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90 Jahre 10.10 und andere Österreich-Highlights Der ORF ist Träger und Förderer österreichischer Identität, in seinen Programmen pflegt er daher auch österreichisches Brauchtum, Traditionen und Geschichte. Dabei wird der Geschichtsbegriff aber nicht verkürzt sondern breit gefasst. Einige Beispiele dazu: 90 Jahre 10.10. In „Radio Kärnten“ wurde zur Feier des Jahrestags der Volksabstimmung die gesamte Frühsendung zweisprachig moderiert, prominente Komoderatoren waren Valentin Inzko, Obmann des Rates der Kärntner Slowenen, und Landeshauptmann Gerhard Dörfler. Um 9.35 Uhr sendete ORF 2 Kärnten dann die Dokumentation „Wo man mit Blut die Grenze schrieb“, danach wurde mit sechs Kameras der Festumzug live übertragen. Es moderierte Arnulf Prasch, kommentiert haben Josef Nadrag und die Historikerin Claudia Fräss-Ehrfeld. Der offizielle Festakt aus dem Wappensaal des Klagenfurter Landhauses war dann von 15.10 bis 16.55 Uhr an der Reihe. NA NA NANA NA Im September 1984 entstand bei einem „Opus“-Konzert in Oberwart die legendäre Konzert-Aufnahme von „Live is Life“. Es wurde der größte internationale Erfolg einer österreichischen Popmusik-Band. 15 Millionen Singles und zwei Millionen Alben später hat Opus 2009 das 25-Jahr-Jubiläum von „Live is Life“ im Rahmen eines Konzertes mit symphonischem Orchester in der Grazer Oper gefeiert. Und Günter Schilhan hat zum Jubiläum die Band ein Jahr lang begleitet. Die aufwendige Dokumentation ist die erste in „High Definition“ produzierte und ausgestrahlte „Österreichbild“-Sendung, zu sehen gewesen am 24. Jänner 2010 um 18:25 Uhr in ORF 2.


Der Meisternuschler Begnadeter Schauspieler, Wienerlied-Interpret, Komiker und Filmstar - Hans Mosers Geburtstag jährte sich am 6. August zum 130. Mal. Anlässlich dieses Jubiläums zeigte der ORF am 21. August um 13.10 Uhr die neu produzierte Dokumentation von Wolfgang Liemberger „Der ewige Dienstmann - Hans Moser im Porträt“ und im Anschluss den Film „Hallo Dienstmann“ aus dem Jahr 1951. Außerdem zu sehen: „Ober, zahlen!“, „Gräfin Mariza“ und „Der Mann, von dem man spricht“. Er war nicht nur ein Rennfahrer Am 5. September 1970 verunglückte der Rennfahrer Jochen Rindt beim Training in Monza tödlich. Der ORF erinnerte mit mehreren Programmpunkten an den Formel-1-Piloten, der den Rennsport nicht nur sportlich geprägt hat. Etwa im Dokumentarfilm „Jochen Rindts letzter Sommer. Ein Toter wird Weltmeister“ von Eberhard Reuß in einem „Sport am Sonntag spezial“ in ORF 1, oder in „Sport am Sonntag“ mit Weggefährten des Rennsportlers, darunter sein Jugendfreund Helmut Marko. Der Lotus 49, mit dem Rindt 1970 den großen Preis von Monaco gewann, wurde im Studio präsentiert. Am Vormittag beschäftigte sich ORF 2 in „a.viso“ im Rahmen der „Matinee“ um 9.05 Uhr mit Jochen Rindt und der Ausstellung über seine Person in der Galerie Westlicht in Wien. Über diese berichtete auch die „Sommerzeit“ am Freitag, dem 3. September, um 17.40 Uhr in ORF 2. Außerdem war Ernst Hausleitners Fahrt mit dem roten Lotus 49 am 12. September im Vorlauf des Großen Preises von Italien in ORF 1 mitzuverfolgen. Altach wird Cordoba Das 3:2 von Cordoba, so bestätigen Historiker/innen, war ein Kristallisationspunkt österreichischer Identitätsfindung. Launig wiederholt wurde das Spiel als „Das Match“ am 4. Juni in ORF 1. Mit dabei: Goleador Hans Krankl sowie Mittelfeldgenie und ORF-Fußballexperte Herbert Prohaska auf der Trainerbank. Die beiden waren zuerst im Rahmen


von fünf Event-Dokus auf ORF eins noch Gegner gewesen, am Ende hatten zuerst Prohaskas Promikicker und schließlich, im Match gegen Deutschland; die Österreicher die Nase vorn. 5:2 vor 670.000 Zuseher/innen im TV.

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