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Karrieresprungbrett

Auslandssemester? Die Werbeleiterin von „Der Standard“ in Paris

Ich versteh‘ nur Spanisch! Sprachbarrieren im Auslandssemester Bist du schon im Ausland oder studierst du noch? Warum Schweden mehr zu bieten hat als nur Ikea

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Wenn’s um mein Studium geht, ist nur eine Bank meine Bank. #)'%&2'$' $'")(($ )*'$$!%$)% $!"*(+ ()'% $!%#)!') ($ $"$ $!$ *$ $ +"$ %')"$ ( ($ "*0'$%(# $! ')'$$ *$/*$*,,,()*'$$!%$)%)

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Jubiläumsausgabe 10 Jahre International Office 04 Happy Birthday International Office 05 Internationale Kompetenz - ein Muss im Beruf? 06 Internationale Kontakte knüpfen leicht gemacht eden Schw 08 Bist du schon im Ausland oder studierst du noch? 10 84 Partnerhochschulen der FH St.Pölten 11 Irland - die grüne Insel 12 Litauen: Das geografische Zentrum Europas 13 Früher Studentin im Ausland, heute Werbeleiterin von „Der Standard“ 14 Ich versteh’ nur Spanisch! 15 Von Äthiopien bis Tansania 16 3:0 für St. Pölten 16 3 Nationen – 3 Gründe für ein Studium an der FH St.Pölten 17 Essen wie Gott in Frankreich 18 SUMO-Quiz

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Karin Zehetner, Stefanie Aue, Florian Halbmayr

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abe nun, ach! Philosophie, Juristerei und Medizin, Und leider auch Theologie! Durchaus studiert, mit heißem Bemühn. Da steh ich nun, ich armer Tor! „ Und bin so klug als wie zuvor.“ Wer befürchtet, nach seinem Studienabschluss die Meinung Goethes teilen zu müssen, sollte nicht an seiner Entscheidung für ein Studium zweifeln, sondern die Gestaltung seiner Studienzeit überdenken. Bildung passiert ja schließlich nicht nur am Schreibtisch und sollte sowohl die Fähigkeiten und Kapazitäten von Hirn, als auch von Herz erweitern. Was zu Goethes Zeit unter Bildungsreisen verstanden wurde ist heute eine von Studierenden immer mehr gefragte Möglichkeit, seinem Studium den nötigen Pepp zu verleihen: das Auslandssemester. Pünktlich zum 10-jährigen Jubiläum des „International Office“ der FH St. Pölten fängt die SUMO-Sonderausgabe den Trend hin zum Auslandssemester journalistisch ein. Dass ein Auslandsstudium besondere Anforderungen an Sprachkenntnisse und Durchhaltevermögen stellt, unterstreicht Sandra Huber, ehemalige Medienmanagementstudentin und heutige Werbeleiterin bei ‚Der Standard‘. Für sie lieferten im Rückblick gerade Projektarbeiten in multinationalen Teams enormen Mehrwert für die Persönlichkeitsbildung und damit das spätere Berufsleben. Auf eine starke Persönlichkeit

und interkulturelle Kompetenz setzen auch Aus- und Weiterbildungsexperten. Im Gespräch mit SUMO unterstreichen sie, dass Auslandserfahrung im Zweifelsfall vor guten Noten kommen kann. Glück für unsere Incomings, die sich nun in Begleitung eines Buddy des ISN auf das Abenteuer Österreich einlassen können und besonders vom Couchsurfing nach Budapest schwärmen. Glück auch für unsere Outgoings, die glücklicherweise nicht nur spanisch verstehen, wenn sie nach einem Zwischenstopp in Irland dann zu Weihnachten in Schweden auf Rentiere treffen, um sich dann von Litauen aus auf eine Wanderung nach Äthiopien und Tansania zu wagen. Auch Du magst dann mal weg? Dann begleite uns auf unserer 20-seitigen Lesereise durch die SUMO-Sonderausgabe. Viel Spaß! Sarah, Melanie und Katharina Sag uns deine Meinung und nimm direkt mit uns Kontakt auf! office@sumomag.at

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HAPPY BIRTHDAY

INTERNATIONAL OFFICE

Facts zum Wintersemester 2010/2011: Partnerhochschulen der FH St. Pölten: 84 Studierende im Ausland: 87 Gaststudierende: 36

Ausland ist überall

Leider habe ich selber noch recht wenig Auslandserfahrung, das möchte ich aber so bald wie

möglich ändern. Für mich gehört

das Wissen um verschiedene Sprache und Kulturen einfach dazu. Katrin Gruber (Wirtschaft)

Interesse an Auslandssemestern aber rasant. Im Jahr 2010 entschieden sich bereits 87 Studierende für einen Aufenthalt im Ausland. Dieser Anstieg kann vor allem auf die gewachsene Anzahl an Partnerhochschulen zurückgeführt werden. Das International Office ist immer auf der Suche nach neuen, interessanten Partnern und kümmert sich auch um die Pflege und

This year the International Office celebrates its 10th anniversary. It was founded in 2001 to support outgoing and incoming students and lecturers, tries to find new partner universities for St. Pölten University of Applied Sciences and handles cooperation agreements. After 10 years of hard work the International Office can chronicle 83 partner universities. Depending on the course of studies chosen, students have the opportunity to select one of those. The mobility of outgoing and incoming students is growing rapidly. This year, 87 students decided to go abroad and 36 students from foreign countries studied at St. Pölten University of Applied Sciences for one semester.

Die Mobilität von Studierenden und Lehrenden nimmt bis heute kontinuierlich zu!

Barbara Zimmer (Head of Internationla Office)

Verwaltung von Kooperationsverträgen. Mittlerweile hat die FH St. Pölten bereits 84 Partnerhochschulen wobei Studierende die Möglichkeit haben, aus jenen Partnerhochschulen zu wählen, die für ihren gewählten Studiengang eine Kooperation geschlossen haben. Diese Kooperationen sind nicht nur für die einheimischen Studierenden wichtig, sondern auch für Studierende aus dem Ausland, die die Möglichkeit haben ein Studiensemester in Österreich zu verbringen. Im Wintersemester 2010/2011 haben bereits 36 Gaststudierende für ein Auslandssemester an der FH St. Pölten entschieden.

Beste Voraussetzungen für alle Das große Interesse der Studierenden an Auslandssemestern ist zum Teil dem breitfächrigen Fremdsprachenangebot der FH St. Pölten zu verdanken. Abhängig vom gewählten Studiengang, finden sich neben Französisch, Spanisch oder Italienisch auch Ostsprachen wie Russisch und Tschechisch im Lehrplan. Vor allem ist aber die positive Einstellung zu Auslandsaufenthalten an der FH St. Pölten eine Wohltat für alle, die Fernweh haben. Internationalität wird groß geschrieben und jeder Interessierte so gut wie möglich unterstützt. TEXT

Zehetner

Irland war die Destination der ersten Auslands-Studierenden

Highlights des International Office 4 | aktueller Aufenthaltsort

2001 1999/2000 Die offizielle Gründung des International Office wurde gefeiert

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ereits seit 2001 unterstützt das International Office der FH St. Pölten Studierende und Lehrende bei Auslandsaufenthalten. Dieses Jahr feiert es sein 10-jähriges Bestehen und blickt auf zahlreiche Erfolge zurück. Die Aufgaben des International Office sind breit gefächert. Zum Einen ist es für die Betreuung von Studierenden, die sich für ein Auslandssemester interessieren, zuständig. Von der organisatorischen Unterstützung bis hin zur persönlichen Beratung versucht man, den Studierenden tatkräftig unter die Arme zu greifen. Es wird aber auch Professoren die Chance geboten, im Rahmen ihrer Lehrtätigkeit an einer der Partnerhochschulen der FH St. Pölten

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Daniela Lohner und Barbara Zimmer sind als Mitarbeiterinnen des International Office für Auslandsangelegenheiten zuständig.

Seit dem Zeitpunkt der Entstehung des International Office im Jahr 2001 ist die Mobilität von Studierenden und Lehrenden stetig gestiegen. Damals steckte das International Office noch in seinen Kinderschuhen und hatte gerade einmal sieben Partnerhochschulen und eine Studierende, die sich für ein Auslandssemester entschied. In den vergangenen Jahren stieg das

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zu unterrichten. Außerdem werden auch zahlreiche Gastprofessoren für Vorträge nach St. Pölten eingeladen. So zum Beispiel auch Dr. Yu Yuanzhou aus China, der nach seinem Vortrag über die Medienlandschaft Chinas zur Überraschung aller Studierenden ein kleines Ständchen zum Besten gab.

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Eine Fachhochschule macht mobil – und zwar Studierende und Lehrende


Dr. Jutta Möseneder

Mag. Roland Pirker

DI Gernot Kohl, MSc

Prof. (FH) Mag. Helmut Kammerzelt

DI Jochen Jandak

Dipl. Politologe Max-Martin Deinhard

Internationale Kompetenz – ein Muss im Beruf?

Studiengangsleiter, Dozenten und Führungskräfte über internationale Erfahrungen

SUMO im Gespräch mit: Dipl. Politologe Max-Martin Deinhard, MA (Bereichsleiter Berufsausbildung der IHK Würzburg) DI Jochen Jandak (Leitung Technik Center, Magistratsabteilung 48, Stadt Wien) Prof. (FH) Mag. Helmut Kammerzelt, MAS (Studiengangsleiter Media- und Kommunikationsberatung) DI Gernot Kohl, MSc (Geschäftsführer der FH St. Pölten) Mag. Roland Pirker (Studiengangsleiter Medienmanagement) Dr. Jutta Möseneder (FH-Dozentin Diätologie) Welche Strategie verfolgt die Geschäftsführung der FH St. Pölten um die Internationalisierung der Vernetzungen zu Partnerhochschulen zu verstärken? Kohl: Im Zuge der Bologna-Entwicklung ist es unser Ziel, dass der Austausch auf internationaler Ebene wahrgenommen wird, um im Rahmen des Erasmus-Austauschprogramms ein Auslandssemester absolvieren zu können. Wir forcieren den Austausch mit den Partnerhochschulen auf Ebene der Studierenden, Lehrenden und Verwaltungsmitarbeiter. Wir wollen in Zukunft auch Projekte im Forschungsbereich angehen und vor allem in Richtung Joint Study-Programme denken. Wie wichtig ist interkulturelle Kompetenz in der Arbeitswelt? Kammerzelt: Sehr. In der Kommunikationsbranche hat in den letzten Jahren eine deutliche Internationalisierung stattgefunden. Viele

lokale Agenturen wurden von internationalen Netzwerken gekauft. Dadurch ist das Agenturgeschäft in PR-, Werbe- und Media-Agenturen deutlich bunter geworden. Möseneder: Auch für Diätologie-Studierende ist es wichtig Auslandserfahrungen zu sammeln. Nicht nur die damit verbundenen gewonnen sprachlichen Fähigkeiten, die aufgrund der Globalisierung verstärkt an Bedeutung gewinnen, sondern auch Vorgehensweisen und Standpunkte im entsprechenden Fachbereich sind besonders hervorzukehren. Nicht zu vernachlässigen sind die vielen persönlichen Kontakte, die man während des Auslandsaufenthalts knüpfen kann und die einem auch noch in späteren Jahren nicht nur in der Berufstätigkeit sehr hilfreich sein können. Pirker: Als Studiengangsleiter kenne ich ja nicht nur die FH-Seite, sondern auch die Seite der Arbeitgeber. In meiner früheren Funktion als Brand-Manager bei KRAFT-Foods war Englisch Konzernsprache, Projekte zu transnationalen Produktlaunches wurden im Rahmen von internationalen Meetings vorangetrieben. Dabei waren gute Englischkenntnisse und eine Kenntnis kultureller Unterschiede von großer Bedeutung. Gerade in multinationalen Unternehmen kann die Bedeutung von internationaler Erfahrung nicht überbewertet werden. Worauf legen Arbeitsgeber mehr Wert: Studium im Ausland oder Praktikum im Ausland? Kohl: Es geht in erster Linie um die Auslandserfahrung. Ob das nun ein Praktikum oder ein Studiensemester im Ausland ist, hat aus der Perspektive eines Arbeitsgebers einen eher geringeren Stellenwert.

Jandak: In der MA48 ist der Einsatzbereich der Akademiker sehr vielseitig. Da aufgrund der Geschäftseinteilung die Aufgaben der MA48 sehr personalintensiv sind, kommt der praktischen Erfahrung eine große Bedeutung zu. Insofern ziehe ich daher bei Bewerbungen ein Auslandspraktikum dem Studiensemester vor. Deinhard: Wer eine gewisse Zeit im Ausland verbracht hat, hat gelernt, sich mit einem anderen Kulturkreis auseinanderzusetzen. Neben dem klassischen Auslandssemester an einer Universität oder Fachhochschule spielt Praxiserfahrung eine ganz wesentliche Rolle. Für den Lebenslauf kann ich nur empfehlen, eine gewisse Zeit im Ausland einschlägige Berufserfahrung zu sammeln. Legen Sie besonderen Wert auf Bewerber mit beruflichen Auslandserfahrungen? Deinhard: Im Rahmen meiner Arbeit freue ich mich grundsätzlich über Bewerber mit Auslandserfahrung. Außerdem zeigen Bewerber, die Zeit im Ausland verbracht haben, dass sie für sich Verantwortung übernehmen können und sich neuen Herausforderungen stellen. Jandak: Eine interkulturelle Erfahrung ist zweifelsohne eine Qualifikationsverbesserung. Meiner Meinung nach bedeutet dies indirekt eine Aufgeschlossenheit zu neuen Lösungsansätzen und auch Toleranz gegenüber alternativen Ideen. Eine interkulturelle Erfahrung ist für mich eine Steigerung zum Auslandspraktikum, da hier neben den technischen oder organisatorischen Aspekten auch die soziale Kompetenz ins Spiel kommt. TEXT wimmer

Der erste ausländische Gast der FH St. Pölten stammt aus Deutschland

2005 2001/2002 Die FH St. Pölten erhält das Sokrates-Qualitätssiegel

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Internationale

Kontakte knüpfen

leicht gemacht Meet and Greet in St. Pölten

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ie zahlreichen Angebote für Auslandsstudierende scheinen zu überzeugen. Im Wintersemester 2010 haben sich stolze 36 Incomings für einen Auslandsaufenthalt in St. Pölten entschieden. Davon profitieren auch die Studierenden der FH St. Pölten. Es entstehen Freundschaften über die Grenzen Österreichs hinaus. Zur Betreuung der ausländischen Studierenden (Incomings) wurde bei der Fachhochschule St. Pölten der Verein International Student Network (ISN) gegründet. Die Mitglieder des ISN bestehen aus Studierenden der FH St. Pölten, die daran interessiert sind, neue Kontakte zu knüpfen, sich in Fremdsprachen zu üben und sich interkulturell auszutauschen. Ziel ist es, den Gästen aus aller Welt Österreich von der besten Seite zu zeigen.

Ein Buddy berichtet Wir Buddys (deutsch: „Kumpel“) sind Mitglieder des ISN und unterstützen die Incomings bei Hausübungen, beim Übersetzen oder bei anderen Unklarheiten. Jeder Austauschstudierende bekommt seinen persönlichen Buddy zugeteilt. Nach unserem ersten Aufeinandertreffen bei der Welcome-Party im Fliegerbräu wartete schon das nächste Highlight, das Oktoberfest im Wihast-Studentenheim. Von Brezeln bis zum originalen Oktoberfestbier wird hier alles getan, um München nach St. Pölten zu holen. Damit unsere Gäste aus dem Ausland auch andere Teile Österreichs kennenlernen können, gibt es jedes Jahr einen Ländertrip. Auch der Sport kommt nicht zu kurz! Das Ski-Weekend in Flachau ist vor allem für Studierende aus südlichen Ländern eine neue, manchmal auch schmerzhafte und vor allem einzigartige Erfahrung. Ein kulinarisches Highlight war für mich das – aus dem TV bekannte – „Perfekte Dinner“. Im Wettstreit um das Siegergericht gaben alle ihr Bestes und kochten ihre Lieblingsspeise aus dem Heimatland.

Warum sich eine Mitgliedschaft beim ISN lohnt Besonders denjenigen, die selber einmal gern ins Ausland möchten, kann ich als Buddy eine Mitgliedschaft beim International Student Network nur empfehlen. ISN-Mitglieder sind in der FH und bei Arbeitgebern gern gesehen: Einerseits haben sie Erfahrungen mit ausländischen Studierenden ausgetauscht und andererseits ihre eigenen Sprachkenntnisse aufgebessert. Wer mehr über die einzelnen Events oder das International Student Network erfahren möchte oder an den neuesten Partyfotos interessiert ist, hat die Möglichkeit, uns im Web bzw. bei Facebook zu besuchen.

The International Student Network consists of enthusiastic students willing to participate in international students’ life. The members of ISN take care of incoming students and try to make their stay in Austria unforgettable. The buddies help the exchange students with their problems which can occur during their stay in Austria, translation difficulties and other things related to the Fachhochschule. The members of ISN can choose between three teams in which they can support the organisation: The Event Team, Team Web& Journalism and Team Radio.

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Website http://isn.fhstp.ac.at/ http://www.facebook.com/group.php?gid=10270772557 Obleute Susanne Kiesenhofer, Medientechnik Philipp Langebner, Medientechnik Teams Die Mitglieder des ISN können zwischen drei Bereichen wählen, in denen sie die Organisation unterstützen wollen. Event Team Das Team organisiert die verschiedenen Veranstaltungen, Partys und Ausflüge. Hierfür steht dem ISN ein Budget zu Verfügung, welches für diverse Preise, Vergünstigungen, Verköstigungen oder sonstiges aufgewendet wird. Team Web & Journalismus Die Mitglieder dieses Teams haben die Aufgabe, die Events mit Schnappschüssen festzuhalten und kurze Texte zum Ereignis zu schreiben. Ebenfalls sind sie für die Website und die Facebook-Site verantwortlich, damit die User und Userinnen zu jeder Zeit „up-to-date“ sind. Team Radio Dieses Team soll neben dem Team Web & Journalismus die Internationalität nach außen tragen. Dank der Kooperation mit dem Campus Radio gibt es sogar eine eigene Sendung mit den Austauschstudierenden. Eine Stunde pro Monat gehört das Radiostudio der Fachhochschule ganz alleine den Austauschstudierenden und den Mitgliedern des ISN. Dabei werden die Hörer und Hörerinnen auf eine Reise rund um die Welt geschickt und haben die Möglichkeit, etwas über andere Länder und Kulturen zu erfahren. Verstärkt werden diese Höreindrücke durch Musik. Die Studierenden aus dem Ausland haben nämlich die Möglichkeit, Musik aus ihrem Heimatland vorzuspielen. be part of it Du willst alle aktuellen Partyfotos und Infos rund um ISN? Dann adde ISN auf Facebook


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Bist du schon im Ausland

Warum Schweden mehr zu „Durch den Fahrtwind war es so kalt, dass mir sogar die Wimpern eingefroren sind “

Eine eisige Bar mit eisigen Getränken.

Der Einstieg in das Auslandssemester begann für die Neuankömmlinge in Schweden mit einer „orientation week“. Dazu gehörte neben allgemeinen Informationen zu Hochschule, Gesundheitseinrichtungen und Freizeitprogrammen auch ein Besuch beim größten Ikea Schwedens. Eine gute Gelegenheit, um noch den einen oder anderen Kochlöffel für den neuen Haushalt zu erstehen.

Großes Plus: Unterricht auf Englisch Eigentlich hatte Stefanie gedacht, die Anforderungen an schwedischen Hochschulen wären höher als an österreichischen. Meist hatte sie aber nur zweimal pro Woche Vorlesungen und auch der Lernaufwand hielt sich in Grenzen. Allerdings sind gute Englischkenntnisse ein Muss. Der Unterricht wird in Kleingruppen von ca. 15 Personen abgehalten und das Verhältnis zu den Lektoren ist locker. Die Lehrveranstaltungen beschreibt Stefanie als „sehr interessant“ wobei sie vor allem die Gastvorträge in International Marketing hervorhebt. Die Prüfungsmodalitäten an der Högskola University ähneln denen in Österreich. Zum Teil werden die Endnoten durch Endprüfungen, zum Teil durch Gruppenpräsentationen, Übungen oder schriftliche Arbeiten ermittelt.

Ungewöhnlich: Wohnen am Militärgelände Bei der Wohnungssuche verließ sich Stefanie auf den Rat einer Studienkollegin – was sich allerdings als Fehlentscheidung erwies. Bald fand sie sich in einer Wohnung in Riksten wieder, auf einem gesperrten Militär-

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flugplatzgelände mitten im Nirgendwo. Der Weg zur Hochschule dauerte ca. 30 Minuten mit Bus und Zug. Nach Stockholm benötigte man sogar gut 50 Minuten. Stefanies Mitbewohnerin entpuppte sich aber als Glücksgriff und auch die Wohnung selber war in Ordnung.

„Allerdings machte sich ab Mitte Oktober ein Neuzugang in der Wohnung breit – eine Maus“ Als kleines Manko könnte man aber die zweite, eigentlich ungebetene Mitbewohnerin bezeichnen. Ab Mitte Oktober machte sich nämlich eine Maus in der Wohnung breit. Sie wollte wohl den frostigen Temperaturen entkommen.

Rentiere nicht nur zu Weihnachten Schweden gehört zu Skandinavien und erstreckt sich vom südlichen Schonen bis in das nördliche Lappland, das sich jenseits vom Polarkreis befindet. Die Partnerhochschule bot den Erasmusstudierenden Ausflüge zu bedeutenden

Södertörns Högskola University Gründungsjahr: 1996 Zahl der Studierenden: 12.000 Partnerhochschule seit: 2004 Kompatible Studiengänge an der FH St. Pölten: Medienmanagement (Master) Unterrichtssprache(n): Schwedisch, Englisch

UniFacts

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ie angehende Medienmanagerin Stefanie Aue hat sich für ein Auslandssemester in Schweden entschieden. Dort verbrachte sie vier Monate an einer der größten Partnerhochschulen der FH St. Pölten.


oder

studierst du noch?

bieten hat als nur IKEA Sehenswürdigkeiten Stockholms. Als eindrucksvollstes Erlebnis ihres Auslandssemesters beschreibt Stefanie aber die Reise nach Lappland. Diese begann mit einer 18-stündigen Busfahrt nach Kiruna, der größten Stadt Lapplands. Darauf folgte dann eine 3-stündige Tour mit Hundeschlitten und Schneemobil. Erkundet wurde dabei die einsame Landschaft Lapplands.

Stefanie Aue is studying Mediamanagement at St. Pölten University of Applied Sciences and decided to spend some time abroad in Sweden. In her opinion the courses were very interesting, especially the ‘International Marketing Course’. The fact that the courses were held in very small groups and in English was positive, too. When Stefanie asked a colleague to give her some good advice for accommodation she didn’t know that she would end up at an old military airfield area in Riksten. Very impressing was the journey through Lapland where she visited a reindeer farm, made a tour with a dog sledge and spent some time in the ice hotel Jukkasjärvi.

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Das Eishotel Jukkasjärvi hat zurecht seinen Namen.

Der Fahrtwind bei der Schneemobilfahrt ließ Stefanies Wimpern gefrieren.

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ZVG, flickr-eric f brandsborg

Mit auf dem Programm standen der Besuch des Eishotels Jukkasjärvi, das nur aus Eisblöcken besteht und jedes Jahr neu errichtet wird sowie ein „Meet and Greet“ mit Rentieren Nahe der Stadt Narvik, die besonders für ihre Fjordlandschaften berühmt ist. Den letzten Stop ihrer Reise machten die Studierenden im Abisko Nationalpark in Schweden, wo besonders Mutige nach einer Saunasession ein Bad im fast zur Gänze zugefrorenen See Torneträsk nahmen. TEXT Zehetner

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84 Partnerhochschulen der FH St.Pölten

Plantijn Hogeschool, Antwerpen (Belgien) | Haute Ecole EPHEC Brüssel/Louvain-la-Neuve (Belgien) | Katholieke Hogeschool Leuven (Belgien) | XIOS Hogeschool Limburg (Belgien) | Haute Ecole de Namur (Belgien) | Technische Universität Gabrovo (Bulgarien) | Jianghan University, Wuhan (China) | University of Southern Denmark Odense/Sonderborg (Dänemark) | University College Lillebaelt, Odense (Dänemark) | Alice-Salomon-Hochschule Berlin (Deutschland) | Hochschule Bremen (Deutschland) | Evangelische Hochschule Dresden (Deutschland) | Hochschule Emden/Leer (Deutschland) | Fachhochschule Erfurt (Deutschland) | Martin-Luther-UniversiStand Januar 2011 tät Halle-Wittenberg (Deutschland) | Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (Deutschland) | Universität Hildesheim (Deutschland) | Hochschule für Angewandte Wissenschaften - Fachhochschule Hof (Deutschland) | Fachhochschule Jena (Deutschland) Nördlichste Partnerhoch| Fachhochschule Kiel (Deutschland) | Fachhochschule Lausitz (Deutschland) | Hochschule Magdeburg-Stendal (FH) (Deutschland) | schule: Die sich bereits Hochschule Mannheim (Deutschland) | Hochschule für Angewandte Wissenschaften - FH München (Deutschland) | Fachhochschule im arktischen Zirkel befindliche(Deutschland) Rovaniemi Münster (Deutschland) | Hochschule Neubrandenburg | Fachhochschule Stuttgart - Hochschule der Medien (DeutschUniversity of Applied Sciland) | University of Jyväskylä (Finnland) | Lahti University of Applied Sciences (Finnland) | Oulu University of Applied Sciences (Finnences hat ihren Standort in Finnland. land) | Rovaniemi University of Applied Sciences (Finnland) | Université Montpellier 1 (Frankreich) | EBS European Business School, Paris (Frankreich) | Ecole Supérieure de Gestion, Paris (Frankreich) | EFREI Ecole Francaise d‘Electronique et d‘Informatique, PaÄlteste Partnerhochschule: ris (Frankreich) | Université de Valenciennes et du Hainaut-Cambrésis (Frankreich) | Technological Educational Institute (T.E.I.) of Seit 1998 ist die FH Jena/ Südwestlichste und Athens, Athen (Griechenland) | Technological Educational Institute (T.E.I.) ofDeutschland Piraeus, Athen (Griechenland) | Bournemouth Universigrößte Partnerhochschule: Partnerhochschule. An der Universidad de Guty (Großbritannien) | Anglia Ruskin University, Cambridge (Großbritannien) | Leeds Metropolitan University (Großbritannien) | Dubadalajara/Mexiko gibt es lin Business School (Irland) | Letterkenny Institute of Technology (Irland) | Università degli Studi di Modena e Reggio Emilia, Modena rund 200.000 Studierende. (Italien) | International School of Law and Business, Vilnius (Litauen) | Vilnius Gediminas Technical University (Litauen) | Universidad Jüngste Partnerhochde Guadalajara (Mexiko) | Hanzehogeschool Groningen (Niederlande) | Oslo University College (Norwegen) | Hochschule des Öffentschule: Neueste Erlichen Dienstes ‚ASESOR‘, Breslau (Polen) | University of Computer Engineering and Telecommunications, Kielce (Polen) | Andrzej rungenschaften sind die Martin-Luther-Universität Frycz Modrzewski University, Krakau Kleinste (Polen)Partnerhochschulen: | Cracow University of Economics, Krakau (Polen) | Jan Amos Komenski-Hochschule, in Halle-Wittenberg/ An der Warschau École Leszno (Polen) | Warsaw University of Technology, (Polen) | Instituto Politécnico do (Portugal) | Politehnica University Deutschland undPorto die Francaise d’Electronique et Züricher| Hochschule of Timisoara (Rumänien) | Staatliche Linguistische Universität Pjatigorsk (Russland) Bonch Bruevich State University of Telecomd’Informatique/Frankreich für Angewandte Wissenund der Universidad de Salamunications, Sankt Petersburg (Russland) | St. Petersburg State Polytechnical University (Russland) | Högskolan i Boras (Schweden) | schaften/Schweiz. manca gibt es jeweils Södertörns Högskola, Stockholm (Schweden) | Umea University (Schweden) | Berner Fachhochschule (Schweiz) | HTW Chur - HochN ca. 1.200 Studierende. schule für Technik und Wirtschaft (Schweiz) | Hochschule Luzern (Schweiz) | Universität Zilina (Slowakei) | Universität Ljubljana (Slowenien) | Universitat de Barcelona (Spanien) | Universidad de Cádiz, Centro Universitario Adscito de Jerez, Jerez de la Frontera (Spanien) | Universidad Politécnia de Cartagena (Spanien) | Universidad Alfonso X El Sabio, Madrid (Spanien) | Universidad Europea W O de Madrid (Spanien) | Universidad Francisco de Vitoria, Madrid (Spanien) | Universidad Católica San Antonio de Murcia (Spanien) | Universidad de Salamanca (Spanien) | Universidad Cardenal Herrera CEU, Valencia (Spanien) | Universidad de Valladolid, Segovia (Spanien) | Universidade de Vigo, Pontevedra (Spanien) | Universidad de Zaragoza (Spanien) | Südböhmische Universität, Ceské BudeS jovice (Tschechische Republik) | University of Economics and Management, Prag (Tschechische Republik) | Tomas Bata University, Zlín (Tschechische Republik) | College of Nyiregyháza (Ungarn) | Kodolányi János University of Applied Sciences, Székesfehérvár (Ungarn)

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Irland – die grüne Insel Wiesen wohin das Auge reicht

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it Irland verbinden viele nur Guinness-Bier, Kobolde und Schafe auf grünen Wiesen. Doch die Insel hat noch viel mehr zu bieten.

Sehr beliebt und international berühmt sind natürlich auch die traditionelle irische Musik und der irische Tanz. Traditionelle Musik hört man überall im Land: In den städtischen Pubs ebenso wie auf ländlichen Festen.

Spektakuläre Naturlandschaften

Das Letterkenny Institute of Technology befindet sich in Letterkenny/Irland. Die Partnerhochschule ist in einem neuen Gebäude untergebracht. Hörsäle, Möglichkeiten für das Selbststudium und eine Mensa sind ausreichend vorhanden. Die meisten irischen Studierenden beginnen ihr Studium schon mit 17 Jahren und sind somit meist jünger als die Austauschgäste. Studierende aus dem Ausland, wie Julia Frank, sind immer herzlich willkommen. Das ist auch spürbar. Julia empfindet das Studieren in Irland als sehr angenehm.

Bizarre Mondlandschaften, der mächtige Atlantik, Höhlenlabyrinthe und kristallklare Wasserläufe – Irland kann einem wirklich den Atem rauben. Das Land besitzt spektakuläre Naturlandschaften und einige faszinierende, historische Sehenswürdigkeiten. Wer die schönste Aussicht in ganz Irland sucht, kommt an den beeindruckenden Felsklippen „Cliffs of Moher“ nicht vorbei. Sehenswert ist auch der „Giant’s Causeway“ – eine Ansammlung von Basaltsäulen – der übrigens auch das achte Weltwunder von Irland genannt wird.

„Die Lehrpersonen waren sehr freundlich und bemühten

sich sehr um uns Auslandsstudierende.“

„Newgrange“, ein heidnischer Begräbnisplatz, der um 3200 v. Chr. entstand ist ebenfalls einen Besuch wert. Besonders für frisch Verliebte sind die Aran Inseln empfehlenswert. Diese zählen nämlich zu den romantischsten Stellen in Irland. „Clonmacnoise“, Irlands frühchristliche klösterliche Ansiedlung und der „Phoenix Park“ in Dublin – der größte Stadtpark in ganz Europa – gehören zu den „must-visits“ bei einer Irlandreise.

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sxc.hu

Traditionen3 In Irland gibt es jede Menge Traditionen – angefangen vom „Colcannon“ (einer Mischung aus Kohl und Kartoffelpüree), das zu Allerheiligen gegessen wird, bis zur grünen Kleidung, die man am St Patrick’s Day trägt. 

LYIT – auch etwas für dich?

Das Institut bietet Organisationseinheiten in den Bereichen Business, Recht, EDV, Technik, Pflege, tierärztliche Pflege und Wissenschaft an. Bei einigen Kursen und bei der Forschung wird mit einem College kooperiert. Das LYIT besteht aus drei Abteilungen, in welchen folgende Organisationseinheiten belegt werden können: School of Business: Department Wirtschaft, Rechtswissenschaft & Humani täres und Design & Creative Media School of Engineering: Departement Bau & Baumaschinen, Elektronik und Mechanik School of Science: Department Informatik, Science und Pflege Auch wenn sich verschiedene Angebote der Organisationseinheiten mit denen der FH decken, gibt es doch auch Unterschiede:

„Bei der Benotung gibt es deutliche

Abweichungen zu der FH St. Pölten!“ Eine Projektabgabe alleine bringt beim Letterkenny Institute of Technology noch

keine gute Note. Vielmehr wird dort Wert auf Anwesenheit und Mitarbeit gelegt. Ansonsten gibt es genauso wie in St. Pölten eine Prüfungswoche im Jänner.

Vom Audimax weiter ins Fitnessstudio Das Letterkenny Institute of Technology bietet zusätzlich viele interessante Clubs an. Diese Clubs können mit den Freifächern der FH St. Pölten verglichen werden. Es ist möglich, an den verschiedensten Sportarten wie Klettern oder Salsa tanzen teilzunehmen. Man kann auch einen Lingo Club besuchen. Dort können sprachliche Kenntnisse durch Gespräche mit Einheimischen und Studierenden anderer Nationen verbessert werden. Ein Highlight stellt das eigene, täglich geöffnete Fitnessstudio dar.

„Während meines Aufenthalts

konnte ich feststellen, dass unsere FH in St. Pölten ein sehr

hohes Niveau hat. Der Einstieg ist mir dank der vielen Vorkenntnisse nicht schwer gefallen.“

Seit 1999 haben 63 Studierende der FH St. Pölten die Chance genutzt, ihren Horizont in ihrem Fachbereich am LYIT zu erweitern und ihre Kenntnisse aufzufrischen. Hauptsächlich bei Studierenden der Studiengänge Medientechnik und Medienmanagement ist das TEXT Frank, Klinger Institut sehr beliebt.

Letterkenny Institute of Technology Gründungsjahr: 1971 Zahl der Studierenden: 3.000 Unterrichtssprache: Englisch Kompatible Studiengänge an der FH St. Pölten: Industrial Simulations, Medienmanagement, Media- und Kommunikationsberatung, Medientechnik, IT-Security (Bachelor)

UniFacts

Anstatt in der FH St. Pölten zu büffeln hat die Medientechnikstudentin Julia Frank im Winter 2010 ein Auslandsstudium am Letterkenny Institute of Technology (LYIT) absolviert. Neben den Eindrücken zum Studentenleben hat sie jede Menge Reisetipps wieder nach St. Pölten mitgebracht.

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Schloss Trakai – ein beliebtes Ausflugsziel in der Nähe von Vilnius

noch nicht jeder kennt“, erklärt sie und, „Es gibt hier tolle Orte: Vilnius Altstadt ist eine der größten Europas und an der kurischen Nehrung, einer Landzunge in der Ostsee, gibt es die höchsten Wanderdünen Europas und das größte Bernsteinvorkommen der Welt.“ „Litauen bietet nicht so eine Dichte an Sehenswürdigkeiten wie andere Länder, aber ich finde die Geschichte des Landes sehr interessant.“

Gastfreundschaft auf Litauisch Um ein Auslandssemester gut überstehen zu können ist die Wohnsituation ein wichtiger Punkt. In dieser Hinsicht hatte Karin großes Glück: Sie entschied sich für das von der Partnerhochschule empfohlene Studentenheim. „Mein Studentenheim ist sehr nahe der Altstadt von Vilnius gelegen, das ist toll. Noch dazu ist es neu, sehr schön und gepflegt.“ Das hat aber auch seinen Preis. Man bezahlt ca. 180 Euro monatlich (exkl. Strom, Wasser und Heizung) – und das ist nicht gerade wenig für die Unterbringung in einem Doppelzimmer.

Jeder hat seine Gründe um ein Auslandssemester zu machen, aber eines haben alle gemeinsam – sie denken an ihre Zukunft. Für Karin war es vor allem wichtig, Kontakte zu knüpfen und offen für neue Menschen, Sprachen und Kulturen zu sein. „Es wird in Zukunft immer wichtiger werden, auf andere Kulturen zuzugehen und Mentalitäten zu verstehen. Alles kann dir genommen werden, aber deine Erfahrungen nicht. Die gehören nur dir.“

„Erfahrungen kann dir keiner nehmen“ Einen Tipp hat Karin noch für all jene, die sich auch überlegen ins Ausland zu gehen: „Während eines Auslandssemesters knüpft man oft schneller Kontakte zu anderen Austauschstudenten als zu Einheimischen. Befreit euch aus dem ewigen Erasmus-Dasein und geht hinaus, tretet mit Einheimischen in Kontakt, macht euch dort neue Freunde und erkundet das Land. Viele heben sich das bis zum Schluss auf und fragen sich dann, wo die Zeit geblieben ist. TEXT

Ecker, zehetner, zehetner

Litauen:

Das geografische Zentrum Europas

Karin Zehetner realized that Eastern languages are getting more and more important for jobs in the economy sector – therefore she spent one semester at the International School of Law and Business (ISLB) in Lithuania. From the first moment on she liked the thought of spending some time in a country not everybody knows that well, although Lithuania has many very interesting features like the old town of Vilnius and the biggest wandering dunes of Europe at the Courland Spit. Karin thinks that the ISLB might not be the most beautiful university but she really likes the courses and the International Office there does a good job. She was also lucky with her accommodation which is quite cheap but very well-kept and beautiful.

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Die International School of Law and Business in Vilnius, Litauen

ZVG

Die „International School of Law and Business“ (ISLB) ist die derzeit größte private Hochschule in Litauen und wurde 1998 gegründet. „Das Universitätsgebäude ist ein richtiger SowjetBau, teilweise vernachlässigt und alles andere als schön“, beschreibt Karin die Universität. Allerdings kann sie nur Lob für das litauische International Office aufbringen: „Die Leute sind total nett und zuvorkommend, sie bemühen sich um uns und sprechen perfekt Englisch.“ Die Qualität des Unterrichts ist zwar gut, mit dem in Österreich ist er aber doch nur schwer zu vergleichen.

ISLB Gründungsjahr: 1998 Zahl der Studierenden: 6.100 Partnerhochschule seit: 2005 Kompatible Studiengänge der FH St. Pölten: Media- und Kommunikationsberatung und Medienmanagement Unterrichtssprache(n): Litauisch, Englisch

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Litauen ist der südlichste der drei baltischen Staaten und gleichzeitig das geografische Zentrum Europas. Der Staat hat ca. 3,35 Millionen Einwohner. Auf die Frage, wie man dazu kommt, sein Auslandssemester in Litauen zu verbringen, lächelt Karin. „Weil ich immer schon Länder spannend fand, die

„Wir fühlen uns hier sehr willkommen“

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E

nglisch ist zwar die „Lingua Franca“ der Geschäftswelt, durch die wirtschaftliche Öffnung Europas in Richtung Osten werden Ostsprachen aber immer wichtiger. Zu diesem Schluss ist auch die Medienmanagement-Studentin Karin Zehetner gekommen – und verbringt ihr Auslandssemester in Litauen an der ISLB Vilnius.

UniFacts

Warum es sich bezahlt macht, sich von anderen abzuheben – auch bei Sprachen


Früher Medienmanagement-Studentin im Ausland, heute Werbeleiterin von „Der Standard“ Sandra Huber über die Möglichkeiten eines Studiensemesters im Ausland

Mag. (FH) Sandra Huber war in Paris

Klischee oder wahrer Nationalcharakter? Entscheidet selbst! -- Deutsche: zuverlässig, fleißig und humorlos -- Franzosen: “savoir vivre” oder “rien ne va plus” -- Chinesen: müssen Touristen sein -- Spanier: kommen gern zu spät -- Amerikaner: kein Ernährungsbewusstsein -- Österreicher: tragen nur Lederhosen und Dirndl

Welche Vorraussetzungen sollte man für ein Auslandssemester mitbringen? Sprachkenntnisse und Durchhaltevermögen. In den ersten beiden Wochen stellte ich mir die Frage, ob man das Auslandssemester wirklich durchziehen soll, aber das war nur die Eingangsphase. Am Ende des Semesters wäre ich dann gern noch länger geblieben. Highlight im Auslandssemester? Das akademische Highlight war, die Vorlesung in Finanzierung in französischer Sprache zu konsumieren. Das war sehr anspruchsvoll, genauso wie das Niveau der European Business School im Allgemeinen hoch angesetzt war. Inwiefern hat Ihnen Ihr Auslandssemester in beruflicher Hinsicht geholfen? Es hat sich bewährt, Arbeitsprojekte in einem Team von internationalen Studenten durchzuführen. Mit allen gängigen Klischees: Spanier kommen immer zu spät, Deutsche organisieren gern,... Diese Klischees bewahrheiten sich dann – oder eben nicht. Abgesehen davon, ist diese Erfahrung für das spätere Berufsleben ausgezeichnet, weil sich im Berufsleben oft internationale Hintergründe und Teams finden. Nach meinem Aufenthalt in Paris habe ich außerdem noch ein Praktikum bei der EU in Brüssel gemacht. Rückblickend hat mir das Auslandssemester geholfen, dieses Praktikum zu bekommen. Ist Ihnen der Einstieg in das Studienleben nach der Rückkehr aus dem Ausland leicht gefallen? Durchaus. Während dem Auslandssemester haben sich keine Wissenslücken gebildet und ich konnte auch dem Lehrstoff an der FH gut folgen, weil ich auf der Partnerhochschule ja ähnliche Fächer belegt habe.

Empfinden Sie es als ungünstig, dass Auslandsaufenthalte im 3. Studiensemester eingeplant sind, obwohl man in dieser Zeit auch seine erste BachelorArbeit schreiben muss? Ich habe ein Magisterstudium absolviert, ich hatte noch lange Zeit bis zur Abschlussarbeit. Es muss klar sein, dass auf die Studierenden im Ausland eine ganz andere Herausforderung hinzukommt, weil man alles in einem fremden Umfeld erlebt. Jeder muss den Benefit des Auslandssemesters selbst bewerten. Wenn man die einmaligen Erfahrungen eines Auslandssemesters machen will, dann nimmt man auch den Mehraufwand gern in Kauf. TEXT

WIMMER, ZEHETNER

Once a student of the European Business School in Paris – she is now head of marketing at “Der Standard”. Sometimes her exchange semester was quite a struggle. Sandra Huber, former student of St. Pölten UAS doesn’t put a positive spin on the challenges that come along with an exchange semester. Yet her exchange semester spent in Paris was definitely a foundation stone for the success she experienced in her further work life.

European Business School Paris Gründungsjahr: 1967 Zahl der Studierenden: 1,700 Partnerhochschule seit: 2002 Kompatible Studiengänge der FH St. Pölten: Medien- und Kommunikationsberatung, Medienmanagement Unterrichtssprache(n): Französisch, Englisch

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Wann haben Sie Ihr Auslandsemester absolviert? Das war im Sommersemester des Jahres 2003 auf der European Business School in Paris.

Damals stand Paris zum ersten Mal zur Auswahl für ein Auslandssemester.

UniFacts

E

s ist eine Erfolgsgeschichte. Einst Studentin der FH St.Pölten. Dann Marketingleiterin der Wochenzeitung „Die Furche“ und jetzt die Leitung der Werbeabteilung von „Der Standard“. Ob ihr Auslandssemster in Paris Grundstein für ihre Karriere war bezweifelt Sandra Huber aber…

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Ich versteh’ nur Spanisch! Universidad de Barcelona Gründungsjahr: 1450 Zahl der Studierenden: 62.000 Kompatible Studiengänge der FH St. Pölten: Medienmanagement Unterrichtssprache(n): Katalanisch, Spanisch Wissenswertes: Es kann ausschließlich der Studiengang „Comunicació Audiovisual“ besucht werden

UniFacts

Sprachbarrieren im Auslandssemester

Die Mole in Cataluña: Ein beliebter Treffpunkt für Spanier, die ein ruhiges Örtchen suchen.

Papierkrieg, der sich lohnt Absolut zeitgerecht – einen Tag vor der offiziellen Deadline – gab ich meine Papiere für die Anmeldung zum Erasmus-Aufenthalt in Barcelona ab. Daraufhin folgte bis kurz vor meiner Abreise ein nicht enden wollender Papierkrieg. Und ich stellte mir die Frage, ob sich das Alles denn wirklich auszahlen würde. Ich kann nur sagen: Ja, es hat sich ausgezahlt! Beim Learning Agreement handelt es sich um die Angaben der Kurse, die

„Der Mut, aus sich herauszugehen, ist der Schlüssel zum erfolgreichen Auslandssemester“ man auf der Partneruni belegen will. Ich konnte zwischen allen Kursen des Studiengangs „Communicació Audiovisual“ wählen und entschied mich für fünf Vorlesungen, die den Lehrveranstaltungen in St. Pölten am ehesten entsprachen. Zwei davon wurden in Castellano abgehalten und zwei in Catalá.

Keine Kakerlaken als Untermieter - Glück gehabt In Barcelona angekommen hatte ich eine Woche Zeit um eine Wohnung zu suchen. Im Endeffekt hatte ich dann auch ein halbwegs schönes, halbwegs großes und halbwegs günstiges Zimmer.

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Von der Siesta in die Tapas-Bar In meiner Freizeit versuchte ich so viel wie möglich unterwegs zu sein, die kulturellen und sozialen Angebote der Stadt zu erkunden und neue Leute kennenzulernen. Im Nachhinein kann ich nur allen Studierenden dringend ans Herz legen, sich ehrlich zu bemühen mit Einheimischen in Kontakt zu treten.

„Diese Behausung war hart verdient!“ Erst wenn man sich mit der Sprache, Kultur und dem Leben der Spanier auseinandersetzt, werden die Unterschiede zu Mitteleuropa deutlich. Ist das nicht der eigentliche Sinn des Auslandssemesters, neue Lebensweisen kennenzulernen? Natürlich ist es ab und zu schwer wegen der Sprachbarriere, aber es hilft enorm, seine Sprachkenntnisse weiterzuentwickeln.

„Die Spanier haben einen ganz anderen Tagesrhythmus als wir Mitteleuropäer“

zvg, SXC.HU

Für mich persönlich war es eine großartige Zeit voller neuer Impulse, Eindrücke, Anregungen, Gespräche und Freunde. Außerdem gewann ich die Erkenntnis, wie wichtig es ist, den Mut aufzubringen aus sich herauszugehen und seinen Horizont zu erweitern. Aus meiner Sicht ist dies absolut empfehlenswert für die persönliche, berufliche und TEXT Klinger, Miess sprachliche Weiterentwicklung.

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From the stress during the application to upcoming doubts and a brilliant international experience. Mediatechnology student Viktoria Miess is telling about her experiences in Cataluña in Spain. She chose the degree programme Communicación Audiovisual. Two of the lectures she attended were held in the Castellano language and two in Catalá. In her free time Viktoria liked to explore the city and meet home country nationals. She’s convinced it should be the whole purpose of such a stay to become acquainted with different cultures and improve one’s own language skills.

Mit Spanisch-Basiskenntnissen Immobilienanzeigen zu durchzuforsten, sich in einer fremden Stadt zu orientieren und zehn Wohnungen zu besichtigen geht an die Reserven. Aber es hat sich gelohnt. Ein Studentenwohnheim wäre keine Lösung für mich gewesen, da diese außerordentlich teuer sind (ca. 800 Euro / Monat). Ich hatte glücklicherweise auch keine Horrorerlebnisse wie manch andere Erasmus-Studierende. Diese mussten sich mit Kakerlaken, unberechenbaren Mitbewohnern und Schimmel auseinandersetzen.

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om Anmeldestress über aufkommende Zweifel, bis hin zur genialen Auslandserfahrung. In ihrem SUMO-Reisebericht beschreibt die Medientechnik-Studentin Viktoria Miess ihre Erlebnisse aus dem Wintersemester 2007/08 in Cataluña.


Von Äthiopien bis Tansania Unvergessliche Auslandspraktika des Studiengangs Soziale Arbeit

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tudierende des Bachelor-Studienganges Soziale Arbeit absolvierten spannende Berufspraktika in sozialen Einrichtungen im In- und Ausland und präsentierten ihr neu gewonnenes Wissen und ihre Erfahrungen in der Veranstaltung „Practical Placement“.

Die Praktikapräsentationen führten die ZuhörerInnen auf weite Reisen ins Ausland zu einer Fülle an interessanten Projekten und Einrichtungen. Die Studierenden des 5. Semesters waren in einem „Needle Exchange Program“ für wohnungslose suchtkranke Personen in Irland oder in Trainingsprogrammen der Sozialarbeit für die Polizei im Umgang mit Asylsuchenden in England im Einsatz. Sie absolvierten Jugendaufklärungskampagnen zur Aidsprävention auf Jamaica oder arbeiteten in einem Obdachlosenhaus in Äthiopien, in einem Waisenhaus in Tansania, in einem Konsumraum für DrogenkonsumentInnen in Berlin oder in einem Frauenhaus in Indien mit. All diese Praktika ermöglichten tiefe Auseinandersetzungen und viele Anregungen im Austausch der Sozialarbeitspraxis.

Die Veranstaltung „Practical Placement“ unterstreicht einmal mehr die praxisnahe Ausbildung an der FH-St.Pölten. Abgeltung, Klientel und Erreichbarkeit der Praktikumsstelle, Anforderungen und Herausforderungen. Rund 120 Studierende des 1. und 3. Semesters des Bachelor-Studienganges Soziale Arbeit konnten sich bei dieser Präsentationsveranstaltung Informationen, Tipps und zum Teil auch ganz konkrete Adressen für ihre zukünftigen Praktika holen. Die Veranstaltung „Practical Placement“ ist ein innovativer Schritt für die praxisnahe Ausbildung. Die Wechselwirkung zwischen Theorie und Praxis sowie die Nähe von erfahrenen KollegInnen zu jungen MitarbeiterInnen in der Ausbildung TEXT Haselbacher, Lesnik, RAUTNER-REITER sind optimal.

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Der zweite Teil des Präsentationsvormittages beschäftigte sich mit den Praktika, die im Inland absolviert wurden. In vier Seminarräumen wurden Praktikumsstellen aus einer Vielfalt an Themenbereichen wie Kinder, Jugend, Familie, alte Menschen, Gesundheit, Straffälligkeit, Wohnungslosigkeit, materielle Grundsicherung und Migration vorgestellt. Ein intensiver Austausch zwischen den Studierenden der verschiedenen Semester wurde durch die selbst gestalteten Poster der Studierenden des 5. Semesters angeregt. In anschließenden Gesprächen hatten die Studierenden der jüngeren Semester Raum und Möglichkeiten für Fragen betreffend Praktikumssuche und Praktikumstellen, finanzielle

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Cocktails


3:0 für St. Pölten

Die niederösterreichische Landeshauptstadt punktet gegen Quebec in Kanada

M

it Tiphaine Hertault, Valentin Jansen und Chloë Jarousseau sind heuer gleich drei Studierende der französischen Université de Valenciennes zu Gast an der FH St. Pölten. Im SUMO-Interview berichten sie über kulinarische Exzesse beim Perfect Dinner und Couch Surfing nach Budapest. An der Uni in Frankreich hat man als Medientechnikstudent oder Medientechnikstudentin zwei Möglichkeiten im Ausland zu studieren: Es stehen ein Austauschsemester in Québec oder in St. Pölten zur Wahl. Die Entscheidung ist den drei Incomings nicht schwer gefallen.

Valentin beschreibt Österreich als ein schönes Land mit exzellenter Lage. Besonders praktisch findet er, dass von St. Pölten aus so viele umliegende Länder und Städte erreichbar sind. Das ist sehr vorteilhaft, schließlich wollen die Austauschstudierenden so viel wie möglich sehen. Sie haben schon Trips nach Linz, Salzburg und Bratislava unternommen. Dazwischen wird auch mal gern ein Shoppingtag in Wien eingelegt. Einige sind an einem Wochenende sogar nach Budapest gefahren und haben das „Couch Surfing“ ausprobiert.

Ausbildung mit Praxis-Fokus

„Wir haben uns für Österreich entschieden, denn in Québec wird größtenteils sowieso nur französisch gesprochen und das hätte uns wenig gebracht. Schließlich wollten wir eine neue Sprache kennenlernen. Außerdem wussten wir wenig über Österreich und wollten das Austauschjahr nützen, um auch die mitteleuropäische Kultur etwas besser kennenzulernen“, ist ihr gemeinsamer Tenor.

Neben dem Design des Gebäudes punktet die FH aus Sicht der französischen Gäste insbesonders durch ihren Praxisbezug.

Alpen, „Couch Surfing“, La Boom & Co

Unterschiedliche Software nutzen, sich an Projekten beteiligen, etwas über Drehbücher und Regieführung lernen – all das sind die Vorzüge, die das Medientechnikstudium in St. Pölten zu bieten hat. Ein weiterer Unterschied zur Uni in Frankreich ist generell, dass

St. Pölten ist zwar klein, kann aber mit Highlights wie dem Cinema Paradiso, dem gemütlichen Café Punsch und der berühmt berüchtigten Disco „La Boom“ punkten.

„An der FH St. Pölten gibt es viel mehr praktischen Unterricht als an unserer Uni in Frankreich. Wir sind froh, dass wir auf das Angebot der FH St. Pölten gestoßen sind, denn in Frankreich ist der Unterricht viel zu theoretisch.“

auch abends und am Wochenende die Räumlichkeiten der FH benutzt werden können. Was heimische Studierende als selbstverständlich ansehen, wissen Studierende aus dem Ausland zu schätzen.

Betreuung durch das ISN Auch von der Betreuung durch das ISN sind Chloë, Tiphaine und Valentin begeistert. Spätestens beim Perfect Dinner kamen sich die heimischen Studierenden und die Auslandsstudierenden näher. Bei diesem Kochduell wurden die verschiedensten Gerichte serviert und Rezepte ausgetauscht. Und so ganz nach der Mentalität der Franzosen gab es bei den französischen Gästen nur heimische Kost. Glücklicherweise verzichteten sie bei der Zubereitung ihres „Perfect Dinners“ auf eine bestimmte französische Delikatesse – nämlich Froschschenkel. Damit auch Nicht-ISN-Mitglieder auf ihre Kosten kommen, verrät Tiphaine auf Seite 19 ihr französisches Lieblingsrezept. TEXT

Klinger, Kienböck

„Couch Surfing“ ist ein kostenloses Netzwerk im Internet. Die Mitglieder nutzen die Website, um eine kostenlose Unterkunft auf Reisen zu finden oder selbst eine Unterkunft anzubieten.

3 Nationen – 3 Gründe für ein Studium an der FH St.Pölten

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Evgeniya Chilikina: „Das kreative Potential der FH St.Pölten hat mich überzeugt.“ TEXT

wimmer

zvg, Florain pich

Tobias Renschke: „Die FH bietet für mich die perfekte Kombination aus Theorie aus Praxis. Das Ausbildungsmedium SUMO hilft mir meine journalistsichen Fähigkeiten auszubauen.“

Lidia Jászai: „Die Präsentation der Inhalte der Studienangebote der FH haben mich sehr gereizt und während meinem Auslandssemster komplett überzeugt. Die FH hält ihre Versprechen.“

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ie Herkunftsländer der temporären und fixen Studierenden an der FH St. Pölten sind verschieden. Ebenso Ihre Beweggründe für ein Studium an der FH.


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Chloë Jarousseau, Tiphaine Hertault and Valentin Jansen study Media Technology at the French Université de Valenciennes. In the SUMO interview they report on their experiences as Erasmus students in St. Pölten. St. Pölten can score with highlights like the Cinema Paradiso, the cosy Café Punsch and the famous and notorious disco La Boom. The French prefer going on trips to Linz and Salzburg and stop over for a shopping day in Vienna. Some of the incomings students even went to Budapest and tried “Couch Surfing”. The French students are mad about the education of the FH St. Pölten which focuses on practical experiences. In the course of ISN, they participated in the ISN Movie Night, cooked at the Perfect Dinner and enjoyed other parties and events.

Chloë und Valentin genießen ihren St. Pölten-Aufenthalt

Essen wie Gott in Frankreich Nicht ohne Grund steht dieses Sprichwort bis heute für sehr gute Küche

Quiche Lorraine Zutaten für 4 Portionen Für den Teig: 200 g Mehl 100 g Butter 1 Ei ½ Pck. Backpulver ½TL Salz Für den Belag: 3 Eier 1 Becher Schlagobers 200 g Schinken, roher oder Schinkenspeck 200 g Käse (Emmentaler), gerieben Salz und Pfeffer Fett für die Form

Zubereitung Mehl, Backpulver, Salz, Butter und Ei vermischen und zu einem glatten Teig kneten. Den Teig etwa 20 Minuten kühl stellen. Den Mürbeteig in eine gefettete Springform geben, dabei einen etwa 2 cm hohen Rand formen. Schinken in kleine Würfel schneiden und auf dem Teigboden verteilen. Die Eier mit dem Schlagobers, Salz und Pfeffer verquirlen, gleichmäßig auf den Teigboden gießen und die Masse mit dem geriebenen Käse bestreuen. Die Quiche im Backofen bei 200°C ca. 30 Minuten backen. Heiß servieren. Zubereitungszeit: ca. 40 Min. Schwierigkeitsgrad: simpel

Bon appétit!

Französische Spezialität

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SUMO-Quiz SUMO-Quiz aufgepasst

Gut ? Dann teste dein SUMO-Wissen und gewinne tolle Preise! Folgende Merchandising Artikel der FH St. Pölten warten auf dich: 1. Lorry-Bag 2. Thermo „Coffee-2-Go-Becher“ 2. USB Stick

Schicke das Lösungswort bis spätestens 18. März 2011 an gewinnspiel@sumomag.at. 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11.

Wie viele Partnerhochschulen hat die FH St. Pölten? Zum wievielten Mal jährt sich der Geburtstag des International Office? In welcher Stadt hat Sandra Huber ihr Auslandssemester verbracht? Welches Department hat bisher die meisten Studierenden ins Ausland geschickt? Welche Ostsprache wird neben Russisch an der FH St. Pölten angeboten? Welche ist di beliebteste Auslandsdestination der St. Pöltner Studierender? Aus welchem Land kamen die ersten Incoming Students nach St. Pölten? St. Pölten ist die Landeshauptstadt von? Wie viele Ausbildungsmedien hat die FH St. Pölten? Wofür steht die Abkürzung „IO“ (ohne Leerzeichen)? Die beliebteste Partneruniversität der St. Pöltener Studierenden befindet sich in welcher Stadt?

Das JUNgE oNliNE magaziN Wir suchen redakteurinnen, foto- und videoJournalistinnen für unsere online-ressorts Knowhow, sparetime, education und opinion. du bist studentin an der Fh st.Pölten? dann melde dich bei: sandra.hinzmann@sumomag.at

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line-ma n O e u e n s in g leben


Ausbildungsmedium SUMO Diese Sonderausgabe wurde im Rahmen einer Lehrveranstaltung des Bachelor-Studiengangs Medienmanagement konzipiert und redaktionell betreut.

von SpitzensportlerInnen

Projektteam: Sarah Klinger, Melanie Wimmer, Katharina Zehetner

www.fhstp.ac.at

Die Fachhochschule St. Pölten strebt die Umsetzung eines innovativen Konzeptes nach internationalem Vorbild an, welches SpitzensportlerInnen neben ihrer sportlichen Karriere den Abschluss eines FH Bachelor-Studiums ermöglichen soll. Die Förderung erfolgt durch die NÖ Bildungsgesellschaft. Unabhängig vom gewählten Bachelor-Studium wird eine individuelle Betreuung durch ein Tutorium zur Verfügung gestellt, das StudentInnen während des Studiums betreut und begleitet.

Zielgruppe: Zielgruppe sind AbsolventInnen der einschlägigen Leistungszentren in Österreich und im EU Ausland sowie SpitzensportlerInnen, die in der Region St. Pölten in Teamsportarten tätig sind bzw. EinzelsportlerInnen, die einen Großteil ihres Trainingsumfanges hier absolvieren. Die Modularität der Ausbildung gewährleistet überdies, dass ein im Ausland begonnenes Studium in St. Pölten beendet werden kann bzw. umgekehrt ein in St. Pölten begonnenes Studium im Ausland beendet werden kann.

Vorteile: n Sportstätten in unmittelbarer Umgebung der FH n Wohnmöglichkeit in unmittelbarer Umgebung der FH n Individuelle Betreuung der SportlerInnen

Geschäftsführender Herausgeber: Peter Hofbauer, BA office@sumomag.at Chefredaktion: Elisabeth Sonnleitner redaktion@sumomag.at

Impressu

Förderung

Online-Leitung: Sandra Hinzmann sandra.hinzmann@sumomag.at Redaktion: Elisabeth Ecker, Julia Frank, Christine Haselbacher, Tiphaine Hertault, Valentin Jansen, Chloë Jarousseau, Iris Kienböck, Maria Lesnik Ulrike Rautner-Reiter, Sarah Klinger, Viktoria Miess, Melanie Wimmer, Karin Zehetner, Katharina Zehetner Produktionsleitung: DI Philipp Salmutter produktion@sumomag.at Produktionsteam: Anna Baubin, Martina Bräuner, Daniela Brindlmayer, Katharina Haider, Iris Kienböck, Anita Müller, Christina Smrzka, Susanne Zechner Kommunkationsleitung: Florian Pich florian.pich@sumomag.at Anzeigenleitung: Peter Hofbauer, BA anzeigen@sumomag.at Coverfoto: Florian Halbmayr Online-Magazin: www.SUMOmag.at Fachliche Leitung: FH-Prof. Dipl. Päd. Corinna Haas Fachliche Beratung und Workshopleitung Dr. Beatrix Beneder, Thomas Bredenfeld, Ulli Glantz (Riniger AG Zürich), Peter Hofbauer, BA, Mag. Jakov Jakisic, Dr. Jan Krone, Dr. Claudia Riedmann, Dr. Pierre Saffarnia, Stefan Schöffl Medieninhaberin/Herausgeberin: Fachhochschule St. Pölten, Matthias Corvinus-Straße 15, A-3100 St. Pölten. E-Mail: office@fh-stpoelten.ac.at, Tel.: 02742/313 228 Geschäftsführung: Dr. Maria Gabriela Ondrejkovics-Fernandes, DI Gernot Kohl, MSc

n Prüfungstermine mit Rücksichtnahme auf die sportliche Karriere

Bankverbindung: Sparkasse St. Pölten, BLZ: 20256, Kontonummer: 00700002579

n Anwesenheiten in Abstimmung auf Training und Wettkampf

Erscheinungsweise: 3 (+1) Ausgaben pro Jahr

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Erscheinungsort: Verlagspostamt: 3100 St. Pölten

Kontakt und nähere Informationen:

Druckproduktion: Südtirol Druck OHG des Josef Brunner und Co., Luis Zuegg Straße 24A, 39012 Meran

Dr. Christian Fabian Fachhochschule St. Pölten Matthias Corvinus-Straße 15 A-3100 St. Pölten E: lbfabian@fhstp.ac.at

Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung des Herausgebers wieder. Für den Inhalt von Inseraten haftet ausschließlich der Inserent. Für unaufgefordert zugesandtes Bild- und Textmaterial wird keine Haftung übernommen. Jegliche Reproduktion nur mit schriftlicher Genehmigung der Medieninhaberin.

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Offenlegung gemäß §25 Mediengesetz: Medieninhaberin: Fachhochschule St. Pölten GmbH, Matthias Corvinus-Straße 15, A-3100 St. Pölten.

Bildungsgesellschaft m.b.H.

FÜR FACHHOCHSCHUL- UND UNIVERSITÄTSWESEN

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St. Pölten University of Applied Sciences

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18. und 19. März 2011 JAHRE

Fr, 14 bis 19 Uhr | Sa, 9 bis 15 Uhr

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Informieren übers Studieren. www.fhstp.ac.at


SUMO Sonderausgabe International Office 2011  

SUMO Jubiläum International Office FH St. Pölten

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