071 654 65 09 info@frifag.ch www.frifag.ch

Artgerechte, gesunde Haltung: Die Truten verbringen den ganzen Tag auf der grossen Naturwiese und die Nacht im Schutze des Stalls.

Ihr frifag-Rezeptvorschlag: Rahmragout von der Trute mit Ingwer Zutaten (für 4 Personen) 700 gTrutenragout (Würfel von der Truten-Oberkeule) 200 g Zwiebeln fein gehackt 2 TL Paprikapulver (edelsüss) 1 TL Tomatenmark & 1 Apfel (säuerlich) 250 ml Vollrahm & 125 ml Sauerrahm Saft einer 1/2 Zitrone & Abrieb von einer Bio-Zitrone 10 g Ingwer geschält & ein Loorbeerblatt 125 ml Weisswein Salz, Pfeffer, Mehl, Öl zum Anbraten

Zubereitung In einer Kasserolle Öl erhitzen und Trutenwürfel darin rundum kurz anbraten (Röstaromen!). Fleisch wieder herausnehmen und Zwiebeln hellbraun anschwitzen. Das Tomatenmark einrühren, Paprikapulver einrühren (nicht zu lange erhitzen sonst wird das Paprikapulver bitter!) und mit dem Weisswein ablöschen. Fleisch wieder zur Sauce geben und mit so viel Wasser aufgiessen, dass das Fleisch gerade bedeckt ist. Lorbeerblatt, Salz und Pfeffer hinzufügen und das Fleisch weich dünsten. Sobald das Fleisch weich ist, mit einem Schaumlöffel wieder herausheben und das Lorbeerblatt entfernen. Apfel entkernen, mit der

Schale in kleine Würfel schneiden und beigeben. Ingwer in kleine Würfeli schneiden und in die Sauce geben, Zitronensaft und Zitronenabrieb hinzufügen. Mehl mit dem Vollrahm glatt rühren und einmengen. Etwa 20 Minuten (ohne Fleisch) unter ständigem umrühren leicht köcheln lassen und dann mit einem Mixstab oder besser noch im Mixbecher fein mixen. Sauce durch ein Sieb passieren, Fleisch wieder zur Sauce geben und nochmals kurz erwärmen. Mit Sauerrahm, Salz und Pfeffer abschmecken. (köcheln, nicht mehr aufkochen!). Servieren mit Reis oder Teigwaren. En guete!

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PR FLEISCH

Franz Fässler, Lehrmeister des Jahres 2015. (Bild Goran Basic)

Reto und Silvia Rust freuen sich auf die neue Herausforderung.

Die Familie Sturzenegger hat mit ihrem Fernsehauftritt viele Sympathien gewonnen.

Metzgerei Franz Fässler Preisgekröntes Handwerk

Neu: Metzgerei Rust

Metzgerei Ochsen SRF bi de Metzger

Wer ständig und mit Freude ausbilde, bleibe bei Eltern und Jugendlichen im Gespräch. Margrit und Franz Fässler befolgen dieses einfache und gleichzeitig anspruchsvolles Rezept, um für ihren Betrieb gute Lehrlinge zu gewinnen. In den vergangenen 25 Jahren gingen über 50 junge Menschen zu ihnen in die Lehre, und das hat ihnen den Ruf von hervorragenden Ausbildnern eingetragen. Im 2015 erhielt Franz Fässler die Auszeichnung «Lehrmeister des Jahres». Den Grundstein der Metzgerdynastie legte Urgrossvater Josef Anton Fässler, der die Liegenschaft 1903 erwarb und bereits damals mit Appenzeller «Chitzi» handelte. Auch heute noch wird sämtliches Schlachtvieh aus dem Appenzellerland vom Metzgermeister persönlich eingekauft.

Metzgerei Franz Fässler Rinkenbach 33 9050 Appenzell Tel: 071 787 18 73 info@metzgerei-faessler.ch www.metzgerei-faessler.ch

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Am 1. August 2015 übergab die Traditionsmetzgerei Scheiwiller die Schlüssel an Reto Rust, der hier 2001 seine Lehre begonnen hatte. Nach zwei Wochen Ladenumbau begann ein neuer Lebensabschnitt für Silvia und Reto Rust mit ihren drei Kindern. Alle neun Mitarbeiter wurden von ihrem neuen Arbeitgeber voller Freude übernommen. Qualität, Reinheit, Transparenz, Regionalität sind für Reto Rust nicht nur schöne Worte, sondern eine tiefe Überzeugung! Die Lieferanten, ob es nun um Kalb, Rind, Schwein oder Schaf geht, sind aus nächster Umgebung – das bedeutet maximal 12 Kilometer Fahrdistanz. Die hervorragend ausgebildeten und hoch motivierten Mitarbeiter in der Metzgerei Rust verarbeiten und veredeln die Tiere aus der Region zu wohlschmeckenden Fleischprodukten. Eine beliebte Dienstleistung sind die diversen wunderbar arrangierten Platten für Fondue chinoise und bourguignonne, Tischgrill oder Apéro.

Metzgerei Rust GmbH Sidwaldstrasse 26 9652 Neu St. Johann Tel. 071 994 24 51 Fax 071 983 24 55 info@metzgerei-rust.ch www.metzgerei-rust.ch

Das Ehepaar Sturzenegger hat die Filmarbeiten von SRF bi de Lüt hautnah miterlebt. Ein Filmteam war auf dem Weg nach Urnäsch zum Mittagessen im «Ochsen» eingekehrt. Die Fernsehleute waren so angetan vom Dorf und vom Ochsen, dass sie Schwellbrunn spontan zum Drehort für eine neue Staffel von «SRF bi de Lüt – Unser Dorf» erkoren. Durch die Dreharbeiten hat sich zwischen den Fernsehleuten und dem Wirtepaar Annelies und Peter Sturzenegger eine freundschaftliche Beziehung entwickelt. «Sie wollten das ganz normale Alltagsleben der Leute hier im Dorf zeigen», erzählt Peter Sturzenegger. Die viel beachteten Beiträge sind auf der Webseite des «Ochsen» verlinkt.

Gasthaus und Metzgerei Ochsen 9103 Schwellbrunn Tel. 071 351 32 32 9104 Waldstatt Tel. 071 351 22 33 info@sturzenegger-metzgerei.ch www.sturzenegger-metzgerei.ch


GENUSS AUS DER REGION GENUSS AUS DER REGION

Der Hit bei der Näf-metzg: Grill-Buffets mit ihrem modernen Barbecue-Smoker.

Die Produkte der «appenzeller fleisch und feinkost ag» sind von bester Qualität.

Die Spezialitätenmetzg Götzl in Brunnadern ist weit über Tal hinaus bekannt für ihre Würste.

Näf-metzg Die Party-Profis

appenzeller fleisch und feinkost ag

Götzl: Fleischspezialitäten aus dem Neckertal

Das Stammsortiment der Näf-metzg umfasst eine reiche Palette an hochwertigem Frischfleisch, Charcuterie-Produkten und Wurstwaren. Im modern eingerichteten Betrieb schlachtet und zerlegt das Fachpersonal Tiere aus der Region. In der hauseigenen Wursterei und Räucherei entstehen Toggenburger Spezialitäten. Mit culinarischen Produkten ist der Familienbetrieb auch weit herum bekannt für kleine und grössere Feste.

Die «appenzeller fleisch und feinkost ag» umfasst die Metzgerei Fässler in Appenzell/Steinegg mit dem Verkaufsladen und dem Schlachtbetrieb in Appenzell/ Unterschlatt. Unter dem Motto «persönlich – traditionell – professionell» verarbeitet das Unternehmen Fleisch aus der Region – von der Schlachtung bis zur Veredelung. Die Spezialitäten werden in den zwei eigenen Läden so wie an Detaillisten und Gastronomen verkauft. Zum Sortiment gehören vor allem Spezialitäten aus dem Appenzellerland und diverse weitere feinste Fleischprodukte.

Die Nahversorgung mit Fleisch bleibt dem Neckertal mit Markus Zinniel, junger Geschäftsführer und leidenschaftlicher Metzger, erhalten. Rauchspezialitäten wie beispielsweise Mostbröckli, Bauernspeck, Bauernschüblig und viele weitere sind ebenso im Angebot wie luftgetrocknetes Fleisch. Daneben bietet die Metzgerei Rindfleisch, Speck und diverse Schinkensorten an. Auch Frischfleisch und St. Galler Wurstspezialitäten sind im schönen Ladengeschäft in Brunnadern erhältlich. Die Götzl Spezialitätenmetzg schlachtet die Tiere aus Toggenburger Ställen selbst und veredelt das Fleisch zu einzigartigen Spezialitäten.

Näf-metzg Party-Service Bütschwilerstrasse 2 9607 Mosnang Tel. 071 983 15 04 Fax 071 983 53 04 info@naef-metzg www.naef-metzg.ch

Metzgerei Fässler Steinegg appenzeller fleisch und feinkost ag 9050 Appenzell Tel. 071 787 36 35 Fax 071 787 36 34 info@appenzellerfleisch.ch www.appenzellerfleisch.ch

Götzl Spezialitätenmetzg Dorfstrasse 31 9125 Brunnadern Tel. 071 374 11 33 Fax 071 374 11 58 willigoetzl@bluewin.ch www.metzgerei-goetzl.ch

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FLEISCH

Kultig: Bratwurst degustieren zu Hause! Die Idee der Sortenorganisation St.Galler Bratwurst sorgte letzten Sommer für glückliche Gastgeber, überraschte Gäste und ein grosses Medienecho. Vom Foodblogger bis zur Pendlerzeitung Nr. 1 – die Neuentdeckung der Bratwurst als gemeinsames kulinarisches Erlebnis lieferte knusprige Schlagzeilen. 2016 wird der Service noch besser!

Urs Bolliger, der Geschäftsführer der Sortenorganisation St. Galler Bratwurst IGP stellt mit einem zufriedenen Lächeln fest: «Mit dem Konzept unseres Bratwurst-Degustations-Set liegen wir voll im Trend! Wir liefern interessierten Zeitgenossen exklusives und spannendes Hintergrundwissen über eine kulinarische Galionsfigur der Ostschweiz und vor allem bieten wir Ihnen diesen perfekt vorbereiteten Rahmen für ein rundum genussvolles Erlebnis mit der Familie oder Gästen. Quasi pfannenfertig, wobei ehrlich gesagt die Bratwurst vom Grill besser schmeckt…»

Mehr wissen über Essen David Bosshart ist Chef des Gottlieb Duttweiler Instituts der MIGROS und geniesst den Ruf als einer der best informierten Trendforscher in Sachen Konsum und Kulinarik. In einem Interview für das Schweizer Fernsehen machte er spannende Aussagen: «Ernährung hat heute einen sehr hohen Stellenwert. Was ich koche, wen ich einlade, welche Produkte ich verwerte, hat markant an Bedeutung gewonnen. Bei den Männern ist es vor allem die Kennerschaft beim Wein oder in der Kulinarik, die zählt. Da entstehen regelrechte Wettbe-

Bratwürste von vier Produzenten sind im Degu-Set enthalten. Mit Hilfe der präzisen Anleitung können Sie jede einzelne zusammen mit Ihren Gästen auf Qualität und Geschmack testen und ein Bewusstsein entwickeln für all die Details, die einen guten Metzger auszeichnen.

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werbe. Nach unserer Erfahrung kommt dieser Trend von einer gebildeten urbanen Schicht, die den bewussten Konsum fast schon religiös pflegt.» Zur wachsenden Wertschätzung für regionale Produkte und kulinarische Traditionen sagt Bosshard, der auch den European Food Trends Report herausgibt: «Unsere Ernährung wird extrem von Wissenschaft und Technologie beeinflusst. Auf der anderen Seite wächst bei den Konsumenten das Bedürfnis nach Romantik, damit meine ich Überschaubarkeit und Verständlichkeit. Wegen dieser Sehnsucht der Menschen, mehr über ihre Nahrungsmittel zu erfahren, boomen Produkte aus der Region auch viel mehr als Bioprodukte. Wenn man sieht, wo die Ware herkommt, schafft das Vertrauen.» So degustieren Sie selber! Der Sommer 2015 war über weite Strecken sonnig, heiss und perfekt zum Grillieren und Geniessen. Die Zeit war definitiv reif für ein Bratwurst-Degustations-Set! Nach einer intensiven Erprobungsphase entstand ein überzeugendes Konzept und das Set, das jetzt angeboten wird. Es gibt durchaus Gründe, wieso bisher noch niemand eine vergleichbare Dienstleistung entwickelt hat: Die organisatorischen Anforderungen sind ziemlich happig! Dazu sagt Urs Bolliger: «Erstmals ist es möglichvier ver-


GENUSS AUS DER REGION GENUSS AUS DER REGION

Urs Bolliger ist Bratwurst-Experte und Erfinder des Degu-Sets. Sein wichtigster Tipp: Knusprig braun gegrillt über Holzkohle entfaltet die Bratwurst erst ihr ganzes Geschmackspotenzial!

schiedene Bratwürste von vier verschiedenen Produzenten zu bestellen. Das ist eine aussergewöhnliche logistische Leistung, auf die wir stolz sind. Unser kulinarischer Pioniergeist und der enorme Effort dahinter wird erfreulicherweise auch goutiert.» Knusprige Schlagzeilen Im Spätsommer hat beispielsweise der St. Galler Anzeiger den Test gemacht und ein Degustations-Set an den Foodblogger Seri Wada schicken lassen. Dieser hat ein paar Freunde eingeladen, einen Abend voller überraschender Einsichten erlebt und darüber einen witzigen Artikel geschrieben. Tags darauf fand dann 20 Minuten, dass sie das Thema auch gut finden. Die Artikel finden Sie auf www.sg-bratwurst.ch. Dazu Urs Bolliger: «Wir stellten mit Freude fest, dass ganz viele Menschen unsere Idee reizvoll finden.» Sie suchen noch eine Party-Idee? Veranstalten Sie Ihre eigene Bratwurstdegustation und überraschen Sie damit Ihre Gäste. Oder verschenken Sie das Degustations-Set an Ihre Verwandten,

Bekannten und Freunde und bescheren Sie Ihnen damit ein kulinarisches Event! Für die offizielle Degustation von Bratwürsten gibt es präzise Vorschriften. Jede Wurst wird sowohl roh, als auch gebraten beurteilt. Dazu wird sie in etwa kleinfingerdicke Scheiben zerschnitten, die auf einem gekennzeichneten Teller präsentiert werden. In der Regel weiss nur der Gastgeber, was sich hinter den Codes für ein Produkt verbirgt. Jede Wurstscheibe wird gemäss dem offiziellen Protokoll nach den Punkten 1 bis 6 beurteilt und das Resultat in den Beurteilungsraster eingetragen. Beides liegt dem Set bei. Was und wie wird geliefert? Das Degustations-Set der Sortenorganisation St.Galler Bratwurst enthält drei Paare St.Galler Bratwürste IGP von renommierten Herstellern sowie eine Packung (in der Regel 4 Stück) nicht zertifizierte Bratwürste von wechselnden Schweizer Produzenten. Weiter erhalten Sie vier detaillierte Degustationsbeschriebe und vier Beurtei-

lungsraster. Und wenn Sie Ihre wertvollen Resultate mit dem beiliegenden Antwort-Couvert der Sortenorganisation St.Galler Bratwurst zusenden, erhalten Sie als Dankeschön einen Gutschein im Wert von 10 Franken, den Sie bei einem der aktuell 40 IGP-Bratwurstproduzenten einlösen können. Frische? Express & Stichdatum! Für eine rundum gelungene Degustation braucht es frische Ware in bester Qualität. Die Würste werden Ihnen deshalb von der St. Galler Traditionsmetzgerei Schmid in einem gekühlten Paket per Overnight-Express zugestellt. Damit die geschmackvolle Fracht nicht vor Ihrer Haustüre verdirbt, werden die Degustations-Sets nur an definierten Stichtagen vor 9 Uhr morgens angeliefert – in der Regel sind es Freitage. Die frischen Würste sind gekühlt mindestens drei Tage haltbar.

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MILCH & KÄSE

Käser mit Laib & Seele Die CULINARIUM-Krone war zum Greifen nah für die Käserei Stofel. In einem spannenden und engen Finale reichte es nicht ganz für den Thron, doch die Obertoggenburger Käsespezialitäten sorgen so oder so weit über die Region hinaus für glückliche Geniesser und grosse Begeisterung.

D

ie Familie Stadelmann bewirtschaftet die Käserei Stofel in Unterwasser seit 1983 als Familienbetrieb und mittlerweile in zweiter Generation. Das Unternehmen verarbeitet jährlich rund 1000 Tonnen Kuhmilch sowie 35 Tonnen Schaf- und 30 Tonnen Ziegenmilch von rund zwanzig Betrieben im Obertoggenburg. Die Käserei Stofel AG beschäftigt sieben Mitarbeiter und bildet mit Überzeugung auch aktiv junge Käser aus. Bei Stadelmanns wird seit jeher mit Liebe und Leidenschaft gekäst. Käsermeister Thomas Stadelmann ist dafür das beste Beispiel. Er tüftelt laufend an neuen Spezialitäten, sei es mit weissem oder blauem Schimmel, mit Rotschmierkulturen, mit aromatischen Holzspänen oder duftendem Wildblumenheu von den Toggenburger Bergwiesen. Gute Gründe All die wunderbaren Käsekreationen, von Chef Thomas Stadelmann mit viel Geschmack und Ideenreichtum ersonnen, kommen dabei ganz und gar nicht abgehoben daher, sondern tragen die subtile Handschrift von überragendem handwerklichen Können und achtsam respektierter Käsetradition. Es ist deshalb auch keine Überraschung, werden die Produkte der Käserei Stofel bei nationalen und internationalen Wettbewerben regelmässig hoch bewertet und mit Medaillen ausgezeichnet.

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Zum verführerisch feinen Sortiment gehören Spezialitäten wie der feine Selun mit dem Krönli.

Das Obertoggenburg bietet mit seinen weitläufigen Weiden beste Voraussetzungen für die Milchproduktion. Kühe, Geissen und Schafe grasen hier auf über 900 m. ü. M. in malerischer Umgebung. Frische Bergluft, aromatische Wildkräuter und möglicherweise auch die schöne Aussicht auf Churfirsten und Säntis sorgen für erstklassige Milch – ein schöner Teil von engagierten Bio-Bergbauern. Daraus stellt die Käserei Stofel feinste Milchprodukte her – Milch, Butter, Rahm, Quark, Jogurt, Crème fraîche, Ricotta, Ziger, Pecorino oder Frischkäse ­ganz dem Zeitgeist und den heuti-

gen Markbedürfnissen entsprechend auch lactosefrei und in Bio-Qualität. Ein altes kulinarisches Erbe, das Thomas Stadelmann bewusst pflegt, sind die Ostschweizer AOP-Spezialitäten Sauer- und Bloderkäse. Begehrter Toggenburger Käse Vom einzigartigen Geschmack der Obertoggenburger Milch profitiert besonders der Käse. Thomas Stadelmann hat sich das Wissen und das Gespür erarbeitet, wie er das Beste aus diesem wunderbaren Rohstoff herausholt. Eine beeindruckende und geschmackvolle Vielfalt von Käsesorten reift in


GENUSS AUS DER REGION GENUSS AUS DER REGION

Thomas Stadelmann ist ein begeisterter und begnadeter Käser. Er macht das Beste aus der wunderbaren Toggenburger Milch.

den Käsekellern in Unterwasser heran, Jeder Laib wird aufmerksam gelagert, geduldig gewendet und mit grosser Freude am kulinarischen Detail gepflegt. Bei manchen Sorten dauert es mehr als ein Jahr, bis sie die optimale Reife für den höchsten Genuss erreichen. Zu den weit über das Toggenburg hinaus begehrten Stofel-Spezialitäten gehören Heublumenkäse, Toggenburger Blumen- und Bergkäse, Blauer Enzian, Försterkäse, Schafbergli, Geissentanne, Iltios, Toggenburger Mutschli und der Stofelkäse. Einen grossen Teil seiner Produkte verkauft Thomas Stadelmann vor Ort im stilvollen Ladengeschäft in Unterwasser. Der Rest der Produktion geht an Gastronomen, Detaillisten oder Gross-

händler. Stofel-Käse kann man mittlerweile auch in Käsefachgeschäften in Zürich, Bern, Köln, London, New

«Frische Bergluft, Wildkräuter und möglicherweise die schöne Aussicht auf die Churfirsten und den Säntis sorgen für diese aussergewöhnliche Milch.» York und Chicago kaufen. Mit seinen delikaten Regionalprodukten hat Thomas Stadelmann die Käserei Stofel auch international zu einer kulinarischen Visitenkarte für die Ostschweiz gemacht.

Ein Glücksfall Das Credo von Thomas Stadelmann deckt sich seit jeher erfreulich mit den Zielen von CULINARIUM. Bei ihm klingt das so: «Meine Ziele: Die hochwertige Milch aus dem Toggenburg zu innovativen und traditionellen Bioprodukten veredeln, neue Arbeitsplätze schaffen, in der Ausbildung junger Menschen eine verantwortungsbewusste Rolle einnehmen, die extensive Landwirtschaft fördern und mit voller Überzeugung dazu beitragen, die einzigartig schöne Kulturlandschaft im Toggenburg zu erhalten!»

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PR MILCH & KÄSE

Manser Molki Nur beste Milch aus Mörschwil und Umgebung – eben ganz aus der Nähe – verwendet die Manser Molki für ihre bekannten Jogurts, die frische Pastmilch, die geschmacklich edlen Rahmprodukte: Vollrahm, Halbrahm, Kaffeerahm und Sauerhalbrahm. Etliche Joghurtsorten werden traditionell ohne Aromazusatz, einzig mit vielen Früchten und mässig Zucker zubereitet, damit der natürliche Fruchtgeschmack zusammen mit dem feinen, crèmigen Jogurt zum Genuss wird – «choge guet»!

Manser Molki AG St. Gallerstrasse 15 9402 Mörschwil Tel. 071 868 79 19 Fax 071 868 79 10 info@manser-molki.ch www.manser-molki.ch

Die Produkte von der Manser Molki sind scho choge guet!

Das Beste aus Appenzeller Milch Chäserei Wald-Schönengrund Die Milchprodukte aus der Chäserei in Wald-Schönengrund haben alle eines gemeinsam: sie werden aus feinster Bergmilch und mit grösster Sorgfalt hergestellt. So entstehen regionale Spezialitäten wie Appenzeller Käse, Bergkäse, Raclette oder Fondue. Die cremigen Joghurts und die fruchtig leichten Molkedrinks vervollständigen das Sortiment der Appenzeller Milchspezialitäten AG – ein wahrer Genuss!

Zeitgemässes Marketing, traditionsbewusstes Spitzenhandwerk!

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Appenzeller Milchspezialitäten AG Hauptstrasse 48 9105 Schönengrund Tel. 071 360 02 11 Fax 071 360 02 68 www.chaeserei.ch info@chaeserei.ch


GENUSS AUS DER REGION GENUSS AUS DER REGION

Molkerei Fuchs (Rorschach) Fuchs, das Ostschweizer Familienunternehmen steht für natürliche, frische und genussvolle Lebensmittel, die bevorzugt aus regionalen Rohstoffen hergestellt werden. Die Molkerei Fuchs verarbeitet seit über 130 Jahren täglich frische Milch aus der Region. Daraus werden frische, regionale Produkte hergestellt und im Grossraum Ostschweiz verkauft. So gelingt es Fuchs, kurze Transportwege einzuhalten und die Produkte so frisch wie möglich zu verarbeiten. Fuchs produziert verschiedene Milchprodukte, darunter Butter aus dem Fass, Jogurts, Milch, Molke-Drinks, Buttermilch, Quark und Rahm. Die Molkerei Fuchs bietet einen attraktiven Frischeservice für den regionalen Detailhandel und die Gastronomie an, der ein breites Sortiment an Milch und Käseprodukten abdeckt. Molkerei Fuchs + Co. AG Greinastrasse 10 9400 Rorschach Tel. 071 846 81 80 info@fuchsmilch.ch www.fuchsmilch.ch

Liechtensteiner Milchhof

Der Liechtensteiner Milchhof macht seit Jahren mit hervorragenden Produkten auf sich aufmerksam. Im September 2012 begeisterte die frische Milchmanufaktur aus Liechtenstein mit der Lancierung eines neuen Verpackungskonzepts, das den frischen und natürlichen Geschmack der Milchprodukte einladend unterstreicht. Daneben stellt der Milchhof regionale Produkte für den Einzelhandel, wie z.B. Migros, Coop und Spar her.

Milchhof AG Scanastrasse 12 FL-9494 Schaan Tel. 00423 237 04 04 Fax 00423 237 04 40 info@milchhof.li www.milchhof.li

Frische pur – natürlicher und regionaler Genuss vom «Nachbuur»

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MILCH & KÄSE

Erfolgsmodell Schwägalp Werner Näf und sein eingeschworenes Team von der Schaukäserei Schwägalp kamen in prächtiger Tracht und voller berechtigter Hoffnungen zum Final um die CULINARIUM-Krone nach St. Gallen. Ihre knappe Niederlage nahmen sie genau so souverän an, wie sie ihren exzellenten Ausserrhoder Alpkäse herstellen und auf bodenständig sympathische Art vermarkten.

A

m Fuss des mächtigen Säntis, im Einzugsgebiet der weitläufigen Schwägalp, hat man vor bald zwanzig Jahren einen neuen Weg gesucht, mutig investiert und ausprobiert – und sich dann für Zusammenarbeit entschieden. 1997 gründeten Käser und Landwirte die Genossenschaft Alpmilchverwertung Schwägalp und bauten eine topmoderne Käserei direkt neben der Talstation der Säntis-Schwebebahnen. So bezog man von Anfang an auch den Tourismus mit ein in die Zukunftsplanung. Heute bringen während des Alpsommers mehr als 50 Sennen ihre frisch gemolkene Milch in die Alpschaukäserei Schwägalp. In grossen, schimmernden Kupferkesseln entsteht nach bewährter alter Tradition und gleichzeitig mit zeitgemässer Technologie der unverwechselbare Schwägalpkäse. Daneben produziert die Käserei an touristisch bester Lage diverse weitere Produkte aus der erstklassigen Milch ihrer Lieferanten: Frische Alpbutter, feinstes Jogurt, rahmige Mutschli, aromatischen Ziegenkäse und neuerdings den würzigen Säntiskristall-Käse. Natürlich ist unter diesen Voraussetzungen auch die Vermarktung der Schwägalp-Produkte professioneller geworden – vor Ort mit der attraktiven Schaukäserei, in den regionalen Geschäften wie dem Chäslädeli in Ur44 |

näsch, mit Teilnahmen an Käsefesten und mit gezielter Werbung in den Ostschweizer Medien. Nicht zu vergessen ist die unschätzbare Zufriedenheit der Tagestouristen über ein feines Souvenir oder auch nur den angenehmen Duft, der so schön mit der würzigen Bergluft harmoniert… Schwägalpkäse… …ist ein vollfetter Halbhartkäse aus Rohmilch. Ein Laib wiegt etwa fünf Kilogramm und der Käseteig weist vereinzelt kleine, runde Löcher auf. Im Handel ist der Schwägalpkäse in milder,

gereifter und rezenter – im Ausserrhodischen sagt man rässer – Form erhältlich. Wie alle Schweizer Alpkäse unterliegt auch der Schwägalpkäse der Berg- und Alp-Verordnung. Die Bezeichnung Alpkäse ist nur zulässig, wenn die Milch während der Alpsaison im Alpgebiet erzeugt und verarbeitet wurde. Die verwendete Rohmilch(!) muss dabei von Kühen stammen, die täglich auf der Alp weiden. Der Schwägalpkäse zählt zur Familie der halbharten Alpkäse, die bereits nach zwei bis drei Monaten genussreif sind. Dass innerhalb der Alpkäse spannende

Nicht nur dank der stimmigen Gestaltung ein beliebtes Souvenir bei Säntisfahrern.


GENUSS AUS DER REGION GENUSS AUS DER REGION

Die hochwertigen Produkte machen ihm Freude: Werner Näf, der neue Geschäftsführer der Alpschaukäserei Schwägalp.

geschmackliche Unterschiede existieren, hat diverse Gründe. Wie bei jedem Käse verändert sich der Geschmack mit dem Reifegrad. Nach zwei bis drei Monaten ist er angenehm mild. Lässt man ihn länger reifen, wird er immer würziger und nach einem halben Jahr im Keller schmeckt er gediegen rezent. Ausserdem weist die Rohmilch auf jeder Alp ihren typischen Geschmack auf, je nachdem, welche Alpenkräuter die Kühe fressen. Noch wichtiger für die charakteristischen Aromen sind allerdings die Milchsäure-Bakterienkulturen, mit denen die Milch vor der Weiterverarbeitung geimpft wird. Sie verleihen dem Schwägalpkäse durch die Vergärung des Milchzuckers und den Eiweissabbau seinen eigenständigen Geschmack. Anspruchsvolles Handwerk Für die Herstellung von Schwägalpkäse wird die Milch thermisiert – man erhitzt sie dafür kurz auf bis zu 55 Grad.

Im Gegensatz zur Pasteurisierung bleibt so ein wichtiger Teil der natürlichen Bakterienflora intakt und trägt später zur Geschmacksbildung im reifenden Käse bei. Im grossen Lagerkeller schafft man schliesslich die optimalen Bedingungen für die Bakterienkulturen. Wenn alles stimmt, bauen sie das Eiweiss und die Milchsäure um in überzeugenden Geschmack mit einzigartigen Noten. Das Klima im Keller spielt dabei die entscheidende Rolle: Nicht wärmer als 18 Grad und eine hohe Luftfeuchtigkeit sind notwendig, damit ein Schwägalpkäse in voller Pracht gelingt. Das bedeutet viel Aufwand: Mit Bürsten wird täglich Salzwasser auf die Käselaibe geschmiert, damit eine so genannte Schmiereflora aus Bakterien, Hefe- und Schimmelpilzen entsteht. Sie fördert die Aromaentwicklung, fördert die Rindenbildung mit den typisch rotbraunen Farbpigmenten und schirmt den Käse von unerwünschten Mikroor-

ganismen ab. Auf diese hochprofessionelle Art produziert die Genossenschaft jährlich mehr als 80 Tonnen Alpkäse. Ein schöner Teil dieser Produktion wird im eigenen Laden bei der Käserei verkauft. Der Rest gelangt als begehrtes Regionalprodukt in den Grosshandel, in gut sortierte Käsefachgeschäfte und in Dorfläden in der Region. Zuschauen erwünscht Von Anfang Juni bis Mitte September lässt sich die Käseherstellung zudem live im Schauraum der Käserei beobachten. Ein Pflichttermin für jeden interessierten Käsegourmet! Wer nach diesem Einblick in das anspruchsvolle Käserhandwerk Appetit bekommt: Im Laden der Alpschaukäserei werden während der Saison frische Alpmilchprodukte direkt ab Produktion angeboten. Alle Details über die von Monat zu Monat ändernden Öffnungszeiten und Spezialangebote finden Sie unter www.saentisbahn.ch

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Medaillen und Auszeichnungen 2015 Concours Terroir Delémont, Goldmedaille

Schweizer Fleischfachverband, Goldmedaille

Naturöl AG, Lanzenneunforn (TG) Apfelbalsamico Kressibucher Delikatess Rapsöl Kressibucher Delikatess

Breitenmoser Fleischspezialitäten AG, Appenzell (AI) Cervelat Fleischkäse Landsgemeindeschüblig Appenzeller Mostbröckli Alpsteinbröckli

Fischbacher Weine, Müllheim (TG) Bodensee Verjus Gelee St. Gallische Saatzucht, Flawil (SG) St. Galler Rapsöl kaltgepresst St. Galler Haselnusssöl kaltgepresst St. Galler Sojaöl kaltgepresst

Concours Terroir Delémont, Silbermedaille Käserei Stofel AG, Unterwasser (SG) Försterkäse Schafmilchkäserei Franz Koster, Wald (ZH) Bio-Büffel Camembert Sonnenbräu AG, Rebstein (SG) St. Galler Maisbier Ribelgold

Concours Terroir Delémont, Bronzemedaille Geflügel-Gourmet AG, Mörschwil (SG) Entenleber-Parfait Molkerei Neff, Wald (ZH) Züribieter Crème fraîche Schafmilchkäserei Franz Koster, Wald (ZH) Halbhart-Schafkäse Francesco Schupplis Geissechäsi, Hinwil (ZH) Geisse Bartli F&A. Sommer GmbH, Henggart(ZH) Tannhütte Chäsli St. Gallische Saatzucht, Flawil (SG) St. Galler Nusskernöl kaltgepresst St. Galler Traubenkernöl kaltgepresst St. Galler Leinöl kaltgepresst 46 |

Metzgerei Zeller,Herisau (AR) Cervelat Fleischkäse Landsgemeindeschüblig Appenzeller Mostbröckli Alpsteinbröckli Gemperli, Ernst Sutter AG, St. Gallen St. Galler OLMA-Bratwurst IGP St. Galler OLMA-Schüblig rot Suttero, Ernst Sutter AG, St. Gallen Original Schweizer Bündnerfleisch IGP Original Schweizer Bündner Coppa Original Schweizer Bündner Rohschinken Salsiz Gourmetschinken Gewürzschinken Metzgerei zum Ochsen, Neu St. Johann (SG) Alpstein-Coppa Rudolf Schär AG, Thal (SG) St. Galler OLMA-Bratwurst IGP OLMA-Schüblig Saftschinken mit Pfeffer Pferde-Knoblauchwurst MICARNA SA Bazenheid (SH) St. Galler OLMA-Bratwurst IGP Menzi Metzgerei, Mitlödi (GL) Fleischkäse Parfait mit Trockenfleisch Glarner Bauernspeck

Für die Vollständigkeit der Auflistung wird keine Gewähr übernommen.


GENUSS AUS DER REGION GENUSS AUS DER REGION

Appenzeller Käsetradition im Einklang mit fortschrittlicher Verarbeitung.

Berg-Käserei Gais Die Berg-Käserei Gais liegt auf 950 Metern über Meer, eingebettet im hügeligen Appenzellerland zwischen Bodensee und Säntis. Andreas Hinterberger und seine Mitarbeiter sind stolz auf die Appenzeller Tradition und bringen sie in Einklang mit einer fortschrittlichen Produktion. Täglich werden bis zu 35 000 Kilogramm Bergmilch aus der Region Gais/Appenzell zu verschiedenen Halbhartkäse- und Bergkäse-Spezialitäten sowie zu Raclettekäse verarbeitet. Den Rohstoff dazu liefern rund 60 Bauernfamilien aus dem Appenzellerland, mit denen enger Kontakt gepflegt wird. Ihre Betriebe liegen im Berggebiet, wo jede Kuh noch ihren Namen und täglich Weideauslauf hat. Natürliche und qualitativ hochstehende Produkte aus einer sehr traditionsreichen Region herzustellen, dies ist das Anliegen von Käserei-Inhaber Andreas Hinterberger und seinem Mitarbeiter-Team. Stück für Stück ein Stück Natur aus dem Appenzellerland!

CYMK

Berg-Käserei Gais Andreas Hinterberger Zwislenstrasse 40 9056 Gais Tel. 071 793 37 33 Fax 071 793 37 83 gais@bergkaeserei.ch www.bergkaeserei.ch

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PR MILCH & KÄSE

Spezialitätenbetrieb – Käserei Studer AG Moderne Ausrichtung, Innovation, Nachhaltigkeit, Regionalität und Produktequalität sind bei der Käserei Studer AG nicht nur Worte, sondern gelebte Werte. Die Heu- und Grasmilch wird bei den Milchlieferanten täglich abgeholt und zu 15 verschiedenen Käsespezialitäten verarbeitet. Im modernen Käselager werden diese Spezialitäten bis zu 15 Monate gepflegt und gereift. Den schonenden Umgang mit den Ressourcen unterstreichen die Fotovoltaik-Anlage auf dem Dach der Käseproduktionshalle und die Holzschnitzelheizung. «Der scharfe Maxx», «Alter Schweizer», «Maxx 365» und «Wällechäs» ‒ lassen Sie sich auf den Käsegenuss aus dem Hause Studer ein! «Der scharfe Maxx» ist eine von mehreren überregional bekannten Spezialitäten aus der Käserei Studer AG im thurgauischen Hatswil.

Käserei Studer AG Romanshornerstrasse 253 8580 Hatswil Tel. 071 414 54 04 Fax 071 414 54 05 info@kaeserei-studer.ch www.kaeserei-studer.ch

Käserei Preisig Sind Sie auf der Suche nach unverwechselbaren Käsespezialitäten? Ob rund, oval oder eckig, klein oder gross, weich, halbhart oder hart, bei der Käserei Preisig sind Sie genau richtig. Der Betrieb ist ein innovativer, verlässlicher Partner. Von der Milchsammlung bei den regionalen Milchlieferanten, der Verarbeitung, der Reifung und Pflege im Lager bis hin zur Vorverpackung für die Selbstbedienung finden alle Arbeitsschritte vor Ort statt. Der perfekte Käsegenuss ist damit garantiert. Die Produkte werden auch Sie begeistern! Die Favoriten? Sternenberger in verschiedenen Reifegraden, Sternenberger Raclette in sechs Varianten, Brie vom Sternenberg und Heisser Knaller!

Käserei Preisig Rietwies 81 8499 Sternenberg Tel. 052 386 12 76 Fax 052 386 22 42 info@kaeserei-preisig.ch www.kaeserei-preisig.ch

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Ladenöffnungszeiten: Montag, Mittwoch bis Freitag, 8–12 Uhr, 13.30–18 Uhr Samstag, 8–16 Uhr durchgehend Dienstag und Sonntag geschlossen

Produktevielfalt der Käserei Preisig aus Sternenberg.


GENUSS AUS DER REGION

St. Galler Klosterkäse

GENUSS AUS DER REGION

Der St. Galler Klosterkäse ist eine Spezialität, die durch das unverwechselbare, volle Aroma und die weichschnittige Konsistenz überzeugt. Der Käse eignet sich hervorragend als kleiner Genuss zwischendurch, als Bereicherung jeder Käseplatte oder als Beilage zu geschwellten Kartoffeln. Der St. Galler Klosterkäse ist ein Käse mit Tradition. In Dokumenten aus dem Jahr 1565 ist nachzulesen, dass speziell ausgebildete Klostersennen einen Käse nach den strengen Vorgaben des Klosters herstellten und pflegten. Sie machten das anscheinend so gut, dass der Klosterkäse schon damals weitherum als Delikatesse bekannt war. So wie wir den St. Galler Klosterkäse heute kennen, wurde er im Jahr 1980 mit angepasster Rezeptur und Herstellungsweise neu lanciert. Mit grossem Erfolg, wie sich heute zeigt!

St. Galler Klosterkäse, produziert in den Kantonen St. Gallen und Appenzell.

Emmi Käse AG Industriestrasse 135 9201 Gossau Tel. 071 388 34 12 Fax 071 388 34 14 info@emmi.ch www.emmi.ch

Bündner Bergkäse aus 100% reiner Bündner Bio-Bergmilch Der beliebte Bündner Bergkäse mit dem Steinbock in seinem Label ist das Produkt der Sortenorganisation Bündnerkäse (SOBK) mit Sitz in Chur. Verteilt über die gesamte Region Graubünden befinden sich die neun Sennereien der Sortenorganisation in den Dörfern Andeer, Bever, Brigels, Lumbrein, Müstair, Nufenen, Splügen, Sufers und Vals. Der Bündner Bergkäse ist ein urchig-natürliches Original, das nach altbewährtem Rezept auf über 1000 Höhenmetern von Hand gekäst wird, aber erst nach der Fahrt ins Tal und einer Reifezeit von bis zu neun Monaten seinen erstklassigen Charakter entfaltet. Im Bündner Bergkäse ist drin, was in Graubündens Höhenlagen nur einmal pro Jahr wächst und von mehr als 100 traditionellen Kleinbetrieben aus den weitverstreuten Tälern beigesteuert wird. Sortenorganisation Bündnerkäse Quaderstrasse 8 Postfach 191 7002 Chur Tel. 081 258 36 14, Fax 081 258 36 01 info@buendnerkaese.ch www.buendnerkaese.ch

Verteilt über die gesamte Region Graubünden wird in neun Sennereien der feine Bündner Bergkäse produziert.

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Bio-Käsevielfalt vom Berghof.

Käse-Spezialitäten aus der Kartause Ittingen.

Cheese! Roland Gantenbein und Kurt Noichl.

Bio-Käse vom Berghof

Kartause Ittingen

Molkerei Grabs

Ob jung und mild oder länger gelagert, der würzige Bio-Berghof-Käse entsteht aus feinster Bio-Milch von gesunden Bio-Kühen, die in nächster Nähe des Berghofes weiden. Ganz einfach: Diese voll- oder ¼-fetten Halbhartkäse, natur oder mit Zutaten wie beispielsweise Pfeffer oder Alpenkräutern überzeugen jeden Geniesser! Zum Betrieb Restaurant-Käserei Berghof in Ganterschwil gehören eine Bergkäserei zur Produktion von Bio-Bergkäse und anderen Spezialitäten sowie ein Panorama-Restaurant, eine «Deguschüür», ein Kinderspielplatz und eine schöne Gartenwirtschaft mit wunderbarem Ausblick ins Toggenburg.

Die ehemalige Klosteranlage liegt eingebettet in die idyllische Thurlandschaft nur einige Minuten von Frauenfeld oder dem Bodensee entfernt. Die Stiftung Kartause Ittingen führt ein modernes Kultur- und Seminarzentrum mit Hotel und Gastwirtschaft, einem Gutsbetrieb sowie einem Heim und Werkbetrieb für psychisch oder geistig beeinträchtigte Menschen. Nebst vielen anderen Produkten aus eigenem Anbau wie Wein, Edelbränden, Getreide, Obst, Gemüse oder vielfältigsten Kräuter- und Teesorten sind die acht verschiedenen Käse ein einzigartiger Genuss. Hergestellt wird diese Sortenvielfalt mit viel Handarbeit ausschliesslich aus der hofeigenen, silofreien Milch von 60 Kühen.

Die Molkerei gehört der Milchgenossenschaft Grabs. Sie wurde am 1. Januar 2014 vom ehemaligen Betriebsleiter Roland Gantenbein gepachtet und wird nun durch ihn geführt. Seit Mai 2015 unterstützt ihn dabei der Tiroler Käser Kurt Noichl. In der Molkerei mit Dorfladen werden Sauerkäse AOP, Bloderkäse AOP, Jogurt, Butter, Rahm und Buttermilch hergestellt. Durch den Betrieb der Alp Höhi wird neu der eigene Alpkäse zum Verkauf angeboten. Die heimelige «Chällerstube» lädt zu einem Raclette- oder Fondueplausch für Firmen- oder private Anlässe ein. Insgesamt hat die Molkerei 42 Milchlieferanten aus der Region, die jährlich rund 4 Mio. Liter Milch produzieren. Die Milch wird täglich morgens und abends frisch angeliefert, damit einwandfreie Produkte hergestellt werden können.

Melchior und Vreni Schoch Restaurant-Käserei Berghof Aewil 9608 Ganterschwil Tel. 071 983 15 72 Fax 071 983 35 45 info@berghof-ag.ch www.berghof-ag.ch

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Stiftung Kartause Ittingen 8532 Warth Tel. 052 748 44 11 Fax 052 748 44 55 info@kartause.ch www.kartause.ch

Molkerei Grabs Roland Gantenbein Dorfstrasse 10 9472 Grabs Tel. 081 771 38 28 www.molkereigrabs.ch


GENUSS AUS DER REGION

Käserei Stofel Unterwasser

GENUSS AUS DER REGION

In der Käserei Stofel im toggenburgischen Unterwasser wird mit Liebe und Leidenschaft gekäst. Thomas Stadelmann tüftelt laufend an neuen Spezialitäten, sei es mit weissem oder blauem Schimmel, mit Rotschmierkultur, mit feinen Holzspänen oder Heublumen. Die Toggenburger Käsekreationen tragen die Handschrift von bestem handwerklichen Können und Käsetradition. Regelmässige Medaillen bei Prämierungen überraschen deshalb nicht. Saftige Wiesen und Bio-Bergbauern Vor acht Jahren hat Thomas Stadelmann die Käserei von seinem Vater übernommen und ihr seither seinen ganz persönlichen Stempel aufgedrückt. Mit einem Erweiterungsbau im Jahr 2007 wurden die internen Abläufe optimiert und mehr Platz in der Produktion und im Käsekeller geschaffen. Jährlich werden im Stofel rund 1,2 Millionen Kilogramm Milch zu Pastmilch, Rahm, Jogurt, Quark und Käse verarbeitet. Die Milch kommt vollumfänglich aus der näheren Umgebung, von Bio-Bauernhöfen, die in der Bergzone liegen. Die Tiere weiden auf Berg- und Alpwiesen, entsprechend würzig ist ihre Milch. Bergmilchprodukte aus Leidenschaft Die Liste an Spezialitäten aus dem Hause Stofel ist lang und reicht von Produkten aus Kuhmilch bis hin zu solchen aus Schaf- und Ziegenmilch. Von den 30 Eigenkreationen sind die meisten auf dem Markt bestens etabliert. Der Käse reift je nach Sorte während Tagen, Wochen und mehreren Monaten, bis er konsumreif ist. Je jünger der Käse, desto milder der Geschmack. Erst der ausgereifte Käse entfaltet sein volles Aroma. Die Produkte werden im eigenen Laden verkauft und über den Gross- und Detailhandel in die ganze Welt vertrieben.

Käserei Stofel AG Hauptstrasse 9657 Unterwasser Tel. 071 999 11 40 info@bergmilch.ch www.bergmilch.ch

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PR MILCH & KÄSE

Die Hochmoor-Käse mit dem herbwürzigen Geschmack.

Die Käserei Dietfurt von Thomas und Maya Hungerbühler feiert ihr 150-jähriges Bestehen.

Schwägalpkäse ist nicht nur im Schauladen, sondern auch bei vielen Grossvereilern erhältlich

Käserei Liechti Ricken

Toggenburger Appenzeller Käserei Dietfurt

Alpschaukäserei Schwägalp

Die Geschichte der Käserei Liechti geht zurück ins Jahr 1904. Sie ist eng mit der Verkehrsgeschichte am Rickenpass verbunden. Die Käserei hat nämlich noch heute ihren Sitz im Dorf Ricken. Damals beste Voraussetzungen, um die örtliche Milch zu verarbeiten und den regionalen Käse an die Post​kut­​schenReisenden zu verkaufen. Seit 1939 und drei Generationen ist die Käserei im Besitz der Familie Liechti. Markus Liechti freut sich, die neue, weltweit einmalige und geschmackvolle Käsespezialität, den HochmoorChäs, vorzustellen. Die einzigartige Pflanzen- und Kräuterwelt des Ricken Hochmoors, das auf 800 Meter über Meer liegt, verleiht dem Käse seinen ganz unverwechselbaren, herb-würzigen Geschmack.

1864 wurde im Wohngebäude der heutigen Käserei Dietfurt erstmals Käse hergestellt. Carl Ebnöter produzierte damals Emmentaler. Nach weiteren zwei Generationen Ebnöter wurde der Betrieb von Armin Keller übernommen. Seit 16 Jahren sind nun Thomas und Maya Hungerbühler für die Käserei Dietfurt verantwortlich. Jährlich werden 2,1 Millionen Liter silofreie Milch so schonend wie möglich zu Appenzellerkäse und anderen Hausspezialitäten verarbeitet. Bei der Herstellung kommt nach altbewährter Tradition Fettsirten-Magenlab zur Anwendung. Ein aromatisches und unvergleichbares Naturprodukt ist das Resultat. Mit dem «Chäs-Trückli» verfügt die Käserei auch über einen Verkaufsladen.

Die Alpschaukäserei steht am Fuss des Säntismassivs auf der Schwägalp bei der Talstation der Säntisbahn. Die genossenschaftliche Alpschaukäserei stellt grösstenteils den feinen Schwägalpkäse her. Aber auch Raclette-Käse, Butter, Mutschli und Ziegenkäse runden das Angebot ab. Besuchen Sie die Alpschaukäserei und geniessen Sie die herrlichen Produkte direkt vor Ort. Die Käserei kann individuell oder geführt besichtigt werden. Für eine Besichtigung, vorzugsweise am Morgen während der Verkäsung, können Sie sich bei der Talstation der Säntisbahn oder unter der Nummer 071 365 65 65 anmelden. Öffnungszeiten von Mai bis November nach Rücksprache. Dauer der Führung ungefähr 1 Stunde, Gruppen von 8 bis 30 Personen.

Käserei Liechti Bergkäserei Markus Liechti Waldestrasse 3 8726 Ricken Tel. 055 284 51 11 email@liechti-kaese.ch www.liechti-kaese.ch

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Käserei und Chäs-Trückli Dietfurt Thomas und Maya Hungerbühler Landstrasse 11 9615 Dietfurt Tel. 071 983 17 86 info@chaes-trueckli.ch www.chaes-trueckli.ch

Alpschaukäserei Schwägalp 9107 Schwägalp Tel. 071 364 12 20 (Käserei) Tel. 079 256 77 39 Fax 071 364 12 40 schaukaeserei.schwaegalp@gmx.ch www.saentisbahn.ch


GENUSS AUS DER REGION GENUSS AUS DER REGION

Auch optisch ein Genuss: Der Helvetikuss der Käserei Neuwies.

Den Nachtwächterkäse können Sie geniessen, ohne den Nachtwächtereid ablegen zu müssen.

Seit 1990 verarbeitet die Käserei Koster Milch zu unverwechselbaren Köstlichkeiten.

Käserei Neuwies Lütisburg-Station

Bischofszeller Nachtwächterkäse – alt und jung

Käsespezialitäten aus dem Zürcher Oberland

Auf 610 Metern über Meer führt Käsermeister Philipp Müller mit seiner Frau Sandra die Käserei Neuwies. Dies so erfolgreich, dass sie schon diverse Preise mit ihren Käsesorten Bio-RahmTilsiter, Helvetikuss, Wiesenzauber und Swiss Flower gewonnen haben. Alle Käsespezialitäten haben einen Platz in einer grossen Lebensmittelkette gefunden und sind dort erhältlich. Gerne stellt Sandra Müller zudem auf ihre Kundschaft zugeschnittene Käseplatten und Käsegeschenke her. Ihre drei Kinder Sophie, Carla und Moritz bereichern den Familien- und Geschäftsalltag der Familie Müller jeden Tag aufs Neue.

Bis 1940 standen in Bischofszell die Nachtwächter im Dienste der Feuerwache auf der Lohnliste der Stadt. Jährlich vor dem ersten Nachtwächterrundgang, dem Leermond im April, wird heute noch durch die Zunftvertreter der alte Nachtwächtereid verlesen. In Anlehnung an diese Aufgabe kreierte Hans Eberle den Nachwächterkäse. Das ist ein naturbelassener Rohmilchkäse, der mit einer speziellen NachtwächterRezeptur eingerieben wird. Der junge Nachtwächter ist ab 4 Monaten und der alte ab 8 Monaten genussreif. Hans Eberle produziert noch weitere interessant klingende und wohlschmeckende Sorten wie Fährymaa, Rosenkäse und Wildpilzkäse.

Die Schafmilchkäserei Koster liegt 900 M.ü.M. Im Familienbetrieb steht die handwerkliche Produktion im Vordergrund. Die Grundsätze sind: Es wird nur so viel hergestellt, wie vermarktet werden kann und dies stets in hoher Qualität. Seit der Neugründung 1990 wurde der Betrieb stetig ausgebaut. 2009 wurde die Produktion modernisiert. Derzeit werden rund 200000 kg Schafmilch, 30000 kg Bio Kuh- und Jerseymilch und 20000 kg Bio Büffelmilch verarbeitet. Zum interessanten Produktesortiment, das auch Käseliebhaber in Übersee begeistert, gehören Blau- und Edelschimmelkäse aus Schafmilch, Pecoretta (Salzlakenkäse) Francesco (Halbhartkäse), Schafmilchraclette, Bio Büffelmilchcamembert, Bio Jersey-Brie undCamembert, Schafmilchjoghurt, sowie Roh- und Pastmilch vom Schaf.

Käserei Neuwies Sandra und Philipp Müller 9601 Lütisburg-Station Tel. 071 980 09 08 Fax 071 980 09 06 info@kaeserei-neuwies.ch www.kaeserei-neuwies.ch

Käserei Oberegg Oberegg 435 9220 Bischofszell Tel. 071 422 12 31 info@kaeserei-oberegg.ch www.kaeserei-oberegg.ch

Schafmilchkäserei Koster Hittenbergstrasse 50/51 8636 Wald ZH/Faltigberg Tel. 055 246 34 27/28 Fax 055 246 34 92 info@schafmilchkaeserei.ch www.schafmilchkaeserei.ch

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PR MILCH & KÄSE

Urnäscher Käse – «de vo öös» Die Urnäscher Milchspezialitäten AG ist eine Gemeinschaft von 36 Bauernfamilien, welche die Verarbeitung ihrer Milch in die eigenen Hände genommen haben. Im Jahr 2009 konnten sie in Urnäsch ihre topmoderne Käserei einweihen und mit der Produktion beginnen. Ziel ist es, die eigene Milch ohne grosse Umwege direkt in Urnäsch zu hochwertigen Käsespezialitäten zu veredeln. Mittlerweile ist das Sortiment auf eine stattliche Anzahl von über zehn verschiedenen Käsesorten angewachsen. Neben Rahmweichkäse, Halbhartkäse-Spezialitäten und dem Urnäscher Hornkuhkäse aus Milch von behornten Kühen ist mit dem Urnäscher Holzfasskäse sogar ein Bierkäse im Angebot zu finden. Für diesen weltweit einzigartigen Käse wird Appenzeller Holzfassbier bereits während der Produktion in die Milch gegeben. Dabei entsteht ein Käse, der schon mehrfach an nationalen und internationalen Wettbewerben mit Goldmedaillen ausgezeichnet wurde.

Bärlauch-Käse-Soufflé

Urnäscher Milchspezialitäten AG Herisauerstrasse 32 9107 Urnäsch Tel. 071 364 27 10 info@urnaescherkaese.ch www.urnaescherkaese.ch

Zubereitungszeit: 50 Minuten (30 Minuten im Ofen) 4 Soufflé-Förmchen von je 2 dl Inhalt Zutaten (für 4 Personen) 40 Gramm Bärlauch gehackt 30 Gramm Butter, 30 Gramm Mehl 1/2 TL Salz, Pfeffer & Muskat 3 Eigelb 3 Eiweiss mit einer Prise Salz steif geschlagen 150 Gramm geriebener würziger Halbhartkäse Zubereitung • Ofen auf 180 °C vorheizen. Formböden bebuttern. Bärlauch mit Milch pürieren. • Butter bei mittlerer Hitze in einer Pfanne schmelzen, Mehl mit Schwingbesen dazurühren. Dünsten, ohne dass das Mehl Farbe annimmt. • Hitze reduzieren. Bärlauch-Milch zügig zum Mehl giessen und unter ständigem Rühren stocken lassen (nicht mehr kochen). • Pfanne von der Platte nehmen, Masse leicht abkühlen lassen, würzen. Eigelb und Käse daruntermischen. • Eischnee in drei Portionen sorgfältig mit dem Schwingbesen oder dem Gummischaber unter die Masse ziehen. • Masse in die vorbereiteten Förmchen füllen, 25-30 Minuten backen. Den Backofen während dem Backen nicht öffnen. Heiss servieren.

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Luftige Frühlingsfreuden: Frisch gepflückter Bärlauch und würziger Käse passen wunderbar zusammen!

Dieses Rezept wurde vom Schweizer Kochmagazin LE MENU zur Verfügung gestellt.


GENUSS AUS DER REGION GENUSS AUS DER REGION

Bündner Hobelkäse aus Sertiger Alpenmilch.

Eine Auswahl der reichhaltigen Produktpalette.

In den Farben des Kantons: Unverkennbarer Müller-Thurgau-Halbhartkäse.

Bündner Hobelkäse – die ausgereifte Innovation

Bütschwil Käse AG Appenzeller und mehr!

Käserei Müller-Thurgau

In den Filialen der Migros Ostschweiz ist der in der Molkerei Davos hergestellte «Bündner Hobelkäse» exklusiv erhältlich. Für den Hobelkäse wird feinste Rohmilch aus dem Alpgebiet verwendet. Und zwar stammt diese von der Alp Sertig, einer Alp in einem Davoser Seitental. Der Hobelkäse wird dünn gerollt angeboten, so dass sein breites Aroma perfekt zur Geltung kommt.

Die Bütschwil Käse AG produziert nebst dem bekannten Appenzeller Käse seit einigen Jahren auch noch weitere Produkte. Dies sind der Firstkönig, Firstkönig Bio, Firstkönig Bio 6+, Roter Teufel, Roter Teufel Extra, Gwitterchäs, Swiss Lady, Reto’s Bio Rahmleib sowie die beiden Ziegenkäse Ziegenkönig und Toggenburger Ziege. Diese werden erfolgreich in die ganze Welt exportiert.

Die Müller-Thurgau-Käsereien in Hagenwil, Siebenhausen und Riesershaus sind unter der Handelsfirma Käse Thurgau AG zusammengefasst. Aus silofreier Rohmilch aus der Region entsteht eine breite Produktepalette verschiedener Käsesorten und Spezialitäten. Kreativ ist die Käsesorte Müller-Thurgau, die seit dem Jahre 2000 als eingetragene Marke geschützt ist. Dank ihres aromatischen, vollmundigen Geschmacks erfeut sich diese Spezialität wachsender Beliebtheit. Der MüllerThurgau ist ein Halbhartkäse und in den Sorten mild, würzig und rezent erhältlich.

Molkerei Davos Tobelmühlestrasse 6 7270 Davos Platz Tel. 081 410 03 40 info@molkereidavos.ch www.molkereidavos.ch

Bütschwil Käse AG Käserei Bütschwil Hofstrasse 9 9606 Bütschwil Tel: 071 983 50 24 verkauf@guentensperger-kaese.ch www.guentensperger-kaese.ch

Käse Thurgau AG Landstrasse 9 8580 Hagenwil bei Amriswil Tel. 071 411 15 59 Fax 071 411 25 42 info@kaesethurgau.ch www.mueller-thurgau.ch

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GASTRONOMIE

Smarter König & königliches Team Der Innerrhoder Küchenchef Sepp Herger und seine hochmotivierte Küchenbrigade holen auf begeisternde Weise die CULINARIUM-Krone ins Kurhotel Oberwaid. Mit der delikaten SMART Cuisine haben sie die Jury und das Publikum an der Genussakademie 2016 begeistert. Regionalität hat selten so gut geschmeckt!

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er Weg zum CULINARIUM-König 2016 in der Kategorie Gastronomie verlief aussergewöhnlich – und er führte zur Wahl eines ebenso aussergewöhnlichen Siegers. Im Frühling 2015 meldeten sich drei beeindruckend konkurrenzfähige Betriebe zum Wettbewerb an, und alle brillierten sie in der ersten Juryrunde! Das Organisationsteam freute sich bereits auf einen hochstehenden Final am 12. Januar 2016, dem sehnlichst erwarteten Galaabend der Genussakademie. Doch es kam ganz anders: Im Herbst 2015 mussten gleich zwei Küchenchefs schweren Herzens Forfait erklären, weil grosse Veränderungen im Betrieb ihre Finalteilnahme verunmöglichten. Übrig blieben Sepp Herger und sein junges Team vom Kurhotel Oberwaid. Zu diesem Zeitpunkt hatten sich diese kulinarischen Idealisten bereits mit so viel Herzblut für die Königswahl engagiert, dass die Fachjury einstimmig beschloss, den Titel des CULINARIUMKönigs 2016 ausnahmsweise ohne Finaldurchgang zu verleihen.

Konkurrenzlos König! Sepp Herger und seine hochtalentierte Brigade brillierten am Galaabend mit einem wunderbaren Vorspeisenbüffet, das regionale Produkte und Rezepte aus der Ostschweiz thematisierte – geistreich, gesund und vor allem sehr fein! Geschäftsführer Urs Bolliger begründete die Wahl in seiner Laudatio folgen56 |

dermassen: «Mit dem Kurhotel Oberwaid haben wir mit tiefer Überzeugung einen Betrieb ausgezeichnet, der in kürzester Zeit unsere Philosophie vom Genuss aus der Region verinnerlicht hat, sie voller Energie und mit vitalen Ideen erweitert und damit bei Gästen, Journalisten und Kritikern populär macht. Das ist das wertvolle Verdienst von Sepp Herger und dem jungen Team, das seinen Chef so tatkräftig unterstützt.»

Talent, Neugier & Glück Sepp Herger hat das Kochen in den Genen. Seine Mutter stammt aus einer Appenzeller Wirtefamilie, er machte die

Lehre in ihrem Elternhaus, dem Restaurant «Edelweiss» in Schwende. Für den jungen Sepp Herger gab es damals keinen Zweifel: Er wollte unbedingt Koch werden. Von Anfang an interessierte er sich nicht nur für Techniken und Rezepte. Als ambitionierter Ausdauersportler wollte er die Vorteile von bewusster Ernährung nutzen. Und als weltoffener, neugieriger Mensch wollte er möglichst viel erfahren über Nahrungsmittel, ihre Geschichte, ihre Eigenschaften und ihre Wirkung auf Körper und Geist. Sein Wissen, seine Erfahrungen im Inund Ausland und seine ganzheitliche

Sepp Herger und sein junges Oberwaid-Team mit der CULINARIUM-Krone.


GENUSS AUS DER REGION GENUSS AUS DER REGION

Sicht auf das Essen, konnte er als Küchenchef im Kurhotel Oberwaid auf ideale Weise einbringen und umsetzen. Das Ergebnis nennt Sepp Herger SMART Cuisine. Für ihn bedeutet Essen unbedingt Genuss ­aber es ist definitiv mehr als das. Sepp Herger ist überzeugt, wir können gesünder und zufriedener werden, wenn wir etwas bewusster – oder eben smarter essen. Wir sind, was wir essen! Seine Einsichten und Ideen stammen dabei aus verschiedenen Welten. Sepp Herger ist fasziniert vom uralten, intuitiven Heilwissen der Klosterküche – und damit setzt er spannenderweise auch eine Tradition in der Oberwaid fort, die während Jahrzehnten von den Baldegger Schwestern geführt wurde. Auf der anderen Seite beschäftigt sich der ambitionierte Küchenchef seit Jahren mit moderner Ernährungswissenschaft und den gesundheitsfördernden oder sogar pharmazeutischen Eigenschaften von Lebensmitteln. Es begeistert und inspiriert ihn, dass es im Bärlauch Stoffe gibt, die unsere Blutgefässe elastischer werden lassen, oder dass Omega-3-Fettsäuren den Blutdruck senken und Entzündungen im Körper hemmen.

Es muss gut schmecken Was den gebürtigen Innerhoder von den meisten gesundheitsfixierten FoodGurus unterscheidet, ist seine Begeisterung für feines Essen und sein wunderbares handwerkliches Geschick. Wer einmal im «Seeblick» in der Oberwaid gegessen hat, ist beeindruckt, wie delikat und durchdacht selbst die kleinste Beilage oder Dekoration auf einem Teller daherkommt. Das Vorspeisen- und das Dessertbuffett sind eine Herausforderung für einen entdeckungsfreudigen Geniesser: Man muss definitiv alles probieren, man könnte sonst etwas verpassen…

Sepp Hergers Begeisterung für gutes Essen ist ansteckend.

Zu seinem achtsamen Umgang mit Ernährung passt Sepp Hergers ausgeprägtes Bewusstsein für Regionalität. Auch in dieser Beziehung geht es ihm nicht in erster Linie um das wohlklingende Konzept und die Vorteile für das Image, sondern um handfeste Vorteile, wie kurze Transportwege, Frische, Reife und damit ein optimaler Gehalt an Nähr- und Wirkstoffen. Zudem inspiriert ihn als Koch die Region als Quelle von Traditionen, Techniken und guten Geschichten. Als erfolgreicher Küchen-

chef hat er schon früh erkannt, dass man den Gast nicht nur mit erstklassiger Küche, sondern auch mit spannenden Geschichten rund ums Essen glücklich macht. So glücklich, dass er gern wieder kommt und im besten Fall sogar seine Freunde mitbringt.

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PR GEMEINSCHAFTSGASTRONOMIE

Sämtliche CULINARIUM-Unternehmen setzen in ihren Gemeinschaftsküchen auf saisonale Produkte aus regionaler Produktion.

Kantonsspital St. Gallen

Spitalverbund Appenzell Ausserrhoden

Psychiatrische Klinik Wil

Zum Unternehmen Kantonsspital St. Gallen gehören die Spitäler St. Gallen, Rorschach und Flawil. Zusammen gewährleisten sie die medizinische Grund- und Spezialversorgung in der Ostschweiz. Das Kantonsspital St. Gallen legt Wert auf eine qualitativ hochstehende Behandlung, Pflege und Betreuung seiner Patientinnen und Patienten. Dazu gehört auch eine kulinarische Verpflegung mit frischen, saisonalen Produkten aus der Region.

Der Spitalverbund Appenzell Ausser­ rhoden ist ein Zusammenschluss aus den Spitälern Heiden und Herisau sowie des Psychiatrischen Zentrums Appenzell Ausserrhoden. An seinen drei Standorten beschäftigt er über 1 100 Mitarbeitende, davon mehr als 140 Lernende und ist damit einer der grössten Arbeitgeber und Ausbildner im Kanton AR. Die Gesundheit und das Wohl der Patientinnen stehen im Zentrum der Arbeit. An allen drei Standorten wird eine ganzheitliche und qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung angeboten. Dazu gehört auch die Verpflegung, denn das Essen leistet einen wichtigen Beitrag zur Genesung der Patientinnen und Patienten. Besucher sind in den drei öffentlichen Restaurants herzlich willkommen.

Das Personalrestaurant der Klinik Wil ist an sieben Tagen pro Woche geöffnet. Zum einen offeriert es Patienten und Mitarbeitenden ein ausgewogenes Essensangebot – täglich werden bis zu 1 200 Mahlzeiten zubereitet. Zum anderen ist das Restaurant öffentlich und verwöhnt Besucher mit saisonalen Produkten aus der Region – unter anderem mit Gemüse und Obst aus der eigenen biozertifizierten Gärtnerei. Im Restaurant und in der dazugehörigen stimmungsvollen Eventhalle werden regelmässig Bankette mit bis zu 350 Personen organisiert. Die Klinik Wil gehört zusammen mit den Psychiatrischen Zentren St. Gallen, Rorschach und Wattwil zu den St. Gallischen Kantonalen Psychiatrischen Diensten – Sektor Nord.

Kantonsspital St. Gallen Gastronomie Rorschacherstrasse 95 9007 St. Gallen Tel. 071 494 27 97 kontakt@kssg.ch www.kssg.ch

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Spitalverbund Appenzell Ausserrhoden Krombach 3 9100 Herisau Tel. 071 353 81 11 kommunikation@svar.ch www.spitalverbund.ch

Kantonale Psychiatrische Dienste Sektor Nord, Klinik Wil Zürcherstrasse 30 9500 Wil Tel. 071 913 16 41 www.psychiatrie-nord.ch


GENUSS AUS DER REGION GENUSS AUS DER REGION

Seniorenzentrum Solino Das Seniorenzentrum Solino bietet älteren oder pflegebedürftigen Menschen in zeitgemässer Infrastruktur und herzlicher Atmosphäre sämtliche Dienstleistungen aus einer Hand – vom stationären Tages- über Ferien- oder Daueraufenthalt mit Pflege, Betreuung und Vollpension bis hin zu individuellen Service-Dienstleistungen. Das Solino ist das Zuhause von 100 Bewohnenden und der Arbeitsplatz von 120 Mitarbeitenden. Ein Qualitätsmerkmal des Solino ist die Gastronomie. Das grosszügige, täglich geöffnete Bistro mit dem interessanten Angebot ist ein beliebter Treffpunkt aller Generationen. Bewohnende und Gäste lassen sich im SolinoBistro gerne kulinarisch verwöhnen. Solino Das Seniorenzentrum im Toggenburg Kreuzrain 1 9606 Bütschwil Tel. 071 982 82 52 Fax 071 982 82 50 info@seniorenzentrum-solino.ch www.seniorenzentrum-solino.

SeniorenZentrum Uzwil Geborgenheit

Klinik St. Pirminsberg Pfäfers

Mit den beiden Häusern Sonnmatt und Marienfried bietet das SeniorenZentrum Uzwil Betagten ein Maximum an Geborgenheit, Selbstbestimmung und Lebensqualität. Sie werden bei ihrem Eintritt und danach in ihrem Alltag in jeder Hinsicht unterstützt; ihre Achtung und Würde sind eine tägliche Herausforderung und Verpflichtung. Die Gebäude und ihre Umgebung bieten ein harmonisches Erscheinungsbild und sind ganz auf die Bedürfnisse der Bewohnerinnen und Bewohner ausgerichtet. Die Cafeteria Sonnmatt und das Kafi Marienfried sind täglich offen. In der warmen Jahreszeit laden die schönen und sonnigen Terrassen zum Verweilen ein. Die Restaurants können auch für Anlässe und Feiern reserviert werden.

«Ein gesunder Geist in einem gesunden Körper.» Das lateinische Sprichwort wird in der Klinik St. Pirminsberg in Pfäfers hoch gehalten. Hier werden erwachsene Menschen mit psychischen und psychosomatischen Störungen aus dem Süden des Kantons St. Gallen behandelt und betreut. Neben der hochkarätigen fachlichen Betreuung wird auf eine ausgewogene Ernährung mit Zutaten aus der Region grosser Wert gelegt. Nicht umsonst setzt sich das HotellerieTeam für eine zwar fett- und zuckerreduzierte jedoch äusserst schmackhafte Kost ein – und wurde neben den Zertifikaten Culinarium und «natürlich und ausgewogen», 2015 zusätzlich mit der Culinarium-Krone ausgezeichnet.

SeniorenZentrum Uzwil Flawilerstrasse 11 9244 Niederuzwil Tel. 071 955 61 61 seniorenzentrum@uzwil.ch www.seniorenzentrum-uzwil.ch

Klinik St. Pirminsberg Psychiatrie, Psychotherapie, Suchtbehandlung Klosterweg 7312 Pfäfers Tel. 081 303 60 60 Fax 081 303 69 70 klinik@psych.ch, www.psych.ch

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An alle Naturliebhaber, Familien, Biker, Reiter & Co. - Macht mal Pause! Inmitten eines wunderschönen Wander-, Velo- und Reitgebietes liegt «das café» Littenheid und verwöhnt Sie mit frisch zubereiteten Speisen, herzhaften Snacks, einem reichhaltigen Kaffeeund Kuchenangebot sowie einem köstlichen Schlemmer-Brunch jeden letzten Sonntag im Monat. Auf Ihre Kinder wartet ein abenteuerlicher Spielplatz und für Ihr Pferd gibt es eine Tränke. Geniessen Sie kulinarische Leckerbissen und die herrliche Umgebung. Das Team von «das café» freut sich auf Sie! das café Littenheid Clienia Privatklinik Littenheid AG Privatklinik für Psychiatrie und Psychotherapie 9573 Littenheid Telefon 071 929 62 62 info@das-cafe.ch www.das-cafe.ch

Schloss Weinstein Marbach Der neue Schlosswirt Friedrich Diener und sein Team haben zwei grosse Leidenschaften: Gelebte Gastfreundschaft und eine auf Region und Saison ausgerichtete Küche. Im ehrwürdigen Schloss, das malerisch über dem Dorf Marbach thront, wird bewusst eine breite gastronomische Palette angeboten: Vom unkomplizierten Lunch mit Geschäftspartnern über den feinen Znacht mit Familie und Freunden bis hin zur stilvollen Hochzeits- oder Geburtstagsfeier. Die stimmungsvollen Schlossräume und die wohl schönste Sonnenterrasse des Rheintals sind dafür die passende Kulisse. Gastgeber Friedrich Diener und sein Küchenchef Alexander Wussow setzen bewusst auf Zutaten und Rohstoffe aus der Region. So liefert die Bäckerei Rist aus Altstätten täglich feines Brot und das Rheintaler Gemüse wird erntefrisch von Rohner‘s Hoflädeli bezo60 |

gen. Nicht nur viele der Weine stammen aus der Nachbarschaft, auch beim Bier (Sonnenbräu aus Rebstein) und den Säften(Kobelt aus Marbach) ist Regionalität für Friedrich Diener und sein Team oberstes Gebot. Eine Herzensangelegenheit sind mit viel Liebe organisierte Veranstaltungen wie die erfolgreichen Dinner Events mit Swiss Award Gewinner

Florian Rexer oder die ultraroman­ tische Weihnachtsfeier, bei der das Schloss in festlichem Glanz erstrahlt. Schloss Weinstein Weinsteingasse 219 CH-9437 Marbach Tel. +41 (0)71 777 11 07 info@schloss-weinstein.ch www.schloss-weinstein.ch


GENUSS AUS DER REGION

Die Essenz des Lebens

Einstein St.Gallen Hotel Congress Spa Berneggstrasse 2 9000 St.Gallen Tel. 071 227 55 55 hotel@einstein.ch www.einstein.ch

GENUSS AUS DER REGION

Das Einstein St.Gallen ist der Treffpunkt für St.Gallerinnen und St.Galler, Gäste und Durchreisende. Erholsamen Schlaf in unseren Zimmer und hochwertigen Suiten, erfolgreiche Events kompetent umgesetzt, stilvolles Anstossen in der Einstein Bar, gepflegter Service im Einstein Gourmet und regionaler Genuss im Einstein Bistro. Geniessen auch Sie die Charakterzüge des ersten Hauses am Platz in St.Gallen. Erleben Sie culinarische Höhenflüge im Einstein Bistro, zubereitet aus saisonalen und regionalen Culinarium zertifizierten Produkten. Das Einstein Bistro Team bereitet die Gerichte und hausgemachte Patisserie mit viel Begeisterung und Können für Sie zu. 365 Tage im Jahr von 6.30 Uhr bis 22 Uhr sind wir für Sie da. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Gesundheit und Genuss – das ist die regionale Küche in der Oberwaid Am Rand von St.Gallen ist die Oberwaid ein Ort zum Wohlfühlen und Geniessen. Gönnen Sie sich eine wertvolle Auszeit unter dem Motto «Gesund bleiben – Gesund werden»! Hier geniessen Sie kulinarische Spezialitäten mit Produkten aus der Region. Sei es mit Panoramablick auf den wunderschön gestalteten Park oder mit Aussicht auf den Bodensee. Abwechslungsreiche Mittags­ menüs, feine À-la-carte-Gerichte, hausgemachte Patisserie in der Lobby und jeden Sonntag Omas Sonntagsmenü. Sie sind herzlich willkommen! Das Team der Oberwaid Restaurants freut sich auf Sie. OBERWAID – Kurhaus & Privatklinik Rorschacher Strasse 311 9016 St. Gallen Tel. 071 282 00 00 Fax 071 282 00 01 info@oberwaid.ch www.oberwaid.ch

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PR GASTRONOMIE

Kartause Ittingen – Restaurant Mühle

Culinarische Hochburg Die «Burg» in Au

Restaurant Kreuz Zuzwil

Das Restaurant Mühle mit dem über hundert Jahre alten Mühlrad sorgt für einen angenehmen Aufenthalt. Die Küchencrew unter der Leitung von Jürgen Stöckel verwöhnt die Gäste mit gesunden und mit grosser Sorgfalt zubereiteten, saisonalen Gerichten. Dabei richtet sich das Angebot, ganz im Sinne der klösterlichen Tradition der Selbstversorgung, auch nach dem Angebot aus dem eigenen Gutsbetrieb, der Käserei, Metzgerei, Bäckerei, Fischzucht und Gärtnerei. Alles, was nicht selbst produziert werden kann, besorgt die Kartause Ittingen von Betrieben der Region.

Das Restaurant Burg befindet sich in einem altehrwürdigen Riegelbau aus dem Jahr 1619. Die Lage mitten in den eigenen Rebbergen ist idyllisch, der Panoramablick ins Rheintal grossartig. Hier bewirten Alexandra und Sascha Beilke seit Juli 2014 ihre Gäste mit einer frischen und wechselnden Monatskarte. Für Küchenchef Sascha Beilke hat der Bezug zur Region und ihren Produkten höchste Priorität. Das widerspiegelt seine Wertschätzung für die exzellente Qualität der Erzeugnisse aus der Region. Mit Geschick und Kreativität nutzt er dieses Potenzial in seinen Gerichten, ohne dabei die Produkte zu verfälschen. Das gute Produkt ist der Star in seiner Küche!

Das gemütliche Restaurant mitten im Dorf verwöhnt seine Gäste mit saisonalen Produkten aus der Region. So stammen die Fleisch-Spezialitäten von Tieren aus Zuzwiler Ställen und den umliegenden Jagdrevieren. Ein Geheimtipp sind die heimelige «Schüür», wo Gäste ausgelassene Feste feiern können, sowie im Sommer der schöne Garten.

Ruhetage: keine

Stiftung Kartause Ittingen 8532 Warth Tel. 052 748 44 11 Fax 052 748 44 55 info@kartause.ch www.kartause.ch

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Ruhetage: Montag und Dienstag

Restaurant Burg Beilke & Co. Walzenhauserstrasse 100 9434 Au SG Tel. 071 536 22 95 info@burg-au.ch www.burg-au.ch

Restaurant Kreuz Familie Patrick Züger Oberdorfstrasse 16 9524 Zuzwil Tel. 071 944 15 21 info@kreuz-zuzwil.ch www.kreuz-zuzwil.ch


GENUSS AUS DER REGION GENUSS AUS DER REGION

5 Generationen Genuss Krone Mosnang

Restaurant Blume St. Gallen

Restaurant Papagei St. Gallen

Die Familie Schneider hat sich schon vor Jahren für die Mitgliedschaft bei CULINARIUM entschieden. Das passte ganz natürlich zur tief in der Region verwurzelten Tradition des Hauses, das 1891 in den Familienbesitz kam. Was von Alois über Bernhard und Jakob zum heutigen Patron Bruno führte, hat glücklicherweise auch in der fünften Generation eine viel versprechende Perspektive. Dank grossem Können und leidenschaftlicher Freude am Kochen und Bewirten gehört die Krone zu den kulinarischen Leuchttürmen im Toggenburg. Das legendäre 6-Gang-Menü mit regionalen Produkten und immer perfekt saisonal ist ein Dauerbrenner und ein delikates Musterbeispiel, wie gut die CulinariumPhilosophie schmecken kann.

Ali Koltan ist ein begeisterter und begeisternder Gastgeber : «Wir geben vollen Einsatz in Küche und Service, damit Sie mehr als zufrieden sind! Wir möchten Sie verwöhnen!» Die Blume im Herzen der Stadt präsentiert sich neu in freundlichen, warmen Farben. Die stilvoll gedeckten Tische und der rustikale Parkettboden laden ein zum Geniessen – ob beim Rendez-vous oder einem rauschenden Hochzeitsfest. Hier bekommen Sie neben kulinarischen Köstlichkeiten aus regionalen Produkten auch preiswerte Tagesmenus und feine Wochen-Hits.

Wo's einfach gemütlich ist! Nehmen Sie Platz in der erstmals 1879 erwähnten Gaststube im Haus Papagei und lehnen Sie sich erwartungsvoll zurück! Mitten in der Altstadt an der historischen Hinterlauben, dem Geburtsort des weltberühmten Reformators Vadian, kochen Stefan Pintaric und sein Team mit Leidenschaft und Handwerkskunst. Es erwartet Sie eine gutbürgerliche Küche, liebevoll zubereitet aus markfrischen und regionalen Produkten. Der herzliche Service und das familiäre Umfeld schaffen eine angenehme Atmosphäre, in der man sich rundum wohlfühlt. Ob für ein feines Mittagsessen, ein privates Fest oder einen gesellschaftlichen Anlass – das Restaurant Papagei bietet Platz für bis zu 90 Personen. Ruhetag: Sonntag

Ruhetage: Montag und Dienstag

Krone Mosnang Unterdorf 20 9607 Mosnang Tel. 071 983 28 47 Fax 071 983 50 47 info@kronemosnang.ch www.kronemosnang.ch

Hotel-Restaurant Blume Ali Koltan Brauerstrasse 27 9000 St.Gallen Tel./Fax 071 245 19 10 a.koltan@bluewin.ch www.restaurant-blume-sg.ch

Restaurant Papagei Stefan Pintaric Hinterlauben 4 9000 St. Gallen Tel. 071 222 24 66 info@papagei-sg.ch www.papagei-sg.ch

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PR GASTRONOMIE

Restaurant – Hotel Rössli Kirchberg

Hotel Schwanen Wil

Restaurant Sonne Rehetobel

Denkmalgeschützte Tische, Butzenscheiben, Holzboden und mittendrin ein modernes Buffet – die Rösslistube hat besonderen Charme. Ideal für ein gemütliches Essen im kleinen Kreis. Grosse Feste lassen sich in der Ritterstube oder im Minnesängersaal feiern. Kulinarisch ist jeder Tag ein Fest im Rössli – dafür steht Küchenchef Willi Ammann, dem Genuss aus der Region sehr am Herzen liegt. Jeden Mittag kocht er ein Culinarium-Menu. Die liebevoll gestaltete Schiefertafel, auf der das viergängige Schlemmermenu jede Woche neu vorgestellt wird, lässt Feinschmecker weit über das untere Toggenburg hinaus träumen. Auf der schönen Website schreibt Gastgeberin Rosmarie Kläger: «Lassen Sie sich aus dem Alltag entführen und entspannen Sie sich bei uns. An kühlen Abenden am wärmenden Kaminfeuer in der Ritterstube oder beim heimeligen Kachelofen in der Rösslistube.»

Kreative, regionale und saisonale Küche, das ist das Credo von Küchenchef Sven Ottiger. Im weit über die Stadt Wil hinaus bekannten Restaurant SWAN21 mit Veranda, Lounge & Bar erlebt man seine kulinarische Philosophie auf jedem Teller: Sämtliche Gerichte werden in der Schwanen-Küche hergestellt, und dazu werden Produkte bester Qualität bevorzugt. Für Sven Ottiger bedeutet das regionale Herkunft, ökologische Produktion und der Verzicht auf Zusatzstoffe. Die Karte besticht mit einer appetitanregenden Mischung aus Schweizer Klassikern und zeitgemässer internationaler Küche mit Aromen und Zubereitungen rund um den Globus. Der ausgezeichnet bestückte Weinkeller und der aufmerksame, freundliche Service sind das i-Tüpfelchen auf dem Genuss.

Im sonnengelben Gasthaus auf 1000 m ü.M. bietet Katharina Schläpfer eine frische und genussvolle Küche mit starkem regionalem Bezug. Das Appenzell, das Rheintal und die Bodensee-Region sind die prägenden Einflüsse und liefern die Traditionen, Rezepte und Zutaten. Sobald der Frühling Einzug hält, lädt neben der gemütlichen Bauernstube auch die lauschige Gartenwirtschaft ein zum entspannten Beisammensein. Ein Geheimtipp für Familienanlässe ist das «Sonnensääli» samt «Gigebödeli».

Restaurant – Hotel Rössli Neudorfstrasse 3 9533 Kirchberg SG Tel. 071 931 31 31 info@roessli-kirchberg.ch www.roessli-kirchberg.ch

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Hotel Schwanen Wil AG Obere Bahnhofstrasse 21 9500 Wil Tel. 071 913 05 10 Fax 071 913 05 13 reception@hotel-schwanen.ch www.hotel-schwanen.ch

Restaurant Sonne Familie Schläpfer Nasen 6 9038 Rehetobel Tel. 071 877 11 70 info@appenzelleria.ch www.appenzelleria.ch


GENUSS AUS DER REGION GENUSS AUS DER REGION

Landgasthof Rössli Tufertschwil

Stump's Alpenrose Wildhaus

Wandern und Velofahren im Thurbo-Aktivland

Im Hotel Landgasthof Rössli Tufertschwil vereint sich Aktuelles mit Verwurzeltem: Modern das Hotel und die Seminarräume, traditionsreich der Land­gasthof. Genuss schreiben die Gastgeber Esther und Magnus Thalmann gross: In den gemütlichen Stuben des Landgasthofs Rössli werden die Gäste mit einer marktfrischen, regionalen Küche verwöhnt. Für Feste, Hochzeiten und Firmenevents stehen passende Räume zur Verfügung. Und die kleinen Gäste erfreut ein grosser Kinderspielplatz. Rund um Tufertschwil finden Sie eine grosse Auswahl an Wanderwegen.

«Toggenburger Eigenart», auf vielfältige Weise. Das Team von Stump's Alpenrose empfängt die Gäste in Räumen, die mit einheimischen Hölzern liebevoll gestaltet sind. Küchenchef Stefan Radzuweit bereitet alles frisch und hausgemacht zu, vom Wildbret aus eigener Jagd bis zu phantasievollen vegetarischen Kreationen. Und all das wird mit herzlicher Toggenburger Gastfreundschaft serviert.

Die Erlebnisregion «Bodensee-Rhein Schweiz» bietet aktiven Menschen unbegrenzte Freizeitmöglichkeiten und ist wie geschaffen für die Fortbewegung zu Fuss sowie auf Rädern. Über 2000 Kilometer signalisierte Wander- und Velorouten führen vorbei an blühenden Obstlandschaften. Velofans schwingen sich in den Sattel und pedalen dem Bodenseeufer entlang. Wer Ruhe und Beschaulichkeit schätzt, macht sich mit Rucksack und Wanderschuhen auf die Socken. Die Regionalbahn Thurbo bringt Sie bequem hin und holt Sie am Ziel wieder ab. Sie setzen sich in einen der modernen Züge, entspannen sich und geniessen die Panoramaussicht. Thurbo wünscht Ihnen viel Spass und gute Fahrt!

Hotel Rössli Tufertschwil Esther und Magnus Thalmann Tufertschwil 20 9604 Lütisburg Tel. 071 932 01 00 Fax 071 932 01 13 kontakt@roessli-tufertschwil.ch www.roessli-tufertschwil.ch

Stump’s Alpenrose Roland Stump Vordere Schwendistrasse 62 9658 Wildhaus Tel. 071 998 52 52 Fax 071 998 52 53 info@stumps-alpenrose.ch www.stumps-alpenrose.ch

Regionalbahn Thurbo Bahnhofstrasse 31 Postfach 8280 Kreuzlingen Tel. 051 223 49 00 www.thurbo.ch www.facebook.com/thurbo.ch www.freizeit-erlebnisse.com/familien

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FISCH

Tilapia - Ein Exot für die Region Erstaunliche Dinge ereignen sich im CULINARIUM-Land: Ein Gemüsehändler wird zum Fischzüchter. Und obwohl die Fische, die er aufzieht, Buntbarsche aus Afrika sind, erfüllen sie alle Anforderungen an ein regionales Produkt. Der vitale Gemüsegrosshändler ecco-jäger in Bad Ragaz entwickelt eine überraschende Perspektive für verantwortungsbewussten Fischkonsum.

E

s ist eine ungemütliche Situation für alle Fischliebhaber, die über ihren Tellerrand hinausschauen. Die Weltmeere werden unvernünftig überfischt und die einst als hoffnungsvolle Alternative entwickelte Aquakultur erweist sich als ebenso problematisch. Für räuberische Zuchtfische wie Lachs, Forelle oder Wolfsbarsch braucht es heute gewaltige Mengen von Fischmehl – sie fehlen in der Nahrungskette der Ozeane. Zudem werden sie über grosse Distanzen zu uns transportiert. Die Netzfischerei in den Schweizer Seen ist nachhaltig und ökologisch vernünftig, doch leider deckt der Fang die Nachfrage von jährlich etwa 50000 Tonnen bei weitem nicht mehr. Er entspricht noch knapp 3 Prozent, Tendenz abnehmend! Unsere Seen werden immer sauberer – ein Erfolg des Gewässerschutzes – aber eben auch immer fischärmer! Fisch aus der Region? Ja! Dank innovativer Menschen und enormen Fortschritten in Forschung und Technik gibt es eine viel versprechende Perspektive für Fisch aus der Region, der einen deutlich höheren Anteil des Bedarfs als heute decken kann und wird. Ein Bilderbuch-Beispiel ist die ecco-jäger Früchte und Gemüse 66 |

AG. Sie betreibt seit Anfang 2015 auf dem Dach ihres Firmengebäudes in Bad Ragaz eine moderne Aquaponik-Anlage. Damit lassen sich auf geniale Weise Fischzucht und Gemüsebau kombinieren. Wenn die Voraussetzungen stimmen und man es richtig macht sind so üppige Erträge auf kleinem Raum möglich. Von der Vision zum Filet Bei ecco-jäger stimmen sie perfekt! Geschäftsführer Philipp Gschwend war sofort fasziniert, als er zum ersten Mal von Aquaponik hörte, doch er ist genug Ge-

schäftsmann, um sich nicht einfach in ein Abenteuer zu stürzen. Er konsultierte Experten, besichtigte Anlagen, und als er die technische Seite verstand, schaute er den Markt an und begann zu rechnen. Gschwend erkannte die Chance.Er konnte bereits auf wichtige Pfeiler bauen. Er hatte die Kundschaft, rund 1600 Gastronomen, die ecco-jäger täglich mit Gemüse und Früchten beliefert. Erhatte die Logistik: 26 Fahrzeuge ausgerüstet für Lebensmitteltransporte. Und er hatte den Raum und die nötige Wärme. Ausgangspunkt seiner Idee war die

Als friedlicher Schwarmfisch lässt sich der Tilapia problemlos in grosser Dichte halten.


GENUSS AUS DER REGION GENUSS AUS DER REGION

Geschäftsführer Philipp Gschwend im Treibhaus: Das knackige Grün und das appetitliche Rot im hellen Morgenlicht wirkt wie eine Oase.

Sanierung des grossen Flachdachs und die Nutzung der Abwärme aus den grossen Kühlräumen, die im Gemüsehandel unverzichtbar sind. Das Projekt nahm Form an! Zukunftstechnik Aquaponik Eine aquaponische Anlage (AA) ist ein Kreislauf, der auf geniale Weise Fischzucht mit Hydrokultur kombiniert. Ein Problem bei konventioneller Fischzucht sind die Ausscheidungen – vor allem der Stickstoff , den «böse» Bakterien zu Fischgiften umwandeln. Um Schäden zu verhindern, ersetzt man täglich bis zu 20 Prozent des Beckenvolumens mit Frischwasser. Bei einer AA wird das Fischwasser durch ein biologisches Filtersystem geleitet, wo «gute» Bakterien den Stickstoff in wertvollen Pflanzendünger umbauen. Danach wird das Wasser durch die Hy-

drokultur geleitet und gelangt bei gewissen Systemen nach erneuter Filterung wieder zurück in die Becken. Der Wasserverbrauch sinkt so um bis zu 95 Prozent, der Düngerverbrauch um die Hälfte.

«Tilapia gehört heute mit über 5 Millionen Tonnen Ertrag zu den wichtigsten Speisefischen. Tendenz stark zunehmend!»

In Bad Ragaz verzichtet man aus Gründen der betrieblichen Sicherheit auf die Rückleitung des Pflanzenwassers zu den Fischen. Der Wasserverbrauch ist in der Schweiz auch kein kritisches Thema. Für den Anbau der Salate und Kräuter braucht man in der Anlage von ecco jäger keinerlei zusätzlichen Dünger.

Wunderfisch Tilapia Als ideale Zuchtfische für AA haben sich afrikanische Buntbarsche herausgestellt. Unter dem Namen Tilapia fasst man heute eine Gruppe von nah verwandten Arten und ihren Kreuzungen zusammen. Schon früh erkannte man ihre Vorteile und hat sie gezielt weitergezüchtet: Tilapias leben friedlich in dichten grossen Schwärmen, sind gesundheitlich robust und vermehren sich rasch. Das entscheidende Plus: Sie verwerten Futter extrem gut und sind Allesfresser, die man sogar vegetarisch ernähren kann. Mit weniger als anderthalb Kilogramm Futter kann man ein Kilogramm Tilapia produzieren. Und dazu sieht dieses Geschenk des Himmels auch noch appetitlich aus und schmeckt bei guter Haltung exzellent! Kein Wunder hat die Produktion weltweit rasant zugenommen. Tilapia gehört heute mit | 67


ecco-jäger hat sich für die hübsche Zuchtform Rose Tilapia entschieden und verkauft sie unter dem wohlklingenden Namen Rosé-Barsch.

etwa 5 Millionen Tonnen Ertrag zu den weltweit wichtigsten Speisefischen. Fisch & Beilagen In der 200 Quadratmeter grossen Anlage in Bad Ragaz erreichen die Tilapias bei einer Wassertemperatur um 27 Grad innert 7 bis 9 Monaten die gewünschte Marktgrösse. Rund 15 Tonnen Ertrag erwartet Gschwend pro Jahr. Das ist doppelt so viel, wie heutzutage im 2400 Hektar grossen Walensee pro Jahr gefangen werden. Das feste, aromatische Fleisch der Tilapias ist in der Küche vielseitig verwendbar.

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Vielversprechende Marktchancen Der Absatz ist bisher kein Problem, denn der Fisch ist attraktiv und lässt sich leicht filetieren. Sein Fleisch ist fest und lässt sich vielseitig verwenden. Neben der Spitzengastronomie im Heidiland beliefert ecco-jäger damit auch Fischhändler. Einen Stock höher im 1000 Quadratmeter grossen Treibhaus auf dem Flachdach der Firma wachsen auf wasserüberfluteten Pflanztischen frische Kräuter, Nüsslisalat und so genannte microgreens – exotische Blattsalate.

Obwohl Tilapias tropische Fische sind, erfüllen sie alle Kriterien für ein regionales Produkt und sind von CULINARIUM zertifiziert. Dasselbe gilt für die diversen asiatischen Kräuter und Salate. Dieses Beispiel zeigt überzeugend, dass es möglich ist, in Zukunft viel mehr Fisch in der Region zu produzieren. Nachhaltig, mit Futter aus einheimischen Quellen und ganz nahe am Konsumenten – mit allen Vorteilen für Kosten, Qualität und Frische.


GENUSS AUS DER REGION GENUSS AUS DER REGION

Zahner Fischhandel Ihr Comestibles-Spezialist seit 1985. Tagtäglich werden in Gommiswald frische Fische aus dem Zürich- und Bodensee sowie aus einer regionalen Fischzucht verarbeitet. Als lokale Spezialitäten gelten die sauber filetierten Felchenfilets, die geräucherten Felchenfilets, die grätenfreien Hechtfilets sowie der Felchen- und Hechtcaviar. In unserer Produktion stellen wir Felchenknusperli in verschiedenen CULINARIUMBierteigen her. Nebst diesen regionalen Produkten handelt der ComestiblesSpezialist mit einem grossen Sortiment an zertifizierten Meeresfischen, Culinarium-Geflügel, Culinarium-Wild und verschiedenen Fleischdelikatessen. Zahner Fischhandel AG Hof 15 8737 Gommiswald Tel. 055 280 17 55 info@frisch-fisch.ch www.frisch-fisch.ch

Tafelgesellschaft zum Goldenen Fisch Die gastronomisch-kulinarische Gesellschaft wurde 1969 von passionierten Freunden der gepflegten regionalen Fischküche gegründet. Seither ist die Organisation in allen Landesteilen und neuerdings auch im benachbarten Ausland stetig erfreulich gewachsen. Sie setzt sich heute aus rund 2000 Fischliebhabern als Gesellschafter/innen sowie aus rund 110 ausgezeichneten Restaurants, mit örtlichen Berufsfischern als Lieferanten, zusammen. Wer kann Mitglied werden? Mitglied in der Tafelgesellschaft zum Goldenen Fisch kann jeder werden, der die gepflegte Fischkochkunst zu schätzen und zu geniessen weiss. Die Mitgliedschaft berechtigt zur Teilnahme an den sogenannten Netztreffen, das sind organisierte Fischessen mit netten Gesellschaftern. Der Jahresbeitrag beträgt nur Fr. 100.- pro Haushalt (2 Personen). Wie kann ich Mitglied werden? Nehmen Sie ganz unverbindlich teil an einem Netztreffen oder melden Sie sich ganz einfach beim Netzmeister in Ihrer Region. Mehr Infos unter www.goldenerfisch.ch

Netzmeister St. Gallen Erwin Vogel Schönbüelpark 14 9016 St. Gallen Tel. 079 818 83 17 ervo@bluewin.ch

Netzmeister Rheintal Markus Krüger Schlipfweg 10 9467 Frümsen Tel. 078 703 54 17 markus@markuskrueger.ch

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Bedeutung der Regionalität wächst weiter Die Ostschweizerinnen und Ostschweizer legen Wert auf regionale Produkte. Das widerspiegelt sich eindrücklich im Erfolg des Programmes «Aus der Region. Für die Region» (AdR) der Migros Ostschweiz mit über 1500 Produkten von mehr als 3500 Bauernfamilien.

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ie Migros hat auch im Jahr 2015 alles für regionale Produkte gegeben und das AdR-Sortiment um zahlreiche Köstlichkeiten erweitert. Zu den beliebtesten Produkten 2015 zählten unter anderem: Wienerli, Shorley, Kräuter, M-Drink pasteurisiert oder Mini Lattich. Das Bedürfnis der Konsumenten nach regionalen Produkten lässt sich auch an den Umsatzzahlen ablesen: Verglichen mit dem Gesamtumsatz im Supermarkt, welcher 2015 leicht zurückging, konnte der Umsatz innerhalb der AdR-Palette Getreidefeld im Rheintal.

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um 5,9 Prozent auf über 226 Millionen CHF gesteigert werden. Wertschöpfung und Innovation 1999 in der Genossenschaft Migros Luzern entwickelt, trifft das AdRLabel auch heute noch den Nerv der Zeit. In der Migros Ostschweiz legt die Kundschaft seit 13 Jahren Wert auf regional produzierte Lebensmittel. Das Angebot ist in diesem Zeitraum auf über 1500 Produkte angewachsen. Die Beliebtheit des AdRLabels hat verschiedene Ursachen. Einerseits schafft die unmittelbare

Nähe zum Produzenten Vertrauen. Andererseits kann der Konsument aktiv dazu beitragen, Wertschöpfung in der Region zu behalten und Arbeitsplätze zu sichern. Auch die Qualität und die Frische der regionalen Produkte begünstigen den Entscheid zahlreicher Kundinnen und Kunden. Ausserdem motiviert das AdR-Programm die Produzenten, innovative Ideen umzusetzen. Unabhängige Kontrollen Das AdR-Label hat sich selbst strenge Richtlinien bezüglich Her-


GENUSS AUS DER REGION GENUSS AUS DER REGION

kunft, Wertschöpfung und Sortiment auferlegt. So haben nicht zusammengesetzte Produkte wie z.B. Gemüse oder Fleisch zu 100 Prozent aus der definierten Beschaffungsregion zu stammen. Bei zusammengesetzten Produkten wie z.B. Früchtejogurt muss mindestens der Hauptbestandteil zu 100 Prozent und total ein Anteil von 80 Prozent der landwirtschaftlichen Zutaten aus der Region stammen. Falls eine Zutat nicht in der Region erhältlich ist, muss sie mindestens aus der Schweiz sein. Trotz dieses marginalen Spielraums innerhalb der AdR-Richtlinien verwendet die Migros Ostschweiz bei ihren Früchtejogurts ausschliesslich Früchte aus der Region. Die Einhaltung des AdR-Reglements wird entlang der gesamten Lieferkette streng kontrolliert – nicht nur durch die eigene Quali-

tätssicherung, sondern auch durch eine unabhängige externe Zertifizierungsstelle. Regionales Sortiment wächst Als Brückenbauer zwischen regionalen Produzenten und Konsumenten bietet die Migros ihrer Kundschaft auch im Jahr 2016 ein breites regionales Sortiment an, welches fortlaufend überprüft und gezielt erweitert wird. So lanciert die Migros Ostschweiz beispielsweise im März den AdR Apfelbalsamessig von der St. Galler Saatzucht in Flawil als Einzelartikel. Kommen Sie vorbei und überzeugen Sie sich selbst. Mehr Info zum AdR-Programm sowie inspirierende regionale Rezepte finden Sie auf unserer Webseite www.ausderregion.ch

Was ist AdR? Das Label Aus der Region. Für die Region wurde 1999 von der Genossenschaft Migros Luzern lanciert. Seit 2003 finden AdRProdukte auch bei Migros-Kunden in der Ostschweiz stetig wachsenden Anklang. Basis für den Erfolg des Labels bilden die über 1500 AdR-Produkte – und damit die mehr als 3500 Bauernfamilien, Produzenten und Lieferanten aus der Region, die mit Leib und Seele hinter diesen Produkten stehen. Durch den Kauf von AdR-Produkten unterstützt der Konsument unmittelbar die heimische Wirtschaft und hilft mit, Arbeitsplätze zu erhalten und zu schaffen.

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LANDWIRTSCHAFT

«Vo Puur zu Puur» 2016 Was grössere Städte mit ihrer Museumsnacht bereits seit Jahren kennen, gibt es dank dem Projekt «Vo Puur zu Puur» nun auch auf dem Land. Im Kanton St. Gallen ist dieses Jahr die Region rund um Wil an der Reihe.

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ieses Jahr öffnen sieben innovative Bauernfamilien im Gebiet rund um das Städtchen Wil ihre Hoftüren und laden die Menschen aus der Region dazu ein, den Ort ihrer täglichen Arbeit kennenzulernen, Neues zu entdecken und Klischees oder Vorurteile zu hinterfragen. Die Besucher können bei den Hofführungen kulinarische Spezialitäten geniessen und mit ihren Kindern an verschiedenen Aktivitäten mitmachen. Nutzen Sie die Chance den bäuerlichen Alltag hautnah zu erleben, auf dem Hof, im Stall und auf dem Feld. Wie melkt man zwanzig Kühe an einem Morgen, wie riecht und schmeckt frische Milch, wieviel Futter brauchen Kühe überhaupt? Sie möchten mehr wissen über wichtige Themen wie Biodiversität oder die Zukunft der Landwirtschaft? Fragen über Fragen, die von den fachkundi-

gen Landwirten gerne beantwortet werden. Die engagierten Betriebe freuen sich auf Ihren Besuch. Detaillierte Information zum Angebot werden laufend aufgeschaltet unter www.vopuurzupuur-sg.ch

Tag der offenen Stalltür 18. September 2016 (eidg. Dank-, Buss- und Bettag) Zeit: 10 bis 17 Uhr kostenloser Shuttlebus

Zu Gast bei Rheintaler Landwirten D

er vorbildlich organisierte Agrotourismus im Rheintal bietet Ihnen die Chance auf einzigartige Wochenend- oder Ferienerlebnisse. Die Landwirtschaft ist Teil der Kultur und des Brauchtums des bis heute bäuerlich geprägten Rheintals. Mit agrotouristischen Angeboten auf ihrem Hof eröffnen Bauernfamilien interessierten Gästen einen echten Einblick in ihren arbeitsintensiven Alltag. Darin dreht sich vieles um Tiere: Um Kühe, Kälber, Ziegen, Katzen, Kaninchen, Hunde und Hühner. Wer mithelfen will, ist herzlich willkommen, doch natürlich

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ist auch möglich, die Atmosphäre als stiller Beobachter zu geniessen. Nach einem Tag auf dem Hof und einer Nacht im Stroh, verändert sich bei den meisten ihr Bild von der Landwirtschaft: Sie bekommt mehr Facetten, sie riecht, sie tönt, sie weckt Gefühle! Der Morgen beginnt mit einem währschaften Frühstück – selbstverständlich mit regionalen oder sogar hofeigenen Produkten. Für aktive Freizeitgestaltung bietet das Rheintal ein ausgedehntes Netz an Velo-, Skater- und Wanderwegen. Im Sommer ist es nicht weit zum Boden- oder Walensee oder einem

der idyllischen Badeseen. Zurück auf dem Hof wartet ein feines Zvieriplättli oder ein zünftiges Nachtessen. Und das stimmige oder feine Souvenir findet man meist im Hofladen. Steigmatt, 9462 Montlingen, www.steigmatt.ch Heiterhof, 9453 Eichberg, www.heiterhof.ch Ribelhof, 9450 Lüchingen, www.ribelhof.ch Rosentürmli, 9425 Thal, www.rosentuermli.ch


GENUSS AUS DER REGION GENUSS AUS DER REGION

Genussfrisch und ausgereift vom Bauern Mehr und mehr Menschen kaufen am liebsten auf dem Markt ein. Der persönliche Kontakt zwischen Produzent und Konsument schafft Vertrauen, und dank der kurzen Anfahrtswege wird dem Geniesser optimale Qualität geboten.

Bauernmärkte in der Region Altstätten: Marktgasse, Samstag 8.30 bis 12 Uhr, April bis Oktober Bad Ragaz: Rathausplatz, Donnerstag, 8.30 bis 11.30 Uhr, Mai bis Oktober Balzers: Gemeindehaus, Donnerstag 8.30 bis 11.30 Uhr, April bis Oktober Buchs: Parkplatz Alvier, Freitag 8.30 bis 11.30 Uhr, April bis Nov. Flawil: Bahnhofplatz, Samstag 8.30 bis 12 Uhr, ganzes Jahr Flums: Lindenplatz, Freitag 9 bis 11 Uhr, Mai bis Oktober Goldach: Hauptstrasse 10, Montag und Freitag, 8.30 bis 11.30 Uhr, April bis Dezember Gossau: Markthalle, Donnerstag und Samstag, 8.30 bis 12 Uhr, April bis Dezember Grabs: Marktplatz, Samstag 8.30 bis 12 Uhr, jeden ersten Sams tag im Monat, Juni bis November,

Heiden: Kirchplatz, Samstag 8.30 bis 12 Uhr, Juni bis November Lichtensteig: Rathaus, Mittwoch 8.30 bis 11.15 Uhr, April bis Nov. Mels: Dorfplatz, Samstag 8.15 bis 11.15 Uhr, Mai bis Oktober Oberuzwil: Dorfplatz, Samstag 8 bis 12 Uhr, ganzes Jahr Rapperswil: Hauptplatz, Freitag 7.30 bis 11 Uhr, März bis November St. Gallen: Marktplatz beim Vadian Denkmal, Freitag 7.30 bis 13 Uhr, April bis November Uzwil: Zentrum, Freitag 8.30 bis 11.30 Uhr, 22. April bis 11. November Vilters-Wangs: Kirchenplatz, Donnerstag, 9 bis 11 Uhr, Mai bis Oktober Walenstadt: Lindenplatz, Samstag 8.30 bis 11.30 Uhr, Mai bis Oktober Wattwil: Thurbrücke, Samstag 8.30 bis 12 Uhr, Mai bis November

In unserer globalisierten Welt ist es keineswegs selbstverständlich, dass man in den üppig gefüllten Regalen der Einkaufscenter Obst oder Gemüse aus regionaler Produktion findet. Nicht einmal im Sommer und Herbst, wenn auf Schweizer Feldern eine wunderbare Fülle von Gemüse-, Obst- und Beerensorten gedeiht. Im Gegensatz dazu haben manche Exoten einen Weg um die halbe Welt hinter sich, bis sie im Einkaufskorb landen. Das gilt selbst für so gewöhnliche Produkte wie Äpfel oder Trauben. Wer aus Vernunft- und Genussgründen auf regionale Produkte setzt, für den ist so ein Bauernmarkt ein Schlaraffenland. Direktvermarkter, spezialisierte Händler und Kleinproduzenten bieten eine grosse Auswahl und wecken die Lust zum Ausprobieren und Experimentieren. So ein Markt weckt spontan wieder das Gefühl für Jahreszeiten und saisonale Spezialitäten. Das bedeutet für den Regionalgeniesser ja nicht eine Einschränkungen, sondern eine Quelle von Inspiration und Bewusstsein für das Leben in der Region. Auf dem Markt wird einem der Vorteil kurzer Transportwege mit allen Sinnen klar. Die Ware ist frischer, reifer, hochwertiger! Gute Nachricht für Gourmets: In der Ostschweiz und im Liechtenstein findet man viele Bauernmärkte. Hier lässt sich viel über Landwirtschaft, Produkte und Kulinarik lernen. Die meisten Marktfahrer geben gerne und kompetent Auskunft – und liefern Ideen für die Küche und nicht zuletzt schöne Geschichten für Ihre Gäste.

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Rohner’s Hoflaedeli

Hofstadl Gossau

«Frisch & naturnöch im Hofladä ichaufä»

Vor bald zwanzig Jahren eröffnete Familie Rohner einen der ersten Hofläden im St. Galler Rheintal. Heute gehört das grosszügige Verkaufslokal auf dem Hof Krummensee zwischen Balgach und Kriessern zu den besten Adressen für saisonales Gemüse und eine Vielfalt von landwirtschaftlichen Produkten aus dem Culinarium-Land. Zu den beliebtesten Hoflaedeli-Spezialitäten gehören Geschenk-Körbe und Gourmet-Kisten wie etwa die Rheintaler Schollatrucka, die neben saisongerechtem Gemüse und Früchten auch Fleisch, Wurst, Käse, Nudeln, Gebäck, Punsch. Sirup, Konfitüre oder Schnäpse enthalten. Mit Stil und viel Freude am Detail gehen Roswitha und Carina Rohner auch auf Ihre individuellen Geschenkwünsche ein. Geniesserinnen und Geniesser finden im Hofladen rund ums Jahr frisches einheimisches Gemüse und im Sommerhalbjahr auch Obst und Beeren für die saisonale Küche. Rohner's Hoflaedeli ist das ganze Jahr geöffnet am Freitag von 16 bis 18.30 Uhr und am Samstag von 8 bis 12 Uhr.

«Hohe Qualität in allen Bereichen, Frohmut und Herzlichkeit» hat sich das Team um Christoph Koch auf sein Banner geschrieben. Die Schätze des Bodens begeistern die Gäste von renommierten Gastronomiebetrieben. Während der Saison wird der berühmte Albertschwiler Spargel täglich frisch gestochen, vom Feld beinahe direkt auf den Teller – himmlischer, natürlicher Hofgenuss.

Erntefrische, knackige Produkte – wunderbar wie selbstgepflückt – hausgemachtes Brot, feines Gebäck sowie eine reiche Auswahl von sorgfältig ausgesuchten Partnerprodukten wie Teigwaren, Gewürze, Essig und Öle, Honig etc. erwarten Sie in Rohner’s Hofladen. Daneben bieten wir täglich frisch hergestellte Smoothies an. Die cremigen Gesund-Frucht-Drinks stecken voller Vitamine und schmecken sensationell. Mit Geschenkkörben, zusammengestellt nach unseren Vorschlägen oder ganz nach Ihren Wünschen, wird naturnahes, geschmackvolles Schenken leicht gemacht.

Rohner's Hoflaedeli Krummensee 9436 Balgach/Kriessern Tel. 071 722 3957/Fax. 071 722 3927 rohners-hoflaedeli@bluemail.ch www.rohners-hoflaedeli.ch

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Hofstadl Familie Koch Albertschwil 585 9200 Gossau Tel. 071 385 82 01 Fax 071 385 82 72 www.hofstadl.ch

Rohner’s Hofladen Hiltisau 1, 9469 Haag Zollstrasse 27, 9490 Vaduz Telefon 079 256 41 28 rohners-hofladen@bluewin.ch www.rohners-hofladen.ch


GENUSS AUS DER REGION GENUSS AUS DER REGION

«Naturnahes Schenken aus Schuler's Hofladen leicht gemacht» Die Freilandeier in Schuler‘s Hofladen stammen allesamt von den eigenen Hühnern. Die geschmackvollen Eier werden zu delikaten Frischei-Teigwaren weiterverarbeitet. Das Herz eines jeden Pastaliebhabers schlägt höher bei der breiten Auswahl an Formen und Aromen. Doch Schuler’s Hofladen hat noch viel mehr zu bieten. In liebevoller Handarbeit werden Obst und Gemüse zu Köstlichkeiten verarbeitet. Für Schleckmäuler empfehlen sich die gedörrten Apfelringli mit oder ohne Schokoladenüberzug und natürlich die eingemachten Konfitüren. Auch hausgemachte Tomaten-Sugo und herzhafte Wurstwaren von den eigenen Kühen findet man im Angebot von Schuler’s Hofladen: Natürlich herzhafte Produkte frei von Konservierungs- und Aromastoffen mit viel Liebe zum Detail in originellen Geschenktüten oder als Geschenkkörbe verpackt. Schuler's Hofladen Ludihof 4 8717 Benken Telefon 055 283 15 84 schuler.mettler@bluewin.ch www.ludihof.ch

Eine reiche Auswahl lädt zum Stöbern und Einkaufen ein.

Kräutergenuss vom Hof Baldenwil Der würzige Duft von frisch geernteten Kräutern liegt im Sommer über dem Hof Baldenwil. Diese Kräuter bieten aber nicht nur ein Erlebnis für die Nase, sondern sprechen alle Sinne an. Im Sommer ein Feld voller blühender Korn- und Ringelblumen zu sehen, ist ein bleibendes Erlebnis. Die aromatischen Kräutertees sind geschmackliche Aufsteller vom Morgen bis zum Abend. Sie können zudem warm und kalt genossen werden. Auf dem Hof Baldenwil dreht sich alles um Kräuter und den guten Geschmack, ob in den Kräutersalzen, Kräuterschokoladen oder auch in der neusten Kreation, einem Weinsalz. Ausserdem finden auf dem Hof Baldenwil Menschen mit einer Beeinträchtigung spannende und erfüllende Arbeitsplätze. Lassen Sie sich von der Qualität der Produkte überzeugen und besuchen Sie im Sommer den Hof Baldenwil. Hof Baldenwil Baldenwil 2599 9112 Schachen bei Herisau Tel. 071 370 04 11 Fax 071 370 04 12 www.hofbaldenwil.ch

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Wie in der guten alten Zeit – nur besser!

Köstliche Geschenke

Rapsöl und Apfelbalsamico sind ausgezeichnet!

Alles etwas selten geworden in diesen Tagen: das wohltuend Entschleunigte, das echt Natürliche, längst vergessen Geglaubte. Aber halt, es ist noch da, wenn auch etwas verborgen. Auf der Öpfelfarm mitten in Mostindien, abseits der Alltagshektik und doch nicht weit weg. Da ist der Hofladen der Familie Kauderer. Voller unverfälschter Produkte, auf ursprüngliche Art und mit viel Liebe produziert. Klingt paradiesisch? Lassen Sie sich überraschen. Mehr zur Öpfelfarm, dem Hofladen und auch Online einkaufen können Sie unter www.oepfelfarm.ch. Öffnungszeiten Hofladen: Mi 13-19 Uhr, Sa 08-17 Uhr oder nach telefonischer Anmeldung.

Kennen Sie das farbenfrohe Geschenkset «Pesto-Festival» der Heimstätten Wil? Gelb steht für das Baumnusspesto mit Zitrone, im Grün zeigt sich kraftvoll der Basilikum und das rote Dörrtomatenpesto ist der Geheimtipp des Sets: Regional ausgereifte Tomaten, weiterverarbeitet zu einem exquisiten Leckerbissen. Hergestellt werden diese Spezialitäten in den Heimstätten Wil von Menschen mit einer psychischen Beeinträchtigung. Entdecken Sie weitere Geschenksets auf der Website: Sirup-Galerie, Trio Gusto, Konfi-Schmaus, Punsch-Potpourri. Saisonal bedingt ist nicht immer alles erhältlich – aber immer finden Sie ein köstliches «culinarisches» Geschenk.

Die Naturoel AG in Lanzenneunforn im schönen Thurgau freut sich über zwei Goldmedaillen beim Schweizer Wettbewerb der Regionalprodukte 2015. Vergoldet wurden das Rapsöl und der Apfelbalsamico. Der Raps für das prämierte Öl stammt von eigenen Feldern. Aus den kleinen schwarzen Rapssamen wird zart nussig schmeckende Rapsöl kaltgepresst. Apfelmost aus Äpfeln von alten Hochstammsorten wird, inspiriert von der Balsamico Tradition aus Modena, zu fruchtigem Apfelbalsamico mit milder Säure veredelt. Ideal zum Würzen und für Dressings, aber auch als Apero. Bei Hofführungen bekommt man einen spannendenEinblick in die Welt des Raps und kann alle Produkte aus der Naturoel Manufaktur ab Hof im Hofladen verkosten und erwerben.

Öpfelfarm Roland und Monika Kauderer Olmishausen 18 9314 Steinebrunn Tel. 071 470 01 23 Fax 071 470 01 24 kauderer@oepfelfarm.ch www.oepfelfarm.ch

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Stiftung Heimstätten Wil Zürcherstrasse 30 9501 Wil Tel. 071 913 19 04 info@heimstaettenwil.ch www.shop-heimstaettenwil.ch

Naturoel AG Familie Kressibucher Im Sulz 185 8506 Lanzenneunform Tel. 052 747 13 33 www.naturoel.ch


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WEIN

Vom Zweierli zum Spitzenwein

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In den letzten Jahrzehnten ist den St. Galler Winzern und Weinmachern ein gewaltiger Schritt vom Stammtisch-Zweierli zum international konkurrenzfähigen Spitzenprodukt gelungen. Auf Liebhaber von Wein wartet eine Vielfalt von wunderbaren Entdeckungen. 04.11.2005Schweizer 10:28 Uhr Seite 2

Wer sich mit berechtigter Vorfreude einlässt auf diese kleinräumige Vielfalt von Sorten und Philosophien, wird 2Terroirs, unweigerlich ins Staunen geraten. Die Belohnung für den Entdeckergeist sind Was ist das Markante am St.Galler reizvolle Überraschungen und beglüWeinbau? Auf den Punkt gebracht ckenderesGenuss. könnte heissen: «Qualität aus Steillagen». In 34 von 89 St.Galler Gemeinden wachsen Reben. Anbaufläche von Weinkanton St. Die Gallen 220 Hektaren wird von 500 Rebbauern Weinkultur begegnet einem im Kanton bewirtschaftet. 35 professionelle St. Gallen auf Schritt undmit Tritt. Im von Kelterungsbetriebe – oft eigenen Napoleon um 1800 am Reissbrett komVinotheken – verarbeiten die Trauben zu hochwertigen Weinen. ponierten Ensemble der Regionen ge-

hören Rebberge prägend und malerisch zum Landschaftsbild. In nahezu einem

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Drittel aller St. Galler Gemeinden wachsen Trauben. Kein Wunder: Die Geografie und das Klima des Kantons sind vorBeilage zum St.Galler Bauer 46 – 18. November 2005 teilhaft und stellenweise geradezu perfekt für den Weinbau. Das erkannten Wo wächst der St.Galler Wein? Dies ist eine Frage, schon die Römer, die vor bald 2000 Jahdie oft gestellt wird. Dabei hat jede dritte St.Galler ren die ersten Reben entlang Gemeinde eigenen Wein. Dank der desgrossen milden Seen pflanzten. An den sonnenexponierKlimas ist der Rebbau vorwiegend im Rheintal und Sarganserland DieWalensee Weinbauten im Uferlagen von verbreitet. Bodensee, gebiete von Rapperswil-Jona und Wil-Bronschund Zürichsee profitieren die Trauben hofen werden manchmal fast vergessen. Dabei vonzuderbeachten, Wärmespeicherkapazität riegilt dass Jona vor rund der hundert sigen die Wassermengen. Noch mehr willJahren grösste Weinbaugemeinde im Kanton war. kommene Wärme bringt der Föhn, der ja im Rheintal sinnigerweise «Traubenkocher» genannt wird.

Vier Weinregionen Der Weinkanton St. Gallen lässt sich in vier Regionen gliedern, die sich entlang der grossen Gewässer erstrecken: St. Galler Rheintal (Bodensee und Rhein), Sarganserland (Seez und Walensee), Zürichsee und das Fürstenland rund um Wil (Thur). Prägend für den St. Galler Weinbau sind die üppig besonnten, steilen Südhänge, wie man sie besonders im Rheintal und im Sarganserland sehen kann. Solche Steillagen sind naturgemäss mühsam zu bewirtschaften und nur beschränkt mechanisierbar. Immerhin hat sich der zeitliche Aufwand in den vergangenen Jahren dank Querterrassierung spürbar verringert. Die aktuell rund 400 Rebbäuerinnen und Rebbauern in 33 Gemeinden hegen auf 217 Hektaren rund 1,2 Millionen Rebstöcke. 25 Betriebe keltern die Trauben und verkaufen Wein. Damit gehört der Kanton St. Gallen zu den kleinen Weinbaukantonen in der Schweiz. Von der Anbaufläche entfallen mehr als drei Viertel auf rote Traubensorten – vor allem Blauburgunder (Pinot Noir). Doch die Sortenvielfalt im Kanton wächst enorm – das Spektrum reicht von Traditionsgewächsen wie Pinot gris oder Chardonnay bis hin zu modernen pilzwiderstandsfähigen Sorten (PIWI). Mit rund 40 Hektaren besitzt die Gemeinde Berneck die meisten Weinberge des Kantons. Dieses idyllische Winzerdorf im unteren Rheintal ist ein empfehlenswerter Ausgangspunkt für eine


GENUSS AUS DER REGION GENUSS AUS DER REGION

Sonnenverwöhnte Steillagen, wie hier in Berneck, sind typisch für die St. Galler Weinregionen im Rheintal, im Seeztal und am Walensee.

Weintour durch den Kanton St. Gallen. Diese Entdeckungsreise führt idealerweise dem Alpenrhein entlang bis nach Sargans. Von dort weiter zum Walensee und Zürichsee. Auch in Rapperswil/ Jona wird heute wieder leidenschaftlich und auf hohem Niveau Wein gemacht – die sonnenverwöhnten Seeuferlagen bieten dafür ideale Rahmenbedingungen. St. Galler Weingeschichte Es waren die Römer, die den Weinbau und die Freude am Wein in ganz Mitteleuropa verbreiteten. Die Weinberge wurden zuerst entlang der wichtigen Handelsrouten angelegt. Weinhistoriker gehen davon aus, dass in den römischen Garnisonen Ad Rhenum (Rheineck), Magia (Maienfeld) und Curia (Chur) Weinreben angebaut wurden. Bewahrt und weiterentwickelt wurde dieses Erbe von den Klöstern. Eine erste schriftliche Erwähnung von Ostschweizer Wein findet man im Testament des

Churer Bischofs Tello im Jahr 725. Mit 892 datiert ist eine Urkunde, die von Weinbergen in Farniwang (Berneck) berichtet. Lebensmittel Wein Im Verlauf des Mittelalters wurde Wein als Handelsgut und Lebensmittel immer wichtiger. Wein wurde zum beliebten Alltagsgetränk, denn er war damals vor allem in den Städten weniger mit Keimen belastet als Wasser. So ist überliefert, dass im St. Galler Heiliggeist-Spital den Patienten pro Tag drei Mass Wein, also drei Liter(!) zustanden. In den Weinbauregionen deckte damals auch die breite Bevölkerung einen erheblichen Teil ihres Kalorienbedarfs mit Wein. Zum Stillen des wachsenden Dursts nach Wein wurden besonders im Rheintal ausgedehnte Rebberge angelegt, weit mehr, als es heute sind. Das Kloster St. Gallen wurde damals zu einem überregional bedeutsamen Weinproduzenten.

Bei der Kantonsgründung 1803 zählte man 900 Hektar Rebfläche, 1906 waren es noch 458 Hektar und 1967 war schliesslich der Tiefstand von 130 Hektaren erreicht. Grund waren Schädlinge, Krankheiten, wetterbedingte Missernten und die zunehmende Konkurrenz beispielsweise aus Südtirol. Der Weg zur Qualität Die beeindruckende Entwicklung der St. Galler Weine seit jenem historischen Tiefpunkt hat mehrere Gründe. Einige haben mit staatlichen Vorschriften zu tun, andere mit verbessertem Knowhow und der Innovationskraft der Winzer. Ein erster Schritt war die Einführung von verbindlichen Qualitätszielen. Seit über fünfzig Jahren wird bei der amtlichen Weinlesekontrolle der Zuckergehalt der geernteten Trauben gemessen. Zu Beginn noch mit der Oechslewaage, heute schnell und präzis mit einem Refraktometer. Für diese Aufgabe kommen im Herbst rund dreissig ne| 79


GENUSS AUS DER REGION GENUSS AUS DER REGION

Prämierte St. Galler Weine 2015 An insgesamt fünf Degustationswettbewerben holten die folgenden St. Galler Kelterungsbetriebe Gold- oder Silbermedaillen: Grosser Preis des Schweizer Weins 2015 Weine aus der ganzen Schweiz, alle Weinsorten

• Schmid Wetli AG, Berneck Bernecker Blaufränkisch 2011, Rotwein

Landsgmendwy 2014, Weisswein Riesling Sylvaner Langmoos 2014, Weisswein

• Höcklistein - Weingut am Zürichsee, Jona

Chardonnay Höcklistein Weingut am Zürichsee 2013, Weisswein Räuschling Höcklistein Weingut am Zürichsee 2014, Weisswein • Weingut am Steinig Tisch, Thal

Kerner 2014, Weisswein • 3 Rheintaler Winzer, Thal

Babetha 2011, Rotwein • Eisenbergwerk Gonzen AG, Sargans

Gonzen Sauvignon Blanc 2014, Weisswein Gonzen Pinot Noir Barrique 2013, Rotwein • Weinbaugenossenschaft Mels, Mels

Melser Rathauskeller 2013, Rotwein

Mondial des Pinots 2015 Pinots aus der ganzen Welt

• Weingut Stegeler, Berneck

Solo Pinot Reserve 2013, Rotwein • Weinkellerei Haubensak, Altstätten

Pinot Noir Barrique 2013, Rotwein • Höcklistein - Weingut am Zürichsee, Jona

Pinot Noir Weingut am Zürichsee 2012, Rotwein • Weingut am Steinig Tisch, Thal Sinfonie 2013, Rotwein • Schmid Wetli AG, Berneck

6TUS Pinot Noir 2012, Rotwein • Schmidheiny – Weingut im Rheintal, Heerbrugg Pinot Noir Weingut im Rheintal 2012, Rotwein • Eisenbergwerk Gonzen AG, Sargans

Gonzen Barrique 2013, Rotwein • Weinbaugenossenschaft Mels, Mels Melser Rathauskeller Pinot Noir Barrique 2013,

Rotwein

• CasaNova Wein Pur AG, Walenstadt

Seemühle Sauvignon Blanc 2014, Weissswein

Internationale Weinprämierung Zürich 2015 Weine aus der ganzen Welt, alle Weinsorten

• Schmidheiny – Weingut im Rheintal, Heerbrugg

Johann FR 117-68 2014, Weisswein Zweigelt 2012, Rotwein Cuvée Blanc 2012, Weisswein • Weingut am Steinig Tisch, Thal

Riesling - Sylvaner 2014, Weisswein Violine 2014, Weisswein • Schmid Wetli AG, Berneck

6TUS Pinot Noir 2012, Rotwein • Höcklistein – Weingut am Zürichsee, Jona

Chardonnay 2013, Weisswein 80 |

Mondial du Merlot 2015 Merlots aus der ganzen Welt

• Weingut Stegeler, Berneck Terzett 2012, Rotwein

Internationaler PIWI Weinpreis 2015 • Weingut am Steinig Tisch, Thal Burg Rheineck Cuvée 2012, Rotwein


GENUSS AUS DER REGION GENUSS AUS DER REGION

Rebberge prägen das Landschaftsbild des Kantons und sind rund ums Jahr wertvoller Naherholungsraum.

benamtliche Kontrolleure zum Einsatz. Von jedem Traubenposten wird eine Probe analysiert. Aufgrund der Messungen in einem Gebiet berechnet die Fachstelle Weinbau den Durchschnitt für die entsprechenden Traubensorten. Liefert ein Winzer überdurchschnittlich gute Trauben ab, so erhält er einen Zuschlag zum Traubenpreis, liefert er mindere Qualität, gibt es Abzüge. Meilensteine 1993 markiert einen weiteren wichtigen Schritt für den Weinbau in der Schweiz. Damals wurde erstmals eine verbindliche Maximalmenge pro Quadratmeter vorgeschrieben. Wer diese Limite überschreitet, riskiert die Deklassierung der gesamten Ernte. Das ist eine einschneidende Massnahme, weil solcher Wein nicht mehr mit der Ursprungsbezeichnung verkauft werden darf. Die Grenzwerte werden von den Kantonen festgelegt. 2003 wurde im Kanton St.Gallen die kontrollierte Ursprungsbezeichnung

(AOC) eingeführt, seit 2007 ist sie schweizweit Pflicht. Damit erhielt der Konsument eine Garantie für eine definierte Mindestqualität. Die Weine einer definierten Ursprungsregion werden im Labor analysiert und durch eine Degustationskommission sensorisch geprüft. Ein Wein, der diesen Test nicht besteht, darf ebenfalls nicht mehr mit dem Gemeindenamen oder als St. Galler Wein verkauft werden. Neue Vielfalt Vor dieser strategischen Umbesinnung im Schweizer Weinbau wurden im Kanton St. Gallen nur eine Handvoll Traubensorten angebaut. Jene Betriebe, die mehr im Sinn hatten als günstige Stammtisch- und ApéroWeine (das klassische Zweierli!) zu produzieren, nahmen die restriktiven Weinbaubestimmungen als beengendes Korsett wahr. Die lang ersehnte Öffnung nutzten die innovativen St. Galler Winzer als Chance und seither hielt eine früher undenkbare Vielfalt Einzug in

den Rebbergen. Heute werden im Weinbaukanton St.Gallen fast 60 Sorten gekeltert, darunter international bekannte Namen wie Merlot, Sauvignon blanc, Chardonnay oder Syrah, historische Reben wie Pinot gris oder Räuschling und pilzresistente Sorten, wie Léon Millot, Maréchal Foch oder Cabernet Jura. Neben neuen Sorten wirken sich Innovationsgeist und Experimentierfreudigkeit auf die Arbeit im Weinkeller aus. Aus den verschiedenen Sorten werden ganz unterschiedliche Weine gekeltert und die Vielfalt der eingesetzten Techniken und Rezepte hat ebenfalls zugenommen. Dazu gehören beispielsweise der Ausbau im Eichenfass (barrique) und die Wiederentdeckung von Cuvées und Assemblagen. Für eine Cuvée werden die verschiedenen Traubensorten zusammen vergoren, für eine Assemblage werden ausgewählte Weine aus eigener Produktion zu einer harmonischen Mischung kombiniert. Auch St. Galler Schaumweine sind seit einigen Jahren auf hohem Ni| 81


Der innovative St. Galler Staatswingert in Frümsen hat viel zur Qualitätsrevolution im Kanton St. Gallen beigetragen.

veau erhältlich. Sie sind eine attraktive regionale Alternative zu Champagner, Prosecco & Co. Sogar erstklassige Strohund Eisweine gehören heute zum Angebot innovativer St.Galler Weingüter. Innovation & Selbstvertrauen Zur Innovation gehört neben der Entwicklung neuer und besserer Weine auch die Professionalisierung der Vermarktung. Führende europäische Weinregionen wie das Piemont, das Burgund oder das Burgenland zeigen, wie es im heutigen Marktumfeld geht: Malerische Weingüter, stimmungsvolle Degustations-Lokale, attraktive Vinotheken, hochwertige Homepages sowie durchdachte Werbung und Medienarbeit sind das A und O. Dazu kommen persönliche Formen der Kundenbindung wie Weinseminare, Weinfeste und gemeinschaftliche Events auf Gemeinde- oder Regionalebene. Diese Werkzeuge nutzen heute auch die erfolgreichen St.Galler Weinproduzenten. Das wachsende Selbstvertrauen erkennt man auch an den vielen WettbewerbsTeilnahmen. Viele davon werden mit Gold- und Silbermedaillen belohnt. St.Galler Weine sind international konkurrenzfähig! Weitsichtige Winzer ha82 |

ben verstanden, dass ihre Zukunft auf drei Säulen ruht: Optimale Qualität, authentische Regionalität und wirkungsvolles Marketing. Erfreuliche Perspektiven Weltweit gesehen wird heute zwanzig Prozent mehr Wein produziert als getrunken. Die Überproduktion wird zu Industrie-Alkohol verarbeitet. Die glo-

«Der vernünftige Weg sind Weine mit Charakter. Ein grosser Teil davon muss und kann auch vor der eigenen Haustüre verkauft werden.» bale Weinproduktion besteht über den Daumen zu 75 Prozent aus Tafelwein, 20 Prozent Qualitätswein und 5 Prozent hochwertigem Qualitätswein. Die Preise für Tafelweine sind so stark gesunken, dass die Produktionskosten in diesem Segment nur in Grossbetrieben und Ländern mit niedrigem Lohnniveau gedeckt werden können. Allein schon angesichts der vielen arbeitsintensiven

Steillagen kann St. Galler Wein im globalen Massenmarkt nicht mithalten. Der vernünftige Weg sind hochwertige und einzigartige Weine mit Charakter. Ein grosser Teil davon muss und kann auch vor der eigenen Haustüre verkauft werden – da stehen auch die Gastronomie und der Konsument in der Pflicht. Servieren Sie ihren Gästen mit Stolz einen Wein aus der Nachbarschaft! Um den begehrenswerten Rest balgt sich dann die qualitätsbewusste Kundschaft in den Schweizer Städten… Gemeinsam zum Ziel Den Mehrwert gemeinsamer Auftritte erkennen die regionalen Winzer definitiv nach den ersten St.Galler Weinspitzen, die im Januar 2016 zum ersten Mal in den traditionsreichen OLMA-Hallen stattfanden. Es war ein gut besuchter und medial stark beachteter Anlass, an dem die wunderbare neue Vielfalt und Qualität des St.Galler Weins stilvoll präsentiert wurde. Der Anlass steht auch 2017 wieder auf der Agenda (siehe Seite 16). Information aus erster Hand finden Sie auf der Homepage des Branchenverbands St. Galler Wein unter der Adresse www.stgaller-weine.ch


GENUSS AUS DER REGION GENUSS AUS DER REGION

DIE WIRKLICH FEINEN GOLDRESERVEN KOMMEN AUS DEN KELLERN IM THURGAU.

Thurgauer Rahmkäse Der feincrèmige Thurgauer Rahmkäse besticht mit seinem unverkennbaren zarten Aroma. Die Spezialität aus dem Familienbetrieb in Siegershausen wird bereits seit 1964 nach bewährtem Rezept aus reiner Thurgauer Kuhmilch hergestellt. Das Fabriklädeli führt noch viele andere Käsesorten – direkt aus dem Käsekeller. Das Lädeli, im Originalzustand von 1954, ist geöffnet am Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag von 07.30 – 11.30 h / 13.30 – 17.00 h. Am Mittwoch und Samstag nur morgens von 07.30 – 11.30 h.

Strähl Käse AG Bahnhofstrasse 1 8573 Siegershausen Tel. 071 678 11 11 Fax 071 678 11 12 www.straehl.ch

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PR WEIN

Wein Berneck GmbH Zurück zur Natur

DUETT, TERZETT... Weingut Stegeler AG

Schmidheiny Weingut im Rheintal

Die Güte des Weines entsteht im Rebberg. Die Kombination aus herausragenden Weinberglagen und innovativem Winzerhandwerk lässt spannende Charakterweine aus reiner Natur entstehen. Aus Sorge zum Boden erfolgen alle Arbeiten im Rebberg von Hand – auf Herbizide und Insektizide verzichtet der Oenologe Ralph Heule ganz und schafft dadurch ein natürliches und nachhaltiges Zuhause für Flora und Fauna – weg von der üblichen Monokultur. Entdecken Sie diese besonderen Weine und besuchen Sie das Kulturlokal Hirschen am Rathausplatz – im Herzen von Berneck. Gruppenbesuche und Kellerbesichtigungen sind nach Absprache möglich.

An bester Lage in Berneck gedeihen die Trauben für die schon beinahe musikalischen Weine der Weingut Stegeler AG. Elisabeth Federer Heule schuf gemeinsam mit ihrem Bruder Jakob FedererAepli aus dem elterlichen Rebberg ein Bijoux in der Rheintaler Weinlandschaft. Mutig pflanzten sie neben traditionellen europäischen Rebsorten auch neue pilzwiderstandsfähige Stöcke an. Die Weine können sich durchwegs sehen lassen. Seit sie 2009 ihre ersten Weine kelterten, wurden die Gewächse schon mehrfach national und international ausgezeichnet. Einzigartig ist auch der umfangreiche Sortengarten, welchen sie in ihren Rebberg integrierten. So gibt es neben sieben verschiedenen Weinen im Herbst zusätzlich rund vierzig Traubensorten zu degustieren.

Die Fassade des Kellerneubaus ist ein Kunstwerk für sich, die verwinkelten Betonstützen des Vordaches sind abstrahierte Hommagen an die eigenwillige Form der Rebstöcke. Diese Formensprache setzt sich auch im Innern fort, von den Fensterschlitzen bis zu den ­Füssen der gusseisernen Stehleuchter. Dezente, erdige Farben und ein gewaltiger Degustationstisch, aus einem einzigen riesigen Stück Birnbaumholz gefertigt, formulieren den elitären Anspruch, den auch die Weine erfüllen sollen. Der Önologe Andreas Stössel und sein Team experimentieren mit verschiedenen Erträgen und unterschiedlichem Blattmanagement. Eine Unterteilung des fünf Hektar grossen Weinberges in verschiedene Blocks soll überdies zeigen, wie man den Reben, die hier in wenig Erdauf­lage auf einem kargen Nagelfluhsockel wurzeln, noch mehr Qualität abringen kann.

Wein Berneck GmbH Ralph Heule Rathausplatz 7a 9442 Berneck Tel. 071 744 24 13 Fax 071 744 04 13 wgb@wein-berneck.ch www.wein-berneck.ch

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Weingut Stegeler AG Blumenstrasse 4 9442 Berneck Tel. 071 744 27 09 wein@stegeler.ch www.stegeler.ch

Schmidheiny Weingut im Rheintal Andreas Stössel Schlossstrasse 210 9435 Heerbrugg Tel. 071 722 82 13 Fax 071 722 76 53 wein@schmidheiny.ch www.schmidheiny.ch


GENUSS AUS DER REGION GENUSS AUS DER REGION

Für echte Geniesser und kluge Gastgeber Quintessenz, Wein-Musik und edle Brände Rheintaler Wein aus dem Weingut – damit teilen Sie am besten die Freude am Leben mit Ihren Freunden und Gästen. Lassen Sie sich vom weingewordenen Gaumentraum Quintessenz ein genüssliches Lächeln auf Ihre weinbenetzten Lippen zaubern. Begeistern Sie Ihre Freunde mit der Vielfalt der 14 Musik-Weine! Die Auswahl geht vom beschwingten Riesling-Sylvaner grazioso, dem zarten Pinot noir bianca delicata über die kräftigen Merlot Solo pieno oder Concerto (g)rosso bis zum Dessertwein Pinot noir Esprit vivace. Erfreuen Sie die frohe Runde Ihrer Gäste mit dem traditionsreichen St. Gall- oder dem beliebten Rhein-Wein. Setzen Sie dem geselligen Beisammensein das Krönchen auf mit den edlen Bränden aus dem Weingut. Weingut Tobias Schmid & Sohn Hinterburgstrasse 24 9442 Berneck Tel. 071 726 10 10 Fax 071 726 10 20 weingut@tobiasschmid.ch www.tobiasschmid.ch

Nüesch Weine, Balgach An den Hängen des St. Galler Rheintals gedeihen die eigenen Rebstöcke. Dort sind die Wurzeln der Pflanzen und auch die der Menschen bei Nüesch. Mit Leidenschaft, Begeisterung und Fachwissen widmet sich die Weinkellerei Nüesch seit 1834 der Zubereitung des edlen Getränks. Das macht die Charakteristik und Qualität der Nüesch-Weine so unverwechselbar. Das Vinorama bietet gemütliche Räumlichkeiten für Anlässe aller Art bis max. 70 Personen. Kellerführungen und Degustationen werden gerne auf Voranmeldung angeboten.

Emil Nüesch AG Weinkellerei Hauptstrasse 71 9436 Balgach Tel. 071 722 22 22 Fax 071 722 45 94 contact@nuesch-weine.ch www.nuesch-weine.ch

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Melser Rathauskeller – Weinbaugenossenschaft Mels

Ein Geschenk des Himmels

Vieille Prune und Whisky aus der Region

Die 1938 gegründete WBG Mels zählt heute 55 Mitglieder, die mit Leidenschaft 9 Hektaren bewirtschaften. Bei Toni Bardellini, seit dem Jahr 2000 Kellermeister, laufen alle Fäden zusammen. Er empfiehlt hier, berät dort und sorgt unter anderem dafür, dass Mitte Mai die Anzahl Triebe konsequent begrenzt wird, damit im Herbst auch die Traubenqualität seinen hohen Anforderungen entspricht. Rund acht Hektaren sind mit Pinot noir bepflanzt. Der Rest verteilt sich auf Müller-Thurgau (Riesling-Silvaner), Char­ donnay, Sauvignon Blanc, Regent und Gamaret. Öffnungszeiten Degustation: freitags 14 bis 18 Uhr, samstags, 9 bis 12 Uhr oder nach telefonischer Vereinbarung.

Sonnendurchtränkt und durch einen ruhigen Talwinkel geschützt schmiegt sich der Weinberg des Winzerbetriebes Schmid Wetli an einen der zahlreichen Südhänge von Berneck und blickt hinab auf die weite Ebene des St. Galler Rheintals. Mit fast schon entschlossener Leidenschaft betreibt die Winzerfamilie Wetli auf 18 Hektar modernen Rebbau und trägt damit auch wesentlich zur Pflege der Weinbaukultur bei. Eine Kultur, die Berneck seit über 1 000 Jahren prägt und zu einer weithin bekannten und überaus geschätzten Weinbaugemeinde macht. Eine Kultur, die Jahrgang für Jahrgang eine Vielfalt an herrlichen Weinen von höchster Qualität hervorbringt. Eine Kultur, der sich die Familie Wetli ganz und gar verschrieben hat. Das Winzerleben ist ein Glück.

Seit 2008 werden der Vieille Prune d‘ Elena, s'blaue Wunder und andere Spezialitäten wie Sauerkirschlikör und Vieille Poire Williams angeboten. Bruno Eschmanns Philosophie ist es, eigene einheimische Früchte zu brennen und ohne künstliche Aromen zu arbeiten. So ist auch die Neuheit St.Gallados entstanden. Dazu wurden eigene Äpfel gemostet, der Saft vergoren, destilliert und in kleinen Eichenfässern ausgebaut. Faszinierend ist aber auch die Ostschweizer Whiskywelt. Dank der eigenen Brennerei kann gepröbelt werden. So entsteht eine eigene Serie von Whiskys und Single Malts mit mildem oder fruchtigem bis zu stark rauchigem, torfigem Aroma.

Weinbaugenossenschaft Mels Rathauskeller 8887 Mels Tel. 081 723 52 49 Fax 081 710 50 75 kellermeister@wbgmels.ch www.wbgmels.ch

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SCHMID WETLI AG Tramstrasse 23 9442 Berneck Tel. 071 747 90 90 Fax 071 747 90 99 susanne@schmidwetli.ch www.schmidwetli.ch

Säntisblick Destillerie AG Bruno Eschmann Geisberg 9246 Niederbüren Tel. 071 422 23 20 info@saentisblick-destillerie.ch www.saentisblick-destillerie.ch


GENUSS AUS DER REGION GENUSS AUS DER REGION

ROMAN RUTISHAUSER WEINGUT AM STEINIG TISCH

THAL

35 Jahre nachdem ich den Betrieb von meinen Eltern übernommen habe, steht der nächste Generationenwechsel an. Heidi und ich geben nun das Weingut an unseren Sohn Roman weiter mit der festen Überzeugung, dass unsere Weinphilosophie in der kommenden Winzergeneration weiterlebt und gepflegt wird. Wir bedanken uns herzlich bei Ihnen für die langjährige Treue zu uns und unseren Weinen und freuen uns, wenn Sie Vertrauen in die 3. Generation Rutishauser haben und die Weine von Roman Rutishauser, Weingut am Steinig Tisch, geniessen.

Heidi und Christoph Rutishauser

Weinvielfalt aus der Kartause Ittingen

Generationenwechsel im Weingut am Steinig Tisch

Weingut Gonzen Sargans

Der Weinbau in der Kartause Ittingen hat eine lange Tradition, denn schon die Kartäusermönche kelterten hier Wein im grossen Stil. Heute werden auf acht Hektaren Land acht verschiedene Rebsorten gepflegt. Diese Sortenvielfalt ermöglicht es, für den Aperitif zwischen einem Müller-Thurgau, Sauvignon Blanc oder Federweiss, zum Fisch zwischen einem Seyval Blanc und einem Pinot gris oder auch einem fruchtigen Blauburgunder Stiftungswein zu wählen. Zum Festessen stehen wahlweise eine Komposition von verschiedenen roten Traubensorten oder auch ein reinsortiger Blauburgunder aus steilster Lage aus dem Eichenfass oder gar aus dem Ittinger Barrique bereit.

Roman Rutishauser überahm letztes Jahr den Weinbaubetrieb seines Vaters. Christoph Rutishauser führte den Betrieb 1981 in die Professionalität und erweiterte das Weingut auf 6 ha Weingärten am Buchberg. Das Weingut wird durch Sohn Roman nun in der dritten Generation geführt. Authentizität – Wahrheit im Wein, ehrlich naturnahe Produktion, sortenreine Kelterung und Cuvées, Reflektion des Weinjahres.

Am Fusse des Gonzen in Sargans besitzt die Eisenbergwerk Gonzen AG seit 1919 Rebberge. An den südlichen Hängen finden die Reben ideale Voraussetzungen für hochwertige Weine. Anita und Stefan Hörner bewirtschaften das Weingut seit über 20 Jahren und setzen seither besonders auf Pinot noir. Doch auch die weissen Sorten Pinot gris, Sauvignon blanc sowie exzellente Assemblagen haben in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen und Ihre Verehrer gefunden. Weingenuss aus Leidenschaft ist der Leitspruch des Weingutes und unterstreicht die Philosophie der Hörners sehr treffend.

Stiftung Kartause Ittingen 8532 Warth Tel. 052 748 44 11 Fax 052 748 44 55 info@kartause.ch www.kartause.ch

Überzeugen Sie sich persönlich, wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Roman Rutishauser Weingut am Steinig Tisch Dorfstrasse 17 9425 Thal Tel. 071 888 17 33 Fax 071 888 02 33 info@rutishauser-weingut.ch www.rutishauser-weingut.ch

Weingut der Eisenbergwerk Gonzen AG Familie Hörner St.Gallerstrasse 75/72 9320 Sargans Tel. 081 723 16 15 info@weingut-gonzen.ch www.weingut-gonzen.ch

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PR BIER

Rheintaler Regionalbiere aus Rebstein Die Sonnenbräu AG ist eine Spezialitäten-Brauerei, die eng mit ihrer Heimat, dem Rheintal, verbunden ist. So verwendet sie seit vielen Jahren einheimische Rohstoffe wie etwa den Rheintaler Ribelmais und Rheintaler Braugerste zur Herstellung ihrer Biere. Ihre bekannteste Spezialität ist das Culinarium-Maisbier «Ribelgold». Aber auch andere innovative Produkte wie «Ice Beer» und Zwickelgold sind in der Ostschweiz bestens bekannt. Trotz wirtschaftlichen Aufschwungs und technischer Entwicklung hat die Sonnenbräu den Charakter einer unabhängigen Kleinbrauerei beibehalten. Dem Rheintaler sein Bier zu brauen, mit einem Höchstmass an Qualität, bleibt für die Sonnenbräu die schönste und wichtigste Aufgabe. Sonnenbräu AG Alte Landstrasse 36 9445 Rebstein Tel. 071 775 81 11 Fax 071 775 81 12 info@sonnenbraeu.ch www.sonnenbraeu.ch

Die Rheintaler Sonnenbräu AG verwendet seit vielen Jahren einheimische Rohstoffe für ihre Biere.

Knusprige Schweinshaxe mit Biersauce Zutaten (für 4 Personen) 2 Schweinshaxen à 1,3 kg, Schwarte vom Metzger eingeschnitten 1,5 dl dunkles Bier & 2 TL Salz Marinade: 2 EL scharfer Senf, 1 TL Kümmel gemahlen, Pfeffer aus der Mühle 2 EL Bratcrème oder Butter Sauce: 1 Zwiebel fein gehackt, 1 Knoblauchzehe gepresst, Butter zum Dünsten 3,5 dl dunkles Bier, 2 dl Bouillon, 4 TL Maizena, 50 Gramm Butter, Zucker Zubereitung • Für die Marinade Senf, Kümmel und etwas Pfeffer mit Bratcrème verrühren. Die Haxen damit einreiben und über Nacht zugedeckt in den Kühlschrank stellen. • Die Haxen salzen und in einem Bräter im auf 220 °C vorgeheizten Ofen ca. 15 Minuten anbraten. • Den Ofen auf 160 °C herunterschalten, weitere 2 Stunden braten. Dabei alle 10 Minuten mit dunklem Bier bepinseln. • Für die Sauce Zwiebeln und Knoblauch in Butter andünsten, mit Bier ablöschen, langsam auf 1 dl einkochen und in eine Pfanne absieben. Bouillon mit Maizena verrühren, zugiessen und unter Rühren aufkochen. 2 Minuten köcheln lassen, von der Platte ziehen und die Butter unterrühren. Die Sauce mit Zucker, Kümmel, Salz und Pfeffer abschmecken. • Für je 2 Personen eine Haxe auf einem Holzbrett servieren.

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Zu diesem währschaften Gericht passt knuspriges Brot und ein knackiger grüner Salat.

Dieses Rezept wurde vom Schweizer Kochmagazin LE MENU zur Verfügung gestellt.


GENUSS AUS DER REGION GENUSS AUS DER REGION

St. Galler Landbier – eine herrliche Bierspezialität! Das St. Galler Landbier gehört wie das St. Galler Klosterbräu, der Weisse Engel, der Schwarze Bär und das Gallus 612 in das Spezialitätenbier-Sortiment der ältesten Brauerei der Schweiz. Da es neben Gerste auch Weizen und Mais enthält, verfügt St.  Galler Landbier über eine hell-goldene Farbe und ein einmaliges samtig-bieriges Aroma, weswegen Braumeister Züger rasch ins Schwärmen gerät: «Unser Landbier wird besonders von Bierkennern, die ein mildes und frisches Bier schätzen, sehr gerne getrunken.» Aufgrund des Produktionsprozesses wird das jeweils im August geerntete Getreide ab dem Spätherbst in vergorener Form in den Regalen und in der Gastronomie verfügbar sein – wie gewohnt versehen mit der Culinarium-Zertifizierung, die hochwertige Produkte aus der Ostschweiz kennzeichnet. Brauerei Schützengarten AG St. Jakob-Strasse 37 9004 St. Gallen Tel. 071 243 43 43 Fax 071 243 43 44 info@schuetzengarten.ch www.schuetzengarten.ch

Braugerste für das St. Galler Landbier kommt vom Gutsbetrieb Schloss Watt in Mörschwil.

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CULINARIUM-PARTNERBETRIEBE Aufsteigend nach Postleitzahl innerhalb Rubrik sortiert

Stand März 2016

Chäslade Kaufmann Sonnhaldenstrasse 5, 8370 Sirnach, Tel. 071 966 11 04

AGROTOURISMUS

Bäckerei Schneider, Hauptstrasse 20, 8416 Flaach, Tel. 052 318 11 60

Rosentürmli, Rebenstrasse 4, 9425 Thal, Tel. 071 888 67 93

Schlaraffenland, Zürcherstrasse 203, 8500 Frauenfeld, Tel. 052 722 21 11

Ribelhof Gastronomie Gmbh Rietstrasse 52, 9450 Lüchingen, Tel. 071 755 52 82

Chäsi Pfyn, Hauptstrasse 4, 8505 Pfyn, Tel. 052 765 12 74

Heiterhof, 9453 Eichberg, Tel. 071 755 52 59

Chäs Paradies GmbH, Dorfstrasse 17, 8532 Weiningen, Tel. 052 722 21 11

Steigmatt, 9462 Montlingen, Tel. 071 755 22 01

Chäs Renz, Rathausstrasse 10, 8570 Weinfelden, Tel. 071 622 24 93

BLUMEN, PFLANZEN UND KRÄUTER

Chäsgnuss und meh, Bahnhofstr. 25, 8580 Amriswil, Tel. 071 411 55 75

Gensetter Topfpflanzen AG Obermühleweg 1, 7302 Landquart, Tel. 081 307 21 35

Gourmet-Helg, Alleestrasse 52, 8590 Romanshorn, Tel. 071 463 13 61

Hermann Schmid Langacher, 8113 Boppelsen, Tel. 044 845 00 23

Chäs-Glogge, Molkereistrasse 8, 8645 Jona, Tel. 055 212 38 71

Heinz Schlatter Kräutergärtnerei Otelfingerstrasse 18, 8113 Boppelsen, Tel. 044 844 33 13

Salzer Weine GmbH, Dorfplatz 2, 8737 Gommiswald, Tel. 055 280 58 70

Agroservice GmbH, Birmensdorferstrasse 170, 8902 Urdorf, Tel. 044 491 60 42

Denner Satellit, Dorfplatz 2, 8852 Altendorf, Tel. 055 442 35 79

Lamprecht Pflanzen AG, Gärtnerei, 8308 Horben-Illnau, Tel. 052 355 20 20

Chäs Bannwart GmbH, Haldenstrasse 2, 8942 Oberrieden, Tel. 044 720 09 47

Senn Gärtnerei, Sunnmattstrasse 4, 8330 Pfäffikon, Tel. 044 950 14 57

Chocolaterie am Klosterplatz Gallusstrasse 20, 9000 St. Gallen, Tel. 071 222 57 70

Stefan Isler Schnittblumenkulturen Obermoos, 8332 Russikon, Tel. 044 954 29 56

Kündig's Chäslaube, Webergasse 19, 9000 St. Gallen, Tel. 071 222 28 59

Gärtnerei Meier AG, Dättlikonerstrasse 3, 8413 Neftenbach, Tel. 052 315 16 84

Müller Detailhandel, Guisanstrasse 95, 9010 St. Gallen, Tel. 071 244 66 23

Adrian Fischer Pflanzenkulturen, Roswies 617, 8602 Wangen, Tel. 044 833 04 30

Wiederkehr Getränke AG Fürstenlandstrasse 115, 9014 St.Gallen, Tel. 071 277 32 44

Meyer Orchideen AG, Roswies 14, 8602 Wangen, Tel. 044 833 24 01

Rechsteiner Milchprodukte, Lukasstrasse 61, 9016 St. Gallen, Tel. 071 288 13 30

Imhof Flora AG, Eichhof, 8603 Schwerzenbach, Tel. 043 355 30 00

Spar-Markt Engelburg Breitschachenstrasse 8, 9032 Engelburg, Tel. 071 260 18 48

Gärtnerei Weber, Oberhof 14, 8242 Hofen, Tel. 052 649 33 94

Appenzeller Schaukäserei AG, Dorf 711, 9063 Stein, Tel. 071 368 50 70

Spirig AG Bürglenstrasse 33, 8570 Weinfelden, Tel. 071 626 23 40

Dorflade Schwellbrunn, Dorf 5, 9103 Schwellbrunn, Tel. 071 351 70 07

Josef Kressibucher AG, Forstbaumschule, Ast 2, 8572 Berg, Tel. 071 636 11 90

Urnäscher Milchspezialitäten AG Herisauerstrasse 32, 9107 Urnäsch, Tel. 071 364 27 10

Gärtnerei Kipper AG, Stäge, 8594 Güttingen, Tel. 071 695 21 65

Koch Christoph Hofstadl, Albertswil 585, 9200 Gossau, Tel. 071 385 82 01

RUTISHAUSER AG Unterdorf 6, 9523 Züberwangen, Tel. 071 945 80 20

Stadtbühl-Beck, Bremgartner Herisauerstrasse 48, 9200 Gossau, Tel. 071 385 12 56

DETAILLISTEN mit Culinarium-Produkten

Dorfladen Egger GmbH, Arneggerstrasse 11, 9204 Andwil, Tel. 071 385 17 12

Milchzentrale Bad Ragaz AG Maienfelderstrasse 3, 7310 Bad Ragaz, Tel. 081 302 11 52

Kündig's Chäslaube, am Marktplatz 6, 9400 Rorschach, Tel. 071 841 17 75

Berg und Tal Marktladen AG, Limmatstrasse 231, 8005 Zürich, Tel. 044 271 21 61

Manser Molki AG, St. Gallerstrasse 15, 9402 Mörschwil, Tel. 071 868 79 19

Chäs Graf beim Rathaus, Oberstadt 1, 8260 Stein am Rhein, Tel. 052 741 22 61

Sennhütte, Familie Fuhrer, Dorfstrasse 4, 9425 Thal, Tel. 071 888 29 53

Metzgerei Martin Schwarz, Hauptstrasse 64, 8274 Tägerwilen, Tel. 071 669 11 33

Dorf-Molki Enzler, Dorf 85, 9428 Walzenhausen, Tel. 071 888 28 47

Metzgerei Bolliger, Schlemmerzentrum Hauptstrasse 60, 8280 Kreuzlingen, Tel. 071 672 41 12

Molkerei-Mosterei Caviezel Grenzstrasse 8, 9430 St. Margrethen, Tel. 071 744 13 87

Käserei Rüegg, Walderstrasse 4, 8340 Hinwil, Tel. 044 937 32 13

Heidi's Dorfmolki, Berneckerstrasse 20, 9435 Heerbrugg, Tel. 071 722 23 25

Käserei Rüegg GmbH, Neueggstrasse 2, 8340 Hinwil, Tel. 079 457 31 77

Dorfladen Dintheer, Staatsstrasse 32, 9437 Marbach, Tel. 071 777 13 61

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GENUSS AUS DER REGION GENUSS AUS DER REGION

Go Poschta GmbH, Poststrasse 3, 9443 Widnau, Tel. 071 722 21 91

Forellenzucht Schwendi Weisstannenstrasse 147, 7325 Schwendi, Tel. 081 723 54 22

Rhy-Chäsi GmbH, Mitteldorfstrasse 5, 9444 Diepoldsau, Tel. 071 733 12 37

Micarna SA, Seafood, Pfingstweidstrasse 101, 8021 Zürich, Tel. 071 932 77 66

Chäsi Manser, Obergasse 9, 9450 Altstätten, Tel. 071 755 17 53

Fischerei A. Gerny GmbH, Seestrasse 559, 8038 Zürich, Tel. 079 472 76 09

Segmüller Genüsslichkeiten Marktgasse 13, 9450 Altstätten, Tel. 071 755 88 00

Kundelfingerhof AG, Diessenhofen, 8252 Schlatt, Tel. 052 657 11 22

Molkerei Montlingen, Oberrieterstrasse 42, 9462 Montlingen, Tel. 071 761 15 20

Fischerei Pfister, Rietwis 3, 8634 Hombrechtikon, Tel. 079 421 13 86

Rohner's Hofladen, 9469 Haag, Tel. 081 771 53 31

Zahner Fischhandel AG, Hof 15, 8737 Gommiswald, Tel. 055 280 17 55

Käserei Kaufmann AG, Oberdorfstrasse 5, 9607 Mosnang, Tel. 071 983 15 44

Degonda Delikatessen GmbH Industriestrasse 135, 9200 Gossau, Tel. 071 890 05 66

Chäs-Trückli Dietfurt, Landstrasse 11, 9615 Dietfurt, Tel. 071 983 17 86

Saviva AG, Geschäftsbereich CCA Angehrn Mooswiesstrasse 42, 9201 Gossau, Tel. 071 388 13 00

CHÄS bei Gabi Döbeli, Hauptgasse 17, 9620 Lichtensteig, Tel. 071 988 15 17

Geflügel Gourmet AG, St. Gallerstrasse 9, 9402 Mörschwil, Tel. 071 866 12 00

Milchzentrale Ennetbühl, Dorf, 9651 Ennetbühl, Tel. 071 994 17 48

Bianchi’s Fisch und Delikatessen GmbH Rietli, Postfach 80, 9422 Staad, Tel. 071 855 21 21

murer, Metzgerei und Spar Supermarkt Hauptstrasse, 9656 Alt St. Johann, Tel. 071 999 11 66

Bianchi Geflügel AG, Mühltobel 895, 9427 Wolfhalden, Tel. 071 866 72 00

Spar Supermarkt, Dorf, 9658 Wildhaus, Tel. 071 999 31 66

Carna Gallo AG, Steinacker 19, 9556 Affeltrangen, Tel. 071 918 84 00

EIER

FRIFAG Märwil AG, Hauptstrasse 11, 9562 Märwil, Tel. 071 654 65 00

ei-color ag, Chriesilöserstrasse 61, 7310 Bad Ragaz, Tel. 081 330 74 77

FLEISCH

Lüchinger + Schmid AG, Steinackerstrasse 35, 8302 Kloten, Tel. 044 800 88 14

Metzgerei und Fleischtrocknerei Lozza AG Hauptstrasse 21, 7180 Disentis, Tel. 081 947 51 05

Eugster Eier AG, Schulstrasse 11A, 8362 Balterswil, Tel. 079 404 82 35

Albert Spiess AG, Dorfstrasse 64, 7220 Schiers, Tel. 081 308 03 08

Jürg & Marlen Hintermann-Stockli Felmisstrasse 29, 8494 Bauma, Tel. 052 386 18 32

Fleischtrocknerei Churwalden AG Riedlöserstrasse 11, 7302 Landquart, Tel. 081 307 87 87

hosberg AG, Neuhofstrasse 12, 8630 Rüti, Tel. 055 251 00 20

Fleischhandel Crüzer AG Riedlöserstrasse 2, 7302 Landquart, Tel. 081 300 04 04

Fritz & Erika Dörflinger, Herrenweg 127, 8706 Meilen, Tel. 044 923 52 24

Steinkeller & Hunger Lebensmittel AG Gewerbezone, 7307 Jenins, Tel. 081 303 70 00

Hansruedi & Elisabeth Schnyder Schnyderhof, Wiesenstrasse 15, 8865 Bilten, Tel. 055 615 27 19

Metzgerei Kalberer AG, Dorfstrasse 26, 7323 Wangs, Tel. 081 723 13 69

Rütihof Geflügel GmbH, Vorderhaslen 33, 9054 Haslen, Tel. 071 333 22 46

Metzgerei Angst AG, Herdernstrasse 61, 8004 Zürich, Tel. 044 497 96 96

Eier Hungerbühler AG Toggenburgerstrasse 23, 9230 Flawil, Tel. 071 394 12 12

Genossenschaft Migros Zürich, Aus der Region. Für die Region. Pfingstweidstrasse 101, 8021 Zürich, Tel. 044 278 51 11

Stephan Beutter, Birnstielstrasse 8, 9225 Wilen-Gottshaus, Tel. 071 42252 31

Ziegler delikat essen AG, Welchogasse 5, 8050 Zürich, Tel. 043 288 40 89

FERTIGGERICHTE

Lucarna Macana AG, Wildbachstrasse 20, 8340 Hinwil, Tel. 043 888 30 20

Frostag Food-Centrum AG Riedlöserstrasse 7, 7302 Landquart, Tel. 081 300 63 63

Rubli Marthalen AG, Alte Rudolfingerstrasse 26, 8460 Marthalen, Tel. 052 319 10 49

Steinkeller & Hunger Lebensmittel AG Gewerbezone, 7307 Jenins, Tel. 081 303 70 00

Lötterle Tösstaler Schinkenräucherei AG Oberzelgstrasse 2, 8493 Saland, Tel. 052 386 24 20

kellermann.ch ag Neue Horgenbachstrasse 2-4, 8548 Ellikon an der Thur, Tel. 052 725 00 00

Wick AG, Juchstrasse 29, 8500 Frauenfeld, Tel. 052 744 55 66

Panetta SA, Steinhaldenstr. 14, 8954 Geroldswil, Tel. 044 749 33 22

Levi‘s Dorfmetzg, Hauptstrasse 11, 8536 Hüttwilen, Tel. 052 747 16 47

Empanadas & Co, Promenadenstrasse 87, 9400 Rorschach, Tel. 078 662 12 02

Metzgerei Würmli AG, Püntstrasse 35, 8543 Gundetswil, Tel. 052 369 25 25

Domino Food AG, Herbergstrasse 29, 9524 Zuzwil, Tel. 071 944 18 33

Metzgerei Jud, Zürcherstrasse 53, 8730 Uznach, Tel. 055 280 22 10

FISCH UND GEFLÜGEL

Hösli Metzg AG Oswald Heer-Strasse 13, 8750 Glarus, Tel. 055 640 19 67

G. Bianchi AG, Allmendweg 6, 5621 Zufikon, Tel. 056 649 28 28

Menzi Metzgerei Partyservice GmbH Hauptstrasse 31, 8756 Mitlödi, Tel. 055 644 12 31

Ospelt food AG, Tiefrietstrasse 7, 7320 Sargans, Tel. 081 725 34 34

Geiser AG, Rietbachstrasse 11, 8952 Schlieren, Tel. 044 738 11 11

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Metzgerei Gemperli AG, Schmiedgasse 34, 9000 St. Gallen, Tel. 071 222 37 23

Mérat & Cie AG, Wilerstrasse, 9602 Bazenheid, Tel. 058 575 00 22

Metzgerei Schmid AG, St. Jakobstrasse 48, 9000 St. Gallen, Tel. 071 244 81 32

Micarna SA, Wilerstrasse 40, 9602 Bazenheid, Tel. 071 932 77 77

Metzgerei Wegmann, Hagenbuchstrasse 10, 9000 St. Gallen, Tel. 071 244 69 78

Suttero Ernst Sutter AG, Neue Industriestr. 60, 9602 Bazenheid, Tel. 071 313 33 33

Gemperli-Ernst Sutter AG, Schlachthofstrasse 5, 9015 St. Gallen, Tel. 071 313 72 72

NÄF-metzg, Bütschwilerstrasse 2, 9607 Mosnang, Tel. 071 983 15 04

Spar Handels AG, Schlachthofstrasse 12, 9015 St. Gallen, Tel. 071 313 66 38

Gebrüder Gröbli Metzgerei, Bahnhofstrasse 2, 9615 Dietfurt, Tel. 071 983 15 87

TopCC AG, Schlachthofstrasse 12, 9015 St. Gallen, Tel. 071 313 66 38

Metzgerei Rust GmbH Sidwaldstrasse 26, 9652 Neu St. Johann, Tel. 071 994 24 51

Spycher Spezialitäten Metzgerei GmbH Dorf 5, 9042 Speicher, Tel. 071 344 14 64

FRÜCHTE UND GEMÜSE

appenzeller fleisch und feinkost ag Weissbadstrasse 86, 9050 Appenzell, Tel. 071 787 36 35

Kuhn Champignon AG, Häldelistrasse, 5324 Full-Reuenthal, Tel. 056 267 57 57

Breitenmoser Fleischspezialitäten AG Sägehüslistrasse 12, 9050 Appenzell, Tel. 071 787 13 86

agrofrucht-Inn ag, Feldstrasse 71, 5634 Merenschwand, Tel. 056 664 90 22

Metzgerei Franz Fässler, Rinkenbach 33, 9050 Appenzell, Tel. 071 787 18 73

E. Hermann AG, Heulöserweg1, 7310 Bad Ragaz, Tel. 081 302 11 89

Appenzeller Choscht AG, Bleichelistrasse 22, 9055 Bühler Tel. 076 535 97 80

ecco-jäger Früchte + Gemüse AG Chriesilöserstrasse 65, 7310 Bad Ragaz, Tel. 081 303 84 84

Metzgerei Ueli Zeller, Buchenstrasse 18, 9100 Herisau, Tel. 071 351 70 10

ISEPPI Frutta SA, Via Cantonale 229a, 7748 Campascio, Tel. 081 839 21 18

Sturzenegger Metzgerei, Egg 59, 9103 Schwellbrunn, Tel. 071 351 32 32

Kellenberger Frisch-Service frigemo AG Pfingstweidstrasse 105, 8005 Zürich, Tel. 043 444 46 66

Metzgerei Ochsen, Unterdorf 20, 9105 Schönengrund AR, Tel. 071 361 11 04

Genossenschaft Migros Zürich, Aus der Region. Für die Region. Pfingstweidstrasse 101, 8021 Zürich, Tel. 044 278 51 11

Götzl Metzgerei GmbH, Dorfstrasse 31, 9125 Brunnadern, Tel. 071 374 11 33

Agroform AG, Aargauerstrasse 1, 8048 Zürich, Tel. 044 333 39 90

Ochsen-Metzg AG, St. Gallerstrasse 31, 9200 Gossau, Tel. 071 385 16 12

FreshAG.ch, Untere Bergstrasse 5, 8103 Unterengstringen, Tel. 043 455 20 70

Suttero Ernst Sutter AG, Schlachthofstrasse 20, 9201 Gossau Tel. 071 313 71 71

Gebr. Meier Agrohandel AG, Erlenhof, 8108 Dällikon, Tel. 043 411 61 00

Saviva AG, Geschäftsbereich CCA Angehrn Mooswiesstrasse 42, 9201 Gossau, Tel. 071 388 13 00

Heinz & Dominik Schibli Näppbrunnenhof, Landstrasse 22, 8112 Otelfingen, Tel. 044 844 43 23

Genossenschaft Migros Ostschweiz, Aus der Region. Für die Region. Industriestrasse 47, 9201 Gossau, Tel. 071 493 21 11

eisberg Schweiz AG, Feldstrasse 12, 8114 Dänikon, Tel. 044 847 34 00

Fleischfachgeschäft Fürer AG, St. Gallerstrasse 4, 9230 Flawil, Tel. 071 393 16 30

Leuenberger Gemüsekulturen AG Feldstrasse 12, 8114 Dänikon, Tel. 044 847 50 30

Metzgerei Hälg AG, Bahnhofstrasse 75, 9315 Neukirch, Tel. 071 477 13 09

Gemüseverarbeitung Imhof AG Poststrasse 13, 8115 Hüttikon, Tel. 044 847 50 20

Rudolf Schär AG, Aegetli 1, 9425 Thal, Tel. 071 886 41 41

Huber Gemüse, Neubrunnenstrasse 12, 8162 Sünikon, Tel. 044 854 80 80

Verein Rhyboot Wyden Bodenstrasse 52, 9436 Balgach, Tel. 071 727 10 30

BioLand Agrarprodukte AG, Hauptstrasse 56, 8162 Steinmaur, Tel. 044 854 05 04

Gustav Spiess AG, Musterplatzstrasse 2, 9442 Berneck, Tel. 071 747 40 50

Landi Winkel-Rüti, Seebnerstrasse 12, 8185 Winkel, Tel. 044 860 12 86

Metzgerei Küttel AG, Neugass 14, 9442 Berneck, Tel. 071 744 15 04

H. Eymann Gemüse & Co, Bitzibergstrasse 2, 8185 Winkel, Tel. 044 860 14 09

Büchel Silvan & Nadja, Falsenhof, Leuestrasse 7, 9464 Rüthi, Tel. 071 766 18 60

Cortesi AG, Schneckenackerstrasse 8, 8200 Schaffhausen, Tel. 052 643 33 60

SAXA-top, Metzgerei des Gutsbetriebs Saxerriet, Saxerrieterstrasse 1, 9465 Salez, Tel. 081 758 16 65

Ott Hans Gemüsekulturen Hansrorenstrasse 6, 8254 Basadingen, Tel. 052 657 39 39

Dorfmetzg FleischReich, Dorfschulweg 8, 9472 Grabs, Tel. 081 771 26 62

Grob Gemüse- und Landbau, Bodenacker, 8255 Schlattingen, Tel. 052 646 40 00

Herbert Ospelt Anstalt Schaanerstrasse 29, FL-9487 Bendern, Tel. 00423 377 41 41

Gemüsezentrale Tägerwilen AG Konstanzerstrasse 54, 8274 Tägerwilen, Tel. 071 666 62 82

Ospelt Metzgerei AG, Landstrasse 6, FL-9494 Schaan, Tel. 00423 377 88 00

Brunner KA-GE AG, Zürichstrasse 70, 8303 Bassersdorf, Tel. 044 809 88 88

Keller Metzg AG, Wilenstrasse 29, 9500 Wil, Tel. 071 923 20 80

Gerber Gemüsebau, Rütihof, 8320 Fehraltorf, Tel. 044 954 80 25

Metzgerei Schmid AG, Toggenburgerstrasse 55, 9500 Wil, Tel. 071 912 29 20

Gerber BioGreens AG, Rütihof, 8320 Fehraltorf, Tel. 044 954 80 25

Möfag Mösli Fleischwaren AG, Industriestrasse, 9524 Zuzwil, Tel. 071 944 11 11

Tenti AG, Sulzer-Allee 50, 8404 Winterthur, Tel. 052 235 18 28

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GENUSS AUS DER REGION GENUSS AUS DER REGION

Rathgeb BioLog AG, Rohräcker 414, 8476 Unterstammheim, Tel. 052 744 00 00

Müller Azmoos AG, Plattis 5, 9476 Weite, Tel. 081 785 32 62

Korrodi Gemüse, Weidler 1, Gütighausen, 8478 Thalheim, Tel. 052 336 12 83

Massnahmenzentrum Bitzi, 9607 Mosnang, Tel. 071 982 85 85

Gunterswiler AG, Lindenstrasse 22, 8500 Frauenfeld, Tel. 052 723 30 30

Öpfelfarm, Monika & Roland Kauderer Olmishausen 18, 9314 Steinebrunn, Tel. 071 470 01 23

Steffen-Ris fenaco Genossenschaft Oberwiesenstrasse 126, 8500 Frauenfeld, Tel. 052 725 25 00

Stüdle Gemüsekulturen, Staubishub 5, 9315 Winden, Tel. 071 477 21 02

Landi Hüttwilen, Im Winkel 4, 8536 Hüttwilen, Tel. 052 748 00 44

Gamper Gemüsekulturen, Hauptstrasse 4, 9507 Stettfurt, Tel. 052 376 12 57

Purnatur AG Neue Horgenbachstrasse 2-4, 8548 Ellikon an der Thur, Tel. 052 725 00 00

Braun Früchte & Gemüse AG Industriestrasse 21, 9552 Bronschhofen, Tel. 071 913 85 00

Egger Gemüsebau AG, Wertbühl 6, 8575 Bürglen, Tel. 071 633 15 37

GASTRONOMIE

Meier René, Gemüse en Gros Amriswilerstrasse 36, 8589 Sitterdorf, Tel. 071 422 15 16

Klinik St.  Pirminsberg Klosterweg2, 7312 Pfäfers, Tel. 081 303 60 60

Peter Knup Produktions AG Dozwilerstrtasse 46, 8593 Kesswil, Tel. 071 463 17 24

Restaurant Kiesfang Aeulistrasse 8, 7324 Vilters, Tel. 081 725 52 10

Beerstecher AG, Hochbordstrasse 15, 8600 Dübendorf, Tel. 044 823 10 00

Kundelfingerhof AG Diessenhofen, 8252 Schlatt, Tel. 052 657 11 22

Imhofbio AG, Eichhof, 8603 Schwerzenbach, Tel. 043 355 30 00

Strickhof Lindau Eschikon 21, 8315 Lindau, Tel. 058 105 98 00

Früchte Bamert AG, Zürcherstrasse 34, 8856 Tuggen, Tel. 055 465 65 65

Strickhof Winterthur-Wülflingen Riedhofstrasse 62, 8408 Winterhur-Wülflingen, Tel. 058 105 91 00

SGG Waser AG, Turmstrasse 1, 8952 Schlieren, Tel. 044 755 77 22

Stiftung Kartause Ittingen, Restaurant Mühle 8532 Warth, Tel. 052 748 44 11

Erich Berner AG Walenbüchelstrasse 21, 9000 St.Gallen, Tel. 071 278 68 61

Gasthaus zum Trauben Rathausstrasse 1, 8570 Weinfelden, Tel. 071 622 44 44

Kuhn Champignon AG, Alpsteinstrasse 56, 9100 Herisau, Tel. 071 353 77 77

Wasserschloss Hagenwil Hagenwil 1, 8580 Amriswil, Tel. 071 411 19 13

Koch Christoph, Hofstadl, Albertswil 585, 9200 Gossau, Tel. 071 385 82 01

Kantonsschule Romanshorn, Mensa Weitenzelgstrasse 12, 8590 Romanshorn, Tel. 071 627 62 62

Saviva AG, Geschäftsbereich CCA Angehrn, Mooswiesstrasse 42, 9201 Gossau, Tel. 071 388 13 00

Spital Linth Gasterstrasse 25, 8730 Uznach, Tel. 055 285 41 11

Genossenschaft Migros Ostschweiz, Aus der Region. Für die Region. Industriestrasse 47, 9201 Gossau, Tel. 071 493 21 11

LINDAG AG Landgasthof Linde Unterdorfstrasse, 8892 Berschis, Tel. 081 733 22 21

Tobi Seeobst AG, Ibergstrasse 28, 9220 Bischofszell, Tel. 071 424 72 27

Kurhaus Oberwaid AG Rorschacherstrasse 311, 9016 St. Gallen, Tel. 071 282 04 70

Mazenauer Flawil - Früchte & Gemüse - GmbH, 9230 Flawil, 071 393 21 42

Restaurant Bierfalken Spisergasse 9a, 9000 St. Gallen, Tel. 071 222 75 46

Alois Schilliger, Häuslen, 9240 Niederglatt, Tel. 071 393 10 17

Einstein St. Gallen AG Berneggstrasse 2, 9000 St. Gallen, Tel. 071 227 55 55

Rohner's Hoflädeli, Krummensee, 9436 Balgach, Tel. 071 722 39 57

Restaurant Blume Brauerstrasse 27, 9000 St. Gallen, Tel. 071 245 19 10

Britschgi Gemüsebau, Fahrmaadstrasse 16, 9444 Diepoldsau, Tel. 071 733 25 92

Restaurant Papagei Hinterlauben 4, 9000 St. Gallen, Telefon 071 222 24 66

MINOG AG, Balgacherstrasse 6, 9445 Rebstein, Tel. 071 775 91 90

Staatskeller Staatskanzlei St. Gallen Klosterhof 3, 9000 St.Gallen

ProVerda AG, Balgacherstrasse 6, 9445 Rebstein, Tel. 071 775 96 96

Kantonsspital St. Gallen Rorschacherstrasse 95, 9007 St. Gallen, Tel . 071 494 25 03

Segmüller Gregor, Rietstrasse 34, 9450 Lüchingen, Tel. 071 755 27 25

Säntis Gastronomie AG St. Jakob-Strasse 87, 9008 St. Gallen, Tel. 071 242 03 55

SALONET AG, Kindergartenstrasse 19, 9462 Montlingen, Tel. 071 760 05 01

Altersheim Rotmonten Kirchlistrasse 14, 9010 St. Gallen, Tel. 071 243 41 41

Eichenberger Gemüse GmbH Schuemachersguet 2, 9465 Salez, Tel. 081 757 11 65

haus vorderdorf Wäldlerstrasse 4, 9034 Trogen, Tel. 071 343 82 82

Verdunova AG, Simon-Frick-Strasse 22, 9466 Sennwald, Tel. 081 740 33 40

Rehetobel Global GmbH Restaurant Sonne Nasen 6, 9038 Rehetobel, Tel. 071 877 11 70

Hansjörg Rohner Gemüsebau, Hittisau 1, 9469 Haag, Tel. 081 771 53 31

Hotel Idyll Gais Möser 4, 9056 Gais, Tel. 071 793 11 45

Rohrer Gemüsebau, Stöck, 9470 Buchs, Tel. 078 699 75 78

Hoher Kasten Drehrestaurant und Seilbahn AG Dorf 22, 9058 Brülisau, Tel. 071 799 11 17

Kesseli AG, Breiten 3, 9473 Gams, Tel. 081 750 30 80

Psychiatrisches Zentrum Appenzell Ausserrhoden Krombach, 9100 Herisau, Tel. 071 353 81 11

Seifert Daniel, Böschnihof, 9475 Sevelen, Tel. 081 785 13 88

Spital Herisau Spitalstrasse 6, 9100 Herisau, Tel. 071 353 21 11

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Gastronomie dreischiibe Gossauerstrasse 91, 9100 Herisau, Tel. 071 353 80 70

Hotel Sonne Wildhaus AG Passhöhe, 9658 Wildhaus, Tel. 071 999 23 33

Betreuungszentrum Risi Risi 376, 9103 Schwellbrunn, Tel. 071 354 53 88

Stump’s Alpenrose AG Am Schwendisee, 9658 Wildhaus, Tel. 071 998 52 52

Panorama-Restaurants Säntisgipfel Säntis Schwebebahn AG, 9107 Schwägalp, Tel. 071 277 99 55

GEBÄCK, MEHL, MAIS UND TEIGWAREN

Kantonsspital Flawil Krankenhausstrasse 23, 9230 Flawil, Tel. 071 394 73 03

Mühlebach AG, Mühleweg 3, 5303 Würenlingen, Tel. 056 297 10 40

UZE AG Hotel Uzwil Bahnhofstrasse 67, 9240 Uzwil, Tel. 071 955 70 70

Bio Pasta Bonetti, Elestastrasse 8, 7310 Bad Ragaz, Tel. 081 302 76 01

SeniorenZentrum Uzwil Flawilerstrasse 11, 9244 Niederuzwil, Tel. 071 955 61 61

Swissmill Division der Coop Genossenschaft Sihlquai 306, 8037 Zürich, Tel. 044 447 25 25

Kantonspital St. Gallen Heidenstrasse 11, 9400 Rorschach, Tel. 071 858 15 02

Bonvita AG, Hofwisenstrasse 15, 8260 Stein am Rhein, Tel. 052 740 31 00

Spital Heiden Werdstrasse 1a, 9410 Heiden, Tel. 071 898 61 11

Kern & Sammet AG, Seestrasse 26, 8820 Wädenswil, Tel. 044 789 82 82

Restaurant Jägerhaus Hafenstrasse 10, 9423 Altenrhein, Tel. 071 855 17 77

Al Forno, Filiale Vadian im Neumarkt 4, Vadianstrasse 25, 9000 St. Gallen, Tel. 071 223 51 11

Kant. Psychiatrische Dienste - Sektor Nord Zürcherstrasse 30, 9500 Wil, Tel. 071 913 16 41

Capo Ernesto GmbH, Riedackerstrasse 6, 8153 Rümlang, Tel. 044 817 38 38

Hotel Schwanen Wil AG Obere Bahnhofstrasse 21, 9500 Wil, Tel. 071 913 05 10

Jowa AG, Erlenwiesenstrasse 9, 8604, Volketswil, Tel. 044 947 91 11

IGP Sportpark Bergholz Feldstrasse 40, 9500 Wil, Tel. 071 914 47 77

MiAdelita GmbH, Steinacherstrasse 105, 8804 Au/ZH, Tel. 044 781 40 86

Restaurant Waldrose Boxloo 564, 9512 Rossrüti, Tel. 071 565 19 20

Midor AG, Bruechstrasse 70, 8706 Meilen, Tel. 044 925 83 48

Restaurant Kreuz Oberdorfstrasse 16, 9524 Zuzwil, Tel. 071 944 15 21

Schuler's Hofladen, Ludihof 4, 8717 Benken, Tel. 055 283 15 84

Clienia Privatklinik Littenheidstrasse, 9573 Littenheid, Tel. 071 929 62 60

Bruhin Mühle, Mühle, 8856 Tuggen, Tel. 055 445 23 75

Restaurant Burg Walzenhauserstrasse 100, 9434 Au/SG, Tel. 071 536 22 95

Willi Grüniger AG, Mühlen, Büntenriet, 8890 Flums, Tel. 081 720 19 19

Rössli Balgach Steigstrasse 1, 9436 Balgach, Tel. 071 722 22 16

Al Forno, Filiale Espresso im Neumarkt 4, bei Bushaltestelle Bleiche, 9000 St. Gallen, Tel. 071 220 84 60

Casa Nero GmbH Staatsstrasse 12, 9437 Marbach, Tel. 071 770 09 03

Café Gschwend AG, Goliathgasse 7, 9004 St. Gallen, Tel. 071 228 66 77

Schloss Weinstein Weinsteingasse 219, 9437 Marbach, Tel. 071 777 11 07

Al Forno, Filiale Galeria Stockberstrasse 3, 9014 St. Gallen, Tel. 071 244 60 88

Speiserestaurant Adler Staatsstrasse 68, 9463 Oberriet, Tel. 071 761 11 48

Stadtbühl-Beck, Bremgartner Herisauerstrasse 48, 9200 Gossau, Tel. 071 385 12 56

Landwirtschaftliches Zentrum SG Rheinhofstrasse 11, 9465 Salez, Tel. 058 228 24 00

Jowa AG, Industriestrasse 71, 9200 Gossau, Tel. 071 388 55 88

Restaurant Bahnhof Werner & Luzia Schöb, Gamserstrasse, 9469 Haag, Tel. 081 771 11 83

Lichtensteiger AG Bäckerei Bischofszellerstrasse 39, 9200 Gossau, Tel. 071 383 32 32

Restaurant Öpfelbom Unterstüdtlisrasse 16, 9470 Buchs, Tel. 081 740 58 18

Lichtensteiger AG Bäckerei, Hauptgeschäft Oberdorfstrasse 20, 9230 Flawil, Tel. 071 393 16 24

Stütlihus Wohnen im Alter Stütlistrasse 23, 9472 Grabs, Tel. 081 750 38 48

Lichtensteiger AG Bäckerei, mocafe Magdenauerstrasse 1, 9230 Flawil, Tel. 071 393 27 27

Restaurant Mühle Grossbünt 2, 9479 Oberschan, Tel. 081 783 19 04

Lichtensteiger AG Bäckerei, Filiale Wilerstrasse 204, 9230 Flawil, Tel. 071 393 50 40

Restaurant-Hotel Rössli Neudorfstrasse 3, 9533 Kirchberg, Tel. 071 931 31 31

Lichtensteiger AG Bäckerei, Filiale Flawilerstrasse 17, 9242 Oberuzwil, Tel. 071 950 26 26

Hotel Rössli Tufertschwil AG Tufertschwil 20, 9604 Lütisburg, Tel. 071 932 01 00

Bruggmühle Goldach AG, St. Gallerstrasse 117, 9403 Goldach, Tel. 071 841 13 12

Seniorenzentrum Solino Kreuzrain, 9606 Bütschwil, Tel. 071 982 82 52

Meyerhans Mühlen, Langenhagstrasse 6, 9424 Rheineck, Tel. 071 888 27 27

Krone Mosnang AG Unterdorf 20, 9607 Mosnang, Tel. 071 983 28 47

Magenbrot Rohner AG, Rietstrasse 10, 9445 Rebstein, Tel. 071 777 11 11

Berghof AG Aewil, 9608 Ganterschwil, Tel. 071 983 15 72

Verein Rheintaler Ribelmais Rheinhofstrasse 11, 9465 Salez, Tel. 058 228 24 21

Restaurant zum Löwen Löwengasse 10, 9620 Lichtensteig, Tel. 071 565 28 37

Ländle Bäckerei St.  Martins-Ring 3, FL-9492 Eschen, Tel. 00423 375 02 02

Gasthaus Rössli Dorf 140, 9622 Krinau, Tel. 071 988 57 66

ÖLE, TEE, SIRUP, GESCHENKARTIKEL, APÉRO, VERSCHIEDENES

Johanneum Johanneumstrasse 3, 9652 Neu St. Johann, Tel. 071 995 51 51

Naturoel AG, Im Sulz 186, 8506 Lanzenneunforn, Tel. 052 747 13 33

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GENUSS AUS DER REGION GENUSS AUS DER REGION

nef-naturbuur, Neuhus 5, 8618 Oetwil am See, Tel. 043 844 96 33

Imkerei Heidi Meyer, Buchenloo 10, 8196 Wil, Tel. 044 869 30 15

Schulers Hofladen, Ludihof 4, 8717 Benken, Tel. 055 283 15 84

Fischbacher-Weine, Gasse 4, 8555 Müllheim, Tel. 052 763 33 29

Klosterküche GmbH, Blattenstrasse 32, 9052 Niederteufen, Tel. 079 642 20 23

Imkerei Knobel GmbH, Grosstein, 8756 Mitlödi, Tel. 055 644 41 59

Hof Baldenwil, Baldenwil 2599, 9112 Schachen bei Herisau, Tel. 071 370 04 11

Hug Hans, Dorfstrasse 20, 9313 Muolen, Tel. 071 411 43 25

Bufis AG, Industriestrasse 15, 8260 Stein am Rhein, Tel. 052 740 31 00

Wiler Stadtimkerei, Thurausstrasse 12b, 9500 Wil, Tel. 076 375 14 85

St. Gallische Saatzucht, Mattenweg 11, 9230 Flawil, Tel. 071 394 53 00

Cécile und August Brunner, Weieren 46a, 9523 Züberwangen, Tel. 071 944 19 12

Alois Schilliger, Häuslen, 9240 Niederglatt, Tel. 071 393 10 17

MILCHPRODUKTE

Rohner's Hoflädeli, Krummensee, 9436 Balgach, Tel. 071 722 39 57

Baumann Käse AG, Zürichstrasse 9, 3052 Zollikofen, Tel. 058 227 28 28

Heiterhof, 9453 Eichberg, Tel. 071 755 52 59

Schwyzer Milchhuus AG, Schützenstrasse 7, 6430 Schwyz, Tel. 041 819 30 50

Grabser Gschengg-Trüggli Winnenwies 2385, 9472 Grabserberg, Tel. 081 771 17 77

Sortenorganisation Bündner Bergkäse Quaderstrasse 8, Postfach 191, 7002 Chur, Tel. 081 258 36 14

Werdenberger Bäuerinnen-Apéro Kurmaad 1924, 9473 Gams, Tel. 081 771 46 20

Sennerei Brigels, Cadruvi sut 66, 7165 Brigels, Tel. 081 941 15 15

Heimstätten Wil, Zürcherstrasse 30, 9501 Wil, Tel. 071 913 19 04

Molkerei Davos, Tobelmühlestrasse 6, 7270 Davos Platz, Tel. 081 413 51 42

August & Cécile Brunner, Weieren 46a, 9523 Züberwangen, Tel. 071 944 19 12

Steinkeller & Hunger Lebensmittel AG Gewerbezone, 7307 Jenins, Tel. 081 303 70 00

Toggenburger Buurechoscht Geschäftsstelle Sidwald, 9652 Neu St. Johann, Tel. 071 994 29 47

Milchzentrale Bad Ragaz AG Maienfelderstrasse 3, 7310 Bad Ragaz, Tel. 081 302 11 52

Abderhalden Christian & Schläpfer Manuela Säss 62, 9656 Alt. St.Johann, Tel. 071 999 19 43

Sennereigenossenschaft Nufenen Oberhäusern, 7437 Nufenen, Tel. 081 664 10 24

GETRÄNKE

Bergsenn AG, Naloz, 7460 Savognin, Tel. 081 659 11 22

Allegra Passugger Mineralquellen AG Hauptstrasse 1, 7062 Passugg, Tel. 081 256 50 50

LESA Lataria Engiadinaisa SA Via Charels Suot 18, 7502 Bever, Tel. 081 852 45 45

Biotta AG, Pflanzbergstrasse 8, 8274 Tägerwilen, Tel. 071 666 80 80

Chascharia Val Müstair, Plaz d'Immez 43, 7537 Müstair, Tel 081 858 54 29

RAMSEIER Suisse AG, Wiese, 8767 Elm, Tel. 058 434 45 68

Chascharia Ftan, Jordan, 7551 Ftan, Tel. 081 864 94 75

Gartengold GmbH, Postfach 2242, 9001 St. Gallen, Tel. 076 327 19 44

Bergkäserei Mädris AG Meilenstrasse 16, 8886 Mädris-Vermol, Tel. 081 723 80 32

Brauerei Schützengarten AG St. Jakob-Strasse 37, 9004 St. Gallen, Tel. 071 243 43 43

Genossenschaft Migros Zürich, Aus der Region. Für die Region. Pfingstweidstrasse 101, 8021 Zürich, Tel. 044 278 51 11

Spar Handels AG, Schlachthofstrasse 12, 9015 St. Gallen, Tel. 071 313 66 38

Käserei Rüegg GmbH, Neueggstrasse 2, 8340 Hinwil, Tel. 044 937 47 46

TopCC AG, Schlachthofstrasse 12, 9015 St. Gallen, Tel. 071 313 66 38

Schupplis Geisse-Chäsi, Höhenstrasse 102A, 8340 Hinwil, Tel. 044 937 11 90

Brauerei Locher AG, Brauereiplatz 1, 9050 Appenzell, Tel. 071 788 01 40

Käserei Thysenwaldsberg, Höhenstrasse 41, 8344 Bäretswil, Tel. 044 939 24 86

Goba AG, Mineralquelle und Manufaktur Gontenstrasse 51, 9108 Gontenbad, Tel. 071 795 30 30

Käserei Bettswil Bettswilerstrasse 61, 8344 Bäretswil, Tel. 044 939 11 28

Saviva AG, Geschäftsbereich CCA Angehrn, Mooswiesstrasse 42, 9201 Gossau, Tel. 071 388 13 00

F. & A. Sommer GmbH, Rebbergstrasse 6, 8444 Henggart, Tel. 052 316 15 55

Genossenschaft Migros Ostschweiz, Aus der Region. Für die Region. Industriestrasse 47, 9201 Gossau, Tel. 071 493 21 11

Bernhard Näf Käserei, Kleinbasel 24, 8357 Guntershausen, Tel. 052 365 20 20

Holderhof Produkte AG, Stettlenstrasse 1, 9247 Henau, Tel. 071 387 40 40

Guldenberg AG, Guldenbergstrasse 120, 8424 Embrach, Tel. 044 865 23 46

Mosterei Möhl AG, St. Gallerstrasse 213, 9320 Arbon, Tel. 071 447 40 74

Käserei Wildberg, Rikonerstrasse 2, 8489 Wildberg, Tel. 052 385 50 05

Mosterei Kobelt + Co, Staatsstrasse 21, 9437 Marbach, Tel. 071 777 12 20

Käserei Camenzind GmbH Lammetstrasse 4, 8492 Schalchen-Wila, Tel. 052 385 42 40

Sonnenbräu AG, Alte Landstrasse 36, 9445 Rebstein, Tel. 071 775 81 11

natürli zürioberland AG, Frauwiesstrasse 8, 8493 Saland, Tel. 052 766 06 06

HONIG UND ESSIG

Käserei Niederhaus, Eggstrasse 113, 8498 Gibswil-Ried, Tel. 055 245 17 06

Imkerhof, Imkereibedarf GmbH Untere Industrie 11A, 7304 Maienfeld, Tel. 081 284 66 77

Käserei Preisig, Rietwies 81, 8499 Sternenberg, Tel. 052 386 12 76

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Pasta Premium AG Breitenstrasse 2c, 8501 Frauenfeld, Tel. 052 723 31 11

Gebrüder Eberle AG, Kühlhausstrasse 10, 9200 Gossau, Tel. 071 385 75 66

Chäsi Pfyn, Hauptstrasse 4, 8505 Pfyn, Tel. 052 765 12 74

Käserei Niederdorf, Flawilerstrasse 90, 9200 Gossau, Tel. 071 385 50 19

Dorfkäserei Thundorf, Käsereistrasse 5, 8512 Thundorf, Tel. 052 376 31 88

Emmi Schweiz AG Industriestrasse 135, 9200 Gossau, Tel. 071 388 34 12

Stiftung Kartause Ittingen, 8532 Warth, Tel. 052 748 44 11

Saviva AG, Geschäftsbereich CCA Angehrn, Mooswiesstrasse 42, 9201 Gossau, Tel. 071 388 13 00

Strähl Käse AG, Bahnhofstrasse 1, 8573 Siegershausen, Tel. 071 678 11 11

Genossenschaft Migros Ostschweiz, Aus der Region. Für die Region. Industriestrasse 47, 9201 Gossau, Tel. 071 493 21 11

Käse Thurgau AG, Landstrasse 9, 8580 Hagenwil bei Amriswil , Tel. 071 411 15 59

Käserei Otmarsegg, Augartenstrasse 26, 9204 Andwil, Tel. 071 385 25 63

Käserei Studer AG Romanshornerstrasse 253, 8580 Hatswil, Tel. 071 414 54 04

Bischofszell Nahrungsmittel AG Industriestrasse 1, 9220 Bischofszell, Tel. 071 424 91 11

Käserei Dozwil, Käsereistrasse 6, 8582 Dozwil, Tel. 071 411 36 66

Käserei Oberegg, Oberegg 435, 9220 Bischofszell, Tel. 071 422 12 41

Käserei Herschmettlen, Dürntenstrasse 15, 8626 Ottikon, Tel. 044 935 12 35

Molkerei Biedermann AG Schützengütlistrasse 2, 9220 Bischofszell, Tel. 071 424 22 66

Molkerei Neff AG, Bachtelstrasse 22, 8636 Wald, Tel. 055 246 11 17

Sprenger Fine Foods AG Birnstielstrasse 5, 9225 Wilen-Gottshausen, Tel. 071 422 59 35

Schafmilchkäserei Koster Hittenbergstrasse 50, 8636 Wald ZH, Tel. 055 246 34 27/28

Emmi Frisch-Service AG Toggenburgerstrasse 23, 9230 Flawil, Tel. 071 944 13 44

Käserei Egligen, Hintergoldingerstrasse 4, 8638 Goldingen, Tel. 055 284 11 67

Hardegger Käse AG, Poststrasse 2, 9243 Jonschwil, Tel. 071 923 26 26

Käserei Rossfallen, Chammstrasse 2, 8638 Goldingen, Tel. 055 284 11 26

Züger Frischkäse AG, Industrie Haslen 9a, 9245 Oberbüren, Tel. 071 955 98 77

Bergkäserei Liechti, Waldestrasse 3, 8726 Ricken, Tel. 055 284 51 11

Käserei Gabriel, Schollrüti, 9245 Oberbüren, Tel. 071 951 77 40

Alpkäse-Pool GmbH Dorfstrasse 77, 8766 Matt, Tel. 055 642 14 92

Käserei Niederbühren Staatsstrasse 52, 9246 Niederbüren,,Tel. 071 422 16 53

Milchmanufaktur Einsiedeln AG Reckholdern 6, 8846 Willerzell, Tel. 055 412 68 83

Käserei Germann, Feldstrasse 1, 9249 Niederstetten, Tel. 071 393 86 32

Keller-Käse GmbH, Tiergartenstrasse 6, 8852 Altendorf, Tel. 055 442 40 51

Mifroma SA, Industriestrasse 4, 9300 Wittenbach, Tel. 071 290 15 18

Emmi Frisch-Service AG Gaswerkstrasse 6/8, 8952 Schlieren, Tel. 058 227 25 25

Säntis Genossenschaft Linden-Wittenbach Linden 4, 9300 Wittenbach, Tel. 071 298 34 43

Spar Handels AG, Schlachthofstrasse 12, 9015 St. Gallen, Tel. 071 313 66 38

Käserei Bregensdorf, Bregensdorf 240, 9313 Muolen, Tel. 071 411 23 28

TopCC AG, Schlachthofstrasse 12, 9015 St. Gallen, Tel. 071 313 66 38

Käserei Wüthrich AG Amriswilerstrasse 80, 9314 Steinebrunn, Tel. 071 477 20 80

Käserei Graf AG, Riemen 139, 9035 Grub, Tel. 071 877 11 85

Caviezel-Giovanettoni AG Schöntalstrasse 31, 9320 Arbon, Tel. 071 447 11 00

Appenzeller Milch AG, Mettlenstrasse 4, 9050 Appenzell, Tel. 071 787 88 88

Fuchs + Co. AG, Greinastrasse 10, 9400 Rorschach, Tel. 071 846 81 80

Dörig Käsehandel AG, Rütistrasse 2, 9050 Appenzell, Tel. 071 364 11 04

Manser Molki AG, St. Gallerstrasse 15, 9402 Mörschwil, Tel. 071 868 79 19

Alp Spitzigstein, Leimensteigstrasse 31, 9054 Haslen, Tel. 071 333 21 17

Alp Kienberg Ortsgemeinde, Möösliweg 2b, 9463 Oberriet, Tel. 071 760 00 12

Berg-Käserei Gais, Zwislenstrasse 40, 9056 Gais, Tel. 071 793 37 33

Verein Alpkäseproduzenten Richard Schwendener, Rheinhofstrasse 11, 9465 Salez, Tel. 058 228 24 20

Alp Rainhütte, Pfannenstielstrasse 23, 9058 Brülisau, Tel. 071 799 14 90

Verein Ziegenfreunde Sven Baumgartner, Rheinhofstrasse 11, 9465 Salez, Tel. 058 228 24 59

Molkerei Forster AG, Windegg 2, 9100 Herisau, Tel. 071 351 18 47

Käserei Sax, Käsereistrasse 1, 9468 Sax, Tel. 081 757 19 58

Appenzeller Milchspezialitäten AG Hauptstrasse 48, 9105 Schönengrund, Tel. 071 788 50 80

Molkerei Grabs, Dorfstrasse 10, 9472 Grabs, Tel. 081 771 38 28

Alpschaukäserei Schwägalp Genossenschaft 9107 Urnäsch, Tel. 071 364 18 66

Molkerei Sevelen, Bahnhofstrasse 65, 9475 Sevelen, Tel. 081 785 11 79

Urnäscher Milchspezialitäten AG Herisauerstrasse 32, 9107 Urnäsch, Tel. 071 364 27 10

Bangshof Familie Hasler, Fallagass 41, FL-9491 Ruggell, Tel. 00423 373 49 30

Dörig Käsehandel AG, Unterdorfstrasse 26, 9107 Urnäsch, Tel. 071 364 11 04

Milchhof AG Scanastrasse 12, FL-9494 Schaan, Tel. 00423 237 04 04

Appenzeller Ziegenprodukte AG Jakobsbadstrasse 14b, 9108 Gonten, Tel. 071 794 12 74

Käserei Oberli Rislen AG, Rislen, 9512 Rossrüti, Tel. 071 911 14 22

Tschumper GmbH, Käserei Ifang, 9113 Degersheim, Tel. 071 371 54 31

Käserei Gabris AG, Gabris 1, 9515 Hosenruck, Tel. 071 947 13 56

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GENUSS AUS DER REGION GENUSS AUS DER REGION

Käserei Eggsteig, Eggsteig 1938, 9534 Gähwil, Tel. 071 931 10 74

Gebrüder Kümin Weinbau und Weinhandel AG Oechsli 1, 8807 Freienbach, Tel. 055 417 40 20

Käserei Koller, Mezikonerstr. 51, 9543 St. Margarethen, Tel. 071 966 29 07

CasaNova Wein Pur Seestrasse 43 , 8880 Walenstadt, Tel. 079 218 91 38

Käserei Trungen, Mörikerstrasse 1, 9552 Bronschhofen, Tel. 071 911 16 57

Weinkellerei & Brennerei Bärtsch, Grofstrasse 11, 8887 Mels, Tel. 081 723 10 33

Käserei Neuwies, Neuwies, 9601 Lütisburg-Station, Tel. 071 980 09 08

Weinbaugenossenschaft Mels Rathauskeller, 8887 Mels, Tel. 081 723 52 49

Käserei Hungerbühler, Oberrindal 57, 9604 Oberrindal, Tel. 071 385 15 68

Weingut Steinersteg Staatsstrasse 163, 8888 Heiligkreuz, Tel. 081 723 71 40

Käserei Tufertschwil, Tufertschwil 63, 9604 Lütisburg, Tel. 071 931 30 77

Säntisblick Destillerie Ltd., Geisberg, 9246 Niederbüren, Tel. 076 393 88 45

Bütschwil Käse AG, Hofstrasse 9, 9606 Bütschwil, Tel. 078 802 24 52

Matthias & Claudia Bannwart-Heeb, Bannwil, 9305 Berg, Tel. 071 455 12 09

Käserei Kaufmann AG, Oberdorfstrasse 5, 9607 Mosnang, Tel. 071 983 15 44

Bio-Weinbau Geiger, Tobelmüli 926, 9425 Thal, Tel. 071 888 38 72

Berghof AG, Aewil 487, 9608 Ganterschwil, Tel. 071 983 15 72

Ochsentorkel Weinbau AG, Dorfstrasse 7, 9425 Thal, Tel. 071 888 57 52

Bütschwil Käse AG, Bodmen 1706, 9612 Dreien, Tel. 071 983 16 23

Weinbau Tobler, Kreienhalde 1, 9425 Thal, Tel. 071 888 37 36

Bergkäserei Mühlrüti, Dorf 2, 9613 Mühlrüti, Tel. 071 983 36 77

Weingut am Steinig Tisch Dorfstrasse 17, 9425 Thal, Tel. 071 888 17 33

Käserei Dietfurt, Landstrasse 11, 9615 Dietfurt, Tel. 071 983 17 86

Weingut Schmidheiny - Weingut im Rheintal Schlossstrasse 210, 9435 Heerbrugg, Tel. 071 722 82 13

Städtlichäsi Lichtensteig GmbH Uttenwilerstrasse 2, 9620 Lichtensteig, Tel. 071 994 32 86

Emil Nüesch AG, Hauptstrasse 71, 9436 Balgach, Tel. 071 722 22 22

H & R Habegger AG, Käserei, Dammi, 9652 Neu St. Johann, Tel. 071 944 11 70

Reb- und Weingut Maienhalde, 9442 Berneck, Tel. 071 744 12 46

Käserei Stofel AG, Hauptstrasse, 9657 Unterwasser, Tel. 071 999 11 40

Wein Berneck GmbH Rathausplatz 7a, 9442 Berneck, Tel. 071 744 24 13

Sennerei Knaus, Nesselhalden, 9657 Unterwasser, Tel. 071 999 14 02

SCHMID WETLI AG, Tramstrasse 23, 9442 Berneck, Tel. 071 747 90 90

WEIN UND EDELBRÄNDE

Weingut Stegeler AG Blumenstrasse 4, 9442 Berneck, Tel. 071 744 27 09

Weinbau und Weinhandel Jürg Obrecht Ausserdorf 14, 7307 Jenins, Tel. 081 302 26 80

Weingut Tobias Schmid & Sohn AG Hinterburgstrasse 24, 9442 Berneck, Tel. 071 726 10 10

Weingut der Eisenbergwerk Gonzen AG St. Gallerstrasse 75/72, 7320 Sargans, Tel. 081 723 16 15

Haubensak Weine, Altstätter Reben und Wein AG Rorschacherstrasse 22, 9450 Altstätten, Tel. 071 755 14 09

Zweifel & Co. AG, Regensdorferstrasse 20, 8049 Zürich, Tel. 044 344 22 11

Weingut am Huberberg, Hueb 11, 9463 Oberriet, Tel. 071 761 19 43

Aagne Familie Gysel, Atlingerstrasse 27, 8215 Hallau, Tel. 052 681 38 10

Staatswingert Frümsen, Landwirtschaftliches Zentrum SG Rheinhofstrasse 11, 9465 Salez, Tel. 058 228 24 00

Regli Weine GmbH, Selmattenstrasse 30, 8215 Hallau, Tel. 052 681 29 21

Arnold Graf AG, Karmaad 34, 9473 Gams, Tel. 081 771 44 54

Weingut Florin, Fronhof 26, 8260 Stein am Rhein, Tel. 079 784 97 46

Weinhof Tschirky, Im Hof 5, 9604 Lütisburg, Tel. 071 931 14 60

Weingut Familie Zahner, Rebgut Bächi, 8467 Truttikon, Tel. 052 317 19 49 Keller-Weinbau, Hauptstrasse 2, 8468 Waltalingen, Tel. 052 745 14 97 Stiftung Kartause Ittingen, Warth, 8532 Warth, Tel. 052 748 44 11 Fischbacher Weine, Gasse 4, 8555 Müllheim, Tel. 052 763 33 29 Broger Weinbau, Schnellberg 1, 8561 Ottoberg, Tel. 071 620 18 48

SYMBOLERKLÄRUNGEN

Weingut Burkhart, Hagholzstrasse 5, 8570 Weinfelden, Tel. 071 622 47 79

kleines Angebot in der Gastronomie

Rutishauser Weinkellerei AG Dorfstrasse 40, 8596 Scherzingen, Tel. 071 686 88 88

mittleres Angebot in der Gastronomie

Höcklistein-Weingut am Zürichsee Zürcherstrasse 156, 8645 Rapperswil-Jona, Tel. 055 222 87 90

grosses Angebot in der Gastronomie

Weinbau Schwarzenbach, Seestrasse 867, 8706 Meilen, Tel. 044 923 01 25

Gemeinschaftsgastronomie

Müli Zürisee, Mühlerain 4, 8712 Stäfa, Tel. 044 926 20 30

natürlich & ausgewogen (weniger Fett, Salz, Zusatzstoffe)

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SERVICE

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er Trägerverein CULINARIUM verstand sich von Anfang an als Motor einer Bewegung. Darum haben wir ein Gefäss geschaffen für Menschen, die sich ebenfalls für Regionalität begeistern und ihre Ideen mit Gleichgesinnten teilen und austauschen wollen. Als Mitglied im CULINARIUM-Club erhalten Sie mehrmals im Jahr spannende Gelegenheiten, um Ihren kulinarischen Horizont zu erweitern. Dank unseres hervorragenden Beziehungsnetzes und einfallsreichen Mitgliedern eröffnen sich Ihnen jedes Jahr Chancen für exklusive Einblicke und

Erfahrungen: Aussergewöhnliche Führungen mit Fachleuten, spannende Besichtigungen, ungewöhnliche Degustationen, Apéros und Picknicks an überraschenden und wunderschönen Orten. Die Ostschweiz hat davon mehr zu bieten, als Sie vielleicht denken! Zufriedener Rückblick Appetitanregende Beispiele boten die beiden Club-Events im letzten Jahr. Im Frühling begeisterte der Wiler Stadtimker Daniel Grob unsere Mitglieder mit einem einmaligen Blick ins sonst verborgene Leben der Bienen und demons-

trierte gekonnt das traditionsreiche Handwerk. Die anschliessende Degustation von sage und schreibe 50 Sorten Honig öffnete die Augen und den Gaumen für einen Geschmacksreichtum mit ungeahnten Nuancen, die selbst erfahrenen und weitgereisten Gourmets nicht bewusst gewesen waren. Auf dem Herbstausflug konnte das ungewöhnlich kühle Oktoberwetter die Stimmung nicht trüben. Elisabeth Federer vom Weingut Stegeler führte ihre Gäste im Winzerdorf Berneck durch einen der schönsten St. Galler Weinberge. Die Erntestimmung, der Geruch der

Stecken Sie Ihre Nase in jene Dinge, die Sie leidenschaftlich interessieren! Im CULINARIUM-Club sind unternehmungslustige Regionalgeniesserinnen und –geniesser am richtigen Ort.

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GENUSS AUS DER REGION GENUSS AUS DER REGION

reifen Trauben und der gemütliche Apéro mitten im Rebberg waren starke Eindrücke. Höhepunkt für die Weinliebhaber in der Gruppe war der mit viel Leidenschaft gepflegte Sortengarten. Hier liess sich eine verblüffende Vielfalt von Blattformen, Traubenfarben und Düften bestaunen. Fast 40 Sorten, teilweise uralt, andere sehr exotisch. Programm 2016 Auch dieses Jahr erwarten Sie mindestens zwei spannende Expeditionen ins Reich des Regionalgenusses. Im Juni besuchen wir in Flawil einen Meister der Ölproduktion. Er erklärt die Rohprodukte und zeigt all die Werkzeuge und Prozeduren, die nötig sind, um die diversen kaltgepressten Naturöle zu gewinnen, mit denen er seit Jahren internationale Preise abräumt. Selbstverständlich haben Sie auch die Chance, die Öle zu degustieren. Für den Oktober stehen die Themen Fischzucht

und die Wiederentdeckung lange vergessener Obstsorten zur Diskussion. Das ist noch nicht alles! Als Mitglied erhalten Sie pro Saison mindestens ein Genusspaket mit Probiererli von regionalen Spezialitäten und exklusiven Neuheiten, seien es Gewürze, Trockenfrüchte, Nüsse, Käse, Fleischprodukte, Öl, Tee oder etwas feines Hochprozentiges. Lassen Sie sich von uns geschmackvoll überraschen! Ihre Mitgliedschaft beschert Ihnen zudem kostenlose Eintritte für kulinarisch interessante Messen wie die St. Galler Frühlingsmesse OFFA mit der sagenhaften Genussinsel, die OLMA oder den faszinierenden Slow Food Market in Zürich. Und noch ein Saison-Höhepunkt: Als Mitglied können Sie an unserer renommierten Genussakademie mit Fachseminaren, Marktplatz und dem festlichen Gala-Diner teilnehmen.

So werden Sie Mitglied! Falls Sie Interesse haben, testen Sie uns! Als Entscheidungshilfe erhalten Sie von uns eine «Gwunderbox» mit einem regionalen Probiererli und allen Informationen zum Trägerverein und zum CULINARIUM-Club. Eine Jahresmitgliedschaft kostet für Einzelpersonen 90 Franken, für Paare oder Familien 150 Franken (2 Teilnehmer pro Anlass) und für Firmen oder Behörden 500 Franken (4 Teilnehmer pro Anlass).

Information und Anmeldung CULINARIUM-Club c/o Trägerverein Culinarium Rheinhofstrasse 11, 9465 Salez, Tel. 071 552 13 30, Fax 071 552 13 49 manuel.geisser@culinarium.ch www.culinarium.ch

Ja, ich interessiere mich für Genuss aus der Region! o Ich interessiere mich für eine Club-Mitgliedschaft und erhalte die kostenlose «Gwunderbox» mit einem regionalen «Probiererli» und Info-Material. o Ich möchte Ihr nächstes Magazin culinarisch! druckfrisch mit der Post erhalten und zahle dafür einen Unkostenbeitrag von Fr. 13.50. o Ich möchte Ihren regelmässigen E-Mail-Newsletter erhalten. Vorname/Name

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GENIESSEN HEISST, WISSEN WOHER.

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Culinarisch! 2016/17